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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 8: Montag, 16. - Sonntag, 22. Februar 2026
Themen u.a.:

Kleve: Heimat-Preis Stadt Kleve 2026
Im November 2025 wurde der Heimat-Preis der Kleve erneut an drei engagierte Akteure verliehen. Über den ersten Preis freute sich der Heimatverein Reichswalde e.V.. Mit dem zweiten Preis wurde Pia Dorißen für das Team Amelandlager St. Mariä Himmelfahrt Kleve ausgezeichnet. Den dritten Preis erhielt Christa Jacobs für das Bauernmuseum Langeshof. 

Auch 2026 lobt die Stadt Kleve wieder den Heimat-Preis aus.

Mit ihrem herausragenden ehrenamtlichen Engagement leisten sie alle einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Bewahrung lokaler Identität. Auch im Jahr 2026 wird der Heimat-Preis der Stadt Kleve erneut ausgelobt.  Mit dem Heimat-Preis rückt außergewöhnliches Engagement ins verdiente Rampenlicht und erhält die Aufmerksamkeit, die es verdient.

Die Auszeichnung ist weit mehr als ein Zeichen der Anerkennung für geleistete Arbeit – sie ist ein starkes Signal der Wertschätzung und zugleich eine Einladung an alle, sich von dieser Begeisterung anstecken zu lassen. Denn wer sieht, mit wie viel Herzblut und Einsatz sich Menschen für ihre Heimat engagieren, wird selbst inspiriert, aktiv zu werden und unsere Heimat gemeinsam weiter lebendig zu gestalten.

Der Preis ist mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Die Finanzierung erfolgt mit 5.000 Euro aus Mitteln des Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie einem städtischen Anteil in Höhe von 2.000 Euro. Die Höhe des jeweiligen Preisgeldes staffelt sich nach der Anzahl der ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträger.

Wer kann Vorschläge einreichen? Vorschlagsberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Kleve sowie Vereine und Institutionen mit Sitz in Kleve. Darüber hinaus haben die im Rat der Stadt Kleve vertretenen Fraktionen ein eigenes Vorschlagsrecht.

Preiskriterien
Der Heimat-Preis wird für besonderes Engagement in mindestens einem der folgenden Bereiche verliehen:
- Verdienste um die Heimat Pflege und Förderung von Bräuchen
- Erhalt von Kultur und Tradition
- Der Preis kann auf bis zu drei Personen oder Personengruppen aufgeteilt werden. Auswahl und Verleihung Über die Zuerkennung des Heimat-Preises entscheidet der Rat der Stadt Kleve auf Grundlage des Vorschlags eines unabhängigen Preisgerichts.

- Die Verleihung erfolgt in einer öffentlichen Ratssitzung, voraussichtlich am 04. November 2026. Die Preisträgerin oder der Preisträger nimmt anschließend am Wettbewerb auf Landesebene teil.

Frist und weitere Informationen Vorschläge für die Verleihung des Heimat-Preises 2026 können bis spätestens 30. Juni 2026 eingereicht werden. Der entsprechende Vordruck sowie die Richtlinien zum Förderprogramm stehen auf der Internetseite der Stadt Kleve unter https://www.kleve.de/heimat-preis zum Download bereit.

Krankenhaus Bethanien: „Wenn die Speiseröhre brennt – Reflux verstehen und gezielt behandeln“ – Veranstaltung am 04. März 2026  
Experten-Vorträge und Austausch online und vor Ort   Am 04. März 2026 lädt das Krankenhaus Bethanien Moers alle Interessierten zur Veranstaltung „Wenn die Speiseröhre brennt – Reflux verstehen und gezielt behandeln“ ein. Die Veranstaltung findet wahlweise online oder vor Ort in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers, Raum 2) von 15.30 bis 18 Uhr statt.  

Sodbrennen, saures Aufstoßen, chronischer Husten oder Atembeschwerden – Reflux kann eine Vielzahl von Beschwerden verursachen. Treten diese regelmäßig auf oder sind sehr stark, liegt eine Refluxkrankheit vor. Die Hauptursache ist dann meistens eine Störung des Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen, der normalerweise verhindert, dass saurer Magensaft in die Speiseröhre gelangt. Treten Beschwerden dauerhaft oder in stärkerer Ausprägung auf, kann dies nicht nur die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, sondern auch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.  

Im Rahmen unserer interdisziplinären Patientenveranstaltung möchten wir ein fundiertes Verständnis der Refluxkrankheit vermitteln und stellen aktuelle diagnostische sowie therapeutische Möglichkeiten vor. Im Fokus stehen dabei die Ursachen und unterschiedlichen Erscheinungsformen der Erkrankung, moderne Untersuchungsverfahren sowie konservative Behandlungskonzepte.  

Im Anschluss an die Vorträge haben Teilnehmer:innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich direkt mit den Experten auszutauschen.  

Für die Online-Teilnahme wird um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an allgemeinchirurgie@bethanienmoers.de gebeten, damit der entsprechende Zugangslink versendet werden kann. Bei einer Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.  

Das interdisziplinäre Team am Krankenhaus Bethanien Moers zur Behandlung der Refluxkrankheit lädt zu einer Patientenveranstaltung ein. (Symbolbild)

Stadt Kleve bedankt sich mit Präsent für Baumscheibenpatenschaften
Blühendes Beispiel: eine Baumscheibe in Kleve, die im Rahmen einer Patenschaft gepflegt wird.

Blühende Baumscheiben, summende Insekten und kleine grüne Oasen mitten in der Stadt: Vielerorts zeugen Baumscheibenpatenschaften im Stadtgebiet von engagierten Kleverinnen und Klevern.

Die Stadt Kleve bedankt sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die eine Baumscheibenpatenschaft übernommen haben und damit Verantwortung für ihr unmittelbares Stadtumfeld tragen. „Unsere Baumscheibenpaten zeigen jeden Tag, wie engagiert und liebevoll Stadtgrün gepflegt werden kann“, erzählt Dirk Posdena, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Kleve.

„Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich, und es ist ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Zukunftsdenken.“ Als kleines Dankeschön erhalten alle aktuellen Patinnen und Paten in diesen Tagen Samenpakete, die sie aussäen können. Gerne natürlich direkt auf „ihrer“ Baumscheibe. „Aus kleinen Samen erwächst Großes“, bekräftigt Christian Bomblat, Technischer Beigeordneter der Stadt Kleve.

„Und genau so entsteht auch eine grüne Stadt. Eine Baumscheibe ist viel mehr als nur ein Stück Erde zwischen Asphalt und Beton. Sie ist ein Ort, an dem Nachbarschaft wächst, im wahrsten Sinne des Wortes.“ Gleichzeitig möchte die Stadt Kleve weitere Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, Baumscheibenpatin oder -pate zu werden. Mit wenig Aufwand kann ein persönlicher Beitrag zu mehr Grün, Artenvielfalt und Aufenthaltsqualität in der eigenen Nachbarschaft geleistet werden – auch mit Blick auf die Landesgartenschau 2029. „Jede Patenschaft zählt“, betont Posdena.

„Egal ob jung oder alt, mit grünem Daumen oder ohne, wer Lust hat, kann mitmachen.“ Baumscheibenpatenschaften können kostenfrei abgeschlossen werden. Dazu muss sich die Baumscheibe auch nicht direkt vor der eigenen Haustür befinden. Patinnen und Paten erhalten von der Stadt Kleve eine Urkunde sowie ein kleines Schild für die Baumscheibe, welches auf die bestehende Patenschaft hinweist. Patinnen und Paten kümmern sich beispielsweise um die Bepflanzung der Baumscheibe und versorgen sie in Hitze- und Trockenperioden mit Wasser.

Wie sie sich konkret engagieren, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger selbst. Alle Details finden Interessierte auf www.kleve.de/baumscheibenpatenschaft. Die zuständigen Kolleginnen und Kollegen sind unter umwelt@kleve.de erreichbar. Die Stadt möchte auch alle Bürgerinnen und Bürger ansprechen, die sich bereits seit Jahren liebevoll um Baumscheiben kümmern, bislang jedoch keine offizielle Patenschaft abgeschlossen haben. Dieses Engagement ist wertvoll und kann mit einer Patenschaft ganz unkompliziert formalisiert werden.

So wird auch sichergestellt, dass die Kolleginnen und Kollegen der USK die angesäten oder gesetzten Pflanzen nicht ungewollt entfernen oder beschädigen. Schon jetzt dürfen sich alle Patinnen und Paten auf den Herbst freuen, denn dann plant die Stadt Kleve eine weitere kleine Aufmerksamkeit: Blumenzwiebeln, die pünktlich zur Pflanzzeit verschenkt werden und im kommenden Frühjahr für neue Farbtupfer im Stadtbild sorgen.

Moers: Waldflächen in Hülsdonk und Scherpenberg werden für die Zukunft gesichert
Damit die Wälder auch in Zukunft stark und lebendig bleiben, werden bis Ende Februar in Scherpenberg (Moerser Heide) und Hülsdonk (Neukirchener Busch, Binnefeld, Lange Wiese) Durchforstungen durchgeführt. Ziel ist es, die Waldflächen langfristig zu sichern und sie als Lebensraum für Pflanzen und Tiere sowie Erholungsraum für die Menschen in Moers zu erhalten.

Aufforstung – das gezielte Anpflanzen von Bäumen, um neue Wälder zu schaffen – sorgt zunächst dafür, dass junge Bäume dicht gepflanzt werden und gemeinsam stabil wachsen.  Später erfolgt die Durchforstung: Einzelne Bäume werden entnommen, damit die übrigen mehr Platz, Licht und Nährstoffe erhalten und der Wald insgesamt gesünder und widerstandsfähiger wird.

In diesem Zuge werden auch kranke Bäume gefällt. Die Arbeiten werden von einem Fachunternehmen durchgeführt. Vorhandene Wege werden genutzt, um den Waldboden möglichst wenig zu belasten. So bleiben die Wälder in Hülsdonk und Scherpenberg auch für kommende Generationen stabile, gesunde und attraktive Lebensräume.

Moers: Frischer Rahmen für die Rosen: Rosarium erhält Eiben für die neue Saison
Wenn die ersten Knospen der Rosen im Rosarium aufblühen, sollen sie von stabilen, gesunden Hecken eingerahmt werden. Am Dienstag, 25. Februar, beginnen deshalb die gärtnerischen Erneuerungsarbeiten an den Buchsbaumhecken und -solitärkugeln. In den vergangenen Jahren haben die Pflanzen unter dem Befall des Buchsbaumzünslers gelitten.

(Foto: pst)

Trotz intensiver Pflege ließ sich ihr Zustand nicht dauerhaft stabilisieren. Bereits im März werden die betroffenen Flächen mit Eiben neu bepflanzt – robust, standortgerecht und harmonisch ins bestehende Gestaltungskonzept integriert. So wird das Rosarium nachhaltig gesichert und Besucherinnen und Besucher können sich auch künftig über ein gepflegtes, attraktives Gesamtbild freuen.

Moers: Unterführung an der Jägerstraße aus Sicherheitsgründen gesperrt  
Die Unterführung an der Jägerstraße (Höhe Feldweg, neben der Umspannanlage) bleibt aufgrund von Sicherungsmaßnahmen bis einschließlich 20. Februar 2026 gesperrt. Bereits seit dem 18. Februar musste der Bereich geschlossen werden.  

Während der Maßnahme werden Decken und Wände auf lose Betonteile überprüft und diese fachgerecht entfernt bzw. abgestemmt. Für Fußgängerinnen und Radfahrerinnen steht ein Umleitungsweg über den Damm zur Verfügung. Die Freigabe der Unterführung erfolgt voraussichtlich am kommenden Wochenende 21. Februar 2026.

März-Ablesung startet: Enni erfasst Zählerstände in Moers-Asberg
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im März in Moers Asberg unterwegs. Im Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 6.000 Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund 9.100 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände. Unterstützt wird Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft ASL Services. Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände selbst übermitteln können. Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich. „Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell und reibungslos durchführen können, sollten die Zähler frei zugänglich sein.“ Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni nachfragen.

Neukirchen-Vluyn, Kreis Wesel: Freie Plätze in neuen PEKiP-Kursen der DRK Familienbildung  
Spielerisch fördern, gemeinsam wachsen: Die DRK Familienbildung Niederrhein startet am 18. März zwei neue PEKiP-Kurse – es sind noch Plätze frei für Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr. Bis zum 20. Mai treffen sich die Teilnehmenden an zehn Terminen in den Räuumen an der Grubenwehrstraße 5 in Neukirchen-Vluyn. Die Kursgebühr betr?gt 80 Euro.  

„Fr?ü starten. Gemeinsam erleben. PEKiP beim DRK Niederrhein.“

Das Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKiP) unterstützt die Entwicklung der Kinder auf spielerische Weise und bietet Eltern zugleich Raum für Austausch und Begegnung. In kleinen Gruppen und entspannter Atmosphäre erhalten Mütter und Väter Anregungen und Spielideen für den Alltag zu Hause.  

Ein Kurs findet von 9 bis 10.30 Uhr für Kinder der Geburtsmonate Oktober bis Dezember 2025 statt, der zweite von 10.30 bis 12 Uhr für Kinder der Geburtsmonate Juni/Juli bis September 2025.  Informationen und Anmeldungen sind per E-Mail an familienbildung@drk-niederrhein.de oder telefonisch unter 0281 3001-8100 möglich.

„Winterlandschaft“ ist Deutschlands schönste Briefmarke 2025
Mehr als 27.000 Personen haben an der Umfrage der Deutschen Post teilgenommen
Briefmarken-Designer Thomas Steinacker zu seinem Siegermotiv: „Die ganze Szenerie strahlt Ruhe und Frieden aus. Danach sehnen sich offensichtlich gerade viele Menschen“

Starkes gesellschaftspolitisches Zeichen: Margot Friedländer und die Stolpersteine auf den Plätzen 2 und 3

Deutschlands Briefmarkenfreunde haben abgestimmt: Die Briefmarke „Winterlandschaft“ ist die schönste Briefmarke des Jahres 2025. Sie zeigt eine schneebedeckte Landschaft mit stimmungsvollem Licht, Wald und Tieren. „Die ganze Szenerie strahlt Ruhe und Frieden aus. Danach sehnen sich offensichtlich gerade viele Menschen“, sagt Briefmarken-Designer Thomas Steinacker zu seinem Siegermotiv.

Dieses hatte zuvor bereits eine Abstimmung unter den Post-Mitarbeitenden für das schönste Briefmarken-Wintermotiv gewonnen. Die 95 Cent-Briefmarke wurde mit KI-Unterstützung gestaltet und kam im November des vergangenen Jahres heraus. Auf Platz 2 landete die Sonderbriefmarke „Margot Friedländer“ und auf Platz 3 das Motiv „Stolpersteine“ (beide aus Dezember 2025). Über 27.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei der Umfrage der Deutschen Post mitgemacht.

Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post: „Vielen Dank an alle, die bei unserer Wahl zur schönsten Briefmarke mitgemacht haben. Dieses Feedback hilft uns, neue Motive nah an den Wünschen unserer Kundinnen und Kunden zu entwickeln.
Dass die Mehrheit sich für ein stimmungsvolles, harmonisches Wintermotiv entschieden hat, ist in diesen Zeiten mehr als verständlich. Auffällig ist, wie stark Motive mit politisch‑geschichtlichem Hintergrund diesmal abschneiden – ein Zeichen für ihre hohe gesellschaftliche Relevanz.“

Details zur Umfrage
Besonders gefiel den Abstimmenden an dem Motiv „Winterlandschaft“ die Stimmung (87%) und Farbgebung (61%), während bei den Briefmarken „Margot Friedländer“ und „Stolpersteine“ die Aktualität und das eigene Interesse an diesen Themen im Vordergrund standen (eine Mehrfachauswahl war möglich).


58 Prozent der Teilnehmenden an der Umfrage waren weiblich. Mit je 24% sind die Altersgruppen „50-59“ und „60-69“ am stärksten vertreten. 18 Prozent bezeichneten sich selbst als Sammler. Wie im Vorjahr sind neun der Briefmarken, die es bei der Umfrage in die „Top Ten“ geschafft haben, von Briefmarkendesignerinnen und -designern der Deutschen Post gestaltet worden.

Im Zeitraum vom 13. Januar bis 10. Februar 2026 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer öffentlichen Online-Befragung für ihre drei Favoriten des vergangenen Jahres abstimmen. Bereits in den Jahren zuvor hatte die Deutsche Post eine Wahl zur schönsten Briefmarke durchgeführt.

Gewinnerin 2024 war Deutschlands erste klingende Briefmarke „Die Weihnachtsbäckerei“, die unter Mitwirkung von Liedermacher Rolf Zuckowski und der Firma Ravensburger entstanden war. Zur schönsten Briefmarke 2023 wurde das Motiv „100 Jahre Disney“ gewählt. 2022 war das „Polarlicht“ das Siegermotiv. 2021 landete die „Sendung mit der Maus“-Marke ganz oben auf dem Siegertreppchen, 2020 „Die Biene Maja“.

Jedes Jahr erscheinen mehr als 50 neue Briefmarken. 2025 waren es 56 an der Zahl. Die Hälfte der Motive gestaltet die Deutsche Post mit eigenen Grafikerinnen und Grafikern selbst. Offizieller Herausgeber der Briefmarken mit dem Aufdruck „Deutschland“ ist das Bundesministerium der Finanzen.
Weitere Informationen zu Briefmarken unter deutschepost.de/briefmarke.

Täuschend echt: Neue Qualität bei inoffiziellen Online-Angeboten
Was haben deutsche Rentenauskünfte und das Vereinigte Königreich gemeinsam?
Aktuell mehr, als viele Nutzer erwarten würden. Ein Fall aus der Beratungspraxis des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) Deutschland zeigt, wie professionell private Online-Serviceseiten aus dem Ausland inzwischen an offizielle Angebote heranrücken. Der kostenpflichtige Umweg über externe Dienste ist nicht neu. Neu ist jedoch, wie überzeugend er heute gestaltet ist.

Es gleicht einem Fehler-Suchbild: Selbst im direkten Vergleich sind die Unterschiede kaum zu erkennen. Die Darstellung dient der Veranschaulichung und wurde KI-generiert; die gezeigten Seiten existieren so nicht. Wie viele Unterschiede finden Sie? Bild: KI-generiert

Selbst im direkten Vergleich ist der Unterschied kaum auszumachen.
Für einen Verbraucher, der sich an das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland gewendet hat, bestand daher kein Anlass zur Skepsis. Er nutzte einen privaten Online-Service zur Rentenauskunft, ohne das zu erkennen – und zahlte für eine Auskunft, die eigentlich kostenlos ist.

Farben, Logo, Name, Seitenaufbau und sogar die Internetadresse orientierten sich eng am offiziellen Angebot. Die Texte waren fehlerfrei formuliert, die Nutzerführung klar strukturiert. Dass es sich nicht um die offizielle Webseite der Deutschen Rentenversicherung handelte, zeigte sich erst im Nachhinein – beim genaueren Hinsehen, etwa durch kleine Buchstabendreher in der Internet-Adresse, und beim Blick ins Impressum. Der Anbieter hat seinen Sitz im Vereinigten Königreich.

Der Fall zur Rentenauskunft steht dabei nicht allein für sich. Vergleichbare kostenpflichtige Umwege finden sich auch in anderen Bereichen der digitalen Verwaltung – etwa bei Personenstandsdokumenten, Meldeangelegenheiten oder Einträgen in öffentliche Register. Gemeinsam ist diesen Angeboten, dass sie offiziell wirken, tatsächlich aber von privaten Anbietern betrieben werden und kostenpflichtig sind.

Die rechtliche Bewertung solcher Angebote hängt stark vom Einzelfall ab. Problematisch kann es etwa werden, wenn der Eindruck entsteht, es handele sich um ein offizielles Angebot, obwohl tatsächlich nur eine private Vermittlung erfolgt. Auch die konkrete Ausgestaltung spielt eine Rolle: Behalten Verbraucher ihr gesetzliches Widerrufsrecht, oder ist die Seite so gestaltet, dass ein Vertrag nur unter Verzicht auf dieses Recht zustande kommt? Und entspricht der beworbene Leistungsumfang dem, was am Ende tatsächlich erbracht wird?

Denn in der Praxis zeigt sich, dass zum Teil lediglich Formulardaten automatisiert weitergeleitet oder allgemeine Informationen bereitgestellt werden. Die eigentliche behördliche Entscheidung oder Ausstellung erfolgt weiterhin durch die offizielle Stelle – und genau diese Leistung wäre dort in der Regel kostenfrei erhältlich.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der in der Praxis immer wieder für Ärger sorgt: Nicht immer ist klar erkennbar, ob und wann ein kostenpflichtiger Vertrag zustande kommt. Gerade bei Angeboten, die wie offizielle Online-Formulare wirken, berichten Betroffene, dass sie erst spät bemerken, eine zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst zu haben. Dabei ist gesetzlich vorgeschrieben, dass der letzte Klick eindeutig auf eine Zahlungspflicht hinweisen muss. Ob diese sogenannte Buttonlösung im Einzelfall eingehalten wird, kann im Nachgang daher entscheidend für mögliche Ansprüche sein.

„Diese Angebote haben wirklich eine neue Qualität erreicht – und die Verwechslungsgefahr wird weiter zunehmen“, betont Karolina Wojtal, Juristin und Co-Leiterin des EVZ. „Künstliche Intelligenz ermöglicht es, Layouts und Texte schnell und präzise an offizielle Webseiten anzugleichen. Für Verbraucher wird es dadurch immer schwieriger, private Dienste von staatlichen Angeboten zu unterscheiden.“

Bei digitalen Verwaltungsangeboten lohnt es sich daher, genauer hinzuschauen:
Analysieren Sie die URL. Jeder Buchstabe in der Internetadresse zählt. Schon kleine Abweichungen können auf private Anbieter hinweisen.
Verlassen Sie sich nicht auf die Reihenfolge bei Google. Suchergebnisse werden auch durch Zahlungen beeinflusst. Was ganz oben steht, ist nicht automatisch relevant oder offiziell, sondern schlicht eine bezahlte Werbeanzeige.
Geben Sie sensible Daten wie die Sozialversicherungsnummer nicht leichtfertig weiter.
Prüfen Sie das Impressum. Es zeigt, wer hinter dem Angebot steht und aus welchem Land es betrieben wird. Ein fehlendes Impressum ist ebenfalls ein Warnsignal.
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Dinslaken: Öffentliche Trauerfeier für Alfred Grimm in Dinslaken am 24.2.
Am 13. Januar 2026 verstarb unerwartet der große Künstler Alfred Grimm, der in Dinslaken geboren wurde und der Stadt beruflich und künstlerisch stets verbunden blieb. Als Künstler und als Kunsterzieher war Grimm vielen Menschen aller Generationen in der Stadt bekannt.

Foto: Martin Büttner

 Die Stadt Dinslaken gibt allen Bürger*innen die Gelegenheit, bei einer offiziellen Trauerfeier Abschied zu nehmen. Die Trauerfeier findet am Dienstag, 24. Februar 2026, ab 16.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses statt. Im Rathaus liegt zudem ab dem 23. Februar bis zum 3. März ein Kondolenzbuch aus.

Bürgermeister Simon Panke betont: „Alfred Grimm wird uns als bedeutender Künstler in Erinnerung bleiben. Er hinterlässt eine große Lücke, aber seine besonderen Spuren in unserer Stadt erinnern für immer an ihn. Sein Wirken wurde nicht nur in Dinslaken, sondern auch international sehr geschätzt.“

Der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Maler, Bildhauer und Objektkünstler Alfred Grimm wurde 1943 in Dinslaken geboren und schuf seit seiner Jugend ungezählte Kunstwerke, die über die Jahrzehnte in vielen Ausstellungen zu sehen waren und nicht selten Aufregung provozierten. Alfred Grimm war jedoch auch ein sehr ernster Künstler und hat mit seinen Mahnmalen viel zur Gedenkkultur Dinslakens beigetragen.

Dazu zählen das künstlerische Mahnmal „Judenkarren“, bekannt unter dem Namen „Leiterwagen“, zur Erinnerung an die Kinder des jüdischen Waisenhauses sowie die Mahnsteine für die jüdischen Familien Bernhard, Eichengrün, Jacob und Isaacson und den ehemaligen jüdischen Friedhof. Alfred Grimm war nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er auch von Joseph Beuys unterrichtet wurde, ab 1972 als Kunstlehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium Dinslaken aktiv.

Seine Leidenschaft war immer die Kunst. Grimm war stets ein ungewöhnlicher, für manche ein unbequemer Künstler, der auch vor einer aufsehenerregenden Performance wie dem Verzehren von Programmblättern bei der Eröffnung der Ausstellung „Hommage à Picasso“ 1980 nicht zurückschreckte. Zum 80. Geburtstag widmete ihm das Museum Voswinckelshof 2023 die Ausstellung „Alfred Grimm – Grosse Kunst Werke“.

Die Stadt Dinslaken schließt sich dem Wunsch der Familie nach Spenden an die Fördervereine des evangelischen Kindergartens „Ev. Kita Kleine Arche“ und des katholischen Kindergartens „Kath. Familienzentrum St. Albertus Magnus“ an. Stichwort „Alfred Grimm“. Kleine Arche DE33 3565 0000 0430 2014 67 St.
Albertus Magnus DE37 3565 0000 0670 9403 60

Kempen: Szenische Lesung und Gespräch | Stell dir vor!
Comics über die Nachkriegszeit am 19. März um 19.30 Uhr Wie lassen sich Nachkriegsgeschichten mit Alltagsgegenständen erzählen? Und was macht das Medium Comic dabei so besonders? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer szenischen Lesung am Mittwoch, 19. März, um 19.30 Uhr im Kulturforum Franziskanerkloster.  

Die Veranstaltung ergänzt die aktuelle Ausstellung „Umgenutzt – Umgedeutet? Notbehelfe der Nachkriegszeit“. Gezeigt werden Objekte aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, die den Alltag jener Jahre – insbesondere in Kempen und am Niederrhein – anschaulich widerspiegeln. Die Exponate stammen aus der umfangreichen Sammlung des Weseler Pfarrers Werner Abresch, der seit den 1980er Jahren mehr als 2.000 Gegenstände zusammentrug. Heute befinden sie sich in der Sammlung der Stiftung Haus der Geschichte NRW.  

Quelle Stiftung Haus der Geschichte NRW

In der Graphic Novel „Stell dir vor! Comics über die Nachkriegszeit“ greifen fünf Comics solche Objekte auf und erzählen anhand von Alltagsdingen Geschichten aus dem zerstörten Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Einige der dargestellten Gegenstände finden sich auch in der Ausstellung wieder.   Am 19. März präsentieren die Illustrator*innen Julia Bernhard, Tobi Dahmen und Volker Schmitt ihre Arbeiten im Kulturforum.

Im Gespräch mit Dr. Heidi Sack von der Stiftung Haus der Geschichte NRW geben sie Einblicke in ihre Herangehensweise und sprechen über die Besonderheiten, Geschichte mithilfe von Comics zu vermitteln.  
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Buch am Büchertisch der Thomas Buchhandlung zu erwerben und von den Künstler*innen signieren zu lassen.  

Einlass ist ab 19.00 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. Vor der Veranstaltung wird ein Getränkeverkauf angeboten. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Haus der Geschichte NRW statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an museum@kempen.de, telefonisch unter 02152 917-4120 oder an der Museumskasse

Dinslaken: Bau-, Liegenschafts- und Denkmalausschuss tagt
Am Mittwoch, 25. Februar 2026, tagt der Bau-, Liegenschafts- und Denkmalausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Darin geht es unter anderem um den derzeitigen Sachstand zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung für die Stadt Dinslaken.

Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.

Moers: Steinwurf auf Rettungswagen: Bürgermeisterin zeigt null Toleranz
Ein Notruf: Medizinischer Notfall bei einer Seniorin. Jetzt muss es schnell gehen. Als der Rettungswagen (RTW) am Samstag, 14. Februar, um 21.13 Uhr ausrückt, ahnt niemand, dass der Einsatz selbst zur Gefahrenlage für die Rettungskräfte Eylin Morandell und Niklas Hußmann wird. Hußmann hört mehrfach ein lautes Knallen.

(Foto: pst)

Karneval, laute Geräusche, nichts Ungewöhnliches. „Ich habe erstmal gedacht, dass da irgendjemand einen Böller wirft“, berichtet er.  Erst später wurde ihm das Ausmaß bewusst: Es war ein schwerer Stein, der den Rettungswagen getroffen hat. Die Bilanz: Frontscheibe fast durchgeschlagen, Motorhaube deformiert, Kofferaufbau beschädigt.

Der Rettungswagen war nicht mehr fahrbereit! Sein Gedanke später: „Was wäre passiert, wenn ich mit hoher Geschwindigkeit gefahren wäre, als der Stein flog? Was wäre passiert, wenn mich der Stein draußen getroffen hätte?“ So war es aber ‚nur‘ schwere Sachbeschädigung.

Patientin musste 25 Minuten auf neuen RTW warten
Für die Patientin bedeutete der Angriff eine erhebliche Verzögerung. „Die Person musste mit einem anderen RTW transportiert werden. Das dauerte schon locker 20 bis 25 Minuten“, so Eylin Morandell. Bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall lebensbedrohlich. Hier können Minuten über Leben und bleibende Schäden entscheiden. Glücklicherweise war dies hier nicht der Fall. 

Bürgermeisterin Julia Zupancic ließ sich den Vorfall unmittelbar nach Karneval persönlich schildern. Sie zeigte sich erschüttert: „Das ist hochgradig kriminell!“ Gleichzeitig erkundigte sie sich nach dem Wohlbefinden der Rettungskräfte und dankte ihnen ausdrücklich für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen. „Ich bin froh, dass Ihnen nichts passiert ist.“

Unterstützung durch Nachbarn
Ein starkes Zeichen gab es während des Einsatzes aus der Nachbarschaft: Anwohnerinnen und Anwohner unterstützten die Einsatzkräfte. „Die Nachbarn, die draußen standen, haben uns geholfen und uns den Rücken gestärkt“, erzählt Eylin Morandell. Der Angriff auf einen Rettungswagen ist kein Kavaliersdelikt.

Wer Einsatzkräfte attackiert, gefährdet nicht nur Sachwerte, sondern Menschenleben. Bürgermeisterin Julia Zupancic macht deutlich: „Gewalt gegen Rettungskräfte und andere städtische Mitarbeitende wird konsequent verfolgt. In solchen Fällen herrscht bei uns null Toleranz. Alles wird zur Anzeige gebracht.“

Aufbruch in Kapellen: Moderne Freizeitlandschaft für alle entsteht
Wo derzeit noch schwere Maschinen im Einsatz sind, entsteht bis zum Ende des Jahres ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt. Mit der umfassenden Modernisierung des Sport- und Freizeitparks beginnt eine neue Ära im Stadtteil Kapellen.

Die Abrissarbeiten des alten Sportplatzes sind so gut wie abgeschlossen. (Foto: pst)

Die Stadt Moers verwandelt die Sportanlage des TV Kapellen und den angrenzenden Freizeitpark in eine Landschaft für Sport, Erholung und Gemeinschaft. Die Abrissarbeiten des alten Sportplatzes sind bereits zum Großteil abgeschlossen. 

Aktuell wird die Tenne – der alte, rote Aschenbelag – abgezogen und abgefahren. Direkt im Anschluss starten die Erdarbeiten und die Installation der neuen Entwässerung. Der alte Belag weicht einem modernen Kunstrasen, der den Anforderungen des modernen Fußballs gerecht wird. Eine Besonderheit ist die neue Laufstrecke: Anstatt einer klassischen Rundbahn wird ein vermessener Kurs durch das gesamte Parkareal führen. Dieser verbindet den Vereinssport mit dem freien Bewegen im Grünen.

Ein Park für die Bedürfnisse des Stadtteils
Die Planung orientiert sich eng an den Menschen vor Ort. Da in Kapellen besonders viele Kinder und Jugendliche leben, entstehen attraktive neue Angebote: Sportgeräte für Fitnesssport/Calisthenics und Graffitiwände für Action und Kreativität, Bodenmodellierungen für spielerische Bewegung, eine neue Sprint- und Weitsprunganlage für Leichtathletik-Training von Schulen und Verein. 

Gleichzeitig wird die Anlage zum Generationenpark – mit Ruhezonen, Sitznischen, Bänken und Liegeflächen. So entsteht ein Ort der Begegnung. Eine Förderung ermöglicht der Stadt diese wichtige Investition in die Zukunft. 2,9 Millionen Euro kommen aus dem Förderprogramm ‚Sanierung kommunaler Einrichtung in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur‘ des Bundes. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro. Das Projekt soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. 

Moers: Hohe Beteiligung beim Regionalwettbewerb ‚Jugend musiziert‘
Mit viel Motivation und Ausdauer haben 54 Schülerinnen und Schüler der Moerser Musikschule im Januar erfolgreich am Regionalwettbewerb ,Jugend musiziert‘ teilgenommen. Dieses Engagement nahmen Musikschule und Förderkreis zum Anlass, die jungen Musikerinnen und Musiker im Rahmen einer kleinen Feierstunde zu würdigen.

54 Schülerinnen und Schüler der Moerser Musikschule sind beim Regionalwettbewerb ‚Jugend musiziert‘ in den Kategorien in den Kategorien Klavier solo, Schlagzeugt solo, Holzbläser- und Streicherensemble angetreten. (Foto: pst)

In festlicher Atmosphäre gratulierten Schulleitung und Lehrkräfte zu den Leistungen und kamen mit den Teilnehmenden über ihre Erfahrungen aus der intensiven Vorbereitungszeit und dem Wettbewerb ins Gespräch.  Musikschulleiter Georg Kresimon betonte, wie bedeutsam dieser Einsatz für die musikalische Entwicklung der jungen Menschen sei. Er bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, auch bei den Lehrkräften und Eltern, für ihren Beitrag zum Erfolg.

Mit 54 Teilnehmenden aus 13 Instrumentalklassen verzeichnete die Moerser Musikschule in diesem Jahr so viele Anmeldungen wie lange nicht mehr. Die Schülerinnen und Schüler traten in den Kategorien Klavier solo, Schlagzeug solo sowie in Holzbläser- und Streicherensembles an.

Disziplin und Leidenschaft zwischen Schule und Freizeit
Hinter ihnen liegt eine intensive Vorbereitungszeit: Vieles wurde allein zuhause geübt, ergänzt durch gemeinsame Proben, Vorspiele und drei Exzellenztage an der Musikschule.

In diesem Jahr traten sie am letzten Januarwochenende in Krefeld vor ausgewählten Jurys an und präsentierten ihr über Monate einstudiertes Programm. Besonders erfreulich: Drei Schülerinnen haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert und werden im März nach Dortmund reisen. Besonders hervorzuheben ist das außerordentliche Engagement der Musikerinnen und Musiker, das heute keineswegs selbstverständlich ist.

Neben Schule, Freundschaften, Familie und vielen anderen Freizeitangeboten investierten sie zahlreiche Stunden in das Üben ihres Instruments. Diese Ausdauer, Disziplin und Leidenschaft für die Musik zeigen, mit welchem Ernst und welcher Begeisterung sie ihrem Hobby nachgehen. Gerade in einer Zeit, in der digitale Medien und schnelle Ablenkungen den Alltag prägen, ist dieses Durchhaltevermögen bemerkenswert und verdient besondere Anerkennung.

Moers/Kamp-Lintfort: Reaktivierung der Niederrheinbahn verzögert sich
Die Niederrheinbahn zwischen Moers-Rheinkamp und Kamp-Lintfort kann nicht wie geplant im Dezember in Betrieb genommen werden. Grund sind notwendige Sanierungsmaßnahmen an den Bestandsbrücken, die umfangreicher werden als geplant. Die Schäden wurden erst im Zuge von vertieften Bauvorbereitungen entdeckt. Derzeit werden die Sanierungskonzepte angepasst und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt.

Weiteren Einfluss auf die Streckenreaktivierung können umfangreiche Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Moers und Oberhausen haben, die im Laufe des Jahres 2027 geplant sind. Diese Maßnahmen können abschnittsweise zu Vollsperrungen der jeweiligen Strecken führen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr als zuständiger Aufgabenträger prüft derzeit die Auswirkungen auf das zukünftige Betriebskonzept.

Zweiter Geburtstag nach Gehirn-OP: Erfolgreiche neurochirurgische Operation am Evangelischen Klinikum Niederrein
Gedächtnislücken, Persönlichkeitsveränderungen und schließlich ein epileptischer Anfall am Arbeitsplatz: Für Dino Andree Rogge wurde der Alltag über Jahre hinweg zunehmend zur Belastung. Erst eine Operation im Evangelischen Klinikum Niederrhein brachte für den 54-jährigen die Wende. Den 19. Februar 2025, den Tag der Operation, bezeichnet er nun als seinen zweiten Geburtstag.

Über etwa drei Jahre hinweg bemerkten Dino Andree Rogge und seine Familie schleichende Veränderungen. Er vergaß Namen, Termine und selbst vertraute Informationen. „Ich konnte irgendwann nicht mehr sagen, wann meine Schwestern Geburtstag haben und habe mir sogar die PIN der Bankkarte ins Portemonnaie gelegt, obwohl das seit über 25 Jahren dieselbe ist“, erklärt er.

Auch sein Wesen und seine Persönlichkeit veränderten sich zunehmend. Bei Familienfesten oder Treffen war er nur körperlich anwesend, innerlich fühlte er sich nicht wirklich präsent. „Ich hatte Angst, dass ich meinen 60. Geburtstag vielleicht nicht mehr erlebe. Es war, als würde ich im Zeitraffer altern“, so Dino Andree Rogge.

Der Wendepunkt kam im Februar 2025. Während der Mittagspause kollabierte er nach einem epileptischen Krampfanfall in der Kantine seines Arbeitsgebers in Duisburg-Hamborn. Bei den anschließenden Untersuchungen wurde eine arachnoidale Zyste im Gehirn diagnostiziert. Am 19. Februar 2025 erfolgte die Operation im Evangelischen Klinikum Niederrhein. Durchgeführt wurde der Eingriff von Dr. Rashad El-Habony, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie - Schwerpunkt zentrale und vaskuläre Neurochirurgie.

„Eine arachnoidale Zyste ist eine Blase zwischen den Hirnhäuten, die mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die meisten dieser Zysten machen keine Beschwerden und müssen nur beobachtet werden. Wenn sie aber, wie in diesem Fall, Druck auf das Gehirn ausüben und Symptome verursachen, ist eine Operation nötig. Dabei öffnen wir die Zyste minimal-invasiv, damit die Flüssigkeit abfließt und der Druck auf das Gehirn nachlässt“, erklärt Dr. El-Habony.

Der Eingriff bei Dino Andree Rogge verläuft erfolgreich und bereits wenige Monate später stellt er deutliche Verbesserungen fest. Erinnerungsfähigkeit, Konzentration und Leistungsfähigkeit kehrten nach und nach zurück. „Ich hatte irgendwann das Gefühl: Ich bin wieder da“, erinnert er sich.

Seit Oktober 2025 arbeitet er wieder in seinem Beruf als Fachkoordinator bei einem Stahl-Unternehmen und ist dort für rund 27 Mitarbeitende verantwortlich. „Ich fühle mich heute fitter denn je, fast wie Mitte 30. Ich bin Dr. El-Habony und dem ganzen Team der Neurochirurgie unglaublich dankbar“, sagt er.

Was von der Operation geblieben ist, ist lediglich eine kaum sichtbare Narbe, da der chirurgische Zugang über eine natürliche Stirnfalte erfolgen konnte. Viel bedeutender für Herrn Rogge ist jedoch die Freude darüber, ein neues Leben gewonnen zu haben: „Für mich ist der 19. Februar mein zweiter Geburtstag.“

Dino Andree Rogge (r.) bedankt sich bei Neurochirurg Dr. Rashad El-Habony (l.) nach dem erfolgreichen Eingriff

Bundesbauministerin erfreut über angestoßene politische Entwicklung
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: “Fast elf Prozent mehr Baugenehmigungen in 2025 zeigen, dass die Trendwende im Wohnungsbau begonnen hat. Insbesondere die starken Zahlen des zweiten Halbjahres (+17,8 %) unterstreichen, dass sich im Wohnungsbau vieles in die richtige Richtung bewegt. Die Stimmung in der Branche hat sich verbessert und auch die Investitionen steigen.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen - Foto Markus C. Hurek

Das ist auch das Ergebnis klarer politischer Entscheidungen. Wir stärken die Branche konsequent. Sei es durch den Abbau von Bürokratie, z.B. durch den Bau-Turbo oder die anstehende Novelle des Baugesetzbuches, sowie durch konsequente Förderprogramme, wie der neuen Förderung des EH55-Standards zum Abbau des Bauüberhangs. So sorgen wir dafür, dass sich der positive Trend auch im Jahr 2026 weiter fortsetzt.“  



10,8 % mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025
Mehr Baugenehmigungen nach drei Rückgängen in Folge: Zahl genehmigter Wohnungen steigt im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 23 200 auf 238 500 Anstiege bei Ein- und Mehrfamilienhäusern, Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser bleiben dagegen auf niedrigem Niveau Weniger Bauvorhaben bei Nichtwohngebäuden: 5,2 % weniger umbauter Raum als im Vorjahr

Im Jahr 2025 wurde in Deutschland der Bau von 238 500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 10,8 % oder 23 200 Wohnungen mehr als im Jahr 2024, als die Zahl genehmigter Wohnungen auf den niedrigsten Stand seit 2010 gesunken war.

Damit stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr 2025 erstmals seit 2021 wieder an. In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Neubauwohnungen enthalten als auch die Baugenehmigungen für Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen. Die Zahl der gemeldeten Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität.



Die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau stieg im Jahr 2025 um 12,6 % oder 22 100 gegenüber dem Vorjahr auf 198 100. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im selben Zeitraum deutlich schwächer um 2,7 % oder 1 000 auf 40 400.

Aufwärtstrend bei Ein- und Mehrfamilienhäusern im Jahr 2025
In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Jahr 2025 insgesamt 194 200 Wohnungen genehmigt, das waren 13,2 % oder 22 600 mehr als im Vorjahr. Dabei entwickelten sich die einzelnen Gebäudearten unterschiedlich. So stieg die Zahl der Baugenehmigungen für neue Einfamilienhäuser im Vorjahresvergleich deutlich um 17,2 % (+6 500) auf 44 500.

Dieser Anstieg gegenüber dem Vorjahresniveau erstreckte sich über das gesamte Jahr 2025. Bei den neu genehmigten Zweifamilienhäusern blieb die Zahl mit 12 600 (-1,1 % oder -100) dagegen auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. Zusammen machten die im Allgemeinen von Privatpersonen errichteten Ein- und Zweifamilienhäuser 28,8 % der im Jahr 2025 genehmigten Neubauwohnungen aus.

In neuen Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten und vorrangig von Unternehmen errichteten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 128 100 Wohnungen im Jahr 2025. Das waren 12,1 % (+13 900) mehr als im Vorjahr und 64,6 % aller im Jahr 2025 in Deutschland genehmigten Neubauwohnungen. Dieser Anstieg bei den Mehrfamilienhäusern zeigte sich ab der zweiten Jahreshälfte.

Weiterhin stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neuen Wohnheimen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 34,2 % (+2 300) auf 9 100. In neuen Nichtwohngebäuden wurden im Jahr 2025 insgesamt 3 900 Wohnungen genehmigt, das waren 10,3 % (-400) weniger als im Jahr zuvor.

Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden 2025 insgesamt 40 400 Wohnungen genehmigt, das waren 2,7 % oder 1 000 Wohnungen mehr als im Jahr 2024.

Mehr Wohnungsbauvorhaben von Unternehmen und Privatpersonen, weniger von öffentlicher Hand
Rund 95 % der insgesamt 198 100 erteilten Genehmigungen für Neubauwohnungen im Jahr 2025 entfielen auf Unternehmen und Privatpersonen. Entsprechend prägen diese beiden Bauherrengruppen die Gesamtentwicklung. Unternehmen traten bei 108 800 Baugenehmigungen für Neubauwohnungen als Bauherren auf, das waren 14,6 % oder 13 900 mehr neue Wohnungen als im Vorjahr.

Auf Privatpersonen entfielen 79 200 Baugenehmigungen, das waren 14,9 % oder 10 200 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im Neubau, die auf Bauanträge der öffentlichen Hand zurückgehen, sank dagegen um 23,2 % oder 2 100 auf 6 900.

Weniger umbauter Raum bei Nichtwohngebäuden
Im Bereich der Nichtwohngebäude waren die neuen Bauvorhaben im Jahr 2025 rückläufig. Wichtige Gebäudearten sind hier zum Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude.

Der zentrale Indikator zur Messung der Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist der umbaute Raum. Dieser verringerte sich bei den im Jahr 2025 genehmigten Nichtwohngebäuden gegenüber 2024 um 5,2 % auf 183,1 Millionen Kubikmeter. Das war der niedrigste Wert seit 2014 (186,8 Millionen Kubikmeter).

Dabei verringerte sich der umbaute Raum bei Warenlagergebäuden im Vorjahresvergleich um 17,1 %, bei Fabrik- und Werkstattgebäuden um 13,0 % und bei Anstaltsgebäuden (z. B. Krankenhäuser oder Alten- und Pflegeheime) um 37,8 %. Demgegenüber vergrößerte sich der umbaute Raum bei Handelsgebäuden um 24,9 % und bei Landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden um 11,8 %.

Baugenehmigungen als Indikator für Baufertigstellungen
Die Zahl der gemeldeten Baugenehmigungen erlaubt eine frühzeitige Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität. Aufschluss über die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit und des Bauüberhangs (genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Bauvorhaben) im Jahr 2025 gibt die Zahl der gemeldeten Baufertigstellungen, die das Statistische Bundesamt voraussichtlich am 22. Mai 2026 veröffentlichen wird.

Chinesisches Neujahr: Rund 38.000 Menschen aus China können das Jahr des Feuer-Pferdes in NRW begrüßen
* Die meisten chinesischen Staatsangehörigen lebten Ende 2024 in Düsseldorf (6.445), gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).
* Im Wintersemester 2024/25 waren 8.609 chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW eingeschrieben.

Zwischen dem 17. Februar und 3. März 2026 finden die Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr statt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Daten des Ausländerzentralregisters (AZR) mitteilt, hatten 38.040 Menschen mit chinesischer Staatsangehörigkeit Ende 2024 ihren Wohnsitz hier in NRW.

Regionale Schwerpunkte in den Großstädten
Die regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit chinesischer Staatsangehörigkeit konzentriert sich auf die großen Städte. Die größten Neujahrsfeiern zum Jahr des Feuer-Pferdes werden vermutlich in der Landeshauptstadt Düsseldorf stattfinden. Dort lebten mit insgesamt 6.445 die meisten Chinesinnen und Chinesen, gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).

Der Frauenanteil bei chinesischen Staatsangehörigen lag in NRW bei 51,5 %. In den Kreisen und kreisfreien Städten mit den meisten Personen aus China war der Frauenanteil in Köln (56,8 %) und Bonn (56,1 %) am höchsten. In Dortmund (47,5 %), Duisburg (46,8 %) und Mülheim an der Ruhr (45,2 %) lag er unter dem Landesdurchschnitt.

Chinesische Studierende mit einem Anteil von gut 1 % an allen Studierenden Im Wintersemester 2024/25 waren laut der Statistik der Studierenden 8.609 chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW eingeschrieben, davon waren 56,3 % männlich und 43,7 % weiblich.

Mit 7.570 Personen hatte die überwiegende Mehrheit der chinesischen Studierenden ihre Studienberechtigung im Ausland oder an einem Studienkolleg erworben. Studierende mit chinesischer Staatsangehörigkeit machten 8,0 % der ausländischen und 1,2 % aller Studierenden an Hochschulen in NRW aus.

Dinslaken: Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss tagt
Am Montag, 23. Februar 2026, tagt der Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar

Dinslaken: Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration tagt
Am Dienstag, 24. Februar 2026, tagt der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Stadthaus im großen Sitzungssaal in der 6. Etage.

Darin geht es unter anderem um die Prüfung zur möglichen Einrichtung einer Busanbindung der Fliehburg sowie des Hardtfelds unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrsmobilität. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im Ratsinformationssystem abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.

Kleve: Jetzt mitentscheiden: Welche Figur solldie Landesgartenschau repräsentieren?
Mit viel Kreativität und Herzblut haben Schülerinnen und Schüler ihre Entwürfe gestaltet. Dem Aufruf zur Teilnahme am Ideenwettbewerb „Mein Landesgartenschau-Maskottchen“ sind die Klever Schüler:innen mit Begeisterung gefolgt: mehr als 400 Entwürfe liegen nach Einsendeschluss vor!

Neben Blumen, Rittern und Schwänen schlagen die Kids der 1. bis 10. Klasse bunte Fantasiefiguren und unterschiedlichste tierische Charaktere als Botschafter der Klever Landesgartenschau vor. „Wir sind beeindruckt von der Vielfalt der Ideen – besonders die schriftlichen Erläuterungen zeigen, wie viel Herzblut und Fantasie in jedem Entwurf steckt.“ sagt Marijke Noy, Organisatorin der Mitmachaktion.

Zur Inspiration erhielten die teilnahmeberechtigten Schüler:innen zu Beginn der Mitmachaktion ein Buch mit Klever Geschichte(n). Mitglieder des Fördervereins erklärten bei Besuchen in den Schulen, was ein erfolgreiches Maskottchen ausmacht: ein freundliches Wesen, großer Wiedererkennungswert und thematischer Bezug – perfekt auf Kleve und die Landesgartenschau abgestimmt.

Die Entwürfe wurden in verschiedene Kategorien sortiert – nun sind Sie gefragt! Wie soll das Maskottchen unserer Landesgartenschau Kleve 2029 aussehen? Ist es ein Tier oder eine Pflanze? Eine Fantasiefigur? Oder etwas ganz anderes? Die Umfrage ist ohne Anmeldung auf dem Portal ‚Beteiligung NRW‘ unter dem Format ‚Umfrage‘ und dem Thema ‚Freizeit und Tourismus‘ verfügbar – oder direkt hier: https://beteiligung.nrw.de/k/1022644 

Abstimmen können alle bis einschließlich 25. Februar 2026. Danach sichtet eine Jury die mehr als 400 Einsendungen und wählt den Gewinnerentwurf aus. Das Ergebnis wird Anfang März in der Presse, auf der Website www.landesgartenschau-kleve-2029.de und den Social-Media-Kanälen der Landesgartenschau veröffentlicht – die Ergebnisse der Umfrage fließen dabei als wichtige Orientierung ein.

Kleve: Hamstraße ab Mittwoch für Kanalarbeiten gesperrt
Ab Mittwoch, 18. Februar 2026, wird auf der Hamstraße gearbeitet. Symbolbild: mpix-foto - stock.adobe.com Ab Mittwoch, 18. Februar 2026, muss die Hamstraße in Kleve-Materborn für Kanalarbeiten gesperrt werden. Direkt an der Einmündung zur Tinthofstraße werden Arbeiten zur Herstellung eines neuen Kanalanschlusses ausgeführt.

Wegen der geringen Fahrbahnbreite ist eine Vollsperrung der Hamstraße für den KFZ-Verkehr unmittelbar im Kreuzungsbereich mit der Tinthofstraße unumgänglich. Für den Zeitraum der Arbeiten wird der KFZ-Verkehr aus Richtung Süden ab der Kreuzung der Hamstraße mit der Straße In de Kamp über die Straßen In de Kamp, Schlehhecke und Dorfstraße an der Baustelle vorbeigeleitet. Aus nördlicher Richtung wird der Straßenverkehr ab der Kreuzung der Hamstraße mit der Dorfstraße über die Dorfstraße, Schlehhecke und In de Kamp umgeleitet.  

Anliegerverkehr wird während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet Anwohnerinnen und Anwohner der Hausnummern Hamstraße 11, 13, 15 und 17 können aus Richtung der Einmündung In de Kamp bis an die Baustelle heranfahren und erreichen so ihre Grundstücke.

Anwohnerinnen und Anwohner der Biesterstraße, der Tinthofstraße sowie der Hamstraße nördlich der Einmündung Tinthofstraße erreichen ihre Grundstücke während der Bauarbeiten ausschließlich über die Hamstraße aus Richtung der Kreuzung Hamstraße / Dorfstraße / Saalstraße.

Rad- und Fußverkehr wird die Baustelle auch während der Arbeiten über einen Behelfsweg passieren können. Die Bauarbeiten sollen bis Mitte März 2026 abgeschlossen sein.

Workshop „Kunst & Yoga“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Samstag, dem 21. Februar 2026 von 11.30-14 Uhr findet im Museum Kurhaus Kleve ein offenes Angebot für Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahre statt, das von Stefanie Dennstedt in Zusammenarbeit mit dem Theater im Fluss realisiert wird. Der Workshop startet mit einer kurzen Yogaeinheit, bevor sich die Teilnehmerinnen auf die Spuren von starken Frauen und ihrer Kunst begeben.

Das Angebot richtet sich gezielt an Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Angebot wird möglich gemacht durch den Kultur Rucksack NRW. Informationen und Anmeldungen ausnahmsweise NICHT im Museum Kurhaus Kleve, sondern unter Tel. +49-(0)2821 / 97 93 79 oder thea.fluss@t-online.de.

Kleve: „Schöne Welt, wo bist du?“ – Schubert und Schumann beim Reihenkonzert
Die vielseitige Geigerin Franziska Hölscher gastiert regelmäßig auf den großen Bühnen der Welt. Gemeinsam mit Ludwig Mittelhammer (Bariton), Harriet Krijgh (Violoncello) und Herbert Schuch (Klavier) entführt sie das Klever Publikum beim Reihenkonzert am 26. Februar in den Klangkosmos von Franz Schubert und Robert Schumann. 

Franziska Hölscher. (c) Marco Borggreve

Mit ausgewählten Liedern, Klavier- und Kammermusikstücken – bearbeitet für wechselnde Besetzungen – spannen die vier renommierten Musiker in der Stadthalle einen aufregenden dramaturgischen Bogen, der die Grenzen zwischen den Genres verschwimmen lässt. So erklingt direkt im Anschluss an Schuberts Lied „Der Wanderer“ seine „Wanderer-Fantasie“, wunderbare Klaviertriosätze von Schubert und Schumann fügen sich nahtlos in den Liederabend ein, berühmte Werke wie der „Erlkönig“ oder Schumanns „Mondnacht“ erhalten ein neues instrumentales Gewand.

Das sehnsuchtsvolle Motto „Schöne Welt, wo bist du?“ stammt aus Schuberts Lied „Die Götter Griechenlands“, nach einer Elegie von Friedrich Schiller. Mit Ludwig Mittelhammer konnte ein würdiger Ersatz für den Bariton Benjamin Appl gefunden werden, der seine Konzerttournee im Februar 2026 aus persönlichen Gründen absagen musste.

Mittelhammer gewann 2014 den Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und trat seitdem als Solist bei den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris und anderen Spitzenorchestern auf. 2025 debütierte er mit großem Erfolg an der Wiener Staatsoper als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“. 

Liederabende gab er u. a. in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie, im Wiener Konzerthaus und bei der Schubertiade Schwarzenberg. Der Pianist Herbert Schuch war in dieser Saison schon einmal zu Gast in Kleve: Im Oktober begeisterte er mit seiner Duopartnerin Gülru Ensari in der Stadthalle.

Tickets für 18 Euro (5 Euro für Schüler und Studierende) gibt es an der Rathaus-Info, an den bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen und hier. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, um 19 Uhr gibt Verena Krauledat die Konzerteinführung im Gespräch mit Franziska Hölscher.

Moers: Zwischen Aufbruch und Umbruch: Stadtentwicklung rund um den „Kö“
Wie sich das Areal rund um den Königlichen Hof im Laufe der Jahrzehnte verändert hat, steht im Mittelpunkt einer Stadtrundführung am Sonntag, 1. März, um 10.30 Uhr. Treffpunkt für die Teilnehmenden ist der dortige Busbahnhof. Autor und Gästeführer Dr. Wilfried Scholten nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Zeitreise durch die Stadtplanung der Zeit zwischen und nach den beiden Weltkriegen.

Anhand konkreter Beispiele beleuchtet er umstrittene und richtungsweisende Projekte – darunter den ‚autogerechten‘ Umbau der Innenstadt im Zuge der Altstadtsanierung der 1970er-Jahre. Zugleich schlägt Scholten den Bogen zur Gegenwart und zeigt auf, vor welchen Herausforderungen heutige städtebauliche Planungen stehen. 

Verbindliche Anmeldungen zu der Führung nimmt die Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Kosten pro Person: 9 Euro.

Moers: Beratung nach Maß: Quartiersarchitekten Innenstadt stehen bis 2027 bereit
Wer sein Haus in der Innenstadt verschönern, modernisieren oder energetisch auf den neuesten Stand bringen möchte, findet in Moers seit zweieinhalb Jahren kompetente Unterstützung. Und diese Hilfe wird jetzt verlängert: Die Stadt Moers hat beschlossen, die Zusammenarbeit mit den Quartiersarchitekten bis Ende 2027 fortzuführen.

In der Fieselstraße wurden Neuanstrich und Ausbesserung der Fassade und Fenster gefördert. (Foto: Studio ele)

Gleichzeitig wird auch das Hof- und Fassadenprogramm bis zum gleichen Zeitpunkt fortgesetzt, denn die Nachfrage nach Fördermöglichkeiten und individueller Beratung ist stetig gestiegen. Mit fachlicher Begleitung konnten konkrete Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden – von frischen Fassadenfarben über Hofgestaltungen bis hin zu energetischen Verbesserungen.

Beratungstermine können individuell vereinbart werden. Die Gespräche finden entweder im Rathaus oder direkt an der Immobilie statt. Zukunftsfähig und historisch sensibel Mit der Verlängerung des Programms möchte die Stadt Moers ihre Bürgerinnen und Bürger auch künftig dabei unterstützen, ihre Gebäude nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten.

Gleichzeitig sorgt die fachliche Begleitung dafür, dass das historische Stadtbild und das charakteristische Erscheinungsbild des Quartiers erhalten bleiben – für eine lebendige, attraktive Innenstadt.  „Unser Ziel ist es, Eigentümerinnen und Eigentümer zu ermutigen, aktiv zu werden – und ihnen dabei die Sicherheit zu geben, dass ihre Projekte professionell begleitet werden“, sagt Quartiersarchitekt Michael Schürmann.

„Es ist toll zu sehen, wie sich viele Häuser und Höfe in den letzten Jahren verwandelt haben. Mit der Fortführung des Programms stehen alle Türen offen, um weitere Maßnahmen umzusetzen“, ergänzt Kollege Till Ewert. Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten sowie anstehenden Veranstaltungen.  Kontakt: quartiersarchitekten@studio-ele.de oder Telefon 0 28 41 / 201-435.

Auslobung des Integrationspreises der Stadt Wesel 2026
Vorgeschlagen und ausgezeichnet werden Personen oder Gruppen, die sich in Wesel in besonderer Weise für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander in der Gesellschaft einsetzen und so um die Integration verdient gemacht haben.

v. l.: Bürgermeister Rainer Benien, die Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Wesel, Jihane Zerhouni, Tobias Henrichs von der Niederrheinische Sparkasse RheinLippe sowie die Integrationsbeauftragte der Stadt Wesel, Lotte Goldschmidtböing

Die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe unterstützt den Preis mit 1.000 Euro Preisgeld. Zielsetzung Förderung des gedeihlichen Miteinanders und gegenseitiger Akzeptanz aller Weseler Bürgerinnen und Bürger Bedeutung der Integration herausstellen Würdigung des Engagements im Bereich Integration Bewusstsein für Akzeptanz und Toleranz schärfen Auslobung Beschluss des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 11. Februar 2026.

Einreichung von Vorschlägen bis zum 17. April 2026
Entscheidung in der Sitzung des des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 20. Mai 2026
Auszeichnung im Rahmen der Interkulturellen Tage 2026 am 03. Juli 2026

Bewerbungen/Vorschläge Vorschlge sind zu richten an: Stadt Wesel Geschäftsstelle des des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration Frau Lotte Goldschmidtböing Herzogenring 34, 46483 Wesel Tel. 0281/203-2371 Frau Goldschmidtböing steht auch für Rückfragen zur Verfügung.
Der Rechtsweg für die Auslobung des Integrationspreises 2026 ist ausgeschlossen. Die Richtlinie sind "unter Links" zu finden. Links Richtlinien zur Vergabe I-Preis_01_2026.pdf (92.71 KB)

Wesel: Musik- und Kunstschule: Tag der offenen Tür am 21. Februar 2026
Zum 1. April beginnt in der Musik- und Kunstschule (MKS) wieder ein neues Schuljahr, und neue Schüler*innen können aufgenommen werden. Daher findet am Samstag, 21. Februar 2026, von 14–17 Uhr der Tag der offenen Tür statt. Besucher*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen, das schöne Musikschulgebäude an der Zitadelle zu besuchen.

Quelle: Flaggschiff Film

Die MKS lädt Kinder und deren Eltern, Jugendliche sowie Erwachsene an diesen Ort lebendiger Kreativität ein, um Einblick in die Welt von Musik, Kunst und Tanz zu gewinnen. Vor allem aber besteht die Möglichkeit, die vielen Instrumente selbst in die Hand zu nehmen, sie auszuprobieren und zu hören, in der Kunstkiste zu malen und zu experimentieren sowie Farben, Formen, Klänge und Bewegung zu entdecken.

Fragen können gestellt und Informationen eingeholt werden. Diesem Bedürfnis kommt die MKS gerne nach und steht mit ihrem Team aus Pädagog*innen und einem umfangreichen Instrumentarium all jenen mit Rat und Tat zur Seite, die eine musische Ausbildung in Erwägung ziehen, aber noch keine konkrete Vorstellung davon haben, in welche Richtung es gehen soll oder welches Instrument infrage kommt. Für eine kleine Stärkung zwischendurch ist ebenfalls gesorgt.

Chinesisches Neujahr: Rund 38.000 Menschen aus China können das Jahr des Feuer-Pferdes in NRW begrüßen
* Die meisten chinesischen Staatsangehörigen lebten Ende 2024 in Düsseldorf (6.445), gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).
* Im Wintersemester 2024/25 waren 8.609 chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW eingeschrieben.

Zwischen dem 17. Februar und 3. März 2026 finden die Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr statt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Daten des Ausländerzentralregisters (AZR) mitteilt, hatten 38.040 Menschen mit chinesischer Staatsangehörigkeit Ende 2024 ihren Wohnsitz hier in NRW.

Regionale Schwerpunkte in den Großstädten
Die regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit chinesischer Staatsangehörigkeit konzentriert sich auf die großen Städte. Die größten Neujahrsfeiern zum Jahr des Feuer-Pferdes werden vermutlich in der Landeshauptstadt Düsseldorf stattfinden. Dort lebten mit insgesamt 6.445 die meisten Chinesinnen und Chinesen, gefolgt von Essen (2.915) und Köln (2.615).

Der Frauenanteil bei chinesischen Staatsangehörigen lag in NRW bei 51,5 %. In den Kreisen und kreisfreien Städten mit den meisten Personen aus China war der Frauenanteil in Köln (56,8 %) und Bonn (56,1 %) am höchsten. In Dortmund (47,5 %), Duisburg (46,8 %) und Mülheim an der Ruhr (45,2 %) lag er unter dem Landesdurchschnitt.

Chinesische Studierende mit einem Anteil von gut 1 % an allen Studierenden Im Wintersemester 2024/25 waren laut der Statistik der Studierenden 8.609 chinesische Studierende an den Hochschulen in NRW eingeschrieben, davon waren 56,3 % männlich und 43,7 % weiblich.

Mit 7.570 Personen hatte die überwiegende Mehrheit der chinesischen Studierenden ihre Studienberechtigung im Ausland oder an einem Studienkolleg erworben. Studierende mit chinesischer Staatsangehörigkeit machten 8,0 % der ausländischen und 1,2 % aller Studierenden an Hochschulen in NRW aus.


Bernd Stelter begeistert bei der 48. Eselordenverleihung in Wesel
Am Tulpensonntag war es wieder so weit: Um 10.30 Uhr öffnete das Weseler Rheinzelt seine Türen zur 48. Eselordenverleihung – dem traditionellen Höhepunkt der Weseler Karnevalssession.

Eselordenträger Bernd Stelter und Bürgermeister Rainer Benien, umringt von Mitgliedern des Närrischen Parlaments, den Funkemariechen und den Schillschen Offizieren.

Bereits ab 9.30 Uhr strömten zahlreiche Jeckinnen und Jecken in das festlich geschmückte Zelt und sorgten für spürbare Vorfreude. Schon im Vorfeld war klar, dass die von WeselMarketing organisierte Veranstaltung bis auf den letzten Platz ausbucht sein würde. Ein Höhepunkt jagte den nächsten Bereits im Vorprogramm sorgten die Sternschnuppen von Kolping mit ihrem schwungvollen Tanzauftritt für beste Stimmung und einen gelungenen Auftakt der Veranstaltung.

Zum offiziellen Beginn zog anschließend das Närrische Parlament mit Präsidentin Ulla Hornemann, dem Prinzenpaar Tim I. und Sebastian I. sowie dem Kinderprinzenpaar Erik I. und Lara I. feierlich ein. Musikalisch begleitet wurde der Einmarsch vom Spielmannszug Lackhausen, der Prinzengarde und dem Vorstand des CAW. Nach der Begrüßung begeisterten die Vesalia Red Stars das Publikum mit einer mitreißenden Darbietung.

Im Anschluss brachte Musikerin Susan Kent mit ihrer Show „Divas Live“ internationales Flair auf die Bühne. In wechselnden Rollen interpretierte sie große Welthits und überzeugte mit stimmlicher Vielfalt und eindrucksvoller Bühnenpräsenz. In ausgelassener Stimmung folgte schließlich der Höhepunkt des Vormittags: die Verleihung des 48. Eselordens an Bernd Stelter. Bürgermeister Rainer Benien sorgte in seiner Laudatio für eine besondere Überraschung. Gemeinsam mit dem Publikum stimmte er das neu kreierte Lied „Bernd im Eselordenland“ an.

Zahlreiche Gäste hielten passende Schilder in die Höhe und sangen begeistert mit. Sichtlich gerührt zeigte sich der Geehrte von dieser außergewöhnlichen Würdigung. Mit gewohntem Humor nahm Bernd Stelter den Orden entgegen und stellte augenzwinkernd fest, dass der Esel gut zu ihm passe: „Der Esel ist störrisch und bleibt einfach stehen. Aber wenn er den Mund aufmacht, hört jeder zu.“

Mit Gitarre und Gesangseinlagen sorgte er im Anschluss selbst für beste Stimmung und brachte das Publikum zum Lachen und Mitsingen. Auch bei der Prinzengarde Wesel bebte die Bühne: Mit ihren schwungvollen Tänzen knüpfte sie nahtlos an die ausgelassene Stimmung an und wurde vom Publikum mit großem Applaus gefeiert. Akrobatisch wurde es mit den Tanzveilchen aus Köln, deren spektakuläre Hebefiguren und Choreografien für staunende Gesichter sorgten.

Danach heizten die Sweetys vom FKK dem Publikum ein und verwandelten das Rheinzelt endgültig in eine Feierzone. Den energiegeladenen Schlusspunkt setzte die junge Brass-Partyband Knallblech aus Bonn, die mit ihrem mitreißenden Auftritt das Publikum zum Tanzen und Mitsingen animierte. Moderator Peter Roelvinck bedankte sich zum Abschluss herzlich bei allen Mitwirkenden, Sponsoren und Gästen für eine rundum gelungene Veranstaltung.

Im Anschluss lud Festwirt Andreas Neuenhoff dazu ein, die Feier mit DJ-Musik fortzusetzen. 48. Eselordenträger Seit 1972 wird der Weseler Karnevalsorden an bekannte Persönlichkeiten vergeben, die "den Mut zu einer nicht alltäglichen Entscheidung hatten und bereit waren, alle Folgen – also auch den Eselorden der Stadt Wesel – mit Humor zu tragen."

Bernd Stelter ist kein Rheinländer, auch wenn man ihn regelmäßig in Köln antrifft. Er ist ein waschechter westfälischer Dickkopf. 1961 im beschaulichen Stockum geboren, führte ihn sein Weg vom beinahe vollendeten VWL-Studium zum Doctor humoris causa der Dülkener Narrenakademie. Als Bestsellerautor, Musiker, Liedermacher, Schauspieler, Moderator und Kabarettist ist er ein Tausendsassa mit Witz und Tiefgang.

Als Moderator der Quiz-Sendung „Das NRW-Duell“ fragte er dereinst die Kandidaten, ob es in Nordrhein-Westfalen wohl einen Eselorden gibt. Kritisches über Wesel fiel ihm nie ein – stattdessen behauptet er hartnäckig, hier herrsche immer gutes Wetter. Ein klarer Beweis für Humor, Charme und Eselorden-Reife. Links Eselordenträger*innen

Moers: Rentenberatung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Der Übergang in den Ruhestand wirft viele Fragen auf: Wann kann ich in Rente gehen? Darf ich hinzuverdienen? Welche Auswirkungen hat das auf Steuern und Krankenversicherung? Um hier Orientierung zu geben, lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck zu einer offenen Rentenberatung ein.

Am Donnerstag, 19. Februar, informiert von 15 bis 16 Uhr der ehrenamtliche Versichertenälteste der Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, im Stadtteilbüro an der Bismarckstraße 43b.  Neben Fragen rund um den Renteneintritt geht es auch um Pflegeleistungen, mögliche Hilfsmittel sowie die Absicherung in der Krankenversicherung.

Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an alle Interessierten, die sich einen Überblick verschaffen oder persönliche Anliegen klären möchten. Die Beratung findet regelmäßig an jedem dritten Donnerstag im Monat statt und ermöglicht eine wohnortnahe, unkomplizierte Unterstützung direkt im Quartier. Rückfragen und weitere Informationen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck Telefon: 0 28 41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de

Moers: Neue Sprechzeiten der Wohngeldstelle 
Die Wohngeldstelle der Stadt Moers ändert ab morgen (Dienstag, 17. Februar) ihre Sprechzeiten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr erreichbar.
Eine Terminvereinbarung ist weiterhin möglich und wird insbesondere für individuelle Beratungsanliegen empfohlen. Die Wohngeldstelle ist per E-Mail an Wohngeldstelle@Moers.de erreichbar.

vhs Moers -Kamp-Lintfort: Trotz Demenz sicher zuhause wohnen
Praxisnahe Tipps, wie Wohnräume an die Bedürfnisse von demenzkranken Menschen angepasst werden können, vermittelt ein Vortrag der vhs Moers -Kamp-Lintfort am Donnerstag, 26. März. Ab 18 Uhr geht es im Alten Landratsamt, Kastell 5b, darum, wie bereits kleine Veränderungen in den eigenen vier Wänden die Selbstständigkeit bewahren und den Alltag sicherer gestalten können.

Denn gerade bei einer Demenz-Erkrankung ist das eigene Zuhause meistens der wichtigste Rückzugsort.  Die Veranstaltung ‚Sicher zu Hause wohnen: Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen bei Demenz‘ ist eine Kooperation mit dem Caritasverband Moers-Xanten e.V. und findet im Rahmen des vhs-Gesundheitsforums statt. Der Vortrag ist kostenlos. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201- 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Positive Zwischenbilanz zur Erdgasumstellung Enni liegt bei Geräteerhebung voll im Zeitplan
Die erste Phase der Erdgasumstellung im Moerser und Neukirchen-Vluyner Netzgebiet der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist erfolgreich angelaufen. In rund 20.000 Haushalten, die mit Gas heizen, muss das Unternehmen sämtliche Gasgeräte und -anlagen systematisch erfassen. Diese Bestandsaufnahme ist eine wichtige Voraussetzung für die spätere technische Umstellung von L- auf H-Gas.

„Insgesamt haben wir bereits etwa 30 Prozent aller Gasgeräte im Netzgebiet erfolgreich erhoben. Damit liegen wir voll im Zeitplan“, erklärt Enni-Projektleiter Ingo Blank. „Die Zusammenarbeit mit unseren externen Partnern funktioniert zuverlässig, und auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind durchweg positiv.“  

Bei der Geräteerhebung machen sich geschulte Monteure ein vollständiges Bild über die vorhandenen Gasverbrauchsgeräte: Sie erfassen die Typenschilddaten, führen eine Abgasmessung durch, bringen einen Status-Aufkleber an und dokumentieren alles fotografisch. „Rund 85 Prozent der bislang aufgesuchten Haushalte waren erreichbar. Das ist ein sehr guter Wert“, sagt Blank und hofft weiterhin auf die Unterstützung der Kundinnen und Kunden.

„Sie können uns helfen, indem sie die betroffenen Bereiche gut zugänglich und die Anlagen betriebsbereit zu halten.“ Auch Bedienungsanleitungen oder technische Unterlagen können – sofern vorhanden – hilfreich sein. „Wer den vorgesehenen Termin nicht wahrnehmen kann, bekommt über unsere Hotline oder per E-Mail schnell und unkompliziert Ersatz“, betont Blank.

Die Erhebung führen die Dienstleister Eltel Networks GmbH und NGC.Tec GmbH im Auftrag von Enni durch. Alle Monteure weisen sich mit Lichtbildausweis und der im persönlichen Anschreiben genannten Auftragsnummer aus.   Hintergrund der Erdgasumstellung ist die schrittweise Einstellung der L-Gas-Förderung in den Niederlanden.

Um auch künftig eine sichere und effiziente Gasversorgung zu gewährleisten, wird das Netz bundesweit auf das energiereichere H-Gas umgestellt. Weitere Informationen zur Erdgasumstellung gibt es unter www.enni-erdgasumstellung.de oder telefonisch unter 02841/104650.

Niederrhein-Bilanz nach Rosenmontag: DRK-Bereitschaften mit über 1.100 Einsatzstunden im Karneval  
Mit dem Rosenmontag endet für die DRK-Bereitschaften im Kreisverband Niederrhein eine arbeitsreiche Karnevalszeit. Die Bilanz: 167 Ehrenamtliche, 1.144 Einsatzstunden und 66 Hilfeleistungen.  

Mit dem Rosenmontag endete für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Wesel der Höhepunkt einer arbeitsreichen Karnevalssession. In einigen Städten wie Wesel war nach dem Zug noch lange nicht Schluss: Durch nachgelagerte Veranstaltungen zogen sich die Einsätze der DRK-Bereitschaften bis in die frühen Morgenstunden des Veilchendienstags.

Insgesamt waren 167 Helferinnen und Helfer aus den Bereitschaften im DRK Kreisverband Niederrhein im Verlauf der Karnevalszeit im Einsatz und leisteten dabei 1.144 ehrenamtliche Einsatzstunden. Während der Karnevalsveranstaltungen verzeichneten die Einsatzkräfte insgesamt 66 Hilfeleistungen. In 52 Fällen handelte es sich um leichte Verletzungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen, die direkt vor Ort versorgt werden konnten.

„Starke Sicherheitspartnerschaft beim Karneval: Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr und Polizei arbeiten eng zusammen und gewährleisten gemeinsam die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher.“

Dazu zählten unter anderem kleinere Schnitt- und Schürfwunden, Kreislaufbeschwerden oder kleinere Blessuren – häufig genügte eine ambulante Behandlung mit Pflaster oder Verbandmaterial.  In 14 Fällen war eine intensivere medizinische Betreuung erforderlich. Hierzu gehörten unter anderem Frakturen nach Stürzen, eine Hüftverletzung sowie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, die eine weiterführende Versorgung notwendig machten.

„Mitten im närrischen Treiben: Ein DRK-Einsatztrupp ist beim Karnevalszug im Einsatz und sorgt für schnelle Hilfe im Notfall.

Zwei Patienten befanden sich in einem ernsteren gesundheitlichen Zustand. Dabei handelte es sich um eine ausgeprägte Kreislaufstörung sowie um den Verdacht auf eine Mischintoxikation durch Alkohol und weitere Substanzen. Vor allem am Rosenmontag stellte das wechselhafte Wetter mit Regen und niedrigen Temperaturen die Einsatzkräfte zusätzlich vor Herausforderungen. Insgesamt blieb das Einsatzgeschehen jedoch ruhig und gut beherrschbar.   

„Gut vorbereitet für den Ernstfall: In den Unfallhilfsstellen am Rande der Karnevalszüge und Veranstaltungen bereiten die DRK-Einsatzkräfte ihre Materialien vor und überprüfen vor Beginn des Dienstes noch einmal sorgfältig die Ausstattung.“

Die Einsätze der DRK-Bereitschaften erstreckten sich über mehrere Wochen. Die heiße Phase begann bereits am 31. Januar mit dem Kinderkarnevalszug in Millingen und umfasste zahlreiche Umzüge, Sitzungen und Karnevalsfeiern im gesamten Kreisgebiet. Viele Dienste dauerten bis spät in die Nacht oder erstreckten sich über mehrere Tage hinweg.  

An den Einsätzen beteiligt waren die DRK Ortsvereine Alpen, Dingden, Kamp-Lintfort, Menzelen, Moers, Rheinberg und Wesel. Zur sanitätsdienstlichen Absicherung kamen unter anderem Rettungswagen, Krankentransportwagen, Mannschaftstransportfahrzeuge, Einsatzleitwagen, Logistikfahrzeuge sowie mobile Unfallhilfsstellen zum Einsatz. So konnte jederzeit eine schnelle medizinische Versorgung der Besucherinnen und Besucher sichergestellt werden.  

Der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Niederrhein, Oliver Rühl, zieht nach Abschluss der Karnevalseinsätze ein positives Fazit: „Diese Bilanz zeigt eindrucksvoll, was unsere Bereitschaften leisten. Über mehrere Wochen hinweg, oft bis tief in die Nacht, sorgen unsere Helferinnen und Helfer dafür, dass Karneval im Kreis Wesel sicher gefeiert werden kann. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich.“  

„Ehrenamtlich im Einsatz am Zugweg: Die DRK-Helferinnen und -Helfer stehen mit Rettungsrucksack bereit, um den Karnevalszug medizinisch abzusichern und im Notfall schnell Hilfe zu leisten.“

Mit Blick auf die Zukunft weist Rühl auch auf den wachsenden Bedarf hin: „Die Aufgaben der Bereitschaften nehmen weiter zu. Um diese dauerhaft bewältigen zu können, sind wir auf weitere ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Jeder, der Interesse hat, ist bei uns herzlich willkommen.“

Mit dem Ende der Karnevalstage endet jedoch nicht die Arbeit: Das Deutsche Rote Kreuz leistet mit seinen Bereitschaften einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei Veranstaltungen und ist im Kreis Wesel ein verlässlicher Partner für Kommunen, Veranstalter und Bevölkerung.  

Jeckinnen und Jecken stürmen das Weseler Rathaus
Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, sollte Bürgermeister Rainer Benien im Rahmen des offiziellen Empfangs des Weseler Prinzenpaars im Ratssaal einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen, was ihn am folgenden Tag erwarten würde. Das Weseler Prinzenpaar, Tim I. und Sebastian I., kam zusammen mit einem kleineren Gefolge ins Rathaus.

Sie wurden von Bürgermeister Rainer Benien herzlich begrüßt. In seiner Rede lobte der Bürgermeister nicht nur das Prinzenpaar, sondern auch die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*innen, die den Karneval in Wesel jedes Jahr zu einem besonderen Höhepunkt machen. „Nur dank dieses unermüdlichen Engagements können wir den Karneval in Wesel so lebendig und vielfältig erleben“, betonte Bürgermeister Rainer Benien.

Neben vielen fröhlichen Momenten, Kamellen und humorvollen Anekdoten aus der bisherigen Session wurden auch zahlreiche Orden verliehen. Besonders freuten sich die Weseler Beigeordneten Klaus Schütz und Dr. Markus Postulka sowie Vertreter der Fraktionen über die beliebten Auszeichnungen des Prinzenpaares, die diese mit viel Liebe überreichten.

Doch das war eben nur ein Vorgeschmack auf das, was am Tag darauffolgen sollte. Am Donnerstag, Weiberfastnacht, stürmte das Prinzenpaar mit einer riesigen Karawane von Jeckinnen und Jecken das Weseler Rathaus. Bürgermeister Rainer Benien hatte wenig Gelegenheit, sich zu wehren. Rasch war seine Krawatte verschwunden.

Er konnte nur noch mit den Worten „Musik an, Freibier!“ den fröhlichen Sturm beenden. Mit ausgelassener Stimmung und einem Lächeln im Gesicht feierten die Närrinnen und Narren gemeinsam den erfolgreichen Rathaussturm. Die Feierlichkeiten setzten sich durch die Straßen der Stadt fort, wo die Karawane den Karnevalszauber verbreitete.

Moers: Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen startet bald
Der nächste Schritt auf dem Bildungsweg steht an: Ab Ende Februar können Eltern ihre Kinder für die weiterführenden Schulen und die gymnasiale Oberstufe anmelden. Das Anmeldeverfahren findet vom Montag, 23., bis Mittwoch, 25. Februar, dezentral an den jeweiligen Schulen statt.

Die Zeiten unterscheiden sich je nach Schulform: Hauptschule, Realschule und Gesamtschulen jeweils täglich von 9 bis 16 Uhr. Die Gymnasien stehen täglich von 14 bis 18 Uhr zur Verfügung. Ausführliches Infoschreiben für Eltern Für Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen, die ihre Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe eines Gymnasiums fortsetzen möchten, nehmen ausschließlich das Grafschafter Gymnasium sowie das Gymnasium Rheinkamp die Aufnahmeanträge entgegen.

Die Anmeldung zur gymnasialen Oberstufe an den drei Gesamtschulen erfolgt ebenfalls innerhalb des genannten Zeitraums. Ein ausführliches Informationsschreiben mit allen relevanten Hinweisen sendet die Stadt Moers den Eltern der Schülerinnen und Schüler der betreffenden Jahrgänge zu.



Inflationsrate im Januar 2026 bei +2,1 %
Verbraucherpreisindex, Januar 2026:
+2,1 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Januar 2026:
+2,1 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
-0,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Januar 2026 bei +2,1 %. Im Dezember 2025 hatte sie +1,8 % betragen und zuvor im November und Oktober 2025 jeweils +2,3 %.

"Die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt hat sich zum Jahresanfang verstärkt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). "Vor allem verteuerten sich Nahrungsmittel im Januar stärker als in den vorangegangenen Monaten. Von September bis Dezember 2025 hatte der jeweilige Preisanstieg bei Nahrungsmitteln noch unterhalb der Gesamtteuerung gelegen. Darüber hinaus wirkt sich der Preisauftrieb bei Dienstleistungen auch im Januar erhöhend auf die Inflationsrate aus."

Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2026 um 0,1 %.



Energieprodukte verbilligten sich um 1,7 % gegenüber Januar 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Januar 2026 um 1,7 % niedriger als im Vorjahresmonat. Im Dezember 2025 hatte der Preisrückgang bei Energie bei -1,3 % gelegen. Von Januar 2025 bis Januar 2026 verbilligte sich die Haushaltsenergie um 3,2 %. Hier konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Beispiel von günstigeren Preisen für Strom (-3,2 %) profitieren.

Ein Grund dürften die seit Beginn des Jahres reduzierten Übertragungsnetzentgelte für Strom sein. Günstiger wurden auch Gas einschließlich Umlage (-2,5 %) und Fernwärme (-0,8 %), bei denen sich unter anderem die Abschaffung der Gasspeicherumlage preisdämpfend auswirkte.

Die Preise für fossile Brennstoffe wurden gleichzeitig durch die zu Jahresbeginn teilweise gestiegene CO2-Bepreisung beeinflusst. Hier zeigte sich bei den Mineralölprodukten im Januar 2026 eine gegenläufige Preisentwicklung: Leichtes Heizöl blieb im Vergleich zum Januar 2025 deutlich günstiger (-10,2 %), während sich die Kraftstoffpreise um 0,5 % erhöhten.



Nahrungsmittel verteuerten sich mit +2,1 % gegenüber Januar 2025 deutlich stärker als in den Vormonaten
Die Preise für Nahrungsmittel waren im Januar 2026 um 2,1 % höher als im Vorjahresmonat, nach +0,8 % im Dezember 2025. Damit legte der Preisauftrieb zu, von September bis Dezember 2025 hatten sich Nahrungsmittel binnen Jahresfrist unterdurchschnittlich verteuert.

Im Vergleich von Januar 2026 zu Januar 2025 bleibt die Preiserhöhung bei Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+10,9 %, darunter Schokolade: +21,0 %) auffällig. Auch für Obst (+6,1 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+4,9 %, darunter Rind- und Kalbsfleisch: +14,9 %, Geflügelfleisch: +8,3 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.

Günstiger hingegen wurden insbesondere Speisefette und Speiseöle (-20,1 %, darunter Butter: -33,0 %; Olivenöl: -13,5 %). Zudem verbilligten sich einige Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Molkereiprodukte (-3,5 %) und Kartoffeln (-10,1 %) deutlich, dagegen wurden Eier (+12,5 %) nennenswert teurer.

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 %
Die Inflationsrate ohne Energie und die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lagen im Januar 2026 jeweils bei +2,5 %. Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich hoch war.



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Januar 2026 um 3,2 % höher als im Vorjahresmonat. Dienstleistungen verteuerten sich somit überdurchschnittlich, bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung hierfür durchgängig oberhalb der Gesamtteuerung. Von Januar 2025 bis Januar 2026 erhöhten sich vor allem die Preise für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+7,1 %) sowie für die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %). Letzteres ist unter anderem der Preiserhöhung für das Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro geschuldet.

Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren unter anderem auch Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,2 %), Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit (+4,4 %) sowie Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung (+3,6 %). Zudem verteuerten sich binnen Jahresfrist Gaststättendienstleistungen (+3,6 %), auch nach der Mehrwertsteuersenkung für Speisen in der Gastronomie zu Beginn des Jahres von 19 auf 7 %.

Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im Januar 2026 die Nettokaltmieten mit +2,1 %. Dagegen waren nur wenige Dienstleistungen günstiger als im Vorjahresmonat, zum Beispiel Telekommunikationsdienstleistungen (-0,4 %).

Waren verteuerten sich gegenüber Januar 2025 um 1,0 %
Waren insgesamt verteuerten sich von Januar 2025 bis Januar 2026 um 1,0 %. Verbrauchsgüter verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 % und Gebrauchsgüter um 0,4 %. Neben den Nahrungsmitteln (+2,1 %) wurden auch einige andere Waren deutlich teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+6,8 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +18,2 %) und Tabakwaren (+4,4 %).

Preisrückgänge waren hingegen außer bei der Energie (-1,7 %) unter anderem bei Haushaltsgeräten (-3,1 %) zu verzeichnen. Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 % Im Vergleich zum Dezember 2025 stieg der Verbraucherpreisindex im Januar 2026 um 0,1 %.

Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um 1,0 %, vor allem zogen die Preise für frisches Gemüse (+6,1 %) an. Auch die Preise für Energie insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,8 %, hier zogen insbesondere Kraftstoffpreise an (+5,6 %).

Günstiger gegenüber dem Vormonat wurden Strom (-2,8 %), Erdgas, einschließlich Umlage (-2,4 %) und Fernwärme (-1,6 %). Hier wirkten sich auch das zu Beginn des Jahres reduzierte Übertragungsnetzentgelt, die Abschaffung der Gasspeicherumlage sowie die teilweise gestiegene CO2-Bepreisung auf die Preisentwicklung aus.



Zudem zeigt sich der gestiegene Preis für das Deutschlandticket von 58 auf 63 Euro in der Teurung beim Personennahverkehr (+2,8 %) und bei Verbundfahrkarten (+5,2 %). Hingegen gingen vor allem saisonbedingt die Preise für Flugtickets (-16,7 %), Pauschalreisen (-14,1 %) und Bekleidungsartikel (-5,5 %) zurück.

Primärenergieverbrauch in NRW: Anteil erneuerbarer Energieträger stieg 2023 auf neuen Höchstwert von 8,6 %
* Primärenergieverbrauch verzeichnete den niedrigsten Wert seit 1990.
* Windkraft mit höchstem Anstieg unter den erneuerbaren Energieträgern.

Der Primärenergieverbrauch hat im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen 2.787 Petajoule betragen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Energiebilanz mitteilt, sank dieser gegenüber dem Vorjahr um 10,3 %. Bezogen auf die einzelnen Energieträger waren insbesondere die nachgefragten Mengen an Kohle (−22,2 %), Mineralölprodukte (−9,3 %) und Gase (−7,3 %) rückläufig.



Mit 37,8 % hatten Mineralölprodukte (u. a. Erdöl, Heizöl) nach wie vor den höchsten Anteil am Primärenergieverbrauch in NRW, gefolgt von den Energieträgern Kohle mit 27,4 % und Gas (z. B. Erdgas) mit 23,9 %. Der Anteil der sonstigen Energieträger, zu denen neben Strom auch beispielsweise Fernwärme zählt, hat um 24,1 % zugenommen.

Absolut betrachtet liegt er mit 10,9 % jedoch deutlich hinter den vorab genannten Energieträgern. Anteil erneuerbarer Energieträger erreicht neuen Höchststand Unter den sonstigen Energieträgern sind die erneuerbaren Energieträger (Wind-, Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse, Klär-, Deponiegas u. a.) hervorzuheben: Deren Verbrauch stieg um 6,9 % auf 240 Petajoule.



Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch betrug damit 8,6 % und stieg auf den höchsten Wert seit 1990. Mehr als 80 % der erneuerbaren Energieträger gingen auf Biomasse und Windkraft zurück Einen erheblichen Anteil an den erneuerbaren Energieträgern machten Biomasse (59,1 %) und Windkraft (21,9 %) aus. Unter den erneuerbaren Energieträgern legte Windkraft im Vergleich zu 2022 mit 28 % am stärksten zu.


Moers: Die Bastelfabrik - „Bullet Journal“ für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene
Herkömmliche Kalender sind dir einfach zu langweilig? Du möchtest organisierter sein, aber Kalender, Tagebuch und Lesejournal sind dir einfach zu viele Notizbücher? Dann ist ein Bullet Journal genau das Richtige für dich! 1 Buch, zig Funktionen: ganz flexibel kannst du in diesem Workshop dein ganz individuelles Bullet Journal gestalten. Bitte ein eigenes Notizbuch mitbringen – gebunden mit Punkteraster wird empfohlen!

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter E-Mail jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 19.02.2026 - 15:00 Uhr - 16:30 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Quiz in Moers
Die 3 besten Teams werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt.  Pro Team können maximal 6 Teilnehmende antreten, die Startgebühr beträgt pro Person 4 Euro.  Anmelden könnt ihr euch dienstags bis samstags ab 18 Uhr.
Entweder vor Ort bei den Kellnern/Kellnerinnen selbst oder ihr ruft kurz an (0 28 41 / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum 18.02.2026 - 19:30 Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: Kinder psychisch kranker Eltern - ihre Situation, Hilfen und Präventionsmöglichkeiten
GESUNDHEITSFORUM Referentinnen: Ina Küpperbusch, Ines Leuchtenberg Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland 3,8 Millionen Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil aufwachsen. Das entspricht 3-4 Kindern pro Schulklasse. Aber was bedeutet eine psychische Erkrankung für Eltern? Und was für ihre Kinder?

Ina Küpperbusch aus der Fachstelle Psychiatriekoordination des Kreises Wesel stellt an diesem Abend vor, was Eltern und das soziale Umfeld zum gesunden Aufwachsen beitragen können. Ina Küpperbusch ist Dipl. Sozialpädagogin, systemische Familientherapeutin (DGSF) und Kinderschutzfachkraft

Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de. Kurs-Nr.: H30300A Gebühr: unentgeltlich. Veranstaltungsdatum 19.02.2026 - 18:00 Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.

Moers: 1. Bilderbuchkino mit Basteln – für Kinder ab 3 Jahren
„Der Regenbogenfisch“ von Marcus Pfister Der Regenbogenfisch ist mit seinen schillernden Schuppen der allerschönste Fisch im ganzen Ozean. Da er aber auch eitel und stolz ist, wird er immer einsamer. Da merkt er, dass man Freunde nicht durch Schönheit gewinnen kann …

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter der Telefonnummer: 0 28 41 / 201- 751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 21.02.2026 - 10:30 Uhr - 11:45 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: MACH MAL BAND - Bandgründungsworkshops im Bollwerk 107
Das Jugendmusikfestival MACH MAL LAUT, das in einen zweijährigen Rhythmus überführt wurde und 2025 pausiert hat, bleibt dennoch nicht ganz still und schickt einen „Vorboten“: MACH MAL BAND heißt der Bandgründungsworkshop unter der Leitung von Andreas Klees, der bereits am 13.12.25 im Bollwerk 107 seinen Auftakt hatte und am 24.01. und 21.02.2026 fortgesetzt wird.

Hier dürfen sich Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren angesprochen fühlen und zu den 2 noch verbleibenden Terminen neu dazustoßen. Banderfahrung ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme, das eigene Instrument sollte mitgebracht werden und so weit beherrscht werden, dass Teilnehmende sich dem Rampenlicht gewachsen fühlen.

In letzterem könnte eine aus diesem Workshop hervorgehende Formation spätestens beim MACH MAL LAUT am 20. Juni 2026 stehen….
Termin:  21.02.2026, 17 Uhr, Zum Bollwerk 107, 47441 Moers, Anmeldung: jan.krause@bollwerk107.de Gefördert durch: Volksbank am Niederrhein, Kinder- und Jugendbüro und Kulturbüro Moers. Veranstaltungsdatum 21.02.2026 - 17:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: Konzert - Evi invites: Gonçalo Almeida, Jessica Pavone, Elisabeth Coudoux
Am Samstag, den 21.02. um 20 Uhr kommen die herausragenden Saiten-instrumentalistinnen und Instrumentalisten Gonçalo Almeida, Jessica Pavone und Elisabeth Coudoux – vielen wohl bestens bekannt aus der Formation Spinifex Maxximus – für einen besonderen Abend nach Moers!

Der Ort wird in Kürze auf der Homepage und auf Social Media bekanntgegeben!  Hinweis: Bei diesem Konzert ist Evi leider nicht vor Ort! Der Eintritt ist frei!
Veranstaltungsdatum 21.02.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben! Veranstalter Festivalbüro des moers festivals, Ostring 9, 47441 Moers.

Moers: Bollwerk Session
Ihr wollt euch musikalisch auszuprobieren? Ihr wollt eure Musik vor Publikum testen? Ihr wollt mit anderen Musiker*innen zusammen jammen? Ihr wollt einfach einen schönen Abend mit Musik und kalten Getränken haben? Dann seid ihr bei der Bollwerk Session richtig. Alle Musiker*innen und Bands sind auch herzlich eingeladen, unser Konzept der “Open Stage” wahrzunehmen.


Hier kann man nach – voriger Anmeldung – für circa 15 Minuten die Bühne “für sich” beanspruchen und somit drei bis vier eigene, vorbereitete Songs präsentieren. Zudem suchen wir auch immer einen “Opener” für die Session! Bewerbungen beziehungsweise Anmeldungen unter session@bollwerk107.de Der Eintritt ist frei!
Veranstaltungsdatum 21.02.2026 - 20:00 Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Trödelmarkt Repelen
Trödeln jwird hier edes Mal zum Erlebnis. Event details Veranstaltungsdatum 22.02.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr Veranstaltungsort Markt 1-3 47445 Moers Veranstalter Firma WMV Märkte & Mehr UG Adresse Hooghe Weg 2 47906 Kempen

Moers: Wo sind denn alle? - Matinée
Vier Nachbarn und Nachbarinnen, vier Leben. Sie kaufen Obst, gestehen sich ihre Liebe und singen gemeinsam Lieder. Sie fühlen sich einander nah und dann, ganz plötzlich und von einem Moment auf den nächsten: fern. Das versuchen sie zu erklären. Und zu verstehen.

Glücklicherweise kommt Olaf Meier, der fast 30 Jahre die Telefonseelsorge Duisburg / Mühlheim / Oberhausen geleitet hat, in unsere kleine Gesellschaft. Vielleicht kann er uns dabei helfen, mit dieser verdammten Einsamkeit umzugehen Nach den Publikumserfolgen zwei herren von real madrid und fünf minuten stille schreibt Leo Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein neues Stück für das S.T.M.

Gemeinsam mit dem Ensemble stellen sie zentrale Fragen unserer Zeit: Wie entsteht Gemeinschaft? Wie entsteht Einsamkeit? Und: Wo sind denn alle?  Eintritt frei - Anmeldung unter: https://beteiligung.nrw.de/k/1018463
Veranstaltungsdatum 22.02.2026 - 11:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9, 47441 Moers, Veranstaltungsort Schloss.

Steffi Neu liest „Meine Mutmacher“ - Frauenempfang der Stadt Wesel am 7. März 2026 um 11 Uhr
Am Samstag, 7. März 2026, um 11:00 Uhr, lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel zum Frauenempfang anlässlich des Internationalen Frauentages ein.  Bürgermeister Rainer Benien wird die Teilnehmerinnen herzlich willkommen heißen und die Veranstaltung eröffnen. 

Für einen spannenden Akzent sorgt der Auftritt von Poetry-Slammer*in Jonas Barlag. Mit Wortkunstwerken wird das Publikum sowohl zum Nachdenken animiert als auch humorvoll unterhalten. Als besonderer Höhepunkt wird die bekannte Moderatorin und Schriftstellerin Steffi Neu aus ihrem inspirierenden Buch „Meine Mutmacher“ lesen. 

Der Eintrittspreis beträgt 10,00 Euro und beinhaltet Häppchen sowie Sekt oder Selters. Eintrittskarten sind ab dem 20. Januar 2026 bei der Gleichstellungsstelle im Rathaus der Stadt Wesel, Zimmer 116 (erste Etage links), erhältlich (solange der Vorrat reicht). Zu beachten ist, dass aus organisatorischen Gründen keine Reservierungen möglich sind. 

vhs Moers – Kamp-Lintfortbietet ‚Autogenes Training‘ und ‚PME‘ bei Unruhe, Schlafproblemen an
Autogenes Training ist eine wissenschaftlich anerkannte Entspannungsmethode, um zu körperlicher und mentaler Ruhe zu kommen. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet ab Montag, 23. Februar, einen Kurs zu dieser Technik an. Er findet insgesamt achtmal jeweils ab 17 Uhr im Alten Landratsamt, Kastell 5b, statt.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern lernen grundsätzliche Übungen und auch weiterführende Trainingsmethoden kennen. Die Kursleiterin ist Heil- und Klangpädagogin nach Peter Hesse und Trainerin für Autogenes Training. ‚Progressive Muskelentspannung‘ nach Jacobson Wer unter innerer Unruhe, Schlafproblemen und Stress leidet, dem könnte die ‚Progressive Muskelentspannung nach Jacobson‘ helfen.

Die sogenannte PME führt durch einfache Übungen dazu, dass die aufbauende Entspannung der Muskulatur ein körperliches Ruhegefühl auslöst. Der Kurs beginnt ebenfalls am Montag, 23. Februar, und findet achtmal jeweils ab 16 Uhr im Alten Landratsamt, Kastell 5b, statt. Eine vorherige Anmeldung für die Kurse ist notwendig: Entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de.

Recht auf Reparatur sicher umsetzen: TÜV-Verband fordert unabhängige Prüfungen und klare Verbraucherinfos
Nationale Umsetzung vom Recht auf Reparatur: Reparaturförderung darf nicht zulasten der Produkt- und Cybersicherheit gehen. Verbraucher brauchen Informationen, wie und von wem Produkte kompetent instandgesetzt werden. Ein Prüfzeichen „Ready to Repair“ könnte Orientierung geben.

© TÜV-Verband/Tobias Koch

Der TÜV-Verband begrüßt die Zielsetzung der Bundesregierung, das „Recht auf Reparatur“ zügig und richtlinienkonform in nationales Recht zu überführen. Anlässlich der Länder- und Verbändeanhörung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zur nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/1799 zur Förderung der Reparatur von Waren hat der TÜV-Verband eine Stellungnahme vorgelegt.

Ressourcen schonen, Kreislaufwirtschaft stärken
„Das Recht auf Reparatur ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Ressourcenschonung und einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft“, sagt Juliane Petrich, Referentin Politik und Nachhaltigkeit beim TÜV-Verband. „Eine längere Produktlebensdauer reduziert Abfälle und stärkt die Unabhängigkeit von importierten Rohstoffen. Entscheidend ist jetzt, dass die neuen Regelungen in der Praxis sicher und verlässlich umgesetzt werden.“

Nach Auffassung des TÜV-Verbands darf Reparaturförderung allerdings nicht zulasten der Produkt- oder IT-Sicherheit gehen. Gerade bei digital vernetzten Produkten können Eingriffe in Hard- und Software erhebliche Risiken bergen. Deshalb müssen Ersatzteile, Software-Updates und Reparaturprozesse sicherheitskompatibel ausgestaltet sein. Unabhängige Prüfungen und Zertifizierungen sind zentral, um Konformität sicherzustellen und Verbrauchervertrauen zu stärken.

„Ready for Repair“: Orientierung für Verbraucher
Zugleich brauchen Verbraucher:innen transparente und vergleichbare Informationen zur Reparierbarkeit von Produkten. „Ein unabhängiges Prüfzeichen wie ‚Ready for Repair‘ kann hier Orientierung bieten und Greenwashing entgegenwirken“, sagt Petrich. „Auch im freien Reparaturmarkt sind Kompetenznachweise durch unabhängige Stellen zentral, um Qualität sichtbar zu machen und Vertrauen zu stärken.“

Nicht zuletzt kommt es auf eine funktionierende Plattformlösung an. Petrich: „Reparaturangebote müssen strukturiert, zugänglich und verlässlich auffindbar sein. Zuständigkeiten, Qualitätsanforderungen und Governance-Strukturen sollten frühzeitig geklärt werden, damit das Recht auf Reparatur seine volle Wirkung entfalten kann.“

Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung.

Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.



Großhandelspreise im Januar 2026: +1,2 % gegenüber Januar 2025 Großhandelsverkaufspreise, Januar 2026
+1,2 % zum Vorjahresmonat
+0,9 % zum Vormonat
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Januar 2026 um 1,2 % höher als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei +1,2 % gelegen, im November 2025 bei +1,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im Januar 2026 gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 um 0,9 %.



Gestiegene Preise für Nicht-Eisen-Erze, -Metalle und -Metallhalbzeug sowie für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren
Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im Januar 2026 der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise lagen hier im Durchschnitt 43,8 % über denen von Januar 2025.

Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen sie ebenfalls deutlich (+8,6 %). Auch bedeutend für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat war der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (+1,6 % gegenüber Januar 2025 und +0,2 % gegenüber Dezember 2025).

Insbesondere Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten erheblich mehr als im Vorjahresmonat (+12,5 % gegenüber Januar 2025 und +0,3 % gegenüber Dezember 2025). Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene 4,1 % teurer als ein Jahr zuvor, verbilligten sich aber im Vormonatsvergleich um 1,4 %.

Mehr bezahlt werden musste binnen Jahresfrist auch für Fleisch und Fleischwaren (+4,0 % gegenüber Januar 2025, aber -0,4 % gegenüber Dezember 2025). Niedriger als im Januar 2025 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-8,2 % gegenüber Januar 2025, +0,1 % gegenüber Dezember 2025) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-5,7 % gegenüber Januar 2025 und -1,1 % gegenüber Dezember 2025).

Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse (-4,8 %). Gegenüber Dezember 2025 wurden diese Produkte wieder teurer (+3,0 %).


Dinslaken erinnert an die Opfer von Hanau – Gedenkveranstaltung am 19. Februar 2026 im Grünzug Rabenkamp
Auch in diesem Jahr erinnert die Stadt Dinslaken an die neun Menschen, die am 19. Februar 2020 beim rassistischen Anschlag in Hanau getötet wurden. Zum sechsten Jahrestag lädt die Stadt Dinslaken am Donnerstag, 19. Februar 2026, von 15 bis 16 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte „10+1 Bäume“ im Grünzug am Rabenkamp ein.

„Ihr gewaltsamer Tod mahnt uns bis heute, wachsam zu bleiben und uns entschieden gegen Hass, Ausgrenzung und rechtsextreme Gewalt zu stellen“, betont Bürgermeister Simon Panke im Vorfeld der Veranstaltung. „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen ist es umso wichtiger, ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Solidarität und ein respektvolles Miteinander zu setzen. Erinnerung bedeutet Verantwortung – und diese tragen wir gemeinsam.“

Wie bereits im vergangenen Jahr wird die Gedenkfeier von einem gemeinsamen interreligiösen Gebet begleitet. Vertreter*innen verschiedener Religionsgemeinschaften gestalten diesen Teil der Veranstaltung gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Turhan Tuncel, und der Stadtverwaltung Dinslaken. Auch Schüler*innen der Ernst-Barlach-Gesamtschule werden einen Beitrag zum Gedenken leisten.

Neben den Worten des Gedenkens sollen die Gebete Ausdruck von Verbundenheit, Hoffnung und Frieden sein. Die Gedenkstätte „10+1 Bäume“ erinnert sowohl an die zehn Opfer des rechtsterroristischen NSU als auch an alle Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland. Mit der diesjährigen Veranstaltung in Dinslaken soll erneut ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung gesetzt werden.

Neue Befragung: 54 Prozent der erwerbstätigen Eltern mit Schließungen oder verkürzten Zeiten bei Kinderbetreuung konfrontiert
Die Menschen in Deutschland sollen noch mehr im Erwerbsjob arbeiten, so die Forderung von Bundesregierung und Arbeitgebern. Doch dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen, insbesondere für Erwerbstätige mit Familie oder anderen Sorgeverpflichtungen.

Da hapert es häufig, zeigen neue Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zur Stabilität der Kinderbetreuung in Deutschland: 54 Prozent der erwerbstätigen oder arbeitsuchenden Eltern, die eigentlich eine externe Kinderbetreuung in einer Kita, bei Tageseltern oder in einer schulischen Ganztagsbetreuung haben, waren im Herbst 2025 an einem oder mehreren Tagen mit Kürzungen der Betreuungszeiten und/oder sogar kurzfristigen Schließungen der Einrichtung konfrontiert, beispielsweise wegen Personalmangels.



Das ergibt sich aus der neuen Welle der WSI-Erwerbspersonenbefragung, in deren Rahmen rund 900 Personen mit Kindern in Betreuung befragt wurden. Weiteres Ergebnis: Fast ein Drittel der von Ausfällen oder Kürzungen Betroffenen musste die eigene Erwerbsarbeitszeit reduzieren, um die Betreuungslücke zu schließen. Mehrheitlich springen Frauen ein, gleichzeitig reduzieren betroffene Männer etwas häufiger ihre Arbeitszeit im Erwerbsjob, wahrscheinlich, weil sie häufiger Vollzeit arbeiten.

Bei einer Vorläuferbefragung Ende 2024 hatten sogar gut 59 Prozent der Eltern von Ausfällen oder Kürzungen bei der Kinderbetreuung berichtet. Dies ist zwar im Zeitverlauf ein leichter Rückgang, jedoch befinden sich die Ausfallzeiten immer noch auf einem hohen Niveau, betont Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des WSI. Vor dem Hintergrund dieser Betreuungssituation gehe die aktuelle Diskussion über angeblich zu hohe Teilzeitquoten an der Realität vorbei, weil die Beschäftigten aufgefordert würden, mehr Erwerbsarbeit zu leisten, ohne die Rahmenbedingungen und damit auch die Verantwortung des Staates in den Blick zu nehmen.

„Unter den aktuellen Umständen können berufstätige Eltern nicht verlässlich planen und vor allem Frauen müssen sich zweimal überlegen, ob sie eine Erwerbsarbeit aufnehmen oder ausweiten können. Die Zahlen unterstreichen, dass die aktuelle Arbeitszeitdebatte vielfach falschherum aufgezäumt ist: Wir brauchen erstens weitere massive Investitionen in eine wirklich verlässliche Infrastruktur für die frühe Bildung, vor allem eine bessere Personalausstattung. Zumal ja zusätzlich noch hunderttausende Betreuungsplätze fehlen“, sagt Kohlrausch. „Zweitens sollte man alles unterlassen, was Arbeitszeiten für Beschäftigte noch schlechter planbar macht, beispielsweise die von der Regierung geplante Abschaffung der täglichen Arbeitszeit-Höchstgrenze.“

Im Detail gaben von den im November und Dezember 2025 befragten Müttern und Vätern, die ihre Kinder in einer Kita, bei Tageseltern oder einer Ganztagsschule in Betreuung gegeben haben, 35 Prozent an, dass die Einrichtung in den drei Monaten zuvor an mindestens einem Tag kurzfristig und ungeplant geschlossen hatte. Bei 44 Prozent kam es zu Verkürzungen der vereinbarten Betreuungszeiten. Da ein Teil der Eltern sowohl mit Kürzungen als auch mit Schließungen zurechtkommen musste, summiert sich die Quote der Betroffenen insgesamt auf bundesweit 54 Prozent.

Dabei waren die Ausfall-Quoten in Ostdeutschland niedriger als im Westen, insbesondere mit Blick auf Schließungen. So gaben 21 Prozent der Eltern in Ostdeutschland an, in den drei Monaten vor der Befragung einen Ausfall der Betreuung an mindestens einem Tag erlebt zu haben, während dies im Westen 39 Prozent der befragten Eltern betraf. Und während im Osten 39 Prozent der Eltern eine Reduktion der Betreuungszeiten erlebten, waren dies im Westen der Republik 45 Prozent.

Besonders häufig waren Eltern von kleinen Kindern betroffen: 40 Prozent der Befragten mit Kindern unter drei Jahren berichteten im bundesweiten Schnitt von Schließungen. Auch bei den Eltern von Drei- bis Sechsjährigen waren es 39 Prozent. Mit Reduktionen der Öffnungszeiten waren 49 Prozent mit Kindern unter drei und 51 Prozent bei Eltern von Drei- bis Sechsjährigen konfrontiert, während all diese Werte bei Eltern älterer Kinder niedriger liegen.

Unter allen Eltern mit Kindern in einer der genannten Betreuungsformen mussten rund 11 Prozent mit Schließungen an einem Tag zurechtkommen, 17 Prozent mussten Schließungen an zwei bis fünf Tagen ausgleichen und je knapp 3 bzw. 4 Prozent sogar an sechs oder mehr Tagen.

Um die Betreuungslücke auszugleichen, sprang in den meisten Fällen ein Elternteil ein. In Partnerschaften waren dabei Mütter noch deutlich stärker eingespannt als Väter. So gaben 73 Prozent der betroffenen Männer, die in heterosexuellen Partnerschaften leben, an, ihre Partnerin sei eingesprungen, unter den Frauen sagten das 39 Prozent über ihren Partner.

Insgesamt 30 Prozent der von Kürzungen oder Schließungen betroffenen Eltern gaben an, als Reaktion auf Ausfälle kurzfristig ihre Arbeitszeit im Erwerbsjob reduziert zu haben. Unter den Männern reduzierten 33 Prozent die Erwerbsarbeitszeit, unter den Frauen 26 Prozent. Die Forschenden des WSI vermuten, dass das auch daran lag, dass Frauen häufiger nicht Vollzeit arbeiten. Auch Verwandte und/oder Freunde spielen eine wichtige Rolle, um akute Betreuungskonflikte zu entschärfen: 42 Prozent der betroffenen Eltern berichteten, auf ihr privates Umfeld zurückgegriffen zu haben.

„Zu geringes Angebot und mangelnde Verlässlichkeit bei Kitas und Ganztagsschulen sind längst ein kritischer Engpass für die Berufstätigkeit von Millionen Eltern, insbesondere Müttern. Problematisch ist auch, dass die unzuverlässige Betreuung die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen und damit geschlechtsspezifische Muster der Verteilung und Sorge- und Erwerbsarbeit eher verschärft. Auch das steht einer höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen entgegen“, analysiert WSI-Direktorin Kohlrausch.

„Das Geld für eine Fachkräfteoffensive und verbesserte Arbeitsbedingungen in Erziehungsberufen wäre damit doppelt gut angelegt. Solche Investitionen sind allemal wirkungsvoller als zusätzlicher Druck durch Deregulierungen.“

Dinslaken: Poetry Slam im Dachstudio
Die nächste Ausgabe des Dachstudio Slams Dinslaken steht am Freitag, 20. Februar 2026, 19.30 Uhr, vor der Tür. Sechs Künstler*innen erhalten die Gelegenheit, das Publikum von sich und ihren Texten zu überzeugen. Dafür haben sie sechs Minuten Zeit pro Text und es dürfen keine Requisiten verwendet werden.

Wer am Ende gewinnt, entscheidet das Publikum. Der Abend wird moderiert von Anna Conni und Tobias Reinartz.  Die Türen öffnen sich um 19 Uhr. Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich, es gibt keinen Vorverkauf. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Schüler*innen und Studierende gibt es einen ermäßigten Eintritt von 2,50 Euro.

Wer vier Mal läuft, spart bares Geld - Startschuss für die 11. Enni Laufserie
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – und mit den ersten Sonnenstrahlen zieht es viele Läuferinnen und Läufer wieder nach draußen in die Parks und auf die Strecken am Niederrhein. Der perfek-te Zeitpunkt also, um die Sportschuhe zu schnüren und für die Enni-Laufserie zu trainieren: Am Samstag, 25. April 2026, fällt mit dem Enni-Schlossparklauf in Moers der Startschuss zur elften Auflage.

Auch in diesem Jahr verbindet die Enni-Laufserie vier attraktive Lau-fevents in Moers, Sonsbeck, Neukirchen-Vluyn und Xanten. Ob Hobby oder Leistungssport – schon jetzt ist die Vorfreude groß: Rund 80 Teil-nehmende haben sich bereits angemeldet und profitieren von einer gesenkten Startgebühr.

Wer vier Mal läuft, tritt gegenüber den Einzel-anmeldungen nun deutlich günstiger an. „Die Enni-Laufserie hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Marke im regionalen Lauf-sport entwickelt“, sagt Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer. „Sie steht für Bewegung, Gemeinschaft und Spaß am Sport – ganz unabhängig vom Leistungsniveau. Wer jetzt einsteigt, erlebt vier tolle Events in unserer Region.“

Frauen, Männer und Jugendliche können in zwei Altersklassen jeweils über fünf oder zehn Kilometer antreten. Dabei kostet die Teilnahme nur noch 40 Euro – im Vergleich zu 49 Euro bei vier Einzelstarts. Jugendli-che der Jahrgänge 2010 bis 2014 zahlen für die 5-Kilometer-Serie 25 Euro. Mit dem exklusiven Serienshirt, das die ersten 500 Anmelderin-nen und Anmelder obendrauf erhalten, lohnt sich die Serienanmeldung mehr denn je.

Das bewährte Konzept bleibt bestehen: Die Vereine Moerser TV, SV Sonsbeck, AS Neukirchen-Vluyn und TuS Xanten richten zwischen April und September ihre Läufe aus, Enni bündelt sie zur Serie. Nach vier Veranstaltungen werden die drei besten Bruttozeiten addiert, ein Lauf gilt als Streichergebnis.

Jede Strecke hat dabei ihren eigenen Charakter – vom Schlosspark in Moers über ländliche Passagen in Neukirchen-Vluyn bis zu den stimmungsvollen Abendläufen in Sons-beck und Xanten. „In den Veranstaltungen steckt eine tolle Organisati-on und viel ehrenamtliches Engagement, das wir gerne unterstützen“, sagt Krämer.

Neben sportlichem Ehrgeiz locken auch in diesem Jahr attraktive Prä-mien. Die schnellsten Frauen und Männer über fünf und zehn Kilome-ter gewinnen Einkaufsgutscheine für die Bunert-Laufläden in Moers oder Duisburg im Wert von jeweils 100 Euro. Auch die Zweit- und Drittplatzierten werden mit Gutscheinen belohnt. Die Siegerehrung findet traditionell nach dem letzten Lauf am 11. September 2026 beim Internationalen Enni Citylauf in Xanten statt.

Die Anmeldung zur Enni Laufserie ist ausschließlich online über www.enni-laufserie.de möglich und läuft bis zum 21. April 2026. Eine Nachmeldung für die Serie ist nicht vorgesehen, die Teilnahme an ein-zelnen Läufen bleibt jedoch weiterhin möglich.

Die Fakten zur Enni Laufserie 2026 in der Übersicht:
Anmeldeschluss: 21. April auf www.enni-laufserie.de
Termine der Wertungsläufe
- 25. April: Enni Schlossparklauf, Moers
- 13. Mai: Enni Brunnenlauf, Sonsbeck
- 13. Juni: Enni Donkenlauf, Neukirchen-Vluyn
- 11. September: Internationaler Enni Citylauf, Xanten
Die Startgelder betragen:
- 40 Euro für die 5-km-Serie
- 25 Euro für die 5-km-Serie (Jahrgang 2010 bis 2014)
- 40 Euro für die 10-km-Serie
(zzgl. 4 Euro Pfand für die Startnummern in Moers und Sonsbeck, das bei Rückgabe anteilig erstattet wird).

Bis zu 90.000 Euro Vorteil: Wärmepumpen schlagen Gas und Öl
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Modellrechnung zeigt: Klimafreundliche Heizungen können deutlich günstiger sein als Gas- und Ölheizungen
- Niedrigere Heizkosten und staatliche Förderung machen Wärmepumpen über 20 Jahre günstiger als Gas und Öl
- Durch Wertsteigerung des Gebäudes kann die Komplettsanierung sogar einen ökonomischen Vorteil erbringen

Die energetische Modernisierung von Einfamilienhäusern gilt vielen Eigentümern als teuer und wirtschaftlich riskant. Eine neue Modellrechnung von co2online (www.co2online.de) zeigt jedoch: Wird die Entscheidung nicht allein an den Investitionskosten, sondern an den Gesamtkosten über 20 Jahre gemessen, können Komplettsanierungen mit klimafreundlichen Heizsystemen – insbesondere Wärmepumpen – im Durchschnitt deutlich günstiger abschneiden als Gas- und Ölheizungen.

Grundlage der Berechnung ist ein typisches unsaniertes Einfamilienhaus (Baujahr 1983, 130 Quadratmeter Wohnfläche), bei dem in den vergangenen 20 Jahren keine energetischen Maßnahmen erfolgt sind. Die Modellrechnungen basieren jeweils auf einer vollständigen energetischen Sanierung inklusive Gebäudehülle, Heizsystem und Photovoltaik. Verglichen werden sechs Szenarien: die Erneuerung von Gas- und Ölheizungen sowie der Wechsel zu Luft-Wasser-Wärmepumpen, Erdwärmepumpen, Fernwärme und Pelletheizungen.

Warum kurzfristige Betrachtungen in die Irre führen
In der öffentlichen Debatte werden Heizsysteme häufig anhand der reinen Anschaffungskosten bewertet. Diese Perspektive greift jedoch zu kurz. Entscheidend für Eigentümer sind nicht allein die Investitionen heute, sondern die Gesamtkosten über den Lebenszyklus eines Gebäudes: Investitionen, Finanzierungskosten, staatliche Förderung, laufende Energiekosten, Instandhaltung sowie die Entwicklung des Immobilienwerts.

Die Modellrechnung von co2online setzt deshalb bewusst auf eine 20-Jahres-Betrachtung, um diese Effekte sichtbar zu machen.
Wärmepumpen schlagen Gas und Öl deutlich – über 20 Jahre bis zu 90.000 Euro günstiger

Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Szenarien:
Die Heizkosten über 20 Jahre liegen bei Heizsystemen auf Basis erneuerbarer Energien deutlich unter denen fossiler Heizungen. Während sie im Modellfall bei einer Gasheizung rund 28.000 Euro und bei einer Ölheizung rund 41.000 Euro betragen, liegen sie bei Wärmepumpen je nach Ausführung bei etwa 13.000 bis 17.000 Euro.

Zwar sind die Investitionskosten für Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien höher, durch staatliche Förderung und geringere laufende Kosten liegen die Gesamtkosten aus Investition und Energie jedoch niedriger als bei Gas- oder Ölheizungen.

Werden zusätzlich Instandhaltungskosten und die durchschnittliche Wertsteigerung des Gebäudes berücksichtigt, ergibt sich im Modellfall ein ökonomischer Vorteil in Höhe von rund 39.000 Euro für Luft-Wasser-Wärmepumpen und 48.000 Euro für Erdwärmepumpen, während bei Gas- und Ölheizungen Mehrkosten von rund 31.000 Euro bzw. 43.000 Euro entstehen. Im Vergleich entspricht das einem Vorteil von etwa 70.000 bis 90.000 Euro zugunsten der Wärmepumpen.

Diese Werte stellen keinen kurzfristigen finanziellen Gewinn dar, sondern einen positiven Saldo über den Betrachtungszeitraum, etwa durch niedrigere laufende Kosten und einen höheren Immobilienwert. Die vollständige Tabelle und die zugrunde liegenden Annahmen sind online abrufbar (www.co2online.de/sanieren).

Welche Annahmen wurden getroffen?
Die Berechnung basiert auf transparenten und nachvollziehbaren Annahmen:
- Energieverbrauch: Heizenergieverbrauch gemäß Heizspiegel
- Energiepreise: prognostizierte Endverbraucherpreise, ermittelt im Auftrag des Umweltbundesamtes

- Investitionskosten: co2online-Berechnungen auf Basis von Werten des Baukosteninformationszentrums, angepasst an aktuelle Marktbedingungen
- Förderung: aktuelle Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
- Finanzierung: Berücksichtigung von Zinskosten
- Wertsteigerung: durchschnittliche Effekte auf Basis von Immobilienmarktdaten
- Instandhaltung: Kosten, die auch ohne energetische Sanierung anfallen

Die Modellrechnung stellt ausdrücklich keine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung dar, sondern arbeitet mit Durchschnittswerten.
Tatsächliche Entwicklungen können abweichen
Die Berechnung arbeitet mit Energiepreisprognosen und Durchschnittswerten. Tatsächliche Entwicklungen können davon abweichen, etwa durch veränderte politische Rahmenbedingungen, regionale Unterschiede oder individuelles Nutzerverhalten. Die Ergebnisse sind daher als Orientierung, nicht als Garantie zu verstehen.

Zugleich ist die Rechnung eher konservativ angelegt: Zusätzliche Risiken für fossile Energieträgersind nicht vollständig abgebildet.
Empfehlung: individuelle Berechnung für das eigene Gebäude
Für Eigentümer empfiehlt co2online, die Modellrechnung als Einstieg zu nutzen und anschließend die Berechnung mit den eigenen Gebäudedaten durchzuführen. Der ModernisierungsCheck von co2online (www.co2online.de/modernisierungscheck) ermöglicht eine erste individuelle Einschätzung und kann eine fundierte Grundlage für das Gespräch mit der Energieberatung und den Handwerksbetrieben sein.

Einordnung zur aktuellen Debatte zum Gebäudeenergiegesetz
Die Ergebnisse der Modellrechnung zeigen, dass die Umstellung auf Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien aus ökonomischer Sicht keine grundsätzliche Überforderung darstellt, sofern Sanierungen ganzheitlich und über den Lebenszyklus betrachtet werden. Voraussetzung dafür sind eine verlässliche, sozial gestaffelte Förderung sowie Planungssicherheit, da Hauseigentümer Investitionsentscheidungen mit einem Zeithorizont von Jahrzehnten treffen. Kurzfristige Investitionskosten allein geben kein realistisches Bild der tatsächlichen wirtschaftlichen Auswirkungen.

Über co2online
Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50 Energie- und Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit Kampagnen, Energierechnern und PraxisChecks stark dafür, den Strom- und Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf ein Minimum zu senken.

Mit guten Gartenvorsätzen ins neue Jahr – Tipps vom Gartenbauexperten
Der Jahreswechsel gilt für viele als willkommener Neustart. Mit ihm werden häufig nicht nur gute Vorsätze für die kommenden Monate beschlossen, sondern auch Pläne für den Garten geschmiedet.

Kräuter für Balkon, Garten und die ganze Insektenwelt. (Quelle: BLGL)

Vielleicht soll dieser endlich bunter und naturnaher, für Obst- und Gemüseanbau genutzt oder schlicht regelmäßiger gepflegt werden. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL), gibt erfolgversprechende Tipps für Hobbygärtner, die das Potenzial ihrer Grünfläche ausschöpfen wollen.

Der Start ins neue Gartenjahr Neujahrsvorsätze beinhalten oft, nachhaltiger zu leben und Gutes für die Natur zu tun oder mehr auf sich selbst und das eigene Wohlbefinden zu achten. Beides lässt sich mit der Gartenpflege verbinden, denn die richtige Arbeit im Grünen kann die Artenvielfalt fördern, fit halten, Stress reduzieren und einen Ausgleich zum Arbeitsalltag schaffen.

Kinder lernen im Garten von klein auf Wertschätzung für die Natur, können dort toben und gleichzeitig erstes Wissen über Pflanzen und tierische Bewohner sammeln. Durch gut überlegte und umsichtige Gestaltung wird der Garten zu einem Ort der Freude, an dem man sich gerne aufhält und der maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität beiträgt.

Experten-Tipps für erfolgreiches Gärtnern
So gelingt der Neubeginn Wer einen Garten neu anlegt, sollte sich zuerst Gedanken machen, welche Art gewünscht ist – beispielsweise ein Natur-, Nutz- oder Designgarten. Natürliche Gegebenheiten wie Kleinklima und Boden sollten dabei berücksichtigt werden.

Dr. Lutz Popp weiß: „Für die Natur ist es am besten, wenn der Garten einen Ausgleich zu bebauten, versiegelten Flächen darstellt und viele verschiedene Arten in ihm gedeihen können, denn das unterstützt die Biodiversität.“

Das Gartenjahr planen
„Mit einem effizienten Zeitplan haben Gartenbesitzende das ganze Jahr Freude an ihrem grünen Reich und vermeiden Enttäuschung darüber, einen Pflanztermin verpasst zu haben. Überblick schafft ein Aussaat- und Pflanzkalender, der wichtige Saattermine enthält“, empfiehlt Dr. Popp. Im Februar können unter anderem bereits Spinat und Radieschen ausgesät werden.

Gemüseanbau im Hausgarten
Der Verzehr von ausreichend frischem Gemüse ist gesundheitsfördernd. Mit dem Eigenanbau im Garten oder auf dem Balkon investieren Hobbygärtner demnach langfristig in ihr Wohlbefinden. Für den erfolgreichen Gemüseanbau rät der Gartenbauexperte, hochwertiges Saatgut zu wählen und spezielle Anzuchterde zu verwenden. Zur Schädlingsabwehr eignen sich Schneckenzäune und Gemüsenetze.

Routinen bilden
Routinen beugen Überforderung vor, da terminliche Entscheidungen abgenommen werden und die Arbeit auf kleine Portionen aufgeteilt wird. „Gartenbesitzende können feste Gießzeiten einplanen und diese mit einem kleinen Kontrollgang verbinden. So lernen sie ihren Garten durch regelmäßige Beobachtung besser kennen, sehen sofort, wenn ein Problem anliegt, und freuen sich über regelmäßige Fortschritte, was die Motivation steigert“, erklärt Dr. Popp. Wiederkehrende Abläufe wirken beruhigend und helfen dabei, die gesteckten Gartenziele zu verwirklichen.

HUK-E-Barometer
Neuer Rekord: In 2025 stiegen so viele Privatleute von Verbrennungsmotoren auf E-Autos um wie noch nie – In Großstädten sind Umstiege allerdings deutlich seltener – Unter den 15 größten Städten ist Düsseldorf beim Umstieg führend, unter allen Landkreisen Starnberg

Wer einen Garagenstellplatz oder Carport hat, besitzt fast doppelt so häufig ein privates E-Auto wie andere
Jeder vierte Befragte will ein E-Auto nur von seiner bevorzugten Automarke, bei Vielfahrern ab 10.000 Jahreskilometern ist es sogar mehr als jeder Dritte
Drei Viertel der 15 Landkreise mit den bundesweit höchsten Wechselquoten vom Verbrenner zum Elektroauto liegen in Bayern

Im vierten Quartal 2025 wurde in Deutschland die höchste Umstiegsquote von Verbrenner- auf Elektroautos bei Privatpersonen seit drei Jahren erreicht. Laut HUK-E-Barometer war dies bei 6,3 Prozent aller privaten Fahrzeugwechsel der Fall. Damit ist die Umstiegsquote in allen Quartalen 2025 immer weiter gestiegen. Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich daraus insgesamt die höchste bislang gemessene jährliche Umstiegsquote (5,5 %). Und auch die weiteren Planungen der Privathaushalte gehen in die gleiche Richtung: 15 Prozent derjenigen, die in den kommenden zwei Jahren einen privaten Fahrzeugwechsel vornehmen wollen, fassen aktuell einen Umstieg auf einen rein elektrischen Antrieb ins Auge.

Dr. Jörg Rheinländer, im Vorstand der HUK-COBURG zuständig für die Kfz-Versicherung: "Die Ankündigung einer neuen staatlichen Förderung bei der Anschaffung von E-Autos hat 2025 offenbar nicht zu einem breiten Abwarten bei privaten Käufern geführt. Augenscheinlich scheint die Attraktivität der E-Mobilität inzwischen also auf einem deutlich stabileren Fundament zu stehen."

Große Unterschiede zwischen Stadt und Land - und viel Potential
Das neue HUK-E-Barometer offenbart interessante Unterschiede. So steigen Bewohner in den 15 größten Städten Deutschlands deutlich seltener auf E-Autos um als dies im Bundesschnitt der Fall ist (4,6 % gegenüber 5,5 % im Gesamtjahr 2025). Im Ergebnis erreicht damit selbst etwa Düsseldorf als Großstadt mit den meisten Umstiegen in 2025 aktuell beim Gesamtbestand an privaten E-Fahrzeugen nur erst die Hälfte dessen, was der Spitzenreiter bei den Landkreisen Starnberg (3,3 % zu 6,6 %) schon aufweisen kann. Auch der Spitzenreiter unter den Großstädten mit dem höchsten Bestand an privaten E-Autos, die Landeshauptstadt Stuttgart, liegt deutlich dahinter (4,8 %).

Auf den ersten Blick ist das erstaunlich. So halten laut HUK-E-Barometer Bewohner in Städten ab 500.000 Einwohnern Elektroautos viel häufiger für "gut" oder "sehr gut" als die übrige Bevölkerung (59 % zu 45 %). Dass sie dennoch in der Praxis aber seltener auf E-Fahrzeuge wechseln, lässt sich mit einem viel geringeren Anteil von eigenen selbstgenutzten Häusern und Wohnungen in den Großstädten erklären. So zeigt das HUK-E-Barometer: Besitzer eines eigenen Hauses oder einer eigenen Wohnung haben exakt dreimal so häufig ein privates E-Auto wie diejenigen ohne Wohneigentum (4,8 % zu 1,6 %). Oder noch eindrucksvoller: 81 Prozent aller privaten E-Autos in Deutschland werden von Immobilienbesitzern gefahren.

Deutlich wird der Unterschied zwischen Stadt und Land auch, wenn nach der Unterbringung von Fahrzeugen gefragt wird. Wer demnach einen Carport oder einen Garagen-Stellplatz besitzt, hat im Bundesschnitt fast drei Viertel häufiger ein privates E-Auto als derjenige, der sein Auto auf der Straße abstellen muss (4,1 % Besitzquote zu 2,4 %). "Wenn sich in den Großstädten Deutschlands die Lademöglichkeiten auch für Freiluftparker verbessern, könnte das also nochmal deutliche Zuwächse beim Hochlauf der Elektromobilität bringen – denn hier besteht noch erhebliches Potential", folgert Dr. Jörg Rheinländer.

Jeder Vierte will ein E-Auto nur von seiner Lieblingsmarke
Interessante Unterschiede lassen sich auch bei den Marken-Präferenzen von Interessenten für Elektroautos erkennen. Für mehr als jeden vierten Führerscheininhaber (27 %) kommen so nur Elektroautos einer ganz bestimmten Automarke in Frage. Unter Vielfahrern, die jährlich mehr als 10.000 Kilometer zurücklegen, ist es sogar mehr als jeder Dritte (36 %) ebenso wie bei Familien mit Kindern (37 %).

Und wer im Monat über 5.000 Euro netto verdient, ist sogar zu 52 Prozent auf eine bestimmte Automarke fixiert. Resultat: Für einen grundsätzlichen Wechsel zur Elektromobilität müsste laut HUK-E-Barometer bei zehn Prozent der Führerscheinbesitzer noch die Voraussetzung erfüllt sein, dass ihre bevorzugte Automarke ein ihnen gefallendes Elektroauto im Angebot hat. Und 17 Prozent nennen als weiteren Beweggrund, um den Schritt zu gehen, dass es für ihre Bedürfnisse besser passende Modelle reiner E-Autos geben müsse.

Wenn es nach den Wünschen aller Autofahrer in Deutschland geht, würden sie persönlich am ehesten einen VW oder BMW fahren, wenn die Anschaffung eines vollelektrischen Fahrzeugs anstünde. Tatsächlich stiegen im vergangenen Jahr auch die meisten HUK-Versicherten auf diese Hersteller privat um. Allerdings zwängte sich Skoda noch zwischen die beiden Marken auf das Siegertreppchen – durch den besonderen Verkaufserfolg des Modells Elroq. VW wurde 2025 demnach in 13,4 Prozent aller Fälle gewählt, wenn privat von einem Verbrenner auf ein reines Elektroauto gewechselt wurde, Skoda kam auf 8,2 Prozent und BMW auf 7,9 Prozent.

Das sind zentrale Ergebnisse des HUK-E-Barometers, die sich aus dem Versicherungs-bestand des marktführenden Unternehmens ergeben sowie aus parallel laufenden bundesweit repräsentativen Befragungen.

Regionale Spitzenreiter bei Wechseln vom Verbrenner zum reinen Elektroauto in 2025:
Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte stiegen 2025 in der NRW-Landeshauptstadt die Autofahrer am häufigsten auf rein elektrische Antriebe um
Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte stiegen 2025 in der NRW-Landeshauptstadt die Autofahrer am häufigsten auf rein elektrische Antriebe um
Düsseldorf ................5,5%
Dortmund ................ 5,3%
Nürnberg.................. 5,1%
Hamburg.................. 5,0%
München...................4,8%
Köln.......................... 4,7%
Hannover...................4,7%
Essen....................... 4,6%
Duisburg................... 4,6%
Frankfurt am Main.....4,5%
Berlin.........................4,5%
Stuttgart.....................4,4%
Bremen......................4,1%
Leipzig.......................3,5%
Dresden.................... 3,3%

Rund drei Viertel der 15 Landkreise mit den höchsten Wechselquoten liegen in Bayern
Starnberg (Bayern)............................... 10,0%
Erlangen-Höchstadt (Bayern)..................9,6%
Ebersberg (Bayern)................................ 9,6%
Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern)............9,4%
Höxter (NRW)......................................... 9,1%
Würzburg (Bayern)..................................9,0%
Paderborn (NRW)....................................8,8%
Amberg-Sulzbach (Bayern).....................8,8%
Regensburg (Bayern)..............................8,8%
Altötting (Bayern).....................................8,8%
Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen)....8,7%
Holzminden (Niedersachsen)..................8,7%
Traunstein (Bayern).................................8,6%
Aschaffenburg (Bayern)...........................8,6%
Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern)........8,3%

Quelle: Quoten-Analysen der Fahrzeugwechsel in Prozent im HUK-Bestand; Ranking erfolgt bei identischen Prozentzahlen laut weiterer Nachkommastellen



NRW: Mehr Schafe, aber weniger Schafhaltungen
* Zahl der Schafe um 5,3 % gestiegen.
* Zahl der Betriebe mit Schafhaltung gegenüber 2024 um 14,3 % gesunken.
* 31,5 % des Schafbestands wurde im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten.

Am 3. November 2025 haben 1.100 nordrhein-westfälische Betriebe mit Schafhaltung rund 151.500 Schafe gehalten. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist die Anzahl der Schafe damit im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % gestiegen. Die Anzahl der Betriebe mit Schafhaltung ging im selben Zeitraum um 14,3 % zurück. So kamen Anfang November 2025 rein rechnerisch durchschnittlich 138 Schafe auf einen nordrhein-westfälischen Haltungsbetrieb; 2024 waren es noch 112 Schafe.



Großteil der gehaltenen Schafe waren weibliche Schafe zur Zucht
Mit einem Anteil von 67,5 % machten Anfang November letzten Jahres weibliche Schafe zur Zucht einschließlich gedeckter Lämmer den Großteil des Bestandes in NRW aus. Von den insgesamt 102.200 weiblichen Schafen waren rund 1.300 Milchschafe. Mehr als jedes vierte Schaf in NRW (26,9 %) war unter einem Jahr. Des Weiteren gingen 2,1 % des Bestandes auf Schafböcke und 3,5 % auf andere Schafe zurück.

Mehr als jedes vierte Schaf wurde im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten Die meisten Schafe in NRW wurden mit einem Anteil von 31,5 % am Gesamtbestand im Regierungsbezirk Arnsberg gehalten. Darauf folgten die Regierungsbezirke Köln (20,0 %) und Detmold (19,1 %). Auf Platz vier und fünf lagen die Regierungsbezirke Düsseldorf (17,8 %) und Münster (11,5 %).

Zwischen November 2024 und November 2025 ist die Anzahl der gehaltenen Schafe im Regierungsbezirk Arnsberg um 3,4 % gestiegen. Zuwächse gab es ebenfalls in den Regierungsbezirken Köln (+11,5 %) und Münster (+11,4 %). Den stärksten Rückgang verzeichnete der Regierungsbezirk Detmold mit 6,4 %, gefolgt vom Regierungsbezirk Düsseldorf (−3,6 %).

Im selben Zeitraum sank die Zahl der schafhaltenden Betriebe im Regierungsbezirk Arnsberg um 22,2 %, im Regierungsbezirk Düsseldorf um 18,8 % gefolgt von den Regierungsbezirken Köln (−11,9 %) und Münster (−8,2 %). Im Regierungsbezirk Detmold ist ein Rückgang um 7,4 % zu verzeichnen.

Fleischproduktion im Jahr 2025 nahezu unverändert - Schlachtbetriebe erzeugen rund 15 400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr
Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2025 mit 6,9 Millionen Tonnen Fleisch nahezu unverändert geblieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtbetriebe 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 0,2 % oder 15 400 Tonnen weniger Fleisch als im Vorjahr.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet. Zuvor war die Fleischproduktion im Jahr 2024 erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Im Jahr 2016 hatte sie mit 8,3 Millionen Tonnen Fleisch ihren bisherigen Höchststand erreicht. Im Vergleich dazu war die Schlachtmenge im Jahr 2025 um 17,0 % niedriger.



Schweinefleisch: Schlachtmenge um 1,1 % gestiegen
Mit 44,9 Millionen geschlachteten Tieren im Jahr 2025 stieg die Zahl der geschlachteten Schweine gegenüber dem Vorjahr um 0,6 % oder 259 700 Tiere. Dabei erhöhte sich die Zahl der geschlachteten Schweine inländischer Herkunft um 2,0 % auf 44,1 Millionen Tiere. Die Zahl importierter Schweine, die in deutschen Betrieben geschlachtet wurden, sank dagegen um 43,3 % auf 759 200 Tiere.

Insgesamt produzierten die deutschen Schlachtbetriebe im Jahr 2025 rund 4,3 Millionen Tonnen Schweinefleisch. Das waren 1,1 % oder 49 100 Tonnen mehr als im Jahr 2024. Rindfleisch: Schlachtmenge um 6,0 % gesunken Die Zahl der im Jahr 2025 gewerblich geschlachteten Rinder ging gegenüber dem Vorjahr um 7,3 % auf 2,8 Millionen Tiere zurück.

Die Schlachtmenge sank um 6,0 % auf 0,9 Millionen Tonnen Rindfleisch. Geflügelfleisch: Schlachtmenge unverändert Die Schlachtmenge an erzeugtem Geflügelfleisch blieb im Jahr 2025 gegenüber 2024 mit 1,6 Millionen Tonnen unverändert (0,0 %).

Dabei stieg die Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch um 3,6 % auf 1,1 Millionen Tonnen, während die Produktion von Putenfleisch (Truthahnfleisch) um 7,7 % auf 376 800 Tonnen zurückging. Insgesamt wurden von Geflügelschlachtereien in Deutschland im Jahr 2025 rund 697,3 Millionen Hühner geschlachtet, darunter 640,3 Millionen Jungmast- und 20,7 Millionen Suppenhühner sowie 27,6 Millionen Puten und 8,3 Millionen Enten.