Feuerwehrberichte

Sonderseiten

BZ-Sitemap    • Archiv 
 
Januar 2026


Bocholt/Suderwick/Dinxperlo: Internationale Zusammenarbeit bei Unfall
Am heutigen Morgen (2.1.) um 08:00 Uhr wurde der Feuerwehr Bocholt ein Verkehrsunfall auf der Straße Brückendeich im Ortsteil Suderwick gemeldet. Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
Die Straße Brückendeich verläuft unmittelbar entlang der deutsch-niederländischen Grenze und teilt den Ort zwischen beiden Staatsgebieten.
Alarmiert wurden die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Bocholt, der Löschzug Suderwick sowie aufgrund der Grenznähe die Brandweer Dinxperlo. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich eine Person eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt, im Fahrzeug. Die technische Rettung der Frau wurde durch die Brandweer Dinxperlo durchgeführt.
Der Löschzug Suderwick stellte parallel den Brandschutz sicher und übernahm die Absicherung der Einsatzstelle.
Der Rettungsdienst des Kreises Borken war mit einem Rettungswagen aus Isselburg vor Ort, ebenso ein Notarzt aus Bocholt. Nach einer kurzen medizinischen Erstversorgung konnte die Patientin schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend erfolgte der Transport in ein Krankenhaus nach Doetinchem.
Der Einsatz ist ein hervorragendes Beispiel für die grenzüberschreitende deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Grenzgebiet. Durch das reibungslose und professionelle Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte konnte der Einsatz zügig und effektiv abgearbeitet werden.



Einsatzreiche Silvesternacht für die Feuerwehren
Die Feuerwehr Moers wurde an Silvester zu insgesamt 21 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen im Stadtgebiet alarmiert, allein 18 davon galt es im Zeitraum nach dem Jahreswechsel zu bewältigen.
Die durchaus einsatzreiche Nacht begann nur 3 Minuten nach dem Jahreswechsel, eine ausgelöste Brandmeldeanlage in Moers-Hülsdonk konnte schnell ohne Erkenntnisse abgearbeitet werden. Von hier aus ging es nahtlos bis in die frühen Morgenstunden mit zahlreichen Brandereignissen weiter. Meist entstanden aus unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern, wurden brennende Mülltonen, Sträucher und Hecken, sowie Reste von Feuerwerksbatterien abgelöscht.

In Moers-Repelen brannten am Dongratshof mehrere Müllbehälter direkt an einer Hausfassade. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden, dennoch musste die Fassade mit Außendämmung teilweise geöffnet und abgelöscht werden.
Im Bereich Moers-Mattheck brannten mehrere Müllbehälter auf der Leipziger Str. sowie dem Dresdener Ring, auch hier in unmittelbarer Nähe des Gebäudes.
In Moers-Hülsdonk griff der Brand mehrerer Mülltonnen auch auf ein abgestelltes Fahrzeug über, die Anwohner konnten den Brand bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte eindämmen, dennoch wurde das Fahrzeug im hinteren Bereich stark beschädigt.

Der Rettungsdienst musste bis zum Morgen zu 43 Einsätzen ausrücken. Hier wurde die komplette Bandbreite von übermäßigen Alkoholkonsum, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und Körperverletzungen behandelt. Das Alltagsgeschäft mit Einsätzen die nicht in Zusammenhang mit Silvester stehen, fallen während dieser Zeit selbstverständlich weiter an.

In der Silvesternacht standen 6 Rettungswagen und ein Notarzt zur Verfügung. Für die anfallenden Brandeinsätze waren die Hauptwache sowie die Einheiten Stadtmitte/Asberg, Scherpenberg, Hülsdonk und Repelen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.



Für die Bocholter Feuerwehr und den Rettungsdienst hat das neue Jahr erwartungsgemäß mit zahlreichen Einsätzen gestartet. Im Zeitraum vom 31.12.2025, 08:00 Uhr bis zum 01.01.2026 wurden durch die diensthabenden Einsatzkräfte insgesamt 39 Einsätze abgearbeitet.

Im Rettungsdienst kam es im Rahmen eines Einsatzes bedauerlicherweise zu einem Angriff auf Einsatzkräfte. Hierbei wurden zwei Einsatzkräfte leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch glücklicherweise fortsetzen.

Die Feuerwehr rückte zu 12 Bränden aus, zu denen es überwiegend in der Zeit von 00:00 Uhr und 05:00 Uhr gekommen war. Hierbei handelte es sich überwiegend um brennende Papiercontainer und Hecken.
Ebenfalls kam es zu mehreren Fehlarmen bei Objekten mit Brandmeldeanlage.
Glück im Unglück hatte eine Familie auf der Rheder Straße. Hier meldeten aufmerksame Bürger gegen 01:00 Uhr ein Feuer an Mülltonnen die direkt an der Hauswand standen. Das Feuer zerstörte Teile der Fassade und der Brandrauch zog über eine Abluftöffnung der Küche ins Erdgeschoss des Hauses. Die Bewohner konnten das Haus glücklicherweise unverletzt verlassen nachdem Sie durch die Feuerwehr geweckt wurden. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Das gesamte Haus wurde anschließend durch die Einsatzkräfte entraucht.
Kurz vor Schichtende kam es zu einem Brand einer Gartenhütte im Ortsteil Suderwick. Hier war neben den diensthabenden Einsatzkräften ebenfalls der Löschzug Suderwick der Feuerwehr Bocholt im Einsatz. Die hauptamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden in der Silvesternacht durch ehrenamtliche Kräfte, die zwei zusätzlichen Fahrzeuge besetzten, unterstützt.

Der Rettungsdienst der Stadt Bocholt wurde durch einen Rettungswagen des Maltester Hilfsdienstes verstärkt. Somit waren in der Silvesternacht insgesamt 33 Einsatzkräfte aus Haupt- und Ehrenamt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst im Einsatz.
 


In Erwartung an ein hohes Einsatzaufkommen an Sylvester hat die Feuerwehr Dinslaken sowohl im abwehrenden Brandschutz, als auch im Rettungsdienst vorgesorgt. Neben der diensthabenden hauptamtlichen Wachbereitschaft wurde von der ehrenamtlichen Einheit Stadtmitte am Abend ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug und von der ehrenamtlichen Einheit Eppinghoven ein Tanklöschfahrzeug besetzt, welche an der Feuer- und Rettungswache bereit standen. Für den Rettungsdienst standen am Abend zwei weitere Rettungswagen, davon einer an der Rettungswache Dinslaken und einer an der Rettungswache Voerde zur Verfügung.
Die Einheiten der Feuerwehr sind an Sylvester mit insgesamt 12 Einsätzen beschäftigt gewesen. Acht Einsätze fanden nach Mitternacht statt. Da in der Zeit ab 00:16 Uhr bis 00:35 Uhr mehrere Einsätze zeitgleich stattfanden, wurden zusätzlich noch die ehrenamtlichen Einheiten Stadtmitte und Hiesfeld alarmiert.
Über den Tag verteilt, musste die Feuerwehr in drei Fällen mit dem Stichwort "Person hinter verschlossener Tür", den Zugang für den Rettungsdienst zu einem Notfallpatienten gewährleisten.
In sechs Fällen brannten diverse Müllbehälter, Unrat und eine Hecke. Auch brannte am späten Abend ein Altkleidercontainer am Johannesplatz. Außerdem wurden nach Mitternacht zwei PKW-Brände gemeldet, wobei ein PKW am Baßfeldshof aus ungeklärter Ursache vollständig ausgebrannt ist. Weiter wurde ein Zimmerbrand am Rutenwallweg gemeldet. Hier konnte durch die Feuerwehr kein Brandereigniss festgestellt werden, jedoch wurden zwei Bewohnende vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Für den Rettungsdienst gab es in der Sylvesterschicht insgesamt 45 medizinische Notfälle zu bewältigen.
34 davon sind von acht Uhr morgens bis Mitternacht abgearbeitet worden. Das Einsatzspektrum an internistischen und chirurgischen Notfällen war vielfältig, jedoch gab es keine Einsätze mit Verletzungen, die auf unsachgemäßen Feuerwerksgebrauch zurückzuführen sind. Um 0:13 rückte der Rettungswagen zu dem ersten Notfall im neuen Jahr aus.



Für die Feuerwehr Xanten verlief der Jahreswechsel insgesamt ruhig. In der Silvesternacht musste lediglich ein Einsatz abgearbeitet werden.
Gegen 01:41 Uhr wurde die Einheit Xanten-Mitte zur Straße Waldblick alarmiert. Dort war ein Müllcontainer in Brand geraten. Das Feuer konnte zügig mit einem Strahlrohr abgelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden, nach kurzer Zeit war der Einsatz beendet.

Unabhängig vom Silvestergeschehen wurden die Einheiten Xanten-Mitte, Xanten-Nord und Wardt am Nachmittag zu einem Verkehrsunfall auf dem Bankscher Weg alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt sein.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Alleinunfall eines Pkw handelte, der gegen einen Baum geprallt war. Entgegen der Meldungen war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte lediglich die Einsatzstelle ab und schaltete das Fahrzeug stromlos. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, der Einsatz konnte zügig beendet werden.



Oberhausen: Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch in der Silvesternacht zu gewährleisten, wurden Einsatz- und Personalstrukturen frühzeitig verstärkt. Neben dem regulären Dienstbetrieb standen an beiden Feuer- und Rettungswachen zusätzliche Rettungsmittel zur Verfügung.
Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte sowohl durch die Besetzung von Fahrzeugen auf den Wachen als auch durch weitere Einsatzkräfte in ständiger Alarmbereitschaft, um bei Bedarf kurzfristig eingesetzt werden zu können. Zusätzlich wurde die Leitstelle personell verstärkt, um das erhöhte Notrufaufkommen zügig und zuverlässig bearbeiten zu können.
Bereits im Vorfeld des Jahreswechsels hatte die Feuerwehr Oberhausen die Bevölkerung auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern hingewiesen. Ziel war es, Gefahren für Menschen, Tiere und Sachwerte möglichst zu reduzieren und den Einsatzkräften ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen.

Im Verlauf der Silvesternacht kam es im gesamten Stadtgebiet zu zahlreichen Einsätzen.
Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr Oberhausen:
- Brandeinsätze: 24
- Technische Hilfeleistungen: 9
- Rettungsdiensteinsätze: 69

Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden im gleichen Zeitraum
- Brandeinsätze: 12
- Technische Hilfeleistungen: 5
- Rettungsdiensteinsätze: 70
bewältigt.

Der überwiegende Teil der Feuerwehreinsätze stand in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Jahreswechsel und umfasste unter anderem Brände von Müllcontainern oder Unrat. Im Bereich des Rettungsdienstes handelte es sich überwiegend um typische medizinische Notfälle. Lediglich ein Einsatz war auf den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen, bei dem eine Person durch eine Rakete leicht am Kopf verletzt wurde.

Gegen 22:00 Uhr kam es auf der Mülheimer Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden. Vier Rettungswagen transportierten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützte den Rettungsdienst an der Einsatzstelle.

Um 1:15 Uhr kam es im Stadtteil Borbeck zu einem Brand, bei dem eine Gartenlaube vollständig abbrannte. Die Einsatzkräfte waren bis etwa 2:30 Uhr mit den Löscharbeiten und der Nachkontrolle vor Ort im Einsatz.

Die Feuerwehr Oberhausen bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für ihren Einsatz zum Jahreswechsel.



In der Silvesternacht von Dienstag auf Mittwoch (31. Dezember 2025 auf 1. Januar 2026) verzeichnete die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr insgesamt ein vergleichsweise ruhiges Einsatzgeschehen. In der Zeit ab Dienstagabend gegen 21:00 Uhr bis Mittwochmorgen um 06:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu insgesamt 23 Brandeinsätzen sowie 27 Rettungsdiensteinsätzen alarmiert. Erfreulicherweise kam es während der Silvesterschicht zu keinen Angriffen auf Einsatzkräfte.
Der Schwerpunkt der Brandeinsätze lag erwartungsgemäß in den Stunden nach dem Jahreswechsel: Von den 23 Brandeinsätzen entfielen 21 Alarmierungen auf die Zeit nach 00:00 Uhr. Insgesamt handelte es sich bei 18 Einsätzen um Kleinbrände (brennende Papiercontainer und Mülltonnen) und einen PKW-Brand, die durch die eingesetzten Kräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr zügig abgelöscht beziehungsweise kontrolliert werden konnten.

Zimmerbrand auf der Leineweberstraße schnell unter Kontrolle
Neben den Kleinbränden wurde die Feuerwehr auch zu einem Zimmerbrand auf der Leineweberstraße alarmiert. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Broich befand sich zum Zeitpunkt der Feststellung in unmittelbarer Nähe bereits mit Löscharbeiten an einem anderen Einsatz beschäftigt. Anwohner machten die Besatzung auf einen Brand auf einem Balkon aufmerksam.
Die Einsatzkräfte alarmierten umgehend weitere Kräfte nach und leiteten parallel die Brandbekämpfung ein. Zeitgleich wurde der Brand von außen mit einem Strahlrohr bekämpft. Zudem ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer zunächst von außen eingedämmt und nach Betreten der betroffenen Wohneinheit im weiteren Verlauf auf dem Balkon endgültig gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Einsatz konnte nach rund 40 Minuten beendet werden.

Der Rettungsdienst verzeichnete im selben Zeitraum insgesamt 27 Einsätze. Auch hier blieb die Lage insgesamt ruhig, größere besondere Einsatzlagen traten nicht auf.

Die Berufsfeuerwehr wurde in der Silvesternacht durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr in Broich und Heißen tatkräftig unterstützt.



Der Jahreswechsel 2025/2026 gestaltete sich für die Feuerwehr Mönchengladbach durchaus einsatzreich.
Insgesamt waren 105 Einsätze zu erledigen. Hiervon waren 77 Einsätze der Notfallrettung, davon 18 unter Beteiligung eines Notarztes. Ein Großteil des Einsatzgeschehens spielte sich nach 00:00 Uhr des Neujahrstages ab. Von Mitternacht bis 07:00 Uhr am Morgen rückte der Rettungsdienst und der Brandschutz zu 51 Notfalleinsätzen aus. Viele Einsätze waren auf zu hohen Alkoholkonsum zurückzuführen, aber auch auf unsachgemäße Nutzung von Silvesterfeuerwerk. In der Nacht kam es zu 25 Kleinbränden von Unrat, Hecken und Mülltonnen.

Beim Ablöschen eines Kleinbrandes wurde die Besatzung eines Löschfahrzeugs massiv durch den Bewurf mit Feuerwerkskörpern sowie durch Beschuss mit Raketen behindert. Ein Einsatz der Feuerwehr war erst nach polizeilicher Absicherung der Einsatzstelle möglich.
Um 03:44 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Straße "Am Fußfall" in Schelsen aus. Hier brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Holzbau neben dem Wohngebäude. Ein Nachbar hatte zuvor versucht, eine im Gebäude befindliche Person zu retten, musste diesen Versuch jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung abbrechen. Umgehend wurde die Brandbekämpfung über eine Drehleiter sowie durch einen Trupp am Boden eingeleitet. Parallel dazu konnte eine in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkte Person aus dem Gebäude gerettet werden. Da sich diese im hinteren Bereich des Gebäudes aufgehalten hatte, blieb sie unverletzt. Der helfende Nachbar wurde vorsorglich vom Rettungsdienst auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht. Ein entsprechender Befund bestätigte sich nicht, sodass keine weitere medizinische Behandlung erforderlich war. Das betroffene Wohngebäude und die angrenzenden Nachbarobjekte wurden anschließend kontrolliert, die Bewohner konnten dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Durch Feuerwerk wurde die automatische Brandmeldeanlage in einem Supermarkt im Ortsteil "Am Wasserturm" ausgelöst. Ein Schaden konnte nicht ermittelt werden.

Im Einsatz waren alle Standorte der Berufsfeuerwehr und die Einheiten Schelsen, Giesenkirchen, Neuwerk, Hardt, Odenkirchen und Rheindahlen der Freiwilligen Feuerwehr. Die in der Silvesternacht diensthabenden Kräfte des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr wurden durch vier weitere Rettungswagen der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) verstärkt.

 

Dezember 2025


Kleve: Wasserschaden in der Hochschule Rhein-Waal
Seit 16:10 Uhr am 28. Dezember 2025 ist die Feuerwehr Kleve an der Hochschule Rhein-Waal im Einsatz. Aufgrund eines technischen Defekts ist es im 3. Obergeschoss von Gebäude 10 erneut zu einem Wasserschaden gekommen.
Neben den örtlich zuständigen Löschzügen sind auch umliegende Einheiten mit Einsatzmitteln zur Eindämmung und Aufnahme von Wasser im Einsatz. Derzeit befinden sich daher rund 70 Einsatzkräfte der Löschzüge Kleve und Kellen sowie der Löschgruppen Wardhausen-Brienen, Düffelward und Keeken an der Einsatzstelle.
Im betroffenen Gebäude musste die Stromversorgung vorsorglich abgeschaltet werden. Mehrere lang laufende, auf eine Stromversorgung angewiesene Experimente wurden daher in benachbarte Gebäude verlegt.



Dinslaken: Feuer in Schreinerei

Heute Nachmittag (27.12.) wurde die Feuerwehr Dinslaken gegen 15 Uhr zu einem Brand in einer Schreinerei an der Wilhelminenstraße alarmiert. In der Absauganlage für Holzspäne ist es zu einem Feuer gekommen. Die Angestellten hatten bereits mit mehreren Feuerlöschern versucht das Feuer zu löschen. Die ersten Einheiten der Feuerwehr Dinslaken setzten die Löschmaßnahmen mit zwei C-Rohren fort und öffneten die Anlage, um an die Glutnester im inneren der Anlage zu gelangen. Das Feuer konnte dadurch schnell gelöscht werden.
Aufgrund der Meldung -Feuer in einem Gebwerbebetrieb- wurden die Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld, Eppinghoven und der Rettungsdienst alarmiert. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden und die ersten Fahrzeuge konnten die Einsatzstelle verlassen. Die Einheit Hiesfeld verblieb noch bis zum Ende des Einsatzes in Bereitstellung auf der Feuerwache an der Hünxer Straße. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet und die Sperrung der Wilhelminenstraße konnte aufgehoben werden.



Xanten: Unruhige Feiertage
Weihnachtsfeiertage 2025 - Über die Weihnachtsfeiertage wurde die Feuerwehr Xanten zu insgesamt sechs Einsätzen alarmiert. Fünf davon erfolgten am zweiten Weihnachtstag.
An Heiligabend, 24.12.2025, wurden die Kräfte der Einheit Birten gemeinsam mit der Drehleiter der Einheit Mitte um 22:37 Uhr zur Straße "Winnenthal" alarmiert. Hier musste dem Rettungsdienst der Zugang zu einem Patienten hinter verschlossener Wohnungstür verschafft werden. Anschließend wurde der Patient vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus transportiert.
Am zweiten Weihnachtstag, 26.12.2025, erfolgte um 10:37 Uhr ein Alarm für die Einheiten Nord und Mitte. Ein gemeldeter Zimmerbrand an der Kalkarer Straße in Marienbaum stellte sich als Brand eines Schuppenanbaus heraus. Dieser wurde mit einem C-Rohr (100 L/Min.) abgelöscht und anschließend der Bereich umfassend kontrolliert. Verletzt wurde niemand.
Um 13:52 Uhr wurde die Einheit Birten und die Drehleiter zur Straße "Zur Wassermühle" in Birten alarmiert, hier hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst, es war jedoch zu keinem Schadfeuer gekommen.
Um 17:34 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises Wesel erneut die Feuerwehr Xanten, diesmal ging es für die Einheiten Mitte und Lüttingen zum Ulmenweg in Xanten. Hier war es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand im Keller gekommen, der mit einem C-Rohr gelöscht werden konnte.
Rund vier Stunden später, um 21:20 Uhr, wurden erneut die Einheiten Mitte und Lüttingen alarmiert. Mit der Meldung "Zimmerbrand" rückten die Kräfte zur Berta-von-Suttner Straße aus. Im Bereich einer Küche war es zu einem Entstehungsbrand gekommen, der aber rechtzeitig abgelöscht werden konnte.
Um 23:30 Uhr wurde die Einheit Mitte dann nochmals tätig, um dem Rettungsdienst auf dem Holzweg in Xanten Zugang zu einem Patienten zu verschaffen, der die Wohnungstüre nicht mehr aus eigener Kraft öffnen konnte.
Damit endeten die Weihnachtstage 2025 aus der Sicht der Feuerwehr Xanten.



Dinslaken: Unfall mit vier beteiligten Autos auf der A3
In der Nacht zum 26.12.2025 wurde die Feuerwehr Dinslaken um 00:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3 alarmiert. In Fahrtrichtung Oberhausen sind nach der Anschlussstelle Dinslaken Süd vier PKW verunglückt. Bereits auf der Anfahrt berichtete die Kreisleitstelle Wesel den anrückenden Kräften von mehreren verletzten Personen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte kümmerten sich umgehend um die Sichtung und Versorgung der verletzten Personen.
Weitere nachrückende Einheiten beseitigten die Gefahrenstellen, wie z.b. auslaufende Betriebsstoffe, die von den beschädigten PKW verursacht wurden. Eine Person wurde mit hydraulischem Rettungsgerät aus einem PKW befreit. Insgesamt wurden bei dem Unfall 12 Personen verletzt. Nach rettungsdienstlicher Erstversorgung sind diese mit mehreren Rettungsmitteln der benachbarten Feuerwehren und Hilfsorganisationen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert worden.
Nach ca. 2,5 std. konnte die Einsatzstelle zu weiteren Ermittlungen an die Autobahnpolizei übergeben werden und die Einsatzkräfte der Feuerwehr einrücken. Für die Dauer der Patientenversorgung und der Gefahrenabwehr war die BAB 3 in Fahrtrichtung Oberhausen gesperrt.