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Archiv HSRW: 2023   2022 Kindernothilfe

Akademische Jahresfeier ganz im Zeichen des 15jährigen Jubiläums der Hochschule

 Kleve/Kamp-Lintfort, 14. Juni 2024 - Kurzweilige Redebeiträge, eine Podiumsdiskussion sowie Auszeichnungen für Studierende und Lehrende standen am 12.06.2024 bei der Akademischen Jahresfeier der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) im Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus lag auf dem 15jährigen Bestehen der Hochschule, wobei insbesondere ihre Bedeutung für die Region und für die Ausbildung von Fachkräften thematisiert wurde. Rund 200 Teilnehmende waren der Einladung an den Campus Kamp-Lintfort gefolgt.  

©HSRW/Torsten Barthel

In ihrem Impuls-Vortrag „Die jungen Wilden – 15 Jahre Neugründungen in NRW“ warf die Präsidentin der Hochschule Ruhr West, Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, einen Blick von außen nicht nur auf die HSRW und hielt fest: „Gerade Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, mit ihrer Nähe zu den Unternehmen und gesellschaftlichen Akteur*innen zeigen immer wieder, dass sie Treiber für regionale Entwicklungen sein können, wenn sie – wie im Fall der HSRW – auf die spezifischen Bedarfe ihrer Region eingehen.“


Wie wichtig gerade die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in der Hochschullandschaft sind, betonte auch Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal, in seiner Begrüßung, bei der er einen Blick zurück, aber auch nach vorne warf: „Eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schaffen, war die Gründungsvision für die HSRW. Seitdem hat sich die Hochschule rasant entwickelt und sich nicht nur mit der Ausbildung von Fachkräften, sondern auch mit Forschungs- und Transferaktivitäten in der Region einen Namen gemacht.“


Bei der Podiumsdiskussion mit dem Thema „Die Bedeutung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, speziell der Hochschule Rhein-Waal – international und divers, in der Region und für die Region“ kamen unterschiedliche Perspektiven zur Sprache. So erinnert Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort, daran, wie bedeutsam die Gründung der Hochschule für die Stadt war – gerade in Zeiten des strukturellen Wandels.


Nach der Schließung von Zeche und Bergbau ergab sich mit der Hochschulgründung eine neue Perspektive. Heute prägt die Hochschule mit ihren vielfach internationalen Studierenden wie selbstverständlich das Stadtbild. Die Vorstellung, dass Hochschulen für Angewandte Wissenschaften vor allem für die Bereitstellung von Fachkräften verantwortlich sind, entkräftete Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Vorsitzender der Landesrektor_innenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften e.V., leicht.

Er stellt vielmehr die Interessen der Studierenden in den Mittelpunkt: „Auftrag ist immer zuallererst die Qualifikation junger Menschen.“ In diesem Sinne fungieren Hochschulen für Angewandte Wissenschaften als Magnete für junge Menschen, wovon nachgelagert auch die jeweiligen Regionen profitieren. Weitere Teilnehmende an der Podiumsdiskussion waren von der HSRW Prof. Dr. Klaus Hegemann, Dekan der Fakultät Kommunikation und Umwelt, Prof. Dr. Tatiana Zimenkova, Vizepräsidentin für Internationales und Diversität, sowie die Studentin Johanna Seegers, Studentin des englischsprachigen Studiengangs International Relations.


Letztere betonte, dass sie das Englische und die Internationalität an der HSRW für eine wunderbare Sache hält, jedoch die Deutschangebote für internationale Studierende wichtig zur Enkulturation sind und ausgebaut werden sollten. Gerade aus studentischer Sicht sieht sie zudem beim öffentlichen Nahverkehr an beiden Hochschulstandorten großes Verbesserungspotential. Vizepräsidentin Zimenkova stellte Chancengleichheit für alle Studierenden in den Mittelpunkt: „An der HSRW versuchen wir, Teilhabe groß zu schreiben.“


Dazu gehört auch eine gute Genderdurchmischung. Ziel ist es, beispielsweise mehr Frauen und Transpersonen von der Aufnahme eines ingenieurswissenschaftlichen Studiengangs zu überzeugen, mehr Männer für den Studiengang Kindheitspädagogik zu gewinnen. Dekan Hegemann plädiert für eine bedarfsgerechte Ausbildung, bei der die Verbindung von Theorie und Praxis sichergestellt wird. Dafür sorgt an der HSRW beispielweise das im Curriculum verankerte Praxissemester.  


DAAD-Preis
Den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis erhielt in diesem Jahr Sanda Iacub, Studentin im fünften Semester des Studiengangs International Business Administration der Fakultät Kommunikation und Umwelt. Mit dem DAAD-Preis werden hervorragende Studienleistungen internationaler Studierender, die ihr Studium in Deutschland absolvieren, gewürdigt. In ihrer Laudatio wies Prof. Dr. Kathrin Weidner, Professorin für Operations and Innovation Management, darauf hin, dass die Preisträgerin sowohl von ihren theoretischen als auch praktischen Leistungen her zu den mit Abstand besten Studierenden ihres Studienganges gehört.


„Neben ihrer herausragenden akademischen Leistung hat Frau Iacub maßgeblich zur studentischen Selbstverwaltung beigetragen und sich darüber hinaus engagiert“, so Weidner, die für die Nominierung der Studentin sorgte.  

©HSRW/Torsten Barthel

Award des ZONTA Club Niederrhein
Bereits zum zwölften Mal wurde der mit 1.000 Euro dotierte Award des ZONTA Clubs Niederrhein verliehen. Mit diesem Preis werden Studentinnen der Hochschule ausgezeichnet, die sich auf besondere Weise für die Hochschule Rhein-Waal und für ihre Kommilitonen*innen einsetzen und/oder sich außeruniversitär ehrenamtlich engagieren. Preisträgerin in diesem Jahr ist Michelle Evelyn Hudnell, Masterstudentin im zweiten Semester des Studiengangs Economics and Finance (M.Sc.), die von Prof. Dr. habil. Gregor van der Beek nominiert wurde.


Dieser stellt in seiner Laudatio heraus, dass Hudnell überzeugte Vertreterin eines internationalen Austauschs ist und über interkulturellen Kompetenzen verfügt, die sie vielfältig u.a. zur Unterstützung von Kommiliton*innen und in Internationalisierungsprojekten einbringt. Dies macht sie zu einer mehr als würdigen Empfängerin für die diesjährige Auszeichnung, ergänzte Sarah Krom, Präsidentin des ZONTA Clubs, die den Award überreichte und die Preisträgerin in der Zonta-Gemeinschaft willkommen hieß.  

©HSRW/Torsten Barthel

Lehrpreis
Gleich zwei Lehrpreise wurden dieses Mal bei der Jahresfeier vergeben, der für 2023 und der für 2024. Mit der Vergabe des Lehrpreises zeigt die Hochschule Rhein-Waal den hohen Stellenwert, den die Qualität der Lehre innerhalb der Hochschule einnimmt, und würdigt das Engagement ihrer Lehrenden. Er wird unter einem jährlich wechselnden Leitthema vergeben und ist jeweils mit 10.000 Euro dotiert.


Den Lehrpreis 2023 zum Thema „Gute Prüfungspraxis“ erhielt Prof. Dr. Daniel H. Scheible,  Professor für Betriebswirtschaftslehre und Interkulturelle Kompetenz am Campus Kamp-Lintfort. Prof. Dr. Jörg Petri, Vizepräsident für Studium, Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung, der den Preis überreichte, schließt sich in seiner Laudatio der Jury an: „Prof. Scheible überzeugt mit seinen vielfältigen Prüfungsangeboten und Auswahlmöglichkeiten, die zu seinen Lehrzielen passen. Darüber hinaus sieht er sich ganz klar als Lernbegleiter, was sich auch in den vielen Angeboten zur Begleitung und Beratung seiner Studierenden zeigt.“

©HSRW/Torsten Barthel

Preisträgerin des Lehrpreises 2024 ist Prof. Dr. Steffi Wiedemann, Professorin für Nutztierwissenschaften und Umweltwirkungen an der Fakultät Life Sciences am Campus Kleve. Der diesjährige Preis hatte „Studentische Vielfalt als didaktisches Element in der Hochschullehre“ zum Thema.

©HSRW/Torsten Barthel

In der Auswahl durch die Jury setzte sich Prof. Wiedemann durch, weil sie dies in ihrer Lehre auf vielfältige Weise verfolgt. So baut sie in ihre Lehre zur Tierhaltung systematisch Elemente ein, bei denen die Studierenden Erfahrungen aus ihren Herkunftsländern einbringen und sich über Projektarbeiten intensiv dazu austauschen.


An der abendlichen Akademischen Jahresfeier nahmen rund 200 Hochschulangehörige, Freunde und Förderer sowie regionale Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft teil. Sie bildete den feierlichen Abschluss des Dies Academicus, eines jährlich an der Hochschule begangenen akademischen Feiertages. Moderator des Abends war der Autor und Journalist Dr. Jan-Martin Wiarda, der souverän durch den Abend führte und die Podiumsdiskussion durch kritische Fragen antrieb.


Tagsüber war der neue Hochschulentwicklungsplan 2030 (HEP 2030) Gegenstand verschiedener Veranstaltungen. Dieser wurde über einen längeren Zeitraum als Ergebnis eines partizipativen Prozesses erarbeitet und in den letzten Monaten finalisiert. Der HEP 2030 wurde erstmals der Hochschulöffentlichkeit präsentiert. In den kommenden Wochen wird er publiziert und damit auch der breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.            


Wer rettet die Welt?

Kleve/Kamp-Lintfort, 11. Juni 2024 - Mit dieser Leitfrage befasste sich am 5. Juni 2024 der 5. Ethik-Tag der Hochschule Rhein-Waal. Der Ethik-Tag der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) hatte sich mit „Wer rettet die Welt?“ eine ambitionierte Leitfrage zum Thema genommen. Die Welt wurde bei der Veranstaltung zwar nicht gerettet, doch an dem Tag wurden Wege aus der Ohnmacht aufgezeigt, welche sich angesichts globaler und vielfacher Krisen einstellen kann.  


So groß die Herausforderungen auch sein mögen, Lösungsansätze finden sich häufig gerade in kleineren Zusammenhängen – in der Familie, im Betrieb, in der Kommune. Damit lässt sich vielleicht nicht die Welt retten, sehr wohl lassen sich jedoch kleine Schritte gehen, die gemeinsam Großes bewirken können. Entsprechend lautete die Aufforderung im Untertitel der Veranstaltung: „Transformation gestalten in Zeiten der Polykrise“.


Diesem Thema widmeten sich Bürger*innen, Wissenschaftler*innen, Studierende, Unternehmer*innen und kommunale Vertreter*innen. Nach Grußworten des Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, begleitete Moderatorin Johanna Horn das zahlreiche Publikum durch den Tag. Thematisch eröffnet wurde der Ethik-Tag durch eine Keynote von Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Diakoniewerk Zschadraß. Er beschäftigt sich mit der Kunst der Transformation sowie der Frage, was Transformation bedeutet, und erläutert, dass es sich hierbei nicht um einen linearen Prozess handele, sondern dieser in Schritten verlaufe.


Für Transformation nutzt er das Bild einer Wendeltreppe, die man spiralförmig nach oben oder unten gehen könne. Es gäbe keine Transformation ohne Anpassungen, Bewusstseinsveränderung und neue Regeln. Brunnhuber erklärte, dass Krisen immer auch Lernprozesse ausgelöst haben. Dass Transformation mit erheblichem gesellschaftlichen Spaltungspotenzial einhergeht, machte der Dialog-Vortrag von Prof. Dr. Alexander Brand und Prof. Dr. Jakob Lempp mit unterschiedlichen Aspekten deutlich: „Transformation Europas? Wird Europa in Zukunft von Populisten regiert?“.


Im Hinblick auf die Europawahl wurde thematisiert, was ein Rechtsruck im Europaparlament für die Transformation bedeuten könnte. Dabei wurde unter anderem betrachtet, dass die Polykrise einen Handlungsdruck entfache und gleichzeitig auch zu Veränderung vermeidenden populistischen Perspektiven führe. Als mögliche Strategien damit umzugehen, wurden unter anderem das Schließen einer Repräsentationslücke in der Politik und die Förderung von politischer Bildung sowie der Medienbildung, ein Abbau der überfordernden Krisenbewältigungsmaßnahmen und politisches Durchhaltevermögen diskutiert.


Weitere Wissenschaftler*innen der HSRW vertieften das Thema und zeigten praktische Handlungsmöglichkeiten auf: Prof. Dr. Daniela Lud ging in ihrem Impulsvortrag „Greening the Town – der Biodiversitätskrise mit Partizipation begegnen“ auf Flächenknappheit und Biodiversitätsverlust ein. Hierbei informierte sie über das Areal am Zechenpark in Kamp-Lintfort als Beispiel für Stadtnatur, welche gemeinsam mit den Bürger*innen partizipativ erhalten werde.


Das Citizen-Science-Projekt „Zechenparks wilde Flora“ biete einen Einblick in die große Pflanzenvielfalt dieses Gebiets, wobei hier zukünftig auch Insekten mit einbezogen werden. Prof. Dr. Timo Kahl und Prof. Dr. Kai Jörg Tiedemann beschäftigten sich in ihrem Vortrag „Der blinde Fleck in der Abfallentsorgung: Bürgerbeteiligung gegen lineare Trends in der Kreislaufwirtschaft“ mit den unterschiedlichen Verpackungsmaterialien und den damit verbundenen Herausforderungen der bestehenden Recyclingmethoden.


In ihrem Projekt „Transformers“ seien vor allem die analoge und digitale Bürgerbeteiligung und der zukünftige Umgang mit Materialien, die schwieriger zu recyceln sind, im Fokus. Neben der wissenschaftlich strukturierten Analyse setzen auch erste Demonstratoren diese Fragen im Green FabLab praktisch um. Nach den Vorträgen standen vier Workshops auf dem Programm. Prof. Dr. Florian Wichern und Barbara Arntz beschäftigten sich mit der Frage „Wer verändert die Landwirtschaft? – Visionen einer nachhaltigen Zukunft“.


Der Workshop von Prof. Dr. Irmgard Buder und Dr. André Wenda widmete sich dem Thema „Energie: Was brauchen wir und wie kann unsere Energieversorgung zukünftig aussehen?“. Mit dem Workshop „Beitrag der Wissenschaft zur gesellschaftlichen Transformation: Reichen festgefügte Muster oder brauchen wir neue Formen der gesellschaftlichen Kooperation?“ wurde von Dr. Jan-Hendrik Kamlage, Dr. Klaus Krumme und Dr. Vanessa Meinen eine Fragestellung aus dem Projekt TransRegINT näher betrachtet.


Und der englischsprachige Workshop „Visionary solutions for sustainable recycling: citizen participation and circular economy as a perfect match” fand mit Ubaida Dib, Sandoval-Betanco Jefferson-Josue und Marwin Wiegard statt und stellte die ersten Demonstratoren im Green FabLab vor. Prof. Dr. Jean-Pierre Wils, Professor für Philosophische Ethik und Kulturphilosophie an der Radboud-Universität Nijmegen, leitete die abschließende Podiumsdiskussion mit einer Keynote über das Verständnis von Freiheit im Hinblick auf Transformation ein.


Er erläutert, dass Neujustierungen und bisher kaum diskutierte Einschränkungen der Freiheit notwendig werden könnten, insbesondere um Freiheit zu erhalten. Kooperative Praktiken und Regionalisierung seien zur Stärkung von Resilienz notwendig. Für eine sozialverträgliche Transformation brauche es neue Praktiken des Gebens und Nehmens.


An der Podiumsdiskussion nahmen Prof. Dr. Dr. Stefan Brunnhuber, Prof. Dr. Jean-Pierre Wils und Bärbel Höhn, ehemalige Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft des Landes NRW, teil und diskutierten die Gestaltung der Transformation und Anpassungen der Lebensstile. Die ehemalige Ministerin betonte, dass die Beteiligung der Zivilgesellschaft wichtig sei und Transformation sozial gestaltet werden solle. Ein gemeinsamer Ausklang organisiert vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) rundete die Veranstaltung ab. Dazu gehörte auch Live-Musik der Band Soundscaper, deren Mitglieder Professoren der Hochschule sind.

Foto ©Mirko Musumeci/HSRW


‚Wildkräuter in Stadt und Garten: Frust oder Lust?

 Wie sich wilde Ecken auf Natur, Klima und Küche auswirken können‘ Eine Veranstaltung der Vortragsreihe ‚Besseres Klima – Gesündere Umwelt‘ in der Hochschule Rhein-Waal am 18. Juni 2024   Wilde Ecken im eigenen Garten verbessern das Stadtklima und fördern die Biodiversität, indem sie Rückzugsorte für lokale Tier- und Pflanzenarten schaffen. Doch was genau ist Stadtwildnis eigentlich und wie können wilde Kräuter in Garten und Küche integriert werden?

Foto © Sandra Neumann/ HSRW

Diesen Fragen gehen Luc Boekholt, Grün-, Umwelt- und Landschaftsplaner der Stadt Kleve, und Sandra Neumann, Wildpflanzenpädagogin und Mitarbeitende der Hochschule Rhein-Waal, am 18. Juni 2024 ab 19:00 Uhr im Tropenhaus Kleve nach. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe ‚Besseres Klima – Gesündere Umwelt‘, ein Kooperationsprojekt der Hochschule Rhein-Waal und Stadt Kleve, statt.



Langer Abend der Studienberatung der Hochschule Rhein-Waal am 13. Juni 2024

Kleve/Kamp-Lintfort, 4. Juni 2024 - Die Hochschule Rhein-Waal öffnet am 13. Juni 2024 ihre Türen für alle Studieninteressierten, die auf der Suche nach Orientierung in der breiten Bildungslandschaft sind. Der Beratungsabend, organisiert von der Zentralen Studienberatung, bietet eine ideale Gelegenheit, sich zum Thema Studium beraten zu lassen und die Hochschule und ihr Angebot kennenzulernen.

Abend der Studienberatung © André Ruckriegel / HSRW

Von 17 bis 20 Uhr haben Besucher*innen die Möglichkeit, sowohl am Campus Kleve in Gebäude 20, Minoritenstr. 1, als auch auf dem Campus Kamp-Lintfort in Gebäude 4 Fragen rund um das Thema Studium und Entscheidungsfindung zu stellen. Ziel der Veranstaltung ist es, Studieninteressierten eine persönliche und ergebnisoffene Beratung zu bieten, aber auch Eltern und andere Begleitpersonen sind herzlich eingeladen, bei Fragen oder Unsicherheiten das Angebot zu nutzen.


Der Lange Abend der Studienberatung ist ein kostenfreies Angebot. Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich. Die Zentrale Studienberatung steht vor, während und nach dem Langen Abend der Studienberatung für Fragen und Beratungsgespräche zur Verfügung. Interessierte können sich per E-Mail unter studienberatung@hochschule-rhein-waal.de an das Beratungsteam wenden.


Details „Langer Abend der Studienberatung“


Zielgruppe: Studieninteressierte, Eltern und Begleitpersonen Kosten kostenfrei Weitere Informationen und Anmeldung Langer Abend der Studienberatung | Hochschule Rhein-Waal (hochschule-rhein-waal.de) Kontakt studienberatung@hochschule-rhein-waal.de  

 

- Kinder-Uni-Vorlesung ‚Nachhaltige Landwirtschaft & Agroforst‘ am 3. Juni 2024
- Exkursion: Besichtigung eines Walnuss-Agroforsts am 7. Juni 2024
- Seminar/Workshop ‚Agroforst-Stammtisch für Praktiker*innen‘ am 7. Juni 2024

Kinder-Uni-Vorlesung ‚Nachhaltige Landwirtschaft & Agroforst‘ am 3. Juni 2024
Kleve/Kamp-Lintfort, 29. Mai 2024 - Die interaktive Vorlesung wird von Anna-Lea Ortmann, Doktorandin im Agroforst Reallabor des Projekts TransRegINT, geleitet. Anschaulich vermittelt sie den jungen Zuhörer*innen die Grundlagen nachhaltiger Landwirtschaft, wobei sie insbesondere auf das innovative Konzept des Agroforsts eingeht. Unter Agroforstwirtschaft versteht man eine Kombination verschiedener landwirtschaftlicher Nutzungsformen, wie z. B. Weidewirtschaft oder Ackerbau mit Baumobst. Durch Agroforstwirtschaft können Flächen ökologisch vielfältiger gestaltet werden.



Kindervorlesung in der Grundschule Rindern, Anna-Lea Ortmann, Doktorandin im Team Agroforst Reallabor der HSRW, begeistert Schüler*innen mit der Kinder-Uni ©Luisa_Hegner_HSRW


Exkursion: Besichtigung eines Walnuss-Agroforsts am 7. Juni 2024
Kalkar - Im Rahmen der ‚Agroforst Sommerwoche‘ lädt die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) gemeinsam mit dem Hof Birgel zu einem erlebnisreichen Rundgang durch einen WalnussAgroforst ein. Die noch junge Idee des Agroforsts vereint Ackerbau, Viehhaltung und Forstwirtschaft auf nur einer Fläche. Pia Haartz vom Hof Birgel erklärt bei der Begehung, wie Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen und unsere Gesellschaft stärken können.


Bei gutem Wetter gibt es die Gelegenheit, eine knapp 700 m² große Trüffelplantage zu besichtigen. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zur Diskussion bei Kaffee und Snacks. Die Teilnahmezahl ist auf 25 Plätze begrenzt. Eine Teilnahme ist erst nach bestätigter Anmeldung möglich: agroforst@hochschule-rhein-waal.de Tipp: Im Anschluss findet um 18:00 Uhr der erste ‚Agroforst Stammtisch‘ (nur) für Landwirt*innen und angehende Agrarforstler*innen im Tropenhaus auf dem Campus Kleve statt.



Neue Kooperationspartner*innen der Hochschule und Hof Birgel (v.l.n.r.): Jannis Menne, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der HSRW, Pia Haartz, Agroforstwirtin am Niederrhein, und Samuel Lemmen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der HSRW © Florian Gaisrucker / HSRW


Seminar/Workshop ‚Agroforst-Stammtisch für Praktiker*innen‘ am 7. Juni 2024
Kleve, Tropenhaus - Im Rahmen der ‚Agroforst Sommerwoche‘ lädt die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) Landwirt*innen, Agroforstpraktiker*innen und -interessierte zum Netzwerken ein. Damit Agroforstler*innen voneinander und vor allem miteinander lernen können, initiiert das ‚Agroforst Reallabor‘-Team der HSRW den ersten Agroforststammtisch im Seminarraum des Tropenhauses Kleve.


Agroforstwirtschaft erfreut sich zunehmenden Interesses, wenngleich sie noch ein Nischendasein führt. Der Stammtisch bietet daher Interessierten und Pionier*innen am Niederrhein, die sich der Agroforstwirtschaft zugewandt haben, die Möglichkeit mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Einige haben bereits Erfahrungen gesammelt und deren Potenziale entdeckt, während andere auf erste Probleme gestoßen sind und Lösungen dafür gefunden haben.


Die Projektmitarbeitenden und Vertreter*innen der HSRW freuen sich auf den Austausch und das gemeinsame Lernen über Agroforstinitiativen und -praktiken am Niederrhein. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Landwirt*innen! Bitte reichen Sie Anmeldungen bis zum 4. Juni 2024 per Email an florian.wichern@hochschule-rheinwaal.de ein.



Mit frisch gepflanzten Bäumen vom Acker zum Agroforst © Anna-Lea Ortmann / HSRW


 

Beratung für Abiturient*innen: ‚Abi – und jetzt? Wege nach dem Abschluss‘

Zentrale Studienberatung bietet Sprechstunden für Studieninteressierte an
Kleve/Kamp-Lintfort, 29. Mai 2024 - Mit dem Abitur beginnt für viele Schüler*innen ein neuer Lebensabschnitt, doch oft stellt sich schon kurz nach dem Abi die Frage: Was kommt jetzt? Um eine Antwort auf diese entscheidende Frage zu erhalten, öffnet die Zentrale Studienberatung der Hochschule RheinWaal im Rahmen des Programms KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) ihre Türen für kostenlose Sprechstunden.

Abi – und jetzt? © André Ruckriegel / HSRW


Am 4. und 5. Juni 2024 haben Schulabgänger*innen die Gelegenheit, sich am Campus Kleve, am Campus Kamp-Lintfort oder online über ihre Möglichkeiten nach dem Abitur zu informieren. Dabei stehen ihnen Berater*innen zur Seite, die bei der Studienwahl, den Bewerbungsfristen, den Studienvoraussetzungen und anderen Fragen rund um das Thema Studium helfen. Alle Interessierten sind willkommen, ihre individuellen Fragen und Anliegen zu besprechen, ganz unabhängig davon an welchem Ort später studiert wird. Schüler*innen können auch gerne einen Freund oder eine Freundin mitbringen, um sich gemeinsam beraten zu lassen.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungen finden jeweils am Dienstag, 4. Juni 2024, von 10 bis 12 Uhr statt – in Kleve im Erdgeschoß von Gebäude 20, Minoritenstr. 1 sowie am Campus Kamp-Lintfort im Erdgeschoß von Gebäude 4. Zusätzlich bietet die Zentrale Studienberatung am Mittwoch, 5. Juni 2024, von 14 bis 16 Uhr eine digitale Sprechstunde an.





 

15 Jahre Hochschule Rhein-Waal – das Campusfest unter dem Motto „Von allen für alle“ lockte viele Besucher*innen auf den Campus in Kleve

Kleve, 28. Mai 2024 - Die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) feierte am 25. Mai 2024 ihr 15-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Von allen für alle“ hatte sie die Menschen in der Region zu einem bunten Campusfest eingeladen und viele sind dem Aufruf gefolgt. Mit rund 50 Ständen und Programmpunkten präsentierte sich die Hochschule ihren Besucher*innen am Campus Kleve.

Schwanenritter-Race beim HSRW-Campusfest - vor vollbesetzten Rängen am Wendebecken vor der Mensa auf dem Campus Kleve lassen die Teilnehmenden ihre selbst gebauten Boote zu Wasser © Binh Minh Nguyen / HSRW


Entlang des Spoykanals gab es einen bunten Mix aus Mitmachaktionen, Vorführungen und Beiträgen aus der Hochschulgemeinschaft. Das inzwischen nahezu legendäre Schwanenritter-Rennen, das nach fünf Jahren endlich wieder stattfinden konnte, erwies sich als echter Publikumsmagnet. Vor prall gefüllten Rängen am Wendebecken vor der Mensa gab Professor William Megill am späten Nachmittag den Startschuss, woraufhin die Teilnehmenden ihre zuvor selbst gebauten Boote zu Wasser ließen und sich paddelnd – einige nach Kentern ihres Bootes auch schwimmend – auf den Weg entlang des Spoykanals zur Zielmarke an der Hebebrücke machten, begleitet vom aufmunternden Applaus des Publikums.


Den Sieg sicherte sich souverän das Team im Boot Nr. 8, das unter der Flagge der KSG vom Stapel lief. Selbstverständlich wurden alle teilnehmenden Teams ausgiebig für ihren engagierten Einsatz gefeiert. Das vielfältige Programm auf dem Campusgelände, in den Gebäuden und auf der eigens errichteten Bühne hielt für alle etwas bereit. Nachmittags fielen vor allem die vielen jungen Familien auf, die sich über ein buntgemischtes Kinderprogramm freuten.


Aber auch weitere Interessierte – ob jung oder alt – hatten sich auf den Weg gemacht, um das Campusfest zu erleben, an den Ständen haltzumachen oder bei Mitmachaktionen aktiv zu werden. Prof. Dr. Locker-Grütjen, Präsident der HSRW, stellt erfreut fest: „Unsere Hochschule konnte sich mit dem Campusfest einmal mehr der breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Es freut mich sehr, dass dies sehr gut angenommen wurde und viele der Einladung gefolgt sind. Dank des großartigen Engagements der Hochschulmitglieder beim Campusfest konnte die Vielfalt unserer Hochschule ein Stück weit sichtbar und vor allem auch erlebbar gemacht werden.“


Die Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule gaben Einblicke in ihren Studien-, Wissenschafts- sowie Arbeitsalltag und öffneten die Türen für einen Blick hinter die Kulissen. So gab es beispielsweise Führungen durch das Tropenhaus, Angebote auf dem Dach des MensaGebäudes und Aktionen in der Lernwerkstatt KLEX (ein Labor für „Kindliches Lernen Erfahren und Experimentieren“).


Fotoausstellungen illustrierten den Bau der Hochschule auf dem ehemaligen Hafengelände sowie den Umbau des Getreidespeichers zum heutigen Bibliotheksgebäude, dem „Wissensspeicher“. Viel Anklang fanden auch die Stände zu Forschungsprojekten und Themen wie Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Transformation und Gleichstellung. Darüber hinaus machten Aktionen wie Taschenlampenlöten, Raketenbau und bionische Roboter angewandte Wissenschaft erlebbar. Bis in die Abendstunden wurde vor der Bühne friedlich und fröhlich getanzt – zur Musik von DJ Maroox, der nicht nur beim studentischen Publikum für ausgelassene Stimmung sorgte.

 

 

 

 

 15 Jahre HSRW – Die Hochschule Rhein-Waal lädt zum Campusfest am 25. Mai 2024 ein

Kleve/Kamp-Lintfort, 22. Mai 2024 - Die Hochschule Rhein-Waal lädt die Menschen in der Region herzlich ein, ihr 15-jähriges Jubiläum mit einem bunten Campusfest am 25. Mai 2024 in Kleve zu feiern. Unter dem Motto ‚Von allen für alle‘ können sich die Besucher*innen von 14:00 bis 22:00 Uhr auf das legendäre 'Schwanenritter-Race' und ein vielseitiges Programm aus Wissenschaft, Live-Musik, Sport und sommerlicher Kulinarik freuen. Studierende, Fakultäten und Teams aus der gesamten Hochschule haben Experimente zum Mitmachen, Laborführungen, kulturelle Beiträge und vieles mehr für große und kleine Gäste entwickelt.

15 Jahre HSRW – Campusfest 2024 in Kleve ©Axel Breuer/HSRW


Zahlreiche Stände geben Einblicke hinter die Kulissen und bieten Campusleben zum Anfassen, Mitmachen und Selberbauen. Seit 15 Jahren bereichert die Hochschule Rhein-Waal in Kleve und Kamp-Lintfort die Hochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen mit innovativen, internationalen und interdisziplinären Studiengängen. Ihre Stärke liegt in der Verknüpfung von Studium, Praxis und Wissenschaft. Ihr 15-jähriges Bestehen ist ein Grund zum Feiern und die Hochschule lädt Studierende, Bürger*innen und Hochschulangehörige ganz herzlich zum Mitfeiern ein.


Das abwechslungsreiche Programm findet in vier farbig markierten Eventzonen entlang des Spoykanals statt. Mit der großen Campusbühne wird die Blaue Zone zur Tanzzone. Hier führt Jacob Beautemps ab 14:00 Uhr durch das Programm. Bekannt ist er als Science YouTuber und Forscher mit dem Talent, Zukunftsthemen und Wissenschaft greifbar zu machen. Auf der Bühne sorgen die Professorenband Orange Green, die Studierendenband Sons of Ham und die Coverband Hörbar für Stimmung. Zudem gibt es eine Kochshow und Interviews mit Studierenden. Ab 19:00 Uhr läutet DJ Maroox den Abend ein.


Das Festgelände bespielt die mobile Band Speedos mit akustischer Musik und unterhaltsamer Show. In den Zonen Grün, Rot und Orange wird die Hochschule zum Schauplatz des Lernens und der Unterhaltung mit einer Mischung aus Laborführungen, kulturellen Beiträgen und interaktiven Ständen. Studierende stellen ihre zahlreichen Clubs/Gruppen vor und laden zum Gespräch ein. Auch Teams der Hochschulverwaltung sind aktiv und bieten einen spannenden Einblick in die HSRW-Technikzentrale, eine Einführung in die Geheimnisse der Bewerbungsfotografie und vieles mehr.


Die Fakultäten und Einrichtungen machen ein Fest der Sinne erlebbar. Neben Verkostung von Honig der Hochschulbienen und dem Duftpfad können im Lebensmitteltechnikum vegane Milchalternativen hergestellt werden. Mit Themen wie Agroforstwirtschaft wird das Festgelände zum Zentrum der Nachhaltigkeit. Darüber hinaus laden Taschenlampenlöten, Raketenbau, Cartrennen und bionische Roboter zum Blick in die Zukunft der Wissenschaft ein.


Das Dach der Mensa lädt zum Austausch mit Studierenden aus aller Welt ein, denn hier können sich die Gäste in vielen Sprachen mit den Tutor*innen des Welcome Centres unterhalten, das Sprachtandem ausprobieren oder sich mit der Studienberatung ‚schlau spielen‘. Ab 14:25 Uhr startet das legendäre Schwanenritter-Race, das nach fünfjähriger Pause endlich in seine achte Runde geht.


Nach dem Startschuss auf der großen Campusbühne können Interessierte den zwölf Teams beim Bootsbau über die Schulter sehen und ab 16:00 Uhr beim ‚Race‘ der Schwanenritter im Hafenbecken mitfiebern, wer es im selbstgebauten Boot über den Spoykanal schafft. Jeder Eventzone bietet ein reichhaltiges Angebot für Kinder, das Kreativität und Neugier weckt, u.a. mit Fabelwesenschminken, Hüpfburg und Gartenrallye.


Auch für ein sommerlichkulinarisches Angebot ist gesorgt. Zudem wird die Geschichte der HSRW an vielen Orten auf dem Campus durch fotografische Rückblicke lebendig und erinnert etwa unter dem Motto „Wie aus dem Kornspeicher ein Wissensspeicher wurde“ an den Bau der Hochschule Rhein-Waal. Weitere Informationen zum detaillierten Programm finden sich unter: https://hsrw.info/campusfest



Mit der Europawahl startet die Vortragsreihe ‚Mittwochsakademie‘ in eine neue Runde

Kleve, 13. Mai 2024 - ‚Europa vor der Wahl – Themen, Kandidaten und Perspektiven zur Europawahl 2024‘ lautet der spannende Titel des Auftaktvortrags der diesjährigen Mittwochsakademie 2024 an der Hochschule Rhein-Waal. Damit greift Professor Dr. Jakob Lempp, Professor für Politologie an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie, am kommenden Mittwoch, 15. Mai 2024, um 18 Uhr wieder ein aktuelles Thema des Zeitgeschehens auf, um es zu hinterfragen und gemeinsam mit dem Publikum in großer Runde zu diskutieren.


•  Am kommenden Mittwoch startet die inzwischen traditionsreiche Vortragsreihe „Mittwochsakademie“ der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie in eine neue Runde. ‚Von regional bis global – Wirtschaft und Gesellschaft im aktuellen Zeitgeschehen‘ lautet das Motto der Reihe. Aktuelle Themen werden von Referierenden aus Wissenschaft und Praxis anschaulich präsentiert, theoretisch hinterfragt und in großer Runde diskutiert.

Das Programm findet jeweils mittwochs um 18:00 Uhr auf dem Campus der Hochschule in Kleve statt. Es beleuchtet unterschiedliche Facetten eines ausgesuchten Themas mit einer beeindruckenden Bandbreite von Vorträgen und spiegelt so die thematische und interdisziplinäre Vielfalt der Fakultät wider.


•  Den spannenden Auftakt der politikwissenschaftlichen Reihe bildet in diesem Jahr ein Vortrag am Mittwoch, 15. Mai 2024, um 18 Uhr. Das brandaktuelle Thema lautet: Europa vor der Wahl – Themen, Kandidaten und Perspektiven zur Europawahl 2024. Den Auftakt übernimmt Professor Dr. Jakob Lempp, Lehrstuhlinhaber für Politologie mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Professor Lempp stellt einleitend den britischen Politikwissenschaftler und Europaexperten Simon Hix vor, der mit Blick auf die bevorstehende Europawahl von einem zu erwartenden „sharp right turn“, einem scharfen Rechtsruck, spricht.


Die Stimmanteile für populistische Parteien dürften bei dieser Wahl deutlich steigen. Das wirft die Frage auf: Welche Folgen hat dies für die Europäische Union insgesamt? Der Vortrag geht zunächst auf die komplizierten Modalitäten der Europawahl ein, wirft dann einen Blick auf die deutschen und europäischen Kandidatinnen und Kandidaten sowie auf die zur Wahl stehenden Programme und fragt abschließend: Wie kann es in Europa weitergehen?

Die Vortragsreihe richtet sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit als auch an Studierende und Lehrende der Hochschule Rhein-Waal. Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.


Die Auftaktveranstaltung zur Europawahl findet in Gebäude 2, 1. OG, Raum 017 (02 01 017) statt. Eine aktuelle Übersicht über die Veranstaltungen der Mittwochsakademie 2024 sowie Zeit- und Raumangaben finden Sie unter: https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/veranstaltungen/Mittwochsakademie


Exkursion „Makrofotografie und Biodiversität am Niederrhein“

Für die Exkursion am 23. Mai 2024 zum ehemaligen Truppenübungsplatz KleveMaterborn sind noch Plätze frei Anmeldung bis zum 13. Mai 2024 auf transform-hsrw.org

Kleve, 6. Mai 2024 - Die Exkursion am 23. Mai 2024 ab 18:00 Uhr bietet Teilnehmenden die Möglichkeit, auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Materborn die vielfältige Welt der Insekten in ihrem natürlichen Lebensraum durch die Kameralinse zu erkunden. Treffpunkt ist der Parkplatz des ehemaligen Truppenübungsplatzes. Die Artenvielfalt des Geländes sowie Kniffe der Makrofotografie werden dabei unter fachkundiger Anleitung sichtbar und erlebbar gemacht.


Das ca. 100 ha umfassende Areal verfügt über artenreiche Mähwiesen, diverse Waldränder mit anschließendem Hochwald, eine Kastanienallee, Solitärbäume (Maronen), sumpfige Areale mit Erdhügeln, Flachgewässer und bewaldete, sandig-kiesige Dämme. In dem Gebiet wurden bereits ca. 290 Pflanzenarten und 420 Insektenarten kartiert – darunter Stechimmen, Tagfalter, Wanzen, Zikaden, Schweb- und Raubfliegen.

Honigbienen auf Zitrusblüten ©canva (Freie Medien)


Die Veranstaltung richtet sich an Naturinteressierte und Fotografiebegeisterte, die mehr über Insekten und die Biodiversität am Niederrhein erfahren möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Handy-App ‚iNaturalist‘ hilft beim Fotografieren und Bestimmen der Insekten und sollte vorher heruntergeladen werden.

Details zur Exkursion ‚Makrofotografie und Biodiversität am Niederrhein‘


Weitere Informationen und Anmeldung
Die Handy-App ‚iNaturalist‘ zum Fotografieren und Bestimmen ist vorteilhaft und wird empfohlen. Bei Wetterumbruch kann es zu einer Verschiebung der Aktivität kommen.

Anmeldung unter: https://transform-hsrw.org/pn_termin/exkursion-zum-ehemaligen-truppenuebungsplatz-kleve-materborn-makrofotografieund-biodiversitaet-am-niederrhein/ Kontakt transregint@hochschule-rhein-waal.de Bildnachweis Honigbienen auf Zitrusblüten ©canva (Freie Medien)

Das Projekt dahinter Mit dem Projekt ‘TransRegINT - Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe‘ hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten. Gefördert wird das Projekt über das Programm ‚Innovative Hochschule‘ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.


Diese Förderinitiative unterstützt Hochschulen dabei, aus Erkenntnissen der Forschung kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Bis Ende 2027 wird ‚TransRegINT‘ mit Fördergeldern in Höhe von knapp zehn Millionen Euro unterstützt. Dies ermöglicht es, Lösungen zu erarbeiten, um die Zukunft in der Region im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu gestalten.



Startschuss für den Nachhaltigkeitswettbewerb ‚Klever Birne‘

Kleves Ideenwettbewerb zum Thema Nachhaltigkeit – gemeinsam für eine clevere Zukunft – geht in die zweite Runde

Kleve, 2. Mai 2024 - Der Startschuss für die zweite Auflage des Nachhaltigkeitspreises ‚Klever Birne‘ ist gefallen. Eine Auftaktveranstaltung auf dem Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) markierte den Beginn der Bewerbungsphase. Mit dem Ideenwettbewerb suchen die Stadt Kleve und die HSRW kreative Lösungsansätze von Menschen der Region, um Kleve nachhaltiger zu gestalten. Interessierte aus Kleve und Umgebung versammelten sich am 30. April am frühen Abend im Hörsaalzentrum des Klever Campus.

Das Team der ‚Klever Birne‘ (v.l.n.r. Lina Kersten, Dirk Posdena, Pascale van Koeverden) freut sich schon jetzt auf clevere Ideen. © Luisa Hegner / HSRW


Dort informierte das ‚Klever Birne‘-Team zu Beginn über die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs). Dabei machten sie deutlich, dass Nachhaltigkeit nicht nur Umweltschutz umfasst, sondern ein komplexes Geflecht aus ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten darstellt. Gesucht werden innovative Lösungsansätze für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit. Die eingereichten Ideen sollen mindestens eines der 17 SDG-Ziele adressieren und für eine Umsetzung in Kleve geeignet sein.


Die Top drei Gewinner*innen des Wettbewerbs erhalten ein Preisgeld, wobei der 1. Platz mit 2.000 €, der 2. Platz mit 1.500 € und der 3. Platz mit 1.000 € dotiert ist. Darüber hinaus gibt es ein individuelles Coaching zur Umsetzung der Idee. Zusätzlich werden ein Studierendenpreis und ein Publikumspreis vergeben.


Wolfgang Gebing, Bürgermeister der Stadt Kleve, betonte die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung: „Gemeinsam wollen wir nachhaltig werden, mit kommunalen Schritten wie unserer in Planung befindlichen Nachhaltigkeitsstrategie für Kleve und einer Forschungsförderung der Hochschule Rhein-Waal für das TransRegINT Projekt. Nachhaltigkeitsförderung ist dabei eine Gemeinschaftsaufgabe, der sich weltweit die Menschen und Kommunen stellen, darum repräsentiert dieser Nachhaltigkeitspreis die lokalen und internationalen Ziele mit konkreten Beispielen.“


Teilnahmeberechtigt sind Bürger*innen, private Gruppen, Studierende, Bildungsträger, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, Vereine, Start-ups und Institutionen, die sich aktiv für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Die Anmeldung ist bis einschließlich 30. Juni 2024 unter www.kleverbirne.de möglich. Hier gibt es weitere Details zum Wettbewerb.

Bereits im letzten Jahr wurden innovative Projekte wie das mobile Klimacafé, die nachhaltige Markthalle in der ehemaligen Margarine-Union, der Gemeinschaftsgarten im SOS-Klapheckenhof und das Schulprojekt ‚Nachhaltige Bildung auf dem Acker‘ der Grundschule Rindern ausgezeichnet. Der Publikumspreis ging dabei an ein Biogasprojekt. Die HSRW und die Stadt Kleve sind auch in diesem Jahr wieder auf kreative Ideen gespannt.



Der Nachhaltigkeitspreis ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule Rhein-Waal und der Stadt Kleve Die Hochschule Rhein-Waal und die Stadt Kleve engagieren sich für das Thema Nachhaltigkeit als eine Form des ökologischen, sozialen und ökonomischen Handelns. Im Sinne einer nachhaltigen Transformation nimmt die Hochschule Bedarfe und Herausforderungen der Region auf, entwickelt Lösungen und vermittelt Kompetenzen.


Gemeinsam mit der Stadt Kleve als Modellkommune wird die Transformation zu einem nachhaltigen Kleve in Anlehnung an die 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen erprobt, unterstützt und begleitet. Mit dem Projekt ‚TransRegINT - Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe‘ hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, nachhaltigen Wandel in der Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten.


Gefördert wird das Projekt über das Programm ‚Innovative Hochschule‘ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Gemeinsam mit regionalen Partnern erarbeiten Wissenschaftler*innen der Hochschule Lösungen, um die Zukunft auf mehreren Ebenen nachhaltig zu gestalten. 


Schüler*innen programmieren Roboter zum Motto ‚Smart Cities – Städte als Lebensraum der Zukunft‘

Team aus Krefeld gewinnt lokalen zdi-Roboterwettbewerb 2024

Kleve/Kamp-Lintfort 30. April 2024 - Insgesamt zehn Schüler*innenteams trafen sich am Dienstag, 23. April 2024, in der Sporthalle des Berufskollegs Geldern des Kreises Kleve zu einer der 23 Lokalrunden des zdi-Roboterwettbewerbs 2024. Die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich für einen der fünf Regionalentscheide. Dort kämpfen sie dann mit den Gewinnerteams der anderen Lokalwettbewerbe um den Einzug ins NRW-Finale am 22. Juni 2024 in Mülheim/Ruhr.


Beim zdi-Roboterwettbewerb 2024 dreht sich alles um das Thema Smart Cities, also „schlaue“ Städte. Dabei sind symbolische, auf einer Spielmatte vorgegebene Aufgaben zu lösen, wie die Platzierung von Sensoren für ein Smart-City-Dashboard, der Transport von Holz für MicroHousing oder der Einsatz eines Wasserstoffbusses. zdi steht für ‚Zukunft durch Innovation‘ und ist eine Gemeinschaftsoffensive des Landes NRW zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses. Seit 2012 ist die Hochschule Rhein-Waal Träger des zdi-Zentrums Kreis Kleve.

Das Team „Krabbentechniker“ belegte den ersten Platz bei der Lokalrunde in Geldern. Prof. Dr. William Megill von der Hochschule Rhein-Waal überreichte den Siegerteams ihre Pokale. ©HSRW_Lysander Trapp


Das Team Krabbentechniker vom Gymnasium Horkesgath in Krefeld hat den Lokalwettbewerb des zdi-Roboterwettbewerbs in Geldern gewonnen. Mit einem souveränen Lauf setzten sich die acht Schülerinnen und Schüler gegen das Team Marienschule 2 der Bischöflichen Marienschule in Mönchengladbach durch.



Den dritten Platz belegte das Team Gaesdonck Robos vom Collegium Augustinianum Gaesdonck in Goch. Während alle Teams in den drei Durchgängen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben einen kühlen Kopf bewahrten, wurde die Anspannung bei den Teilnehmer*innen deutlich spürbar, als die Siegerehrung anstand. Schließlich hatten alle ihren Punktestand aufmerksam verfolgt und warteten gespannt auf das Endergebnis.


Als der 2. und 3. Platz verkündet wurden, ließ der Jubel bei den Krabbentechnikern nicht lange auf sich warten. Aber nicht nur die teilnehmenden Teams bewiesen in Geldern ihr Talent und Wissen. Damit alles fair und mit rechten Dingen zugehen konnte, stellten sich Schüler*innen des technischen Gymnasiums für Ingenieurswissenschaften vom Berufskolleg als Schiedsrichter zur Verfügung.

Dies sind die Platzierungen der teilnehmenden Teams am Berufskolleg Geldern des Kreises Kleve:
1. Team Krabbentechniker, Gymnasium Horkesgath, Krefeld
2. Team Marienschule 2, Bischöfliche Marienschule, Mönchengladbach
3. Team Gaesdonck Robos, Collegium Augustinianum Gaesdonck, Goch
4. Team Horkis, Gymnasium Horkesgath, Krefeld
5. Team Marienschule 1, Bischöfliche Marienschule, Mönchengladbach
6. Team Gaesdonck Robots, Collegium Augustinianum Gaesdonck, Goch
7. Team Aspel II, Gymnasium Aspel, Rees
8. Team Emmerob1, Städtisches Gesamtschule Emmerich
9. Team AVG Robots, Andreas-Vesalius-Gymnasium, Wesel
10. Team Die Player, Gymnasium Aspel, Rees


Girls’ Day und Boys’ Day am 25. April 2024: Noch Plätze frei beim Zukunftstag

Kleve/Kamp-Lintfort, 10. April 2024 - Schülerinnen und Schüler erhalten am Donnerstag, 25. April 2024, im Rahmen des bundesweiten Girls‘ Day und Boys‘ Day wieder die Gelegenheit, die Hochschule Rhein-Waal an den Standorten in Kleve oder Kamp-Lintfort zu besuchen. Mädchen, Jungen und genderqueere Kids haben die Chance, Studiengänge und Berufe kennenzulernen, die sie sonst meist eher selten wählen. Dafür bietet die Hochschule den Schüler*innen vielfältige Einblicke in unterschiedliche Themen jenseits von stereotypen Geschlechterrollen.


Neben Kursen für Bionik oder Programmieren für Mädchen sowie Psychologie oder Kindheitspädagogik für Jungen bietet die Hochschule Rhein-Waal zum Girls‘ bzw. Boys‘ Day weitere spannende Angebote für interessierte Schülerinnen und Schüler an: In der Mitmachaktion ‚It’s a kind of magic: Bring deinem Roboter das Schwimmen bei!‘ bauen Schülerinnen ihren eigenen Roboterfisch und entdecken so die physikalische Magie, die einen Fisch durchs Wasser bewegt. Schüler wiederum können in einem Tagespraktikum Kita-Alltag erfahren und mit anderen Kindern forschen.


Sie erleben verschiedene Arbeitsbereiche und Betreuungsformate in einer Kindertagesstätte wie den Morgenkreis, Projektarbeit, Sportangebote oder freies Forschen. Für einen realistischen Einblick in den Hochschulalltag darf ein Besuch in der Mensa nicht fehlen. Alle Teilnehmenden des Boys‘ und Girls‘ Day sind zu einem kostenfreien Mittagessen in der Mensa in Kleve bzw. Kamp-Lintfort eingeladen. Anmeldefrist ist der 18. April 2024.










Studieren probieren mit Get a taste of studying - 08.-19. April - Kleve und Kamp-Lintfort

Kleve/Kamp-Lintfort, 28. März 2024 - Die Studienauswahl ist groß und sich dabei für das richtige Studium zu entscheiden, fällt nicht immer leicht. Diese Orientierungsphase ist für Schüler*innen mit vielen Fragen verbunden: Welches Studium ist das passende für mich? Werde ich den Anforderungen gerecht? Und was macht mir überhaupt Spaß? Um das herauszufinden, bietet die Hochschule Rhein-Waal studieninteressierten Schüler*innen mit GET A TASTE OF STUDYING im April zwei Wochen lang einen Vorgeschmack auf das Studieren an.

© HSRW/André Ruckriegel

Vom 8. bis 19. April 2024 öffnen die vier Fakultäten in Kleve und Kamp-Lintfort ihre regulären Vorlesungen, Übungen oder Seminare in deutscher und englischer Sprache. Die Schüler*innen können zum Beispiel die Vorlesungen ‚Ländliche Entwicklung und nachhaltige Verhaltensweisen‘ vom Studiengang Agribusiness oder ‚Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit‘, eine Vorlesung im Studiengang International Business and Management, in Kleve besuchen.


Die Fakultät Kommunikation und Umwelt in Kamp-Lintfort bietet verschiedene Einblicke, zum Beispiel in die Studiengänge Medieninformatik, International Business Administration oder Arbeits- und Organisationspsychologie an. Zusätzlich zu den verschiedenen Studiengängen haben die Schüler*innen die Möglichkeit, beim täglichen Infopoint der Zentralen Studienberatung (ZSB) all ihre Fragen rund um das Studium an der Hochschule Rhein Waal zu stellen.


So bekommen Interessierte einen guten Überblick über das Studienangebot, können Studiengänge ihrer Wahl ausprobieren und Professorinnen und Professoren live erleben – damit die Entscheidung für ein Studium leichter fällt. Ein realistischer Einblick in das Studierendenleben wäre ohne den Besuch in der Mensa nicht komplett. Für Studieninteressierte gibt es am Infopoint der ZSB einen Mensa-Gutschein.


Für den Besuch der Hochschule können sich interessierte Schüler*innen in der Regel vom Unterricht freistellen lassen. Eine Teilnahmebestätigung kann beim ZSB-Infopoint ausgestellt werden. Veranstaltungsdetails GET A TASTE OF STUDYING: Probiere ein Studium an der Hochschule Rhein-Waal Datum: 8. bis 19. April 2024 Ort: Campus Kleve und Campus Kamp-Lintfort Weitere Informationen und Programm: https://hsrw.info/gat24


Biomediziner der Hochschule Rhein-Waal wirbt 2,6 Millionen Euro für Forschung ein

Kleve, 13. März 2024 - In der aktuellen Bewerbungsrunde um die hart umkämpften Doctoral Networks des europäischen MSCA Förderprogramms (Marie Skłodowska-Curie Actions) gingen bei European Research Executive Agency (REA) 946 Anträge ein, von denen letztendlich 158 besonders hoch bewertete Projektanträge zur Förderung ausgewählt wurden. Dabei war auch die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) erfolgreich. Sie erhält die europäische Förderung zum Aufbau eines Doktorandennetzwerkes im Bereich neuronaler Prothesen und Hirnforschung (DONUT) und leitet ein größeres Konsortium akademischer Projektpartner aus sieben verschiedenen EU-Mitgliedstaaten.

Von links nach rechts: Prof. Dr. Peter Kisters (Vizepräsident für Forschung, Innovation und Wissenstransfer der Hochschule Rhein-Waal), Prof. Dr. Ivan Volosyak (Professor für Biomedizin und Engineering der Hochschule Rhein-Waal, Projektleiter DONUT) und Michael Strotkemper (Kanzler der Hochschule Rhein-Waal) © André Ruckriegel / HSRW

Während der Vertragsunterzeichnung zeigte sich Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Ivan Volosyak sichtlich stolz: „Dass wir solch eine Förderung bekommen, ist vor allem dem kürzlich etablierten Promotionskolleg Nordrhein-Westfalen (PK NRW) zu verdanken. Üblicherweise ist dieses EU-Förderprogramm großen Universitäten und Forschungseinrichtungen vorbehalten, nicht den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Durch das PK NRW waren wir überhaupt erst in der Lage, uns für die Förderung zu bewerben“, betont der Professor für Biomedizin und Engineering der Fakultät Technologie und Bionik.


Seit dem 15.05.2017 ist er Mitglied des Graduierteninstituts für angewandte Forschung der Fachhochschulen NRW, das vor kurzem in das PK NRW überführt wurde. Schon seit Jahren ist er aktiv an der Betreuung von Doktorand*innen beteiligt. Das DONUT-Projekt hat die Aufgabe, junge talentierte Forschende im Rahmen eines europäischen, multidisziplinären und sektorübergreifenden Doktorand*innen-Netzwerks (DN) auszubilden und zu vernetzen. Es soll als Sprungbrett dienen für die Expansion der EU-Partner in die sich schnell entwickelnde Brain-Computer Interface (BCI) Technologie und die damit verbundenen wissenschaftlichen Disziplinen.


Das DN wird das komplementäre Fachwissen von sieben akademischen und acht assoziierten Partnern aus acht EU-Ländern nutzen, um seine zehn Doktorand*innen (DCs) anzuleiten, tiefgreifende Probleme in der Hirnforschung mittels der Entwicklung verschiedener BCI-Anwendungen und -Systeme mit den neuesten technologischen Fortschritten zu lösen. Ein BCI ist eine Schnittstelle, die es dem menschlichen Gehirn ermöglicht, direkt mit externen Geräten oder Computern zu kommunizieren, ohne dass körperliche Bewegungen erforderlich sind.


Diese moderne Technologie hat das Potenzial, das Leben von Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu verbessern, indem sie beispielsweise Prothesen steuert oder Kommunikation für Menschen mit schweren Lähmungen ermöglicht. Durch die Zusammenarbeit von akademischen und assoziierten Partnern verfügt das Netzwerk über die notwendige multidisziplinäre Expertise, um die komplexen Herausforderungen in der Hirnforschung anzugehen. Das Projekt hat das Potenzial, bedeutende Erkenntnisse zu liefern, die sich positiv auf die Lebensqualität verschiedener Bevölkerungsgruppen auswirken können, einschließlich Personen mit Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen.


Die Ergebnisse werden kontinuierlich der Öffentlichkeit präsentiert, um das Bewusstsein für BCI-Technologien zu schärfen und eine breite Akzeptanz dieser Innovationen zu fördern. Das Ziel von DONUT ist es, ein starkes und dauerhaft angelegtes Netzwerk zwischen allen 15 beteiligten Partnern aufzubauen. Alle DCs im DONUT-Konsortium werden von einem dichten Netz von Kontakten der beteiligten etablierten Forscher*innen profitieren.


Die Promovierenden haben dabei die Möglichkeit, im Rahmen der netzwerkweiten Workshops, Summer Schools und weiteren Ausbildungsveranstaltungen Kenntnisse zu erwerben, die ihre Karriereaussichten sowohl in der Wissenschaft als auch in der Industrie in Europa und weltweit deutlich steigern können – eine Besonderheit dieses renommierten EU-Förderprogramms. Die Beteiligung von assoziierten Projektpartnern aus der Industrie, zu denen die DONUTDoktorand*innen während des regulären 36-monatigen Promotionsstudiums für jeweils ca. neun Monate entsendet werden, garantiert den Promovierenden umfassende sektorübergreifende Erfahrungen und maximiert die Wirkung.


Als Koordinatorin dieses Forschungsprojektes verfügt die HSRW über ca. 800.000 Euro der Gesamtförderung von ca. 2,6 Millionen Euro. Die Laufzeit des Projekts beträgt 48 Monate, vom 01.01.2024 bis 31.12.2027. Neben der Hochschule Rhein-Waal sind folgende Institutionen förderbeteiligt: Stichting Radboud Universiteit Nijmegen in den Niederlanden, Katholieke Universiteit Leuven in Belgien, Universidad Miguel Hernandez de Elche in Spanien, Aarhus Universitet in Dänemark, Kauno Technologijos Universitetas in Litauen und Ustav Merania Slovenskej Akademie Vied in der Slowakei.


Weitere Informationen inkl. der aktuellen Stellenausschreibungen gibt es auf der Projektseite https://donut-project.eu/.


Hochschule Rhein-Waal zieht ein Jahr nach dem Start des Projekts TransRegINT eine erste positive Bilanz

Den Niederrhein durch Austausch, angewandte Forschung, Pilotprojekte und Kompetenzaufbau nachhaltig mitgestalten – das ist das Ziel des Projekts ‚Transformation der Region Niederrhein – Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe‘, kurz TransRegINT. Innerhalb des ersten Jahres wurden über 20 Mitarbeitende eingestellt, Forschungsprojekte auf den Weg gebracht, erste Kooperationen in der Region realisiert und Veranstaltungen durchgeführt.

Das TransRegINT Team beim Team-Treffen im Februar ©Florian Gaisrucker / HSRW

Der offizielle Start von TransRegINT war am 1. März 2023. Zwei Monate später, mit den ersten Kolleg*innen an Bord, fand die Auftaktveranstaltung auf Schloss Moyland statt. Im September und Oktober folgten die nächsten Event-Highlights: die Klever Birne und das ZukunftsLab Niederrhein 2023. Die Klever Birne, ein Ideenwettbewerb zur Nachhaltigkeit in und um Kleve, generierte mehr als 20 Bewerbungen. Am 14. September 2023 wurden vier verschiedene Ideen gewürdigt, die sich vor der Jury und dem Publikum durchsetzen konnten, u.a. ein von Bürger*innen initiierter Ausbildungsbauernhof und ein Klimacafé.


Das ZukunftsLab Niederrhein 2023 hatte ebenfalls zum Ziel, kreative Lösungen für aktuelle Herausforderungen des Niederrheins zu entwickeln. Hierzu kamen Partner*innen und Akteur*innen aus der Region sowie aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Die Ergebnisse des ersten ZukunftsLab Niederrhein tragen weiterhin Früchte: Einzelne Ideen und Konzepte werden im Rahmen von TransRegINT zusammengetragen und weiterverfolgt. Das erste Jahr diente insbesondere dem Aufbau des Teams.


Inzwischen zählt das Projekt mit eigenen Mitarbeitenden und betreuenden Professor*innen über 35 Personen in seinen Reihen. Die Hälfte des TransRegINT-Teams arbeitet in Transformationsprojekten: Hier wird an Zukunftsthemen geforscht, um wissenschaftsbasierte Lösungen für den Niederrhein von morgen zu entwickeln – ganz nach dem Motto „Lieber selbst verändern, als verändert zu werden“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters, Vizepräsident für Forschung, Innovation und Wissenstransfer, der gleichzeitig Projektleiter ist.


Besonders die Kooperationen mit Praxispartnern und Studierenden standen im letzten Jahr im Fokus. Partnerschaften mit lokalen Akteur*innen sind essenziell, um den nachhaltigen Wandel am Niederrhein voranzutreiben. Das TransRegINT-Netzwerk wächst stetig und in den einzelnen Transformationsprojekten finden immer wieder neue Gespräche, Netzwerkveranstaltungen und Kooperationen statt. So richtet das Team LabLandschaften Unternehmensabende aus.


Das Agroforst Reallabor Team initiiert Workshops mit Landwirt*innen, um Partnerschaften in der Region auf den Weg zu bringen. Auch Studierende werden einbezogen, beispielsweise in einem interdisziplinären Projekt zum Bau einer Brennstoffzelle im Rahmen des Projekts Wasserstoff am Niederrhein. Um die Projektergebnisse nachhaltig zu verankern und Wissen zu teilen, soll zudem eine sogenannte Transformationsakademie aufgebaut werden, wozu eng mit Gastprofessor*innen zusammengearbeitet wird.


Nach dem erfolgreichen Aufbau der Projektstrukturen im ersten Jahr liegt der Schwerpunkt im zweiten Projektjahr auf der vertieften Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Auch weitere Veranstaltungen sind bereits geplant, wie etwa die zweite Runde des Ideenwettbewerbs Klever Birne. Hintergrund TransRegINT steht für ‚Transformation der Region Niederrhein – Innovation, Nachhaltigkeit und Teilhabe‘.


Mit dem Projekt hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, die Zukunft der Region Niederrhein nachhaltig und wissenschaftsbasiert mitzugestalten. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Januar 2023 bis Dezember 2027 mit knapp 10 Millionen Euro. Die Förderinitiative unterstützt Hochschulen dabei, Forschungsergebnisse noch effektiver in kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit umzusetzen. Dabei orientiert sich die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

 


NRW-Hochschulen intensivieren Forschung im Bereich digitaler kognitiver Assistenzsysteme und gründen das ‚Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr‘

Kleve/Kamp-Lintfort, 16. Januar 2024 - Die Hochschule Rhein-Waal erhält gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität Duisburg-Essen eine 2,7 Millionen Euro hohe Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NordrheinWestfalen für das Projekt ‚Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr‘. Alleine in Deutschland leben rund 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen und weitere 2,7 Millionen sind mit einer leichten amtlich anerkannten Behinderung auf fremde Unterstützung angewiesen.


Die Zahlen werden in den nächsten Jahren aufgrund des demografischen Wandels vermutlich weiter steigern. Zusätzlich wächst der Fachkräftemangel im Pflegebereich und pflegende Angehörige kommen an ihre Belastungsgrenzen. Schon seit Jahren bemüht sich die Politik, Lösungen für diese Herausforderungen zu finden und fördert Forschungsprogramme, die sich u.a. mit neuen Technologien befassen.


Wie das Projekt ‚Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr‘: Mit einem Auftakttreffen am 11. Januar 2024 startete das Gemeinschaftsprojekt der Hochschulen Rhein-Waal (HSRW), Niederrhein (HSNR), Bonn-Rhein-Sieg (HBRS) und der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die beteiligten Hochschulen bauen auf jahrelangen Erfahrungen in diesem Forschungsbereich auf – wie auch die HSRW seit mehr als zehn Jahren mit den Projekten MOBIL-mobil im Leben , RubyDemenz, ADAMAAS oder AVIKOM2 .


In dem jetzigen gemeinsamen Projekt, das einen Förderzeitraum von drei Jahren umfasst, werden die Erfahrungen nun gebündelt und mit dem Zentrum die partizipative Forschung, die Entwicklung und der Praxistransfer von digitalen kognitiven Assistenzsystemen gestärkt und vorangetrieben. Unter digitalen kognitiven Assistenzsystemen versteht man technische Systeme, welche Menschen in ihrem Alltag bei Aufgaben unterstützt, bei denen Kognitionsfähigkeiten benötigt werden.


Die Systeme zeigen dabei ein intelligentes Verhalten und können auf künstlicher Intelligenz basieren. Dabei beachten sie den Kontext und die individuellen Bedürfnisse der Nutzer*innen. Als Beispiel lassen sich Roboterpuppen zur Betreuung von Menschen mit Demenz nennen. Die Projektleitung für das gesamte Konsortium haben Dr.-Ing. Christian Ressel, Professor für Ambient Intelligent Systems, und Dr. Nele Wild-Wall, Professorin für Psychologische Methodenlehre, Neuro- und Gerontopsychologie, beide am HSRW-Standort KampLintfort.


Sie sehen das Ziel des Projekts darin, die Forschungsbestrebungen in diesem Bereich effizienter zu gestalten und auch eine sichtbare Community für Forschung und Öffentlichkeit zu schaffen: „Das Gemeinschaftsprojekt soll im Bereich der KI zum Beispiel die Kontexterkennung, Planung der Aktionen der technischen Systeme zur Erreichung von situationsgerechten Zielen vorantreiben“, so Ressel. Neben der inhaltlichen Arbeit sollen auch Strukturen aufgebaut werden, die ein „echtes“ Zentrum als Plattform entstehen lassen, um Forschung effizient durchzuführen, Transfermöglichkeiten zu schaffen, Forschungsnachwuchs zu fördern und die Vernetzung von Stakeholdern wie Forschende und Verbände zu bündeln.


Das ZAT soll ein Ort werden, an dem Forschung initiiert und durchgeführt wird. „Das Zentrum ZAT wird an den beteiligten Bildungseinrichtungen durch die dort vertretenen Forschungsschwerpunkte und Forschungsgebiete repräsentiert und wird sich vorerst virtuell und durch die bereits vorhandenen Labore der Öffentlichkeit präsentieren. Beispielsweise soll ein Mitmachcafé aufgebaut werden und es soll eine Nutzer*innen gesteuerte Plattform umgesetzt werden, die Interessierte und Betroffene über aktuelle Unterstützungsmöglichkeiten und den Stand der Forschung informiert.


Betroffene können aber auch mit den Forschenden in Kontakt treten, Feedback und Input (z.B. über wichtige Alltagsherausforderungen) geben und auch partizipativ an der Forschung teilhaben“, macht Ressel deutlich.

Auf der Leinwand zu sehen (v.l.n.r.): Jordan Schneider (HBRS), Prof. Dr. Teena Hassan (HBRS) Vor Ort (v.l.n.r.): Prof. Dr. Benedikt Janßen (HSNR), Anne Ferger (UDE), Prof. Dr. Thomas Nitsche (HSNR, Prof. Dr. Nele Wild-Wall (HSRW), Prof. Dr. Bernhard Breil (HSNR), Prof. Dr. Christian Ressel (HSRW, Dr. André Krause (HSRW), Iman Awaad (HBRS), Michael Stolarz (HBRS), Barbara Arntz (HSRW) © Anja Peters / HSRW


Wochen der Studienorientierung: Programm für Studieninteressierte und Erziehungsberechtigte steht

Kleve/Kamp-Lintfort, 09. Januar 2024 - Spätestens bei den vergangenen Weihnachtsfeiertagen standen für viele Schüler*innen der Abschlussjahrgänge bei Familientreffen die typischen Fragen von Verwandten an: Und, weißt du schon, was du nach dem Abi machst? Willst du studieren? Und wenn ja, wo und was? Was sich wie einfach zu beantwortende Fragen anhört, ist für viele Jugendliche eine mitunter monatelange Orientierungsphase voller schwerer Entscheidungen. Und auch Erziehungsberechtigte möchten ihre Kinder dabei unterstützen.



Die Antworten auf viele Fragen liefert die Hochschule Rhein-Waal zwischen dem 15. Januar und 2. Februar 2024 bei den Wochen der Studienorientierung – mit Veranstaltungen für Studieninteressierte und auch für deren Eltern. Damit beteiligt sich die Hochschule Rhein-Waal an der NRW-weiten Aktion aller Hochschulen zur Studienorientierung. Die Zentrale Studienberatung (ZSB) bietet eine Vielzahl an Beratungs- und Informationsangeboten, die sich mit den Themen Studienwahl, Studienorganisation und weiteren Aspekten eines Studiums auseinandersetzen, u.a. ein Insta-Live, Workshops zur Studienorientierung, Speed Dating mit Studierenden, aber auch für individuelle Beratungsgespräche können Termine angefragt werden.


Speziell für Erziehungsberechtigte hält die ZSB einen Vortrag mit anschließender Sprechstunde. Die Fakultät Technologie und Bionik bietet eine Führung durch die Laborhalle an. Interessierte können außerdem Saattütchen aus bioabbaubarer Folie herstellen, in das Synthese-Labor und das Spektroskopie-Labor hineinschauen, verschiedene Instrumente für Materialtests ausprobieren und durch das 3D-Lichtmikroskop schauen.


Die Fakultät Life Sciences informiert u.a., wie man mit dem Bachelor-Studiengang Qualität, Sicherheit, Umwelt und Hygiene zum/r Manager*in für Produktqualität und Umweltschutz wird. Und alle, die sich nicht zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften entscheiden können, bekommen Informationen zum Bachelor-Studiengang Bioengineering. Die Fakultät lockt aber auch mit einem Mitmach-Experiment oder einer Führung durch das Tropenhaus Kleve.


Pädagogische Arbeit wiederum wird im KLEX-Labor der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie erlebbar gemacht. Ebenso, wie Tourismus nachhaltig gestaltet werden kann oder was sich hinter dem Studiengang International Relations (internationale Beziehungen) verbirgt.

Die Fakultät Kommunikation und Umwelt in Kamp-Lintfort lädt zu Führungen durch die verschiedenen Labore ein: das FabLab oder die Labore für Psychologie und Medieninformatik. Von Studierenden persönlich können Interessierte deren Projekte kennenlernen oder wie spannend Radioastronomie sein kann.


Das Programm richtet an alle Studieninteressierten und Erziehungsberechtigten mit den unterschiedlichsten Fragen. Die Veranstaltungen findet an den Standorten in Kleve, KampLintfort und digital statt. Für einige Beratungsformate ist eine vorherige Anmeldung nötig. Alle Informationen inkl. der Zeiten und Orte sind online zu finden unter: hsrw.info/wdso24



Hochschule öffnet auch im neuen Jahr die Türen für Interessierte

Kleve/Kamp-Lintfort, 04. Januar 2024 - Als Bildungseinrichtung, die sich in der Region verankert sieht, möchte die Hochschule RheinWaal (HSRW) nicht nur Wissen schaffen und fördern, sondern dieses auch teilen. Dabei richtet sie sich nicht nur an die eigenen Studierenden, sondern lädt auch die Gesellschaft – interessierte Bürgerinnen und Bürger – in verschiedenen Formaten im Januar 2024 dazu ein, auf die Campus in Kleve und Kamp-Lintfort zu kommen.

Alle Veranstaltungen sind hier zu finden: www.hochschule-rhein-waal.de/de/veranstaltungen
Sa, 13.01.2024, 09:00 - 18:00 Uhr Campus Kamp-Lintfort, FabLab ‚MakerLab 2024‘: Tüfteln, bauen, selber machen
Jetzt noch schnell anmelden: Studierende der Hochschule Rhein-Waal laden Jugendliche für einen ganzen Tag im Rahmen des ‚MakerLabs 2024‘ zu kostenfreien Workshops in das FabLab der Hochschule Rhein-Waal auf dem Campus Kamp-Lintfort ein. Tüfteln. Bauen. Selber machen! – das ist das Motto des ‚MakerLabs‘, bei dem Jugendliche in verschiedenen Workshops den Umgang mit neuen Technologien kennenlernen können.

 

Mithilfe von herkömmlichen Werkzeugen, aber auch mit modernen Maschinen wie LaserCuttern werden unterschiedlichste Projekte verwirklicht. Studierende der Hochschule unterstützen die Jugendlichen dabei, lassen jedoch auch genügend Spielraum für eigene Ideen.
Anmeldungen können bis zum 7. Januar 2024 über die Website des Projekts https://fablab.hochschule-rhein-waal.de/makerlab2024 eingereicht werden. Teilnehmen können Jugendliche aus der Region im Alter von zwölf bis 16 Jahren. Die Plätze sind auf 60 Teilnehmer*innen begrenzt.


Mo, 15.01.2024 - Fr, 02.02.2024 Campus Kleve, Campus Kamp-Lintfort und online Wochen der Studienorientierung 2024: ‚Probier deine Zukunft‘
Die Suche nach dem richtigen Studiengang kann für junge Menschen eine große Herausforderung darstellen. Die Auswahl an Studiengängen ist riesig und auch die Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich stark. Während der Orientierungsphase entstehen somit viele Fragen. Die ‚Wochen der Studienorientierung‘ bieten Schüler*innen die Gelegenheit, sich frühzeitig mit verschiedenen Themen rund um die Studienwahl auseinanderzusetzen.

 

Hierbei besteht die die Chance, Fragen zur Studienwahl, zur Studienfinanzierung, zum Bewerbungsverfahren und den Zugangsvoraussetzungen zu klären. Die Schüler*innen haben in den zwei Wochen an der Hochschule Rhein-Waal die Möglichkeit, sich mit Studierenden auszutauschen, die vier Fakultäten kennenzulernen und Labore zu besuchen. Zusätzlich können die Schüler*innen den Beratungstag der Zentralen Studienberatung für den eigenen individuellen Studienorientierungsprozess nutzen und an Workshops zur Studienorientierung teilnehmen.


Die Zentrale Studienberatung und die Fakultäten der Hochschule Rhein-Waal möchten die Studieninteressierten dabei unterstützen, sich in dem umfassenden Angebot an Studiengängen besser zurechtzufinden. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Di, 16.01.2024, 19:00 Uhr Campus Kleve, Gebäude 01 (Hörsaalzentrum), Erdgeschoss, Hörsaal 5 Studium Generale: Emotionale Arbeit und ihre Auswirkungen auf pädagogische Fachkräfte
Dr. Corinna Titze, Professorin für Angewandte Psychologie an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie und Julia Mai, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie Pädagogische Fachkräfte sind die wichtigste Ressource in der (früh-)kindlichen Bildung und Erziehung: Sie haben das Wohl unserer Kinder mit fachlicher Expertise, Engagement und Wertschätzung im Blick. Doch wer hat das Wohl unserer Fachkräfte im Blick?


Denn die Anforderungen an die Fachkräfte sind hoch: das Erfüllen der gesetzlichen Bildungsaufträge, eine professionelle pädagogische Haltung, ein alters- und entwicklungsgerechter Umgang mit jedem einzelnen Kind, individuelle Förderung über alle Entwicklungsbereiche, Partizipation, Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Akteur*innen bei gleichzeitigem Fachkräftemangel, immer größer werdenden Betreuungsgruppen und oftmals schlechter Entlohnung.


Die Krankenstände aufgrund von psychischen Belastungen steigen – das ist die bekannte Ausgangslage. Ein Forschungsteam der Hochschule Rhein-Waal nimmt einen weiteren – bisher wenig beachteten – Baustein im Anforderungsprofil an die Fachkräfte unter die Lupe: das wissenschaftliche Konzept der emotionalen Arbeit wird vorgestellt, in seinen bisher bekannten Auswirkungen auf die mentale Gesundheit beschrieben und auf den pädagogischen Arbeitsalltag übertragen. Erkenntnisse aus der qualitativen und quantitativen Forschung werden dargestellt und deren Tragweite diskutiert.


•  Mi, 17.01.2024, 17:00 Uhr Campus Kleve, Gebäude 14, Tropenhaus Kleve
Die Bienenflüsterer – Warum Imkern das Leben bereichern kann Marco Janßen, Imker aus Bedburg-Hau Honigbienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren der Welt. Sie sind für die Bestäubung von 80 Prozent der Wild- und Nutzpflanzen verantwortlich und sichern somit die pflanzliche Artenvielfalt und sorgen für ertragreiche Ernten. Nicht überraschend ist demnach, dass auch die Arbeit von Imker*innen eine große Bedeutung für die Natur hat.


Doch wie leben Honigbienen überhaupt, wodurch sind sie gefährdet und warum braucht es eine*n Imker*in, damit Bienen überleben können? Der Imker Marco Janßen aus Bedburg-Hau beschreibt in seinem Vortrag das Wesen und Leben der Honigbienen. Er erklärt, was Bienenhaltung beinhaltet und welche Bedeutung Imker*innen haben. Neben vielen Bildern und Erzählungen hält er handwerkliche und technische Aspekte des Imkerns für die Zuhörer*innen bereit. So dient der Vortrag auch als Entscheidungshilfe für Menschen, die überlegen, sich Bienen anzuschaffen.

 

•  Mi, 24.01.2024, 17:15 Uhr Campus Kleve, Gebäude 01 (Hörsaalzentrum), Audimax Kinderuni: Schwerkraft, das Universum und andere Geheimnisse – Physik erleben und erforschen Dr. Alexander Struck, Professor der Theoretischen Physik an der Fakultät Technologie und Bionik Was hat ein Apfel mit der Entstehung der Erde zu tun? Warum sehen wir nur eine Seite des Mondes und kann ein Fahrrad helfen, das zu verstehen? Warum ist es so schwer, in den Weltraum zu gelangen und wie schaffen wir es trotzdem?

Diese und andere Fragen will Prof. Dr. Alexander Struck mit den Kindern und spannenden Experimenten untersuchen, damit wir ein bisschen besser verstehen, wie unsere Welt funktioniert und welche Rolle Bewegung in ihr spielt. Mit der Kinder-Uni bietet die Hochschule Rhein-Waal Kindern zwischen acht und zwölf Jahren die Gelegenheit, sich in speziell für sie entwickelten Vorlesungen für die Welt der Wissenschaft zu begeistern.

 

Wie richtige Student*innen sitzen sie in Hörsälen und können echten Professor*innen Löcher in den Bauch fragen. Finanziell unterstützt wird das Format von den Fördervereinen der Hochschule Campus Cleve e.V. und Campus Camp-Lintfort e.V. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

Di, 30.01.2024, 16:00 Uhr Campus Kleve, Gebäude 14 (tropisches Gewächshaus) Workshop: Reisighecke als Lebensraum für Nützlinge
Das Bewusstsein für verborgene tierische Helfer im Garten wächst stetig. Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge sorgen im Frühjahr und Sommer sichtbar für Blüte und Früchte und auch Vögel, Igel oder Eidechsen stellen ein gesundes Gleichgewicht im Ökosystem her. Den fleißigen Helfern können dabei auf einfache Art Quartiere geboten werden.

 

Reisig und Totholz beispielsweise, die als Schnitt von Obstbäumen und Sträuchern anfallen, müssen nicht aufwändig entsorgt werden. In jedem Garten kann eine leicht zu errichtende Hecke aus diesen Materialien entstehen. Wie eine solche Reisighecke angelegt werden kann, welche Materialien dafür benötigt werden und wie die Pflege und Erweiterung der Reisighecke aussehen kann, ist Gegenstand des Workshops ‚Reisighecke als Lebensraum für Nützlinge‘.

 

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Biodiversität und Ökosysteme und bekommen weitere mögliche Winterquartiere vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Anmeldung kann per E-Mail an sandra.neumann@hochschule-rhein-waal.de oder telefonisch unter 02821 806 73-9783 bzw. -9938 vorgenommen werden.



Hochschule Rhein-Waal startet Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von Arbeitsmigrant*innen der Grenzregion

Kleve/Kamp-Lintfort, 03. Januar 2024 - Eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von transnationalen Arbeitsmigrant*innen in der Euregio Rhein-Waal durch grenzüberstreitende Austauschstrukturen für soziale Beratungen – das hat das durch Interreg VI geförderte Projekt ‚TRAM – transnationale Arbeitsmigration in der Euregio‘ (kurz: TRAM) zum Ziel. Ende 2023 startete das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Jungwirth in Kooperation mit der Radboud Universiteit, der Gemeente Apeldoorn und der Euregio Rhein-Waal.

Prof. Dr. Ingrid Jungwirth während der Ergebnispräsentation des von TRAM vorausgegangenen Projekts im Dezember 2022 © André Ruckriegel / HSRW

 

Spätestens mit der Covid19-Pandemie wurde deutlich, unter welch prekären, häufig ausbeuterischen Bedingungen die hochmobilen EU-Bürger*innen, im Volksmund meist als Leiharbeiter*innen bezeichnet, arbeiten und leben. Die transnationalen Arbeitsmigrant*innen stellen dabei einen erheblichen Anteil an den Beschäftigten in der Fleischwirtschaft und in der Landwirtschaft in der Euregio Rhein-Waal (kurz: Euregio). Sie kommen überwiegend aus osteuropäischen Staaten wie Rumänien, Bulgarien oder Polen und arbeiten auf der deutschen und niederländischen Seite der Euregio.

Das Projekt TRAM setzt hier an und zielt darauf, Modelle für gutes Arbeiten und gutes Wohnen für transnationale Arbeitsmigrant*innen in einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von 13 wohlfahrtsstaatlichen, zivilgesellschaftlichen und kommunalen Organisationen in der Euregio zu entwickeln. Um diese Umstände näher zu beleuchten, wurde an der Hochschule Rhein-Waal bereits 2022 eine Pilotstudie durchgeführt.


Das Projekt ‚Arbeitsmigration zwischen den Grenzen‘ lieferte bereits erste Erkenntnisse. Diese sollen nun ausgebaut werden: In den kommenden drei Jahren werden im Rahmen von TRAM regelmäßige so genannte Field Labs zum Auf- und Ausbau von grenzüberschreitendem Austausch in den drei Themenfeldern ‚Soziale Beratung‘, ‚Arbeit und Betriebe‘ und ‚Wohnen und Zusammenleben‘ sowie Thematische Projektaktivitäten zur Vertiefung der Kenntnisse in den drei Themenfeldern stattfinden.


Voraussetzung dafür ist die Untersuchung der Arbeits- und Lebensbedingungen von transnationalen Arbeitsmigrant*innen in Fleisch- und Landwirtschaft, die mit dem Projekt TRAM erstmals in umfassender Weise für die deutsche Seite der Euregio an der HSRW umgesetzt wird. TRAM wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland gefördert: Förderinstitutionen sind das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und die Provincie Gelderland – kofinanziert von der Europäischen Union.

Das Projekt umfasst eine Laufzeit der Jahre 2023 bis 2026; das Projektvolumen beträgt rund 780.000 Euro. TRAM wird in Kooperation mit der Radboud Universiteit, der Euregio Rhein-Waal, der Gemeente Apeldoorn sowie weiteren neun assoziierten Projektpartnern auf beiden Seiten der Grenze durchgeführt. Prof. Dr. Ingrid Jungwirth ist seit 2012 Professorin für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Diversität und Inklusion an der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie. Ihre Forschungsgebiete sind Mobilität und Migration, Gender and Diversity Studies, Arbeit und Gender sowie Sozialtheorien.