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KW 3: 15.1. - 20.1.2024

Samstag, 20. Sonntag, 21. Januar 2024


Kleine Einschränkungen im Bürgerservice wegen Renovierung
Moers - Von Montag, 22. Januar, bis Samstag, 3. Februar, kann es zu kleineren Einschränkungen im Bürgerservice der Stadt Moers kommen. Grund dafür sind Renovierungsarbeiten im Großraumbüro im Erdgeschoss des Rathauses. Die Arbeitsplätze sind während der Zeit im Raum Knowsley im zweiten Obergeschoss sowie in Büros im Untergeschoss untergebracht, die barrierefrei erreichbar sind.


In welchem Raum die Mitarbeitenden die jeweiligen Dienstleistungen erbringen, ist auf dem Terminal im Erdgeschoss zu sehen. Die Anzahl der Termine ist von den Arbeiten nicht betroffen. Auch die Besuchsmöglichkeit ohne Termin montags bis freitags von 8 bis 10 Uhr für dringende Fälle bleibt weiterhin bestehen. 


Auslegung der Bebauungspläne ‚Altes Finanzamt‘ soll beschlossen werden
Moers - Um das Konzept ‚Zielnetz 2040‘ des VRR geht es im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt am Donnerstag, 25. Januar. Das Investitionsprojekt des Verkehrsverbandes trägt dem wachsenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen und den Anforderungen an eine klimafreundliche öffentliche Mobilität Rechnung. Mit einer Vielzahl neuer Direktverbindungen, dichteren Takten und deutlich ausgeweiteten Betriebszeiten bezeichnet dies der VRR als „Meilenstein für den Regionalverkehr“.


Ein weiteres Thema ist die denkmalgerechte und zukunftsorientierte Sanierung des historischen Schlossparks. Aufgabenschwerpunkte sind Wege, Platzstruktur, Möblierung/Ausstattung und Vegetation. Es handelt sich um die letzte Maßnahme des Masterplans für den Schlosspark. Die öffentliche Auslegung der Bebauungspläne für das Projekt ‚Ehemaliges Finanzamt‘ steht außerdem in der Sitzung zur Entscheidung an. Ein Investor will das Gebäude an der Unterwallstraße abreißen und dort sowie auf dem hinter der Wallanlage gelegenen ehemaligen Parkplatz in erster Linie neue Wohnungen schaffen. 


Guter Start ins neue Jahr für die Kinderklinik - „Zumba-Sabine“ Groß-Marquardt spendet 400 Euro aus Sammelaktion  
Moers - Über eine Spende in Höhe von 400 Euro kann sich zu Beginn des neuen Jahres die Klinik für Kinder- & Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien freuen. Durch den Einsatz der Moerserin Sabine Groß-Marquardt kam die großzügige Spende bei einer Sammelaktion zusammen. In der Vorweihnachtszeit hatte die engagierte Zumba-Trainerin die Spendentrommel bei ihren Kursteilnehmer:innen gerührt – mit Erfolg.


„Ich bin selbst Omi und liebe Kinder. Sie sollten glücklich, zufrieden und gesund sein. Wenn ich mit dem gesammelten Erlös etwas Gutes tun und kranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, mache ich das natürlich“, betont Sabine Groß-Marquardt alias „die Zumba-Sabine aus Moers“. Auch Dr. Michael Wallot, der die Spende stellvertretend für die Kinderklinik entgegennahm, freut sich über die Sammelaktion, da man jeden Cent gut gebrauchen könne.  

Sabine Groß-Marquardt mit dem Chefarzt der Kinderklinik Dr. Michael Wallot bei der Spendenübergabe.    


Rentenberatung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck am 25. Januar
Das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck bietet am Donnerstag, 25. Januar, wieder Beratungen rund um das Thema Rente an. Klaus Werner Haase, ehrenamtlicher Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, informiert von 15 bis 16 Uhr auch zu Pflegeleistungen und Hilfsmitteln sowie zur Krankenversicherung.


Dieses Angebot ist kostenlos und findet jeden dritten Donnerstag im Monat im Stadtteilbüro, Bismarckstraße 43b, statt.  Rückfragen und weitere Informationen telefonisch unter 0 28 41 / 201 - 530 oder per Mail unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.



Mehr Kindersicherheit im eigenen Zuhause
Kostenloses Poster veranschaulicht häusliche Gefahrenquellen für Kinderunfälle
 
Im eigenen Zuhause wägen sich die meisten in Sicherheit. Doch die Statistik sieht leider anders aus – vor allem für die Jüngsten unter uns: Mehr als 80 Prozent aller Unfälle, an denen Säuglinge und kleine Kinder beteiligt sind, ereignen sich laut Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. im häuslichen Umfeld.  Mit rund 200.000 Mädchen und Jungen im Kindesalter, die sich im Haushalt verletzt haben, sehen sich die Notärzte jährlich konfrontiert.


Die häufigsten Unfälle: Vergiftungen, Verschlucken, Kopfverletzungen, Verätzungen, Ertrinken und Verbrennungen. Da viele der Vorfälle durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen hätten verhindert werden können, informiert das Internet-Portal Hausberater.de in einem Special zum Thema Kindersicherheit über die typischen Gefahrenquellen und wie sie sich beseitigen lassen. Perspektivwechsel: die Welt mit Kinderaugen sehen Kinder wollen die Welt entdecken, sind neugierig und unvoreingenommen. Das ist auch gut so und sollte unterstützt werden, aber mit Bedacht.

Um herauszufinden, wo und wann es für den Nachwuchs in den eigenen vier Wänden gefährlich werden kann, hilft es, sich das Zuhause aus Sicht eines Kindes vorzustellen. Denn Erwachsene nehmen potenzielle Barrieren, Stolperfallen und andere Gefahren aufgrund ihrer körperlichen Größe und Lebenserfahrung oft ganz anders wahr und unterschätzen das Unfallrisiko. Während eine Tasse mit heißem Kaffee den Eltern zum Beispiel den Morgen versüßt, kann sie in Sekundenschnelle zum Auslöser für schmerzhafte Verbrennungen auf zarten Kinderhändchen werden.


Unter www.hausberater.de/ratgeber/kindersicherheit-zu-hause finden Familien mit Kleinkindern und zukünftige Eltern umfangreiche Ratgeber, die auf alle relevanten häuslichen Gefahrenquellen aufmerksam machen. Dabei werden Feuer- und Verbrennungsschutz genauso thematisiert wie die kindersichere Raumaufteilung und Einrichtung sowie Vorsichtmaßnahmen für Küche und Garten.


Unfälle können überall im Haus passieren. Zu den häufigsten Ursachen für Kopfverletzungen bei Kindern zählen etwa Stürze von Wickeltisch, Sofa oder Treppe. Leider sind darunter nicht nur harmlose Beulen, sondern auch Gehirnerschütterungen oder sogar Schädelbrüche. Mithilfe von Schutzgittern, einem Geländer aus Längsstreben und rutschfesten Stufenmatten lässt sich die Kindersicherheit auf Treppen deutlich erhöhen.


Babys dürfen zudem niemals unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen. Alle notwendigen Utensilien für den Windelwechsel sollten daher immer in greifbarer Nähe liegen. Diese und viele weitere Maßnahmen veranschaulicht das von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. inhaltlich geprüfte Kindersicherheit-Poster, das unter www.hausberater.de/ratgeber/kindersicherheit-zu-hause/ein-kindersicheres-zuhause-auf-einen-blick zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. Neben praktischen Tipps zur Vermeidung von Unfällen in Haus und Garten erläutert es auch einige Verhaltensregeln für den Ernstfall.


Am Schneeschieben führt kein Weg vorbei
Wann ist der Griff zu Schaufel und Besen nötig" Wie oft muss geräumt werden" Welche Streumittel sind richtig?
„Endlich Schnee“, freuen sich die einen. „Wieder früher aufstehen und Schnee schaufeln“, murren die anderen. Richtig ist: Winterliche Straßenverhältnisse bringen Fußgänger leicht ins Rutschen. Ein Bein ist schnell gebrochen. Passiert das vor der eigenen Haustür, können Mieter oder Eigentümer eines Hauses eventuell zur Verantwortung gezogen werden. Warum? Das erklärt die HUK-COBURG. 

Bei Eis und Schnee müssen Bürgersteige geräumt werden. Foto: HUK-COBURG


Beide sind im Winter verpflichtet, für einen eisfreien Fußweg zu sorgen. Mieter müssen immer dann zu Schneeschieber und Streumittel greifen, wenn ihnen per Mietvertrag die Räum- und Streupflicht übertragen wurde und das ist eher die Regel als die Ausnahme. Passiert ein Unfall, weil die Winterpflichten nur ungenügend erledigt oder gleich ganz vergessen wurden, kann der Säumige für die Folgen verantwortlich gemacht werden.


Ohne private Haftpflichtversicherung ein teures Vergessen: Neben Behandlungskosten lassen sich vom Geschädigten auch Verdienstausfall oder Schmerzensgeld geltend machen.   Räum- und Streupflicht Wann und wie oft Schneeschieben oder Streuen angesagt sind? Auf diese Frage gibt es keine Auskunft von der Stange: Ausschlaggebend ist immer die jeweilige Satzung, mit der jede Kommune den Winterdienst regelt. Oftmals kann man sich auf den Websites von Städten und Gemeinden schlaumachen.


Ein anderer Weg ist ein Anruf beim örtlichen Bau- oder Ordnungsamt. Hier lässt sich erfragen, in welchem Zeitraum der Griff zum Schneeschieber erforderlich ist und wie breit der freie Gehweg sein muss. Die Häufigkeit des Räumens hängt letztlich von der Witterung und der Verkehrsbedeutung eines Weges ab. Bei extremem Schneefall oder heftiger Glatteisbildung ist gerade auf stark frequentierten Wegen außergewöhnlicher Einsatz gefordert.


Nur wenn Räumen und Streuen witterungsbedingt zwecklos sind, kann man warten, bis beispielsweise der Schneefall nachlässt oder ganz aufhört. Auch müssen Wege meist nicht in ihrer gesamten Breite geräumt werden. In der Regel genügt es, einen Streifen frei zu schaufeln oder auf einer bestimmten Breite zu streuen. Eine Faustregel besagt: Zwei Fußgänger müssen auf dem geräumten Weg aneinander vorbeigehen können. Kommunen können diese Frage aber auch klar in ihrer Satzung regeln. Dort lässt sich auch nachlesen, zu welchen Streumitteln man greifen sollte.


Salz ist oft gar nicht oder nur bei extremer Glätte zugelassen.  Allerdings kann niemand im Winter einen durchgängig eis- oder schneefreien Bürgersteig erwarten. Wer in der kalten Jahreszeit unterwegs ist, muss mit winterlichen Straßenverhältnissen rechnen und sich entsprechend vorsichtig bewegen. Dazu gehört auch das Tragen von Winterschuhen, die ein entsprechend tiefes und rutschfestes Profil haben. 


Warum knirscht der Schnee unter den Füßen?
- Das ist der Grund für geräuschvolle Schritte in der kalten Jahreszeit:
Schnee, ein Schalldämpfer, der Geräusche macht Struktur der gefallenen Eiskristalle verändert sich Brechen der Kristalle durch Druck erzeugt Töne Temperatur hat Einfluss auf die Lautstärke

In einigen Regionen hat es ordentlich geschneit, auch dort, wo „Schnee“ eher ein Fremdwort ist. Wer jetzt durch die perfekte Winterlandschaft oder realistischerweise zu Fuß zur Arbeit geht, stellt eines fest: Die Schneedecke knirscht bei jedem Schritt unter den Füßen. Doch woher kommt dieses typische Schneegeräusch? 


Schnee besteht zu 90 Prozent aus Luft und ist aufgrund seiner geringen Dichte eigentlich ein perfekter Schalldämpfer. Dennoch entstehen beim Betreten der Schneedecke knirschende Trittgeräusche.  

„Wenn Schnee gefallen ist, verändern seine Eiskristalle nach einiger Zeit ihre Struktur. Je länger der Schnee am Boden liegt, desto mehr verbinden sich die stern-, säulen- oder nadelförmigen Kristalle zu einem festen Netzwerk.  

Tritt man nun auf den Schnee, brechen die Kristallverbindungen. Ein einzelner Bruch wäre für unsere Ohren zu leise. Da aber bei jedem Schritt Millionen dieser Verbindungen gleichzeitig brechen, entsteht das typische Knirschen beim Gehen im Schnee“, erklärt Wetterexperte Niklas Weise von WetterOnline. 


Je kälter, desto lauter knirscht der Schnee 

Neben dem Alter beeinflusst auch die Temperatur des Schnees die Lautstärke des Knirschens. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind die Eiskristalle flexibel und können sich trotz des Drucks unserer Füße verformen. Ab etwa minus 7 Grad werden die Kristalle jedoch spröde und können abrupt brechen.  

Je kälter es ist, desto lauter knirscht es beim Betreten der Schneedecke. Taut der Schnee, lassen sich die Kristalle durch das Schmelzwasser wieder leicht gegeneinander verschieben. Das Knirschen wird leiser, bis der Schnee ganz geschmolzen ist.

Sobald im Winter die weiße Pracht gefallen ist, geht es los: Jeder Schritt über den Schnee knirscht hörbar. Das liegt an der mikroskopischen Struktur der Schneeflocken. Quelle: Shutterstock



Öko-Modellregion Niederrhein verlängert wegen steigender Nachfrage ihre Förderrichtlinie zum Erlangen der ersten Bio-Zertifizierung
Wesel - Die Öko-Modellregion Niederrhein unterstützt Lebensmittel-Verarbeitende, Gastronomen, Gemeinschaftsverpflegung und Handel beim Erlangen der Bio-Zertifizierung und hat wegen der steigenden Nachfrage ihre Förderung für erstzertifizierende Betriebe bis Ende 2024 verlängert. Die Förderung der Bio-Zertifizierung innerhalb der Kreise Kleve und Wesel zielt darauf ab, den Bio-Anteil in der Außer-Haus-Verpflegung insgesamt zu erhöhen.


Der Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten mit kurzen Transportwegen und die Stärkung der Landwirtschaft am Niederrhein stehen dabei im Vordergrund. So muss langfristig mindestens ein Bio-Produkt aus den Kreisen Kleve oder Wesel bezogen werden, um die Förderung in Anspruch nehmen zu können. Als Vorreiter zeigt die Schulmensa von SOS-Kinderdorf Niederrhein in der Wallfahrtsstadt Kevelaer, dass eine Bio-Zertifizierung schnell und einfach zu erlangen ist. Sie hat sich als erste Produktionsküche Bio-zertifizieren lassen und bezieht neben anderen Bio-Produkten auch regionales Bio-Rindfleisch von Naturverbund aus Wachtendonk.


Weitere Einrichtungen befinden sich im Prozess, sich zertifizieren zu lassen. Wer Interesse an einer Förderung der Bio-Zertifizierung hat, kann die Förderrichtlinie unter www.kreis-wesel.de mit dem Suchbegriff „Förderung Biozertifizierung“ finden.  Darüber hinaus gibt es auch weitere Förderungen auf Landesebene, wie beispielsweise die Richtlinie zur Förderung der Beratung von Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegung (RiBe AHV) vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, bei dem die Unternehmen ihren Umstellungsprozess von einem externen Berater begleiten lassen können.


Gemeinsam werden Möglichkeiten für Einsparpotenziale analysiert und umgesetzt. Eine Förderung der Beratung ist auch dann möglich, wenn man sich schon Bio-Zertifizieren lassen hat und den Bio-Anteil ausweiten möchte. Die Öko-Modellregion Niederrhein ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kreise Kleve und Wesel und wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert. Für Auskunft über weitere Informationen steht die Öko-Modellregion Niederrhein unter kirstin.surmann@kreis-wesel.de oder telefonisch unter 0281/207-4015 zur Verfügung


Beeindruckender Zuwachs der Artenvielfalt auf Blumenwiesen vor dem Klever Rathaus
Die blühenden Wildblumenwiesen vor dem Klever Rathaus sind nicht nur schön anzusehen, sondern stellen auch einen wichtigen Lebensraum für Insekten dar. Vor zwei Jahren wurden die ersten Wildblumenflächen vor dem Klever Rathaus angelegt. Jetzt sind die Wiesen artenreicher denn je, wie ein neues Gutachten bestätigt.

Welche Erfolge konnten bereits errungen werden, welche weiteren Themen stehen auf der Agenda der Stadt Kleve? Die Artenvielfalt ist wichtig und schützenswert – doch weshalb ist das so? Artenreiche Ökosysteme können der Atmosphäre mehr Kohlenstoff entziehen und sind resistenter gegenüber sich ändernden Umweltauswirkungen. Gerade in Zeiten des Klimawandels ist das von unschätzbarer Bedeutung, denn von funktionierenden Ökosystemen ist schlussendlich auch der Mensch abhängig.


Durch fehlende Arten, insbesondere Insektenarten, werden die bestehenden Ökokreisläufe gestört und unter Umständen aus dem Gleichgewicht gebracht. Insbesondere Insekten haben in diesem Zusammenhang eine wichtige Bedeutung, da sie häufig ganz am Anfang der Nahrungskette stehen und sich ihr Verschwinden oftmals stark auf Vogel- oder Säugetierarten auswirkt, die von Insekten als Nahrungsgrundlage abhängig sind.


In den letzten dreißig Jahren ist die Menge an Fluginsekten in Deutschland um bis zu 75% zurückgegangen, es wird vom „Insektensterben“ gesprochen. Auch in Kleve ist die Vielfalt und die Menge der Insektenarten in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Um dieser Entwicklung schrittweise entgegenzusteuern, hat die Stadt Kleve in Zusammenarbeit mit den Umweltbetrieben der Stadt Kleve im Frühsommer 2022 vor dem Rathaus eine große Wildblumenwiesenfläche angelegt, welche dann im Mai 2023 durch weitere Flächen ergänzt wurde.


Die Anlage der Flächen erfolgte als Bestandteil des Klimaschutzfahrplans der Stadt sowie des Konzeptes „Insektenfreundliches Kleve“. Bereits im ersten Jahr nach der Umgestaltung der Wiesen war eine deutliche Zunahme der Artenmenge und -vielfalt im Vergleich zur bisherigen Rasenfläche zu beobachten. Es waren allerdings vorwiegend sogenannte „Allerweltsarten“ vertreten – weitverbreitete Arten, die hinsichtlich der Umweltbedingungen weniger anspruchsvoll sind.


Nach dem nun zweijährigen Bestehen der Flächen zeigt ein neues Gutachten der NABU-Naturschutzstation, dass sich die Artenvielfalt und -menge der Insekten auf den Flächen fast verdoppelt hat. Dietrich Cerff, Leiter der NABU-Naturschutzstation Niederrhein sieht dafür deutliche Gründe: „Durch eine naturnähere Saatmischung der neuangelegten Flächen und damit auch einem besseren Nahrungsangebot für heimische Insekten, konnten viele vorbeifliegende Insekten zum Blütenbesuch verleitet werden. Außerdem war die Fläche im Jahr 2022 noch komplett neu und musste von vielen umhersuchenden Insekten erst entdeckt werden. Im Jahr 2023 kommen zu diesen suchenden und findenden Individuen diejenigen hinzu, die sich in der Fläche vermehren und dort überwintern konnten.“, erklärt Cerff.


Auch in den nächsten Jahren kann auf den Flächen mit einer wachsenden Artenvielfalt gerechnet werden. Die Stadt Kleve ist zufrieden mit dem Verlauf des Projektes: „Das ist eine großartige Entwicklung, mit der wir in diesem Maße nicht gerechnet hätten“, so Luc Boekholt, Grün- und Umweltplaner der Stadt Kleve, über die neuen Zahlen. „Mit der Anlage der Flächen wollten wir zeigen, dass Blumenwiesen auch mit heimischen Arten und auch im Winter attraktiv sein können und dabei Insektenarten fördern“, so Boekholt.


Aktuell werden die Flächen vor dem Rathaus in ihrem Winterkleid angetroffen. Im Boden sowie in den Stängeln von abgestorbenen Pflanzenteilen überwintern viele Insekten, weshalb die Flächen erst im späten Frühjahr gemäht werden. Das Engagement für Artenvielfalt seitens der Stadt Kleve soll sich allerdings nicht auf Wildblumenflächen beschränken. Weitere Themen des Insektenschutzes, etwa das insektenfreundliche Management von Gewässern, Gehölzen, Stauden- und Rasenflächen, stehen bereits auf der Agenda.


Wildgänse ablichten beim Fotoworkshop Naturfotografie der vhs
Moers -  Born to be wild – Nomaden der Lüfte‘ ist der Titel eines Fotoworkshops zur Naturfotografie, den die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Sonntag, 4. Februar, anbietet. Treffpunkt ist um 8 Uhr in Xanten, Bislicher Insel, Naturschutzgebiet Xantener Altrhein.


Auf dem Gelände zwischen Wesel und dem niederländischen Nimwegen finden sich jedes Jahr rund 150.000 Blässgänse und bis zu 20.000 Saatgänse aus Sibirien zur Überwinterung ein. Somit bieten sich hier beste Bedingungen, um die Wildgänse abzulichten. Der Fotodesigner Uwe Schmid gibt den Teilnehmenden auf der Tour professionelle Tipps zur Kameraeinstellung und Aufnahmetechnik.   Eine vorherige Anmeldung für die Exkursion ist unbedingt notwendig und telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.


Computerschreiben in 4 Vormittagen 
VHS Kleve - An 4 Vormittagen in den Ferien (25.-28. März, jeweils 9.30-12.30 Uhr) können junge Leute ab ca. 12 Jahren – aber natürlich auch Erwachsene - die Griffwege zu den einzelnen Tasten der PC-Tastatur nach dem 10-Finger-Tastschreiben erlernen. Möglich wird dies durch einen ganzheitlich mentalen Ansatz, der sich der Assoziations- und Visualisierungstechniken bedient.


Veranstaltungsnummer Z633008, Anmeldung bis 10. März (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-722.


Betreuungsbehörde
Wesel - Beratungstermine zum Thema Vorsorgevollmacht. Die Mitarbeiter*innen der Betreuungsbehörde der Stadt Wesel beraten Interessierte zum Thema Vorsorgevollmacht bzw. zur Vollmacht in den Räumlichkeiten des Marienhospitals Wesel. 


Termine: 21.02.2024 // 24.04.2024 // 26.06.2024, jeweils von 16:00 - 18:00 Uhr. Bei Bedarf kann eine Beglaubigung einer Vorsorgevollmacht durch die Mitarbeiter*innen der Betreuungsbehörde vor Ort vorgenommen werden. Hierzu ist ein gültiges Ausweisdokument und eine Verwaltungsgebühr von 10,00 € erforderlich.  Die genaue Zimmernummer erfragen Sie bitte an der Information des Krankenhauses.   



Freitag, 19. Januar 2024

Investition in Sicherheit: Landrat Ingo Brohl besucht erneuerte Atemschutzübungsstrecke in Moers
 Am Mittwoch, den 10. Januar 2024, machten sich Landrat Ingo Brohl und der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer gemeinsam auf den Weg zur erneuerten Atemschutzübungsanlage in Moers. Dort absolvieren vorwiegend linksrheinische Einsatzkräfte der Feuerwehren der kreisangehörigen Kommunen ihre jährlich vorgeschriebene Tauglichkeitsprüfung auf der erneuerten Atemschutzübungsstrecke. Eine zweite Atemschutzübungsanlage für die rechtsrheinischen Einsatzkräfte betreibt der Kreis Wesel in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Dinslaken.


Die Moerser Atemschutzübungsstrecke, die ihren Ursprung im Jahr 1985 hat und seit 1999 vom Kreis Wesel gehalten wird, wurde in den Jahren 2022 und 2023 umfassend technisch und medizinisch für knapp 250.000 Euro erneuert. Hierbei übernahm der Kreis Wesel 60 Prozent der finanziellen Last, während die Stadt Moers die verbleibenden 40 Prozent trug. Der Betrieb der Anlage erfolgt auf Grundlage eines öffentlich-rechtlichen Vertrags zwischen dem Kreis und der Stadt, wobei die Feuerwehr Moers die Anlage unter der Leitung der Stadt betreibt, während die Fachaufsicht beim Kreis Wesel liegt.


An der Besichtigung nahmen neben Landrat und Bürgermeister auch Vorstandsmitglied Dr. Lars Rentmeister (Kreis Wesel), Beigeordneter Thorsten Kamp (Stadt Moers), der stellvertretende Kreisbrandmeister Markus Janßen und Christoph Rudolph (Leiter Feuerwehr Moers) teil. Landrat Ingo Brohl betonte die Wichtigkeit dieser Investition in die Sicherheit: "Die erneuerte Atemschutzübungsstrecke ist ein wichtiger Baustein in der kontinuierlichen Ausbildung unserer haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Investitionen in hochmoderne Ausbildungsmöglichkeiten sind wir unseren Einsatzkräften schuldig, um sie optimal auf den Ernstfall vorzubereiten. Denn ihnen verdanken wir einen sehr guten Brandschutz und die hohe Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger im Niederrhein Kreis Wesel.“

Auch Bürgermeister Fleischhauer unterstrich die Bedeutung der Anlage: „Die neue Atemschutzübungsstrecke erlaubt ein Training unter realistischen Bedingungen. Durch regelmäßige Schulungen und Übungen können sich sowohl die Moerser als auch die Feuerwehrleute aus der Region optimal auf den Ernstfall vorbereiten und sind so für besonders gefährliche Situationen gewappnet.“ Die Modernisierung der Atemschutzübungsstrecke unterstreicht das fortlaufende Engagement der Region für die Sicherheit und Effektivität ihrer Feuerwehren.


Bürgermeisterin Eislöffel begrüßt neuen DIN-Service-Leiter
Dinslaken - Mike Seidel ist der neue Leiter des DIN-Service. Mit einem Blumenstrauß begrüßte Dinslakens Bürgermeisterin Michaela Eislöffel den 47-jährigen aus Wesel. Seine beruflichen Stationen führten den studierten Betriebswirt und gelernten Elektriker erst für 9 Jahre in die Schweiz, dann zurück nach Deutschland, wo er über verschiedene Leitungspositionen als Verwaltungsleiter und Kaufmännischer Direktor dann als Betriebsleiter zum städtischen Eigenbetrieb ASG Wesel kam.

Seit Januar leitet er den DIN-Service als kommunalen Dienstleister mit seinen gut 220 Mitarbeitenden. „Bereits in den ersten Tagen konnte ich mich von der hohen Leistungsbereitschaft und Kompetenz der Kolleg*innen überzeugen, das gibt ein gutes Gefühl für den Start“, sagt Seidel. Bürgermeisterin Eislöffel betont: "Ich freue mich sehr, dass Sie sich für Dinslaken entschieden haben. Für Ihre Tätigkeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg! Von Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung werden sicherlich nicht nur der DIN-Service, sondern auch die gesamte Verwaltung und die Bürger*innen profitieren."


Stadtrundgang „Mittelalterliches Dinslaken“
Am Mittwoch, 24.01.2024 um 19 Uhr vermittelt Gästeführer Eduard Sachtje auf seiner Führung „Mittelalterliches Dinslaken“ Wissen zur Stadtgründung Dinslakens im Mittelalter, wie sich das Recht im Mittelalter darstellte, wie man zu der Zeit lebte und was heute noch vom Mittelalter übrig geblieben ist. Auch die Münzprägung fiel in diese Zeit. Noch heute wird der Dinslakener Pfennig als Preis vom Heimatverein Land Dinslaken vergeben und der Dinslakener Groschen als Schokogroschen verteilt.


Treffpunkt zur Führung ist an der Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und wird vor Ort entrichtet. Eine verbindliche Anmeldung für die Führung ist bei der Stadtinformation am Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de möglich.  


Naturschutzbeirat des Kreises Wesel tagt am 29. Januar
Der Naturschutzbeirat des Kreises Wesel tagt am Montag, 29. Januar 2024, um 15 Uhr im kleinen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Wesel (Raum 007), Reeser Landstraße 31 in 46483 Wesel. Aktuelle Informationen sowie Sitzungsvorlagen mit Anlagen sind auf der Website des Kreises Wesel unter https://www.kreis-wesel.de/de/termine/sitzung-des-naturschutzbeirates-des-kreises-wesel/ bereitgestellt.


Niederrheinische Wertschöpfung: Genussregion Niederrhein auf der Grünen Woche in Berlin
Zum elften Mal präsentiert sich der Niederrhein mit dem Genussregion Niederrhein e.V. auch in diesem Jahr wieder mit Regionalen Spezialitäten und spannenden Natur- und Genusserlebnissen vom 19. – 28. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.  Unter dem Motto „Niederrheinische Wertschöpfung: Vom Acker auf den Teller und ins Glas“ werden zehn Tage lang 15 Betriebe und Organisationen aus Hamminkeln, Kleve, Kranenburg, Schermbeck, Wesel, Xanten, Bocholt, Raesfeld, Rhede und Walbeck mit über 100 weiteren Mitausstellern in Berlin das Land Nordrhein-Westfalen vertreten.


Unter dem Motto „Regionale Wertschöpfung am Niederrhein“ bringt die Genussregion Niederrhein ein aktuelles Thema mit auf die weltgrößte Landwirtschaftsmesse nach Berlin. „Regionale Lebensmittelerzeugung und regionale Weiterverarbeitung bis hin zur Vermarktung spiegeln vielfältige, grundlegende gesellschaftliche Bedürfnisse wider. Für uns am Niederrhein ist eine funktionierende, unabhängige und zukunftsfähige heimische Land- und Ernährungswirtschaft sehr wertvoll und ein wesentlicher Antwortgeber auf viele drängende Fragen unserer Zeit. Sie hat starken Einfluss auf das Zusammenspiel von Leben und Arbeit und unterstützt die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Regionale Lebensmittelproduktion und deren Konsum vor Ort verhindern außerdem weite Transportwege. Sie beeinflussen auch das nachhaltige Leben, den Umwelt- und Klimaschutz und nicht zuletzt das Tierwohl im positiven Sinne“, so Landrat Ingo Brohl.  

Foto Thomas Michaelis

Im Rahmen der niederrheinischen Aktionen wird es unter anderem Schaukochen am Stand und auf der NRW Bühne, Informationen zur Warenkunde, Gewinnspiele, Probieraktionen und das Thema Stadt- und Landtouren in der Genussregion Niederrhein geben. Im Fokus liegen dabei die Kooperationen der landwirtschaftlichen Betriebe mit Weiterverarbeitern wie Schlachtern und Metzgern, Keltereien und Brauereien oder Molkereien. Mit Produkten wie niederrheinischem Weizenbier, Rote Beete-Likör und Mama Kuhkäse, kaltgepresstem Hanföl und Büffelmozzarella erhält der Niederrhein in diesem Jahr bei der Entwicklung von Spezialitäten ganz besondere Aufmerksamkeit.


Darüber hinaus stehen das Jubiläum des Aufpreisprojektes Streuobstwiesensaft, genussvolle Gästeführungen per Zeitreise in die Kaiserzeit sowie die Themen Zweinutzungsrind, „Käse und Fleisch - Zwei wie Bruder und Schwester“ und mobile Schlachtung auf dem Programm für die Grüne Woche. Die Organisation und Konzeption des Grüne-Woche-Auftritts des Landes NRW liegt beim nordrhein-westfälischen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für das Landwirtschaftsministerium NRW.


Den Auftritt der Genussregion Niederrhein koordiniert die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel. Kontakt: EntwicklungsAgentur Wirtschaft, Monika Stallknecht, Tel. 0281 - 207 2018, monika.stallknecht@kreis-wesel.de Datenblatt   Grüne Woche 2024
·         Vom 19. bis zum 28. Januar 2024 ist das Land Nordrhein-Westfalen mit mehr als 100 Ausstellerinnen und Austellern auf der Grünen Woche vertreten und bringt dabei rund 570 Akteure aus allen Landesteilen mit in die Messehalle 5.2a.
·         Zehn Tage lang werden an 23 Messeständen auf ca. 1.200 Quadratmeter Ausstellungsfläche eine Fülle an nordrhein-westfälischen Produkten vorgestellt
·         Genussregion Niederrhein: 15 Betriebe und Organisationen präsentieren sich tageweise
·         Der Verein Genussregion Niederrhein hat zurzeit 160 Mitglieder und ist 2007 gegründet worden. Infos: www.Genussregion-Niederrhein.de

Betriebe / Organisationen
19.1. - Hofstaat Walbecker Spargelprinzessin
19. - 20.1. - Walter Bräu, Wesel
19. - 20.1. - Feldschlösschen Brauerei GmbH, Hamminkeln
19. - 20.1. - Büffelhof Kragemann, Bocholt-Barlo
21.1. - Hof Rülfing, Rhede
21.1. -  Moerenhof, Xanten
22.1. - Lippeschlösschen  , Wesel
22. – 23.1. - HEG Rhede GmbH, Rhede
23.1. - Niederrhein Westfälische Braumanufaktur, Hamminkeln
24.1. - Bauer Graaf, Schermbeck
24.1. - Kornbrennerei Böckenhoff, Raesfeld Erle
25.1. - Obstkelterei van Nahmen, Hamminkeln
25. - 26.1. - Stadtentdeckerin Ingeborg Deselaers-Pottgießer, Wesel
26. – 27.1. - Aurora Kaas, Kranenburg
27. – 28.1. - DAD - Die am Deich, Kleve  

Stadt Moers jetzt bei ‚Threads‘
Die Stadt Moers informiert jetzt auch über das Soziale Netzwerk ‚Threads‘ (https://threads.net/stadt_moers). Es gehört zum US-amerikanischen Unternehmen Meta Platforms (‚Facebook‘). Threads ging im Juli 2023 an den Start und ist seit Mitte Dezember 2023 in der Europäischen Union verfügbar.
Die Stadtverwaltung will mit dem Netzwerk die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern erweitern und über wichtige Themen aus Verwaltung und Stadtgesellschaft berichten.


Was ändert sich in 2024 noch? STEUER & CO. Stand 17.01.2024
Zum Jahreswechsel traten in vielen Bereichen gesetzliche Neuregelungen in Kraft. Die Statista-Grafik zeigt eine Auswahl von Änderungen, die viele Menschen betreffen. So wird das rosafarbene Papier-Rezept durch ein elektronisches abgelöst. Gesetzlich Versicherte erhalten verschreibungspflichtige Arzneimittel künftig nur noch per E-Rezept. Sie können es mit ihrer elektronischen Gesundheitskarte (eGK), per App oder durch einen Papierausdruck einlösen. Der CO2-Preis für Benzin, Heizöl und Gas steigt auf 45 Euro pro Tonne.


Es bleibt bei der Entlastung durch den Wegfall der EEG-Umlage für Stromkundinnen und -kunden. Wer auf Sozialhilfe oder Bürgergeld angewiesen ist, bekommt ab Januar 2024 mehr Geld. Alleinstehende Erwachsene erhalten 563 Euro im Monat – 61 Euro mehr als bisher. Neu im Getränkemarkt: Die in Einwegkunststoffflaschen gefüllte Milch sowie Milchmischgetränke mit einem Milchabteil von mindestens 50 Prozent und sonstige trinkbare Milcherzeugnisse unterliegt ab jetzt der gesetzlichen Pfandpflicht. Neben normaler Milch betrifft das zum Beispiel auch Kakao, Kaffeegetränke, Kefir oder Joghurt.


Zudem wird der Grundfreibetrag in der Einkommensteuer ab 2024 um weitere 696 Euro auf 11.604 Euro angehoben. Mit dem Inflationsausgleichsgesetz wird für rund 48 Millionen Bürgerinnen und Bürger die Steuerlast an die Inflation angepasst. Damit werden Mehrbelastungen abgefedert. Neues auch beim Thema Krankenversicherung: Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung beläuft sich auf jährlich 69.300 Euro beziehungsweise monatlich 5.775 Euro (2023: 66.600 Euro oder 5.550 Euro im Monat).


Die Versicherungspflichtgrenze bezeichnet den Einkommenshöchstbetrag, bis zu dem Beschäftigte gesetzlich krankenversichert sein müssen. Wer über diesen Betrag hinaus verdient, kann sich privat krankenversichern lassen. Der Mindestlohn wird zudem auf 12,41 Euro angehoben. Da der Mindestlohn steigt, hebt der Gesetzgeber auch die Obergrenze für Minijobber an. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Minijobber ihre Arbeitszeit nicht kürzen müssen, sondern dauerhaft bis zu zehn Stunden in der Woche arbeiten können. Matthias Janson
Infografik: Was ändert sich in 2024? | Statista



NRW: Zahl der Suizide um 8,1 Prozent gestiegen
Im Jahr 2022 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 1 442 Menschen durch Suizid. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Suizide gegenüber dem Vorjahr um 8,1 Prozent (2021: 1 334 Suizide). Der Anteil der Suizide an allen Todesursachen entsprach mit 0,6 Prozent dem Vorjahresniveau. Wie in den Vorjahren begingen auch im Jahr 2022 mehr Männer (1 056) als Frauen (386) eine Selbsttötung (2021: Männer 948; Frauen 386).


Die Suizidrate, also der Anteil der Selbsttötungen an der Bevölkerung, lag in NRW im Jahr 2022 bei acht Suizidopfern je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Suizidrate der Männer mit rund zwölf Suiziden im Jahr war etwa dreimal höher als die der Frauen mit rund vier Suiziden im Jahr 2022. Diese Entwicklung der Vorjahre hat sich weiter fortgesetzt. Mit zunehmendem Alter stieg die Suizidrate an. In der Altersgruppe der über 85-Jährigen starben 25,4 (2021: 26,2) Personen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner dieser Altersgruppe durch Suizid. Unter allen Suizidraten war die der Männer in dieser Altersgruppe mit 48,1 (2021: 55,4) am höchsten.



Wie entwickelt sich die deutsche Wirtschaft - Stand 16.01.2024
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im vergangenen Jahr laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um rund 0,3 Prozent geschrumpft. Kalenderbereinigt ist die Wirtschaftsleistung um ein Prozent zurückgegangen. Dazu Ruth Brand, Präsidentin der Behörde: "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur.


Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort" Besonders stark vom Rückgang betroffen ist das Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) mit einem Minus von zwei Prozent. Auch für das Baugewerbe war es ein schwieriges Jahr. Dagegen konnte der Dienstleistungsbereich gegenüber 2022 wachsen. So verzeichnete beispielsweise der Bereich Information und Kommunikation ein Plus von 2,6 Prozent. Mathias Brandt
Infografik: Wie entwickelt sich die deutsche Wirtschaft | Statista

Wie ist Deutschlands wirtschaftliche Lage?
D
ie deutsche Wirtschaft ist laut aktuellen Daten zuletzt geschrumpft. Dessen ungeachtet blicken die Menschen eher mit Zuversicht auf die wirtschaftlichen Lage der Bundesrepublik, wie eine Umfrage der Statista Consumer Insights zeigt. Demnach schätzen 47 Prozent der Befragten die Entwicklung des Standorts Deutschland positiv (33 Prozent) oder sehr positiv (14 Prozent) ein.


Gegenteiliger Meinung sind 19 Prozent. Indes denkt ein Drittel der Teilnehmer:innen, dass die konjunkturelle Lage weder gut noch schlecht ist. Im Vergleich zu früheren Umfragewellen hat sich die Stimmung dennoch eingetrübt. So waren 2019, 2021 und 2022 noch 50 Prozent und mehr der Befragten überzeugt, dass es in die Richtige Richtung geht. Lediglich im ersten Coronajahr zeigen die Daten einen ähnlichen Wert wie zuletzt.
Infografik: Wie ist Deutschlands wirtschaftliche Lage? | Statista


Donnerstag, 18. Januar 2024


Enni bittet um Verständnis: Krankheitswelle hat den Entsorgungsbereich weiter im Griff  
Moers - Ulrich Kempken ist in diesen Tagen nicht zu beneiden. Der Leiter des Entsorgungsbereiches bei der ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) leidet weiter unter einer so noch nie dagewesenen Krankheitswelle. Die Folgen der hohen Krankenstände sind aktuell an einigen Stellen im Moerser Stadtgebiet sichtbar. Obwohl sie längst abgeschlossen sein sollte, läuft beispielsweise die geplante Abholung der abgeschmückten Weihnachtsbäume weiter nur schleppend.


Da Kempken aktuell nur auf die Hälfte seines sonst 60 Mitarbeiter starken Teams zugreifen kann, wird es noch einige Tage dauern, bis alle Bäume restlos abgeholt sind. „Ich bitte Bürger daher um Entschuldigung und Geduld, da wir aktuell die Priorität auf die Abholung von Rest- und Bioabfällen oder die gelben Verpackungsabfälle legen müssen. Dies ist aus hygienischen Gründen ein Muss“, so der Entsorgungsexperte.


Parallel dreht er an verschiedenen Stellschrauben, um die Situation in den Griff zu bekommen. So setzt er aktuell über mehrere Personaldienstleister beispielsweise alle verfügbaren Zeitarbeitskräfte ein, die seinem Restteam unter die Arme greifen. Andere kommunale oder private Entsorgungsbetriebe können Kempken aktuell aber nicht helfen. „Auch hier gibt es hohe Krankenstände und keine freien Ressourcen.“


So muss sich Kempken jetzt auf die tagesaktuelle Abfuhr der Restabfall-, Papier- und Biotonnen sowie der Verpackungsabfälle konzentrieren, genau, wie sie im Abfallkalender abgedruckt sind. Bürger sollten möglicherweise dennoch auch hier nicht abgeholte Tonnen immer an den Straßen stehen lassen, da Enni die Touren dann möglichst am Folgetag nachholt. Zudem bittet Kempken Bürger, aktuell von einzelnen Beschwerden abzusehen.


„Uns ist die Problematik bekannt und wir können in dieser Situation nicht einzelnen Hinweisen nachgehen.“ Insgesamt hofft Kempken, dass sich der Krankenstand bald entspannt und er dann wieder in den gewohnten Rhythmus übergehen kann. „Trotz der misslichen Lage bleibt es unser Ziel, Bürgern wie sonst auch schnell wieder gute Entsorgungsleistungen zu liefern.“


Deutsche Bahn bündelt Brückenarbeiten im Raum Krefeld  
• Wichtigen Vorarbeiten für neue Eisenbahnbrücken „Krefelder Hafenbahn“ und „Hausbend“
• Fortschritte für neue Eisenbahnbrücke „Kuhleshütte“
• Auswirkungen auf Nah- und Fernverkehr zwischen Krefeld und Duisburg bzw. Rheinhausen

Die Deutsche Bahn (DB) hat für den Raum Krefeld ein Erneuerungspaket für Eisenbahnbrücken geschnürt. Damit sich die Arbeiten so wenig wie möglich auf die Reisenden und Anwohnenden auswirken, arbeiten die Fachexpert:innen der DB in der Zeit von Freitag, 26. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 16. Februar, 21 Uhr, gleichzeitig an drei Brückenbauwerken.

Die Arbeiten im Überblick 
Die DB bündelt die Erneuerung der Eisenbahnüberführungen (EÜ) über die beiden Straßen „Krefelder Hafenbahn“ (heute „Krefelder Promenade“) und „Hausbend“ in Krefeld-Linn. Insgesamt verlaufen in diesem Bereich sechs Gleise über die beiden Brückenbauwerke aus dem Jahr 1906. In die Maßnahme für die zwei neuen Eisenbahnbrücken investiert die DB insgesamt mehr als 40 Millionen Euro.  


Für die neue EÜ „Hausbend“ setzen die Fachexpert:innen im Bauzeitraum insgesamt 36 Bohrpfähle hinter die vorhandenen Brückenwiderlager. Die Bohrpfähle sind wichtig, damit im Sommer und Herbst die Hilfsbrücken eingesetzt werden können. Im Schutz dieser Hilfsbrücken kann das Projektteam in den folgenden Jahren die bestehenden Widerlager „unter rollendem Rad“ – also ohne Auswirkungen auf den Zugverkehr – entfernen und neu bauen.


Voraussichtlich 2027 wird die DB die Hilfsbrücken ausbauen und die neuen Stahlüberbauten einheben. Für die anstehenden Bohrpfahlarbeiten ist auch die Sperrung der Straße unterhalb der Brücke notwendig. Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.   Wenige Meter südlich wird die EÜ „Krefelder Hafenbahn“ in diesem Jahr komplett erneuert. Dafür werden im Bauzeitraum ersten Vorarbeiten, u.a. an Kabeln und Oberleitungen, umgesetzt.


Im Zuge dieser Brückenarbeiten wird auch der Durchlass für den Linner Mühlenbach, der unterhalb der Eisenbahnbrücke verläuft, erneuert. Diese Arbeiten beginnen im frühen Sommer dieses Jahres und wirken sich größtenteils nicht auf den Zugbetrieb aus.   Arbeiten für neue Eisenbahnbrücke „Kuhleshütte“ schreiten weiter voran Ende Januar bis Anfang Februar baut das Projektteam hauptsächlich die bestehenden Oberleitungsanlagen zurück und stellt neue Maste für die Oberleitung auf. Außerdem gründen sie – ähnlich wie bei der EÜ „Hausbend“ – Bohrpfähle für die neuen Widerlager der Brücke.  


Die Brücke aus dem Jahr 1913 wird komplett erneuert. Damit wird auch die Durchfahrt unterhalb der Brücke auf Wunsch der Stadt Krefeld von acht auf 16 Meter erweitert. So haben Fahrradfahrer:innen und Fußgänger:innen künftig mehr Platz unterhalb der Brücke. Die DB plant die Inbetriebnahme der Eisenbahnbrücke „Kuhleshütte“ für November 2024. Weitere Informationen zu den Auswirkungen auf den Straßen-, Fußgänger- und Radverkehr finden Sie in der Presseinformation aus Dezember 2023.


Auswirkungen auf den Zugverkehr
Damit die DB die Arbeiten im Bauzeitraum von Freitag, 26. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 16. Februar, 21 Uhr, umsetzen kann, ist eine Streckensperrung zwischen Krefeld Hbf und Krefeld-Linn notwendig. Die Details im Überblick: Im Fernverkehr werden die Züge umgeleitet. Dadurch starten sie früher ab bzw. kommen später in Aachen Hbf an. Die Halte in Viersen und Krefeld Hbf entfallen.


Von Montag, 12. Februar, bis Mittwoch, 14. Februar, entfallen außerdem einzelne Fahrten zwischen Aachen und Duisburg. Im Nahverkehr fahren für die Züge der Linie RE 42 (DB Regio) Busse zwischen Duisburg Hbf und Krefeld Hbf. Auch für die Linie RB 33 (DB Regio) fahren Busse zwischen Rheinhausen und Krefeld Hbf. Die Züge der Linie RB 35 (VIAS) befinden sich zwischen Krefeld-Hohenbudberg und Krefeld Hbf im Ausfall. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Die Züge der RE 7, RE 10 und RB 37 verkehren planmäßig.  


Gegenseitig Gutes tun - Ambulanter Hospizdienst Bethanien erhält Erlös aus Sponsorenlauf und spendet zwei Sanitätskoffer an Organisator:innen  
Moers - Beim 19. Jungbornparklauf, der im vergangenen Jahr erstmals als Sponsorenlauf stattfand, kamen 5.555 Euro an Spendeneinnahmen zusammen, die 2023 dem Ambulanten Hospizdienst Bethanien zugutekamen. Als Dankeschön für den erhaltenen Spendenerlös schenkte die Stiftung Bethanien Moers den Organisator:innen zwei voll ausgestattete Sanitätskoffer.  


Claudia Möller, Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien, und Hospizkoordinatorin Mirka Kunze bedankten sich stellvertretend für die großzügige Spende und übergaben die Sanitätskoffer an Georg Gaidt und Sigrid Langer, Vorstand des VfL 08 Repelen e. V., die ebenfalls in Stellvertretung für alle Organisator:innen vor Ort waren. Zu den weiteren Organisator:innen des Jungbornparklaufs gehören die Freien Schwimmer Rheinkamp, Repelen aktiv, der Felke Verein, der TC SG Repelen, das Autohaus Rheims und die Sparkasse am Niederrhein.


Claudia Möller erklärt: „Es ist nur eine Kleinigkeit im Gegensatz zu dem Guten, was diejenigen, die hinter dem Sponsorenlauf stecken, für uns getan haben.“ Georg Gaidt betont: „Im Gegenteil. Am Ende sind es die kleinen Gesten, die zählen. Wir möchten uns herzlich bedanken. Auswärts können wir die Sanitätskoffer sehr gut gebrauchen – für den Fall, dass doch einmal etwas passiert.“    


Der nächste Jungbornparklauf steht ebenfalls schon in den Startlöchern. Am 27.10.2024 heißt es wieder: Bewegende Menschen, bewegen Menschen. Dazu können Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ältere Menschen, Rollstuhlfahrer:innen, körperlich oder geistig eingeschränkte Menschen oder Eltern mit Kinderwagen gleichermaßen mitwirken. Jede bzw. jeder Läufer:in spendet automatisch einen Euro oder mehr je 1.000 gelaufene Meter.  

Claudia Möller, Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien, (links) und ihre Kollegin Mirka Kunze, Hospizkoordinatorin, (rechts) übergaben die Sanitätskoffer stellvertretend an Georg Gaidt und Sigrid Langer vom VfL 08 Repelen e. V.          


Junge Ehrenamtler starten bei der Jugendfeuerwehr
Moers - Insgesamt 20 Jugendliche sind bei der Jugendfeuerwehr i Moers gestartet. Ehrenamtliches Engagement von jungen Menschen.

Sie lernen dort die grundsätzliche Arbeit der Wehr kennen.

„Vor uns liegt ein neues und aufregendes Jahr“, begrüßte Jugendwartin Sarah Peters die Neuzugänge. Sie war sich sicher „Die Gruppe wächst zusammen – und das ist, was Feuerwehrarbeit ausmacht!“. Auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer war davon überzeugt: „Hier wird Kameradschaft großgeschrieben. Ihr seid ein ganz besonderer ‚Haufen‘“

Er freute sich darüber, dass die Mitgliederzahlen in der Feuerwehr stabil bleiben. Das Stadtoberhaupt dankte den Jugendwarten, dem Gründer der Jugendwehr Heinz Steinkamp, den Eltern, den erwachsenen Helferinnen und Helfern sowie dem Vorstand des Fördervereins. Als Vorsitzender dankte auch Landrat Ingo Brohl allen Beteiligten: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn man in so viele motivierte Gesichter schauen kann.“ Für ihn war besonders wichtig, dass das Ehrenamt in diesen herausfordernden Zeiten funktioniert. 

Hochprofessionelle Jugendarbeit
„Die Eltern können Vertrauen haben, dass sie ihre Kinder in gute Hände geben. Wir betreiben hier hochprofessionelle Jugendarbeit“, versicherte Feuerwehrchef Christoph Rudolph. Er erläuterte zudem, dass in der Regel über 50 Prozent der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus der Jugendfeuerwehr stammen. Die jungen Leute lernen in den nächsten Monaten und Jahren die praktische Arbeit bei den Übungsdiensten und bei Einsätzen unter fast realen Bedingungen kennen.


Im vergangenen Jahr mussten die erfahreneren Jugendlichen beispielsweise einen Flächenbrand löschen und eine Rettung auf offenem Gewässer durchführen. Zudem gab es wieder eine 24-Stunden-Übung. Wichtig für das Zusammenwachsen der jungen Truppe sind auch die Zeltlager, bei denen die jungen Menschen ihre Leistungen zeigen können, und das jährliche Ferienfreizeit im Sommer. Dafür gibt der Förderverein jährlich einen größeren Zuschuss. 


Statistik: Ende Dezember 2023 lebten 106.241 Menschen in Moers
Die aktuellen Zahlen zur Bevölkerungsstatistik in Moers sind da: Demnach ist die Einwohnerzahl von 105.892 Ende Dezember 2022 um 349 auf 106.241 im Dezember letzten Jahres gestiegen. Das entspricht einem Plus von 0,3 Prozent. Die meisten Zuwächse gab es in der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen, während die der 45- bis 64-Jährigen leicht schrumpfte. Sie bleibt dennoch die größte Gruppe.


Am stärksten zugelegt bei den Stadtteilen hat Moers-Mitte mit +2,4 Prozent. Demgegenüber hat Kapellen 1,2 Prozent seiner Einwohnerinnen und Einwohner verloren. Der Stadtteil mit der höchsten Einwohnerzahl ist Asberg (13.548), gefolgt von Repelen (12.032) und Meerbeck (11.623).


Grundbesitzabgaben: Bescheide im Briefkasten
Die Stadt Dinslaken verschickt jetzt die Grundbesitzabgabenbescheide 2024. Erfahrungsgemäß kommt es in der Zeit nach dem Versand der rund 20.000 Grundbesitzabgabenbescheide zu einem erhöhten telefonischen Anfrageaufkommen bei den zuständigen Sachbearbeiter*innen.

Es wird darum gebeten, Anfragen möglichst per E-Mail an gba@dinslaken.de zu senden. Das Team der Stadtverwaltung wird dann schnellstmöglich antworten. Nähere Informationen zu den einzelnen Grundbesitzabgaben gibt es auch online.


Ausstellungseröffnung „Solidaritätspartnerschaft Wesel – Novomoskovsk (Ukraine)“
Der Rat der Stadt Wesel hat im Frühjahr 2023 entschieden, eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Novomoskovsk einzugehen. Die Stadt liegt im Osten der Ukraine. Nach wie vor ist die Stadt Zielscheibe russischer Luftangriffe. Erfreulicherweise konnte sich im Oktober 2023 ein Hilfstransport aus Wesel nach Novomoskovsk auf den Weg machen.

Im Rahmen einer Ausstellung werden Bilder der noch jungen Solidaritätspartnerschaft gezeigt. Unter anderem besuchte der Bürgermeister der Stadt Novomoskovsk, Serhij Rieznik, Wesel im Sommer 2023. Die Ausstellungseröffnung findet statt am: Donnerstag, 18. Januar 2024, 16.00 Uhr, Rathaus Wesel – 1. Etage, Flur vor dem Büro der Bürgermeisterin Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel. Links Leipzig: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Städtepartnerschaft – Bürgermeisterin Ulrike Westkamp bespricht mit Novomoskovsk nächste Schritte


Kommunales Integrationszentrum (KI) lud zur Informations- und Netzwerkveranstaltung
Wesel - Am Donnerstag, 11. Januar 2024, lud das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Wesel zu einer Informations- und Netzwerkveranstaltung im Rathaus Rheinberg statt. Im Förderjahr 2023 unterstützte das KI durch das Landesförderprogramm KOMM-AN NRW mit seinen Kooperationspartnern Geflüchtete und Neuzugewanderte bei der Integration.


Im Rahmen der Veranstaltung hielt Michal Kathrin Kramer, IHK Duisburg, einen Vortrag zum Thema „Praktikums- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete und Neuzuwanderte“. Anschließend wurden drei durchgeführte Projekte des Förderjahres 2023 vorgestellt, außerdem gab es Informationen zu aktuellen Programmschwerpunkten und Fördermöglichkeiten durch das Landesförderprogramm „KOMM-AN NRW“ sowie Informationen über Beratungsangebote des KI. Zu der gut besuchten Veranstaltung kamen die an dem Förderprogramm KOMM-AN NRW beteiligten, Vertreter der Migrantenselbstorganisationen und interessierte Akteure zusammen und tauschten sich über die gesammelten Erfahrungen aus.


Sowohl der Kreis Wesel als auch die Kooperationspartner nutzten die Gelegenheit um Erfahrungen, Erfolge und breite Perspektiven anschaubar zu machen. Der Kreis Wesel beabsichtigt die Weiterführung der erfolgreichen Umsetzung aus den Vorjahren, um für die kreisangehörigen Städte, Gemeinden und weitere gemeinnützige Träger eine Beteiligung an den landesseitigen Fördermöglichkeiten zu gewährleisten. Zielsetzung ist, die soziale Teilhabe aller Menschen im Kreis Wesel zu verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den immer vielfältiger werdenden Städten und Gemeinden auf Dauer zu sichern.


Rückfragen beantworten die Mitarbeitenden des Programms KOMM-AN NRW im Kreis Wesel, Hamdi Schaker (sozialpädagogische Begleitung) unter 0281/207-3208 oder hamdi.schaker@kreis-wesel.deoder an Burak Güner (förderrechtliche Abwicklung) unter 0281/207-4284 oder burak.guener@kreis-wesel.de. Weitergehende Informationen zu dem Programm „KOMM-AN NRW“ gibt es unter https://www.bra.nrw.de/integration-migration/kompetenzzentrum-fuer-integration

Winterkunstbude im Theater im Fluss
Kleve - Die KUNSTbude findet in den Wintermonaten in den warmen Theaterräumen in der Ackerstraße 50-56 statt. Immer freitags von 16.00 bis 18.00 Uhr erwarten euch Bassam Alkhouri und Stefanie Dennstedt mit kreativen Angeboten: Wir machen Yoga, backen, basteln, kochen und essen gemeinsam.

Die Pädagog*innen lassen sich immer wieder etwas neues einfallen. Diesen Freitag darf mit Ton gearbeitet werden. Die Angebote richten sich an Kinder und sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir laden herzlich dazu ein vorbeizuschauen. Infos unter 02821 979 379 und thea.fluss@t-online.de Fr., 19.01.2024 - 16:00 - Fr., 23.02.2024 - 18:00


Offenes Verfahren - Erweiterung der GGS Polderdorfschule - Stahlbauarbeiten
Die Stadt Wesel schreibt die Stahlbauarbeiten für die Erweiterung der GGS Polderdorfschule in Wesel- Büderich in einem offenen Verfahren europaweit aus. 2024-01-16_ted_eu_bk_stahlbauarbeiten_ggs_polderdorf.pdf




Mittwoch, 17. Januar 2024

Glück gehabt

Der Niederrhein kam glimpflich davon: nur 2 - 3 cm betrug die Schneehöhe am Nachmittag  


Leckage im Vluyner Wärmenetz Versorgung fiel in rund 150 Gebäuden einige Stunden aus   Am Dienstagnachmittag hatte es sich angekündigt: Durch einen Druckabfall mit zunehmenden Wasserverlust deutete sich für den Bereitschaftsdienst der zuständigen ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) eine Leckage im Neukirchen-Vluyner Fernwärmenetz an. Abends hatten die Monteure die Fehlerquelle nach aufwändiger Suche im Vluyner Nordring in einem Abzweig zur Hausnummer 23 aufgespürt.


Noch in der Nacht legte ein Tiefbauunternehmen das beschädigte Teilstück frei, das Monteure seit dem Vormittag austauschten und schweißten. Der bei Enni für den Netzbetrieb zuständige Abteilungsleiter Jörn Rademacher rechnete am Mittwochmorgen damit, den Korrosionsschaden mit seinem Team bis zum Nachmittag beheben und die rund 150 betroffenen Gebäude, samt einer Schule, einem Kindergarten und der Altenheimat Vluyn wieder sukzessive versorgen zu können.


„Wir bedauern, dass einige unserer Kunden einige Stunden ohne Wärmeversorgung waren“, so Rademacher. „Dies kann bei meist schleichenden Korrosionsschäden zwar jederzeit passieren, ist in Wintermonaten aber besonders ärgerlich.“  


Erst 2014 hatte Enni das Wärmenetz in Neukirchen-Vluyn übernommen, über das heute rund 4.000 Häuser in der ehemaligen Zechenstadt Abwärme aus dem Abfallentsorgungszentrum Asdonkshof und über eine erst 2020 durch Enni errichtetes Heizzentrale auf dem Niederberggelände erhalten. Enni hatte das Netz seinerzeit in schlechtem Zustand vom vorherigen Konzessionär RWE übernommen und arbeitet seither an der schrittweisen Erneuerung.


Erst vor zwei Jahren hatte das Unternehmen dabei im nördlichen Teil des Vluyner Nordrings zwischen der Rayener Straße und dem Leineweberplatz die Wärmeleitungen erneuert und zukunftsfähig aufgestellt. Das jetzt betroffene Teilstück rund um den Vluyner Nordring wird Enni in den kommenden Jahren ebenfalls sanieren.



Unterricht im Regierungsbezirk Düsseldorf findet Mittwoch statt – Eltern können selbst entscheiden, ob Schulweg sicher ist  
Laut Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes gibt es aktuell für morgen im Regierungsbezirk Düsseldorf keine Warnung vor extremen Witterungsverhältnissen. Grundsätzlich findet deshalb am morgigen Mittwoch, 17. Januar, an allen Schulen des Regierungsbezirks Düsseldorf Präsenzunterricht statt. Die Wettersituation kann jedoch örtlich sehr unterschiedlich sein.


Eltern können deshalb selbst entscheiden, ob der Schulweg zumutbar ist. Sollten Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken, ist die Schule umgehend zu informieren. Schulträger können aufgrund örtlicher Gegebenheiten entscheiden, dass das Schulgebäude geschlossen wird.


„Wir können nicht mehr“: Schulterschluss beim Neujahrsempfang in Moers
Bürgermeister Christoph Fleischhauer eröffnete seinen Neujahrsempfang mit einer kurzen Rede. Danach diskutierte er mit seinen Amtskollegen über die finanziellen Probleme der Städte. (Foto: pst) ‚Städte in der Krise: Was können wir uns noch leisten?‘ Dieses Motto gab Bürgermeister Christoph Fleischhauer seinem diesjährigen Neujahrsempfang am Samstag, 13. Januar.


Er versuchte die Frage in Zeiten diverser Krisen nicht allein zu beantworten, sondern übte den Schulterschluss mit seinen wir4-Kollegen Prof. Dr. Christoph Landscheidt (Kamp-Lintfort), Dietmar Heyde (Rheinberg) und Ralf Köpke (Neukirchen-Vluyn).

In einer Gesprächsrunde diskutierten die vier ‚ersten Bürger‘ über die enormen Belastungen und die möglichen Folgen. Zuvor hatten der Mitsing-Chor der Moerser Musikschule und Fleischhauer mit einer Begrüßungsrede den Empfang eröffnet.


„Wir können nicht mehr“
Alle Städte haben finanzielle Probleme und wollen vermeiden, die Bürgerinnen und Bürger durch eine erhöhte Grundsteuer zusätzlich zu belasten. Und wie könnte die Lösung aussehen? Prof. Dr. Landscheidt sieht ganz klar Bund und Land in der Pflicht. Sie müssen die Kommunen finanziell besser ausstatten.


„Wir können nicht mehr. Wir sind an der Grenze, was die strukturelle Unterfinanzierung angeht“.
Was niemand will: Sparen bei sogenannten freiwillige Leistungen, „die eine Stadt lebenswert machen: Sporteinrichtungen, Theater, Kulturveranstaltungen- und Kultureinrichtungen, Bibliotheken“, erläutert Christoph Fleischhauer. Für Ralf Köpke sind Einsparungen im freiwilligen Bereich die „Zerstörung der sozialen Infrastruktur, der ehrenamtlichen Struktur in Neukirchen-Vluyn. Das wäre, glaube ich, für unsere Kommune der Todestoß.“


Dietmar Heyde befürchtet: „Wenn wir daran sparen, dann habe ich ganz, ganz große Sorge, dass wir uns politisch in diesem Land so verändern, wie wir das alle nicht haben wollen. Insofern ist dieser Schulterschluss angesagt.“ Müssen bodentiefe Fenster in Kitas sein? Als Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW kritisiert Landscheidt außerdem die Übertragung von immer mehr Aufgaben des Bundes auf die Städte, beispielsweise bei der Unterbringung von Flüchtlingen oder der Finanzierung der Kitas.


Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Schule ab 2026 geht es bald weiter. „Dafür haben wir weder die Räume noch das Personal, geschweige denn das Geld.“ Es gehe auch um die Reduzierung von Standards. „In Kitas müssen mittlerweile die Fenster bodentief sein, damit die Kleinen rausgucken können. Das kostet viel Geld.“ Vier Nachbarstädte – dieselben Forderungen.


Aus diesem Grund war für alle Gäste die Einladung von Christoph Fleischhauer auch ein wichtiges Signal. Ralf Köpke fasst es so zusammen: „Es ist uns wichtig gewesen, dass wir dokumentieren, dass nicht eine Stadt schlecht wirtschaftet und in einer solchen Situation ist, sondern dass wir Kommunen alle die gleichen Probleme haben, dass es strukturelle Probleme sind.“


Autofahren auf glatten Straßen - Gut vorbereitet den Stresslevel senken
Extreme Straßenglätte am Mittwoch Stresslevel bei Autofahrten niedrig halten
Gute Vorbereitung und Ausrüstung sind wichtig Defensive und achtsame Fahrweise essenziell

Glatteis und Schnee drohen am Mittwoch und Donnerstag auf den Straßen. Wer kann, sollte das Auto also besser stehen lassen. Wer trotzdem los muss, kann mit der richtigen Ausrüstung fürs Auto und einem angepassten Fahr- und Bremsverhalten trotz widriger Straßenverhältnisse für eine entspannte Fahrt sorgen. Besonders Schnee, Eis und eine schlechte Sicht durch Dunkelheit fordern im Winter alle Verkehrsteilnehmer und der Stresslevel steigt.


„Um diesen während der Fahrt mit dem Auto möglichst gering zu halten, sollte man schon vorher alle zusätzlichen Unsicherheitsfaktoren ausschalten“, rät Björn Goldhausen, Meteorologe und Pressesprecher bei WetterOnline.  Gut ausgerüstet lässt es sich ruhiger angehen Die notwendige Ausrüstung für das Fahrzeug steht ganz oben auf der Checkliste: Winterreifen, geladene Batterie, Frostschutz im Wischwasser und ein funktionierender Kühler sollten vorhanden sein, der Tank ausreichend gefüllt.


Eiskratzer und Schneefeger sowie Enteisungsspray sollten außerhalb des Autos vor der Fahrt griffbereit sein. Eine warme Decke, ein Handykabel und ein heißes Getränk gehören bei längeren Fahrten für den Fall eines größeren Staus in das Auto. Auch eine Sonnenbrille sollte im Auto parat liegen, um das Blenden durch die tiefstehende Sonne zu verhindern. Hinter dem Steuer schränkt dicke Winterkleidung die Bewegungsfreiheit ein, deshalb sollte man diese vorher ausziehen. 


Ein ganz wichtiger Faktor zur Stressvermeidung ist Zeit. Diese wird für das vollständige Befreien des Autos von Schnee und Eis und vor allem auch während der Fahrt gebraucht. Defensive und achtsame Fahrweise wichtig Wer optimal vorbereitet sein möchte, dem sei ein jährliches Fahrtraining ans Herz gelegt. Eine gute mentale Vorbereitung ist auch, die Situation hinter dem Steuer gedanklich durchzuspielen, um später besonnen reagieren zu können. 


Beim Anfahren gilt es, wenig Gas zu geben. Da der Bremsweg auf glatten Straßen deutlich länger ist, ist Abstandhalten wichtig. Rechtzeitiges und vorsichtiges Bremsen verhindert das Ausbrechen des Wagens. Kommt man doch ins Rutschen: Fuß von der Bremse, Kupplung treten und gegenlenken. Ruckartige Manöver sind generell zu vermeiden. Bei einer notwendigen Vollbremsung reagiert das Antiblockiersystem (ABS). Mit diesem bleibt das Auto lenkbar und einem Hindernis kann ausgewichen werden. Beim Bremsen eines älteren Autos ohne ABS hilft die „Stotterbremse“.  Und schließlich gilt: Wer im Hinterkopf hat, dass neben einem selbst auch andere Verkehrsteilnehmer Fehler machen und ebenso unter Stress stehen können, der fährt generell vorsichtiger.


Kampf gegen das Wiederaufleben des Neo-Faschismus in Europa
Das Europäische Parlament ist besorgt über die zunehmende Normalisierung von Faschismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Bereits 2018 hatte das Parlament die EU-Staaten aufgefordert, neofaschistische und neonazistische Gruppen zu verbieten.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments werden am Dienstagabend mit Vertretern der belgischen Ratspräsidentschaft und der Kommission erneut darüber diskutieren, wie ein Wiederaufleben des Neofaschismus in Europa verhindert werden kann. Seit Jahren steigende Zahlen antisemitischer Übergriffe Anlass für die Debatte ist ein Aufmarsch in der Acca Larentia Straße in Rom am 7. Januar 2024. Zum 46. Jahrestag der Ermordung von drei Neofaschisten in der italienischen Hauptstadt zeigten viele der Teilnehmenden den faschistischen Gruß.


Rechtsextreme Positionen finden Anklang bei AfD-Wähler:innen - Stand 16.01.2024

In drei Bundesländern gilt die Afd als gesichert rechtsextrem. Dazu zählt auch der Landesverband Thüringen unter seinem Vorsitzenden Björn Höcke. Eine aktuelle Petition fordert nun, dass Höcke zum Schutz der Demokratie die Grundrechte entzogen werden. Dass rechtsextreme Einstellungen nicht nur innerhalb der Partei weit verbreitet sind, zeigt eine Infratest-dimap-Umfrage im Auftrag der ARD. Deren Ergebnisse zeigen, dass solches Gedankengut bei AfD-Anhänger:innen deutlich anschlussfähiger sind als in der Gesamtbevölkerung.


So stimmten mehr als die Hälfte dieser zu, dass Ausländer:innen bei Arbeitsplatzmangel in die “Heimat” zurückgeschickt werden sollten. Unter allen Befragten erhielt diese Meinung mit 25 Prozent von allen abgefragten die größte Zustimmung. Überdies zeigen die AfD-Wählerinnen auch einen ausgeprägten Nationalismus, da rund 44 Prozent die Leistungen der Deutschen deutlich über die anderer Völker stellen. Zu der sozialdarwinistischen Auffassung von “wertvollem und unwertem Leben” wie sie im Nationalsozialismus existierte, bekennt sich rund ein Drittel der befragten AfD-Wähler:innen.

Ebenfalls ein Drittel will auch gute Seiten an der NS-Zeit sehen. 39 Prozent würden eine Diktatur auch heute noch befürworten. Trotz hoher Zustimmungswerte zu den vorher genannten Positionen, ist der Glaube an eine Verschwörung jüdischer Eliten mit “nur” 19 Prozent vergleichsweise gering.
Renè Bocksch
Infografik: Rechtsextreme Positionen finden Anklang bei AfD-Wähler:innen | Statista


Greenwashing-Verbot
Irreführende Werbung mit Umweltangaben, sogenanntes „Greenwashing“, wird durch eine neue EU-Richtlinie untersagt. Produktkennzeichnungen wie „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ müssen in Zukunft durch Nachweise belegt werden. Die neuen Regeln sollen mehr Transparenz für Verbraucher und fairen Wettbewerb für Unternehmen schaffen. Finale Abstimmung im EU-Plenum am 17. Januar.

Mehr Transparenz für Verbraucher, fairer Wettbewerb für Unternehmen
Allgemeine Umweltaussagen wie „umweltfreundlich“, „natürlich“, „biologisch abbaubar“, „klimaneutral“ oder „öko“ werden durch die neue Richtlinie verboten, sofern diese nicht durch Nachweise belegt sind. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten dadurch mehr Klarheit und die Sicherheit, dass Produkte, die als umweltfreundlich verkauft werden, auch tatsächlich umweltfreundlich sind.


Auch für Unternehmen wird dies Vorteile bringen, da für die Konsumentinnen und Konsumenten klarer erkennbar sein wird, welche Unternehmen echte Anstrengungen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit ihrer Produkte unternehmen. Diese Unternehmen sind damit nicht mehr unlauterem Wettbewerb ausgesetzt und können umweltbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher für sich gewinnen und ihre Absätze steigern.


Klar und einfach: gegen Wildwuchs von Umweltzeichen
Außerdem soll gegen den zunehmenden Wildwuchs öffentlicher und privater Umweltzeichen vorgegangen werden. Gemäß der Richtlinie sind in Zukunft nur noch Nachhaltigkeitssiegel erlaubt, die auf offiziellen Zertifizierungsregeln beruhen oder von öffentlichen Behörden eingeführt wurden.


Untersagt werden künftig auch Aussagen, die sich auf einen Ausgleich der Treibhausgasemissionen beziehen und wonach ein Produkt neutrale, geringere oder positive Auswirkungen auf die Umwelt habe. Die Europaabgeordneten setzten sich zudem erfolgreich dafür ein, Garantieinformationen sichtbarer zu machen, da viele Menschen gar nicht wissen, dass für alle Waren in der EU ein mindestens zweijähriges Gewährleistungsrecht gilt.


Die Kommission wird außerdem beauftragt, ein neues Etikett für Hersteller zu entwerfen, die die Qualität ihrer Waren durch eine kostenlose Verlängerung der Garantiezeit hervorheben wollen. Die nächsten Schritte Die Verhandlungsteams des Europäischen Parlaments und der EU-Staaten im Rat haben im September eine vorläufige Einigung über die neue Richtlinie erzielt. Am 17. Januar steht die finale Abstimmung im Plenum des Parlaments an. Sobald die neue Richtlinie in Kraft tritt, haben die EU-Mitgliedstaaten 24 Monate Zeit, die neuen Vorschriften in ihr jeweiliges nationales Recht umzusetzen.



Endausbau der Wasserstraße: Vollsperrung ab Donnerstag, 18. Januar 2024
Kleve - Nachdem die Arbeiten am Vorplatz der Stadthalle sowie die Herrichtung des neuen Uferwanderweges entlang des Kermisdahls bereits im vergangenen Jahr beendet werden konnten, steht nun der Endausbau der Wasserstraße an. Seinerzeit verzögerte ein Kampfmittelfund nahe der Worcester-Brücke die Bauarbeiten.


Die Tiefbauarbeiten beginnen am Donnerstag, den 18. Januar 2024 und werden voraussichtlich drei Monate andauern. Für diese Zeit ist es notwendig, die Wasserstraße zwischen der Worcester-Brücke und der Einmündung Schloßtorstraße voll zu sperren. Für Anlieger bleibt die Zufahrt aus Richtung der Straße Lohstätte bis zur Einmündung Schloßtorstraße möglich. Aus Richtung der Straße Königsgarten ist die Zufahrt bis zur Worcester-Brücke möglich. Die Brücke selbst wird jedoch gesperrt.


Ab Donnerstag, den 18. Januar 2024, wird die Wasserstraße zwischen der Worcester-Brücke und der Einmündung Schloßtorstraße für drei Monate voll gesperrt. Auf die Karte klicken zum Vergrößern. Ausgeschilderte Umleitungen werden den Straßenverkehr über die Kermisdahlstraße, Brücktor und Lohstätte um die Baustelle herumführen. An der Straße Brücktor wird zudem explizit auf die gesperrte Worcester-Brücke hingewiesen. Umleitungen werden über die Kermisdahlstraße, Brücktor und Lohstätte eingerichtet. Auf die Karte klicken zum Vergrößern.


Mit dem Endausbau der Wasserstraße ist die Neugestaltung des Stadthallenumfeldes noch nicht abgeschlossen. Die Planungen für den vierten und letzten Bauabschnitt der Maßnahme wurden jedoch bereits aufgenommen. Dabei wird der Bereich südlich der Stadthalle zwischen dem neuen Uferweg, der Wasserstraße und der Worcester-Brücke neugestaltet. Unter anderem wird der Parkraum neu aufgeteilt und es entsteht nahe der Brücke ein Spielplatz.


Bekanntmachung über die Fischerprüfung im Frühjahr 2024
Wesel - Gemäß § 3 der Verordnung über die Fischerprüfung vom 26.11.1997 (GV. NW. 1998 Seite 61) gebe ich die Termine bekannt, an denen die Fischerprüfung im Frühjahr 2024 stattfinden wird:
Montag, 18.03.2024
Dienstag, 09.04.2024
Donnerstag, 11.04.2024
Dienstag, 16.04.2024
Dienstag, 07.05.2024

Die Fischerprüfung wird an den genannten Tagen um 16 Uhr im Kreishaus Wesel, Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel - Raum 008 -, durchgeführt. Diesbezügliche Anträge auf Zulassung zur Fischerprüfung müssen spätestens 4 Wochen vor Prüfungsbeginn bei der unteren Fischereibehörde eingereicht werden. Entsprechende Antragsformulare sind im Kreishaus Wesel, Zimmer 543, sowie im Dienstleistungszentrum in Moers, Mühlenstr. 15, erhältlich.


Des Weiteren können die Formulare auch über das Internet unter www.kreis-wesel.de bezogen werden. Die für die Teilnahme an der Fischerprüfung zu entrichtende Gebühr beträgt derzeit 50,00 Euro und wird durch besonderen Bescheid festgesetzt. Hinweis: Aufgrund der hohen Bewerberzahlen ist der erste Termin bereits ausgebucht. Bewerber aus anderen Kreisen können aktuell nicht zur Prüfung zugelassen werden (ausgenommen Präsenzlehrgänge).


Hörsturz - Aszendent unbekannt
Moers - Aszendent unbekannt 1930 erschien im britischen "Sunday-Express" die erste Horoskop- Kolumne. Heute sind Sternzeichen gängiges Smalltalk-Thema. Dating-Apps fragen ebenfalls danach. Überhaupt gibt es zahlreiche Apps, die uns täglich unser Horoskop liefern möchten. Umfragen zufolge lesen Dreiviertel der Bevölkerung hin und wieder Horoskope, unabhängig von Alter, Berufsgruppe, Schulbildung oder politischer Orientierung. Die schlechtesten Horoskope sind übrigens sehr konkret und spezifisch. Der Schlüssel zum Erfolg sind Vagheit, Mehrdeutigkeit und Unbestimmtheit.

Foto Schlosstheater Moers

Was wiederum auch Gründe sind, warum und wann wir uns vermehrt für Astrologie interessieren: Zeiten größerer gesellschaftlicher Instabilität, spiritueller Leere sowie der Suche nach Orientierung und Klarheit. Bei diesem Hörsturz begegnen wir uns in dieser ganz besonderen Welt des Geschichtenerzählens.  Eintritt: Alle Karten 5 Euro Tickets unter Telefon: 0 28 41 / 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de


Hanns Dieter Hüsch – Hoffnung und Zärtlichkeit gelesen vom Ensemble des Schlosstheaters
Moers - Mit seiner einzigartigen literarischen Sezierkunst, seiner unglaublichen Liebe und Nachsicht zu den Untersuchungsobjekten hat der Universalkünstler Hanns Dieter Hüsch das niederrheinische „Gemüt“ mit beinahe volkskundlicher Präzision beschrieben und festgehalten. 


Hüschs poetischer, verspielter, skeptischer und philosophischer Blick ging weit über die Region hinaus und gebar so eigenartige Figuren wie den existenzphilosophischen Hagenbuch, der mit bürokratischer Akribie versucht, die Ordnung der Welt zu verstehen, die ihm immer mehr entgleitet, je genauer er sie fassen will. Und überall – auf und abseits der deutschen Kabarettbühnen – bewegten ihn Themen wir Rechtsradikalismus, der Kalte Krieg und die zunehmende politische Ideologisierung – Themen von geradezu bestürzender Aktualität. 


Gemeinsam, Zugezogene und schon immer Dagewesene, werden wir mit fremden Ohren neu hinhören, denn „Nur wenn wir uns alle sehn – Besiegen wir das Phänomen.“

19.01.2024 - 19:30 - 21:00 o'Clock Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 7 Euro Tickets unter Telefon: 0 28 41 / 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de


Song Slam
Moers - Songwriterinnen und Songwriter, ein Moderator und ein Publikum – mehr braucht es nicht für einen guten Abend. Ein gemütliches Wohnzimmerkonzert, bei dem die Wärme selbstgemachter Musik auf die harten Wettbewerb des Slam trifft. Gefördert durch die Sparkasse am Niederrhein und enni EVENT DETAILS Veranstaltungsdatum 19.01.2024 - 20:00 Uhr - 22:30 Uhr Veranstaltungsort Halle Veranstaltungsort Firma Jugend-Kultur-Zentrum 'Bollwerk 107'


Drei Männer im Schnee - Teil 1
Moers - Unter falschem Namen nimmt Multimillionär Tobler beim Preisausschreiben seiner eigenen Firma teil – und gewinnt. Zehn Tage soll er sich im Grand Hotel Bruckbeuren erholen, soll Ski fahren und in der Sonne liegen, Champagner trinken und Bridge spielen. Alles allzu bekannt. Er will etwas Neues erleben. Als armer Mann verkleidet, möchte er erfahren, wie man ihn behandelt, wenn er seinen teuren Pelz gegen einen abgewetzten Anzug tauscht.


Die Hoteldirektion, informiert über den Einfall Toblers, liest dem „armen Mann“ alle Wünsche von den Augen ab. Der arbeitslose Dr. Hagedorn, Gewinner des ersten Platzes des Preisausschreibens, versteht die Welt nicht mehr, was sollen die Siamkatzen in seinem Zimmer, warum kommt jeden Morgen der Masseur und warum sammelt der Portier Briefmarken für ihn... 

Joanne Gläsel liest an fünf Samstagen bis zum Ende der Spielzeit die vergnügliche Verwechslungskomödie „Drei Männer im Schnee“ von Erich Kästner. Passend zum Ort der Romanhandlung und der Uhrzeit gibt es zum five o`clock tea Kekse und Tee. 
von Erich Kästner gelesen von Joanne Gläsel. 20.01.2024 - 17:00 - 18:00 o'Clock. Eintritt: Zahle, was du willst Anmeldung unter 0 28 41 / 88 34-110 oder info@schlosstheater-moers.de


Damensitzung GKG Fidelio
Moers - Nichts ist uns zu verrückt, nichts ist uns zu karnevalistisch und für jeden ist etwas dabei. Seien Sie dabei, wenn auch wieder in der nächsten Saison unser Raumschiff in Richtung Planet Karneval startet! Der Eintritt kostet 22 Euro.
Veranstaltungsdatum 20.01.2024 - 15:00 Uhr - 21:00 Uhr Veranstaltungsort  Kulturzentrum Rheinkamp Adresse Kopernikusstraße 11 47445 Moers


Kindersitzung KG Humorica
Moers - Spaßiges Mitmachprogramm für kleine Jecken: Hilla Heien Tombola mit tollen Gewinnen Kuchen und ein Präsent inklusive Eintrittspreis sieben Euro. Kartenvorverkauf in der Gaststätte Haus Engeln. Veranstaltungsdatum 21.01.2024 - 15:00 Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Gaststätte Haus Engeln, Römerstraße 348 47441 Moers


Klavier-Highlight: Menachem Har-Zahav spielt Chopin, Brahms, Liszt und Tausig
Moers - Der amerikanische Klaviervirtuose Menachem Har-Zahav gastiert am Sonntag, dem 21. Januar um 18 Uhr im Kammermusiksaal Martinstift in Moers (Filderstr. 126). Als erfahrener Bühnenkünstler kann Menachem Har-Zahav auf über eintausend öffentliche Auftritte zurückschauen und weiß Freunde virtuoser und ausdrucksstarker Klaviermusik regelmäßig zu begeistern.

Er präsentiert in dieser Saison einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die Klavierliteratur der Romantik mit Werken von Frédéric Chopin, Johannes Brahms, Franz Liszt und dem Liszt-Schüler Carl Tausig. Carl Tausig war ein polnischer Klaviervirtuose, Komponist und Pädagoge und in pianistischer Hinsicht Liszts bedeutendster Schüler. Er verfügte über eine phänomenale, makellose Technik und hatte schon zu Lebzeiten einen legendären Ruf.


Im Jahr 1871 verstarb er im jungen Alter von 29 Jahren. Seine Kompositionen sind leider in Vergessenheit geraten. Menachem Har-Zahav erinnert nun in diesem Programm mit einigen seiner Stücke an diesen Künstler. Eingebettet sind diese für viele Zuhörer neuen Werke in viele bekannte und beliebte Kompositionen von Chopin, Brahms und Liszt. Menachem Har-Zahavs Interpretationen werden immer wieder mit ausgezeichneten Rezensionen belohnt.


Die Westfälischen Nachrichten z.B. berichteten von „einer bemerkenswerten, formvollendeten Darbietung, wie man sie nicht oft erlebt“ und die NRZ beurteilte ihn als „perfekten romantischen Virtuosen, technisch brillant, ausdrucksstark, sensibel ohne falsche Sentimentalität“. Seiner musikalischen Aussagekraft und seiner „ans Wahnwitzige reichenden Technik“ verdankt er die Bezeichnung als Weltklassepianist.


Dabei ist die Virtuosität nie Selbstzweck, sondern sie wird eingesetzt, um transparente und nuancierte Klangbilder im Dienste der Musik zu schaffen. Menachem Har-Zahav hat in den USA Klavier studiert und nach dem Abschluss als Master in Piano Performance Lehraufträge an Hochschulen in den USA angenommen. Er verbrachte anschließend drei Jahre in England für weitere Studien. Inzwischen lebt er seit einigen Jahren in Deutschland und widmet sich ganz dem Konzertieren.


Seine zahlreichen Gastspiele führten ihn bereits u.a. in die Tonhalle Düsseldorf, den Gasteig München und die Laeiszhalle Hamburg. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen zu Menachem Har-Zahavs Konzerten einen stark reduzierten Eintrittspreis von nur einem Euro. Dahinter steht sein Wunsch, gerade der Jugend einen Anreiz zu geben, klassische Konzerte zu besuchen.


Er selbst sagt dazu: „Ich finde es schade, dass so viele Kinder und Jugendliche klassische Musik als altmodisch und langweilig ansehen. Ich möchte ihnen die Gelegenheit bieten, zu erleben, dass Komponisten durch die musikalischen Epochen hinweg spannende Musik geschrieben haben, die auch heute noch mitreißt.“


Karten zu 22 Euro / 19 Euro für Schwerbehinderte ab GdB50 (inkl. VVK-Geb.) erhältlich im Online-Ticketshop sowie telefonisch unter 0151 / 28 44 24 49. Eintritt für Kinder und Jugendliche nur 1 Euro. Abendkasse und Einlass ab 17.30 Uhr.  Weitere Informationen zu Menachem  Har-Zahav.


The 12 Tenors
Veranstaltungsdatum 21.01.2024 - 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Veranstaltungsort  Kulturzentrum Rheinkamp, Kopernikusstraße 11, 47445 Moers

Offener PC-Treff 50+
VHS Kleve - Wenn Sie Fragen zu PC-Anwendungen haben, in angenehmer Atmosphäre interessante Internet-Seiten kennenlernen oder sich über Downloads informieren wollen, dann sind Sie im "Offenen PC-Treff 50+" richtig. Unser Dozent steht Ihnen mit Tipps, Tricks, Anregungen und Lösungsmöglichkeiten einmal im Monat gerne zur Verfügung.


Nächster Termin: Donnerstag, 25. Januar, 10.45 - 12.15 Uhr, VHS-Haus Kleve, Raum 204. Veranstaltungs-Nr. Z644180 Voranmeldung erbeten (schriftlich, persönlich, per E-Mail an „vhs@kleve.de“ oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve. Infos bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve, Telefon 02821/84-722 oder unter www.vhs-kleve.de.  


Kurs in Niedermörmter: Wirbelsäulengymnastik und mehr
Dieser neue VHS-Kurs in Kalkar-Niedermörmter (donnerstags, 10.00 – 11.00 Uhr, ab 25. Januar) bietet ein Programm mit abwechslungsreicher Gymnastik für alle, die Spaß an der Bewegung haben. Sie lernen individuelle Übungen kennen. Ein schonendes Ganzkörpertraining mit Wirbelsäulengymnastik und Bauch, Beine, Po soll die Bewegungselastizität verbessern.


Die Übungen aus dem Kurs eignen sich auch außerhalb des Kurses gut zur Gesundheitsprophylaxe.  Veranstaltungsnummer Z433068, Anmeldung (schriftlich, persönlich, per E-Mail oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-718.  


Netz-"Fallen"
VHS Kleve - Viren, Trojaner, Phishing: das Internet birgt auch Gefahren. Wer allerdings weiß, wo die Gefahren lauern, kann viele davon vermeiden und sich davor schützen - insbesondere vor Betrug, Abzocke und Datendieben. An diesem Abend an der VHS Kleve (19. Februar, 19.30-21.45 Uhr) geht es nicht darum, den Computer optimal einzustellen, sondern es wird über typische Sicherheits- und Datenschutzprobleme bis hin zu üblichen Betrugsszenarien im Zusammenhang mit dem Internet informiert.


Ziel ist es, ein Verständnis für die Funktionsweise und die damit verbundenen Gefahren des Internets und des Konsums via Internet zu erlangen. Ihr Wissen und Ihr Verhalten stehen im Mittelpunkt, nicht Ihr Computer. Zusätzlich werden Hinweise gegeben, wie man auch technisch Vorsorge betreiben kann. Veranstaltungsnummer Z644446, Anmeldung bis 8. Februar (schriftlich, persönlich, per E-Mail oder online unter „www.vhs-kleve.de“) bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533 Kleve. Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-722.


Lesung mit Literaturpreisträger Markus Orths
Moers - Mit seinem neuesten Roman ‚Mary & Claire‘ ist Autor und Literaturpreisträger Markus Orths am Dienstag, 23. Januar, 19.30 Uhr, zu Gast in der Bibliothek Moers. Zur ersten Lesung im neuen Jahr laden Bibliothek und die ‚Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens‘ gemeinsam ein.

Foto: Peter-Andreas Hassiepen

Der mitreißende Roman über die Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont ist eine Geschichte über die Literatur, das Leben und die Liebe. Der Autor hat diese nach dem Studium von Tagebüchern, Briefen und anderen vorliegenden Schriftstücken verfasst.  Wer schreibt die schaurigste Geschichte? Die Stiefschwestern Mary Shelley und Claire Clairmont lieben Percy. Und Percy liebt Mary und Claire. An seiner Seite entfliehen die Frauen der Londoner Enge.


Sie wollen atmen, reisen, lesen, wollen verrückt sein, lieben und schreiben. Und sie nehmen den schillerndsten Popstar der Literatur Anfang des 19. Jahrhunderts in ihre Gemeinschaft auf: den jungen Lord Byron. Opiumberauscht schlägt Byron in einer Gewitternacht ein Spiel vor: Wer von uns schreibt die schaurigste Geschichte? Für Mary und Claire wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Preisgekrönter Autor Markus Orths wurde 1969 geboren und studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik in Freiburg.


Seine Romane wurden in 16 Sprachen übersetzt, er erhielt zahlreiche Literaturpreise. Der Roman ‚Das Zimmermädchen‘ wurde 2015 für das Kino verfilmt. Neben Hörspielen und Kinderbüchern veröffentlichte er u. a. seine Romane ‚Max‘ und ‚Picknick im Dunkeln‘.  Karten sind im Vorverkauf für 15 Euro in der Barbara Buchhandlung, der Bibliothek (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) und bei Thalia Moers sowie an der Abendkasse für 18 Euro erhältlich.


Party wie früher
Kleve - Zurück in die 90er und 2000er Jahre und das Beste aus Charts von damals bis heute! Die besten Tower Club Hits und das Beste aus Party, EDM und den 90ern und 2000ern wieder erleben.Triff alte Freundinnen und Freunde wieder.                    
 

Sa., 20.01.2024 - 21:00: Für einen Abend werden die guten alten Zeiten wieder zum Leben erweckt. Der Abend mit den besten Hits aus dem Tower Club Kleve wird von DJ Dark-D und Special Guest DJ Fundoc präsentiert. ✘Fakten ✘ Eintritt: ab 18 Jahren bzw. ab 16 Jahre bis 00 Uhr (Jugend Bändchen) (Ausweiskontrolle) Ort: Mehrzweck Halle, Dorfstraße 28, 47533 Kleve Beginn: 21.00 Uhr Open End Special Deko & Shot 4 all Party Peoples, Lasershow and many More





Dienstag, 16. Januar 2024


Zahl des Monats Januar: 19,7 Millionen Arztbesuche aufgrund einer akuten respiratorischen Erkrankung in Deutschland

Die Zahl des Monats Januar - 19,7 Millionen - bezeichnet die Zahl der Arztbesuche aufgrund einer akuten respiratorischen Erkrankung seit Beginn der aktuellen Saison, der 40. Kalenderwoche (Anfang Oktober) bis einschließlich 52. Kalenderwoche. Die Zahl stammt aus der syndromischen Surveillance für akute respiratorische Erkrankungen (ARE), die das RKI schon vor Jahren auf- und ausgebaut hat und die auch in der COVID-19-Pandemie wichtige Daten geliefert und Vergleiche mit der vorpandemischen Zeit ermöglicht hat.


Um die Krankheitslast auf Bevölkerungsebene zu bestimmen, melden mehrere hundert Haus- und Kinderarztpraxen dem RKI wöchentlich die Zahl der Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen und als Bezugsgröße die Zahl aller Patienten, die in der jeweiligen Woche die Praxis aufgesucht haben. Weitere Sentinelpraxen für die ARE-Überwachung werden gesucht. Für die Einschätzung der Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen sind mehrere Datenquellen erforderlich, die zusammen bewertet werden müssen, immer mittwochs im ARE-Wochenbericht. Mehr »


Ausstellungseröffnung im Museum Voswinckelshof: „best of …“
Dinslaken - Für Sonntag, den 21. Januar 2024, 11.00 Uhr lädt das Museum Voswinckelshof ein zur Eröffnung der neuen Ausstellung von und mit dem KulturKreis Dinslaken: "best of…". 47 Künstler*innen sind in dieser Ausstellung vertreten, sie zeigen ihre besten Werke. Unter der Überschrift: „best of …“ waren alle Mitglieder des KulturKreises aufgefordert, bis zu fünf ihrer Werke bei einer Jury einzureichen.


Es gab nur eine Vorgabe: Die eingereichten Werke sollten zu den Höhepunkten des eigenen künstlerischen Schaffens gehören. Herausgekommen ist eine spannende Ausstellung mit vielen Facetten zeitgenössischer Kunst: Malerei, Grafik, Druck- und Foto-Kunst, Skulpturen, KI-Kunst und einiges mehr. Verschiedene Materialien und Techniken kamen zum Einsatz, verschiedene künstlerische Intentionen sind zu sehen. Bekanntes und Unbekanntes, Überraschendes ist zu sehen sowie bislang nie Gezeigtes.


Die Ausstellung wird ihrem Titel gerecht: best of! In der Ausstellung sind die Künstler*innen alphabetisch sortiert, um niemanden den Vorzug zu geben. Man muss diesem Weg jedoch nicht folgen, sondern kann sich einen eigenen Weg durch und zu den über einhundert Kunstwerken suchen. Dabei offenbart sich ein seltener Blick auf das aktuelle künstlerische Schaffen in Dinslaken.


Der 1981 gegründete der Verein KulturKreis Dinslaken e. V. steht für ein aktives und lebendiges Kulturleben in der unserer Region. Er organisiert Ausstellungen und Kultur-Projekte von und für seine Mitglieder, die alle Menschen ansprechen sollen. Der Eintritt ist frei. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung endet am Sonntag, den 17. März 2024. Weitere Informationen zum Museum Voswinckelshof sind hier zu finden.



Kanzelrede in der Duisburger Salvatorkirche brachte Wissensvermittlung zur Klimakrise
„Mit den Gesetzen der Physik kann man nicht verhandeln“ Einen Gastredner, der es schafft, komplizierte Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, begrüßte am letzten Sonntag der Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, zur ersten Kanzelrede des neuen Jahres in der gut gefüllten Salvatorkirche. Professor Doktor Mojib Latif zählt weltweit zu den am häufigsten zitierten Wissenschaftlern.

Der Meteorologe, Ozeanograph und Klimaforscher ist Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Sein Thema war „Die Klimakrise als globale Herausforderung: Wie wir als Gesellschaft auf die Bedrohung durch den Klimawandel reagieren können“. „Wir wissen, dass wir Menschen den Zustand der Erde leider oft negativ beeinflussen, deshalb gehört die Bewahrung der Schöpfung zur Selbstverpflichtung der Kirche“, führte Superintendent Urban (links im Bild) die Besucher zum Thema hin.  Fotos Bartosz Galus


Latif bestieg die Salvatorkanzel ohne ein schriftliches Konzept bei sich zu haben. Sein flüssiger, dicht mit Informationen bestückter Vortrag verzichtete ganz auf wissenschaftliches Spezialvokabular und vermittelte eine Ahnung davon, warum er so gerne zitiert wird.  
„Mit den Gesetzen der Physik kann man nicht verhandeln und keine Kompromisse schließen“, sagte er und wies darauf hin, dass die wesentlichen Fakten zum Treibhauseffekt schon seit einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 1896 bekannt sind. Bei 68 Prozent Stickstoff und 21 Prozent Sauerstoff in der Atmosphäre und 0,9 Prozent Argon, von dem nur Gott allein wisse, wofür es gut sei, bleibe nur ein geringer Anteil für die sogenannten Spurengase, von denen CO2 eins sei. Sinke der Anteil von CO2 stark ab, dann sinken auch die Temperaturen auf der Erde, steigt es an, dann kommt die Erderwärmung in Gang.

„Es ist völlig gleichgültig, an welcher Stelle der Welt das CO2 ausgestoßen wird, das Gas verteilt sich innerhalb von Wochen um den ganzen Erdball und bleibt für Jahrhunderte in der Atmosphäre“, sagte Latif zur Erklärung, warum nur alle Länder der Welt das globale Problem der Klimakrise gemeinsam lösen könnten. Dass es diese Klimakrise geben wird, ist spätestens seit 1972 klar, als der Club of Rome mit der Veröffentlichung des Buches „Grenzen des Wachstums“ treffsicher prognostizierte, wohin der sich stets erhöhende Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Öl, Kohle und Gas in absehbarer Zeit führen würde.


„Wir haben also kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem“, schlussfolgerte Latif. Und führte die Gründe dafür auf die menschliche Natur zurück. „Die Neurowissenschaftler sagen, dass unser Hirn auf die Lösung kurzfristiger Probleme ausgelegt ist, aber langfristige Entwicklungen lassen sich leichter ignorieren“, bedauerte der Professor. Als Konsequenz schlug Latif vor, mehr Anreize für klimaschonendes Verhalten zu schaffen.


„Das System darf umweltschädliches Verhalten nicht weiter belohnen. Gerade in der Landwirtschaft subventionieren wir im großen Stil Umweltverschmutzung. Im Ergebnis sind biologisch erzeugte Lebensmittel teurer als konventionell erzeugte, das müsste umgekehrt sein“, sagte Latif, „die Menschen möchten nicht immer nur belastet werden, sondern Vorteile für vernünftiges Verhalten sehen.“


Er ließ Hoffnung aufkommen, als er vorrechnete, dass zwar der weltweite Ausstoß von CO2 seit 1990 um 60 Prozent zugenommen habe, in Deutschland aber um 46 Prozent gesunken sei. Aber er räumte auch ein, dass Deutschlands Anteil am weltweiten Ausstoß mit nur zwei Prozent keinen großen Beitrag zur Entschärfung der Lage leisten könne. Besser als die 28 Klimakonferenzen, die wenig austrügen, sei es, an Gesellschaftsmodellen zu arbeiten, die den Beteiligten Ländern Vorteile brächten. Wenn Saudi-Arabien die guten Voraussetzungen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff nutzen könnte und garantierte Absatzmärkte hätte, dann wäre das ein gutes Argument, die Ölfördermengen zu drosseln.   


Den Zuhörern riet er zum Fahrradfahren, Herbert Fürmann, der anwesende Vorstandssprecher des Duisburger Fahrradclubs (adfc) hörte es mit stiller Freude. Auch ein Tempolimit setzt Mojib Latif privat selbsttätig durch. „Ich fahre konsequent nicht mehr als einhundert Stundenkilometer auf der Autobahn, jetzt werden einige von Ihnen vielleicht sagen: Ach, Sie sind das! Ja, ich stehe dazu und habe ausgerechnet, dass ich dabei im Jahr mehrere hundert Euro spare.“   Die Zuhörenden zeigten sich angetan und ließen Latif mit einem großen Applaus wissen, dass sein Vortrag im besten Sinne erhellend war. Sabine Merkelt-Rahm

Das Format „Kanzelreden“ hat der Evangelische Kirchenkreis Duisburg anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der 1. Reformierten Generalsynode entwickelt, die vom 7. bis 11. September 1610 in der Salvatorkirche tagte. Diese Synode hat nicht nur bleibend die Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland geprägt, sondern hat auch erstmals in der Geschichte der Kirchen Nicht-Theologen auf Augenhöhe und gleichberechtigt in Entscheidungsprozesse einbezogen.


Dieser Impuls wurde in den Kanzelreden aufgenommen, wo gezielt Nicht-Theologen gebeten werden, zu relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen das Wort zu ergreifen. Dies haben seit 2010 u. a. Charlotte Knobloch, Dr. Jürgen Schmude, Fritz Pleitgen, Manni Breuckmann, Prof. Dr. Udo Di Fabio, Kai Magnus Sting, Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Gregor Gysi, Katrin Göring-Eckardt, Dr. Mark Benecke und zuletzt Dr. Mojib Latif getan.  Infos zum Evangelischen Kirchenkreis Duisburg gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de


Was sind die größten Risiken für die Erde? GLOBALE RISIKEN
In den nächsten zehn Jahren werden der Klimawandel und seine Folgen das größte Risiko für die Welt darstellen. Zu diesem Schluss kommen rund 1.500 internationale Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die für die jährliche Umfrage des Weltwirtschaftsforums zur Wahrnehmung globaler Risiken globaler Risiken befragt wurden. Kurzfristig sieht der Global Risks Report 2024 aber erstmal vor allem Fehl- und Desinformation als größtes Risiko.


Das liegt auch daran, dass in den kommenden zwei Jahren fast drei Milliarden Menschen neue Regierungen wählen können. Außerdem finden sich mit gesellschaftlicher Spaltung, Cyberunsicherheit und bewaffneten Konflikten noch drei weitere Risiken in den Top 5, die nichts mit der Umwelt zu tun haben. Indes wird sich das mittelfristig ändern. Bereits in zehn Jahren werden die drei größten Risiken, denen die Welt ausgesetzt ist, allesamt mit dem Klimawandel zusammenhängen. Das sind namentlich extreme Wetterereignisse, kritische Veränderungen der Erdsysteme (z.B. Anstieg des Meeresspiegels, kollabierender Eisschild) sowie der Verlust der biologischen Vielfalt und der Zusammenbruch von Ökosystemen. Mathias Brandt
Infografik: Was sind die größten Risiken für die Erde? | Statista


Airport Weeze. Erfolgreich! Auch in 2023. Ein Rückblick.  
•             Passagieraufkommen fast 30 Prozent höher als vor der Pandemie 2019.
•             Dezember mit der höchsten Steigerungsrate.
•             Flugzeugauslastung weiter auf höchstem Niveau.
•             Prognose 2024: Steigende Fluggastzahlen erwartet.  

Foto: Markus van Offern | © Airport Weeze

Der Luftverkehr am Airport Weeze ist weiter auf der Erfolgsspur: Auch 2023 ist die Nachfrage nach Flugreisen am Flughafen Niederrhein erneut gestiegen. Im Vorjahresvergleich zu 2022, dem ersten post-pandemischen Jahr ohne Reiseeinschränkungen, ist das Passagier-aufkommen um mehr als 54% Prozent gestiegen: Nach 1 Million Fluggästen im Jahr 2022, reisten fast 1,6 Millionen Fluggäste im Jahr 2023. Gleichzeit stieg die Auslastung der Flugzeuge weiter, auf nahezu 85%. Wachstumstreiber sind die Fluggesellschaften Ryanair, Air Arabia und die, im Auftrag des niederländischen Reiseveranstalter SunWeb fliegende, Airline Sky Express.  


Viele Privatreisen und Familienbesuche nach der Pandemie. Starke Nachfrage auch bei den Urlaubsreisen. Die starke Nachfrage nach Urlaubsreisen zeigte sich nicht nur in der Hauptreisezeit von Juni bis August 2023. Der Dezember entwickelte sich zum stärksten Wachstumsmonat im Vorjahresvergleich. Den Dezember - des letzten nicht covid-beeinflussten Jahres - 2019 mit 2023 vergleichend, stieg die Fluggastzahl um über 60%.  


Die Verkehrszahlen: Mit 19.464 Starts und Landungen hat sich die Zahl der Flugbewegungen 2023 um 25,3% Prozent im Vorjahresvergleich erhöht (2022: 15.533.Starts und Landungen). In 2022 reisten 1.037.296 Gästen ab und zum Airport Weeze, 2023 waren es bereits 1.596.199 Reisende.   Airport Weeze. Noch erfolgreicher in 2024! Eine Vorausschau. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL) wagt einen Blick ins erste Halbjahr 2024 und basiert seine Zahlen auf den Plänen von Airlines und Reiseveranstaltern: Der Flughafen Weeze wird sich als deutscher Verkehrsflughafen im ersten Halbjahr 2024, gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2019 am zweitstärksten erholen und erreicht über 140% der Passagierzahlen. (Quelle: Aussendung des BDL vom 04.01.2024)  


Bereits jetzt ist anhand der buchbaren 45 Ziele absehbar, dass etwa 1,8 Mio. Passagiere den Airport Weeze nutzen werden. Die frequenz-stärkste Strecke bleibt Palma de Mallorca (PMI), mit teilweise mehreren täglichen Abflügen. Auch neue Strecken sind bereits buchbar, so wird unter anderem die kroatische Stadt Dubrovnik das erste Mal ab dem Flughafen Niederrhein erreichbar sein.  


Dr. Sebastian Papst, Geschäftsführer des Airport Weeze ist zuversichtlich: „Einher mit dem starken Wachstum geht selbst-verständlich auch die Herausforderung, die notwendige Infrastruktur auszubauen. Ich bin mir jedoch sicher, dass uns dies mit vereinter Kraft und der stets hervorragenden Unterstützung der prozessbeteiligten ansässigen Behörden und Unternehmen, gelingen wird.“  

Wie viele Bauernhöfe gibt es in Deutschland? Stand 15.01.2024
Annährend 269.000 landwirtschaftliche Betriebe zählt das Statistische Bundesamt für das Jahr 2022. Zum Vergleich acht Jahre zuvor waren es noch knapp über 28.000 mehr. Dabei zeigen die Daten, dass vor allem kleine und mittlere Betriebe aufgeben. Dagegen ist die Zahl der Betrieb mit 200 Hektar oder mehr seit 2014 um rund 2.000 gestiegen. Die fortschreitende Konzentration der Landwirtschaft hat dazu geführt, dass 5,3 Prozent der Betriebe (200 bis 1.000 Hektar und mehr) fast 40 Prozent der landwirtschaftlichen Gesamtfläche bewirtschaften.


Der landwirtschaftliche Strukturwandel ist übrigens auch Thema von Bauernprotesten. So findet unter dem Motto „Wir haben es satt“ demnächst eine Demo statt, die sich auch mit dem sogenannten Höfesterben beschäftigt; vor allem aber für eine „bäuerliche und umweltgerechte Landwirtschaft“ eintritt. Mathias Brandt
Infografik: Wie viele Bauernhöfe gibt es in Deutschland? | Statista


Angehörige mit Demenz pflegen und verstehen  

Kostenfreies Kursangebot des Krankenhauses Bethanien Moers ab Februar 2024   Es ist eine große Herausforderung, einem Menschen, der zunehmend seine Orientierung verliert, eine angemessene Zuwendung und den richtigen Halt zu geben. Angehörige mit Demenz zu Hause zu pflegen, stellt eine besondere Aufgabe für alle beteiligten Familienmitglieder dar. Ab Februar 2024 startet in der Bethanien Akademie Moers (Bethanienstr. 15, 47441 Moers, Bibliothek) ein spezieller Kurs, der unter dem Motto „Demenz verstehen! Sprechen Sie demenzisch?“, Menschen bei der heimischen Pflege demenziell erkrankter Angehöriger unterstützen möchte.  


Der von der erfahrenen Krankenschwester und Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach geleitete Kurs ist für alle Teilnehmer:innen kostenlos und findet an drei Nachmittagen von 16.00 bis 19.30 Uhr statt. Folgende Kurstermine stehen dabei zur Auswahl:
Kursangebot 1 – 08.02., 14.02. und 21.02.2024,
Kursangebot 2 – 10.04., 17.04. und 24.04.2024,
Kursangebot 3 – 21.08., 28.08. und 04.09.2024 und
Kursangebot 4 – 13.11., 20.11. und 27.11.2024.   


Angesprochen sind Menschen, die Rat und Unterstützung bei der Pflege eines Familienmitglieds brauchen, aber auch alle Angehörigen, die sich frühzeitig über Demenz informieren möchten. Der Kurs vermittelt Grundlagen, um alltägliche Situationen besser zu verstehen und so den Umgang mit demenziell veränderten Menschen zu meistern.  
Um Anmeldung bei Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach unter Tel. +49 (0) 2841 200-2455 oder per E-Mail an sigrid.schulz-rohrbach@bethanienmoers.de wird gebeten.  





Montag, 15. Januar 2024


Stadt Moers verkauft sieben Baugrundstücke in Kapellen
Ab sofort vermarktet die Stadt Moers sieben Baugrundstücke im Ortsteil Kapellen. Sie liegen an der Wupperstraße. Der Bebauungsplan Nummer 325 ist rechtskräftig. Eine Erschließung der Grundstücke durch einen Kanal und eine Baustraße ist gegeben. Die Veräußerung erfolgt nach zwei Varianten. Drei Grundstücke für eine Doppelhausbebauung verkauft die Stadt Moers nach den Vergaberichtlinien, vier Grundstücke für eine Einzelhausbebauung nach Höchstgebot.

Interessierte können sich bis Mittwoch, 31. Januar, beim Fachdienst Liegenschaften und Steuern bewerben. Weitere Informationen zu den Grundstücken und dem Bewerbungsverfahren. Dort ist auch ein Exposé zu finden. Fragen beantwortet gerne Jutta Ulrich (Telefon: 0 28 41 / 201-521, E-Mail: Jutta.Ulrich@Moers.de).



Energie-Check: Wärmebilder machen Energiesparpotentiale sichtbar
Moers - Wie man teure Heizenergie effektiv einsparen kann, fragen sich derzeit vor allem Besitzer von alten Häusern. Denn schlecht gedämmte Wohngebäude, vor allem Einfamilienhäuser der 50er bis 70er Jahre, verlieren viel Energie. Oft an Stellen, die den Eigentümern und Eigentümerinnen gar nicht bewusst sind.

Wo ein Haus wertvolle Energie verliert, zeigen Wärmebilder. (Foto: RVR)


Darum möchte der Fachdienst Freiraum- und Umweltplanung der Stadt Moers durch sogenannte Thermografie-Spaziergänge diese Wärmeverluste mithilfe spezieller Kameras sichtbar machen. Nachdem das erste Angebot schnell ausgebucht war, gibt es einen zweiten Termin: am Dienstag, 16. Januar, in Utfort. Der Rundgang startet um 17.30 Uhr am Gemeindezentrum, Wienbergshof 14. Weitere Spaziergänge sind in Planung. Es handelt sich um eine Aktion der Stadt Moers gemeinsam mit Energieberater Akke Wilmes der Verbraucherzentrale NRW und der Initiative ‚Zukunft Zuhause – Nachhaltig sanieren‘ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.


Im Anschluss beantwortet Wilmes die Fragen der Hausbesitzer und erklärt, welche Energiesparpotenziale es gibt. Die Räumlichkeiten stellt die Evangelischen Kirchengemeinde Rheinkamp zur Verfügung. Anmeldungen für Utfort (oder weitere Bewerbungen aus anderen Ortsteilen) nimmt Anika Siebert von der Stadt Moers unter Telefon 0 28 41/ 201-543 oder per E-Mail unter klima@moers.de entgegen.


Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Route läuft durch die folgenden Straßen: Wienbergshof, Buschstraße, Holunderstraße, Hagebuttenweg, Liebrechtstraße, Jägerstraße, Liebrechtstraße, Schlehenstraße, Waldmeisterstraße, Malvenstraße, Im Angerfeld, Buschstraße, Wienbergshof.


Absage: Veranstaltung am 16.01.2024 „Von Büchern über Frauen“
Dinslaken -  Die am 16. Januar 2024, um 18 Uhr in Chrissi’s Kostbar geplante Veranstaltung über Lieblingsbücher von Frauen für Frauen fällt aus.  


Premiere „Ich, Jonathan“ vom 12. auf den 19. Januar verschoben

Dinslaken - Am Freitag, 19. Januar 2024 wird die Jugendstückpremiere „Ich, Jonathan“ um 18 Uhr an der Burghofbühne Dinslaken nachgeholt. Die Premiere, die ursprünglich für den 12. Januar geplant war, wurde aufgrund der Erkrankung eines Ensemblemitglieds um genau eine Woche verlegt. Gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Das Stück des schwedischen Autors Per Nilsson handelt von Mobbing, Freundschaft und der Euphorie des ersten Verliebtseins.


Mit Stadtführungen das neue Jahr begrüßen
Moers - Ausgestattet mit Laterne, Horn und Schlapphut begrüßt Gästeführerin Erika Ollefs die Teilnehmenden des ersten Stadtrundgangs in diesem Jahr am Sonntag, 21. Januar, um 17 Uhr. Start ist am Denkmal von König Friedrich I. auf dem Neumarkt. In historischer Gewandung berichtet Erika Ollefs über die Tätigkeiten des alten Berufsstandes in Moers.

(Foto: pst)

Die Nachtwächter mussten damals nicht nur die Tore öffnen und schließen, sondern auch nachts in den Gassen nach dem Rechten sehen.  Wanderung zum Geleucht Am Freitag, 26. Januar, lädt Gästeführer Karl Brand auf eine Wanderung zum Geleucht ein. Sie startet um 18.30 Uhr am Clubhaus der Freien Schwimmer, Römerstraße 790. Die Teilnehmenden erfahren Wissenswertes über die Hintergründe zum Werk des Künstlers Otto Piene.


Das begehbare Kunstobjekt steht für die industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets und des Niederrheins. Die überdimensionale Grubenlampe ist auf der Halde Rheinpreußen in genau 103,60 Meter Höhe zu finden. Auf dem Gipfel bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Umgebung. Für die rund zweistündige Tour sind eine gute Kondition und festes Schuhwerk nötig. Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen nimmt die Stadtinformation entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Kosten pro Person und Führung: 8 Euro.



„Shanty Chor“ im Dachstudio der Stadtbibliothek

Dinslaken - Der Shanty-Chor aus Hiesfeld präsentiert am Freitag, 26. Januar, um 19 Uhr das erste Konzert in diesem Jahr im Dachstudio der Stadtbibliothek in Dinslaken. Diese Veranstaltung gehört zu einer Reihe von insgesamt acht Gemeinschaftskonzerten, die in Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft musischer Vereine in Dinslaken und dem Fachdienst Kultur durchgeführt werden. Diese Konzerte finden abwechselnd im Dachstudio der Stadtbibliothek, in der Kathrin-Türks-Halle und im Burginnenhof des Rathauses statt.



Zwölf verschiedene musische Vereine, Chöre und Orchester aus Dinslaken beteiligen sich an dem Format. Den Anfang macht dabei der Shanty-Chor Hiesfeld unter dem Titel „Shanty 2024“. Thomas B. Baumann, vielseitiger Musiker, Chorleiter, Arrangeur und „Kapitän“ der Mannschaft hat einen schwungvollen Mix aus neuen, altbewährten und beliebten Seemannsliedern zusammengestellt. So finden sich im Programm zahlreiche bekannte internationale Titel, die chorisch und solistisch, meist mit Instrumentalbegleitung, gesungen und gespielt werden.


Eintrittskarten für die Abendveranstaltung gibt es im Vorverkauf in der Stadtinformation am Rittertor (geöffnet Dienstag bis Samstag von 10 bis 13 Uhr, sowie Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr) und auch an der Abendkasse für 10 Euro. Alternativ können Tickets auch online unter stadt-dinslaken.reservix.de erworben werden. Konzertbeginn ist um 19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr.


Das mo*BeatLab in der Moerser Musikschule öffnet seine Türen
Für Interessierte im Bereich Musikproduktion und digitale Techniken bietet die Moerser Musikschule mit dem mo*BeatLab am Samstag, 27. Januar, wieder zwei passende Workshops an. Beim ersten Workshop von 10 bis 14 Uhr geht es ums LiveLooping mit entsprechender Hard- und Software. Ein Looper ermöglicht es, das gerade Aufgenommene direkt abzuspielen, sich selber zu begleiten oder mit eigenen Ideen und zusätzlichen Instrumenten Songs zu erfinden.


Von 15 bis 18 Uhr steht dann das Thema REMIX und MashUp im Vordergrund. Remixe sind so alt wie die Musik selbst. Bekannte Songs oder Lieblingsstücke werden nach eigener Vorstellung in „neue“ Stücke verwandelt. Bei MashUp, einer noch relativ jungen Entwicklung im Bereich der Songgestaltung, werden zwei Stücke zu einem neuen Song verschmolzen. Thomas Klecha-Fauré und Christian Wolf, die Digitalagenten der Moerser Musikschule, leiten die kostenlosen Workshops. Anmeldungen sind über das Sekretariat der Moerser Musikschule, 0 28 41/13 33, oder per Mail an moerser.musikschule@moers.de möglich. Anmeldefrist ist der 24. Januar 2024.


Am 27. Januar: Bilderbuchkino im Grafschafter Museum
Moers - Einen wirklich gigantischen Hauptgewinn macht Opa Jan bei einem Malwettbewerb – einen echten kleinen Elefanten. Was passiert als dieser immer größer wird, können junge Zuschauerinnen und Zuschauer beim nächsten Bilderbuchkino im Grafschafter Museum am Samstag, 27. Januar, ab 14.30 Uhr erleben.

Ina Wilmsmann von der Bibliothek Moers bringt die Geschichte ‚Opa Jan und der gigantische Hauptgewinn‘ von Marius van Dokkum mit ins Grafschafter Museum. Das Bilderbuchkino findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung ‚Hanns Kralik. Mensch – wie stolz das klingt‘ statt, die noch bis zum 24. März im Grafschafter Museum zu sehen ist. Zu entrichten ist lediglich der reguläre Museumseintritt. Besucherinnen und Besucher mit gültigem Bibliotheksausweis haben freien Eintritt.


Seniorenkarneval am 28. Januar: Bauchredner, Musik-Comedy und viel Tanz
Moers - Bauchredner ‚Der Minze‘ ist auf vielen großen und kleinen Bühnen des Landes unterwegs und die Tanzgruppe ‚Die Schlebuscher‘ ist ein fester Bestandteil des rheinischen Karnevals. Sie treten am Sonntag, 28. Januar, beim Sparkassen-Seniorenkarneval im Kulturzentrum Rheinkamp (Kopernikusstraße 11) auf.

Foto: Andreas Minz

Musik-Comedy bietet das Kölner ‚Duo Firlefanz‘, Rede und Gesang präsentiert Hilla Heinen aus Kalkar. Heimspiele haben die Tanzgarden der Karnevalsgesellschaft Elfenrat Moers-Eick: ‚Die Schnucki’s‘, die „Elfengarde“ und „Expressive“. Die musikalische Begleitung übernimmt das ‚Duo California‘. Das Prinzenpaar Manuel I. und Melanie I. stellen sich ebenfalls dem Publikum vor. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr, Einlass ist eine halbe Stunde vorher.

 


Im Eintrittspreis von 12 Euro (Moers-Pass-Inhaber: 6 Euro) sind die Hin- und Rückfahrt mit dem Bus, die Aufbewahrung der Garderobe sowie Kaffee und Kuchen enthalten. Veranstalter sind die Stadt Moers und die Sparkasse am Niederrhein. Das Programm hat die KG Elfenrat Moers-Eick gestaltet.
Karten sind ab Montag, 8. Januar, in der Stadt- und Touristeninformation von Moers Marketing (Kirchstraße 27 a/b) erhältlich. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 13.30 Uhr, dienstags bis donnerstags auch von 14 bis 17.30 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.


Ausführliche Informationen über die Veranstaltung beim Fachdienst Soziales der Stadt unter Telefon 0 28 41 / 201-802 (nur vormittags). Taxifahrten für Menschen mit Behinderung (nur mit Berechtigungsausweis) können unter folgenden Rufnummern gebucht werden: (0 28 41) 5 55 55, 7 33 33, 9 31 99 17, 1 69 44 30 und 9 99 29 99.



BÜNDNIS SAHRA WAGENKNECHT: Wer würde die Wagenknecht-Partei wählen? 
Mit der offiziellen Gründung der politischen Partei “Bündnis Sahra Wagenknecht” (BSW) am 8. Januar 2024 ist die Trennung der prominenten Politikerin von der Linkspartei nun endgültig. Mitglieder der ersten Stunde sind unter anderen der ehemalige Linken-Abgeordnete Fabio De Masi und der frühere Oberbürgermeister von Düsseldorf Thomas Geisel (ehemals SPD). Aber nicht nur aus der Riege der Spitzenpolitiker:innen zieht es einige zu der neuen Partei, auch unter den Wähler:innen erwägen viele das BSW bei der nächsten Bundestagswahl zu wählen.


Wie die Statista-Grafik auf Basis der Umfragedaten des ZDF-Politbarometers aus dem Januar 2024 zeigt, spricht die Wagenknecht-Partei Wähler:innen an beiden Seiten des politischen Spektrums an. Etwa 52 Prozent der Personen, die das BSW “Auf jeden Fall” oder “Wahrscheinlich” wählen würden, sind bisherige Anhänger:innen der Linkspartei. Mit 36 Prozent den zweitgrößten Anteil machen AFD-Anhänger:innen aus, Freie Wähler folgen mit 17 Prozent.


Am wenigsten Zuspruch erhält die Parteineugründung von den Wähler:innen der Grünen (vier Prozent). Parteiübergreifend ziehen etwa 21 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen die Wahl des Bündnis Sahra Wagenknecht in Erwägung. Die Umfragedaten versprechen zwar gute Aussichten für die Bundestagswahl 2025, allerdings braucht es für bundesweiten Erfolg mehr Mitglieder, die sich organisieren und auch auf Landesebene engagieren. Zunächst will das Bündnis dafür rund 450 neue Mitglieder aufnehmen, heißt es in der Pressekonferenz zur Neugründung. René Bocksch
Infografik: Wer würde die Wagenknecht-Partei wählen? | Statista

Linkspartei verzeichnet Mitgliederschwund
Mitglieder hatte die Partei "Die Linke" Ende Dezember 2022 - das waren fast 6.500 oder rund zwölf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Vom Mitgliederschwind sind alle Landesverbände betroffen. Besonders stark fiel der Rückgang in Rheinland-Pfalz (-18 Prozent), dem Saarland (-16 Prozent) und Bayern (-14 Prozent) aus. Indes hat die Partei nicht nur im Westen Schwierigkeiten, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. In den fünf Ost-Bundesländern und Berlin gingen zusammengenommen etwas mehr als 3.000 Genoss:innen verloren. Und es ist nicht davon auszugehen, dass es in naher Zukunft einer Trendwende geben wird.


Eher ist mit dem Gegenteil zu rechnen. Denn mit Sahra Wagenknecht ist eine der prominentesten Linken-Politikerinnen aus der Partei ausgetreten. Mehr noch: Wagenknechts "Bündnis Sahra Wagenknecht" (BSW) soll der Nukleus einer neuen Partei auf der linken Seite des politischen Spektrums werden. Laut Wagenknecht-Mitstreiterin Mohamed Ali will BSW die Lücke zwischen "unfähiger Ampel-Regierung" und "rechtsextremer AfD" schließen, schreibt tagesschau.de. Dabei wird die neue politische Formation aber wahrscheinlich auch eine neue Lücke aufreißen - in der Mitgliederkartei von "Die Linke".
Mathias Brandt
Infografik: Linkspartei verzeichnet Mitgliederschwund | Statista