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Krankenhaus Bethanien Moers
„Ein Zufall, den es nur einmal im Leben gibt“
Familienbande führen Oma, Mutter und Enkelin zu
Chefarzt der Frauenklinik
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Moers, 26. Januar 2026 -
Als Dr. Peter Tönnies am 09. Oktober 2025 die Geburt
der kleinen Zoé Grallert als Geburtshelfer mit einem
Kaiserschnitt begleitete, war dem Chefarzt der
Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische
Onkologie & Senologie des Krankenhauses Bethanien
Moers, nicht sofort klar, dass er bereits Zoés
Mutter Maria Kube vor 29 Jahren im Moerser
Krankenhaus auf die Welt gebracht hatte.
„Ich glaube, so einen Umstand, wie bei der Familie
Kube, gibt es kein zweites Mal. Birgit Kube ist eine
alte Klassenkameradin meiner Frau. Ziemlich genau am
30. Dezember 1996 habe ich ihre Tochter Maria per
Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Und dann – fast
drei Jahrzehnte später – dieser Zufall. Das war
schon sehr besonders und hat mich auch emotional
sehr berührt“, erklärt Dr. Tönnies.

Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für
Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie
& Senologie am Krankenhaus Bethanien Moers, mit
Mutter Maria Kube, Enkelin Zoé Grallert und Oma
Birgit Kube.
„Das war ein ganz besonderer
Tag“, betont Mutter Maria Kube. Neben den familiären
Verbindungen, die sowohl Oma und Mutter als auch die
Enkelin mit einem Abstand von 29 Jahren zum Chefarzt
der Frauenklinik führten, war auch Zoés Geburt
selbst anders als erwartet – denn der errechnete
Geburtstermin wäre eigentlich erst Ende Dezember
gewesen. „Als Zoé sich dann auf einmal auf den
Weg machen wollte und damit rund zweieinhalb Monate
zu früh, war das nicht nur alles sehr plötzlich,
sondern auch eine Herausforderung für mich und
meinen Partner und uns als Familie.“ Als
Perinatalzentrum Level 1, eine Einrichtung der
höchsten Versorgungsstufe, sind die Geburtsklinik
und die Kinderklinik des Krankenhauses Bethanien
Moers jedoch auf Geburten, die deutlich zu früh
sind, spezialisiert. „Wir halten hierzu ein
multiprofessionelles Team vor, das bestens für
solche Fälle ausgebildet ist“, erklärt der erfahrene
Moerser Chefarzt Tönnies. „Ich habe mich hier zu
jeder Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt. Obwohl der
Tag mit sehr vielen Emotionen verbunden war, hätte
ich mir keinen geeigneteren Ort als diesen
vorstellen können“, erklärt Mutter Maria Kube.
Dem schließt sich auch die frischgebackene Oma
Birgit Kube an: „Das Ganze war schon sehr aufregend,
ich habe meine Tochter vor und nach der Geburt
unterstützt, ihr Partner im OP. Als meine Enkelin
für acht Wochen auf der Frühgeborenenintensivstation
bleiben musste, war das Team hier genauso toll. Alle
waren für uns da.“ Dr. Tönnies fügt an: „Neben
der Tatsache, dass es sich hier um einen Zufall
handelt, den es meiner Meinung nach nur einmal in
meinem Leben geben wird, ist Zoé auch ein gutes
Beispiel dafür, wie hervorragend die Zusammenarbeit
in unserem Perinatalzentrum funktioniert. Sodass wir
nun einen gesunden Säugling heranwachsen sehen
können. Das freut mich sehr.“
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Krankenhaus Bethanien Moers
Happy End nach 130 Tagen Krankenhausaufenthalt
Extremfrühgeborene Drillinge können gesund und
munter nach Hause entlassen werden
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Moers/Hamminkeln, 23.
Januar 2026 - Als die mit Drillingen schwangere
Zerrin Mintas am 26. August 2025 in der 25.
Schwangerschaftswoche (SSW) stationär im Krankenhaus
Bethanien Moers aufgenommen wurde, brachen
aufregende und teils auch aufreibende Tage für sie,
ihren Mann Hüseyin Mintas und das pflegerische und
ärztliche Team an.

Nach 130 Tagen Aufenthalt konnten Eslem, Ikra und
Hafsa am 06. Januar 2026 schließlich mit ihren
Eltern das Krankenhaus verlassen.
Expert/-innen für Mehrlingsgeburten
„Bis zur etwa 25. SSW verlief die Schwangerschaft
meiner Frau reibungslos, wir wurden engmaschig
betreut“, erklärt Vater Hüseyin Mintas. Im August
bemerkte Zerrin Mintas jedoch, dass irgendetwas
nicht stimmt: „Meine Gynäkologin stellte bei einer
darauffolgenden Untersuchung fest, dass starke
Frühgeburtsbestrebungen vorliegen. Ich wurde dann
umgehend stationär aufgenommen.“ Als
Perinatalzentrum Level 1, eine Einrichtung der
höchsten Versorgungsstufe für Frühgeborene, sind die
Geburtsklinik und die Kinderklinik des Krankenhauses
Bethanien Moers auf Risikoschwangerschaften bzw.
-geburten spezialisiert. „Wir halten hierzu ein
multiprofessionelles Team vor, das bestens für
solche Fälle ausgebildet ist. Denn die besondere
Herausforderung liegt unter anderem darin, dass vor
allem das nötige Personal in Pflege und Medizin da
sein muss. Denn bei einer Hochrisikoentbindung, wie
einer extrem frühen Drillingsfrühgeburt, werden pro
Baby mindestens zwei Kinderärztinnen bzw. -ärzte und
zwei Intensivfachpflegefachkräfte neben einer
Hebamme, zwei ärztlichen Geburtshelferinnen bzw.
-helfern, einer Anästhesistin bzw. einem
Anästhesisten, einer Anästhesiekraft und zwei
OP-Pflegekräften vorgehalten.
Bei einer
extremen Drillingsfrühgeburt per Kaiserschnitt sind
demnach mindestens 15 hochqualifizierte Fachkräfte
beteiligt, die notfalls 24/7 bereitstehen müssen“,
so die beiden verantwortlichen Chefärzte Dr. Gündüz
Selcan, Chefarzt der Klinik für Kinder- &
Jugendmedizin, und Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der
Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische
Onkologie & Senologie.
Eine enge Absprache
zwischen allen Beteiligten finde bereits vorher
statt. Jeden Tag werde dazu neu geschaut, wie der
Gesundheitszustand von Mutter und Kindern sei. Da
sich dieser bei der Drillingsmutter zunehmend
verschlechterte, musste wenige Tage nach der
stationären Aufnahme gehandelt werden. Am 30. August
2025 traf man die gemeinsame Entscheidung die Babys
per Kaiserschnitt zu holen.
„Man ist dann
immer etwas in der Bredouille. Selbst, wenn
Mehrlingsschwangerschaften generell kürzer
verlaufen, versucht man im Idealfall bis zur 35. SSW
zu kommen. Man wägt ab: Wie geht es der Mutter, wie
geht es den Kindern? Am Ende geht es hier um das
Leben von insgesamt vier Personen. Gerade bei so
einer extremen Frühgeburtlichkeit“, betont Dr.
Selcan.
Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztin
der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe,
Gynäkologische Onkologie & Senologie, und als
Geburtshelferin entscheidend beteiligt, fügt hinzu:
„Es ist immer unser gemeinsames Bestreben, die
Kinder so lange wie möglich, und natürlich
medizinisch vertretbar, im Mutterleib zu behalten.
Man kämpft um jeden Tag, um lange und weit zu
kommen. Das war auch bei Familie Mintas der Fall.
Trotz der verschiedensten Hürden gelang es uns, dann
doch noch bis zur 26. Schwangerschaftswoche zu
kommen.“
130 Tage geprägt von Höhen
und Tiefen „Als feststand, dass Ikra,
Eslem und Hafsa am 30. August per Kaiserschnitt
geholt werden sollten, war es unglaublich zu sehen,
wie viele Menschen im OP standen. Zwischen 19 Uhr,
als das Ganze festgelegt wurde, und 23 Uhr, als es
dann losging, sind so viele zusammen-gekommen. Einer
der Ärzte hatte an dem Tag sogar Geburtstag und ist
extra länger geblieben.
Das alles hat uns
sehr beeindruckt“, erklärt das Moerser Ehepaar.
Katharina Luczak und Dr. Sabine Labus, Oberärztinnen
der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin, beschreiben
die damalige Situation so: „In solchen Momenten
steht man als Team zusammen. Dazu haben viele
Kolleginnen und Kollegen alles stehen und liegen
gelassen, sind von zu Hause oder aus dem Dienstfrei
gekommen. Man fiebert immer mit und freut sich dann,
dass alle drei Babys gut auf die Welt gekommen
sind.“ Dr. Tönnies fügt an: „Es ist ein tolles
Gefühl, dass man sich in diesem großen
multiprofessionellen Team aufeinander verlassen kann
und füreinander da ist.“
Die sogenannten
Krisen treten bei Extremfrühgeborenen meist erst
später auf. Das war auch bei Eslem, Ikra und Hafsa
der Fall. Dr. Selcan fasst zusammen: „Zunächst
haben alle drei selbstständig geatmet. Im Verlauf
mussten zwei der Babys künstlich beatmet werden.
Eines der Mädchen wog gerade einmal 530 Gramm.
Außerdem trat bei einem Frühgeborenen eine
Lungenkomplikation auf. So etwas muss
schnellstmöglich behandelt werden. Ein weiterer
Punkt bei allen dreien waren Probleme mit dem Herz,
die zwingend operativ behandelt werden mussten.
Dr. Labus: „Das war auf jeden Fall für alle ein
einschneidendes Erlebnis. Zeitgleich wurden die
Babys aufgrund ihrer unterschiedlichen
gesundheitlichen Situation an verschiedenen Orten
wegen ihrer Herzprobleme behandelt. Ein Baby blieb
bei uns. Eins wurde per Helikopter in eine Klinik
nach Bonn geflogen und eins kam in das Herzzentrum
nach Duisburg, wo die Eingriffe innerhalb eines
Tages bzw. wenige Tage später durchgeführt wurden.
Zusammenfassend hat das bei allen erfolgreich
funktioniert.“
Vater Hüseyin Mintas erklärt:
„Während der Zeit, als die Eingriffe an den Herzen
stattgefunden haben, haben wir rund 3.000 Kilometer
mit dem Auto zurückgelegt, um alle drei zu besuchen
und sehen zu können.“ Dem stimmt auch Petra
Hübbers, Leitung der Frühgeborenen(intensiv)station
am Krankenhaus Bethanien, zu: „Die Eltern selbst
haben in den letzten Wochen wirklich einen Spagat
hingelegt, um allen drei Kindern gleich gerecht zu
werden. Sie waren Tag und Nacht für die drei da und
haben teilweise erstaunliche Strecken auf sich
genommen.“
Dr. Selcan fügt an: „Bei dieser
Geschichte ist es im Übrigen wirklich ein Wunder,
dass keines der Babys eine Hirnblutung gehabt hat.
Diese kommen in solchen Fällen leider nicht selten
vor und haben einen entscheidenden Einfluss auf die
spätere Entwicklung der Kinder.“
Corinna
Skowronek, Leitende Hebamme am Krankenhaus
Bethanien, ergänzt: „Ich finde es bemerkenswert,
dass die Mutter alle drei Babys stillt bzw. stillen
kann – und ihnen damit eine (Teil-)ernährung mit
Muttermilch ermöglicht. Das ist aus verschiedensten
Gründen gar nicht immer selbstverständlich. Ebenso
eindrucksvoll war es für uns als Hebammenteam zu
sehen, wie motiviert und mit gefühlt stets guter
Laune die Eltern Tag und Nacht für ihre Kinder da
waren.“
In den nachfolgenden Wochen konnten
alle drei Babys schließlich nach und nach eine immer
stabilere Wachstumsphase und einen guten
Gesundheitszustand vorweisen. „Das Ganze macht uns
natürlich stolz. Es ist ein tolles Gefühl, zu sehen,
dass die Babys nach Hause entlassen werden können;
dass wir es geschafft haben und die Geschichte ein
Happy End genommen hat“, erklären die
Verantwortlichen einstimmig.
Positive
Resonanz Die Drillingseltern sind sich
einig: „Wir haben uns in dieser durchaus sehr
belastenden Zeit an den positiven Dingen
festgehalten. Als eine der drei Mädchen für die
Herz-OP nach Bonn geflogen wurde, haben wir uns
beispielsweise gesagt, wie toll es ist, dass sie so
jung schon einen Helikopterflug erlebt. Wir haben in
diesen rund 130 Tagen sehr viele sehr nette Menschen
kennengelernt, das ist fast schon wie eine Familie.
Auch bei dem extremen Stress, der hier manchmal
herrscht, hat man sich immer Zeit für uns und unsere
Fragen genommen.“
Mutter Zerrin Mintas
erklärt mit einem Lächeln: „Wir sind allen hier
unsagbar dankbar. So ein großes Team hat so viel
gegeben, damit es uns heute so gut geht.“
Angesprochen auf Tipps für Eltern, die sich in einer
ähnlichen Situation befinden, erklären die beiden:
„Wichtig ist, dass man auch in so einer Situation
nicht alleine ist. Man darf sich bewusst machen,
dass man Unterstützung braucht und diese auch
annehmen. Man braucht jemanden, der oder die zuhört.
Unsere Familie war immer für uns erreichbar und hat
uns unter die Arme gegriffen. Wir freuen uns jetzt
auf unser Zuhause und darauf, mit unseren Kindern
alles nachzuholen, was in den letzten Wochen
vielleicht zu kurzgekommen ist.“
Übrigens: Im Jahr 2025 kümmerte sich das
Team des Perinatalzentrums Level 1 am Krankenhaus
Bethanien Moers um insgesamt 26 Kinder, die unter
einem Geburtsgewicht von 1.250 Gramm auf die Welt
gekommen sind. Die erforderlichen Strukturmerkmale
und Mindestzahlen, die jedes Jahr aufs Neue
überprüft werden, wurden damit erneut nachgewiesen.
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Krankenhaus Bethanien Moers
Aller guten Dinge sind drei: Krankenhaus Bethanien
begrüßt drei Neujahrsbabys Insgesamt 1.524
Geburten betreute das Team der Geburtshilfe im Jahr
2025
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Moers/Hamminkeln, 2. Januar
2026 - Als Baby Ömer am 01. Januar 2026 um 0.06 Uhr
das Licht der Welt erblickte, begrüßte das Team der
Geburtshilfe im Krankenhaus Bethanien das erste
Neujahrsbaby. Im Laufe des Tages wurden neben Ömer
noch zwei weitere Neugeborene willkommen geheißen.
„Wir durften gleich drei Neujahrsbabys begrüßen.
Möglich war das nur durch den großartigen Einsatz
unseres geburtshilflichen Teams sowie der
Kolleginnen und Kollegen in den OPs, die rund um die
Uhr auch für Kaiserschnitte im Einsatz waren“,
betont Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der
Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische
Onkologie & Senologie.

Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der Klinik
für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische
Onkologie & Senologie (4. v.r.), freut sich
gemeinsam mit der Familie und einem Teil des Teams
über die gut verlaufenen Geburten der insgesamt drei
Neujahrsbabys.
Im vergangenen Jahr betreute
das Krankenhaus Bethanien insgesamt 1.524 Geburten
und erhöhte damit die durchschnittliche
Gesamtgeburtenrate der letzten Jahre. „Die hohe Zahl
an Geburten im vergangenen Jahr bestätigt das große
Vertrauen, das werdende Eltern unserer Klinik
entgegenbringen. Neben der medizinischen Qualität
schätzen viele Familien insbesondere die enge
interdisziplinäre Zusammenarbeit und die
individuelle Betreuung vor, während und nach der
Geburt“, erklärt Dr. Dorit Brunotte.
Zusammen mit der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin
des Krankenhauses Bethanien Moers ist die Klinik für
Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie
& Senologie Perinatalzentrum Level 1 und damit
personell und strukturell sehr gut für
physiologische wie auch für Früh- und Risikogeburten
aufgestellt.
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