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Bocholt/Suderwick/Dinxperlo: Internationale Zusammenarbeit
bei Unfall Am heutigen Morgen (2.1.) um 08:00
Uhr wurde der Feuerwehr Bocholt ein Verkehrsunfall auf der
Straße Brückendeich im Ortsteil Suderwick gemeldet. Ein Pkw
war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn
abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Straße
Brückendeich verläuft unmittelbar entlang der
deutsch-niederländischen Grenze und teilt den Ort zwischen
beiden Staatsgebieten. Alarmiert wurden die hauptamtliche
Wache der Feuerwehr Bocholt, der Löschzug Suderwick sowie
aufgrund der Grenznähe die Brandweer Dinxperlo. Beim
Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich eine Person
eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt, im Fahrzeug. Die
technische Rettung der Frau wurde durch die Brandweer
Dinxperlo durchgeführt. Der Löschzug Suderwick stellte
parallel den Brandschutz sicher und übernahm die Absicherung
der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst des Kreises Borken
war mit einem Rettungswagen aus Isselburg vor Ort, ebenso
ein Notarzt aus Bocholt. Nach einer kurzen medizinischen
Erstversorgung konnte die Patientin schonend aus dem
Fahrzeug gerettet werden. Anschließend erfolgte der
Transport in ein Krankenhaus nach Doetinchem. Der Einsatz
ist ein hervorragendes Beispiel für die grenzüberschreitende
deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Grenzgebiet. Durch
das reibungslose und professionelle Zusammenspiel aller
beteiligten Kräfte konnte der Einsatz zügig und effektiv
abgearbeitet werden.
Einsatzreiche Silvesternacht für
die Feuerwehren
Die Feuerwehr Moers
wurde an Silvester zu insgesamt 21 Brand- und
Hilfeleistungseinsätzen im Stadtgebiet alarmiert,
allein 18 davon galt es im Zeitraum nach dem Jahreswechsel
zu bewältigen. Die durchaus einsatzreiche Nacht begann
nur 3 Minuten nach dem Jahreswechsel, eine ausgelöste
Brandmeldeanlage in Moers-Hülsdonk konnte schnell ohne
Erkenntnisse abgearbeitet werden. Von hier aus ging es
nahtlos bis in die frühen Morgenstunden mit zahlreichen
Brandereignissen weiter. Meist entstanden aus unsachgemäßen
Umgang mit Feuerwerkskörpern, wurden brennende Mülltonen,
Sträucher und Hecken, sowie Reste von Feuerwerksbatterien
abgelöscht.
In Moers-Repelen brannten am Dongratshof
mehrere Müllbehälter direkt an einer Hausfassade. Ein
Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden, dennoch
musste die Fassade mit Außendämmung teilweise geöffnet und
abgelöscht werden. Im Bereich Moers-Mattheck brannten
mehrere Müllbehälter auf der Leipziger Str. sowie dem
Dresdener Ring, auch hier in unmittelbarer Nähe des
Gebäudes. In Moers-Hülsdonk griff der Brand mehrerer
Mülltonnen auch auf ein abgestelltes Fahrzeug über, die
Anwohner konnten den Brand bis zum Eintreffen der
Einsatzkräfte eindämmen, dennoch wurde das Fahrzeug im
hinteren Bereich stark beschädigt.
Der Rettungsdienst
musste bis zum Morgen zu 43 Einsätzen ausrücken. Hier wurde
die komplette Bandbreite von übermäßigen Alkoholkonsum,
unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und
Körperverletzungen behandelt. Das Alltagsgeschäft mit
Einsätzen die nicht in Zusammenhang mit Silvester stehen,
fallen während dieser Zeit selbstverständlich weiter an.
In der Silvesternacht standen 6 Rettungswagen und ein
Notarzt zur Verfügung. Für die anfallenden Brandeinsätze
waren die Hauptwache sowie die Einheiten Stadtmitte/Asberg,
Scherpenberg, Hülsdonk und Repelen der Freiwilligen
Feuerwehr im Einsatz.
Für die
Bocholter Feuerwehr und den Rettungsdienst hat das
neue Jahr erwartungsgemäß mit zahlreichen Einsätzen
gestartet. Im Zeitraum vom 31.12.2025, 08:00 Uhr bis zum
01.01.2026 wurden durch die diensthabenden Einsatzkräfte
insgesamt 39 Einsätze abgearbeitet.
Im Rettungsdienst kam es im Rahmen eines Einsatzes
bedauerlicherweise zu einem Angriff auf
Einsatzkräfte. Hierbei wurden zwei Einsatzkräfte
leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch
glücklicherweise fortsetzen.
Die Feuerwehr rückte zu
12 Bränden aus, zu denen es überwiegend in der Zeit von
00:00 Uhr und 05:00 Uhr gekommen war. Hierbei handelte es
sich überwiegend um brennende Papiercontainer und Hecken.
Ebenfalls kam es zu mehreren Fehlarmen bei Objekten mit
Brandmeldeanlage. Glück im Unglück hatte eine Familie
auf der Rheder Straße. Hier meldeten aufmerksame Bürger
gegen 01:00 Uhr ein Feuer an Mülltonnen die direkt an der
Hauswand standen. Das Feuer zerstörte Teile der Fassade und
der Brandrauch zog über eine Abluftöffnung der Küche ins
Erdgeschoss des Hauses. Die Bewohner konnten das Haus
glücklicherweise unverletzt verlassen nachdem Sie durch die
Feuerwehr geweckt wurden. Das Feuer konnte schnell unter
Kontrolle gebracht werden. Das gesamte Haus wurde
anschließend durch die Einsatzkräfte entraucht. Kurz vor
Schichtende kam es zu einem Brand einer Gartenhütte im
Ortsteil Suderwick. Hier war neben den diensthabenden
Einsatzkräften ebenfalls der Löschzug Suderwick der
Feuerwehr Bocholt im Einsatz. Die hauptamtlichen
Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden in der Silvesternacht
durch ehrenamtliche Kräfte, die zwei zusätzlichen Fahrzeuge
besetzten, unterstützt.
Der Rettungsdienst der Stadt
Bocholt wurde durch einen Rettungswagen des Maltester
Hilfsdienstes verstärkt. Somit waren in der Silvesternacht
insgesamt 33 Einsatzkräfte aus Haupt- und Ehrenamt für die
Feuerwehr und den Rettungsdienst im Einsatz.
In Erwartung an ein hohes Einsatzaufkommen an
Sylvester hat die Feuerwehr Dinslaken
sowohl im abwehrenden Brandschutz, als auch im
Rettungsdienst vorgesorgt. Neben der diensthabenden
hauptamtlichen Wachbereitschaft wurde von der ehrenamtlichen
Einheit Stadtmitte am Abend ein weiteres
Hilfeleistungslöschfahrzeug und von der ehrenamtlichen
Einheit Eppinghoven ein Tanklöschfahrzeug besetzt, welche an
der Feuer- und Rettungswache bereit standen. Für den
Rettungsdienst standen am Abend zwei weitere Rettungswagen,
davon einer an der Rettungswache Dinslaken und einer an der
Rettungswache Voerde zur Verfügung. Die Einheiten der
Feuerwehr sind an Sylvester mit insgesamt 12
Einsätzen beschäftigt gewesen. Acht Einsätze fanden
nach Mitternacht statt. Da in der Zeit ab 00:16 Uhr bis
00:35 Uhr mehrere Einsätze zeitgleich stattfanden, wurden
zusätzlich noch die ehrenamtlichen Einheiten Stadtmitte und
Hiesfeld alarmiert. Über den Tag verteilt, musste die
Feuerwehr in drei Fällen mit dem Stichwort "Person hinter
verschlossener Tür", den Zugang für den Rettungsdienst zu
einem Notfallpatienten gewährleisten. In sechs Fällen
brannten diverse Müllbehälter, Unrat und eine Hecke. Auch
brannte am späten Abend ein Altkleidercontainer am
Johannesplatz. Außerdem wurden nach Mitternacht zwei
PKW-Brände gemeldet, wobei ein PKW am Baßfeldshof aus
ungeklärter Ursache vollständig ausgebrannt ist. Weiter
wurde ein Zimmerbrand am Rutenwallweg gemeldet. Hier konnte
durch die Feuerwehr kein Brandereigniss festgestellt werden,
jedoch wurden zwei Bewohnende vom Rettungsdienst versorgt
und zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus
gebracht. Für den Rettungsdienst gab es in der
Sylvesterschicht insgesamt 45 medizinische Notfälle
zu bewältigen. 34 davon sind von acht Uhr morgens bis
Mitternacht abgearbeitet worden. Das Einsatzspektrum an
internistischen und chirurgischen Notfällen war vielfältig,
jedoch gab es keine Einsätze mit Verletzungen, die auf
unsachgemäßen Feuerwerksgebrauch zurückzuführen sind. Um
0:13 rückte der Rettungswagen zu dem ersten Notfall im neuen
Jahr aus.
Für die Feuerwehr Xanten
verlief der Jahreswechsel insgesamt ruhig. In der
Silvesternacht musste lediglich ein Einsatz
abgearbeitet werden. Gegen 01:41 Uhr wurde die Einheit
Xanten-Mitte zur Straße Waldblick alarmiert. Dort war ein
Müllcontainer in Brand geraten. Das Feuer konnte zügig mit
einem Strahlrohr abgelöscht werden. Personen kamen nicht zu
Schaden, nach kurzer Zeit war der Einsatz beendet.
Unabhängig vom Silvestergeschehen wurden die Einheiten
Xanten-Mitte, Xanten-Nord und Wardt am Nachmittag zu einem
Verkehrsunfall auf dem Bankscher Weg alarmiert. Nach ersten
Meldungen sollte eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt
sein. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen
Alleinunfall eines Pkw handelte, der gegen einen Baum
geprallt war. Entgegen der Meldungen war keine Person im
Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte lediglich die
Einsatzstelle ab und schaltete das Fahrzeug stromlos.
Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, der Einsatz
konnte zügig beendet werden.
Oberhausen: Um die Sicherheit der Bürgerinnen und
Bürger auch in der Silvesternacht zu gewährleisten, wurden
Einsatz- und Personalstrukturen frühzeitig verstärkt. Neben
dem regulären Dienstbetrieb standen an beiden Feuer- und
Rettungswachen zusätzliche Rettungsmittel zur Verfügung.
Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte sowohl durch die
Besetzung von Fahrzeugen auf den Wachen als auch durch
weitere Einsatzkräfte in ständiger Alarmbereitschaft, um bei
Bedarf kurzfristig eingesetzt werden zu können. Zusätzlich
wurde die Leitstelle personell verstärkt, um das erhöhte
Notrufaufkommen zügig und zuverlässig bearbeiten zu können.
Bereits im Vorfeld des Jahreswechsels hatte die Feuerwehr
Oberhausen die Bevölkerung auf einen verantwortungsvollen
Umgang mit Feuerwerkskörpern hingewiesen. Ziel war es,
Gefahren für Menschen, Tiere und Sachwerte möglichst zu
reduzieren und den Einsatzkräften ein sicheres Arbeiten zu
ermöglichen.
Im Verlauf der Silvesternacht kam es im
gesamten Stadtgebiet zu zahlreichen Einsätzen. Insgesamt
verzeichnete die Feuerwehr Oberhausen: -
Brandeinsätze: 24 - Technische Hilfeleistungen: 9 -
Rettungsdiensteinsätze: 69 Zum Vergleich: Im
Vorjahr wurden im gleichen Zeitraum - Brandeinsätze: 12
- Technische Hilfeleistungen: 5 - Rettungsdiensteinsätze:
70 bewältigt.
Der überwiegende Teil der
Feuerwehreinsätze stand in unmittelbaren Zusammenhang mit
dem Jahreswechsel und umfasste unter anderem Brände von
Müllcontainern oder Unrat. Im Bereich des Rettungsdienstes
handelte es sich überwiegend um typische medizinische
Notfälle. Lediglich ein Einsatz war auf den unsachgemäßen
Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen, bei dem eine
Person durch eine Rakete leicht am Kopf verletzt wurde.
Gegen 22:00 Uhr kam es auf der Mülheimer Straße zu einem
Verkehrsunfall, bei dem vier Personen leicht verletzt
wurden. Vier Rettungswagen transportierten die Verletzten in
umliegende Krankenhäuser. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug
der Freiwilligen Feuerwehr streute auslaufende
Betriebsstoffe ab und unterstützte den Rettungsdienst an der
Einsatzstelle.
Um 1:15 Uhr kam es im Stadtteil
Borbeck zu einem Brand, bei dem eine Gartenlaube vollständig
abbrannte. Die Einsatzkräfte waren bis etwa 2:30 Uhr mit den
Löscharbeiten und der Nachkontrolle vor Ort im Einsatz.
Die Feuerwehr Oberhausen bedankt sich bei allen
eingesetzten Kräften für ihren Einsatz zum Jahreswechsel.
In der Silvesternacht von Dienstag auf Mittwoch
(31. Dezember 2025 auf 1. Januar 2026) verzeichnete die
Feuerwehr Mülheim an der Ruhr insgesamt ein
vergleichsweise ruhiges Einsatzgeschehen. In der Zeit ab
Dienstagabend gegen 21:00 Uhr bis Mittwochmorgen um 06:00
Uhr wurden die Einsatzkräfte zu insgesamt 23
Brandeinsätzen sowie 27 Rettungsdiensteinsätzen
alarmiert. Erfreulicherweise kam es während der
Silvesterschicht zu keinen Angriffen auf Einsatzkräfte.
Der Schwerpunkt der Brandeinsätze lag erwartungsgemäß in den
Stunden nach dem Jahreswechsel: Von den 23 Brandeinsätzen
entfielen 21 Alarmierungen auf die Zeit nach 00:00 Uhr.
Insgesamt handelte es sich bei 18 Einsätzen um Kleinbrände
(brennende Papiercontainer und Mülltonnen) und einen
PKW-Brand, die durch die eingesetzten Kräfte der
Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr zügig abgelöscht
beziehungsweise kontrolliert werden konnten.
Zimmerbrand auf der Leineweberstraße schnell unter Kontrolle
Neben den Kleinbränden wurde die Feuerwehr auch zu einem
Zimmerbrand auf der Leineweberstraße alarmiert. Ein
Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr
Broich befand sich zum Zeitpunkt der Feststellung in
unmittelbarer Nähe bereits mit Löscharbeiten an einem
anderen Einsatz beschäftigt. Anwohner machten die Besatzung
auf einen Brand auf einem Balkon aufmerksam. Die
Einsatzkräfte alarmierten umgehend weitere Kräfte nach und
leiteten parallel die Brandbekämpfung ein. Zeitgleich wurde
der Brand von außen mit einem Strahlrohr bekämpft. Zudem
ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung und
Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Durch das schnelle
Eingreifen konnte das Feuer zunächst von außen eingedämmt
und nach Betreten der betroffenen Wohneinheit im weiteren
Verlauf auf dem Balkon endgültig gelöscht werden. Personen
kamen nicht zu Schaden. Der Einsatz konnte nach rund 40
Minuten beendet werden.
Der Rettungsdienst
verzeichnete im selben Zeitraum insgesamt 27 Einsätze. Auch
hier blieb die Lage insgesamt ruhig, größere besondere
Einsatzlagen traten nicht auf.
Die Berufsfeuerwehr
wurde in der Silvesternacht durch die Kräfte der
Freiwilligen Feuerwehr in Broich und Heißen tatkräftig
unterstützt.
Der Jahreswechsel 2025/2026
gestaltete sich für die Feuerwehr Mönchengladbach
durchaus einsatzreich. Insgesamt waren 105
Einsätze zu erledigen. Hiervon waren 77 Einsätze
der Notfallrettung, davon 18 unter Beteiligung eines
Notarztes. Ein Großteil des Einsatzgeschehens spielte sich
nach 00:00 Uhr des Neujahrstages ab. Von Mitternacht bis
07:00 Uhr am Morgen rückte der Rettungsdienst und der
Brandschutz zu 51 Notfalleinsätzen aus. Viele Einsätze waren
auf zu hohen Alkoholkonsum zurückzuführen, aber auch auf
unsachgemäße Nutzung von Silvesterfeuerwerk. In der Nacht
kam es zu 25 Kleinbränden von Unrat, Hecken und Mülltonnen.
Beim Ablöschen eines Kleinbrandes wurde die Besatzung
eines Löschfahrzeugs massiv durch den Bewurf mit
Feuerwerkskörpern sowie durch Beschuss mit Raketen
behindert. Ein Einsatz der Feuerwehr war erst nach
polizeilicher Absicherung der Einsatzstelle möglich. Um
03:44 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Straße
"Am Fußfall" in Schelsen aus. Hier brannte aus bislang
ungeklärter Ursache ein Holzbau neben dem Wohngebäude. Ein
Nachbar hatte zuvor versucht, eine im Gebäude befindliche
Person zu retten, musste diesen Versuch jedoch aufgrund der
starken Rauchentwicklung abbrechen. Umgehend wurde die
Brandbekämpfung über eine Drehleiter sowie durch einen Trupp
am Boden eingeleitet. Parallel dazu konnte eine in ihrer
Gehfähigkeit eingeschränkte Person aus dem Gebäude gerettet
werden. Da sich diese im hinteren Bereich des Gebäudes
aufgehalten hatte, blieb sie unverletzt. Der helfende
Nachbar wurde vorsorglich vom Rettungsdienst auf eine
mögliche Rauchgasvergiftung untersucht. Ein entsprechender
Befund bestätigte sich nicht, sodass keine weitere
medizinische Behandlung erforderlich war. Das betroffene
Wohngebäude und die angrenzenden Nachbarobjekte wurden
anschließend kontrolliert, die Bewohner konnten dann wieder
in ihre Wohnungen zurückkehren.
Durch Feuerwerk wurde
die automatische Brandmeldeanlage in einem Supermarkt im
Ortsteil "Am Wasserturm" ausgelöst. Ein Schaden konnte nicht
ermittelt werden.
Im Einsatz waren alle Standorte der
Berufsfeuerwehr und die Einheiten Schelsen, Giesenkirchen,
Neuwerk, Hardt, Odenkirchen und Rheindahlen der Freiwilligen
Feuerwehr. Die in der Silvesternacht diensthabenden Kräfte
des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr wurden durch vier
weitere Rettungswagen der Hilfsorganisationen Deutsches
Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)
verstärkt.
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Kleve: Wasserschaden in
der Hochschule Rhein-Waal Seit 16:10 Uhr am 28.
Dezember 2025 ist die Feuerwehr Kleve an der Hochschule
Rhein-Waal im Einsatz. Aufgrund eines technischen Defekts
ist es im 3. Obergeschoss von Gebäude 10 erneut zu einem
Wasserschaden gekommen. Neben den örtlich zuständigen
Löschzügen sind auch umliegende Einheiten mit Einsatzmitteln
zur Eindämmung und Aufnahme von Wasser im Einsatz. Derzeit
befinden sich daher rund 70 Einsatzkräfte der Löschzüge
Kleve und Kellen sowie der Löschgruppen Wardhausen-Brienen,
Düffelward und Keeken an der Einsatzstelle. Im
betroffenen Gebäude musste die Stromversorgung vorsorglich
abgeschaltet werden. Mehrere lang laufende, auf eine
Stromversorgung angewiesene Experimente wurden daher in
benachbarte Gebäude verlegt.
Dinslaken: Feuer in Schreinerei Heute Nachmittag
(27.12.) wurde die Feuerwehr Dinslaken gegen 15 Uhr zu einem
Brand in einer Schreinerei an der Wilhelminenstraße
alarmiert. In der Absauganlage für Holzspäne ist es zu einem
Feuer gekommen. Die Angestellten hatten bereits mit mehreren
Feuerlöschern versucht das Feuer zu löschen. Die ersten
Einheiten der Feuerwehr Dinslaken setzten die Löschmaßnahmen
mit zwei C-Rohren fort und öffneten die Anlage, um an die
Glutnester im inneren der Anlage zu gelangen. Das Feuer
konnte dadurch schnell gelöscht werden. Aufgrund der
Meldung -Feuer in einem Gebwerbebetrieb- wurden die
Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld, Eppinghoven und
der Rettungsdienst alarmiert. Schnell konnte Entwarnung
gegeben werden und die ersten Fahrzeuge konnten die
Einsatzstelle verlassen. Die Einheit Hiesfeld verblieb noch
bis zum Ende des Einsatzes in Bereitstellung auf der
Feuerwache an der Hünxer Straße. Nach einer Stunde war der
Einsatz beendet und die Sperrung der Wilhelminenstraße
konnte aufgehoben werden.
Xanten:
Unruhige Feiertage Weihnachtsfeiertage 2025 -
Über die Weihnachtsfeiertage wurde die Feuerwehr Xanten zu
insgesamt sechs Einsätzen alarmiert. Fünf davon erfolgten am
zweiten Weihnachtstag. An Heiligabend, 24.12.2025,
wurden die Kräfte der Einheit Birten gemeinsam mit der
Drehleiter der Einheit Mitte um 22:37 Uhr zur Straße
"Winnenthal" alarmiert. Hier musste dem Rettungsdienst der
Zugang zu einem Patienten hinter verschlossener Wohnungstür
verschafft werden. Anschließend wurde der Patient vom
Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus
transportiert. Am zweiten Weihnachtstag,
26.12.2025, erfolgte um 10:37 Uhr ein Alarm für die
Einheiten Nord und Mitte. Ein gemeldeter Zimmerbrand an der
Kalkarer Straße in Marienbaum stellte sich als Brand eines
Schuppenanbaus heraus. Dieser wurde mit einem C-Rohr (100
L/Min.) abgelöscht und anschließend der Bereich umfassend
kontrolliert. Verletzt wurde niemand. Um 13:52 Uhr wurde
die Einheit Birten und die Drehleiter zur Straße "Zur
Wassermühle" in Birten alarmiert, hier hatte ein
Heimrauchmelder ausgelöst, es war jedoch zu keinem
Schadfeuer gekommen. Um 17:34 Uhr alarmierte die
Leitstelle des Kreises Wesel erneut die Feuerwehr Xanten,
diesmal ging es für die Einheiten Mitte und Lüttingen zum
Ulmenweg in Xanten. Hier war es aus ungeklärter Ursache zu
einem Brand im Keller gekommen, der mit einem C-Rohr
gelöscht werden konnte. Rund vier Stunden später, um
21:20 Uhr, wurden erneut die Einheiten Mitte und Lüttingen
alarmiert. Mit der Meldung "Zimmerbrand" rückten die Kräfte
zur Berta-von-Suttner Straße aus. Im Bereich einer Küche war
es zu einem Entstehungsbrand gekommen, der aber rechtzeitig
abgelöscht werden konnte. Um 23:30 Uhr wurde die Einheit
Mitte dann nochmals tätig, um dem Rettungsdienst auf dem
Holzweg in Xanten Zugang zu einem Patienten zu verschaffen,
der die Wohnungstüre nicht mehr aus eigener Kraft öffnen
konnte. Damit endeten die Weihnachtstage 2025 aus der
Sicht der Feuerwehr Xanten.
Dinslaken: Unfall mit vier beteiligten Autos auf der A3
In der Nacht zum 26.12.2025 wurde die Feuerwehr Dinslaken um
00:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3 alarmiert.
In Fahrtrichtung Oberhausen sind nach der Anschlussstelle
Dinslaken Süd vier PKW verunglückt. Bereits auf der Anfahrt
berichtete die Kreisleitstelle Wesel den anrückenden Kräften
von mehreren verletzten Personen. Die ersteintreffenden
Einsatzkräfte kümmerten sich umgehend um die Sichtung und
Versorgung der verletzten Personen. Weitere nachrückende
Einheiten beseitigten die Gefahrenstellen, wie z.b.
auslaufende Betriebsstoffe, die von den beschädigten PKW
verursacht wurden. Eine Person wurde mit hydraulischem
Rettungsgerät aus einem PKW befreit. Insgesamt wurden bei
dem Unfall 12 Personen verletzt. Nach rettungsdienstlicher
Erstversorgung sind diese mit mehreren Rettungsmitteln der
benachbarten Feuerwehren und Hilfsorganisationen zur
weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser
transportiert worden. Nach ca. 2,5 std. konnte die
Einsatzstelle zu weiteren Ermittlungen an die
Autobahnpolizei übergeben werden und die Einsatzkräfte der
Feuerwehr einrücken. Für die Dauer der Patientenversorgung
und der Gefahrenabwehr war die BAB 3 in Fahrtrichtung
Oberhausen gesperrt.
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