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Juni 2026

Bocholt: Stromausfall nach Trafobrand
Die Feuerwehr Bocholt wurde am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 13:14 Uhr zu einem Brand an einer Trafostation am Bernhard-Kampshoff-Weg alarmiert. Ein Anwohner hatte der Leitstelle gemeldet, dass Rauch aus der Trafostation austrete und Brandgeruch wahrnehmbar sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte trat bereits dichter, dunkler Rauch aus der Trafostation aus. Es handelte sich hier um eine 10kV Trafostation welche die Spannung auf 400V heruntertransformiert.
Aufgrund der bestehenden Gefahr durch elektrische Spannung konnten zunächst keine direkten Löschmaßnahmen vorgenommen werden. Die Feuerwehr beschränkte sich daher auf Sicherungsmaßnahmen sowie die Kühlung der Anlage von außen.
Nachdem die Mitarbeiter der zuständigen stadtwerker die Trafostation spannungsfrei geschaltet und geerdet hatten, konnte die Brandbekämpfung durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz aufgenommen werden. Der Brandherd befand sich im Bereich der Niederspannung der Trafostation und konnte zügig abgelöscht werden.
Die Stadtwerker arbeiten derzeit daran, die Stromversorgung im betroffenen Bereich schnellstmöglich wiederherzustellen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Feuerwehr Bocholt war mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften bis ca. 14:30 Uhr vor Ort. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die Polizei sowie die Mitarbeiter der sSdtwerker.



Goch: Schwerer Unfall
Gegen 2.20 Uhr heute früh (9.6.) wurden Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Goch zu einem Verkehrsunfall in Pfalzdorf alarmiert. Das E-Call-System des Fahrzeuges hatte den Notruf automatisch abgesetzt. Zunächst waren der Ort und die Lage unklar.
Stadtbrandinspektor Stefan Pieper entdeckte auf der Anfahrt den verunfallten Skoda auf der B9 zwischen Pfalzdorf und Bedburg-Hau. Der Wagen war frontal gegen einen Baum geprallt. Der 33-jährige Fahrer aus Schwalmtal war alleine unterwegs. Zum Glück war er nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt, sondern "nur" eingeschlossen. So konnten die Einsatzkräfte zügig einen Zugang für den Rettungsdienst schaffen und die Person technisch problemlos aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert.



Kleve: Gebäudebrand an der Materborner Allee
Die Feuerwehr Kleve wurde am 9. Juni 2026 gegen 14:10 Uhr zu einem Gebäudebrand an der Materborner Allee alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Personen das Gebäude bereits verlassen und es wurde niemand verletzt.
Zunächst war aufgrund mehrerer Notrufe von einem Brand auf einem Balkon ausgegangen worden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass sich das Feuer auf die Dachkonstruktion ausgebreitet hatte. Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die Bauweise des Daches mit Solar-Dachziegeln sowie einer Dachbegrünung. Zwar hatte sich der Brand auf den Dachbereich beschränkt, die Löscharbeiten gestalteten sich aber aufwendig, da Teile des Daches geöffnet werden mussten, um alle Glutnester erreichen und ablöschen zu können.
Einsatzleiter Daniel Scholz ließ im weiteren Einsatzverlauf die Logistikeinheit nachalarmieren, um die notwendigen Hygienemaßnahmen für die eingesetzten Kräfte sicherzustellen.
Im Einsatz waren der Löschzug Süd, der Löschzug Kleve einschließlich der Drehleiter, die städtischen Bediensteten, der Logistikzug sowie der Einsatzleitwagen (ELW) Wardhausen-Brienen. Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve vor Ort.
Für die Dauer des Einsatzes ist die Hoffmannallee zwischen der Kreuzung Dorfstraße/Querallee (Lidl-Markt) und der Einmündung Kapellenstraße vollständig gesperrt.

Der Brand ist gelöscht und die Straße seit 19 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind mittlerweile wieder eingerückt. Der Einsatz dauerte insgesamt also fast fünf Stunden.



Goch: Schwere Verbrennungen durch Akkubrand
Bei einem Brandereignis heute früh (8.6.)  in der Gocher Innenstadt hat ein 35jähriger Mann schwere Verbrennungen an den Händen erlitten. Offenbar geriet gegen 4 Uhr früh ein zum Laden eingesteckter Fahrradakku in seiner Erdgeschosswohnung an der Brückenstraße in Brand. Im gleichen Raum hielten sich der 35jährige und seine 33jährige Mitbewohnerin auf. Als der Mann versuchte, den brennenden Akku aus dem Gebäude zu transportieren, zog er sich die Verbrennungen zu. Seine Mitbewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung.
Alarmiert wurden die Löschzüge Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Goch unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Markus Korsten. Als die ersten Kräfte eintrafen, gab es kein offenes Feuer in dem betroffenen Mehrfamilienreihenhaus, jedoch eine starke Rauchentwicklung. Insgesamt 10 Personen waren in dem Gebäude gemeldet, sie mussten es zunächst verlassen.
Ein Atemschutztrupp kontrollierte, ob sich in der Wohnung noch weitere Personen befanden, dies war nicht der Fall. Nachdem mit einem Hochleistungslüfter der Brandrauch aus dem Gebäude verdrängt war, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der 36jährige und seine Mitbewohnerin kamen ins Krankenhaus.
Die Feuerwehr rät, beim Laden von Akkus aller Art vorsichtig zu sein. Akkus sollten niemals nachts oder unbeaufsichtigt geladen werden. Wenn es geht, außerhalb von Gebäuden laden oder eine Ladebox nutzen. Ein defekter Akku darf nicht mehr genutzt werden. Sollte der Akku gefallen sein, in jedem Fall von einem Fachbetrieb untersuchen lassen.



Dinslaken: Fahrzeugbrand, auslaufende Betriebsmittel und Kampfmittelfund
Am heutigen Vormittag (1.6.) wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem Fahrzeugbrand auf der Brinkstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein PKW im Vollbrand. Umgehend wurde die Brandbekämpfung durch Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz eingeleitet und ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen brannte das Fahrzeug vollständig aus. Durch die enorme Hitzeentwicklung geriet zudem eine angrenzende Grünfläche in Brand. Der Trupp unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Zu diesem einstündigen Einsatz rückten nur die Einsatzkräfte der Hauptwache aus.

Gegen 15 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Hauptwache der Feuerwehr Dinslaken erneut alarmiert. Auf der B8 Höhe der Bahnbrücke war ein Sattelzug an der Höhenbegrenzung für LKW hängen geblieben, wodurch es zu einer erheblichen Verkehrsbehinderung kam. Während des Einsatzes verlor der Sattelzug Betriebsmittel auf der Fahrbahn. Die Feuerwehr kontrollierte diese Gefahrenstelle und alarmierte nach Absprache mit der Polizei eine Spezialfirma. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben. Insgesamt dauerte der Einsatz knapp 45 Minuten.

Kurz vorher wurde die Feuerwehr über einen möglichen Kampfmittelfund im Bereich der Bertastraße informiert. Die Feuerwehr unterstützt hierbei das Ordnungsamt bei den eingeleiteten Maßnahmen. Bei Baumaßnahmen wurden mehrere Granaten aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Teile der Granaten mussten vor Ort gesprengt werden. Der Bereich wurde abgesperrt und die Bevölkerung musste, für die Sprengung, ihre Häuser verlassen. Es erfolgt erst eine Warnung und anschließend eine Entwarnung über die Warn App NINA. Während der Sprengung stellte die Feuerwehr Dinslaken vor Ort eine Brandsicherheitswache mit einem HLF und einem TLF, welche durch die Kameradinnen und Kameraden der Einheit Stadtmitte besetzt waren. Gegen 17:45 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden und alle Maßnahmen wurde zurückgenommen.

 

Mai 2026

Dinslaken: Einsätze an Pfingsten
Die Feuerwehr Dinslaken hatte am Pfingstsonntag (24.5.) reichlich zu tun. Neben dem Alltagsgeschäft des Wachbetriebes und der Wachausbildung rückte die Feuerwehr auch zu fünf Einsätzen in dieser Schicht aus.
Los ging es bereits um 9:29 Uhr, als die Einsatzkräfte der Hauptwache mit dem HLF aufgrund eines hohen Aufkommens an zeitgleichen Rettungsdienst Einsätzen zu einem First-Responder Einsatz ausgerückt sind. Vor Ort wurde der Patient von den Einsatzkräften bis zum Eintreffen eines Rettungswagens medizinisch Erstversorgt.
In zwei Fällen rückten die Einsatzkräfte der Hauptwache zu einer "Person in Notlage" aus. Die betroffenen Personen sind aus verschiedenen Gründen in ihrer Wohnung eingeschlossen gewesen und konnten nicht selbstständig die Türe öffnen. Die Feuerwehr unterstütze die Befreiung.
Gegen 22:10 Uhr sollte eine Katze in rund 10 Metern Höhe auf einem Gebäudedach an der Wiesenstrasse festsitzen. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin mit einer Drehleiter aus. Als diese eingetroffen sind, überlegte sich der Vierbeiner es sich jedoch anders und der entzog sich durch Flucht der Rettung.
In der Nacht zu Montag löste dann um 1:27 Uhr die automatische Brandmeldeanlage einer Tiefgarage in der Innenstadt aus. Bei der Erkundung der Einsatzkräfte vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden, dass kein Feuer oder Rauch für die Alarmierung ursächlich ist. Jedoch hat ein technischer Defekt teile der Sprinkleranlage ausgelöst. Gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst konnten die betreffenden Anlagenteile abgesperrt werden, sodass die Einsatzkräfte der ehrenamtlichen Einheit Stadtmitte und der Hauptwache nach ca. 90 Minuten wieder zu ihren Standorten zurückkehren konnten.

Die eingesetzten Rettungswagen der Feuerwehr Dinslaken sind in dieser Dienstschicht zu 43 medizinischen Notfällen ausgerückt.



Schermbeck: Drei Einsätze für die Feuerwehr Schermbeck
In dieser Woche wurde die Feuerwehr Schermbeck zu drei unterschiedlichen Einsätzen alarmiert.
Zu Beginn der Woche wurde der Löschzug Schermbeck am Montag um 9:39 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Ölspur" zur Straße Im Heetwinkel alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich eine Ölspur über mehrere Kilometer erstreckte. Zur Beseitigung der Verunreinigung wurde eine Fachfirma zur Einsatzstelle gerufen. Der Einsatz endete um 11:25 Uhr.
Die zweite Alarmierung erfolgte am Mittwoch um 8:42 Uhr für den Löschzug Altschermbeck mit dem Einsatzstichwort "Betriebsmittel laufen aus". Einsatzort war die Schetterstraße. Vor Ort waren größere Mengen Hydrauliköl ausgelaufen. Die Einsatzkräfte streuten dieses mit Bindemittel ab. Anschließend wurde die Einsatzstelle an das Ordnungsamt übergeben. Der Einsatz endete um 9:29 Uhr.
Zuletzt wurden die Löschzüge Schermbeck und Gahlen heute (23.5.) um 15:02 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Person eingeklemmt" zur Straße Zur Dicken Linde alarmiert. Vor Ort war ein Fahrzeug gegen ein Verkehrsschild und einen Zaun gerollt. Nachdem die Person aus dem PKW befreit war, wurde sie an den Rettungsdienst übergeben. Zudem wurde das Fahrzeug stromlos geschaltet. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Der Einsatz endete um 15:42 Uhr.



Moers: Brennender Kleintransporter in Moers-Scherpenberg
In der Nacht zu Donnerstag (21.05.26), wurde die Feuerwehr Moers um 0:45 Uhr, zur Sandstr. nach Moers-Scherpenberg gerufen.
Vor Ort brannte ein am Fahrbahnrand abgestellter Kleintransport in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr löschte den Brand unter Atemschutz, hier wurde auch Löschschaum eingesetzt. Die Sandstr. war für die Einsatzdauer voll gesperrt.
Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben. Im Einsatz war die Hauptwache mit zwei Löschfahrzeugen.



Dinslaken: 5. und letzter Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Wesel
Am Samstag, 13. Juni 2026, lädt die Feuerwehr Dinslaken, gemeinsam mit dem Stadt- sowie dem Kreisfeuerwehrverband, zum Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Wesel, ein - und schließt damit ein besonderes Kapitel: Es ist das fünfte und vorerst letzte Mal, dass Dinslaken Gastgeber dieser Veranstaltung ist. Von 9 bis etwa 15 Uhr treffen sich die Aktiven aus dem gesamten Kreisgebiet im Bergpark in Lohberg, um ihre Leistungsfähigkeit zu messen. Für alle, die die Feuerwehr hautnah erleben möchten, wird ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten - der Eintritt ist frei.

Wettkampf auf dem Zechengelände
Auf dem Gelände rund um die historische Zechenwerkstatt treten die Gruppen in vier Disziplinen gegeneinander an: Einsatzübung, Wissenstest, Knoten und Stiche sowie Staffellauf. Teamarbeit, Schnelligkeit und fachliche Kompetenz stehen dabei im Mittelpunkt. Rund 35 Gruppen aus dem gesamten Kreisgebiet werden erwartet - ein eindrucksvolles Bild der Feuerwehren, die Tag für Tag ehrenamtlich für die Sicherheit der Menschen in der Region sorgen.

Der Leistungsnachweis hat in Dinslaken eine gewachsene Tradition: 2022 fand er auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lohberg zum ersten Mal statt - damals mit 36 teilnehmenden Gruppen. Seitdem ist die Veranstaltung kontinuierlich gewachsen. Alle fünf Jahre wechselt die Veranstaltung in eine andere Stadt im Kreis. Ab 2027 übernimmt deshalb die Feuerwehr in Kamp-Lintfort die Ausrichtung.

Ehrenamt erlebbar machen
Der Leistungsnachweis ist mehr als ein sportlicher und fachlicher Wettbewerb. Er dient nicht nur als Wissenstest, sondern fördert auch den Austausch zwischen den Feuerwehrmitgliedern im Kreis Wesel und bietet der Bevölkerung einen Einblick in das ehrenamtliche Engagement und die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. Wer sich fragt, was es bedeutet, freiwillig für andere da zu sein, findet hier Antworten - und vielleicht auch den Anstoß, selbst aktiv zu werden.

Mark Rittmann ist stellvertretender Leiter der Feuerwehr Dinslaken und koordiniert die Vorbereitung auf das Event. Für die ausrichtende Feuerwehr Dinslaken gibt es allerhand zu tun. Um die zahlreichen Kameradinnen und Kameraden, die für einen reibungslosen Verlauf sorgen, zu motivieren, greift auf einen besonderen Stimmungsaufheller zurück. Ausgerüstet mit einer großen Box voll Weingummi kommt
er mit den Feuerwehrangehörigen ins Gespräch und sorgt so für einen kleinen Motivationsschub.

Für Familien und alle Neugierigen gibt es neben dem Wettkampfgeschehen ein vielseitiges Rahmenprogramm: Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge können bestaunt werden, die Jugendfeuerwehr lädt mit Spritzenhaus und Hüpfburg ein, Essen und Getränke sorgen für das leibliche Wohl. Die Feuerwehr Dinslaken hat sich intensiv auf dieses besondere Abschlussjahr vorbereitet und freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher aus Dinslaken und dem gesamten Kreisgebiet.

Hinweis: Durch die zahlreichen Großfahrzeuge der Feuerwehren kann es zu Sperrungen und Einschränkungen im und um den Bergpark kommen. Die Anreise per Fahrrad oder öffentlichem Nahverkehr wird empfohlen.



Goch: Imbisswagen gegen 5 Uhr explodiert
Anwohner der Voßheider Straße in der Gocher Innenstadt sind heute früh um kurz vor 5 Uhr durch einen lauten Knall aufgeschreckt worden. In Höhe der Hausnummer 185 war ein dort abgestellter Imbisswagen explodiert, er wurde völlig zerstört. Trümmerteile flogen bis zu 30 Meter durch die Luft und landeten in Vorgärten oder auf der Straße. Teilweise wurden abgestellte Fahrzeuge und angrenzende Häuser beschädigt, zum Beispiel Fenster, Jalousien oder Dachverkleidungen. Menschen kamen zum Glück nicht zu schaden.

Was die Explosion ausgelöst hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle und stellten den Brandschutz sicher. Ein Feuer war durch die Explosion nicht ausgebrochen. Mehrere Gasflaschen waren in dem Imbisswagen gelagert, sie blieben jedoch unbeschädigt. Austretendes Gas konnte nicht nachgewiesen werden. Die Höhe des durch die Explosion entstandenen Sachschadens ist unklar.



Schermbeck: Müllbrand und Auto in Seitenlage
Am vergangenen Samstag (9.5.) wurde der Löschzug Schermbeck zu drei Einsätzen alarmiert.
Um 10:58 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort "Müllbrand" zur Maassenstraße Ecke Weseler Straße alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass Rauch aus einem Staubsauger auf dem Gelände einer Tankstelle austrat. Der Motor des Staubsaugers wurde daraufhin von den Einsatzkräften abgeklemmt. Anschließend wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.
Der Einsatz endete um 11:25 Uhr.

Der nächste Einsatz folgte um 19:43 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Betriebsmittel laufen aus" auf der Dämmerwalder Straße.
Vor Ort war es zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten Fahrzeug gekommen. Eine Person war nicht eingeklemmt. Die Einsatzkräfte schalteten den PKW stromlos und nahmen die auslaufenden Betriebsmittel auf.
Der Einsatz endete um 21:05 Uhr.

Die letzte Alarmierung an diesem Tag erfolgte um 22:54 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Tragehilfe" an der Landwehr.
Vor Ort benötigte der Rettungsdienst Unterstützung durch die Feuerwehr, um eine Person aus dem 1. Obergeschoss zum Rettungswagen zu transportieren. Anschließend endete der Einsatz um 23:09 Uhr.



Xanten: Im Zeichen der Brandschutzerziehung

Freitag, 08.05.2026 - Der vergangene Freitag stand für die Löscheinheit Nord der Feuerwehr Xanten ganz im Zeichen der Brandschutzerziehung. Im Vormittag waren einige Einsatzkräfte samt Löschfahrzeug, Notrufkoffer (einem Set zur Simulation von Notrufen für Kinder) und einem Rauchhaus (ein Modell um mittels Nebelmaschine verschiedene Szenarien in einem Modellhaus nachzustellen) in der Grundschule Marienbaum zu Gast. Dort wurden mit der dritten Klasse in zwei Schulstunden die Themen Notruf, Verhalten im Brandfall, sowie die Fahrzeugausstattung erarbeitet und kindgerecht vorgestellt.
Nachmittags besuchten dann ca. 35 Kinder aus den katholischen Kindergärten Vynen und Marienbaum, sowie dem DRK Kindergarten Hoppetosse aus Vynen die Löscheinheit Nord an ihrem Standort am Spettmannsweg.
Theoretisch und praktisch wurden den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr, das korrekte Verhalten im Brandfall und die Ausrüstung der Feuerwehr nähergebracht. Dazu gehörte auch das Vorstellen einer vollständig ausgerüsteten Feuerwehreinsatzkraft inkl. Atemschutzgerät, um mögliche kindliche Ängste abzubauen. Zum Abschluss durfte natürlich auch jedes Kind einmal mit einem echten Feuerwehrschlauch "löschen".



Schermbeck: Baum blockiert Weg

Der Löschzug Gahlen wurde gestern um 18:07 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Sturmschaden" zur Haus-Gahlen-Straße alarmiert.
Die Einsatzstelle befand sich entgegen der ersten Meldung an einem Weg entlang des Kanals. Dort war ein Baum umgestürzt und versperrte den Weg. Die Einsatzkräfte beseitigten den Baum mittels Bügelsäge und machten den Weg wieder passierbar.
Der Einsatz endete um 19:19 Uhr.



Bocholt: Brand im Wohnhaus

Um ca. 10:30 Uhr (6.5.) wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt zu einem gemeldeten Brand mit Menschenleben in Gefahr zum Baptistaweg alarmiert. Aufgrund der Meldung erfolgte eine zeitgleiche Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr.
Vor Ort konnte ein Brand in einem Wohnhaus bestätigt werden. Das komplett verrauchte Gebäude wurde umgehend durch zwei Trupps der Feuerwehr, geschützt mit Atemschutzgeräten, nach Personen abgesucht. Parallel wurde die Drehleiter auf der Gebäuderückseite eingesetzt. Glücklicherweise befand sich keine Person im Gebäude.
Der Brand konnte zügig gelöscht und das Gebäude vom Rauch befreit werden. Aufgrund der entstandenen Schäden ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt waren mit insgesamt neun Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort.



Bocholt: Balkonbrand breitete sich aus
Die Feuerwehr Bocholt wurde gegen 11:52 Uhr (6.5.) zur Ferdinandstraße Ecke Dinxperloer Straße alarmiert. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte fanden ein Brandereignis auf einen Balkon im ersten Obergeschoss vor, dass bereits auf das angrenzende Zimmer übergegriffen hatte. Daraufhin wurde umgehend noch während der Erkundungsphase ein Außenangriff eingeleitet sowie ein Innenangriff mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz. Auf Grund der zunächst unklaren Lage wurden bereits vor Eintreffen durch die Einsatzzentrale auf Grund mehrerer eingegangenen Notrufe ebenfalls ehrenamtliche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle alarmiert.
Ein Übergreifen der Flammen auf den Rest der Wohnung im ersten Obergeschoss sowie auf das Dach konnten verhindert werden.
Die Bewohnerin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus verbracht. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen für ca. 1,5 Stunden im Einsatz.



Xanten: Unfall auf der B57
Mittwoch, 06.05.2026, 07:41 Uhr - Mit der Meldung "Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall" wurden die Löscheinheiten Birten und Mitte zur Bundesstraße 57 zwischen Xanten und Birten alarmiert.
Zwei PKW waren aus ungeklärter Ursache frontal miteinander kollidiert. Die insgesamt drei Fahrzeuginsassen wurden durch den Rettungsdienst behandelt und in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Kräfte der Feuerwehr stellten den Brandschutz sicher und sicherten die Einsatzstelle gemeinsam mit der Polizei ab. Im Anschluss streuten sie ausgelaufene Betriebsmittel der Fahrzeuge ab.
Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach etwa zweieinhalb Stunden beendet werden.



Xanten: Ereignisreicher Sonntag
Sonntag, 03.05.2026 - Zu drei Einsätzen wurde die Feuerwehr Xanten am heutigen Sonntag alarmiert.
Um 02:27 Uhr wurde die Löscheinheit Mitte zum Westwall in Xanten gerufen. Hier waren Altkleidercontainer aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Diese wurden gewaltsam geöffnet und der Inhalt abgelöscht. Der Einsatz konnte für die Feuerwehr nach etwa 45 Minuten beendet werden.
Rund vier Stunden später wurde die Löscheinheit Wardt mit dem Stichwort "Person in verschlossener Wohnung" zu einem Campingplatz in Wardt alarmiert. Die Einsatzkräfte verschafften dem Rettungsdienst Zugang zu einer verletzten Person und konnten den Einsatz nach ca. 30 Minuten beenden.
Um 11:23 Uhr löste die Brandmeldeanlage einer Senioreneinrichtung in Xanten-Birten aus. Drei Minuten später erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort auf "Brand 4", da Mitarbeiter des betroffenen Objektes eine Rauchentwicklung meldeten. Daraufhin wurden neben den bereits alarmierten vier Löscheinheiten der Feuerwehr Xanten noch weitere Kräfte alarmiert. Darunter auch die Drehleiter der benachbarten Feuerwehr Alpen, um direkt zwei Drehleitern vor Ort zu haben.
Die ersteintreffenden Kräfte konnten glücklicherweise schnell Entwarnung geben. Zwar war es in einem Müllbehälter im Gebäude aus ungeklärter Ursache zu einer Rauchentwicklung gekommen, dieser konnte aber bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Mitarbeiter abgelöscht werden. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich und führte Lüftungsmaßnahmen durch, parallel wurden die Mitarbeiter vorsorglich durch den Rettungsdienst gesichtet. Nach rund einer Stunde konnte dieser Einsatz beendet werden.



Schermbeck: Einsätze am 1. Mai
Am Freitagvormittag gegen 11:10 Uhr wurde der Löschzug Gahlen mit dem Stichwort "H 1 - Tragehilfe (nicht zeitkritisch)" an die Einsatzstelle Zum Gahlener Grind alarmiert. An der Einsatzstelle unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Rettungsdienst bei der Rettung einer Person, die am Lippeufer durch einen Sturz verletzt wurde. Mit der Übergabe der Einsatzstelle an den Rettungsdienst endete der Einsatz für die Feuerwehr gegen 12:16 Uhr.
Am Freitagabend gegen 18:05 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Stichwort "H 2 - Person in Wohnung" an die Einsatzstelle Pöttekamp alarmiert. Da an der Einsatzstelle der Zugang zu der Wohnung über die Wohnungstür nicht möglich war, verschafften sich die Einsatzkräfte mit der Drehleiter Zugang zu dem Balkon der Wohung. Die Wohnung wurde gewaltsam geöffnet um dem Rettungsdienst und der Polizei den Zutritt zu ermöglichen. Mit der Übergabe der Einsatzstelle an den Polizei endete der Einsatz für die Feuerwehr gegen 18:40 Uhr.


April 2026

Dinslaken: Schwerer Unfall
Am Donnerstagnachmittag (9.4.) gegen 15:15 Uhr wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes zu einem Verkehrsunfall auf der Bergerstraße alarmiert. Dort kam es zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einem Pkw. Der Pkw-Fahrer sowie Zeugen leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte unverzüglich Erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls mit alarmiert und traf kurz nach der Feuerwehr an der Einsatzstelle ein. Trotz der schnellen und professionellen Maßnahmen erlag der Patient noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Die Ersthelfer wurden durch das nachalarmierte Psychosoziale Notfallteam betreut. Gegen 16:00 Uhr konnte der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst beendet werden. Die weitere Unfallaufnahme sowie die Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die Polizei und das zuständige Verkehrskommissariat übernommen.



Xanten: Brand an der Südsee
Dienstag, 07.04.2026, 20:04 Uhr - Aus ungeklärter Ursache geriet am Dienstagabend eine Mülltonne an der Xantener Südsee in Wardt in Brand. Die alarmierte Löscheinheit Wardt löschte die brennenden Überreste des vollständig zerstörten Behälters ab. Nach etwa 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr ihren Einsatz beenden.



Schermbeck: Zimmerbrand am Ostersonntag
Die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck wurden heute um 08:45 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Zimmerbrand" zum Üfter Weg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Zimmer in einem Anbau bereits in Vollbrand. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude.
Zur Brandbekämpfung wurden drei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss erfolgten Nachlöscharbeiten, um verbliebene Glutnester abzulöschen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Der betroffene Anbau ist derzeit nicht bewohnbar, das Hauptgebäude kann weiterhin genutzt werden.



Kleve: Acht Personen und dreri Haustiere gerettet
In der Nacht zum 1. April 2026 wurde der Löschzug Kleve um 1:16 Uhr zu einem piependen Rauchmelder auf der Meißnerstraße alarmiert. Noch während der Anfahrt informierte die Polizei die Leitstelle über eine leichte Rauchentwicklung in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus einem Fenster im ersten Obergeschoss. Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt, während parallel eine Wasserversorgung aufgebaut wurde. Auch im Treppenraum des Erdgeschosses war bereits eine starke Rauchentwicklung festzustellen. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz zur Personensuche eingesetzt.
Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe auf "B3 Gebäudebrand" erhöht. Daraufhin wurden der Löschzug Kellen sowie der Einsatzleitwagen aus Wardhausen-Brienen nachalarmiert.
In der betroffenen Wohnung stand ein Raum in Vollbrand, mehrere Fenster waren bereits durch die Hitze geplatzt. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte zügig abgelöscht werden. Eine Person wurde über die Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Sieben weitere Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen.
Parallel wurde der Treppenraum belüftet und die stark verrauchten Wohnungen kontrolliert. Weitere Personen wurden dabei nicht angetroffen. Insgesamt wurden 8 Personen sowie 3 Haustiere gerettet. Eine Person wurde mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Eine weitere Person wurde durch den Rettungsdienst gesichtet, musste jedoch nicht weiter behandelt werden.
Nach Abschluss der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Ein Großteil des Mehrfamilienhauses ist infolge des Brandes derzeit unbewohnbar.
Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleve unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Heinrich Graven jun. Der Einsatz konnte nach etwa zwei Stunden beendet werden.


März 2026

Bocholt: Autobrand gelöscht
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt wurde heute (31.3.) um 12:25 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der Franzstraße alarmiert. Vor Ort brannte ein PKW. Der Fahrer konnte das Fahrzeug bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte unverletzt verlassen. Er wurde durch den Rettungsdienst betreut. Der PKW wurde durch einen Trupp der Feuerwehr, geschützt mit Atemschutzgeräten, gelöscht. Insgesamt waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt mir drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort.



Dinslaken: Kellerbrand gelöscht, Hund und Katzen wohlauf
Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Dinslaken gegen 16.00 Uhr in den Monikaweg zu einem Zimmerbrand gerufen.
Vor Ort waren die Bewohner bereits außerhalb des Gebäudes. Ein Bewohner berichtete, dass es im Keller brennen würde und erste Löschversuche mit einem Pulverlöscher unternommen worden waren.
Der Eingangsbereich war verraucht, so dass ein erster Angriffstrupp unter Atemschutz in den Keller vorging. Im Keller stellte der Trupp fest, dass das Feuer bereits gelöscht war, jedoch eine Entrauchung notwendig sei.
Ein zweiter Trupp erkundet zeitgleich einen Zugang über den Garten. Die Bewohner teilten mit, dass ein Hund und zwei Katzen vermisst werden würden. Der Hund, ein Berner Sennenhund) konnte schnell von einem Trupp gefunden uns ins Freie geführt werden. Der Hund, wie auch beiden Katzen waren wohlauf.
Nachdem das Gebäude durch den Einsatz von Hochleistungslüstern rauchfrei war, konnten die Bewohner zurück ins Gebäude. Der Einsatz der Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, Eppinghoven, des Rettungsdienstes und der Polizei waren nach circa einer Stunden beendet.



Schermbeck: Wohnung geöffnet, keine Person angetroffen
Am heutigen Tag wurden um 11:35 Uhr die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck mit dem Einsatzstichwort "Person in Wohnung" zur Schetterstraße alarmiert. Dort verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zur betroffenen Wohnung. Bei der anschließenden Erkundung konnte jedoch keine Person angetroffen werden.
Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.
Der Einsatz endete um 12:14 Uhr.



Bocholt: Eine tote und mehrere schwerverletzte Personen
Um kurz nach 4.00 Uhr (21.3.) wurde die Feuerwehr Bocholt zu einem Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Fahrzeugen auf der Bundesstraße 473 in Bocholt gerufen. Nach der ersten Erkundung an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass sich in den zwei Fahrzeugen insgesamt 6 Personen befanden. In einem Fahrzeug war bei Eintreffen der Rettungskräfte noch eine Person eingeklemmt, die noch an der Unfallstelle verstarb. Die weiteren zum Teil schwer verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst erstversorgt und in umliegende Krankenhäuser im Kreis Borken, Kreis Wesel und nach Gelsenkirchen gefahren.
Vor Ort waren insgesamt 3 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Bocholt, 5 Rettungswagen, 1 Notarzt, der Leitenden Notarzt des Kreis Borken sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst.
Die Bundesstraße 473 ist für die Unfallaufnahme durch ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam der Polizei derzeit noch gesperrt.



Dinslaken: Brand in Kleingartenanlage
Am gestrigen Abend (21.3.) wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem Brand in einer Kleingartenanlage an der Gneisenaustraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen zwei Parzellen bereits in Flammen.
Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen, musste eine längere Wegstrecke überbrückt werden. Hierzu wurde eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut. Zusätzlich erschwert wurde der Einsatz durch insgesamt drei Propangasflaschen, die sich in den betroffenen Parzellen befanden. Diese stellten eine erhebliche Gefährdung dar und wurden unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen gekühlt und gesichert. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt.
Die Löscharbeiten sowie die Nachkontrolle und das Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft der im Einsatz beteiligten Fahrzeuge dauerten insgesamt dreieinhalb Stunden. Im Einsatz waren die Einheiten Eppinghoven, Stadtmitte und die Hauptwache der Feuerwehr Dinslaken



Kleve: Fit für medizinische Notfälle bei Hochwasser
Sonderausbildung der Löschgruppe Schenkenschanz stellt Erstversorgung bei Hochwasser sicher

Wenn der Rhein Hochwasser führt, kann es für den Ortsteil Schenkenschanz schnell zu einer besonderen Lage kommen. Wird die Straße in Richtung Salmorth überspült, ist der Ort zeitweise von der Landseite abgeschnitten. In solchen Situationen können auch Rettungswagen die "Schanz" nicht mehr erreichen. Doch was passiert dann bei einem medizinischen Notfall?
Mit genau dieser Frage hat sich die Löschgruppe Schenkenschanz der Freiwilligen Feuerwehr Kleve intensiv beschäftigt. In den vergangenen Monaten nahmen elf Mitglieder der Einheit freiwillig an einer rettungsdienstlichen Sonderausbildung teil, um Patienten bei medizinischen Notfällen zunächst eigenständig erstzuversorgen und für einen Transport mit dem bereitgestellten Krankentransportwagen zum Fähranleger vorzubereiten.
Die Ausbildung fand an drei Übungsabenden im Jahr 2026 statt. In jeweils etwa eineinhalb bis zwei Stunden wurden wichtige Grundlagen der medizinischen Erstversorgung vermittelt und praktisch geübt. Ziel war es, die Einsatzkräfte darauf vorzubereiten, Patienten bei medizinischen Notfällen zunächst selbstständig zu versorgen, wenn externe Hilfe aufgrund der Hochwasserlage nicht sofort verfügbar ist.
Zu den Ausbildungsinhalten gehörten unter anderem das Anlegen eines Stiffnecks zur Stabilisierung der Halswirbelsäule, das Schienen von Frakturen, das Messen von Blutdruck und Sauerstoffsättigung sowie Maßnahmen der Reanimation mit Herz-Lungen-Wiederbelebung. Darüber hinaus wurden das strukturierte Vorgehen an Einsatzstellen und die Beurteilung der Lage trainiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sogenannten XABCDE-Schema, das Einsatzkräften eine klare Struktur bei der Patientenversorgung gibt. Ergänzend wurden Maßnahmen zur Atemwegssicherung, Lagerung und Beatmung von Patienten sowie der Umgang mit Betroffenen und deren Angehörigen geübt. Für solche Einsatzlagen stehen der Löschgruppe Schenkenschanz zwei speziell ausgestattete Notfallrucksäcke zur Verfügung. Damit können wichtige rettungsdienstliche Basismaßnahmen durchgeführt werden, bis ein Transport des Patienten möglich ist.
Wenn der Hochwasseralarmplan der Stadt Kleve in Kraft tritt, wird zusätzlich ein Krankentransportwagen innerhalb der Hochwasserschutzmauern im Ort stationiert. Von dort aus kann im Bedarfsfall ein Transport zum Fähranleger erfolgen, um Patienten anschließend weiter in medizinische Versorgung zu bringen. Drei Mitglieder der Löschgruppe Schenkenschanz sind während dieser Zeit ständig vor Ort. Sie werden dafür von ihren Arbeitgebern freigestellt oder arbeiten - sofern möglich - im Homeoffice. Bei medizinischen Notfällen im Ort wird die Löschgruppe direkt gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. So kann unmittelbar mit der Erstversorgung begonnen werden.
Durchgeführt wurde die Ausbildung von Michael Welbers und Ralf Winkels von der DRK-Bereitschaft Kleve-Geldern. Mit ihrem Fachwissen aus dem Rettungsdienst vermittelten sie den Feuerwehrmitgliedern praxisnahe Inhalte und begleiteten die Übungen.
Die Teilnahme der Mitglieder der Löschgruppe erfolgte freiwillig - ein starkes Zeichen für das Engagement der Kameradinnen und Kameraden für ihren Ort. Mit der zusätzlichen Ausbildung ist die Löschgruppe Schenkenschanz nun noch besser darauf vorbereitet, den Einwohnerinnen und Einwohnern auch bei Hochwasser schnell und kompetent helfen zu können.



Feuerwehr Dinslaken zieht positives Fazit zum landesweiten Warntag

Der landesweite Warntag am vergangenen Donnerstag (12.03.2026) diente dazu, die vorhandenen Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für das Thema Bevölkerungswarnung zu sensibilisieren. Um zu prüfen, ob das Stadtgebiet bereits durch moderne elektronische Sirenen versorgt ist, wurden sechs Sirenen älterer Bauart abgeschaltet. Während des Warntages waren Einsatzkräfte der Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um festzustellen, ob an zuvor festgelegten Punkten Sirenen zu hören waren, und dokumentierten, wie gut die Sirenen vor Ort akustisch wahrgenommen werden konnten.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Sirenennetz in Dinslaken grundsätzlich gut aufgestellt ist und eine flächendeckende Warnung der Bevölkerung zuverlässig funktioniert. Die Warnsignale waren in allen Stadtteilen deutlich zu hören.
Es wird parallel noch auf eine Beschallungsanalyse gewartet, die Optimierungspotenzial aufzeigen könnte. 

Ein besonderer Dank gilt den Feuerwehrkräften, die den Warntag ehrenamtlich unterstützt haben und einen wichtigen Beitrag zur Überprüfung des Warnsystems geleistet haben. Durch ihr Engagement konnte ein realistisches Bild über die Wahrnehmbarkeit der Sirenen im Stadtgebiet gewonnen werden.



Moers: Zwei Katzen aus brennender Wohnung gerettet
Am Dienstag (17.03.26) wurde die Feuerwehr Moers, gegen 09:25 Uhr, zur Reinhold-Büttner Str. in den Moerser Norden alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, standen Teile einer Wohnung im 3. OG bereits im Vollbrand. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses, mit insgesamt acht Wohneinheiten, befanden sich in Sicherheit vor dem Gebäude.
Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer und suchten zwei in der Wohnung vermisste Katzen. Diese konnten schließlich gerettet und einem benachbarten Tierarzt, zur weiteren Behandlung, übergeben werden.
Mit einer Wärmebildkamera wurde die gesamte Brandstelle auf mögliche Glutnester kontrolliert, hierzu mussten auch Teile der Außenfassade mit Dämmung entfernt werden. Durch den Rauch- und Brandschaden ist die betroffene Wohneinheit derzeit nicht bewohnbar.
Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben. Nach 3 Stunden war der Einsatz für die Hauptwache und die Einheiten Stadtmitte/Asberg, Scherpenberg und Repelen der Freiwilligen Feuerwehr beendet.



Schermbeck: Kompressor brannte
Am Dienstagvormittag gegen 10:30 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Stichwort "Brand 2 - PKW BRAND" an die Einsatzstelle Weseler Straße alarmiert (B58). An der Einsatzstelle brannte ein Kompressoranhänger. Der Brand war durch einen Pulverlöscher bereits eingedämmt worden. Die Nachlöscharbeiten wurden durch einen Trupp mit einem C-Rohr durchgeführt. Nach der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei endete der Einsatz für die Feuerwehr gegen 11:15 Uhr.



Dinslaken: Unfälle
Am heutigen Dienstag (17.3.) kam es zu zwei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet, die die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dinslaken gefordert haben.
Beim ersten Einsatz unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung der beteiligten Personen. Hierbei wurden unter anderem Maßnahmen zur Erstversorgung sowie zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufes am Einsatzort durchgeführt und die ausgelaufenen Betriebsmittel abgestreut und aufgenommen.
Im weiteren Verlauf des Vormittages ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall mit der Meldung "eingeklemmte Person in PKW". An der Einsatzstelle stellte sich schnell heraus, dass die Person lediglich das Fahrzeug nicht eigenständig verlassen konnte. In diesem Fall unterstützten die Einsatzkräfte die verletzte Fahrerin beim Verlassen ihres Fahrzeugs. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst übergeben.
Zu den genauen Unfallursachen sowie zum Ausmaß der Verletzungen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz waren die Kräfte der Einheiten Stadtmitte, Eppinghoven und der Hauptwache sowie der Rettungsdienst der Stadt Dinslaken.



Bocholt: Verletzte Person bei Brand in der Küche
Die Feuerwehr Bocholt wurde am 16.03. 2026 um 22:50 Uhr zu einem Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus an der Blücherstraße gerufen. Die Anrufer meldeten Brandgeruch aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Person in der Brandwohnung angetroffen werden. In der Wohnung war es zu einem Entstehungsbrand in der Küche gekommen. Die Person zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst sowie den Notarzt versorgt. Die Feuerwehr konnte den Entstehungsbrand mit einem Trupp unter Atemschutz zügig ablöschen.
Die betroffene Wohnung wurde anschließend mittels Lüfter vom Brandrauch befreit.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 13 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz.



Xanten: Umgestürzte Bäume und uneinsichtige Autofahrer
Montag, 09.03.2026 - Am Montagabend wurde die Einheit Birten, gegen 19:24 Uhr, zur Rheinberger Straße (B57) alarmiert. Dort waren insgesamt drei Bäume auf die Fahrbahn sowie auf den angrenzenden Radweg gestürzt. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle gemeinsam mit der Polizei ab und beseitigten die Bäume mithilfe von Motorkettensägen. Während der Arbeiten stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein weiterer Baum umzustürzen drohte. Dieser wurde vorsorglich gefällt, um eine Gefährdung für den Straßenverkehr zu verhindern.
Trotz der eingerichteten Absperrmaßnahmen kam es während der Einsatzmaßnahmen zu einem gefährlichen Zwischenfall. Zwei PKW befuhren die bereits abgesperrte Einsatzstelle. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Dennoch bestand sowohl für die Fahrzeugführer, als auch für die eingesetzten Einsatzkräfte eine erhebliche Gefährdung.
Gegen 22:11 Uhr wurden die Einheiten Xanten-Mitte und Lüttingen zu einem Industriebetrieb auf der Hagdornstraße alarmiert. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei der anschließenden Erkundung stellte sich heraus, dass ein technischer Defekt ursächlich für die Auslösung war. Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.



Hamminkeln: Einsätze in Hamminkeln und Brünen
Am Donnerstag, dem 5. März 2026, rückte die Einheit Hamminkeln zu zwei Fehlalarmen aus, während die Einheit Brünen eine Dieselspur in Brünen bearbeitete. In allen Fällen gab es keine Schadenfeuer und keine größeren Maßnahmen.
Erster Einsatz: Brandmeldeanlage in Hamminkeln Die Löscheinheit Hamminkeln wurde um 10:45 Uhr in der Raiffeisenstraße zum Stichwort "Brandmeldeanlage" alarmiert. Die Feuerwehrkräfte erkundeten die Lage mit einer Wärmebildkamera und gaben schnell Entwarnung. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.
Zweiter Einsatz: Heimrauchmelder in Hamminkeln Um 16:03 Uhr folgte der zweite Alarm in der Marktstraße zum Stichwort "Ausgelöster Heimrauchmelder". Nach Erkundung wurde kein Feuer festgestellt, und die Einsatzstelle ging an den Eigentümer über. Auch hier betrug die Einsatzzeit etwa eine Stunde.
Dritter Einsatz: Dieselspur in Brünen
Die Einheit Brünen wurde um 17:33 Uhr zum Ortseingang auf die Hamminkelner Straße gerufen. Dort sicherten sie eine gemeldete Öl-/Dieselspur.

 

Februar 2026

Hamminkeln: Ereignisreicher Freitag
Am Freitag, den 27. Februar 2026, war die Löscheinheit 1 - Hamminkeln gleich mehrfach gefordert. Innerhalb eines Tages rückten die Einsatzkräfte zu drei unterschiedlichen Einsätzen im Stadtgebiet aus.
Bereits um 5:14 Uhr erfolgte die erste Alarmierung mit dem Stichwort "Person in Wohnung". Nach Erkundung der Lage konnte schnell ein Zugang zur Wohnung hergestellt werden, sodass kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich war. Nach kurzer Zeit war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte rund 45 Minuten im Einsatz.
Nur rund anderthalb Stunden später, um 6:40 Uhr, folgte die nächste Alarmierung. Diesmal löste eine Brandmeldeanlage im Bereich Weikenrott aus. Vor Ort kontrollierten die Feuerwehrleute den betroffenen Bereich, konnten jedoch kein Schadenfeuer feststellen. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben. Hier waren 16 Kräfte für rund 45 Minuten eingesetzt.
Am Nachmittag um 17:09 Uhr ging der dritte Alarm des Tages ein: Unter dem Stichwort "Hindernis" wurde die Löscheinheit in den Loikumer Rott gerufen. Nach einem Verkehrsunfall drohte dort eine beschädigte Straßenlaterne umzustürzen. Nachdem der Netzbetreiber die Laterne stromlos geschaltet hatte, wurde sie von der Feuerwehr entfernt und die Einsatzstelle abschließend an die Polizei übergeben. Insgesamt waren 13 Einsatzkräfte rund eine Stunde im Einsatz.
Die Löscheinheit Hamminkeln blickt damit auf einen einsatzreichen Freitag zurück.




Dinslake
n: Lkw-Brand
Am heutigen Freitag (27.2.) wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem LKW-Brand auf dem Gelände des DIN-Service alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Ladung eines Müllfahrzeuges aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten war. Mitarbeitende des DIN-Service hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr umsichtig reagiert. Sie entluden das Fahrzeug und leiteten erste Löschmaßnahmen ein. Dadurch konnte der Brand auf den Müllberg begrenzt und gezielt bekämpft werden. Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Strahlrohr ab.
Durch das schnelle und besonnene Handeln der Mitarbeitenden konnte eine Ausbreitung der Flammen auf das Fahrzeug verhindert werden. Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet. Neben den hauptamtlichen Kräften waren die Einheiten Stadtmitte und Hiesfeld sowie der Rettungsdienst im Einsatz.



Goch: Gebäudebrand verhindert
Aus unklarem Grund hat heute Nacht (25.2.) in Asperden ein Reisemobil gebrannt. Das Fahrzeug war unmittelbar an einer Scheune auf einem Grundstück an der Triftstraße abgestellt. Um 23.42 Uhr wurden Löscheinheiten aus Asperden, Kessel und der Stadtmitte alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand das Wohnmobil in Vollbrand. Die Flammen drohten auf die Scheune überzugreifen. Dies konnten die Löschtrupps durch eine sogenannte Riegelstellung verhindern. Das Wohnmobil selbst war nicht mehr zu retten.
Nach knapp 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich in der Folge jedoch noch bis nach 1 Uhr hin. Vor Ort waren 34 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan Bömler.
Die Ursache für den Brand ist unklar, auch die Höhe des entstandenen Sachschadens steht nicht fest.



Schermbeck: Zwei Einsätze
In den letzte Tagen (25.2.) kam es zu zwei Einsätzen für den Löschzug Schermbeck.
Am vergangenen Sonntag wurde der Löschzug Schermbeck um 12:56 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Betriebsmittel laufen aus" zur Weseler Straße Ecke Tiefer Weg alarmiert.
Vor Ort waren zwei PKW in einen Verkehrsunfall verwickelt. Personen waren weder eingeklemmt noch eingeschlossen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rollten die Unfallfahrzeuge von der Fahrbahn und übergaben die Einsatzstelle der Polizei.
Der Einsatz endete um 13:59 Uhr.
Heute wurde dann der Löschzug Schermbeck um 16:42 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Ölspur" zum Schwalbensteg alarmiert.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine rund 50 Meter lange Ölspur vor. Diese wurde mit Bindemittel abgestreut und im Anschluss aufgenommen.Der Einsatz endete um 17:29 Uhr.



Moers: Bungalow nach Brand unbewohnbar
Am Sonntag (22.02.26) wurde die Feuerwehr Moers, um 2 Uhr in der Nacht, zu einem Zimmerbrand an der Friemersheimer Str. in Moers-Asberg alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, brannte ein Raum eines Bungalows bereits in voller Ausdehnung. Alle Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie retten und befanden sich auf der Straße vor dem Gebäude. Nach rettungsdienstlicher Erstversorgung wurden zwei Personen in örtliche Krankenhäuser transportiert, nachdem sie giftige Rauchgase eingeatmet hatten.
Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer im Innen- und Außenangriff. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Dach sowie der gesamte Innenraum auf mögliche Glutnester kontrolliert. Durch den Rauch- und Brandschaden ist das gesamte Gebäude nicht bewohnbar.
Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.
Im Einsatz war die Hauptwache sowie die Einheiten Schwafheim und Kapellen der Freiwilligen Feuerwehr. Gegen 5:30 Uhr waren alle Einsatzkräfte wieder Einsatzbereit an ihren Standorten.



Bocholt: Wohnungsbrand im Mehrfamilienhaus

Am Abend des Rosenmontags (16.2.) wurde die FW Bocholt zu einem Wohnungsbrand gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, das eine Küche in einer Wohnung im 3.OG eines Mehrfamilienhauses brannte. Keine Personen in der Wohnung waren gefährdet. Für die anderen Bewohner bestand auch zu keiner Zeit eine Gefahr. Sie konnten während des Einsatzes in Ihren Wohnungen bleiben. Der Angriffstrupp ging unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Er setzte eine Rauchschürze an der Wohnungseingangstür um das Treppenhaus möglichst rauchfrei zu belassen. Unterstützt wurde die Massnahme durch eine aktive Belüftung eines Elektro-Lüfters vor der Haustür. Der Brand war schnell unter Kontrolle und die Brandreste wurden aus der Wohnung befördert. Durch die noch anwesende Brandsicherheitswache für den Rosenmontagszug, konnte die hauptamtliche Wache mit Ihren 11 Kameraden/innen durch 6 weitere freiwillige Kräfte schlagkräftig ausrücken. Im Einsatz waren zwei Löschgruppenfahrzeuge eine Drehleiter, ein Kommandowagen und ein Krankenwagen vom DRK, welcher uns von der Einsatzleitung des Rosenmontagszuges angeboten wurde. Da bei Alarmierung alle Rettungswagen der hauptamtlichen Wache im Einsatz waren. Der Rettungsdienst hatte bis zu diesem Brandeinsatz auch schon 24 Einsätze in und um den Karnevalszug.



Kleve: Flammen schlagen aus Fenstern
Am heutigen Montag, dem 2. Februar 2026, wurden um 15:07 Uhr der Löschzug Kleve sowie der Löschzug Süd, bestehend aus dem Löschzug Materborn und der Löschgruppe Reichswalde, gemeinsam mit städtischen Bediensteten sowie dem Einsatzleitwagen der Löschgruppe Wardhausen-Brienen zu einem Gebäudebrand in der Märkischen Straße im Ortsteil Kleve alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bereits ein erheblicher Feuerschein aus einer Wohnung im Erdgeschoss festgestellt werden. Mehrere Fensterscheiben waren bereits geplatzt und aus den Öffnungen schlugen offene Flammen.
Es wurden daher umgehend erste Löschmaßnahmen eingeleitet. So wurde zur Eindämmung des Brandes zunächst ein Fensterimpuls mit einem Hohlstrahlrohr in das Brandfenster abgegeben, um die Flammen zurückzudrängen.
Parallel dazu gingen weitere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor.
Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden.
Im Anschluss wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien. Zudem wurde die betroffene Wohnung mittels Wärmebildkamera auf Glutnester untersucht und diese abgelöscht.
Die betroffene Wohnung ist momentan nicht mehr bewohnbar und vollständig ausgebrannt.Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt; alle Bewohner konnten sich rechtzeitig aus dem Gebäude in Sicherheit bringen.
Der Einsatz konnte gegen 16:40 Uhr beendet werden.Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve im Einsatz.

 

Januar 2026


Bocholt/Suderwick/Dinxperlo: Internationale Zusammenarbeit bei Unfall
Am heutigen Morgen (2.1.) um 08:00 Uhr wurde der Feuerwehr Bocholt ein Verkehrsunfall auf der Straße Brückendeich im Ortsteil Suderwick gemeldet. Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
Die Straße Brückendeich verläuft unmittelbar entlang der deutsch-niederländischen Grenze und teilt den Ort zwischen beiden Staatsgebieten.
Alarmiert wurden die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Bocholt, der Löschzug Suderwick sowie aufgrund der Grenznähe die Brandweer Dinxperlo. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich eine Person eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt, im Fahrzeug. Die technische Rettung der Frau wurde durch die Brandweer Dinxperlo durchgeführt.
Der Löschzug Suderwick stellte parallel den Brandschutz sicher und übernahm die Absicherung der Einsatzstelle.
Der Rettungsdienst des Kreises Borken war mit einem Rettungswagen aus Isselburg vor Ort, ebenso ein Notarzt aus Bocholt. Nach einer kurzen medizinischen Erstversorgung konnte die Patientin schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend erfolgte der Transport in ein Krankenhaus nach Doetinchem.
Der Einsatz ist ein hervorragendes Beispiel für die grenzüberschreitende deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Grenzgebiet. Durch das reibungslose und professionelle Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte konnte der Einsatz zügig und effektiv abgearbeitet werden.



Einsatzreiche Silvesternacht für die Feuerwehren
Die Feuerwehr Moers wurde an Silvester zu insgesamt 21 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen im Stadtgebiet alarmiert, allein 18 davon galt es im Zeitraum nach dem Jahreswechsel zu bewältigen.
Die durchaus einsatzreiche Nacht begann nur 3 Minuten nach dem Jahreswechsel, eine ausgelöste Brandmeldeanlage in Moers-Hülsdonk konnte schnell ohne Erkenntnisse abgearbeitet werden. Von hier aus ging es nahtlos bis in die frühen Morgenstunden mit zahlreichen Brandereignissen weiter. Meist entstanden aus unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern, wurden brennende Mülltonen, Sträucher und Hecken, sowie Reste von Feuerwerksbatterien abgelöscht.

In Moers-Repelen brannten am Dongratshof mehrere Müllbehälter direkt an einer Hausfassade. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden, dennoch musste die Fassade mit Außendämmung teilweise geöffnet und abgelöscht werden.
Im Bereich Moers-Mattheck brannten mehrere Müllbehälter auf der Leipziger Str. sowie dem Dresdener Ring, auch hier in unmittelbarer Nähe des Gebäudes.
In Moers-Hülsdonk griff der Brand mehrerer Mülltonnen auch auf ein abgestelltes Fahrzeug über, die Anwohner konnten den Brand bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte eindämmen, dennoch wurde das Fahrzeug im hinteren Bereich stark beschädigt.

Der Rettungsdienst musste bis zum Morgen zu 43 Einsätzen ausrücken. Hier wurde die komplette Bandbreite von übermäßigen Alkoholkonsum, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und Körperverletzungen behandelt. Das Alltagsgeschäft mit Einsätzen die nicht in Zusammenhang mit Silvester stehen, fallen während dieser Zeit selbstverständlich weiter an.

In der Silvesternacht standen 6 Rettungswagen und ein Notarzt zur Verfügung. Für die anfallenden Brandeinsätze waren die Hauptwache sowie die Einheiten Stadtmitte/Asberg, Scherpenberg, Hülsdonk und Repelen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.



Für die Bocholter Feuerwehr und den Rettungsdienst hat das neue Jahr erwartungsgemäß mit zahlreichen Einsätzen gestartet. Im Zeitraum vom 31.12.2025, 08:00 Uhr bis zum 01.01.2026 wurden durch die diensthabenden Einsatzkräfte insgesamt 39 Einsätze abgearbeitet.

Im Rettungsdienst kam es im Rahmen eines Einsatzes bedauerlicherweise zu einem Angriff auf Einsatzkräfte. Hierbei wurden zwei Einsatzkräfte leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch glücklicherweise fortsetzen.

Die Feuerwehr rückte zu 12 Bränden aus, zu denen es überwiegend in der Zeit von 00:00 Uhr und 05:00 Uhr gekommen war. Hierbei handelte es sich überwiegend um brennende Papiercontainer und Hecken.
Ebenfalls kam es zu mehreren Fehlarmen bei Objekten mit Brandmeldeanlage.
Glück im Unglück hatte eine Familie auf der Rheder Straße. Hier meldeten aufmerksame Bürger gegen 01:00 Uhr ein Feuer an Mülltonnen die direkt an der Hauswand standen. Das Feuer zerstörte Teile der Fassade und der Brandrauch zog über eine Abluftöffnung der Küche ins Erdgeschoss des Hauses. Die Bewohner konnten das Haus glücklicherweise unverletzt verlassen nachdem Sie durch die Feuerwehr geweckt wurden. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Das gesamte Haus wurde anschließend durch die Einsatzkräfte entraucht.
Kurz vor Schichtende kam es zu einem Brand einer Gartenhütte im Ortsteil Suderwick. Hier war neben den diensthabenden Einsatzkräften ebenfalls der Löschzug Suderwick der Feuerwehr Bocholt im Einsatz. Die hauptamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden in der Silvesternacht durch ehrenamtliche Kräfte, die zwei zusätzlichen Fahrzeuge besetzten, unterstützt.

Der Rettungsdienst der Stadt Bocholt wurde durch einen Rettungswagen des Maltester Hilfsdienstes verstärkt. Somit waren in der Silvesternacht insgesamt 33 Einsatzkräfte aus Haupt- und Ehrenamt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst im Einsatz.
 


In Erwartung an ein hohes Einsatzaufkommen an Sylvester hat die Feuerwehr Dinslaken sowohl im abwehrenden Brandschutz, als auch im Rettungsdienst vorgesorgt. Neben der diensthabenden hauptamtlichen Wachbereitschaft wurde von der ehrenamtlichen Einheit Stadtmitte am Abend ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug und von der ehrenamtlichen Einheit Eppinghoven ein Tanklöschfahrzeug besetzt, welche an der Feuer- und Rettungswache bereit standen. Für den Rettungsdienst standen am Abend zwei weitere Rettungswagen, davon einer an der Rettungswache Dinslaken und einer an der Rettungswache Voerde zur Verfügung.
Die Einheiten der Feuerwehr sind an Sylvester mit insgesamt 12 Einsätzen beschäftigt gewesen. Acht Einsätze fanden nach Mitternacht statt. Da in der Zeit ab 00:16 Uhr bis 00:35 Uhr mehrere Einsätze zeitgleich stattfanden, wurden zusätzlich noch die ehrenamtlichen Einheiten Stadtmitte und Hiesfeld alarmiert.
Über den Tag verteilt, musste die Feuerwehr in drei Fällen mit dem Stichwort "Person hinter verschlossener Tür", den Zugang für den Rettungsdienst zu einem Notfallpatienten gewährleisten.
In sechs Fällen brannten diverse Müllbehälter, Unrat und eine Hecke. Auch brannte am späten Abend ein Altkleidercontainer am Johannesplatz. Außerdem wurden nach Mitternacht zwei PKW-Brände gemeldet, wobei ein PKW am Baßfeldshof aus ungeklärter Ursache vollständig ausgebrannt ist. Weiter wurde ein Zimmerbrand am Rutenwallweg gemeldet. Hier konnte durch die Feuerwehr kein Brandereigniss festgestellt werden, jedoch wurden zwei Bewohnende vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Für den Rettungsdienst gab es in der Sylvesterschicht insgesamt 45 medizinische Notfälle zu bewältigen.
34 davon sind von acht Uhr morgens bis Mitternacht abgearbeitet worden. Das Einsatzspektrum an internistischen und chirurgischen Notfällen war vielfältig, jedoch gab es keine Einsätze mit Verletzungen, die auf unsachgemäßen Feuerwerksgebrauch zurückzuführen sind. Um 0:13 rückte der Rettungswagen zu dem ersten Notfall im neuen Jahr aus.



Für die Feuerwehr Xanten verlief der Jahreswechsel insgesamt ruhig. In der Silvesternacht musste lediglich ein Einsatz abgearbeitet werden.
Gegen 01:41 Uhr wurde die Einheit Xanten-Mitte zur Straße Waldblick alarmiert. Dort war ein Müllcontainer in Brand geraten. Das Feuer konnte zügig mit einem Strahlrohr abgelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden, nach kurzer Zeit war der Einsatz beendet.

Unabhängig vom Silvestergeschehen wurden die Einheiten Xanten-Mitte, Xanten-Nord und Wardt am Nachmittag zu einem Verkehrsunfall auf dem Bankscher Weg alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt sein.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Alleinunfall eines Pkw handelte, der gegen einen Baum geprallt war. Entgegen der Meldungen war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte lediglich die Einsatzstelle ab und schaltete das Fahrzeug stromlos. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, der Einsatz konnte zügig beendet werden.



Oberhausen: Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch in der Silvesternacht zu gewährleisten, wurden Einsatz- und Personalstrukturen frühzeitig verstärkt. Neben dem regulären Dienstbetrieb standen an beiden Feuer- und Rettungswachen zusätzliche Rettungsmittel zur Verfügung.
Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte sowohl durch die Besetzung von Fahrzeugen auf den Wachen als auch durch weitere Einsatzkräfte in ständiger Alarmbereitschaft, um bei Bedarf kurzfristig eingesetzt werden zu können. Zusätzlich wurde die Leitstelle personell verstärkt, um das erhöhte Notrufaufkommen zügig und zuverlässig bearbeiten zu können.
Bereits im Vorfeld des Jahreswechsels hatte die Feuerwehr Oberhausen die Bevölkerung auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern hingewiesen. Ziel war es, Gefahren für Menschen, Tiere und Sachwerte möglichst zu reduzieren und den Einsatzkräften ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen.

Im Verlauf der Silvesternacht kam es im gesamten Stadtgebiet zu zahlreichen Einsätzen.
Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr Oberhausen:
- Brandeinsätze: 24
- Technische Hilfeleistungen: 9
- Rettungsdiensteinsätze: 69

Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden im gleichen Zeitraum
- Brandeinsätze: 12
- Technische Hilfeleistungen: 5
- Rettungsdiensteinsätze: 70
bewältigt.

Der überwiegende Teil der Feuerwehreinsätze stand in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Jahreswechsel und umfasste unter anderem Brände von Müllcontainern oder Unrat. Im Bereich des Rettungsdienstes handelte es sich überwiegend um typische medizinische Notfälle. Lediglich ein Einsatz war auf den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen, bei dem eine Person durch eine Rakete leicht am Kopf verletzt wurde.

Gegen 22:00 Uhr kam es auf der Mülheimer Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden. Vier Rettungswagen transportierten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützte den Rettungsdienst an der Einsatzstelle.

Um 1:15 Uhr kam es im Stadtteil Borbeck zu einem Brand, bei dem eine Gartenlaube vollständig abbrannte. Die Einsatzkräfte waren bis etwa 2:30 Uhr mit den Löscharbeiten und der Nachkontrolle vor Ort im Einsatz.

Die Feuerwehr Oberhausen bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für ihren Einsatz zum Jahreswechsel.



In der Silvesternacht von Dienstag auf Mittwoch (31. Dezember 2025 auf 1. Januar 2026) verzeichnete die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr insgesamt ein vergleichsweise ruhiges Einsatzgeschehen. In der Zeit ab Dienstagabend gegen 21:00 Uhr bis Mittwochmorgen um 06:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu insgesamt 23 Brandeinsätzen sowie 27 Rettungsdiensteinsätzen alarmiert. Erfreulicherweise kam es während der Silvesterschicht zu keinen Angriffen auf Einsatzkräfte.
Der Schwerpunkt der Brandeinsätze lag erwartungsgemäß in den Stunden nach dem Jahreswechsel: Von den 23 Brandeinsätzen entfielen 21 Alarmierungen auf die Zeit nach 00:00 Uhr. Insgesamt handelte es sich bei 18 Einsätzen um Kleinbrände (brennende Papiercontainer und Mülltonnen) und einen PKW-Brand, die durch die eingesetzten Kräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr zügig abgelöscht beziehungsweise kontrolliert werden konnten.

Zimmerbrand auf der Leineweberstraße schnell unter Kontrolle
Neben den Kleinbränden wurde die Feuerwehr auch zu einem Zimmerbrand auf der Leineweberstraße alarmiert. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Broich befand sich zum Zeitpunkt der Feststellung in unmittelbarer Nähe bereits mit Löscharbeiten an einem anderen Einsatz beschäftigt. Anwohner machten die Besatzung auf einen Brand auf einem Balkon aufmerksam.
Die Einsatzkräfte alarmierten umgehend weitere Kräfte nach und leiteten parallel die Brandbekämpfung ein. Zeitgleich wurde der Brand von außen mit einem Strahlrohr bekämpft. Zudem ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer zunächst von außen eingedämmt und nach Betreten der betroffenen Wohneinheit im weiteren Verlauf auf dem Balkon endgültig gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Einsatz konnte nach rund 40 Minuten beendet werden.

Der Rettungsdienst verzeichnete im selben Zeitraum insgesamt 27 Einsätze. Auch hier blieb die Lage insgesamt ruhig, größere besondere Einsatzlagen traten nicht auf.

Die Berufsfeuerwehr wurde in der Silvesternacht durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr in Broich und Heißen tatkräftig unterstützt.



Der Jahreswechsel 2025/2026 gestaltete sich für die Feuerwehr Mönchengladbach durchaus einsatzreich.
Insgesamt waren 105 Einsätze zu erledigen. Hiervon waren 77 Einsätze der Notfallrettung, davon 18 unter Beteiligung eines Notarztes. Ein Großteil des Einsatzgeschehens spielte sich nach 00:00 Uhr des Neujahrstages ab. Von Mitternacht bis 07:00 Uhr am Morgen rückte der Rettungsdienst und der Brandschutz zu 51 Notfalleinsätzen aus. Viele Einsätze waren auf zu hohen Alkoholkonsum zurückzuführen, aber auch auf unsachgemäße Nutzung von Silvesterfeuerwerk. In der Nacht kam es zu 25 Kleinbränden von Unrat, Hecken und Mülltonnen.

Beim Ablöschen eines Kleinbrandes wurde die Besatzung eines Löschfahrzeugs massiv durch den Bewurf mit Feuerwerkskörpern sowie durch Beschuss mit Raketen behindert. Ein Einsatz der Feuerwehr war erst nach polizeilicher Absicherung der Einsatzstelle möglich.
Um 03:44 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Straße "Am Fußfall" in Schelsen aus. Hier brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Holzbau neben dem Wohngebäude. Ein Nachbar hatte zuvor versucht, eine im Gebäude befindliche Person zu retten, musste diesen Versuch jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung abbrechen. Umgehend wurde die Brandbekämpfung über eine Drehleiter sowie durch einen Trupp am Boden eingeleitet. Parallel dazu konnte eine in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkte Person aus dem Gebäude gerettet werden. Da sich diese im hinteren Bereich des Gebäudes aufgehalten hatte, blieb sie unverletzt. Der helfende Nachbar wurde vorsorglich vom Rettungsdienst auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht. Ein entsprechender Befund bestätigte sich nicht, sodass keine weitere medizinische Behandlung erforderlich war. Das betroffene Wohngebäude und die angrenzenden Nachbarobjekte wurden anschließend kontrolliert, die Bewohner konnten dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Durch Feuerwerk wurde die automatische Brandmeldeanlage in einem Supermarkt im Ortsteil "Am Wasserturm" ausgelöst. Ein Schaden konnte nicht ermittelt werden.

Im Einsatz waren alle Standorte der Berufsfeuerwehr und die Einheiten Schelsen, Giesenkirchen, Neuwerk, Hardt, Odenkirchen und Rheindahlen der Freiwilligen Feuerwehr. Die in der Silvesternacht diensthabenden Kräfte des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr wurden durch vier weitere Rettungswagen der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) verstärkt.