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KW 7: Montag, 9. bis Sonntag, 15. Februar 2026
Themen u.a.:
Dinslaken:
Keine kurzfristige Schließung – Zukunft der
Eissporthalle offen Am 11.
Februar 2026 haben drei in der Eissporthalle
aktive Vereine – die Kobras, die Sportkegler und
die Sportschützen vom PSSC –Bürgermeister Simon
Panke zu einem Austausch eingeladen. Im Rahmen
dieses Gespräches wurde vor allem die Frage
diskutiert, welche Auswirkungen die dramatische
Haushaltslage auf die Zukunft der Eishalle haben
werden.
Darauf antwortete der
Bürgermeister transparent, indem er die
bestehenden Probleme benannte. Eine kurzfristige
Schließung wurde in dem Gespräch nicht
thematisiert. Ein kritischer Punkt dürfte aber
erreicht werden, sobald Sanierungskosten
anfallen. Dann müssten Stadt und Rat
entscheiden, ob man angesichts einer jahrelangen
Haushaltssicherung diese Mittel noch aufbringen
kann.
Relativ zeitnah, wohl spätestens
im Jahr 2027, müsste eine Investition über ca. 1
Million Euro in das Hallendach erfolgen, um den
Weiterbetrieb zu ermöglichen. Problematisch
wirken sich aber vor allem die Betriebskosten
aus. Der Rat wird in Kürze (Ende März) ein
Haushaltssicherungskonzept beschließen müssen.
Im Verwaltungsentwurf wird vorgeschlagen, die
jährlichen Zuschüsse an die eissporttreibenden
Vereine schrittweise zu reduzieren – in den
Jahren 2027 und 2028 um jeweils 125.000 Euro.
Der Entwurf des
Haushaltssicherungskonzeptes sieht außerdem vor,
dass die städtischen Gesellschaften einen
höheren finanziellen Beitrag zur Konsolidierung
erbringen müssen, um das jährliche Defizit
innerhalb der nächsten acht Jahre auf Null zu
reduzieren. Ein besonders großer Anteil, rund
6,7 Millionen Euro pro Jahr, muss dabei von den
Stadtwerken beigetragen werden, als größter
Tochtergesellschaft.
Derzeit bringen
die Stadtwerke jährlich ca. 1 Million Euro auf,
um die Eishalle zu betreiben. Dieses Geld kann
nicht an die Stadt ausgeschüttet werden.
Insgesamt, mit Betriebskosten plus
Vereinszuschüssen, kostet die Eishalle also ca.
1,25 Millionen Euro pro Jahr. Die nötigen
Investitionen in das Gebäude und die Technik
sind darin nicht inbegriffen. Rechnet man diese
Summe in Grundsteuer-Hebesatzpunkten müsste die
Grundsteuer B um zusätzliche 70 Punkte angehoben
werden, um den Betrieb und die Zuschüsse weiter
zu finanzieren.
Der Bürgermeister hat
im Gespräch mit den Vereinen dargelegt, dass es
wohl zwei realistische Handlungsoptionen gibt,
um den Status Quo zu erhalten: Entweder findet
sich ein Investor – wie kürzlich bei der
Eishalle in Wesel. Oder der Rat müsste
beschließen, dass eine noch stärkere Erhöhung
der Grundsteuer B erfolgt.
Noch höhere Kosten werden allerdings
entstehen, sobald die erwähnten
Sanierungsarbeiten fällig werden. Neben den
Investitionen in das Dach, dürften über die
Jahre gesehen noch weitere Maßnahmen notwendig
werden. Bis vor drei Jahren wurde immerhin über
die Notwendigkeit einer Modernisierung in Höhe
von 40 Millionen Euro gesprochen – eine Summe,
die für die Stadt Dinslaken in den nächsten
Jahren nicht zu stemmen sein wird.
Schlussendlich wird die Entscheidung über das
künftige Vorgehen dem Rat obliegen.
Moers: Rat
beschließt Wohnungsbau-Turbo
Wohnungsbau-Turbo in Moers: Erstmals wird das
beschleunigte Verfahren für den Wohnungsbau
angewendet. Das hat der Rat der Stadt Moers am
Mittwoch, 11. Februar, beschlossen. Das private
Projekt wird in Schwafheim umgesetzt. Ziel des
neuen Gesetzes ist es, den Bau von Wohnraum zu
vereinfachen und zu beschleunigen.
Die
Ratsarbeit ist ab sofort ausschließlich digital,
so eine weitere Entscheidung. Alle
Ratsmitglieder erhalten einen Zuschuss in Höhe
von 500 Euro für die technische Ausstattung. In
Kapellen gibt es demnächst die
Agnes-Karll-Straße. Sie führt durch ein neues
Wohngebiet, das von ‚Im Bruckschefeld‘ abgeht.
Agnes Karll (1868-1927) war eine
Reformerin der Deutschen Krankenpflege. Sie
gründete 1900 die Berufsorganisation der
Krankenpflegerinnen. Weitere Themen und Details
unter ris.moers.de. Auf
dem städtischen YouTube-Channel ist der Stream
der Ratssitzung als Aufzeichnung bis 25. Februar
abrufbar:
Moers: Die
neue Bürgermeisterin gab das Zepter schon wieder
aus der Hand. Allerdings nur bis Aschermittwoch!
Bei ihrem ersten Möhnensturm
aufs Rathaus verhielt sich Julia Zupancic –
verkleidet als Mary Poppins – stilecht: erst mit
leichter Strenge, aber vor allem mit großer
Herzlichkeit. Nur mit ihrem Schirm wegfliegen –
so wie die Romanfigur - wollte sie nicht.

Foto pst
Den Rathausschlüssel gab sie am
Ende kampflos und freiwillig ab. Die Möhnen des
‚Kulturausschuss Grafschafter Karneval‘ nahmen
nicht nur den Schlüssel, sondern auch
Bürgermeisterin Zupancic mit auf einen Streifzug
durch die Stadt.
Moerser
KunstFrühling: Anmeldung zur Teilnahme noch bis
22. Februar Auch in diesem Jahr
findet der Moerser KunstFrühling wieder in den
Räumen der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse am
Niederrhein am Ostring statt. Am 18. und 19.
April präsentiert das Kulturbüro der Stadt Moers
von 11 bis 17 Uhr einen abwechslungsreichen
Kunstmarkt.

Auf dem Foto sieht man Arbeiten von Diana
Kirsten-Szlaski. (Foto: Bettina Engel-Albustin).
Bildende Künstlerinnen und Künstler,
Kunsthandwerkerinnen und -handwerker mit Lebens-
oder Arbeitsmittelpunkt in Moers können sich
noch bis zum 22. Februar dafür anmelden. Die
Teilnahme ist kostenlos.
In diesem Jahr
soll der Kunstmarkt ausschließlich auf Kunst und
Kunsthandwerk zugeschnitten werden und folgende
Sparten abdecken: Bildende Kunst (Malerei,
Skulptur, Zeichnung, Grafik, Fotografie,
digitale Kunst etc.), Kunsthandwerk (Töpferei
und Keramik, Gold- und Silberschmiedekunst,
Glasbläserei und Glasgestaltung, Holzarbeiten,
Kunstschmiedearbeiten und Metallgestaltung
etc.).
Infos, Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular
TÜV-Verband
begrüßt Abgabe auf Kleinsendungen – mehr
Kontrollen und Drittprüfung nötig
Der EU-Rat hat neue Zollregeln für Waren in
kleinen Paketsendungen verabschiedet, die vor
allem über den Onlinehandel aus Drittstaaten in
die EU gelangen. Die Maßnahme ist Teil der
laufenden Zollreform. Nach Angaben des Rates
sollen Sendungen mit einem Wert von unter 150
Euro künftig nicht mehr zollfrei bleiben:
Vorgesehen ist zunächst ein pauschaler Zollsatz
von 3 Euro für Waren in solchen Kleinsendungen;
ab dem 1. Juli 2026 soll der Zollsatz dann je
nach Warenkategorie erhoben werden.

Zitat von Daniel Pflumm zur Zollabgabe auf
Kleinsendungen - Copyright TÜV-Verband/Tobias
Koch
Daniel Pflumm, Referent für
Produktsicherheit beim TÜV-Verband, kommentiert
den Beschluss: „Wir begrüßen den Beschluss des
EU-Rats, für kleine Warensendungen aus
Drittstaaten künftig eine zusätzliche Abgabe
vorzusehen. Für uns geht es hierbei um mehr als
eine technische Zollfrage, sondern um
Produktsicherheit im Alltag.
Das
Geschäftsmodell vieler Onlineanbieter basiert
darauf, Produkte als millionenfache
Einzelsendungen direkt an Verbraucherinnen und
Verbraucher in der EU zu verschicken und genau
in diesen Warenströmen finden sich leider auch
viel zu viele nicht EU-konforme und damit
potenziell unsichere Produkte. Gerade bei
sensiblen Warengruppen wie Spielzeug kann das
konkret bedeuten: Was billig im Warenkorb
landet, ist im Zweifel nicht sicher im
Kinderzimmer. Der neue Zollsatz kann die
Kleinsendungsflut zumindest etwas bremsen und
damit auch das Risiko senken, dass Problemware
massenhaft und schnell in Umlauf kommt.“
Handlungsbedarf besteht weiterhin „Das
Grundproblem bleibt jedoch bestehen. Zu
viele Produkte werden weiterhin über
Online-Marktplätze in Verkehr gebracht, ohne
dass ihre Konformität mit EU-Anforderungen
verlässlich abgesichert ist. Solange
nicht-konforme Ware überhaupt online angeboten
werden kann und dann praktisch ungehindert bei
Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt,
bleibt der Verbraucherschutz lückenhaft.
Deshalb braucht es den nächsten Schritt:
klare Verantwortung entlang der Lieferkette und
vor allem präventive Mechanismen, damit nur
sichere, EU-konforme Produkte in den Binnenmarkt
gelangen und gleiche Wettbewerbsbedingungen
durchgesetzt werden. Dazu gehören robuste,
überprüfbare Nachweise und, wo es sinnvoll ist,
unabhängige Drittprüfungen, bevor Produkte
verkauft und versendet werden.
Die neue
Abgabe ist ein Signal. Echte Produktsicherheit
erreichen wir aber erst, wenn nicht-konforme
Ware konsequent gar nicht erst auf den Markt
kommt.“ Die vollständige Position des
TÜV-Verband
„Marktüberwachung stärken – für fairen
Wettbewerb und hohes Schutzniveau“ ist auf
der Website des TÜV-Verbands abrufbar.
Wirtschaft verharrt im Tief - IHK:
Politik muss liefern, damit Firmen zulegen
Die Stimmung bei den Unternehmen am Niederrhein
ist weiter schlecht. Die Impulse der
Bundesregierung kommen nicht an. Das zeigt die
Konjunkturumfrage der Niederrheinischen IHK.
Betriebe halten sich mit Investitionen zurück.
Die Industrie baut weiter Stellen ab. Ein
Aufschwung ist nicht in Sicht.
„Wir
brauchen mehr Tempo bei den Reformen,
Verlässlichkeit und Entlastungen. Berlin muss
jetzt handeln. Die für 2028 angekündigte
Steuer-Senkung sollte vorgezogen werden. Nur so
können wir Wachstum erzeugen und damit
Arbeitsplätze und Wohlstand“, so Dr. Stefan
Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK.
Bürokratie und
Arbeitskosten bremsen Wirtschaft Bürokratie
und eine schwache Inlandsnachfrage machen es den
Unternehmen schwer. Ein wachsendes
Geschäftsrisiko sind auch die Arbeitskosten. Der
IHK-Chef betont: „Die Debatte um Renten- und
Arbeitsmarktreform verunsichert unsere
Unternehmen. Die Sorge vor steigenden
Arbeitskosten nimmt zu. Dabei stehen unsere
Firmen ohnehin unter Druck: Durch zu teure
Energie und zu hohe Steuern werden sie
international abgehängt.“
Investieren
ohne Fortschritt Die Betriebe am Niederrhein
wollen wieder mehr investieren. Besonders in der
Industrie. Aber: „Dabei geht es vor allem darum,
die Betriebs-Abläufe zu optimieren. Es geht
nicht um eine Ausweitung der Kapazitäten“,
erläutert Dietzfelbinger. Zudem fehlt es an
Gewerbeflächen. Auch die Kommunen müssen
mitziehen, bekräftigt er: „Digitale, schnelle
Verwaltungen und vereinfachte Prozesse sichern
Einnahmen. Steuererhöhungen sind das falsche
Signal.“
An der aktuellen Umfrage der
Niederrheinischen IHK haben sich 221 Unternehmen
mit knapp 40.000 Beschäftigten beteiligt. Der
IHK-Konjunkturklimaindex, der die Lage und die
Erwartungen zusammenfasst, verharrt bei 94
Punkten.



Erwartungen steigen Mit Schulden will
die Bundesregie- rung das Wachstum befeuern. Die
Reform-Bemühungen zünden noch nicht: Der
Klima-Index bleibt mit 94,1 weiter negativ.
Gleichzeitig verschlechtert sich die Lage der
Unternehmen am Nieder- rhein. Industrie, Stahl
und Handel sind besonders betroffen. Manche
Betriebe hoffen trotzdem auf Bes- serung: Das
Gastgewerbe erwartet beispielsweise Rückenwind
durch die niedrigere Mehrwertsteuer.
Insgesamt bleiben die Erwartungen aber gedämpft:
Gleich viele Firmen blicken positiv wie negativ
in die Zukunft. Bürokratie und ausbleibende
Inlands- nachfrage bleiben weiter die größten
Geschäftsrisiken der Wirtschaft. Der höhere
Mindestlohn rückt die Sorge vor hohen
Arbeitskosten vor die Energiepreise
Berlin muss endlich liefern Den Betrieben
geht die Luft aus. Ohne Wachstum kein Wohl-
stand. Daher muss Berlin rasch handeln: weniger
Regulierung, schnellere Genehmigungen, niedrige
Energiepreise und Arbeitskosten. Starke Kommunen
benötigt Digitale und schnelle Verwal- tungen
mit unternehmensnahen Prozessen ziehen Betriebe
an. Das stabilisiert die Haushalte. Kommunale
Steuererhöhungen sind das falsche Signal.
 
Die Investitionen steigen an. Das ist
jedoch getragen von Rationali- sie rungen im
Handel und Ersatz- beschaffun gen der Industrie.
Mehr produziert wird dadurch nicht. Ohne
ausreichende Gewerbeflächen sind weder große
Investitionen mög- lich, noch gelingt die
Transformation der Wirtschaft. Hier muss die
Politik nachsteuern.
Das Zoll-Chaos, der
Grönland-Streit und die Unstimmigkeiten beim
Mercosur-Abkommen haben die Unternehmen
verunsichert. Die Exporte gehen weiter zurück.
Der Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Die
Deindustrialisierung spiegelt sich auch in der
Beschäftigung wider: Die Indus trie plant
weitere Entlassungen.


Grafik/Bericht: Niederrheinische
IHK/Weissheiten Design
Neuwahl der Seniorenvertretung der Stadt
Dinslaken im April 2026 Am 29.
April 2026 wird die Seniorenvertretung der Stadt
Dinslaken zum neunten Mal neu gewählt. Sie
vertritt die Interessen der älteren Bürger*innen
und gewinnt angesichts des demografischen
Wandels stetig an Bedeutung. Gesucht werden
engagierte Menschen ab 55 Jahren, die ihre
Erfahrungen, Ideen und Sichtweisen einbringen
möchten – ausdrücklich auch Einzelpersonen, die
bisher nicht in einer Organisation aktiv sind.
Wer der Meinung ist, dass Anliegen
älterer Menschen stärker gehört werden sollten,
hat hier die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und
Dinge mitzugestalten. Die Seniorenvertretung
arbeitet weisungsunabhängig, überparteilich,
überkonfessionell und verbandsunabhängig. Ihre
Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich,
selbstständig und eigenverantwortlich für die
Belange der älteren Generation in Dinslaken.
Zu den Aufgaben der Seniorenvertretung
gehört es, die Interessen der Seniorinnen und
Senioren in der Öffentlichkeit, gegenüber
Behörden sowie in kommunalen Gremien zu
vertreten. Als „Sachkundige Einwohner*innen“
wirken Mitglieder unter anderem in den Sitzungen
des Sozial-, Kultur-, Planungs- und
Bauausschusses mit und bringen dort ganz konkret
die Perspektive älterer Menschen ein. Kurz
gesagt: Wer mitreden möchte, kann hier
tatsächlich Einfluss nehmen.
Darüber
hinaus ist die Seniorenvertretung auch ganz
praktisch tätig: Sie bietet eine wöchentliche
Sprechstunde (donnerstags von 10 bis 12 Uhr im
Seniorenbüro) an, gibt die Seniorenzeitung
„Lebenszeit“ heraus, organisiert ein monatliches
Tanzcafé, führt Smartphone-Kurse durch und hat
im vergangenen Jahr zusätzlich ein
Figurentheater für Menschen mit Demenz
initiiert.
Wahlverfahren und Teilnahme
Gewählt werden 13 Mitglieder sowie 5
Ersatzmitglieder durch die
Delegiertenversammlung. Das aktive und passive
Wahlrecht zur Delegiertenversammlung haben alle
Dinslakener Bürger*innen, die am 01.01.2026 das
55. Lebensjahr vollendet haben oder älter sind.
Delegierte bzw.
Kandidat*innen können:
• von Organisationen vorgeschlagen werden,
die in der Seniorenarbeit aktiv sind oder •
sich selbst bewerben, wenn sie 20
Unterstützungsunterschriften wahlberechtigter
Personen vorlegen Gerade Menschen ohne Vereins-
oder Organisationsbindung sind ausdrücklich
eingeladen, diesen Weg zu nutzen.
Oft
sind es genau diese persönlichen Erfahrungen aus
dem Alltag, die wertvolle Impulse für die Arbeit
der Seniorenvertretung liefern. Zur Wahl in die
Seniorenvertretung ist die gleichzeitige Wahl
als Delegierte*r erforderlich. Die in Dinslaken
tätigen Seniorengruppen und -organisationen
haben bereits entsprechende Unterlagen erhalten,
und erste Kandidaturen sind eingegangen.
Interessierte Einzelpersonen sind
ausdrücklich eingeladen, sich direkt an das
Seniorenbüro zu wenden. Kontakt Melanie Segerath
Telefon: 02064 / 66 549 E-Mail:
melanie.segerath@dinslaken.de
Neues Amtsblatt Am 12.
Februar 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt
Dinslaken erschienen. Es enthält eine
öffentliche Bekanntmachung der Stadt Dinslaken
zu den Datenschutzhinweise der
Jagdgenossenschaft Dinslaken. Die
Amtsblätter der Stadt können auch auf der
städtischen Homepage eingesehen werden: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/aktuelles/amtsblatt

Gleich und gleich gesellt sich gern: Rund 61
% der NRW-Paare hatten 2024 das gleiche
Bildungsniveau * Bei
unterschiedlichem Bildungsniveau verfügt meist
der Mann über einen höheren Abschluss. *
Bildungsunterschiede zwischen Mann und Frau bei
jüngeren Paaren geringer. * Jüngere
Bevölkerung insgesamt mit höherem
Bildungsniveau. S
Menschen wählen
mehrheitlich eine Partnerin bzw. einen Partner
mit gleichem Bildungsniveau. WieIdas
Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen
anlässlich des Valentinstages am 14. Februar
2026 auf Basis von Endergebnissen des
Mikrozensus mitteilt, hatten im Jahr 2024 bei
rund 61 % der gemischtgeschlechtlichen Paare in
NRW beide Personen einen gleichen oder ähnlichen
Bildungsabschluss.
Bei gut jedem zehnten Paar (11 %)
verfügte sowohl der Mann als auch die Frau über
ein formal niedriges Bildungsniveau. Bei rund
einem Drittel der Paare (32 %) hatten beide
einen mittleren Bildungsabschluss und rund 17 %
der Paare bestand aus zwei formal
hochqualifizierten Personen. Bei
unterschiedlichem Bildungsniveau verfügt meist
der Mann über einen höheren Abschluss Knapp 39 %
der Paare in NRW hatten 2024 ein
unterschiedliches Bildungsniveau.
Bei
insgesamt knapp 26 % der Paare hatte der Mann
ein höheres Bildungsniveau als seine Partnerin,
bei rund 13 % war die Frau formal höher gebildet
als ihr Partner. Bildungsunterschiede zwischen
Mann und Frau bei jüngeren Paaren geringer Bei
jüngeren Paaren in der Altersgruppe 18 bis
44 Jahre war der Anteil der Paare mit gleichem
Bildungsniveau im Jahr 2024 mit 64 % etwas höher
als bei älteren Paaren mit knapp 60 %.
Auch weisen jüngere Paare in NRW mit gleichem
formalem Bildungsstand häufiger ein hohes
Bildungsniveau auf als ältere Paare: Bei rund
jedem vierten jüngeren Paar (25) hatten beide
einen hochqualifizierten Bildungsabschluss, bei
den älteren Paaren war es nur gut jedes siebte
(14 %). Jüngere Paare haben nicht nur mit 36 %
seltener ein ungleiches Bildungsniveau als
ältere Paare mit rund 40 %.
Auch das
Geschlechterverhältnis bezüglich der Personen
mit dem jeweils höheren Bildungsniveau ist bei
den Jüngeren ausgeglichen. So haben bei den
Paaren im Alter von 18 bis 44 Jahren in jeweils
rund 18 % der Fälle der Mann bzw. die Frau den
höheren Bildungsstand. Bei den älteren Paaren
hat in 11 % der Fälle die Frau, aber in rund
29 % der Fälle der Mann eine formal höhere
Qualifikation.
Jüngere Bevölkerung
insgesamt mit höherem Bildungsniveau Die
Unterschiede zwischen jüngeren und älteren
Paaren sind Folge der Angleichung des Niveaus
bei den Bildungsabschlüssen von Männern und
Frauen: In der Altersklasse der 18- bis
44-Jährigen sind die Bildungsunterschiede
zwischen den Geschlechtern deutlich geringer als
bei Personen ab 45 Jahren. Die jüngeren Frauen
weisen insgesamt gesehen einen höheren formalen
Bildungsstand auf als die älteren.
So
verfügten in 2024 rund 30 % der 18- bis
44-jährigen Frauen in NRW über einen hohen
Bildungsabschluss gegenüber gut 18 % der älteren
Frauen. Bei den Jüngeren hingegen ist ein
gegenläufiger Trend erkennbar: Der Anteil der
hochqualifizierten Männer im Alter von 18 bis
44 Jahren ist mit rund 27 % niedriger als bei
den Männern ab 45 Jahren (32 %), während der
Anteil der niedrig Qualifizierten bei den
jüngeren Männern mit knapp 26 % höher liegt als
bei den älteren (19 %).
Unternehmensinsolvenzen im November 2025: +0,4 %
zum Vorjahresmonat Verbraucherinsolvenzen im
November 2025: +7,3 % zum Vorjahresmonat
Im November 2025 haben die deutschen
Amtsgerichte 1 794 beantragte
Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
waren das 0,4 % mehr als im Vorjahresmonat. Bei
den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die
Anträge erst nach der ersten Entscheidung des
Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen.
Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags
liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate
davor.

Die Forderungen der Gläubiger aus den im
November 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen
bezifferten die Amtsgerichte auf rund
1,5 Milliarden Euro. Im November 2024 hatten die
Forderungen bei rund 2,8 Milliarden Euro
gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz
steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist
darauf zurückzuführen, dass im November 2024
mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen
Insolvenz beantragt hatten als im November 2025.
Insolvenzhäufigkeit im Bereich Verkehr
und Lagerei am höchsten Bezogen auf
10 000 Unternehmen gab es im November 2025
insgesamt 5,2 Unternehmensinsolvenzen. Am
höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit
11,0 Fällen je 10 000 Unternehmen. Danach folgte
das Baugewerbe mit 8,1 Fällen sowie die
Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen
Dienstleistungen (zum Beispiel
Zeitarbeitsfirmen) mit 7,7 Fällen.
Januar bis November 2025: 10,0 % mehr
Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum
Im Zeitraum von Januar bis November 2025
verzeichneten die Amtsgerichte insgesamt 22 027
beantragte Unternehmensinsolvenzen, das waren
10,0 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die
Forderungen der Gläubiger summierten sich auf
44,3 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum
hatten sie bei 52,3 Milliarden Euro gelegen.
7,3 % mehr Verbraucherinsolvenzen im
November 2025 als im Vorjahresmonat Im
November 2025 gab es
6 408 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 7,3 %
mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis
November 2025 erfassten die Amtsgerichte
insgesamt 70 941 Verbraucherinsolvenzen und
damit 8,1 % mehr als im Vorjahreszeitraum.
Moers:
Geldregen für die Bethanien Kinderklinik -
25-Stunden-Schwimmen erzielt Rekord-Spendensumme
Es war der krönende Abschluss
eines sportlichen Highlights mit Herz: Das
25-Stunden-Schwimmen im Enni Sportpark Rheinkamp
hat im Januar nicht nur mit beeindruckenden
Leistungen überzeugt, sondern auch ein starkes
Zeichen für soziales Engagement gesetzt.
664 Schwimmerinnen und Schwimmer legten in
25 Stunden gemeinsam rund 3.100 Kilometer zurück
und damit etwa 800 Kilometer mehr als im
Vorjahr. Jetzt gab es den verdienten Lohn für
diesen Einsatz: Eine Rekordspende in Höhe von
7.876,83 Euro für die Bethanien Kinderklinik.
„Sport bringt Menschen zusammen und
schafft echte Gemeinschaft – das hat das
25-Stunden-Schwimmen einmal mehr eindrucksvoll
bewiesen“, sagte Benjamin Beckerle,
Bereichsleiter der ENNI Sport & Bäder, bei der
feierlichen Scheckübergabe im Enni Sportpark
Rheinkamp.
„Unser Dank gilt vor allem
den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfern, die mit ihrem Einsatz entscheidend zum
Gelingen beigetragen haben.“

Gemeinsam mit Sven Kattelans und Klaudia Bours
(DLRG Rheinkamp) sowie Monika Huf (Freie
Schwimmer Rheinkamp) überreichte Beckerle den
symbolischen Scheck nun an Dr. Selcan Gündüz,
Chefarzt der Bethanien Kinderklinik.
Hier wird die Spende in verschiedene Projekte
fließen – unter anderem die Klinikclowns, die
den jungen Patientinnen und Patienten regelmäßig
Freude und Ablenkung im Klinikalltag bringen,
und die medizinische Versorgung von Kindern aus
Krisen- und Kriegsgebieten.
Organisiert wurde das 25-Stunden-Schwimmen von
den Freien Schwimmern Rheinkamp, der
Schwimmabteilung des Moerser TV, dem SC
Blau-Weiß Moers, den DLRG Ortsgruppen Moers,
Rheinkamp und Neukirchen-Vluyn, dem SV
Rheinhausen, dem Spielverein Neukirchen 21 und
der ENNI Sport & Bäder.
Die Spendensumme
setzt sich aus verschiedenen Einnahmequellen
zusammen, darunter Startgelder, Erlöse aus dem
Verkauf von Speisen und Getränken sowie
Barspenden. Enni stellte mit dem Enni Sportpark
Rheinkamp optimale Rahmenbedingungen für die
Veranstaltung zur Verfügung – von idealen
Schwimmbedingungen bis hin zur notwendigen
Infrastruktur für Teilnehmende und Helfende.
Resilienz ist Verteidigung und gehört
ins Zentrum der Sicherheitspolitik
Sicherheit im 21. Jahrhundert bedeutet mehr als
militärische Stärke. Zur Sicherheitsarchitektur
eines Landes gehört auch das verlässliche
Funktionieren unserer Gesellschaft – gerade in
Krisen. Resilienz heißt: handlungsfähig bleiben
und dafür braucht es klare Regeln, regelmäßige
Prüfungen und eine stärkere europäische
Koordinierung. Zitat Dr. Joachim Bühler
Copyright: TÜV-Verband / Tobias Koch Berlin

Von 13. bis 15. Februar trifft sich die
internationale Sicherheitspolitik in München zur
62. Münchner Sicherheitskonferenz. Dr. Joachim
Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands,
kommentiert: „Die Münchner Sicherheitskonferenz
zeigt, dass Sicherheitspolitik heute breiter
gedacht werden muss. Sicherheit im 21.
Jahrhundert heißt, militärische Stärke und
gesellschaftliche Resilienz gemeinsam zu denken.
Zur Sicherheit eines Landes gehört auch
das verlässliche Funktionieren unserer
Gesellschaft, gerade in Krisen. Krankenhäuser,
Schulen, Pflegeeinrichtungen, Energie- und
Wasserversorgung, Verkehr und digitale Netze
müssen auch bei Stromausfällen, Cyberangriffen
oder anderen Störungen funktional und stabil
bleiben. Resilienz bedeutet: In kritischen
Situationen handlungsfähig bleiben und
grundlegende Versorgung aufrechterhalten.“
„Deutschland verfügt über wichtige
Vorkehrungen, wie etwa Notstromsysteme und
technische Sicherheitsanforderungen. Angesichts
neuer Bedrohungen braucht es jedoch klarere und
verbindlichere rechtliche Vorgaben, regelmäßige
Prüf- und Nachweispflichten sowie konsequente
Nachkontrollen. Gleichzeitig ist eine stärkere
europäische Koordinierung nötig, damit
Sicherheitsstandards zusammenpassen und
Krisenmaßnahmen grenzüberschreitend greifen.“
Tipp zum Valentinstag: Schöne Erlebnisse
zu zweit – mit der NiederrheinCard
Jedes Jahr im Februar stellt sich die gleiche
Frage: Wie überrasche ich meinen
Lieblingsmenschen zum Valentinstag mit etwas
wirklich Besonderem? Blumen und Pralinen sind
schön – aber gemeinsame Erlebnisse bleiben
unvergesslich. Eine romantische und zugleich
flexible Geschenkidee ist die NiederrheinCard.
Bequem online buchbar, eignet sie sich
auch perfekt als kurzfristiges
Valentinstagsgeschenk am 14. Februar. Einfach
ausdrucken oder digital verschenken Die
NiederrheinCard eröffnet durch attraktive
Rabatte und exklusive Angebote neue Zugänge zu
den schönsten Highlights und versteckten
Geheimtipps der Region. Ob entspannte Stunden in
Wellness-Tempeln, spannende Freizeitangebote
oder kulinarische Genüsse in Restaurants – mehr
als 60 Partnerbetriebe machen bereits mit. Und
es werden stetig mehr.
Für eine
romantische Auszeit eignet sich die Variante mit
vier zusammenhängenden Tagen (29 Euro) – ideal
für einen spontanen Kurzurlaub zu zweit. Wer den
Niederrhein immer wieder neu entdecken möchte
oder hier lebt, liegt mit der NiederrheinCard
365 (49 Euro) genau richtig: Sie ist ein ganzes
Jahr gültig und bietet zahlreiche Möglichkeiten
für gemeinsame Momente.
„Mit der
NiederrheinCard lassen sich wunderbare
Erlebnisse verschenken“, sagt Nina Jörgens von
Niederrhein Tourismus. „Und gerade zum
Valentinstag gilt: Gemeinsam Zeit verbringen und
Neues entdecken – was könnte romantischer sein?“

Gemeinsam eine schöne Zeit verbringen – der
Niederrhein bietet dafür zahlreiche
Möglichkeiten. Foto: P. Gawandtka
Zum Valentinstag: Nachhaltig(e) Freude
schenken Zum bald anstehenden
Valentinstag am 14. Februar werden jedes Jahr
Schnittblumen in großen Mengen gekauft – und
nach ein bis zwei Wochen, wenn sie verblüht
sind, wieder weggeworfen. Auch wenn sie schön
aussehen und zu den beliebtesten
Valentinstag-Traditionen zählen, nachhaltig sind
die prächtigen Sträuße leider nicht. Warum also
nicht etwas schenken, das naturschonender ist –
und woran auch die zu beglückende Person länger
Gefallen haben kann?
Dr. Lutz Popp
(Gartenbauexperte vom Bayerischen Landesverband
für Gartenbau und Landespflege e. V. /BLGL)
bietet passende Inspiration: „Statt zu
Blumensträußen zu greifen, empfehle ich die
Vergabe von Topfpflanzen oder feinen Kräutern,
die dann auch direkt für ein romantisches Dinner
eingesetzt werden können. Beliebt bei Gartenfans
sind außerdem DIY-Pflanzsets, mit denen man
langfristig Freude bereiten kann.“
Wesel: Asiatische Hornisse gefährdet
heimische Insektenwelt: Kreisimkerverband und
Untere Naturschutzbehörde bitten um Mithilfe
Schon seit Jahren ist ein starker Rückgang der
heimischen Insekten erkennbar. Nunmehr macht
sich ein weiterer Feind der heimischen
Insektenwelt, die asiatische Hornisse (Vespa
Velutina), auch im Kreis Wesel breit. Wichtige
Hinweise. Ungefähr ab Februar eines Jahres
gründet die Königin das Nest.

Diese anfangs noch sehr kleinen Initial- und
Primärnester findet man meist geschützt z.B. in
Hecken oder Gartenhäuschen. Die Nester lassen
sich durch die muschelförmige Bänderung gut von
den Nestern heimischer Wespen und Hornissen
unterscheiden. Wird der Platz für das Nest zu
eng, zieht das Volk etwa ab Juli um und gründet
in hohen Bäumen das sogenannte Sekundärnest,
dessen Einflugloch sich immer im unteren Bereich
befindet.
Das Volk wächst in dieser Zeit
erheblich und beherbergt im September bis zu
6.000 Hornissen. Je nach Größe des Nestes werden
dann bis zu 600 Königinnen erzeugt, von denen
fünf bis 15 den Winter überleben und im nächsten
Jahr neue Völker aufbauen.
Altweiberparty auf dem Altmarkt in Dinslaken
Dinslaken feiert den Höhepunkt der
Karnevalssession Der Altweibertag ist in
Dinslaken seit vielen Jahren ein fester
Bestandteil der fünften Jahreszeit. Auch in
diesem Jahr laden die Dinslakener
Karnevalsvereine gemeinsam mit der DIN-EVENT
GmbH alle Jecken ein, am 12. Februar
2026 ab 13:11 Uhr auf dem Altmarkt den Höhepunkt
der Karnevalssession zu feiern.
Die
Veranstaltung verspricht ein buntes und
vielfältiges Programm, das keine Wünsche
offenlässt. Bürgermeister Simon Panke wird die
Feierlichkeiten eröffnen und die Karnevalisten
mit einer närrischen Begrüßung willkommen
heißen. Danach erwartet die Besucher ein
abwechslungsreiches Spektakel: Von mitreißender
Musik bis hin zu farbenfrohen Tanzdarbietungen
ist alles dabei, was das jecke Herz
höherschlagen lässt.
Gemeinsam für den
Karneval Die Altweiberparty ist das Ergebnis
einer engen Zusammenarbeit der Dinslakener
Karnevalsvereine und der DIN-EVENT GmbH. „Wir
freuen uns, dass wir auch dieses Jahr gemeinsam
ein karnevalistisches Highlight auf die Beine
stellen können“, so die Organisatoren. „Es ist
toll zu sehen, wie die Karnevalstradition in
Dinslaken lebt und gefeiert wird.“
2025
gab es dazu erstmalig einen Anstecker geben, der
nicht nur für die Liebe zum Karneval, sondern
auch für eine stark, traditionsreiche
Gemeinschaft steht. Auch in 2026 kann man einen
neuen Anstecker käuflich auf dem Altmarkt
erwerben. Wichtige Hinweise für Besucher Auf dem
Altmarkt wird Glasverbot herrschen, um die
Sicherheit aller Gäste zu gewährleisten.
Die Besucher werden gebeten, auf
mitgebrachte Glasflaschen zu verzichten und
stattdessen auf alternative Behälter
zurückzugreifen. Für das leibliche Wohl wird vor
Ort bestens gesorgt sein. Alle Jecken sind
herzlich eingeladen, zusammen auf dem Altmarkt
zu feiern und das närrische Treiben in vollen
Zügen zu genießen. Die Altweiberparty in
Dinslaken verspricht ein unvergessliches
Erlebnis voller Frohsinn, Gemeinschaft und
traditionellem Karnevalsflair!
Bildungspartnerschaft verlängert: Weseler
Grundschulkinder profitieren weitere drei Jahre
vom Patenprojekt - 81 Kinder
haben bereits von individueller Förderung
profitiert - „Alle Kinder haben Potenziale“
um weitere drei Jahre verlängert - Wichtiger
Beitrag zur Chancengleichheit in Wesel
Das seit 2013 laufende Projekt „Alle Kinder
haben Potenziale“ geht weiter und erhält in den
nächsten Jahren wieder die Unterstützung von
ALTANA.
 V.l.n.r.:
Astrid Vogell, Astrid Wahl-Weber, Rainer Benien,
Martin Babilas
Die Partner haben sich
jetzt für eine Verlängerung entschieden. Rainer
Benien, Bürgermeister der Stadt Wesel, Martin
Babilas, Vorstandsvorsitzender der ALTANA AG,
Astrid Wahl-Weber, Leiterin der Weseler
Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Innenstadt, und
Astrid Vogell, stellvertretende Direktorin der
Akademie Klausenhof, unterzeichneten gestern
einen Vertrag zur Fortführung der
Bildungs-Coaching-Initiative bis einschließlich
2028.
Damit profitieren Weseler
Grundschülerinnen und -schüler aus sozial
belasteten Verhältnissen über mindestens drei
weitere Jahre von der individuellen Förderung
durch ehrenamtliche Patinnen und Paten. ALTANA
finanziert dafür eine sozialpädagogische
Fachkraft der Akademie Klausenhof, die vor Ort
an der GGS Innenstadt Patinnen und Paten
gewinnt, begleitet und deren ehrenamtliche
Tätigkeit koordiniert.
„ALTANA ist
weltweit aktiv und zugleich fest mit dem
Standort Wesel verbunden. Gemeinsam engagieren
wir uns für benachteiligte Kinder und leisten so
einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit“, so
Martin Babilas. „Mein herzlicher Dank gilt allen
Beteiligten, insbesondere den ehrenamtlichen
Patinnen und Paten. Dem Projekt wünschen wir
weiterhin viel Erfolg.“
Im Vordergrund
des Projektes steht, Grundschulkinder ab der
zweiten Klasse in ihrer
Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Der
entscheidende Erfolgsfaktor, damit das gelingt,
ist die ungeteilte Aufmerksamkeit für das Kind.
Deswegen steht die Zeit, die das Kind mit seiner
jeweiligen Patin bzw. seinem Paten verbringt im
Vordergrund. Geduld, Wertschätzung, Stärkung des
Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
stehen bei jedem einzelnen Treffen im Fokus.
Die Kinder profitieren aber auch darüber
hinaus von gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen der
Initiative. Dazu gehörten im vergangenen Jahr
beispielsweise ein Zirkusprojekt in den
Sommerferien in Kooperation mit der
Bürgerstiftung KREAKTIV, ein Besuch des
Planetariums in Münster mit anschließender
Stadtführung sowie eine Exkursion zum Kieswerk
Ellerdonk in Wesel-Bislich, bei der die Kinder
Einblicke in die Gewinnung und Aufbereitung
heimischer Rohstoffe erhielten.
Ergänzend wurde im ersten Halbjahr 2025 erstmals
eine MINT-Gruppe für ältere Kinder des Projekts
angeboten. In regelmäßigen Abständen
beschäftigten sich die teilnehmenden Kinder mit
unterschiedlichen Themen aus dem MINT-Bereich
und setzten diese mit großer Neugier und
Motivation praktisch um. Ein zweiter Durchlauf
des Angebots startete im Herbst 2025 für Kinder
der vierten Klassenstufe.
„Unser Anliegen
ist es, jedes Kind da abzuholen, wo es gerade
steht, es individuell zu fördern, sein
Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu stärken
und seine Kompetenzen zu fördern,“ sagt
Projektleiterin Hildegard Derksen von der
Akademie Klausenhof. „Hierzu ist das Vertrauen
in die eigene Selbstwirksamkeit jedes Kindes der
Schwerpunkt unserer Arbeit. Das Projekt zum
Bildungs-Coaching ist ein wichtiges Instrument,
um einigen Kindern diese Chance zu geben und ein
elementarer Baustein in der Unterstützung und
Förderung der Kinder. Ein ehrenamtliches
Engagement dafür lohnt sich sehr. Ich bin davon
überzeugt, dass die Kinder, auch wenn sie es
nicht immer zeigen können, sehr von dem Projekt
profitieren.“
Gelungene
Bildungspartnerschaft Insgesamt unterstützen
zurzeit 15 Patinnen und Paten 20 Mädchen und
Jungen im Rahmen der Initiative. Seit dem Start
haben 47 Ehrenamtliche längerfristig
mitgearbeitet. Bereits 81 Kinder haben seit
Projektbeginn von der intensiven Betreuung durch
ihre Patinnen und Paten profitiert. „Der Bedarf
an Unterstützung in jeglicher Form ist an dem
Standort GGS Innenstadt weiterhin sehr hoch.“
Darauf verweist Astrid Wahl-Weber.
„Das
Projekt ist ein fester Bestandteil des
Schulprogramms und wird im Rahmen des
Familiengrundschulzentrums Innenstadt immer
mitbedacht. So konnte im Laufe der Jahre auf
diese Weise vielen Grundschulkindern
Unterstützung zuteilwerden. Zugleich ist
weiterhin absehbar, dass der
Unterstützungsbedarf angesichts der zunehmend
schwierigen Lebensbedingungen von Kindern aus
sozial benachteiligten Familien weiter zunimmt.
Deshalb hat die Schule und ihre
Kooperationspartner immer im Blick, dass Kindern
Chancengleichheit ermöglicht werden kann. Das
Engagement ehrenamtlicher Patinnen und Paten ist
dabei von zentraler Bedeutung.“
Dazu
Rainer Benien: „Das Projekt ist in Wesel ein
beispielgebendes Erfolgsmodell. Besonders
hervorzuheben ist das langjährige ehrenamtliche
Engagement, das Grundschulkindern neue
Perspektiven eröffnet. Wer junge Menschen
unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen,
Teil davon zu werden.“
Die Patinnen und
Paten erhalten nicht nur eine Schulung,
Qualifizierungsmaßnahmen und Weiterbildungen,
sondern treffen sich auch regelmäßig zum
Austausch über ihre Erfahrungen. Fragen
interessierter Patinnen und Paten beantwortet
Projektkoordinatorin Hildegard Derksen
telefonisch unter (0176) 15847340 oder per
E-Mail: derksen@akademie-klausenhof.de.

Krankenhausbehandlungen wegen Alkoholkonsums
in 10 Jahren um 28,9 % zurückgegangen
• 283 500 Menschen im Jahr 2024 wegen
ausschließlich alkoholbedingter Krankheiten
stationär behandelt • Rückgang betrifft vor
allem jüngere Altersgruppen • 14 400
Todesfälle im Jahr 2024 direkt auf Alkoholkonsum
zurückzuführen
Alkoholmissbrauch führt
in Deutschland immer seltener zu einem
Klinikaufenthalt. Rund 283 500 Patientinnen und
Patienten wurden 2024 aufgrund einer
ausschließlich durch Alkohol bedingten Diagnose
stationär im Krankenhaus behandelt. Das waren
28,9 % weniger als zehn Jahre zuvor, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Im Jahr 2014 kamen 398 500 Menschen aufgrund
einer alkoholinduzierten Diagnose stationär in
ein Krankenhaus. Damit erreichten die Fallzahlen
2024 den niedrigsten Stand der letzten zehn
Jahre. Auch der Anteil der Fälle mit einer
solchen Diagnose an den Krankenhausbehandlungen
insgesamt sank: von 2,0 % im Jahr 2014 auf 1,6 %
im Jahr 2024. Zur Einordnung: Die Zahl der
Krankenhausbehandlungen insgesamt ging im selben
Zeitraum um 8,6 % auf 17,9 Millionen Fälle
zurück.

Männer werden häufiger aufgrund
einer alkoholinduzierten Diagnose stationär
behandelt als Frauen: 207 900 oder 73,3 % der
mit dieser Diagnose im Jahr 2024 Behandelten
waren Männer, gut ein Viertel (26,7 %) waren
Frauen.
Alkoholabhängigkeit und
Alkoholmissbrauch Ursache in drei Fünftel aller
Fälle Alkoholabhängigkeit war im Jahr 2024
mit einem Anteil von 42,5 % (120 400
Behandlungsfälle) an den alkoholbedingten
Diagnosen die häufigste Ursache für eine
ausschließlich alkoholbedingte stationäre
Krankenhausbehandlung. Auf einen akuten Rausch
ging gut ein Fünftel zurück (21,1 % oder 59 700
Fälle), auf Entzugssyndrome 14,7 % der Fälle
(41 800).
Weiter folgten alkoholbedingte
Erkrankungen des Verdauungssystems wie Schäden
an der Leber (13,0 % oder 36 900 Fälle) oder der
Bauchspeicheldrüse (5,2 % oder 14 700 Fälle).
Zahl der alkoholbedingten Behandlungen geht vor
allem in jüngeren Altersgruppen zurück Die Zahl
der alkoholinduzierten Krankenhausbehandlungen
ist in nahezu allen Altersgruppen
zurückgegangen.
Den stärksten Rückgang
gab es in der Altersgruppe der 10- bis
19-Jährigen. Hier nahm die Zahl der Behandlungen
um 58,5 % von 24 300 im Jahr 2014 auf 10 100 im
Jahr 2024 ab. Grund dafür ist, dass immer
weniger junge Menschen aufgrund einer akuten
Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus
behandelt werden.
Die Zahl dieser Fälle
sank um 60,8 % von 22 400 Kindern und
Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren im
Jahr 2014 auf 8 800 im Jahr 2024. Aber auch von
den 20- bis 39-Jährigen (-27,6 % auf 66 400
Fälle) und von den 40- bis 59-Jährigen (-35,2 %
auf 138 200 Fälle) wurden deutlich weniger wegen
alkoholbedingter Krankheiten stationär
behandelt.
Am schwächsten war der
Rückgang in der Altersgruppe der 60- bis
79-Jährigen mit -1,4 % (65 500 Fälle im Jahr
2024). Bei den Menschen in der Altersgruppe
80plus gab es sogar einen Anstieg (+22,4 % auf
3 300 Fälle).

Zahl der ausschließlich
alkoholbedingten Todesfälle leicht gestiegen
Insgesamt starben hierzulande im Jahr 2024 rund
14 400 Menschen aufgrund einer direkt auf
Alkoholkonsum zurückzuführenden Erkrankung – das
waren 2,1 % mehr als 2014. Damals gab es rund
14 100 solcher Todesfälle. 2024 waren nahezu
drei Viertel (74,1 %) der Verstorbenen Männer.
Die Hälfte der an alkoholbedingten
Krankheiten gestorbenen Männer (50,9 %) waren 55
bis 69 Jahre alt, lediglich 0,5 % waren jünger
als 30 Jahre. Der leichte Anstieg der
alkoholbedingten Todesfälle ist demografisch
bedingt. Um demografische Effekte bereinigt
zeigt sich ein Rückgang: Die
altersstandardisierte Zahl der alkoholbedingten
Sterbefälle je 100 000 Einwohnerinnen und
Einwohner nahm um 3,4 % ab, von 17,8 Fällen im
Jahr 2014 auf 17,2 Fälle im Jahr 2024.
93 Liter zuckerhaltige
Erfrischungsgetränke 2024 pro Kopf produziert
- Produktionsvolumen zuckerhaltiger
Erfrischungsgetränke 2024 mit
7,7 Milliarden Liter deutlich über dem
von Light-Produkten (1,5 Milliarden Liter) -
Jährlicher Zuckerverbrauch pro Kopf 2023 bei
41,2 Kilogramm 24 % der Erwachsenen und 8 % der
Kinder und Jugendlichen 2022 von Adipositas
betroffen
Der Konsum
von Zucker und seine gesundheitlichen Folgen
stehen immer wieder im Fokus der öffentlichen
Debatte. Zur Reduzierung des Zuckerkonsums haben
viele Staaten eine Zuckersteuer auf
zuckerhaltige Getränke eingeführt und auch in
Deutschland wird eine solche Maßnahme
diskutiert. Im Jahr 2024 wurden hierzulande
7,7 Milliarden Liter zuckerhaltige Cola,
Limonaden und andere Erfrischungsgetränke
hergestellt, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt.
Das entspricht
knapp 93 Liter pro Kopf. Die Produktion
zuckerhaltiger Getränke ist zuletzt nahezu
gleichgeblieben (-0,2 % gegenüber dem Vorjahr).
Mittelfristig gesehen ist die Produktion
zuckerhaltiger Getränke leicht gesunken:
gegenüber 2019 um 0,7 %.
18 Liter Light-Erfrischungsgetränke pro Kopf
produziert Zugleich ist die Produktion von
Erfrischungsgetränken ohne Zucker
(Light-Varianten) gestiegen.
2024 wurden
1,5 Milliarden Liter brennwertverminderte Cola
und Limonaden hergestellt, das waren gut
18 Liter Light-Getränke pro Kopf. Gegenüber dem
Vorjahr stieg die Produktion um 5,7 %.
Mittelfristig ist die Produktion
von Light-Getränken 2024 um 6,1 % gegenüber 2019
gestiegen. Insgesamt übersteigt das
Produktionsvolumen zuckerhaltiger Getränke
jedoch das von Light-Produkten immer noch
deutlich.
Noch vor den zuckerhaltigen
und Light-Erfrischungsgetränken kommt das
Mineralwasser: 2024 wurden hierzulande
12,7 Milliarden Liter Mineral-, Tafel- und
Heilwasser produziert. Das waren gut 152 Liter
pro Kopf.

Menschen in Deutschland verbrauchen
38 Stück Würfelzucker pro Tag Die
durchschnittliche Menge an Zucker, die Menschen
hierzulande täglich zu sich nehmen, liegt
deutlich über dem, was die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) empfiehlt: Bei einer Person mit
gesundem Körpergewicht, die täglich etwa
2 000 Kalorien zu sich nimmt, ist die Empfehlung
bei etwa 50 Gramm Zucker pro Tag (knapp
17 Stück Würfelzucker).
In Deutschland
lag der durchschnittliche Zuckerverbrauch mehr
als doppelt so hoch: Nach Angaben der Welternährungsorganisation
(FAO) waren es im Jahr 2023 knapp
41,2 Kilogramm pro Kopf, was knapp
38 Stück Würfelzucker pro Tag entspricht. Im
weltweiten Durchschnitt lag die Verbrauchsmenge
von Zucker laut FAO bei 26,2 Kilogramm pro
Person und Jahr, was 24 Stück Würfelzucker pro
Tag entspricht.
Adipositas: Knapp
ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland
betroffen Hoher Zuckerkonsum wirkt sich auf die
Gesundheit aus und erhöht das Risiko für
Adipositas, Typ-2-Diabetes und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach Angaben der WHO lebten
2022 in Deutschland knapp ein Viertel (24 %) der
Erwachsenen und 8 % der Kinder und Jugendlichen
(zwischen 5 und 19 Jahren) mit Adipositas
(Fettleibigkeit).
Weltweit waren es 16 %
der Erwachsenen und 8 % der Kinder und
Jugendlichen. Die Häufigkeit von Adipositas bei
Erwachsenen hat sich weltweit zwischen 1990 und
2022 mehr als verdoppelt, bei Kindern und
Jugendlichen sogar vervierfacht.
Der
Anteil übergewichtiger Menschen an der
erwachsenen Bevölkerung in Deutschland liegt
laut WHO seit 2006 konstant bei 61 %. Im
Jahr 1992 – also 30 Jahre zuvor – lag der Anteil
noch bei 53 %. Bei Kindern und Jugendlichen lag
der Anteil derer, die übergewichtig waren, 2022
bei einem Viertel (25 %).
Weltweit
galten 43 % der Erwachsenen und 20 % der Kinder
und Jugendlichen als übergewichtig. 116 Staaten
haben eine Zuckersteuer Um den hohen
Zuckerkonsum zu begrenzen, gab es 2024 nach
Angaben der WHO in
116 Staaten eine Steuer auf zuckerhaltige
Getränke.
Laut WHO gilt eine derartige
Steuer zum Beispiel in Frankreich, Polen, dem
Vereinigten Königreich, Saudi-Arabien,
Brasilien, Indien und Südafrika. Steuer auf
zuckerhaltige Getränke Map of unspecified region
with 2 data series. Quelle:WHO
World Health Observatory ↗. Datenstand: Juli
2024. © EuroGeographics bezüglich der
Verwaltungsgrenzen. Steuer
auf zuckerhaltige Getränke

Am Abend
Geschichte der Stadt Moers entdecken
Mit Laterne, Horn und Schlapphut begibt sich
Gästeführerin Erika Ollefs am Sonntag, 22.
Februar, um 17 Uhr auf einen besonderen Rundgang
durch die Moerser Stadtgeschichte.

(Foto: pst)
Treffpunkt für die
Teilnehmenden ist das Denkmal von König
Friedrich I. auf dem Neumarkt. In historischer
Kleidung schlüpft Erika Ollefs in die Rolle des
Nachtwächters und lässt einen längst vergangenen
Berufsstand lebendig werden. Auf ihrem Weg durch
die Straßen und Gassen erzählt sie von den
Aufgaben, Pflichten und Eigenheiten der Männer,
die früher für Ordnung und Sicherheit in der
Nacht sorgten.
Spannende Einblicke,
überraschende Details und heitere Anekdoten aus
der Geschichte der Stadt machen den Spaziergang
zu einem unterhaltsamen und informativen
Erlebnis. Verbindliche Anmeldungen zu der
Führung nimmt die Stadt- und Touristinformation
von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b,
Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Kosten pro Person:
9 Euro.
vhs
Moers/Kamp-Lintfort: Die Politik in Moers – Das
Seminar‘ Wie Meinungsbildungs-
und Entscheidungsprozesse in der Stadt ablaufen,
darüber informiert der Workshop ‚Die Politik in
Moers – Das Seminar‘ der vhs Moers –
Kamp-Lintfort. Er startet am Montag, 23.
Februar, und findet insgesamt 15-mal montags
statt.
Jeweils ab 18.45 Uhr geht es in
der vhs, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, um die
gesetzlichen Grundlagen kommunalpolitischen
Handelns, die Arbeitsweise und Organisation
politischer Gremien. Außerdem gibt es eine
Einführung in das Ratsinformationssystem, dessen
Einsatzmöglichkeiten und Vorteile.
Vorwissen ist für diesen Kurs nicht
erforderlich, gerne können eigene Themen
eingebracht werden. Eine vorherige Anmeldung für
die Reihe ist erforderlich und telefonisch unter
0 28 41/ 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Nelkensamstagszug: Jugendschutz ohne
erhobenen Zeigefinger - Glasverbot
Karneval feiern: ja. Grenzen überschreiten:
nein. Unter diesem Leitgedanken setzt die Stadt
Moers beim Nelkensamstagszug am Samstag, 14.
Februar, auf Jugendschutz ohne erhobenen
Zeigefinger. Ziel ist es, jungen Menschen ein
fröhliches, aber sicheres Feiern zu ermöglichen
– und frühzeitig Unterstützung anzubieten, wenn
sie gebraucht wird.

„Unsere Kernbotschaft ist: Karneval darf
ausgelassen sein, Alkohol unter 16 Jahren ist
aber generell verboten und Hochprozentiges unter
18 tabu. Und wenn ihr Hilfe braucht, wir sind
da“, bringt es Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder-
und Jugendbüro (KJB) auf den Punkt. Ordnungsamt
und Polizei sind zusätzlich im Rahmen der
Ordnungspartnerschaft unterwegs – falls es dann
doch mal ausartet.
Wenn nötig, werden
Jugendliche nach Hause gebracht Ein Team aus
acht Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen aus
dem KJB und den Moerser Jugendzentren ist ab 11
Uhr im Einsatz. Entlang der Zugstrecke gibt es
ein zentrales ‚Jugendzelt‘ auf dem
Friedrich-Ebert-Platz am Eingang zum
abgesperrten Bereich der Erste-Hilfe-Stationen -
gut sichtbar durch große, bunte Banner und
Luftballons.
„Das ist bewusst als
niedrigschwellige Anlaufstelle gedacht: für
Jugendliche und junge Erwachsene, denen es nicht
gut geht, die Freundinnen oder Freunde verloren
haben, unterkühlt sind oder zu viel Alkohol
getrunken haben. Wenn es nötig ist, koordinieren
wir auch das nach Hause kommen“, erläutert
Bochnig-Mathieu. Es gibt Wasser, Brezeln und
Schokolade – kleine Dinge, die in dem Moment
viel bewirken können. Gleichzeitig suchen die
mobilen Teams aktiv das Gespräch mit
Jugendlichen, bei denen ein exzessiver
Alkoholkonsum erkennbar ist.
Glasverbot
bleibt wichtiger Sicherheitsbaustein Neben
den Jugendschutzmaßnahmen gilt auch in diesem
Jahr wieder ein Glasverbot entlang der
Zugstrecke. Es hat sich seit seiner Einführung
2009 bewährt und trägt maßgeblich dazu bei,
Schnittverletzungen und unnötige
Rettungsdiensteinsätze zu vermeiden.
Das
Verbot gilt vom Kreisverkehr
Homberger-/Ernst-Holla-Straße bis zum Zugende
(Wilhelm-Schroeder-/Rheinberger Straße),
außerdem auf dem gesamten Friedrich-Ebert-Platz.
Es ist entsprechend ausgeschildert und wird von
Mitarbeitenden der Stadt kontrolliert. An
mehreren Stellen besteht die Möglichkeit,
Getränke kostenlos in PET-Flaschen umzufüllen.
Die Stadt empfiehlt jedoch, Glasbehältnisse erst
gar nicht mitzubringen.
Bundessozialgericht: Herausforderungen für die
Justiz und Reformperspektiven des Sozialstaats
Beim Jahrespressegespräch hat die Präsidentin
des Bundessozialgerichts, Dr. Christine
Fuchsloch, gemeinsam mit Vertreterinnen und
Vertretern der Senate eine Bilanz des Jahres
2025 gezogen, einige zentrale Entscheidungen der
Senate vorgestellt und aktuelle
Herausforderungen für Justiz und Sozialstaat
benannt.
"Dem Bundessozialgericht ist es
2025 bei leicht gestiegenen Eingangszahlen über
alle Verfahrensarten hinweg erneut gelungen,
seinen Verfahrensbestand abzubauen", so Dr.
Fuchsloch einleitend. Bei den Eingängen gebe es
allerdings Unterschiede in den Verfahrensarten.
Die Anzahl der Revisionsverfahren ist gesunken.
Weiterhin deutlich steigend seien jedoch
Verfahren unvertretener Klägerinnen und Kläger.
Diese suchten um die Gewährung von
Prozesskostenhilfe nach, weil sie keinen
Rechtsbeistand finden, der sie vor dem
Bundessozialgericht vertritt. Diese Entwicklung
beruhe auch auf dem alarmierenden Rückgang der
Zahl der Fachanwältinnen und Fachanwälte für
Sozialrecht in den letzten Jahren. Insbesondere
im Grundsicherungs- und Soziallhilferecht werde
es für die Betroffenen immer schwerer,
anwaltliche Hilfe zu finden und dies nicht nur
für die Vertretung in Gerichtsverfahren, sondern
auch für die Beratung in sozialrechtlichen
Fragen.
Als wachsende Herausforderung für
die Justiz bezeichnete Dr. Fuchsloch den
zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz bei
Klagen und Eilanträgen, vor allem von anwaltlich
nicht vertretenen Klägerinnen und Klägern.
KI-gestützt erstellte umfangreiche Schriftsätze
führten häufig zu erheblichem Prüf- und
Strukturierungsaufwand in der gesamten
Sozialgerichtsbarkeit. Dieser Entwicklung dürfe
man nicht passiv begegnen.
Auch die
Justiz müsse rechtssicher und rechtskonform
KI-Anwendungen nutzen können, etwa um
Rechtsprechungszitate überprüfen zu können.
Zugleich bedürfe es einer Stärkung der
gerichtlichen Verfahren, insbesondere der
mündlichen Verhandlung. Diese biete den
Spruchkörpern die Möglichkeit, Sach- und
Rechtsfragen zu strukturieren,
Entscheidungsgründe zu erläutern oder Verfahren
gütlich zu einigen. Ziel müsse es sein, auch
unter veränderten technischen Rahmenbedingungen
einen bürgernahen Rechtsstaat zu gewährleisten.
Abschließend ging die Präsidentin auf den
aktuellen Bericht der Sozialstaatskommission
ein. "Ich sehe es als wirklich große Leistung
an, dass sich in dieser kurzen Zeit neun
Bundesministerien, die Länder und die kommunalen
Spitzenverbände sowie Abgeordnete des Bundestags
auf ein Konzept zur Neustrukturierung wichtiger
steuerfinanzierter Sozialleistungen verständigt
haben und dies im Konsens."
Besonders
wichtig sei die Schaffung verpflichtender
einheitlicher digitaler Standards. Die Umsetzung
der Empfehlungen erfordere eine
Verwaltungsreform, die verfassungsrechtlich und
organisatorisch anspruchsvoll sei und
ausreichend Zeit benötige. "Der Sozialstaat ist
kein statisches Gebilde. Er ist wandelbar und
anpassungsfähig. Diesen Prozess gilt es,
fachlich zu fördern".
TÜV-Verband warnt vor „Fahrprüfung light
Der TÜV-Verband hat die überarbeiteten
Reformpläne der Bundesregierung für den
Führerscheinerwerb als unausgewogen kritisiert.
Während Maßnahmen wie die Digitalisierung der
Fahrausbildung mit Online-Theoriekursen und
Fahrsimulatoren längst überfällig sind, lehnt
der TÜV-Verband pauschale Kürzungen des
Fragenkatalogs und der Prüfungszeiten ab.

„Es ist der falsche Weg, die Anforderungen an
den Führerscheinerwerb zu senken“, sagt Richard
Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität
beim TÜV-Verband. „Eine ‚Fahrprüfung light‘ darf
es nicht geben. Dann machen wir Erfolge bei der
Verkehrssicherheit der letzten Jahrzehnte
zunichte.“ © TÜV-Verband
Im Jahr 2024
verursachten 18- bis 20-jährige Fahrer:innen
laut Statistischem Bundesamt 13.862
Verkehrsunfälle, ein Rückgang von 45 Prozent im
Vergleich zu 2010. Die Zahl der im
Straßenverkehr Getöteten 18- bis 25-Jährigen ist
seit 2005 um 70 Prozent auf 319 im Jahr 2024
gesunken. Über alle Altersgruppen hinweg lag der
Rückgang nur bei 48 Prozent. Im gleichen
Zeitraum wurden die Theorie- und Praxisprüfungen
digitalisiert und auf wissenschaftlicher Basis
modernisiert. Goebelt: „In einem immer komplexer
werdenden Verkehrssystem brauchen wir
Fahrschüler, die sehr gut vorbereitet sind.“
Die Bundesregierung plant unter anderem, den
Fragenkatalog für die Theorieprüfung um 28
Prozent auf 840 Fragen zu reduzieren und die
Gesamtprüfungszeit bei der praktischen Prüfung
um 27 Prozent auf 40 Minuten zu verringern. Die
Zahl der verpflichtenden Sonderfahrten
(Überland, Autobahn, Dunkelheit) wird um zwei
Drittel von zwölf auf drei reduziert. „Das
bisher erreichte Sicherheitsniveau bei der
Fahrausbildung kann mit diesen Maßnahmen nicht
gehalten werden“, betonte Goebelt. Was den
Fragenkatalog angeht, liege Deutschland im
europäischen Vergleich mit rund 1.100 Fragen auf
oder sogar unter dem Niveau von Ländern wie
Frankreich, Österreich, den Niederlanden oder
Schweden.
Unverständlich ist aus Sicht
des TÜV-Verbands, dass die Reform keine
verpflichtenden Lernstandskontrollen im Rahmen
der Fahrschulausbildung vorsieht. „Die
Feststellung der Prüfungsreife in den
Fahrschulen ist ein einfaches Instrument, um die
Durchfallquoten in der Theorie zu senken“, sagt
Goebelt. „Weniger Wiederholungsprüfungen sind
das wirksamste Instrument, wenn man echte
Kostenreduzierungen erreichen möchte.“ Dagegen
habe die Reduzierung des Prüfkatalogs und der
Prüfungsdauer kaum einen Effekt, da die Kosten
für die Prüfung selbst nur einen Anteil von etwa
1 Prozent an den Gesamtkosten der Fahrausbildung
ausmachen. Goebelt: „Hier steht die
Kostensenkungen nicht im Verhältnis zum Schutz
des Lebens und der Verkehrssicherheit.“
Sehr kritisch sieht der TÜV-Verband, dass die
Fahrschulen von der Pflicht entbunden werden
sollen, einen Ausbildungsplan zu erstellen und
zu veröffentlichen. „Das schwächt das
Bewusstsein für die Notwendigkeit einer
systematischen Ausbildung und verringert die
Transparenz für die Fahrschüler“, sagt Goebelt.
„Damit nimmt das Verkehrsministerium ein
sinkendes Niveau der Fahrausbildung in Kauf, was
über kurz oder lang zu steigenden
Nichtbestehensquoten führen wird.“
Der
TÜV-Verband hat die aktuelle
Führerscheinstatistik für das Jahr 2025
veröffentlicht. Die Ergebnisse sind hier
abrufbar:
https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/zahl-der-fuehrerscheinpruefungen-auf-neuem-hoechststand
Datenreport zu
Fahrerlaubnisprüfungen im Jahr 2025 | Politische
Empfehlungen Der Führerschein
eröffnet vielen Menschen neue Möglichkeiten der
Mobilität – im Beruf und im Privaten. Damit
Fahrer:innen sicher am Straßenverkehr
teilnehmen, braucht es eine gute Ausbildung und
Prüfungen, die Wissen und Fahrkompetenz
zuverlässig abbilden. Welche Entwicklungen
zeigen sich im Jahr 2025 bei den theoretischen
und praktischen Führerscheinprüfungen? Wie
viele Kandidat:innen haben eine Prüfung
abgelegt, wie viele bestehen die Prüfung und wie
viele fallen durch? Und welche Faktoren
tragen zu den hohen Nichtbestehensquoten bei?
Der TÜV-Verband stellte die aktuellen
Kennzahlen zu Führerscheinprüfungen vor und
ordnet die Entwicklungen ein. Außerdem wurde
aufgezeigt, wo das Fahrerlaubnissystem aus Sicht
der Verkehrssicherheit werden sollte und welche
Reformansätze jetzt sinnvoll sind, um die Kosten
der Fahrausbildung zu senken.
Neukirchen-Vluyn: Gymnastik- und
Bewegungskurse – aktiv und beweglich bleiben
Aktiv bleiben und gemeinsam in
Bewegung kommen: Die DRK Familienbildung
Niederrhein lädt jeden Dienstag von 11:00 bis
12:00 Uhr zu einem kostenfreien Gymnastik- und
Bewegungskurs nach Neukirchen-Vluyn ein. Das
Angebot richtet sich an Menschen in der zweiten
Lebenshälfte und ist als offener Walk-In-Kurs
gestaltet – einfach vorbeikommen und mitmachen!
Bewegung tut gut – in jedem Alter. Die
DRK Familienbildung Niederrhein lädt alle
Interessierten herzlich zu einem regelmäßigen
Gymnastik- und Bewegungskurs ein. Das Angebot
richtet sich an Menschen in der zweiten
Lebenshälfte, die ihre Beweglichkeit erhalten,
ihre Muskulatur stärken und gleichzeitig etwas
für ihr allgemeines Wohlbefinden tun möchten.

Bewegung in guter Gemeinschaft: Das DRK
Niederrhein bietet regelmäßige Gymnastik- und
Bewegungskurse in der Familienbildung an.
Mit sanften, aber wirkungsvollen Übungen
werden Koordination, Gelenkbeweglichkeit und
Körpergefühl gefördert. Dank qualifizierter
Kursleiterinnen und Kursleiter kann jede
Teilnehmerin und jeder Teilnehmer im eigenen
Tempo mitmachen – ganz ohne Leistungsdruck.
Der Kurs findet jeden Dienstag von 11:00
bis 12:00 Uhr in der Familienbildung,
Grubenwehrstraße 5 in Neukirchen-Vluyn statt.
Das Angebot ist kostenfrei und als Walk-In-Kurs
gestaltet: Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich, Interessierte können einfach
vorbeikommen und teilnehmen – so, wie es für sie
am besten passt. Weitere Informationen
sind telefonisch unter 0281 3001-8100 oder per
E-Mail an familienbildung@drk-niederrhein.de
erhältlich.
vhs
Moers/Kamp-Lintfort: Neues Angebot ‚Thursday
Morning Murder Mystery‘ Für
alle, die Englisch auf einem soliden
Mittelstufenniveau (B1) beherrschen und sich
verbessern möchten, bietet die vhs Moers –
Kamp-Lintfort ab Donnerstag, 19. Februar, den
Kurs ‚Thursday Morning Murder Mystery‘ an. An
insgesamt zwölf Donnerstagen jeweils ab 10.30
Uhr lösen die Teilnehmenden gemeinsam Miss
Marples ersten Fall ‚The Murder at the Vicarage‘
(Mord im Pfarrhaus).
Auch, wer die
Lektüre kennt, kann dabei seine Sprachkenntnisse
in Wort, Schrift und Hörverständnis verbessern.
Veranstaltungsort ist die vhs Kamp-Lintfort,
Kamperdickstraße 10. Eine rechtzeitige Anmeldung
ist erforderlich. Diese kann telefonisch unter 0
28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.
Wesel: 9
Schüler-innen sind Preisträger des Wettbewerbs
Jugend musiziert Für 9
Schüler-innen der Musik- und Kunstschule Wesel
hat sich die intensive Vorbereitung auf den
Regionalwettbewerb Jugend musziert gelohnt. In
der Region Westmünsterland mit den Kreisen
Borken, Coesfeld und Wesel erspielten sie
hervorragende Ergebnisse.
Zwei
Klavierschüler-innen erreichten sogar die
Weiterleitung zum Landeswettbewerb, für die man
über den Preis hinaus noch eine besondere
Punktzahl benötigt.
Die Ergebnisse im
Einzelnen: Marlene Lang Violine 23 Punkte
1.Preis Sophie Jendrysik Violoncello 23
Punkte 1.Preis Alina Willmann Klavier 21
Punkte 1.Preis Alexander Krutsky Klavier 16
Punkte 3.Preis Samuel Elias Winter Klavier
21 Punkte 1.Preis Helen Lienhardt Klavier 20
Punkte 2.Preis Maria Kemper Klavier 19
Punkte 2.Preis Siyu Guan Klavier 23 Punkte
1.Preis Weiterleitung Jakob Sträßner Klavier
24 Punkte 1.Preis Weiterleitung
Ambulanter Notdienst an Karneval einsatzbereit
-
Ärztliche Hilfe auch an den „tollen Tagen“
- Online oder per Telefon: passende Hilfe über
116 117 - Videosprechstunden speziell für
Kinder und Erwachsene
Wer an den
Karnevalstagen im Rheinland akute
gesundheitliche Beschwerden hat, kann den
Notdienst der niedergelassenen Ärztinnen und
Ärzte kontaktieren. Erste Anlaufstelle ist die
kostenlose Servicenummer 116 117.
Sie ist rund um die Uhr
erreichbar und führt nach einer strukturierten
Ersteinschätzung direkt zum passenden Angebot:
Entweder in eine der rund 90 Notdienstpraxen der
Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein oder
– wenn nötig – vermittelt sie einen ärztlichen
Hausbesuch. Weitere Möglichkeit: Eine ärztliche
Videosprechstunde.
Videosprechstunden im
ambulanten Bereitschaftsdienst Die
Videosprechstunden der KV Nordrhein machen
medizinische Hilfe besonders schnell und
unkompliziert: Kinder, Jugendliche und
Erwachsene können Beschwerden per Video-Gespräch
mit einem Arzt/einer Ärztin zunächst abklären,
geeignete Behandlungsschritte besprechen und bei
Bedarf ein eRezept erhalten – häufig erübrigt
sich danach der Besuch in der Praxis. Der Zugang
läuft über die Rufnummer 116 117 oder direkt
über die Seiten www.kvno.de/kinder bzw.
www.kvno.de/erwachsene
Die
kinderärztliche Videosprechstunde ist samstags,
sonntags und feiertags (auch Rosenmontag) von 10
bis 22 Uhr verfügbar. Das Online-Angebot für
Erwachsene in der Zeit von 9-21 Uhr an
Samstagen, Sonntagen sowie an Feiertagen,
ebenfalls an Rosenmontag. Nach der Anmeldung
kommt der Terminlink per E‑Mail. Notwendig sind
die Versichertendaten, eine stabile
Internetverbindung sowie Smartphone, Tablet oder
Computer mit Kamera und Mikrofon – idealerweise
in ruhiger Umgebung.
Ärztliche
Hausbesuche vor allem für Bettlägerige möglich
Für nicht mobile Patientinnen und Patienten kann
über die 116 117 ein ärztlichen Hausbesuch
organisiert werden. Ebenso informiert der
Service über die Erreichbarkeit fachärztlicher
Notdienste im Landesteil, etwa Augenheilkunde,
HNO und Kinder.
Praxis-Vertretungen
zwischen Altweiber und Aschermittwoch
Zwischen dem 12. Februar (Altweiber) und 18.
Februar (Aschermittwoch) werden einige
Arztpraxen urlaubsbedingt geschlossen bleiben.
Während der Sprechstundenzeiten übernehmen dann
andere Praxen vor Ort vertretungsweise die
ambulante Versorgung. Patientinnen und Patienten
sollten rechtzeitig auf entsprechende
Praxis-Aushänge und Angaben auf den
Praxis-Anrufbeantwortern oder Homepages achten.
Weitere Informationen sowie Adressen und
Öffnungszeiten der Notdienstpraxen in Nordrhein
sind unter www.kvno.de/notdienst abrufbar.

Arzt im Gespräch während einer
Videosprechstunde. Foto KVNO
Dinslaken: Betriebsausschuss tagt
Am Donnerstag, 19. Februar 2026, tagt der
Betriebsausschuss der Stadt Dinslaken. Die
öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im
Sozialraum des DIN-Service in
der Otto-Lilienthal-Straße 16. Tagesordnungen
und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind
grundsätzlich im Ratsinformationssystem
abrufbar.
NRW: Kinderbetreuung war 2024
für rund 28 % der teilzeitbeschäftigten Frauen
Hauptgrund für Teilzeittätigkeit *
Rund ein Viertel der Teilzeiterwerbstätigen
arbeitete auf eigenen Wunsch in Teilzeit. * Aus-
und Fortbildung war bei fast 15 % der Grund für
eine Teilzeitbeschäftigung. * Jede
zwanzigste Teilzeitkraft gab an, keine
Vollzeitstelle zu finden.
Rund ein
Viertel der Teilzeitarbeitenden (25,1 %) gaben
2024 an, dass sie in Teilzeit arbeiten möchten.
Wie das Statistische Landesamt
Nordrhein-Westfalen auf Basis von Endergebnissen
des Mikrozensus mitteilt, lag der Anteil bei den
Frauen mit 27,3 % rund 10 Prozentpunkte höher
als bei den Männern. Die individuellen Gründe
für die Ausübung einer Teilzeittätigkeit
unterscheiden sich deutlich zwischen den
Geschlechtern.

Dies zeigt sich insbesondere bei den
insgesamt 23,8 % der Teilzeiterwerbstätigen, die
wegen Kinderbetreuung nicht in Vollzeit
arbeiteten: Bei den Frauen war dieser Anteil mit
28,1 % viermal so hoch wie bei den Männern
(7,3 %). Das Statistische Landesamt weist zur
weiteren Einordnung der Ergebnisse darauf hin,
dass die Mehrheit der Teilzeiterwerbstätigen
Frauen sind: Sie machten 79,1 % der insgesamt
2,44 Millionen nordrhein-westfälischen abhängig
Teilzeiterwerbstätigen im Alter von 15 bis unter
65 Jahren in 2024 aus.
Aus- und
Fortbildung war bei fast 15 % der Grund für eine
Teilzeitbeschäftigung Annähernd jede siebte
Teilzeitkraft (14,7 %) war hauptsächlich
aufgrund schulischer oder beruflicher Aus- bzw.
Fortbildung nicht Vollzeit erwerbstätig. Bei den
männlichen Teilzeiterwerbstätigen war dies mit
Abstand der am häufigsten genannte Grund für
Teilzeit und traf mit 31,8 % auf fast jeden
Dritten zu.
Bei den Frauen waren es mit
10,2 % anteilig deutlich weniger. Jede
zwanzigste Teilzeitkraft gab an, keine
Vollzeitstelle zu finden Knapp 5 % der
Teilzeiterwerbstätigen gaben an, keine
Vollzeitstelle finden zu können, wobei dies für
8,4 % der Männer und 3,9 % der Frauen in
Teilzeit zutraf.
Gesundheitliche Gründe
nannten 4,6 %, anteilig etwa doppelt so viele
Männer (7,5 %) wie Frauen (3,8 %). Etwas mehr
als jede siebte teilzeiterwerbstätige Person
(13,6 %) hatte andere familiäre oder persönliche
Gründe und gut jede zehnte Person (11,1 %)
sonstige Gründe.
Drei
"vorbildliche Bauten" im Ruhrgebiet erhalten
Landespreis für Architektur Die
diesjährige "Auszeichnung vorbildlicher Bauten
in Nordrhein-Westfalen" des NRW-Bauministeriums
und der Architektenkammer NRW ist u. a. nach
Duisburg, Essen und Hamminkeln gegangen.
Insgesamt erhielten 25 neue oder erneuerte
Gebäude und Freiraumgestaltungen aus ganz
Nordrhein-Westfalen eine Würdigung als
richtungsweisende und innovative Bauwerke.
Ausgezeichnet wurde die Erweiterung des
Betriebshof Hochfeld der Wirtschaftsbetriebe
Duisburg. Auf einer brachliegenden
Industriefläche entstand ein moderner
Recyclinghof mit Tonnenlager,
Wertstoff-Umladebereich sowie Flächen für
betriebliche Funktionen. Die neuen baulichen
Elemente überzeugten die Jury sowohl
städtebaulich durch ihre klare Positionierung
und Proportionen als auch gestalterisch.
Ein weiterer Landespreis geht an den
Pavillon "Lernen im Park" in Essen-Rüttenscheid.
Das dreigeschossige Rochadegebäude dient als
Interimsbau für mehrere Schulen. Es ist zugleich
zukunftsoffen für weitere kommunale Nutzungen
angelegt. Die modulare Struktur ermöglicht
unterschiedliche Grundrissvarianten, die Bedarf
und räumliche Qualität miteinander verbinden.
Ebenfalls geehrt wurde die
"BauKulturstelle" in Hamminkeln
des Vereins zur Förderung der Dorfentwicklung
Dingden. Das Projekt umfasst die Sanierung und
den Umbau eines denkmalgeschützten
Gebäudeensembles zu einer Bildungsstätte für
Baukultur. Die Jury hob vor allem das starke
ehrenamtliche Engagement im Planungs- und
Bauprozess und die breite Beteiligung der
lokalen Bevölkerung hervor. idr
https://www.aknw.de/baukultur/auszeichnungsverfahren/auszeichnung-vorbildlicher-bauten
DRK Wesel ehrt Blutspender
und wirbt um ehrenamtliche Unterstützung Sie
spenden Blut – oft jahrzehntelang und ganz
selbstverständlich. Der DRK-Ortsverein Wesel
ehrte jetzt 17 engagierte Blutspenderinnen und
Blutspender und wirbt zugleich um neue
Ehrenamtliche.

17 Blutspenderinnen und Blutspender
ausgezeichnet – Zwei Geehrte erreichten die
Marke von 150 Blutspenden. Ehrung langjähriger
Blutspender beim DRK-Ortsverein Wesel: In der
Bildmitte Andreas Feldmann (l.) und Wolfgang
Baumgart wurden für jeweils 150 Blutspenden
ausgezeichnet. Rechts Reinhard Hoffacker,
Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Wesel e. V.“
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung
hat der DRK-Ortsverein Wesel e. V. insgesamt 17
Blutspenderinnen und Blutspender für ihr
langjähriges und verlässliches Engagement
ausgezeichnet. Die Ehrungen nahmen der
Vorsitzende des Ortsvereins, Reinhard Hoffacker,
sowie die Blutspendebeauftragte Karin Josten
vor. Neben Urkunden und Auszeichnungen erhielten
alle Geehrten auch ein Präsent als Dank für
ihren Einsatz.
Ausgezeichnet wurden
Spenderinnen und Spender für 25-, 50-, 75-,
100-, 125- und 150-malige Blutspenden. Eine
besondere Würdigung erfuhren Wolfgang Baumgart
und Andreas Feldmann, die jeweils 150
Blutspenden geleistet haben – ein
außergewöhnliches Zeichen von Ausdauer und
Solidarität.
In seiner Ansprache
stellte Reinhard Hoffacker die Bedeutung der
Blutspende heraus: „Wir ehren heute Menschen aus
der Mitte unserer Gesellschaft. Sie haben über
viele Jahre hinweg konsequent geholfen – ganz
still, durch ihre Blutspende. Blut bleibt trotz
aller medizinischen Fortschritte etwas
Besonderes, denn es ist nicht künstlich
herstellbar.“
Täglich würden bundesweit
rund 15.000 Blutspenden benötigt. Wesel zeichne
sich dabei durch eine hohe Zahl an Neuspendern
sowie einen stabilen Spenderstamm aus. Auch
Thorsten Hemmers, Referent des
Blutspendedienstes, unterstrich die
Dringlichkeit regelmäßiger Spenden: „Schon ein
einziger Tag ohne Blutspende kann zu leeren
Lagerbeständen führen.“
Zudem zeige sich
immer wieder, dass die Bereitschaft zur
Blutspende im ländlichen Raum höher sei als in
größeren Städten. Die beiden 150-mal Spender
berichteten persönlich von ihrer Motivation.
Wolfgang Baumgart erklärte: „Bei der Blutspende
weiß ich, wo meine Spende hingeht. Deshalb bin
ich bereit, weiterhin regelmäßig Blut zu
spenden.“
Andreas Feldmann, der seit
seiner Bundeswehrzeit in den 1980er-Jahren Blut
spendet, hat ein klares Ziel vor Augen: „Ich
möchte die 200 erreichen. Vor allem will ich
junge Menschen dazu animieren, ebenfalls Blut zu
spenden – jede Spende zählt.“
Der
DRK-Ortsverein Wesel organisiert jährlich rund
37 Blutspendetermine in Wesel und Schermbeck.
Für deren Durchführung ist der Verein jedoch
dringend auf ehrenamtliche Unterstützung
angewiesen. Derzeit besteht das Helferteam aus
rund 13 Personen, viele davon bereits seit
vielen Jahren im Einsatz.
Gesucht werden
engagierte Menschen für die Betreuung der
Spenderinnen und Spender, für organisatorische
Aufgaben sowie für die Unterstützung bei den
Terminen vor Ort. Interessierte können sich
unverbindlich beim ersten Vorsitzenden Reinhard
Hoffacker melden unter 0157-53311025 oder per
E-Mail an
Reinhard.Hoffacker@drk-wesel.de.
17
Blutspenderinnen und Blutspender wurden
ausgezeichnet: 6 × 25-malige Blutspende 4
× 50-malige Blutspende 1 × 75-malige
Blutspende 3 × 100-malige Blutspende 1 ×
125-malige Blutspende 2 × 150-malige
Blutspende
Nächste Termine: Mittwoch,
11.02.2026 Wesel – DRK-Zentrum Niederrhein,
Handwerkerstr. 3 16:00 – 19:30 Uhr
Donnerstag, 12.02.2026 Schermbeck – Ev.
Jugendheim, Kempkesstege 2 15:00 – 19:30 Uhr
Montag, 16.02.2026 Wesel-Schepersfeld –
weselfit, Schepersweg 73 15:30 – 18:30 Uhr
Donnerstag, 26.02.2026 Wesel-Schepersfeld
– weselfit, Schepersweg 73 15:30 – 19:30 Uhr
Dinslaken: Kinder- und
Jugendparlament mit neuem Vorstand
Das KiJuPa informiert: Das Kinder- und
Jugendparlament der Stadt Dinslaken hat am
5.2.26 seinen neuen Vorstand gewählt. Die
Wahlleitung übernahm Bürgermeister Simon Panke,
der die Sitzung begleitete und die
ordnungsgemäße Durchführung der Wahl
sicherstellte.
Zur neuen Vorsitzenden
wurde Alexis Wolf gewählt. Das Amt des 1.
stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt Tim
Riedel, zur 2. stellvertretenden Vorsitzenden
wurde Emily Bohnenkamp gewählt. Als Protokollant
gehört künftig Jost Overländer dem Vorstand des
Kinder- und Jugendparlaments an.

Der neue KiJuPa-Vorstand (von links): Jost
Overländer, Emily Bohnenkamp, Tim Riedel und
Alexis Wolf mit Bürgermeister Simon Panke
Der scheidende Vorstand wurde feierlich
verabschiedet und bedankte sich bei Ines
György-Deak und Jonas Egelkraut, die als
städtische Mitarbeitende für die Betreuung des
Kinder- und Jugendparlaments zuständig sind. Die
Mitglieder blicken auf eine erfolgreiche
Legislaturperiode zurück, in der zahlreiche
Aktionen und Projekte umgesetzt wurden. Dazu
zählen unter anderem Podiumsdiskussionen zur
Europa- und Kommunalwahl, die Beteiligung an
verschiedenen Projektwochen an Dinslakener
Schulen sowie die Teilnahme an Stadtfesten.
Ein besonderer Höhepunkt der vergangenen
Amtszeit war die Auszeichnung des Kinder- und
Jugendparlaments mit dem Ehrenamtspreis. Das
Kinder- und Jugendparlament Dinslaken vertritt
die Interessen junger Menschen in der Stadt und
bringt deren Anliegen aktiv in die
kommunalpolitische Arbeit ein.
Mit dem
neu gewählten Vorstand blickt das Gremium
motiviert auf die kommenden Aufgaben und
Projekte. Junge Menschen, die sich aktiv im
„KiJuPa“ beteiligen möchten, können sich auf der
Internetseite www.kijupa-dinslaken.de
informieren und Kontakt zum Vorstand oder den
Betreuungspersonen aufnehmen.
Valentinstag:
Vorsicht vor Kostenfallen bei
Online-Partnerbörsen Einsame Herzen,
die auf deutschen oder ausländischen
Online-Partnerportalen nach der großen Liebe
suchen, sollten sich der Gefahr von Kostenfallen
bewusst sein.
Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erhält
regelmäßig Beschwerden zu Online-Singlebörsen –
etwa wegen automatischer Vertragsverlängerungen,
versteckter Zusatzleistungen, hoher Forderungen
nach einem Widerruf oder fiktiven Profilen.
Mit Blick auf den Valentinstag klärt das EVZ
Deutschland darüber auf, worauf Verbraucherinnen
und Verbraucher bei der Partnersuche im Internet
achten sollten. Online flirten per Smartphone
– bei Dating-Apps sollten Verbraucher
Vertragsbedingungen und Kosten genau prüfen.

Foto: Adobe Stock / Prostock-studio
Automatische Vertragsverlängerung muss klar
erkennbar sein Viele Online-Partnerbörsen
arbeiten mit Probe- oder Kurzmitgliedschaften,
die sich nach Ablauf automatisch in
kostenpflichtige Langzeitverträge verlängern.
Wer nicht rechtzeitig kündigt, sitzt schnell in
einem teuren Abonnement fest.
Europaweit
gilt: Eine automatische Vertragsverlängerung ist
nur wirksam, wenn Verbraucher vor
Vertragsschluss klar, verständlich und
hervorgehoben darüber informiert werden.
Für Verträge, auf die deutsches Recht anwendbar
ist, gilt zudem: Seit 2022 sind automatische
Verlängerungen nur noch zulässig, wenn sie auf
unbestimmte Zeit erfolgen und jederzeit mit
einer Frist von einem Monat gekündigt werden
können.
Wertersatz nach Widerruf –
Kostenfalle „Starterpakete“ Grundsätzlich
steht Verbrauchern bei Online-Partnerbörsen ein
14-tägiges Widerrufsrecht zu. Dennoch verlangen
viele Anbieter trotz fristgerechten Widerrufs
hohe Zahlungen – häufig unter Berufung auf einen
angeblichen Wertersatz für bereits erstellte
Partnervorschläge.
Gerichte haben
klargestellt, dass Wertersatz in der Regel nur
zeitanteilig berechnet werden darf. Einige
Anbieter reagieren darauf mit gesondert
bepreisten „Starterpaketen“, die zusätzliche
Leistungen wie Premium-Services,
Profiloptimierungen oder Beratungsgespräche
enthalten.
Die Kosten dieser
Starterpakete werden von Verbrauchern häufig
nicht bewusst wahrgenommen, da sie im
Kleingedruckten versteckt sind. Auch hier gilt
jedoch: Anbieter müssen transparent über Art und
Kosten der Zusatzleistungen informieren.
Unterschied zwischen Widerruf und Kündigung
Nach Erfahrung des EVZ Deutschland verwechseln
viele Nutzer Widerruf und Kündigung. Während ein
Widerruf den Vertrag rückwirkend aufhebt,
beendet eine Kündigung den Vertrag erst zu einem
späteren Zeitpunkt. Wer sich noch innerhalb der
14-tägigen Widerrufsfrist befindet, sollte
ausdrücklich den Widerruf erklären – eine
Kündigung genügt dafür nicht.
Vorsicht
vor fiktiven Profilen Auf Dating-Plattformen
kommt es vor, dass Nutzer von fiktiven Profilen
kontaktiert werden, hinter denen keine echten
Personen stehen, die nach einem Partner suchen.
Teilweise handelt es sich dabei um vom Anbieter
eingesetzte Profile, die Nutzer dazu bewegen
sollen, länger auf dem Portal zu bleiben.
Hinweise auf den Einsatz solcher Profile finden
sich manchmal auch in den AGB, aber nur
versteckt, wodurch sich Verbraucher in die Irre
geführt fühlen. Gerichte haben entschieden, dass
bloße Hinweise im Kleingedruckten nicht
ausreichen.
Tipps für Verbraucherinnen
und Verbraucher - Lesen Sie die AGB der
Dating-Seite vor Abschluss des Vertrages
sorgfältig. - Achten Sie auf automatische
Vertragsverlängerungen. - Prüfen Sie, ob
zusätzliche Kosten für gesonderte Leistungen wie
„Starterpakete“ anfallen. - Kontrollieren
Sie, ob der Einsatz fiktiver Profile erwähnt
wird. - Fertigen Sie vor Vertragsschluss
Screenshots an und bewahren Sie Bestätigungen
auf. - Nutzen Sie bei Unzufriedenheit Ihr
14-tägiges Widerrufsrecht. - Wurden Sie nicht
transparent informiert, bleiben Sie hartnäckig
und nehmen Sie juristische Beratung in Anspruch.
Sitzt der Anbieter im EU-Ausland, können Sie
sich an das EVZ Deutschland wenden. - Bei
unberechtigten Abbuchungen per Kredit- oder
Debitkarte kontaktieren Sie Ihre Bank und fragen
Sie nach einem Chargeback-Verfahren.
Weiterführende Informationen zur
Partnervermittlung über Online-Singlebörsen.
ADAC Stauprognose: 13. bis 15.
Februar Ferienstart, Fasching und
Wintersport sorgen für volle Autobahnen in den
Süden ©imago images/Steinsiek.ch Zum zweiten
Februarwochenende erwartet der ADAC regional
erhöhtes Verkehrsaufkommen. Der Beginn der
Faschingsferien in Bayern, im Saarland und in
Thüringen sowie zahlreiche Veranstaltungen
führen vor allem im Süden Deutschlands und auf
den Routen in die Alpen zu einer erhöhten
Staugefahr.
Ab Freitagnachmittag nimmt
der Ausflugs- und Kurzreiseverkehr zu,
insbesondere in Richtung der Wintersportgebiete
in den Alpen und den Mittelgebirgen. In vielen
Städten sind durch Faschingsumzüge und die damit
verbundenen Straßensperrungen zusätzliche
Verkehrsbehinderungen möglich.
Anlässlich der Sicherheitskonferenz im Hotel
Bayerischer Hof kommt es in München zu
umfangreichen Sperrungen innerhalb der
Sicherheitszone. Zusätzlich sind durch
Demonstrationen sowie Polizeieskorten
kurzfristige Verkehrsbehinderungen möglich.
Besonders staugefährdete Strecken in
Deutschland: A1 Köln – Dortmund sowie
Osnabrück – Bremen A2 Oberhausen – Dortmund –
Hannover A3 Oberhausen – Köln A4
Heerlen/Aachen – Köln – Olpe A5 Karlsruhe –
Basel A7 Ulm – Füssen/Reutte A8 Karlsruhe
– Stuttgart – München – Salzburg A9 Nürnberg
– München A12 Berliner Ring – Frankfurt
(Oder) A57 Krefeld – Köln A93 Rosenheim –
Kiefersfelden A95 München –
Garmisch-Partenkirchen A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München
Auch auf den
wichtigen Transitachsen im benachbarten Ausland
bleibt die Verkehrslage angespannt. Ursachen
sind vor allem Bauarbeiten und das hohe
Reiseaufkommen. In Österreich sind davon
insbesondere die A10 Tauern Autobahn, die A12
Inntal Autobahn und die A13 Brenner Autobahn
zwischen Innsbruck und dem Brenner betroffen.
Auf folgenden Strecken in der Schweiz
muss mit Verzögerungen gerechnet werden: In
Italien bleibt vor allem die A22 Brennerroute
stauanfällig. Zudem kann es zu Behinderungen auf
den Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal
sowie im Vinschgau kommen.
Für
zusätzliche Belastungen sorgen die seit 6.
Februar laufenden Olympischen Winterspiele in
Italien. Rund um die Austragungsorte Cortina
d’Ampezzo, Mailand, Livigno, Bormio und Verona
(Ort der Abschlussfeier am 22. Februar) muss mit
stockendem Verkehr auf den Zufahrtsstraßen
gerechnet werden.
Bei der Einreise nach
Deutschland kann es aufgrund von Grenzkontrollen
zudem zu Wartezeiten kommen. Die winterliche
Wetterlage hält an und kann regional für
deutlich erschwerte Fahrbedingungen sorgen und
das Risiko von Unfällen und Staus kurzfristig
stark erhöhen. Die Zahl der Baustellen ist zwar
weiterhin gering, bestehende Dauerbaustellen
stellen jedoch Engpässe dar. Weitere
Informationen finden Sie auf www.adac.de.

Geschenke zum
Valentinstag: Pralinen 2025 um 17,8 % teurer als
im Vorjahr Einige klassische
Geschenke zum Valentinstag haben sich für
Verbraucherinnen und Verbraucher im letzten Jahr
überdurchschnittlich verteuert. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum
Valentinstag am 14. Februar 2026 mitteilt, haben
sich die Preise für Pralinen 2025 gegenüber 2024
um 17,8 % erhöht.
Für Schnittblumen musste 5,3
% mehr bezahlt werden. Auch wer lieber ausgeht,
statt Pralinen oder Blumen zu verschenken,
musste im vergangenen Jahr mehr ausgeben: Die
Preise für Speisen und Getränke in Restaurants,
Cafés, Bars und Ähnlichem stiegen gegenüber 2024
um 3,6 %. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise
insgesamt nahmen im selben Zeitraum um 2,2 % zu.

Geschenke zum Valentinstag auch
mittelfristig überdurchschnittlich verteuert
Auch im mittelfristigen Vergleich haben sich
klassische Geschenke zum Valentinstag
überdurchschnittlich verteuert: So mussten
Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2025
für Pralinen 41,7 % mehr zahlen als im
Jahr 2020.
Schnittblumen kosteten 38,2 %
mehr, die Preise für Speisen und Getränke in
Restaurants, Cafés, Bars und Ähnlichem legten um
31,8 % zu. Die Verbraucherpreise insgesamt
stiegen im selben Zeitraum um 21,9 %.
NRW: Mehr
Straßenverkehrsunfälle aber weniger Verunglückte
seit 1970 * Verkehrsunfälle inkl.
Sachschäden insgesamt seit 1970 um über 90 %
gestiegen. * Straßenverkehrsunfälle mit
Verunglückten seit 1970 um 41 % zurückgegangen.
* Zahl der getöteten Personen seit 1970 um
rund 90 % gesunken.
Im Jahr 2024 sind in
Nordrhein-Westfalen rund 640.500
Straßenverkehrsunfälle mit Personen- und
Sachschäden polizeilich erfasst worden. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ist die Anzahl
der Straßenverkehrsunfälle seit 1970 insgesamt
um 90,5 % angestiegen. Diese Steigerung geht mit
dem zunehmenden Kfz-Bestand einher, der sich in
den vergangenen 54 Jahren beinahe verdreifacht
hat (+193,5 %).
Dem gegenüber sank im
gleichen Zeitraum die Anzahl der Unfälle mit
Personenschaden um 41,0 % auf rund 62.700
Unfälle. Daten zur Abbildung
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/033_26_grafiken.xlsx
XLSX, 25,75 KB Der Rückgang der Unfälle mit
Personenschaden steht im Zusammenhang mit der
fortschreitenden Verbesserung der
Verkehrssicherheit.

So wurden im betrachteten Zeitraum u. a. die
Fahrzeugtechnik weiterentwickelt und
straßenbauliche Maßnahmen umgesetzt. Aber auch
verschiedene verkehrsrechtliche Regelungen haben
sich auf die Entwicklung der Unfälle mit
Verunglückten positiv ausgewirkt. Dazu zählen
die Einführung von Höchstgeschwindigkeitsgrenzen
sowie die Anschnall-, Helm- und
Kindersitzpflichten.
Weniger
verunglückte Personen infolge von
verkehrsrechtlichen Regelungen Nach der
Einführung der Höchstgeschwindigkeit von
100 km/h auf Landstraßen im Jahr 1972 zeigt sich
beispielsweise, dass die Zahl der Verunglückten
bei Straßenverkehrsunfällen zurückging. So sind
1973 rund 9,3 % weniger Personen verunglückt als
noch im Vorjahr 1972.
Nachdem ein
Verwarngeld für die Nichteinhaltung der
Helmpflicht für Krafträder im Jahr 1980
eingeführt wurde, sank die Zahl der
Verunglückten im Folgejahr um 4,6 %. Im
Zusammenhang mit der Einführung eines Bußgeldes
für das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes sowie
der Umsetzung eines
Verkehrssicherheitsprogrammes, das die
Bundesregierung 1984 auflegte, gingen die
Unfälle mit Personenschaden zwischen 1984 und
1985 um 13,2 % zurück.
Die Zahl der
Verunglückten hat im gleichen Zeitraum um 14,0 %
abgenommen.
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/033_26_grafiken.xlsx
Anzahl der getöteten Personen seit 1970
um rund 90 % gesunken Mit Blick auf die
Verunglückten bei Straßenverkehrsunfällen in NRW
zeigt sich, dass die Zahl der getöteten Personen
seit 1970 mit 89,5 % den stärksten Rückgang
verzeichnet. Im gleichen Zeitraum ging die Zahl
der Schwerverletzten um 76,6 % zurück, gefolgt
von den Leichtverletzten mit einem Rückgang von
32,6 %.
Weniger Unfälle in Zeiten der
Ölkrise und Corona-Pandemie In Zeiträumen,
in denen das Verkehrsaufkommen deutlich geringer
war, ist ebenfalls ein Rückgang der Unfälle
sowie der Verunglückten zu verzeichnen. So gab
es beispielsweise vor dem Hintergrund der
Ölkrise im Jahr 1973 mit erhöhten Benzinpreisen
sowie Sonntagsfahrverboten rund 5,6 % weniger
Unfälle und 9,3 % weniger verunglückte Personen
als im Jahr zuvor.
Infolge der
Corona-Pandemie zeigt sich zwischen 2019 und
2020 ein Rückgang der Unfallzahlen von 18,3 %
und der Verunglückten von 14,3 %. Ein
verringertes Verkehrsaufkommen lässt sich hier
durch verschärfte Lockdown-Maßnahmen, steigende
Home-Office Nutzung sowie Kontaktbeschränkungen
erklären.
Fröhlicher Empfang des
Weseler Kinderprinzenpaars im Ratssaal Wesel –
Kurzum: Kamelle, Karnevalsfreude und Dankbarkeit
Wenn Bürgermeister Rainer Benien zum Empfang ins
Rathaus einlädt, dann zu besonderen Anlässen. Am
Sonntag, 08. Februar 2026, strömten zahlreiche
gut gelaunte Kinder festlich gekleidet samt
Begleitung in den Ratssaal der Stadt Wesel. Dort
hieß Bürgermeister Rainer Benien das Weseler
Kinderprinzenpaar sowie zahlreiche
Karnevalsfreunde herzlich willkommen.

Neben dem Weseler Kinderprinzenpaar Prinz Erik
I. und Prinzessin Lara I. samt ihren beiden
Paginnen Nina und Elia, folgten auch
Vertreter*innen befreundeter Karnevalsvereine
und -gruppen der Einladung (unter anderem KC
Dingden, XCV Xanten, KKG Ossenberg, Festkomitee
Hammer Karneval 1962 e. V., KKV Kamp-Lintforter
Karnevalsverein 1979 e. V., Festausschuss
Velberter Karneval und Loßröcke Boele).
Einleitend betonte Bürgermeister Rainer Benien
die Bedeutung des Kinderkarnevals für die Stadt
Wesel. Dabei hieß er besonders das Weseler
Kinderprinzenpaar willkommen. Er lobte das
Kinderprinzenpaar für Ihren Einsatz in der
Session. Beide versprühten gute Laune, so der
Bürgermeister, der sich bereits bei mehreren
Veranstaltungen davon selbst überzeugen konnte.
Die junge Regentschaft nutzte die
Gelegenheit, sich für die Einladung zu bedanken.
Der Empfang wurde mit der Verleihung zahlreicher
Karnevalsorden abgeschlossen. Für die anwesenden
Kinder wurden eigens essbare Orden kreiert, die
bei den kleinen Gästen sofort auf große
Begeisterung stießen. Selbstverständlich wurde
auch für reichlich Süßigkeiten gesorgt, um die
Karnevalsstimmung noch weiter anzuheizen und vor
allem zu versüßen.
Ein besonderer Dank
galt den vielen Unterstützer*innen des Weseler
Kinderkarnevals, die durch ihren unermüdlichen
Einsatz den Karneval für die jüngeren Narren und
Närrinnen in der Region möglich machen.
Stellvertretend für dieses Engagement wurden
Andreas von Brackel (1. Vorsitzender des
Förderkreises Kinderkarneval) und Tanja Müller
(2. Vorsitzende des Förderkreises
Kinderkarneval) vom Bürgermeister gelobt.
Mit strahlenden Gesichtern und einer
gehörigen Portion Karnevalsstimmung endete der
Empfang. So zog die „Karawane“ weiter zur
diesjährigen Kindersitzung ins Festzelt an die
Rheinpromenade.
Großer
Karnevalszug zieht am Rosenmontag durch die
Weseler Innenstadt Am Montag,
16. Februar 2026, findet in der Weseler
Innenstadt der traditionelle Rosenmontagszug des
Carnevals-Ausschuss Wesel (CAW) statt. Der Zug
stellt sich ab 10.30 Uhr in der Kolpingstraße
auf und startet gegen 12.30 Uhr. Erwartet wird
eine ähnliche Teilnehmerzahl wie im Vorjahr mit
teilnehmenden Gruppen, darunter Festwagen,
Bollerwagen und Fußgruppen.

Die Strecke verläuft von der Kolpingstraße über
die Korbmacherstraße weiter über die Kreuzstraße
bis zur Esplanade. Von dort zieht der Zug in
Richtung Berliner Tor, am Heubergpark vorbei und
über die Baustraße zurück zur Korbmacherstraße,
bevor die Runde erneut durch die Innenstadt
führt. Gegen 15 Uhr endet der Zug am Berliner
Tor. Die gesamte Zugstrecke wird vollständig
abgesperrt.
Anliegende Straßen sind von
Teilsperren betroffen, die etwa 50 Meter in die
jeweiligen Straßen hineinreichen. Die Sperrungen
werden aufgrund notwendiger Straßenreinigung
größtenteils erst gegen 17 Uhr aufgehoben.
Entlang des Zugwegs gelten Haltverbote, die
bereits aufgestellt wurden und ab Sonntag, 15.
Februar 2026, 6 Uhr morgens, gelten.
Gesperrt sind unter anderem auch die
Parkmöglichkeiten an der Moltkestraße, an der
Alten Roßmühlenstraße sowie der Zugang zur
Tiefgarage Dudelpassage. Der Parkplatz
Mölderplatz ist bereits ab Freitag, 13. Februar
2026, 6 Uhr morgens gesperrt. Die Parkplätze am
Heuberg-Bad und an der Poppelbaumstraße bleiben
nutzbar.
Die Stadt empfiehlt, den
Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren. Für
die Veranstaltung gilt ein angepasstes
Sicherheitskonzept. Erstmals kommen mobile
Durchfahrtssperren zum Einsatz. Sie ersetzen die
bisherigen Betonklötze.
Moers: 1.
Bastelwerkstatt „Karneval“ für Kinder ab 4
Jahren Bunte Clowns,
kreative Masken und andere Kleinigkeiten
können an diesem Nachmittag gebastelt
werden. Hinweis Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich, für das Material wird ein
Kostenbeitrag von 2€ erhoben.
Nähere
Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 /
201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 10.02.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Geschichte erleben: Führung durch
die Pfarrkirche St. Barbara Meerbeck
Die Kirche St. Barbara
Meerbeck öffnet im Rahmen des
Stadtteiltreffs Neu_Meerbeck am Mittwoch,
11. Februar, von 16.30 bis 18 Uhr ihre Türen
für eine besondere Entdeckungstour. Pfarrer
Bernhard Lauer führt durch die
eindrucksvollen Räume und gewährt Einblicke
in die spannende Architektur sowie die
Historie der Gemeinde.

Ein besonderer Höhepunkt der Führung ist die
beeindruckende Sammlung von Kunstobjekten
lokaler Künstler, die die Kirche zu einem
kulturellen Ort mit besonderer Ausstrahlung
machen. Treffpunkt ist am Eingang der
Kirche, Donaustraße 120.
Die
Teilnahme ist kostenfrei. Informationen und
Anmeldungen sind beim Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck möglich (Telefon 0 28 41 / 201
- 530, Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de).
Veranstaltungsdatum 11.02.2026 - 16:30
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Donaustraße 120, 47443 Moers.
Altweiber-Party Veranstaltungsdatum
12.02.2026 - 16:00 Uhr - 13.02.2026 - 02:00
Uhr. Veranstaltungsort Filder Straße 142,
47447 Moers .Veranstalter
Karnevalsfreunde Holderberg 1951 e.V.
Adresse Dorsterfeldstraße 38, 47447 Moers.
Moers: enni.comedy Salon
Moderator Don Clarke
freut sich auch beim nächsten enni.Comedy
Salon im Moerser Bollwerk 107 wieder auf
eine volle Hütte! Wie immer, lädt er sich
dafür drei Top-Comedians aus ganz
Deutschland ein, mit denen er das Bollwerk
107 für zwei Stunden in einen Humortempel
verwandeln wird.

Tickets erhältlich unter www.comedysalon.de sowie
an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Rückfragen unter Tel.: 0 40 98 26 47 50,
E-Mail: moers@comedysalon.de.
Veranstaltungsdatum 11.02.2026 - 19:15
Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: The Gentlemen Tenors
Die Gentlemen Tenors
sind ein außergewöhnliches Ensemble aus
sieben hochqualifizierten Tenören, die
klassische Opernkunst mit energiegeladenen
Pop- und Rocksongs verbinden, dabei mit
kraftvollen, gefühlvollen Stimmen,
beeindruckender Bühnenpräsenz und einem
abwechslungsreichen Repertoire für
unvergessliche Konzerterlebnisse voller
Leidenschaft, Eleganz und Gänsehaut
garantieren.

Der Eintritt ist ab 42 Euro erhältlich.
Tickets sind online unter www.esn-eg.de/eventim.de verfügbar.
Event details Veranstaltungsdatum 13.02.2026
- 15:00 Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort
ENNI Eventhalle. Adresse Filder Straße 142,
47447 Moers. Telefon
0 28 41 / 104-470 E-Mail
team-events@esn-eg.de Internetseite
https://esn-eg.de/locations/enni.freizeitpark/enni.eventhalle.html
Moers: The Music of QUEEN Live
Die Live-Tribute-Show
mit den größten Hits der Britischen Kultband
Mit seiner Band QUEEN feierte Freddie
Mercury Mega-Erfolge. Ihre Hits sind
unsterblich und begeistern nach wie vor Jung
und Alt mit dem Repertoire aus Rock, Pop,
Klassik, Balladen, Disco oder RnB in ihren
Songs.

Jetzt wird The Music of QUEEN Live auf die
Bühne gebracht – mit der derzeit wohl besten
und authentischsten QUEEN Tribute-Show! Der
charismatische Frontmann Valentin L.
Findling und seine erstklassige Liveband
präsentieren die Welthits von QUEEN. Er
verkörpert Freddie Mercury so atemberaubend
und energiegeladen wie kein Zweiter.
Er hat die Stimme, den Look und die
Moves. Erleben Sie jetzt mit The Music of
QUEEN Live die Wiederauferstehung eines
Idols und einer der größten Bands der Rock-
und Pop-Geschichte!
Der Eintritt ist
ab 39,50 Euro erhältlich. Tickets sind
online unter www.eventim.de/event/the-music-of-queen-live-tour-2026 verfügbar.
Veranstaltungsdatum 13.02.2026 - 20:30
Uhr - 23:00 Uhr Veranstaltungsort ENNI
Eventhalle, Adresse Filder Straße 142, 47447
Moers.
Moers: Nelkensamstagszug
Die 5. Jahreszeit in
Moers ist bunter und facettenreicher denn
je. Hier kommen Jung und Alt zusammen, ein
Kostüm ist kreativer und auffälliger als das
andere. Es wird mit roten Clownsnasen und
stimmungsvoller Karnevalsmusik gefeiert.
Lachen, tanzen, feiern ist in dieser Zeit
das Motto.

Der Zug startete um 13.11 Uhr in Hochheide
auf der Kirchstraße ab der Einmündung
Dr.Kolb-Str. in Richtung Moers. Der Weg
setzt sich fort über die Homberger Straße
bis zur Kreuzung Xantener- / Klever Straße.
Hier fährt der Zug dann am
Friedrich-Ebert-Platz vorbei und biegt dann
nach links in die Wilhelm-Schröder-Straße
ein.
Kurz nach dem Adolfinum lößt
sich der Zug dann im weiteren Straßenverlauf
auf. Glasverbot beim Nelkensamstagszug Nach
den erfolgreichen Glasverboten der letzten
Jahre hat die Stadt Moers auch für den
diesjährigen Nelkensamstagszug ein
Glasverbot auf Teilen des Zugwegs erlassen.
Es beginnt an der Unterführung am
Moerser Bahnhof und endet an der
Wilhelm-Schroeder-Straße/Ecke Ostring. Der
Bereich umfasst auch die Vinzenzstraße, den
Bahnhofsvorplatz, die Straße Zum Bollwerk,
den Friedrich-Ebert-Platz und den Platz am
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum.
Die Abschnitte werden entsprechend
überwacht. Glasflaschen, auch die
sogenannten kleinen „Klopfer", werden
ausnahmslos beschlagnahmt und vernichtet.
Die Stadt Moers empfiehlt daher allen
Besuchern, Besucherinnen und Teilnehmende,
auf die Mitnahme von
Glasgetränkebehältnissen zu verzichten und
auf PET-Flaschen umzusteigen.
Als
besonderen Service bietet die Stadt Moers
auch dieses Jahr an einigen Kontrollstellen
PET-Flaschen zum Umfüllen an. Das Glasverbot
hat in den vergangenen Jahren dazu geführt,
dass die Rettungskräfte keine
Schnittverletzungen mehr zu versorgen
hatten. Veranstaltungsdatum 14.02.2026 -
13:11 Uhr - 17:00 Uhr. Veranstalter
Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V.
Moers: Karnevalsparty
Im Anschluss an den Moerser
Nelkensamstagszug geht’s wieder zur
legendären Karnevalsparty ins Bollwerk 107.
DJ Mike ILL sorgt für die perfekte
Partystimmung. Der Eintritt ist ab 16 Jahren
möglich. Tickets gibt es ausschließlich an
der Abendkasse! Veranstaltungsdatum
14.02.2026 - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Zum Bollwerk 107, 47441 Moers
Druck auf
NRW-Wirtschaft bleibt - Bundesbank-Präsident bei
der IHK Krisen, Kriege
und Handelszölle: Die Welt ist unberechenbar
geworden. Damit gerät auch der internationale
Handel ins Stocken. Zugleich steckt Deutschland
in einer Strukturkrise. Die Probleme sind vor
allem hausgemacht, moniert die Niederrheinische
IHK. Die Sorgen der Unternehmen wurden deutlich
im Gespräch mit Christian Otto, Präsident der
Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in NRW.

Die Sorgen der Unternehmen am Niederrhein wurden
deutlich im Gespräch mit Christian Otto. Fotos:
Niederrheinische IHK/Bettina Engel-Albustin
„Andere Länder wachsen,
während wir stagnieren. Das zeigt: Berlin und
Brüssel müssen für die Wirtschaft liefern, und
zwar schnell“, betonte IHK-Präsident Werner
Schaurte-Küppers. Dazu gehören: Steuersenkungen
vorziehen, Energiepreise runter, Sozialsysteme
fit machen, Infrastruktur sichern und ausbauen.
„Zwar hat die Bundesregierung erste
Maßnahmen auf den Weg gebracht. Doch die Effekte
kommen bei den Unternehmern nicht an.
Stattdessen wächst der Frust“, so
Schaurte-Küppers. Hoffnung machen die
Handels-Abkommen der Europäischen Union mit
Indien, den Mercosur-Staaten und die Annäherung
an Saudi-Arabien. Sie schaffen neue
Perspektiven, auch für die deutsche Wirtschaft.
„Europa muss mehr denn je gemeinsam
handeln. Wir haben einen großen gemeinsamen
Markt. Das ist eine Riesen-Chance. Dazu müssen
wir die Regeln in Europa weiter harmonisieren.
Und nach außen geschlossen auftreten“, so der
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan
Dietzfelbinger.
Christian
Otto machte in seinem Vortrag deutlich: „Als
Notenbank haben wir die wirtschaftliche
Entwicklung und die Situation im Finanzsystem
immer im Blick. Deutschland und
Nordrhein-Westfalen haben viele Stärken. Wir
haben eine starke Industrie. Wir haben
leistungsfähige und innovative Unternehmen. Sie
brauchen aber eine sichere Grundlage zum
Investieren. Das muss die Politik ermöglichen,
auf der nationalen wie auch der europäischen
Ebene. So kann Deutschland wieder wachsen und
davon profitieren auch unsere Nachbarländer in
Europa.“

Eintrag in das Goldene Buch der IHK (v. l.): Dr.
Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer
Niederrheinische IHK; Christian Otto, Präsident
der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in
NRW; Werner Schaurte-Küppers, Präsident der
Niederrheinischen IHK.
Schuldenfrei im Alter – Finanzen und
Hilfen im Blick Aktualisierte
Neuauflage des BAGSO-Ratgebers erschienen
Über Geld zu sprechen, fällt vielen Menschen
schwer – vor allem, wenn es knapp ist. Wenn sich
das Einkommen im Alter mit dem Übergang in die
Rente oder durch das Ende einer
Lebenspartnerschaft deutlich verringert, können
schnell finanzielle Schwierigkeiten entstehen.
Die Scham, staatliche Leistungen oder
Hilfsangebote anzunehmen, ist jedoch gerade bei
Älteren groß. Der Ratgeber „Schuldenfrei im
Alter", den die BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen gemeinsam mit der
Diakonie Deutschland nun in fünfter, vollständig
aktualisierter Auflage herausgegeben hat, will
dazu beitragen, dass Überschuldung vermieden und
frühzeitig professionelle Unterstützung wie eine
Schuldnerberatung in Anspruch genommen werden.
Die Autorinnen Claudia Lautner und Maike
Cohrs, Schuldner- und Insolvenzberaterinnen im
Diakonischen Werk Köln und Region, geben in dem
umfassenden Ratgeber zahlreiche konkrete Tipps,
wie man sich auf mögliche finanzielle
Veränderungen im Alter vorbereiten kann. Sie
informieren verständlich über Renten,
Möglichkeiten der Kostensenkung oder des
Hinzuverdiensts und zeigen Wege auf, einer
Überschuldung vorzubeugen oder sie zu
bewältigen.
Die Neuauflage des
Ratgebers wurde durch das Bundesministerium für
Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend
gefördert. Die Broschüre kann – auch in größerer
Stückzahl – kostenfrei bei der BAGSO über die
Website, per E-Mail unter
bestellungen@bagso.de oder telefonisch unter
0228 / 24 99 93-0 bestellt sowie als
barrierefreie Datei heruntergeladen werden.
Zum Ratgeber „Schuldenfrei im Alter“
Mit der vhs entspannt in den Frühling
Energien mobilisieren und
entspannt in den Frühling starten – um dies zu
erreichen, bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort
im Februar zwei passende Kurse an. ‚Stark und
stabil in den Frühling‘ beginnt am Donnerstag,
19. Februar, ab 19 Uhr und findet insgesamt
fünfmal im Alten Landratsamt, Kastell 5b, statt.
Der Kurs vermittelt elf effektive
Körperübungen, die die Konzentration verbessern
und bei denen neue Kraft gewonnen wird. Bei
‚Entspannung mit Klang und Meditation
-Fantasiereisen‘ erleben die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer durch harmonische Klänge einen
Zustand der Tiefenentspannung und Ruhe.
Dieser Kurs aus insgesamt vier Einheiten startet
am Donnerstag, 26. Februar, ab 18 Uhr.
Veranstaltungsort ist die vhs Kamp-Lintfort,
Kamperdickstraße 10. Für beide Kurse ist eine
rechtzeitige Anmeldung entweder telefonisch
unter 0 28 41/ 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
vhs: Neues Angebot ‚Thursday Morning
Murder Mystery‘ Für alle, die
Englisch auf einem soliden Mittelstufenniveau
(B1) beherrschen und sich verbessern möchten,
bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort ab
Donnerstag, 19. Februar, den Kurs ‚Thursday
Morning Murder Mystery‘ an. An insgesamt zwölf
Donnerstagen jeweils ab 10.30 Uhr lösen die
Teilnehmenden gemeinsam Miss Marples ersten Fall
‚The Murder at the Vicarage‘ (Mord im
Pfarrhaus).
Auch, wer die Lektüre kennt,
kann dabei seine Sprachkenntnisse in Wort,
Schrift und Hörverständnis verbessern.
Veranstaltungsort ist die vhs Kamp-Lintfort,
Kamperdickstraße 10. Eine rechtzeitige Anmeldung
ist erforderlich. Diese kann telefonisch unter 0
28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.
Landesregierung unterzeichnet Pakt für
Hochwasserschutz mit allen Beteiligten
Land, Kommunen und Wasserverbände
vereinbaren schnellere Verfahren und klare
Finanzierungsperspektive Nordrhein-Westfalen
stellt den Hochwasserschutz auf ein neues
Fundament: Umweltminister Oliver Krischer hat
gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der
Kommunalen Spitzenverbände, der Wasserverbände
und der Bezirksregierungen in Düsseldorf den
„Pakt für Hochwasserschutz“ unterzeichnet.
Ziel ist es, Schutzmaßnahmen künftig besser
abzustimmen, schneller umzusetzen und Kommunen
sowie Wasserverbände gezielt zu unterstützen.
Der Pakt legt die Grundlage dafür, damit alle
Akteure in Zukunft enger zusammenarbeiten, er
vereint technischen mit naturnahem
Hochwasserschutz und soll so den Schutz der
Bürgerinnen und Bürger vor Flutereignissen
beschleunigen.
„Fluten machen nicht an
Gemeindegrenzen halt. Deshalb brauchen wir
Hochwasserschutz, der gemeinsam geplant wird,
schneller vorankommt und die Menschen wirksam
schützt. Der Pakt schafft dafür eine klare
Grundlage, von der Flächenfrage über
Genehmigungen bis zur Finanzierung. Mit dieser
Vereinbarung schaffen wir eine große Allianz für
den Hochwasserschutz“, sagte Umweltminister
Oliver Krischer.
Massive Investitionen
und finanzielle Sicherheit Für den
Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfalen sind in
der Regel die Kommunen sowie Wasser- und
Deichverbände verantwortlich. Das Land
Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an den
Maßnahmen, indem es bis zu 80 Prozent der
förderfähigen Kosten übernimmt.
Das Land
stellt aktuell jährlich rund 100 Millionen Euro
für den Hochwasserschutz bereit. Diese bereits
erhöhte Fördersumme wird über den
Nordrhein-Westfalen Plan für gute Infrastruktur
für die kommenden zwölf Jahre verstetigt.
Insgesamt stehen damit bis 2037 rund 1,1
Milliarden Euro Landesmittel speziell für den
Hochwasserschutz zur Verfügung.
Zusätzlich können nordrhein-westfälische
Kommunen Hochwasserschutzprojekte aus weiteren
Finanzierungsquellen bezahlen. Zum Beispiel aus
ihrem Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur
und Klimaneutralität in Höhe von insgesamt zehn
Milliarden Euro. Außerdem stehen Mittel aus dem
ökologischen Gewässerschutz von mehr als 60
Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung, von denen
zum Beispiel durch Renaturierungen auch Effekte
für den Hochwasserschutz entstehen. Mit diesen
Instrumenten bekommt der Hochwasserschutz in
Nordrhein-Westfalen eine klare
Finanzierungsperspektive.
Die Vertreter
der kommunalen Spitzenverbände, Prof. Dr.
Christoph Landscheidt, Präsident des Städte- und
Gemeindebundes NRW, Christian Küsters,
Vizepräsident des Städtetags NRW, und Landrat
Dr. Ralf Nolten vom Landkreistag NRW, erklärten:
„Wir stehen ausdrücklich hinter dem Bestreben,
Hochwasserschutzmaßnahmen schneller umzusetzen.
Der Landespakt benennt die zentralen
Handlungsfelder, um landesweit Projekte zeitnah
planen, genehmigen und realisieren zu können.
Hochwasserschutz bleibt zudem Aufgabe der
Städte, Kreise und Gemeinden. Es liegt an ihnen,
die dazu nötigen Prioritäten zu setzen und den
Weg zu gestalten. Aber: Wasser macht nicht an
der Stadtgrenze halt. Es muss also auch darum
gehen, das Zusammenwirken aller Beteiligten
besser aufeinander abzustimmen. Hochwasserschutz
ist hochkomplex, generationenübergreifend und
benötigt gesellschaftliche Zusammenarbeit. Das
erfordert von den Städten, Kreisen und Gemeinden
Ressourcen. Insofern ist es ein erster guter
Schritt, dass das Land Kontinuität hinsichtlich
der nötigen Fördermittel in Aussicht gestellt
hat.“
Flächensicherung im Konsens Da
moderne Deiche, Rückhalteräume und
Auenrenaturierungen Platz benötigen, ist die
Flächengewinnung oft die größte Hürde. Hier
setzt der Pakt auf Kooperation mit der
Landwirtschaft. In Gesprächen mit den Verbänden
wurde ein gemeinsamer Weg vereinbart, der auf
einvernehmliche Lösungen durch Flächentausch,
Entschädigungen oder Flurbereinigungsverfahren
setzt. Flankierend steht den Kommunen und
Wasserverbänden seit Jahresbeginn das
gesetzliche Vorkaufsrecht zur Verfügung, um im
Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.
Mehr
Tempo durch Digitalisierung und klare Regeln
Ein Kernpunkt der Vereinbarung ist die
Vereinfachung von Planungs- und
Genehmigungsprozessen. Eine neue „Digitale
Hochwasserplattform“ soll künftig alle Schritte
– von der Bürgerbeteiligung über das Verfahren
bis zur Auszahlung der Fördermittel – online
abbilden und die Verwaltung entlasten. Zudem
werden Leitlinien entwickelt, um die Interessen
von Hochwasserschutz und Naturschutz bereits in
frühen Stadien in Einklang zu bringen.
Erste Regionalpakte in Vorbereitung Der
Landespakt wird durch regionale Pakte in den
Flusseinzugsgebieten konkretisiert. Erste
Gespräche für die Regionen Emscher-Lippe und
Erft laufen bereits. Hier werden Emscherdeiche
saniert und neue Rückhaltebecken an der Erft
geplant. Weitere Regionalpakte für die
Eifel-Rur, die Sieg und die Wupper sind in
Vorbereitung. Dabei wird erstmals konsequent der
risikobasierte Ansatz der
NRW-Hochwasserkommission angewandt, um dort zu
investieren, wo die Gefahr für Bevölkerung und
Infrastruktur am größten ist.
Dr. Uwe
Moshage, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft
der Wasserverbände (agw), sagte: „Die
Wasserverbände begrüßen den ganzheitlich auf
Flusseinzugsgebiete bezogenen Hochwasserschutz
und bringen gerne ihre planerische und
technische Expertise in den Pakt ein."
Bilanz seit 2021: Bereits mehr als 500 Projekte
gefördert Der neue Pakt baut auf einer
massiven Ausweitung der Schutzaktivitäten seit
der Katastrophe von 2021 auf. Insgesamt hat das
Land seither rund 390 Millionen Euro zur
Verfügung gestellt und mehr als 500 Projekte
gefördert. Ein Drittel davon entfällt auf
bauliche Maßnahmen wie Deichsanierungen und
Rückhaltebecken.
Beispiele sind der
Retentionsraum in Köln-Worringen, der
Hochwasserspitzen um bis zu 17 Zentimeter kappen
kann, oder das großangelegte Modellprojekt
„HaLiMa“ an der Lippe, das technischen Schutz
mit ökologischer Flussentwicklung kombiniert.
Darüber hinaus unterstützt das Land den Bau von
zwei Hochwasserrückhaltebecken an der Vicht mit
27,8 Millionen Euro. Der entsprechende
Förderbescheid wurde durch die Bezirksregierung
Köln am 1.12.2025 dem Wasserverband Eifel-Rur
übergeben.
Auch die Informationssysteme
wurden grundlegend modernisiert. In Duisburg
wurde die neue Hochwasserzentrale gegründet, die
alle Informationen zum Thema Hochwasser bündeln
und die Meldungen an alle Beteiligten nach dem
„Single-Voice-Prinzip“ herausgeben soll. Das
landeseigene Pegelnetz wurde von 84 Standorten
im Jahr 2021 auf 122 ausgebaut, um verlässliche
Daten für Warn-Apps und Portale zu liefern. Der
heutige Pakt ist die konsequente Weiterführung
dieses Weges, um aus den Erfahrungen der
Flutkatastrophe 2021 dauerhaft bessere Vorsorge
zu schaffen.
TÜV-Report: Die zehn häufigsten
Mängel bei der Hauptuntersuchung
Sachverständige beanstanden vor allem
mangelhafte Scheinwerfer, Bremsbauteile, Federn
und Reifen. Der TÜV-Verband gibt Hinweise, wie
sich Fahrzeughalter auf den HU-Termin
vorbereiten können – Gewinn für die Sicherheit
und den eigenen Geldbeutel.
Ausgefallenes Abblendlicht, verschlissene
Bremsscheiben oder gebrochene Federn: Das sind
einige der häufigsten Mängel, die von den
TÜV-Sachverständigen bei der Hauptuntersuchung
(HU) beanstandet werden. Eine aktuelle
Sonderauswertung des „TÜV-Report 2026“ zeigt, wo
die Schwachstellen vieler Pkw liegen und was
Fahrzeughalter tun können, um möglichst gut
durch den HU-Termin zu kommen.
Dafür hat
der TÜV-Verband rund 9,5 Millionen
Hauptuntersuchungen der TÜV-Organisationen
vertieft ausgewertet. „Fahrzeughalter sollten
sich vor der Hauptuntersuchung einen Eindruck
vom Zustand ihres Fahrzeugs verschaffen“, sagt
Frank Schneider, Referent für Fahrzeugtechnik
beim TÜV-Verband. „Je älter das Fahrzeug ist und
je mehr Bauteile auffällig sind, desto
sinnvoller ist ein professioneller Checkup in
einer Fachwerkstatt.“
In der
Sonderauswertung werden „erhebliche“ und
„gefährliche Mängel“ betrachtet. Fahrzeuge mit
entsprechenden Mängeln erhalten keine Plakette,
müssen umgehend repariert und innerhalb von vier
Wochen erneut bei der Prüfstelle vorgeführt
werden. Das war im Berichtszeitraum des
TÜV-Reports 2026 bei 21,5 Prozent der
untersuchten Fahrzeuge der Fall. Der TÜV-Verband
gibt Tipps, welche Mängel am häufigsten
auftreten und wie sich Pkw-Halter auf die HU
vorbereiten können.
Top-Mangel bei der
HU: die Scheinwerfer Die mit Abstand meisten
Mängel betreffen das Abblendlicht. „Häufig
funktionieren Scheinwerfer gar nicht oder sie
sind falsch eingestellt“, sagt Schneider. Die
Folge: Fahrzeuge werden im Straßenverkehr in
kritischen Situationen übersehen oder zu spät
erkannt. Oder es werden andere
Verkehrsteilnehmer gefährlich geblendet.
Schneider: „Sehen und gesehen werden ist ein
wichtiger Faktor für die Verkehrssicherheit, der
häufig unterschätzt wird.“
Tipp: Alle
Leuchten vor der HU prüfen. Bei vielen
Herstellern und Modellen werden defekte
Leuchtmittel im Armaturenbrett angezeigt. Ein
Gang um das Auto identifiziert schnell den
Fehler, dabei auch die Kennzeichenbeleuchtung
beachten. Die Leuchtmittel des Abblendlichts
können bei vielen Modellen auch heute noch
selbst gewechselt werden. Das erfordert etwas
handwerkliches Geschick und eine Durchsicht der
Bedienungsanleitung („Bordbuch“). Hier ist
auch die Bezeichnung des richtigen Leuchtmittels
angegeben. Technikversierte können die
Scheinwerfer auch selbst einstellen, was aber
aufwendig ist. Für die Nicht-Bastler ist ein
Werkstattbesuch zu empfehlen, was je nach Modell
zwischen 10 und 50 Euro kostet.
Prüforganisationen und viele Werkstätten bieten
diesen Service im Herbst im Rahmen der „Aktion
Lichttest“ kostenlos an.
Zentral für die
Sicherheit: die Bremsanlage Die weiteren drei
häufigsten Mängel betreffen die Bremsanlage.
„Verschlissene, riefige oder stark korrodierte
Bremsscheiben sind häufig der Grund für einen
erheblichen Mangel bei der HU“, sagt Schneider.
Technischer „Gegenpol“ der Scheiben sind die
Bremsbeläge. Diese können unter anderem
gebrochen, lose oder verölt sein. Auch eine
unsachgemäße Montage oder eine falsche Größe
führen zum Nichtbestehen. Besonders gefährlich
sind undichte, beschädigte oder stark
korrodierte Bremsleitungen. „Bei einem Verlust
von Bremsflüssigkeit lässt der Druck im
Bremssystem nach, was im schlimmsten Fall zu
einem Totalausfall der Bremsen führen kann“,
sagt Schneider.
Tipp: Bremsscheiben und
Bremsbeläge sind bei vielen Modellen, vor allem
mit offenen Alufelgen, von außen sichtbar. Eine
abschließende Beurteilung des Zustands ist aber
nur bei einer Fachwerkstatt möglich. Daher
sollten Halter die Bremsen bei Service-Terminen
checken lassen. Wichtig: Warnzeichen wie
Geräusche, Ruckeln oder Seitenzug beim Bremsen
ernst nehmen. Bei längerer Standzeit und hoher
Feuchtigkeit können die Bremsscheiben „Flugrost“
ansetzen – das ist völlig normal. Der Flugrost
kann einfach durch regelmäßiges kräftiges
bremsen entfernt werden.
Unterschätzte
Schwachstelle: Federn und Dämpfer Auf Platz
fünf der Mängelliste liegen gebrochene,
verschlissene oder falsch montierte Federn. Sie
sorgen für Stabilität und Komfort beim Fahren.
Technisch eng verknüpft mit den Federn sind die
Schwingungsdämpfer. Ihre Funktion besteht darin,
die Schwingungen der Federn zu kontrollieren und
zu reduzieren. Sie können beschädigt, korrodiert
oder undicht sein, was zu austretendem Öl führt.
„Defekte Federn und Dämpfer sind
gefährlich, weil sie die Fahrstabilität
beeinträchtigen. In Kurven kann das Fahrzeug
schlechter kontrolliert werden und der Bremsweg
verlängert sich um bis zu 20 Prozent“, sagt
Schneider. „Worstcase ist ein Federbruch während
der Fahrt, der das Fahrzeug sofort
manövrierunfähig macht.“
Tipp:
Vibrationen am Lenkrad, unpräzises Fahrverhalten
oder ein starkes Absenken des Fahrzeugs beim
Bremsen sind Indizien für akute Mängel an Federn
und Dämpfern. Auch deutliche Ölspuren an den
Dämpfern oder vorzeitig abgenutzte Reifen deuten
auf Probleme bei diesen Bauteilen hin. Ein
Werkstattbesuch ist dann Pflicht.
Im
Blick behalten: die Reifen Ein häufiger
Kritikpunkt bei der HU sind die Reifen (Platz
sechs). „Bei Reifen gibt es eine lange
Mängelliste“, sagt Schneider. „Dazu gehören
Beulen, Alterungsrisse, Beschädigungen durch
Fremdkörper oder eine zu geringe Profiltiefe.“
Nicht selten fahren Fahrzeugbesitzer auch mit
unzulässigen Reifengrößen oder einer
Mischbereifung vor.
Tipp: Profiltiefe vor
dem HU-Termin prüfen. Die TÜV-Sachverständigen
empfehlen mindestens 4 Millimeter, obwohl
gesetzlich nur 1,6 Millimeter vorgeschrieben
sind. Das Reifengummi wird mit der Zeit spröde
und verliert an Elastizität. Reifen sollten
deshalb spätestens nach sechs bis acht Jahren
ersetzt werden.
Die zehn häufigsten
Mängel bei der HU mit Rang, Bauteil und
Mängeldetails (Auswahl) in der Übersicht: 1.
Abblendlicht: ohne Funktion, (LED-)Lichtquelle
mangelhaft oder unzulässig,
Mehrfach-/LED-Lichtquellen mehr als 1/3 ohne
Funktion, unzulässig verdeckt, Einstellung
(wesentlich) zu hoch oder zu niedrig,
Leuchtwirkung zu gering, Einstellung zu weit
nach links oder rechts
2. Bremsscheibe:
Tragbild mangelhaft, mit Riefenbildung,
korrosionsgeschwächt, angerissen, hat
Seitenschlag, verschlissen, verölt,
Abschirmblech fehlt / erheblich beschädigt
3. Bremsbelag: unsachgemäß montiert,
gebrochen, Größe falsch, verschlissen, lose,
verölt 4. Bremsleitung: unsachgemäß
repariert, Druckluftbremsanlage undicht,
Befestigung mangelhaft, beschädigt, undicht,
korrosionsgeschwächt oder korrodiert,
gequetscht, unsachgemäß verlegt 5. Feder:
Gebrochen, übermäßiger Verschleiß, unzulässig
verändert oder montiert, Vorspannung
unzureichend
6. Reifen: beschädigt,
Alterungsrisse, Riss- / Schnittverletzung,
Gewebebruch / Ausbeulung, drucklos,
Freigängigkeit nicht ausreichend, beschädigt
durch Nagel, Schraube oder andere Fremdkörper,
Größe unzulässig, Profiltiefe zu gering,
einseitig abgefahren, Mischbereifung unzulässig
7. Fahrtrichtungsanzeiger:
Feuchtigkeitseintritt, (LED-)Lichtquelle
mangelhaft, Mehrfach-/LED-Lichtquellen mehr als
1/3 ohne Funktion, Befestigung mangelhaft, FRA
ohne Funktion/ fehlt/ beschädigt, Farbe
unzulässig, verblasst, Farbbeschichtung der
Lichtquelle abgelöst, Massefehler
8.
Umweltbelastung Motor: undicht - Ölverlust mit
Abtropfen 9. Schweller: unsachgemäß
repariert, beschädigt, korrosionsgeschwächt,
durchgerostet
10. Schwingungsdämpfer:
Anschlaggummi / Zusatzfeder beschädigt oder
fehlt, Befestigung mangelhaft, undicht, Lagerung
ausgeschlagen, Wirkung unzureichend oder stark
ungleich, Kolbenstange korrosionsgeschwächt
Für den TÜV-Report 2026 hat die Redaktion
9,5 Millionen Hauptuntersuchungen von Pkw
ausgewertet, die von den TÜV-Prüfstellen in der
Zeit vom 01.07.2024 bis 30.06.2025 durchgeführt
wurden. Untersucht wurden 216 verschiedene
Fahrzeugtypen, darunter 18 reine
Elektrofahrzeuge.
Winter
verursacht Milliarden-Schäden auf den Straßen -
ADAC rechnet mit hoher Zahl neuer Schlaglöchern
Der strenge Winter hat nach
Einschätzung des ADAC die Straßen in Deutschland
stärker geschädigt als in den Vorjahren. Vor
allem der häufige Wechsel von Plus- und
Minusgraden sorgt für viele Schäden insbesondere
an kommunalen Straßen, die entstandenen Kosten
können laut ADAC in die Milliarden gehen.
Schwankt das Thermometer immer wieder um den
Gefrierpunkt, kann Regen oder Schmelzwasser an
Rissen und anderen vorgeschädigten Stellen in
die Straßenschichten einsickern. Gefriert das
Wasser, dehnt es sich aus und sprengt den
Asphalt weiter auf. Wenn es taut, bilden sich
unter der Straßenoberfläche Hohlräume, die mit
der Zeit vom Verkehr eingedrückt werden.
Es entsteht ein Schlagloch, in das erneut
Wasser eindringen kann. Eher unproblematisch
sind hingegen länger anhaltende Frostperioden.
Um einen verkehrssicheren Zustand der Straße zu
gewährleisten und größere Schäden an der
Substanz zu verhindern, muss auf kurzfristige
Sanierungsmethoden wie z.B. Kaltasphalt
zurückgegriffen werden.
Der ADAC geht
davon aus, dass sich hierbei die Kosten für die
Reparatur eines Schlaglochs auf bis zu 200 Euro
belaufen. Um Schäden nachhaltig zu beheben und
die Qualität der kommunalen Straßen langfristig
garantieren zu können, sollte jedoch ein
systematisches Erhaltungsmanagement zum Einsatz
kommen.
Wie eine Studie des Deutschen Instituts für
Urbanistik aus dem Jahr 2023 zeigt, weist
rund ein Drittel der kommunalen Straßen
bereits größere Schäden auf. Der Bedarf für
die Sanierung und den Neubau kommunaler
Straßen beträgt rund 283 Milliarden Euro.
Klar ist: Der diesjährige Winter dürfte die
finanzielle Situation noch zusätzlich
verschärfen.

NRW:
Strauchbeerenernte lag 2025 knapp unter
Rekordergebnis von 2022 *
Erntemenge um 10,9 % über dem Vorjahr. *
Ausdehnung der Anbauflächen auf 1.066 Hektar.
* 65,5 % der Erntemenge wurde im Freiland
kultiviert.
Im Jahr 2025 haben 155
nordrhein-westfälische Betriebe auf 1.066 Hektar
Anbaufläche 8.423 Tonnen Strauchbeeren
produziert. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anhand endgültiger Ergebnisse der
Strauchbeerenerhebung mitteilt, war die
Erntemenge damit um 10,9 % höher als im Vorjahr
und verfehlte nur knapp das Rekordergebnis von
2022 mit 8.442 Tonnen. Im Vergleich zum Jahr
2013 hat sich die Erntemenge fast verdoppelt,
bei einer Ausdehnung der Anbauflächen um
440 Hektar (2013: 626 Hektar).

Über die Hälfte der Erntemenge kam aus dem
Regierungsbezirk Köln Die Landwirtinnen und
Landwirte im Regierungsbezirk Köln verzeichneten
2025 mehr als die Hälfte der landesweiten
Erntemenge (55,1 %). Weitere wichtige
Anbaugebiete in NRW befinden sich in den
Regierungsbezirken Detmold (19,7 % der
Erntemenge) und Düsseldorf (16,5 % der
Erntemenge).
Heidelbeeren wurden auf
rund 40 % der Freilandfläche angebaut Mit
einer Anbaufläche von 862 Hektar wurden
Strauchbeeren in NRW im vergangenen Jahr
überwiegend im Freiland kultiviert. Die
anbaustärkste Strauchbeerenart ist nach wie vor
die Kulturheidelbeere, deren Anbaufläche mit
347 Hektar mehr als ein Drittel (40,3 %) der
gesamten Freilandfläche für Strauchbeeren
beansprucht. Es folgten rote und weiße
Johannisbeeren mit einer Anbaufläche von
257 Hektar und schwarze Johannisbeeren mit
80 Hektar.
Von den 5.514 Tonnen im
Freiland geernteten Strauchbeeren entfielen
2.343 Tonnen auf Kulturheidelbeeren und
1.822 Tonnen auf rote und weiße Johannisbeeren.
Unter Schutzabdeckungen wurden 1.865 Tonnen
Himbeeren angebaut Auf 204 Hektar wurden
Strauchbeeren unter hohen begehbaren
Schutzabdeckungen bzw. in Gewächshäusern
angebaut; hier wurden mit 140 Hektar überwiegend
Himbeeren produziert. Insgesamt wurden auf
dieser Fläche 2.909 Tonnen Strauchbeeren
erzeugt, darunter 1.865 Tonnen Himbeeren.
Moers-Kapellen: Neue
Verkehrsregelung auf der Bahnhofstraße -
Enni weitet ab Montag, 9. Februar
Kanalbaumaßnahme übergangsweise aus
In der Bahnhofstraße in Kapellen läuft
derzeit eine der größten Straßen- und
Kanalsanierungsmaßnahmen der ENNI Stadt &
Service (Enni). Seit September 2025 ist die
Bahnhofstraße im Abschnitt zwischen der
Moerser Straße und dem Hermann-Thelen-Platz
als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Süden
ausgewiesen.
Aus Richtung
Krefeld-Traar kommend ist die Straße aktuell
bis zur Zufahrt des Aldi-Parkplatzes
befahrbar. Da Enni nun auch im weiteren
Verlauf neue Kanäle verlegen wird, muss das
Baufeld vorübergehend erweitert werden. Von
Montag, 9. Februar, bis voraussichtlich
Mitte März ist die Bahnhofstraße deshalb von
Süden aus nur noch bis zur Industriestraße
befahrbar.
Der Aldi-Parkplatz kann
in diesem Zeitraum ausschließlich aus
Richtung Moerser Straße angefahren werden.
Die Umleitung führt weiterhin über die
Nieper Straße, Kapellener Straße, Krefelder
Straße und Neukirchener Straße. Nach
Abschluss dieses kurzen Bauabschnitts gilt
wieder die bisherige Verkehrsregelung. Wer
Fragen zur Baustelle hat, kann sich unter
der Rufnummer 104-600 informieren.
Kleve: Tempo 30 an
Querungshilfen auf Hafenstraße und
Wiesenstraße Wer in den
vergangenen Tagen auf der Hafenstraße oder
der Wiesenstraße in Kleve unterwegs war,
wird die neue Beschilderung schon entdeckt
haben: Im Bereich der beiden Querungshilfen
unweit der Kreisverkehre gilt nun Tempo 30.

Rund um die innerstädtischen Querungshilfen
an der Hafenstraße und der Wiesenstraße gilt
jetzt Tempo 30
Die Maßnahme wurde
durch die Stadt Kleve angeordnet und
umgesetzt, um Gefahrensituationen an den
Querungshilfen zu entschärfen.
Unsicherheiten in Bezug auf die geltende
Vorfahrtregelung, plötzlich auf die Fahrbahn
tretender Fuß- und Radverkehr sowie abrupt
bremsende Fahrzeuge führen dort immer wieder
zu riskanten Situationen und einzelnen
Unfällen.
Der Umsetzung der Maßnahme
liegt eine umfassende Prüfung durch die
Stadt Kleve unter Beteiligung der
Kreispolizeibehörde Kleve zugrunde.
Beauftragt durch den Rat der Stadt Kleve
wurden verschiedene Alternativen zur
Verbesserung der Verkehrssituation an der
Hafenstraße und der Wiesenstraße betrachtet.
Rechtliche Erwägungen und die gebotene
Gewährleistung der Leichtigkeit des Verkehrs
schränken die möglichen Optionen allerdings
ein.
So schied etwa die Idee,
weitere Fußgängerüberwege („Zebrastreifen“)
einzurichten, aufgrund der Nähe zu den
bereits vorhandenen Zebrastreifen an den
Kreisverkehren aus. Im Ergebnis hat die
Stadt Kleve nun zwei Maßnahmen beschlossen
und angeordnet. In einem ersten Schritt
wurde im Bereich der Gefahrenstellen bereits
eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h
eingerichtet. In Kürze wird außerdem das
Verkehrszeichen „Vorfahrt achten!“ (VZ 205)
auf dem Boden an beiden Seiten vor den
Verkehrsinseln sowie auf den Mittelinseln
aufgebracht.
Die Bodenmarkierungen
sollen dem Fuß- und Radverkehr künftig die
geltende Vorfahrtregelung verdeutlichen,
denn nach wie vor gilt: An beiden
Querungshilfen müssen Fußgängerinnen und
Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer
grundsätzlich auf den bevorrechtigten
Straßenverkehr warten. „Mit den angeordneten
Maßnahmen sorgt die Stadt Kleve dafür, dass
vorhandene Gefahrenpotenziale an den
Querungshilfen der Hafenstraße und der
Wiesenstraße abgemildert werden“, beurteilt
Kleves Bürgermeister Markus Dahmen die
Neuerungen.
Oberstes Gebot im
Straßenverkehr, so der Bürgermeister, sei
aber weiterhin die ständige Vorsicht und
gegenseitige Rücksichtnahme aller
Verkehrsteilnehmer. Er appelliert: „Tragen
Sie bitte mit umsichtigem und
vorausschauendem Verhalten dazu bei,
Gefährdungen im Straßenverkehr zu vermeiden
– egal, ob Sie mit dem Auto, dem Fahrrad
oder zu Fuß unterwegs sind.“
Blick über den Zaun: KI im
Kinderzimmer?! KI-Anwendungen
wie ChatGPT sind für junge Menschen längst
Alltag: Laut der aktuellen JIM-Studie nutzen
90 Prozent der 14- bis 19-Jährigen den
Dienst täglich oder mehrmals pro Woche – für
Hausaufgaben, zum Lernen, zur Information
oder Unterhaltung. Über die Hälfte vertraut
dabei den KI-generierten Inhalten.
Dabei übernehmen die Anwendungen der KI
zunehmend auch Rollen, die bisher Menschen
vorbehalten waren – von Freund*innen über
Lehrerkräfte bis hin zu Therapeut*innen oder
Influencer*innen. Passend dazu lautet das
Motto des Safer Internet Day 2026: KI and
me. In künstlicher Beziehung. Das wirft
besonders für pädagogische Fachkräfte
zentrale Fragen auf: Welche Kompetenzen
brauchen sowohl sie selbst als auch junge
Menschen für einen souveränen,
selbstbestimmten und sicheren Umgang mit KI?
Und wie wirkt sich die zunehmende Nutzung
von KI auf unser Miteinander und vor allem
auf das Aufwachsen von Kindern und
Jugendlichen aus?
Die
Medienfachberatung Bayern, die in allen
sieben Regierungsbezirken tätig ist, steht
für solche Fragen ganzjährig bereit, um
Träger der Jugendarbeit zu KI-Themen
umfassend zu beraten und Umsetzungsprozesse
zu begleiten. „KI birgt nicht nur Risiken,
sondern auch Chancen und ist Werkzeug zum
Lernen, zur Kreativität und zur Umsetzung
eigener Ziele und Ideen. Nötige Kompetenzen
früh zu fördern, ist heute ein zentraler
Bildungsauftrag, auch und gerade in der
Arbeit mit Kindern.“
Volker Dietl,
Medienfachberatung Oberpfalz Umgang mit KI
als Teil der Medienkompetenzförderung Der
Umgang mit der KI muss von jungen Menschen
erlernt und durch Fachkräfte begleitet
werden. Dazu müssen dauerhaft
flächendeckende Angebote vorgehalten werden
– auch in ländlichen Regionen.
Das
Netzwerk Medienfachberatung Bayern (in
Kooperation mit dem JFF – Institut für
Medienpädagogik) bietet 2026 für die
bayerische außerschulische Jugendarbeit,
Elternverbände und Einrichtungen der
pädagogischen Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen vielfältige Angebote zum Thema
an – am Safer Internet Day und das ganze
Jahr.
„Die KI-Entwicklung schreitet
immer weiter voran und KI ist schon jetzt
mit vielen Bereichen unseres Alltags
verbunden. Kinder und Jugendliche haben hier
keine Berührungsängste, sondern probieren
neugierig aus, was KI ihnen bieten kann. Mit
ihren unterschiedlichen Angeboten trägt die
Medienfachberatung dazu bei, dass Kinder und
Jugendliche lernen, KI selbstbestimmt und
kritisch zu nutzen.“ Dr. Susanne Egger,
Direktorin JFF - Institut für
Medienpädagogik.
Hintergrund: Safer Internet Day Der
Aktionstag wird vom europäischen
Insafe-Netzwerk (EU-Programm DIGITAL)
koordiniert. Als Teil des Insafe-Netzwerks
koordiniert klicksafe seit 2004 den Safer
Internet Day in Deutschland:
https://www.klicksafe.de/sid
VHS Kleve schenkt Wärme
Fast ein Jahr lang haben Engagierte
aus dem Kreis Kleve und darüber hinaus
Decken gestrickt, um Hunden in Not
Geborgenheit zu schenken – initiiert und
begleitet von der VHS Kleve.

Aija Samina-Edelhoff und Ralf Seeger im
Gebäude der Klever Volkshochschule Wärme
kann man fühlen – und manchmal sogar sehen.
In Form von Wolle, Farben und liebevollen
Maschen wurde sie in den vergangenen Monaten
von hunderten Menschen weitergegeben.
Was ursprünglich als kleines, auf zwei
Monate begrenztes Projekt geplant war,
entwickelte sich schnell zu einer großen
Gemeinschaftsaktion. Immer mehr Menschen
griffen zu Stricknadeln und Wolle, ließen
sich von der Idee anstecken und wurden Teil
eines besonderen Miteinanders. Am Ende
standen über 400 handgestrickte Decken –
jede einzelne ein Unikat.
Die
Ideeautorin Aija Samina-Edelhoff,
Fachbereichsleiterin der VHS Kleve, zeigt
sich tief bewegt von dem Ergebnis: „Diese
Decken stehen für eine unglaubliche kreative
Vielfalt – mit unterschiedlichsten Farben,
Mustern und sogar zweilagigen Ausführungen.
Vor allem aber tragen sie ganz viel Liebe
und gute Gedanken in sich.“ Gedacht sind die
Decken für Hunde, die von Ralf Seeger und
seinem Team von „Helden für Tiere gGmbH“
täglich aus schwierigen Situationen gerettet
werden.
Gerade in diesem Winter, der
in vielen Ländern besonders kalt ist, sind
sie weit mehr als ein wärmender Schutz. Sie
vermitteln Sicherheit, Fürsorge und ein
Stück Menschlichkeit für Tiere, die oft
Schlimmes erlebt haben. Ein herzliches
Dankeschön gilt allen, die an diese Idee
geglaubt und sie unterstützt haben: der
Stadt Rees, der Familie Beyer aus Emmerich,
Herrn Reinhard Berens und den Tichelpark
Cinemas, den Niederrhein Nachrichten sowie
der Rheinischen Post Kleve.
Ihr
Engagement hat entscheidend dazu
beigetragen, dass dieses Projekt in dieser
Größe Wirklichkeit werden konnte. Das
Strickprojekt hat viele Menschen bewegt und
eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn
Gemeinschaft, Mitgefühl und eigenes Handeln
zusammenkommen.
Es macht Mut und
zeigt: Jeder einzelne Beitrag zählt. Danke
an alle, die gestrickt haben – und damit
Wärme verschenkt haben, wo sie am
dringendsten gebraucht wird. Da wir oft
angefragt werden, ob die Aktion weitergeht,
haben wir uns entschieden, dass die
gestrickten Hundedecken, die uns erreichen,
gehen nach wie vor an bedürftige Tiere.
Unsere Herzensaktion läuft still weiter.
Nelkensamstag: Umfangreiche
Sperrungen rund um die Zugstrecke in Moers
Ab 10 Uhr ist das Ein- und Ausfahren in den
markierten Bereich am Nelkensamstag (14.
Februar) nicht mehr möglich. An vielen
Stellen gilt bereits zuvor ein absolutes
Halteverbot.
(Grafik:
Stadt Moers)
Schon bevor sich der
Nelkensamstagszug durch die Stadt bewegt,
steht der Verkehr still: Für den
Karnevalsumzug am Samstag, 14. Februar,
werden entlang der Strecke umfassende
Sicherheitssperren eingerichtet.
Sie
werden bereits in den frühen Morgenstunden
aufgebaut. Ab 10 Uhr sind die Zufahrten zur
Homberger Straße und zum gesamten Zugbereich
vollständig gesperrt.
Die
Sperrungen werden voraussichtlich gegen 18
Uhr aufgehoben, je nach Verlauf
möglicherweise auch etwas früher.
Einzelne Gehwege können darüber hinaus noch
kurzfristig durch Sicherungsmaterial
beeinträchtigt sein, das schnellstmöglich
von den beauftragten Unternehmen abgeholt
wird.
Nach der verkürzten
Streckenführung im vergangenen Jahr endet
der Zug jetzt auf Höhe des
Einmündungsbereiches Wilhelm-Schroeder
Straße / Ostring.
Um den rund
sechs Kilometer langen Zugweg abzusichern,
richtet die Stadt insgesamt etwa 50
Sperrstellen ein. Zum Einsatz kommen rund
130 Sperren (LKW-Sperren/Pitagonen,
Metallsperren, Fahrzeuge, Betonsperren).
Halteverbote und Abschleppmaßnahmen
Damit das Sicherheitskonzept umgesetzt
werden kann, dürfen entlang der Zugstrecke
sowie in ausgewählten Einmündungsbereichen
der Seitenstraßen keine Fahrzeuge abgestellt
werden. Entsprechend hat die Stadt Moers an
vielen Stellen absolute Halteverbote
eingerichtet.
Anders als in
früheren Jahren ist es aufgrund der Vielzahl
der Sperrstellen nicht möglich, Falschparker
rechtzeitig zu ermitteln. Fahrzeuge, die
verbotswidrig abgestellt sind, werden
abgeschleppt. Nur mit diesen Maßnahmen kann
der Nelkensamstagszug sicher durchgeführt
werden. Die Stadt Moers bittet daher um
Verständnis für die Einschränkungen sowie um
die Unterstützung der Anwohnerinnen und
Anwohner.
Rosenmontag-Wellness im Freizeitbad
Neukirchen-Vluyn Allen, die dem
Karnevalstrubel für ein paar entspannte
Stunden entfliehen möchten, macht die ENNI
Sport & Bäder Niederrhein (Enni) auch in
diesem Jahr ein besonderes Angebot: Am
Rosenmontag, 16. Februar, erwartet die Gäste
im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn von 10 bis
21 Uhr ein abwechslungsreiches Schwimmbad-
und Saunaprogramm für die ganze Familie.
Beide Bereiche können an diesem Tag
ausschließlich textilfrei genutzt werden.
In der Saunalandschaft werden im
Halbstundentakt Spezial-Aufgüsse zelebriert,
in der Dampfsauna können die Gäste
selbstständig ein Salz-Peeling oder eine
Honiganwendung durchführen. Auch an die
Jüngsten ist gedacht: Für Kinder gibt es
einen Gummibärchen- oder Erdbeer-Aufguss mit
Musik.
Im Schwimmbad sorgen zudem
eine riesige Wasserkrake und eine lustige
Wasserschaukel für Spaß und Abwechslung. Der
Eintritt beträgt 22 Euro für Erwachsene im
Vorverkauf und 25 Euro an der Tageskasse.
Kinder zahlen 15 Euro. Weitere Informationen
gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.
Gemeinsam für ein sauberes Moers
- Jetzt zum Abfallsammeltag am 7. März
anmelden Ärmel hoch, Handschuhe
an, Müllsäcke raus: Die ENNI Stadt & Service
Niederrhein (Enni) lädt für Samstag, 7.
März, wieder zum Abfallsammeltag ein. Unter
dem Motto „Gemeinsam für ein sauberes Moers“
können sich Einzelpersonen, Schulklassen,
Kindergärten, Vereine und Nachbarschaften
aktiv für mehr Sauberkeit in der Stadt
einsetzen.
Auch dieses Mal rechnen
die Veranstalter mit rund 1000 Aktiven,
Anmeldungen sind bis zum 28. Februar
möglich. „Es ist jedes Mal beeindruckend,
wie viele Menschen beim Frühjahrsputz
mitmachen, um Moers ein Stück schöner zu
machen“, sagt Claudia Jaeckel, die die
Aktion bei Enni seit vielen Jahren
koordiniert. „Nach der Aktion freuen wir uns
über jeden vollen Müllsack – aber noch
wichtiger ist das Zeichen, das wir gemeinsam
für unsere Stadt setzen.“
Seit 2007
ist der Abfallsammeltag fester Bestandteil
der Initiative „Sauberes Moers“. Alljährlich
sammeln die Teilnehmenden tonnenweise wilden
Müll aus Parks, Grünanlagen und von
Straßenrändern. Darunter finden sich nicht
nur Verpackungen und Flaschen, sondern immer
wieder auch Autoreifen, Möbel oder alte
Elektrogeräte. Damit die Enni die
zusammengetragenen Haufen und Säcke nach der
Sammelaktion abholen kann, stimmt Claudia
Jacekl die Sammelgebiete nach der Anmeldung
mit den Teilnehmenden ab.
Auch
organisiert sie die Ausgabe von kostenfreien
Müllsäcken und Handschuhen. Im Sinne der
Nachhaltigkeit empfiehlt Enni, eigene
Handschuhe mitzubringen oder die
ausgegebenen mehrfach zu nutzen.
Schon Tradition ist es, dass auch
Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik
und der Enni-Führung mit anpacken. „Der
Abfallsammeltag ist ein tolles Beispiel
dafür, wie wir gemeinsam etwas bewegen
können – und dabei macht das Sammeln auch
noch Spaß“, sagt Enni-Vorständin Sandra
Jungmaier, die gemeinsam mit Moers‘ neuer
Bürgermeisterin Julia Zupancic in Rheinkamp
loszieht.
Sie betont: Der
Abfallsammeltag trägt nicht nur zu einer
sauberen Stadt bei, sondern hilft auch,
Kosten zu reduzieren, die sonst alle
Bürgerinnen und Bürger über die
Abfallgebühren tragen. „Wilder Müll
verursacht zusätzlichen Aufwand. Dabei
können sperrige Abfälle meist kostenlos am
Kreislaufwirtschaftshof abgegeben oder
bequem über die Sperrmüllabfuhr entsorgen
werden. Umso schöner ist es, dass so viele
trotzdem sagen: Ich packe mit an.“ Alle
Informationen zum Abfallsammeltag sowie die
Anmeldung unter:
www.enni.de/abfallsammeltag
Neue Veranstaltung der
Psychoonkologie im Krankenhaus Bethanien
Moers: „Krankheit, Krise, Kreativität – ein
Schreibprojekt“ Kostenloses
Angebot beginnt im Februar 2026 Am 23.
Februar 2026 startet die neue Veranstaltung
der Psychoonkologie im Krankenhaus Bethanien
Moers „Krankheit, Krise, Kreativität – ein
Schreibprojekt“. Die Psychologische
Psychotherapeutin und Kursleiterin Dr.
Dipl.-Psych. Jane Anna Spiekermann lädt alle
Interessierten und Betroffenen dazu ein,
gemeinsam kreativ zu werden.
„Zahlreiche Studien belegen die positive
Wirkung von Kreativität auf Wohlbefinden,
Gesundheit und Lebensqualität. Das
Schreibprojekt richtet sich an Menschen, die
in Zeiten von Krankheit und Krise, einen Weg
zu dieser positiven Wirkung finden möchten –
weg von Angst und Isolation, hin zu einem
Gefühl des positiven Ungestörtseins“, so Dr.
Spiekermann.
Das Angebot findet über
einen Zeitraum von dreizehn Wochen, immer
montags von 15.30 bis 17 Uhr in der
Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15,
47441 Moers), statt. Die Teilnahme am
Schreibprojekt ist kostenfrei. Für
Rückfragen und zur Vereinbarung von
Vorgesprächen melden Sie sich bitte per
E-Mail an
janeanna.spiekermann@bethanienmoers.de
oder telefonisch unter +49 (0) 2841
200-20781.

Dr. Dipl.-Psych. Jane Anna Spiekermann lädt
Interessierte zur neuen Veranstaltung
„Krankheit, Krise, Kreativität – ein
Schreibprojekt“ ein.
Volle Power für Bundeswehr-Infrastruktur:
Neue Bundesbau-Einheit geht an den Start
Das Land bündelt die
Zuständigkeiten für den militärischen
Bundesbau in Nordrhein-Westfalen unter einem
Dach – mit klaren Zuständigkeiten und
schlanken Prozessen 5. Februar 2026 Abb.:
KI-generiert Finanzen Das Land
Nordrhein-Westfalen hat jetzt eine
450-köpfige Spezialeinheit für die schnelle
Modernisierung der
Verteidigungsinfrastruktur in unserem Land.
Die operative Zuständigkeit für den
gesamten Bundesbau liegt ab sofort bei einer
neu gegründeten Niederlassung, die die
Bauvorhaben des Bundes in
Nordrhein-Westfalen plant und umsetzt. Die
Bauverwaltung des Landes realisiert im
Auftrag des Bundes Infrastrukturvorhaben im
zivilen sowie im militärischen Bundesbau.
Bislang war diese Zuständigkeit
organisatorisch aufgeteilt auf die
Bauabteilung der Oberfinanzdirektion und den
Bau- und Liegenschaftsbestrieb des Landes
(BLB NRW) sowie dort auf sechs Standorte.
„Die tradierte Organisationsstruktur im
Bundesbau wurde den enormen Anforderungen
der Zeitenwende nicht mehr gerecht“, erklärt
Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk,
dessen Ministerium für den Bundesbau in
Nordrhein-Westfalen zuständig ist.
„Wir müssen die Verteidigungsinfrastruktur
unter Hochdruck modernisieren und zugleich
Raum schaffen für den Aufwuchs der
Bundeswehr. Parallelstrukturen und
Reibungsverluste können wir uns nicht
leisten. Wir brauchen klare Zuständigkeiten,
schlanke Prozesse, schnelle Entscheidungen
und gebündelte Expertise. Das schaffen wir
jetzt unter dem Dach der neuen Niederlassung
Bundesbau im BLB NRW.“

Foto KI-generiert
Deren Eröffnung
wurde am Donnerstag, 5. Februar, in der
Luftwaffenkaserne in Köln-Wahn gefeiert.
Denn die neue Niederlassung ist virtuell:
Die Bundesbau-Beschäftigten wurden in die
jetzt gegründete Einheit versetzt, können
aber von ihren bisherigen Dienstorten aus
weiterarbeiten. „Unsere Verwaltung
funktioniert so digitalisiert, dass wir
Menschen nicht zwingend an einem Ort
zusammenführen müssen, damit sie gut und
effizient zusammenarbeiten“, so Dr.
Optendrenk.
„Uns geht es darum, das
Potenzial der Erfahrung unserer Expertinnen
und Experten im Bundesbau voll
auszuschöpfen, um die großen Aufgaben
unseres Landes für die
Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik
optimal zu erfüllen.“ Und diese Aufgaben
sind beträchtlich: Das Bauvolumen allein im
militärischen Bundesbau soll von 180
Millionen Euro im Jahr 2023 bis 2029 auf
fast 560 Millionen Euro steigen. Hinzu
kommen weitere Bauvorhaben im zivilen
Bundesbau etwa für die Bundespolizei.
„Mit der neuen Struktur schaffen wir
neben mehr Tempo auch einen höheren Grad an
Spezialisierung“, so der Minister. „Bisher
waren die Zuständigkeiten für
Bundesbau-Projekte regional verteilt:
Beschäftigte des BLB NRW in Köln haben alle
Maßnahmen in Kölner Kasernen geplant und
begleitet. Jetzt können wir viel sinnvoller
clustern: Ein Team plant exklusiv
Unterkunftsbauten, ein anderes
Fahrzeughallen, das nächste
Hallenschießanlagen.
So bilden wir
Expertenwissen für die Erfordernisse eines
Gebäudetyps und kommen schneller und
einfacher von der Planung zur Umsetzung.“
Um den Herausforderungen zu begegnen, wächst
das Personal im Bereich Bundesbau zudem
rasant an: Bis zum kommenden Jahr ist eine
Steigerung auf insgesamt 730 vom Bund
refinanzierte Stellen in Nordrhein-Westfalen
geplant – ein Plus von 60 Prozent gegenüber
2022.
Die Rekrutierungsoffensive
über den BLB NRW läuft derzeit auf
Hochtouren (aktuelle Ausschreibungen: Karriere
im Bundesbau: Das Immobilienunternehmen des
Landes Nordrhein-Westfalen). Für die
feierliche Eröffnung der virtuellen
Niederlassung Bundesbau war die Kölner
Luftwaffenkaserne als eine der
deutschlandweit größten Kasernen der ideale
Ort.
Hier sind unter anderem Teile
des Kommandos Luftwaffe, das Luftfahrtamt
der Bundeswehr, das Zentrum für Luft- und
Raumfahrtmedizin sowie das
Sanitätsunterstützungszentrum Köln-Wahn
ansässig. Mit mehr als 4000 Soldatinnen und
Soldaten sowie rund 1500 Zivilbeschäftigten
unterstreicht der Standort die wichtige
Rolle Nordrhein-Westfalens für die
Bundeswehr.
Wenn der
Winterurlaub im Krankenhaus endet
- Behandlung oft nicht auf
Krankenschein - Nicht ohne private
Haftpflichtversicherung abfahren Die
Koffer sind gepackt, die Skier im Dachbox
verstaut: Dem Winterurlaub steht nichts mehr
im Weg. Doch statt im Urlaub elegant die
Piste herunter zu wedeln, enden viele
Abfahrten im Krankenhaus. Unschöne
Aussichten, über die niemand gerne
nachdenkt. Bescheid zu wissen, zahlt sich
aus – vor allem im Ausland.
Tipps für
den Alltag

Gesetzlich Krankenversicherte können mit der
Europäischen Versicherungskarte (EHIC) in
der EU zum Arzt gehen. Diese Regelung
schließt auch die Schweiz, Liechtenstein,
Island, Norwegen und Mazedonien ein. Der
Leistungskatalog des Urlaubslandes regelt
die medizinische Versorgung. Nicht immer
entspricht die dem deutschen Standard. In
manchen Staaten sind wesentlich höhere
Zuzahlungen oder Eigenanteile üblich, und
natürlich müssen Urlauber:innen immer einen
Vertragsarzt aufsuchen.
Diese Vorgabe
ist oft schwierig zu erfüllen. Warum? Das
erklärt die HUK-COBURG. Wer sich bei der
Abfahrt verletzt und ins Krankenhaus kommt,
stellt oft fest, dass Ärzte in
Wintersportgebieten nur privat behandeln.
Schon ein glatter Bruch und ein paar Tage
Krankenhausaufenthalt können aber mehrere
tausend Euro kosten. Ereignet sich der
Unfall in einem Land, mit dem kein
Sozialversicherungsabkommen besteht - zum
Beispiel in den USA oder Kanada – müssen
Verunglückte ohnehin die gesamte Behandlung
selbst bezahlen.
Auch die
Erstversorgung auf der Ski-Piste und der
Transport ins Krankenhaus summieren sich
schnell: Kosten von 800 Euro für einen
Krankenwagen bis hin zu mehreren tausend
Euro für einen Rettungseinsatz mit dem
Hubschrauber sind realistisch. Die
gesetzliche Krankenkasse übernimmt diese
Kosten nicht.
Anders die
Auslandsreise-Krankenversicherung: Sie zahlt
sowohl die Privatbehandlung als auch den für
den Transport von der Piste zum Arzt. Ist
unfallbedingt ein Krankenrücktransport - zum
Wohnort oder in ein deutsches Krankenhaus -
unumgänglich, organisiert sie auch den. Das
gilt selbstverständlich nicht nur für
Unfälle, sondern auch für unvorhersehbare
Erkrankungen, die im Ausland auftreten.
Für privat Krankenversicherte ist das
kein Thema. Ihr Versicherungsschutz schließt
die Behandlungskosten beim Auslandsurlaub
mit ein, übernimmt aber nicht immer die
Kosten für den Krankenrücktransport.
Bestehen Zweifel sollten sie vor
Reiseantritt ausgeräumt werden, am besten
durch einen Anruf beim Versicherer.
Bedenkenswert: Für Privatversicherte kann
sich der Abschluss einer zusätzlichen
Auslandsreise-Krankenversicherung vielleicht
doch rechnen. Eventuell lässt sich damit die
jährliche Beitragsrückerstattung retten bzw.
der Selbstbehalt sparen.
Nicht ohne
private Haftpflichtversicherung Gefahr
lauert noch an anderer Stelle: Wer dem
Rausch der Geschwindigkeit verfällt, darüber
die Verkehrsregeln der Piste
(FIS-Verhaltensregeln) vergisst und einen
Unfall verursacht, muss haften. Bei den
Geschwindigkeiten, die heute auf Ski-Pisten
erreicht werden, kommt es häufig zu
ernsthaften Verletzungen.
Neben
Behandlungskosten können Geschädigte auch
Verdienstausfall oder Schmerzensgeld geltend
machen. Bleiben schwerwiegende dauerhafte
Schäden zurück, werden sogar lebenslange
Rentenzahlungen fällig. Ohne private
Haftpflichtversicherung muss der Schädiger
das alles aus dem eigenen Portemonnaie
bezahlen.
Eine fehlende
Haftpflichtversicherung kann also für das
Opfer schwerwiegende Konsequenzen haben:
Reicht das Privatvermögen des
Unfallverursachers nicht, um die Ansprüche
des Geschädigten zu erfüllen, geht letzterer
leer aus. In diesem Fall hilft eine private
Unfallversicherung.
Auf italienischen
Pisten ist eine private
Haftpflichtversicherung ein Muss. Den
Nachweis, digital oder analog, sollte man
parat haben. Wer ohne unterwegs ist, muss
mit Bußgeldern von bis zu 150 Euro und dem
Entzug des Skipasses rechnen. Doch manchmal
vergisst man eben etwas: Bei manchen
Unternehmen können Haftpflichtversicherte
anrufen, um dieses Problem noch am Skilift
zu lösen.

Auftragseingang
ohne Großaufträge: +0,9 % Auftragseingang im
Verarbeitenden Gewerbe Dezember
2025 (real, vorläufig): +7,8 % zum Vormonat
(saison- und kalenderbereinigt) +13,0 % zum
Vorjahresmonat (kalenderbereinigt) November
2025 (real, revidiert): +5,7 % zum Vormonat
(saison- und kalenderbereinigt) +10,6 % zum
Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Der reale
(preisbereinigte) Auftragseingang im
Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen
Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
im Dezember 2025 gegenüber November 2025 saison-
und kalenderbereinigt um 7,8 % gestiegen. Ohne
die Berücksichtigung von Großaufträgen war der
Auftragseingang um 0,9 % höher als im Vormonat.
Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich
lag der Auftragseingang im 4. Quartal 2025 um
9,5 % höher als im 3. Quartal, ohne Großaufträge
stieg er im gleichen Zeitraum um 2,5 %. Im
November 2025 stieg der Auftragseingang nach
Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber
Oktober 2025 um 5,7 % (vorläufiger Wert +5,6 %).

Die positive Entwicklung des
Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im
Dezember 2025 ist zu einem großen Teil auf die
deutlichen Anstiege bei der Herstellung von
Metallerzeugnissen (saison- und
kalenderbereinigt +30,2 % zum Vormonat) und im
gewichtigen Maschinenbau (+11,5 %)
zurückzuführen. In diesen beiden
Wirtschaftszweigen meldete eine Reihe von
Betrieben aus unterschiedlichen Bereichen
Großaufträge.
Auch die Zuwächse in der
Herstellung von elektrischer Ausrüstung (+9,8 %)
sowie in der Herstellung von
Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und
optischen Erzeugnissen (+5,7 %) wirkten sich
positiv auf das Gesamtergebnis aus. In der
Automobilindustrie ging der Auftragseingang
hingegen um 6,3 % zurück. Im Sonstigen
Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge,
Militärfahrzeuge) sanken die Auftragseingänge um
18,7 % gegenüber dem hohen Niveau des Vormonats.
Dennoch gab es auch hier wieder
umfangreiche Großaufträge. Bei den
Investitionsgütern stieg der Auftragseingang im
Dezember 2025 um 10,5 % gegenüber dem Vormonat.
Bei den Vorleistungsgütern lag er um 5,7 % höher
und bei den Konsumgütern um 5,3 % niedriger. Die
Auslandsaufträge stiegen im Dezember 2025 um
5,6 %. Dabei fielen die Aufträge aus der
Eurozone um 0,6 % und die Aufträge von außerhalb
der Eurozone nahmen um 9,7 % zu. Die
Inlandsaufträge stiegen um 10,7 %.

Umsatz im Dezember 2025 um
1,4 % niedriger als im Vormonat Der reale
Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach
vorläufigen Angaben im Dezember 2025 saison- und
kalenderbereinigt 1,4 % niedriger als im
Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
Dezember 2024 war der Umsatz kalenderbereinigt
1,9 % niedriger.
Für November 2025 ergab
sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse
ein Anstieg von 2,9 % gegenüber Oktober 2025
(vorläufiges Ergebnis: +2,7 %). Im Gesamtjahr
2025 war der reale Umsatz im Verarbeitenden
Gewerbe kalenderbereinigt um 1,3 % niedriger als
im Vorjahr.
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