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Archiv  • Vorige Woche: KW 40
KW 41: 9.10. - 15.10.2023

Samstag, 14., Sonntag, 15. Oktober 2023


15. Oktober internationaler Tag des Händewaschens

Wie viele Menschen schiebt Deutschland ab?
Eigenheim heute erschinglicher als 1980 - Grundsteuerhebesätze - Bedrohte Immobilien

Nach Tötungsdelikt: Stadt bringt Mutter und ihre beiden Kinder getrennt unter
Die Polizei hat die Stadt Dinslaken darüber informiert, dass ein erheblicher Tatverdacht gegen die Mutter des getöteten dreijährigen Mädchens wegen eines Tötungsdeliktes besteht. Das Jugendamt der Stadt Dinslaken hat daraufhin unverzüglich beide Geschwister in ein anderes Haus gebracht und von der Mutter getrennt.


„Damit haben wir dafür gesorgt, dass beide Geschwisterkinder keiner Gefährdung ausgesetzt sind. Die beiden Kinder sind jetzt in einer liebevollen Pflegefamilie untergebracht. Selbstverständlich wird die bereits zu Beginn der Woche eingeleitete psychologische Betreuung der beiden intensiv fortgesetzt“, sagt Bürgermeisterin Michaela Eislöffel.


Im Zuge der weiteren Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Duisburg bei der Stadt Dinslaken schriftliche Unterlagen angefordert, in denen der Umgang des Jugendamtes mit der betroffenen Familie dokumentiert sind. „Selbstverständlich unterstützen wir die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in vollem Umfang,“ erklärte Bürgermeisterin Michaela Eislöffel.


Baustellen in Kleve: Römerstraße ab Montag wieder frei, Vandalismus an der Spyckstraße
Kleve - Am 4. Oktober wurde die für den innerstädtischen Verkehr wichtige Römerstraße in Kleve für die Reparatur einer Gefahrenstelle im Straßenbereich vollgesperrt. Ursprünglich waren drei Wochen für die Arbeiten veranschlagt. Nun steht die Reparaturmaßnahme vor dem Abschluss und die Römerstraße wird ab Montag, 16. Oktober 2023, wieder für den Verkehr freigegeben.


Die Arbeiten an der Römerstraße stehen vor dem Abschluss. Nachdem es bereits im Juli 2023 zu einer punktuellen Absackung der Asphaltdecke gekommen war, hatten sich kürzlich erneut Hohlräume unter der Fahrbahn aufgetan und zu Gefahrenstellen im Straßenbereich geführt.

Ab Montag, 16. Oktober 2023, wird die Römerstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Insbesondere steht die Straße damit rechtzeitig zum Schulstart nach den Herbstferien wieder zur Verfügung.

Mit Freigabe der Römerstraße wird auch die temporäre Ampelanlage an der Kreuzung Nimweger Straße / Brabanterstraße wieder außer Betrieb genommen. Auch die Tiefbauarbeiten im Kreuzungsbereich Lindenallee / Ringstraße, auf Höhe des Marktplatzes Linde, stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Dort wurden seit dem 4. Oktober die neuen Versorgungsleitungen der weiterhin andauernden Großbaustelle Ringstraße an die vorhandenen Versorgungsleitungen der Lindenallee angeschlossen.

Da der Straßenverkehr an dieser Stelle für die Zeit der Bauarbeiten über die ohnehin gesperrte Linksabbiegerspur der Lindenallee umgeleitet werden konnte, ließen sich die verkehrlichen Auswirkungen auf ein Mindestmaß beschränken. Ab Montag entfallen auch diese. Unterdessen dauern die Arbeiten an der Spyckstraße an. Bis planmäßig Ende März 2024 werden dort Kanal- und Straßenbauarbeiten durchgeführt. Damit der Verkehr über die Spyckstraße in Richtung Landwehr abfließen kann, wurde die Überquerung der Europaradbahn an dieser Stelle ermöglicht. Ursprünglich waren auf der Spyckstraße beidseitig der Europaradbahn Sperrpfosten installiert, die ein Überqueren der Europaradbahn für KFZ-Verkehr unterbanden.


Zu Beginn der Baumaßnahme wurden die Sperrpfosten entfernt und durch eine Ampel ersetzt, die für den Straßenverkehr dauerhaft rot anzeigte und sensorengesteuert nur bei Bedarf auf grün schaltete. Seit Beginn der Arbeiten vor knapp einem Monat ist diese Ampelanlage nun wiederholt das Ziel von Vandalismus geworden. Es wurden etwa Kabel gestohlen und die Lichter der Ampelanlage zerschlagen.


Für die Stadt Kleve sind die Beweggründe für die sinnlose Zerstörung der Ampelanlage unverständlich. Die Ampelanlage gewährleistet an dieser Stelle schließlich die Sicherheit des Radverkehres auf der Europaradbahn. Da ständige Ausfallzeiten der Ampelanlage die Verkehrssicherheit gefährden, wurden an der Stelle nun Stoppschilder für den Autoverkehr installiert. Ergänzt werden diese jeweils durch ein Hinweisschild auf den kreuzenden Radverkehr.

Moerser Mängelmelder startet am Montag
Noch komfortabler können Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung und ENNI künftig Probleme im Stadtgebiet melden. Ab Montag, 16. Oktober, steht ein geobasierter Mängelmelder beider Institutionen zur Verfügung. Unter der Webadresse anliegen.moers.de können über eine Online-Karte bestimmte Sachverhalte wie wilder Müll, defekte Laternen oder Ampeln und Fahrzeuge ohne Nummernschilder gemeldet werden. Damit die Meldungen schnell und zielgerichtet ankommen, gibt es auf der Seite verschiedene Kategorien.

Die jeweiligen Fachbereiche bei Stadt und ENNI bearbeiten die Anfragen direkt und sind eigenverantwortlich. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich damit keine Gedanken über mögliche Zuständigkeiten der beiden Institutionen machen. „Schön, dass die Zusammenarbeit mit ENNI bei dem neuen Angebot so gut geklappt hat“, freut sich der Beigeordnete Claus Arndt. 


Transparentes Verwaltungshandeln
„Das Besondere ist die komplette Transparenz des Verfahrens. Die Nutzerinnen und Nutzer können öffentlich dokumentieren und auch die Antworten der Fachleute sind nachlesbar“, beschreibt Claus Arndt die Vorteile des neuen Angebots. Damit ist auch erkennbar, ob jemand schon ein bestimmtes Problem gemeldet hat oder nicht. Doppelungen werden so vermieden „Dies verringert sowohl den Aufwand bei der Bürgerschaft als auch bei uns“, so Arndt weiter.


Als Grundlage nutzen die Partner die kostenlose Beteiligungsplattform des Landes NRW. Das reguläre Ideen- und Beschwerdemanagement der ENNI und der Stadt Moers bleiben weiterhin bestehen. Zudem können im Mängelmelder keine Privatanzeigen bei falsch geparkten Fahrzeugen gestellt werden. Dies ist lediglich direkt über die Bußgeldstelle der Stadt Moers möglich.

 

Programm zur "Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements"
Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer: "Mit dem Programm unterstützen wir Ideen zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure" Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr ist im Juli mit einer Neuauflage des Programms zur "Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements" gestartet. Ziel des Programms ist es, zivilgesellschaftliche Akteure bei der Umsetzung ihrer Projektideen zu unterstützen.


"Mit dem Programm unterstützen wir ehrenamtliche Initiativen, Vereine und Privatpersonen in ihrem Einsatz für die Umwelt, die Natur und für die Mobilität der Zukunft. Aus kreativen Ideen sollen konkrete Projekte werden, die nachhaltig Bestand und Erfolg haben", sagte Minister Oliver Krischer zum Start der dritten Programmphase. Rund sechs Millionen Menschen sind in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich tätig: in Verbänden und Vereinen, Bürgerinitiativen, Stiftungen, Netzwerken und Einzelprojekten.


Minister Krischer: "Das ehrenamtliche Engagement ist ein wichtiges Fundament unserer Gesellschaft. Wir brauchen die bürgerschaftliche Teilhabe und ihre Impulse für eine zukunftsfähige nachhaltige Entwicklung." Unterstützt werden Projektideen rund um die folgenden Themenfelder: Naturschutz, Biodiversität, Artenschutz Nachhaltige Entwicklung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Umweltbildung Transformation Anpassung an den Klimawandel, Natürlicher Klimaschutz Umweltwirtschaft Verkehr, Mobilität der Zukunft, Radverkehr, Verkehrssicherheit Kreislaufwirtschaft, Circular Economy Wasserwirtschaft und Bodenschutz Immissionsschutz, Umwelt und Gesundheit, Gentechnik.


Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Gruppierungen ohne Rechtsform sowie gemeinwohlorientierte Unternehmen und als gemeinnützig anerkannte Genossenschaften haben noch bis zum 10. November 2023 die Möglichkeit sich für eine Aufnahme in das Programm bewerben. Dabei müssen sie ihre Ideen in einer Projektskizze beschreiben und deutlich machen, wo sie fachliche Beratung wünschen.


Das Ministerium wählt aus den eingereichten Vorschlägen nach fachlichen Gesichtspunkten aus. Den ausgewählten Initiativen bietet das Programm eine kostenlose qualifizierte Beratung an. Das Spektrum der Beratung reicht von der Unterstützung bei der Vereinsgründung bis zur Hilfe bei der Beantragung von Fördergeldern. Pro Initiative können Beratungskosten von bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen: zum Programm "Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements" unter www.wir-bewegen-was.nrw


Laubmobil ist wieder unterwegs - Herbstservice der Enni entlastet Bürger  
Moers - Herbstzeit ist Laubzeit – damit die bunte Blätterpracht dabei nicht zum Ärgernis wird, bietet die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) allen Moerserinnen und Moerser ab Oktober wieder einen besonderen Service. An sechs mobilen Sammelstellen nimmt Enni dann das Laub der städtischen Bäume kostenfrei an.

„Mit der mobilen Laubsammlung kommen wir quasi zu unseren Kunden nach Hause“, erklärt Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter Entsorgung und Reinigung, der hofft, dass das Angebot wieder gut ankommt. Auf keinen Fall sollten die Blätter im Rinnstein landen. Kempken: „Es ist nicht erlaubt, Laub in den Rinnstein zu fegen, da Senken verstopfen und das Regenwasser so nicht abfließen kann. Zudem können unsere Kehrmaschinen die Blätterberge nur sehr schwer aufnehmen“, bittet Kempken dies zu beachten.  


Die Laubsammlung läuft bis zum 9. Dezember. Der Startschuss fällt am 23. Oktober am Sammelplatz auf dem Parkplatz vor der Eishalle Solimare an der Filder Straße. Dienstags steht das Laubmobil am Meerbecker Marktplatz an der Lindenstraße, mittwochs am Parkplatz des Kapellener Henri-Guidet-Zentrums, donnerstags am Kirmesplatz am Länglingsweg in Schwafheim, freitags am Parkplatz des Schulzentrums Rheinkamp und samstags im Wendekreis am Ende der Schillerstraße in Eick.


Die Sammelzeiten sind montags bis freitags von 7.30 bis 15 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. So können die Bürgerinnen und Bürger die Laubabgabe in der Woche mit dem Weg zur Arbeit verbinden. Die Sammlung erfolgt im zweiwöchentlichen Rhythmus, die genauen Termine stehen im allen Moerser Haushalten vorliegenden Abfallkalender.  



Die Laubsammler können das Sammelfahrzeug problemlos mit dem Laub befüllen, anderer Grünschnitt ist hier aber tabu. Regelmäßige Kontrollen sollen neben diesem Aspekt auch sicherstellen, dass nur Moerser Gebührenzahler in den Genuss des kostenlosen Serviceangebotes kommen. Übrigens: Am Kreislaufwirtschaftshof der Enni am Jostenhof sind aus organisatorischen Gründen bei Laubabgabe weiterhin zwei Euro je 100 Liter fällig.  


Eine weitere Möglichkeit, das Laub loszuwerden, bietet die braune Biotonne. Mittlerweile nutzen diese mehr als 18.000 Moerser Haushalte, um ihre täglichen Küchen- sowie Gartenabfälle und in der Herbstzeit eben auch das Laub zu entsorgen.


„Die Biotonne überzeugt durch ihre Vorteile für die Umwelt und das Portemonnaie“, weiß Kempken aus Erfahrung. Darüber hinaus hat Ulrich Kempken noch eine Bitte: Wer Laub zum Laubmobil bringt, sollte die Laubsäcke auf keinen Fall außerhalb der genannten Termine an den Sammelstellen abladen.
 „Das ist verboten und verleitet erfahrungsgemäß Müllsünder dazu, andere Abfälle danebenzustellen. So entstehen wilde Müllkippen, deren Beseitigung sehr teuer ist.“ Fragen zur Abfallentsorgung beantwortet die Enni unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040.


Erinnerung: Jetzt Ihr Kind zum Kindergartenjahr 2024 anmelden
Die Stadtverwaltung weist alle Dinslakener Eltern, die Ihr Kind im nächsten Jahr in eine Kindertageseinrichtung (KiTa) geben möchten, darauf hin, dass bis zum 01. November eine Anmeldung erfolgt sein sollte. Diese kann bequem online über das Portal KITAONLINE vorgenommen werden. Die Eltern erreichen KITAONLINE über die Seite www.dinslaken.de/kitaonline.


Sie können sich dort über die KiTas informieren und bis zu drei Wunschkitas auswählen. Da die Bedarfsanmeldung über KITAONLINE jedoch nicht das persönliche Gespräch in der KiTa ersetzen kann, ist es notwendig, sich zunächst einen persönlichen Eindruck von den Kitas zu machen, die für die Eltern in Frage kommen. Sollten Eltern nicht über einen Internetzugang verfügen, besteht selbstverständlich nach wie vor die Möglichkeit, die Bedarfsanmeldung in einer KiTa vornehmen zu lassen. Die Leitungen der KiTas sind dabei gerne behilflich.


Über die Vergabe der Plätze entscheiden die KiTas nach ihren Aufnahmekriterien. Die Zusagen für die KiTa-Plätze werden den Eltern ab Ende des Jahres gegeben. Fragen zu KITAONLINE beantwortet gerne Frau Terhorst unter Tel. 02064 66 467. Als gleichrangiges Angebot neben der Kita besteht für Eltern auch die Möglichkeit, den Bedarf für eine Kindertagespflegestelle anzumelden. Anders als beim Anmeldeverfahren Kita müssen hier keine Meldefristen eingehalten werden. Bei Interesse kann man sich umfassend bei den Fachberatungen der Kindertagespflege beraten lassen und einen Vermittlungsbogen ausfüllen.


Alternativ besteht bei Interesse auch die Möglichkeit, im Rahmen der Bedarfsanmeldung über das Portal KITAONLINE an entsprechender Stelle ein "Häkchen" zu setzen. Fragen zur Kindertagespflege beantworten gerne Frau Rüsken unter Tel. 02064 66 786 und Frau Patiño unter Tel. 02064 66 570. Diese unterstützen ebenfalls bei der Vermittlung.  

Mehrgenerationenplatz Backermatt offiziell eingeweiht
Kleve - Nach zweijähriger Bauzeit wurde der neue Mehrgenerationenplatz auf dem Areal an der Straße Backermatt in Kleve feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Vertreter aus Verwaltung und Politik haben die Anlage am Mittwochnachmittag gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern offiziell eröffnet. Die Umgestaltung des Platzes, initiiert durch den Jugendhilfeausschuss der Stadt Kleve, hatte das Ziel, die soziale Verbundenheit in der Umgebung zu stärken und ein vielfältiges Angebot für die Gemeinschaft bereitzustellen.


Auf dem vorhandenen Gebiet, das bislang im Wesentlichen mit Beton versiegelt war, befand sich zuvor eine Skater-Anlage. Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing freute sich in seinem Grußwort zur Einweihung des Platzes über die gelungene Umsetzung der vielfältigen Ideen: „Durch den neuen Mehrgenerationenplatz Backermatt ist Kleve um einen attraktiven Freizeitplatz reicher geworden. Er ist ein wichtiger Baustein im städtischen Gesamtkonzept für Freizeit und Erholung und ich finde, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, so der Bürgermeister - links im Bild.

„Der Platz heute hat mit dem Erscheinungsbild vor fünf Jahren gar nichts mehr zu tun“, betont er die positive Entwicklung der innerstädtischen Fläche, „Hier kann sich nun wirklich ein Treffpunkt für Groß und Klein – einfach Menschen jeden Alters und egal aus welcher Region dieser Welt sie kommen – entwickeln.“

Im Jahr 2017 fand zunächst eine Bürgerbeteiligung statt, bei der Vorschläge aus der Bevölkerung gesammelt wurden. Diese Vorschläge wurden sorgfältig geprüft und in der weiteren Planung berücksichtigt. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitarbeitenden der Stadt- und Grünflächenplanung, entwickelte ein Platzkonzept mit der Zielsetzung, einen grünen Platz mit Ruhe- und Aktivitätsbereichen zu gestalten. In 2021 begann schließlich die bauliche Umsetzung.

Der neu gestaltete Platz wurde in verschiedene Bereiche unterteilt. Aktivitäts- und Sportbereiche werden so durch Ruhe- und Gartenbereiche ergänzt. Neben einer Tischtennisplatte, einem Kicker und einem Schachbrett verfügt der Mehrgenerationenplatz über ein Trampolin, eine öffentliche Freilichtbühne mit Sitztribüne sowie diverse Sport- und Klettergeräte.

Im Gartenbereich laden Sitz- und Liegebänke zum Verweilen zwischen Blühpflanzen, Gräsern, Natursteinen, Bäumen und einem Heckenlabyrinth ein. Der Platz ist durch die Vielfältigkeit der neuen Angebote und Nutzungsmöglichkeiten kein klassischer Spielplatz, sondern ein lebendiger Treffpunkt für Menschen jeden Alters.

Die Planung und Umsetzung des Mehrgenerationenplatzes wurde zu 70 % durch die Städtebauförderung von Bund und Land vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen bezuschusst.

Hintergrund: Das Integrierte Handlungskonzept bildete den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2022. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden (Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum) und dass unterschiedliche Gruppen und Akteure einbezogen werden. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet.


In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Information zum Straßenausbau der Bleicherstege
Wesel - Die Straße „Bleicherstege“ soll endausgebaut werden. Das vordringliche Planungsziel ist eine Verbesserung des Wohnumfeldes. Die Planung sieht einen niveaugleichen Ausbau in Pflasterbauweise vor. Die Stadt Wesel möchte Ihnen Gelegenheit geben, sich über die Planung sowie über den geplanten Bauablauf zu informieren.


Der Entwurf liegt in der Zeit vom 16.10.2023 bis zum 27.10.2023 im Flur des Teams 12, Rathausanbau, Raum 373, während der Öffnungszeiten aus. Es besteht die Möglichkeit mit Frau Boos (0281/203-2628) auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten einen Termin zu vereinbaren. Bei Fragen zu Erschließungsbeiträgen wenden Sie sich bitte an Herrn Gremann (0281/ 203-2787) vom Team 92 - Steuern und Abgaben. Download als pdf-Datei: Entwurfsplan "Bleicherstege"


Vortrag über das Leben und Wirken des Theodor Storm
Moers - Er war Lyriker, Novellist und ein herausragender Vertreter des poetischen Realismus: Theodor Storm. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort lädt am Montag, 16. Oktober, zu einem Vortrag über sein Leben und Werk ein. Ab 19 Uhr erfahren Interessierte, wie Storm in seinen Erzählungen das menschliche Leben atmosphärisch und psychologisch abbildet.


Viele seiner Gedichte thematisieren die verstreichende Zeit und sind durch starke Stimmungsschwankungen geprägt. Veranstaltungsort an diesem Abend ist das Wohnzimmer der vhs Moers, 1. OG, Wilhelm-Schroeder-Straße 10. Anmeldungen sind ab sofort unter 0 28 41/201 - 565 und online unter 
www.vhs-moers.de möglich.


Stadtrat tagt am 18. Oktober

Dinslaken - Am Mittwoch, den 18. Oktober 2023, tagt der Rat der Stadt Dinslaken. Die Sitzung beginnt um 17.40 Uhr in der Kathrin-Türks-Halle. Dieses Mal geht es um die Verwendung von Mittelzuflüssen aus der STEAG-Transaktion, die zur Finanzierung der Wärmewende eingestellt werden. Tagesordnungen und Unterlagen zu öffentlichen Ausschuss- und Ratssitzungen können grundsätzlich online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: 
https://ris.dinslaken.de.


Haltverbot auf der Ferdinandstraße
Moers - Auf der Ferdinandstraße in Asberg wird im Laufe der nächsten Woche ein wechselseitiges absolutes Haltverbot eingerichtet. Anlass waren Bürgerbeschwerden. Anwohnerinnen und Anwohner hatten darauf hingewiesen, dass Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und auch Entsorgungsfahrzeuge die Gebäude in der engen Straße kaum erreichen können. Die Feuerwehr Moers hat die Situation vor Ort überprüft und das Problem bestätigt.


Durch beidseitig geparkte Fahrzeuge können vor allem Großfahrzeuge im Einsatzfall nicht zu den Häusern gelangen. Da die Zufahrt jedoch jederzeit zwingend freizuhalten ist, soll nun das wechselseitige Haltverbot Abhilfe schaffen. Entsprechende Kontrollen führt die städtische Verkehrsraumüberwachung durch. Anwohnerinnen und Anwohner wurden über die Maßnahme informiert.

Generationensingen an der Musikschule
Moers - Nach den Herbstferien beginnt an der Moerser Musikschule die ‚Singoffensive‘ mit zahlreichen Angeboten für alle Altersgruppen. Mit der Aktion möchte die Musikschule Mut machen, die eigene Stimme kennenzulernen und in kleinen Gruppen selbstbewusst einzubringen.  Beispielweise lädt Valerie Pöllen, die unterschiedliche Chorangebote an der Moerser Musikschule leitet, am Donnerstag, 19. Oktober, ab 16.30 Uhr zu einem Generationensingen ein.

Veranstaltungsort ist der Kammermusiksaal im Martinstift, Filder Straße 126. Eltern oder Großeltern können dabei mit ihren Kindern bzw. Enkelkindern einen Beitrag für das diesjährige Adventskonzert vorbereiten. Das Angebot ist kostenlos. Infobox: Anmeldungen sind telefonisch unter 0 28 41/13 33 sowie online unter www.moerser-musikschule.de möglich. Hier gibt auch weitere Informationen.


Geschichte erleben und Leckereien genießen

Moers - Die Marketenderin Gertrud gibt bei der Stadtführung am Donnerstag, 19. Oktober, einen Einblick in die Moerser Geschichte. (Foto: pst).

Spannendes und Lustiges aus der Moerser Geschichte erzählt die Marketenderin Gertrud bei der Stadtführung am Donnerstag, 19. Oktober. Sie startet um 17.30 Uhr an der Kapelle Ecke Rheinberger Straße/Mühlenstraße.


Marketenderinnen und Marketender begleiteten früher Soldaten auf ihren Manövern, um Waren und Dienstleistungen anzubieten. Gästeführerin Renate Brings-Otremba startet eine Zeitreise vom 16. bis ins 18. Jahrhundert. Die Gäste erfahren dabei, wie Moritz von Oranien die Spanier aus Moers vertrieben hat, wie die Pest im 17. Jahrhundert der Bevölkerung zusetzte und wo hier ein Pesthaus stand.


Im Fokus steht auch ‚Der Alte Dessauer‘, der im 18. Jahrhundert bei einem nächtlichen Angriff nicht nur den oranischen Kommandanten im Schlafrock überraschte. Die Teilnehmenden werden gebeten, ein kleines Trinkgefäß und zweimal 5 Cent Kupfergeld mitzubringen. Im Anschluss gibt es eine Einkehr. Die Teilnahme kostet pro Person 24,70 Euro. 

Stadtteil-Häppchen in Schwafheim kosten
Beim kulinarischen Stadtspaziergang ‚Moerser Stadtteil-Häppchen‘ am Samstag, 21. Oktober, geht es durch den grünen Ortsteil Schwafheim. Start ist um 10.30 Uhr an der Pumpenanlage im Kirchweg.
In netter Gesellschaft geht es rund fünf Stunden lang zu verschiedenen interessanten Punkten. In den Pausen gibt es kulinarische und historische Häppchen. Gästeführerin Renate Brings-Otremba erläutert die geschichtlichen Hintergründe. Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen nimmt die Stadtinformation entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.

 


Zugang zu Hygiene ist eine Frage des Wohlstands
Anlässlich des Internationalen Tags des Händewaschens am 15. Oktober werfen wir einen Blick auf die weltweite Basisversorgung mit Trinkwasser, Toiletten und Handhygiene. Unter letzterem versteht die UNHCR die Möglichkeit, sich mit Wasser und Seife die Hände waschen zu können. Das trifft auf 75 Prozent der Weltbevölkerung zu. Der Zugang zu Hygiene ist indes stark vom Wohlstand des jeweiligen Landes abhängig. So fällt der Anteil in armen Gesellschaften auf 27 Prozent. Auch die Versorgung mit Trinkwasser und sauberen Toiletten ist hier besonders schlecht.

Der einfache Akt des Händewaschens kann laut UNHCR Leben retten und Krankheiten reduzieren, indem er dazu beiträgt, die Verbreitung von 
Infektionskrankheiten zu verhindern. Die Organisation schätzt, dass jährlich 1,4 Millionen Menschen, darunter fast 400.000 Kinder unter fünf Jahren, an vermeidbaren Krankheiten, die auf unzureichende Versorgung mit Trinkwasser, sanitären Anlagen und Hygiene zurückzuführen sind. Letztere allein ist für 394.000 Todesfälle durch Durchfall und 356.000 Todesfälle durch Atemwegserkrankungen verantwortlich. Mathias Brandt
Infografik: Zugang zu Hygiene ist eine Frage des Wohlstands | Statista


Wie gepflegt ist Deutschland?
Die alltägliche Nutzung von Körperpflege- und Kosmetikprodukten ist für die meisten Menschen in Deutschland selbstverständlich. Indes zeigen die Daten der Statista Consumer Insights, dass es eine kleine Gruppe von Menschen gibt die sich in Hygienezurückhaltung üben. So geben etwa 85 Prozent der Befragten an, regelmäßig Zahn- und Mundpflegeprodukte (Zahnpasta, Mundspülung etc.) zu verwenden - bei den Frauen sind es 90 Prozent, bei den Männern 79 Prozent.

Ähnlich sieht es im Bereich Körperpflegeprodukte (Dusch- und Badeprodukte, Deodorants, Rasierschaum & Rasiergel etc.) aus. Noch größer ist der Abstand zwischen den Geschlechtern im Bereich 
Hautpflege - Gesichts- oder Handcreme gehört nur für etwas mehr als die Hälfte der Herren zur Pflegeroutine.
Infografik: Wie gepflegt ist Deutschland? | Statista

Wo eigene Toiletten Luxus sind
Weltweit hatten laut 
Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2020 rund 74 Prozent aller Menschen Zugang zu sicherem Trinkwasser, in Europa und den Amerikas waren es über 80 Prozent. Trinkwasserzugang bedeutet allerdings nicht automatisch Zugang zu sicheren sanitären Anlagen wie privaten Toiletten. Der WHO zufolge konnten im selben Jahr nur knapp über 50 Prozent der Weltbevölkerung ungeteilte Sanitäranlagen mit Kanalisationssystemen, Klärgruben oder Komposttanks nutzen.

Wie unsere Grafik zeigt, ist vor allem der afrikanische Kontinent diesbezüglich unterversorgt. So hatten beispielsweise nur neun Prozent Bewohner:innen Äthiopiens Zugriff auf entsprechende Anlagen, in Madagaskar und der Republik Tschad waren es jeweils 12 Prozent. Die Sahara stellt im Allgemeinen die Demarkationslinie für den Zugang zu privaten Waschräumen dar. In Libyen und Ägypten konnten beispielsweise 92 respektive 97 Prozent der Menschen entsprechende Anlagen nutzen. Aber auch innerhalb des Sub-Sahara-Raumes gibt es deutliche Unterschiede.


In Botswana hatten beispielsweise rund 80 Prozent der Einwohner:innen die Möglichkeit zur Nutzung einer privaten Toilette. Trotz des Fokus auf afrikanische Länder hinsichtlich der Wasserunterversorgung zeigt sich in einzelnen Gebieten Europas, Zentralamerikas und Südostasiens ein weniger drastisches, aber im Verhältnis vergleichbares Bild. In der Republik Moldau hatten beispielsweise rund ein Viertel der Menschen keine Möglichkeiten, Anlagen oben genannter Art zu nutzen, in Guatemala waren es 22, in Afghanistan 50, in Bangladesch 46 Prozent. Florian Zandt
Infografik: Wo eigene Toiletten Luxus sind | Statista


Wo die Trinkwasserversorgung besonders schlecht ist
Nur etwa sechs Prozent der EInwohner:innen der Zentralafrikanischen Republik und in Tschad haben Zugang zu sicheren Trinkwasserquellen. Damit ist die Trinkwasserversorgung in den beiden Ländern im Herzen Afrikas von allen Nationen, zu denen der World Health Organization (WHO) entsprechende Daten vorliegen, am schlechtesten. Als sicher gilt eine Trinkwasserquelle laut Definition, wenn der Zugang zu dieser für alle Menschen bei Bedarf gewährleistet ist und die Versorgung frei von mikrobiologischer und chemischer Kontamination ist.


Wie die Statista-Grafik zeigt, liegen viele der ungenügend mit Frischwasser versorgten Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Die Karte ist dabei auf die Staaten beschränkt, deren sichere 
Trinkwasserversorgung für weniger als zwei Fünftel der Bevölkerung zugänglich ist. Unter diesen Ländern schneidet die Elfenbeinküste mit einem Anteil von 35 Prozent noch am besten ab.

Ursachen für die schlechte Versorgung in Afrika sind vor allem die klimatischen Bedingungen und die fortschreitende Desertifikation ausgehend von den großen Wüsten. Mit der globalen Erwärmung wird das Klima in Afrika zunehmend lebensfeindlicher - Dürren werden immer häufiger. So forderte die anhaltende Trockenheit beispielsweise in 
Somalia 2022 rund 43.000 Menschenleben. Aber auch politische Instabilität ist ein Faktor, der den Ausbau der Trinkwasserversorgung vielerorts lähmt.


Der Weltwassertag am 22. März 2023 stand unter dem Motto "Accelerating Change". Der Internationale Tag des Wassers erinnert seit 1992 jedes Jahr an die Bedeutung der Ressource Wasser als Grundlage allen Lebens. Das diesjährige Thema soll die Bedeutung nationaler und internationaler Zusammenarbeit in Bezug auf die Zielerreichung hervorheben, bis 2030 sauberes Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen zu gewährleisten. In Deutschland ist das schon seit geraumer Zeit selbstverständlich. Umso wichtiger ist es dies zu erkennen und mit Blick auf die weltweite Problematik der 
Wasserknappheit nachhaltiger zu leben. Renè Bocksch
Infografik: Wo die Trinkwasserversorgung besonders schlecht ist | Statista


Eigenheim heute erschwinglicher als 1980
Mehr als die Hälfte der Deutschen wünscht sich, in einem freistehenden Einfamilienhaus zu wohnen. Wie der OECD-Erschwinglichkeitsindikator für Wohnimmobilien zeigt, ist die finanzielle Umsetzbarkeit dieses Traums heute im Schnitt wahrscheinlicher als noch in den 1980er Jahren. Der Indikator ist nämlich von 171,2 Punkten im ersten Quartal des Jahres 1980 auf 116,3 Punkte im zweiten Quartal 2023 gefallen. Ein geringerer Indikatorwert ist hierbei gleichbedeutend mit einer höheren Erschwinglichkeit.


Der Indikator zeigt zudem, dass der Trend zu einer höheren Erschwinglichkeit von Immobilien in Deutschland in der Zeit der Weltfinanzkrise der Jahre 2007 und 2008 zum Erliegen gekommen ist. Das vergangene Jahrzehnt war dann von steigenden Preisen und einer sinkenden Erschwinglichkeit geprägt, bis sich dieser Trend wiederum drehte und die Erschwinglichkeit ab dem zweiten Quartal 2022 schließlich wieder zunahm. Hierbei spielten steigende Zinsen und die in der Folge 
fallenden Immobilienpreise die tragende Rolle.


Für die Berechnung des OECD-Erschwinglichkeitsindikators werden die nominalen Immobilienpreise durch das nominale verfügbare Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf dividiert. Sinken die Preise oder steigen die Einkommen, fällt der Indikatorwert. Im betrachteten Zeitraum ist das verfügbare Haushaltsnettoeinkommen stärker gestiegen als die Immobilienpreise. Das verfügbare Einkommen privater Haushalte beschreibt das Einkommen, das den Haushalten für Konsum, Sparen oder Investitionen zur Verfügung steht.

Neben den Häuserpreisen und Einkommen spielen aber auch die 
Bauzinsen bei der Erschwinglichkeit einer Immobilie eine wichtige Rolle. Diese befinden sich verglichen mit den 1980er Jahren derzeit noch immer auf niedrigem Niveau. Bei der individuellen Frage nach der Erschwinglichkeit eines eigenen Hauses müssen im Falle eines Neubaus zudem die Baukosten eingepreist werden, die in Deutschland zuletzt deutlich angestiegen sind. Matthias Janson

Infografik: Eigenheim heute erschwinglicher als 1980 | Statista


Wie stark sind die Hauspreise gefallen?
Die Wohnungsmärkte haben in vielen Ländern bereits auf die gestiegenen Leitzinsen mit fallenden Immobilienpreisen reagiert. Das trifft insbesondere auf den deutschen Immobilienmarkt zu, wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigt. Der Rückgang im ersten Quartal 2023 gegenüber dem dritten Quartal des Jahres 2022 liegt hier bei knapp über acht Prozent (roter Balken). Zuvor (drittes Quartal 2022 gegenüber viertem Quartal 2021) waren die Immobilienpreise noch um 1,5 Prozent gestiegen.


Über den gesamten Zeitraum (Q1 2023 ggü. Q4 2021) ergibt sich ein Minus von 6,6 Prozent. Die Immobilienpreise sind nicht in allen Ländern gesunken, in manchen hat sich nur der Anstieg verlangsamt. Dies trifft zum Beispiel auf Italien und die USA zu. In einer Reihe von Ländern fallen die jüngsten Preisrückgänge zudem geringer aus als die vorherigen Anstiege, wie etwa im Vereinigten Königreich, Frankreich, Japan oder in Russland.


Obwohl die Hauspreise in Deutschland in den letzten Jahren so stark gestiegen sind, ist der Kauf einer Immobilie heute trotzdem erschwinglicher als noch in den 1980er Jahren. Das zeigt der OECD-Erschwinglichkeitsindikator für Deutschland. Matthias Janson
Infografik: Wie stark sind die Hauspreise gefallen? | Statista

Grundsteuer: So hoch sind die Grundsteuer-Hebesätze in den Bundesländern
Aufgrund der angespannten Wirtschaftslage haben rund 12,5 Prozent aller Kommunen in Deutschland im vergangenen Jahr den Hebesatz der Grundsteuer erhöht. Dieser Multiplikationsfaktor wird neben dem Grundstückswert benötigt, um die Grundsteuerlast zu ermitteln – je höher der Hebesatz, desto größer wird auch die Steuerschuld sein.  Der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B (bebaute oder unbebaute Grundstücke) in Deutschland hat zum 31.12.2022 etwa 391 Prozent betragen.


Wie die Statista-Grafik mit Daten des 
Statistischen Bundesamtes zeigt, variieren die Durchschnitts-Hebesätze der Kommunen zwischen den Bundesländern deutlich. Vor allem die Stadtstaaten weisen unter anderem wegen begrenzter Verfügbarkeit von Bauland hohe Hebesätze auf. Mit rund 565 Prozent ist Nordrhein-Westfalen das Flächenland mit dem höchsten Faktor. Hessen (495 Prozent) folgt vor dem Saarland (446 Prozent) und Sachsen (427 Prozent).


Am geringsten fällt der Hebesatz hingegen in Schleswig-Holstein (347 Prozent) und Bayern (352 Prozent) aus.  Das Geld aus der Grundsteuer fließt ausschließlich in die Kassen der 
Kommunen und wird beispielsweise zur Finanzierung von öffentlichen Einrichtungen und Infrastruktur genutzt. Im Jahr 2022 betrugen die Einnahmen aus der Grundsteuer B etwa 14,9 Milliarden Euro.  Renè Bocksch
Infografik: So hoch sind die Grundsteuer-Hebesätze in den Bundesländern | Statista

Ob alt oder jung: Deutschland wohnt primär zur Miete
Der 
Immobilienmarkt in Deutschland ist seit Jahren angespannt, besonders an bezahlbaren Mietwohnungen in Metropolen herrscht ein deutlicher Mangel. Dies ist besonders vor dem Hintergrund bedenklich, dass nur eine Minderheit der im Rahmen unserer Statista Consumer Insights befragten Deutschen in Eigentumsimmobilien leben. Wie unsere Grafik zeigt, wohnt selbst die als kaufkraftstark angesehene Generation 60+ hauptsächlich in Miethäusern oder -wohnungen.


Rund 41 Prozent der Befragten aus dieser Alterskohorte geben an, aktuell in einer Eigentumsimmobilie zu wohnen, 59 Prozent mieten eine Wohnung oder ein Haus. Während sich die Zahlen für die Generation X und Millennials ähneln, gaben sieben von zehn Angehörige der Gen Z an, Miete für ihren Wohnraum zu bezahlen. Generationsübergreifend betrachtet leben nur 38 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen in einer Eigentumsimmobilie.


Die fehlende Verfügbarkeit erschwinglicher Wohnungen zur Miete liegt neben makroökonomischen Faktoren wie steigenden Energiepreisen und damit auch höher angesetzten Mietpreisen auch daran, dass die Bundesregierung ihr 2022 gesetztes Ziel, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr fertigzustellen, schon im ersten Jahr um knapp 100.000 verfehlt. Auch in den Jahren davor lag die Anzahl neu gebauter Wohnungen bei maximal etwas über 300.000.

100.000 der 400.000 von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesbauministerin Klara Geywitz beim 13. Wohnungsbau-Tag der Bauwirtschaft angekündigten Neubauwohnungen pro Jahr sollen dabei auf öffentlich geförderte 
Sozialwohnungen entfallen. Florian Zandt

Infografik: Ob alt oder jung: Deutschland wohnt primär zur Miete | Statista

Teure Ferienimmobilien auf Nordsee-Inseln
Die Nordsee zählt zu den beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Entsprechend tief muss man für den Kauf einer Ferienwohnung auf einer Nordseeinsel in die Tasche greifen. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Immobilienmaklers Engel & Völkers zeigt, kosten Ferienwohnungen in sehr guter Lage auf der Insel Sylt im Mittel 18.000 Euro pro Quadratmeter. Gegenüber dem Preisniveau des Jahres 2015 ist das ein Plus von 33,3 Prozent. Vergleichsweise günstig erscheint da eine Ferienwohnung auf Borkum mit einem mittleren Kaufpreis von 7.900 Euro pro Quadratmeter.


Ferienwohnungen auf Nordseeinseln sind nicht nur beliebte Urlaubsziele, sondern auch lukrative Anlageobjekte, denn alle Ferienwohnungen sind gegenüber 2015 kräftig im Preis gestiegen. Am stärksten zugelegt haben Wohnungen auf Föhr (+70,7 Prozent) und Amrum (+65 Prozent). Ferienwohnungen erfreuen sich auch als Mietobjekt in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit.


Sowohl bei den Übernachtungen als auch bei den Ankünften in Ferienhäusern und -wohnungen gab es ein stetiges Wachstum. Mit Ausbruch des Coronavirus gewann der Markt für Ferienimmobilien nochmals an Bedeutung. So gelten Ferienhäuser und -wohnungen während der Corona-Pandemie als eine der sichersten Urlaubsarten.
Infografik: Teure Ferienimmobilien auf Nordsee-Inseln | Statista


Bedrohte Immobilien
Wenn sich die Erde erwärmt und die globale Durchschnittstemparatur weiter steigt, dehnt sich das Meerwasser weiter aus und die Pegel steigen. Weltweit käme es zu Überflutungen von Landmassen, auch in Europa. Ohne weitere Schutzanlagen würden zahlreiche Wohnimmobilien zerstört, die Schäden würden in die Milliarden gehen. Das zeigt die Statista-Grafik anhand des Beispiels Hamburg: Bei einem Temperaturanstieg um 1,5 °C gegenüber vorindustrieller Zeit wären Immobilien mit einer Gesamtfläche von 6,7 Millionen m² gefährdet.


Ihr Marktwert liegt bei schätzungsweise 33 Milliarden Euro. Noch schlimmer als Hamburg würde es die Städte Den Haag, Amsterdam und London treffen. Genauere Informationen für insgesamt 18 Städte bietet das Statista Dossier Plus „
Rising seas and real estate in Europe“. In den letzten Jahren ist ein deutlicher Anstieg des Meeresspiegels zu beobachten. Gegenüber dem Jahr 1993 hat sich das Höhenniveau der Meeresoberfläche um 9,3 cm erhöht. Das zeigt die diese Statista-Grafik auf Basis von Aufzeichnungen der NASA, die erstmals im Jahr 1993 vorgenommen wurden.


Diese Erhöhung wird laut Quelle hauptsächlich durch zwei Faktoren verursacht, die mit dem 
Klimawandel zusammenhängen: Zum einen das zusätzliche Wasser aus schmelzenden Eisschilden und Gletschern und die Ausdehnung von Meerwasser bei der Erwärmung der Erdoberfläche. Die NASA verfolgt die Veränderung des Meeresspiegels und seine Ursachen über Satellitenbeobachtungen aus dem All. Matthias Janson
Infografik: Bedrohte Immobilien | Statista


Wie viele Menschen schiebt Deutschland ab?

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat gestern einen Gesetzentwurf vorgelegt, der schnellere Rückführungen und Abschiebungen von Personen ohne Bleiberecht ermöglichen soll. Dazu die SPD-Politikerin: "Wer in Deutschland kein Bleiberecht hat, muss unser Land wieder verlassen. Die Zahl der Rückführungen ist in diesem Jahr schon um 27 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, dennoch gibt es erheblichen Änderungsbedarf. Ich habe heute ein umfassendes Rückführungspaket vorgelegt, das ein Bündel restriktiver Maßnahmen vorsieht."


In absoluten Zahlen ausgedrückt wurden von den Behörden im ersten Halbjahr 2023 
7.861 Abschiebungen vollzogen. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr zählte das Bundesinnenministerium rund 13.000 Abschiebungen. Am häufigsten traf es zuletzt Menschen aus Georgien, Nordmazedonien, Afghanistan, der Türkei und Albanien. Das Gros der Abschiebungen fand auf dem Luftweg statt. Die Frage, welche die Frage Fluggesellschaften hierfür genutzt werden, beantwortet die Bundesregierung nicht.

Deutliche Kritik am Migrationspaket übt etwa die Grüne Jugend. "Die Bundesregierung tritt Menschlichkeit mit Füßen. Das ist der völlig falsche Weg, um auf die Wahlerfolge der AfD zu reagieren", sagte der deren Vorsitzender, Timon Dzienus, dem Spiegel. Dagegen scheinen solche Winfried Kretschmann solche Bedenken fremd zu sein. Der grüne Ministerpräsidenten Baden-Württembergs spricht sich für einen schärferen Kurs in der 
Asylpolitik aus. Mathias Brandt
Infografik: Wie viele Menschen schiebt Deutschland ab? | Statista


5-Jahreshoch bei Hinrichtungen
Die Zahl der Todesurteile und Hinrichtungen ist im vergangenen Jahr laut 
Amnesty International auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2017 gestiegen. Die Organisation zählte mindestens 883 Hinrichtungen in 20 Ländern (2021: 579 Hinrichtungen in 18 Ländern)- "dazu kommen tausende Hinrichtungen in China, die unter Verschluss gehalten werden." Der Anstieg lässt sich vor allem auf Hinrichtungen im Nahen Osten zurückführen. So wurden im Iran mindestens 576 Menschen vom Staat exekutiert (2021: 314). Und auch 2023 sollen bereits mindestens 209 Menschen hingerichtet worden sein.


Aber nicht nur das Mullah-Regime macht regen Gebrauch von der Todesstrafe: In Saudi-Arabien hat sich die Zahl der vollstreckten Todesurteile gegenüber dem Vorjahr von 65 auf 196 verdreifacht. Weiterhin heißt es in dem Bericht, dass 2022 in Afghanistan, Kuwait, Myanmar, Singapur sowie dem Gazastreifen nach Unterbrechungen wieder Todesurteile vollstreckt wurden. In den USA stieg die Zahl der Hinrichtungen von elf im Vorjahr auf 18 in 2022. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Sechs Länder haben die Todesstrafe im vergangenen Jahr vollständig oder zum Teil abgeschafft. Mathias Brandt
Infografik: 5-Jahreshoch bei Hinrichtungen | Statista

Tödliche Justiz
20 Länder haben laut 
Amnesty International im vergangenen Jahr Menschen hingerichtet - das sind zwei mehr als als noch im vergangenen Jahr. Trotzdem ist der Langzeittrend eher positiv, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Noch in den 90ern wurde die Todesstrafe in bis zu 41 Ländern vollstreckt Aber es gibt auch immer wieder Rückschläge: 2022 wurden in Afghanistan, Kuwait, Myanmar, Singapur sowie dem Gazastreifen nach Unterbrechungen wieder Hinrichtungen durchgeführt.


Aber es gibt auch gute Nachrichten: Sechs Länder haben die Todesstrafe im vergangenen Jahr vollständig oder zum Teil abgeschafft. Insgesamt wurden mindestens 883 Menschen exekutiert (2021: 579 Hinrichtungen in 18 Ländern). Der Anstieg lässt sich vor allem auf Hinrichtungen im Nahen Osten zurückführen. So wurden im 
Iran mindestens 576 Menschen vom Staate exekutiert (2021: 314). Und auch 2023 sollen bereits mindestens 209 Menschen hingerichtet worden sein. "Dazu kommen tausende Hinrichtungen in China, die unter Verschluss gehalten werden."
Infografik: Tödliche Justiz | Statista


Freitag, 13. Oktober 2023

Verzögerungen bei der Brückenerneuerung Auf dem Loh
Dinslaken - Wegen der schlechten Bausubstanz musste die marode Holzbrücke an der Straße Auf dem Loh in der Vergangenheit bereits schon einmal gesperrt werden. Durch provisorische Verstärkungen war jedoch eine Nutzung bis zu den jetzigen Herbstferien möglich. Die Ferienzeit wurde genutzt um die alte Brücke zu beseitigen und die vorhandenen Fundamente zu renovieren.


Geplant war, dass die neue Brücke bereits am Ende der Ferien montiert werden kann, so dass der Schulweg ab Montag wieder frei zu benutzen ist. Bedauerlicherweise haben sich Verzögerungen im Bauablauf eingestellt. Die Brückenerneuerung verschiebt sich somit auf den Anfang der ersten Schulwoche nach den Ferien. Die Stadtverwaltung und die ausführende Baufirma bemühen sich die Brücke ab dem 18.10.23 wieder passierbar herzustellen. Die vorhandene Umleitungsbeschilderung bleibt so lange bestehen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.  


CSD Kleve 2023 / Kleve Pride 2023
Am kommenden Samstag wird es bunt! Unter dem Motto: „Alle müssen können dürfen“ ziehen Demonstranten mit Regenbogenfahnen und bunten Schildern durch die Klever Innenstadt. Der letzte "Christopher-Street-Day" des Jahres startet um 13 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Koekkoeksplatz. Hierbei sprechen junge Aktivisten aus Kleve und Umgebung über die aktuelle Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Nicht-Binären* (LSBTIN*) gerade im ländlichen Raum. Von dort aus geht es mit lauter Musik durch die Innenstadt.


Im Bereich um das EOC und die Lindenallee kann es daher zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Fußstrecke liegt bei unter vier Kilometern und erwartet wird eine Dauer von etwa zwei  Stunden Demonstrationszug durch Ober- und Unterstadt. Seinen Abschluss findet der Demontrationszug am Spoyufer, wo im Anschluss der Jugendtreffpunkt „together kleve“ zum Abend der offenen Tür einlädt.
Sa., 14.10.2023 - 13:00 - 16:00 Uhr.

 


Am 17. Oktober: Rentenberatung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Am Dienstag, 17. Oktober, bietet das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck allen Interessierten wieder Beratungen rund um das Thema Rente an. Hans-Jürgen Großheim, ehrenamtlicher Knappschaftsältester der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, informiert von 15 bis 16 Uhr auch zu Pflegeleistungen und Hilfsmitteln sowie zur Krankenversicherung.

Dieses Angebot ist kostenlos und findet jeden dritten Dienstag im Monat im Stadtteilbüro, Bismarckstraße 43b, statt.  Rückfragen und weitere Informationen unter Telefon 0 28 41 / 201 - 530 oder per Mail

 


Tag der Bibliotheken – Stadtbücherei Wesel feiert das Spiel(en)
Am 24. Oktober ist „Tag der Bibliotheken“. Die Stadtbücherei beteiligt sich mit einem Programm zum Thema „Spiel(en)“ für Jung und Alt. Ab 15.30 Uhr stellt das Büchereiteam neue Gesellschaftsspiele vor. Die Spiele von 3 – 99 Jahren können in der Bücherei gemeinsam ausprobiert und anschließend ausgeliehen werden. Der beliebte KUTI-Spieletisch war bereits im Frühjahr zu Gast in der Stadtbücherei und hat seinen Bewährungstest bestanden.

Die klassische Spielkonsole bietet eine Spielesammlung aus 20 verschiedenen Spielen und Quizzen und zieht am Tag der Bibliotheken dauerhaft in die Kinderbücherei ein. Abenteuerlustige Jugendliche und Familien können einen Escape Room der Bücherei testen und werden sicher - wie alle anderen Büchereibesucher*innen - am Tag der Bibliotheken bis 18.30 Uhr der Bücherei entkommen. Seit 1995 findet jedes Jahr am 24. Oktober deutschlandweit der "Tag der Bibliotheken" statt. Er wurde vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ins Leben gerufen.


Der Tag lenkt alljährlich die Aufmerksamkeit auf die über 9.000 Bibliotheken in Deutschland und macht auf ihr umfangreiches Angebot neugierig. In vielen Bibliotheken wird seit Einführung des Tages der Bibliotheken mit vielfältigen Veranstaltungen auf die verschiedenen Leistungen der Bibliotheken als unverzichtbare und am stärksten besuchte Kultur- und Bildungseinrichtungen hingewiesen.


„Buchwürmchen“ – Babys und Kleinkinder sammeln Bucherfahrungen
Dinslaken - Spielerisch erste Erfahrungen mit dem Medium Buch sammeln können Kinder bei den „Buchwürmchen“ in der Stadtbibliothek Dinslaken. Hier sind Babys und Kleinkinder zwischen 0 und 2 Jahren dazu eingeladen mit ihren Bezugsgruppen in die Bücherei zu kommen und viel Spaß miteinander zu haben.


Eine Lese- und Literaturpädagogin versorgt die Begleitpersonen mit Informationen zur frühkindlichen Leseförderung und Sprachentwicklung und diese haben die Möglichkeit, sich mit anderen Erwachsenen auszutauschen. Die „Buchwürmchen“ finden sowohl in der Stadtbibliothek Dinslaken als auch in der Bücherstube Lohberg statt.


Termine in der Stadtbibliothek: mittwochs von 11 - 12 Uhr 25.10.23, 08.11.23, 15.11.23, 29.11.23, 13.12.23 Friedrich-Ebert-Str. 84, 46535 Dinslaken Termine in der Bücherstube Lohberg: freitags von 11 - 12 Uhr 10.11.23, 17.11.23, 01.12.23, 15.12.23, 22.12.23 Lohbergstraße 20A, 46537 Dinslaken
Die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur eine Anmeldung unter bibliothek@dinslaken.de erforderlich.


Wandern für Einsteiger: Routentipps am Niederrhein
Wandern ist zum neuen Volkssport geworden. An der frischen Luft Landschaft und Natur genießen erfreut sich großer Beliebtheit. Doch es muss ja nicht gleich ein Fernwanderweg oder eine Alpenüberquerung sein. Gerade für Einsteiger bietet der Niederrhein beste Bedingungen und hält auch für untrainierte Neulinge viele bequeme Wanderwege bereit.


Selbst Kinder kann man für das Wandern begeistern: Mit der richtigen Tour wird aus einem schnöden Spaziergang ein erlebnisreicher Familienausflug wie etwa auf dem grenzüberschreitenden Schmugglerpfad zwischen Straelen und Velden. Der Niederrhein hält viele Routen für Einsteiger bereit, die nicht beschwerlich sind und Appetit auf mehr machen. Einfach mal anfangen, lautet die Devise. Eine schöne Umgebung gibt’s gleich um die Ecke.


Wie in Hamminkeln, wo man im Dingdener Wald auf Landstreifer-Zeitreise gehen kann.
Auf urigen Wegen und Pfaden erleben die Wanderer auf der gut fünf Kilometer langen Strecke, wie sich die Landschaft in den vergangenen Jahrhunderten verändert hat. Im Naherholungsgebiet Diersfordter Wald bei Wesel liegt der Heideweiher „Schwarzes Wasser“. Dieses Kleinod ist umgeben von bewaldeten Dünen, und ein zwei Kilometer langer Naturerlebnisweg rund um das Gewässer bietet beste Aussichten.


Die ist auch garantiert bei einer Wanderung auf den Eltenberg in Emmerich. Er gehört mit seinen 82 Metern zu den höchsten Erhebungen am Niederrhein. Der Wanderweg A6 ist nur 2,9 Kilometer lang und gut zu schaffen auch für ungeübte Wanderer.


Bestens geeignet für Wandereinsteiger, Familien mit Kindern und jeden, der Lust auf einen Spaziergang hat, sind auch die Premium-Spazierwanderwege im Naturpark Schwalm-Nette. So führt die Breyeller Seenrunde in Nettetal meist direkt am Ufer entlang und bietet Ausblicke auf die Gewässer mit vielen Wasservögeln.

3,9 Kilometer lang ist dieser Weg, und mit etwas Glück kann man auch einen Biber bei der Arbeit entdecken. Märchenhaften alten Bruchwald mit vielen sagenumwobenen Geschichten bietet die „Tüschenbroicher Runde“ in Wegberg.
Eingerahmt von einer barocken Kapelle, einem Schloss und einer Ölmühle überquert man mittels Holzstegen die Schwalm und entdeckt auf dem drei Kilometer langen Rundweg viele kulturelle Sehenswürdigkeiten: leichter Einstieg, viel Genuss.

Noch ein Tipp für Einsteiger: Auch für einfache Routen sorgt passendes Schuhwerk für mehr Genuss beim Wandern! www.niederrhein-tourismus.de

Der Niederrhein hält viele attraktive Wanderwege für Einsteiger bereit. Foto: Malte Schmitz


Gruppen-Chalet statt Einzel-Zelt - IHK lädt Tourismusbranche zum Vernetzen ein  
Das Tourismuscamp Niederrhein ist eine Konferenz der besonderen Art: Die Niederrheinische IHK und die IHK Mittlerer Niederrhein laden Interessierte am 23. Oktober zum „Barcampen“ ein. Vorgegeben ist nur der Zeitplan, die Themen sind frei gestaltbar. Veranstaltungsort ist das Welcome Hotel in Wesel.  

Bitte einmal vorstellen und dann ab in die Workshops: Beim Tourismuscamp steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Alle Teilnehmer können am Veranstaltungstag Vorschläge einbringen, worüber sie gerne sprechen möchten. Nachhaltiger werden oder Nachwuchs sichern – die gefragtesten Themen bekommen eine eigene Session, die frei gestaltet werden kann. Von einem lockeren Austausch über eine Präsentation bis hin zum Brainstorming ist alles erlaubt. Ziel ist es, Ideen zu entwickeln, über Schwierigkeiten zu reden, neue Leute zu treffen und vielleicht sogar gemeinsame Projekte anzustoßen.  

 

Das Tourismuscamp findet am Montag, 23. Oktober, von 13 bis 18 Uhr im Welcome Hotel in Wesel statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Unter www.tourismuscamp-niederrhein.de können sich Interessierte informieren und anmelden. Anmeldeschluss ist der 16. Oktober.  

"Vor Ort" mit der VHS Kleve: Von der Rübe bis zum Zucker: Zuckerfabrik Pfeifer & Langen
Am Mittwoch, 15.11.2023, bietet die VHS Kleve von 15.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr allen Interessierten (Mindestalter 16 Jahre) die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen der Zuckerproduktion zu schauen. In Kalkar-Appeldorn werden Zuckerrüben zu Weißzucker verarbeitet. Dieser Prozess kann in den einzelnen Schritten sehr gut in den einzelnen Abteilungen des Unternehmens beobachtet werden.


Weitere Informationen rund um das Thema "Zucker" werden in einem Video vermittelt. Veranstaltungsnummer Y611050, Anmeldung bis 30. Oktober (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve, Info-Telefon 02821/84-716.  


Rückenfit - sanft und effektiv
Sie suchen Übungen und Entspannung für Ihren Rücken? Sie möchten Ihren Rücken auf angenehme Weise kräftigen. Wir starten den Tag mit mobilisierenden und stabilisierenden Übungen, dazu kommen Entspannung und Tipps für den Alltag. Das Erlernte lässt sich gut in den Alltag integrieren. Freuen Sie sich auf einen bunten Tag für mehr Flexibilität für Ihre Wirbelsäule am Samstag, 18.11.2023, 10.00-13.00 Uhr im VHS-Haus in Kleve.


Veranstaltungsnummer Y433072, Anmeldung bis 8. November (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.


Arbeiten auffe Zeche in Lohberg
Dinslaken - Am Sonntag, 22. Oktober 2023 von 15 bis 17 Uhr nimmt Sie der ehemalige Bergingenieur Silvo Magerl mit zu seiner Führung „Arbeiten auffe Zeche“. Die Ende 2005 geschlossene Zeche Lohberg war für die Bergarbeiter nicht nur eine Arbeitsstätte – sie war Lebensmittelpunkt. Bei dem Rundgang schildert Silvo Magerl anschaulich die harte Arbeitswelt unter Tage und hat spannende Geschichten rund um das Bergmannsleben parat.


Er selbst hat fast sein gesamtes Arbeitsleben auf der Zeche Lohberg verbracht. So erzählt er über die historische Entwicklung des Bergwerks, schwarze Augenränder, die Plüngelstube, die Kaue, die Grubenwehr, die Anfahrt in die Grube, das Malochen unter Tage und den Zusammenhalt der Kumpel. Denn unter Tage spielte es keine Rolle, wo jemand herkam.

Der Treffpunkt zur Führung ist am Ledigenheim in Lohberg, Stollenstraße 1. Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro pro Person und ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de entgegen.

 

Donnerstag, 12. Oktober 2023

Präsidentin von der Leyen zu Terroranschlägen in Israel: Europa steht Israel zur Seite
Im Beisein des israelischen Botschafters bei der EU, Haim Regev, hat das Kollegium der EU-Kommission bei seiner wöchentlichen Sitzung mit einer Schweigeminute den Opern der Terroranschläge in Israel gedacht. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte: „Letzten Samstag, zu Beginn des Sabbats, wachte die ganze Welt in Entsetzen auf. Hunderte unschuldige Menschen wurden kaltblütig ermordet. Terroristen der Hamas töteten Frauen und Kinder in ihren Häusern.

Sie machten Jagd auf Hunderte von jungen Männern und Frauen, die gerade das Leben und die Musik feierten. Sie nahmen Hunderte von Unschuldigen als Geiseln, deren Schicksal noch ungewiss ist. Diese Unschuldigen wurden aus einem einzigen Grund getötet. Weil sie jüdisch sind und im Staat Israel leben. Dieses uralte Übel erinnert uns an unsere dunkelste Vergangenheit und erschüttert uns im Kern unseres Daseins. Wir müssen diesen Schrecken klar beim Namen nennen. Es handelt sich um Terrorismus. Und es handelt sich um einen kriegerischen Akt.“


Zu humanitärer Hilfe und Zahlungen der EU
Die Kommissionpräsidentin sagte: „Dieser Terrorakt der Hamas ist durch nichts zu rechtfertigen. Er hat nichts mit den legitimen Bestrebungen des palästinensischen Volkes zu tun. Der Schrecken, den die Hamas entfesselt hat, wird zu mehr Leid für unschuldige Palästinenser führen. Nur die Hamas ist für ihr Handeln verantwortlich.
Unsere humanitäre Unterstützung für das palästinensische Volk wird nicht infrage gestellt. Dennoch ist es wichtig, dass wir unsere finanzielle Unterstützung für Palästina sorgfältig überprüfen. Die Hamas oder andere terroristische Organisation wurden nie von der EU finanziell unterstützt und werden das auch in Zukunft nicht. Wir werden nun das gesamte Unterstützungsportfolio angesichts der Situation vor Ort erneut überprüfen.“


Zu Auswirkungen auf die Region
„Die derzeitige Situation wird außerdem erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Region haben. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass sich die Lage nicht weiter destabilisiert, auch im Hinblick auf die laufende Annäherung zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn. Wir müssen auch das Verhalten des Iran angesichts seiner langjährigen Unterstützung der Hamas genau beobachten.

In den kommenden Tagen müssen wir geeint auftreten und koordiniert handeln. Aber meine Botschaft ist klar. Europa steht Israel zur Seite. Europa steht hinter seinem Freund und Partner“, bekräftigte Präsidentin von der Leyen.


SpardaSpendenWahl 2023 – Gewinnerschulen kommen in die Filiale
14 Schulen vom Niederrhein und Duisburg mit insgesamt 29.500 Euro ausgezeichnet

Über 215.000 Stimmen für insgesamt 488 herausragende Schulprojekte – das ist die hervorragende Bilanz der diesjährigen SpardaSpendenWahl. Unter dem Motto „Unsere Schulgemeinschaft (er)leben“ konnten Projekte teilnehmen, die das Miteinander fördern. Zu den Gewinnern gehören auch 14 Schulen aus Duisburg und Umgebung. Sie erhalten eine Förderung von insgesamt 29.500 Euro über die Reinerträge des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West. Dies am Mittwoch, 18. Oktober um 13 Uhr  in der Filiale der Sparda-Bank im Mercator One Mercatorstraße 1b, 47051 Duisburg.

Dominik Kanders, Filialleiter der Sparda-Bank in Duisburg, und Natalie Hampf, stellvertretende Filialleiterin vor Ort, überreichen nun den Lehrern und Schülern bei der offiziellen Übergabe der Zuwendungen einen symbolischen Scheck. Die Gewinner vor Ort Hier ein Überblick über die Gewinnerprojekte in Duisburg und Umgebung:

- Kategorie „Sehr kleine Schulen“
Platz 18: GGS Auf dem Berg, Duisburg-Rheinhausen mit der „Zirkus-Projektwoche“, Zuwendungsbetrag: 2.000 Euro.
- Kategorie „Kleine Schulen“
Platz 7: GGS Hebbelstraße Duisburg mit dem Projekt „Gewaltfreie Schule zum Wohlfühlen“, Zuwendungsbetrag: 3.500 Euro.

Platz 11: Kath. Grundschule Böhmer Straße, Duisburg-Buchholz mit dem Projekt „Zirkuswoche“, Zuwendungsbetrag: 2.000 Euro.

Platz 25: Gemeinschaftsgrundschule Böhmer Straße, Duisburg-Buchholz mit dem Projekt „Gemeinsam Welten entdecken“, Zuwendungsbetrag: 2.000 Euro.

Platz 34: Mozartschule Duisburg mit dem Projekt „Chillen unterm Sonnensegel“, Zuwendungsbetrag 1.500 Euro.

Platz 36: Schule Haus Freudenberg Kleve mit dem Projekt „Unser Schülercafé für die Schulgemeinschaft“, Zuwendungsbetrag: 1.000 Euro.

Platz 41: Förderschule Am Rönsbergshof Duisburg mit dem Projekt „Rönsbi-Treff“, Zuwendungsbetrag: 1.000 Euro.

Platz 45: GGS Van-Gogh-Straße, Duisburg-Rheinhausen mit dem Projekt „Sound für die Gemeinschaft“, Zuwendungsbetrag: 1.000 Euro.

- Kategorie „Mittelgroße Schulen“
Platz 10: Kardinal-von-Galen-Gymnasium Kevelaer mit dem Projekt „Das KvGG bewegt sich - fit & gesund!“, Zuwendungssumme: 3.500 Euro.

- Kategorie „Große Schulen“
Platz 4: Gymnasium Remigianum Borken mit dem Projekt „Tag der Gemeinschaft mit der ganzen Schule“, Zuwendungsbetrag: 4.000 Euro.

Platz 8: Andreas Vesalius Gymnasium Wesel mit dem Projekt „Das große AVG Schul- und Sportfest“, Zuwendungsbetrag: 3.500 Euro.

Platz 14: Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium mit dem Projekt „von- und miteinander lernen“, Zuwendungssumme: 2.000 Euro.

Platz 28: Konrad-Duden-Gymnasium Wesel mit dem Projekt „Hier will ich sein, hier will ich bleiben...“, Zuwendungsbetrag 1.500 Euro.

Platz 36: Gesamtschule Hünxe mit dem Projekt „25 Jahre Gemeinsam Stark Handeln“, Zuwendungsbetrag: 1.000 Euro.


Jetzt für das Kindergartenjahr 2024/2025 vormerken!
Kleve - Bisher möchten 454 Kinder zum kommenden Kindergartenjahr 2024/2025 gerne in einer Klever Kindertageseinrichtung betreut werden. Diese Anzahl ergibt sich aus KITA-ONLINE, dem Portal über das Eltern ihren gewünschten Betreuungsbedarf und den gewünschten Betreuungsumfang melden müssen.

Die Stadt Kleve ruft nun alle Eltern, die ihr Kind bisher noch nicht für eine Betreuung zum 01.08.2024 angemeldet haben auf, eine Bedarfsanzeige über KITA-ONLINE abzugeben. KITA-ONLINE kann über die Internetseite der Stadt Kleve aufgerufen werden:
Direktlink zu KITA-ONLINE. Fehlt Eltern die Möglichkeit einer Onlinemeldung, ist die Leitung der favorisierten Kindertageseinrichtung bei der Erfassung behilflich. Alle Eltern, die ihr Kind bereits über KITA-ONLINE angemeldet haben, werden gebeten, die Angaben im Login-Bereich auf die Aktualität hin zu überprüfen.


An dieser Stelle wird auch über den Status der Bedarfsanzeige informiert. Das Anmeldeverfahren für das nächste Kindergartenjahr wird durch das Portal KITA-ONLINE ergänzt. Eltern haben die Möglichkeit, für bis zu drei Wunsch-Kitas ihre Bedarfsanzeige abzugeben. Weiterhin erforderlich ist der persönliche Kontakt zur favorisierten Kita, um z. B. ein Anmeldegespräch zu vereinbaren.

Bis zu einer Zusage zum 01.08.2024 müssen sich Eltern jedoch noch gedulden: Die Bedarfsmeldungen sind zunächst die Grundlage für die Betreuungsplanung, die zwischen den Trägern der Kindertageseinrichtungen und der Stadt Kleve abzustimmen ist. Mit einer verbindlichen Zu- oder Absage durch die Kita können Eltern ab Mitte März 2024 rechnen.


Öffentliche Diskussionsrunde: Kunst und religiöse Vielfalt (17.10.)
Dinslaken - Für Dienstag, den 17. Oktober, 18.00 Uhr lädt das Museum Voswinckelshof zu einer kritischen Diskussionsrunde: „Religiöse Vielfalt in der Kunst von Alfred Grimm: Tabubruch oder Kunst?“ Alfred Grimm hat sich in den vielen Jahrzehnten seines künstlerischen Schaffens immer wieder mit religiösen Motiven und Themen auseinandergesetzt: mit Kruzifixen, den betenden Händen von Albrecht Dürer, mit kleinen Weihwasserbecken, mit Buddha-Figuren.


Die Serie mit Kruzifixen nimmt in seinem Gesamtwerk einen zentralen Platz ein. Einzelne Werke haben öfter für kritische Stimmen gesorgt. Das nehmen Museum und Künstler zum Anlass für eine öffentliche Diskussionsrunde über die Kunst Alfred Grimms sowie über die Grenzen von Kunst im Umgang mit religiösen Symbolen. In den vergangenen Jahren wurde in Europa zum Teil hart diskutiert über religiöse Symbole und Schriften, zumeist in Zusammenhang mit Islam und Christentum: Koranverbrennungen, Karikaturen und Kruzifixe in öffentlichen Gebäuden haben für Erregung gesorgt und die Debatte um Kunstfreiheit angefeuert.


Nicht immer fanden diese Diskussionen auf einer sachlichen Ebene statt, oft wurden sie emotional aufgeladen und für die Propagierung rassistischer und menschenfeindlicher Haltungen instrumentalisiert. Und nur selten waren alle sich am Ende einig: Religion und religiöse Symbole im Alltag bleiben Anlässe öffentlicher Erregung. Doch wie religiös sind diese Symbole, welche Bedeutung haben sie heute für uns? Und wer oder was macht eigentlich ein Objekt zu einem religiösen Symbol? Auch die Kruzifix-Serie von Alfred Grimm, selbst aktiver Kirchgänger, sorgte und sorgt für Irritationen, für Schmunzeln und teilweise für Empörung.


Dem Künstler geht es jedoch nicht um Emotionen, sondern um den aus seiner Sicht inflationären Umgang mit einem zentralen Symbol des Christentums. Er stellt das Kruzifix in immer wieder andere Zusammenhänge. Grimm inszeniert Kruzifixe mit Münzen, in einer Abstellkammer, in einem Schützengraben. Jesus als Abendmahl. Jesus auf dem Scheiterhaufen. Jesus am Galgen. „Ob ich mich selbst oder andere Menschen mit meinen Kruzifix-Objekten schockieren, verletzen, ärgern oder aufregen werde, das darf mich bei meiner künstlerischen Tätigkeit gar nicht berühren. Ich lasse der Intuition freien Lauf. Man muss das machen, was man selbst für notwendig und erforderlich hält“, so der Künstler.


Die künstlerischen Werke Grimms stellen Fragen weit über den christlichen Kontext hinaus. Diese Fragen wollen die Teilnehmer*innen auf dem Podium untereinander und mit dem Publikum diskutieren. Wie sehen andere Menschen Grimms künstlerischen Umgang mit einem zentralen christlichen Symbol? Was sagt ein evangelischer Theologe, was ein katholischer Pfarrer dazu, wie sieht eine Muslima diesen Umgang mit religiösen Symbolen? Setzen religiöse Gefühle nicht doch Grenzen für die Kunst? Wer zieht solche Grenzen und warum? Und müssen Künstlerinnen und Künstler nicht von sich aus respektvoll mit religiösen Inhalten und Symbolen umgehen? Besteht letztlich Einigkeit zwischen den Religionen und Dissens lediglich zur Kunst? Oder sehen manche Religionen entspannt auf die künstlerische Entfremdung ihrer zentralen Symbole während andere hier grundsätzlich kritisch eingestellt sind?


Mit Alfred Grimm diskutieren Dr. Tagrid Yousef, Kulturdezernentin der Stadt Dinslaken sowie jeweils ein Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche. Dr. Ingo Tenberg, Buchautor und Vorsitzender des Heimatvereins Dinslaken, übernimmt die Moderation. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, rechtzeitiges Erscheinen wird empfohlen.


Der Eintritt ist frei. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung endet bereits am Sonntag, den 15. Oktober 2023. Für die Diskussionsrunde werden Alfred Grimms Werke mit religiösem Bezug neu arrangiert. Weitere Informationen zum Museum Voswinckelshof sind unter www.dinslaken.de zu finden.


Freie Beratungswoche: Fragen rund um die Rente
Dinslaken - Freie Beratungswoche: Fragen rund um die Rente Auf Wunsch vieler Bürger*innen in Dinslaken bietet die Rentenberatungsstelle der Stadt Dinslaken erstmals eine freie Beratungswoche ohne vorherige Terminabsprache an. Die Beratungswoche durch Frau Möbes findet vom 23. Oktober bis zum 26. Oktober 2023 statt, jeweils von 9 bis 12 Uhr im Erdgeschoss des Stadthauses, Wilhelm-Lantermann-Straße 65, Zimmer 019.


Mitzubringen sind eine aktuelle Rentenauskunft (keine Renteninformation) und der Personalausweis. Es wird darauf hingewiesen, dass an diesen Tagen keine Anträge aufgenommen werden können, sondern ausschließlich eine Beratung stattfindet.


Herbstzeit ist Laubzeit
Kleve - Laubbeseitigung ist auch Pflicht von Bürgerinnen und Bürgern! Herbstzeit ist Laubzeit. Sturm, Regen und tiefe Nachttemperaturen, eben das typische Herbstwetter, nehmen den Bäumen ihr sommerliches Gewand und sorgen damit für einige Arbeit in Gärten, Parks aber auch auf Straßen, Geh- und Radwegen. Insbesondere auf den Straßen, Geh- und Radwegen hat bei der Laubbeseitigung die Verkehrssicherheit oberste Priorität, damit es nicht zu Rutschpartien oder gar Unfällen kommt.

Hier sind oftmals auch die Bürgerinnen und Bürger als Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer oder Anliegerinnen und Anlieger gefordert. Denn in vielen Fällen sind sie für die Reinigung und damit auch die Laubbeseitigung verantwortlich. Nach dem Straßenreinigungsgesetz NRW obliegt die Reinigungspflicht für u.a. Geh- und Radwege zwar dem Grunde nach den Kommunen, allerdings nur insoweit, als sie nicht den Anliegerinnen und Anliegern durch Satzung übertragen wurde. Hiervon haben die meisten Kommunen Gebrauch gemacht, auch die Stadt Kleve bzw. die Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR (USK).


Der Satzung über die Straßenreinigung und die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren, kurz Straßenreinigungssatzung, kann entnommen werden, für welche Straßen und/oder Gehwege sowie in welchem Umfang die Reinigungspflicht in Kleve auf die Anliegerinnen und Anlieger übertragen wurde. Die Satzung kann im Internet unter www.kleve.de (‚Ortsrecht’) oder auch www.usk-kleve.de (‚Umweltbetriebe’) abgerufen werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, Informationen unmittelbar bei den USK zu erhalten.


Aus der genannten Satzung ergibt sich im Übrigen auch der Umfang der Verpflichtung. Sofern man dafür verantwortlich ist, sollte auch im eigenen Interesse eine ordnungsgemäße Reinigung erfolgen. Anderenfalls könnte man durchaus für Unfälle, die auf eine mangelhafte Reinigung zurückzuführen sind, in Anspruch genommen werden. Oftmals ist bei Mietobjekten die Reinigungspflicht auf die Mieterinnen und Mieter übertragen worden. Doch, wohin mit all dem Laub? Primär kann dies über die Biotonne entsorgt werden.


Für Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer bietet sich auch eine Kompostierung an. Es besteht auch die Möglichkeit der Anlieferung zum Wertstoffhof Kleve der USK, dann allerdings gegen Entrichtung einer zusätzlichen Gebühr. Keinesfalls darf das Laub von Geh- und Radwegen auf die Fahrbahn oder in den Rinnstein gekehrt werden. Es drohen Überschwemmungen für die angrenzenden Grundstücke durch verstopfte Straßenabläufe und erhöhte Unfallgefahr für Kraft- und Radfahrerinnen und Radfahrer.


Zudem sind Kehrmaschinen nicht in der Lage größere Anhäufungen aufzunehmen. Übrigens: Reinigungspflichten beziehen sich immer auf Flächen. Dabei ist es ohne Belang, woher das Laub stammt: von Straßenbäumen oder privaten Bäumen! Die USK danken allen Bürgerinnen und Bürgern für das Verständnis und die aktive Unterstützung!


Verbraucherrechte im Internet
vhs Kleve - Shoppen könnte so einfach sein. Das ist es aber eben nicht immer. Das Einkaufen per Mausklick kann durchaus seine Tücken haben. Dieser Workshop der VHS Kleve am Mittwoch, 8.11.2023 (18.15 - 21.30 Uhr im VHS-Haus in Kleve) richtet sich an Menschen, die gerne den käuflichen Anreizen des Internets nachgehen. Wie soll ich bezahlen? Welche Daten gebe ich weiter? Was tue ich, wenn mir die Ware nicht gefällt? Diese und andere Fragen werden an diesem Abend geklärt.

Inhalte: Widerrufs- und Umtauschrechte, Datenschutzrecht, sichere Zahlungsmethoden und Onlinebanking, E-Commerce-Apps und ihre Tücken Veranstaltungsnummer Y611003, Anmeldung bis 30. Oktober (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „
vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.  


Schnell und sicher kalkulieren: Grundlagen MS-Excel
Kompakt am Wochenende (24.-26.11.2023) stehen die Grundlagen der Tabellenkalkulation mit dem Programm Excel im Mittelpunkt eines VHS-Seminars. Es eignet sich gleichermaßen für einen intensiven Schnell-Einstieg oder auch zur Auffrischung.

Das Erstellen und Formatieren von Tabellen sowie der Umgang mit Formeln, Funktionen und die Datenbankverwaltung unter Excel sind die wichtigsten Themen. Veranstaltungsnummer Y644255, Anmeldung bis 13. November (schriftlich, persönlich, per E-Mail an vhs@kleve.de  oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.



Flink mit allen Fingern: 10-Finger-Computerschreiben
vhs Kleve - An 4 Terminen (dienstags, 7.-28.11.2023, jeweils 18.00-19.55 Uhr) können junge Leute ab ca. 12 Jahren, genauso wie Erwachsene die Griffwege zu den einzelnen Tasten der PC-Tastatur nach dem 10-Finger-Tastschreiben erlernen. Möglich wird dies durch die Methode des ganzheitlichen Lernens.

 

Veranstaltungsnummer Y633005, Anmeldung bis 30. Oktober (schriftlich, persönlich, per E-Mail an vhs@kleve.de oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.  


Offenes Verfahren, Umbau und Erweiterung der GGS Blumenkamp - Elektroinstallationsarbeiten
Die Stadt Wesel schreibt die Elektroinstallationsarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule Blumenkamp in einem Offenen Verfahren europaweit aus.
2023-10-09_eu_bekanntmachung_ggs_blumenkamp_elektro.pdf


 

Mittwoch, 11. Oktober 2023

 UNICEF zu Israel/Gaza: „Nichts rechtfertigt das Töten, Verstümmeln oder Entführen von Kindern“

Stadt Dinslaken trauert um totes Mädchen
Nach dem Tod des 3 Jahre alten Dinslakener Mädchens, das leblos im Rhein-Herne-Kanal aufgefunden worden ist, sind die Anteilnahme und die Betroffenheit sehr groß. „Die Menschen in unserer Stadt sind tief erschüttert. Eine große Betroffenheit und Anteilnahme zieht sich durch unsere Bevölkerung. Als Bürgermeisterin bin auch ich tief erschüttert und werde mich noch heute aus meinem Urlaubsort auf den Weg nach Dinslaken machen. Meine Gedanken sind bei der Familie, Freunden und den trauernden Angehörigen“, so Bürgermeisterin Eislöffel.


Wir als Stadt Dinslaken arbeiten eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen. Wir sind seit dem Wochenende von den Behörden informiert und haben alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Auskünfte zu den Ermittlungen werden ausschließlich durch die Polizei erteilt. Die Familie war dem Jugendamt der Stadt Dinslaken bekannt. Eine derartige Tragödie war nicht absehbar. Das Jugendamt ist auch derzeit weiter in die Familiensituation eingebunden. Die betroffene Kita wird vorübergehend geschlossen, um den Prozess der Aufarbeitung für die Kinder vorbereiten zu können.

Getötetes Mädchen in Dinslaken: Familie in Schutzhaus untergebracht
Nach dem Tod des drei Jahre alten Dinslakener Mädchens, das leblos im Rhein-Herne-Kanal aufgefunden worden ist, sind die beiden Geschwister zusammen mit der Mutter in einem Schutzhaus untergebracht worden. Dort steht die Familie unter 24-stündiger Betreuung mit systemischer Beratung. In dieser traumatisierenden Situation steht ihnen rund um die Uhr psychologische Hilfe zur Verfügung. „In der jetzigen Situation ist es das wichtigste, dass die Kinder in einem sicheren Umfeld sind und rund um die Uhr psychologisch betreut werden“, sagt Dinslakens Bürgermeisterin Michaela Eislöffel.


In der Bevölkerung und der Stadtverwaltung ist die Trauer groß. Es hatte vorher eine einzelne Meldung an das Jugendamt gegeben, der die Mitarbeiter sofort nachgingen. Es gab einen Besuch in der Wohnung der Familie, bei dem es keine Anzeichen auf eine akute Kindeswohlgefährdung gegeben hatte. Die ärztlichen Untersuchungshefte konnten lückenlos vorgelegt werden. Die Mutter schien glaubhaft an einer Lösung interessiert. Es gab zu keiner Zeit Hinweise darauf, dass sich eine solche Tragödie zutragen könnte.


Energiesparhaus Ruhr und Verbraucherzentrale NRW informieren über Sanierungsmöglichkeiten
Die Initiative Energiesparhaus Ruhr unter Federführung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und des Handwerks Region Ruhr startet ihre nächste Themenreihe in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW. Im Fokus der Online-Vorträge stehen verschiedene Sanierungsmöglichkeiten. Los geht es am Dienstag, 17. Oktober, 18 Uhr, mit einem Vortrag zum Thema "Energetische Sanierung – So geht Dämmung, Fenstertausch und Co."


Die Vorträge richten sich besonders an Wohnungs- und Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer, bei denen umfassende oder einzelne Erneuerungsmaßnahmen bevorstehen. Organisiert und moderiert wird die Themenreihe durch den RVR. Denn mehr als jedes dritte Gebäude in der Metropole Ruhr ist sanierungsbedürftig und verliert ungenutzt Energie, die teuer bezahlt wird. Dabei werden laut Umweltbundesamt etwa 28 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs für Raumwärme in Gebäuden aufgewendet.


Schon Einzelmaßnahmen wie die Optimierung oder der Tausch der Heizung, der Einbau neuer Fenster oder eine neue Wärmedämmung können den Energiebedarf deutlich reduzieren. Durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude können Sanierungsmaßnahmen aktuell mit bis zu 40 Prozent gefördert werden. Weitere Vorträge gibt es am 24. Oktober (Besser heizen –Wärme pumpen) und am 7. November (Fördermitteldschungel).


Die Online Vorträge sind für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos und finden über die Videokonferenz-Plattform Zoom statt. Start ist immer dienstags um 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung je nach Fragen und Teilnehmerzahl ist gegen 20 Uhr. Eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich, um die Zugangsdaten zu erhalten. idr - Anmeldungen unter https://energiesparhaus.ruhr/veranstaltungen/
  



Sammlung für die Kriegsgräberpflege 2023
Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing und Generalmajor Michael Hogrebe beim Spendensammeln im Jahr 2021.

In der Zeit vom 15. Oktober bis zum 30. November 2023 findet in Kleve die diesjährige Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) statt. Klever Bürgerinnen und Bürger in ehrenamtlicher Funktion bitten im Rahmen der Sammlung um eine Geldspende für die äußerst sinnvolle und notwendige Arbeit des VDK.

 

Auch die Bundeswehr - Standort Kalkar-Kleve - wird sich, wie jedes Jahr, mit Sammelteams um Bürgermeister Wolfgang Gebing sowie der kostenfreien Ausgabe von Erbsensuppe an der Sammlung beteiligen. Am Mittwoch, den 08.11.2023 zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr wird in der Klever Innenstadt (Ecke Große Straße / Kavarinerstraße) seitens der Bundeswehr - Standort Kalkar-Kleve - Erbsensuppe gegen eine Spende zu Gunsten des VDK ausgegeben.


Der VDK pflegt und betreut 832 Kriegsgräberstätten des Ersten und Zweiten Weltkrieges in 45 Staaten und pflegt damit etwa 2,8 Mio. Gräber deutscher Kriegsopfer. Diese Kriegstoten, die ein dauerndes Ruherecht haben, ruhen somit stets in gepflegten und würdigen Grabstätten. Umbetter des VDK suchen mit Schwerpunkt in Osteuropa nach Grablagen deutscher Kriegsopfer aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, exhumieren die Toten aus namenlosen und zumeist verstreuten Gräbern, ermitteln, soweit noch möglich, die Namen und betten die Toten dann wieder auf einer vom VDK betreuten und gepflegten Kriegsgräberstätte in der Nähe der Erstgrablage ein.


So wurden im Jahr 2015 mit Schwerpunkt in den Ländern Russische Föderation, Weißrussland und der Ukraine 23.000 Kriegstote aus 400 Grablagen geborgen. All diese vielfältigen Aufgaben kosten Geld und der VDK finanziert seine Arbeit zu einem hohen Anteil mit Spenden aus der Bevölkerung. Alle Kriegsgräberstätten weltweit sind stumme Zeitzeugen grausamer Kriegshandlungen und werden es auch für die Zukunft bleiben. Mit dem Erhalt der Kriegsgräber wird die Bevölkerung auch stets daran erinnert, wie wertvoll doch Frieden ist.



Führungen beim Genealogentag in Kleve
Die Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve GmbH (WTM) lädt Ende Oktober zu vier verschiedenen Führungen im Rahmen des 73. Deutschen Genealogentags in Kleve ein. Los geht es am 27.10. um 16 Uhr mit der Themenführung „Die dunkle Seite von Kleve“. Ab dem Treffpunkt Koekkoekplatz geht es um die dunklen Themen der Stadtgeschichte, unter anderem um wenig angesehene Gewerbe, hygienische Verhältnisse, Umgang mit Bettlern, Armen und Kranken, Pest, Stadtbrände und Hinrichtungen.


Am 28.10. werden ein Spaziergang mit Anna von Cleve (15 Uhr) und ein allgemeiner Stadtrundgang durch Kleve (16 Uhr) angeboten. Die Gästeführerin Birgit van den Boom empfängt die Teilnehmer als Anna von Cleve an der Stiftskirche und nimmt sie mit auf einen Streifzug durch das 16. Jahrhundert und berichtet aus ihrem Leben in Kleve und an der Seite des damaligen englischen Königs Heinrich VIII.

Beim allgemeinen Stadtrundgang lernen die Teilnehmer die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen und erfahren z.B. einiges zur Schwanenburg, Stiftskirche und dem Elsabrunnen. Der Startpunkt ist das Eingangsportal zum Innenhof der Schwanenburg. Zu einer Führung durch die barocken Gartenanlagen am 29.10. um 16 Uhr können sich Interessierte anmelden. Der Rundgang beginnt am Museum Kurhaus Kleve und führt über die ansteigenden Terrassen durch die Anlage.


Auf dem Weg vom Amphitheater bis zum Forstgarten werden die Teilnehmer auch das ehemalige Kurhaus kennenlernen und von Kleves Tradition als Kurstadt im 18. und 19. Jahrhundert hören. Die Führungen dauern jeweils ca. 90 Minuten. Die Teilnahme beträgt 7 € pro Person, der Spaziergang mit Anna von Cleve kostet 8 € pro Person. Eine Anmeldung kann online auf
www.kleve-tourismus.de oder telefonisch unter 02821/84806 erfolgen. 


Die Führung kann für Gruppen flexibel zum Wunschtermin gebucht werden. Der 73. Deutsche Genealogentag findet in diesem Jahr vom 27.10. bis zum 29.10.2023 in Kleve statt. Bei der Familien- und Ahnenforschermesse erwarten die Besucher in der Stadthalle viele nationale und internationale Aussteller sowie ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträge und Workshops. Das genaue Programm kann auf der Internetseite www.genealogentag.de eingesehen werden.


Nachhaltig leben – wie geht das?
vhs Kleve - Nachhaltigkeit ist das Thema dieser Zeit. Aber wie kann ich nachhaltig leben? Welche Möglichkeiten es im privaten Umfeld in den Bereichen Einkaufen, Heizen, Reisen, Mobilität u.v.m. gibt, zeigt dieser Abend an Beispielen auf. In diesem Vortrag wird Christian Bomblat, der Technische Beigeordnete und vormals Klimaschutzmanager der Stadt Kleve, Am Dienstag, 24.10.2023, um 20.00 Uhr wird dieses Themenfeld im VHS-Haus in Kleve von Christian Bomblat beleuchtet und zum – hoffentlich regen - Austausch führen.



Veranstaltungsnummer Y511014, Voranmeldung bis 19. Oktober (schriftlich, persönlich, per E-Mail an
vhs@kleve.de oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.  


Noch Plätze frei in der PC-Bildungswoche: Arbeiten mit Word und Excel
Vom 6.-10. November bietet die VHS Kleve ein 5-tägiges Kompaktseminar (jeweils ganztags) an, das systematisch in die Programme Word und Excel einführt. Alle wichtigen Funktionen der beiden Programme werden mit vielen praktischen Übungen in einer kleinen Gruppe vermittelt. Elementare Grundkenntnisse in der Bedienung eines PCs mit der Maus werden vorausgesetzt.

Veranstaltungsnummer Y644205, Voranmeldung erforderlich (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve, Info-Telefon 02821/84-716.

 

Arbeiten am Tablet oder Smartphone (Android) Kurs am Vormittag
Ein Tablet mit dem Betriebssystem Android ist mittlerweile nicht mehr unerschwinglich und weit verbreitet. Deshalb bietet die VHS Kleve ab dem 6.11.2023, jeweils montags, 9.30-11.00 Uhr, einen Kurs über vier Vormittage an, der grundlegende Kenntnisse der Bedienung mit Fingern und Gesten und der Nutzung von Internet und E-Mail vermittelt.


Sie lernen, Fotofunktionen zu nutzen und Apps zu suchen, zu kaufen und zu installieren. Nach Wunsch werden auch die Themen Online-Zeitungen, E-Books, Musik und Videos angesprochen. Veranstaltungsnummer Y640082, Anmeldung bis 26. Oktober (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.



Golf Schnupperstunde (ab 16 Jahre)
vhs Kleve - Einmal in der Praxis ausprobieren, ob der Golfsport eine passende Sportart ist, erste Schläge unter Anleitung eines professionellen Golflehrers versuchen, das bietet diese Veranstaltung für Interessierte ab 16 Jahre auf dem Gelände des Golfplatzes des Land-Golf-Club Schloss Moyland e.V. Bitte bringen Sie feste Turnschuhe mit. Lockere sportliche Kleidung ist ausreichend.

Kurstermin: Sonntag, 22. Oktober, 12.00-13.30 Uhr. Veranstaltungsnummer Y433095,  Anmeldung bis 10. Oktober (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „
vhs@kleve.de“  oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.


Seminar für Fortgeschrittene: Excel - fortgeschrittene Techniken
vhs Kleve - Vom 13. - 17. November bietet die VHS Kleve ein 5-tägiges Kompaktseminar (jeweils ganztags) an, das fortgeschrittene Techniken in Excel vermittelt. Microsoft Excel bietet neben seinen grundlegenden Funktionalitäten noch vielfältige Möglichkeiten zur Optimierung von Arbeitsmappen und Tabellen. In dieser Bildungswoche werden thematisch einige "Specials" vorgestellt und geübt.


Inhalte: Formeln und Funktionen clever nutzen, Daten aufbereiten, analysieren und präsentieren, Datentools und Visualisierung von Daten. Veranstaltungsnummer Y644260, Voranmeldung bis 16. Oktober erforderlich (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „
vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve, Info-Telefon 02821/84-716.

Für dieses Seminar ist eine Förderung über den Bildungsscheck möglich, der zu einem Rabatt in Höhe von 50 % der Teilnahmegebühren führt. Außerdem kann für dieses Seminar Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmer-Weiterbildungs-Gesetz beantragt werden.  



 

Dienstag, 10. Oktober 2023


EU verurteilt Angriffe der Hamas auf Israel und beruft Sondertreffen der Außenminister ein
Die EU hat die Angriffe der Hamas auf Israel auf das Schärfste verurteilt. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb beim Kurznachrichtendienstes X (vormals Twitter) zu den Angriffen der Hamas: „Das ist Terrorismus in seiner verabscheuungswürdigsten Form. Israel hat das Recht, sich gegen solche abscheulichen Angriffe zu verteidigen.“


In einer Erklärung im Namen der EU rief der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell zu einer sofortigen Einstellung der „sinnlosen Angriffe und Gewalt“ auf und bekräftigte die Solidarität der EU mit Israel. Er kündigte vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen für morgen ein informelles Sondertreffen der EU-Außenminister an. Solidaritätsbekundung mit Israel Kommissionspräsidentin von der Leyen betonte weiter: „Das ganze Ausmaß der Brutalität des Hamas-Terroranschlags lässt uns den Atem stocken. Wehrlose Menschen, kaltblütig auf den Straßen ermordet. Wir stehen fest an der Seite Israels und seines Volkes. Heute wehen die Flaggen der EU und Israels Seite an Seite.“


Die EU-Kommission hat am Wochenende als Zeichen der Solidarität die israelischen Flaggen gehisst und das Berlaymont-Gebäude mit der israelischen Flagge beleuchtet. Die Kommissionspräsidentin sprach am Wochenende mit dem Präsidenten des Staates Israel, Isaac Herzog, und sagte ihm ihre volle Unterstützung für Israel zu. „Die EU trauert um die Opfer dieser sinnlosen Anschläge und steht Israel heute und in den nächsten Wochen zur Seite“, so von der Leyen. Gemeinsame Erklärung der EU In ihrer gemeinsamen Erklärung betonte die EU das Recht Israels, sich im Einklang mit dem Völkerrecht gegen solche gewalttätigen und wahllosen Angriffe zu verteidigen.

Die EU betonte die Wichtigkeit, durch verstärkte Bemühungen im Nahost-Friedensprozess auf einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden hinzuarbeiten. Weitere Informationen: Erklärung des Hohen Vertreters im Namen der Europäischen Union zu den Angriffen auf Israel
Twitter-Account des Hohen Vertreters  




Bis 30. November für Integrations-Zuschüsse bewerben
Moers - Integration gestalten: Bis Donnerstag, 30. November können sich Vereine und Institutionen um Fördermittel für integrative Maßnahmen im kommenden Jahr bewerben. Als Grundvoraussetzung müssen die Angebote für die Öffentlichkeit bestimmt sein. Bezuschusst werden nach den Richtlinien zur Vergabe von Finanzmitteln unter anderem Angebote, „die der Verständigung von Zugewanderten und Einheimischen mit integrativen Zielsetzungen dienen sowie Maßnahmen, die dem Abbau von Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus dienen und Toleranz fördern.“


Bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten der Angebote sind förderfähig. Für den Antrag ist eine detaillierte Kostenaufstellung nötig. Über die Verteilung der Mittel berät der Integrationsrat in seiner Sitzung Anfang 2024. Der Rat entscheidet abschließend darüber. Zu den Richtlinien, den Vordrucken für den Antrag und dem Verwendungsnachweis.

Die ausgefüllten Anträge gehen an die Geschäftsstelle des Integrationsrats, z.H. Diana Schmitz, Rathausplatz 1, 47441 Moers oder an die 
E-Mail. Fragen zu dem Thema können Interessierte telefonisch unter der Nummer 0 28 41 / 201-226 stellen.


Leerung Restmülltonne in Reichswalde ausgefallen

Aufgrund eines Motorschadens am Fahrzeug muss die Leerung der Grauen Tonne / Restmülltonne in Reichswalde am heutigen Montag, 9. Oktober 2023, leider ausfallen. Die USK bitten alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger darum, die Tonnen einfach am Straßenrand stehen zu lassen. Bereits am morgigen Dienstag soll die Leerung nachgeholt werden.



Kinder-Uni: "Nachhaltig Baff - die Wissenschaftsshow"
Kleve - Mit der Kinder-Uni bietet die Hochschule Rhein-Waal Kindern zwischen acht und zwölf Jahren die Gelegenheit, sich in speziell für sie entwickelten Vorlesungen (45 Minuten) für die Welt der Wissenschaft zu begeistern. Nachhaltigkeit? Nachhaltige Entwicklung? Ja, klar, ist wichtig… Aber was ist damit eigentlich gemeint, und wie kann man sie erreichen? In seinem neuen Programm „Nachhaltig Baff!“ macht der Wissenschaftsentertainer Felix Homann die Grundideen nachhaltiger Entwicklung für Kinder verständlich.


Dabei helfen spannende und zugleich lustige Bühnenexperimente, mit denen er gemeinsam mit dem jungen Publikum naturwissenschaftliche Effekte und ihre Grundlagen erkundet, die beim Erreichen einiger der Ziele nachhaltiger Entwicklung helfen können. Eine Show zum Staunen, Lachen und Verstehen.

Der Diplom-Physiker Felix Homann beweist in seinen Shows, dass die Grenze zwischen ernsthafter Wissenschaft und urkomischer Unterhaltung fließend sein kann. Die Kinder-Uni findet im Audimax (01 00 010) auf dem Campus Cleve statt. Kinder, die sich für ein Studium an der Kinder-Uni begeistern, können entweder alle oder auch nur einzelne Vorlesungen besuchen.


Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis der Kinder-Uni ist auf der Homepage der Hochschule Rhein-Waal unter www.hochschule-rhein-waal.de einzusehen. Zu den Vorlesungen ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei. Mi., 11.10.2023 - 17:15 - 18:00 Uhr.


Zusammmen der Angst das Gewicht nehmen
Kleve - Sorgen vor einer unsicheren Zukunft - Angst vor Anderen zu sprechen - Panik beim Anblick einer Spinne Ängste gibt es viele und wir alle haben Erfahrungen damit. Höre dir verschiedene Blickwinkel auf den Umgang damit an. Prof. Dr. Bärbel Frischmann ist Philosophin und beschreibt Ängste als Chance, die man eigenverantwortlich gestalten kann.

Ralph Erdenberger ist ein bekannter Radio-Moderator und wird dem Abend den passenden Rahmen geben Zur anschließenden Diskussion sind außerden eingeladen: Eine Person, die von einer Angsterkrankung betroffen ist. Eine Person, die im privaten Umfeld die Erfahrung gemacht hat, wie es ist mit jemandem zusammen zu leben, dessen Ängste das Leben stark einschränken. Eine Person, die im beruflichen Kontext täglich mit Menschen zusammenkommt, deren Leben durch Ängste geprägt ist. Do., 19.10.2023 - 17:00 - 19:00 UHr.

Programm der Veranstaltung: 17:00 Uhr Begrüßung 17:10 Uhr Vortrag Bärbel Frischmann 17:30 Uhr Diskussion und Austausch 19:00 Uhr Offenes Ende der Veranstaltung


Kinder-Uni: Schwerkraft, das Universum und andere Geheimnisse
Kleve - Mit der Kinder-Uni bietet die Hochschule Rhein-Waal Kindern zwischen acht und zwölf Jahren die Gelegenheit, sich in speziell für sie entwickelten Vorlesungen (45 Minuten) für die Welt der Wissenschaft zu begeistern. Was hat ein Apfel mit der Entstehung der Erde zu tun? Warum sehen wir nur eine Seite des Mondes, und kann ein Fahrrad helfen, das zu verstehen? Warum ist es so schwer, in den Weltraum zu gelangen, und wie schaffen wir es trotzdem?


Diese und andere Fragen wollen wir mit spannenden Experimenten untersuchen und ein bisschen besser verstehen, wie unsere Welt funktioniert und welche Rolle Bewegung in ihr spielt. Die Veranstaltung wird von Dr. Alexander Struck, Professor der Theoretischen Physik an der Hochschule-Rhein-Waal, durchgeführt.

Die Kinder-Uni findet im Audimax (01 00 010) auf dem Campus Cleve statt.   Kinder, die sich für ein Studium an der Kinder-Uni begeistern, können entweder alle oder auch nur einzelne Vorlesungen besuchen. Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis der Kinder-Uni ist auf der Homepage der Hochschule Rhein-Waal unter www.hochschule-rhein-waal.de einzusehen. Zu den Vorlesungen ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei. Mi., 24.01.2024 - 17:15 - 18:00 UHr.


Jubiläum im Operationssaal: 100 roboter-assistierte Operationen in den GFO Kliniken Niederrhein  
Moers - Seit Ende letzten Jahres ist der da Vinci-Roboter in den GFO Kliniken Niederrhein am Standort Moers im Einsatz und nach wenigen Monaten wurde jetzt bereits die 100. Operation durchgeführt. Das roboter-assistierte Operationssystem wird klinik- und Standortübergreifend für Eingriffe in der Urologie, Gynäkologie sowie in der Allgemein- und Viszeralchirurgie eingesetzt. Der Roboter arbeitet nicht autonom, sondern wird an seinen Steuerungshebeln von erfahrenen und extra ausgebildeten Operateuren bedient.    


„Das Operationssystem bietet für beide, den Operateur und den Patienten viele Vorteile“, so Dr. Michael Reimann, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie, „wir arbeiten noch minimal-invasiver als bei den konventionellen Eingriffen, es werden große Schnitte vermieden und die Gewebe besonders atraumatisch behandelt. Das bedeutet für Patienten eine schnellere Heilung und Genesung. Auch aus kosmetischer Sicht ist diese Operation ein Pluspunkt für unsere Patienten, denn anstelle einer großen Narbe gibt es nur wenige 1–2cm lange Einschnitte.“


Dr. Marc Alexander Renter, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie betont auch die Vorteile für den Operateur: „Bei herkömmlichen Operationen steht der Operateur oft stundenlang in gebückter Haltung am Operationstisch, das kann ermüdend sein. Das neue System ermöglicht ein Operieren im Sitzen. Weniger Ermüdung bedeutet auch bessere Konzentration.“


Ein weiterer Vorteil ist es, dass feinste Strukturen im Millimeterbereich hochaufgelöst dargestellt werden und die Kamera ein gestochen scharfes, wackelfreies 3D-Bild über Stunden bietet, was sich besonders beim Haupteinsatzgebiet des da Vinci, den onkologischen Operationen, bezahlt macht.   Operationen sind immer Teamarbeit. Dem eingespielten, speziell für die roboter-assistierte Operation geschulten Team ist der reibungslose Ablauf im OP zu verdanken.

 

„Das Robotik-Programm ist außergewöhnlich gut angelaufen“, so der ärztliche Direktor des St. Josef Krankenhauses, Dr. Michael Jonas, „die Anlernphase unseres Teams wurde in Rekordgeschwindigkeit absolviert, so dass wir heute schon unseren 100. Patienten erfolgreich mit dem da Vinci operieren konnten.“ Die Nachfrage der Patienten nach dieser Operation war von Anfang an sehr hoch.



101 Jahre – ein guter Grund zu feiern  
Moers - Bewohnerin des Seniorenstifts Bethanien feiert dreistelligen Geburtstag   Allen Grund zum Feiern hatte am 03.10.2023 Elfriede Eurich, seit vier Jahren Bewohnerin des Seniorenstifts Bethanien in Moers. Die gebürtige Wuppertalerin, die seit 1945 in Moers lebt, wurde 101 Jahre alt.   Bei Kaffee und Kuchen ließ sie es sich an ihrem Ehrentag gut gehen. Dazu kam ein großer Teil der Familie zusammen.  
Die bescheidene alte Dame war der Liebe wegen vor vielen Jahren nach Moers gezogen und heiratete hier ihren Mann, mit dem sie acht Kinder bekam. Zur großen Familie zählen neben den fünf Töchtern und drei Söhnen mittlerweile 14 Enkelkinder und 13 Urenkelkinder. Elfriede Eurichs großes Ziel: Ihren 102. Geburtstag im kommenden Jahr zu erleben und zu feiern.  

Die 101-jährige Elfriede Eurich mit einer ihrer fünf Töchter (links) und Tanja Meissner, Leitung Seniorenstift Bethanien.  

 

Reparatur-Café auch zu Handy, Tablet, Laptop und PC
Moers - Ist das kaputt oder brauche ich ein Update? Wieso bekomme ich immer diese Anzeige? Habe ich mir einen Virus eingefangen? Antworten auf diese Fragen und weitere Hilfestellungen rund um Handy, Tablet, Laptop und PC erhalten Besucherinnen und Besucher beim Reparatur-Café in St. Ida/Rheinkamp (Eicker Grund 102).

Selbstverständlich können am Mittwoch, 18. Oktober, 16 bis 18.30 Uhr, auch wieder defekte Geräte aus den Bereichen Elektro, Schneiderei und Holzarbeiten mitgebracht werden (Annahme bis 18 Uhr). Dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Das Angebot ist eine Kooperation von Quartierszentrum AWO-Caritas, der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und KoKoBe Moers. Weitere Informationen: Telefon 0 28 41 / 8 87 86 06, E-Mail


Gang durch den ‚geheimnisvollen‘ Schlosspark am 14. Oktober

Moers -
Den ‚Geheimnisvollen Schlosspark‘ beleuchtet eine Führung am Samstag, 14. Oktober, um 10.30 Uhr. Start ist vor dem Haupteingang des Moerser Schlosses (Kastell 9). Dr. Wilfried Scholten berichtet aus unveröffentlichten Quellen Wissenswertes und Kurioses, Amüsantes und Verbotenes über Schlosspark, Wall und Graben.
 

Im geschichtlichen Rückblick geht es um riskante Kaufverträge, umstrittene Baumaßnahmen, erfolgreiche und gescheiterte Projekte, ungewöhnliche Nutzungskonzepte sowie überraschende Ver- und Gebote. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro pro Person.


Nachtwächter sorgten für Ruhe
Einen Einblick in die damalige Arbeit eines Nachtwächters gibt Gästeführerin Erika Ollefs am Sonntag, 15. Oktober, um 18 Uhr. Start ist am Denkmal von König Friedrich I. auf dem Neumarkt. In historischer Gewandung berichtet Erika Ollefs über die Tätigkeiten des alten Berufsstandes in Moers.

Die Nachtwächter mussten damals nicht nur die Tore öffnen und schließen, sondern auch nachts in den Gassen nach dem Rechten sehen. Dabei erfahren die Teilnehmenden auch Wissenswertes und lustige Begebenheiten aus der Moerser Stadtgeschichte. Die Teilnahme kostet pro Person 7 Euro. 


Straßenbahn für damals durch Moers
Der zweite Teil der Reihe ‚Moers 1 – 2 – 3‘ startet ebenfalls am Sonntag, 15. Oktober, um 10.30 Uhr am Café Mehrhoff (Neustraße 40). Er folgt der Neu- und Steinstraße mitten durch die Stadt. Direkt hinter dem ‚Alten Brauhaus‘ und dem legendären Eisverkauf liegt die Brücke über den Stadtgraben. Damals fuhr dort die Straßenbahn. Am ‚Klompenwinkel‘ stand das Neutor, eines von vier Moerser Stadttoren.


Das bekannteste davon war früher am Neumarkt und wurde mundartlich ‚Mattorn‘ genannt. In einer schmalen Gasse verbergen sich kleine Figuren und in der Haagstraße beeindrucken die Zinshäuser aus der Oranierzeit. Die Industrialisierung und das damit verbundene Wachstum der Stadt lassen am Altmarkt und entlang der Steinstraße ab dem Ende des 19. Jahrhunderts Wohn- und Geschäftshäuser mit gestalteten Fassaden entstehen. Am ‚Königlichen Hof‘ wartet wieder - fast unsichtbar - der Stadtgraben.
Die Teilnahme kostet pro Person 7 Euro. Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen nimmt die Stadtinformation entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.  


Snooker und die Spieltaktik
vhs Moers - Im Vergleich zu anderen populären Formen des Billards hat Snooker einen höheren technischen Schwierigkeitsgrad. Anders als bei uns hat diese Sportart in Großbritannien und Irland einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert.

Foto:vhs

Wer diesen Sport kennenlernen möchte, kann ein Angebot der vhs Moers – Kamp-Lintfort in Kooperation mit dem Moerser Snooker-Club e.V. nutzen: An drei Samstagen, 21. und 28. Oktober sowie am 11. November, können Interessierte am Kurs ‚Snooker – Ein Angebot zum Kennenlernen‘ teilnehmen.

Jeweils ab 15 Uhr besteht Gelegenheit, diese Sportart unter Anleitung passionierter Spieler auszuprobieren. Veranstaltungsort ist der Moerser Snooker-Club e.V., Franz-Haniel-Straße 26. Wer das Angebot nutzen möchte, kann sich telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de anmelden.



 

Montag, 9. Oktober 2023


Neuer Spielplatz Kattenwald in Reichswalde eröffnet
Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing (Mitte), Technischer Beigeordneter Christian Bomblat (links) und Grünflächenplaner Michael Verfürth vor dem Kletterturm des neuen Spielplatzes Kattenwald Wochenlang konnten die Reichswalder Kinder beobachten, wie ein neuer Spielplatz in Ihrem Heimatdorf entsteht. Geduldig mussten sie sein, denn allein die Fundamente der neuen Spielgeräte mussten vier Wochen lang aushärten.

Währenddessen waren die Landschaftsgärtner auf dem Gelände allerdings nicht untätig und so nahm der Spielplatz tagtäglich mehr Gestalt an, bis es dann endlich hieß: „Sie öffnen den Zaun! Wir können auf den Spielplatz!“. Seit kurzem ist der Bauzaun abgebaut und der Spielplatz somit für Jung und Alt zugänglich. Innerhalb kürzester Zeit waren Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkelkindern vor Ort, um die neuen Spielgeräte zu erobern.

Neben einem Kletterturm mit Rutsche, Kletterwand und verschiedenen Seilelementen, sind auf dem Spielplatz ein Trampolin und ein Federwipptier vorhanden. Zudem wurde ein eigener, unter Bäumen gelegener Bereich für die Kleinsten von 0-3 Jahren eingerichtet. Besonderes Highlight: die Eltern-Kind-Schaukel. An ihr können Kleinkinder gemeinsam mit den Geschwistern, Eltern und Großeltern schaukeln. Große Natursteinquader helfen dabei, die angelegten Versickerungsmulden zu überwinden und das Klettergerüst zu erreichen.

Diese Elemente des naturnahen Spielens fügen sich in das Gesamtkonzept des Spielplatzes ein und fördern zudem zusätzlich die Motorik und Fantasie. Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Spielplatzes machten sich Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing und Kleves Technischer Beigeordneter Christian Bomblat gemeinsam mit dem für die Neugestaltung des Spielplatzes zuständigen Grünflächenplaner Michael Verfürth ein Bild von der neuen Anlage.


In der 15-wöchigen Bauzeit des Spielplatzes wurden gleichzeitig die Wege und die Möblierung erneuert und ergänzt. Zudem wurde die Grünanlage im Hinblick auf den Klimawandel so gestaltet, dass die Spielgeräte schon in einigen Jahren zum Großteil in natürlichem Schatten liegen. Künftig kann hier also auch an heißen Sommertagen unbesorgt gespielt werden. Zusammen mit dem Bücherschrank und dem Wasserspiel hat sich der neue Spielplatz nun zu einem Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität für Groß und Klein gewandelt.


Der Bau des Spielplatzes ist Teil des Dorfentwicklungskonzeptes Reichswalde. Innerhalb des Dorfentwicklungskonzeptes werden weitere Maßnahmen und Projekte in Reichswalde folgen. Wer sich für das weitere Vorgehen innerhalb der Dorfentwicklung interessiert, ist am Donnerstag, 12.10.2023, um 18:00 Uhr herzlich zur Abschlussveranstaltung des Dorfentwicklungskonzepts eingeladen. Um 17:30 Uhr beginnt bereits die Begehung des Spielplatzes mit Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing.

Aladin - das Musical
Über den Mut, das eigene Schicksal zu ändern: Im Musical-Highlight „Aladin“ taucht das Publikum ein in eine Welt voller Abenteuer und Magie. Eigens komponierte Musicalhits, jede Menge Spannung und noch mehr Humor versprechen beste Live-Unterhaltung für die ganze Familie!

 Bildrechte: Theater Liberi

Das für seine fantasievollen Familienmusicals bekannte Theater Liberi präsentiert die berühmte Geschichte aus 1001 Nacht in einer temporeichen und modernen Version. Bestens ausgebildete Musicaldarsteller zeigen die abwechslungsreichen Facetten der beliebten Charaktere in diesem Märchen rund um Mut, Selbstbestimmung und Freundschaft.


Fantastische Lichteffekte, edle Kostüme sowie eindrucksvolle Musik und Choreografien erschaffen dabei die perfekte Kulisse für die geheimnisvolle Welt von Aladin, Yasmin und Dschinni. Aladin führt ein Leben als einfacher Straßenjunge, bis sein Leben schlagartig auf den Kopf gestellt wird: Gerade erst hat er Prinzessin Yasmin kennengelernt, die mit allen Mitteln versucht, ihr Volk vor dem bösen Zauberer Dschafar zu schützen, da wird er selbst in dessen fiese Machenschaften verwickelt. Denn Dschafar will endlich den Sultan loswerden und die Macht mit Hilfe einer sagenumwobenen Lampe an sich reißen.


Ausgerechnet Aladin soll ihm dabei helfen, doch das Vorhaben geht schief und Aladin sitzt in einer Höhle fest. Auf der Suche nach einem Ausweg entdeckt er das Geheimnis der Wunderlampe und befreit den mächtigen Dschinni, der sich schnell als echter Freund herausstellt. Aladins Probleme scheinen auf einen Schlag gelöst, denn wo ein Dschinni, da auch drei Wünsche. Doch Magie allein wird nicht reichen, um Yasmin zu helfen und Dschafars finstere Pläne zu durchkreuzen…  
Sa., 14.10.2023 - 15:00 - Sa., 14.10.2023 - 17:20 Uhr. Tickets: https://theater-liberi.de/tickets?location=kleve


Permakultur praktisch: Naturnahes Gärtnern im Obst- und Gemüsegarten - Vortrag im Rahmen der Reihe Thema: Klima - von global bis lokal in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt Kleve und dem Verein Permakultur-Niederrhein e.V.
Permakultur ist ein kreativer Gestaltungsansatz, der auf eine Welt mit schwindender Energie- und Ressourcenverfügbarkeit reagiert und zu zukunftsfähigen Landschaften und Lebensweisen führt.

Am Donnerstag, 19.10.2023, wird Referent Christopher Henrichs, Vorsitzender des Vereins Permakultur Niederrhein, um 20.00 Uhr im VHS-Haus anhand konkreter Praxisbeispiele erläutern, wie typische Elemente aus der Permakultur im eigenen Obst- und Gemüsegarten umgesetzt werden können, worauf bei der Auswahl von Pflanzen geachtet werden sollte und welche Pflanzen sich gegenseitig begünstigen.

Offene Fragen können gestellt und eigene Ideen zum naturnahen Gärtnern eingebracht werden. Wir freuen uns auf einen fruchtbaren Austausch! Veranstaltungsnummer Y511054, Voranmeldung bis 16. Oktober erbeten (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.  

 

 


Demokratiekonferenz und Kunstprojekt im Unteren Parkdeck im Oktober
Moers - Künstler Frederik Göke, Demokrat Ramadani, Wiebke Böggering (beide Fachstelle Demokratie), Santiago Gomez (Kulturbüro Moers) und Diana Finkele (Leiterin Eigenbetrieb Bildung) (v.l.) hoffen auf viele Beteiligte bei der künstlerischen Intervention und der ersten Demokratiekonferenz am 20. und 21. Oktober.

Foto pst

Wann sind Orte demokratisch oder undemokratisch? Ist der öffentliche Raum Begegnungsraum, Angstraum oder Schutzraum? Welche Privatheit haben bspw. wohnungslose Personen, geflüchtete Menschen oder in Heimen lebende Seniorinnen und Senioren? Diese und weitere Fragen sind der Rahmen der künstlerischen Intervention und der ersten Demokratiekonferenz in der Stadt Moers. Sie bilden gemeinsam die Veranstaltung mit dem Titel ‚UN Mensch? UN Ort? – Demokratie und Kunst im öffentlichen Raum‘.


Die Kunstaktion wird am Freitag, 20. Oktober, um 18.30 Uhr im Unteren Parkdeck Neuer Wall eröffnet. Sie ist auch am Samstag, 21. Oktober, von 10 Uhr bis 19 Uhr erlebbar. Ebenfalls an dem Tag und am selben Ort findet von 14 bis 17 Uhr die erste Moerser Demokratiekonferenz statt. „Der Eigenbetrieb Bildung ist die Klammer für diese besondere Veranstaltung der Fachstelle Demokratie und des Kulturbüros Moers“, erläutert Diana Finkele, Leiterin des Eigenbetriebs.


Unteres Parkdeck ist auch Rückzugsraum
Die künstlerische Intervention wurde von einem Klang- und Bildkollektiv bestehend aus den Videokünstlern Frederik Göke und Andrei Turcan sowie den Klangkünstlern und aktuellen Improviser in Residence ‚Recursion‘ erarbeitet. In kurzen Videoclips bieten die Künstler Einblicke in die Lebensrealitäten von Menschen in Notlage. Hinzu kommt ein Klangteppich, der ihren Orten eine Stimme verleiht. Das Kunstprojekt ist kein voyeuristisches Portrait, sondern soll das Leben wohnungsloser Menschen zeigen und der Gesellschaft in gewisser Weise einen Spiegel vorhalten.


Der Caritasverband Moers - Xanten hat die Kulturschaffenden in dem Projekt beraten. „Den repräsentativen Platz haben wir gewählt, damit die Menschen nicht zur Kunst müssen“, erklärt Santiago Gomez vom Kulturbüro Moers. Für manche Menschen ist das Untere Parkdeck Parkraum und für andere Rückzugs- und Schutzraum. Mit dem Angebot wollen die Macherinnen und Macher für mehr Partizipationsmöglichkeiten und einen Perspektivenwechsel sorgen.


Konferenz soll Teilhabe ermöglichen
Auf Teilhabe ist auch die Demokratiekonferenz angelegt: Neben einem offenen Austausch zwischen allen Anwesenden gibt es einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Franziska Martinsen (Politische Theorie & Ideengeschichte, Uni Duisburg Essen) und eine Podiumsdiskussion. Daran nehmen Lena Wiese (Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik der Uni Duisburg-Essen, SGDV e.V.), Florian Nick (Fachdienstleitung Soziale Integration Caritasverband Moers-Xanten), Marijke Lukowicz (Kuratorin, Urbane Künste Ruhr) und Künstler Frederik Göke unter der Moderation von Demokrat Ramadani (Leiter der Fachstelle für Demokratie Moers) teil.


„Angesprochen sind alle, die hier leben oder hier ihren Wirkungskreis haben. Gerade diejenigen, die den Begriff ‚Demokratie‘ langweilig finden, können bei der Veranstaltung herausfinden, was Demokratie eigentlich ist“, verspricht Demokrat Ramadani.  Die Umsetzung der künstlerischen Intervention wurde mit Fördermitteln des NRW KULTURsekretariats Wuppertal verwirklicht. Kooperationspartner sind zudem der Caritasverband Moers-Xanten e.V. und die ENNI Energie und Umwelt Niederrhein GmbH.

Die Stadt Moers wird im Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘ als ‚Partnerschaft für Demokratie‘ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Für die Umsetzung sind die Fachstelle für Demokratie als federführender Bereich und die beim Bollwerk 107 angesiedelte Koordinierungsstelle mit Mitarbeiterin Wiebke Böggering zuständig.


Die Stadt Moers hat ein Amtsblatt veröffentlicht.

Alle veröffentlichten Amtsblätter finden Sie unter 
https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter Amtsblatt Nr. 20 vom 05.10.2023


Lesung mit Bandauftritt im Dachstudio der Stadtbibliothek Dinslaken

„Klippenrache“ heißt das Buch, aus dem der Autor Ian Bray am 19. Oktober 2023 vorlesen wird.  Aber auch die ersten zwei Bände der Cornwall-Krimireihe „Klippentod“ und „Klippengrab“ werden an diesem Abend vorgestellt. Der Autor selbst ist Teil der Akustik-Blues-Pop-Band „Hier geht was“, die gemeinsam mit ihm an dem Abend zu seinen Kurzkrimis eigene Songs spielen wird. Das Programm beginnt um 19 Uhr und findet im Dachstudio der Dinslakener Stadtbibliothek statt. Karten sind für 5 Euro an der Service-Theke in der Bibliothek erhältlich.

Krimilesung in der Stadtbücherei Kleve: „Mörder in der Grube“ mit Autor Erwin Kohl
Am Freitag, den 20. Oktober 2023, um 19:00 Uhr ist Krimizeit in der Stadtbücherei Kleve. Der Alpener Autor Erwin Kohl liest aus seinem erst letzten Monat erschienenen Buch „Mörder in der Grube“. Ein fesselnder Krimi, der die Bergbaugeschichte vom Niederrhein lebendig werden lässt. Mattes Buschmann liegt tot am Ende seiner Kellertreppe. Ein reiner Routinefall, wer sollte schon einen sterbenskranken Rentner ermorden?


Doch Detektiv und Dauercamper Lukas Born findet schnell heraus, dass der ehemalige Bergmann so manchen Dreck am Stecken hatte. Die Spur führt ihn in das Zechenmilieu der siebziger Jahre – in eine Welt, in der echte Kumpel das Leder vor dem Arsch und das Herz auf der Zunge trugen. Und zu einem toten Steiger, der drei Tage später wieder quicklebendig durch den Stollen rauscht ...

Die Stadtbücherei Kleve lädt hierzu alle Krimifans herzlich ein! Eintrittskarten gibt es bereits im Vorverkauf für 5,00 € in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32, 47533 Kleve. Für weitere Nachfragen und weitere Infos ist die Stadtbücherei Kleve per E-Mail unter
buecherei@kleve.de oder im Internet auf www.stadtbuecherei-kleve.de zu erreichen.


Workshop „Kunst aufräumen“

Kleve - Beim Workshop „Kunst aufräumen“ mit Alexandra Eerenstein am Samstag, dem 21. Oktober 2023 geht es um „mixed media“. Auf einem Rundgang durch das Museum untersuchen die Teilnehmer*innen die Kunstwerke auf ihre Materialien, Farben, Formen und Einzelteile. In der „WunderKammer“ ordnen sie diese neu an und geben ihnen so eine andere Form. Der Workshop findet direkt aufeinander folgend zwei Mal statt:
1)    Von 11 bis 12 Uhr für Kleinkinder zwischen 4 und 6 Jahren mit Begleitperson; Teilnahmegebühr pro Kleinkind und Begleitperson: 8,50 €.
2)    Von 12.30 bis 14 Uhr für Kinder ab 6 Jahren (ohne Begleitperson); die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 10,- €. Der Empfang des Museums nimmt Anmeldungen gerne entgegen (Tel. 02821 / 750 1-0, E-Mail empfang@mkk.art). Samstag, 21. Oktober 2023, von 11 bis 12 Uhr & von 12.30 bis 14 Uhr 

Planwagenfahrt über Zechengelände in Lohberg am 21.10.
Am Samstag, 21. Oktober 2023, erläutert Gästeführerin Anja Sommer auf einer Planwagenfahrt mit einem historischen Trecker sowohl den besonderen städtebaulichen Charme der denkmalgeschützten Gebäude der Bergarbeiterkolonie als auch die architektonischen Besonderheiten der Gebäude des ehemaligen Bergwerks als Zeitzeugnisse der Industriearchitektur des 20. Jahrhunderts. Der städtebauliche Wandel nach Schließung der Zeche schlägt eine Brücke zu den aktuellen Entwicklungen.


Die Fahrt klingt bei Kaffee und Kuchen im Bergpark aus. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person und wird vor Ort bei der Gästeführerin entrichtet. Die Fahrt dauert von 14 bis 16 Uhr. Eine vorherige Anmeldung für die Planwagenfahrt ist erforderlich und wird vom Team der Dinslakener Stadtinformation entgegengenommen – telefonisch unter 02064 - 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de.

Präsentieren mit PC und PowerPoint
vhs Kleve - Eine Einführung in das Präsentationsprogramm PowerPoint bietet die VHS Kleve allen Interessierten mit Vorkenntnissen in der Bedienung eines PCs in einem Kurs (3-mal dienstags, 18.30-21.45 Uhr, ab 7. November) an. Neben Präsentationstechniken werden das Erstellen und Arbeiten mit Folien, Organigrammen, Vorlagen usw. angesprochen.

Veranstaltungsnummer Y644282, Anmeldung bis 30. Oktober (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-716.

 

Die Duisburger Kommissare Pielkötter und Barnowski ermitteln wieder: Lesung mit Irene Scharenberg im Dachstudio der Stadtbibliothek Dinslaken
So nah ist Hauptkommissar Pielkötter noch kein Mörder gekommen. Und das zu einem Zeitpunkt, wo er sich wegen einer Schulterverletzung in der Wiedereingliederungsphase befindet. Er selbst zweifelt zunehmend an den eigenen Fähigkeiten und sieht mit Argwohn, wie sein Mitarbeiter Barnowski mehr und mehr zum Ansprechpartner ihres gemeinsamen Vorgesetzten wird.

„Aus dem Nichts“ heißt der zehnte Band einer Krimireihe aus dem Ruhrgebiet, aus dem die Autorin Irene Scharenberg am Donnerstag, den 26. Oktober 2023, vorlesen wird. Die Lesung beginnt um 19 Uhr und findet im Dachstudio der Dinslakener Stadtbibliothek statt. Karten sind für 5 Euro an der Service-Theke in der Bibliothek erhältlich.