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NRW-Innenminister Herbert Reul
diskutiert mit Studierenden der über Cybersecurity und
Cybercrime
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Kleve/Kamp-Lintfort, 15. Januar 2026 - NRW-Innenminister
Herbert Reul besuchte am 15.01.2026 die Hochschule
Rhein-Waal in Kamp-Lintfort, wo er zum Thema
Cybersecurity und Cybercrime referierte. In dem randvoll
gefüllten Hörsaal hielt der Minister auf Einladung von
Prof. Dr. Matthias Reintjes, Professor für
Verwaltungswissenschaft und digitale Transformation, vor
rund 100 Studierenden des Studiengangs
Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc., einen
Gastvortrag und stellte sich anschließend den zahlreichen
Fragen der Studierenden.

NRW-Innenminister Herbert Reul im randvoll gefüllten
Hörsaal an der Hochschule Rhein-Waal Fotos © HSRW_Anja
Peters
In seinem Vortrag an der Fakultät
Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein-Waal
beleuchtete Reul die zunehmende Bedeutung von
Cybersicherheit für staatliches Handeln und ging dabei
insbesondere auf die veränderten Rahmenbedingungen für
Polizei- und Strafverfolgungsbehörden ein. Die
fortschreitende Digitalisierung staatlicher Prozesse, die
wachsende Vernetzung kritischer Infrastrukturen sowie die
zunehmende Professionalisierung von Cyberkriminellen
stellten den Staat vor neue, komplexe Aufgaben.
„Die Digitalisierung hat zwar viele positive Aspekte,
führt aber natürlich auch dazu, dass die bösen Jungs und
Mädels ihre kriminellen Aktivitäten zunehmend in das
Internet verlagern. Darauf muss man natürlich reagieren.
Deswegen haben wir Polizisten auf der Straße und bilden
seit einiger Zeit in Nordrhein-Westfalen auch Cybercops
aus“, so Reul.

NRW-Innenminister Herbert Reul mit den Lehrenden des
Studiengangs Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc.
und Hochschulpräsident Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen
und Dekan der Fakultät Kommunikation und Umwelt Prof. Dr.
Klaus Hegemann v.l.n.r.: Prof. Dr. Matteo Große-Kampmann,
Christoph Borbe, Prof. Dr. Matthias Reintjes,
NRW-Innenminister Herbert Reul, Hochschulpräsident Prof.
Dr. Oliver Locker-Grütjen, Prof. Dr. Tobias Siebenlist
und Dekan Prof. Dr. Klaus Hegemann
Zugleich
betonte der Innenminister, dass die Auswirkungen
digitaler Bedrohungen weit über den Bereich der inneren
Sicherheit hinausgingen, sie bedrohen ebenso die
Wirtschaft und die offene Gesellschaft insgesamt. Ein
zentrales Anliegen des Vortrags war die Notwendigkeit,
technologische, organisatorische und rechtliche
Kompetenzen stärker zusammenzudenken.
Gerade an
der Schnittstelle von Verwaltung, IT und Recht komme
zukünftigen Fachkräften eine besondere Verantwortung zu.
Der Staat sei auf gut ausgebildete Spezialisten, wie die
Verwaltungsinformatikerinnen und Verwaltungsinformatiker
der Hochschule Rhein-Waal angewiesen.
Im
Anschluss an den Vortrag stellte sich Herbert Reul rund
45 Minuten lang den Fragen und Diskussionsbeiträgen der
Studierenden. In einer lebhaften Debatte wurden
zahlreiche Themen angesprochen, darunter die Rolle des
Staates bei der Abwehr hybrider Bedrohungen, der Einsatz
neuer Technologien in der Polizeiarbeit, Fragen des
Datenschutzes sowie die Balance zwischen Sicherheit und
Freiheitsrechten.

NRW-Innenminister Herbert Reul referiert zur Bedeutung
von Cybersicherheit vor den Studierenden des Studiengangs
Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc, an der
Hochschule Rhein-Waal
Die intensive Fragerunde
verdeutlichte das hohe Interesse der Studierenden an
sicherheits- und digitalpolitischen Fragestellungen und
bot zugleich Raum für einen direkten Austausch zwischen
Politik und akademischem Nachwuchs. Der Präsident der
Hochschule, Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, dankte dem
Innenminister für die Gelegenheit zur Begegnung und zum
Austausch.
Der Besuch leiste einen wichtigen
Beitrag zur Verbindung von Wissenschaft, Praxis und
politischer Entscheidungsfindung. Gleichzeitig stärke ein
Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgern und
Studierenden die gesellschaftliche Relevanz der
Hochschullehre. Bei dem Studiengang Verwaltungsinformatik
– E-Government, B.Sc., handelt es sich um ein duales
Studium im Blockmodell. E-Government bedeutet, innovative
IT-Lösungen für die Verwaltung und die Wirtschaft zu
entwickeln.
Studierende erwerben neben
informations- und kommunikationstechnischem Fachwissen
auch soziale, kommunikative und organisatorische
Kompetenzen. Sie lernen die besonderen Anforderungen der
Verwaltung kennen, erwerben das nötige Know-how, um
betriebswirtschaftlich angemessene Lösungen zu finden und
sind mit dem rechtlichen Rahmen, in dem sie arbeiten
werden, vertraut.
Das interdisziplinär angelegte
Studium bildet Experten und Expertinnen aus, denen nahezu
alle Branchen offenstehen. Es befähigt die
Absolvent*innen zur Anwendung neuer Technologien in
Kommunen, auf Landes- und Bundesebene, bei europäischen
Institutionen sowie in der Wirtschaft.

NRW-Innenminister Herbert Reul referiert zur Bedeutung
von Cybersicherheit vor den Studierenden des Studiengangs
Verwaltungsinformatik – E-Government, B.Sc, an der
Hochschule Rhein-Waal, im Hintergrund Prof. Dr. Oliver
Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal
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Studium und Ausbildung live
erleben – interaktive Campustage
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Kleve/Kamp-Lintfort, 15. Januar 2026 - Wie fühlt sich
Studieren wirklich an – und welche Wege gibt es nach dem
Schulabschluss? Antworten auf diese Fragen erhalten
Schüler*innen und Eltern bei den Campustagen der
Hochschule Rhein-Waal (HSRW) am 22. und 29. Januar 2026.
An den Standorten KampLintfort und Kleve lädt die
„ProbierDich-Lounge“ dazu ein, Hochschule praxisnah zu
erleben.
Können Roboterhunde tanzen? Wie
bekommen Gummibärchen ihre Farbe? Wie funktioniert eine
Wärmepumpe? Wie lässt sich Logistik digitalisieren? –
Diese und viele weitere Fragen können Studierende und
Professor*innen in persönlichen Gesprächen in der
ProbierDichLounge beantworten.
Das Event zur
Studienorientierung für Schüler*innen und Eltern findet
am Donnerstag, 22. Januar, auf dem Campus Kamp-Lintfort
und am Donnerstag, 29. Januar, auf dem Campus Kleve der
Hochschule statt.

Studierende in lädt zu Beratungen in der
ProbierDich-Lounge auf dem Campus Kleve ein © Anja Peters
/ HSRW
In entspannter Atmosphäre können
Abiturient*innen sich umfassend und ungezwungen über
zahlreiche Fachgebiete, Bachelorstudiengänge und
Ausbildungsmöglichkeiten der Hochschule informieren.
Wissenschaftliche Experimente laden Besucher*innen zum
Ausprobieren ein. Neben Informationen zu
Bewerbungsverfahren und Studienfinanzierung beantwortet
die Zentrale Studienberatung auch individuelle Fragen
rund um die Studienwahl und Karrierechancen. Im
Study-Café gilt: „Ask me anything“ – bei Snacks und
Getränken berichten Studierende in der ‚Hang-out Area‘
vom Campusleben.
Ergänzt wird das Programm durch
Campusführungen in Labore, Hörsäle und Lernräume.
Highlights Campus Kamp-Lintfort – Donnerstag, 22. Januar
2026, 16–19 Uhr Der Roboterhund der Hochschule begrüßt
die Besucher*innen mit seinem simulierten Schwanzwedeln.
Technikfans können einen Mini-Gabelstapler steuern
und auf spielerische Weise Einblicke in Logistik und
Digitalisierung gewinnen. Das Lean-Management-Spiel
ermöglicht, Verschwendung in logistischen Prozessen zu
erkennen und zu reduzieren. Das AIS-Lab und das FabLab
laden zum Rundgang ein. Bei einer Infoveranstaltung
können sich Interessierte über den Studiengang
Psychologie informieren.
Die Fakultät Life
Sciences präsentiert Gummibärchen als Forschungsobjekt
und auch die Fakultäten Technologie und Bionik sowie
Gesellschaft und Ökonomie stehen für Gespräche bereit.
Campusführungen sowie eine Posterausstellung mit
Studierendenprojekten runden das Programm ab.
Highlights Campus Kleve – Donnerstag, 29. Januar 2026,
16–19 Uhr Die Fakultät Technologie und Bionik
präsentiert ihr selbst entwickeltes, elektrisch
betriebenes E-Cart. Anhand einer Demonstrationsanlage
können Interessierte Temperatur und Druck einer
Wärmepumpe auswerten und erfahren, wie diese
Umweltenergie aus dem Erdreich effizient in Wärme
umwandelt.
Die Fakultät Life Sciences
lädt zu Experimenten mit Lebensmittelfarben ein –
inklusive Gummibärchen als Forschungsobjekt. Studierende
der Fakultät Gesellschaft und Ökonomie geben in
Kurzberatungen authentische Einblicke ins Studium. Bei
der „Global Start-Up Challenge in 15 Minuten“ können
Teilnehmende spielerisch internationale Studieninhalte
testen.
Auch die Fakultät Kommunikation und
Umwelt steht am Campus Kleve für Gespräche bereit. Eine
Campusführung um 17 Uhr bietet Orientierung und Einblicke
in Labore, Fakultäten und Lernorte. Highlights und
Programm: hsrw.info/wdso26
 Prof. Dr.
Christian Ressel mit dem Roboterhund der Hochschule im
AIS-Lab auf dem Campus Kamp-Lintfort © Anja Peters / HSRW
Details zu den „Wochen der
Studienorientierung“ an der HSRW:

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‚Abi – und dann?‘ - Workshops
für Schüler*innen an der Hochschule Rhein-Waal am 23. und
30. Januar
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Kleve/Kamp-Lintfort, 14. Januar 2026 -
Schüler*innen, die sich bei ihrem Weg ins Studium
Unterstützung wünschen, können sich auf den Workshop ‚Abi
– und dann?‘ freuen. Die Hochschule Rhein-Waal (HSRW)
lädt Schüler*innen ein, herauszufinden, wie die nächsten
Schritte ins Studium aussehen könnten. Die Zentrale
Studienberatung bietet den Workshop am 23. Januar 2026
auf dem Campus Kamp-Lintfort und am 30. Januar 2026 auf
dem Campus Kleve jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr an.
Der Workshops ‚Abitur – und dann? Deine Orientierung
für den Weg zum Studium‘ findet im Rahmen der NRW-weiten
„Wochen der Studienorientierung“ statt. Neben
Informationen zu Bewerbungsverfahren, Studienfinanzierung
und dem „Leben als Student*in“, stehen besonders die
individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden im Fokus:
Welche Art des Studiums passt zu mir? Wie organisiere
ich meine nächsten Schritte in der Studienplanung?
Mithilfe interaktiver und praktischer Übungen
entwickeln die Teilnehmenden ihren eigenen Weg in die
Studienwelt. Zwei Teams der Zentrale Studienberatung
leiten den Workshop, das Team der Initiative „KAoA – Kein
Abschluss ohne Anschluss“ und das Talentscouting-Team.

ProbierDich-Workshops an der HSRW © Anja Peters / HSRW
Der Workshop findet am 23. Januar 2026 auf dem
Campus Kamp-Lintfort und am 30. Januar 2026 auf dem
Campus Kleve jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr statt.
Interessierte Schüler*innen aus NRW können sich in der
Regel nach Rücksprache mit der Schule für den Workshop
vom Unterricht freistellen lassen. Auf Wunsch kann die
Studienberatung im Nachgang zum Workshop eine
Teilnahmebescheinigung ausstellen. Eine verbindliche
Anmeldung zum Workshop ist notwendig.
→
Programm und Anmeldung
Details zum Workshop ‚Abitur - und
dann? Deine Orientierung für den Weg zum Studium‘ an der
HSRW

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Designstudentinnen der Hochschule Rhein-Waal beim
DDC AWARD 2025 mit Gold und Bronze ausgezeichnet
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Kleve/Kamp-Lintfort, 9. Januar 2026 - Zwei
Studierende des Bachelorstudiengangs Information and
Communication Design der Hochschule Rhein-Waal gehören zu
den Preisträgerinnen des renommierten DDC AWARD 2025.
Amal Hamed und Valeriia Kapustina wurden für ihre
hervorragenden Arbeiten ausgezeichnet. Der Wettbewerb
würdigt Projekte, die gestalterische Qualität mit
Verantwortung gegenüber Umwelt, Kultur und Gesellschaft
verbinden. Der vom Deutschen Designer Club vergebene DDC
AWARD zählt zu den wichtigsten Designpreisen im
deutschsprachigen Raum.

Gesellschaftliche Relevanz, konzeptionelle Stärke und
gestalterische Exzellenz – das zeichnet die Arbeiten der
beiden Studentinnen Amal Hamed und Valeriia Kapustina der
Hochschule Rhein-Waal (HSRW) aus. Denn neben der
ästhetischen und konzeptionellen Ebene bewertet eine
Impact-Jury zudem die gesellschaftliche Wirkung der
eingereichten Arbeiten.

© HSRW
Amal Hamed gewann Gold mit ihrer
crossmedialen Kampagne ‚Ask Who Made It!‘, in der sie
globale Lieferketten verschiedener Industrien von Mode
über Elektronik bis hin zu Alltagsgütern thematisiert.
Die Kampagne macht sichtbar, unter welchen sozialen und
ökologischen Bedingungen Produkte entstehen, und regt
Konsument*innen an, eigene Entscheidungen kritisch zu
hinterfragen.

Interaktive Visualisierungen, intensive Recherche und
eine klare Kommunikationsstrategie verbinden sich zu
einem wirkungsvollen Gesamtbild. Für dieses Projekt
erhielt Hamed beim DDC AWARD 2025 die Talent-Auszeichnung
in Gold. Die weitere Preisträgerin, Valeriia Kapustina,
wurde für eine realistisch ausgearbeitete
Spielzeitkampagne für den Acker Stadt Palast in Berlin
ausgezeichnet, eine Bühne der freien Szene für
zeitgenössisches Musiktheater, Performance, Tanz und Neue
Musik.

Die von ihr entwickelte visuelle Identität kombiniert ein
modulares Gestaltungssystem mit prägnanten,
charakterstarken und auffälligen Illustrationen, welche
die verschiedenen Produktionen des Hauses jeweils
eigenständig und pointiert visuell interpretieren. Die
Jury lobte die konzeptionelle Klarheit, die
gestalterische Präzision und die professionelle
Übertragbarkeit der Kampagne.
Kapustina wurde
hierfür mit der Bronze-Auszeichnung geehrt. „Wir freuen
uns besonders, dass mit Amal Hamed und Valeriia Kapustina
zwei junge Designerinnen ausgezeichnet wurden, die
gesellschaftliche Verantwortung, konzeptionelle Tiefe und
gestalterische Exzellenz verbinden.
Die Vielfalt
unserer internationalen Studierenden und der enge
Austausch im Studiengang ermöglichen Themen und
Perspektiven, die weit über das Regionale hinausgehen und
in Arbeiten münden, die national wie international
Relevanz haben. Die beiden ausgezeichneten Projekte
zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in dieser
Vielfalt steckt“, sagt Prof. Nicolas Markwald, Professor
für Communication Design an der Fakultät Kommunikation
und Umwelt.
Der Bachelorstudiengang Information
and Communication Design, der am Campus Kamp-Lintfort
gelehrt wird, ist geprägt von internationalen
Perspektiven, interdisziplinärer Zusammenarbeit und einem
engen Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden.
Diese Studienkultur bildet den Rahmen, in dem Projekte
entstehen, die gesellschaftliche Fragestellungen
aufgreifen und national wie international anschlussfähig
sind.
Die Auszeichnungen fügen sich überzeugend
in das Selbstverständnis der Hochschule RheinWaal ein.
Als international ausgerichtete und interdisziplinäre
Hochschule fördert die HSRW eine Studienkultur, in der
gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und
Nachhaltigkeit zentrale Bezugspunkte sind. Besonders im
Bereich Design zeigt sich, wie Studierende diese Werte
aufgreifen und in eigene Projekte überführen.
Die
prämierten Arbeiten machen deutlich, wie junge
Designer*innen Themen globaler Relevanz, von Lieferketten
bis kultureller Teilhabe, in überzeugende gestalterische
Lösungen übersetzen. Damit stärken sie nicht nur die
Sichtbarkeit des Studiengangs, sondern auch die Position
der Hochschule als Ort, an dem gesellschaftliche Impulse
gesetzt und innovative Perspektiven entwickelt werden.
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Leihen statt Kaufen:
Bibliothek der Hochschule startet im Januar 2026 mit der
Ausleihe von Alltagsgegenständen
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Kleve/Kamp-Lintfort, 6. Januar 2026 -
Bibliotheken bieten schon lange die Möglichkeit, Medien
zu leihen statt zu kaufen und tragen somit zu einer
gemeinsamen, nachhaltigen Nutzung bei. Im Sinne einer
‚teilenden Gesellschaft‘ wurde dieser Ansatz nun
weitergedacht: Mit der ‚Bibliothek der Dinge‘ bietet die
Bibliothek der Hochschule Rhein-Waal ab Januar 2026
Gegenstände zur Ausleihe an.
Mit jeder Ausleihe
einen Beitrag zu einem ressourcenschonenden und
umweltbewussten Konsumverhalten leisten – das bietet die
Bibliothek der Hochschule Rhein-Waal ihren Nutzer*innen
in Kleve ab dem 5. Januar und in Kamp-Lintfort ab dem 26.
Januar 2026 mit der ‚Bibliothek der Dinge‘. Zur Auswahl
stehen Werkzeugkoffer, Outdoor-Spiele und Sportzubehör,
die kostenlos mit einem Bibliotheksausweis ausgeliehen
werden können.

Kleve v.l.n.r.: Maren Gerle (Mitarbeiterin Bibliothek),
Maike Schön (Projektkoordinatorin Bibliothek), Christoph
Bors (Klimaschutzmanager Stadt Kleve), Larissa Bertram
(Mitarbeiterin Bibliothek), Jonas Lamik (Leiter
Bibliothek), Dirk Posdena (Leiter Fachbereich
Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Kleve)
und Christian Bomblat (Technischer Dezernent Stadt Kleve)
- Fotos © HSRW
Vom Balance-Board zum
Tischtennis-Set – die Bibliothek bietet Dinge an, die
vielleicht nur selten im Alltag gebraucht werden, in der
Anschaffung zu teuer sind oder die man einfach gern
einmal austesten möchte. So kann vermieden werden, dass
Gegenstände für den eigenen Haushalt angeschafft werden,
die ungenutzt liegen bleiben.
Die Auswahl der
Dinge orientiert sich in erster Linie an der
Hauptzielgruppe der Studierenden, die zuvor an einer
gemeinsamen Umfrage der Bibliothek und des AStA der
Hochschule teilgenommen haben und somit mitbestimmen
konnten, welche Gegenstände für die ‚Bibliothek der
Dinge‘ angeschafft werden.
Aber auch Bürger*innen
ab 16 Jahre können sich bei Interesse einen kostenlosen
Bibliotheksausweis ausstellen lassen und – neben Büchern
– Gegenstände ausleihen. Gestöbert werden kann im
Online-Katalog der Bibliothek oder vor Ort am Regal
in der Nähe der Information. Die Objekte können für 14
Tage an der Information der Bibliothek ausgeliehen
werden.

Kamp-Lintfort: v.l.n.r.: Prof. Dr. Klaus Hegemann (Dekan
Fakultät Kommunikation und Umwelt), Jonas Lamik (Leiter
Bibliothek), Frank Rattmann (Vorsitzender Förderverein
Campus Camp-Lintfort), Yvonne Frericks (Leiterin
Mediathek Kamp-Lintfort), Beate Träm (Geschäftsführerin
Förderverein Campus Camp-Lintfort) und Maike Schön
(Projektkoordinatorin Bibliothek)
Mitte Dezember
kamen die Projektbeteiligten der jeweiligen Standorte und
weitere Interessierte in der Bibliothek zusammen, um die
kommende Eröffnung zu feiern. Bibliotheksleiter Jonas
Lamik und Projektkoordinatorin Maike Schön nutzten
außerdem die Gelegenheit, um sich bei den finanziellen
Unterstützern des Projekts, der Stadt Kleve und dem
Förderverein Campus Camp-Lintfort, zu bedanken.
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11. Agroforst-Praxisstammtisch
Niederrhein am 16. Januar zu Umweltdaten und Sensorik
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Kleve, 5. Januar 2026 - Die Nutzung
von Umweltdaten gewinnt in Land- und Forstwirtschaft an
Bedeutung. Auch für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung
sind Umweltdaten essentiell. Entwicklungen im Bereich
Sensorik und Datenanalytik eröffnen neue Potenziale für
wirtschaftliches und ökologisches Handeln. Doch welche
Bedarfe gibt es in der Praxis?

Der 11. Agroforst-Praxisstammtisch beleuchtet Umweltdaten
und Sensorik im Außeneinsatz. Agroforst-Praxisstammtisch
Niederrhein © Catrin Senger / HSRW
Wo kann der
zielgerichtete Einsatz von Umweltsensorik z. B. in der
Flächenbewirtschaftung nützlich sein? Mit welchen
finanziellen und zeitlichen Investitionen ist zu rechnen?
Diese Fragen stehen im Fokus des 11.
Agroforst-Praxisstammtisch Niederrhein, der am 16. Januar
um 16:00 Uhr im Tropischen Gewächshaus mit Lehr- und
Schaugärten der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) am Campus
Kleve stattfindet.
Eingeladen sind neben
Praktiker*innen aus Landwirtschaft, Forstwirtschaft und
Gartenbau auch Vertreter*innen aus Kommunen und
Wirtschaft, z. B. aus den Bereichen Umweltmanagement und
Klimaschutz. Die Veranstaltung soll konkrete
Anwendungsbeispiele, Bedarfe, Chancen und Hürden
zusammentragen und diskutieren.
Jannis Menne und
Anna-Lea Ortmann, wissenschaftliche Mitarbeitende im
Agroforst Reallabor, stellen den Einsatz von Sensorik auf
den verschiedenen Versuchsflächen des Agroforst
Reallabors der HSRW vor. Eines dieser Agroforstsysteme
wurde im Januar 2025 in Kleve angelegt: Auf einer 3,3
Hektar großen Fläche in den Galleien wurden 349 Gehölze
gepflanzt. Bisher eingesetzte Sensoren dienen dem
Machbarkeitstest: Ist das Signal stark genug? Werden
Umwelt- und Bodendaten durchgehend aufgezeichnet?
Auch auf Versuchsflächen in Bedburg-Hau und Kalkar
werden mithilfe von Bodensensorik Daten erhoben. Die
Referent*innen berichten über Potenziale und Ideen, wie
Sensorik sinnvoll eingesetzt werden kann. Maximilian
Humpesch, Geschäftsführer von Agrarbüro24, sieht moderne
Sensorik als einen Schlüssel, um landwirtschaftliche
Dokumentationspflichten künftig effizienter zu erfüllen
und gleichzeitig eine zuverlässige Datengrundlage für
betriebliche Entscheidungen zu schaffen.
Auf
Basis einer LoRaWAN-Infrastruktur testet er verschiedene
Sensortypen. Geprüft wird, wie gut sie Daten
kontinuierlich erfassen und wie diese in der Praxis
genutzt werden können.
Geplant ist die Messung
von Wetter- und Bodenparametern wie Niederschlag,
Temperatur, Luft- und Bodenfeuchte sowie weiteren
Umweltfaktoren. Frank Kremer, wissenschaftlicher
Mitarbeiter für Elektrotechnik an der HSRW, gibt
Einblicke in die Technologie LoRaWAN (Long Range Wide
Area Network) und die technischen Grundlagen, die für
eine Installation im Außenbereich notwendig sind. Gezeigt
werden typische Komponenten eines LoRaWAN-Systems, offene
Software- und Hardwareoptionen sowie praktische Schritte,
um eigene Sensoranwendungen aufzubauen.
Zudem
wird vorgestellt, wie die HSRW Entwicklungen im Bereich
Sensorik – ob mit LoRaWAN oder anderen Lösungen –
unterstützen kann, zum Beispiel durch
Studierendenprojekte. Auf die Impulsvorträge folgt eine
offene Diskussion zur Relevanz für die Praxis, passenden
Methoden und Technologien sowie der konkreten
Umsetzbarkeit und erforderlichen Investitionen.
Der Agroforst-Praxisstammtisch wurde erstmals im Jahr
2023 vom Agroforst Reallabor des Projekts TransRegINT
(Transformation der Region Niederrhein: Innovation,
Nachhaltigkeit und Teilhabe) der HSRW organisiert und
findet in regelmäßigen Abständen statt.

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Technischer Defekt sorgt für
einen Wasserschaden im Gebäude der Fakultät Life Sciences
der Hochschule
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Kleve, 29. Dezember 2025 - Am
Sonntagnachmittag, 28. Dezember 2025, kam es zu einem
Wasserschaden in Gebäude 10 der Hochschule Rhein-Waal am
Campus Kleve. Betroffen sind die Räumlichkeiten der
Fakultät Life Sciences, wo es im dritten Obergeschoss zu
einem größeren Wasseraustritt gekommen ist.
Die
Feuerwehr sorgte in einem Großeinsatz dafür, dass das
Wasser abgepumpt wurde. Bei dem Einsatz wurde die
Stromversorgung vorsorglich durch das technische Team des
Gebäudemanagements abgeschaltet. Aufgrund der
Weihnachtsferien waren nur wenige Personen am Campus,
sodass keine Gefährdung für die Mitarbeiter*innen
bestand. Sensible Geräte und Apparaturen wurden in
benachbarte Gebäude verlegt, um deren Stromversorgung zu
sichern.
Der Hochschulpräsident, Prof. Dr. Oliver
Locker-Grütjen, bedankt sich bei der Feuerwehr für den
Einsatz: „Die Hochschulleitung ist sehr dankbar für das
große Engagement der Feuerwehr. Sie hat großartige Arbeit
geleistet und war nach der Alarmierung sehr schnell vor
Ort, um den Schaden so weit wie möglich zu begrenzen.“
Einige Mitarbeitende der Fakultät haben ihre
Weihnachtsferien spontan unterbrochen, um bei den
Aufräumarbeiten zu unterstützen.
Auch der
Hochschulpräsident und die Kanzlerin, Frau Dr. Annett
Schmeck, waren vor Ort, um sich gemeinsam mit Frau Dr.
Alina Leson, Leitung Dezernat Gebäudemanagement, einen
ersten Eindruck zu verschaffen. „Mein großer Dank geht an
die Mitarbeitenden, die sich heute auf dem Campus in
Kleve eingefunden haben, um bei der Bewältigung des
Schadens zu unterstützen“, so Dr. Schmeck.
Nach
dem gestrigen Einsatz wurde eine Fachfirma damit
beauftragt, die Schäden am Gebäude zu beurteilen. Noch
können zu dem genauen Ausmaß des Schadens keine Aussagen
getroffen werden. Die Schadensursache und die
Schadenshöhe werden innerhalb der nächsten Tage
begutachtet. Erst danach wird die Dauer der
Einschränkungen einschätzbar sein.
„In welchem
Umfang die Sperrung des Gebäudes nach dem Ende der
Weihnachtsferien aufrechterhalten werden muss, ist noch
nicht absehbar. Derzeit gehen die Fachleute von einer
Teilsperrung aus“, erläutert die Kanzlerin.
Das
fragliche Gebäude war bereits im November 2021 von einem
Wasserschaden betroffen. Damals wurden Studium und Lehre
dadurch gesichert, dass auf andere Gebäude ausgewichen
wurde. Zudem hatten die anderen Fakultäten Räumlichkeiten
bereitgestellt, um die Fortführung der Forschung zu
sichern. Aufbauend auf diesen Erfahrungen wird in den
kommenden Tagen erneut an Ausweichplänen gearbeitet.
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NRW-Talentscouting startet in
den Kreisen Kleve und Wesel - Neue Chancen für
Jugendliche aus nicht-akademischen Elternhäusern
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Kleve/Kamp-Lintfort, 18. Dezember 2025
- Seit März 2025 ist das NRW-Talentscouting auch in den
Kreisen Kleve und Wesel vertreten. Mit den neuen
Talentscouts Miriam Zarden und Fabian Knoll erhalten
leistungsbereite und engagierte Jugendliche aus der
Region erstmals direkten Zugang zu dem landesweit
erfolgreichen Förderprogramm.
Ziel ist es, junge
Menschen aus nicht-akademischen Elternhäusern oder mit
erschwerten Startbedingungen dabei zu unterstützen, ihren
persönlichen Bildungsweg selbstbewusst und informiert zu
gestalten. Nicht alle jungen Menschen haben die gleichen
Voraussetzungen, um ihr Potenzial voll zu entfalten.
Das NRW-Talentscouting wurde ins Leben gerufen, um
genau diese Ungleichheiten auszugleichen. Talentscouts
fördern Schüler*innen individuell, stärken ihre
Entscheidungskompetenzen und eröffnen ihnen durch
persönliche Begleitung neue Perspektiven, die ihnen sonst
möglicherweise verborgen blieben.
Die
Talentscouts Miriam Zarden und Fabian Knoll besuchen
regelmäßig Kooperationsschulen (Gesamtschulen,
Berufskollegs und Gymnasien) in der Region. In
vertraulichen Einzelgesprächen sprechen sie mit
Oberstufenschüler*innen über ihre Stärken, Ziele und
Lebenssituationen. Sie geben Orientierung bei Studien-
und Berufsentscheidungen, unterstützen bei Bewerbungen,
organisieren Kontakte zu Hochschulen, Stipendienwerken
oder Unternehmen und begleiten die Talente häufig über
Monate oder sogar Jahre hinweg.

Bohdan Bilyi und Miriam Zarden ©HSRW
Die Talentscouts sind an der Hochschule Rhein-Waal
angestellt und verfügen dadurch über ein breites
Netzwerk, sei es durch bereits vorhandene Angebote zur
Studienorientierung oder den Kontakt mit anderen
Talentscouts und ihren Talenten. Bohdan Bilyi, ein
Talent, das bereits am Programm teilnimmt und dadurch die
Möglichkeit der Förderung durch ein Stipendium bekommen
hat, ist von dem Programm begeistert: „Durch das
Talentscouting habe ich vor allem erfahren, welche
Möglichkeiten mir nach dem Abitur offenstehen und, dass
mein persönlicher Hintergrund dabei keine Einschränkung
ist. Ich habe das Gefühl, mit meinen Potenzialen wirklich
gesehen zu werden. Das Stipendium ermöglicht mir
wertvolle Begegnungen und regelmäßige Angebote zu
unterschiedlichen Themen. Die Gespräche mit Miriam haben
mein Selbstvertrauen gestärkt und mir geholfen, meinen
eigenen Weg klarer zu erkennen. Besonders schätze ich,
dass ich sie jederzeit unkompliziert erreichen kann, wenn
ich Fragen habe.“
Miriam Zarden betont: „Das
Besondere an unserer Arbeit ist, dass wir Jugendlichen
Zeit, Ruhe und Raum geben – etwas, das im Schulalltag oft
fehlt. Wir hören zu, fragen nach und begleiten jedes
Talent individuell. Mich motiviert zu sehen, wie
Jugendliche plötzlich Perspektiven erkennen, die sie
vorher nicht auf dem Schirm hatten.“

Miriam Zarden und Fabian Knoll ©HSRW_AnjaPeters
Fabian Knoll ergänzt: „Viele junge Menschen
unterschätzen sich selbst. Unser Ziel ist es, ihnen zu
zeigen, dass in ihnen viel mehr steckt, als sie glauben.
Die Momente, in denen ein Talent mit einem neuen Ziel,
einer Idee oder einer klaren Entscheidung aus dem
Gespräch geht, das ist das, was mich antreibt.“
Interessierte
Oberstufenschüler*innen sowie Lehrkräfte weiterführender
Schulen können sich direkt an die beiden Talentscouts
wenden. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten
finden Sie
hier.
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Studieren Probieren statt
Broschüren lesen – Infotage und Workshops für
Schulabgänger*innen an der Hochschule Rhein-Waal
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Kleve/Kamp-Lintfort, 15.
Dezember 2025 - 'ProbierDich-Lounge‘ und Workshops ab 22.
Januar 2026 Schulabgänger*innen, die ihr Traumstudium
suchen, können sich auf die Infotage zur Studienwahl im
Januar 2026 freuen.
Die Hochschule Rhein-Waal
(HSRW) lädt Schüler*innen ein, bei den Campustagen und
Workshops herauszufinden, welches Studium zu ihnen passt.
Auch Eltern sind herzlich eingeladen. Kurz vor dem
Schulabschluss sind viele Jugendliche noch unsicher,
wohin ihre Karriere-Reise gehen soll. Das erlebt die
Zentrale Studienberatung der HSRW immer wieder in ihren
Beratungsgesprächen. „Lass dich nicht stressen,“ beruhigt
Studienberaterin Nele Decker.
„Du bist nicht
allein. Vielen in deinem Alter graut es jetzt vor der
Weihnachtszeit, wenn Verwandte sie mit Fragen zu ihren
Zukunftsplänen löchern.“ Die Hochschule Rhein-Waal möchte
Schulabgänger*innen die Entscheidung für einen
Studiengang oder eine Ausbildung erleichtern. Ihr Angebot
zur Studienorientierung im Januar 2026 umfasst zwei
Campustage und zwei Workshops an den beiden Standorten in
Kamp-Lintfort und Kleve.
Beim Campustag können
Schüler*innen in der interaktiven Hausmesse
‚ProbierDich-Lounge‘ das Studienangebot der HSRW frei
nach ihren Interessen, also ganz entspannt, entdecken.
Die Hausmesse findet jeweils von 16:00 bis 19:00 Uhr
statt: am Donnerstag, 22. Januar 2026 in Kamp-Lintfort
und am Donnerstag, 29. Januar 2026 in Kleve.
Das
erwartet Jugendliche und Eltern in der
‚ProbierDich-Lounge‘ am Campustag: - Interaktive
Hausmesse zu allen Studienangeboten und zum
Azubi-Programm an der Hochschule - Ein Blick hinter die
Kulissen: Labore, Vorlesungssäle, Mensa, Bibliothek und
Studienräume - Wissenschaftliche Exponate und Experimente
ausprobieren: Minigabelstapler steuern, das E-GoCart
entdecken, Lebensmittelfarben testen oder
Steuerexperimente durchführen, mit dem Hochschulroboter
Pepper diskutieren - Study-Café: bei Snacks und
Getränken mit Studierenden plaudern („Ask me anything“) -
Von Professor*innen und der Studienberatung alles über
die Fakultäten, Studiengänge, Karrierewege, Bewerbung und
Finanzierung erfahren - Im zum Kino umfunktionierten
Audimax Videos von Studierenden über das Campusleben
ansehen
Die Highlights der interaktiven
Campustage werden zu Jahresbeginn 2026 veröffentlicht.
Alle Schüler*innen, die auf dem Laufenden bleiben
möchten, können sich vorab per Klick über den Link auf
der Homepage bei der ProbierDich-Lounge anmelden. Die
Anmeldung ist unverbindlich und kostenfrei: → Infos,
Highlights und unverbindliche Anmeldung
Die
Workshops ‚Talente entdecken – Entscheidungen treffen‘
sind ideal für Schülerinnen und Schüler, die noch nicht
wissen, wie es nach der Schule für sie weitergehen soll.
Sie helfen Jugendlichen dabei, sich leichter für eine
Karriere zu entscheiden. Durch interaktive Elemente und
praxisnahe Beispiele lernen sie, sich selbst besser zu
organisieren und ihren individuellen Weg in die
Studienwelt zu gestalten.
Der Workshop
unterstützt sie dabei, sich in der Vielfalt der
Studienmöglichkeiten, der Bewerbungsverfahren, der
Studienfinanzierung und der Hochschularten
zurechtzufinden. Die beiden Workshops werden von zwei
Teams der Zentrale Studienberatung geleitet, dem Team der
Initiative „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ und dem
Talentscouting-Team.
Die Workshops finden am 23.
Januar 2026 auf dem Campus Kamp-Lintfort und am 30.
Januar 2026 auf dem Campus Kleve jeweils von 9:00 bis
12:00 Uhr statt. Interessierte Schülerinnen und Schüler
aus NRW können sich in der Regel nach Rücksprache mit der
Schule für den Workshop vom Unterricht freistellen
lassen. Am Ende der Veranstaltung erhalten die
Teilnehmenden vor Ort eine Teilnahmebescheinigung. Eine
verbindliche Anmeldung zum Workshop ist notwendig
Kontakt Anja Peters:
events@hochschule-rhein-waal.de

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Daten detektivisch
verarbeiten: Erstsemesterstudierende überzeugen mit
Open-Data-Kompetenz und Spürsinn
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Kamp-Lintfort, 8. Dezember 2025 - Beim
diesjährigen Erstsemester-Informatikwettbewerb der
Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule
Rhein-Waal in Kamp-Lintfort zeigten die Studierenden, wie
souverän sie komplexe Informatikaufgaben meistern können.
Die Aufgabe in diesem Jahr: eine realitätsnahe
Datenanalyse, indem ein fiktiver Polizeifall anhand eines
umfangreichen Open-Data-Datensatzes gelöst werden musste.

Preisverleihung mit Gewinner Mark Annin-Steinke (1.) und
Prof. Dr. Ulrich Greveler © Lennartz_HSRW
Die
Herausforderung: Eine detaillierte, aber undatierte
Zeugenaussage sollte einem konkreten Zeitpunkt zugeordnet
werden. Dafür standen mehrere tausend Zeilen
Fußgängersensor- und Wetterdaten der Stadt Moers,
veröffentlicht über das Open-Data-Portal zur Verfügung.
Die Aufgabe verlangte präzises Arbeiten, ein gutes Auge
für Details und den gezielten Einsatz methodischer
Hilfsmittel.

Preisverleihung mit Björn Bach (2.) und Prof. Dr. Ulrich
Greveler © Lennartz_HSRW
„Das war ein klassisches
Needle-in-the-Haystack-Problem“, erläutert
Wettbewerbsinitiator Prof. Dr.-Ing. Ulrich Greveler,
Professor für Angewandte Informatik, insbesondere
IT-Sicherheit an der Hochschule. „Eine KI kann helfen –
aber nur, wenn man sie klug einsetzt, denn eine KI
übersieht oft Details. Die entscheidende Arbeit lag beim
Menschen: systematisch filtern, Tabellen analysieren,
Wetter- mit Fußgängerdaten verknüpfen und die passenden
Zeitfenster eingrenzen“, führt Greveler weiter aus.

Preisverleihung mit Gewinner Moritz-Elias Schneider (13)
mit Prof. Dr. Ulrich Greveler © Lennartz_HSRW
Die
neuen Studierenden zeigten ihre bemerkenswerten
Analysegeschicke, denn bereits nach 37 Minuten gab es
drei richtige Lösungen. Alle drei Gewinner fanden das
korrekte Unfallzeitfenster, trotz der enormen Datenmenge
und kniffligen Aufgabenstellung. Am schnellsten war Mark
Annin-Steinke, dualer Student der Verwaltungsinformatik
bei der Stadt Herne.
Er brachte nicht nur Tempo,
sondern auch beeindruckende methodische Klarheit mit.
Seine umfassenden Erfahrungen im Schulfach Informatik,
die er in Mittel- und Oberstufe vor dem Abitur 2025 am
Bertha-von-Suttner-Gymnasium Oberhausen sammeln konnte,
zahlte sich aus.
„Das war eine sehr gute
Vorbereitung für das Studium“, erklärte Annin-Steinke im
Gespräch. Den zweiten Platz sicherte sich Björn Bach,
dualer Student beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche
Dienste (LZPD NRW) und auf dem dritten Platz landete
Moritz-Elias Schneider, ebenfalls dualer Student beim
LZPD NRW.
„Das zeigt, wie sorgfältig ausgewählt
und wie begeistert diese Nachwuchskräfte an technische
Fragestellungen herangehen“, so Prof. Dr. Ulrich
Greveler, für den es kein Zufall sei, dass zwei der drei
Gewinner vom LZPD NRW stammen. Es zeige die hohe Qualität
und die besondere Motivation der dort startenden
Studierenden.
In seiner Würdigung hob Greveler
hervor, dass der Wettbewerb in diesem Jahr in besonderer
Weise gezeigt habe, wie moderne Verwaltung und
Sicherheitsbehörden von datenkompetenten Nachwuchskräften
profitieren: „Unsere Studierenden verbinden
Grundlagenwissen, kritisches Denken und einen gezielten
Einsatz von KI-Werkzeugen. Genau diese Mischung wird
künftig ein zentraler Baustein digitaler Infrastrukturen
sein: in Behörden, in der kommunalen Verwaltung und erst
recht bei einer zunehmend datengetriebenen Polizei.“
Die Studierenden der dualen
Verwaltungsinformatik/E-Government und der
Medieninformatik gehören damit zur „digitalen
Speerspitze“ Nordrhein-Westfalens. Sie sind praxisnah
ausgebildet, analytisch stark und hochmotiviert. Studium
mit Zukunft Ein Studium der Informatik an der Hochschule
Rhein-Waal verbindet technisches Wissen,
gesellschaftliche Relevanz und Praxisnähe.
Besonders die dualen Studiengänge bieten angehenden
Fachkräften die Chance, ihre Fähigkeiten direkt in
Behörden, Unternehmen oder kommunalen Einrichtungen
einzusetzen – ein Gewinn für beide Seiten.
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