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März 2024
 
Februar 2024

Schermbeck: "Diebels"-Lkw mit Leergut umgekippt
Am Donnerstagmorgen gegen 9:15 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Einsatzstichwort "Betriebsmittel laufen aus" zu der Einsatzstelle Kreuzung B58 (Weseler Straße) / Loosenberge alarmiert. Hier war ein mit Leergut beladener LKW verunfallt und auf die Seite gekippt. Die Einsatzstelle wurde durch die Einsatzkräfte abgesichert und auslaufende Betriebsmittel abgestreut. Gegen 9:30 Uhr wurde der Löschzug Altschermbeck zur Unterstützung nachalarmiert. Der Fahrer des LKW wurde vom Rettungsdienst versorgt und die Einsatzstelle anschließend an die Polizei übergeben. Die Bergung des LKW durch eine Spezalfirma wird noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Für die Feuerwehr endete der Einsatz gegen 13:05 Uhr.



Kleve: Neubau beim Löschzug Materborn rückt näher
14.2.2024 - Auf der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Materborn konnte Löschzugführer Ernst Vehreschild den Zeitplan für den Neubau des Feuerwehrhauses verkünden. Der stellvertretende Löschzugführer Mickael Bernhagen wurde für sechs Jahre wiedergewählt. Innenminister Reul gratulierte per Urkunde zum einhundertjährigen Bestehen des Löschzugs.
Auf der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Materborn der Feuerwehr Kleve stand die Neuwahl eines stellvertretenden Löschzugführers an. Der bisherige Amtsinhaber Brandinspektor Mickael Bernhagen wurde von seinen Materborner Kameradinnen und Kameraden für sechs Jahre wiedergewählt. Die Amtszeiten von Zugführer Ernst Vehreschild und Vertreter Martin Brandt laufen noch drei bzw. fünf Jahre.
Der Löschzug Materborn feierte im Jahr 2022 sein Einhundertjähriges bestehen. Hunderte Feuerwehrleute kamen zum Stadtfeuerwehrfest in der Mehrzweckhalle. Nun gratulierte auch NRW-Innenminister Herbert Reul zum Jubiläum des Löschzugs - mit einer Ehrenurkunde. Diese wird sicherlich ihren Platz im neuen Feuerwehrhaus finden.
Die Stadt Kleve baut nämlich ein neues Feuerwehrhaus am selben Ort - dafür muss der Löschzug Materborn zeitweise in ein provisorisches Feuerwehrhaus am Sportzentrum Oberstadt an der Materborner Allee ziehen. Die vorbereitenden Arbeiten für das Provisorium laufen bereits - der Umzug dorthin ist in diesem Frühjahr geplant. Danach kann die "alte" Feuerwache an der Kapellenstraße abgerissen und neu gebaut werden. Der Baubeginn ist noch in diesem Jahr geplant, so dass das Materborner Brunnenfest am 22. August 2025 hoffentlich an einem neuen Feuerwehrhaus stattfinden kann.



Xanten: "Müllbrand" im Gewerbegebiet
Dienstag, 13.02.2024, 16:55 Uhr - Mit dem Einsatzstichwort "Müllbrand" wurde die Löschgruppe Birten zur Weseler Straße alarmiert. Ein Anrufer meldete Flammen und Rauch im dortigen Gewerbegebiet. Auf dem Hinterhof eines Gewerbebetriebes brannte aus ungeklärter Ursache ein Abfallhaufen.
Mittels Schnellangriffsleitung (100L/Min.) wurde der Brand gelöscht und die Einsatzstelle konnte nach ca. 30 Minuten an den Eigentümer übergeben werden.



Bocholt: Stromerzeuger in Karnevalswagen gelöscht
Gegen ca. 15 Uhr (12.2.) wurde der Feuerwehr ein Entstehungsbrand an einem Karnevalswagen gemeldet. Vor Ort konnte der Entstehungsbrand bereits durch den anwesenden Sanitätsdienst mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr konnte den Brand an einem Stromerzeuger nach Eintreffen schnell löschen. Hierfür wurde ein Trupp unter Atemschutz eingesetzt der den Stromerzeuger sowie die Verkleidung ausbaute. Der Einsatz war nach ca. 30 Minuten beendet. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften vor Ort.



Schermbeck: Ölspuren auf der Bonifatius- und Paßstraße
Um 8:50 Uhr wurde heute der Löschzug Altschermbeck mit dem Einsatzstichwort "Ölspur" zur Bonifatiusstraße alarmiert.
Hier befand sich eine Ölspur mit einer Länge von ca. 1 km auf der Fahrbahn.
Daraufhin wurde eine Fachfirma zur Einsatzstelle gerufen und es wurden Warnschilder aufgestellt.
Für den Löschzug endete der Einsatz um 9:39 Uhr.

Um 15:15 Uhr folgte die zweite Alarmierung an diesem Tag für die Feuerwehr Schermbeck.
Der Löschzug Gahlen wurde mit dem Einsatzstichwort "Ölspur" zur Paßstraße alarmiert.
Hier befand sich eine Ölspur auf der Straße, welche von den Einsatzkräften mit Ölbindemittel abgestreut wurde.
Der Einsatz endete für den Löschzug um 16:03 Uhr.



Bocholt: Kellerbrand in Holtwick

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt wurden am Sonntagabend (4.2.) um ca. 21:55 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Wohnhaus am Mähneweg in Bocholt Holtwick alarmiert. Der Bewohner war durch die installierten Rauchwarnmelder auf den Brand aufmerksam geworden und hatte das Haus beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits unverletzt verlassen. Ein Trupp der Feuerwehr ging, geschützt mit Atemschutzgeräten, in den Keller vor und konnte den Brand schnell löschen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt elf Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort.


Goch: Feuer in leerstehender Skaterhalle
Aus bislang unklarer Ursache hat es gestern im Inneren einer rund 2.000 qm Halle an der Kettelerstraße gebrannt. Dabei ist Sachschaden von unklarer Höhe entstanden. Personen wurde nicht verletzt. Um 14.48 Uhr waren wir alarmiert worden, Feuer Aus konnte gegen 18 Uhr gemeldet werden. Nachlöscharbeiten dauerten noch etwa 1 Stunde an.
In der Spitze waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Markus Korsten 90 Kräfte aus den Löscheinheiten Stadtmitte, Asperden, Pfalzdorf und Hassum sowie die Abrollbehälter Schaum und Atemschutz des Kreises Kleve vor Ort. Zwei Rettungswagen der Malteser aus Kleve und Kevelaer in Bereitstellung sorgten für den medizinischen Schutz der Einsatzkräfte. Die Löschgruppe Kessel besetzte für die Dauer des Einsatzes die Hauptwache am Höster Weg und stellte den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher.

Die Halle wird seit mehreren Jahren nicht mehr genutzt. Sie diente früher als Skaterhalle. Mehrere Holzrampen befanden sich noch darin, an einer der Rampen ist der Brand offenbar entstanden. Aufgrund der anfangs sehr starken Rauchentwicklung hat die Feuerwehr die Warnapp NINA auslösen lassen. Die Warnung konnte gegen 17 Uhr zurückgenommen werden.

Löscharbeiten waren anfangs nur von außen möglich. Mehrere Strahlrohre und die Drehleiter kamen zum Einsatz. In die Hallenwand wurden mehrere Öffnungen geschnitten um Löschmaßnahmen durchführen zu können. Nachdem ein Statiker eine Einsturzgefahr ausgeschlossen hatte, haben Atemschutztrupps die Halle nach Personen durchsucht. Gefunden wurde niemand. Weil die Halle einen Holzboden hatte, wurde sie letztlich mit Löschschaum geflutet. Ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende weitere Halle haben wir verhindert. Aufgrund der starken Verrauchung dort mussten jedoch Hochleistungslüfter eingesetzt werden.
Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und leitet Ermittlungen zur Brandursache ein.



Dinslaken: Brandmeldeanlage und Rettung mit Drehleiter
Gegen 14.00 Uhr (4.2.) rückten die Einheiten Hauptwache und Stadtmitte der Feuerwehr Dinslaken zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Verkaufsbetrieb am Neutorplatz aus. Neben der Erkundung des betroffenen Bereiches mussten keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr durchgeführt werden, so dass die Einsatzkräfte bereits gegen 14:40 Uhr zu ihren Standorten einrücken konnten.
Bereits am Vormittag rückte die Hauptwache zu mehreren Einsätzen zur Unterstützung des Rettungsdienstes aus.
Bei einem dieser Einsätze musste ein Person mittels der Drehleiter aus einer Wohnung gerettet werden.
In den anderen Fällen wurden die Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr medizinisch erstversorgt.
Des Weiteren war bei einem Einsatz augenscheinlich ein Tier in Not geraten. Zum Glück stellte sich aber heraus, dass das betroffene Tier ein geübter Schwimmer war und nur seine Bahnen im Rotbach ziehen wollte. Bei diesem Einsatz wurde die Hauptwache durch die Einheit Eppinghoven unterstützt.



 

Januar 2024

Dinslaken: Jahresfest 2024
Das Jahr 2024 ist für die ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hiesfeld ein besonderes. In diesem Jahr feiert der Löschzug Hiesfeld sein 112- jähriges Bestehen. Bei der Zahl 112 weiß jeder Bescheid. Wählt man diese Notrufnummer kommt Hilfe. In Hiesfeld leistet man diese Hilfe eben seit 112 Jahren. Auch das Jubiläumsjahr begann, neben den ersten Einsätzen, traditionell mit dem Jahresfest, verbunden mit dem Karbonadenessen.

Ca. 200 Gäste hatten sich in der Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums eingefunden, um mit dem Löschzug Hiesfeld zu feiern. Besonders freute sich der Löschzugführer Rüdiger Paetzel über die Anwesenheit zahlreiche Förderer des ehrenamtlichen Engagements sowie über die Anwesenheit der Vertreter der Verwaltung, der Fraktionen des Rates, der Hilfsorganisationen und der benachbarten Löschzüge. Ebenfalls konnten die Bürgermeisterin, Frau Michaela Eislöffel und der Leiter der Feuerwehr, Ulrich Borgmann, begrüßt werden. Beide würdigten in ihren Reden die Leistungen der Hiesfelder Wehr und betonten die Bedeutung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes für das Allgemeinwohl der Bürger.

Im Rückblick auf das Jahr 2023 bedankte sich Frau Eislöffel bei den Einsatzkräften für die Erledigung von fast 90 Einsätzen. Sie erinnerte noch einmal an die zeitintensiven Einsätze bei den Starkregenereignissen und an den mehrstündigen überörtlichen Einsatz zu Weihnachten in Oberhausen am Ruhrdeich. Auch bedankte Sie sich bei den ca. 60 Frauen und Männer der Einsatzabteilung für die Bereitschaft sich in der Freizeit unentgeltlich ständig für den Einsatz am Bürger fort- und weiterzubilden. Auch ist der Löschzug Hiesfeld ein wichtiger und verlässlicher Partner für das Vereins- und kulturelle Leben im Dorf und in der Stadt Dinslaken. Im Rahmen des Jahresfestes konnten wieder mehrere Ehrungen und Beförderungen ausgesprochen werden. Eine besondere Ehrung erhielt Manfred Lindemans, der für seine 65- jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet wurde.
Nach den Ehrungen und Beförderungen wurde, das vom Löschzug traditionell selbst zubereitete Karbonadenessen serviert. Bei Musik, Tanz und guten Gesprächen genossen alle anwesenden Gäste den weiteren Abend.



Bocholt: Feuerwehr grenzübergreifend in Dinxperlo im Einsatz

Heute Vormittag (10.1.) um ca. 09:50 Uhr wurde der Löschzug Suderwick der Feuerwehr Bocholt zu einer vermeintlichen Gasausströmung in die Niederlande alarmiert. Das Löschfahrzeug aus Suderwick fuhr nach Dinxperlo und ging im Rahmen einer gemeldeten Gasausströmung mit Messgeräten vor. Vor Ort konnte gemeinsam mit dem anwesenden Installateur ein Defekt am Schornstein erkannt werden, dieser kann nun vom Eigentümer behoben werden. Der Einsatz war nach gut 30 Minuten beendet.



Schermbeck: Wohnwagen in Flammen
Am Montagabend (7.1.) um 20:30 Uhr wurden die Löschzüge Schermbeck und Gahlen mit dem Stichwort "B3-Zimmerbrand" an die Einsatzstelle "Im Aap" alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte einen Wohnwagen vor, der sich bereits im Vollbrand befand. Der Wohnwagen wurde mit zwei C-Rohren gelöscht. Zur Betreuung von betroffen Personen waren ebenfalls zwei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Mit dem Abschluß der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Für die Feuerwehr endete der Einsatz gegen 22:15 Uhr.



Schermbeck: Wasser im Keller
Um 13:04 Uhr (6.1.) hatte der Löschzug Schermbeck gestern um 13:04 Uhr einen Einsatz am Schwalbensteg zu bewältigen.
Hier stand Wasser im Kellergeschoss eines Gebäudes. Mittels Tauchpumpen und Nassauger wurde das Wasser abgepumpt.
Anschließend endete der Einsatz für den Löschzug um 14:24 Uhr.



Goch: Verletzte bei Wohnungsbrand
Bei einem Wohnungsbrand auf der Straße "Hinter der Mauer" in der Gocher Innenstadt sind heute (3.1.) in den frühen Morgenstunden insgesamt 5 Personen verletzt worden. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses entzündete sich Tischdekoration an einer Kerze. Die gegen 03:30 Uhr alarmierten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Goch unter Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan Bömler löschten das Feuer rasch ab und lüfteten das Gebäude mittels Hochdrucklüfter. 5 Personen, darunter zwei Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst betreut und in umliegende Krankenhäuser verbracht.




Bocholt: 35 Einsatzkräfte im Silvestereinsatz
Für die Feuerwehr Bocholt war der Jahresübergang einsatzreich. Insgesamt wurden durch die Feuerwehr 13 Brandeinsätze und 33 Rettungsdiensteinsätze abgearbeitet. Der Großteil der Rettungsdiensteinsätze fand in der Nacht statt, wobei jedoch keine Verletzungen durch Silvesterfeuerwerk auftraten.
Bei den Brandeinsätzen handelte es sich sowohl um kleinere Brände, als auch um einen Carport-Brand und eine brennende Gasflasche, durch die eine Person Brandverletzungen erlitt. In der Silvesternacht wurden die hauptamtlichen Einsatzkräfte durch ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Auch für den Rettungsdienst wurde ein zusätzlicher Rettungswagen 24h besetzt. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte aus dem Haupt- und Ehrenamt an der Feuer- und Rettungswache im Dienst.



Dinslaken: 60 Einsatzkräfte im Silvestereinsatz
In der Silvesternacht waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dinslaken und des Rettungsdienstes stark gefordert. Zwischen 20:00 Uhr und 6:00 Uhr rückten die Dinslakener Einsatzkräfte zu insgesamt 16 Brandeinsätzen aus. Oft waren es Kleinbrände, umstehende Passanten hatten vielerorts bereits vor Eintreffen der Feuerwehr Löschversuche gestartet. Da viele Einsätze parallel liefen, waren die Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld, Oberlohberg und Eppinghoven zwischenzeitlich alle im Stadtgebiet tätig. Hauptursache der Einsätze waren brennende Mülltonnen, Altkleidercontainer, Hecken und Büsche.

Der Rettungsdienst mußte in den Notfalleinsätzen der Silvesternacht vielfach bei Alkoholvergiftungen und Verletzungen nach Stürzen oder Auseinandersetzungen von Personen, qualifizierte Hilfe leisten. Darunter waren leider auch einige schwere Verletzungen nach dem unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern.

Insgesammt waren in der Silvesternacht 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Hauptwache und des Rettungsdienst im Einsatz.



Moers: 54 Einsätze, keine Gewalt gegen Einsatzkräfte
Die Feuerwehr Moers wurde an Silvester zu insgesamt 10 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen alarmiert. Meist entstanden aus unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern, wurden brennende Mülltonen, Sträucher und Hecken, sowie Reste von Feuerwerksbatterien abgelöscht.

Auf der Isergebirgsstr. brannte es im Keller eines Mehrfamilienhauses, neben der Brandbekämpfung mussten vier Personen, teils über Leitern, aus dem verrauchten Gebäude gerettet werde. Nach rettungsdienstlicher Sichtung konnten später alle wieder ihre Wohnungen betreten.

Auf der Lotharstr. brannte es auf einem Balkon, der Brand konnte schnell ohne größeren Sachschaden abgelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

Der Rettungsdienst musste bis zum Morgen zu 54 Einsätzen ausrücken. Hier wurde die komplette Bandbreite von übermäßigen Alkoholkonsum, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerksköpern und Körperverletzungen behandelt. Das Alltagsgeschäft mit Einsätzen die nicht in Zusammenhang mit Silvester stehen fallen während dieser Zeit selbstverständlich weiter an.

In der Silvesternacht waren 4 Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Für die anfallenden Brandeinsätze waren die Hauptwache und 6 weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Gewalttaten gegenüber unseren Einsatzkräften gab es nicht zu verzeichnen.



Schermbeck: Hund verfing sich in Drahtzaun
Um 10:02 Uhr wurde heute der Löschzug Altschermbeck zum ersten Einsatz in diesem Jahr alarmiert.
Das Einsatzstichwort lautete "Tier in Not" und Einsatzstelle war die Straße Entenpoete.
An der Einsatzstelle hatte sich ein Hund in einem Drahtzaun verfangen.
Mithilfe des Bolzenschneiders wurde der Hund aus dem Drahtzaun befreit und an die Besitzerin übergeben.
Für den Löschzug endete der Einsatz um 10:34 Uhr.


Oberhausen: Einsatzintensiver Jahreswechsel mit 122 Einsätzen
Einsätze zum Jahreswechsel von Samstag, 31.12.2023, 07:00 Uhr bis Sonntag, 01.01.2024, 07:00 Uhr
Für die Feuerwehr Oberhausen stellte der diesjährige Jahreswechsel eine sehr arbeitsreiche Nacht dar. Um das mögliche Einsatzaufkommen zu bewältigen, wurden bereits im Vorfeld vorbereitende Maßnahmen getroffen. Auch in diesem Jahr unterstützten wieder Kolleginnen und Kollegen der Freiwilligen Feuerwehren Oberhausen Mitte und Süd, Sterkrade und Königshardt tatkräftig die Berufsfeuerwehr. Insgesamt mussten die Einheiten des Rettungsdienstes und des Brandschutzes zu 122 Einsätzen ausrücken.

Noch vor der Jahreswende, um 22:30 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem tragischen Brandereignis gerufen. Der Anrufer meldete ein Feuer in einer Souterrainwohnung an der Sprockstraße im Stadtteil Oberhausen Sterkrade. Die Einsatzkräfte brachen umgehend die Wohnungstür auf und drangen in die Brandwohnung vor. Die schwer verletzte Wohnungsinhaberin konnte schnell gerettet und in ein Krankenhaus transportiert werden. Ein Hund konnte nur noch tot aus der Wohnung geborgen werden. Das Feuer wurde schnell unter Kontrolle gebracht.

Während des Silvesterfeuerwerks rückten die Brandschützer zu weiteren 15 Brandeinsätzen aus. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Kleinbrände von Müllcontainern, Hecken und Unrat. Auch ein Ladenlokal an der Stöckmannstraße ging in Flammen auf. Das Feuer konnte im Außenangriff schnell gelöscht werden. Vorsorglich mussten einige Bewohner des Wohn- und Geschäftshauses ihre Wohnungen verlassen.

Im Rettungsdienst und Krankentransport wurden die Retter zu 86 Einsätzen gerufen. Die Einsatzszenarien bildeten das ganze Spektrum der rettungsdienstlichen Versorgung ab, wie zum Beispiel chirurgische, internistische, neurologische Notfälle sowie Intoxikationen.

Das Einsatzaufkommen in der Silvesternacht konnte mit den bereitgestellten Einheiten kontrolliert abgearbeitet werden. Zusätzliche Kräfte aus umliegenden Städten mussten nicht angefordert werden.



Mülheim: Einsatzkräfte ziehen eine positive Bilanz - Keine Übergriffe auf Einsatzkräfte
Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr zieht eine positive Bilanz der Silvesterfeierlichkeiten zum Jahreswechsel 2023/2024.
Die Silvesternacht verlief in Mülheim an der Ruhr weitgehend ruhig. Vom Dienstbeginn am Silvestermorgen um 8 Uhr bis zum Wachwechsel am Neujahrstag um 8 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu 130 Einsätzen alarmiert.

Darunter fielen 22 Brandeinsätze und zwei technische Hilfeleistungen. In 61 Fällen musste ein Rettungswagen zu erkrankten oder verletzten Patienten ausrücken, dabei war bei 15 Einsätzen die Unterstützung eines Notarztes erforderlich. 45 Einsätze entfielen auf den Krankentransport.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich hauptsächlich um Kleinbrände verursacht durch Feuerwerk. Glimmende Feuerwerksbatterien, brennende Mülltonnen oder der Brand von Unrat machten den Einsatz der Einsatzkräfte erforderlich. Größere Brände oder Personenschäden durch Silvesterfeuerwerk blieben zum Glück aus.

Leider ereignete sich um 2 Uhr am Neujahrsmorgen ein schwerer Verkehrsunfall auf der Kölner Straße. Dabei wurde eine Person von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Nach der Stabilisierung durch den Rettungsdienst wurde der lebensbedrohlich verletzte Patient in die Uni-Klinik nach Essen transportiert.

Die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre besonnene und sichere Feierkultur. Übergriffe auf Einsatzkräfte oder der Beschuss mit Feuerwerk auf Einsatzfahrzeuge konnten glücklicherweise nicht festgestellt werden.

Ein besonderer Dank geht in diesem Jahr auch wieder an die vielen ehrenamtlichen Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfallhilfe, den Malteser und den beiden Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr die uns in dieser besonderen Nacht unterstützt und für die Sicherheit der Mülheimer Bürgerinnen und Bürger gesorgt haben.



Mönchengladbach: Ein einsatzreicher Jahreswechsel
Der Jahreswechsel 2023/2024 gestaltete sich für die Feuerwehr Mönchengladbach durchaus einsatzreich. Insgesamt waren 114 Rettungsdiensteinsätze zu erledigen. Hiervon waren 72 Einsätze der Notfallrettung, davon 23 unter Beteiligung eines Notarztes. Ein Großteil des Einsatzgeschehens spielte sich nach 0:00 Uhr des Neujahrstages ab. Viele Einsätze waren auf zu hohen Alkoholkonsum zurückzuführen. Zeitweise waren alle verfügbaren Rettungsdienstfahrzeuge im Einsatz. In der Nacht waren mehrere Kleinbrände von Unrat, Hecken und Mülltonnen zu verzeichnen. In einigen Fällen musste das Übergreifen auf angrenzende Gebäude durch die Feuerwehrkräfte verhindert werden.

Die Feuerwehr rückte bis heute Morgen um 7:00 Uhr zu insgesamt 17 Kleinbränden aus. Am Wasserturm kam es zu einem Küchenbrand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr konnte rechtzeitig Maßnahmen ergreifen und verhinderte die Ausbreitung auf weitere Wohneinheiten und das Dach, jedoch konnten zwei Katzen nicht mehr lebend aus der Brandwohnung gerettet werden. Durch Feuerwerk wurde die automatische Brandmeldeanlage in einer Tiefgarage in Rheydt ausgelöst. Gegen 2:30 wurde durch den eCall eines PKWs ein Frontalunfall gemeldet. Vor Ort bestätigte sich dies, jedoch konnten keine Personen am verunfallten Fahrzeug selbst vorgefunden werden. Insgesamt kam es zu 22 Brandschutzeinsätzen und 9 Technischen Hilfeleistungen.

Im Einsatz waren alle Standorte der Berufsfeuerwehr. Dazu die Einheiten Giesenkirchen, Odenkirchen, Rheydt und Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr. Die in der Silvesternacht diensthabenden Kräfte des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr (10 Rettungswagen und 2 Notarzteinsatzfahrzeuge) wurden durch 5 Rettungswagen verstärkt, deren Dienstzeit bis in den Neujahrsmorgen verlängert wurde. Diese zusätzlichen Fahrzeuge wurden mit Personal der Mönchengladbacher Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) besetzt. In Spitzenzeiten waren 15 Rettungswagen eingesetzt.

 

Dezember 2023

Goch: Garage brannte lichterloh
Auf dem Boeckelter Weg in Goch kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (28.12.) gegen 2:00 Uhr zu einem Brand in einer Garage. Das Gebäude welches als private Werkstatt genutzt wurde, stand bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in Vollbrand und die Flammen schlugen bis zu 5 Meter aus dem Tor heraus. In der Garage befanden sich unter anderem auch mehrere Gasflaschen, welche im Zuge des Feuers abbliesen. Ein Übergreifen der Flammen an das angrenzende Wohnhaus konnte durch die Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte der Feuerwehr Goch unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan Bömler noch verhindert werden. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde die Garage mit Löschschaum geflutet, um eventuell verbliebene Glutnester zu ersticken und die noch heißen Oberflächen herunter zu kühlen.



Schermbeck: Grundwasser im Keller
Am 26.12.2023 wurde der Löschzug Schermbeck gegen 08:20 Uhr mit dem Stichwort " H2- Wasserschaden" an die Einsatzstelle "Schwalbensteg" alarmiert. In den betroffenen Objekt wuden im Keller großflächig circa 30 cm Wasser mit steigender Tendenz vorgefunden. Mit zwei Tauchpumnpen und einem Wassersauger wurden der Keller trocken gelegt. Aufgrund weiter nachlaufenden Wassers aus der Drainage wurde eine Tauchpumpe an der Einsatzstelle belassen.
Für die Feuerwehr endete der Einsatz gegen 11:15 Uhr.



Schermbeck: Feuer im Keller
Am 25.12.2023 gegen 14:15 Uhr wurden die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck mit dem Stichwort "B3- Kellerbrand" an die Einsatzstelle "An der Voßkuhle" alarmiert. Ein Trupp wurde unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in den Kellerräumen eingesetzt und das Kellergeschoß anschließend mit einem Lüfter entraucht. Nach dem Abschluß der Aufräumarbeiten wurde die Einsatzstelle an die Eingentümer übergeben. Für die Feuerwehr endete der Einsatz gegen 15:40 Uhr.



Dinslaken: Kellerbrand an Heiligabend in Hiesfeld
An Heiligabend (24.12.) gegen 18:00 Uhr wurde die Feuerwehr Dinslaken mit den Einheiten Hauptwache, Hiesfeld, Stadtmitte und dem Rettungsdienst aus Dinslaken und Duisburg zu einem Kellerbrand in Hiesfeld alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte eine leichte Rauchentwicklung aus dem Keller wahrgenommen werden. Durch die frühzeitige Warnung des installierten Rauchmelders konnten zwei Personen das Haus rechtzeitig verlassen und die Feuerwehr alarmieren. Eine weitere Person wurde durch die Feuerwehr ins Freie begleitet. Aus ungeklärter Ursache ist es im Keller zu einem Schwelbrand gekommen. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte den betroffenen Bereich mit der Wärmebildkamera und führte Lüftungsmaßnahmen durch. Eine Person wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst untersucht. Glücklicherweise konnte der Notarzt schnell Entwarnung geben und alle Personen konnten nach den Lüftungsmaßnahmen wieder zurück ins Haus. Nach ca. anderthalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.