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KW 8: Montag, 16. - Sonntag, 22. Februar 2026
Themen u.a.:
Kleve:
Heimat-Preis Stadt Kleve 2026
Im November 2025 wurde der Heimat-Preis der
Kleve erneut an drei engagierte Akteure
verliehen. Über den ersten Preis freute sich der
Heimatverein Reichswalde e.V.. Mit dem zweiten
Preis wurde Pia Dorißen für das Team
Amelandlager St. Mariä Himmelfahrt Kleve
ausgezeichnet. Den dritten Preis erhielt Christa
Jacobs für das Bauernmuseum Langeshof.

Auch 2026 lobt die Stadt Kleve wieder den
Heimat-Preis aus.
Mit ihrem
herausragenden ehrenamtlichen Engagement leisten
sie alle einen wertvollen Beitrag zum
gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur
Bewahrung lokaler Identität. Auch im Jahr 2026
wird der Heimat-Preis der Stadt Kleve erneut
ausgelobt. Mit dem Heimat-Preis rückt
außergewöhnliches Engagement ins verdiente
Rampenlicht und erhält die Aufmerksamkeit, die
es verdient.
Die Auszeichnung ist weit
mehr als ein Zeichen der Anerkennung für
geleistete Arbeit – sie ist ein starkes Signal
der Wertschätzung und zugleich eine Einladung an
alle, sich von dieser Begeisterung anstecken zu
lassen. Denn wer sieht, mit wie viel Herzblut
und Einsatz sich Menschen für ihre Heimat
engagieren, wird selbst inspiriert, aktiv zu
werden und unsere Heimat gemeinsam weiter
lebendig zu gestalten.
Der Preis ist mit
insgesamt 7.000 Euro dotiert. Die Finanzierung
erfolgt mit 5.000 Euro aus Mitteln des
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und
Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen
sowie einem städtischen Anteil in Höhe von 2.000
Euro. Die Höhe des jeweiligen Preisgeldes
staffelt sich nach der Anzahl der ausgewählten
Preisträgerinnen und Preisträger.
Wer
kann Vorschläge einreichen? Vorschlagsberechtigt
sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt
Kleve sowie Vereine und Institutionen mit Sitz
in Kleve. Darüber hinaus haben die im Rat der
Stadt Kleve vertretenen Fraktionen ein eigenes
Vorschlagsrecht.
Preiskriterien Der
Heimat-Preis wird für besonderes Engagement in
mindestens einem der folgenden Bereiche
verliehen: - Verdienste um die Heimat Pflege
und Förderung von Bräuchen - Erhalt von
Kultur und Tradition - Der Preis kann auf
bis zu drei Personen oder Personengruppen
aufgeteilt werden. Auswahl und Verleihung Über
die Zuerkennung des Heimat-Preises entscheidet
der Rat der Stadt Kleve auf Grundlage des
Vorschlags eines unabhängigen Preisgerichts.
- Die Verleihung erfolgt in einer
öffentlichen Ratssitzung, voraussichtlich am 04.
November 2026. Die Preisträgerin oder der
Preisträger nimmt anschließend am Wettbewerb auf
Landesebene teil.
Frist und weitere
Informationen Vorschläge für die Verleihung des
Heimat-Preises 2026 können bis spätestens 30.
Juni 2026 eingereicht werden. Der entsprechende
Vordruck sowie die Richtlinien zum
Förderprogramm stehen auf der Internetseite der
Stadt Kleve unter
https://www.kleve.de/heimat-preis zum
Download bereit.
Krankenhaus
Bethanien: „Wenn die Speiseröhre brennt – Reflux
verstehen und gezielt behandeln“ – Veranstaltung
am 04. März 2026
Experten-Vorträge und Austausch online und vor
Ort Am 04. März 2026 lädt das Krankenhaus
Bethanien Moers alle Interessierten zur
Veranstaltung „Wenn die Speiseröhre brennt –
Reflux verstehen und gezielt behandeln“ ein. Die
Veranstaltung findet wahlweise online oder vor
Ort in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße
15, 47441 Moers, Raum 2) von 15.30 bis 18 Uhr
statt.
Sodbrennen, saures Aufstoßen,
chronischer Husten oder Atembeschwerden – Reflux
kann eine Vielzahl von Beschwerden verursachen.
Treten diese regelmäßig auf oder sind sehr
stark, liegt eine Refluxkrankheit vor. Die
Hauptursache ist dann meistens eine Störung des
Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und
Magen, der normalerweise verhindert, dass saurer
Magensaft in die Speiseröhre gelangt. Treten
Beschwerden dauerhaft oder in stärkerer
Ausprägung auf, kann dies nicht nur die
Lebensqualität erheblich beeinträchtigen,
sondern auch ernsthafte gesundheitliche Folgen
haben.
Im Rahmen unserer
interdisziplinären Patientenveranstaltung
möchten wir ein fundiertes Verständnis der
Refluxkrankheit vermitteln und stellen aktuelle
diagnostische sowie therapeutische Möglichkeiten
vor. Im Fokus stehen dabei die Ursachen und
unterschiedlichen Erscheinungsformen der
Erkrankung, moderne Untersuchungsverfahren sowie
konservative Behandlungskonzepte.
Im
Anschluss an die Vorträge haben Teilnehmer:innen
die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich
direkt mit den Experten auszutauschen.
Für die Online-Teilnahme wird um eine
vorherige Anmeldung per E-Mail an
allgemeinchirurgie@bethanienmoers.de gebeten,
damit der entsprechende Zugangslink versendet
werden kann. Bei einer Teilnahme vor Ort ist
keine Anmeldung erforderlich.

Das interdisziplinäre Team am Krankenhaus
Bethanien Moers zur Behandlung der
Refluxkrankheit lädt zu einer
Patientenveranstaltung ein. (Symbolbild)
Stadt Kleve
bedankt sich mit Präsent für
Baumscheibenpatenschaften Blühendes
Beispiel: eine Baumscheibe in Kleve, die im
Rahmen einer Patenschaft gepflegt wird.

Blühende Baumscheiben, summende Insekten und
kleine grüne Oasen mitten in der Stadt:
Vielerorts zeugen Baumscheibenpatenschaften im
Stadtgebiet von engagierten Kleverinnen und
Klevern.
Die Stadt Kleve bedankt sich
herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die
eine Baumscheibenpatenschaft übernommen haben
und damit Verantwortung für ihr unmittelbares
Stadtumfeld tragen. „Unsere Baumscheibenpaten
zeigen jeden Tag, wie engagiert und liebevoll
Stadtgrün gepflegt werden kann“, erzählt Dirk
Posdena, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz,
Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Kleve.
„Dieses Engagement ist nicht
selbstverständlich, und es ist ein starkes
Zeichen für Gemeinschaft und Zukunftsdenken.“
Als kleines Dankeschön erhalten alle aktuellen
Patinnen und Paten in diesen Tagen Samenpakete,
die sie aussäen können. Gerne natürlich direkt
auf „ihrer“ Baumscheibe. „Aus kleinen Samen
erwächst Großes“, bekräftigt Christian Bomblat,
Technischer Beigeordneter der Stadt Kleve.
„Und genau so entsteht auch eine grüne
Stadt. Eine Baumscheibe ist viel mehr als nur
ein Stück Erde zwischen Asphalt und Beton. Sie
ist ein Ort, an dem Nachbarschaft wächst, im
wahrsten Sinne des Wortes.“ Gleichzeitig möchte
die Stadt Kleve weitere Bürgerinnen und Bürger
dazu ermutigen, Baumscheibenpatin oder -pate zu
werden. Mit wenig Aufwand kann ein persönlicher
Beitrag zu mehr Grün, Artenvielfalt und
Aufenthaltsqualität in der eigenen Nachbarschaft
geleistet werden – auch mit Blick auf die
Landesgartenschau 2029. „Jede Patenschaft
zählt“, betont Posdena.
„Egal ob jung
oder alt, mit grünem Daumen oder ohne, wer Lust
hat, kann mitmachen.“ Baumscheibenpatenschaften
können kostenfrei abgeschlossen werden. Dazu
muss sich die Baumscheibe auch nicht direkt vor
der eigenen Haustür befinden. Patinnen und Paten
erhalten von der Stadt Kleve eine Urkunde sowie
ein kleines Schild für die Baumscheibe, welches
auf die bestehende Patenschaft hinweist.
Patinnen und Paten kümmern sich beispielsweise
um die Bepflanzung der Baumscheibe und versorgen
sie in Hitze- und Trockenperioden mit Wasser.
Wie sie sich konkret engagieren,
entscheiden die Bürgerinnen und Bürger selbst.
Alle Details finden Interessierte auf www.kleve.de/baumscheibenpatenschaft.
Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen sind
unter umwelt@kleve.de erreichbar.
Die Stadt möchte auch alle Bürgerinnen und
Bürger ansprechen, die sich bereits seit Jahren
liebevoll um Baumscheiben kümmern, bislang
jedoch keine offizielle Patenschaft
abgeschlossen haben. Dieses Engagement ist
wertvoll und kann mit einer Patenschaft ganz
unkompliziert formalisiert werden.
So
wird auch sichergestellt, dass die Kolleginnen
und Kollegen der USK die angesäten oder
gesetzten Pflanzen nicht ungewollt entfernen
oder beschädigen. Schon jetzt dürfen sich alle
Patinnen und Paten auf den Herbst freuen, denn
dann plant die Stadt Kleve eine weitere kleine
Aufmerksamkeit: Blumenzwiebeln, die pünktlich
zur Pflanzzeit verschenkt werden und im
kommenden Frühjahr für neue Farbtupfer im
Stadtbild sorgen.
Moers:
Waldflächen in Hülsdonk und Scherpenberg werden
für die Zukunft gesichert Damit die
Wälder auch in Zukunft stark und lebendig
bleiben, werden bis Ende Februar in Scherpenberg
(Moerser Heide) und Hülsdonk (Neukirchener
Busch, Binnefeld, Lange Wiese) Durchforstungen
durchgeführt. Ziel ist es, die Waldflächen
langfristig zu sichern und sie als Lebensraum
für Pflanzen und Tiere sowie Erholungsraum für
die Menschen in Moers zu erhalten.
Aufforstung – das gezielte Anpflanzen von
Bäumen, um neue Wälder zu schaffen – sorgt
zunächst dafür, dass junge Bäume dicht gepflanzt
werden und gemeinsam stabil wachsen. Später
erfolgt die Durchforstung: Einzelne Bäume werden
entnommen, damit die übrigen mehr Platz, Licht
und Nährstoffe erhalten und der Wald insgesamt
gesünder und widerstandsfähiger wird.
In
diesem Zuge werden auch kranke Bäume gefällt.
Die Arbeiten werden von einem Fachunternehmen
durchgeführt. Vorhandene Wege werden genutzt, um
den Waldboden möglichst wenig zu belasten. So
bleiben die Wälder in Hülsdonk und Scherpenberg
auch für kommende Generationen stabile, gesunde
und attraktive Lebensräume.
Moers: Frischer Rahmen für die Rosen: Rosarium
erhält Eiben für die neue Saison
Wenn die ersten Knospen der Rosen im Rosarium
aufblühen, sollen sie von stabilen, gesunden
Hecken eingerahmt werden. Am Dienstag, 25.
Februar, beginnen deshalb die gärtnerischen
Erneuerungsarbeiten an den Buchsbaumhecken und
-solitärkugeln. In den vergangenen Jahren haben
die Pflanzen unter dem Befall des
Buchsbaumzünslers gelitten.

(Foto: pst)
Trotz intensiver Pflege ließ
sich ihr Zustand nicht dauerhaft
stabilisieren. Bereits im März werden die
betroffenen Flächen mit Eiben neu bepflanzt –
robust, standortgerecht und harmonisch ins
bestehende Gestaltungskonzept integriert. So
wird das Rosarium nachhaltig gesichert und
Besucherinnen und Besucher können sich auch
künftig über ein gepflegtes, attraktives
Gesamtbild freuen.
Moers: Unterführung
an der Jägerstraße aus Sicherheitsgründen
gesperrt Die Unterführung an der
Jägerstraße (Höhe Feldweg, neben der
Umspannanlage) bleibt aufgrund von
Sicherungsmaßnahmen bis einschließlich 20.
Februar 2026 gesperrt. Bereits seit dem 18.
Februar musste der Bereich geschlossen werden.
Während der Maßnahme werden Decken und
Wände auf lose Betonteile überprüft und diese
fachgerecht entfernt bzw. abgestemmt. Für
Fußgängerinnen und Radfahrerinnen steht ein
Umleitungsweg über den Damm zur Verfügung. Die
Freigabe der Unterführung erfolgt
voraussichtlich am kommenden Wochenende 21.
Februar 2026.
März-Ablesung
startet: Enni erfasst Zählerstände in
Moers-Asberg Das Ableseteam der
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im
März in Moers Asberg unterwegs. Im Rahmen des
rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei
etwa 6.000 Haushalts- und Gewerbekunden
insgesamt rund 9.100 Strom-, Gas- und
Wasserzählerstände. Unterstützt wird Enni dabei
von der Dienstleistungsgesellschaft ASL
Services. Sollte ein Zähler einmal nicht
zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine
Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind
die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse
angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner
ihre Zählerstände selbst übermitteln können.
Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt
jährlich. „Da es sich um ein wiederkehrendes
Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen
und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns
als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet
dennoch um Unterstützung: „Damit wir die
Ablesung schnell und reibungslos durchführen
können, sollten die Zähler frei zugänglich
sein.“ Alle durch Enni beauftragten Ableser
weisen sich durch einen Dienstausweis aus.
Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen
lassen und im Zweifel unter der kostenlosen
Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni
nachfragen.
Neukirchen-Vluyn,
Kreis Wesel: Freie Plätze in neuen PEKiP-Kursen
der DRK Familienbildung
Spielerisch fördern, gemeinsam wachsen: Die DRK
Familienbildung Niederrhein startet am 18. März
zwei neue PEKiP-Kurse – es sind noch Plätze frei
für Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr. Bis
zum 20. Mai treffen sich die Teilnehmenden an
zehn Terminen in den Räuumen an der
Grubenwehrstraße 5 in Neukirchen-Vluyn. Die
Kursgebühr betr?gt 80 Euro.

„Fr?ü starten. Gemeinsam erleben. PEKiP beim DRK
Niederrhein.“
Das
Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKiP) unterstützt
die Entwicklung der Kinder auf spielerische
Weise und bietet Eltern zugleich Raum für
Austausch und Begegnung. In kleinen Gruppen und
entspannter Atmosphäre erhalten Mütter und Väter
Anregungen und Spielideen für den Alltag zu
Hause.
Ein Kurs findet von 9 bis 10.30
Uhr für Kinder der Geburtsmonate Oktober bis
Dezember 2025 statt, der zweite von 10.30 bis 12
Uhr für Kinder der Geburtsmonate Juni/Juli bis
September 2025. Informationen und Anmeldungen
sind per E-Mail an
familienbildung@drk-niederrhein.de oder
telefonisch unter 0281 3001-8100 möglich.
„Winterlandschaft“ ist Deutschlands
schönste Briefmarke 2025 Mehr als
27.000 Personen haben an der Umfrage der
Deutschen Post teilgenommen
Briefmarken-Designer Thomas Steinacker zu seinem
Siegermotiv: „Die ganze Szenerie strahlt Ruhe
und Frieden aus. Danach sehnen sich
offensichtlich gerade viele Menschen“

Starkes gesellschaftspolitisches Zeichen: Margot
Friedländer und die Stolpersteine auf den
Plätzen 2 und 3
Deutschlands
Briefmarkenfreunde haben abgestimmt: Die
Briefmarke „Winterlandschaft“ ist die schönste
Briefmarke des Jahres 2025. Sie zeigt eine
schneebedeckte Landschaft mit stimmungsvollem
Licht, Wald und Tieren. „Die ganze Szenerie
strahlt Ruhe und Frieden aus. Danach sehnen sich
offensichtlich gerade viele Menschen“, sagt
Briefmarken-Designer Thomas Steinacker zu seinem
Siegermotiv.
Dieses hatte zuvor bereits
eine Abstimmung unter den Post-Mitarbeitenden
für das schönste Briefmarken-Wintermotiv
gewonnen. Die 95 Cent-Briefmarke wurde mit
KI-Unterstützung gestaltet und kam im November
des vergangenen Jahres heraus. Auf Platz 2
landete die Sonderbriefmarke „Margot
Friedländer“ und auf Platz 3 das Motiv
„Stolpersteine“ (beide aus Dezember 2025). Über
27.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei
der Umfrage der Deutschen Post mitgemacht.
Benjamin Rasch, Leiter Marketing und
Produktmanagement der Deutschen Post: „Vielen
Dank an alle, die bei unserer Wahl zur schönsten
Briefmarke mitgemacht haben. Dieses Feedback
hilft uns, neue Motive nah an den Wünschen
unserer Kundinnen und Kunden zu entwickeln.
Dass die Mehrheit sich für ein stimmungsvolles,
harmonisches Wintermotiv entschieden hat, ist in
diesen Zeiten mehr als verständlich. Auffällig
ist, wie stark Motive mit
politisch‑geschichtlichem Hintergrund diesmal
abschneiden – ein Zeichen für ihre hohe
gesellschaftliche Relevanz.“
Details zur
Umfrage Besonders gefiel den Abstimmenden an
dem Motiv „Winterlandschaft“ die Stimmung (87%)
und Farbgebung (61%), während bei den
Briefmarken „Margot Friedländer“ und
„Stolpersteine“ die Aktualität und das eigene
Interesse an diesen Themen im Vordergrund
standen (eine Mehrfachauswahl war möglich).
58 Prozent der
Teilnehmenden an der Umfrage waren weiblich. Mit
je 24% sind die Altersgruppen „50-59“ und
„60-69“ am stärksten vertreten. 18 Prozent
bezeichneten sich selbst als Sammler. Wie im
Vorjahr sind neun der Briefmarken, die es bei
der Umfrage in die „Top Ten“ geschafft haben,
von Briefmarkendesignerinnen und -designern der
Deutschen Post gestaltet worden.
Im
Zeitraum vom 13. Januar bis 10. Februar 2026
konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in
einer öffentlichen Online-Befragung für ihre
drei Favoriten des vergangenen Jahres abstimmen.
Bereits in den Jahren zuvor hatte die Deutsche
Post eine Wahl zur schönsten Briefmarke
durchgeführt.
Gewinnerin 2024 war
Deutschlands erste klingende Briefmarke „Die
Weihnachtsbäckerei“, die unter Mitwirkung von
Liedermacher Rolf Zuckowski und der Firma
Ravensburger entstanden war. Zur schönsten
Briefmarke 2023 wurde das Motiv „100 Jahre
Disney“ gewählt. 2022 war das „Polarlicht“ das
Siegermotiv. 2021 landete die „Sendung mit der
Maus“-Marke ganz oben auf dem Siegertreppchen,
2020 „Die Biene Maja“.
Jedes Jahr
erscheinen mehr als 50 neue Briefmarken. 2025
waren es 56 an der Zahl. Die Hälfte der Motive
gestaltet die Deutsche Post mit eigenen
Grafikerinnen und Grafikern selbst. Offizieller
Herausgeber der Briefmarken mit dem Aufdruck
„Deutschland“ ist das Bundesministerium der
Finanzen. Weitere Informationen zu
Briefmarken unter deutschepost.de/briefmarke.
Täuschend echt: Neue Qualität bei
inoffiziellen Online-Angeboten Was
haben deutsche Rentenauskünfte und das
Vereinigte Königreich gemeinsam? Aktuell
mehr, als viele Nutzer erwarten würden. Ein Fall
aus der Beratungspraxis des Europäischen
Verbraucherzentrums (EVZ) Deutschland zeigt, wie
professionell private Online-Serviceseiten aus
dem Ausland inzwischen an offizielle Angebote
heranrücken. Der kostenpflichtige Umweg über
externe Dienste ist nicht neu. Neu ist jedoch,
wie überzeugend er heute gestaltet ist.

Es gleicht einem Fehler-Suchbild: Selbst im
direkten Vergleich sind die Unterschiede kaum zu
erkennen. Die Darstellung dient der
Veranschaulichung und wurde KI-generiert; die
gezeigten Seiten existieren so nicht. Wie viele
Unterschiede finden Sie? Bild: KI-generiert
Selbst im direkten Vergleich ist der
Unterschied kaum auszumachen. Für einen
Verbraucher, der sich an das Europäische
Verbraucherzentrum Deutschland gewendet hat,
bestand daher kein Anlass zur Skepsis. Er nutzte
einen privaten Online-Service zur
Rentenauskunft, ohne das zu erkennen – und
zahlte für eine Auskunft, die eigentlich
kostenlos ist.
Farben, Logo, Name,
Seitenaufbau und sogar die Internetadresse
orientierten sich eng am offiziellen Angebot.
Die Texte waren fehlerfrei formuliert, die
Nutzerführung klar strukturiert. Dass es sich
nicht um die offizielle Webseite der Deutschen
Rentenversicherung handelte, zeigte sich erst im
Nachhinein – beim genaueren Hinsehen, etwa durch
kleine Buchstabendreher in der Internet-Adresse,
und beim Blick ins Impressum. Der Anbieter hat
seinen Sitz im Vereinigten Königreich.
Der Fall zur Rentenauskunft steht dabei nicht
allein für sich. Vergleichbare kostenpflichtige
Umwege finden sich auch in anderen Bereichen der
digitalen Verwaltung – etwa bei
Personenstandsdokumenten, Meldeangelegenheiten
oder Einträgen in öffentliche Register.
Gemeinsam ist diesen Angeboten, dass sie
offiziell wirken, tatsächlich aber von privaten
Anbietern betrieben werden und kostenpflichtig
sind.
Die rechtliche Bewertung solcher
Angebote hängt stark vom Einzelfall ab.
Problematisch kann es etwa werden, wenn der
Eindruck entsteht, es handele sich um ein
offizielles Angebot, obwohl tatsächlich nur eine
private Vermittlung erfolgt. Auch die konkrete
Ausgestaltung spielt eine Rolle: Behalten
Verbraucher ihr gesetzliches Widerrufsrecht,
oder ist die Seite so gestaltet, dass ein
Vertrag nur unter Verzicht auf dieses Recht
zustande kommt? Und entspricht der beworbene
Leistungsumfang dem, was am Ende tatsächlich
erbracht wird?
Denn in der Praxis zeigt
sich, dass zum Teil lediglich Formulardaten
automatisiert weitergeleitet oder allgemeine
Informationen bereitgestellt werden. Die
eigentliche behördliche Entscheidung oder
Ausstellung erfolgt weiterhin durch die
offizielle Stelle – und genau diese Leistung
wäre dort in der Regel kostenfrei erhältlich.
Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der in der
Praxis immer wieder für Ärger sorgt: Nicht immer
ist klar erkennbar, ob und wann ein
kostenpflichtiger Vertrag zustande kommt. Gerade
bei Angeboten, die wie offizielle
Online-Formulare wirken, berichten Betroffene,
dass sie erst spät bemerken, eine
zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst zu
haben. Dabei ist gesetzlich vorgeschrieben, dass
der letzte Klick eindeutig auf eine
Zahlungspflicht hinweisen muss. Ob diese
sogenannte Buttonlösung im Einzelfall
eingehalten wird, kann im Nachgang daher
entscheidend für mögliche Ansprüche sein.
„Diese Angebote haben wirklich eine neue
Qualität erreicht – und die Verwechslungsgefahr
wird weiter zunehmen“, betont Karolina Wojtal,
Juristin und Co-Leiterin des EVZ. „Künstliche
Intelligenz ermöglicht es, Layouts und Texte
schnell und präzise an offizielle Webseiten
anzugleichen. Für Verbraucher wird es dadurch
immer schwieriger, private Dienste von
staatlichen Angeboten zu unterscheiden.“
Bei digitalen Verwaltungsangeboten lohnt es sich
daher, genauer hinzuschauen: Analysieren Sie
die URL. Jeder Buchstabe in der Internetadresse
zählt. Schon kleine Abweichungen können auf
private Anbieter hinweisen. Verlassen Sie
sich nicht auf die Reihenfolge bei Google.
Suchergebnisse werden auch durch Zahlungen
beeinflusst. Was ganz oben steht, ist nicht
automatisch relevant oder offiziell, sondern
schlicht eine bezahlte Werbeanzeige. Geben
Sie sensible Daten wie die
Sozialversicherungsnummer nicht leichtfertig
weiter. Prüfen Sie das Impressum. Es zeigt,
wer hinter dem Angebot steht und aus welchem
Land es betrieben wird. Ein fehlendes Impressum
ist ebenfalls ein Warnsignal.
Mehr zu Abo-Fallen
Dinslaken: Öffentliche Trauerfeier für Alfred
Grimm in Dinslaken am 24.2. Am 13.
Januar 2026 verstarb unerwartet der große
Künstler Alfred Grimm, der in Dinslaken geboren
wurde und der Stadt beruflich und künstlerisch
stets verbunden blieb. Als Künstler und als
Kunsterzieher war Grimm vielen Menschen aller
Generationen in der Stadt bekannt.

Foto: Martin Büttner
Die Stadt
Dinslaken gibt allen Bürger*innen die
Gelegenheit, bei einer offiziellen Trauerfeier
Abschied zu nehmen. Die Trauerfeier findet am
Dienstag, 24. Februar 2026, ab 16.00 Uhr im
Ratssaal des Rathauses statt. Im Rathaus liegt
zudem ab dem 23. Februar bis zum 3. März ein
Kondolenzbuch aus.
Bürgermeister Simon
Panke betont: „Alfred Grimm wird uns als
bedeutender Künstler in Erinnerung bleiben. Er
hinterlässt eine große Lücke, aber seine
besonderen Spuren in unserer Stadt erinnern für
immer an ihn. Sein Wirken wurde nicht nur in
Dinslaken, sondern auch international sehr
geschätzt.“
Der weit über die
Stadtgrenzen hinaus bekannte Maler, Bildhauer
und Objektkünstler Alfred Grimm wurde 1943 in
Dinslaken geboren und schuf seit seiner Jugend
ungezählte Kunstwerke, die über die Jahrzehnte
in vielen Ausstellungen zu sehen waren und nicht
selten Aufregung provozierten. Alfred Grimm war
jedoch auch ein sehr ernster Künstler und hat
mit seinen Mahnmalen viel zur Gedenkkultur
Dinslakens beigetragen.
Dazu zählen das
künstlerische Mahnmal „Judenkarren“, bekannt
unter dem Namen „Leiterwagen“, zur Erinnerung an
die Kinder des jüdischen Waisenhauses sowie die
Mahnsteine für die jüdischen Familien Bernhard,
Eichengrün, Jacob und Isaacson und den
ehemaligen jüdischen Friedhof. Alfred Grimm war
nach seinem Studium an der Kunstakademie
Düsseldorf, wo er auch von Joseph Beuys
unterrichtet wurde, ab 1972 als Kunstlehrer am
Theodor-Heuss-Gymnasium Dinslaken aktiv.
Seine Leidenschaft war immer die Kunst.
Grimm war stets ein ungewöhnlicher, für manche
ein unbequemer Künstler, der auch vor einer
aufsehenerregenden Performance wie dem Verzehren
von Programmblättern bei der Eröffnung der
Ausstellung „Hommage à Picasso“ 1980 nicht
zurückschreckte. Zum 80. Geburtstag widmete ihm
das Museum Voswinckelshof 2023 die Ausstellung
„Alfred Grimm – Grosse Kunst Werke“.
Die
Stadt Dinslaken schließt sich dem Wunsch der
Familie nach Spenden an die Fördervereine des
evangelischen Kindergartens „Ev. Kita Kleine
Arche“ und des katholischen Kindergartens „Kath.
Familienzentrum St. Albertus Magnus“ an.
Stichwort „Alfred Grimm“. Kleine Arche DE33 3565
0000 0430 2014 67 St. Albertus Magnus DE37
3565 0000 0670 9403 60
Kempen:
Szenische Lesung und Gespräch | Stell dir vor!
Comics über die Nachkriegszeit am
19. März um 19.30 Uhr Wie lassen sich
Nachkriegsgeschichten mit Alltagsgegenständen
erzählen? Und was macht das Medium Comic dabei
so besonders? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt
einer szenischen Lesung am Mittwoch, 19. März,
um 19.30 Uhr im Kulturforum Franziskanerkloster.
Die Veranstaltung ergänzt die aktuelle
Ausstellung „Umgenutzt – Umgedeutet? Notbehelfe
der Nachkriegszeit“. Gezeigt werden Objekte aus
der unmittelbaren Nachkriegszeit, die den Alltag
jener Jahre – insbesondere in Kempen und am
Niederrhein – anschaulich widerspiegeln. Die
Exponate stammen aus der umfangreichen Sammlung
des Weseler Pfarrers Werner Abresch, der seit
den 1980er Jahren mehr als 2.000 Gegenstände
zusammentrug. Heute befinden sie sich in der
Sammlung der Stiftung Haus der Geschichte NRW.

Quelle Stiftung Haus der Geschichte NRW
In der Graphic Novel „Stell dir vor! Comics über
die Nachkriegszeit“ greifen fünf Comics solche
Objekte auf und erzählen anhand von
Alltagsdingen Geschichten aus dem zerstörten
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Einige
der dargestellten Gegenstände finden sich auch
in der Ausstellung wieder. Am 19. März
präsentieren die Illustrator*innen Julia
Bernhard, Tobi Dahmen und Volker Schmitt ihre
Arbeiten im Kulturforum.
Im Gespräch mit
Dr. Heidi Sack von der Stiftung Haus der
Geschichte NRW geben sie Einblicke in ihre
Herangehensweise und sprechen über die
Besonderheiten, Geschichte mithilfe von Comics
zu vermitteln. Im Anschluss besteht die
Möglichkeit, das Buch am Büchertisch der Thomas
Buchhandlung zu erwerben und von den
Künstler*innen signieren zu lassen.
Einlass ist ab 19.00 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr.
Vor der Veranstaltung wird ein Getränkeverkauf
angeboten. Die Veranstaltung findet in
Kooperation mit der Stiftung Haus der Geschichte
NRW statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung
ist erforderlich per E-Mail an museum@kempen.de,
telefonisch unter 02152 917-4120 oder an der
Museumskasse
Dinslaken: Bau-,
Liegenschafts- und Denkmalausschuss tagt
Am Mittwoch, 25. Februar 2026, tagt
der Bau-, Liegenschafts- und Denkmalausschuss
der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung
beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Darin geht es unter anderem um den derzeitigen
Sachstand zur Erstellung der kommunalen
Wärmeplanung für die Stadt Dinslaken.
Tagesordnungen und Unterlagen zu
Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im
Ratsinformationssystem abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.
Moers: Steinwurf auf
Rettungswagen: Bürgermeisterin zeigt null
Toleranz Ein Notruf: Medizinischer
Notfall bei einer Seniorin. Jetzt muss es
schnell gehen. Als der Rettungswagen (RTW) am
Samstag, 14. Februar, um 21.13 Uhr ausrückt,
ahnt niemand, dass der Einsatz selbst zur
Gefahrenlage für die Rettungskräfte Eylin
Morandell und Niklas Hußmann wird. Hußmann hört
mehrfach ein lautes Knallen.

(Foto: pst)
Karneval, laute Geräusche,
nichts Ungewöhnliches. „Ich habe erstmal
gedacht, dass da irgendjemand einen Böller
wirft“, berichtet er. Erst später wurde ihm das
Ausmaß bewusst: Es war ein schwerer Stein, der
den Rettungswagen getroffen hat. Die Bilanz:
Frontscheibe fast durchgeschlagen, Motorhaube
deformiert, Kofferaufbau beschädigt.
Der
Rettungswagen war nicht mehr fahrbereit! Sein
Gedanke später: „Was wäre passiert, wenn ich mit
hoher Geschwindigkeit gefahren wäre, als der
Stein flog? Was wäre passiert, wenn mich der
Stein draußen getroffen hätte?“ So war es aber
‚nur‘ schwere Sachbeschädigung.
Patientin musste 25 Minuten auf neuen RTW warten
Für die Patientin bedeutete der Angriff eine
erhebliche Verzögerung. „Die Person musste mit
einem anderen RTW transportiert werden. Das
dauerte schon locker 20 bis 25 Minuten“, so
Eylin Morandell. Bei einem Herzinfarkt oder
Schlaganfall lebensbedrohlich. Hier können
Minuten über Leben und bleibende Schäden
entscheiden. Glücklicherweise war dies hier
nicht der Fall.
Bürgermeisterin Julia
Zupancic ließ sich den Vorfall unmittelbar nach
Karneval persönlich schildern. Sie zeigte sich
erschüttert: „Das ist hochgradig kriminell!“
Gleichzeitig erkundigte sie sich nach dem
Wohlbefinden der Rettungskräfte und dankte ihnen
ausdrücklich für ihren Einsatz unter schwierigen
Bedingungen. „Ich bin froh, dass Ihnen nichts
passiert ist.“
Unterstützung durch
Nachbarn Ein starkes Zeichen gab es während
des Einsatzes aus der Nachbarschaft:
Anwohnerinnen und Anwohner unterstützten die
Einsatzkräfte. „Die Nachbarn, die draußen
standen, haben uns geholfen und uns den Rücken
gestärkt“, erzählt Eylin Morandell. Der Angriff
auf einen Rettungswagen ist kein
Kavaliersdelikt.
Wer Einsatzkräfte
attackiert, gefährdet nicht nur Sachwerte,
sondern Menschenleben. Bürgermeisterin Julia
Zupancic macht deutlich: „Gewalt gegen
Rettungskräfte und andere städtische
Mitarbeitende wird konsequent verfolgt. In
solchen Fällen herrscht bei uns null Toleranz.
Alles wird zur Anzeige gebracht.“
Aufbruch in Kapellen: Moderne
Freizeitlandschaft für alle entsteht
Wo derzeit noch schwere Maschinen im Einsatz
sind, entsteht bis zum Ende des Jahres ein
lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt. Mit der
umfassenden Modernisierung des Sport- und
Freizeitparks beginnt eine neue Ära im Stadtteil
Kapellen.

Die Abrissarbeiten des alten Sportplatzes sind
so gut wie abgeschlossen. (Foto: pst)
Die
Stadt Moers verwandelt die Sportanlage des TV
Kapellen und den angrenzenden Freizeitpark in
eine Landschaft für Sport, Erholung und
Gemeinschaft. Die Abrissarbeiten des alten
Sportplatzes sind bereits zum Großteil
abgeschlossen.
Aktuell wird die Tenne –
der alte, rote Aschenbelag – abgezogen und
abgefahren. Direkt im Anschluss starten die
Erdarbeiten und die Installation der neuen
Entwässerung. Der alte Belag weicht einem
modernen Kunstrasen, der den Anforderungen des
modernen Fußballs gerecht wird. Eine
Besonderheit ist die neue Laufstrecke: Anstatt
einer klassischen Rundbahn wird ein vermessener
Kurs durch das gesamte Parkareal führen. Dieser
verbindet den Vereinssport mit dem freien
Bewegen im Grünen.
Ein Park für die
Bedürfnisse des Stadtteils Die Planung
orientiert sich eng an den Menschen vor Ort. Da
in Kapellen besonders viele Kinder und
Jugendliche leben, entstehen attraktive neue
Angebote: Sportgeräte für
Fitnesssport/Calisthenics und Graffitiwände für
Action und Kreativität, Bodenmodellierungen für
spielerische Bewegung, eine neue Sprint- und
Weitsprunganlage für Leichtathletik-Training von
Schulen und Verein.
Gleichzeitig wird
die Anlage zum Generationenpark – mit Ruhezonen,
Sitznischen, Bänken und Liegeflächen. So
entsteht ein Ort der Begegnung. Eine Förderung
ermöglicht der Stadt diese wichtige Investition
in die Zukunft. 2,9 Millionen Euro kommen aus
dem Förderprogramm ‚Sanierung kommunaler
Einrichtung in den Bereichen Sport, Jugend und
Kultur‘ des Bundes. Die Gesamtkosten belaufen
sich auf rund 3,8 Millionen Euro. Das Projekt
soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Moers: Hohe Beteiligung beim
Regionalwettbewerb ‚Jugend musiziert‘
Mit viel Motivation und Ausdauer haben 54
Schülerinnen und Schüler der Moerser Musikschule
im Januar erfolgreich am Regionalwettbewerb
,Jugend musiziert‘ teilgenommen. Dieses
Engagement nahmen Musikschule und Förderkreis
zum Anlass, die jungen Musikerinnen und Musiker
im Rahmen einer kleinen Feierstunde zu würdigen.

54 Schülerinnen und Schüler der Moerser
Musikschule sind beim Regionalwettbewerb ‚Jugend
musiziert‘ in den Kategorien in den Kategorien
Klavier solo, Schlagzeugt solo, Holzbläser- und
Streicherensemble angetreten. (Foto: pst)
In festlicher Atmosphäre gratulierten
Schulleitung und Lehrkräfte zu den Leistungen
und kamen mit den Teilnehmenden über ihre
Erfahrungen aus der intensiven Vorbereitungszeit
und dem Wettbewerb ins Gespräch.
Musikschulleiter Georg Kresimon betonte, wie
bedeutsam dieser Einsatz für die musikalische
Entwicklung der jungen Menschen sei. Er bedankte
sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, auch
bei den Lehrkräften und Eltern, für ihren
Beitrag zum Erfolg.
Mit 54 Teilnehmenden
aus 13 Instrumentalklassen verzeichnete die
Moerser Musikschule in diesem Jahr so viele
Anmeldungen wie lange nicht mehr. Die
Schülerinnen und Schüler traten in den
Kategorien Klavier solo, Schlagzeug solo sowie
in Holzbläser- und Streicherensembles an.
Disziplin und Leidenschaft zwischen Schule
und Freizeit Hinter ihnen liegt eine
intensive Vorbereitungszeit: Vieles wurde allein
zuhause geübt, ergänzt durch gemeinsame Proben,
Vorspiele und drei Exzellenztage an der
Musikschule.
In diesem Jahr traten sie
am letzten Januarwochenende in Krefeld vor
ausgewählten Jurys an und präsentierten ihr über
Monate einstudiertes Programm. Besonders
erfreulich: Drei Schülerinnen haben sich für den
Landeswettbewerb qualifiziert und werden im März
nach Dortmund reisen. Besonders hervorzuheben
ist das außerordentliche Engagement der
Musikerinnen und Musiker, das heute keineswegs
selbstverständlich ist.
Neben Schule,
Freundschaften, Familie und vielen anderen
Freizeitangeboten investierten sie zahlreiche
Stunden in das Üben ihres Instruments. Diese
Ausdauer, Disziplin und Leidenschaft für die
Musik zeigen, mit welchem Ernst und welcher
Begeisterung sie ihrem Hobby nachgehen. Gerade
in einer Zeit, in der digitale Medien und
schnelle Ablenkungen den Alltag prägen, ist
dieses Durchhaltevermögen bemerkenswert und
verdient besondere Anerkennung.
Moers/Kamp-Lintfort: Reaktivierung der
Niederrheinbahn verzögert sich Die
Niederrheinbahn zwischen Moers-Rheinkamp und
Kamp-Lintfort kann nicht wie geplant im Dezember
in Betrieb genommen werden. Grund sind
notwendige Sanierungsmaßnahmen an den
Bestandsbrücken, die umfangreicher werden als
geplant. Die Schäden wurden erst im Zuge von
vertieften Bauvorbereitungen entdeckt. Derzeit
werden die Sanierungskonzepte angepasst und mit
den zuständigen Fachbehörden abgestimmt.
Weiteren Einfluss auf die
Streckenreaktivierung können umfangreiche
Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Moers und
Oberhausen haben, die im Laufe des Jahres 2027
geplant sind. Diese Maßnahmen können
abschnittsweise zu Vollsperrungen der jeweiligen
Strecken führen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
als zuständiger Aufgabenträger prüft derzeit die
Auswirkungen auf das zukünftige Betriebskonzept.
Zweiter Geburtstag nach
Gehirn-OP: Erfolgreiche neurochirurgische
Operation am Evangelischen Klinikum Niederrein
Gedächtnislücken,
Persönlichkeitsveränderungen und schließlich ein
epileptischer Anfall am Arbeitsplatz: Für Dino
Andree Rogge wurde der Alltag über Jahre hinweg
zunehmend zur Belastung. Erst eine Operation im
Evangelischen Klinikum Niederrhein brachte für
den 54-jährigen die Wende. Den 19. Februar 2025,
den Tag der Operation, bezeichnet er nun als
seinen zweiten Geburtstag.
Über etwa
drei Jahre hinweg bemerkten Dino Andree Rogge
und seine Familie schleichende Veränderungen. Er
vergaß Namen, Termine und selbst vertraute
Informationen. „Ich konnte irgendwann nicht mehr
sagen, wann meine Schwestern Geburtstag haben
und habe mir sogar die PIN der Bankkarte ins
Portemonnaie gelegt, obwohl das seit über 25
Jahren dieselbe ist“, erklärt er.
Auch
sein Wesen und seine Persönlichkeit veränderten
sich zunehmend. Bei Familienfesten oder Treffen
war er nur körperlich anwesend, innerlich fühlte
er sich nicht wirklich präsent. „Ich hatte
Angst, dass ich meinen 60. Geburtstag vielleicht
nicht mehr erlebe. Es war, als würde ich im
Zeitraffer altern“, so Dino Andree Rogge.
Der Wendepunkt kam im Februar 2025. Während
der Mittagspause kollabierte er nach einem
epileptischen Krampfanfall in der Kantine seines
Arbeitsgebers in Duisburg-Hamborn. Bei den
anschließenden Untersuchungen wurde eine
arachnoidale Zyste im Gehirn diagnostiziert. Am
19. Februar 2025 erfolgte die Operation im
Evangelischen Klinikum Niederrhein. Durchgeführt
wurde der Eingriff von Dr. Rashad El-Habony,
Leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie
- Schwerpunkt zentrale und vaskuläre
Neurochirurgie.
„Eine arachnoidale Zyste
ist eine Blase zwischen den Hirnhäuten, die mit
Flüssigkeit gefüllt ist. Die meisten dieser
Zysten machen keine Beschwerden und müssen nur
beobachtet werden. Wenn sie aber, wie in diesem
Fall, Druck auf das Gehirn ausüben und Symptome
verursachen, ist eine Operation nötig. Dabei
öffnen wir die Zyste minimal-invasiv, damit die
Flüssigkeit abfließt und der Druck auf das
Gehirn nachlässt“, erklärt Dr. El-Habony.
Der Eingriff bei Dino Andree Rogge verläuft
erfolgreich und bereits wenige Monate später
stellt er deutliche Verbesserungen fest.
Erinnerungsfähigkeit, Konzentration und
Leistungsfähigkeit kehrten nach und nach zurück.
„Ich hatte irgendwann das Gefühl: Ich bin wieder
da“, erinnert er sich.
Seit Oktober 2025
arbeitet er wieder in seinem Beruf als
Fachkoordinator bei einem Stahl-Unternehmen und
ist dort für rund 27 Mitarbeitende
verantwortlich. „Ich fühle mich heute fitter
denn je, fast wie Mitte 30. Ich bin Dr.
El-Habony und dem ganzen Team der Neurochirurgie
unglaublich dankbar“, sagt er.
Was von
der Operation geblieben ist, ist lediglich eine
kaum sichtbare Narbe, da der chirurgische Zugang
über eine natürliche Stirnfalte erfolgen konnte.
Viel bedeutender für Herrn Rogge ist jedoch die
Freude darüber, ein neues Leben gewonnen zu
haben: „Für mich ist der 19. Februar mein
zweiter Geburtstag.“

Dino Andree Rogge (r.) bedankt sich bei
Neurochirurg Dr. Rashad El-Habony (l.) nach dem
erfolgreichen Eingriff
Bundesbauministerin erfreut über angestoßene
politische Entwicklung Verena
Hubertz, Bundesministerin für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen: “Fast elf Prozent
mehr Baugenehmigungen in 2025 zeigen, dass die
Trendwende im Wohnungsbau begonnen hat.
Insbesondere die starken Zahlen des zweiten
Halbjahres (+17,8 %) unterstreichen, dass sich
im Wohnungsbau vieles in die richtige Richtung
bewegt. Die Stimmung in der Branche hat sich
verbessert und auch die Investitionen steigen.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen - Foto Markus C.
Hurek
Das ist auch das Ergebnis
klarer politischer Entscheidungen. Wir stärken
die Branche konsequent. Sei es durch den Abbau
von Bürokratie, z.B. durch den Bau-Turbo oder
die anstehende Novelle des Baugesetzbuches,
sowie durch konsequente Förderprogramme, wie der
neuen Förderung des EH55-Standards zum Abbau des
Bauüberhangs. So sorgen wir dafür, dass sich der
positive Trend auch im Jahr 2026 weiter
fortsetzt.“

10,8 % mehr Baugenehmigungen für Wohnungen
im Jahr 2025 Mehr Baugenehmigungen
nach drei Rückgängen in Folge: Zahl genehmigter
Wohnungen steigt im Jahr 2025 gegenüber dem
Vorjahr um 23 200 auf 238 500 Anstiege bei Ein-
und Mehrfamilienhäusern, Baugenehmigungen für
Zweifamilienhäuser bleiben dagegen auf niedrigem
Niveau Weniger Bauvorhaben bei
Nichtwohngebäuden: 5,2 % weniger umbauter Raum
als im Vorjahr
Im Jahr 2025 wurde in
Deutschland der Bau von 238 500 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt, waren das 10,8 % oder 23 200 Wohnungen
mehr als im Jahr 2024, als die Zahl genehmigter
Wohnungen auf den niedrigsten Stand seit 2010
gesunken war.
Damit stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025
erstmals seit 2021 wieder an. In den Ergebnissen
sind sowohl die Baugenehmigungen für
Neubauwohnungen enthalten als auch die
Baugenehmigungen für Wohnungen, die durch den
Umbau bestehender Gebäude entstehen. Die Zahl
der gemeldeten Baugenehmigungen ist ein
wichtiger Frühindikator für die zukünftige
Bauaktivität.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen
im Neubau stieg im Jahr 2025 um 12,6 % oder
22 100 gegenüber dem Vorjahr auf 198 100. Die
Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau
bestehender Gebäude entstehen, stieg im selben
Zeitraum deutlich schwächer um 2,7 % oder 1 000
auf 40 400.
Aufwärtstrend bei Ein- und
Mehrfamilienhäusern im Jahr 2025 In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden im Jahr 2025
insgesamt 194 200 Wohnungen genehmigt, das waren
13,2 % oder 22 600 mehr als im Vorjahr. Dabei
entwickelten sich die einzelnen Gebäudearten
unterschiedlich. So stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser im
Vorjahresvergleich deutlich um 17,2 % (+6 500)
auf 44 500.
Dieser Anstieg gegenüber dem
Vorjahresniveau erstreckte sich über das gesamte
Jahr 2025. Bei den neu genehmigten
Zweifamilienhäusern blieb die Zahl mit 12 600
(-1,1 % oder -100) dagegen auf dem niedrigen
Niveau des Vorjahres. Zusammen machten die im
Allgemeinen von Privatpersonen errichteten Ein-
und Zweifamilienhäuser 28,8 % der im Jahr 2025
genehmigten Neubauwohnungen aus.
In
neuen Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig
stärksten und vorrangig von Unternehmen
errichteten Gebäudeart, genehmigten die
Bauaufsichtsbehörden 128 100 Wohnungen im
Jahr 2025. Das waren 12,1 % (+13 900) mehr als
im Vorjahr und 64,6 % aller im Jahr 2025 in
Deutschland genehmigten Neubauwohnungen. Dieser
Anstieg bei den Mehrfamilienhäusern zeigte sich
ab der zweiten Jahreshälfte.
Weiterhin
stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in
neuen Wohnheimen im Jahr 2025 im Vergleich zum
Vorjahr um 34,2 % (+2 300) auf 9 100. In neuen
Nichtwohngebäuden wurden im Jahr 2025 insgesamt
3 900 Wohnungen genehmigt, das waren 10,3 %
(-400) weniger als im Jahr zuvor.
Hierunter fallen zum Beispiel
Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder
Wohnungen in Innenstadtlagen über
Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden
Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden 2025
insgesamt 40 400 Wohnungen genehmigt, das waren
2,7 % oder 1 000 Wohnungen mehr als im
Jahr 2024.
Mehr Wohnungsbauvorhaben von
Unternehmen und Privatpersonen, weniger von
öffentlicher Hand Rund 95 % der insgesamt
198 100 erteilten Genehmigungen für
Neubauwohnungen im Jahr 2025 entfielen auf
Unternehmen und Privatpersonen. Entsprechend
prägen diese beiden Bauherrengruppen die
Gesamtentwicklung. Unternehmen traten bei
108 800 Baugenehmigungen für Neubauwohnungen als
Bauherren auf, das waren 14,6 % oder 13 900 mehr
neue Wohnungen als im Vorjahr.
Auf
Privatpersonen entfielen
79 200 Baugenehmigungen, das waren 14,9 % oder
10 200 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der
Baugenehmigungen für Wohnungen im Neubau, die
auf Bauanträge der öffentlichen Hand
zurückgehen, sank dagegen um 23,2 % oder 2 100
auf 6 900.
Weniger umbauter Raum bei
Nichtwohngebäuden Im Bereich der
Nichtwohngebäude waren die neuen Bauvorhaben im
Jahr 2025 rückläufig. Wichtige Gebäudearten sind
hier zum Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen,
Büro- und Verwaltungsgebäude oder
landwirtschaftliche Betriebsgebäude.
Der
zentrale Indikator zur Messung der Bauaktivität
bei Nichtwohngebäuden ist der umbaute Raum.
Dieser verringerte sich bei den im Jahr 2025
genehmigten Nichtwohngebäuden gegenüber 2024 um
5,2 % auf 183,1 Millionen Kubikmeter. Das war
der niedrigste Wert seit 2014
(186,8 Millionen Kubikmeter).
Dabei
verringerte sich der umbaute Raum bei
Warenlagergebäuden im Vorjahresvergleich um
17,1 %, bei Fabrik- und Werkstattgebäuden um
13,0 % und bei Anstaltsgebäuden (z. B.
Krankenhäuser oder Alten- und Pflegeheime) um
37,8 %. Demgegenüber vergrößerte sich der
umbaute Raum bei Handelsgebäuden um 24,9 % und
bei Landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden um
11,8 %.
Baugenehmigungen als Indikator
für Baufertigstellungen Die Zahl der
gemeldeten Baugenehmigungen erlaubt eine
frühzeitige Einschätzung der zukünftigen
Bauaktivität. Aufschluss über die tatsächliche
Entwicklung der Bautätigkeit und des
Bauüberhangs (genehmigte, aber noch nicht
fertiggestellte Bauvorhaben) im Jahr 2025 gibt
die Zahl der gemeldeten Baufertigstellungen, die
das Statistische Bundesamt voraussichtlich am
22. Mai 2026 veröffentlichen wird.
Chinesisches Neujahr: Rund 38.000 Menschen
aus China können das Jahr des Feuer-Pferdes in
NRW begrüßen * Die meisten
chinesischen Staatsangehörigen lebten Ende 2024
in Düsseldorf (6.445), gefolgt von Essen (2.915)
und Köln (2.615). * Im Wintersemester
2024/25 waren 8.609 chinesische Studierende an
den Hochschulen in NRW eingeschrieben.
Zwischen dem 17. Februar und 3. März 2026 finden
die Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr
statt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
auf Basis von Daten des
Ausländerzentralregisters (AZR) mitteilt, hatten
38.040 Menschen mit chinesischer
Staatsangehörigkeit Ende 2024 ihren Wohnsitz
hier in NRW.
Regionale Schwerpunkte in
den Großstädten Die regionale Verteilung der
in NRW lebenden Personen mit chinesischer
Staatsangehörigkeit konzentriert sich auf die
großen Städte. Die größten Neujahrsfeiern zum
Jahr des Feuer-Pferdes werden vermutlich in der
Landeshauptstadt Düsseldorf stattfinden. Dort
lebten mit insgesamt 6.445 die meisten
Chinesinnen und Chinesen, gefolgt von Essen
(2.915) und Köln (2.615).
Der
Frauenanteil bei chinesischen Staatsangehörigen
lag in NRW bei 51,5 %. In den Kreisen und
kreisfreien Städten mit den meisten Personen aus
China war der Frauenanteil in Köln (56,8 %) und
Bonn (56,1 %) am höchsten. In Dortmund (47,5 %),
Duisburg (46,8 %) und Mülheim an der Ruhr
(45,2 %) lag er unter dem Landesdurchschnitt.
Chinesische Studierende mit einem Anteil
von gut 1 % an allen Studierenden Im
Wintersemester 2024/25 waren laut der Statistik
der Studierenden 8.609 chinesische Studierende
an den Hochschulen in NRW eingeschrieben, davon
waren 56,3 % männlich und 43,7 % weiblich.
Mit 7.570 Personen hatte die überwiegende
Mehrheit der chinesischen Studierenden ihre
Studienberechtigung im Ausland oder an einem
Studienkolleg erworben. Studierende mit
chinesischer Staatsangehörigkeit machten 8,0 %
der ausländischen und 1,2 % aller Studierenden
an Hochschulen in NRW aus.
Dinslaken: Kultur-, Partnerschafts- und
Europaausschuss tagt Am Montag, 23.
Februar 2026, tagt der Kultur-, Partnerschafts-
und Europaausschuss der Stadt Dinslaken. Die
öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im
Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen
und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind
grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar.
Dinslaken: Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration tagt
Am Dienstag, 24. Februar 2026, tagt
der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und
Integration der Stadt Dinslaken. Die öffentliche
Sitzung beginnt um 17 Uhr im Stadthaus im großen
Sitzungssaal in der 6. Etage.
Darin geht
es unter anderem um die Prüfung zur möglichen
Einrichtung einer Busanbindung der Fliehburg
sowie des Hardtfelds unter Berücksichtigung der
aktuellen Verkehrsmobilität. Tagesordnungen und
Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind
grundsätzlich im Ratsinformationssystem
abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.
Kleve:
Jetzt mitentscheiden: Welche Figur
solldie Landesgartenschau repräsentieren?
Mit viel Kreativität und Herzblut haben
Schülerinnen und Schüler ihre Entwürfe
gestaltet. Dem Aufruf zur Teilnahme am
Ideenwettbewerb „Mein
Landesgartenschau-Maskottchen“ sind die Klever
Schüler:innen mit Begeisterung gefolgt: mehr als
400 Entwürfe liegen nach Einsendeschluss vor!

Neben Blumen, Rittern und Schwänen schlagen die
Kids der 1. bis 10. Klasse bunte Fantasiefiguren
und unterschiedlichste tierische Charaktere als
Botschafter der Klever Landesgartenschau vor.
„Wir sind beeindruckt von der Vielfalt der Ideen
– besonders die schriftlichen Erläuterungen
zeigen, wie viel Herzblut und Fantasie in jedem
Entwurf steckt.“ sagt Marijke Noy, Organisatorin
der Mitmachaktion.
Zur Inspiration
erhielten die teilnahmeberechtigten
Schüler:innen zu Beginn der Mitmachaktion ein
Buch mit Klever Geschichte(n). Mitglieder des
Fördervereins erklärten bei Besuchen in den
Schulen, was ein erfolgreiches Maskottchen
ausmacht: ein freundliches Wesen, großer
Wiedererkennungswert und thematischer Bezug –
perfekt auf Kleve und die Landesgartenschau
abgestimmt.
Die Entwürfe wurden in
verschiedene Kategorien sortiert – nun sind Sie
gefragt! Wie soll das Maskottchen unserer
Landesgartenschau Kleve 2029 aussehen? Ist es
ein Tier oder eine Pflanze? Eine Fantasiefigur?
Oder etwas ganz anderes? Die Umfrage ist ohne
Anmeldung auf dem Portal ‚Beteiligung NRW‘ unter
dem Format ‚Umfrage‘ und dem Thema ‚Freizeit und
Tourismus‘ verfügbar – oder direkt hier:
https://beteiligung.nrw.de/k/1022644
Abstimmen können alle bis einschließlich 25.
Februar 2026. Danach sichtet eine Jury die mehr
als 400 Einsendungen und wählt den
Gewinnerentwurf aus. Das Ergebnis wird Anfang
März in der Presse, auf der Website
www.landesgartenschau-kleve-2029.de und den
Social-Media-Kanälen der Landesgartenschau
veröffentlicht – die Ergebnisse der Umfrage
fließen dabei als wichtige Orientierung ein.
Kleve: Hamstraße ab Mittwoch für
Kanalarbeiten gesperrt Ab Mittwoch,
18. Februar 2026, wird auf der Hamstraße
gearbeitet. Symbolbild: mpix-foto -
stock.adobe.com Ab Mittwoch, 18. Februar 2026,
muss die Hamstraße in Kleve-Materborn für
Kanalarbeiten gesperrt werden. Direkt an der
Einmündung zur Tinthofstraße werden Arbeiten zur
Herstellung eines neuen Kanalanschlusses
ausgeführt.
Wegen der geringen
Fahrbahnbreite ist eine Vollsperrung der
Hamstraße für den KFZ-Verkehr unmittelbar im
Kreuzungsbereich mit der Tinthofstraße
unumgänglich. Für den Zeitraum der Arbeiten wird
der KFZ-Verkehr aus Richtung Süden ab der
Kreuzung der Hamstraße mit der Straße In de Kamp
über die Straßen In de Kamp, Schlehhecke und
Dorfstraße an der Baustelle vorbeigeleitet. Aus
nördlicher Richtung wird der Straßenverkehr ab
der Kreuzung der Hamstraße mit der Dorfstraße
über die Dorfstraße, Schlehhecke und In de Kamp
umgeleitet.
Anliegerverkehr wird
während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet
Anwohnerinnen und Anwohner der Hausnummern
Hamstraße 11, 13, 15 und 17 können aus Richtung
der Einmündung In de Kamp bis an die Baustelle
heranfahren und erreichen so ihre Grundstücke.
Anwohnerinnen und Anwohner der
Biesterstraße, der Tinthofstraße sowie der
Hamstraße nördlich der Einmündung Tinthofstraße
erreichen ihre Grundstücke während der
Bauarbeiten ausschließlich über die Hamstraße
aus Richtung der Kreuzung Hamstraße / Dorfstraße
/ Saalstraße.
Rad- und Fußverkehr wird
die Baustelle auch während der Arbeiten über
einen Behelfsweg passieren können. Die
Bauarbeiten sollen bis Mitte März 2026
abgeschlossen sein.
Workshop „Kunst & Yoga“ im Museum
Kurhaus Kleve Am Samstag, dem
21. Februar 2026 von 11.30-14 Uhr findet im
Museum Kurhaus Kleve ein offenes Angebot für
Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahre statt, das
von Stefanie Dennstedt in Zusammenarbeit mit dem
Theater im Fluss realisiert wird. Der Workshop
startet mit einer kurzen Yogaeinheit, bevor sich
die Teilnehmerinnen auf die Spuren von starken
Frauen und ihrer Kunst begeben.

Das Angebot richtet sich gezielt an Mädchen
zwischen 10 und 14 Jahren. Die Teilnahme ist
kostenlos. Das Angebot wird möglich gemacht
durch den Kultur Rucksack NRW. Informationen und
Anmeldungen ausnahmsweise NICHT im Museum
Kurhaus Kleve, sondern unter Tel. +49-(0)2821 /
97 93 79 oder
thea.fluss@t-online.de.
Kleve:
„Schöne Welt, wo bist du?“ – Schubert und
Schumann beim Reihenkonzert Die
vielseitige Geigerin Franziska Hölscher gastiert
regelmäßig auf den großen Bühnen der Welt.
Gemeinsam mit Ludwig Mittelhammer (Bariton),
Harriet Krijgh (Violoncello) und Herbert Schuch
(Klavier) entführt sie das Klever Publikum beim
Reihenkonzert am 26. Februar in den Klangkosmos
von Franz Schubert und Robert Schumann.

Franziska Hölscher. (c) Marco Borggreve
Mit ausgewählten Liedern, Klavier- und
Kammermusikstücken – bearbeitet für wechselnde
Besetzungen – spannen die vier renommierten
Musiker in der Stadthalle einen aufregenden
dramaturgischen Bogen, der die Grenzen zwischen
den Genres verschwimmen lässt. So erklingt
direkt im Anschluss an Schuberts Lied „Der
Wanderer“ seine „Wanderer-Fantasie“, wunderbare
Klaviertriosätze von Schubert und Schumann fügen
sich nahtlos in den Liederabend ein, berühmte
Werke wie der „Erlkönig“ oder Schumanns
„Mondnacht“ erhalten ein neues instrumentales
Gewand.
Das sehnsuchtsvolle Motto
„Schöne Welt, wo bist du?“ stammt aus Schuberts
Lied „Die Götter Griechenlands“, nach einer
Elegie von Friedrich Schiller. Mit Ludwig
Mittelhammer konnte ein würdiger Ersatz für den
Bariton Benjamin Appl gefunden werden, der seine
Konzerttournee im Februar 2026 aus persönlichen
Gründen absagen musste.
Mittelhammer
gewann 2014 den Internationalen Wettbewerb für
Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und
trat seitdem als Solist bei den Wiener
Philharmonikern, dem Orchestre de Paris und
anderen Spitzenorchestern auf. 2025 debütierte
er mit großem Erfolg an der Wiener Staatsoper
als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“.
Liederabende gab er u. a. in der Londoner
Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie, im Wiener
Konzerthaus und bei der Schubertiade
Schwarzenberg. Der Pianist Herbert Schuch war in
dieser Saison schon einmal zu Gast in Kleve: Im
Oktober begeisterte er mit seiner Duopartnerin
Gülru Ensari in der Stadthalle.
Tickets
für 18 Euro (5 Euro für Schüler und Studierende)
gibt es an der Rathaus-Info, an den bekannten
Reservix-Vorverkaufsstellen und
hier. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, um 19
Uhr gibt Verena Krauledat die Konzerteinführung
im Gespräch mit Franziska Hölscher.
Moers: Zwischen
Aufbruch und Umbruch: Stadtentwicklung rund um
den „Kö“ Wie sich das Areal rund um
den Königlichen Hof im Laufe der Jahrzehnte
verändert hat, steht im Mittelpunkt einer
Stadtrundführung am Sonntag, 1. März, um 10.30
Uhr. Treffpunkt für die Teilnehmenden ist der
dortige Busbahnhof. Autor und Gästeführer Dr.
Wilfried Scholten nimmt die Teilnehmenden mit
auf eine Zeitreise durch die Stadtplanung der
Zeit zwischen und nach den beiden Weltkriegen.
Anhand konkreter Beispiele beleuchtet er
umstrittene und richtungsweisende Projekte –
darunter den ‚autogerechten‘ Umbau der
Innenstadt im Zuge der Altstadtsanierung der
1970er-Jahre. Zugleich schlägt Scholten den
Bogen zur Gegenwart und zeigt auf, vor welchen
Herausforderungen heutige städtebauliche
Planungen stehen.
Verbindliche
Anmeldungen zu der Führung nimmt die Stadt- und
Touristinformation von Moers Marketing entgegen:
Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.
Kosten pro Person: 9 Euro.
Moers: Beratung nach Maß: Quartiersarchitekten
Innenstadt stehen bis 2027 bereit
Wer sein Haus in der Innenstadt verschönern,
modernisieren oder energetisch auf den neuesten
Stand bringen möchte, findet in Moers seit
zweieinhalb Jahren kompetente Unterstützung. Und
diese Hilfe wird jetzt verlängert: Die Stadt
Moers hat beschlossen, die Zusammenarbeit mit
den Quartiersarchitekten bis Ende 2027
fortzuführen.

In der Fieselstraße wurden Neuanstrich und
Ausbesserung der Fassade und Fenster gefördert.
(Foto: Studio ele)
Gleichzeitig
wird auch das Hof- und Fassadenprogramm bis zum
gleichen Zeitpunkt fortgesetzt, denn die
Nachfrage nach Fördermöglichkeiten und
individueller Beratung ist stetig gestiegen. Mit
fachlicher Begleitung konnten konkrete Maßnahmen
erfolgreich umgesetzt werden – von frischen
Fassadenfarben über Hofgestaltungen bis hin zu
energetischen Verbesserungen.
Beratungstermine können individuell vereinbart
werden. Die Gespräche finden entweder im Rathaus
oder direkt an der Immobilie statt.
Zukunftsfähig und historisch sensibel Mit der
Verlängerung des Programms möchte die Stadt
Moers ihre Bürgerinnen und Bürger auch künftig
dabei unterstützen, ihre Gebäude nachhaltig und
zukunftsfähig zu gestalten.
Gleichzeitig
sorgt die fachliche Begleitung dafür, dass das
historische Stadtbild und das charakteristische
Erscheinungsbild des Quartiers erhalten bleiben
– für eine lebendige, attraktive Innenstadt.
„Unser Ziel ist es, Eigentümerinnen und
Eigentümer zu ermutigen, aktiv zu werden – und
ihnen dabei die Sicherheit zu geben, dass ihre
Projekte professionell begleitet werden“, sagt
Quartiersarchitekt Michael Schürmann.
„Es ist toll zu sehen, wie sich viele Häuser und
Höfe in den letzten Jahren verwandelt haben. Mit
der Fortführung des Programms stehen alle Türen
offen, um weitere Maßnahmen umzusetzen“, ergänzt
Kollege Till Ewert.
Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten
sowie anstehenden Veranstaltungen.
Kontakt: quartiersarchitekten@studio-ele.de oder
Telefon 0 28 41 / 201-435.
Auslobung des Integrationspreises der Stadt
Wesel 2026 Vorgeschlagen und
ausgezeichnet werden Personen oder Gruppen, die
sich in Wesel in besonderer Weise für ein
gleichberechtigtes und friedliches Miteinander
in der Gesellschaft einsetzen und so um die
Integration verdient gemacht haben.

v. l.: Bürgermeister Rainer Benien, die
Vorsitzende des Ausschusses für
Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt
Wesel, Jihane Zerhouni, Tobias Henrichs von der
Niederrheinische Sparkasse RheinLippe sowie die
Integrationsbeauftragte der Stadt Wesel, Lotte
Goldschmidtböing
Die Niederrheinische
Sparkasse RheinLippe unterstützt den Preis mit
1.000 Euro Preisgeld. Zielsetzung Förderung des
gedeihlichen Miteinanders und gegenseitiger
Akzeptanz aller Weseler Bürgerinnen und Bürger
Bedeutung der Integration herausstellen
Würdigung des Engagements im Bereich Integration
Bewusstsein für Akzeptanz und Toleranz schärfen
Auslobung Beschluss des Ausschusses für
Chancengerechtigkeit und Integration am 11.
Februar 2026.
Einreichung von Vorschlägen
bis zum 17. April 2026 Entscheidung in der
Sitzung des des Ausschusses für
Chancengerechtigkeit und Integration am 20. Mai
2026 Auszeichnung im Rahmen der
Interkulturellen Tage 2026 am 03. Juli 2026
Bewerbungen/Vorschläge Vorschlge sind zu
richten an: Stadt Wesel Geschäftsstelle des des
Ausschusses für Chancengerechtigkeit und
Integration Frau Lotte Goldschmidtböing
Herzogenring 34, 46483 Wesel Tel. 0281/203-2371
Frau Goldschmidtböing steht auch für Rückfragen
zur Verfügung. Der Rechtsweg für die
Auslobung des Integrationspreises 2026 ist
ausgeschlossen. Die Richtlinie sind "unter
Links" zu finden. Links
Richtlinien zur Vergabe I-Preis_01_2026.pdf (92.71
KB)
Wesel: Musik- und
Kunstschule: Tag der offenen Tür am 21. Februar
2026 Zum 1. April beginnt in der
Musik- und Kunstschule (MKS) wieder ein neues
Schuljahr, und neue Schüler*innen können
aufgenommen werden. Daher findet am Samstag, 21.
Februar 2026, von 14–17 Uhr der Tag der offenen
Tür statt. Besucher*innen und Interessierte sind
herzlich eingeladen, das schöne
Musikschulgebäude an der Zitadelle zu besuchen.
 
Quelle: Flaggschiff Film
Die MKS lädt
Kinder und deren Eltern, Jugendliche sowie
Erwachsene an diesen Ort lebendiger Kreativität
ein, um Einblick in die Welt von Musik, Kunst
und Tanz zu gewinnen. Vor allem aber besteht die
Möglichkeit, die vielen Instrumente selbst in
die Hand zu nehmen, sie auszuprobieren und zu
hören, in der Kunstkiste zu malen und zu
experimentieren sowie Farben, Formen, Klänge und
Bewegung zu entdecken.
Fragen können
gestellt und Informationen eingeholt werden.
Diesem Bedürfnis kommt die MKS gerne nach und
steht mit ihrem Team aus Pädagog*innen und einem
umfangreichen Instrumentarium all jenen mit Rat
und Tat zur Seite, die eine musische Ausbildung
in Erwägung ziehen, aber noch keine konkrete
Vorstellung davon haben, in welche Richtung es
gehen soll oder welches Instrument infrage
kommt. Für eine kleine Stärkung zwischendurch
ist ebenfalls gesorgt.
Chinesisches Neujahr: Rund 38.000 Menschen aus China können
das Jahr des Feuer-Pferdes in NRW begrüßen
* Die meisten chinesischen Staatsangehörigen lebten
Ende 2024 in Düsseldorf (6.445), gefolgt von Essen (2.915)
und Köln (2.615).
* Im Wintersemester 2024/25 waren 8.609 chinesische
Studierende an den Hochschulen in NRW eingeschrieben.
Zwischen dem 17. Februar und 3. März 2026 finden die
Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr statt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt auf Basis von Daten des
Ausländerzentralregisters (AZR) mitteilt, hatten 38.040
Menschen mit chinesischer Staatsangehörigkeit Ende 2024
ihren Wohnsitz hier in NRW.
Regionale Schwerpunkte in den Großstädten
Die regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit
chinesischer Staatsangehörigkeit konzentriert sich auf die
großen Städte. Die größten Neujahrsfeiern zum Jahr des
Feuer-Pferdes werden vermutlich in der Landeshauptstadt
Düsseldorf stattfinden. Dort lebten mit insgesamt 6.445 die
meisten Chinesinnen und Chinesen, gefolgt von Essen (2.915)
und Köln (2.615).
Der Frauenanteil bei chinesischen Staatsangehörigen lag in
NRW bei 51,5 %. In den Kreisen und kreisfreien Städten mit
den meisten Personen aus China war der Frauenanteil in Köln
(56,8 %) und Bonn (56,1 %) am höchsten. In Dortmund
(47,5 %), Duisburg (46,8 %) und Mülheim an der Ruhr (45,2 %)
lag er unter dem Landesdurchschnitt.
Chinesische Studierende mit einem Anteil von gut 1 % an
allen Studierenden Im Wintersemester 2024/25 waren laut der
Statistik der Studierenden 8.609 chinesische Studierende an
den Hochschulen in NRW eingeschrieben, davon waren 56,3 %
männlich und 43,7 % weiblich.
Mit 7.570 Personen hatte die überwiegende Mehrheit der
chinesischen Studierenden ihre Studienberechtigung im
Ausland oder an einem Studienkolleg erworben. Studierende
mit chinesischer Staatsangehörigkeit machten 8,0 % der
ausländischen und 1,2 % aller Studierenden an Hochschulen in
NRW aus.
Bernd Stelter begeistert bei der
48. Eselordenverleihung in Wesel Am
Tulpensonntag war es wieder so weit: Um 10.30
Uhr öffnete das Weseler Rheinzelt seine Türen
zur 48. Eselordenverleihung – dem traditionellen
Höhepunkt der Weseler Karnevalssession.

Eselordenträger Bernd Stelter und Bürgermeister
Rainer Benien, umringt von Mitgliedern des
Närrischen Parlaments, den Funkemariechen und
den Schillschen Offizieren.
Bereits ab
9.30 Uhr strömten zahlreiche Jeckinnen und
Jecken in das festlich geschmückte Zelt und
sorgten für spürbare Vorfreude. Schon im Vorfeld
war klar, dass die von WeselMarketing
organisierte Veranstaltung bis auf den letzten
Platz ausbucht sein würde. Ein Höhepunkt jagte
den nächsten Bereits im Vorprogramm sorgten die
Sternschnuppen von Kolping mit ihrem
schwungvollen Tanzauftritt für beste Stimmung
und einen gelungenen Auftakt der Veranstaltung.
Zum offiziellen Beginn zog anschließend
das Närrische Parlament mit Präsidentin Ulla
Hornemann, dem Prinzenpaar Tim I. und Sebastian
I. sowie dem Kinderprinzenpaar Erik I. und Lara
I. feierlich ein. Musikalisch begleitet wurde
der Einmarsch vom Spielmannszug Lackhausen, der
Prinzengarde und dem Vorstand des CAW. Nach der
Begrüßung begeisterten die Vesalia Red Stars das
Publikum mit einer mitreißenden Darbietung.
Im Anschluss brachte Musikerin Susan Kent
mit ihrer Show „Divas Live“ internationales
Flair auf die Bühne. In wechselnden Rollen
interpretierte sie große Welthits und überzeugte
mit stimmlicher Vielfalt und eindrucksvoller
Bühnenpräsenz. In ausgelassener Stimmung folgte
schließlich der Höhepunkt des Vormittags: die
Verleihung des 48. Eselordens an Bernd Stelter.
Bürgermeister Rainer Benien sorgte in seiner
Laudatio für eine besondere Überraschung.
Gemeinsam mit dem Publikum stimmte er das neu
kreierte Lied „Bernd im Eselordenland“ an.
Zahlreiche Gäste hielten passende Schilder
in die Höhe und sangen begeistert mit. Sichtlich
gerührt zeigte sich der Geehrte von dieser
außergewöhnlichen Würdigung. Mit gewohntem Humor
nahm Bernd Stelter den Orden entgegen und
stellte augenzwinkernd fest, dass der Esel gut
zu ihm passe: „Der Esel ist störrisch und bleibt
einfach stehen. Aber wenn er den Mund aufmacht,
hört jeder zu.“
Mit Gitarre und
Gesangseinlagen sorgte er im Anschluss selbst
für beste Stimmung und brachte das Publikum zum
Lachen und Mitsingen. Auch bei der Prinzengarde
Wesel bebte die Bühne: Mit ihren schwungvollen
Tänzen knüpfte sie nahtlos an die ausgelassene
Stimmung an und wurde vom Publikum mit großem
Applaus gefeiert. Akrobatisch wurde es mit den
Tanzveilchen aus Köln, deren spektakuläre
Hebefiguren und Choreografien für staunende
Gesichter sorgten.
Danach heizten die
Sweetys vom FKK dem Publikum ein und
verwandelten das Rheinzelt endgültig in eine
Feierzone. Den energiegeladenen Schlusspunkt
setzte die junge Brass-Partyband Knallblech aus
Bonn, die mit ihrem mitreißenden Auftritt das
Publikum zum Tanzen und Mitsingen animierte.
Moderator Peter Roelvinck bedankte sich zum
Abschluss herzlich bei allen Mitwirkenden,
Sponsoren und Gästen für eine rundum gelungene
Veranstaltung.
Im Anschluss lud Festwirt
Andreas Neuenhoff dazu ein, die Feier mit
DJ-Musik fortzusetzen. 48. Eselordenträger Seit
1972 wird der Weseler Karnevalsorden an bekannte
Persönlichkeiten vergeben, die "den Mut zu einer
nicht alltäglichen Entscheidung hatten und
bereit waren, alle Folgen – also auch den
Eselorden der Stadt Wesel – mit Humor zu
tragen."
Bernd Stelter ist kein
Rheinländer, auch wenn man ihn regelmäßig in
Köln antrifft. Er ist ein waschechter
westfälischer Dickkopf. 1961 im beschaulichen
Stockum geboren, führte ihn sein Weg vom beinahe
vollendeten VWL-Studium zum Doctor humoris causa
der Dülkener Narrenakademie. Als
Bestsellerautor, Musiker, Liedermacher,
Schauspieler, Moderator und Kabarettist ist er
ein Tausendsassa mit Witz und Tiefgang.
Als Moderator der Quiz-Sendung „Das NRW-Duell“
fragte er dereinst die Kandidaten, ob es in
Nordrhein-Westfalen wohl einen Eselorden gibt.
Kritisches über Wesel fiel ihm nie ein –
stattdessen behauptet er hartnäckig, hier
herrsche immer gutes Wetter. Ein klarer Beweis
für Humor, Charme und Eselorden-Reife. Links
Eselordenträger*innen
Moers: Rentenberatung im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck Der Übergang in den
Ruhestand wirft viele Fragen auf: Wann kann ich
in Rente gehen? Darf ich hinzuverdienen? Welche
Auswirkungen hat das auf Steuern und
Krankenversicherung? Um hier Orientierung zu
geben, lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck zu
einer offenen Rentenberatung ein.
Am
Donnerstag, 19. Februar, informiert von 15 bis
16 Uhr der ehrenamtliche Versichertenälteste der
Deutsche Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, im
Stadtteilbüro an der Bismarckstraße 43b. Neben
Fragen rund um den Renteneintritt geht es auch
um Pflegeleistungen, mögliche Hilfsmittel sowie
die Absicherung in der Krankenversicherung.
Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich
an alle Interessierten, die sich einen Überblick
verschaffen oder persönliche Anliegen klären
möchten. Die Beratung findet regelmäßig an jedem
dritten Donnerstag im Monat statt und ermöglicht
eine wohnortnahe, unkomplizierte Unterstützung
direkt im Quartier. Rückfragen und weitere
Informationen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Telefon: 0 28 41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
Moers: Neue Sprechzeiten der
Wohngeldstelle Die
Wohngeldstelle der Stadt Moers ändert ab morgen
(Dienstag, 17. Februar) ihre Sprechzeiten. Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dienstags
von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12
und 14 bis 16 Uhr erreichbar. Eine
Terminvereinbarung ist weiterhin möglich und
wird insbesondere für individuelle
Beratungsanliegen empfohlen. Die Wohngeldstelle
ist per E-Mail an Wohngeldstelle@Moers.de erreichbar.
vhs Moers -Kamp-Lintfort: Trotz
Demenz sicher zuhause wohnen
Praxisnahe Tipps, wie Wohnräume an die
Bedürfnisse von demenzkranken Menschen angepasst
werden können, vermittelt ein Vortrag der vhs
Moers -Kamp-Lintfort am Donnerstag, 26. März. Ab
18 Uhr geht es im Alten Landratsamt, Kastell 5b,
darum, wie bereits kleine Veränderungen in den
eigenen vier Wänden die Selbstständigkeit
bewahren und den Alltag sicherer gestalten
können.
Denn gerade bei einer
Demenz-Erkrankung ist das eigene Zuhause
meistens der wichtigste Rückzugsort. Die
Veranstaltung ‚Sicher zu Hause wohnen:
Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen bei Demenz‘
ist eine Kooperation mit dem Caritasverband
Moers-Xanten e.V. und findet im Rahmen des
vhs-Gesundheitsforums statt. Der Vortrag ist
kostenlos. Eine rechtzeitige Anmeldung ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 /
201- 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Positive Zwischenbilanz zur
Erdgasumstellung Enni liegt bei Geräteerhebung
voll im Zeitplan Die erste Phase
der Erdgasumstellung im Moerser und
Neukirchen-Vluyner Netzgebiet der ENNI Energie &
Umwelt Niederrhein (Enni) ist erfolgreich
angelaufen. In rund 20.000 Haushalten, die mit
Gas heizen, muss das Unternehmen sämtliche
Gasgeräte und -anlagen systematisch erfassen.
Diese Bestandsaufnahme ist eine wichtige
Voraussetzung für die spätere technische
Umstellung von L- auf H-Gas.
„Insgesamt
haben wir bereits etwa 30 Prozent aller
Gasgeräte im Netzgebiet erfolgreich erhoben.
Damit liegen wir voll im Zeitplan“, erklärt
Enni-Projektleiter Ingo Blank. „Die
Zusammenarbeit mit unseren externen Partnern
funktioniert zuverlässig, und auch die
Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind durchweg
positiv.“
Bei der Geräteerhebung
machen sich geschulte Monteure ein vollständiges
Bild über die vorhandenen Gasverbrauchsgeräte:
Sie erfassen die Typenschilddaten, führen eine
Abgasmessung durch, bringen einen
Status-Aufkleber an und dokumentieren alles
fotografisch. „Rund 85 Prozent der bislang
aufgesuchten Haushalte waren erreichbar. Das ist
ein sehr guter Wert“, sagt Blank und hofft
weiterhin auf die Unterstützung der Kundinnen
und Kunden.
„Sie können uns helfen,
indem sie die betroffenen Bereiche gut
zugänglich und die Anlagen betriebsbereit zu
halten.“ Auch Bedienungsanleitungen oder
technische Unterlagen können – sofern vorhanden
– hilfreich sein. „Wer den vorgesehenen Termin
nicht wahrnehmen kann, bekommt über unsere
Hotline oder per E-Mail schnell und
unkompliziert Ersatz“, betont Blank.
Die
Erhebung führen die Dienstleister Eltel Networks
GmbH und NGC.Tec GmbH im Auftrag von Enni durch.
Alle Monteure weisen sich mit Lichtbildausweis
und der im persönlichen Anschreiben genannten
Auftragsnummer aus. Hintergrund der
Erdgasumstellung ist die schrittweise
Einstellung der L-Gas-Förderung in den
Niederlanden.
Um auch künftig eine
sichere und effiziente Gasversorgung zu
gewährleisten, wird das Netz bundesweit auf das
energiereichere H-Gas umgestellt. Weitere
Informationen zur Erdgasumstellung gibt es unter
www.enni-erdgasumstellung.de oder
telefonisch unter 02841/104650.
Niederrhein-Bilanz
nach Rosenmontag: DRK-Bereitschaften mit über
1.100 Einsatzstunden im Karneval
Mit dem Rosenmontag endet für die
DRK-Bereitschaften im Kreisverband Niederrhein
eine arbeitsreiche Karnevalszeit. Die Bilanz:
167 Ehrenamtliche, 1.144 Einsatzstunden und 66
Hilfeleistungen.
Mit dem Rosenmontag
endete für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des
Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Wesel der
Höhepunkt einer arbeitsreichen Karnevalssession.
In einigen Städten wie Wesel war nach dem Zug
noch lange nicht Schluss: Durch nachgelagerte
Veranstaltungen zogen sich die Einsätze der
DRK-Bereitschaften bis in die frühen
Morgenstunden des Veilchendienstags.
Insgesamt waren 167 Helferinnen und Helfer aus
den Bereitschaften im DRK Kreisverband
Niederrhein im Verlauf der Karnevalszeit im
Einsatz und leisteten dabei 1.144 ehrenamtliche
Einsatzstunden. Während der
Karnevalsveranstaltungen verzeichneten die
Einsatzkräfte insgesamt 66 Hilfeleistungen. In
52 Fällen handelte es sich um leichte
Verletzungen oder gesundheitliche
Beeinträchtigungen, die direkt vor Ort versorgt
werden konnten.

„Starke Sicherheitspartnerschaft beim Karneval:
Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr und Polizei
arbeiten eng zusammen und gewährleisten
gemeinsam die Sicherheit der Besucherinnen und
Besucher.“
Dazu zählten unter anderem
kleinere Schnitt- und Schürfwunden,
Kreislaufbeschwerden oder kleinere Blessuren –
häufig genügte eine ambulante Behandlung mit
Pflaster oder Verbandmaterial. In 14 Fällen war
eine intensivere medizinische Betreuung
erforderlich. Hierzu gehörten unter anderem
Frakturen nach Stürzen, eine Hüftverletzung
sowie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, die
eine weiterführende Versorgung notwendig
machten.

„Mitten im närrischen Treiben: Ein
DRK-Einsatztrupp ist beim Karnevalszug im
Einsatz und sorgt für schnelle Hilfe im Notfall.
Zwei Patienten befanden sich in einem
ernsteren gesundheitlichen Zustand. Dabei
handelte es sich um eine ausgeprägte
Kreislaufstörung sowie um den Verdacht auf eine
Mischintoxikation durch Alkohol und weitere
Substanzen. Vor allem am Rosenmontag stellte das
wechselhafte Wetter mit Regen und niedrigen
Temperaturen die Einsatzkräfte zusätzlich vor
Herausforderungen. Insgesamt blieb das
Einsatzgeschehen jedoch ruhig und gut
beherrschbar.

„Gut vorbereitet für den Ernstfall: In den
Unfallhilfsstellen am Rande der Karnevalszüge
und Veranstaltungen bereiten die
DRK-Einsatzkräfte ihre Materialien vor und
überprüfen vor Beginn des Dienstes noch einmal
sorgfältig die Ausstattung.“
Die
Einsätze der DRK-Bereitschaften erstreckten sich
über mehrere Wochen. Die heiße Phase begann
bereits am 31. Januar mit dem Kinderkarnevalszug
in Millingen und umfasste zahlreiche Umzüge,
Sitzungen und Karnevalsfeiern im gesamten
Kreisgebiet. Viele Dienste dauerten bis spät in
die Nacht oder erstreckten sich über mehrere
Tage hinweg.
An den Einsätzen
beteiligt waren die DRK Ortsvereine Alpen,
Dingden, Kamp-Lintfort, Menzelen, Moers,
Rheinberg und Wesel. Zur sanitätsdienstlichen
Absicherung kamen unter anderem Rettungswagen,
Krankentransportwagen,
Mannschaftstransportfahrzeuge, Einsatzleitwagen,
Logistikfahrzeuge sowie mobile
Unfallhilfsstellen zum Einsatz. So konnte
jederzeit eine schnelle medizinische Versorgung
der Besucherinnen und Besucher sichergestellt
werden.
Der Kreisbereitschaftsleiter
des DRK Kreisverbandes Niederrhein, Oliver Rühl,
zieht nach Abschluss der Karnevalseinsätze ein
positives Fazit: „Diese Bilanz zeigt
eindrucksvoll, was unsere Bereitschaften
leisten. Über mehrere Wochen hinweg, oft bis
tief in die Nacht, sorgen unsere Helferinnen und
Helfer dafür, dass Karneval im Kreis Wesel
sicher gefeiert werden kann. Dieses Engagement
ist alles andere als selbstverständlich.“

„Ehrenamtlich im Einsatz am Zugweg: Die
DRK-Helferinnen und -Helfer stehen mit
Rettungsrucksack bereit, um den Karnevalszug
medizinisch abzusichern und im Notfall schnell
Hilfe zu leisten.“
Mit Blick auf die
Zukunft weist Rühl auch auf den wachsenden
Bedarf hin: „Die Aufgaben der Bereitschaften
nehmen weiter zu. Um diese dauerhaft bewältigen
zu können, sind wir auf weitere ehrenamtliche
Unterstützung angewiesen. Jeder, der Interesse
hat, ist bei uns herzlich willkommen.“
Mit dem Ende der Karnevalstage endet jedoch
nicht die Arbeit: Das Deutsche Rote Kreuz
leistet mit seinen Bereitschaften einen
wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei
Veranstaltungen und ist im Kreis Wesel ein
verlässlicher Partner für Kommunen, Veranstalter
und Bevölkerung.
Jeckinnen und Jecken
stürmen das Weseler Rathaus Am
Mittwoch, den 11. Februar 2026, sollte
Bürgermeister Rainer Benien im Rahmen des
offiziellen Empfangs des Weseler Prinzenpaars im
Ratssaal einen kleinen Vorgeschmack darauf
bekommen, was ihn am folgenden Tag erwarten
würde. Das Weseler Prinzenpaar, Tim I. und
Sebastian I., kam zusammen mit einem kleineren
Gefolge ins Rathaus.

Sie wurden von Bürgermeister Rainer Benien
herzlich begrüßt. In seiner Rede lobte der
Bürgermeister nicht nur das Prinzenpaar, sondern
auch die zahlreichen ehrenamtlichen
Helfer*innen, die den Karneval in Wesel jedes
Jahr zu einem besonderen Höhepunkt machen. „Nur
dank dieses unermüdlichen Engagements können wir
den Karneval in Wesel so lebendig und vielfältig
erleben“, betonte Bürgermeister Rainer Benien.
Neben vielen fröhlichen Momenten,
Kamellen und humorvollen Anekdoten aus der
bisherigen Session wurden auch zahlreiche Orden
verliehen. Besonders freuten sich die Weseler
Beigeordneten Klaus Schütz und Dr. Markus
Postulka sowie Vertreter der Fraktionen über die
beliebten Auszeichnungen des Prinzenpaares, die
diese mit viel Liebe überreichten.
Doch
das war eben nur ein Vorgeschmack auf das, was
am Tag darauffolgen sollte. Am Donnerstag,
Weiberfastnacht, stürmte das Prinzenpaar mit
einer riesigen Karawane von Jeckinnen und Jecken
das Weseler Rathaus. Bürgermeister Rainer Benien
hatte wenig Gelegenheit, sich zu wehren. Rasch
war seine Krawatte verschwunden.
Er konnte nur noch mit den Worten „Musik an,
Freibier!“ den fröhlichen Sturm beenden. Mit
ausgelassener Stimmung und einem Lächeln im
Gesicht feierten die Närrinnen und Narren
gemeinsam den erfolgreichen Rathaussturm. Die
Feierlichkeiten setzten sich durch die Straßen
der Stadt fort, wo die Karawane den
Karnevalszauber verbreitete.
Moers:
Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen
startet bald Der nächste Schritt auf
dem Bildungsweg steht an: Ab Ende Februar können
Eltern ihre Kinder für die weiterführenden
Schulen und die gymnasiale Oberstufe anmelden.
Das Anmeldeverfahren findet vom Montag, 23., bis
Mittwoch, 25. Februar, dezentral an den
jeweiligen Schulen statt.
Die Zeiten
unterscheiden sich je nach Schulform:
Hauptschule, Realschule und Gesamtschulen
jeweils täglich von 9 bis 16 Uhr. Die Gymnasien
stehen täglich von 14 bis 18 Uhr zur Verfügung.
Ausführliches Infoschreiben für Eltern Für
Schülerinnen und Schüler der Haupt- und
Realschulen, die ihre Schullaufbahn in der
gymnasialen Oberstufe eines Gymnasiums
fortsetzen möchten, nehmen ausschließlich das
Grafschafter Gymnasium sowie das Gymnasium
Rheinkamp die Aufnahmeanträge entgegen.
Die Anmeldung zur gymnasialen Oberstufe an den
drei Gesamtschulen erfolgt ebenfalls innerhalb
des genannten Zeitraums. Ein ausführliches
Informationsschreiben mit allen relevanten
Hinweisen sendet die Stadt Moers den Eltern der
Schülerinnen und Schüler der betreffenden
Jahrgänge zu.

Inflationsrate im Januar 2026 bei
+2,1 % Verbraucherpreisindex,
Januar 2026: +2,1 % zum
Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Januar 2026: +2,1 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) -0,1 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate
in Deutschland – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat –
lag im Januar 2026 bei +2,1 %. Im Dezember 2025
hatte sie +1,8 % betragen und zuvor im November
und Oktober 2025 jeweils +2,3 %.
"Die
Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt hat
sich zum Jahresanfang verstärkt", sagt Ruth
Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes
(Destatis). "Vor allem verteuerten sich
Nahrungsmittel im Januar stärker als in den
vorangegangenen Monaten. Von September bis
Dezember 2025 hatte der jeweilige Preisanstieg
bei Nahrungsmitteln noch unterhalb der
Gesamtteuerung gelegen. Darüber hinaus wirkt
sich der Preisauftrieb bei Dienstleistungen auch
im Januar erhöhend auf die Inflationsrate aus."
Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025
stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2026 um
0,1 %.

Energieprodukte verbilligten sich
um 1,7 % gegenüber Januar 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im
Januar 2026 um 1,7 % niedriger als im
Vorjahresmonat. Im Dezember 2025 hatte der
Preisrückgang bei Energie bei -1,3 % gelegen.
Von Januar 2025 bis Januar 2026 verbilligte sich
die Haushaltsenergie um 3,2 %. Hier konnten die
Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel
von günstigeren Preisen für Strom (-3,2 %)
profitieren.
Ein Grund dürften die seit
Beginn des Jahres reduzierten
Übertragungsnetzentgelte für Strom sein.
Günstiger wurden auch Gas einschließlich Umlage
(-2,5 %) und Fernwärme (-0,8 %), bei denen sich
unter anderem die Abschaffung der
Gasspeicherumlage preisdämpfend auswirkte.
Die Preise für fossile Brennstoffe wurden
gleichzeitig durch die zu Jahresbeginn teilweise
gestiegene CO2-Bepreisung beeinflusst. Hier
zeigte sich bei den Mineralölprodukten im Januar
2026 eine gegenläufige Preisentwicklung:
Leichtes Heizöl blieb im Vergleich zum Januar
2025 deutlich günstiger (-10,2 %), während sich
die Kraftstoffpreise um 0,5 % erhöhten.

Nahrungsmittel verteuerten sich mit
+2,1 % gegenüber Januar 2025 deutlich stärker
als in den Vormonaten Die Preise für
Nahrungsmittel waren im Januar 2026 um 2,1 %
höher als im Vorjahresmonat, nach +0,8 % im
Dezember 2025. Damit legte der Preisauftrieb zu,
von September bis Dezember 2025 hatten sich Nahrungsmittel binnen
Jahresfrist unterdurchschnittlich verteuert.
Im Vergleich von Januar 2026 zu Januar 2025
bleibt die Preiserhöhung bei Zucker, Marmelade,
Honig und andere Süßwaren (+10,9 %, darunter Schokolade:
+21,0 %) auffällig. Auch für Obst (+6,1 %) sowie
Fleisch und Fleischwaren (+4,9 %, darunter Rind-
und Kalbsfleisch: +14,9 %, Geflügelfleisch:
+8,3 %) mussten die Verbraucherinnen und
Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr
zuvor.
Günstiger hingegen wurden
insbesondere Speisefette und Speiseöle (-20,1 %,
darunter Butter:
-33,0 %; Olivenöl:
-13,5 %). Zudem verbilligten sich einige
Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie
Molkereiprodukte (-3,5 %) und Kartoffeln
(-10,1 %) deutlich, dagegen wurden Eier
(+12,5 %) nennenswert teurer.
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie
bei +2,5 % Die Inflationsrate ohne Energie
und die Inflationsrate
ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und
Energie, häufig auch als Kerninflation
bezeichnet, lagen im Januar 2026 jeweils bei
+2,5 %. Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die
Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen
weiterhin überdurchschnittlich hoch war.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen
Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 %
Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt lagen im Januar 2026 um 3,2 %
höher als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen
verteuerten sich somit überdurchschnittlich,
bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung
hierfür durchgängig oberhalb der Gesamtteuerung.
Von Januar 2025 bis Januar 2026 erhöhten sich
vor allem die Preise für Dienstleistungen sozialer
Einrichtungen (+7,1 %) sowie für die
kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).
Letzteres ist unter anderem der Preiserhöhung
für das Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro
geschuldet.
Deutlich teurer als ein Jahr
zuvor waren unter anderem auch Wartung und
Reparatur von Fahrzeugen (+5,2 %),
Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit
(+4,4 %) sowie Wasserversorgung und andere
Dienstleistungen an der Wohnung (+3,6 %). Zudem
verteuerten sich binnen Jahresfrist
Gaststättendienstleistungen (+3,6 %), auch nach
der Mehrwertsteuersenkung für Speisen in der
Gastronomie zu Beginn des Jahres von 19 auf 7 %.
Bedeutsam für die Preisentwicklung
insgesamt blieben im Januar 2026 die Nettokaltmieten mit
+2,1 %. Dagegen waren nur wenige
Dienstleistungen günstiger als im
Vorjahresmonat, zum Beispiel
Telekommunikationsdienstleistungen (-0,4 %).
Waren verteuerten sich gegenüber Januar 2025
um 1,0 % Waren insgesamt verteuerten sich
von Januar 2025 bis Januar 2026 um 1,0 %.
Verbrauchsgüter verteuerten sich gegenüber dem
Vorjahresmonat um 1,3 % und Gebrauchsgüter um
0,4 %. Neben den Nahrungsmitteln (+2,1 %) wurden
auch einige andere Waren deutlich teurer,
insbesondere alkoholfreie Getränke (+6,8 %,
darunter Kaffee, Tee und Kakao: +18,2 %) und
Tabakwaren (+4,4 %).
Preisrückgänge
waren hingegen außer bei der Energie (-1,7 %)
unter anderem bei Haushaltsgeräten (-3,1 %) zu
verzeichnen. Preise insgesamt stiegen gegenüber
dem Vormonat um 0,1 % Im Vergleich zum Dezember
2025 stieg der Verbraucherpreisindex im Januar
2026 um 0,1 %.
Die Preise für
Nahrungsmittel insgesamt stiegen binnen
Monatsfrist um 1,0 %, vor allem zogen die Preise
für frisches Gemüse (+6,1 %) an. Auch die Preise
für Energie insgesamt stiegen gegenüber dem
Vormonat um 0,8 %, hier zogen insbesondere
Kraftstoffpreise an (+5,6 %).
Günstiger
gegenüber dem Vormonat wurden Strom (-2,8 %),
Erdgas, einschließlich Umlage (-2,4 %) und
Fernwärme (-1,6 %). Hier wirkten sich auch das
zu Beginn des Jahres reduzierte
Übertragungsnetzentgelt, die Abschaffung der
Gasspeicherumlage sowie die teilweise gestiegene
CO2-Bepreisung auf die Preisentwicklung aus.

Zudem zeigt sich der gestiegene Preis für
das Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro in der
Teurung beim Personennahverkehr (+2,8 %) und bei
Verbundfahrkarten (+5,2 %). Hingegen gingen vor
allem saisonbedingt die Preise für Flugtickets
(-16,7 %), Pauschalreisen (-14,1 %) und
Bekleidungsartikel (-5,5 %) zurück.
Primärenergieverbrauch in NRW: Anteil
erneuerbarer Energieträger stieg 2023 auf neuen
Höchstwert von 8,6 % *
Primärenergieverbrauch verzeichnete den
niedrigsten Wert seit 1990. * Windkraft mit
höchstem Anstieg unter den erneuerbaren
Energieträgern.
Der
Primärenergieverbrauch hat im Jahr 2023 in
Nordrhein-Westfalen 2.787 Petajoule betragen.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt auf Basis der
Energiebilanz mitteilt, sank dieser gegenüber
dem Vorjahr um 10,3 %. Bezogen auf die einzelnen
Energieträger waren insbesondere die
nachgefragten Mengen an Kohle (−22,2 %),
Mineralölprodukte (−9,3 %) und Gase (−7,3 %)
rückläufig.

Mit 37,8 % hatten Mineralölprodukte (u. a.
Erdöl, Heizöl) nach wie vor den höchsten Anteil
am Primärenergieverbrauch in NRW, gefolgt von
den Energieträgern Kohle mit 27,4 % und Gas
(z. B. Erdgas) mit 23,9 %. Der Anteil der
sonstigen Energieträger, zu denen neben Strom
auch beispielsweise Fernwärme zählt, hat um
24,1 % zugenommen.
Absolut betrachtet
liegt er mit 10,9 % jedoch deutlich hinter den
vorab genannten Energieträgern. Anteil
erneuerbarer Energieträger erreicht neuen
Höchststand Unter den sonstigen Energieträgern
sind die erneuerbaren Energieträger (Wind-,
Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse, Klär-,
Deponiegas u. a.) hervorzuheben: Deren Verbrauch
stieg um 6,9 % auf 240 Petajoule.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am
Primärenergieverbrauch betrug damit 8,6 % und
stieg auf den höchsten Wert seit 1990. Mehr als
80 % der erneuerbaren Energieträger gingen auf
Biomasse und Windkraft zurück Einen erheblichen
Anteil an den erneuerbaren Energieträgern
machten Biomasse (59,1 %) und Windkraft (21,9 %)
aus. Unter den erneuerbaren Energieträgern legte
Windkraft im Vergleich zu 2022 mit 28 % am
stärksten zu.
Moers: Die
Bastelfabrik - „Bullet Journal“ für Kinder ab 10
Jahren und Erwachsene Herkömmliche
Kalender sind dir einfach zu langweilig? Du
möchtest organisierter sein, aber Kalender,
Tagebuch und Lesejournal sind dir einfach zu
viele Notizbücher? Dann ist ein Bullet Journal
genau das Richtige für dich! 1 Buch, zig
Funktionen: ganz flexibel kannst du in diesem
Workshop dein ganz individuelles Bullet Journal
gestalten. Bitte ein eigenes Notizbuch
mitbringen – gebunden mit Punkteraster wird
empfohlen!
Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich, für das Material wird ein
Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben. Nähere Infos
und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751,
unter E-Mail jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 19.02.2026 - 15:00
Uhr - 16:30 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Quiz in Moers Die 3
besten Teams werden mit einem Verzehr-Gutschein
belohnt. Pro Team können maximal 6 Teilnehmende
antreten, die Startgebühr beträgt pro Person 4
Euro. Anmelden könnt ihr euch dienstags bis
samstags ab 18 Uhr. Entweder vor Ort bei den
Kellnern/Kellnerinnen selbst oder ihr ruft kurz
an (0 28 41 / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum
18.02.2026 - 19:30 Uhr - 22:00 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Kinder psychisch kranker
Eltern - ihre Situation, Hilfen und
Präventionsmöglichkeiten
GESUNDHEITSFORUM Referentinnen: Ina Küpperbusch,
Ines Leuchtenberg Vorsichtige Schätzungen gehen
davon aus, dass in Deutschland 3,8 Millionen
Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil
aufwachsen. Das entspricht 3-4 Kindern pro
Schulklasse. Aber was bedeutet eine psychische
Erkrankung für Eltern? Und was für ihre Kinder?

Ina Küpperbusch aus der Fachstelle
Psychiatriekoordination des Kreises Wesel stellt
an diesem Abend vor, was Eltern und das soziale
Umfeld zum gesunden Aufwachsen beitragen können.
Ina Küpperbusch ist Dipl. Sozialpädagogin,
systemische Familientherapeutin (DGSF) und
Kinderschutzfachkraft
Eine Anmeldung ist
erforderlich unter www.vhs-moers.de.
Kurs-Nr.: H30300A Gebühr: unentgeltlich.
Veranstaltungsdatum 19.02.2026 - 18:00
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
Moers: 1. Bilderbuchkino mit Basteln –
für Kinder ab 3 Jahren „Der
Regenbogenfisch“ von Marcus Pfister Der
Regenbogenfisch ist mit seinen schillernden
Schuppen der allerschönste Fisch im ganzen
Ozean. Da er aber auch eitel und stolz ist, wird
er immer einsamer. Da merkt er, dass man Freunde
nicht durch Schönheit gewinnen kann …
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für
das Material wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro
erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter der
Telefonnummer: 0 28 41 / 201- 751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 21.02.2026 - 10:30
Uhr - 11:45 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: MACH MAL BAND -
Bandgründungsworkshops im Bollwerk 107
Das Jugendmusikfestival MACH MAL LAUT, das
in einen zweijährigen Rhythmus überführt wurde
und 2025 pausiert hat, bleibt dennoch nicht ganz
still und schickt einen „Vorboten“: MACH MAL
BAND heißt der Bandgründungsworkshop unter der
Leitung von Andreas Klees, der bereits am
13.12.25 im Bollwerk 107 seinen Auftakt hatte
und am 24.01. und 21.02.2026 fortgesetzt wird.
Hier dürfen sich Jugendliche zwischen 16
und 27 Jahren angesprochen fühlen und zu den 2
noch verbleibenden Terminen neu dazustoßen.
Banderfahrung ist nicht Voraussetzung für die
Teilnahme, das eigene Instrument sollte
mitgebracht werden und so weit beherrscht
werden, dass Teilnehmende sich dem Rampenlicht
gewachsen fühlen.
In letzterem könnte
eine aus diesem Workshop hervorgehende Formation
spätestens beim MACH MAL LAUT am 20. Juni 2026
stehen…. Termin: 21.02.2026, 17 Uhr, Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers, Anmeldung: jan.krause@bollwerk107.de
Gefördert durch: Volksbank am Niederrhein,
Kinder- und Jugendbüro und Kulturbüro Moers.
Veranstaltungsdatum 21.02.2026 - 17:00
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Moers: Konzert
- Evi invites: Gonçalo Almeida, Jessica Pavone,
Elisabeth Coudoux
Am Samstag, den 21.02. um 20 Uhr kommen die
herausragenden Saiten-instrumentalistinnen und
Instrumentalisten Gonçalo Almeida, Jessica
Pavone und Elisabeth Coudoux – vielen wohl
bestens bekannt aus der Formation Spinifex
Maxximus – für einen besonderen Abend nach
Moers!

Der Ort wird in Kürze auf der Homepage und auf
Social Media bekanntgegeben! Hinweis: Bei
diesem Konzert ist Evi leider nicht vor Ort! Der
Eintritt ist frei! Veranstaltungsdatum
21.02.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort wird
noch bekannt gegeben! Veranstalter Festivalbüro
des moers festivals, Ostring 9, 47441 Moers.
Moers: Bollwerk Session
Ihr wollt euch musikalisch
auszuprobieren? Ihr wollt eure Musik vor
Publikum testen? Ihr wollt mit anderen
Musiker*innen zusammen jammen? Ihr wollt einfach
einen schönen Abend mit Musik und kalten
Getränken haben? Dann seid ihr bei der Bollwerk
Session richtig. Alle Musiker*innen und Bands
sind auch herzlich eingeladen, unser Konzept der
“Open Stage” wahrzunehmen.

Hier kann man nach – voriger Anmeldung – für
circa 15 Minuten die Bühne “für sich”
beanspruchen und somit drei bis vier eigene,
vorbereitete Songs präsentieren. Zudem suchen
wir auch immer einen “Opener” für die Session!
Bewerbungen beziehungsweise Anmeldungen unter session@bollwerk107.de
Der Eintritt ist frei! Veranstaltungsdatum
21.02.2026 - 20:00 Uhr - 22:30 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Trödelmarkt Repelen
Trödeln jwird hier edes Mal zum Erlebnis.
Event details Veranstaltungsdatum 22.02.2026 -
11:00 Uhr - 18:00 Uhr Veranstaltungsort Markt
1-3 47445 Moers Veranstalter Firma WMV Märkte &
Mehr UG Adresse Hooghe Weg 2 47906 Kempen
Moers: Wo sind denn alle? - Matinée
Vier Nachbarn und
Nachbarinnen, vier Leben. Sie kaufen Obst,
gestehen sich ihre Liebe und singen gemeinsam
Lieder. Sie fühlen sich einander nah und dann,
ganz plötzlich und von einem Moment auf den
nächsten: fern. Das versuchen sie zu erklären.
Und zu verstehen.
Glücklicherweise kommt Olaf Meier, der fast 30
Jahre die Telefonseelsorge
Duisburg / Mühlheim / Oberhausen geleitet hat,
in unsere kleine Gesellschaft. Vielleicht kann
er uns dabei helfen, mit dieser verdammten
Einsamkeit umzugehen Nach den
Publikumserfolgen zwei herren von real
madrid und fünf minuten stille schreibt Leo
Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein neues
Stück für das S.T.M.

Gemeinsam mit dem Ensemble stellen sie zentrale
Fragen unserer Zeit: Wie entsteht Gemeinschaft?
Wie entsteht Einsamkeit? Und: Wo sind denn
alle? Eintritt frei - Anmeldung unter: https://beteiligung.nrw.de/k/1018463
Veranstaltungsdatum 22.02.2026 - 11:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9,
47441 Moers, Veranstaltungsort Schloss.
Steffi Neu liest „Meine Mutmacher“ -
Frauenempfang der Stadt Wesel am 7. März 2026 um
11 Uhr Am Samstag, 7. März 2026, um
11:00 Uhr, lädt die Gleichstellungsstelle der
Stadt Wesel zum Frauenempfang anlässlich des
Internationalen Frauentages ein. Bürgermeister
Rainer Benien wird die Teilnehmerinnen herzlich
willkommen heißen und die Veranstaltung
eröffnen.
Für einen spannenden Akzent
sorgt der Auftritt von Poetry-Slammer*in Jonas
Barlag. Mit Wortkunstwerken wird das Publikum
sowohl zum Nachdenken animiert als auch
humorvoll unterhalten. Als besonderer Höhepunkt
wird die bekannte Moderatorin und
Schriftstellerin Steffi Neu aus ihrem
inspirierenden Buch „Meine Mutmacher“ lesen.
Der Eintrittspreis beträgt 10,00 Euro
und beinhaltet Häppchen sowie Sekt oder Selters.
Eintrittskarten sind ab dem 20. Januar 2026 bei
der Gleichstellungsstelle im Rathaus der Stadt
Wesel, Zimmer 116 (erste Etage links),
erhältlich (solange der Vorrat reicht). Zu
beachten ist, dass aus organisatorischen Gründen
keine Reservierungen möglich sind.
vhs Moers – Kamp-Lintfortbietet
‚Autogenes Training‘ und ‚PME‘ bei Unruhe,
Schlafproblemen an Autogenes
Training ist eine wissenschaftlich anerkannte
Entspannungsmethode, um zu körperlicher und
mentaler Ruhe zu kommen. Die vhs Moers –
Kamp-Lintfort bietet ab Montag, 23. Februar,
einen Kurs zu dieser Technik an. Er findet
insgesamt achtmal jeweils ab 17 Uhr im Alten
Landratsamt, Kastell 5b, statt.
Den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern lernen
grundsätzliche Übungen und auch weiterführende
Trainingsmethoden kennen. Die Kursleiterin ist
Heil- und Klangpädagogin nach Peter Hesse und
Trainerin für Autogenes Training. ‚Progressive
Muskelentspannung‘ nach Jacobson Wer unter
innerer Unruhe, Schlafproblemen und Stress
leidet, dem könnte die ‚Progressive
Muskelentspannung nach Jacobson‘ helfen.
Die sogenannte PME führt durch einfache
Übungen dazu, dass die aufbauende Entspannung
der Muskulatur ein körperliches Ruhegefühl
auslöst. Der Kurs beginnt ebenfalls am Montag,
23. Februar, und findet achtmal jeweils ab 16
Uhr im Alten Landratsamt, Kastell 5b, statt.
Eine vorherige Anmeldung für die Kurse ist
notwendig: Entweder telefonisch unter 0 28 41 /
201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de.
Recht auf Reparatur sicher
umsetzen: TÜV-Verband fordert unabhängige
Prüfungen und klare Verbraucherinfos
Nationale Umsetzung vom Recht auf
Reparatur: Reparaturförderung darf nicht
zulasten der Produkt- und Cybersicherheit gehen.
Verbraucher brauchen Informationen, wie und von
wem Produkte kompetent instandgesetzt werden.
Ein Prüfzeichen „Ready to Repair“ könnte
Orientierung geben.
 ©
TÜV-Verband/Tobias Koch
Der TÜV-Verband
begrüßt die Zielsetzung der Bundesregierung, das
„Recht auf Reparatur“ zügig und
richtlinienkonform in nationales Recht zu
überführen. Anlässlich der Länder- und
Verbändeanhörung des Bundesministeriums der
Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zur
nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/1799
zur Förderung der Reparatur von Waren hat der
TÜV-Verband eine Stellungnahme vorgelegt.
Ressourcen schonen, Kreislaufwirtschaft
stärken „Das Recht auf Reparatur ist ein
wichtiger Schritt hin zu mehr Ressourcenschonung
und einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft“,
sagt Juliane Petrich, Referentin Politik und
Nachhaltigkeit beim TÜV-Verband. „Eine längere
Produktlebensdauer reduziert Abfälle und stärkt
die Unabhängigkeit von importierten Rohstoffen.
Entscheidend ist jetzt, dass die neuen
Regelungen in der Praxis sicher und verlässlich
umgesetzt werden.“
Nach Auffassung des
TÜV-Verbands darf Reparaturförderung allerdings
nicht zulasten der Produkt- oder IT-Sicherheit
gehen. Gerade bei digital vernetzten Produkten
können Eingriffe in Hard- und Software
erhebliche Risiken bergen. Deshalb müssen
Ersatzteile, Software-Updates und
Reparaturprozesse sicherheitskompatibel
ausgestaltet sein. Unabhängige Prüfungen und
Zertifizierungen sind zentral, um Konformität
sicherzustellen und Verbrauchervertrauen zu
stärken.
„Ready for Repair“: Orientierung
für Verbraucher Zugleich brauchen
Verbraucher:innen transparente und vergleichbare
Informationen zur Reparierbarkeit von Produkten.
„Ein unabhängiges Prüfzeichen wie ‚Ready for
Repair‘ kann hier Orientierung bieten und
Greenwashing entgegenwirken“, sagt Petrich.
„Auch im freien Reparaturmarkt sind
Kompetenznachweise durch unabhängige Stellen
zentral, um Qualität sichtbar zu machen und
Vertrauen zu stärken.“
Nicht zuletzt
kommt es auf eine funktionierende
Plattformlösung an. Petrich: „Reparaturangebote
müssen strukturiert, zugänglich und verlässlich
auffindbar sein. Zuständigkeiten,
Qualitätsanforderungen und Governance-Strukturen
sollten frühzeitig geklärt werden, damit das
Recht auf Reparatur seine volle Wirkung
entfalten kann.“
Über den TÜV-Verband:
Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die
politischen Interessen der
TÜV-Prüforganisationen und fördern den
fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir
setzen uns für die technische und digitale
Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von
Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und
Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind
allgemeingültige Standards, unabhängige
Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung.
Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der
technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in
die digitale Welt zu schaffen und unsere
Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im
regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden,
Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.

Großhandelspreise im Januar 2026:
+1,2 % gegenüber Januar 2025
Großhandelsverkaufspreise, Januar 2026 +1,2
% zum Vorjahresmonat +0,9 % zum Vormonat
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Januar
2026 um 1,2 % höher als im Januar 2025. Im
Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate
gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei +1,2
% gelegen, im November 2025 bei +1,5 %. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im
Januar 2026 gegenüber dem Vormonat Dezember 2025
um 0,9 %.

Gestiegene Preise für
Nicht-Eisen-Erze, -Metalle und -Metallhalbzeug
sowie für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke
und Tabakwaren Hauptursächlich für den
Anstieg der Großhandelspreise insgesamt
gegenüber dem Vorjahresmonat war im Januar 2026
der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen,
Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die
Preise lagen hier im Durchschnitt 43,8 % über
denen von Januar 2025.
Gegenüber dem
Vormonat Dezember 2025 stiegen sie ebenfalls
deutlich (+8,6 %). Auch bedeutend für die
Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat
war der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs-
und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren
(+1,6 % gegenüber Januar 2025 und +0,2 %
gegenüber Dezember 2025).
Insbesondere
Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten
erheblich mehr als im Vorjahresmonat (+12,5 %
gegenüber Januar 2025 und +0,3 % gegenüber
Dezember 2025). Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze
waren auf Großhandelsebene 4,1 % teurer als ein
Jahr zuvor, verbilligten sich aber im
Vormonatsvergleich um 1,4 %.
Mehr
bezahlt werden musste binnen Jahresfrist auch
für Fleisch und Fleischwaren (+4,0 % gegenüber
Januar 2025, aber -0,4 % gegenüber Dezember
2025). Niedriger als im Januar 2025 waren
dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide,
Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-8,2 %
gegenüber Januar 2025, +0,1 % gegenüber Dezember
2025) sowie im Großhandel mit Milch,
Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und
Nahrungsfetten (-5,7 % gegenüber Januar 2025 und
-1,1 % gegenüber Dezember 2025).
Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren
auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse
(-4,8 %). Gegenüber Dezember 2025 wurden diese
Produkte wieder teurer (+3,0 %).
Dinslaken erinnert
an die Opfer von Hanau – Gedenkveranstaltung am
19. Februar 2026 im Grünzug Rabenkamp
Auch in diesem Jahr erinnert die Stadt
Dinslaken an die neun Menschen, die am 19.
Februar 2020 beim rassistischen Anschlag in
Hanau getötet wurden. Zum sechsten Jahrestag
lädt die Stadt Dinslaken am Donnerstag, 19.
Februar 2026, von 15 bis 16 Uhr zu einer
Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte „10+1
Bäume“ im Grünzug am Rabenkamp ein.
„Ihr
gewaltsamer Tod mahnt uns bis heute, wachsam zu
bleiben und uns entschieden gegen Hass,
Ausgrenzung und rechtsextreme Gewalt zu
stellen“, betont Bürgermeister Simon Panke im
Vorfeld der Veranstaltung. „Gerade in Zeiten
gesellschaftlicher Spannungen ist es umso
wichtiger, ein sichtbares Zeichen für
Zusammenhalt, Solidarität und ein respektvolles
Miteinander zu setzen. Erinnerung bedeutet
Verantwortung – und diese tragen wir gemeinsam.“
Wie bereits im vergangenen Jahr wird die
Gedenkfeier von einem gemeinsamen
interreligiösen Gebet begleitet. Vertreter*innen
verschiedener Religionsgemeinschaften gestalten
diesen Teil der Veranstaltung gemeinsam mit dem
Vorsitzenden des Ausschusses für
Chancengerechtigkeit und Integration, Turhan
Tuncel, und der Stadtverwaltung Dinslaken. Auch
Schüler*innen der Ernst-Barlach-Gesamtschule
werden einen Beitrag zum Gedenken leisten.
Neben den Worten des Gedenkens sollen die
Gebete Ausdruck von Verbundenheit, Hoffnung und
Frieden sein. Die Gedenkstätte „10+1 Bäume“
erinnert sowohl an die zehn Opfer des
rechtsterroristischen NSU als auch an alle Opfer
rassistischer Gewalt in Deutschland. Mit der
diesjährigen Veranstaltung in Dinslaken soll
erneut ein deutliches Zeichen gegen Rassismus
und Diskriminierung gesetzt werden.
Neue Befragung: 54 Prozent der
erwerbstätigen Eltern mit Schließungen oder
verkürzten Zeiten bei Kinderbetreuung
konfrontiert Die Menschen in
Deutschland sollen noch mehr im Erwerbsjob
arbeiten, so die Forderung von Bundesregierung
und Arbeitgebern. Doch dafür müssen die
Rahmenbedingungen stimmen, insbesondere für
Erwerbstätige mit Familie oder anderen
Sorgeverpflichtungen.
Da hapert es
häufig, zeigen neue Daten des Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der
Hans-Böckler-Stiftung zur Stabilität der
Kinderbetreuung in Deutschland: 54 Prozent der
erwerbstätigen oder arbeitsuchenden Eltern, die
eigentlich eine externe Kinderbetreuung in einer
Kita, bei Tageseltern oder in einer schulischen
Ganztagsbetreuung haben, waren im Herbst 2025 an
einem oder mehreren Tagen mit Kürzungen der
Betreuungszeiten und/oder sogar kurzfristigen
Schließungen der Einrichtung konfrontiert,
beispielsweise wegen Personalmangels.

Das ergibt sich aus der neuen Welle der
WSI-Erwerbspersonenbefragung, in deren Rahmen
rund 900 Personen mit Kindern in Betreuung
befragt wurden. Weiteres Ergebnis: Fast ein
Drittel der von Ausfällen oder Kürzungen
Betroffenen musste die eigene Erwerbsarbeitszeit
reduzieren, um die Betreuungslücke zu schließen.
Mehrheitlich springen Frauen ein, gleichzeitig
reduzieren betroffene Männer etwas häufiger ihre
Arbeitszeit im Erwerbsjob, wahrscheinlich, weil
sie häufiger Vollzeit arbeiten.
Bei
einer Vorläuferbefragung Ende 2024 hatten sogar
gut 59 Prozent der Eltern von Ausfällen oder
Kürzungen bei der Kinderbetreuung berichtet.
Dies ist zwar im Zeitverlauf ein leichter
Rückgang, jedoch befinden sich die Ausfallzeiten
immer noch auf einem hohen Niveau, betont Prof.
Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche
Direktorin des WSI. Vor dem Hintergrund dieser
Betreuungssituation gehe die aktuelle Diskussion
über angeblich zu hohe Teilzeitquoten an der
Realität vorbei, weil die Beschäftigten
aufgefordert würden, mehr Erwerbsarbeit zu
leisten, ohne die Rahmenbedingungen und damit
auch die Verantwortung des Staates in den Blick
zu nehmen.
„Unter den aktuellen Umständen
können berufstätige Eltern nicht verlässlich
planen und vor allem Frauen müssen sich zweimal
überlegen, ob sie eine Erwerbsarbeit aufnehmen
oder ausweiten können. Die Zahlen
unterstreichen, dass die aktuelle
Arbeitszeitdebatte vielfach falschherum
aufgezäumt ist: Wir brauchen erstens weitere
massive Investitionen in eine wirklich
verlässliche Infrastruktur für die frühe
Bildung, vor allem eine bessere
Personalausstattung. Zumal ja zusätzlich noch
hunderttausende Betreuungsplätze fehlen“, sagt
Kohlrausch. „Zweitens sollte man alles
unterlassen, was Arbeitszeiten für Beschäftigte
noch schlechter planbar macht, beispielsweise
die von der Regierung geplante Abschaffung der
täglichen Arbeitszeit-Höchstgrenze.“
Im
Detail gaben von den im November und Dezember
2025 befragten Müttern und Vätern, die ihre
Kinder in einer Kita, bei Tageseltern oder einer
Ganztagsschule in Betreuung gegeben haben, 35
Prozent an, dass die Einrichtung in den drei
Monaten zuvor an mindestens einem Tag
kurzfristig und ungeplant geschlossen hatte. Bei
44 Prozent kam es zu Verkürzungen der
vereinbarten Betreuungszeiten. Da ein Teil der
Eltern sowohl mit Kürzungen als auch mit
Schließungen zurechtkommen musste, summiert sich
die Quote der Betroffenen insgesamt auf
bundesweit 54 Prozent.
Dabei waren die
Ausfall-Quoten in Ostdeutschland niedriger als
im Westen, insbesondere mit Blick auf
Schließungen. So gaben 21 Prozent der Eltern in
Ostdeutschland an, in den drei Monaten vor der
Befragung einen Ausfall der Betreuung an
mindestens einem Tag erlebt zu haben, während
dies im Westen 39 Prozent der befragten Eltern
betraf. Und während im Osten 39 Prozent der
Eltern eine Reduktion der Betreuungszeiten
erlebten, waren dies im Westen der Republik 45
Prozent.
Besonders häufig waren Eltern
von kleinen Kindern betroffen: 40 Prozent der
Befragten mit Kindern unter drei Jahren
berichteten im bundesweiten Schnitt von
Schließungen. Auch bei den Eltern von Drei- bis
Sechsjährigen waren es 39 Prozent. Mit
Reduktionen der Öffnungszeiten waren 49 Prozent
mit Kindern unter drei und 51 Prozent bei Eltern
von Drei- bis Sechsjährigen konfrontiert,
während all diese Werte bei Eltern älterer
Kinder niedriger liegen.
Unter allen
Eltern mit Kindern in einer der genannten
Betreuungsformen mussten rund 11 Prozent mit
Schließungen an einem Tag zurechtkommen, 17
Prozent mussten Schließungen an zwei bis fünf
Tagen ausgleichen und je knapp 3 bzw. 4 Prozent
sogar an sechs oder mehr Tagen.
Um die
Betreuungslücke auszugleichen, sprang in den
meisten Fällen ein Elternteil ein. In
Partnerschaften waren dabei Mütter noch deutlich
stärker eingespannt als Väter. So gaben 73
Prozent der betroffenen Männer, die in
heterosexuellen Partnerschaften leben, an, ihre
Partnerin sei eingesprungen, unter den Frauen
sagten das 39 Prozent über ihren Partner.
Insgesamt 30 Prozent der von Kürzungen oder
Schließungen betroffenen Eltern gaben an, als
Reaktion auf Ausfälle kurzfristig ihre
Arbeitszeit im Erwerbsjob reduziert zu haben.
Unter den Männern reduzierten 33 Prozent die
Erwerbsarbeitszeit, unter den Frauen 26 Prozent.
Die Forschenden des WSI vermuten, dass das auch
daran lag, dass Frauen häufiger nicht Vollzeit
arbeiten. Auch Verwandte und/oder Freunde
spielen eine wichtige Rolle, um akute
Betreuungskonflikte zu entschärfen: 42 Prozent
der betroffenen Eltern berichteten, auf ihr
privates Umfeld zurückgegriffen zu haben.
„Zu geringes Angebot und mangelnde
Verlässlichkeit bei Kitas und Ganztagsschulen
sind längst ein kritischer Engpass für die
Berufstätigkeit von Millionen Eltern,
insbesondere Müttern. Problematisch ist auch,
dass die unzuverlässige Betreuung die ungleiche
Verteilung von Sorgearbeit zwischen Männern und
Frauen und damit geschlechtsspezifische Muster
der Verteilung und Sorge- und Erwerbsarbeit eher
verschärft. Auch das steht einer höheren
Erwerbsbeteiligung von Frauen entgegen“,
analysiert WSI-Direktorin Kohlrausch.
„Das Geld für eine Fachkräfteoffensive und
verbesserte Arbeitsbedingungen in
Erziehungsberufen wäre damit doppelt gut
angelegt. Solche Investitionen sind allemal
wirkungsvoller als zusätzlicher Druck durch
Deregulierungen.“
Dinslaken: Poetry
Slam im Dachstudio Die nächste
Ausgabe des Dachstudio Slams Dinslaken steht am
Freitag, 20. Februar 2026, 19.30 Uhr, vor der
Tür. Sechs Künstler*innen erhalten die
Gelegenheit, das Publikum von sich und ihren
Texten zu überzeugen. Dafür haben sie sechs
Minuten Zeit pro Text und es dürfen keine
Requisiten verwendet werden.
Wer am Ende
gewinnt, entscheidet das Publikum. Der Abend
wird moderiert von Anna Conni und Tobias
Reinartz. Die Türen öffnen sich um 19 Uhr.
Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich,
es gibt keinen Vorverkauf. Der Eintritt beträgt
5 Euro, für Schüler*innen und Studierende gibt
es einen ermäßigten Eintritt von 2,50 Euro.
Wer vier Mal läuft, spart bares
Geld - Startschuss für die 11. Enni Laufserie
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen
– und mit den ersten Sonnenstrahlen zieht es
viele Läuferinnen und Läufer wieder nach draußen
in die Parks und auf die Strecken am
Niederrhein. Der perfek-te Zeitpunkt also, um
die Sportschuhe zu schnüren und für die
Enni-Laufserie zu trainieren: Am Samstag, 25.
April 2026, fällt mit dem Enni-Schlossparklauf
in Moers der Startschuss zur elften Auflage.

Auch in diesem Jahr verbindet die Enni-Laufserie
vier attraktive Lau-fevents in Moers, Sonsbeck,
Neukirchen-Vluyn und Xanten. Ob Hobby oder
Leistungssport – schon jetzt ist die Vorfreude
groß: Rund 80 Teil-nehmende haben sich bereits
angemeldet und profitieren von einer gesenkten
Startgebühr.
Wer vier Mal läuft, tritt gegenüber den
Einzel-anmeldungen nun deutlich günstiger an.
„Die Enni-Laufserie hat sich in den vergangenen
Jahren zu einer echten Marke im regionalen
Lauf-sport entwickelt“, sagt
Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer. „Sie steht
für Bewegung, Gemeinschaft und Spaß am Sport –
ganz unabhängig vom Leistungsniveau. Wer jetzt
einsteigt, erlebt vier tolle Events in unserer
Region.“
Frauen, Männer und Jugendliche
können in zwei Altersklassen jeweils über fünf
oder zehn Kilometer antreten. Dabei kostet die
Teilnahme nur noch 40 Euro – im Vergleich zu 49
Euro bei vier Einzelstarts. Jugendli-che der
Jahrgänge 2010 bis 2014 zahlen für die
5-Kilometer-Serie 25 Euro. Mit dem exklusiven
Serienshirt, das die ersten 500 Anmelderin-nen
und Anmelder obendrauf erhalten, lohnt sich die
Serienanmeldung mehr denn je.
Das
bewährte Konzept bleibt bestehen: Die Vereine
Moerser TV, SV Sonsbeck, AS Neukirchen-Vluyn und
TuS Xanten richten zwischen April und September
ihre Läufe aus, Enni bündelt sie zur Serie. Nach
vier Veranstaltungen werden die drei besten
Bruttozeiten addiert, ein Lauf gilt als
Streichergebnis.
Jede Strecke hat dabei
ihren eigenen Charakter – vom Schlosspark in
Moers über ländliche Passagen in
Neukirchen-Vluyn bis zu den stimmungsvollen
Abendläufen in Sons-beck und Xanten. „In den
Veranstaltungen steckt eine tolle Organisati-on
und viel ehrenamtliches Engagement, das wir
gerne unterstützen“, sagt Krämer.
Neben
sportlichem Ehrgeiz locken auch in diesem Jahr
attraktive Prä-mien. Die schnellsten Frauen und
Männer über fünf und zehn Kilome-ter gewinnen
Einkaufsgutscheine für die Bunert-Laufläden in
Moers oder Duisburg im Wert von jeweils 100
Euro. Auch die Zweit- und Drittplatzierten
werden mit Gutscheinen belohnt. Die Siegerehrung
findet traditionell nach dem letzten Lauf am 11.
September 2026 beim Internationalen Enni
Citylauf in Xanten statt.
Die Anmeldung
zur Enni Laufserie ist ausschließlich online
über www.enni-laufserie.de möglich und läuft bis
zum 21. April 2026. Eine Nachmeldung für die
Serie ist nicht vorgesehen, die Teilnahme an
ein-zelnen Läufen bleibt jedoch weiterhin
möglich.
Die
Fakten zur Enni Laufserie 2026 in der Übersicht:
Anmeldeschluss: 21. April auf
www.enni-laufserie.de Termine der
Wertungsläufe - 25. April: Enni
Schlossparklauf, Moers - 13. Mai: Enni
Brunnenlauf, Sonsbeck - 13. Juni: Enni
Donkenlauf, Neukirchen-Vluyn - 11. September:
Internationaler Enni Citylauf, Xanten Die
Startgelder betragen: - 40 Euro für die
5-km-Serie - 25 Euro für die 5-km-Serie
(Jahrgang 2010 bis 2014) - 40 Euro für die
10-km-Serie (zzgl. 4 Euro Pfand für die
Startnummern in Moers und Sonsbeck, das bei
Rückgabe anteilig erstattet wird).
Bis zu 90.000 Euro Vorteil: Wärmepumpen
schlagen Gas und Öl -
Modellrechnung zeigt: Klimafreundliche Heizungen
können deutlich günstiger sein als Gas- und
Ölheizungen - Niedrigere Heizkosten und
staatliche Förderung machen Wärmepumpen über 20
Jahre günstiger als Gas und Öl - Durch
Wertsteigerung des Gebäudes kann die
Komplettsanierung sogar einen ökonomischen
Vorteil erbringen

Die energetische Modernisierung von
Einfamilienhäusern gilt vielen Eigentümern als
teuer und wirtschaftlich riskant. Eine neue
Modellrechnung von co2online (www.co2online.de)
zeigt jedoch: Wird die Entscheidung nicht allein
an den Investitionskosten, sondern an den
Gesamtkosten über 20 Jahre gemessen, können
Komplettsanierungen mit klimafreundlichen
Heizsystemen – insbesondere Wärmepumpen – im
Durchschnitt deutlich günstiger abschneiden als
Gas- und Ölheizungen.
Grundlage der
Berechnung ist ein typisches unsaniertes
Einfamilienhaus (Baujahr 1983, 130 Quadratmeter
Wohnfläche), bei dem in den vergangenen 20
Jahren keine energetischen Maßnahmen erfolgt
sind. Die Modellrechnungen basieren jeweils auf
einer vollständigen energetischen Sanierung
inklusive Gebäudehülle, Heizsystem und
Photovoltaik. Verglichen werden sechs Szenarien:
die Erneuerung von Gas- und Ölheizungen sowie
der Wechsel zu Luft-Wasser-Wärmepumpen,
Erdwärmepumpen, Fernwärme und Pelletheizungen.
Warum kurzfristige Betrachtungen in die Irre
führen In der öffentlichen Debatte werden
Heizsysteme häufig anhand der reinen
Anschaffungskosten bewertet. Diese Perspektive
greift jedoch zu kurz. Entscheidend für
Eigentümer sind nicht allein die Investitionen
heute, sondern die Gesamtkosten über den
Lebenszyklus eines Gebäudes: Investitionen,
Finanzierungskosten, staatliche Förderung,
laufende Energiekosten, Instandhaltung sowie die
Entwicklung des Immobilienwerts.
Die
Modellrechnung von co2online setzt deshalb
bewusst auf eine 20-Jahres-Betrachtung, um diese
Effekte sichtbar zu machen. Wärmepumpen
schlagen Gas und Öl deutlich – über 20 Jahre bis
zu 90.000 Euro günstiger
Die Ergebnisse
zeigen deutliche Unterschiede zwischen den
Szenarien: Die Heizkosten über 20 Jahre
liegen bei Heizsystemen auf Basis erneuerbarer
Energien deutlich unter denen fossiler
Heizungen. Während sie im Modellfall bei einer
Gasheizung rund 28.000 Euro und bei einer
Ölheizung rund 41.000 Euro betragen, liegen sie
bei Wärmepumpen je nach Ausführung bei etwa
13.000 bis 17.000 Euro.
Zwar sind die
Investitionskosten für Heizsysteme auf Basis
erneuerbarer Energien höher, durch staatliche
Förderung und geringere laufende Kosten liegen
die Gesamtkosten aus Investition und Energie
jedoch niedriger als bei Gas- oder Ölheizungen.
Werden zusätzlich Instandhaltungskosten und
die durchschnittliche Wertsteigerung des
Gebäudes berücksichtigt, ergibt sich im
Modellfall ein ökonomischer Vorteil in Höhe von
rund 39.000 Euro für Luft-Wasser-Wärmepumpen und
48.000 Euro für Erdwärmepumpen, während bei Gas-
und Ölheizungen Mehrkosten von rund 31.000 Euro
bzw. 43.000 Euro entstehen. Im Vergleich
entspricht das einem Vorteil von etwa 70.000 bis
90.000 Euro zugunsten der Wärmepumpen.
Diese Werte stellen keinen kurzfristigen
finanziellen Gewinn dar, sondern einen positiven
Saldo über den Betrachtungszeitraum, etwa durch
niedrigere laufende Kosten und einen höheren
Immobilienwert. Die vollständige Tabelle und die
zugrunde liegenden Annahmen sind online abrufbar
(www.co2online.de/sanieren).
Welche
Annahmen wurden getroffen? Die Berechnung
basiert auf transparenten und nachvollziehbaren
Annahmen: - Energieverbrauch:
Heizenergieverbrauch gemäß Heizspiegel -
Energiepreise: prognostizierte
Endverbraucherpreise, ermittelt im Auftrag des
Umweltbundesamtes
- Investitionskosten:
co2online-Berechnungen auf Basis von Werten des
Baukosteninformationszentrums, angepasst an
aktuelle Marktbedingungen - Förderung:
aktuelle Bundesförderung für effiziente Gebäude
(BEG) - Finanzierung: Berücksichtigung von
Zinskosten - Wertsteigerung:
durchschnittliche Effekte auf Basis von
Immobilienmarktdaten - Instandhaltung:
Kosten, die auch ohne energetische Sanierung
anfallen
Die Modellrechnung stellt
ausdrücklich keine individuelle
Wirtschaftlichkeitsberechnung dar, sondern
arbeitet mit Durchschnittswerten.
Tatsächliche Entwicklungen können abweichen
Die Berechnung arbeitet mit
Energiepreisprognosen und Durchschnittswerten.
Tatsächliche Entwicklungen können davon
abweichen, etwa durch veränderte politische
Rahmenbedingungen, regionale Unterschiede oder
individuelles Nutzerverhalten. Die Ergebnisse
sind daher als Orientierung, nicht als Garantie
zu verstehen.
Zugleich ist die Rechnung
eher konservativ angelegt: Zusätzliche Risiken
für fossile Energieträgersind nicht vollständig
abgebildet. Empfehlung: individuelle
Berechnung für das eigene Gebäude Für
Eigentümer empfiehlt co2online, die
Modellrechnung als Einstieg zu nutzen und
anschließend die Berechnung mit den eigenen
Gebäudedaten durchzuführen. Der
ModernisierungsCheck von co2online
(www.co2online.de/modernisierungscheck)
ermöglicht eine erste individuelle Einschätzung
und kann eine fundierte Grundlage für das
Gespräch mit der Energieberatung und den
Handwerksbetrieben sein.
Einordnung zur
aktuellen Debatte zum Gebäudeenergiegesetz
Die Ergebnisse der Modellrechnung zeigen, dass
die Umstellung auf Heizsysteme auf Basis
erneuerbarer Energien aus ökonomischer Sicht
keine grundsätzliche Überforderung darstellt,
sofern Sanierungen ganzheitlich und über den
Lebenszyklus betrachtet werden. Voraussetzung
dafür sind eine verlässliche, sozial gestaffelte
Förderung sowie Planungssicherheit, da
Hauseigentümer Investitionsentscheidungen mit
einem Zeithorizont von Jahrzehnten treffen.
Kurzfristige Investitionskosten allein geben
kein realistisches Bild der tatsächlichen
wirtschaftlichen Auswirkungen.
Über
co2online Die gemeinnützige
Beratungsgesellschaft co2online
(www.co2online.de) steht für Klimaschutz, der
wirkt. Mehr als 50 Energie- und
Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit
Kampagnen, Energierechnern und PraxisChecks
stark dafür, den Strom- und Heizenergieverbrauch
in privaten Haushalten auf ein Minimum zu
senken.
Mit guten Gartenvorsätzen ins neue
Jahr – Tipps vom Gartenbauexperten
Der Jahreswechsel gilt für viele als
willkommener Neustart. Mit ihm werden häufig
nicht nur gute Vorsätze für die kommenden Monate
beschlossen, sondern auch Pläne für den Garten
geschmiedet.

Kräuter für Balkon, Garten und die ganze
Insektenwelt. (Quelle: BLGL)
Vielleicht
soll dieser endlich bunter und naturnaher, für
Obst- und Gemüseanbau genutzt oder schlicht
regelmäßiger gepflegt werden. Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte vom Bayerischen Landesverband
für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL),
gibt erfolgversprechende Tipps für Hobbygärtner,
die das Potenzial ihrer Grünfläche ausschöpfen
wollen.
Der Start ins neue Gartenjahr
Neujahrsvorsätze beinhalten oft, nachhaltiger zu
leben und Gutes für die Natur zu tun oder mehr
auf sich selbst und das eigene Wohlbefinden zu
achten. Beides lässt sich mit der Gartenpflege
verbinden, denn die richtige Arbeit im Grünen
kann die Artenvielfalt fördern, fit halten,
Stress reduzieren und einen Ausgleich zum
Arbeitsalltag schaffen.
Kinder lernen im
Garten von klein auf Wertschätzung für die
Natur, können dort toben und gleichzeitig erstes
Wissen über Pflanzen und tierische Bewohner
sammeln. Durch gut überlegte und umsichtige
Gestaltung wird der Garten zu einem Ort der
Freude, an dem man sich gerne aufhält und der
maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität
beiträgt.
Experten-Tipps für
erfolgreiches Gärtnern So gelingt der
Neubeginn Wer einen Garten neu anlegt, sollte
sich zuerst Gedanken machen, welche Art
gewünscht ist – beispielsweise ein Natur-, Nutz-
oder Designgarten. Natürliche Gegebenheiten wie
Kleinklima und Boden sollten dabei
berücksichtigt werden.
Dr. Lutz Popp
weiß: „Für die Natur ist es am besten, wenn der
Garten einen Ausgleich zu bebauten, versiegelten
Flächen darstellt und viele verschiedene Arten
in ihm gedeihen können, denn das unterstützt die
Biodiversität.“
Das Gartenjahr planen
„Mit einem effizienten Zeitplan haben
Gartenbesitzende das ganze Jahr Freude an ihrem
grünen Reich und vermeiden Enttäuschung darüber,
einen Pflanztermin verpasst zu haben. Überblick
schafft ein Aussaat- und Pflanzkalender, der
wichtige Saattermine enthält“, empfiehlt Dr.
Popp. Im Februar können unter anderem bereits
Spinat und Radieschen ausgesät werden.
Gemüseanbau im Hausgarten Der Verzehr von
ausreichend frischem Gemüse ist
gesundheitsfördernd. Mit dem Eigenanbau im
Garten oder auf dem Balkon investieren
Hobbygärtner demnach langfristig in ihr
Wohlbefinden. Für den erfolgreichen Gemüseanbau
rät der Gartenbauexperte, hochwertiges Saatgut
zu wählen und spezielle Anzuchterde zu
verwenden. Zur Schädlingsabwehr eignen sich
Schneckenzäune und Gemüsenetze.
Routinen
bilden Routinen beugen Überforderung vor, da
terminliche Entscheidungen abgenommen werden und
die Arbeit auf kleine Portionen aufgeteilt wird.
„Gartenbesitzende können feste Gießzeiten
einplanen und diese mit einem kleinen
Kontrollgang verbinden. So lernen sie ihren
Garten durch regelmäßige Beobachtung besser
kennen, sehen sofort, wenn ein Problem anliegt,
und freuen sich über regelmäßige Fortschritte,
was die Motivation steigert“, erklärt Dr. Popp.
Wiederkehrende Abläufe wirken beruhigend und
helfen dabei, die gesteckten Gartenziele zu
verwirklichen.
HUK-E-Barometer
Neuer Rekord: In 2025 stiegen so viele
Privatleute von Verbrennungsmotoren auf E-Autos
um wie noch nie – In Großstädten sind Umstiege
allerdings deutlich seltener – Unter den 15
größten Städten ist Düsseldorf beim Umstieg
führend, unter allen Landkreisen Starnberg

Wer einen Garagenstellplatz oder Carport hat,
besitzt fast doppelt so häufig ein privates
E-Auto wie andere Jeder vierte Befragte will
ein E-Auto nur von seiner bevorzugten Automarke,
bei Vielfahrern ab 10.000 Jahreskilometern ist
es sogar mehr als jeder Dritte Drei Viertel
der 15 Landkreise mit den bundesweit höchsten
Wechselquoten vom Verbrenner zum Elektroauto
liegen in Bayern
Im vierten Quartal 2025
wurde in Deutschland die höchste Umstiegsquote
von Verbrenner- auf Elektroautos bei
Privatpersonen seit drei Jahren erreicht. Laut
HUK-E-Barometer war dies bei 6,3 Prozent aller
privaten Fahrzeugwechsel der Fall. Damit ist die
Umstiegsquote in allen Quartalen 2025 immer
weiter gestiegen. Für das Gesamtjahr 2025 ergibt
sich daraus insgesamt die höchste bislang
gemessene jährliche Umstiegsquote (5,5 %). Und
auch die weiteren Planungen der Privathaushalte
gehen in die gleiche Richtung: 15 Prozent
derjenigen, die in den kommenden zwei Jahren
einen privaten Fahrzeugwechsel vornehmen wollen,
fassen aktuell einen Umstieg auf einen rein
elektrischen Antrieb ins Auge.
Dr. Jörg
Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG
zuständig für die Kfz-Versicherung: "Die
Ankündigung einer neuen staatlichen Förderung
bei der Anschaffung von E-Autos hat 2025
offenbar nicht zu einem breiten Abwarten bei
privaten Käufern geführt. Augenscheinlich
scheint die Attraktivität der E-Mobilität
inzwischen also auf einem deutlich stabileren
Fundament zu stehen."
Große Unterschiede
zwischen Stadt und Land - und viel Potential
Das neue HUK-E-Barometer offenbart interessante
Unterschiede. So steigen Bewohner in den 15
größten Städten Deutschlands deutlich seltener
auf E-Autos um als dies im Bundesschnitt der
Fall ist (4,6 % gegenüber 5,5 % im Gesamtjahr
2025). Im Ergebnis erreicht damit selbst etwa
Düsseldorf als Großstadt mit den meisten
Umstiegen in 2025 aktuell beim Gesamtbestand an
privaten E-Fahrzeugen nur erst die Hälfte
dessen, was der Spitzenreiter bei den
Landkreisen Starnberg (3,3 % zu 6,6 %) schon
aufweisen kann. Auch der Spitzenreiter unter den
Großstädten mit dem höchsten Bestand an privaten
E-Autos, die Landeshauptstadt Stuttgart, liegt
deutlich dahinter (4,8 %).
Auf den ersten
Blick ist das erstaunlich. So halten laut
HUK-E-Barometer Bewohner in Städten ab 500.000
Einwohnern Elektroautos viel häufiger für "gut"
oder "sehr gut" als die übrige Bevölkerung (59 %
zu 45 %). Dass sie dennoch in der Praxis aber
seltener auf E-Fahrzeuge wechseln, lässt sich
mit einem viel geringeren Anteil von eigenen
selbstgenutzten Häusern und Wohnungen in den
Großstädten erklären. So zeigt das
HUK-E-Barometer: Besitzer eines eigenen Hauses
oder einer eigenen Wohnung haben exakt dreimal
so häufig ein privates E-Auto wie diejenigen
ohne Wohneigentum (4,8 % zu 1,6 %). Oder noch
eindrucksvoller: 81 Prozent aller privaten
E-Autos in Deutschland werden von
Immobilienbesitzern gefahren.
Deutlich
wird der Unterschied zwischen Stadt und Land
auch, wenn nach der Unterbringung von Fahrzeugen
gefragt wird. Wer demnach einen Carport oder
einen Garagen-Stellplatz besitzt, hat im
Bundesschnitt fast drei Viertel häufiger ein
privates E-Auto als derjenige, der sein Auto auf
der Straße abstellen muss (4,1 % Besitzquote zu
2,4 %). "Wenn sich in den Großstädten
Deutschlands die Lademöglichkeiten auch für
Freiluftparker verbessern, könnte das also
nochmal deutliche Zuwächse beim Hochlauf der
Elektromobilität bringen – denn hier besteht
noch erhebliches Potential", folgert Dr. Jörg
Rheinländer.
Jeder Vierte will ein E-Auto
nur von seiner Lieblingsmarke Interessante
Unterschiede lassen sich auch bei den
Marken-Präferenzen von Interessenten für
Elektroautos erkennen. Für mehr als jeden
vierten Führerscheininhaber (27 %) kommen so nur
Elektroautos einer ganz bestimmten Automarke in
Frage. Unter Vielfahrern, die jährlich mehr als
10.000 Kilometer zurücklegen, ist es sogar mehr
als jeder Dritte (36 %) ebenso wie bei Familien
mit Kindern (37 %).
Und wer im Monat
über 5.000 Euro netto verdient, ist sogar zu 52
Prozent auf eine bestimmte Automarke fixiert.
Resultat: Für einen grundsätzlichen Wechsel zur
Elektromobilität müsste laut HUK-E-Barometer bei
zehn Prozent der Führerscheinbesitzer noch die
Voraussetzung erfüllt sein, dass ihre bevorzugte
Automarke ein ihnen gefallendes Elektroauto im
Angebot hat. Und 17 Prozent nennen als weiteren
Beweggrund, um den Schritt zu gehen, dass es für
ihre Bedürfnisse besser passende Modelle reiner
E-Autos geben müsse.
Wenn es nach den
Wünschen aller Autofahrer in Deutschland geht,
würden sie persönlich am ehesten einen VW oder
BMW fahren, wenn die Anschaffung eines
vollelektrischen Fahrzeugs anstünde. Tatsächlich
stiegen im vergangenen Jahr auch die meisten
HUK-Versicherten auf diese Hersteller privat um.
Allerdings zwängte sich Skoda noch zwischen die
beiden Marken auf das Siegertreppchen – durch
den besonderen Verkaufserfolg des Modells Elroq.
VW wurde 2025 demnach in 13,4 Prozent aller
Fälle gewählt, wenn privat von einem Verbrenner
auf ein reines Elektroauto gewechselt wurde,
Skoda kam auf 8,2 Prozent und BMW auf 7,9
Prozent.
Das sind zentrale Ergebnisse des
HUK-E-Barometers, die sich aus dem
Versicherungs-bestand des marktführenden
Unternehmens ergeben sowie aus parallel
laufenden bundesweit repräsentativen
Befragungen.
Regionale Spitzenreiter bei
Wechseln vom Verbrenner zum reinen Elektroauto
in 2025: Im Vergleich der 15 größten
deutschen Städte stiegen 2025 in der
NRW-Landeshauptstadt die Autofahrer am
häufigsten auf rein elektrische Antriebe um
Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte
stiegen 2025 in der NRW-Landeshauptstadt die
Autofahrer am häufigsten auf rein elektrische
Antriebe um Düsseldorf ................5,5%
Dortmund ................ 5,3%
Nürnberg.................. 5,1%
Hamburg.................. 5,0%
München...................4,8%
Köln.......................... 4,7%
Hannover...................4,7%
Essen....................... 4,6%
Duisburg................... 4,6% Frankfurt am
Main.....4,5%
Berlin.........................4,5%
Stuttgart.....................4,4%
Bremen......................4,1%
Leipzig.......................3,5%
Dresden.................... 3,3%
Rund
drei Viertel der 15 Landkreise mit den höchsten
Wechselquoten liegen in Bayern Starnberg
(Bayern)............................... 10,0%
Erlangen-Höchstadt
(Bayern)..................9,6% Ebersberg
(Bayern)................................ 9,6%
Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern)............9,4%
Höxter
(NRW).........................................
9,1% Würzburg
(Bayern)..................................9,0%
Paderborn
(NRW)....................................8,8%
Amberg-Sulzbach
(Bayern).....................8,8% Regensburg
(Bayern)..............................8,8%
Altötting
(Bayern).....................................8,8%
Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen)....8,7%
Holzminden (Niedersachsen)..................8,7%
Traunstein
(Bayern).................................8,6%
Aschaffenburg
(Bayern)...........................8,6%
Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern)........8,3%
Quelle: Quoten-Analysen der Fahrzeugwechsel
in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei
identischen Prozentzahlen laut weiterer
Nachkommastellen

NRW: Mehr Schafe, aber weniger
Schafhaltungen * Zahl der Schafe um
5,3 % gestiegen. * Zahl der Betriebe mit
Schafhaltung gegenüber 2024 um 14,3 % gesunken.
* 31,5 % des Schafbestands wurde im
Regierungsbezirk Arnsberg gehalten.
Am
3. November 2025 haben 1.100
nordrhein-westfälische Betriebe mit Schafhaltung
rund 151.500 Schafe gehalten. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ist die Anzahl
der Schafe damit im Vergleich zum Vorjahr um
5,3 % gestiegen. Die Anzahl der Betriebe mit
Schafhaltung ging im selben Zeitraum um 14,3 %
zurück. So kamen Anfang November 2025 rein
rechnerisch durchschnittlich 138 Schafe auf
einen nordrhein-westfälischen Haltungsbetrieb;
2024 waren es noch 112 Schafe.

Großteil der gehaltenen Schafe waren
weibliche Schafe zur Zucht Mit einem Anteil
von 67,5 % machten Anfang November letzten
Jahres weibliche Schafe zur Zucht einschließlich
gedeckter Lämmer den Großteil des Bestandes in
NRW aus. Von den insgesamt 102.200 weiblichen
Schafen waren rund 1.300 Milchschafe. Mehr als
jedes vierte Schaf in NRW (26,9 %) war unter
einem Jahr. Des Weiteren gingen 2,1 % des
Bestandes auf Schafböcke und 3,5 % auf andere
Schafe zurück.
Mehr als jedes vierte
Schaf wurde im Regierungsbezirk Arnsberg
gehalten Die meisten Schafe in NRW wurden mit
einem Anteil von 31,5 % am Gesamtbestand im
Regierungsbezirk Arnsberg gehalten. Darauf
folgten die Regierungsbezirke Köln (20,0 %) und
Detmold (19,1 %). Auf Platz vier und fünf lagen
die Regierungsbezirke Düsseldorf (17,8 %) und
Münster (11,5 %).
Zwischen November 2024
und November 2025 ist die Anzahl der gehaltenen
Schafe im Regierungsbezirk Arnsberg um 3,4 %
gestiegen. Zuwächse gab es ebenfalls in den
Regierungsbezirken Köln (+11,5 %) und Münster
(+11,4 %). Den stärksten Rückgang verzeichnete
der Regierungsbezirk Detmold mit 6,4 %, gefolgt
vom Regierungsbezirk Düsseldorf (−3,6 %).
Im selben Zeitraum sank die Zahl der
schafhaltenden Betriebe im Regierungsbezirk
Arnsberg um 22,2 %, im Regierungsbezirk
Düsseldorf um 18,8 % gefolgt von den
Regierungsbezirken Köln (−11,9 %) und Münster
(−8,2 %). Im Regierungsbezirk Detmold ist ein
Rückgang um 7,4 % zu verzeichnen.
Fleischproduktion im Jahr 2025 nahezu
unverändert - Schlachtbetriebe erzeugen rund 15
400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr
Die Fleischproduktion in
Deutschland ist im Jahr 2025 mit 6,9 Millionen
Tonnen Fleisch nahezu unverändert geblieben. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
produzierten die gewerblichen Schlachtbetriebe
2025 nach vorläufigen Ergebnissen 0,2 % oder 15
400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 48,5
Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und
Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und
Enten geschlachtet. Zuvor war die
Fleischproduktion im Jahr 2024 erstmals seit
2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie
mit 8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren
bisherigen Höchststand erreicht. Im Vergleich
dazu war die Schlachtmenge im Jahr 2025 um 17,0
% niedriger.

Schweinefleisch: Schlachtmenge um 1,1 %
gestiegen Mit 44,9 Millionen geschlachteten
Tieren im Jahr 2025 stieg die Zahl der
geschlachteten Schweine gegenüber dem Vorjahr um
0,6 % oder 259 700 Tiere. Dabei erhöhte sich die
Zahl der geschlachteten Schweine inländischer
Herkunft um 2,0 % auf 44,1 Millionen Tiere. Die
Zahl importierter Schweine, die in deutschen
Betrieben geschlachtet wurden, sank dagegen um
43,3 % auf 759 200 Tiere.
Insgesamt
produzierten die deutschen Schlachtbetriebe im
Jahr 2025 rund 4,3 Millionen Tonnen
Schweinefleisch. Das waren 1,1 % oder 49 100
Tonnen mehr als im Jahr 2024. Rindfleisch:
Schlachtmenge um 6,0 % gesunken Die Zahl der im
Jahr 2025 gewerblich geschlachteten Rinder ging
gegenüber dem Vorjahr um 7,3 % auf 2,8 Millionen
Tiere zurück.
Die Schlachtmenge sank um
6,0 % auf 0,9 Millionen Tonnen Rindfleisch.
Geflügelfleisch: Schlachtmenge unverändert Die
Schlachtmenge an erzeugtem Geflügelfleisch blieb
im Jahr 2025 gegenüber 2024 mit 1,6 Millionen
Tonnen unverändert (0,0 %).
Dabei stieg
die Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch um 3,6 %
auf 1,1 Millionen Tonnen, während die Produktion
von Putenfleisch (Truthahnfleisch) um 7,7 % auf
376 800 Tonnen zurückging. Insgesamt wurden von
Geflügelschlachtereien in Deutschland im Jahr
2025 rund 697,3 Millionen Hühner geschlachtet,
darunter 640,3 Millionen Jungmast- und 20,7
Millionen Suppenhühner sowie 27,6 Millionen
Puten und 8,3 Millionen Enten.
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