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Juli 2021

Goch: Autofahrer stirbt nach Unfall
Der Fahrer eines Mercedes Kombi ist nach einem schweren Verkehrsunfall am Abend (25.7.) auf der Autobahn 57 in seinem Fahrzeug verstorben. Seine Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Sie waren gegen 19.30 Uhr von der Landesgrenze in Richtung Krefeld unterwegs. Während des Starkregens kamen sie in Höhe der Abfahrt Goch / Kleve von der Fahrbahn ab und prallten gegen den Brückenflügel des Autobahnzubringers. Durch die Wucht des Aufpralls stelle sich das Fahrzeug aufrecht und schlug mit dem Dach längs gegen den Beton.

Fahrer und Beifahrerin wurden im Fahrzeug eingeschlossen, nicht eingeklemmt. Die Rettungsarbeiten der Feuerwehr konzentrierten sich zunächst auf die Beifahrerin, bei dem Fahrer konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. Mit hydraulischen Rettungsgeräten wurde auf der Beifahrerseite ein Zugang geschaffen, sodass die lebensgefährlich verletzte Frau seitlich aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Auch für die Bergung des verstorbenen Fahrers wurde hydraulisches Gerät eingesetzt.

Vor Ort waren 50 Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte sowie der Löschgruppen Hassum und Hommersum unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Georg Binn. Die Arbeiten der Feuerwehr dauerten knapp 4 Stunden, inklusive Unterstützung der Polizei bei der Unfallaufnahme.

Kräfte der Feuerwehr Goch sicherten in der ersten Einsatzphase parallel eine Unfallstelle auf der Gegenfahrbahn ab. Dort war ein PKW mit einem Rettungswagen zusammengestoßen, der sich auf der Einsatzfahrt zur eigentlichen Unfallstelle befand. Die Beteiligten dort erlitten zum Glück keine ernsthaften Verletzungen.


Dinslaken: Mülltonnen brannten in der Nacht

Heute Nacht gegen 00:40 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer brennenden Altpapiermülltonne an der Wiesenstrasse alarmiert. Vor Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei durch Einsatz mehrere Feuerlöscher das ausbreiten des Brandes auf weitere Mülltonnen verhindern. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF) der Hauptwache hatte noch Nachlöscharbeiten vorgenommen und im Anschluss die vom Brand beschädigte Fassade, sowie eine angrenzende Wohnung kontrolliert.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die Anwohner sind mit dem Schrecken davongekommen.


Dinslaken: Leuchtende Kinderaugen
Sieben Mitglieder des Löschzuges boten den teilnehmenden Kindern mit ihrem Feuerwehrauto eine spannende Abwechslung auf dem Jugendgruppenzeltplatz "Heidebrinkschule" in Oberlohberg. Bei strahlendem Sonnenschein durfte das große Fahrzeug entdeckt, die Beladung erklärt und beim Aufbau des "Löschangriffs" geholfen werden. Dabei wurden lange Schläuche verlegt, das Standrohr gesetzt und die Feuerwehrpumpe gestartet. Denn neben der Wissensvermittlung stand natürlich der Spaß im Vordergrund, sodass es sich die Kinder abschließend zur Aufgabe machten, teilnehmende Eltern sowie Organisatoren, rund um den Vorsitzenden Ludger Krey, mit Hilfe der kleinen Strahlrohre nass zu spritzen. Deren Gegenaktion mit Hilfe von Wasserpistolen ging gänzlich unter.

Nach dem zweistündigen Besuch fuhren die Einsatzkräfte mit Blaulicht und Martinhorn vom Platz und hinterließen interessierte und glückliche Kinder, welche sich zudem vereinzelt für eine Mitgliedschaft in der Kinder- und Jugendfeuerwehr interessierten. Weitere Informationen dazu erhält man unter www.feuerwehr-dinslaken.de auf den Seiten der Feuerwehr Dinslaken.


Kleve: Zwei Autos brannten
Gleich zweimal musste die Feuerwehr Kleve diese Nacht (23. Juli 2021) zu Fahrzeugbränden ausrücken. Ein Pkw in Griethausen entwickelte, wohl nach einem technischen Defekt, einen Schwelbrand. An der Pannofenstraße brannte ein Pkw in voller Ausdehnung. Beide Fahrzeuge konnten schnell gelöscht werden. Es kam niemand zu Schaden.

Am frühen Freitagmorgen (23. Juli 2021) gegen 02:00 Uhr kam es vermutlich aufgrund eines technischen Defektes zu einem Pkw-Brand am Fischerweg im Klever Ortsteil Griethausen. Der Pkw, der im Innenraum stark verraucht war, wurde gewaltsam geöffnet um sich so Zugang zum schwelenden Armaturenbrett zu verschaffen. Mit einem C-Strahlrohr konnte der Schwelbrand abgelöscht werden. Im Einsatz waren 6 Kameraden der Löschgruppe Griethausen unter der Leitung von Ralf Benkel, dem Leiter der Feuerwehr Kleve.

Der zweite Fahrzeugbrand in dieser Nacht (23. Juli 2021): Um kurz vor halb 4 wurde der Löschzug Kleve zu einem Fahrzeugbrand an der Kermisdahlstraße gerufen. Letztendlich lag die Einsatzstelle aber an der Pannofenstraße. Ein am Straßenrand geparkter Pkw brannte in voller Ausdehnung. Ein davor geparktes Fahrzeug hatte bereits Schaden durch die Hitze genommen. Das brennende Fahrzeug wurde aber schnell gelöscht und das Feuer konnte nicht übergreifen. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst betreut.


Kleve: Unterstützung bei der Verteilung von Gütern für Hochwasseropfer
Auf Anfrage des Kreisbrandmeisters Rainer Gilles entsandte die Feuerwehr der Stadt Kleve in den frühen Morgenstunden (21. Juli 2021) 24 Einsatzkräfte aus den Ortsteilen Kleve, Materborn, Rindern, Reichswalde, Donsbrüggen, Griethausen und Wardhausen-Brienen zur logistischen Einsatzunterstützung nach Weeze. Gemeinsam mit anderen Einsatzkräften aus Issum, Sevelen und Schaephuysen sichteten die Feuerwehrleute eine überwältigende Anzahl an Hilfsgütern und Sachspenden und ordneten diese thematisch, um bestmögliche Hilfslieferungen für die jeweils betroffenen Regionen zusammenzustellen.

Nach der Zusammenstellung der Paletten, wurden diese durch die Einsatzleitung bestmöglich den Anfragen der jeweiligen Krisengebiete zugeordnet und durch weitere Kräfte zur Auslieferung auf LKW verladen und in die jeweiligen Gebiete versendet. Gegen Nachmittag konnte so bereits eine beachtliche Menge an Hilfsgütern vorbereitet und versendet werden, so dass die Klever Feuerwehrleute am Nachmittag von anderen Kräften aus dem Kreisgebiet abgelöst werden konnten.


Kleve: Auto landete im Wassergraben
Am Mittwoch, dem 21. Juli 2021 wurde die Feuerwehr Kleve gegen 9:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Eichenallee in Rindern alarmiert. Auf der wenig befestigten Straße war eine Autofahrerin beim Wenden in einen Wassergraben gerutscht und konnte ihr Auto nicht mehr eigenständig verlassen. Sie konnte durch die Feuerwehr unverletzt aus ihrem Fahrzeug befreit werden.

Wegen einer Straßensperrung hatte die Autofahrerin versucht, die Eichenallee als Ausweichstrecke zu benutzen. Ein Poller auf halbem Weg zwang sie zur Umkehr. Bei dem Wendemanöver rutschte das Fahrzeug in den mit ca. einem halben Meter Wasser gefüllten Graben und blieb in Schräglage dort liegen. Als die Feuerwehr eintraf, war die Frau ansprechbar, hatte sich aber nicht selbst befreien können, da die Fahrertür sich nicht öffnen ließ. Das Fahrzeug wurde mit Steckleiterteilen gesichert. Eine Seitenscheibe musste zerstört werden, um eine Rettungsöffnung zu schaffen. Mit vereinten Kräften konnte die Frau aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie konnte die Einsatzstelle unverletzt und selbstständig verlassen.


Bocholt: Pick up brannte
Heute Vormittag (20.7.) um 11:09 Uhr kam es auf der Adenauerallee nahe der Innenstadt zu einem PKW-Brand. In Höhe vom Georgs Gymnasium war der Motorraum eines Fahrzeuges in Brand geraten. Zusätzlich kam es aufgrund der starken Rauchentwicklung zu Beeinträchtigungen in der Umgebung, so dass die Polizei die Adenauerallee für den fließenden Verkehr sperren musste.
Die Feuerwehr Bocholt brachte den Brand schnell mit einem Strahlrohr unter Kontrolle und kühlte anschließend den Motorraum vom Fahrzeug. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Es waren 12 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen für ca. 30 Minuten im Einsatz.


Schermbeck: Überörtliche Hilfeleistung
Der Starkregen der vergangenen Woche hat viele Städte in NRW hart getroffen. Aus diesem Grund wurde in der vergangenen Woche mehrfach die Einsatzbereitschaft 1 NRW Regierungsbezirk Düsseldorf alarmiert. So rückten die Schermbecker Einsatzkräfte am 14.07.2021 und am 15.07.2021 aus nach Erkrath, am 17.07.2021 nach Wuppertal und am 18.07.2021 nach Erftstadt. Gerade Erftstadt war besonders hart von der Flutkatastrophe getroffen worden.

Nachdem die Kameradinnen und Kameraden am 14.07.2021 in Erkrath angekommen waren, folgten verschiedene Einsätze. Neben dem Auspumpen von Kellern, wurden außerdem Sandsäcke befüllt. Diese sollten die Wassermassen aufhalten.

Am 15.07.2021 wurden von den Kameradinnen und Kameraden viele verschiedene Einsatzstellen in Erkrath abgearbeitet. Bei den meisten Einsatzstellen handelte es sich um das Auspumpen von vollgelaufenen Kellern, Garagen, Vorgärten etc. Unsere Pumpen waren an diesem Tag im Dauereinsatz.

In Wuppertal wurden am 17.07.2021 die verschiedensten Einsätze abgearbeitet. So wurde zum Beispiel aus einem vollgelaufenen Supermarktlager Wasser gepumpt. Egal was zu tun war, wo Hilfe benötigt wurde, wurde fleißig mit angepackt.

Die letzte Alarmierung der Bereitschaft führte unsere Kameradinnen und Kameraden am 18.07.2021 nach Erftstadt. Dort angekommen wurden die Einsatzkräfte in einer Wohnsiedlung eingesetzt, welche evakuiert worden war. Die Häuser mussten so weit wie möglich kontrolliert werden bezüglich vermisster Personen. Gleichzeitig wurde geschaut, ob die Häuser noch bewohnbar sind. Das Ausmaß der Überschwemmungen zeigte sich hier in jedem Haus. Viele Keller standen immer noch voll Wasser, diese wurden sodann leer gepumpt. Auch eine Tierrettung von Karpfen zeigte zumindest noch einen Teilerfolg. Hier konnten zwar einige Tiere nur noch tot geborgen werden, einige jedoch auch gerettet werden. 22 Stunden waren unsere Kameradinnen und Kameraden allein an diesem Tag im Einsatz.

An dieser Stelle möchten wir uns noch mal für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir sind stolz helfen zu können und in dieser schwierigen Situation unser Bestmögliches zu geben.

In Gedanken sind wir immer noch bei all den Menschen, die ihr Leben, nahestehende Menschen, ihr Zuhause oder ihre Existenz verloren haben und natürlich auch bei den Einsatzkräften, die zu diesem Zeitpunkt vor Ort im Schadensgebiet sind.

In diesen schweren Zeiten haben wir auch vier Feuerwehrkameraden verloren. Unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen und Freunden sowie den Kameraden und Kameradinnen der betroffenen Feuerwehren.


Kleve: Unterstützung für den Katastrophen- und Hochwasserschutz
Am Freitag (16. Juli 2021) unterstützte die Feuerwehr Kleve den Katastrophen- und Hochwasserschutz beim Befüllen von Sandsäcken am Kieswerk Et Grotendonk in Kevelaer. Dazu machten sich elf Kameraden der Löschzüge Kellen und Rindern unter der Leitung des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr, Carsten Luipers, auf den Weg.
Geordert wurden 10.000 Sandsäcke für die Region rund um das Grenzgebiet zur Provinz Limburg in den Niederlanden und dem Rhein-Erft-Kreis auf deutscher Seite.
Zusätzlich zu den bereits vorhandenen 4500 Sandsäcken wurden bis zum Ende der Aktion noch 7000 weitere an den zwei Befüllmaschinen der Ortsgruppen Bocholt und Wesel des Technischen Hilfswerkes (THW) befüllt.
Die Aufbauarbeiten begannen gegen 19 Uhr durch das THW mit seinen Ortsgruppen Kleve, Geldern, Wesel und Bocholt. Sowohl für die Feuerwehr Kleve, als auch für die Ortsgruppe Kleve des THW war es ein Folgeeinsatz, da aktuell auch hier in Kleve der Hochwasser-Plan in Kraft getreten ist, und erste Vorkehrungen getätigt werden mussten.

Im Einsatz waren ca. 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kleve, Uedem, Kevelaer, und Geldern, der THW-Ortsverbände Kleve, Wesel, Bocholt, und Geldern und der Versorgungsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes aus Geldern die alle gegen 0:30 Uhr wieder nach und nach einrücken konnten.


Dinslaken: Auto landete in der Böschung
Heute Nachmittag, gegen 15:00 Uhr wurde die Feuerwehr Dinslaken und der Rettungsdienst mit dem Stichwort "Person eingeklemmt" zur Hans-Böckler-Straße alarmiert. Ein PKW war aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und eine ca. 4m tiefe Böschung runtergerutscht. Der Fahrer befand sich noch im PKW und musste durch die Feuerwehr gerettet werden. Dies erfolgte, nachdem eine medizinische Erstversorgung des verunfallten Fahrers durch den Rettungsdienst durchgeführt war. Da sich noch einige Äste auf dem PKW befanden, mussten diese vor der Rettung entfernt werden. Der Fahrer wurde anschließend in ein Dinslakener Krankenhaus transportiert.
Nach ca. 2 Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet und die alarmierten Kräfte der Hauptwache, der Einheit Stadtmitte und der Einheit Hiesfeld konnten zu ihren Standorten einrücken.


Dinslaken: Fleißige Helfer unterstützen Feuerwehr beim Befüllen von Sandsäcken
Noch bevor der Starkregen Dinslaken richtig erreicht hat, musste die Feuerwehr bereits ausrücken.
Gegen 07:30 Uhr (14.7.) wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dinslaken zur Brinkstraße alarmiert. Beim Eintreffen wurde ein ca. 3 Meter langer Ast auf der Fahrbahn vorgefunden. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und der Ast beiseite gelegt.

Für einen weiteren Einsatz um 08.30 Uhr rückte die Feuerwehr gemeinsam mit den Rettungsdienst zur Hohlstraße aus. Bewohner hatten Hilferufe aus einer Wohnung gehört und die Einsatzkräfte alarmiert. Da die Person dann doch selbstständig die Tür geöffnet hatte, war diese Einsatzstelle schnell abgearbeitet.

Danach rückten die Einsatzkräfte der Hauptwache gegen 10:34 Uhr zur Siegfriedstraße aus. Hier musste das Wasser aus einem vollgelaufenen Keller mittels einer Tauchpumpe abgepumpt werden. Nach knapp 2 Stunden war dieser Einsatz beendet.

Zur selben Zeit rückten weitere hauptamtliche Kräfte mit einem Tanklöschfahrzeugs zur städtischen Kindertageseinrichtung Weyerskamp aus. Dort drohte durch den eingesetzten Starkregen, Wasser in die Einrichtung zu fließen. Durch öffnen der Gullydeckel, konnte ein Eindringen des Wassers ins Gebäude aber verhindert werden. Zur Vorsorge haben die Einsatzkräfte der Einrichtung leere Sandsäcke überlassen, die die Kinder der KiTa selbst mit Sand befüllen konnten. Bei Bedarf werden diese dann von den Kindern zum Schutz vor weiteren Wassermassen vor die Türen und Fenster der Kindertageseinrichtung gelegt.

Da zeitgleich noch ein weiterer Einsatz im Stadtgebiet Dinslaken im Ortsteil Hiesfeld abgearbeitet werden musste, wurde die Einheit Hiesfeld alarmiert. Auf der Straße Kurze Fohr war ebenfalls Wasser in einem Keller eingedrungen. Die eingesetzte Tauchpumpe konnte aber auch hier Abhilfe schaffen. Da noch Wasser in den vorhandenen Lichtschächten und einem Sickerschacht stand, wurde auch dieses Wasser herausgepumpt. Nach fast 3 Stunden war der Einsatz beendet.


Schermbeck: PKW Brand auf der Straße Landwehr
Am heutigen Vormittag (13.7.) wurde der Löschzug Schermbeck um 08:26 Uhr mit dem Einsatzstichwort PKW-/ Motorradbrand zur Straße Landwehr alarmiert. Zuvor hatte es im Motorraum eines PKW`s gebrannt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte der Brand durch den Eigentümer gelöscht werden.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kümmerten sich sodann um die Nachlöscharbeiten. Hierbei wurde mit Hilfe des Schnellangriffs die noch hohe Temperatur des PKW`s reduziert.
Anschließend konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 08:49 Uhr.


Dinslaken: Drei Einsätze beschäftigten die Feuerwehr am Montag (12.7.)

Bereits um 9:30 Uhr wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einer automatischen Brandmelderauslösung ins Gewerbegebiet Süd alarmiert. Nach Erkundung des betroffenen Gewerbeobjektes konnte schnell Entwarnung gegeben werden und die Einheiten Hiesfeld und Hauptwache wieder einrücken.

Gegen Nachmittag rückte das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptwache als "First Responder" in den Oberlohberger Wald aus. Ein gestürzter Radfahrer verletzte sich leicht und wurde bis zum Eintreffen eines Rettungswagens durch die Kollegen medizinisch erstversorgt.

Am frühen Abend sorgte ein Hund im Rhein für Aufregung. Anscheinend wollte dieser mit den Enten eine Runde schwimmen. Da der Rhein zur Zeit Hochwasser führt, war der Hund bereits 40m vom Ufer abgetrieben aber glücklicherweise nicht von der Strömung erfasst worden. Bereits auf der Anfahrt wurde neben dem Feuerwehrboot der Einheit Eppinghoven auch das Boot der Feuerwehr Voerde alarmiert. Noch bevor die Boote zu Wasser gelassen wurden, verlor der Hund das Interesse an den Enten und schaffte es aus eigener Kraft wieder ans Ufer. Hund und Frauchen sind wohlauf. Ent(d)e gut, alles gut.



Schermbeck: Baum lag im Weg
Heute Morgen wurde der Löschzug Schermbeck um 8.27 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Hindernis" zur Dämmerwalder Straße alarmiert. Vor Ort blockierte eine umgestürzte Birke die Fahrbahn. Diese wurde von den Einsatzkräften mittels Motorkettensäge zerkleinert und anschließend vom Eigentümer mit dem Trecker beiseite gezogen.
Für den Löschzug Schermbeck endete der Einsatz um 9.10 Uhr.


Goch: Vermisster Padler meldete sich
Ein glückliches Ende hat eine ausgedehnte Vermisstensuche am Nachmittag (10.7.) Im Bereich der Niers bei Goch genommen. Gesucht wurde ein 40jähriger Mann aus Kleve. Er war mit einer Gruppe Paddler auf der Niers unterwegs und vom Zigaretten holen in einer Raststätte nicht zurückgekehrt. Nachdem sie einige Zeit erfolglos selbst gesucht hatte, machte sich die Gruppe Sorgen und alarmierte die Feuerwehr.
Insgesamt 90 Kräfte von Feuerwehr, DLRG, ISAR Germany, Rettungsdienst und Polizei suchten den Berreich der Niers zwischen der Nierswelle in Goch und der Anlegestelle in Höhe der Raststätte Kalbecker Forst ab. Zwei Spürhunde, drei Drohnen und zwei Boote wurden eingesetzt. Gefunden wurde niemand.
Gegen 19.30 Uhr, nachdem die Suche rund 2,5 Stunden lief, bekamen die Einsatzkräfte die Information, dass der Vermisste sich gemeldet hat. Er hatte sich auf dem Weg von der Raststätte zurück verlaufen und sich dann auf einen rund 8 km langen Weg zu einem Bekannten nach Uedem gemacht. Von dort hatte er sich letztlich gemeldet. Sein eigenes Handy hatte er im Boot zurückgelassen.
Alle beteiligten Einsatzkräfte sind froh, dass der Vermisste wohlauf ist.


Schermbeck: Ölspur auf der Freudenbergstraße
Am heutigen Tag (5.7.) wurde der Löschzug Altschermbeck um 10:37 Uhr mit dem Einsatzstichwort 'Ölspur' alarmiert. Einsatzziel war die Freudenbergstraße. Vor Ort zeigte sich eine ca. 100 Meter lange Ölspur. Die Einsatzkräfte streuten die Ölspur mit Ölbindemittel ab und nahmen dieses anschließend wieder auf.
Weitere Maßnahmen waren durch die Feuerwehr nicht erforderlich, sodass die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden konnte. Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 11:23 Uhr.


Schermbeck: Zweiter Einsatz aufgrund der starken Regenfälle
Gegen Viertel vor sieben folgte der zweite Einsatz für die Feuerwehr Schermbeck am Sonntagabend (4.7.). Diesmal wurde der Löschzug Gahlen zu einem Reiterhof an der Torfstraße alarmiert. Aufgrund der starken Regenfälle stand der Reiterhof unter Wasser. Die Einsatzkräfte setzten zwei Tauchpumpen ein und förderten das Wasser in die gegenüberliegende Wiese. Des Weiteren wurden zwei Saugleitungen unterstützend eingesetzt. Nachdem der Reiterhof von den Wassermassen befreit war, rückten die Einsatzkräfte wieder ein. Der Einsatz endete um 21:15 Uhr.


Neue Feuerwehr-Frauen und -Männer für Kleve und Kranenburg in "Hybrid-Lehrgang" ausgebildet
Am Samstag, dem 26. Juni 2021 traten 29 junge Frauen und Männer zur Prüfung des ersten Teiles der Feuerwehr-Grundausbildung an. Der "Hybrid-Lehrgang" fand teils über Videokonferenz und teils in Präsenz statt und war eine Kooperation der Feuerwehren der Gemeinde Kranenburg und der Stadt Kleve, die beide jeweils Ausbilder und Teilnehmer stellten.

"Wir hatten diesmal fünfzehn Teilnehmer aus Kleve und vierzehn aus Kranenburg", so Lehrgangsleiter Jürgen Buil, der bei der Feuerwehr Kleve für den Fachbereich Ausbildung verantwortlich ist. "Die Kooperation bei der Grundausbildung hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt." In dem 80-stündigen Lehrgang ging es um gesetzliche Grundlagen der Arbeit der Feuerwehr, Gefahren an der Einsatzstelle und um alles, was mit Brennen und Löschen zu tun hat. Alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden.

Neu an diesem Lehrgang war, dass die bestehenden Organisationsstrukturen komplett umgekrempelt wurden. Wo es möglich war, wurde online unterrichtet. Die praktischen Übungen fanden über komplette Samstage statt. "Wir überlegen, ob wir das nicht so beibehalten wollen", so Buil. "Einiges funktioniert online sogar besser: Wenn man zum Beispiel technische Geräte vorstellt, haben alle den Blick aus der ersten Reihe."

Einige Teilnehmer sind momentan noch in der Jugendfeuerwehr aktiv. Sie dürfen ab 17 Jahren nicht nur an den Übungen der Erwachsenen teilnehmen, sondern auch schon den ersten Teil der Grundausbildung absolvieren.

Zum Abschluss der Grundausbildung ist noch der Modul-2-Lehrgang notwendig, bei dem die technische Hilfeleistung im Vordergrund steht. Bis diese abgeschlossen ist, darf der Feuerwehrangehörige im Einsatz nur Aufgaben außerhalb des Gefahrenbereiches erledigen. Der Modul-2-Lehrgang ist für den Herbst geplant.


Dinslaken: Königsphyton im Volkspark

Samstagnachmittag (3.7.) gegen 15:30Uhr bemerkten aufmerksame Spaziergänger eine Königsphyton am Wegesrand eines Fußgängerweges zum Volkspark. Durch die Feuerwehr konnte das herrenlose Tier eingefangen und der Polizei übergeben werden. Diese brachten das Tier zu einer Auffangstation nach Rheinberg.

Zuvor rückte die Feuerwehr bereits mehrfach zu Einsätzen aus. Unter anderem zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Krankenhaus. Beim Erwärmen von Essen in einer Mikrowelle hatte der Rauchwarnmelder ausgelöst.

Kurze Zeit später mussten die Wehrleute zur Friedrich-Ebert-Straße ausrücken. Dort musste dem Rettungsdienst der Zutritt zu einer Wohnung ermöglicht werden.

Danach galt es zwei Sturmschäden im Stadtgebiet zu beseitigen.
Am Nachmittag alarmierten Anwohner vom Baßfeldshof die Feuerwehr. In einer leerstehenden Wohnung hatte ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Die Feuerwehr verschaffte sich Zugang zu der Wohnung und kontrollierte diese. Da kein Schadensereignis vorlag konnte der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden. Der Rettungsdienst hatte in der Schicht zu Sonntag insgesamt 23 Einsätze. Bei sechs Einsätzen musste der Notarzt mit zur Hilfe kommen.


Bocholt: Einsatzreicher Samstag
Für die Feuerwehr Bocholt ist es ein einsatzreicher Samstag!
Bereits heute morgen um 05.09 Uhr wurde die Sondereinheit Lage/Luft mit der Drohne zu einem Großbrand eines kunststoffverarbeitenden Betriebes nach Vreden alarmiert. Die Drohne wurde zur Bewertung der Lage aus der Luft heraus eingesetzt.

Gegen 13.15 Uhr rückten 11 weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen nach Heiden aus. Die Bocholter Fahrzeuge gehören zur Kreisbereitschaft Süd, die sich am Feuerwehrhaus mit vier weiteren Fahrzeugen in Heiden gesammelt haben und von dort in einem Verband nach Vreden gefahren sind. Sie werden gegen 22.00 Uhr zurück erwartet.

Um 17.45 Uhr erfolgte eine weitere Alarmierung. In der Siegeheide in Mussum ist ein Strohlager mit ca. 60 Strohballen in einer ca. 180 m² großen Halle in Brand geraten. Die Feuerwehr musste zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung eine ca. 500 m lange Schlauchleitung legen. Das Feuer wurde mit Hilfe von 2 C-Strahlrohren abgelöscht. Ein Bobcat und ein Traktor bringen die brennenden Strohballen auf ein angrenzendes Feld, wo sie von Einsatzkräften auseinander gezogen und abgelöscht werden. Die Sicherstellung des Grundschutzes übernimmt der Löschzug Suderwick. Insgesamt sind ca. 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Einsatz ist gegen 22.00 Uhr beendet.



Dinslaken: Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Löschzuges Eppinghoven
In veränderter und ungewohnter Form fand die Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Löschzuges Eppinghoven der Feuerwehr Dinslaken am vergangenen Freitag  (2.7.) statt. So wurden die beiden traditionellen Versammlungen des Fördervereins sowie des Löschzuges pandemiebedingt zusammengelegt und verschoben sowie der Ort der Versammlung in die Fahrzeughalle des Gerätehauses an der Heerstraße verlegt. Dort konnte diese unter Beachtung der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung sowie in Abstimmung mit den Dinslakener Ordnungsbehörden durchgeführt werden.
Neben den aktiven Einsatzkräften durfte der Löschzugführer Karl Segerath - nach mehrmonatiger Pause - auch die Mitglieder der Ehrenabteilung erstmals wieder begrüßen. Darüber hinaus waren zur Versammlung ebenfalls der stellv. Bürgermeister Horst Miltenberger sowie der Leiter der Feuerwehr Udo Walbrodt und sein Stellvertreter Peter Lindemans eingeladen.

In kurzen Ansprachen des Löschzugführers sowie der geladenen Gäste dankten die Redner den Mitgliedern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und wiesen auf die veränderte Situation aufgrund der Pandemie hin. Besonders hervorgehoben wurden dabei die gesunkenen Einsatzzahlen sowie die angewachsene Mitgliederzahl im Löschzug, welcher mittlerweile knapp über 40 Einsatzkräfte zählt. "Sieben neue Mitglieder konnten wir innerhalb der letzten sechs Monate bei uns aufnehmen.", erklärt Löschzugführer Karl Segerath. Gleichzeitig konnten fünf Einsatzkräfte ihre Grundausbildung als Truppfrau bzw. -mann erfolgreich abschließen und ebnen damit ihren Karrierestart innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr.

Unter anderem damit verbunden, standen im Anschluss die Beförderungen und Ehrungen der Mitglieder an. Denn als einen der sieben Neueintritte durften der Leiter der Feuerwehr sowie der Löschzugführer nach sechsmonatiger Probezeit Feuerwehrmannanwärter Felix Sundarp zum Feuerwehrmann befördern. Auch ein Teil der bestandenen Truppmänner und -frauen wurden mit Beförderungen für ihre geleistete Arbeit belohnt. So konnten Antonia Goßen, Max Drath und Sascha Sander jeweils zu Oberfeuerwehrmännern bzw. -frau ernannt werden.

Des weiteren durften sich Katrin Sengpiel (Brandmeisterin), Christian Maas (Oberbrandmeister) sowie David Hinsenkamp (Brandinspektor) über ihre Beförderungen freuen, welche bereits zu Beginn des Jahres im Rahmen eines Onlinedienstes vorab formal durchgeführt wurden. Neben den letztgenannten drei Beförderungen wurde damals auch bereits ein Wechsel innerhalb der Löschzugführung vollzogen. So liegt die Führung des Löschzuges neben dem bisherigen Löschzugführer Karl Segerath zukünftig auch in den Händen der beiden neu bestellten stellv. Löschzugführer David Hinsenkamp und Christian Maas. Beide folgen auf den bisherigen stellv. Löschzugführer Andreas Jühlke, welcher zum Ende seiner Amtszeit darum bat, seine Amtszeit nicht zu verlängern. Gleiches gilt für den bisherigen Schriftführer des Fördervereins Wilhelm Uellenberg, welcher in seiner Funktion nach der erfolgten Neuwahl von Steffen Neuhaus abgelöst wird.

Für die langjährige Mitgliedschaft innerhalb der Feuerwehr wurden folgende Mitglieder durch den stellv. Bürgermeister Miltenberger geehrt: Gerhard Peters und Johannes Schmitz (jeweils 55 Jahre), Günther Caniels (50 Jahre), Peter Kleinbölting (40 Jahre) sowie Dominique Schmidt (10 Jahre).

Abschließend stellte der Löschzugführer fest, dass der Löschzug aufgrund der Sonderimpfaktion des Kreises Wesel eine Impfquote von weit über 90 % erreicht hat und dem sicheren Einsatz- und Übungsdienst in der kommenden Zeit somit nichts im Wege steht. Trotz alledem beschlossen die Mitglieder auch, das bereits in dieses Jahr verschobene Oktoberfest erneut um ein Jahr zu verschieben.


Dinslaken: Auto und Mülltonnen brannten

In der Nacht zum 01. Juli wurde die Einheit Hauptwache der Feuerwehr Dinslaken fünf Mal alarmiert. Einsatzstichwort war jedes Mal "Müll- / Containerbrand". Im Bereich Stadtmitte / Averbruch brannten an mehreren Stellen ca. 15 Mülltonnen.
An der letzten Einsatzstelle auf der Bärenkampallee brannten, bei Eintreffen der Kräfte, zwei PKW. Ein Übergreifen auf einen Wohnwagen konnte verhindert werden. Die Einheit Hauptwache und die Polizei Dinslaken waren insgesamt vier Stunden beschäftigt. Die Fahrzeuge des Rettungsdienstes rückten in der Dienstschicht zu 24 Einsätzen aus.


Schermbeck: Unterstützung für Krefeld
Gestern Mittag (30.6.) wurde die Feuerwehr Bereitschaft 1 des Regierungsbezirks Düsseldorf alarmiert. Zu der Bereitschaft 1 der Abteilung Bezirksregierung Düsseldorf gehören die Feuerwehren der Stadt Duisburg und der Kreise Kleve und Wesel. Deswegen wurden gestern um 14:18 Uhr auch Kameraden der Feuerwehr Schermbeck alarmiert, die sich sodann auf dem Weg nach Krefeld machten.

In Krefeld hatte zuvor das Unwetter für zahlreiche Einsätze gesorgt. Vor Ort wurde eine andere Bereitschaft abgelöst und die Feuerwehren der Stadt Krefeld unterstützt.

Der Zug, dem auch die Einsatzkräfte aus Schermbeck angehörten, arbeiteten insgesamt 14 Einsatzstellen ab. Hierbei handelte es sich jeweils um vollgelaufene Keller. Eine entsprechende Verpflegung wurde den Einsatzkräften zwischenzeitlich im Bereitstellungsraum der Feuerwache Krefeld angeboten.

Gegen 23 Uhr wurde die Bezirksbereitschaft 1 aus dem laufenden Einsatz wieder aufgelöst. Die Einsatzkräfte machten sich sodann auf den Weg in Richtung Heimat.


Bocholt: 119 Einsätze wegen Starkregen
Es mussten zahlreiche Keller ausgepumpt und Bäume beseitigt werden. Der Ortsteil Barlo war besonders stark betroffen. An der Winterswijker Str. ist aus dem Bachlauf "Landgraben" das Wasser über die Ufer getreten. Die Häuser in dem Bereich waren stark gefährdet. Mit Unterstützung durch den THW Ortsverband Bocholt wurde das über die Ufer getretene Wasser umgepumpt.
Weitere Unterstützung erfolgte durch die Feuerwehren Borken und Gescher sowie eine Kreisbereitschaft. Insgesamt waren 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 20 Einsatzkräfte des THW im Einsatz.
Die Einsatzstellen im Stadtgebiet sind abgearbeitet, der Einsatz in Barlo dauert noch an.

 

Juni 2021

Schermbeck: E-Scooter brannte
Es folgte der zweite Einsatz für die Feuerwehr Schermbeck an diesem Tag. Um 19.09 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Einsatzstichwort "PKW-/Motorradbrand" zur Straße Bösenberg alarmiert. Dort war ein E-Scooter in Flammen geraten, welcher von den Einsatzkräften mittels Schnellangriff gelöscht wurde. Aufgrund der nach dem Löschen vorhandenen Gefahr der erneuten Entzündung wurde der E-Scooter anschließend in eine Regentonne verlagert und dem Eigentümer übergeben.
Für den Löschzug Schermbeck endete der Einsatz um 19.38 Uhr.