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August 2026

Kleve: Tankwagen verkeilt sich zwischen Garagen und Haus
Die Freiwillige Feuerwehr Kleve wurde am 8. August 2026 um 11:19 Uhr mit dem Stichwort "H1 - Amtshilfe" zur Triftstraße alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich ein mit Kraftstoff beladener Tankwagen auf dem Gelände hinter einer Tankstelle zwischen einem Gebäude und mehreren Garagen verkeilt hatte.

Beim Versuch, das Fahrzeug zu wenden, blieb der Tankauflieger an den Garagen hängen und beschädigte diese. Aufgrund der entstandenen Beschädigungen drohten Teile der Garagen einzustürzen.
Glücklicherweise trat aus dem voll beladenen Tankauflieger kein Kraftstoff aus. Dadurch konnten sich die Einsatzkräfte auf die Bergung des Tankwagens konzentrieren.

Das Technische Hilfswerk (THW) des Ortsverbands Kleve war bereits seit etwa 7:30 Uhr an der Einsatzstelle. Gemeinsam mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr, Ralf Benkel, sowie weiteren Fachkräften wurde das weitere Vorgehen zur Befreiung des Tankwagens abgestimmt.

Die nachalarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleve unterstützten die Bergungsarbeiten, indem Wasser und Schaummittel auf den Boden unter den Reifen des Tanklastzuges aufgebracht wurden. Dadurch sollte die Reibung zwischen Reifen und Untergrund reduziert und das Bewegen des Fahrzeuges erleichtert werden.
Gemeinsam mit dem hinzugezogenen Abschleppdienst wurde der Tankwagen anschließend Schritt für Schritt aus seiner misslichen Lage befreit. Durch wiederholtes Rangieren sowie das gezielte Ziehen von Zugmaschine und Auflieger konnte das Fahrzeug schließlich vollständig aus dem beengten Bereich bewegt werden.

An den Garagen sowie am Tankauflieger entstand Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Neben der Feuerwehr und dem THW waren unter anderem die Stadt Kleve, die Umweltbetriebe der Stadt Kleve, ein Fachberater Umwelt des Kreises Kleve sowie die Polizei an der Einsatzstelle beteiligt.
Der Einsatz konnte nach rund fünf Stunden beendet werden. Insgesamt waren 13 Einsatzkräfte des Löschzuges Kleve, sowie 15 Kräfte des THW im Einsatz.



Kleve: Großer Flächenbrand gefährdete auch Wohnhaus
Am Mittwoch, den 5. August 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleve um 14:52 Uhr mit dem Stichwort "B3 - Flächenbrand groß" zum Papenfeldweg im Ortsteil Donsbrüggen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar. Vor Ort bestätigte sich die Meldung eines größeren Vegetationsbrandes. Aufgrund der trockenen Vegetation und der aktuellen Witterung breitete sich das Feuer rasch aus und griff auf einen angrenzenden Garten über. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch verhindert werden, dass die Flammen auf ein unmittelbar gefährdetes Wohnhaus übergriffen.
Insgesamt waren rund 54.000 Quadratmeter Vegetationsfläche von dem Brand betroffen. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte leiteten umgehend einen umfassenden Löschangriff ein und verhinderten durch ihr schnelles und koordiniertes Vorgehen eine weitere Ausbreitung des Feuers. Mehrere Strahlrohre kamen zum Einsatz, um die betroffenen Flächen abzulöschen und das Wohngebäude zu schützen. Durch den massiven Löscheinsatz konnte der Brand auf die Vegetations- und Gartenflächen begrenzt werden. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei von örtlichen Landwirten, die mit ihren Fahrzeugen und ihrer Ortskenntnis einen wertvollen Beitrag zum Einsatzerfolg leisteten.
Im Einsatz befanden sich insgesamt 54 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve. Alarmiert waren der Löschzug West, bestehend aus dem Löschzug Rindern und der Löschgruppe Donsbrüggen, der Löschzug Kleve, der Löschzug Kellen, der Einsatzleitwagen der Löschgruppe Wardhausen-Brienen sowie die Erkundereinheit der Feuerwehr Kleve aus Reichswalde. Diese unterstützte die Einsatzleitung mit ihrer Drohne bei der Lageerkundung und der Kontrolle der betroffenen Flächen aus der Luft.
Nach erfolgreicher Brandbekämpfung führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Dabei wurde die Brandfläche auf verbliebene Glutnester kontrolliert und gezielt bewässert, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Der Einsatz konnte gegen 17:23 Uhr beendet werden. Verletzt wurde niemand.
Angesichts der anhaltenden Trockenheit weist die Feuerwehr Kleve auf die weiterhin hohe Vegetationsbrandgefahr hin und bittet die Bevölkerung um besondere Vorsicht in Wald- und Freilandbereichen.



Dinslaken: Mehrere Einsätze am Samstag

Am heutigen Samstag (1.8.) war die Feuerwehr Dinslaken bereits mehrfach gefordert.
Gegen 9:00 Uhr unterstützte die Drehleiter im Rahmen einer Amtshilfe die Polizei im Stadtteil Lohberg. Zwei Polizeibeamte wurden mit dem Korb der Drehleiter zu einem geöffneten Fenster gebracht, um ohne Sachschaden in die Wohnung zu gelangen.

Um 15:00 Uhr erfolgte ein Hilfeleistungseinsatz zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Stadtteil Stadtmitte. Die Einsatzkräfte unterstützten den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung einer Person sowie beim Transport zum Rettungswagen. Ebenfalls im Einsatz war ein Rettungshubschrauber, der einen Notarzt auf dem Luftweg schnell zur Einsatzstelle brachte. Die letzten Meter legte der Notarzt gemeinsam mit einer Streifenwagenbesatzung zurück.

Direkt im Anschluss wurden das Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug zu einem Bodenfeuer auf dem Gelände eines Gewerbebetriebs, ebenfalls im Stadtteil Stadtmitte, alarmiert. Durch das schnelle Eingreifen der Mitarbeitenden konnte das Feuer bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich anschließend auf Glutnester und führten Nachlöscharbeiten durch.

Appell der Feuerwehr Dinslaken

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr derzeit hoch. Die Feuerwehr Dinslaken bittet daher darum, auf offenes Feuer sowie das Rauchen in Wäldern und waldnahen Bereichen zu verzichten. Auch Zigaretten dürfen nicht achtlos in die Natur geworfen werden. Neben den möglichen rechtlichen Konsequenzen stellen sie aufgrund der Trockenheit eine erhebliche Brandgefahr dar und können bereits mit einer kleinen Glut einen Vegetationsbrand auslösen.



Moers: Brennender PKW auf Parkplatz eines Gewerbebetriebes

In der Nacht von Freitag auf Samstag (1.8.) wurde die Feuerwehr Moers gegen 23:15 Uhr zu einem brennenden Pkw an der Baerler Straße in Moers-Mitte alarmiert. Auf dem Parkplatz eines Gewerbebetriebes standen bei Eintreffen der Einsatzkräfte ein geparkter Pkw sowie mehrere angrenzende Bäume und Buschwerk in Vollbrand. Die Feuerwehr bekämpfte das Feuer unter Atemschutz mit zwei C-Rohren. Zusätzlich kam Löschschaum zum Einsatz. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Garagen sowie weitere Bäume konnte verhindert werden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben. Im Einsatz war die Hauptwache mit zwei Löschfahrzeugen.



Schermbeck: Drei Einsätze für die Feuerwehr Schermbeck
Zuletzt wurde die Feuerwehr Schermbeck zu drei Einsätzen alarmiert.
Am vergangenen Sonntag wurde der Löschzug Schermbeck um 21:33 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Sturmschaden" zur Weseler Straße alarmiert. Vor Ort war ein Ast auf den Mehrzweckstreifen gestürzt. Dieser wurde mithilfe einer Kettensäge zerkleinert und anschließend beiseite geräumt. Der Einsatz konnte um 21:53 Uhr beendet werden.

Am vergangenen Mittwoch wurde dann der Löschzug Altschermbeck um 16:22 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Grasbrand" zum Heggenkamp alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf dem Gelände der Gesamtschule Schermbeck. Hier war es zu einem kleinflächigen Grasbrand gekommen. Die Einsatzkräfte löschten die betroffene Stelle mit Wasser ab. Der Einsatz konnte um 16:38 Uhr beendet werden.

Ebenfalls am vergangenen Mittwoch wurden die Löschzüge Gahlen und Altschermbeck um 16:32 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Öl auf Wasser" zum Wesel-Datteln-Kanal alarmiert. Kräfte des Löschzuges Altschermbeck wurden hierfür teilweise aus einem laufenden Einsatz mit dem Stichwort "Grasbrand" abgezogen.
Vor Ort wurde eine unbestimmte Flüssigkeit auf der Wasseroberfläche des Kanals festgestellt. Die Einsatzkräfte errichteten vorsorglich eine Ölsperre. Zudem wurde der Wesel-Datteln-Kanal zwischen den Schleusen Dorsten und Hünxe vorübergehend gesperrt. Zur weiteren Beurteilung der Lage wurde die Untere Wasserbehörde hinzugezogen. Nach gemeinsamen Messungen konnte festgestellt werden, dass von der Flüssigkeit beziehungsweise der Verunreinigung keine Gefahr ausging. Daraufhin wurden alle durch die Feuerwehr getroffenen Maßnahmen zurückgenommen. Der Einsatz konnte um 19:10 Uhr beendet werden.

 

Juli 2026

Voerde: Katze aus gekipptem Fenster gerettet
Gestern (30.7.) um 20:36 Uhr wurde die Feuerwehr Voerde Einheit Voerde mit dem Einsatzstichwort "Tier in Not" alarmiert. Vorort stellte sich heraus, dass eine Katze in einem gekippten Fenster im 2. Obergeschoss feststeckte.
Mittels vierteiliger Steckleiter konnte die Katze von außen gesichert werden. Währenddessen verschaffte sich die Feuerwehr gewaltfreien Zutritt zur Wohnung, um die Katze behutsam aus ihrer misslichen Lage zu befreien.
Augenscheinlich blieb das Tier unverletzt, wurde noch mit Wasser und Futter versorgt und konnte in der Wohnung verbleiben. Nach 30 Minuten endete der Einsatz für die 15 Einsatzkräfte.



Xanten: Pelletheizung fing Feuer
Donnerstag, 23.07.2026, 02:38 Uhr - Die Feuerwehr Xanten wurde in der vergangenen Nacht zu einem Brand in einem Bauernhaus auf der Straße "Dorsewald" alarmiert. Im Erdgeschoss des Gebäudes war es zu einem Brand an einer Pelletheizung gekommen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten Anwohner den Brand bereits eigenständig abgelöscht. Seitens der Feuerwehr beschränkten sich die Maßnahmen auf die Kontrolle der Brandstelle und der Belüftung des Gebäudes mit einem Hochdrucklüfter sowie der Überprüfung der Wohneinheiten.
Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt, dass die Wohnungen im Obergeschoss durch Rußablagerungen erheblich kontaminiert wurden und derzeit nicht bewohnbar sind.
Insgesamt wurden acht betroffene Personen durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht. Vier Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zur weiteren Abklärung vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Im Einsatz waren die Einheiten Xanten-Mitte, Wardt und Nord sowie der Rettungsdienst mit zwei Notärzten und mehreren Rettungswagen. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.



Dinslaken: Auto überschlug sich, blieb auf der Seite liegen

Am Dienstagabend (21.7.) um 23:12 Uhr wurden die Feuerwehr Dinslaken und der Rettungsdienst zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit drei eingeschlossenen Personen auf die Brinkstraße alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Pkw von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und blieb auf der Fahrzeugseite liegen.
Durch den Unfall wurden die drei Insassen im Fahrzeug eingeschlossen. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelang es Ersthelfern, eine Person aus dem Fahrzeug zu befreien und bis zur Übergabe an den Rettungsdienst zu betreuen. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde das Unfallfahrzeug durch die Feuerwehr gegen weitere Bewegungen gesichert und stabilisiert.
Um die beiden verbliebenen Insassen patientenschonend zu retten, entfernten die Einsatzkräfte mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte das Fahrzeugdach. Anschließend konnten beide Personen aus dem Fahrzeug befreit und durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Nach der Versorgung an der Einsatzstelle wurden alle drei Verletzten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Im weiteren Einsatzverlauf unterstützte die Feuerwehr die Polizei durch das Ausleuchten der Unfallstelle während der Unfallaufnahme. Zur Unfallursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Polizei geführt.
Im Einsatz waren die Einheiten Hauptwache, Löschzug Hiesfeld, Löschzug Stadtmitte und der Rettungsdienst



Goch: Verletzte nach Kellerbrand
Offensichtlich durch Stemmarbeiten im Keller eines Wohnhauses an der Kalbecker Straße in Goch war heute Vormittag (17.7.) ein Brand in der Elektroverteilung des Gebäudes ausgebrochen. Zwei Arbeiter wurden teils schwer verletzt, als sie bei den Arbeiten eine Stromleitung beschädigten. Dabei kam es zu einem Kurzschluss, durch den der Brand ausgelöst wurde. Die beiden Männer wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Ein Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt werden. Der Bewohner des Hauses blieb unverletzt, er hatte das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Zum Eigenschutz der Einsatzkräfte konnten die Löscharbeiten erst beginnen, nachdem der Stromversorger das Gebäude vom Netz getrennt hatte. Dann gestalteten sich die Löscharbeiten als unkompliziert, der Brand war schnell unter Kontrolle. Aufgrund der starken Rauchentwicklung ist das Haus jedoch derzeit unbewohnbar. Es ist Gebäudeschaden in unklarer Höhe entstanden. Vor Ort waren Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan Bömler.



Xanten: Flächenbrand an B57
Mittwoch, 15.07.2026, 15:28 Uhr - Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Xanten zu einem Flächenbrand an der B57 (Mörmterer Straße) alarmiert. Vor Ort brannten zwei Grünflächen von jeweils rund fünf Quadratmetern. Die Einsatzkräfte nahmen umgehend die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr auf und konnten das Feuer zügig ablöschen. Eine Ausbreitung auf weitere Vegetationsflächen wurde verhindert. Im Einsatz waren die Einheiten Xanten-Mitte und Wardt.

Die anhaltende Trockenheit sorgt derzeit für eine hohe Brandgefahr in Wiesen, Feldern und Wäldern. Bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette, Funken oder offenes Feuer können einen Vegetationsbrand auslösen.

Die Feuerwehr Xanten bittet die Bevölkerung daher:
* Keine Zigaretten oder andere glimmende Gegenstände in die Natur zu werfen.
* Kein offenes Feuer oder Grillstellen außerhalb der dafür vorgesehenen Bereiche zu nutzen.
* Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abzustellen, da heiße Fahrzeugteile Brände verursachen können.
* Verdächtige Rauchentwicklungen oder Brände umgehend über den Notruf 112 zu melden.

Mit umsichtigem Verhalten kann jeder dazu beitragen, Vegetationsbrände zu verhindern.



Schermbeck: Vier Einsätze, der letzte war ein umgefallener Buam
Ein paar ereignisreiche Tage liegen hinter uns. Neben dem Müllbrand am vergangenen Montag wurde die Feuerwehr Schermbeck zu drei weiteren Einsätzen alarmiert.
Am Sonntag (12.7.) wurden die Löschzüge Schermbeck und Gahlen um 11:40 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Tragehilfe" zur Paßstraße alarmiert.
Der Rettungsdienst benötigte die Unterstützung der Einsatzkräfte der Feuerwehr beim Transport einer Person. Die angeforderte Tragehilfe wurde durch die Feuerwehr geleistet. Der Einsatz konnte um 12:09 Uhr beendet werden.

Am frühen Montagmorgen gegen 01:25 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck und der Löschzug Altschermbeck mit dem Stichwort "Brand 3 - Müllbrand " an die Einsatzstelle "Schloßstraße" (Gesamtschule Schermbeck) alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Lagerort für die Mülltonnen der Gesamtschule in Vollbrand. Der Brand wurde unter der Vornahme von zwei C-Rohren gelöscht.
Mit dem Abschluss der notwendigen Aufräumarbeiten und der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei endetet der Einsatz für die Feuerwehr gegen 03:30 Uhr.

Am Montag (13.7.) wurde der Löschzug Schermbeck um 22:26 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Person in Wohnung" zur Mittelstraße alarmiert.
Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte über eine Balkontür gewaltfrei Zugang zur Wohnung. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei sowie den Rettungsdienst übergeben. Der Einsatz konnte um 22:58 Uhr beendet werden.

Ebenfalls am Montag wurde der Löschzug Altschermbeck um 22:37 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Sturmschaden" zum Brüner Weg alarmiert. Vor Ort war ein Baum quer auf die Fahrbahn gestürzt und versperrte diese. Mithilfe von zwei Motorkettensägen wurde der Baum zerkleinert und von der Fahrbahn entfernt. Der Einsatz konnte um 23:20 Uhr beendet werden.



Dinslaken: Verletzter Motorradfahrer und Autounfall mit drei Autos und acht Verletzten

Am heutigen Donnerstagnachmittag (9.7.) kam es auf der Karl-Heinz-Klingen-Straße zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der Motorradfahrer und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Verletzte in ein geeignetes Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und streute auslaufende Betriebsstoffe ab.
Am Abend wurden Feuerwehr und Rettungsdienst erneut zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Im Stadtteil Lohberg waren drei Pkw mit insgesamt acht Personen an einem Unfall beteiligt. Aufgrund der Anzahl der betroffenen Personen wurden neben einem Notarzt auch der Leitende Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt. Vier der insgesamt acht beteiligten Personen wurden nach der medizinischen Versorgung zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Glücklicherweise erlitten alle Verletzten lediglich leichte Verletzungen. Die Ursache des Verkehrsunfalls ist Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.



Moers: Grünstreifen an der A57 brannte
Am Dienstag (07.07.2026) wurde die Feuerwehr Moers gegen 14:00 Uhr zu einem Flächenbrand auf der A57 in Fahrtrichtung Krefeld alarmiert. Auf einer Länge von rund 100 Metern brannten der Grünstreifen sowie eine etwa drei Meter hohe, begrünte Lärmschutzwand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kam der Verkehr bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in beiden Fahrtrichtungen zum Erliegen.
Der teils starke Wind trieb das Feuer zudem hinter die Lärmschutzwand in einen Bereich abseits der Autobahn. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand mit mehreren Strahlrohren. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Löschfahrzeug mit erhöhten Löschwasservorrat nachgefordert. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten und sicherten den Bereich hinter der Lärmschutzwand.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Hauptfahrbahn der A57 in Fahrtrichtung Krefeld für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden. Im Anschluss konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden.
Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt.



Moers: Müllfahrzeug entlud brennenden Müll auf die Fahrbahn
Am Dienstag (07.07.26) wurde die Feuerwehr Moers gegen 12:00 Uhr zu einem brennenden Müllfahrzeug auf der Rheinberger Straße alarmiert. Die Besatzung des Fahrzeugs reagierte geistesgegenwärtig und entlud den brennenden Inhalt kontrolliert auf die Fahrbahn, um eine Ausbreitung des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern.
Die Einsatzkräfte löschten das Brandgut, bestehend aus Papier und Pappe, unter Atemschutz mit zwei C-Rohren ab. Nach der abschließenden Kontrolle mittels Wärmebildkamera wurden die Überreste durch die ENNi mit einem Radlader aufgenommen und fachgerecht entsorgt.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Rheinberger Straße für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden.



Goch: Grünstreifen brannte auf 30qm
Vermutlich durch eine unachtsam weggeworfene Zigarettenkippe hat der Grünstreifen des PKW-Parkplatzes am Gocher Kastell auf einer Fläche von rund 30 qm gebrannt (7.7.). Die Flammen bewegten sich unmittelbar auf abgestellte PKWs zu. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Goch konnten sie gerade noch rechtzeitig ablöschen.
Aktuell ist die Gefahr für Wald- und Flächenbrände in unserer Region sehr hoch. Der Deutsche Wetterdienst gibt für heute die zweithöchste Gefahrenstufe bei Waldbrand- und Grasland-Feuerindex an. Rauchen und offenes Feuer im Wald ist eh verboten. Aber auch wer achtlos Zigarettenkippen auf Grün- oder Strauchflächen schnippt riskiert, ein Feuer zu verursachen. Gerade jetzt bei der trockenen Witterung ist die Brandgeschwindigkeit von Gras besonders hoch. Dazu kommt der derzeit teils starke Wind. Zunächst kleine Entstehungsbrände können sich rasend schnell ausbreiten und große Schäden verursachen.
Die Feuerwehr Goch ruft daher zu besonderer Achtsamkeit auf.



Bocholt: Möglicher Wasserunfall am Bürgerpark Mosse

Die Feuerwehr Bocholt wurde heute (4.7.) um 18:40 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Wasserunfall" zum Bürgerpark Mosse am Zeisigweg alarmiert. Zeugen hatten eine Person im Wasser gesehen, die kurze Zeit später nicht mehr sichtbar war. Aufgrund dieser Meldung wurde umgehend eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt rückten mit insgesamt 20 Einsatzkräften aus. Zunächst wurde der Uferbereich intensiv erkundet. Darüber hinaus suchten Einsatzkräfte mit einem Schlauchboot den vermuteten Bereich auf dem Gewässer ab. Zur Unterstützung der Suche kam außerdem die Drohne der Feuerwehr zum Einsatz.
Die ebenfalls unmittelbar alarmierten Kräfte der DLRG führten mit Tauchern, Strömungsrettern, Suchhunden sowie einem Sonargerät eine umfassende Suche des Sees durch. Zusätzlich unterstützte ein Hubschrauber der Polizei die Maßnahmen aus der Luft. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurde der See und dessen Uferbereich abgesucht.
Die umfangreichen Suchmaßnahmen blieben jedoch ohne Erkenntnisse. Gegen 20:20 Uhr wurde der Einsatz beendet.Während der Einsatzmaßnahmen an der Mosse wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet durch nachalarmierte Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sichergestellt.
Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Bocholt, 32 Einsatzkräfte der DLRG-Ortsgruppen Bocholt, Borken, Ahaus und Stadtlohn sowie Einsatzkräfte der Polizei Bocholt an dem Einsatz beteiligt.



Xanten: Brand einer Erntemaschine in Marienbaum
Samstag, 04.07.2026, 14:25 Uhr - "LKW Brand" lautete die Einsatzmeldung für die Einheiten Xanten-Nord und Mitte am Samstagnachmittag. An der Straße "Am Tannenbusch" in Marienbaum war ein Mähdrescher bei Erntearbeiten in Brand geraten. Der Fahrer hatte eine Rauchentwicklung bemerkt und sich sofort in Sicherheit gebracht, sowie die Feuerwehr alarmiert.
Durch das schnelle Eingreifen zweier Trupps mit je einem C-Rohr (100 Liter/Min) konnte das Feuer auf den Mähdrescher und das umliegende Feld begrenzt werden. Eine Brandausbreitung über das trockene Feld konnte erfolgreich verhindert werden.
Das Fahrzeug wurde abgelöscht und anschließend mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.



Schermbeck: Wasserrohrbruch auf der Maassenstraße

Am Donnerstagmorgen (2.7.) gegen 01:05 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck erneut mit dem Stichwort "H 1 - Wasserschaden", diesmal an die Einsatzstelle "Maassenstraße" alarmiert. An der Einsatzstelle war es in der Einmündung zur Straße "An der Voßkuhle" zu einem Wasserrohrbruch gekommen.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten sicher das keine Gebäude durch das austretende Wasser gefährdeten waren, sicherten eine abschüssige Grundstückseinfahrt ab und forderten den Wasserversoger an. Mit der Übergabe der Einsatzstelle an den Wasserversorger endete der Einsatz für die Feuerwehr gegen 02:15 Uhr.



Schermbeck: Wasserrohrbruch

Am Mittwochmorgen (1.7.) gegen 00:25 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Stichwort "H 1 - Wasserschaden" zur Einsatzstelle "Adolf-von-Kleve-Straße" alarmiert.
An der Einsatzstelle war es zu einem Wasserrohrbruch gekommen und größere Mengen Wasser traten auf Höhe des Gehsteigs aus.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten sicher das keine Gebäude betroffen waren, forderten den Wasserversoger an und sperrten die Einsatzstelle ab.
Mit der Übergabe der Einsatzstelle an den Wasserversorger endete der Einsatz für die Feuerwehr gegen 01:10 Uhr.



Kleve: Vorschulkinder des Kindergarten Gänseblümchen lernen den richtigen Umgang mit Feuer
Einen spannenden Einblick das Tätigkeitsfeld der Feuerwehr erhielten am 29. Juni 2026 die Vorschulkinder des Kindergartens Gänseblümchen aus Düffelward. Im Rahmen einer Brandschutzerziehung waren die Kinder zu Gast bei der Löschgruppe Düffelward der Feuerwehr Kleve.
Empfangen wurden die Kinder von vier Feuerwehrangehörigen, die für den Besuch ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet hatten. Spielerisch erklärten sie zunächst den Unterschied zwischen nützlichem und gefährlichem Feuer und vermittelten den Kindern wichtige Grundlagen für den sicheren Umgang mit möglichen Gefahrensituationen.
Großes Interesse zeigten die Vorschulkinder besonders bei der Vorstellung der persönlichen Schutzausrüstung der Einsatzkräfte. Helm, Jacke und Atemschutzgerät konnten aus nächster Nähe betrachtet und auch selbst angefasst werden. Zusätzlich verteilte die Feuerwehr sogenannte Kinderfinder, die im Ernstfall Einsatzkräften helfen können, Kinderzimmer schneller zu lokalisieren.
Im Anschluss wurde das Absetzen eines Notrufs geübt und die Kinder erhielten eine Führung durch das Gerätehaus der Löschgruppe. Natürlich durfte dabei auch das Feuerwehrfahrzeug nicht fehlen, das von den jungen Besuchern ausgiebig erkundet wurde.
Für den größten Spaß sorgte am Ende die praktische Aktion: Mit Wasser selbst einmal ausprobieren zu dürfen, wie sich Feuerlöschen anfühlen kann.
Mit solchen regelmäßigen Angeboten möchte die Feuerwehr bereits früh für das Thema Brandschutz sensibilisieren und Kindern wichtige Verhaltensweisen für Notfälle vermitteln.

 

Juni 2026

Bocholt: Entstehungsbrand in Gewerbeobjekt
Die Feuerwehr wurde heute (29.6.) gegen 10:15 Uhr zu einem Feuer in einem Gewerbeobjekt im Ortsteil Holtwick alarmiert. Hier kam es zu einem Entstehungsbrand im Deckenbereich welcher vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Die Mitarbeiter handelten umsichtig, alarmierten umgehend die Feuerwehr und räumten das Gebäude frühzeitig. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und der übrige Dachbereich kontrolliert werden. Verletzt wurde niemand. Es entstand lediglich geringer Sachschaden. Durch das besonnene Verhalten der Mitarbeiter sowie das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden.



Bocholt: Stromausfall nach Trafobrand
Die Feuerwehr Bocholt wurde am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 13:14 Uhr zu einem Brand an einer Trafostation am Bernhard-Kampshoff-Weg alarmiert. Ein Anwohner hatte der Leitstelle gemeldet, dass Rauch aus der Trafostation austrete und Brandgeruch wahrnehmbar sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte trat bereits dichter, dunkler Rauch aus der Trafostation aus. Es handelte sich hier um eine 10kV Trafostation welche die Spannung auf 400V heruntertransformiert.
Aufgrund der bestehenden Gefahr durch elektrische Spannung konnten zunächst keine direkten Löschmaßnahmen vorgenommen werden. Die Feuerwehr beschränkte sich daher auf Sicherungsmaßnahmen sowie die Kühlung der Anlage von außen.
Nachdem die Mitarbeiter der zuständigen stadtwerker die Trafostation spannungsfrei geschaltet und geerdet hatten, konnte die Brandbekämpfung durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz aufgenommen werden. Der Brandherd befand sich im Bereich der Niederspannung der Trafostation und konnte zügig abgelöscht werden.
Die Stadtwerker arbeiten derzeit daran, die Stromversorgung im betroffenen Bereich schnellstmöglich wiederherzustellen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Feuerwehr Bocholt war mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften bis ca. 14:30 Uhr vor Ort. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die Polizei sowie die Mitarbeiter der sSdtwerker.



Goch: Schwerer Unfall
Gegen 2.20 Uhr heute früh (9.6.) wurden Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Goch zu einem Verkehrsunfall in Pfalzdorf alarmiert. Das E-Call-System des Fahrzeuges hatte den Notruf automatisch abgesetzt. Zunächst waren der Ort und die Lage unklar.
Stadtbrandinspektor Stefan Pieper entdeckte auf der Anfahrt den verunfallten Skoda auf der B9 zwischen Pfalzdorf und Bedburg-Hau. Der Wagen war frontal gegen einen Baum geprallt. Der 33-jährige Fahrer aus Schwalmtal war alleine unterwegs. Zum Glück war er nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt, sondern "nur" eingeschlossen. So konnten die Einsatzkräfte zügig einen Zugang für den Rettungsdienst schaffen und die Person technisch problemlos aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert.



Kleve: Gebäudebrand an der Materborner Allee
Die Feuerwehr Kleve wurde am 9. Juni 2026 gegen 14:10 Uhr zu einem Gebäudebrand an der Materborner Allee alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Personen das Gebäude bereits verlassen und es wurde niemand verletzt.
Zunächst war aufgrund mehrerer Notrufe von einem Brand auf einem Balkon ausgegangen worden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass sich das Feuer auf die Dachkonstruktion ausgebreitet hatte. Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die Bauweise des Daches mit Solar-Dachziegeln sowie einer Dachbegrünung. Zwar hatte sich der Brand auf den Dachbereich beschränkt, die Löscharbeiten gestalteten sich aber aufwendig, da Teile des Daches geöffnet werden mussten, um alle Glutnester erreichen und ablöschen zu können.
Einsatzleiter Daniel Scholz ließ im weiteren Einsatzverlauf die Logistikeinheit nachalarmieren, um die notwendigen Hygienemaßnahmen für die eingesetzten Kräfte sicherzustellen.
Im Einsatz waren der Löschzug Süd, der Löschzug Kleve einschließlich der Drehleiter, die städtischen Bediensteten, der Logistikzug sowie der Einsatzleitwagen (ELW) Wardhausen-Brienen. Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve vor Ort.
Für die Dauer des Einsatzes ist die Hoffmannallee zwischen der Kreuzung Dorfstraße/Querallee (Lidl-Markt) und der Einmündung Kapellenstraße vollständig gesperrt.

Der Brand ist gelöscht und die Straße seit 19 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind mittlerweile wieder eingerückt. Der Einsatz dauerte insgesamt also fast fünf Stunden.



Goch: Schwere Verbrennungen durch Akkubrand
Bei einem Brandereignis heute früh (8.6.)  in der Gocher Innenstadt hat ein 35jähriger Mann schwere Verbrennungen an den Händen erlitten. Offenbar geriet gegen 4 Uhr früh ein zum Laden eingesteckter Fahrradakku in seiner Erdgeschosswohnung an der Brückenstraße in Brand. Im gleichen Raum hielten sich der 35jährige und seine 33jährige Mitbewohnerin auf. Als der Mann versuchte, den brennenden Akku aus dem Gebäude zu transportieren, zog er sich die Verbrennungen zu. Seine Mitbewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung.
Alarmiert wurden die Löschzüge Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Goch unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Markus Korsten. Als die ersten Kräfte eintrafen, gab es kein offenes Feuer in dem betroffenen Mehrfamilienreihenhaus, jedoch eine starke Rauchentwicklung. Insgesamt 10 Personen waren in dem Gebäude gemeldet, sie mussten es zunächst verlassen.
Ein Atemschutztrupp kontrollierte, ob sich in der Wohnung noch weitere Personen befanden, dies war nicht der Fall. Nachdem mit einem Hochleistungslüfter der Brandrauch aus dem Gebäude verdrängt war, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der 36jährige und seine Mitbewohnerin kamen ins Krankenhaus.
Die Feuerwehr rät, beim Laden von Akkus aller Art vorsichtig zu sein. Akkus sollten niemals nachts oder unbeaufsichtigt geladen werden. Wenn es geht, außerhalb von Gebäuden laden oder eine Ladebox nutzen. Ein defekter Akku darf nicht mehr genutzt werden. Sollte der Akku gefallen sein, in jedem Fall von einem Fachbetrieb untersuchen lassen.



Dinslaken: Fahrzeugbrand, auslaufende Betriebsmittel und Kampfmittelfund
Am heutigen Vormittag (1.6.) wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem Fahrzeugbrand auf der Brinkstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein PKW im Vollbrand. Umgehend wurde die Brandbekämpfung durch Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz eingeleitet und ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen brannte das Fahrzeug vollständig aus. Durch die enorme Hitzeentwicklung geriet zudem eine angrenzende Grünfläche in Brand. Der Trupp unter schwerem Atemschutz konnte das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Zu diesem einstündigen Einsatz rückten nur die Einsatzkräfte der Hauptwache aus.

Gegen 15 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Hauptwache der Feuerwehr Dinslaken erneut alarmiert. Auf der B8 Höhe der Bahnbrücke war ein Sattelzug an der Höhenbegrenzung für LKW hängen geblieben, wodurch es zu einer erheblichen Verkehrsbehinderung kam. Während des Einsatzes verlor der Sattelzug Betriebsmittel auf der Fahrbahn. Die Feuerwehr kontrollierte diese Gefahrenstelle und alarmierte nach Absprache mit der Polizei eine Spezialfirma. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben. Insgesamt dauerte der Einsatz knapp 45 Minuten.

Kurz vorher wurde die Feuerwehr über einen möglichen Kampfmittelfund im Bereich der Bertastraße informiert. Die Feuerwehr unterstützt hierbei das Ordnungsamt bei den eingeleiteten Maßnahmen. Bei Baumaßnahmen wurden mehrere Granaten aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Teile der Granaten mussten vor Ort gesprengt werden. Der Bereich wurde abgesperrt und die Bevölkerung musste, für die Sprengung, ihre Häuser verlassen. Es erfolgt erst eine Warnung und anschließend eine Entwarnung über die Warn App NINA. Während der Sprengung stellte die Feuerwehr Dinslaken vor Ort eine Brandsicherheitswache mit einem HLF und einem TLF, welche durch die Kameradinnen und Kameraden der Einheit Stadtmitte besetzt waren. Gegen 17:45 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden und alle Maßnahmen wurde zurückgenommen.

 

Mai 2026

Dinslaken: Einsätze an Pfingsten
Die Feuerwehr Dinslaken hatte am Pfingstsonntag (24.5.) reichlich zu tun. Neben dem Alltagsgeschäft des Wachbetriebes und der Wachausbildung rückte die Feuerwehr auch zu fünf Einsätzen in dieser Schicht aus.
Los ging es bereits um 9:29 Uhr, als die Einsatzkräfte der Hauptwache mit dem HLF aufgrund eines hohen Aufkommens an zeitgleichen Rettungsdienst Einsätzen zu einem First-Responder Einsatz ausgerückt sind. Vor Ort wurde der Patient von den Einsatzkräften bis zum Eintreffen eines Rettungswagens medizinisch Erstversorgt.
In zwei Fällen rückten die Einsatzkräfte der Hauptwache zu einer "Person in Notlage" aus. Die betroffenen Personen sind aus verschiedenen Gründen in ihrer Wohnung eingeschlossen gewesen und konnten nicht selbstständig die Türe öffnen. Die Feuerwehr unterstütze die Befreiung.
Gegen 22:10 Uhr sollte eine Katze in rund 10 Metern Höhe auf einem Gebäudedach an der Wiesenstrasse festsitzen. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin mit einer Drehleiter aus. Als diese eingetroffen sind, überlegte sich der Vierbeiner es sich jedoch anders und der entzog sich durch Flucht der Rettung.
In der Nacht zu Montag löste dann um 1:27 Uhr die automatische Brandmeldeanlage einer Tiefgarage in der Innenstadt aus. Bei der Erkundung der Einsatzkräfte vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden, dass kein Feuer oder Rauch für die Alarmierung ursächlich ist. Jedoch hat ein technischer Defekt teile der Sprinkleranlage ausgelöst. Gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst konnten die betreffenden Anlagenteile abgesperrt werden, sodass die Einsatzkräfte der ehrenamtlichen Einheit Stadtmitte und der Hauptwache nach ca. 90 Minuten wieder zu ihren Standorten zurückkehren konnten.

Die eingesetzten Rettungswagen der Feuerwehr Dinslaken sind in dieser Dienstschicht zu 43 medizinischen Notfällen ausgerückt.



Schermbeck: Drei Einsätze für die Feuerwehr Schermbeck
In dieser Woche wurde die Feuerwehr Schermbeck zu drei unterschiedlichen Einsätzen alarmiert.
Zu Beginn der Woche wurde der Löschzug Schermbeck am Montag um 9:39 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Ölspur" zur Straße Im Heetwinkel alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich eine Ölspur über mehrere Kilometer erstreckte. Zur Beseitigung der Verunreinigung wurde eine Fachfirma zur Einsatzstelle gerufen. Der Einsatz endete um 11:25 Uhr.
Die zweite Alarmierung erfolgte am Mittwoch um 8:42 Uhr für den Löschzug Altschermbeck mit dem Einsatzstichwort "Betriebsmittel laufen aus". Einsatzort war die Schetterstraße. Vor Ort waren größere Mengen Hydrauliköl ausgelaufen. Die Einsatzkräfte streuten dieses mit Bindemittel ab. Anschließend wurde die Einsatzstelle an das Ordnungsamt übergeben. Der Einsatz endete um 9:29 Uhr.
Zuletzt wurden die Löschzüge Schermbeck und Gahlen heute (23.5.) um 15:02 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Person eingeklemmt" zur Straße Zur Dicken Linde alarmiert. Vor Ort war ein Fahrzeug gegen ein Verkehrsschild und einen Zaun gerollt. Nachdem die Person aus dem PKW befreit war, wurde sie an den Rettungsdienst übergeben. Zudem wurde das Fahrzeug stromlos geschaltet. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Der Einsatz endete um 15:42 Uhr.



Moers: Brennender Kleintransporter in Moers-Scherpenberg
In der Nacht zu Donnerstag (21.05.26), wurde die Feuerwehr Moers um 0:45 Uhr, zur Sandstr. nach Moers-Scherpenberg gerufen.
Vor Ort brannte ein am Fahrbahnrand abgestellter Kleintransport in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr löschte den Brand unter Atemschutz, hier wurde auch Löschschaum eingesetzt. Die Sandstr. war für die Einsatzdauer voll gesperrt.
Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben. Im Einsatz war die Hauptwache mit zwei Löschfahrzeugen.



Dinslaken: 5. und letzter Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Wesel
Am Samstag, 13. Juni 2026, lädt die Feuerwehr Dinslaken, gemeinsam mit dem Stadt- sowie dem Kreisfeuerwehrverband, zum Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Wesel, ein - und schließt damit ein besonderes Kapitel: Es ist das fünfte und vorerst letzte Mal, dass Dinslaken Gastgeber dieser Veranstaltung ist. Von 9 bis etwa 15 Uhr treffen sich die Aktiven aus dem gesamten Kreisgebiet im Bergpark in Lohberg, um ihre Leistungsfähigkeit zu messen. Für alle, die die Feuerwehr hautnah erleben möchten, wird ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten - der Eintritt ist frei.

Wettkampf auf dem Zechengelände
Auf dem Gelände rund um die historische Zechenwerkstatt treten die Gruppen in vier Disziplinen gegeneinander an: Einsatzübung, Wissenstest, Knoten und Stiche sowie Staffellauf. Teamarbeit, Schnelligkeit und fachliche Kompetenz stehen dabei im Mittelpunkt. Rund 35 Gruppen aus dem gesamten Kreisgebiet werden erwartet - ein eindrucksvolles Bild der Feuerwehren, die Tag für Tag ehrenamtlich für die Sicherheit der Menschen in der Region sorgen.

Der Leistungsnachweis hat in Dinslaken eine gewachsene Tradition: 2022 fand er auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lohberg zum ersten Mal statt - damals mit 36 teilnehmenden Gruppen. Seitdem ist die Veranstaltung kontinuierlich gewachsen. Alle fünf Jahre wechselt die Veranstaltung in eine andere Stadt im Kreis. Ab 2027 übernimmt deshalb die Feuerwehr in Kamp-Lintfort die Ausrichtung.

Ehrenamt erlebbar machen
Der Leistungsnachweis ist mehr als ein sportlicher und fachlicher Wettbewerb. Er dient nicht nur als Wissenstest, sondern fördert auch den Austausch zwischen den Feuerwehrmitgliedern im Kreis Wesel und bietet der Bevölkerung einen Einblick in das ehrenamtliche Engagement und die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. Wer sich fragt, was es bedeutet, freiwillig für andere da zu sein, findet hier Antworten - und vielleicht auch den Anstoß, selbst aktiv zu werden.

Mark Rittmann ist stellvertretender Leiter der Feuerwehr Dinslaken und koordiniert die Vorbereitung auf das Event. Für die ausrichtende Feuerwehr Dinslaken gibt es allerhand zu tun. Um die zahlreichen Kameradinnen und Kameraden, die für einen reibungslosen Verlauf sorgen, zu motivieren, greift auf einen besonderen Stimmungsaufheller zurück. Ausgerüstet mit einer großen Box voll Weingummi kommt
er mit den Feuerwehrangehörigen ins Gespräch und sorgt so für einen kleinen Motivationsschub.

Für Familien und alle Neugierigen gibt es neben dem Wettkampfgeschehen ein vielseitiges Rahmenprogramm: Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge können bestaunt werden, die Jugendfeuerwehr lädt mit Spritzenhaus und Hüpfburg ein, Essen und Getränke sorgen für das leibliche Wohl. Die Feuerwehr Dinslaken hat sich intensiv auf dieses besondere Abschlussjahr vorbereitet und freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher aus Dinslaken und dem gesamten Kreisgebiet.

Hinweis: Durch die zahlreichen Großfahrzeuge der Feuerwehren kann es zu Sperrungen und Einschränkungen im und um den Bergpark kommen. Die Anreise per Fahrrad oder öffentlichem Nahverkehr wird empfohlen.



Goch: Imbisswagen gegen 5 Uhr explodiert
Anwohner der Voßheider Straße in der Gocher Innenstadt sind heute früh um kurz vor 5 Uhr durch einen lauten Knall aufgeschreckt worden. In Höhe der Hausnummer 185 war ein dort abgestellter Imbisswagen explodiert, er wurde völlig zerstört. Trümmerteile flogen bis zu 30 Meter durch die Luft und landeten in Vorgärten oder auf der Straße. Teilweise wurden abgestellte Fahrzeuge und angrenzende Häuser beschädigt, zum Beispiel Fenster, Jalousien oder Dachverkleidungen. Menschen kamen zum Glück nicht zu schaden.

Was die Explosion ausgelöst hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle und stellten den Brandschutz sicher. Ein Feuer war durch die Explosion nicht ausgebrochen. Mehrere Gasflaschen waren in dem Imbisswagen gelagert, sie blieben jedoch unbeschädigt. Austretendes Gas konnte nicht nachgewiesen werden. Die Höhe des durch die Explosion entstandenen Sachschadens ist unklar.



Schermbeck: Müllbrand und Auto in Seitenlage
Am vergangenen Samstag (9.5.) wurde der Löschzug Schermbeck zu drei Einsätzen alarmiert.
Um 10:58 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort "Müllbrand" zur Maassenstraße Ecke Weseler Straße alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass Rauch aus einem Staubsauger auf dem Gelände einer Tankstelle austrat. Der Motor des Staubsaugers wurde daraufhin von den Einsatzkräften abgeklemmt. Anschließend wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.
Der Einsatz endete um 11:25 Uhr.

Der nächste Einsatz folgte um 19:43 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Betriebsmittel laufen aus" auf der Dämmerwalder Straße.
Vor Ort war es zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten Fahrzeug gekommen. Eine Person war nicht eingeklemmt. Die Einsatzkräfte schalteten den PKW stromlos und nahmen die auslaufenden Betriebsmittel auf.
Der Einsatz endete um 21:05 Uhr.

Die letzte Alarmierung an diesem Tag erfolgte um 22:54 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Tragehilfe" an der Landwehr.
Vor Ort benötigte der Rettungsdienst Unterstützung durch die Feuerwehr, um eine Person aus dem 1. Obergeschoss zum Rettungswagen zu transportieren. Anschließend endete der Einsatz um 23:09 Uhr.



Xanten: Im Zeichen der Brandschutzerziehung

Freitag, 08.05.2026 - Der vergangene Freitag stand für die Löscheinheit Nord der Feuerwehr Xanten ganz im Zeichen der Brandschutzerziehung. Im Vormittag waren einige Einsatzkräfte samt Löschfahrzeug, Notrufkoffer (einem Set zur Simulation von Notrufen für Kinder) und einem Rauchhaus (ein Modell um mittels Nebelmaschine verschiedene Szenarien in einem Modellhaus nachzustellen) in der Grundschule Marienbaum zu Gast. Dort wurden mit der dritten Klasse in zwei Schulstunden die Themen Notruf, Verhalten im Brandfall, sowie die Fahrzeugausstattung erarbeitet und kindgerecht vorgestellt.
Nachmittags besuchten dann ca. 35 Kinder aus den katholischen Kindergärten Vynen und Marienbaum, sowie dem DRK Kindergarten Hoppetosse aus Vynen die Löscheinheit Nord an ihrem Standort am Spettmannsweg.
Theoretisch und praktisch wurden den Kindern die Aufgaben der Feuerwehr, das korrekte Verhalten im Brandfall und die Ausrüstung der Feuerwehr nähergebracht. Dazu gehörte auch das Vorstellen einer vollständig ausgerüsteten Feuerwehreinsatzkraft inkl. Atemschutzgerät, um mögliche kindliche Ängste abzubauen. Zum Abschluss durfte natürlich auch jedes Kind einmal mit einem echten Feuerwehrschlauch "löschen".



Schermbeck: Baum blockiert Weg

Der Löschzug Gahlen wurde gestern um 18:07 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Sturmschaden" zur Haus-Gahlen-Straße alarmiert.
Die Einsatzstelle befand sich entgegen der ersten Meldung an einem Weg entlang des Kanals. Dort war ein Baum umgestürzt und versperrte den Weg. Die Einsatzkräfte beseitigten den Baum mittels Bügelsäge und machten den Weg wieder passierbar.
Der Einsatz endete um 19:19 Uhr.



Bocholt: Brand im Wohnhaus

Um ca. 10:30 Uhr (6.5.) wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt zu einem gemeldeten Brand mit Menschenleben in Gefahr zum Baptistaweg alarmiert. Aufgrund der Meldung erfolgte eine zeitgleiche Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr.
Vor Ort konnte ein Brand in einem Wohnhaus bestätigt werden. Das komplett verrauchte Gebäude wurde umgehend durch zwei Trupps der Feuerwehr, geschützt mit Atemschutzgeräten, nach Personen abgesucht. Parallel wurde die Drehleiter auf der Gebäuderückseite eingesetzt. Glücklicherweise befand sich keine Person im Gebäude.
Der Brand konnte zügig gelöscht und das Gebäude vom Rauch befreit werden. Aufgrund der entstandenen Schäden ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt waren mit insgesamt neun Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort.



Bocholt: Balkonbrand breitete sich aus
Die Feuerwehr Bocholt wurde gegen 11:52 Uhr (6.5.) zur Ferdinandstraße Ecke Dinxperloer Straße alarmiert. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte fanden ein Brandereignis auf einen Balkon im ersten Obergeschoss vor, dass bereits auf das angrenzende Zimmer übergegriffen hatte. Daraufhin wurde umgehend noch während der Erkundungsphase ein Außenangriff eingeleitet sowie ein Innenangriff mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz. Auf Grund der zunächst unklaren Lage wurden bereits vor Eintreffen durch die Einsatzzentrale auf Grund mehrerer eingegangenen Notrufe ebenfalls ehrenamtliche Einsatzkräfte zur Einsatzstelle alarmiert.
Ein Übergreifen der Flammen auf den Rest der Wohnung im ersten Obergeschoss sowie auf das Dach konnten verhindert werden.
Die Bewohnerin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus verbracht. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen für ca. 1,5 Stunden im Einsatz.



Xanten: Unfall auf der B57
Mittwoch, 06.05.2026, 07:41 Uhr - Mit der Meldung "Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall" wurden die Löscheinheiten Birten und Mitte zur Bundesstraße 57 zwischen Xanten und Birten alarmiert.
Zwei PKW waren aus ungeklärter Ursache frontal miteinander kollidiert. Die insgesamt drei Fahrzeuginsassen wurden durch den Rettungsdienst behandelt und in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Kräfte der Feuerwehr stellten den Brandschutz sicher und sicherten die Einsatzstelle gemeinsam mit der Polizei ab. Im Anschluss streuten sie ausgelaufene Betriebsmittel der Fahrzeuge ab.
Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach etwa zweieinhalb Stunden beendet werden.



Xanten: Ereignisreicher Sonntag
Sonntag, 03.05.2026 - Zu drei Einsätzen wurde die Feuerwehr Xanten am heutigen Sonntag alarmiert.
Um 02:27 Uhr wurde die Löscheinheit Mitte zum Westwall in Xanten gerufen. Hier waren Altkleidercontainer aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Diese wurden gewaltsam geöffnet und der Inhalt abgelöscht. Der Einsatz konnte für die Feuerwehr nach etwa 45 Minuten beendet werden.
Rund vier Stunden später wurde die Löscheinheit Wardt mit dem Stichwort "Person in verschlossener Wohnung" zu einem Campingplatz in Wardt alarmiert. Die Einsatzkräfte verschafften dem Rettungsdienst Zugang zu einer verletzten Person und konnten den Einsatz nach ca. 30 Minuten beenden.
Um 11:23 Uhr löste die Brandmeldeanlage einer Senioreneinrichtung in Xanten-Birten aus. Drei Minuten später erhöhte die Leitstelle das Alarmstichwort auf "Brand 4", da Mitarbeiter des betroffenen Objektes eine Rauchentwicklung meldeten. Daraufhin wurden neben den bereits alarmierten vier Löscheinheiten der Feuerwehr Xanten noch weitere Kräfte alarmiert. Darunter auch die Drehleiter der benachbarten Feuerwehr Alpen, um direkt zwei Drehleitern vor Ort zu haben.
Die ersteintreffenden Kräfte konnten glücklicherweise schnell Entwarnung geben. Zwar war es in einem Müllbehälter im Gebäude aus ungeklärter Ursache zu einer Rauchentwicklung gekommen, dieser konnte aber bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Mitarbeiter abgelöscht werden. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich und führte Lüftungsmaßnahmen durch, parallel wurden die Mitarbeiter vorsorglich durch den Rettungsdienst gesichtet. Nach rund einer Stunde konnte dieser Einsatz beendet werden.



Schermbeck: Einsätze am 1. Mai
Am Freitagvormittag gegen 11:10 Uhr wurde der Löschzug Gahlen mit dem Stichwort "H 1 - Tragehilfe (nicht zeitkritisch)" an die Einsatzstelle Zum Gahlener Grind alarmiert. An der Einsatzstelle unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Rettungsdienst bei der Rettung einer Person, die am Lippeufer durch einen Sturz verletzt wurde. Mit der Übergabe der Einsatzstelle an den Rettungsdienst endete der Einsatz für die Feuerwehr gegen 12:16 Uhr.
Am Freitagabend gegen 18:05 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Stichwort "H 2 - Person in Wohnung" an die Einsatzstelle Pöttekamp alarmiert. Da an der Einsatzstelle der Zugang zu der Wohnung über die Wohnungstür nicht möglich war, verschafften sich die Einsatzkräfte mit der Drehleiter Zugang zu dem Balkon der Wohung. Die Wohnung wurde gewaltsam geöffnet um dem Rettungsdienst und der Polizei den Zutritt zu ermöglichen. Mit der Übergabe der Einsatzstelle an den Polizei endete der Einsatz für die Feuerwehr gegen 18:40 Uhr.


April 2026

Dinslaken: Schwerer Unfall
Am Donnerstagnachmittag (9.4.) gegen 15:15 Uhr wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes zu einem Verkehrsunfall auf der Bergerstraße alarmiert. Dort kam es zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einem Pkw. Der Pkw-Fahrer sowie Zeugen leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte unverzüglich Erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber wurde ebenfalls mit alarmiert und traf kurz nach der Feuerwehr an der Einsatzstelle ein. Trotz der schnellen und professionellen Maßnahmen erlag der Patient noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Die Ersthelfer wurden durch das nachalarmierte Psychosoziale Notfallteam betreut. Gegen 16:00 Uhr konnte der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst beendet werden. Die weitere Unfallaufnahme sowie die Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die Polizei und das zuständige Verkehrskommissariat übernommen.



Xanten: Brand an der Südsee
Dienstag, 07.04.2026, 20:04 Uhr - Aus ungeklärter Ursache geriet am Dienstagabend eine Mülltonne an der Xantener Südsee in Wardt in Brand. Die alarmierte Löscheinheit Wardt löschte die brennenden Überreste des vollständig zerstörten Behälters ab. Nach etwa 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr ihren Einsatz beenden.



Schermbeck: Zimmerbrand am Ostersonntag
Die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck wurden heute um 08:45 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Zimmerbrand" zum Üfter Weg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Zimmer in einem Anbau bereits in Vollbrand. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude.
Zur Brandbekämpfung wurden drei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss erfolgten Nachlöscharbeiten, um verbliebene Glutnester abzulöschen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Der betroffene Anbau ist derzeit nicht bewohnbar, das Hauptgebäude kann weiterhin genutzt werden.



Kleve: Acht Personen und dreri Haustiere gerettet
In der Nacht zum 1. April 2026 wurde der Löschzug Kleve um 1:16 Uhr zu einem piependen Rauchmelder auf der Meißnerstraße alarmiert. Noch während der Anfahrt informierte die Polizei die Leitstelle über eine leichte Rauchentwicklung in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus einem Fenster im ersten Obergeschoss. Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt, während parallel eine Wasserversorgung aufgebaut wurde. Auch im Treppenraum des Erdgeschosses war bereits eine starke Rauchentwicklung festzustellen. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz zur Personensuche eingesetzt.
Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe auf "B3 Gebäudebrand" erhöht. Daraufhin wurden der Löschzug Kellen sowie der Einsatzleitwagen aus Wardhausen-Brienen nachalarmiert.
In der betroffenen Wohnung stand ein Raum in Vollbrand, mehrere Fenster waren bereits durch die Hitze geplatzt. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte zügig abgelöscht werden. Eine Person wurde über die Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Sieben weitere Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen.
Parallel wurde der Treppenraum belüftet und die stark verrauchten Wohnungen kontrolliert. Weitere Personen wurden dabei nicht angetroffen. Insgesamt wurden 8 Personen sowie 3 Haustiere gerettet. Eine Person wurde mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Eine weitere Person wurde durch den Rettungsdienst gesichtet, musste jedoch nicht weiter behandelt werden.
Nach Abschluss der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Ein Großteil des Mehrfamilienhauses ist infolge des Brandes derzeit unbewohnbar.
Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleve unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Heinrich Graven jun. Der Einsatz konnte nach etwa zwei Stunden beendet werden.


März 2026

Bocholt: Autobrand gelöscht
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt wurde heute (31.3.) um 12:25 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der Franzstraße alarmiert. Vor Ort brannte ein PKW. Der Fahrer konnte das Fahrzeug bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte unverletzt verlassen. Er wurde durch den Rettungsdienst betreut. Der PKW wurde durch einen Trupp der Feuerwehr, geschützt mit Atemschutzgeräten, gelöscht. Insgesamt waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Bocholt mir drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort.



Dinslaken: Kellerbrand gelöscht, Hund und Katzen wohlauf
Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Dinslaken gegen 16.00 Uhr in den Monikaweg zu einem Zimmerbrand gerufen.
Vor Ort waren die Bewohner bereits außerhalb des Gebäudes. Ein Bewohner berichtete, dass es im Keller brennen würde und erste Löschversuche mit einem Pulverlöscher unternommen worden waren.
Der Eingangsbereich war verraucht, so dass ein erster Angriffstrupp unter Atemschutz in den Keller vorging. Im Keller stellte der Trupp fest, dass das Feuer bereits gelöscht war, jedoch eine Entrauchung notwendig sei.
Ein zweiter Trupp erkundet zeitgleich einen Zugang über den Garten. Die Bewohner teilten mit, dass ein Hund und zwei Katzen vermisst werden würden. Der Hund, ein Berner Sennenhund) konnte schnell von einem Trupp gefunden uns ins Freie geführt werden. Der Hund, wie auch beiden Katzen waren wohlauf.
Nachdem das Gebäude durch den Einsatz von Hochleistungslüstern rauchfrei war, konnten die Bewohner zurück ins Gebäude. Der Einsatz der Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, Eppinghoven, des Rettungsdienstes und der Polizei waren nach circa einer Stunden beendet.



Schermbeck: Wohnung geöffnet, keine Person angetroffen
Am heutigen Tag wurden um 11:35 Uhr die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck mit dem Einsatzstichwort "Person in Wohnung" zur Schetterstraße alarmiert. Dort verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zur betroffenen Wohnung. Bei der anschließenden Erkundung konnte jedoch keine Person angetroffen werden.
Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.
Der Einsatz endete um 12:14 Uhr.



Bocholt: Eine tote und mehrere schwerverletzte Personen
Um kurz nach 4.00 Uhr (21.3.) wurde die Feuerwehr Bocholt zu einem Verkehrsunfall mit 2 beteiligten Fahrzeugen auf der Bundesstraße 473 in Bocholt gerufen. Nach der ersten Erkundung an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass sich in den zwei Fahrzeugen insgesamt 6 Personen befanden. In einem Fahrzeug war bei Eintreffen der Rettungskräfte noch eine Person eingeklemmt, die noch an der Unfallstelle verstarb. Die weiteren zum Teil schwer verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst erstversorgt und in umliegende Krankenhäuser im Kreis Borken, Kreis Wesel und nach Gelsenkirchen gefahren.
Vor Ort waren insgesamt 3 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Bocholt, 5 Rettungswagen, 1 Notarzt, der Leitenden Notarzt des Kreis Borken sowie ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst.
Die Bundesstraße 473 ist für die Unfallaufnahme durch ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam der Polizei derzeit noch gesperrt.



Dinslaken: Brand in Kleingartenanlage
Am gestrigen Abend (21.3.) wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem Brand in einer Kleingartenanlage an der Gneisenaustraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen zwei Parzellen bereits in Flammen.
Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen, musste eine längere Wegstrecke überbrückt werden. Hierzu wurde eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut. Zusätzlich erschwert wurde der Einsatz durch insgesamt drei Propangasflaschen, die sich in den betroffenen Parzellen befanden. Diese stellten eine erhebliche Gefährdung dar und wurden unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen gekühlt und gesichert. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt.
Die Löscharbeiten sowie die Nachkontrolle und das Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft der im Einsatz beteiligten Fahrzeuge dauerten insgesamt dreieinhalb Stunden. Im Einsatz waren die Einheiten Eppinghoven, Stadtmitte und die Hauptwache der Feuerwehr Dinslaken



Kleve: Fit für medizinische Notfälle bei Hochwasser
Sonderausbildung der Löschgruppe Schenkenschanz stellt Erstversorgung bei Hochwasser sicher

Wenn der Rhein Hochwasser führt, kann es für den Ortsteil Schenkenschanz schnell zu einer besonderen Lage kommen. Wird die Straße in Richtung Salmorth überspült, ist der Ort zeitweise von der Landseite abgeschnitten. In solchen Situationen können auch Rettungswagen die "Schanz" nicht mehr erreichen. Doch was passiert dann bei einem medizinischen Notfall?
Mit genau dieser Frage hat sich die Löschgruppe Schenkenschanz der Freiwilligen Feuerwehr Kleve intensiv beschäftigt. In den vergangenen Monaten nahmen elf Mitglieder der Einheit freiwillig an einer rettungsdienstlichen Sonderausbildung teil, um Patienten bei medizinischen Notfällen zunächst eigenständig erstzuversorgen und für einen Transport mit dem bereitgestellten Krankentransportwagen zum Fähranleger vorzubereiten.
Die Ausbildung fand an drei Übungsabenden im Jahr 2026 statt. In jeweils etwa eineinhalb bis zwei Stunden wurden wichtige Grundlagen der medizinischen Erstversorgung vermittelt und praktisch geübt. Ziel war es, die Einsatzkräfte darauf vorzubereiten, Patienten bei medizinischen Notfällen zunächst selbstständig zu versorgen, wenn externe Hilfe aufgrund der Hochwasserlage nicht sofort verfügbar ist.
Zu den Ausbildungsinhalten gehörten unter anderem das Anlegen eines Stiffnecks zur Stabilisierung der Halswirbelsäule, das Schienen von Frakturen, das Messen von Blutdruck und Sauerstoffsättigung sowie Maßnahmen der Reanimation mit Herz-Lungen-Wiederbelebung. Darüber hinaus wurden das strukturierte Vorgehen an Einsatzstellen und die Beurteilung der Lage trainiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sogenannten XABCDE-Schema, das Einsatzkräften eine klare Struktur bei der Patientenversorgung gibt. Ergänzend wurden Maßnahmen zur Atemwegssicherung, Lagerung und Beatmung von Patienten sowie der Umgang mit Betroffenen und deren Angehörigen geübt. Für solche Einsatzlagen stehen der Löschgruppe Schenkenschanz zwei speziell ausgestattete Notfallrucksäcke zur Verfügung. Damit können wichtige rettungsdienstliche Basismaßnahmen durchgeführt werden, bis ein Transport des Patienten möglich ist.
Wenn der Hochwasseralarmplan der Stadt Kleve in Kraft tritt, wird zusätzlich ein Krankentransportwagen innerhalb der Hochwasserschutzmauern im Ort stationiert. Von dort aus kann im Bedarfsfall ein Transport zum Fähranleger erfolgen, um Patienten anschließend weiter in medizinische Versorgung zu bringen. Drei Mitglieder der Löschgruppe Schenkenschanz sind während dieser Zeit ständig vor Ort. Sie werden dafür von ihren Arbeitgebern freigestellt oder arbeiten - sofern möglich - im Homeoffice. Bei medizinischen Notfällen im Ort wird die Löschgruppe direkt gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert. So kann unmittelbar mit der Erstversorgung begonnen werden.
Durchgeführt wurde die Ausbildung von Michael Welbers und Ralf Winkels von der DRK-Bereitschaft Kleve-Geldern. Mit ihrem Fachwissen aus dem Rettungsdienst vermittelten sie den Feuerwehrmitgliedern praxisnahe Inhalte und begleiteten die Übungen.
Die Teilnahme der Mitglieder der Löschgruppe erfolgte freiwillig - ein starkes Zeichen für das Engagement der Kameradinnen und Kameraden für ihren Ort. Mit der zusätzlichen Ausbildung ist die Löschgruppe Schenkenschanz nun noch besser darauf vorbereitet, den Einwohnerinnen und Einwohnern auch bei Hochwasser schnell und kompetent helfen zu können.



Feuerwehr Dinslaken zieht positives Fazit zum landesweiten Warntag

Der landesweite Warntag am vergangenen Donnerstag (12.03.2026) diente dazu, die vorhandenen Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für das Thema Bevölkerungswarnung zu sensibilisieren. Um zu prüfen, ob das Stadtgebiet bereits durch moderne elektronische Sirenen versorgt ist, wurden sechs Sirenen älterer Bauart abgeschaltet. Während des Warntages waren Einsatzkräfte der Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um festzustellen, ob an zuvor festgelegten Punkten Sirenen zu hören waren, und dokumentierten, wie gut die Sirenen vor Ort akustisch wahrgenommen werden konnten.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Sirenennetz in Dinslaken grundsätzlich gut aufgestellt ist und eine flächendeckende Warnung der Bevölkerung zuverlässig funktioniert. Die Warnsignale waren in allen Stadtteilen deutlich zu hören.
Es wird parallel noch auf eine Beschallungsanalyse gewartet, die Optimierungspotenzial aufzeigen könnte. 

Ein besonderer Dank gilt den Feuerwehrkräften, die den Warntag ehrenamtlich unterstützt haben und einen wichtigen Beitrag zur Überprüfung des Warnsystems geleistet haben. Durch ihr Engagement konnte ein realistisches Bild über die Wahrnehmbarkeit der Sirenen im Stadtgebiet gewonnen werden.



Moers: Zwei Katzen aus brennender Wohnung gerettet
Am Dienstag (17.03.26) wurde die Feuerwehr Moers, gegen 09:25 Uhr, zur Reinhold-Büttner Str. in den Moerser Norden alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, standen Teile einer Wohnung im 3. OG bereits im Vollbrand. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses, mit insgesamt acht Wohneinheiten, befanden sich in Sicherheit vor dem Gebäude.
Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer und suchten zwei in der Wohnung vermisste Katzen. Diese konnten schließlich gerettet und einem benachbarten Tierarzt, zur weiteren Behandlung, übergeben werden.
Mit einer Wärmebildkamera wurde die gesamte Brandstelle auf mögliche Glutnester kontrolliert, hierzu mussten auch Teile der Außenfassade mit Dämmung entfernt werden. Durch den Rauch- und Brandschaden ist die betroffene Wohneinheit derzeit nicht bewohnbar.
Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben. Nach 3 Stunden war der Einsatz für die Hauptwache und die Einheiten Stadtmitte/Asberg, Scherpenberg und Repelen der Freiwilligen Feuerwehr beendet.



Schermbeck: Kompressor brannte
Am Dienstagvormittag gegen 10:30 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Stichwort "Brand 2 - PKW BRAND" an die Einsatzstelle Weseler Straße alarmiert (B58). An der Einsatzstelle brannte ein Kompressoranhänger. Der Brand war durch einen Pulverlöscher bereits eingedämmt worden. Die Nachlöscharbeiten wurden durch einen Trupp mit einem C-Rohr durchgeführt. Nach der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei endete der Einsatz für die Feuerwehr gegen 11:15 Uhr.



Dinslaken: Unfälle
Am heutigen Dienstag (17.3.) kam es zu zwei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet, die die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dinslaken gefordert haben.
Beim ersten Einsatz unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung der beteiligten Personen. Hierbei wurden unter anderem Maßnahmen zur Erstversorgung sowie zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufes am Einsatzort durchgeführt und die ausgelaufenen Betriebsmittel abgestreut und aufgenommen.
Im weiteren Verlauf des Vormittages ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall mit der Meldung "eingeklemmte Person in PKW". An der Einsatzstelle stellte sich schnell heraus, dass die Person lediglich das Fahrzeug nicht eigenständig verlassen konnte. In diesem Fall unterstützten die Einsatzkräfte die verletzte Fahrerin beim Verlassen ihres Fahrzeugs. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst übergeben.
Zu den genauen Unfallursachen sowie zum Ausmaß der Verletzungen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz waren die Kräfte der Einheiten Stadtmitte, Eppinghoven und der Hauptwache sowie der Rettungsdienst der Stadt Dinslaken.



Bocholt: Verletzte Person bei Brand in der Küche
Die Feuerwehr Bocholt wurde am 16.03. 2026 um 22:50 Uhr zu einem Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus an der Blücherstraße gerufen. Die Anrufer meldeten Brandgeruch aus einer Wohnung im Erdgeschoss. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Person in der Brandwohnung angetroffen werden. In der Wohnung war es zu einem Entstehungsbrand in der Küche gekommen. Die Person zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst sowie den Notarzt versorgt. Die Feuerwehr konnte den Entstehungsbrand mit einem Trupp unter Atemschutz zügig ablöschen.
Die betroffene Wohnung wurde anschließend mittels Lüfter vom Brandrauch befreit.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 13 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen im Einsatz.



Xanten: Umgestürzte Bäume und uneinsichtige Autofahrer
Montag, 09.03.2026 - Am Montagabend wurde die Einheit Birten, gegen 19:24 Uhr, zur Rheinberger Straße (B57) alarmiert. Dort waren insgesamt drei Bäume auf die Fahrbahn sowie auf den angrenzenden Radweg gestürzt. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle gemeinsam mit der Polizei ab und beseitigten die Bäume mithilfe von Motorkettensägen. Während der Arbeiten stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein weiterer Baum umzustürzen drohte. Dieser wurde vorsorglich gefällt, um eine Gefährdung für den Straßenverkehr zu verhindern.
Trotz der eingerichteten Absperrmaßnahmen kam es während der Einsatzmaßnahmen zu einem gefährlichen Zwischenfall. Zwei PKW befuhren die bereits abgesperrte Einsatzstelle. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Dennoch bestand sowohl für die Fahrzeugführer, als auch für die eingesetzten Einsatzkräfte eine erhebliche Gefährdung.
Gegen 22:11 Uhr wurden die Einheiten Xanten-Mitte und Lüttingen zu einem Industriebetrieb auf der Hagdornstraße alarmiert. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei der anschließenden Erkundung stellte sich heraus, dass ein technischer Defekt ursächlich für die Auslösung war. Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.



Hamminkeln: Einsätze in Hamminkeln und Brünen
Am Donnerstag, dem 5. März 2026, rückte die Einheit Hamminkeln zu zwei Fehlalarmen aus, während die Einheit Brünen eine Dieselspur in Brünen bearbeitete. In allen Fällen gab es keine Schadenfeuer und keine größeren Maßnahmen.
Erster Einsatz: Brandmeldeanlage in Hamminkeln Die Löscheinheit Hamminkeln wurde um 10:45 Uhr in der Raiffeisenstraße zum Stichwort "Brandmeldeanlage" alarmiert. Die Feuerwehrkräfte erkundeten die Lage mit einer Wärmebildkamera und gaben schnell Entwarnung. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.
Zweiter Einsatz: Heimrauchmelder in Hamminkeln Um 16:03 Uhr folgte der zweite Alarm in der Marktstraße zum Stichwort "Ausgelöster Heimrauchmelder". Nach Erkundung wurde kein Feuer festgestellt, und die Einsatzstelle ging an den Eigentümer über. Auch hier betrug die Einsatzzeit etwa eine Stunde.
Dritter Einsatz: Dieselspur in Brünen
Die Einheit Brünen wurde um 17:33 Uhr zum Ortseingang auf die Hamminkelner Straße gerufen. Dort sicherten sie eine gemeldete Öl-/Dieselspur.

 

Februar 2026

Hamminkeln: Ereignisreicher Freitag
Am Freitag, den 27. Februar 2026, war die Löscheinheit 1 - Hamminkeln gleich mehrfach gefordert. Innerhalb eines Tages rückten die Einsatzkräfte zu drei unterschiedlichen Einsätzen im Stadtgebiet aus.
Bereits um 5:14 Uhr erfolgte die erste Alarmierung mit dem Stichwort "Person in Wohnung". Nach Erkundung der Lage konnte schnell ein Zugang zur Wohnung hergestellt werden, sodass kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich war. Nach kurzer Zeit war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte rund 45 Minuten im Einsatz.
Nur rund anderthalb Stunden später, um 6:40 Uhr, folgte die nächste Alarmierung. Diesmal löste eine Brandmeldeanlage im Bereich Weikenrott aus. Vor Ort kontrollierten die Feuerwehrleute den betroffenen Bereich, konnten jedoch kein Schadenfeuer feststellen. Die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben. Hier waren 16 Kräfte für rund 45 Minuten eingesetzt.
Am Nachmittag um 17:09 Uhr ging der dritte Alarm des Tages ein: Unter dem Stichwort "Hindernis" wurde die Löscheinheit in den Loikumer Rott gerufen. Nach einem Verkehrsunfall drohte dort eine beschädigte Straßenlaterne umzustürzen. Nachdem der Netzbetreiber die Laterne stromlos geschaltet hatte, wurde sie von der Feuerwehr entfernt und die Einsatzstelle abschließend an die Polizei übergeben. Insgesamt waren 13 Einsatzkräfte rund eine Stunde im Einsatz.
Die Löscheinheit Hamminkeln blickt damit auf einen einsatzreichen Freitag zurück.




Dinslake
n: Lkw-Brand
Am heutigen Freitag (27.2.) wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem LKW-Brand auf dem Gelände des DIN-Service alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Ladung eines Müllfahrzeuges aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten war. Mitarbeitende des DIN-Service hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr umsichtig reagiert. Sie entluden das Fahrzeug und leiteten erste Löschmaßnahmen ein. Dadurch konnte der Brand auf den Müllberg begrenzt und gezielt bekämpft werden. Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Strahlrohr ab.
Durch das schnelle und besonnene Handeln der Mitarbeitenden konnte eine Ausbreitung der Flammen auf das Fahrzeug verhindert werden. Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet. Neben den hauptamtlichen Kräften waren die Einheiten Stadtmitte und Hiesfeld sowie der Rettungsdienst im Einsatz.



Goch: Gebäudebrand verhindert
Aus unklarem Grund hat heute Nacht (25.2.) in Asperden ein Reisemobil gebrannt. Das Fahrzeug war unmittelbar an einer Scheune auf einem Grundstück an der Triftstraße abgestellt. Um 23.42 Uhr wurden Löscheinheiten aus Asperden, Kessel und der Stadtmitte alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand das Wohnmobil in Vollbrand. Die Flammen drohten auf die Scheune überzugreifen. Dies konnten die Löschtrupps durch eine sogenannte Riegelstellung verhindern. Das Wohnmobil selbst war nicht mehr zu retten.
Nach knapp 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich in der Folge jedoch noch bis nach 1 Uhr hin. Vor Ort waren 34 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan Bömler.
Die Ursache für den Brand ist unklar, auch die Höhe des entstandenen Sachschadens steht nicht fest.



Schermbeck: Zwei Einsätze
In den letzte Tagen (25.2.) kam es zu zwei Einsätzen für den Löschzug Schermbeck.
Am vergangenen Sonntag wurde der Löschzug Schermbeck um 12:56 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Betriebsmittel laufen aus" zur Weseler Straße Ecke Tiefer Weg alarmiert.
Vor Ort waren zwei PKW in einen Verkehrsunfall verwickelt. Personen waren weder eingeklemmt noch eingeschlossen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rollten die Unfallfahrzeuge von der Fahrbahn und übergaben die Einsatzstelle der Polizei.
Der Einsatz endete um 13:59 Uhr.
Heute wurde dann der Löschzug Schermbeck um 16:42 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Ölspur" zum Schwalbensteg alarmiert.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine rund 50 Meter lange Ölspur vor. Diese wurde mit Bindemittel abgestreut und im Anschluss aufgenommen.Der Einsatz endete um 17:29 Uhr.



Moers: Bungalow nach Brand unbewohnbar
Am Sonntag (22.02.26) wurde die Feuerwehr Moers, um 2 Uhr in der Nacht, zu einem Zimmerbrand an der Friemersheimer Str. in Moers-Asberg alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, brannte ein Raum eines Bungalows bereits in voller Ausdehnung. Alle Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie retten und befanden sich auf der Straße vor dem Gebäude. Nach rettungsdienstlicher Erstversorgung wurden zwei Personen in örtliche Krankenhäuser transportiert, nachdem sie giftige Rauchgase eingeatmet hatten.
Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer im Innen- und Außenangriff. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Dach sowie der gesamte Innenraum auf mögliche Glutnester kontrolliert. Durch den Rauch- und Brandschaden ist das gesamte Gebäude nicht bewohnbar.
Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben.
Im Einsatz war die Hauptwache sowie die Einheiten Schwafheim und Kapellen der Freiwilligen Feuerwehr. Gegen 5:30 Uhr waren alle Einsatzkräfte wieder Einsatzbereit an ihren Standorten.



Bocholt: Wohnungsbrand im Mehrfamilienhaus

Am Abend des Rosenmontags (16.2.) wurde die FW Bocholt zu einem Wohnungsbrand gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, das eine Küche in einer Wohnung im 3.OG eines Mehrfamilienhauses brannte. Keine Personen in der Wohnung waren gefährdet. Für die anderen Bewohner bestand auch zu keiner Zeit eine Gefahr. Sie konnten während des Einsatzes in Ihren Wohnungen bleiben. Der Angriffstrupp ging unter Atemschutz in die Brandwohnung vor. Er setzte eine Rauchschürze an der Wohnungseingangstür um das Treppenhaus möglichst rauchfrei zu belassen. Unterstützt wurde die Massnahme durch eine aktive Belüftung eines Elektro-Lüfters vor der Haustür. Der Brand war schnell unter Kontrolle und die Brandreste wurden aus der Wohnung befördert. Durch die noch anwesende Brandsicherheitswache für den Rosenmontagszug, konnte die hauptamtliche Wache mit Ihren 11 Kameraden/innen durch 6 weitere freiwillige Kräfte schlagkräftig ausrücken. Im Einsatz waren zwei Löschgruppenfahrzeuge eine Drehleiter, ein Kommandowagen und ein Krankenwagen vom DRK, welcher uns von der Einsatzleitung des Rosenmontagszuges angeboten wurde. Da bei Alarmierung alle Rettungswagen der hauptamtlichen Wache im Einsatz waren. Der Rettungsdienst hatte bis zu diesem Brandeinsatz auch schon 24 Einsätze in und um den Karnevalszug.



Kleve: Flammen schlagen aus Fenstern
Am heutigen Montag, dem 2. Februar 2026, wurden um 15:07 Uhr der Löschzug Kleve sowie der Löschzug Süd, bestehend aus dem Löschzug Materborn und der Löschgruppe Reichswalde, gemeinsam mit städtischen Bediensteten sowie dem Einsatzleitwagen der Löschgruppe Wardhausen-Brienen zu einem Gebäudebrand in der Märkischen Straße im Ortsteil Kleve alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bereits ein erheblicher Feuerschein aus einer Wohnung im Erdgeschoss festgestellt werden. Mehrere Fensterscheiben waren bereits geplatzt und aus den Öffnungen schlugen offene Flammen.
Es wurden daher umgehend erste Löschmaßnahmen eingeleitet. So wurde zur Eindämmung des Brandes zunächst ein Fensterimpuls mit einem Hohlstrahlrohr in das Brandfenster abgegeben, um die Flammen zurückzudrängen.
Parallel dazu gingen weitere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor.
Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden.
Im Anschluss wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien. Zudem wurde die betroffene Wohnung mittels Wärmebildkamera auf Glutnester untersucht und diese abgelöscht.
Die betroffene Wohnung ist momentan nicht mehr bewohnbar und vollständig ausgebrannt.Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt; alle Bewohner konnten sich rechtzeitig aus dem Gebäude in Sicherheit bringen.
Der Einsatz konnte gegen 16:40 Uhr beendet werden.Insgesamt waren 38 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve im Einsatz.

 

Januar 2026


Bocholt/Suderwick/Dinxperlo: Internationale Zusammenarbeit bei Unfall
Am heutigen Morgen (2.1.) um 08:00 Uhr wurde der Feuerwehr Bocholt ein Verkehrsunfall auf der Straße Brückendeich im Ortsteil Suderwick gemeldet. Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
Die Straße Brückendeich verläuft unmittelbar entlang der deutsch-niederländischen Grenze und teilt den Ort zwischen beiden Staatsgebieten.
Alarmiert wurden die hauptamtliche Wache der Feuerwehr Bocholt, der Löschzug Suderwick sowie aufgrund der Grenznähe die Brandweer Dinxperlo. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich eine Person eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt, im Fahrzeug. Die technische Rettung der Frau wurde durch die Brandweer Dinxperlo durchgeführt.
Der Löschzug Suderwick stellte parallel den Brandschutz sicher und übernahm die Absicherung der Einsatzstelle.
Der Rettungsdienst des Kreises Borken war mit einem Rettungswagen aus Isselburg vor Ort, ebenso ein Notarzt aus Bocholt. Nach einer kurzen medizinischen Erstversorgung konnte die Patientin schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Anschließend erfolgte der Transport in ein Krankenhaus nach Doetinchem.
Der Einsatz ist ein hervorragendes Beispiel für die grenzüberschreitende deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Grenzgebiet. Durch das reibungslose und professionelle Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte konnte der Einsatz zügig und effektiv abgearbeitet werden.



Einsatzreiche Silvesternacht für die Feuerwehren
Die Feuerwehr Moers wurde an Silvester zu insgesamt 21 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen im Stadtgebiet alarmiert, allein 18 davon galt es im Zeitraum nach dem Jahreswechsel zu bewältigen.
Die durchaus einsatzreiche Nacht begann nur 3 Minuten nach dem Jahreswechsel, eine ausgelöste Brandmeldeanlage in Moers-Hülsdonk konnte schnell ohne Erkenntnisse abgearbeitet werden. Von hier aus ging es nahtlos bis in die frühen Morgenstunden mit zahlreichen Brandereignissen weiter. Meist entstanden aus unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern, wurden brennende Mülltonen, Sträucher und Hecken, sowie Reste von Feuerwerksbatterien abgelöscht.

In Moers-Repelen brannten am Dongratshof mehrere Müllbehälter direkt an einer Hausfassade. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden, dennoch musste die Fassade mit Außendämmung teilweise geöffnet und abgelöscht werden.
Im Bereich Moers-Mattheck brannten mehrere Müllbehälter auf der Leipziger Str. sowie dem Dresdener Ring, auch hier in unmittelbarer Nähe des Gebäudes.
In Moers-Hülsdonk griff der Brand mehrerer Mülltonnen auch auf ein abgestelltes Fahrzeug über, die Anwohner konnten den Brand bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte eindämmen, dennoch wurde das Fahrzeug im hinteren Bereich stark beschädigt.

Der Rettungsdienst musste bis zum Morgen zu 43 Einsätzen ausrücken. Hier wurde die komplette Bandbreite von übermäßigen Alkoholkonsum, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern und Körperverletzungen behandelt. Das Alltagsgeschäft mit Einsätzen die nicht in Zusammenhang mit Silvester stehen, fallen während dieser Zeit selbstverständlich weiter an.

In der Silvesternacht standen 6 Rettungswagen und ein Notarzt zur Verfügung. Für die anfallenden Brandeinsätze waren die Hauptwache sowie die Einheiten Stadtmitte/Asberg, Scherpenberg, Hülsdonk und Repelen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.



Für die Bocholter Feuerwehr und den Rettungsdienst hat das neue Jahr erwartungsgemäß mit zahlreichen Einsätzen gestartet. Im Zeitraum vom 31.12.2025, 08:00 Uhr bis zum 01.01.2026 wurden durch die diensthabenden Einsatzkräfte insgesamt 39 Einsätze abgearbeitet.

Im Rettungsdienst kam es im Rahmen eines Einsatzes bedauerlicherweise zu einem Angriff auf Einsatzkräfte. Hierbei wurden zwei Einsatzkräfte leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch glücklicherweise fortsetzen.

Die Feuerwehr rückte zu 12 Bränden aus, zu denen es überwiegend in der Zeit von 00:00 Uhr und 05:00 Uhr gekommen war. Hierbei handelte es sich überwiegend um brennende Papiercontainer und Hecken.
Ebenfalls kam es zu mehreren Fehlarmen bei Objekten mit Brandmeldeanlage.
Glück im Unglück hatte eine Familie auf der Rheder Straße. Hier meldeten aufmerksame Bürger gegen 01:00 Uhr ein Feuer an Mülltonnen die direkt an der Hauswand standen. Das Feuer zerstörte Teile der Fassade und der Brandrauch zog über eine Abluftöffnung der Küche ins Erdgeschoss des Hauses. Die Bewohner konnten das Haus glücklicherweise unverletzt verlassen nachdem Sie durch die Feuerwehr geweckt wurden. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Das gesamte Haus wurde anschließend durch die Einsatzkräfte entraucht.
Kurz vor Schichtende kam es zu einem Brand einer Gartenhütte im Ortsteil Suderwick. Hier war neben den diensthabenden Einsatzkräften ebenfalls der Löschzug Suderwick der Feuerwehr Bocholt im Einsatz. Die hauptamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden in der Silvesternacht durch ehrenamtliche Kräfte, die zwei zusätzlichen Fahrzeuge besetzten, unterstützt.

Der Rettungsdienst der Stadt Bocholt wurde durch einen Rettungswagen des Maltester Hilfsdienstes verstärkt. Somit waren in der Silvesternacht insgesamt 33 Einsatzkräfte aus Haupt- und Ehrenamt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst im Einsatz.
 


In Erwartung an ein hohes Einsatzaufkommen an Sylvester hat die Feuerwehr Dinslaken sowohl im abwehrenden Brandschutz, als auch im Rettungsdienst vorgesorgt. Neben der diensthabenden hauptamtlichen Wachbereitschaft wurde von der ehrenamtlichen Einheit Stadtmitte am Abend ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug und von der ehrenamtlichen Einheit Eppinghoven ein Tanklöschfahrzeug besetzt, welche an der Feuer- und Rettungswache bereit standen. Für den Rettungsdienst standen am Abend zwei weitere Rettungswagen, davon einer an der Rettungswache Dinslaken und einer an der Rettungswache Voerde zur Verfügung.
Die Einheiten der Feuerwehr sind an Sylvester mit insgesamt 12 Einsätzen beschäftigt gewesen. Acht Einsätze fanden nach Mitternacht statt. Da in der Zeit ab 00:16 Uhr bis 00:35 Uhr mehrere Einsätze zeitgleich stattfanden, wurden zusätzlich noch die ehrenamtlichen Einheiten Stadtmitte und Hiesfeld alarmiert.
Über den Tag verteilt, musste die Feuerwehr in drei Fällen mit dem Stichwort "Person hinter verschlossener Tür", den Zugang für den Rettungsdienst zu einem Notfallpatienten gewährleisten.
In sechs Fällen brannten diverse Müllbehälter, Unrat und eine Hecke. Auch brannte am späten Abend ein Altkleidercontainer am Johannesplatz. Außerdem wurden nach Mitternacht zwei PKW-Brände gemeldet, wobei ein PKW am Baßfeldshof aus ungeklärter Ursache vollständig ausgebrannt ist. Weiter wurde ein Zimmerbrand am Rutenwallweg gemeldet. Hier konnte durch die Feuerwehr kein Brandereigniss festgestellt werden, jedoch wurden zwei Bewohnende vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Für den Rettungsdienst gab es in der Sylvesterschicht insgesamt 45 medizinische Notfälle zu bewältigen.
34 davon sind von acht Uhr morgens bis Mitternacht abgearbeitet worden. Das Einsatzspektrum an internistischen und chirurgischen Notfällen war vielfältig, jedoch gab es keine Einsätze mit Verletzungen, die auf unsachgemäßen Feuerwerksgebrauch zurückzuführen sind. Um 0:13 rückte der Rettungswagen zu dem ersten Notfall im neuen Jahr aus.



Für die Feuerwehr Xanten verlief der Jahreswechsel insgesamt ruhig. In der Silvesternacht musste lediglich ein Einsatz abgearbeitet werden.
Gegen 01:41 Uhr wurde die Einheit Xanten-Mitte zur Straße Waldblick alarmiert. Dort war ein Müllcontainer in Brand geraten. Das Feuer konnte zügig mit einem Strahlrohr abgelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden, nach kurzer Zeit war der Einsatz beendet.

Unabhängig vom Silvestergeschehen wurden die Einheiten Xanten-Mitte, Xanten-Nord und Wardt am Nachmittag zu einem Verkehrsunfall auf dem Bankscher Weg alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt sein.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Alleinunfall eines Pkw handelte, der gegen einen Baum geprallt war. Entgegen der Meldungen war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte lediglich die Einsatzstelle ab und schaltete das Fahrzeug stromlos. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, der Einsatz konnte zügig beendet werden.



Oberhausen: Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch in der Silvesternacht zu gewährleisten, wurden Einsatz- und Personalstrukturen frühzeitig verstärkt. Neben dem regulären Dienstbetrieb standen an beiden Feuer- und Rettungswachen zusätzliche Rettungsmittel zur Verfügung.
Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte sowohl durch die Besetzung von Fahrzeugen auf den Wachen als auch durch weitere Einsatzkräfte in ständiger Alarmbereitschaft, um bei Bedarf kurzfristig eingesetzt werden zu können. Zusätzlich wurde die Leitstelle personell verstärkt, um das erhöhte Notrufaufkommen zügig und zuverlässig bearbeiten zu können.
Bereits im Vorfeld des Jahreswechsels hatte die Feuerwehr Oberhausen die Bevölkerung auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern hingewiesen. Ziel war es, Gefahren für Menschen, Tiere und Sachwerte möglichst zu reduzieren und den Einsatzkräften ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen.

Im Verlauf der Silvesternacht kam es im gesamten Stadtgebiet zu zahlreichen Einsätzen.
Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr Oberhausen:
- Brandeinsätze: 24
- Technische Hilfeleistungen: 9
- Rettungsdiensteinsätze: 69

Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden im gleichen Zeitraum
- Brandeinsätze: 12
- Technische Hilfeleistungen: 5
- Rettungsdiensteinsätze: 70
bewältigt.

Der überwiegende Teil der Feuerwehreinsätze stand in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Jahreswechsel und umfasste unter anderem Brände von Müllcontainern oder Unrat. Im Bereich des Rettungsdienstes handelte es sich überwiegend um typische medizinische Notfälle. Lediglich ein Einsatz war auf den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen, bei dem eine Person durch eine Rakete leicht am Kopf verletzt wurde.

Gegen 22:00 Uhr kam es auf der Mülheimer Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden. Vier Rettungswagen transportierten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab und unterstützte den Rettungsdienst an der Einsatzstelle.

Um 1:15 Uhr kam es im Stadtteil Borbeck zu einem Brand, bei dem eine Gartenlaube vollständig abbrannte. Die Einsatzkräfte waren bis etwa 2:30 Uhr mit den Löscharbeiten und der Nachkontrolle vor Ort im Einsatz.

Die Feuerwehr Oberhausen bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für ihren Einsatz zum Jahreswechsel.



In der Silvesternacht von Dienstag auf Mittwoch (31. Dezember 2025 auf 1. Januar 2026) verzeichnete die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr insgesamt ein vergleichsweise ruhiges Einsatzgeschehen. In der Zeit ab Dienstagabend gegen 21:00 Uhr bis Mittwochmorgen um 06:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu insgesamt 23 Brandeinsätzen sowie 27 Rettungsdiensteinsätzen alarmiert. Erfreulicherweise kam es während der Silvesterschicht zu keinen Angriffen auf Einsatzkräfte.
Der Schwerpunkt der Brandeinsätze lag erwartungsgemäß in den Stunden nach dem Jahreswechsel: Von den 23 Brandeinsätzen entfielen 21 Alarmierungen auf die Zeit nach 00:00 Uhr. Insgesamt handelte es sich bei 18 Einsätzen um Kleinbrände (brennende Papiercontainer und Mülltonnen) und einen PKW-Brand, die durch die eingesetzten Kräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr zügig abgelöscht beziehungsweise kontrolliert werden konnten.

Zimmerbrand auf der Leineweberstraße schnell unter Kontrolle
Neben den Kleinbränden wurde die Feuerwehr auch zu einem Zimmerbrand auf der Leineweberstraße alarmiert. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Broich befand sich zum Zeitpunkt der Feststellung in unmittelbarer Nähe bereits mit Löscharbeiten an einem anderen Einsatz beschäftigt. Anwohner machten die Besatzung auf einen Brand auf einem Balkon aufmerksam.
Die Einsatzkräfte alarmierten umgehend weitere Kräfte nach und leiteten parallel die Brandbekämpfung ein. Zeitgleich wurde der Brand von außen mit einem Strahlrohr bekämpft. Zudem ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer zunächst von außen eingedämmt und nach Betreten der betroffenen Wohneinheit im weiteren Verlauf auf dem Balkon endgültig gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Einsatz konnte nach rund 40 Minuten beendet werden.

Der Rettungsdienst verzeichnete im selben Zeitraum insgesamt 27 Einsätze. Auch hier blieb die Lage insgesamt ruhig, größere besondere Einsatzlagen traten nicht auf.

Die Berufsfeuerwehr wurde in der Silvesternacht durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr in Broich und Heißen tatkräftig unterstützt.



Der Jahreswechsel 2025/2026 gestaltete sich für die Feuerwehr Mönchengladbach durchaus einsatzreich.
Insgesamt waren 105 Einsätze zu erledigen. Hiervon waren 77 Einsätze der Notfallrettung, davon 18 unter Beteiligung eines Notarztes. Ein Großteil des Einsatzgeschehens spielte sich nach 00:00 Uhr des Neujahrstages ab. Von Mitternacht bis 07:00 Uhr am Morgen rückte der Rettungsdienst und der Brandschutz zu 51 Notfalleinsätzen aus. Viele Einsätze waren auf zu hohen Alkoholkonsum zurückzuführen, aber auch auf unsachgemäße Nutzung von Silvesterfeuerwerk. In der Nacht kam es zu 25 Kleinbränden von Unrat, Hecken und Mülltonnen.

Beim Ablöschen eines Kleinbrandes wurde die Besatzung eines Löschfahrzeugs massiv durch den Bewurf mit Feuerwerkskörpern sowie durch Beschuss mit Raketen behindert. Ein Einsatz der Feuerwehr war erst nach polizeilicher Absicherung der Einsatzstelle möglich.
Um 03:44 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Straße "Am Fußfall" in Schelsen aus. Hier brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Holzbau neben dem Wohngebäude. Ein Nachbar hatte zuvor versucht, eine im Gebäude befindliche Person zu retten, musste diesen Versuch jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung abbrechen. Umgehend wurde die Brandbekämpfung über eine Drehleiter sowie durch einen Trupp am Boden eingeleitet. Parallel dazu konnte eine in ihrer Gehfähigkeit eingeschränkte Person aus dem Gebäude gerettet werden. Da sich diese im hinteren Bereich des Gebäudes aufgehalten hatte, blieb sie unverletzt. Der helfende Nachbar wurde vorsorglich vom Rettungsdienst auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht. Ein entsprechender Befund bestätigte sich nicht, sodass keine weitere medizinische Behandlung erforderlich war. Das betroffene Wohngebäude und die angrenzenden Nachbarobjekte wurden anschließend kontrolliert, die Bewohner konnten dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Durch Feuerwerk wurde die automatische Brandmeldeanlage in einem Supermarkt im Ortsteil "Am Wasserturm" ausgelöst. Ein Schaden konnte nicht ermittelt werden.

Im Einsatz waren alle Standorte der Berufsfeuerwehr und die Einheiten Schelsen, Giesenkirchen, Neuwerk, Hardt, Odenkirchen und Rheindahlen der Freiwilligen Feuerwehr. Die in der Silvesternacht diensthabenden Kräfte des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr wurden durch vier weitere Rettungswagen der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) verstärkt.