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Dezember 2025 |
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Kleve:
Wasserschaden in der Hochschule Rhein-Waal
Seit 16:10 Uhr am 28. Dezember 2025 ist die
Feuerwehr Kleve an der Hochschule Rhein-Waal im
Einsatz. Aufgrund eines technischen Defekts ist es
im 3. Obergeschoss von Gebäude 10 erneut zu einem
Wasserschaden gekommen. Neben den örtlich
zuständigen Löschzügen sind auch umliegende
Einheiten mit Einsatzmitteln zur Eindämmung und
Aufnahme von Wasser im Einsatz. Derzeit befinden
sich daher rund 70 Einsatzkräfte der Löschzüge Kleve
und Kellen sowie der Löschgruppen
Wardhausen-Brienen, Düffelward und Keeken an der
Einsatzstelle. Im betroffenen Gebäude musste die
Stromversorgung vorsorglich abgeschaltet werden.
Mehrere lang laufende, auf eine Stromversorgung
angewiesene Experimente wurden daher in benachbarte
Gebäude verlegt.
Dinslaken:
Feuer in Schreinerei Heute Nachmittag
(27.12.) wurde die Feuerwehr Dinslaken gegen 15 Uhr
zu einem Brand in einer Schreinerei an der
Wilhelminenstraße alarmiert. In der Absauganlage für
Holzspäne ist es zu einem Feuer gekommen. Die
Angestellten hatten bereits mit mehreren
Feuerlöschern versucht das Feuer zu löschen. Die
ersten Einheiten der Feuerwehr Dinslaken setzten die
Löschmaßnahmen mit zwei C-Rohren fort und öffneten
die Anlage, um an die Glutnester im inneren der
Anlage zu gelangen. Das Feuer konnte dadurch schnell
gelöscht werden. Aufgrund der Meldung -Feuer in
einem Gebwerbebetrieb- wurden die Einheiten
Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld, Eppinghoven und
der Rettungsdienst alarmiert. Schnell konnte
Entwarnung gegeben werden und die ersten Fahrzeuge
konnten die Einsatzstelle verlassen. Die Einheit
Hiesfeld verblieb noch bis zum Ende des Einsatzes in
Bereitstellung auf der Feuerwache an der Hünxer
Straße. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet
und die Sperrung der Wilhelminenstraße konnte
aufgehoben werden.
Xanten:
Unruhige Feiertage Weihnachtsfeiertage
2025 - Über die Weihnachtsfeiertage wurde die
Feuerwehr Xanten zu insgesamt sechs Einsätzen
alarmiert. Fünf davon erfolgten am zweiten
Weihnachtstag. An Heiligabend, 24.12.2025,
wurden die Kräfte der Einheit Birten gemeinsam mit
der Drehleiter der Einheit Mitte um 22:37 Uhr zur
Straße "Winnenthal" alarmiert. Hier musste dem
Rettungsdienst der Zugang zu einem Patienten hinter
verschlossener Wohnungstür verschafft werden.
Anschließend wurde der Patient vom Rettungsdienst
versorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Am
zweiten Weihnachtstag, 26.12.2025,
erfolgte um 10:37 Uhr ein Alarm für die Einheiten
Nord und Mitte. Ein gemeldeter Zimmerbrand an der
Kalkarer Straße in Marienbaum stellte sich als Brand
eines Schuppenanbaus heraus. Dieser wurde mit einem
C-Rohr (100 L/Min.) abgelöscht und anschließend der
Bereich umfassend kontrolliert. Verletzt wurde
niemand. Um 13:52 Uhr wurde die Einheit Birten
und die Drehleiter zur Straße "Zur Wassermühle" in
Birten alarmiert, hier hatte ein Heimrauchmelder
ausgelöst, es war jedoch zu keinem Schadfeuer
gekommen. Um 17:34 Uhr alarmierte die Leitstelle
des Kreises Wesel erneut die Feuerwehr Xanten,
diesmal ging es für die Einheiten Mitte und
Lüttingen zum Ulmenweg in Xanten. Hier war es aus
ungeklärter Ursache zu einem Brand im Keller
gekommen, der mit einem C-Rohr gelöscht werden
konnte. Rund vier Stunden später, um 21:20 Uhr,
wurden erneut die Einheiten Mitte und Lüttingen
alarmiert. Mit der Meldung "Zimmerbrand" rückten die
Kräfte zur Berta-von-Suttner Straße aus. Im Bereich
einer Küche war es zu einem Entstehungsbrand
gekommen, der aber rechtzeitig abgelöscht werden
konnte. Um 23:30 Uhr wurde die Einheit Mitte dann
nochmals tätig, um dem Rettungsdienst auf dem
Holzweg in Xanten Zugang zu einem Patienten zu
verschaffen, der die Wohnungstüre nicht mehr aus
eigener Kraft öffnen konnte. Damit endeten die
Weihnachtstage 2025 aus der Sicht der Feuerwehr
Xanten.
Dinslaken: Unfall mit
vier beteiligten Autos auf der A3 In der
Nacht zum 26.12.2025 wurde die Feuerwehr Dinslaken
um 00:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3
alarmiert. In Fahrtrichtung Oberhausen sind nach der
Anschlussstelle Dinslaken Süd vier PKW verunglückt.
Bereits auf der Anfahrt berichtete die
Kreisleitstelle Wesel den anrückenden Kräften von
mehreren verletzten Personen. Die ersteintreffenden
Einsatzkräfte kümmerten sich umgehend um die
Sichtung und Versorgung der verletzten Personen.
Weitere nachrückende Einheiten beseitigten die
Gefahrenstellen, wie z.b. auslaufende
Betriebsstoffe, die von den beschädigten PKW
verursacht wurden. Eine Person wurde mit
hydraulischem Rettungsgerät aus einem PKW befreit.
Insgesamt wurden bei dem Unfall 12 Personen
verletzt. Nach rettungsdienstlicher Erstversorgung
sind diese mit mehreren Rettungsmitteln der
benachbarten Feuerwehren und Hilfsorganisationen zur
weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser
transportiert worden. Nach ca. 2,5 std. konnte
die Einsatzstelle zu weiteren Ermittlungen an die
Autobahnpolizei übergeben werden und die
Einsatzkräfte der Feuerwehr einrücken. Für die Dauer
der Patientenversorgung und der Gefahrenabwehr war
die BAB 3 in Fahrtrichtung Oberhausen gesperrt.
Dinslaken: Unterstützung bei
Großeinsatz in Krefeld Heute um 12:48
Uhr (22.12.) wurde der Bezirksbereitschaftszug 1
alarmiert, woraufhin sich die teilnehmenden
Einheiten aller rechtsrheinischen Feuerwehren im
Kreis Wesel bei der Feuerwehr Dinslaken sammelten,
um anschließend geschlossen weiter nach Duisburg zu
fahren. Dort trafen sie auf die linksrheinischen
Teilnehmer aus dem Kreis Wesel und der Feuerwehr
Duisburg. Von dort aus fuhren sie als
Bezirksbereitschaftszug 1 geschlossen zum
Schadensort nach Krefeld. In Krefeld war am
frühen Montagmorgen die Feuerwehr zu einem
Großeinsatz im Hafenbereich ausgerückt. In einem an
der Hentrichstraße gelegenen Recyclingbetrieb hatte
Metallschrott Feuer gefangen, was umfangreiche
Einsatzmaßnahmen erforderlich machte. Wir
wünschen allen eingesetzten Kräften einen sicheren
Einsatz und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit
über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg.
Xanten: Unterstützung bei Großbrand in
Krefeld und bei Granatensprengung
Montag, 22.12.2025 - Um 12:57 Uhr wurde die
Feuerwehr Xanten gemeinsam mit vielen weiteren
Kräften aus den Kreisen Wesel und Kleve zur
überörtlichen Hilfeleistung nach Krefeld alarmiert.
Im Krefelder Hafenbereich war es am frühen
Montagmorgen zu einem Großbrand gekommen. Um die
dort eingesetzten Kräfte abzulösen, wurde die
sogenannte Bezirksbereitschaft 1 des
Regierungsbezirks Düsseldorf alarmiert. In diesem
Konzept werden mehrere Löschzüge aus den Feuerwehren
der Landkreise zusammengestellt. Die Feuerwehr
Xanten stellt hierbei einen Einsatzleitwagen.
Über Sammelpunkte in Moers und Duisburg verlegten
die Kräfte zur Einsatzstelle nach Krefeld und
übernahmen dort die Nachlöscharbeiten. Gegen
Mitternacht waren die Einsatzkräfte wieder zurück an
ihren Heimatstandorten.
Um 14:40 Uhr wurde
die Löscheinheit Birten alarmiert. Im Bereich
Xanten-Birten war eine Granate aus dem zweiten
Weltkrieg gefunden worden, die kontrolliert
gesprengt werden musste. Die Kräfte der Feuerwehr
unterstützten hier bei der Evakuierung und
Absperrung des Gefahrenbereichs. Nach ca.
zweieinhalb Stunden war dieser Einsatz beendet.
Dinslaken: Zimmerbrand
Heute Mittag (22.12.) meldeten aufmerksame Nachbarn
eines Mehrfamilienhauses an der Kurt-Schuhmacher
Straße den Warnton eines Heim-Rauchmelders aus einer
Wohnung. Die Kreisleitstelle Wesel alarmierte
daraufhin die Einheiten Hiesfeld, Stadtmitte und
Hauptwache zu dem Einsatzstichwort "Zimmerbrand"
dorthin. Vor Ort angekommen, bestätigte sich der
Warnton des Heim-Rauchmelders und es war ein
leichter Brandgeruch wahr zu nehmen. Um keinen
unnötigen Schaden zu verursachen, wählten die
Einsatzkräfte den Zugang zur Wohnung über eine
Steckleiter von außen an ein zu öffnendes Fenster
der betroffenen Wohnung. Unterdessen traf auch der
Wohnungseigentümer mit einem Wohnungsschlüssel an
der Einsatzstelle ein, was den Zugang natürlich
erleichterte. Innerhalb der Wohnung konnte der
Übeltäter, ein Topf mit angebranntem Essen, von
einem Trupp unter Atemschutz schnell vom Herd
genommen werden. Eine anschließende
Überdruckbelüftung befreite die Wohnung vom
Brandrauch. Nach ca. 30 Minuten konnten alle
Einheiten wieder zu ihren Standorten einrücken.
Dinslaken: Brand in der City
Am heutigen Sonntagmorgen (21.12.) wurde die
Feuerwehr Dinslaken zu einem Zimmerbrand in der
Innenstadt gerufen. Auf der Anfahrt bekamen die
Einsatzkräfte von der Kreisleitstelle Wesel den
Hinweis, dass es sich um einen Brand im Treppenraum
eines Wohn- und Geschäftsgebäudes handeln solle und
sich noch Personen in den Wohnungen darüber
aufhalten. An der Einsatzstelle angekommen
konnte eine starke Verrauchung im Treppenraum
festgestellt werden. Im Dachgeschoss machten
sich insgesamt 8 Personen an Fenstern bemerkbar.
Als Ursache der Verrauchung wurde in einem
Abstellraum im Erdgeschoss eine brennende Mülltonne
ausfindig gemacht und abgelöscht. Nachdem der
Treppenraum rauchfrei war, wurden die Bewohner der
beiden Wohnungen unverletzt ins Freie gebracht und
zur Betreuung dem Rettungsdienstpersonal übergeben.
Bei der weiteren Erkundung stellte sich heraus,
dass Rauch in die Räumlichkeiten einer angrenzenden
Bankfiliale gezogen war. Als Bankpersonal an der
Einsatzstelle eingetroffen war, konnten die
Räumlichkeiten der Bank auf Verrauchung erkundet
werden. Auch hier lag eine Verrauchung vor, welche
beseitigt wurde. Nach ca. 2,5 Stunden waren alle
Maßnahmen beendet und die Feuerwehr rückte wieder
ein. Beteiligt waren an dem Einsatz insgesamt 30
Kräfte der Einheiten Hauptwache, Stadtmitte, IUK und
dem Rettungsdienst der Feuerwehr Dinslaken, sowie
Kräfte der Feuerwehr Wesel und der Polizei
Dinslaken.
Schermbeck:
Einsätze in der letzten Woche Am Freitag
(19.12.) um 12:40 Uhr der Löschzug Schermbeck mit
dem Stichwort "Person in Wohnung" an die
Einsatzstelle Erler Straße zur Unterstützung des
Rettungsdienstes alarmiert. Beim Eintreffen der
Einsatzkräfte konnte die Tür durch die betroffene
Person selbstständig geöffnet werden. Mit der
Übergabe der Einsatzstelle an den Rettungsdienst
endete der Einsatz für die Feuerwehr um 13:05 Uhr.
Am Samstagmorgen wurden die Löschzüge Schermbeck und
Gahlen, sowie die Feuerwehr Hünxe gegen 7:00 Uhr mit
dem Stichwort "BMA 4" (Brandmeldeanlage) an die
Einsatzstelle Marienthaler Strasse alarmiert. An der
Einsatzstelle wurde ein nicht durch ein
Brandereignis ausgelöster Rauchmelder identifiziert.
Die Brandmeldeanlage wurde durch die Feuerwehr
wieder zurück gesetzt und die Einsatzstelle an den
Betreiber übergeben. Für die Feuerwehr endete der
Einsatz gegen 7:30 Uhr.
Kleve: Person im Spoykanal konnte sich selber retten
In der Nacht zu Sonntag (14. Dezember 2025) wurde
die Feuerwehr Kleve gegen 0:06 Uhr zum alten
Hafenbecken am Spoykanal an der Hochschule
alarmiert. Dort waren ein Fahrrad sowie weitere
Gegenstände unmittelbar an der Kante des
Hafenbeckens aufgefunden worden, die darauf
hindeuteten, dass eine Person ins Wasser gefallen
sein könnte. Alarmiert wurden der Löschzug Kleve,
die Löschgruppe Wardhausen-Brienen mit dem Boot
sowie die Erkundergruppe aus Reichswalde mit einer
Drohne. Nachdem der Fundort zunächst von Land und
anschließend vom Wasser aus mit wasserdichten
LED-Lampen und Bootshaken abgesucht worden war und
auch die Drohne mit Wärmebildkamera keine Hinweise
auf eine Person liefern konnte, ließ Einsatzleiter
Daniel Scholz die DLRG mit ihrer Tauchergruppe
nachalarmieren. Parallel dazu wertete das
Hochschulpersonal die Videoaufzeichnungen des
betroffenen Bereichs aus. Dabei konnte bestätigt
werden, dass tatsächlich eine Person ins Wasser
gefallen war, sich jedoch selbstständig aus dem
Hafenbecken gerettet und anschließend von der
Örtlichkeit entfernt hatte. Daraufhin konnten alle
Einsatzkräfte den Einsatz nach etwa 1,5 Stunden
beenden.
Dinslaken: Zwei
Einsätze gleichzeitig Am frühen Abend
(13.12.) gab es zeitgleich zwei Einsätze für die
Feuerwehr Dinslaken. Zunächst wurden die
Einsatzkräfte der Feuerwache Hünxer Str. und die
Einheit Oberlohberg zur Autobahnauffahrt Dinslaken
Nord gerufen. Dort qualmte ein größerer Holzhaufen
direkt neben der Autobahn. Wenige Minuten später
wurde die Einheit Eppinghoven zum Kreisverkehr
Voerder Str. alarmiert, hier lief Öl aus einem PKW
aus. Bei näherer Erkundung am Fahrzeug und durch
nachverfolgen der Ölspur, wurde die Unfallstelle
gefunden. Zwischenzeitlich konnte an der
Autobahn Entwarnung gegeben werden. Aufgrund der
niedrigen Außentemperaturen qualmte dort ein Haufen
mit Holzhackschnitzel. Ein natürlicher Vorgang, denn
durch die Zersetzung des organischen Materials
entsteht Wärme, die wiederum die Restfeuchte im Holz
als Wasserdampf aufsteigen lässt. Mittlerweile
konnten die Einsatzkräfte aus Eppinghoven das Ausmaß
der Verschmutzung durch das Motoröl abstecken. Zur
Unterstützung forderten sie deshalb die
Einsatzkräfte der Hünxer Str. nach. Eine unbestimmte
Menge Öl ist in den Waldboden an einem
Wirtschaftsweg des Wohnungswaldes gelangt, weshalb
die Untere Wasserbehörde des Kreises Wesel ebenfalls
hinzugezogen werden musste. Die Feuerwehr beseitigte
die Ölspur auf der Straße. Um den verschmutzen
Waldboden kümmert sich nun die untere Wasserbehörde
mit Unterstützung eines Fachunternehmens. Für
die Einheit Eppinghoven und die Besatzung der
Feuerwache Hünxer Str. war der Einsatz nach gut
eineinhalb Stunden beendet.
Bocholt: Feuer mit Menschenleben in Gefahr in der
Bocholter Innenstadt Die Feuerwehr
Bocholt rettet mehrere Menschen bei einem
ausgedehnten Wohnungsbrand aus einem
Mehrfamilienhaus auf der Langenbergstraße in der
Bocholter Innenstadt. Um 05:52 (10.12.) wurde die
Feuerwehr Bocholt über mehrere Notrufe zu einem
Brand in der Langenbergstraße alarmiert. Auf Grund
der geschilderten Meldung wurden neben der
hauptamtlichen Wache ebenfalls ehrenamtliche
Einsatzkräfte unter dem Stichwort Feuer
Menschenleben in Gefahr alarmiert. Bei
Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Wohnung im
ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses in
Vollbrand. Auf der Rückseite des Gebäudes schlugen
Flammen aus den Fenstern der betroffenen Wohnung. Im
dritten Obergeschoss machten sich drei Personen am
Fenster bemerkbar. Daraufhin wurde umgehend eine
Menschenrettung der Personen im Gebäude mit zwei
Trupps unter Atemschutz eingeleitet. Parallel wurde
über die Gebäuderückseite eine Brandbekämpfung von
außen über die Garagendächer sowie die zweite
Drehleiter eingeleitet. Insgesamt konnten drei
Personen aus dem Brandobjekt gerettet werden. '
Neben den Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr wurde auf
Grund der zunächst unklaren Patientenanzahl mehrere
Rettungsmittel inklusive mehrerer Notärzte zur
Einsatzstelle unter dem Stichwort Massenanfall von
Verletzten entsandt. Die drei geretteten Personen
wurden nach medizinischer Erstversorgung durch den
Rettungsdienst ins Bocholter Krankenhaus
transportiert. An der Einsatzstelle wurden sechs
weitere Personen medizinisch gesichtet und ebenfalls
durch den Rettungsdienst betreut. Im weiteren
Einsatzverlauf wurden die benachbarten Gebäude sowie
die anderen Wohnungen auf Ausbreitung von Feuer und
Rauch kontrolliert. Hierbei wurde im Nachbargebäude
eine Verrauchung festgestellt. Die betroffene
Wohneinheit wurde entraucht. Auf Grund des
Brandereignis ist das betroffene Mehrfamilienhaus
zurzeit unbewohnbar. Das Ordnungsamt organisiert
eine Unterbringung für die betroffenen Personen.
Die Feuerwehr Bocholt sowie der Rettungsdienst waren
mit ca. 80 Einsatzkräften für mehrere Stunden im
Einsatz.
Bocholt:
Küchenbrand Am morgen um ca. 7:15 Uhr
(8.12.) wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst
der Stadt Bocholt zu einem Küchenbrand in die
Langenbergstraße alarmiert. Durch die Einsatzkräfte
konnte der Brand auf den Entstehungsort begrenzt
werden. Alle Bewohner hatten die Wohnung bereits vor
Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen. Auch
durch ihr umsichtiges und schnelles Handeln, u.a.
durch das schließen von Türen, konnte ein größerer
Schaden vermieden werden und sie konnten nach
Abschluss der Einsatzmaßnahmen zurück in ihre
Wohnung. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der
Stadt Bocholt waren mit insgesamt elf Einsatzkräften
und vier Fahrzeugen vor Ort.
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November 2025 |
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Dinslaken:
Verkehrsunfall mit mehreren PKW auf der B8
Am Freitagmorgen
(7.11.) wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem
Verkehrsunfall auf die B8 alarmiert. Dort war es zu
einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen
gekommen. Von den insgesamt vier Insassen wurden
drei dabei verletzt. Der Rettungsdienst versorgte
die Patienten an der Einsatzstelle und
transportierte diese im Anschluss in die Dinslakener
Kliniken. Die Feuerwehr stellte an der Einsatzstelle
den Brandschutz sicher und fing auslaufende
Betriebsmittel auf. Da einer der PKW ein
gasbetriebenes Fahrzeug war wurde hier mit einem
Messgerät kontrolliert, ob Gas austritt. Nach etwa
einer dreiviertel Stunde konnten die Einsatzkräfte
die Einsatzstelle der Polizei übergeben und
einrücken.
Dinslaken:
Mehrere Einsätze für die Feuerwehr am Mittwoch
Im Laufe
des gestrigen Mittwoch (5.11.) wurde die Feuerwehr
Dinslaken zu mehreren Einsätzen alarmiert. Los
ging es um 8:28 Uhr zu mehreren Personen, die sich
in einer Notlage befanden. In einem
Verwaltungsgebäude in der Dinslakener Innenstadt ist
wegen eines technischen Defektes der Fahrstuhl
zwischen zwei Etagen stecken geblieben, wodurch die
Personen nicht selbstständig aussteigen konnten. Die
Besatzung des hauptamtlichen
Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF) befreite
kurzerhand die Personen aus ihrer misslichen Lage.
Weiter ging es für das HLF um 12:05 zu einem
Verkehrsunfall auf der Lingelmannstrasse im Ortsteil
Oberlohberg. Hier leistete die Besatzung bis zum
Eintreffen eines Rettungswagens die medizinische
Erstversorgung einer verletzten Person. Kurz
nach Einsatzende folgte der nächste Alarm, die
Auslösung eines Heimrauchmelders im Ortsteil Bruch.
In einem Mehrfamilienwohnobjekt auf der Sedanstrasse
bemerkten aufmerksame Bewohner und -innen den
Warnton eines Heimrauchmelders und alarmierten die
Feuerwehr. Die Bewohnerinnen und Bewohner verhielten
sich dabei vorbildlich und verließen unterdessen
selbstständig und ruhig das Haus. Die Einsatzkräfte
des Löschzuges der Hauptwache konnten vor Ort den
Geruch von angebrannten Essen wahrnehmen,
verschafften sich umgehend Zugang zur Wohnung und
konnten die Vermutung bestätigen. Nach abschalten
des Rauchwarnmelders und Belüftung der Wohnung war
auch dieser Einsatz nach gut 40 Minuten beendet.
Noch während des Einsatzes, ist es zu einer weiteren
Alarmierung gekommen. Im Ortsteil Lohberg wurde ein
medizinischer Notfall bei einer Person vermutet,
welche sich in einer Wohnung befinden sollte. Da
diese nicht selbstständig die Haustür geöffnet
hatte, wurde zu dem Rettungsdienst auch die
Feuerwehr hinzugezogen. Wegen des
Paralleleinsatzes wurde die ehrenamtliche Einheit
Stadtmitte alarmiert, die umgehend mit einem HLF zur
Stollenstrasse ausgerückt ist. Auch hier
verschafften sich die Einsatzkräfte den Zugang zur
Wohnung, konnten jedoch keine hilfebedürftige Person
feststellen. Zum Abschluss des Tages alarmierte
die automatische Brandmeldeanlage eines
Lebensmittelverarbeitenden Betriebes an der
Bärenstrasse UM 17.01 Uhr die Feuerwehr. Die
Einsatzkräfte des Löschzuges der Hauptwache
kontrollierten den betroffenen Bereich und konnten
schnell Entwarnung geben, sodass sich die
Einsatzkräfte um 17:30 Uhr wieder dem regulären
Dienstbetrieb auf der Feuer- und Rettungswache
widmen konnten.
Bocholt: Grüner Papagei unternahm Ausflug
Heute (2.11.) wurde die Feuerwehr Bocholt durch
aufmerksame Bürger in den Ortsteil Stenern
alarmiert. Hier wurde ein grüner Papagei, der sich
auf einem mit seinen Besitzen nicht abgesprochenen
Sonntagsausflug befand, gesichtet. Die Besitzer
hatten ihren Vogel bereits auf Social Media als
vermisst gemeldet. Nach einem Anruf begaben sich die
Besitzer zur Einsatzstelle. Zusammen konnte der
ausgebückste Papagei mittels Drehleiter wieder
eingefangen und den glücklichen Besitzern übergeben
werden.
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Oktober 2025 |
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Kleve: Feuer zwischen
zwei Häusern In der Nacht zum 23.
Oktober 2025 hatten gegen 0:45 Uhr mehrere Passanten
ein Feuer zwischen zwei Gebäuden im Bereich der
Kreuzung Materborner Allee / Kapellenstraße
gemeldet. Beim Eintreffen des Löschzug Süd der
Feuerwehr Kleve schlugen die Flammen bereits
meterhoch. Es wurde aber niemand verletzt und die
Feuerwehr konnte das Übergreifen des Brandes auf die
benachbarten Wohn- und Geschäftshäuser verhindern.
Zunächst brannte Unrat im Terrassenbereich. Das
Feuer hatte auf den angrenzenden Zaun übergegriffen
und bereits die Dachgauben des links angrenzenden
Einfamilienhauses und ein Fenster des rechts
angrenzenden Hauses beschädigt, wodurch Rauch in das
Treppenhaus eingedrungen war. Die Bewohner konnten
das Gebäude aber verlassen und wurden durch den
Rettungsdienst gesichtet. Nachdem das Feuer
gelöscht war, konnten alle Bewohner wieder in ihre
Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz wurde von
Stadtbrandinspektor Ralf Benkel geleitet und dauerte
eine gute Stunde.
Goch:
Dachstuhl brannte ab

Ein ausgedehnter Dachstuhlbrand an der Kalkarer
Straße in der Gocher Innenstadt hat heute Nacht
(19.10.) die Einsatzkräfte der Freiwilligen
Feuerwehr beschäftigt. Knapp 5 Stunden haben die
Löscharbeiten an dem Reihenhaus gedauert. Verletzt
wurde niemand, es ist Sachschaden in unklarer Höhe
entstanden. Auch die Brandursache ist unklar. Das
Haus ist unbewohnbar, die Feuerwehr konnte ein
Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude
verhindern. Um 0.30 Uhr wurde Alarm zunächst für
die Löschzüge Stadtmitte ausgelöst. Schon bei
Eintreffen der ersten Kräfte brannte das
Obergeschoss des Reihenhauses in voller Ausdehnung.
Ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude
links und rechts stand unmittelbar bevor. Zudem war
zunächst noch unklar, ob sich noch Personen in dem
Gebäude aufhielten. Bereits in dieser ersten Phase
des Einsatzes wurden die Löscheinheiten Asperden und
Pfalzdorf zur Unterstützung nachalarmiert. Die
Löscharbeiten wurden mit massivem Wassereinsatz
eingeleitet. Sogenannte Riegelstellungen zu den
Nachbargebäuden verhinderten ein Übergreifen der
Flammen. Über die Drehleiter mussten im weiteren
Verlauf die Dachpfannen des Brandhauses entfernt
werden, um Glutnester ausmachen zu können.
Atemschutztrupps durchsuchten die Räumlichkeiten
nach Personen, wurden aber nicht fündig.
Insgesamt 24 Personen hielten sich in dem
betroffenen Gebäude sowie im Nachbargebäude rechts
zum Zeitpunkt des Brandes auf. Sie wurden durch das
Ordnungsamt anderweitig untergebracht. Das
Brandobjekt selbst ist unbewohnbar und auch das
rechte Nachbargebäude konnte vorerst nicht genutzt
werden. Vor Ort waren 55 Einsatzkräfte unter der
Leitung von Stadtbrandinspektor Marc Derksen. Die
Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache
aufgenommen.
Kleve: Auto
brannte nach Unfall In der Nacht (19.
Oktober 2025) zum Sonntag wurde der Löschzug Kleve
gegen 3:30 Uhr mit dem Stichwort "Verkehrsunfall mit
eingeklemmter Person" in die Römerstraße alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt wurde über Funk mitgeteilt,
dass es sich um einen Fahrzeugbrand im Zusammenhang
mit einem Verkehrsunfall handelte. Vor Ort
bestätigte sich die Lage: Ein Pkw war aus bislang
ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und
frontal gegen einen Baum geprallt. Das Fahrzeug
stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in
Vollbrand. Die Flammen drohten auf angrenzende
Fahrzeuge, ein Wohnhaus sowie den Baum
überzugreifen. Zunächst war unklar, ob sich noch
eine Person im Fahrzeug befand. Diese Vermutung
konnte jedoch zügig ausgeschlossen werden. Nach
Angaben der Polizei hatte sich der Fahrer vom
Unfallort entfernt. Die Feuerwehr leitete
umgehend einen Löschangriff ein. Ein Trupp ging
unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und
schützte die umliegenden Fahrzeuge sowie das
angrenzende Gebäude. Ein zweiter Trupp begann
parallel die Brandbekämpfung des verunfallten
Fahrzeugs. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein
Übergreifen der Flammen verhindert werden. Der
Fahrzeugbrand war nach kurzer Zeit unter Kontrolle
und wurde anschließend mit Schaum abgelöscht. Die
Einsatzstelle wurde nach etwa 1,5 Stunden der
Polizei übergeben und der Löschzug Kleve konnte
wieder einrücken.
Voerde:
Schwerer Unfall auf Rathausplatz Am
Samstag (11.10.) um 15 Uhr wurden alle fünf
Einheiten der Feuerwehr Voerde zum Rathausplatz
alarmiert. Hier kam es zu einem schweren
Verkehrsunfall unter Beteiligung eines vollbesetzten
PKW und einem mit Gefahrgut beladenen Tanklastzuges.
Durch den Unfallmechanismus kam es außerdem zu einem
Brandereignis im Rathaus. Glücklicherweise
handelte es sich bei diesem Szenario um die große
Jahresübung der Feuerwehr Voerde und niemand kam zu
Schaden. Dieses Jahr waren ca. 100 Angehörige der
Feuerwehr Voerde im Einsatz. Die ausrichtende
Einheit Voerde legte, mit der umfassend
ausgearbeiteten Übung, den Fokus auf die in der
Feuerwehr unverzichtbare Teamarbeit. Die Einheit
Möllen führte die Menschenrettung, sowie die
Brandbekämpfung im Rathaus durch. In diesem
Einsatzabschnitt kam auch die Drehleiter zum
Einsatz. Die Einsatzkräfte der Einheit Spellen
waren für die technische Rettung der Insassen des
verunfallten PKW zuständig, diese waren zum Teil
eingeklemmt. Auf Grund der komplexen
Rettungsarbeiten wurde hier der Rüstwagen, mit
seiner umfangreichen Beladung für die technische
Hilfeleistung, eingesetzt. Die Menschenrettung
und das Eindämmen der austretenden Chemikalie unter
Einsatz von Chemikalienschutzanzügen, sowie der
Betrieb eines Dekontaminationsbereiches wurde von
den Einheiten Löhnen und Friedrichsfeld
durchgeführt. Hier kam der Gerätewagen- Logistik zum
Einsatz. Auf diesem ist die Sonderkomponente
Gefahrgut verlastet. Im vierten Abschnitt dem
Patientensammelplatz wurden die insgesamt 11
Verletzten erstversorgt und betreut. Diese Aufgabe
wurde von Einsatzkräften der Einheit Friedrichsfeld
übernommen. Auch der aktuelle
Grundausbildungslehrgang war an der Übung beteiligt,
die Kamerad*innen unterstützen die Einsatzkräfte aus
Möllen bei der Menschenrettung und Brandbekämpfung,
sowie am Patientensammelplatz. Ein großer Dank
gilt allen Helfern insbesondere den Jugendlichen der
Jugendfeuerwehr Voerde, die als Darsteller
eingesetzt wurden, sowie der Spedition Blüggel aus
Hamm, die uns den Tanklastzug samt Fahrer zur
Verfügung gestellt haben. Nach knapp 2 Stunden
war die Übung beendet. Die anschließende
Einsatznachbesprechung fand im Gerätehaus Voerde an
der Bahnhofstraße statt. Bürgermeister Dirk Haarmann
und der Leiter der Feuerwehr Dirk Bosserhoff
bedankten sich bei allen Anwesenden und zeigten sich
stolz über die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr
Voerde.
Kleve: Katze aus
Motorraum befreit Ein eher
ungewöhnlicher Einsatz für den Löschzug Kleve: Am
Freitagabend (10.10.) wurde die Feuerwehr gegen 18
Uhr zu einer Tierrettung am Friedrich-Ebert-Ring
alarmiert. Ersten Informationen zufolge war eine
Katze im Motorraum eines Pkw eingeschlossen. Vor
Ort bestätigte sich die Lage. Das Tier war in den
Motorraum des Fahrzeugs geklettert und konnte diesen
nicht mehr selbstständig verlassen. Mit
handwerklichem Geschick gelang es den
Einsatzkräften, die Katze zügig aus ihrer misslichen
Lage zu befreien. Nach einer halben Stunde konnte
der Löschzug Kleve den Einsatz beenden.
Kleve: Im Hausmüll entsorgter Akku
entzündete Müll im Müllwagen Am
Donnerstagmittag, dem 9. Oktober 2025 wurde die
Feuerwehr Kleve zu einem Brand in einem Müllwagen
alarmiert. Gegen 13:15 Uhr rückte der Löschzug Kleve
zusammen mit den städtischen Bediensteten zur
Hafenstraße aus. Vor Ort bestätigte sich ein Brand
im Laderaum des Fahrzeugs. Die Feuerwehr leitete
umgehend die Brandbekämpfung ein und konnte das
Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Eine
Ausbreitung auf das Fahrzeug konnte verhindert
werden. Um sicherzustellen, dass der Brand
vollständig gelöscht war, begleitete die Feuerwehr
den Müllwagen anschließend zum Wertstoffhof. Dort
wurde der gesamte Inhalt des Fahrzeugs entleert,
gründlich abgelöscht und abschließend mit einer
Wärmebildkamera auf verbleibende Glutnester
kontrolliert. Als Brandursache wurde erneut ein
unsachgemäß im Hausmüll entsorgter
Lithium-Ionen-Akku festgestellt. In diesem Jahr
musste die Feuerwehr Kleve bereits zweimal zu
ähnlichen Bränden in Müllfahrzeugen ausrücken.
Die Feuerwehr Kleve weist in diesem Zusammenhang
erneut darauf hin, dass Akkus und Batterien
keinesfalls über den Hausmüll entsorgt werden
dürfen. Sie sind an den entsprechenden
Recyclinghöfen oder speziellen Sammelstellen
abzugeben.
Dinslaken: Auto
brannte auf der BAB 3 und weitere Einsätze
In den letzten 24 (2.10.) Stunden wurden die
Einsatzkräfte der Feuerwehr Dinslaken zu mehreren
Einsatzstellen alarmiert. Gegen 10 Uhr erfolgte
die erste Alarmierung zur Hügelstraße. Eine Person
sollte die Tür nicht mehr selbstständig öffnen
können. Bei der Einsatzstelle angekommen, brauchte
die Feuerwehr aber nicht mehr tätig zu werden. Die
betroffene Person war wohl auf und hatte die Tür
bereits geöffnet. Die eingesetzten Kräfte der
Einheit Hauptwache konnten somit bereits nach knapp
10 Minuten wieder einrücken. Kurz vor dem Ende des
Einsatzes auf der Hügelstraße erfolgte die nächste
Alarmierung der Feuerwehr. Diesmal ging es zur BAB
3. Dort brannte ein PKW auf dem Standstreifen sowie
Teile der Böschung. Die Feuerwehrmänner gingen mit
schwerem Atemschutz und zwei Strahlrohren zur
Brandbekämpfung vor. Schnell konnte so der Brand
gelöscht werden. Zur Kontrolle, ob noch Glutnester
vorhanden waren, wurde eine Wärmebildkamera
eingesetzt. Neben den hauptamtlichen Einsatzkräften
wurde auch die Einheit Hiesfeld alarmiert. Die
nächste Alarmierung der hauptamtlichen Kräfte
erfolgte gegen 01:00 Uhr in der Nacht zur
Fuchsstraße. Anwohner hatten das Warnsignal eines
Rauchwarnmelders gehört. Die genaue Ortung, von wo
das Warnsignal zu hören war, stellt sich allerdings
etwas schwieriger da. Die Erkundung ergab
schließlich, dass ein Rauchwarnmelder in einem
abgestellten Wohnwagen ausgelöst hatte. Gefahren
konnten bei der Erkundung allerdings nicht
festgestellt werden. Insgesamt dauerte der Einsatz
knapp 1,5 Stunden. Parallel zu der Einsatzstelle an
der Fuchsstraße erfolgte eine weitere Alarmierung
der Feuerwehr Dinslaken zur Gneisenaustraße mit dem
Einsatzstichwort "Person in Wohnung". Hier rückten
Fahrzeuge der Einheiten Stadtmitte und Eppinghoven
sowie die Drehleiter der Feuerwehr Voerde aus.
Zusätzlich rückte die Drehleiter der Feuerwehr
Dinslaken, die im Einsatz an der Fuchsstraße nur in
Bereitstellung stand, ebenfalls zur Gneisenaustraße
aus. Bereits auf der Anfahrt wurde den alarmierten
Einsatzkräfte der Feuerwehr durch die Leitstelle
aber mitgeteilt, dass ihre Hilfe nicht mehr
notwendig sei, da die Tür bereits geöffnet wurde.
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September 2025 |
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Goch: Brände am
Ostring durch Jugendfeuerwehrmitglied?
In Zusammenhang mit den Brandereignissen am Abend im
Bereich des Ostring hat die Polizei einen 14jährigen
Jugendlichen festgestellt. Er ist verdächtig, die
Brände gelegt zu haben. Bei ihm handelt es sich um
ein Mitglied der Gocher Jugendfeuerwehr. Dies
erschüttert uns sehr und geht gegen alles, wofür
eine Freiwillige Feuerwehr steht. Die Polizei
ermittelt nun die genauen Umstände, auch in Bezug
auf andere ähnliche Brandereignisse der letzten Tage
und Wochen. Die Feuerwehr Goch unterstützt die
Ermittlungen in vollem Umfang. Die Mitgliedschaft
des 14jährigen bei der Jugendfeuerwehr pausiert bis
zur vollständigen Klärung der Sachverhalte. Gegen
18.50 Uhr brannten zunächst Hecken und Sträucher an
zwei Stellen kleineren Umfangs am Hasenpfad. Die
Brandorte lagen etwa 100 Meter auseinander. Noch
während diese Löscharbeiten liefen, wurde ein
weiteres Feuer am Nierswanderweg, etwa 150 Meter vom
Ostring entfernt, gemeldet. Hier brannte Buschwerk
auf einer Fläche von 60 qm. Alle drei Brände konnten
zügig gelöscht werden. Im Umfeld der Einsatzstelle
am Nierswanderweg wurde der 14jährige Jugendliche
angetroffen.
Kleve: Auto lag
in Böschung Am Vormittag des 26.
Septembers kam es auf der Johanna-Sebus-Straße in
Wardhausen in Fahrtrichtung Kleve zu einem
Verkehrsunfall. Ein Pkw war gegen 9:50 Uhr von der
Fahrbahn abgekommen, hatte mehrere Metallpfosten
einer seitlichen Begrenzung durchbrochen und war
schließlich schräg an der Böschung zum Spoykanal
hängen geblieben. Die beiden Insassen konnten sich
unverletzt selbst befreien. Die Feuerwehr Kleve
rückte mit dem Rüstwagen zur Einsatzstelle aus
(Stichwort H0 Amtshilfe) und sicherte die
Unfallstelle. Zusätzlich wurde festgestellt, dass
keine Betriebsstoffe ausgetreten waren. Da eine
Bergung mit der Seilwinde eventuell die Ölwanne
beschädigt hätte, wurde das Technische Hilfswerk
hinzugezogen. Das THW Kleve war mit 13
Einsatzkräften vor Ort. Um von der Wasserseite an
das Fahrzeug heranzukommen und dort einen
Anschlagpunkt für die Bergung mit dem Kran zu
setzen, wurde ein Boot genutzt. Anschließend wurde
das Auto aus der Böschung gehoben. Parallel dazu
übernahm die Polizei die Sperrung der Straße und die
Unfallaufnahme. Der Einsatz konnte nach rund drei
Stunden gegen 13:00 Uhr beendet werden. Das Fahrzeug
wurde durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert
und die Straße anschließend wieder freigegeben. Im
Anschluss sperrte die Stadt Kleve die beschädigte
Seitenbegrenzung provisorisch ab.
Dinslaken: Elektroanlagenbrand
Heute Vormittag (26.9.) wurde die Feuerwehr
Dinslaken zur Bergerstraße alarmiert.
Einsatzstichwort für die alarmierten Kräfte von den
Einheiten Hauptwache, Hiesfeld, Oberlohberg und
Eppinghoven lautete in dem Fall Elektroanlagenbrand.
Dies bestätigte sich auch beim Eintreffen an der
Einsatzstelle. Mit einem Strahlrohr wurde die
Umgebung und die Brandstelle abgelöscht. Im weiteren
Einsatzverlauf schaltete der Energieversorger den
Strom für den Schaltschrank ab. Kurzzeitig musste
die Bergerstraße teilweise für die Abarbeitung der
Einsatzstelle gesperrt werden. Nach ca. einer Stunde
war der Einsatz der Feuerwehr beendet und die
Einsatzkräfte konnte wieder zu ihren Standorten
einrücken.
Schermbeck:
Radlader brannte Am Samstagnachmittag
gegen 14:20 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit
dem Stichwort "Brand 2 - PKW Brand" an die
Einsatzstelle "Malberger Straße" alarmiert. Beim
Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle
brannte ein Radlader in voller Ausdehnung. Der Brand
wurde von den Einsatzkräften mit einem C-Rohr
abgelöscht. Aufgrund auslaufender Betriebssstoffe
wurde die Untere Wasserbehörde des Kreis Wesel
hinzugezogen. Nach der Bergung des Radladers wurde
die Sperrung der Straße aufgehoben und die
Einsatzstelle an die Untere Wasserbehörde übergeben.
Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr war der Einsatz
gegen 17:35 Uhr beendet.
Bocholt: Autos und Anhänger brannten Die
Feuerwehr Bocholt wurde in Nacht von Mittwoch auf
Donnerstag (18.9.) zu einem gemeldeten Pkw Brand
alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte
brannten zwei Pkw`s und ein Anhänger. Durch die
massive Brandentwicklung waren Gebäude betroffen. Es
wurde ein umfassender Löschangriff mit drei C-Rohren
eingeleitet. Zudem wurden elf Personen sicher aus
den Gebäuden herausgeführt. Eine weitere Ausbreitung
auf die angrenzenden Wohngebäude konnte verhindert
werden. Bei dem Einsatz wurden glücklicherweise
keine Personen verletzt. Die Feuerwehr Bocholt war
mit insgesamt 35 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen vor
Ort.
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August 2025 |
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Großtierrettungstraining am 30. August bei der
Feuerwehr Hamminkeln
Moers: Einsätze nach Gewitterfront Am
Sonntagabend (20.07.25) überquerte eine
Gewitterlinie das Moerser Stadtgebiet. In dessen
Folge musste die Feuerwehr Moers an insgesamt fünf
Einsatzstellen tätig werden. Beginnend ab 17:50
Uhr galt es abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume
von Straßen und Gehwegen zu räumen. An der Kampstr.
und an der Düsseldorfer Str. mussten mit Hilfe der
Drehleitern mehrere Äste aus Baumkronen entfernt
werden, diese drohten auf die darunterliegende
Fahrbahn zu stürzen. Mehrere Straßen in
Moers-Hülsdonk waren kurzfristig überflutet und
nicht befahrbar, nach Reinigung der Abläufe konnte
diese aber wieder freigegeben werden. Anders an der
Unterführung Orsoyer Allee, hier war der Wasserstand
zu hoch, weshalb diese vollständig gesperrt werden
musste. Gegen 20:30 Uhr war die letzte Einsatzstelle
abgearbeitet.
Moers: Rettung
über Drehleiter Am Donnerstag (29.05.25)
wurde die Feuerwehr Moers um 10:55 Uhr zur
Lintforter Str. nach Moers-Repelen gerufen. Mehrere
Anrufer meldeten über den Notruf einen Brand im
Erdgeschoss eines Wohn- Geschäftshauses. Bei
Eintreffen der Einsatzkräfte war eine
Rauchentwicklung aus einem Ladenlokal erkennbar, an
der Gebäuderückseite war die Außentüre zu einem
Abstellraum bereits durchgebrannt. Über dem
Ladenlokal befanden sich insgesamt vier Wohnungen,
durch gekippte Fenster gelang der Brandrauch in zwei
der Wohnungen. Ein Mieter machte sich an der
Straßenseite auf seinem Balkon bemerkbar, dieser
wurde über die Drehleiter in Sicherheit gebracht.
Alle übrigen Mieter konnte ihren Wohnungen
selbstständig verlassen. Verletzt wurde niemand.
Zeitgleich wurde das Feuer im Erdgeschoss unter
Atemschutz bekämpft. Nach erfolgten Löschmaßnahmen
wurden die betroffenen Wohneinheiten und das
Ladenlokal mittels Lüfter vom giftigen Brandrauch
befreit. Alle Mieter konnten in ihre Wohnungen
zurückkehren. Zur Brandursachenermittlung wurde die
Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die
Lintforter Str. musste für die Einsatzdauer voll
gesperrt werden. Nach 1,5 Stunden war der Einsatz
für die Hauptwache und den Löschzug Repelen der
Freiwilligen Feuerwehr beendet.
Bocholt: Werkstatt steht in Flammen
Um 03:58 Uhr (17.8.) wurde die Feuerwehr Bocholt
durch die automatische Brandmeldeanlage eines
Unternehmens in das Industriegebiet Bocholt
alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der
Hallenkomplex im Vollbrand. Die Brandbekämpfung
wurde umfassend mit zwei Drehleitern mit jeweils
einem Wenderohr, einem B-Rohr und 5 C-Rohren
bekämpft. Die Wasserversorgung konnte über einen
nahgelegenen Löschwasserbrunnen und Hydranten
sichergestellt werden. Durch den umfassenden
Löscheinsatz konnte ein Übergreifen des Feuers auf
den benachbarten Hallenteil verhindert werden.
Die Feuerwehr war mit 6 Löschfahrzeugen,zwei
Drehleitern und insgesamt 50 Einsatzkräften bis in
die frühen Morgenstunden im Löscheinsatz.
Goch: Eine Vielzahl an Einsätzen
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Goch hatte viel
zu tun während der letzten 14 Stunden (13.8.). Vier
Einsätze mit insgesamt vier, teils mit
lebensgefährlich verletzten Menschen, waren
abzuarbeiten. Beteiligt waren die Löscheinheiten
Asperden, Kessel, Pfalzdorf und Stadtmitte unter der
Leitung von Stadtbrandinspektor Markus Korsten:
Um kurz vor 16.30 Uhr wurde ein brennender PKW an
der Leuerstraße in Pfalzdorf gemeldet. Vermutlich
aufgrund eines technischen Defektes war das Feuer im
Motorraum des Audi Q5 ausgebrochen. Das Auto stand
auf einer Hauseinfahrt, die Flammen drohten auf ein
Vordach und damit auf das Gebäude überzugreifen. Die
Einsatzkräfte aus Pfalzdorf konnten dies verhindern.
Anwohner hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr
eigene Löschversuche gestartet. Zwei Personen, ein
Mann und eine Frau, zogen sich dabei womöglich eine
Rauchgasvergiftung zu und wurden vom Rettungsdienst
ins Krankenhaus gebracht. Um kurz nach 19 Uhr
wurden die Löschzüge Stadtmitte zu einem
Verkehrsunfall an der Uedemer Straße alarmiert. Hier
war ein mit zwei Personen besetzter Hyundai mit
einem Traktor-Gespann kollidiert. Der Hyundai wurde
von der Straße geschleudert, der 38jährige Fahrer
und sein 52-jähriger Beifahrer verletzten sich dabei
lebensgefährlich. Den Fahrer mussten die
Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte aus dem
Fahrzeug befreien, er war in dem Wrack eingeklemmt.
Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein
Krankenhaus geflogen. Der 64jährige Fahrer des
Traktor-Gespanns blieb unverletzt. Um kurz vor
vier Uhr heute früh wurde ein Kellerbrand an der
Straße Am Buschkamp in Kessel gemeldet. Aufgrund der
erheblichen Rauchentwicklung war zunächst nicht
klar, ob es sich womöglich sogar um einen
Gebäudebrand handelte. Löscheinheiten aus Kessel,
Asperden und der Stadtmitte machten sich auf den Weg
zur Einsatzstelle. Vor Ort stellte sich heraus, dass
der Brand vermutlich durch einen technischen Defekt
an einem oder mehreren Akkus entstanden ist. Sie
waren im Keller des Hauses zum Laden angeschlossen.
Das Feuer konnte mit einem Strahlrohr schnell
gelöscht werden, im Anschluss wurde das Haus
belüftet. Die beiden Bewohner blieben unverletzt.
Zum vorerst letzten Einsatz wurde gegen 7.50 Uhr
alarmiert. Ein Bagger hatte bei Bauarbeiten an der
Marienwasserstraße mit seiner Schaufel eine
Phosphorgranate aus dem 2. Weltkrieg erwischt und
diese beschädigt. Das austretende Phosphor
verursachte einen mehrere Quadratmeter großen
Flächenbrand. Die Einsatzkräfte aus der Stadtmitte
löschten die Flammen zunächst mit der
Schnellangriffseinrichtung des Löschfahrzeuges, im
Anschluss wurde noch Löschschaum aufgebracht. Für
weitere Maßnahmen wurden Ordnungsamt und
Kampfmittelräumdienst verständigt.
Dinslaken: Dachstuhlbrand Neben
einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr, einer
Person im Rhein und einem Dachstuhlbrand mit
Menschenleben in Gefahr rückten die Einsatzkräfte
der Feuerwehr Dinslaken an diesem Tag (13.8.) noch
zu weiteren Einsätzen aus. Die 1.Alarmierung für
die hauptamtlichen Einsatzkräfte war gegen 07:59 Uhr
zur Gneisenaustraße mit dem Einsatzstichwort
Sturmschaden. Der Einsatz dauert nicht lang, da nur
ein abgebrochener Ast durch die Feuerwehr an die
Seite geräumt werden musste. Gegen 14:07 Uhr
erfolgte die nächste Alarmierung der Feuerwehr
Dinslaken, diesmal zur Straße Kurze Fohr im Ortsteil
Hiesfeld. Das Einsatzstichwort lautete in diesem
Fall Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr. Kurz
vor dem Eintreffen der hauptamtlichen Kräfte wurde
durch die Kreisleitstelle mitgeteilt, dass kein
Schadensereignis vorliegen würde. Ein direkter
Nachbar und gleichzeitig alarmiertes ehrenamtliches
Mitglied der Feuerwehr Dinslaken zur Einsatzstelle
Kurze Fohr war vor Ort und konnte bereits
Erkundungsmaßnahmen im Objekt vornehmen. Diese
Erkundungsergebnisse wurden den anrückenden
Einsatzkräfte durch die Kreisleitstelle mitgeteilt.
Nach kurzer Absprache mit dem ehrenamtlichen
Mitglied der Feuerwehr Dinslaken und Kontrolle der
Wohnung durch die alarmierten Einsatzkräfte konnte
der Einsatz der Feuerwehr beendet werden. Ausgelöst
wurde der Einsatz durch den Weckton eines Weckers.
Dieser wurde versehentlich als Alarmton eines
Rauchwarnmelders wahrgenommen und die Feuerwehr
alarmiert. Im Einsatz waren die Einheiten
Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld und IuK sowie der
Rettungsdienst. Nach ca. 45 Minuten war der
Feuerwehreinsatz beendet und die letzten
Einsatzkräfte rückten von der Einsatzstelle ab.
Während der Einsatz auf der Straße Kurze Fohr noch
nicht ganz beendet war, erfolgte eine weitere
Alarmierung (Parallelalarm) der Feuerwehr Dinslaken
gegen 14:20 Uhr. Eine Person wurde im Rhein
gesichtet. Mehrere Feuerwehren wurden hierzu
alarmiert und rückten zur Rettung der Person aus, so
auch die Feuerwehr Dinslaken. Erkundungsmaßnahmen
wurden umgehend durch die eingesetzten Feuerwehren
eingeleitet. Leider konnte die Person nur noch tot
aus dem Rhein geborgen werden. Die eingesetzten
Feuerwehrkräfte konnten anschließend nach und nach
von der Einsatzstelle zu ihren Standorten abrücken.
Für die letzte Einheit der Feuerwehr Dinslaken endet
der Einsatz gegen 15:20 Uhr. Für die Feuerwehr
Dinslaken waren die Einheiten Hauptwache und
Eppinghoven im Einsatz sowie der Rettungsdienst.
Die Einsatzkräfte der Hauptwache waren gerade auf
der Wache angekommen, da wurden sie gegen 14:58 Uhr
erneut alarmiert. Dieses Mal lautete das
Einsatzstichwort Person in verschlossener Wohnung
auf der Büngelerstrasse. Eine Person war in der
Wohnung gestürzt und konnte die Wohnungstür nicht
mehr öffnen. Die Feuerwehr verschaffte sich Zugang
zur Wohnung und konnte anschließend die
Einsatzstelle an den mitalarmierten Rettungsdienst
übergeben. Während der laufenden Maßnahmen der
Feuerwehr wurde telefonisch mit der Person kontakt
gehalten. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes
versorgten die Person und transportierten sie
anschließend in ein örtliches Krankenhaus. Für die
Feuerwehr endete der Einsatz nach ca. 30 Minuten.
Zurück auf der Wache ließ die nächste Alarmierung
der Einheit Hauptwache nicht lange auf sich warten.
Diesmal ging es zur Roonstraße, wo ein
Vegetationsbrand gemeldet war. Der Brand konnte
schnell mit einem Kleinlöschgerät durch die
Feuerwehrkräfte abgelöscht werden, so dass die
eingesetzten Kräfte nach 20 Minuten den Einsatz
beenden konnten. Noch während der Rückfahrt der
Einsatzkräfte der Hauptwache zu ihrem Standort
erfolgte die bisher letzte Alarmierung der Feuerwehr
Dinslaken gegen 15:50 Uhr. Gemeldet war ein
Dachstuhlbrand mit Menschenleben in Gefahr. Neben
den Feuerwehreinheiten Hauptwache, Stadtmitte,
Hiesfeld und Iuk wurde auch der Rettungsdienst
hierzu alarmiert. Die ersten Erkundungsergebnisse
der Feuerwehr konnten den Dachstuhlbrand zum Glück
nicht bestätigen. Ein Anwohner hatte Unkraut
abgeflämmt und dadurch eine Tanne entzündet. Hierbei
entstand eine so große Rauchwolke, dass Nachbarn von
einem Dachstuhlbrand ausgegangen waren und den
Notruf gewählt haben. Der Anwohner hatte zwar
bereits Löschmaßnahme unternommen, aber die
Feuerwehr unterstützte dies noch mit ihren Mitteln.
Nach 20 Minuten war der Einsatz beendet und die
Einsatzkräfte konnten zu ihren Standorten einrücken.
Das Abflämmen von Unkraut ist generell nicht
ungefährlich, da schon ein kleiner Funke ausreicht,
um die umliegende Vegetation in Brand zu stecken.
Aber gerade bei der aktuellen Wetterlage, sollte man
von dieser Maßnahme absehen.
Voerde: Person eingeklemmt Die Einheiten
Möllen, Löhnen und Voerde der Feuerwehr Voerde wurde
heute (29.7.) um 1:57 Uhr mit dem Einsatzstichwort
"Verkehrsunfall-Eingeklemmte Person" zur Frankfurter
Straße in den Stadtteil Möllen alarmiert. Bei der
Erkundung wurde ein auf der Seite liegender PKW
vorgefunden, eine Person war im Fahrzeug
eingeschlossen. Unverzüglich wurde die
Menschenrettung mittels hydraulischem Rettungsgerät
eingeleitet. Die Person konnte durch die
Einsatzkräfte schnell befreit und an den
Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehr
Voerde unterstützte die Polizei bei der
Unfallaufnahme durch das Ausleuchten der
Einsatzstelle. Die Feuerwehr Voerde war mit ca.
40 Einsatzkräften vor Ort, außerdem waren 4 Kräfte
des Rettungsdienstes am Einsatz beteiligt. Der
Einsatz konnte nach ca. 1,5 Stunden beendet werden.
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Juli 2025 |
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Xanten: Sportboot in
"Seenot" Dienstag, 22.07.2025, 18:19 -
Mit der Meldung "Havarie auf dem Rhein" wurden am
Dienstagabend die Einheiten Wardt, Mitte, Lüttingen
und Birten der Feuerwehr Xanten gemeinsam mit
Kräften der Feuerwehren Rees und Wesel alarmiert.
Auf dem Rheinstrom war ein, mit vier Personen
besetztes, Sportboot plötzlich manövrierunfähig
geworden. Die Gefahr in solch einer Situation
besteht darin, dass ein nicht mehr steuerbares
Wasserfahrzeug Gefahr läuft mit anderen Schiffen,
vor allem der Berufsschifffahrt, zu kollidieren.
Eine Kollision könnte dazu führen, dass Personen
über Bord gehen und erhebliche Sachschäden
entstehen. Dem Kapitän des Sportbootes war es
zwischenzeitlich gelungen sein Fahrzeug außerhalb
der Fahrrinne vor Anker zu legen. Durch das
Mehrzweckboot der Einheit Wardt wurde es dann aus
dem Flachwasser zu einem Boot der
Wasserschutzpolizei geschleppt. Diese übernahm die
weitere Sicherung des Fahrzeugs. Verletzt wurde bei
dieser Havarie glücklicherweise niemand. Der
Einsatz der Feuerwehr Xanten dauerte etwa eine
Stunde.
Dinslaken: Brand im
Mehrfamilienhaus Am Dienstagmorgen
(22.7.) um 04:05 Uhr wurde die Feuerwehr Dinslaken
zu dem Einsatzstichwort Zimmerbrand mit
Menschenleben in Gefahr in die Dinslakener
Innenstadt alarmiert. Bereits auf der Anfahrt
erhielt der Führungsdienst die Rückmeldung von der
Kreisleitstelle Wesel, dass im Erdgeschoss eines
Mehrfamilienhauses an der Scharnhorststrasse eine
Wohnung brennen und im Haus mehrere Personen sein
sollen. Bei Ankunft an der Einsatzstelle konnte
festgestellt werden, dass die zuvor eingetroffenen
Einsatzkräfte der Polizei bereits alle
mitbewohnenden Personen aus dem Haus führen konnte.
Diese wurden zur Sichtung einem Notarzt des
Rettungsdienstes vorgestellt. Die Einsatzkräfte der
Feuerwehr konzentrierten sich auf die Löschmaßnahmen
der brennenden Erdgeschosswohnung und eine
Eingrenzung der Schadensausbreitung durch den
entstehenden Rauch. Dazu wurden zwei Trupps mit
schwerem Atemschutz mit Hohlstrahlrohr und
Überdruckbelüfter eingesetzt. Ein weiterer Trupp
stand als Sicherheitstrupp bereit. Durch das Feuer
wurde die betroffene Wohnung so weit in
Mitleidenschaft gezogen, dass diese unbewohnbar ist.
Was zu dem Feuer geführt hat, ist aktuell
Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die
Feuerwehr konnte jedoch durch das schnelle Vorgehen
den Schaden auf die Brandwohnung begrenzen, sodass
nach Abschluss aller feuerwehrtechnischen Maßnahmen
die übrigen bewohnenden Personen wieder zurück in
ihre Wohnungen konnten. Die bewohnende Person aus
der Brandwohnung wurde zur weiteren ärztlichen
Behandlung mit einem Rettungswagen einem örtlichen
Krankenhaus zugeführt. Im Einsatz sind die Einheiten
Hauptwache und Stadtmitte, der Führungsdienst inkl.
Hintergrunddienst, die IuK-Einheit mit einem
Einsatzleitwagen zur Führungsunterstützung und der
Rettungsdienst der Feuerwehr Dinslaken mit zwei
Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug
gewesen. Nach ca. zwei Stunden konnten alle
Einheiten wieder zu ihren Standorten einrücken.
Schermbeck: Überflutung und
Brandmeldeanlagen In der vergangenen
Woche wurde die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck zu
mehreren Einsätzen alarmiert. Am Sonntag, den 20.
Juli 2025, wurden um 17:39 Uhr die Löschzüge
Altschermbeck und Gahlen mit dem Einsatzstichwort
"Öl auf Wasser" zur Kirchstraße gerufen. Vor Ort
konnte jedoch keine Verunreinigung festgestellt
werden. Der Einsatz war um 18:05 Uhr beendet. Nur
kurze Zeit später, um 18:39 Uhr, rückte der Löschzug
Gahlen erneut aus. Grund war eine überflutete
Unterführung an der Östricher Straße. Die
Einsatzkräfte öffneten die Gullis, wodurch das
Wasser abfließen konnte. Der Einsatz endete um 18:54
Uhr. Am Montag, den 21. Juli 2025, wurden um
19:03 Uhr die Löschzüge Schermbeck, Altschermbeck
und Gahlen unter dem Einsatzstichwort "BMA" zur
Erler Straße alarmiert. Vor Ort konnte keine
Feststellung gemacht werden, sodass die Anlage
zurückgestellt wurde. Der Einsatz war um 19:27 Uhr
beendet. Am Dienstag, den 22. Juli 2025, wurde um
10:05 Uhr der Löschzug Schermbeck zu einer
technischen Hilfeleistung zum Hogen Mai gerufen. Ein
Aufzug war steckengeblieben, zwei Personen waren
eingeschlossen. Die Einsatzkräfte öffneten die
Aufzugstüren und befreiten die Personen. Der Aufzug
wurde im Anschluss stromlos geschaltet und an den
Betreiber übergeben. Der Einsatz endete um 11:05
Uhr. Am selben Tag kam es um 21:37 Uhr erneut zu
einer Alarmierung der Löschzüge Schermbeck,
Altschermbeck und Gahlen zur Erler Straße. Auch
diesmal hatte eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Vor
Ort konnte keine Feststellung gemacht werden, sodass
die Anlage zurückgestellt wurde. Der Einsatz war um
22:11 Uhr beendet.
Moers:
Gewitter forderte Einsätze Am
Sonntagabend (20.07.25) überquerte eine
Gewitterlinie das Moerser Stadtgebiet. In dessen
Folge musste die Feuerwehr Moers an insgesamt fünf
Einsatzstellen tätig werden. Beginnend ab 17:50
Uhr galt es abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume
von Straßen und Gehwegen zu räumen. An der Kampstr.
und an der Düsseldorfer Str. mussten mit Hilfe der
Drehleitern mehrere Äste aus Baumkronen entfernt
werden, diese drohten auf die darunterliegende
Fahrbahn zu stürzen. Mehrere Straßen in
Moers-Hülsdonk waren kurzfristig überflutet und
nicht befahrbar, nach Reinigung der Abläufe konnte
diese aber wieder freigegeben werden. Anders an der
Unterführung Orsoyer Allee, hier war der Wasserstand
zu hoch, weshalb diese vollständig gesperrt werden
musste. Gegen 20:30 Uhr war die letzte Einsatzstelle
abgearbeitet.
Bocholt:
Wohnungsbrand im Dachgeschoss Am
Sonntagabend (20.7.) gegen 22:30 Uhr wurde die
Feuerwehr Bocholt zu einem Wohnungsbrand in die
Straße In Drießens Weide in Bocholt alarmiert. Vor
Ort fanden die Einsatzkräfte einen ausgedehnten
Zimmerbrand im Dachgeschoss vor. Da zu Beginn nicht
ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch
Personen in der Wohnung befinden, wurde die
Freiwillige Feuerwehr ebenfalls alarmiert. Das Feuer
wurde durch mehrere Trupps unter Atemschutz und mit
zwei Angriffsleitungen zügig bekämpft.
Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz keine Person
verletzt. Während der gesamten Einsatzdauer wurde
der Grundschutz durch weitere ehrenamtliche
Einsatzkräfte zusätzlich an der Feuer- und
Rettungswache sichergestellt. Insgesamt waren
Feuerwehr und Rettungsdienst mit 40 Einsatzkräften
und 8 Fahrzeugen im Einsatz.
Bocholt: Mähdrescher brennt Die
Feuerwehr Bocholt rückte am Freitagabend (18.7.) um
21:13 Uhr zu einem Fahrzeugbrand nach Holtwick aus.
Beim Betrieb eines Mähdreschers auf einem Feld an
der Straße Hoves Esch geriet das Fahrzeug in Brand.
Der Fahrer konnte das Fahrzeug noch an den Rand des
Feldes lenken und unverletzt verlassen. Das Fahrzeug
stand beim Eintreffen der Feuerwehr im Vollbrand.
Durch mehrere Trupps unter Atemschutz wurde die
Brandausbreitung auf das Feld verhindert und das
Fahrzeug gelöscht. Hierbei wurden die Kräfte der
hauptamtlichen Wache durch Kräfte der Freiwilligen
Feuerwehr unterstützt. Zur Wasserversorgung diente
ein Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr. Die
Feuerwehr Bocholt war mit 6 Fahrzeugen und 20
Einsatzkräften vor Ort. Weiter Kräfte besetzten für
die Zeit des Einsatzes die Feuerwache an der
Dingdener Straße. Der Einsatz war nach ca. 2 Stunden
beendet.
Moers: Lkw- und
Transporterbrand sorgen für Stromausfall
Am Sonntag (18.05.25) wurde die Feuerwehr Moers um
6:55 Uhr zur Krefelder Str. in Moers-Hülsdonk
alarmiert. Schon bei der Wachausfahrt war eine
deutliche Rauchsäule über der gemeldeten
Einsatzstelle erkennbar. Bei Eintreffen brannte
ein, auf einem Hotelparkplatz, abgestellter LKW mit
Sattelauflieger, sowie ein daneben geparkter
Kleintransporter bereits in voller Ausdehnung. Das
Feuer breitete sich zügig auf die umliegende
Vegetation aus und bedrohte zudem zwei direkt
anliegende Trafostationen des Energieversorgers.
Zur Verschärfung der Einsatzlage, berichteten
Hotelgäste, dass sich der LKW-Fahrer noch in seiner
Schlafkabine befinden würde. Glücklicherweise
meldete sich dieser aber kurze Zeit später bei der
Einsatzleitung und konnte Auskunft über seine Ladung
geben. Es handelte sich um einen Kühlauflieger,
beladen mit Milchprodukten. Der Fahrer selbst ist
unverletzt. Zur Brandbekämpfung und
Riegelstellung mussten zeitgleich mehrere Trupps
unter Atemschutz eingesetzt werden. Im weiteren
Einsatzverlauf wurde auch hier Löschschaum
eingesetzt. Durch die direkte Brandbeaufschlagung
musste der Energieversorger beide Trafostationen
außer Betrieb nehmen. In Folge dessen waren weite
Teile von Moers-Hülsdonk, sowie das voll belegte
Hotel ohne Stromversorgung. Große Mengen von
auslaufenden Betriebsmitteln des LKW, machten es
erforderlich, umliegende Kanaleinläufe abzudichten.
Vor dem angrenzenden "Moersbach" wurde zum Schutz
ein Wall errichtet. Zur Begutachtung wurde hier die
Untere Wasserbehörde hinzugezogen. Die
Nachlöscharbeiten finden in Zusammenarbeit mit einem
Bergungsunternehmer statt, hierzu muss die Ladung
aufwendig vom Auflieger entfernt werden um alle
Glutnester erreichen zu können. Dies findet zum
aktuellen Zeitpunkt (Stand: 11:30 Uhr) noch statt.
Die Brandursache ist aktuell nicht bekannt, die
Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Für
die Löscharbeiten ist die Krefelder Str. zwischen
Autobahnauffahrt und Venloer Str. voll gesperrt. Im
Einsatz sind die Hauptwache, sowie die Einheiten
Hülsdonk und Kapellen der Freiwilligen Feuerwehr.
Schermbeck: E-Call nach Unfall
Am vergangenen Dienstag (15.7.) kam es zu zwei
Einsätzen für den Löschzug Schermbeck Um 17:56
Uhr wurde die Einsatzkräfte unter dem
Einsatzstichwort "Person eingeklemmt" zur Straße "Im
Schwarzen Grund" alarmiert. Zur Alarmierung kam
es aufgrund des E-Calls eines Fahrzeugs. Vor Ort
stellte sich heraus, dass keine Person im Fahrzeug
eingeklemmt war. Es handelte sich um einen
Alleinunfall. Die Einsatzkräfte fingen auslaufende
Betriebsmittel auf. Der Einsatz konnte um 18:43
Uhr beendet werden.
Um 21:11 Uhr folgte dann
der nächste Einsatz unter dem Einsatzstichwort
"Heimrauchmelder" in der
Johann-von-der-Recke-Straße. Anwohner hatten
einen ausgelösten Heimrauchmelder wahrgenommen und
daraufhin den Notruf gewählt. Da die betroffene
Wohnung zunächst verschlossen war, verschafften sich
die Einsatzkräfte über ein Fenster gewaltfreien
Zugang. In der Wohnung konnte keine Gefahr
festgestellt werden. Nach einer Belüftung wurde die
Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben. Der
Einsatz endete um 21:39 Uhr.
Dinslaken: Nach Unfall blieb Auto auf der Seite
liegen Im Kreuzungsbereich der Straßen
Am Pollenkamp und Hans-Böckler-Str. ist es am frühen
Dienstagnachmittag (8.7.) zu einem Verkehrsunfall
zwischen zwei PKW gekommen. Eines der beiden
Fahrzeuge wurde dabei umgestürzt und blieb auf der
Seite liegen, so dass die Fahrerin dieses Fahrzeuges
den PKW nicht mehr eigenständig verlassen konnte.
Glücklicherweise wurde Sie nur leicht verletzt,
so dass keine große Eile für die Rettungsmaßnahmen
geboten war. Die Patientin wurde durch den
Rettungsdienst und die die diensthabende Notärztin
noch im Fahrzeug erstversorgt und konnte mit
äußerster Vorsicht und schonend durch die Feuerwehr
aus dem Fahrzeug gerettet werden. Im Anschluss wurde
Sie zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein
lokales Krankenhaus transportiert. Die
Feuerwehreinheiten Stadtmitte, Hiesfeld und die
hauptamtlichen Kräfte mit dem Rettungsdienst
arbeiteten wie so oft auch an dieser Einsatzstelle
Hand in Hand. Sie sicherten den auf der Seite
liegenden PKW mit speziellem Equipment gegen
Umstürzen ab, stellten den Brandschutz sicher,
fingen auslaufende Betriebsmittel auf und befreiten
gemeinsam die Patientin aus dem Fahrzeug. Die
Fahrerin des zweiten beteiligten Fahrzeugs erlitt
zum Glück nur einen großen Schrecken. Auch Sie wurde
durch die Notärztin untersucht, musste jedoch nicht
für weitere Maßnahmen in eine Klinik transportiert
werden. Nach etwa einer Stunde waren alle
Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen und die
Einsatzkräfte rückten zu Ihren Standorten ein.
Goch: Wohnmobil völlig
ausgebrannt Gegen 3:40 Uhr heute früh
(4.7.) ist ein Feuer an oder in einem Reisemobil in
Pfalzdorf ausgebrochen. Das Fahrzeug stand auf einer
Hofeinfahrt zwischen zwei Wohnhäusern, ein weiteres
Fahrzeug war ebenfalls auf der Einfahrt geparkt. Als
die ersten Löscheinheiten eintrafen, stand das
Reisemobil in Vollbrand. Die Flammen drohten auf die
Wohnhäuser und den VW Transporter überzugreifen. Mit
massivem Wassereinsatz in einer sogenannten
Riegelstellung konnte die Feuerwehr ein Übergreifen
verhindern. Gleichwohl sind die Gebäude und auch der
VW durch die große Hitzeentwicklung in
Mitleidenschaft gezogen worden. Vier Strahlrohre
wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach dem
ersten Löschangriff mit Wasser wurde das Reisemobil
mit Löschschaum geflutet. Die Löschmaßnahmen
dauerten rund 1,5 Stunden. Vor Ort waren Kräfte aus
Pfalzdorf, Nierswalde, Asperden und Stadtmitte, die
Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Markus
Korsten. Insgesamt vier Personen haben sich in
den Häusern zum Zeitpunkt des Brandes aufgehalten,
sie haben die Gebäude rechtzeitig und unverletzt
verlassen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens
ist unklar, die Polizei hat Ermittlungen zur
Brandursache aufgenommen.
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Juni 2025 |
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Dinslaken:
Katze-, Hund- und Fuchsrettung und kleiner
Vegetationsbrand Aktuell standen
heute bisher zwei "intensive Tätigkeiten"
der hauptamtlichen Feuerwehrmänner im Fokus
der Tierrettung. Direkt zu Beginn der
Dienstschicht hatten sich Passanten,
aufgrund einer am Straßenrand liegend Katze,
telefonisch bei der Feuerwehr Dinslaken
gemeldet. Die Passanten hatten sich bereits
um die Katze gekümmert, benötigten aber noch
unterschiedliche Auskünfte. Ein
Feuerwehrmann konnte telefonisch
unterstützen bzw. die Gesprächspartner
vermitteln, wodurch die Katze im weiteren
Tagesverlauf ärztlich versorgt und in eine
Tierheim gebracht werden konnte. Die
zweite Tätigkeit gestalte sich etwas
herausfordernder und war ein Einsatz mit
Tieren in Not. Gegen 10:30 Uhr wurde die
Feuerwehr zur Bergerstraße Ecke
Stolze-Schrey-Straße alarmiert. Hier hatten
Passanten Hundegebell aus einem Gullydeckel
gehört. Vor Ort zeigte sich, dass sich zwei
Hunde bzw. hundeähnliche Tiere im Kanalnetz
befanden. Die technische Rettung der Hunde
wurde umgehend durch die Einsatzkräfte in
die Wege geleitet. Der erste Hund konnte von
einem Feuerwehrmann ohne Probleme
hochgehoben und aus dem Kanalnetz befreit
werden. Bei dem zweiten vermeintlichen
Hund ging es nicht so problemlos. Hier
fordert die Feuerwehr den DIN Service zur
Unterstützung an, da sich der "Hund" immer
weiter in das Kanalrohr (Innendurchmesser
geschätzte 30 cm) zurückgezogen hat.
Gleichzeitig wurden auch das Ordnungsamt und
das Tierheim aus Dinslaken hinzugezogen. Mit
einem Fahrzeug zur Kontrolle der Kanäle
konnte der zweite "Hund" im Kanalrohr durch
die Mitarbeiter des DIN Services ausfindig
gemacht werden. Wie sich herausstellte,
handelte es sich hierbei um einen jungen
Fuchs. Da es sich bei einem Fuchs um ein
Wildtier handelt, ließ dieser sich leider
nicht so ohne weiteres von einem Menschen
"überreden" aus dem Rohr herauszukommen. Mit
vereintem Wissen und vielen geduldigen
Versuchen konnte der Fuchs schlussendlich
aus dem Kanalrohr befreit werden. Hierbei
wurde mit einem vorsichtigen Wasserstrahl
von hinten der Fuchs zum Ende des Kanalrohrs
"getrieben". Das Kanalrohr endete in einem
Schacht, wo der Fuchs gepackt und somit
gerettet werden konnte. Die Feuerwehr nutze
die Zeit, in der sich der junge Fuchs in der
Auffangbox ausgeruht und beruhigt hatte, um
die weitere Vorgehensweise abzustimmen.
Nachdem alles geklärt war, wurde der
Fuchs in dem nahegelegenen Waldstück in
seine Freiheit entlassen. Insgesamt dauerte
der gesamte Feuerwehreinsatz knapp vier
Stunden. An dieser Stelle nochmals vielen
Dank von der Feuerwehr Dinslaken an alle
mitwirkenden Akteure, für die sehr gute
Zusammenarbeit zwischen dem DIN Service, dem
Ordnungsamt der Stadt Dinslaken und dem
Tierheim Dinslaken, welche am Ende für den
Fuchs zu einer Rettung und dadurch zu einem
guten Ende führte. Des Weiteren wurde im
Laufe der Schicht durch die hauptamtlichen
Kräfte noch ein ca. 1 qm großer
Vegetationsbrand, mit einem
Schnelleinsatzrohr abgelöscht. Die
Einsatzdauer betrug hierbei ca. 20 Minuten.
Dinslaken: Gasleck am
Flüssigkeitstank Am Samstagabend
(28.6.) wurde die Einheit Eppinghoven und
die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr
Dinslaken in den Ortsteil Eppinghoven
alarmiert. Dort hatten die Bewohner eines
Einfamilienhauses an Ihrem Flüssiggastank
ein Leck festgestellt. Auch das sofortige
Abriegeln des Tanks konnte einen weiteren
Gasaustritt nicht verhindern. Die Feuerwehr
sicherte zunächst gemeinsam mit der Polizei
die Umgebung der Einsatzstelle ab, um
Zündquellen von der Leckagestelle
fernzuhalten. Weiterhin wurde der
Brandschutz an der Einsatzstelle
sichergestellt. Zunächst wurden über
entsprechende Fachorganisationen
Informationen gesammelt, um die Gefahrenlage
richtig einschätzen und sichere Maßnahmen
treffen zu können. Gemeinsam mit dem
Notdienst der Stadtwerke, welcher die
Feuerwehr enorm hilfreich unterstützte,
konnte die Leckage an den Tankarmaturen
geortet werden. Im Anschluss gelang eine
provisorische Abdichtung, so dass bis zur
Instandsetzung durch eine Fachfirma von dem
Tank keine Gefahr mehr ausgeht. Neben dem
besonderen Dank der Feuerwehr an die
Stadtwerke, die auch außerhalb Ihres
Zuständigkeitsbereichs tatkräftig
unterstützten, gilt auch ein besonderer Dank
den Nachbarn der betroffenen Bewohner. Diese
kümmerten sich einerseits während des etwa
vierstündigen Einsatzes um die Bewohner und
Ihre Kinder. Weiterhin wurden die
Einsatzkräfte bei den warmen
Witterungsbedingungen u.a. mit Sprudelwasser
versorgt. Eine kleine Geste von großer
Wertschätzung an die Arbeit der
Einsatzkräfte, die dankend angenommen wurde.
Kleve: Brand im
Seniorenheim In der Nacht zum
25. Juni 2025 wurden drei Löschzüge der
Feuerwehr Kleve zu einem Brand in einer
Seniorenresidenz an der Tiergartenstraße in
Kleve alarmiert. Das Feuer war in einem
Lagerraum im ersten Obergeschoss
ausgebrochen. Eine Vielzahl von Kräften der
Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der
Hilfsorganisationen sowie der Polizei war im
Einsatz. Sieben Personen wurden dem Klever
Krankenhaus zugeführt. Die Brandursache ist
noch unklar. Die erste Alarmierung ging
um 0:54 Uhr durch die automatische
Brandmeldeanlage ein. Der Löschzug Kleve
fuhr die Einsatzstelle an und konnte ein
Feuer in einem Lagerraum für Textilien im
ersten Obergeschoss bestätigen. Es stellte
sich heraus, dass mehrere Personen verletzt
waren und eine Person noch im Gebäude
vermisst wurde. Sofort wurden weitere Kräfte
nachalarmiert, sodass die Löschzüge Kellen
und West nachrückten. Parallel dazu begann
unmittelbar die Evakuierung der 53 im
Gebäude befindlichen Personen mit
Unterstützung der Polizei. Einsatzleiter
Ralf Benkel forderte zudem Rettungsmittel
für einen Massenanfall von Verletzten (MANV)
an. Gleichzeitig wurde eine Brandbekämpfung
eingeleitet sowie die medizinische
Versorgung der 16 Leichtverletzten und die
Betreuung der weiteren 47 betroffenen
Personen organisiert. Anschließend wurde das
Gebäude durch den Einsatz von Akkulüftern
vom Brandrauch befreit. Im Einsatz waren
65 Kräfte der Feuerwehr-Einheiten Kleve,
Kellen, West (Rindern/Donsbrüggen) und
Wardhausen-Brienen. Mit Blick auf den
Massenanfall von Verletzten wurden Kräfte
des Rettungsdienstes des Kreises Wesel sowie
die Malteser und der Einsatzleitwagen des
Kreises Kleve hinzugezogen. Während des
Einsatzes war die Tiergartenstraße zwischen
Gruftstraße und Heldstraße komplett
gesperrt.
Drei
wetterbedingte Einsätze nach Unwetter im
Bocholter Norden Ein kurzes,
aber heftiges Unwetter sorgte am
Donnerstagnachmittag (5.6.) für
wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr
Bocholt. Zwischen 15:03 Uhr und 17:00 Uhr
mussten die Einsatzkräfte insgesamt drei
Einsatzstellen im nördlichen Stadtgebiet
anfahren, um umgestürzte Bäume zu beseitigen
und Gefahrenstellen zu sichern. Die
betroffenen Einsatzorte lagen an der Barloer
Ringstraße, dem Barloer Weg sowie am
Paul-Schneider-Weg. Hier hatten starke
Windböen mehrere Bäume beschädigt oder zu
Fall gebracht, sodass die Feuerwehr tätig
werden musste. Insgesamt waren sechs
Einsatzkräfte der Feuerwehr Bocholt rund
zwei Stunden im Einsatz. Neben den direkten
Maßnahmen der Feuerwehr konnten einige
Meldungen auch an den Entsorgungs- und
Servicebetrieb (ESB) weitergeleitet werden,
der bei der Beseitigung der wetterbedingten
Störungen tatkräftig unterstützte. Dank
des schnellen und koordinierten Handelns
aller Beteiligten konnten die
Gefahrenstellen zügig beseitigt und die
betroffenen Bereiche wieder freigegeben
werden.
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Mai 2025 |
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Xanten:
Gemeldeter Dachstuhlbrand am Marktplatz
Dienstag, 20.05.2025, 10:28 Uhr - Mit der
Meldung "Dachstuhlbrand mit Menschenleben in
Gefahr" wurde die Feuerwehr Xanten am
heutigen Morgen zu einem Wohn- und
Geschäftshaus am Markt alarmiert.
Entsprechend der Meldung wurden neben den
Löscheinheiten Mitte, Lüttingen und Birten
auch der Rettungsdienst, sowie die Polizei
alarmiert. Ebenfalls wurde die Drehleiter
der Feuerwehr Alpen als zweite Drehleiter
angefordert. Vor Ort ergab die Erkundung,
dass es glücklicherweise zu keinem
Dachstuhlbrand gekommen war. Bei
Reinigungsarbeiten war es zu einer
kurzzeitigen starken Rauchentwicklung
gekommen, die zur Alarmierung der
Einsatzkräfte geführt hatte. Eine Person
wurde vom Rettungsdienst ambulant behandelt,
da der Verdacht einer Rauchgasvergiftung
bestand. Der Einsatz der Feuerwehr endete
nach etwa einer halben Stunde.
Dinslaken: Feuer mit
Menschenleben in Gefahr Bis zur
Halbzeit der heutigen Dienstschicht (20.5.)
mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr
Dinslaken bisher zu zwei Einsätzen
ausrücken. Beim ersten Einsatz handelte es
sich um einen piependen Rauchwarnmelder in
einem Wohnhaus an der Marktstraße. Ein
aufmerksamer Nachbar hatte aufgrund dessen
gegen 14:50 Uhr die Feuerwehr gerufen. Die
Feuerwehr konnte nach der Erkundung der
Wohnung Entwarnung geben. Schadensmerkmale
konnten in der Wohnung nämlich nicht
festgestellt werden. Insgesamt dauert der
Einsatz für die Einsatzkräfte der Einheit
Hauptwache knapp eine Stunde. Bereits
wenige Minuten später mussten die
Einsatzkräfte der Feuerwehr Dinslaken wieder
ausrücken. Diesmal wurden aber alle
Einheiten der Feuerwehr Dinslaken alarmiert.
Der Grund war ein Zimmerbrand mit
Menschenleben in Gefahr in einem
Gesundheitszentrum an der Krengelstraße. Vor
Ort stellte sich heraus, dass es nur auf
einem Balkon brannte. Umgehend leitete die
Feuerwehr die Brandbekämpfung über eine
Drehleiter ein, um keinen weiteren Schaden
im Gebäude zu verursachen. Durch die
Löschmaßnahmen, die bereits vor Eintreffen
der ersten Einsatzkräfte durch eine vor Ort
befindliche Person eingeleitet wurden,
konnte schlimmeres verhindert werden.
Nachdem die Brandbekämpfung beendet war,
mussten nur noch Kontrollmaßnahmen durch die
Einsatzkräfte der Feuerwehr durchgeführt
werden. Nach ca. 1,5 Stunden war dieser
Einsatz beendet und die eingesetzten Kräfte
konnten wieder zu ihren Standorten
einrücken.
Dinslaken:
Verkehrsunfall auf der Dieselstraße
Am Montag Nachmittag (19.5.) kam es gegen 17
Uhr auf der Dieselstraße zu einem
Verkehrsunfall. Mit dem Einsatzstichwort
"Person eingeklemmt" wurden die Einheiten
Hauptwache, Stadtmitte, Hiesfeld und
Oberlohberg sowie der Rettungsdienst
alarmiert. Der Fahrer eines PKW hatte aus
ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein
Fahrzueg verloren und einen Straßenbaum
gerammt. Nach der Kollision mit dem Baum
blieb das Fahrzeug auf dem Dach liegen. Bei
Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst
hatte der Fahrer des Unfallwagens diesen
bereits mit Hilfe eines Unfallzeugen
verlassen können. Er wurde vom
Rettungsdienst versorgt und zur weiteren
Abklärung in ein Dinslakener Krankenhaus
gebracht. Die Einsatzkräfte sicherten die
Einsatzstelle während der Bergung des PKW ab
und konnten die Einsatzstelle danach an die
Polizei übergeben. Die Einmündung der
Dieselstraße von der Kurt-Schumacher-Straße
aus war während der Arbeiten für ca. 1,5
Stunden gesperrt.
Moers: LKW und Kleintransporter brennen auf
Hotelparkplatz Am Sonntag
(18.05.25) wurde die Feuerwehr Moers um 6:55
Uhr zur Krefelder Str. in Moers-Hülsdonk
alarmiert. Schon bei der Wachausfahrt war
eine deutliche Rauchsäule über der
gemeldeten Einsatzstelle erkennbar. Bei
Eintreffen brannte ein, auf einem
Hotelparkplatz, abgestellter LKW mit
Sattelauflieger, sowie ein daneben geparkter
Kleintransporter bereits in voller
Ausdehnung. Das Feuer breitete sich zügig
auf die umliegende Vegetation aus und
bedrohte zudem zwei direkt anliegende
Trafostationen des Energieversorgers. Zur
Verschärfung der Einsatzlage, berichteten
Hotelgäste, dass sich der LKW-Fahrer noch in
seiner Schlafkabine befinden würde.
Glücklicherweise meldete sich dieser aber
kurze Zeit später bei der Einsatzleitung und
konnte Auskunft über seine Ladung geben. Es
handelte sich um einen Kühlauflieger,
beladen mit Milchprodukten. Der Fahrer
selbst ist unverletzt. Zur
Brandbekämpfung und Riegelstellung mussten
zeitgleich mehrere Trupps unter Atemschutz
eingesetzt werden. Im weiteren
Einsatzverlauf wurde auch hier Löschschaum
eingesetzt. Durch die direkte
Brandbeaufschlagung musste der
Energieversorger beide Trafostationen außer
Betrieb nehmen. In Folge dessen waren weite
Teile von Moers-Hülsdonk, sowie das voll
belegte Hotel ohne Stromversorgung. Große
Mengen von auslaufenden Betriebsmitteln des
LKW, machten es erforderlich, umliegende
Kanaleinläufe abzudichten. Vor dem
angrenzenden "Moersbach" wurde zum Schutz
ein Wall errichtet. Zur Begutachtung wurde
hier die Untere Wasserbehörde hinzugezogen.
Die Nachlöscharbeiten finden in
Zusammenarbeit mit einem Bergungsunternehmer
statt, hierzu muss die Ladung aufwendig vom
Auflieger entfernt werden um alle Glutnester
erreichen zu können. Dies findet zum
aktuellen Zeitpunkt (Stand: 11:30 Uhr) noch
statt. Die Brandursache ist aktuell nicht
bekannt, die Kriminalpolizei nahm die
Ermittlungen auf. Für die Löscharbeiten
ist die Krefelder Str. zwischen
Autobahnauffahrt und Venloer Str. voll
gesperrt. Im Einsatz sind die Hauptwache,
sowie die Einheiten Hülsdonk und Kapellen
der Freiwilligen Feuerwehr.
Goch: Schwerer Verkehrsunfall auf
der A 57 Bei einem
Verkehrsunfall auf der Autobahn 57 gestern
Nachmittag (17.5.) sind 4 Menschen teils
schwer verletzt worden. Zwei Fahrzeuge waren
beteiligt: Ein BMW, besetzt mit einem
58-jährigen Mann und einer Beifahrerin,
sowie ein Skoda, besetzt mit einer
42-jährigen Frau und einer Beifahrerin. Der
BMW war auf den Skoda aufgefahren. Durch die
Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge
von der Fahrbahn in die Böschung
geschleudert. Der BMW ging in Flammen auf,
der Skoda landete etwa 800 Meter davon
entfernt auf dem Dach. Die Insassen des BMW
konnten das Fahrzeug selbständig und
rechtzeitig verlassen, die Insassen des
Skoda seien eingeklemmt, so die ersten
Meldungen. Da die Gesamt-Einsatzstelle
eine Ausdehnung von mehreren hundert Metern
hatte, waren mit den Löschgruppen Hassum und
Hommersum sowie den Feuerwachen 1 und 2 aus
der Stadtmitte vier Einheiten vor Ort. Die
Meldung, wonach Fahrzeuginsassen eingeklemmt
sein sollten, bestätigte sich zum Glück
nicht. So war die Aufgabe der Feuerwehr, den
brennenden BMW sowie ebenfalls in Flammen
stehende Büsche zu löschen sowie die
Unfallstelle abzusichern. Die Einsatzleitung
hatte Stadtbrandinspektor Stefan Pieper.
Kleve:
Fahrsicherheitstraining für neue
Mannschaftstransportfahrzeuge Am
17. Mai wurde ein Fahrsicherheitstraining
für die neuen Mannschaftstransportfahrzeuge
der Freiwilligen Feuerwehr Kleve
durchgeführt. Anlass war die diesjährige
Auslieferung von sechs neuen Fahrzeugen, die
bereits in den Einheiten Materborn, Kellen,
Donsbrüggen, Keeken, Schenkenschanz und
Warbeyen im Einsatz sind. An dem Training
nahmen jeweils vier Kameraden und
Kameradinnen der betroffenen Einheiten teil.
Unter der Leitung des
Fahrsicherheitstrainers Dennis Wirtz wurden
die Teilnehmer in zwei Gruppen über jeweils
vier Stunden intensiv geschult. Der
praktische Teil des Trainings umfasste
verschiedene Fahrsituationen, die dazu
dienten, die sichere Handhabung der neuen
Fahrzeuge zu fördern. Zu den betreffenden
Punkten gehörten unter anderem:
Sitzposition richtig einstellen
Vollbremsung Slalomfahren Bremsen mit
Ausweichen Slalom rückwärts Durch die
praxisorientierten Übungen erhielten die
Feuerwehrleute die Möglichkeit, die neuen
Fahrzeuge unter realitätsnahen Bedingungen
besser kennenzulernen und für zukünftige
Einsätze ihre Fahrkompetenz gezielt zu
erweitern.
https://feuerwehr-kleve.de/aktuell/403-fahrsicherheitstraining-fuer-neue-mannschaftstransportfahrzeuge
Dinslaken: Tierrettung in luftiger Höhe
Gestern wurde ein kleiner Mauersegler aus
einer misslichen Lage befreit: Er steckte am
Giebel einer Grundschule in Dinslaken fest
und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
Am 14.05.2025 um 13:51 Uhr wurden das
Drehleiterfahrzeug und ein Löschfahrzeug des
hauptamtlichen Abmarsches alarmiert.
Besonders war die Besatzung der Drehleiter:
Da aktuell ein Lehrgang für die Maschinisten
dieser Hubrettungsfahrzeuge stattfindet,
besetzten sie auch das Fahrzeug. Die
Lehrgangsteilnehmer zeigten, dass sie das
Fahrzeug bereits sicher und zügig bedienen,
so dass der Vogel schnell gerettet war.
Im Anschluss an seine Rettung wurde er dem
NABU übergeben. Ein schöner Einsatz für
die Ausbildung - und ein glückliches Ende
für den gefiederten Patienten!
Dinslaken: Einsatzreicher Montag
bei der Feuerwehr Die
Einsatzkräfte von Feuerwehr und
Rettungsdienst sind am gestrigen Montag
(12.5.) stark gefordert worden. Im
Vormittagsbereich rückten die Einheiten
Hauptwache, Stadtmitte und Hiesfeld sowie
der Rettungsdienst zu einem schweren
Verkehrsunfall aus. Im Anschluss daran
unterstütze das Hilfeleistungslöschfahrzeug
der Hauptwache in zwei Fällen den
Rettungsdienst, bei einer Tagehilfe und
einem First-Responder Einsatz. Im
Abendbereich befanden sich bei zwei
aufeinander folgenden Einsätzen jeweils eine
Person in einer Notlage. Die Einsatzkräfte
ermöglichten dem Rettungsdienst in beiden
Fällen den Zugang zu den hilfebedürftigen
Personen, die in ihrer Wohnung
eingeschlossen gewesen sind. Auf dem
Rückweg zur Feuerwache gab es erneuten
Alarm. Es wurde ein Müllbrand auf einer
städtischen Kompostieranlage in Oberlohberg
gemeldet. Schnell erkannte der
ersteintreffende Fahrzeugführer die
Besonderheiten der etwas abgelegenen
Einsatzstelle und forderte entsprechende
Unterstützung durch die Einheiten
Oberlohberg und Eppinghoven an, welche sich
unmittelbar nach der Alarmierung mit
weiteren wasserführenden Fahrzeugen auf dem
Weg zur Einsatzstelle machten. Ein
brennender Komposthaufen konnte so mit
gemeinsamen Kräften, zwei C-Hohlstrahlrohren
und der Unterstützung einer Landmaschine
eines benachbarten Unternehmers zügig
gelöscht werden. Kaum einsatzbereit
gemeldet, rückte das
Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptwache
zu einem weiteren Einsatz "Person in
Notlage" aus. Zwei Kinder haben sich
versehentlich in einem PKW eingeschlossen.
Nach gutem Zureden der Einsatzkräfte von
außen konnten die Kinder im inneren die
Autotür jedoch wieder selbstständig öffnen.
Der Rettungsdienst der Feuerwehr
Dinslaken ist bis Dienstagmorgen zu
insgesamt 42 medizinischen Notfällen
alarmiert worden.
Bocholt: Vegetationsbrand am Radweg -
Feuerwehr verhindert Ausbreitung
Am 09. Mai 2025 wurde die Feuerwehr Bocholt
zu einem Vegetationsbrand am Radweg zwischen
der Industriestraße und der Uhlandstraße
alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte
brannte eine etwa 20 Meter lange Böschung
parallel zum Pleystrang, einem Nebenfluss
der Bocholter Aa. Das Feuer hatte sich
bereits beidseitig entlang des Radwegs
ausgedehnt. Die Böschung war rund fünf
Meter tief und bis zu zwei Meter steil
abfallend, was den Zugang zur Brandstelle
erschwerte. Um die Flammen schnell unter
Kontrolle zu bringen und eine weitere
Ausbreitung zu verhindern, kamen zwei
Strahlrohre gleichzeitig zum Einsatz. Zur
besseren Zugänglichkeit und um ein
Übergreifen der Flammen auf abgestellte
Fahrzeuge zu verhindern, mussten sowohl ein
Bauzaun im Abstellbereich eines Autohauses
als auch ein Drahtgitterzaun geöffnet
werden. Anschließend wurden die betroffenen
Flächen intensiv mit Wasser benetzt und
gezielt nachgekühlt. Der Einsatz war nach
gut einer halben Stunde für die 10
Einsatzkräfte beendet.
Dinslaken: Brand einer
Transformatorenstation Am
heutigen Mittag (7.5.) gegen 12.30 Uhr wurde
die Feuerwehr Dinslaken mit dem Stichwort
"Elektrobrand" in ein Dinslakener
Industriegebiet alarmiert. Nach Eintreffen
der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass
eine Transformatorenstation in Brand geraten
ist. Da sich der Brand nur auf die
Trafostation begrenzte, wurde sich zunächst
dazu entschieden, umliegende Gebäude und
Fahrzeuge mittels einer Riegelstellung vor
einer möglichen Brandausbreitung zu schützen
und das Eintreffen der Stadtwerke Dinslaken
abzuwarten, da die Stadtwerke die Anlagen
stromlos schalten können. Hierdurch konnte
das Gefährdungspotential für vorgehende
Kräfte minimiert werden. Nachdem die
Stadtwerke die Bestätigung gegeben haben,
dass die Anlage stromlos geschaltet ist,
wurde der Brand mit einem Rohr und einem
Trupp unter Atemschutz abgelöscht.
Dinslaken: Verkehrsunfall
Bergerstraße Am heutigen
Vormittag (5.5.), kollidierte ein PKW mit
einem LKW, dabei riß der Tank des LKW auf
und ca. 450 Liter Dieselkraftstoff liefen
auf die Straße. Der Unfall ereignete sich im
Kreuzungsbereich Bergerstraße und
Franzosenstraße. Die PKW Fahrerin verletzte
sich schwer, sodass sie durch Einsatzkräfte
der Feuerwehr und des Rettungsdienstes aus
dem Fahrzeug gerettet werden musste. Die
große Menge Dieselkraftstoff aus dem
LKW-Tank wurde mit Bindemittel durch die
Feuerwehr Dinslaken aufgenommen. Im weiteren
Verlauf wurde eine Spezialfirma mit der
Reinigung der Straße und des Grünstreifens
beauftragt. Die Bergerstraße war für mehrere
Stunden gesperrt. Die Feuerwehr Dinslaken
war mit den Einheiten Hauptwache,
Stadtmitte, Hiesfeld und Oberlohberg vor
Ort.
Bocholt:
Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus
Die Feuerwehr Bocholt wurde am Mittwochabend
(30.4.) gegen 19:10 Uhr durch mehrere
Notrufe über ein Feuer im Dachbereich eines
Mehrfamilienhauses informiert. Beim
Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang
bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl.
Alle Bewohnerinnen und Bewohner konnten das
Gebäude rechtzeitig und unverletzt
verlassen. Unverzüglich leitete die
Feuerwehr umfassende Löschmaßnahmen ein -
sowohl im Innenangriff als auch von außen
über die Drehleiter. Mehrere Trupps unter
Atemschutz waren zeitgleich im Einsatz, um
eine weitere Ausbreitung des Brandes zu
verhindern. Im weiteren Einsatzverlauf
wurden zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr
sowie die Sondereinsatzgruppe Höhenrettung
alarmiert. Gemeinsam mit den Spezialkräften
konnten an der Drehleiter gesichert Teile
der Dachkonstruktion und einer
Photovoltaikanlage entfernt werden, um
versteckte Glutnester gezielt abzulöschen.
Insgesamt waren 48 Einsatzkräfte mit 10
Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz zog sich
bis in die späten Abendstunden. Während der
Löscharbeiten stellte die Freiwillige
Feuerwehr den Grundschutz für das
Stadtgebiet sicher. Zur Brandursache und
Schadenshöhe hat die Polizei die
Ermittlungen aufgenommen.
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April 2025 |
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Dinslaken: Öl
fing auf dem Herd Feuer Heute
gegen 21:00 Uhr (18.4.) wurde die
Dinslakener Feuerwehr mit dem Stichwort
Zimmerbrand zur Talstraße alarmiert.
Erhitztes Öl in einem Topf auf dem Herd
hatte sich entzündet. Durch das umsichtige
Handeln der Bewohner entstand kein weiterer
Schaden. Der Topf wurde ins Freie gebracht
und die Wohnung belüftet. Die Einsatzkräfte
der Einheiten Hauptwache und Stadtmitte
konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Feuerwehr Dinslaken
trainiert am Institut der Feuerwehr in
Münster Am heutigen Samstag
(12.4.) trainierte die Feuerwehr Dinslaken
in der Übungshalle des Instituts der
Feuerwehr (NRW) in Münster. Morgens um
06:00 Uhr trafen sich 33 Einsatzkräfte von
Feuerwehr und Rettungsdienst, um im
Marschverband zur Übungshalle zu fahren.
Gegen 09:00 Uhr startete dann der
Übungsbetrieb. Die Übungshalle bot
verschiedenste Möglichkeiten, um
Brandgeschehen und Verrauchung in
Einfamilien-, Mehrfamilienhaus, Tiefgarage
oder Werkstatt realistisch darstellen zu
können. Die Einsatzkräfte wurden von den
Löschzügen Oberlohberg, Stadtmitte, Hiesfeld
und Eppinghoven gestellt. Ergänzt wurden die
Kräfte durch mehrere Auszubildende zur
Notfallsanitäterin und zum Brandmeister
sowie zwei Notärzte. Zusätzlich unterstützte
die Sondereinheit Information und
Kommunikation den Übungsbetrieb, indem sie
einen Einsatzleitwagen besetzte. Damit waren
33 Einsatzkräfte zum Üben nach Münster
gereist. Das Besonders an dem Übungstag
war, dass nicht nur die Brandbekämpfung und
Menschenrettung, sondern auch die
anschließende Versorgung durch den
Rettungsdienst trainiert wurde. Der Trainer
des Instituts der Feuerwehr, Thomas
Löchteken, konnte nach jeder Übungslage den
Einsatzkräfte ein wertvolles Feedback geben.
Die Übungsorganisatoren Roland Buchmann,
Kevin Zimmermann und Robin Altbürger zeigten
sich mit dem Einsatz der Übenden sehr
zufrieden. Unterstützt durch ihr Team hatten
sie eine perfekte Logistik vorbereitet. Ob
Verpflegung oder der Nachschub mit
Atemluftflaschen - für alles war gesorgt.
Nach dem intensiven und kräftezehrenden
Übungstag traf der Verband nach 19 Uhr
wieder in Dinslaken ein. Nachdem die
Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, ging
es ins verdiente Wochenende.
Bocholt: Garagenbrand
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der
Stadt Bocholt wurden um ca. 14:25 Uhr
(11.4.) zu einem Garagenbrand an der
Schollstraße alarmiert. Beim Eintreffen
an der Einsatzstelle hatten die Bewohner das
Gebäude bereits unverletzt verlassen. Es
brannte in einer Garage im Untergeschoss.
Der Rauch hatte sich bereits auf das gesamte
Wohngebäude ausgebreitet. Durch zwei
Trupps, geschützt mit Atemschutzgeräten,
konnte der Brand schnell gelöscht und im
Anschluss das Gebäude vom Rauch befreit
werden. Aufgrund der Rauchbeaufschlagung ist
das Gebäude zunächst nicht mehr bewohnbar.
Die Freiwillige Feuerwehr und der
Rettungsdienst der Stadt Bocholt waren mit
insgesamt 22 haupt- und ehrenamtlichen
Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.
Kleve: Schwerer
Verkehrsunfall auf der Nieler Straße
Am Sonntag, dem 6. April 2025 gegen 17:40
Uhr wurde die Löschgruppe Keeken mit dem
Stichwort "Fahrzeugbrand" alarmiert. Beim
Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich
heraus, dass das betroffene Fahrzeug aus
bisher ungeklärter Ursache mit einem
Straßenbaum kollidiert war und eine Person
im Fahrzeug eingeschlossen war. Daraufhin
wurden umgehend die Löschzüge Rindern und
Kellen nachalarmiert, welche beim Eintreffen
sofort die technische Rettung mit
hydraulischem Rettungsgerät einleiteten. Die
im Fahrzeug eingeschlossene Person konnte so
zügig aus dem Fahrzeug befreit und dem
Rettungsdienst übergeben werden. Der
Einsatz endete gegen 19:12 Uhr. Im Einsatz
waren 41 Einsatzkräfte unter der Leitung von
Stadtbrandinspektor Ralf Benkel.
Schermbeck: Heckenbrand
Am Freitag (4.4.) gegen 14 Uhr wurde der
Löschzug Altschermbeck mit dem
Einsatzstichwort "Brand 2 - Grasbrand" zur
Kastanienstraße alarmiert. Vor Ort brannten
etwa 20 Quadratmeter einer Hecke. Die
Einsatzkräfte gingen mit zwei C-Rohren vor
und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle
bringen. Nach Abschluss der
Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle an
den Eigentümer übergeben. Der Einsatz endete
gegen 15 Uhr.
Goch: Drei
Schwerverletzte nach Verkehrsunfall auf dem
Hülmer Deich Am Abend des 4.
April 2025 ereignete sich auf dem Hülmer
Deich in Goch ein Verkehrsunfall, bei dem
drei junge Männer schwer verletzt wurden.
Die drei Verletzten waren mit einem Golf aus
Richtung Weeze kommend in einer Kurve ins
Schleudern geraten und von der Straße
abgekommen. In der Folge überschlug sich das
Fahrzeug mehrfach, bevor es im Graben zum
Stehen kam. Die alarmierten
Feuerwehreinheiten Goch und Hülm unter der
Leitung von Stadtbrandinspektor Markus
Korsten sicherten die Unfallstelle und
unterstützten den Rettungsdienst bei der
Versorgung der Verletzten und der Bergung
dieser aus dem Graben. Eine der Personen war
so schwer verletzt, dass sie mit einem
Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik
geflogen werden musste. Die Feuerwehrkräfte
kümmerten sich um das Abklemmen der
Fahrzeugbatterie und die Ausleuchtung des
Landeplatzes für den Hubschrauber sowie der
Unfallstelle für die Unfallaufnahme der
Polizei. Die beiden anderen verletzten
Männer wurden ebenfalls vor Ort versorgt und
anschließend in umliegende Krankenhäuser
verbracht.
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März 2025 |
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Kleve:
Kellerbrand in Mehrfamilienhaus
Am Samstagmorgen (29. März 2025) um 8:10 Uhr
wurden die Löschzüge Kellen und Kleve in die
Meißnerstraße alarmiert. Dort wurde ein
Kellerbrand gemeldet. Vor Ort konnte aus
einem Kellerfenster des
Sieben-Parteien-Hauses dichter Rauch
beobachtet werden. Alle Bewohner konnten das
Gebäude rechtzeitig verlassen und benötigten
keine medizinische Behandlung. Zwei
Atemschutztrupps der Feuerwehr gingen in den
betroffenen Kellerraum vor und löschten
einen Brand von Kartonagen. Parallel wurde
das Gebäude belüftet. Durch den
Energieversorger wurde der Strom abgestellt,
da die Unterverteilung im Keller Schaden
genommen hatte. Der Einsatz unter
Stadtbrandinspektor Ralf Benkel dauerte ca.
1,5 h.
Goch: Heckenbrand
durch Unkraut-Abflämmarbeiten
Bei Unkraut-Abflämmarbeiten mit einem
Gasbrenner auf einem Grundstück an der
Motzfeldstraße in Pfalzdorf wurde am Freitag
(28.3.) eine Thuja-Hecke in Brand gesetzt.
Ein Bewohner des Hauses der die
Abflämmarbeiten durchführte erlitt hierbei
leichte Verbrennungen im Gesicht. Bei
Eintreffen des Löschzuges Pfalzdorf standen
weite Teile der Hecke bereits in Vollbrand.
Das Feuer drohte auf einen in der nähe
abgestellten Wohnwagen überzugreifen. Unter
der Leitung von Stadtbrandinspektor Stefan
Bömler nahmen die Einheiten zwei Strahlrohre
vor und konnten so ein Übergreifen der
Flammen noch rechtzeitig verhindern. Immer
wieder kommt es vor, dass bei
Abflämmarbeiten benachbarte Hecken,
Sträucher, Bäume oder sogar Gebäude in Brand
geraten. Die Feuerwehr Goch warnt
ausdrücklich vor dem Einsatz von Gasbrennern
in der nähe von Entzündbaren Materialien.
Gerade bei trockener Witterung, wie in den
vergangenen Tagen, können durch Flammen,
Funkenflug oder auch die Hitzestrahlung
unkontrollierbare Brände ausgelöst werden.
Bocholt: Feuer im Keller
eines Mehrfamilienhauses Am
28.03.2025 wurde die Feuerwehr Bocholt um
09:40 Uhr zu einem gemeldeten Kellerbrand in
einem Mehrfamilienhaus an der Dortmunder
Straße gerufen. Beim Eintreffen der ersten
Einsatzkräfte hatten bereits alle Bewohner
das Gebäude unverletzt verlassen. Die
ersten Kräfte begab sich sofort unter
schwerem Atemschutz mit einem Strahlrohr und
einer Wärmebildkamera in den betroffenen
Keller. Parallel dazu ging weiterer
Einsatzkräfte zur Kontrolle in den
Treppenraum des Gebäudes vor. Im
Gemeinschaftswaschkeller wurde eine
brennende Steckdose vorgefunden. Das Feuer
konnte schnell unter Kontrolle gebracht und
vollständig gelöscht werden. Zur Sicherheit
wurde der gesamte Bereich des Kellers mit
der Wärmebildkamera kontrolliert, um
eventuelle Glutnester zu identifizieren. Um
weitere Gefahren auszuschließen, wurde der
Kellerbereich sofort stromlos geschaltet.
Der Treppenraum und der Keller wurden
anschließend mit Belüftungsgeräten
maschinell belüftet und entraucht. Nach rund
einer Stunde konnte die Einsatzstelle der
Feuerwehr an die Bewohner übergeben werden.
Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte mit sechs
Fahrzeugen der hauptamtlichen Wache sowie
der Freiwilligen Feuerwehr Bocholt vor Ort.
Die Feuerwehr Bocholt weist darauf hin,
dass elektrische Leitungen und Steckdosen
für ihre jeweilige Verwendung ausreichend
dimensioniert sein müssen
Dinslaken: Gasgeruch und ausgelöste
Brandmeldeanlage in der Dinslakener
Innenstadt Am Dienstag (25.3.)
wurde die Feuerwehr Dinslaken mit dem
Stichwort "Gasgeruch" um 09:58 Uhr zu einer
Doppelhaushälfte auf die Schloßstraße
alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr
befanden sich bereits keine Personen mehr im
Gebäude. Das Objekt wurde unter Atemschutz
mit Messgeräten kontrolliert. Der örtlich
zuständige Energieversorger führte ebenfalls
Messungen durch. Es konnten glücklicherweise
keine auffälligen Werte festgestellt werden
und das Gebäude wurde wieder an den
Eigentümer übergeben. Nach einer Stunde
rückte die Feuerwehr ein, vor Ort waren die
Einheiten Hauptwache, Stadtmitte und
Hiesfeld. Durch eine nahezu zeitgleich
eingehende Feuermeldung einer
Brandmeldeanlage in einem Kindergarten um
10:02 Uhr wurden weitere Dinslakener
Einheiten alarmiert. Kurz nach dem
Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte
auch hier bereits Entwarnung gegeben werden,
da kein Brandereignis stattgefunden hat.
Xanten: Drei Einsätze
innerhalb kurzer Zeit für die Feuerwehr
Xanten Dienstag, 25.03.2025 - Zu
drei Einsätzen kam es für die Feuerwehr
Xanten am heutigen Dienstag. Um 09:51 Uhr
wurde die Einheit Xanten-Nord gemeinsam mit
der Polizei und dem Rettungsdienst zur
Mörmterer Straße in Marienbaum alarmiert.
Ein LKW war aus ungeklärter Ursache von der
Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum
kollidiert. Dieser war dabei umgekippt und
blockierte beide Fahrspuren der B57. Während
der Fahrer des LKW durch den Rettungsdienst
versorgt und in ein Krankenhaus
transportiert wurde, sicherte die Feuerwehr
gemeinsam mit der Polizei die Unfallstelle
ab. Durch die zwischenzeitlich
nachalarmierte Löscheinheit Wardt wurde der
Baum mittels Kettensäge zerkleinert und von
der Fahrbahn entfernt. Nachdem die Straße
geräumt und der LKW durch eine Fachfirma
geborgen war, endete der Einsatz der
Feuerwehr nach rund dreieinhalb Stunden.
Noch während die Einheiten Nord und
Wardt auf der Mörmterer Straße tätig waren,
erfolgte eine weitere Alarmierung mit dem
Stichwort "Person in verschlossener Wohnung"
für die Einheit Xanten-Mitte. Die
Einsatzörtlichkeit befand sich am Rheindamm
in Vynen, durch einen Hausnotrufdienst wurde
eine vermeintlich hilflose Person gemeldet.
Bei Eintreffen des ebenfalls alarmierten
Rettungsdienstes konnte die Person aber die
Türe eigenständig öffnen, sodass die
Feuerwehr diesen Einsatz auf der Anfahrt
abbrechen konnte.
Um 14:02 Uhr wurde
die Einheit Mitte erneut alarmiert. Auf der
Brunhildstraße in Xanten wurden sie durch
den Rettungsdienst zur Tragehilfe bei einem
Patiententransport gerufen. Nach rund 20
Minuten war dieser Einsatz für die Feuerwehr
beendet.
Bocholt:
Zwischen Fehlalarme, Großbrand und Unfall
Am Freitag, dem 7. März, waren
Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt
Bocholt den gesamten Tag über stark
gefordert. Im Laufe des Tages mussten die
Einsatzkräfte mehrfach zu Brandmeldeanlagen
im Stadtgebiet ausrücken. Glücklicherweise
handelte es sich in allen Fällen um
Fehlalarme, sodass kein größerer Schaden zu
verzeichnen war. Am Vormittag wurde der
Organisatorische Leiter Rettungsdienst des
Kreises Borken, der derzeit von
Einsatzkräften der Feuerwehr Bocholt
gestellt wird, zu einem Großbrand nach
Borken alarmiert. Trotz der dramatischen
Situation vor Ort konnten die Betroffenen
schnell versorgt werden. Ein Transport ins
Krankenhaus war glücklicherweise nicht
erforderlich. In den Mittagsstunden
ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der
Stadtgrenze zwischen Rhede und Bocholt. Zwei
Personen wurden bei dem Vorfall leicht
verletzt. Der Rettungsdienst der Stadt
Bocholt eilte schnell zur Unfallstelle,
versorgte die Verletzten und transportierte
sie in das St. Agnes Hospital. Währenddessen
war auch die Feuerwehr Rhede im Einsatz, um
ausgelaufene Betriebsmittel aufzunehmen und
so weitere Gefahren zu verhindern.
Goch: Feuerwehr rettet Reh aus
Gitter Der Löschzug Pfalzdorf
der Freiwilligen Feuerwehr Goch hatte
gestern (4.3.) einen tierischen Einsatz.
Gegen 11.20 Uhr kam die Meldung, dass ein
Reh offenbar im Tor eines Betriebsgeländes
an der Friedenstraße in Pfalzdorf
festklemmt. Die ersteintreffenden Kräfte
konnten dies bestätigen: Das Tier steckte
bis zu den Hinterläufen im Gittertor fest.

Mit Hilfe eines hydraulischen Spreizers, der
normalerweise bei Verkehrsunfällen verwendet
wird, konnten die Stäbe auseinandergedrückt
und das Tier befreit werden. Der Einsatz
dauerte nur wenige Minuten. Das Reh kam mit
einem Schrecken aber ansonsten
augenscheinlich unverletzt davon.

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Februar 2025 |
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Moers:
Auto brennt unter Carport
Am
Samstagmorgen (22.02.25) wurde die Feuerwehr
Moers zur Tonstr. nach Moers-Asberg
alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte
brannte ein PKW unter einem Carport in
voller Ausdehnung. Der Carport sowie die
unmittelbar angrenzende Haustüre der
Doppelhaushälfte waren bereits stark in
Mitleidenschaft gezogen worden. Im Umfeld
brannte eine Hecke, der Zaun und gelagertes
Kaminholz. Unter Atemschutz wurde ein
Löschangriff, sowie eine Riegelstellung zum
angrenzenden Wohngebäude eingeleitet. Beide
Bewohner konnten sich unverletzt in
Sicherheit bringen. Über die Drehleiter
wurde mit einer Wärmebildkamera die
Hausfassade auf mögliche Brandausbreitung
überprüft. Nach Abschluss der Löscharbeiten
wurde die Einsatzstelle zur
Brandursachenermittlung an die Polizei
übergeben. Nach 2 Stunden war der Einsatz
für die Hauptwache mit zwei Löschfahrzeugen
und einer Drehleiter beendet.
Xanten: Bewohner löschte Saunabrand
Samstag, 22.02.2025, 01:20 Uhr - Mit dem
Stichwort "gelöschtes Feuer" wurden in der
Nacht von Freitag auf Samstag die Einheit
Nord der Feuerwehr Xanten, der
Rettungsdienst, sowie die Polizei zum
Hammelweg in Vynen alarmiert. Aus
ungeklärter Ursache war es im Bereich einer
Sauna im Keller des Objektes zu einem
Entstehungsbrand gekommen, der vor
Eintreffen der Feuerwehr bereits durch einen
Bewohner mittels Feuerlöscher erfolgreich
bekämpft worden war. Die Kräfte der
Feuerwehr führten Nachlöscharbeiten durch
und kontrollierten den Bereich mit einer
Wärmebildkamera. Parallel wurde der Bewohner
durch den Rettungsdienst behandelt, da er
während seiner Löschmaßnahmen Brandrauch
eingeatmet hatte. Abschließend wurden
durch die Feuerwehr zwei Hochleistungslüfter
eingesetzt, um den Brandrauch aus dem
gesamten Objekt zu entfernen. Zusätzlich
wurde durch den Einsatz eines
Mehrgasmessgerätes sichergestellt, dass sich
keine gefährlichen Rauchgaskonzentrationen
im Objekt angesammelt hatten. Der Einsatz
der Feuerwehr dauerte ca. eine Stunden.
Dinslaken: Auto landete nach Unfall im
Garten Am Freitagmittag (21.2.)
um 12:45 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem
Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW
alarmiert. Bei Eintreffen der ersten
Rettungskräfte waren schon zwei Mitglieder
der freiwilligen Feuerwehr der Stadt
Dinslaken vor Ort und hatten erste Hilfe
geleistet. Ein Fahrzeug aus Fahrtrichtung
Oberhausen ist mit einem Kleintransporter
zusammengestoßen und daraufhin in einen
Garten gefahren. In dem PKW befanden
sich zwei Personen und in dem Transporter
eine Person. Alle drei am Unfall beteiligten
Personen wurden mit dem Rettungsdienst in
umliegende Krankenhäuser gebracht. Die
Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und
klemmte die Fahrzeugbatterien ab. Die
Weseler Straße wurde für die Einsatzdauer
von der Polizei gesperrt. Nach gut einer
Stunde konnten alle Einsatzkräfte wieder zum
Standort einrücken.
Dinslaken: Unfall auf der A3 vor Ausfahrt
Dinslaken-Süd mit drei Autos

Am Samstagmittag 15.2.) kam es auf der A3
kurz vor der Abfahrt Dinslaken Süd in
Fahrtrichtung Oberhausen zu einem Unfall mit
drei beteiligten PKW. Die Feuerwehr
Dinslaken rückte mit dem hauptberuflichen
Löschzug und dem Rettungsdienst zu dieser
Einsatzstelle aus. Vor Ort wurden insgesamt
sieben leicht verletzte Personen, darunter
auch ein sechs Jahre altes Mädchen, durch
den Notarzt und Rettungsdienst versorgt.
Alle Beteiligten wurden im Anschluss zur
weiteren Untersuchung in umliegende Kliniken
transportiert. Die Feuerwehr sichert
währenddessen die Einsatzstelle ab und fing
auslaufende Betriebsmittel auf. Nach etwa
einer Stunde war der Einsatz auf der
Autobahn für die Einsatzkräfte beendet.
Dinslaken: Auto brannte nach Unfall
Am frühen Freitagmorgen (14.2.) ist es um
kurz vor sieben Uhr zu einem Verkehrsunfall
mit zwei beteiligten PKW gekommen. Noch vor
Eintreffen der Feuerwehr und des
Rettungsdienstes konnten sich die
Fahrzeuginsassen aus dem jeweiligen Fahrzeug
befreien. Aufgrund der Unfallgeschehens fing
eines der beteiligten Fahrzeuge an zu
brennen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte
stand der PKW bereits im Vollbrand. An der
Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr das
Feuer gelöscht, die Batterie abgeklemmt und
ausgeleuchtet. Der Rettungsdienst hat
die Personen medizinisch versorgt und in die
umliegenden Krankenhäuser transportiert.
Für die Einsatzdauer war die
Otto-Brenner-Straße durch die Polizei
gesperrt. Gegen 8:00 Uhr konnten die
Einheiten Stadtmitte und Hauptwache sowie
der Rettungsdienst zurück zu ihren
Standorten.
Xanten:
Person nach Unfall aus Auto befreit
Donnerstag, 13.02.2025, 15:06 Uhr - Am
heutigen Mittag ereignete sich ein
Verkehrsunfall zwischen zwei PKW im
Kreuzungsbereich Lüttinger Straße /
Orkstraße. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei
Personen verletzt, darunter war eine Person,
die nicht in der Lage war, das Fahrzeug
eigenständig zu verlassen. Aufgrund der
Schwere der Verletzungen wurde die
betroffene Person schonend aus dem Fahrzeug
befreit. Hierzu musste eine Tür mit
hydraulischem Rettungsgerät entfernt werden.
Die Einsatzkräfte arbeiteten eng mit dem
Rettungsdienst zusammen, um eine schnelle
und sichere Versorgung der verletzten Person
zu gewährleisten. Die genaue
Unfallursache ist derzeit noch unklar und
wird von der Polizei untersucht. Im
Einsatz waren die Einheiten Xanten-Mitte,
Lüttingen und Birten
Dinslaken: Auto landete nach Unfall auf dem
Dach In den frühen Morgenstunden
(12.2.), verunfallte ein PKW am Kreisverkehr
Ober-Lohberg-Allee. Das Auto fuhr geradeaus
über den aufgeschütteten Wall. Durch die
hohe Geschwindigkeit landete das Auto ca.
90m hinter dem Kreisverkehr auf einer
Schotterfläche. Der Fahrer verletzte sich so
schwer, dass er mit dem Notarzt in ein
Krankenhaus gefahren werden musste. Die
Einheit Hauptwache der Feuerwehr Dinslaken
war zum Ausleuchten an der Einsatzstelle und
unterstützte den Rettungsdienst bei der
medizinischen Versorgung. Die Ermittlungen
zur Unfallursache dauern zur Zeit noch an.
Kleve: Kaminbrand
Am gestrigen Samstagabend (8. Februar 2025)
um kurz nach halb sechs wurde der Löschzug
Nord-West (Wardhausen-Brienen / Düffelward /
Keeken) zu einem Kaminbrand in der
Mauritiussiedlung in Düffelward alarmiert.
Der Brand konnte durch Auskehren des Kamins
gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.
Aus dem Schornstein des betroffenen
Mehrfamilienhauses war deutlicher Funkenflug
sichtbar. Da ein Zugang zum Schornstein über
die Dachfläche nicht sicher möglich war,
musste die Drehleiter aus Kellen
nachgefordert werden. Auch der
Bezirksschonsteinfegermeister wurde zur
Einsatzstelle gerufen. Die Kehrmaßnahmen
zeigten Erfolg und im Gebäude konnten auch
keine weiteren Schäden festgestellt werden,
so dass alle Bewohner nach Abschluss des
Einsatzes wieder in ihre Wohnungen zurück
konnten.
Schermbeck: Auto
lag auf der Seite Am
Samstagvormittag (8.2.) gegen 11:30 Uhr
wurde der Löschzug Schermbeck und der
Löschzug Brünen mit dem Einsatzstichwort
"Person eingeklemmt Y" an die Einsatzstelle
"Dämmerwalder Straße" alarmiert. An der
Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte einen
auf der Fahrerseite liegenden PKW vor. Die
betroffene Person wurde aus dem PKW befreit
und dem Rettungsdienst übergeben.
Anschließend wurde das Fahrzeug
aufgerichtet, spannungsfrei geschaltet und
die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Für die Feuerwehr endete der Einsatz gegen
12:50 Uhr.
Goch: Hecke in
Flammen Ein für diese Jahreszeit
ungewöhnlicher Löscheinsatz beschäftigte am
Nachmittag (6.2.) die Löschzüge Stadtmitte
der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Goch.
Von der Weseler Straße wurde ein Heckenbrand
gemeldet. Die Thuja stand auf einer Länge
von etwa 10 Metern in Flammen. Mit zunächst
einem Hochdrucklöscher und dann zwei
Strahlrohren konnte der Brand zügig bekämpft
werden. Der Grund für das Feuer ist unklar.
In den Sommermonaten kommt es häufiger zu
Heckenbränden als im Winterhalbjahr. Sie
können zum Beispiel entstehen, wenn
Hausbesitzer mit einem Gasbrenner Unkraut
abflämmen. Daher warnt die Feuerwehr in
jedem Jahr vor den Abflämmarbeiten im
Garten.
Kleve: Hochwasser am Rhein vor 30 Jahren -
Die Löschgruppe Düffelward erinnert sich

Xanten:
Bäume auf der B57
Freitag,
31.01.2025, 17:09 - Am gestrigen Abend wurde
die Einheit Xanten-Mitte zu einem Hindernis
auf der Rheinberger Straße zwischen Xanten
und Birten alarmiert. Zwei umgestürzte Bäume
blockierten die Fahrbahn und stellten eine
Gefahr für den Verkehr dar. Aufgrund der
Ausmaße der Bäume dauerte die Beseitigung
insgesamt zwei Stunden. Während dieser Zeit
wurde die B57 komplett gesperrt, um die
Sicherheit der Einsatzkräfte und der
Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
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Januar 2025 |
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Dinslaken:
Gasaustritt nach Unfall Am
gestrigen Abend (26.1.) gegen 22 Uhr wurde
die Feuerwehr Dinslaken zu einem
Verkehrsunfall auf der Dianastraße
alarmiert. Bereits bei Ausrücken
erhielten die Einsatzkräfte die Information,
dass die Anrufer über einen Gasaustritt in
Folge des Verkehrsunfalls berichten. Vor Ort
stellte sich heraus, dass ein mit Erdgas
angetriebener Linienbus im oberen Bereich
mit der Brücke kollidiert ist. Durch die
Einsatzkräfte wurde weiterhin erkundet, dass
insgesamt sieben Gastanks vom Dach des
Busses abgerissen wurden. Bereits aus großer
Entfernung konnte das Geräusch von
ausströmenden Gas wahrgenommen werden.
Nachdem der Bereich weiträumig durch die
Polizei abgesperrt wurde, wurde zunächst
eine Sperrung der über der Einsatzstelle
liegenden Bahnstrecke veranlasst. Im
weiteren Verlauf wurden mehrere Messungen
durchgeführt. Hierbei gingen die Kräfte
unter schwerem Atemschutz vor. Nachdem die
Umgebung freigemessen wurde, wurden die
vereisten Ventile der Tanks mittels warmen
Wasser enteist. Hierdurch war es den Kräften
möglich die ausströmenden Tanks zu
schließen. Gegen 5 Uhr morgens waren die
Maßnahmen beendet und die Kräfte konnten zu
ihrem Standort zurückkehren. Im Einsatz
waren die Einheiten Stadtmitte und die
Hauptwache.
Bocholt:
Personen aus defektem Hubsteiger gerettet
Kurz nach dem verunfallten PKW in
Bocholt-Liedern, wurden die Einsatzkräfte zu
einem ungewöhnlichen Einsatz in die
Kreuzstraße gerufen. Um etwa 12:15 Uhr
(22.1.) ging der Notruf von zwei Mitarbeiter
einer Reinigungsfirma bei der Feuerwehr
Bocholt ein, die in einem defekten
Hubsteiger in etwa 12 Metern Höhe gefangen
waren. Aufgrund eines technischen Defekts
ließ sich der Hubsteiger nicht mehr
bedienen, sodass die beiden Personen im
Arbeitskorb festsaßen. Dank des schnellen
Einsatzes von drei Höhenrettern der
Feuerwehr, die mit Spezialgerät ausgerüstet
waren, konnte die Rettung der beiden
unverletzten Arbeiter zügig durchgeführt
werden. Die Höhenretter sicherten die beiden
Personen zunächst mittels der Drehleiter und
brachten sie sicher zu Boden. Für die
Dauer der Rettungsmaßnahmen mussten Teile
der Ebertstraße vorübergehend gesperrt
werden, um den reibungslosen Ablauf des
Einsatzes zu gewährleisten. Nach der
erfolgreichen Rettung konnte die Sperrung
schnell wieder aufgehoben werden. Die beiden
geretteten Arbeiter kamen mit dem Schrecken
davon und blieben unverletzt.
Kleve: Brand in einem
landwirtschaftlichen Betrieb Zu
einem Gebäudebrand an einem
landwirtschaftlichen Betrieb an der Straße
Galleien wurden heute (16. Januar 2025) um
12:15 Uhr die Löschzüge Kleve, Kellen und
West (Rindern / Donsbrüggen) der Feuerwehr
Kleve alarmiert. Das Übergreifen des Feuers
auf das nahestehende Wohnhaus konnte durch
die Feuerwehr verhindert werden. Eine
verletzte Person wurde dem Rettungsdienst
übergeben. Tiere kamen nicht zu Schaden.
Schon mit der Alarmierung wurde mitgeteilt,
dass keine Personen oder Tiere mehr in dem
betroffenen Gebäude sein sollten. Der
Brandrauch war allerdings weithin sichtbar.
Der Klever Ring zwischen Uedemer und
Kalkarer Straße wurde durch die Polizei in
beide Fahrtrichtungen gesperrt. Nachdem klar
war, dass keine Menschen und Tiere mehr
gefährdet waren, setzte Einsatzleiter
Heinrich Graven jun. die Priorität aus den
Schutz des Wohnhauses. Mit zwei Strahlrohren
konnten die Flammen zurückgehalten werden.
Parallel wurde das Feuer in dem brennenden
Gebäude mit weiteren Strahlrohren und dem
Wenderohr der Drehleiter bekämpft. Weil viel
Löschwasser nötig war, wurde auch eine
Schlauchleitung vom Kermisdahl zur
Einsatzstelle gelegt. Zur Zeit (14:40 Uhr)
dauert der Einsatz noch an. Zur Versorgung
der Einsatzkräfte wurden der Logistik-Zug
der Feuerwehr Kleve und der Abrollbehälter
Atemschutz des Kreises nachalarmiert. Im
Einsatz sind ca. 45 Kräfte der Feuerwehr
Kleve.
Bocholt:
Fehlalarme In der Nacht von
Montag auf Dienstag (13./14.1.) war die
Feuerwehr Bocholt zwischen 23:20 Uhr und
4:30 Uhr zu insgesamt drei Einsätzen
alarmiert worden. Alle Einsätze entpuppten
sich jedoch als Fehlalarme ohne
Brandgeschehen. Der erste Einsatz führte die
Feuerwehr in den Industriepark, nachdem die
automatische Brandmeldeanlage eines dort
ansässigen Betriebs einen Brand gemeldet
hatte. Vor Ort stellte sich jedoch heraus,
dass es sich lediglich um umfangreiche
Reinigungsarbeiten handelte, die den Alarm
ausgelöst hatten. Kurz darauf musste die
Feuerwehr erneut zu der gleichen
Einsatzstelle ausrücken, da die
Brandmeldeanlage ein weiteres Mal anschlug -
auch diesmal ohne Brandursache. Gegen 3:15
Uhr wurden die Einsatzkräfte erneut
alarmiert, diesmal zu einem Gewerbekomplex
am Westend. Auch hier hatte die automatische
Brandmeldeanlage einen Brand gemeldet.
Schnell konnte jedoch festgestellt werden,
dass eine Vernebelungsanlage ausgelöst hatte
und kein Feuer vorhanden war. Die
Räumlichkeiten wurden gründlich belüftet,
sodass der Einsatz nach etwa einer Stunde
beendet werden konnte.
Dinslaken: Fünf Einsätze in Folge
Bis (12.1.) jetzt rückten die hauptamtlichen
Feuerwehrmänner bisher zu insgesamt fünf
Einsätzen aus. Die erste Einsatzfahrt
dauerte aber nicht lang, da sich die
Situation an der Einsatzstelle positiv
verändert hatte und das vorhandene
Rettungsdienstpersonal allein zu recht kam.
Beim zweiten Einsatz wurde eine verletzte
Person bis zum Eintreffen des
Rettungsdienstes durch die hauptamtlichen
Einsatzkräfte medizinisch erstversorgt. Die
weitere medizinische Versorgung und der
Transport in ein Dinslakener Krankenhaus
erfolgte durch den mitalarmierten
Rettungsdienst. Beide Einsätze dauerten
jeweils nur wenige Minuten. Am späten
Nachmittag erfolgte dann die dritte
Alarmierung für die hauptamtlichen
Einsatzkräfte. Bei diesem Einsatz an der
Beethovenstraße musste die Polizei
unterstützt werden. Es musste ein seltsam
aussehendes Teil aus dem Rotbach geborgen
werden. Am Ende stellte sich heraus, dass es
nur ein weißer Kittel war, der sich aufgrund
der Strömung und des Schlammes des Rotbachs
bis zur Unkenntlichkeit verformt hatte. Die
vierte Einsatzstelle befand sich auf der
Straße am Stadtbad. Dort hatte leider
während eines Eishockeyspiels die
automatische Brandmeldeanlage in der
Eissporthalle ausgelöst. Beim Eintreffen der
Feuerwehr waren alle Personen aus dem
Gebäude und warteten an den zugewiesenen
Sammelpunkten. Die Feuerwehr erkundet den
betroffenen Bereich, konnte aber kein
Schadensereignis feststellen. Aufgrund
dessen konnten die zahlreichen Besucher und
die Spieler zeitnah wieder zurück in die
Eisporthalle. Insgesamt dauert der Einsatz
ca. 30 Minuten und neben den Einsatzkräften
der Hauptwache waren auch die Einheiten
Stadtmitte, Hiesfeld und Eppinghoven
alarmiert worden. Für den bisher letzten
Einsatz mussten die hauptamtlichen Kräfte
zur Ludwig-Richter-Straße nach Hiesfeld
ausrücken. Die Erkundung vor Ort ergab, dass
keine Maßnahmen durch die Feuerwehr
durchgeführt werden mussten. Nachdem der
Einsatz beendet war, rückten die alarmierten
Kräfte wieder zu ihrem Standort ein.
Xanten: Auto aus dem Rhein
borgen Dienstag, 07.01.2025,
17:07 Uhr - Am heutigen Nachmittag wurde die
Feuerwehr Xanten zum Stadtsteiger Bislicher
Insel alarmiert, nachdem ein PKW unter
bislang ungeklärten Umständen in den Rhein
gefahren war. Zu Beginn des Einsatzes war
unklar, ob sich noch Personen im Fahrzeug
befanden. Aufgrund der Strömungsverhältnisse
und der Wassertiefe wurde schnell klar, dass
eine Bergung des Fahrzeugs unter diesen
Bedingungen besondere Herausforderungen mit
sich brachte. Um die Sicherheit aller
Beteiligten zu gewährleisten, wurde die DLRG
des Kreises Wesel hinzugezogen, die mit
erfahrenen Strömungsrettern vor Ort war.
Zusätzlich unterstützte ein Rüstwagen der
Feuerwehr Wesel die Einsatzkräfte, während
parallel auch die Taucher der
Berufsfeuerwehr Oberhausen bereitstanden.
Glücklicherweise stellte sich heraus,
dass sich keine Personen mehr im PKW
befanden. Die Einsatzkräfte konnten somit
schnell Entwarnung geben. Die genauen
Umstände des Vorfalls werden nun von der
Polizei ermittelt. Im Einsatz waren
insgesamt ca. 80 Kräfte aus Xanten-Mitte,
Lüttingen, Birten und Wardt, die Feuerwehr
Wesel mit dem Feuerlöschboot und einem
Rüstwagen, die DLRG aus Wesel und Dinslaken,
die Taucherstaffel der Berufsfeuerwehr
Oberhausen, die Drohneneinheit des Kreises
Wesel sowie der Rettungsdienst.
Moers: Sturm-Einsätze
Bis zum Montagabend (6.1.) wurden durch die
Einsatzkräfte der Feuerwehr Moers, 8
sturmbedingte Einsatzstellen abgearbeitet.
Beginnend ab 15 Uhr galt es in den meisten
Fällen, abgebrochene Äste und umgestürzte
Bäume von Straßen und Gehwegen zu räumen.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. In
Moers-Meerbeck beschädigte ein umstürzender
Baum vier geparkte PKW an der Kirschenallee.
Eine Gartenhütte in Moers-Schwafheim wurde
ebenfalls durch einen umstürzenden Baum
zerstört. Die anfallenden Einsätze wurden
durch die beiden Löschfahrzeuge der
Hauptwache abgearbeitet.
Bocholt: Verkehrsunfall
Heute Morgen (6.1.) um ca. 7:40 Uhr wurden
die Feuerwehr und der Rettungsdienst der
Stadt Bocholt zu einem Verkehrsunfall auf
der Thonhausenstraße Ecke Zur Eisenhütte mit
einer eingeklemmten Person alarmiert. Vor
Ort war es zu einem Verkehrsunfall zwischen
einem PKW und einem Transporter gekommen.
Der Fahrer des PKW blieb unverletzt. Die
beiden Insassen des Transporters befanden
sich noch in ihrem Fahrzeug. Durch den
Zusammenstoß war der Transporter auf die
Seite gekippt und gegen einen Baum geprallt.
Die Feuerwehr befreite beide Personen mit
technischem Gerät aus dem Fahrzeug.
Eingeklemmt war niemand. Der Rettungsdienst
versorgte die beiden Verletzten und
transportierte diese, leicht verletzt, ins
Krankenhaus. Dank gilt den Ersthelfern und
einer privat im aufgestauten Verkehr
anwesenden Ärztin, die ihre Hilfe anbot und
den Rettungsdienst bei der
Patientenversorgung unterstützte. Feuerwehr
und Rettungsdienst waren insgesamt mit 15
Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.
Bocholt: 47 Einsätze an
Silvester Für die Feuerwehr
Bocholt war der Übergang ins neue Jahr von
zahlreichen Einsätzen geprägt. Im
Zeitraum vom 31. Dezember 2024, 8:00 Uhr,
bis zum 1. Januar 2025, 8:00 Uhr, wurden
insgesamt 47 Einsätze abgearbeitet.
Davon entfallen 35 Einsätze auf den
Rettungsdienst und 12 Einsätze auf die
Feuerwehr.
In einem Fall erlitt eine
Person durch Feuerwerkskörper
schwerste Verletzungen. Nach der
ersten rettungsdienstlichen Versorgung wurde
die verletzte Person unter notärztlicher
Begleitung ins Krankenhaus transportiert.
Dieser Vorfall verdeutlicht die Gefahren,
die vom Umgang mit Feuerwerkskörpern
ausgehen können. Besonders illegal
importierte oder selbstgefertigte
Feuerwerkskörper bergen ein hohes Risiko, da
sie oft nicht den Sicherheitsstandards
entsprechen und zu unkontrollierten
Explosionen oder unvorhersehbaren Zündzeiten
führen können.
Bei den
Feuerwehreinsätzen handelte es sich
überwiegend um kleinere Brandeinsätze und
Hilfeleistungen. Besonders herausfordernd
war ein PKW-Brand an der Uferstraße, bei dem
zwei Personen durch Rauchgase verletzt
wurden und zur weiteren Behandlung ins
Krankenhaus gebracht werden mussten.
Die hauptamtlichen Einsatzkräfte wurden
durch ehrenamtliche Kräfte der Freiwilligen
Feuerwehr unterstützt, sowohl an der Feuer-
und Rettungswache an der Dingdener Straße
als auch am Gerätehaus in Suderwick. Für den
Rettungsdienst wurde zudem ein zusätzlicher
Rettungswagen rund um die Uhr besetzt.
Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte aus dem
Haupt- und Ehrenamt für die Feuerwehr und
den Rettungsdienst an Silvester im Dienst.
Dinslaken: 58
Einsätze an Silvester Ein
ereignisreiches Jahr 2024 ist wie zu
erwarten mit einem erhöhten Einsatzaufkommen
für die Mitarbeitenden der Feuerwehr und des
Rettungsdienstes zu Ende gegangen. Die
Einheiten Hauptwache und Stadtmitte rückten
zu neun verschiedenen Einsatzstellen im
Stadtgebiet aus. Hierbei handelte es
sich um eine Ölspur zu Beginn der Schicht
und im Laufe der Silvesternacht wurden die
beiden Einheiten zu verschiedenen
Bodenfeuern und Mülltonnenbränden alarmiert.
Alle Einsatzstellen konnten ohne
Zwischenfälle durch Störer schnell und
sicher abgearbeitet werden. Die
ehrenamtlichen Angehörigen der Einheit
Stadtmitte hatten für Sylvester ihre
Einsatzbereitschaft an der Wache
sichergestellt.
Der Rettungsdienst
der Feuerwehr rückte insgesamt zu 49
Einsätzen aus. 31 Einsätze waren davon von
08.00 bis 24.00 Uhr abgearbeitet worden.
Aufgrund des zu erwartenden hohen
Einsatzaufkommens wurden an der Hauptwache
sowie an der Rettungswache Voerde jeweils
ein zusätzlicher Rettungswagen besetzt.
Wir wünschen allen einen guten Start mit
viel Gesundheit in das Jahr 2025!
Oberhausen: "Fast schon
ruhig", 122 Einsätze an Silvester
Eine vergleichsweise ruhige Silvesternacht
verlebte die Feuerwehr Oberhausen zum
Jahreswechsel 2024/2025 - ganz ohne Einsätze
verlief sie aber nicht. In der Zeit von
31.12., 07:00 Uhr bis 01.01., 07:00 Uhr
wurden insgesamt 122 Einsätze abgearbeitet.
Um sich bereits im Vorfeld auf etwaig
gestiegene Einsatzzahlen vorzubereiten,
wurde die Zahl der im Dienst befindlichen
Einsatzkräfte auf bis zu 90 (in
Spitzenzeiten) erhöht. Den Großteil der
zusätzlichen Einsatzkräfte stellte die
Freiwillige Feuerwehr Oberhausen. Sie
verstärkten die Feuer- und Rettungswache 1
für das südliche Stadtgebiet und
unterstützen mittels verdichteter
Rufbereitschaft auch im nördlichen
Stadtgebiet die Einheiten der
Berufsfeuerwehr.
Zu einem Großteil
der Einsätze kam es auch bei diesem
Jahreswechsel im Bereich des
Rettungsdienstes. Hier wurden 74 Einsätze
gezählt, bei denen es sich vorwiegend um die
dem Anlass entsprechenden, typischen
Verletzungsmuster und Krankheitsbilder
handelte. Mit rund 30 Einsätzen im
Krankentransport handelte es sich auch in
diesem Ressort um eine typische Anzahl von
Vorkommnissen.
Im Hinblick auf Brand-
und Hilfeleistungseinsätze belief sich die
Zahl der Alarmierungen auf ca. 20. Dabei kam
es zu üblichen Meldebildern, wie brennendem
Unrat oder in Flammen stehenden
Müllcontainern.
Gegen 00:15 Uhr
gingen zeitgleiche mehrere Notrufe ein, die
einen Wohnungsbrand auf der Marktstraße
meldeten. Da es sich um ein größeres Wohn-
und Geschäftshaus mit zahlreichen
Wohneinheiten handelte, entsendete die
Feuerwehrleitstelle umgehend Einsatzkräfte
nach dem Stichwort "Feuer mit Menschenleben
in Gefahr". Bei Eintreffen der Einsatzkräfte
konnte Flammenschein auf einem Balkon im 5.
Obergeschosse festgestellt werden. Über eine
Drehleiter wurde die Brandbekämpfung auf dem
Balkon eingeleitet, während parallel
Einsatzkräfte über den Treppenraum zur
betroffenen Wohnung vorgingen. Letztlich
beschränkte sich das Feuer jedoch nur auf
den Balkon und hatte glücklicherweise noch
nicht auf die Wohnung übergegriffen, sodass
die Einsatzstelle innerhalb von ca. 45 min
abgearbeitet werden konnte.
Nahezu
zeitgleich meldeten einige Anrufer
Flammenschein im Bereich der Forststraße.
Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2
konnte diesen bei Eintreffen bestätigen.
Hier brannte Bauteile einer Terrasse sowie
angrenzende Vegetation. Durch das schnelle
Eingreifen der Feuerwehr konnte ein
Übergreifen auf das angrenzende Wohngebäude
verhindert werden. Verletzte waren bei
beiden Einsätzen nicht zu beklagen.
Um die verwaiste Feuerwache zu besetzen und
weiteren Einsätzen entgegen zu treten wurde
die Freiwillige Feuerwehr Sterkrade
alarmiert. Die folgenden Stunden waren
geprägt von kleineren Einsätzen, die
vorwiegend durch die ehrenamtlichen Kräfte
der Freiwilligen Feuerwehr abgearbeitet
wurde.
Positiv bleibt zu erwähnen,
dass es zu keinerlei nennenswerten Angriffen
auf Einsatzkräfte kam. Die Feuerwehr
Oberhausen wünscht allen Bürgerinnen und
Bürgern sowie Besucherinnen und Besuchern
der Stadt ein frohes neues Jahr 2025.
Mülheim a. d. Ruhr:
Unruhige Nacht mit schwerem Unfall auf der
A40 Der Jahreswechsel 2024 /
2025 verlief aus Sicht der Feuerwehr Mülheim
eher unruhig. Im Zeitraum vom
31.12.2024, 08.00 Uhr bis 01.01.2025, 08.00
Uhr wurde die Feuerwehr Mülheim zu insgesamt
32 Brandeinsätzen alarmiert. Bei den
Brandeinsätzen handelte es sich überwiegend
um Kleinbrände wie brennende Müllbehälter,
Unrat, Altkleidercontainer und Ähnliches.
Gegen 00.10 Uhr wurden die Einsatzkräfte
zu einem gemeldeten Zimmerbrand im Stadtteil
Dümpten alarmiert. Hier sollte es innerhalb
eines Neubaugebäudes brennen. Durch die
Einsatzkräfte konnte ein kleinerer Brand im
Inneren des Gebäudes schnell gelöscht
werden.
Noch auf der Anfahrt zu dem
Brandeinsatz in Dümpten gingen auf der
Leitstelle gegen 00.13 Uhr zahlreiche
Notrufe über einen Wohnungsbrand an der
Eppinghofer Straße ein. Hier stand im
Erdgeschoss eine Wohnung in Vollbrand. Durch
den Einsatzleiter wurden umgehend mehrere
Trupps zur Brandbekämpfung und zur
Menschenrettung im Gebäudeinneren
eingesetzt. Glücklicherweise kamen bei dem
Brand keine Personen zu Schaden. Der Einsatz
konnte nach rund einer Stunde beendet
werden. Die betroffene Wohnung im
Erdgeschoss ist aufgrund des Brandes bis auf
weiteres unbewohnbar. Die Brandursache wird
durch die Polizei ermittelt.
Noch
während der laufenden Einsatzmaßnahmen wurde
der Leitstelle gegen 00.20 Uhr ein
Verkehrsunfall auf der Autobahn A40 in
Fahrtrichtung Essen, in Höhe der Ausfahrt
Friesenstraße gemeldet. Die Leitstelle
entsandte daraufhin umgehend einen
Hilfeleistungszug, sowie mehrere
Rettungsfahrzeuge zur gemeldeten
Unfallstelle. Aus bislang ungeklärter
Ursache kam ein Fahrzeug im Bereich der
Ausfahrt von der Fahrbahn ab, überschlug
sich und blieb in einer Böschung liegen. Der
Fahrer des Fahrzeuges wurde in Folge des
Aufpralls aus dem Fahrzeug geschleudert und
lebensgefährlich verletzt. Nach umfassender
Erstversorgung vor Ort wurde er in eine
nahegelegene Unfallklinik transportiert. Die
Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und
unterstützte bei den Bergungsmaßnahmen. Der
Unfallhergang wird durch die Autobahnpolizei
ermittelt. Auch dieser Einsatz konnte nach
rund einer Stunde beendet werden.
Gegen 02.00 Uhr meldeten Anwohner im
Stadtteil Dümpten einen ausgelösten
CO-Warnmelder in einem Wohngebäude. Bei
Eintreffen konnte durch die Einsatzkräfte
mit Hilfe von Messgeräten eine erhöhte
Kohlenmonoxid Konzentration im Gebäude
bestätigt werden. Durch die Einsatzkräfte
wurde die Wohnung belüftet. Hinzugerufene
Kräfte der medl untersuchten
sicherheitshalber die Heizungsanlage des
Wohnhauses. Weitere Messungen verliefen
negativ, so dass die Bewohner nach Abschluss
der Einsatzmaßnahmen ins Gebäude
zurückkehren konnten.
Darüber hinaus
kam es im Zeitraum vom 31.12.2024, 08.00 Uhr
bis 01.01.2025, 08.00 Uhr zu sechs weiteren,
kleineren Hilfeleistungseinsätzen für die
Feuerwehr. Über den Verkehrsunfall auf der
Mintarder Straße wurde in einer
Pressemitteilung bereits berichtet.
Auch im Rettungsdienst kam es in in der
Silvesternacht zu zahlreichen Einsätzen.
Darunter waren in diesem Jahr leider auch
mehrere Verletzungen durch Feuerwerkskörper,
sowie Einsätze durch übermäßigen
Alkoholkonsum zu verzeichnen.
Die
Berufsfeuerwehr wurde in der Silvesternacht
traditionell durch Einsatzkräfte der
Freiwilligen Feuerwehr in Broich und Heißen,
sowie durch zusätzliche Einsatzkräfte des
Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter
Unfallhilfe unterstützt. Zeitweise waren
alle Löschfahrzeuge der Feuerwehr Mülheim
parallel in Einsätzen gebunden. Angriffe auf
Einsatzkräfte konnten glücklicherweise nicht
verzeichnet werden.
Mönchengladbach: 165 Einsätze an Silvester
Der Jahreswechsel 2024/2025 gestaltete sich
für die Feuerwehr Mönchengladbach durchaus
einsatzreich. Insgesamt waren 139
Rettungsdiensteinsätze zu erledigen. Ein
Großteil des Einsatzgeschehens spielte sich
nach 0:00 Uhr des Neujahrstages ab. Von
Mitternacht bis 7:00 Uhr am Morgen rückte
der Rettungsdienst zu 37 Notfalleinsätzen
aus. Viele Einsätze waren auf zu hohen
Alkoholkonsum zurückzuführen, aber auch auf
unsachgemäße Nutzung von Silvesterfeuerwerk.
In der Nacht kam es zu mehreren Kleinbränden
von Unrat, Hecken, Mülltonnen und einem
E-Scooter. Insgesamt mussten 24 Einsätze im
Bereich Brandschutz und 2 technische
Hilfeleistungen abgearbeitet werden.
Um 21:17 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem
Brand in der Dahlener Straße aus. Hier
brannte der Dachstuhl eines Anbaus im
Hinterhof des Haupthauses. Aufgrund der
verwinkelten Bauweise gestalteten sich die
Löscharbeiten als sehr zeitaufwendig, da das
Dach aufwendig geöffnet werden musste. Mit
vier C-Rohren sowie 10 Trupps konnte der
Brand schließlich um 00:50 Uhr vollständig
gelöscht werden. Durch Feuerwerk wurde die
automatische Brandmeldeanlage in einer
Tiefgarage in Rheydt ausgelöst.
Im
Einsatz waren alle Standorte der
Berufsfeuerwehr und die Einheiten Rheydt,
Giesenkirchen, Neuwerk, Rheindahlen,
Wickrath und Odenkirchen der Freiwilligen
Feuerwehr. Die in der Silvesternacht
diensthabenden Kräfte des Rettungsdienstes
der Berufsfeuerwehr wurden durch vier
weitere Rettungswagen der
Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund
(ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und
Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) verstärkt.
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