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Arnheim/Hamminkeln, 16.
Februar 2026 - Unter den wachsamen Augen ihrer
Mütter betraten heute zwei junge Giraffen
erstmals die weitläufige Savannenfläche des
Königlichen Burgers’ Zoo in Arnheim. Nach ihren
ersten Lebensmonaten im beheizten Stall und in
abgetrennten Gehegen hinter den Kulissen wagten
die beiden Jungtiere nun den entscheidenden
Schritt in die große Welt – dorthin, wo Zebras,
Nashörner und Antilopen zuhause sind.

Premiere mit Prüfungscharakter
Die beiden jungen Weibchen sind drei
Monate und 23 Tage bzw. zwei Monate und 17 Tage
alt. Sie stehen nun so fest auf den Beinen, dass
das erste Treffen mit Zebras und Nashörnern im
Ökodisplay Safari stattfinden konnte.

Die Begegnung mit den frechen, neugierigen
Zebras und den schweren, imposanten Nashörnern
war der ultimative Test, ob die kleinen
Neuzugänge für die Außenwelt bereit sind. Mit
den friedlichen Antilopen hatten sie bereits
zuvor Bekanntschaft geschlossen.

Zebras sind frech und neugierig Zebras neigen
dazu, alle Neuankömmlinge auf der Savannenfläche
neugierig zu begutachten und wenn möglich auf
die Probe zu stellen. Ein Giraffenjunges muss
also standsicher und in der Lage sein, sich
rechtzeitig in die geschützte Umgebung seiner
Mutter und der Gruppe zurückzuziehen, falls die
Zebras zu aufdringlich werden. Nach der ersten
Begegnung ist das Interesse der Zebras meist
schnell verflogen und die Neulinge haben die
Aufnahme „bestanden“.
Zwei
Jungtiere dank des GaiaZOOs Die
beiden jungen Giraffen sind Töchter eines
Zuchtbullen, der 2024 aus dem GaiaZOO in der
niederländischen Provinz Limburg nach Arnheim
umgesiedelt wurde. Eine der Mütter stammt aus
dem dänischen Aalborg und kam ebenfalls 2024
nach Arnheim. Die andere Mutter wurde in Arnheim
geboren. In der Giraffengruppe gibt es noch ein
drittes, älteres Jungtier aus dem letzten Jahr,
das von seiner Mutter leider verstoßen wurde.
Mit Unterstützung der Tierpfleger und Biologen
konnte es jedoch von einer Ersatzmutter
adoptiert und aufgezogen werden.
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