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Februar 2021

Weeze: Hilfe bei schwerem Verkehrsunfall
Am frühen Abend wurde die Feuerwehr Weeze mit den Löscheinheiten Wemb und Weeze zu einem Verkehrsunfall auf der L486 alarmiert. (Foto FW Wemb Weeze)

Am Einsatzort war eine Fahrerin mit ihrem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und schwerverletzt eingeklemmt. Die LE Wemb führte eine Sofortrettung durch und übergab sie dem Rettungsdienst. Nach der technischen Rettung bereitete die LE Wemb den Landeplatz für den ebenfalls alarmierten Hubschrauber vor und unterstütze die Polzei bei Absperrung und Unfallrekonstruktion. Nach den Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Wir wünschen dem Unfallopfer schnelle und vollständige Genesung.


Kamp-Lintfort: Rauchmelder verhindert Schlimmeres
Am Sonntag, 28.02.2021, gegen 09:25 Uhr meldeten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Kamp-Lintfort auf der Ferdinantenstraße 22 einen ausgelösten Brandmelder aus dem Kellergeschoß. Die Bewohner hatten nach Auslösung des Brandmelders festgestellt, dass aus dem Keller dichter schwarzer Rauch aufstieg. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei konnte das gesamte Gebäude geräumt werden. Die Bewohner gelangten unverletzt ins Freie. Bei den anschließenden Lösch- und Lüftungsarbeiten wurde festgestellt, dass es zu einem Brandausbruch in einem Kellerraum gekommen war. Dieser wurde von einer im Erdgeschoss des Hauses befindlichen Pizzeria als Lagerraum genutzt. Zur genauen Feststellung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Durch den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Wieder einmal wurde die Wichtigkeit von Brandmeldern anschaulich unter Beweis gestellt.


Dinslaken: Hauseigentümer kurzzeitig verschüttet
26.2. - Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einer verschütteten Person in einer Baugrube am Hülsemannshof gerufen. Beim Aushub eines Schachtes an der Hauswand war die Schachtwand abgerutscht und hatte den Hauseigentümer unter sich begraben. Glücklicherweise war er bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch Familienangehörige aus seiner misslichen Lage befreit worden. Die eingesetzten Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld und das Notarztsystem konnten ihren Einsatz nach ca. 30 Minuten beenden.


Bocholt: Zwei Fehlalarme und ein Küchenbrand
24.2. - Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine Küche im Erdgeschoß. Die Bewohner konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen und wurden vom Rettungsdienst der Feuerwehr betreut. Zur Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr vor. Die Holzdecke wurde zum Teil geöffnet und mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Ein weiterer Trupp führte Lüftungsmaßnahmen durch. Der Einsatz konnte nach knapp einer Stunde beendet werden. Der Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit 14 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen sowie einem Rettungswagen im Einsatz. Ein zufällig in der Nähe befindlicher Grundausbildungslehrgang musste nicht mehr eingesetzt werden.

Kurz zuvor ist der Löschzug zu einem Brandmeldealarm in einer Sparkassenfiliale in der Innenstadt und dann zu einem fleischverarbeitenden Betrieb im Industriepark Mussum ausgerückt. In beiden Fällen handelte es sich um einen Fehlalarm.


Dinslaken: Containerbrand
24.2. - Heute Vormittag wurde die Einheit Hauptwache der Feuerwehr Dinslaken zu einem Containerbrand gerufen. Auf dem Hof einer Schreinerei stand ein Container für Mischmüll im Vollbrand. Der Container wurde mit 2 Rohren geflutet und abgelöscht.
Nachdem die Hauptwache am Nachmittag, in Verbindung mit der Polizei, dem DIN-Service und einer Fachfirma, eine Ölspur beseitigt hatte, wurde die Wehr gegen Abend in das Gewerbegebiet Dinslaken-Süd gerufen. Hier hatte sich, in einem Aluminium verarbeitenden Betrieb, Polierwolle entzündet. Der Brand war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch die Mitarbeiter gelöscht worden. Ein Trupp kontrollierte den betroffenen Bereich mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Es wurden keine Glutnester mehr gefunden und so konnten die eingesetzten Kräfte wieder einrücken. Hier waren die Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld und Oberlohberg beteiligt.
Bis zum Abend wurde der Rettungsdienst der Stadt Dinslaken zu 20 Einsätzen gerufen.

Lüfterdefekt setzte Kinderzimmer in Brand
Glück im Unglück hatte eine Familie eines Hauses am Grafenweg.
Am Samstag, 20.2., gegen 00.15 Uhr kam es in einem Einfamilienhaus zu einem Feuer. Im Kinderzimmer des siebenjährigen Sohnes der Familie geriet nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich ein elektrischer Heizlüfter neben dem Bett des Sohnes in Brand. Der Siebenjährige wachte durch den Alarm des Rauchmelders auf, bemerkte den Brand und verließ sein Zimmer.
Die Eltern weckte ebenfalls der ausgelöste Rauchmelder und sie löschten das Feuer.
Rettungswagen brachten den kleinen Jungen und seinen Vater zur Kontrolle in ein Krankenhaus. Nach ersten Einschätzungen der Rettungskräfte sind beide jedoch unverletzt.


Dinslaken: Auto brannte - Rohrbruch - Kleines Feuer mit viel Rauch

Drei Einsätze beschäftigten die Feuerwehr Dinslaken am sonnigen Sonntagnachmittag.
Zunächst wurden die Einsatzkräfte zum Brand eines PKW in der Innenstadt gerufen. Hier hatte die Polizei den Entstehungsbrand im Inneren des PKW bereits mit einem Pulverlöscher abgelöscht. Die Feuerwehr kontrollierte den Brandherd und konnte direkt im Anschluss zu einem weiteren Einsatz ausrücken.

Hier handelte es sich um einen Wasserschaden in einer Mietwohnung, ebenfalls im Stadtzentrum. Ein technischer Defekt hatte zu einem größeren Wasseraustritt in der Wohnung geführt. Hier konnte die Feuerwehr nur den Haupthahn verschließen, um eine weitere Schadensausbreitung zu verhindern.

Gleichzeitig zu diesem Einsatz mussten weitere Kräfte der Feuerwehr zu einem Zweifamilienhaus im Dinslakener Bruch ausrücken. Hier waren Anwohner im Obergeschoß auf einen ausgelösten Rauchmelder der Erdgeschoßwohnung aufmerksam geworden. In der Wohnung war es zu einem Entstehungsbrand mit starker Rauchentwicklung gekommen, der jedoch von der Feuerwehr schnell beseitigt werden konnte. Die Wohnung wurde nach den Löscharbeiten mit einem Überdruckbelüfter vom Rauch befreit und konnte an die erschrockene Mieterin zurück übergeben werden. Hier hat der Rauchmelder und das besonnene Handeln der Mitmieter schlimmeres verhindert.


Bocholt: Farbbehälter hatte sich entzündet
Der Löschzug der hauptamtlichen Feuerwache rückte heute zweimal aus. Um 10.30 Uhr erreichte die Feuerwehr eine Alarmierung über die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes im Schlavenhorst. In einem Brennofen hat sich ein Farbbehälter entzündet und zu einer Rauchentwicklung geführt. Die Feuerwehr ging mit einem Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vor. Der Bereich der Halle wurde gelüftet, weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Um 14.10 Uhr rückte der Löschzug ein zweites Mal aus. In einem Buchhandel in den Shopping Arkaden stellte eine Mitarbeiterin eine leichte Rauchentwicklung fest. Die Feuerwehr kontrollierte die Zwischendecken mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Eine Ursache für den Brandrauch konnte nicht mehr festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben.

Die Feuerwehr war an beiden Einsatzstellen mit 13 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen vor Ort.


Goch: Rohrbruch stellte Keller unter Wasser

Durch ein geplatztes Wasserrohr in der Gebäude-Außenwand ist der Keller eines Einfamilienhauses an der Hassumer Straße in Goch am Abend voll Wasser gelaufen. Als die alarmierten Kräfte der Feuerwache II eintrafen, stand es etwa 70 Zentimeter hoch. Eine Tauchpumpe wurde eingesetzt um das Wasser aus dem Gebäude zu befördern. Etwa 60 Kubikmeter mussten gepumpt werden, das dauerte knapp zwei Stunden. Die Stadtwerke trennten das Haus von der Stromversorgung, da das Wasser auch in die E-Verteilung geflossen war.


Neukirchen-Vluyn: Fett fing Feuer
17.2.2021 - In einem freistehenden Einfamilienhaus auf der Straße Paschenfurth fing am Mittwoch gegen 18:45 h auf dem Herd erhitztes Fett Feuer und griff auf die Küche über. Die drei Bewohner im Alter von 54,53 und 19 Jahren wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Moerser Krankenhaus eingeliefert.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10000,-Euro.


Moers: Verletzter Hund gerettet

15.2.2021 - Am Donnerstagvormittag des 11.02.2021 wurde die Feuerwehr gegen 12:55 Uhr zum nahegelegenen Bergsee an der Waldstraße des Ortsteils Schwafheim zu einem Einsatz mit dem Stichwort > Tier in Notlage < gerufen.
Vor Ort spielten sich dramatische Szenen ab. Ein Hund war in ca. fünf Meter Entfernung vom Ufer aus auf die noch brüchige Eisschicht gelaufen und ist dort ins Wasser eingebrochen. Mehrere Passanten versuchten vergeblichste mit großen Ästen und zusammengeknoteten Leinen das Tier zu erreichen, um es aus dem Wasser zu retten. Leider ohne Erfolg.
Erst als die Feuerwehr zur Hilfe kam, konnte das Tier durch den Einsatz von Angehörigen der Feuerwehr, welche sich in speziellen für die Eisrettung hergestellten Rettungsanzügen (Überlebensanzügen) befanden aus dem Wasser gerettet werden. 
Hierbei mussten die Kollegen direkt in das eiskalte Wasser zum Tier einsteigen und mit Hilfsmitteln an das sichere Ufer bringen. Erschwert wurden die rettungsmaßnahmen durch das sehr steil abfallende Gelände. Nach erfolgreicher Rettung des Tieres wurde dieses unmittelbar vor Ort erstversorgt und anschließend durch die Feuerwehr mit der noch unter Schock stehenden, aber erleichterten Besitzerin zum nahelegenden Tierarzt in die Moerser Innenstadt gebracht.


Xanten: Brand in einem Einfamilienhaus
15.2.2021 - Am Montag gegen 15.40 Uhr kam es im Ortsteil Vynen zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. In einem Zimmer im Obergeschoss des Hauses kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einer Brandentwicklung. Der 45-jährige Bewohner des Hauses bemerkte den Brand und versuchte zunächst selbst die Flammen zu löschen. Durch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr Xanten konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der 45-Jährige atmete bei dem Löschversuch Rauchgase ein und wurde leicht verletzt. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Straße Alt-Reeser-Weg zum Teil komplet gesperrt. An dem Haus entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.


Wesel: Küchenbrand
Am Samstag gegen 10.30 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Im Grünen Winkel zu einem Brand.
Eine 75-jährige Bewohnerin, die die Erdgeschosswohnung in dem Haus bewohnt, kochte in ihrer Küche, als das Essen in dem verwendeten Kochtopf plötzlich in Brand geriet. Die Stichflamme schlug in die Dunstabzugshaube und setzte diese in Brand.

Der Weselerin gelang es, das Feuer in dem Kochtopf selbständig zu löschen. Eigene Versuche, die Dunstabzugshaube zu löschen, schlugen fehl. Diese konnte erst durch die eingesetzte Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand kein Gebäudeschaden.

Die 75-Jährige und eine 74-jährige Bewohnerin der darüber befindlichen Wohnung brachten Rettungswagen vorsorglich in Krankenhäuser. Die 74-jährige Frau musste zur Beobachtung stationär aufgenommen werden.


Dinslaken: Patientenrettung auf Halde Lohberg
14.2.2021 - Heute Mittag wurde ein Rettungswagen der Feuerwehr Dinslaken auf die Halde Lohberg gerufen. Ein Familienvater war beim Rodeln gestürzt und hatte sich so schwer verletzt, dass er von einem Notarzt versorgt werden musste.
Witterungsbedingt konnte er nicht mit Fahrzeugen erreicht werden, so dass ein Rettungshubschrauber alarmiert wurde, welcher auf dem Plateau der Halde zur Landung ging. Für den Patiententransport auf das Plateau wurden die Kräfte der Hauptwache hinzu gezogen. Der Patient wurde in einem mit Seilen gesicherten Schleifkorb durch den Schnee, auch über Böschungen, zum Hubschrauber transportiert.
Am Vormittag wurde das Löschfahrzeug der Hauptwache schon einmal zu dieser Halde gerufen, hier war das Einsatzstichwort First Responder. Am späteren Nachmittag lautete das Stichwort der Alarmierung "verdächtiger Rauch". Hier waren die Einheiten Hauptwache und Stadtmitte sowie der Rettungsdienst beteiligt. Nach kurzer Erkundung stellte sich heraus, dass eine Fernwärmeleitung undicht war und es sich um Wasserdampf handelte. Bis zum Abend wurde der Rettungsdienst zu 25 Einsätzen alarmiert.


Schermbeck: Wasserrohrbruch beschäftigte Feuerwehr

12.2.2021 - Am Freitagabend wurde der Löschzug Gahlen um 17:57 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Wasserschaden" alarmiert.
Einsatzziel war die Straße Janbrucksfeld. Anwohner hatten in Ihrem Haus Wassermassen festgestellt, welche vermutlich durch einen Wasserrohrbruch im Nachbarhaus in deren Haus liefen. 
Da der Eigentümer des betroffenen Hauses nicht Zuhause war, verschaffte sich die Feuerwehr in Absprache mit der Polizei Zugang zu dem Haus. Der Wasserrohrbruch konnte schnell im Dachgeschoss ausfindig gemacht werden. Von hier aus lief das Wasser bis ins Erdgeschoss sowie in das daran angrenzende Nachbarhaus. Die betroffene Leitung wurde durch die Einsatzkräfte abgeschiebert. Anschließend wurde zur Beseitigung des Wassers ein Nasssauger eingesetzt. Danach wurde die Einsatzstelle an den Hauseigentümer übergeben, welcher zwischenzeitlich eingetroffen war. 
Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 19:53 Uhr. 


Feuerwehr Rheurdt auf Ketten zum Kollaps

Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst im Schnee-Chaos
(Foto Gehrmann)


Kleve: Einsätze im Schneetreiben
7.2.2021 - Trotz und wegen des Schneetreibens mussten die Klever Feuerwehrleute diese Nacht (7. Februar 2021) mehrmals ausrücken. Eine Brandmeldeanlage eines Unternehmens im Rinderner Industriegebiet schlug gegen 2 Uhr Alarm und später mussten noch zwei Sturmschäden beseitigt werden.

Mitten im nächtlichen Schneetreiben wurden die Einheiten Rindern und Donsbrüggen gegen 02:02 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Rinderner Gewerbegebiet alarmiert. Schon die Fahrt zu den Gerätehäusern, sowie die Anfahrt zum Einsatzort stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderungen. Vor Allem die Fahrzeugführer der Löschfahrzeuge waren aufgrund der Witterungsbedingungen besonders gefordert. Bei Ankunft am Einsatzort stellte sich allerdings heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Daher konnte man zeitnah wieder einrücken.

Später wurde der Löschzug Kleve einmal um 4:00 Uhr und dann noch einmal um 5:00 Uhr zur Beseitigung von Sturmschäden an der Grenzallee und der Uedemer Straße angefordert.


Bocholt: Erhöhte Einsatzbereitschaft durch Schnee
Sonntag, 7. Februar 2021 - Die Feuerwehr Bocholt ist seit Beginn der Wetterlage am 06.02.2021 (22:00 Uhr) in erhöhter Einsatzbereitschaft und hat bis zum jetzigen Zeitpunkt (Sonntag 07.02.2021 17:30 Uhr) bereits 45 Einsätze abgearbeitet. Von insgesamt 14 Feuerwehreinsätze waren 11 unwetterbedingte Einsätze zu verzeichnen. Der Rettungsdienst musste bisher 31-mal ausrücken.

Auf Grund der durch den Deutschen Wetterdienst bereits seit der Wochenmitte gemeldeten Extremwetterlage wurden bereits am Donnerstag und Freitag vorbereitende Maßnahmen getroffen. Dazu zählt unter anderem das Umrüsten von Einsatzfahrzeugen auf Spike-Bereifung bzw. Schneeketten sowie das Auffüllen aller Kraftstoffvorräte. Am Samstagabend wurde in einer Vorbesprechung des Führungsstabes bereits ein Schichtplan erarbeitet, um eine erhöhte Einsatzbereitschaft über das Wochenende bei Bedarf sicher stellen zu können.

Seit Sonntag morgen ca. 05:45 wurde dann durch erste wetterbedingte Hilfeersuchen die Einsatzbereitschaft verstärkt. Für die im Dienst befindlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde das Durchkommen zu den Einsatzorten aufgrund der Straßenverhältnisse immer schwieriger. Um hier bereits eine Reserve an Einsatzkräften bereit zu halten, die im Bedarfsfall sofort mit ausrücken können, wurde ab 08:00 Uhr an den Standorten Bocholt ein Löschfahrzeug sowie der LKW-Kran und in Suderwick ein Löschfahrzeug durch ehrenamtliche Kräfte besetzt. Diese Einsatzbereitschaft wird bis mindesten Montagmorgen weiter aufrechterhalten.

Neben mehreren Einsätzen bei denen sich Fahrzeuge festgefahren hatten, wurden weitere kleinere Hilfeleistungen durch die Einsatzkräfte wie z.B durch Schneelast abgebrochene Äste auf Fahrzeugen abgearbeitet. Außerdem wurde die Feuerwehr Rhede durch die Drehleiter aus Bocholt bei der Beseitigung einer Gefahrenstelle unterstützt.


Schermbeck: Statt Baum in Oberleitung nur Ast auf Telefonleitung
Um 11:52 Uhr folgte der nächste Einsatz für die Feuerwehr Schermbeck.
Diesmal wurde der Löschzug Altschermbeck zur Straße Nottkamp alarmiert. Gemeldet wurde ein Baum in einer Oberleitung. Bei Ankunft der Einsatzkräfte zeigte sich ein Ast, welcher in einer Telefonleitung hing. Dieser konnte durch die Einsatzkräfte mittels Muskelkraft beiseite geschoben werden. Um 12:17 Uhr konnte der Löschzug wieder einsatzbereit einrücken.


Schermbeck: Abgeknickter Baum drohte auf Straße zu fallen
Das derzeit bestehende Schneechaos macht sich auch bei der Feuerwehr Schermbeck bemerkbar. 
Um 11:03 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck am heutigen Sonntag mit dem Stichwort "Sturmschaden" zur Straße Lichtenhagen alarmiert. Vor Ort zeigte sich ein abgeknickter Baum. Dieser drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Mit Hilfe der Drehleiter und einer Kettensäge konnte der Baum von den Einsatzkräften entfernt werden. Anschließend konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 11:42 Uhr. 


Dinslaken: Nachbar hörte Rauchmelder

Am heutigen Morgen gegen 6 Uhr wurde die Feuerwehr Dinslaken alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete "Feuer Menschenleben in Gefahr". Ein Nachbar des 6-Parteien-Hauses hatte Heimrauchmelder gehört. Die Feuerwehr konnte sich durch ein offen stehendes Kellerfenster Zutritt zu der betroffenen Wohnung verschaffen. Bei der Erkundung durch einen Trupp unter Atemschutz wurde der Mieter schlafend in seinem Bett aufgefunden und eine leichte Verrauchung fest gestellt. Ursache für die Verrauchung war angebranntes Essen. Nachdem der Mieter durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden war, konnte die Wohnung an die Polizei übergeben und der Einsatz beendet werden.

Durch die Witterung verzögerte sich die Anfahr zu der Einsatzstelle. Beteiligt waren die Einheiten Hauptwache, Stadtmitte und der Rettungsdienst. Die Einheit Hauptwache wurde in dieser Schicht noch zu zwei weiteren Einsätzen alarmiert. Es handelte sich zum einen um einen First Responder Einsatz und einen Alarm einer Brandmeldeanlage in einem Galvanisierungsbetrieb. Hier war es bei Umfüllarbeiten zu einer Rauchentwicklung gekommen, beteiligt waren die Hauptwache und der Löschzug Hiesfeld. Die Fahrzeuge des Rettungsdienstes rückten in der Schicht 21 mal zu einem Einsatz aus.

Bocholt: Holzofen sorgte für verrauchten Keller
Die Feuerwehr Bocholt wurde heute gegen 16.55 Uhr zum Liebauweg alarmiert. Der Eigentümer eines Wohnhauses hatte im Kellergeschoss eine Rauchentwicklung festgestellt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.
Ursache für die Verrauchung war ein im Keller befindlicher Holzofen, der brannte. Eine vermutlich zugefallene Drosselklappe verhinderte, dass der entstehende Rauch über den Kamin nicht abgeführt werden konnte. Die Feuerwehr setzte einen Trupp unter Atemschutz ein und räumte das Brandgut aus. Von außen kontrollierten die Einsatzkräfte über die Drehleiter den Kamin. Anschließend setzte die Feuerwehr einen Elektrolüfter ein und führte den Rauch über die Kellerfenster ins Freie. Es gab keine Verletzten.
Die Feuerwehr war mit drei Feuerwehrfahrzeugen und einem Rettungswagen mit 12 Einsatzkräften vor Ort.


Schermbeck: Ölspur im Verteilerkreis
Am heutigen Donnerstag wurde der Löschzug Altschermbeck um 08:49 Uhr zur Freudenbergstraße alarmiert.
Bei Ankunft fanden die Einsatzkräfte eine Ölspur im Kreisverkehr Freudenbergstraße/ Einmündung Kerkerfeld vor. Die Ölspur erstreckte sich über ca. 10 Meter. Nachdem die Einsatzkräfte die Ölspur mit Ölbindemittel abgestreut hatten, konnte die Feuerwehr Schermbeck wieder einrücken.
Der Einsatz endete um 09:29 Uhr.


Voerde: Brand in einem Seniorenheim
Um 3:48 Uhr wurde die Feuerwehr Voerde am Donnerstag, dem 4.2.21 zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Seniorenheim auf der Wilhelmstraße im Voerder Orsteil Friedrichsfeld gerufen. Während der Anfahrt der ersten Einsatzfahrzeuge meldete ein Anrufer sichtbaren Feuerschein mit Rauchentwicklung, sodass die Alarmierung aller Einheiten im Stadtgebiet ausgelöst wurde.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte leitete die Feuerwehr gemeinsam mit der tatkräftigen Unterstützung der Polizei eine Evakuierung der Seniorenheimbewohner ein. Bereits aus dem Gebäude gerettete Bewohner wurden so kurzzeitig in Polizeifahrzeugen vor dem nasskalten Wetter geschützt. Die eingesetzte Drehleiter begann gleichzeitig mit der Brandbekämpfung der Flammen im Dachstuhl. Zusätzlich wurde noch die Drehleiter der Feuerwehr Dinslaken und der Teleskopmast der Feuerwehr Wesel gegen den sich ausbreitend drohenden Dachstuhlbrand eingesetzt.
Die evakuierten Seniorenheimbewohner wurden nach ihrer Rettung durch das Deutsche Rote Kreuz betreut. Der Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe errichtete umgehend auf dem naheliegenden Marktplatz vorgewärmte Versorgungszelte, die auch für die Versorgung der eingesetzten Feuerwehrleute genutzt wurden. Der Betreiber des Seniorenheimes kümmerte sich um den Transport und die Unterbringung der evakuierten Bewohner zeitweise auf dem Schulgelände des Gymnasiums. Die Stadt Voerde stellte unkompliziert eine Telefonleitung im Schulgebäude zur Verfügung, die von den Bewohnern für einen Kontakt zu ihren Angehörigen genutzt werden konnte. Gegen 16 Uhr meldete der Betreiber des Seniorenheimes, daß alle Bewohner auf umliegende Heime verteilt worden sind.
Die Brandbekämpfung konzentrierte sich nach der vollständigen Evakuierung des Gebäudes auf Löschangriffe aus den drei Drehleitern im Aussenbereich, sowie zahlreichen eingesetzten Trupps im Inneren des Gebäudes.
Insgesamt sind etwa 200 Feuerwehrleute aus Voerde, Dinslaken, Wesel und Hünxe am Einsatz beteiligt gewesen. Des Weiteren war die Kreispolizeibehörde Wesel, der Rettungsdienst des Kreises Wesel, das Ordnungsamt der Stadt Voerde, der Betreiber des Seniorenheimes und der DRK Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe mit zahlreichen Kräften vor Ort. Dank des umsichtigen, schnellen und gemeinschaftlichen Handelns aller beteiligten Hilfsorganisationen, ist nicht eine Person bei dem Einsatz zu Schaden gekommen. Die Wilhelmstraße war für die Dauer der Löscharbeiten bis etwa 10:15 Uhr komplett gesperrt.

 
Parkendes Auto brannte

Sonsbeck, 1. Februar 2021 - Aus bislang ungeklärten Gründen geriet am Montag gegen 17.55 Uhr an der Balberger Straße ein parkendes Auto in Brand. Ein Zeuge, der das Feuer bemerkte, verständigte die Feuerwehr. Das Fahrzeugheck brannte völlig aus.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Xanten, Tel.: 02801 / 71420.


Januar 2021

Moers: Erst eingebrochen dann brannten ein Wohnmobil und ein Auto
Am Sonntag, den 31.01.2021, gegen 04:35 Uhr schlugen zwei bisher unbekannte Täter die Scheibe an einem Wohnmobil ein. Nachdem die Personen das Wohnmobil durchsuchten, setzten sie anschließend das Fahrzeug in Brand und flüchteten zu Fuß. Eine sofortige Fahndung nach den Personen verlief ergebnislos.
Die beiden männlichen Personen werden wie folgt beschrieben: ca. 18-25 Jahre alt, 170 - 180 cm groß, schlank, komplett dunkel gekleidet, südeuropäische Erscheinung.

Der Brand im vorderen Bereich des Wohnmobils konnte durch die Polizeibeamten mit einem Handfeuerlöscher gelöscht werden. Etwa eine Stunde später mussten die Polizei und die Feuerwehr erneut ausrücken. In unmittelbarer Nähe, auf der Reinhold-Büttner-Straße brannte ein Pkw. Die Feuerwehr löschte den Pkw. An dem Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Beide Fahrzeuge wurden durch die Polizei sichergestellt. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Moers unter der Rufnummer 02841 / 1710 entgegen.


Weeze: Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Feuerwehr Weeze um kurz vor zwei zur Straße "An der Horst" alarmiert. Mehrere Anrufer haben den Notruf gewählt, nachdem sie aus dem Gebäude starke Rauchentwicklung und Feuerschein bemerkt haben. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl des Einfamilienhauses. Mit einem Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz, der ins Innere des Gebäudes vorging, drei weiteren Trupps über den Außenangriff sowie über die Drehleiter, wurde die Brandbekämpfung eingeleitet.
Das Objekt war zum Ereigniszeitpunkt unbewohnt.

Durch die Brandausbreitung musste der Innenangriff im Verlauf abgebrochen werden. Die Bevölkerung wurde aufgrund starker Rauchentwicklung über die Leitstelle des Kreises Kleve aufgeforderte Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Kräfte der Feuerwehr, die mit den Einheiten Weeze und Wemb vor Ort waren, konnten gegen 5 Uhr den Einsatz beenden.
Wir möchten uns auch an dieser Stelle bei den Anwohner bedanken, die für die Einsatzkräfte Heißgetränke bereit gestellt haben.

Gefahrstoffeinsatz in Schöppingen

Bocholt/Hamminkeln, 29. Januar 2021 - Heute Morgen ereignete sich um 07.45 Uhr in einem Futtermittelbetrieb in Schöppingen ein Gefahrstoffeinsatz. In einer Lagerhalle wurde durch einen Gabelstapler ein 1000l-Behältnis, welches in einem Regallager auf der ersten Ebene gelagert wurde, beschädigt. In dem Behältnis befand sich eine hochprozentige, organische Säure. Durch einen Mitarbeiter wurde die Leckage zunächst provisorisch abgedichtet. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurden die Feuerwehr Heek und der ABC-Zug des Kreises Borken zur Unterstützung nachalarmiert.
Die Feuerwehr Bocholt stellt gemeinsam mit der Feuerwehr Borken den ABC-Zug des Kreis Borken und rückte mit 5 Fahrzeugen, auf denen teilweise Spezialequipment verlastet ist, und 13 Einsatzkräften nach Schöppingen aus. Die Feuerwehren setzten vor Ort insgesamt 5 Trupps unter Chemikalienschutzanzug ein, um die insgesamt 150 l ausgelaufene Säure mit einem Säurebindemittel abzudecken und den verbleibenden Inhalt in einen leeren Behälter umzufüllen. Die Chemikalienschutzanzüge müssen, bevor sie von den Einsatzkräften nach dem Einsatz wieder abgelegt werden, gereinigt werden. Hierzu bauten die Einsatzkräfte einen Bereich zur Dekontamination auf. Ferner brachte die Feuerwehr vorsorglich einen Wasserwerfer und zwei Strahlrohre in Bereitstellung.
Zwei leicht verletzte Betriebsangehörige wurden durch den Rettungsdienst versorgt und zur ambulanten Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, zwei Feuerwehrangehörige verletzten sich bei dem Einsatz leicht. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Insgesamt waren 97 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schöppingen und Heek und des ABC-Zugs des Kreises Borken im Einsatz.


Dinslaken: Spülmaschine löste Brand aus
Dinslaken/Hamminkeln, 23. Januar 2021 - Am 21.01.2021 gegen 19:15 Uhr kam es in einem Mehrfamilien und Reihenhaus im Ortsteil Lohberg in einer Küche zu einem Brandereignis.In der Wohnung eines 28-jährigen Mannes in der 1. Etage kam es vermutlich aufgrund eines technischen Defekts an einer Spülmaschine zu einem Brand. 
Von dort hatte das Feuer beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits auf ein Vordach im rückwärtigen Bereich des Gebäudes übergegriffen. Der Bewohner der betroffen Wohnung hatte nach einem Löschversuch die Wohnung bereits verlassen. Er wurde vom Rettungsdienst der Feuerwehr versorgt und in ein Dinslakener Krankenhaus transportiert. Da die Gefahr bestand, dass das Feuer im rückwärtigen Bereich auch auf das Dach übergreifen könnte, wurden ein Vater mit seinem 4jährigen Kind von der Feuerwehr unter Schutzmaßnahmen gegen den Brandrauch durch den leicht verrauchten Treppenraum ins freie geführt. Der Brand in der Küche und im Außenbereich konnte mit 2 C Rohren schnell abgelöscht und der Rauch mittels eines Lüfters aus dem Gebäude geblasen werden. Die Einsatzkräfte kontrollierten das Gebäude innen und außen mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester. Auch die junge Familie wurde durch weitere Kräfte des Rettungsdienstes versorgt und zur Untersuchung in ein Dinslakener Krankenhaus transportiert. Nach etwas über einer Stunde konnten die 39 Einsatzkräfte des Löschzuges Stadtmitte, der hauptamtlichen Wache und des Rettungsdienstes wieder einrücken.

Scheunenbrand in Mehrhoog
Hamminkeln, 16. Januar 2021 - Am Samstagnachmittag gegen 14.10 Uhr kam es zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Hof in Hamminkeln-Mehrhoog. Die Betreiber bemerkten das Feuer in einer Scheune, in der landwirtschaftliche Fahrzeuge und Geräte untergestellt waren.
Ein Großteil des Daches und zum Teil auch die dort abgestellten Fahrzeuge wurden durch den Brand beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Duisburger Straße (L7) zum Teil vollständig bis etwa 18.00 Uhr gesperrt.