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Bilanz nach Rosenmontag: DRK-Bereitschaften mit 167 Ehrenamtliche, 1.144 Einsatzstunden und 66 Hilfeleistungen

Kreis Wesel/Hamminkeln, 19. Februar 2026 - Mit dem Rosenmontag endete für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Wesel der Höhepunkt einer arbeitsreichen Karnevalssession. In einigen Städten wie Wesel war nach dem Zug noch lange nicht Schluss: Durch nachgelagerte Veranstaltungen zogen sich die Einsätze der DRK-Bereitschaften bis in die frühen Morgenstunden des Veilchendienstags. Insgesamt waren 167 Helferinnen und Helfer aus den Bereitschaften im DRK Kreisverband Niederrhein im Verlauf der Karnevalszeit im Einsatz und leisteten dabei 1.144 ehrenamtliche Einsatzstunden.
 
Während der Karnevalsveranstaltungen verzeichneten die Einsatzkräfte insgesamt 66 Hilfeleistungen. In 52 Fällen handelte es sich um leichte Verletzungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen, die direkt vor Ort versorgt werden konnten. Dazu zählten unter anderem kleinere Schnitt- und Schürfwunden, Kreislaufbeschwerden oder kleinere Blessuren – häufig genügte eine ambulante Behandlung mit Pflaster oder Verbandmaterial.
 
In 14 Fällen war eine intensivere medizinische Betreuung erforderlich. Hierzu gehörten unter anderem Frakturen nach Stürzen, eine Hüftverletzung sowie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, die eine weiterführende Versorgung notwendig machten. Zwei Patienten befanden sich in einem ernsteren gesundheitlichen Zustand. Dabei handelte es sich um eine ausgeprägte Kreislaufstörung sowie um den Verdacht auf eine Mischintoxikation durch Alkohol und weitere Substanzen. Vor allem am Rosenmontag stellte das wechselhafte Wetter mit Regen und niedrigen Temperaturen die Einsatzkräfte zusätzlich vor Herausforderungen. Insgesamt blieb das Einsatzgeschehen jedoch ruhig und gut beherrschbar. 
 
Die Einsätze der DRK-Bereitschaften erstreckten sich über mehrere Wochen. Die heiße Phase begann bereits am 31. Januar mit dem Kinderkarnevalszug in Millingen und umfasste zahlreiche Umzüge, Sitzungen und Karnevalsfeiern im gesamten Kreisgebiet. Viele Dienste dauerten bis spät in die Nacht oder erstreckten sich über mehrere Tage hinweg.
 
An den Einsätzen beteiligt waren die DRK Ortsvereine Alpen, Dingden, Kamp-Lintfort, Menzelen, Moers, Rheinberg und Wesel. Zur sanitätsdienstlichen Absicherung kamen unter anderem Rettungswagen, Krankentransportwagen, Mannschaftstransportfahrzeuge, Einsatzleitwagen, Logistikfahrzeuge sowie mobile Unfallhilfsstellen zum Einsatz. So konnte jederzeit eine schnelle medizinische Versorgung der Besucherinnen und Besucher sichergestellt werden.
 
Der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Niederrhein, Oliver Rühl, zieht nach Abschluss der Karnevalseinsätze ein positives Fazit: „Diese Bilanz zeigt eindrucksvoll, was unsere Bereitschaften leisten. Über mehrere Wochen hinweg, oft bis tief in die Nacht, sorgen unsere Helferinnen und Helfer dafür, dass Karneval im Kreis Wesel sicher gefeiert werden kann. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich.“
 
Mit Blick auf die Zukunft weist Rühl auch auf den wachsenden Bedarf hin: „Die Aufgaben der Bereitschaften nehmen weiter zu. Um diese dauerhaft bewältigen zu können, sind wir auf weitere ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Jeder, der Interesse hat, ist bei uns herzlich willkommen.“ Mit dem Ende der Karnevalstage endet jedoch nicht die Arbeit: Das Deutsche Rote Kreuz leistet mit seinen Bereitschaften einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei Veranstaltungen und ist im Kreis Wesel ein verlässlicher Partner für Kommunen, Veranstalter und Bevölkerung.

 

Gemeinsam gewachsen: DRK Kreisverband Niederrhein e. V. ehrt langjährige Mitarbeitende

 

DRK Niederrhein setzt an Karneval auf Prävention und Schutz vor K.O.-Tropfen

Kreis Wesel/Hamminkeln, 26. Januar 2026 - Feiern, ohne Angst haben zu müssen: Das DRK Niederrhein startet an Karneval eine Präventionsaktion gegen K.O.-Tropfen. Mit dem wiederverwendbaren „DRK TrinkSchutz“, Aufklärung vor Ort und klaren Appellen zur Aufmerksamkeit will das DRK Risiken reduzieren, bevor es zum Notfall kommt.
Kreisverbandsarzt Dr. Robert Moog erklärt, warum Prävention Leben schützen kann.

Während der bevorstehenden Karnevalstage verstärkt das DRK Niederrhein seine Maßnahmen zum Schutz von Feiernden vor K.O.-Tropfen und ähnlichen bewusstseinsverändernden Substanzen. Im Fokus stehen dabei Prävention im Sinne von Vorbeugung und Schutz, erhöhte Aufmerksamkeit sowie der Schutz insbesondere von Frauen und jungen Mädchen, die statistisch häufiger von solchen Taten betroffen sind.
 
Karneval ist für viele Menschen am Niederrhein ein Höhepunkt des Jahres. Gleichzeitig führen große Menschenmengen, ausgelassene Stimmung und Alkoholkonsum dazu, dass Risiken zunehmen. K.O.-Tropfen sind meist farb-, geruchs- und geschmacklos und werden unbemerkt in Getränke gegeben. Die Folgen können Schwindel, Orientierungslosigkeit, Kontrollverlust oder Erinnerungslücken bis hin zur Bewusstlosigkeit sein.
 
Der Kreisverbandsarzt des DRK Niederrhein, Dr. Robert Moog, weist auf die Bedeutung frühzeitiger Vorsorge hin:
„K.O.-Tropfen wirken oft schnell und werden häufig erst spät erkannt. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein, das eigene Getränk – egal ob im Glas oder in der Flasche – im Auge zu behalten und einfache Schutzmaßnahmen zu nutzen. Prävention kann helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden oder frühzeitig Hilfe zu bekommen.“
 
Als ergänzende Maßnahme stellt das DRK Niederrhein während der Karnevalstage den „DRK TrinkSchutz“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen Getränkeschutz für Becher und Gläser mit einer Sicherheits-Öffnung für den Trinkhalm, der das unbemerkte Einbringen von Substanzen erschwert. Der TrinkSchutz ist wiederverwendbar und damit nicht nur nachhaltig, sondern bietet auch über einzelne Veranstaltungen hinaus einen dauerhaften Mehrwert. Er kann bei verschiedenen Anlässen erneut eingesetzt werden und unterstützt so langfristig die Präventionsarbeit. Der TrinkSchutz versteht sich ausdrücklich als zusätzlicher Schutz und nicht als Ersatz für Aufmerksamkeit oder gegenseitige Rücksichtnahme.

Die Ausgabe des DRK TrinkSchutz erfolgt über die Ortsverbände im DRK Kreisverband Niederrhein im Rahmen der Sanitätsdienste während der Karnevalsveranstaltungen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind vor Ort als Ansprechpartner im Sanitätsdienst präsent, stellen den Getränkeschutz kostenlos zur Verfügung und sind im Notfall jederzeit ansprechbar.
 
Darüber hinaus bietet das DRK Niederrhein den DRK TrinkSchutz bereits im Vorfeld der Karnevalstage ehrenamtlichen und gemeinnützigen Veranstaltern, Vereinen und Karnevalsgesellschaften zur kostenlosen Ausgabe an. Hintergrund ist der klare Anspruch des DRK, seine Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo ehrenamtliches Engagement und Gemeinwohl im Mittelpunkt stehen. Die Präventionsarbeit soll Vereine unterstützen, die Verantwortung für ihre Gäste übernehmen und aktiv mit an Sicherheit denken.
 
Mit der Aktion unterstreicht das DRK Niederrhein seine strategische Ausrichtung, den Schutz der Bevölkerung stärker in den Mittelpunkt zu rücken und Präventionsarbeit weiter auszubauen. Neben der medizinischen Versorgung bei Veranstaltungen soll die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit künftig eine noch größere Rolle spielen.
 
„Für uns beginnt Sicherheit nicht erst im Notfall“, so Dr. Robert Moog. „Wir möchten Menschen befähigen, Risiken besser einzuschätzen und einfache Schutzangebote zu nutzen. Prävention ist ein wichtiger Bestandteil moderner Gefahrenabwehr – und ein zentraler Beitrag zu einem sicheren Karneval.“ Das DRK Niederrhein plant, seine Informations- und Präventionsangebote auch über die Karnevalstage hinaus weiterzuentwickeln und langfristig zu stärken.
 
Kontaktdaten für ehrenamtlichen und gemeinnützige Veranstalter, Vereine und Karnevalsgesellschaften: Per Mail: info(at)drk-niederrhein.de, per Telefon: 0281-3001-0

 

Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter – DRK Niederrhein bietet am 28. Februar praxisorientierte Schulung an

 

Dringender Appell zur Blutspende: Blut wird JETZT benötigt!
DRK-Blutspendedienst Wesel

Wesel/Hamminkeln, 19. Januar 2026 - In den vergangenen Wochen mussten zahlreiche Blutspendetermine witterungsbedingt kurzfristig abgesagt werden. Viele der dennoch durchgeführten Termine waren deutlich schwächer besucht als üblich. Gleichzeitig führt die anhaltende Grippe- und Erkältungswelle dazu, dass viele potenzielle Spenderinnen und Spender vorübergehend nicht spenden können. Bereits zu Jahresbeginn ist das Spendenaufkommen deshalb, und wegen der Feiertage, unter dem notwendigen Niveau geblieben.
Die Auswirkungen sind deutlich spürbar: Die Vorräte sinken, die Lagerreichweite beträgt aktuell nur noch rund 1,5 Tage.

DRK-Blutspendedienst West ruft die Bevölkerung eindringlich zur Blutspende auf
Der DRK-Blutspendedienst West ruft die Bevölkerung eindringlich zur Blutspende in NRW, Rheinland-Pfalz und im Saarland auf. Die Versorgung mit Blutpräparaten ist aktuell angespannt und droht sich weiter zu verschärfen. Winterwetter, eine ausgeprägte Infektwelle und ein schwacher Start ins Spendenjahr treffen auf einen unverändert hohen Bedarf in den Kliniken.

In den vergangenen Wochen mussten zahlreiche Blutspendetermine witterungsbedingt kurzfristig abgesagt werden. Viele der dennoch durchgeführten Termine waren deutlich schwächer besucht als üblich. Gleichzeitig führt die anhaltende Grippe- und Erkältungswelle dazu, dass viele potenzielle Spenderinnen und Spender vorübergehend nicht spenden können. Bereits zu Jahresbeginn ist das Spendenaufkommen deshalb, und wegen der Feiertage, unter dem notwendigen Niveau geblieben.
Die Auswirkungen sind deutlich spürbar: Die Vorräte sinken, die Lagerreichweite beträgt aktuell nur noch rund 1,5 Tage.

Blutpräparate sind nur begrenzt haltbar und können nicht auf Vorrat produziert werden. Schon wenige Tage mit zu wenigen Spenden wirken sich unmittelbar auf die Patientenversorgung aus.
„Die Situation ist ernst. Krankenhäuser benötigen täglich Blut für Operationen, Notfälle, Krebstherapien und die Behandlung chronisch kranker Menschen. Diese Versorgung darf nicht ins Wanken geraten“, erklärt Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes. „Blutspenden lassen sich nicht aufschieben – was heute nicht gespendet wird, fehlt morgen in den Kliniken“, so Küpper weiter.

Der DRK-Blutspendedienst geht verantwortungsvoll mit den knappen Beständen um. Eine nachhaltige Stabilisierung der Versorgung ist jedoch nur möglich, wenn kurzfristig deutlich mehr Menschen Blut spenden. Das DRK appelliert daher an alle gesunden und spendefähigen Bürgerinnen und Bürger, jetzt Verantwortung zu übernehmen und zeitnah einen Termin zur Blutspende wahrzunehmen. Bereits wenige Tage mit hoher Spendenbereitschaft können entscheidend dazu beitragen, die Lage zu entspannen.

Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende finden sich unter:
www.blutspende.jetzt
Wer unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter www.blutspende.jetzt ein praktischer Online-Check zur Verfügung.

Warum ist die Blutspende beim DRK so wichtig?
Der DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine sichere medizinische Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen in seinem Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78 Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.

Blutspende-Termin reservieren und Leben retten
Um Wartezeiten zu vermeiden und die Abläufe optimal zu gestalten, bittet das Rote Kreuz darum, sich vorab unter
www.blutspende.jetzt oder über die Hotline einen Termin zu reservieren.

Ab 18, keine obere Altersgrenze!
Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten – und kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen.

 

Gute Vorsätze in Bewegung bringen: Freie Plätze in Yoga-Kursen ab dem 19. Januar

 

Kostenlose Pflegeberatung beim DRK am 20. Januar
Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um Pflegegrade und Leistungen

Wesel/Hamminkeln, 2. Januar 2026 - Pflege? Wir beraten – kostenlos und verständlich!
Was tun, um Pflegeleistungen zu erhalten? Das DRK Niederrhein lädt am Dienstag, 20. Januar 2026 um 18:30 Uhr ins DRK-Zentrum Wesel, Handwerkerstraße 5, ein. Unsere Pflegeexpertinnen geben Antworten auf Ihre Fragen rund um Pflegegrade, Anträge, Begutachtungen und Entlastungsleistungen. Offen für alle – kostenfrei, unabhängig und ohne Anmeldung!
 
Im Mittelpunkt des Abends steht eine zentrale Frage: Was muss ich tun, damit ich Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalte?
Die Fachkräfte des DRK geben verständliche und praxisnahe Antworten auf viele wichtige Themen rund um die Pflege. Dabei geht es unter anderem darum, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um einen Pflegegrad zu erhalten, wie ein Antrag auf Pflegegrad gestellt wird und wie die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) abläuft. Ebenso wird erklärt, was Verhinderungspflege bedeutet und unter welchen Bedingungen diese in Anspruch genommen werden kann. Auch die Entlastungsleistungen für hauswirtschaftliche Hilfe, auf die viele Pflegebedürftige Anspruch haben, werden thematisiert.

Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen mit der Pflege eines Angehörigen plötzlich konfrontiert sind, ist eine verständliche und unabhängige Beratung besonders wichtig. Das DRK Niederrhein bietet deshalb eine Orientierung im oft unübersichtlichen System der Pflegeleistungen – kompetent, kostenfrei und auf Augenhöhe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine persönliche und individuelle Beratung bieten Lorena Hermanns und Jessica Köhler auch unter Telefon 0281-3001-11 oder nach Terminabsprache an.

 

Böller, Blut, Notruf 112: DRK warnt vor den Gefahren der Silvesternacht