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Erst neue Stromkabel, dann ein neues Gesicht -
Enni startet Doppel-Baumaßnahme am Jostenhof
Baustelle mit
Begleitservice Die Innenstadtsanierung kommt
in die Fieselstraße in Moers, 26.1. - 10.2026
Baumaßnahmen gehören zum Alltag – auch in Moers,
wo die Modernisierung der technischen
Infrastruktur in der Innenstadt als mehrjähriges
Großprojekt läuft. Bei aller Erfahrung und
Routine gibt es hier nun ein Novum: eine
Baustelle mit Begleitservice. Denn die Enge der
nördlichen Fieselstraße stellt die Planerinnen
und Planer der ENNI Stadt & Service (Enni) vor
besondere Herausforderungen. Ab Montag, 26.
Januar, erneuert das Unternehmen in dem rund 50
Meter langen Abschnitt zwischen Neustraße und
Niederstraße sämtliche Ver- und
Entsorgungsleitungen – also Trinkwasser-,
Strom-, Gas- und Fernwärmeleitungen sowie
Signalkabel und den Regenwasserkanal. Das
Besondere dabei: Auf der nur 4,70 Meter breiten
Straßen kommt schweres Gerät zum Einsatz und
lässt kaum Platz zum Passieren. Eine
Vollsperrung bis Oktober 2026 lässt sich daher
nicht vermeiden. „Während dieser Zeit sorgt
ein Sicherheitsposten dafür, dass Anwohnende
ihre Wohnungen sicher verlassen und erreichen
können – die Arbeiten müssen dann kurz
pausieren“, erklärt Enni-Projektleiterin Diane
Schiffer. Bereits im Dezember hatte Enni die
Anwohnenden in einer Infoveranstaltung
persönlich über den Bauablauf informiert.
„Glücklicherweise haben bisher alle Verständnis
dafür, dass die marode Infrastruktur nach
teilweise 100-jährigem Betrieb nun grundlegend
erneuert werden muss.“ Im Rahmen der
Innenstadtsanierung werden zwischen
Unterwallstraße, Schlosspark, Neuem Wall und
Stadtgraben insgesamt rund 28 Kilometer
Infrastruktur erneuert – inklusive Kanälen,
Energie- und Wasserleitungen sowie moderner
Telekommunikations- und Beleuchtungssysteme.
Bereits fertiggestellt sind Abschnitte im
Rosenthal, in der Meerstraße und in der
Niederstraße. Insgesamt kommen die Arbeiten in
der Innenstadt gut voran, die winterlichen
Temperaturen haben bislang nur für eine
Verzögerung von einer Woche gesorgt. So wird
Enni die Maßnahme auf der Haagstraße Anfang
Februar abschließen. Dann geht’s auch im
südlichen Teil der Fieselstraße zwischen
Haagstraße und Pumpeneck los. Anders als im
nördlichen Bereich muss das Unternehmen hier nur
die Versorgungsleitungen austauschen – Fußgänger
können die Baustelle passieren.
Umfassende
Sanierung der Riswicker Straße in Kleve beginnt
am 5. Januar Ab dem 5. Januar 2026
beginnen an der Riswicker Straße in Kleve
umfassende Sanierungsarbeiten. Die
innerstädtische Verkehrsachse in unmittelbarer
Bahnhofsnähe wird dann von der Einmündung
Van-den-Bergh-Straße bis zur Kreuzung mit dem
Klever Ring grundlegend modernisiert und
umgebaut. So steht in insgesamt acht
Bauabschnitten die Erneuerung der Kanalisation
für Schmutz- und Regenwasser inklusive der
Hausanschlüsse, der Straße samt Gehwegen sowie
der Straßenbeleuchtung an.
Bereits seit
Anfang Dezember rollen die Bagger auf der
Riswicker Straße. Zunächst musste eine
vorhandene Gasleitung im Straßenbereich tiefer
ins Erdreich gelegt werden, damit sie die
folgenden Bauarbeiten nicht behindert.
Ursprünglich sollte die daraus resultierende
Sperrung über die anstehenden Feiertage
aufgehoben werden. Da die Betreiberfirma der
Gasleitung allerdings noch unvorhergesehene
Arbeiten an der Gasleitung erledigen musste,
wird die Sperrung über den Jahreswechsel
aufrechterhalten.
Am Montag, 5. Januar
2026, starten dann die eigentlichen Straßen- und
Kanalbauarbeiten an der Einmündung zwischen
Riswicker Straße und Van-den-Bergh-Straße. Von
da aus zieht die Baustelle abschnittsweise
weiter in Richtung Klever Ring. Die
deutlichste Veränderung wird es direkt vor dem
Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasium geben. Dort
wird die bestehende Verkehrsführung geändert und
ein komplett neuer Kreisverkehr gebaut, der
künftig die Verkehrsströme rund um das
entstehende Schulzentrum regelt. Über den
Kreisverkehr wird die Riswicker Straße mit der
Straße Geefacker sowie der neuen Straße Am
Stellwerk verbunden, die das
Konrad-Adenauer-Gymnasium erschließt.
Durch das etappenweise Vorgehen in acht
Bauabschnitten sollen die Auswirkungen auf den
Straßenverkehr weitgehend minimiert werden,
sodass Anliegerinnen und Anlieger ihre
Grundstücke möglichst immer erreichen können.
Einschränkungen können jedoch nicht immer
vermieden werden.
Folgendermaßen sind
die Bauabschnitte eingeteilt: Bauabschnitt 1:
Kanalbau von der van-den-Bergh-Straße bis
Geefacker Bauabschnitt 2: Straßenbau von der
van-den-Bergh-Straße bis zum neuen Schulgebäude
des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Bauabschnitt
3: Straßenbau vom Schulgebäude bis hinter
Geefacker Bauabschnitt 4: Kanalbau von
Geefacker bis Oststraße Bauabschnitt 5:
Straßenbau von Geefacker bis Riswicker Straße,
Hausnummer 56 Bauabschnitt 6: Straßenbau von
Riswicker Straße Hausnummer 56 bis Oststraße
Bauabschnitt 7: Kanalbau Bereich Oststraße
Bauabschnitt 8: Straßenbau Bereich Oststraße
Während der gesamten Baumaßnahme wird die
Riswicker Straße stellenweise voll gesperrt
sein. Umleitungen führen den Straßenverkehr
währenddessen über den Klever Ring und die
Emmericher Straße. Planmäßig dauert das gesamte
Projekt rund zwei Jahre.
Fußgängerbrücke an der Zitadelle in
Wesel aus Sicherheitsgründen gesperrt
Bei einem Ortstermin wurde der Zustand der
hölzernen Oberkonstruktion der Fußgängerbrücke
an der Zitadelle überprüft. Dabei stellte sich
heraus, dass ein wichtiger Querbalken stark
beschädigt ist. Das Holz ist durch Fäulnis
vollständig morsch. Zudem sind Risse an den
Verbindungsstellen sowie eine sichtbare
Durchbiegung der Konstruktion erkennbar. Aus
Gründen der Verkehrssicherheit wurde die Brücke
umgehend gesperrt. Hinweisschilder machen
auf die bestehende Einsturzgefahr aufmerksam.
Das Gewicht der betroffenen Bauteile (obere
Holzkonstruktion) wird auf bis zu vier Tonnen
geschätzt. Bei Sturm oder Schneelast kann nicht
ausgeschlossen werden, dass Teile herabfallen.
Die eigentliche Gehfläche der Brücke ist zwar
standsicher, jedoch geht die Gefahr
ausschließlich von der darüberliegenden
Holzkonstruktion aus.
Die
Sanierungsarbeiten beginnen voraussichtlich
ab dem 19. Januar 2026. Geplant
ist, die beschädigte Oberkonstruktion mithilfe
eines Krans zurückzubauen. Die Sanierung erfolgt
in enger Abstimmung mit der
Denkmalschutzbehörde. Ziel ist es, die
historische Optik der Brücke zu erhalten. Daher
ist geplant, den beschädigten Querbalken durch
einen neuen zu ersetzen. Weitere mögliche
Schäden an den Stützen können erst nach der
Demontage genau beurteilt werden. Die Stadt
Wesel bittet um Verständnis für die notwendigen
Sicherheitsmaßnahmen.
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