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KW 4: Montag, 19. - Sonntag, 25. Januar 2026
Themen u.a.:
„LogistiKids“: Zwei
Gewinnerteams kommen vom Niederrhein
Feierlicher Abschluss mit
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur in Hamm
Heute bestellt – morgen schon vor der Haustür.
Obst, das am anderen Ende der Welt geerntet wird
und wenige Tage später frisch auf unserem Teller
liegt. Was für uns selbstverständlich erscheint,
ist das Ergebnis komplexer logistischer Abläufe.
Logistik sorgt dafür, dass Waren zur richtigen
Zeit am richtigen Ort sind – im Alltag oft
unbemerkt, aber unverzichtbar.
Genau
dieser faszinierenden Welt sind 35 Kindergärten
und Grundschulen aus ganz Nordrhein-Westfalen im
Rahmen des „LogistiKids“-Wettbewerbs 2025/2026
auf den Grund gegangen. Nun stehen die Gewinner
des Wettbewerbs des
Logistik.NRW-Kompetenznetzwerks und der
Industrie- und Handelskammern in NRW fest.
Gleich zwei Preise gehen an den Niederrhein. Die
Gewinner kommen beide aus dem Kreis Kleve: Der
St. Johannes Kindergarten aus Kerken-Nieukerk
und die Leegmeerschule aus Emmerich am Rhein.
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur ehrte die
Preisträger in Hamm. Der feierliche Abschluss
einer spannenden Entdeckungsreise in die Welt
der Logistik.
„Logistik steckt in
unserem Alltag – vom Frühstück im Kindergarten
bis zum Paket vor der Haustür. Ohne sie läuft
nichts. Bei 'LogistiKids' entdecken Kinder
spielerisch, wie spannend diese Welt ist. Mit
Neugier, Kreativität und tollen Ideen machen sie
sichtbar, was sonst oft im Hintergrund bleibt.
Das ist Lernen mit Spaß – und vielleicht der
erste Schritt in eine Zukunft voller
Möglichkeiten. Danke an alle Kinder und an die
engagierten Erzieherinnen, Erzieher, Lehrerinnen
und Lehrer, die das möglich machen“, betont Mona
Neubaur.
„Uns ist wichtig, dass Kinder
verstehen, dass hinter der Kiwi, die sie
naschen, sehr viel Arbeit steckt. Wir haben
unglaublich viele tolle Beiträge aus Schulen und
Kindergärten erhalten. Für die Jury war die
Entscheidung alles andere als leicht. Umso mehr
freuen wir uns, dass gleich zwei Preise an den
Niederrhein gehen“, sagt Ocke Hamann,
Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK. „Die
Gewinnerbeiträge zeigen, dass gerade Fragen zu
ganz alltäglichen Dingen wie Logistik die Kinder
besonders packen und viel Kreativität
freisetzen“, so Hamann weiter. „Mit dem
Wettbewerb wollen wir Zusammenhänge vermitteln.
Die große Zahl an Einsendungen zeigt, wie
wichtig das ist.“
Auch 2026 wird der
„LogistiKids“-Wettbewerb fortgesetzt.
Kindergärten und Grundschulen sind wieder
eingeladen, sich zu beteiligen. Für
Kindergarten-Gruppen lautet die Fragestellung:
„Wie kommt der Tee in unsere Tassen?“.
Grundschulgruppen gehen der Frage nach: „Was
passiert eigentlich im Binnenhafen?“
Alle
Informationen zum Wettbewerb, zu den
Teilnahmebedingungen sowie zu aktuellen und
bisherigen Preisträgern sind online abrufbar
unter
www.logit-club.de/themen/logistik-fuer-kinder.

In Hamm wurden die Gewinner des
„LogistiKids“-Wettbewerbs vom
Logistik.NRW-Kompetenznetzwerk und den
Industrie- und Handelskammern NRW geehrt.
Foto: Nico Schmitz
Moers:
Verlängerung der Mitmachausstellung ‚ZEITREISE.
Kinderleben um 1900‘ Das
Grafschafter Museum im Moerser Schloss
verlängert seine interaktive Mitmachausstellung
‚ZEITREISE. Kinderleben um 1900‘ bis zum 31.
Mai. Das Grafschafter Museum im Moerser
Schloss verlängert seine interaktive
Mitmachausstellung ‚ZEITREISE.

Kinderleben um 1900‘ bis zum 31. Mai. (Foto:
Bettina Engel-Albustin/Grafschafter Museum)
Darin zeigt der Rabe Ruffi, wie es war, vor
über 100 Jahren ein Kind zu sein. Kinder mussten
damals viel mithelfen: im Haus, im Stall, auf
dem Feld. Aber immer blieb auch Zeit zum
Spielen. Beim Rundgang durch die Ausstellung
benötigt Ruffi unbedingt die Hilfe der kleinen
Museumsgäste: Wer füttert und melkt die Kuh? Ist
die Wäsche schon aufgehängt und das Bügeleisen
schon vorbereitet? Wer holt die Kartoffeln vom
Acker und bringt sie in den Keller?
Die
Ausstellung wird in Kooperation mit dem Stadt-
und Fachwerkmuseum ‚Alte Universität‘ Eppingen
gezeigt. Familien zahlen für den Besuch der
Ausstellung den regulären Museumeintritt. Zudem
sind Führungen und Workshops für KiTas,
Grundschulklassen, Familiengruppen oder
Ähnliches buchbar.
IHK-Praxisstudiengänge: Neues Weiterbildungsjahr
startet mit breitem Angebot Bei
der Niederrheinischen IHK starten wieder
verschiedene Praxisstudiengängen. Sie sind
berufsbegleitend und richten sich an Fachkräfte,
die einen bundesweit anerkannten IHK-Abschluss
anstreben. Wer mehr erfahren möchte, für den
bietet die IHK am 4. Februar, von 9 bis 16 Uhr,
einen persönlichen Beratungstag an. Die
Gespräche sind telefonisch oder online. Sie
bieten individuelle Orientierung zu Abschlüssen,
Formaten und Fördermöglichkeiten.
Ob
nächster Karriereschritt, mehr Verantwortung im
Job oder gezielte Spezialisierung: Die
Praxisstudiengänge verbinden Fachwissen mit
Praxisnähe. Alle Abschlüsse sind bundesweit
anerkannt und bereiten auf anspruchsvolle
Tätigkeiten vor.
Zum Angebot zählen
unter anderem die Praxisstudiengänge Geprüfter
Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen,
Handelsfachwirt, Wirtschaftsfachwirt,
Industriemeister Metall, Logistikmeister,
Personalfachkaufmann sowie Technischer
Betriebswirt. Die Lehrgänge finden je nach
Format als Live-Online-Training, im Blended
Learning oder als Vollzeitkurs statt.
Weitere Informationen gibt es bei
IHK-Ansprechpartner Reinhard Zimmer: 0203
2821-208,
zimmer@niederrhein.ihk.de.
Neues Amtsblatt vom 22. Januar 2026
Am 22. Januar 2026 ist ein neues Amtsblatt
der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält drei
öffentliche Bekanntmachungen der Stadt
Dinslaken. Zwei davon beinhalten Ausschreibungen
zur KiTa Edithweg und eine weitere enthält eine
öffentliche Zustellung. Die Amtsblätter der
Stadt Dinslaken können auch online eingesehen
werden: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/aktuelles/amtsblatt.

Auftragseingang
im Bauhauptgewerbe im November 2025: +8,5 % zum
Vormonat Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe, November 2025 +8,5 % zum
Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
+4,1 % zum Vorjahresmonat (real,
kalenderbereinigt) +5,9 % zum Vorjahresmonat
(nominal) Umsatz im Bauhauptgewerbe,
November 2025 +4,3 % zum Vorjahresmonat
(real) +6,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Der reale
(preisbereinigte) Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe ist im November 2025 gegenüber
Oktober 2025 kalender- und saisonbereinigt um
8,5 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im
November 2025 im Vormonatsvergleich im Hochbau
um 7,2 % und im Tiefbau um 10,1 % zu.
Im
weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der
kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang
von September 2025 bis November 2025 um 3,8 %
höher als in den drei Monaten zuvor
(Hochbau: +5,1 %; Tiefbau: +2,6 %).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat
November 2024 stieg der reale,
kalenderbereinigte Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe im November 2025 um 4,1 %. Im
Hochbau nahm der Auftragseingang um 9,5 % zu und
im Tiefbau um 0,4 % ab. Der nominale (nicht
preisbereinigte) Auftragseingang lag 5,9 % über
dem Vorjahresniveau.
Umsatz real 4,3 %
höher als im Vorjahresmonat Der reale Umsatz
im Bauhauptgewerbe war im November 2025 um 4,3 %
höher als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz
stieg im gleichen Zeitraum um 6,8 % auf
12,3 Milliarden Euro. In den ersten elf
Monaten 2025 stiegen die Umsätze im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum real um 2,1 %, nominal um
4,6 %. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen
Personen nahm im November 2025 gegenüber dem
Vorjahresmonat um 1,3 % zu.
Bildungsstandort NRW: 2024 starteten ungefähr
gleich viele Menschen ins Studium wie in eine
duale Ausbildung * Vor 20 Jahren
hatte es noch deutlich mehr neue Azubis als neue
Studierende gegeben. * Zahl der
Studienanfängerinnen und -anfänger seit 2005 um
knapp 32 % gestiegen; neue Ausbildungsverträge
um rund 6 % gesunken. * Rückgang bei der
Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger im
gleichen Zeitraum um rund 14 %.
Im Jahr
2024 hat es rund 105.000 neu abgeschlossene
Ausbildungsverträge im dualen System und 106.000
Studienanfängerinnen und -anfänger an
Hochschulen in NRW gegeben. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, begannen damit am
Bildungsstandort NRW ungefähr gleich viele
Menschen ein Studium wie eine duale Ausbildung.

Vor 20 Jahren hatte es noch deutlich mehr
neue Azubis als neue Studierende gegeben. Im
Jahr 2013 war die Zahl der Studienanfängerinnen
und -anfänger erstmals höher gewesen als die der
neuen Azubis. Danach hatten sich die Zahlen der
Anfängerinnen und Anfänger in Ausbildung und
Studium immer weiter angenähert.
20-Jahresvergleich: Zuwachs bei
Studienanfänger(inne)n – Rückgang bei neuen
Azubis Insgesamt ist die Zahl der
Studienanfängerinnen und -anfänger in NRW in den
letzten 20 Jahren um knapp 32 % gestiegen: Im
Jahr 2005 hatten rund 80.000 Menschen ein
Studium in NRW aufgenommen; 2024 waren es rund
106.000. Zwischenzeitlich war die Zahl der neuen
Studierenden auf über 128.000 im Jahr 2013
gestiegen und danach wieder zurückgegangen.
Im Gegensatz dazu ist die Zahl der neuen
Auszubildenden im dualen System von rund 111.000
im Jahr 2005 auf knapp 105.000 im Jahr 2024
zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang
von rund 6 % innerhalb der letzten 20 Jahre.
Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger in
den letzten 20 Jahren rückläufig Auch im
Schulsystem in NRW war eine rückläufige
Entwicklung erkennbar: Die Zahl der
Schulabgängerinnen und Schulabgänger von
allgemeinbildenden Schulen in NRW ist in den
letzten 20 Jahren um etwa 14 % zurückgegangen.
Während am Ende des Schuljahres 2004/05
knapp 214.000 Schulabgängerinnen und -abgänger
die allgemeinbildenden Schulen verlassen hatten,
waren es am Ende des Schuljahres 2023/24 rund
184.000.
Der Rückgang fiel damit sogar
noch höher aus als bei den
Ausbildungsanfängerinnen und -anfängern. Die
meisten Schulabgängerinnen und Schulabgänger
hatte es mit über 255.000 am Ende des
Schuljahres 2012/13 gegeben. Aufgrund der
Einführung des Abiturs nach der zwölften
Jahrgangsstufe (G8) war in diesem Jahr ein
doppelter Abiturjahrgang vertreten gewesen.
E-Autos und Plug-in-Hybride:
Ausstattung in Haushalten hängt stark vom
Einkommen ab • Je geringer das
Haushaltseinkommen, desto niedriger ist der
Anteil von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden
• Elektromobilität bei Paaren mit Kindern
häufiger vertreten als bei Paaren ohne Kinder •
Anteil von E-Autos und Plug-in-Hybriden an
Neuzulassungen 2025 bei 30,0 %
Ab diesem
Jahr möchte die Bundesregierung eine Förderung
beim Kauf oder beim Leasing eines neuen E-Autos
oder Plug-in-Hybrids durch Privatpersonen
einführen. Bei der Förderung soll es auch einen
Bonus für Familien und Haushalte mit niedrigeren
Einkommen geben. Lediglich 1,3 % der Haushalte
mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen
unter 2 600 Euro besaßen 2023 mindestens ein
E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Bei Haushalten mit einem Einkommen von 2 600
bis unter 3 600 Euro monatlich waren es 3,5 %,
bei einem Einkommen von 3 600 bis unter 5 000
Euro monatlich 5,4 %. Dagegen besaßen 13,4 % der
Haushalte mit einem monatlichen
Haushaltseinkommen von 5 000 Euro oder mehr ein
oder mehrere E-Autos oder Plug-in-Hybride.
Insgesamt besaßen 6,0 % der privaten Haushalte
im Jahr 2023 mindestens ein Elektroauto oder
einen Plug-in Hybrid. Allgemein besaßen 80 % der
Privathaushalte mindestens einen Pkw – egal, ob
E-Auto, Plug-in-Hybrid, Benziner oder Diesel.

Knapp 12 % der Paarhaushalte mit
Kindern fahren elektrisch Paare mit Kindern
(unter 18 Jahren) hatten häufiger ein E-Auto
oder einen Plug-in-Hybrid als Paare ohne Kinder:
11,5 % der Paarhaushalte mit Kindern besaßen
mindestens ein solches Fahrzeug gegenüber 7,5 %
der Paarhaushalte ohne Kinder.
Je nach
Zahl der Kinder im Haushalt ist die Ausstattung
mit E-Autos oder Plug-in-Hybriden
unterschiedlich: Bei Paaren mit einem Kind waren
es 10,6 % der Haushalte, bei Paaren mit zwei
Kindern 12,6 % und bei Paaren mit drei und mehr
Kindern 10,7 %.
Bei Alleinlebenden
besaßen 2,2 % der Haushalte diese Art von
Fahrzeug. Vorwiegend elektrisch betriebene
Neuwagen oder Leasingfahrzeuge in den Haushalten
Bei Haushalten, die mindestens ein E-Auto oder
einen Plug-in-Hybrid besaßen, waren dies
vorwiegend Neuwagen oder Leasingfahrzeuge: Knapp
die Hälfte (48,5 %) besaß mindestens ein neu
gekauftes E-Auto oder einen neu gekauften
Plug-in-Hybrid.
Bei 45,2 % dieser
Haushalte war mindestens ein geleastes E-Auto
oder ein geleaster Plug-in-Hybrid vorhanden.
Einen entsprechenden Gebrauchtwagen besaßen
15,2 % der Haushalte, bei denen ein E-Auto oder
ein Plug-in-Hybrid vorhanden war.
Anteil
der neu zugelassenen Pkws mit Elektroantrieb
zuletzt wieder gestiegen Der Anteil von Pkws
mit Elektroantrieb an allen Pkw-Neuzulassungen
ist zuletzt wieder gestiegen. Im Jahr 2025 waren
nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 30,0 %
aller neu zugelassenen Pkw mit einem
Elektroantrieb ausgestattet (reines Elektroauto
oder Plug-in-Hybrid).
Im Jahr 2024
hatten Pkws mit Elektroantrieben noch 20,3 %
aller Neuzulassungen ausgemacht. Insgesamt
wurden 2025 gut
856 500 elektrisch betriebene Pkws neu
zugelassen. Darunter waren gut
545 100 rein batteriebetriebene Pkws (BEV), die
19,1 % aller Pkw-Neuzulassungen des Jahres 2025
ausmachten (2024: 13,5 %).
160 000 öffentliche Ladestationen in Deutschland
Damit Elektroautos und Plug-in-Hybride
überall elektrisch fahren können, ist eine
flächendeckende Ladeinfrastruktur notwendig. Gut
160 000 öffentliche Ladepunkte gab es zum
1. Januar 2025 in Deutschland. Davon waren knapp
36 000 Schnellladepunkte.
Dabei gibt es
regionale Unterschiede, wie der Deutschlandatlas zeigt:
Besonders in Bayern und Baden-Württemberg gibt
es verhältnismäßig viele Ladestationen. Auch in
den Landkreisen an der Nordseeküste ist die Zahl
hoch. Niedrig ist sie hingegen in den
ostdeutschen Bundesländern, vor allem in
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen
und Thüringen.
Durchschnittlich 7 Minuten mit dem Auto
liegt die nächste öffentlich zugängliche
Ladesäule bundesweit entfernt. In Ballungsräumen
sind es oft nur 2 bis 5 Minuten zur nächsten
Ladestation, in siedlungsarmen Regionen hingegen
zum Teil bis zu 30 Minuten.
„Streit um
telefonische Arbeitsunfähigkeit ist
Phantom-Diskussion“ Statement des
Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen
Vereinigung Nordrhein, Dr. med. Frank Bergmann,
zur aktuellen Diskussion um angeblich hohe
Krankenstände im Land im Zusammenhang mit der
telefonischen Krankschreibung (Telefon-AU).
Düsseldorf/Köln(Duisburg 22. Januar 2026 –
„Der Streit um die telefonische
Arbeitsunfähigkeit ist eine Phantom-Diskussion!
Die beklagten Probleme des vergleichsweise hohen
Krankenstandes in Deutschland sind nicht durch
die telefonische Arbeitsunfähigkeit bedingt. Die
telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
ist für die Praxen im Land ein funktionierendes
Instrument für persönlich bekannte Patientinnen
und Patienten sowie chronisch Erkrankte.

Dr. med. Frank Bergmann,
KVNO-Vorstandsvorsitzender, Quelle: KVNO
Die Regeln, ob und wann eine Krankschreibung
telefonisch erfolgen kann und darf, sind nach
der Corona-Pandemie zu Recht verschärft worden:
Eine Telefon-AU ist nur zulässig, wenn die
Praxis die Patientin oder den Patienten kennt
und selbst keine Videosprechstunde anbietet.
Auch daher ist der Anteil
telefonischer AUs im Verhältnis zur Gesamtzahl
an Krank-schreibungen faktisch gering: Laut
Daten des Zentralinstituts für die
Kassenärztliche Versorgung aus dem Herbst
letzten Jahres machten telefonische
Krankschreibungen zuletzt lediglich 0,9 Prozent
aller entsprechenden Fälle bundesweit aus – die
hohen Krankenstände im Land entstehen sicher
nicht aus diesem Verfahren, sondern haben andere
Ursachen.
Zudem ist die AU kein
medizinisches Heilmittel, sondern ein
arbeitsrechtlicher Nachweis. Zur Senkung der
Krankenstände, braucht es Strukturreformen statt
Symboldebatten – etwa Karenzregelungen oder
alternative Nachweismodelle. Ein Ende der
Telefon-AU würde im Ergebnis am Krankenstand
nichts ändern, wohl aber die Praxen künftig
wieder mehr-belasten.“
Moers: Baustelle mit Begleitservice -
Vollsperrung bis Oktober 2026 Die
Innenstadtsanierung kommt in die Fieselstraße
Baumaßnahmen gehören zum Alltag – auch in Moers,
wo die Modernisierung der technischen
Infrastruktur in der Innenstadt als mehrjähriges
Großprojekt läuft. Bei aller Erfahrung und
Routine gibt es hier nun ein Novum: eine
Baustelle mit Begleitservice. Denn die Enge der
nördlichen Fieselstraße stellt die Planerinnen
und Planer der ENNI Stadt & Service (Enni) vor
besondere Herausforderungen.
Ab Montag,
26. Januar, erneuert das Unternehmen in dem rund
50 Meter langen Abschnitt zwischen Neustraße und
Niederstraße sämtliche Ver- und
Entsorgungsleitungen – also Trinkwasser-,
Strom-, Gas- und Fernwärmeleitungen sowie
Signalkabel und den Regenwasserkanal. Das
Besondere dabei: Auf der nur 4,70 Meter breiten
Straßen kommt schweres Gerät zum Einsatz und
lässt kaum Platz zum Passieren.
Eine
Vollsperrung bis Oktober 2026 lässt sich daher
nicht vermeiden. „Während dieser Zeit sorgt ein
Sicherheitsposten dafür, dass Anwohnende ihre
Wohnungen sicher verlassen und erreichen können
– die Arbeiten müssen dann kurz pausieren“,
erklärt Enni-Projektleiterin Diane Schiffer.
Bereits im Dezember hatte Enni die
Anwohnenden in einer Infoveranstaltung
persönlich über den Bauablauf informiert.
„Glücklicherweise haben bisher alle Verständnis
dafür, dass die marode Infrastruktur nach
teilweise 100-jährigem Betrieb nun grundlegend
erneuert werden muss.“
Im Rahmen der
Innenstadtsanierung werden zwischen
Unterwallstraße, Schlosspark, Neuem Wall und
Stadtgraben insgesamt rund 28 Kilometer
Infrastruktur erneuert – inklusive Kanälen,
Energie- und Wasserleitungen sowie moderner
Telekommunikations- und Beleuchtungssysteme.
Bereits fertiggestellt sind Abschnitte im
Rosenthal, in der Meerstraße und in der
Niederstraße.
Insgesamt kommen die
Arbeiten in der Innenstadt gut voran, die
winterlichen Temperaturen haben bislang nur für
eine Verzögerung von einer Woche gesorgt. So
wird Enni die Maßnahme auf der Haagstraße Anfang
Februar abschließen. Dann geht’s auch im
südlichen Teil der Fieselstraße zwischen
Haagstraße und Pumpeneck los. Anders als im
nördlichen Bereich muss das Unternehmen hier nur
die Versorgungsleitungen austauschen – Fußgänger
können die Baustelle passieren.
Bethanien: Extremfrühgeborene
Drillinge können gesund und munter nach Hause
entlassen werden Happy End nach 130 Tagen
Krankenhausaufenthalt Als die mit
Drillingen schwangere Zerrin Mintas am 26.
August 2025 in der 25. Schwangerschaftswoche
(SSW) stationär im Krankenhaus Bethanien Moers
aufgenommen wurde, brachen aufregende und teils
auch aufreibende Tage für sie, ihren Mann
Hüseyin Mintas und das pflegerische und
ärztliche Team an. Nach 130 Tagen Aufenthalt
konnten Eslem, Ikra und Hafsa am 06. Januar 2026
schließlich mit ihren Eltern das Krankenhaus
verlassen.

Familie Mintas mit einem Teil des Teams des
Perinatalzentrums am Krankenhaus Bethanien Moers
am Tag der Entlassung.
Expert:innen für
Mehrlingsgeburten „Bis zur etwa 25. SSW
verlief die Schwangerschaft meiner Frau
reibungslos, wir wurden engmaschig betreut“,
erklärt Vater Hüseyin Mintas. Im August bemerkte
Zerrin Mintas jedoch, dass irgendetwas nicht
stimmt: „Meine Gynäkologin stellte bei einer
darauffolgenden Untersuchung fest, dass starke
Frühgeburtsbestrebungen vorliegen. Ich wurde
dann umgehend stationär aufgenommen.“
Als Perinatalzentrum Level 1, eine Einrichtung
der höchsten Versorgungsstufe für Frühgeborene,
sind die Geburtsklinik und die Kinderklinik des
Krankenhauses Bethanien Moers auf
Risikoschwangerschaften bzw. -geburten
spezialisiert.
„Wir halten hierzu ein
multiprofessionelles Team vor, das bestens für
solche Fälle ausgebildet ist. Denn die besondere
Herausforderung liegt unter anderem darin, dass
vor allem das nötige Personal in Pflege und
Medizin da sein muss. Denn bei einer
Hochrisikoentbindung, wie einer extrem frühen
Drillingsfrühgeburt, werden pro Baby mindestens
zwei Kinderärztinnen bzw. -ärzte und zwei
Intensivfachpflegefachkräfte neben einer
Hebamme, zwei ärztlichen Geburtshelferinnen bzw.
-helfern, einer Anästhesistin bzw. einem
Anästhesisten, einer Anästhesiekraft und zwei
OP-Pflegekräften vorgehalten.
Bei einer
extremen Drillingsfrühgeburt per Kaiserschnitt
sind demnach mindestens 15 hochqualifizierte
Fachkräfte beteiligt, die notfalls 24/7
bereitstehen müssen“, so die beiden
verantwortlichen Chefärzte Dr. Gündüz Selcan,
Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin,
und Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für
Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische
Onkologie & Senologie.
Eine enge
Absprache zwischen allen Beteiligten finde
bereits vorher statt. Jeden Tag werde dazu neu
geschaut, wie der Gesundheitszustand von Mutter
und Kindern sei. Da sich dieser bei der
Drillingsmutter zunehmend verschlechterte,
musste wenige Tage nach der stationären Aufnahme
gehandelt werden. Am 30. August 2025 traf man
die gemeinsame Entscheidung die Babys per
Kaiserschnitt zu holen. „Man ist dann immer
etwas in der Bredouille. Selbst, wenn
Mehrlingsschwangerschaften generell kürzer
verlaufen, versucht man im Idealfall bis zur 35.
SSW zu kommen. Man wägt ab: Wie geht es der
Mutter, wie geht es den Kindern?
Am Ende
geht es hier um das Leben von insgesamt vier
Personen. Gerade bei so einer extremen
Frühgeburtlichkeit“, betont Dr. Selcan. Dr.
Almut Raabe, Leitende Oberärztin der Klinik für
Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische
Onkologie & Senologie, und als Geburtshelferin
entscheidend beteiligt, fügt hinzu: „Es ist
immer unser gemeinsames Bestreben, die Kinder so
lange wie möglich, und natürlich medizinisch
vertretbar, im Mutterleib zu behalten. Man
kämpft um jeden Tag, um lange und weit zu
kommen. Das war auch bei Familie Mintas der
Fall. Trotz der verschiedensten Hürden gelang es
uns, dann doch noch bis zur 26.
Schwangerschaftswoche zu kommen.“
130
Tage geprägt von Höhen und Tiefen „Als
feststand, dass Ikra, Eslem und Hafsa am 30.
August per Kaiserschnitt geholt werden sollten,
war es unglaublich zu sehen, wie viele Menschen
im OP standen. Zwischen 19 Uhr, als das Ganze
festgelegt wurde, und 23 Uhr, als es dann
losging, sind so viele zusammen-gekommen. Einer
der Ärzte hatte an dem Tag sogar Geburtstag und
ist extra länger geblieben. Das alles hat uns
sehr beeindruckt“, erklärt das Moerser Ehepaar.
Katharina Luczak und Dr. Sabine Labus,
Oberärztinnen der Klinik für Kinder- &
Jugendmedizin, beschreiben die damalige
Situation so: „In solchen Momenten steht man als
Team zusammen. Dazu haben viele Kolleginnen und
Kollegen alles stehen und liegen gelassen, sind
von zu Hause oder aus dem Dienstfrei gekommen.
Man fiebert immer mit und freut sich dann, dass
alle drei Babys gut auf die Welt gekommen sind.“
Dr. Tönnies fügt an: „Es ist ein tolles Gefühl,
dass man sich in diesem großen
multiprofessionellen Team aufeinander verlassen
kann und füreinander da ist.“
Die
sogenannten Krisen treten bei
Extremfrühgeborenen meist erst später auf. Das
war auch bei Eslem, Ikra und Hafsa der Fall. Dr.
Selcan fasst zusammen: „Zunächst haben alle drei
selbstständig geatmet. Im Verlauf mussten zwei
der Babys künstlich beatmet werden. Eines der
Mädchen wog gerade einmal 530 Gramm. Außerdem
trat bei einem Frühgeborenen eine
Lungenkomplikation auf. So etwas muss
schnellstmöglich behandelt werden. Ein weiterer
Punkt bei allen dreien waren Probleme mit dem
Herz, die zwingend operativ behandelt werden
mussten.
Dr. Labus: „Das war auf jeden
Fall für alle ein einschneidendes Erlebnis.
Zeitgleich wurden die Babys aufgrund ihrer
unterschiedlichen gesundheitlichen Situation an
verschiedenen Orten wegen ihrer Herzprobleme
behandelt. Ein Baby blieb bei uns. Eins wurde
per Helikopter in eine Klinik nach Bonn geflogen
und eins kam in das Herzzentrum nach Duisburg,
wo die Eingriffe innerhalb eines Tages bzw.
wenige Tage später durchgeführt wurden.
Zusammenfassend hat das bei allen erfolgreich
funktioniert.“ Vater Hüseyin Mintas erklärt:
„Während der Zeit, als die Eingriffe an den
Herzen stattgefunden haben, haben wir rund 3.000
Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, um alle
drei zu besuchen und sehen zu können.“
Dem stimmt auch Petra Hübbers, Leitung der
Frühgeborenen(intensiv)station am Krankenhaus
Bethanien, zu: „Die Eltern selbst haben in den
letzten Wochen wirklich einen Spagat hingelegt,
um allen drei Kindern gleich gerecht zu werden.
Sie waren Tag und Nacht für die drei da und
haben teilweise erstaunliche Strecken auf sich
genommen.“
Dr. Selcan fügt an: „Bei
dieser Geschichte ist es im Übrigen wirklich ein
Wunder, dass keines der Babys eine Hirnblutung
gehabt hat. Diese kommen in solchen Fällen
leider nicht selten vor und haben einen
entscheidenden Einfluss auf die spätere
Entwicklung der Kinder.“
Corinna
Skowronek, Leitende Hebamme am Krankenhaus
Bethanien, ergänzt: „Ich finde es bemerkenswert,
dass die Mutter alle drei Babys stillt bzw.
stillen kann – und ihnen damit eine
(Teil-)ernährung mit Muttermilch ermöglicht. Das
ist aus verschiedensten Gründen gar nicht immer
selbstverständlich. Ebenso eindrucksvoll war es
für uns als Hebammenteam zu sehen, wie motiviert
und mit gefühlt stets guter Laune die Eltern Tag
und Nacht für ihre Kinder da waren.“
In
den nachfolgenden Wochen konnten alle drei Babys
schließlich nach und nach eine immer stabilere
Wachstumsphase und einen guten
Gesundheitszustand vorweisen. „Das Ganze macht
uns natürlich stolz. Es ist ein tolles Gefühl,
zu sehen, dass die Babys nach Hause entlassen
werden können; dass wir es geschafft haben und
die Geschichte ein Happy End genommen hat“,
erklären die Verantwortlichen einstimmig.
Positive Resonanz Die Drillingseltern
sind sich einig: „Wir haben uns in dieser
durchaus sehr belastenden Zeit an den positiven
Dingen festgehalten. Als eine der drei Mädchen
für die Herz-OP nach Bonn geflogen wurde, haben
wir uns beispielsweise gesagt, wie toll es ist,
dass sie so jung schon einen Helikopterflug
erlebt. Wir haben in diesen rund 130 Tagen sehr
viele sehr nette Menschen kennengelernt, das ist
fast schon wie eine Familie. Auch bei dem
extremen Stress, der hier manchmal herrscht, hat
man sich immer Zeit für uns und unsere Fragen
genommen.“ Mutter Zerrin Mintas erklärt mit
einem Lächeln: „Wir sind allen hier unsagbar
dankbar. So ein großes Team hat so viel gegeben,
damit es uns heute so gut geht.“
Angesprochen auf Tipps für Eltern, die sich in
einer ähnlichen Situation befinden, erklären die
beiden: „Wichtig ist, dass man auch in so einer
Situation nicht alleine ist. Man darf sich
bewusst machen, dass man Unterstützung braucht
und diese auch annehmen. Man braucht jemanden,
der oder die zuhört. Unsere Familie war immer
für uns erreichbar und hat uns unter die Arme
gegriffen. Wir freuen uns jetzt auf unser
Zuhause und darauf, mit unseren Kindern alles
nachzuholen, was in den letzten Wochen
vielleicht zu kurzgekommen ist.“
Übrigens: Im Jahr 2025 kümmerte sich das Team
des Perinatalzentrums Level 1 am Krankenhaus
Bethanien Moers um insgesamt 26 Kinder, die
unter einem Geburtsgewicht von 1.250 Gramm auf
die Welt gekommen sind. Die erforderlichen
Strukturmerkmale und Mindestzahlen, die jedes
Jahr aufs Neue überprüft werden, wurden damit
erneut nachgewiesen.
TÜV: Vorsicht
beim Einsatz von Notstromaggregaten in privaten
Haushalten Der
Stromausfall in Berlin hat Boom beim Kauf
mobiler Stromerzeuger ausgelöst. Es besteht
Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen, Bränden
oder elektrischem Schlag. Der TÜV-Verband gibt
Hinweise für die Anschaffung und den sicheren
Einsatz. Der mehrtägige Stromausfall in
Teilen des Berliner Stadtgebiets zum
Jahresanfang hat die Nachfrage nach privaten
Notstromaggregaten in die Höhe schnellen lassen.

„Angesichts der angespannten geopolitischen Lage
und wiederholten Angriffen auf die
Stromversorgung haben viele Menschen Angst vor
einem Blackout“, sagt Dr. Hermann Dinkler,
Experte für Brand- und Explosionsschutz beim
TÜV-Verband. „Ein mobiler Stromgenerator kann
Energie bereitstellen, wenn die Versorgung über
das Stromnetz unterbrochen ist.“ Allerdings
müssten Verbraucher zahlreiche
Sicherheitsaspekte beachten. Dinkler: „Wer
unvorsichtig oder gar fahrlässig mit
Notstromaggregaten oder den zugehörigen
Kraftstoffen umgeht, begibt sich in
Lebensgefahr.“
Der TÜV-Verband gibt
Hinweise, was beim Einsatz der Geräte zu
beachten ist. Backup für Kühlschrank oder
Wärmepumpe Mobile Stromerzeuger für den
Hausgebrauch gibt es in verschiedenen Größen und
Leistungsklassen. Aggregate in der
Einstiegsklasse haben eine Leistung von rund
1.000 Watt und kosten ab rund 200 Euro. „Mit
kleineren Stromerzeugern ist es möglich, einige
Kochplatten, eine Kühlbox oder kleinere
Elektrogeräte zu betreiben. Aber es lässt sich
nicht die Stromversorgung einer ganzen Wohnung
aufrechterhalten“, sagt Dinkler. „Diese Geräte
sind eher für den Campingplatz gedacht.“
Sinnvoll könne der Einsatz im Haushalt sein,
wenn der Betrieb lebenswichtiger medizinischer
Geräte oder wichtiger Versorgungsgeräte ohne
Unterbrechung sichergestellt werden müsse.
„Mittlere Stromgeneratoren leisten drei bis
sechs Kilowatt und laufen mit einer Tankfüllung
in der Regel zwischen acht und zwölf Stunden“,
sagt Dinkler.
Damit könne beispielsweise
eine Wärmepumpe oder die Umlaufpumpe einer
Heizung im Fall eines Blackouts zeitweise
versorgt werden. Bei der Anschaffung ist auf
Leistung, Tankinhalt und die ungefähre maximale
Laufzeit zu achten. Für Stromabnehmer mit
empfindlicher Elektronik wie Laptops,
Smartphones oder Fernseher ist ein Aggregat mit
Inverter zu empfehlen.
„Ein Inverter
verhindert Spannungsschwankungen, die der
Elektronik schaden könnten“, sagt Dinkler.
Grundsätzlich gilt: Erst den Generator
einschalten und stabil laufen lassen und erst
dann die Elektrogeräte anschließen. Und vor dem
Ausschalten des Generators die angeschlossenen
Geräte wieder trennen. Wer beim Kauf eines
Notstromaggregats auf hohe Sicherheit und
Qualität Wert legt, sollte auf das GS-Zeichen
für „Geprüfte Sicherheit“ oder ein
TÜV-Prüfzeichen achten. Beim Betrieb der
Stromerzeuger ist Vorsicht geboten Beim Betrieb
von Stromgeneratoren ist grundsätzlich Vorsicht
geboten.
„Notstromaggregate dürfen
niemals in der Wohnung selbst genutzt werden“,
sagt Dinkler. „Es besteht die Gefahr einer
Kohlenmonoxid-Vergiftung, die tödlich enden
kann.“ Wer in einem Mehrfamilienhaus lebt, könne
den Generator auf dem Balkon betreiben. Dann
allerdings drohe Ärger mit den Nachbarn wegen
der Abgase und des beträchtlichen Lärms, den die
Geräte verursachen.
Selbst wer in einem
Einfamilienhaus auf den Garten ausweichen könne,
muss Rücksicht auf die Anwohner nehmen. „Beim
Betrieb in Innenräumen wie dem Keller gelten
erhöhte Sicherheitsanforderungen“, sagt Dinkler.
„Eine an den Auspuff angeschlossene Leitung für
die Abluft nach draußen ist nötig – und eine
weitere für die Versorgung mit Zuluft, also
Sauerstoff, ist empfehlenswert.“
Bei
größeren Geräten auf fachgerechte Installation
achten Besondere Vorsicht ist angebracht, wenn
die Generatoren an das Hausnetz angeschlossen
werden. „Es muss eine Anschlussleitung geben, um
den Strom einzuspeisen, und einen
Netztrennschalter, um eine Rückspeisung ins
öffentliche Netz zu verhindern“, erläutert
Dinkler.
„Auch könnte es zu Problemen
kommen, wenn das Netz plötzlich wieder da ist
und mit dem Generatorstrom wechselwirkt. Deshalb
sollte mit dem Einbau und dem Anschluss auf
jeden Fall ein Elektrofachbetrieb beauftragt
werden.“ Bei Einspeisung seien Aggregate mit
einer höheren Leistung nötig, was entsprechend
teuer ist.
Wichtig für Mieter: Sie
müssen das Einverständnis des Vermieters
einholen, denn er hat die Verantwortung für die
elektrischen Anlagen im Gebäude. Strenge Regeln
für die Lagerung von Kraftstoffen Mobile
Stromerzeuger, wie sie etwa in Baumärkten
angeboten werden, funktionieren in der Regel mit
Benzin als Treibstoff.
Für die
Aufbewahrung des Kraftstoffs gibt es klare
gesetzliche Regelungen. So darf im Keller oder
in der Garage maximal eine Menge von 20 Litern
gelagert werden, während in der Wohnung selbst
nur ein Liter erlaubt ist. „Diese Begrenzungen
schränken die mögliche Laufzeit eines solchen
Geräts stark ein“, sagt Dinkler.
Darüber
hinaus ist es wichtig, den Explosionsschutz
nicht außer Acht zu lassen. Kraftstoff sollte
nur bei ausgeschaltetem und kühlem Motor
nachgefüllt werden, um eine Entzündung an heißen
Materialien zu vermeiden. Darüber hinaus müssen
Verbraucher darauf achten, dass keine Dämpfe aus
dem Stromerzeuger und den Lagerbehältern
entweichen können.
„Sammeln sich solche
Dämpfe an und führen zu einer Explosion, besteht
akute Lebensgefahr“, warnt Dinkler. Benzin zählt
zu den leicht flüchtigen Stoffen. „Bereits bei
niedrigen Temperaturen verdunstet so viel
Kraftstoff, dass sich in Verbindung mit dem
Sauerstoff aus der Luft ein explosives Gemisch
bilden kann. Die Dämpfe sind schwerer als Luft
und können sich insbesondere in Kellerräumen
ansammeln.“
Wer größere Mengen an
Kraftstoff lagern möchte, muss zusätzliche
Sicherheitsvorkehrungen treffen. Dinkler: „In
diesem Fall kommt die Verordnung über Anlagen
zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen zum
Tragen, die unter anderem spezielle
Anforderungen an die Abdichtung der Lagerräume
stellt.“
Als Alternative zum
Notstromaggregat bieten sich Stromspeicher an.
Doch auch diese liefern nur begrenzt Energie.
„Einen längeren Blackout wird man damit nicht
überstehen“, sagt Dinkler. Weiteres Problem: Wer
einen Lithium-Ionen-Speicher nutzen will, müsse
sich auf Nachfragen der Hausratversicherung
einstellen – denn es besteht dann ein erhöhtes
Brandrisiko. Weitere
Informationen zum Einsatz von professionellen
Notstromaggregaten in Sonderbauten sind im
"TÜV Baurechtsreport 2025" abrufbar.
Olympia 2026: Eintrittskarte oder
Lottoschein? Nicht jedes Ticket berechtigt zum
Einlass Übernächste Woche starten
die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien.
Für viele Fans entscheidet sich der Wettkampf
allerdings schon früher – beim Kauf der Tickets.
Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ)
Deutschland warnt: Wer kurz vor Beginn der
Spiele noch nach günstigen Preisen sucht oder
für bereits ausverkaufte Sessions Karten
ergattern will, stößt im Netz schnell auf
Angebote außerhalb der offiziellen Verkaufswege
– mit teils gravierenden Risiken.

Wer kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele
2026 noch auf der Suche nach Eintrittskarten
ist, sollte Angebote genau unter die Lupe
nehmen. Sonst kann der Wettkampfbesuch schnell
ins Wasser fallen. Bild: KI-generiert
Gerade kurz vor Beginn der Spiele suchen Fans
noch nach Karten für begehrte Wettbewerbe. „Dann
greifen sie möglicherweise zu Angeboten, die
seriös wirken, am Ende aber zum Problem werden
können“, sagt Dr. Stephan Riegger, Jurist beim
EVZ Deutschland.
Dabei ist der
Weiterverkauf von Olympiatickets sehr streng
geregelt. Die personalisierten Eintrittskarten
dürfen ausschließlich über den offiziellen
Wiederverkaufsweg weitergegeben werden, den die
Organisatoren der Spiele zur Verfügung stellen:
Über die offizielle Ticket-App können
Karteninhaber gezielt auswählen, welche Tickets
sie über die offizielle Plattform
weiterverkaufen möchten.
Last-Minute-Interessenten sollten deshalb
ausschließlich dort suchen und zugreifen. Denn
Karten aus anderen Quellen können gesperrt
werden – der Zutritt bleibt dann trotz gültig
wirkender Eintrittskarte verwehrt. „Wer
Olympiakarten außerhalb der offiziellen Kanäle
kauft, kauft immer ein Risiko mit“, betont
Riegger.
Besonders bitter: Ein
Olympiabesuch ist meist mit erheblichen
Zusatzkosten verbunden. Anreise, Unterkunft und
Urlaubstage sind häufig weit im Voraus geplant
und bezahlt. „Bleibt der Einlass am
Veranstaltungstag verwehrt, ist der Schaden
schnell vierstellig – und in vielen Fällen
werden die Betroffenen auf ihren Kosten sitzen
bleiben“, erklärt der Jurist.
Veranstalter haben den Weiterverkauf über
Ticketbörsen im Blick und gehen zum Teil gegen
Plattformbetreiber vor. Das zeigt ein aktuelles,
noch nicht rechtskräftiges Urteil des
Landgerichts Hamburg zum Weiterverkauf von
Bundesliga-Tickets für Heimspiele des FC St.
Pauli.
In dem Verfahren gegen die
Plattform Viagogo stellten die Richter klar,
dass unautorisierte Zweitmarktplattformen
deutlich darauf hinweisen müssen, dass die über
sie angebotenen Karten vom Veranstalter gesperrt
werden können – und der Zutritt zur
Veranstaltung dann verweigert wird. „Das Urteil
macht deutlich: Der Kauf eines Tickets bedeutet
nicht automatisch den Zugang zur Veranstaltung“,
betont Riegger.
Für Olympia-Fans zieht
der Jurist deshalb eine klare Konsequenz:
„Sicher ist nur, was offiziell ist. Wer auf
Nummer sicher gehen will, nutzt ausschließlich
den vorgesehenen Wiederverkaufsweg. Sonst droht
der Olympia-Traum an der Ticket-Realität zu
scheitern.“
Alles rund um Olympia 2026

Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro
betraf bis zu 4,8 Millionen Jobs •
Geschätzte Verdienstsumme der
betroffenen Beschäftigungsverhältnisse stieg zum
1. Januar 2026 um bis zu 275 Millionen Euro
• Frauen sowie Beschäftigte im Gastgewerbe
profitierten besonders häufig
Nach einer
Schätzung des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) auf Basis der Verdiensterhebung vom
April 2025 waren von der Erhöhung des
gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2026
deutschlandweit bis zu 4,8 Millionen Jobs
betroffen. Demnach lag knapp jedes achte
Beschäftigungsverhältnis (rund 12 %) im April
2025 rechnerisch unterhalb des Mindestlohns von
13,90 Euro pro Stunde.
Werden diese Jobs
mit dem neuen Mindestlohn vergütet, ergibt sich
für die betroffenen Beschäftigten eine
geschätzte Steigerung der Verdienstsumme um bis
zu 6 % beziehungsweise 275 Millionen Euro. Bei
der Schätzung wurde angenommen, dass alle
betroffenen Beschäftigten mindestens den zuletzt
gültigen Mindestlohn von 12,82 Euro erhalten
hatten. Lohnsteigerungen nach April 2025 wurden
nicht berücksichtigt. Bei gleichbleibender
Beschäftigtenzahl und -struktur sind die
Ergebnisse daher überschätzt und somit als
Obergrenzen zu verstehen.
Bei einer ersten Schätzung
auf Basis der Verdiensterhebung von April 2024 ergab
sich noch die Zahl von 6,6 Millionen Jobs, die
von der Erhöhung betroffen gewesen wären. Dass
diese Zahl nun nach den Ergebnissen von
April 2025 niedriger liegt, lässt sich unter
anderem dadurch erklären, dass in der
Zwischenzeit Lohnerhöhungen stattgefunden haben.
Frauen und Beschäftigte im Gastgewerbe
profitierten besonders von der Erhöhung auf
13,90 Euro Da Frauen häufiger als Männer in
gering bezahlten Jobs arbeiten, profitierten sie
nach der Schätzung überdurchschnittlich häufig
von der Mindestlohnerhöhung: In rund 14 % der
von Frauen ausgeübten Jobs erhöhte sich demnach
der Stundenverdienst, bei Männern waren es nur
rund 11 %.
Auch bei den Branchen gab es
Unterschiede: Besonders stark betroffen waren
das Gastgewerbe mit 47 % sowie die Branchen
"Land- und Forstwirtschaft, Fischerei" mit 37 %
und "Kunst, Unterhaltung und Erholung" mit 33 %
aller Jobs. Am wenigsten betroffen war die
Branche "Öffentliche Verwaltung, Verteidigung;
Sozialversicherung" mit gut 1 %.
Regional zeigten sich ebenfalls Unterschiede: In
Ostdeutschland lag der Anteil der betroffenen
Beschäftigungsverhältnisse mit rund 14 % höher
als in Westdeutschland mit rund 12 %. Über alle
Bundesländer hinweg wies Sachsen mit knapp 15 %
den höchsten Anteil an betroffenen Jobs auf,
während in Bayern mit 10 % der geringste Anteil
verzeichnet wurde.
Voraussichtlich
maximal 7 Millionen Jobs von der zweiten
Erhöhungsstufe auf 14,60 Euro betroffen Zum
1. Januar 2027 soll der Mindestlohn erneut
steigen – auf 14,60 Euro pro Stunde. Auf Basis
der Verdiensterhebung vom April 2025 werden
geschätzt maximal 7 Millionen Jobs von der
vorgesehenen Erhöhung betroffen sein. Dies
entspricht rund 18 % der
Beschäftigungsverhältnisse.
Werden diese
Jobs ab 1. Januar 2027 mit 14,60 Euro entlohnt,
ergibt sich eine weitere Steigerung der
geschätzten Verdienstsumme um rund 4 % oder rund
315 Millionen Euro im Vergleich zum Zeitpunkt
der ersten Erhöhungsstufe ab 1. Januar 2026.
Für die Berechnung wurde angenommen, dass
alle betroffenen Beschäftigten mindestens den ab
1. Januar 2026 gültigen Mindestlohn von
13,90 Euro erhalten. Auch bei dieser Schätzung
wurden Lohnsteigerungen nach April 2025 nicht
berücksichtigt. Somit sind auch diese Ergebnisse
überschätzt und als Obergrenzen zu verstehen.
NRW: Zahl der jungen Menschen
mit Eingliederungshilfe bei seelischen Problemen
seit 2014 mehr als verdoppelt *
Rund 44.000 junge Menschen haben im Jahr 2024
Eingliederungshilfe bei (drohender) seelischer
Behinderung nach § 35a SGB VIII erhalten. *
62 % der jungen Menschen waren 10 bis unter
18 Jahre alt. * 90 % besuchten eine Schule
oder Ausbildungsstätte.
Die Zahl der
jungen Menschen, die in Nordrhein-Westfalen eine
Eingliederungshilfe bei (drohender) seelischer
Behinderung nach § 35a SGB VIII in Anspruch
genommen haben, hat sich in den letzten
10 Jahren mehr als verdoppelt. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, meldeten die
Jugendämter im Jahr 2024 knapp 44.000 junge
Menschen mit Eingliederungshilfe.

Laut Gesetz haben Kinder oder Jugendliche
hierauf Anspruch, wenn ihre seelische Gesundheit
mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als 6 Monate
von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand
abweicht, und daher ihre Teilhabe am Leben in
der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine
solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Seelische Probleme, die einen Anspruch
begründen, können z. B. Ängste, Depressionen,
Traumatisierungen oder Essstörungen sein. Die
Erhebung erstreckt sich auf junge Menschen, die
eine ambulante, teilstationäre oder
vollstationäre Eingliederungshilfe nach § 35a
SGB VIII erhalten. Im Jahr 2014 hatte die Zahl
der Eingliederungshilfen noch bei knapp 19.000
gelegen. Seitdem ist sie kontinuierlich
gestiegen.
Allein gegenüber dem Vorjahr
gab es einen Anstieg von rund 10 %. Zu beachten
ist, dass es sich bei der Zahl der
Eingliederungshilfen um eine Mindestzahl
handelt, da einige Kommunen in den
Berichtsjahren 2023 und 2024 keine oder nur
unvollständige Daten melden konnten.
62 % der jungen Menschen in Eingliederungshilfe
waren 10 bis unter 18 Jahre alt Im Jahr 2024
war knapp ein Viertel der jungen Menschen, die
Eingliederungshilfe erhielten, unter 10 Jahre
alt. Weitere 62 % waren 10 bis unter 18 Jahre
alt. Die übrigen 13 % der Personen, die
Eingliederungshilfe in Anspruch nahmen, waren
junge Erwachsene im Alter von 18 bis unter
27 Jahren.
Etwa 90 % der Kinder und
Jugendlichen in Eingliederungshilfe besuchten
eine Schule oder Ausbildungsstätte Nach Meldung
der Jugendämter befand sich mit 90 % der
Großteil der jungen Menschen in
Eingliederungshilfe in Schule oder Ausbildung;
das waren knapp 28.900. Knapp 40 % von diesen
waren Grundschülerinnen und Grundschüler. Es
folgten Schülerinnen und Schüler in Förder- und
Sonderschulen sowie in Schulen mit mehreren
Bildungsgängen mit jeweils circa 19 %.
Wesels Unternehmen ZOXS bleibt der
MSV-Familie treu Der MSV Duisburg
und ZOXS bleiben weiter gemeinsam am Ball und
haben ihre Partnerschaft jetzt vorzeitig
verlängert. Das erfolgreiche
Recommerce-Unternehmen mit Hauptquartier in
Wesel ziert mit seinem Logo damit auch künftig
den Ärmel der ZebraStreifen. ZOXS und der MSV
gehen damit bereits ins fünfte gemeinsame Jahr.
Das innovative Team um CEO Olaf Zimmer sorgt
dabei immer wieder für spannende gemeinsame
„Taten“: Mal-Aktionen oder ein Fußball-Parcours
beim Familientag, Foto-Shootings und sogar
Bestellungen, die von MSV-Profis persönlich
verpackt und versendet wurden - ZOXS ist
mittendrin in der MSV-Familie!
„Die
Vertragsverlängerung mit ZOXS ist ein starkes
Zeichen für Kontinuität und gegenseitiges
Vertrauen“, verdeutlicht Christian Koke,
Marketing Leiter des Spielvereins. „Dass ZOXS
bereits im fünften Jahr in Folge an unserer
Seite steht und sich weiterhin als Ärmelpartner
engagiert, unterstreicht die Qualität und
Nachhaltigkeit dieser Partnerschaft. Wir freuen
uns sehr, den gemeinsamen Weg weiterzugehen.“
„Wir haben uns im vergangen Jahr schnell
entschieden, den eingeschlagenen Weg gemeinsam
mit dem MSV konsequent weiterzugehen“, betont
Olaf Zimmer, Gründer und CEO von ZOXS. „Der
Verein hat sich in vielen Bereichen modernisiert
und schafft es nicht nur in Duisburg, sondern
auch im ganzen Land bei vielen Fußballfans
endlich wieder die Emotionen zu wecken, die
dieser Club verdient hat.“
Zimmer
weiter: „Es macht mir besonders Freude zu sehen,
wie man das #MSVereint vom Fan über die
Ehrenamtler bis hin zu den Funktionären und
Spielern lebt. Hier wächst etwas zusammen, und
wir wollen definitiv weiterhin ein Teil davon
sein. Natürlich drücken wir dem Team fest die
Daumen - unabhängig vom sportlichen Ausgang gilt
aber: Unser Engagement bleibt bestehen.“
Historische Fotografien aus Wesel im
Rathaus ausgestellt Im Rathaus
Wesel ist ab sofort eine Ausstellung mit
historischen Fotografien der Stadt zu sehen.
Präsentiert werden die Bilder auf dem Flur vor
dem Büro des Bürgermeisters. Die Fotos stammen
aus dem Bestand des Stadtarchivs Wesel und
wurden zum Teil bereits für einen erstmals
herausgegebenen Fotokalender verwendet.
 v.
l.: Urban Beckmann (Fachbereichsleiter),
Bürgermeister Rainer Benien, Ekkehart Malz
(ehrenamtlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs
Wesel) und Dr. Christoph Moß (Leiter des
Stadtarchivs Wesel)
Die Ausstellung zeigt
eindrucksvolle Momentaufnahmen aus den späten
1970er und frühen 1980er Jahren, die das Leben
und besondere Ereignisse in Wesel dokumentieren.
Die Auswahl der Bilder wurde maßgeblich von
Ekkehart Malz getroffen, dem langjährigen
Fotografen der Rheinischen Post. Als
ehrenamtlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs
konnte er dabei auf seine eigenen Aufnahmen
zurückgreifen.
Jedes Foto erzählt seine
eigene Geschichte. Dabei sind manche kurios,
andere unterhaltsam oder zeitgeschichtlich
bedeutsam. Die Ausstellung lädt dazu ein,
Erinnerungen an vergangene Zeiten wieder
aufleben zu lassen. Mit der Ausstellung im
Rathaus macht das Stadtarchiv einen Teil seiner
wertvollen Bildbestände einer breiten
Öffentlichkeit zugänglich.
Zugleich
unterstreicht sie die Bedeutung fotografischer
Quellen für die Auseinandersetzung mit der
Geschichte Wesels. Künftig ist geplant,
regelmäßig Fotokalender und begleitende
Präsentationen mit wechselnden thematischen und
zeitlichen Schwerpunkten herauszugeben.
Offener Spieleabend mit Wesel spielt
e.V. in der vhs Die vhs und Wesel
spielt e.V. laden am Freitag, 6. Februar, ab 16
Uhr zum offenen Spieleabend ein. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer können in
entspannter Atmosphäre verschiedene
Gesellschafts-, Brett- und Kartenspiele
kennenlernen und ausprobieren.
Egal ob
Klassiker oder moderne Spiele – hier steht der
Spaß am gemeinsamen Spielen im Vordergrund. Der
Spieleabend findet in der vhs in Wesel,
Ritterstraße 10-14, statt. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Weitere Informationen unter
0281-203 2590 oder www.vhs-wesel.de.
Neues Amtsblatt Am 21.
Januar 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt
Dinslaken erschienen. Es enthält eine
öffentliche Bekanntmachung zu einer
Ausschreibung im Bereich Lüftungstechnik. Die
Amtsblätter der Stadt Dinslaken können auch
online eingesehen werden.
Kleve: Absage der
Winterlesung Krankheitsgründen fällt
die Winterlesung an diesem Donnerstag, den 22.
Januar 2026, leider aus. Sobald ein Ersatzdatum
gefunden ist, wird darüber informiert. Die
dritte Lesung im Rahmen der diesjährigen
Winterlesungen zum Thema „Verlorenes Paradies“
widmet sich gleich zwei Büchern, es liest Oliver
Locker-Grütjen. Abdulrazak Gurnah,

Das verlorene Paradies (1994) & Gökcen Kaplan,
Das verlorene Paradies - der Weg zurück (2025)
Oliver Locker-Grütjen liest am Donnerstag, den
22. Januar 2026, im Museum Kurhaus Kleve aus dem
„Verlorenen Paradies“ des Nobelpreisträgers
Abdulrazak Gurnah und dem Buch „Das verlorene
Paradies - der Weg zurück“ von Gökcen Kaplan.
Gurnah beschreibt in seinem Buch die
Geschichte des zwölfjährigen Yusuf, der von
seinen Eltern zur Bezahlung ihrer Schulden an
einen arabischen Händler übergeben wird und für
ihn im heutigen Tansania arbeiten muss. Durch
Yusufs Perspektive werden die Verhältnisse
Tansanias in der deutschen Kolonialzeit erzählt.
Das Buch von Gökcen Kaplan, wiederum, stellt die
Frage „was wäre, wenn das Paradies nie verloren
war, sondern wir uns nur von ihm entfernt
haben?“.
Ihre Erzählung ist eine Reise
zu den Wurzeln unserer Zivilisation, ins Herz
Mesopotamiens, wo die ältesten Erzählungen der
Menschheit entstanden. Die Lesung findet um 19
Uhr in der Lounge des Museum Kurhaus Kleve
statt, der Eintritt beträgt 5 EUR (reduziert und
für Mitglieder des Freundeskreises 3 EUR).
Kleve Kopfkino-Vorlesen in der
Stadtbücherei am 31. Januar 2026
Am 31. Januar 2026 gibt es wieder ein
Kopfkino in der Stadtbücherei Kleve. Am Samstag,
31. Januar 2026 gibt es ab 10:30 Uhr wieder
„Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32. Diesmal wird es ganz
klassisch, denn es heißt: Vorhang auf!
Hans-Peter Bause liest mit 9 Personen des Klever
Vorleseclubs „Der Widerspenstigen Zähmung“ von
William Shakespeare.
Die Nacherzählung
hält sich im Wesentlichen an dessen inhaltlichen
Kern. Alle lieben die sanftmütige, bezaubernde
Bianca, doch die Sache hat einen Haken: Ihr
Vater will sie erst verheiraten, wenn auch seine
ältere Tochter Katharina den Mann fürs Leben
gefunden hat.
Der Klever
Konzertgitarrist Thomas Geisselbrecht spielt die
Eröffnung und sorgt auch für die weitere
musikalische Begleitung. Der Eintritt zum
Kopfkino ist selbstverständlich frei. Anmeldung
nicht erforderlich.
Moers: Grafschafter
Museum lädt am 28. Januar zu Führung ein
Geschichte erleben: Das
Grafschafter Museum bietet 2026 regelmäßig
stattfindende öffentliche Führungen für
Erwachsene oder Familien an, um sich das Museum
mal genauer anzuschauen.

Zur ersten Führung des neuen Jahres lädt das
Grafschafter Museum am Mittwoch, 28. Januar, um
16 Uhr ein. (Foto: Bettina
Engel-Albustin/Grafschafter Museum)
Das
Thema der Dauerausstellung lautet ‚Die Herren
von Moers und ihre Burg‘. Was viele nicht
wissen: Die Geschichte der Herren von Moers ist
wirklich spannend und mit vielen Höhen und
Tiefen verbunden. Beispielsweise beherrschten
die Grafen von Moers einmal ein Machtgebiet von
der Ijssel bis zur Mosel. Und Graf Adolf
beförderte eine gefährliche Liebschaft und
riskierte dadurch einen Krieg.
Einmal
nutzten die Moerser das Schloss, um ihr Vieh vor
Hochwasser zu schützen. Diese und andere Aspekte
der Moerser Geschichte werden in der ersten
Führung des neuen Jahres am Mittwoch, 28.
Januar, um 16 Uhr erzählt. Weitere öffentliche
Führungen werden jeweils am letzten Mittwoch im
Monat angeboten.
Die Teilnahme an den Führungen ist im regulären
Museumseintritt enthalten: Familien 4,50 Euro,
Erwachsene 3 Euro, Kinder ab 6 Jahre 1 Euro,
Besucherinnen und Besucher mit gültigem Moerser
Bibliotheksausweis bekommen freien Eintritt.
63. Jahrestag der Unterzeichnung des
Élysée-Vertrags am 22. Januar
Ministerin Feller: Die Partnerschaft zwischen
Schulen in Frankreich und Nordrhein-Westfalen
ist lebendig, zukunftsgerichtet und
unverzichtbar
Am Donnerstag, 22.
Januar 2026, jährt sich die Unterzeichnung des
Élysée-Vertrags, ein Meilenstein der
deutsch-französischen Freundschaft und ein
Fundament für Frieden, Verständigung und
Zusammenarbeit in Europa. Das Schulministerium
nimmt diesen Jahrestag zum Anlass, die enge und
lebendige Zusammenarbeit mit Frankreich im
Bildungsbereich zu würdigen und zugleich ihre
besondere Bedeutung zu unterstreichen.
Schulministerin Dorothee Feller: „Gerade in
einer Phase, in der die Demokratie und der
europäische Zusammenhalt unter Druck stehen,
kommt der grenzüberschreitenden schulischen
Zusammenarbeit eine zentrale Rolle zu.
Internationale Begegnungen, Spracherwerb und
gemeinsame Bildungsprojekte machen den
europäischen Gedanken erfahrbar und stärken
junge Menschen in ihrer demokratischen Haltung.“
Die deutsch-französische Zusammenarbeit sei weit
mehr als ein historisches Versprechen, sie sei
ein Auftrag für die Gegenwart und die Zukunft,
betonte die Schulministerin. „Wenn Schülerinnen
und Schüler einander begegnen, gemeinsam lernen,
arbeiten und leben, dann wachsen Verständnis,
Respekt und Vertrauen. Das ist gelebte
Demokratiebildung und ein starkes Signal für ein
geeintes Europa.“
Europaminister Nathanael Liminski: „Durch
Sprachvermittlung und Austauschformate leisten
Schulen einen unverzichtbaren Beitrag zur
deutsch-französischen Freundschaft. Sie öffnen
jungen Menschen Türen zueinander, wecken
Neugier, stärken Vertrauen und schaffen Respekt.
Wenn wir sagen, dass Kinder unsere Zukunft sind,
dann ist jeder Einsatz für grenzüberschreitende
Verständigung zugleich eine Investition in den
europäischen Zusammenhalt von morgen.“
Frankreich ist seit vielen Jahren ein
Schwerpunktland der internationalen
Zusammenarbeit des nordrhein-westfälischen
Schulministeriums. Zahlreiche Projekte zur
Förderung der französischen Sprache sowie im
Bereich des schulischen und beruflichen
Austauschs prägen den intensiven und
kontinuierlichen Dialog. Seit 2008 arbeitet das
Schulministerium eng mit mehreren Regionen in
Frankreich zusammen.
Ziel dieser Kooperationen ist es, die Mobilität
junger Menschen im deutsch-französischen und
europäischen Bildungs- und Wirtschaftsraum zu
fördern und langfristige Partnerschaften zu
festigen. Die Zusammenarbeit mit der Region
Provence-Alpes-Côte d’Azur wurde im Jahr 2025
bereits zum dritten Mal verlängert, weitere
Partnerschaften bestehen mit den Regionen
Hauts-de-France, Auvergne-Rhône-Alpes sowie mit
Versailles.
„Schüler- und Schulaustausche nehmen dabei eine
Schlüsselrolle ein. Sie ermöglichen es jungen
Menschen, in den Alltag des Partnerlandes
einzutauchen, kulturelle Vielfalt unmittelbar zu
erleben und tragfähige Freundschaften zu
schließen. Solche Begegnungen sind häufig auch
ein entscheidender Impuls für die Wahl und das
Weiterlernen der Partnersprache Französisch“, so
Ministerin Feller.
Um die Zusammenarbeit mit Frankreich weiter zu
stärken, unterstützt Nordrhein-Westfalen seit
2024 gezielt bestehende und neue
Schulpartnerschaften in französischen
Partnerregionen – sowohl durch
Reisekostenzuschüsse für Begegnungen als auch
durch Projektmittel für virtuelle
Austauschformate. Damit werden internationale
Erfahrungen auch unabhängig von räumlichen oder
finanziellen Hürden ermöglicht. Fast 500 Schulen
in Nordrhein-Westfalen haben eine
Schulpartnerschaft mit einer Schule in
Frankreich.
Ein zentraler Baustein der Zusammenarbeit ist
die Förderung der französischen Sprache.
Nordrhein-Westfalen setzt dabei auf
unterschiedliche Maßnahmen, die Schülerinnen und
Schülern den Zugang zur Partnersprache
erleichtern und sie langfristig für das
Weiterlernen motivieren. Französisch ist nach
Englisch die am häufigsten erlernte Fremdsprache
an nordrhein-westfälischen Schulen.
Grundlage ist die deutsch-französische
Sprachstrategie, auf die sich beide Länder
gemeinsam verständigt haben. Ziel dieser
Vereinbarung ist es, dass mehr junge Menschen
frühzeitig mit der Sprache des Nachbarlandes in
Kontakt kommen und positive Lernerfahrungen
machen. In Nordrhein-Westfalen werden diese
Ziele in konkreten schulischen Projekten
umgesetzt.
Dazu gehören unter anderem sogenannte
Peer-Education-Programme. Hier begeistern
Schülerinnen und Schüler andere Jugendliche für
Französisch – etwa, indem sie von eigenen
Austauscherfahrungen berichten oder zeigen, wie
vielfältig und alltagsnah die französische
Sprache und Kultur sind. Lernen auf Augenhöhe
macht die Sprache greifbar und senkt
Hemmschwellen.
Altenarbeit in
Kommunen Handreichung in aktualisierter Auflage
erschienen Angebote zur
gesellschaftlichen Teilhabe und zur
Unterstützung bei Hilfebedürftigkeit sind
entscheidend dafür, dass Menschen an ihrem
Wohnort gut und selbstständig alt werden können.
Den Kommunen kommt dabei eine wichtige Rolle zu,
die im Sozialgesetzbuch festgeschrieben ist.
Mit dem Themenheft „Altenarbeit in Kommunen
– Eine Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB
XII“ unterstützt die BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen Kommunen dabei, eine
bedarfsgerechte Seniorenarbeit aufzubauen. Im
Fokus des nun in zweiter aktualisierter Auflage
erschienenen Themenhefts stehen
Beratungsangebote für ältere Bürgerinnen und
Bürger, Orte der Begegnung sowie die Förderung
ehrenamtlichen Engagements.
Die
Handreichung richtet sich an Fachleute in
Seniorenarbeit, Verwaltung und Politik sowie
Mitglieder von Seniorenvertretungen,
Seniorenbüros und anderen
Seniorenorganisationen. Sie zeigt Methoden einer
kommunalen Altenplanung auf, die die Vielfalt
der Lebenslagen im Alter berücksichtigt und die
relevanten Akteure vor Ort beteiligt.
Aktuelle Fallbeispiele aus Kommunen geben
Anregungen, wie Seniorenberatung,
Begegnungsangebote und Engagementförderung
entwickelt werden können. Zudem werden aktuelle
Vorgaben und Programme der Bundesländer
vorgestellt. Die Handreichung gibt
Seniorenvertretungen Fragen an die Hand, mit
denen sie auf Politik und Verwaltung zugehen und
den Ausbau der Altenarbeit unterstützen können.
Die Handreichung stellt auch die
rechtlichen Grundlagen der Altenarbeit in
Kommunen dar. Eine zentrale Rolle kommt § 71 SGB
XII zu, der Landkreise und kreisfreie Städte
verpflichtet, ein Mindestmaß an Beratung und
offenen Hilfsangeboten für ältere Menschen zu
gewährleisten. Die aktualisierte Handreichung
macht deutlich, dass sich immer mehr
Bundesländer und Kommunen bei ihren Angeboten
für Ältere explizit auf § 71 SGB XII beziehen.
Das
Themenheft „Altenarbeit in Kommunen – Eine
Handreichung zur Umsetzung von § 71 SGB XII“
kann kostenfrei bestellt oder als pdf
heruntergeladen werden. Eine telefonische
Bestellung ist unter 0228 / 24 99 93 0 möglich.
Dieselpreis
steigt, Benzin nahezu gleichbleibend Rohölpreis
seit der Vorwoche unverändert / Starke
Verteuerung gegenüber Vorjahrespreisen
Während die Spritpreise für die Fahrer von
Benzin-Pkw im Vergleich zur vergangenen Woche
nahezu unverändert sind, müssen Dieselfahrer
mehr bezahlen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung
der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt,
kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten
Mittel aktuell 1,742 Euro – ein minimaler
Rückgang gegenüber der Vorwoche um 0,1 Cent je
Liter.
Diesel hat sich dagegen um 1,1
Cent verteuert und kostet jetzt 1,698 Euro.
Damit hat sich Diesel innerhalb von rund einem
Monat um mehr als elf Cent je Liter verteuert
und kostet aktuell so viel wie vor etwa einem
Jahr.
Damals kostetet Rohöl der Sorte
Brent jedoch fast 80 US-Dollar je Barrel und
damit rund 15 Dollar mehr als derzeit. Zwar
notierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar
schwächer, allerdings ergibt sich aus Sicht des
ADAC in Summe deutliches Potenzial für geringere
Dieselpreise. Super E10 liegt preislich aktuell
in etwa auf dem Niveau des Vorjahres – auch hier
stellt sich die Frage, ob es nicht angesichts
des deutlich niedrigeren Rohölpreises spürbar
billiger sein müsste.
Der ADAC empfiehlt
Autofahrerinnen und Autofahrern, möglichst
abends zu tanken, dann sind die Kraftstoffpreise
im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als
morgens. Eine praktische Hilfe bei der Suche
nach günstigen Tankstellen bietet die
Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich
rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr
als 14.000 Tankstellen in Deutschland
vergleichen.
Essen: "Reise +
Camping" präsentiert Marken und Destinationen
für jeden Urlaubswunsch Ob Camping,
Kreuzfahrt oder Pauschalreise - die "Reise +
Camping" weckt vom 25. Februar bis 1. März
wieder die Vorfreude auf Urlaub. Der
Ticketverkauf für Nordrhein-Westfalens größte
Ferienmesse hat begonnen. Fünf Tage lang dreht
sich alles um Reisen, Caravaning, Camping,
Outdoor und Fahrradmobilität. Gemeinsam mit der
"Fahrrad Essen", die einen Tag später startet,
präsentieren sich rund 750 Aussteller, Marken
und Destinationen aus 15 Ländern.
Ein
überarbeitetes Hallenkonzept soll den
Erlebnischarakter deutlich stärken. Herzstück
des neuen Konzepts ist die Neugestaltung der
Halle 7 mit dem Fokus auf Camping in all seinen
Facetten. Dort ist auch der Themenbereich
Wandern und Reisen angesiedelt. idr - Infos:
http://www.reise-camping.de und
http://www.fahrrad-essen.de
Wesel: Informationsveranstaltung zur geplanten
Deichbaumaßnahme in Obrighoven Der
Zweckverband Hochwasserschutz Issel lädt
Anwohner*innen zu einer
Informationsveranstaltung zum geplanten
Deichneubau in Obrighoven ein. Dabei wird über
den aktuellen Stand der Planungen des
Maßnahmenbausteins 7 aus dem
Hochwasserschutzkonzept Issel informiert.
Die Veranstaltung findet am 10. Februar 2026 um
17:00 Uhr im Ratssaal der Stadt Hamminkeln
statt. Interessierte Bürger*innen sind herzlich
eingeladen.
Wesel: Frauenempfang
restlos ausverkauft Die
Veranstaltung der Stadt Wesel anlässlich des
Internationalen Weltfrauentages im Rathaus ist
ausverkauft. Wie in den letzten Jahren wird auch
beim diesjährigen Frauenempfang jeder einzelne
Stuhl im Ratssaal besetzt sein. Es sind keine
Karten mehr zu haben. Ins Leben gerufen wurde
der Internationale Weltfrauentag auf einer
Konferenz sozialistischer Frauen in Kopenhagen
1910.
Initiatorin war die deutsche Politikerin und
Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Erstmals fand der
Frauentag 1911 statt. Damit verbunden waren
weltweit Kundgebungen. In Deutschland gehörte
die Einführung des Frauenwahlrechts zu den
wichtigsten Forderungen.
Moers: Unterkunft
für Geflüchtete an der Kirschenallee wird
aufgegeben Regionalverband
Rhein-Ruhr haben die Bewohnerinnen und Bewohner
der Unterkunft in und an der Sporthalle
Kirschenallee betreut.

Nikolai Saks, Nazjola Lips, Safa Gerards (hinten
v. l.) und Alina Zhigulina (vorne) von der
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (Foto: Norman
Hofmann, Johanniter)
Die Stadt gibt die
ehemalige Sporthalle an der Kirschenallee
einschließlich der dort aufgestellten Container
zum 28. Februar als Unterkunft für Geflüchtete
auf. Die Einrichtung war seit Dezember 2022 in
Betrieb und diente in einer Phase stark
steigender Fluchtbewegungen infolge des Krieges
in der Ukraine als dringend benötigte Notlösung.
Zeitweise waren dort bis zu 180 Menschen
untergebracht.
Die Aufgabe erfolgt, weil
die Bewohnerinnen und Bewohner in andere, besser
geeignete Unterkünfte verlegt werden können. Die
Menschen lebten dort unter beengten und
herausfordernden Bedingungen.
Friedliches Zusammenleben Die soziale
Betreuung und die Versorgung der Geflüchteten
lagen von Beginn an in den Händen der
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband
Rhein-Ruhr. Aufgrund der Unterbringung in einer
Sporthalle waren Selbstverpflegung und
klassische Alltagsstrukturen nicht möglich; umso
wichtiger waren die professionelle Betreuung,
das tägliche Catering sowie das kontinuierliche
Präsenzangebot von zwei bis vier
Mitarbeitenden.
Die enge und
vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen
Stadtverwaltung und Johannitern, ergänzt durch
regelmäßige Abstimmungen, trug wesentlich zu
einem respektvollen und friedlichen
Zusammenleben vieler Menschen aus
unterschiedlichen Kulturen auf engem Raum bei.
Keine Entwarnung bei der Unterbringung
„Die Unterkunft an der Kirschenallee war von
Anfang an als Übergangslösung gedacht“, betont
Bürgermeisterin Julia Zupancic. „Ich bin den
Johannitern sehr dankbar für ihre engagierte und
verlässliche Arbeit unter schwierigen
Rahmenbedingungen.“
Die Aufgabe bedeutet
keineswegs Entwarnung. Die Stadt steht weiterhin
vor der Herausforderung, Geflüchtete
menschenwürdig unterzubringen und zugleich
rechtzeitig neue Kapazitäten zu schaffen, um auf
eine veränderte Lage rechtzeitig reagieren zu
können.
Die ‚Kirschenallee‘ könnten
aber in Zukunft wieder Heimat von Sportlerinnen
und Sportlern werden. Die Stadt hat sich mit der
Sanierung der Mehrzweckhalle für das
Förderprogramm des Bundes ‚Sanierung kommunaler
Sportstätten‘ angemeldet und hofft auf eine
Förderung.

NRW: Mehr als ein Drittel der 16-
bis 74-Jährigen nutzte 2025 KI-Tools
* Über die Hälfte der unter 45-Jährigen
nutzte generative KI. * 7 % der 16- bis
74-Jährigen nutzten eine Programmiersprache
Im Jahr 2025 gaben 37 % der 16- bis
74-Jährigen in Nordrhein-Westfalen an, in den
letzten drei Monaten generative KI-Tools wie
z. B. ChatGPT, Gemini oder Microsoft Copilot
verwendet zu haben, um neue Inhalte wie z. B.
Text, Bilder, Programmcode oder Videos zu
erstellen.

Wie das Statistische Landesamt anhand von
aktuellen Ergebnissen der europäischen Erhebung
über die Nutzung von Informations- und
Kommunikationstechnologien in privaten
Haushalten (IKT) weiter mitteilt, lag der Anteil
bei den Männern mit 41 % höher als bei den
Frauen mit 33 %.
Mehr als die Hälfte der
unter 45-Jährigen nutzte generative KI
Erwartungsgemäß zeigten sich auch
altersspezifische Unterschiede: Während über die
Hälfte (54 %) der Bevölkerung im Alter von 16
bis 44 Jahren angab, in den vergangenen drei
Monaten KI-Tools genutzt zu haben, war es in der
Altersgruppe der 45- bis 74-Jährigen nur gut ein
Fünftel (22 %). Die Nutzung generativer KI-Tools
wurde 2025 erstmals erhoben.
Die
Befragten haben zudem Angaben zu ihren
Softwarekenntnissen und ihren Fähigkeiten zur
Erstellung digitaler Inhalte gemacht. 7 % der
16- bis 74-Jährigen nutzten eine
Programmiersprache Mit 54 % hat über die Hälfte
der 16- bis 74-jährigen nach eigener Aussage in
den drei Monaten vor der Erhebung
Textverarbeitungs-Software, wie z. B. Word oder
Google Docs verwendet. Im Jahr 2021 lag der
Anteil noch bei 46 %.
Tabellenkalkulations-Software, wie z. B. Excel
oder Google Sheets verwendeten wiederum 40 %
(2021: 33 %).
Weitere 38 % gaben an,
mithilfe von Programmen Fotos, Videos oder
Audio-Dateien editiert zu haben (2021: 31 %),
während 29 % (Multimedia-)Dateien, wie z. B.
Präsentationen, grafische Darstellungen oder
Videos bestehend aus mehreren Elementen wie
Text, Bildern, Tabellen, Diagrammen, Animationen
oder Klangelementen, erstellt haben (2021:
25 %).
Zudem nutzten 7 % eine
Programmiersprache um ein Programm zu schreiben
(2021: 5 %). Damit sahen sich knapp unter einer
Million Menschen im Alter von 16 bis 74 Jahren
in Nordrhein-Westfalen in der Lage zu
programmieren.
Öffentliche
Schulden im 3. Quartal 2025 um 2,1 % höher als
im Vorquartal Öffentlicher
Schuldenstand steigt um 54,8 Milliarden Euro auf
2 608,8 Milliarden Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim
nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 3.
Quartals 2025 mit 2 608,8 Milliarden Euro
verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung
damit gegenüber dem Vorquartal um 2,1 % oder
54,8 Milliarden Euro.
Zum Öffentlichen
Gesamthaushalt zählen die Haushalte von Bund,
Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie
der Sozialversicherung einschließlich aller
Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich
gehören Kreditinstitute sowie der sonstige
inländische und ausländische Bereich, zum
Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.
Schulden des Bundes
erhöhen sich um 2,5 % Die Schulden des
Bundes stiegen zum Ende des 3. Quartals 2025
gegenüber dem Vorquartal um 44,0 Milliarden Euro
(+2,5 %) auf 1 808,4 Milliarden Euro. Unter
anderem erhöhte das "Sondervermögen Bundeswehr"
seine Verschuldung um 17,4 % oder
4,9 Milliarden Euro auf 33,2 Milliarden Euro.
Schulden der Länder steigen um 0,7 %
Die Länder waren zum Ende des 3. Quartals 2025
mit 613,9 Milliarden Euro verschuldet, dies
entspricht einem Zuwachs um 4,1 Milliarden Euro
(+0,7 %) gegenüber dem Vorquartal. Der stärkste
Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wurde
für Baden-Württemberg mit +8,7 % ermittelt. Auch
in Hessen (+2,8 %) und Brandenburg (+2,5 %)
stiegen die Schulden.
In
Baden-Württemberg ergibt sich der Zuwachs unter
anderem aufgrund einer Kapitalerhöhung beim
Energieversorger "EnBW Energie Baden-Württemberg
AG". In Hessen ist jeweils im 3. Quartal eines
Jahres die letzte Möglichkeit, für das aktuelle
Haushaltsjahr großvolumige Kredite am
Kapitalmarkt aufzunehmen.
In Brandenburg
wurde eine größere Anleihe ausgegeben.
Prozentual am stärksten gegenüber dem Vorquartal
sanken die Schulden in Niedersachsen (-3,6 %),
im Saarland (-3,1 %) und in Schleswig-Holstein
(-2,8 %). In Niedersachsen wurden keine neuen
Kredite im aktuellen Quartal aufgenommen, es
fanden aber höhere Tilgungen statt.
Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände
wachsen um 3,7 % Bei den Gemeinden und
Gemeindeverbänden nahm die Verschuldung zum Ende
des 3. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal
zu. Sie stieg um 6,7 Milliarden Euro (+3,7 %)
auf 186,5 Milliarden Euro. Den höchsten
prozentualen Schuldenanstieg gegenüber dem
Vorquartal wiesen dabei die Gemeinden und
Gemeindeverbände in Baden-Württemberg (+13,0 %)
auf, gefolgt von Bayern (+5,3 %) und
Mecklenburg-Vorpommern (+4,4 %).
In
Baden-Württemberg ist der Zuwachs ebenfalls auf
die Kapitalerhöhung beim Energieversorger "EnBW
Energie Baden-Württemberg AG" zurückzuführen.
Einen Rückgang der Verschuldung gab es wie schon
im 1. und 2. Quartal 2025 lediglich in Thüringen
(diesmal -2,1 %). Die Verschuldung der
Sozialversicherung sank im 3. Quartal 2025
gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Millionen Euro
(-1,7 %) auf 9,6 Millionen Euro.
Moers: Eternum
Saxophone Quartett lädt am 22. Februar zu
Klangreise ein Das Eternum
Saxophone Quartett gastiert am Sonntag, 22.
Februar, um 18 Uhr im Kammermusiksaal des
Moerser Martinstifts (Filder Straße 126).

(Foto: Anna Tena)
Die vier Musikerinnen
und Musiker laden zu einer Klangreise in eine
Traumwelt ein. Das Programm verbindet
impressionistische Klangfarben, neoklassische
Strukturen und die tief emotionalen,
melancholischen Klänge des Tangos miteinander.
Von Maurice Ravels ‚Le Tombeau de Couperin‘ mit
seinem eleganten französischen Charme bis zu den
mitreißenden Melodien aus der Oper ‚Porgy und
Bess‘ von George Gershwin ist für beste
musikalische Unterhaltung gesorgt.
Eine
öffentliche Generalprobe mit den sympathischen
Musikerinnen und Musiker findet bereits um 17
Uhr statt. Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei
(Die Musikschule bittet um Reservierung).
Erwachsene zahlen im Vorverkauf 17 Euro: Moerser
Musikschule, Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41
/ 13 33 und in der Stadt- und Touristinformation
von Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b, Telefon
0 28 41 / 88 22 60 (zuzüglich 8 Prozent
Vorverkaufsgebühren). Der Vorverkauf hat bereits
begonnen und endet am Donnerstag, 19. Februar.
Eventuelle Restkarten sind an der Abendkasse
erhältlich.
Wesel/Kreis Wesel:
Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter – DRK
Niederrhein bietet praxisorientierte Schulung an
Das DRK Niederrhein bietet erstmalig einen
Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter an. Hunde sind
treue Begleiter und wichtige Familienmitglieder,
doch im Notfall können sie nicht selbst
mitteilen, was ihnen fehlt. In diesem Kurs
lernen Hundehalter, wie sie in verschiedenen
Notfallsituationen – sei es bei kleineren
Verletzungen, Zeckenbissen oder schweren
Knochenbrüchen – schnell und richtig helfen
können. Dabei steht nicht nur die Versorgung des
Hundes im Mittelpunkt, sondern auch die eigene
Sicherheit der Halter, wenn der Hund in
Stresssituationen oder Schmerz leidet.
Erfahrene Trainer vermitteln den Teilnehmern
praxisnah, wie sie Notfälle erkennen, die
Vitalwerte ihres Hundes einschätzen und
lebensrettende Maßnahmen wie die
Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) korrekt
anwenden. Darüber hinaus werden Themen wie der
Umgang mit Umweltgefahren, die Stabilisierung
des Hundes in kritischen Situationen und die
Vorbereitung für den Transport zum Tierarzt
behandelt.

„Praxisnahe Erste Hilfe am Hund: Beim neuen
Erste-Hilfe-Kurs des DRK Niederrhein lernen
Teilnehmende, wie sie ihren Hund in
Notfallsituationen sicher versorgen können.“
Der Kurs richtet sich an alle Hundehalter –
unabhängig von Erfahrung und Besitzdauer.
Besonders in ländlichen Gebieten, wo der Weg zum
Tierarzt länger sein kann, ist das erlernte
Wissen von unschätzbarem Wert. Der
Erste-Hilfe-Kurs für Hunde findet am 28. Februar
2026 von 15:00 bis 18:45 Uhr im DRK-Zentrum,
Handwerkerstraße 5, in Wesel statt. Die
Kursgebühr beträgt 45 Euro. Anmeldungen sind
telefonisch unter 02 81 - 30 01 - 41 oder per
E-Mail an breitenausbildung@drk-niederrhein.de
möglich.
Interessierte haben die
Möglichkeit, sich optimal auf Notfallsituationen
vorzubereiten und ihrem Hund im Ernstfall
schnell und richtig zu helfen.
IHKs: Bessere Infrastruktur muss in den Fokus
rücken Gesperrte Rheinbrücken zunehmend
Wirtschaftsrisiko Unternehmen können
immer mehr Brücken im Rheinland gar nicht oder
nur eingeschränkt nutzen. Dies ist längst kein
reines Infrastrukturproblem mehr. Die Brücken
entwickeln sich zu einem ernsthaften Risiko für
den Wirtschaftsstandort. Die IHKs im Rheinland
fordern daher von der Politik schnelles Handeln.
Durch die maroden Brücken verlieren
Unternehmen Zeit und Planungssicherheit. Und sie
fallen im Wettbewerb zurück. Zusätzlich werden
Lieferketten unterbrochen und Umwege verursachen
zusätzliche Kosten. Das belastet Umwelt wie
Beschäftigte gleichermaßen.
Im Februar
erwartet die Wirtschaft in der Region weitere
Einschränkungen: Dann beginnen die Ablastungen
der Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf auf 3,5
Tonnen und der Bonner Friedrich-Ebert-Brücke
(Nordbrücke) auf 7,5 Tonnen. Bereits zuvor waren
mit der Josef-Kardinal-Frings-Brücke in
Düsseldorf und der Uerdinger Brücke zwischen
Krefeld und Duisburg zentrale Rheinquerungen für
den Wirtschaftsverkehr weitgehend ausgefallen.
„Kaum irgendwo sonst sind die Folgen
kaputter Straßen und Brücken sichtbarer als im
Rheinland. Hinzu kommt: Die Brücken über den
Rhein sind besondere Nadelöhre: Fällt eine aus,
dann heißt das besonders lange Umwege und
zusätzliche Staus auf den verbleibenden
Querungen. Rheinbrücken haben also ein besonders
hohes Infarktrisiko für den Wirtschaftsstandort.
Unsere Politik muss das noch stärker in den
Fokus nehmen. Die Verkehrspolitik darf nicht an
NRW vorbeigehen“, betont Ocke Hamann,
Geschäftsführer bei der Niederrheinischen IHK
und verkehrspolitischer Sprecher der IHK NRW.
Hohe Ausfallkosten durch marode Brücken
180 Millionen Euro pro Jahr: So hoch sind die
Ausfallkosten, weil die vier genannten
Rheinbrücken nur eingeschränkt genutzt werden
können. Das haben die Industrie- und
Handelskammern ausgerechnet. Zahlreiche Brücken
müssen neu gebaut werden – darunter auch die
Fleher Brücke in Düsseldorf. Teils werden sie
erweitert, wie die Bonner Nordbrücke.
Entscheidend dabei ist das Tempo: Planung und
Genehmigungen müssen beschleunigt werden.
Darüber hinaus muss das Land NRW deutlich
stärker koordinieren. Bund, Land, Kommunen und
Bahn als unterschiedliche Baulastträger müssen
ihre Maßnahmen abstimmen, um zusätzliche
Engpässe zu vermeiden. Ebenso notwendig sind
Umleitungskonzepte, die gemeinsam mit den
Städten entwickelt werden. Sie sollten die
bestehenden Restriktionen berücksichtigen und
weitere Brückenausfälle einkalkulieren.
Schnellere und pragmatischere Lösungen
Ebenfalls ein zentraler Punkt: Denkmalschutz. Da
die Rheinbrücken auch Funktionsbauwerke sind,
braucht es hier pragmatische Ausnahmen durch das
zuständige Ministerium. Nur so kann es gelingen,
Neubauten oder Ersatzlösungen nicht weiter zu
verzögern.
Auch auf der rechtlichen
Ebene sieht die IHK-Initiative Rheinland
Handlungsbedarf: Um Klagen gegen
Infrastrukturprojekte zügig zu bearbeiten,
fordert sie die Einrichtung eines eigenen Senats
zum Thema beim Oberverwaltungsgericht Münster.
„Was für die Wirtschaft zählt, sind
schnelle Entscheidungen und Rechtssicherheit.
Denn viele der von den aktuellen Lkw-Sperrungen
betroffenen Unternehmen können nicht zehn Jahre
oder länger auf einen Neubau warten. Das aber
ist heute noch normal. Wir müssen deshalb dazu
kommen, dass die Prozesse deutlich schneller
werden. Und die Möglichkeiten der Verzögerungen
klar eingeschränkt werden. Gerade bei den
Rheinbrücken“, so Hamann.
Die
IHK-Initiative Rheinland wird den Prozess
weiterhin konstruktiv begleiten, sich für eine
leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur einsetzen
und steht bereit, ihre Expertise in die dringend
notwendigen Lösungen einzubringen.
Dinslaken erinnert am 27. Januar an die
Opfer des Nationalsozialismus Am 27.
Januar 1945 befreite die Rote Armee das
Vernichtungslager Auschwitz. Die Soldaten
retteten die wenigen Überlebenden eines Ortes,
an dem mehr als 1,1 Millionen Menschen ermordet
wurden. Über sechs Millionen jüdische Menschen
fielen dem Wahn zum Opfer.
Weltweit wird
dieses Datum als Holocaust-Gedenktag begangen.
Die Stadt Dinslaken lädt alle herzlich ein,
gemeinsam am Dienstag, 27. Januar 2026, um 10
Uhr am Mahnmal „Leiterwagen“ im Stadtpark der
Opfer der Shoa und des Nationalsozialismus zu
gedenken. Das von Alfred Grimm geschaffene
Mahnmal erinnert an die Entwürdigung, Verfolgung
und Ermordung jüdischer Menschen aus unserer
Stadt. Mehr als fünfzig Dinslakenerinnen und
Dinslakener wurden in Auschwitz ermordet.
In diesem Jahr gestalten insbesondere die
Geschichts-AGs der Ernst-Barlach-Gesamtschule
und des Gustav-Heinemann-Gymnasiums das Programm
der Gedenkveranstaltung mit eigenen Beiträgen
und zeigen: Junge Menschen setzen sich aktiv mit
der Geschichte auseinander und tragen das
Erinnern weiter. Alle Interessierten sind
eingeladen, an der Gedenkveranstaltung
teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen gegen das
Vergessen zu setzen.
Bürgermeister
Simon Panke unterstreicht: „Wenn wir am Mahnmal
Leiterwagen zusammenkommen, erinnern wir nicht
nur an die Entrechtung, Verfolgung und Ermordung
unserer jüdischen Mitmenschen, sondern wir
übernehmen Verantwortung für heute und morgen.
Das Erstarken von Hass und Antisemitismus
weltweit zeigt, wie zerbrechlich Demokratie und
Menschenwürde sind. Umso wichtiger ist es, dass
wir gemeinsam laut werden, wenn Menschen
ausgegrenzt und verfolgt werden – im Gedenken an
die Opfer und im Einsatz für eine offene,
solidarische Stadtgesellschaft.“
Kempen: Holocaust-Gedenktag
Am Dienstag, den 27. Januar 2026 um 19 Uhr
gedenken die Kempener Bürger der in der Nazizeit
verfolgten und ermordeten jüdischen Mitbürger.
81 Jahre nach Kriegsende zeigt der
wiedererstarkte Antisemitismus, wie wichtig das
Gedenken an die Opfer der Schreckensherrschaft
auch heute noch ist.
Alle sind
eingeladen sich an der Stele am Rathaus
einzufinden und nach der Rede des Bürgermeisters
bei der Verlesung der Namen der Opfer eine Rose
abzulegen. Im Anschluss daran findet die
zentrale Gedenkfeier des Kreises Viersen im
Rokokosaal des Kulturforum Franziskanerkloster,
Burgstraße 19 in Kempen statt.
Die
Sozialwissenschaftlerin und Historikerin Dr.
Marina Sassenberg hält ihren Vortrag: "Was haben
Stolpersteine mit Demokratie zu tun?
Erinnerungskultur in Zeiten des Umbruchs". Auch
dazu sind alle Interessierten herzlich
eingeladen.
Moers:
Kinderklinik Bethanien: Langjähriger Chefarzt in
den Ruhestand verabschiedet – Nachfolger in
neuer Position begrüßt
Feierlichkeiten in Kamp-Lintforter Lufre für Dr.
Michael Wallot und Dr. Gündüz Selcan Nach mehr
als zwei Jahrzehnten Tätigkeit im Krankenhaus
Bethanien Moers war zum Jahreswechsel „Schicht
im Schacht“ für den ehemaligen Chefarzt der
Kinderklinik Dr. Michael Wallot.
Nachfolger Dr. Gündüz Selcan nahm am 01. Januar
2026 seine Tätigkeit auf. Die Stiftung entließ
ihren langjährigen Chefarzt Mitte Januar im
Rahmen einer feierlichen Verabschiedung in den
Ruhestand und hieß Dr. Selcan in seiner neuen
Position willkommen. Weggefährt:innen,
Kolleg:innen sowie die Familien kamen dazu in
der Location Lufre in Kamp-Lintfort zusammen.
Ein Programm geprägt von Vergangenheit,
Gegenwart und Zukunft Zahlreich strömten die
geladenen Gäste in die Räumlichkeiten des Lufre
auf dem ehemaligen Zechengelände der
Friedrich-Heinrich-Zeche, um sich von Dr. Wallot
zu verabschieden und gute Wünsche an seinen
Nachfolger Dr. Selcan zu richten. So betont auch
Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung
Bethanien, in seiner Rede: „Der eine sagt: ,Ich
gehe`. Der andere sagt: ,Ich komme`.“
Er
wünschte dem ehemaligen Chefarzt alles Gute für
seinen neuen Lebensabschnitt zwischen Familie,
Enkel, Garten und Reisen. Außerdem begrüßte er
den vormals lange als Leitenden Oberarzt der
Kinderklinik tätigen Dr. Selcan in seiner neuen
Position. Dem Vorstand folgte der
Stellvertretende Ärztliche Direktor Dr. Peter
Tönnies mit einer Laudatio. Als Chefarzt der
Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe,
Gynäkologische Onkologie & Senologie verbindet
ihn eine jahrelange enge Zusammenarbeit mit Dr.
Wallot durch das Perinatalzentrum Level 1 am
Krankenhaus Bethanien.
Der gemeinsame
Einsatz für die Gesundheit und das Wohlergehen
von Kindern, insbesondere von Frühgeborenen,
machte dann auch einen Schwerpunkt in Dr.
Tönnies Rede aus: „Es mangelte ihm nie an
Empathie. Sein Rat war immer sehr geschätzt, vor
allem bei der gemeinsamen Weiterentwicklung
unseres Perinatalzentrums. Ein herzliches Glück
auf für deinen Ruhestand!“
Dem schloss
sich auch der Ärztliche Direktor Dr. Christoph
Chylarecki an, der stellvertretend für das
Chefarztkollegium sprach und sich für das
besondere Fachliche und vor allem Menschliche in
der Zusammenarbeit bedankte. Den kollegialen
Worten schlossen sich zwei Fachvorträge an.
Prof. Dr. Lutz T. Weber, Weggefährte des
ehemaligen Chefarztes und Leiter Klinische
Forschung pädiatrische Nephrologie des
Universitätsklinikums Köln, sprach neben
Anekdoten aus vielen Jahren der gemeinsamen
Arbeit über seltene Nierenerkrankungen und
betonte, wie Dr. Wallot an diversen Studien für
die Gesellschaft für pädiatrische Nephrologie
von Moers aus beteiligt war.
Eva Slany,
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin am
Universitätsklinikum Köln, ging in ihrem Vortrag
auf die Auswirkungen von „Haut-zu-Haut-Kontakt“
zwischen Baby, auch extremen Frühgeborenen unter
1000 g, und Mutter bzw. Vater für die kindliche
Entwicklung ein. Der neue Chefarzt Dr. Selcan
legte den Fokus seiner Rede auf eine andere
schöne Botschaft: „65 Jahre Kinderklinik
Bethanien“.
Bereits 2025 konnte die
Klinik dieses außergewöhnliche Jubiläum feiern
und nun noch einmal die Meilensteine und einige
Anekdoten der letzten Jahre Revue passieren
lassen. Ebenso ging der vormals langjährige
Leitende Oberarzt auf seine Pläne und Ziele ein.
„Gemeinsam haben wir viel erreicht“, dankte er
seinem Vorgänger und betont, „Ich freue mich auf
die Fortführung dessen und meine neuen
Aufgaben.“. Auch Dr. Wallot ließ es sich nicht
nehmen, sich an Meilensteine seines Werdegangs
und seine Zeit im Krankenhaus Bethanien Moers
zurückzuerinnern.
Besondere Worte fand
er dabei für sein Team. „Hätte ich nur ein Wort
zur Verfügung, dann wäre es Danke“, denn
„alleine ist man nichts“. Abschließend richtete
er einige Worte an seinen Nachfolger und
wünschte ihm alles Gute. Geprägt war das bunte
Programm außerdem von einigen Überraschungen,
die Weggefährten für Dr. Wallot bereithielten,
wie etwa die Übergabe eines Teddybären durch das
Friedensdorf International in Oberhausen, für
das sich der gebürtige Schwabe Wallot mit
Herzblut einsetzte.
Auch die
Klinikclowns, ein fester Bestandteil im Alltag
der Kinderklinik, durften mit einem
improvisierten Abschiedsständchen nicht auf der
Bühne fehlen. Nach dem offiziellen Teil ging es
dann zum gemütlichen Part der Veranstaltung
über. Neben guten Gesprächen sorgten leckere
Snacks für ein entspanntes Beisammensein, um
gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und
außerdem einen Blick in die Zukunft der
Kinderklinik zu werfen.

Dr. Michael Wallot, ehemaliger Chefarzt der
Kinderklinik Bethanien, (links) verabschiedete
sich in feierlichem Rahmen in den Ruhestand,
sein Nachfolger Dr. Gündüz Selcan (rechts) wurde
in seiner neuen Position willkommen geheißen.
Kleve: Biomüll
friert im Winter gelegentlich fest – Die USK
geben Hinweise zum Umgang mit der Biomülltonne
Aufgrund des aktuell erhöhten Aufkommens an
feuchten Bioabfällen kommt es in der kalten
Jahreszeit vermehrt vor, dass Biotonnen nicht
vollständig geleert werden können. Ursache
hierfür ist der hohe Feuchtigkeitsgehalt der
Bioabfälle, die am Boden oder an den Innenwänden
der Abfallbehälter festfrieren.

Eine Illustration einer zugefrorenen Biotonne
Besonders noch feuchter Biomüll kann bei
niedrigen Temperaturen festfrieren.
Die
Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) empfehlen
daher, an Tagen mit strengem Frost vor der
Bereitstellung der Biotonne zu überprüfen, ob
der Inhalt an den Behälterwänden festgefroren
ist. Sollte dies der Fall sein, kann der Abfall
vorsichtig mit einem flachen, stabilen
Gegenstand – beispielsweise einer Schaufel – von
der Innenwand gelöst werden.
Grundsätzlich muss die Entleerung der
Abfallgefäße für die Mitarbeiter der USK ohne
Schwierigkeiten und ohne zusätzlichen
Zeitaufwand möglich sein. Insbesondere bei
niedrigen Temperaturen sind wiederholte
Kippversuche der Tonnen unbedingt zu vermeiden.
Durch den Frost wird der Kunststoff der Behälter
spröde und kann leicht reißen, was zu
Beschädigungen führt.
Für mehr
bezahlbaren Wohnraum in Wesel – Bürgermeister
Rainer Benien im Austausch mit VdW
Verbandsdirektor Alexander Rychter
Wesel wächst weiter. Der demographische Wandel
und der Zuzug von Familien erhöhen den Bedarf an
geeignetem Wohnraum in der Stadt.

Bürgermeister Rainer Benien und Verbandsdirektor
Alexander Rychter
Seit Jahren erweitern
Wohnungsbaugesellschaften in Wesel
kontinuierlich das Angebot an Wohnraum. So hat
die Bauverein Wesel AG beispielsweise zahlreiche
Wohnungen barrierefrei modernisiert. In der
vergangenen Woche traf sich Bürgermeister Rainer
Benien im Weseler Rathaus mit Alexander Rychter,
dem Verbandsdirektor des VdW (Die
Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen), um sich
über die aktuelle Bauentwicklung auszutauschen.
In ihrem Gespräch ging es insbesondere
um die Bauentwicklung in Wesel. Dabei standen
Themen wie der bezahlbare soziale Wohnungsbau,
die steigenden Baupreise, die Förderung von
Wohnraum und der Abbau bürokratischer Hürden im
Mittelpunkt. Der VdW Rheinland Westfalen ist der
größte Regionalverband der sozial orientierten
Wohnungswirtschaft in Deutschland.
Etwa
jede und jeder fünfte Mieter*in in
Nordrhein-Westfalen wohnt in einer der rund 1,1
Millionen Wohnungen der rund 480
Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des
Verbands. In Wesel zählen die
Wohnungsbaugenossenschaft Wesel eG und die
Bauverein Wesel Aktiengesellschaft zu den
Mitgliedern des VdW.
Wesel: Andreas
Holzapfel gewinnt den
Konrad-Duden-Journalistenpreis 2026 Die
Preisträgerinnen und Preisträger des
Konrad-Duden-Journalistenpreis 2026 (v.l.n.r.):
Björn Stephan, Andreas Holzapfel, Leonie
Feuerbach Die Preisträgerinnen und
Preisträger des Konrad-Duden-Journalistenpreis
2026 (v.l.n.r.): Björn Stephan, Andreas
Holzapfel, Leonie Feuerbach
Andreas Holzapfel gewinnt den
Konrad-Duden-Journalistenpreis 2026.
Sein Artikel „Wie alt wollen wir
werden?“, der im Januar 2024 in der GEO
erschien, überzeugte die hochkarätig besetzte
dreizehnköpfige Jury restlos. Platz zwei belegt
das Journalistenduo Mareike Nieberding und Björn
Stephan mit seinem Artikel „Sein Vermächtnis“
(SZ-Magazin, Juni 2024). Auf Platz drei liegt
Leonie Feuerbach mit dem Artikel „Herr Has
effiliert seine Bücher“ (FAZ-Magazin, Oktober
2024). In feierlichem Rahmen wurden die
Preisträger am vergangenen Samstag in der Aula
der Musik- und Kunstschule geehrt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des
Konrad-Duden-Journalistenpreis 2026 (v.l.n.r.):
Björn Stephan, Andreas Holzapfel, Leonie
Feuerbach
Bereits zum achten Mal
vergaben die Stadt Wesel, der Presseclub
Niederrhein und der Dudenverlag den
Konrad-Duden-Journalistenpreis. Mit 51
Einsendungen haben sich so viele
Nachwuchsjournalisten wie noch nie um die
Auszeichnung beworben. „Wir freuen uns sehr über
diese große Resonanz“, sagte Sigrid Baum,
Vorsitzende des Presseclubs Niederrhein und der
Jury. Die eingereichten Beiträge kamen aus ganz
Deutschland und wurden in renommierten Medien
veröffentlicht. „Wir hatten viele großartige
Einsendungen dabei, die Gewinnerbeiträge trennte
jeweils nur ein Punkt“, betonte Sigrid Baum.
Der GEO-Artikel „Wie alt wollen wir werden?“
von Andreas Holzapfel beleuchtet die Frage nach
einem langen Leben im Spannungsfeld zwischen
medizinischem Fortschritt und persönlicher
Lebensqualität. Auf Basis aktueller Erkenntnisse
aus Medizin und Altersforschung zeigt der
Beitrag, dass nicht zwingend eine maximale
Lebensspanne als erstrebenswert gilt, sondern es
vielmehr um die Frage geht, wann ein Leben als
erfüllt gelten kann.
Im Mittelpunkt des
Beitrags steht das Porträt von Gerhart Wagner
aus der Schweiz, der mit über 100 Jahren
körperlich und geistig aktiv ist, zugleich aber
offen über seine Müdigkeit und seine wachsende
Nähe zum Tod spricht. Wagner wandert noch in den
Bergen, pflegt intensive familiäre Beziehungen
und nimmt aufmerksam Anteil an Natur, Kultur und
Geschichte. Sein langes Leben, das ein ganzes
Jahrhundert europäischer Zeitgeschichte umfasst,
wird dabei nicht als heroisches Ideal erzählt,
sondern als nachdenkliches Beispiel für ein
Altern zwischen Vitalität, Vergänglichkeit und
Akzeptanz.
Im SZ-Magazin-Artikel „Sein
Vermächtnis“ porträtieren Mareike Nieberding und
Björn Stephan Naftali Fürst. Er ist Überlebender
der Konzentrationslager Buchenwald und Auschwitz
und gibt nun im hohen Alter seine Erinnerungen
an die jüngeren Generationen weiter. Begleitet
von seiner zehnjährigen Urenkelin und weiteren
Familienmitgliedern reist er nach Thüringen, um
an die Gräuel des Holocaust zu erinnern und
zugleich ein Zeichen gegen den aktuellen
Rechtsruck in Deutschland zu setzen. Der Text
verknüpft Fürsts persönliche Geschichte, die von
Tod, Krieg und Überleben geprägt ist, mit der
akuten Bedrohungslage seiner Familie in Israel
während des jüngsten Konflikts.
Leonie
Feuerbach hat für ihren Text „Herr Has effiliert
seine Bücher“ im FAZ-Magazin Uwe-Jens Has
porträtiert, einen fast 80-jährigen ehemaligen
Taxifahrer und Autodidakten mit Berliner
Schnauze. Er schreibt der FAZ seit Jahrzehnten
Leserbriefe und reagiert auf Artikel, die ihn
berühren, zu denen ihm Anekdoten einfallen oder
durch die er sich persönlich angesprochen fühlt.
Seine Beiträge verbinden lebendige
Alltagserlebnisse mit literarischen Referenzen
und zeichnen sich durch Humor, Anekdotenreichtum
und eine unmittelbare, gesprochene Schreibweise
aus. Aber nicht nur seine Leserbriefe sind
besonders, auch Her Has selbst ist ein
außergewöhnlicher Mensch mit einem speziellen
Stil, wie in der Begegnung mit der Journalistin
deutlich wird.
„Die journalistische
Neugier und sprachliche Sorgfalt der Preisträger
haben dazu beigetragen, Neues zu schaffen und
den Lesenden Orientierung zu geben – dort, wo
viele nicht hinschauen und die Wahrheit
verborgen liegt“, würdigte die stellvertretende
Bürgermeisterin der Stadt Wesel, Birgit Nuyken,
in ihrem Grußwort bei der Preisverleihung und
ergänzte: „Genau das ist es, was den
Konrad-Duden-Journalistenpreis auszeichnet.“
Moderiert wurde die von WeselMarketing
organisierte Veranstaltung vom Kabarettisten und
Autoren René Steinberg, der in seinen eigenen
Beiträgen auch selbst immer wieder die deutsche
Sprache thematisiert und zur Diskussion stellt.
Schülerinnen der Musik- und Kunstschule
begleiteten den Abend musikalisch an der
Violine, dem Klavier und dem Saxophon unter der
Leitung des Klavierlehrers Dongyang Xing.
Umfassende Informationen zum
Konrad-Duden-Journalistenpreis und die
Gewinnerbeiträge in voller Länge finden
Interessierte im Internet unter
www.wesel.de/journalistenpreis.
Über den
Preis: Zu Ehren Konrad Dudens, der am 3.
Januar 1829 auf Gut Bossigt in Lackhausen
geboren wurde, verleiht die Stadt Wesel
gemeinsam mit dem Presseclub Niederrhein sowie
dem Dudenverlag den
Konrad-Duden-Journalistenpreis für
Nachwuchsjournalismus. Seit der Einführung im
Jahr 2012 entwickelte sich der Weseler
Journalisten-preis zu einer begehrten
Auszeichnung für herausragende sprachliche
Berichterstattung.
Egal, ob Print,
Online, Hörfunk oder Fernsehen – gute Inhalte
mit einer korrekten Sprache sind
Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches
Abschneiden beim Konrad-Duden-Journalistenpreis.
Vergeben werden Preisgelder in Höhe von
insgesamt 3.500 Euro (1. Platz: 2.000 Euro, 2.
Platz: 1.000 Euro, 3. Platz: 500 Euro). Die
Verleihung des neunten
Konrad-Duden-Journalistenpreis findet am 22.
Januar 2028 statt.

29 % der Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen hatten 2024 eine
Einwanderungsgeschichte Anteil
unter den Lehrkräften mit 11 % deutlich geringer
Gut ein Viertel der Bevölkerung in
Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte (26
%). Das zeigt sich auch an den Schulen,
allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum
Internationalen Tag der Bildung am 24. Januar
mitteilt, hatten 29 % der Schülerinnen und
Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Jahr
2024 eine Einwanderungsgeschichte. Unter den
Lehrkräften traf dies lediglich auf 11 % zu.
Bei Schülerinnen und Schülern gab es dabei
keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern
(jeweils 29 %), bei den Lehrkräften hatte knapp
jede achte Lehrerin (12 %) eine
Einwanderungsgeschichte, während es bei den
Lehrern jeder zehnte (10 %) war. Eine Person hat
eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst
oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach
Deutschland eingewandert sind.
Bei
weiteren 12 % der Schülerschaft war nur ein
Elternteil nach Deutschland eingewandert, 59 %
hatten keine Einwanderungsgeschichte. Unter den
Lehrkräften hatten weitere 5 % nur einen
eingewanderten Elternteil, 84 % hatten keine
Einwanderungsgeschichte.
Anteil der
Personen mit Einwanderungsgeschichte an Schulen
binnen fünf Jahren gestiegen Sowohl in der
Schülerschaft als auch bei den Lehrkräften an
allgemeinbildenden Schulen ist der Anteil der
Menschen mit Einwanderungsgeschichte in den
vergangenen fünf Jahren gestiegen. 2019 hatten
26 % der Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden Schulen eine
Einwanderungsgeschichte, das waren
3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2024 (29 %).
Unter den Lehrkräften lag der Anteil der
Personen mit Einwanderungsgeschichte 2019 bei
9 % und war somit um 2 Prozentpunkte geringer
als im Jahr 2024 (11 %).

Exporte in die USA von Januar
bis November 2025 um 9,4 % gegenüber
Vorjahreszeitraum gesunken -
Deutsche Importe aus den USA stiegen im selben
Zeitraum um 2,2 % - Exportüberschuss im
Handel mit den USA auf niedrigstem Stand seit
2021 - Trotz deutlicher Rückgänge:
Kraftfahrzeuge bleiben wichtigstes Exportgut
Infolge der Zollpolitik der US-Regierung
haben sich die deutsch-amerikanischen
Handelsbeziehungen im Jahr 2025 deutlich
abgeschwächt. Von Januar bis November 2025
exportierte Deutschland Waren im Wert von rund
135,8 Milliarden Euro in die Vereinigten
Staaten. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, sanken die Exporte in die
USA damit um 9,4 % gegenüber dem
Vorjahreszeitraum (Januar bis
November 2024: 149,9 Milliarden Euro).
Die Importe aus den USA stiegen dagegen um 2,2 %
auf 86,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum
Warenhandel insgesamt entwickelte sich der
Handel mit den USA sowohl exportseitig als auch
importseitig unterdurchschnittlich: Mit einem
Warenwert von 1 444,3 Milliarden Euro
verzeichneten die deutschen Exporte insgesamt
von Januar bis November 2025 nicht kalender- und
saisonbereinigt ein leichtes Plus von 0,5 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die
deutschen Importe insgesamt legten im selben
Zeitraum nicht kalender- und saisonbereinigt um
4,2 % auf 1 260,8 Milliarden Euro zu.

Exportüberschuss im Handel mit den USA auf
tiefstem Stand seit der Pandemie Der
Exportrückgang und das Importplus ließen den
Exportüberschuss Deutschlands im Handel mit den
USA in den ersten elf Monaten des Jahres 2025
auf 48,9 Milliarden Euro schrumpfen. Dies ist
der niedrigste Wert für diesen Zeitraum seit dem
Pandemiejahr 2021.
Im Vorjahreszeitraum
2024 war der Überschuss noch auf einem
Rekordhoch von 64,8 Milliarden Euro. Trotz
dieses Rückgangs um 24,6 % blieben die USA in
den ersten elf Monaten des Jahres 2025 das Land,
mit dem Deutschland den weltweit höchsten
Handelsbilanzüberschuss erzielte.
Kraftwagen- und Maschinen-Exporte in die USA mit
deutlichem Minus, Pharma-Exporte mit leichtem
Plus Die für Deutschland wichtigsten
Exportbranchen verzeichneten im US-Geschäft 2025
zum Teil deutliche Einbußen. Wichtigste
Exportgüter in die USA waren weiterhin
Kraftwagen und Kraftwagenteile. Der Wert dieser
Ausfuhren von Januar bis November 2025 sank
jedoch um 17,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum
auf 26,9 Milliarden Euro.
Ein leichtes
Plus zeigte sich dagegen bei pharmazeutischen
Erzeugnissen, deren Exporte in die USA im selben
Zeitraum um 0,7 % auf 26,2 Milliarden Euro
zunahmen. Der Export von Maschinen in die USA
ging zurück: um 9,0 % auf 24,1 Milliarden Euro.
Dahinter folgten die Exporte von
Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen
und optischen Erzeugnissen in die USA mit einem
Wert von 11,1 Milliarden Euro und einem Minus
von 6,1 % gegenüber den ersten elf Monaten 2024.
Die Exporte von elektrischen
Ausrüstungen (9,8 Milliarden Euro, -0,6 %) und
chemischen Erzeugnissen
(8,1 Milliarden Euro, -14,2 %) waren ebenfalls
rückläufig.

Deutschland importiert mehr Pharma-Produkte
sowie Flugzeuge, Schiffe und Co. aus den USA
Bei den Importen aus den USA nach Deutschland
spielten pharmazeutische Erzeugnisse die größte
Rolle. Diese Warengruppe verzeichnete von Januar
bis November 2025 einen Zuwachs von 8,1 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf
13,7 Milliarden Euro. Zuwächse gab es im selben
Zeitraum auch bei den Einfuhren sonstiger
Fahrzeuge (11,2 Milliarden Euro, +26,5 %).
Hierunter fallen vor allem Luft- und
Raumfahrzeuge sowie Schienenfahrzeuge oder
Schiffe. Gestiegen sind auch die Importe von
Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen
und optischen Erzeugnissen
(9,1 Milliarden Euro, +6,7 %). Dahinter folgten
die rückläufigen Importe von Erdöl und Erdgas
aus den USA (8,6 Milliarden Euro, -13,5 %) sowie
die von chemischen Erzeugnissen
(7,1 Milliarden Euro, -1,7 %) und Maschinen
(6,3 Milliarden Euro, -0,7 %).

USA von China als wichtigster Handelspartner
Deutschlands abgelöst Wegen der geringeren
Exporte aus Deutschland verloren die USA ihre im
Jahr 2024 gewonnene Position als wichtigster
Handelspartner Deutschlands wieder an China –
gemessen am Gesamtwert aller Exporte und
Importe. So lag der Außenhandelsumsatz mit den
USA im Zeitraum von Januar bis November 2025 bei
insgesamt 222,8 Milliarden Euro.
Damit
rangierten die Vereinigten Staaten hinter China,
dessen Handelsumsatz mit Deutschland vor allem
wegen des großen Importvolumens aus der
Volksrepublik bei gut 230,8 Milliarden Euro lag.
Handel der EU mit den USA wächst
überdurchschnittlich Anders als der
deutsch-amerikanische Handel hat der Handel
zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA
im zurückliegenden Jahr überdurchschnittlich
zugelegt.
Laut EU-Statistikbehörde
Eurostat exportierten die 27 EU-Mitgliedstaaten
von Januar bis November 2025 Waren im Wert von
515,9 Milliarden Euro in die USA. Das waren
4,7 % mehr als von Januar bis November 2024 mit
damals 492,9 Milliarden Euro. Das Plus ist
allerdings fast ausschließlich auf die stark
gestiegenen Exporte Irlands in die USA
zurückzuführen (+60,6 %).
20 der
27 EU-Mitgliedstaaten verzeichneten im selben
Zeitraum dagegen rückläufige Exporte in die USA.
Die Importe der EU aus den USA stiegen im selben
Zeitraum um 4,9 % von 310,5 Milliarden Euro auf
325,8 Milliarden Euro. Hier geht das Plus zu
einem großen Teil auf die gestiegenen Einfuhren
Italiens aus den USA zurück (+34,4 %).
Zum Vergleich: Die weltweiten Exporte der EU
insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,0 %
auf 2 429,0 Milliarden Euro, die EU-Importe
insgesamt nahmen um 2,3 % auf
2 306,6 Milliarden Euro zu. Exportüberschuss der
EU im Handel mit den USA gestiegen Die
Warenexporte der EU in die USA überstiegen
weiterhin deutlich deren Importe von dort. Die
EU konnte ihren Exportüberschuss im Handel mit
den USA in den ersten elf Monaten des Jahres
2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 %
von 182,4 Milliarden Euro auf
190,1 Milliarden Euro steigern.
Das Plus
im Exportgeschäft der EU mit den Vereinigten
Staaten beruht vor allem auf der gestiegenen
Ausfuhr von pharmazeutischen Erzeugnissen. Der
Wert der Pharma-Exporte von Januar bis
November 2025 lag bei 158,6 Milliarden Euro und
damit um 33,3 % höher als im Vorjahreszeitraum
(119,0 Milliarden Euro). Auch bei den Importen
der EU aus den Vereinigten Staaten gab es den
wertmäßig größten Anstieg bei den
pharmazeutischen Erzeugnissen.
Ihr
Importwert erhöhte sich im selben Zeitraum um
26,0 % auf 56,5 Milliarden Euro (Januar bis
November 2024: 44,9 Milliarden Euro). Im Handel
der EU mit den USA bildeten pharmazeutische
Erzeugnisse sowohl im Export als auch im Import
die jeweils größte Warengruppe. Irland war dabei
unter den EU-Staaten der mit Abstand größte
Exporteur pharmazeutischer Erzeugnisse in die
USA. Größter EU-Importeur von pharmazeutischen
Erzeugnissen aus den USA war Italien.
Wer kann
Streit schlichten? Die Stadt Wesel sucht
Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk Wesel II
Schiedsfrauen und Schiedsmänner helfen den
Beteiligten bei kleineren zivil- und
strafrechtlichen Streitigkeiten, ihre
Auseinandersetzung unbürokratisch und
kostengünstig beizulegen. Schiedspersonen
arbeiten ehrenamtlich und werden unter Aufsicht
des Amtsgerichtes tätig. Sie entscheiden nicht
wie ein Richter, sondern haben die Aufgabe,
zwischen den sich streitenden Parteien zu
schlichten.
Der Schiedsamtsbezirk Wesel
II ist im Frühjahr 2026 neu zu besetzen. Daher
macht die Stadt Wesel darauf aufmerksam, dass
sich interessierte Personen um das Amt bewerben
können und Bewerbungen von Menschen mit
Migrationshintergrund ausdrücklich erwünscht
sind.
Für den Schiedsamtsbezirk Wesel II
liegen bislang noch keine Bewerbungen vor.
Interessierte Personen, die diese ehrenamtliche
Aufgabe wahrnehmen möchten, sollten über ein
ausgeprägtes Rechtsempfinden verfügen, in dem
jeweiligen Schiedsamtsbezirk ihren Wohnsitz
haben und mindestens 25 Jahre alt sein.
Der Schiedsamtsbezirk Wesel II umgrenzt
folgendes Gebiet: Südliche Innenstadt,
Wackenbruch, Fusternberg, Lippedorf.
Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Mitzubringen sind gesunde Menschenkenntnis,
Lebenserfahrung, Geduld, die Fähigkeit zur
Abfassung von schriftlichen Protokollen und
Vergleichen sowie die Bereitschaft, an Aus- und
Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.
Nicht gewählt werden kann, wer die Fähigkeit
zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt
und wer unter Betreuung steht. Zur Schiedsperson
soll nicht gewählt werden, wer das 75.
Lebensjahr vollendet hat.
Die
Schiedspersonen werden durch den Rat der Stadt
Wesel für die Dauer von fünf Jahren gewählt.
Anschließend bestätigt die Leitung des
Amtsgerichts Wesel die Wahl und bestellt die
Gewählten zu Schiedspersonen.
Bewerbungen
können schriftlich bei der Stadt Wesel
(Rechtsservice, Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel)
bis zum 20. Februar 2026 eingereicht werden.
Neben Angaben zur Person (Name, Vorname,
Geburtsname, Geburtstag, Geburtsort, Beruf,
Anschrift) sollte die Bewerbung auch einen
kurzen Lebenslauf beinhalten.
Für
Rückfragen stehen die Mitarbeiter*innen des
Rechtsservice der Stadt unter der Rufnummer
0281/203-2511 sowie 203-2412 zur Verfügung.
Kontakt
Team Rechtsservice
Moers: Lesung mit Fiona Sironic: Am Samstag
gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen
in die Luft

Cover © ecco Verlag
Zum Jahresanfang
freuen wir uns auf eine Lesung mit der Autorin
Fiona Sironic: Gleich mit ihrem Debütroman „Am
Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen
Sachen in die Luft“ stand sie auf der Shortlist
des Deutschen Buchpreises 2025. Der Roman greift
aktuelle Themen wie die Klimakrise und
Influencerkultur auf und zeigt eine triste, aber
nicht ganz hoffnungslose Vision einer nahen
Zukunft.
Fiona Sironic erzählt aus Sicht
der sensiblen Era in einer jugendlichen,
manchmal nerdigen Sprache von der ersten Liebe
und von der Spannung zwischen zwei
gegensätzlichen Haltungen: Majas zerstörerische
Wut und Eras Versuch, dem Artensterben mit
Ordnung etwas entgegenzusetzen.
Klappentext: Es brennt. In den Wäldern und
auf den Screens. Die 15-jährige Era lebt mit
ihrer Mutter am Waldrand und versucht dem
schleichenden Prozess der Zerstörung etwas
entgegenzusetzen, indem sie das Aussterben der
Vögel dokumentiert. In einem Stream beobachtet
sie ihre Mitschülerin Maja und deren Schwester
Merle, die auf der benachbarten Lichtung
Festplatten in die Luft jagen. Maja ist die
Tochter zweier Momfluencerinnen, die versucht,
die Erinnerungen an eine öffentliche Kindheit
auszulöschen.
Während Era Notizbücher
führt, Zeichnungen anfertigt und all das Wissen,
auf das sie Zugriff hat, zu ordnen versucht,
bildet Maja eine zerstörerische Gegenkraft.
Dennoch sind Era und Maja verbunden in ihrer
Suche nach Intimität und analogen Reizen.
Während die Turteltaube ausstirbt, verlieben die
beiden sich ineinander. Aber nicht nur die Vögel
sind bedroht: Als ein großflächiger Brand den
Wald zerstört, verlieren auch die Mädchen einen
bedeutenden Teil ihres Lebensraums.
Eintritt kostenlos, Anmeldung unter
bibliothek@moers.de. Veranstaltungsdatum
20.01.2026 - 19:30 Uhr - 20:30 Uhr.
Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
47441 Moers.
Moers-Kapellen:
Karnevalsveranstaltung
Veranstaltungsdatum 22.01.2026 - 17:30
Uhr - 24.01.2026 - 02:00 Uhr. Veranstaltungsort
Industriestraße 7, 47447 Moers Veranstaltungsort
Henry-Guidet-Zentrum. Veranstalter
Karnevalsfreunde Holderberg 1951 e.V. Adresse
Dorsterfeldstraße 38. 47447 Moers .
Moers: parentum Niederrhein 2026 -
Berufswahlmesse für Eltern und Jugendliche
Die Messe parentum Niederrhein in
Moers ist eine Berufswahlmesse für Eltern und
Jugendliche. Die meisten Eltern möchten ihre
Kinder bei der Berufswahl bestmöglich
unterstützen – und deshalb holt der Veranstalter
sie mit ins Boot. So treffen die Ausstellerinnen
und Aussteller auf der parentum Messe
Niederrhein explizit auch auf Mütter, Väter oder
andere Begleitpersonen der Jugendlichen im
Berufswahlalter (12 bis 25 Jahre) – und damit
auf deren wohl wichtigste Ratgeber im
Berufswahlprozess.
Im Mittelpunkt der
parentum Niederrhein in Moers steht das
persönliche Gespräch. Vertreterinnen und
Vertreter zahlreicher regionaler und
überregionaler Unternehmen, Fach- und
Hochschulen sowie weiterer Institutionen beraten
alle Besucherinnen und Besucher der
Berufsorientierungsmesse individuell zu ihren
Bildungsangeboten.
Allein oder in
Begleitung können sich junge Menschen über
Chancen informieren, Angebote vergleichen und
wichtige Kontakte für die Zukunft knüpfen.
Praktikum, Ausbildung, (duales) Studium,
Freiwilliges Soziales Jahr oder
Auslandsaufenthalte sind ebenso Thema wie
formelle Aspekte – beispielsweise
Bewerbungsformen, Vergütung, Fördermöglichkeiten
oder Zulassungsvoraussetzungen.
Ein
vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und
Aktionen bietet auf der parentum Niederrhein in
Moers zusätzliche Informationen, etwa zum Thema
Auslandsaufenthalte. Infobox Der Eintritt ist
frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.parentum.de.
Kontakt: Christina Uhrmann Telefon: +49 2841
8864505, E_Mail: c.uhrmann@if-talent.de
Veranstaltungsdatum 23.01.2026 - 14:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Am
Sportzentrum 5, 47445 Moers.
Moers: Übergabekonzert – Eintritt frei, kommt
vorbei! Das neue Improviser-Jahr
startet – wie üblich – mit dem Übergabekonzert:
Am Freitag, den 23. Januar 2026 um 19.30 Uhr
laden wir euch in die ev. Stadtkirche ein. Der
Eintritt ist frei, also bringt Freundinnen und
Freunde, Omas, Opas, Eltern, Tanten, Onkel,
Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen und alle mit,
die ihr kennt!
Unser Improviser in
Residence 2025, Bart Maris, hat befreundete
Musikerinnen und Musiker zum Übergabekonzert
eingeladen, um seine Nachfolgerin feierlich in
Moers zu begrüßen. Und auch „die Neue“ hat einen
Gast eingeladen, um den Abend noch famoser zu
machen: Gemeinsam mit Robert Lucaciu wird sie
ein Set spielen!
Natürlich danken wir an
diesem Abend auch Bart für ein wunderbares
Improviser-Jahr - als Stadtmusiker hat er Moers
in 2025 mit seinen Konzerten, seinem Schaffen
und seinen Aktionen enorm bereichert.
Veranstaltungsdatum 23.01.2026 - 19:30
Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort
Evangelische Stadtkirche Moers .Adresse
Klosterstraße 5, 47441 Moers.
Moers: Vinyltreff
Monatliches Vinylgestöber am
Niederrhein für alle Liebhaber und
Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes
"Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten
darauf, neu entdeckt zu werden. Als
Gratisservice wird ab sofort eine professionelle
Schallplattenreinigung angeboten.
Für
Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt
frei. Die Räumlichkeiten sind
barrierefrei. Ausreichend kostenfreie Parkplätze
stehen zur Verfügung. Veranstaltungsdatum
24.01.2026 - 10:00 Uhr - 15:00 Uhr.
Veranstaltungsort MUSIC & MORE. Adresse Am
Schürmannshütt 26, 47441 Moers-Hülsdonk.
Jugendfeuerwehr Moers nimmt 22 neue
Mitglieder auf Start in junges
Ehrenamt: 22 neue Mitglieder hat die
Jugendfeuerwehr Moers am Montag, 12. Januar,
aufgenommen. Die jungen Leute lernen in den
nächsten Monaten und Jahren die praktische
Arbeit bei den Übungsdiensten und bei Einsätzen
unter fast realen Bedingungen kennen.

(Foto Feuerwehr Moers)
„Hinter uns liegt
ein aufregendes Jahr 2025, als besonderes
Highlight unser Sommerzeltlager in Kiel. Ein
großes Dankeschön geht an alle Unterstützer.
Ohne unseren Förderverein, verschiedene
Sponsoren und ein starkes Betreuerteam wäre
vieles nicht möglich“, sagte Sarah Peters,
Vorsitzende der Jugendfeuerwehr, in ihrer
Begrüßungsrede. Für die Zeltlager gibt der
Förderverein jährlich einen größeren Zuschuss.
Auch die stellvertretende
Bürgermeisterin Claudia van Dyck bedankte sich
bei den Beteiligten und vor allem bei den
Jugendlichen für ihren Einsatz. Zu Gast waren
unter anderem auch Andre Gesthuysen, Leiter der
Feuerwehr, Petra Kiehn als Vorsitzende des
Feuerwehrausschusses und Heinz Steinkamp, der
vor 40 Jahren den Anstoß zur Gründung der
Jugendfeuerwehr gegeben hatte.
An dem
Abend wurde zudem ein neuer Van an die
Jugendfeuerwehr übergeben. Eine Firma hatte im
Auftrag der Feuerwehr bei Moerser Unternehmen
Spendengelder akquiriert, die nun das Auto
finanzieren. Jeder Spender-Betrieb ist nun mit
einem Aufkleber auf dem Fahrzeug vertreten.
Moers: Messerscharfe Pointen - Enni
Comedy Salon startet ins Jahr
Wer sich für das neue Jahr „mehr Lachen“
vorgenommen hat, kann seinen Vorsatz direkt in
die Tat umsetzen: Am Mittwoch, 11. Februar,
steht der erste Enni Comedy Salon des Jahres an.
Die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni)
lädt erneut ins Moerser Bollwerk 107 ein.
Veranstalter Volker von Liliencron hat dafür
wieder ein hochkarätiges Line-up der deutschen
Comedy-Szene zusammengestellt.
Neu ist
dabei die Moderation: Christin Jugsch übernimmt
das Zepter von Don Clarke. Die neue Gastgeberin
schlüpft gerne in unterschiedliche Rollen – mal
Mutter, mal Neffe, mal Bademeister, mal ganz sie
selbst. Ihre Markenzeichen sind eine bildhafte
Erzählweise, eine unverwechselbare Mimik und ein
ausgeprägter Sinn für absurde Situationen.

„Christin hat bereits Bollwerk-Erfahrung und
weiß, worauf sie sich beim Moerser Publikum
einlässt – umgekehrt genauso“, sagt Veranstalter
Volker von Liliencron augenzwinkernd. Neben der
Moderatorin gehen am 11. Februar ab 20 Uhr wie
gewohnt drei Comedians nacheinander auf die
Bühne: Der queer-feministische Tobias Born gilt
als eine der spannendsten neuen Stimmen der
deutschen Comedy-Szene und hat es sich zum Ziel
gesetzt, das „Schubladendenken“ abzuschaffen.

Bereits eine feste Größe auf der Bühne ist
Schauspielerin und Stand-up-Comedienne
Christiane Olivier. Bekannt aus Formaten wie dem
Quatsch Comedy Club, NightWash und Nuhr im
Ersten, begeistert sie mit scharfem Humor und
gnadenloser Offenheit. Mit Haltung, Charme und
einer ordentlichen Portion Selbstironie
komplettiert BORA das Line-up.

Ob absurde Alltagslogik, zwischenmenschliche
Missverständnisse oder die kleinen und großen
Eigenheiten unserer Zeit – BORA nimmt sie
auseinander, wirft sie einmal durch den
Comedy-Mixer und serviert sie messerscharf, aber
immer sympathisch. Sein Stil ist direkt,
intelligent und nahbar: kein lautes
Klamauk-Feuerwerk, sondern kluge Pointen, die
wirken, weil sie wahr sind.

Wer bei der Show am 11. Februar dabei sein will,
sollte nicht zu lange zögern. Tickets für den
Enni Comedy Salon gibt es online unter
www.comedysalon.de sowie bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen.
Moers:
Sport- und Schulausschuss tagen Die
Erhöhung des städtischen Eigenanteils für das
Förderprojekt ‚Sportpark Schwafheim‘ ist ein
Thema im nächsten Sportausschuss am Freitag, 23.
Januar. Außerdem erhalten die Mitglieder
aktuelle Informationen zu Baumaßnahmen. Die
Sitzung beginnt um 16 Uhr im Ratssaal des
Rathauses. Am Montag, 26. Januar, beginnt dort
zur selben Zeit der Schulausschuss, u. a.
ebenfalls mit einem Bericht zu Baumaßnahmen.
Tiertafel Moers braucht mehr
Platz - Wirtschaftsförderung hilft bei der Suche
Viele Menschen teilen ihr Leben mit
einem Tier. Wenn das Geld knapp wird, stehen
diese Freundschaften schnell auf dem Spiel.
Genau hier hilft die Moerser Tiertafel – und das
jeden Tag. Doch jetzt braucht sie selbst
dringend Hilfe: neue, größere Räume. Die deshalb
angesprochene Wirtschaftsförderung der Stadt
Moers unterstützt auch in diesem - nicht
alltäglichen - Fall gern und startet jetzt einen
öffentlichen Aufruf.
Gesucht wird ein
Gewerbeobjekt mit etwa 200 Quadratmetern und
sanitären Anlagen. Mehr als 600 Tiere werden
versorgt Seit vielen Jahren unterstützt die
Moerser Tiertafel Halterinnen und Halter in
finanziell schwierigen Situationen mit Futter
und Zubehör. Der Bedarf wächst stetig.
Inzwischen werden mehr als 600 Tiere versorgt.
Die aktuellen Räume mit rund 100 Quadratmetern
reichen dafür längst nicht mehr aus.
„Die Enge erschwert unsere Arbeit spürbar und
gefährdet auf Dauer eine gute Versorgung“, sagt
Initiatorin Janine Schweidler. Es fehlt Platz
für getrennte Bereiche für Hunde- und
Katzenfutter sowie für die Lagerung von Spenden
und Zubehör. Als ehrenamtlich geführte und
spendenfinanzierte Einrichtung ist die Tiertafel
auf bezahlbare Lösungen angewiesen. Trotz
intensiver Suche konnte bisher kein passendes
Objekt gefunden werden.
Auch die
Wirtschaftsförderung der Stadt Moers hat bereits
zahlreiche Kontakte angesprochen – bislang ohne
Erfolg. Unterstützung für Tiere und ihre
Menschen „Unsere Spenden sollen in erster Linie
den Tieren und ihren Halterinnen und Haltern
zugutekommen“, betont Schweidler. Die monatliche
Miete sollte 500 Euro (inklusive Nebenkosten)
deshalb nicht überschreiten. Ein schwieriges
Unterfangen, weiß auch Wirtschaftsförderer Jens
Heidenreich.
„Wir unterstützen die
Tiertafel deshalb ausdrücklich bei der Suche. Ob
eine Zwischennutzung, eine langfristige
Vermietung zu sozialen Konditionen oder andere
kreative Ideen – wir sind für jede Lösung
offen.“ Die stellt gerne im Vorfeld ihre Arbeit
vor. „Dabei erklären wir, warum geeignete Räume
für uns so wichtig sind“, so Schweidler. Wer ein
passendes Objekt anbieten kann oder eine Idee
hat, meldet sich bei der Wirtschaftsförderung.
„Jeder Hinweis kann helfen. Es ist
wichtig, dass Unterstützung für Tiere und ihre
Menschen auch in Zukunft möglich bleibt.“ Wer
helfen kann, meldet sich bitte bei Janine
Schweidler. Mail: janine-schweidler@web.de oder moerser-tiertafel@web.de,
Telefon: 01575 / 7 25 24 28.
Xanten: Fachtagung Reismobil- und
Camping-Tourismus Die Fachtagung
„Mobilität, Natur, Lebensstil – Perspektiven des
Reismobil- und Camping-Tourismus“ richtet sich
vor allem an Betriebe aus der Region und
kommunale Touristiker. Die
Tagung findet statt am Mittwoch, 28. Januar, 10
Uhr, im LVR-Archäologischer Park Xanten
(Parkplatz: Trajanstraße 10, 46509 Xanten. Über
den Eingang „LVR-Römermuseum“ erreichen Sie den
Veranstaltungsraum APXplore). Programmpunkte
im Einzelnen: Einlass: ab 9 Uhr 10 Uhr:
Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden
von Niederrhein Tourismus Ingo Brohl (Landrat
des Kreises Wesel) 10.15 Uhr: Begrüßungstalk
mit der Geschäftsführerin von Niederrhein
Tourismus Martina Baumgärtner 10.20 Uhr:
Zahlen-Daten-Fakten von der Region Niederrhein,
vorgestellt von Kathrin Peters 10.30 Uhr:
„Chancen und Herausforderungen im
Campingtourismus in Deutschland“ / Prof. Dr.
Frank Schaal, Geschäftsführer Bundesverband der
Campingwirtschaft in Deutschland e.V 10.50
Uhr: „Reisemobiltourismus 2.0: Wer fährt mit was
wohin und vor allem warum?“ / Thomas Nitsch,
Caravaning Industrie Verband e. V. 11.10 Uhr:
Podiumsdiskussion 11.30 Uhr: Get-together mit
regionalen Snacks und Getränken 13 Uhr: Ende
der Veranstaltung
Stauprognosen
23. bis 25. Januar 2026
Autofahrerinnen und Autofahrer können am
kommenden Wochenende insgesamt mit einer
entspannten Verkehrslage rechnen. Es gibt weder
bundesweite Ferien noch regionale Feiertage, die
für zusätzliche Belastung auf den Autobahnen
sorgen könnten. Die Bautätigkeit auf den
Autobahnen ist zwar weiterhin gering, bestehende
Dauerbaustellen stellen jedoch nach wie vor
Engpässe dar.
Dennoch kann es am
Freitagnachmittag und am Samstagvormittag zu
erhöhtem Ausflugsverkehr in Richtung Alpen und
Mittelgebirge kommen. Wintersportler steuern
weiterhin die Skigebiete an, was auf den
klassischen Routen in den Süden zeitweise zu
stockendem Verkehr führen kann. Am
Sonntagnachmittag muss zudem mit
Rückreiseverkehr aus den Wintersportregionen
gerechnet werden.
Zu den besonders
staugefährdeten Strecken in Deutschland zählen:
A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück –
Bremen – Hamburg A2 Oberhausen – Dortmund –
Hannover – Braunschweig – Magdeburg A3
Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg –
Nürnberg – Passau – Linz A7 Hannover – Kassel
– Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte A8
Stuttgart – München – Salzburg A9
Halle/Leipzig – Nürnberg – München A10
Berliner Ring A93 Rosenheim – Kiefersfelden
A95 München – Garmisch-Partenkirchen A99
Autobahnring München
Die Verkehrslage
bleibt in Österreich aufgrund von Baustellen auf
der A10 Tauern Autobahn, der A12 Inntal Autobahn
zwischen Imst und Kufstein sowie der A13 Brenner
Autobahn zwischen Innsbruck und Brenner
weiterhin angespannt. Außerdem ist rund um
Kitzbühel mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen
zu rechnen. Das Hahnenkammrennen, das noch bis
Sonntag, den 25. Januar, stattfindet, sorgt
insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend für
zusätzliche Abreisewellen vom Veranstaltungsort.
In der Schweiz sind insbesondere die A1
Bern–Zürich–St. Margrethen, die A2
Luzern–Basel–Gotthard–Chiasso und die A3
Basel–Zürich–Chur betroffen.
In Italien
kommt es insbesondere auf der A22 Brennerroute
sowie auf den Zufahrtsstraßen aus dem Puster-,
Grödner- und Gadertal sowie dem Vinschgau zu
Verzögerungen.
Die winterliche Wetterlage
hält weiterhin an. Schnee, Eisregen und glatte
Fahrbahnen können regional für Behinderungen
sorgen und die Staugefahr kurzfristig deutlich
erhöhen.

12 % der allgemeinbildenden Schulen
sind Privatschulen • Zahl der
Privatschulen binnen zehn Jahren um 7 % auf 3
800 gestiegen • 807 900 Schülerinnen und
Schüler besuchen eine Privatschule •
Durchschnittlich 2 042 Euro Schulgeld zahlen
Eltern für einen Privatschulplatz
Die
Zahl der Privatschulen in Deutschland nimmt zu:
Im Schuljahr 2024/25 waren rund 3 800
allgemeinbildende Schulen hierzulande in
privater Trägerschaft. Das war knapp jede achte
allgemeinbildende Schule (12 %), wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Zugleich gab es gut 29 000 öffentliche
allgemeinbildende Schulen.
Die Zahl der
Privatschulen ist in den vergangenen zehn Jahren
um 7 % gestiegen: Im Schuljahr 2014/2015 hatte
es knapp 3 600 Privatschulen gegeben. Im selben
Zeitraum ging die Zahl der öffentlichen Schulen
um knapp 4 % zurück (2014/15: gut 30 000
Schulen).

Anteil der Privatschülerinnen und
-schüler nahezu unverändert Der Anteil der
Privatschülerinnen und -schüler blieb im
Zehn-Jahres-Vergleich jedoch weitgehend
konstant: Im Schuljahr 2024/25 ging wie in den
Jahren zuvor seit 2014/15 knapp ein Zehntel
(9 %) der Kinder und Jugendlichen, welche
allgemeinbildende Schulen besuchten, auf
Privatschulen. Insgesamt waren das 2024/25 rund
807 900 von insgesamt gut
8,9 Millionen Schülerinnen und Schülern.
Im Schuljahr 2014/15 hatten 736 900 der
insgesamt 8,4 Millionen Schülerinnen und Schüler
eine Privatschule besucht. Diese Konstanz ist
unter anderem darauf zurückzuführen, dass die
Privatschulen durchschnittlich kleiner als die
öffentlichen sind und die Schließungen von
öffentlichen Schulen häufig durch Vergrößerungen
der verbliebenen öffentlichen Einrichtungen
ausgeglichen wurden.
Jede achte
Schülerin beziehungsweise jeder achter Schüler
in Mecklenburg-Vorpommern geht auf eine
Privatschule Wie stark Privatschulen genutzt
werden, ist von Bundesland zu Bundesland sehr
unterschiedlich. Am höchsten war der Anteil von
Privatschülerinnen und -schülern in
Mecklenburg-Vorpommern: Im Schuljahr 2024/25
gingen 13 % der Kinder und Jugendlichen, welche
dort allgemeinbildende Schulen besuchten, auf
Privatschulen.
Auch in Sachsen (12 %)
und Bayern (11 %) war der Anteil der
Schülerinnen und Schüler an Privatschulen
vergleichsweise hoch. Am niedrigsten war er in
Schleswig-Holstein (6 %), Niedersachsen (6 %)
und Hessen (7 %). Privatschüler/-innen an
allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2024/25.

Ausländische Schülerinnen und
Schüler seltener in privaten Schulen als
deutsche Von den Schülerinnen und Schülern
an allgemeinbildenden Privatschulen wurde im
Schuljahr 2024/25 gut ein Drittel (34 %) an
Gymnasien unterrichtet. 14 % der
Privatschülerinnen und -schüler gingen auf eine
Grundschule, 12 % auf eine Realschule. 11 %
waren an einer Freien Waldorfschule angemeldet,
10 % an Schulen mit drei Bildungsgängen wie etwa
Integrierte Gesamtschulen oder
Gemeinschaftsschulen und 10 % an Förderschulen.
Die übrigen 9 % verteilen sich auf
andere Schularten. Ausländische Schülerinnen und
Schüler besuchen deutlich seltener eine
Privatschule als deutsche. Während 4 % der
ausländischen Schülerinnen und Schüler an einer
allgemeinbildenden Privatschule unterrichtet
wurde, lag der Anteil bei deutschen Schülerinnen
und Schülern bei 10 %.
Eltern bezahlten
im Schnitt 2 042 Euro pro Jahr für einen
Privatschulplatz Für einen Platz an einer
Privatschule muss häufig Schulgeld gezahlt
werden. Für rund 599 000 Kinder und Jugendliche
wurde in der Lohn- und Einkommensteuer 2021
Schulgeld geltend gemacht. 2 042 Euro im Jahr
zahlten deren Eltern im Durchschnitt für einen
kostenpflichtigen Privatschulplatz.
Für
7 % kostete der Platz mindestens 5 000 Euro im
Jahr, knapp ein Viertel (24 %) machte zwischen
2 000 und 5 000 Euro steuerlich geltend, rund
die Hälfte (48 %) zwischen 500 und 2 000 Euro
und für 22 % beliefen sich die Gebühren auf
weniger als 500 Euro im Jahr. Deutliche
Unterschiede zeigen sich auf regionaler
Ebene: Am höchsten war das durchschnittlich
steuerlich geltend gemachte Schulgeld in Hessen
mit 3 261 Euro je Kind, am niedrigsten in
Sachsen mit 1 270 Euro.
Historisches am 19.
Januar: - 20. Jahrestag: Palast der
Republik wird auf Beschluss des Deutschen
Bundestages abgerissen - 1946:
Internationales Militärtribunal in Tokio
errichtet. - Geburtstag Dolly PARTON
(Schauspielerin, Sängerin, Unternehmerin) -
1941 Zweiter Weltkrieg: Erstes Treffen zwischen
Hitler und Mussolini auf dem Berghof in
Berchtesgaden
Erklärung von
Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland,
Niederlande, Norwegen, Schweden und des
Vereinigten Königreichs Als
Alliierte der NATO sind wir der Stärkung der
Sicherheit in der Arktis verpflichtet. Dies ist
ein gemeinsames transatlantisches Interesse. Die
von Dänemark koordinierte Übung „Arctic
Endurance“, welche gemeinsam mit Alliierten
durchgeführt wird, ist eine Antwort auf die
Notwendigkeit größerer Sicherheit in der Arktis.
Die Übung stellt für niemanden eine
Bedrohung dar. Wir stehen in voller Solidarität
an der Seite des Königreichs Dänemark und der
Bevölkerung Grönlands. Aufbauend auf dem letzte
Woche begonnenen Prozess sind wir bereit in
einen Dialog einzutreten, auf Grundlage der
Prinzipien der Souveränität und territorialen
Integrität.
Wir stehen fest zu diesen
Prinzipien. Zolldrohungen untergraben die
transatlantischen Beziehungen und bergen das
Risiko einer Eskalation. Wir werden weiterhin
geeint und koordiniert reagieren. Wir sind
entschlossen, unsere Souveränität zu wahren.
NATO-Generalsekretär Marc Rutte
trifft sich mit dem dänischen
Verteidigungsminister und dem grönländischen
Minister für auswärtige Angelegenheiten und
Forschung. Am Montag, 19. Januar
2026, wird der NATO-Generalsekretär, Herr Mark
Rutte, den dänischen Verteidigungsminister,
Herrn Troels Lund Poulsen, und die grönländische
Ministerin für auswärtige Angelegenheiten und
Forschung, Frau Vivian Motzfeldt, im
NATO-Hauptquartier in Brüssel treffen.
Gesucht: das
Maskottchen für die Landesgartenschau in Kleve
Wenn die Landesgartenschau vom 19. April bis 7.
Oktober 2029 in Kleve stattfindet, wird eine
Figur mittendrin, omnipräsent und wichtigster
Repräsentant sein: unser Maskottchen! Es soll
Freude machen und zum Erforschen, Entdecken und
Erleben einladen. Schon lange vor der Eröffnung
soll der sympathische Charakter Aufmerksamkeit
gewinnen, Neugier wecken und die Vorfreude auf
das Großereignis steigern.
Doch wie
soll dieses Maskottchen aussehen? Ist es ein
Tier oder eine Pflanze? Eine Fantasiefigur? Oder
etwas ganz anderes? Und wie kann der Bezug zu
Kleve und den Themen der Landesgartenschau
hergestellt werden? Antworten auf diese Fragen
liefern schon bald Klever Schüler:innen der 1.
bis 10. Klasse. Ab sofort sind sie eingeladen,
beim Ideenwettbewerb „Mein
Landesgartenschau-Maskottchen“ mitzumachen.

Der Einsendeschluss ist Freitag, der 6.
Februar 2026, die Prämierung des
Gewinnerentwurfs erfolgt Anfang März 2026.
„Frühere Landesgartenschauen haben gezeigt, dass
vor allem Kinder ein besonderes Gespür für
kreative und identitätsstiftende Maskottchen
haben“ weiß Heinrich Sperling, Prokurist und
erfahrener Berater der
Durchführungsgesellschaft.
Der
auszuwählende Entwurf wird schon bald als
lebendige, große Figur durch die Stadt ziehen
und bis 2029 verschiedene Veranstaltungen
besuchen. Geplant sind zudem die Produktion von
Kuscheltieren, die Abbildung auf
Werbematerialien sowie der grafische Einsatz im
Internet und in den sozialen Medien. Fast alle
Klever Schulen haben ihre Unterstützung bei der
Bewerbung des Wettbewerbs und der Verteilung der
Materialien in den Klassen zugesagt.
Mitglieder des Fördervereins der
Landesgartenschau stellen die Aufgabe zudem
persönlich in verschiedenen Klassen vor. Zur
Inspiration erhalten die Schüler:innen neben dem
offiziellen Teilnahmebogen ein kleines
Begleitbuch mit „Klever Geschichte(n)“. Darin
geht es unter anderem um die Entstehung der Burg
an der Klippe, die Schwanenritter-Sage und die
Bedeutung des Wassers für die Stadt.
Das
Büchlein soll nicht nur kreative Ideen anregen,
sondern zugleich Wissen über die Geschichte
Kleves vermitteln. Die Teilnahmeunterlagen sind
für teilnahmeberechtigte Schüler:innen auch in
der Buchhandlung Hintzen, in der Klever
Stadtbücherei sowie in der Tourist-Information
der Stadt Kleve erhältlich. Es werden viele
kreative Ideen erwartet; mit Spannung wird
verfolgt, wer Botschafter der Landesgartenschau
Kleve 2029 wird.
Klever
Hornistin Ursula Kepser beim Reihenkonzert
Zwei Geigen, Bratsche, Cello und
Kontrabass, dazu Klarinette, Fagott und Horn.
Ein Oktett ist ein spannendes Zwitterwesen: fast
ein kleines Orchester und doch filigran genug
für den echten Kammermusikklang.

Das Oktett des BRSO. Foto: Astrid Ackermann.
Am 20. Januar um 20 Uhr gastiert die
Hornistin und gebürtige Kleverin Ursula Kepser
beim Reihenkonzert in der Stadthalle – gemeinsam
mit sieben Kolleginnen und Kollegen vom
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
(BRSO). Die acht spielen das wunderbare Oktett
F-Dur von Franz Schubert, kontrastiert durch das
atmosphärische Werk „Texture“ des Japaners
Toshio Hosokawa (*1955). Und weil man eigentlich
nie genug Schubert hören kann, eröffnen sie den
Abend mit vier seiner berühmten „Moments
musicaux“ für Klavier, in einer zauberhaften
Bearbeitung des dänischen Komponisten Hans
Abrahamsen.
Seit 1996 ist Ursula Kepser
Mitglied beim Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks. Mit 13 Jahren begann sie mit dem
Hornunterricht an der Kreismusikschule Kleve,
mit 17 wurde sie Jungstudentin an der Hochschule
für Musik Köln, und mit 22 hatte sie bereits ein
festes Engagement beim Radiosinfonieorchester
Frankfurt. Schon einmal war Kepser zu Gast bei
einem Klever Reihenkonzert: 2015 brachte sie die
gesamte Horngruppe ihres Münchner Orchesters
mit.
Diesmal erklingen mit dem Oktett
F-Dur und den „Moments musicaux“ zwei berührende
Werke aus Schuberts letzten Lebensjahren – 1828
starb er mit nur 31 Jahren in Wien, einsam und
verarmt. Toshio Hosokawa ist der bekannteste
lebende Komponist Japans, seine Musik
steht regelmäßig auf den Spielplänen großer
Opernhäuser und Sinfonieorchester. „Texture“
(Gewebe) komponierte er für eine Asientournee
des Philharmonischen Oktetts Berlin im Sommer
2020, die jedoch aufgrund der Corona-Pandemie
abgesagt werden musste.
Das Werk lebt
von seinen großen Kontrasten: Hosokawa türmt die
acht Stimmen zu mächtigen, grummelnden
Klangwolken auf, dann wieder lässt er sie
solistisch singen oder deklamieren. Tickets für
18 Euro (5 Euro für Schüler und Studierende)
gibt es an der Rathaus-Info, an den bekannten
Reservix-Vorverkaufsstellen
und hier. Um 19 Uhr gibt Daniel Ziegler die
Konzerteinführung im Gespräch mit Ursula Kepser.
Wesel:
Gesprächskreis für ehrenamtliche rechtliche
Betreuer*innen Das Informations-
und Beratungsangebot für ehrenamtliche
rechtliche Betreuer*innen findet an jedem
letzten Mittwoch eines Monats ab 16:30 Uhr im
St. Bonifatius-Haus am Bahnhof Wesel
(Franz-Etzel-Platz 15, 46483 Wesel) statt.
Rechtliche Betreuer*innen aber auch
Vollmachtnehmer*innen können sich über das
vielfältige Ehrenamt austauschen.
Neben
den ehrenamtlichen rechtlichen Betreuer*innen
sind auch Interessierte herzlich eingeladen, an
dem offenen Gesprächskreis teilzunehmen. Dabei
können Themen angeregt oder Fragen gestellt
werden. Zudem werden regelmäßig
Fach-Referent*innen zu den Treffen eingeladen.
Mitarbeiter*innen der Betreuungsvereine
des Caritasverbandes für die Dekanate Dinslaken
und Wesel (Frau Rabeneck, Tel.: 02064 4278813),
des Diakonischen Werkes Wesel (Frau Schlümer,
Tel.: 0281 156233) sowie der Betreuungsbehörden
des Kreises Wesel (Frau Ebens Tel.: 0281
2073449) und der Stadt Wesel moderieren die
Runden. Auch sie stehen mit Rat den
Teilnehmer*innen zur Verfügung.
Folgende Termine sind für 2026 geplant,
insbesondere die Termine der Referenten können
jedoch noch variieren: 28.01.2026 offene
Runde 25.02.2026 (Referent Wohnberatung)
25.03.2026 (Referent AOK Pflegeberatung)
29.04.2026 (Referent Fachbereich Soziales der
Stadt Wesel) 27.05.2026 offene Runde
24.06.2026 Sommerfest 30.09.2026 (Referent
Verbraucherzentrale) 28.10.2026 (Referent
Rechtspfleger) 28.11.2026 offene Runde
30.12.2026 Jahresausklang Termine für die
Einführungsveranstaltungen: 12.03.2026, 17
Uhr im Ratssaal (nur für neue Betreuer*innen /
separate Einladung) 17.09.2026, 17 Uhr im
Ratssaal (nur für neue Betreuer*innen / separate
Einladung)
Bei Rückfragen können Sie
sich an Frau Bogner, Tel.: 0281 203 2483 von der
Stadt Wesel wenden. Links
Verkehrsüberwachung
Kleve:
Winterlesung „Das verlorene Paradies“/“Das
verlorene Paradies - der Weg zurück“ mit Oliver
Locker-Grütjen Die dritte Lesung im
Rahmen der diesjährigen Winterlesungen zum Thema
„Verlorenes Paradies“ widmet sich gleich zwei
Büchern, es liest Oliver Locker-Grütjen.
Abdulrazak Gurnah, Das verlorene Paradies (1994)
& Gökcen Kaplan, Das verlorene Paradies - der
Weg zurück (2025) Oliver Locker-Grütjen liest am
Donnerstag, den 22. Januar 2026, im Museum
Kurhaus Kleve aus dem „Verlorenen Paradies“ des
Nobelpreisträgers Abdulrazak Gurnah und dem Buch
„Das verlorene Paradies - der Weg zurück“ von
Gökcen Kaplan.
Gurnah beschreibt in
seinem Buch die Geschichte des zwölfjährigen
Yusuf, der von seinen Eltern zur Bezahlung ihrer
Schulden an einen arabischen Händler übergeben
wird und für ihn im heutigen Tansania arbeiten
muss. Durch Yusufs Perspektive werden die
Verhältnisse Tansanias in der deutschen
Kolonialzeit erzählt.

Das Buch von Gökcen Kaplan, wiederum, stellt die
Frage „was wäre, wenn das Paradies nie verloren
war, sondern wir uns nur von ihm entfernt
haben?“. Ihre Erzählung ist eine Reise zu den
Wurzeln unserer Zivilisation, ins Herz
Mesopotamiens, wo die ältesten Erzählungen der
Menschheit entstanden. Die Lesung findet um
19 Uhr in der Lounge des Museum Kurhaus Kleve
statt, der Eintritt beträgt 5 EUR (reduziert und
für Mitglieder des Freundeskreises 3 EUR).
vhs
Wesel-Hamminkeln-Schermbeck: Vorhang auf & Bühne
frei: Theaterkurse für Erwachsene & Kinder
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck lädt ab dem
28. Januar alle Interessierten zu zwei
Theaterkursen ein. An 15 Abenden tauchen die
Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung von
Schauspielerin und Sängerin Alishia Funken in
die Welt des Theaters ein. Der Kurs für Kinder
von 8-12 Jahren findet von 17 bis 18:30 Uhr
statt. Der Kurs für Erwachsene läuft von 18:45
bis 20:15 Uhr.
Neben Schauspielübungen,
Improvisationstechniken und Sprechtraining steht
vor allem die Freude am Ausprobieren im
Mittelpunkt. In entspannter Atmosphäre werden
verschiedene Rollen erarbeitet, Szenen
entwickelt und das schauspielerische Handwerk
spielerisch vermittelt. Der Kurs für Erwachsenen
kostet 120,00 Euro, der Kinderkurs 40,00 Euro.
Weitere Informationen und Anmeldung unter
0281-203 2590 oder
www.vhs-wesel.de.
Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko marginal
gestiegen – positiv bei Industrieaufträgen,
Konsum wenig dynamisch Die
kurzfristigen Aussichten für die deutsche
Wirtschaft haben sich unter dem Strich über den
Jahreswechsel kaum verändert. Das signalisiert
der monatliche Konjunkturindikator des Instituts
für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten
verfügbaren Daten zu den wichtigsten
wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt.
Dahinter stehen allerdings interessante
gegenläufige Entwicklungen: Während aus der
Industrie durch deutlich gestiegene
Inlandsaufträge erstmals seit längerem positive
Signale kommen, entwickeln sich unter anderem
die Indikatoren für den privaten Konsum nur
moderat. Für das erste Quartal von Januar bis
Ende März 2026 weist der Indikator eine
Rezessionswahrscheinlichkeit von 28,0 Prozent
aus.
Anfang Dezember betrug sie für die
folgenden drei Monate noch 26,4 Prozent. Die
geringfügige Eintrübung fällt nach Analyse von
IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald aber
kaum ins Gewicht, zumal gleichzeitig die
statistische Streuung im Indikator, die eine
Verunsicherung von Wirtschaftsakteuren
widerspiegelt, marginal gesunken ist.

Der nach dem Ampelsystem arbeitende
Indikator zeigt wie im Dezember „gelb-grün“ an,
was für ein moderates Wachstum spricht.
Maßgeblich für den leichten Anstieg der
Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem
Stimmungsindikatoren. So verzeichnete neben dem
ifo Geschäftsklimaindex und dem S&P
Einkaufsmanagerindex auch der
GfK-Konsumklimaindex etwas schlechtere Werte als
im Vormonat.

Ein Indiz dafür, dass sich die Menschen in
Deutschland bei Anschaffungen zurückhalten.
Dagegen sorgten in den Indikator einfließende,
überwiegend positive Daten von Finanzmärkten und
aus der Realwirtschaft dafür, dass die
Eintrübung marginal blieb. Dabei überlagerte die
zuletzt sehr positive Entwicklung der
Industrie-Aufträge aus dem Inland die weiterhin
schwierige Situation bei den Exporten ins
außereuropäische Ausland, die durch die
aggressive Zoll- und Industriepolitik der USA
und Chinas massiv gebremst werden.

„Die Zeichen stehen weiter auf einen
moderaten Aufschwung, wie wir ihn auch in
unserer aktuellen Jahresprognose mit 1,2 Prozent
Wirtschaftswachstum erwarten“, sagt Prof. Dr.
Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor
des IMK. „Allerdings hinterlassen die
fortgesetzten und nach unserer Analyse
weitestgehend überflüssigen Kürzungsdebatten der
vergangenen Monate ihre Spuren.
Die
ständigen Forderungen nach Einschnitten im
Sozialstaat in Kombination mit dem Aufschieben
zuvor versprochener Entlastungen, etwa bei der
Stromsteuer, haben für Verunsicherung gesorgt
und die Konsumfreude gedämpft. Damit hat die
schwarz-rote Koalition die wichtigen
Fortschritte bei Schuldenbremse und
Investitionen erheblich konterkariert“, warnt
Dullien. „ In einer zugespitzten geoökonomischen
Situation, in der es auf die Binnennachfrage
ankommt, ist das ebenso riskant wie unnötig.“
Dinslaken: Mit Schwung und Spaß:
Neuer Hula-Hoop-Kurs für geflüchtete Frauen
startet Ab dem 22.01.2026 heißt es
jeden Donnerstag von 11 bis 12 Uhr: Mit
Hula-Hoop in Bewegung kommen und Spaß haben. In
den Räumlichkeiten der Fliehburg, die von der
Caritas zur Verfügung gestellt werden, startet
ein wöchentlicher Hula-Hoop-Kurs speziell für
geflüchtete Frauen – ein kostenfreies Angebot,
das Bewegung und Gemeinschaft in einem
geschützten und sicheren Rahmen vereint.

„Gerade niedrigschwellige Bewegungsangebote
wie dieser Hula-Hoop-Kurs leisten einen
wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Förderung
und zum sozialen Miteinander geflüchteter
Frauen. Sie schaffen Begegnung, stärken das
persönliche Wohlbefinden und fördern die
Integration“, betont die Sozialdezernentin Dr.
Tagrid Yousef. Vorkenntnisse sind nicht
erforderlich!
Alle interessierten Frauen
sind herzlich eingeladen, ohne Anmeldung
vorbeizukommen und mitzumachen. Bequeme
Kleidung, Neugier und Lust auf Bewegung genügen.
Geleitet wird der Kurs von Funda Haciimamoglu,
die mit viel Motivation und Freude durch die
Stunde führt. Finanziert wird das Angebot durch
den Kreissportbund Wesel. Kommt vorbei und macht
mit! Ihr seid herzlich willkommen!
Kleve: Kindermusical "Der verlorene
Sohn" So., 25.01.2026 - 15:00 -
16:00 Uhr Kindermusical "Der verlorene Sohn" von
Andreas Mücksch und Barbara Schatz mit dem
Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde
Kleve unter Leitung von Annedore und Thomas
Tesche.

Meine letzte Reise: Dem Leben
begegnen – im Gespräch über das Sterben
Neukirchen-Vluyn: Veranstaltungsreihe lädt
zu offenen Gesprächen über Abschied,
Vorsorge und Lebensende ein – Über das
Sterben zu sprechen, fällt vielen schwer.
Dabei gehört es zum Leben dazu –
unausweichlich und zutiefst menschlich.
Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Dem
Leben begegnen – im Gespräch über das
Sterben“ möchten der Hospizverein
Neukirchen-Vluyn, die Evangelischen
Kirchengemeinden Vluyn und Neukirchen sowie
das Bestattungshaus Hartschen,
Neukirchen-Vluyn dazu einladen, sich diesem
Thema in geschütztem, offenen Rahmen zu
nähern.
An fünf Abenden von Januar bis März 2026
geht es um verschiedene Aspekte rund um das
Lebensende: von rechtlicher Vorsorge über
Bestattungsformen und Sterbebegleitung bis
hin zu persönlichen und spirituellen Fragen
des Abschieds. Die Abende beginnen jeweils
um 18.30 Uhr im Gemeindehaus P23,
Pastoratstraße 23 in Neukirchen-Vluyn.

„Wir möchten das Schweigen brechen und
Räume schaffen, in denen Menschen
miteinander über das Sterben sprechen können
– offen, ehrlich und ohne Angst“, sagt
Pfarrerin Juliane Kollmann-Rusch, die die
Reihe mitorganisiert.
Neben kurzen
Impulsvorträgen erwartet die Teilnehmenden
ein offener Austausch in angenehmer
Atmosphäre. Die Veranstaltungen werden zudem
musikalisch begleitet – durch Willi
Tiegelkamp, Britta Wiese und Michaela
Coerdt, die mit ihrer Musik besondere
Akzente setzen.

Ein besonderer Höhepunkt ist der Ausflug
ins Krematorium Venlo am 14. März, der
Einblicke in Abläufe und Hintergründe der
Feuerbestattung bietet.
Die Teilnahme
ist kostenlos (außer beim Ausflug) und jeder
Abend ist in sich geschlossen. Eine
Anmeldung ist nur für den Ausflug
erforderlich.
Ort: Gemeindehaus P23,
Pastoratstraße 23, Neukirchen-Vluyn Zeit:
jeweils 18.30–20.30 Uhr Termine:
26.1.2026, 9.2.2026, 23.2.2026, 9.3.2026,
23.3.2026 Exkursion: 14.3.2026
Ansprechpartner: Juliane Kollmann-Rusch,
Tel. 02845-298141,
juliane.kollmann-rusch@ekir.de


Gewerbliche Schlachtungen in NRW:
Rückgang bei Rindern – Geflügel steigt auf neuen
Höchstwert * Rund 1,6 Millionen
Tonnen Schweinefleisch wurden 2024 in
Schlachtunternehmen erzeugt. * Import von
Schweinefleisch in NRW rückläufig, Import von
Geflügel zunehmend. * Ein Drittel der
viehhaltenden Betriebe waren im Regierungsbezirk
Münster.
Die gewerblichen
Schlachtunternehmen in Nordrhein-Westfalen haben
2024 rund 1,6 Millionen Tonnen Schweinefleisch
erzeugt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anlässlich der Grünen Woche in Berlin
(16.-25. Januar 2026) mitteilt, stieg damit die
Schlachtmenge das zweite Jahr in Folge, lag aber
14,5 % unter dem Niveau von 2010.
Der
Schwerpunkt der Schweineschlachtungen lag 2024
im Regierungsbezirk Münster, auf den 43,6 % des
Schlachtgewichtes entfielen. Bei der Schlachtung
von Rindern setzte sich der seit 2015 anhaltende
Rückgang fort. 2024 wurde rund 160.300 Tonnen
Schlachtgewicht erzeugt. Im Langzeitvergleich
mit 2010 ist die Schlachtmenge damit um 28,1 %
auf einen neuen Tiefstand gesunken.

Mehr als die Hälfte des erzeugten
Rindfleischs (53,1 %) entfiel 2024 auf den
Regierungsbezirk Detmold. Eine andere
Entwicklung zeigt sich bei den
nordrhein-westfälischen Geflügelschlachtereien:
Die Schlachtmenge von Geflügel erreichte 2024
mit 58.300 Tonnen Schlachtgewicht einen neuen
Höchstwert. Gegenüber dem Jahr 2010 ist die
Schlachtmenge um ein Viertel (25,4 %) gestiegen.

Fleischimporte seit 2010 auf ähnlichem
Niveau – Warenwert um über 50 % gestiegen Die
NRW-Wirtschaft importierte im Jahr 2024 über
682.000 Tonnen Fleisch und Fleischerzeugnisse
mit einem Warenwert von rund 2,5 Milliarden
Euro. Gegenüber 2010 ist die Importmenge im Jahr
2024 auf ähnlichem Niveau (−1 %), der Warenwert
stieg um 52 %. Import von Schweinefleisch in NRW
rückläufig, Geflügel zunehmend Im Jahr 2024 war
die Importmenge bei Schweinefleisch um 17,3 %
geringer als im Jahr 2010.

Im gleichen Zeitraum nahm die Menge an
importiertem Fleisch von Geflügel deutlich um
28,5 % und die von Rindern um 6,2 % zu. Die
NRW-Wirtschaft exportierte im Jahr 2024 rund
885.000 Tonnen Fleisch- und Fleischerzeugnisse
mit einem Warenwert von 2,2 Milliarden Euro. Im
Vergleich zu 2010 ist die Exportmenge von
Fleisch und Fleischerzeugnissen um 17,5 %
gesunken, der Warenwert stieg im gleichen
Zeitraum um 16,7 %.
Schweinefleisch
machte 2024 einem Anteil von 61,5 % an der
Exportmenge von Fleisch und Fleischerzeugnissen
aus. Ein Drittel der viehhaltenden Betriebe
im Regierungsbezirk Münster Wie das Statistische
Landesamt anhand der Agrarstrukturerhebung
weiter mitteilt, haben 2023 rund 23.650
landwirtschaftliche Betriebe in NRW Vieh
gehalten, das waren 70 % aller
landwirtschaftlichen Betriebe.
Die
meisten viehhaltenden Betriebe gab es mit einem
Anteil von 34 % im Regierungsbezirk Münster,
gefolgt vom Regierungsbezirk Detmold (20 %). Die
Zahl der viehhaltenden Betriebe ist rückläufig.
Gegenüber der Landwirtschaftszählung 2010
reduzierten sich diese um 15 %. Im
Regierungsbezirk Münster lag der Rückgang bei
13 %.
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