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KW 14: 31.3. - 5.4.2025

Donnerstag, 3. April 2025 - Girls’ und Boys’ Day

Erhöhte Waldbrandgefahr: RVR Ruhr Grün mahnt zur Vorsicht bei Spaziergängen
Mit dem Einzug frühlingshafter Temperaturen und anhaltend trockener Witterung steigt die Waldbrandgefahr in den Wäldern des Ruhrgebiets. Deswegen rufen die Revierleitungen des Eigenbetriebs Ruhr Grün des Regionalverbands Ruhr (RVR) alle Waldbesucherinnen und -besucher zu erhöhter Vorsicht auf.

"Nach einem vergleichsweise milden Winter mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen beobachten wir bereits jetzt eine ungewöhnlich frühe Trockenheit im Waldboden", erklärt Karlheinz Schlott, Fachbereichsleiter bei RVR Ruhr Grün. "Die Kombination aus trockener Bodenvegetation, aufkommendem Wind und steigenden Temperaturen schafft ideale Bedingungen für Waldbrände."

Also bittet Ruhr Grün: das strikte Rauchverbot im Wald beachten, keine Zigarettenkippen wegwerfen, kein offenes Feuer machen oder grillen, Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras parken und Müll - insbesondere Glas - mitnehmen. Die Revierleitungen in den Wäldern des RVR haben die Kontrollgänge verstärkt und zusätzliche Frühwarnsysteme aktiviert.

Die Waldbrandbereitschaft von RVR Ruhr Grün ist auch wieder aktiv. Die Feuerwachtürme in der Haard und in der Hohen Mark sind ab Waldbrandstufe 3 immer besetzt. Waldbesucher werden gebeten, ungewöhnliche Rauchentwicklung umgehend unter der Notrufnummer 112 zu melden. idr


Forschende warnen: Trockenheit in Sicht?
Die aktuellen Modellberechnungen für Osteuropa zeigen eine seltene Entwicklung. Der Klimadienst Clim4Cast weist auf eine außergewöhnlich starke Anomalie der Bodenfeuchte im Vergleich zu den vieljährigen Verhältnissen in weiten Teilen Osteuropas hin. Jetzt warnen die Forschenden des Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF): Ein extrem trockener Winter konnte die bereits ausgetrockneten Böden des letzten Sommers nicht regenerieren. Besonders betroffen sind Regionen in Polen, Belarus und der Ukraine. Die Wahrscheinlichkeit für ein Dürrejahr in diesen Regionen ist hoch. Die Landwirtschaft muss die Entwicklung intensiv beobachten und Aussaattermine entsprechend anpassen.

(C) DWD
Wer derzeit die Webseiten der europäischen Klimadienste besucht, bemerkt auf den Karten der Dürrebeobachtung im mittleren und östlichen Europa ein hohes Niederschlags- bzw. Bodenfeuchtedefizit. Ein extrem trockener Winter hat dazu geführt, dass die über den vergangenen Sommer ausgetrockneten Böden nicht wieder mit Niederschlagswasser aufgefüllt wurden, so wie es üblicherweise geschieht. Während in Österreich und Ungarn ausreichende Regenmengen für eine gute Ausgangslage für die Landwirtschaft gesorgt haben, ist die Lage in Polen, Belarus und in der Ukraine angespannt.

„Die derzeit von extrem geringen Bodenfeuchtevorräten betroffenen Gebiete gehören zu den weltweit produktivsten Getreidestandorten. Sie werden deshalb auch als Kornkammer Europas bezeichnet. Eine mögliche schlechte Getreidesaison als Folge einer intensiven Dürre kann sich erheblich auf den globalen Getreidemarkt auswirken,“ erklärt Prof. Dr. Claas Nendel. Er forscht am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg, an der Universität Potsdam und am Global Change Research Institute (CzechGlobe) in Brno, Tschechien.

Situation in Deutschland
Der März 2025 ist mit einem Deutschlandmittel von nur 21% des Niederschlages im Vergleich zur Periode 1991-2020, der sechsttrockenste März seit 1881. Vor allem im Norden gibt es größere Gebiete in denen nur wenige Liter pro Quadratmeter gefallen sind. Das starke Niederschlagsdefizit hat, vor allem in Teilen des norddeutschen Binnenlands, die Feuchte der oberen Bodenschichten markant unter die für die Jahreszeit üblichen Werte sinken lassen.

Für den März liegen die Bodenfeuchte-Werte regional deutlich unter denen des Jahres 2018. Bei weiter andauernder Trockenheit kann es stellenweise zu Verzögerungen beim Auflaufen der ausgesäten Sommerkulturen und zu Trockenstress bei den jungen Pflänzchen kommen. Wegen der geringen Niederschläge wurde erst kürzlich in Bayern und Brandenburg die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) blickt mit Witterungs- und saisonalen Klimavorhersagen in die kommenden Wochen und Monate in Deutschland: Bis Mitte April wird eine starke Tendenz für trockenere Bodenfeuchte-Bedingungen in fast ganz Deutschland vorhergesagt, außer im südlichen Bayern. Bis Ende April / Anfang Mai wird sich diese voraussichtlich etwas abschwächen und auf Nord- und Westdeutschland fokussieren und die Vorhersagequalität in einigen Regionen etwas abnehmen.

Nach dem saisonalen DWD-Modell, das Anfang März gestartet wurde, wird für den Zeitraum Juni-August 2025 eine moderate Wahrscheinlichkeit für wärmere Bedingungen erwartet (Pressekonferenz des DWD am 01.04.25). Nur in Schleswig-Holstein und Nordwestdeutschland sind die Wahrscheinlichkeit und Vorhersagequalität etwas geringer. Bei der Bodenfeuchte geht der DWD im kommenden Sommer mit Schwerpunkt im Thüringer Becken, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Vorpommern und Nord-Sachsen von einer moderaten Wahrscheinlichkeit für trockenere Verhältnisse aus.

Für andere Regionen sind die Signale deutlich schwächer oder es ist keine Vorhersagequalität erkennbar. Die Witterungsvorhersage wird wöchentlich und die saisonale Klimavorhersage monatlich auf www.dwd.de/klimavorhersagen aktualisiert.

Herausforderungen für die Landwirtschaft
Für Landwirtinnen und Landwirte heißt es jetzt, den Bodenfeuchteverlauf zu beobachten (www.dwd.de/bodenfeuchteviewer), um den günstigsten Aussaattermin für die Sommerungen nicht zu verpassen. Bleiben weiterhin die Niederschläge in weiten Teilen Deutschlands aus, sind Auswirkungen auf die Entwicklung der Kulturpflanzen zu erwarten.


„Strategische Vorausschau für den Bevölkerungsschutz“
Vom 1. bis 2. April 2025 veranstaltet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) erstmalig einen Workshop zum Thema „Strategische Vorausschau für den Bevölkerungsschutz“ im Gustav-Stresemann-Institut (kurz: GSI) in Bonn. Es sind unerwartete Ereignisse, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen und drohende Risiken, die im Mittelpunkt des Workshops „Strategische Vorausschau für den Bevölkerungsschutz“ stehen.

Mit diesen setzen sich 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus insgesamt 40 verschiedenen Institutionen aktuell auseinander – interdisziplinär und zukunftsgerichtet. Ralph Tiesler, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: „Es ist unerlässlich, dass sich Akteure im Bevölkerungsschutz mit drohenden Risiken auseinandersetzen. Der Workshop mit den versammelten Expertinnen und Experten setzt dafür den idealen Rahmen, ermöglicht den Austausch und die Weiterentwicklung der Aufgaben im Bevölkerungsschutz.

Den künftigen Herausforderungen können wir nur begegnen, wenn wir auch die viel zitierten "Schwarzen Schwäne" - also die unerwarteten und unwahrscheinlichen Ereignisse mit erheblichen Auswirkungen - frühzeitig erkennen. Darum danke ich den Workshop-Teilnehmenden für ihren Einsatz, der die Weichen für unsere zukünftige gemeinsame Arbeit legt.“

Trends und Entwicklungen im Bevölkerungsschutz
Zuletzt hatte der BBK-Fachkongress „Forschung für den Bevölkerungsschutz“ im Februar 2025 wichtige Impulse rund um praxisnahe Themen im Bevölkerungsschutz gesetzt. Der neue Workshop ist eine strategische Ergänzung dessen und dient der Vorbereitung, Bearbeitung, Fortentwicklung und Evaluation sämtlicher fachlich-inhaltlicher Aufgaben des BBK.

Die Workshop-Teilnehmenden nehmen die (Mega-)Trends und Entwicklungen der nächsten zehn, zwanzig und dreißig Jahre in den Blick, um potenzielle Herausforderungen zu identifizieren. Verbindung von Strategie und Austausch Der Workshop ist nach der „NATO Futures Assessed alongside socio-Technical Evolutions Method“ (kurz: NATO FATE Method) konzipiert.

Diese Methode ist ein Verfahren zur Entscheidungsfindung in militärischen oder sicherheitsrelevanten Kontexten anhand von strategischen Parametern. Sie bietet eine Bewertungsmöglichkeit zukünftiger Herausforderungen und berücksichtigt sozio-technische Entwicklungen. Mit dem Workshop wird zudem ein zielgerichtetes Austauschformat für Akteurinnen und Akteure des Bevölkerungsschutzes geschaffen. Teilnehmende sind sowohl Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats des BBK als auch Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Bundesministerien, Hilfsorganisationen und Forschungseinrichtungen.


Werden zu Ostern die Eier knapp? 
Die aktuelle Eierknappheit in den USA und die schwierige Lage in Großbritannien durch die Geflügelpest wirken sich derzeit nicht auf den deutschen Eiermarkt aus, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BZL) feststellt.

Auch wenn kurz vor Ostern traditionsgemäß mehr Eier nachgefragt werden dürften, ist das BZL zuversichtlich: „Diesen erhöhten Bedarf wird der Lebensmitteleinzelhandel bestmöglich bedienen.“



MSV Duisburg – 1. FC Bocholt: DVG setzt zusätzliche Busse ein
Für Gäste des Fußballspiels MSV Duisburg gegen den 1. FC Bocholt am Freitag, 4. April, um 19.30 Uhr in der Schauinsland-Reisen Arena, setzt die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) die Sportlinie 945 ein.

Abfahrtszeiten Buslinie 945 Richtung MSV Arena:
ab „Salmstraße“ (Meiderich) Abfahrt um 17.36, 17.46, 17.56 Uhr
ab „Bergstraße“ um 17.41, 17.51 und 18.01 Uhr
ab „Meiderich Bahnhof“ ab 17.45 bis 18.10 Uhr alle fünf Minuten
ab „Großenbaum Bahnhof Ost“ um 18.20 und 18.35 Uhr
ab „Betriebshof am Unkelstein“ ab 17.28 bis 17.53 Uhr alle fünf Minuten
ab „Hauptbahnhof“ (Verknüpfungshalle) ab 17.45 bis 19.05 Uhr alle fünf Minuten
ab „Businesspark Nord“ (Asterlagen) um 18.03 Uhr

Foto DVG

Nach Spielende stehen am Stadion Busse für die Rückfahrt bereit. Gäste des Fußballspieles, die eine Tageseintrittskarte im Vorverkauf erworben haben oder eine Dauerkarte besitzen, können kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel für die Hin- und Rückfahrt benutzen. Für die Gäste, die sich an der Stadionkasse ihre Eintrittskarte kaufen, ist die Rückfahrt mit Bus und Bahn kostenlos.


Wesel: Ein buntes Fest am 06. April
Zum Frühlingsfest ist für Gartenliebende, Radfahrende und Shoppingbegeisterte in der Stadt viel los: Zwischen Großem Markt und Berliner Tor laden Rund ums Grün, der Regionalmarkt, der Ort der Nachhaltigkeit, der Fahrradaktionstag, der verkaufsoffene Sonntag und die Immobilia & Energie in die Innenstadt ein. Auch an der Zitadelle gibt es einiges zu sehen. WeselMarketing hat zum Frühlingsfest ein buntes Programm zusammengestellt. So macht der Start in den Frühling richtig Spaß.

Frühlingsfest 2025 - Programmvorstellung

v.l.n.r.: Sonja Christ von WeselMarketing, die Fahrradbeauftragte der Stadt Wesel Nadine Boos, Rainer Benien und Dagmar van der Linden von WeselMarketing sowie Walter Hüsges von Walter Brä präsentieren das vielfältige Programm zum Frühlingsfest am 06.04. in Wesel

Auf dem Großen Markt erwartet die Besucherinnen und Besucher von 12 bis 18 Uhr alles, was das Gärtnerherz höherschlagen lässt. Verschiedene Aussteller präsentieren bei Rund ums Grün ihre Angebote: von Blumen und Kräutern, über Grillzubehör, Dekoideen bis hin zu Sonnenschutz, wird vieles geboten. Lokale Produkte bieten die Händlerinnen und Händler aus dem Verein Feines vom Land: Bier aus der lokalen Brauerei, Honig aus der Region, eingeweckten Kuchen und saisonfrischen Spargel. Außerdem ist der Eselhof Gores mit ein paar Eseln auf dem Großen Markt zu Besuch und das Waskata Waldmobil lädt kleine Entdeckerinnen und Entdecker ein.

Mobiltät im Fokus
In der Fußgängerzone, zwischen Leyens-Platz und Berliner Tor, präsentieren sich Anbieter mit einer Vielzahl an Produkten rund um den Drahtesel. Das vielfältige Angebot umfasst unter anderem Stände von Fahrradhändlern, Polizei, ADFC und Fit-nessstudios. Die Kreispolizei Wesel bietet die beliebte Fahrradcodierung an, der ADFC seine Gebrauchtradbörse.

Der Stand der Stadt Wesel widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Geisterradeln“. Gemeint sind damit Fahrrad-fahrende, die die Radwege entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung nutzen. Neben diesem spannenden Thema gibt es die Möglichkeit, eine Fahrradwaschstraße auszuprobieren.

Ort der Nachhaltigkeit
Auf dem Leyens-Platz finden Interessierte den Ort der Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren zeigt das Team des Klimaschutzmanagements der Stadt Wesel auf dem Leyens-Platz ab 13 Uhr, wie man auf einfachem Wege nachhaltiger leben kann. Neben dem Team vom Weltladen esperanza präsentieren an verschiedenen Ständen weitere Ehrenamtliche ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz.

Fundradversteigerung mit Rahmenprogramm und verkaufsoffenem Sonntag
Ab 13 Uhr öffnet der Einzelhandel seine Türen und lädt zu einem frühlingshaften Einkaufsbummel in die Fußgängerzone ein. Die Initiative von Weseler Einzelhändler*innen Gemeinsam. Wesel. verschenkt zu jedem Einkauf eine blühende Topfblume.

Auf Höhe der Parfümerie Pieper und dem Kornbäcker erwartet Interessierte ein buntes Bühnenprogramm sowie um 14 Uhr und um 16 Uhr die große Fundradversteigerung, die in jedem Jahr mit Begeisterung erwartet wird. Zusätzlich zur Fundradversteigerung findet ein buntes Rahmenprogramm statt.

„Wir freuen uns, dass die Vesalia Red Stars und das Tanzhaus Wesel unserer Einladung gefolgt sind“, erläutert Sonja Christ von WeselMarketing.

Die Tanzdarbietungen wechseln sich ab mit dem Künstler Melvin Schulz genannt Menningmann. Er ist ein Multiinstrumentalist, Sänger, Komponist, Chorleiter, Autor und Frontmann der Band „The Bluesanovas“, 2022 durfte er Eric Clapton auf seiner Sommertour als Support begleiten durfte.

Ganz neu gibt es in diesem Jahr auf der Brückstraße vor Babiacki das Event „Hochzeits-Soul“. Hier wird die aktuelle Hochzeitsmode bei Modenschauen um 13.00, 14.30 und 16.00 Uhr präsentiert. Darüber hinaus stellen verschiedene Dienstleister aus dem Bereich ihr Repertoire vor.

Immobilia & Energie
Am Berliner Tor erwartet die Besuchenden die Immobilia & Energie der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe. Die Immobilia & Energie findet am 05. und 06. April jeweils von 11 bis 16 Uhr statt.

Aktionen an der Zitadelle
Die Ateliergemeinschaft Z6 öffnet anlässlich des Frühlingsfestes von 11 bis 16 Uhr die Türen und putzt sich so richtig raus – so startet der Frühling ganz besonders kreativ und bunt. Der Neuzugang der Ateliergemeinschaft, Gabriele Kremer, zeigt experimentelle Videokunst, wie bewegte Bilder zu den Themen „Vier Jahreszeiten“ und „SlowMotion“.

Auf dem Zitadellenvorplatz präsentiert WeselMarketing die neue Imagekampagne der WeselPartner. Die WeselPartner machen sich stark für die Stadt.

Dagmar van der Linden, Geschäftsführerin von WeselMarketing freut sich: „Die Kampagne wirbt für Wesel als liebens- und lebenswerten Standort.“

Hier sind alle eingeladen, sich mit den Motiven zu fotografieren und diese mit dem Hashtag #weseleben öffentlich bei Instagram zu posten, oder in der Story zu veröffentlichen und WeselMarketing zu markieren. Unter allen Teilnehmenden verlost WeselMarketing ein Wesel-Paket mit Produkten aus der Stadtinformation.
Mehr Informationen zum Frühlingsfest gibt es auf wesel-tourismus.de

Programmpunkte im Überblick
WeselPartner Plakat-Aktion, Zitadellenvorplatz, 11–18 Uhr
Frühlingserwachen im Atelierhaus, Zitadelle, 11–16 Uhr
Immobilia & Energie, Berliner-Tor-Platz, 11–16 Uhr
Rund ums Grün & Regionalmarkt, Großer Markt, 12–18 Uhr
Fahrradaktionstag mit Fundradversteigerung, Fußgängerzone, 12–18 Uhr
Ort der Nachhaltigkeit, Leyens-Platz, 13–18 Uhr
Verkaufsoffener Sonntag, Fußgängerzone, 13–18 Uhr
Hochzeits-Soul, Brückstraße, 13–18 Uhr
Frühlingserwachen, Aktion Gemeinsam. Wesel., 13–18 Uhr

DiscoverEU startet: Chance für 6000 18-Jährige aus Deutschland auf ein kostenloses Zugtickets - Neue Bewerbungsrunde startet
Brüssel, 2. April 2025 - Mit 36.000 DiscoverEU-Zugtickets gibt die Europäische Kommission 18-jährigen wieder die Möglichkeit, Europa mit dem Zug zu erkunden. Heute startet die nächste Bewerbungsrunde, für junge Menschen aus Deutschland sind 6.000 Tickets reserviert.

Der Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, Glenn Micallef, sagte: „DiscoverEU öffnet die Tür zu Abenteuern, Lernen und unvergesslichen Erlebnissen. Ich freue mich sehr, die Bewerbungsrunde im Frühjahr 2025 zu starten, die Tausenden von jungen Menschen die Möglichkeit bietet, Europa und sein reiches kulturelles Erbe zu erkunden, Ihr Wissen zu erweitern und lebenslange Erinnerungen zu wecken. Wenn Sie 18 Jahre alt und bereit für eine unglaubliche Reise sind, sollten Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Jetzt bewerben!“

Informationen zur Bewerbung
Bewerbungen sind möglich bis Mittwoch, den 16. April um 12:00 Uhr MESZ.

Erfolgreiche Bewerber können zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. September 2026 bis zu 30 Tage lang mit dem Zug durch Europa reisen und neue Länder, Kulturen und Erfahrungen entdecken. Antragsteller müssen zwischen dem 1. Juli 2006 und dem 30. Juni 2007 geboren sein und ihren Wohnsitz in der EU und in mit dem Programm Erasmus+ assoziierten Ländern haben, darunter Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien und die Türkei.

Die Bewerber müssen sich über das Europäische Jugendportal bewerben und ein kurzes Quiz über die EU absolvieren. Die Pässe werden an die besten Bewerber vergeben, bis alle Tickets verteilt sind.

Lernen durch Entdecken: mit DiscoverEU mehr Europa erleben
Reisende können ihre eigene Europareise gestalten oder aus vorgeschlagenen Routen wählen. Sie können der Route des Neuen Europäischen Bauhauses folgen, um lebendige, nachhaltige Städte zu präsentieren, oder sich für die Grüne Route entscheiden, die sie zu einigen der nachhaltigsten Städte und naturfreundlichsten Reiseziele auf dem gesamten Kontinent führt. Diese Route bietet preisgekrönte Green Capitals und Green Leaf Städte, atemberaubende Parks und Naturschutzgebiete. Unterwegs können sie eine Rabattkarte mit Tausenden von Angeboten für Transport, Museen, Essen, Unterkunft, Sport und mehr in 36 Ländern nutzen.

DiscoverEU wird diese Erfahrung für alle zugänglich machen. Spezielle Unterstützung ist für Teilnehmer mit Behinderungen, gesundheitlichen Bedingungen oder weniger Möglichkeiten zur Verfügung. Zusätzliche Regelungen werden auch für diejenigen angeboten, die in abgelegenen Gebieten, Inseln oder Gebieten in äußerster Randlage leben.

DiscoverEU wurde 2018 ins Leben gerufen und in das Erasmus+-Programm2021–2027 integriert und hat bereits über 355.000 Reisepässe vergeben. Alle Teilnehmer sind eingeladen, der offiziellen Gruppe #DiscoverEU beizutreten, in der über 106.000 Mitglieder Erfahrungen und Tipps austauschen.

Das Jugendinformationsnetzwerk Eurodesk beantwortet alle Fragen zu DiscoverEU und informiert auch über Alternativen. Eurodesk-Telefon: 0228 9506 250, E-Mail:
rausvonzuhaus@eurodesk.eu.

Raus mit uns! - Naturzeit mit Kindern in NRW spannend gestalten
Di., 08.04.2025 - 18:30 - Di., 08.04.2025 - 20:00 Uhr
Mit Wald, Wiesen, Mooren, Heidelandschaft, vielen Seen und fließenden Gewässern bietet NRW abwechslungsreiche Möglichkeiten für Ausflüge in die Natur und kleine Familien-Abenteuer. Auf schmalen Abenteuerpfaden durch Wald und Wiesen streifen, Pause am Bachufer machen, Burgruinen, Spielplätze und tolle Kletterbäume entdecken – die Möglichkeiten sind so vielfältig wie abwechslungsreich.

Die Wanderbloggerin und Buchautorin Natalie Dickmann nimmt Sie mit zu ihren Lieblingsplätzen in ihrer Heimat am Niederrhein und verrät dabei ihre besten Tipps und Tricks, um Kinder für Zeit in der Natur zu begeistern.

Auch im benachbarten Ruhrgebiet war sie viel unterwegs und erzählt von den besten Natur-Zielen in der Metropolregion sowie – passend für einen Ausflug am Wochenende oder einen Urlaub nahe der Heimat – in der Eifel und im Sauerland. Bevor es zum Abschluss des Abends einen Austausch in offener Gesprächsrunde gibt, empfiehlt Natalie Dickmann verschiedene Medien, die Ihren nächsten Ausflug in die Natur begleiten könnten oder bei der Vorbereitung darauf helfen.
Anmeldung: https://www.vhs-kleve.de/kurssuche/kurs/Raus-mit-uns-Naturzeit-mit-Kind

 
Moers: Grafschafter Musenhof startet am Sonntag, 6. April, in die 16. Saison
Musenhofpädagoge Patrick Dollas und Museumsleiterin Diana Finkele testen die Cascarones.
Musenhofpädagoge Patrick Dollas und Museumsleiterin Diana Finkele testen die Cascarones (mit wohlriechenden Düften gefüllte Eier), die Marco Polo aus China nach Europa gebracht haben soll. (Foto: Grafschafter Museum)

Aufgeregte Kunde erreicht die mittelalterliche Lernstadt im Grafschafter Musenhof: Ein ansässiger Kaufmann kommt von seiner Handelsreise aus Venedig zurück und berichtet Spannendes. Auf seiner Reise machte der Kaufmann Bekanntschaft mit einem Mann, den die Menschen in Venedig ‚Il Milione‘ nennen.

In der 16. Saison des ‚Musenhofs‘, die am Sonntag, 6. April, um 11 Uhr startet, können kleine und große Besuchende Bekanntschaft mit einer der berühmtesten Gestalten des Mittelalters machen. Museumsleiterin Diana Finkele verrät seinen Namen: Marco Polo.

Begegnung mit anderen Kulturen
Der Kaufmannssohn, der im Mittalalter Asien bereiste und seine Berichte aufschreiben ließ, begleitet die diesjährige Musenhof-Saison. „Die Figur des Marco Polo ermöglicht uns, viele interessante Themen in der mittelalterlichen Lernstadt aufzugreifen, wie zum Beispiel Handel und Reisen im Mittelalter, Begegnung mit anderen Kulturen oder auch Wissenschaft und Aberglauben“, freut sich Patrick Dollas. Er ist vielen auch als früherer Schauspieler des Schlosstheaters bekannt und begleitet den Musenhof in dieser Saison wieder als Kulturpädagoge. Ein großes Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unterstützt ihn dabei.

Cascarones und orientalische Düfte
Cascarones – mit wohlriechenden Düften gefüllte Eier – soll Marco Polo aus China nach Europa gebracht haben. „Eine Woche vor Ostern eine perfekte Bastelaktion für die Saisoneröffnung“, schmunzelt Diana Finkele. Mit dabei sind bei der Saisoneröffnung zudem Laura Steffens von der Falknerei zur Eiche mit ihren Greifvögeln Freya und Anubis. Die Rheinische Rotte schlägt ihr Lager im Musenhof auf. Auch einen kleinen Versorgungsstand gibt es an dem Vormittag. Der Eintritt ist kostenfrei. Je nach Bastelaktion bittet das Team um einen Materialbeitrag.

Öffnungszeiten:
Betreuungszeit von Kindern samstags von 10 bis 13 Uhr
Familienöffnungszeit samstags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr
Gruppenführungen und andere Angebote sind jederzeit auf Anfrage möglich
Das Ferienprogramm findet in der zweiten Hälfte der Sommerferien statt. Die Saison endet am 31. Oktober mit dem Rübengeisterumzug.


Flick-Café Neu_Meerbeck: Alte Lieblingsstücke neu entdecken
Den Frühling und die Osterzeit kreativ begrüßen: Im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, besteht am Dienstag, 8. April, von 14 bis 16.30 Uhr wieder die Möglichkeit, beschädigte Kleidung zu reparieren, aufzuwerten und so neu zu entdecken.

Beim kreativen Flick-Café unter der fachkundigen Anleitung einer erfahrenen Expertin können die Teilnehmenden ihre alten Lieblingsstücke in neue Unikate verwandeln. Die Expertin bringt sowohl eine Nähmaschine als auch verschiedene Materialien mit. 

Während des Workshops werden Getränke und Kekse bereitgestellt. Das Flick-Café bietet eine gute Gelegenheit, nicht nur handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen, sondern sich auch mit Gleichgesinnten auszutauschen und gemeinsam an einem umweltbewussten Ansatz für Mode zu arbeiten. Denn Kleidung im Kreislauf zu halten, ist der Gegenentwurf zu ‚Fast Fashion‘.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen und weitere Informationen beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, Telefon 0 28 41 / 201-530, Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de


„DANCE MASTERS!“ bringt Irland-Feeling am 8. April nach Borken
Stellen Sie sich vor, Sie schlagen die Augen auf und finden sich mitten im pulsierenden Herz Irlands wieder: So fühlt es sich an, wenn DANCE MASTERS! – Best Of Irish Dance am 08.04.2025 in der Stadthalle Vennehof in Borken die Bühne betritt. Die neue Tanzsensation bringt den spritzigen Spirit der grünen Insel live nach Deutschland – mit grandiosem Stepptanz, irischen Traditionals und einer Extraportion Temperament.


Was macht diese Show so einzigartig?
Tradition trifft Moderne
Die Geschichte des irischen Stepptanzes wird in einer fesselnden Bühneninszenierung zum Leben erweckt – von den wandernden Dance Masters vor 250 Jahren bis zum furiosen Durchbruch beim Eurovision Song Contest 1994.

Weltklasse-Könner auf der Bühne
Mehrere Ex-Weltmeister sind Teil der Crew und demonstrieren atemberaubende Präzision sowie Tempo. Und als wäre das nicht genug: Dean, unser charismatischer Banjospieler, hält aktuell sogar den Weltmeistertitel in seinem Fach.

Mitreißende Live-Musik und Gesang
Eine irische Band kombiniert Gitarren und Geigen mit traditionellen Pipes und original irischen Vocals – geballte Energie, die niemanden stillsitzen lässt.

Visuelles Spektakel
Rund ein Dutzend Tänzerinnen und Tänzer wirbeln mit Step-Einlagen übers Parkett, begleitet von eindrucksvoller Video-Projektion. Detailverliebte Choreografien, authentische Kostüme und der Sound der grünen Insel sorgen für Gänsehaut-Stimmung.

Irische Leidenschaft auf großer Tour
Die Erfolgsshow, produziert von Reset Production, hat bereits über 750.000 Besucher in Deutschland begeistert – und die Nachfrage reißt nicht ab. In rund fünfzig Städten gastiert DANCE MASTERS! – Best Of Irish Dance erneut, um das Publikum in einen Rausch aus rasanten Schrittfolgen, live gespielter Musik und herzlicher irischer Gastfreundschaft zu versetzen.

Wir tun was für Bienen: Jetzt mitmachen! Großer Deutschland summt!
Der Pflanzwettbewerb der Stiftung für Mensch und Umwelt nimmt ab sofort Gartenprojekte zum Wohle der Biodiversität entgegen.

Key­vi­su­al zum Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb 2025 © Stiftung für Mensch und Umwelt

Ab Anfang April bis zum 31. Juli 2025 ist das Wettbe­werbsportal des bundesweiten Deutschland summt!-Pflanzwett­bewerbs wieder geöffnet. Diesmal in seinem 10-jährigen Jubiläums­jahr! Gesucht sind die schönsten und wertvollsten Balkons, Gärten, Firmengelände… für Wildbienen & Co. plus Kommunikationsaktionen. Alle – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – können kostenfrei mitmachen. Jetzt registrieren! Weder die größte Blüte noch der aufgeräumteste Garten punkten.

Der Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb prämiert naturnahe Blühoasen! Qualifiziert sind Flächen jeglicher Art: Balkone, Terrassen, (Klein)Gärten, kommunale Flächen etc. Egal, ob Kleinkind, Firmen­chefin, Ökospezialist oder Lokalpolitiker: Alle Interessierten können mitmachen und eine öde Fläche mit heimischen Pflanzen und naturnahen Strukturen in ein Naturparadies verwandeln. Zusätzlich bewertet die Jury das Engagement der Beteiligten sowie die Verbreitung von Infos rund um das Thema.

Auf dass der „Funke der Begeisterung“ auf möglichst viele Menschen überfliegt und zum Mitmachen motiviert. Jede Fläche zählt! Wer gerne fotografiert, kann zusätzlich bis zu drei Naturfotos beim integrierten Fotowettbewerb „Mein Gartenparadies“ einreichen. Zu gewinnen gibt es Trophäen, Geld- und Sachpreise. Übrigens: Ab dem 7. April gibt es auch wieder die beliebte Aktion „Kräuterkids“ für teilnehmende Kinder- und Jugendgruppen. Details folgen in Kürze.

Teilnehmen, so geht’s: Interessierte laden ihren Beitrag ab sofort (bis spätestens 31. Juli 2025) auf der Wettbe­werbsplattform hoch: www.pflanzwettbewerb.de Gewünscht ist eine Kurzbeschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu gestalteten Fläche mit heimischen Blüh­pflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche 10 Quadratmeter oder 5.000 Qua­dratmeter groß, öffentlich oder privat ist – für alle Interessierten gibt es eine passende Kategorie.

„Der Wettbewerb ist so konzipiert, dass auch Interessierte mit keinen bzw. wenigen Vorkenntnissen in der naturnahen Gestaltung teilnehmen können. Auf unserer Website geben wir unter ‚Tipps & Tricks‘ zahlreiche Infos an die Hand“, so Julia Sander, Leiterin des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs. Infomaterial rund um den Wettbewerb



Unfallkalender NRW: Neue Anwendung zeigt Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden für alle Tage der Jahre 2019 bis 2023
Im Jahr 2023 sind auf den nordrhein-westfälischen Straßen 79 622 Personen in 63 250 Unfällen mit Personenschaden verunglückt. An welchen Wochentagen gab es besonders viele Unfälle mit Personenschaden, an denen Pkws, Motorräder oder Fahrräder beteiligt waren? Zu welcher Jahreszeit verunglückten in den vergangenen Jahren die meisten Kinder unter 15 Jahren in einem bestimmten Landkreis?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der neue Unfallkalender NRW unter https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/unfallkalender-nrw. Der Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) als Statistisches Landesamt hat diese Anwendung mit Daten für die Jahre 2019 bis 2023 veröffentlicht. Fahrradfahrende verunglücken häufig im Sommer, zu Fuß Gehende im Winter Unfallhäufungen z. B. mit Fahrrädern, Pedelecs, E-Scootern sowie Motorrädern gab es zwischen den Jahren 2019 und 2023 aufgrund der höheren Verkehrsbeteiligung in den Sommermonaten.


So konzentrierten sich Unfälle mit Beteiligung eines Fahrrads auf die Monate Mai bis September, wobei die meisten Unfälle im betrachteten Zeitraum in den Monaten Juni 2021 (2 054) sowie Juni 2019 (1 968) stattgefunden haben. Die Anzahl der Unfälle, bei denen zu Fuß Gehende verunglückt sind, ist hingegen in der kalten Jahreszeit (November bis Februar) am höchsten. Diese Unfälle ereigneten sich im betrachteten Zeitraum am häufigsten im November und Dezember 2019 (933 bzw. 916).

Die meisten Unfälle mit Kindern und Jugendlichen geschahen im Juni und September 2023 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren verunglückten bei Straßenverkehrsunfällen in den zurückliegenden Jahren verstärkt in den Monaten des Spätfrühlings und Sommers. Dies geschah am häufigsten im Juni sowie September 2023 (771 bzw. 858). Dabei ist die Anzahl der verunglückten Kinder während der Schulferien im Allgemeinen geringer als vor bzw. nach den Ferien.

Fünf Jahre Corona: Weniger Unfälle in der Zeit der Coronabeschränkungen
Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Beginns der COVID-19-Pandemie vor fünf Jahren weiter mitteilt, gab es im Jahr 2023 in NRW 1,7 Prozent mehr Verunglückte und 2,9 Prozent mehr Unfälle als im Jahr 2019 (damals: 78 268 Verunglückte und 61 471 Unfälle). Im ersten Corona-Jahr 2020 sank die Zahl der Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden auf einen Tiefststand von 54 250 (67 110 Verunglückte).



Der Unfallkalender NRW zeigt zudem, dass es im Frühjahr 2021 (März bis Mai) zu weniger Unfällen als im Frühjahr anderer hier betrachteter Jahre kam. 2023 gab es drei Prozent weniger Pkw-Unfälle als vor der Pandemie Im Jahr 2023 näherte sich die Häufigkeit der Pkw-Unfälle (47 333 Unfälle) wieder dem Niveau vor der Pandemie an, lag aber weiterhin 3,3 Prozent unter dem Jahr 2019.

Auch Fahrräder (−9,8 Prozent), LKWs (−5,7 Prozent) oder Motorräder (−4,3 Prozent) waren 2023 seltener an Unfällen beteiligt als noch vier Jahre zuvor. Die Anzahl der Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden unter Beteiligung eines Pedelecs hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt (+147,6 Prozent), was auf eine allgemein häufigere Nutzung dieses Verkehrsmittels zurückzuführen sein dürfte.

Der Unfallkalender NRW zeigt Unfalldaten für Kreise und kreisfreie Städte in NRW Der Unfallkalender bietet einen Überblick über die Zahl der Unfälle mit Personenschaden für NRW sowie alle Kreise und kreisfreien Städte. Die Nutzenden können auswählen, ob die Anzahl der Unfälle unter Beteiligung bestimmter Verkehrsmittel oder der verunglückten Personen (z. B. Kinder und Jugendliche) bzw. die Anzahl von leicht-, schwerverletzten oder tödlich Verunglückten angezeigt werden soll.



Die Daten stehen in der Anwendung unter https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/unfallkalender-nrw im csv-Format zum Download zur Verfügung. Die im Unfallkalender visualisierten Unfalldaten stammen aus der Statistik der Straßenverkehrsunfälle, die auf den Meldungen der Polizei basiert. Ende Februar 2020 wurden die ersten COVID-19-Fälle in Nordrhein-Westfalen festgestellt. Am 11. März 2020 folgte die Ausrufung der Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Anlässlich des fünften Jahrestages der Pandemie finden Sie auf der Themenseite „5 Jahre Corona” unter https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/themenschwerpunkte/fuenf-jahre-corona-nrw

Männeranteil bei neuen Ausbildungsverträgen im Friseurhandwerk binnen zehn Jahren von 13 % auf 34 % gestiegen
Frauenanteil in neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zu MINT-Berufen nahezu unverändert bei zuletzt 12 %
Viele Ausbildungsberufe werden nach wie vor einseitig vor allem von Männern oder von Frauen gewählt. In einigen zeigen sich jedoch Verschiebungen hin zu einem ausgeglicheneren Geschlechterverhältnis. So ist der Männeranteil unter den Neuauszubildenden im Friseurberuf deutlich gestiegen: Im Jahr 2023 war gut ein Drittel (34 %) der 6 300 Auszubildenden mit neuem Vertrag männlich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Girls’ und Boys’ Days am 3. April mitteilt.

Zehn Jahre zuvor waren lediglich 13 % der 10 900 neuen Ausbildungsverträge von Männern abgeschlossen worden. Auch unter den angehenden Fachverkäuferinnen und - verkäufern im Lebensmittelhandwerk ist das Geschlechterverhältnis deutlich ausgeglichener als vor zehn Jahren: 28 % der 2023 neu abgeschlossenen 3 500 Ausbildungsverträge entfielen auf Männer. 2013 traf dies auf 11 % der 8 000 entsprechenden Verträge zu.

Ein Fünftel der neu gestarteten Azubis im Tischlerhandwerk waren 2023 Frauen Im selben Zeitraum ist auch der Frauenanteil in einigen männerdominierten Ausbildungsberufen deutlich gestiegen. So wurde 2023 in einem Fünftel (20 %) der 7 500 Fälle die Ausbildung zu Tischlern und Tischlerinnen von Frauen begonnen. Zehn Jahre zuvor waren es lediglich 11 % der 7 600 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge.



Ein weiteres Beispiel ist die Ausbildung zu Berufskraftfahrerinnen und -fahrern: 2023 schlossen Frauen 11 % der 2 800 Ausbildungsverträge ab. Zehn Jahre zuvor waren es lediglich 3 % der 3 200 neuen Verträge.  Diese Anstiege fallen stärker ins Gewicht, wenn man berücksichtigt, dass deutlich mehr Männer als Frauen Berufsausbildungen im dualen System absolvieren und deren Anteil zudem gestiegen ist.

Von den 479 800 Personen, die im Jahr 2023 in Deutschland einen entsprechenden neuen Ausbildungsvertrag abschlossen, waren 64 % Männer, 36 % Frauen. Im Jahr 2013 waren noch 60 % von 521 500 Männer und 40 % Frauen. 

Frauenanteil in neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zu MINT-Berufen nahezu unverändert Die Ausbildung zu einem der sogenannten MINT-Berufe wird dagegen weiterhin ganz überwiegend von Männern ergriffen. 2023 waren 12 % der 170 100 Auszubildenden mit neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in diesem Bereich Frauen. 2013 hatte der Frauenanteil 11 % betragen (159 300 Ausbildungsverträge). MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, darunter fallen Ausbildungsberufe wie Industriekaufmann/-kauffrau, Fachinformatiker/-in oder Chemikant/-in. 

Mittwoch, 2. April 2025

Moers: Sporthalle 2 Filder Benden vorerst aus Sicherheitsgründen gesperrt
Die Sporthalle 2 des Gymnasiums in den Filder Benden ist vorerst gesperrt. Bei einer routinemäßigen Sichtprüfung hat das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers (zgm) Verformungen an Deckenbauteilen der Halle festgestellt.

Messungen haben dies bestätigt. Der beauftragte Statiker kann nicht ausschließen, dass einzelne Teile ihre Tragfähigkeit verlieren. Aktuell plant das zgm weitere Untersuchungen zur Wiederherstellung der Nutzbarkeit. Wie lange die Prüfung dauert, ist aktuell nicht abzusehen. Die Schulleitung und die Sportvereine als Nutzer sind bereits über den Sachverhalt informiert.

Gemeinsame Pressemitteilung der Gemeinde Sonsbeck und des Kreises Wesel: Biber-Monitoring in Sonsbeck wird fortgesetzt
Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Wesel hat das Biber-Monitoring an der Sonsbecker Ley Anfang des Jahres 2025 ausgeweitet. Im Rahmen eines kürzlichen Treffens zwischen dem Wasser- und Bodenverband Kervenheimer Mühlenfleuth, der Gemeinde Sonsbeck, der Biologischen Station Kreis Wesel und Krefeld, der Landwirtschaftskammer NRW sowie der Unteren Wasser- und Naturschutzbehörde des Kreises Wesel wurden die bisherigen Ergebnisse besprochen.


Die bisherigen Erkenntnisse überraschen: Auf den über 1.000 Aufnahmen der installierten Wildkamera konnte bislang weder ein Biber noch erneute Bautätigkeit am ehemaligen Biberdamm dokumentiert werden. „Fraßspuren im weiteren Umfeld des Dammes deuten je-doch eindeutig auf die Anwesenheit von Bibern hin. Über die Größe der Population liegen uns derzeit aber noch keine gesicherten Erkenntnisse vor“, erklärt Mareike van Hemert, Koordinatorin für Artenschutz beim Kreis Wesel.


Auch die Gemeinde Sonsbeck bleibt aufmerksam: „Anwohner meldeten uns kürzlich angenagte Bäume, die eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellten. Wir mussten diese Bäume fällen, um mögliche Schäden zu verhindern.“ Bei dieser Aktion wurde zudem ein Bau entdeckt, der einer Biberburg ähnelt.


„Unser Ziel ist es nun, diesen Bau genauer zu untersuchen, um wertvolle Informationen über die aktuelle Situation zu gewinnen“, erklärt Klaus Horstmann, Leiter des Fachdienstes Naturschutz beim Kreis Wesel. Sollte sich herausstellen, dass es sich tatsächlich um eine Biberburg handelt, wäre dies ein Hinweis darauf, dass der Biber sich an den niedrigen Wasserstand der Ley angepasst hat und nun ohne Staudamm eine Burg errichtet hat. „Das würde die Situation vor Ort zumindest vorläufig entspannen“, so Horstmann weiter.


Jedoch bleibt dies keine dauerhafte Lösung des Konflikts. „Auch wenn der Biber momentan keinen Damm errichtet und die landwirtschaftlichen Flächen derzeit trocken sind, müssen wir für den Fall eines erneuten Dammbaues vorbereitet sein, um schnell und rechtssicher handeln zu können“, betont Bürgermeisterin Nadine Bogedain. Sie fügt hinzu: „Wir sollten aus der Vergangenheit lernen. Ein dauerhaftes Abtragen des Dammes über einen langen Zeitraum ist weder wirtschaftlich noch erscheint es mir hinsichtlich des Tierschutzes zielführend.

Der Bauhof der Gemeinde Sonsbeck hat in der Vergangenheit Amtshilfe geleistet und unter anderem das Gehölz beseitigt. In diesem Zusammenhang kam es auch zu Anfeindungen gegenüber meinen Mitarbeitenden. Daher möchte ich darauf hinweisen, dass die Bauhofsmitarbeiter allein auf Weisung gehandelt haben. Bei Fragen zum Vorgehen bitte ich die Bürgerinnen und Bürger sich direkt an mein Büro zu wenden.“ Die Untere Naturschutzbehörde stimmt dem zu und wird im Rahmen der artenschutzrechtlichen Vorgaben außerhalb der Fortpflanzungszeit des Bibers entsprechende Maßnahmen ermöglichen.


Alle Beteiligten sind sich einig, dass das Monitoring fortgeführt und in Zukunft weiter ausgebaut werden soll.
Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass regelmäßig Gehölzschnitt im Gewässerbereich gefunden wird. Dieser behindert die Arbeiten des Wasser- und Bodenverbands und bietet dem Biber keinen Nutzen. Die Gemeinde Sonsbeck und der Kreis Wesel appellieren daher eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger, ihren Gehölzschnitt sowie andere Gartenabfälle ordnungsgemäß über die öffentlichen Annahmestellen zu entsorgen.


Ins „rechte“ Licht gerückt – die beliebte Beleuchtung der Weseler Rheinbrücke wird wieder angebracht
Weit über die Grenze der Stadt Wesel hinaus ist die Beleuchtung der Weseler Rheinbrücke bekannt. Nachts im besonderen Lichte getaucht, nutzen nicht wenige das markante Wahrzeichen als Fotomotiv. Seit den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen im vergangenen Winter strahlen jedoch nicht mehr alle Scheinwerfer imposant in den Himmel. Durch die Arbeiten mussten einige Lichtstrahler abmontiert werden.

Nun werden voraussichtlich ab 31.03.2025 die Lichtstrahler in einem angepassten Winkel wieder alle montiert. Um die Arbeiten reibungslos durchführen zu können, muss die linke Fahrspur der Brücke in Fahrtrichtung Wesel gesperrt werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich fünf Tage. Klappt alles nach Plan, kann die beliebte Akzentbeleuchtung schon bald die Brücke in ein besonderes Licht rücken.

Bei kräftigem Wind gerieten die tonnenschweren Seile der Brücke immer wieder ins Schwanken. Wegen der Verkehrssicherheit musste Straßen.NRW die Seilbefestigungen an der Brücke mit Seildämpfern verstärken. Deswegen mussten vorübergehend die angebrachten Lichtstrahler abmontiert und sicher verwahrt werden. Inzwischen sind die Arbeiten an den Seilen von Straßen.NRW abgeschlossen. 


Dorfschule Hiesfeld: Renovierungsmaßnahmen und Gespräche mit der Schulleitung
Im vergangenen Jahr hat die Stadt Dinslaken an der Dorfschule in Hiesfeld zahlreiche Renovierungs- und Reparaturmaßnahmen durchgeführt. So wurden im Altbau die Flure, Treppenräume sowie verschiedene Klassenräume gestrichen, beschädigtes Inventar (zum Beispiel die Garderoben) repariert und teilweise Bodenbeläge erneuert. Auch die WC-Anlagen wurden gestrichen und nach Wunsch instandgesetzt.


Zudem wurden im Herbst zwei Straßenlaternen zur besseren Ausleuchtung der Schulbushaltestelle installiert, damit es dort vor allem in der dunklen Jahreszeit mehr Licht für die Schüler*innen gibt. Derzeit werden die WC-Anlagen im Bereich des Laubenganges instandgesetzt und voraussichtlich im zweiten Quartal fertig gestellt sein.

Für das neue Schuljahr 2025/26 wird zudem eine neue Mensa in Modulbauweise für den offenen Ganztag errichtet, im Zuge dessen sind auch weitere Instandsetzungsarbeiten geplant. Für diese Woche sind Gespräche zwischen der Stadt Dinslaken und der Schulleitung anberaumt, um weitere Arbeiten abzustimmen.


Moers: Infos rund ums Ehrenamt
Verantwortung übernehmen, Kontakte knüpfen und Dinge bewegen: Das sind nur 3 Gründe, um sich ehrenamtlich zu engagieren.  An diesem Tag informiert die Freiwilligenzentrale Moers von 10 bis 12 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, zum Thema ,Ehrenamt‘.

Interessierte, die Ideen für Projekte haben oder wissen möchten, wo ihre Erfahrungen und ihr Wissen gebraucht werden, sind herzlich eingeladen vorbeizukommen. Rückfragen sind telefonisch beim Stadtteilbüro Neu Meerbeck unter 0 28 41 / 201 - 530 sowie per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.

Veranstaltungsdatum 02.04.2025 - 10:00 Uhr - 12:00 Uhr Veranstaltungsort Firma Stadtteilbüro Neu_Meerbeck Adresse Bismarckstraße 43b 47443 Moers

Moers: Mit der ODI-App (nachts) unterwegs
On-Demand bedeutet „auf Anforderung“. ODI ist immer nur dann unterwegs, wenn Fahrgäste ODI „anfordern“. Dabei fährt ODI ohne Fahrplan oder konkrete Linienvorgabe ganz individuell und bedarfsorientiert. Einzige Voraussetzungen sind, dass es keine adäquate ÖPNV-Alternative gibt, dass der Fahrgast die Fahrt vorher anmeldet und dass er im Fall ähnlich gelagerter Fahrtanfragen mit weiteren Fahrgästen im ODI-Taxi einverstanden ist.

Die Buchung von ODI ist immer dann möglich, wenn eine ÖPNV-Verbindung zum Fahrtziel 1,5-mal so lange oder länger dauert als die Fahrt mit dem ODI-Taxi. Vor allem ist dies auch in den späten Abendstunden eine gute Alternative zum Taxi. Wie das genau funktioniert, erklärt Ihnen heute Nachmittag Michael Thimm von der NIAG. Der Workshop ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist erforderlich.
Bitte bringen Sie Ihr Smartphone/iPhone mit.
Der Workshop ist kostenlos.
Kurs Nr.: F10914
Referent: Michael Thimm
In Kooperation mit der NIAG
Zielgruppe 50+
Veranstaltungsdatum 01.04.2025 - 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers


Moers: Besichtigung regenerativer Leuchtturmprojekte
Windpark Repelen: Die Windenergie ist eine der tragenden Säulen der Energiewende. Windkraftanlagen erzeugen heute über zwanzig Prozent des Stroms in Deutschland - Tendenz steigend. Zwei rund 146 Meter hohe Windräder produzieren aktuell jährlich rund acht Millionen Kilowattstunden Ökostrom für rund 2.400 Haushalte. 17 Uhr Solarpark im Mühlenfeld Neukirchen-Vluyn: Mit dem Solarpark hat Enni 2013 auf dem Gelände der ehemaligen Kiesbaggerei Dömkes eine der größten Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen am Niederrhein errichtet.

Wir treffen uns für die erste Besichtigung am Windpark Repelen und fahren gemeinsam in eigenen Fahrzeugen zum Solarpark. Eine Anmeldung ist erforderlich. Es gibt eine Mindestteilnehmerzahl. Die Teilnahme ist kostenlos. Referenten: Dirk Schlathölter, Alexander Liebe In Kooperation mit der Enni. Veranstaltungsdatum 02.04.2025 - 15:45 Uhr - 18:30 Uhr Veranstaltungsort Enni Windpark (Verbandstraße / Rheinberger Straße)

Willkommen im Stadtarchiv Moers - Ein Blick hinter die Kulissen
Wer auf der Suche nach Informationen über die lokale Geschichte seiner Familie, seines Elternhauses, seiner Straße oder seines Heimatortes ist, wird zweifelsohne im Stadtarchiv Moers Antworten auf seine Fragen finden. Aus mehr als vier Jahrhunderten stammen die Akten, Amtsbücher, Karteien, Karten, Plakate, Fotos, Publikationen und Zeitungen zur bewegten Moerser Stadtgeschichte, die von jedem eingesehen und genutzt werden können.

Doch wie funktioniert das eigentlich? Wie plant man einen Archivbesuch? Wie kommt man an die gesuchten Informationen? Und ganz grundsätzlich: Was macht so ein Stadtarchiv eigentlich? Wie wird es zum Wissensspeicher und Identitätsstifter einer ganzen Kommune? Die Veranstaltung will diesen Fragen nachgehen und bei einem Rundgang durch die normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrten Magazinräume Einblicke in die Arbeit und Bestände des Stadtarchivs geben.

Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Veranstaltung kostet 2 Euro pro Person
Kurs-Nr.: F10108. Referentin: Daniela Hundrieser-Gillner
In Kooperation mit dem Stadtarchiv Moers

Veranstaltungsdatum 03.04.2025 - 16:00 Uhr - 17:30 Uhr
Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers

Lern-Treff  Moers
Viele Menschen mit Lese- und Schreibproblemen verbergen ihre Schwierigkeiten. Sie befürchten bloßgestellt zu werden oder ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Für sie heißt das, nicht aufzufallen und die Ausbildung, Freundschaften oder sogar ihre Partnerschaft zu riskieren. Funktionaler Analphabetismus ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema.

Deshalb bieten wir Hilfe an. Ohne Anmeldung. Ohne Termin. Jede und jeder Erwachsene mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben ist eingeladen jeden Mittwoch, zwischen 11 und 13 Uhr in das Café Sonnenblick in der Moselstr. 55 in Meerbeck zu kommen.

Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen hilft unsere Grundbildungsexpertin bei allen Schriftsprachproblemen (z. B. Anträge, Bewerbungen, Rechnungen usw.), hat ein offenes Ohr für die Probleme und findet, sofern vom Ratsuchenden gewünscht, auch einen passenden Lese- und Schreibkurs.
Kursleitung: Hülya Reske unentgeltlich Event details Veranstaltungsdatum
02.04.2025 - 11:00 Uhr - 13:00 Uhr Veranstaltungsort Moselstraße 55 47443 Moers


Moers: Herzkreislaufstillstand – was kann ich tun?
An diesem Abend informiert das St. Bernhard-Hospital über die Erstversorgung bei lebensbedrohlichen Situationen, wie Bewusstlosigkeit oder Herz-Kreislauf-Atemstillstand. Vermittelt werden insbesondere die Grundlagen der Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Nach dem Vortrag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Wiederbelebung am Übungsmodell zu trainieren. Der Referent ist Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin.Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Kurs Nr.: F30300BL - Referent: Ulrich Rosenberg.
In Kooperation mit dem St. Bernhard Hospital in Kamp-Lintfort

Veranstaltungsdatum 03.04.2025 - 17:00 Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Sudermannstraße 4. 47475 Kamp-Lintfort. Veranstaltungsort  Aula der Europaschule


Moers: FRICKELN – Offener Treff für Synths, Beats und Schaltungen
Ihr wollt euch mit euren elektronischen Instrumenten ausprobieren? Ihr braucht Austausch mit Gleichgesinnten? Ihr wollt euch Inspiration für euer musikalisches Schaffen holen? Dann ist unsere neue Reihe „FRICKELN“ genau das Richtige für euch! Das Mitbringen von Equipment ist ausdrücklich erwünscht! Für eine technische Grundausstattung + Beschallung ist gesorgt.

Veranstaltungsdatum 03.04.2025 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers


Moers: Alte Wege zum Frieden - neu entdeckt
Entlang von Feldzügen und Schlachten lernen wir in der Schule die Vergangenheit kennen. Sie erscheint als eine lange Reihe von Krisen und Machtkämpfen.

Frieden ist ein seltener, kostbarer Ausnahmezustand, von dem wir weniger wissen. An diesem Abend folgen wir der Spur von Denkern, die vom Frieden und friedlichen Zusammenleben in einer Gesellschaft konkrete Vorstellungen haben.

Schon die Antike weiß von gewaltfreien Aktionen, um Krieg zu beenden und philosophiert über Frieden und Menschlichkeit. Vom Altertum bis in die Neuzeit treffen wir auf Denker, die sich mit durchdachten Argumenten gegen den kriegerischen, gewalttätigen Mainstream ihrer jeweiligen Zeit stellen.
Wie aktuell sind ihre Einsichten? Was können wir von ihnen für unsere Gegenwart lernen?
Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.
Kurs Nr.: F10106. Referentin/Referent: Heike Knops, Rainer Rosennau
Veranstaltungsdatum 03.04.2025 - 19:00 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.


Moers: Pflegefachschule der Bethanien Akademie erhält „Lewis-Puppe“
Vor Kurzem erhielt die Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers eine sogenannte „Lewis-Puppe“ des Bundesverbands „Das frühgeborene Kind“ e. V.
Die einem Frühgeborenen nachempfundene Puppe unterstützt bei der Ausbildung von Pflegefachkräften

Die Stellvertretende Vorsitzende des Verbands Britta Bruchhäuser überreichte die in 120 Stunden Handarbeit nachgebildete Reborn-Puppe, die einem täuschend echt aussehenden Frühgeborenen aus der 28. Schwangerschaftswoche nachempfunden ist, an die Leitung der Pflegefachschule Birsel Kasilmis und Lehrerin Mandy Barbeln.

Die Verantwortlichen auf Seiten der Stiftung Bethanien hatten sich vor einigen Monaten beim Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e. V. für eine „Lewis-Puppe“ beworben und konnten diese nun gemeinsam mit einer symbolischen Geburtskurkunde in Empfang nehmen.

„Die Puppe, die wir auf den Namen Louis getauft haben, wird in unserer Pflegefachschule bei der Ausbildung zukünftiger Pflegefachkräfte zum Einsatz kommen. Konkret werden wir sie zu Anleitungszwecken, zum Beispiel für Griff-, Halte- und Lagerungsübungen, nutzen. Vor allem bei den Auszubildenden, die sich für den pädiatrischen Schwerpunkt entscheiden, wird Louis dazu beitragen, den Umgang mit Frühgeborenen besonders realistisch zu simulieren“, erklären Birsel Kasilmis und Mandy Barbeln. „

Gut ausgebildete Pflegekräfte sind dabei nicht nur für die kleinen Patientinnen und Patienten von großer Bedeutung, sondern auch für ihre Eltern: Sie erhalten kompetente Begleitung und Anleitung, die ihnen Sicherheit im Umgang mit ihrem frühgeborenen Kind geben.“

„Wir sind froh, als Stiftung Bethanien, die über ein Krankenhaus mit Perinatalzentrum Level 1 verfügt, die Möglichkeit bekommen zu haben, eine solche ,Lewis-Puppe‘ bei uns einzusetzen“, betont die Leitung der Pflegefachschule Birsel Kasilmis. Lehrkraft Mandy Barbeln fügt hinzu: „Wir freuen uns, Louis fleißig in unserem Alltag, bei der Ausbildung der Pflegefachkräfte, zu integrieren.“

Britta Bruchhäuser, selbst Mutter von frühgeborenen Drillingen, betont: „Ich hoffe, dass die Puppe dabei hilft, die Auszubildenden gut auf ihren späteren Beruf vorzubereiten.“

Birsel Kasilmis, Leitung der Pflegefachschule der Bethanien Akademie, (links) und Mandy Barbeln, Lehrerin der Pflegefachschule, (Mitte) nahmen die „Lewis-Puppe“ von Britta Bruchhäuser, Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands „Das frühgeborene Kind“ e. V., (rechts) entgegen.


Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt: Programm action! fördert Bildungsaktionen zu globalen Themen
Ab sofort können Engagierte eine finanzielle Förderung in Höhe von 500 Euro für eine Bildungsaktion zu globalen Themen beantragen. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unterstützt gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Gruppen und Initiativen ohne eigene Rechtsform, die eine Aktion zu den 17 Nachhaltigkeitszielen umsetzen wollen.

„Mit dem Förderprogramm action! unterstützen wir Bildungsaktionen, die das Bewusstsein für globale Zusammenhänge stärken, zu konkretem Handeln motivieren und bei denen sich Engagierte vernetzen können”, so Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zum neuen Förderprogramm.

Jan Holze, Vorstand der DSEE, ergänzt: „Wer kreative Ideen für eine nachhaltige und gerechte Welt hat, ist bei action! genau richtig – unabhängig davon, ob man bereits Erfahrung in der Projektförderung hat oder zum ersten Mal dabei ist. Wir setzen auf eine einfache Antragstellung und gute Beratung, um den Zugang zu Fördermitteln so unkompliziert wie möglich zu machen.”

Neben der finanziellen Förderung bietet die Stiftung mit action! umfangreiche Beratungsangebote. Engagierte können von individuellen Projektsprechstunden profitieren, bei denen im direkten Gespräch alle Fragen rund um die Projektförderung beantwortet werden. Die Termine für die Online-Beratung können auf der Website der DSEE von den Engagierten selbst ausgewählt werden. Bei Webinaren werden zudem praktische Tipps zur Antragstellung vermittelt.

Interessierte können über die Website der Stiftung mehr über das Förderprogramm erfahren und ihren Antrag einreichen: www.d-s-e-e.de/action

Hintergrundinformation:
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert das lokale Engagement für globale Gerechtigkeit und für eine nachhaltige Zukunft. Mit dem Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale Welt“ wird dieses Engagement besonders in ländlichen Regionen Deutschlands gestärkt. Von 2025 bis 2027 werden entwicklungspolitische Bildungsaktionen mit bis zu 500 Euro gefördert. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt setzt das Förderprogramm um und bietet jungen Engagierten eine umfassende Beratung und praxisnahe Hilfestellungen.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals)
Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die Agenda 2030 stellt einen „Weltzukunftsvertrag“ dar, der die Staaten dazu verpflichtet, allen Menschen bis 2030 ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Über die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Mit der Stiftung gibt es erstmals eine bundesweite Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Sie berät, qualifiziert, fördert und vernetzt Engagierte und Ehrenamtliche und unterstützt insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Räumen.


Dinslaken: Von der Pechmarie zur Citykirche

Zu einer besonderen Kirchenführung durch die evangelische Stadtkirche lädt der Gästeführer und ehemalige Pfarrer der evangelischen Stadtkirche Ronny Schneider am Donnerstag, 8. April 2025, um 17 Uhr Interessierte ein.

Die Entwicklung der Stadtkirche von der Pechmarie zur beliebten Citykirche ist eine spannende Geschichte, die viel über die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt erzählt. Die Kirchenfenster von Werner Persy sind ein künstlerisches Highlight und verleihen der Kirche eine besondere Atmosphäre. Persys Arbeiten sind bekannt für ihre lebendigen Farben und symbolischen Darstellungen, die die Besuchenden beeindrucken.

Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person. Treffpunkt zur Führung ist an der evangelischen Stadtkirche auf der Duisburger Straße in der Dinslakener Altstadt.
Verbindliche Anmeldungen für diesen Rundgang nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor telefonisch unter 02064 – 66 222 oder per E-Mail an 
stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegen. 


fern.weh - menschen, reisen, horizonte / VA-Reihe Mai 2025 Moers
Nach dem tollen Erfolg von „Event.Advent - Der Countdown zum Fest“ im Dezember 2024 findet im Mai 2025 die ebenfalls mehrteilige Reihe „fern.weh - menschen, reisen, horizonte“ statt. An fünf Abenden im enni.sportpark rheinkamp (Moers) widmet sich „fern.weh - menschen, reisen, horizon-te“ den Themen Reisen, Urlaub, Freizeit und Abenteuer.

Mit bester Comedy, trefflicher Literatur, feiner Musik, medialen Reiseberichten und internationalem Tanz nimmt „fern.weh“ seine Gäste mit an Sehnsuchtsorte, in entlegenste Winkel der Welt - und überrascht mit regionalen Zielen vor der niederrheinischen Haustür.

Mit einem Ticket für den „fern.weh“-Express der Event-Service Niederrhein eG reist man humorvoll, litera-risch, musikalisch, bildstark und tanzbar - im Bord-Bistro park.lounge und auf der Terrasse genießen Sie ein gastronomisches Angebot und die Abendsonne.

Die Intentionen der Reihe sind sowohl die facettenreiche Mehrung der Veranstaltungsangebote in Moers als auch die Einbindung und/oder Förderung der lokalen wie regionalen Kulturszene.

Joey Kelly (Fotorecht: Joey Kelly) u. „Wanderlustig“




Gaspreise für Haushalte im 2. Halbjahr 2024 um 3,5 % gestiegen
Gaspreise, 2. Halbjahr 2024 zum 1. Halbjahr 2024 private Haushalte: +3,5 %
Nicht-Haushalte: +5,1 % Strompreise, 2. Halbjahr 2024 zum 1. Halbjahr 2024
private Haushalte: +0,4 % Nicht-Haushalte: +4,2 %

Die privaten Haushalte in Deutschland haben im 2. Halbjahr 2024 im Durchschnitt 12,28 Cent je Kilowattstunde Erdgas gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Gaspreise damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2024 um 3,5 %. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2023 stiegen sie um 7,6 %.

Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2021, dem Vergleichszeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine und der sich verstärkenden Energiekrise, lagen die Gaspreise für private Haushalte um 79,8 % höher. Strom kostete die Verbraucherinnen und Verbraucher im 2. Halbjahr 2024 durchschnittlich 41,20 Cent je Kilowattstunde. Das waren 0,4 % mehr als im 1. Halbjahr 2024 (-1,3 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2023) und ein Viertel (+25,3 %) mehr als im 2. Halbjahr 2021.

Erdgaspreise für private Haushalte um 3,5 % höher als im 1. Halbjahr 2024 
Für private Haushalte sorgte die ab April 2024 wieder zu dem normalen Steuersatz zurückgekehrte Umsatzsteuer und die ab Juli erhöhte Gasspeicherumlage für einen Anstieg der Preise. Die Steuerbelastung stieg für alle privaten Erdgaskundinnen und -kunden gegenüber dem 1. Halbjahr 2024 um 33,7 %.

Die Kosten für Energie und Vertrieb für private Haushalte insgesamt sanken um 8,6 % im Vergleich zum Vorhalbjahr, Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 200 Gigajoule und mehr zahlten 11,1 % weniger.  Die privaten Stromkundinnen und -kunden zahlten für Energie und Vertrieb im 2. Halbjahr 2024 durchschnittlich 2,4 % weniger als im 1. Halbjahr 2024.

Allerdings führte ein Anstieg der durchschnittlich im 2. Halbjahr 2024 gezahlten Netzentgelte (+4,5 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2024) zu einem geringfügig höheren Gesamtpreis für Strom (+0,4 % gegenüber 1. Halbjahr 2024). 



Einzelhandelsumsatz im Februar 2025 real um 0,8 % höher als im Vormonat
+0,8 % zum Vormonat (real)
+0,8 % zum Vormonat (nominal)
+4,9 % zum Vorjahresmonat (real)
+5,9 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Januar 2025 (revidiert, kalender- und saisonbereinigt)
+0,7 % zum Vormonat (real)
+0,6 % zum Vormonat (nominal)
+3,3 % zum Vorjahresmonat (real)
+4,3 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2025 gegenüber Januar 2025 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) sowohl real (preisbereinigt) als auch nominal (nicht preisbereinigt) um 0,8 % gestiegen.

Im Januar 2025 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Dezember 2024 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Zuwachs von real 0,7 % (vorläufiger Wert: +0,2 %) und nominal von 0,6 % (vorläufiger Wert: +0,1 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2024 wuchs der Umsatz real um 4,9 % und nominal um 5,9 %.



Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg im Februar 2025 kalender- und saisonbereinigt real um 0,8 % und nominal um 1,1 % gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Febraur 2024 verzeichnete der Umsatz einen Anstieg von real 3,3 % und nominal 5,7 %. 

Der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stieg im Januar 2025 gegenüber dem Vormonat real um 0,6 % und nominal um 0,5 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2024 wuchsen die Umsätze real um 5,2 % und nominal um 5,5 %. 

Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im Februar 2025 einen Zuwachs von real 1,0 % und nominal 0,8 % zum Vormonat und lag damit real 15,4 % und nominal 14,7 % über dem Umsatz des Vorjahresmonats Februar 2024


Dienstag, 1. April 2025

Blut wird JETZT benötigt!
Blutpräparate sind nur begrenzt haltbar. Besonders Thrombozyten, die z.B. für Krebspatienten lebenswichtig sind, müssen innerhalb von vier Tagen nach der Spende beim Patienten eingesetzt werden. Daher ist der kontinuierliche Nachschub von Blutspenden unerlässlich. Täglich werden allein in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bis zu 3.500 Blutkonserven benötigt. Doch gerade in den Ferienzeiten sinkt die Spendenbereitschaft – mit direkten Folgen für die medizinische Versorgung.

Blutpräparate werden für den Transport in die Klinik vorbereitet

Mit den ersten warmen Tagen wächst die Reiselust – viele Menschen nutzen die Osterferien für Urlaub, Ausflüge und Outdoor-Aktivitäten. Aber wer unterwegs ist, geht nicht zur Blutspende. Und während aktuell die Spenderzahlen schon sinken, bleibt der Bedarf an Blutpräparaten in den Kliniken unverändert hoch. Der DRK-Blutspendedienst steht daher vor einer besonderen Herausforderung: Ohne regelmäßige Blutspenden kann die Versorgung vieler schwerkranker Menschen nicht gesichert werden.

Blut wird JETZT benötigt!
Blutpräparate sind nur begrenzt haltbar. Besonders Thrombozyten, die z.B. für Krebspatienten lebenswichtig sind, müssen innerhalb von vier Tagen nach der Spende beim Patienten eingesetzt werden. Daher sind kontinuierliche Blutspenden unerlässlich. Täglich werden allein in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rund 3.500 Blutkonserven benötigt. Doch gerade in den Ferienzeiten sinkt die Spendenbereitschaft – mit direkten Folgen für die medizinische Versorgung.

„Jede Blutspende zählt – gerade in den Ferienzeiten. Noch reichen die Bestände, wenn die Spenden aber ausbleiben, geraten Kliniken schnell in eine kritische Versorgungslage. Besonders für Notfälle und Krebspatienten ist eine stabile Blutversorgung lebenswichtig“, erklärt Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes West.

Deshalb ruft das Rote Kreuz alle gesunden Menschen auf: Nehmen Sie sich Zeit und spenden Sie Blut!

Allergiker dürfen spenden – wenn sie symptomfrei sind
Mit dem Frühling beginnt für viele Menschen die Heuschnupfenzeit. Die gute Nachricht: Wer unter einer Allergie leidet, darf Blut spenden, sofern er aktuell symptomfrei ist. Das gilt auch für Menschen, die keine Symptome haben, weil sie Allergiemedikamente einnehmen.
Wer unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter www.blutspende.jetzt ein praktischer Online-Check zur Verfügung.

Warum ist die Blutspende beim DRK so wichtig?
Der DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine sichere Versorgung für mehr als 23 Millionen Menschen in seinem Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK über 75 Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.

Blutspende-Termin reservieren und Leben retten
Um Wartezeiten zu vermeiden und die Abläufe optimal zu gestalten, bittet das Rote Kreuz darum, sich vorab unter www.blutspende.jetzt oder über die Hotline einen Termin zu reservieren.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten – und kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen.

Moers: Bebauungsplan für neues Wohngebiet in Hülsdonk liegt aus
Die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung eines Wohngebietes in Hülsdonk soll der Bebauungsplanes Nr. 345 (Ueltgesforthof) schaffen. Darüber hinaus sollen auch die ökologisch hochwertigen Freiflächen entlang des Hülsdonker Flutgrabens dauerhaft gesichert werden.

Der Entwurf wird von Montag, 7. April, bis einschließlich Freitag, 9. Mai, online veröffentlicht und im Rathaus Moers (Rathausplatz 1, Nebeneingang Altes Rathaus/Unterwallstraße, Zimmer 2.017) ausgelegt. 

Stellungnahmen können u. a. elektronisch über das Beteiligungsportal NRW oder per E-Mail an bauleitplanung@moers.de übermittelt werden. Veröffentlichungen im Netz: https://beteiligung.nrw.de/portal/moers/beteiligung/themen und auf unser Homepage unter 'Öffentlichkeitsbeteiligungen'.
Das Büro ist montags bis donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet.

Enni feiert Geburtstag: In 25 Jahren vom Stadtwerk zur vielseitigen Unternehmensgruppe
So mancher Niederrheiner rieb sich verwundert die Augen, als im April vor 25 Jahren die neue Enni am Moerser Firmensitz in der Uerdinger Straße das Ende der alteingesessenen Stadtwerke einläutete. Kurz vor der Jahrtausend-wende hatten Moerser und Neukirchen-Vluyner Kommunalpolitiker entschieden, als Mittel gegen den seinerzeit drohenden Schrumpfkurs ihre beiden Stadtwerke unter ein gemeinsames Dach zu stellen.

Gestern erinnerte der Vorstandsvorsitzende Stefan Krämer an die Geburtsstunde der Enni, die sich seither von der reinen Energiemarke zu einer vielseitigen Unternehmensgruppe entwickelt hat, die sich heute in zahlreichen Geschäftsfeldern regional und bundesweit bewegt. Gedacht war Enni als Pendant zu aufkommenden neuen Strommarken.

Im Zuge der Marktöffnung prognostizierten Branchenkenner damals vielen der über 1.000 ehemals als Monopolisten agierenden Stadtwerken binnen weniger Jahre das Aus. In Moers und Neukirchen-Vluyn gelang es im Verbund des gemeinsamen Stadtwerks die Wirtschaftskraft in der Region zu halten und Bürgern durch die Beteiligung zweier privater Partner mit deren Strom- und Gasnetzen die Versorgung aus einer Hand zu bieten. „Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte war für die Gründer seinerzeit aber kaum zu erwarten“, sagt Krämer, der die Wachstumsfelder fernab des alten Energiegeschäftes als den Schlüssel für den Erfolg sieht.

„Der Schritt spülte in zweieinhalb Jahrzehnten allein den kommunalen Gesellschaftern weit über 350 Millionen Euro an Gewinnen in leere Kassen“, sagt Krämer. Das und die spätere Ausgliederung kommunaler Bereiche hat vor allem Moers Handlungsspielraum auch für neue Bäder gegeben.“ Allein die Energietochter sei mit über 300 Millionen Euro heute viermal wertvoller als zur Jahrtausendwende. Von der Entwicklung profitierte auch die heimische Wirtschaft. „Am Niederrhein haben wir seit 2000 rund 570 Millionen Euro investiert und Aufträge von rund 350 Millionen Euro vergeben.“

Im April 2000 stand Enni als reiner Energiehändler und Netzbetreiber aber unter Druck. Im eng umgrenzten und von starkem Wettbewerb geprägten Markt sanken die Kundenzahlen. Erst nach der fusionsbedingten Konsolidierung und mit der 2003 erarbeiteten Wachstumsstrategie gelang die Wende – auch im Energiegeschäft. Heute ist das Stadtwerk bundesweiter Energieanbieter mit zehntausenden Strom- und Gaskunden. Seit 2005 ist Enni zudem kein reiner Energiehändler und Netzbetreiber mehr.

Mit dem Einstieg in die Energieproduktion erschloss sich das Unternehmen eine neue Wertschöpfungsstufe, in der es sich früh auf regenerative Projekte konzentrierte. So gilt Enni heute mit Solar- und Windparks, einem Frischholzheizkraftwerk und dutzenden PV-Anlagen auf den Dächern ihrer Kunden als Aktivposten der Energiewende am Niederrhein. „So können wir heute große Teile unseres Strombedarfs aus eigenen regenerativen Quellen decken“, zahle dies laut Krämer auf die Nachhaltigkeitsziele der Enni ein.

Dort wo sinnvoll und die Unternehmensgröße für Großprojekte nicht ausreicht, setzt das Unternehmen von Beginn an auf Partnerschaften. Als Teil des Stadtwerkeverbunds Trianel gelangen so beispiels-weise der Einstieg in einen Off-shore-Windpark vor Borkum und mit dem Schulterschluss zu NEW und Gelsenwasser auch Netzübernahmen und Beteiligungen. Ein Erfolgsmodell dabei: Neue Partner beteiligten sich seit der Gründung gegen die Einbringung von Energienetzen oder Projekten an Enni.

So brachten die privaten Gesellschafter RWE und rhenag 2000 ihre Strom- und Gasnetze in das junge Unternehmen ein. Dies gelang nach dem Gewinn der Konzessionen auch bei den Übernahmen der Gasnetze in Rheinberg und Ue-dem 2019 mit Gelsenwasser. „Hierdurch konnten wir uns breiter aufstellen und entwickelten uns zum Regionalversorger in den Kreisen Wesel, Kleve und Viersen.“

Seit 2023 ist die NEW Niederrhein Energie und Wasser (NEW) im Zuge der Neuausrichtung des alten Gesellschafters RWE/Westenergie neuer Gesellschafter, die als Mitgift einen Anteil an ihrer Erneuerbaren-Tochter NEW Re mit in die Ehe einbrachte. Dabei nutzte Enni die Chance zum nächsten Wachstumsschritt und gründete in Rheinberg eine gemeinsame Netzgesellschaft, an der Enni den Löwenanteil hält und Westenergie als heute größte E.ON-Tochter Minderheitsgesellschafter ist.


2007 ist die Geburtsstunde der heutigen Unternehmensgruppe. Hier gliederte die Stadt Moers zahlreiche kommunale Services, wie die Abfallabfuhr, die Straßenreinigung und ihre großen Sport- und Bädereinrichtungen in zwei Unternehmen aus – später folgten die Friedhöfe und die Kanäle. So bietet Enni Kunden neben Energie heute auch viele kommunale Services aus einer Hand und arbeitet in Moers dabei an den Zielen, Mehrwerte für Bürger zu schaffen und die sanierungsbedürftig übernommene Infrastruktur zu verbessern.

Auch mit kommunalen Angeboten wächst Enni mittlerweile über die Stadtgrenze hinaus. Die Straßenreinigung in Xanten und Neukirchen-Vluyn oder der Betrieb der Kanalnetze in Neukirchen-Vluyn und Issum sind Beispiele. Dabei kann sich Krämer auf ein rund 600 Mitarbeiter starkes Team verlassen, das seit 2021 vom gemeinsamen neuen Firmensitz in Moers-Hülsdonk mit gemeinsamen Zielen in die Region wächst.

Auch wenn Krämer selbst Ende 2025 in den Ruhestand geht, soll die Erfolgsgeschichte weitergehen. Davon soll weiter vor allem der Niederrhein profitie-ren, mit dem man über tausende Kilometer Leitungsnetze untrennbar verbunden ist. „Wir sind als bürgernahes Unternehmen mit Kundenzentren und vielen die Lebensqualität der Menschen steigernden Sponsoringaktivitäten aber kein Billiganbieter“, ist Krämer als Grundversorger froh, nach den Preisausschlägen der Energiekrise hier wieder in ruhigeren Fahrwassern zu sein.

Für Krämer ist dabei wichtig, für die zu großen Teilen kommunalen Gesellschafter in
wirtschaftlichen schweren Zeiten weiter Gewinne zu erwirtschaften, den Arbeits-markt zu entlasten und den Wert des Unternehmens weiter zu steigern. Das soll auch mit neuen Konzessionen gelingen. Dabei bekam sein Unternehmen soeben den Zuschlag für das Wassernetz in Rheurdt, das Enni ab 2026 betreiben wird. Auch bei Energiewendeprojekten will Enni am Niederrhein Vorreiter bleiben und wird dabei noch 2025 den ersten großen Batteriespeicher ans Netz nehmen.

Zudem setzt Enni weiter auf Kooperationen. Vor allem mit der auch am Niederrhein stark vertretenen Gelsenwasser arbeitet Krämer hierzu an interessanten, aktuell aber noch nicht spruchreifen Ideen. Die Gesellschafter sieht er dabei hinter seiner Strategie. „Sollte im Jahresverlauf tatsächlich eine noch engere Verzahnung gelingen, könnte eine über den Tellerrand hin-ausblickende Politik auch im Jubiläumsjahr den Weg für einen weiteren strategischen Schritt ebnen.“


Moers: Infos zum Thema ‚Sterbebegleitung zuhause‘
Die Reihe ‚Gut versorgt – in jedem Fall‘ widmet sich am Donnerstag, 10. April, im Quartierszentrum AWO-Caritas, Waldenburger Straße 5, dem Thema ‚Sterbebegleitung zuhause‘. Ab 14 Uhr gibt es Informationen zum Umsorgen von schwerkranken Menschen am Lebensende.

Die Veranstaltung richtet sich an Einzelpersonen, Gruppen und Vereine, die eine ambulante Palliativversorgung verbessern möchten. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/8 87 86 06 oder per Mail an Tanja.Reckers@caritas-moers-xanten.de möglich.


vhs Moers – Kamp-Lintfort, Vortrag: Wie kann ich mit meiner Trauer leben?
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, bricht bei den Hinterbliebenen ein Gefühlschaos aus. Der Vortrag ‚Wie kann ich mit meiner Trauer leben?‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Donnerstag, 10 April, zeigt, dass Trauern nicht das Problem, sondern eine Lösung sein kann. Ab 18.15 Uhr erfahren die Teilnehmenden im Alten Landratsamt, Kastell 5b, welche verschiedenen Phasen Betroffene durchleben.

Der Vortrag bietet auch Impulse, wie ein individueller Weg mit dem Umgang der Trauer zu einem anderen, aber guten Weiterleben führen kann. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

vhs Moers – Kamp-Lintfor: Umweltfreundliche Putzmittel selbst herstellen
Warum Reinigungsmittel nicht selbst herstellen statt teuer kaufen? Die vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet am Donnerstag, 10. April, ab 18 Uhr den Workshop ‚Umweltfreundliche Putzmittel selbst gemacht‘ an. In den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 bekommen die Teilnehmenden einen kurzen Einstieg in das Thema DIY (do it yourself) sowie Infos über natürliche Zutaten.

Mitzubringen sind Gefäße für den Transport der drei Reinigungsmittel, die am Ende hergestellt werden.  Eine Anmeldung für den Workshop ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich



Moers: Dokumentarfilm zeigt Ereignisse in Demmin im Jahr 1945
Ein Dokumentarfilm über bedrückende Ereignisse am Ende des Zweiten Weltkriegs ist am Donnerstag, 3. April, um 19.30 Uhr, im Alten Landratsamt (Kastell 5) zu sehen. Die Veranstaltung findet im Rahmen ‚Lichtspiele‘ statt (Foto: Grafschafter Museum).  Aus lizenzrechtlichen Gründen darf der Filmtitel nicht genannt werden.

Regisseur Martin Farkas beleuchtet die Geschehnisse im Frühjahr 1945 in Demmin. Die kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern wurde damals zum Ort einer schrecklichen Tragödie: Während die Rote Armee heranrückt, nehmen sich hunderte Einwohner das Leben. Sie schneiden sich die Pulsadern auf, vergiften oder erschießen sich. Eltern töten erst ihre Kinder und dann sich selbst. Ganze Familien gehen mit Steinen beschwert ins Wasser. 

Bis zum Ende der DDR wird über die konkreten Umstände des beispiellosen Massensuizids geschwiegen. Die genauen Opferzahlen sind bis heute nicht bekannt. In dem Film sprechen Überlebende zum ersten Mal über die schrecklichen, lange verdrängten Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend. Heute versuchen Neonazis die Erinnerung an die furchtbare Tragödie für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Der Eintritt zu der Vorstellung ist frei. Das Team des Grafschafter Museums bittet aber um telefonische Anmeldung unter 0 28 41 / 201-6 82 00. 


Neues Amtsblatt
Am 31. März 2025 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält eine öffentliche Bekanntgabe der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH an ihre Fernwärmekunden in Dinslaken, Voerde, Hünxe-Bruckhausen und Moers.

Mardersaison im Frühling: Tipps zur effektiven Abwehr
Mit dem Frühling beginnt die Hochsaison für Marderschäden. Von April bis in den Sommer hinein sind Steinmarder besonders aktiv – auf Reviersuche zieht es sie dabei immer wieder in den Motorraum geparkter Fahrzeuge. Dort reagieren sie auf Duftmarken anderer Tiere mit aggressivem Verhalten und beschädigen Kabel, Schläuche und Isolierungen. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden allein 2023 über 235.000 Marderschäden gemeldet – mit einer Schadenssumme von rund 128 Millionen Euro. Tendenz steigend.

Ein Marder im Motorraum – ein unerwünschter Besucher / Bild: ACV

Gefahr für Technik und Sicherheit
Marderbisse sind mehr als nur ärgerlich – sie können sicherheitsrelevante Fahrzeugteile ernsthaft beschädigen. Besonders betroffen sind Zündkabel, Elektroleitungen, Kühlschläuche, Dämmmaterialien sowie Gummimanschetten an Lenkung oder Antriebswellen. Die Folgen reichen von Kurzschlüssen und Startproblemen bis hin zu Motorüberhitzung und Rost. Kritisch wird es bei Schäden an Bremsleitungen oder Gummimanschetten – hier drohen Einschränkungen der Lenkung oder Bremskraft.

Bei Elektroautos kann ein Marderschaden besonders teuer werden: Wird ein Hochvoltkabel beschädigt, muss oft aus Sicherheitsgründen der gesamte Kabelsatz ersetzt werden.

Wer ist besonders betroffen?
Fahrzeuge in naturnahen Gebieten – etwa am Stadtrand, auf dem Land oder in der Nähe von Wäldern – sind besonders gefährdet. Auch Autos, die regelmäßig an wechselnden Standorten geparkt werden, sind häufig betroffen. Der Grund: Marder markieren ihr Revier mit Duftstoffen. Wird das Auto in ein anderes Revier gefahren, reagieren dort ansässige Marder aggressiv auf die fremde Markierung.

Selbst Garagen bieten keinen vollständigen Schutz – Marder sind geschickte Kletterer und gelangen durch kleinste Öffnungen ins Innere. Der ACV empfiehlt deshalb, vor allem zwischen April und Juni regelmäßig den Motorraum auf Spuren zu überprüfen.

Marderbefall erkennen: Warnsignale frühzeitig deuten
Typische Hinweise auf einen nächtlichen Marderbesuch sind:
Angebissene Kabel, Schläuche oder Dämmmaterialien
Tierhaare oder Pfotenabdrücke im Motorraum
Startprobleme oder unruhiger Motorlauf
Flüssigkeitsverlust ohne erkennbare Ursache
Ungewöhnliche Geräusche wie Pfeifen oder Rattern während der Fahrt

Wer solche Symptome feststellt, sollte umgehend eine Werkstatt aufsuchen, um teure Folgeschäden zu vermeiden.

Effektive Maßnahmen gegen Marder: Das hilft wirklich
Auch ohne Garage lässt sich das Fahrzeug effektiv schützen. Der ACV stellt folgende Maßnahmen vor: Kabelschutz: Autobesitzer können ihr Fahrzeug mit bissfesten Schutzschläuchen aus Metall oder Kunststoff vor Mardern schützen. Dünne Schläuche sichern z. B. Zündkabel, dickere schützen Brems- oder Kühlerleitungen. Da die Montage aufwendig ist, empfiehlt sich die Hilfe einer Fachwerkstatt.

Motorraumabschottung: Eine Motorraumabschottung gilt als besonders wirksamer Schutz gegen Marder. Die dabei angebrachten Bürsten oder Gitter verhindern, dass die Tiere überhaupt in den Motorraum gelangen. Bei einzelnen Fahrzeugmodellen ist eine Abschottung bereits ab Werk eingebaut oder als Sonderausstattung erhältlich. Für zahlreiche gängige Automodelle gibt es außerdem Nachrüstsätze, die sich nachträglich problemlos installieren lassen.

Hochspannungsgeräte: Ein Marderschreck mit Strom ist eine besonders wirksame, aber für die Tiere harmlose Methode. Ähnlich wie ein Weidezaun gibt das Gerät bei Berührung leichte Stromstöße ab, die den Marder vertreiben, ihm aber nicht schaden. Die Kontaktplatten werden im Motorraum und am Unterboden angebracht und über die Autobatterie betrieben. Da der Einbau technisch anspruchsvoll ist, sollte er von einem Fachmann übernommen werden.


Ultraschall-Geräte: Ultraschallgeräte bieten Schutz vor Mardern, indem sie für Menschen unhörbare, aber für die Tiere unangenehme Töne aussenden. Damit sie effektiv wirken, sollten sie über wechselnde Frequenzen verfügen. Zudem sollten sie im Motorraum oder am Unterboden so platziert sein, sodass der Marder dem Schall nicht ausweichen kann.

Die Wirksamkeit hängt stark von der richtigen Platzierung und Qualität des Geräts ab – günstige Modelle erzielen oft keine ausreichende Wirkung. Da sich die Tiere mit der Zeit an gleichbleibende Töne gewöhnen können und der Ultraschall nur in direkter Nähe wirkt, ist diese Methode allein nicht immer zuverlässig.


Hausmittel: Hausmittel wie Hunde- oder Katzenhaare, WC-Steine oder Mottenkugeln können Marder anfangs abschrecken – ihr Geruch löst Fluchtinstinkte aus. Doch die Wirkung ist meist nur kurzfristig, da sich die Tiere schnell daran gewöhnen oder der Geruch verfliegt. Einige Methoden – etwa lose, stark riechende Objekte im Motorraum – können im schlimmsten Fall gefährlich werden, wenn sie sich lösen oder entflammbar sind. Daher sind Hausmittel höchstens eine kurzfristige Notlösung, aber kein verlässlicher Schutz.

Motorwäsche: Nach einem Marderbefall sollte eine professionelle Motorwäsche durchgeführt werden, um Duftspuren zu entfernen, die weitere Marder anlocken könnten. Wiederholte Revierkämpfe lassen sich so vermeiden. Für langfristigen Schutz empfiehlt es sich, die Motorwäsche regelmäßig zu wiederholen.

Versicherungsschutz: Was ist abgedeckt?
Ob und in welchem Umfang Marderschäden versichert sind, hängt vom jeweiligen Tarif ab. Teilkaskoversicherungen übernehmen meist direkte Schäden wie zerbissene Kabel oder Schläuche – allerdings nur, wenn sie klar erkennbar sind. Teure Folgeschäden, etwa an Motor oder Elektronik, sind häufig nicht eingeschlossen – es sei denn, die Police bietet ausdrücklich erweiterten Schutz. Ein Blick in die Versicherungsbedingungen lohnt sich also. Der ACV empfiehlt, rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen und den Versicherungsschutz zu prüfen.



Drei Auszeichnungen beim Deutschen Lehrkräftepreis gehen nach NRW

„Herr Ebbing hat es geschafft, einen Funken der Leidenschaft in mir zu entzünden, der weit über das Klassenzimmer hinausgeht“. Wenn Schülerinnen und Schüler so über ihre Lehrkräfte sprechen, dann ist klar: Hier wurde nicht nur Wissen vermittelt, sondern Begeisterung entfacht. Genau solche engagierten Pädagoginnen und Pädagogen wurden heute mit dem Deutschen Lehrkräftepreis ausgezeichnet.

Drei Preise des bundesweiten Wettbewerbs gehen nach Nordrhein-Westfalen. Neben Oliver Ebbing, der am Städtischen Gymnasium Ochtrup Sozialwissenschaften unterrichtet, wurde auch Magnus Osterkamp aus Borken in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ geehrt. Das Lehrkräfte-Team Martin Lorek, Monika Cremer und Matthias Nowroth aus Frechen kann sich über die besondere Würdigung seines Engagements in der Kategorie „Unterricht innovativ“ freuen.


Schulministerin Dorothee Feller betont: „Lehrkräfte, die mit Herzblut unterrichten, sind die tragenden Säulen unserer Schulen. Mit großer Leidenschaft erfinden sie sich und ihren Unterricht immer wieder neu. Im engen Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern machen sie unsere Schulen zu Lern- und Lebensorten, an denen Kinder und Jugendliche über sich hinauswachsen können. Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen stellvertretend für die vielen engagierten Lehrkräfte in unserem Land. Ich gratuliere herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und danke allen Lehrkräften, die an unseren Schulen jeden Tag Großartiges leisten.“


Jedes Jahr vergeben die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband den Deutschen Lehrkräftepreis an Lehrkräfte und Schulleitungen, die sich in herausragender Weise engagieren und innovative Unterrichtsprojekte umsetzen. Die Pädagoginnen und Pädagogen werden in den Kategorien „Ausgezeichnete Lehrkräfte“, „Unterricht innovativ“ und „Vorbildliche Schulleitung“ prämiert. Außerdem werden in der Kategorie „Unterricht innovativ“ die beiden Sonderpreise „Umwelt und Nachhaltigkeit“ und „Kulturelle Bildung“ verliehen.

In diesem Jahr zeichnete die aus Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Schule und Medien bestehende Jury in Berlin insgesamt 18 Lehrkräfte und Teams sowie Schulleitungen aus sieben Bundesländern und von einer Deutschen Auslandsschule aus. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Lehrkräftepreises erhalten insgesamt Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro, die für den Unterricht oder schulische Projekte eingesetzt werden sollen.


Unter den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern in der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ findet sich neben Oliver Ebbing auch Magnus Osterkamp wieder, Lehrer für Evangelische Religion und Französisch am Gymnasium Remigianum Borken und der Julia-Koppers-Gesamtschule Borken. Das Besondere an dieser Kategorie: Hier sind es die Schülerinnen und Schüler selbst, die ihre herausragenden Pädagoginnen und Pädagogen für den Preis nominieren.

Mit Texten, kurzen Videos und Bildern können die Schülerinnen und Schüler der letzten beiden Abschlussjahrgänge ihre Lehrkräfte in der Bewerbung vorstellen. Magnus Osterkamp begeisterte durch seine Begleitung der Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung, ihre individuelle Förderung und seinen zeitgemäßen Religionsunterricht. An Oliver Ebbing loben seine Schülerinnen und Schüler besonders seinen respektvollen Umgang „auf Augenhöhe“, sein „offenes Ohr“, seinen innovativen Unterricht mit digitalen Medien und seine ansteckende Begeisterung für die Sozialwissenschaften.

In der Kategorie „Unterricht innovativ“ prämiert die Jury Lehrkräfte mit innovativen Unterrichtsideen, die mit neuartigen Lernmethoden über den klassischen Unterricht hinausgehen und die Schülerinnen und Schüler aktiv einbinden. Der „PecKieS – Foodtruck“ konnte sich in dieser Kategorie über den Sonderpreis „Umwelt und Nachhaltigkeit“ freuen.

Das Unterrichtsprojekt an der Paul-Kraemer-Schule in Frechen leiten Martin Lorek, Monika Cremer und Matthias Nowroth. Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf „Geistige Entwicklung“ betreiben einen Foodtruck mit selbst hergestellten Speisen und kümmern sich um die Planung, den Einkauf, die Zubereitung, den Verkauf und die Abrechnung. So wird fächer- und klassenübergreifend eine praxisnahe Berufsvorbereitung mit Inklusion und Nachhaltigkeit verbunden.

Die nächste Runde des Wettbewerbs ist bereits gestartet. Bewerbungen sind noch bis zum 30. Juni 2025 unter www.lehrkraeftepreis.de möglich.


Stiftung Bethanien Moers: „Sie haben gespendet – wir sagen Danke.“
Erfolgreiche Veranstaltung in der Bethanien Akademie
Die Spenden, mit denen die Stiftung Bethanien Moers jedes Jahr unterstützt wird, sind zahlreich und vielfältig. Ebenso vielfältig sind die Menschen, die so helfen und etwas Gutes tun. Um diesen Unterstützer:innen zu danken und ihnen zu zeigen, an welchen Stellen ihr Engagement in Form von Geld-, Sach- oder Zeitspenden zum Einsatz kommt, lud die Stiftung am 27. März 2025 in die Bethanien Akademie zur Veranstaltung „Sie haben gespendet – wir sagen Danke.“ ein.

Otfried Kinzel, Vorsitzender des Stiftungsrates, richtete zur Begrüßung einige Dankesworte an die geladenen Gäste: „Ich freue mich, dass unsere Stiftung schon seit so vielen Jahren von Menschen wie Ihnen unterstützt wird und auf solch großzügige Weise Zuwendung erfährt. Ohne Ihre Spenden wäre Bethanien nicht das, was es heute ist.“ Im Anschluss stellten Vertreter:innen der Stiftung Projekte, die durch die Zuwendungen ermöglicht werden konnten, genauer vor.

So sprach Jim Ayag, Pflegedienstleitung und Stellvertretende Leitung des Seniorenstifts Bethanien, beispielsweise über den gespendeten Care Table – einen digitalen Aktivitätstisch, der unter anderem Biografiearbeit, Spielspaß oder Bewegungsangebote in der Einzel- sowie Gruppenbetreuung der Bewohner:innen des Seniorenstifts ermöglicht. Außerdem richtete er den wichtigen Appell an die Zuhörerschaft, dass „die Älteren unserer Gesellschaft nicht vergessen werden dürfen.“

Markus Schroller, Leitung der Bethanien Akademie, präsentierte das breitgefächerte Portfolio der Akademie rund um die Ausbildung zukünftiger Pflegefachkräfte und -assistenzen, den Bereich „Sprache & Kommunikation“ und die Fort- sowie Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter:innen und externe Interessierte. Dr. Michael Wallot, Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin, sprach über die vielen Unterstützer:innen als „Ermöglicher und Ermöglicherinnen“.

So zum Beispiel für die Klinikclowns, die allein durch Spenden finanziert werden und seit mehr als 20 Jahren für lachende Kinderaugen im Krankenhausalltag sorgen. Das unterstrichen die anwesenden Klinikclowns Slim und Molly dann auch gleich mit einem musikalischen Ständchen für die rund 100 anwesenden Gäste. Der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie Dr. Peter Tönnies bedankte sich anschließend in seinem Redebeitrag von Herzen bei allen Spender:innen, die unter anderem durch Sachspenden etwas Gutes tun.

Von Herzkissen oder Drainagetaschen für Brustkrebspatientinnen bis hin zu selbstgestrickten und -genähten Mützchen für Neu- sowie Frühgeborene – das Engagement sei genauso vielfältig, wie die Gebiete, in denen die Spenden Gutes tun würden, betonte der Mediziner.

Nicht weniger berührend war anschließend die Geschichte, die Dr. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie, erzählte. Die Stiftung Bethanien kooperiert bereits seit den 80er Jahren mit dem Friedensdorf International in Oberhausen. Hierhin kommen Kinder aus internationalen Kriegs- und Krisengebieten, um in Deutschland die notwendige medizinische Hilfe zu erhalten und wieder gesund zu werden.

Dr. Chylarecki berichtete von dem jungen afghanischen Mädchen Bibi, das im vergangenen Jahr erfolgreich im Krankenhaus Bethanien behandelt wurde und nun wieder gesund bei ihrer Familie in Afghanistan sein kann. „Diese Kinder haben keine Lobby. Sie brauchen dringend Hilfe. Wir schenken den Kindern die Chance, in ihrem Land zu überleben“, betonte der langjährige Chefarzt.

Claudia Möller, Leitung des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien, berichtete gemeinsam mit drei ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen über die Arbeit in der Sterbebegleitung und den teils schwierigen Spagat zwischen Hoffnung, Freude und Trauer. „Unsere Ehrenamtlichen schenken mit ihrer Arbeit etwas Wertvolles. Sie schenken Zeit. Und das für diejenigen, denen nicht mehr viel Zeit bleibt. Die Tätigkeit, die unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten, ist einfach unbezahlbar“, erklärte sie.

Ihrem Redebeitrag schloss sich Dr. Peter Caspar Schulte, seit Mai 2024 neuer Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Schlaf- & Beatmungsmedizin, an. Neben Einblicken in die Arbeit seiner Klinik lieferte er den Gästen einen Eindruck davon, welche Geräte – wie etwa ein C-Bogen oder Cough Assists – nun mithilfe von Spendengeldern angeschafft werden können und so die Versorgung der Patient:innen zusätzlich verbessern können. Das Schlusswort bei der Abendveranstaltung hatte Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien, der ebenso seinen herzlichen Dank an die vielen Spender:innen richtete.

Im Anschluss an die Redebeiträge tauschten sich die Teilnehmer:innen der Veranstaltung bei Snacks und Getränken angeregt über die vorgestellten Projekte sowie Geschichten aus und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.

Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien, bedankte sich bei den vielen Spender:innen und Unterstützer:innen



Inflationsrate im März 2025 voraussichtlich +2,2 %
Verbraucherpreisindex, März 2025: +2,2 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) +0,3 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, März 2025: +2,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) +0,4 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland wird im März 2025 voraussichtlich +2,2 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Februar 2025 um 0,3 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im März 2025 voraussichtlich +2,5 %.







Straßenverkehrsunfälle im Januar 2025: 13 Getötete mehr als im Vorjahresmonat
Zahl der Verletzten und Getöteten trotz gesunkener Unfallzahl gestiegen
Im Januar 2025 sind in Deutschland 187 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 13 Getötete mehr als im Januar 2024. Die Zahl der Verletzten ist im gleichen Zeitraum um 500 (+2 %) auf 23 800 gestiegen.

 Im Gegensatz dazu ist die Zahl der polizeilich erfassten Straßenverkehrsunfälle um 2 % oder 3 200 auf rund 200 700 gesunken. Davon waren rund 19 000 Unfälle mit Personenschaden (+800 bzw. +5 %). Die Zahl der Unfälle, bei denen es bei Sachschaden blieb, sank gegenüber dem Vorjahresmonat um 2 % oder 4 100 auf rund 181 800.




Hochschulausgaben 2023 um 6 % gestiegen 75,2 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung
Im Jahr 2023 haben die öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen in Deutschland insgesamt 75,2 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben damit gegenüber 2022 um rund 6 %. Mit 42,1 Milliarden Euro waren die Personalausgaben, die rund 56 % der gesamten Hochschulausgaben ausmachten, zwar wieder der größte Ausgabeposten der Hochschulen.

Gegenüber 2022 erhöhten sich die Personalausgaben aber unterdurchschnittlich um rund 4 %. Dagegen stiegen die Ausgaben für den laufenden Sachaufwand um 9 % auf 26,3 Milliarden Euro und die Investitionsausgaben sogar um 12 % auf 6,7 Milliarden Euro.

Medizinische Einrichtungen der Universitäten mit den höchsten Ausgaben In den medizinischen Einrichtungen, einschließlich Gesundheitswissenschaften, wendeten die Universitäten 36,8 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlungen auf. Das waren rund 7 % mehr als 2022. Auf die Universitäten ohne medizinische Einrichtungen und Gesundheitswissenschaften entfiel 2023 ein Ausgabevolumen von 27,4 Milliarden Euro, das waren 6 % mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben der Fachhochschulen, einschließlich Verwaltungsfachhochschulen, stiegen um 6 % auf 10,0 Milliarden Euro. 

Eigenfinanzierungsquote der Hochschulen weiterhin bei 55 %
Die Hochschuleinnahmen beliefen sich 2023 auf insgesamt 41,4 Milliarden Euro. Die Steigerung der Einnahmen gegenüber dem Vorjahr entsprach mit +6 % dem Anstieg der Ausgaben. Damit lag auch der Anteil der eigenfinanzierten, also durch Einnahmen gedeckten Ausgaben mit 55 % auf dem Vorjahreswert. 

 Eine leicht überdurchschnittliche Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr ergab sich bei den Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, die sich um 7 % auf 27,6 Milliarden Euro erhöhten. Rund 94 % dieser Einnahmen trugen die medizinischen Einrichtungen der Universitäten bei, unter anderem als Entgelte für Krankenbehandlungen. 

Unterdurchschnittliche Steigerungsrate bei den Drittmitteleinnahmen
 An Drittmitteln warben die Hochschulen im Jahr 2023 insgesamt 10,7 Milliarden Euro ein, das waren 3 % mehr als im Vorjahr. Damit stiegen die Drittmitteleinnahmen deutlich schwächer als die Gesamteinnahmen der Hochschulen.

Die Drittmitteleinnahmen sind in erster Linie für Forschung und Entwicklung an Universitäten, einschließlich medizinischer Einrichtungen und Gesundheitswissenschaften, bestimmt. Der größte Drittmittelgeber der Hochschulen war 2023 der Bund mit 3,3 Milliarden Euro (+2 % gegenüber 2022) vor der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 3,2 Milliarden Euro (+1 %) und der gewerblichen Wirtschaft mit 1,54 Milliarden Euro (+1 %). 


Montag, 31. März 2025


Skate- und Bike-Park: Rasante Fortschritte neben dem Weseler Auestadion
 Skate- und Bikepark Baustellenbesichtigung 1 Ein lang gehegter Traum junger und jung gebliebener Menschen in Wesel geht nun bald in Erfüllung. Auf dem rd. 3.400 qm messenden Gelände am Westenergie Auestadion macht der Bau des Skate- und Bike-Parks rasante Fortschritte.

Davon konnten sich am 27. März viele der an der Vorplanung beteiligten Personen und Organisationen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Politik überzeugen. Das städtische Jugendamt hatte sie zu einer Baustellenbesichtigung eingeladen. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp konnte gut 50 Gäste auf der Baustelle begrüßen.

Jugend- und Sportdezernent Rainer Benien wies darauf hin, dass die entstehende Anlage das Ergebnis langer Vorbereitungen und von insgesamt drei Planungsworkshops zwischen Mai und September 2023 ist.

Den beteiligten Bürgerinnen und Bürgern galt sein besonderer Dank für die Mitarbeit bei der Planung. Die Stadt Wesel investiert rund 530.000 € in den Bau der Skate- und Bikeanlage. Den Zuschlag für die Arbeiten hat die Firma Mind Work Ramps aus Riga (Lettland) erhalten, wobei die Planungsleistungen und die Bauleitung durch das Büro Maier Landschaftsarchitektur aus Köln erbracht werden.

Neues Sport- und Freizeit-Highlight in der Weseler Aue

Skate- und Bikepark Baustellenbesichtigung

Die alte Skate-Anlage am Mölderplatz wird nun endlich durch eine zeitgemäße neue Anlage ersetzt. Damit wird die Weseler Aue neben den Wassersportmöglichkeiten, dem Westenergie Auestadion, dem Minigolfplatz, der Trendsportanlage und dem neuen Kombibad am Rhein um einen weiteren Mosaikstein eines vielfältigen Sport- und Freizeitangebotes erweitert. Und das, ohne Landschaft und Natur oder die Angebote für Erholungssuchende dadurch einzuschränken.

Schneller Baufortschritt
Die Bauarbeiten schreiten rasant voran. Mit dem Unternehmen Mind Work Ramps arbeiten Fachleute in diesem Bereich an dem Bau des Skate- und Bike-Park. Damit reiht sich der neue Skate- und Bike-Park ein neben Anlagen in aller Welt, nicht zuletzt in Berlin-Marzahn, Wien, Kaunas, Erkelenz, Potsdam, Luxembourg, Köln, Moers sowie Olympia-Stützpunkten in Belgien und Frankreich.

Skate- und Bikepark Baustellenbesichtigung 

Aufmerksame Zuhörer fand Fabian Fuchs von der Firma Maier bei der Führung über den Bauplatz. Fast fertig präsentiert sich der Pumptrack, eine hügelige Asphaltpiste für Biker. Auf der angrenzenden Fläche lassen Schotterformationen und erste Holz- und Metallschalungen bereits die elf Obstacles und die Miniramp erahnen, die hier in den nächsten Wochen in Beton ausgeformt werden.

Dank des guten Baufortschritts kann die Eröffnung des Skate- und Bikeparks wie geplant im Sommer stattfinden. Die Vorfreude war den Baustellenbesuchern anzusehen.

Frühlingsfest in Wesel – ein Ort der Nachhaltigkeit
Am verkaufsoffenen Sonntag, 6. April 2025, lockt das Frühlingsfest wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Weseler Innenstadt. Ein Anlaufpunkt wird dabei der „Ort der Nachhaltigkeit“ sein. Gemeinsam mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren zeigt das Team des Klimaschutzmanagements der Stadt Wesel auf dem Leyensplatz (vor dem Weltladen Esperanza) in der Innenstadt ab 12 Uhr, wie man auf einfachem Wege nachhaltiger leben kann.

Vorstellung des Programms - Frühlingsfest 2025

v.l.: Sonja Christ von WeselMarketing, die Fahrradbeauftragte der Stadt Wesel Nadine Boos, Rainer Benien und Dagmar van der Linden von WeselMarketing sowie Walter Hüsges von Walter Brä präsentieren das vielfältige Programm zum Frühlingsfest am 06.04. in Wesel

Ordentlich auffallen mit zahlreichen Aktionen rund um den Weltladen möchte das Team der Eine-Welt-Gruppe Wesel. Die Eine-Welt-Gruppe und der Weltladen des Vereins feiern ihr 40-jähriges Bestehen und möchten dies gemeinsam mit der Kundschaft sowie mit allen Interessierten tun.

Neben dem Verkauf von Outdoor-Artikeln rund ums Fahrrad, Frühling und Garten wirbt das Team mit einer Osterhasen-Aktion für faire Schokolade und gegen Kinderarbeit in der Kakaoernte. Gleichzeitig fällt am 6. April der offizielle Startschuss für die Kronkorken-Sammelaktion. Kronkorken bestehen aus Weißblech, ein wertvoller Rohstoff, der recycelt werden kann.

Der Reinerlös aus den gesammelten Kronkorken soll zu einhundert Prozent in lokale soziale Projekte fließen. Darüber hinaus stehen im Weltladen weitere Sammelbehältnisse für Korken, Kerzenreste und ausgediente Handys bereit.

Ebenso mit einem Stand vertreten sein wird Akke Wilmes von der Verbraucherzentrale Wesel. Der Energieberater informiert zu allen Themen rund um Energieeinsparung, Dämmung sowie Photovoltaik.

Um regionale und ökologische Lebensmittelproduktion geht es am Stand der Solidarischen Landwirtschaft e.V. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, einen eigenen Ernteanteil am Acker in Spellen zu erwerben, um sich so während der Erntesaison jede Woche mit frischem Bio-Gemüse versorgen zu können.

Vor Ort sein wird auch die foodsharing-Initiative Wesel. Sie wird über ihr Engagement im Bereich der Lebensmittelverschwendung informieren. Zudem werden weitere Akteure ihre Arbeit vorstellen, zum Beispiel das Kreisklimabündnis und das Klimaschutzmanagement der Stadt Wesel.


Dinslaken: Bürgermeisterin ruft zur Teilnahme am STADTRADELN 2025 auf
Bereits zum elften Mal beteiligt sich die Stadt Dinslaken am bundesweiten Wettbewerb STADTRADELN. Gemeinsam mit den Kommunen des Kreises Wesel findet die Aktion vom 4. bis 24. Mai 2025 statt. Ziel ist es, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad oder Pedelec zurückzulegen – egal, ob für Arbeit, Freizeit oder Einkäufe. Jeder Kilometer zählt für das eigene Team, die Stadt Dinslaken und den Kreis Wesel.

„Wir in Dinslaken nutzen das Fahrrad als klimafreundliches und gesundes Verkehrsmittel häufig. In den letzten Jahren sind die Teilnehmerzahlen bei uns stetig angestiegen. Ich vertraue darauf, dass wir auch 2025 gemeinsam viel CO₂ einzusparen und mit dem Fahrrad unterwegs sind“, sagt Bürgermeisterin Michaela Eislöffel. Organisiert wird die Aktion vom Klima-Bündnis e.V., dem größten kommunalen Netzwerk für Klimaschutz.

Die gefahrenen Kilometer können online unter www.stadtradeln.de/dinslaken oder per STADTRADELN-App erfasst werden. Teilnehmen können Einzelpersonen oder Teams – etwa aus Schulen, Vereinen oder Unternehmen. Im vergangenen Jahr hatten über 1.300 aktiv Teilnehmenden mehr als 215.000 Kilometer erradelt. Die Stadt hofft auf eine ähnlich rege Beteiligung in diesem Jahr. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, und bestehende Zugangsdaten aus 2024 können wiederverwendet werden.


Wesel: Jugendevent 2025 – Jugendrat Wesel lädt ein zum Kino
Für den 7.04.2025 ab 16:00 Uhr lädt der Jugendrat interessierte Jugendliche ab 12 Jahre in das Weseler Comet – Kino ein. Neben den Kosten für den Eintritt umfasst die Einladung auch eine Wertmarke für je ein Getränk und anteilige Kostenübernahme für Popcorn oder Nachos.  Die Filmauswahl erfolgte mittels Abstimmung durch junge Weseler auf Instagram sowie in den Jugendhäusern. Durchgesetzt hat sich der Film „Mufasa – König der Löwen“. 

Die Idee eines Kinotages entstand in einer Vollversammlung des Jugendrats und wird durch die engagierten jungen Menschen umgesetzt. Es ist bereits das 2. Jugendevent im Kino, nachdem im letzten Jahr der Film „Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss“ geschaut wurde.  Am Kinotag haben im letzte Jahr knapp 160 Jugendliche teilgenommen.

Für das diesjährige Kino – Event gilt:  Es gilt die Hausordnung des Kinos und gibt begrenzte Plätze. Eintritt nur nach Vorlage eines gültigen Schüler*innenausweises oder Personalausweises. Eintritt ist Eltern nicht gestattet. Weitere Ideen für Jugendevents 2025 sind bereits vorhanden und es wird fleißig geplant. 

Hast Du auch Ideen? Bring sie gerne in der nächsten Vollversammlung am 23.05.2025 um 16:45 Uhr im Rathaus ein. Wir freuen uns auf Dich und Deine Ideen! Links Jugendrat Wesel - Wir bestimmen mit!


Moers: Baustelle Römerstraße: Weitere Einbahnstraßen ab 1. April
Die Baustelle in der Römerstraße schreitet schneller voran als geplant. Zur Verkehrsregulierung werden deshalb ab Dienstag, 1. April, weitere Einbahnstraßen eingerichtet. Die Luisenstraßen kann für rund einen Monat nur noch in Richtung Bismarckstraße und die Elsterstraße in Richtung Germendonks Kamp befahren werden.

Die Maßnahmen sind mit der Polizei abgesprochen. In der Römerstraße und einigen Nebenstraßen saniert die ENNI Stadt & Service Niederrhein weite Teile der Infrastruktur. Eine Umleitung über Kirschenallee, Mosel-, Jahn- und Bismarckstraße bzw. stadteinwärts über Bismarck- und Donaustraße sowie Kirschenallee ist ausgeschildert.

Kleve: Halbseitige Sperrungen auf der Van-den-Bergh-Straße ab 31. März
Ab Montag, 31. März 2025, ist im Bereich der Van-den-Bergh-Straße sowie der Riswicker Straße in der Nähe des Klever Bahnhofs mit Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen. An verschiedenen Stellen unweit des Park-and-Ride-Parkplatzes werden sogenannte Suchschachtungen durchgeführt. Die Arbeiten sind notwendig, um die genaue Lage von unterirdischen Versorgungsleitungen festzustellen.

Betroffen ist insbesondere der Bereich entlang des Wohnmobilstellplatzes und der Bereich unmittelbar vor dem Berufsbildungszentrum Kreis Kleve e.V. Dort muss die Van-den-Bergh-Straße im Bereich der Bauarbeiten halbseitig gesperrt werden. Um die verkehrlichen Auswirkungen zu minimieren, werden die Suchschachtungen nacheinander durchgeführt und jeweils nur der unmittelbare Bereich der Bauarbeiten abgesperrt.

Zudem ist der Kurvenbereich der Van-den-Bergh-Straße an der Einmündung der Wiesenstraße betroffen. Auch dort wird die Straße zwar nur halbseitig gesperrt. Aufgrund der Lage im Kurvenbereich muss der Verkehr allerdings durch eine Baustellenampel gelenkt werden.

Insgesamt werden die Arbeiten nur wenige Wochen dauern. Sperrungen werden stets nur dort eingerichtet, wo tatsächlich gearbeitet wir


Kuratorenführung „Barry Le Va: In a State of Flux“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Mittwoch, den 2. April 2025 um 19.30 Uhr führt Kuratorin Susanne Figner durch die neue Ausstellung „Barry Le Va: In a State of Flux“.

Die Ausstellung ist die erste Retrospektive nach dem Tod des Künstlers und konzentriert sich auf ortsspezifische Installationen mit Glas, Filz und Kreide sowie auf seine Zeichnungen. Barry Le Va (1941 – 2021) gilt als Erneuerer der Skulptur nach 1960 und als ein bedeutender Vertreter der Process Art.

Die Ausstellung „In a State of Flux“ zeigt auf, wie der Künstler die Geschlossenheit der skulpturalen Form aufbrach und das Prinzip der Veränderung und Instabilität in sein Werk integrierte. Bereits 1966 begann Le Va mit der Schaffung von sogenannten „Scatter Pieces“ auf dem Boden, welche Künstler wie Richard Serra entscheidend beeinflussten.

Die Radikalität dieser Arbeiten liegt darin, dass Materialien lose auf dem Boden verteilt werden – sie werden geworfen, gelegt, gestapelt, gesiebt – ohne Sockel, ohne großen materiellen Wert und gleichsam fast ohne jede materielle Substanz. „Die meisten seiner Stücke entstehen vor Ort und werden nach der Ausstellung weggekehrt, aufgesaugt oder weggeschmissen“ beschreibt der Kölner Galerist Rolf Ricke die Vorgehensweise des Künstlers.

Veranstalter ist der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Die Teilnahme an der Führung ist frei. Willkommen sind nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern auch alle diejenigen, die sich für das Museum, den Freundeskreis und ihre Aktivitäten interessieren. Im Anschluss an die Führung wird es bei einem geselligen Beisammensein im Café Moritz auf der Dachterrasse des Museum Kurhaus Kleve Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zu Gesprächen geben.


Wesel: Das Musical Dinner – musikalischer und kulinarischer Genuss der Verzaubert!
Das Musical Dinner bietet eine perfekte Mischung aus kulinarischen Genüssen und den zauberhaftesten Melodien der Musicalwelt. Am 03. April 2025 bringen unsere beiden Musicaldarsteller Hits aus "Tanz der Vampire", "Les Misérables", "Grease" und vielen weiteren Musicals auf die Bühne. Währenddessen verwöhnt das Team des Restaurant Art in Wesel die Gäste mit einem köstlichen Gänge-Menü. Tickets sind unter www.das-musical-dinner.de erhältlich.

Restaurant Art
Das Musical Dinner – Jetzt auch im Restaurant Art in Wesel!
Das Musical Dinner entführt die Gäste auf eine musikalische Reise durch die größten Hits weltbekannter Musicals wie "Grease", "Les Misérables", "Tanz der Vampire" und viele mehr. Professionelle Musicaldarsteller sorgen mit beeindruckenden Stimmen für unvergessliche Momente voller Emotionen und Nostalgie, die verzaubern.


Gleichzeitig bietet das Küchenteam ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. Mit exquisiten Gänge-Menüs werden die Gäste verwöhnt und auf eine geschmackliche Reise geschickt. Der Abend wird somit nicht nur zu einem Fest für die Ohren, sondern auch zu einem Genuss für den Gaumen.

Ob Musical-Fans oder Gesangsliebhaber - Gänsehautmomente und Mitsingen ist am 03. April 2025 um 19:00 Uhr im Restaurant Art in Wesel vorprogrammiert.
Das Musical Dinner Wesel beginnt um 19:00 Uhr; Einlass um 18:30 Uhr.
Die Eintrittskarten sind ab 94,90 € an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.das-musical-dinner.de erhältlich.
Jetzt die letzten Tickets sich


Kalkar-Kehrum: Dinnerkrimi 2025 - Neue spannende Fälle und aufregende Ermittlungen 
Das erfolgreiche Dinnerkrimi-Format geht 2025 in die nächste Runde und präsentiert neue, spannende Fälle, die es zu lösen gilt. An über 450 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden bereits zahlreiche Morde ermittelt und aufgeklärt. Auch das landhaus Beckmann in Kalkar - Kehrum / Kleve wird nun zum Tatort, an dem schon bald ein schreckliches Verbrechen geschehen wird. Die Ermittlungen zu einem aufregenden Kriminalfall, angeleitet von professionellen Schauspielern, finden am 04. April 2025 um 19:00 Uhr statt – Tickets erhältlich unter www.dinnerkrimi.de! 


Dinnerkrimi 2025 in Kalkar - Kehrum im Landhaus Beckmann: Neue spannende Fälle und aufregende Ermittlungen 

Willkommen beim „Dinnerkrimi“, eine spannende Kombination aus interaktivem Theater und kulinarischem Genuss! Während eines köstlichen Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich eine fesselnde Kriminalgeschichte. Doch Vorsicht ist geboten: Unter den Gästen befindet sich ein Mörder. Gemeinsam mit dem Schauspielteam gilt es den Mordfall zu ermitteln, um dabei den Täter zu entlarven.  

Das Konzept des Dinnerkrimis hat sich bereits an über 450 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bewährt. Auch das Landhaus Beckmann wird zum Tatort, an dem sich schon bald ein Kriminalfall ereignen wird.  

Termin: Freitag, 04. April 2025
Beginn:19:00 Uhr / Einlass ab 18:30 Uhr.  
Eintrittskarten sind ab 94,90 € an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de erhältlich. 

Wälder entdecken
Der Eigenbetrieb Ruhr Grün des Regionalverbands Ruhr (RVR) lädt Naturfans und Familien ein, die Wälder im nord-westlichen Ruhrgebiet zu entdecken: Am Freitag, 4. April, startet von 16 bis 18 Uhr die Exkursion "Landschaft im Wandel" am RVR-Besucherzentrum Heidhof, Zum Heidhof 25 in Bottrop. Teilnehmende erfahren, wie sich der Bergbau auf die Kirchheller Heide auswirkt und sich das Waldgebiet zu einem wertvollen Naturschutzgebiet entwickelt hat.

Am Sonntag, 6. April, geht es dann auf "Familienentdecker Tour": Bei einer Waldrallye für Kinder ab fünf Jahren werden gemeinsam mit Eltern knifflige Rätsel rund um den Wald gelöst. Die Tour geht von 10.30 bis 12 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz TUS Baerl, Buchenallee/Ecke Panderstraße in Duisburg-Baerl. Beide Veranstaltungen kosten für Erwachsene acht und für Kinder fünf Euro.

Anmeldungen erfolgen vorzugsweise über den RVR-Veranstaltungskalender: http://www.veranstaltungen.rvr.ruhr Bei einer Buchung, die nicht über das Portal erfolgt, ist eine verbindliche Anmeldung bis zwei Tage vor der Veranstaltung unter 0201/2069717 oder waldwildnis@rvr.ruhr notwendig. Alle RVR-Veranstaltungen zum Thema Naturerlebnis sind unter http://www.veranstaltungen.rvr.ruhr zu finden. idr


Niederrheinische Reisemobiltage stehen vor der Tür
Darauf freuen sich viele Reisemobilisten seit Wochen: Vom 25. bis 27. April finden wieder die Niederrheinischen Reisemobiltage statt. In einer der schönsten Regionen für den Wohnmobilurlaub wird an diesen drei Tagen erneut besonders viel geboten. Zahlreiche Städte und Gemeinden, Campingplatz- und Stellplatzbetreiber in der gesamten Region beteiligen sich an diesem deutschlandweit einmaligen Event. 

Die Bandbreite des Informations- und Unterhaltungsprogramms ist groß. Hier einige Beispiele: In Geldern steht traditionsgemäß der Spargel im Mittelpunkt: Es gibt Schlemmeressen-Touren per Bus oder mit dem Rad. Natürlich besteht dabei die Möglichkeit, die edlen Stangen auch für die mobile Küche einzukaufen. Apropos leibliche Genüsse: Auf manchen Stellplätzen gibt es einen kostenlosen Brötchenservice, um den Tag gut gestärkt zu beginnen.

In Emmerich ist unter anderem Outdoor-Minigolfen möglich. Am Sonntag lockt die Ausstellungseröffnung „Kinder wie die Zeit vergeht“ ins Rheinmuseum. Gezeigt wird Blechspielzeug von 1936-1979. In Brüggen ist zeitgenössische Kunst per Fahrrad erlebbar. In Goch wird eine kleine „Olympiade“ mit verschiedenen Sport-Challenges veranstaltet. Gemeinsames Grillen rundet hier die Tage ab.

Wer sich eher für Frühlingskräuter interessiert, ist in Kevelaer richtig: Hier wird ein Themen-Spaziergang rund um den Solegarten St. Jakob angeboten. Weitere Infos zu den Reisemobiltagen und den Stellplätzen gibt es hier: www.niederrheinische-reisemobiltage.de BU: Die Niederrheinischen Reisemobiltage bieten wieder ein buntes Programm.

Foto: NT

NiederrheinRad: So funktioniert das Buchen per App
Das beliebte Verleihsystem wurde digitalisiert und ist nun noch flexibler.
In wenigen Tagen endet die Winterpause beim NiederrheinRad: Ab dem 1. April stehen die beliebten grünen Bikes wieder an allen NiederrheinRad-Stationen zur Verfügung. Und zwar flexibler denn je: Da die rund 300 Räder in den vergangenen Wochen mit modernen Schlössern ausgestattet wurden, können sie in diesem Frühjahr erstmals nicht nur digital gebucht, sondern auch sofort genutzt werden.

Der Weg dorthin ist denkbar einfach: Vor der Tour muss lediglich die App der Plattform MOQO (über Play Store oder App Store) aufs Smartphone geladen sowie ein Kundenkonto angelegt werden. Mögliche Zahlungsmethoden sind derzeit Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna, Apple Pay und Google Pay.


„Um eine konkrete Buchung zu starten, suchen die Nutzer über die App nach verfügbaren NiederrheinRädern zur gewünschten Zeit am gewünschten Abholort“, erklärt Kathrin Peters von Niederrhein Tourismus (NT). Sie hat die Digitalisierung des Verleihsystems in den vergangenen Monaten begleitet. Nach der Auswahl eines Rads klicken die Nutzer „Jetzt buchen“ an, akzeptieren die Nutzungsbedingungen und bestätigen dann die Buchung.

„Sobald man sich zur gebuchten Startzeit am Fahrzeug befindet, öffnet man die App erneut und ruft die Buchung auf“, so Peters. Es erscheint der Button „Buchung starten“. „Wird hier geklickt, öffnet sich automatisch das Fahrradschloss – und schon kann es losgehen. So einfach und bequem kann der Gast die Region mit dem NiederrheinRad genießen“, so Peters.


Während der Tour kann die Miete „pausieren“ und das Fahrrad verschlossen werden (etwa beim Shoppen, während eines Restaurantbesuchs oder bei einer Übernachtung in der Region). Auch die endgültige Beendigung des Mietverhältnisses läuft über die App. Und falls das eigene Smartphone gerade kein Netz hat? „Das ist kein Problem“, betont Kathrin Peters.

„Damit die App das Fahrzeug auch ohne Internetverbindung ansteuern kann, nutzt sie Bluetooth, was inzwischen bei jedem Smartphone Standard ist. Auf diese Weise können Fahrzeug, App und Plattform miteinander kommunizieren.“


„Die neue Buchungsform für das beliebte und seit rund 15 Jahren erfolgreiche Verleihsystem ist ein weiterer Schritt hinsichtlich der Verzahnung des digitalen touristischen Angebotes in unserer Region“, freut sich NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. „Mit noch mehr Nutzerfreundlichkeit und Flexibilität als bisher erhöhen wir die Attraktivität und Qualität des Aufenthalts in unserer Region.“

Weitere Infos:
www.niederrheinrad.de

Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ finanziert.

Saisonstart per App: Die NiederrheinRäder mit den neuen Schlössern stehen bereit. Foto: NT



NRW: Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 um 0,4 Prozent gesunken
Die Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen ist nach ersten vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2024 preisbereinigt um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Wirtschaftsleistung damit im zweiten Jahr in Folge.



Der Rückgang der Wirtschaftsleistung fiel in NRW stärker aus als im Bundesdurchschnitt (−0,2 Prozent). Arbeitsproduktivität um 0,6 Prozent gesunken Durchschnittlich hat jede erwerbstätige Person in NRW im Jahr 2024 eine Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen von 88 602 Euro erzielt. Damit war die Arbeitsproduktivität, die als Verhältnis des Bruttoinlandsprodukts zur Anzahl der erwerbstätigen Personen definiert ist, um 2,3 Prozent höher als 2023.


Preisbereinigt war 2024 die Arbeitsproduktivität dagegen um 0,6 Prozent niedriger gegenüber dem Vorjahr. Rückgang in der Industrie, Wachstumsimpulse aus den Dienstleistungsbereichen Die Entwicklung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2024 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe sank preisbereinigt um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Damit fiel der Rückgang stärker aus als im gesamten Bundesgebiet (−3,0 Prozent). Maßgebliche Beiträge zum Rückgang der Bruttowertschöpfung kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, das einen Anteil von 16,7 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in NRW ausmacht (preisbereinigt −3,3 Prozent). Verstärkt wurde diese Entwicklung innerhalb des Produzierendes Gewerbes durch einen Rückgang im Baugewerbe. Dieser fiel stärker aus als im Verarbeitenden Gewerbe.


Die hohen Preise im Baugewerbe führten zu einem nominalen Anstieg von 2,9 Prozent. Preisbereinigt war die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe um 4,7 Prozent gesunken. Der Anstieg in den Dienstleistungsbereichen, die einen Anteil von 73,9 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung umfassen, konnte diese negative Entwicklung nicht ausgleichen.

Die Dienstleistungsbereiche verzeichneten einen preisbereinigten Anstieg von 0,7 Prozent und lagen dabei unterhalb des bundesweiten Durchschnitts (+0,9 Prozent). Innerhalb der Dienstleistungsbereiche verzeichnete lediglich der Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal” (+2,1 Prozent) einen Anstieg.


4,1 % mehr Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Ende 2024
• Zahl der Leistungsberechtigten über der Altersgrenze nimmt deutlich zu, Zahl der Leistungsberechtigten wegen Erwerbsminderung dagegen konstant
• Weiterhin hoher Anstieg bei leistungsberechtigten Geflüchteten aus der Ukraine

Rund 1,26 Millionen Personen haben im Dezember 2024 Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) bezogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 49 000 oder 4,1 % mehr als im Dezember 2023. Leistungsberechtigt sind Erwachsene, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind oder die Altersgrenze nach § 41 Absatz 2 SGB XII erreicht haben und ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können.



Von Ende 2023 bis Ende 2024 stieg ausschließlich die Empfängerzahl bei der Grundsicherung im Alter, während die Zahl der Empfängerinnen und -empfänger von Grundsicherung bei Erwerbsminderung konstant blieb. Insgesamt erhielten rund 739 000 beziehungsweise 58,6 % der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Dezember 2024 Grundsicherung im Alter.

Das heißt, sie hatten die Altersgrenze nach dem SGB XII erreicht oder überschritten. Dies entspricht einem Anstieg von 7,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Vor dem Jahr 1947 geborene Personen erreichten die Altersgrenze mit 65 Jahren; für 1947 und später Geborene wird die Altersgrenze seit dem Jahr 2012 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Im Dezember 2024 lag die Altersgrenze daher bei 66 Jahren.

Rund 522 000 beziehungsweise 41,4 % der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung waren im Alter ab 18 Jahren bis unter die Altersgrenze. Sie erhielten die Leistung aufgrund einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung. Das bedeutet, sie konnten aufgrund einer Krankheit oder Behinderung für einen nicht absehbaren Zeitraum täglich keine drei Stunden unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein. Ihre Zahl blieb gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert (0,0 %).


Erneuter Anstieg bei leistungsberechtigten Geflüchteten aus der Ukraine
Die Zahl leistungsberechtigter Geflüchteter aus der Ukraine stieg von rund 87 000 im Dezember 2023 auf insgesamt rund 99 000 im Dezember 2024 und damit um 14,6 %. Dieser Anstieg hatte somit erneut maßgeblichen Anteil an der Gesamtentwicklung, wenn auch etwas weniger stark als im Vorjahr (Dezember 2023: +18,8 % gegenüber Dezember 2022). Seit dem 1. Juni 2022 haben Geflüchtete aus der Ukraine unter den üblichen Voraussetzungen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB XII anstatt nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Höhere Regelsätze ab 1. Januar 2024
Der aktuelle Anstieg der Zahl der Leistungsberechtigten bei der Grundsicherung geht auch auf eine im Vergleich zu den Vorjahren überdurchschnittliche Anhebung der Regelsätze zum 1. Januar 2024 zurück und führte somit zu einem größeren Kreis von Leistungsberechtigten. So gilt beispielsweise für Alleinstehende seitdem ein um 61 Euro erhöhter Regelsatz von monatlich 563 Euro (+12,2 %).