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Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerb 2026 gestartet
Moers/Hamminkeln, 12. Mai 2026 - Im Mai ist im
Garten besonders viel los: Das Pflanzenwachstum
nimmt Fahrt auf und viele Wildbienen sind
unterwegs. Nicht nur am Weltbienentag
(20. Mai) sollten Beete und Grünflächen
bienenfreundlich gestaltet werden, um die
Artenvielfalt zu fördern. Wer bewusst
pflanzt und naturnah pflegt, schafft wertvolle
Lebensräume. Die folgenden fünf Tipps helfen
Ihnen dabei. Dazu gibt es ein passendes
Mitmach-Angebot für alle Bienenfreunde.

Tipp 1: Blätter von Frühblühern
stehenlassen Achten Sie darauf, die
Blätter von Frühblühern wie Schneeglöckchen,
Blaustern oder Krokus nicht abzumähen. Warum?
Damit sie auch im nächsten Frühjahr wieder
kräftig blühen können, sollten ihre Blätter
vorher nicht abgeschnitten werden. Bald ziehen
die Pflanzen sie ohnehin ein, und sie werden
braun.
Tipp 2: Bitte keine
Mähroboter einsetzen Ein Mähroboter
kann Blätter von Frühblühern und anderen
Pflanzen nicht unterscheiden. Auch Amphibien,
Blindschleichen oder Igel werden von den Geräten
überfahren und schwer verletzt. Das ist
besonders gefährlich, wenn die Maschinen in der
Dämmerung oder nachts losgelassen werden. Es ist
daher sehr zu empfehlen, auf Mähroboter zu
verzichten.
Tipp 3: Wiesenmahd
auf nährstoffreichen Böden In der
Regel sollten Blumenwiesen abschnittsweise im
Juni und im Spätsommer geschnitten werden. Aber
es gibt auch Ausnahmen: Für eine Blumenwiese,
die auf nährstoffreichem Boden wächst, bietet
sich der Mai für einen ersten Schnitt an. Und
zwar dann, wenn es im Frühjahr viel geregnet
hat. Nach dem Entfernen des Mahdguts gibt es
wieder mehr Licht und Platz für Blüten, weil
durch den Schnitt viel Grasmasse entfernt wird.
Für alle anderen Wiesen ist dieser erste Schnitt
noch zu früh.
Tipp 4: Schnitt
von Säumen Auch Säume können Sie
nun schneiden. Aus den abgestorbenen Stängeln
aus dem vergangenen Jahr sollten alle Insekten,
die sie als Winterquartier genutzt haben,
ausgeflogen sein. Schneiden Sie aber
Teilbereiche von Säumen nur alle zwei bis drei
Jahre. Dann haben Sie noch mehr Strukturen im
Garten. Und wenn die braunen Stängel nicht
stören, können Sie diese auch stehenlassen, bis
sie von alleine umfallen. Tipp
5: „Lieblingspflanzen“ pflanzen
Wildbienen brauchen Nektar und Pollen, um zu
überleben. Beliebt bei ihnen sind heimische
Wildpflanzen, darunter diese vier Arten:
Natternkopf (Echium vulgare), Echtes
Johanniskraut (Hypericum perforatum),
Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria)
und Acker-Witwenblume (Knautia arvensis).
Wer detaillierte Listen sucht, wird auf
der Website der Bienenschutzinitiative
Deutschland summt! fündig:
www.deutschland-summt.de/bienenweide-pflanzlisten-und
leitfaeden.html
Mitmachen für die Artenvielfalt: Der
Weltbienentag ist ein hervorragender Anlass, um
selbst loszugärtnern. Verwandeln Sie Ihren
Garten, Ihr Firmengelände, Ihre Kita, Ihre
Schule oder eine andere Grünfläche in eine
lebendige, naturnahe Oase mit heimischen
Pflanzen, vielfältigen Strukturen und kreativen
Ideen.
So schaffen Sie wertvolle
Lebensräume für Wildbienen und viele andere
Tierarten. Wer mitmacht, kann sein Projekt
beim Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb
einreichen.
Der Wettbewerb ist ein
Angebot der Berliner Stiftung für Mensch und
Umwelt und findet jährlich vom 1. April bis zum
31. Juli statt. Zu gewinnen gibt es
Trophäen, Urkunden und Sachpreise. Weitere
Informationen: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de
Wettbewerbskontakt: Stiftung für Mensch und
Umwelt Frau Julia Sander, Wettbewerbsleiterin
Tel.: +49 30 394064-305 E-Mail:
sander@stiftung-mensch-umwelt.de
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