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Moers-Rheinkamp/Kalkar, 10. September 2026 - Noch
einmal gemeinsam ins Wasser, mit dem Rettungsboot
über den See fahren, abends am Ufer Stopptanz, eine
Lichterfahrt der Boote und ein Feuerwerk erleben:
Für die DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp endeten die
Sommerferien in diesem Jahr wieder mit dem
traditionellen Zeltlager am Wisseler See in Kalkar.
Vom 28. bis 31. August verbrachten Kinder und
Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren vier
abwechslungsreiche Tage auf dem Campingplatz am
Niederrhein.

Am Freitagnachmittag wurden zunächst die Taschen
ausgepackt und die Schlafplätze in den
Mannschaftszelten eingerichtet. Viel Zeit zum
Eingewöhnen blieb allerdings nicht. Nach dem
gemeinsamen Grillen ging es direkt an den See zur
großen Ferienendparty. Bei Stopptanz am Wasser,
einer stimmungsvollen Lichterfahrt der Boote und
einem abschließenden Feuerwerk wurde der letzte
Ferienabend gemeinsam gefeiert. Besonders die
beleuchteten Boote auf dem Wasser und das Feuerwerk
sorgten für eine besondere Atmosphäre und einen
gelungenen Start in das Zeltlagerwochenende. Am
Samstag stand die DLRG ganz im Mittelpunkt. Die
Gruppe besuchte die DLRG-Wache der Ortsgruppe Goch
und konnte dort die Wasserrettungsboote aus nächster
Nähe kennenlernen. In kleinen Gruppen durften die
Kinder und Jugendlichen anschließend selbst eine
Runde mit den Booten über den Wisseler See
drehen. Für viele Teilnehmer war der Besuch des
Wasserparks auf dem Wisseler See der Höhepunkt des
Zeltlagers. Auf Trampolinen springen, über das
Wasser rutschen und sich gemeinsam im See austoben
sorgte für reichlich Bewegung und Spaß. Wann immer
die Sonne herauskam, war das Wasser ohnehin der
beliebteste Aufenthaltsort. Dann ging es für die
Kinder entweder direkt in den See oder zu den
Wasserrutschen. Auch am Sonntag wurde es nicht
langweilig. Neben Sport und verschiedenen Spielen
wurden Gipsmasken und Armbänder gestaltet und
T-Shirts gebatikt. Zum gemeinsamen Mittagessen gab
es Spaghetti, bevor anschließend langsam das Ende
des Zeltlagers näher rückte. Für die
Verpflegung der Gruppe war in diesem Jahr unter
anderem Tim Karrasch verantwortlich. „Die
Verpflegung für eine ganze Gruppe über mehrere Tage
zu organisieren, ist jedes Jahr eine
Herausforderung. Umso schöner ist es, wenn am Ende
alle gemeinsam am Tisch sitzen und das Essen
genießen", sagt Karrasch. Seit mehreren
Jahren gehört das Zeltlager am Wisseler See fest zum
Sommerprogramm der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp.
In diesem Jahr musste allerdings bei der An- und
Abreise ein neuer Weg gefunden werden. Aufgrund der
stark gestiegenen Kosten für einen Bustransport
wurde erstmals auf einen gemeinsamen Bus verzichtet.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten
individuell an und wurden auch wieder abgeholt. Bei
Bedarf konnten Fahrgemeinschaften gebildet
werden. Die steigenden Transportkosten sind auch ein
Thema für die Zukunft. Wie auf der Ortsgruppentagung
beschlossen, wird sich der Vorstand damit
beschäftigen, ob die Anschaffung eines
vereinseigenen Neunsitzer-Fahrzeugs eine sinnvolle
Lösung sein könnte. Damit könnten Fahrten zu
Veranstaltungen und anderen Vereinsaktivitäten
künftig flexibler organisiert und die Kosten für
externe Transporte reduziert werden. Nicht nur bei
der Anreise gab es in diesem Jahr eine unerwartete
Herausforderung. Auch der Grill, der bisher bei den
Zeltlagern zum Einsatz kam, hat das Wochenende nicht
überstanden. Für das nächste Zeltlager muss deshalb
ein neuer Grill angeschafft werden. Die Kosten dafür
werden auf knapp 1.000 Euro geschätzt. Bis zum
geplanten nächsten Zeltlager am letzten
Sommerferienwochenende 2027 soll geklärt werden, wie
die Finanzierung umgesetzt werden kann. „Das
Zeltlager ist für unsere Jugend ein fester
Bestandteil des Vereinsjahres. Die Kinder erleben
hier Gemeinschaft, übernehmen Verantwortung und
verbringen gemeinsam Zeit außerhalb des normalen
Trainingsbetriebs. Dass wir das Zeltlager auch in
Zukunft anbieten können, ist uns deshalb wichtig",
erklärt Lagerleiter Andre Dacken. Mit dem Zeltlager
am Wisseler See ist die gemeinsame Ferienzeit der
DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp zu Ende gegangen. Für
die Kinder und Jugendlichen bleiben vier Tage mit
viel Wasser, Bewegung, gemeinsamen Erlebnissen und
einer besonderen Ferienabschlussstimmung in
Erinnerung. Für die Ortsgruppe geht die Jugendarbeit
unterdessen weiter: Schwimmausbildung,
Wasserrettung, Sport und gemeinsame Aktivitäten
bleiben auch außerhalb der Ferien ein fester
Bestandteil des Vereinslebens.
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