|
Xanten/Hamminkeln, 18. Oktober 2026 - Moers
startet auch 2027 wieder mit großer
Orchestermusik ins neue Jahr. Am Neujahrstag
gastiert das international renommierte PRAGUE
ROYAL PHILHARMONIC zum achten Mal in der
Grafenstadt. Unter dem Titel „Happy Birthday,
Josef Strauss!“ widmet sich Chefdirigent Heiko
Mathias Förster dem wohl unterschätztesten
Mitglied der Strauss-Familie. Der Anlass
könnte passender kaum sein: 2027 jährt sich der
Geburtstag von Josef Strauss zum 200. Mal.
Möglich wird das Gastspiel des 65-köpfigen
Prager Spitzenorchesters erneut durch die
Unterstützung der Volksbank Niederrhein und der
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni).
„Es freut uns sehr, dass wir diese besondere
Konzerttradition gemeinsam fortführen können.
Das Neujahrskonzert gehört für viele Menschen in
der Region fest zum Jahresauftakt“, sagt Guido
Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank
Niederrhein. Für Dr. Kai Gerhard Steinbrich
ist es das erste Konzert in seiner neuen Rolle
als Vorsitzender der Enni-Geschäftsführung. „Das
Event steht für kulturelle Qualität und für die
erfolgreiche Partnerschaft, mit der wir Jahr für
Jahr außergewöhnliche Musikerlebnisse nach Moers
holen. Darauf können sich die Menschen am
Niederrhein weiterhin verlassen.“
 Dr. Kai
Gerhard Steinbrich (Enni), Heiko Mathias Förster
und Guido Lohmann (Volksbank Niederrhein) (v.li.)
in der Enni-Eventhalle
Josef Strauss wurde 1827 in
Wien geboren. Während sein Bruder Johann mit
Walzern wie „An der schönen blauen Donau“
Weltruhm erlangte, galt er lange als Geheimtipp
unter Kennern. Dabei hinterließ er mehr als 300
Kompositionen und entwickelte einen ganz eigenen
Stil zwischen Wiener Eleganz, Melancholie und
musikalischer Raffinesse. Dabei wollte Josef
Strauss eigentlich Ingenieur werden. Erst als
sein Bruder erkrankte, sprang er ein – und wurde
selbst zu einem der bedeutendsten Komponisten
der Wiener Unterhaltungsmusik. „Josef
Strauss war der Poet der Familie. Seine Musik
ist lyrischer, feinsinniger und oft auch
melancholischer als die seines Bruders Johann“,
sagt Heiko Mathias Förster, unter dessen Leitung
an diesem Abend gleich sieben Werke des Jubilars
erklingen. Ergänzt wird das Programm durch
Kompositionen seines Vaters Johann Strauss sowie
seiner Brüder Johann und Eduard. Damit ist die
gesamte Dynastie in einem Programm vereint.
Über die Werke der Strauss-Familie hinaus
erklingt an diesem Abend auch Musik weiterer
bedeutender Komponisten ihrer Zeit. Den Auftakt
bildet die Ouvertüre zu „Fidelio“, der einzigen
Oper Ludwig van Beethovens. Damit schlägt das
Konzert eine Brücke zum Beethoven-Jahr 2027: Der
Bonner Komponist starb vor 200 Jahren, im selben
Jahr, in dem Josef Strauss geboren wurde.
Auf den wohl spektakulärsten Moment des Abends
darf sich das Publikum schon jetzt freuen: Bei
der „Feuerfest-Polka“, Josef Strauss'
bekanntester Komposition, kommt ein echter
Amboss zum Einsatz. Mit kraftvollen
Hammerschlägen verleihen die Musiker dem Werk
seinen unverwechselbaren Klang. Strauss schrieb
die Polka 1869 im Auftrag des Tresorherstellers
Wertheim zur Feier des 20.000. produzierten
Safes. Bis heute gehört das Stück zu den
außergewöhnlichsten Werken der Wiener
Unterhaltungsmusik. Das Interesse am
Moerser Neujahrskonzert ist seit Jahren
ungebrochen. Die Veranstalter rechnen auch
diesmal mit einer ausverkauften Enni-Eventhalle.
Wer den musikalischen Jahresauftakt erleben
möchte, sollte sich daher frühzeitig Karten
sichern – auch als besonderes Weihnachtsgeschenk
für Familie, Freunde oder Geschäftspartner.
Menschen mit Behinderung profitieren künftig
von einer erweiterten Regelung: Wer im
Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen B
eingetragen hat, kann kostenfrei eine
Begleitperson zum Konzert mitbringen. Bisher
galt dieses Angebot ausschließlich für
Rollstuhlfahrer.
Tickets gibt es bei der
Stadt- und Touristeninformation (MoersMarketing
GmbH) an der Steinstraße zuzüglich zehn Prozent
VVK-Gebühr sowie online unter
www.moerser-neujahrskonzert.de
|