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KW 6: Montag, 2. - Sonntag, 8. Februar 2026
Themen u.a.:
Weltkrebstag am 4. Februar 2026
Zeugnis-Telefon für
Eltern, Schülerinnen und Schüler Am
Freitag, 6. Februar 2026, erhalten die
Schülerinnen und Schüler der weiterführenden
Schulen ihre Halbjahreszeugnisse. Aus diesem
Anlass bietet die Bezirksregierung Düsseldorf ‒
neben den Sorgentelefonen von Städten und
sozialen Einrichtungen ‒ wieder ein
Zeugnis-Telefon an.
Eltern sowie
Schülerinnen und Schüler können dort vor allem
rechtliche Fragen klären, etwa wenn sie die
Notengebung für ungerecht halten oder Fragen zur
Schullaufbahn haben. Das Zeugnis-Telefon zu
Fragen aus den Schulformen Realschule,
Gymnasium, Gesamtschule, Sekundarschule und
Gemeinschaftsschule sowie Berufskolleg ist unter
der Rufnummer 0211 475-4002 an folgenden Tagen
erreichbar:
• Freitag, 06.02.2026, •
Montag, 09.02.2026, • Dienstag, 10.02.2026,
• jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00
bis 15:00 Uhr.
Kreis Kleve 02821 85-496
Kreis Wesel 0281 207-2212 Krefeld 02151
86-2535 oder 86-2554
An den Grundschulen
ist die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse bereits
seit dem 02.02.2026 möglich. Zu Fragen aus den
Schulformen Grundschule, Hauptschule und
Förderschule ist das Zeugnistelefon der
Bezirksregierung bei den jeweiligen Schulämtern
der zehn kreisfreien Städte sowie der fünf
Kreise im Regierungsbezirk Düsseldorf
eingerichtet.
Geänderte
Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Moers an
Karneval
An den närrischen Tagen gelten bei der Stadt
Moers besondere Öffnungszeiten. Altweiber
(Donnerstag, 12. Februar) und Rosenmontag (16.
Februar) sind die Stadtverwaltung, der
Bürgerservice, die Geschäftsstelle der vhs und
die Sozialraumteams jeweils bis 12 Uhr geöffnet.

Das Grafschafter Museum und das Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt sind
an Altweiber wie gewohnt bis 18 Uhr für
Besucherinnen und Besucher da, die Bibliothek
von 10.30 bis 13 Uhr (Open Library: 13 bis 22
Uhr). Die Zweigstelle Kapellen steht an diesem
Tag bis 18 Uhr zur Verfügung, die Moerser
Musikschule bis 17 Uhr, Rosenmontag bis 13 Uhr
(Unterricht findet nicht statt).
Das
Grafschafter Museum und das Haus der
Demokratiegeschichte bleiben Rosenmontag
geschlossen. Schließungen aufgrund des
Nelkensamstagszuges am Samstag, 14. Februar:
Bürgerservice, Bibliothek (inklusive
Außenrückgabe), Museen und alle anderen
städtischen Einrichtungen.
Moers: Parkplätze in Meerbeck kurzzeitig
gesperrt Mehr Grün für die
Barbarastraße in Meerbeck. Ab Montag, 9.
Februar, werden an der Barbarastraße neue Bäume
und Sträucher gepflanzt. Dadurch fallen
kurzzeitig die dortigen Stellplätze weg.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Hebräisch, Latein und die Geschichte Siziliens
Wenn am 17. Februar das neue
Semester der vhs Moers – Kamp-Lintfort beginnt,
ist das gleichzeitig der Startschuss für
verschiedene neue Fremdsprachenkurse. Für
Personen ohne Vorkenntnisse ist ‚Neu-Hebräisch‘
gedacht, der ab Montag, 23. Februar, läuft und
die Sprache des modernen Israel vermittelt. Er
findet jeweils montags ab 17.15 Uhr insgesamt 12
-mal in Kamp-Lintfort statt.
An Eltern,
deren Kinder Latein an einer weiterführenden
Schule lernen, richtet sich der Kurs ‚Latein für
Eltern‘. Ab Freitag, 20. Februar, insgesamt
15-mal, jeweils ab 9.30 Uhr können Eltern die
notwendigen Grundkenntnisse für die
Hausaufgabenbetreuung in Latein erwerben. An
ein älteres Publikum wendet sich ein weiterer
Lateinkurs: ‚Endlich Zeit für Latein‘.
Aufgrund ihrer klaren, logischen Struktur eignet
sich diese Sprache hervorragend als
‚Gehirnjogging‘ und kann helfen, kognitive
Fähigkeiten zu trainieren und zu erhalten.
Dieses Angebot startet ebenfalls am Freitag, 20.
Februar, und findet 15-mal in Moers ab 11.15 Uhr
statt. Vorkenntnisse sind auch hier nicht
erforderlich. Ergänzt werden die Lateinkurse
durch das Online-Seminar ‚Sizilien: Geschichte,
Kunst, Literatur und Traditionen‘, das die
faszinierende und ereignisreiche Geschichte der
Insel veranschaulicht.
Beginn ist am
Montag, 1. Juni, um 18 Uhr. Es findet insgesamt
10-mal statt. Anmeldungen für die Kurse sind
telefonisch unter 0 28 41/ 201 565 sowie online
unter www.vhs-moers.de möglich.
Bei der Anmeldung werden die Zugangsdaten für
das Online-Seminar zur Verfügung gestellt.
Wesel: Terminverschiebung zum Jürgen
B. Hausmanns Auftritt!
Terminverschiebung! Jürgen B. Hausmann muss aus
gesundheitlichen Gründen etwas kürzertreten und
einige Veranstaltungen verschieben. Das
betrifft auch seinen Auftritt in Wesel am Fr.
17.04.26. Glücklicherweise konnten bereits
Nachholtermine gefunden werden.

Jürgen B. Hausmann wird seinen Auftritt in
Wesel, Städtisches Bühnenhaus am So. 29.11.26
nachholen. Die Tickets für die ursprünglichen
Termine bleiben selbstverständlich gültig.
Ansonsten können sie an der Vorverkaufsstelle,
bei der sie gekauft wurden, zurückgegeben
werden. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und
wünschen Jürgen alles Gute!
Fahrrad im Winter
tabu? Gazelle nimmt 3 Mythen unter die Lupe
Zu rutschig, zu dunkel, zu kalt – die Liste der
Ausreden für Radfahrer im Winter ist lang. Wenn
die Temperaturen sinken und die Tage kürzer
werden, lassen viele ihr Fahrrad in der Garage
stehen. Dabei lohnt sich der Blick hinter die
gängigsten Vorurteile. Bikes im Winter sind weit
weniger problematisch als oft angenommen.
Gazelle hat sich typische Mythen rund um das
Winterradeln genauer angesehen.

© Gazelle
Mythos 1: „Es ist
viel zu glatt zum Radfahren“ Die Angst vor
Stürzen auf glatten Straßen ist ein häufiger
Grund, das Rad im Winter stehen zu lassen.
Tatsächlich erfordern vereiste Fahrbahnen eine
angepasste Fahrweise: langsamer fahren,
vorausschauend agieren und besondere Vorsicht in
Kurven sowie beim Bremsen. Winterreifen mit
größerer Profiltiefe bieten deutlich mehr Grip
auf nassen und verschneiten Untergründen. Wer
diese Punkte beachtet, kann auch bei
winterlichen Bedingungen sicher unterwegs sein.
Mythos 2: „In der Dunkelheit sieht mich eh
keiner“ Schlechte Sichtverhältnisse in der
dunklen Jahreszeit sind eine berechtigte Sorge,
aber kein unüberwindbares Hindernis. Eine
angemessene Fahrradbeleuchtung ist ohnehin
Pflicht und sorgt für ausreichende Sichtbarkeit
im Straßenverkehr. Helle oder reflektierende
Kleidung hebt Radfahrer deutlich von der
Umgebung ab. So machen sie sich im
Straßenverkehr gut erkennbar.
Mythos 3:
„Mein Fahrrad geht bei den Temperaturen kaputt“
Schmutz, Nässe und Streusalz setzen einem
Fahrrad im Winter stärker zu als in anderen
Jahreszeiten. Das bedeutet aber nicht, dass das
Rad die frostigen Temperaturen im Keller
verbringen muss. Wenn Fahrradfahrer ihr Bike
trocken lagern und schützen, haben sie bereits
einen wichtigen Schritt getan. Die Kette sollte
häufiger gereinigt und mit Öl für nasse
Bedingungen behandelt werden. Gelenke und Lager
benötigen Pflege und regelmäßiges Fetten. Mit
einer intensiveren Wartung bleibt das Rad auch
im Winter funktionsfähig.
Warum
Winterradeln sich lohnt Auch in der kalten
Jahreszeit gibt es viele gute Gründe, aufs Rad
zu steigen. Wer radelt, spart Geld, bleibt fit
und stärkt das Immunsystem durch Bewegung an der
frischen Luft. Gerade im Winter sorgt das
Radfahren für einen willkommenen Ausgleich zum
Alltag und hebt die Stimmung. Mit der richtigen
Ausrüstung und etwas Pflege ist das Fahrrad auch
bei Frost ein zuverlässiger Begleiter. Wer sich
auf winterliche Fahrten einlässt, entdeckt neue
Seiten am Radfahren und erlebt, wie viel Freude
Touren durch verschneite Landschaften machen.
Fehlt noch das passende Rad? Dann lohnt sich
ein Besuch im Gazelle Testcenter: Hier können
Sie ohne Anmeldung und kostenfrei viele Modelle
ausprobieren. So steht dem Winterradeln nichts
mehr im Weg!
Liebeserklärung per
Briefmarke - Kinderbuchklassiker „Weißt du
eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ von Sam
McBratney Der Kinderbuchklassiker
wird zur Marke Sonderbriefmarke ab 5. Februar in
Postfilialen und online erhältlich Bonn, 3.
Februar 2026: „Weißt du eigentlich, wie lieb ich
dich hab?“ ist ein Kinderbuchklassiker, der
jetzt auch zur Marke wird: Die Deutsche Post
ehrt den internationalen Bestseller des irischen
Autors Sam McBratney mit einer Sonderbriefmarke.

Diese hat den Portowert 95 Cent und ist ab
dem 5. Februar in einer Auflage von 1,3
Millionen Stück in Postfilialen, im Online-Shop
oder telefonisch beim Bestellservice der
Deutschen Post erhältlich. Offizieller
Herausgeber der Briefmarke ist das
Bundesministerium der Finanzen, entworfen hat
sie Chayenn Gutowski, Briefmarken-Designerin der
Deutschen Post.
Übersetzt in 57
Sprachen, wurde das Kinderbuch bereits über 61
Millionen Mal verkauft. Es ist eine Geschichte,
die Herzen berührt und Generationen verbindet.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der kleine
Hase, der dem großen Hasen zeigen möchte, wie
sehr er ihn lieb hat. Doch wie lässt sich Liebe
messen? In der kindlichen Vorstellung des
kleinen Hasen ganz einfach: mit ausgestreckten
Armen, mit Sprüngen, mit Höhen und Weiten.
Der große Hase nimmt diese Maße liebevoll
auf und übertrifft sie stets – nicht aus
Konkurrenz, sondern aus tiefer Zuneigung. Als
der kleine Hase schließlich sagt: »Ich hab dich
lieb bis zum Mond«, antwortet der große: »Bis
zum Mond – und wieder zurück.«
Ein Satz,
der die Unermesslichkeit der Liebe auf den Punkt
bringt. Das Buch erschien 1994 in Großbritannien
und wurde binnen kurzer Zeit zu einem
Welterfolg. Bebildert hat den Text die englische
Illustratorin Anita Jeram, deren kindgerechte
Aquarelle den Figuren eine besondere Wärme
verleihen.
Parent’sDay - Mein
Kind kann: Eltern als Berufswahlcoach
IHKs informieren bei kostenfreiem
Webinar über Berufseinstieg und Karrierechancen
mit dualer Ausbildung Welche Perspektiven
hat mein Kind mit einer beruflichen Ausbildung?
Antworten darauf gibt ein kostenfreies Webinar,
mit dem sich die Industrie- und Handelskammern
(IHKs) am5. Februar 2026 von 17:00 bis 18:30 Uhr
an Eltern von Schülern aller Schulformen
richten.
Unter dem Titel „Parents‘Day –
Mein Kind kann“ vermitteln Ausbildungsexperten
von Unternehmen, den IHKs und der Arbeitsagentur
Wissenswertes rund um den Berufseinstieg mit
einer dualen Ausbildung und einem dualen
Studium. „Aus Umfragen wissen wir, dass die
Mehrheit der jungen Menschen bei der Berufswahl
auf die Beratung innerhalb der Familie setzen.
Wir bieten den Eltern Informationen und
Hilfestellungen, um sie für diese
verantwortungsvolle Aufgabe zu rüsten“, sagt
Jana Heiberger, Referatsleiterin
Berufsorientierung der Deutschen Industrie- und
Handelskammer (DIHK).
Auf dem Programm
des Webinars stehen Impulse zur Berufswahl,
Beratungs- und Unterstützungsangebote zur
beruflichen Orientierung und einer dualen
Ausbildung, sowie Tipps zu den ersten Schritten
im Berufsleben. Weitere Themen sind die
Möglichkeiten einer Karriere mit Lehre sowie
einem dualen Studium, für Studienzweifler oder
Auslandsaufenthalte in der Ausbildung. „Gut
ausgebildete Fachkräfte sind bei den Unternehmen
mehr denn je gefragt“, sagt Heiberger.
Oft aber rieten Eltern ihren Kindern zu einem
Studium, weil sie dort die vermeintlich besten
Zukunftschancen sähen – ein Irrglaube, so die
Ausbildungsexpertin: „Aktuelle Studien zeigen,
dass das durchschnittliche Lebenseinkommen eines
Arbeitnehmers, der seine Karriere mit einer
Ausbildung gestartet hat und sich zum Beispiel
zum Techniker oder Meister weiterbildet,
vergleichbar ist mit dem eines Akademikers.
Und 2 die mehr als 250 Berufe im IHK-Bereich
bieten jede Menge Potenzial, einen Beruf zu
finden, der zu den eigenen Stärken, Wünschen und
Voraussetzungen passt.“ Das Webinar „Parents‘Day
– Werden Sie Berufswahlcoach für Ihr Kind“
richtet sich insbesondere an Eltern von
Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 8.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung
ist erforderlich
https://event.dihk.de/parentsday Fragen zu dem
Webinar beantwortet Jana Heiberger unter Tel.
030- 20308-2513,
heiberger.jana@dihk.de
Bethanien Moers: Multiprofessionelle
Weiterbildung „Palliative Care“ ab März 2026 -
Noch freie Plätze für externe Interessierte
In Zusammenarbeit mit der
Palliativakademie Rheinland bietet die Stiftung
Bethanien Moers ab März 2026 die
multiprofessionelle Weiterbildung „Palliative
Care“, die von der Deutschen Gesellschaft für
Palliativmedizin (DGP) anerkannt ist, für eigene
Mitarbeiter:innen und auch für externe
Interessierte an. „Neun freie Plätze haben wir
noch zu vergeben“, so die Verantwortlichen.
Der von der zertifizierten Kursleiterin
Palliative Care (DGP) Ute Pelzer geleitete Kurs
vermittelt den Teilnehmer:innen das notwendige
Wissen, um schwerstkranke und sterbende Menschen
sowie ihre An- und Zugehörigen würdevoll zu
unterstützen und zu begleiten. Im Mittelpunkt
des Handelns steht dabei die Zusammenarbeit im
multiprofessionellen Team, um die größtmögliche
Lebensqualität für den bzw. die
Pflegeempfänger:in zu erreichen.
Ziel
sei es, so Tanja Meissner, Leitung des
Seniorenstifts Bethanien und Palliative Care
Fachkraft, dass die Teilnehmer:innen
grundlegende Kompetenzen über die
Kernbestandteile der Palliative Care erlangten.
Außerdem setzten sie sich mit fachtheoretischem
Wissen auseinander und könnten dieses so auf die
Palliativversorgung im eigenen Tätigkeitsbereich
übertragen. Weitere Inhalte seien etwa:
Schmerztherapie, naturheilkundliche Medizin,
Pflege am Lebensende, rechtliche Grundlagen und
ethisches Handeln.
Wann, wo und wer
Die Weiterbildung findet im Rahmen von vier
Modulen an folgenden Terminen statt: Modul 1 16.
bis 20. März 2026 | Modul 2 15. bis 19. Juni
2026, (Veranstaltungsort jeweils: Bethanien
Akademie, Bethanienstraße 15, 47441 Moers),
Modul 3 14. bis 18. September 2026 | Modul 4 09.
bis 13. November 2026 (Veranstaltungsort
jeweils: Seniorenstift Bethanien, Wittfeldstraße
31, 47441 Moers).
Zielgruppe für die
multiprofessionelle Weiterbildung sind neben
Pflegefachkräften und Pflegefachassistenzen,
Mitarbeiter:innen des Sozialen Dienstes. Die
Kosten für die Weiterbildung belaufen sich auf
2.400 Euro je Teilnehmer:in. Anmeldung Eine
Anmeldung ist per E-Mail an
akademie@bethanienmoers.de oder telefonisch
unter +49 (0) 2841 200-2406 möglich.
Für
diese werden unter anderem folgende Unterlagen
benötigt: tabellarischer Lebenslauf, aktuelle
Kontaktdaten (Adresse, E-Mail-Adresse,
Telefonnummer) und die Erlaubnis zum Führen der
Berufsbezeichnung. Verstärkter Bedarf an
speziell ausgebildetem Personal
Tanja
Meissner betont: „In den letzten Jahren stellen
wir etwa in unserem Seniorenstift Bethanien
vermehrt eine Zunahme von Bewohnerinnen und
Bewohnern fest, die mit einer palliativen
Diagnose zu uns kommen. Hier trifft dann oftmals
eins auf das andere – hochaltrige Menschen in
Kombination mit einer palliativen Diagnose, wie
etwa Krebs, einer Herzinsuffizienz oder COPD.
Das ist eine besondere Herausforderung und eine
Aufgabe, der wir umfassend gerecht werden
möchten.
Die Betreuung dieser Menschen gestaltet sich
anders. Hierzu wird weiteres speziell
ausgebildetes Personal benötigt, das wir mit der
multiprofessionellen Weiterbildung generieren
wollen. Denn bei der palliativen Arbeit geht es
um Haltung. Diese kann man erwerben, anhand
einer Weiterbildung. Es ist aber auch etwas, das
man in sich tragen muss.“
Kurlseiterin
Ute Pelzer erklärt: „Für die multiprofessionelle
Weiterbildung bringe ich ebenso ein
multiprofessionelles Team mit. Pfarrer,
Ärztinnen und Ärzte, Schmerztherapeutinnen und
-therapeuten oder Palliativmedizinerinnen und
-mediziner – also ein ganzes Netzwerk, das eine
sehr gute Expertise hat. Sie kommen aus der
Basis und bringen entsprechende Fallbeispiele
mit.“
„Ich bin froh, dass wir diese
Weiterbildung nun anbieten können. Wir werden
von insgesamt 25 Plätzen einige intern vergeben,
um unserem Personal im Krankenhaus und
Seniorenstift die Möglichkeit zu geben, sich
entsprechend weiterzubilden und uns für die
besondere Situation, die die Betreuung der
Betroffenen erfordert, gut aufzustellen.
Neun weitere Plätze möchten wir gerne externen
Interessierten anbieten. Wir versprechen uns
davon einen sichereren Umgang der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit diversen
palliativen Krankheitsbildern und natürlich für
die betroffenen Pflegeempfängerinnen und
-empfänger einen adäquaten Umgang mit ihnen“,
fasst Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung
Bethanien zusammen.

Tanja Meissner, Leitung des Seniorenstifts
Bethanien, Kursleiterin Ute Pelzer und Dr. Ralf
Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien, freuen
sich, die Multiprofessionelle Weiterbildung
„Palliative Care“ ab März anbieten zu können.
Wesel: Ehemalige
Bundestagspräsidentin und Eselordenträgerin
Prof. Dr. Rita Süssmuth verstorben
Die ehemalige Bundestagspräsidentin und
Bundesministerin Prof. Dr. Rita Süssmuth ist im
Alter von 88 Jahren verstorben. Über viele
Jahrzehnte hinweg prägte sie die deutsche
Politik in führenden Funktionen. Besonders ihr
Einsatz für Gleichberechtigung,
gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale
Verantwortung brachte ihr große Anerkennung –
weit über Parteigrenzen hinaus.

Eselordenträgerin 1987 Prof. Dr. Rita Süßmuth
Fotograf: Ekkehard Malz, Wesel
Rita
Süssmuth erhielt im Jahr 1987 als damalige
Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und
Gesundheit den Eselorden der Stadt Wesel.
Bürgermeister Rainer Benien würdigt sie als
herausragende Persönlichkeit: „Rita Süssmuth war
für viele Menschen ein Vorbild. Sie hat sich
stets mit Überzeugung und Rückgrat für die
Belange der Menschen eingesetzt – auch dann,
wenn sie dabei auf Widerstand stieß, selbst aus
den eigenen Reihen. Ihr Wirken inspiriert und
bleibt bewundernswert. Wir trauern um einen
großartigen Menschen und eine ehemalige Trägerin
des Eselordens der Stadt Wesel.“
Von
1987 bis 2002 gehörte Rita Süssmuth dem
Deutschen Bundestag an, von 1988 bis 1998 als
Bundestagspräsidentin. Bereits 1985 berief
Bundeskanzler Helmut Kohl sie zur
Bundesministerin für Jugend, Familie und
Gesundheit. Ein Jahr später übernahm sie
zusätzlich das neu geschaffene Amt der
Bundesministerin für Frauen und wurde damit die
erste Frauenministerin der Bundesrepublik
Deutschland.
Rita Süssmuth setzte sich
immer wieder auch gegen konservative Widerstände
durch, insbesondere bei gesellschaftspolitischen
Themen. So engagierte sie sich für die
Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe und
unterstützte 1992 die Reform des Paragrafen 218
mit einer Fristenlösung und Beratungspflicht.
Dafür wurde sie teils scharf kritisiert, vor
allem aus kirchlichen Kreisen. Ebenso setzte sie
sich früh und entschieden für Menschen mit HIV
und Aids ein und etablierte den Leitgedanken
„Prävention statt Ausgrenzung“.
Wesel: Landeszentrale für politische Bildung
stellt den 3. Demokratiebericht in der vhs vor
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck
lädt alle Interessierten zu einer hochaktuellen
Abendveranstaltung ein: „Das Demokratieparadoxon
und der 3.Demokratiebericht – wenn
Heilsversprechen auf fruchtbaren Boden beim
Wähler fallen“. Der Vortrag der Landeszentrale
für politische Bildung findet am Dienstag, 10.
Februar, von 18 bis 20 Uhr im Vortragssaal der
vhs in Wesel, Ritterstraße 10-14, statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. In vielen demokratischen
Gesellschaften – auch in Deutschland – sorgen
die stetigen Wahlerfolge politischer Parteien am
linken und rechten Spektrum für zunehmende
Verunsicherung. Lange galten entsprechende
Wählerhaltungen als vereinzelte Ausnahmen.
Doch der dritte Demokratiebericht der
Landeszentrale für politische Bildung sowie
aktuelle wissenschaftliche Studien zeichnen ein
anderes Bild: Diese Einstellungen sind tief in
bestimmten sozialen, kulturellen und politischen
Faktoren verwurzelt und bestehen seit langer
Zeit. Der Vortrag beleuchtet diese Hintergründe
fundiert und verständlich.
Neben der
Vorstellung der zentralen Ergebnisse des
aktuellen Demokratieberichts werden auch
gesellschaftliche Entwicklungen, politische
Deutungsmuster sowie mögliche Lösungsansätze
diskutiert. Ziel ist es, ein besseres
Verständnis dafür zu bekommen, warum
populistische Heilsversprechen bei vielen
Wählerinnen und Wählern auf fruchtbaren Boden
fallen und was dies für die Zukunft unserer
Demokratie bedeutet.
Wesel: John
Richter gewinnt den Kreisentscheid Wesel-Nord
beim Vorlesewettbewerb 2025/2026
Die Jury hat entschieden: John Richter von der
Gustav-Heinemann-Realschule Dinslaken ist der
beste Vorleser im Kreis Wesel-Nord. Er
überzeugte sowohl mit dem mitgebrachten Buch
„Der war‘s“ von Juli Zeh als auch in der zweiten
Runde bei einem unbekannten Text und wird nun im
April auf Bezirksebene weiter um die Wette
lesen.

John Richter, Sieger des Wettbewerbs
Der
Regionalentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des
Deutschen Buchhandels wurde von der
Stadtbücherei Wesel organisiert. Nach einer
Begrüßung durch Rainer Benien, Bürgermeister der
Stadt Wesel, konnten die 13 Schulsieger*innen
des Kreises Wesel-Nord in zwei Runden ihr
Lesekönnen miteinander messen.
Während
in der ersten Runde ein Text aus einem
selbstgewählten Buch vorgelesen wurde, stand in
der zweiten Runde mit dem Buch „Rocky Winterfeld
– Ziemlich neben der Spur“ von Marie Hüttner ein
fremder Text an. Doch auch diesen meisterten die
Vorleser*innen sehr gut und erschwerten so die
Entscheidung der Jury. Diese bestand aus Helmut
Kettner (Vorlesepate der Stadtbücherei Wesel),
Sandra Berensmeier (Kulturverwaltung der Stadt
Wesel), Theresa Welsing (Kinder- und
Jugendförderung der Stadt Wesel) und Martha
Schönhoff (Siegerin des Kreisentscheids 2025).
Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine
Urkunde und eine Sonderauflage von „Rocky
Winterfeld – Ziemlich neben der Spur“ von Marie
Hüttner. So können sie nach dem Wettbewerb
direkt weiterlesen, was es mit den
geheimnisvollen Briefen auf sich hat, die Rocky
erhält. Der Sieger John Richter darf sich
zusätzlich noch über ein zweites Buch („Das
kleine Haus am Fluss“ von Selma Noort) freuen,
was sicher die Wartezeit bis zur nächsten Etappe
des Wettbewerbs verkürzt.
Der seit 1959
stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der
größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. Er wird
von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung
des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
veranstaltet und steht unter der
Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Der
Wettbewerb soll die Begeisterung für Bücher in
die Öffentlichkeit tragen, Freude am Lesen
wecken und die Lesekompetenz von Kindern
stärken. Unterstützt wird die Aktion auch in
diesem Jahr durch vier Sparda-Regionalbanken.
Aktuelles zum 67. Vorlesewettbewerb sowie alle
Informationen, Termine und Teilnehmerschulen
sind auf www.vorlesewettbewerb.de zu
finden.
48. Eselordenverleihung
in Wesel am 15. Februar 2026 – Bernd Stelter
wird ausgezeichnet Zum 28. Mal
leitet Ulla Hornemann, Präsidentin des
Närrischen Parlaments, die traditionsreiche
Karnevalsveranstaltung. In diesem Jahr ist die
Eselordenverleihung bereits restlos ausgebucht.
„Das ist meine erste Eselordenverleihung als
Bürgermeister und ich freue mich sehr darauf
Bernd Stelter den Eselorden zu verleihen“, freut
sich Bürgermeister Rainer Benien.

WeselMarketing Geschäftsführerin Dagmar van der
Linden (rechts) präsentiert gemeinsam mit
Bürgermeister Rainer Benien und Präsidentin des
Närrischen Parlaments Ulla Hornemann das
Programm der diesjährigen Eselordenverleihung.
Am 15. Februar 2026 findet die 48.
Eselordenverleihung in Wesel statt.
Die
Ursprünge der Eselordenverleihung reichen bis
ins Jahr 1972 zurück. Damals rief Wilhelm
Schulte-Mattler den Eselorden ins Leben. Seitdem
wurden durch das Närrische Parlament und die
Stadt Wesel zahlreiche prominente
Persönlichkeiten ausgezeichnet, darunter
Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer, Kabarettist
Ludger Stratmann und Comedian Abdelkarim.
Im vergangenen Jahr erhielt die Band Rebel
Tell den Eselorden. Das Närrische Parlament
besteht ausschließlich aus Ratsmitgliedern und
umfasst gemeinsam mit Präsidentin Ulla Hornemann
insgesamt elf Personen. „Es ist immer wieder ein
großartiges Erlebnis, den Weseler Karneval in
diesem festlichen Rahmen zu feiern und neue
Ordensträger zu ehren“, betont Ulla Hornemann.
„Besonders stolz bin ich auf die bunte
Mischung von lokalen und überregionalen
Akteuren.“ Ein Höhepunkt des Programms ist der
Auftritt der Band Knallblech. Unter dem Motto
„Brassband meets DJ“ stehen zehn Bläser und ein
DJ gemeinsam auf der Bühne und sorgen für
Partystimmung. Die aktuelle Tour der Band mit
zehn Terminen ist bereits komplett ausverkauft,
weshalb zusätzliche Konzerte angesetzt wurden.
„Wir freuen uns riesig, Knallblech bei
der ausgebuchten Eselordenverleihung dabei zu
haben“, so Dagmar van der Linden,
Geschäftsführerin von WeselMarketing. Neu in
diesem Jahr ist eine DJ-Party im Anschluss an
die Verleihung. Zeltwirt Andreas Neuenhoff lädt
gemeinsam mit DJ Serodopa ins Weseler Rheinzelt
an der Rheinpromenade ein.
Alle Gäste
sind willkommen, nach der Verleihung weiter zu
feiern und das Tanzbein zu schwingen. Ab circa
14.45 Uhr ist auch ein Besuch der Party ohne
vorherige Teilnahme an der Verleihung möglich.
Der Eintritt ist frei, gefeiert wird bis etwa
19.30 Uhr. Andreas Neuenhoff führt zudem das
erfolgreiche Konzept aus dem vergangenen Jahr
fort. Die Getränkepreise bleiben weitgehend
stabil. So wird unter anderem ein 10-Liter-Fass
Stauder Bier für 115 Euro inklusive 1 Liter
Sprite, Fanta oder Cola angeboten.
Im
Vergleich zum Einzelkauf ergibt sich eine
Ersparnis von rund 20 Euro. Wasser kostet 3 Euro
pro 0,25 Liter, Softdrinks 3,50 Euro pro 0,33
Liter. Das Mitbringen eigener Getränke ist nicht
gestattet. Ein Imbisswagen sorgt für das
leibliche Wohl. Der Einlass zur Veranstaltung
beginnt um 9.30 Uhr, die Verleihung startet um
10.30 Uhr. Der Zutritt ist ausschließlich mit
vorheriger Platzreservierung möglich. Gäste
werden gebeten, ihren QR-Code digital oder in
ausgedruckter Form mitzubringen, um einen
reibungslosen Einlass zu gewährleisten.
Für Besucherinnen und Besucher stehen
verschiedene Parkmöglichkeiten zur Verfügung,
darunter das Parkhaus an der Karl-Jatho-Straße
sowie der Parkplatz an der Rheinpromenade (Ecke
Fischertorstraße). Alternativ ist die Anreise
mit dem Fahrrad oder mit der Buslinie 78
möglich. Auszüge aus dem Programm: Um 10.30 Uhr
begrüßt der Herold die Weseler Jecken.
Mit dem Einmarsch des Närrischen Parlaments, dem
Weseler Prinzenpaar sowie dem Kinderprinzenpaar
wird die Sitzung durch Präsidentin Ulla
Hornemann feierlich eröffnet. Bereits zu Beginn
erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches
Programm mit den Sternschnuppen Kolping sowie
weiteren Karnevalsakteure. Dazu zählen unter
anderem die Vesalia Red Star sowie Parodistin
Susan Kent, die für beste Unterhaltung sorgen
werden.
Gegen Mittag erreicht die
Veranstaltung ihren Höhepunkt mit dem
feierlichen Einzug des Eselordenträgers Bernd
Stelter. Begleitet von den Schill’schen
Offizieren erfolgt die Laudatio durch Rainer
Benien sowie die anschließende Erwiderung des
Preisträgers. Natürlich wird auch Bernd Stelter
– wie alle Eselordenträger vor ihm – sein Können
auf der Bühne unter Beweis stellen. Ein
besonderes Highlight sind in diesem Jahr die
Kölner Rheinveilchen.
Das Tanzkorps
steht seit Jahrzehnten für höchste Präzision,
traditionelle Tänze und moderne Choreografien
zugleich. Mit beeindruckender Akrobatik,
synchronen Figuren und farbenfrohen Kostümen
begeistern die Rheinveilchen nicht nur das
Publikum in Köln, sondern auch auf zahlreichen
Auftritten deutschlandweit. Jede Session
meistern die Tänzer:innen anspruchsvolle
Einlagen mit höchstem Engagement und bringen so
die Freude am Karneval auf die Bühne.
Im
weiteren Verlauf dürfen sich die Besucherinnen
und Besucher auf die Prinzengarde der Stadt
Wesel sowie weitere karnevalistische
Programmpunkte freuen. Auch die
Stadtordenverleihung ist ein fester Bestandteil
des Programms. Zum Abschluss der
Eselordenverleihung sorgt die Musikgruppe
Knallblech noch einmal für beste Stimmung, bevor
das Närrische Parlament traditionell auszieht
und dann Platz macht für die Party mit dem DJ.
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Kleve:
Künstlerinnengespräch mit Pia Fries im MKK
Am Freitag, den 6. Februar 2026, ist Pia
Fries im Museum Kurhaus Kleve zu Gast. Zusammen
mit Harald Kunde und Susanne Figner spricht sie
über ihre Werke in der aktuellen
Sammlungspräsentation „More Than Ever! The
Collection“, über ihre malerische Praxis und
historischen Bezüge.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Pia Fries
ist eine international tätige Künstlerin, die
seit den 1980er Jahren in Düsseldorf wohnt.
Kennzeichnend für ihr Werk ist ein haptischer
Farbauftrag: sie verreibt und verwischt die
Farbe auf der Leinwand, trägt sie direkt aus der
Tube auf oder kratzt sie bisweilen wieder
strukturiert von der Leinwand ab.
Im
Museum Kurhaus Kleve sind zurzeit zwei
Werkkomplexe der Künstlerin zu sehen: Zum einen
die 14-teilige Serie der „fahnenpapiere“, die
sich auf Hendrick Goltzius` „Die Bestrafung der
Niobe“ bezieht. Zum anderen das Diptychon
„nemen“ und „justis“, das sich mit den „Vier
Himmelsstürmern“ von Goltzius auseinandersetzt.
In beiden Arbeiten verwendet Fries
sowohl Siebdruck als auch malerische Elemente,
mit welchen sie formale und inhaltliche Akzente
setzt. Das Künstlerinnengespräch ist frei, es
muss nur der Museumseintritt entrichtet werden.
Das Gespräch mit Pia Fries findet im Rahmen des
Langen Freitags statt, an dem das Museum bis 20
Uhr geöffnet ist.
Rekordbeteiligung bei der DTZ-Prüfung an der VHS
Kleve Mit insgesamt 93
Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat die
Volkshochschule (VHS) Kleve bei der
Deutsch-Test-für-Zuwanderer-Prüfung (DTZ) am
Samstag, 31.01.2026, einen neuen Rekord
verzeichnet. So viele Menschen wie noch nie
zuvor stellten sich dort der wichtigen
Sprachprüfung.
Die DTZ-Prüfung ist ein
zentraler Bestandteil der Integrationskurse und
dient dem Nachweis von Deutschkenntnissen auf
den Niveaustufen A2 und B1. Sie spielt eine
wichtige Rolle für die gesellschaftliche und
berufliche Integration von Zugewanderten in
Deutschland. Besonders zufrieden zeigte sich die
Fachbereichsleiterin Melanie Dekker der VHS
Kleve mit dem reibungslosen Ablauf der Prüfung.
Sie lobte ausdrücklich die sorgfältige
Organisation sowie den hohen Einsatz der
Prüferinnen und Prüfer, die maßgeblich zum
erfolgreichen Verlauf beigetragen haben. Trotz
der hohen Teilnehmerzahl wurde die Prüfung
professionell und strukturiert durchgeführt. Die
VHS Kleve wertet die Rekordbeteiligung als
Bestätigung der erfolgreichen Arbeit im Bereich
der Integrations- und Sprachförderung.
Tipps für
Autofahrerinnen und Autofahrer für eine
Inspektion: Vergleichsangebote einholen
Regelmäßige Kundendienste und Inspektionen beim
Pkw sind notwendig, um die Mobilität zu sichern
und Garantieansprüche zu erhalten. Eine
Stichprobe des ADAC in Hamburg, Köln und München
hat gezeigt, dass sich ein Angebotsvergleich
lohnen kann: Insgesamt wurden 120
Kostenvoranschläge bei Markenwerkstätten von
fünf Fahrzeugherstellern (BMW, Dacia, Hyundai,
Mercedes-Benz und Volkswagen) angefragt.

©ADAC/Matthias Zimmermann
Bei den 94
eingegangenen Antworten variieren die Preise
teils deutlich. Außerdem zeigt die Stichprobe:
Wer beim Kundendienst sparen will, sollte auch
Werkstätten im Umland um ein Angebot bitten.
Werkstätten im Radius von 60 km um die drei
Großstädte veranschlagten zum Teil deutlich
niedrigere Preise als die gleichen
Markenwerkstätten in der Stadt.
Kunden konnten hier
teilweise mehrere hundert Euro sparen. Auch
zwischen Anbietern zeigen sich Unterschiede:
Besonders bei Volkswagen fielen die städtischen
Preise durchgängig höher aus. Mercedes-Benz
zeigte hingegen ein gleichmäßiges Preisniveau
über alle Standorte hinweg. Im Durchschnitt
waren die Kostenvoranschläge in Köln etwas
niedriger als in Hamburg oder München.
Die Anfragen, die vereidigte Kfz-Sachverständige
im Auftrag des ADAC stellten, zeigten, dass die
Kostenvoranschläge für Elektroautos generell
geringer ausfielen als die für vergleichbare
Verbrenner. Über alle drei Städte und ihre
Umlandgemeinden hinweg waren die Wartungskosten
für Verbrenner um mindestens ein Drittel höher
als für die vergleichbaren Stromer.
Das entspricht dem
realen Aufwand, da E-Autos insgesamt
wartungsärmer sind als Verbrenner. Sie haben
weniger mechanische Bauteile und damit weniger
Verschleißerscheinungen, denn es fehlen viele
Teile wie Motoröl, Ölfilter oder Zündkerzen, die
bei Verbrennern regelmäßig gewechselt werden
müssen. Ärgerlich für alle Autofahrerinnen und
Autofahrer: Mehr als jede fünfte Werkstatt (26
von 120) hat auf die Anfrage der ADAC Experten
nicht geantwortet – auch nicht nach mehrmaliger
Nachfrage.

In 56 Fällen erhielten die Tester einen
kalkulierten Kostenvoranschlag, davon waren nur
39 Angebote detailliert und nachvollziehbar
aufgeschlüsselt. In 38 Fällen erhielt der ADAC
lediglich Pauschalbeträge. Vor allem BMW sowie
Volkswagen legten detaillierte
Kostenvoranschläge vor. Viele Pauschalangebote
waren preislich vergleichbar, einige blieben
aber intransparent, da die Leistungen nicht im
Detail aufgelistet waren.

Nur knapp die Hälfte aller angefragten
Kostenvoranschläge war detailliert.
Auffällig war, dass bei fast der Hälfte der
Werkstätten, die eine detaillierte
Kostenaufstellung für Stromer und Verbrenner
lieferten, die kalkulierten Stundensätze für
Arbeiten an Elektrofahrzeugen höher waren als
bei Verbrennern. Im Durchschnitt betrug dieser
„Elektro-Aufschlag“ circa 17 Prozent. Der ADAC
betont, dass sich das technisch nicht begründen
lässt. Somit müssten Kundendienstkosten bei
Stromern sogar noch niedriger sein. Tipps für
Autofahrerinnen und Autofahrer für eine
Inspektion:
- Schriftlichen und
möglichst detaillierten Kostenvoranschlag
einholen; nur so lassen sich später Angebot und
Rechnung vergleichen. - Auf Transparenz
achten: Bei Unklarheiten nachfragen, um spätere
Überraschungen zu vermeiden - Kostenlimit
vereinbaren und um Rückmeldung bitten, falls
Zusatzkosten anfallen bzw. die Abweichung mehr
als zehn Prozent beträgt - Nach
Mobilitätsangeboten fragen, denn oft gibt es
einen Ersatzwagen oder ÖPNV-Tickets für die
Dauer der Inspektion

NRW: Zahl der Verurteilungen wegen
Trunkenheit im Verkehr im 20-Jahresvergleich um
rund 44 % zurückgegangen *
Überdurchschnittlicher Rückgang bei
Verurteilungen von Jugendlichen und
Heranwachsenden zwischen 2004 und 2024. *
Verurteilte erhielten 2024 mehrheitlich eine
Geldstrafe. * Mehr als 80 % der Verurteilten
waren Männer.
In den letzten 20 Jahren
ist die Zahl der Verurteilungen wegen
Trunkenheit im Verkehr deutlich zurückgegangen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, sprachen
die Gerichte im Jahr 2024 insgesamt 12.327
Verurteilungen wegen Straftaten im
Straßenverkehr in Trunkenheit – mit und ohne
Verkehrsunfall – aus. Das waren 44,3 % weniger
als im Jahr 2004, als 22.140 Personen verurteilt
worden waren.

Zum Vergleich: Die Zahl aller Verurteilungen
in NRW ist im selben Zeitraum um 30,4 %
gesunken. Rückgänge bei den Verurteilungen wegen
Trunkenheit im Verkehr waren insbesondere in den
Jahren von 2004 bis 2017 zu erkennen. Seitdem
lag die Zahl der Verurteilungen – mit Ausnahme
der Corona-Zeit – auf einem ähnlichen Niveau.
Rückgang bei Verurteilungen von Jugendlichen und
Heranwachsenden um mehr als 80 %
Überdurchschnittliche Rückgänge gab es in den
letzten 20 Jahren bei den Jugendlichen und
Heranwachsenden im Alter von 14 bis unter
21 Jahren.
Die Zahl der Verurteilungen
wegen Trunkenheit im Verkehr sank hier von 1.924
im Jahr 2004 auf 370 im Jahr 2024; dies
entspricht einem Rückgang von 80,8 %. Zum
Vergleich: Die Zahl aller Verurteilungen von
Personen unter 21 Jahren in NRW ist im selben
Zeitraum um 67,1 % gesunken.

In mehr als 9 von 10 Fällen wurde eine
Geldstrafe verhängt Nach allgemeinem
Strafrecht, das für Erwachsene angewendet werden
muss und für Heranwachsende angewendet werden
kann, gab es im Jahr 2024 insgesamt 12.060
Verurteilungen. In 384 Fällen wurde die
Freiheitsstrafe als Strafe festgesetzt, dies
entspricht einem Anteil von 3,2 %. Es wurden 318
dieser Fälle zur Bewährung ausgesetzt.
Bei 11.676 Verurteilungen, d. h. in 96,8 % der
Fälle, wurde eine Geldstrafe ausgesprochen. Die
übrigen 267 Personen wurden nach
Jugendstrafrecht verurteilt. Neben der
Hauptstrafe kann das Gericht auch eine
sogenannte Nebenstrafe aussprechen. Das kann
z. B. ein Fahrverbot bzw. die Entziehung der
Fahrerlaubnis sein. Im Jahr 2024 wurde die
Nebenstrafe Fahrverbot bei 653 Verurteilungen
nach allgemeinem Strafrecht und damit in 5,4 %
der Fälle als Nebenstrafe mitauferlegt.
2024 waren mehr als 80 % der Verurteilten
männlich Der Anteil der Männer, die im Jahr
2024 wegen Trunkenheit im Verkehr verurteilt
wurden, lag mit 83,5 % deutlich höher als der
Anteil der Frauen mit 16,5 %. Ein ähnliches
Geschlechterverhältnis hatte es auch in den
vergangenen 20 Jahren gegeben. Im Jahr 2004
waren 87,5 % der verurteilten Personen männlich
und 12,5 % weiblich gewesen.
Moers: Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck lädt zum Flick-Café
In gemütlicher Atmosphäre können die
Besucherinnen und Besucher unter fachkundiger
Anleitung einer ehrenamtlichen Expertin
beschädigte Kleidungsstücke retten, verschönern
und ihnen neuen Charme verleihen. Außerdem
besteht bei Getränken und Keksen Gelegenheit für
nette Gespräche – über nachhaltige Mode,
kreative Ideen und über Neuigkeiten aus dem
Stadtteil.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für
Getränke und Knabbereien sorgt das Team des
Stadtteilbüros Neu_Meerbeck. Rückfragen und
weitere Informationen beim Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, Telefon 0 28
41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 03.02.2026 - 14:30
Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. Bismarckstraße 43b,
47443 Moers.
Ehrenamt bewegt:
Info-Vormittag im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Verantwortung
übernehmen, Kontakte knüpfen und das eigene
Viertel mitgestalten – ehrenamtliches Engagement
hat viele Gesichter. Wer sich einbringen möchte,
aber noch nicht genau weiß, wie und wo, ist am
Mittwoch, 4. Februar, im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck richtig.

Zwischen 10 und 12 Uhr berät dort die
Freiwilligenzentrale Moers der Grafschafter
Diakonie rund um das Thema Ehrenamt. Ob
Nachbarschaftshilfe, Unterstützung bei
Stadtteilprojekten oder kreatives Mitwirken im
Quartier – die Freiwilligenzentrale zeigt
vielfältige Möglichkeiten auf, aktiv zu werden.
Interessierte erfahren, wo ihre Erfahrungen,
Ideen und Talente gebraucht werden, und erhalten
Anregungen, wie Engagement ganz individuell
aussehen kann.
Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich – einfach vorbeischauen und sich
inspirieren lassen. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Informationen und Anmeldungen sind
beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck möglich (Telefon
0 28 41 / 201 - 530, Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de).
Veranstaltungsdatum 04.02.2026 - 10:00
Uhr - 12:00 Uhr.V eranstaltungsort Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, 47443 Moers.
Quiz
Die 3 besten Teams
werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt. Pro
Team können maximal 6 Teilnehmende antreten, die
Startgebühr beträgt pro Person 4 Euro. Anmelden
könnt ihr euch dienstags bis samstags ab 18 Uhr.
Entweder vor Ort bei den Kellnern/Kellnerinnen
selbst oder ihr ruft kurz an (0 28 41 / 1 69 25
78). Veranstaltungsdatum 04.02.2026 -
19:30 Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Listening Session mit Evi Filippou &
Ultan O'Brien
Welche Sounds haben euch gepackt? Welche
Künstlerinnen und Künstler oder Songs haben
etwas ausgelöst – einen Richtungswechsel, eine
neue Idee, den Mut weiterzumachen? Evi Filippou
lädt zur neuen Listening-Session-Reihe in die
Residenz ein: Zusammen mit wechselnden Gästen
wird Musik gehört, die geprägt, inspiriert oder
herausgefordert hat.

Ohne Vorträge, ohne richtig oder falsch – dafür
mit Neugier, persönlichen Geschichten und Raum
für Austausch (... und Kaffee & Kuchen!)
Gemeinsam nehmen Evi und Ultan euch mit zu ihren
musikalischen Einflüssen, Lieblingsmomenten und
Umwegen zwischen Improvisation, Komposition und
allem dazwischen. Zuhören, Fragen stellen,
Gedanken teilen – alles ist willkommen! Der
Eintritt ist frei! Veranstaltungsdatum
05.02.2026 - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Neustraße 20, 47441 Moers.
Moers: Kneipenkonzert mit Jooklo Duo
Mit dem Jooklo Duo
kehrt die italienische Saxophonistin Virginia
Genta nach ihrem Jahr als „Improviser in
Residence“ 2024 am Donnerstag, 5. Februar, nach
Moers zurück! Das Jooklo Duo ist seit über 20
Jahren auf den Bühnen der Welt unterwegs und
steht für radikale und intensive Live-Musik!

Mit ihrer offenen Art, ihrem Enthusiasmus und
musikalischem Talent überzeugte die 1984 in
Norditalien geborene Virginia Genta bereits
während ihres Gastjahres beim moers festival.
Nun macht sie im Rahmen einer kleinen Tour mit
David Vanzan am Schlagzeug erneut Halt in Moers.
Der Eintritt ist frei, ein Hut geht herum!
Veranstaltungsdatum 05.02.2026 - 20:00
Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Moers:
Herrensitzung 1. GGKG Fidelio Bei
unserer Herrensitzung feiert Mann ohne Frau in
voller Ausgelassenheit, trinkt ein Fässchen
Bier…oder auch mal zwei… und genießt die
karnevalistischen Darbietungen auf der Bühne.
Event details Veranstaltungsdatum 06.02.2026 -
18:00 Uhr - 23:00 Uhr Veranstaltungsort
Kopernikusstraße 11 47445 Moers
Moers: Song Slam
Songwriter*innen
Ein Moderator und ein Publikum – mehr braucht es
nicht für einen guten Abend. Ein gemütliches
Wohnzimmerkonzert, bei dem die Wärme
selbstgemachter Musik auf den harten Wettbewerb
des Slams trifft.

Die Regeln folgen der Tradition des Poetry Slam:
jede*r Musiker*in versucht mit
selbstgeschriebenen Liedern in begrenzter Zeit
die Herzen des Publikums zu erobern. Das
Publikum stimmt für seine Favoriten ab und
stellt sich so über mehrere Runden sein
Lieblingskonzert selbst zusammen.
Veranstaltungsdatum 06.02.2026 - 20:00
Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Moers: Wo sind
denn alle? Na, hier!
Lesung von und mit Emil
Borgeest, Leo und Olaf Meier und dem Ensemble.
Wo sind denn alle? von Leo Meier und Emil
Borgeest wird am 26. Februar 2026 am
Schlosstheater Moers uraufgeführt. In einer
Lesung werden vorab Auszüge aus der Uraufführung
und weitere Texte des Autorenduos präsentiert
und ein Einblick in die Probenarbeit gegeben.
Leo Meier wird zudem mit seinem Vater
Olaf Meier, der Leiter der Telefonseelsorge in
Duisburg, Mülheim und Oberhausen war, darüber
sprechen, was Einsamkeit von Alleinsein
unterscheidet und wie man aus der
unverschuldeten Isolation herauskommen kann. Aus
scheinbar banalen Alltagssituationen – ein
Wasserfleck, ein schweres Paket, die Sehnsucht
nach der Ferne – entfalten sich existentielle
Fragen nach Nähe, Einsamkeit und Sinn.

Hinter den unscheinbaren Dialogen offenbart sich
die Zerrissenheit der Figuren, die zwischen
Gesprächsschleifen und Schweigen nach
Orientierung suchen. Eintritt: 13,00 Euro,
ermäßigt 8.00 Euro Tickets unter 02841/8834110
oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 07.02.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 6,
47441 Moers.
Schulministerin
Feller startet Fortbildung von Lehrkräften in
Laienreanimation Schülerinnen und
Schüler der Klassen 7 bis 9 erhalten
verpflichtende Ausbildung ab kommendem Schuljahr
Schnell handeln, um Leben zu retten: Darum ging
es am Montag, 2. Februar 2026, in der
Otto-Pankok-Schule in Mülheim an der Ruhr. Etwa
150 Lehrerinnen und Lehrer beugten sich in einer
Übung über Reanimationsphantome und trainierten
die Herzdruckmassage. Die Lehrkräfte ließen sich
in Laienreanimation fortbilden, um Schülerinnen
und Schüler ab dem kommenden Schuljahr in der
neuen obligatorischen Ausbildung mit den
notwendigen Verhaltensweisen in derartigen
Ernstfällen vertraut machen zu können.
Die vertragliche Verpflichtung ist entstanden
als Kooperation von Schulministerium,
Bezirksregierungen, Vertreterinnen und
Vertretern von Stiftungen, Ärztekammern,
Hilfsorganisationen, ärztlichen Partnern und
medizinischen Fachgesellschaften. Sie sieht
erstmals die verbindliche Schulung von
Jugendlichen der Klassen sieben bis neun und
damit der Sekundarstufe I vor. Wichtig für die
Vorbereitung darauf sind die
Lehrkräftefortbildungen, die jetzt im Ruhrgebiet
starteten.
Mit dabei waren neben
Schulministerin Dorothee Feller auch Katerina
Malliou von der Björn-Steiger-Stiftung, Dr.
Sinann Al Najem von der Deutschen Herzstiftung
und Professorin Antje Gottschalk als Chefärztin
am Düsseldorfer
Florence-Nightingale-Krankenhaus. Vertreterinnen
und Vertreter der Schulsanitätsdienste des
Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter und der
Otto-Pankok-Schule sowie Jens Schuhknecht und
Ulrich Bender als Leiter der Schule waren ebenso
beteiligt.
„Bei einem
Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde –
und die richtigen Griffe von Ersthelferinnen und
Ersthelfern können Leben retten. Unser Konzept
wird dafür sorgen, dass es in den Schulen ganz
selbstverständlich wird, dass Schülerinnen und
Schüler wissen, was in solchen Momenten zu tun
ist.
Wir geben den Schulen für ihre
Ausbildungsmaßnahmen jede Unterstützung, die
notwendig ist. Ich danke allen Partnern, die
sich mit uns auf den Weg gemacht haben, um die
Ausbildung in Laienreanimation zu einem festen
Bestandteil der Ausbildung in den Schulen zu
machen. Es ist toll, dass sich – wie sich
bereits heute zeigt – so viele Lehrkräfte
schulen lassen. Ich danke auch den vielen
Schülerinnen und Schülern, welche die
Veranstaltung hier in der Otto-Pankok-Schule
mitorganisiert haben“, betonte Ministerin
Feller.
Erst kürzlich hatten sich im
Schulministerium fünf weitere Organisationen
durch Kooperationsverträge der Initiative
angeschlossen: die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Nordrhein
und die DLRG Westfalen, der Johanniter
Landesverband Nordrhein-Westfalen, der Malteser
Landesverband Nordrhein-Westfalen und die
Unfallkasse Nordrhein-Westfalen.
Weitere
Partner sind unter anderem das Aachener Institut
für Rettungsmedizin und zivile Sicherheit, die
ADAC Stiftung, die Ärztekammern Nordrhein und
Westfalen-Lippe, der Berufsverband Deutscher
Anästhesistinnen und Anästhesisten, die
Björn-Steiger-Stiftung, der BKK-Landesverband
NORDWEST, die Deutsche Gesellschaft für
Anästhesiologie und Intensivmedizin, die
Deutsche Herzstiftung, der Deutsche Rat für
Wiederbelebung, das Deutsche Rote Kreuz
(Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe),
das Deutsche Jugendrotkreuz (Landesverbände
Nordrhein und Westfalen-Lippe), das Franziskus
Hospital Bielefeld, die Stiftung
Universitätsmedizin Münster, das
Universitätsklinikum Köln und das
Universitätsklinikum Münster.
Ab dem
Schuljahr 2026/2027 sollen jede Schülerin und
jeder Schüler mindestens einmal in den Klassen
sieben, acht oder neun eine Schulung zur
Laienreanimation im Umfang von 90 Minuten
erhalten. Förderschulen und private
Ersatzschulen werden ermutigt,
Reanimationsunterricht durchzuführen.
Unterstützung erhalten die Schulen durch
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner einer
Geschäftsstelle, die bei der Bezirksregierung
Köln eingerichtet ist.
Damit das Vorhaben
flächendeckend und zuverlässig umgesetzt werden
kann, sollen alle rund 2.100 Schulen mit
Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen
spätestens im Laufe des kommenden Schuljahres
über jeweils zehn sogenannte
Reanimationsphantome sowie zwei entsprechend
geschulte Lehrkräfte verfügen. Aktuell sind
bereits mehr als 8.000 Phantome an den Schulen
vorhanden.
Der Mindeststandard für die
Schulung der Lehrkräfte wird durch
Schulungsvideos der Björn-Steiger-Stiftung und
der Deutschen Herzstiftung gewährleistet. Alle
Lehrkräfte können zudem auf ein umfassendes
Angebot an Lehrvideos und Unterrichtsmaterialien
von anderen Projektpartnern zurückgreifen.
Ergänzend laufen nach dem Start in Mülheim an
der Ruhr die Präsenzfortbildungen: Im Jahr 2026
sind zwölf weitere Schulungstermine für
Lehrerinnen und Lehrer geplant, unter anderem in
Bielefeld, Paderborn, Münster, Dortmund und in
der Städteregion Aachen.
„Uns ist
bewusst, dass Lehrkräfte bereits jetzt mit
vielen Herausforderungen konfrontiert sind. Ich
habe großen Respekt vor den Lehrerinnen und
Lehrern, die dem wichtigen Thema
Laienreanimation in ihrer Arbeitszeit so viel
Engagement und Einsatz widmen“, sagte Ministerin
Feller. „Wir werden sie deshalb mit einer
breiten Palette von Informationen und
Fortbildungsmöglichkeiten versorgen und das
Konzept so einführen, dass es bald ganz
automatisch Teil des schulischen Alltags ist und
Schülerinnen und Schüler sich sicher und gut
vorbereitet fühlen, sollten sie mit einem
Herz-Kreislauf-Stillstand konfrontiert sein.“
Weitere Informationen über die
Fortbildungen und den Runderlass des
Schulministerium „Verpflichtung zur Ausbildung
von Schülerinnen und Schülern in
Laienreanimation ab Klasse 7“ finden Sie
hier
Moers:
Bibliothekszweigstelle Repelen: Bildung,
Austausch und Begegnung Als einen
Ort der Begegnung und zwar für Groß und Klein,
Alt und Jung – so sieht Sabine Ließfeld ihren
Arbeitsplatz – die Bibliothekszweigstelle
Repelen. Im Mai letzten Jahres hat sie dort als
Nachfolgerin von Volker Kuinke die Leitung
übernommen.

Seit Mai letzten Jahres leitet Sabine Ließfeld
die Bibliothekszweigstelle in Repelen. (Foto:
pst)
Unterstützt wird sie von der
langjährigen Mitarbeiterin Silja Kempin.
Ließfeld war zuvor in der Zentralbibliothek als
Sachgebietsleitung für die Kinder-, Jugend- und
Erwachsenenbibliothek verantwortlich.
„Die Aufgabe in der Zweigstelle Repelen ist ein
Glückfall für mich“, freut sie sich noch heute.
„Denn ich brachte Berufserfahrung aus dem
öffentlichen Bibliothekswesen mit und die
angebotene Stelle passte genau zu meinen
Vorstellungen.“
Die Zweigstelle Repelen
ist ein lebendiger Ort, an dem Altbewährtes auf
frische Ideen trifft. Schon lange existiert eine
enge Zusammenarbeit mit den Schulen aus dem
Stadtteil in Form von Klassenausleihen,
Schullesungen, Bücherkisten und Bilderbuchkino.
Sommer-Leseclub auch in Repelen Ließfeld,
aufgewachsen im Kreis Viersen, hat in Köln
Bibliothekswesen studiert. Anschließend zog es
sie beruflich nach Bayern und Baden-Württemberg.
Doch letztendlich wollte sie zurück in
die Heimat. An der Arbeit in der Zweigstelle
Repelen schätzt sie eines besonders: „Es ist die
Nähe zum Leser und die Vielfalt der Aufgaben
hier. Das kommt mir sehr entgegen.“ So hatte sie
bereits letztes Jahr für Repelen ein neues
Projekt initiiert.
„2025 fanden hier im
Stadtteil zum ersten Mal Veranstaltungen des
Sommer-Lese-Clubs statt, den es schon lange in
ähnlicher Form in der Zentralbibliothek gibt.“
Angeboten wurden zwei Zeichenschulen, ein
Origami-Workshop und ein Quiz mit einem kleinen
Lernroboter. 100 Kinder machten in Repelen mit.
Und auch dieses Jahr wird es das Angebot wieder
geben. Was sich Sabine Ließfeld, die in ihrer
Freizeit gerne liest, Fahrrad fährt und
schwimmt, für die Zweigstelle an der Lintforter
Straße 86 wünscht?
„Jede und jeder ist
hier willkommen. Natürlich darf man sich auch
ohne Ausweis hier aufhalten und kann in Ruhe
lesen oder arbeiten. Unsere
Bibliothekszweigstelle soll auch weiterhin ein
Ort der Bildung, des Austauschs und der
Begegnung sein.“ Die Zweigstelle in Repelen an
der Lintforter Straße 86 hat mittwochs und
freitags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr
geöffnet. Für die Medienrückgabe außerhalb der
Öffnungszeiten steht ein Rückgabeautomat rund um
die Uhr zur Verfügung.
Moers:
Tagung: Bilder vom Mittelalter im Spiegel
künstlicher Intelligenz Die
Hoffnung, dass künstlich erschaffene,
intelligente Wesen menschliche Probleme lösen
können, steht ebenso wie die Angst vor ihnen in
einer langen Tradition. Eine öffentliche Tagung
beschäftigt sich damit am Samstag, 7. Februar,
von 10 bis 16 Uhr im Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt
(Kastell 5).

Interessierte sind zur öffentlichen Tagung unter
dem Titel ‚Bilder vom Mittelalter im Spiegel
künstlicher Intelligenz‘ am Samstag, 7. Februar,
im Alten Landratsamt (Kastell 5) eingeladen.
(Foto durch KI generiert)
Titel der
Veranstaltung: ‚Bilder vom Mittelalter im
Spiegel künstlicher Intelligenz‘. Der Eintritt
ist frei. Schon in der Antike und im
Mittelalter finden sich Erzählungen von
menschenähnlichen Konstrukten, die den Menschen
hilfreich zur Seite stehen, aber auch gefährlich
werden können.
Hephaistos erschuf sich
Jungfrauen aus Gold, die ihn bei seiner Arbeit
unterstützten, Albertus Magnus soll eine aus
Metall, Holz und Leder gefertigte Statue
besessen haben, die sprechen konnte und
unermessliches Wissen hatte, sich aber letztlich
als Werk des Teufels entpuppte. Roger Bacon
spekulierte über sprechende Köpfe und
technischen Intellekt.
Golem schützte
jüdische Gemeinde Im Spätmittelalter
kursierten Erzählungen von einem Golem, der
mittels Buchstaben- und Zahlenmagie aus Lehm
erschaffen wurde und die jüdische Gemeinde vor
Übergriffen schützte, bis er außer Kontrolle
geriet und zur Gefahr wurde.
Eine literarische Hochkonjunktur erfährt die
Auseinandersetzung mit der Ambivalenz solcher
Schöpfungen in der Romantik und in modernen
Science-Fiction-Romanen. Seit ChatGPT und andere
KI-Angebote frei zur Verfügung stehen, scheint
die Realität die literarische Fiktion
einzuholen. Das ambivalente Verhältnis zur
modernen KI ist bestimmt durch kulturelle und
literarische Tradierungen, die häufig den Blick
für einen angemessenen Umgang damit verstellen
und Hoffnungen und Ängste schüren, die Fach- und
Alltagsdiskurse bestimmen.
Welche
Bedeutung das Thema KI im Kontext der
Mittelalterforschung und der Vermittlung von
Unterrichtsinhalten zum Thema Mittelalter hat,
soll im Rahmen der Tagung aus unterschiedlichen
Perspektiven beleuchtet werden. Das Grafschafter
Museum Moers veranstaltet sie in Kooperation mit
dem Institut für niederrheinische
Kulturgeschichte und Regionalentwicklung der
Universität Duisburg-Essen. Interessierte sind
herzlich eingeladen zuzuhören und
mitzudiskutieren.
Moers:
Stadtarchiv am 10. und 11. Februar geschlossen
Wegen einer internen Veranstaltung
ist das Stadtarchiv ist am Dienstag, 10., und
Mittwoch, 11. Februar, für die reguläre
Benutzung geschlossen. In der Zeit findet dort
ein Blockseminar der Universität Duisburg-Essen
statt. Ab Donnerstag, 12. Februar, stehen
Angebote des Stadtarchivs wieder von 8 bis 12.30
Uhr zur Verfügung.
Kempen: Werk-
und Künstlergespräche in der Klosterpforte |
entr’acte Begleitend zur
aktuellen Ausstellung in der Klosterpforte des
Kulturforums Franziskanerkloster lädt das
Kulturamt der Stadt Kempen zu mehreren Werk- und
Künstlergesprächen ein.
Den Auftakt
bildet ein Werkgespräch am Donnerstag, 5.
Februar 2026, um 16.30 Uhr mit Kulturamts- und
Museumsleiter Dirk Steimann. Ausgangspunkt ist
die temporäre Wandmalerei „Bevor der
Wassertropfen fiel“ von Rosilene Luduvico, die
derzeit in der Klosterpforte zu sehen ist. Die
fast deckenhohen, transparent wirkenden
Pflanzen- und Baumformen prägen die besondere
Atmosphäre des Raumes.
Luduvicos Arbeit
thematisiert die Vergänglichkeit von Natur und
Kunst – die Wandmalerei wird im März 2026 wieder
entfernt. In Reaktion darauf richtete der
Bildhauer Markus Karstieß eine Installation in
der Klosterpforte ein. Gemeinsam treten die
beiden künstlerischen Arbeiten unter dem Titel
„Bevor der Wassertropfen fiel, staunte er über
den schönen Vogel.“ in einen Dialog mit dem
Raum.
Karstieß arbeitet mit keramischen
Materialien und nutzt für das Brennen unter
anderem die japanische Raku-Technik sowie
arabische Lüstertechniken. Ein weiteres
Werkgespräch mit Dirk Steimann findet am
Donnerstag, 19. Februar 2026, um 16.30 Uhr
statt. Am Sonntag, 1. März 2026, um 15 Uhr folgt
ein Künstlergespräch mit Rosilene Luduvico und
Markus Karstieß.
Die Ausstellung ist
noch bis zum 22. März 2026 zu sehen, freitags
bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags bis
18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die
Veranstaltungen sind kostenfrei. Um eine
vorherige Anmeldung per Mail an
museum@kempen.de, telefonisch unter 02152
917-4120 oder an der Museumskasse wird gebeten.

Sterblichkeit aufgrund von Krebs
geht in nahezu allen Altersgruppen zurück
• Krebs bleibt aber zweithäufigste
Todesursache • Zahl der
Krankenhausbehandlungen 2024 gegenüber 2004 um
knapp 6 % gesunken • Hochbetagte werden
häufiger stationär wegen Krebs behandelt als 20
Jahre zuvor, jüngere Menschen seltener
Krebs führt gerade bei Menschen im jüngeren und
mittleren Alter seltener zum Tod als noch vor 20
Jahren, auch wenn insgesamt die Zahl der an
Krebs Gestorbenen steigt. 230 400 Menschen in
Deutschland sind im Jahr 2024 an Krebs
gestorben, das waren 10,1 % mehr als im Jahr
2004 (209 300), wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4.
Februar 2026 mitteilt.
Der Anstieg ist
vor allem auf die Alterung der Gesellschaft
zurückzuführen. Das zeigt die
altersstandardisierte Zahl der Krebstodesfälle:
Im Jahr 2024 kamen auf 100 000 Einwohnerinnen
und Einwohner 273,5 Krebstote. 20 Jahre zuvor
waren es noch 322,4 Menschen.

Krebs bleibt bei sinkendem Anteil
zweithäufigste Todesursache Krebs ist daher –
anteilig betrachtet – auch seltener die
Todesursache als früher: Der Anteil der an Krebs
Verstorbenen an den Todesfällen insgesamt sank
von 25,6 % im Jahr 2004 auf 22,9 % im Jahr 2024.
Krebs blieb dennoch auch im Jahr 2024 die
zweithäufigste Todesursache, nur an Krankheiten
des Kreislaufsystems starben mehr Menschen
(339 200 oder 33,7 % aller Todesfälle).
Die häufigste Todesursache war Krebs sowohl bei
Kindern im Alter von 5 bis 14 Jahren mit einem
Anteil von 23,9 % an den Todesfällen, als auch
bei Menschen im Alter von 35 bis 74 Jahren. Mehr
als jeder dritte Todesfall (35,8 %) in dieser
Altersgruppe war die Folge von
Krebserkrankungen.
Lungenkrebs ist die
Ursache für ein Fünftel aller krebsbedingten
Todesfälle Die häufigste krebsbedingte
Todesursache war wie in den Vorjahren Lungen-
und Bronchialkrebs mit 45 100 Todesfällen. Diese
Krebserkrankung allein war somit für ein Fünftel
(19,6 %) der krebsbedingten Todesfälle im
Jahr 2024 ursächlich.
Zu den häufigsten
krebsbedingten Todesursachen zählten zudem
Darmkrebs (23 600 Todesfälle),
Bauchspeicheldrüsenkrebs (19 500), Brustkrebs
(18 700) und Prostatakrebs (15 500).
Zahl der Krankenhausbehandlungen langfristig
gesunken Rund 1,45 Millionen Patientinnen
und Patienten wurden im Jahr 2024 wegen einer
Krebserkrankung im Krankenhaus behandelt. Damit
stieg die Zahl der stationären Krebsbehandlungen
gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,2 %. Im
langfristigen Vergleich wurden aber weniger
Menschen wegen Krebs im Krankenhaus versorgt:
Gegenüber 2004 mit 1,54 Millionen Fällen nahm
deren Zahl um 5,6 % ab.
Krebs war damit
2024 der Grund für jeden zwölften
Krankenhausaufenthalt (8,1 %). Am häufigsten
wurden die Menschen wegen Krankheiten des
Kreislaufsystems stationär behandelt (14,8 % der
insgesamt 17,9 Millionen Behandlungsfälle). Drei
Viertel aller Krebspatientinnen und -patienten
waren 60 und älter Besonders häufig werden
Menschen im Alter von 60 bis 79 Jahren wegen
Krebs im Krankenhaus behandelt.
Mehr als
die Hälfte (55,5 %) aller Krebspatientinnen und
-patienten war 2024 in dieser Altersgruppe. Ein
Fünftel (20,3 %) der Krebspatientinnen und
-patienten war 80 Jahre und älter. Weitere
19,0 % waren 40 bis 59 Jahre alt. Jüngere
Menschen werden deutlich seltener aufgrund einer
Krebserkrankung stationär behandelt: Nur 5,2 %
der Krebspatientinnen und -patienten waren unter
40 Jahre alt.
Hochbetagte werden
häufiger wegen Krebs behandelt als früher,
jüngere Menschen seltener Um die Entwicklung der
Krebsbehandlungen unabhängig von demografischen
Effekten zu betrachten, bietet sich die Zahl der
Fälle je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner in
den jeweiligen Altersgruppen an. Danach wurden
Hochbetagte im Jahr 2024 häufiger stationär
wegen Krebs behandelt als 20 Jahre zuvor.
So stieg in der Altersgruppe 80 bis 84 Jahre
die Zahl der Fälle je 100 000 Einwohnerinnen und
Einwohner von 5 098,7 auf 5 505,1. Bei den 85-
bis 89-Jährigen gab es einen Anstieg von 4 079,3
Fällen auf 4 680,9 Fälle. Menschen unter
80 Jahren wurden dagegen seltener wegen Krebs in
der Klinik behandelt als 20 Jahre zuvor. In
allen Altersgruppen von 0 bis 79 Jahren ging die
Zahl der Behandlungsfälle je
100 000 Einwohnerinnen und Einwohner zurück.

Jüngere häufiger wegen Darmkrebs behandelt
Je nach Krebsart und Altersgruppe kann die
Entwicklung jedoch vom allgemeinen Trend
abweichen. So wurden jüngere Menschen im
Jahr 2024 etwas häufiger wegen Darmkrebs im
Krankenhaus behandelt als 20 Jahre zuvor. In den
Altersgruppen der 15- bis 44-Jährigen stieg die
Zahl der Darmkrebsbehandlungen je
100 000 Einwohnerinnen und Einwohner, während
sie in den älteren Altersgruppen zurückging.
Am deutlichsten fiel der Anstieg bei den 20-
bis 24-Jährigen aus, wo die Zahl der
Behandlungsfälle je 100 000 Einwohnerinnen und
Einwohner von 2,6 im Jahr 2004 auf 3,6 im
Jahr 2024 zunahm. Unter den 35- bis 39-Jährigen
fiel der Anstieg ebenfalls vergleichsweise hoch
aus: Von 21,8 Fällen im Jahr 2004 auf 27,5 Fälle
im Jahr 2024.
Lungenkrebs häufigste
Ursache für Krebsbehandlungen Von allen
Krebspatientinnen und -patienten im Jahr 2024
wurden diejenigen mit der Diagnose Lungen- und
Bronchialkrebs (12,4 %), Darmkrebs (9,5 %) und
Brustkrebs (8,6 %) am häufigsten behandelt. Es
folgten Hautkrebs (8,3 %), Harnblasenkrebs
(7,0 %) und Prostatakrebs (6,7 %).
DLRG Moers-Rheinkamp
sichert Regatta auf dem Rossenrayer See ab
Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V. war
heute zur wasserseitigen Absicherung der
sogenannten „Eisarschregatta" des KLSC auf dem
Rossenrayer See in Kamp-Lintfort im Einsatz. Bei
guten äußeren Bedingungen begleiteten die
Einsatzkräfte die Segelveranstaltung zuverlässig
vom Wasser aus.

"Eisarschregatta" des KLSC auf dem Rossenrayer
See - Foto Andre Dacken
An der Regatta
nahmen eine Handvoll Segelboote teil, die in
zwei Durchgängen an den Start gingen. Die
Absicherung erfolgte mit einem Rettungsboot,
besetzt mit einem Bootsführer und zwei
Rettungsschwimmern. Während der gesamten
Veranstaltung kam es zu keinen Zwischenfällen.
Trotz des Namens der Regatta machte das
Wetter seinem Ruf keine Ehre: Bei rund 8 Grad
Celsius, ausreichend Wind und zeitweisem
Sonnenschein herrschten insgesamt gute
Bedingungen auf dem See. Eis wurde – anders als
der Name vermuten lässt – nicht gesichtet. Zum
Abschluss der Veranstaltung gab es für alle
Beteiligten eine warme Erbsensuppe.
Der Rossenrayer See ist für die DLRG Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp kein unbekanntes Gewässer.
Historisch gehörte der ehemalige Baggersee zur
Gemeinde Rheinkamp, bevor er im Zuge einer
kommunalen Neuordnung der Stadt Kamp-Lintfort
zugeordnet wurde. Der älteste bekannte Nachweis
für die Tätigkeit der Ortsgruppe an diesem See
stammt vom 16. Juni 1980: Bereits damals
beantragte die DLRG die Genehmigung, den See zur
Lebensrettung mit einem Motorboot befahren zu
dürfen – ein Antrag, dem stattgegeben wurde.
Auch heute noch steht die DLRG
Moers-Rheinkamp für eine verlässliche
Zusammenarbeit mit Wassersportvereinen und
Veranstaltern, um Sicherheit auf und am Wasser
zu gewährleisten.
Dinslaken: sucht ehrenamtliche
Solarberater*innen: Infoveranstaltung am
19.02.26 Was muss eigentlich
beachtet werden, wenn eine Photovoltaik-Anlage
auf dem eigenen Hausdach installiert werden
soll? Um die nötigen Informationen besser in der
Bürgerschaft zu streuen, sucht die Stadt
Dinslaken gemeinsam mit der Bürgersolarberatung
in Dinslaken weitere „Bürgersolarberater*innen“,
die in ihrer Nachbarschaft als Ansprechpersonen
für Interessierte zur Verfügung stehen.
Kern der Arbeit von Bürgersolarberatern und
-beraterinnen ist eine ehrenamtliche,
kostenlose, neutrale und unabhängige Beratung
zur Installation von PV-Anlagen für Eigentümer
und Eigentümerinnen von Ein- bis
Zweifamilienhäusern. Auf nachbarschaftliche
Weise werden dabei praktische Tipps vermittelt.
Die Bürgersolarberatung ist damit ein
niederschwelliges Angebot, das andere
Beratungsangebote ergänzen kann.
Im
vergangenen Jahr hat sich bereits eine Gruppe
von Bürgersolarberatern zusammengefunden, die in
diesem Jahr mit ihrer Beratungstätigkeit
beginnen. Weitere Interessierte können sich
gerne anschließen und durch eine Schulung zu
Fachfrauen und Fachmännern auf dem Gebiet der
Solarenergie ausgebildet werden. Durch ein gutes
Netzwerk von ehrenamtlich engagierten Menschen
erhofft sich die Stadt Dinslaken und die Gruppe
der Bürgersolarberatung, dass sich noch mehr
Bürgerinnen und Bürger für die Installation
einer PV-Anlage auf dem eigenen Hausdach
begeistern lassen.
Am 19. Februar 2026
findet ab 18:30 Uhr ein Online-Vorabinfo-Termin
statt. Diese Infoveranstaltung vermittelt allen,
die Interesse an der Schulung haben und
Bürgersolarberater*innen werden möchten, eine
gute Vorstellung davon, was sie erwartet, wenn
sie mitmachen. Es gibt ausreichend Zeit, um vor
dem Start der Schulung alle offenen Fragen zu
klären. Interessierte können sich gerne unter
ne-office@dinslaken.de melden.
Nach der
Infoveranstaltung bietet die Stadtverwaltung in
Kooperation mit dem Projekt „Energiesparhaus
Ruhr“ vom Regionalverband Ruhr eine kostenlose
Basisschulung an. In vier Online-Workshops wird
das Grundwissen vermittelt. Die Schulung wird
von Metropolsolar durchgeführt. Es handelt sich
dabei um einen bundesweit tätigen gemeinnützigen
Verein, der sich für die vollständige Umstellung
auf erneuerbare Energien einsetzt.
Das Musical Dinner – Jetzt auch
in Wesel! Das Musical Dinner
entführt seine Gäste auf eine unvergessliche
Reise durch die größten Hits weltbekannter
Musicals wie Grease, Les Misérables, Tanz der
Vampire und viele mehr. Professionelle
Musicaldarsteller verzaubern mit beeindruckenden
Stimmen und schaffen Momente voller Emotionen
und Nostalgie.
Parallel dazu verwöhnt
das Küchenteam die Gäste mit einem exquisiten
Mehr-Gänge-Menü, das den Abend zu einem Fest für
alle Sinne macht. So wird das Musical Dinner
nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch
für den Gaumen. Ob Musical-Fan oder
Gesangsliebhaber – Gänsehautmomente und
Mitsingen sind am 05. Februar 2026 um 19:00 Uhr
im Restaurant Art garantiert. Tickets unter:
www.das-musical-dinner.de

Restaurant Art
Beginn: Donnerstag, 05.
Februar 2026, Beginn 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30
Uhr) Ort: Restaurant Art, Wesel Tickets ab
94,90€ – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter
www.das-musical-dinner.de
Winterlesung „Marseille 1940. Die große Flucht
der Literatur“ mit Anne-Katrin Kunde
In der Winterlesung, am Donnerstag, den 5.
Februar 2026, um 19 Uhr liest Anne-Katrin Kunde
aus „Marseille 1940. Die große Flucht der
Literatur“ von Uwe Wittstock. Im Juni 1940 hat
Hitlers Wehrmacht Frankreich besiegt. Die
Gestapo fahndet nach Autoren wie Heinrich Mann,
Franz Werfel, Hannah Arendt, und vielen anderen,
die in Frankreich Asyl gefunden haben.

Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach
Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu
retten. Über Umwege geraten alle schließlich
nach Marseille, um von dort einen Weg in die
Freiheit zu suchen. In Marseille übergibt Walter
Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt,
bevor er zur Flucht über die Pyrenäen aufbricht.
Hier kreuzen sich die Wege deutscher und
österreichischer Schriftsteller,
Intellektueller, und Künstler. Und hier
riskieren Fry und seine Mitstreiter Leib und
Leben, um die Verfolgten außer Landes zu
bringen. Die Lesung findet um 19 Uhr in der
Lounge des Museum Kurhaus Kleve statt, der
Eintritt beträgt 5 EUR (reduziert und für
Mitglieder des Freundeskreises 3 EUR).
Moers: Erst Schlitten fahren, dann
wilder Westen - Saunatreffs im Februar im
Freizeitbad Neukirchen-Vluyn Wer
der winterlichen Kälte oder dem Karneval
entfliehen möchte, ist im Freizeitbad
Neukirchen-Vluyn genau richtig. Hier lädt die
ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) im Februar
zu zwei Sauna-Treffs und dem traditionellen
Rosenmontags-Wellness-Tag ein. Die Sauna-Treffs
finden stets samstags von 18 bis 24 Uhr statt.
Am 7. Februar lautet das Motto
„Schlittenfahrt um die Welt“, am 21. Februar
entführt das Team seine Gäste in den „Wild Wild
West“. Dabei können sich die Besucherinnen und
Besucher auf spezielle Duftkompositionen freuen
– etwa Ingwer-Zitrone, Whiskey, Granatapfel oder
Blue Eis. Auch ein russisches
Banja-Birkenzweig-Ritual und ein
Atlantik-Meersalz-Peeling stehen auf dem
Programm.
Während der Sauna-Treffs
kann das gesamte Freizeitbad ausschließlich
textilfrei genutzt werden. Der Eintritt beträgt
für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro
vor Ort. Kinder zahlen 10 Euro. Bis
freitagsabends können Interessierte die
Vorverkaufskarten auch online erwerben. Wer
lediglich das Angebot des textilfreien
Schwimmens nutzen möchte, zahlt als Erwachsener
7 Euro. Für Jugendliche beträgt der Eintritt
dann 6 Euro, für Kinder 5 Euro.
Wer
einen ganzen Tag Auszeit nehmen will, ist beim
Rosenmontags-Wellness-Tag am 16. Februar genau
richtig. Dabei bietet das Freizeitbad von 10 Uhr
bis 21 Uhr ein spezielles Schwimmbad- und
Saunavergnügen für die gesamte Familie an.
Weitere Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Moers: Messerscharfe Pointen - Enni
Comedy Salon startet ins Jahr
Wer sich für das neue Jahr „mehr Lachen“
vorgenommen hat, kann seinen Vorsatz direkt in
die Tat umsetzen: Am Mittwoch, 11. Februar,
steht der erste Enni Comedy Salon des Jahres an.
Die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni)
lädt erneut ins Moerser Bollwerk 107 ein.
Veranstalter Volker von Liliencron hat dafür
wieder ein hochkarätiges Line-up der deutschen
Comedy-Szene zusammengestellt. Neu ist dabei die
Moderation: Christin Jugsch übernimmt das Zepter
von Don Clarke. Die neue Gastgeberin schlüpft
gerne in unterschiedliche Rollen – mal Mutter,
mal Neffe, mal Bademeister, mal ganz sie selbst.
Ihre Markenzeichen sind eine bildhafte
Erzählweise, eine unverwechselbare Mimik und ein
ausgeprägter Sinn für absurde Situationen.

„Christin hat bereits Bollwerk-Erfahrung und
weiß, worauf sie sich beim Moerser Publikum
einlässt – umgekehrt genauso“, sagt Veranstalter
Volker von Liliencron augenzwinkernd. Neben der
Moderatorin gehen am 11. Februar ab 20 Uhr wie
gewohnt drei Comedians nacheinander auf die
Bühne: Der queer-feministische Tobias Born gilt
als eine der spannendsten neuen Stimmen der
deutschen Comedy-Szene und hat es sich zum Ziel
gesetzt, das „Schubladendenken“ abzuschaffen.

Bereits eine feste Größe auf der Bühne ist
Schauspielerin und Stand-up-Comedienne
Christiane Olivier. Bekannt aus Formaten wie dem
Quatsch Comedy Club, NightWash und Nuhr im
Ersten, begeistert sie mit scharfem Humor und
gnadenloser Offenheit. Mit Haltung, Charme und
einer ordentlichen Portion Selbstironie
komplettiert BORA das Line-up.

Ob absurde Alltagslogik, zwischenmenschliche
Missverständnisse oder die kleinen und großen
Eigenheiten unserer Zeit – BORA nimmt sie
auseinander, wirft sie einmal durch den
Comedy-Mixer und serviert sie messerscharf, aber
immer sympathisch. Sein Stil ist direkt,
intelligent und nahbar: kein lautes
Klamauk-Feuerwerk, sondern kluge Pointen, die
wirken, weil sie wahr sind.

Wer bei der Show am 11. Februar dabei sein will,
sollte nicht zu lange zögern. Tickets für den
Enni Comedy Salon gibt es online unter
www.comedysalon.de sowie bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
Verkehrsgerichtstag
2026 stärkt Qualität in der Fahrausbildung
Der Verkehrsgerichtstag 2026 setzt
wichtige Impulse für eine moderne und qualitativ
hochwertige Fahrausbildung. Der TÜV-Verband
begrüßt die Stärkung von Lernfortschritt und
verbindlichen Qualitätsstandards, sieht bei der
Transparenz der Ausbildungs- und
Kostenstrukturen sowie bei der Einbindung
moderner Ausbildungsformen jedoch weiterhin
Nachholbedarf.
Der 64. Deutsche
Verkehrsgerichtstag ging am Freitag zu Ende. Die
verabschiedeten Empfehlungen zur
Weiterentwicklung der Fahrausbildung setzen aus
Sicht des TÜV-Verbands wichtige Leitlinien für
Qualität und Lernfortschritt, bleiben bei der
Transparenz und der konsequenten Einbindung
moderner Ausbildungsformen aber hinter ihren
Möglichkeiten zurück.
Fani Zaneta,
Referentin für Fahrerlaubnis, Fahreignung und
Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband, ordnet die
Ergebnisse ein: Lernstandskontrollen als
Schlüssel für bessere Ausbildung „Dass der
Verkehrsgerichtstag verbindliche
Lernstandskontrollen in den Mittelpunkt stellt,
ist der richtige Schritt.

Die häufig zitierte Durchfallquote verzerrt das
Bild, weil sie Mehrfachprüfungen einbezieht.
Bei Erstprüfungen bestehen rund zwei Drittel
der Fahrschülerinnen und Fahrschüler auf Anhieb.
Entscheidend ist deshalb nicht, Anforderungen zu
senken, sondern Lernprozesse gezielt und
qualitativ zu verbessern.“ Qualität sichern,
statt Standards abzusenken „Die Empfehlungen
setzen ein klares Zeichen: Die Qualität der
Fahrausbildung darf nicht möglichen Einsparungen
geopfert werden.
Ein bundesweites
Referenzcurriculum mit verbindlichen
Mindestinhalten, darauf abgestimmte Prüfungen
und eine enge Verzahnung von Ausbildung und
Prüfung sind der richtige Weg, um ein hohes
Sicherheitsniveau dauerhaft zu sichern.
Kürzungen bei Prüfungsinhalten und -dauer oder
eine Ausbildung durch Laien wären dagegen klare
Rückschritte für die Verkehrssicherheit.“
Forderung des ACV nach
bundesweiter Verwendung innovativer Technik
aufgegriffen Beim 64.
Verkehrsgerichtstag in Goslar wurden vom 29. bis
30. Januar 2026 erneut Empfehlungen zu zentralen
Fragen der Verkehrssicherheit erarbeitet. Der
ACV Automobil-Club Verkehr begrüßt die
Ergebnisse aus zwei Arbeitskreisen und sieht
sich in wesentlichen Punkten seiner im Vorfeld
formulierten Positionen bestätigt.
Im
Fokus standen das Unfallrisiko durch Ablenkung
am Steuer und die Reform der Fahrausbildung.
Arbeitskreis III: Ablenkung am Steuer gezielt
reduzieren Der ACV sieht sich durch die
Empfehlungen des Arbeitskreises III in seinen
zentralen Forderungen bestätigt.
Besonders begrüßt der Club
die Empfehlung, „überall eine adäquate
Kontrolldichte herzustellen, insbesondere
mittels innovativer und automatisierter
Überwachungssysteme (z. B. „Handy-Blitzer“)“
sowie eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage zu
schaffen.“
Damit folgt der
Verkehrsgerichtstag klar dem ACV, Monocams
bundesweit einzusetzen und rechtssicher zu
verankern. Zudem übernimmt der Arbeitskreis die
ACV Position nach ablenkungsarmer
Fahrzeugbedienung. Der Arbeitskreis „fordert die
Hersteller auf, Fahrzeugbedienung intuitiv und
ablenkungsarm zu gestalten und zu verbessern.
Komfort- und Infotainmentsysteme sind generell
bezüglich des Sicherheitsrelevanz zu messen und
im Fahrbetrieb zu begrenzen.“
Technik
muss Sicherheit unterstützen und darf nicht
selbst zur Ablenkungsfalle werden.
Arbeitskreis VI: Qualität der Fahrausbildung
sichern Der ACV begrüßt die Empfehlungen des
Arbeitskreises VI und sieht sich in seiner
Position bestätigt, dass Einsparungen beim
Führerscheinerwerb nicht zulasten der
Verkehrssicherheit und Qualität gehen dürfen.
Der Arbeitskreis stellt klar: „Die
Ausbildungsqualität besitzt gegenüber einer
Kostenreduktion Vorrang.“ Weiter spricht sich
der ACV für eine qualitativ hochwertige
Fahrausbildung mit klaren Grenzen für zeitlich
unabhängige digitale Lernangebote aus. Diese
Position greift der Arbeitskreis auf und fordert
„eine professionelle Fahrausbildung, die
interaktiven Präsenzunterricht mit digitalen
Lernformen verzahnt“ sowie ein „bundesweites
Referenzcurriculum mit
Mindestausbildungsinhalten, verbindlichen
Lernstandsbeurteilungen und fachgerechten
Standards“.
Zudem empfiehlt der
Arbeitskreis, für „den ergänzenden
Simulatoreinsatz und das ergänzende synchrone
E-Learning Ausbildungskonzepte und Gütekriterien
zu entwickeln und zu erproben“. Aus Sicht des
ACV bestätigt dies den Ansatz, digitale Elemente
gezielt und qualitätsgesichert einzusetzen, ohne
Abstriche bei der Sicherheit in Kauf zu nehmen.
Neue Tourismusstrategie setzt
starke Impulse für die Systemgastronomie
BdS begrüßt Fokus auf Bürokratieabbau,
Wettbewerbsfähigkeit und moderne
Arbeitsbedingungen Mit der
Neuauflage der Nationalen Tourismusstrategie
setzt die Bundesregierung ein wichtiges Signal
für die Zukunft der Tourismuswirtschaft in
Deutschland. Der Bundesverband der
Systemgastronomie e. V. (BdS) begrüßt, dass die
Strategie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche
in den Mittelpunkt stellt und zentrale
Handlungsfelder adressiert, die für die
Systemgastronomie von besonderer Bedeutung sind.
Dazu zählen insbesondere Bürokratieabbau,
zeitgemäße Arbeitszeitregelungen,
Digitalisierung sowie die Sicherung von Fach-
und Arbeitskräften.
„Die Maßnahmen der
neuen Tourismusstrategie haben das Potenzial
bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen
der Systemgastronomie zu schaffen, Bürokratie
abzubauen und den Betrieben wieder mehr
unternehmerische Freiräume zu eröffnen“, betont
BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert.
Systemgastronomie als starker Wirtschaftsfaktor
Die Tourismusstrategie unterstreicht die
zentrale Rolle der Tourismusbranche für die
gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland.
Die Systemgastronomie ist dabei ein fester
Bestandteil der touristischen Wertschöpfung in
Deutschland. Die Mitgliedsunternehmen des BdS
planen in den kommenden Jahren Investitionen von
mehr als 3 Milliarden Euro in den Standort
Deutschland und über 600 neue
systemgastronomische Restaurants, durch die
wiederum mehr als 26.000 neue Arbeitsplätze
entstehen.
Schon heute bieten allein die
Mitgliedsunternehmen des BdS rund 120.000
Mitarbeitenden sowie über 2.000 Auszubildenden
einen Arbeitsplatz. Als Branche der Chancen
eröffnet die Systemgastronomie Menschen
unabhängig von individuellen Voraussetzungen
vielfältige Einstiegs- und
Entwicklungsmöglichkeiten.
Getragen wird
die Branche von engagierten Franchisenehmerinnen
und Franchisenehmern, die häufig tief in ihren
Regionen verwurzelt sind. Sie übernehmen
unternehmerische Verantwortung, schaffen
Arbeitsplätze und stärken durch lokale
Wertschöpfung, verlässliche Qualitätskonzepte
und eine hohe Innovationskraft die Attraktivität
von Städten und Kommunen.
Bürokratieabbau
und flexible Arbeitszeiten als Schlüssel Aus
Sicht des BdS ist es besonders positiv, dass die
Tourismusstrategie den Abbau unnötiger
Vorschriften und Berichtspflichten sowie
praxisnahe Verfahren in den Fokus nimmt. Die
überwiegend mittelständisch geprägten Betriebe
der Systemgastronomie sind in vielen Bereichen
mit hohen bürokratischen Anforderungen
konfrontiert. Effiziente und möglichst digitale
Prozesse sind daher eine zentrale Voraussetzung,
um wirtschaftlich arbeiten, investieren und
Arbeitsplätze sichern zu können.
Zugleich
greift die Strategie mit der angekündigten
Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen ein
zentrales Anliegen der Branche auf. Moderne
Arbeitszeitmodelle werden sowohl den
betrieblichen Anforderungen als auch den
Bedürfnissen der Beschäftigten besser gerecht
und stärken die Vereinbarkeit von Beruf und
Privatleben. „Die Umstellung von einer täglichen
auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit
ermöglicht Beschäftigten und Betrieben eine
individuelle und flexible Einteilung der
Arbeitszeit. Das schafft mehr Selbstbestimmung
für die Beschäftigten und stärkt moderne
Arbeitsplätze“, so Suchert.
Fachkräfte
sichern: Ausbildung stärken und Zuwanderung
erleichtern Die neue Nationale
Tourismusstrategie enthält zudem wichtige
Ansatzpunkte zur Sicherung des Fachkräftebedarfs
in der beschäftigungsintensiven
Systemgastronomie. Der BdS begrüßt die Stärkung
der dualen Ausbildung sowie den Ausbau modularer
Weiterbildungsangebote, die Betrieben
zusätzliche Qualifizierungsmöglichkeiten
eröffnen.
Ebenso relevant sind die
geplanten Maßnahmen zur Beschleunigung und
Vereinfachung der Fachkräfteeinwanderung wie die
„Work-and-Stay-Agentur“. Digitalisierte,
zentralisierte Verfahren und zügigere
Anerkennungsprozesse tragen dazu bei,
qualifizierte Fachkräfte schneller in
Beschäftigung zu bringen. Die bestehenden
bürokratischen Hürden - wie häufig von Kommune
zu Kommune unterschiedliche Anforderungen -
sowie die Vielzahl beteiligter Stellen bei der
Beantragung von Aufenthaltstiteln und
Arbeitsgenehmigungen müssen weiter abgebaut
werden.
Umsetzung entscheidet über
Wirkung Entscheidend wird sein, dass die
angekündigten Maßnahmen zügig, praxisnah und
verlässlich umgesetzt werden. „Jetzt kommt es
darauf an, dass den richtigen Zielen auch
konkrete Schritte folgen. Die Systemgastronomie
ist bereit, ihren Beitrag zu leisten – als
innovativer, beschäftigungsstarker und
verlässlicher Partner im Tourismus“, betont
Suchert.
Reisemobil- und
Camping-Tourismus in Zeiten der Algorithmen
Ist-Zustand und Perspektiven des
Wirtschaftsfaktors: Bei einer von Niederrhein
Tourismus organisierten Fachtagung stellten
Experten die Chancen und Herausforderung in den
Mittelpunkt.
„Wandern, radeln, einkaufen,
bummeln und Sightseeing – das machen
Reisemobilisten besonders gern.“ Diese Aussage
von Thomas Nitsch vom Caravaning Industrie
Verband e. V. macht einmal mehr deutlich, warum
der Niederrhein ein ideales Ziel für die besagte
Touristengruppe ist. Jährlich sorgt sie für
einen geschätzten Gesamtumsatz von 77,5
Millionen Euro in der Region, wie eine aktuelle
Studie ermittelt hat. Auch deshalb lag es für
die Niederrhein Tourismus GmbH (NT) und den
Arbeitskreis „Reisemobil und Camping am
Niederrhein“ nahe, eine Fachtagung rund um
dieses Thema zu organisieren.
Ein
Angebot, das viele Fachleute und
Tourismuswirtschaft und Kommunen gerne annahmen.
Unter der Überschrift „Mobilität, Natur,
Lebensstil – Perspektiven des Reisemobils und
Camping“ stellten Expertinnen und Experten im
APXplore im LVR-Archäologischer Park Xanten
sowohl die regionalen als auch die globalen
Chancen und Herausforderungen dieses
Wirtschaftsbereichs in den Mittelpunkt.
Auch wenn die Verkäufe der Freizeitfahrzeuge in
2025 mit -2,3 Prozent leicht rückläufig waren –
bei einer Gesamtzahl von rund 1,8 Millionen
zugelassenen „Freizeitfahrzeugen“ im vergangenen
Jahr in Deutschland kann laut Referent Nitsch
von einem kurzlebigen Trend weiterhin keine Rede
sein. „Die Leute, die zu Corona-Zeiten ins
Caravaning eingestiegen sind, bleiben dabei“,
betonte er.
Das typische Klientel ist,
so Nitsch, zwischen 50 und 70 Jahre alt,
einkommensstark und sucht abseits des
Massentourismus besondere Erlebnisse und
Genüsse. Hier kann der Niederrhein besonders
punkten, wie Kathrin Peters von NT ausführte:
„Die hiesigen Stärken liegen in der Natur, der
Ruhe und Regionalität. Flache und ansprechende
Landschaften sind hoch attraktiv für den Rad-
und Wandertourismus, der wiederum eng mit dem
Reisemobil- und Camping-Tourismus verknüpft
ist.“
Ein dichtes Netz an Reisemobil-
und Campingplätzen sorge für eine gute
Infrastruktur und schaffe ein hohes Maß an
gewünschter Flexibilität: „Heute mit dem
Reisemobil im Kreis Kleve übernachten, morgen im
Kreis Heinsberg und übermorgen im Kreis Viersen?
Das ist problemlos möglich“, so Peters
exemplarisch.
Größere Herausforderungen
gibt es – wie in praktisch allen Branchen – im
Bereich der Digitalisierung. „Camper werden in
Zukunft hauptsächlich online in Echtzeit buchen.
Die Zeiten von E-Mails, Anrufen oder
handschriftlichen Anfragen an der Rezeption
gehen zu Ende“, sagte Referent Prof. Dr. Frank
Schaal, Geschäftsführer beim Bundesverband der
Campingwirtschaft in Deutschland e.V. „Der Fokus
liegt auf der mobilen Verfügbarkeit, da immer
mehr Camper ihre Reise spontan oder ,on the
road’“ planen.“ Seine zugespitzt formulierte
These: Die entscheidende Frage für Campingplätze
laute nicht mehr: „Wie gewinnen wir das Herz des
Kunden?“ Vielmehr müsse es vor allem darum
gehen, „das Vertrauen der Algorithmen zu
gewinnen, die den Kunden beraten“. Zustimmung
kam von NT-Geschäftsführerin Martina
Baumgärtner, die in diesem Zusammenhang auch auf
die verschiedenen Digitalisierungsprojekte in
der Region verwies, darunter den Niederrhein Hub
für die Eingabe touristischer Daten, das
NiederrheinRad und die NiederrheinCard, die sich
beide per App nutzen lassen.
Lukas
Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel, zog am Ende
der erfolgreichen Veranstaltung dieses Fazit:
„In der Region wurde schon viel geleistet und
wir sind entsprechend gut aufgestellt. Nun geht
es darum, das große Potenzial noch weiter
auszuschöpfen.“

Freuten sich über die gelungene Tagung in
Xanten: (v.l.) Moderator Prof. Dr. Thomas Merz,
Prof. Dr. Frank Schaal (Geschäftsführer,
Bundesverband der Campingwirtschaft in
Deutschland e.V), Martina Baumgärtner
(Geschäftsführerin von Niederrhein Tourismus),
Leo Ingenlath (vom Campingplatz Kerstgenshof in
Sonsbeck sowie Vertreter des BVCD NRW e.V.),
Kathrin Peters (Niederrhein Tourismus), Thomas
Nitsch (Caravaning Industrie Verband e. V.),
Rafael Zur (Bürgermeister der Stadt Xanten) und
Lukas Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel. Foto: NT

28 % der Teilzeitbeschäftigten
arbeiten auf eigenen Wunsch reduziert
• Darüber hinaus ist die Betreuung von
Angehörigen bei Frauen wichtiges Motiv für
Teilzeitarbeit, bei Männern die Aus- und
Weiterbildung • Wer wegen
Betreuungspflichten seine Arbeitszeit reduziert,
tut dies mehrheitlich auf eigenen Wunsch
Die Gründe für eine Teilzeittätigkeit sind
vielfältig und können bei Frauen und Männern
unterschiedlich stark zum Tragen kommen. Am
häufigsten gaben Teilzeitbeschäftigte im Jahr
2024 den eigenen Wunsch nach Teilzeit als Grund
für die Reduzierung der Arbeitsstunden an.
Das traf auf 27,9 % der insgesamt 13,1
Millionen Erwerbstätigen in Teilzeit zu, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach
Endergebnissen des Mikrozensus 2024 mitteilt.
Teilzeitbeschäftigte Frauen (28,9 %) wollten
demnach häufiger in Teilzeit arbeiten als
teilzeitbeschäftigte Männer (24,9 %).

Ein weiterer wichtiger Grund für die
Teilzeittätigkeit ist die Betreuung von
Angehörigen. 23,5 % der Teilzeitbeschäftigten
arbeiteten in reduziertem Umfang, um Kinder,
Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftige
Personen zu betreuen. Bei Frauen war dieser
Anteil mit 28,8 % mehr als viermal so hoch wie
bei Männern mit 6,8 %.
Eine Aus- oder
Fortbildung oder ein Studium waren für 11,6 %
ein Teilzeitgrund. Teilzeitbeschäftigte Männer
gaben dieses Motiv mit einem Anteil von 21,5 %
deutlich häufiger an als Frauen (8,4 %). Ein
weiterer Grund für das Arbeiten in Teilzeit
waren die eigene Krankheit oder Behinderung
(4,9 %).
Weitere 4,8 % der
Teilzeitbeschäftigten würden gern in Vollzeit
arbeiten, konnten jedoch keine passende Stelle
dazu finden. Die restlichen 27,4 % hatten andere
familiäre, persönliche oder sonstige Gründe für
ihre Teilzeitbeschäftigung.
Insgesamt
arbeiteten im Jahr 2024 in Deutschland 30,6 %
aller Erwerbstätigen in Teilzeit. Bei Frauen war
die Teilzeitquote mit 49,5 % deutlich höher als
bei Männern (13,9 %).
Verfügbarkeit von
Betreuungsangeboten spielt untergeordnete Rolle
bei Entscheidung, Angehörige selbst zu betreuen
Wer wegen der Betreuung von Angehörigen wie
Kindern oder Pflegebedürftigen in Teilzeit
arbeitet, gab überwiegend an, das auf eigenen
Wunsch zu tun. Knapp zwei Drittel (65,3 %)
derer, die wegen Betreuung in Teilzeit
arbeiteten, wollten diese Betreuung selbst
übernehmen.
Die Verfügbarkeit oder die
Kosten von Betreuungsangeboten spielten bei der
Entscheidung eine vergleichsweise untergeordnete
Rolle: Für 11,1 % der Beschäftigten, die wegen
der Betreuung von Angehörigen in Teilzeit
arbeiteten, stand zu den benötigten Tageszeiten
kein geeignetes Betreuungsangebot zur Verfügung.
5,2 % konnten das Betreuungsangebot nicht
bezahlen, weitere 3,1 % fanden in der Nähe kein
passendes Angebot. Für 15,4 % waren andere
Gründe ausschlaggebend.
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