Feuerwehrberichte

Sonderseiten

• BZ-Sitemap    • Archiv 
 
Oktober 2022

Goch: Übung bei TROX - Brand in Produktionshalle
Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Goch haben den Ernstfall auf dem Gelände der Firma TROX im Industriegebiet geübt. Das Szenario: Brandmeldealarm in einer Produktionshalle - und damit verbunden eine mehr oder weniger unklare Lage für die eintreffenden Feuerwehrleute. Denn schließlich konnte es sich um einen Fehlalarm der automatischen Brandmeldeanlage handeln oder eben um einen "wirklichen" Brand.

"Zunächst ist es wichtig, sich einen genauen Überblick zu verschaffen", sagt Stadtbrandinspektor Stefan Bömler, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Goch. Und so führte der erste Weg der anrückenden Einsatzkräfte direkt zum Feuerwehr-Bedienfeld und dem Anzeigetableau der Brandmeldeanlage. Dort ist ersichtlich, wo der Alarm ausgelöst wurde, der Weg dorthin ist in sogenannten Laufkarten eingezeichnet.

Das angenommene Brandereignis wurde über einen Druckknopfmelder von einem Mitarbeiter gemeldet, zur Erkundung der Lage machte sich ein Angriffstrupp unter Atemschutz auf den Weg zu dem ausgelösten Melder. Auch wenn Rauch oder Feuerschein zu diesem Zeitpunkt nicht erkennbar waren: "Es musste davon ausgegangen werden, dass Menschen in Not sind", so Bömler.

Flammenschein und Brandrauch, beides natürlich nur zu Übungszwecken, drang den Einsatzkräften beim Betreten der ersten Produktionshalle entgegen. Sofort wurde die Brandbekämpfung eingeleitet, parallel wurde die Suche nach Personen in der über 11.000 m2 großen Produktionshalle fortgesetzt. Zwei verletzte Personen konnten im Gebäude gefunden und sicher nach draußen transportiert werden. Mit Hilfe der Drehleiter wurde darauf geachtet, dass keine Brandausbreitung über das Gebäudedach erfolgt.

Feuerwehr-Chef Stefan Bömler zog ein positives Resümee der Übung. "Alle Übungsziele wurden erreicht. Die Mannschaft ist strukturiert und systematisch vorgegangen und hat den Einsatz gemäß aller Vorgaben abgearbeitet. Übungen unter Realbedingungen, gerade in Industriebetrieben, sind für uns ganz besonders interessant. So können wir die Einsatzgrundsätze aus dem Lehrbuch praktisch anwenden. Herzlichen Dank an die Firma TROX für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, eine Übung unter Realbedingungen durchführen zu können."

Auch Jürgen Jarmer, Leiter Werkschutz und Brandschutzbeauftragter bei TROX, zeigte sich mit dem Ablauf der anspruchsvollen Übung mehr als zufrieden und lud als Dank für die gute Zusammenarbeit die Wehrleute zu einem kleinen Imbiss mit kühlen Getränken ein.

 

September 2022

Kleve: Brand im landwirtschaftlichen Betrieb
Gestern Abend (19. September 2022) gegen kurz nach fünf wurden die Löschzüge Nord-West (Wardhausen-Brienen, Düffelward, Keeken) und West (Rindern / Donsbrüggen), sowie die Drehleiter aus Kleve zu einem Brand alarmiert. Dieser sollte bei einem landwirtschaftlichem Betrieb an der Straße "Am Pölleken" in Wardhausen sein. Das Feuer konnte schnell bestätigt werden, da die Rauchentwicklung weithin sichtbar war.
Vor Ort wurde festgestellt, dass ein Betriebsgebäude mit etwa 50x10 m Grundfläche in Vollbrand stand. Eine Person hatte bereits Rauchgase eingeatmet und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Weitere Anwohner waren nicht in Gefahr. Drei Schweine, die in dem Gebäude untergebracht waren, wurden durch die Feuerwehr gerettet. Im Laufe des Einsatzes wurden insgesamt 4 C-Rohre eingesetzt, so dass das Feuer gegen kurz nach sechs unter Kontrolle war. Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen durch Rauchgase und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber am selben Abend wieder verlassen. Zur Unterstützung beim Auseinanderziehen der brennenden Strohballen wurde ein Bagger eines lokalen Dienstleistungsunternehmens angefordert. Um kurz nach halb neun war das Feuer dann gelöscht und es wurde eine Brandwache eingerichtet, die bis kurz vor elf an der Einsatzstelle verblieb.
Im Einsatz waren 44 Kräfte unter der Leitung des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr Kleve, Stadtbrandinspektor Daniel Scholz.
Am nächsten Morgen wurden noch einmal Glutnester entdeckt, die durch die Feuerwehr abgelöscht wurden.



Kleve: Erstes Stadtfeuerwehrfest nach zwei Jahren Pause Ehrungen nachgeholt
Nach zwei Jahren Pause fand am vergangenen Samstag (17. September 2022) das Stadtfeuerwehrfest in Materborn statt. Nach einem Festumzug durch den Klever Ortsteil wurden zahlreiche Kameradinnen und Kameraden wurden für die langjährige Mitgliedschaft geehrt. Einige wurden auch in die Ehrenabteilung überstellt. Der Abend klang bei Live-Musik in der Materborner Mehrzweckhalle aus. Der Löschzug Materborn feiert in diesem Jahr sein einhundertjähriges Bestehen.

Bei strahlendem Sonnenschein bahnten sich der Festumzug mit Mitgliedern der Feuerwehr Kleve und zahlreichen geladenen Gästen von der Feuerwache an der Kapellenstraße über die Königsallee und den Kirchweg und Burg Ranzow bis in die Materborner Mehrzweckhalle. In seinem Grußwort betonte der Leiter der Feuerwehr Kleve, Ralf Benkel, die Bedeutung von Traditionen wie dem Stadtfeuerwehrfest, das nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause nun endlich wieder stattfinden konnte.

Beim Stadtfeuerwehrfest ist es üblich, verdiente Mitglieder für ihr langjähriges Engagement im den Dienst bei der Feuerwehr zu ehren. Bereits im ersten Jahr der Pandemie hatte man sich entschieden, die ausgefallenen Ehrungen nicht etwa im kleinen Kreis durchzuführen, sondern darauf zu warten, diese wieder im gewohnten, würdigen Rahmen vor großem Publikum durchführen zu können. Dieses Jahr war endlich wieder Gelegenheit dazu, so dass auch die Ehrungen der letzten zwei Jahre nachgeholt werden konnten.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Kleve wurden geehrt:
   - Thomas Riegeler, Werner Pleumann und Jörg Timmermann vom
     Löschzug Kleve
   - Christoph Hendricks, Marco Coumans, Michael Schneiders und
     Thorsten Coumans vom Löschzug Materborn
   - Daniel Creon, Rene Creemers, Rene Coumans und Joachim Berson vom
     Löschzug Kellen
   - Sven Lülsdorf und Daniel Kuhnke vom Löschzug Rindern
   - Tobias Grundmann von der Löschgruppe Reichswalde
   - Dietmar Gerritzen und Stefan Wissing von der Löschgruppe
     Donsbrüggen
   - Lars Janz und Burkhard Stoffels von der Löschgruppe
     Wardhausen-Brienen
   - Björn Langenhuysen, Karl Knöller und Andreas Nelleßen von der
     Löschgruppe Griethausen
   - Wilhelm van Appeldorn von der Löschgruppe Keeken
   - Arno Küster und Bernhard Dahlmann von der Löschgruppe Warbeyen
   - Markus Terheiden und Ingrid Beem vom Musikzug

Für 35 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Kleve wurden geehrt:
   - Wolfgang Buil und Martin Averbrock vom Löschzug Kleve
   - Martin Brandt und Reiner Biermann vom Löschzug Materborn
   - Wolfgang Drop, Claus Giebels und Georg Brüx vom Löschzug Kellen
   - Joachim Neumann und Manfred Mülders von der Löschgruppe
     Reichswalde
   - Michael Nelleßen, Jens Cornelissen, Uwe Michels, Dirk Janz,
     Günter Struth, Ulrich Goris und Manfred Goris von der
     Löschgruppe Wardhausen-Brienen
   - Jörg Schweers, Andreas Maaßen und Hubert de Greeff von der
     Löschgruppe Düffelward
   - Andreas Hoymann von der Löschgruppe Warbeyen
   - Swen Eis und Karl Janssen vom Musikzug

In die Ehrenabteilung wurden überstellt:
   - Michael Nuy, Klaus Verfoorst, Frank Müller, Jörg Elsmann, Stefan
     Purschwitz und Thomas Schneider vom Löschzug Kleve
   - Jürgen Wensing, Benno Lamers, Hugo Hermsen, Michael Schneiders,
     Andreas Peters und Fredbert Geurtz vom Löschzug Materborn
   - Klaus Tenhaaf und Michael Gertzen vom Löschzug Kellen
   - Josef Gietemann, Reimund Ullmann und Klaus Peters vom Löschzug
     Rindern
   - Karin Hartmann, Norbert Esser, Heinrich Graven sen. und Joachim
     Neumann von der Löschgruppe Reichswalde
   - Dietmar Gerritzen von der Löschgruppe Donsbrüggen
   - Thorsten Brücher von der Löschgruppe Schenkenschanz
   - Andreas Hoymann von der Löschgruppe Warbeyen
   - Gabriele Wenten vom Spielmannszug

Die Überstellung der anwesenden Kameraden in die Ehrenabteilung erfolgte unter stehenden Ovationen. Unter ihnen war auch Stadtbrandinspektor Heinrich Graven sen., den viele noch als stellvertretenden Leiter der Feuerwehr kennen. Nach einer kurzen Pause ging das Wort an den Bürgermeister der Stadt Kleve, Wolfgang Gebing, der in seinem Grußwort den Mitgliedern der Feuerwehr für ihr Engagement dankte und noch einmal die Bedeutung des Erhaltes der Freiwilligkeit hervorhob. Auch der neue stellvertretende Kreisbrandmeister Ronni Schoofs richtete ein Grußwort an die Festgemeinde. Verdiente Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr erhielten eine Einsatzmedaille für ihre Hilfe im Rahmen der Unwetterkatastrophe 2021. Ab 19:00 Uhr ging der Abend dann in den öffentlichen Feuerwehrball mit der Liveband "Treasure" über.

Dank gilt dem Löschzug Materborn für die gute Organisation der Veranstaltung, dem Spielmannszug und dem Musikzug für die eindrucksvolle Begleitung des Festumzuges, der Sicherheitsstaffel, die einsatzbereit in Materborn verblieb und den Gemeinden Kranenburg und Bedburg-Hau, die für die Zeit der Veranstaltung den Grundschutz in Kleve sichergestellt haben.



Dinslaken: Verkehrsunfall auf der Brinkstraße

Heute Nachmittag (17.9.) um 14:20 Uhr wurden die Einheiten der Feuerwehr Dinslaken zu einem Verkehrsunfall auf der Brinkstraße (B8) alarmiert. An der Einsatzstelle waren ein PKW und ein Kleintransporter mit je zwei Insassen frontal zusammen gestoßen. Die Beifahrerin des PKW musste durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Drei der beteiligten Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während des Einsatzes wurde der Brandschutz sichergestellt, die Fahrzeuge wurden stromlos geschaltet und auslaufende Betriebsmittel wurden aufgenommen. Bis ca. 17 Uhr war die Brinkstraße für den Verkehr gesperrt. An dem Einsatz beteiligt waren die Feuerwehr Dinslaken, der Rettungsdienst Dinslaken, der Ret-tungsdienst Oberhausen, das DRK Dinslaken und die Polizei Dinslaken.


Dinslaken: Gasgeruch
Heute Morgen (16.9.) gegen 07:30 Uhr rückten die Einheiten Hauptwache und Stadtmitte der Feuerwehr Dinslaken zur Luisenstraße aus. Bewohner in einem Mehrfamilienhaus hatten einen Gasgeruch im Keller wahrgenommen. Durch die Feuerwehr konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da bei den Messungen durch die Einsatzkräfte und des Energieversorgers keine Gaskonzentration festgestellt wurde. Die Mieter, die das Gebäude schon vor Ankunft der Feuerwehr zur Sicherheit verlassen hatten, konnten danach ihre Wohnungen wieder betreten. Nach ca. 45 Minuten war der Einsatz beendet und die alarmierten Einheiten rückten wieder ein.


Weeze: PKW Brände halten die Feuerwehr in der Nacht zu Mittwoch erneut auf Trab
PKW Brände halten die Feuerwehr in der Nacht zu Mittwoch erneut auf Trab

Zunächst wurde die Einheit Weeze am Dienstag Abend zu einem PKW Brand auf die Lorschstraße alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte ein Reifen und der Radkasten des Fahrzeuges. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, der Polizei und der Anwohner konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.
In der Nacht zu Mittwoch gegen halb 1 wurde die Einheit Weeze dann erneut zu einem PKW Brand auf die Katharinenstraße alarmiert. Noch während der Anfahrt meldete die Kreisleitstelle ein weiteres brennendes Fahrzeug auf der Geenenstraße. Bei der Erkundung stellte sich in Richtunt Industriegebiet erga sich ein drittes brennendes Fahrzeug in Richtung Industriegebiet. Das erste HLF der Einheit Weeze übernahm die Einsatzstellen an der Geenenstraße und leitete dort sofort zwei Brandbekämpfungen über zwei Verteiler und zwei C-Rohre ein, da hier durch die Nähe zur Wohnbebauung die größte Gefahr der Ausbreitung bestand. Durch die Wärmestrahlung eines PKWs, brannte bereits ein daneben stehender PKW am Heck. Die Feuerwehr löschte diesen zügig ab, sodass auch hier keine Brandausbreitung möglich war. Das HLF 2 der Einheit Weeze und die nachalarmierte Einheit Wemb fuhren die Einsatzstelle an der Katharinenstraße an. Vor Ort stand auch hier ein PKW in Vollbrand. Alle Fahrzeuge und die Umgebung wurden nachkontrolliert. Die Polizei hat die Fahrzeuge sichergestellt. Für alle Rückfragen zur Brandursachenermittlung verweisen wir auf die Polizei. Dass hier nicht mehr von einem technischen Defekt auszugehen ist, scheint offensichtlich. Die Feuerwehr war insgesamt mit knapp 30 Einsatzkräften im Einsatz. Nach allen Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz gegen halb 4 wieder beendet.
In der vergangen Woche brannten insgesamt sieben PKW. Wer unsere Einsätze verfolgt, dem dürfte aufgefallen sein, dass es im Bereich der Kevelaerer Straße in den letzten Jahren vermehrt zu Fahrzeug- und Mülltonnenbränden gekommen ist. Wir erneuern daher auch nochmal unsere Empfehlung Mülltonnen nicht an Hauswände abzustellen.
Wir wollen uns an dieser Stelle, trotz der vorherigen bereits schlaflosen Nächte, für den unermüdlich Einsatz der Kameradinnen und Kameraden und bei den Anwohnern für die zuvorkommende Unterstützung durch kalte Getränke bedanken und wünschen uns und den Bürgerinnen und Bürgern ruhigere Nächte.


Goch: 1. Platz für Gocher Jugendfeuerwehr

Toller Erfolg für den Feuerwehr-Nachwuchs aus Goch: Beim Orientierungslauf der Kreis Klever Jugendfeuerwehren in Straelen hat die Truppe den 1. Platz belegt. Julien Berns, Hannah Hoolmans, Luis Janßen, Ina Wensing, Maya Wensing, Luis Wünsch und Lina Schmitz haben mit ihren Betreuern Saskia Grootens und Thomas Kuypers die gestellten Aufgaben am besten bewältigt. Dazu gehörten unter anderem verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben mit Feuerwehr-Materialien wie Schere & Spreizer und Arbeitsleinen. Die Gruppe aus Goch hat ihren Spitzenplatz mit diesem tollen Ergebnis verteidigt. Bereits beim letzten Jugendfeuerwehr-Orientierungslauf vor 3 Jahren in Weeze landeten die Gocher auf dem 1. Platz.

In diesem Jahr ist zudem eine gemischte Gruppe, bestehend aus weiteren Mitgliedern der Gocher Jugendfeuerwehr und der Jugendfeuerwehr Uedem an den Start gegangen. Ben Gruben, Marie Gruben, Jan Pauels, Leon Paul (Uedem) sowie Lucas Günther, Stephan Look und Madox Voit (Goch) mit ihren Betreuern Stefan Voss (Uedem) und Niklas Elbers (Goch) erreichten einen guten 5. Platz. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


Xanten: Bodenfeuer in der Hees
Dienstag, 06.09.2022, 18:48 Uhr - Mit der Meldung "Waldbrand" wurden vier Einheiten der Feuerwehr Xanten am Dienstagabend zum Waldgebiet "Hees" in Xanten alarmiert. Mehrere Anrufer hatten der Leitstelle mitgeteilt, dass eine deutliche Rauchsäule über dem Waldgebiet erkennbar sei. Dies konnte bereits auf der Anfahrt bestätigt werden.
Nachdem die Brandstelle lokalisiert werden konnte, wurden Schlauchleitungen vom Augustusring bis in das Waldgebiet verlegt. Vor Ort brannte der Waldboden auf einer Fläche von ca. 50 Quadratmetern. Nachdem die offenen Flammen mit zwei D-Rohren (50 Liter/ Minute) abgelöscht worden waren, wurde der betroffene Bereich mit zwei C-Rohren (100 Liter/ Minute)umfangreich bewässert, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Der Einsatz konnte nach ca. einer Stunde beendet werden.


Kleve: Jugendfeuerwehr erfolgreich beim Orientierungslauf in Straelen
Am 3. September 2022 fand anlässlich des 20. Jubiläums der Jugendfeuerwehr Straelen in Straelen/Auwel-Holt ein Orientierungslauf für die Jugendfeuerwehren statt. Die Jugendfeuerwehr Kleve war mit neun Teilnehmern und vier Betreuern dabei und belegte den vierten Platz. Acht Gruppen aus dem Kreis Kleve absolvierten zwei Mal 5 km und erledigten acht Aufgaben aus den Bereichen Feuerwehr und Teambildung.

Um 8 Uhr morgens startete die Gruppe aus Kleve von der Feuerwache in Kleve Richtung Straelen/Auwel-Holt. Für den Nachwuchs der Feuerwehr ging es um Spiel, Spaß und gute Laune. So musste beispielsweise ein riesengroßer Jengaturm gebaut werden und es musste eine Strecke über Getränkekisten zurückgelegt werden, ohne dass die Füße den Boden berührten. Knoten und Stiche standen ebenfalls auf dem Programm. Auch für die Verpflegung war bestens gesorgt: Es gab Köstlichkeiten aus dem Pommeswagen. Platz zum Spielen und Toben war auf dem Schulhof reichlich vorhanden.

Die Jugendfeuerwehr Kleve hat sich mit ihrer sehr jungen Gruppe ordentlich geschlagen und belegte den 4. Platz. Müde und erschöpft kam man gegen 18 Uhr wieder an der Feuerwache in Kleve an. Es war ein wunderschöner Tag in Straelen/Auwel-Holt. An dieser Stelle sei noch einmal der Jugendfeuerwehr Straelen für die Gastfreundschaft und die gute Organisation gedankt.


Bocholt: Traktor abgebrannt
Die Feuerwehr Bocholt und die Brandweer Alten wurde mit dem Stichwort "Fahrzeugbrand", heute (3.9.) um 11:53 Uhr zur Hamalandstraße (L602) in Holtwick, nahe der Niederländischen Grenze alarmiert. Aufgrund des ländlichen Gebietes ist ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug durch die Freiwillige Feuerwehr Bocholt besetzt worden. Bereits auf der Anfahrt war eine starke und dunkle Rauchentwicklung zu sehen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Bocholt stand der Traktor in Vollbrand und die Brandweer Aalten hatte erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Der Brand wurde mit 3 Trupps unter schweren Atemschutz und 3 C-Strahlrohren gelöscht und mit einem Schaumteppich bedeckt, um eine erneute Brandentstehung zu verhindern. Der Fahrer des Traktors konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und blieb unverletzt. An der Einsatzstelle war die Feuerwehr Bocholt, die Brandweer Aalten und der Rettungsdienst mit ca. 26 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen für ca. 2,5 Stunden im Einsatz.

Noch während der aktuellen Einsatzstelle gab es einen parallelen Brandeinsatz mit dem Stichwort "Heimrauchmelder" auf der Horststraße. Bei dieser Einsatzstelle handelte es sich um einen Fehlalarm. Der Grundschutz wurde an der Feuerwache durch weitere Kräfte der freiwilligen Feuerwehr für das Stadtgebiet sichergestellt.


Voerde: Dachstuhl brannte

Um 3:35 Uhr am Montagmorgen des 1. September 2022, wurde die Feuerwehr Voerde zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand nach Spellen alarmiert. Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte des Löschzugs Nord (bestehend aus den Einheiten Friedrichsfeld & Spellen) schlugen bereits meterhohe Flammen aus dem Dach sowie den Wohnungsfenstern des 1. Obergeschosses. Die Bewohner des Hauses konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem brennenden Gebäude in Sicherheit bringen.

Aufgrund der extremen Brandausbreitung und Hitze war ein Innenangriff nicht möglich. Die Löscharbeiten konzentrierten sich daher auf die Aussenflächen des Daches aus den Gartenbereichen heraus. Über die Drehleiter wurde ein Wenderohr vorgenommen und zusätzlich das Dach grossflächig geöffnet, um das Feuer im Gebäudeinneren besser bekämpfen zu können. Aufgrund des hohen Personalbedarfes wurden weitere Atemschutzgeräteträger aus dem Löschzug Voerde - Stadtmitte zur Unterstützung der vor Ort eingesetzten Kräfte nachalarmiert. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die eingesetzten Kräfte mit heissem Kaffee, Erfrischungsgetränken und belegten Brötchen. Hilfsbereite Nachbarn stellten allen Kameraden zusätzlich seit Einsatzbeginn noch Mineralwasserflaschen bereit.

Nach dem erfolgreichen Löschen des Brandes in den frühen Morgenstunden wurden konzentriert Glutnester im Dach ausfindig gemacht, abgelöscht und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Das Gebäude ist zur Zeit weder bewohn- noch betretbar. Während der Löscharbeiten war die Winkelstrasse in beiden Richtungen voll gesperrt, darüber hinaus musste der Strom und das Wasser bei einigen Nachbarn vorübergehend abgestellt werden.

Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden. Neben der Feuerwehr Voerde waren noch die Kreispolizeibehörde Wesel, das Deutsche Rote Kreuz Ortsverband Voerde, der Rettungsdienst der Feuerwehr Dinslaken sowie der Energieversorger an der Abarbeitung des Einsatzes beteiligt.


Xanten: Gasaustritt sorgte für Straßensperrung
Donnerstag, 01.09.2022, 16:46 Uhr - Zur Kreuzstraße in Xanten-Vynen wurden am Donnerstagnachmittag die Löschzüge Xanten-Nord, Xanten-Mitte, ein Gerätewagen der Feuerwehr Wesel, Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Bei Bauarbeiten war eine Gasleitung beschädigt worden. Nachdem der Bereich weiträumig abgesperrt und evakuiert worden war, bestätigten erste Messungen durch die Feuerwehr einen Gasaustritt im Bereich der Baustelle. Der ebenfalls angeforderte Energieversorger übernahm die weitere Begutachtung der Schadstelle. Nachdem der Gasaustritt durch das Fachunternehmen gestoppt werden konnte, konnten auch die Maßnahmen der Feuerwehr aufgehoben werden.
Während des Einsatzes war die Marienbaumer Straße zwischen Vynen und Marienbaum in beide Richtung gesperrt. Ebenso mussten mehrere Kreuzungen der Straße durch Polizei und Feuerwehr gesperrt werden.
Die Reparatur der Leitung erfolgt durch ein Fachunternehmen. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte ca. eine Stunde.

 

August 2022

Kleve: Autobrand drohte auf Wohnhaus überzugreifen
Ein Fahrzeugbrand an der Ahornstraße in Kleve-Materborn drohte heute morgen (Dienstag, 30. August 2022) auf ein Wohngebäude überzugreifen. Gegen 9:34 Uhr wurde der Löschzug Materborn der Feuerwehr Kleve alarmiert. Die Besatzung eines zufällig vorbeifahrenden Rettungswagens stellte fest, dass das Feuer des in einer Auffahrt stehenden Pkws bereits auf eine Pergola und einen Busch übergegangen war. Sofort wurde der gesamte Löschzug Süd (Materborn / Reichswalde) und der Löschzug Kleve nachalarmiert. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte weiterer Schaden von dem Einfamilienhaus abgewendet und der Brand des Fahrzeugs mit Löschschaum erstickt werden. Der Einsatz mit etwa zwanzig Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Daniel Scholz dauerte eine Stunde. Die Rauchsäule über Materborn war von weither zu sehen.


Schermbeck: Waldbrand an der BAB 31/B224
Um 10:40 Uhr (24.8.) wurde der Löschzug Altschermbeck heute erneut zur Einsatzstelle vom Vorabend (Waldbrand B 224/ A 31) alarmiert. Auch das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Gahlen wurde zur Einsatzstelle gerufen. Östlich der B 224 kam es erneut an einigen Stellen zur Rauchbildung, sodass Löschmaßnahmen ergriffen wurden. Mit Hilfe von 3 C-Rohren wurden erneut Nachlöscharbeiten durchgeführt. Anschließend wurde der Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Um 12:32 Uhr endete der Einsatz für die Feuerwehr.

Am gestrigen Dienstag wurden um 16:28 Uhr die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck mit dem Einsatzstichwort "Waldbrand" zur Bundesautobahn 31 / Bundesstraße 224 alarmiert.
Vor Ort zeigte sich schnell, dass eine große Waldfläche betroffen war, sodass auch der Löschzug Gahlen nachalarmiert wurde.
Ein Böschungsbrand beginnend an der BAB 31 hatte sich schnell bis zur B 224 ausgedehnt und sogar die Bundesstraße überquert. Ca. 25.000 qm standen letztendlich in Brand.
Aufgrund des Einsatzortes und der großen brennenden Fläche, wurde schon zuvor die Feuerwehr Dorsten alarmiert (gegen 16:00 Uhr). Im laufenden Einsatz wurde sodann die Feuerwehr Raesfeld, die Feuerwehr Heiden sowie die Feuerwehr Marl zur Einsatzstelle gerufen.
Insgesamt wurde der Einsatzbereich in fünf Einsatzabschnitte eingeteilt. Hier wurden durch die verschiedenen Feuerwehren/ Löschzüge massive Löschmaßnahmen ergriffen. Nachdem der Brand gelöscht war, wurden großzügige Nachlöscharbeiten unternommen, um einem erneuten Entzünden entgegen zu wirken.
Dank der Drohnentechnik der Feuerwehren Dorsten konnte der Bereich kontinuierlich von oben betrachtet werden. Die sodann hinzugezogene Drohnentechnik der Feuerwehr Recklinghausen machte es möglich, aus der Luft mit einer integrierten Wärmebildkamera Glutnester ausfindig zu machen. Auch ein Hubschrauber der Polizei wurde zur Einsatzstelle gerufen. So konnte sich ein Luftbeobachter der Feuerwehr ein Bild von der Einsatzlage machen.
Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Lage stellte sich auch die Löschwasserversorgung als herausfordernd dar. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Landwirten bedanken, die uns bei der Löschwasserversorgung unterstützten und mit Güllefässern einen Pendelverkehr herstellten. Insgesamt waren über 180 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck, Mike Rexforth, sowie der Bürgermeister der Stadt Dorsten, Tobias Stockhoff, machten sich vor Ort ein eigenes Bild von der Einsatzlage.
Die Bundesstraße 224 war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Auch die BAB 31 musste in Fahrtrichtung Emden gesperrt werden.
Gegen 23:15 Uhr konnte der Einsatz zunächst für die meisten Einsatzkräfte beendet werden. Dennoch wurde in den folgenden Nachtstunden noch eine Brandnachschau durchgeführt. Zudem kontrollierte der zuständige Revierförster durchgehend den Bereich.

Wir möchten uns hier nochmal ganz herzlich bei den Nachbarwehren sowie allen Beteiligten für die tolle, interkommunale Zusammenarbeit bedanken. Auch wenn eine große Fläche abgebrannt ist, hätte ohne das schnelle Handeln durchaus Schlimmeres passieren können. Dieser Einsatz hat gezeigt, wie gute Zusammenarbeit funktioniert. Danke!


Bocholt: Entstehungsbrand an Papierpresse eines Supermarktes
Heute Nachmittag (18.8.) um 16 Uhr bemerkten aufmerksame Mitarbeiter eines Lebensmittel-discounters an der Friesenstraße einen Entstehungsbrand in ihrer außenliegenden Papierpresse. Die umgehend alarmierte Feuerwehr Bocholt rückte an und überprüfte den Bereich. Es konnte kein Brand, aber eine geringe Verrauchung im inneren festgestellt werden. Für die weitere Überprüfung kam ein Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Borken zum Einsatz, um den gefüllten Abfallbehälter von der Papierpresse zu trennen. Daran anschließend konnten immer noch keine weiteren Anzeichen auf ein entwickeltes Brandereignis festgestellt werden, so dass die Feuerwehr nicht weiter tätig werden musste und die Einsatzstelle an die Mitarbeiter übergab. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Mitarbeiter oder den Kunden im Markt.
Im Einsatz waren 14 Feuerwehrleute mit 5 Fahrzeugen der Feuerwehr Bocholt und ein Wechselladerfahrzeug vom Kreis Borken das bei der Feuerwehr Borken vorgehalten und betrieben wird. Unterstützt wurde die Feuerwehr auch von der Polizei Bocholt, die verkehrslenkende Maßnahmen übernahm. Der Einsatz war nach gut einer Stunde bereits beendet.


Dinslaken: Vegetationsbrand an der Otto-Brenner-Straße
Heute Abend (16.8.) wurde die Feuerwehr Dinslaken um 19:45 Uhr zu einem Vegetationsbrand alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf einer Brachfläche an der Otto-Brenner-Straße. Bei Eintreffen der Feuerwehr zeigte sich, dass bereits 1000qm mit einer Flammenfront von ca. 100m breite brannten. Da die Einsatzstelle nur schwer zugänglich war wurden noch weitere Einheiten nachgefordert. Das Feuer wurde zeitweise mit 6 Strahlrohren und dem Wasserwerfer eines Tanklöschfahrzeuges bekämpft. Durch den massiven Einsatz konnte eine weitere Ausdehnung ins Unterholz und ein Übergreifen auf die angrenzenden Grundstücke verhindert werden. An dem Einsatz beteiligt waren die Einheiten Stadtmitte, Hiesfeld, Eppinghoven und Hauptwache. Die Einheit IUK wurde hinzu geholt um die Einsatzstelle aus der Luft mit einer Wärmebildkamera der mitgeführten Drohne nach Glutnestern abzusuchen. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Grundschutz im Stadtgebiet durch die Einheit Oberlohberg gestellt. Um 23 Uhr waren alle Einheiten wieder einsatzbereit an ihren Standorten.


Goch: Verkehrsunfall auf der Driesbergstraße: Feuerwehr übernimmt Erstversorgung der Verletzten
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Driesbergstraße im Gocher Ortsteil Kessel sind am Abend (15.8.) die beiden Insassen eines Audi schwer verletzt worden. Sie prallten mit dem Fahrzeug frontal gegen einen Baum. Die alarmierten Einsatzkräfte der Löschgruppe Kessel waren als erste vor Ort und übernahmen die Versorgung der Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der 41-jährige Fahrer und sein 34-jähriger Beifahrer befanden sich nicht mehr im Unfallfahrzeug, als die Feuerwehr eintraf. Der 34-jährige wurde letztlich mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, für ihn konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Neben der Versorgung der Verletzten gehörte die Absicherung der Unfallstelle, das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe sowie das Abklemmen der Fahrzeugbatterie zu den Aufgaben der Feuerwehr. Die Einsatzleitung hatte Brandinspektor Stefan Hartmann.
Die Polizei sucht in Zusammenhang mit diesem Unfall Zeugen, "die einen roten Audi A 5 oder einen dunklen, vermutlich getunten, VW Golf mit lauten Auspuffgeräuschen und auffälliger Fahrweise wahrgenommen haben". Sie werden gebeten, sich bei der Polizei Goch unter Telefon 02823 1080 zu melden.


Schermbeck: Sturmschaden
Heute (15.8.) wurde der Löschzug Schermbeck um 16.50 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Sturmschaden" zur Straße "Am Breiten Winkel" alarmiert. Hier hing ein angebrochener Ast über der Fahrbahn.
Mittels Motorkettensäge und unter Vornahme der Drehleiter wurde der Ast aus dem Baum entfernt.
Anschließend wurde die Straße von den Einsatzkräften frei geräumt und gereinigt.
Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 17.31 Uhr. 


Goch: Großbrand einer Gewerbehalle

Der Großeinsatz der Feuerwehr Goch am Höster Weg ist beendet. Das Feuer war gestern (12.8.22) gegen 15.30 Uhr an der Halle eines Großhändlers für Blumen- und Gartenprodukte ausgebrochen. Insgesamt haben die Löscharbeiten knapp 19 Stunden gedauert. Zwei 46 und 36 Jahre alte Einsatzkräfte der Feuerwehr Goch haben während der Löscharbeiten unter anderem Brandverletzungen an Gesicht und Händen erlitten und wurden mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen. Der 36-jährige hat leichtere Verletzungen erlitten. Er bleibt zur Beobachtung nach jetzigem Kenntnisstand noch übers Wochenende im Krankenhaus. Über den Gesundheitszustand des 46-Jährigen liegen der Feuerwehr keine gesicherten Kenntnisse vor. Wir hoffen sehr, dass beide bald wieder unter uns sind und schnell gesund werden.
Aufgrund der extremen Rauchentwicklung hat die Feuerwehr gestern frühzeitig eine Bevölkerungswarnung ausgesprochen und unter anderem über die WarnApp NINA veröffentlicht. Im weiteren Verlauf wurde auch vor kontaminiertem Löschwasser gewarnt, das womöglich in der ersten Einsatzphase über die Kanalisation in die Niers gelangt ist. Später war der Kanal abgeschiebert, das Löschwasser wurde aufgefangen und abgepumpt.
Die Bevölkerung soll vorerst nicht in der Niers baden, keine Tiere daraus trinken lassen oder das Wasser anderweitig verwenden. Diese Warnung bleibt bestehen, bis die Analyse der entnommenen Wasserproben abgeschlossen ist. Damit ist nicht vor Mitte der kommenden Woche zu rechnen. Die Bevölkerungswarnung vor den Rauchgasen konnte dagegen bereits am Abend wieder zurückgenommen werden. Die Bundesstraße 67 in Höhe der Einsatzstelle sowie die Bahnstrecke zwischen Goch und Weeze waren für mehrere Stunden voll gesperrt.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, der Brandort wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig mit 1,5 Million Euro angegeben. Das Gebäude ist völlig zerstört und einsturzgefährdet. Mehrere auf dem Gelände abgestellte Fahrzeuge, unter anderem ein Sattelauflieger, wurden ebenfalls zerstört.

Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich niemand auf dem Firmengelände. Das Tor dazu war verschlossen. Zunächst brannte es von der Bundesstraße aus gesehen im linken hinteren Bereich des Grundstücks, dort waren unmittelbar neben der Halle große Mengen an Paletten gelagert. Die Flammen schlugen durch ein Tor in die Halle ein. In diesem Bereich waren große Mengen Düngemittel in unterschiedlichen Verpackungen gelagert. Von hier aus breitete sich das Feuer extrem schnell auf die gesamte Halle aus. Es kam nur Minuten nach Eintreffen der ersten Kräfte zu einer massiven Rauchgasdurchzündung, in deren Folge die beiden Einsatzkräfte ihre Verletzungen davongetragen hatten. Sie waren als Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz auf der rechten Gebäudeseite eingesetzt. Einer der beiden wurde durch die Druckwelle gegen ein auf dem Gelände abgestelltes Fahrzeug geschleudert und von Trümmerteilen getroffen. Im weiteren Einsatzverlauf erlitt ein weiterer Feuerwehrmann eine Schnittverletzung im Finger und mehrere Einsatzkräfte mussten kurzzeitig aufgrund von Kreislaufproblemen behandelt werden. Sie konnten ihre Tätigkeit jedoch alle wieder aufnehmen.
Zwei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Goch, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Löschzüge Stadtmitte und die Drehleiter, wurden durch die Durchzündung beschädigt: Plastikteile schmolzen aufgrund der extreme Hitze. Beide Fahrzeuge sind jedoch weiterhin einsatzbereit.
Stadtbrandinspektor Stefan Bömler ließ sofort sämtliche Einheiten der Feuerwehr Goch alarmieren, auch die Feuerwehr Weeze rückte mit 40 Kräften zur Unterstützung an. In der Spitze waren 200 Einsatzkräfte aller beteiligten Organisationen vor Ort.

Es wurden drei Einsatzabschnitte gebildet. Nach der Durchzündung stand fest, dass die Halle nicht zu halten ist. Daher war es das Ziel, eine Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude sowie auf die Vegetation im Bereich der Bahnschienen zu verhindern. Dies gelang. Im weiteren Verlauf wurde das unterkellerte Gebäude so weit wie möglich mit Löschschaum geflutet. Mit einem Radlader und einem Bagger konnte Brandschutt im hinteren linken Bereich des Grundstücks so weit auseinandergezogen werden, dass auch hier ein nachhaltiger Löscherfolg erzielt wurde. Nach 7 Stunden wurde "Feuer Aus" gemeldet, Nachlöscharbeiten einzelner Glutnester zogen sich jedoch noch weitere 12 Stunden hin.

Neben den Feuerwehren aus Goch und Weeze waren weitere Organisationen und Funktionen an dem Einsatz beteiligt:
Kreisbrandmeister Reiner Gilles, der stellvertretende Bezirksbrandmeister Rainer Höckels, die Allgemeine Vertreterin der Landrätin, Zandra Boxnick und Bürgermeister Ulrich Knickrehm unterstützten die Einsatzleitung. Das DRK Goch sorgte für die Versorgung der Einsatzkräfte. Die Feuerwehr des Kreises Wesel entsandte im Rahmen des ABC-Schutzkonzeptes NRW eine Mess-Einheit, sie kümmerte sich gemeinsam mit dem LANUV (Landesamt für Umwelt- und Verbraucherschutz) sowie mit der Unteren Wasserbehörde des Kreises Kleve um die Gefahrenbeurteilung durch Rauchgas und kontaminiertes Löschwasser. Die MANV-Gruppe des Kreises Kleve (MANV = Massenanfall von Verletzten) richtete gemeinsam mit dem Rettungsdienst vorsorglich einen Behandlungsplatz ein, um mehrere Verletzte im Bedarfsfall behandeln zu können. Die Abrollbehälter Schlauch, Atemschutz und Schaum des Kreises Kleve waren ebenfalls vor Ort. Die DLRG unterstützte mit ihrer Drohne, in der eine Wärmebildkamera verbaut ist. Zwei Kameraden der Bundeswehr-Feuerwehr kamen zufällig an der Einsatzstelle vorbei und boten spontan ihre Hilfe an. Ihnen sowie allen beteiligten Kräften und Organisationen gebührt der Dank der Feuerwehr Goch für die wertvolle Unterstützung.

Bedanken möchte sich die Feuerwehr ebenso bei vielen Bürgerinnen und Bürgern, die uns unter anderem mit Getränken versorgt haben. Die große Hitze durch Brand und Wetter war vor allem für unsere Atemschutztrupps sehr belastend. Dass so schnell so viele Getränke zur Verfügung gestellt wurden, hat sehr geholfen. Zudem haben uns auf allen Kanälen unzählige Genesungswünsche für unsere verletzten Kameraden erreicht. Auch hierfür vielen herzlichen Dank.


Schermbeck: Lkw brannte
Es folgte ein weiter Einsatz am gestrigen Tag (12.8.). Um 18.01 Uhr wurde der Löschzug Altschermbeck mit dem Einsatzstichwort "LKW-Brand" zum Rüster Weg alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich, dass ein LKW im Bereich der Reifen brannte. Das Feuer hatte bereits auf die angrenzende Böschung übergegriffen. Ein Trupp unter Atemschutz ging daher zur Brandbekämpfung vor. Nachdem der LKW gelöscht war, wurde dieser noch weiter mit Löschwasser gekühlt. Auch den Böschungsbrand konnten die Einsatzkräfte schnell ablöschen.
Nachdem sowohl der LKW als auch die Böschung gelöscht waren, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben
Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 18.56 Uhr.


Kleve: Unterstand in Gartenbaubetrieb schnell gelöscht
Am Mittwochnachmittag (10. August 2022) gegen 16:00 Uhr wurde der Löschzug Süd (Materborn / Reichswalde) der Feuerwehr Kleve zu einem Brand auf dem Gelände einer Gärtnerei in Reichswalde alarmiert. Da dieser drohte, auf die Gebäude überzugreifen, wurde noch auf der Anfahrt das Einsatzstichwort erhöht und zusätzlich der Löschzug Kleve alarmiert. Die Ausbreitung des Feuers konnte aber verhindert werden.
Es brannte aus bisher ungeklärter Ursache ein Unterstand, der an ein Gewächshaus angebaut war. Durch den Einsatz eines C-Rohres konnte das Feuer aber so schnell gelöscht werden, dass weiterer Schaden für die Anlagen der Gärtnerei und die umliegende Vegetation vermieden wurde. Zur Sicherheit wurde der Boden um die Brandstelle großzügig bewässert.
Im Einsatz waren 18 Kräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ralf Benkel.


Dinslaken: Feuer auf altem Industriegelände
Heute Abend (10.8.) gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem Brand an der Karlstraße alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass sich der Brandherd in einem Gebäude eines aufgegebenen Industriebetriebes befand. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte das Feuer, es brannte Unrat, bereits auf eine Zwischendecke übergegriffen. Diese wurde durch die Feuerwehr geöffnet und abgelöscht. Insgesamt waren 44 Einsatzkräfte vor Ort, 6 Trupps gingen unter Atemschutz vor. Nach ca. 2,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und alle Kräfte konnten wieder einrücken.


Schermbeck: Verkehrsunfall auf der Malberger Straße
Um 16.49 Uhr (10.8.) wurden heute die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck und die Löschgruppe Drevenack mit dem Einsatzstichwort "Person eingeklemmt" zu einem Verkehrsunfall auf der Malberger Straße alarmiert.
Hier waren zwei PKW miteinander kollidiert. Ein PKW lag in Folge der Kollision auf der Seite.
Die betroffenen Personen konnten sich jedoch bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig aus den PKWs befreien. Anschließend wurden sie vom Rettungsdienst betreut.
Die Unfallstelle wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr gereinigt und anschließend an die Polizei übergeben.
Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 17.47 Uhr.


Goch: Besondere Einsatzübung für die Höhensicherungstruppe der Feuerwehr Goch
Die Höhensicherungstruppe der freiwilligen Feuerwehr Goch konnte am Donnerstagabend eine besondere Übung absolvieren. Bei der Gocher Bioenergie GmbH an der Klever Straße konnten die ehrenamtlichen Kräfte die Rettung von Verletzen aus dem Feuerraum des Dampferzeugers simulieren. Die Anlage durchläuft aktuell eine große Inspektion und ist zu diesem Zweck etwa 3 Wochen außer Betrieb. Im Normalbetrieb herrschen dort unter der Decke über 900°C. Auf dem innergehäusigen Gerüst des Feuerraumes wurden zwei Übungspuppen platziert, welche Monteure darstellen sollten, die sich während der Inspektion verletzt haben. Aus ca. 26m Höhe mussten die Feuerwehrleute die beiden Übungspuppen dann durch das enge Gerüst abseilen. An der Sohle wurden diese dann in Empfang genommen und aus der Feuerkammer herausgebracht. Die Herausforderung hierbei war nicht nur die Höhe, sondern auch die spärlichen Lichtverhältnisse und vor allem der wenige Platz, welcher den Feuerwehrleuten zur Verfügung stand. Zielgerichtet, präzise und schnell wurden die Puppen von den Ehrenamtlern aus dem Dampferzeuger gerettet. Das zeugt von der guten Ausbildung und gibt ein Gefühl der Sicherheit. Die Höhensicherungstruppe der Feuerwehr Goch besteht aus speziell ausgebildeten, freiwilligen Feuerwehrleuten der Löschgruppe Asperden, welche zusätzlich zu Ihren normalen Übungsdiensten auch solche, speziell auf die Höhensicherung abgestimmten Übungsabende absolviert. Gruppenführer Peter Tekath, Ausbildungsleiter Jens Barten und der Leiter der Feuerwehr Goch Stefan Bömler bedankten sich beim Kraftwerksleiter Martin Neumann für die gute Zusammenarbeit.




Kleve: Schaden von Emmericher Rheinbrücke abgewendet
Am Freitagmorgen (5. August 2022) kam es unter der Emmericher Rheinbrücke zum Brand eines mit Strohballen beladenen Anhängers. Dieser konnte durch die Feuerwehr Kleve auf eine Wiese geschleppt werden, wo Anhänger und Stroh getrennt abgelöscht wurden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schaden von der Rheinbrücke abgewehrt werden.
Der brennende Anhänger stand unterhalb des Brückenkopfes auf der Klever Seite. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte brannten bereits die Strohballen der obersten Lage. Da die unmittelbare Gefahr bestand, dass das Feuer die Brücke beschädigte, wurde der brennende Anhänger kurzerhand an ein Löschfahrzeug angekoppelt und auf eine der Rheinwiesen gezogen. Mithilfe von Radladern der örtlichen Landwirte konnte das Stroh vom Anhänger entfernt und auf die Wiese gezogen werden. Die Landwirte unterstützten außerdem mit mehreren Güllefässern, so dass die Strohreste und der Anhänger schnell abgelöscht werden konnten. Die Feuerwehr war bis um 11:30 Uhr mit 42 Kräften im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


Bocholt: Kellerbrand auf der Hochfeldstraß0e

Die Feuerwehr Bocholt wurde mit dem Stichwort "Feuer Menschenleben in Gefahr" heute (4.8.) um 13:32 Uhr zur Hochfeldstraße alarmiert. Auf Grund des Einsatzstichwortes wurde neben den hauptamtlichen Kräften parallel die Freiwillig Feuerwehr alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in einem Kellerabteil des Mehrfamilienhauses brannte. Glücklicherweise war die Kellertüre geschlossen und der Treppenraum rauchfrei, so dass die Bewohner nicht akut gefährdet waren. Das Feuer konnte mit einem Trupp unter Atemschutz durch ein C-Strahlrohr schnell gelöscht werden. Anschließend wurde der Kellerbereich mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Es wurde niemand verletzt. An dieser Einsatzstelle war die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst mit ca. 35 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen für ca. eine Stunde im Einsatz. An der Feuerwache wurde durch weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Grundschutz für das Stadtgebiet sichergestellt.


Dinslaken: Paralleleinsätze in der Nacht für die Feuerwehr
Heute Nacht (4.8.) brannte es in einem leerstehenden Gebäude auf der Bergerstraße. Ausgerückt ist die Feuerwehr Dinslaken zu dieser Einsatzstelle mit dem Einsatzstichwort Dachstuhlbrand. Gebrannt hatte es in einem Anbau und in dem angrenzenden Bereich. Der Dachstuhlbrand bestätigte sich somit zum Glück nicht. Der Brand wurde mit zwei Trupps, unter schwerem Atemschutz und mit Strahlrohren ausgerüstet, bekämpft. Nach ca. zwei Stunden waren alle Maßnahmen der Feuerwehr beendet und die alarmierten Feuerwehreinheiten Hauptwache, Oberlohberg sowie des Rettungsdienstes konnten zu ihren jeweiligen Gerätehäuser einrücken. Die Einheit Hiesfeld war ebenfalls zu der Einsatzstelle auf der Bergerstraße alarmiert worden.<

Während der Einsatz auf der Bergerstraße noch abgearbeitet wurde, wurde die Feuerwehr Dinslaken ein weiteres Mal alarmiert. In einem Industriebetrieb auf der Magnusstraße hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Da die Einheit Hiesfeld bereits einsatzbereit war, rückte diese umgehend von der Einsatzstelle Bergerstraße zur Magnusstraße ab. Zusätzlich wurde noch die Einheit Stadtmitte alarmiert. Durch die Feuerwehr mussten an dieser Einsatzstelle lediglich Erkundungsmaßnahmen durchgeführt werden. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und die eingesetzten Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes konnten nach ca. einer Stunde einrücken.


Schermbeck: Sturmschaden
Heute (2.8.) wurde der Löschzug Schermbeck um 12.13 Uhr aufgrund eines Sturmschadens zur Straße "Am Voshövel" alarmiert.
Hier war ein Ast von einer Eiche abgebrochen, welcher nun die Fahrbahn blockierte.
Der Ast wurde daher von den Einsatzkräften mittels Motorkettensäge und unter Vornahme der Drehleiter beseitigt.
Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 13.00 Uhr.


Voerde: Dachstuhl brannte
Um 3:35 Uhr am Montagmorgen des 1. August 2022, wurde die Feuerwehr Voerde zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand nach Spellen alarmiert. Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte des Löschzugs Nord (bestehend aus den Einheiten Friedrichsfeld & Spellen) schlugen bereits meterhohe Flammen aus dem Dach sowie den Wohnungsfenstern des 1. Obergeschosses. Die Bewohner des Hauses konnten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem brennenden Gebäude in Sicherheit bringen.
Aufgrund der extremen Brandausbreitung und Hitze war ein Innenangriff nicht möglich. Die Löscharbeiten konzentrierten sich daher auf die Aussenflächen des Daches aus den Gartenbereichen heraus. Über die Drehleiter wurde ein Wenderohr vorgenommen und zusätzlich das Dach grossflächig geöffnet, um das Feuer im Gebäudeinneren besser bekämpfen zu können. Aufgrund des hohen Personalbedarfes wurden weitere Atemschutzgeräteträger aus dem Löschzug Voerde - Stadtmitte zur Unterstützung der vor Ort eingesetzten Kräfte nachalarmiert. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die eingesetzten Kräfte mit heissem Kaffee, Erfrischungsgetränken und belegten Brötchen. Hilfsbereite Nachbarn stellten allen Kameraden zusätzlich seit Einsatzbeginn noch Mineralwasserflaschen bereit.
Nach dem erfolgreichen Löschen des Brandes in den frühen Morgenstunden wurden konzentriert Glutnester im Dach ausfindig gemacht, abgelöscht und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Das Gebäude ist zur Zeit weder bewohn- noch betretbar. Während der Löscharbeiten war die Winkelstrasse in beiden Richtungen voll gesperrt, darüber hinaus musste der Strom und das Wasser bei einigen Nachbarn vorübergehend abgestellt werden.
Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden. Neben der Feuerwehr Voerde waren noch die Kreispolizeibehörde Wesel, das Deutsche Rote Kreuz Ortsverband Voerde, der Rettungsdienst der Feuerwehr Dinslaken sowie der Energieversorger an der Abarbeitung des Einsatzes beteiligt.

 

Juli 2022

Bocholt: Strohballenpresse fängt Feuer
Die Feuerwehr Bocholt wurde heute (3.7.) um 14:52 Uhr durch Anwohner des Eutinghook benachrichtigt, dass eine Rundballenpresse auf einem Strohfeld Feuer gefangen hatte. Beim Eintreffen der ersten Einheiten in dem Bocholter Stadtteil Hemden, brannte die Rundballenpresse, sowie das angrenzende Strohfeld auf einer Fläche von ca. 1000 qm. Das Feuer hatte sich durch den böigen Wind bereits deutlich ausgeweitet. Durch das schnelle Handeln der Feuerwehr konnte der Brand mittels Wasserwerfer und C-Hohlstrahlrohren gelöscht werden. Ebenso wurde das Feuer durch das beherzte Eingreifen der benachbarten Landwirte eingedämmt, die mit ihren Treckern das Feld bereits umpflügten, um so die Ausbreitung zu verlangsamen. Die Löschwasserversorgung wurde durch einen in 200 m entfernten Hydranten während der Dauer der Löschmaßnahmen sichergestellt Die freiwillige Feuerwehr der Stadt Bocholt unterstützte die hauptamtliche Wache bei dem 90 minütigen Einsatz und stellte zudem die Grundsicherung im Stadtgebiet her. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte im Einsatz bzw. stellten den Grundschutz sicher. Der Sachschaden beträgt nach Rücksprache mit der Polizei ca. 15000 Euro.


Dinslaken: Unwettereinsätze
Kurz vor 19:00 Uhr (1.7.) erreichte das Unwetter das Dinslakener Stadtgebiet. Innerhalb kürzester Zeit waren 146 Meldungen über Schäden im Stadtgebiet bei der Feuerwehr eingegangen. Einen Schwerpunkt gab es nicht, das gesamte Stadtgebiet war betroffen.
Die Willy Brandt Straße, Voerder Straße, Augustastraße, Ziegelstraße und die Hünxer Straße waren durch umgestürzte Bäume teilweise nicht passierbar. Die Feuerwehr Dinslaken war mit 90 Einsatzkräften aller Dinslakener Einheiten im Einsatz. Unterstützung kam aus der Nachbargemeinde. Die Feuerwehr Voerde entsendete zwei Löschfahrzeuge und eine Drehleiter nach Dinslaken. Es wurden die notwendigsten Einsatzstellen bis 01:45 Uhr abgearbeitet.


Goch: Unwettereinsätze 
Das Unwetter am Abend hat zwei Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch verursacht: Um 20.15 Uhr wurden die Löschzüge Stadtmitte zu einem Wohnhaus an der Alte Gaesdoncker Straße geschickt. "Wasser läuft in Wohnung", so die Meldung. Tatsächlich war es so, dass Regenwasser in den Brenner der Zentralheizung gelaufen war und so eine Störung verursachte. Der Grund dafür war schnell gefunden: Der Wasserablauf auf dem Flachdach des Gebäudes war verstopft. So staute sich dort das Wasser und lief in die Zuluftöffnung der Heizung. Der Abfluss wurde gereinigt, weitere Maßnahmen waren nicht notwendig.

Im Anschluss wurde die Drehleiter zu einer Gefahrenstelle an der Buschstraße in Pfalzdorf geschickt. Dort war ein im Bereich des Straßenrandes stehender, etwa 30 Meter hoher Laubbaum in der Mitte gespalten. Die eine Hälfte war bereits auf ein Baugrundstück gestürzt, die andere Hälfte drohte auf ein Carport und eine Scheune zu fallen. Stadtbrandinspektor Stefan Pieper ließ den Baum so weit abtragen, dass keine Gefahr mehr drohte. Die Arbeiten dauerten etwa 2 Stunden.


Schermbeck: Unwetterschäden
Um 13.49 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck ein weiteres Mal zu einem Sturmschaden alarmiert.
Dieses Mal ging es für die Einsatzkräfte zu der Straße "Zur Alten Lippe". Hier war ein Ast in ca. 7 Meter Höhe abgebrochen. Mithilfe der Drehleiter und unter Vornahme der Motorkettensäge wurde der Ast zerkleinert.
Für die Einsatzkräfte endete der Einsatz um 15.21 Uhr.

Um 8.24 Uhr folgte ein weiterer Sturmschaden für den Löschzug Schermbeck am Logsteenweg.
Hier hing ein Baum in der Stromleitung, weshalb der Energieversorger zur Einsatzstelle gerufen wurde, um die Leitung stromlos zu schalten. Anschließend konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Baum aus der Stromleitung entfernen und der Energieversorger konnte die Leitung wieder in Betrieb nehmen.
Für den Löschzug Schermbeck endete der Einsatz um 10.49 Uhr.

Nach dem einsatzreichen Abend folgte um 06:20 Uhr schon die nächste Alarmierung. Ausrücken musste der Löschzug Schermbeck zur Straße " An der Windmühle". Hier sollte laut Alarmierung ein Baum die Fahrbahn queren. Bei Ankunft konnte dies bestätigt werden. Der Baum wurde mittels Kettensäge auf der Fahrbahn zerkleinert. Ein zweiter Baum wurde mittels Drehleiter beseitigt.
Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 07:03 Uhr.

Am Donnerstagabend (30.6.) zog ein Unwetter mit Sturm und Starkregen über NRW. Auch in Schermbeck kam es zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Um 19:39 Uhr folgte der erste Einsatz. Hier rückte der Löschzug Schermbeck zur Malberger Straße nach Damm aus. Mehrere Bäume querten hier die Straße. Mittels Kettensägen wurden diese durchtrennt und beiseite geräumt.
Um 20:11 Uhr rückte der Löschzug Altschermbeck zur Dämmerwalder Straße aus. Auch hier blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahn.
Der Löschzug Gahlen rückte um 20:17 Uhr zur Östricher Straße aus. Hier drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu kippen.
Um 20:31 Uhr folgte die zweite Alarmierung für den Löschzug Schermbeck. Dieser rückte zur Beckmanns Stege aus, wo ein umgestürzter Baum eine Telefonleitung mitriss.

Auch wenn über die Kreisleitstelle "nur" zu vier Einsätzen alarmiert wurde, war die Feuerwehr Schermbeck bis ca. 00:30 Uhr im Einsatz. Grund dafür war, dass gerade im Ortsteil Damm auf dem Weg zu den gemeldeten Einsatzstellen ständig neue, umgestürzte Bäume gefunden wurden. Abgerissene Telefon-, und Stromleitungen wurden ebenfalls immer wieder an den Einsatzstellen vorgefunden. Somit war es teilweise erst gar nicht möglich die gemeldeten Einsatzstellen zu erreichen.

Allein auf dem Brüner Weg waren fünf Bäume umgestürzt. Insgesamt wurden weit über 20 Einsatzstellen abgearbeitet. Das kurze, dennoch heftige Unwetter, sorgte somit für reichlich Arbeit bei der Feuerwehr Schermbeck.

Ein großer Dank gilt den Anwohnern in Damm. Viele Landwirte haben uns gestern Abend unterstützt und beispielsweise mit Treckern die Bäume beiseite geräumt. Vielen Dank!


Voerde: Unwettereinsätze
Aufgrund einer Warnmeldung der Kreisleitstelle wurde am frühen Donnerstagabend die Unterleitstelle der Feuerwehr Voerde besetzt. Kurz nach 19 Uhr trafen dann die ersten Ausläufer der Gewitterfront auf das Voerder Stadtgebiet. Innerhalb kürzester Zeit liefen dann die ersten Notrufe auf.
Überwiegend wurden umgestürzte Bäume gemeldet. Zwei Bäume fielen in Oberleitungen. Am Peerdsbuschweg in Möllen musste der Netzbetreiber hinzugezogen werden. '
Der Baum, der an der Rönskenstraße in die Oberleitung fiel, hatte sich daraufhin entzündet.
Ein Baum fiel in Friedrichsfeld auf ein Auto. Personen kamen dabei zum Glück nicht zu Schaden.
Gegen 19:16 fiel dann in weiten Teilen von Voerde der Strom aus. Dadurch bedingt waren einige Pumpanlagen außer Betrieb, was unter Anderem zu überfluteten Kellern im Bereich der Prinzenstraße führte.
Ebenso waren die Bahnunterführungen an der Steinstraße und am Hammweg aufgrund ausgefallener Pumpen vollgelaufen.
Hauptschwerpunkt der unwetterbedingten Schäden lagen im Bereich der Rahmstraße / B8 in Möllen, wo zahlreiche Bäume Opfer der Windböen wurden.
Zwei Löschfahrzeuge der Feuerwehr Voerde sowie die Drehleiter aus Voerde unterstützen im weiteren Verlauf des Abends die Kollegen der Feuerwehr Dinslaken bei der Aufarbeitung der dortigen Einsatzstellen.
Im Bereich des "Schwarzer Weg" unterstützen Kräfte der Feuerwehr Voerde auch die Hünxer Wehr bei der Beseitigung von umgestürzten Bäumen.
Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte der Feuerwehreinheiten Voerde, Möllen, Friedrichsfeld und Löhnen bis ca. 23:45 im Einsatz um 27 Einsatzstellen im Stadtgebiet abzuarbeiten. Die Stromversorgung in Voerde war gegen 22:19 Uhr wieder vollflächig hergestellt.


Goch: Motorradfahrer und Sozia starben bei Unfall
Bei einem Verkehrsunfall am Abend (29.6,) auf der B 504 (Asperdener Straße) erlitten ein 59-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden und seine 62-jährige Sozia tödliche Verletzungen. Sie waren um kurz nach 22 Uhr in Richtung Kessel unterwegs. Eine 71-jährige Fahrerin eines Daimler-Benz fuhr zu diesem Zeitpunkt von der Zufahrt eines Hofes auf die Straße, dabei kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, so die Polizei. Mit in dem PKW befand sich eine 68-jährige Frau aus Goch, beide wurden schwer verletzt.
Zunächst war nicht klar, ob eine der beteiligten Personen am oder im PKW eingeklemmt ist. Dies bestätigte sich letztlich nicht. Unfallzeugen und in der Folge die eintreffenden Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst leiteten lebensrettende Sofortmaßnahmen bei dem Motorradfahrer und seiner Sozia ein, leider ohne Erfolg.
Feuerwehr und Rettungsdienst betreuten Unfallzeugen und Ersthelfer, die sich zum Teil bei einer privaten Feierlichkeit in der Nähe des Unfallortes aufgehalten hatten. Ein 66-jähriger Mann aus dieser Gruppe kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr forderte einen Notfallseelsorger an, er unterstützte die Maßnahmen des polizeilichen Opferschutzes bei Angehörigen der Verstorbenen. Zur Betreuung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst forderte Feuerwehr-Einsatzleiter Stefan Pieper das PSU-Team Unterer Niederrhein an. Es bietet psychosoziale Unterstützung (PSU) bei der Bewältigung belastender Einsatzsituationen an. Das PSU-Team unterstützt die Einsatzkräfte dabei nicht nur unmittelbar vor Ort, sondern auch in der Folgezeit bei Bedarf.
Für die Unfallaufnahme durch die Polizei leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus. Anschließend wurde die Straße gereinigt. Insgesamt dauerte dieser Einsatz rund 4,5 Stunden, die B504 war zwischen Puttenbruch und Maasstraße für diese Zeit voll gesperrt. Vor Ort waren Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Asperden und Kessel unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan Pieper.