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NiederrheinRad: Schon mehr als 1.000 Vermietungen mit dem neuen Verleihsystem
Niederrhein Tourismus

Niederrhein/Hamminkeln, 21. Juli 2025 - Aktuelle Zahlen wurden bei der Präsentation des digitalisierten NiederrheinRads in Kleve genannt.


Für Christoph Gerwers ist klar: „Das NiederrheinRad gehört bereits seit vielen Jahren fest zur Region. Und durch die nun erfolgte Digitalisierung wird seine Beliebtheit weiter steigen“, so der Landrat des Kreises Kleve – der sich aktuell um eine Auszeichnung als „Fahrradfreundlicher Kreis“ bewirbt. „Besonders erfreulich finde ich, dass die App zum Verleihen der Räder von ,Jung und Alt’ genutzt wird, so Gerwers. Dies sei ein Beleg für die nutzerfreundliche Bedienung.

In den ersten drei Monaten seit der Umrüstung der Räder – koordiniert von der Niederrhein Tourismus GmbH (NT) –, wurden bereits 750 Kundenkonten eröffnet und mehr als 1.000 individuelle Vermietungen registriert. Diese Zahlen wurden im Rahmen einer Präsentation des modernisierten Verleihsystems am elaya hotel kleve genannt, das zu den NiederrheinRad-Standorten gehört.
„Die Digitalisierung des NiederrheinRads bietet unseren Gästen deutlich mehr Flexibilität sowie zeitgemäße und unkomplizierte Verleihmöglichkeiten – ein wichtiger Schritt, von dem der Kreis Kleve langfristig profitieren wird“, sagt Brigitte Jansen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH (WFG). Auch Corinna Strunk, bei der WFG Kreis Kleve für den Tourismus-Service zuständig, ist überzeugt: „Das digitale NiederrheinRad bietet modernste Technik und stärkt die Attraktivität des Kreises Kleve als Reiseziel. Zugleich setzt es damit ein klares Zeichen für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum.“

Die rund 350 Räder (davon sind 50 sogenannte Pedelecs) wurden mit digitalen Schlössern ausgestattet. Seit dem Startschuss am 1. April können sie damit nicht nur per App der Plattform MOQO digital gebucht, sondern auch sofort genutzt werden.
Kathrin Peters, Projektleiterin bei NT, demonstrierte anhand ihres Smartphones, wie leicht die App zu bedienen ist: „Um eine konkrete Buchung zu starten, sucht man einfach nach verfügbaren NiederrheinRädern zur gewünschten Zeit am gewünschten Abholort.“  Steht man dann direkt neben dem Rad, lässt sich das Schloss per App öffnen. 
„Das selbstständige Buchen erleichtert die Arbeit der Teams an den Stationen, darunter Hotels und Tourist-Informationen“, sagt NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. „Der administrative Aufwand ist deutlich geringer geworden. Vermietungsverträge und AGBs in Papierform oder kopierte Personalausweise gehören nun der Vergangenheit an.“

Auf dieser Grundlage führt NT derzeit intensive Gespräche mit weiteren potenziellen Standorten, um das NiederrheinRad-Netz im Kreis Kleve sowie in der gesamten Region zu vergrößern.



NiederrheinRad: Die App kommt gut an
Niederrhein/Hamminkeln, 12. Mai 2025 - Am Beispiel Brüggen werden die vielen Vorteile des modernen Verleih-Systems deutlich. Gut einen Monat nach Einführung hat das digitalisierte NiederrheinRad-System schon viele Fans gefunden. Das zeigt das Beispiel Brüggen, wo die Räder an der Tourist-Information direkt an der Burg stehen.

„Wir haben sehr positive erste Erfahrungen sammeln können“, sagt Guido Schmidt, Wirtschaftsförderer der Burggemeinde. „Das selbstständige Buchen durch die Nutzerinnen und Nutzer hilft unserem Team in der täglichen Arbeit, weil der administrative Aufwand deutlich geringer geworden ist.“
Das gilt natürlich auch für Hotels und gastronomische Betriebe, die das NiederrheinRad in ihrem Umfeld anbieten. Vermietungsverträge und AGBs in Papierform gehören seit dem 1. April der Vergangenheit an. Die rund 300 Räder im typischen Grün, zu finden an 30 Standorten, wurden mit modernen Schlössern ausgestattet und können damit nicht nur per App digital gebucht, sondern auch gleich genutzt werden.

„In den vergangenen ersten Wochen hatten wir bereits mehr als 300 Nutzungen sowie rund 200 weitere Buchungen am gesamten Niederrhein“, erklärt Kathrin Peters von Niederrhein Tourismus (NT). Vor einer Tour wird einfach die App der Plattform MOQO (über Play Store oder App Store) aufs Smartphone geladen. Um eine konkrete Buchung zu starten, suchen die Nutzer über die App nach verfügbaren NiederrheinRädern zur gewünschten Zeit am gewünschten Abholort, zum Bespiel Brüggen. Steht man dann direkt neben dem Rad, lässt sich das Schloss per App öffnen. Mögliche Zahlungsmethoden sind Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna, Apple Pay und Google Pay.

„Wir freuen uns sehr, dass die digitalisierte Form des beliebten Verleihsystems so gut angenommen wird“, sagt NT-Geschäftsführerin. „Unser nächstes Ziel ist es, unter den neuen, verbesserten Voraussetzungen die Zahl der Rad-Standorte in der Region – und damit auch der Räder insgesamt – zu erhöhen.“
Denkbar ist auch eine Ausweitung auf den Alltagsbetrieb, etwa als Angebot für Berufspendler, die – nach Nutzung von Bus und Bahn – die letzte Strecke radeln möchten. 

„Die Integration der NiederrheinRäder in ein ganzheitliches Mobilitätskonzept ist ein reizvoller Gedanke“, findet auch Udo Schiefner. Der inzwischen ehemalige Bundespolitiker aus Kempen hatte sich gemeinsam mit seinem Viersener Bundestagskollegen Dr. Martin Plum in Berlin erfolgreich für eine Förderung der Räder-Umrüstung durch das Programm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ stark gemacht. Bei einem Ortstermin in Brüggen konnten sich beide nun ein Bild von der Umsetzung machen.

„Die Fördermittel sind gut investiert und unterstützen die Betriebe und Region“, so Plum. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 127.800 Euro. Davon kamen 44.700 Euro an Eigenmitteln von NT.


So funktioniert das Buchen per App
Niederrhein/Hamminkeln, 28. März 2025 - Das beliebte Verleihsystem wurde digitalisiert und ist nun noch flexibler.
In wenigen Tagen endet die Winterpause beim NiederrheinRad: Ab dem 1. April stehen die beliebten grünen Bikes wieder an allen NiederrheinRad-Stationen zur Verfügung. Und zwar flexibler denn je: Da die rund 300 Räder in den vergangenen Wochen mit modernen Schlössern ausgestattet wurden, können sie in diesem Frühjahr erstmals nicht nur digital gebucht, sondern auch sofort genutzt werden.

Der Weg dorthin ist denkbar einfach: Vor der Tour muss lediglich die App der Plattform MOQO (über Play Store oder App Store) aufs Smartphone geladen sowie ein Kundenkonto angelegt werden. Mögliche Zahlungsmethoden sind derzeit Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna, Apple Pay und Google Pay.

„Um eine konkrete Buchung zu starten, suchen die Nutzer über die App nach verfügbaren NiederrheinRädern zur gewünschten Zeit am gewünschten Abholort“, erklärt Kathrin Peters von Niederrhein Tourismus (NT). Sie hat die Digitalisierung des Verleihsystems in den vergangenen Monaten begleitet. Nach der Auswahl eines Rads klicken die Nutzer „Jetzt buchen“ an, akzeptieren die Nutzungsbedingungen und bestätigen dann die Buchung. „Sobald man sich zur gebuchten Startzeit am Fahrzeug befindet, öffnet man die App erneut und ruft die Buchung auf“, so Peters. Es erscheint der Button „Buchung starten“. „Wird hier geklickt, öffnet sich automatisch das Fahrradschloss – und schon kann es losgehen. So einfach und bequem kann der Gast die Region mit dem NiederrheinRad genießen“, so Peters.

Während der Tour kann die Miete „pausieren“ und das Fahrrad verschlossen werden (etwa beim Shoppen, während eines Restaurantbesuchs oder bei einer Übernachtung in der Region). Auch die endgültige Beendigung des Mietverhältnisses läuft über die App.

Und falls das eigene Smartphone gerade kein Netz hat?
„Das ist kein Problem“, betont Kathrin Peters. „Damit die App das Fahrzeug auch ohne Internetverbindung ansteuern kann, nutzt sie Bluetooth, was inzwischen bei jedem Smartphone Standard ist. Auf diese Weise können Fahrzeug, App und Plattform miteinander kommunizieren.“

„Die neue Buchungsform für das beliebte und seit rund 15 Jahren erfolgreiche Verleihsystem ist ein weiterer Schritt hinsichtlich der Verzahnung des digitalen touristischen Angebotes in unserer Region“, freut sich NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. „Mit noch mehr Nutzerfreundlichkeit und Flexibilität als bisher erhöhen wir die Attraktivität und Qualität des Aufenthalts in unserer Region.“

Weitere Infos: www.niederrheinrad.de Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ finanziert.