Baustellen
BZ-Sitemap   2025, 2024, 2023, 2022
 
März 2026 •Baustellen • Aktuelle Meldungen von 'Autobahn'

Start einer zukunftsweisenden Sanierung:
Rheinberger Straße und Mühlenstraße werden fit für die nächsten Jahrzehnte

 
Die Enni beginnt zu Beginn der NRW-Osterferien am 30. März 2026 mit einer der notwendigen Modernisierungen im Herzen der Moerser Innenstadt. Die Rheinberger Straße und die Mühlenstraße, zwei zentrale Achsen der innerstädtischen Infrastruktur, werden in den kommenden Monaten umfassend erneuert – von den Schmutz- und Regenwasserkanälen über Stromleitungen bis hin zu neuen Oberflächen und einer optimierten Radwegeführung. Mit dem Projekt setzt die Stadt Moers gemeinsam mit Enni einen weiteren wichtigen Baustein in Sachen „Sanierungen“ um.
 
Sorgfältig geplant und transparent informiert
Der Baubeginn des ersten Bauabschnitts steht kurz bevor, dabei wurde dieser bewusst in die Frühjahr- und Sommermonate gelegt. „Wir haben uns ganz klar für einen Start in den Osterferien entschieden“, erklärt Diane Schiffer, zuständig für Planung und Bau bei Enni. „In dieser Zeit steigen viele Bürgerinnen und Bürger auf das Rad um, damit ist der Verkehrsknotenpunkt insgesamt weniger stark frequentiert. Das hilft uns, die unvermeidbaren Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.“
 
Start der ersten Bauphase
Der erste Bauabschnitt konzentriert sich auf den Kanalbau in der Rheinberger Straße und dauert rund 16 Wochen an. Die Lage des Kanals macht eine Vollsperrung der Straße unvermeidbar. Die Arbeiten starten im Kreuzungsbereich Rheinberger Straße und Mühlenstraße und wandern in Richtung Baerler Straße. Die Baustelle wird in drei Abschnitten organisiert, um wichtige Zufahrtsbereiche möglichst lange offenhalten zu können. Alle Gruben werden aus Sicherheitsgründen auf maximal 15 Meter begrenzt. Die Erreichbarkeit der Häuser Nummer 32–40 und 55 bleibt gewährleistet – inklusive der Befahrbarkeit mit Drehleitern. Enni hat die Planungen sorgfältig darauf ausgerichtet, Rettungswege, Anlieferungen und Anliegerinteressen so oft es geht berücksichtigen zu können. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich darauf verlassen, dass die Maßnahme so umsichtig wie möglich durchgeführt werden wird.
 
Entlastung für Schulen: Provisorischer Kreisverkehr für mehr Sicherheit
Damit der Schulverkehr im Umfeld der Seminarstraße verlässlich funktioniert, wird Enni in Abstimmung mit der Stadt Moers ab dem 30. März einen provisorischen Kreisverkehr in der Seminarstraße/Gabelsberger Straße einrichten. Ein temporäres Parkverbot auf der westlichen Straßenseite unterstützt einen sicheren Verkehrsfluss während der Stoßzeiten. Im Zuge der neuen Verkehrsführung während der Baumaßnahme, wird es auch Änderungen im öffentlichen Nahverkehr der NIAG geben. Alle Informationen zu den Änderungen finden Sie hier.
 
Umleitungskonzept während der Bauphase 1
Es wurde für jede Bauphase ein Umleitungskonzept für Pkw und Lkw entwickelt. Die Zufahrt zur Mühlenstraße ist in der ersten Phase gesperrt, die Baerler Straße bleibt zunächst weiterhin befahrbar. Es wird mit Beginn der Vollsperrung der Rheinberger Straße, frühzeitig und klar ausgeschildert, wie man über die Wilhelm‑Schröder‑Straße und die Klever Straße in beide Richtungen fahren kann - Radfahrende und Fußgänger sind davon nicht betroffen und können die Baustelle passieren! Ergänzend stehen die Routen über die Repelener Straße und die Unterwallstraße sowie über die Rheurdter Straße und die Repelener Straße in beide Richtungen zur Verfügung. Für den Hauptdurchgangsverkehr wird zusätzlich eine großräumige Umleitung eingerichtet. Diese führt in beide Fahrtrichtungen über die Verbandsstraße, die Römerstraße sowie die Ruhrorter Straße und wird ebenfalls frühzeitig ausgeschildert. Ziel der Verkehrsführung ist es, den Innenstadtbereich spürbar zu entlasten, Verkehrsströme zu entzerren und trotz der notwendigen Sperrung eine möglichst flüssige Erreichbarkeit sicherzustellen.
 
Mehr Verkehrssicherheit und bessere Wege für Radfahrende nach Abschluss der Baumaßnahme
„Eine neue, klar geführte Radwegeverbindung ersetzt die bisherige Führung zwischen zwei Pkw-Fahrspuren. Zusammen mit optimierten Ampelanlagen und einer neu strukturierten Verkehrsführung entsteht mehr Übersichtlichkeit und Sicherheit – insbesondere für Kinder und Radfahrende“, so Nadine Beinemann von der Stadt Moers. Parallel erhöhen die bereits erneuerte Fernwärmeleitung und neue Stromleitungen die Energieeffizienz und Versorgungssicherheit – ein wesentlicher Beitrag zu den städtischen Klimazielen.
 
Ein Projekt für kommende Generationen
Die vorhandene Infrastruktur der Rheinberger und Mühlenstraße ist veraltet und stößt damit zunehmend an Kapazitäts- und Störungsgrenzen. Mit der Modernisierung im Untergrund werden Schmutz- und Regenwasserkanäle ebenso wie Stromleitungen erneuert. Enni modernisiert daher nicht nur zwei Straßenabschnitte im Auftrag der Stadt, sondern es wird die Lebensqualität für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Die neue Infrastruktur soll Moers resilienter, moderner und zukunftsfähig auch bei Extremwetterverhältnissen machen.
 
Die Sanierung ist umfangreich. Genau deshalb wurde die gesamte Maßnahme in den vergangenen Monaten besonders detailliert geplant. „Es ist uns wichtig, dass die Menschen gut informiert sind. Daher werden vor allem die Bildungseinrichtungen im Umfeld, transparent über alle Details in Kenntnis gesetzt. Die kommenden Monate fordern ein Stück Geduld – aber am Ende entsteht eine sichere, moderne Infrastruktur, von der alle profitieren werden“, erklärt Diane Schiffer. Trotz aller Vorkehrungen ist Enni bewusst, dass es in Zuge der Bauabschnitte Einschränkungen geben wird. Insbesondere in den Osterferien laufen gleichzeitig noch zwei weitere Baustellen „Am Schürmannshütt“ und „Am Jostenhof“ weiter, weshalb es zu zusätzlichen Einschränkungen kommen kann. Die Einbahnstraße „Am Jostenhof“ wird jedoch aufgehoben, sodass dies zu Entlastung führen wird.
 
Ausblick: So geht es nach dem ersten Bauabschnitt weiter
Nach dem Kanalbau in der Rheinberger Straße folgen der Kanalbau in der Mühlenstraße und anschließend die Oberflächenerneuerung. Die Arbeiten werden in mehreren klar getrennten Bauabschnitten erfolgen, teilweise mit Einbahnstraßenführung und intelligenter Ampelsteuerung – insbesondere für Rettungsfahrzeuge und den öffentlichen Nahverkehr.
 
Aktuelle Infos auf der Enni-Website
Während der gesamten Bauzeit informiert Enni Anwohner, Schulen und Verkehrsteilnehmende frühzeitig über alle wesentlichen Schritte. Dies geschieht über Anliegerschreiben, Pressemitteilungen aber auch über die Enni-Website unter: enni.de/rheinbergerstrasse. Außerdem informiert die Stadt Moers über instagram.com/stadt_moers, facebook.com/stadtmoers und den städtischen WhatsApp-Kanal.

 

Februar 2026 •Baustellen • Aktuelle Meldungen von 'Autobahn'

Neue Verkehrsregelung auf der Bahnhofstraße ab 9.2. bis Mitte März
Enni weitet Kanalbaumaßnahme übergangsweise aus

In der Bahnhofstraße in Kapellen läuft derzeit eine der größten Straßen- und Kanalsanierungsmaßnahmen der ENNI Stadt &Service (Enni). Seit September 2025 ist die Bahnhofstraße im Abschnitt zwischen der Moerser Straße und dem Hermann-Thelen-Platz als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Süden ausgewiesen. Aus Richtung Krefeld-Traar kommend ist die Straße aktuell bis zur Zufahrt des Aldi-Parkplatzes befahrbar.
Da Enni nun auch im weiteren Verlauf neue Kanäle verlegen wird, muss das Baufeld vorübergehend erweitert werden.
Von Montag, 9. Februar, bis voraussichtlich Mitte März ist die Bahnhofstraße deshalb von Süden aus nur noch bis zur Industriestraße befahrbar. Der Aldi-Parkplatz kann in diesem Zeitraum ausschließlich aus Richtung Moerser Straße angefahren werden. Die Umleitung führt weiterhin über die Nieper Straße, Kapellener Straße, Krefelder Straße und Neukirchener Straße. Nach Abschluss dieses kurzen Bauabschnitts gilt wieder die bisherige Verkehrsregelung. Wer Fragen zur Baustelle hat, kann sich unter der Rufnummer 104-600 informieren.

 

Januar 2026 •Baustellen • Aktuelle Meldungen von 'Autobahn'


Erst neue Stromkabel, dann ein neues Gesicht - Enni startet Doppel-Baumaßnahme am Jostenhof


Baustelle mit Begleitservice
Die Innenstadtsanierung kommt in die Fieselstraße in Moers, 26.1. - 10.2026

Baumaßnahmen gehören zum Alltag – auch in Moers, wo die Modernisierung der technischen Infrastruktur in der Innenstadt als mehrjähriges Großprojekt läuft. Bei aller Erfahrung und Routine gibt es hier nun ein Novum: eine Baustelle mit Begleitservice. Denn die Enge der nördlichen Fieselstraße stellt die Planerinnen und Planer der ENNI Stadt & Service (Enni) vor besondere Herausforderungen. Ab Montag, 26. Januar, erneuert das Unternehmen in dem rund 50 Meter langen Abschnitt zwischen Neustraße und Niederstraße sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen – also Trinkwasser-, Strom-, Gas- und Fernwärmeleitungen sowie Signalkabel und den Regenwasserkanal. Das Besondere dabei: Auf der nur 4,70 Meter breiten Straßen kommt schweres Gerät zum Einsatz und lässt kaum Platz zum Passieren. Eine Vollsperrung bis Oktober 2026 lässt sich daher nicht vermeiden.
„Während dieser Zeit sorgt ein Sicherheitsposten dafür, dass Anwohnende ihre Wohnungen sicher verlassen und erreichen können – die Arbeiten müssen dann kurz pausieren“, erklärt Enni-Projektleiterin Diane Schiffer. Bereits im Dezember hatte Enni die Anwohnenden in einer Infoveranstaltung persönlich über den Bauablauf informiert. „Glücklicherweise haben bisher alle Verständnis dafür, dass die marode Infrastruktur nach teilweise 100-jährigem Betrieb nun grundlegend erneuert werden muss.“
 
Im Rahmen der Innenstadtsanierung werden zwischen Unterwallstraße, Schlosspark, Neuem Wall und Stadtgraben insgesamt rund 28 Kilometer Infrastruktur erneuert – inklusive Kanälen, Energie- und Wasserleitungen sowie moderner Telekommunikations- und Beleuchtungssysteme.

Bereits fertiggestellt sind Abschnitte im Rosenthal, in der Meerstraße und in der Niederstraße. Insgesamt kommen die Arbeiten in der Innenstadt gut voran, die winterlichen Temperaturen haben bislang nur für eine Verzögerung von einer Woche gesorgt. So wird Enni die Maßnahme auf der Haagstraße Anfang Februar abschließen. Dann geht’s auch im südlichen Teil der Fieselstraße zwischen Haagstraße und Pumpeneck los. Anders als im nördlichen Bereich muss das Unternehmen hier nur die Versorgungsleitungen austauschen – Fußgänger können die Baustelle passieren.



Umfassende Sanierung der Riswicker Straße in Kleve beginnt am 5. Januar
Ab dem 5. Januar 2026 beginnen an der Riswicker Straße in Kleve umfassende Sanierungsarbeiten. Die innerstädtische Verkehrsachse in unmittelbarer Bahnhofsnähe wird dann von der Einmündung Van-den-Bergh-Straße bis zur Kreuzung mit dem Klever Ring grundlegend modernisiert und umgebaut. So steht in insgesamt acht Bauabschnitten die Erneuerung der Kanalisation für Schmutz- und Regenwasser inklusive der Hausanschlüsse, der Straße samt Gehwegen sowie der Straßenbeleuchtung an.

Bereits seit Anfang Dezember rollen die Bagger auf der Riswicker Straße. Zunächst musste eine vorhandene Gasleitung im Straßenbereich tiefer ins Erdreich gelegt werden, damit sie die folgenden Bauarbeiten nicht behindert. Ursprünglich sollte die daraus resultierende Sperrung über die anstehenden Feiertage aufgehoben werden. Da die Betreiberfirma der Gasleitung allerdings noch unvorhergesehene Arbeiten an der Gasleitung erledigen musste, wird die Sperrung über den Jahreswechsel aufrechterhalten.

Am Montag, 5. Januar 2026, starten dann die eigentlichen Straßen- und Kanalbauarbeiten an der Einmündung zwischen Riswicker Straße und Van-den-Bergh-Straße. Von da aus zieht die Baustelle abschnittsweise weiter in Richtung Klever Ring.
Die deutlichste Veränderung wird es direkt vor dem Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasium geben. Dort wird die bestehende Verkehrsführung geändert und ein komplett neuer Kreisverkehr gebaut, der künftig die Verkehrsströme rund um das entstehende Schulzentrum regelt. Über den Kreisverkehr wird die Riswicker Straße mit der Straße Geefacker sowie der neuen Straße Am Stellwerk verbunden, die das Konrad-Adenauer-Gymnasium erschließt.

Durch das etappenweise Vorgehen in acht Bauabschnitten sollen die Auswirkungen auf den Straßenverkehr weitgehend minimiert werden, sodass Anliegerinnen und Anlieger ihre Grundstücke möglichst immer erreichen können. Einschränkungen können jedoch nicht immer vermieden werden.

Folgendermaßen sind die Bauabschnitte eingeteilt:
Bauabschnitt 1: Kanalbau von der van-den-Bergh-Straße bis Geefacker
Bauabschnitt 2: Straßenbau von der van-den-Bergh-Straße bis zum neuen Schulgebäude des Konrad-Adenauer-Gymnasiums
Bauabschnitt 3: Straßenbau vom Schulgebäude bis hinter Geefacker
Bauabschnitt 4: Kanalbau von Geefacker bis Oststraße
Bauabschnitt 5: Straßenbau von Geefacker bis Riswicker Straße, Hausnummer 56
Bauabschnitt 6: Straßenbau von Riswicker Straße Hausnummer 56 bis Oststraße
Bauabschnitt 7: Kanalbau Bereich Oststraße
Bauabschnitt 8: Straßenbau Bereich Oststraße
Während der gesamten Baumaßnahme wird die Riswicker Straße stellenweise voll gesperrt sein. Umleitungen führen den Straßenverkehr währenddessen über den Klever Ring und die Emmericher Straße. Planmäßig dauert das gesamte Projekt rund zwei Jahre. 


 
Fußgängerbrücke an der Zitadelle in Wesel aus Sicherheitsgründen gesperrt
Bei einem Ortstermin wurde der Zustand der hölzernen Oberkonstruktion der Fußgängerbrücke an der Zitadelle überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass ein wichtiger Querbalken stark beschädigt ist. Das Holz ist durch Fäulnis vollständig morsch. Zudem sind Risse an den Verbindungsstellen sowie eine sichtbare Durchbiegung der Konstruktion erkennbar.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde die Brücke umgehend gesperrt.
Hinweisschilder machen auf die bestehende Einsturzgefahr aufmerksam. 

Das Gewicht der betroffenen Bauteile (obere Holzkonstruktion) wird auf bis zu vier Tonnen geschätzt. Bei Sturm oder Schneelast kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teile herabfallen. Die eigentliche Gehfläche der Brücke ist zwar standsicher, jedoch geht die Gefahr ausschließlich von der darüberliegenden Holzkonstruktion aus.

Die Sanierungsarbeiten beginnen voraussichtlich ab dem 19. Januar 2026. Geplant ist, die beschädigte Oberkonstruktion mithilfe eines Krans zurückzubauen. Die Sanierung erfolgt in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde. Ziel ist es, die historische Optik der Brücke zu erhalten. Daher ist geplant, den beschädigten Querbalken durch einen neuen zu ersetzen. Weitere mögliche Schäden an den Stützen können erst nach der Demontage genau beurteilt werden. Die Stadt Wesel bittet um Verständnis für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.