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Darmkrebs-Monat März
KV Nordrhein ruft zur Vorsorge auf
Früherkennung rettet Leben – Warnsignale ernst nehmen

Düsseldorf/Hamminkeln, 12. März 2026 - Anhaltende Durchfälle, Schmerzen, Krämpfe – wenn die Verdauung streikt, leidet die Lebensqualität erheblich. Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen oft unterschätzt. Laut Statistischem Bundesamt zählt Darmkrebs zu den fünf häufigsten Todesarten in Deutschland, im Jahr 2024 gingen allein auf diese Krebsart 23.600 Todesfälle bundesweit zurück.

Dabei ist Darmkrebs wie kaum eine andere Krebserkrankung durch konsequente Vorsorge vermeidbar oder in einem noch heilbaren Stadium erkennbar. Und: Bei rechtzeitiger Früherkennung liegen die Heilungschancen bei über 90 Prozent, in sehr frühen Stadien sogar bei nahezu 100 Prozent.
 
Anlässlich des Darmkrebs-Monats März appelliert die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein daher an alle Anspruchsberechtigten, die Vorsorgeangebote in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wahrzunehmen. „Darmkrebs ist in der Regel gut heilbar, wenn er früh erkannt wird. Die Vorsorgeuntersuchungen sind einfach zugänglich und können Leben retten. Wir ermutigen alle Menschen in Nordrhein, diese Chance zu nutzen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen", betont Dr. med. Frank Bergmann, Vorsitzender der KV Nordrhein.
 
Vorsorge rettet Leben: Diese Angebote stehen zur Verfügung
In der gesetzlichen Krankenversicherung wird das Programm zur Früherkennung von Darmkrebs seit 2019 als organisiertes Darmkrebsscreening angeboten: Versicherte erhalten ab dem Alter von 50 Jahren von ihrer Krankenkasse eine Einladung und Informationen zur Früherkennung und zur Durchführung einer Koloskopie. Bleibt diese ohne Befund, ist eine erneute Früherkennungs-Koloskopie dann nach Ablauf von neun Kalenderjahren möglich.

Alternativ kann ab 50 Jahren bei Frauen und Männern alle zwei Jahre ein Test auf okkultes Blut im Stuhl mit einem quantitativen immunologischen Test (iFOBT) durchgeführt werden, wenn sich die Person gegen eine Darmspiegelung entscheidet. Die Kosten für diese Tests übernehmen ebenfalls die Krankenkassen.
 
Warnsignale ernst nehmen
Grundsätzlicher Rat: Veränderungen im Stuhlgang, Blut im Stuhl, anhaltende Bauchschmerzen oder unerklärlicher Gewichtsverlust sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Auch eine familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko – in diesen Fällen empfehlen Fachleute eine frühere und engmaschigere Vorsorge.

 

Am 4. März im Krankenhaus Bethanien: „Wenn die Speiseröhre brennt – Reflux verstehen und behandeln“

Ärztliche Hilfe auch an den „tollen Tagen“: Ambulanter Notdienst an Karneval einsatzbereit
Online oder per Telefon: passende Hilfe über 116 117 und Videosprechstunden speziell für Kinder und Erwachsene

DRK Wesel ehrt Blutspender und wirbt um ehrenamtliche Unterstützung
17 Blutspenderinnen und Blutspender ausgezeichnet – Zwei Geehrte erreichten die Marke von 150 Blutspenden

Gemeinsam gewachsen: DRK Kreisverband Niederrhein e. V. ehrt langjährige Mitarbeitende

Kein Medizinalcannabis über Lieferando
AKNR erwirkt einstweilige Verfügung gegen trivialisierte Cannabis-Vermarktung

Unterstützung für pflegende Angehörige
Kostenfreies Kursangebot des Krankenhauses Bethanien Moers ab 27. Januar 2026

Angehörige mit Demenz verstehen
Kostenfreies Kursangebot des Krankenhauses Bethanien Moers ab 28. Januar 2026

Kostenlose Pflegeberatung beim DRK am 20. Januar
Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um Pflegegrade und Leistungen

Krankenhaus Bethanien Moers
Aller guten Dinge sind drei: Krankenhaus Bethanien begrüßt drei Neujahrsbabys
Insgesamt 1.524 Geburten betreute das Team der Geburtshilfe im Jahr 2025

Moers/Hamminkeln, 2. Januar 2026 - Als Baby Ömer am 01. Januar 2026 um 0.06 Uhr das Licht der Welt erblickte, begrüßte das Team der Geburtshilfe im Krankenhaus Bethanien das erste Neujahrsbaby. Im Laufe des Tages wurden neben Ömer noch zwei weitere Neugeborene willkommen geheißen.
„Wir durften gleich drei Neujahrsbabys begrüßen. Möglich war das nur durch den großartigen Einsatz unseres geburtshilflichen Teams sowie der Kolleginnen und Kollegen in den OPs, die rund um die Uhr auch für Kaiserschnitte im Einsatz waren“, betont Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie. mehr

 

Böller, Blut, Notruf 112: DRK warnt vor den Gefahren der Silvesternacht

Ärztlicher Bereitschaftsdienst in Nordrhein: Hilfe auch an den Feiertagen
Apotheken

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Notfall-Vorrat

Vorratsliste: Grundnahrungsmittel,  Wasser und Nahrung
Laut Bundesregierung gehören (gerechnet für eine Person auf die Dauer von 14 Tagen) die folgenden Nahrungsmittel in Ihren Vorratsspeicher:
Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln
·       Vollkornbrot: 1.000 g
·       Zwieback: 400 g
·       Knäckebrot: 1.000 g
·       Nudeln, roh: 500 g
·       Reis, roh: 250 g
·       Hafer-/Getreideflocken: 750 g
·       Kartoffeln, roh, geschält: 1.000 g
Gemüse, Hülsenfrüchte
·       Bohnen in Dosen: 800 g
·       Erbsen/Möhren in Dosen: 900 g
·       Rotkohl in Dosen/Gläsern: 700 g
·       Sauerkraut in Dosen: 700 g
·       Spargel in Gläsern: 400 g
·       Mais in Dosen: 400 g
·       Pilze in Dosen: 400 g
·       Saure Gurken im Glas: 400 g
·       Rote Bete: 400 g
·       Zwiebeln, frisch: 500 g
Obst
·       Kirschen im Glas: 700 g
·       Birnen in Dosen: 250 g
·       Aprikosen in Dosen: 250 g
·       Mandarinen in Dosen: 350 g
·       Ananas in Dosen: 350 g
·       Rosinen: 200 g
·       Haselnusskerne: 200 g
·       Trockenpflaumen: 250 g
·       Frischobst (Apfel, Birne, Banane, Orange): 1.000 g
Getränke
·       Wasser: 28 Liter (2 Liter pro Person und Tag)
·       Zitronensaft: 0,2 l
·       Kaffeepulver: 250 g
·       Schwarzer Tee: 125 g
Milch, Milchprodukte
·       H-Milch mit 3,5 % Fett: 3 l
·       Hartkäse: 700 g
Fisch, Fleisch, Eier
·       Thunfisch in Dosen: 150 g
·       Ölsardinen in Dosen: 100 g
·       Heringsfilet in Soße, Konserve: 100 g
·       Corned Beef in Dosen: 250 g
·       Bockwürstchen im Glas/Dose: 300 g
·       Kalbsleberwurst im Glas/Dose: 300 g
·       Dauerwurst (z.B. Salami): 360 g
·       Eier: 10 Stück / ca. 600 g
Fette, Öle
·       Butter oder Margarine: 250 g
·       Öl (Maiskeim, Sonnenblumen): 0,3 l

Und nach Belieben
Zucker, Süßstoff, Honig, Marmelade, Schokolade, Alkohol, Jodsalz, Kartoffeltrockenprodukte (z. B. Kartoffelbrei), Mehl, Instantbrühe, Kakaopulver, Hartkekse, Salzstangen etc.

Hinweis: Es handelt sich um allgemeine Empfehlungen, die gegebenenfalls an die individuellen Ernährungsbedürfnisse angepasst werden müssen. Auch der eigene Geschmack darf in die Auswahl der Lebensmittel natürlich einfließen. Sie sollten in jedem Fall auf Ausgewogenheit achten.

Notfall-Vorrat: Sonstiges auf der "Persönlichen Checkliste"
"Im Falle einer Katastrophe wie Hochwasser, Stromausfall oder Sturm besteht die Gefahr, dass Lebensmittel nur noch schwer zu bekommen sind. Sorgen Sie daher für einen ausreichenden Vorrat. Ihr Ziel muss es sein, 10 Tage ohne Einkaufen überstehen zu können. Die Lösung liegt in Ihrer Verantwortung.

Ob und wie viel Sie vorsorgen, ist eine persönliche Entscheidung", schreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Neben Getränken und Lebensmitteln listet das Bundesamt auf der "Persönlichen Checkliste" die folgenden Notwendigkeiten auf:
Hausapotheke
·       DIN-Verbandskasten
·       vom Arzt verordnete Medikamente
·       Schmerzmittel
·       Hautdesinfektionsmittel
·       Wunddesinfektionsmittel
·       Mittel gegen Erkältungskrankheiten
·       Fieberthermometer
·       Mittel gegen Durchfall
·       Insektenstich- und Sonnenbrandsalbe
·       Splitterpinzette
Hygieneartikel
·       Seife (Stück), Waschmittel (kg)
·       Zahnbürste, Zahnpasta (Stück)
·       Sets Einweggeschirr & Besteck (Stück)
·       Haushaltspapier (Rollen)
·       Toilettenpapier (Rollen)
·       Müllbeutel (Stück)
·       Campingtoilette, Ersatzbeutel (Stück)
·       Haushaltshandschuhe (Paar)
·       Desinfektionsmittel, Schmierseife (Stück)
Brandschutz
·       Keller und Dachboden entrümpeln
·       Feuerlöscher
·       Rauchmelder
·       Löschdecke (notfalls Wolldecke)
·       Behälter für Löschwasser
·       Wassereimer
·       Kübelspritze oder Einstellspritze
·       Garten- oder Autowaschschlauch
Energieausfall
·       Kerzen, Teelichter
·      
Streichhölzer, Feuerzeug
·      
Taschenlampe
·       Reservebatterien
·       Camping-, Spirituskocher mit Brennmaterial
·       Heizgelegenheit
·       Brennstoffe
Dokumentensicherung
·       Haben Sie festgelegt, welche Dokumente unbedingt erforderlich sind?
·       Sind Ihre Unterlagen zweckmäßig geordnet?
·       Sind von wichtigen Dokumenten (Ausweis, Führerschein, Geburtsurkunde etc.) Kopien vorhanden (beglaubigt?)
·       Haben Sie eine Dokumentenmappe angelegt?
·       Sind Dokumentenmappe oder wichtige Dokumente griffbereit?
Notgepäck
·       persönliche Medikamente
·       behelfsmäßige Schutzkleidung
·       Wolldecke, Schlafsack
·       Unterwäsche, Strümpfe
·       Gummistiefel, derbes Schuhwerk
·       Essgeschirr, -besteck, Thermoskanne, Becher
·       Material zur Wundversorgung
·       Dosenöffner und Taschenmesser
·       strapazierfähige, warme Kleidung
·       Taschenlampe
·       Kopfbedeckung, Schutzhelm
·       Schutzmaske, behelfsmäßiger Atemschutz
·       Arbeitshandschuhe
Rundfunkgerät
·       Rundfunkgerät für Batteriebetrieb geeignet oder ein Kurbelradio
·      
Reservebatterien in unserem Downloadbereich.

Wenn Sie Fragen zur Notfallvorsorge haben, wenden Sie sich an:
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
Postfach 1867
53008 Bonn
Telefon: 0228/99550
Webseite: 
www.bbk.bund.de
E-Mail:
 info@bbk.bund.de