Samstag, 9., Sonntag, 10. März 2024
Landesweiter Probealarm am Donnerstag,
14. März 2024
Wesel - Am Donnerstag, 14. März 2024,
wird um 11 Uhr ein landesweiter Probealarm der
stationären Sirenen durchgeführt. Ziel ist es
dabei, der Bevölkerung die Bedeutung der Signale
und die damit verbundenen Verhaltensweisen
näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt
werden, ob es Defizite bei der Technik gibt und
die Signale auch überall zu hören sind.
Kreisweit werden rund 200 Sirenen und mobile
Hochleistungssirenen eingesetzt.
Der
Warnkanal Cell Broadcast (CB), der zum
bundesweiten Warntag am 8. Dezember 2022 in den
Warnmix implementiert wurde, wird ebenfalls mit
eingebunden. Bei dem Warnkanal CB wird eine
Nachricht mit dem Text der Warnung an mobile
Endgeräte, die in das Mobilfunknetz eingewählt
sind, versandt. Gleichzeitig wird auf dem
Endgerät ein lautes Tonsignal erzeugt, welches
dem Nutzer den Eingang der Warnung verdeutlicht.
Weitere Informationen zur
Funktionalität und den technischen
Voraussetzungen für den Warnkanal CB erhalten
Sie unter https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html.
Signalfolge und Bedeutung: -
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung
„Entwarnung“ - Heulton auf- und abschwellend
von 1 Minute mit der Bedeutung „Gefahr, Radio
einschalten und auf Durchsagen achten“ -
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung
„Entwarnung“
Die Signalfolge wird in
einem zeitlichen Abstand von 5 Minuten erfolgen.
Bei größeren Schadensereignissen erhält man
Informationen zum Schadensgeschehen unter www.kreis-wesel.de bzw.
unter Tel. 0800 - 1204000. Dieser
Telefonanschluss ist am Donnerstag, 14. März
2024, von 11 Uhr bis 14 Uhr besetzt. Hier werden
Hinweise darüber entgegengenommen, ob Sirenen an
bestimmten Stellen nicht zu hören waren.
Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man
sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Hier
werden gern auch Anregungen aus der Bevölkerung
entgegengenommen. Diese Informationen erhalten
Sie auch im Internet unter www.kreis-wesel.de (unter
der Rubrik Leben & Arbeiten / Recht, Sicherheit
& Ordnung / Warnung der Bevölkerung) sowie auf
der Internetseite des Landes NRW unter www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung und
über die Warn-App „NINA“ für Mobilgeräte.
Damit Bürgerinnen und Bürger einen
Notruf im Fall eines wie auch immer gearteten,
länger andauernden Ausfalls (z.B. Ausfall
Telefonanbindung der Leitstelle oder Ausfall der
gesamten Telekommunikation oder
Blackout-Szenarien) absetzen können, sind im
gesamten Kreisgebiet sogenannte
Notfallinformationspunkte (NIP) eingerichtet.
Eine fortlaufend aktualisierte Karte mit allen
NIP-Standorten ist unter www.kreis-wesel.de/nip verfügbar.
Hier kann Jeder und Jede den NIP finden und
merken, der der eigenen Wohnanschrift am
nächsten ist.
Dabei ist es völlig
egal, ob der NIP auf dem Gebiet der eigenen
Heimatkommune oder dem der Nachbarkommune liegt.
Folgende Verhaltensweisen bei Ertönen der
Warnsignaltöne sind im Ernstfall zu beachten:
Ruhe bewahren Gebäude oder Wohnung aufsuchen
Türen und Fenster schließen Radio einschalten
(Radio KW 91,7 / 107,6 MHz) - für einen
möglichen Stromausfall wird empfohlen, ein Radio
mit Batteriebetrieb und dafür auch
Reservebatterien vorzuhalten Informationen
beachten hilflose Personen und Personen, die
kein oder nur schlecht Deutsch verstehen,
informieren.
„Ohne Frauen ist
kein Staat zu machen“- Frauenempfang der Stadt
Wesel war hochkarätig!
Gleichstellungsbeauftragte Regina
Lenneps „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen",
lautete das Motto des Frauenempfangs der Stadt
Wesel am letzten Samstag, 2. März 2024.
Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8.
März haben Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und
die Gleichstellungsbeauftragte Regina Lenneps
Frauen in den Ratssaal der Stadt Wesel
eingeladen.

Von links: Bürgermeisterin Ulrike
Westkamp, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas
Keine Geringere als die Präsidentin des
Deutschen Bundestages, Bärbel Bas, war Ehrengast
des 21. Frauenempfangs und sprach zu den
Teilnehmerinnen: „Echte Gleichstellung heißt
auch gleiche Teilhabe an Macht in Politik,
Wirtschaft, Wissenschaft und allen anderen
Bereichen“, führte die Präsidentin unter anderem
aus.
Und weiter: „Ich möchte jungen
Frauen und Mädchen Mut machen, auch hier im
Ratssaal. Mut, sich einzubringen. Mut, dem
eigenen Urteil und der eigenen Stärke zu
vertrauen und auch den Mut, sich treu zu
bleiben“. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp ehrte
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas mit dem Eintrag
in das „Goldene Buch“ der Stadt Wesel.
Künstlerisch begleitet wurde die Veranstaltung
von Elena Handel mit ihrer Sand-Show.
Mit Musik, Licht und Sand erzählte sie auf
kreative Art und Weise einen Teil der Weseler
Geschichte. Musikalisch untermalt wurde der
Empfang von den Frauen des Chores: Collegium
vocale an St. Maria Himmelfahrt. „Für Frauen ist
das kein Problem“, klang es aus dem Ratssaal.
Schubertiade am kommenden Sonntag im
Kammermusiksaal erleben
Moers - Alexandra
Steiner Zu einer Schubertiade am Sonntag, 10.
März, um 18 Uhr im Kammermusiksaal des
Martinstifts (Filder Straße 126) lädt die
Moerser Musikschule erstmals ein. Für das
Konzert im Rahmen der städtischen Reihe sind
noch Karten an der Abendkasse erhältlich.
Schubertiaden sind Konzerte, bei denen Werke von
Franz Schubert aufgeführt werden.

Zu hören sind an dem Abend neben der Sopranistin
Alexandra Steiner (Foto: privat) die Solisten
der Bayerischen Kammerphilharmonie, die zusammen
mit dem Pianisten Tobias Krampen das berühmte
Forellenquintett aufführen. Bis 18 Jahre ist der
Eintritt frei. Erwachsene zahlen 15 Euro.
Verkaufsoffene
Sonntage in Wesel
Auch in diesem Jahr lädt Wesel in der
Fußgängerzone an vier verkaufsoffenen Sonntagen
zum Bummeln und Einkaufen ein. Die Termine in
2024 Der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem
Jahr findet zum Frühlingsfest am 07.04. statt.
Mit einem bunten Rahmenprogramm wird der
Frühling in der Weseler Innenstadt eingeläutet.
Im September wird der nächste verkaufsoffene
Sonntag am 08.09. im Rahmen der Veranstaltung
KulturGenussKultur durchgeführt.

Zum überregional bekannten Hansefest laden am
27.10. die Wesel Einzelhändler am Sonntag zum
Shoppen ein. Die ersten Weihnachtsgeschenke
können am verkaufsoffene Sonntag am 01.12.
erworben werden, parallel findet am Großen Markt
der Adventmarkt statt. Das Parken auf den
öffentlichen Parkplätzen ist in Wesel wochentags
ab 16 Uhr sowie am Wochenende gebührenfrei. Alle
Termine der verkaufsoffenen Sonntage in der
Übersicht - 7. April zum Frühlingsfest -
8. September zu KulturGenussKultur - 27.
Oktober zum Historischen Hansefest - 1.
Dezember zum Adventmarkt Die teilnehmenden
Geschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
400. Ehrenamtskarte überreicht –
Zahlreiche attraktive Vergünstigungen für
Ehrenamtliche
Am 7. März 2024 hat Bürgermeisterin
Ulrike Westkamp die 400. Ehrenamtskarte an
Christian Noack überreicht. Seit vielen Jahren
ist er ehrenamtlich bei der Ortsgruppe Wesel der
DLRG (Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft) e.
V. aktiv.

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (links) und
Kerstin Clarendahl überreichten Christian Noack
die 400. Ehrenamtskarte der Stadt Wesel Er ist
Ausbildungsleiter und betreut die Schwimm- bzw.
Rettungsschwimmerausbildung. Auch bei
verschiedenen Schwimmprojekten mit Grundschulen
oder den städtischen Bädern engagiert sich der
Weseler mehrere Stunden wöchentlich. Als Zeichen
der Wertschätzung und Anerkennung erhielt er nun
für sein Engagement die Ehrenamtskarte des
Landes NRW.
Egal ob Sport, Kultur
oder Soziales – ehrenamtliches Engagement in
Wesel ist vielseitig! Um ehrenamtlichen
Bürger*innen Dank und Anerkennung
entgegenzubringen, beteiligt sich die Stadt
Wesel seit 10 Jahren am Projekt „Ehrenamtskarte“
des Landes NRW. Über 5300 Vergünstigungen
können Inhaber*innen einer Ehrenamtskarte in
ganz NRW erhalten.
Neben Landes- und
kommunalen Einrichtungen unterstützen zahlreiche
Partner aus Wirtschaft, Kultur und Sport das
Projekt der Landesregierung NRW. Auch zahlreiche
lokale Angebote auf Weseler Stadtgebiet zählen
zu den attraktiven Vergünstigungen der
Ehrenamtskarte. Eine Übersicht der Angebote
finden Interessierte auf der städtischen
Internetseite unter der Rubrik „Ehrenamt“.
Kriterien Eine Ehrenamtskarte kann
beantragen, wer nachweislich seit mindestens
drei Jahren ehrenamtliches Engagement mit
mindestens fünf Wochenstunden oder 250 Stunden
im Jahr leistet. Zudem gilt, dass das Engagement
auf dem Stadtgebiet Wesel erfolgt und
ausschließlich für Dritte und ohne
Aufwandsentschädigung oder Entgelt geleistet
wird. Digitales Ehrenamt Seit einigen Monaten
besteht die Möglichkeit, die Ehrenamtskarte auch
„digital“ zu nutzen.
Durch die vom
Land NRW bereitgestellte App „Ehrenamtskarte
NRW“ – für Android und IOS - können
Inhaber*innen einer Ehrenamtskarte diese digital
mit sich tragen und vorzeigen. Antrag Die
Ehrenamtskarte kann digital oder postalisch
beantragt werden. Unter "Links" steht neben dem
Antragsdokument (zum Download) auch ein
Online-Formular bereit. Auch die Antragsstellung
per App ist möglich. Links
Antrag Ehrenamtskarte.pdf
Bewerbungsbogen/Folgeantrag Ehrenamtskarte
(Online-Formular)
Fit für´s Klima in Wesel – kommunale
Auswirkungen und Herausforderungen
Am vergangenen Dienstag hat in der
Volkshochschule der erste Vortrag zum Thema
Klimawandel in Wesel stattgefunden. Unter dem
Motto „Fit für´s Klima in Wesel“ informierten
Christopher Kloß, Klimaschutzmanager der Stadt
Wesel sowie Falco Weichselbaum und Dorothea
Gerwers von den Parents for Future über die
kommunalen Auswirkungen und Herausforderungen
des Klimawandels. 
Sebastian Kleiber-Lampe (vhs), Dorothea Gerwers
und Falco Weichselbaum (Parents for Future) und
Christopher Kloß (Stadt Wesel) (v.l.n.r)
informierten über kommunale Auswirkungen des
Klimawandels.
Im gut gefüllten Saal der
vhs erklärte Kloß, dass der Klimawandel schon
längst in Wesel angekommen sei. Die Anzahl der
heißen Tage sowie die mittlere
Jahreslufttemperatur seien gestiegen. Hinzu
kommen Starkregenereignisse und Hitzeperioden
und Dürren im Sommer. Bei einer gemeinsamen
Diskussion mit den Teilnehmenden wurden konkrete
kommunale Lösungsansätze erarbeitet.
„Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen
sich für den Klimaschutz in Wesel engagieren.
Wir müssen alle zusammenarbeiten, um die
Herausforderung des Klimawandels zu meistern und
um zukünftigen Generationen eine lebenswerte
Zukunft zu sichern“, meint Sebastian
Kleiber-Lampe, Programmbereichsleiter
Gesellschaft, Politik und Umwelt in der
Volkshochschule.
Der nächste Vortrag
zum Thema findet am 19. März, 18:00 Uhr, in der
Volkshochschule statt. Dabei soll es um
Möglichkeiten des individuellen Engagements und
Fördermöglichkeiten gehen. Der Eintritt zur
Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen
unter 0281-203 2590 oder www.vhs-wesel.de.
Tag der Archive: Gelungener Tag der offenen Tür
im Stadtarchiv Kleve
Das Stadtarchiv konnte am Tag der
Archive am 1. und 2. März zahlreiche
Interessierte begrüßen. Vormittags starteten die
Klassen 4a und 4c der Gemeinschaftsgrundschule
An den Linden mit ihren Lehrern Patrick Martiné
und Michael Schapp ihre erste Erkundung des
Stadtarchivs. Bei Führungen durch die Magazine
konnten die Rollregale erprobt und historische
Dokumente wie Urkunden, Akten und Fotos bestaunt
werden. Welche Aufgaben hat ein Archiv?
Werden hier auch Dinosaurierknochen aufbewahrt?
Was ist Pergament? Das waren nur einige
der zahlreichen Fragen. Außerdem bastelten die
Kinder passend zum Motto „Essen und Trinken“
eigene Kochbücher mit historischen Rezepten, die
von Miriam Cyrener, Auszubildende im Stadtarchiv
Kleve, vorbereitet worden waren. Die
Öffentlichkeit erhielt Freitagnachmittag und
Samstagvormittag Gelegenheit, Archivluft zu
schnuppern.

Neben Führungen und einem Büchertisch konnte die
Ausstellung zur Margarine-Union, Bensdorp und
XOX besichtigt werden. Die zahlreichen
präsentierten Dokumente und Objekte regten zu
einem lebhaften Austausch der Besucherinnen und
Besucher an. Krönenden Abschluss bildete die
szenische Lesung „Archivhäppchen“ mit dem
Schauspieler und Rezitator Marco Spohr. Riccarda
Illing, eine Besucherin der Lesung, war
beeindruckt: „Die schwierigen, alten Texte
wurden mit einer glänzenden schauspielerischen
Darbietung dem Publikum sehr lebendig
nähergebracht.“
Insbesondere in
Gestalt des Arztes Dr. Johann Heinrich Schütte,
der 1741 den Gesundbrunnen im Tiergarten
entdeckte, vermittelte Spohr eindrucksvoll eine
Episode der Stadtgeschichte. Von der Geschichte
der Margarine-Union über die Brotpreise 1879,
die Wochenmarktordnung aus dem 18. Jahrhundert
und die Nahrungskrise 1845-1848 durch die
Kartoffelkrankheit führte er das begeisterte
Publikum vom Hauptgang zum Nachtisch. Die
Leiterin des Stadtarchivs Katrin Bürgel lud dazu
ein, sich nach diesen Archivhäppchen selbst mit
der Stadtgeschichte zu befassen und das
Stadtarchiv zu nutzen. Informationen sowie die
Podcasts des Stadtarchivs sind zu finden auf der
Internetseite
www.stadtarchiv-kleve.de.
Schülerinnen und Schüler des Grafschafter als
‚Friedensarbeiter‘
Moers - Schülerinnen und Schüler
(9./10. Klasse) aus der französischen
Partnerstadt Maisons-Alfort und vom Grafschafter
Gymnasium Moers begrüßte Bürgermeister Christoph
Fleischhauer am Dienstag, 5. März, im Großen
Sitzungssaal des Alten Rathauses.

(Foto: pst) Er ging in seiner kurzen
Ansprache auf die Bedeutung der
deutsch-französischen Freundschaft ein. Vor
gerade mal 80 Jahren seien beide Länder noch im
Krieg gewesen. „Deshalb sind solche Besuche auch
Friedensarbeit.“
Seine persönliche
Verbundenheit mit Maisons-Alfort begann bereits
als Leistungsschwimmer der Freien Schwimmer
Rheinkamp, die in den 1980er Jahren
Sportaustausche durchführten. Die Jugendlichen
haben u.a. ein Video gedreht, in der sie in der
jeweiligen Fremdsprache über den Austausch und
die Erlebnisse berichten. Außerdem steht ein
Besuch der Landeshauptstadt Düsseldorf auf dem
Programm.
Erster Spatenstich: Baubeginn des
Funktionsgebäudes am Sportzentrum
Kleve-Oberstadt Freuen sich
über den Spatenstich und den damit verbundenen
Baubeginn: Stadtverwaltung, Politik und Vereine
waren am Mittwochabend vor Ort.

Am Sportzentrum Kleve-Oberstadt an der
Materborner Allee ist am Mittwochabend der
symbolische erste Spatenstich für den Neubau des
dort geplanten Funktionsgebäudes erfolgt. Schon
Ende 2024 soll das moderne Gebäude den dort
verorteten Vereinen geeignete
Vereinsräumlichkeiten sowie Umkleide- und
Duschmöglichkeiten bieten.
Nachdem die Außenanlagen des Sportzentrums
bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt und
in Betrieb genommen werden konnten, wird das
Sportzentrum mit der Errichtung des
Funktionsgebäudes komplettiert. Kleves
Bürgermeister Wolfgang Gebing lud am
Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter des
SSV Reichswalde, des SV Siegfried Materborn, der
am Bau beteiligten Unternehmen, der
Stadtverwaltung und der Politik zum ersten
Spatenstich des Neubaus ein.
Er
betonte, wie wichtig der Baubeginn für die
Vereine vor Ort ist: „Die modernen
Räumlichkeiten werden maßgeblich dazu beitragen,
das Gemeinschaftsgefühl und die Vereinsidentität
der Vereine am Sportzentrum Kleve-Oberstadt zu
stärken. Mit der Fertigstellung des Gebäudes
werden die Sportlerinnen und Sportler hier auf
beste Voraussetzungen treffen. Dieses Niveau
möchte die Stadt Kleve auch an den weiteren
Sportzentren gewährleisten, ist dafür jedoch –
wie auch hier am Sportzentrum Oberstadt – auf
externe Fördermittel angewiesen.“
 
Das Funktionsgebäude am Sportzentrum
Kleve-Oberstadt wird als rund 90 Meter langer
und 16 Meter breiter, eingeschossiger Bau in
Holztafelbauweise errichtet. Eine Kombination
aus Holz- und Klinkerfassade prägt das Bild des
Gebäudes. Versetzt liegende Pultdächer werden
mit Dachbegrünungen versehen. Zudem wird der
mittlere Baukörper eine Blecheindeckung erhalten
und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet,
die mit einer Leistung von 50 kWp den
vorgesehenen Batteriespeicher des Gebäudes
speist.
Auch die Beheizung des
effizienten Gebäudes erfolgt im Sinne des
Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit. Eine 100
kW-Wärmepumpe fungiert als Heizsystem, auf einen
Gasanschluss wird verzichtet. Alle Räume
verfügen über eine mechanische Lüftungsanlage
und Beleuchtung in LED-Technik. Auf rund 900 m²
Nutzfläche wird das Gebäude den am Sportzentrum
verorteten Vereinen großzügige
Vereinsräumlichkeiten bieten.
Zwei
Gemeinschaftsräume, jeweils mit mobilen
Trennwenden zu Jugendräumen, zwei Teeküchen,
zwölf Umkleiden, elf Sanitärbereiche sowie
diverse Lager- und Administrationsräume,
Sanitätsräume und auch ein behindertengerechtes
WC finden dort ihren Platz. Der SSV Reichswalde
und der SV Siegfried Materborn erhalten jeweils
separate Vereinsräumlichkeiten, die jedoch nur
durch eine nicht tragende Wand voneinander
getrennt sind. Vor den Gemeinschaftsräumen wird
eine breite Außenterrasse mit geschlossenem
Glasdach angelegt. Eine Beschattungsanlage sorgt
dafür, dass die Terrasse auch an heißen
Sommertagen genutzt werden kann.
 
Der Neubau ist Teamwork Zur
Realisierung des Neubauprojektes arbeitet das
Gebäudemanagement der Stadt Kleve mit
zahlreichen fachkundigen Unternehmen zusammen.
Auf Grundlage der Planungen der Büros Kremer und
Partner aus Bochum, Funger Phlippen aus Krefeld,
Htec aus Kamp-Lintfort und Geo3 aus Bedburg-Hau
wird das Projekt umgesetzt. Für die Errichtung
des Funktionsgebäudes sind Gesamtkosten in Höhe
von rund 5,3 Mio. Euro eingeplant.
Im Rahmen des Bundesprogrammes „Sanierung
kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport,
Jugend und Kultur“ konnte die Stadt Kleve
Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen in Höhe von rund 2
Mio. einwerben. Die Tiefbauarbeiten zur
Herrichtung der Außenanlagen des Sportzentrums
haben zusätzlich rund 1,8 Mio. Euro gekostet.
Insgesamt wird die Stadt Kleve zum Ende aller
Baumaßnahmen somit über 7 Mio. Euro investiert
haben, rund 40 % der Gesamtkosten können über
Fördermittel abgedeckt werden.
Außenanlagen des Sportzentrums Im
vergangenen Jahr hat Bürgermeister Wolfgang
Gebing das Sportzentrum Kleve-Oberstadt bereits
anlässlich der Fertigstellung und Inbetriebnahme
der Außenanlagen besucht. Der SSV Reichswalde
und der SV Siegfried Materborn empfingen ihn bei
bestem Wetter, gaben ihm beim Elfmeterschießen
eine Gelegenheit, seine Fußballkarriere noch
einmal aufleben zu lassen und präsentierten die
modernen Sportflächen. Den Bericht samt Bildern
gibt es unter folgendem Link: Außenanlagen
fertiggestellt:
Bürgermeister Wolfgang Gebing besucht
Sportzentrum Kleve-Oberstadt
Ministerialerlass zu Schulstraßen: Stadt
Kleve prüft Möglichkeiten, Schulwege sicherer zu
gestalten
Sogenannte Elterntaxis sorgen auch in
Kleve regelmäßig für Ärger. Insbesondere vor
Klever Grundschulen ist die Verkehrslage vor
Schulbeginn und nach Schulende oft angespannt,
weil Erziehungsberechtigte ihre Kinder zur
Schule bringen oder von dort abholen möchten.
Das sorgt nicht nur für Frust bei Anwohnerinnen
und Anwohnern, sondern mitunter auch für
gefährliche Situationen im Straßenverkehr.
Im Februar erklärte das Ministerium für
Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen, dass Kommunen in NRW
zusätzliche Möglichkeiten zur Einrichtung von
Schulstraßen eingeräumt werden sollen. Städten
und Gemeinden sollen etwa rechtliche Grundlagen
für die Sperrung von Straßen in Schulnähe an die
Hand gegeben werden. Erste Anträge zur
Einrichtung von Schulstraßen sind bereits bei
der Stadt Kleve eingegangen.
Gesonderte Antragstellungen sind jedoch nicht
notwendig, betont Kleves Bürgermeister Wolfgang
Gebing: „Auch ohne explizite Antragstellung
seitens der Schulen oder seitens
Erziehungsberechtigter wird die Stadt Kleve
zeitnah die rechtlichen Möglichkeiten des
Erlasses prüfen. In einem ersten Schritt wird
die Stadtverwaltung dazu die Situation an allen
Grundschulen im Klever Stadtgebiet in
Augenschein nehmen und erörtern, inwiefern
Maßnahmen auf der Grundlage des neuen Erlasses
den Schulweg sicherer machen können.“ Während es
das Ziel sein wird, die Verkehrssituationen an
den Schulen zu entschärfen, ist das
zugrundeliegende Problem oft komplex.

Durch Straßensperrungen dürfen die
Verkehrsproblematiken nicht lediglich an andere
Stellen verlagert werden. Etwaige Verbote müssen
zudem wirksam kontrolliert werden. All das wird
die Stadt Kleve in den kommenden Wochen zunächst
für die Klever Grundschulstandorte prüfen. Auch
aktuell führt die Ordnungsbehörde der Stadt
Kleve frühmorgens bereits Kontrollen im
Verkehrsraum an Grundschulen und weiterführenden
Schulen durch. Schwerpunktmäßig werden an der
Willibrordschule, der Montessorischule, der GGS
An den Linden, der Johanna-Sebus-Schule und der
Karl-Leisner-Schule sowie am
Konrad-Adenauer-Gymnasium und an der Karl
Kisters Realschule kontrolliert.
Sachbearbeiter/in (m/w/d) zur
Unterstützung der Fachstelle
Psychiatriekoordination für den Fachdienst
Gesundheitswesen (FD 53) 07.03.2024
Wesel - Der Fachdienst Gesundheitswesen
(FD 53) des Kreises Wesel sucht zum
nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Moers
unbefristet in Vollzeit oder in Teilzeit (im
echten Job-Sharing) eine/n Sachbearbeiter/in
(m/w/d) zur Unterstützung der Fachstelle
Psychiatriekoordination. Weitere
Informationen zur Stellenausschreibung und die
Möglichkeit zur Onlinebewerbung ergeben sich
über unser Bewerbungsportal.
Klimawirkungsanalyse am PC selber
durchführen
Moers - Per Computerprogramm eine
Klimawirkungsanalyse am PC selber durchführen -
das können die Teilnehmenden des vhs-Kurses am
Dienstag, 19. März, ab 18 Uhr. Nach einer kurzen
Einführung in das Thema kann das Programm
eigenständig ausprobiert werden. Abgebildet
werden dabei die Themen Starkregen, Hitze und
Dürre. Anhand von Karten kann jeder überprüfen,
inwieweit sein Wohngebiet betroffen ist.
Die Veranstaltung ‚Aktuelle
Klimawirkungsanalyse – Der Klimawandel vor
meiner Haustür‘ ist eine Kooperation der vhs
Moers – Kamp-Lintfort mit dem Fachdienst
Freiraum- und Umweltplanung der Stadt Moers. Sie
findet in der vhs an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Vorkenntnisse
am Computer sind nicht erforderlich; Endgeräte
werden zur Verfügung gestellt. Für den Abend ist
eine Anmeldung telefonisch unter 0 28 41/201 –
565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
VHS-Angebot zur digitalen
App ‚Gut versorgt in Moers‘
Die App ‚Gut versorgt in Moers‘ bietet
älteren Menschen nützliche Informationen rund
ums Älterwerden in Moers. Die kostenlose
digitale App ‚Gut versorgt in Moers‘ der
städtischen Leitstelle Älterwerden hält viele
nützliche Informationen vor allem für ältere
Menschen bereit. Damit diese sie auch problemlos
auf dem Smartphone oder Tablet nutzen können,
bietet die vhs Moers - Kamp-Lintfort am
Dienstag, 19. März, ab 10 Uhr im Alten
Landratsamt einen entsprechenden Kurs an.

Mit ‚Digital älter werden in Moers: Nutzen
Sie schon die App ‚Gut versorgt in Moers?‘
erklärt Valerie Carré von der Leitstelle, wie
das Programm installiert wird, was es kann und
wie es funktioniert. Das Angebot ist kostenlos.
Mitzubringen ist das eigene Tablet oder
Smartphone. Eine vorherige Anmeldung für das
kostenlose Angebot ist erforderlich und
telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 und online
unter www.vhs-moers.de möglich.
An- und Umbauten im
Wohnhausbau: Was ist zu beachten?
VHS-Moers - Umfangreiche
Bauantragsformulare sowie technische
Nachweisunterlagen verlangt der Gesetzgeber
nicht nur bei Neubaumaßnahmen. Auch bei
geplanten An- und Umbauten sind vielfältige
Anträge notwendig. Ein Vortrag der vhs Moers -
Kamp-Lintfort am Dienstag, 19. März, gibt einen
Überblick, welche Unterlagen und Nachweise
erforderlich sind (z.B. Statik,
Wärmeschutznachweis) und was dabei zu beachten
ist.
Der Kurs ‚An- und Umbauten im
Wohnhausbau: Welche Unterlagen und Anträge sind
notwendig?‘ startet um 18.30 Uhr im Alten
Landratsamt, Kastell 5b. Es besteht auch die
Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen.
Infobox: Eine Anmeldung zu dem Vortrag ist
telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 und online
unter www.vhs-moers.de möglich.
Bushaltestellen barrierefrei
ausbauen - Enni setzt Sanierungsprogramm weiter
um
Moers - Bushaltestellen müssen nach dem
Personenbeförderungsgesetz barrierefrei sein. In
Moers gilt das bis auf wenige Ausnahmen für mehr
als 200 Haltestellen. Seit zwei Jahren setzt die
ENNI Stadt & Service Niederrhein im Auftrag der
Stadt Moers im Rahmen eines abgestimmten
Erneuerungskonzeptes deswegen ein
Sanierungsprogramm um. An rund 30 Standorten hat
Enni die durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
(VRR) geförderten Maßnahmen bereits erledigt.
In diesem Jahr werden noch im
Frühjahr sieben weitere Haltestellen folgen,
dann in Moers-Repelen. Auch hier wird Enni
tastbare Elemente in das Pflaster einbauen.
„Diese sogenannten taktilen Leitsysteme geben
blinden oder sehbehinderten Menschen an
Haltestellen Orientierung“, sagt der
Baustellenbeauftragte der Enni, Hamid Essassi,
der mit einem Tiefbauunternehmen ab Mitte März
das über einige Jahre ausgelegte Ausbauprogramm
fortsetzen wird.
Ab Montag, 18. März
2024, wird er dabei in der Lintforter Straße an
der Haltestelle „Repelen Markt“ loslegen, wo
Enni rund eine Woche für den nachträglichen
Einbau der taktilen Elemente an der zuvor
bereits umgebauten Haltestelle auf der
Marktseite benötigt. „Sind die Arbeiten dort
erledigt, wandern wir in den Rheinkamper Ring“,
so Essassi. „Hier nutzen wir die Osterferien, um
die zu Schulzeiten von Schülern stark genutzte
Haltestelle „Eicker Wiesen“ in der
Willy-Brandt-Allee umzubauen.“
Nach
den Ferien werden dann im April die vier in der
Lintforter Straße verbleibenden Haltestellen
„Repelen Siedlung“ in Höhe der Hausnummer 6“ und
„Lerschstraße“ sukzessive folgen. Dort werden
die Monteure an den beiden gegenüberliegenden
Haltestellen jeweils rund zwei Wochen für den
Einbau der taktilen Leitsysteme benötigen.
Während der Bauarbeiten wird Enni
Autofahrer mithilfe einer Ampel einseitig in
beide Richtungen an den Baustellen vorbeiführen.
Radfahrer und Fußgänger können den Baubereich
jederzeit passieren und müssen nur mit geringen
Einschränkungen rechnen. Wie üblich hat Enni die
Arbeiten im Vorfeld mit den zuständigen
Fachbereichen der Stadt Moers, der Polizei, der
Feuerwehr und der NIAG abgestimmt. Wer Fragen zu
den jeweiligen Baustellen hat, kann sich unter
der Rufnummer 104-600 informieren.
Neues
Kunstvermittlungsprogramm des Städtischen
Museums
Wesel - Das neue
Kunstvermittlungsprogramm des Städtischen
Museums Wesel startet mit neuen Workshops für
Erwachsene und Kinder! Im März können Familien
sich gegenseitig auf Glas portraitieren und das
Ergebnis anschließend auf Papier abdrucken.
Dabei können die Portraits ganz individuell
schwarz-weiß und / oder farbig gestaltet werden.
Samstag, 23. März 2024 Ich mal´ Dich
und Du malst mich! Portraits auf Glas 15 – 17
Uhr In den Osterferien findet ein Workshop für
Kinder mit der Kunstvermittlerin Helene
Haarnagel statt. Wir machen aus einem
zweidimensionalen Gemälde dreidimensionale
Kunstwerke aus bunter Knete. Mittwoch, 3. April
2024 Wir kneten Kunst! 14 – 16 Uhr In der neuen
Vortragsreihe »Kunstgeschichte für Anfänger«
schauen wir gemeinsam hinter die Kulissen des
Museums- und Kunstbetriebs.
In der
ersten Veranstaltung im April können
Teilnehmer:innen unter dem Motto »Was ich schon
immer über Kunst wissen wollte...« alle Fragen
stellen, die man sich sonst nicht traut, zu
fragen. Dazu können gern Fotos, Bücher,
Postkarten o.ä. mit Beispielen mitgebracht
werden. Donnerstag, 25. April 2024
Kunstgeschichte für Anfänger: Was ich schon
immer über Kunst wissen wollte... 18 Uhr Im Juni
bietet das Städtische Museum allen
Interessierten an einem Kunststudium die
Möglichkeit, an einem Mappenvorbereitungskurs
mit der Künstlerin Bettina Meyer teilzunehmen.
Bettina Meyer hilft den
Teilnehmer:innen bei der ersten Orientierung vor
Aufnahme des Studiums, denn die Voraussetzungen
an Kunsthochschulen bringen einige
Herausforderungen mit sich. Sie plaudert in
diesem Blockseminar aus dem Nähkästchen und
berichtet von ihren eigenen Erfahrungen auf dem
Weg zur ausgebildeten Künstlerin. Gleichzeitig
bietet sie Interessierten kreative Impulse und
Hilfestellungen für die Anfertigung einer
Bewerbungsmappe. Samstag und Sonntag, 15. und
16. Juni 2024 Wie bewerbe ich mich für ein
Kunst- oder Designstudium?
Mappenvorbereitungskurs je 11 – 16.00 Uhr Die
Workshopangebote finden in unseren neuen
Räumlichkeiten, im Museum and the City, in der
Fußgängerzone, Brückstraße 7, statt. Die
Teilnahme ist kostenlos und Anmeldungen sind ab
sofort möglich unter: museum@wesel.de, oder
telefonisch unter der Rufnummer: 0281 2032390
(montags und donnerstags in der Zeit von 9 Uhr
bis 12 Uhr.) Alle Informationen finden Sie auch
auf unserer Website: www.wesel.de/museum
Globaler Trend: Hohe Bedeutung von
Öko-Verpackung
Verbraucher:innen weltweit zeigen ein
wachsendes Bewusstsein für die Verwendung
umweltfreundlicher Verpackungen bei
Produkten und Dienstleistungen. Laut
Umfragedaten der Statista
Consumer Insights legen 46 bis 64 Prozent
der Befragten in verschiedenen Ländern weltweit
Wert auf ökologisches Verpackungsmaterial, das
wiederverwendbar und oder leicht recyclebar ist
und somit Müll reduziert.
Besonders groß war die Zustimmung dahingehend in
Indien (64 Prozent). In Brasilien, China, Mexiko
und dem Vereinigten Königreich antwortete rund
jede:r zweite Umfrageteilnehmer:in, dass ihnen nachhaltige
Verpackungen wichtig sind.
In
Deutschland liegt der Anteil derer bei etwa 49
Prozent. Die Umfrageergebnisse unterstreichen,
dass Hersteller und Dienstleister weltweit auf
die zunehmende Nachfrage nach
umweltverantwortlichen Verpackungsalternativen
reagieren müssen. Firmen, die in innovative und
nachhaltige Verpackungslösungen investieren,
können nicht nur einen positiven ökologischen
Einfluss ausüben, sondern sich ebenfalls
strategisch im Markt positionieren. Renè Bocksch

Wie viel Plastikmüll verursachen EU-Bürger?
Jeder Bundesbürger hat im Jahr 2021 im
Durchschnitt rund 41 Kilogramm
Plastikverpackungsabfälle verursacht. Damit
liegt Deutschland EU-weit im Spitzenfeld. Denn
wie die Infografik von Statista zeigt, entstehen
nur noch in Irland (74 Kilogramm) und Ungarn (47
Kilogramm) mehr Abfälle
je Einwohner. In Griechenland, Zypern und
Kroatien fallen den Eurostat-Daten zufolge pro
Kopf die wenigsten Plastikabfälle an. Der
EU-Durschnitt liegt bei 36 Kilogramm. Der Umgang
mit Abfällen gehört zu den wichtigsten
Umweltthemen weltweit – und der nur schwer bis
gar nicht abbaubare Plastikmüll nimmt dabei eine
immer zentralere Rolle ein.
10 bis
20 Jahre. Solange benötigt eine Einkaufstüte im
Meer, bis sie sich komplett zersetzt hat. Noch
drastischer sieht es mit der PET-Flasche aus:
Sie benötigt rund 450 Jahre, bis Plastikflaschen
im Wasser zersetzt sind und in Form
von Mikroplastik auf den Meeresgrund sinkt. Wird
Plastikmüll nicht ordnungsgemäß entsorgt oder
wiederverwertet, gelangt dieser häufig durch
Flüsse und andere Gewässer in die Weltmeere.
Insbesondere Flüsse in Afrika und Asien haben
eine hohe Dichte an Kunststoffmüll. Aber auch
über deutsche Flüsse werden Jahr für Jahr tausende
Kilos Plastik in Nord- und Ostsee gespült.
Jährlich verenden daher zahlreiche
Meerestiere durch die Auswirkungen von
Plastikabfällen in den Ozeanen. Ein hoher Anteil
an schlecht entsorgtem Plastik trägt dazu bei,
dass die Menge des Plastikmülls in den
Weltmeeren immer weiter zunimmt. Als
Verpackungsabfälle, die in einem Mitgliedstaat
anfallen, gilt laut Eurostat die Menge an
Verpackungen, die im selben Jahr in diesem
Mitgliedstaat in Verkehr gebracht wurde.
„Verpackung“ beinhaltet gemäß der Eurostat-Definition alle
Produkte aus beliebigen Materialien jeglicher
Art (in diesem Fall Plastik), die für die
Aufbewahrung, den Schutz, die Handhabung, die
Lieferung und die Präsentation von Waren
verwendet werden, vom Rohstoff bis zum
verarbeiteten Produkt, vom Hersteller bis zum
Benutzer oder Verbraucher. Als Verpackung gelten
auch „Einwegartikel“, die für den gleichen Zweck
verwendet werden. Matthias Janson

Deutschland produziert weniger
Plastikverpackungen. PLASTIKMÜLL Stand
06.03.2024
Die Branche für Kunststoffverpackungen
steckt derzeit in der Krise. Hintergrund: Seit
Mai 2023 sank die Nachfrage nach
Industrieprodukten in Deutschland insgesamt und
auch die Nachfrage nach Kunststoffverpackungen.
Wie die Statista-Grafik zeigt, sind die
Produktionsvolumina in allen Gruppen rückläufig.
In einer Umfrage der IK im Juni 2023 beurteilten
mehr als die Hälfte der Mitgliedsunternehmen die
aktuelle wirtschaftliche Lage als schlecht. Für
das laufende Jahr wird keine Besserung erwartet.
Bei Kunststoffverpackungen werben
heutzutage viele Hersteller damit, dass die
diese ganz oder teilweise aus recyceltem
Kunststoff hergestellt worden seien. Dabei lässt
sich das offenbar nicht seriös messen, wie die Süddeutsche
Zeitung berichtet. Das bestätigt auch die
Industrievereinigung Kunststoffverpackungen.
Geschäftsführerin Mara Hancker: "Der genaue
Nachweis, wie viel Rezyklat in einer
Kunststoffverpackung enthalten ist, ist mit den
heutigen Methoden der Analytik kaum möglich."
Auch ein weiterer im Artikel genannte
Experte bestätig das. Reinhard Schneider,
Inhaber von Werner & Mertz, des Herstellers der
mehrfach ausgezeichneten Öko-Marke Frosch, sagt
sogar: "Beim PET-Recycling lässt sich leicht
schummeln. Die Angaben der Hersteller werfen
häufig Fragen auf. Die Gefahr, dass Verbraucher
irregeführt werden, ist hier sehr groß. Es ist
wie bei der Geldwäsche, die Herkunft des PET ist
nicht transparent. Sie lässt sich im
Handumdrehen verschleiern." Mathias Brandt

So denken Deutsche über
Lebensmittel-Verpackungen
Knapp zwei Drittel der Deutschen nehmen
einen eigenen Einkaufskorb bzw. eine eigene
Einkaufstüte mit zum Lebensmittelkauf. Das zeigt
die Grafik auf Basis einer exklusiven Umfrage
des Statista
Global Consumer Survey zum Thema nachhaltiger
Konsum. Hieraus lässt sich allerdings nicht
ohne weiteres darauf schließen, dass die
Mehrheit der Befragten beim Einkauf darauf
achten, dass sie Verpackungsabfälle reduzieren.
So macht nur knapp jeder Fünfte seine
Kaufentscheidung davon abhängig, ob die
Verpackung recyclebar ist oder nicht. Rund ein
Viertel hat zudem der Aussage zugestimmt, dass
um das Thema Verpackungen derzeit zu viel
Aufhebens gemacht wird.
Erfreulich
ist dagegen, dass Großpackungen, die wiederum
viele einzeln verpackte Kleinartikel enthalten,
nur bei 12 Prozent der Befragten beliebt sind.
Zudem haben nur 17 Prozent angegeben, eher zu
verpackter als zu unverpackter Ware zu greifen.
Hier muss allerdings berücksichtigt werden, dass
den Befragten in der Fragestellung die Beispiele
Gemüse & Obst genannt worden sind, die zum
Großteil unverpackt angeboten werden. Und wenn
die Konsumenten diese Produkte lose in Tütchen
packen, dann interpretieren sie das mutmaßlich
nicht als Verpackung.
Jeder private
Endverbraucher produziert statistisch pro Jahr
108 Kilogramm Verpackungsmüll, wie diese
Statista-Grafik zeigt. Über die letzten
beiden Jahrzehnte hinweg betrachtet, ist die
Menge des Verpackungsmülls deutlich gestiegen.
Das betrifft vor allem Papier und Plastik. Ein
gesteigertes Umweltbewusstsein könnte diese
Entwicklung bremsen und den Trend im Idealfall
umkehren. Dass das Problembewusstsein der
Bevölkerung sich mittlerweile beginnt zu ändern,
zeigen unter anderem so genannte
Unverpackt-Läden.
In diesen
verpackungsfreien Läden gibt es neben Obst und
Gemüse, Reis und Nudeln auch Öle, Waschmittel
und Zahnpasta - nur ohne Verpackung. Der Kunde
bringt seine eigenen Beutel, Becher,
Schraubgläser oder Dosen zum Einkauf mit und
befüllt diese mit der Ware. Eine Übersicht über
die in Deutschland vorhandenen Unverpackt-Läden finden
Sie hier. Der Statista
Global Consumer Survey gibt Ihnen einen
Überblick über regionale und globale Trends im
weltweiten Konsumverhalten. Daten zu mehr als 55
Ländern mit jeweils bis zu 40.000 Befragten pro
Land und Update geben Aufschluss über Ihre
(potentiellen) Kunden. Matthias Janson

Freitag, 8. März 2024 - Weltfrauentag
Appell:
Kommunalpolitik braucht Frauen
Dinslaken - Zum Weltfrauentag (8. März
2024) bekräftigen der Städte- und Gemeindebund
NRW sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund
ihren Appell: „Kommunalpolitik braucht Frauen“.
Auch Bürgermeisterin Michaela Eislöffel schließt
sich der Forderung an: „In der Politik sind
Frauen noch nicht gleichberechtigt vertreten:
Nur etwa jedes vierte Amt ist von einer Frau
besetzt. In NRW ist das Amt der Bürgermeisterin
nur zu 8 Prozent von Frauen besetzt. Wir
brauchen mehr Frauen in der Kommunalpolitik, die
für die Belange von Frauen eintreten.“
Der Blickwinkel von Frauen wäre in allen
Bereichen, auch bei der Stadtplanung, ein Gewinn
für unsere Gesellschaft, so Eislöffel. Sie
appelliert an alle Frauen, sich zu beteiligen,
um die Perspektive der Politik zu erweitern und
den Anliegen von Frauen Gehör zu verschaffen.
Demokratische Prozesse bräuchten vielseitige
Betrachtungswinkel, auch um Akzeptanz in der
Gesellschaft zu finden und allen gerecht zu
werden. „Frauen sind für unsere Demokratie
unabdingbar“, so Eislöffel. Wenn es um die
wichtigsten Entscheidungen in einer Kommune
gehe, sei eine gleichberechtigte Verteilung
aller Ämter sinnvoll.
Wie lange Arbeiten Männer
und Frauen?
"Frauen ab 18 Jahren arbeiten pro Woche
rund 1,5 Stunden mehr als Männer", so eine
Auswertung des Statistischen
Bundesamtes zur Zeitverwendung in Deutschland.
Demnach arbeiten Frauen im Schnitt 45,18 Stunden
pro Woche und Männer 43,52 Stunden. Dabei gibt
es indes einen wesentlichen Unterschied: die
Entlohnung. Frauen arbeiten fast 30 Stunden pro
Woche unbezahlt - "dazu zählt vor allem die
Sorgearbeit in der Haushaltsführung,
Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen, aber
auch ehrenamtliches oder freiwilliges Engagement
sowie die Unterstützung haushaltsfremder
Personen."
Bei Männern sind es
dagegen annährend 21 Stunden. "Frauen leisten
also 43,8 Prozent mehr unbezahlte Arbeit als
Männer. Dies entspricht einem Mehraufwand von 1
Stunde und 17 Minuten pro Tag. 2012/2013 hatte
der Gender Care Gap bei 52,4 Prozent gelegen."
Die Lücke zwischen Frauen und Männern ist also
im letzten Jahrzehnt kleiner geworden. Konkret
setzt sich die unbezahlte Arbeit vor allem aus
klassischen Hausarbeiten wie Kochen,
Putzen und Wäsche waschen zusammen - auf diese
entfallen bei Frauen pro Woche mehr als 13
Stunden.
Bei Männern ist der
entsprechende Zeitaufwand nur halb so hoch. Auch
bei der Betreuung von Kindern und erwachsenen
Haushaltsmitgliedern ist der Zeitaufwand für
Frauen fast doppelt so hoch. Mathias Brandt

Frauenführung am
internationalen Frauentag
Wesel - Passend zum internationalen
Frauentag am 08.03. und der Eröffnung der neuen
Ausstellung und der Vorstellung des Buchs
WeibsBilder in der Brisürenkasematte bietet
WeselMarketing eine neue Erlebnistour an. Unter
dem Namen „Achtung - kann Spuren von Frauen
enthalten!“ erleben alle Interessierten eine
etwas andere Stadtführung durch Wesel.
Eva Brinkman bei der Arbeit an der Trauernden
Vesalia für das Bombenopfer-Feld im Garten
Hansaring Nr. 5 im Jahre 1952.

Quelle: Stadtarchiv Wesel
Im Anschluss
an die Führung besteht die Möglichkeit, sich
direkt die frisch eröffnete Ausstellung
WeibsBilder im Stadtarchiv anzusehen. Die Tour
findet ein weiteres Mal am 31.08. um 14 Uhr
statt. Anmeldung bei der Stadtinformation Die
Kosten für die Führung liegen bei 7 € pro
Person. Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen die
Hälfte, Kinder bis 6 Jahre sind kostenfrei.
Weitere Informationen zu weiteren Touren und
den jeweiligen Treffpunkten gibt es auch auf www.wesel-tourismus.de.
Melden Sie sich direkt bei der Stadtinformation
am Großen Markt an unter 0281 2032622 oder per
E-Mail an stadtinformation@weselmarketing.de.
Frauen in
nationalen Parlamenten: Deutschland-Anteil von
35,3 % weltweit auf Platz 47 Frauen
sind weltweit in nationalen Parlamenten in aller
Regel nach wie vor unterrepräsentiert. Zum
Stichtag 1. Februar 2024 lag der Frauenanteil im
Deutschen Bundestag bei 35,3 %, wie das
Statistische Bundesamt anlässlich des
Internationalen Frauentages am 8. März mitteilt.
Im weltweiten Ranking der Interparlamentarischen
Union (IPU) nahm Deutschland damit Platz 47 von
184 ein.
Spitzenreiter war der
ostafrikanische Staat Ruanda mit einem
Frauenanteil von 61,3 % im Parlament. In Kuba
(55,7 %), Nicaragua (53,9 %) und Mexiko (50,4 %)
waren ebenfalls mehr Frauen als Männer im
Parlament vertreten. Geschlechterparität
erreichten die Parlamente von Andorra und den
Vereinigten Arabischen Emiraten (jeweils 50,0
%). In den Parlamenten des Oman, des Jemen und
des pazifischen Inselstaates Tuvalu saßen
hingegen keine weiblichen Abgeordneten.

Gender Gap Arbeitsmarkt 2023
unverändert bei 39 % • Indikator
berücksichtigt neben Unterschieden in
Bruttostundenverdiensten auch jene bei
Arbeitszeit und Erwerbsbeteiligung von Frauen
und Männern • Gender Pay Gap und Gender
Hours Gap bei 18 %, Gender Employment Gap bei 9
% • Verdienstungleichheit geht langfristig
zurück
Der Gender Pay Gap gilt als
der zentrale Indikator für Verdienstungleichheit
zwischen Frauen und Männern. Diese ist jedoch
nicht nur auf Bruttostundenverdienste begrenzt.
Auch Phasen der Teilzeitarbeit oder Zeiten ohne
Erwerbstätigkeit wirken sich langfristig auf die
Verdienste aus.

Der Gender Gap Arbeitsmarkt als Indikator
für erweiterte Verdienstungleichheit betrachtet
daher neben der Verdienstlücke pro Stunde
(Gender Pay Gap) zusätzlich die Unterschiede in
der bezahlten monatlichen Arbeitszeit (Gender
Hours Gap) und in der Erwerbsbeteiligung von
Frauen und Männern (Gender Employment Gap).

Wie das Statistische Bundesamt anlässlich
des Equal Pay Day mitteilt, lag der Gender Gap
Arbeitsmarkt im Jahr 2023 bei 39 % und damit auf
dem Niveau des Vorjahres. Langfristig nahm die
Verdienstungleichheit ab: Gegenüber dem Jahr
2014 sank der Gender Gap Arbeitsmarkt um sechs
Prozentpunkte.
Winter unter den fünf nassesten
seit 1931
Wesel - Der meteorologische Winter ist
seit dem 1. März nun offiziell vorbei, doch
Frühlingsgefühle kommen bei der
Niederschlagsbilanz der Fachleute von
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV)
noch keine auf.

Überflutete Fahrbahn Nur vier Tage ohne Regen im
Februar
Der Winter 2024 (Dezember bis
Februar) schaffte es sowohl im Emscher- als auch
im Lippe-Gebiet unter die fünf nassesten Winter
seit Aufzeichnungsbeginn 1931. Dabei fielen in
der Emscher-Region im Gebietsmittel 325
Millimeter Niederschlag. An der Lippe waren es
im Mittel 300 Millimeter. Das entspricht Platz 3
und 4 der nassesten Winter seit 1931. Auch der
vergangene Monat Februar war ausgesprochen nass
– an nur insgesamt vier Tagen blieb es
wenigstens fast trocken.
Am 5.
Februar und in den letzten drei Tagen des
Februars gab es kein oder kaum Niederschlag.
Insgesamt fielen über den Monat verteilt 89,6
Millimeter Regen an der Emscher und 83,7
Millimeter an der Lippe. Überdurchschnittlich
viel, denn das 130-jährige Mittel liegt im
Emscher-Gebiet bei 56 und im Lippe-Gebiet bei 53
Millimetern. Außerdem zur Einordnung: Eine
Niederschlagshöhe von 50 Millimetern entspricht
einer Regenmenge von 50 Litern pro Quadratmeter.
Hohe Niederschlagssummen im Februar
13 der 86 Stationen von
Emschergenossenschaft und Lippeverband
zeichneten auch diesen Monat wieder
Niederschlagssummen über 100 Millimeter auf. Der
höchste Niederschlag mit 109,5 Millimetern wurde
an der Station an der Kläranlage Dülmen-Rorup
gemessen. Die größten Tagesniederschläge fielen
am 8. Februar. Der maximale Tagesniederschlag
lag hier bei 22,2 Millimeter im Emscher-Gebiet
(gemessen am Pumpwerk Essen-Hesselbruch) und
19,9 Millimeter im Lippe-Gebiet, gemessen an der
Station am Schacht Lohberg in Hünxe. Trotz
des Regens waren die Temperaturen im Februar
beinahe frühlingshaft. Mit einem Durchschnitt
von 8,5 Grad war es deutlich wärmer als im
langjährigen Vergleich seit 1931 – mit einem
Mittel von 3,4 Grad. Damit liegt der Februar
2024 nur 0,1 Grad unter dem bisher wärmsten
gemessenen Februar im Jahr 1990.
Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV)
sind öffentlich-rechtliche
Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee
des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip
leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten
Emschergenossenschaft sind unter anderem die
Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung
und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der
1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das
Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen
Ruhrgebiet und baute unter anderem den
Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.
Gemeinsam
haben Emschergenossenschaft und Lippeverband
rund 1.700 Beschäftigte und sind Deutschlands
größter Abwasserentsorger und Betreiber von
Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer
Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle,
546 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de
Quelle: EGLV
Heimat-Preis 2024 -
Bewerbungsphase gestartet
Wesel - Im August 2018 wurde vom Land
Nordrhein-Westfalen das Förderprogramm
„Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen“ aufgelegt.
Nach der erfolgreichen ersten Förderperiode 2018
bis 2022 setzt die neue Landesregierung die
Heimatförderung bis 2027 fort. Federführend ist
das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und
Digitalisierung. Gefördert werden können
Initiativen und Projekte, die lokale und
regionale Identität sowie Gemeinschaft und damit
Heimat stärken.
In den
Förderunterlagen heißt es: „Heimat findet in
Nordrhein-Westfalen ihren Ausdruck in einem
solidarischen Miteinander in gegenseitigem
Respekt voreinander. Heimat ist das, was in
unserer Gesellschaft Menschen miteinander
verbindet, was einen starken Zusammenhalt in
einer aktiven Bürgergesellschaft ausmacht.“
Zur Förderung der Heimat gibt es im
Programm 5 Elemente. Die Landesregierung
Nordrhein-Westfalen stellt für die Jahre 2023
bis 2027 voraussichtlich jährlich rund 33
Millionen Euro landesweit für das gesamte
Programm zur Verfügung. Ein Element davon ist
der Heimat-Preis, durch den ehrenamtliches
Engagement sichtbar gemacht werden soll. Mit dem
Heimat-Preis rückt die Landesregierung
herausragendes Engagement in den Fokus der
Öffentlichkeit. Neben der Wertschätzung für die
geleistete Arbeit verbindet sich damit die
Chance, in der eigenen Kommune das Thema
„Heimat“ aufzugreifen.
Gegenstand
der Förderung sind einzelne Projekte und
Maßnahmen zur Stiftung, Stärkung und zum Erhalt
lokaler Identität, die Gemeinschaft stärken und
Menschen miteinander verbinden. Gefördert wird
das Engagement von Vereinen, Organisationen,
Initiativen und Kommunen zur Gestaltung der
vielfältigen Heimat. Die Landesregierung fördert
durch die Übernahme von Preisgeldern die
Auslobung und Verleihung von Heimat-Preisen
durch Gemeinden und Gemeindeverbände.
Heimat-Preis in Wesel Am 07.11.2023
hat der Rat der Stadt Wesel einstimmig
beschlossen, auch 2024 wieder einen Heimat-Preis
zu verleihen. Der Beschluss erfolgte
vorbehaltlich des Bewilligungsbescheides der
Bezirksregierung. Dieser ging am 09.01.2024 ein.
Durch die Auszeichnung sollen insbesondere
Aktivitäten in den Bereichen Verdienste um die
Heimat, Erhaltung, Pflege und Förderung von
Bräuchen sowie Engagement für Kultur und
Tradition gefördert und durch ein Preisgeld
besonders geehrt und honoriert werden.
Der Begriff „Heimat“ wird dabei als offen,
weltzugewandt und europäisch interpretiert. Das
bürgerschaftliche Engagement für das Miteinander
und die Traditionen werden durch Menschen mit
Wurzeln in aller Welt gestaltet und geprägt.
Heimat wird als Ort gesehen, mit dem sich
Bürgerinnen und Bürger identifizieren,
unabhängig von ihrer Herkunft. Heimat soll
geprägt sein von einem solidarischen Miteinander
und so lokale Identität stiften und erhalten.

Von links: Jurymitglied Ludwig Maritzen,
Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Elke
Staymann (Büro der Bürgermeisterin) im
Hanseforum Wesel (Berliner Tor)
Kriterien Mit seinem Beschluss für die
Vergabe eines Heimat-Preises hat der Rat u.a.
folgende Kriterien verabschiedet: Das
bürgerschaftliche Engagement ist freiwillig.
Geehrt werden können Einzelpersonen, Gruppen
oder Vereine, die sich in herausragender Weise
um die Pflege der Heimat, die Geschichte der
Stadt Wesel, das Brauchtum in Wesel, die lokale
Kultur und Tradition, das Nachbarschaftswesen
oder weitere Heimatbereiche verdient gemacht
haben.
Das bürgerschaftliche
Engagement erfolgt unentgeltlich. Eine
Aufwandsentschädigung wird nicht gezahlt. Der
jährlich durch das Land NRW festlegbare
Themenschwerpunkt ist zu berücksichtigen. In
2024 wurde kein Themenschwerpunkt vorgegeben.
Alle natürlichen Personen sowie Vereine,
Verbände, Initiativen und Institutionen aus
Wesel können sich um den Heimatpreis bewerben.
Die Bewerbung erfolgt mit einem Formblatt.
Lokale Preistragende sind verpflichtet,
an einem zentralen Wettbewerb der
Landesregierung teilzunehmen, bei der einige
ausgewählte Preistragende besonders
ausgezeichnet werden. Ausschreibung Die
Ausschreibung für den sechsten Heimat-Preis der
Stadt Wesel startet ab sofort. Die Ausschreibung
ist mit den erforderlichen Unterlagen unter
"Links" veröffentlicht. Die Bewerbung ist auch
über ein Online-Formular möglich, ebenfalls
unter "Links".
Auswahlverfahren
Eine Jury – besetzt mit Bürgermeisterin Ulrike
Westkamp, Dr. Barbara Rinn-Kupka vom
Kulturbereich der Stadt Wesel, Ludwig Maritzen
von der Hansegilde Wesel e. V., Max Trapp von
der Weseler Demografischen Gesellschaft e. V.
und Karin Nienhaus vom Kulturspielhaus SCALA –
sichtet die eingereichten Bewerbungen und
empfiehlt dem Rat mögliche Preistragende.
Zusätzlich steht ein Jury-Platz für den
Jugendrat der Stadt Wesel zur Verfügung. Dies
hat der Haupt- und Finanzausschuss am 24.10.2023
beschlossen.
Rückblick Im Jahr
2019 vergab die Stadt Wesel zum ersten Mal einen
Heimat-Preis. Es gingen insgesamt 26 Bewerbungen
für den Heimat-Preis ein. Preistragende 2019:
Dorfschule Ginderich unter der Leitung von
Herbert Wesely mit einem Preisgeld von 3.000 €
Kirchengartengruppe des Heimat- u. Bürgervereins
Bislich e. V. unter der Leitung von Edmund Ramms
mit einem Preisgeld von 1.500 € EselRock e. V.
Wesel unter der Leitung von Simon Bleckmann mit
einem Preisgeld von 500 €.
Für den
zweiten Heimat-Preis der Stadt Wesel im Jahr
2020 gingen 27 Bewerbungen ein. Preistragende
2020: Hansegilde Wesel e. V. unter der Leitung
von Ludwig Maritzen mit einem Preisgeld von
3.000 €, Bürgerschützenverein Flüren e. V. unter
der Leitung von Dirk Feuerstein mit einem
Preisgeld von 1.500 € und Heimatverein
Obrighoven-Lackhausen unter der Leitung von Golo
Schott mit einem Preisgeld von 500 €.
Für den dritten Heimat-Preis der Stadt Wesel
im Jahr 2021 gingen 21 Bewerbungen ein.
Preistragende 2021: Stadtverband Wesel der
Kleingärtner e. V. mit einem Preisgeld von 3.000
€, Schützenverein Wesel Fusternberg 1841 e. V.
mit einem Preisgeld von 1.500 € und GGS Am
Buttendick mit einem Preisgeld von 500 €. Für
den vierten Heimat-Preis der Stadt Wesel im Jahr
2022 gingen 21 Bewerbungen ein.
Preistragende 2022: Feldmarker Karnevals
Komitee e. V. mit einem Preisgeld von 3.000 €,
Arbeitsgruppe 200 Jahre St. Peter
Wesel-Büderich mit einem Preisgeld von 1.500 €
und Annerose Nunnendorf mit einem Preisgeld von
500 €. Für den fünften Heimat-Preis der
Stadt Wesel im Jahr 2023 gingen 22 Bewerbungen
ein.
Preistragende 2023:
Historischer Schienenverkehr Wesel e. V. mit
einem Preisgeld von 3.000 €
Partnerschaftsvereinigung Wesel-Felixstowe e. V.
mit einem Preisgeld von 1.500 € Mundartgruppe
Bislich mit einem Preisgeld von 500 €
Die Sichtung der vielen interessanten Projekte
hat der Jury in allen Jahren viel Freude
bereitet. Links
Bewerbungsbogen Heimat-Preis
Bewerbungsbogen Heimat-Preis 2024.pdf
Tückingstraße in neuem Licht –
neugestaltete Straße wieder freigegeben
Wesel - In 2012/2013 wurden die Hohe
Straße und in 2016/2017 die Brandstraße
ausgebaut. Nun wurde auch der zwischen diesen
beiden Straßen verlaufende Teil der
Tückingstraße erneuert. Die Tückingstraße stellt
eine wichtige Straßenanbindung an die
Fußgängerzone dar. Die Tückingstraße wurde in
den 50iger Jahren im Separationsprinzip
ausgebaut.

Die beidseitigen Gehwege hatten
unterdimensionierte Breiten und wurden 2023/2024
den städtebaulichen Ansprüchen der Gegenwart
angemessen ausgebaut. Zudem wies die
asphaltierte Fahrbahn baulich erhebliche Schäden
in Form von Deckschichtausbrüchen an den
Fahrbahnrändern sowie in der Fläche auf.
Ebenfalls sind Längs- und Querrisse in
erheblichem Maß vorhanden gewesen. Die
Tückingstraße wurde niveaugleich im Mischprinzip
in Pflasterbauweise ausgebaut.
Entlang der Gebäudefassaden wurde ein ca. 1,50 m
breiter Seitenstreifen aus einem
grauschwarz-nuanciertem Betonsteinpflaster
8/24/8 cm angelegt. Im östlichen Bereich des
Straßenquerschnittes entstanden in
Längsaufstellung ausreichend dimensionierte
Pkw-Parkplätze aus anthrazitfarbigem
Betonsteinpflaster 10/20/8 cm. Auf den
verbleibenden Flächen wurde graues
Betonsteinpflaster 10/20/8 cm verlegt.
Baumstandorte konnten infolge der Vielzahl an
Ver- und Entsorgungsleitungen im Straßenraum
sowie der seitlichen Bebauung und des geringen
Straßenquerschnitts nicht umgesetzt werden.
Das anfallende Oberflächenwasser wird
über ausreichend dimensionierte
Entwässerungsrinnen und Straßenabläufe der
Kanalisation zugeführt. Im Rahmen der
Straßenbauarbeiten wurde auch die
Straßenbeleuchtungsanlage mit energiesparender
LED-Technik erneuert.
Kosten Die
Herstellungskosten für den Straßenneuausbau der
Tückingstraße zwischen der Hohen Straße und der
Brandstraße betragen ca. 135.000 EUR.
Ver- und Entsorger Neben dem
Straßenneuausbau der Tückingstraße mussten auch
die vorhandenen Kanäle aufgrund der nicht mehr
vorhandenen baulichen Qualität dringend erneuert
werden.
Daher wurden neue Schmutz-
und Regenwasserkanäle DN 250 eingebaut. Die
Straßenbauarbeiten wurden zeitgleich mit der
Erneuerung der Kanalisation durch die Stadtwerke
Wesel durchgeführt. Der Straßenneuausbau der
Tückingstraße zwischen der Brandstraße und der
Mauerbrandstraße wurde durch die Stadt Wesel
nicht durchgeführt, da die Straße sich in einem
guten Zustand befand. Die Straßenoberfläche
wurde daher nach Beendigung der Kanalbauarbeiten
im zuvor genannten Teilstück durch die
Stadtwerke Wesel in der vorgefundenen
Ausbauweise richtlinienkonform
wiederhergestellt.
Bürgerfreundlich sanieren in Moers-Asberg - Enni
erneuertden Mischwasserkanal grabenlos
Die ENNI Stadt & Service Niederrhein
(Enni) arbeitet im Rahmen ihrer
Erneuerungsstrategie derzeit an zahlreichen
Stellen des Stadtgebietes an der Zukunft des
Moerser Kanalnetzes, nun auch in Moers-Asberg.
Ab dem kommenden Montag, 11. März, wird das
Unternehmen dabei in der Asberger Straße und
deren angrenzenden Nebenstraßen rund einen
Kilometer ihres Mischwasserkanals erneuern und
dabei auch die Kanalschächte inklusive der
Nahtstellen zu den Häusern sanieren.
Frank Vassen wird als zuständiger
Bauüberwacher der Enni dabei in Höhe der Kurzen
Straße beginnen und dann bis zur Ruhrorter
Straße in mehreren Bauphasen das sogenannte
Schlauchliner-Verfahren einsetzen. Dabei kommen
die Monteure ohne große Tiefbauarbeiten aus.
Voruntersuchungen hatten gezeigt, dass die Art
der Schäden an den alten Kanälen in diesen
Bereichen die grabenlose Arbeitsweise zulassen.
„Das verkürzt die Bauzeit um Wochen und hilft
die Einschränkungen in den Wohngebieten, wie
hier in der teilweise engen Asberger Straße
deutlich zu reduzieren.“
Mit der
speziellen Technik des Schlauchliner-Verfahrens
hat Frank Vasen bereits an vielen anderen
Stellen des Stadtgebietes gute Erfahrungen
gemacht, in Asberg zuletzt auch in der Römer-
oder der Hochemmericher Straße. Auch diesmal
werden die Monteure die alten Teilabschnitte des
Mischwasserkanals dabei über die Schächte
zunächst ausfräsen und nachfolgend in einem
zweiten Arbeitsschritt während der Osterferien
harzgetränkte Schläuche in den alten Kanal
einziehen, die dann mithilfe von UV-Licht
aushärten.
„Hierdurch müssen wir den
in rund drei Metern Tiefe liegenden Kanal nicht
in klassischer Bauweise freilegen.“ So bekommen
Bürgerinnen und Bürger wenig von den Arbeiten
mit. Lediglich an den Kanalschächten, in die die
Monteure den Inliner einziehen, wird es durch
den Wegfall einer Fahrspur an einigen Tagen zu
Behinderungen des Autoverkehrs und in den
Arbeitsbereichen zu Halteverboten kommen.
Fußgänger können die Straßen ungehindert
passieren, Anwohner ihre Häuser jederzeit
erreichen.
Sobald der Hauptkanal
saniert ist, will Vasen dann nach Ostern auf dem
Weg zur Ruhrorter Straße bis August die rund 230
Hausanschlüsse mit einem Roboter ebenfalls ohne
Tiefbau grabenlos an den neuen Kanal
anschließen. „Danach werden die Kanäle auch hier
für die kommenden Jahrzehnte intakt sein“,
bittet er Anwohner für die Maßnahme um
Verständnis. Wie üblich hat Enni auch dieses
Projekt zuvor mit der Stadt Moers, der Feuerwehr
und der Polizei abgestimmt. Fragen zu der
aktuellen Maßnahme beantwortet Enni gern unter
der Rufnummer 104-600.
Inklusionsberatung gibt jungen Menschen
Orientierung im Hilfesystem Moers -
Teilhabe ist für manche jungen Menschen mit
Behinderung eher Theorie. Der Grund: Das
Hilfesystem ist oft viel zu undurchsichtig. Hier
bietet die Stadt Moers einen neuen Service an.
Die ‚Inklusionsberatung‘ will Orientierung
geben, bei Unsicherheiten aufklären, Gespräche
mit Reha-Trägern begleiten oder bei Anträgen
helfen.
Im Rahmen der Umsetzung des
Kinder- und Jugendstärkungsgesetz wurde in Moers
bereits Ende 2023 der gesetzlich vorgeschriebene
„Verfahrenslotse“ eingeführt. Bei der Stadt
Moers ist dieser als ‚Inklusionsberatung‘
verankert. Dort sollen junge Menschen von 0 bis
27 Jahren Unterstützung erhalten, wenn sie wegen
einer (drohenden) Behinderung einen (möglichen)
Anspruch auf Eingliederungshilfe haben. Auch
deren Mütter, Väter, Personensorge- und
Erziehungsberechtigte werden bei der
Antragsstellung, Verfolgung und Wahrnehmung der
entsprechenden Leistungen begleitet.
Sprechstunden und Hausbesuche „Wir
beraten auf dem Weg zur Teilhabe am Leben in der
Gemeinschaft. Sei es bei medizinischer
Rehabilitation, bei Unterstützung im
Bildungssystem oder bei sozialen Themen“,
erläutert der städtische Inklusionsberater
Marius Haas. „Konkret könnten die jungen
Menschen bei der Antragstellung unterstützt
werden, zum Beispiel, wenn eine Wohnung
barrierefrei umgebaut werden soll oder
technische Hilfsmittel wie ein Notebook benötigt
werden.
Oft ist es undeutlich,
welche Unterlagen für einen Antrag benötigt
werden oder wo dieser gestellt werden muss. Auch
die Begleitung bei einem Gespräch mit dem
aktuell leistenden Eingliederungshilfeträger
wäre eine Möglichkeit, wie die jungen Menschen
auf ihrem Weg zur Teilhabe Unterstützung
erfahren könnten.“
Marius Haas berät im
Rathaus. Bei Bedarf sind auch Hausbesuche
oder Sprechstunden in öffentlichen Einrichtungen
möglich. Weitere Infos: marius.haas@moers.de,
Telefon 0 28 41 / 201-732.
Bürgerfunk Radio K.W.: vielfältig, erfolgreich,
preisverdächtig Moers - Das Team
rund um den Bürgerfunk von Radio K.W. ist
spitze: Seine Beiträge gehören mit zu den
beliebtesten innerhalb der Bürgerfunksendungen
in NRW. Mit sieben Sendungen lag der Bürgerfunk
im vergangenen Jahr unter den Top 100 der
meistgehörten Hörfunkbeiträge beim Medienportal
NRWISION der TU Dortmund, gefördert von der
Landesanstalt Medien Nordrhein-Westfalen.

Lukas Hollenberg, Helmut Hahues, Christel
Kreischer und Harald Hau gehören zum festen
Stamm beim Bürgerfunk von Radio K.W. (v.l.,
Foto: pst)
Das Studio befindet sich in
der Radiowerkstatt der vhs Moers – Kamp-Lintfort
an der Asberger Straße in Moers. Mitmachen kann
hier jeder aus dem Kreis Wesel. Dafür bietet die
vhs jedes Semester den ‚Radiokreis Bürgerradio
Moers‘ an. Die Treffen der Aktiven finden alle
zwei Wochen statt. Neben technischen Anleitungen
zum Produzieren geht es um die Themen- und
Musikauswahl und das Weitergeben der praktischen
Erfahrung.
Beliebt beim Medienportal
NRWISION 1990 ging die erste Sendung über den
Äther. Thema war eine Reihe über Meerbeck. Doch
seitdem ist viel passiert. „Wir haben uns
kontinuierlich weiterentwickelt“, sagt Christel
Kreischer, Bürgerfunkerin der ersten Stunde.
Denn: „Wir haben stetig dazugelernt und darüber
hinaus die kostenlosen Angebote an Fortbildungen
und Seminaren der Hörfunkakademie und der
Landesmedienanstalt genutzt.“
Der
Bürgerfunk von Radio K.W. ist fast täglich für
rund eine Stunde am Abend auf Sendung. Neben
festen Programmpunkten wie ‚FFF – Magazin für
Fahrrad, Freizeit, Fitness‘, der Musiksendung
‚Ad Libitum‘ oder ‚Pferde, Land und Leute‘ gibt
es viele unterschiedliche Themen, die
aufgegriffen werden. „Im Prinzip sind wir vor
nichts fies“, lacht Kreischer. „Beim Bürgerfunk
haben wir den klaren Vorteil, dass wir einzelnen
Themen viel mehr Zeit widmen können, nämlich bis
zu 55 Minuten. Das ist bei den Lokalsendern
aufgrund ihrer Struktur nicht möglich.“
Programm ist eine Gesamtkomposition aus
Teamarbeit Zu hören ist das Programm weltweit
übers Internet oder die Radio K.W.-App. On air
ist der Bürgerfunk werktags ab 20.04 Uhr und
sonn- und feiertags ab 19.04 Uhr. Rund 24 Aktive
sind im Verbreitungsgebiet aktuell im Einsatz.
Alle selbstverständlich ehrenamtlich. Die
meisten von ihnen sind langjährige
Mitstreitende, die mit viel Herzblut bei der
Sache sind. Unterstützung erhalten sie von
Kirsten Peters. Die stellvertretende Leiterin
der vhs Moers – Kamp-Lintfort ist dort für den
Bürgerfunk verantwortlich und Ansprechpartnerin,
wenn etwas angeschafft oder organisiert werden
muss.
Persönlichkeiten interviewt
„Für eine Sendung muss man im Schnitt etwa
zehn bis zwölf Arbeitsstunden einplanen“, sagt
Helmut Hahues. Aber so ganz genau will er sich
da nicht festlegen, schließlich ist das auch vom
jeweiligen Format abhängig. Bekannte
Interviewpartnerinnen und –partner des hiesigen
Bürgerfunks waren zum Beispiel die damalige
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Steffi Neu,
Radiomoderator Winfried Trenkler und Olaf von
den ‚Flippers‘. Durch das Einsenden ihrer
selbstproduzierten Beiträge an NRWISION erhalten
die Bürgerfunkerinnen und –funker ein direktes
Feedback. Denn Hörerinnen und Hörer können die
dort eingestellten Beiträge kommentieren bzw.
die Häufigkeit der angeklickten Sendungen
spiegeln sich in den Mediathek-Charts wider.
Nominiert für den ‚German Paralympic
Media Award‘ „Wir sind nominiert für den
‚German Paralympic Media Award‘, der
deutschlandweit ausgeschrieben war und im April
in Berlin verliehen wird‘“, freut sich Christel
Kreischer. Diese Auszeichnung prämiert
herausragende Reportagen, Analysen sowie
Interviews und andere journalistische Formen der
Berichterstattung über den Sport von Menschen
mit Behinderung. Eingereicht wurde das Interview
‚Vom Rollstuhl über Rollator zum Deutschen
Sportabzeichen?‘, das Harald Hau mit einem
Betroffenen führte.
Hau erklärt
dazu: „Nun sind wir sehr gespannt und warten
fast täglich auf eine Rückmeldung.“ Auch zur
aktuellen Kralik-Ausstellung im Grafschafter
Museum wurde produziert. Der Bürgerfunk widmete
zwei Beiträge dem ‚Moorsoldatenlied‘, an dessen
Entstehung Hanns Kralik beteiligt war. Diese
entstanden mit Unterstützung des Moersers Ulrich
Hecker vom Verein Erinnern für die Zukunft e.V.
und sind inzwischen im Dokumentations- und
Informationszentrum Emsland archiviert und noch
auf NRWISION abrufbar.
Zu hören ist
der Bürgerfunk von Radio K.W. unter den
Frequenzen UKW 91,7 oder 107,6 sowie im
Web-Radio unter www.radiokw.de . Wer sich für
das vhs-Angebot ‚Radiokreis Bürgerradio Moers‘
interessiert, kann sich für Informationen mit
Christel Kreischer unter 0 28 41/53 60 15 in
Verbindung setzen (dienstags und donnerstags von
9 bis 11.30 Uhr). Der nächste Kurs startet
übrigens am Montag, 18. März, ab 19.30 Uhr und
beinhaltet zehn Termine. Anmeldungen sind bei
der vhs telefonisch unter 0 28 41/201 – 565
sowie online unter www.vhs-moers.de noch
möglich. Weitere Infos gibt es auch unter buergerfunk-radiokw.de
Baumpflanz-Offensive: 140
neue Bäume am Solimare Moers - Wer
rund um die Großsportanlage Filder Benden am
Solimare spaziert oder läuft, wird sie sicher
schon bemerkt haben. Etwa 50 neue Bäume wurden
dort in den letzten Wochen gepflanzt. Rund 90
weitere folgen in den nächsten Jahren entlang
der Wege hin zum Freizeitpark. Damit setzt die
Stadt Moers ihre von Bürgermeister Christoph
Fleischhauer initiierte Baumpflanz-Offensive
fort.

Foto: pst
Es handelt sich um
‚Zukunftsbäume‘ bzw. ‚Klimabäume‘. Sie sind
widerstandsfähiger, vor allem bei langen
Hitzeperioden und Trockenheit. Hierzu gehört vor
allem die dornenlose Gleditschie in den Sorten
‚Sunburst‘ und ‚Skyline‘ sowie der japanische
Schnurbaum. Außerdem wurden Zerreichen, Ginkgos
und Hopfenbuchen gepflanzt.
Offenes Verfahren - Umbau und Erweiterung der
GGS Konrad-Duden, Heizungsinstallationsarbeiten
Die Stadt Wesel schreibt die
Heizungsinstallationsarbeiten für den Umbau und
die Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule
Konrad-Duden, Nussbaumweg in 46485 Wesel in
einem Offenen Verfahren europaweit aus.
2024-03-06_eu_bk_ggs_konrad-duden_heizungsarbeiten.pdf
Wer leistet wie viele Stunden
Care-Arbeit?
Care-Arbeit wie Kinderbetreuung, familiäre
Pflege oder Ehrenamt kann viel Zeit in Anspruch
nehmen – besonders bei einer Hälfte der
deutschen Bevölkerung. Während jeweils 23
Prozent der im Rahmen einer gemeinsamen Erhebung
von YouGov und
Statista Frauen und Männer angeben, ein bis zwei
Stunden pro Tag mit unbezahlter Sorgearbeit
zuzubringen, ist der Anteil derer, die mehr als
drei Stunden unentgeltlichen Pflege-,
Betreuungs- und Unterstützungsarbeiten
nachgehen, bei den Frauen deutlich höher.
Wie unsere Grafik zeigt widmen sich acht
Prozent der Männer mehr als drei Stunden pro Tag
einer oder mehrerer der oben genannten
Tätigkeiten. Bei den befragten Frauen sind es 13
Prozent, was zusammen mit denjenigen, die eine
Stunde Care-Arbeit verrichten, den höchsten Wert
in der Umfrage darstellt. Weiterhin auffällig:
Sowohl bei den Frauen als auch den Männern
leisten etwas mehr beziehungsweise knapp die
Hälfte gar keine Sorgearbeit, die gemäß der
Fragestellung in diesem Fall keine Hausarbeiten
enthält.
Neben den
Geschlechterunterschieden bei der Ausübung
unbezahlter Sorgearbeit ist in Deutschland für
Frauen auch im normalen Berufsleben im Schnitt schlechtere
Bezahlung bei gleicher Leistung üblich. Der
sogenannte Gender Pay Gap lag 2023 unbereinigt
bei 18 Prozent, bei Herausrechnen erklärbarer
Effekte wie höheren Teilzeitquoten oder der
anteilig höheren Beschäftigung von Frauen in
generell schlechter bezahlten Berufen betrug die
bereinigte Lücke sechs Prozent. Florian Zandt

Was hindert Menschen an Care-Arbeit?
Die Betreuung von Kindern, das Kümmern
um ältere Familienangehörige, ehrenamtliche
Tätigkeit, Hilfe unter Freund:innen oder
familiäre Unterstützung: Care-Arbeit hat
viele Gesichter und ist meist unbezahlt. Rund
die Hälfte aller Befragten einer gemeinsamen
Umfrage von YouGov und
Statista geben an, keine Care-Arbeit zu leisten.
Aber was sind die genauen Gründe dafür? 81
Prozent der Frauen und 82 Prozent der Männer,
die keine Care-Arbeit ausüben, haben laut
eigenen Angaben niemanden in ihrem privaten
Umfeld, der versorgt werden muss.
Abseits davon sind die meistgenannten Gründe bei
Frauen keine Zeit aufgrund ihrer regulären
Arbeit (acht Prozent), bei den Männern die
mangelende Berufung zur Care-Arbeit (sechs
Prozent). Neben den Geschlechterunterschieden
bei der Ausübung unbezahlter Sorgearbeit ist in
Deutschland für Frauen auch im normalen
Berufsleben im Schnitt schlechtere
Bezahlung bei gleicher Leistung üblich. Der
sogenannte Gender Pay Gap lag 2023 unbereinigt
bei 18 Prozent, bei Herausrechnen erklärbarer
Effekte wie höheren Teilzeitquoten oder die
anteilig höhere Beschäftigung von Frauen in
generell schlechter bezahlten Berufen betrug die
bereinigte Lücke sechs Prozent.

Für Frauen ist die Welt anders -
WELTFRAUENTAG 2024
Für Frauen
in Deutschland ist die Welt anders als für
Männer, wie der Blick auf Zahlen der Statista
Consumer Insights zeigt. Dass es dabei
mitnichten um Wahrnehmung, sondern um harte
Fakten geht, zeigt beispielsweise die
ökonomische Situation der Geschlechter. Während
fast jeder zweite befragte Mann mit seiner
wirtschaftlichen Lage zufrieden ist, sind es bei
den Frauen acht Prozentpunkte weniger.
Ein Grund hierfür dürfte die Gender
Pay Gap von 18 Prozent (unbereinigt) in
Deutschland sein. Außerdem sind Frauen häufiger
alleinerziehende und teilzeitarbeitend. Auch das
Frauen weniger optimistisch in die Zukunft
blicken, könnte mit mit den ökonomischen
Rahmenbedingungen zusammenhängen. Bei der
persönlichen Gesundheit kann der Abstand
hingegen möglicherweise mit unterschiedlicher
Selbstwahrnehmung zusammenhängen. Mathias Brandt

Wie steht es in Europa um die
Geschlechter-Gleichstellung? WELTFRAUENTAG 2024
Bis zur vollen Gleichberechtigung
von Frauen ist es in Europa noch ein weiter
Weg. Das geht aus dem Gleichstellungsindex
2023 des Europäischen Instituts für
Gleichstellungsfragen hervor, der sich auf Daten
überwiegend auf die Jahre 2021 und 2022
beziehen. Der Index wird aus dem Abschneiden der
EU-Länder in sechs Kategorien gebildet: Arbeit, Geld,
Bildung, Zeit, Macht und Gesundheit. Hinzu
kommen Faktoren wie etwa Gewalt gegen Frauen.
Deutschland liegt mit 70,8 von 100
möglichen Punkten auf Rang elf und damit knapp
über dem EU-Durchschnitt. An der Spitze des
Gleichstellungsrankings steht Schweden vor den
Niederlanden und Dänemark. Wie langsam die
Entwicklung voranschreitet, zeigt der Indexwert
für die gesamte EU. Waren es im
Gleichstellungsindex 2015 64,4 Punkte, sind es
acht Berichte später gerade einmal 5,8 Punkte
mehr.

Donnerstag, 7. März 2024
Mit
Hightech gegen Waldbrände: Erste
Überwachungszentrale "Fire Watch" startet in
Wesel
In Folge des Klimawandels steigt durch
Trockenheit und Extremwetter die
Waldbrandgefahr. Für eine bessere Prävention und
Früherkennung haben das Land und der
Landesbetrieb Wald und Holz heute in Wesel die
erste Waldbrandüberwachungszentrale "Fire Watch"
in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Das neue
Hightech-System setzt auf modernste
Kameratechnik, um Brände in bis zu 40 Kilometer
Ferne auf einer Fläche von rund 62.000 Hektar
frühzeitig zu erkennen.
Das Land
finanziert "Fire Watch" mit rund 1,13 Millionen
Euro. Von der Zentrale aus werden acht
Spezialkameras zur Waldbrandüberwachung auf
bestehenden Telekommunikationsmasten
kontrolliert. Die optischen Sensoren des
Systems, in dem Technik des Deutschen Luft- und
Raumfahrtzentrums steckt, stellen eine
flächendeckende Live-Überwachung sicher und
können selbst in 20 Kilometer Entfernung
Rauchentwicklungen durch Entstehungsbrände
erkennen und exakt verorten.
Einen
Großbrand können die Sensoren sogar über 40
Kilometer Entfernung erkennen. Die
Waldbrandüberwachungszentrale ist ab der
Waldbrandwarnstufe drei (von insgesamt fünf
Gefahrenstufen) den ganzen Tag mit speziell
geschultem Personal besetzt. Sobald eine der
hochempfindlichen Sensoreinheiten des Systems
eine Rauchentwicklung aufgespürt hat, erfolgt
eine automatische Meldung an die Zentrale. Dort
wird die Meldung der Livebilder ausgewertet,
analysiert und eine exakte Verortung über
Kreuzpeilungen der verschiedenen Kamerastandorte
vorgenommen. Bei Bestätigung des Brandes wird
sofort die zuständige Feuerwehrleitzentrale
benachrichtigt. idr
Europa-Wahl: Stadt Dinslaken sucht
Wahlhelfer*innen
Am Sonntag, den 9. Juni 2024, findet in
Deutschland die Direktwahl der Abgeordneten des
EU-Parlaments statt. An dem Wahlsonntag werden
auch in Dinslaken viele helfende Hände für einen
reibungslosen Ablauf der Wahl notwendig. Um dies
sicherzustellen sucht die Stadt Dinslaken
ehrenamtliche Wahlhelfer*innen. Diese sorgen
durch ihren Einsatz als Teams an den
verschiedenen Orten, in Wahlräumen und bei
Auszählungen der Briefwahlunterlagen für eine
korrekte Abwicklung der Wahl.
Für
die ehrenamtliche Tätigkeit in einem
Wahlvorstand gewährt die Stadt Dinslaken eine
Aufwandsentschädigung zwischen 28 und 45 Euro je
nach Amt und Tätigkeit. Die Stadt weist darauf
hin, dass sich auch schon 16- und 17-jährige
Personen als Wahlhelfer*in engagieren können,
wenn die Erziehungsberechtigten einverstanden
sind. Schon vorab weist die Stadt darauf hin,
dass bei dieser Europawahl schon ab einem Alter
von 16 Jahren gewählt werden darf.
„Wir freuen uns über jede unterstützende Person.
Wer sich hier beteiligt, trägt dazu bei, dass
Wahlen gesichert ablaufen können und stärkt
somit die Demokratie. Denn freie Wahlen sind
eine unverzichtbare Säule für eine demokratische
und tolerante Gesellschaft“, betont
Bürgermeisterin Michaela Eislöffel. Schon jetzt
weisen wir darauf hin, dass auch im September
2025 zur Kommunal- und Bundestagswahl viele
Helfer*innen benötigt werden und die Europawahl
als guter Einstieg in das Wahlhelferamt auch für
Jugendliche angesehen wird.
Weitere Informationen zur Beteiligung als
Wahlhelfer*in und allgemein zur Europa-Wahl
finden Sie auf der städtischen Homepage.
Osterfeuer rechtzeitig anmelden
Dinslaken - Es sind nur noch wenige
Wochen bis Ostern. Die Stadt Dinslaken
informiert, dass Osterfeuer als Brauchtumsfeuer
bis vor 2 Wochen vor Durchführung bei der Stadt
gemeldet werden müssen. Als Brauchtumsfeuer
werden nur Feuer anerkannt, die der
Brauchtumspflege dienen und
von Glaubensgemeinschaften, Organisationen oder
Vereinen, Schulen und Kindergärten sowie
Nachbarschaften vor Ort im Rahmen
einer öffentlichen Veranstaltung durchgeführt
werden. Auch Feuer von Nachbarschaften können
als Brauchtumsfeuer anerkannt werden, soweit sie
zweifelsfrei der Brauchtumspflege dienen.
Die Ordnungsbehörde weist unter anderem
darauf hin, dass nur unbehandeltes Holz, Baum-
und Strauchschnitt sowie sonstige trockene
Pflanzenreste verwendet werden dürfen. Abfälle
dürfen nicht verbrannt werden. Das Brennmaterial
darf frühestens 14 Tage vor dem Abbrennen
zusammengetragen werden, damit möglichst
weitgehend verhindert wird, dass Tiere in dem
Material Unterschlupf suchen.
Das
Aufschichten des Holzhaufens für das Osterfeuer
darf frühestens am Vortag der Veranstaltung
erfolgen. Dieses Umsetzen soll Tieren, die
hierin eventuell Unterschlupf gesucht haben,
eine Fluchtmöglichkeit bieten. Osterfeuer dürfen
ausschließlich an Karsamstag, an Ostersonntag
oder an Ostermontag abgebrannt werden.
Weitere Informationen sowie ein Merkblatt mit
Vorgaben gibt es auf der städtischen Homepage.
Jetzt wird der Volkspark Neu_Meerbeck ‚fertig‘
Finale! Am Dienstag, 12. März, beginnen
die abschließenden Arbeiten des zweiten
Bauabschnitts ‚Volkspark Neu_Meerbeck‘. Der
Barbaraplatz wird der neue zentrale und soziale
Mittelpunkt des Stadtteils. Der Quartiersplatz
ist künftig Ort für Begegnung, gemeinsame
Veranstaltungen oder Feste. Die vorhandenen
Bäume werden in die Neuplanung einbezogen.

Die alte Mauer und die vorhandenen Bäume wurden
in die Planungen einbezogen. Hier entsteht ein
schöner Ort zum Verweilen. (Grafik: A24)
Der ehemalige Schulhof erhält eine
sogenannte wassergebundene Decke, Sitzbereiche
um die Platanen herum und neue Sitzmöglichkeiten
auf der historischen Schulmauer. Mitte September
sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Während
dieser Zeit ist Parken in dem Bereich nicht
möglich. Lediglich die Feuerwehrzufahrt ist
frei.
Die Bewohner aus dem Wohnheim
können weiterhin gebracht und abgeholt werden.
Die geplanten Kosten liegen bei 1,3 Millionen
Euro. Gefördert wird das Projekt zu 90 Prozent
mit EU- (EFRE) und Städtebau-Mitteln (Bund und
Land).
Umsatzeinbruch auf dem
Grundstücksmarkt
Moers - Knapp ein Viertel weniger
Kauffälle und Flächenumsatz, mehr als ein
Drittel Rückgang beim Geldumsatz. Hat der
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der
Stadt Moers im letzten Berichtszeitraum bereits
ein historisches Tief verkündet, gab es 2023
einen regelrechten Einbruch. Der
Gesamtgeldumsatz sank um 100 auf 184,3 Millionen
Euro. Er befindet sich damit auf dem Niveau von
2014.
Als größter Teilmarkt erzielten die Ein- und
Zweifamilienhäuser mit 85 Millionen Euro den
höchsten Umsatz, schloss allerdings mit einem
Minus von 28,4 Prozentpunkten ab. Mit rund 80
Millionen Euro machen die Weiterverkäufe den
meisten Geldumsatz. Die Durchschnittspreise für
Doppelhaushälften und Reihenendhäuser, Baujahr
1950 bis 2022, liegen bei 364.000, ein
freistehendes Einfamilienhaus in der gleichen
Altersklasse kostet 428.000 Euro. Hauskäufer
haben im letzten Jahr somit rund 11 Prozent
weniger bezahlt als ein Jahr zuvor.
In Moers wurden im Berichtszeitraum 10 Neubauten
zu durchschnittlich 471.000 Euro verkauft (alle
im Neubaugebiet in Achterathsfeld). Die
Grundstücksgrößen für schlüsselfertige Objekte
werden immer kleiner. In den letzten beiden
Jahren hatte keines über 300 Quadratmeter.
Sinkende Preise beim Wohnungseigentum Die
Geschäftsstelle des Gutachterausschusses
registrierte insgesamt 28 Prozent weniger
Kauffälle beim Wohnungseigentum und rund 30
Prozent (17,7 Millionen Euro) weniger
Geldumsatz. 83 Prozent Marktanteil haben auch
hier die Weiterverkäufe.
Eine
Eigentumswohnung in guter Lage und jüngeren
Baujahres kostet durchschnittlich zurzeit 2.950
Euro pro Quadratmeter. Für neue Wohnungen in
guter und mittlerer Lage liegen die Preise im
Mittel zwischen 3.800 und 4.300 Euro pro
Quadratmeter. Insgesamt sanken sie im Schnitt um
etwa 7 Prozent. Bodenrichtwerte konstant Der
Gutachterausschuss bestätigte die
Bodenrichtwerte aus dem letzten Berichtsjahr
ohne Veränderungen. Dies gilt auch für
landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche
Flächen sowie für Gewerbeflächen.
Zum 1. Januar wurden die Immobilienrichtwerte
für Ein- und Zweifamilienhäuser (minus 10,5
Prozent) sowie Eigentumswohnungen (minus 6,9
Prozent) angepasst. Wo möglich, gibt es eine
Unterteilung in freistehende Ein- und
Zweifamilienhäuser, Doppelhaushälften sowie
Reihenmittelhäuser. Alle Produkte des
Gutachterausschusses, wie Bodenrichtwerte,
Immobilienrichtwerte, Grundstücksmarktbericht,
können kostenfrei im Internet unter www.boris.nrw.de eingesehen
und heruntergeladen werden. Telefonisch ist die
Geschäftsstelle unter 0 28 41/201-485 oder
201-497 erreichbar.
Bodensondierungen in der Galgenbergsheide - Enni
bereitet Kanal- und Straßensanierung in
Moers-Meerbeck vor
Die ENNI Stadt & Service Niederrhein
(Enni) arbeitet im Rahmen Ihres mit der Stadt
abgestimmten Erneuerungskonzeptes in diesem Jahr
auch in Moers-Meerbeck an der Zukunft des Kanal-
und Straßennetzes. Im Mai wird dabei in der
Römerstraße im Abschnitt zwischen der
Blücherstraße und dem Germendonks Kamp eine der
größten Baumaßnahmen des Jahres starten. Dabei
bekommt die Römerstraße einen neuen
Mischwasserkanal.
Sobald die
Arbeiten in der Römerstraße abgeschlossen sind,
wandert die Baustelle in Nebenstraßen, wie den
Hirtenweg, den Germendonks Kamp, die
Galgenbergsheide und die Blücherstraße. Dabei
werde es laut dem Baustellenbeauftragten der
Enni, Brian Jaeger, im Umfeld der Arbeiten zu
Einschränkungen für Bürge kommen. Letztendlich
würden aber alle Arbeiten dazu dienen, die
Zukunft der Infrastruktur in diesen Straßen
sicherzustellen und nebenbei auch das Wohnumfeld
aufzuwerten. „In der Tat werden wir im Zuge der
Sanierung im Auftrag der Stadt Moers auch neue
Parkflächen schaffen und zahlreiche Bäume
anpflanzen.“
Als eine der
vorbereitenden Maßnahmen wird ein hierauf
spezialisiertes Unternehmen in der
Galgenbergsheide ab dem 7. März den Boden auf
vorhandene Leitungen und möglicherweise noch
vorhandene Kampfmittel erkunden. „Die
Erkenntnisse fließen in die finalen Planungen
rund um die Baumaßnahme ein“, so Jäger. „Dies
ist ein bei derartig großen Kanalbaustellen
übliches Vorgehen.“
Für die hierzu
notwendigen Probebohrungen muss Enni die
Fahrbahn in der Galgenbergsheide in Höhe der
Hausnummer 8 und im Kreuzungsbereich zur
Römerstraße kurzzeitig einengen. Autofahrer,
Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle
aber jederzeit passieren. Wie üblich hat Enni
auch diese Baumaßnahme mit dem zuständigen
Fachbereich der Stadt Moers abgestimmt. Brian
Jäger wird Anwohner über die rund eine Woche
dauernden Untersuchungen vor deren Beginn
schriftlich informieren. „Wer Fragen hat, kann
sich bei uns unter der Rufnummer 104-600 über
die Baumaßnahme informieren.“
Berichte über städtische Baumaßnahmen im
Ausschuss am 11. März
Moers - Aktuelle Berichte zu
städtischen Baumaßnahmen erhalten die Mitglieder
des Ausschusses für Bauen, Wirtschaft und
Liegenschaften am Montag, 11. März. Die Sitzung
beginnt um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses,
Rathausplatz 1. Unter anderem geht es um den
Neubau und die Sanierung in den Bereichen Sport,
Schulen und Feuerwehr.
Die Verwaltung
stellt auch die Baumaßnahmen mit
Fördermitteleinsatz vor. Ein weiteres Thema sind
die grundsätzlichen Überlegungen zu den
kommunalen Grundstücksvergaben. Die Sitzung ist
öffentlich.
Vortrag
‚Demokratie und Erinnerung‘ am 14. März
Moers - Zum Vortrag ‚Demokratie und
Erinnerung: Herausforderung und Perspektiven‘
von Prof. Dr. Habbo Knoch lädt das Grafschafter
Museum (Kastell 9) am Donnerstag, 14. März, um
19 Uhr ein. Demokratie und Erinnerung gelten
heute als untrennbar miteinander verbunden. Doch
nach 1945 hat es lange gedauert, bis in der
Bundesrepublik eine ernsthafte
Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
einsetzte und an dessen Opfer erinnert wurde.

Hanns Kralik ‚Ritter, Tod und Teufel‘ (Öl auf
Leinwand 1961, Sammlung Aktionskomitee DIZ
Emslandlager e. V., Papenburg)
Zu
den ersten, die dies forderten, gehörten
Überlebende. Seit den 1980er Jahren setzten sich
zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen
dafür ein. Das daraus erwachsene Netzwerk der
Gedenkorte und Erinnerungsinitiativen ist zu
einem festen Bestandteil der politischen Kultur
geworden. Aktuell mehren sich jedoch Kritik,
Angriffe und Herausforderungen - politisch,
kulturell und medial. Was bedeutet das für die
Zukunft einer Erinnerung, die sich der
Demokratie verpflichtet?
Sonderausstellung bis 24. März zu sehen
Habbo Knoch ist Historiker und Professor für
Neuere und Neueste Geschichte an der Universität
zu Köln. Zuletzt erschien sein Buch ‚Im Namen
der Würde. Eine deutsche Geschichte‘. Der
Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung
‚Hanns Kralik – Mensch wie stolz das klingt‘
statt, die bis zum 24. März 2024 im Grafschafter
Museum zu sehen ist. Das zur Ausstellung
erschienene Buch enthält auch einen Aufsatz von
Habbo Knoch mit dem Titel ‚Politische
Ausgrenzung und historische Scham.
Die Erinnerung an den kommunistischen Widerstand
gegen den Nationalsozialismus in der
Bundesrepublik‘. Die Ausstellung ist in
Kooperation mit ‚Erinnern für die Zukunft in
Moers e.V.‘ und dem Nachfahren Kraliks Ralf
Zimmermann mit Unterstützung der Kulturstiftung
der Sparkasse am Niederrhein entstanden. Der
Eintritt zum Vortrag beträgt 3 Euro.
‚Droht uns ein demografisches
Desaster?‘ – Vortrag im Alten Landratsamt
Moers - Der Statistiker Prof. Dr. Gerd
Bosbach, Spezialist für Bevölkerungsentwicklung,
kommt am Montag, 18. März, in die Grafenstadt.
Ab 19 Uhr geht er im Rahmen einer Veranstaltung
der vhs Moers – Kamp-Lintfort der Frage ‚Droht
uns ein demografisches Desaster?‘ nach. Der
Vortrag findet im Alten Landratsamt, Kastell 5b,
statt. Bosbach konnte durch seine Arbeit für das
Statistische Bundesamt reichhaltige Erfahrungen
in der Politikberatung sammeln.
Da
sich die sogenannten ‚Baby-Boomer‘ bald in den
Ruhestand verabschieden und weniger
geburtenstarke Jahrgänge ins Erwerbsleben
kommen, steht ein demografischer Wandel bevor.
Der Statistiker zeigt auf, welche Konsequenzen
damit einhergehen und welche
volkswirtschaftlichen Zusammenhänge eine Rolle
spielen und erklärt, welche Möglichkeiten der
Wandel mit sich bringt.
Eine Anmeldung
zu dem Vortrag ist erforderlich und telefonisch
unter 0 28 41/201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Infostele vor der Touristinfo bietet
Informationen rund um die Uhr
Was gibt es in Kleve zu sehen? Findet
heute ein Konzert statt? Kann ich morgen an
einer Stadtführung teilnehmen? Wo kann ich am
Wochenende übernachten? Antworten auf diese und
ähnliche Fragen, die normalerweise von den
Mitarbeiterinnen der Touristinfo beantwortet
werden, können ab sofort rund um die Uhr von
einem Infoterminal am Eingang zur Touristinfo im
Klever Rathaus abgerufen werden.

Die bedienerfreundliche Infostele der Firma
WEBtis bietet den Gästen immer aktuelle
Informationen. Neben Beschreibungen der
Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten
bietet das System auch Zugriff auf den
Veranstaltungskalender. Außerdem kann die
Verfügbarkeit von Übernachtungsmöglichkeiten und
Stadtführungen direkt am Terminal angefragt
werden.
„Wir freuen uns sehr, dass
Bürger und Touristen sich nun auch außerhalb
unserer Öffnungszeiten über unsere schöne Stadt
informieren können“ so Charmaine Haswell,
Geschäftsführerin der Wirtschaft, Tourismus &
Marketing der Stadt Kleve GmbH. Der hochmoderne
46-Zoll-Monitor mit Touch-Oberfläche kann auch
von Rollstuhlfahrern barrierefrei bedient
werden. Es ist das neueste Terminal-Modell, das
deutschlandweit erstmalig in der Stadt Kleve
eingesetzt wird.
Natürlich ersetzt
das Terminal nicht den persönlichen Kontakt zu
den Mitarbeiterinnen der Touristinfo, die sich
von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr,
sowie samstags von 10 bis 14 Uhr weiterhin über
zahlreiche Gäste freuen.
Blütenkirschen am Bleichenberg gefällt
Kleve - Am Dienstagmorgen mussten die
sechs japanischen Blütenkirschen am
Bleichenberg, deren Standsicherheit durch einen
ausgeprägten Pilzbefall stark beeinträchtigt
war, gefällt werden. Bereits in den frühen
Morgenstunden haben die Umweltbetriebe der Stadt
Kleve (USK) die Arbeit aufgenommen, um die
Gefahrenlage zu beseitigen.
In der vergangenen Woche hatten Experten die
Fällung der Bäume empfohlen.

Vor Ort hat sich das Expertenurteil der
USK und der Stadt Kleve bestätigt. Alle
gefällten Bäume wiesen eine ausgeprägte
Weißfäule im Stammfuß auf, sodass nur noch
wenige Zentimeter Restwandstärke des Stammes
verblieben sind. Das Pilzgeflecht hatte die
Baumstämme bereits großflächig durchzogen, das
morsche und faserige Holz ließ sich wie ein
Schwamm ohne größere Kraftaufwendung mit dem
Finger eindrücken.
 
Behandlungs- und Pflegemaßnahmen zum
Erhalt der Bäume scheiden unter diesen Umständen
aus. Im Rahmen der Verkehrssicherheit war eine
Fällung der beliebten Bäume somit leider
unumgänglich. Der fachkundige und langjährig
erfahrene Baumkontrolleur der USK hatte das
starke Ausmaß des Pilzbefalls im Rahmen einer
Routinekontrolle festgestellt und daraufhin die
umgehende Fällung der Blütenkirschen empfohlen.
Weitere Experten der USK und der
Stadt Kleve kamen daraufhin übereinstimmend zu
derselben Entscheidung.
Sowohl die USK als auch die Stadt Kleve
bedauern die Notwendigkeit der Fällung und sind
sich bewusst, dass die Kirschbäume entlang des
Kermisdahls – gerade zur Blütezeit – überaus
beliebt sind. Obwohl den Fachleuten der
Pilzbefall schon bekannt gewesen ist, wurden die
Bäume so lange erhalten, wie es objektiv
vertretbar war.
Nun erreichte das
Ausmaß des Pilzbefalls jedoch einen Punkt, zu
dem die Fällung aufgrund der stark angegriffenen
Struktur der Bäume die einzige
verantwortungsbewusste Lösung darstellte. Die
Stadt Kleve wird sich an derselben Stelle
schnellstmöglich um Nachpflanzungen kümmern.
Inwiefern auch größere Bäume gepflanzt werden
können, ist noch Gegenstand der andauernden
Prüfung.
XLR8 Techno Event
Kleve - Am 08.03. veranstalten wir die
XLR8 Clubnacht, ausschließlich mit Techno.
Dieses Mal mit He:Lena, Sylvie Miles und Tobias
Embrica. Fr., 08.03.2024 - 00:00 Uhr.

Ü-16 Ampelparty
Kleve`s größte Ü16 Abi-Party. Wir
feiern mit euch und 5 Abistufen die größte Party
der Umgebung. Der ist willkommen - nicht nur
Schüler. Sa., 09.03.2024 - 21:00 - So.,
10.03.2024 - 04:00 Uhr.

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(m/w/d) für den Aufgabenbereich Verkehrswesen
Wesel - Der Fachdienst
Immobilienmanagement (FD 65) des Kreises Wesel
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(m/w/d) für den Aufgabenbereich Verkehrswesen
Weitere Informationen zur Stellenausschreibung
und die Möglichkeit zur Onlinebewerbung ergeben
sich über unser Bewerbungsportal.
Offenes Verfahren Umbau und
Erweiterung der GGS Polderdorfschule in
Wesel-Büderich - Erweiterte Rohbauarbeiten
Die Stadt Wesel schreibt die
erweiterten Rohbauarbeiten für den Umbau und die
Erweiterung der GGS Polderdorfschule in einem
Offenen Verfahren europaweit aus.
2024-03-05_eu_bk_erw._rohbauarbeiten.pdf
Nachhaltige Handys – das sind
die aktuellen Modelle - MOBILTELEFONE Stand
05.03.2024 Austauschbare Akkus,
modulare Bauweise, recycelte Materialien – das
Thema Nachhaltigkeit hat
seit einiger Zeit im Smartphone-Bereich
Einzug gehalten. Die Statista-Grafik vergleicht
aktuelle Modelle von Herstellern, die
Langlebigkeit und Ressourcenschonung über
schnelle Prozessoren und High-End-Kameras
stellen. Am bekanntesten dürfte dabei das
Fairphone sein, dessen neuestes Modell – das Fairphone
5 – technologisch an Modelle der
herkömmlichen unteren Mittelklasse heranreicht.
Zu den Highlights der Geräte zählen
die austauschbaren Akkus und die modulare
Bauweise, bei der Bauteile miteinander
verschraubt und nicht verklebt sind. Dadurch
können diese später ausgetauscht werden. Beim
Fairphone 5 und dem Shift
6mq ist das den Herstellern zufolge auch
Daheim und in Eigenregie möglich. Shift legt für
diese Zwecke sogar einen passenden
Schraubendreher bei. Ersatzteile wie Akkus,
Kameramodule oder Fingerabdrucksensoren können
im Onlineshop bestellt werden. Hersteller Rephone unterstützt
die Selbstreparatur nicht im selben Maße, kann
dafür allerdings mit einer Produktion in
Deutschland punkten.
Hierdurch könne
man „einen fairen Umgang mit Mensch und Umwelt“
sicherstellen. Technisch kann das Rephone nicht
mit dem Fairphone oder Shift mithalten,
insbesondere das in die Tage gekommene
LC-Display dürfte einige potentielle Käufer
durch die geringe Helligkeit und den
eingeschränkten Blickwinkel abschrecken. Dafür
ist das Rephone bereits für einen Straßenpreis
von knapp über 200 Euro erhältlich. Matthias
Janson

Wie viel Menschen in Deutschland
kaufen Secondhand? KONSUMVERHALTEN 05.03.2024
Waren aus zweiter Hand erfreuen
sich wachsender Beliebtheit, wie Ergebnisse der Statista
Consumer Insights zeigen. Kauften 2021 rund
47 Prozent der Befragten in Deutschland Secondhand-Produkte,
waren es zuletzt 55 Prozent. Wie die Grafik
zeigt, wird gebrauchte Kleidung besonders oft
gekauft. An zweiter und dritter Stelle folgen
Bücher, Filme, Musik und Games (17 Prozent)
sowie Schuhe (13 Prozent).
Aber auch
Taschen und Accessoires sowie Unterhaltungselektronik (z.
B. Fernseher, Smartphones, Spielekonsolen)
finden auch gebraucht Käufer:innen. Und auch für
die nahe Zukunft dürfte der Aufwärtstrend bei
Secondhand weitergehen. So berichtete tagesschau.de im
September 2023 über eine PwC-Studie, die allein
das Volumen des Second-Hand-Modemarktes in
Deutschland für das Jahr 2025 auf fünf bis sechs
Milliarden Euro beziffert. Mathias Brandt

eBay, Kleinanzeigen, Vinted: Erste
Wahl bei Secondhand - GEBRAUCHTWAREN
Wer online nach Gebrauchtwaren sucht,
landet früher oder später bei den großen
Portalen eBay und Kleinanzeigen (ehemals eBay
Kleinanzeigen). Das zeigen auch die Ergebnisse
einer Statista-Umfrage zu
den meistgenutzten Online-Shops für
Secondhand-Artikel in Deutschland. Demnach haben
knapp die Hälfte der etwa 357 Befragten
Personen, die in den letzten 12 Monaten vor der
Umfrage online gebrauchte Artikel gekauft haben,
dies auf eBay (47 Prozent) getan. Auf dem
zweiten Platz steht die ehemalige eBay-Tochter
Kleinanzeigen mit etwa 34 Prozent.
Bei dem auf Secondhand-Mode spezialisierten
Online-Portal Vinted haben rund ein Viertel der
Umfrageteilnehmer:innen etwas erstanden. Wie eine
weitere Statista-Grafik zeigt, werden vor
allem Kleidung und Elektronikartikel Secondhand
gekauft. So gewinnen beispielsweise
"refurbished" Artikel an Beliebtheit. Das sind
gebrauchte Elektronikwaren wie Smartphones, die
gebraucht angekauft werden und vom Anbieter für
den Weiterverkauf repariert und aufbereitet
werden. Die Umfragedaten reflektieren nicht nur
einen Trend zu bewussterem Konsum, sondern sie
betonen auch das wachsende Vertrauen der
deutschen Verbraucher:innen in
Online-Plattformen als Quelle für qualitativ
hochwertige und nachhaltige Secondhand-Artikel.
Renè Bocksch

Mittwoch, 6. März 2024
Landesgartenschau 2029: Stadt Kleve überreicht
Ministerin Gorißen ihre Bewerbung
Freitagmittag hat Kleves Bürgermeister
Wolfgang Gebing der Ministerin für
Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes
Nordrhein-Westfalen, Silke Gorißen, die
Bewerbung der Stadt Kleve zur Ausrichtung der
Landesgartenschau 2029 übergeben.

Foto: MLV NRW / Ralph Sondermann
Ministerin Gorißen: Landesgartenschauen schaffen
hervorragende Möglichkeiten, um die
Lebensqualität in Städten und Regionen
nachhaltig zu verbessern Das Ministerium für
Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:
Mehr Lebensqualität, mehr Stadtgrün, mehr
Begegnung und Kultur: Landesgartenschauen in
Nordrhein-Westfalen sind ein wichtiger
Impulsgeber für eine umfassende, nachhaltige
Entwicklung von Städten und Regionen, auch in
städtebaulicher und wirtschaftlicher Hinsicht.

So kann durch die Neuanlage und Gestaltung von
Grünflächen der Charakter einer ganzen Stadt
nachhaltig und positiv verändert werden. Alle
drei Jahre öffnen Landesgartenschauen in
Nordrhein-Westfalen ihre Pforten und begeistern
mit ihrem vielfältigen Angebot hunderttausende
Menschen. Aktuell steht die Bewerbung um die
Ausrichtung der Landesgartenschau 2029 an.
Am Freitag, 1. März 2024, endet hierzu
die Bewerbungsfrist. Die Stadt Kleve hat diesen
Termin zum Anlass genommen, ihre Bewerbung der
für den ländlichen Raum und Gartenbau
zuständigen Ministerin Silke Gorißen persönlich
im Ministerium für Landwirtschaft und
Verbraucherschutz in Düsseldorf zu überreichen.
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert
Gartenschauen auf vielfältige Weise.
Sommerferienfreizeit der Stadt Kleve -
Betreuungspersonal gesucht!
Die Stadt Kleve bietet in den
diesjährigen Sommerferien vom 29.07.2024 bis zum
16.08.2024 eine Tagesferienfreizeit für Kinder
von 6-12 Jahren auf dem Fingerhutshof an. Für
dieses Ferienangebot werden noch Betreuerinnen
und Betreuer gesucht. Voraussetzung ist ein
Mindestalter von 18 Jahren.

Erfahrungen im Bereich der Kinder- und
Jugendarbeit sind wünschenswert. Engagement,
Kreativität und Interesse am Umgang mit Kindern
werden bei der Bewerbung vorausgesetzt. Für die
verantwortungsvolle Betreuertätigkeit wird eine
Aufwandsentschädigung in Höhe von 75,00 Euro pro
Tag gezahlt.
Interessierte können ihre
Bewerbung mit Lebenslauf an die Stadt Kleve, z.
Hd. Frau Schlaszus, Lindenallee 33, 47533 Kleve,
oder per E-Mail an folgende Adresse senden:
joanna.schlaszus@kleve.de. Für weitere
Informationen ist die Stadt Kleve zudem unter
Tel.: 0 28 21 / 84 638 erreichbar.
Wetterdaten vom Rathausdach: Hochschule
Rhein-Waal und Stadt Kleve betreiben weitere
Wetterstation Seit November
2023 steht die erste Wetterstation der Stadt
Kleve im Obstbaumarboretum des Forstgartens. Als
Teil dieser fortlaufenden gemeinsamen Initiative
haben die Stadt Kleve und das EOLab der
Hochschule Rhein-Waal nun eine zweite
Wetterstation eingerichtet. Auf dem Dach des
Klever Ratshauses, direkt oberhalb des Ratssaals
und zwischen den Modulen der dort installierten
Photovoltaikanlage, werden nun ebenfalls
Wetterdaten generiert und in Echtzeit im
Internet verfügbar gemacht.

Inmitten der Solarmodule liefert die neue
Wetterstation Echtzeitdaten vom Rathausdach.
Anhand der Daten soll ein umfassenderes
Verständnis für die lokalen Wetterphänomene
entwickelt werden. Durch die Zusammenarbeit der
Akteure können Bürgerinnen und Bürger, lokale
Behörden und Institutionen von genaueren und
zuverlässigeren Wetterdaten profitieren.
Interessierte Wetterenthusiasten können die
aktuellen Wetterdaten beider Stationen auf den
Seiten des EOLab unter
www.kleve.cool
abrufen. Dort sind von beiden Wetterstationen
vielfältige Informationen verfügbar, die
kontinuierlich aktualisiert werden, darunter
Temperatur, Luftfeuchtigkeit,
Windgeschwindigkeit und vieles mehr.
Das EOLab (Earth Observation Lab,
Erdbeobachtungslabor) der Hochschule Rhein-Waal
widmet sich grundsätzlich der Erfassung
vielfältiger Daten unserer Heimat. Von
Satelliten über die Fernerkundung in der Luft
mithilfe von Drohnen und Mikrolichtflugzeugen,
bis hin zur Bodenüberwachung mit verteilten
drahtlosen Umweltsensornetzen wird vielfältige
Forschung betrieben. Weitere Informationen über
seine zahlreichen Projekte stellt das EOLab auf
www.kleve.cool
zur Verfügung.
Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck feiert Internationalen Frauentag
Seit über 100 Jahren wird der weltweite
Internationale Frauentag am 8. März begangen, um
sich für Gleichberechtigung und gegen
Diskriminierung von Frauen einzusetzen. Das
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck feiert den Tag in
diesem Jahr unter dem Motto ‚Infos, Plaudern und
Spaß mit allen Frauen dieser Welt‘ in
Kooperation mit dem Café Sonnenblick. Von 8 bis
13 Uhr dürfen sich die Besucherinnen des Café
Sonnenblick auf der Moselstraße 55 über eine
kleine Überraschung freuen.

Am Nachmittag, von 16.30 bis 18 Uhr, lädt Eva
Zurek vom Stadtteilbüro Neu_Meerbeck dann
ausschließlich Frauen zum Austausch von Infos
und Anregungen sowie zum Plaudern ins
Stadtteilbüro an der Bismarckstraße 43b ein. Für
die Kleinsten gibt es eine Spielecke. Alle
interessierten Frauen sind herzlich eingeladen.
Weitere Informationen erhalten Sie beim
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstr. 43b,
telefonisch unter 0 28 41 / 201-528 oder per
E-Mail beim stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen
in Neu_Meerbeck gesucht
Ohne Ehrenamt wäre das
gesellschaftliche Leben ärmer. Dies gilt ganz
besonders für Meerbeck, wo sich Menschen gerne
für andere einsetzen. Dennoch gibt es einige
weitere Betätigungsfelder, auch weil der
Stadtteil im Umbruch ist. Über verschiedene
Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren,
informiert die Freiwilligenzentrale Moers im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b,
am Mittwoch, 6. März.

Wer eine Aufgabe übernehmen möchte oder einen
Vorschlag für ein Projekt hat, kann sich in der
Sprechstunde von 10 bis 12 Uhr beraten lassen.
Rückfragen sind telefonisch beim Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck unter 0 28 41 / 201 – 530 sowie per
E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich
Sport Gala
Veranstaltungsdatum 08.03.2024 - 19:00
Uhr - 09.03.2024 - 02:00 Uhr
Veranstaltungsort ENNI Sportpark Rheinkamp, Am
Sportzentrum 5. 47445 Moers.
Duo Burstein & Legnani in
Moers - Virtuose Musik für Cello und Gitarre
Am Mittwoch, 6. März 2024, 19:30 Uhr
sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani
(Gitarre) in Moers im Grafschafter Museum im
Moerser Schloss, Kastell 9, zu Gast.
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf an der
Museumskasse, Tel. 02841 - 88 15 10, und an der
Abendkasse ab 19 Uhr. Weitere Informationen und
Ticketreservierung:
www.elegmusic.com.

Auf dem Programm stehen Arrangements klassischer
Meisterwerke, u. a. von Vicenzo Galilei,
Giuseppe Tartini, Claude Debussy, Pablo de
Sarasate, Manuel de Falla, sowie Kompositionen
von Roberto Legnani. Die Musik des Duos lässt
sich nicht ohne Weiteres in eine Schublade
stecken, denn die Bezeichnungen klassische Musik
oder virtuose Musik können je nach Kontext
unterschiedliche Bedeutungen haben.
Die Kompositionen von Roberto Legnani klingen
zuweilen wie aus einer anderen Epoche:
Dargeboten wird formvollendete Musik für Cello &
Gitarre, die berührt. Das Besondere am Duo
Burstein & Legnani ist die Perfektion im
Zusammenspiel und die Rollenverteilung im
wechselseitigen Solistenpart. Roberto Legnanis
präzises Spiel ist von höchster eleganter
Meisterschaft, sein reiches Klangfarben- und
Perkussion-Spektrum schafft eine verblüffende,
nahezu orchestrale Atmosphäre.
Ariana Bursteins energisches und vitales Spiel
bietet virtuose Überraschungen,
Glissando-Effekte und PizzicatoEinwürfe. Ihre
bemerkenswert geschmeidige Bogentechnik
vermittelt ein Gefühl von sinnlicher Hingabe.
Dank der beiden Protagonisten hat sich die
ungewöhnlich aparte Kombination Cello und
Gitarre im Konzertleben in einer Zeitspanne von
über 25 Jahren kontinuierlich und prägend
etabliert. Durch ihre eigenen Arrangements haben
Ariana Burstein & Roberto Legnani ein
beachtenswertes Repertoire für Cello und Gitarre
erschaffen.
Das Publikum darf ein
spannendes Konzert erwarten und genießen. In der
Konzertpause werden Getränke kredenzt und CDs
der Künstler angeboten. 06.03.2024 - 19:30
Uhr - 21:15 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9,
47441 Moers.
Quiz
Moers - Die drei besten Teams werden
mit einem Verzehr-Gutschein belohnt. Pro Team
können maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
antreten, die Startgebühr beträgt für jede und
jeden 3 Euro. Anmelden könnt ihr euch dienstags
bis samstags ab 18 Uhr.
Entweder vor Ort
bei den Kellnern selbst oder ihr ruft kurz an (0
28 41 – 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum
06.03.2024 - 19:30 Uhr - 22:00 Uhr. Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Susanne Mischke - „Deine
Welt wird brennen“ - ausverkauft
Moers - Susanne Mischke geboren 1960 in
Kempten im Allgäu, studierte zunächst BWL, bevor
sie 1993 beschloss, Schriftstellerin zu werden.
Sie war mehrere Jahre Präsidentin der „Sisters
in Crime“.

Foto: Matthias Becker
Für das Buch
„Wer nicht hören will, muss fühlen“ erhielt sie
die „Agathe“, den FrauenKrimi-Preis der Stadt
Wiesbaden. Ihre Romane wurden in mehrere
Sprachen übersetzt und die Bestseller
„Mordskind“ und „Die Eisheiligen“ vom ZDF
verfilmt. Mit dem Roman „Der Tote vom Maschsee“
begann 2008 ihre erfolgreiche
Hannover-Krimiserie um den kauzigen Kommissar
Bodo Völxen.
„Deine Welt wird
brennen“ ist bereits der 13. Fall für den
Hauptkommissar und sein Team. Diesmal geraten
sie zwischen die Fronten – Frackingfirma gegen
Umweltschützer. Auf dem benachbarten Grundstück
brennt die Scheune lichterloh. Am Morgen steht
fest: Es war Brandstiftung, eine Leiche wurde
gefunden und vom Bewohner, dem Geschäftsführer
einer Fracking-Firma, fehlt jede Spur. Das Team
ermittelt mit Hochdruck.
Kosten: 15
Euro. Die Lesung ist nicht barrierefrei. Um
18.30 Uhr besteht die Möglichkeit, die
Feuerwache zu Beginn der Lesung zu besichtigen.
An der Feuerwache kann nicht geparkt werden!
Parkmöglichkeiten bestehen auf dem
Friedrich-Ebert-Platz oder am Bahnhof.
Michael Kobr - „Sonne über Gudhjem“ -
ausverkauft
Moers - Michael Kobr geboren 1973 in
Kempten (Allgäu), studierte Romanistik und
Germanistik und arbeitete zunächst als Lehrer.
2003 veröffentlichte er zusammen mit Volker
Klüpfel den ersten Fall für den Allgäuer
Kommissar Kluftinger, „Milchgeld“.
Foto:
Justine Hoegh
Damit begann eine
beispiellose Erfolgsgeschichte, die bis heute
anhält. Im Laufe der Jahre erhielten die Autoren
zahlreiche Auszeichnungen für ihr Werk.
Mit „Sonne über Gudhjem“, startet Michael Kobr
seine erste Solo Krimireihe um den Kommissar
Lennart Ipsen. Der Autor, der leidenschaftlich
gerne reist, hat ein erklärtes Lieblingsziel,
die dänische Ostseeinsel Bornholm. Hier will
sein Ermittler nach Jahren voller Arbeit in ganz
Europa sowie frisch geschieden mehr Zeit für
sich haben. Er rechnet mit einem ruhigeren Leben
auf der Insel. Doch diese Hoffnung trügt.
Ein Schweinebauer wird tot in seiner
Räucherkammer aufgefunden. Die Untersuchungen
ergeben, dass der Tote ein unangenehmer Mensch
war. Ihn aber deshalb räuchern wie seine
Schinken? Lennart sieht sich vor einem großen
Kreis von Verdächtigen, bis er eine Spur findet,
die in die Vergangenheit führt. Eine spannende
Mordermittlung, die auch auf Dänemarks
Sonneninsel so manche Schattenseite ans Licht zu
bringen vermag.
Am Seewerk kann nicht geparkt werden.
Bitte nutzen Sie den kostenlosen Shuttle-Service
vom “Bapaume-Platz” ab 18.30 Uhr Kosten: 40 Euro
(inkl. Imbiss). Die Lesung ist nicht
barrierefrei.
Lichtspiele "Genesung"
Moers - Jeden ersten Donnerstag im
Monat lädt das Grafschafter Museum zum Kinoabend
im Alten Landratsamt ein. Gezeigt werden Filme
im Rahmen des Programmes zu den aktuellen
Sonderausstellungen im Museum und weiteren
Themenschwerpunkten. Vortrag Dr. Habbo Knoch,
»Demokratie durch Erinnerung: Herausforderungen
und Perspektiven Der Eintritt ist frei!
Die Vorstellungen beginnen immer um 19.30
Uhr (im Sommer gibt es auch Sommerkino im
Schlosshof – bitte hier aktuell auf
Veröffentlichungen achten oder erfragen).
Weiter Informationen zu der Ausstellung Hanns
Kralik. Das Museum bittet um Anmeldung per
Telefon unter 0 28 41 / 201 - 6 82 00 oder per
E-Mail an grafschafter-museum@moers.de
Veranstaltungsdatum 07.03.2024 - 19:30
Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
Vortrag über Leonardo da
Vinci
Wesel - Leonardo da Vinci gehört zu den
berühmtesten Malern der Renaissance. Sein
Portrait der Mona Lisa machte ihn weltbekannt.
Doch da Vinci war nicht nur Maler und Bildhauer,
sondern auch Anatom und Ingenieur. Guido
Sold, langjähriger Chefarzt im evangelischen
Krankenhaus Wesel, referiert am 14. März,19:00 -
21:00 Uhr, in der Volkshochschule Wesel über das
Leben und die Werke des Leonardo da Vinci.
Weitere Informationen und Anmeldung unter
0281-203 2590 oder
www.vhs-wesel.de.
Wie
viele Deutsche sind übergewichtig? KÖRPERGEWICHT
Die Deutschen sind in den vergangenen
Jahren dicker geworden: Galten im Jahr 2005 noch
41,5 Prozent der Frauen und 57,9 Prozent der
Männer als übergewichtig,
waren es zuletzt 42,5 Prozent der Frauen und
62,4 Prozent der Männer. Die Daten des Statistischen
Bundesamtes zeigen, dass letztere deutlich
stärker betroffen sind.
Der Blick
auf die Statista-Grafik verdeutlicht außerdem,
dass besonders der Anteil der Fettleibigen
zugenommen hat. Laut Weltgesundheitsorganisation
(WHO) werden Menschen mit einem BMI ab 25 als
übergewichtig und ab 30 als adipös eingestuft.
Der BMI errechnet sich aus dem Gewicht geteilt
durch die Körpergröße zum Quadrat. So wird das
Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße ermittelt.
Hedda Nier

Wie entwickelt sich die Arbeitslosigkeit in
Deutschland? ARBEITSLOSENQUOTE
2.814.000 Menschen in Deutschland waren
laut Bundesagentur
für Arbeit (BA) im Februar als arbeitslos
gemeldet. Daraus folgt – wie auch schon im
Januar – eine Arbeitslosenquote von
6,1 Prozent. Ähnlich hoch war der Wert zuletzt
im Frühling 2021, wie der Blick auf die
Statista-Grafik zeigt. Gleichzeitig ist die
Nachfrage nach Arbeitskräften rückläufig. Die
Behörde mit Hauptsitz in Nürnberg verzeichnete
zuletzt 706.000 gemeldete Stellen, das
entspricht einem Rückgang von 72.000 im
Vergleich zum Vorjahr.
Der BA-X, ein
Indikator für die Personalsuche in Deutschland,
fiel im Februar 2024 um 1 Punkt auf 114 Punkte –
das sind zwölf Punkte weniger als im Februar
2023. "Das schwache konjunkturelle Umfeld dämpft
den insgesamt robusten Arbeitsmarkt.
Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen
im Februar zu und die Nachfrage der Unternehmen
nach neuen Arbeitskräften gibt nach“, so die
BA-Vorstandsvorsitzende, Andrea Nahles,
anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in
Nürnberg. Frauke Suhr

Tourismus-Branche wieder über
Vorkrisenniveau
Die deutsche Reise- und
Tourismusbranche hat Schätzungen der Statista
Market Insights zufolge im vergangenen Jahr
das Niveau von vor der Corona-Krise übertroffen
und wird bis 2025 in etwa auf diesem Niveau
stagnieren. Der Umsatz im Reisen &
Tourismus-Markt wird 2024 etwa 62 Milliarden
Euro betragen. Der Markt für "Pauschalurlaub"
ist mit einem erwarteten Volumen von 38
Milliarden Euro im Jahr 2024 das größte Segment.
In den letzten Jahren stand der Markt für Reisen
& Tourismus aufgrund der COVID-19-Pandemie unter
großem Druck.
Auslandsreisen waren
wegen Lockdowns, Einschränkungen und
Gesundheitsrisiken nicht mehr möglich, was
Menschen auf der ganzen Welt betroffen hat. Aus
der Krise sind nun neue Reisetrends entstanden:
In erster Linie konnten Menschen aufgrund der
Tatsache, dass das Reisen für einige Jahre nicht
möglich war, mehr Geld sparen, das sie nun für
Urlaube und Reisen ausgeben wollen. Seit der
Neueröffnung der Märkte ist dieses Phänomen als
„Revenge Travel“ bekannt geworden.
Eine Entwicklung, die von der jüngeren
Generation vorangetrieben wird, hängt mit dem
menschlichen Einfluss auf die Umwelt zusammen:
Nachhaltigkeit spielt für Touristen eine immer
wichtigere Rolle, vor allem in Bezug auf die Art
des Reisens. Die Sorge um die Umwelt führt zu
neuen, nachhaltigeren Reiseangeboten seitens der
Reiseunternehmen und gestaltet den Markt neu.
Des Weiteren könnten Vorschriften wie die
CO2-Steuer das Reiseverhalten und den Tourismus
beeinflussen. Matthias Janson
Hier
finden Sie weitere Informationen und Daten zum
Thema Urlaub und Tourismus:
Exklusive Daten zum weltweiten Tourismus-Markt
Animation zu den beliebtesten Reisezielen der
Deutschen
Statistiken zum Reiseverhalten der Deutschen
Statistiken zu Urlaub allgemein
Statistiken zu Kurzurlaubsreisen und
Tagestourismus
Statistiken zu Caravaning & Reisemobil-Tourismus

Wie beliebt sind Pauschalreisen?
Urlauber:innen aus China und Mexiko buchen
ihren Urlaub am ehesten im Paket. Mehr als 25
Prozent der hier im Rahmen der Statista
Consumer Insights befragten Menschen haben
angegeben, in den vergangenen 12 Monaten vor der
Umfrage eine Pauschalreise gebucht zu haben.
Ebenfalls hoch im Kurs sind die Urlaubspakete
bei den Brit:innen – etwa 23 Prozent der
Inselbewohner:innen haben im vergangenen Jahr
einen Pauschalurlaub gewählt.
Im
DACH-Raum ist die Begeisterung für
All-Inclusive-Urlaube mit etwa 16 bis 117
Prozent im internationalen Vergleich
mittelmäßig. Den geringsten Anteil an Personen,
die in den letzten 12 Monaten eine Pauschalreise
gebucht haben, gab es in den USA, Frankreich
(jeweils 10 Prozent) und Japan (9 Prozent). Die
Beleibtheit von Urlaubspaketen schwindet durch
den Druck von günstigen Alternativen wie Airbnb.
Immer mehr Urlauber:innen lehnen den
überdrüssigen Luxus von All-Inclusive-Reisen ab.
Statt ins Luxushotels zu übernachten, buchen sie
sich in Apartments der Einheimischen ein, um das
Leben im Urlaubsland hautnah
mitzuerleben und dabei sogar Geld zu sparen.
Renè Bocksch

Dienstag, 5. März 2024 - Energiespartag
Aktuelle Tagesstättenbedarfsplanung im
Jugendhilfeausschuss
Moers - Um die Projektförderung des
‚Moerser Signal‘ geht es im nächsten
Jugendhilfeausschuss am Donnerstag, 7. März.
Neun Demokratie-Maßnahmen haben einen
finanziellen Zuschuss beantragt. Die Initiative
startete erstmals im November 2009 mit dem Ziel,
sich mit extremistischen Tendenzen in der
Gesellschaft auseinanderzusetzen. Ein weiteres
Thema ist die Tagesstättenbedarfsplanung für das
kommende Kindergartenjahr.
3.550
Plätze können in den Kindertageseinrichtungen
angeboten werden, davon 541 für Kinder unter
drei Jahren. Bei Tagespflegepersonen stehen 460
Plätze U 3 und 110 für Ü 3 zur Verfügung. Etwa
100 Kinder mit Behinderung werden insgesamt
betreut. Die Versorgungsquoten liegen bei knapp
97 (Ü 3) bzw. 51,5 Prozent (U 3). Die
Elternbeiträge für die offene Ganztagsschule im
Primarbereich (OGS) wurden im Moers zuletzt 2017
erhöht.
Jetzt steht eine moderate
Anpassung an - zwischen einem Euro
(Einkommensstufe 1) bis zu fünf Euro (9) mehr
pro Monat. Auch darüber beraten die
Ausschussmitglieder in öffentlicher Sitzung ab
16 Uhr im Ratssaal (Rathausplatz 1).
‚Visible Mending‘ - Ein Schritt in
Richtung Nachhaltigkeit
VHS-Moers -
Bei vielen Produktionsprozessen, wie z.B.
bei der Herstellung von Jeans, werden große
Mengen an Wasser verbraucht. Der Vortrag
‚Virtuelles Wasser - Was soll denn das sein?‘
der vhs Moers – Kamp-Lintfort zeigt am Sonntag,
17. März, ab 10 Uhr Wege auf, diesen
Wasserverbrauch zu senken. Dabei geht es
insbesondere um die Herstellung von Kleidung und
deren Wertschöpfungskette.

Die Referentin Laura Stertenbrink erklärt,
wieviel Wasser beispielsweise allein für die
Produktion einer Jeans benötigt wird.
Gleichzeitig informiert sie die Teilnehmenden,
wie man trotz Einsparung immer up to date
bleiben kann - mit ‚Visible Mending‘ (Foto:
pixabay). Was sich genau dahinter verbirgt
erläutert Stertenbrink an diesem Vormittag in
der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10.
Die kostenlose Veranstaltung ist eine
Kooperation mit dem Eine-Welt-Netz NRW,
Engagement Global und dem Kulturraum
Niederrhein. Eine Anmeldung für den kostenlosen
Abend ist unbedingt erforderlich und telefonisch
unter 0 28 41/201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Stadtteiltreff lädt zum Spaziergang
durch Meerbeck_Hochstraß
Moers - Zu einem Spaziergang durch die
Bergmannssiedlung Meerbeck-Hochstraß der
ehemaligen Zeche Rheinpreussen lädt der
Stadtteiltreff Neu_Meerbeck am Mittwoch, 13.
März, von 16.30 Uhr bis 18 Uhr ein. Dr. Wilfried
Scholten erläutert den Teilnehmenden die
Hintergründe des von 1904 bis 1913 entstandenen
Quartiers, das zwischen Schacht IV und V an der
Gemeindegrenze von Moers zu Baerl liegt.
Seit einer umfangreichen Sanierung von
1981 bis 1996 zählt es zu den wenigen gut
erhaltenen und typischen Zechensiedlungen, die
nach der Jahrhundertwende erbaut wurden.
Treffpunkt für die kostenlose Führung ist auf
dem Meerbecker Marktplatz an der Lindenstraße.
Bequemes Schuhwerk wird empfohlen. Eine
Anmeldung für die kostenfreie Führung ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/201 –
530 sowie online unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.
Lebensfreude ‚verschenken‘
Moers - Frauen und Männer für einen
ehrenamtlichen Besuchsdienst gesucht: Die
Freiwilligenzentrale Moers möchte in Kooperation
mit der Leitstelle Älterwerden und der
aufsuchenden Seniorenberatung der Stadt Moers
eine solche Unterstützung für Seniorinnen und
Senioren aufbauen. Dafür benötigen sie
Interessierte, die sich ehrenamtlich in diesem
Bereich engagieren wollen.
Wer
beispielsweise einmal in der Woche älteren
Menschen Zeit, Kontakt, Unterhaltung,
Lebensfreude und kleine Hilfen im Alltag
schenken möchte, meldet sich bei der
Freiwilligenzentrale Moers unter Telefon 0 28 41
/ 88 06 74 - 88 oder per E-Mail an info@freiwilligenzentrale-moers.de
Camping: Weiterhin hohe Nachfrage
- Niederrhein Tourismus zieht positives Fazit
nach Messe in Essen
Der Boom ist ungebrochen:
Bei der Vorstellung des neuen Printprodukts
„Reisemobil und Camping am Niederrhein“
durch den gleichnamigen Arbeitskreis war die
Nachfrage groß. „Viele kamen gezielt zum
Messestand, um sich die aktuelle Übersicht
zu holen“, so Martina Baumgärtner,
Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus
GmbH. Diese war zusammen mit ihren
Gesellschafter-Kreisen Heinsberg, Kleve,
Viersen und Wesel sowie den jeweiligen
Kommunen vom 28. Februar bis zum 3. März auf
der Reise + Camping in Essen vertreten.

Reise + Camping Messe Essen 2024 ©Lea
Vehreschild
„Viele Besucher waren bereits häufiger am
Niederrhein unterwegs und sind stark daran
interessiert, weitere Camping- und
Reisemobilstellplätze in der Region zu
entdecken“, so Martina Baumgärtner. Spürbar
war in Essen auch die Vorfreude auf die
Niederrheinischen Reisemobiltage 2024. Sie
finden seit mehr als zehn Jahren unter der
Regie von Niederrhein Tourismus am letzten
Wochenende im April statt. Zahlreiche
Städte, Gemeinden, Campingplatz- und
Reisemobilstellplatzbetreiber beteiligen
sich an dieser außergewöhnlichen Aktion.
„Sie bieten besondere Angebote, fachliche
Informationen sowie ein buntes und
abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm
an. Das genaue Programm für dieses Jahr wird
Ende März veröffentlicht“, so Kathrin
Peters, die das Thema Reisemobil und Camping
bei Niederrhein Tourismus verantwortet.
Reisemobil und Camping ist auch am
Niederrhein nach wie vor ein
Übernachtungssegment mit stark steigenden
Zahlen. Für das vergangene Jahr hatten die
Campingplätze mit rund 42,3 Millionen
Übernachtungen – ein Plus von mehr als fünf
Prozent – einen neuen Spitzenwert erreicht.
„Auf der Messe in Essen wurde einmal mehr deutlich, dass der Reisemobil-
und Campingtourismus alles andere als ein
kurzfristiger Trend ist“, so Martina
Baumgärtner. Auch bezüglich der Angebote
rund ums Wandern und Radfahren (ebenfalls
wichtige Themen für Reisemobilisten) zieht
Niederrhein Tourismus ein positives
Messe-Fazit.“
„Das Rundum-sorglos-Paket“
der hausärztlichen Versorgung und mehr
Moers - Haschmatullah Zazai bietet
Patient:innen im MVZ Bethanien ein breites
Behandlungsportfolio Seit Dezember 2023 ist
Haschmatullah Zazai in der Hausarztpraxis des
Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der
Stiftung Bethanien im Einsatz. Sein Ziel ist es,
„eine umfassende hausärztliche Versorgung
anzubieten – und so die Gesundheit und das
Wohlbefinden der Patient:innen zu fördern und zu
erhalten.“

Neben dem kompletten Spektrum der
hausärztlichen Versorgung, wie beispielsweise
Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen, bedient
Haschmatullah Zazai durch seine
Facharztausbildung für Innere Medizin und
zusätzliche Qualifikationen weitere
Behandlungsfelder. Dazu zählen seine
Qualifikationen als Hypertensiologe zur
Behandlung von Bluthochdruck, als
Suchtmediziner, als Palliativmediziner sowie für
Psychosomatische Grundversorgung und
Verkehrsmedizin. Darüber hinaus sind Betroffene
in den richtigen Händen, wenn es um
Langzeit-EKG, Belastungs-EKG oder die
Einstellung mit Blutdruckmedikamenten geht.
Als Internist liegt ebenso ein
besonderer Fokus auf Leistungen im Bereich der
Inneren Medizin: von Diagnostik und Therapie von
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der
Lunge, des Magen-Darm-Trakts und der Nieren bis
hin zur Betreuung von Patient:innen mit
chronischen Erkrankungen, wie Diabetes oder
Bluthochdruck.
„Wo sind die
Menschen besser aufgehoben als hier?“, fragt der
Mediziner. „Da ich Internist bin, kann ich meine
Patientinnen und Patienten umfassender und
spezifischer betreuen. Ich muss sie nicht
unbedingt – je nach Erkrankung – an andere
Fachärzt:innen weiterleiten. Und wenn doch
einmal Bedarf sein sollte, kann ich direkt an
das Krankenhaus Bethanien oder an andere
Spezialistinnen und Spezialisten überweisen.“
Das bedeute für Patient:innen
Pluspunkte, wie zum Beispiel eine schnellere
Terminfindung und sei darüber hinaus ein
Alleinstellungsmerkmal gegenüber vielen anderen
Hausarztpraxen und MVZs, ergänzt Haschmatullah
Zazai. Er und sein Team legten Wert auf eine
persönliche und vertrauensvolle Beziehung zu
Patient:innen, die davon geprägt sei, dass man
sich Zeit für die individuellen
Krankheitsgeschichten nehme.
In
ihren neuen Räumlichkeiten im Gesundheitszentrum
Bethanien (Bethanienstraße 15a, 47441 Moers)
bietet die Hausarztpraxis moderne, helle
Behandlungszimmer, Barrierefreiheit und außerdem
Anschluss an weitere Dienstleister:innen und
Ärzt.innen. Ein großer Vorteil dabei sind die
die kurzen Wege. Das Krankenhaus Bethanien Moers
liegt in unmittelbarer Nähe. Innerhalb der
MVZ-Strukturen besteht Anschluss an die
Kinderarztpraxis, die Frauenarztpraxis, die
Praxis für Allgemein- und Viszeralchirurgie
sowie Proktologie, die Praxis für
Gefäßchirurgie, die Praxis für Herzchirurgie und
die Praxis für Anästhesiologie sowie das Angebot
für Ästhetische Medizin.
Im
Gesundheitszentrum befinden sich außerdem die
Expert:innen der Onkologischen Praxis Moers und
der Kardiologischen Praxis Moers, das
Sanitätshaus am Bethanien, eine Niederlassung
der VitalCentrum HODEY KG, die Apotheke am
Bethanien, eine Filiale der Moerser Adler
Apotheke, und die Ambulanz für Kinder und
Jugendliche der LVR-Klinik Bedburg-Hau des
LVR-Klinikverbundes mit den Schwerpunkten
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und
Psychotherapie.
Dr. Petra
Hinsenkamp, Leitung des MVZs, freut sich über
das neue, breite Angebot, das nun mit
Haschmatullah Zazai angeboten werden kann: „Herr
Zazai bringt frischen Wind, Effizienz und eine
gesunde Portion Pragmatismus mit. Damit können
wir Patientinnen und Patienten ein
Rundum-Sorglos-Paket bieten.“
Neue
Modellrechnung: Ende 2022 hatten die
NRW-Kommunen 83,4 Milliarden Euro Schulden
Nach den Ergebnissen einer
Modellrechnung waren die nordrhein-westfälischen
Gemeinden und Gemeindeverbände einschließlich
ihrer Beteiligungen zum Jahresende 2022 beim
nicht-öffentlichen Bereich mit 83,4 Milliarden
Euro verschuldet. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren das 1,5 Milliarden Euro bzw.
1,8 Prozent mehr als zu Beginn des Jahres.
Bezogen auf die Bevölkerung des Landes ergibt
sich daraus eine Verschuldung von 4 612 Euro pro
Einwohnerin bzw. Einwohner.
Die
Modellrechnung ermöglicht einen von kommunalen
Ausgliederungsentscheidungen unabhängigen
Vergleich, da auch die Schulden ausgegliederter
Einheiten berücksichtigt werden. 46,6 Milliarden
Euro und damit der Hauptteil der Schulden
(55,9 Prozent) entfiel auf die Kernhaushalte.
Mehr als jeder dritte geschuldete Euro
(31,4 Milliarden Euro; 37,7 Prozent) betraf
sonstige öffentliche Fonds, Einrichtungen und
Unternehmen. Hierbei handelt es sich um
Marktproduzenten, die ihre Kosten überwiegend
mit eigenen Umsätzen decken (z. B. Ver- und
Entsorgungsunternehmen).
Die
Extrahaushalte trugen mit 5,3 Milliarden Euro
(6,4 Prozent) zur Verschuldung bei. Hierzu
zählen alle öffentlichen Fonds, Einrichtungen
und Unternehmen, die nach den Kriterien des
Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher
Gesamtrechnungen (ESVG) dem Sektor Staat
zuzurechnen sind (z. B. Bäderbetriebe und
Kulturbetriebe). Bei Betrachtung der
integrierten kommunalen Schulden insgesamt hatte
Mülheim a. d. Ruhr nach der Modellrechnung Ende
2022 mit 11 737 Euro die höchste
Pro-Kopf-Verschuldung aller kreisfreien Städte
NRWs; Oberhausen (10 040 Euro) und Remscheid
(8 689 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und
drei. Die niedrigsten Schulden je Kopf wiesen
bei den kreisfreien Städten Hamm (3 023 Euro),
Düsseldorf (3 222 Euro) und Bottrop (3 324 Euro)
auf.
Bei einem Vergleich der Kreise
hatten Ende 2022 der Kreis Herford (4 896 Euro),
die Städteregion Aachen (4 876 Euro) und der
Rhein-Sieg-Kreis (4 635 Euro) die höchste
Pro-Kopf-Verschuldung. Die niedrigsten Schulden
je Einwohnerin bzw. Einwohner auf Kreisebene
wiesen die Kreise Olpe (1 019 Euro), Coesfeld
(1 144 Euro) und Gütersloh (1 419 Euro) auf.
Hierbei wurden die Schulden der kreisangehörigen
Gemeinden und der Kreisverwaltungen in Summe
betrachtet. Bei der Berechnung wurde eine
erweiterte Definition kommunaler Schulden
zugrunde gelegt: Berücksichtigung fanden die
Schulden der kommunalen Kernhaushalte und
anteilmäßig die Schulden der öffentlichen
Unternehmen, an denen die Gemeinden mittelbar
oder unmittelbar beteiligt sind.
Das
können sowohl Unternehmen in
öffentlich-rechtlicher Rechtsform sein
(Eigenbetriebe, Zweckverbände, Anstalten
öffentlichen Rechts) als auch öffentliche
Unternehmen in privater Rechtsform. Es wurden
nur solche Unternehmen in privater Rechtsform
berücksichtigt, an denen die öffentliche Hand zu
mehr als 50 Prozent beteiligt ist. Die
ermittelten Schulden fallen höher aus als die
vom Statistischen Landesamt im Juli 2023
veröffentlichten Ergebnisse zu den kommunalen
Schulden für Ende 2022. Diese beziehen sich
ausschließlich auf Unternehmen in
öffentlich-rechtlicher Rechtsform.

Integrierte kommunale Schulden
zum Jahresende 2022 bei 4 034 Euro pro Kopf
• Das Saarland hatte Ende 2022 die
höchste kommunale Pro-Kopf- Verschuldung,
gefolgt von Hessen und Rheinland-Pfalz • In
Brandenburg, Sachsen und Bayern war der
kommunale Pro-Kopf- Schuldenstand besonders
niedrig • Hohe Schuldenanstiege in Sachsen,
Niedersachsen und Bayern Die Gemeinden und
Gemeindeverbände einschließlich ihrer
Beteiligungen waren zum Jahresende 2022 beim
nicht-öffentlichen Bereich nach einer
Modellrechnung der Statistischen Ämter des
Bundes und der Länder mit 313,9 Milliarden Euro
verschuldet. Das entsprach einer Verschuldung
von 4 034 Euro pro Kopf. Dabei werden neben den
Schulden der kommunalen Kernhaushalte auch die
Schulden der Extrahaushalte und sonstigen
öffentlichen Fonds, Einrichtungen und
Unternehmen bis in tiefe Beteiligungsstufen
abgebildet und den Kommunen zugeordnet.
Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen diese
integrierten kommunalen Schulden gegenüber dem
Jahresanfang 2022 um 4,3 % (2021: +4,1 %). Dabei
war bei den Kernhaushalten ein Anstieg um 4,7 %
(2021: -0,8 %) und bei den kommunalen
Beteiligungen an sonstigen öffentlichen Fonds,
Einrichtungen und Unternehmen ein Anstieg um 4,3
% (2021: +7,8 %) festzustellen.

So viel kosten die teuersten
Mietwohnungen
Die Wohnkosten haben
in Deutschland im vergangenen Jahr vielerorts
neue Höchststände erreicht. Für Wohnungen im
Luxussegment waren mitunter sogar Monatsmieten
in fünfstelliger Höhe fällig, wie die
Statista-Infografik auf Basis einer Immowelt-Erhebung (PDF-Download)
zeigt. Das kostspieligste Apartment wurde in
Berlin für eine monatliche Kaltmiete von 28.500
Euro angeboten. Dafür konnten zahlungskräftige
Interessenten eine möblierte Luxuswohnung mit
295 Quadratmetern Wohnfläche und Blick auf das
Berliner Stadtschloss beziehen.
Die
Hauptstadt dominiert außerdem das Ranking: 5 der
8 teuersten Mietwohnungen wurden dort angeboten.
Neben Berlin erreichten die Angebotsmieten 2023
auch in den anderen Millionenstädten zum Teil
schwindelerregende Höhen. Die zweitteuerste
Mietwohnung wurde in Köln angeboten: Dort
konnten Interessenten für 22.000 Euro Kaltmiete
ein Penthouse mit 260 Quadratmetern im Stadtteil
Altstadt-Süd in unmittelbarer Nähe zum Rheinufer
beziehen. Doch nicht nur Luxuswohnungen gehen
ins Geld: Bereits im Jahr 2019 fühlten sich rund
12 Prozent der in Deutschland lebenden Personen
nach eigener Einschätzung durch ihre monatlichen
Wohnkosten wirtschaftlich
stark belastet.
Unter der
armutsgefährdeten Bevölkerung traf dies auf etwa
22 Prozent zu. In Großstädten wie Berlin oder
Hamburg ist die Wohnkostenbelastung besonders
hoch. So liegt die Wohnkostenbelastungsquote,
sprich das Verhältnis zwischen Wohnkosten (Miete
inklusive Nebenkosten) und
Haushaltsnettoeinkommen (Summe aller
Nettoeinkünfte, d.h. nach Steuern und
Sozialabgaben), in der Bundeshauptstadt bei
etwa 35 Prozent. In Hamburg beläuft sich die
Wohnkostenbelastungsquote auf rund 30 Prozent.

Montag, 4. März 2024
Entwurf
Lärmaktionsplan Stufe 4
Wesel - Die EU-Umgebungslärmrichtlinie
verpflichtet die Mitgliedstaaten der EU,
Lärmkarten und Lärmaktionspläne für
Hauptstrecken des Straßen- und Schienenverkehrs,
für Großflughäfen und Ballungsräume zu
erstellen. Auf der Grundlage der vom
Land NRW erstellten Lärmkarten wurde für das
Gebiet der Stadt Wesel der Entwurf eines
Lärmaktionsplanes, Stufe 4, für die
Hauptstrecken des Straßenverkehrs erarbeitet.
Mit dieser Bekanntmachung wird die Beteiligung
der Öffentlichkeit gemäß § 47d Abs. 3
Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)
eingeleitet.
Die betroffene
Öffentlichkeit hat ab 11.03.2024 bis
einschließlich 05.04.2024 Gelegenheit zur
Stellungnahme. Hierzu liegt der Entwurf des
Lärmaktionsplanes mit den zugehörigen Anhängen
und Karten im Rathaus (Erweiterung) der Stadt
Wesel, Klever-Tor-Platz 1 in Zimmer 325, während
der Dienststunden der Stadtverwaltung zu
jedermanns Einsichtnahme aus. Der Inhalt der
ortsüblichen Bekanntmachung und die
auszulegenden Unterlagen werden zusätzlich auf
der Internetseite der Stadt Wesel (www.wesel.de)
eingestellt. Auf Wunsch werden Auskünfte erteilt
oder erläuternde Gespräche geführt, die Herr
Rosner (Tel. 0281/203-2594) und Herr Terfurth
(Tel. 0281/203-2427) anbieten.
Gesprächstermine können auch außerhalb der
allgemeinen Sprechzeiten der Stadtverwaltung
vereinbart werden. Schriftliche Stellungnahmen
sind an die Bürgermeisterin der Stadt Wesel zu
richten, zweckmäßigerweise an das Team 13
(Räumliche Grundsatz- und Entwicklungsplanung).
Das Team nimmt auf Wunsch die Stellungnahmen
auch zu Protokoll.
Die Verarbeitung
personenbezogener Daten erfolgt auf der
Grundlage des § 47
Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) in
Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e)
Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und des
Datenschutzgesetzes NRW (DSG NRW). Weitere
datenschutzrechtliche Hinweise finden Sie auf
der Homepage der Stadt Wesel unter folgendem
Link: www.wesel.de/datenschutz.
Verbraucherzentrale NRW: kostenloser
digitaler Selbstlernkurs "Energie clever nutzen"
Wesel -
Die Verbraucherzentrale NRW startet anlässlich
des Weltenergiespartags am 05.03.2024 mit dem
digitalen Selbstlernkurs "Meine Wohnung -
Energie clever nutzen!". Der Kurs beginnt am
11.03.2024. Er soll motivieren, die "eigene
Energiewende" anzugehen, Energie zu sparen oder
den ersten Schritt Richtung Photovoltaik zu
gehen.
Die Teilnehmenden sollen
lernen, wie sie Energie sparen und auch
produzieren können! Sie sollen motiviert werden,
sich aktiv mit den Möglichkeiten und Chancen des
Energiesparens zu beschäftigen. Durch effiziente
Tipps können sie ihr neues Wissen direkt in die
Praxis umsetzen. Der kostenlose Kurs läuft vier
Wochen. Er besteht aus insgesamt vier
verschiedenen Lerneinheiten zu den Themen
Heizenergie sparen, Strom sparen, Strom- und
Gasanbieterwechsel und Steckersolar-Geräte. Pro
Woche gibt es eine neue Lerneinheit.
Neben Informationen zu den Themen erhalten
die Teilnehmenden Übungen, die sie eigenständig
bearbeiten können. Die Bearbeitungszeit der
Übungen beträgt pro Lerneinheit schätzungsweise
zwischen 15 und 30 Minuten. Nach Ende des Kurses
findet am Freitag, den 12. April 2024, um 15 Uhr
ein einstündiger Online-Talk statt. Dieser wird
alle vier Themen des Selbstlernkurses
aufgreifen.
Der Selbstlernkurs richtet
sich an interessierte Erwachsene (durch das
Thema angesprochen, persönlicher Nutzen),
Mieter*innen, Digital-Affine, aber auch an
helfende Hände (Multiplikator*innen oder
Privatpersonen, die andere Menschen dabei
unterstützen). Die Anmeldung ist ab sofort
möglich unter:
https://www.verbraucherzentrale.nrw/energie-clever-nutzen
Ihr wollt nach dem Abitur im
öffentlichen Dienst durchstarten?
Moers - Wir haben noch 2 Plätze für ein duales
Studium frei! Beide Studiengänge erfolgen in der
Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt (früher:
gehobener Dienst) und legen Grundstein für ein
erfolgreiches Berufsleben. Los geht es ab dem 1.
September 2024. Schaut doch mal rein unter:
Stadtinspektorin/zum Stadtinspektor – Bachelor
of Laws (w/m/d)
Verwaltungsinformatiker/in - Bachelor of Arts
(m/w/d)

Bei Fragen stehen Christin Wessel unter der
Telefonnummer 0 28 41 / 201 361, Julia Küchler
unter der Telefonnummer 0 28 41 / 201 316 und
Isabella Fiandaca unter der Telefonnummer 0 28
41 / 201 363 vom Fachbereich Interner Service
gerne zur Verfügung.
Anzeige von Osterfeuern bis 22. März nötig
Moers -
Die Anzeige von
Osterfeuern ist ab sofort beim Fachdienst
Ordnung der Stadt Moers möglich. Seit 2018 ist
dies für Veranstalterinnen und Veranstalter in
Moers verpflichtend. Bis spätestens Freitag, 22.
März, muss das bereitgestellte Onlineformular
der Stadt Moers übermittelt werden. Erlaubt sind
ausschließlich Osterfeuer, die der
Brauchtumspflege dienen. Dazu zählen keine
Veranstaltungen von Privatpersonen, sondern nur
von in der Ortsgemeinschaft verankerten
eingetragenen Vereinen, Organisationen und
Glaubensgemeinschaften.

Der Fachdienst Ordnung führt vor Ort
stichprobenartig Kontrollen durch. Verstöße
gegen die Anzeige-, Durchführungs- und
Sicherungspflichten können mit einer Geldbuße
geahndet werden. Eigene Sicherheit und
Tierschutz beachten Die Stadt Moers bittet
besonders darum, den Tierschutz zu
berücksichtigen. Vor dem Anzünden muss das Holz
umgeschichtet werden, um Vögel, Igel, Mäuse und
Kaninchen zu vertreiben. Für den
Verbrennungsplatz sind volljährige
Aufsichtspersonen nötig, die bis zum
vollständigen Erlöschen von Feuer und Glut vor
Ort bleiben müssen.
Erlaubt ist nur
unbehandeltes, naturbelassenes Holz in Form von
Baum- und Strauchschnitt. Zudem ist ein Abstand
von mindestens 100 Metern zu Wohngebäuden sowie
Wald- und Naturschutzgebieten einzuhalten. Die
Stadt Moers bittet Veranstalter, das
Onlineformular für ihre Anzeige zu nutzen. Es
ist unter Osterfeuer/Brauchtumsfeuer abrufbar.
Dort sind auch weitere Informationen zu dem
Thema zu finden. Weitere Fragen beantworten
gerne die Mitarbeitenden des Fachdienstes
Ordnung unter der Telefonnummer 0 28 41 /
201-985.
Im Familienzentrum
Barbarastraße sind die Dinos los
Moers - Lisa Janssen mit Kindern des städtischen
Familienzentrums Barbarastraße Den Dinosauriern
auf der Spur: Im Rahmen ihrer
PiA–praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin
hat Lisa Janssen im Zeitraum vom 5. bis 23.
Februar ein Projekt mit den Kindern des
städtischen Familienzentrums Barbarastraße
durchgeführt. Das Besondere daran: Die Kinder
durften sich das Thema aussuchen und konnten
viele eigene Ideen einbringen.

„Ein Kind hat sich sehr für Dinosaurierknochen
interessiert und gefragt, ob wir selbst welche
ausgraben könnten“, sagt Lisa Janssen. „Da es
leider schwierig ist, echte zu finden, haben wir
in der Knochenwerkstatt eigene
,Dinosaurierknochen‘ und ,Fossilien‘ aus
Salzteig und Ton hergestellt.“
,Dinosaurier-Ausstellung‘ als Höhepunkt der
Projektwochen Die Angebote rund um das Thema
Dinosaurier waren vielfältig.
Besonders gut kam das Bewegungsangebot in der
Turnhalle zum Thema Dinosaurier an. Hier konnten
die Kinder auf einem Pfad Dinosaurierspuren
folgen und verschiedene Spiele spielen, die
Geschicklichkeit und Teamarbeit erforderten.
Höhepunkt und Abschluss der Projektwochen war
die Dinosaurier-Ausstellung im Foyer der
Kindertagesstätte. Als Andenken durften die
Kinder wie Paläontologen ihre ,Fossilien‘
ausgraben, vorsichtig mit einem Pinsel säubern
und mit nach Hause nehmen.
Haltverbot auf der Oberwallstraße
Moers - In der Oberwallstraße fallen 13
Stellplätze weg. Bei einer Stellprobe der
Feuerwehr ist aufgefallen, dass Menschen aus dem
Wallzentrum im Notfall nicht über die Drehleiter
gerettet werden können. Aus diesem Grund werden
auf der westlichen Seite (gegenüber dem
Wallzentrum) im vorderen und hinteren Bereich
Haltverbotszonen eingerichtet. Die vorhandenen
Behindertenparkplätze sind nicht betroffen.
Höchste Zeit für Equal Pay
Wesel - Die Fachstelle Frau und Beruf und die
Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Wesel
weisen darauf hin, dass am Mittwoch, 6. März
2024, der diesjährige Equal Pay Day (EPD) ist.
Das Datum des Equal Pay Day markiert symbolisch
den allgemeinen Verdienstunterschied zwischen
Frauen und Männern. Nach aktuellen Zahlen des
Statistischen Bundesamts liegt die Lohnlücke bei
18 Prozent. Rechnet man den Prozentwert in Tage
um, arbeiten Frauen immer noch 66 Tage ohne
Gehalt, also in diesem Jahr vom 1. Januar bis
zum 6. März.
Die vermeintliche
Verschiebung um einen Tag nach vorne besteht
nicht, weil sich der Gender Pay Gap etwas
gebessert hätte, sondern weil 2024 ein
Schaltjahr ist. Für Informationen und Austausch
stehen die Fachstelle und die Gleichstellung am
Mittwoch, 6. März 2024, mit einem Infostand und
Give-Aways zur Verfügung, im Foyer des
Kreishauses von 8.30 bis 9.30 Uhr, an der
Jülicher Str. 4 von 9.45 bis 10.30 Uhr, in den
Räumen des Allgemeinen Sozialen Diensts in
Xanten, Sonsbecker Straße 27, von 11.30 bis
12.30 Uhr sowie am Kreisgesundheitsamt auf der
Mühlenstr. 9-11 in Moers ab ca. 13.30 Uhr.
Unter dem Motto Höchste Zeit für equal
pay! rückt die diesjährige Kampagne den Faktor
Zeit in den Fokus. Denn die ungleiche
Zeitaufteilung von Frauen und Männern zwischen
Erwerbs- und Carearbeit hat zur Folge, dass
Frauen oft in Teilzeit arbeiten und so im
gesamten Lebensverlauf bei der Lohnentwicklung,
Karriere und Rente benachteiligt werden.
Teilzeitarbeit führt zu einem niedrigeren
durchschnittlichen Bruttomonatseinkommen von 32
Prozent für Frauen. Die Arbeit in Teilzeit wird
schlechter vergütet (sog. Part-Time-Wage-Gap):
Frauen in Teilzeit verdienen durchschnittlich 17
Prozent weniger pro Stunde als Frauen in
Vollzeit.
Entsprechend liegt das
geschlechtsspezifische Gefälle bei den
Alterseinkünften (Gender Pension Gap) in
Deutschland bei 29,9 Prozent. Die
Alterseinkünfte von Frauen sind damit
durchschnittlich knapp ein Drittel niedriger als
die von Männern. Die Arbeitszeitwünsche von
Männern und Frauen gleichen sich allerdings
immer weiter an und sind nicht auf das
Geschlecht, sondern auf den aktuellen
Beschäftigungsstatus zurückzuführen:
Teilzeitbeschäftigte würden gerne länger
arbeiten, Vollzeitbeschäftigte kürzer.
Diese ungleiche Verteilung der Arbeitszeit
zwischen den Geschlechtern entspricht also nicht
unbedingt den Wünschen, sondern hat viel mit
stereotypen Rollenzuschreibungen und
strukturellen Hürden bei der Realisierung einer
partnerschaftlichen Aufteilung von Sorgearbeit
zu tun. Auch nach dem Aktionstag können sich
Interessierte für weitere Informationen an die
Fachstelle Frau und Beruf wenden, unter https://www.kreis-wesel.de/frauundberuf.
Heimat-Preis der Stadt Kleve 2024: jetzt
bewerben! Infoseite und
Antragsformular Die Themenseite der Stadt Kleve
zum Heimat-Preis sowie das Antragsformular kann
über folgenden Link abgerufen werden:
Themenseite Heimat-Preis der Stadt Kleve Mit
dem Heimat-Preis wird herausragendes Engagement
in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Neben
der Wertschätzung für die geleistete Arbeit,
verbindet sich damit auch die Chance für die
eigene Heimat zu begeistern.
Der
Preis ist neben Lob und Anerkennung zugleich
auch Ansporn für andere: neue Interessierte
werden ermutigt, sich für die Heimat zu
engagieren, denn Heimat braucht immer weitere
und neue Unterstützerinnen und Unterstützer.
Nach dem Grundsatz „Wir fördern, was Menschen
verbindet“ fördert das Ministerium für Heimat,
Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes
Nordrhein-Westfalen im Zuge der neuen
Förderperiode 2023-2027 diesen Preis.

Der Heimat-Preis der Stadt Kleve 2023 wurde an
den „Arbeitskreis Kermisdahl-Wetering“ im
Klevischen Verein e.V., den Förderverein „Wir
für Düffelward“ e.V. und den „Arbeitskreis Lila
Pause Disco“ des Klever Jugendwerk e.V.
verliehen. Auch im Jahr 2024 wird der
Heimat-Preis der Stadt Kleve erneut ausgelobt.
Er wird in Form eines Preisgeldes in Höhe von
insgesamt 7.000 Euro verliehen. Der Betrag wird
aus Mitteln des Ministeriums für Heimat,
Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes
NRW in Höhe von 5.000 EUR und dem Anteil der
Stadt Kleve mit 2.000 EUR ausgelobt. Das
Preisgeld staffelt sich je nach Anzahl der
Preisträger wie folgt:
Der Preis kann ehrenamtlich tätigen, natürlichen
Personen oder Personengruppen, insbesondere
Vereinen und/oder einzelnen Abteilungen von
Vereinen oder Bürgergruppen verliehen werden,
die sich für die Heimat im besonderen Maße
verdient gemacht haben. Vorschlagsberechtigt für
die Verleihung eines Heimat-Preises sind alle
Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Kleve,
sowie Vereine und Institutionen mit Sitz in
Kleve. Darüber hinaus steht den im Rat der Stadt
Kleve vertretenen Fraktionen ein Vorschlagsrecht
zu.
Über die Zuerkennung des
Heimat-Preises entscheidet der Rat auf Grundlage
des Vorschlages eines unabhängigen
Preisgerichts. Bei der Auswahl des/der
Preisträger legt das Preisgericht die Kriterien
Verdienste um die Heimat, Erhalt, Pflege und
Förderung von Bräuchen, sowie das Engagement für
die Kultur und Tradition zugrunde. Es muss
mindestens ein Preiskriterium erfüllt werden.
Vorschläge für Verleihung des Heimat-Preises
sind über ein Formblatt bis spätestens
30.06.2024 einzureichen. Das Formblatt sowie
Richtlinien zum Förderprogramm stehen auf der
Internetseite der Stadt Kleve
https://www.kleve.de/stadt-kleve/freizeit-und-kultur/kulturelle-vielfalt/heimat-preis
als Download bereit.
Stadt Kleve legt Solar-Förderprogramm
neu auf Themenseite zur
Solarförderung Die Themenseite zur neu
aufgelegten Solarförderung sowie den
Online-Antrag erreichen interessierte
Bürgerinnen und Bürger ab dem 05. März 2024 auf
www.kleve.de/solarfoerderung. Die Seite samt
Antrag wird am 05. März freigeschaltet. Bereits
in den Jahren 2022 und 2023 wurde die
Anschaffung steckerfertiger Photovoltaikanlagen,
sogenannte Balkonkraftwerke, im Klever
Stadtgebiet gefördert.
Nun hat der
Rat der Stadt Kleve die Neuauflage des beliebten
und erfolgreichen Förderprogrammes beschlossen,
die eine Förderung von 200 Anlagen in Höhe von
je 200 € ermöglicht. Anträge können vollständig
digital gestellt werden. Alle Informationen und
den Online-Antrag finden interessierte
Bürgerinnen und Bürger ab dem 05. März auf
www.kleve.de/solarfoerderung. Nachdem es
ähnliche Förderprogramme schon in den Jahren
2022 und 2023 gab, unterstützt die Stadt Kleve
ihre Bürgerinnen und Bürger auch 2024 bei der
Anschaffung von Solaranlagen.

In 2022 wurden die ursprünglich veranschlagten
Fördermittel in Höhe von 10.000 € aufgrund der
überwältigenden Nachfrage um rund 50.000 €
aufgestockt, in 2023 standen insgesamt 20.000 €
zur Verfügung. Das neue Programm umfasst nun
eine Gesamtfördersumme in Höhe von 40.000 €. Da
die neue Förderrichtlinie eine Pauschalförderung
in Höhe von 200 € je Anlage vorsieht, können im
laufenden Jahr 200 Vorhaben bezuschusst werden.
Das Förderprogramm hat bereits in den
vergangenen Jahren für Erfolge gesorgt: Aus den
bisherigen Mitteln konnten 2022 insgesamt 124
Balkonsolaranlagen gefördert werden, 2023 waren
es genau 100.
Im Vergleich zu den
Förderrichtlinien der vergangenen Jahre wurde
die neue Richtlinie deutlich entbürokratisiert
und vereinfacht. Allein der textliche Umfang
konnte im Vergleich zur vorangegangenen Regelung
mehr als halbiert werden, sodass sie nun
deutlich unkomplizierter zu lesen ist. Die
Gewährung einer Pauschalförderung reduziert
zudem den verwaltungsinternen Aufwand – bislang
war die Fördersumme unter anderem vom
Anschaffungspreis der Anlagen abhängig. Eine
wichtige Änderung betrifft zudem den
Fördergegenstand.
Wurden in den
vergangenen Jahren ausschließlich steckerfertige
Balkonsolaranlagen gefördert, können jetzt
Zuschüsse für alle im Marktstammdatenregister
neu angemeldeten Solaranlagen beantragt werden,
unter anderem auch für Photovoltaikanlagen auf
Dächern. Bürgerinnen und Bürger profitieren
außerdem von einer vereinfachten Antragstellung.
Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen,
muss lediglich die Anmeldung der neu
installierten Solaranlage im
Marktstammdatenregister nachgewiesen und eine
Bankverbindung hinterlegt werden.
Für
eine unkomplizierte Antragstellung sorgt ein
entsprechendes Online-Formular auf
www.kleve.de/solarfoerderung. Die Richtlinie
tritt am 05.03.2024 in Kraft. Ab diesem
Zeitpunkt wird die Internetseite sowie der
Online-Antrag freigeschaltet, sodass
Antragstellungen möglich sind.
Tausende Baum- und Strauchsetzlinge zu
verschenken Kleve - Die
Initiative „Mehr Bäume Jetzt“ engagiert sich für
mehr Artenvielfalt und für ein lebenswertes
Klima und verschenkt in diesem Zusammenhang im
Kreis Kleve Tausende Baum- und Strauchsetzlinge.
Diese wurden von freiwilligen Baumretter*innen
im Laufe des Winters auf verschiedenen
Ernteflächen im Kreisgebiet vor Licht- und
Platzmangel und dem Freischneider gerettet und
erhalten nun auf Privatflächen eine zweite
Chance. Mehr Bäume Jetzt agiert in Kooperation
mit dem Bündnis Klima.Partner im Kreis Kleve, zu
dem sich alle 16 Kommunen und der Kreis Kleve
zusammengeschlossen haben.

Die Setzlinge können in den kommenden Wochen
nach Voranmeldung über folgendes Formular (
https://docs.google.com/forms/d/1h55dSBrYu-eUsKDLzF9A6KVHovMvrQChNwXtfZwkkxI/viewform?edit_requested=true, Link ggf. kopieren und in Browserzeile
einfügen ) im Kreisgebiet an folgenden
Standorten abgeholt werden: Rheurdt, am
Mittwoch, den 06.03.2024, Vluyner Str. 38
(Bauhof) von 10 - 12 Uhr Kevelaer-Wetten, am
Samstag, den 09.03.2024, Vellarsweg 2 (World
House) von 10 - 12 Uhr Kalkar / Appeldorn,
am Samstag, den 09.03.2024, Appeldorner Str. 96
(Angelsportverein Gut Bitt Wissel) von 14.30 -
16.30 Uhr Uedem, am Mittwoch, den
13.03.2024, Markt 6 (Marktplatz), von 12 - 15
Uhr Kerken, am Freitag, den 15.03.2024,
Industriestraße 16 (Bauhof) von 10 – 12 Uhr
Issum, am Freitag, den 15.03.2024, Lindenau 47
(Bauhof) von 14.30 – 16.30 Uhr Kleve, am
Montag, den 18.03.2024, Riswicker Str. 117
(Klapheckenhof SOS Kinderdorf) von 10 – 14 Uhr
Kranenburg, am Mittwoch, den 20.03.2024,
Tiggelstraße 3 (Bauhof) von 10 – 12 Uhr
Weeze, am Mittwoch, den 20.03.2024 in Weeze,
Bahnstraße 39 (Betriebshof), von 14.30 Uhr –
16.30 Uhr Emmerich, am Freitag, den
22.03.2024, Speelberger Straße 115 von 10 – 12
Uhr Goch, am Freitag, den 22.03.2024,
Grenzweg 46, von 14.30 – 16.30 Uhr Rees, am
Samstag, 23.03.2024, Bergswicker Straße 24
(Bauhof), von 10 - 12 Uhr
Eventuelle
Änderungen und wichtige Informationen in Bezug
auf diese Baum-Verschenktage erhalten
Interessenten nach Ihrer Anmeldung über das
Formular per E-Mail. Die überwiegende Zahl der
kostenlos angebotenen Setzlinge (u. a. Ahorne,
Fichten, Rotbuchen, Roteichen, Hartriegel,
Schlehdorne und Weiden) hat eine Länge zwischen
50 und 200 Zentimetern. Manche Setzlinge sind
auch etwas größer.
Mehr Bäume Jetzt
vergibt die Bäume, die ausdrücklich nicht zur
Pflanzung in Waldgebieten oder in der freien
Natur geeignet sind, ausschließlich nach
Voranmeldung über folgendes Formular (https://docs.google.com/forms/d/1h55dSBrYu-eUsKDLzF9A6KVHovMvrQChNwXtfZwkkxI/viewform?edit_requested=true
, Link ggf. kopieren und in Browserzeile
einfügen ), damit die gewünschte Stückzahl unter
dem Vorbehalt der ausreichenden Verfügbarkeit
bereitgestellt werden kann. Den Bürger*innen ist
dabei freigestellt, ob sie einen oder viele
Bäume abnehmen möchten. Über das Formular können
bis zu 30 Bäume angefragt werden.
Wessen Bedarf damit noch nicht gedeckt sein
sollte, kann ein Benutzerkonto als
„Pflanzfläche“ im sogenannten „Baum-Planer“
(https://baumplaner.mehrbaeume.jetzt/login )
erstellen. Initiative erntete über 10.000
Setzlinge „Mehr Bäume Jetzt“ ist eine
bundesweite Kampagne, die junge Bäume und
Sträucher von Orten, an denen sie geringe
Überlebenschancen hätten, an Orte verpflanzt, an
denen sie wachsen und gedeihen können.
Die Kampagne basiert auf der in den
Niederlanden seit 2020 laufenden „Meer Bomen
Nu“-Kampagne, die dort bereits 1,8 Millionen
Setzlinge verschenkt hat. Die Setzlinge findet
man in der Natur häufig an Orten, an denen der
Mensch oder die Gesetze der Natur dafür sorgen,
dass sie das Erwachsenenstadium nicht erreichen
werden, weil sie zum Beispiel zu dicht gedrängt
stehen oder zu wenig Licht bekommen. In diesem
Winter ernteten freiwillige Helferinnen und
Helfer u. a. in Kalkar, Bedburg-Hau, Kleve und
Kranenburg über 10.000 Setzlinge.
„Diese Verpflanzmethode ist günstig, logisch und
mit ihr sparen wir im Kampf gegen den
Klimawandel und bei der Wiederherstellung der
Artenvielfalt kostbare Zeit. Das geerntete
‚kostenlose‘ (und zudem häufig einheimische)
Pflanzgut ist darüber hinaus ressourcenschonend,
da u. a. für das Heranwachsen der Pflanzen keine
zusätzlichen Rohstoffe notwendig waren. Die
Pflanzen haben außerdem bereits einige Jahre CO2
gebunden. Das Verpflanzen bietet somit einen
klaren Mehrwert fürs Klima. Diese Methode kann
überall dort, wo Bäume zwischen November und
März in die Vegetationsruhe gehen, angewandt
werden“, berichtet Paul Bickmann,
Regionalkoordinator für den Kreis Kleve.
Mehr Informationen zur Arbeit von „Mehr
Bäume Jetzt“ und zu den Möglichkeiten, sich
aktiv für ein lebenswertes Klima und für die
Wiederherstellung der Artenvielfalt zu
engagieren, erhalten Sie auf der Website
https://mehrbaeume.jetzt und spezifisch für
den Kreis Kleve finden Sie auf
https://mehrbaeume.jetzt/kalender/regionen/kreiskleve/
auch noch einmal den Link zum Formular sowie
Infos zu anstehenden Veranstaltungen. Sie
können sich mit Fragen auch per E-Mail wenden an
nrw@mehrbaeume.jetzt
‚Experimentelle Druckwerkstatt‘ für Anfänger und
Fortgeschrittene VHS-Moers - Bei der
‚Experimentellen Druckwerkstatt‘ der vhs Moers –
Kamp-Lintfort am Samstag, 16. März, geht es um
Drucktechniken, bei denen keine Presse
erforderlich ist. Ab 10 Uhr arbeiten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, im Stempeldruck,
Materialdruck oder im Abreibeverfahren.
Der Workshop ist sowohl für Anfängerinnen
und Anfänger als auch für Fortgeschrittene
geeignet. Mitgebrachte Strukturmaterialien (z.B.
Wellpappe, grobe Stoffe, Kordeln) können direkt
verwendet oder durch Einschneiden zu Stempeln
oder Druckplatten werden. Der Kreativität sind
bei der Druckwerkstatt keine Grenzen gesetzt.
Anmeldungen für die Druckwerkstatt sind
telefonisch unter 0 28 41/201 - 565 und online
unter www.vhs-moers-de möglich.
Pilates VHS-Kleve - Das
Pilates-Training ist sanft und ganzheitlich. Das
Ziel ist ein beweglicher, aufrechter und
kraftvoller Körper. Bei der langsamen Gymnastik
ist die bewusste Wahrnehmung der Bewegung und
Atmung sehr wichtig. Oft sind es mentale Bilder,
mit denen die Übungen angeleitet werden. Alle
Bewegungen erlernen Sie unter Aktivierung der
Bauch- und Beckenbodenmuskeln. Besonders
intensiv werden die tiefliegenden Muskelgruppen
rund um die Wirbelsäule trainiert. Somit
erlernen Sie in diesem Kurs Übungen für ein
ausgezeichnetes Rücken- und Haltungstraining und
zudem haben Sie die Möglichkeit, vom Alltag
abzuschalten und zu entspannen.
Die
gelernten Übungen können und sollten Sie auch
außerhalb des Kurses durchführen.
Veranstaltungsnummer: Z433017 Ein neuer Kurs ab
dem 12.03., dienstags von 19.30 – 21.00 Uhr.
Anmeldung erforderlich (schriftlich, persönlich,
per E-Mail oder online unter „www.vhs-kleve.de“)
bei der VHS Kleve, Hagsche Poort 22, 47533
Kleve. Weitere Informationen unter Telefon
02821/84-718.
Fotowettbewerb „Europa bunt und vielfältig“
Die VHS Kleve ruft auf zu einem
Fotowettbewerb unter dem Motto „Europa bunt und
vielfältig“, um ein Titelfoto für das Magazin/
Programmheft 2/2024 zu bestimmen. Wie sehe ich
Europa? Was sind die aktuellen Themen in Europa?
Wo ist es am schönsten in Europa? Wir freuen
uns auf jede Einsendung! Zusätzlich kann man
Gutscheine für die VHS-Kurse gewinnen.
Einsendeschluss: 15.04.24. Einsendungen:
vhs@kleve.de.
Weitere Informationen unter Telefon 02821/84-718
und in der PDF-Datei im Downloadbereich dieser
Seite.
Sollten Deepfakes verboten werden?
KI-MANIPULATION - 1.3.2024
KI-manipulierte Videos, Fotos und Tonaufnahmen
verunsichern die deutschen Internetnutzer:innen.
Eine Umfrage von Bitkom verdeutlicht,
dass eine Mehrheit der Deutschen für ein
gesetzliches Verbot von den sogenannten Deepfakes eintritt.
Rund 84 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen
fordern zumindest eine Kennzeichnungspflicht für
KI-veränderte Medien. Die Daten zeigen außerdem,
dass 60 Prozent der Befragten Deepfakes als
ernsthafte Bedrohung der Demokratie ansehen.
Für die meisten Menschen sind Deepfakes
nämlich gar nicht oder nur schwer zu erkennen -
das bestätigen rund 81 Prozent der Befragten.
Zugleich geben 44 Prozent zu, zumindest einmal
auf ein Deepfake hereingefallen zu sein. Eine
weitere aufschlussreiche Erkenntnis ist, dass
ein Drittel der Deutschen noch nie von Deepfakes
gehört haben, dementsprechend leicht sind diese
Menschen mit Manipulationen zu täuschen. Obwohl
mehr als die Hälfte der Befragten Potenziale in Kunst
und Kultur sehen, bleibt das Misstrauen
vorherrschend.
Ganze 70 Prozent der
Deutschen verlieren das Vertrauen in Fotos und
Videos als zuverlässige Quellen. Die Ergebnisse
unterstreichen die Forderung der Gesellschaft
nach klaren regulatorischen Rahmenbedingungen.
Der Gesetzgeber aber auch die Betreiber der
sozialen Netzwerk sind nun gefordert,
entsprechende Schritte einzuleiten. Renè Bocksch

Wer organisiert in Beziehungen
den Alltag? UMFRAGE Wie sind
alltägliche Aufgaben in Ihrer Partnerschaft
verteilt? Wer erstellt zum Beispiel To-Do-Listen
für den nächsten Einkauf, wer vereinbart von
Arzt- oder Verwaltungstermine für die
Familienmitglieder und wer erinnert an den
nächsten Geburtstag der Eltern? Wie eine
aktuelle Umfrage des Wirtschats- und
Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) des Hans
Böckler Instituts nahe legt, übernehmen
oftmals Frauen diese Form der Alltagsarbeit.
Rund 44 Prozent haben angegeben, dass sie diese
Arbeit überwiegend selbst übernehmen.
Bei den Männern waren es hingegen nur 16
Prozent der Meinung, dass die Hauptlast dafür
bei Ihnen liegt. Offenkundig herrscht bei den
Geschlechtern auch Uneinigkeit darüber, ob die
Organisation des Alltags in etwa gleichen Teilen
von statten geht. Das denken nämlich 66 Prozent
der Männer, aber nur 35 Prozent der Frauen.
Immerhin geben rund 12 Prozent der Männer an,
dass diese Arbeit überwiegend von ihrer
jeweiligen Partnerin bzw. ihrem jeweiligen
Partner übernommen wird.
Die
regelmäßige Übernahme von derartigen
Alltagsaufgaben kann eine emotionale Belastung
für die betreffende Person zur Folge haben.
Sozialwissenschaftler sprechen hierbei von dem
Phänomen des Mental Loads. In der aktuellen
öffentlichen nationalen und internationalen
Debatte wird diesem Konzept zunehmend Beachtung
geschenkt. Mental Load ist dabei das Denken,
Planen, Terminieren und Organisieren von
notwendigen Alltagsaufgaben und umfasst dabei
auch das Gefühl, sich darum kümmern bzw. dafür
verantwortlich sein zu müssen sowie die
emotionalen Folgen dieser Arbeit.
Die Daten zur Statista-Infografik wurden der
WSI-Erhebung "Mental
Load - Frauen tragen die überwiegende Last"
entnommen. Hinweis: Die Quelle hat nicht
angegeben, zu welchen Teilen hetero- bzw.
homosexuelle Personen, die in Partnerschaft
leben, an der Umfrage teilgenommen haben. Es ist
aber zu vermuten, dass heterosexuelle Paare die
Mehrheit darstellen. Matthias Janson

Studis leben mehrheitlich von
weniger als 1.000€ im Monat
Studenten in Deutschland leben mehrheitlich
von einem Nettoeinkommen, das unter dem Betrag
von 1.000 Euro liegt. Bezogen auf die gesamte
Bevölkerung in Deutschland trifft das nur auf
knapp ein Drittel der Menschen zu. Das zeigt die
Statista-Grafik auf Basis von Daten der Verbrauchs-
und Medienanalyse (VuMA). Bei der
Einkommensspanne zwischen 1.000 und 1.500 Euro
nähern beide Gruppen sich an.
Studenten mit hohem Nettoeinkommen von 1.500
Euro und mehr sind vergleichsweise selten, in
der Gesamtbevölkerung stellt diese
Einkommensgruppe dagegen die Mehrheit dar. Den
Lebensunterhalt von maximal 1.000 Euro netto im
Monat zu bestreiten dürfte insbesondere dann
schwierig sein, wenn davon auch ein Zimmer in
einer Wohngemeinschaft bezahlt werden muss. Wie diese
Statista-Grafik zeigt, liegen die Warmmieten
für ein unmöblierten WG-Zimmers, das zwischen 10
m² und 30 m² groß ist groß ist, in den beliebten
Metropolen zwischen 490 und 650 Euro.
Vergleichsweise geringe WG-Mieten gibt es
dagegen in viele ostdeutschen Städten, wie etwa
Magdeburg, Halle an der Salle oder Erfurt.

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