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KW 9: Montag, 23. Februar - Sonntag, 1.
März 2026
Themen u.a:
Geflügelpest:
Aufhebung der allgemeinen Stallpflicht und einer
Überwachungszone Am Sonntag, 01.
März 2026, hebt der Kreis Wesel die allgemeine,
kreisweite Aufstallungspflicht für Geflügel auf.
Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat
der Kreis Wesel am Freitag, 27. Februar
erlassen. Sie tritt am 1. März in Kraft.
Bereits Anfang der Woche konnte die letzte
Überwachungszone im Kreisgebiet aufgehoben
werden, die aufgrund eines Geflügelpestausbruchs
in Rees eingerichtet worden war.
Die
Stallpflicht war Ende Oktober des vergangenen
Jahres angeordnet worden, nachdem sich
abzeichnete, dass am unteren Niederrhein ein
massives Vorkommen an Geflügelpestfällen zu
erwarten war. Im Kreis Wesel blieb es bislang
bei zwei Ausbrüchen: Im Oktober 2025 wurde das
hochpathogene Influenzavirus HPAI H5N1 in einem
Putenmastbestand in Kamp-Lintfort nachgewiesen.
Mehr als 18.000 Puten mussten in diesem
Zusammenhang getötet werden. Darüber hinaus
wurde das Virus auch in einer Hobbyhaltung
innerhalb der 3-Kilometer-Schutzzone rund um den
Kamp-Lintforter Bestand festgestellt. Deutlich
stärker betroffen waren insbesondere der Kreis
Kleve sowie Regionen in Ostwestfalen. Aufgrund
von Geflügelpestfällen in den benachbarten
Kreisen Kleve und Recklinghausen musste der
Kreis Wesel zahlreiche kreisübergreifende
Schutz- und Überwachungszonen einrichten.
Zur Eindämmung der Seuche wurden zahlreiche
Kontrollen durchgeführt, insbesondere in
größeren Geflügelhaltungsbetrieben. Diese
nutzten die Mitarbeitenden des Veterinäramts
auch, um die Bedeutung konsequenter
Biosicherheitsmaßnahmen zu vermitteln. Seit dem
01. Oktober 2025 wurde bei insgesamt 53
Wildvögeln im Kreis Wesel das Influenzavirus
HPAI H5N1 nachgewiesen.
Einige
Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.
Betroffen waren überwiegend Wildgänse,
insbesondere Blässgänse. Darüber hinaus wurden
dem Kreis sowie den örtlichen Ordnungsämtern
zahlreiche verendet aufgefundene Wildvögel
gemeldet.
„Es ist jedoch davon
auszugehen, dass dies nur einen Teil des
tatsächlichen Geschehens abbildet, da nicht alle
verendeten Tiere entdeckt werden und größere,
auffällig gefärbte Vögel eher gefunden werden
als kleinere Arten. Zudem konnten nicht alle
aufgefundenen Tiere untersucht werden“, erklärt
Kreisveterinär Dr. Antonius Dicke.
Die
Aufhebung der Stallpflicht erfolgt parallel auch
im Kreis Kleve. Damit endet die
Einschleppungsgefahr in Geflügelbestände
allerdings nicht. Das
Friedrich-Loeffler-Institut bewertet das Risiko
weiterhin als hoch. Auch wenn die arktischen
Wintergäste in den kommenden Wochen abziehen,
ist davon auszugehen, dass das Virus weiterhin
in der verbleibenden Wildvogelpopulation
zirkuliert.
Entscheidend bleibt daher
die konsequente Einhaltung der
Biosicherheitsmaßnahmen in allen
Geflügelhaltungen. Vor besondere
Herausforderungen sehen sich derzeit
Geflügelhalterinnen und -halter, die ihr
Wirtschaftsgeflügel in Freilandhaltung,
beispielsweise in Hühnermobilen, halten.
Sie sind verpflichtet, ihre Tiere ab der
kommenden Woche wieder ins Freie zu lassen, um
Eier weiterhin als Freiland- oder Bioeier
vermarkten zu können. Die Allgemeine
Aufstallungspflicht hat sich aus Sicht der
Kreisverwaltung Wesel auch in diesem Winter
bewährt.
GRC-Aktionspreis: Jetzt
für das Corhelper-Video des Kreises Wesel
abstimmen! Der Deutsche Rat für
Wiederbelebung (GRC Resusication Council, kurz
GRC) schreibt in jedem Jahr den GRC-Aktionspreis
für Wiederbelebung nach plötzlichem
Herz-Kreislauf-Stillstand aus. Für das Jahr 2025
ist der Kreis Wesel für sein „Corhelper-Video“
nominiert, mit dem noch mehr Menschen dazu
animiert werden sollen, sich per App als
Ersthelfende im Kreis Wesel zu registrieren.
Seit September 2021 setzt der Kreis
Wesel die Corhelper-App ein. Die App allein ist
nur ein Werkzeug – gerettet werden Leben durch
Menschen, die im Notfall zügig helfen. Mit
gezielter Öffentlichkeitsarbeit und einer
starken Videokampagne hat der Kreis Wesel das
Bewusstsein für lebensrettende Erste Hilfe
deutlich gesteigert und mehr Menschen zur
Registrierung bewegt.

Screenshot aus dem Corhelper Video
Herausragend war die Kampagne zum „World Restart
a Heart Day“ im Oktober 2025: In Zusammenarbeit
mit den Ärztlichen Leitern des Rettungsdienstes
und Flaggschifffilm aus Wesel entstand ein
eindrucksvolles Video, das den Ablauf bei einem
Herz-Kreislauf-Stillstand realistisch zeigt.
Corhelper-Nutzerinnen und –Nutzer sowie der
professionelle Rettungsdienst sind zu sehen –
und es wird klar, wie wichtig das schnelle
Eingreifen von Ersthelfenden ist.
Das
Ergebnis spricht für sich: Das Video erreichte
über 16.000 Aufrufe auf Instagram und mehr als
8.000 auf Facebook. Kurz nach Veröffentlichung
meldeten sich innerhalb kurzer Zeit rund 100
neue Corhelper an. Die Kampagne hat damit
entscheidend dazu beigetragen, das Projekt
bekannter zu machen und zusätzliche Freiwillige
zu gewinnen. Sehen Sie das Video und informieren
Sie sich unter https://www.kreis-wesel.de/corhelper.
Jetzt mitentscheiden: Die Gewinnerin
oder der Gewinner des GRC-Aktionspreises wird
per Online-Voting ermittelt. Die Abstimmung
läuft noch bis zum 20.03.2026 unter https://de.surveymonkey.com/r/Z8GGZ6K.
Bitte stimmen Sie jetzt für den Kreis Wesel ab –
jede Stimme zählt und unterstützt die wichtige
Arbeit für mehr Lebensrettungen in unserer
Region!
Reise & Camping Messe in
Essen: Starkes Engagement des Kreises Wesel und
seiner Kommunen Die
Tourismusförderung der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel präsentiert
sich vom 25. Februar bis zum 1. März 2026 auf
der Reise & Camping Messe in Essen. Die
kreisangehörigen Kommunen sowie das
Freizeitzentrum Xanten sind am Stand der
Niederrhein Tourismus GmbH vertreten. Die Messe
bietet eine hervorragende Plattform, um die
vielfältigen touristischen Angebote der Region
vorzustellen und potenzielle Besucher zu
gewinnen.
Als ein Highlight stellt die
Gemeinde Schermbeck die Neuauflage ihrer
Imagebroschüre „Schermbeck als staatlich
anerkannter Erholungsort“ vor. Lukas Hähnel,
Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des
Kreises Wesel: „Die Zertifizierung Schermbecks
als staatlich anerkannter Erholungsort ist ein
großes Plus für den Tourismus im Kreis Wesel.
Damit können wir weiter unser Profil stärken und
Gäste noch besser ansprechen.“
Zudem
werden Flyer zu den Führungen der Niederrhein
Guides und Naturpark Hohe Mark Führer/innen
sowie aktuelle Konzertdaten präsentiert. Drei
neue Knotenpunkte machen das Radfahren in
Schermbeck noch attraktiver. Die Stadt Wesel
präsentiert unter anderem das neu eröffnete
RheinBad und die neue Dauerausstellung im
LVR-Niederrheinmuseum Wesel. Das neue Kombi-Bad
umfasst ein Hallenbad, ein Freibad sowie eine
Saunalandschaft.
Das LVR-
Niederrheinmuseum bietet eine spannende
Familienausstellung mit dem Fokus auf "Leben am
& vom Wasser". Zudem werden die neue WeselTour 7
„Landschaftserlebnis Römerzeit“ als Wander- und
Radweg zum UNESCO-Welterbe Niedergermanischer
Limes sowie die Neuauflage der
Hanseradweg-Broschüre der Rheinischen
Hansestädte präsentiert.
Die Gemeinde
Sonsbeck hat ihren Tourismuskatalog "Sonsbeck
erleben" im Gepäck, der für die Reise & Camping
aktualisiert wurde. Auf 47 Seiten finden
Interessierte alles zu Ausflugstipps,
Naturerlebnissen, Veranstaltungen, Essen und
Trinken sowie Übernachten in Sonsbeck. Die
EntwicklungsAgentur Wirtschaft fördert den
Tourismus im Kreis Wesel.

v.l. Lukas Hähnel, Leiter der EAW Kreis Wesel
mit den beiden kommunalen Vertretern Pauline
Becker (Xanten) und Birgit Lensing (Schermbeck)
und Kathrin Peters (Niederrhein Tourismus) auf
der Reisemesse in Essen
Bundesministerium: Arbeitsmarkt bleibt
unverändert Die Arbeitsmarktzahlen
im Februar 2026 Insgesamt waren im Februar 2026
3,070 Millionen Menschen arbeitslos, das waren
15.000 weniger als vor einem Monat. Die
Arbeitslosenquote liegt bei 6,5 Prozent und ist
damit gegenüber dem Vormonat um 0,1
Prozentpunkte gesunken. Aufgrund der
Witterungsbedingungen im Februar ist hier
üblicherweise wenig Dynamik am Arbeitsmarkt.
Die sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung ist von November auf Dezember um
207.000 auf 34,98 Millionen gesunken.
Saisonbereinigt ist die
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im
Dezember um 5.000 gestiegen. Ohne
Beschäftigungsaufnahmen von ausländischen
Staatsbürgern würde die Zahl der Beschäftigten
in Deutschland seit Längerem sinken.
Im
Dezember waren 5,89 Millionen Ausländer in
Deutschland sozialversicherungspflichtig
beschäftigt, das waren 224.000 mehr als im
Vorjahr. Der Zuwachs geht vollständig auf
Personen aus sogenannten Drittstaaten zurück,
darunter 74.000 aus der Ukraine, 65.000 aus den
acht Haupt-Asylherkunftsländern und 21.000 aus
dem Westbalkan.
Die Statistik für die
nichteuropäischen Asylherkunftsländer umfasst
Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria,
Pakistan, Somalia und Syrien.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Das
schwierige konjunkturelle Umfeld ermöglicht noch
keine Erholung am Arbeitsmarkt. Mit dem 500
Milliarden Euro-Investitionspaket setzt die
Bundesregierung einen starken Impuls zur
Stärkung der Wirtschaft und zur Sicherung von
Arbeitsplätzen. Wir setzen außerdem weiter auf
Qualifizierung und Weiterbildung, um den
Beschäftigten den Rücken zu stärken.“
Abschaffung Solarförderung: Was treibt
Frau Reiche an? Photovoltaik
bleibt der Schlüssel für die Energiewende im
Eigenheim Das
Bundeswirtschaftsministerium plant laut
Medienberichten die vollständige Streichung der
Photovoltaik-Förderung für kleine Anlagen. Eine
Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach
unter Hausbesitzern, die ihre Immobilie selbst
nutzen, zeigt aber deutlich: Photovoltaik ist
der Schlüssel zur Anschaffung weiterer
Zukunftstechnologien.
Das
Bundeswirtschaftsministerium plant laut
Medienberichten die vollständige Streichung der
Photovoltaik-Förderung für kleine Anlagen. Eine
Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach
unter Hausbesitzern, die ihre Immobilie selbst
nutzen, zeigt aber deutlich: Photovoltaik ist
der Schlüssel zur Anschaffung weiterer
Zukunftstechnologien.

Photovoltaik ist die wegweisende Technologie
für die private Energiewende. Das zeigt eine vom
Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführte
Umfrage im Auftrag der Initiative
Klimaneutrales Deutschland (IKND) von August
2025. Hausbesitzer, die bereits eine
Photovoltaik-Anlage besitzen bzw. deren
Anschaffung planen, investieren wahrscheinlicher
auch weiter in emissionssparende Technologien
wie Batteriespeicher, Smart Meter, Elektroauto
und Wärmepumpen.

Nur 17% der Eigenheimbesitzer ohne Solaranlage
oder Anschaffungspläne dafür haben oder planen
eine Wärmepumpe – bei denen mit Solaranlage sind
es 54%. Beim Elektroauto verhält es sich
ähnlich, nämlich 17% zu 55%. Darüber hinaus
zeigt die Umfrage, dass das Potenzial für
Photovoltaik im Ein- und Zweifamilienhaus
hierzulande beträchtlich ist.
Bis 2030
könnten sich fast zwei Drittel aller
selbstnutzenden Hausbesitzer vorstellen, eine
Photovoltaikanlage zu besitzen, heute ist es nur
ein Drittel. Damit die Mengen an privat
erzeugtem Strom netzdienlicher verbraucht und
eingespeist werden können, und damit die
Systemkosten gesenkt werden können, sind
Batteriespeicher, Smart Meter und
Energiemanagementsysteme notwendig.
Hier
ist das Potenzial bis 2030 beträchtlich: Jeder
zweite Eigenheimer könnte sich vorstellen, einen
Batteriespeicher nutzen, ebenso viele einen
Smart Meter, etwas weniger ein
Energiemanagement-System. Die Studie „Monitoring
Energiewende im Eigenheim“ ist
hier abrufbar. Die Umfrage wurde im August
2025 vom Institut für Demoskopie Allensbach im
Auftrag der Initiative Klimaneutrales
Deutschland (IKND) durchgeführt. Befragt wurden
2.159 Hausbesitzerinnen und -besitzer ab 18
Jahren, die im eigenen Haus wohnen.
EEG-Novelle - Verband Wohneigentum warnt
vor "tiefgreifendem Systemwechsel"
Mit scharfer Kritik reagiert der gemeinnützige
Verband Wohneigentum auf den Arbeitsentwurf zur
EEG-Novelle aus dem Haus von
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Nach Medienberichten plant die Ministerin unter
anderem die vollständige Streichung der
Photovoltaik-Förderung für kleine Anlagen.
"Das wäre ein massiver Einschnitt in das EEG
und ein fataler Rückschritt für die private
Energiewende im Gebäudebereich", bewertet
Verbandspräsident Peter Wegner den Entwurf.
Wegner erklärt: "Dieser Entwurf bedeutet einen
tiefgreifenden Systemwechsel: Weg von einer
staatlich abgesicherten Einspeisevergütung und
damit einer wichtigen Unterstützung privater
Initiative hin zu einer konsequent markt- und
systemorientierten Steuerung erneuerbarer
Energien."
Der Verbandspräsident
kritisiert: "Politisch nicht gelöste
strukturelle Probleme können nicht zu Lasten der
kleinen Eigenümer*innen gehen." Förderstopp für
kleine PV-Anlagen bis 25 kW - höheres
Investitionsrisiko Wenn das klassische
Einfamilienhaus die EEG-Förderung verliere und
die Einspeisung auf 50 Prozent begrenzt werde,
bedeute das für private Eigentümer*innen ein
höheres Investitionsrisiko.
Vor allem
dann, so Wegner, wenn sie keinen Speicher haben
und den Verbrauch nicht gut steuern. Wegner
warnt: "Privatpersonen sind bislang wichtiger
Akteur bei der Solarstromerzeugung. Diese
Initiative wird ausgebremst, was ein fataler
Rückschritt für die private Energiewende ist."
Erwartbare negative Konsequenz sei eine
sinkende Investitionsdynamik im
Kleinanlagensegment, was PV-Anlagen verteuere.
Wegner: "Zu befürchten ist, dass in Konsequenz
die private Energiewende einkommensstarken
Haushalten vorbehalten bleibt." Kritik an
verpflichtende Direkvermarktung Mehr Markt
bedeute auch mehr Komplexität, erklärt der
Verbandspräsident und sieht das Risiko einer
Überfoderung private Anlagenbetreiber bei einer
verpflichtenden Direktvermarktung.
"Private Betreiber werden gezwungenermaßen zu
Strommarkt-Akteuren, das darf nicht zu
fachlicher und bürokratischer Überfoderung
führen. Gerade Familien, ältere Eigentümerinnen
und Eigentümer sowie
Wohnungseigentümergemeinschaften benötigen
verlässliche und verständliche Rahmenbedingungen
und dürfen nicht überfordert werden."
Bundesinnenministerium ruft zur
Bewerbung um den Förderpreis Helfende Hand 2026
auf Von Anfang März bis Ende Juni
können Bewerbungen in den Kategorien Innovative
Konzepte, Nachwuchsarbeit sowie Unterstützung
des Ehrenamtes für den Förderpreis eingereicht
werden. In diesem Jahr wird zudem ein
Sonderpreis zum Thema Einbindung von
Ehrenamtlichen nach dem Berufsleben ausgelobt.
Eine Jury aus Expertinnen und Experten des
Bevölkerungsschutzes wählt die Nominierten aus.
Die Helfende Hand wird zum 18. Mal verliehen und
erreicht 2026 seine Volljährigkeit.
Ab
dem 1. März 2026 können sich Ehrenamtliche im
Bevölkerungsschutz mit ihrem Projekt auf den
Förderpreis Helfende Hand bewerben, der in
diesem Jahr vom Bundesministerium des Innern
(BMI) bereits zum 18. Mal verliehen wird. Die
Bewerbungsphase läuft bis zum 30. Juni 2026. Mit
der Auszeichnung würdigt das BMI Projekte von
Organisationen, Unternehmen sowie
Einzelpersonen, die sich auf besondere Weise
ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagiert
haben.
Online bewerben
Grundsätzlich können sich alle Organisationen,
Unternehmen oder Einzelpersonen mit ihrem
Projekt auf die Helfende Hand bewerben, sofern
sie mit ihrem Einsatz das Ehrenamt im
Bevölkerungsschutz stärken. Die Bewerbung kann
einfach online unter
https://www.helfende-hand-foerderpreis.de/bewerbung
eingereicht werden.
Als Hilfestellung
für das Ausfüllen des Formulars stehen eine
Musterbewerbung sowie ein Erklärvideo auf der
Website zur Verfügung. Drei Kategorien,
ein Sonderpreis und ein Publikumspreis Der
Förderpreis Helfende Hand wird in den Kategorien
Innovative Konzepte, Nachwuchsarbeit und
Unterstützung des Ehrenamtes verliehen. Die Jury
wird je Kategorie drei Preisträger auswählen.
Zudem wird sie 2026 einen Sonderpreis für die
Einbindung Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben
vergeben. Außerdem wird unter allen
Nominierungen ein Publikumspreis verliehen. Alle
Informationen zu den Kategorien sind auf der
Website der Helfenden Hand zu finden.
Die Bedeutung des Ehrenamtes Mit dem
Förderpreis würdigt das Bundesministerium des
Innern jährlich die im Bevölkerungsschutz
aktiven Ehrenamtlichen und fördert das
Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement als
Treiber für den Zusammenhalt in der
Gesellschaft. Der Förderpreis bietet die
Möglichkeit, sich bei ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfern zu bedanken und die Begeisterung für
das Ehrenamt zu fördern.

(Quelle: BBK)
Im Jahr 2025 wurden
insgesamt 16 Projekte mit dem Förderpreis
ausgezeichnet. Eine Übersicht über alle
Gewinnerprojekte gibt es
hier. Der
Film zur Verleihung zeigt außerdem Eindrücke
der Veranstaltung und stellt die Gewinnerinnen
und Gewinner vor. Neuigkeiten rund um die
Helfende Hand gibt es auch auf
Facebook und
Instagram.
Last-Minute-Februar-Tipps: Garten- und
Balkonarbeiten die jetzt am Wochenende erlediget
werden sollten - Warum jetzt der
smarteste Zeitpunkt ist: Mit guter Vorbereitung
entspannt in die Gartensaison starten - Jede
Vorbereitung zählt: 30 Minuten pro Woche
reichen, damit im Frühjahr nicht alles auf
einmal passieren muss - Praxis-Tipps von
HORNBACH Gartenexpertin Heike Tranelis: von
Anzucht über Werkzeug-Reset bis Balkoncheck
Schon im Februar lohnt sich der Start mit
der Anzucht: Wer jetzt vorbereitet, genießt die
ersten warmen Tage im Frühjahr ohne Zeitdruck.

(© HORNBACH)
Wenn das Thermometer über 15
Grad klettert, scharren viele schon mit den
Füßen. Jetzt ist es an der Zeit, Garten, Balkon
oder Terrasse für das Frühjahr vorzubereiten:
Pflanzgefäße werden aus dem Keller geholt,
Hochbeete werden entrümpelt, Werkzeuge müssen
geschärft werden – und Saatgut und Erde sind
teils schnell vergriffen. Diese
Übergangstage zwischen Winterende und
Frühjahrsbeginnn eignen sich gut, um die
Outdoor-Saison vorzubereiten. Welche Arbeiten
sich jetzt lohnen, erklärt Heike Tranelis,
Gartenmarkt-Leiterin bei HORNBACH in
Berlin-Marzahn.
Es ist fast noch Winter.
Lohnt es sich überhaupt, jetzt schon anzufangen?
Heike Tranelis: "Im Februar kann man vieles
vorbereiten, ohne dass man schon im Beet oder
Balkonkasten arbeiten muss: planen, sortieren,
reinigen und reparieren. Wer das jetzt erledigt,
hat später mehr Zeit für die schönen Dinge und
muss nicht an den ersten warmen Tagen alles auf
einmal machen."
Was sind die wichtigsten
Vorbereitungs-Jobs für Garten, Balkon und
Terrasse? Heike Tranelis: "Ich empfehle
folgende Basics: Material für die Aussaat oder
Pflanzung kalkulieren, Werkzeug- und
Gerätecheck, Gefäße oder Flächen vorbereiten
(Rasen kalken), Beete (sofern schon möglich)
umgraben, Rückschnitt von Gehölzen und Stauden."
Anzucht: Was kann man im Februar schon
vorziehen? Und was sind die häufigsten Fehler?
Heike Tranelis: "Wer Platz am hellen Fenster
hat oder mit Pflanzenlampen arbeitet, kann im
Februar mit der Anzucht starten, je nach Kultur
zum Beispiel mit ersten Gemüseaussaaten (z.B.
Tomaten, Paprika). Wichtig ist vor allem:
sauberes Anzucht-Equipment, Aussaaterde und –
eine klare Beschriftung. Typische Fehler sind zu
dunkle Standorte oder zu viel Wasser."
Balkon & Terrasse: Was sollte man jetzt schon
checken, bevor es losgeht? Heike Tranelis:
"Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um Pflanzkästen
und Töpfe zu prüfen: Sind sie rissig, passen die
Untersetzer, sind Halterungen stabil? Auch der
Boden auf Balkon oder Terrasse lässt sich gut
vorbereiten, zum Beispiel reinigen und schauen,
ob sich über den Winter etwas gelockert hat.
Und: Wer Sichtschutz, Rankgitter oder neue
Kästen montieren will, macht das jetzt oft
entspannter als später im März, wenn alles
gleichzeitig passiert."
Erde, Dünger,
Substrate: Schon jetzt kaufen oder lieber
warten? Heike Tranelis: "Wer Platz hat, kann
Grundlagen wie torffreie Erde oder Anzuchterde
schon im Februar besorgen. Das nimmt Druck raus,
gerade, wenn im März/April viele gleichzeitig
einkaufen. Wichtig ist die Lagerung: trocken,
frostgeschützt und nicht im offenen Sack im
Regen stehen lassen."
Werkzeug-Reset: Was
sollte vor der Saison unbedingt erledigt werden?
Heike Tranelis: "Im Februar lohnt sich ein
kompletter Werkzeug- und Gerätecheck: reinigen,
bewegliche Teile ölen, Scheren und Messer
schärfen, Holzstiele kontrollieren und Akkus
testen. Stumpfes Werkzeug macht nicht nur
weniger Spaß, es führt auch schneller zu
unsauberen Schnitten, die Pflanzen belasten
können." Outdoor trotz Kälte: Gibt es
Arbeiten, die man jetzt draußen machen kann,
ohne Risiko?
Heike Tranelis: "Ja, aber
mit Augenmaß. An milden, trockenen Tagen kann
man z. B. aufräumen, Wege und Flächen
vorbereiten oder Frostschutzmaterial
bereitlegen. Wer Pflanzen schützen muss, sollte
Vlies/Frostschutz griffbereit haben und nicht
erst suchen, wenn doch noch einmal eine kalte
Nacht angekündigt ist." Nistkasten &
Naturgarten: Ist Februar dafür ein guter
Zeitpunkt?
Heike Tranelis: "Definitiv.
Nistkästen können gereinigt oder neu aufgehängt
werden und wer einen bauen möchte, hat im
Februar meist die Ruhe dafür. Das ist ein
typisches ‚Frühstart-Projekt‘: wenig
wetterabhängig, aber rechtzeitig, bevor es
wirklich losgeht."
Aktionsfahrplan für
Ende Februar/Anfang März - Planen & Sortieren
- Saatgut checken (Haltbarkeit),
Pflanzplan/Standorte grob festlegen,
Etiketten/Marker bereitlegen - Anzucht
starten - Anzuchtschalen reinigen,
Anzuchterde bereitstellen, Etiketten
beschriften, hellen Standort organisieren -
Werkzeug-Reset - Schärfen, ölen, Akkus
laden/prüfen, Handschuhe/Schutzbrille/kleine
Ersatzteile ergänzen - Balkon/Terrasse
startklar machen - Kästen und Töpfe prüfen,
Halterungen fixieren, Vlies/Frostschutz
bereitlegen, Untersetzer/Abflüsse checken
Zwei schnelle Tipps, damit der
Frühlings-Frühstart wirklich entspannt bleibt
1. Klein anfangen, konsequent bleiben:
Lieber 30 Minuten pro Woche investieren als ein
hektischer „Alles-an-einem-Tag“-Anlauf im März.
2. Material so lagern, dass man es sofort
findet: Anzucht,Werkzeug, Frostschutz und
Befestigungsmaterial an einem festen Ort – das
spart Zeit, wenn das Wetter umschlägt.

NRW-Inflationsrate liegt im Februar
2026 bei 1,8 % * Preise für
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im
Vergleich zu Februar 2025 um 1,2 % gestiegen.
* Energiepreise sanken gegenüber Februar
2025 um 1,2 %.
Die Inflationsrate in
Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung
des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat –
liegt im Februar 2026 bei 1,8 %. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, stieg der
Preisindex gegenüber dem Vormonat (Januar 2026)
um 0,2 %. Der Verbraucherpreisindex unter
Ausschluss der Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als
Kerninflation bezeichnet – ist zwischen Februar
2025 und Februar 2026 um 2,3 % gestiegen.

Vorjahresvergleich: Unterschiedliche
Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln
Zwischen Februar 2025 und Februar 2026 sind die
Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie
Getränke um 1,2 % gestiegen. Preistreibend waren
dabei u. a. Obstkonserven (+33,5 %),
Bohnenkaffee (+24,6 %), Paprika (+19,8 %) und
Eier (+16,2 %).
Deutlich günstiger
angeboten als noch im entsprechenden
Vorjahresmonat wurde beispielsweise Butter
(−33,0 %), Quark (−27,1 %) und Kartoffeln
(−13,7 %). Die Energiepreise waren im Februar
2026 insgesamt um 1,2 % niedriger als im Februar
2025. Dabei sanken die Preise für Heizöl
(−8,1 %), Strom (−2,6 %) und Gas (−2,3 %).
Fernwärme (+2,3 %) und feste Brennstoffe
(+12,4 %), wie beispielsweise Holzpellets,
wurden hingegen teurer angeboten.
Ebenso
verteuerten sich Kraftstoffe um 0,6 %.
Vormonatsvergleich: Bekleidungspreise gestiegen
Zwischen Januar 2026 und Februar 2026
verteuerten sich Nahrungsmittel wie Paprika um
11,1 %, Kopf- und Eisbergsalat um 6,1 % und
Bananan um 3,8 %. Andere Nahrungsmittel wie
Gurken (−13,7 %), Frischkäse (−5,2 %), Hartkäse
(−3,6 %) und Butter (−2,5 %) konnten
Verbraucherinnen und Verbraucher günstiger
erwerben als noch im Vormonat. Bekleidung wurde
um 2,8 % teurer, dabei stiegen die Preise für
Kinderbekleidung um 4,7 %.
Besonders
preistreibend bei Damenbekleidung waren Röcke
(+11,5 %) sowie Kostüme, Kleider oder
Hosenanzüge (+6,1 %). Bei Herrenbekleidung waren
es Pullover oder Strickjacken (+4,7 %) und
Stoff- oder Freizeithosen (+4,3 %). Die
Kraftstoffpreise zogen binnen Monatsfrist weiter
an (+2,4 %):
Diesel wurde im Februar
2026 um 3,1 % und Benzin um 2,2 % teurer
angeboten als im Januar 2026.
Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 =
100) im Februar 2026 – vorläufige Ergebnisse
(Wichtige Preisveränderungen)
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/049_26.xlsx
XLSX, 25,75 KB
Erwerbstätigkeit
geht im Januar 2026 weiter zurück
Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, Januar
2026 0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt)
-0,8 % zum Vormonat (nicht saisonbereinigt)
-0,2 % zum Vorjahresmonat
Im Januar
2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit
Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept)
erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die
Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt
erneut gegenüber dem Vormonat zurück (-14 000
Personen; 0,0 %). Von Mai bis Dezember 2025 war
sie gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um
12 000 Personen zurückgegangen.

Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der
Erwerbstätigen im Januar 2026 gegenüber
Dezember 2025 wie saisonal üblich ab, und zwar
um 369 000 Personen (-0,8 %). Dieser Rückgang
gegenüber dem Vormonat fiel stärker aus als im
Januar-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025
(‑332 000 Personen; ‑0,7 %).
Rückgang
der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr
hält an Im Vorjahresvergleich gegenüber
Januar 2025 sank die Zahl der Erwerbstätigen im
Januar 2026 um 88 000 Personen (-0,2 %). In den
Monaten Oktober und November 2025 hatte die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat
bei -0,1 % gelegen, im Dezember 2025 ebenfalls
bei -0,2 %.
Damit setzte sich der seit
August 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare
Abwärtstrend im Vorjahresvergleich weiter fort.
Bereinigte Erwerbslosenquote im Januar 2026 bei
4,0 % Im Januar 2026 waren nach Ergebnissen der
Arbeitskräfteerhebung 1,86 Millionen Personen
erwerbslos. Das waren 195 000 Personen oder
11,7 % mehr als im Januar 2025.
Die
Erwerbslosenquote stieg auf 4,2 % und zeigte
damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen
Anstieg um 0,5 Prozentpunkte (Januar 2025:
3,7 %). Bereinigt um saisonale und irreguläre
Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Januar 2026
mit 1,75 Millionen Personen um 6 000 Personen
über dem Vormonat Dezember (0,4 %). Die
bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert bei
4,0 %.
Die Stadt Moers hat
ein Amtsblatt veröffentlicht. Alle
veröffentlichten Amtsblätter finden Sie unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter
Amtsblatt Nr. 03 vom 26.02.2026 (1.89 MB)
Kreis Wesel startet
kreisweite Mobilitätsbefragung Der
Kreis Wesel arbeitet daran, die Mobilität in
allen 13 Kommunen gezielt weiterzuentwickeln.
Dafür führt er ab sofort eine flächendeckende
Mobilitätsbefragung durch. Ziel ist es, ein
umfassendes Bild davon zu gewinnen, wie sich die
Bürgerinnen und Bürger im Alltag fortbewegen:
Welche Verkehrsmittel werden bevorzugt
genutzt? Welche Wege werden zurückgelegt und
zu welchem Zweck? Wo liegen die Stärken und
Schwächen des Verkehrsangebots?
In
den kommenden Wochen erhalten zufällig
ausgewählte Haushalte ein Anschreiben mit dem
Befragungslink, über den die Teilnahme ganz
einfach online möglich ist. Alternativ kann der
Fragebogen auch in schriftlicher Form
angefordert werden. Die Befragung ist anonym und
selbstverständlich freiwillig.
Die
Ergebnisse schaffen eine fundierte
Datengrundlage, um bestehende Maßnahmen zu
bewerten, zukünftige Planungen bedarfsgerecht
auszurichten und den Anteil umweltfreundlicher
Mobilität im Kreis nachhaltig zu steigern. Eine
hohe Beteiligung der Bevölkerung ist
entscheidend, um ein repräsentatives und
aussagekräftiges Bild des Verkehrsgeschehens im
zu erhalten.
Der Kreis Wesel bittet
daher herzlich darum, an der Befragung
teilzunehmen und dabei zu unterstützen, die
Mobilität im Kreisgebiet zukunftsfähig,
klimafreundlich und bedarfsgerecht zu gestalten
– für mehr Lebensqualität in unserer Region. Der
Kreis Wesel verbindet urbane Strukturen am Rande
des Ruhrgebiets mit ländlichem Charme und hoher
Lebensqualität.
Als Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und
fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise
in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) setzt er sich
aktiv dafür ein, nachhaltige und
klimafreundliche Mobilität zu fördern –
insbesondere den Fuß- und Radverkehr sowie den
öffentlichen Nahverkehr. Damit die Mobilität
noch besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung
abgestimmt werden kann, ist die Unterstützung
der Menschen vor Ort besonders wichtig.
Wesel: Equal Pay Day am 27. Februar 2026
Das Datum des Equal Pay Day, in diesem Jahr der
27. Februar 2026, markiert symbolisch den
allgemeinen Verdienstunterschied zwischen Frauen
und Männern. Nach den vorliegenden Zahlen des
Statistischen Bundesamts lag die Lohnlücke 2025
in Deutschland bei 16 Prozent. Rechnet man den
Prozentwert in Tage um, arbeiten Frauen damit 58
Tage im Jahr unentgeltlich, also vom 1. Januar
bis zum 27. Februar.
Am Kreishaus wird
anlässlich des Equal Pay Day die Fahne zum
Aktionstag gehisst. Die Fachstelle Frau und
Beruf, die Gleichstellungsstelle des Kreises
Wesel und die EntwicklungsAgentur Wirtschaft
machen damit darauf aufmerksam, dass es immer
noch keine Lohngerechtigkeit zwischen Männern
und Frauen gibt.
Unter dem Motto „equal
pay every day“ rückt die diesjährige Equal Pay
Day Kampagne in den Fokus, wie sich der Gender
Pay Gap im Laufe des Lebens entwickelt und
auswirkt. Equal pay beginnt bereits in der
Schule. Um Mädchen für MINT-Berufe und Jungen
für Pflege- und Erziehungsberufe zu begeistern
sowie eine gleichberechtigte Aufteilung von
Care-Arbeit zu fördern, ist es wichtig, für
Rollenzuschreibungen und die Folgen von Berufs-
und Lebensentscheidungen zu sensibilisieren.
Hier fehlt es oft anpassenden Vorbildern,
Sensibilisierung der Lehrkräfte und
entsprechenden Lehrmaterialien. Auch bei der
Berufswahl wirken sich gesellschaftliche
Stereotype aus. Frauen wählen häufiger soziale
oder pflegerische Berufe – Tätigkeiten, die
strukturell unterbewertet und unterbezahlt sind.
Zudem steigen viele Frauen aus dem MINT-Bereich
kurz nach dem Berufseinstieg wieder aus, da die
Unternehmenskultur stark männlich geprägt ist
und es an Vorbildern fehlt.
„Es gibt
zentrale Stellschrauben für Lohngleichheit“,
sind sich die Gleichstellungsbeauftragte des
Kreises Wesel, Isabella Kubon, und Stefanie
Werner, Leiterin der Fachstelle Frau und Beruf
des Kreises Wesel, einig. „Es ist Aufgabe von
Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und
Gesellschaft, alles dafür zu tun, dass gleiche
Bezahlung von gleicher und gleichwertiger Arbeit
zur Normalität wird.“
„Gleiche Arbeit
muss gleich bezahlt werden“, unterstreicht Lukas
Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft des Kreises Wesel.
Mit der
Geburt von Kindern verstärken sich die
traditionellen Rollenbilder. Frauen reduzieren
ihre Arbeitszeit, übernehmen den Großteil der
unbezahlten Care-Arbeit und geraten dadurch ins
berufliche Abseits. In der Lebensmitte sind es
vor allem Frauen, die wesentlich häufiger in
Teilzeit arbeiten, um für Kinder und/oder die
Pflege alternder Angehöriger da sein zu können.
Die Lohnlücke wächst weiter mit direkten
Auswirkungen auf Erwerbschancen, Einkommen und
Rentenansprüchen. Etwa die Hälfte der abhängig
beschäftigten Frauen im Haupterwerbsalter können
ihre eigene Existenz langfristig nicht sichern:
Diese Zahlen aus einem aktuellen DGB-Bericht
verdeutlichen die drastischen Auswirkungen des
Gender Pay Gaps.
Die Fachstelle Frau und
Beruf des Kreises Wesel unterstützt und
initiiert Maßnahme, die Frauen,
Bildungseinrichtungen und Unternehmen rund um
das Thema Frau und Beruf stärken. Weitere
Informationen finden Sie unter
www.kreis-wesel.de/frauundberuf.
Daten
und Fakten Die geschlechterspezifische
Lohnlücke liegt in Deutschland bei 16 Prozent
(Gender Pay Gap 2025 unverändert bei 16 % -
Statistisches Bundesamt) Deutschland ist im
europäischen Vergleich auf einem der letzten
Plätze – der europäische Gender Pay Gap beträgt
rund 12 Prozent (Gender Pay Gap im EU-Vergleich
- Statistisches Bundesamt).
Frauen
erwirtschaften durchschnittlich ein deutlich
niedrigeres Lebenserwerbseinkommen als Männer.
Die Lücke im Lebenserwerbseinkommen, der
sogenannte Gender Lifetime Earnings Gap, beträgt
rund 45 Prozent (Bertelsmann Stiftung 2024
BSt_Factsheet_Gleichstellung_Arbeitsmarkt.pdf).
Das geschlechtsspezifische Gefälle bei den
Alterseinkünften, auch Gender Pension Gap
genannt, liegt in Deutschland bei rund 25,8
Prozent. Die Alterseinkünfte von Frauen waren
damit durchschnittlich etwa ein Viertel
niedriger als die von Männern. Werden
Hinterbliebenenrenten und -pensionen
ausgeklammert, sind es sogar 36,9 Prozent (Jede
fünfte Person im Ruhestand hat maximal 1 400
Euro netto pro Monat zur Verfügung -
Statistisches Bundesamt)
Wesel:
Förderprogramm „2.000 x 1.000 Euro für
bürgerschaftliche Engagement“ – Antragsstart 2.
März 2026 Das Landesprogramm „2.000
x 1.000 Euro für bürgerschaftliches Engagement“
geht in die nächste Runde. Auch in diesem Jahr
können wieder 49 Projekte aus dem Kreis Wesel
zur Stärkung des bürgerlichen Engagements mit
jeweils 1.000 Euro gefördert werden. Engagierte,
Vereine, zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse
und Initiativen können im Kreis Wesel ab Montag,
2. März 2026, einen Antrag auf Förderung im
Rahmen des Landesprogramms stellen.
Dafür stellt das Land Nordrhein-Westfalen auch
im Jahr 2026 zwei Millionen Euro zur Verfügung.
Der Kreis Wesel erhält aus dem Programm 49.000
Euro Fördermittel. Das diesjährige
Schwerpunktthema des Förderprogramms lautet
„Digital in die Zukunft – engagiert mit KI und
Co.“ „Sitzungsprotokolle, Spendenakquise und
Fördermittelanträge – das alles sind Themen, mit
denen sich zahlreiche Engagierte rumschlagen –
und bei denen digitale Tools und Künstliche
Intelligenz helfen können.
Durch moderne
Apps, KI und Co. lässt sich auch im Ehrenamt
wertvolle Zeit gewinnen. Daher lade ich alle
Engagierten in Nordrhein-Westfalen herzlich ein,
die neuen Angebote der Landesservicestelle für
bürgerschaftliches Engagement im kommenden Jahr
wahrzunehmen“, teilt Andrea Milz,
Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, mit.
Kreisdirektor Ralf Berensmeier betont in
diesem Zusammenhang die positiven Erfahrungen
aus den letzten Jahren: „Mit 1.000 Euro an
Fördergeldern kann man eine Menge erreichen. Die
Kreativität und das Engagement der Menschen im
Kreis Wesel aus den Vorjahren haben mich davon
überzeugt, dass die Gelder auch in diesem Jahr
wieder eine eindrucksvolle Verwendung finden
werden.“
Die Landesservicestelle für
bürgerschaftliches Engagement bietet allen
Engagierten auch in diesem Jahr wieder die
Möglichkeit, sich im Rahmen eines Webinars am
Dienstag, 3. März 2026, oder Mittwoch, 11. März
2026, über das Förderprogramm und die
Antragstellung zu informieren.
Eine
Anmeldung ist hier möglich: https://veranstaltungen-landesservicestelle-nrw.de/category/foerdermittel/.
Beim Kreis Wesel steht Denise Scheffler unter
0281/207-2352 für Fragen rund um das
Förderprogramm zur Verfügung. Informationen zum
Förderprogramm und zur Antragstellung können
ebenfalls auf www.engagiert-in-nrw.de abgerufen
werden.
Moers: Bekämpfung
invasiver Arten Die Bekämpfung
invasiver Arten (z. B. Kanada-, Nilgänse und
Nutrias) ist ein Thema im Ausschuss für
Bürgeranträge am Dienstag, 3. März, 16 Uhr.
Beraten werden im Ratssaal des Rathauses 18
weitere Anträge.
Moers: Beirat
für ältere Menschen: Karl-Heinz Theußen bleibt
Vorsitzender Karl-Heinz Theußen ist
erneut zum Vorsitzenden des Beirats für ältere
Menschen gewählt worden. In der Sitzung am
Mittwoch, 25. Februar, haben die Mitglieder auch
die Stellvertreter bestimmt: Otto Laakmann und
Marita Göbel. Ein wichtiges Thema im weiteren
Verlauf war Kriminalprävention für Senioren. Der
Beirat möchte das Thema in einer Arbeitsgruppe
begleiten.
Moers:
Nachtwächter-Touren stark gefragt: Zusatztermine
im Frühjahr Die
Nachtwächter-Führungen durch die Moerser
Innenstadt sind weiterhin sehr beliebt. Die
nächsten Termine sind bereits ausgebucht oder
nahezu voll. Wer noch dabei sein möchte, hat nun
an drei weiteren Abenden Gelegenheit, in die
Geschichte der Stadt einzutauchen.
Gästeführerin Erika Ollefs schlüpft mit Laterne,
Horn und Schlapphut in die Rolle des
Nachtwächters und nimmt die Teilnehmenden mit
auf einen stimmungsvollen Rundgang durch die
Altstadt. Treffpunkt ist jeweils das Denkmal von
König Friedrich I. auf dem Neumarkt.
Die
neuen Termine sind: Sonntag, 8. März, 18 Uhr
Freitag, 27. März, 19 Uhr Samstag, 4. April,
19 Uhr
Während des Spaziergangs berichtet
die Gästeführerin von den Aufgaben und Pflichten
der Nachtwächter, erzählt von besonderen
Vorkommnissen und bringt mit kleinen Anekdoten
Licht in die dunkleren Kapitel der
Stadtgeschichte. Die Mischung aus historischen
Fakten und lebendiger Darstellung macht die
Führung zu einem besonderen Erlebnis.
Verbindliche Anmeldungen zu der Führung nimmt
die Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0
28 41 / 88 22 6-0. Kosten pro Person: 9 Euro.
Abends durch die Geschichte von
Moers spazieren Mit Laterne, Horn
und Schlapphut begibt sich Gästeführerin Erika
Ollefs am Samstag, 7. März, um 18 Uhr auf einen
besonderen Rundgang durch die Moerser
Stadtgeschichte. Treffpunkt für die
Teilnehmenden ist das Denkmal von König
Friedrich I. auf dem Neumarkt.

(Foto: pst)
In historischer Kleidung
schlüpft Erika Ollefs in die Rolle des
Nachtwächters und lässt einen längst vergangenen
Berufsstand lebendig werden. Auf ihrem Weg
durch die Straßen und Gassen erzählt sie von den
Aufgaben, Pflichten und Eigenheiten der Männer,
die früher für Ordnung und Sicherheit in der
Nacht sorgten. Spannende Einblicke,
überraschende Details und heitere Anekdoten aus
der Geschichte der Stadt machen den Spaziergang
zu einem unterhaltsamen und informativen
Erlebnis. Verbindliche Anmeldungen zu der
Führung nimmt die Stadt- und Touristinformation
von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b,
Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Kosten pro Person:
9 Euro.
Moers: Vortrag über das
Leben der Bienen Wie sehen die
Lebenszyklen von Honig- und Wildbienen aus? Wie
kann man Gärten und Balkone bienenfreundlich
gestalten? Über diese Fragen gibt ein Vortag der
vhs Moers – Kamp-Lintfort am Dienstag, 10. März,
ab 19 Uhr Auskunft. Im Alten Landratsamt,
Kastell 5b, lernen die Kursteilnehmenden, die
Welt aus Sicht einer Biene zu sehen. Ein
weiteres Thema werden die Folgen der Ausbreitung
der Asiatischen Hornisse für die heimischen
Bestäuber-Insekten sein. Eine vorherige
Anmeldung für den Vortrag ist erforderlich und
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie
online unter www.vhs-moers.de möglich.
75 Jahre DRK-Blutspendedienst
West: Pionier der flächendeckenden
Blutversorgung in Deutschland Als
der DRK-Blutspendedienst West (damals noch
DRK-Blutspendedienst NRW) vor 75 Jahren seine
Arbeit aufnahm, stand Deutschland vor einem
medizinischen und gesellschaftlichen Neuanfang.
In den Nachkriegsjahren fehlte es an
funktionierenden Versorgungsstrukturen, Material
und Organisation – Blutkonserven waren
vielerorts kaum verfügbar.
Der Aufbau
eines organisierten Blutspendedienstes markierte
deshalb einen Wendepunkt für das
Gesundheitswesen in Deutschland.
75 Jahre DRK-Blutspende in Deutschland
Grundlage war der staatliche Versorgungsauftrag
des Landes Nordrhein-Westfalen: Mit Vertrag vom
28. Februar 1951 verpflichteten sich die
DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe
gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen, eine
Blutspendezentrale aufzubauen und dauerhaft zu
betreiben.
Damit übernahm das Deutsche
Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen früh eine
zentrale gesellschaftliche Verantwortung für die
medizinische Daseinsvorsorge. Die beiden
Landesverbände schufen nicht nur
organisatorische Strukturen, sondern etablierten
ein dauerhaft tragfähiges System freiwilliger,
unentgeltlicher Blutspenden – getragen von
ehrenamtlichem Engagement und regionaler
Verankerung.
Der daraus hervorgegangene
Blutspendedienst war der erste in Deutschland,
der systematisch eine organisierte,
flächendeckende Versorgung mit Blutpräparaten
aufbaute. Das in Nordrhein-Westfalen entwickelte
Modell wurde später bundesweit richtungsweisend
und prägt bis heute die Strukturen der
Blutversorgung in Deutschland.
„Die
Blutspende war von Beginn an ein Versprechen:
Niemand soll aus Mangel an Blut leiden oder
sterben müssen“, sagt Priv.-Doz. Dr. Lambros
Kordelas, Ärztlicher Geschäftsführer des
DRK-Blutspendedienstes West. „Dieses Versprechen
gilt bis heute – und es ist aktueller denn je.“
Fortschritt, Verantwortung und
Bewährungsproben Was in den frühen Jahren
häufig noch von Improvisation geprägt war,
entwickelte sich parallel zum medizinischen
Fortschritt zu einer hochspezialisierten
Infrastruktur. Heute sind Blutpräparate
unverzichtbar für Krebstherapien, komplexe
Operationen, Organtransplantationen, die
Versorgung schwerverletzter Unfallopfer sowie
die Behandlung von Früh- und Neugeborenen.
„Wir können heute Krankheiten behandeln, die
vor 75 Jahren ein Todesurteil waren“, so
Kordelas. „Doch viele dieser Therapien
funktionieren nur, weil Blutkomponenten
Patientinnen und Patienten stabilisieren und
begleiten können. Blutspenden sind keine
Vergangenheit der Medizin, sondern eine
Voraussetzung ihrer Leistungsfähigkeit.“
Die Geschichte der Blutspende war zugleich immer
auch eine Geschichte großer Herausforderungen.
Die HIV-Infektionen durch Blutprodukte in den
1980er-Jahren markierten einen tiefen Einschnitt
für die Transfusionsmedizin. Die
DRK-Blutspendedienste übernahmen bundesweit eine
zentrale Rolle bei der Einführung verschärfter
Sicherheitsstandards, neuer Testverfahren und
verbindlicher Qualitätsrichtlinien.
Der
DRK-Blutspendedienst West gehörte zu den
treibenden Kräften bei der Implementierung der
PCR-Testung in der Blutspende und leistete damit
einen wesentlichen Beitrag zur heute erreichten
hohen Sicherheit von Blutprodukten in
Deutschland. Auch während der Corona-
Pandemie gelang es trotz kurzfristiger
Terminabsagen, organisatorischer Einschränkungen
und großer Verunsicherung, die Versorgung der
Kliniken stabil aufrechtzuerhalten. Diese
Erfahrungen prägen die Arbeit bis heute:
Sicherheit, Qualität und Krisenfestigkeit stehen
im Zentrum des Handelns.
Demografischer
Wandel gefährdet die Basis der Versorgung
Gleichzeitig wächst der Druck auf das System.
Mit einer älter werdenden Gesellschaft steigt
der Bedarf an Blutpräparaten, während die Zahl
aktiver Spenderinnen und Spender sinkt.
„Jede Generation braucht ihre eigenen
Blutspenderinnen und Blutspender“, betont Dr.
Holger Praßel, Kaufmännischer Geschäftsführer
des DRK-Blutspendedienstes West. „Die Generation
der Babyboomer, die die Versorgung
jahrzehntelang getragen hat, scheidet zunehmend
aus. Jüngere Menschen haben heute mehr Optionen
und konkurrierende Engagementmöglichkeiten. Das
spüren wir konkret – bis hin zu Phasen, in denen
die Versorgung der Kliniken zeitweise unter
Druck gerät.“
Innovationen für eine
stabile Zukunft Der DRK-Blutspendedienst West
reagiert auf die veränderten gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen mit gezielten Innovationen in
Organisation, Infrastruktur und Technologie.
Ziel ist es, die Blutspende langfristig
zuverlässig sicherzustellen und zugleich
möglichst niedrigschwellig zu gestalten.
Dazu zählen neue Formate wie Pop-Up-Blutspenden
in urbanen Zentren oder stark frequentierten
Einrichtungen, die neue Zielgruppen erschließen
und Blutspende stärker in den Alltag
integrieren. Parallel investiert der
Blutspendedienst in moderne mobile
Spendeeinheiten („Blumos“), die flexiblere
Einsätze und effizientere Abläufe ermöglichen
und damit die flächendeckende Präsenz sichern.
Ehrenamt als Fundament seit 75 Jahren –
getragen vom DRK vor Ort Unverändert
geblieben ist die zentrale Rolle des Ehrenamts –
und damit die besondere Stärke des Deutschen
Roten Kreuzes in Nordrhein-Westfalen. Tausende
Helferinnen und Helfer in DRK-Ortsvereinen und
Kreisverbänden organisieren Blutspendetermine,
sprechen Menschen persönlich an und schaffen
Vertrauen in ihren Gemeinden.
Gerade
diese enge Verbindung aus professioneller
medizinischer Infrastruktur und ehrenamtlicher
Verwurzelung vor Ort machte den Aufbau der
Blutversorgung überhaupt erst möglich. Die
DRK-Strukturen in Nordrhein und Westfalen-Lippe
sorgten bereits in den Anfangsjahren dafür, dass
Blutspende nicht nur ein medizinischer Prozess,
sondern eine gesellschaftliche
Gemeinschaftsaufgabe wurde.
„Ohne das
Ehrenamt gäbe es keine flächendeckende
Blutversorgung“, sagt Praßel. „Die persönliche
Ansprache, die Verlässlichkeit vor Ort und die
Verwurzelung in den Kommunen sind bis heute ein
entscheidender Erfolgsfaktor.“
Zur
Stärkung dieses Engagements hat der
Blutspendedienst ein eigenes Ehrenamtsportal
eingeführt, das Organisation, Austausch und
Qualifizierung digital unterstützt und damit die
traditionelle Stärke des DRK mit modernen
Arbeitsweisen verbindet.
Jubiläum als
Bilanz und Auftrag Zum 75. Jubiläum zieht der
DRK-Blutspendedienst West eine bewusst nach vorn
gerichtete Bilanz.
„Wir arbeiten auf
Basis von 75 Jahren Erfahrung, Verantwortung und
Vertrauen“, sagt Kordelas. „Die medizinische
Zukunft ist gesichert – sofern es uns gelingt,
das Engagement der Menschen mit der
medizinischen Entwicklung im Einklang zu halten.
Blutspende bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe.“
Über den DRK-Blutspendedienst West Der
DRK-Blutspendedienst West ist verantwortlich für
die Versorgung der Krankenhäuser in
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem
Saarland mit lebenswichtigen Blutpräparaten.
Hervorgegangen aus dem Versorgungsauftrag an die
DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe
im Jahr 1951, baute er als erster
Blutspendedienst Deutschlands eine organisierte,
flächendeckende Blutversorgung auf und prägt bis
heute die Strukturen der Blutspende in
Deutschland.
Rund 1.200 Mitarbeitende
sorgen gemeinsam mit tausenden ehrenamtlich
Engagierten dafür, dass jährlich mehrere tausend
Blutspendetermine durchgeführt und Kliniken
zuverlässig versorgt werden. Informationen rund
um die Blutspende beim DRK-Blutspendedienst
finden Interessierte unter
www.blutspendedienst-west.de
Evaluierung der
Notfallinformationspunkte der Stadt Dinslaken
Die Stadt Dinslaken plant die
Evaluierung ihrer Notfallinformationspunkte
(NIP) im gesamten Stadtgebiet. Ziel der Maßnahme
ist es, die Standorte und Ausstattung dieser
wichtigen Einrichtungen an aktuelle
Anforderungen des Bevölkerungsschutzes
anzupassen.
Notfallinformationspunkte
dienen Bürger*innen im Falle großflächiger
Stromausfälle oder anderen Krisensituationen als
zentrale Anlaufstellen. Dort erhalten sie
aktuelle und verlässliche Informationen der
Stadt und können bei Bedarf Hilfe anfordern oder
wichtige Anliegen an die Einsatzkräfte
weitergeben. Die Notfallinformationspunkte
werden nur im Katastrophen- oder Krisenfall
besetzt.
Dann stehen Mitarbeitende der
Stadtverwaltung sowie der Feuerwehr bereit, um
Bürger*innen mit Informationen zu versorgen und
deren Anliegen aufzunehmen. Zur Vorbereitung auf
einen möglichen Ernstfall und zur Evaluierung
des NIP-Konzeptes führt die Feuerwehr Dinslaken
am 28.02.2026 eine groß angelegte Übung durch.
Dabei wird die Funktionsweise der
Notfallinformationspunkte in realitätsnahen
Szenarien überprüft und der Ablauf weiter
optimiert.
Mit dieser Maßnahme stärkt
die Stadt Dinslaken weiter die Krisenvorsorge,
um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein
sowie die verlässliche Informationsweitergabe an
die Bevölkerung im Notfall. Nach erfolgreicher
Evaluierung des Konzeptes werden die
Notfallinformationspunkte bekannt gegeben.
Start der Maßnahmen im
Breitbandausbau „Graue Flecken“ in Dinslaken
Im Rahmen des
Gigabit-Förderprogramms des Bundes und des
Landes NRW wird ein weiterer Schritt im
Breitbandausbau mit den sogenannten „Grauen
Flecken“ im Kreis Wesel erfolgen. Die
Entwicklungsagentur für Wirtschaft des Kreises
Wesel lenkt das Förderverfahren und übernimmt
für die kreisangehörigen Kommunen Alpen,
Dinslaken, Sonsbeck und Wesel die Koordination.
Im „Grauen Flecken“ Breitbandausbau
können Adressen, deren Breitbandversorgung über
30 Mbit/s aber unter 100 Mbit/s im Download zur
Verfügung stehen, einen kostenfreien geförderten
Glasfaseranschluss ins Haus bekommen. Das
Telekommunikationsunternehmen MUEHNET GmbH & Co.
KG hat das Ausschreibungsverfahren für sich
gewinnen können und den Zuschlag zum Ausbau vom
Kreis Wesel erhalten.
Als vorbereitende
Maßnahme und transparente Information für
Bürger*innen, wird die MUEHNET GmbH Anfang März
ein Infoschreiben des Bürgermeisters und weitere
Informationen zum Ausbauvorhaben sowie
Erläuterungen zu der Vermarktungsphase und
Beteiligungsmöglichkeiten für Eigentümer*innen
an die betreffenden Adressen versenden.
Zum späteren Ausbaustart sind auch lokale
Informationsveranstaltungen und
Beratungsmöglichkeiten mit Ansprechpartnern vor
Ort geplant. Im GEO-Portal des Kreises Wesel
besteht die Möglichkeit adressgenau zu prüfen,
ob ein Anschluss über ein Förderprogramm oder
durch einen eigenwirtschaftlichen Ausbau durch
ein Telekommunikationsunternehmen geplant ist (https://geoportal-niederrhein.de/portal/kreis_wesel/gigabitversorgung/).
Fragen zum Förderprogramm beantwortet
auch gerne die Stabsstelle Wirtschaftsförderung
der Stadt Dinslaken. Kontakt:
wirtschaftsfoerderung@dinslaken.de
Dinslaken: Stadtrundgang - Zu Fuß durch
die Vergangenheit Zu Fuß durch die
Vergangenheit – zu diesem Stadtrundgang lädt
Ronny Schneider am Donnerstag, 12.03.2026 von 17
bis 18:30 Uhr interessierte Bürger*innen ein.
Burg, Stadtgründung, Privilegien und Pflichten
der Bürger, Stadttore, Zollwesen, Mühlenteich
und Dinslakener Mühle, der die ganze Altstadt
querende Rotbach und Pumpennachbarschaften sind
nur einige Stichwörter und Stationen dieses
Rundgangs durch die Dinslakener Innenstadt, bei
dem 750 Jahre Stadtgeschichte wieder lebendig
werden.
Die Teilnahme kostet 5 Euro pro
Person. Treffpunkt zur Führung ist vor der
Stadtinformation am Rittertor. Verbindliche
Anmeldungen für diesen Rundgang nimmt das Team
der Stadtinformation am Rittertor unter Tel.
02064 – 66 222 oder per E-Mail stadtinformation@dinslaken.de gerne
entgegen.
Höhere Strafen für
überladene Lkw: Nordrhein-Westfalen will Brücken
wirksam schützen NRW bringt
Initiative in den Bundesrat ein: Deutlich höhere
Sanktionen und moderne Kontrolltechnik sollen
Schäden an Straßenbrücken verhindern 26.02.2026
Die Landesregierung unternimmt mit dem
„Nordrhein-Westfalen-Plan“ für gute
Infrastruktur enorme Kraftanstrengungen zur
Modernisierung und zum Erhalt der
Verkehrsinfrastruktur unseres Landes.
Dies setzt einen wirksamen Schutz der
bestehenden und sanierungsbedürftigen
Infrastruktur voraus, wobei Brücken hierbei von
besonderer Bedeutung sind. Nordrhein-Westfalen
will deshalb Straßenbrücken besser schützen und
bringt dazu eine Bundesratsinitiative auf den
Weg. Ziel ist es, die Bußgelder bei Verstößen
gegen Gewichtsbeschränkungen deutlich zu erhöhen
und die Kontrollen zu verbessern.

Minister Oliver Krischer nimmt an einer
Polizeikontrolle von LKW teil / © MUNV NRW
„Jeder Verstoß gegen die
Gewichtsbeschränkungen auf unseren Brücken ist
einer zu viel. Unsere Messungen an besonders
sensiblen Brücken zeigen, dass zu viele zu
schwere Lkw darüberfahren, und das oft ganz
bewusst“, erklärt Verkehrsminister Oliver
Krischer, der die Initiative ergriffen hat und
mit Innenminister Herbert Reul vorantreibt.
„Wenn Verbote bewusst ignoriert werden,
können wir nicht tatenlos zusehen. Einige
‚gewichtige‘ Verkehrsteilnehmer verschaffen sich
auf Kosten der Allgemeinheit einen Vorteil, weil
es sich im Geldbeutel lohnt. Am Ende leiden aber
alle darunter, wenn Lkw vorsätzlich Brücken
belasten, die erneuert werden müssen. Deshalb
müssen wir jetzt nachsteuern“, erklärt
Innenminister Reul.
In
Nordrhein-Westfalen gibt es in der Zuständigkeit
des Landes rund 6.300 Brücken. Viele sind
sanierungsbedürftig. Um sie bis zur
Fertigstellung eines Ersatzneubaus sicher nutzen
zu können, gelten für einzelne Bauwerke wie die
Kardinal-Frings-Brücke in Düsseldorf oder die
Uerdinger Brücke zwischen Duisburg und Krefeld
Gewichtsbeschränkungen.
Messungen zeigen
jedoch, dass Achslasten und Gesamtgewichte von
Lkw immer wieder überschritten werden – sowohl
bei regulären Transporten als auch bei
genehmigungspflichtigen Großraum- und
Schwertransporten. „Damit werden Brücken
vorzeitig kaputtgefahren und das können wir
nicht hinnehmen. Die aktuellen Strafen für Lkw,
die Verbote ignorieren, liegen teilweise unter
100 Euro“, kritisiert Minister Krischer.
Die derzeit niedrigen Bußgelder setzen nach
Ansicht der Landesregierung die falschen
Anreize, die dazu führen, dass Unternehmen
Umwege oder zusätzliche Fahrten vermeiden, indem
sie bewusst gegen Beschränkungen verstoßen.
Dadurch entstehen Schäden an der Infrastruktur
auf dem Rücken der Allgemeinheit und
Wettbewerbsnachteile für diejenigen, die sich an
die Regeln halten. Die Geldbuße müsse den
wirtschaftlichen Vorteil, den überfrachtete Lkw
aus der Ordnungswidrigkeit ziehen, übersteigen.
Die Uerdinger Rheinbrücke als Beispiel:
Seit ihrer Ablastung auf 30 Tonnen wird der
Verkehr über eine Achslastmessstelle überwacht.
Die Zahlen belegen, dass die Brücke im Schnitt
von 170 Fahrzeugen pro Tag befahren wird, die
schwerer als 30 Tonnen sind. Seit Beginn der
Messungen passierten etwa 20.000 Fahrzeuge über
30 Tonnen die Brücke.
Studien belegen,
dass ein 40-Tonner die Infrastruktur so stark
belastet wie 60.000 Pkw. „Deshalb wollen wir mit
höheren Bußgeldern Klarheit schaffen: Der Schutz
des Allgemeinguts geht vor Profitinteressen
Einzelner. Das ist auch ein Gebot der Fairness
gegenüber den vielen Unternehmen, die sich an
die Regeln halten“, so Minister Krischer
weiter.
Die Initiative soll am Freitag,
6. März 2026, in den Bundesrat eingebracht
werden. Sie wird anschließend in den Ausschüssen
beraten, bevor der Bundesrat abschließend
entscheidet. Gleichzeitig soll die
Kontrolldichte im Schwerverkehr steigen. Neben
den Kontrollen des Bundesamtes für Logistik und
Mobilität (BALM) sollen moderne, möglichst
automatisierte Kontrollsysteme stärker
eingesetzt werden.
Nordrhein-Westfalen
geht das Thema von mehreren Seiten an. Technisch
werden zum Beispiel Achslastmessstellen (Weigh
In Motion, WIM) eingesetzt, die es zum Beispiel
an der Kardinal-Frings-Brücke und der Uerdinger
Brücke gibt. Auch Silhouetten-Blitzer wie an der
Kardinal-Frings-Brücke und bald an der
Theodor-Heuss-Brücke können nachweisen, ob
Fahrzeuge darüberfahren, die deutlich schwerer
sind als die dort zurzeit erlaubten 7,5 Tonnen.
Endspurt bei
Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen: Jetzt
bewerben und Energiesparmeister in
Nordrhein-Westfalen werden -
Bewerbungsfrist endet am 20. März 2026
- 2.500 Euro für den Landessieger - Bewerbung
auf www.energiesparmeister.de Der
Energiesparmeister-Wettbewerb 2026 unter der
Schirmherrschaft von Bundesumweltminister
Carsten Schneider geht in den Endspurt: Noch bis
zum 20. März 2026 können sich Schülerinnen und
Schüler sowie Lehrkräfte aller Schulformen und
Klassenstufen mit ihren Klimaschutzprojekten
bewerben.
Attraktive Preise für
engagierte Schulen: Der Landessieger in
Nordrhein-Westfalen erhält 2.500 Euro Preisgeld
und qualifiziert sich automatisch für das
bundesweite Online‑Voting um den Titel
„Energiesparmeister Gold“. Hier winken weitere
2.500 Euro Preisgeld.
Auch ehemalige
Preisträgerschulen, die ihre Projekte
weiterentwickelt haben, können sich bewerben:
Für langfristiges Engagement wird ein
Sonderpreis mit 1.000 Euro Preisgeld vergeben.
So geht’s weiter: Nach Ende der
Bewerbungsphase wählt eine fachkundige Jury Ende
April das beste Projekt jedes Bundeslandes aus.
Über den Bundessieg entscheidet ein
Online‑Voting im Juni.

©www.energiesparmeister.de
Paten und Unterstützer des Wettbewerbs
Neben dem Preisgeld erhalten die Siegerschulen
eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder
einer Institution aus der Region. Die Paten
unterstützen ihren Energiesparmeister bei der
Öffentlichkeitsarbeit.
Die diesjährigen
Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH,
Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins
energie in sachsen GmbH & Co. KG, Finanztip,
Gesellschaft für Energie und Klimaschutz
Schleswig-Holstein GmbH (EKSH), Landesenergie-
und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern
GmbH (LEKA MV), Landesenergieagentur
Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), Ostdeutscher
Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe
Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe
Hessen-Thüringen, Sparkassenverband Bayern, die
Sparkassen in Niedersachsen, Techem Energy
Services GmbH und ZEBAU – Planungs- und
Beratungsgesellschaft gGmbH.r IMK
Inflationsmonitor wird monatlich aktualisiert.
Neue Wasserstoffleitung von Emsbüren nach
Dorsten: Raumverträglichkeitsprüfung
abgeschlossen Die
Raumverträglichkeitsprüfung zum Neubau einer
Wasserstoffleitung zwischen den
Anbindungspunkten Emsbüren (Niedersachsen) und
Dorsten (Kreis Recklinghausen) für den
Teilabschnitt NRW ist abgeschlossen. Die von der
Thyssengas H2 GmbH und der Open Grid Europe GmbH
geplante Leitung übernimmt als Bestandteil des
Nord-Süd-Importkorridors den Weitertransport von
Wasserstoff u.a. aus dem Importhafen
Wilhelmshaven sowie dem Grenzübergangspunkt Oude
Statenzijl (Niederlande) in Richtung
Ruhrgebiet.
In einem gemeinsamen
Verfahren haben die Regionalplanungsbehörde beim
Regionalverband Ruhr (RVR) sowie bei der
Bezirksregierung Münster das Vorhaben auf seine
Raumverträglichkeit geprüft. Die
Bezirksregierung Münster übernahm dabei die
Federführung. Ergebnis des Verfahrens ist eine
gutachterliche Stellungnahme mit der Empfehlung
eines raumverträglichen Korridors.
Sie
kann ab sofort über folgenden Link abgerufen
werden:
https://www.rvr.ruhr/themen/staatliche-regionalplanung/raumvertraeglichkeitspruefungen/
Die gutachterliche Stellungnahme wird
zudem beim Regionalverband Ruhr und bei der
Bezirksregierung Münster sowie in den
betroffenen Kreisen, Städten und Gemeinden für
die Dauer von fünf Jahren zur Einsicht für
jedermann bereitgehalten. Zum Hintergrund: Im
Oktober 2024 hat die Bundesnetzagentur das von
den Fernleitungsnetzbetreibern beantragte
Wasserstoff-Kernnetz genehmigt. Hierüber sollen
große Verbrauchs- und Erzeugerpunkte für
Wasserstoff angebunden werden.
Die
Leitung Emsbüren-Dorsten ist Bestandteil des
Wasserstoff-Kernnetzes. Das Vorhaben umfasst die
Errichtung einer ca. 100 km langen
Wasserstoffleitung in der Nennweite DN 1200
inklusive der notwendigen Anlagen. Die Anbindung
erfolgt am Startpunkt Emsbüren an den geplanten
Nordsee-Ruhr-Link und am Endpunkt Dorsten an die
geplante Wasserstoffleitung
Dorsten-Hamborn.
Bei
raumbedeutsamen Leitungsvorhaben wird vor dem
eigentlichen Zulassungsverfahren
(Planfeststellungsverfahren) eine
Raumverträglichkeitsprüfung durchgeführt. In
dieser werden unter überörtlichen
Gesichtspunkten die Auswirkungen des Vorhabens
auf den Raum geprüft. Ziel ist es, eine
Vereinbarkeit des Vorhabens mit den auf
raumordnerischer Ebene relevanten Belangen wie
Natur und Landschaft, der Siedlungsentwicklung
und Infrastruktur festzustellen. Zudem werden
ernsthaft in Betracht kommende Alternativen
geprüft.
Die Genehmigung des Vorhabens,
einschließlich der Festlegung des konkreten
Trassenverlaufs, erfolgt im anschließenden
Planfeststellungsverfahren. Die gutachterliche
Stellungnahme zur Raumverträglichkeitsprüfung
ist hierbei zu berücksichtigen. Das hier
untersuchte Korridornetz beginnt beim
Anbindungspunkt Emsbüren und erstreckt sich nach
Süden durch den Kreis Steinfurt, den Kreis
Borken und den Kreis Coesfeld (Planungsregion
Münster) bis zum Anbindungspunkt auf dem Gebiet
der Stadt Dorsten, Kreis Recklinghausen
(Planungsregion RVR).
Die
Vorhabenträgerin hat einen aus ihrer Sicht
vorzugswürdigen Korridor (Antragskorridor) zur
Prüfung vorgelegt. Dieser hat eine Breite von
600 Metern. Ergebnis der
Raumverträglichkeitsprüfung ist, dass der
Antragskorridor auch aus Sicht der
Regionalplanungsbehörden als vorzugswürdig
eingestuft und zum Vorzugskorridor erklärt wird.
Für den Abschnitt der Wasserstoffleitung in
Niedersachsen hat die Vorhabenträgerin auf die
Beantragung einer Raumverträglichkeitsprüfung
verzichtet und dies bei den zuständigen
niedersächsischen Behörden angezeigt.

Ein Ausschnitt aus der Planung der
Erdgasfernleitung Heiden-Dorsten. Grafik: Open
Grid Europe GmbH (OGE)
Inflation im Januar für die meisten
Haushaltstypen unter 2 Prozent – EZB muss
dringend ihre Zinspause beenden Die
Inflationsrate in Deutschland lag im Januar 2026
mit 2,1 Prozent leicht über dem Inflationsziel
der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0
Prozent, nachdem sie im Dezember leicht darunter
gefallen war. Der Anstieg beruhte vor allem auf
stärker gewachsenen Lebensmittelpreisen. Blickt
man auf die Inflationsraten von neun
exemplarischen Haushaltstypen, die sich nach
Einkommen und Personenzahl unterscheiden, lag
die Mehrzahl gleichwohl unterhalb von zwei
Prozent. Das gilt insbesondere für Haushalte mit
niedrigen Einkommen, zeigt der neue monatliche
IMK Inflationsmonitor.*

Der zu erwartende Trend bei der Teuerung
weist in diesem Jahr weiter leicht nach unten,
so Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin des
Instituts für Makroökonomie und
Konjunkturforschung (IMK) und Autorin des
Inflationsmonitors. Während der
Inflations-Ausblick für die nächste Zukunft
damit unproblematisch ist, offenbart Tobers
Auswertung im Vergleich der vergangenen Jahre
ein weiterhin erhöhtes Preisniveau: Verglichen
mit Januar 2020, also unmittelbar vor Beginn der
Krisenzeit mit Coronapandemie und Ukrainekrieg,
ist der Verbraucherpreisindex bis Januar 2026 um
23,0 Prozent gestiegen und damit gut zehn
Prozentpunkte stärker als im Einklang mit dem
EZB-Ziel gewesen wäre (zusammengerechnet 12,6
Prozent). Besonders deutlich ist in diesem
Zeitraum das Preisniveau bei Nahrungsmitteln
(38,1 Prozent) und, trotz Preisrückgängen in
letzter Zeit, bei Energie (34,7 Prozent)
angestiegen.
Für die Geldpolitik der
Zentralbank sind indes die mittlerweile wieder
entspannte Preisentwicklung – im Euroraum
insgesamt lag die Inflation im Januar lediglich
bei 1,7 Prozent – und die normalisierte
mittelfristige Perspektive maßgeblich, betont
Ökonomin Tober. Gleichzeitig belaste neben den
US-Zöllen auch die massive Aufwertung des Euro
gegenüber dem Dollar die Wirtschaftsentwicklung
im Euroraum und insbesondere in Deutschland
stark. Daher hält es die Autorin des IMK
Inflationsmonitors für dringend erforderlich,
dass die EZB ihre Zinspause beendet und den
Leitzins weiter senkt. Das „selbstzufriedene
Zurücklehnen“ der Zentralbank sei „gemessen an
dem Auftrag der EZB deplatziert und gefährdet
die künftige Wirtschaftskraft und den Wohlstand
im Euroraum“, warnt Tober.

Die längerfristige Betrachtung illustriert,
dass Haushalte mit niedrigem bis mittlerem
Einkommen von der starken Teuerung nach dem
russischen Überfall auf die Ukraine besonders
stark betroffen waren, weil Güter des
Grundbedarfs wie Nahrungsmittel und Energie in
ihrem Budget eine größere Rolle spielen. Diese
wirkten lange als die stärksten Preistreiber. So
betrug auf dem Höhepunkt der Inflationswelle im
Oktober 2022 die Teuerungsrate für Familien mit
niedrigen Einkommen 11 Prozent, die für ärmere
Alleinlebende 10,5 Prozent. Alleinlebende mit
sehr hohen Einkommen hatten damals mit 7,9
Prozent die mit Abstand niedrigste
Inflationsrate.

Aktuell sind die Unterschiede weitaus
kleiner und das Muster anders, weil sich zuletzt
vor allem noch Dienstleistungen deutlich
verteuert haben, die Haushalte mit höheren
Einkommen stärker nachfragen als Ärmere. Trotz
des etwas kräftigeren Anstiegs der
Nahrungsmittelpreises hatten Familien und
Alleinlebende mit jeweils niedrigen Einkommen im
Januar mit je 1,6 Prozent im Haushaltsvergleich
die niedrigste Inflationsrate. Am anderen Ende
des Haushaltsvergleichs standen – mit geringem
Abstand – Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen
sowie Familien mit hohen Einkommen. Im Januar
lag deren Inflationsrate bei je 2,0 Prozent.

Die Inflationsraten der übrigen fünf
Haushaltstypen mit überwiegend mittleren
Einkommen lagen mit 1,8 bzw. 1,9 Prozent
dazwischen und knapp unter der EZB-Zielinflation
(siehe die Abbildung in der pdf-Version dieser
PM; Link unten). Dass aktuell alle vom IMK
ausgewiesenen haushaltsspezifischen
Inflationsraten leicht unter der Gesamtinflation
liegen, wie sie das Statistische Bundesamt
berechnet, liegt an unterschiedlichen
Gewichtungen: Das IMK nutzt für seine
Berechnungen weiterhin die repräsentative
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, während
Destatis seit Anfang 2023 die
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung heranzieht.
Dinslaken: Jugendhilfeausschuss tagt
Am Dienstag, 3. März 2026, tagt der
Jugendhilfeausschuss der Stadt Dinslaken. Die
öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im
Ratssaal des Rathauses. Darin geht es unter
anderem um die Einführung von ABC-Klassen zur
Sprachförderung sowie um die
Kindergartenbedarfsplanung 2026.
Tagesordnungen und Unterlagen zu
Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im
Ratsinformationssystem abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.
Wesel: DRK-Themenabend: „Auch
Erben und Vererben will gelernt sein“
Über das Erben spricht man nicht gern – aber
es frühzeitig zu regeln, schafft Klarheit und
entlastet Angehörige. Das DRK Niederrhein lädt
zu einem kostenlosen Informationsabend rund um
Testament, Erbfolge und Pflichtteil ein. Einfach
vorbeikommen – ohne Anmeldung.
Wer
frühzeitig vorsorgt, erspart seinen Angehörigen
später viel Unsicherheit. Im Rahmen der Reihe
DRK-Pflegeberatung lädt das DRK Niederrhein
am Dienstag, 17. März 2026, um 19:00 Uhr zu
einem informativen Themenabend ins DRK-Zentrum
Wesel, Handwerkerstraße 5, ein.
Unter
dem Titel „Auch Erben und Vererben will gelernt
sein“ geht es um die Grundlagen der gesetzlichen
Erbfolge, die Testamentserrichtung sowie das
Pflichtteilsrecht. Verständlich erläutert wird
unter anderem, worin der Unterschied zwischen
Erbteil und Pflichtteil besteht – und warum
dieses Wissen für eine klare Nachlassregelung so
wichtig ist.
Referent ist Bernd Michael
Stock, Notar a.D., von der Kanzlei
Kreutz & Partner aus Xanten. Er vermittelt
praxisnahes Wissen und gibt Orientierung im
komplexen Erbrecht. Die Veranstaltung ist
kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht
erforderlich. Interessierte sind herzlich
eingeladen.

„Gut beraten beim DRK Niederrhein: In der
persönlichen Pflegeberatung erhalten
Interessierte wertvolle Informationen zu
Unterstützungsangeboten“

NRW: Lohnabstand zwischen Frauen und
Männern lag 2025 bei 15 % * Der
unbereinigte Lohnabstand sank um 1 Prozentpunkt
gegenüber dem Vorjahr. * Der unbereinigte
Lohnabstand zwischen Frauen und Männern steigt
mit zunehmendem Alter. * Lohnabstand
gegenüber dem Vorjahr in nahezu allen
Altersgruppen gesunken – nur bei den über
60-Jährigen stieg er um drei Prozentpunkte auf
20 %. Der unbereinigte Lohnabstand zwischen
Frauen und Männern lag im Jahr 2025 bei 15 %.
Abhängig beschäftigte Frauen verdienten damit
rund ein Sechstel weniger als Männer. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Equal Pay
Day am 27. Februar mitteilt, verringerte sich
der Lohnabstand um 1 Prozentpunkt gegenüber dem
Vorjahr.

Lohnlücke in der Altersgruppe der 50- bis
unter 60-Jährigen am höchsten Während der
Lohnabstand bei den unter 30-Jährigen bei 2 %
lag, erreichte er in der Altersgruppe 50 bis
unter 60 Jahren mit 21 % seinen höchsten Wert.
Beim unbereinigten Lohnabstand bleiben
Unterschiede, die auf persönliche und berufliche
Merkmale der Personen zurückzuführen sind,
unberücksichtigt.
Lohnabstände zwischen
Männern und Frauen in nahezu allen Altersgruppen
gesunken – Anstieg bei den über 60-Jährigen auf
20 % Im Vergleich zum Jahr 2024 hat sich der
Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern in
Nordrhein-Westfalen verringert. Insgesamt sank
der unbereinigte Lohnabstand um einen
Prozentpunkt von 16 auf 15 %.
Rückgänge
zeigten sich in fast allen Altersgruppen: In der
Altersklasse 30 bis unter 40 Jahren verringerte
sich der Lohnabstand um zwei Prozentpunkte von 8
auf 6 %. In allen übrigen Altersgruppen sank
der Lohnabstand jeweils um einen Prozentpunkt.
Lediglich bei den über 60-Jährigen stieg der
Lohnabstand um drei Prozentpunkte von 17 auf
20 %.
Lohnatlas NRW aktualisiert
Diese und weitere Lohnabstände nach beruflichen
und persönlichen Merkmalen wie beispielsweise
Arbeitszeitumfang, Wirtschaftszweig oder
Berufssektoren finden sich im „Lohnatlas NRW –
Lohn(un)gleichheiten sichtbar machen” unter
https://www.giscloud.nrw.de/arcgis/apps/experiencebuilder/template/?id=f6ae3e2aae1148cdb0bec9514ce0eff6&page=Land-NRW&views=Alter%2CJahreseinzelansicht
Dieses Dashboard wurde gemeinsam vom
Statistischen Landesamt und dem Ministerium für
Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht
und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
entwickelt. Es ist kostenfrei und ohne
Registrierung nutzbar.
Gemüseernte erreicht 2025 neuen Höchststand
• Gemüseernte steigt um 8,1 % gegenüber
dem Vorjahr und erreicht damit neuen Rekordwert
seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990 •
Gemüseernte aus ökologischer Erzeugung 2025
gegenüber 2024 um 12,6 % gestiegen und um 33,7 %
höher als im Durchschnitt der Jahre 2019 bis
2024 • Speisezwiebeln 2025 erstmals
bedeutendste Gemüseart
Im Jahr 2025
haben die landwirtschaftlichen Betriebe in
Deutschland insgesamt 4,5 Millionen Tonnen
Gemüse geerntet. Das waren 8,1 % mehr als im
Jahr 2024 und 13,2 % mehr als im Durchschnitt
der Jahre 2019 bis 2024. Die Erntemenge lag
damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der
Zeitreihe im Jahr 1990.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, weiteten die insgesamt 5 960 Gemüse
erzeugenden Betriebe die Anbauflächen für Gemüse
gegenüber 2024 um 3,9 % auf 131 700 Hektar aus.
Das waren 3,6 % mehr als im mehrjährigen Mittel
(2019 bis 2024).
Anbauflächen im Freiland um 4 % gewachsen
Insgesamt wurde im Jahr 2025 Gemüse auf rund
130 400 Hektar im Freiland angebaut. Dies
entsprach einem Flächenanstieg um 3,9 %
gegenüber dem Vorjahr. Die größten Anbauflächen
im Freiland wurden 2025 mit 28 600 Hektar in
Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet, darauf
folgten Niedersachsen mit 26 500 Hektar, Bayern
mit 17 500 Hektar und Rheinland-Pfalz mit
16 000 Hektar.
Erntemenge von
Speisezwiebeln um 21 % gestiegen, Karotten um
2 % Speisezwiebeln waren mit rund 903 300 Tonnen
(+21,4 % gegenüber 2024) im Jahr 2025 erstmals
seit 1990 die Gemüseart mit der größten
Erntemenge in Deutschland. Die Gemüseart mit der
nun nur noch zweitgrößten Erntemenge waren
Möhren beziehungsweise Karotten mit
865 700 Tonnen (+1,8 %), gefolgt von Weißkohl
mit 507 500 Tonnen (+18,8 %) und Einlegegurken
mit 197 600 Tonnen (-7,5 %).
Mit der
größten Anbaufläche seit 1990 lagen
Speisezwiebeln 2025 mit 19 770 Hektar (+11,7 %
gegenüber 2024) im Freiland ebenfalls an erster
Stelle, gefolgt von Spargel mit 19 220 Hektar
ertragsfähiger Fläche (-2,8 %) und Karotten mit
14 190 Hektar (+2,9 %). Danach folgten Weißkohl
mit 6 500 Hektar (+5,6 %) und Speisekürbisse mit
5 750 Hektar (+9,5 %).
16 % der gesamten
Gemüseanbaufläche ökologisch bewirtschaftet
Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten
2025 auf rund 20 600 Hektar insgesamt
597 000 Tonnen Gemüse. Das entspricht 15,6 % der
gesamten Gemüseanbaufläche und 13,2 % der
gesamten Erntemenge. Gegenüber 2024 stieg die
ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche um 6,4 %
und die zugehörige Erntemenge um 12,6 %.
Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019
bis 2024 zeigte sich eine Steigerung bei der
ökologischen Anbaufläche für Gemüse um 17,3 %
und bei der Erntemenge um 33,7 %. Die größte
Anbaufläche im ökologischen Gemüseanbau entfiel
auch 2025 auf Karotten mit 3 340 Hektar.
Speisekürbisse wurden auf 2 200 Hektar angebaut
und Speisezwiebeln auf 2 150 Hektar, gefolgt von
Roter Bete mit einer Anbaufläche von
1 790 Hektar.
Besonders hohe Anteile
ökologischer Erzeugung an der Gesamterntemenge
zeigten sich bei den Gemüsearten Rote Bete mit
48,7 %, Speisekürbisse mit 35,6 %, Zucchini mit
34,9 % sowie Frischerbsen mit 30,5 %. Die
Gemüseernte in Gewächshäusern besteht zu 80 %
aus Tomaten und Salatgurken Der Anbau von Gemüse
unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum
Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen
Folienabdeckungen, stieg 2025 mit 1 250 Hektar
(+0,8 %) nur leicht gegenüber dem Vorjahr.
Die Erntemenge nahm um 4,3 % auf
219 200 Tonnen zu. Die größte Erntemenge im
geschützten Anbau entfiel mit 108 600 Tonnen auf
Tomaten (+0,5 %). Die Gemüseart mit der
zweitgrößten Erntemenge war die Salatgurke mit
66 700 Tonnen (-2,7 %), gefolgt von Paprika mit
18 500 Tonnen (+12,2 %). Unter hohen
Schutzabdeckungen lag der Anteil der
ökologischen Gemüseanbaufläche mit 24,0 %
(300 Hektar) etwa 8 Prozentpunkte höher als im
Freiland. Die Erntemenge von 33 800 Tonnen
machte dabei 15,4 % der gesamten Erntemenge im
ökologischen Gemüseanbau aus.
Wesel:
Frühlingsstimmung im Dorf am Deich
Vier verschiedenfarbige Hasenfiguren zwischen
bunten Kräutern und Sträußen. Fotoherkunft:
Deichdorfmuseum Bislich- Fotografin Barbara
Rinn-Kupka Das Deichdorfmuseum berichtet: Start
in die Saison: Frühlingsstimmung ist beim
Bislicher Kunsthandwerksmarkt garantiert!

Am Wochenende Samstag, 28. Februar und Sonntag,
1. März 2026, öffnen sich die Tore des
Deichdorfmuseum Bislich für den beliebten
Frühlingsmarkt (jeweils 11:00 – 18:00 Uhr). Im
Museum, aber auch auf dem Vorplatz und im
Innenhof präsentieren Kunsthandwerkerinnen und
Kunsthandwerker aus der Region ihre neusten
Ideen, dazu gibt es aber auch ein Wiedersehen
mit bekannten „Gesichtern“.
Ob Kreatives
aus Treibholz, ungewöhnlicher Schmuck,
Österliches oder Gartenkeramik, hier findet Jede
und Jeder etwas Interessantes. Ob nur Bewundern
oder Erwerben, lernen Sie die Kreativen der
Region in Bislich kennen. Für Kinder bieten wir
an beiden Tagen neben den Kreativ- und Leseecken
im Obergeschoss zwischen 11:30 Uhr und 16:00 Uhr
wieder die beliebte Mitmachaktion zum kreativen
Gestalten in Ton und Farbe an. Und
selbstverständlich ist auch wieder Bislichs
Backgruppe im Einsatz.
Sie lässt an den
Vormittagen direkt vor Ort erleben, wie früher
auf den Dörfern Brot gebacken wurde. Für das
leibliche Wohl sorgen in bewährter Form die
Bislicher Vereine. Die Museumsausstellungen zur
Deichbaugeschichte, Uromas Küche, der dicke Wels
oder der Vogelweltraum eröffnen zusätzliche
Abwechselung. Egal wie das Wetter wird, der
Markt bietet Innen wie Außen Möglichkeiten fürs
Schmunzeln, Treffen oder Staunen.
Der
Eintritt kostet in diesem Jahr 2,50 Euro pro
Person, Kinder bis 14 Jahren (inklusive) haben
freien Eintritt. Die Einnahmen kommen
vollumfänglich dem weitestgehend ehrenamtlich
betriebenen Deichdorfmuseum zugute. Brave Hunde
an der Leine können mitgebracht werden. Lokale
Kultur fördern und gleichzeitig sich einstimmen
lassen in die Frühjahrssaison, dies verbindet
der beliebte Bislicher Markt. Adresse:
Deichdorfmuseum Bislich, Dorfstraße 24, 46487
Wesel-Bislich. Parkplätze sind ausgeschildert.
Servicestelle Zuwanderung: Erste
Station in ein neues Leben in Moers
Für viele Menschen, die Not, Flucht und
Angst ums eigene Leben durchgemacht haben, ist
es ein Ort des ersten Ankommens, der
Unterstützung und der Integration: die
‚Servicestelle Zuwanderung‘ bei der Stadt Moers.

Sie sind die erste Anlaufstelle für Zugewanderte
bei der Stadt Moers: Fachdienstleiter Andre
Bröcking sowie Suada Redzovic und Simone Knoll
von der Servicestelle Zuwanderung. (v.l.; Foto:
pst)
Vorderstes Ziel ist es,
Neuzugewanderten mit einem menschenwürdigen,
sicheren und gut organisierten Übergang den
Start in ein neues Leben in Moers zu
ermöglichen. „Die Servicestelle Zuwanderung
wurde am 1. Juni 2018 ins Leben gerufen und
entstand aus dem Projekt ‚Einwanderung NRW‘ “,
erinnert sich Suada Redzovic.
Bei der
Stadtverwaltung ist sie mit zwei weiteren
Kolleginnen für die Aufnahme von Zugewanderten
zuständig. Wichtig für ihren Job: Sie können auf
viele Sprachen zurückgreifen, z. B. Englisch,
Französisch, Kroatisch, Russisch, Portugiesisch,
Arabisch und Persisch.
Individuelle
Bedürfnisse ermitteln „Hier ist die erste
Anlaufstelle, die im Rahmen der Festgelegten
Zugangssteuerung aufzusuchen ist. Wir bieten
Betroffenen Orientierung, damit sie
schnellstmöglich am gesellschaftlichen Leben
teilnehmen können. In einem Erstgespräch erheben
wir zunächst die wichtigsten Fragen zu
Gesundheit, Sprache, Ausbildung,
Arbeitsqualifizierung und Wohnen,“ erklärt
Redzovic.
Im Laufe der folgenden
Beratungstermine werden die individuellen
Bedürfnisse und Lebenssituationen der einzelnen
Personen erfasst. Daraus ermitteln sie die
notwendigen Unterstützungsleistungen und
bestmögliche Angebote. Besondere Hilfe wird beim
Start in Moers zunächst bei Sprach- und
Integrationsangeboten benötigt sowie beim
Beantragen von Ausweispapieren, bei Job- und
Ausbildungssuche, bei Anmeldungen an Kita und
Schulen und bei Arztbesuchen.
Info-Mappen verschaffen einen Überblick Die
Mitarbeiterinnen der Servicestelle haben für
unterschiedliche Ansprüche entsprechende
Info-Mappen mit Leitfäden zu den einzelnen
Schritten der Erstintegration und darüber hinaus
in verschiedenen Sprachen erstellt.
Wichtige Partner neben der Leistungs- und
Unterkunftsverwaltung sowie der Betreuung in den
Unterkünften im eigenen Fachbereich sind u. a.
die Ausländerbehörde, das Jobcenter, aber auch
die Wohlfahrtsverbände und andere Institutionen
- wie das ‚Netzwerk Mitte Moers‘. 30 Mitglieder
und zahlreiche Ehrenamtliche unterstützen die
Servicestelle mit Dolmetschern und bei
Begleitdiensten.
Ansturm nach Beginn des
Ukraine-Kriegs Kurz nach dem Krieg in der
Ukraine erlebte die Servicestelle einen
besonderen Ansturm. „Da war es so, dass
innerhalb von drei Monaten fast 500 Personen
aufgenommen und beraten wurden“, erinnert sich
Michael Rüddel, Fachbereichsleiter Soziales,
Senioren und Wohnen bei der Stadt. Auch diese
Herausforderung stemmte die Servicestelle.
Stressig für das kleine Team, aber immer
wieder mit Momenten, die deutlich machen, warum
sich der Einsatz lohnt. „Da war zum Beispiel
eine Person mit einer sehr ungünstigen
Perspektive“, blickt Suada Redzovic zurück.
„Aber ihr unbedingter Wille, trotz körperlicher
Einschränkung hier etwas zu erreichen, hat am
Ende geholfen. Mit einem Job bei einem
städtischen Dienstleister war der Grundstein zur
Integration gelegt.“
Lokale Kultur des
Miteinanders „Durch die gute Zusammenarbeit
unserer Servicestelle mit vielen verschiedenen
Organisationen und Unternehmen können wir die
Integrationswege beschleunigen. So stärken wir
die lokale Kultur des Miteinanders in Moers,“
fasst Michael Rüddel zusammen. „Das langfristige
Ziel ist es, Betroffene so zu unterstützen, dass
sie möglichst schnell und eigenständig ein Teil
der Stadtgesellschaft werden können.“
Digital älter werden in Moers -
Leitstelle Älterwerden stellt App vor
Mit der App ‚Gut versorgt in Moers‘ bietet
die Leitstelle Älterwerden der Stadt Seniorinnen
und Senioren ein leicht bedienbares Angebot mit
vielseitigen Themen und nützlichen
Informationen. Am Dienstag, 10. März, stellt die
Leitstelle in Kooperation mit der vhs Moers –
Kamp-Lintfort ab 10 Uhr dieses kostenlose
Angebot in der vhs, Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
vor.
Gedacht ist die kostenlose App für
Menschen ab 55 Jahren. Außerdem gibt es
Unterstützung bei der Installation und eine
Einführung in die Bedienung. Interessierte
sollten ihr Tablet oder Smartphone mitbringen.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter
0 28 41 / 201 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: In der Bibliothek:
Autorenlesung mit Annett Gröschner am 9. März
Die Geschichte eines Jahrhunderts
in einem einzigen Leben - das erzählt Annett
Gröschner in ihrem Roman ‚Schwebende Lasten‘. Am
Montag, 9. März, ist sie ab 19.30 Uhr im Rahmen
einer Autorenlesung zu Gast in der Bibliothek
Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10.

(Foto: Susanne Schleyer)
In ‚Schwebende
Lasten‘ geht es um die Geschichte der
Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause.
Sie ist eine, die das Leben nimmt, wie es kommt
und versucht, dabei immer anständig zu bleiben.
Die Lesung ist eine Kooperationsveranstaltung
der vhs Moers – Kamp-Lintfort mit der Bibliothek
Moers, der Gleichstellungsstelle der Stadt und
der Barbarabuchhandlung. Für die Autorenlesung
mit Annett Gröschner ist eine vorherige
Anmeldung telefonisch unter 0 28 41/ 201 – 565
oder online unter www.vhs-moers.de notwendig.
LKA-NRW: 13. bundesweiter
Aktionstag gegen Hasspostings - Polizei in NRW
schreitet ein gegen Hetze im Netz
Die Polizei Nordrhein-Westfalen beteiligt sich
heute (25.02.2026) am 13. bundesweiten
Aktionstag zur Bekämpfung von Hasspostings. Ziel
ist es, Urheber von strafbaren Hassäußerungen im
Netz zu identifizieren, konsequent zu verfolgen
und Betroffene zu schützen.

(FOTO) Düsseldorf
In Nordrhein-Westfalen
liegt der Fokus an diesem Tag auf 13 konkreten
Ermittlungsverfahren aus sechs
Kreispolizeibehörden. Die Verfahren sind
überwiegend der politisch motivierten
Kriminalität rechts zuzuordnen betreffen aber
auch die Bereiche linkspolitische, religiöse und
ausländische Ideologie. Insgesamt setzte die
Polizei in NRW 17 strafprozessuale Maßnahmen um.
Die Ermittler konfrontierten die Verfasser der
Hasspostings mit dem jeweiligen Tatvorwurf,
vernahmen sie zur Sache und vollstreckten drei
Durchsuchungsbeschlüsse.
Es wurden
Smartphones und andere Mobile Devices als
mögliche Tatmittel und zum Zweck der
Beweisführung sichergestellt. Die Polizei NRW
setzt mit der Aktion ein Zeichen. Es ist
wichtig, Hetzer und andere Straftäter aus der
vermeintlich schützenden Anonymität des
Internets herauszuholen und sie die Konsequenzen
ihres Tuns spüren zu lassen. Hasspostings
treffen häufig Menschen, die sich ehrenamtlich,
politisch oder gesellschaftlich engagieren.
Diese Taten müssen ernst genommen werden -
online wie offline. Wer strafbare Inhalte
postet, teilt oder unterstützt, muss mit
Ermittlungen und polizeilichen Maßnahmen
rechnen. Die Polizei NRW entdeckt und verfolgt
aktiv Straftaten im Internet, aber der effektive
Kampf gegen Hass im Netz kann nur gemeinsam mit
einer starken Community gelingen. Darum ist
jeder aufgerufen - wie im analogen Leben - nicht
wegzuschauen, sondern Online-Täter zu melden und
das Internet zu einem sicheren virtuellen Raum
für uns alle zu machen.
Strafbare
Hasspostings können bei jeder
Polizeidienststelle oder online über die
Internetwache der Polizei NRW angezeigt werden.
Betroffene von Hass und Hetze im Netz stehen
zudem Beratungs- und Unterstützungsangebote zur
Verfügung. Informationen hierzu finden Sie auf
den Präventionsseiten der Polizei
Nordrhein-Westfalen (https://polizei.nrw/artikel/polizeilicher-opferschutz-in-nrw)
und bei diversen Initiativen gegen Hass im Netz,
zum Beispiel hier:
https://hateaid.org/category/politik-demokratie/
Die Fallzahlen von Hasspostings haben
sich im Bundesgebiet zwischen 2021 (2.411 Fälle)
und 2024 (10.732 Fälle) mehr als vervierfacht.
In NRW haben sich die Zahlen bekannt gewordener
Fälle zwischen 2022 (446 Fälle) und 2024 (1167
Fälle) mehr als verdoppelt. Für das Jahr 2025
zeichnen sich in NRW nach vorläufigen Zahlen
abermals ein leichter Anstieg ab. Am
diesjährigen bundesweiten Aktionstag beteiligen
sich alle 16 Bundesländer mit entsprechenden
Maßnahmen.
Was sind
strafbare Hass-Postings? Beleidigungen,
Bedrohungen, Volksverhetzung oder Aufrufe zu
Gewalt gegen Gruppen wegen Religion, Herkunft
oder Orientierung zählen zu den Delikten auf die
die Polizei am Aktionstag ein besonderes
Augenmerk gelegt hat.
Wo sind die
"Tatorte"? Zunächst überall im Netz, wo
Menschen über Social-Media und Messanger mit
einander kommunizieren sowie strafbare
Äußerungen in einer geschlossenen oder
offenen Gruppe tätigen. Häufig im Kontext von
Wahlen, politischen Debatte oder sozialem
Engagement.
Was kann jeder tun? -
Verfügbare Informationen dokumentieren / sichern
(Screenshots, Kopien etc.) - Anzeige bei
der Polizei erstatten (auch online möglich) -
Posting dem Plattformbetreiber melden
Projekt "Verfolgen statt nur Löschen"
Zusammen mit der in Köln angesiedelten Zentral-
und Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC NRW)
setzt sich das Landeskriminalamt aktiv gegen
Hasspostings im Netz ein unter anderem mit
der Initiative "Verfolgen statt nur Löschen"
werden Täter aus der Anonymität geholt, um
rassistischer Meinungsmache entgegen zu treten.
Seit Bestehen des Projektes haben sich auch
viele Medien der Initiative gegen Hetze im
Netz angeschlossen. Mehr Informationen zum
Projekt gibt es hier:
https://lka.polizei.nrw/artikel/wer-hetzt-macht-sich-strafbar-auch-im-netz.
In Teilen positiv": Zum
Eckpunktepapier Gebäudemodernisierungsgesetz
Verband Wohneigentum begrüßt mehr
Flexibilität für Eigentümer*innen. Zugleich
warnt er vor möglichen Kostenfallen Das nun
vorliegende Eckpunktepapier zum
Gebäudemodernisierungsgesetz bewertet der
gemeinnützige Verband Wohneigentum in Teilen als
positiv. Zugleich warnt er vor möglichen
Kostenfallen für Eigentümer*innen.
Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas erklärt:
"Wir begrüßen, dass die Vorschläge aus dem
Eckpunktepapier den Eigentümern und
Eigentümerinnen Flexibilität und
Entscheidungsfreiheit zurückgeben. Insbesondere
Besitzer älterer Bestandsgebäude mit großem
energetischen Sanierungsbedarf, die sich größere
Investitionen nicht leisten können, werden
entlastet."
Stabile Planungsgrundlage
Mit der bis 2029 festgeschriebenen Förderung für
klimafreundliches Heizen schaffe die Politik
zudem die notwendige Planungssicherheit der
Eigentümer, begrüßt der bundesweit größte
Verband für selbstgenutztes Wohneigentum die
aktuellen Pläne. Weiterhin positiv: Die Pflicht
für Energieversorger, den Anteil erneuerbarer
Gase und Öle schrittweise zu erhöhen.
Örenbas: "Die Verantwortung für die
Transformation liegt damit nicht mehr allein bei
einzelnen Eigentümer*innen." Hier fordert der
Verband die Politik aber auch auf, Machbarkeit
und Bezahlbarkeit im Blick zu haben, aktuell
zweifeln Branchenvertreter an der Verfügbarkeit
ausreichender Mengen Grüngas. Mögliche
Kostenfalle für Eigentümer*innen
Örenbas
warnt zudem vor möglichen Kostenfallen für
Eigentümer durch die vorgesehenen
Erleichterungen: "Eine neue Heizungsanlage ist
eine Investition für die nächsten 20 bis 30
Jahre. Wer heute noch auf fossile Systeme setzt,
ohne die Kostenentwicklung der kommenden Dekade
einzupreisen, riskiert eine finanzielle
Fehlentscheidung. Erneuerbare Energien und
Wärmepumpen dienen nicht nur dem Klimaschutz,
sie sind auch in den meisten Fällen für das
Eigenheim die zukunftssichere wirtschaftlicher
Wahl."
Auch mit Blick auf das Erreichen
der Klimaziele plädiert der Verband daher für
eine flächendeckend gute Beratung zu Nachteilen
und Kosten fossiler Brennstoffe. Verena Örenbas:
"Die Novelle muss Verlässlichkeit schaffen und
effiziente, wirtschaftliche Lösungen stärken.
Entscheidend ist, dass sich über den
Lebenszyklus die klimafreundlichsten und
bezahlbarsten Systeme durchsetzen."
Internationale Wochen
gegen Rassismus vom 16.–29. März 2026 in
Dinslaken
Downloads Die Internationalen Wochen
gegen Rassismus finden vom 16. bis 29. März 2026
in Dinslaken statt. Vom 16. bis 29. März 2026
beteiligt sich Dinslaken erneut an den
Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mit
einem vielfältigen Programm setzen zahlreiche
engagierte Akteur*innen ein starkes Zeichen für
Vielfalt, Respekt und ein solidarisches
Miteinander. Die Aktionswochen stehen für eine
klare Haltung gegen Rassismus, Diskriminierung
und Ausgrenzung.

Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und
Information und machen deutlich, dass die Stadt
Dinslaken für Demokratie, Menschenwürde und
gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Das
abwechslungsreiche Programm umfasst unter
anderem Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden,
kulturelle Veranstaltungen sowie Angebote für
Kinder und Jugendliche.
Ziel ist es,
Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Generationen und Lebensrealitäten
zusammenzubringen und für das Thema Rassismus zu
sensibilisieren. Das vollständige Programm sowie
das offizielle Veranstaltungsplakat finden Sie
im Anhang dieser Mitteilung. Die Stadt lädt alle
Bürger*innen herzlich ein, die Veranstaltungen
zu besuchen und ein sichtbares Zeichen gegen
Rassismus zu setzen.
Gemeinsam können
wir ein starkes Signal für Offenheit, Respekt
und Chancengerechtigkeit in Dinslaken setzen.
Weiterführende Infos gibt es hier: „Dinslaken
hält zusammen – Gegen Rassismus und
Rechtsextremismus, für Vielfalt und
Menschlichkeit “ | Stiftung gegen Rassismus
Vermieterbefragung im
Kreis Wesel – Kreisverwaltung bittet um
Unterstützung Wie hoch sind die
Wohnungsmieten im Kreis Wesel und welche Kosten
gelten als angemessen bei der Bewilligung von
Sozialleistungen? Um Informationen zu diesen
Fragen zu erhalten, bittet die Kreisverwaltung
um Mithilfe. Zufällig ausgewählte Vermieterinnen
und Vermieter erhalten in den kommenden Tagen
eine Befragung per Post, rund 5.000 Anschreiben
einschließlich eines Fragebogens zur
Mietwerterhebung werden versendet.
Die
Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und
kostenfrei, der Kreis bittet um rege
Beteiligung. Eine möglichst hohe Beteiligung ist
für die Aussagekraft der Erhebung von
wesentlicher Bedeutung. Je höher der Rücklauf
der Fragebögen, desto zuverlässiger kann das
aktuelle Mietpreisniveau im Kreis Wesel
abgebildet werden. Auf dieser Grundlage können
die angemessenen Unterkunftskosten künftig
sachgerecht und rechtssicher festgelegt sowie
Leistungen in angemessenem und gerechtem Umfang
bewilligt werden.
Das Konzept, das der
Kreis Wesel anschließend erstellt, wird von der
sozialgerichtlichen Rechtsprechung als
Entscheidungsgrundlage in Streitverfahren über
die Angemessenheit von Unterkunftskosten als
Entscheidungshilfe gefordert. Der Kreis Wesel
als örtlicher Träger der Sozialhilfe hat mit der
Erstellung dieses Konzeptes die Firma DOMUS
Consult aus Hamburg beauftragt.
Ziel ist
die repräsentative und belastbare Erhebung des
aktuellen Mietpreisniveaus im Kreisgebiet. In
den vergangenen Wochen wurden bereits die
bekannten Wohnungsunternehmen im Kreisgebiet
befragt. Die Datenerhebung dient damit nicht
nur den Interessen der Leistungsberechtigten,
sondern auch denen der Vermieterinnen und
Vermieter sowie der Allgemeinheit der
Steuerzahler.
Die erhobenen Daten
werden anonymisiert verarbeitet. Die
abschließende Auswertung lässt keinerlei
Rückschlüsse auf einzelne Mietparteien oder
Vermietende zu. Die datenschutzrechtlichen
Bestimmungen werden uneingeschränkt beachtet.
Kreis Wesel: Beginn der Brut-
und Setzzeit: Leinenpflicht für Hunde, kein
Gehölzschnitt Das Frühjahr ist für
alle Wildtiere Fortpflanzungszeit und daher eine
besonders sensible Zeit: Vögel brüten in Hecken,
Bäumen oder auf dem Boden und Hasen und Rehe
haben ihren schutzbedürftigen Nachwuchs zur Welt
gebracht. In dieser Zeit ist es daher besonders
wichtig, Wildtiere nicht zu stören. Besondere
Vorsicht ist in Schutz- und Waldgebieten
geboten, aber auch in der freien Feldflur und an
Gewässern sollte Rücksicht auf alle
Lebensstätten wildlebender Tiere und Pflanzen
genommen werden.
Diese dürfen nach
Bundesnaturschutzgesetz nicht beeinträchtigt
oder zerstört werden. In der Brut- und Setzzeit
gelten daher gesetzliche Einschränkungen, unter
anderem in der Gehölzpflege. Die Untere
Naturschutzbehörde des Kreises Wesel macht
darauf aufmerksam, dass für den Schnitt von
Bäumen, Hecken, lebenden Zäunen und Gebüschen
vom 1. März an besondere Regelungen gelten.
Bis zum 30. September dürfen Gehölze nicht
auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden. Nur
schonende Form- und Pflegeschnitte dürfen
durchgeführt werden. So wird sichergestellt,
dass die Lebensräume bestimmter Arten geschützt
werden und die biologische Vielfalt erhalten
bleibt. Mehr Informationen dazu: https://www.kreis-wesel.de/system/files/C1257D23004C5410/documents/allgemeine
_informationen_zum_gehoelzschnitt.pdf.
Darüber hinaus weist die Untere
Naturschutzbehörde darauf hin, dass
Hundebesitzer aufgefordert sind, insbesondere in
der Brut- und Setzzeit ihre Hunde in der freien
Landschaft und im Wald an der Leine zu führen.
Gesetzlich geregelt ist dies für die
Naturschutzgebiete, in denen eine ganzjährige
Anleinpflicht gilt, sowie für die
Vogelschutzgebiete im Kreis Wesel, in denen vom
1. März bis 31. Juli Hunde angeleint werden
müssen.
Hintergrund dieser Regelungen
ist es, den Nachwuchs der Wildtiere zu schützen.
Hunde können die Wildtiere aufsuchen, stören und
so die Nachkommen gefährden. Oft wird nicht
bedacht, dass Jungtiere schon durch einen
freilaufenden Hund gestört oder getötet werden
können. Wenn Vögel aus ihrem Nest verscheucht
werden, kann es passieren, dass die Eier im
Gelege auskühlen und absterben.
Trächtige Rehe könnten gehetzt oder verjagt,
Rehkitze verlassen oder verletzt werden. Deshalb
appelliert die Untere Naturschutzbehörde des
Kreises Wesel dringend an Hundebesitzer, die
Regeln einzuhalten und so aktiv zum Naturschutz
beizutragen. Auch Querfeldein-Spaziergänge ohne
Hund stören die Tiere in dieser Zeit besonders.
Die Einhaltung dieser Regeln wird von Rangern im
Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde
überwacht.

NRW: Baugenehmigungen für Wohnungen
steigen 2025 erstmals seit fünf Jahren
* Baugenehmigungen für Wohnungen um 10,7 %
gestiegen. * Baugenehmigungen für
Einfamilienhäuser stiegen um 21,4 %. *
Baugenehmigungen für Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern stiegen um 4,8 %.
Nach vorläufigen Ergebnissen erteilten die
Bauämter in NRW im vergangenen Jahr
Baugenehmigungen für 44.908 neue Wohnungen; das
waren 10,7 % bzw. 4.354 Wohnungen mehr als 2024.
Wie das Statistische Landesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg die Zahl
der genehmigten Wohnungen in neu zu errichtenden
Gebäuden um 9,6 % auf 36.752 – die Zahl der
durch Baumaßnahmen an bereits bestehenden
Gebäuden entstehenden Wohnungen erhöhte sich um
16,2 % auf 8.156.

Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um
über 20 % gestiegen Die Zahl der
Baugenehmigungen für den Bau neuer
Einfamilienhäuser stieg um 21,4 % auf 7.152. Bei
den Zweifamilienhäusern war ein Zuwachs von
2,5 % auf 2.042 Wohnungen zu verzeichnen und die
Zahl der neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
(ohne Wohnheime) erhöhte sich im Jahr 2025 um
4,8 % auf 24.555.
Darüber hinaus wurden
2025 Baugenehmigungen für 2.272 Wohnungen in
Wohnheimen (2024: 1.414) erteilt. Weitere 731
Wohnungen sollen in Nichtwohngebäuden (gemischt
genutzte Gebäude, die überwiegend nicht
Wohnzwecken dienen) entstehen (2024: 811).
Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche
Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal
2025 Wirtschaftsleistung um 0,3 %
höher als im Vorquartal Bruttoinlandsprodukt
(BIP), 4. Quartal 2025 +0,3 % zum Vorquartal
(preis-, saison- und kalenderbereinigt) +0,6
% zum Vorjahresquartal (preisbereinigt) +0,4
% zum Vorjahresquartal (preis- und
kalenderbereinigt)
Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal
2025 gegenüber dem 3. Quartal 2025 – preis-,
saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 %
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das
Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Januar 2026.
"Damit endete das konjunkturell wechselhafte
Jahr 2025 mit einem Anstieg der
Wirtschaftsleistung", sagt Ruth Brand,
Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "

Zur positiven Entwicklung trugen vor allem
die privaten und staatlichen Konsumausgaben bei.
Aber auch die Bauinvestitionen zogen deutlich
an." Für das Gesamtjahr 2025 haben die neuesten
Berechnungen den Anstieg der Wirtschaftsleistung
um 0,2 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt: +0,3 %)
bestätigt.
Konsumausgaben steigen im
Vergleich zum Vorquartal, Exporte im Minus
Wie schon in den Quartalen zuvor nahmen die
preis-, saison- und kalenderbereinigten
Konsumausgaben insgesamt zu, sie stiegen um
0,7 % im Vergleich zum 3. Quartal 2025. Dabei
erhöhte der Staat seine Konsumausgaben mit
+1,1 % stärker als die privaten Haushalte
(+0,5 %).
Zugleich wurde wieder mehr
investiert: Die Bauinvestitionen stiegen mit
+1,6 % deutlich im Vergleich zum 3. Quartal 2025
an. In Ausrüstungen – also Maschinen, Geräte und
Fahrzeuge – wurde ebenfalls mehr investiert als
im Vorquartal. Nach dem starken Anstieg im
3. Quartal 2025 flachte die Entwicklung der
Ausrüstungsinvestitionen allerdings ab (+0,1 %).
Vom Außenhandel blieben positive Signale
erneut aus: Exportiert wurden im 4. Quartal 2025
preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt
0,6 % weniger Waren und Dienstleistungen als im
3. Quartal 2025. Dabei sank sowohl die Ausfuhr
von Waren (-0,4 %) als auch die von
Dienstleistungen (-1,2 %).
Die Importe
von Waren und Dienstleistungen nahmen im
Vergleich zum Vorquartal ebenfalls ab, mit
-0,3 % aber weniger stark als die Exporte.
Deutlich geringeren Dienstleistungsimporten
(-1,5 %) standen dabei leicht gestiegene
Wareneinfuhren (+0,2 %) gegenüber.
Bruttowertschöpfung legt im 4. Quartal 2025
wieder zu Die preis-, saison- und
kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im
4. Quartal 2025 mit +0,4 % wieder an, nachdem
sie im 3. Quartal 2025 noch stagniert hatte. Den
deutlichsten Zuwachs gegenüber dem Vorquartal
verzeichnete das Baugewerbe mit +1,7 %, was vor
allem auf die positive Entwicklung im Ausbau
zurückzuführen war.
Auch die
Dienstleistungsbereiche konnten ihre saison- und
kalenderbereinigte Wirtschaftsleistung im 4.
Quartal 2025 steigern, lediglich im Bereich
Handel, Verkehr, Gastgewerbe war diese nahezu
unverändert (0,0 %). Die Bruttowertschöpfung des
Wirtschaftsbereichs Öffentliche Dienstleister,
Erziehung, Gesundheit sowie der sonstigen
Dienstleister legte hingegen spürbar zu (jeweils
+0,8 %).
Im Verarbeitenden Gewerbe
insgesamt stagnierte die Wertschöpfung gegenüber
dem Vorquartal (0,0 %). Während die Hersteller
von Metallerzeugnissen sowie von elektrischen
Ausrüstungen ihre Wirtschaftsleistung steigern
konnten, ging die Produktion in der chemischen
Industrie und im Maschinenbau zurück.
Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich
gestiegen Im Vorjahresvergleich war das BIP
im 4. Quartal 2025 preisbereinigt um 0,6 % höher
als im 4. Quartal 2024. Preis- und
kalenderbereinigt war der Anstieg geringer
(+0,4 %), da 0,7 Arbeitstage mehr zur Verfügung
standen als im Vorjahreszeitraum.
Konsumausgaben und Investitionen höher als im
Vorjahr Die preisbereinigten Konsumausgaben
nahmen auch im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum
Vorjahresquartal zu, sie stiegen um 1,6 %.
Darunter entwickelten sich sowohl die privaten
als auch die staatlichen Konsumausgaben positiv.
Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen um
1,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, unter
anderem aufgrund höherer Ausgaben für Pkw.
Der Staatskonsum wuchs um 1,3 %, vor allem,
weil mehr soziale Sachleistungen zur Verfügung
gestellt wurden. Auch die preisbereinigten
Investitionen in Ausrüstungen nahmen im
Vergleich zum 4. Quartal 2024 zu (+0,4 %). Vor
allem die Investitionen des Staates, die
investive Ausgaben im Verteidigungsbereich
einschließen, stiegen stark an. Auch die
gewerblichen Pkw-Zulassungen entwickelten sich
sehr positiv.
Die Investitionen in
sonstige Fahrzeuge sowie Maschinen und Geräte
nahmen dagegen ab. In Summe ergab sich so nur
ein leichtes Plus bei den
Ausrüstungsinvestitionen. Auch in Bauten wurde
wieder mehr investiert als im Vorjahreszeitraum
(+0,9 %), zum ersten Mal seit dem 1. Quartal
2022. Der Handel mit dem Ausland zeigte im
4. Quartal 2025 eine Belebung gegenüber dem
Vorjahresquartal: Die preisbereinigten Exporte
wuchsen um 1,6 %.
Die Warenexporte waren
deutlich höher als im Vorjahreszeitraum
(+2,0 %), wozu insbesondere stärkere Ausfuhren
von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen
Ausrüstungen beitrugen. Die
Dienstleistungsexporte nahmen dagegen nur sehr
geringfügig zu (+0,1 %). Auch die Importe von
Waren und Dienstleistungen verzeichneten mit
+4,0 % im Vergleich zum Vorjahresquartal einen
deutlichen Zuwachs. Dieser ging allein auf die
Warenimporte zurück (+6,4 %).
Grund für
den deutlichen Anstieg waren vor allem höhere
Einfuhren von Nahrungsmitteln,
Metallerzeugnissen und Kraftwagen- und
Kraftwagenteilen. Die Dienstleistungsimporte
sanken dagegen um 1,2 %, was unter anderem auf
geringere Transport-, EDV- und sonstige
unternehmensbezogene Dienstleistungen wie etwa
Forschung und Entwicklung zurückzuführen ist.
Bruttowertschöpfung in fast allen
Bereichen im Plus Im 4. Quartal 2025 konnten
fast alle Wirtschaftsbereiche ihre
Bruttowertschöpfung im Vergleich zum
Vorjahresquartal ausweiten. In den
Dienstleistungsbereichen Information und
Kommunikation (+2,7 %), Öffentliche
Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,7 %)
sowie Handel, Verkehr, Gastgewerbe (+1,6 %)
stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung
deutlich.
Erstmals seit dem 1. Quartal
2023 konnte auch das Verarbeitende Gewerbe seine
Wirtschaftsleistung im Vergleich zum
Vorjahresquartal steigern. Der Anstieg um 0,7 %
war vor allem auf Zuwächse bei der Herstellung
von elektrischen Ausrüstungen sowie im Sonstigen
Fahrzeugbau zurückzuführen. Auch das Baugewerbe
steigerte seine preisbereinigte
Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahr
leicht (+0,4 %).
Eine positive
Entwicklung im Vorjahresvergleich hatte es hier
zuletzt im 2. Quartal 2021 gegeben. Während der
Tiefbau Zuwächse verzeichnete, stagnierte die
Produktion im Hochbau. Einen Rückgang der
Bruttowertschöpfung mussten lediglich die
Finanz- und Versicherungsdienstleister
hinnehmen, deren Wirtschaftsleistung wie auch
schon in den Vorquartalen deutlich sank
(-2,5 %).
Erwerbstätigkeit leicht
gesunken Die Wirtschaftsleistung wurde im
4. Quartal 2025 von rund 46,1 Millionen
Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland
erbracht. Das waren 58 000 Personen (-0,1 %)
weniger als im 4. Quartal 2024. Dabei wurden die
Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe und im
Baugewerbe nicht vom Anstieg der
Erwerbstätigkeit in den Dienstleistungsbereichen
kompensiert. Die durchschnittlich
geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger
Person stiegen nach ersten vorläufigen
Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für
Arbeit im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum
Vorjahresquartal um 0,7 %. Das
gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also das
Produkt aus der leicht gesunkenen
Erwerbstätigenzahl und den gestiegenen
geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person –
nahm im gleichen Zeitraum um 0,5 % zu.
Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität –
gemessen als preisbereinigtes BIP je
Erwerbstätigenstunde – lag nach vorläufigen
Berechnungen auf dem Niveau des 4. Quartals 2024
(0,0 %). Je Erwerbstätigen gerechnet war sie um
0,7 % höher als vor einem Jahr.
Konsum
steigt stärker als Einkommen, Sparquote
niedriger als im Vorjahr In jeweiligen
Preisen war das BIP im 4. Quartal 2025 um 3,8 %
und das Bruttonationaleinkommen um 4,1 % höher
als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen war um
5,0 % höher als im 4. Quartal 2024. Dabei stieg
nach vorläufigen Berechnungen das
Arbeitnehmerentgelt insgesamt um 4,8 %.
Zum Arbeitnehmerentgelt sowie zu den Löhnen und
Gehältern zählen neben den regelmäßig gezahlten
Lohnbestandteilen auch außerordentlich gezahlte
Komponenten wie Prämien und Abfindungen. Die
Unternehmens- und Vermögenseinkommen nahmen mit
+5,5 % etwas stärker zu als das
Arbeitnehmerentgelt, dies folgte jedoch auf
einen kräftigen Einbruch im Vorjahreszeitraum.
Je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer
stiegen die durchschnittlichen Bruttolöhne und
‑gehälter im 4. Quartal 2025 um 4,4 % im
Vergleich zum Vorjahresquartal, die Bruttolohn-
und gehaltssumme um 4,3 %. Netto erhöhten sich
die gesamten Löhne und Gehälter mit +3,3 %
aufgrund erheblich gestiegener Sozialbeiträge
der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie
höherer Lohnsteuer deutlich schwächer.
Da der Konsum der privaten Haushalte im
Vorjahresvergleich stärker zulegte (+4,4 %) als
ihr gesamtwirtschaftliches Einkommen (+3,3 %),
reduzierte sich die Sparquote auf 9,4 %. Im
4. Quartal 2024 hatte sie noch bei 10,4 %
gelegen.
Die deutsche Wirtschaft im
internationalen Vergleich Zum Ende des
Jahres entwickelte sich die Wirtschaft in der
Europäischen Union (EU) positiv: In Spanien
wuchs das preis-, saison- und kalenderbereinigte
BIP mit +0,8 % zum Vorquartal erneut am
stärksten unter den großen EU-Mitgliedstaaten.
In der EU insgesamt (+0,3 %), in Italien
(+0,3 %) und in Frankreich (+0,2 %) nahm die
Wirtschaftsleistung in ähnlichem Ausmaß zu wie
in Deutschland (+0,3 %).
In den USA fiel
das BIP im Vergleich zum 3. Quartal 2025 um 0,4
% höher aus. Im preis-, saison- und
kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die
Wirtschaftsleistung in Deutschland leicht um
0,4 % zu, während sie in der EU insgesamt
deutlich um 1,5 % anstieg.
Vorlesewettbewerb
Regionalentscheid in der Stadtbücherei Kleve
12 Vorlesende – 10 weiblich, 2
männlich – aus den 6. Klassen der
weiterführenden Schulen im Nordkreis stellten
sich dem Urteil der Jury, bestehend aus der
Autorin und Schreibtrainerin Yvonne Struck, dem
Vorlesepaten Hans-Peter Bause, dem Leiter der
Volkshochschule Alf-Thorsten Hausmann und dem
Mitarbeiter der Kinder- und Jugendbücherei der
Stadtbücherei Kleve Kenny Müller.

Die talentierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer
mit dem Leiter der Klever Stadtbücherei Jens
Neumann. Am Montag, 23. Februar 2026, fand in
der Stadtbücherei Kleve der Regionalentscheid
des Vorlesewettbewerbs für den Nordkreis Kleve
statt.
Der Jury waren nur die Namen und
die ausgewählten Texte bekannt, nicht jedoch die
Schulzugehörigkeit. Nach einem Warm-Up durch
Yvonne Struck, die aus ihrem eigenen Jugendbuch
vortrug, waren die Schulsiegerinnen und
Schulsieger am Start. Jede und jeder Vorlesende
trug zuerst einen selbstausgewählten Text vor.
Danach mussten sich alle einem unbekannten Text
stellen und diesen vorlesen.
Mucksmäuschenstill fieberten Eltern, Freunde und
Lehrkräfte mit. Am Ende des spannenden
Wettbewerbs fiel die Entscheidung der Jury:
Diesjährige Gesamtsiegerin für den Nordkreis
Kleve ist Pia Bongertmann vom
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Kleve. Sie darf
nun beim Bezirksentscheid antreten. Herzlichen
Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!
Nach der Juryentscheidung erhielten alle
Vorlesenden eine Teilnahmeurkunde und ein
Buchgeschenk - „Rocky Winterfeld“ von Marie
Hüttner - von der Stiftung Buchkultur und
Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen
Buchhandels, überreicht durch den Leiter der
Stadtbücherei Kleve Jens Neumann. Insgesamt ist
es der 67. Vorlesewettbewerb, den die Stiftung
Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins
des Deutschen Buchhandels seit 1959 ausgerichtet
hat.
Die Stadtbücherei Kleve war
erstmalig Regionalveranstalter. Der
Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung
Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins
des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er soll
Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit
tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken
und sie dabei unterstützen, ihren Horizont zu
weiten, gesellschaftliche Veränderungen
einzuordnen und Offenheit für Neues zu
entwickeln. Der Wettbewerb steht unter der
Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Moers: Vielfältige Veranstaltungen zum
Internationalen Frauentag
Was bewegt Frauen heute in Kunst, Literatur,
Gesellschaft und Politik? Der Internationale
Frauentag am 8. März bietet Anlass, genau
hinzusehen und zuzuhören. Er steht weltweit für
Gleichberechtigung, gesellschaftliche Teilhabe
und die Anerkennung weiblicher Lebensleistungen.

(v. l. n. r.) Freuen sich auf die bevorstehenden
Veranstaltungen: Gleichstellungsbeauftragte
Jacqueline Rittershaus, Leitung des Kulturbüros
Eva Marxen, Carmen Müller (Sparkasse am
Niederrhein) und stellvertretende
Gleichstellungsbeauftragte Katharina Saks.
Fotos: pst
Die Gleichstellungsstelle der
Stadt Moers nimmt diesen Tag zum Anlass,
gemeinsam mit zahlreichen
Kooperationspartnerinnen und -partnern ein
kompaktes, vielfältiges Veranstaltungsprogramm
zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen kulturelle
Beiträge von Frauen, feministische Perspektiven
und die Stärkung von Netzwerken vor Ort.
„Der Internationale Frauentag ist für uns
nicht nur ein symbolisches Datum, sondern ein
klarer Auftrag: Frauen sichtbar zu machen, ihre
Leistungen zu würdigen und gemeinsam für echte
Gleichstellung einzutreten“, betont
Gleichstellungsbeauftrage Jacqueline
Rittershaus.
„Mit unserem vielfältigen
Programm möchten wir Räume für Austausch, Kultur
und politische Diskussion schaffen und zugleich
ein starkes Zeichen der Solidarität setzen.“
Unterstützt wird das Programm unter anderem vom
Bollwerk 107, dem Kulturbüro Moers, der
Bibliothek Moers, der vhs Moers – Kamp-Lintfort
sowie der Sparkasse am Niederrhein.
Kultur, Austausch und starke Stimmen Den
Auftakt bildet am Sonntag, 8. März, um 19 Uhr
die Jubiläumsshow von La Signora. Mit Humor,
Musik und klarer Haltung verbindet sie
persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher
Reflexion und wird mit jeder Menge Feuer und
Charme die ENNI Eventhalle zum Beben bringen.
Kooperationspartner sind Bollwerk 107 im Rahmen
des ComedyArts Festival sowie die Sparkasse am
Niederrhein.
In Kooperation mit der vhs
Moers – Kamp-Lintfort liest Annett Gröschner am
Montag, 9. März, um 19.30 Uhr in der Bibliothek
Moers aus ihrem Roman ,Schwebende Lasten‘. Das
Werk würdigt die Geschichte einer Arbeiterin und
zeigt exemplarisch, wie wichtig es ist,
weibliche Arbeits- und Lebenserfahrungen
anzuerkennen und in den gesellschaftlichen
Diskurs einzubringen.
Am Sonntag, 15.
März, um 17 Uhr widmet sich das Krimifestival
Moers ,Women in Crime‘ mit Noemi Harnickell,
Else Laudan und Justine Pust feministischen
Perspektiven im Krimigenre. Diskutiert werden
neue Rollenbilder und aktuelle Entwicklungen in
Literatur und Verlagswesen.
Den
Abschluss bildet am Samstag, 21. März, um 11 Uhr
der Frauenempfang ,Frauen in der Kunst‘ im
Martinstift in Kooperation mit dem Kulturbüro
Moers. Regionale Künstlerinnen präsentieren ihre
Arbeiten; eine Kunstauktion zugunsten des
Frauenhauses des Sozialdienst katholischer
Frauen e.V. Moers unterstreicht die solidarische
Dimension des Internationalen Frauentages.

Mit diesem Programm setzt die Stadt Moers ein
sichtbares Zeichen für Gleichstellung,
kulturelle Vielfalt und gesellschaftliche
Verantwortung. Weitere
Veranstaltungen im Kreis Wesel sowie
Literaturempfehlungen finden sich in der
Broschüre zum Internationalen Frauentag 2026.
Moers: Slavernik bleibt
Vorsitzender des Beirats für Menschen mit
Behinderung Karl Rudolf Slavernik
wurde einstimmig als Vorsitzender des Beirats
für Menschen mit Behinderung bestätigt. In der
Sitzung am Montag, 23. Februar, hat das Gremium
außerdem Atilla Cikoglu als neuen Stellvertreter
gewählt. Die Mitglieder berieten danach über die
kommenden Themenschwerpunkte.
Der
Beirat will vor allem die umfassende Teilhabe am
öffentlichen Leben und die politische Mitwirkung
fördern. Die Integration ins Arbeitsleben ist
für den Vorsitzenden ein weiteres großes
Anliegen. „Nur gemeinsam können wir echte
Veränderungen bewirken“, sagte Slavernik.
Moers: Wanderung zum Geleucht:
Industriegeschichte mit Weitblick
Hoch über Moers erhebt sich auf der Halde
Rheinpreußen ein außergewöhnliches Wahrzeichen:
das Geleucht des Künstlers Otto Piene, das als
größtes Montankunstwerk der Welt gilt.

Foto: pst
Bei einer geführten Wanderung
am Mittwoch, 4. März, um 18.30 Uhr gibt
Gästeführer Karl Brand den Teilnehmenden
spannende Einblicke in die Entstehung des
Kunstwerks sowie in die Industriegeschichte der
Region. Treffpunkt ist das Clubhaus der Freien
Schwimmer an der Römerstraße 790. Das begehbare
Kunstobjekt in Form einer überdimensionalen
Grubenlampe symbolisiert die industrielle
Vergangenheit des Ruhrgebiets und des
Niederrheins und markiert mit seiner Position in
103,60 Metern Höhe einen besonderen
Aussichtspunkt. Die rund zweistündige Tour
erstreckt sich über etwa 3,5 Kilometer und setzt
eine gute Grundkondition sowie festes Schuhwerk
voraus. Verbindliche Anmeldungen zu der Führung
nimmt die Stadt- und Touristinformation von
Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b,
Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Kosten pro Person:
9 Euro.
Moers: Djembé –
Westafrikanische Trommelmusik Eine
der beliebtesten afrikanischen Trommeln ist die
kelchförmige, sogenannte Djembé. Am Samstag, 7.
März, können Interessierte bei einem Workshop
der vhs Moers – Kamp-Lintfort auch ohne
Vorkenntnisse erste Rhythmen trommeln und
verschiedene Schlagtechniken erlernen.
Der Kurs startet um 12 Uhr in den Räumen der vhs
an der Wilhelm-Schroeder-Straße. Gegen eine
kleine Leihgebühr von drei Euro können die
Instrumente gestellt werden. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter
0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Sonderabfuhr von Baum-
und Strauchschnitt - Enni sammelt im März wieder
Grünbündel ein Der Frühling steht
vor der Tür, und in vielen Moerser Gärten
beginnt jetzt die erste große Aufräumaktion.
Beim Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern fällt
dabei oft eine erhebliche Menge Grünschnitt an.
Um die Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen,
bietet die ENNI Stadt & Service (Enni) dafür
auch in diesem Jahr eine kostenlose Sonderabfuhr
an.
Die Termine liegen zwischen dem 2.
und 13. März und entsprechen denen der
Biotonnenleerung. „Diese sind im Abfallkalender
notiert“, erklärt Ulrich Kempken,
Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und
Reinigung. Der zusätzliche Service wird
besonders zum Start der Gartensaison gerne
genutzt. Denn gerade beim ersten Rückschnitt des
Jahres entstehen oft größere und sperrige
Mengen.
„Diese lassen sich mit dem
eigenen Auto meist nur schwer transportieren“,
so Kempken. Wichtig ist, dass der Baum- und
Strauchschnitt gebündelt an der Straße
bereitgestellt wird – am Abfuhrtag bis
spätestens 7 Uhr morgens. Die Bündel sollten
handlich und nicht zu schwer sein, da sie von
den Mitarbeitenden manuell verladen werden.
Enni bittet darum, ausschließlich
Naturkordeln oder Baumwollschnüre zum Bündeln zu
verwenden, da diese kompostierbar sind. Die Äste
dürfen einen Durchmesser von maximal fünf
Zentimetern haben. Weitere Infos dazu stehen
auch im Abfallkalender. Wichtig: Rasenschnitt
wird mit der Grünbündelabfuhr nicht abgeholt.
Dieser gehört – wie Küchen- und Gartenabfälle –
in die braune Biotonne.
Dinslaken: Kondolenzbuch für Alfred Grimm liegt
ab sofort aus Im Rathaus liegt ab
heute (23.02.2026) bis Dienstag (03.03.2026) ein
Kondolenzbuch für Alfred Grimm aus, in das sich
Bürger*innen der Stadt Dinslaken eintragen
können.

Am 13. Januar 2026 war der Dinslakener Künstler
verstorben. Die Trauerfeier findet am Dienstag,
24. Februar 2026, ab 16.00 Uhr im Ratssaal des
Rathauses statt. Das Buch liegt im Erdgeschoss
auf einem Tisch aus, der sich am hinteren
Eingang (in Richtung Theodor-Heuss-Gymnasium
zeigt) aus.
Ausstellung „Das
historische Dinslaken“ ab 23.02. Im Rathaus und
der VHS Am Montag (23.02.2026)
wurde die Fotoausstellung "Das historische
Dinslaken" im Rathaus eröffnet. Am Montag
(23.02.2026) wurde um 11 Uhr im Rathaus die
Fotoausstellung „Das historische Dinslaken“
eröffnet. Diese kann ab sofort an zwei
Schauplätzen, im Rathaus Dinslaken (1. OG) und
der VHS (2. OG), besichtigt werden.

Die Bilder dieser Ausstellung des Vereins für
Heimatpflege Land Dinslaken e.V. basieren auf
alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus historischer
Zeit. Sie wurden von Willi Krebber koloriert und
erstmals in der Kundenhalle der Dinslakener
Sparkasse im Sommer 2023 im Zuge der 750
Jahr-Feier der Stadt Dinslaken gezeigt. Die
Texte verfassten Gisela Marzin und Michael
Süselbeck.
Die Ausstellung bezieht sich
auf die gleichnamige Publikation von 2023, sie
wurde konzeptionell neugestaltet und um einige
Bilder erweitert. Für die Präsentation sorgten
die Vorstandsmitglieder des Vereins für
Heimatpflege Land Dinslaken e.V. gemeinsam mit
Horst Miltenberger. Diese Ausstellung wurde im
Jahr 2024 gefördert mit Mitteln aus dem Programm
„Heimatscheck des Landes NRW“.
Die
Ausstellung umfasst rund 40 Bilder. Sie
konzentriert sich damit auf ausgewählte
Ansichten aus der Alt- und Neustadt und der
Umgebung um das heutige Rathaus. Die Aufnahmen
geben einen guten Einblick in das Leben der
Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 1900 bis
in die 1930er Jahre. Die kolorierten Aufnahmen
mit erläuternden Texten sind bis Ende Juni 2026
im Rathaus zu sehen. Die Fotoausstellung kann
von montags bis freitags während der
Öffnungszeiten kostenlos besucht werden.
Moers: Kaninchenbauten sorgen für
Unmut - Enni lässt Friedhöfe von Falknern
bejagen Bussarddame Lexie zieht ihre
Kreise über den Grabreihen, während
Münsterländer-Hündin Finja aufmerksam das
Gelände rund um die Kapelle absucht. Was
ungewöhnlich klingt, ist eine bewährte Methode
im Umgang mit einer ernsten Situation: Auf dem
Friedhof an der Klever Straße hat sich eine
regelrechte Kaninchenplage entwickelt.
„Die Tiere fressen frisch bepflanzte Gräber leer
und unterhöhlen die Abdeckplatten mit ihren
Bauten. Diese Verwüstungen sind für die
Angehörigen oft sehr schlimm“, erklärt Tim
Ketelaers, Teamleiter Friedhöfe und Bestattungen
bei der ENNI Stadt & Service (Enni).
Die Enni betreibt die zehn Moerser Friedhöfe im
Auftrag der Stadt Moers. Diese zählen zu den
sogenannten befriedeten Bezirken, in denen die
Jagd nach dem Bundesjagdgesetz grundsätzlich
nicht erlaubt ist. Um die Schäden dennoch
einzudämmen, hat der Kreis Wesel der Enni eine
Sondergenehmigung erteilt. Insgesamt 14
ehrenamtlich tätige Jäger und Falkner hat das
Unternehmen beauftragt, die die Kaninchen in den
besucherarmen Abendstunden schießen dürfen.
Besonders betroffen sind die Friedhöfe an
der Klever Straße und in Utfort. „Die Jagd mit
Greifvögeln ist eine gute Ergänzung, weil sie
leise, gezielt und waidgerecht ist“, so
Ketelaers. Auch bei den Besucherinnen und
Besuchern komme diese Methode gut an.
Falknerin Gabi Bonten-Mattes und ihr Mann Benno
sind zwei- bis dreimal pro Woche mit ihren
Tieren im Einsatz – immer dann, wenn
Wüstenbussard Lexie „in Kondition“ ist.

„Sie darf weder zu hungrig noch zu schwer sein“,
erklärt die 59‑Jährige. Zweimal täglich werden
die Greifvögel gewogen. Optimal ist für Lexie
ein Körpergewicht zwischen 960 und 980 Gramm.
Männchen Huutsch ist rund ein Drittel kleiner
und entsprechend leichter.
Bei der
Jagd arbeiten die Tiere eng zusammen. Während
die Hündin Kaninchen in den Büschen aufspürt,
behält der Bussard das Gelände aus der Luft im
Blick. Bei Bedarf helfen drei Frettchen, die
Nager aus ihren Bauten zu treiben. Dennoch ist
Geduld gefragt – nicht jeder Einsatz ist
erfolgreich. An diesem Tag dauert es rund
eineinhalb Stunden, bis der Münsterländer am
Rand des Friedhofs etwas wittert. Dann geht
alles blitzschnell: Im Sturzflug sichert sich
der Wüstenbussard seine Beute.
Für
Lexie ist es einer der letzten Erfolge der
Saison. Ende Februar beginnt die Schonzeit, ab
März dürfen nur noch Jungtiere bejagt werden.
Die Greifvögel bleiben dann zur Mauser in ihren
Volieren, werden gepflegt, gut genährt und
regenerieren körperlich bis zur nächsten
Beizjagd im Herbst.
„Wir ziehen Ende
März Bilanz, anschließend entscheidet der Kreis
Wesel, ob die Sondergenehmigung verlängert
wird“, erklärt Ketelaers. Unabhängig davon will
die Enni weiter versuchen, die Kaninchen zu
vergrämen – unter anderem mit Duftstoffen, die
die Tiere meiden.
Dinslaken:
Kriminalkomödie „Fisch zu viert“ am 3. März in
der KTH Mit „Fisch zu viert“
verabschiedet sich die Stadt Dinslaken in der
Reihe Schauspiel aus der Spielzeit 2025/2026. Am
Dienstag, 3. März 2026 ist die Krimikomödie um
20 Uhr in der Kathrin-Türks-Halle zu sehen.
Inszeniert wird die Kriminalkomödie aus der
Feder von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer vom
Tourneetheater Theaterschmiede In der charmanten
Sommeridylle verbringen die Brauerei-Erbinnen
Charlotte, Cäcilie und Clementine gemeinsam mit
ihrem treuen Diener Rudolf die warmen Monate auf
dem Land. Fast 30 Jahre lang hat Rudolf den
Schwestern gedient und mit jeder von ihnen
zärtliche Stunden verbracht – freilich ohne das
Wissen der jeweils anderen.
Jede
Schwester hat ihm versprochen, ihn in ihrem
Testament zu bedenken. Doch als Rudolf nun
vorzeitig um Auszahlung bittet, will keine der
Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen,
was Rudolf zu drastischen Maßnahmen
veranlasst...
„Fisch zu viert“ ist eine
der erfolgreichsten Kriminalkomödien und
begeistert auch 40 Jahre nach ihrer Entstehung
mit spritzigem Tempo, scharfem Sprachwitz und
unvergesslicher Komik! Eintrittskarten sind ab
20 Euro in der Stadtinformation, bei
Sportkultour in Hiesfeld oder online unter
stadt-dinslaken.reservix.de erhältlich.
Saunatreffs im Freizeitbad
Neukirchen-Vluyn Im Saunagarten
des Freizeitbades Neukirchen-Vluyn kehrt langsam
der Frühling ein. Die ersten Blütenknospen
öffnen sich, während in der Sauna frische Düfte
die Glückshormone wecken. Passend dazu lädt die
ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) auch im
März zu zwei Sauna-Treffs ein. Diese finden wie
immer samstags von 18 bis 24 Uhr statt.
Am 7. März lautet das Motto „Es liegt was in der
Luft“ und am 21. März erfolgt pünktlich das
„Frühlingserwachen“. Dabei können sich die
Besucherinnen und Besucher auf spezielle
Duftkompositionen freuen – etwa Honig-Melone,
Sanddorn, Lemongras, Flieder, Himbeere, Orange,
Blue Eis oder Fichtennadeln. Zu jedem Aufguss
gibt’s die passende Musik.
Während der
Sauna-Treffs kann das gesamte Freizeitbad
ausschließlich textilfrei genutzt werden. Der
Eintritt beträgt für Erwachsene 18 Euro im
Vorverkauf und 20 Euro vor Ort. Kinder zahlen
zehn Euro. Bis freitagsabends können
Interessierte die Vorverkaufskarten auch online
erwerben.
Wer lediglich das Angebot des
textilfreien Schwimmens nutzen möchte, zahlt als
Erwachsener sieben Euro. Für Jugendliche beträgt
der Eintritt dann sechs Euro, für Kinder fünf
Euro. Weitere Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Krebsberatung Niederrhein e. V. : Spende
der Tilly Apotheken aus Neukirchen-Vluyn
250 Euro zugunsten Krebsbetroffener und
ihrer An- sowie Zugehörigen Als
Apothekerin Simone Tilly und ihr Team der Tilly
Apotheken aus Neukirchen-Vluyn überlegten, wie
sie Gutes tun könnten, fiel die Wahl auf eine
Spendenaktion zugunsten Krebsbetroffener und
ihrer An- sowie Zugehörigen – und das konkret
für die Krebsberatung Niederrhein e. V. mit
Hauptsitz in Moers.
Inhaberin Simone
Tilly erklärt: „Wir wollen grundsätzlich
versuchen, als Apotheke mit unterschiedlichen
Aktionen auf verschiedene relevante Themen
aufmerksam zu machen und nicht einfach nur eine
Arzneimittelzentrale zu sein. Wir sind ein
Kompetenzzentrum rund um Gesundheit und bedienen
damit ganz unterschiedliche Bereiche. Wenn
unsere Kundinnen und Kunden zum Beispiel nicht
wissen, an wen sie sich wenden können, sind wir
gerne behilflich und vermitteln entsprechende
Kontakte oder Ansprechpartnerinnen und -partner.
So kamen wir, als eine meiner
Mitarbeiterinnen nach nationalen und
internationalen Aktionstagen suchte, unter
anderem auf den Weltkrebstag am 04. Februar und
den Internationalen Kinderkrebstag, der am 15.
Februar stattfindet. Bei einer weiteren
Recherche stießen wir dann auf die Krebsberatung
Niederrhein e. V. Schnell war klar, dass wir
gerne für diese Spenden sammeln wollten. Sie ist
eine so wichtige Anlaufstelle. Sie ist Rückhalt
und Entlastung für Betroffene und ihre An- sowie
Zugehörigen.“
Julie Goerlich von der
Krebsberatung Niederrhein e. V. betont: „Wir
sind Frau Tilly und ihrem Team sehr dankbar für
ihren Einsatz. Als Beratungsstelle für von Krebs
Betroffene und ihre An- sowie Zugehörigen
unterstützen und begleiten wir diese in einer
herausfordernden Zeit. Wir freuen uns einerseits
über den finanziellen Aspekt, den eine solche
Spendenaktion mit sich bringt. Andererseits
können wir Betroffenen nur helfen und sie mit
unseren Angeboten unterstützen, wenn die
Menschen wissen, dass es uns gibt. Solche
Aktionen helfen uns dabei, bekannter zu werden.
Und das ist wirklich toll.“
Simone
Tilly und ihr Team wollen mit ihrer Aktion, die
vom 04. Februar bis zum 15. Februar lief,
sensibilisieren und aufmerksam machen. „Zum
einen haben wir Spardosen an den Kassen
aufgestellt. Außerdem wurden am 06. Feburar
fließig Waffeln gebacken und an unsere
Kundschaft verkauft. Der Erlös daraus und aus
den gesammelten Spenden konnte so in die
Krebsberatung Niederrhein einfließen. An dieser
Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei
unseren Kundinnen und Kunden für ihr Engagement
bedanken. Am Ende der Aktion konnten so 250 Euro
zusammenkommen“, freut sich die Apothekerin.
Es sei außerdem schön gewesen zu sehen, wie
sich jede und jeder in ihrem Team engagiert habe
und alle sehr motiviert gewesen seien. Die
Krebsberatung Niederrhein e. V. ist eine
Anlaufstelle für von Krebs Betroffene und
Angehörige, die auf ein breites Netzwerk aus
Ärzt:innen, Kliniken, Therapeut:innen und
Selbsthilfegruppen zugreifen kann und
vermittelt.
In der Krebsberatung mit
ihrem Sitz im Gewerbegebiet Eurotec
(Eurotec-Ring 40, 47445 Moers) beraten erfahrene
Psychoonkologinnen bei Fragen rund um das Thema
Krebs. Oft geht es in der Beratung neben
gesundheitlichen Aspekten auch um berufliche und
finanzielle Themen, die Ratsuchende
beschäftigen. Bei allen Fragen hilft die
Krebsberatung Niederrhein e. V. – kostenlos und
unabhängig. Es handelt sich bei der
Beratungsstelle um eine Kooperation zwischen der
Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef
Krankenhaus GmbH und dem ambulanten Pflegedienst
„Die Pflege“ GmbH.

Simone Tilly (li.) von den Tilly Apotheken in
Neukirchen-Vluyn und Julie Goerlich (re.) von
der Krebsberatung Niederrhein e. V. vor dem
Aktionstand zur Spendenaktion rund um den
Weltkrebstag und den Internationalen
Kinderkrebstag.
Sicherer Notstrom mit
Solaranlagen auf Balkon oder Dach
Notstromlösungen werden in Zeiten hybrider
Bedrohungen wichtiger. Balkonkraftwerke und
PV-Anlagen auf dem Dach können bei einem
Stromausfall die Versorgung für eine gewisse
Zeit sichern. Der TÜV-Verband gibt Hinweise für
Anschaffung, Installation und sicheren Einsatz.

TÜV-Verband / Unsplash
Der mehrtägige
Stromausfall in Berlin zum Jahresanfang hat
gezeigt: In Zeiten hybrider Bedrohungen und
realer Angriffe auf die Energieversorgung kann
es für private und gewerbliche Stromverbraucher
sinnvoll sein, sich gegen Blackouts zu wappnen.
Neben Notstromaggregaten, die in der Regel mit
Benzin oder Gas betrieben werden, kommen dafür
auch Solaranlagen in Frage. Das ist allerdings
kein Selbstläufer.
„Photovoltaik-Anlagen
müssen bestimmte technische Voraussetzungen
erfüllen, damit sie Notstrom liefern können und
ein sicherer Betrieb gewährleistet ist“, sagt
Dr. Hermann Dinkler, Experte für Brand- und
Explosionsschutz beim TÜV-Verband.
Dabei
komme es auf eine fachgerechte Installation an,
um Risiken zu reduzieren. Dinkler: „Fehlerhafte
Installationen können Brände oder Stromschläge
verursachen und damit Menschen in Gefahr
bringen.“ Der TÜV-Verband erklärt, wie eine
PV-Anlage ausgerüstet sein muss, um sie für die
Selbstversorgung bei einem Stromausfall sicher
nutzen zu können.
Herkömmliche PV-Anlagen
schalten sich bei einem Stromausfall aus
Sicherheitsgründen sofort ab. „Fällt das
Hauptnetz aus, dürfen Solaranlagen und andere
Erzeuger keinen Strom mehr einspeisen, um
sicheres Arbeiten am gestörten Netz zu
ermöglichen“, sagt Dinkler. Für den dann
erforderlichen so genannten „Inselbetrieb“ seien
übliche PV-Anlagen technisch nicht ausgerüstet.
Zentrales Element jeder Solaranlage ist
der Wechselrichter, der den Gleichstrom aus den
Solarmodulen in Wechselstrom für das Stromnetz
umwandelt. Für die Eigenversorgung mit
Solarenergie bei einem Stromausfall ist ein
spezieller Hybrid-Wechselrichter erforderlich,
der das Hausnetz vom öffentlichen Stromnetz
trennt und das Energiemanagement im Haus
übernimmt.
Für eine zumindest zeitweise
autarke Stromversorgung ist zudem ein
Stromspeicher notwendig. Darüber hinaus stellt
eine so genannte Schwarzstart-Funktion sicher,
dass das Notstromsystem auch ohne Netzspannung
aktiviert werden kann. Wie lange die
Stromversorgung im Fall der Fälle möglich ist,
hängt unter anderem von der Größe des
Stromspeichers und der Leistungsfähigkeit des
Wechselrichters ab. Weitere Faktoren sind der
Strombedarf der angeschlossenen Geräte und nicht
zuletzt die Jahreszeit, da im Winter von der
PV-Anlage weniger Energie erzeugt werden kann
und gleichzeitig der Verbrauch höher ist.
Balkonkraftwerke – Strom für einige Stunden
Balkonkraftwerke bzw. Steckersolargeräte sind
für viele Haushalte ein einfacher Einstieg in
die Solarenergie. Wer ein Balkonkraftwerk bei
einem Stromausfall nutzen möchte, braucht einen
Stromspeicher, an den die Solarmodule
angeschlossen werden. Dafür eignet sich eine so
genannte Powerstation, die Batterie,
Wechselrichter und Stromanschlüsse integrieren.
„Die Stromversorgung erfolgt dann nicht
über die Haussteckdosen, sondern über separate
Anschlüsse an der Powerstation“, sagt Dinkler.
Die Geräte sind darauf ausgelegt, einzelne
Verbraucher wie Lampen, WLAN-Router, Laptop,
Smartphones oder – bei ausreichender Leistung –
einen Kühlschrank betreiben zu können.
Kleinere, mobile Stromspeicher mit etwa 300
Wattstunden Speicherkapazität und 300 Watt
Leistung überbrücken bei einem Stromausfall
einige Stunden und kosten ab etwa 300 Euro.
Größere Systeme sind deutlich teurer und können
– bei sparsamer Nutzung – einen Tag oder länger
überbrücken. „Bei Sonnenschein kann die
PV-Anlage den Speicher tagsüber nachladen und
die Autarkie verlängern“, sagt Dinkler.
Mehr Power mit PV-Anlagen auf dem Dach
Größere PV-Anlagen auf dem Hausdach
funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. „Der
Hybrid-Wechselrichter erkennt den Stromausfall
und baut ein Inselnetz auf“, sagt Dinkler.
„Viele Modelle übernehmen auch die Trennung vom
öffentlichen Stromnetz. Die Alternative ist eine
separate Umschaltbox.“
Bei den Batterien
sind Speichergrößen von 5 bis 10 kWh üblich, die
Kleingeräte und einen Kühlschrank für etwa 8 bis
24 Stunden betreiben können. Deutlich
anspruchsvoller ist die Versorgung von
Heizsystemen. „Gas-, Öl- oder Pelletheizungen
benötigen Strom vor allem für Steuerung,
Umwälzpumpen und Fördertechnik“, sagt Dinkler.
„Ein begrenzter Notbetrieb ist für ein
bis zwei Tage möglich.“ Hier kommen Speicher ab
einer Größe von 15 bis 20 kWh zum Einsatz.
„Wärmepumpen sind stark stromabhängig und
benötigen kontinuierlich hohe Leistungen“, sagt
Dinkler. „Wärmepumpen im Blackout zu betreiben,
erfordert große Speicher und leistungsfähige
Wechselrichter. Das ist technisch machbar, aber
teuer.“
Bei der Installation wird ein
separater Notstromkreislauf im Verteilerkasten
eingerichtet und mit gekennzeichneten Steckdosen
verbunden, an denen Geräte mit hoher Priorität
hängen. Dinkler: „Wer eine Fußbodenheizung hat,
sollte dabei auch die elektrisch gesteuerten
Ventile (Stellantriebe) an den
Heizkreisverteilern berücksichtigen.“
Fachgerechte Installation und geprüfte
Sicherheit notwendig Der TÜV-Verband rät, die
Notstromversorgung mit einer größeren PV-Anlage
von einem Fachbetrieb planen und installieren zu
lassen. „Die Nachrüstung bestehender Anlagen ist
grundsätzlich möglich, aber aufwändig und nicht
ganz billig, da zentrale Komponenten ersetzt
oder erweitert werden müssen“, sagt Dinkler.
Notstromlösungen unterliegen gesetzlichen
und normativen Vorgaben, unter anderem den
VDE-Normen VDE-AR-N 4105 für den sicheren
Netzanschluss, DIN VDE 0100-551 für
Schutzmaßnahmen sowie DIN VDE 0100-712 für
PV-spezifische Anforderungen. Darüber hinaus
müssen die Anlagen vor der Inbetriebnahme beim
Netzbetreiber registriert werden. Dinkler: „Bei
der Auswahl von Solarkits, PV-Anlagen und
Einzelgeräten sollten Verbraucher auf
Prüfzeichen von unabhängigen Prüforganisationen
wie dem TÜV achten.“
TÜV-Verband
Checkliste für Notstrom mit Solaranlagen: -
Bedarf klären: Welche Geräte sollen bei einem
Stromausfall dringend mit Strom versorgt werden?
- Hardware-Voraussetzungen: Notwendig sind
Hybrid-Wechselrichter, Stromspeicher,
Umschalteinrichtung u.a. - Dimensionierung:
Leistungsfähigkeit des Wechselrichters und Größe
des Speichers berechnen - Schutz- und
Umschaltkonzept: Alle Komponenten, vor allem
Netztrennung und - Umschaltung auf den
Notbetrieb, sorgfältig planen - Abnahme: Ein
Fachbetrieb muss das System installieren und
prüfen
Erfreuliche Zahlen für
2025: 50.000 Übernachtungen mehr als 2024.
2025 war für den Tourismus am Niederrhein ein
gutes Jahr. Das belegen die abschließenden
Zahlen des Landesbetriebs IT.NRW. Demnach gab es
zwischen Januar und Dezember mit 1.081.343
Gästeankünften ein Plus von 49.789 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum (+4,8 %).
Bei den
Übernachtungen ergibt sich ein Plus von 49.912 –
insgesamt zählten die Statistiker im vergangenen
Jahr 2.419.512 Übernachtungen in der Region
(+2,1 %). Erfreulich ist in beiden Bereichen
auch der starke Zuwachs bei den ausländischen
Gästen. Gut die Hälfte kommt aus den
Niederlanden und Belgien. „Die Gäste schätzen
das ehrliche und faire Preis-Leistungsverhältnis
und die hohe Qualität am Niederrhein“, sagt
Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin der
Niederrhein Tourismus GmbH (NT).
Ausgezahlt hat sich aus Sicht des NT-Teams vor
allem die Fokussierung auf die starken
Kernthemen: Radfahren und Wandern. Ein dichtes,
gut ausgeschildertes Radwegenetz ermöglicht
individuelle Tourenplanung. Beliebte Routen
führen entlang des Rheins, durch herrliche
Landschaften und vorbei an Herrenhäuser, Mühlen
und Hofcafés. Genussradler, aber auch sportlich
Ambitionierte finden gleichermaßen passende
Strecken.
Beim Thema Wandern zählt unter
anderem der Naturpark Schwalm-Nette zu den
Highlights. Er bietet Heideflächen, Seen und
Wälder. Premiumwege und Themenrouten lassen
keine Wünsche offen. Daneben punktet der
Niederrhein zunehmend als Ziel für Camping-Fans
und Reisemobilisten.
„Eine sehr gute
Infrastruktur mit hoch attraktiven Stellplätzen
– viele davon am Wasser – machen den
Wochenendausflug oder die längere Reise zu einem
komfortablen Erlebnis“, so Baumgärtner. „Natur
und charmante Ortschaften liegen direkt vor der
Tür.“ Ob Kletterwald, Schloss, Archäologischer
Park oder schmucke Altstadt, ob Luxus-Spa,
Nervenkitzel oder Sport-Erlebnis – der
Niederrhein bietet eine riesige Bandbreite an
Möglichkeiten für die gesamte Familie.
„Mit der starken Regionalmarke ,Niederrhein. So
gut. So weit.’ und unserer
Digitalisierungsstrategie können wir unsere
Region hervorragend auf dem Markt
positionieren“, sagt Baumgärtner. „Auch hier
zeigen die aktuellen Zahlen, dass wir auf dem
richtigen Weg sind.“

Bei den Übernachtungen gab es im vergangenen
Jahr ein Plus von mehr als 2 Prozent. Foto: gymi
media

Anteil
ausländischer Ärztinnen und Ärzte deutlich
gestiegen • Rund jede achte Ärztin
und jeder achte Arzt hatte 2024 keine deutsche
Staatsangehörigkeit • 42 % aller
zugewanderten Ärztinnen und Ärzte sind weniger
als zehn Jahre in Deutschland • Der Beruf
der Ärztin und des Arztes war 2024 der am
zweithäufigsten anerkannte ausländische
Berufsabschluss
In Deutschland arbeiten
immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In
der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den
vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im
Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit.
Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 % oder
30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen
insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer
Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 % (2014: 9 %).
Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im
Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als
35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und
Ärzten waren es 18 %.
121 000 Ärztinnen
und Ärzte nach Deutschland zugewandert Dass
vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele
Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland nach
Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit
Blick auf die Einwanderungsgeschichte der
Erwerbstätigen. In der Human- und Zahnmedizin
arbeiteten 2024 insgesamt 121 000 aus dem
Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das
war knapp ein Viertel (24 %) der gesamten
Ärzteschaft.
Ein Teil der zugewanderten
Ärztinnen und Ärzte besitzt inzwischen die
deutsche Staatsbürgerschaft, wie die oben
angeführten Zahlen zur Staatsangehörigkeit
dieser Berufsgruppe zeigen. 51 000 oder 42 % der
zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger
als zehn Jahre in Deutschland. Dabei kann keine
Aussage darüber getroffen werden, ob die
Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre
Ausbildung bereits vollständig im Ausland
abgeschlossen hatten.
Gut
7 600 ausländische Abschlüsse in Human- und
Zahnmedizin wurden 2024 voll anerkannt Neben
dem Medizinstudium und der Approbation
hierzulande können auch im Ausland erworbene
Abschlüsse mit voller Gleichwertigkeit anerkannt
werden. Im Jahr 2024 waren Ärztinnen und Ärzte
nach Pflegefachfrauen und -männern die
Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen
ausländischer Abschlüsse.
Rund 7 000 Ärztinnen und
Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten die
Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in
Deutschland. Darunter waren 21 % oder gut
1 400 Deutsche, gefolgt von 11 % oder knapp
800 Syrerinnen und Syrern. Zahnärztinnen und
Zahnärzte lagen auf Rang 7 der Berufe mit den
meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse.
Im Jahr 2024 wurden in der Zahnmedizin
knapp 700 ausländische Abschlüsse als voll
gleichwertig anerkannt. Die meisten
Anerkennungen erhielten auch hier deutsche
Zahnärztinnen und Zahnärzte (46 % oder rund
300), gefolgt von syrischen (12 % oder rund
100). 2 600 Deutsche studierten zuletzt
Humanmedizin in Österreich, 1 900 in Ungarn Die
Daten über die Anerkennung ausländischer
Abschlüsse zeigen, dass viele Medizinstudierende
aus Deutschland den Umweg über ein Studium im
Ausland wählen – oft um die
Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs
hierzulande zu umgehen.
Nach den
aktuellsten Daten zu deutschen
Medizinstudierenden im Ausland studierten im
Berichtsjahr 2023 in Österreich rund 2 600
deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn
waren es 2024 knapp 1 900. Auch in der
Zahnmedizin zog es die meisten deutschen
Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und
Ungarn (300).
30 % mehr
Studienanfängerinnen und -anfänger in der
Humanmedizin binnen zehn Jahren In
Deutschland ist die Zahl der
Studienanfängerinnen und -anfänger im
1. Fachsemester in der Humanmedizin in den
vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich
gestiegen. Im Wintersemester 2024/2025 begannen
15 900 Studierende ein Studium der Humanmedizin.
Das waren 30 % mehr als zehn Jahre zuvor
(Wintersemester 2014/2015: 12 200).
In
der Zahnmedizin hat sich die Zahl der
Studienanfängerinnen und -anfänger in den
vergangenen Jahren kaum verändert und lag im
Wintersemester 2024/2025 mit knapp
2 000 Studierenden lediglich um 1 % über der im
Wintersemester 2014/2015. Zum Vergleich: Die
Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im
1. Fachsemester ist über alle Fächergruppen
hinweg im selben Zeitraum um 3 % gesunken auf
651 000 im Wintersemester 2024/2025.

Knapp ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte
ist 55 Jahre und älter Ein großer Teil der
Ärztinnen und Ärzte in Deutschland dürfte in den
nächsten Jahren altersbedingt aus dem
Berufsleben ausscheiden: Im Jahr 2024 waren 31 %
der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und
Zahnmedizin 55 Jahre und älter. Der Anteil
dieser Altersgruppe lag damit über dem bei allen
Erwerbstätigen (27 %).
Insgesamt ist die
Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und
Zahnmedizin binnen zehn Jahren zwar um gut ein
Fünftel (21 %) auf 497 000 im Jahr 2024
gestiegen. Doch auch der Anteil der
Altersgruppe 55plus hat bei den Ärztinnen und
Ärzten zugenommen: Zehn Jahre zuvor hatte er in
der Human- und Zahnmedizin noch bei 29 %
gelegen.
Dagegen ist der Anteil der
Medizinerinnen und Mediziner im mittleren Alter
gesunken: 47 % waren 35 bis 54 Jahre alt, 2014
waren es noch 52 %. Der Anteil junger
Berufskolleginnen und -kollegen unter 35 Jahren
ist leicht gestiegen und lag zuletzt bei 22 %
(2014: 19 %). Einen großen Anteil daran haben
die ausländischen Ärztinnen und Ärzte: Von ihnen
war im Jahr 2024 knapp die Hälfte (49 %) jünger
als 35 Jahre.
Ärztinnen und Ärzte
arbeiteten 2024 rund sechs Stunden pro Woche
mehr als Erwerbstätige insgesamt Die
Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten in der
Human- und Zahnmedizin sind in den vergangenen
zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen
insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken.
Ein Grund für diese Entwicklung ist der
gestiegene Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten
2014 noch 15 % der Ärztinnen und Ärzte in
Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 %.
Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der
Anteil im selben Zeitraum von 28 % auf 31 %.
Dennoch zählen Ärztinnen und Ärzte nach wie vor
zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich
langen Arbeitszeiten. 2024 leisteten sie
normalerweise im Durchschnitt 40,3 Stunden pro
Woche (46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in
Teilzeit). Das waren rund sechs Stunden pro
Woche mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt, die
durchschnittlich 34,4 Stunden pro Woche
arbeiteten (40,3 Stunden in Vollzeit,
20,9 Stunden in Teilzeit).
Innerhalb der
Human- und Zahnmedizin unterscheiden sich die
Arbeitszeiten je nach Fachrichtung teils
erheblich. In der Chirurgie arbeiteten
Fachärztinnen und Fachärzte in Vollzeit im
Schnitt 49,7 Stunden pro Woche und damit rund
sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärztinnen und
Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in
Vollzeit).
NRW: Zuweisungen und
Zuschüsse des Landes an staatliche Hochschulen
zwischen 2019 und 2024 um knapp 21 % gestiegen
* Grundfinanzierung für Lehre und
Forschung größter Posten bei Zuweisungen und
Zuschüssen des Landes. * Zuwachs von ca.
22 % bei weiteren Einnahmen der staatlichen
Hochschulen (z. B. durch Drittmittel). *
Ausgabenplus von rund 23 % gegenüber 2019.
Die staatlichen Hochschulen in Trägerschaft
des Landes haben im Jahr 2024 Zuweisungen und
Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe
von 6,1 Mrd. Euro erhalten. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, waren das 1,1 % mehr als im
Vorjahr und 20,5 % mehr als im Jahr 2019.

Staatliche Hochschulen in Trägerschaft des
Landes sind die 41 Universitäten,
Fachhochschulen, Kunsthochschulen und
Verwaltungshochschulen, die organisatorisch dem
Land zugeordnet und überwiegend aus dem
Landeshaushalt finanziert werden. Nicht
enthalten sind hier aus methodischen Gründen die
Universitätskliniken und die medizinischen
Einrichtungen der staatlichen Hochschulen.
Grundfinanzierung für Lehre und Forschung
größter Posten bei Zuweisungen und Zuschüssen
des Landes Den größten Anteil an den
Zuweisungen und Zuschüssen des Landes NRW hatte
die Grundfinanzierung für Lehre und Forschung.
Sie lag 2024 bei 5,2 Mrd. Euro und war um 22,8 %
höher als 2019. Die Grundzuweisungen des
Hochschulträgers sollen die dauerhafte
Finanzierung der Hochschulen sichern. Hinzu
kamen weitere Zuweisungen und Zuschüsse vom
Träger (z. B. die Ergänzungsfinanzierung für
Lehre und Forschung). Sie lagen 2024 bei 1 Mrd.
Euro und waren um 10,1 % höher als 2019.
Sie beinhalten zusätzliche, meist
zweckgebundene Mittel des Hochschulträgers, die
über die Grundfinanzierung hinausgehen und
besondere Belastungen z. B. durch gestiegene
Energiekosten, politische Schwerpunkte wie den
Zukunftsvertrag Studium und Lehre (ZSL) oder die
Digitalisierung der Hochschulen abfedern.

Zuwachs von rund 22, % bei den weiteren
Einnahmen der staatlichen Hochschulen Neben den
Zuweisungen und Zuschüssen vom Hochschulträger
gibt es weitere Einnahmen der staatlichen
Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW.
Diese beliefen sich im Jahr 2024 auf etwa
2,1 Mrd. Euro, das waren 22,1 % mehr als 2019.
Das Plus war damit etwas größer als bei den
Zuweisungen und Zuschüssen.
Die
Drittmittel für Lehre und Forschung hatten im
Jahr 2024 mit 1,6 Mrd. Euro den größten Anteil
an diesen Einnahmen, sie waren um 20,6 % höher
als 2019. Es folgten die sonstigen Einnahmen
(z. B. Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit
und Vermögen) mit 447 Mio. Euro im Jahr 2024;
hier gab es gegenüber 2019 einen Zuwachs von
27,9 %. Die Zuweisungen und Zuschüsse vom Träger
sowie die weiteren Einnahmen lagen 2024 bei
insgesamt 8,2 Mrd. Euro.
Ausgaben der
staatlichen Hochschulen um rund 23 % gestiegen
Gleichzeitig sind zwischen 2019 und 2024 die
Ausgaben der staatlichen Hochschulen um 22,8 %
auf 8,4 Mrd. Euro gestiegen. Die
Personalausgaben machten dabei den größten
Anteil aus; sie lagen 2024 bei 5,1 Mrd. Euro und
waren um 22,8 % höher als 2019. Es folgten die
Sachausgaben, zu denen unter anderem Mieten,
Pachten, Energiekosten sowie andere laufende
Sachaufwendungen zählen, mit einer Höhe von
2,8 Mrd. Euro im Jahr 2024.
Hier gab es
gegenüber 2019 ein Plus von 25,1 %. Die
Investitionsausgaben machten den kleinsten
Anteil aus; sie lagen 2024 bei 546 Mio. Euro und
waren 12,0 % höher als 2019. Die Höhe der
Investitionsausgaben war im Zeitverlauf recht
unterschiedlich, was sich unter anderem durch
einzelne Großprojekte und schwankende
Bauinvestitionen begründen lässt.
Änderung der
Öffnungszeiten des Klever Stadtarchivs
Das Gebäude des Stadtarchivs an der
Triftstraße. Das Stadtarchiv Kleve informiert
über die Änderung seiner regulären
Öffnungszeiten. Ab sofort ist das Stadtarchiv
für den Publikumsverkehr zu folgenden Zeiten
geöffnet: Dienstags und donnerstags, 9.00 –
13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr sowie nach
Terminvereinbarung. Für Recherchen und
Akteneinsichten wird weiterhin empfohlen, vorab
einen Termin zu vereinbaren.

Die Anpassung verfolgt das Ziel, die Qualität
der fachlichen Arbeit, insbesondere die
Erschließung, Digitalisierung, Bestandserhaltung
und die Beantwortung von Anfragen, weiterhin
sicherzustellen und Arbeitsprozesse effizienter
zu gestalten. Der Service für die Nutzerinnen
und Nutzer bleibt weiterhin gewährleistet.
Schriftliche Anfragen können jederzeit per
E-Mail eingereicht werden, sie werden weiterhin
zeitnah beantwortet. Kontakt: Stadtarchiv Kleve
Triftstraße 11 Tel. 02821-84700 E-Mail:
stadtarchiv@kleve.de Internet:
www.stadtarchiv-kleve.de
Kommunale Nachhaltigkeitstagung NRW: Kleve nimmt
Vorbildfunktion ein Kleves
Technischer Beigeordneter Christian Bomblat (2.
v.l.) und Pascale van Koeverden vom Fachbereich
Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit
referierten zur "Nachhaltigkeit in Kleve".

Foto: LAG 21
Auf Einladung der
Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21)
hat die Stadt Kleve Mitte Januar an der 12.
Kommunalen Nachhaltigkeitstagung NRW in
Düsseldorf teilgenommen und durfte sich dort als
Positivbeispiel („Good Practice“) zum kommunalen
Nachhaltigkeitsmanagement vorstellen.
Die jährlich stattfindende Tagung ermöglicht die
Stärkung von kommunalem Engagement für eine
nachhaltige Entwicklung durch das Aufzeigen von
herausragenden kommunalen Projekten und die
Förderung von themenbezogenem Austausch zwischen
den Kommunen. In diesem Jahr fand sie mit einem
europäischen Fokus statt.
Sie sollte zum
einen neue Umsetzungsperspektiven aus anderen
europäischen Kommunen liefern und zum anderen
beleuchten, wie Kommunen sich in Europa
gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung
starkmachen können.
Über 120
Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und
Zivilgesellschaft aus ganz NRW und Europa trafen
sich hierzu in Düsseldorf. Neben spannenden
Keynotes und Diskussionsrunden im europäischen
Kontext wurden vier parallele Kommunalforen mit
Erfolgsbeispielen aus deutschen, schwedischen
und niederländischen Kommunen zu den Themen
integriertes Nachhaltigkeitsmanagement,
Mobilität, Kreislaufwirtschaft und
Demokratieförderung & Partnerschaften in der EU
durchgeführt.
Ein Erfolgsbeispiel
stammte dabei aus der Schwanenstadt: Zum
Schwerpunktthema „Integriertes
Nachhaltigkeitsmanagement verankern“ hat die
Stadt Kleve ihre kommunalen
Nachhaltigkeitsaktivitäten vorgestellt.
Die Präsentation zeigt den Weg der Stadt Kleve
hin zu einem systematischen
Nachhaltigkeitsmanagement. Ausgangspunkt sind
frühe Initiativen wie der Klimaschutzfahrplan,
der Fairtrade-Town-Status und die
verwaltungsinterne Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit.
Ziel ist die lokale Umsetzung der Agenda 2030,
die Verankerung nachhaltigen Handelns in der
Verwaltung sowie die aktive Einbindung der
Stadtgesellschaft.
Zentrale Bausteine
sind der Aufbau einer kommunalen
Nachhaltigkeitsstrategie, ein
Nachhaltigkeitsbericht sowie perspektivisch ein
Nachhaltigkeitshaushalt. Begleitet wird dies
durch eine dezernatsübergreifende
Organisationsstruktur, vielfältige Projekte und
Wettbewerbe sowie eine enge Zusammenarbeit mit
externen Akteuren, insbesondere der Hochschule
Rhein-Waal.
Trotz bestehender
Herausforderungen konnten bereits Erfolge wie
ein gestiegenes öffentliches Bewusstsein und
eine stärkere Vernetzung erzielt werden. „In
Kleve spielt der Weg zur Nachhaltigkeit eine
entscheidende Rolle für die Lebensqualität der
Bürgerinnen und Bürger der jetzigen und der
folgenden Generationen“, unterstreicht
Bürgermeister Markus Dahmen das kommunale
Engagement. Weiterführende Infos zur
Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Kleve sind
veröffentlicht unter: www.kleve.de/nachhaltigkeitsstrategie
Ostermarkt Haus Riswick am 14
und 15. März 2026: Straßensperrungen und
Parkmöglichkeiten Verkehrsmaßnahmen
sollen eine geordnete Anreise zum Ostermarkt
gewährleisten. Symbolbild: mpix-foto -
stock.adobe.com. Am 14. und 15. März 2026 findet
wieder der Ostermarkt auf dem Gelände von Haus
Riswick statt, zu dem über die beiden Tage
verteilt ca. 6.000 Besucherinnen und Besucher
erwartet werden.
Um eine geordnete An-
und Abreise zu der Veranstaltung
sicherzustellen, werden für den
Veranstaltungszeitraum verschiedene
Verkehrsmaßnahmen ergriffen. Die Riswicker
Straße (K 5) wird am 14. und 15. März 2026 von
der Einmündung Mühlenstraße bis zur Einmündung
Koppelstraße zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung
Till-Moyland.
Das Befahren der Riswicker
Straße ab Einmündung Koppelstraße in
Fahrtrichtung Klever Ring (B 9) ist für den
Zeitraum somit verboten. Die Einbahnstraße wird
eingerichtet, um auf der Fahrbahn der Riswicker
Straße zusätzliche Parkplätze für Besucherinnen
und Besucher der Veranstaltung bereitstellen zu
können. Gäste des Ostermarktes können ihre
Fahrzeuge dann rechtsseitig auf der Fahrbahn der
Riswicker Straße in Fahrtrichtung Till-Moyland
parken.
Außerdem kann der Parkplatz von
Haus Riswick genutzt werden. Eine
Umleitungsstrecke ab dem Einmündungsbereich
Koppelstraße wird über die Koppelstraße,
Kirchstraße und Kalkarer Straße (B 57) bis zum
Klever Ring eingerichtet. Für die Anreise zur
Veranstaltung wird empfohlen, den Ostermarkt aus
Fahrtrichtung Till-Moyland ab dem
Einmündungsbereich Sommerlandstraße (K 5) /
Holzstraße, über die Holzstraße, Kalkarer
Straße, Klever Ring und die Riswicker Straße
anzufahren.
Moers: 3.442 Plätze:
Ausschuss entscheidet über
Tagesstättenbedarfsplan Insgesamt
3.442 Plätze in den Kindertageseinrichtungen in
Moers werden zum neuen Kindergartenjahr 26/27
angeboten. Davon sind 548 Plätze für Kinder
unter drei Jahren und 2.894 Plätze für Kinder
über drei Jahren bis zur Einschulung. Den
entsprechenden Tagesstättenbedarfsplan
beschließt der Jugendhilfeausschuss am
Donnerstag, 26. Februar.
Ein weiteres
Thema ist die Förderung von Projekten im Rahmen
des Demokratieprogramms ‚Moerser Signal‘. Für
2026 wurden insgesamt 12 Anträge von 9
unterschiedlichen Trägern eingereicht. Außerdem
geht es um Trägerwechsel bei Kitas. Die Sitzung
beginnt um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses
Neu_Meerbeck: Bürgerberatung der
Polizei am 3. März Zu
unterschiedlichsten Themen gibt
Polizeihauptkommissar Jochen Schaten am
Dienstag, 3. März, Tipps, Auskünfte und
Beratungen im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. Von 15
bis 16 Uhr ist er an der Bismarckstraße 43b zu
Gast.
Interessierte Anwohnerinnen und
Anwohner aus Meerbeck und Hochstraß sind zu der
Bürgerberatung der Polizei herzlich eingeladen.
Rückfragen und weitere Informationen sind
telefonisch unter 0 28 41/201-530 und online
unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.
Moers: Max Mutzke - „So viel
Mehr - eine musikalische Lesung“ - ausverkauft!
Gerster Max Mutzke kündigt aufgrund der großen
Nachfrage Zusatztermine seiner musikalischen
Lesung „So viel mehr“ für 2026 an. Am Dienstag,
24. Februar kommt er auch in die Grafenstadt! In
seiner gleichnamigen Autobiographie, die 2025
erschien, gibt er einen persönlichen Einblick in
seine Kindheit und Jugend im Schwarzwald.

Foto: Gaby
Auf seiner Lesetour untermalt
er seine Lebensgeschichte mit einigen seiner
Songs aus inzwischen zehn Studioalben. Tickets
sind sofort auf eventim.de und an allen
bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Aufgewachsen in einem unkonventionellen,
künstlerisch geprägten Haushalt hat Max Mutzke
schon früh viel fürs Leben gelernt. Als
»Bullerbü-Idyll« beschreibt er seine Kindheit
und Jugend im Schwarzwald. Doch Max und seine
fünf Geschwister blieben von Schicksalsschlägen
nicht verschont.
Die Flucht nach vorne,
in die Selbstbestimmung und in die Kreativität,
führte ihn 2004 ins Showbusiness. Dort stellt er
bis heute, zwanzig Jahre später, eine absolute
Ausnahme dar: charismatisch und sich selbst zu
hundert Prozent treu geblieben. In seiner
Autobiografie „So viel mehr“ teilt Max Mutzke
Geschichten aus seinem Leben und schreibt sehr
persönlich über Erziehung und Elternschaft,
Werte, ADHS und den Umgang mit sozialen Medien.
Ein zutiefst bewegendes und humorvolles
Buch, das immer wieder zu der Einsicht kommt,
dass wir alle wie kleine Lichter durch die Welt
laufen müssen, um sie zu erhellen. Und das
schaffen wir nur, indem wir authentisch bleiben
– und somit wir selbst. Der Vorverkauf ist
ab sofort geöffnet! Veranstaltungsdatum
24.02.2026 - 20:00 Uhr - 22:00 Uhr.J
ugend-Kultur-Zentrum 'Bollwerk 107,' Adresse Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Sich mit der VRR-App im Nahverkehr
zurechtfinden 50+ / In Kooperation
mit der NIAG Entdecken Sie die digitale
Mobilität! Unser Kurs für Senioren und
Seniorinnen präsentiert die VRR-App durch eine
Fachfrau der NIAG. Lernen Sie, wie Sie Fahrpläne
abrufen, Tickets kaufen und
Echtzeitinformationen nutzen. Einfach und
verständlich erklärt, um Ihre Reisen stressfrei
zu gestalten. Trauen Sie sich. Die App spart
Zeit und Stress. Der Workshop ist kostenlos.

Referentin: Anja Dahmen Eine Anmeldung ist
erforderlich unter www.vhs-moers.de.
Bitte bringen Sie Ihr Smartphone/iPhone
(aufgeladen, inkl. Passwörter/Pins) mit.
Kurs-Nr.: H10912 Gebühr: unentgeltlich.
Veranstaltungsdatum 25.02.2026 - 15:00
Uhr -16:30 Uhr. Veranstaltungsort
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Gaming - für Kinder ab 6
Jahren Bei uns heißt es nun wieder:
ran an die Controller. Kinder und Jugendliche ab
6 Jahren haben die Möglichkeit, sich an
PlayStation 4 oder Nintendo Switch in Party- und
Mini-Spielen unter Beweis zu stellen. Eine
vorherige Anmeldung ist erwünscht, die
Veranstaltung ist kostenlos.
Nähere
Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 /
201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 25.02.2026 - 16:30
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Wo sind denn alle?
Vier Nachbarn und
Nachbarinnen, vier Leben. Sie kaufen Obst,
gestehen sich ihre Liebe und singen gemeinsam
Lieder. Sie fühlen sich einander nah und dann,
ganz plötzlich und von einem Moment auf den
nächsten: fern. Das versuchen sie zu erklären.
Und zu verstehen. Glücklicherweise kommt Olaf
Meier, der fast 30 Jahre die Telefonseelsorge
Duisburg / Mühlheim / Oberhausen geleitet hat,
in unsere kleine Gesellschaft.
Vielleicht kann er uns dabei helfen, mit dieser
verdammten Einsamkeit umzugehen Nach den
Publikumserfolgen zwei herren von real
madrid und fünf minuten stille schreibt Leo
Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein neues
Stück für das S.T.M. Gemeinsam mit dem Ensemble
stellen sie zentrale Fragen unserer Zeit: Wie
entsteht Gemeinschaft? Wie entsteht Einsamkeit?
Und: Wo sind denn alle?

Eintritt: 27,00 Euro, ermäßigt 11,00 Euro.
Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 26.02.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9,
47441 Moers.
Moers: Loriot - Die
Ente bleibt draußen Willkommen
bei unserer Hommage an Vicco von Bülow alias
Loriot – den Meister des deutschen Humors!
Bekannt für seine legendären Sketche,
Karikaturen und Filme hat Loriot das Absurde im
Alltag auf einzigartige Weise sichtbar gemacht
und ein Millionenpublikum begeistert.

Seine Wortspiele und humorvollen Beobachtungen
haben die deutsche Sprache geprägt, mit Zitaten
wie „Die Ente bleibt draußen“, „ein Klavier, ein
Klavier“ oder „Das Ei ist hart“. Seine
humorvolle Art wird auch in Zukunft zum Lachen
anregen. Der Eintritt ist ab 44,50 Euro
erhältlich.
Tickets sind online unter www.esn-eg.de/eventim.de verfügbar.
Veranstaltungsdatum 26.02.2026 - 20:00
Uhr - 23:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI
Eventhalle, Filder Straße 142, 47447 Moers.
Poetry Slam
Slam im Moerser
Bollwerk. Eine wundervolle Tradition!
Wie immer entscheidet eine Publikums-Jury,
was gefällt. Für die Slam-Poeten und Poetinnen
gibt es nur wenige Regeln: ein Zeitlimit von 6
Minuten, nur selbst verfasste Texte und außer
dem Manuskript keinerlei Hilfsmittel. Ansonsten
ist erlaubt, was gefällt, sei es nun Gedicht,
Geschichte oder frei vorgetragene Improvisation.

Das Publikum entscheidet – und kürt den/die
Sieger*in. Diese unwiderstehliche Mischung aus
Lesung, Performance und Popkultur ist ein
mitreißendes Fest rund um das gesprochene Wort.
Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.
Veranstaltungsdatum 27.02.2026 - 20:00
Uhr - 22:30 Uhr .Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Vinyltreff in
Moers
Monatliches Vinylgestöber am Niederrhein für
alle Liebhaber und Liebhaberinnen des kultigen
Sammelobjektes "Schallplatte". Mehrere Tausend
Tonträger warten darauf, neu entdeckt zu werden.
Als Gratisservice wird ab sofort eine
professionelle Schallplattenreinigung
angeboten.

Für Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt
frei. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.
Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur
Verfügung. Veranstaltungsdatum 28.02.2026
- 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC
& MORE, Am Schürmannshütt 26, 47441
Moers-Hülsdonk.
Moers: Gärtnern
fast ohne zu gießen
Auch vor unseren
Gärten macht der Klimawandel nicht halt. Wir
müssen immer häufiger gießen, damit die Pflanzen
überleben. Eine ganz neue Form, die Verdunstung
zu reduzieren, lernen Sie in diesem Kurs kennen:
die Ollas. Das sind poröse Tongefäße, die in den
Boden eingelassen werden.

Foto: vhs
Mit ihnen setzen Sie dem
täglichen Gießen ein Ende: Ihre Gartenpflanzen
werden für mehrere Tage gleichmäßig mit Wasser
versorgt. Während des Kurses fertigen Sie die
Ollas für den eigenen Garten selber an.
Referentin: Maria Madani Für Material sind 9
Euro im Entgelt enthalten. Kurs-Nr.: H10403
Gebühr: 26 Euro Event details
Veranstaltungsdatum 28.02.2026 - 10:45
Uhr -13:00 Uhr. Veranstaltungsort
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Listening Session mit Evi
Filippou
Evi Filippou lädt zur Listening Session in
die Residenz ein: Zusammen wird Musik gehört,
die geprägt, inspiriert oder herausgefordert
hat.

Dazu gibt es Kaffee & Kuchen! Der Eintritt ist
frei! Veranstaltungsdatum 28.02.2026 - 16:00
Uhr, Veranstaltungsort Neustraße 20, 47441
Moers.
Moers: Neue Spiele
ausprobieren Brandaktuelle Spiele
ausprobieren – das können die Teilnehmerinnen
und Teilnehmern des Workshops ‚Spiele –
Messeneuheiten‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort am
Montag, 2. März. Gerade ist die weltweit
führende Spielwarenmesse in Nürnberg zu Ende
gegangen.
Bei diesem Workshop
können einige der dort neuveröffentlichten
Spiele ab 17.30 Uhr in den Räumen der vhs,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, getestet werden,
bevor man sie vielleicht erwerben möchte. Die
Veranstaltung, die einen gemütlichen Abend mit
Knabbereien und Getränken verspricht, ist auch
für Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher
gut geeignet.
Eine vorherige Anmeldung
ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 /
201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Von Bach bis Piazzolla:
Meistergitarrist Joaquín Clerch zu Gast in Moers
Ein besonderer Gitarrenabend
erwartet Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber
am Freitag, 27. Februar, um 19 Uhr im
Kammermusiksaal des Martinstifts (Filder Straße
126). Im Rahmen eines Meisterkurses an der
Moerser Musikschule eröffnet der international
konzertierende Gitarrist Prof. Joaquín Clerch
das Wochenende mit einem Konzert.
Der
Eintritt ist frei. Das Programm spannt einen
weiten Bogen: von eigenen Kompositionen über
spanische Musik von Isaac Albéniz, Tangos von
Astor Piazzolla bis hin zu Werken von Johann
Sebastian Bach. Das Publikum darf sich auf einen
vielseitigen und virtuosen Konzertabend freuen.
Der Meisterkurs selbst ist ebenfalls öffentlich.
Der Unterricht findet am Samstag, 28.
Februar, von 10 bis 13.45 Uhr sowie von 15 bis
18.30 Uhr und am Sonntag, 1. März, von 10 bis
13.45 Uhr statt. Das Abschlusskonzert der
Teilnehmenden beginnt am Sonntag um 16 Uhr.
Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Moerser
Musikschule können den Kurs kostenfrei als
Zuhörerinnen und Zuhörer besuchen.
Gäste haben die Möglichkeit, Tageskarten für 20
Euro im Sekretariat der Musikschule während der
üblichen Geschäftszeiten zu erwerben (Telefon 0
28 41 / 13 33). Die Karten berechtigen zur
passiven Teilnahme am Unterricht sowie zum
Besuch des Abschlusskonzerts.
Mopeds, E-Scooter und S-Pedelecs brauchen neues
Versicherungskennzeichen
Versicherungsjahr für Kleinkrafträder,
S-Pedelecs und E-Scooter beginnt am 1. März
Versicherungsschutz nur mit gültigem schwarzem
Kennzeichen

Erst versichern, dann losfahren. Foto:
HUK-COBURG
Tipps für den Alltag
Mopeds, E-Scooter und S-Pedelecs brauchen neues
Versicherungskennzeichen Versicherungsjahr
für Kleinkrafträder, S-Pedelecs und E-Scooter
beginnt am 1. März Versicherungsschutz nur
mit gültigem schwarzem Kennzeichen
Ab 1.
März müssen alle Kleinkrafträder statt einem
grünen ein schwarzes Versicherungskennzeichen
tragen. Zu den Fahrzeugen, die ein
Versicherungskennzeichen benötigen, gehören zum
Beispiel Mofas, Mopeds oder Roller, Leichtmofas,
Segways oder leichte Quads. Letztgenannte dürfen
nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben
und nicht schneller als 45 Kilometer pro Stunde
fahren.
Ein gültiges Kennzeichen ist
wichtig. Wer ohne losfährt, hat keinen
Versicherungsschutz und macht sich strafbar.
Wird das Kleinkraftrad erst später im Jahr aus
der Garage geholt, kann das
Versicherungskennzeichen auch erst später
gekauft werden. Die Prämienhöhe richtet sich
dann nach dem tatsächlichen Nutzungszeitraum.
Wer zum Beispiel ab Mai fährt, zahlt nicht für
zwölf, sondern für zehn Monate, also bis zum
Ende des laufenden Verkehrsjahrs. Kaufen lassen
sich die Kennzeichen direkt bei der
Versicherung: sowohl online oder vor Ort.
Die kleinen Verwandten der Motorräder sind
nicht nur oft in Unfälle verwickelt, sie werden
auch häufig gestohlen. Beides zeigt: Umfassender
Versicherungsschutz ist nötig. Dies gilt
besonders für Unfälle mit Personenschäden. Wird
beispielsweise ein gut verdienender, junger
Familienvater bei einem Verkehrsunfall durch die
Schuld eines Rollerfahrenden schwer verletzt und
behält bleibende Schäden, sind Entschädigungen
in Millionenhöhe durchaus realistisch.
Deshalb empfiehlt die HUK-COBURG grundsätzlich
eine Kfz-Haftpflichtversicherung mit 100
Millionen € Versicherungssumme für Personen-,
Sach- und Vermögensschäden. Die
Kfz-Haftpflichtversicherung allein bietet sie im
Bereich der Kleinkrafträder ab 42 € und
inklusive einer Teilkasko-Versicherung mit 150 €
Selbstbeteiligung ab 74 € an.
Versicherungskennzeichen für E-Fahrzeuge
Mittlerweile sind E-Scooter auf unseren Straßen
ein vertrauter Anblick. Auch sie brauchen jedes
Jahr eine neue Versicherungsplakette. Die
Kfz-Haftpflichtversicherung allein ist ab 27 €
und inklusive einer Teilkaskoversicherung mit
150 € Selbstbeteiligung ab 54 € zu haben.
S-Pedelecs müssen ebenfalls ein
Versicherungskennzeichen tragen: Bei diesen
schnellen Pedelecs wird die Motorunterstützung
erst bei 45 Stundenkilometern abgeschaltet. In
diesem Segment bietet die HUK-COBURG eine
Kfz-Haftpflichtversicherung allein ab 32 € und
inklusive einer Teilkasko-Versicherung mit 150 €
Selbstbeteiligung ab 75 € an.
ADAC Stauprognose: 27. Februar bis 1. März
Wenig Reiseverkehr / Wintersportler
sorgen regional für Behinderungen Am
kommenden Wochenende bleibt die Verkehrslage auf
den deutschen Autobahnen insgesamt entspannt.
Dennoch kann es regional zu Verzögerungen
kommen, vor allem durch den Ausflugsverkehr in
die Wintersportgebiete der Alpen und
Mittelgebirge.
Für etwas mehr Verkehr
sorgt der Ferienbeginn in Hamburg, während in
Teilen der Niederlande, Frankreichs und
Tschechiens gleichzeitig die Ferien enden.
Insgesamt bleibt das Reiseaufkommen jedoch
moderat. Die größten Staurisiken bestehen am
Freitagnachmittag und Samstagvormittag auf den
Zufahrtsstraßen in die Wintersportregionen.
Engpässe sind vor allem auf folgenden
Fernreiserouten möglich: • A1 Köln –
Dortmund, Osnabrück – Bremen • A2 Oberhausen
– Dortmund – Hannover • A3 Oberhausen – Köln
• A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe • A5
Karlsruhe – Basel • A7 Ulm – Füssen/Reutte
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Nürnberg – München • A12 Berliner Ring –
Frankfurt (Oder) • A57 Krefeld – Köln •
A93 Rosenheim – Kiefersfelden • A95 München –
Garmisch-Partenkirchen • A96 München – Lindau
• A99 Autobahnring München
Auch im
benachbarten Ausland bleibt die Verkehrslage auf
wichtigen Reiserouten angespannt. In Österreich
führen vor allem Baustellen auf der Tauern-,
Inntal- und Brennerautobahn zu Verzögerungen. In
der Schweiz muss insbesondere auf den Autobahnen
A1, A2 und A3 sowie auf der Gotthardroute mit
stockendem Verkehr gerechnet werden. In
Italien kommt es auf der Brennerroute sowie auf
wichtigen Zufahrtsstraßen in den Südtiroler
Tälern immer wieder zu Behinderungen. Bei der
Einreise nach Deutschland kann es aufgrund von
Grenzkontrollen weiterhin zu Wartezeiten kommen.
Für Montag, den 2. März, ist an der Grenze
zu Tirol eine Blockabfertigung geplant, wodurch
es zu längeren Verzögerungen kommen kann.
Abfahrtssperren bei Stau bestehen in Tirol
weiterhin an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen
sowie zusätzlich freitags zwischen 7 und 19 Uhr
im Raum Innsbruck.
Auch in Deutschland
werden bei starkem Verkehr Ausweichverkehre
eingeschränkt, unter anderem auf der A7 im
Landkreis Ostallgäu, der A8 in den Landkreisen
Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach,
der A93 Inntalautobahn sowie den Bundesstraßen
B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

NRW: Zuwanderung aus der Ukraine
nimmt 2025 deutlich ab * Rund
26.600 Zuzüge aus der Ukraine von Januar bis
November 2025. * Wanderungssaldo 2025 auf
niedrigstem Niveau seit 2022. * Erstmals
seit Kriegsbeginn mehr männliche als weibliche
Zugezogene.
Von Januar bis November 2025
kamen rund 26.600 Menschen aus der Ukraine nach
NRW. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anlässlich des sich am 24. Februar jährenden
Beginns des Ukrainekriegs mitteilt, sind die
Zahlen der Zu- und Fortzüge von Januar bis
November 2025 auf das niedrigste Niveau seit
Beginn des Krieges in 2022 gesunken.
Grundlage sind vorläufige Ergebnisse aus der
Wanderungsstatistik. Wanderungssaldo auf
niedrigstem Niveau seit 2022 Mit knapp 26.600
Zuzügen und etwa 16.600 Fortzügen in den ersten
elf Monaten des Jahres 2025 ergibt sich zwar
weiterhin ein positiver Wanderungssaldo, d. h.
es kamen ca. 10.000 Menschen mehr aus der
Ukraine nach NRW als umgekehrt. Der
Wanderungssaldo fällt jedoch im Vergleich zu den
Vorjahren seit 2022 am niedrigsten aus.

Im Jahr 2022 standen den knapp 226.600
Zuzügen annähernd 24.500 Fortzüge gegenüber,
wodurch ein Wanderungsüberschuss von etwa
202.100 entstand. Verglichen mit diesem
Höchststand waren die Werte der Zuzüge und
Fortzüge bis November 2025 deutlich niedriger,
auch der Wanderungssaldo ging stark zurück.
Der deutliche Rückgang des Wanderungssaldos
ist in erster Linie auf die stark gesunkenen
Zuzugszahlen zurückzuführen, während die
Fortzüge weniger stark abnahmen. Insgesamt weist
die Entwicklung auf eine Abschwächung der
Nettozuwanderung aus der Ukraine hin. Erstmals
seit 2022 mehr männliche als weibliche
Zugezogene Erstmals seit Beginn des Krieges sind
in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 mehr
Männer als Frauen aus der Ukraine nach NRW
zugewandert.
Während im Jahr 2022 der
Männeranteil noch bei 37,7 % lag, erhöhte er
sich in den Folgejahren kontinuierlich und lag
2025 bei 52,0 %. Bei den weiblichen Zugezogenen
verhielt es sich folglich genau umgekehrt – hier
sank der Anteil von Jahr zu Jahr von 62,3 % in
2022 auf 48,0 % in 2025.

Bei den Fortzügen aus NRW in die Ukraine
dominieren seit 2022 weibliche Personen,
allerdings ist ihr Anteil rückläufig: Während im
Jahr 2022 noch 67,4 % der Fortgezogenen weiblich
waren, lag ihr Anteil von Januar bis November
2025 bei 56,7 %.
Kleve: Anmeldungen zu
den weiterführenden Schulen 2026/2027
Die weiterführenden Schulen im Klever
Stadtgebiet nehmen in der Zeit vom 27.02.2026
bis 06.03.2026 die Anmeldungen von Schülerinnen
und Schülern der vierten Grundschulklassen
entgegen, die ab Beginn des Schuljahres
2026/2027 eine weiterführende Schule besuchen
werden.

Ende Februar beginnt die Anmeldephase an den
weiterführenden Schulen in Kleve.
Anmeldungen sind nur nach vorherigen
Terminvereinbarungen möglich. Nähere
Informationen darüber sind auf den Homepages der
Schulen hinterlegt, die im Folgenden verlinkt
sind.
Die Erziehungsberechtigten werden
gebeten, zur Anmeldung die Geburtsurkunde des
Kindes oder das Familienstammbuch, das
Halbjahreszeugnis 2025/2026 mit der
Grundschulempfehlung und den von der Grundschule
ausgehändigten Anmeldeschein vorzulegen.
Der Schulträger ist laut Rechtsverordnung des
Landes NRW verpflichtet, für einen Ausgleich der
Schulen seines Bereichs untereinander zu sorgen.
Daher ist grundsätzlich mit der Anmeldung keine
Aufnahmepflicht verbunden. Nach Abschluss der
Anmeldephase wird im Einvernehmen mit dem
Schulträger endgültig über den Anmeldewunsch
entschieden.
Anmeldetermine der einzelnen
Schulen: Gesamtschule am Forstgarten
Eichenallee 1, 47533 Kleve Tel. 02821/713960
gaf.kleve.de
Freitag, 27.02.2026, 14.00 -
17.00 Uhr Samstag, 28.02.2026, 10.00 - 14.00
Uhr Montag, 02.03.2026, 14.00 - 17.00 Uhr
Dienstag, 03.03.2026, 14.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch, 04.03.2026, 14.00 – 17.00 Uhr
Joseph Beuys Gesamtschule Ackerstraße 80,
47533 Kleve Tel. 02821/75040 oder
02821/9977690 jbg.kleve.de
Samstag,
28.02.2026, 10.00 - 13.00 Uhr Montag,
02.03.2026, 16.00 - 19.00 Uhr Dienstag,
03.03.2026, 16.00 - 19.00 Uhr Mittwoch,
04.03.2026, 16.00 - 19.00 Uhr
Karl
Kisters Realschule Lindenstraße 3a, 47533
Kleve Tel. 02821/78123 www.kkrs-kleve.de
Montag, 02.03.2026, 14.00 - 18.00 Uhr
Dienstag, 03.03.2026, 14.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch, 04.03.2026, 14.00 - 18.00 Uhr
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Römerstraße 9,
47533 Kleve Tel. 02821/72950
www.stein.kleve.de
Freitag, 27.02.2026,
14.00 - 18.00 Uhr Montag, 02.03.2026, 14.00 -
18.00 Uhr Dienstag, 03.03.2026, 14.00 - 18.00
Uhr
Konrad-Adenauer-Gymnasium
Köstersweg 41, 47533 Kleve Tel. 02821/976010
www.adenauer-gymnasium.de
Montag,
02.03.2026, 08.00 - 17.00 Uhr Dienstag,
03.03.2026, 08.00 - 17.00 Uhr Mittwoch,
04.03.2026, 08.00 - 17.00 Uhr Donnerstag,
05.03.2026, 08.00 - 17.00 Uhr Freitag,
06.03.2026, 08.00 – 14.00 Uhr
Baumpflege: Wasserburgallee vom 23.02. bis
27.02.2026 tagsüber gesperrt
Wasserburgallee Baumpflege Platanen
Massariakontrolle

Um die Verkehrssicherheit der Platanen zu
gewährleisten, führt die Stadt Kleve regelmäßige
Baumpflegearbeiten durch.
Aufgrund
routinemäßiger Baumpflegearbeiten an den
Platanen entlang der Wasserburgallee muss die
Straße zwischen den Einmündungen Landwehr und
Tiergartenstraße im Zeitraum von Montag, 23.
Februar 2026, bis Freitag, 27. Februar 2026,
tagsüber voll gesperrt werden.
Um die
Auswirkungen auf den Straßenverkehr so gering
wie möglich zu halten, wird die Sperrung an
diesen Tagen jeweils nur während der
tatsächlichen Arbeitszeit von 07:00 Uhr bis
17:00 Uhr eingerichtet. Anlieger werden ihre
Grundstücke weiterhin erreichen können. Für den
Fuß- und Radverkehr bleibt die Wasserburgallee
auch während der Arbeitszeit nutzbar.
Umleitungen werden über die Tiergartenstraße,
den Klever Ring und die Landwehr ausgeschildert.
Normalerweise sind Platanen hervorragende
Stadtbäume: Sie sind äußerst hitze- und
schnittverträglich, stadtklimafest, spenden
durch ihre ausladende Krone viel Schatten und
prägen das Stadtbild. In jüngerer Vergangenheit
leiden jedoch auch diese grundsätzlich
genügsamen Bäume zunehmend unter dem
Klimawandel. Langanhaltende Trockenperioden bei
gleichzeitig hohen Temperaturen machen Platanen
anfällig für den Massaria-Erreger.
Ein
Pilz, der zu rascher Totholzbildung in
schwachwüchsigen, aber auch in Starkästen führt.
In der Folge ist die Standsicherheit der Platane
gefährdet, Äste trocknen ab, fallen zu Boden und
stellen eine Gefahr für den Verkehr dar. Durch
regelmäßige Baumpflegearbeiten an den Platanen
gewährleistet die Stadt Kleve die
Verkehrssicherheit und beugt Schäden vor.
Öffentliche Laufzeit
entfällt: Grafschafter Cup in der Moerser
Eissporthalle Die Moerser
Eissporthalle ist erneut Austragungsort des
traditionsreichen Grafschafter Cups. Am Samstag,
28. Februar, messen sich dort hunderte junge
Eislauftalente aus ganz Nordrhein-Westfalen und
kämpfen um die Meistertitel.
An diesem Tag steht
die Enni-Eiswelt ausschließlich dem Grafschafter
Schlittschuh Club (GSC) als Ausrichter der
Veranstaltung zur Verfügung. Die reguläre
öffentliche Laufzeit entfällt daher. Am Sonntag,
29. Februar, ist die Eissporthalle wieder wie
gewohnt für die Öffentlichkeit geöffnet.
Eislaufbegeisterte können dann von 10 bis 17 Uhr
ihre Runden drehen.
Dinslaken:
Sportausschuss tagt Am Montag, 2.
März 2026, tagt der Sportausschuss der Stadt
Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17
Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen
und Unterlagen zu Ausschusssitzungen sind
grundsätzlich im Ratsinformationssystem
abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.
Kleve:
Flower-Power Party: Die nächste Neon-Party im
Radhaus steht an! Flower Power Neon
Party 2026

Die nächste Neon Party steht an!
Am
Freitag, 27. Februar 2026, findet ab 18:00 Uhr
wieder eine Neon-Party im Radhaus Kleve am
Sommerdeich 37 statt - dieses Mal unter dem
Motto „Flower Power“. Die Veranstaltung richtet
sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 12
bis 15 Jahren und wird vom Klever Jugendamt in
Kooperation mit den Jugendhäusern der Stadt
Kleve organisiert. Von 18:00 bis 21:00 Uhr kann
bei Musik getanzt und gefeiert werden.
Wer Lust hat, kann sich außerdem an der
Free-Make-Up-Station schminken lassen. Die
verwendeten GLOW-Farben leuchten im Schwarzlicht
und erzeugen auffällige Neon-Effekte. Neben
einigen Aktionen gibt es alkoholfreie Getränke
und Snacks für kleines Geld. Der Eintritt ist
wie immer frei. Eine Eintrittskarte für die
Veranstaltung wird nicht benötigt.
Für
die Einlasskontrolle soll allerdings ein
gültiger Schülerausweis, Personalausweis oder
eine Krankenversicherungskarte mit Foto und
Geburtsdatum mitgebracht werden. Ohne
Altersnachweis ist kein Eintritt zu der
Veranstaltung möglich. Wer keine Neon Party
verpassen möchte, kann sich gerne bereits die
Termine für das Jahr 2026 notieren: 29. Mai
2026, 4. September 2026 und 11. Dezember 2026
Moers: Beiräte wählen Vorsitz
Der Beirat für Menschen mit Behinderung wählt in
der Sitzung am Montag, 23. Februar, den Vorsitz
und die Stellvertretung. Anschließend
entscheiden die Mitglieder u. a. über einen
gemeinsamen Antrag mit dem Beirat für ältere
Menschen zu Gehweghindernissen in Meerbeck. Ein
Vorschlag der Verwaltung zur Lösung des Problems
steht zur Abstimmung. Auch in der Sitzung des
Beirats für ältere Menschen steht das zwei Tage
später (Mittwoch, 25. Februar) auf der
Tagesordnung. Hier finden zu Beginn ebenfalls
die Wahlen zum Vorsitz statt. Ein weiteres
Thema ist der Antrag „Gemeinsam für mehr
Sicherheit - kriminalpräventives
Handlungskonzept zur Vermeidung von Straftaten
gegenüber älteren Menschen in Moers.“ Beide
Sitzungen beginnen um 16 Uhr im Sitzungssaal des
Rathauses.
Moers: Musikalische
Lesung mit Texten von Mascha Kaléko am 27.
Februar Zu einer musikalischen
Lesung mit Texten von Mascha Kaléko laden das
Grafschafter Museum und das Institut für
Niederrheinische Kulturgeschichte und
Regionalentwicklung der Universität
Duisburg-Essen am Freitag, 27. Februar, ein.

(Foto: Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen,
Alexander Englert)
Die Veranstaltung
‚Die Nachtigall in meinem Garten schweigt‘
beginnt um 19.30 Uhr im Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt,
Kastell 5. Anhand von Gedichten,
Tagebuchaufzeichnungen und eigenen Vertonungen
führen die Schauspielerin und Sängerin und der
Pianist Joachim Jezewski durch die verschiedenen
Lebensabschnitte der jüdischen Dichterin.
Die
Werke Mascha Kalékos wurden 1935 von den Nazis
verboten. Ihre Schriften fanden dennoch ‚unter
der Hand‘ weite Verbreitung. 1938 emigrierte sie
mit ihrem Mann und Sohn nach Amerika. Es folgten
schwere Jahre in Armut und Isolation. Sie
schrieb nur noch wenig und ‚floh‘ in ihre
Tagebucheintragungen. In Deutschland geriet
Kaléko auch nach dem Krieg immer mehr in
Vergessenheit. In den 50er Jahren legte Rowohlt
ihre Gedichte erneut auf.
Aus Liebe zu ihrem
Mann, Chemjo Vinaver, und seinem musikalischen
Lebenswerk wanderte sie nach Israel aus. Nach
mehreren persönlichen Schicksalsschlägen
bereiste sie 1974 zum letzten Mal Europa. Mascha
Kaléko starb 1975 in Zürich. Tickets sind für 12
€ (erm. 8 €) an der Kasse des Grafschafter
Museums erhältlich.
Piratengeschichten beim „Kopfkino“ in
der Stadtbücherei Kleve Das
Gebäude der Klever Stadtbücherei. Am Samstag,
28. Februar 2026, gibt es ab 10:30 Uhr wieder
„Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32. Dieses Mal hat der Klever
Vorleseclub spannende Piratengeschichten für die
Zuhörerinnen und Zuhörer vorbereitet.

An der Wasserstraße legt der gefürchtete Pirat
Käpt´n Klabauter mit seinem Schiff, der
„Knarzenden Klara“, an und es heißt: Ahoi,
kleine Piraten! Mit Käpt‘n Klabauter ist nicht
zu scherzen, schließlich trefft ihr hier den
gefährlichsten Seeräuber aller Meere. Außerdem
tummeln sich in diesen Gewässern noch Harry
Hammerhai und viele andere Piraten.
Überall und jederzeit ist Vorlesezeit, meinen
Hans-Peter Bause und seine Getreuen vom Klever
Vorleseclub. Akkordeonspieler Reinhold Neumann,
Akkordeonist u.a. bei dem Shantychor „Die
Hanseaten“ Grieth, sorgt für eine stimmungsvolle
Untermalung der Veranstaltung.
Die
Anwesenden erhalten Liederzettel ausgehändigt
und werden eingeladen, in bekannte Shantys
einzustimmen. Wer mag, darf auch in
Piratenverkleidung zum Kopfkino erscheinen. Der
Eintritt zum Kopfkino ist selbstverständlich
frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Dinslaken: Ausschuss für
Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und
Tourismus tagt Am Donnerstag, 26.
Februar 2026, tagt der Ausschuss für
Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und
Tourismus der Stadt Dinslaken. Die öffentliche
Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des
Rathauses. Darin geht es unter anderem um die
verkaufsoffenen Sonntage im Jahr 2026 und den
Planungsstand des MCS-Geländes.
Tagesordnungen und Unterlagen zu
Ausschusssitzungen sind grundsätzlich im
Ratsinformationssystem abrufbar: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/ratsinformationssystem.
Krankenhaus Bethanien Moers: „Bislang
weltweit einzigartiges CT-gesteuertes Verfahren
zum Verschließen von Endoleaks“
Schonende, schnelle Technik unter
Echtzeit-Kontrolle Patient:innen des
Krankenhauses Bethanien Moers, bei denen
sogenannte Endoleaks des Typs II festgestellt
wurden, profitieren seit einiger Zeit „von einer
neuen, bislang weltweit einzigartigen
Behandlungstechnik“, so der verantwortliche
Leitende Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie
& Phlebologie Dr. Harald Freis. Diese werde
CT-gesteuert sowie minimal-invasiv durchgeführt
und biete so nicht nur eine besonders schonende
und schnelle Intervention, sondern auch eine
hohe Erfolgsrate.
Der Chefarzt der Klinik für Radiologie &
Nuklearmedizin Dr. Derk Veelken (li.) und der
Leitende Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie
& Phlebologie Dr. Harald Freis (re.) führen die
neue Methode zum Verschließen von Endoleaks des
Typs II am Krankenhaus Bethanien Moers durch.
„Alleinstellungmerkmal zum Vorteil der
Patientinnen und Patienten“ Endoleaks sind
eine häufige Komplikation, die nach der
endovaskulären Behandlung von Aortenaneurysmen,
wie zum Beispiel Bauchaortenaneurysmen,
entstehen können. „Hierbei fließt durch eine
undichte Stelle trotz Stentprothese weiterhin
Blut in den Aneurysmasack. Damit steigt das
Risiko, dass das Aneurysma sich so sehr wieder
mit Blut füllt, dass es im schlimmsten Fall
platzen kann“, erklärt Dr. Freis.
In
Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie &
Nuklearmedizin führt er mit seinem Team die
CT-gesteuerten Eingriffe durch. „Endoleaks vom
Typ II gehören zu den häufigsten Formen und
entstehen, wenn es zu einem Rückwärtsfluss des
Blutes aus abzweigenden Gefäßen, wie zum
Beispiel Nieren oder Wirbelsäule, in den
Aneurysmasack kommt. Vergrößert sich der Sack im
Verlauf, besteht Behandlungsbedarf.
Liegt die undichte Stelle dabei an der unteren
Hohlvene, auch Vena Cava inferior genannt, kann
unsere neue Behandlungstechnik zum Einsatz
kommen“, so der erfahrene Gefäßchirurg. „Das
Endoleak wird durch die untere Hohlvene mit
einem Spezialkatheter punktiert – und ein
Embolisat namens Onyx eingeführt, um die
undichte Stelle zu verschließen“, beschreibt Dr.
Freis das Verfahren.
„Das Besondere
daran ist, dass das Ganze unter CT-Steuerung
(Computertomographie) durchgeführt wird. Sie
ermöglicht den Behandlerinnen und Behandlern in
Echtzeit dreidimensional zu arbeiten und macht
so eine sichere Steuerung der Punktionsnadel und
des Katheters möglich. Winkel und Position des
Katheters sind so sehr genau zu lokalisieren und
gut sichtbar. Wir haben dabei einen gut
kontrollierten Zugang zum Aneurysmasack und zum
Endoleak. Außerdem erfolgt der Eingriff mit
einer sehr geringen Strahlenbelastung für die
betroffenen Patientinnen und Patienten und das
ärztliche sowie pflegerische Team“, so Dr. Derk
Veelken, Chefarzt der Klinik für Radiologie &
Nuklearmedizin.
Für erstere bedeutet die
besonders schonende und schnelle Methode unter
Vollnarkose, die durchschnittlich eineinviertel
Stunden dauert, außerdem eine sehr kurze,
schmerzlose Wundheilung. Das sogenannte
Embolisat, das zum Verschließen genutzt wird,
könne man sich dabei, wie eine Art Bauschaum
vorstellen. Die Konsistenz sei zunächst flüssig
und verhärte sich dann, sobald sie im Körper
sei. „Sie verschließt das Endoleak wie eine Art
Stopfen. Nach einer Nacht im Krankenhaus kann
der Patient bzw. die Patientin wieder nach
Hause“, erklären die Verantwortlichen.
Endoleaks, von denen es verschiedene Typen gibt,
fallen meist bei den regelhaften Nachkontrollen
auf, die nach einem Aortenaneurysma
obligatorisch sind. Die Diagnose erfolgt durch
Computertomografie (CT-Angiografie) oder durch
einen kontrastmittelverstärkten Ultraschall. Das
Behandlungsteam rund um Dr. Veelken und Dr.
Freis hat noch einen Appell an die Betroffenen:
„Regelmäßige Nachkontrollen nach dem Ausschalten
von Aortenaneurysmen durch Stentprothesen
sollten unbedingt wahrgenommen werden, damit
Endoleaks frühzeitig festgestellt und, falls
notwendig, behandelt werden können.“
Wenn Stahl
und Beton an ihre Grenzen kommen: Autobahn GmbH
testet KI-gestütztes Brückenmonitoring in NRW –
Pilot für Deutschlands Zukunftsnetz
In den kommenden Jahrzehnten müssen bundesweit
mehr als 8.000 Brückenteilbauwerke im
Zuständigkeitsbereich der Autobahn GmbH des
Bundes erneuert oder umfassend modernisiert
werden. Als Antwort darauf hat das
Bundesverkehrsministerium 2022 das
Brückenmodernisierungsprogramm gestartet.
Kernstück ist ein definiertes
Brückenmodernisierungsnetz, das besonders
hochbelastete Autobahnabschnitte in den Fokus
rückt. Auf diesen prioritären Strecken sollen
4.500 Teilbauwerke innerhalb von zehn Jahren
ertüchtigt werden – ein ambitioniertes Ziel, das
nicht nur Geld und Personal, sondern auch
technologische Innovation erfordert.
Genau hier setzt ein Pilotprojekt der Autobahn
GmbH an – in Zusammenarbeit der Niederlassung
Rheinland mit dem Brückenkompetenzzentrum der
Zentrale: In einem Feldversuch werden elf
ausgewählte Brücken im Ruhrgebiet und Bergischen
Land mit Sensorik ausgestattet, die
kontinuierlich Daten zu Schwingungsverhalten,
Temperatur, Materialbewegungen und Setzungen
liefert. Eine Künstliche Intelligenz
analysiert diese Messwerte, erkennt Muster und
warnt vor sich anbahnenden Schäden. Damit deutet
sich ein echter Paradigmenwechsel an: weg von
starren Prüfintervallen und punktuellen
Sanierungen – hin zu einer vorausschauenden,
datenbasierten Infrastrukturpflege. Wenn dieser
Ansatz trägt, könnten Deutschlands Brücken
künftig nicht nur saniert, sondern verstanden
werden – mit deutlich optimierter Nutzungsdauer.
Nach dem erfolgreichen ersten Testlauf an
der Brücke „Uellendahler Straße“ in Wuppertal
ist das neue Monitoringprogramm nun in den
Regelbetrieb übergegangen. Inzwischen wurden
drei weitere Bauwerke mit der Sensorik
ausgestattet: die Brücken „Geitlingstraße“
(A40), „Werksbahnen“ (A3) und „An der Hoffnung“
(A52). Auch sie liefern jetzt kontinuierliche
Daten, die den Zustand der Bauwerke erstmals in
Echtzeit sichtbar machen.
Im Zuge von so
genannten Brückennachrechnungen können
vorläufige Restnutzungsdauern festgelegt werden.
Eine Änderung dieser Restnutzungsdauer ist ohne
nähere Kenntnisse des realen Bauwerksverhaltens
nicht möglich. Genau hier setzt das KI-gestützte
Monitoring an. Die Sensoren erfassen in
Echtzeit, wie sich das Bauwerk tatsächlich
verhält.
Das kann in beide Richtungen
wirken: Die Daten können zeigen, dass eine
Brücke früher als erwartet modernisiert werden
muss – oder dass sie in deutlich besserem
Zustand ist, als prognostiziert. Ziel ist es
also nicht, Brücken vorsorglich aus dem Verkehr
zu ziehen, sondern auf Grundlage belastbarer
Daten zu entscheiden, wann Eingriffe notwendig
sind. Diese neue Datentiefe ermöglicht es
Ingenieurinnen und Ingenieuren, gezielter zu
reagieren, bevor Schäden entstehen. Das kann
bedeuten, dass eine Brücke zeitweise abgelastet
wird – also bewusst einer geringeren Belastung
ausgesetzt wird, etwa durch die Sperrung einer
Fahrspur oder durch Beschränkungen für Lkw.
Solche Maßnahmen dienen ausdrücklich dazu,
die Nutzung der Brücke möglichst lange
aufrechtzuerhalten und großflächige Sperrungen
zu vermeiden. Entscheidend ist dabei, dass diese
Beschränkungen konsequent eingehalten werden.
Denn selbst einzelne übergewichtige Lkw können
die Tragstruktur so stark belasten, dass sie
vorzeitig gesperrt oder komplett erneuert werden
muss – mit allen Folgen für Verkehr und
Anwohnende.
Frühwarnsystem für Brücken
Beim KI-gestützten Monitoring erfassen Sensoren
fortlaufend die Schwingungen und Dehnungen einer
Brücke. So lässt sich erkennen, wie sich das
Bauwerk unter wechselnden Belastungen und
Witterungsbedingungen verhält. Der Algorithmus
lernt, was für jede Brücke das „Normverhalten“
ist. Treten Abweichungen auf – etwa durch
Rissbildung, Materialermüdung oder übermäßige
Belastung –, gibt das System automatisch eine
Warnung aus. Alle Daten werden in einem
Online-Dashboard mit Ampelfarben visualisiert
und in Echtzeit mit Handlungsempfehlungen an die
Prüfingenieurinnen und -ingenieure der Autobahn
GmbH übermittelt. So kann bei Auffälligkeiten
schnell reagiert werden.
Die technische
Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit Irmos
Technologies, einem auf datenbasiertes
Infrastrukturmonitoring spezialisierten
Unternehmen. Der erste Kontakt mit Irmos
Technologies erfolgte durch ein gemeinsames
Programm der Autobahn GmbH und der Deutschen
Bahn im Rahmen einer DB mindbox Challenge 2024.
Ergänzung zur klassischen Bauwerksprüfung
„Das KI-Monitoring ersetzt keine
Bauwerksprüfung, es ergänzt sie sinnvoll“,
erklärt Tobias Fischer, Geschäftsbereichsleiter
Bau und Erhaltung der Außenstelle Essen. „Wir
erhalten zusätzliche Echtzeitdaten, die unsere
Ingenieurinnen und Ingenieure nutzen können, um
die berechnete Restnutzungsdauer mit dem
tatsächlichen Zustand abzugleichen. So lassen
sich Sanierungsprioritäten besser festlegen –
und Sperrungen im Idealfall vermeiden.“
Autobahnbrücken werden weiterhin regelmäßig
überprüft: alle sechs Jahre im Rahmen einer
Hauptprüfung drei Jahre nach einer
Hauptprüfung sind die Ingenieurbauwerke einer
Einfachen Prüfung zu unterziehen sowie
anlassbezogen, z. B. nach Hochwasser oder
Unfällen.
Des Weiteren gibt es: einmal
jährlich eine Besichtigung zweimal jährlich
eine Beobachtung.
Das KI-System dient
dabei als präventive Diagnostik zwischen den
Prüfintervallen. Elf Brücken im Test –
Paradigmenwechsel in der Bauwerksunterhaltung
Insgesamt elf Brückenbauwerke im
Zuständigkeitsbereich der Außenstelle Essen
nehmen an dem mehrjährigen Feldversuch teil. Die
Testphase ist auf fünf Jahre angelegt und soll
alle klimatischen Jahreszyklen abbilden. Nach
dem ersten Jahr ist eine Zwischenauswertung
vorgesehen, auf deren Grundlage über eine
mögliche Ausweitung entschieden wird.
Die
Niederlassung Rheinland und die Zentrale der
Autobahn werten die Ergebnisse aus, um
herauszufinden, wie das KI-Monitoring
deutschlandweit genutzt werden kann. Ziel ist
es, die vorbeugende Diagnose von Bauwerken zu
verbessern und so ein vorausschauendes
Erhaltungsmanagement zu unterstützen.
Feldversuch KI-Monitoring: Diese Bauwerke
erhalten Sensorik Oberhausen: A3 Werksbahnen
Duisburg: A59 Gartsträuch · A59 Meiderich · A59
Grunewald (Bauwerk 1) · A59 Grunewald (Bauwerk
2) Mülheim a.d.R.: A40 Geitlingstraße · A52
Mintarder Ruhrtalbrücke Ratingen: A52 An der
Hoffnung Velbert: A535 Talbrücke Grund · A535
Ostumer Weg Wuppertal: A46 Uellendahler
Straße
Das Anbringen der Sensoren
startete im November 2025. Bis Mitte 2026 sollen
alle Brücken ausgestattet sein. Die Kosten
liegen pro Bauwerk im niedrigen fünfstelligen
Bereich.
Relevanz für die Region Der
Bedarf ist groß: Allein im Zuständigkeitsbereich
der Außenstelle Essen müssen in den kommenden
zehn Jahren knapp die Hälfte der insgesamt 650
Brückenbauwerke modernisiert werden. Das
Monitoring liefert wertvolle Daten, um die
Erhaltungsstrategie zu optimieren und Ressourcen
gezielt einzusetzen. Das Projekt markiert
damit einen Paradigmenwechsel in der
Bauwerksunterhaltung – weg von reaktiver
Instandhaltung hin zu einer datenbasierten,
vorausschauenden Infrastrukturpflege. Zugleich
leistet es einen wichtigen Beitrag zur
Digitalisierungsstrategie der Autobahn GmbH und
zur nachhaltigen Sicherung der
Verkehrsinfrastruktur in Deutschland.
Hintergrund: Wie das System funktioniert
Sensoren messen fortlaufend Ausdehnung und
Schwingung der Bauwerke. Die Daten werden zu
Tausenden Messpunkten verdichtet. Ein
Algorithmus erkennt Muster und lernt das
typische Verhalten jeder Brücke. Abweichungen
werden automatisch identifiziert und als
Warnstufen visualisiert. Ingenieurinnen und
Ingenieure bewerten die Ergebnisse und geben
Handlungsempfehlungen – etwa zusätzliche
Prüfungen, Nachrechnungen oder
Instandsetzungsmaßnahmen. Alle Ergebnisse
werden über eine Cloud-Plattform in Echtzeit
bereitgestellt.

NRW: 2025 wurden gut 11 % mehr
Freilandgemüse geerntet als im Vorjahr
* 981.200 Tonnen Gemüse im Freiland
geerntet. * Möhren und Karotten machten fast
30 % der Gesamternte aus * Die
Freilandgemüsefläche in ökologischer
Bewirtschaftung hat sich innerhalb von zehn
Jahren fast verdoppelt.
Die
NRW-Gemüsebäuerinnen und -bauern konnten
981.200 Tonnen Freilandgemüse im Jahr 2025
ernten. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anhand endgültiger Ergebnisse der Gemüseerhebung
mitteilt, war die Erntemenge damit um 11,4 %
höher als im Vorjahr, was zum Teil seine Ursache
in den guten Wetterbedingungen hatte.
Das Freilandgemüse wurde im vergangenen Jahr auf
einer Fläche von 28.600 Hektar angebaut
(+1,3 %). 4.000 Hektar bzw. 13,8 % der
Freilandgemüsefläche war in ökologischer
Bewirtschaftung. Die Freilandgemüsefläche in
ökologischer Bewirtschaftung hat sich damit
innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt (2016:
2.200 Hektar).
Möhren und Karotten sind
die Gemüsearten mit der größten Anbaufläche
Die Gemüsearten mit der größten Anbaufläche im
Land waren Möhren, zu denen auch die Karotten
gehören, mit 4.500 Hektar, gefolgt von
Speisezwiebeln mit 4.100 Hektar. Zusammen
belegten diese Gemüsearten knapp ein Drittel
(30,1 %) der gesamten Gemüseanbaufläche im
Freiland. Möhren und Karotten machten mit
293.500 Tonnen 29,9 % der Gesamternte aus. Die
Erntemenge dieser Gemüsearten fiel dabei
gegenüber 2024 um 11,2 % höher aus.
Die
zweithöchste Erntemenge mit 206.400 Tonnen
erzielten die Gemüsebäuerinnen und Gemüsebauern
mit Speisezwiebeln. Hier wurden 21,2 % mehr
geerntet als ein Jahr zuvor. Weißkohl wurde auf
1.000 Hektar kultiviert und lag mit einer um
24,7 % höheren Erntemenge von 73.000 Tonnen auf
Platz drei.
Größte Anbauflächen in den
Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln Die
größten Anbauflächen für Freilandgemüse befinden
sich im Regierungsbezirk Düsseldorf mit
11.400 Hektar, gefolgt vom Regierungsbezirk Köln
mit 7.800 Hektar. Auch bei Möhren und Karotten
haben diese beiden Regierungsbezirke den größten
Anteil: Fast zwei Drittel der Anbauflächen für
Möhren und Karotten befanden sich in den
Regierungsbezirken Köln (1.500 Hektar) und
Düsseldorf (1.400 Hektar). Die größten
Anbauflächen für Speisezwiebeln gab es in den
Regierungsbezirken Düsseldorf (1.800 Hektar),
Köln (1.000 Hektar) und Münster (900 Hektar).
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