Moers/Hamminkeln, 18. Mail 2023 -
Diagnose: Schmetterlinge
im Bauch.

Beim Röntgen im Teddykrankenhaus haben die Ärzte und
-innen schnell bemerkt, was dem Kuscheltier
Beschwerden bereitet. Nach einer gelungenen OP und
der Entfernung des Schmetterlings geht es dem
Patienten, einem Teddy wieder besser.

Dies ist nur eine von vielen Diagnosen und
Behandlungsverläufen, die das Team im
Teddykrankenhaus in der Zeltstadt am Krankenhaus
Bethanien in der vergangenen Woche erlebt hat. Rund
1.400 Kinder kamen auf den Campus Bethanien, um ihre
erkrankten und verletzen Kuscheltiere behandeln zu
lassen.
„Die Nachfrage war groß, das
Teddykrankenhaus war zu jeder Zeit gut besucht. Alle
Helferinnen und Helfer in den Untersuchungs- und
Behandlungszelten hatten alle Hände voll zu tun“,
erklärt Ilka Prangen, Pflegedienstleitung im
Krankenhaus Bethanien und Organisatorin des 16.
Teddykrankenhauses. Während es am Samstag (6. Mai)
für alle Kinder und deren Familien geöffnet hatte,
besuchten an den beiden Tagen davor angemeldete
Kindergartengruppen die Veranstaltung.

Das Teddykrankenhaus richtete sich auch in diesem
Jahr wieder an Kinder im Kindergarten- und
Grundschulalter sowie an deren Eltern. Die
Veranstaltung soll den Kleinen auf spielerische Art
vermitteln, wie ein Krankenhausaufenthalt abläuft –
von der Aufnahme über die Operation bis zur
Medikamentenbesorgung in der Apotheke. Dabei
schlüpften die Kinder in die Elternrolle, bei der
sie ihre Plüschtiere durch alle Stationen, wie etwa
die Röntgenabteilung und den OP-Saal begleiten.
„Die Kinder haben die Verletzungen und
Erkrankungen ihrer Kuscheltiere sehr ernst genommen.
Viele waren sehr kreativ, was die Ursache der
Erkrankungen angeht“, so Prangen.
Rund
fünfzig ehrenamtliche Helfer und -innen waren bei
der Veranstaltung im Einsatz, darunter Personal aus
der Stiftung Bethanien Moers, außerdem Auszubildende
aus der Bethanien Akademie, welche die Arbeit der
Ärzte und -innen und Pflegekräfte übernahmen.
„Ich bedanke mich bei allen Helferinnen und
Helfern, wie auch bei den Unterstützerinnen und
Unterstützern, die uns teilweise seit Jahren zur
Seite stehen“, erläutert Prangen.
Kooperationspartner sind seit vielen Jahren die
Krankenkasse AOK, die Jugendfeuerwehr und die
Moerser Aeskulap-Apotheke. Außerdem wurde das
Teddykrankenhaus von dem Gastro-Betrieb Aberfeld
unterstützt.
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