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März 2023

Kamp-Lintfort: Fußgänger angefahren und weitergefahren
Am Samstag, den 25.03.2022, gegen 21:50 Uhr ereignete sich in Kamp-Lintfort auf der Alfredstraße / Albertstraße ein Verkehrsunfall mit anschließender Verkehrsunfallflucht. Durch den Unfall wurden zwei Fußgängerinnen leicht verletzt. Ein dunkler Kleinwagen befuhr die Albertstraße in Fahrtrichtung Alfredstraße. Im dortigen Kreuzungsbereich touchierte der Pkw eine 59-jährige und 53-jährige Frau aus Kamp-Lintfort. Durch den Unfall wurde die 59-Jährige am Kopf und die 53-Jährige an ihrem Bein verletzt. Der dunkle Kleinwagen entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um die Verletzten zu kümmern. Beide Frauen mussten zunächst einem örtlichen Krankenhaus zugeführt werden. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen, die Angaben zu dem Verkehrsunfall machen können. Sachdienliche Hinweise an die Polizei in Kamp-Lintfort, unter Tel.: 02842 / 9340.


Hünxe: Exhibitionist gesucht
Am Donnerstag gegen 14.50 Uhr ging eine junge Frau zu Fuß mit ihrem Hund im Bereich des Kanals spazieren. Von dort aus lief sie dann die Straße Im Sand entlang. Hier fuhr ein Unbekannter mit einem Mofa zunächst an ihr vorbei, hielt dann etwas von ihr entfernt an und zeigte sich der 21-Jährigen in schamverletzender Weise.
Die Geschädigte flüchtete und der Mofafahrer entfernte sich in Richtung Kanal, nachdem er ihr kurz gefolgt war.

Beschreibung des Mofafahrers: 15-17 Jahre alt, ca. 170 cm groß, braune Haare, auffälliges Schielen, trug einen schwarzen Helm, eine schwarze Brille, eine beige Hose und einen grauen Pullover. Das Mofa war schwarz und hatte eine schwarze Gepäckbox.
Hinweise bitte an die Wache in Dinslaken, Telefon 02064/622-0.


Dinslaken: Handykontrolle
Am Mittwoch kontrollierte die Polizei in Dinslaken mit dem besonderen Fokus auf Ablenkungen durchs Handy.
Dabei stellten die Beamten 16 PKW-Fahrer fest, welche ihr Smartphone am Steuer nutzten. Die Beamten fertigten entsprechende Ordnungswidrikeitenverfahren.
Zudem erhoben die Polizisten 54 Verwarngelder, da sie Radfahrer u.a. bei der Nutzung ihrer Smartphones erwischten. Auch erlaubte sich ein Radfahrer, im Beisein der Polizisten über eine rote Ampel zu fahren. Der Verstoß wurde entsprechend geahndet.
Zu den Verstößen gesellte sich noch ein E-Scooter Fahrer, dessen Haftpflichtversicherung abgelaufen war.

Aufgrund der Vielzahl an Handynutzungen am Steuer und am Lenker appelliert die Polizei an die Fahrzeugführer:
Sie legen durch die Ablenkung mehrere Meter im "Blindflug" zurück.
Sie können dadurch in lebensgefährliche Situationen gelangen, weil sie Verkehrszeichen oder sogar andere Verkehrsteilnehmer übersehen können.
Zudem kommt bei Zweiradfahrern hinzu, dass ihre Fahrstabilität deutlich abnimmt, wenn Sie eine Hand von der Lenkstange nehmen.
Nichts auf Ihrem Handy kann so wichtig sein, dass Sie sich oder gar Andere in Gefahr bringen.
Die Folgen eines schweren Unfalls können Sie ein Leben lang begleiten. Sei es eine Verletzung, oder die Verletzung eines anderen, für dessen Versorgung Sie aufkommen müssen.
#ThinkbeforeDrive


Rheinberg: 20 Garagen versucht aufzubrechen
Zwischen Dienstag, 16:00 Uhr, und Donnerstag, 09:46 Uhr, versuchten Unbekannte, gleich 20 Garagen auf einem Garagenhof an der Annastraße aufzuhebeln. Es blieb lediglich beim Versuch. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu den ausdauernden Tätern machen können. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Kamp-Lintfort, Tel.: 02842 / 934-0


Weeze: Betrug durch Schockanruf, Übergabe in Moers
Ein 92-jähriger Mann aus Weeze wurde am Mittwoch (22. März 2023) gegen 11:00 Uhr Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Auf seinem Festnetztelefon erhielt er einen Anruf, durch den man ihn glauben ließ, seine Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und sei nun in Untersuchungshaft. Um eine mehrmonatige Haftstrafe für seine Tochter abzuwenden, sollte eine Kaution bei der Staatsanwaltschaft hinterlegt werden. Die Übergabe wurde in Moers vereinbart.

Zwischen 14:30 Uhr und 14:45 Uhr fand die Übergabe der Tasche am Ostring in Moers (KPB Wesel), in der Nähe der Sparkasse, statt. Die Abholerin trat an einen am Fahrbahnrand wartenden VW Golf heran und nahm die Tasche entgegen.
Die Täterin wird als 25 bis 30 Jahre alt, 170 cm groß, mit langen schwarzen Haaren und südeuropäischem Aussehen beschrieben. Sie trug einen grauen Stoffmantel, einen grauen Schal sowie eine graue Corona-Maske.

Die Polizei sucht Zeugen, die die Übergabe gesehen haben und weitere Angaben zur Abholerin, ihrer Fluchtrichtung oder ihres Fahrzeuges machen können. Bitte melden Sie sich bei der Kriminalpolizei Kalkar unter Telefon 02824 880.<

Immer wieder nutzen Telefonbetrüger derartige "Schockanrufe" um, vor allem von lebensälteren Menschen, Geld zu ergaunern. Hierbei nutzen sie die Schocksituation und üben verbalen Druck auf die Angerufenen aus, um zu verhindern, dass der Betrug erkannt wird. Die Betrüger versuchen außerdem die Angerufenen dazu zu bewegen, am Telefon zu bleiben und auf keinen Fall aufzulegen. So wollen sie verhindern, dass die Polizei oder vielleicht ein Verwandter angerufen werden.

Die Polizei rät:
- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand um Geld, Gold oder Schmuck bittet.
- Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner, oft ein angeblicher Enkel, Verwandter oder eine Amtsperson, Geld von Ihnen fordert! Auch wenn man Ihnen sagt, dass sie nicht auflegen sollen!
- Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die Verwandten an!
- Übergeben Sie niemals Geld, Gold, Schmuck oder Bankkarten an Ihnen unbekannte Personen.
- Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt, informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110 und, wenn möglich,      Verwandte oder Vertrauenspersonen.
- Klären Sie ältere Verwandte, Freunde und Nachbarn über diese Betrugsmaschen auf, damit ihnen nicht dasselbe passiert.
- Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige.


Dinslaken: Radfahrer fuhr nach Unfall weiter
Am Dienstag (21.3.) gegen 17.20 kam es an der Wilhelm-Lantermann-Straße in Höhe eines Tankstellengeländes zu einem Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer wollte mit einem PKW von dem dortigen Tankstellengelände nach rechts auf die B 8 abbiegen.
Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem unbekannten Radfahrer, der mit einem Mountainbike den linken Radweg, aus Richtung Wesel kommend, befuhr.
Der Radfahrer stürzte hierbei. Als der 61-jährige Autofahrer aus Dinslaken ausstieg, um sich um den Gestürzten zu kümmern, setzte dieser seine Kapuze auf und fuhr weiter.

Beschreibung des Radfahrers:
25-30 Jahre alt, kräftige Figur, 180 cm - 185 cm groß, trug eine dunkle Hose und eine dunkle Jacke.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Dinslaken, Tel.: 02064 / 622-0.


Moers: Auto landete an der Hauswand
Am Mittwoch (22.3.) gegen 15.20 Uhr kam es an der Kreuzung Hülsdonker Straße / Kranichstraße zu einem Verkehrsunfall, der glücklicherweise relativ glimpflich endete. Eine 87-jährige Moerserin befuhr mit einem Mercedes die Hülsdonker Straße und ordnete sich an der Linksabbiegespur ein, um in die Kranichstraße abzubiegen. Zeitgleich befuhr ein 82-jähriger Neukirchen-Vluyner mit einem Skoda die Hülsdonker Straße und wollte im Kreuzungsbereich geradeaus in Richtung Innenstadt weiter fahren.
Beim Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß beider Autos. Hierbei schleuderte der Wagen des 82-Jährigen zunächst gegen ein Metalltor, durchbrach dieses und kam schließlich vor einer Hauswand zum Stehen.
Der Neukirchen-Vluyner verletzte sich nur leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn und auch die 87-Jährige vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Hauswand war durch den Aufprall leicht beschädigt worden.


Hamminkeln: Im falschen Moment überholt
Am Mittwochmittag ereignete sich auf dem Alter Rheder Weg ein Verkehrsunfall bei dem sich ein 61-jähriger Mann aus Rheinberg schwere Verletzungen zuzog. Ein 37-jähriger Mann aus Schermbeck war gegen 13.45 Uhr mit seinem Traktor samt Anhänger auf dem Alter Rheder Weg unterwegs in Richtung Pollsche Heide. Der 61-jährige Rheinberger fuhr mit seinem Auto hinter dem Traktor in die gleiche Richtung. Zwischen ihm und dem Traktorgespann befand sich noch ein weiteres Auto.
Im weiteren Verlauf bog der 37-Jährige mit seinem Traktor-Gespann nach links in einen Feldweg ab. Zeitgleich überholte der 61-Jährige das vor ihm fahrende Auto und das Traktor-Gespann. Bei dem Überholvorgang kam es zum Zusammenstoß mit dem Traktor-Gespann, wobei sich das Auto in dem Anhänger verkeilte.
Der 61-jährige Autofahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer und wurde mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der 37-Jährige blieb unverletzt.
Das Auto war nicht mehr fahrbereit. Ein örtlicher Abschleppdienst schleppte es ein. An dem landwirtschaftlichen Anhänger (Düngerspritze) entstand ebenfalls ein erheblicher Sachschaden. Auslaufende Düngemittel wurden, in Absprache mit der unteren Wasserbehörde, durch die Feuerwehr Brünen stark mit Wasser verdünnt.


Schermbeck: Steinwürfe auf Terrassenüberdachung
Am Sonntag um 16:00 Uhr bewarfen Unbekannte das Dach und die Terrasse eines Anwohners der Kempkessteege. Dabei wurden ein Dachziegel und die Überdachung seiner Terrasse beschädigt. Im Nahbereich konnten zwei Jugendliche angetroffen werden. Ob diese im Zusammenhang mit dem Sachverhalt stehen, klärt nun die Kriminalpolizei.
Die Polizei sucht weitere Zeugen zum Vorfall. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Wesel, Tel.: 0281 / 107-0.


Alpen: Sattelauflieger gestohlen
Am Sonntag gegen 12.45 Uhr rief ein LKW-Fahrer die Polizei zu einem Firmengelände an der Weseler Straße, da ihm ein Auflieger gestohlen worden war. Der Fahrer hatte den LKW am Samstag auf dem umfriedeten Gelände abgestellt. Durch einen Angestellten war er auch noch gegen 19.00 Uhr am Abend des gleichen Tages gesehen worden. Nun befand sich nur noch die Zugmaschine vor Ort.
Der Auflieger, der ca. vier Tonnen (rund 30 Paletten) Ware eines Onlinehändler geladen hatte, befand sich nicht mehr vor Ort.
Der gestohlene Auflieger hat das Kennzeichen ME-TI 2035.
Hinweise bitte an die Polizei in Kamp-Lintfort, Telefon, 02842/ 934-0.


Moers: Scooterfahrer mit 2,8 Promille unterwegs
Am Freitagnachmittag fiel einer Streifenwagenbesatzung ein E-Scooterfahrer auf der Klever Straße auf, weil dieser noch ein Kind auf der Trittfläche beförderte. In Höhe der Wilhelm-Schroeder-Straße konnte der 53-jährige Fahrzeugführer gegen 16.15 Uhr angehalten und überprüft werden. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die Atemluft des Mannes stark nach Alkohol roch.
Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,8 Promille.
Der Mann musste die Beamten zur Wache Moers begleiten, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Den 53-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren. Der Zwölfjährige Sohn des 53-Jährigen begab sich bereits zu Beginn der Kontrolle zu einem nahegelegenen Jugendtreff.

Die Polizei weist im Zusammenhang mit E-Scootern nochmal auf folgendes hin:
E-Scooter sind sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge.
Zum Führen eines E-Scooter muss man mindestens 14 Jahre alt sein. Es ist keine Fahrerlaubnis oder Prüfbescheinigung nötig. Es besteht keine Helmpflicht (die Polizei rät dennoch dazu, einen Helm zu tragen).
Der E-Scooter muss versichert werden - analog zu Mofa's benötigt man eine Versicherungsplakette, die nach hinten gut sichtbar anzubringen ist. Das Versicherungsjahr beginnt am 1. März und endet am letzten Tag im Februar.
E-Scooter sind zulassungsfrei, man braucht allerdings eine Betriebserlaubnis. Diese ist beim Kauf normalerweise dabei.
Ein E-Scooter darf nur auf dem Radweg gefahren werden (wenn kein Radweg vorhanden ist muss man auf der Fahrbahn fahren.
Gehwege und Fußgängerzonen sind tabu.
Beim Alkohol gelten die gleichen Werte wie beim Auto (0,5 Promillegrenze).
Für Fahranfänger in der Probezeit und Personen unter 21 Jahre gilt die Null-Promille-Grenze.


Dinslaken: 89-jähriger Radfahrer bei Sturz in Entwässerungsgraben getötet
Am Samstag, 18.03.23 gegen 18:34 Uhr verunglückte ein 89-jähriger Mann aus Dinslaken mit seinem Fahrrad. Aus bisher unbekannten Gründen kam er mit seinem Fahrrad auf der Franzosenstraße Höhe Grafenstraße von der Fahrbahn ab und stürzte in einen Entwässerungsgraben. Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen. Hinweise auf Fremdeinwirkungen konnten bisher nicht erlangt werden. Die Ermittlungen dauern an.


Wesel: Motorradfahrer stürzte nach Überholmanöver
Am Samstag befuhr gegen 11.00 Uhr ein 54-jähriger Mann aus Duisburg mit seinem Krad die Frankfurter Straße in Wesel, aus Richtung Voerde kommend. Nachdem er von der Frankfurter Straße nach links in die Willy-Brandt-Straße (B 8) einbog, überholte er direkt einen vor ihm fahrenden Pkw. Beim Wiedereinscheren kam er ohne Fremdeinwirkung ins Schleudern und stürzte. Der 54-Jährige wurde dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Mit einem Rettungswagen wurde er einem örtlichen Krankenhaus zugeführt.


Wesel: Einbrecher störte Mittagsschlaf
Am Donnerstag (16.3.) gegen 17.05 Uhr rief ein 95 Jahre alter Weseler die Polizei um Hilfe, da er einen Einbrecher überrascht hatte.
Der Weseler, der eine Erdgeschosswohnung an der Keramagstraße bewohnt, hatte sich gegen 15.30 Uhr für einen Mittagsschlaf in sein Schlafzimmer zurückgezogen. Gegen 16.55 Uhr erwachte der 95-Jährige plötzlich, als ein Unbekannter das Zimmer betrat. Unmittelbar nach dieser Begegnung zog der Einbrecher die Tür zu und verschwand. Der Weseler erkannte lediglich einen blonden Hinterkopf.
Im Wohnzimmer stellte er dann fest, dass die Terrassentür aufgehebelt worden war und seine Geldbörse fehlte, die zuvor auf dem Tisch gelegen hatte. Nach einer Absuche fand sich das leere Portemonnaie im Garten wieder.
Bei einer Befragung der Nachbarschaft gab ein Anwohner, der die Wohnung über dem 95-Jährigen bewohnt, an, dass er kurz zuvor mitbekommen hatte, dass jemand an der Tür des Weselers schellte.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht jetzt weitere Zeugen, die Hinweise geben können oder etwas Verdächtiges im Umfeld der Keramagstraße bemerkt haben. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Wesel, Telefon 0281/107-0, in Verbindung zu setzen.


Dinslaken: Einbrecher erwischt
Am Dienstagabend (14.3.) konnte die Polizei einen mutmaßlichen Wohnungseinbrecher in Dinslaken festnehmen.
Zivilkräfte der Polizei waren auf den 44-jährigen Dinslakener aufmerksam geworden, weil dieser sich verdächtig verhielt.
Als sie ihn mit seinem Auto anhalten wollten, flüchtete er zunächst in einen Hinterhof auf der Agnesstraße.
Bei der anschließenden fußläufigen Flucht warf er einen Schraubendreher weg, konnte durch die Polizisten aber vor Ort gestellt werden.
Bei der Durchsuchung des Mannes und seines Autos fanden die Beamten Einbruchswerkzeug und mutmaßliches Diebesgut, darunter mehrere tausend Euro Bargeld und Schmuck. Ermittlungen ergaben, dass der Täter zuvor in eine Wohnung auf der Ursulastraße eingebrochen war und die Gegenstände dort entwendet hatte.
Der 44-Jährige wurde vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen ihn anordnete.
Ob der 44-Jährige für weitere Wohnungseinbrüche im Bereich Dinslaken in Frage kommt, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.


Moers: Ente, Hähnchen, Lamm - kiloweise Fleisch gestohlen
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen nach einem Einbruch in eine Gaststätte, bei der die Täter rund 33 Kilogramm Fleisch erbeuteten.
Die Einbrecher drangen am Mittwoch (15.3.) zwischen 02.00 Uhr und 10.45 Uhr in die Räume an der Uerdinger Straße ein.
Nachdem sie sich Zugang verschafft hatten, stahlen sie Fleisch aus der Küche, das dort in einem Wasserbecken zum Auftauen lagerte.
Insgesamt erbeuteten die Täter nach jetzigen Erkenntnissen zwei Kartons mit fünf Kilogramm Entenfleisch, einen Karton mit zwölf Kilogramm Hähnchenbrustfleisch und einen Karton mit 20 Kilogramm Lammfleisch.
Es liegt nahe, dass die Einbrecher die Beute mit einem Fahrzeug abtransportiert haben.
Wer Hinweise geben kann oder Beobachtungen gemacht hat, wendet sich bitte an die Polizei Moers, Telefon 02841 / 171-0.


Sonsbeck: Zeuge verhindert Schlimmeres
Der Hilfsbereitschaft und der Aufmerksamkeit eines 32-jährigen Mannes aus Sonsbeck ist es zu verdanken, dass eine alkoholisierte Autofahrerin durch Polizisten angehalten werden konnte. Gegen 22.00 Uhr (15.3.) befuhr der 32-Jährige mit einem PKW die Marienbaumer Straße in Richtung Labbeck, als ihm ca. 800 Meter vor dem Ortseingangsschild "Sonsbeck" ein grauer Kleinwagen auffiel, der dort mit laufendem Motor stand. Der junge Mann hielt an und bemerkte eine Frau am Steuer, die dort schlief. Er stieg aus, klopfte an die Fensterscheibe der blondhaarigen Autofahrerin, die daraufhin erwachte, schnurstracks den Motor aufheulen ließ und los fuhr.
Der 32-Jährige folgte der Frau und sein Verdacht, dass sie Alkohol getrunken haben könnte, bestätigte sich auch offenbar in ihrer Fahrweise: Sie fuhr leichte Schlangenlinien und schließlich gegen einen Bordstein.
In Höhe der Kirche an der Marienbaumer Straße stoppte sie den Wagen und schaltete den Motor ab. Der Sonsbecker fuhr umgehend zu seiner in der Nähe liegenden Wohnanschrift und rief von dort aus die Polizei.
Die Polizistinnen und Polizisten entdeckten das Auto in Höhe des Rosentalwegs. Dort stand es mit laufendem Motor mittig auf dem Fahrstreifen der Marienbaumer Straße. Am Steuer saß eine 37-Jährige Frau aus Sonsbeck. Aus dem Auto schlug den Polizisten starker Alkoholgeruch entgegen. Ein daraufhin durchgeführter Alkoholtest verlief positiv, so dass die Beamten die 37-jährige Fahrerin mit zur Wache nach Xanten nahmen.
Die Beschreibung der Frau und die des Autos, die der 32-Jährige abgegeben hatte, traf zudem zweifelsfrei auf die 37-Jährige zu.
Ein Arzt entnahm der Frau eine Blutprobe. Ihren Führerschein mussten die Beamten beschlagnahmen.
Das Auto der Frau schoben die Polizisten in den Grünstreifen, schalteten das Warnblinklicht ein und verschlossen es.
Die 37-Jährige erwartet jetzt ein Strafverfahren.


Neukirchen-Vluyn: 8-Jähriger kippte mit Fahrrad gegen Lkw-Anhänger
Am Mittwoch kam es an der Sittermannstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Achtjähriger zunächst schwere Verletzungen erlitt.
Der Junge befuhr gegen 13.40 Uhr mit einem Fahrrad und weiteren Schulkammeraden den Gehweg der Sittermannstraße in Richtung der Straße Vluyner Südring. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Achtjährige nach Angaben eines Zeugen ins Straucheln. Hiernach stürzte er nach links in Richtung Fahrbahn gegen den Anhänger eines LKW, der zu diesem Zeitpunkt an der Gruppe in gleicher Richtung vorbeifuhr. Der Junge aus Neukirchen-Vluyn verletzte sich hierbei nach ersten Erkenntnissen schwer. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, in dem er stationär verblieb.
Später am Abend kontaktierten die Polizisten die Angehörigen, die angaben, dass das Kind lediglich zur Beobachtung noch eine Nacht im Krankenhaus bleiben müsse und es ihm besser ginge. Der LKW-Fahrer, ein 37-jähriger Mann aus Duisburg, blieb unverletzt.
Polizisten sperrten die Sittermannstraße zwischen dem Vluyner Südring und der Pappelstraße für die Unfallaufnahme und die Versorgung des verletzten Kindes komplett ab.


Moers: Betrüger als falsche "Wasserwerker" unterwegs
Im Ortsteil Utfort war gestern ein Betrüger unterwegs, der sich als Mitarbeiter einer Versorgerfirma in Moers ausgegeben hat und vorgab, Leitungen kontrollieren zu müssen. Am Mittwoch gegen 14.00 Uhr klingelte der Unbekannte an einem Einfamilienhaus einer 85-Jährigen und erklärte ihr, den Wasserdruck überprüfen zu müssen. Daraufhin ließ die alte Dame den jungen Mann ins Haus. Während sie ins Badezimmer gehen musste, um dort das Wasser aufzudrehen, ging der Unbekannte kurz ins Erdgeschoss, wahrscheinlich, um einen Komplizen ins Haus zu holen. Anschließend kehrte er zu der Frau zurück und verließ dann kurze zeit später für sie völlig überraschend und ohne etwas zu sagen das Haus.
Hinterher stellte die 85-Jährige fest, dass ein Schrank gewaltsam geöffnet worden war und daraus Schmuck fehlte.

Beschreibung des Unbekannten:
Ca. 35 Jahre alt, 170 - 175 cm groß, kräftige Figur, rundes Gesicht, gebräunter Teint. Er trug die mittelblonden haare kurz geschnitten.

Die Kriminalpolizei fragt jetzt: Wo ist ein oder möglicherweise sind zwei vermeintliche Handwerker noch aufgetreten? Wer Hinweise geben kann, bitte mit der Polizei in Moers, Telefon 02841/ 171-0, in Kontakt treten.

Darüber hinaus rät die Polizei:
Immer wieder werden gerade ältere Menschen Opfer von Trickdieben, nachdem die Täter die Wohnung unter einem Vorwand betreten konnten. Lassen Sie keine fremden Personen in die Wohnung. Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie einen Nachbarn oder eine Person Ihres Vertrauens zu Hilfe. Bestellen Sie den Fremden zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
Öffnen Sie die Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre. Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen, wer zu Ihnen will. Schauen Sie durch den Türspion oder aus dem Fenster, benutzen Sie die Türsprechanlage. Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe zu telefonieren. Lassen Sie dabei die Tür versperrt!


Kreis Wesel: Kein gültiges Versicherungskennzeichen - 7 Anzeigen an einem Tag
Am Mittwoch fielen den Polizisten in Moers, Wesel, Xanten, Voerde und Dinslaken E-Scooter Fahrer auf, welche ohne ein gültiges Versicherungskennzeichen unterwegs waren. In zwei Fällen mussten auch separate Anzeigen geschrieben werden, da die Fahrzeuge nicht im Besitz der Fahrzeugführer standen (sogenannter Halterverstoß).
Denn auch der Fahrzeughalter, wie z. B. Eltern bei minderjährigen Fahrzeugführern, sind in der Verantwortung das Fahrzeug ordnungsgemäß zu versichern und dem jeweiligen Fahrzeugführer ggf. die Nutzung des Fahrzeuges zu untersagen.

Die Polizei im Kreis Wesel informierte über das Presseportal und auf ihren Social Media Kanälen, dass die neue Versicherungsperiode jährlich am 01. März beginnt und appellierte an die Fahrzeughalter, sich rechtzeitig um ein neues Versicherungskennzeichen zu kümmern.
Auch informierte die Polizei im Kreis Wesel bereits rund um das Thema E-Scooter. Dennoch stellt die Polizei fest, dass die Informationen nicht jeden erreichen und das trotz Zeiten, in denen nahezu jeder über ein Smartphone und Zugang zum Internet verfügt.
Die Polizei bittet daher, sich nochmals genau über die rechtlichen Voraussetzungen zur Teilnahme am Straßenverkehr zu informieren. Sei es mit einem E-Scooter, Motorroller oder S-Pedelec. Folgen Sie gerne der Polizei Wesel auf dem Presseportal, Instagram @polizei.nrw.wes oder Facebook "Polizei NRW Wesel".


Moers: Auto angefahren?
Am Montagmittag ereignete sich am St.-Josef-Krankenhaus eine Verkehrsunfallflucht.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr gegen 14.30 Uhr ein 55-jähriger Mann aus Essen mit seinem Auto die Zufahrt zum Haupteingang des St.-Josef-Krankenhaus. Hier wendete er seinen roten SUV und touchierte dabei möglicherweise ein dort geparktes dunkles Auto. Danach rangierte er mehrfach und beschädigte zwei Leitpfosten, bevor er sein Fahrzeug in einer Nebenstraße abstellte und sich entfernte. Hinzugerufene Polizistinnen und Polizisten fanden das abgestellte Auto des flüchtigen 55-Jährigen im Rahmen der Unfallaufnahme auf der Asberger Straße. Später erschien der 55-Jährige mit einem Taxi an der Unfallstelle und gab an, dass er der Fahrer des roten SUV sei.
Das Verkehrskommissariat in Kamp-Linftort sucht nun den Halter des möglicherweise beschädigten Pkw, der zur Unfallzeit vor dem Haupteingang des St.-Josef-Krankenhaus stand bzw. parkte und bittet diesen sich unter der Rufnummer 02842-934-0 zu melden


Moers: Tankbetrug mit Messer
Am Dienstagmorgen, gegen 6.40 Uhr, tankte ein 20-jähriger Mann aus Neukirchen-Vluyn sein Auto an einer Tankstelle auf der Dr.-Berns-Straße. Eine Mitarbeiterin der Tankstelle erkannte den Mann bzw. das Fahrzeug wegen eines zurückliegenden Tankbetruges wieder und rief die Polizei. Parallel dazu sprach die Filialleiterin ihn noch während des Tankvorganges an.
Der 20-Jährige, der einen dunklen Mund-Nasen-Schutz trug, beendete seinen Tankvorgang, holte aus der Beifahrerseite seines Fahrzeugs ein Messer und bedrohte die Filialleiterin damit. Diese ging daraufhin zur Seite und ließ den jungen Mann wegfahren.
Er flüchtete in Richtung des Kreisverkhehrs Am Jostenhof.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte das Auto durch Polizisten auf der Geldernschen Straße angehalten werden.
Der 20-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Moers gebracht. Unter dem Beifahrersitz lag ein ca. 20 cm langes Küchenmesser.
Ermittlungen ergaben, dass die an dem blauen Peugeot angebrachten Kennzeichen zuvor gestohlen wurden und nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Das Auto stellten die Polizisten zur Beweissicherung sicher. Den 20-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren u. a. wegen räuberischen Diebstahls. Die Mitarbeiterin der Tankstelle blieb unverletzt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern derzeit an.


Wesel: Auto fuhr nach Unfall mit Radfahrer weiter
Am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr befuhr ein 17-jähriger Radfahrer aus Wesel den rechten Radweg der Nordstraße in Richtung Lackhausen. Als er die Straße Am Blaufuß überquerte bog ein entgegenkommendes Auto nach links in die Straße Am Blaufuß ab.
Hierbei kam es zum Zusammenstoß, wobei der 17-Jährige zunächst auf die Motorhaube des Autos und dann zu Boden stürrzte.
Nach Angaben des 17-Jährigen sei der Fahrer nach dem Unfall ausgestiegen, habe sich den Schaden an seinem Fahrzeug angeschaut und sei dann über die Straße Am Blaufuß weiter gefahren.
Der 17-Jährige, der zum Unfallzeitpunkt einen Helm getragen hatte, verletzte sich leicht an Arm und Rücken. Das Rad war stark beschädigt.

Der flüchtige Autofahrer wird wie folgt beschrieben:
- männlich, 60-65 Jahre, 180-185 cm groß, normale Statur, kurzes graues Haar, trug eine Brille und eine braune-schwarze Jacke.
Bei dem Auto soll es sich um einen blauen Kleinwagen gehandelt haben. Dieser dürfte nach dem Unfall ein beschädigtes Frontlicht haben.

Das Verkehrskommissariat sucht weitere Zeugen des Vorfalls und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02064-622-0. Ferner werden zwei mögliche Zeugen, die zur Unfallzeit in einem roten Jeep an der Unfallstelle vorbei kamen, gebeten sich ebenfalls bei der Polizei zu melden.


Rheinberg: Ein Leichtverletzter bei Unfall
Am Donnerstagnachmittag (9.3.) ereignete sich in Rheinberg ein Verkehrsunfall, bei dem sich ein 40-jähriger Rheinberger leicht verletzte.
Gegen 15.28 Uhr befuhr der 40-Jährige die Straße Innenwall in Richtung Bahnhofstraße. Aus der Straße Am Sankt Barbara Garten bog zu diesem Zeitpunkt ein 82-jähriger Mann aus Eschweiler mit seinem Auto auf den Innenwall ab.
Hierbei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wobei das Auto des 40-Jährigen auf die Seite kippte. Der 40-Jährige erlitt hierbei leichte Verletzungen, die in einem örtlichen Krankenhaus behandelt wurden.
Der 82-Jährige fuhr zunächst in Richtung Bahnhofstraße davon, ohne sich um den Unfall zu kümmern.
Als er etwas später erneut an der Unfallörtlichkeit vorbei fuhr und das Blaulicht bemerkte, meldete der 82-Jährige sich selbstständig bei den eingesetzten Polizisten, da er zur Unfallzeit ein "Ruckeln" an seinem Fahrzeug bemerkt hatte.
Die Polizisten stellten den Führerschein des 82-Jährigen sicher.


Dinslaken: Einbruch durch gekipptes Fenster
Am Donnerstag (9.3.) zwischen 19.30 Uhr und 20.30 Uhr, drangen Unbekannte durch ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Erdgeschosswohnung an der Ludwig-Richter-Straße ein. Nachdem sie alles durchwühlt hatten, verschwanden sie unerkannt. Was sie erbeuteten, steht derzeit nicht eindeutig fest.
Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf und bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02064 / 622-0.

Darüber hinaus rät die Polizei:
- Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit verschließen
- Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern ganz leicht zu öffnen
Für weitere Fragen, Anregungen und Tipps stehen die Mitarbeiter des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz in Wesel (Schillstraße 46, 46483 Wesel, Tel.: 0281 / 107 - 4420) kostenlos zur Verfügung.


Moers: Festnahme nach Verfolgungsjagd
Durch ein ziviles Einsatzfahrzeug des Verkehrsdienstes (ProVida) sollte am Donnerstagnachmittag ein Mercedes kontrolliert werden.
Hierzu wurden Anhaltezeichen gegeben und das Blaulicht eingeschaltet.
Der Fahrzeugführer reagierte nicht hierauf, erhöhte stattdessen seine Geschwindigkeit und flüchtete in das Gewerbegebiet Moers-Genend, hier weiter über die Sandforter Straße, Geldernsche Straße sowie in der Verlängerung Parsickstraße.
Auf der Parsickstraße hatte der Wagen unmittelbar an der Kreuzung zur Hülsdonker Straße einen Unfall.
Zunächst stieß er gegen einen rechts geparkten PKW, kam darauf nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr hier gegen eine Werbetafel. Der 22-jährige Fahrzeugführer konnte noch am Fahrzeug durch die verfolgenden Beamten festgenommen werden.
Der 23-jährige Beifahrer flüchtete zunächst zu Fuß über die Parsickstraße, konnte hier aber durch weitere Beamte ebenfalls festgenommen werden. Im weiteren Verlauf stellten die Beamten fest, dass der Mercedes nicht zugelassen war.
Die angebrachten Kennzeichen gehörten zu einem VW Golf. Bei einer Durchsuchung des Fahrzeuges faden die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel. Die beiden Festgenommenen verletzten sich bei dem Unfall nicht, es entstand lediglich Sachschaden.
Zu konkreten Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer kam es während der Verfolgungsfahrt nicht.


Hamminkeln: Betrug per Kontaktanzeige
Auch ältere, alleinstehende Menschen wollen gerne noch einmal einen Partner oder eine Partnerin kennenlernen, mit der oder dem sie ihren Lebensabend verbringen können. Das wissen natürlich auch Betrüger und steigen in das Geschäft mit ein.
Dieses Mal war es eine Kontaktanzeige, auf die sich ein 83-jähriger Mann meldete. Er rief die dort angegebene Handynummer an, um eine angebliche 74-jährige Dame kennen zu lernen. Nachdem er einen Termin ausgemacht hatte, erschien am Dienstag eine ca. 40-45 Jahre alte Unbekannte mit einer dunklen Kurzhaarfrisur bei ihm zu Hause und verlangte eine Vermittlungsgebühr.
Daraufhin händigte der Mann ihr einen vierstelligen Betrag aus, woraufhin die unbekannte Frau verschwand.

Die Polizei rät: Natürlich gibt es auch seriöse Menschen, die eine Kontaktanzeige aufgeben. Dahinter steht jedoch nie jemand, der eine Gebühr dafür verlangt.
In allen Fällen gilt: Übergeben Sie kein Geld an Fremde, egal, was diese von Ihnen verlangen! Seien Sie wachsam und lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung!


Voerde: Lebensmittelmarkt überfallen
Ein unbekannter Täter hat gestern (9.3.) mit einer Waffe einen Raubüberfall auf einen Lebensmittelmarkt an der Lessingstraße verübt.
Gegen 20.30 Uhr betrat er maskiert den Markt und bedrohte die Kassiererinnen mit einer schwarzen Pistole. Sie öffnete daraufhin die Kasse. Der Täter entnahm dann Bargeld in unbekannter Höhe aus zwei Kassen und flüchtete aus der Filiale in unbekannte Richtung. Bei dem Überfall wurde niemand verletzt.

Die Kassiererinnen konnten den Täter folgendermaßen beschreiben:männlich, ca. 25 Jahre alt, etwa 185 cm groß, sprach mit osteuropäischem Akzent, war bekleidet mit einer hellen Jeans mit Löchern, einer schwarzen Wellensteyn-Jacke, schwarzen Turnschuhen und er trug eine Sturmhaube.
Hinweise bitte an die Polizei in Dinslaken (02064-662-0).


Voerde: Kabeldiebe festgenommen
Am frühen Montagabend (6.3.) meldete ein Zeuge verdächtige Personen auf einem stillgelegten Kraftwerksgelände an der Straße "Auf der Horst" in Voerde-Möllen. Polizisten umstellten daraufhin gegen 18 Uhr das Gelände und durchsuchten es. An den Durchsuchungsmaßnahmen waren mehrere Diensthundeführer mit ihren Diensthunden und zivile Einsatzkräfte beteiligt.
Hierbei konnte zunächst ein 40-jähriger Mann aus Wesel vorläufig festgenommen werden, der sich in einem Schacht auf dem Gelände versteckte und dem Tatwerkzeug und abgeschälte Kupferkabel zugeordnet werden konnten. Kurze Zeit später flüchteten zwei weitere Männer von dem Kraftwerksgelände. In einem weggeworfenen Rucksack befanden sich ebenfalls Kupferkabel.
Im Rahmen der Fahndung konnte ein 37-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz im Nahbereich vorläufig festgenommen werden.
Die Polizisten stellten zudem auf der Straße Auf der Horst einen silbernen VW Golf fest. Ermittlungen ergaben, dass der 40-jährige Weseler zuvor damit angereist war. Das Auto stellten die Polizisten sicher.
Da der 40-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand wurde ihm auf der Polizeiwache in Dinslaken eine Blutprobe entnommen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern derzeit an.


Moers: Fahndung nach Tätern mit gestohlener Bankkarten
Die Polizei fahndet mit einem Foto nach möglichen Tätern, die im Verdacht stehen, mit einer gestohlenen Bankkarte Geld erlangt zu haben.
Die Täter hatten am 24. November 2022 in 13 Fällen in verschiedenen Supermärkten in Moers und Duisburg mit der gestohlenen Bankkarte bezahlt. Auch Bargeld hoben sie beim Einkaufen ab. Insgesamt entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.
Weiterhin gibt es einen vagen Hinweis auf ein Täterfahrzeug. Es soll sich hierbei um einen dunklen Kleinwagen mit niederländischem Kennzeichen handeln.
Ein Richter des Amtsgerichts Moers hat jetzt die Bilder für die Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Die Bilder zeigen einen der Täter. Fotos gibt es in unserem Fahndungsportal: https://polizei.nrw/fahndung/100186
Die Polizei interessiert vor allem, wo sich der/die Täter aktuell aufhalten. Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Moers unter, Tel.: 02841 / 171-0.


Kamp-Lintfort: Körperverletzung beim Amateurfußballspiel
Am 05.03.2023 gegen 14.30 Uhr kam es auf der Platzanlage von TUS Fichte Lintfort an der Franzstraße zu mehren Körperverletzungen zweier Fußballmannschaften. Im Verlauf des Amateurfußballspiels DJK Lintfort gegen TV Asberg 2 kam es nach einer Elfmeterentscheidung des Schiedsrichters zu einer Rudelbildung zwischen einigen Spielern auf dem Spielfeld.
Ein Zuschauer des TV Asberg (19) betrat das Spielfeld und versuchte einen Spieler des DJK Lintfort mit der Faust zu schlagen. Diesem Schlag konnte der 33-jährige Spieler aus Moers ausweichen. Anschließend hatte ein Spieler des DJK Lintfort(39), der zuvor auf der Ersatzbank gesessen hatte, versucht, die Parteien auf dem Spielfeld auseinander zu halten und das Handgemenge zu schlichten. Dabei ist dieser vom Torwart (26) des TV Asberg im Rahmen der Auseinandersetzung zu Boden gebracht worden.
Im Anschluss daran wurde der Torwart des TV Asberg von einem anderen Spieler des DJK Lintfort geschlagen. Dadurch ist er zu Boden gegangen und war kurzzeitig bewusstlos geworden.
Der Torwart des TV Asberg musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Alle weiteren Beteiligten blieben unverletzt. Das Spiel wurde abgebrochen.


Voerde: Internetbetrug
Ein 86-jähriger Mann aus Voerde ist Opfer von Internetbetrügern geworden. Ein unbekannter Mann rief mehrmals bei dem Mann an und stellte sich als angeblicher Mitarbeiter seiner Bank vor. Er arbeite in der Frankfurter Zentrale und müsse das Konto kontrollieren wegen gewisser Unregelmäßigkeiten. Auch ein angeblicher "Kommissar" meldete sich bei dem Mann, um die Geschichte von den "Unregelmäßigkeiten" glaubhafter zu machen.
Gutgläubig gestattete der Geschädigte dem Anrufer sich auf dem Laptop des Seniors aufzuschalten. Auch eine TAN-Nummer hat der Mann herausgegeben. Der Täter nutzt die Daten und überwies einen fünfstelligen Betrag auf ein unbekanntes Konto.

Derzeit kommt es auch im Kreis Wesel immer wieder zu Betrugsdelikten im Zusammenhang mit digitalen EC-Karten, der Manipulation des TAN-Generators oder der zuvor herausgegebenen TAN- Nummer an falsche Bankmitarbeiter.

Die Kreispolizei Wesel warnt:
Kein Bankmitarbeiter erfragt TAN-Nummern oder geheime Zugangsdaten der Kunden am Telefon!



Wesel: Autos beschmiert
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag vier Autos mit Farbe beschmiert.
Die Wagen standen auf dem Parkplatz auf der Rückseite des Bahnhofs in Wesel. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen Opel Corsa, einen VW Golf, einen Skoda Fabia und einen Hyundai Motor PDE.
Alle Fahrzeuge waren augenscheinlich mit Graffiti-Farbe besprüht.
Hinweise bitte an die Polizei in Wesel, Tel.: 0281 / 107-0.




Kamp-Lintfort: Handtaschenraub
Am Samstagmorgen gegen 10:15 Uhr kam es auf der Ringstraße in Kamp-Lintfort vor einem Lebensmittelgeschäft zu einem Handtaschenraub. Eine 61-jährige Frau aus Kamp-Lintfort verließ mit zwei Einkaufstaschen in den Händen das Lebensmittelgeschäft. Vor dem Eingangsbereich wurde sie von einer unbekannten männlichen Person von hinten geschubst, so dass sie ihre Taschen fallen ließ. Gleichzeitig griff der Unbekannte nach ihrer Handtasche. Im Gerangel konnte sich die 61-Jährige ihrer Handtasche erwehren. Jedoch stellte sie später fest, dass das Portemonnaie aus der Handtasche entwendet wurde.
Täterbeschreibung: ca 30-35 Jahre alt, ca 170 cm groß, schlank, bekleidet mit blauer Jeanshose und dunkler Oberbekleidung.
Die Polizei in Kamp-Lintfort bittet um Zeugenhinweise unter der Tel.-Nr. 02842/934-0


Wesel: E-Scooter fährt Frau an und haut ab
Am Freitagmittag gegen 12:15 Uhr wollte eine 33-jährige Frau aus Wesel die Brandstraße überqueren. Sie stand neben einem geparkten Pkw als sie einen E-Scooter bemerkte, der aus der Straße Am Blauen Hahn kommend nach links in die Brandstraße einbog. Der Scooterfahrer erfasste die stehende Frau und verletzte sie am Arm. Statt sich um die Verletzte zu kümmern, entfernte er sich in Richtung Wallstraße. Der flüchtige Fahrer wird folgendermaßen beschrieben:


Dinslaken: 6 Verletzte bei Auffahrunfall
Am Donnerstag gegen 14.10 Uhr kam es an der Willy-Brandt-Straße / Feldstraße zu einem Auffahrunfall, bei dem sich mehrere Personen verletzten. Eine 32-jährige Frau aus Dinslaken befuhr mit einem Auto die B8 (Willy-Brandt-Straße) in Richtung Wesel.
In Höhe der kreuzenden Feldstraße stieß sie gegen das vor ihr haltende Auto eines 45-jährigen Mannes aus Dinslaken. Dieser wiederum prallte durch den Zusammenstoß gegen einem vor ihm haltenden PKW eines 41-jährigen Weselers.
Alle drei Autofahrer verletzten sich leicht, ebenso die vierjährige Tochter der 32-Jährigen, ein Mitfahrer des 45-Jährigen, seine 36 Jahre alte Ehefrau und die dreijährige Tochter. Bis auf den 41-Jährigen, der sich selbständig in ärztliche Behandlung begab, brachten Rettungswagen die anderen Verletzten in Krankenhäuser.
Ein Abschleppunternehmen schleppte den Wagen der 32-Jährigen ab. Dieser war nicht mehr fahrbereit. Es entstand erheblicher Sachschaden.


Neukirchen-Vluyn: Auto überschlug sich
Am Donnerstag gegen 20.00 Uhr riefen Anwohner der Vietenstraße Rettung und Polizei zu einem dortigen Unfall.
Eine 27 Jahre alte Frau aus Neukirchen-Vluyn war aus bislang ungeklärter Ursache gegen zwei geparkte Autos gefahren.
Hierbei hatte sich ihr Wagen, ein Opel Corsa, überschlagen und war anschließend auf dem Dach gelandet.
Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte sich die 27-Jährige nur leicht. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Der PKW der Neukirchen-Vluynerin hatte starke Beschädigungen. Die beiden Autos, gegen die die junge Frau gefahren war, waren ebenfalls erheblich beschädigt.
Da die 27-Jährige sich nicht an den Unfall erinnern konnte, beschlagnahmten die Beamten ihr Mobiltelefon.
Das Verkehrskommissariat übernahm die Ermittlungen und sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Telefon 02841/171-0.


Dinslaken: 17-jährige Radfahrerin schwer verletzt
Drei 17-jährige Dinslakener befuhren am Donnerstagmorgen (2.3.) gegen 07.50 Uhr mit ihren Fahrrädern nebeneinander den Geh-und Radweg der Weseler Straße in Richtung Duisburg. Sie kamen aus Richtung Luisenstraße und fuhren dann über die Verkehrsinsel der Weseler Straße / Ecke Hedwigstraße. Hierbei stürzte, aus bislang unbekannter Ursache, eine 17-jährige Jugendliche, die in der Mitte fuhr. Durch den Sturz erlitt die 17-Jährige schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 02064 / 622-0.


Kreis Wesel: Abgelaufene Versicherungskennzeichen
21 Strafanzeigen mussten Polizistinnen und Polizisten schreiben, weil unter anderem E-Scooter Fahrende kein gültiges Versicherungskennzeichen hatten. Hierbei traf es alle Altersklassen. Vom 14-Jährigen Mädchen, dessen Vater den E-Scooter zugelassen hatte, bis hin zum 64-Jährigen, der mit einem Kleinkraftrad herumfuhr.
Dabei hatte die Polizei den Stichtag für den Kennzeichenwechsel (jedes Jahr der 1.März) rechtzeitig angekündigt, in allen Sozialmedia-Kanälen darauf hingewiesen und auch die Medien hatten mehrfach darüber berichtet.

Deshalb noch einmal unser Appell: Besorgen Sie sich bei Ihrer Versicherung ein aktuelles - schwarzes - Versicherungskennzeichen, bevor Sie im Straßenverkehr unterwegs sind!


Kreis Wesel: Sieben Wildunfälle an einem Tag
Innerhalb eines Tages verzeichnete die Kreispolizei Wesel sieben Wildunfälle. In allen Fällen blieben die Autofahrer glücklicherweise unverletzt.
Der erste Unfall ereignete sich am Mittwoch (1.3.) gegen 06.30 Uhr in Alpen an der Xantener Straße / Schulstraße. Hier kreuzte ein Reh, das nach dem Zusammenstoß derart schwer verletzt war, dass Polizeibeamte es mit einem Schuss aus der Dienstwaffe erlösen mussten.

Um 16.30 Uhr, also noch bei Tageslicht, kam es an der Balberger Straße in Sonsbeck Labbeck zu einem Wildunfall.

Gegen 19.05 traf es einen Autofahrer in Schermbeck-Damm an der Malberger Straße, in Hamminkeln Wertherbrucher Straße kam es gegen 20.35 Uhr zur Kollision.

Wiederum in Schermbeck traf es gegen 22.05 Uhr einen Autofahrer, der die Weseler Straße entlangfuhr. In Höhe der Straße Feldmark kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Hasen.

Am Donnerstagmorgen gegen 06.20 Uhr kreuzte in Alpen an der Xantener Straße / Drüpter Straße ein Reh die Fahrbahn und wurde von einem Autofahrer erfasst. Auch hier mussten Polizisten das Reh erlösen.

Um 07.00 Uhr kam es in Kamp-Lintfort an der Xantener Straße schlussendlich zu einem Zusammenstoß.

In den meisten Fällen liefen Rehe unvermittelt auf die Fahrbahn und stießen mit den Autos zusammen.
Gerade bei diesen Unfällen kommt es oft zu schweren Folgen, wie die traurigen Vorfälle der Vergangenheit zeigten.

Anlass für die Polizei, noch einmal Tipps zur Verhinderung von Wildunfällen zu geben:
Wird durch Warnschilder "Wildwechsel" angezeigt, sofort Fuß vom Gas und besonders aufmerksam fahren.
Wald- und Straßenränder beobachten und bremsbereit sein. Wer zu schnell fährt, hat keine Chance. Ein 20 kg schweres Reh besitzt bei einer Kollision mit Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne.
Ein Tier kommt selten allein. Immer mit "Nachzüglern" rechnen.
Nachts in Waldgebieten - wann immer möglich - mit Fernlicht fahren. So wirken die Augen der Tiere wie Rückstrahler und sind besser zu erkennen. Taucht Wild im Scheinwerferlicht auf, sofort abblenden und hupen. Wenn gefahrlos möglich abbremsen.

Falls es doch gekracht hat:
Lässt sich ein Zusammenprall nicht vermeiden, Lenkrad gut festhalten und weiterfahren. Auf keinen Fall ausweichen. Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben. Auch für andere Verkehrsteilnehmer. Nach einem Unfall: Sofort Warnblinkanlage einschalten und Unfallstelle absichern. Das Tier an den Randstreifen schaffen, damit sich keine Folgeunfälle ereignen. Wegen eventueller Tollwutgefahr Handschuhe anziehen.<
Wild niemals mitnehmen.
Wer Wild mitnimmt, macht sich der Wilderei strafbar.
Unfall unverzüglich der Polizei melden.

Generell gilt: Wildwechsel wird gerade jetzt im Frühjahr wieder verstärkt auftreten, denn das Wild wird wieder "wild".
Daher fahren Sie vorsichtig und stets bremsbereit!


Moers: Autofahrer schlägt Politesse
Ein Autofahrer hat eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts geschlagen und schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter - ein 26-jähriger Moerser - beleidigte die 39-Jährige am Mittwochnachmittag (1.3.) an der Oberwallstraße, weil sie nach einem Verkehrsverstoß seinen Wagen auf der Dr.-Hermann-Bähr-Straße fotografiert und ihn mündlich verwarnt hatte. Danach schlug er sie; die Mitarbeiterin musste im Krankenhaus behandelt werden.
Der Tatverdächtige hatte die Politesse nach der Verwarnung mit seinem Auto bis zur Oberwallstraße verfolgt. Zunächst stritt sich seine Beifahrerin mit der 39-Jährigen. Als der Mann hinzukam, eskalierte die Auseinandersetzung. Ein Zeuge wurde auf die Situation aufmerksam, woraufhin der Tatverdächtige und seine Beifahrerin flüchteten. Nachdem Polizisten am Tatort eingetroffen waren, kehrten die beiden ebenfalls zurück.


Moers: Exhibitionist auf dem Parkplatz 'Dong'
Die Polizei sucht einen Mann, der am 13.02.23 auf dem Parkplatz Dong an der A57 (Richtung Nijmegen) von einem Exhibitionisten belästigt wurde. Der Unbekannte hatte sich dem Mann gegen 21.45 Uhr auf der Toilette des Parkplatzes in schamverletzender Weise gezeigt. Der Autofahrer meldete den Vorfall telefonisch, aber leider ohne Namen und Personalien zu hinterlassen.
Dieser Mann und weitere Zeugen, möchten sich bitte bei der Polizei in Moers, unter Tel.: 02841 / 171-0, melden.


Neukirchen-Vluyn: Schaufensterscheibe bei Goldschmied beschädigt
Eine Anwohnerin hörte am Dienstag (28.2.) gegen 03.00 Uhr ein lautes Geräusch, das sie aus dem Schlaf schreckte.
Was die Zeugin in diesen frühen Morgenstunden gehört hatte, stellte sich tagsüber um 09.00 Uhr heraus, als der Inhaber des Geschäfts zu seinem Laden an der Niederrheinallee in Vluyn kam. Eine Fensterscheibe verfügt über einen senkrechten, oberflächlichen Kratzer. Des Weiteren war die Scheibe gesprungen und teilweise herausgelöst.
Die Täter gelangten jedoch augenscheinlich nicht in das Geschäft.
Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Sie bittet weitere Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei in Moers, Telefon 02841/171-0, zu melden.


Rheinberg: Drei Frauen bei Unfall verletzt
Bei einem Verkehrsunfall sind zwei Frauen leicht und eine schwer verletzt worden. Eine 41-jährige Autofahrerin war am Dienstagabend auf der Moerser Straße Richtung Menzelen unterwegs. Als sie nach links auf die Xantener Straße abbiegen wollte, stieß sie mit dem Wagen einer 51-Jährigen zusammen, die ihr entgegenkam. Durch die Wucht des Aufpralls verletzte sich die 41-jährige Moerserin leicht und die 51-jährige Rheinbergerin schwer. Auch die 31-jährige Beifahrerin der 41-Jährigen wurde leicht verletzt.
Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser.
Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Xantener Straße / Moerser Straße gesperrt. Polizisten leiteten den Verkehr ab.


Moers: Wieder erfolgreicher Schockbetrug
Trotz der vielen Warnmeldungen und der Bekanntgabe der einzelnen Tricks der Betrüger, kam es am Dienstag wieder zu einem Fall.
Hierbei übergab eine 74-jährige Moerserin einen sehr hohen Geldbetrag und ihren Schmuck an einem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Uerdinger Straße. Die Moerserin erhielt gegen 16.50 Uhr einen Anruf eines vermeintlichen Staatsanwaltes, der sich als "Herr Bongards" vorstellte. Dieser gab an, die Tochter der Frau hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, wofür nun eine Kaution fällig sei. Falls sie den geforderten Geldbetrag nicht zusammenbekäme, solle sie auch noch ihren Schmuck aushändigen.

Die 74-Jährige begab sich nach dem Telefonat sofort zu ihrer Bank, um das Geld abzuheben. Da die Bankangestellte misstrauisch wurde und nachhakte, erklärte die Moerserin, sich eine neue Küche gekauft zu haben. Dies hatten die Betrüger ihr so auf diktiert, für den Fall, dass die Bankangestellten Verdacht schöpften. Die Angestellte händigte daraufhin den Betrag an die alte Dame aus.
Hiernach begab sich die Moerserin um 19.30 Uhr zum zuvor verabredeten Treffpunkt: Ein Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der Uerdinger Straße (zwischen Diergardtstraße und Otto-Ottsen-Straße). Dort übergab sie einer Unbekannten das Geld und ihren Schmuck. Kurz nachdem die Betrügerin über alle Berge war, rief die Tochter zufällig ihre Mutter an und der ganze Schwindel flog auf.
Die Tochter holte ihre Mutter direkt am Parkplatz ab und fuhr anschließend mit ihr zusammen zur Polizei.
Von der Empfängerin des Geldes und des Schmucks ist lediglich bekannt, dass sie 165 cm groß ist, blonde Haare hatte und einen Mund-Nasenschutz trug.

Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen und fragt daher:
Wer war am Dienstag gegen 19.30 Uhr bei dem dortigen Lebensmittelmarkt einkaufen und hat die Übergabe möglicherweise beobachtet?
Wem ist etwas zu dieser Zeit an dem Parkplatz aufgefallen?
Hinweise bitte an die Polizei Moers, Telefon 02841/171-0.

Die Polizei bittet an dieser Stelle erneut Angehörige, ihre Lieben über die Tricks der Betrüger aufzuklären.
Sinnvoll ist durchaus, sich bei den jeweiligen Polizeidienststellen einen Telefonaufsteller zu besorgen. Wird dieser neben das Telefon platziert, sind Ihre Lieben schon mal gewarnt. Da die Tricks der Ganoven immer auf das gleiche Ziel hinauslaufen, nämlich an das Geld der Menschen zu kommen, ist es wichtig, den Seniorinnen und Senioren zu erklären, niemals Geld an Fremde zu übergeben.
Eine Zusammenfassung der Präventionstipps, insbesondere für ältere Menschen, erhalten Sie nicht nur bei jeder Polizeidienststelle, sondern auch bei den Sparkasse (Broschüre Klüger gegen Betrüger) und in den Apotheken.