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42. KW: Montag, 12. - Sonntag, 18. Oktober 2026
Stadt Kleve stärkt Bevölkerungsschutz
mit 25 Sirenenanlagen Eine kürzlich
modernisierte Sirenenanlage auf einem
öffentlichen Gebäude in Kleve. Die Stadt
Kleve stärkt den Bevölkerungsschutz und
investiert weiter in die Sicherheit ihrer
Bürgerinnen und Bürger. Insgesamt werden im
Stadtgebiet 25 Sirenenanlagen neu errichtet
oder modernisiert.
Mit dem Ausbau
der Warninfrastruktur verbessert die Stadt
die Möglichkeiten, die Bevölkerung im Falle
einer Gefahrenlage schnell und zuverlässig
zu warnen. Ein wichtiger Teil der Arbeiten
ist bereits sichtbar: 13 der insgesamt 25
Sirenen werden auf eigens dafür vorgesehenen
Masten installiert. Die erforderlichen
Fundamente wurden bereits hergestellt und
die Sirenenmasten für die Montage der
Sirenenhörner vorbereitet.

In der kommenden Woche sollen die
Sirenenhörner montiert und die 13
mastmontierten Anlagen damit baulich
fertiggestellt werden. Die übrigen Sirenen
wurden bereits im Juli dieses Jahres an
Wänden und auf Dächern von öffentlichen
Gebäuden installiert. Diese Arbeiten waren
im Stadtbild weniger auffällig, da an diesen
Standorten oftmals lediglich alte
E57-Sirenen durch moderne Technik inklusive
Sirenenhörner ersetzt wurden.
Mit
der Kombination aus neuen Sirenenstandorten
und der Modernisierung bestehender Anlagen
wird die Warninfrastruktur im Klever
Stadtgebiet weiter ausgebaut und auf einen
zeitgemäßen technischen Stand gebracht. Die
neuen Sirenen kommen ausschließlich bei
größeren Gefahrenlagen zur Warnung der
Bevölkerung sowie im Rahmen der offiziellen
Warntage zum Einsatz.
Regelmäßige
Sirenenproben, wie sie früher samstags
durchgeführt wurden, sind nicht vorgesehen.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet
dies, dass im Alltag keine wiederkehrenden
Sirenentests zu erwarten sind. Sirenen sind
auch im Zeitalter von Smartphones und
Warn-Apps ein wichtiger Bestandteil des
Bevölkerungsschutzes.
Ihre besondere
Stärke liegt in ihrem sogenannten
Weckeffekt: Durch das weithin hörbare
Sirenensignal können Menschen unmittelbar
auf eine mögliche Gefahr aufmerksam gemacht
werden – auch nachts und dann, wenn etwa das
Mobiltelefon gerade nicht genutzt wird. Die
neuen Sirenen sind dabei nicht als Ersatz
für digitale Warnmöglichkeiten gedacht.
Vielmehr ergänzen sich die unterschiedlichen
Warnsysteme.
Neben Sirenen können
Warnungen unter anderem über Cell Broadcast,
die Warn-App NINA, Radio und Fernsehen sowie
weitere Informationskanäle verbreitet
werden. Dieser sogenannte Warnmittelmix
erhöht die Wahrscheinlichkeit, möglichst
viele Menschen im betroffenen Gebiet zu
erreichen. Während die Sirene zunächst
Aufmerksamkeit erzeugt, können über digitale
Warnkanäle und Medien anschließend
detaillierte Informationen zur jeweiligen
Gefahrenlage und konkrete
Verhaltensempfehlungen verbreitet werden.
Selbstschutz und Selbsthilfe von
Bevölkerung und Betrieben Eng mit dem
Thema Bevölkerungsschutz verbunden ist der
Selbstschutz und die Selbsthilfefähigkeit
der Bevölkerung und von Betrieben. Viele
Informationen dazu haben wir auf unserer
Themenseite unter
https://www.kleve.de/selbstschutz
zusammengestellt.
Erster
Kindergarten-Cup in Flüren: Gemeinsam kicken
und Spaß haben Beim ersten
Kindergarten-Cup in Flüren stehen am
heutigen Freitag, 16. Oktober 2026, die
Freude an Bewegung und das gemeinsame
Spielen im Mittelpunkt. Der BSV Grün-Weiß
Wesel-Flüren e. V. veranstaltet das
Fußballturnier für die Kindergärten aus
Flüren auf seiner Sportanlage an der
Waldstraße.

Für die Stadt Wesel ist das Turnier ein
schönes Beispiel dafür, wie Vereine das
Zusammenleben im Stadtteil bereichern. Der
Kindergarten-Cup bringt Kinder aus
verschiedenen Einrichtungen zusammen und
ermöglicht ihnen, spielerisch erste
Erfahrungen im Vereinssport zu sammeln.
Dabei geht es um mehr als Tore: Die Kinder
erleben Teamgeist, nehmen Rücksicht
aufeinander und lernen, gemeinsam
Herausforderungen zu meistern.
Solche Angebote schaffen Begegnungen
zwischen Kindern, Familien, Kindergärten und
Vereinen. Sie stärken die Verbundenheit im
Stadtteil und zeigen, welchen wichtigen
Beitrag das Vereinsleben für Wesel leistet.
Die Stadt begrüßt das Engagement des BSV
Grün-Weiß Wesel-Flüren, bereits die
Kleinsten für Bewegung und Gemeinschaft zu
begeistern. Gespielt wird vier gegen vier
mit einer Spielzeit von jeweils zehn
Minuten. Zum Abschluss erhält jedes
teilnehmende Kind eine Medaille als
Erinnerung an den gemeinsamen Fußballtag.
Wesel: Neue Hasengruppe -
Kita im Hessenviertel auf vier Gruppen
erweitert Die Kita im
Hessenviertel hat ihre neuen Räume für die
vierte Gruppe eröffnet. Neben den Eulen,
Igeln und Eichhörnchen gehört nun auch die
Hasengruppe zur Einrichtung. Insgesamt
werden in den vier Gruppen 72 Kinder
betreut. Träger der Kita ist der
Sozialdienst katholischer Frauen. Die
Erweiterung war bereits beim ursprünglichen
Bau der Kita vorgesehen.
Der Anbau
bietet zusätzlichen Platz zum Spielen,
Lernen und Ausruhen. Zur Eröffnung hatten
die Kinder ein eigenes Programm vorbereitet
und zeigten den Gästen ihre Kita. Für den
Bau der Kita einschließlich der jetzigen
Erweiterung wurden insgesamt rund 3,85
Millionen Euro investiert. Auf die vierte
Gruppe entfallen Baukosten von rund 860.000
Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen
unterstützt die Erweiterung mit 594.000
Euro.

Bürgermeister Rainer Benien dankte dem
Kita-Team für seine engagierte Arbeit und
dem Sozialdienst katholischer Frauen für die
verlässliche Zusammenarbeit. Sein Dank galt
außerdem dem städtischen Gebäudeservice und
allen Beteiligten, die den Anbau geplant und
umgesetzt haben.
Mit der Erweiterung
stärkt die Stadt das Betreuungsangebot im
Hessenviertel. In den Weseler
Kindertageseinrichtungen stehen inzwischen
mehr als 2.200 Betreuungsplätze zur
Verfügung. Die Stadt entwickelt dieses
Angebot weiter, um den Bedürfnissen der
Familien gerecht zu werden.
Gemeinsam frühstücken in Schepersfeld:
Familien sind herzlich willkommen
Gemeinsam frühstücken, andere Familien
kennenlernen und miteinander ins Gespräch
kommen: Dazu laden die Frühen Hilfen in
Wesel alle Eltern mit ihren Kindern aus
Schepersfeld herzlich ein. Das
Familienfrühstück findet am 21. und 28.
Oktober sowie am 4. November 2026 statt.
Familien sind jeweils von 9:30 bis 12:00 Uhr
in der Tiergartenstraße 93 in Wesel
willkommen.
Bei einem gemütlichen
Frühstück können Eltern und Kinder gemeinsam
Zeit verbringen und andere Familien aus dem
Stadtteil kennenlernen. Die Mitarbeiterinnen
der Frühen Hilfen möchten erfahren, was
Familien in Schepersfeld brauchen, welche
Angebote sie sich wünschen und wobei sie
sich Unterstützung wünschen.
Auch
für die Kinder gibt es Spielangebote. So
können alle gemeinsam eine schöne Zeit
verbringen. Einfach vorbeikommen: Eine
Anmeldung ist nicht nötig. Alle Familien aus
Schepersfeld sind herzlich eingeladen.
In
Gedenken an Bruno Janßen Bruno
Janßen (01.02.1962 – 01.10.2026) Laub
entsorgen: So geht es richtig Tipps zum
Umgang mit der herbstlichen Blätterflut

In der Sitzung des Rates der Stadt Kleve am
14.10.2026 gedachte der Stadtrat des
verstorbenen Stadtverordneten Bruno Janßen
(1962-2026). Bürgermeister Markus Dahmen
würdigte dessen langjähriges Engagement im
Rat der Stadt Kleve zu Beginn der Sitzung
mit den folgenden Worten:
"Heute muss
ich die Ratssitzung leider mit einem sehr
traurigen Tagesordnungspunkt eröffnen. Unser
geschätztes Ratsmitglied Bruno Janßen ist am
1. Oktober nach kurzer schwerer Krankheit
verstorben. Diesen Kampf konnte er leider
nicht gewinnen.
Bruno war, wie er
selbst erzählte, politisch ein
Spätberufener. Erst 2018 trat er der Partei
Bündnis 90 / Die Grünen bei und ließ sich
direkt bei der nächsten Kommunalwahl im Jahr
2020 in den Rat der Stadt Kleve wählen. Auch
seine Wiederwahl bei der Kommunalwahl im
vergangenen Jahr gelangt ihm auf Anhieb.
Bildung, Barrierefreiheit und die lokale
Verkehrswende waren seine Themen. Hierfür
brannte er und hierfür setzte er sich mit
seiner eigenen Beharrlichkeit ein.
Ein „Geht nicht!“ hat Bruno egal ob auf
politischer Ebene oder auch im Privatleben
nie akzeptiert, schließlich musste er leider
schon früh lernen, sich von seiner
Querschnittslähmung nicht von seinen Zielen
und Träumen abhalten zu lassen. Wo immer es
möglich war, setzte sich Bruno Janßen dafür
ein, Kleve barrierefreier zu gestalten.
An vielen Stellen sind wir hier auch bereits
vorangekommen und konnten Kleve immer wieder
an die Ansprüche für Menschen mit einer
Einschränkung anpassen und die
Lebensqualität in unserer Stadt verbessern.
Doch wie würde Bruno nun sagen: „Das ist
zwar ein Anfang, aber wir sind hier noch
lange nicht fertig!“ Und Recht hat er. Wir
müssen auch weiterhin daran arbeiten, dass
Kleve für alle Menschen, die hier wohnen
-egal ob jung ob alt, ob mit Einschränkung
oder ohne – sich wohl in unserer Stadt
fühlen.
Ich habe Bruno Janssen als
empathischen, herzlichen und vor allem auch
optimistischen und positiv denkenden
Menschen kennengelernt. Für seine
konstruktive Unterstützung bei meinem
Wahlkampf im vergangenen Jahr bin ich ihm
auch persönlich zutiefst dankbar.
Als
Lehrer für Biologie und Geographie am
Konrad-Adenauer-Gymnasium – der Schule, an
der er selbst Anfang der 80er Jahre sein
Abitur ablegte – wurde er wegen seines
Engagements, seiner Gradlinigkeit, seiner
Offenheit und auch seiner Freundlichkeit von
Lehrern und Schülern gleichermaßen
geschätzt.
Auch hier wird er eine
große Lücke hinterlassen – nicht nur als
Lehrer, sondern auch bei der Percussion
Gruppe Konga Quings oder bei der Eine-Welt
AG Fairständnis, die Bruno am KAG vor über
25 Jahren gegründet und mit der er aktive
Entwicklungshilfe in El Salvador geleistet
hat.
Bruno hat sich dabei nie damit
begnügt, über die Welt und ihre Probleme zu
reden. Er wollte etwas bewegen. Er wollte
anpacken, gestalten und vor allem andere
Menschen dafür begeistern, dass Veränderung
möglich ist. Dabei war ihm eines immer
besonders wichtig: den Menschen im Blick zu
behalten.
Vielleicht war genau das
eine seiner größten Stärken. Bruno konnte
sehr beharrlich sein, wenn es um seine
Überzeugungen ging. Aber er konnte ebenso
gut zuhören, andere Perspektiven aufnehmen
und gemeinsam nach Lösungen suchen. Er hat
dabei nie den Menschen hinter einer anderen
Meinung aus dem Blick verloren. Seine
politische Arbeit war geprägt von Respekt,
von Menschlichkeit und von dem festen
Glauben daran, dass wir unsere Stadt
gemeinsam gestalten können.
Und auch
wenn wir heute vor allem über den
Kommunalpolitiker, den Lehrer und den
engagierten Bürger Bruno Janßen sprechen,
dürfen wir nicht vergessen, dass er noch so
viel mehr war: Lebensgefährte, Sohn, Bruder,
Freund, Kollege und Wegbegleiter. Für viele
Menschen war er jemand, auf den man sich
verlassen konnte. Jemand, der zuhörte, der
Mut machte und der mit seiner positiven Art
auch in schwierigen Situationen Hoffnung
geben konnte. Umso schwerer fällt es, zu
akzeptieren, dass Bruno nun nicht mehr bei
uns ist.
Wir werden ihn hier im Rat
vermissen. Seine Wortbeiträge, seine
Hartnäckigkeit, seinen Humor und sicherlich
auch so manches deutliche Wort, wenn er der
Meinung war, dass wir bei einem Thema noch
nicht weit genug waren. Wir werden aber auch
den Menschen Bruno vermissen, der hinter all
dem stand. Sein Platz in diesem Rat wird
heute leer bleiben. Aber das, wofür Bruno
gearbeitet und wofür er sich eingesetzt hat,
darf nie leer bleiben.
Wenn wir heute
an ihn denken, dann sollten wir deshalb
nicht nur an den Verlust denken, sondern
auch an das, was er uns hinterlassen hat:
seine Ideen, seine Haltung, seine Zuversicht
und seinen unermüdlichen Einsatz für eine
Stadt, in der alle Menschen ihren Platz
haben.
Lieber Bruno, wir hätten
uns gewünscht, dass du uns bei unserer
Arbeit für Kleve noch lange begleitest. Dass
wir noch viele Diskussionen mit dir führen,
noch viele deiner Ideen hören und vielleicht
auch noch das eine oder andere Mal von dir
daran erinnert werden, dass wir uns mit dem
Erreichten nicht zufriedengeben dürfen.
Das wird nun nicht mehr möglich sein.
Aber wir werden dich in Erinnerung behalten
– als engagierten Kommunalpolitiker, als
Lehrer mit Leidenschaft, als Menschen mit
Haltung und vor allem als herzlichen,
lebensfrohen und optimistischen Menschen.
Dein Wirken wird Spuren hinterlassen. In
dieser Stadt, an deiner Schule, bei deinen
Schülerinnen und Schülern, bei deinen
politischen Weggefährten und bei all den
Menschen, deren Leben du durch dein
Engagement ein kleines Stück besser gemacht
hast. Dafür sagen wir heute Danke.
Unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen
schweren Stunden seiner Lebensgefährtin –
schön dass Sie heute Abend hier sind -
seiner Familie, seinen Freunden und allen
Menschen, die Bruno nahegestanden haben.
Wir wünschen Ihnen die Kraft, die Sie
nun brauchen, und die Gewissheit, dass Bruno
Janßen vielen Menschen etwas hinterlassen
hat, das bleibt: Erinnerungen, Begegnungen,
Ideen und vor allem das Beispiel eines
Menschen, der sich von den Widrigkeiten des
Lebens nicht davon abhalten ließ, an seine
Ziele zu glauben und sich für andere
einzusetzen. Wir werden Bruno vermissen.
Und wir werden ihn nicht vergessen.
Ich bitte Sie nun, sich zu Ehren von Bruno
Janßen von Ihren Plätzen zu erheben und
gemeinsam mit mir in einer Schweigeminute
seiner zu gedenken."
Moers: Preisgericht hat Gewinner des
Planungswettbewerbs ‚Weißes Haus‘ festgelegt
Das Preisgericht hat am Freitag, 9.
Oktober, die ersten drei Plätze beim
Planungswettbewerb ‚Weißes Haus‘ festgelegt.
Dort soll die neue, klimaneutrale
Spielstätte für das Schlosstheater Moers
entstehen. (Foto: pst)

Das Gebäude befindet sich am Schlossplatz
und soll als Spielstätte für das
Schlosstheater Moers umgenutzt werden. Die
Sitzung des Preisgerichts hat am Freitag, 9.
Oktober, im Kulturzentrum Rheinkamp
stattgefunden. Das Preisgericht besteht aus
Vertreterinnen und Vertretern der
Verwaltung, Politik und des Schlosstheaters
sowie Architekturexpertinnen und -experten.
Insgesamt 17 Büros hatten Unterlage
eingereicht.
Auf den ersten Platz
hat das Gremium den Entwurf von huber staudt
architekten (Berlin) gewählt. Platz 2 belegt
pier7 architekten GmbH (Düsseldorf) und auf
dem dritten Platz ist Bez+Kock Architekten
Generalplaner GmbH (Stuttgart). Zudem haben
Meurer Generalplaner GmbH (Frankfurt am
Main) und Heimspielarchitekten PartGmbB
(Münster) eine Anerkennung für ihre Arbeiten
erhalten.
Ab Donnerstag, 5.
November, werden die Entwürfe der fünf Büros
im Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum
öffentlich ausgestellt. Ab dann sind auch
alle 17 Entwürfe auf der Internetseite der
Stadt Moers www.moers.de zu sehen. Vergabe
in mehreren Schritten Hintergrund für den
Planungswettbewerb ist der geplante Umbau
des Weißen Hauses mit Anbau als
klimaneutrale Spielstätte für das
Schlosstheater.
Als nächster Schritt
im Verfahren starten die Verhandlungen mit
dem erstplatzierten Büro. Danach kann die
eigentliche Vergabe in mehreren Stufen
erfolgen. Bund und Land haben für das
Projekt mit einem Investitionsvolumen von
rund 32 Millionen Euro Fördermittel in Höhe
von insgesamt 26 Millionen Euro in Aussicht
gestellt. Die Projektplanung hat das
Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers.
Herbstschulung der
Standesbeamtinnen in Dinslaken Am
Mittwoch, den 14.10., richtete die Stadt
Dinslaken die Herbstschulung des
Fachverbandes der Standesbeamtinnen und
Standesbeamten Nordrhein e. V. im Ratssaal
aus. Insgesamt 38 Standesbeamt*innen aus dem
Kreis Wesel kamen zusammen, um sich über
aktuelle rechtliche Änderungen auszutauschen
und praxisnahe Fälle aus ihrem Arbeitsalltag
zu besprechen.

Nach einem Grußwort von Bürgermeister Simon
Panke stand der fachliche Austausch im
Mittelpunkt. Die Schulung bot eine wertvolle
Gelegenheit, Wissen zu vertiefen,
Erfahrungen zu teilen und die Vernetzung
unter den Standesbeamt*innen zu stärken.
Haushalt 2027: Stadt Wesel plant
Maßnahmen für stabile Finanzen
Die Stadt Wesel möchte ihre
Finanzen langfristig sichern. Dabei sollen
Belastungen für Bürgerinnen und Bürger
möglichst vermieden werden. Auch wichtige
Investitionen in die Zukunft der Stadt
sollen weiterhin möglich sein. Dazu gehören
das Schulbauprogramm 2030+, neue Gebäude für
die Feuerwehr, die Entwicklung von Flächen
und der InnovationsCampus.
Die
bisherigen Berechnungen für das Jahr 2027
zeigen: Die geplanten Einnahmen reichen
nicht aus, um die Ausgaben zu decken.
Deshalb erarbeitet die Stadt ein sogenanntes
Haushaltssicherungskonzept. Dieser Plan soll
zeigen, wie die Stadt ihre Finanzen
dauerhaft verbessern kann. Warum ist die
finanzielle Lage schwierig?
Viele
Städte und Gemeinden stehen vor ähnlichen
Problemen. Sie müssen zahlreiche Aufgaben
erfüllen. Aus Sicht der Verwaltung reicht
das Geld, das sie dafür erhalten, schon
länger nicht mehr aus. Darauf weist auch der
Städte- und Gemeindebund NRW hin: Bund und
Land haben den Kommunen immer mehr
finanzielle Lasten übertragen.
Die
Finanzierung ist jedoch nicht entsprechend
gestiegen. Die Stadt Wesel wird deshalb
eigene Maßnahmen prüfen. Damit die Finanzen
dauerhaft gesichert werden können, braucht
sie aber auch verlässliche Unterstützung von
Bund und Land. Wie geht es weiter? Die
Verwaltung erarbeitet zunächst das
Haushaltssicherungskonzept.
Ein
Haushaltsentwurf wird deshalb vorerst noch
nicht vorgelegt. Für das Konzept prüft die
Verwaltung alle Einnahmen und Ausgaben. Sie
entwickelt Vorschläge, wie die Stadt ihre
finanzielle Lage dauerhaft verbessern kann.
Dabei soll verständlich erklärt werden, wie
viel Geld die Maßnahmen bringen und welche
Folgen sie für die Aufgaben und Angebote der
Stadt haben.
Der Rat der Stadt wird
in diesen Prozess einbezogen. Er berät die
Vorschläge und entscheidet über das Konzept
und die geplanten Maßnahmen. Anschließend
prüft der Kreis Wesel das Konzept und
entscheidet über die Genehmigung. Was sich
für die Bürgerinnen und Bürger konkret
ändern wird, steht noch nicht fest. Ziel ist
es, das vorhandene Geld gezielt einzusetzen
und wichtige Investitionen in die Zukunft
weiterhin zu ermöglichen.

Baugenehmigungen für Wohnungen
im August 2026: +6,8 % zum zum
Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis
August 2026 zum Vorjahreszeitraum: +12,7
% bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+7,8 % bei Einfamilienhäusern +21,7 % bei
Zweifamilienhäusern +14,5 % bei Wohnungen
in Mehrfamilienhäusern
Im August 2026 wurde in Deutschland
der Bau von 20 600 Wohnungen genehmigt. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, waren das 6,8 % oder 1 300
Baugenehmigungen mehr als im August 2025.
Dabei stieg die Zahl der genehmigten
Wohnungen im Neubau um 4,2 % oder 700 auf 16
500.
Die Zahl genehmigter Wohnungen,
die durch den Umbau bestehender Gebäude
entstehen, stieg im August 2026 gegenüber
dem Vorjahresmonat um 18,2 % oder 600 auf 4
200. Bei den Ergebnissen ist zu beachten,
dass Baugenehmigungen häufig nicht in den
Berichtsmonat ihrer Erteilung, sondern durch
Nachmeldungen der Baubehörden erst später in
die Statistik einfließen.

Januar bis August 2026:
Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an
Von Januar bis August 2026 wurden in
Deutschland Baugenehmigungen für
169 400 Wohnungen in neuen sowie bereits
bestehenden Gebäuden erteilt. Das waren
12,1 % oder 18 300 Wohnungen mehr als von
Januar bis August 2025.
In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar
bis August 2026 insgesamt 137 500 Wohnungen
genehmigt, das waren 12,7 % oder
15 400 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um
7,8 % (+2 300) auf 31 500. Bei den
Zweifamilienhäusern nahm die Zahl
genehmigter Wohnungen um 21,7 % (+1 800) auf
10 000 zu.
In Mehrfamilienhäusern,
der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart,
genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
90 600 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg
um 14,5 % (+11 500) gegenüber dem
Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten
Wohnungen in Wohnheimen sank dagegen um
2,0 % auf 5 300 Wohnungen (-100).
In
neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar
bis August 2026 insgesamt 2 900 Wohnungen
(+5,9 %; +200) genehmigt. Hierunter fallen
zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in
Schulgebäuden oder Wohnungen in
Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als
Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und
Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis
August 2026 insgesamt 29 100 Wohnungen
genehmigt, das waren 10,1 % oder
2 700 Wohnungen mehr als im gleichen
Zeitraum des Jahres 2025.
Neubau einer KiTa: Mehr Platz für
Kinder in Wesel Mit dem ersten
Spatenstich startet der Bau einer neuen Kita
auf der ehemaligen Trainingswiese des
Lippestadions. Die bisherige Kita
"Wunderland am Hansaring" zieht später in
das neue Gebäude. Dort wird es sechs statt
bisher vier Gruppen geben. So entstehen
zusätzliche Betreuungsplätze.

Bürgermeister Rainer Benien beim Spatenstich
mit den Kindern der KiTa
Träger der
Kita ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Das
neue Haus bietet auf zwei Etagen viel Platz
zum Spielen und Lernen. Geplant sind unter
anderem Gruppenräume, ein großer Raum für
gemeinsame Aktivitäten und eine Küche mit
Essbereich. Draußen können die Kinder auf
rund 3.000 Quadratmetern spielen, toben und
die Natur entdecken.
Eine Wärmepumpe wird das Gebäude heizen.
Eine Solaranlage auf dem Dach erzeugt Strom.
So soll die neue Kita möglichst wenig
Energie verbrauchen. Beim ersten Spatenstich
machten auch die Kinder mit. Gemeinsam mit
den Beteiligten feiern sie den Baustart
ihrer neuen Kita.
Kreis Wesel:
World Restart A Heart Day: Deine beiden
Hände können ein Leben retten Um ein
Leben zu retten, braucht es nur zwei Hände:
Anlässlich des World Restart A Heart Day am
Freitag, 16. Oktober 2026, macht der Kreis
Wesel auf die Wichtigkeit von Ersthelfern
aufmerksam und weist auf sein
Defibrillator-Kataster hin. Ein plötzlicher
Herz-Kreislauf-Stillstand kann jederzeit und
an jedem Ort passieren.
Dann zählt
jede Minute, und wenn umgehend mit
Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen wird,
erhöht sich die Überlebenschance der
Betroffenen um das Dreifache. Die
Herzdruckmassage muss in der Frequenz von
100-120 Schlägen pro Minute ausgeführt
werden, was dem Rhythmus des Bee Gees
Klassikers „Stayin‘ Alive“ oder auch
„Pokerface“ von Lady Gaga entspricht.
Zur Unterstützung der
Wiederbelebungsmaßnahmen kann ein
Defibrillator, ein sogenannter Automatischer
externer Defibrillator (AED), verwendet
werden. Diese finden sich häufig in
öffentlichen Gebäuden wie Rathäusern, Banken
etc. Durch Stromabgabe erhöht der Einsatz
eines AEDs die Überlebenschancen. Um einen
Überblick zu erhalten, in welchen
öffentlichen Gebäuden sich AEDs befinden,
hat der Kreis Wesel ein AED-Kataster
erstellt.
Aktuell sind dort 71
Geräte registriert. Dr. Frank Höpken,
ärztlicher Leiter Rettungsdienst: „Vor der
Benutzung eines AED muss man keine Angst
haben. Sobald man das Gerät anschaltet,
spricht es mit dem Ersthelfenden und führt
sie oder ihn durch den Prozess. Je besser
unsere Übersicht über die AED im Kreisgebiet
ist, desto enger können wir die Standorte
mit den Corhelper-Einsätzen verbinden.
Die Corhelper-App schickt dann einen
weiteren Ersthelfenden los, um einen AED zu
holen und bei der Reanimation zu
unterstützen.“ Dr. Ralf Dittmer, Ärztlicher
Leiter Rettungsdienst: „Egal, ob ein AED
verfügbar ist oder nicht, ganz wichtig ist:
Man kann nichts falsch machen, außer man tut
nichts. Im Notfall gilt der
Dreiklang ‚Prüfen, Rufen, Drücken‘: Zuerst
prüfen, ob die Person ansprechbar ist.
Falls nicht, sofort die Notrufnummer 112
anrufen und dann mit der Herzdruckmassage
beginnen und nicht aufhören, bis der
Rettungsdienst eintrifft.“ Einrichtungen,
die einen AED zur Verfügung stellen, können
sich über das Formular unter www.kreis-wesel.de/corhelper beim
Kreis Wesel melden. Der Standort wird dann
zur Karte hinzugefügt.
Im
Oktober noch Kinder für die Kita in Kleve
anmelden Erziehungsberechtigte
in Kleve sind noch bis Ende Oktober 2026
dazu aufgerufen, Betreuungsbedarfe für die
Zeit ab August 2027 anzugeben. Bislang
liegen der Stadt Kleve Bedarfsanzeigen für
358 Kinder vor, die ab August 2027 einen
Betreuungsplatz benötigen.
Da noch
nicht alle Eltern ihren Bedarf gemeldet
haben, ist diese Zahl vorläufig. Das
Jugendamt ruft daher dazu auf, Kinder
zeitnah über KITA-ONLINE anzumelden. Über KITA-ONLINE
können Eltern ihren Betreuungsbedarf und den
gewünschten Betreuungsumfang für das
kommende Kita-Jahr angeben.
Das
Jugendamt der Stadt Kleve bittet alle
Eltern, die ihr Kind noch nicht für eine
Betreuung ab dem 1. August 2027 angemeldet
haben, darum, zeitnah eine Bedarfsanzeige
über das digitale Portal einzureichen.
Erstmals können Eltern Betreuungsumfänge
auch von 30 oder 40 Stunden pro Woche
wählen. Diese zusätzliche Möglichkeit ergibt
sich aus dem neuen Kinderbildungsgesetz und
soll dazu beitragen, die Betreuungszeiten
passgenauer an den individuellen Bedarf der
Familien anzupassen.
Eine aktuelle
Elternbefragung hat gezeigt, dass ein
Großteil der Eltern mit den derzeit
vereinbarten Betreuungszeiten voll zufrieden
ist. Dennoch stoßen die neuen Möglichkeiten
auf Interesse: Bereits acht Prozent der
Eltern haben für das kommende Kita-Jahr
einen der beiden neuen Betreuungsumfänge
angegeben. Das Portal ist über die
Internetseite der Stadt Kleve unter www.kleve.de/kita
erreichbar.
Eltern können dort bis
zu drei Wunsch-Kindertageseinrichtungen
angeben. Eltern, die keine Möglichkeit
haben, die Anmeldung online vorzunehmen,
erhalten Unterstützung durch die Leitung der
gewünschten Kindertageseinrichtung bei der
Erfassung ihrer Daten. Wer sein Kind bereits
angemeldet hat, wird gebeten, die Angaben im
Login-Bereich von KITA-ONLINE auf Aktualität
zu überprüfen.
Dort können Eltern auch den aktuellen
Bearbeitungsstand ihrer Bedarfsanzeige
einsehen. Die digitale Bedarfsanzeige
ersetzt nicht den persönlichen Kontakt zur
favorisierten Kindertageseinrichtung. Eltern
sollten sich daher zusätzlich mit der
Einrichtung in Verbindung setzen,
beispielsweise um einen Termin für ein
Anmeldegespräch zu vereinbaren. Die bisher
eingegangenen Bedarfsmeldungen bilden die
Grundlage für die weitere Betreuungsplanung.
Da noch weitere Bedarfsanzeigen eingehen
können, ist die aktuelle Zahl von 358
Kindern nicht mit dem endgültigen
Betreuungsbedarf für das Kita-Jahr 2027/2028
gleichzusetzen. Die Betreuungsplanung wird
zwischen den Trägern der
Kindertageseinrichtungen und dem Jugendamt
der Stadt Kleve abgestimmt.
Mit
verbindlichen Zu- oder Absagen durch die
Kindertageseinrichtungen ist voraussichtlich
ab Mitte März 2027 zu rechnen. Eine
eingereichte Bedarfsanzeige stellt noch
keine Zusage für einen Betreuungsplatz dar.
Moers: Kita-Platz für August 2027
- Anmeldefrist endet am 30. November
Wer für das Kindergartenjahr ab dem 1.
August 2027 einen Betreuungsplatz in Moers
benötigt, muss die Anmeldung bis Montag, 30.
November 2026, über das Kita-Online
einreichen. Dort können Eltern bis zu drei
Wunscheinrichtungen auswählen. Voraussetzung
ist, dass die gewünschten Kitas zuvor
persönlich besichtigt wurden. Diese Besuche
sind verpflichtend.
Die Vergabe der
Betreuungsplätze richtet sich ausschließlich
nach den Angaben im Online-Portal. Auch
bereits vorhandene Vormerkungen müssen bis
zum Stichtag bearbeitet werden. Für Kinder,
die bisher im U3-Bereich (unter drei Jahre)
angemeldet waren, zum neuen Kindergartenjahr
aber drei Jahre oder älter sind, müssen der
bestehende Eintrag aktualisiert und das
gewünschte Kindergartenjahr eingetragen
werden.
Kita-Online informiert zudem
über die einzelnen Kindertageseinrichtungen,
ihre pädagogischen Konzepte und
Betreuungszeiten. Bei Fragen oder
Schwierigkeiten mit dem Online-Formular
unterstützen die Mitarbeitenden der Stadt
Moers. Kita-Online erreicht man über Stadt
Moers Kindertagesbetreuung. Kontakt
bei Fragen zur Anmeldung: Iris Alexandra
Arndt, Telefon 0 28 41 / 201-353, und Niklas
Göntgen, Telefon 0 28 41 / 201-761.
Ausgezeichnete Mobilität:
Mobilstation Kleve gewinnt im
Bundeswettbewerb Kleves
Radverkehrsbeauftragte Pascale van Koeverden
(r.) nahm die Auszeichnung am 14. Oktober
2026 in Bonn entgegen. Foto: BBSR/Czybik &
Schmid Media/ Guido Schiefer

Mit dem Fahrrad zum Bahnhof, das Rad sicher
abstellen und bequem in Bus oder Bahn
umsteigen: Die Mobilstation am Bahnhof Kleve
macht den Wechsel zwischen verschiedenen
Verkehrsmitteln einfacher.
Sie
verknüpft Radverkehr, Bus und Bahn mit
Carsharing, Taxen, Park-and-Ride und
weiteren Angeboten. Dafür wurde das Projekt
„Mobilstation Kleve“ nun im Bundeswettbewerb
„Anschlüsse gestalten. Mobil in ländlichen
Räumen“ ausgezeichnet. Kernstück der
Mobilstation ist die Radstation hinter dem
Klever Bahnhof mit ihren 100 sicheren,
witterungsgeschützten und videoüberwachten
Fahrradstellplätzen.
Ergänzt wird
das Angebot durch digitale
Buchungsmöglichkeiten, einen
Reparaturservice, Schließfächer mit
Fahrradakku-Ladefunktion und kostenlos
ausleihbare Spezialräder. Betrieben wird die
Radstation vom Berufsbildungszentrum Kreis
Kleve e. V. (BBZ). Umschülerinnen und
Umschüler bieten im Fahrradgeschäft „Drehmoment“
unter fachlicher Anleitung professionellen
Service rund ums Fahrrad an.
Das
Bundesministerium für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und
das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung (BBSR) würdigen mit dem
Wettbewerb insgesamt 20 Projekte, die
zeigen, wie Bahnhöfe in ländlichen Räumen
besser mit Bussen, On-Demand-Angeboten, Fuß-
und Radverkehr sowie weiteren
Mobilitätsangeboten verknüpft werden können.
Ziel sind verlässliche Reiseketten,
die auch ohne eigenes Auto im Alltag
funktionieren. Das Projekt erhält ein
Preisgeld von 5.000 Euro. Bürgermeister
Markus Dahmen erläutert: „Mit der
Mobilstation schaffen wir einen Bahnhof, an
dem verschiedene Wege selbstverständlich
zusammenpassen. Wer mit dem Fahrrad zum Zug
fährt, soll sein Rad sicher abstellen und
unkompliziert weiterreisen können. Mit dem
kostenlosen Verleih von Lastenrädern und
einem Rollstuhl-E-Lastenrad erweitern wir
zudem die Möglichkeiten für eine flexible
und möglichst barrierearme Mobilität.“
Die Umsetzung wurde durch die
Zusammenarbeit der Stadt Kleve mit dem
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der NIAG
und weiteren Partnern ermöglicht. Der VRR
unterstützte das Projekt finanziell und
fachlich. Die Radstation wurde mit
Eigenmitteln der Stadt Kleve sowie über
Förderprogramme des VRR, des Bundes und des
Landes Nordrhein-Westfalen (FöRiNah bzw.
Stadt & Land Förderung) finanziert. Alle
ausgezeichneten Projekte werden auf
Mobilikon, dem Online-Nachschlagewerk des
BBSR für kommunale Mobilität, vorgestellt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb
und zu den Projekten: www.mobilikon.de.
Weiterführende Informationen Weitere
Informationen zur Mobilstation gibt es in
unserem Artikel
Erste Mobilstation im Stadtgebiet:
Knotenpunkt für Mobilitätsangebote am Klever
Bahnhof. Zur Radstation informieren wir
genauer im Artikel
Alles rund um's Fahrrad: Radstation am
Klever Bahnhof eröffnet!
Stadt Kleve nimmt am Projekt
„Nachhaltige Kommune NRW“ teil
Kommunen in ganz Deutschland stehen vor
ähnlichen Herausforderungen: Sie müssen sich
dem Klimawandel anpassen, sozialen
Zusammenhalt stärken, Digitalisierung und
Mobilität nachhaltig gestalten, mit knappen
Kassen arbeiten und vieles mehr. Um für
diese Aufgaben zukunftsfähige Lösungen zu
finden, benötigen sie wirksame
Steuerungsansätze.

Die Stadt Kleve nimmt sich dieser
Herausforderung an und gestaltet ihr
Nachhaltigkeitsmanagement im Rahmen des
Projekts „Nachhaltige Kommune NRW“. Dafür
hat sich die Stadt Kleve in einem
kompetitiven Bewerberfeld durchgesetzt und
einen der limitierten Projektplätze
erhalten.
Im Projekt wird die Stadt
Kleve einen Nachhaltigkeitshaushalt
entwickeln. Dafür werden die Kämmerei und
alle Fachbereiche der Verwaltung
zusammenarbeiten, um die bestehenden
Nachhaltigkeitsziele der Stadt Kleve mit dem
Gesamthaushalt zu verknüpfen. So wird
perspektivisch die Verteilung von
Finanzmitteln an bestehenden Zielen für eine
zukunftsfähige Entwicklung ausgerichtet. Ein
innovatives Vorgehen mit deutschlandweitem
Vorbildcharakter!
Ein starkes und
integriertes Nachhaltigkeitsmanagement kann
für die Stadt Kleve auf mehreren Ebenen
wirken: Es erhöht die Transparenz über
Ziele, Maßnahmen und Wirkungen, unterstützt
eine ressourceneffiziente Priorisierung von
Vorhaben und verbessert die Grundlage für
politische Entscheidungen. Gleichzeitig
stärkt es die interdisziplinäre
Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und
trägt dazu bei, Fördermittel, Investitionen
und kommunale Ressourcen zielgerichtet für
die langfristige Entwicklung der Kommune
einzusetzen.
Begleitet wird die
Stadt Kleve dabei durch die
Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V.
(LAG 21 NRW), die dank langjähriger
Erfahrung eine kompetente Begleiterin für
Aufbau und Weiterentwicklung kommunaler
Nachhaltigkeitsmanagementsysteme ist. Die
Teilnahme an „Nachhaltige Kommune NRW“ ist
dank Förderung durch das Ministerium für
Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen kostenfrei.
Landesgartenschau Kleve 2029: Ideen
jetzt noch bis zum 31. Oktober einbringen
Bis zum 31. Oktober 2026 können
noch Ideen zur Gestaltung des Laga-Geländes
eingereicht werden.
Pressemitteilung der Landesgartenschau Kleve
2029 gGmbH Die Beteiligung der
Bürger:innen begleitet die Landesgartenschau
Kleve 2029 bereits seit der Bewerbungsphase.
Nun sind erneut konkrete Ideen für die
Veranstaltungsfläche im Gartenschau-Jahr
gefragt.

Die Online-Aktion über die Plattform
Beteiligung NRW wurde bis zum 31. Oktober
2026 verlängert. Bislang haben sich dort
rund 20 Bürger beteiligt. Das Laga-Team
freut sich daher über weitere Vorschläge und
Anregungen, mit denen die Bürger:innen die
Landesgartenschau aktiv mitgestalten können.
„Zwar erreichen uns viele Vorschläge
auch über andere Kanäle wie unsere Website,
Social Media und natürlich auch über den
Förderverein, wir möchten jedoch
sicherstellen, dass möglichst viele Menschen
von der Möglichkeit erfahren und mitmachen!“
sagt Marijke Noy, verantwortlich für den
Bereich Marketing und Kommunikation bei der
Durchführungsgesellschaft der Gartenschau.
Während die Planungen für die
dauerhaften Parkanlagen bereits weit
fortgeschritten sind, geht es nun um die
Gestaltung des Geländes im Gartenschau-Jahr
2029. Welche Angebote sollen die
Veranstaltungsfläche bereichern? Welche
Wünsche haben zukünftige Besucher und welche
Vereine oder Initiativen möchten sich
präsentieren? Jetzt mitmachen und eigene
Ideen einbringen! Die Beteiligungsplattform
ist noch bis zum 31. Oktober unter
https://beteiligung.nrw.de/k/1031558
erreichbar.
Neue Band
50+ der Moerser Musikschule sucht Mitglieder
Die Moerser Musikschule (Filder
Straße 126) stellt eine neue Band 50+
zusammen. Das Angebot für Menschen ab 50
Jahren bietet eine Kombination aus Band- und
Einzelunterricht. Eine 90-minütige Bandprobe
findet jeweils montags um 19 Uhr unter der
Leitung von Dozent Alexander Welter alle 14
Tage im Wechsel mit persönlichem
Einzelunterricht statt.
Wieder-Einsteigerinnen und -Einsteiger
können ihre Fähigkeiten weiter ausbauen,
Neulinge werden in die Lage versetzt,
schnell in einer Gruppe zu spielen. Das
Repertoire richtet sich nach den Fähigkeiten
und Wünschen der Teilnehmenden.
Vorkenntnisse dürfen vorhanden sein, sind
aber nicht Voraussetzung.
Die
Zusammenstellung der Band erfolgt nach
Auswertung der Anmeldungen. Weitere
Informationen und Anmeldeformulare sind
erhältlich im Sekretariat der Moerser
Musikschule telefonisch unter 0 28 41 / 13
33 oder online
auf der Homepage der Moerser Musikschule.
Niederrhein: Wirtschaft legt
zu - IHK: Aufschwung braucht Reformen
Die deutsche Wirtschaft wächst nach
langer Zeit wieder. Das zeigt sich auch am
Niederrhein. Mehr Aufträge und staatliche
Investitionen verbessern die Stimmung. Der
Konjunkturklimaindex der Niederrheinischen
IHK steigt auf 97 Punkte: der höchste Wert
seit drei Jahren.
„Die Wirtschaft
zeigt sich zuversichtlich, bleibt aber
vorsichtig“, sagt Werner Schaurte-Küppers,
Präsident der Niederrheinischen IHK. „Unsere
Industrie profitiert von einer steigenden
Nachfrage aus dem Ausland. Die zusätzlichen
Ausgaben für Sicherheit, Verteidigung und
Infrastruktur sorgen für einen Schub auch
bei uns. Dass unsere Wirtschaft insgesamt
zulegt, zeigt: Unser Mittelstand und große
Unternehmen sind stark – trotz heftigem
Gegenwind.“
„Ohne Reformen kein
weiterer Aufschwung“ Der Druck auf die
Wirtschaft bleibt bestehen. „Die lange
Trockenheit und das Niedrigwasser haben
unsere Unternehmen Millionen gekostet.
Besonders die ohnehin gebeutelte Stahl- und
Chemieindustrie leidet stark darunter. Auch
die hohen Energiepreise bleiben ein Problem.
Viele Betriebe investieren weiter sehr
vorsichtig. Sie prüfen, ob sich neue
Projekte am Standort rechnen“, betont Dr.
Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer
der Niederrheinischen IHK.

Grafik: Niederrheinische IHK/Weissheiten
Design.
Drei von vier Betrieben sehen
die hohen Energie- und Rohstoffpreise als
Geschäftsrisiko. Fast 70 Prozent nennen als
weiteres Risiko die wirtschaftspolitischen
Rahmenbedingungen. „Die Konjunkturdaten
machen Mut, ersetzen aber keine Reformen.
Der Druck, Bürokratie abzubauen und
Investitionen anzukurbeln, bleibt hoch.
Berlin muss liefern, damit unsere
Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und der
Standort attraktiv bleibt. Ohne Reformen
stoppt der Aufschwung, bevor er richtig
Fahrt aufgenommen hat“, so Werner
Schaurte-Küppers.
Hintergrund zum
Konjunkturbericht Der
Konjunkturklimaindex fasst die Geschäftslage
und die -erwartungen zusammen. Das
langjährige Mittel liegt bei 103 Punkten. An
der Umfrage haben sich 201 Unternehmen mit
34.000 Beschäftigten beteiligt.
Handwerkerbonus im Bundesrat -
Verband Wohneigentum: Bonus erhalten und
Sanieren bezahlbar gestalten Am
morgigen Freitag befasst sich der Bundesrat
mit dem Einkommensteuerreformgesetz 2027.
Darin steckt auch die Kürzung des
Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Der
Wirtschaftsausschuss der Länderkammer rät,
diese Kürzung zu streichen. Der Verband
Wohneigentum appelliert an die Länder, in
ihrer Stellungnahme zum Gesetzentwurf dieser
Empfehlung zu folgen.
Am Freitag,
16.10.2026, berät der Bundesrat über das
Einkommensteuerreformgesetz 2027. Das
Bundeskabinett hatte den Entwurf am 2.
September beschlossen. Er sieht vor, die
Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen (§
35a Abs. 3 EStG) ab 2027 von 20 auf 15
Prozent zu senken und den jährlichen
Höchstbetrag von 1.200 auf 900 Euro zu
reduzieren.
In seiner Empfehlung an
das Plenum will der Wirtschaftsausschuss die
geplante Kürzung komplett streichen. Er
argumentiert, ein niedrigerer Fördersatz
sende in einer Phase schwacher privater
Investitionen ein falsches Signal und treibe
Aufträge in die Schwarzarbeit. Der
gemeinnützige Verband Wohneigentum
unterstützt diese Linie ausdrücklich. Verena
Örenbas spricht sich für Empfehlung des
Wirtschaftsausschusses aus

Verena Örenbas, Bundesgeschäftsführerin des
Verbands Wohneigentum (Foto) Verband),
appelliert an die Länder, dieser Empfehlung
zu folgen: "Im Juli wurde die BEG-Förderung
in Teilen gekürzt, jetzt soll der
Steuerbonus folgen. Wer so vorgeht, darf
sich nicht wundern, wenn dringend notwendige
Instandhaltungen und Sanierungen liegen
bleiben oder ohne Rechnung erledigt werden.”
Zweite Kürzung innerhalb weniger Wochen
Seit dem 21. Juli 2026 gelten bei der
Bundesförderung für effiziente Gebäude
niedrigere Fördersätze. Nur 6 Wochen später
hat das Kabinett die Kürzung des
Handwerkerbonus beschlossen. Der Verband
Wohneigentum sieht darin ein Muster. In
beiden Fällen betreffen die Kürzungen
Instrumente, die private Instandhaltung und
energetische Sanierung für selbstnutzende
Eigentümerinnen und Eigentümer bezahlbar
machen. Diese bekommen weniger Zuschuss bei
der Förderung und weniger Erstattung bei der
Steuer, obwohl die Handwerkerkosten nicht
sinken. Droht beim Handwerkerbonus eine
Bagatellgrenze?
Der Finanzausschuss
des Bundesrates geht in die entgegengesetzte
Richtung. Er bittet die Bundesregierung zu
prüfen, ob § 35a EStG eine sogenannte
Wesentlichkeitsschwelle bekommen soll.
Unterhalb dieser Grenze wäre keine
Steuerermäßigung mehr möglich. Die Wartung
der Heizung, eine kleinere Dachreparatur
oder der Austausch einer Tür könnten damit
steuerlich wertlos werden. Der Verband
Wohneigentum lehnt eine solche Untergrenze
ab. Örenbas: "Damit würde der Bonus bei den
regelmäßigen, kleineren Arbeiten wegfallen,
die ein Haus lange Sicht in einem gutem
Zustand halten." Forderungen des Verbands
Wohneigentum
• Die Kürzung des
Steuerbonus streichen, wie es der
Wirtschaftsausschuss des Bundesrates
empfiehlt • Keine Untergrenze einführen,
die kleinere Handwerkerrechnungen von der
Steuerermäßigung ausschließt • Falls die
Kürzung kommt: energetisch und
klimarelevante Handwerkerleistungen davon
ausnehmen • Verlässliche, langfristig
planbare Rahmenbedingungen für private
Sanierungsentscheidungen schaffen Tipp
für Eigentümerinnen und Eigentümer
Für die Steuer zählt das Jahr der Zahlung.
Wer Arbeiten noch 2026 ausführen lässt und
die Rechnung in diesem Jahr überweist, kann
nach heutigem Stand den vollen Satz von 20
Prozent nutzen. Barzahlungen werden nicht
anerkannt.
Pause für den Schul- und Vereinssport
- Enni weitet Öffnungszeiten in den
Herbstferien aus Wenn der Schul-
und Vereinssport in den Herbstferien
pausiert, bleibt in den Enni-Bädern und der
Eissporthalle mehr Zeit für Freizeitsport.
Die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni)
erweitert deshalb vom 17. Oktober bis zum 1.
November die Öffnungszeiten in ihren
Einrichtungen.
Im Hallenbad des
Enni Sportpark Rheinkamp können
Frühaufsteher montags bis freitags von 6:30
bis 8 Uhr ihre Bahnen ziehen. Weitere
Schwimmzeiten gibt es werktags von 13 bis
14:45 Uhr sowie von 17 bis 21:30 Uhr.
Dazwischen läuft das Ferienprogramm „NRW
lernt schwimmen“, bei dem Grundschulkinder
täglich in einem Crash-Kurs schwimmen
lernen. An beiden Ferienwochenenden ist das
Hallenbad jeweils von 10 bis 17 Uhr
geöffnet.
Auch im Freizeitbad
Neukirchen-Vluyn haben Badegäste in den
Ferien mehr Zeit: Dienstags bis freitags
öffnet das Hallenbad von 6 bis 20:30 Uhr,
samstags und sonntags von 9 bis 17 Uhr. An
beiden Feriensamstagen findet zudem von 15
bis 16:30 Uhr der beliebte Spielenachmittag
für Kinder und Jugendliche statt.
Montags bleiben Hallenbad und Sauna
geschlossen. Saunafans können im Freizeitbad
dienstags bis freitags von 9 bis 22 Uhr
sowie am Wochenende von 10 bis 18 Uhr
entspannen. Zusätzlich zur gewohnten Zeit am
Dienstag von 9 bis 14 Uhr ist die Sauna in
den Ferien auch mittwochs ausschließlich für
Frauen geöffnet.
Am 17. und 31.
Oktober stehen außerdem ab 18 Uhr die
beliebten Saunatreffs auf dem Programm. Dann
ist die komplette Anlage einschließlich
Schwimmbad bis Mitternacht ausschließlich
textilfrei nutzbar.
Das Aktivbad Solimare bleibt vom 19. Oktober
bis einschließlich 1. November wegen
Wartungsarbeiten geschlossen. Auch die
Enni-Eiswelt bietet in den Ferien
zusätzliche Laufzeiten. Die Eissporthalle
ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Freitags endet der öffentliche Lauf bereits
um 16 Uhr, bevor von 17 bis 21 Uhr die
Eisdisco stattfindet. Am 1. November bleibt
die Enni-Eiswelt wegen eines Hobbyturniers
geschlossen. Weitere Infos und
Online-Tickets gibt es unter www.enni.de
Xanten zieht wieder von Bühne
zu Bühne - ENNI Night of the Bands bringt am
7. November Live-Musik in sechs Locations
Nach dem erfolgreichen Comeback im
vergangenen Jahr geht die ENNI Night of the
Bands in Xanten in die nächste Runde. Am
Samstag, 7. November, verwandeln sich sechs
ganz unterschiedliche Locations erneut in
kleine Konzertbühnen. Von Jazz und Pop über
Funk und Soul bis zu Punk, Stoner Rock und
Rock'n'Roll reicht die musikalische
Bandbreite.
„Die Resonanz im
vergangenen Jahr hat uns gezeigt, dass
Xanten richtig Lust auf dieses Format hat.
Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir
mit der Tikibar und der Plan Bar zwei neue
Stationen dazugewinnen konnten und das halbe
Dutzend damit wieder komplett haben“, sagt
Veranstalter Maik Böse.
Wer das
Kneipen-Hopping auf die Spitze treibt, kann
mit nur einem Ticket bereits um 18:30 Uhr in
den Abend starten und bis 2 Uhr morgens
Live-Musik erleben. Für Enni-Geschäftsführer
Kai Steinbrich ist daher klar: „Man sollte
früh anfangen, sich durch völlig
unterschiedliche Musikrichtungen treiben
lassen und bis tief in die Nacht feiern.“
Nach sechsjähriger Pause hatte die Enni
die Musiknacht im vergangenen Jahr zurück
nach Xanten gebracht und damit
offensichtlich einen Nerv getroffen. Vier
Spielorte sind deshalb erneut dabei: das
Jugendkulturwerk eXit, das Restaurant an de
Poort, der Kulturkeller im Hotel Neumaier
und das Autohaus Reis. Mit der Tikibar und
der Plan Bar kommen in diesem Jahr zwei neue
Stationen hinzu.
Den frühesten Start
legt die Tikibar an der Brückstraße hin.
Dort steht ab 18:30 Uhr Christos Siogkas auf
der Bühne. Der Sänger und Gitarrist
verbindet Rock- und Pop-Cover mit viel
Live-Erfahrung und war unter anderem bereits
bei „The Voice of Greece“ zu sehen. Ab 20
Uhr wird es dann an gleich zwei Spielorten
musikalisch: Im Restaurant an de Poort
bleibt die Musiknacht ihrer jazzigen Seite
treu. Dort präsentiert das IndigoJazzlounge
Trio ein abwechslungsreiches Programm aus
Jazz, Soul und ausgewählten Popklassikern.
Deutlich härter geht es gleichzeitig
in der Jugendkulturwerkstatt eXit zu. Drei
neue Bands teilen sich dort die Bühne:
Overpace steht für energiegeladenen Punk
Rock'n'Roll, True Voodoo für druckvollen
Stoner Rock und The Grump für handgemachten
Classic Rock aus Köln. Damit dürfte das eXit
vor allem für Fans lauter Gitarren eine
feste Adresse an diesem Abend sein.
Ab 21 Uhr kommen weitere Spielorte
hinzu. Im Kulturkeller des Hotels Neumaier
übernimmt Granufunk. Die Party-Coverband
verbindet Funk, Pop, Rap und Rock in
kreativen Medleys und will mit treibenden
Grooves für eine volle Tanzfläche sorgen.
Premiere bei der ENNI Night of the Bands
feiert die Plan Bar. Dort bringt Eike Sax
House- und Partysounds mit dem Saxofon auf
die Bühne.
Ebenfalls ab 21 Uhr
spielen die Lucky Ones im Autohaus Reis. Die
selbst ernannte „glücklichste Band der Welt“
war bereits im vergangenen Jahr dabei und
hat mit Oldies, Klassikern und Partykrachern
Musik für mehrere Generationen im Gepäck.
Hier können Nachtschwärmer bis 2 Uhr morgens
weiterfeiern.
Damit die Gäste
möglichst viel vom Programm mitbekommen,
verbindet auch in diesem Jahr ein
kostenloser Shuttle die Spielstätten. Gleich
zwei Bahnen des Nibelungenexpresses sind
während der Musiknacht unterwegs und fahren
alle sechs Locations an. So können die
Musikfans unkompliziert von Konzert zu
Konzert ziehen und sich ihr ganz
persönliches Programm für den Abend
zusammenstellen.
Wer sicher dabei
sein möchte, sollte mit dem Ticketkauf
allerdings nicht zu lange warten. Wie groß
das Interesse an der ENNI Night of the Bands
derzeit ist, zeigte gerade die Ausgabe in
Moers: Nach einem schon starken Vorverkauf
musste die Abendkasse vorzeitig schließen,
weil die Kapazitätsgrenze erreicht war.
Tickets für Xanten gibt es im Vorverkauf
für 16 Euro in der Tikibar, im Restaurant an
de Poort, in der Plan Bar, im Autohaus Reis
und bei der Touristik Xanten sowie online
auf Ticketticker.de (Vorverkaufsgebühr 1,60
Euro). Online ist außerdem ein Gruppenticket
für fünf Personen zum Preis von 70 Euro
erhältlich. An der Abendkasse kostet der
Eintritt 20 Euro. Mehr Informationen gibt es
unter www.enni.de/musiknacht
Dinslaken/Voerde: Neue Emscher-Mündung
erhält "Leuchtturm" / Landmarke symbolisiert
Abwasserfreiheit des Flusses Die
neue Emscher-Mündung in den Rhein bei
Dinslaken und Voerde wird künftig von einem
"Emscher-Leuchtturm" gekrönt. Die Landmarke
soll ein Zeichen für das Leuchtturmprojekt
im Rahmen des naturnahen Flussumbaus durch
die Emschergenossenschaft setzen.
Baustart ist im Februar. Bewusst erinnert
die Form des "Leuchtturms" an ein in den
Himmel emporragendes Kanalrohr, denn erst
die neu verlegten Kanäle ermöglichten die
Abwasserfreiheit in der Emscher und somit
ihre ökologische Umgestaltung.
Der
knapp 17 Meter hohe begehbare Turm wird
Besuchern einen Ausblick über die neu
geschaffene Auenlandschaft und auf den Rhein
bei Dinslaken und Voerde bieten. An der
Fassade der Landmarke sind insgesamt 17
Ringe angebracht, die für die Städte stehen,
die am Emscher-Umbau beteiligt waren. idr -
Informationen:
http://www.eglv.de
Bethanien:
20 Jahre Kooperatives Brustzentrum Linker
Niederrhein Zwei Jahrzehnte moderne
Medizin und starke interdisziplinäre
Zusammenarbeit Brustkrebs ist die
häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In
Deutschland ist rund jede Achte im Laufe
ihres Lebens betroffen – die Tendenz ist
steigend. Eine Institution, in der hohe
medizinische Expertise und modernste
Therapieverfahren auf eine ganzheitliche
Versorgung durch ein interdisziplinäres
Expertenteam treffen, ist das Kooperative
Brustzentrum Linker Niederrhein. Mit seinen
beiden Standorten am Krankenhaus Bethanien
Moers und Katholischen Karl-Leisner-Klinikum
Kleve feiert es in diesem Jahr sein
20-jähriges Jubiläum.
Seit 2006
erhalten Patient:innen des Brustzentrums
eine umfassende Betreuung, die vom ersten
Verdacht über die Diagnose bis hin zur
Therapie und Nachsorge reicht. Dr. Peter
Tönnies, Leiter des Brustzentrums am
Standort Moers und Chefarzt der Klinik für
Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische
Onkologie & Senologie des Krankenhauses
Bethanien Moers, erklärt: „Ich bin stolz,
dass wir seit so vielen Jahren gemeinsam für
die Betroffenen da sein können und dass wir
mit unserer Arbeit einen wertvollen Beitrag
zu ihrer Versorgung leisten.“
Dem
stimmt Dr. Luboš Trnka, Leiter des
Brustzentrums am Standort Kleve und Chefarzt
der Frauenklinik des Katholischen
Karl-Leisner-Klinikums, zu: „Unsere
Patientinnen und Patienten brauchen
einerseits eine exzellente medizinische
Behandlung, andererseits erhalten sie bei
uns immer auch eine menschliche Begleitung
in allen Phasen der Erkrankung. Dass uns das
seit 20 Jahren so gut gelingt, ist ein
besonderer Anlass zur Freude.“ Die
steigenden Behandlungszahlen von
mittlerweile über 420 Primärfällen pro Jahr
belegen den hohen Zuspruch und die hohe
Zufriedenheit der Patient:innen.
Miteinander stärker Das Team des
Brustzentrums setzt seit seiner Gründung auf
viele verschiedene Fachdisziplinen in der
Betreuung von Brustkrebspatient:innen. Diese
werden zum einen durch ärztliches und
pflegerisches Personal begleitet.
Unterstützt werden Ärzt:innen und
Pflegekräfte zum anderen von Breast Care
Nurses, Physiotherapeut:innen,
Psychoonkolog:innen, Sanitätshäusern,
Zweithaarspezialist:innen und vielen
weiteren Akteur:innen.
Ausgezeichnete
Qualität Die besondere Qualität des
Brustzentrums Linker Niederrhein belegen
gleich mehrere Zertifizierungen, die es seit
der Gründung erhalten hat. Bereits seit 2007
ist es vom nordrhein-westfälischen
Gesundheitsministerium anerkannt und erhält
von den Patient:innen regelmäßig Bestnoten.
Im NRW-Verfahren stellt sich das
Brustzentrum jährlich erfolgreich einer
Prüfung durch die Zertifizierungsstelle
ÄKzert der Ärztekammer Westfalen-Lippe.
Einen besonderen Meilenstein in der
20-jährigen Geschichte stellt darüber hinaus
die Erstzertifizierung durch die Deutsche
Krebsgesellschaft (DKG) im Jahr 2023 dar.
Die Fachgesellschaft attestiert dem
Brustzentrum damit höchste
Qualitätsstandards in der Behandlung von
Brustkrebserkrankungen.

Das Team des Kooperativen Brustzentrums
Linker Niederrhein (v. l. ): Dr. Katrin van
Heumen, Leitende Oberärztin der Frauenklinik
des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums, Dr.
Luboš Trnka, Leiter des Brustzentrums am
Standort Kleve und Chefarzt der Frauenklinik
des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums, Dr.
Almut Raabe, Leitende Oberärztin der Klinik
für Gynäkologie, Geburtshilfe,
Gynäkologische Onkologie & Senologie am
Krankenhaus Bethanien Moers, Michèle Hamers,
Oberärztin der Klinik für Gynäkologie,
Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie &
Senologie am Krankenhaus Bethanien Moers,
und Dr. Peter Tönnies, Leiter des
Brustzentrums am Standort Moers und Chefarzt
der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe,
Gynäkologische Onkologie & Senologie am
Krankenhaus Bethanien Moers.

Niedrigere Ernte und
deutliche Preisanstiege bei Kartoffeln
• Für Verbraucherinnen und Verbraucher
verteuerten sich Kartoffeln im September 2026 um
11,3 % • Erzeugerpreise von Speisekartoffeln
im August 2026 um 61,5 % gestiegen •
Kartoffelernte 2026 mit voraussichtlich 10,4
Millionen Tonnen um ein Viertel gegenüber 2025
gesunken
Die Kartoffelernte fällt 2026
nach Schätzungen deutlich geringer als im
Vorjahr aus, was Folgen für die Preise von
Kartoffeln auf den verschiedenen
Wirtschaftsstufen hat. Im September 2026 mussten
Verbraucherinnen und Verbraucher für Kartoffeln
11,3 % mehr als im Vorjahresmonat bezahlen, wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Für verarbeitete
Kartoffelprodukte wie Pommes frites oder
Ähnliches (tiefgefroren) hingegen lagen die
Preise um 4,7 % unter dem Vorjahresmonat. Die
Verbraucherpreise insgesamt stiegen im September
2026 um 3,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat,
darunter Nahrungsmittel insgesamt um 0,4 %.
Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise von
Speisekartoffeln seit August 2023 Ein Grund
für die Steigerung der Verbraucherpreise von
Kartoffeln sind die deutlichen Preissteigerungen
auf der vorgelagerten Stufe: Die Erzeugerpreise
von Speisekartoffeln lagen im August 2026 um
61,5 % über dem Vorjahresmonat. Das war der
stärkste Anstieg der Erzeugerpreise von
Kartoffeln im Vergleich mit dem Vorjahresmonat
seit drei Jahren (August 2023: +114,6 %
gegenüber August 2022).
Die
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte
insgesamt sanken im August 2026 um 7,0 %
gegenüber dem August 2025, darunter stiegen
jedoch die Erzeugerpreise für pflanzliche
Produkte um 12,3 %.

Ernte, Anbaufläche und Ertrag von Kartoffeln
2026 gesunken Die Ernte von Kartoffeln wird
im Jahr 2026 nach vorläufigen Ergebnissen mit
10,4 Millionen Tonnen knapp ein Viertel
(-24,8 %) unter der Ernte des Vorjahres
(13,9 Millionen Tonnen) liegen. Der Rückgang ist
nicht nur auf die um 11,1 % auf 268 300 Hektar
verringerte Anbaufläche zurückzuführen
(2025: 301 800 Hektar).
Auch die Erträge
je Hektar fallen im Jahr 2026 voraussichtlich
deutlich geringer aus als im Vorjahr: Für 2026
wird mit 38,9 Tonnen je Hektar gerechnet, 2025
waren es 46,0 Tonnen je Hektar. Das entspricht
einem Rückgang von 15,4 %. Grund dafür dürften
vor allem die extreme Hitze und Trockenheit des
diesjährigen Sommers sein.
Deutschland
bei Kartoffeln Selbstversorger In
Deutschland werden deutlich mehr Kartoffeln
erzeugt, als für den Bedarf im Land benötigt
werden: Der Selbstversorgungsgrad mit Kartoffeln
lag nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt
für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im
Wirtschaftsjahr 2024/25 bei 145 %. Ein großer
Teil der Kartoffeln und Kartoffelprodukte wird
also nicht für den heimischen Markt erzeugt,
sondern exportiert.
Ausverkauft vor der letzten Zugabe: ENNI
Night of the Bands feiert Rekordbesuch in
Moers Die ENNI Night of the Bands
hat am Samstagabend eindrucksvoll bewiesen,
warum sie seit mehr als zwei Jahrzehnten zu
den beliebtesten Veranstaltungen in Moers
gehört. Die Musiknacht lockte so viele
Besucherinnen und Besucher in die Stadt,
dass Veranstalter Maik Böse und die Enni die
Reißleine ziehen mussten.
Um 21 Uhr
meldeten sie, dass die Kapazitätsgrenze mit
1.500 Gästen erreicht war. Abendkasse
geschlossen! Die Stimmung war zu diesem
Zeitpunkt bereits auf dem Siedepunkt. In 13
Lokalen wurde getanzt, gerockt, gefeiert und
mitgesungen.
„Die Night of the Bands
zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie lebendig
Moers ist“, sagt Enni-Geschäftsführer Kai
Steinbrich. „Menschen unterschiedlicher
Generationen ziehen gemeinsam durch die
Stadt, entdecken neue Lokale und erleben
Live-Musik in einer besonderen Atmosphäre.
Genau diese Mischung macht den Erfolg der
Veranstaltung aus.“
Tatsächlich
zogen die Gäste in fröhlichen Gruppen durch
die City – von Lokal zu Lokal, von Konzert
zu Konzert. Vor dem Café Lyzeum bildete sich
schon früh eine Schlange, während die
Menschen auch im Fiddlers, Autentico,
Piccolo und Café des Arts dicht gedrängt
feierten.
„Wir hätten noch mehr
Tickets verkaufen können, müssen aber immer
Blick behalten, wie viele Gäste die Lokale
aufnehmen können“, erklärt Veranstalter Maik
Böse und hofft, das Programm im nächsten
Jahr vielleicht noch erweitern zu können.
„Es laufen bereits gute Gespräche.“
Besonders erfreulich: Auch die drei
Gastronomien in Vinn und Asberg wurden
hervorragend angenommen.
Im erstmals
beteiligten Fino herrschte ebenso beste
Stimmung wie im Schützenhaus Vinn und in der
Kleinen Kneipe Asberg. Als Glücksgriff
erwies sich auch die kurzfristig
verpflichtete Coverband Mottek. Nachdem die
ursprünglich vorgesehene Band Mama Mucke
krankheitsbedingt absagen musste, sprangen
die Oberhausener kurzfristig ein und
begeisterten das Publikum im Café Mondrian
mit einer energiegeladenen Show.
Bis weit nach Mitternacht waren viele
Spielstätten bestens gefüllt. Entsprechend
positiv fällt das Fazit der Veranstalter
aus. „Überall haben wir fröhliche Gesichter,
volle Lokale und eine fantastische Stimmung
erlebt“, sagt Maik Böse.
„Wenn die Besucher schon auf dem Heimweg
fragen, wann die nächste Musikstatt
stattfindet, dann ist das das schönste
Kompliment für alle Beteiligten.“ Wer nicht
ein Jahr warten möchten, sollte sich den 7.
November vormerken. Dann steigt die ENNI
Night of the Bands in Xanten.
Kreis Wesel: „Manni Milchzahn“ nimmt Kindern
Angst vor dem Zahnarzt Anlässlich des
Tages der Zahngesundheit hat der
Arbeitskreis „Zahnmedizinische Prophylaxe“
des Kreises Wesel (AKZP) sechs Kitas in das
Katholische Gemeindeforum der
Kirchengemeinde St. Martinus in
Moers-Hochstraß eingeladen. Dort haben rund
250 Kinder ab 4 Jahren „Manni Milchzahn“ und
seine Zahnfreunde kennengelernt.
Manni ist ein wackeliger Milchzahn, der bald
aus dem Mund fallen wird und von Borstig,
der Zahnbürste, nach jeder Mahlzeit geputzt
wird. Hinter dem 30-minütigen
Kindertheaterstück steckt Manuel Virnich vom
Mapili-Theater aus dem Landkreis Lüneburg.
In dem Stück vermittelt er fröhlich und
kindgerecht die Grundlagen der Zahnhygiene
und die Arbeit des Zahnarztes.
Die
Kitakinder verfolgten gespannt das Geschehen
auf der Bühne und haben mit Manni zusammen
gebangt, ob und wie der Backenzahn von
Karies befreit werden kann. Zum Abschied des
lustigen und lehrreichen Vormittages haben
alle Kinder Präsente zum Thema
Zahngesundheit mit in die Kita nehmen
dürfen.
Um die Mundgesundheit ins
Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen,
gründeten Organisationen aus Zahnärzteschaft
und Krankenkassen den Aktionstag „Tag der
Zahngesundheit“ und legten den 25. September
als Aktionstag fest. Seit 1991 finden dazu
bundesweit zahlreiche Veranstaltungen rund
um dieses Datum zur Thematik statt.
Zahnmediziner, Gesundheitsämter,
Krankenkassen und Arbeitsgemeinschaften
organisieren eigene Veranstaltungen und
bringen den Kindern damit auf
abwechslungsreiche Art und Weise die
Wichtigkeit gesunder Zähne nahe. Die
Mitglieder des Arbeitskreises
„Zahnmedizinische Prophylaxe“ des Kreises
Wesel sind alle Krankenkassen im Kreis
Wesel, die Zahnärztekammer Nordrhein, die
Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein
sowie der Kreis Wesel.
Die Kosten
der Zahnprophylaxe im Kreis Wesel werden von
den Krankenkassen und dem Kreis Wesel
gemeinsam aufgebracht.

Rund 250 Kinder ab 4 Jahren haben „Manni
Milchzahn“ und seine Zahnfreunde
kennengelernt.
Themen für
Unternehmen: „Fachkräfte im Fokus –
vernetzt, informiert, erfolgreich im Kreis
Wesel“ am 10. November 2026 in Sonsbeck
Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des
Kreises Wesel lädt in Kooperation mit den
Gemeinden Alpen und Sonsbeck Unternehmen aus
der Region zu einer Veranstaltung unter dem
Titel „Fachkräfte im Fokus – vernetzt,
informiert, erfolgreich im Kreis Wesel“ ein.
Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 10. November 2026, von 9 bis 11:30
Uhr im Kastell Sonsbeck, Herrenstraße 2,
47665 Sonsbeck, statt. Im Mittelpunkt steht
das Thema „Fachkräfte“. Darüber hinaus
bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum
fachlichen Austausch und zur Vernetzung der
Unternehmen. Zum Auftakt haben die
Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in
informeller Atmosphäre zu vernetzen.
Anschließend eröffnen Sonsbecks
Bürgermeisterin Nadine Bogedain, Alpens
Bürgermeister Ludger Staymann sowie Lukas
Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft des Kreises Wesel, die
Veranstaltung. Im weiteren Verlauf
informieren die Bundesagentur für Arbeit und
das Jobcenter Kreis Wesel in einem
Fachvortrag über aktuelle Entwicklungen und
Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen
im Bereich Fachkräfte.
Ergänzend
stellt die Westfälische Hochschule
Möglichkeiten für Partnerschaften in Lehre
und Forschung vor. Ein weiterer Höhepunkt
ist eine moderierte Fragerunde mit den
Referierenden. Sie bietet Raum für
Diskussionen und den Austausch von
Erfahrungen. Die Teilnehmenden können
individuelle Fragen stellen und mit den
Expertinnen und Experten ins Gespräch
kommen.
So erhalten sie konkrete
Tipps zu ihren jeweiligen Fragestellungen
und Herausforderungen – insbesondere dazu,
wie sie passende Fachkräfte für ihr
Unternehmen gewinnen können. Die
Veranstaltung klingt bei Snacks und
Getränken informell aus. Dabei besteht die
Möglichkeit, den Austausch fortzusetzen und
die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen.
Um Anmeldung bis zum 3. November
2026 wird gebeten. Die Teilnehmendenzahl ist
auf 50 Personen begrenzt. Interessierte
Unternehmen können sich ab sofort unter
folgendem Link anmelden:
https://beteiligung.nrw.de/k/-w7AeRV8F
Die EAW des Kreises Wesel freut sich auf
zahlreiche Teilnehmende und einen
erfolgreichen Austausch zu diesem zentralen
Thema für die Unternehmen der Region.
Weitere Informationen gibt die EAW. E-Mail:
eaw@kreis-wesel.de oder Tel.: 0281/207-2022.
40 Jahre Bananensprayer: Die
Kunst geht – der Streit um ihre Freiheit
bleibt! Große Abschlussfinissage am
18. Oktober in Kamp-Lintfort: Thomas
Baumgärtel beendet seine außergewöhnliche
NiederrheinTour 2026 mit 40 Kunstorten, 40
Werkgruppen und 1.806 Kunstwerken.
Ausgerechnet am letzten Ausstellungsort
sorgt der Streit um die Entfernung seiner
Spraybananen für eine aktuelle Debatte über
Kunstfreiheit und Denkmalschutz.
Am
Sonntag, 18. Oktober 2026, von 11 bis 17 Uhr
lädt der international bekannte Künstler
Thomas Baumgärtel, besser bekannt als der
„Bananensprayer“, zur allerletzten Finissage
seiner NiederrheinTour 2026 ein. In der
Westlichen Orangerie des Terrassengartens am
Kloster Kamp endet die große
Jubiläumsausstellung „Freiheit für Kunst
XL“, die noch einmal Höhepunkte aus 40
Jahren künstlerischen Schaffens und der
außergewöhnlichen NiederrheinTour
zusammenführt.
Zur Finissage am
Sonntag, dem 18. Oktober 2026, von 11 bis 17
Uhr, in der Westlichen Orangerie des
Terrassengartens am Kloster Kamp, Abteiplatz
13, 47475 Kamp-Lintfort, sind Sie herzlich
eingeladen. Thomas Baumgärtel wird
persönlich ab 12 Uhr anwesend sein und für
Gespräche mit Besucherinnen und Besuchern
sowie Medienvertreterinnen und
Medienvertretern zur Verfügung stehen.
Anmeldung bei: Jörg Schwarz
schwarz20@t-online.de 0172 721 38 34

Thomas Baumgärtl - Foto Armin Fischer
Was am 8. Mai begann, entwickelte sich
zu einem der umfangreichsten Kunstprojekte
in der Geschichte des Niederrheins - und
vielleicht in der Geschichte der Kunst
überhaupt: An 40 Kunstorten zwischen Rhein
und Maas zeigte Baumgärtel 40
unterschiedliche Werkgruppen seines
umfangreichen Œuvres. Insgesamt waren 1.806
Kunstwerke zu sehen – von frühen
Schablonenarbeiten über großformatige
Gemälde, politische Arbeiten und
Installationen bis hin zu seinen bekannten
Metamorphosen der Spraybanane.
Mit
der zentralen Finissage am 27. September im
Museum Kurhaus Kleve ging die 143 Tage
dauernde NiederrheinTour offiziell zu Ende.
19 besonders engagierte Kunstbegeisterte
hatten sogar sämtliche 40 Ausstellungen
besucht und wurden beim Finale dafür
ausgezeichnet.
Eine ganze Region
wurde zur Kunstlandschaft Mit seiner
Jubiläumstour wollte Baumgärtel nicht nur
auf vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens
zurückblicken, sondern auch seiner
niederrheinischen Heimat eine Hommage widmen
und die außergewöhnliche Vielfalt ihrer
Museen, Galerien, Schlösser, Kirchen und
weiteren Kunstorte sichtbar machen.
Die NiederrheinTour verband renommierte
Museen mit kleineren, oftmals weniger
bekannten Kulturorten. Sie führte
Besucherinnen und Besucher quer durch eine
Region, die sich für mehrere Monate in eine
dezentrale Kunstlandschaft verwandelte.
Die abschließende Ausstellung „Freiheit
für Kunst XL“ in Kamp-Lintfort bietet nun
noch einmal die Möglichkeit, das breite
Spektrum von Baumgärtels Kunst an einem
einzigen Ort zu erleben. Kuratiert wurde die
Ausstellung von Andreas Verfürth.
Ausgerechnet in Kamp-Lintfort: Streit um die
Freiheit der Kunst Dass das Motto
„Freiheit für die Kunst“ weit mehr ist als
ein Ausstellungstitel, zeigt ausgerechnet
ein Konflikt am letzten Ausstellungsort der
Jubiläumstour.
Die Stadt
Kamp-Lintfort, die gemeinsam mit Andreas
Verfürth zur Ausstellung in der Orangerie
eingeladen hat, verlangt aus Gründen des
Denkmalschutzes die Entfernung zweier
Spraybananen, die Baumgärtel am historischen
Schirrhof und am Kunsthaus Bassier
angebracht hat.
Die Spraybananen
entstanden anlässlich der dortigen
Ausstellungen und markieren die beiden
Häuser als besondere Kunstorte. Für
Baumgärtel ist die Forderung der Stadt
unverständlich.
Moers:
Arbeiten zwischen Peschkenhaus und Modehaus
Braun - Enni erneuert Stromversorgung in der
Meerstraße Die Enni treibt die
Sanierung der Versorgungsnetze in der
Moerser Innenstadt weiter voran. In den
nächsten Wochen erneuert das Unternehmen auf
der Meerstraße zwischen Peschkenhaus und
Modehaus Braun die Stromleitungen und
verlegt ein Schutzrohr für den späteren
Glasfaserausbau.
Die Baustelle ist
bereits eingerichtet. Die Arbeiten dauern
voraussichtlich bis zum 6. November,
mögliche archäologische Funde könnten den
Bauablauf jedoch verzögern. Ziel ist es, die
Maßnahme rechtzeitig vor dem Aufbau des
Weihnachtsmarktes abzuschließen und die
Beeinträchtigungen für Handel, Anwohnende
und Besucher der Innenstadt so gering wie
möglich zu halten.
Während der Bauzeit kommt es im
Baustellenbereich zu Einschränkungen für den
Fuß-, Rad- und Fahrzeugverkehr. Die
anliegenden Geschäfte und Gebäude bleiben
jedoch erreichbar. Zudem werden die drei
Behindertenparkplätze vor der evangelischen
Stadtkirche vorübergehend verlegt.
Entsprechende Hinweise sind vor Ort
ausgeschildert.
Moers:
Suchschachtungen in der Friedrichstraße -
Enni bereitet zweiten Bauabschnitt der
Innenstadtsanierung vor
Die Sanierung der Ver- und Entsorgungsnetze
in der Moerser Innenstadt geht in die
nächste Runde. Nachdem die Enni bereits die
unterirdische Infrastruktur in Niederstraße,
Fieselstraße sowie im Bereich Meerstraße/Im
Rosenthal/Haagstraße umfassend erneuert hat,
laufen nun die Vorbereitungen für den
zweiten Bauabschnitt. Dafür führt die ENNI
Stadt Service (Enni) Ende Oktober in der
Friedrichstraße sogenannte Suchschachtungen
durch.
An vier Stellen im
Straßenverlauf werden dazu schmale Gräben
mit einer Breite von etwa 1,50 Metern von
Hauswand zu Hauswand ausgehoben. Die
entsprechenden Bereiche sind bereits vor Ort
markiert. „Die Arbeiten liefern wichtige
Erkenntnisse über den Leitungsbestand und
helfen uns, die Planungen für die im
kommenden Jahr anstehenden Baumaßnahmen zu
optimieren“, erklärt
Enni-Sachgebietsleiterin Diane Schiffer.
Die Suchschachtungen sowie die
Vermessungsarbeiten finden in der Woche vom
26. bis 30. Oktober statt. Anschließend
werden die Öffnungen mit Fußgängerbrücken
gesichert und zwischen dem 2. und 5.
November wieder verfüllt. Die eigentlichen
Bauarbeiten zur großflächigen Erneuerung der
Versorgungsinfrastruktur in der
Friedrichstraße beginnen erst im Jahr 2027.
Über die Details der Maßnahme und den
geplanten Bauablauf wird Enni unter anderem
in einer Anliegerversammlung am 30. November
informieren.
Mit der
Modernisierung der Infrastruktur schafft
Enni die Voraussetzungen für eine
zukunftssichere Versorgung der Innenstadt.
Im zweiten Bauabschnitt wird das Unternehmen
ab 2027 auf der Friedrichstraße, der Dr.
Hermann-Bähr-Straße, der Oberwallstraße, der
Kirchstraße, der Pfefferstraße sowie auf
Teilen der Steinstraße aktiv.
Moers: 5. November: "Die
Praktikantin" - Horst Eckert liest aus
seinem neuen Thriller in der Barbara
Buchhandlung, Burgstr. 10. Beginn: 19 Uhr.
Karten gibt es hier:
info@barbara-buch.de oder unter 02841
9992799.- Neuer Thriller: DIE PRAKTIKANTIN
(Heyne) - überall, wo es Bücher gibt
Geheimdienste, die über Leichen gehen. Eine
Regierung, die schweigt. Eine junge
Journalistin auf der Suche nach der
Wahrheit.
www.horsteckert.de
vhs in
Kamp-Lintfort: Einwöchiger Intensiv-Kurs
Niederländisch In nur fünf Tagen
erste Schritte in einer neuen Sprache machen
– das bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort
mit einem Niederländisch-Intensivkurs an.
Dieser findet von Montag bis Freitag, 2. bis
6. November, jeweils von 9.15 bis 15.30 Uhr,
in den Räumen der vhs in Kamp-Lintfort,
Kamperdickstraße 10, statt.
Ergänzt wird der Unterricht durch Einblicke
in die niederländische Kultur. Der Kurs ist
auch als Bildungsurlaub buchbar. Eine
Förderung über den Bildungsscheck kann
ebenfalls infrage kommen.
Wer danach
weitermachen möchte, kann das Gelernte
gezielt ausbauen: Mit drei weiteren
Wochenkursen ab Ende Januar besteht die
Möglichkeit, das Sprachniveau B1 zu
erreichen. Damit werden aktive Gespräche,
ein gutes Leseverständnis, ein ausgeprägtes
Hörvermögen und mehr Sicherheit in der
Rechtschreibung zum greifbaren Ziel.
Weitere Infos sowie Anmeldungen: telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online
unter online unter der Internetseite der
VHS-Moers.
Gemeinsam zurück
in den Alltag mit komplexer
Ellenbogenverletzung
Krankenhaus Bethanien Moers, Facharztpraxis
Orthopädie und Unfallchirurgie Moers | Dr.
von Schroeter und Dr. Dornemann und
Gesundheitszentrum Proactiv zeigen, wie ein
erfolgreicher Behandlungsverlauf dank
perfekter Zusammenarbeit gelingen kann
Was für Petra Kleinwechter Ende Juni mit
einem unglücklichen Sturz begann,
entwickelte sich in den folgenden Wochen zu
einer medizinischen Erfolgsgeschichte. Bei
dem Unfall erlitt die 67-jährige Moerserin
eine außergewöhnlich schwere Verletzung des
linken Ellenbogens: Einer der beiden
Unterarmknochen, die Elle, war gelenknah in
mehrere Teile zerbrochen. Gleichzeitig war
der Speichenkopf ausgerenkt, gebrochen und
so stark beschädigt, dass er nicht mehr
erhalten werden konnte.
Die
Versorgung dieser komplexen Verletzung
übernahm Dr. Andrei Visinescu, Chefarzt der
Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie am
Krankenhaus Bethanien Moers und durch die
Deutsche Vereinigung für Schulter- und
Ellenbogenchirurgie e. V. (DVSE)
zertifizierter Experte: „Bei Frau
Kleinwechter lag eine sehr komplexe
Verletzung des Ellenbogens vor. Es ging
nicht nur darum, einen gebrochenen Knochen
zu versorgen. Knochen, Gelenk und
stabilisierende Bänder mussten wieder so
hergestellt werden, dass der Ellenbogen
anschließend möglichst früh bewegt werden
konnte.“
In einer aufwendigen
Operation setzte Visinescu den in mehrere
Teile zerbrochenen Unterarmknochen wieder
anatomisch zusammen und stabilisierte ihn
mit drei Metallplatten und mehreren
Schrauben. Der stark zerstörte Speichenkopf
konnte nicht rekonstruiert werden und wurde
durch eine kleine Gelenkprothese ersetzt.
Zusätzlich mussten die stabilisierenden
Bänder des Ellenbogens wiederhergestellt
werden. Bereits am ersten Tag nach der
Operation begann die physiotherapeutisch
angeleitete Bewegung des Ellenbogens im
Krankenhaus Bethanien Moers. Dies ist bei
schweren Ellenbogenverletzungen besonders
wichtig, da das Gelenk nach längerer
Ruhigstellung schnell an Beweglichkeit
verlieren kann.
Nach der stationären
Behandlung übernahm die Facharztpraxis
Orthopädie und Unfallchirurgie Moers | Dr.
Martin von Schroeter und Dr. Dornemann die
ambulante ärztliche Weiterbehandlung.
Parallel setzte Petra Kleinwechter ihre
Physiotherapie im Gesundheitszentrum
Proactiv in Moers fort, wo sie bereits vor
dem Unfall Mitglied gewesen sei und mehrmals
wöchentlich trainiert habe. „Ich glaube, so
einen komplexen Fall wie den von Frau
Kleinwechter habe ich in über 20 Jahren
nicht erlebt“, erklärt Dr. Martin von
Schroeter.
„Umso erfreulicher ist es
zu sehen, welchen Fortschritt die Patientin
bereits nach zweieinhalb Monaten gemacht
hat. Die Grundlage dafür hat die Operation
geschaffen; man muss in solchen Fällen
erkennen, was genau vorliegt und es dann
entsprechend richtig behandeln.
Nach
einem solchen Eingriff ist es aber genauso
wichtig, den Heilungsverlauf, die
Beweglichkeit und den Belastungsaufbau
engmaschig zu begleiten. Genau das hat hier
im Zusammenspiel aller Beteiligten sehr gut
funktioniert“, betont der Moerser Orthopäde.
Auch Geert Maas, Geschäftsführer des
Gesundheitszentrums Proactiv in Moers,
unterstreicht die Bedeutung der
Zusammenarbeit: „Bei einer solchen
Verletzung müssen viele Bereiche
ineinandergreifen. Die Operation, die
ärztliche Nachbehandlung und die
Physiotherapie müssen aufeinander abgestimmt
sein – und genau das hätte bei Frau
Kleinwechter nicht besser laufen können.“
Dem stimmt Dr. Visinescu zu: „Bei
einer so schweren Ellenbogenverletzung
reicht eine erfolgreiche Operation allein
nicht aus. Zunächst müssen Knochen, Gelenk
und Bänder möglichst stabil
wiederhergestellt werden, damit früh mit der
Bewegungstherapie begonnen werden kann.
Danach sind eine engmaschige ärztliche
Nachbehandlung und eine konsequente
Physiotherapie entscheidend. Bei Frau
Kleinwechter haben alle beteiligten Bereiche
sehr gut ineinandergegriffen –
einschließlich der Patientin selbst.“
Nahezu freie Beweglichkeit nach nur
zweieinhalb Monaten Petra Kleinwechter
blickt zufrieden auf den bisherigen
Behandlungsverlauf zurück. „Ich bin auf
einem Parkplatz in einer Kabelbinderschlaufe
hängen geblieben und ungebremst gestürzt.
Danach ging es direkt mit dem Rettungswagen
ins Krankenhaus Bethanien und ich wurde
operiert“, berichtet sie.
„Schon kurz danach begann dort die
Physiotherapie.“ Sieben Tage nach der
Operation konnte die Patientin das
Krankenhaus verlassen. Nur wenige Tage
später folgte die erste ambulante Kontrolle
in der Praxis von Dr. von Schroeter und Dr.
Dornemann. Gleichzeitig wurde die
Physiotherapie fortgesetzt.
Der
betreuende Physiotherapeut Sören Schreiber
erklärt: „Wir haben nahezu nahtlos nach der
Entlassung aus dem Krankenhaus
weitergemacht. Frau Kleinwechter kam in den
vergangenen Wochen dreimal wöchentlich zur
Physiotherapie. Hinzu kamen zusätzliche
Übungen und Trainingseinheiten. Nun geht es
Schritt für Schritt darum, Beweglichkeit,
Kraft und Belastbarkeit weiter zu
verbessern.“
Besonders deutlich zeigt
sich der Behandlungserfolg an der
Beweglichkeit des Ellenbogens: Bereits
zweieinhalb Monate nach dem Unfall ist das
Gelenk nahezu vollständig frei beweglich.
Dass dieser intensive Weg funktioniert,
liegt nach Ansicht der behandelnden Ärzte
und Therapeuten auch an der Patientin
selbst. „Frau Kleinwechter hat von Beginn an
sehr konsequent an ihrer Rehabilitation
mitgearbeitet und die Übungen regelmäßig
umgesetzt“, betont Visinescu.
Der bisherige Verlauf ist angesichts der
Schwere der ursprünglichen Verletzung sehr
erfreulich. In den kommenden Wochen sollen
regelmäßige ärztliche Kontrollen sowie zwei-
bis dreimal wöchentlich stattfindende
physiotherapeutische Einheiten und
ergänzendes Training dazu beitragen,
Beweglichkeit, Kraft und Belastbarkeit
weiter zu verbessern.

Geert Maas, Gesundheitszentrum Proactiv, Dr.
Martin von Schroeter, Facharztpraxis
Orthopädie und Unfallchirurgie Moers, Dr.
Andrei Visinescu, Chefarzt der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie am Krankenhaus
Bethanien Moers, und Sören Schreiber,
Gesundheitszentrum Proactiv, (v. l. n. r.)
freuen sich über den sehr guten
Behandlungsverlauf bei Patientin Petra
Kleinwechter.
Neuer Wachleiter für
den Johanniter-REttungsdienst im Kreis
Borken: Sebastian Wiege übernimmt Heek und
Vreden Johanniter reagieren auf
wachsende Herausforderungen im
Rettungsdienst Heek/Vreden – Zwei Wachen,
eine Leitung: Sebastian Wiege ist der neue
Wachleiter der Johanniter-Dienststellen in
Heek und Vreden. Mit dem 37-Jährigen haben
die Wachen im Kreis Borken vor Kurzem wieder
eine eigene Leitung bekommen. Hintergrund
für die Personalie sind gewachsene
Strukturen und zusätzliche Aufgabengebiete
der Hilfsorganisation. Zuvor waren die
Wachbereiche Münster und Borken unter einer
Leitung vereint.
„Durch die
Aufteilung der Wachbereiche können die
Bedarfe vor Ort besser berücksichtigt
werden. Die beiden Rettungsdienstbereiche
haben unterschiedliche Träger, Vorgaben und
Abläufe, und jeder Wachbereich hat jetzt
eine Leitung, die sich nur um ihn kümmert“,
sagt Markus Haubrich, Regionalvorstand der
Johanniter. Der Rettungsdienst in Münster
sei zudem so gewachsen, dass eine gemeinsame
Leitung beide Bereiche nicht mehr in der
nötigen Tiefe betreuen konnte.
Schon als FSJler bei den Johannitern
Sebastian Wiege war bereits 2008 als
Freiwilligendienstleister bei den
Johannitern. Auch während seines Studiums in
Düsseldorf blieb er der Organisation als
ehrenamtliche Aushilfskraft treu. 2017
wechselte er hauptamtlich als
Rettungssanitäter nach Rheine und machte
dort von 2018 bis 2021 die Ausbildung zum
Notfallsanitäter.
Danach war er
Medizinproduktebeauftragter, seit drei
Jahren stellvertretender Wachleiter. In Heek
und Vreden steht er rund 35 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern vor. Wiege sagt: „Es gibt
immer Kleinigkeiten, bei denen man denkt,
das könnte besser laufen. Wenn ich etwas
verändern will, muss ich selbst den ersten
Schritt machen. Dann kam die Gelegenheit,
die Wachleitung zu übernehmen. So etwas
ergibt sich nicht oft, also habe ich sie
ergriffen.“
Über die
Johanniter-Unfall-Hilfe Die
Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 30.000
Beschäftigten, mehr als 46.000
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und
1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der
größten Hilfsorganisationen in Deutschland
und zugleich ein großes Unternehmen der
Sozialwirtschaft.
Die Johanniter engagieren sich in den
Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst,
Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von
alten und kranken Menschen, Fahrdienst für
Menschen mit eingeschränkter Mobilität,
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im
karitativen Bereich sowie in der humanitären
Hilfe im Ausland.

Wachleitung Kreis Borken: Sebastian Wiege
ist der neue Wachleiter für den Kreis
Borken. (Foto: Johanniter/Tobias Denne)
Moers: Bürgermeisterin Zupancic tauschte
sich mit DGB und Gewerkschaften aus
Wie können Stadtverwaltung und
Gewerkschaften künftig enger
zusammenarbeiten? Über diese und weitere
Fragen hat sich Bürgermeisterin Julia
Zupancic mit Michael Schneider,
Organisationssekretär des DGB Region
Niederrhein am Donnerstag, 8. Oktober, im
Rathaus ausgetauscht. Begleitet wurde er von
Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen
Gewerkschaften des hiesigen DGB
Kreisverbandes.

Bürgermeisterin Julia Zupancic (Mitte)
begrüßte Philipp Braun (Verdi,
stellvertretender
Kreisvorstandsvorsitzender), Michael
Schneider (Organisationssekretär des DGB
Region Niederrhein), Kristin Maiwald (GdP),
Marco Scholten (GdP), Imke Seemann (GEW) und
Andreas Spitzer (DGB Region Niederrhein,
Jugendbildungsreferent) (v.l.) zu einem
Gespräch im Rathaus. (Foto: pst)
„Wir würden gerne in den Austausch kommen“,
erklärte Schneider zu Beginn des Gesprächs.
„Ich würde mir mehr Miteinander wünschen“,
entgegnete die Bürgermeisterin ihre ähnlich
lautende Erwartung. Mehr Azubi-Wohnungen
nötig Ein Thema des Gesprächs war der
jährliche Arbeitnehmerempfang der
Bürgermeisterin, der den Austausch zwischen
Bürgermeisterin sowie Betriebs- und
Personalräten ermöglicht.
Darüber
hinaus diskutierten die Teilnehmenden über
verstärkte Angebote für Azubi-Wohnungen in
der Stadt, das alle für wichtig und
notwendig einschätzen. Hier könnten die
Wohnungsbaugesellschaften in der Region
Unterstützung leisten. Auch die Idee eines
möglichen Forums für gute Arbeit war Thema.
Eine solche Plattform könnte dazu beitragen,
aktuelle Herausforderungen der Arbeitswelt
gemeinsam zu beleuchten und den Austausch
zwischen den Beteiligten zu stärken.
Schwierig, frei werdende Stellen zu
besetzen Auch die finanzielle Situation
und die Personalsituation der Stadt Moers
kamen zur Sprache. Bürgermeisterin Zupancic
erläuterte, dass es zunehmend schwieriger
werde, frei werdende Stellen neu zu
besetzen. Zum Abschluss vereinbarten die
Gesprächsteilnehmenden, den Austausch
künftig regelmäßig fortzusetzen. Damit soll
die Grundlage für eine kontinuierliche
Zusammenarbeit und die gemeinsame Diskussion
wichtiger arbeits- und sozialpolitischer
Themen geschaffen werden.
ZEV mahnt
MietSofort.de ab – Irreführende Registrierung
Das Zentrum für Europäischen
Verbraucherschutz (ZEV) hat das Unternehmen
Subscription Cancel LTD, Betreiber der Plattform
MietSofort.de, abgemahnt. Zahlreiche
Verbraucherinnen und Verbraucher hatten sich
über Zahlungsaufforderungen in Höhe von 79 Euro
beschwert. Die Rechtsdurchsetzung des ZEV
stellte bei der Prüfung des Anmeldeprozesses
mehrere Verstöße gegen
Verbraucherschutzvorschriften fest.

Für die Registrierung verlangt MietSofort 79
Euro. Foto: Mclittle / Adobe Stock
79
Euro für die Registrierung MietSofort.de
bietet die Suche nach Zimmern, Wohnungen und
Häusern zur Miete an. Wer Kontakt zu einem
Vermieter aufnehmen möchte, muss sich
registrieren. Dafür werden 79 Euro berechnet.
Nach Auffassung des ZEV ist die
Kostenpflichtigkeit im Bestellprozess nicht
hinreichend erkennbar. So wird der Bestellbutton
zunächst mit „Zugang freischalten“
hervorgehoben.
Erst danach folgt die
gesetzlich vorgesehene Formulierung
„zahlungspflichtig bestellen“. Auch der Preis
wird nicht deutlich genug angegeben. Nach
Auffassung des ZEV kommt daher kein wirksamer
Vertrag zustande. Weitere Beanstandungen
betreffen Informationspflichten und Klauseln in
den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Hier sehen
Sie einen
Screenshot des Bestellvorgangs.
ZEV
fordert Unterlassung Das ZEV hat das in
Bulgarien ansässige Unternehmen Subscription
Cancel LTD aufgefordert, die beanstandeten
Geschäftspraktiken zu unterlassen und eine
strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.
Gibt das Unternehmen keine ausreichende
Erklärung ab, behält sich das ZEV weitere
rechtliche Schritte vor. Als qualifizierte
Einrichtung für die kollektive
Rechtsdurchsetzung geht das ZEV gegen
systematische Verstöße gegen Verbraucherrechte
in Europa vor.
Was Betroffene tun können
Wer eine Zahlungsaufforderung von MietSofort
erhalten hat, sollte der Forderung gegenüber dem
Unternehmen schriftlich widersprechen. Erhält
man anschließend einen Inkassobrief, sollte man
auch einmal gegenüber dem Inkassounternehmen
schriftlich widersprechen.
Weitere Informationen zum
Vorgehen für Betroffene gegen MietSofort.
Neue Website der Rechtsdurchsetzung Die
Rechtsdurchsetzung des ZEV hat einen eigenen
Webauftritt. Unter
eu-sammelklagen.de finden sich die Verfahren
des ZEV, Informationen zu Abmahnungen und Klagen
sowie Wissenswertes zur kollektiven
Rechtsdurchsetzung in Europa.
Verbraucherrechtsverstöße bei Unternehmen im
EU-Ausland können über ein Kontaktformular
gemeldet werden.
https://www.eu-sammelklagen.de/themen/unsere-verfahren/mietsofort/

NRW: Private Haushalte gaben 2023 im
Schnitt 11 Euro mehr im Monat für Brot und
Brötchen aus als 10 Jahre zuvor
* 32 Euro wurden monatlich für Brot und
Brötchen aufgewendet * Mehr als die Hälfte
(54,8 %) dieser Ausgaben entfiel auf Brötchen,
Croissants und Frühstücksgebäck (2013: 45,7 %)
* Die durchschnittlich gekaufte Brotmenge
lag 2023 mit 3.490 Gramm je Haushalt und Monat
um 18,5 % bzw. 790 Gramm niedriger als 2013
Die privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen haben im Jahr 2023
durchschnittlich 32 Euro pro Monat für Brot und
Brötchen ausgegeben. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anlässlich des Internationalen Tages des Brotes
am 16. Oktober mitteilt, entfiel mit 54,8 % mehr
als die Hälfte dieser Ausgaben auf Brötchen,
Croissants und Frühstücksgebäck.
Weitere
17,8 % der Ausgaben entfielen auf Roggen-,
Misch- und Knäckebrot. Der Anteil von Weiß- und
Toastbrot lag bei 12,2 %. Für Schrot- und
Vollkornbrot einschließlich Pumpernickel wurden
9,1 % aufgewendet.

Anteil der Ausgaben für Brötchen, Croissants
und Frühstücksgebäck gestiegen Im Jahr 2013
hatten die privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 21 Euro pro
Monat für Brot und Brötchen ausgegeben. 10 Jahre
später waren es mit durchschnittlich 32 Euro
monatlich 11 Euro mehr. Der Anteil der Ausgaben
für Brot und Brötchen an den gesamten
Nahrungsmittelausgaben blieb dabei nahezu
unverändert: Er lag 2023 bei 9,6 % gegenüber
9,2 % im Jahr 2013.

Auch die Verteilung der Ausgaben auf Brot
und Brötchen unterscheidet sich im
Zehnjahresvergleich. Im Jahr 2013 entfielen
54,3 % der Ausgaben auf Brot und 45,7 % auf
Brötchen und Ähnliches. Im Jahr 2023 lag der
Anteil von Brot bei 45,2 %, während die Ausgaben
für Brötchen stiegen und mit 54,8 % mehr als die
Hälfte ausmachten.
Gekaufte Brotmenge
2023 um 18,5 % niedriger als 2013 Im Jahr
2023 kauften die privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen durchschnittlich circa
3.490 Gramm Brot pro Monat. Im Jahr 2013 waren
es rund 4.280 Gramm. Damit lag die
durchschnittlich gekaufte Brotmenge 2023 um
18,5 % niedriger als 10 Jahre zuvor.

Den größten Rückgang gab es bei Schrot- und
Vollkornbrot einschließlich Pumpernickel: Hier
lag die durchschnittliche monatliche Menge 2023
bei 610 Gramm gegenüber 990 Gramm im Jahr 2013.
Bei
Stromausfall im Dunkeln sitzen? Jeder Zweite
fühlt sich schlecht vorbereitet
Das Smartphone lädt
über Nacht, Nachrichten sind jederzeit
abrufbar und ein Griff zum Lichtschalter
genügt, um sich zu Hause zurechtzufinden.
Wie sehr das alles vom Strom abhängt, fällt
im Alltag kaum auf. Erst wenn er ausbleibt,
werden Alternativen wichtig – zunächst für
Licht und Informationen, später auch für die
nächste Mahlzeit oder das Nachladen leerer
Akkus.
Zum Internationalen Tag der
Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober
richtet Vergleich.org den Blick deshalb auf
die Vorbereitung zu Hause. Der Aktionstag
steht in diesem Jahr unter dem Motto
„Resilience Starts at Home“.
Die
aktuelle Umfrage unter 518 Befragten zeigt:
Gut die Hälfte fühlt sich auf einen länger
andauernden oder mehrtägigen Stromausfall
eher schlecht oder überhaupt nicht
vorbereitet (51,5 Prozent). Dabei sind viele
hilfreiche Geräte bereits vorhanden, doch
die Ausstattung allein gibt noch keine
Sicherheit. In der Themenwelt „Vorsorge
bei Stromausfall“ finden Sie Tipps für
die passende Ausstattung zu Hause.

VGL/KI-generiert
Lichtquellen und Powerbanks sind
weit verbreitet Fällt das Licht aus, haben
viele bereits eine Alternative zur Hand: 79
Prozent verfügen über eine Taschenlampe,
Stirnlampe oder batteriebetriebene
Leuchte. Die
Leuchte vom Campingausflug kann den
Küchentisch erhellen, während eine
Stirnlampe beim Suchen im Schrank beide
Hände frei lässt. Fast ebenso verbreitet
sind Kerzen samt Streichhölzern oder
Feuerzeug (77 Prozent).
Gut die
Hälfte besitzt außerdem eine
Powerbank als kleine Stromreserve (53
Prozent). Eine vorhandene Lichtquelle
bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sich
Haushalte auf einen längeren Stromausfall
vorbereitet fühlen: Unter den Befragten mit
einer Taschenlampe, Stirnlampe oder
batteriebetriebenen Leuchte geben 53 Prozent
an, eher schlecht oder überhaupt nicht
gerüstet zu sein.
Licht deckt zwar
einen wichtigen Bedarf ab, doch zum Alltag
ohne Strom gehört mehr. Nur gut jeder Fünfte
hat ein netzunabhängiges Radio Neben Licht
braucht es verlässliche Informationen: Wie
groß ist der betroffene Bereich und wann
kommt der Strom voraussichtlich zurück?
Solange Internet und Mobilfunk verfügbar
bleiben, liefert das Smartphone aktuelle
Nachrichten. Ohne Netzzugang fallen auch
Radio-Apps aus, die ihre Programme online
übertragen. Ein eingebauter Radioempfänger
ermöglicht dagegen den Empfang unabhängig
vom Internet. Ein Radio mit Batteriefach
oder ein
Kurbelradio kann dann weiterhelfen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt solche
Geräte, um Behördenmeldungen ohne Steckdose
und Internet zu empfangen. Während viele
Haushalte bereits eine netzunabhängige
Lichtquelle besitzen, ist ein solches Radio
deutlich seltener vorhanden (22 Prozent).
Zugleich wünschen sich 19 Prozent am ehesten
mehr Orientierung dazu, wie sie ohne
Internet und Mobilfunk informiert bleiben
können. Ein erster Schritt ist, das
vorhandene Radio auszuprobieren und zu
prüfen, ob der Empfang funktioniert und die
Bedienung vertraut ist.
Für längere
Stromausfälle fehlen häufiger Alternativen
Bei einem längeren Stromausfall braucht es
auch Möglichkeiten, leere Akkus nachzuladen
und andere Geräte weiter zu nutzen. Eine
tragbare
Powerstation, die 13 Prozent der
Befragten besitzen, kann auch Geräte mit
Netzstecker mit Strom versorgen. Die
Leistung einer Powerstation bestimmt, welche
Geräte sie versorgen kann, während die
gespeicherte Energiemenge und der Verbrauch
der angeschlossenen Geräte darüber
entscheiden, wie lange der Strom ausreicht.
Zwölf Prozent besitzen außerdem ein
Solarladegerät oder mobiles Solarpanel,
dessen Energieertrag unter anderem von der
Sonneneinstrahlung abhängt. Spätestens zur
nächsten Mahlzeit wird auch eine Alternative
zum elektrischen Herd wichtig. Einen
Camping- oder
Gaskocher samt Brennstoff haben 18
Prozent zu Hause – hier kann Ausrüstung aus
der Freizeit auch bei einem Stromausfall
weiterhelfen.
Da viele dieser Kocher
ausschließlich für den Einsatz im Freien
vorgesehen sind, braucht es dafür einen
geeigneten Platz, etwa auf dem Balkon oder
im Garten. Fehlt diese Möglichkeit,
erleichtern Lebensmittel, die auch kalt
schmecken, die Versorgung ohne Herd. Auch
beim Warmhalten helfen einfache
Alternativen: Fällt zusätzlich die Heizung
aus, tragen warme Kleidung, Decken oder
Schlafsäcke zunächst dazu bei, die
Körperwärme zu halten.
Fast jeder
Dritte sucht Orientierung bei der
Grundausstattung Am häufigsten wünschen
sich die Befragten Orientierung dazu, welche
Grundausstattung für ihren Haushalt sinnvoll
ist (31 Prozent). Ein Blick auf die eigenen
Gewohnheiten hilft einzuschätzen, was auch
ohne Strom gebraucht wird und welche Geräte
dafür bereits zur Verfügung stehen.
Ergänzende Hinweise bieten die BBK-Ratgeber
zu
Stromausfällen und
Informationen in der Krise.
Die
Geräte gelegentlich auszuprobieren, macht
ihre Bedienung vertraut und hilft, mögliche
Probleme frühzeitig zu erkennen. Damit sie
einsatzbereit bleiben, sollten Akkus nach
Gebrauch geladen werden. Ein fester Platz
für die Ausstattung samt passenden
Ersatzbatterien und Zubehör erleichtert
zudem den Zugriff bei einem Stromausfall.
Die Umfrage zeigt, dass viele Haushalte bei
der Vorbereitung auf einen Stromausfall
nicht bei null anfangen.
Entscheidend ist, die vorhandene Ausstattung
sinnvoll zu nutzen und zu wissen, welche
Möglichkeiten sie im Ernstfall bietet. So
wird auch deutlich, was noch fehlt und
sinnvoll ergänzt werden kann. Quellenangabe
Vergleich.org: Umfrage zur Vorbereitung auf
Stromausfälle vom 09.10.2026 (518 Befragte;
Mehrfachnennungen bei der Frage zur
vorhandenen Ausstattung möglich).
UNDRR: Internationaler Tag der
Katastrophenvorbeugung 2026 (13. Oktober;
Jahresmotto „Resilience Starts at Home“):
https://www.undrr.org/news/undrr-announces-resilience-starts-home-theme-2026-international-day-disaster-risk-reduction
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK)
Vorsorge und
Handeln bei Stromausfall:
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Stromausfall/stromausfall_node.html
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK): In der Krise
informiert sein:
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/In-der-Krise-informiert-sein/in-der-krise-informiert-sein_node.html
Notfallverbund Kulturgutschutz im Kreis
Wesel tauscht erste Ergebnisse aus
Seit dem Sommer dieses Jahres erarbeiten die
Verantwortlichen der kulturtragenden
kommunalen Institutionen im Kreis Wesel als
„Notfallverbund Kulturgutschutz“ Pläne für
die Bewahrung von Kulturgütern. Die
Ergebnisse wurden am Mittwoch, den
07.10.2026, in Voerde für die jeweiligen
Institutionen besprochen.
„Der
Erhalt unseres kulturellen Erbes ist eine
gemeinsame Verantwortung. Durch die enge
Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen
können wir im Notfall schneller und
wirksamer handeln“, so die Initiatoren des
Notfallverbundes. Die konkrete Idee für den
Notfallverbund kam bereits Ende 2025. Dabei
wurden die zentralen Ziele und Aufgaben des
Verbundes von den Archivarinnen und
Archivaren im Kreis Wesel in Begleitung der
LVR- Archivberatungsstelle abgesteckt.
Dazu zählen insbesondere die Entwicklung
gemeinsamer Notfallpläne, die Abstimmung von
Zuständigkeiten, die Planung gemeinsamer
Übungen sowie der Aufbau eines Netzwerks für
schnelle Hilfe im Ernstfall. Der Vorschlag
zur Gründung des Notfallverbundes wurde Ende
April der Hauptgemeindebeamten-Konferenz
vorgelegt.
Dem Vorschlag stimmten
alle dreizehn Kommunen sowie der Kreis Wesel
direkt zu und erteilten damit den
offiziellen Arbeitsauftrag für die weitere
Ausgestaltung des Verbundes. Der
Notfallverbund soll eine verlässliche
Grundlage schaffen, um Kulturgut im Kreis
Wesel auch bei Bränden, Wasserschäden,
Unwettern oder anderen Notlagen bestmöglich
zu schützen.
Der neue Verbund stärkt
und koordiniert hierfür die Zusammenarbeit
zwischen Archiven, Museen sowie weiteren
kulturbewahrenden Einrichtungen im Kreis
Wesel in Abstimmung mit den Feuerwehren und
dem Krisenmanagement des Kreises.
Im
Mittelpunkt steht die gemeinsame
Vorbereitung auf Schadenslagen, der
fachliche Austausch sowie die gegenseitige
Unterstützung bei der Sicherung und Bergung
gefährdeter Kulturgüter. In den kommenden
Monaten sollen weitere Einrichtungen für
eine Beteiligung gewonnen, konkrete
Arbeitsstrukturen entwickelt und erste
Vorbereitungen für eine praktische Übung mit
weiteren Akteuren vereinbart werden.

Vertreter der Kommunen für den
Notfallverbund Kulturgutschutz (v. l. n.
r.): Kirsten Lehmkuhl (Voerde/ Hünxe), Lena
Koch (Wesel), Ines Krupp (Wesel), Janine
Weigel (Kreis Wesel), Sarah Boudaroui
(Alpen), Katharina Schinhan (Dinslaken),
Mattihas Senk (LVR-Archivberatungsstelle),
Kathrin Verjans (Kamp-Lintfort), Daniela
Hundrieser-Gillner (Moers), Ludger van
Bebber (Sonsbeck), Fabian Witthans (Voerde),
Julia-Katharina Kostelnik (Ham-minkeln),
Berthold Schmeing (Schermbeck), Petra
Schwarzmann Neukirchen-Vluyn), Louis
Leimbrock (Kreis Wesel) , Lukas Petzolt
(Xanten)
Moers: Grundwissen für
Vereinsvorstände 2026 Als neues
Vorstandsmitglied eines Vereins tragen Sie
eine bedeutende Verantwortung. Dieser
Vortrag bietet eine leicht verständliche
Einführung in die Grundlagen des Rechts und
Steuerrechts für Vereine, inklusive
Steuertipps und Hinweisen zur Erstellung der
Steuererklärung. Auch Vertreter von
Stiftungen und anderen gemeinnützigen
Einrichtungen sind angesprochen.
Kurs-Nr.: I10330 Teilnahmegebühr: 7 Euro
Referent: Jörg Hallmann.
Moers:
Das kostet die Pflege im Alter! (online)
Im Alter pflegebedürftig zu werden ist kein
Ausnahmefall. Dennoch treffen die
finanziellen Folgen viele Menschen
unvorbereitet. Bankkauffrau und
Diplom-Betriebswirtin Beate Dünnebacke
erläutert in einem praxisnahen Vortrag,
welche Formen der Unterbringung und Pflege
es gibt, mit welchen Kosten jeweils zu
rechnen ist, welche Leistungen die Kranken-
und Pflegeversicherung erbringt und worauf
bei der Einstufung des sogenannten
Pflegegrads zu achten.
Ebenso wird
erörtert, welche Kosten selbst zu tragen
sind und wie man dafür langfristig
finanziell vorsorgen kann. Die Dozentin ist
Diplom-Betriebswirtin und schon seit vielen
Jahren mit Vorträgen zu Finanzthemen
unterwegs. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Kurs-Nr.: I10359
Teilnahmegebühr: unentgeltlich.
Dozentin: Beate Dünnebacke. Gefördert durch
das GKV-Bündnis für Gesundheit.
Veranstaltungsdatum 15.10.2026 - 18:30
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort online
Richtige Diagnose und
Therapie:Krankenhaus Bethanien hilft junger
Patientin mit seltener Erkrankung
Trachealstenose – wenn Atemnot kein Asthma
ist Eine junge Patientin litt laut
eigener Aussage seit vielen Jahren unter
wiederkehrenden Atemwegsinfekten,
eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit
und Atembeschwerden. Als Ursache wurde ein
Asthma bronchiale vermutet und behandelt –
bis in der Klinik für Pneumologie, Schlaf-
und Beatmungsmedizin des Krankenhauses
Bethanien Moers schließlich die tatsächliche
Ursache gefunden wurde: eine seltene
sogenannte idiopathische Trachealstenose.
Chefarzt Dr. Peter Caspar Schulte
erklärt: „Unter dieser versteht man eine
Verengung der Luftröhre. Dadurch kann die
Luft beim Ein- und Ausatmen nicht mehr
ungehindert durch die Atemwege strömen. Je
nach Ausprägung können Beschwerden wie
Atemnot, Husten, pfeifende Atmung und
eingeschränkte körperliche
Leistungsfähigkeit auftreten. Da diese
Symptome zunächst unspezifisch sind, wird
eine Verengung der Luftröhre nicht immer
sofort erkannt. Insbesondere bei jüngeren
Patientinnen und Patienten kann die
Symptomatik zunächst beispielsweise einem
Asthma bronchiale zugeschrieben werden.“
Symptome einer Trachealstenose
Schulte unterstreicht, dass ein wichtiger
Hinweis unter anderem Beschwerden seien, die
trotz vermeintlich passender Behandlung
anhielten oder sich nicht so entwickelten,
wie es bei der zunächst vermuteten
Erkrankung zu erwarten sei. Auch
wiederkehrende Atemwegsinfekte, eine
zunehmende Belastungsluftnot oder auffällige
Atemgeräusche könnten Anlass für eine
weiterführende Diagnostik sein.
Bei
entsprechendem Verdacht liefern dann
bildgebende Untersuchungen und insbesondere
eine Bronchoskopie weitere wichtige
Informationen. Die Patientin beschreibt die
Situation so: „Mein Symptome begannen
bereits vor 20 Jahren. Während dieser Zeit
wurde ich mit der Diagnose Bronchiales
Asthma behandelt, das auf meine Allergien,
wie Heuschnupfen, zurückführen ist. Ich
bekam verschiedene Asthma-Sprays – doch
nichts half.“
„Im Fall unserer
jungen Patientin führten diese fehlende
Besserung unter der bisherigen Behandlung
und ihre Beschwerden schließlich zur
weiterführenden Diagnostik. Dabei wurde die
ausgeprägte Verengung der Luftröhre
festgestellt“, so der Moerser Chefarzt.
Ursachen der Erkrankung
Trachealstenosen können unterschiedliche
Ursachen haben: Häufig entstehen sie nach
einer länger andauernden künstlichen
Beatmung mit Intubation oder nach einer
Tracheotomie (chirurgischer Eingriff, bei
dem die Luftröhre geöffnet wird, um einen
direkten Zugang zur Luftröhre am Hals zu
schaffen). Weitere mögliche Ursachen sind
Verletzungen, Tumorerkrankungen oder
entzündliche beziehungsweise autoimmune
Erkrankungen.
„Bei manchen Patientinnen und Patienten
lässt sich jedoch trotz umfangreicher
Diagnostik keine konkrete Ursache
feststellen. Man spricht dann von einer
idiopathischen Trachealstenose – so wie bei
unserer Patientin“, fasst Dr. Schulte
zusammen. Diese seltene Form betrifft
überwiegend Frauen und tritt häufig im
jüngeren Erwachsenenalter auf.
Interdisziplinäre Behandlung unter einem
Dach „Nach der Diagnosestellung wurde der
Befund in unserem Lungenzentrum ausführlich
und interdisziplinär besprochen. Neben
unserer pneumologischen Expertise und der
Erfahrung in der interventionellen
Bronchoskopie waren die in der
Trachealchirurgie erfahrenen Kolleginnen und
Kollegen der Klinik für Thoraxchirurgie
sowie der Klinik für Anästhesiologie &
Operative Intensivmedizin beteiligt.
Diese enge Zusammenarbeit ist bei einer
Trachealstenose besonders wichtig, denn die
optimale Behandlung hängt unter anderem von
der Lage, Länge und Ausprägung der Verengung
ab. Neben endoskopischen Verfahren können in
bestimmten Fällen auch Stentverfahren oder
eine operative Rekonstruktion der Luftröhre
erforderlich sein. Gemeinsam im Team können
Diagnostik und Therapie individuell geplant
werden.
Unser Ziel ist es, auch
seltene Erkrankungen der Atemwege frühzeitig
zu erkennen und Patientinnen und Patienten
mit komplexen Befunden interdisziplinär und
umfassend zu behandeln. Bei unserer
Patientin wurde ein endoskopisches
Behandlungskonzept gewählt.
Inzwischen sind mehrere Interventionen
erfolgt. Unter anderem wurde die verengte
Stelle durch eine Bougierung schrittweise
erweitert. Die bisherigen Kontrollen zeigen
einen sehr erfreulichen Verlauf: Die
Luftröhre ist deutlich besser eröffnet, und
auch die Beschwerden der Patientin haben
sich unter der Behandlung verbessert“,
erklärt der erfahrene Pneumologe Schulte,
der seit Mai 2024 am Krankenhaus Bethanien
tätig ist.
Die junge Patientin
betont: „Dr. Schulte als Chefarzt ist sehr
bemüht und engagiert. Ich bin mehr als
zufrieden. Vom Sekretariat bis zur Aufnahme,
den Ärztinnen und Ärzten und dem
Pflegepersonal auf Station – das gesamte
Team hat eine 1+ mit Sternchen verdient.“

Dr. Peter Caspar Schulte, Chefarzt der
Klinik für Pneumologie, Schlaf- &
Beatmungsmedizin, und das interdisziplinäre
Team des Lungenzentrums behandelten die
Trachealstenose, eine Verengung der
Luftröhre, einer jungen Patientin und
verhalf dieser so zu neuer Lebensqualität.

Sterbefallzahlen im
3. Quartal 2026: Hitzewellen führen zu
vorübergehenden Anstiegen Historische
Hitzewelle Ende Juni mit Auswirkungen bis ins 3.
Quartal
Im 3. Quartal 2026
sind in Deutschland nach vorläufigen Angaben des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 230
428 Menschen gestorben. Bereits die letzte
komplette Juniwoche zum Ende des 2. Quartals war
von einer starken Hitzewelle geprägt. In dieser
Woche lagen die Sterbefallzahlen um 36 % über
den mittleren Werten der vier Vorjahre.
Auch in der darauffolgenden Woche, zum
Monatswechsel Juni auf Juli, lagen die
Sterbefallzahlen auf einem deutlich erhöhten
Niveau (+28 %). In den Kalenderwochen 31 und 32
(vom 27. Juli bis zum 9. August) während einer
weiteren Hitzewelle lagen die Sterbefallzahlen
mit jeweils 4 % erneut über den entsprechenden
mittleren Werten der Vorjahre.
Dass im
Zusammenhang mit Hitze die gesundheitliche
Belastung hoch ist und in Folge auch die
Sterbefallzahlen ansteigen, ist ein bekannter
Effekt, der in Sommermonaten bereits häufiger
beobachtet wurde.

Sterbefallzahlen außerhalb der
Hitzewellen zumeist unter den Vergleichswerten
Außerhalb der Hitzewellen lagen die
Sterbefallzahlen im 3. Quartal zumeist unter den
Vergleichswerten aus den Vorjahren – um bis zu 9
% in Kalenderwoche 36 vom 31. August bis zum 6.
September. Auf die einzelnen Monate bezogen
betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren
Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den Juli +4 %,
für den August -2 % und für den September -5 %.
In Summe betrachtet lagen die
Sterbefallzahlen des 3. Quartals um etwa 3 000
Fälle unter den Vergleichswerten aus den
Vorjahren. Zum Vergleich: Allein im Juni lagen
die Sterbefallzahlen um fast 8000 Fälle über dem
mittleren Wert der vier Vorjahre.
Auswirkung der Hitzewelle
zeigte sich auch in anderen europäischen Ländern
Das EuroMOMO-Netzwerk zur
Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen
ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis
einer eigenen Hochrechnung unvollständiger
Meldungen und eines eigenen
Übersterblichkeitskonzepts europaweit
vergleichend ein. Die deutlichsten Abweichungen
im Zuge der sommerlichen Hitzewellen zeigten
sich hier noch im 2. Quartal Ende Juni, als zum
Beispiel für Frankreich und für Belgien eine
sehr hohe Übersterblichkeit ("very high excess")
ausgewiesen wurde.
In Kalenderwoche 27
(vom 29. Juni bis zum 5. Juli) wurde die
Übersterblichkeit auch in Belgien als hoch
("high excess"), in Österreich und der Schweiz
als moderat ("moderate excess") eingeordnet.
Auch andere Länder weisen zumindest eine leichte
Übersterblichkeit ("low excess") in dieser Woche
auf. In den folgenden Sommerwochen wurden
europaweit nur vereinzelt geringe Abweichungen
von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt.
Inflationsrate im September 2026
bei +3,3 %. Weiter steigende Energiepreise
treiben die Inflationsrate auf den
Jahreshöchststand
Verbraucherpreisindex, September 2026: +3,3 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) +0,6 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, September 2026: +3,3 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) +0,6 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in
Deutschland – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat –
lag im September 2026 bei +3,3 %. Damit hat sich
die Teuerung der Verbraucherpreise erneut
verstärkt, nachdem sie im August 2026 bei +2,9 %
und im Juli 2026 bei +2,8 % gelegen hatte.
"Die Inflationsrate erreichte im September
mit über drei Prozent einen neuen
Jahreshöchststand. Das war zugleich der höchste
Wert seit Dezember 2023", sagt Ruth Brand,
Präsidentin des Statistischen Bundesamtes
(Destatis). "Verantwortlich für den Anstieg der
Inflationsrate war erneut die Entwicklung der
Energiepreise. Besonders zeigte sich die
Teuerung bei Mineralölprodukten an den
Tankstellen und beim Heizöl", so Brand. Im
Vergleich zum Vormonat August 2026 stiegen die
Verbraucherpreise insgesamt im September 2026 um
0,6 %.

Energieprodukte verteuerten
sich um 14,9 % gegenüber September 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im
September 2026 um 14,9 % höher als im
September 2025. Damit verstärkte sich die
Teuerung für Energie im September 2026 gegenüber
dem Vorjahresmonat den dritten Monat infolge
(August 2026: +10,5 %; Juli 2026: +8,3 %;
Juni 2026: +3,4 %). Dies war der höchste Anstieg
der Energiepreise seit Februar 2023 (+19,1 %
gegenüber Februar 2022).
Der seit dem
Beginn des Iran-Kriegs auf dem Rohölmarkt beobachtete
Preisauftrieb spiegelte sich in der
Energiepreisentwicklung bei Erzeugerpreisen und
Verbraucherpreisen wider. Für die
Verbraucherinnen und Verbraucher erhöhten sich
dadurch im September 2026 gegenüber September
2025 die Preise für Kraftstoffe deutlich um
37,1 % (August 2026: +27,7 %) und für leichtes
Heizöl noch stärker um 74,9 % (August 2026:
+49,6 %).
Auch Brennholz, Holzpellets
und andere feste Brennstoffe (+15,6 %)
verteuerten sich im September 2026 gegenüber dem
Vorjahresmonat. Hingegen lagen die Preise für
Strom (-5,5 %), Erdgas ohne Betriebskosten
(-2,8 %) und Fernwärme (-1,0 %) im September
2026 weiterhin unter denen des Vorjahresmonats.
Die rückläufigen Preisentwicklungen bei Strom,
Erdgas und Fernwärme sind teilweise auf die
bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen.
Die Entlastungsmaßnahme der erneuten Senkung der
Energiesteuer insbesondere auf Kraftstoffe (Tankrabatt)
wirkte sich noch nicht auf die
Septemberergebnisse aus, da sie erst zum 1.
Oktober 2026 in Kraft trat. Preisindizes für
Energieprodukte Line chart with 5 lines. 2020 =
100 1 CO₂-Preis-Erhöhung. 2 Ende der temporären
Mehrwertsteuersenkung für Gas (einschließlich
Flüssiggas) und Fernwärme.
3
CO₂-Preis-Erhöhung, reduzierte
Übertragungsnetzentgelte für Strom und
Abschaffung der Gasspeicherumlage. 4 Beginn des
Kriegs im Nahen Osten.

Waren verteuerten sich
gegenüber September 2025 um 3,8 % Die Preise
für Waren
insgesamt lagen im September 2026 um 3,8 %
über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 5,4 %,
insbesondere aufgrund der
Energiepreisentwicklung (+14,9 %), während sich
die Preise für Gebrauchsgüter um 1,0 % erhöhten.
Besonders teuer waren binnen Jahresfrist
neben den Energieprodukten zum Beispiel
Informationsverarbeitungsgeräte (+9,2 %) und
Tabakwaren (+5,6 %). Preisrückgänge
verzeichneten hingegen unter anderem Kaffee, Tee
und Kakao (-3,3 %) und Haushaltsgeräte (-2,5 %).

Dienstleistungen verteuerten sich binnen
Jahresfrist um 2,7 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt stiegen im September 2026 um 2,7 %
gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Teuerung für
Dienstleistungen hat sich damit erneut leicht
abgeschwächt und lag unterhalb der
Gesamtteuerung. Besonders stark verteuerten sich
im Vorjahresvergleich unter anderem
Dienstleistungen sozialer Einrichtungen
(+6,3 %), die Wartung und Reparatur von
Fahrzeugen (+4,7 %) sowie Friseurleistungen und
andere Dienstleistungen für die Körperpflege
(+4,3 %).
Auch Pauschalreisen (+3,8 %)
sowie die Wasserversorgung und andere
Dienstleistungen für die Wohnung (+3,7 %) waren
im September 2026 deutlich teurer als ein Jahr
zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung
insgesamt blieben im September 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Andere
Dienstleistungen, wie die für die
Telekommunikation (+0,2 %) verteuerten sich im
Vorjahresvergleich beispielsweise nur gering.
Preise insgesamt stiegen gegenüber dem
Vormonat um 0,6 %, Energie um 3,8 % Gegenüber
August 2026 stieg der Verbraucherpreisindex
insgesamt im September 2026 um 0,6 %. Die
Energiepreise stiegen binnen Monatsfrist um
3,8 %, wobei die Verbraucherinnen und
Verbraucher vor allem für leichtes Heizöl
(+18,5 %) und für Kraftstoffe (+6,9 %, darunter
Diesel: +7,5 %; Superbenzin: +6,7 %) mehr
ausgeben mussten.
Teurer binnen
Monatsfrist wurden vor allem auch saisonbedingt
Bekleidungsartikel (+5,6 %). Die Preise für
Nahrungsmittel insgesamt zogen gegenüber dem
Vormonat an (+0,4 %, darunter Gemüse: +3,5 %,
aber Fleisch und Fleischwaren: -0,5 %). Deutlich
günstiger binnen Monatsfrist wurden
beispielsweise internationale Flüge (-7,3 %) und
Pauschalreisen ins Ausland (-4,2 %).
Moers: Deutsch-jüdische und
israelische Literatur Seit Heinrich
Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische
Autoren und Autorinnen ein wichtiger
Bestandteil der deutschen Literatur. In
ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die
„deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen
pflegte. Aber nicht erst seit Hitler war
dieser Begriff sehr problematisch und wird
heute kaum noch verwendet.
Seit etwa
zwei Generationen gibt es in Deutschland
auch jüdische Autoren und Autorinnen aus
einem anderen Land: aus Israel. Nach der
Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa
zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur
international bekannt wurde. Als Verleger
kennt Michael Krüger viele israelische
Autoren persönlich; Jakob Hessing, Germanist
an der Uni Jerusalem, erforscht die
Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur.
In einem Gespräch tauschen sie ihre
Erfahrungen aus. Kurs-Nr.: I20104
Teilnahmegebühr: unentgeltlich
Gesprächsteilnehmer: Michael Krüger, Jakob
Hessing, Prof. Dr. Jakob Hessing.
Veranstaltungsdatum 12.10.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort online
Moers: Online-Konten und digitale
Dateien: Was passiert damit eigentlich nach
meinem Tod? (online) Verträge werden
per Mausklick abgeschlossen und in sozialen
Netzwerken sind Nutzer aktiv, aber wie kann
man Daten schützen und was passiert mit
Fotos, Onlinekonten und Profilen nach dem
Tod? Nur wenige Menschen wissen, dass in
der Onlinewelt Verträge weiter laufen und
Kosten verursachen oder Guthaben zu
verfallen drohen, wenn der digitale Nachlass
nicht geregelt ist.
In ihrem
Online-Vortrag informiert Coletta
Lehmenkühler wie rechtzeitig die richtigen
Vorkehrungen für das Online-Erbe getroffen
werden können. Kurs-Nr.: I10336
Teilnahmegebühr: unentgeltlich
Referentin: Coletta Lehmenkühler
Anmeldeschluss: 08.10.2026 In Kooperation
mit der Verbraucherzentrale Kreis Kleve.
Veranstaltungsdatum 13.10.2026 - 18:00
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort online
Moers: Kohlendioxid als Rohstoff:
Wie schließen wir den Kreislauf?
Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und
bis heute in großem Maße weltweit als
Energieträger und Rohstoffe für die
chemische Industrie, und bleiben zentral für
Energiesicherheit und wirtschaftliche
Stabilität. Trotz des steigenden Angebots
an alternativer Energie können wir nicht auf
chemische Energieträger verzichten.
Für Kunststoffe und andere Produkte der
chemischen Industrie brauchen wir weiterhin
Kohlenstoffquellen. Wie können wir dennoch
langfristig unsere Rohstoffbasis
diversifizieren und technologische
Führungsfähigkeit sichern? Die Nutzung von
Kohlendioxid und Methan bietet
Möglichkeiten, Kohlenstoff effizient im
Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue
industrielle Wertschöpfungsketten zu
erschließen.
Wie kann das konkret
funktionieren? Kurs-Nr.: I11001
Teilnahmegebühr: unentgeltlich Dozent: Claus
Daniel. Veranstaltungsdatum 13.10.2026 -
19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
online
Moers: Energieverbrauch erkennen
und bewerten (online) Die Kosten für
Energie haben sich verändert, die
Schwankungen werden stärker: ein Grund, sich
mit dem Verbrauch in den eigenen vier Wänden
auseinander zu setzen, an der Energiewende
zu beteiligen und Einsparpotentiale zu
finden.
Energieberater Akke Wilmes
von der Verbraucherzentrale zeigt, welche
Möglichkeiten man hat, um den
Energieverbrauch zu dokumentieren und mit
einfachen und vorhandenen Mitteln den
Verbrauch zu bestimmen und, bezogen auf den
eigenen Haushalt, zu bewerten und daraus
einzuschätzen, welche Möglichkeiten man hat,
den Verbrauch sinnvoll zu reduzieren.
Ziel: Geldbeutel und Klima werden
geschont. Es besteht Raum für individuelle
Fragen. Kurs-Nr.: I10443
Teilnahmegebühr: unentgeltlich. Dozent: Akke
Wilmes. In Kooperation mit der
Verbraucherzentrale NRW. Veranstaltungsdatum
15.10.2026 - 18:30 Uhr - 20:00 Uhr.
Veranstaltungsort online
Rat tagt in Moers
Veranstaltungsdatum 14.10.2026 - 16:00
Uhr - 18:00 Uhr. Ort Neues Rathaus, 47441
Moers, Ratssaal Link
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung aufrufen
Aufsichtsrat Schlosstheater Moers GmbH
Veranstaltungsdatum 15.10.2026 - 16:00
Uhr - 18:00 Uhr. Ort ohne Angabe. Link
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung
Kamp-Lintfort:
David Wagner liest aus "Der vergessliche
Riese"
David Wagner erzählt in der
preisgekrönten Erzählung „Der vergessliche
Riese“ von der Demenz seines Vaters – einem
Thema, dem sich immer mehr Menschen stellen
müssen.

(Foto David Wagner: Linda Rosa Saal)
Ein Vater, zweifach verwitwet, ist
wieder Kind geworden. Er braucht Betreuung
und wird sein Haus verlassen müssen, denn er
vergisst, was eben noch gewesen ist. David
Wagner schafft etwas, das sehr kostbar ist:
Er zeigt einen Menschen, der unverwechselbar
bleibt mit all seinen liebenswerten
Eigenheiten und seinen wenigen
Erinnerungen.
Die Zärtlichkeit, die
der Erzähler ihm bei seinen Besuchen
entgegenbringt, berührt tief, auch die
Geduld, der Humor, das Ausbleiben von Hadern
und Wut. Ganz leise schreitet die Demenz
voran, doch sie verläuft hier ohne
Schrecken. Der alte Galan ist glücklich,
obwohl er weiß, was mit ihm ist.
Kurs-Nr.: I30300EL
Teilnahmegebühr: VVK: 10 Euro/ AK: 13 Euro
Autor: David Wagner In Kooperation mit
der Mediathek und dem Amt für Soziales
Kamp-Lintfort Veranstaltungsdatum 14.10.2026
- 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort
Mediathek
Kamp-Lintfort,Freiherr-Vom-Stein-Straße 26,
47475 Kamp-Lintfort.
Wellness pur: Kraft schöpfen am
Niederrhein Wellness am Niederrhein
bedeutet, dem Alltag entfliehen und neue
Energie tanken. Die Region steht für Ruhe
und Entspannung, ob beim Spaziergang durch
die gepflegte Natur, in der Sauna oder bei
einer wohltuenden Massage. Wellness steht
für Entschleunigung und Genuss. Dies ist in
der Region für wenige Stunden möglich, für
einen ganzen Tag oder ein ganzes Wochenende.
Die NiederrheinCard ist dabei eine
ideale Begleiterin für alle, die sich
bewusst eine Auszeit gönnen möchten. Sie
bietet attraktive Vorteile bei teilnehmenden
Partnern und eröffnet damit vielfältige
Möglichkeiten, den Niederrhein zu entdecken
und dabei besondere Wellness- und
Wohlfühlerlebnisse zu genießen.
Und
auch als Geschenk ist die NiederrheinCard
eine besondere Idee: Mit ihr lassen sich zu
Weihnachten Erholung, eine gemeinsame Zeit
und schöne Erlebnisse unter den Baum legen.
www.niederrhein-card.de Die Seele
baumeln lassen – dazu laden die Herbst- und
Wintertage am Niederrhein ein.

Foto: gymi media
Gemeinsam für mehr Sauberkeit in
Meerbeck Enni, Stadt Moers und Vivawest
starten Pilotprojekt in der Wetterstraße
Um die Sauberkeit in Meerbeck zu verbessern,
starten die ENNI Stadt & Service (Enni), die
Stadt Moers und die Vivawest Wohnen GmbH nun
ein gemeinsames Pilotprojekt: Am 13. Oktober
führen die Partner auf einem rund 150 Meter
langen Abschnitt der Wetterstraße eine
umfassende Sonderreinigung durch.
Hintergrund ist die immer wieder diskutierte
Situation bei der Gehweg- und
Straßenrinnenreinigung in Meerbeck. In
weiten Teilen des Stadtteils liegt die
Reinigungspflicht für Gehwege bei den
Anliegern. „Der Grünwuchs ist an manchen
Stellen aber mittlerweile so stark, dass
Bordsteinplatten kaum noch sichtbar sind.
Eine reguläre Reinigung reicht dort nicht
mehr aus“, erläutert Ulrich Kempken,
Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und
Reinigung.
Da zahlreiche Wohngebäude
entlang der Wetterstraße zum Bestand der
Vivawest gehören, hatten sich Vertreter von
Stadt, Enni und Wohnungsunternehmen vor Ort
ein Bild gemacht und gemeinsam nach Lösungen
gesucht „Mit der Aktion wollen wir den
Anwohnenden einen Reinigungszustand
übergeben, den sie dann im Rahmen ihrer
Anliegerpflichten aufrechterhalten können.“
Für die Arbeiten wird in dem
betroffenen Straßenabschnitt ein temporäres
Halteverbot eingerichtet. Die Anwohnerinnen
und Anwohner wurden vorab mit einem
Einwurfschreiben informiert. Bei der
Sonderreinigung bündeln alle Beteiligten
ihre Kräfte: Während die Enni mit geeigneter
Technik und Personal unterstützt, bringt
Vivawest ihre Verantwortung als Eigentümerin
zahlreicher angrenzender Immobilien ein. Die
Stadt Moers begleitet und unterstützt das
Projekt organisatorisch. „
Mit diesem
gemeinsamen Ansatz übernehmen alle
Beteiligten Verantwortung für ein sauberes
Wohnumfeld“, sagt Carmina Gaudig,
Teamleiterin Region Niederrhein, die die
Aktion gemeinsam mit Fabian Schmitt aus dem
Kundenservice und Bestandstechniker Andreas
Koeters bei Vivawest auf den Weg gebracht.
„Wir wollen mit dieser Maßnahme
einen sichtbaren Beitrag zur Aufwertung des
Straßenbildes leisten und gleichzeitig das
Bewusstsein für die eigene Reinigungspflicht
stärken.“
Die Aktion hat zunächst
Pilotcharakter. Gemeinsam wollen die Partner
den Aufwand und die Wirksamkeit der Maßnahme
bewerten. Bewährt sich das Konzept, könnten
künftig weitere Schwerpunktreinigungen in
Meerbeck folgen. „Saubere Straßen und
Gehwege tragen wesentlich zur Lebensqualität
in einem Stadtteil bei“, so Kempken.
„Deshalb prüfen wir gemeinsam, ob wir mit
solchen Kooperationen dauerhaft
Verbesserungen erreichen können.“
Neukirchen-Vluyn: Wenn
plötzlich jede Sekunde zählt: DRK
Niederrhein bietet zwei Kurse „Erste Hilfe
am Kind“ an Ein Kindernotfall
kommt meist ohne Vorwarnung – und dann zählt
jede Sekunde. In zwei Kursen in
Neukirchen-Vluyn zeigt das DRK Niederrhein
Eltern, werdenden Eltern, Großeltern und
pädagogischen Fachkräften, wie sie in
typischen Notfallsituationen richtig
reagieren und sicher handeln können.
Ein Kind verschluckt sich beim Essen,
zieht eine heiße Tasse vom Tisch oder stürzt
beim Spielen unglücklich. Aus einem ganz
normalen Moment kann innerhalb weniger
Sekunden ein Notfall werden. Dann kommt es
darauf an, ruhig zu bleiben und zu wissen,
was zu tun ist.
Der DRK
Kreisverband Niederrhein bietet deshalb am
14. November und 5. Dezember 2026 zwei Kurse
„Erste Hilfe am Kind“ in Neukirchen-Vluyn
an. Das Angebot richtet sich vor allem an
Eltern, werdende Eltern und Großeltern, aber
auch an Erzieherinnen, Erzieher und andere
pädagogische Fachkräfte.

„Sicherheit für den Kindernotfall: Beim DRK
Niederrhein lernen Eltern, werdende Eltern,
Großeltern und pädagogische Fachkräfte die
wichtigsten Handgriffe der Ersten Hilfe am
Kind – hier bei einer praktischen
Wiederbelebungsübung.“
„Viele haben
Sorge, in einem Kindernotfall etwas falsch
zu machen“, sagt Maren Siedentopf,
Ausbilderin beim DRK Kreisverband
Niederrhein. „Wer die wichtigsten Handgriffe
schon einmal praktisch geübt hat, kann im
Ernstfall sicherer reagieren und schneller
handeln.“
Im Kurs geht es unter
anderem um Atemwegsprobleme,
Bewusstlosigkeit, Wiederbelebung,
Verletzungen, starke Blutungen,
Verbrennungen, Verbrühungen und
Vergiftungen. Die Maßnahmen werden praktisch
trainiert. Auch Unfallprävention spielt eine
Rolle: Wer typische Gefahren kennt, kann
manche Notfallsituation bereits im Vorfeld
vermeiden.
Gerade für werdende
Eltern kann es beruhigend sein, sich schon
vor der Geburt mit möglichen Notfällen
auseinanderzusetzen. Großeltern können ihr
Wissen auffrischen, wenn sie regelmäßig auf
ihre Enkel aufpassen. Denn der letzte
Erste-Hilfe-Kurs liegt bei vielen Menschen
Jahre zurück – und bei Säuglingen und
kleinen Kindern gelten teilweise andere
Handgriffe als bei Erwachsenen.
Die Kurse finden jeweils von 8:00 bis 15:45
Uhr in der DRK-Ausbildungsstätte,
Wilhelm-Reuter-Allee 1a, 47506
Neukirchen-Vluyn, statt. Die Teilnahmegebühr
beträgt 60 Euro. Anmeldungen und weitere
Informationen gibt es bei Maren Siedentopf
unter 0281 3001-41 oder per E-Mail an
breitenausbildung@drk-niederrhein.de.
Fünf Jahre Krebsberatung
Niederrhein e. V. Wie zwei Klientinnen
das Unterstützungsangebot erleben
Seit der Gründung im September 2021
begleitet die Krebsberatung Niederrhein e.
V. Krebsbetroffene und ihre An- sowie
Zugehörigen in einer schwierigen, oftmals
sehr herausfordernden Zeit. Mit Antworten
auf viele Fragen rund um das Thema Krebs und
einem breiten Netzwerk im Rücken
unterstützte das mittlerweile fünfköpfige
multiprofessionelle Team bereits mehr als
1.000 Klient:innen. Zwei von ihnen berichten
über ihre Erfahrungen.
Kerstin
Zimmer-Derks, fachliche Leitung der
Krebsberatung und Psychoonkologin, erklärt:
„Wir freuen uns, dass wir seit nunmehr fünf
Jahren eine Stütze für Betroffene und ihre
An- sowie Zugehörigen sein können. Viele
befinden sich in einer Ausnahmesituation, in
der neben Sorgen und Ängsten, jede Menge
Fragen auftauchen – nicht nur im
gesundheitlichen und psychologischen Sinn,
sondern auch im beruflichen und
finanziellen. Ihnen in dieser Zeit mit
unserem Beratungsangebot Unterstützung zu
bieten, ist unser Beitrag zu einer
umfassenden Versorgung Krebsbetroffener.“
„Diese Krankheit erfordert viel
Mut!“ Klientin Frau Schmitz ist an
Lungekrebs erkrankt. Ihre Diagnose erhielt
sie im Januar 2023. Seitdem durchlief sie
Chemo- und Immuntherapie sowie Bestrahlung:
„Ich hatte damals eine nette Dame im
Krankenhaus, eine Pastorin, die mir sehr
dabei geholfen hat, den ersten Schock zu
verarbeiten. Sie hat den ersten Lichtblick
und einen Tipp für weitere Beratungs- und
Hilfsangebote gegeben. Ich habe dann selbst
recherchiert – und bei der Krebsberatung
Niederrhein in Moers eine Lösung für mich
gefunden.“
Der erste Kontakt habe
dann bei ihr Zuhause stattgefunden. Zunächst
mit Psychologin und Psychonkologin Katharina
Klaffki und dann mit Kerstin Zimmer-Derks.
„Beide sind sehr sympathisch. Das ist enorm
wichtig, denn bei so einer Krankheit, die
einem viel Mut abverlangt, ist der physische
Stress kleinzuhalten. Damit man der
Erkrankung körperlich auch etwas
entgegensetzten kann“, erklärt die
56-jährige. Geholfen hat mir das Team der
Krebsberatung nicht nur bei der
Verarbeitung, sondern auch bei
Antragstellungen für Dinge, wie etwa einen
Schwerbehindertenausweis.“
Alle vier
bis sechs Wochen habe sie aktuell einen
Termin in Moers, bei Herausforderungen oder
Fragen jedoch jederzeit eine Anlaufstelle,
erklärt Frau Schmitz. „Es ist enorm wichtig,
Außenstehende zu haben, die da sind. Ich bin
froh, dass ich noch lebe durch die Medizin
und ebenso froh, dass ich bisher
einigermaßen gut durch die Erkrankung
gekommen bin mit der Hilfe der
Krebsberatung.“ Einen Rat für andere
Betroffene hat sie außerdem: „Bei jedem
Menschen ist es anders – jede bzw. jeder
geht ihre bzw. seine Probleme anders an.
Wichtig ist, dass Betroffene von dem Angebot
der Krebsberatung Niederrhein e. V. wissen
und selbst den richtigen Zeitpunkt wählen.“
„Das ist ein leicht zugängliches und
wertvolles Unterstützungsangebot – allen von
Krebs Betroffenen steht die Tür offen.“
Cornelia Drißen kam im Frühjahr 2026
erstmals mit der Krebsberatung Niederrhein
e. V. in Berührung. Psychologin und
Psychoonkologin Katharina Klaffki betreut
die 64-Jährige, die an Eierstockkrebs
erkrankt ist, seitdem: „Die Zusammenarbeit
mit Frau Klaffki funktioniert sehr gut. Sie
hat mich und meine Situation mittlerweile
kennengelernt und das gegenseitige Vertrauen
ist gewachsen.
Ich möchte den
regelmäßigen Austausch mit ihr langfristig
fortsetzen, weiterhin meine Gedanken und
Gefühle vertrauensvoll mit ihr reflektieren
und eine gute Basis schaffen, um die Kraft
der Gedanken zu nutzen, damit ich ein
lebenswertes, glückliches Leben
aufrechterhalten kann. Wir sehen uns alle
drei bis sechs Wochen. Unabhängig davon kann
ich bei Bedarf immer anrufen.“
Dass
sie an Eierstockkrebs erkankt ist, weiß die
Gocherin bereits seit 2019. „Gerade am
Anfang wird man – mit der Diagnose
Eierstockkrebs – überollt. Ich war wie in
einer Blase, da herauszukommen, hat viel
Kraft gekostet. Die Erkrankung ist nicht
mehr heilbar und mittlerweile im dritten
Rezidiv. Mit diesem dritten Rezidiv wollte
ich jemanden kennenlernen, der mich
langfristig begleitet – und das, bevor man
akut in eine Endphase der Erkrankung und des
Lebens kommt.
Frau Klaffki kann
meiner Familie und mir in allen Phasen der
Erkrankung zur Seite stehen. Auch, wenn es
irgendwann auf das Ende zu geht, wird es
wertvoll sein, gemeinsam Fragen rund um
Abschied, Loslassen, Pallisativversorgung,
Hospiz etc. zu klären. Ich möchte mit ihrer
Hilfe ganzheitlich Ordnung und Zuversicht in
unsere Gedanken bringen.“
Psychologische Unterstützung war Cornelia
Drißen von Beginn ihrer Erkrankung an sehr
wichtig: „Auch wenn man ein gesundes Umfeld
in Familie und Freundinnen sowie Freunden
hat, ist es etwas anderes, seine Gedanken
mit einer ,neutralen‘ Person zu
reflektieren. In der Krebsberatung
Niederrhein e. V. arbeiten spezalisierte
Kräfte. Es ist von großem Wert, dass die
Mitarbeiterinnen den Fokus auf
Krebspatientinnen und -patienten haben – und
daher ihre vielfältigen Sorgen und Ängste
genaustens kennen.“
Menschen in
ähnlich krisenhaften Lebenssituationen
empfiehlt sie, sich möglichst frühzeitig
Hilfe zu holen. „Es lohnt sich sehr, mit den
Ängsten und der Unsicherheit offen
umzugehen. Das ist wichtig und hilft auch
Angehörigen, mit der Situation
zurechtzukommen. Bei der Krebsberatung ist
das Wunderbare, dass auch Angehörigen das
Angebot offensteht“, fasst die 64-Jährige
zusammen.
„Im Zusammenhang mit meiner
eigenen Erkrankung möchte ich noch zwei sehr
wichtige Plattformen erwähnen, bei denen
Betroffene von Eierstockkrebs Unterstützung
bekommen können – den Eierstockkrebs
Deutschland e. V. (ww.eskd.de) und die
Deutsche Stiftung Eierstockkrebs
(stiftung-eierstockkrebs.de).“
Die
Krebsberatung Niederrhein e. V. ist eine
Anlaufstelle für Krebsbetroffene und ihre
An- sowie Zugehörigen, die auf ein breites
Netzwerk zugreifen kann und bei Bedarf
vermittelt. In der Krebsberatung mit ihrem
Sitz im Gewerbegebiet Eurotec (Eurotec-Ring
40, 47445 Moers) berät ein erfahrenes
multiprofessionelles Team bei Fragen rund um
das Thema Krebs. Oft geht es in der Beratung
neben gesundheitlichen und psychologischen
Aspekten auch um berufliche und finanzielle
Themen, die Ratsuchende beschäftigen.
Bei allen Fragen hilft die Krebsberatung
Niederrhein e. V. – kostenlos und
unabhängig. Das unter anderem auch mit
Außensprechstunden in Dinslaken (mittwochs,
Mutter-Theresa-Haus, Bismarckstraße 28,
46535 Dinslaken), Wesel (dienstags,
Pastor-Janßen-Straße 4, 46483 Wesel), Xanten
(dienstags, bei „Die Pflege“, Sonsbecker
Str. 57, 46509 Xanten) und Goch (montags,
Voßheider Straße 214-232, 47574 Goch). Bei
der Beratungsstelle handelt es sich um eine
Kooperation zwischen der Stiftung Bethanien
Moers, der St. Josef Krankenhaus GmbH und
dem ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“
GmbH.

Das Team der Krebsberatung Niederrhein e. V.
- (v. l.: Anke van den Bosch, Kerstin
Zimmer-Derks, Martina Hanßen, Katharina
Klaffki und Julie Goerlich.

Kerstin Zimmer-Derks, fachliche Leitung der
Krebsberatung und Psychoonkologin (von
vorne), im Gespräch mit Klientin Frau
Schmitz (von hinten).

Klientin Cornelia Drißen (rechts) mit
Psychologin und Psychoonkologin Katharina
Klaffki (links).
Vorgetäuschte Hilfe – echtes Risiko! Falsche
Fachleute am Telefon erkennen: DRK und
Kreispolizei geben in Wesel Tipps zum Schutz
vor Betrug Die Bank meldet
sich wegen eines angeblichen
Sicherheitsproblems. Ein vermeintlicher
Microsoftmitarbeiter will den Computer
retten. Und dann winkt auch noch ein Gewinn
– obwohl man an keinem Gewinnspiel
teilgenommen hat. Hinter solchen Anrufen und
Nachrichten steckt oft nur ein Ziel: an das
Geld und die persönlichen Daten der
Betroffenen zu kommen.
Wie man die
Täuschung erkennt und sich schützt, erklären
das DRK Niederrhein und die
Kreispolizeibehörde Wesel am Dienstag, 10.
November 2026, um 18:00 Uhr im DRK-Zentrum,
Handwerkerstraße 5 in Wesel. Der Themenabend
der DRK-Pflegeberatung nimmt vier Bereiche
in den Blick: falsche Bankmitarbeiter,
angebliche Microsoftmitarbeiter, Gefahren im
Internet und falsche Gewinnversprechen.
Präventionsexperten der Kreispolizei
erläutern typische Vorgehensweisen der
Täter, geben praktische Hinweise für den
Alltag und beantworten Fragen aus dem
Publikum.
Das Angebot richtet sich
an alle Interessierten, insbesondere an
ältere Menschen und ihre Angehörigen. Auch
Kinder und Enkel sind eingeladen: Wer die
Betrugsmaschen kennt, kann im Familienkreis
aufklären und im entscheidenden Moment
helfen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Vorsicht vor Betrugsmaschen: Ob falsche
Bankmitarbeiter, angebliche Computerexperten
oder dubiose Gewinnversprechen – Betrüger
versuchen immer wieder, an Geld und
persönliche Daten zu gelangen. Wie man
solche Tricks erkennt und sich davor
schützt, erklären das DRK Niederrhein und
die Kreispolizei Wesel bei einem kostenlosen
Informationsabend am 10. November 2026 in
Wesel.“
Moers: Tag der
Bibliotheken: Lesung mit Bestsellerautorin
Alex Beer Geschichten stehen im
Mittelpunkt, wenn die Bibliothek Moers am
Samstag, 24. Oktober, zum Tag der
Bibliotheken einlädt. Von kreativen
Mitmachangeboten für Kinder bis zum
literarischen Krimiabend ist für alle etwas
dabei. Höhepunkt des Tages ist die Lesung
der Bestsellerautorin Alex Beer, die um
18.30 Uhr ihren neuen historischen
Kriminalroman ‚Das dritte Grab‘ vorstellt.
Darin ermittelt August Emmerich im
Wien des Jahres 1923. Sein Freund Veit Kolja
– Politiker und ehemaliger Unterweltboss –
ist verschwunden. Als eine Mordserie die
Stadt erschüttert, beginnt für Emmerich eine
gefährliche Suche, die ihn tief in die
Gangsterwelt Wiens führt. Für diese
Veranstaltung in Kooperation mit der Moerser
Gesellschaft zur Förderung des literarischen
Lebens e. V. gibt es noch Karten. Sie kosten
15 Euro im Vorverkauf und 17 Euro an der
Abendkasse und sind in der Bibliothek Moers
erhältlich.
Workshops und ‚Book
Blind Dates‘ Bereits am Vormittag wird es
kreativ: Von 10.30 bis 14 Uhr können
Besucherinnen und Besucher beim
Origami-Workshop ihre Faltkünste
ausprobieren. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.
Für die jüngsten Bücherfans gibt es gleich
zweimal ein Bilderbuchkino mit
anschließendem Basteln, jeweils von 10.30
bis 11.45 Uhr sowie von 11.45 bis 13 Uhr.
Das Angebot richtet sich an Kinder
ab drei Jahren. Für das Bastelmaterial wird
ein Kostenbeitrag von zwei Euro erhoben.
Eine Anmeldung ist unter jubue@moers.de erforderlich.
Auch für Überraschungen ist gesorgt: Bei den
‚Book Blind Dates‘ können verpackte Bücher
entdeckt werden. Kurze Hinweise auf der
Verpackung verraten, was die Leserinnen und
Leser erwartet.
Welches Buch
tatsächlich dahintersteckt, bleibt bis zum
Auspacken ein Geheimnis. Die
Blind-Date-Bücher können kostenlos
mitgenommen werden. Kartenvorverkauf und
weitere Infos: Bibliothek Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, Öffnungszeiten:
dienstags-freitags von 10.30 - 18.30 Uhr,
samstags von 10.30 - 13.30 Uhr.
Schulung für das Beraterteam
Geänderte Servicezeiten im
Enni-Kundenzentrum Neukirchen-Vluyn
Das Team des Enni-Kundenzentrums an der
Niederrheinallee in Neukirchen-Vluyn kommt
zu einer internen Schulungsmaßnahme
zusammen. Deshalb beginnt die Servicezeit
hier am Mittwoch, 14. Oktober, ausnahmsweise
erst um 10 Uhr.
Für Notfälle in der
Energie‑ und Wasserversorgung, der
öffentlichen Kanalisation oder auf den
Moerser Straßen ist der Bereitschaftsdienst
unter 02841 / 104 114 rund um die Uhr
erreichbar.
Wie
fahrradfreundlich ist Wesel? – Jetzt
abstimmen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2026
Der ADFC stellt den
Fahrradfahrer*innen in ganz Deutschland
zwischen dem 1. September und dem 30.
November 2026 die Frage „Wie
fahrradfreundlich ist dein Ort?“ Die Stadt
Wesel unterstützt den ADFC-Fahrradklima-Test
und bittet die Verkehrsteilnehmenden,
mitzumachen und damit wichtige Hinweise für
die Verkehrsplanung zu geben. Nur wenn viele
Bürgerinnen und Bürger teilnehmen, können
aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden.

Den Link zur Befragung finden Sie unter
„Links“. Der diesjährige
ADFC-Fahrradklima-Test vereint drei
Befragungen, sodass die Perspektiven von
Erwachsenen, Jugendlichen und Kommunen
sichtbar werden. Das Schwerpunktthema widmet
sich in diesem Jahr der Mobilität von
Kindern und Jugendlichen. Fahren sie
üblicherweise Rad? Ist das Radfahren für sie
sicher? Gibt es vor Ort Maßnahmen zur
Verkehrsberuhigung? Gibt es genug
Rad-Parkmöglichkeiten an Kindergären,
Schulen und Freizeitorten?
Die
Befragung zeigt, wie die Teilnehmenden die
Fahrradfreundlichkeit in Wesel einschätzen.
Aus den Ergebnissen lassen sich nützliche
Hinweise für die politischen
Verantwortlichen sowie für den Bereich
Verkehrsplanung ableiten. Der
Abschlussbericht, der im Frühjahr 2027
veröffentlicht wird, bietet damit eine
Grundlage, um die Bedingungen für den
Radverkehr zu verbessern. Links
ADFC-Fahrradklima-Test 2026: Befragung
Moers:
Laubsammlung Wenn im Herbst die
Blätter von den Bäumen fallen, unterstützt
die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni)
die Moerserinnen und Moersern wieder bei der
Entsorgung. Zwischen dem 19. Oktober und dem
12. Dezember können sie das Laub städtischer
Bäume kostenlos an sechs mobilen
Sammelstellen abgeben. Ziel ist es,
verstopfte Gullys zu vermeiden, die
Straßenreinigung zu entlasten und das
Stadtbild sauber zu halten.
Dazu
sollen erstmals auch rund 60 Laubkörbe
beitragen, die Enni im Rahmen eines
Pilotprojekts in Straßen mit besonders hohem
städtischem Baumbestand aufstellt – vor
allem in Meerbeck sowie in weiteren
Bereichen von Repelen, Kapellen, Schwafheim
und Utfort. „Da die Körbe ausgesaugt werden,
ist wichtig, dass tatsächlich nur loses Laub
darin landet“, erklärt Ulrich Kempken,
Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und
Reinigung. Nach der Laubsaison will Enni die
Erfahrungen auswerten. „Wenn es gut läuft,
wollen wir das Angebot ausweiten.“
Bereits seit Jahren bewährt hat sich das
Laubmobil. Es hält wieder im
zweiwöchentlichen Rhythmus an sechs
Standorten im Stadtgebiet: montags an der
Eissporthalle am Solimare, dienstags am
Meerbecker Marktplatz, mittwochs am
Henri-Guidet-Zentrum in Kapellen,
donnerstags am Schwafheimer Kirmesplatz,
freitags am Schulzentrum Rheinkamp sowie
samstags in Eick an der Schillerstraße.
Die Sammelzeiten sind montags bis
freitags von 7:30 bis 15 Uhr und samstags
von 10 bis 14 Uhr. Die genauen Termine
stehen im Abfallkalender.
„Mit dem
Laubmobil und den neuen Laubkörben bieten
wir den Bürgerinnen und Bürgern praktische
Möglichkeiten, das Laub der städtischen
Bäume unkompliziert zu entsorgen“, sagt
Kempken. Gleichzeitig appelliert er, Laub
nicht in Straßenrinnen oder an Sammelstellen
außerhalb der vorgesehenen Zeiten
abzulagern. Dies könne Gullys verstopfen
oder illegale Müllablagerungen begünstigen.
Alternativ können Haushalte das Laub
auch über die Biotonne entsorgen. Am
Kreislaufwirtschaftshof am Jostenhof kostet
die Anlieferung von weichem Grünschnitt,
somit auch von Laub, zwei Euro je 100 Liter.
Fragen zur Abfallentsorgung beantwortet die
Enni unter der kostenlosen Service-Rufnummer
0800 222 1040.
Stadt Wesel und DeltaPort laden zum
Info-Markt über die Zukunft des Hafens ein
Was uns morgen bewegt, beginnt hier.
Stadt Wesel und DeltaPort laden zum
Info-Markt über die Zukunft des Hafens ein
Wie soll sich der Hafen in den kommenden
Jahren weiterentwickeln? Welche
Möglichkeiten eröffnet die geplante
Hafenentwicklung – für Logistik und
Versorgung, für Wasserstraße und Schiene,
für neue Energien, Klimaschutz und regionale
Wertschöpfung? Unter dem Motto „Was uns
morgen bewegt, beginnt hier.“ laden die
Stadt Wesel und DeltaPort am 13. Oktober
2026 von 16.00 bis 20.00 Uhr zu einem
öffentlichen Info-Markt ins Welcome Hotel
Wesel ein.
Im Mittelpunkt steht die
Zukunft des Hafens. Bürgerinnen und Bürger
sowie weitere Interessierte können sich über
den Stand der Planung, Hintergründe und
Ziele informieren und mit Expertinnen und
Experten ins Gespräch kommen. Auch die
Initiative ‚Rhein-Lippe-Aue bleibt!‘ ist von
den Veranstaltern für eine Station auf dem
Info-Markt angefragt.
Hafenentwicklung und Zukunftsthemen im Blick
Neben der konkreten Planung richtet der
Info-Markt den Blick auf die künftige Rolle
moderner Hafenstandorte. Themen sind unter
anderem resiliente Lieferketten und
Versorgungssicherheit, die bessere
Verknüpfung von Wasserstraße, Schiene und
Straße, die Verlagerung von Güterverkehren
auf klimafreundlichere Verkehrsträger sowie
neue Energieträger und Technologien. Auch
die intelligentere Nutzung vorhandener
Infrastruktur, Innovationen im Hafenbetrieb
sowie regionale Zusammenarbeit,
Wertschöpfung und Beschäftigung werden
aufgegriffen.
„Uns ist wichtig,
transparent über die geplante Entwicklung
und das weitere Verfahren zu informieren.
Der Info-Markt bietet die Möglichkeit,
Fragen direkt zu stellen und
unterschiedliche Perspektiven miteinander
ins Gespräch zu bringen“, erklärt die Stadt
Wesel. „Der Rhein-Lippe-Hafen kann künftig
noch stärker zu einem Knotenpunkt für
Logistik, Versorgung, Energie und Innovation
werden. Wir möchten zeigen, welche
Möglichkeiten sich durch eine bessere
Vernetzung von Wasserstraße, Schiene und
Straße, neue Technologien und die
Zusammenarbeit in der Region ergeben“,
ergänzt DeltaPort.
Hafenrundfahrt
bietet Einblicke vor Ort Ein besonderer
Programmpunkt ist die freiwillige
Hafenrundfahrt mit Bussen um etwa 17.00 Uhr.
Dabei erhalten die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer Einblicke in die vorhandene
Infrastruktur, die Aktivitäten im Hafen
sowie aktuelle und künftige Entwicklungen.
Vor, während und nach der Rundfahrt kann der
Info-Markt im Welcome Hotel Wesel besucht
werden.
Termin: 13. Oktober 2026,
16.00 bis 20.00 Uhr Ort: Welcome Hotel
Wesel, Rheinpromenade 10, 46487 Wesel
16.00–17.00 Uhr: Info-Markt 17.00–18.30
Uhr: Info-Markt und Busrundfahrt
18.30–20.00 Uhr: Info-Markt
Moers: Fragen rund ums Älterwerden?
Am Dienstag, 13. Oktober, beraten Mitglieder
des Beirates für ältere Menschen wieder zu
allen Bereichen, die das Leben im Alter
betreffen. Von 10 bis 12 Uhr sind Bahri
Kizilkaya und Karola Peiter im Café Lyzeum
der SCI Volksschule am Hanns-Albeck-Platz
ansprechbar.
Ob Wohnen, Freizeit,
Unterstützung oder andere Fragen des
Alltags: Das Beratungsangebot deckt viele
Themen ab. Die Mitglieder bringen eigene
Erfahrungen, Fachwissen und umfangreiches
Informationsmaterial mit. Bei Bedarf können
sie auch Kontakte zu passenden
Einrichtungen, Vereinen und Institutionen in
Moers vermitteln.
„Wir möchten mit
unserem Angebot möglichst viele ältere
Menschen erreichen“, sagt
Beiratsvorsitzender Karl-Heinz Theußen. „Wer
einfach nur den Beirat und seine Arbeit
kennenlernen möchte, ist ebenfalls herzlich
willkommen.“ Aktuelle Termine und weitere
Angebote für ältere Menschen finden sich
außerdem in der Smartphone-App ‚Gut versorgt
in…‘ (erhältlich im Apple
App Store und im Google
Play Store).
Dinslaken Bella Italia: Musikalische
Reise nach Italien im Dachstudio
Das Seniorenbüro der Stadt Dinslaken lädt am
Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 15:30 Uhr
zu einer besonderen musikalischen Reise ein.
Im Dachstudio erwartet die Besucher*innen
ein unterhaltsamer Nachmittag voller
italienischer Musik, Schauspiel und Tanz:
„Bella Italia – Eine Reise in das
Sehnsuchtsland der Deutschen“.
Die
Sängerin Susanne Hoffmann und der
Konzertpianist Steve Nobles entführen ihr
Publikum musikalisch nach Capri, in die
Toskana und an den Lago Maggiore. Bekannte
italienische Melodien wie „Bella Ciao“,
„Zwei kleine Italiener“, „Tiritomba“,
„Marina“, „Ciao ciao Bambina“ und
„Arrivederci Roma“ laden zum Erinnern,
Mitsingen und Träumen ein.
Dabei
bleibt es nicht bei einem klassischen
Konzert: Susanne Hoffmann verbindet Gesang,
Schauspiel und Tanz und lässt die
unterschiedlichen Personen und Geschichten
der Stücke lebendig werden. Ob im
zitronengelben Etuikleid oder im Rüschenhemd
eines Startenors – mit viel Spielfreude
sorgt sie gemeinsam mit Steve Nobles am
Klavier für ein abwechslungsreiches und
humorvolles Musiktheater.
Eine
Besonderheit der Veranstaltung: Susanne
Hoffmann und Steve Nobles treten
unentgeltlich auf. Wer möchte, kann den
beiden Künstler*innen mit einer Spende im
herumgehenden Hut für ihren Auftritt danken.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt:
Kaffee und weitere Getränke können vor Ort
erworben werden.
Die Zahl der Plätze
im Dachstudio ist begrenzt. Eine
verbindliche Anmeldung bis zum 12. Oktober
ist daher erforderlich – telefonisch unter
02064 66345 oder per E-Mail an
melanie.segerath@dinslaken.de.
ULLA MEINECKE – BESSERE
ZEITEN! Tour 25/26 Was für
Zeiten. Sicher können die Liebeslyrik und
Alltagsironie von Ulla Meinecke keine
besseren Zeiten hervorzaubern, aber für ein
paar Stunden vergessen und aufatmen lassen.
Auch in ihrem neuen Programm kann sich ihr
Publikum auf Liebeslieder, wie man sie so
noch nicht gehört hat, auf gesungene
Gedichte - ohne Kitsch, aber mit Tiefgang,
freuen. Ulla Meinecke ist die Meisterin der
treffenden Worte. Jenseits des Mainstreams.
Herbsthighlight im to hoop Ulla
Meinecke 17.10.2029 20h to hoop Alpsrayer
Str. 102 47495 Rheinberg Tickets bei
Eventim Light, im jeder VVK Stelle oder an
der Abendkasse

Ihre Geschichten sind Bilder des
Alltäglichen, die auf unvergleichliche Weise
dem Besonderen nachgehen. Die Texte der
selbsternannten „Hardcore-Romantikerin“
handeln von dem einen großen Thema – von der
wahren Liebe, von zarten Anfängen, kleinen
Fluchten, großen Dramen und starken
Abgängen. Freuen Sie sich auf einen Abend
mit spannenden und humorvollen Erkenntnissen
und musikalischen Ausflügen zusammen mit dem
Reinmar Henschke.
Selbstverständlich
werden dabei auch alle Hits von Ulla
Meinecke zu Gehör gebracht – und viele neue
ebenso. Weit mehr als eine Million Tonträger
hat Ulla Meinecke von ihren Alben verkauft.
Ulla Meinecke ist Komponistin, Liedpoetin
und war schon Rock – und Popsängerin als von
den Genres in Deutschland noch kaum die Rede
war. Ulla Meinecke seit über dreißig Jahren
eine feste Größe in der deutschen Musik -und
Kulturlandschaft. In ihren Texten
reflektiert sie auf ironische Weise und mit
einer ihrer eigenen poetischen Sprache die
Mysterien des Alltags und der Liebe.
Ihre samtige Stimme, ihre poetische
Sprache und nicht zuletzt ihre
nachdenklich-ironische Sicht auf die
alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als
Sängerin, Dichterin und Autorin. Viele 1000
Konzerte, ebenso viele Lesungen ihrer zwei
bislang veröffentlichten Bücher, hat Ulla
Meinecke in den letzten Jahren absolviert.
GUT ZU WISSEN Ins Musikgeschäft gekommen ist
Ulla Meinecke durch niemand geringeren als
Udo Lindenberg.
Sie schickte ihm
eine Kassette zu, weil er gerade
Musikerinnen für eine Frauenband suchte.
Nach einem Treffen mit dem Panik-Rocker zog
sie 1976 nach Hamburg, um Lindenbergs Büro
zu leiten. Parallel verfolgte sie ihre
eigene musikalische Karriere – ebenfalls mit
seiner Unterstützung. Ihr erstes Album "Von
toten Tigern und nassen Katzen" erschien
1977.
Das zweite Album "Meinecke
Fuchs", dass ihr schließlich auch zum
Durchbruch verhalf. Es folgten zwei
gemeinsame Tourneen mit Udo Lindenberg,
bevor Ulla Meinecke nach Berlin zog und dort
ihren eigenen Stil weiterentwickelte. Für
Udo Lindenbergs "Dröhnland-Symphonie" im
Jahr 1978 schrieben sie gemeinsam ein
Liebeslied. Darin heißt es: "Nur zu dir
fallen mir solche schönen Träume ein, ich
will jede Sekunde nur noch mit dir zusammen
sein, bis ans Ende der Welt, wenn es das
gibt".
"WENN SCHON NICHT FÜR
IMMER, DANN WENIGSTENS FÜR EWIG" ZU DEN
GRÖßTEN ALBEN ALLER ZEITEN“ (Bernd
Schleßelmann - BREMEN1) "Wenn schon nicht
für immer, dann wenigstens für ewig". Dieses
Album von Ulla Meinecke gehörte 1983/84 zu
den herausragenden Produktionen des
Deutsch-Pop und wurde später dann als
Platinalbum ausgezeichnet.
Dinslaken: Burghofbühne und
Stadtbibliothek starten neue Lesereihe für
Kinder
Die Stadtbibliothek und die Burghofbühne
Dinslaken haben ein neues Angebot für Kinder
ab 4 Jahren ins Leben gerufen. Zweimal pro
Saison liest die Burghofbühne im Kinder- und
Jugendbereich der Stadtbibliothek in Zukunft
aus aktuellen altersgerechten Stücken.
Los geht es am Mittwoch, 14. Oktober
2026, um 16 Uhr mit Auszügen aus „Das
NEINhorn“ nach dem Kinderbuch von Marc-Uwe
Kling und Astrid Henn. „Wir freuen uns über
die neue Kooperation mit der Stadtbibliothek
und darauf, das vielfältige Kinderprogramm,
das dort stattfindet, um zwei Lesungen mit
Theaterbezug zu ergänzen.
‚Das
NEINhorn‘, ein Klassiker der Kinderbücher,
kann das junge Publikum bei dieser
Gelegenheit noch einmal neu erleben, in
einer lebendigen Lesung mit verteilten
Rollen“, freut sich Anna Scherer, Leiterin
des Kinder- und Jugendtheaters der
Burghofbühne, auf die Veranstaltung. Und
darum geht es: Im Land der Träume oder ganz
genau im hübschen Herzwald erblickt ein
schnickeldischnuckeliges Einhorn das Licht
der Welt.
Schnell stellt sich jedoch
heraus, dass das kleine Einhorn ganz anders
ist als alle anderen Einhörner. Statt mit
einem fröhlichen „Ja“ antwortet es auf alles
mit einem energischen „Nein“. „Nein“, sagt
es zum Waschen und zum Essen. „Nein“ zur
Schule und zum Sport. „Nein“ zum
Mittagsschlaf auf einem Kuschelwölkchen und
„Nein“ zum gezuckerten Glücksklee.
Deshalb beschließt seine Familie, es nicht
mehr Ein- sondern NEINhorn zu nennen. Und
weil es eines Tages genervt ist von all den
Fragen, warum es denn nicht so ist, wie alle
anderen Einhörner, macht es sich auf den Weg
nach Nirgends. Auf seinem Weg trifft es auf
den nicht gut (zu-)hörenden WASbären, auf
den tiefenentspannten NAhUND und auf die
immer Widerworte gebende KönigsDOCHter.
Und da nicht einmal dem NEINhorn ein
Grund dagegen einfällt, beschließen die Vier
Freunde zu sein. Denn es gibt doch nichts
Schöneres, als gemeinsam bockig zu sein. Der
Eintritt für die Lesung ist kostenlos, eine
Anmeldung vorab ist nicht erforderlich.
Süßer Samstag auf dem Meerbecker
Wochenmarkt am 17. Oktober
Am Samstag, 17. Oktober, laden die MSV
Caritas Kickers von 10 bis 13 Uhr zu einer
Waffelbackaktion auf den Meerbecker
Wochenmarkt am Johann-Esser-Platz ein.
Besucherinnen und Besucher können frisch
gebackene Waffeln genießen und dabei das
inklusive Fußballteam kennenlernen.
Die MSV Caritas Kickers stehen für gelebte
Teilhabe, sportlichen Zusammenhalt und
gesellschaftliches Engagement. Als
erfolgreiches Team im Spielbetrieb von
Special Olympics Deutschland konnten sie
bereits fünf Goldmedaillen gewinnen. Mit der
Aktion bringen sie den Teamgeist vom
Fußballplatz mitten ins Marktgeschehen.
Der Wochenmarkt bietet neben regionalen
Produkten auch Raum für Begegnungen und
Austausch. Zusätzliche Sitzgelegenheiten
laden zum Verweilen, Plaudern und Genießen
ein. Unterstützt wird die Aktion vom
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck im Rahmen des
Förderprogramms ‚Sozialer Zusammenhalt‘

(Foto: Caritas Kickers).
Lohberg entdecken – Spaziergang
durch die historische Bergarbeitersiedlung
Am Sonntag, den 18. Oktober
2026, lädt Janet Rauch von 16 bis 17:30 Uhr
zu einem kurzweiligen Spaziergang durch die
denkmalgeschützte Bergarbeitersiedlung
Lohberg ein. Ein besonderer Höhepunkt der
Tour ist die Besichtigung des Ledigenheims.
Die Teilnehmenden werfen einen Blick in die
modernisierten Räume, den großen Saal für
Kulturveranstaltungen sowie in Bereiche, die
sonst nicht öffentlich zugänglich sind – vom
Dachboden über die Kellerräume bis hin zu
den Büroräumen.
Abgerundet wird die
Führung durch einen Abstecher ins DIZeum –
das kleine Ledigenheim-Museum. Der
Treffpunkt zur Führung ist am Ledigenheim in
Lohberg, Stollenstraße 1. Die
Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro pro Person
und ist direkt vor Ort bei der Gästeführerin
zu entrichten. Verbindliche Anmeldungen für
diesen Rundgang nimmt das Team der
Stadtinformation am Rittertor unter Tel.:
02064 – 66 222 oder per E-Mail: stadtinformation@dinslaken.de gerne
entgegen.
Dinslaken: Sondervorführung &
Schulvorführung „Wir sind Juden aus Breslau“
mit Regisseurbesuch Am Montag, den
12.10.26, findet um 19.30 Uhr eine
Sondervorführung des Films „Wir sind Juden
aus Breslau“ statt und am Dienstag, den
13.10., gibt es den Film für Schulklassen zu
sehen. Das Lichtburg Center Dinslaken führt
den preisgekrönten Dokumentarfilm, der ein
eindringliches Zeichen gegen stärker
werdende nationalistische und
antisemitistische Strömungen in Europa
setzt, in Anwesenheit des Regisseurs Dirk
Szuszies vor.
Die Veranstaltung
findet in Zusammenarbeit mit: Anne Prior,
Dinslaken, Stadtbibliothek Dinslaken, Omas
gegen Rechts Dinslaken, Evangelischer
Kirchenkreis Dinslaken, Flüchtlingsrat
Dinslaken, Amnesty International Dinslaken,
Mother's call Dinslaken und der Stadt
Dinslaken statt. Das Projekt wird gefördert
durch die Fachstelle für Demokratie der
Stadt Moers im Auftrag des Kreises Wesel im
Rahmen des Landesprogramms "NRWeltoffen" des
Demokratiezentrums NRW in der Landeszentrale
für politische Bildung.

Filmplakat: Wir sind Juden aus Breslau.
„Wir sind Juden aus Breslau“ ist ein
Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale
Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen
führt. Ein Film, der anhand der
Lebensschicksale der Protagonisten auch die
Gründung des Staates Israel mit den
Erfahrungen des Holocaust in Verbindung
setzt.
Anita Lasker Wallfisch, eine
wichtige Protagonistin, hielt im Deutschen
Bundestag die Rede bei der
Holocaust-Gedenkfeier und wurde mit dem
Deutschen Nationalpreis geehrt. In diesem
Jahr ist der 88. Jahrestag der Pogromnacht.
Das Kapitel "Pogromnacht" spielt in den
Erinnerungen der Protagonisten eine
elementare Rolle.
http://www.judenausbreslaufilm.de
Tag der Bibliotheken am 24. Oktober
in der Stadtbibliothek Dinslaken
Bibliotheken sind schon lange nicht mehr
nur reine Ausleihstellen für Bücher. Sie
sind offene Treffpunkte für Menschen jeden
Alters und jeder Herkunft. Das zeigt sich
auch im vielseitigen Programm der
Bibliothek: Vorlesestunden, Ferienangebote,
Bücherclubs oder Spieleabende laden
regelmäßig zur Teilnahme ein.
Auch
Vereine und Initiativen wie der
Handarbeitstreff, die Initiative „Zuhören
draußen“ oder die 1. Fotogemeinschaft
„Objektiv“ Dinslaken e. V. nutzen die Räume.
So entsteht ein Ort, an dem Gemeinschaft
gelebt und kreative Ideen gefördert werden.
„Der Tag der Bibliotheken ist eine
wunderbare Gelegenheit, auf die vielfältigen
Angebote und die Bedeutung von Bibliotheken
aufmerksam zu machen.
Bibliotheken
sind längst mehr als Orte, an denen Bücher
ausgeliehen werden. Wir möchten diesen Tag
nutzen, um zu zeigen, wie vielfältig unsere
Stadtbibliothek ist“, sagt Constanze Palotz,
Leiterin der Stadtbibliothek. Am 24. Oktober
machen bundesweit rund 8.000 Bibliotheken
auf ihre Angebote aufmerksam.
Auch
die Stadtbibliothek Dinslaken beteiligt sich
mit einem kleinen Programm: Von 10 bis 13
Uhr gibt es in der Kinderbibliothek ein
offenes Bastelangebot passend zum Herbst.
Die entstandenen Kunstwerke können
anschließend an einer Ausstellungswand
aufgehängt und präsentiert werden. Zudem
gibt es ein Kinderbibliotheks-Bingo, bei dem
die Kinder die Bibliothek spielerisch neu
entdecken können.
Im
Erwachsenenbereich ist eine
Überraschungsausleihe vorbereitet: Auf einem
Büchertisch stehen in Zeitungspapier
verpackte Bücher zur Mitnahme bereit. Der
Inhalt wird nur anhand weniger Stichpunkte
verraten. So wird die Buchauswahl zur
kleinen Überraschung. Darüber hinaus können
Besucher*innen den ganzen Tag über die
Spielekonsolen der Bibliothek sowie den
Kickertisch nutzen oder das E-Piano vor Ort
ausprobieren.
Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über
die digitalen Angebote der Bibliothek zu
informieren. Dazu zählen unter anderem die
Onleihe und der PressReader, mit denen
Nutzer*innen bequem online auf Bücher,
Zeitungen und Magazine zugreifen können.
Weitere Informationen zum bundesweiten Tag
der Bibliotheken gibt es auf der Webseite
des Bibliotheksverbandes unter https://www.bibliotheksverband.de/tag-der-bibliotheken.
Jetzt
pflanzen für den Frühling: Herbstzeit ist
Wurzelzeit Gartenbauexperte
erklärt, worauf es bei Stauden, Gehölzen und
Blumenzwiebeln ankommt

Wer im Frühjahr so eine Blütenpracht will,
muss jetzt im Herbst pflanzen. (Quelle:
BLGL)
Der Herbst bietet für viele
Gartenpflanzen bessere Pflanzbedingungen als
das Frühjahr: Der Boden ist noch warm, die
Verdunstung nimmt ab und die Feuchtigkeit
unterstützt die Wurzelbildung. Wer jetzt
Stauden, Gehölze und Blumenzwiebeln pflanzt,
schafft damit gute Voraussetzungen für einen
kräftigen Austrieb im kommenden Frühjahr.
„Die richtige Pflanze am passenden
Standort ist viel wichtiger als später eine
besonders aufwändige Pflege“, weiß Dr. Lutz
Popp vom Bayerischen Landesverband für
Gartenbau und Landespflege e. V.
Stauden: Vor dem Frost einwurzeln Stauden
lassen sich gut im Herbst pflanzen, solange
bis zum Winter noch ausreichend Zeit zum
Einwurzeln bleibt. In den frühen
Herbstwochen können sich die Pflanzen am
neuen Standort etablieren und im Frühjahr
zügig austreiben. Auch ältere Exemplare
lassen sich jetzt noch teilen oder
umpflanzen.
Bei der Auswahl kommt es
vor allem auf den Standort an. Während
Fetthennen sonnige, durchlässige und eher
trockene Böden bevorzugen, gedeihen
Herbst-Anemonen besser an halbschattigen
Standorten mit humosem, ausreichend feuchtem
Boden. „Wer Licht, Boden und Feuchtigkeit
berücksichtigt, schafft die Grundlage für
gesunde Pflanzen und einen vielfältigen
Garten“, ergänzt Dr. Popp.
Verblühte
Stängel und Fruchtstände standfester Stauden
müssen im Herbst nicht entfernt werden. Sie
geben dem Beet Struktur und dienen Insekten
als Rückzugsort. Zurückgeschnitten werden
sollte nur, was krank oder faul ist.
Gehölze: Warm, feucht und wurzelfreundlich
Auch Bäume, Sträucher und Hecken profitieren
von einer Herbstpflanzung. „Wurzelnackte und
ballierte Gehölze sind im Herbst häufig eine
besonders gute Wahl“, sagt Dr. Popp. „Der
noch warme Boden unterstützt die
Wurzelbildung, während die Pflanzen keine
Blätter mehr versorgen müssen. Nach dem
Pflanzen kommt es vor allem auf einen
gründlichen Gießvorgang an.“
Vor der
Pflanzung lohnt sich eine genaue Planung:
Wie groß wird das Gehölz? Wie viel Platz
braucht es? Bei freiwachsenden Hecken
braucht es ausreichend Abstand zwischen den
einzelnen Sträuchern. So schaffen heimische
Blüten- und Wildgehölze wie Kornelkirsche,
Felsenbirne, Weißdorn oder Hasel Struktur
und bieten Vögeln und Insekten Nahrung sowie
Rückzugsorte.
Eine Ausnahme bilden
frostempfindliche Gehölze. Wein, Kiwi,
Pfirsich und Aprikose sollten besser im
Frühjahr gepflanzt werden. Generell kann in
höheren und rauen Lagen der Frühjahrstermin
die sicherere Wahl sein.
Blumenzwiebeln: Die Frühjahrsblüte beginnt
im Herbst Wer Krokusse, Narzissen,
Tulpen, Schneeglöckchen, Winterlinge oder
Blausternchen im Frühjahr blühen sehen
möchte, sollte Blumenzwiebeln im Herbst
setzen.
„Wer verschiedene Arten
kombiniert, verlängert die Blühsaison und
schafft frühe Nahrungsangebote für
Wildbienen und andere Insekten“, so Dr. Lutz
Popp.
Es empfiehlt sich ab September
zu pflanzen, der Oktober ist häufig ideal.
Je nach Witterung geht es auch noch später,
solange der Boden nicht gefroren ist. Als
Faustregel gilt: Die Zwiebel doppelt so tief
pflanzen, wie sie hoch ist. Kleine Arten
kommen in größeren in Gruppen zur Geltung,
größere in lockeren Tuffs. Zwischen Stauden
oder unter Gehölzen finden sie passende
Plätze, an denen sie im zeitigen Frühjahr
ausreichend Licht bekommen.
Richtig
angießen und den Boden schützen Alle
frisch gesetzten Pflanzen müssen nach dem
Pflanzen durchdringend gegossen werden, auch
bei feuchtem Boden. Eine dünne Mulchdecke
aus geeignetem organischem Material hält die
Feuchtigkeit und schützt den Boden vor
Austrocknung. Bei Gehölzen erleichtert ein
Gießrand die Wasserversorgung. Mehr
Informationen gibt es unter:
https://www.gartenbauvereine.org/
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