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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

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Von Winter- auf Sommerzeit: So. 29.03.2026 Umstellung von 2 auf 3 Uhr.

Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 13: Montag 23. - Sonntag, 29.3.2026 (Uhr-Umstellung von 2 Uhr auf 3 Uhr)
Themen u.a.:

Wesel: Kreistag beschließt Fortschreibung des Nahverkehrsplans
Der Weseler Kreistag hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 26. März 2026, die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes des Kreis Wesel einstimmig beschlossen. Mit dem Nahverkehrsplan werden gemäß ÖPNV-Gesetz NRW die Interessen des öffentlichen Personennahverkehrs im Kreis Wesel konkretisiert.

Er ist ein Koordinierungs- und Steuerungsinstrument und definiert die Entwicklung des ÖPNV für die kommenden fünf bis zehn Jahre. Zentrale Inhalte und Leitlinien stellen die Anforderungen an eine Angebotsverbesserung, bessere Erreichbarkeiten und eine höhere Zuverlässigkeit dar. Schwerpunkt der Fortschreibung sind die Herausforderungen der Zukunft, insbesondere der Beitrag zur Verkehrswende.

Ziel ist es, ein Verkehrsangebot bereitzustellen, das zuverlässig und wirtschaftlich ist und Anreize schafft, die Zahl der Fahrgäste zu erhöhen. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Ausbau des integralen Taktfahrplanes, bei dem Bus- und Bahnangebote systematisch an definierten Verkehrsknoten verknüpft werden. Daneben soll das bestehende Grundnetz bestehend aus XBus-, Schnell-, Lokal- und Ortsbussen ausgebaut und gestärkt werden.

Ergänzend zum klassischen Linienverkehr setzt der Nahverkehrsplan auf innovative und digitale Bedienformen und öffnet die Möglichkeit für alternative Angebotsformen in schwächer besiedelten Räumen. Als ein weiteres Ziel nennt der Nahverkehrsplan den weiteren Ausbau der ca. 2.000 Haltestellen im Kreisgebiet unter den Gesichtspunkten der Barrierefreiheit und Fahrgastinformation.

Ein weiterer Aspekt der Fortschreibung des Nahverkehrsplans ist die Einführung neuer XBus-Linien. Die Kreistagsmitglieder haben sich mit großer Mehrheit für insgesamt drei neue XBus-Linien ausgesprochen und mit dem Beschluss die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt.

Geplant sind die Linien X02 (Schermbeck – Hünxe – Dinslaken), X30 (Wesel – Rheinberg – Moers) sowie X31 (Xanten – Sonsbeck – Kevelaer). Für die Linie X31 ist aufgrund des Streckenverlaufs eine Abstimmung mit dem Kreis Kleve erforderlich, da dieser dort die Aufgabenträgerschaft übernehmen wird. An der Aufstellung wurden die kreisangehörigen Kommunen, die im Kreis Wesel konzessionierten Verkehrsunternehmen sowie die Zweckverbände und Nachbaraufgabenträger beteiligt.

Der Nahverkehrsplan ist auf der Homepage des Kreises Wesel unter https://www.kreis-wesel.de/leben-arbeiten/strassenverkehr-oepnv/oeffentlicher-personennahverkehr einsehbar.

Kreistag berät über Innovationscampus und die Zukunft des Freizeitzentrums Xanten
Der Kreistag hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 26. März 2026, zahlreiche Themen beraten. Unter anderem ging es um die Weiterentwicklung des Innovationscampus Wesel und die Zukunft der Freizeitzentrum Xanten GmbH (FZX). Der Kreistag befasste sich mit der weiteren Entwicklung des Innovationscampus Wesel und entschied mit großer Mehrheit, die Verwaltung des Kreises Wesel zu beauftragen, in Abstimmung mit der Stadt Wesel, die bestehenden architektonischen Planungen unter Berücksichtigung zusätzlicher Flächen- und Funktionsbedarfe des Kreises weiterzuentwickeln.

Zudem sollen Verhandlungen über ein Mietverhältnis zwischen dem Kreis und der Stadt Wesel aufgenommen und die Ergebnisse den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden. Die entstehenden Planungskosten sollen zwischen beiden Partnern einvernehmlich aufgeteilt werden.

Hintergrund ist zum einen der Sanierungsbedarf des Kreishauses. Währenddessen kann es sein, dass Räume nicht genutzt werden können und zusätzlicher Raumbedarf entsteht. Darüber hinaus wird langfristig eine Bündelung von Verwaltungsstandorten angestrebt. Bereits jetzt musste der Kreis Wesel mangels eigener Kapazitäten im Kreishaus auf verschiedene Anmietungen verteilt über das Stadtgebiet zurückgreifen.

Diese können zusammengeführt werden an einem Standort und der Innovationscampus kann hier perspektivisch eine nachhaltige Lösung bieten.  Zum Hintergrund: Am Kreishaus besteht aufgrund des Alters und unterlassener Instandsetzungen und Modernisierungen in der Vergangenheit ein grundsätzlicher und massiver Sanierungsbedarf, u.a. an der Gebäudehülle, der technischen Gebäudeausrüstung und im Brandschutz.

Eine Schwachstellenanalyse durch einen beauftragten Brandschutzsachverständigen zeigte zudem akuten Handlungsbedarf. Es wurden und werden aktuell unverzüglich ein Viertel der räumlichen Arbeitsplätze im Kreishaus aus der Nutzung genommen, um die Sicherheitsanforderungen für die Beschäftigten und Besuchenden des Kreishauses weiterhin zu gewährleisten.

Die Kompensation des Raumbedarfs geschieht durch organisatorische Maßnahmen und zusätzliche Anmietungen.  Zukünftige Finanzierung des FZX Außerdem beschäftigte sich der Kreistag mit der weiteren finanziellen Entwicklung der Freizeitzentrum Xanten GmbH und beriet mögliche Handlungsoptionen. 

Die Kreistagsmitglieder beauftragten mit großer Mehrheit die Verwaltung, mit den Gesellschaftern RVR und Stadt Xanten weitere Gespräche zur Gesellschafterstruktur dahingehend zu führen, dass durch eine einmalige Ablösung die weitere laufende Bezuschussung durch den Kreis und die Mitgliedschaft des Kreises Wesel beendet und gleichzeitig die Mitgliedschaftsrechte der Stadt Xanten gestärkt werden sowie der Bestand des FZX gesichert wird. Für das Jahr 2026 leistet der Kreis Wesel einen Zuschuss in gleicher Höhe wie die Stadt Xanten.  

Zum Hintergrund: Die Freizeitzentrum Xanten GmbH (FZX) fördert Sport, Gesundheit, Jugendhilfe sowie Umwelt- und Landschaftsschutz. Zu diesem Zweck betreibt sie ein Freizeitzentrum und stellt der Öffentlichkeit das Areal der Xantener Nord- und Südsee mit Uferbereichen zur Verfügung.

Die Gesellschaft ist gemeinnützig tätig und nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht vielmehr ein breites Freizeit- und Erholungsangebot für die Bevölkerung. Gesellschafter sind der Kreis Wesel (25 %), der Regionalverband Ruhr (50 %) sowie die Stadt Xanten (25 %).

Kreistag beschließt: Michael Rademacher wird stellvertretender Kreisbrandmeister
Am Donnerstag, 26. März 2026, beschloss der Kreistag einstimmig, Michael Rademacher zum stellvertretenden Kreisbrandmeister zu bestellen. Vorausgegangen war eine 100%-Zustimmung der Leitungen der 13 Feuerwehren im Kreisgebiet. Rademacher, der hauptberuflich die Feuerwehr Kamp-Lintfort leitet, wird damit ab dem 1. April 2026 die Nachfolge des derzeitigen stellvertretenden Kreisbrandmeisters Christoph Rudolph übernehmen und als Ehrenbeamter bis zum Erreichen der Höchstaltersgrenze im aktiven Feuerwehrdienst mitwirken. 

„Mit der Bestellung von Michael Rademacher zum stellvertretenden Kreisbrandmeister setzen wir auf eine erfahrene und engagierte Führungskraft, die bereits zahlreiche Jahre in der Feuerwehr tätig ist und sich durch fachliche Kompetenz und außergewöhnliches Engagement auszeichnet.

Wir sind überzeugt, dass er diese verantwortungsvolle Aufgabe mit großer Verantwortung und im Sinne der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ausführen wird. Ich danke Christoph Rudolph für seinen langjährigen Einsatz und wünsche Michael Rademacher viel Erfolg und eine glückliche Hand in seiner neuen Funktion“, so Landrat Ingo Brohl.

Zum Ende des Monats wird der langjährige stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Rudolph aus dem Amt scheiden und den Staffelstab an Michael Rademacher aus Kamp-Lintfort weiterreichen. Damit ist das Team um Kreisbrandmeister Markus Janßen aus Xanten und den stellvertretenden Kreisbrandmeister Ulrich Borgmann aus Dinslaken wieder komplett. 

Rudolph vertrat den Niederrheinkreis auf Landesebene beim Verband der Feuerwehren NRW und möchte nun die freie Zeit nutzen und sich mehr seinen Hobbys, der Jagd und der Kommunalpolitik, widmen. 

v.l. Frank Brändel (Leitung FD Sicherheit und Ordnung), Dr. Lars Rentmeister (Vorstandsmitglied Sicherheit und Ordnung), Markus Janßen (Kreisbrandmeister), Michael Rademacher (neuer stv. Kreisbrandmeister), Christoph Rudolph, Landrat Ingo Brohl, Ulrich Borgmann (stv. Kreisbrandmeister)

Moers: Rat beschließt Neuorganisation der Feuerwehr
Die Neuorganisation des Fachbereichs Feuerwehr hat der Rat der Stadt Moers ist am Mittwoch, 25. März, beschlossen. Damit die Wehr weiterhin leistungsfähig bleibt, gibt es unter anderem künftig eine Aufteilung in die vier Fachbereiche operative Gefahrenabwehr, vorbeugende Gefahrenabwehr, Freiwillige Feuerwehr und Verwaltung sowie ein sogenanntes Mischdienstmodell.

An dem Nachmittag hat der Rat auch einen Antrag von zwei Fraktionen zu der Thematik beschlossen. Darin geht es unter anderem um die Stärkung des Ehrenamtes und die Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr.

Verwaltung hat Gutachten zum Bürger:innenrat vorgestellt
Auf den Weg gebracht hat der Rat auch die Vorplanung zur Erweiterung der Grundschule Annastraße im Bereich der Klassen und der Küche. Ein weiteres Thema war die Erhöhung der maximalen Aufnahmekapazität in der Offenen Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2026/2027. Dann stehen 100 Plätze mehr als vorher zur Verfügung.

Vorgestellt hat die Verwaltung zudem das Gutachten zum Bürger:innenrat Moers und den 3. Gleichstellungsplan der Stadt Moers. Alle Themen und Details zu den Tagesordnungspunkten sind im Ratsinformationssystem auf der Internetseite ris.moers.de zu finden. Zudem ist der Stream der Sitzung bis 8. April auf der Youtube-Seite der Stadt Moers abrufbar: www.youtube.com/StadtMoers

Blindenleitstreifen am Moerser Rathaus freihalten – Rücksicht ermöglicht Teilhabe
Die Stadtverwaltung Moers bittet alle Besucherinnen und Besucher des Rathauses eindringlich darum, den Blindenleitstreifen (taktile Leitstreifen) vor dem Gebäude jederzeit freizuhalten und insbesondere nicht durch abgestellte Fahrräder zu blockieren. 

Die Stadtverwaltung Moers bittet Besucherinnen und Besucher des Rathauses darum, den Blindenleitstreifen vor dem Gebäude jederzeit freizuhalten. (Foto: pst)

Der taktile Leitstreifen dient Menschen mit Sehbehinderung als wichtige Orientierungshilfe. Er führt direkt zum Hausbriefkasten sowie zum Eingangsbereich des Rathauses. Das System ermöglicht eine selbstständige und sichere Nutzung des Gebäudes. Werden auf diesem Streifen Fahrräder oder andere Gegenstände abgestellt, kann dies zu Gefährdungen und Unfällen führen. 

Die Stadtverwaltung bittet erneut darum, nur vorgesehenen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu nutzen. Hintergrund ist ein Antrag im Ausschuss für Bürgeranträge. Die Ausschussmitglieder hatten in der Sitzung im März darum gebeten, verstärkt auf die Bedeutung des Blindenleitstreifens aufmerksam zu machen.

Barrierefreiheit ist ein zentraler Bestandteil einer inklusiven Stadtgesellschaft. Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass sich alle Menschen sicher und selbstbestimmt im öffentlichen Raum bewegen können. Damit die Regelung noch besser sichtbar ist, hat die Stadt Moers das Piktogramm am Leitstreifen erneuert. Die Stadt Moers achtet auf die Einhaltung der Regelung und stellt falsch geparkte Fahrräder beiseite.

Berufskolleg-Lehrerin Wesel: Durchsuchungsmaßnahme in Betrugsverfahren
Die Staatsanwaltschaft Duisburg führt ein Ermittlungsverfahren gegen eine Lehrerin des Berufskollegs Wesel wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges. Auf Grund der Presseberichterstattung über eine von ihr vorgetäuschte Dienstunfähigkeit im vergangenen Jahr wurde hier ein Prüfvorgang angelegt.

Im Rahmen von Vorermittlungen wurden dabei u.a. Unterlagen von der Bezirksregierung Düsseldorf angefordert, insbesondere das dort eingeholte amtsärztliche Gutachten vom 25. November 2025 über die Beschuldigte. Nachdem diese Unterlagen im Februar 2026 vollständig vorlagen, ergaben sich nach hiesiger Bewertung zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges.

Daher wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigte eingeleitet. Der Beschuldigten wird vorgeworfen, über einen – strafrechtlich relevanten – Zeitraum von vier Jahren zu Unrecht Dienstbezüge erhalten zu haben. Die Beschuldigte soll gegenüber ihrem Dienstherrn, dem Land Nordrhein-Westfalen, bewusst der Wahrheit zuwider angegeben haben, auf Grund einer Erkrankung dienstunfähig gewesen zu sein, obwohl sie als Heilpraktikerin tätig gewesen und an einem Gründungswettbewerb teilgenommen haben soll.

In diesem Ermittlungsverfahren erließ das Amtsgericht Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss, der am 24. März 2026 vollstreckt wurde. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen konnten beweiserhebliche Unterlagen und elektronische Datenträger sichergestellt werden.
Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Beweismittel, dauern an. Es wird darauf hingewiesen, dass bis zum rechtskräftigen Abschluss die Unschuldsvermutung gilt.

Biodiversitätsstrategie: Dritte Moerser Beteiligungsrunde bringt Planung voran
Mehr blühende Straßenränder, vernetzte Grünflächen und lebendige Gewässer – so könnte Moers in Zukunft aussehen. Wie dieser Wandel konkret gelingen kann, stand im Mittelpunkt der Konzeptwerkstatt zur Biodiversitätsstrategie am Dienstag, 24. März. Rund 40 Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute kamen zusammen, um den aktuellen Stand der Planung zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

(Foto: planlokal)

Bürgermeisterin Julia Zupancic eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung der breiten Beteiligung für eine tragfähige und zukunftsorientierte Strategie. Wie kann ein ‚Moerser Weg‘ aussehen? Grundlage war ein Vorkonzept, das zentrale Themenfelder, Ziele und erste räumliche Leitideen bündelt. Dazu zählt unter anderem der Ausbau sogenannter blau-grüner Adern, die sich durch das gesamte Stadtgebiet ziehen sollen.

Viele Hinweise aus den bisherigen Beteiligungsformaten sind bereits eingeflossen. Im Austausch vor Ort wurde das Konzept bestätigt und gezielt weiter geschärft. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie ein ‚Moerser Weg‘ aussehen kann, um Biodiversität dauerhaft in die Stadtnatur zu integrieren.

Deutlich wurde auch die wichtige Rolle von Schulen – sowohl bei der Gestaltung von Außenflächen als auch in der Umweltbildung. Die Ergebnisse der Konzeptwerkstatt werden nun in die finale Ausarbeitung eingebaut. Ziel ist ein abgestimmtes Gesamtkonzept für mehr biologische Vielfalt in Moers. Die Abschlussveranstaltung ist für September 2026 geplant. Weitere Informationen stehen unter www.stadtnatur-moers.de bereit. 

Stadt Moers und Niederrhein Tourismus GmbH wollen Zusammenarbeit verstärken   
Gemeinsam Tourismus stärken: Zu einem Austausch über die künftige Zusammenarbeit haben sich Bürgermeisterin Julia Zupancic und Martina Baumgärtner am Dienstag, 24. März, im Moerser Rathaus ausgetauscht.

Bürgermeisterin Julia Zupancic, Martina Baumgärtner (Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH) und Wirtschaftsförderer Florian Szepan (v.l.) freuen sich auf die künftige verstärkte Zusammenarbeit. (Foto: pst)

Die Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH stellte der Bürgermeisterin und Wirtschaftsförderer Florian Szepan zum Auftakt des Gesprächs die NiederheinCard vor.  Mit der App gibt es vergünstigte Preise im Bereich Freizeit, Kultur und Gastronomie in der gesamten Region. Das Angebot für Touristinnen und Touristen sowie für Niederrheinerinnen und Niederrheiner soll künftig auch stärker in Moers vertreten sein. Bereits seit Ende letzten Jahres nimmt das Grafschafter Museum daran teil und bietet eine ‚2 für 1 Aktion‘ an. Darüber gibt es zwei Erwachsenen-Tickets zum Preis von einem.  Weitere Themen des Gesprächs waren unter anderem gemeinsame Veranstaltungen und die Stärkung der touristischen Angebote in der Stadt.



Ostern in NRW: Eierpreise innerhalb eines Jahres um rund 16 % gestiegen
* Preise für Butter deutlich gesunken; Bohnenkaffee hingegen teurer.
* Tiefgefrorener Fisch und Fischfilets im Vergleich zu Februar 2025 um 1,6 % gestiegen.
* Eier- und Schokoladenpreise in den letzten 5 Jahren um 66,0 % bzw. 59,8 % gestiegen.

Egal ob bunt gefärbt, im Garten versteckt oder auf dem Frühstückstisch: Eier gehören zu Ostern einfach dazu. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt zum anstehenden Osterfest mitteilt, sind die Preise für Eier im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16,2 % gestiegen (Basis 2020 = 100).


Insgesamt stiegen die Nahrungsmittelpreise im selben Zeitraum um 0,6 % und die Verbraucherpreise insgesamt um 1,8 %. Sinkende Preise beim Oster-Frühstück – Butter 33,0 % günstiger Der Blick auf den Kassenzettel dürfte beim Einkauf für den Osterbrunch etwas erfreulicher ausfallen, denn bei einigen Lebensmitteln sind die Preise im Februar 2026 gesunken.

Insbesondere beim Kauf von Butter konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat sparen (−33,0 %). Toastbrot wurde um 13,6 % günstiger angeboten, vegetarische oder vegane Getreideprodukte um 7,8 %, Vollmilch um 7,5 % und Orangensaft oder ähnlicher Fruchtsaft um 6,5 %. Die Preise für Schnittkäse (−5,7 %), Honig (−2,1 %) und Wurstaufschnitt (−1,7 %) sanken ebenfalls.

Als deutlicher Preistreiber auf dem Frühstückstisch erwies sich im vergangenen Monat hingegen Bohnenkaffee mit einer Steigerung um 24,6 %. Schokoladen und Pralinen wurden teurer; Karotten dagegen günstiger Schokoladeneier und Schoko-Osterhasen gehören für viele zu den Klassikern im Osternest – wer im vergangenen Monat bereits eingekauft hat, musste mehr Geld ausgeben als ein Jahr zuvor.



Die Preise für Schokoladen sind zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 10,0 % gestiegen. Pralinen verteuerten sich derweil um 15,4 %. Gute Nachrichten für den Osterhasen: Karotten kosteten weniger als noch im Februar 2025 (−3,1 %).

 Preissteigerungen um 1,6 % bei tiefgefrorenem Fisch und Fischfilets
Vor Karfreitag blieb der Preisanstieg bei frischem Fisch vergleichsweise gering: Die Preise für tiefgefrorenen Fisch und Fischfilets sind im Vergleich zu Februar 2025 um 1,6 % gestiegen. Für frischen oder gekühlten Fisch und Fischfilets blieben die Preise nahezu konstant (+0,1 %).

Eier- und Schokoladenpreise in den letzten 5 Jahren deutlich gestiegen
Die Klassiker im Osternest haben sich nicht nur im Vergleich zum Vorjahr verteuert: Besonders über die letzten 5 Jahre hinweg war der Preisanstieg deutlich sichtbar. Die Preise für Eier sind zwischen Februar 2021 und Februar 2026 insgesamt um 66,0 % gestiegen.

Die höchste Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde innerhalb der letzten fünf Jahre im April 2022 mit 28,4 % gemessen; die niedrigste im April 2021 mit −0,7 %. Die Preise für Schokoladen sind innerhalb der letzten 5 Jahre um 59,8 % gestiegen. Die höchste Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde innerhalb dieses Zeitraums im Juni 2023 mit 23,5 %, die niedrigste im April 2022 mit −2,5 % festgestellt.

NRW: Vollzeitbeschäftigte in der Kokerei und Mineralölverarbeitung zählten 2025 zu den Spitzenverdienern
* Bruttojahresverdienste in der Gesamtwirtschaft lagen bei 64.561 Euro brutto.
* Vollzeitbeschäftigte in der Fischerei und Aquakultur mit 34.423 Euro brutto am unteren Ende der Verdienstskala.

Im Jahr 2025 haben vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen in Nordrhein-Westfalen 64.561 Euro brutto (inklusive Sonderzahlungen) verdient. Mit einem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 115.930 Euro lagen vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen im Bereich der „Kokerei und Mineralölverarbeitung” an der Spitze der Verdienste in Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren ihre Verdienste damit fast doppelt so hoch wie der Durchschnittswert aller Wirtschaftsabteilungen.



Zu den Spitzenverdienern gehörten im Jahr 2025 ferner die Vollzeitbeschäftigten der Wirtschaftsabteilungen Kohlenbergbau (93.191 Euro), Energieversorgung (90.088 Euro), Telekommunikation (88.284 Euro) und Herstellung von chemischen Erzeugnissen (87.345 Euro).

Am unteren Ende der Verdienstskala befanden sich die Vollzeitbeschäftigen in den Bereichen Fischerei und Aquakultur (34.423 Euro), Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten (36.351 Euro), Erbringung von sonst. überwiegend persönlichen Dienstleistungen wie z. B. Reinigungen, Friseursalons, Bestattungsinstitute (38.153 Euro), Gastronomie (40.595 Euro) und die Beherbergung (41.401 Euro).


Moers: Kunst, Austausch und gelebte Solidarität beim Frauenempfang
„Wie viele berühmte Künstlerinnen kennen Sie? Frida Kahlo, Nici de Saint Phalle und dann wird es langsam dünn, oder?“

Freuen sich über die gute Stimmung beim Frauenempfang (v. l. n. r.): Clara Pinheiro Walla aus dem Ensemble des Schlosstheater Moers, Leitung des Kulturbüros Eva Marxen und Gleichstellungsbeauftragte Jacqueline Rittershaus (Foto: pst)

Mit dieser bewusst provokanten Bestandsaufnahme machte die Leiterin des Kulturbüros Eva Marxen gleich zu Beginn des diesjährigen Frauenempfangs der Stadt Moers deutlich, worum es an diesem Vormittag ging: für Künstlerinnen Sichtbarkeit schaffen. Frauen sind in der Kunst nicht so sichtbar wie ihre männlichen Kollegen. Deshalb stand der Frauenempfang am Samstag, 21. März, ganz im Zeichen von ,Frauen in der Kunst‘.

Rund 100 Besucherinnen folgten der Einladung der Gleichstellungsstelle, des Kulturbüros und der Sparkasse am Niederrhein und erlebten einen Vormittag mit inspirierenden Gesprächen und gesellschaftlichem Engagement. „Kunst ist mehr als Ausdruck: Sie ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, eine Quelle des Denkens, ein Ort des Widerstands, der Hoffnung und der Verbindung“, betonte Bürgermeisterin Julia Zupancic die besondere Bedeutung des Themas. Gleichzeitig hob sie hervor, dass die Sichtbarkeit von Künstlerinnen weiter gestärkt werden müsse.

1800 Euro gehen als Spende an das Frauenhaus in Moers
Im Mittelpunkt des Vormittags standen die Werke regionaler Künstlerinnen, die für einen guten Zweck versteigert wurden. Elisabeth Abele-Mercator, Katja Jäger, Ingeborg Schmidthüsen, Juliane Talkenberg und Andrea Zrmzlak spendeten im Rahmen der Veranstaltung jeweils eines ihrer Werke, präsentierten ihre Arbeiten und gaben persönliche Einblicke in ihre künstlerischen Prozesse.

Neben dem künstlerischen Austausch bot der Frauenempfang viel Raum für Gespräche und Vernetzung. Höhepunkt der Veranstaltung war die Kunstauktion zugunsten des Frauenhauses in Moers. Diese Einrichtung steht Frauen offen, die bedroht, körperlich und/oder seelisch misshandelt werden und Schutz für sich und ihre Kinder suchen. „Die Kunstauktion war ein voller Erfolg. Rund 1.800 Euro konnten gesammelt werden, die nun dem Frauenhaus zugutekommen.

Spenden wie diese leisten einen wichtigen Beitrag, um den Betroffenen einen sicheren und würdevollen Neustart zu ermöglichen“, berichtet Gleichstellungsbeauftragte Jacqueline Rittershaus erfreut. Der Frauenempfang setzte damit nicht nur ein starkes Zeichen für die Sichtbarkeit von Frauen in der Kunst, sondern verband kulturelles Erleben mit konkreter Unterstützung und gelebter Solidarität.

Das Frauenhaus in Moers ist dringend auf Unterstützung angewiesen und freut sich über jede Spende. Viele Frauen und ihre Kinder kommen nur mit dem Nötigsten an und brauchen schnelle Hilfe. Besonders benötigt werden gut erhaltene Frauen- und Kinderkleidung in allen Größen, Spielzeug sowie Hygieneartikel. Nachfragen beantwortet der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Moers unter Telefonnummer 0 28 41 / 50 45 31.

Berlin, 26. März im Bundestag beschlossen: Maßnahmen der Bundesregierung gegen hohe Spritpreise
In Folge des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung der Schifffahrtsroute von Hormus ist der Ölpreis auf dem Weltmarkt um etwa 30 Prozent gestiegen.

Vor allem die stark gestiegenen Kraftstoffpreise in Folge des Iran-Nahost-Konflikts sorgen viele Menschen. Die Bundesregierung hat daher ein Gesetzespaket auf den Weg gebracht, um gegen die vielen täglichen Preiserhöhungen an den Tankstellen vorzugehen.

Das Paket enthält drei wesentliche Maßnahmen: Ein neues Gesetz zur Anpassung der Kraftstoffpreise sowie zwei Änderungen im GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen), um gegen missbräuchliche Preiserhöhungen bei Kraftstoffen leichter und schärfer vorzugehen.

Nach dem Bundestag wird der Bundesrat bereits am 27. März abschließend über das Paket beraten. Die neuen Regelungen sollen möglichst noch vor Ostern eingeführt werden.

Ab wann dürfen die Preise für Benzin und Diesel an Tankstellen nicht mehr mehrmals täglich erhöht werden?
Tankstellen in Deutschland sollen in Kürze nur noch einmal am Tag ihre Spritpreise erhöhen dürfen: um 12:00 Uhr. Preissenkungen sollen jederzeit möglich sein. Die Bundesregierung orientiert sich an dem vor 15 Jahren in Österreich eingeführten Modell. Das neue Gesetz zur Anpassung von Kraftstoffpreisen sorgt für Verlässlichkeit und mehr Transparenz für Autofahrerinnen und Pendler.

Denn derzeit ändert sich der Spritpreis bis zu 22 Mal pro Tag im Durchschnitt. Das ist für Autofahrerinnen und Pendler sehr intransparent und ärgerlich. Bei Verstößen gegen das Verbot täglich mehrfacher Preiserhöhungen drohen künftig Bußgelder bis zu 100.000 Euro.

Das Verbot soll den vom Bundeskartellamt beobachteten „Rakete- und Feder-Effekt“ durchbrechen: Bisher stiegen Kraftstoffpreise bei steigenden Rohölpreisen oft sehr schnell, wogegen sie bei sinkenden Rohölpreisen nur langsam zurückgingen. Nach einem Jahr wird die Bundesregierung über die Wirksamkeit und Wirkungen in der Praxis berichten.

Wird gegen missbräuchliche Preiserhöhungen künftig stärker vorgegangen?
Ja, die Bundesregierung will die kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht im Kraftstoffsektor verschärfen. Künftig soll das Bundeskartellamt einfacher gegen marktbeherrschende oder marktmächtige Unternehmen aus dem Kraftstoffbereich vorgehen, wenn Hinweise auf unangemessen hohe Preise vorliegen. Damit sollen insbesondere auch überhöhte Preise gegenüber freien Tankstellen verhindert werden.

Bei Verdacht auf missbräuchlich überhöhte Kraftstoffpreise müssen die Unternehmen dann darlegen, dass die Erhöhungen gerechtfertigt sind. Verschärfte Kontrollen bei Kosten und Preisen sind eine Voraussetzung für Preisdämpfungen.

Zudem soll das Bundeskartellamt künftig strukturelle Wettbewerbsstörungen einfacher feststellen und damit schneller beheben können.

Bleibt für Deutschland noch genügend Öl übrig, wenn die Reserven freigegeben werden?
In Folge des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung der Schifffahrtsroute von Hormus ist der Ölpreis auf dem Weltmarkt um etwa 30 Prozent gestiegen und in vielen Ländern die Lage angespannt – das gilt insbesondere auch für Deutschlands Partnerländer in Asien, beispielsweise Japan und Südkorea, die mit großen Mengen an Rohöl aus der Region beliefert werden. Deutschland bezieht nur einen kleinen Teil seiner Ölimporte aus dem Nahen Osten (siehe unten).

Deshalb hat die IEA ihre Mitgliedsstaaten gebeten, Ölreserven im Umfang von insgesamt 400 Millionen Barrel (gut 54 Millionen Tonnen) freizugeben. Die Freigabe ist ein wichtiges Signal an den Weltmarkt, dass genug Öl vorhanden ist. Ziel ist, die aktuelle Marktlage zu entspannen und so den weltweiten Preisanstieg zu dämpfen.

Deutschland ist bereit, hierfür einen solidarischen Beitrag zu leisten und einen Teil seiner Reserve freizugeben. Die Freigabe wurde mit Inkrafttreten der Verordnung der Bundeswirtschaftsministerin am 18. März erteilt. Deutschlands Notfallreserve für etwa 90 Tage umfasst insgesamt etwa 20  Millionen Tonnen Rohöl und Ölprodukte. Die IEA hatte Deutschland gebeten, 2,6 Millionen Tonnen aus seiner Reserve freizugeben. Dies bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass sie auch tatsächlich abgerufen werden müssen. In jedem Fall bleibt die Versorgung mit Diesel, Benzin und Heizöl in Deutschland weiterhin gesichert.

Woher kommen die Kraftstoffe, die in Deutschland verwendet werden?
Deutschland bezieht nur etwa sechs Prozent seines Rohöls aus dem Nahen Osten. Rohöl kommt vor allem aus Norwegen, den USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien hierher. Mineralölprodukte – also etwa Benzin und Diesel – werden überwiegend in Deutschland aus importiertem Rohöl hergestellt. Importe kommen hier vor allem aus den Niederlanden, den USA, Norwegen und Belgien.

Spritpreis-Umfrage: Mittelstand verschiebt bereits Investitionen, DMB-Chef Tenbieg sieht Spritpreispaket nur als ersten Schritt
Das heute (26. März) vom Bundestag beschlossene Kraftstoffpreisanpassungsgesetz kann nur der symbolische Startschuss für ein größeres Entlastungspaket sein. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) leiden massiv unter den derzeit hohen Energie- und Spritkosten, zeigt eine aktuelle Mitgliederbefragung des Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB).

„Die Bundesregierung muss dringend gegensteuern“, betont Verbands-Chef Marc S. Tenbieg. Aus Sicht des DMB reicht das Kraftstoffmaßnahmenpaket nicht aus, um die dramatische Lage vieler Unternehmen zu verbessern. Über 90 Prozent der 450 befragten Mittelständler beklagen einen teils dramatischen Kostensprung bei Energie und Sprit seit Beginn des Irankriegs.

Rund ein Drittel der Unternehmen verzeichnet einen erheblichen Preisanstieg von über 30 Prozent. Dies hat bereits ernstzunehmende Konsequenzen: Über die Hälfte der Befragten spricht von einer deutlichen oder sogar kritischen Belastung für den laufenden Geschäftsbetrieb. Entsprechende Sparmaßnahmen wurden von den KMU ergriffen, zeigen die Umfrageergebnisse: Am häufigsten sahen sich die Unternehmen gezwungen, Investitionen zu verschieben oder zu reduzieren, gefolgt von der gezielten Senkung des Energieverbrauchs.

Auch Preiserhöhungen wurden seit dem 28. Februar vorgenommen, um die Mehrkosten abzufedern. Verbands-Chef Tenbieg: „Es braucht weitere Maßnahmen, um KMU unter die Arme zu greifen.“
„Ordnungspolitisch ist es das richtige Signal, nicht in den Markt einzugreifen und Preise zu deckeln. Wenn Tankstellenbetreiber nur einmal pro Tag die Preise erhöhen dürfen, schafft das Transparenz und Planbarkeit – nicht zuletzt für den Mittelstand, der massiv von der gegenwärtigen Krise betroffen ist.
Das Spritpreispaket wird aber anders als sein Name vermuten lässt voraussichtlich nicht dazu führen, dass Tanken kurzfristig wieder günstiger wird. Es braucht deshalb weitere Maßnahmen, um KMU unter die Arme zu greifen und einer Inflationsgefahr entgegenzuwirken. Unsere Mitgliedsunternehmen reduzieren oder verschieben schon jetzt geplante Investitionen, weil sie auf die gestiegenen Energie- und Spritkosten reagieren müssen.
Hier muss die Bundesregierung dringend gegensteuern – etwa durch steuerliche Entlastungen, um neue Investitionsspielräume für Betriebe zu schaffen. Das Kraftstoffpreisanpassungsgesetz muss jetzt der symbolische Startschuss sein, auf den ein größeres Maßnahmenpaket folgt.

Flankierend zu schnellen Hilfen für KMU kommt es nun darauf an, die Energiewende konsequent voranzutreiben. Verdeutlicht der Irankrieg doch einmal mehr Deutschlands gefährliche Abhängigkeit von fossilen Energieträgern“, sagt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB.

Zu den Auswirkungen der Energie- und Spritpreissteigerung seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar hat der DMB im Zeitraum 24.03. – 25.03.2026 seine Mitgliedsunternehmen befragt. An der Befragung haben branchenübergreifend 450 kleine und mittlere Unternehmen teilgenommen.

Moers: Mobilfunkdaten sorgen für mehr Sicherheit im Ernstfall
Ein wichtiges Thema hat ein Moerser im Ausschuss für Bürgeranträge aufgezeigt: Die Sicherheit bei Notfällen in Freizeit- und Erholungsgebieten. Er hat angeregt, dort Notfalltafeln zu installieren. Diese sollen im Ernstfall dazu beitragen, dass der Rettungsdienst verletzte oder erkrankte Personen schneller auffinden kann, um eine zügige medizinische Versorgung sowie den Transport in ein Krankenhaus sicherzustellen.

Grundsätzlich haben die Ausschussmitglieder, die Idee des Antrags begrüßt. Allerdings ist die Einrichtung zusätzlicher Notfalltafeln nicht erforderlich. Hier gibt es mittlerweile eine technische Lösung. Notrufe aus Freizeit- und Erholungsgebieten werden in der Regel über Mobiltelefone abgesetzt. Die für das Stadtgebiet Moers zuständige Kreisleitstelle Wesel kann die sogenannten ‚Advanced Mobile Location-Daten‘ (AML) bei einem Anruf auswerten.

AML ist ein kostenloser Dienst in modernen Smartphones (Android/iOS). Er kann bei Notrufen (112) automatisch den präzisen Standort auf maximal zehn Meter an die Leitstelle übermitteln. Feuerwehr, Rettungswagen, Notärzte und Rettungshubschrauber werden dann über GPS punktgenau zum Einsatzort geleitet.

Da dies vielen Menschen nicht bekannt ist, hatte der Ausschuss für Bürgeranträge vorgeschlagen, das Thema bekannter zu machen. Die Übermittlung ist datenschutzkonform und alle Daten werden nach 60 Minuten automatisch gelöscht. 

Moers: Mehr Sicherheit und klare Regeln: Sechs neue Tempo-30-Abschnitte
Auf der Augustastraße ist bereits Tempo 30. Dies gilt demnächst auch ab dem folgenden Kreuzungsbereich auf der angrenzenden Uerdinger Straße bis zur Otto-Ottsen-Straße. Hier wird dann die Lücke bis zum Umfeld der Pattberg-Realschule geschlossen.

(Foto: pst)

Mehr Verkehrssicherheit und weniger Tempowechsel: Die Stadt Moers richtet auf mehreren Hauptverkehrsstraßen neue Tempo-30-Abschnitte ein.
Grundlage ist die geänderte Straßenverkehrs-Ordnung, die es Kommunen nun erleichtert, Geschwindigkeitsreduzierungen auch auf Hauptstraßen anzuordnen – etwa im Umfeld besonders schützenswerter Einrichtungen (u. a. Schulen oder Kindergärten) oder zur Schließung bestehender Lücken.

Gerade diese Lückenschlüsse spielen in Moers eine wichtige Rolle. Auf einigen Straßen – wie beispielsweise der Uerdinger Straße – wechselten sich bislang Tempo 30 und 50 auf kurzen Strecken mehrfach ab. Solche unklaren Regelungen sind für alle Verkehrsteilnehmenden schwer nachvollziehbar. Künftig sorgen durchgängige Abschnitte für mehr Übersicht und ein ruhigeres Verkehrsbild.

Beginn auf dem Länglingsweg 
Den Auftakt macht ab Montag, 30. März, der Länglingsweg in Schwafheim von der Düsseldorfer Straße bis zur Dürerstraße. Hier gab es auch zahlreiche Hinweise und Wünsche aus der Bürgerschaft.
In den darauffolgenden Wochen stellt ENNI Stadt & Service Tempo 30-Schilder schrittweise auf der Asberger Straße/Asberg (Kurze Straße bis Claudiusstraße), Römerstraße/Asberg (Drusus- bis Gotenstraße), Wilhelm-Schroeder-Straße/Mitte (Trotzburg bis Ostring), Stormstraße/Repelen (Lintforter Straße bis Leuschnerstraße) und Uerdinger Straße/Mitte (Augusta-/Diergardtstraße bis Otto-Ottsen-Straße) auf.  

Kreis Wesel: Lange Wartezeiten im DLZ Moers und Zulassungsservice Wesel
Derzeit kommt es zu langen Warte- und Bearbeitungszeiten bei der Fahrzeugzulassung und Fahrerlaubnisangelegenheiten des Kreises Wesel.  Betroffen sind sowohl die Zulassungsstelle im Weseler Kreishaus als auch das Dienstleistungszentrum in Moers.  Kundinnen und Kunden wird empfohlen, möglichst die internetbasierte KFZ-Zulassung unter https://www.kreis-wesel.de/serviceportal/list/92 zu nutzen. 

Grundsätzlich empfiehlt der Kreis Wesel, für Zulassungsangelegenheiten vor Ort vorab online einen Termin unter https://tevis.krzn.de/tevisweb080/ zu vereinbaren. Da auch diese Termine knapp sind, wird noch einmal darum gebeten, gebuchte Termine zu stornieren, sofern sie nicht mehr benötigt werden.

An den terminfreien Tagen (Dienstag und Donnerstag) kommt es ebenfalls zu langen Wartezeiten sowohl in Moers als auch in Wesel.  Zulassungsdienste und Autohäuser werden darauf hingewiesen, dass die terminfreien Tage ausschließlich für Privatkunden vorgesehen sind. 

Stadt Kleve startet Online-Beteiligung zur Haushaltskonsolidierung
Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort online in die Haushaltsberatungen einbringen. Die finanzielle Situation der Stadt Kleve hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Für das Haushaltsjahr 2026 wird derzeit mit einer Ergebnisverschlechterung von rund 20 Millionen Euro gerechnet.

Vor diesem Hintergrund steht die Stadt vor großen Herausforderungen, ihre finanzielle Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern und gleichzeitig wichtige Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger aufrechtzuerhalten. Der Rat der Stadt Kleve hat daher beschlossen, sich intensiv mit Maßnahmen zur Stabilisierung des städtischen Haushalts zu befassen.

Ziel ist es, das bestehende Defizit zu reduzieren, die kommunale Handlungsfähigkeit zu erhalten und eine generationengerechte Finanzpolitik zu gewährleisten. Um Transparenz zu schaffen und die Öffentlichkeit einzubeziehen, startet die Stadt Kleve eine Online-Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich ab sofort bis zum 12. April 2026 mit Ideen, Hinweisen und Anregungen einzubringen.

 Im Rahmen der Beteiligung können unter anderem folgende Fragen diskutiert werden: Wo sind Einsparungen möglich und sinnvoll? Welche städtischen Leistungen sind besonders wichtig und sollten erhalten bleiben? Welche zusätzlichen Einnahmemöglichkeiten sollten geprüft werden?

Die eingehenden Beiträge werden gesammelt und als ergänzende Informationsgrundlage in die politischen Beratungen eingebracht. Diese erfolgen unter anderem im Unterausschuss „Haushaltsstabilität und Steuerung“, dessen Ergebnisse in die Aufstellung des Haushaltsplans für das Jahr 2027 einfließen sollen. Die Stadtverwaltung ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen und die Zukunft der Stadt Kleve mitzugestalten. Alle Informationen gibt es auf der städtischen Internetseite unter www.kleve.de/haushalt

Dinslaken: Haushalt 2026 und Haushaltssicherungskonzept: Rat entscheidet am 26.03.
Die Stadt Dinslaken steht vor einer wichtigen Entscheidung für ihre finanzielle Zukunft. Am Donnerstag, 26. März 2026, berät und entscheidet der Rat der Stadt ab 17:00 Uhr in der Kathrin-Türks-Halle in öffentlicher Sitzung über den Haushalt für das Jahr 2026 und das damit verbundene Haushaltssicherungskonzept. Der Haushalt und das HSK sind die Voraussetzung dafür, dass die Stadt auch in den kommenden Jahren handlungsfähig bleibt.

Wie berichtet, ist die finanzielle Lage der Stadt dramatisch. Der Haushaltsentwurf 2026 zeigt die aktuelle Lage deutlich. Die Erträge belaufen sich auf rund 274 Millionen Euro. Die Aufwendungen liegen bei rund 314 Millionen Euro. Wenn nicht gegengesteuert wird, wird das jährliche Defizit in den kommenden Jahren auf über 50 Millionen Euro ansteigen, und das obwohl bereits Einsparmaßnahmen in Höhe von rund 27 Millionen Euro beschlossen worden sind.

Gründe sind vor allem deutlich steigende Sozialausgaben, höhere Personalkosten durch Tarifsteigerungen sowie wachsende Belastungen im Bereich Kinder- und Jugendhilfe. Mit dem Haushaltssicherungskonzept (HSK) legt die Stadt einen verbindlichen Plan vor, mit dem Ziel bis spätestens 2033 wieder einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Nur so kann die Stadt weiterhin selbst über ihre Finanzen entscheiden.

Ohne ein solches Konzept würden viele Entscheidungen von der Aufsichtsbehörde vorgegeben. Bürgermeister Simon Panke: „Die Situation ist nicht einfach. Wir befinden uns auf einem schwierigen Weg ohne Abkürzungsmöglichkeit. Es fühlt sich an wie ein dunkler Tunnel, den wir jetzt betreten müssen. Aber ich bin überzeugt: Wenn wir diesen Weg gemeinsam gehen, wird am Ende auch wieder Licht sichtbar. Die Verwaltung hat die vergangenen Monate genutzt, um dem Ernst der Lage entsprechend, einen Plan zu entwickeln, den wir nun dem Stadtrat vorlegen.

Meine Wahrnehmung ist, dass die Stadtverordneten ihre große Verantwortung angenommen haben und ebenfalls viel Arbeit in die Beratungen investiert haben. Das ist ein wichtiges Zeichen: Nur gemeinsam, als Team Dinslaken, ziehen wir den Karren wieder aus dem Dreck.“

Kämmerer Achim Thomae unterstreicht: „Wir müssen jetzt handeln, damit wir auch in Zukunft noch selbst gestalten können. Das Haushaltssicherungskonzept gibt uns dafür einen klaren und realistischen Fahrplan.“ Das Konzept setzt auf mehrere Bausteine. Dazu zählen die Verschlankung der Verwaltung durch Prozessoptimierung und Digitalisierung, die Anhebung von Steuerhebesätzen und die Gewinnung neuer Steuerquellen sowie die Reduzierung von Standards und der teilweise Verzicht auf Dienstleistungen. 

Unter anderem wird der Rat am 26. März in einem gesonderten Tagesordnungspunkt darüber entscheiden, die Entwicklung des ehemaligen Trabrennbahn-Areals in das Haushaltssicherungskonzept aufzunehmen. Geplant ist, die Entwicklung des Areals fortzusetzen und dabei eine Balance zwischen kurzfristiger Entlastung des Haushalts und langfristiger Stadtentwicklung herzustellen.

Die Verwaltung schlägt vor, zunächst die südliche Teilfläche unerschlossen über die städtische Tochter DIN FLEG mbH zu veräußern, um frühzeitig Einnahmen zu generieren. Gleichzeitig soll die restliche Fläche schrittweise entwickelt werden, wobei der überwiegende Teil verkauft, ein kleinerer Teil jedoch über langfristige Erbbaurechte genutzt werden soll. So bleibt städtischer Einfluss auf die Stadtgestaltung erhalten, während parallel die Finanzlage durch Grundstücksverkäufe gestärkt wird.

Bürgermeister Panke hebt hervor: „Am Beispiel Trabrennbahn zeigt sich, dass die Haushaltslage uns zwar in der Handlungsfreiheit spürbar einschränkt, sie uns aber nicht völlig nimmt. Wir haben die ursprünglichen Pläne etwas angepasst, da wir die Wirtschaftlichkeit des Projektes sicherstellen müssen. Es sollen nun über 200 Wohneinheiten mehr entstehen als anfangs vorgesehen. Dadurch verdichtet sich das Quartier, aber wir tun auch etwas gegen den Wohnraummangel in unserer Stadt.“

Wie bereits berichtet, schlägt die Stadt Dinslaken dem Rat unter anderem auch vor, die Grundsteuer B (für bebaute und bebaubare Grundstücke) von 648 auf 998 Prozentpunkte anzuheben. Diese Maßnahme soll jährlich rund 6,5 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen einbringen. Bürgermeister Panke betont in diesem Zusammenhang: „Uns ist bewusst, dass Steuererhöhungen für viele Menschen eine Belastung sind. Gleichzeitig ist dieser Schritt notwendig, damit Dinslaken lebenswert bleibt und wir nicht die Kontrolle über unsere Finanzen verlieren.“

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung schlägt die Stadtverwaltung dem Rat ebenfalls in einem zusätzlichen Tagesordnungspunkt vor, den Beschluss zum Bau einer Parkpalette am Bahnhof aufzuheben. Stattdessen soll der vorhandene Stellplatz in seiner heutigen Form zunächst weitergenutzt werden.

Das HSK sieht eine Vielzahl unterschiedlichster bereits beschlossener oder noch zu beschließender Konsolidierungsmaßnahmen vor wie zum Beispiel hinsichtlich des Umfangs der Schulsozialarbeit;
- die Bündelung der städtischen Veranstaltungsorganisation, die aktuell noch durch verschiedene Bereiche wahrgenommen wird, sowie die Zusammenlegung von Stabsstellen;
- der Stopp für die Zahlung der Leistungsprämie LOB (leistungsorientierte Bezahlung) für die Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung sowie der Verzicht auf Altersteilzeitvereinbarungen für Beamte;
- oder auch die Senkung von Investitionen.
Die Übersicht sowie weitere Informationen und Unterlagen der Rats- und Ausschusssitzungen sind online verfügbar und im Ratsinformationssystem der Stadt Dinslaken abrufbar: https://ris.dinslaken.de 

Dinslaken: Fällung einer beschädigten Esskastanie am Burgtheater erforderlich
Am heutigen Mittwoch, 25. März 2026, musste leider eine stark geschädigte Esskastanie im Bereich zwischen dem Burgtheater und der Willi-Dittgen-Steige gefällt werden. Im Rahmen einer turnusmäßigen Baumkontrolle waren erhebliche Schäden an dem Baum festgestellt worden. Dazu zählten Faulstellen und Höhlungen im Stamm, Fehlentwicklungen in der Krone, Rindenverletzungen, Pilzbefall, sowie ausgeprägte Totholzbildung.

Eine anschließende detaillierte Untersuchung bestätigte massive Defizite in der Stand- und Bruchsicherheit, sodass der Baum nicht erhalten werden konnte. Auch eine Verschiebung der Fällung in den Zeitraum außerhalb der Brut- und Nistzeiten war wegen der Verkehrssicherheit nicht möglich. Es wurde vor der Fällung aber genau kontrolliert, dass keine belegten Nisthöhlen im Baum vorhanden waren. Es soll eine Nachpflanzung am selben Standort geben.

Notdienst an Feiertagen: ENNI auch an Ostern jederzeit erreichbar  
Die Enni-Unternehmensgruppe (Enni) ist auch an den Ostertagen zwischen Karfreitag und Ostermontag im Einsatz. Für besondere Notfälle in der Energie- und Wasserversorgung sowie der öffentlichen Kanalisation oder auf den Moerser Straßen können Kunden einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter der Moerser Rufnummer 02841/104-114 erreichen. Die Kundenzentren bleiben an allen Osterfeiertagen und auch am Ostersamstag, den 4. April, geschlossen.

Osterfeiertage verändern Termine der Abfallabfuhr - Enni zieht Touren vor und verschiebt sie danach  
Durch das nahende Osterfest ändern sich in Moers wie jedes Jahr einige Abfuhrtermine der Abfallentsorgung. Da an Karfreitag und Ostermontag keine Abfuhren stattfinden, passt die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) ihre Touren rund um das verlängerte Wochenende an.

„In der Karwoche holen wir den Abfall in allen Bezirken einen Tag früher als gewohnt ab“, erklärt Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und Reinigung. Besonders wichtig sei dies für die Haushalte, deren reguläre Montagsabfuhr vom 30. März auf Samstag, 28. März, vorgezogen wird. Nach Ostern verschiebt sich die Abfuhr um einen Tag nach hinten: Ab Dienstag, 7. April, sammeln die Entsorgungsfahrzeuge den Abfall einen Tag später als üblich – bis einschließlich Samstag.

Kempken empfiehlt deshalb allen Moerserinnen und Moersern einen Blick in den Enni-Abfallkalender, in dem alle Änderungen übersichtlich aufgeführt sind. Außerdem bleibt der Kreislaufwirtschaftshof am Ostersamstag geschlossen. Er öffnet wieder regulär ab Dienstag nach Ostern. Weitere Informationen finden sich im Abfallkalender sowie in der Enni‑App „Meine Enni“, die zusätzlich einen praktischen Erinnerungsservice bietet.


Dinslaken: Picobello 2026 mit Teilnahmerekord beendet - Viel Müll  gesammelt
Dinslaken setzt wieder ein starkes Zeichen für Umwelt und Gemeinschaft: 2115 Menschen haben in diesem Jahr an der stadtweiten Müllsammelaktion Picobello teilgenommen. Das sind noch einmal 108 Menschen mehr als im vergangenen Jahr und damit so viele wie noch nie. Insgesamt sammelten 53 Gruppen – darunter Schulen, Kitas, Vereine, Parteien, Familien und viele Einzelpersonen – rund 20 Kubikmeter wilden Müll.

Neben Alltagsabfällen wurden auch wieder größere Fundstücke wie Autoreifen, Elektrogeräte oder Farbeimer entdeckt und fachgerecht entsorgt.  Bürgermeister Simon Panke dankt allen Mitmachenden: „Das Team Dinslaken – ob jung oder alt – hat einen ganz großen Beitrag zur Sauberkeit in unserer Stadt geleistet. Vielen Dank dafür! Dieser Einsatz ist ein tolles Beispiel für das Miteinander hier bei uns.“

Die Aktion Picobello gibt es seit 2016. Mit Unterstützung des DIN-Service leisten die Teilnehmenden einen großen Beitrag für ein sauberes Dinslaken. Durch den DIN-Service werden Materialien wie Zangen, Säcke, Warnwesten und Handschuhe zur Verfügung gestellt. Auch entsorgt die Stadt Dinslaken die gefüllten Müllsäcke nach getaner Arbeit. 

Dinslaken: Stadtinformation am Rittertor am Ostersamstag geschlossen
Die Stadtinformation am Rittertor ist am Samstag zwischen Karfreitag und Ostersonntag geschlossen. Wer als Osterüberraschung noch Tickets oder kleine Mitbringsel aus Dinslaken verschenken möchte, hat noch bis einschließlich Gründonnerstag (2. April) die Möglichkeit, diese während der üblichen Öffnungszeiten zu erwerben.

Auch wer die Ostertage zu Ausflügen ins Grüne nutzen will, kann sich noch vor den Feiertagen mit Kartenmaterial eindecken. Ab Dienstag, 7. April 2026, ist die Stadtinformation dann wie gewohnt von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr erreichbar.

Neues Amtsblatt
Am 23.03.2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Neben öffentlichen Zustellungen enthält es eine Bekanntmachung zur Ersatzbestimmung einer Vertretung für den Rat der Stadt. Die städtischen Amtsblätter sind auch online einsehbar.

Kempen: Stefanie Boltz „Female“
Sonntag, 12. April 2026, 20:00 Uhr Kulturforum Franziskanerkloster, Paterskirche Eigentlich wollte Stefanie Boltz zur Saisoneröffnung der Jazz-Reihe im September letzten Jahres nach Kempen gekommen sein, konnte aber den Termin wegen einer Erkrankung nicht wahrnehmen.

Nun holt sie das Konzert nach und präsentiert in Begleitung des Pianisten Christian Wegscheider ihr Programm „Female“ mit Musik von 12 Frauen aus mehreren Jahrhunderten – Klassik, Jazz, Blues und Pop von Hildegard von Bingen bis Fanny Hensel, von Billie Holiday bis Joni Mitchell und Kate Bush. „Etwas ganz Besonderes“, hieß es auf „Kultur Online“ über ihr gleichnamiges Album, und die „Südwest-Presse“ urteilte schlicht: „Gesang mit allen Sinnen und unbändiger Lebenslust.“

Stefanie Boltz – den Fans vokaler Jazzmusik bestens bekannt u. a. als Hälfte des Stimme-Bass-Duos „Le Bang Bang“ – ist nicht nur eine gesuchte Sängerin, sondern steht auch als Bandleaderin und mit eigenen Songs im Rampenlicht. Sie betreibt zudem eine eigene Konzertagentur und ist künstlerische Leiterin verschiedener Formate wie etwa dem „Alpenrausch“ im Münchner Gasteig.

Mit Pianist Christian Wegscheider (u. a. Lektor für Jazzpiano am Mozarteum Salzburg) gründete sie 2021 „Jazzbaby“, ein Projekt zwischen Blues, Kammermusik, Song, Chanson und dem Jazz als große Klammer. Karten sind erhältlich an der Kasse in der Tourist Information, Orsaystr. 3 a, 47906 Kempen (Tel. 02152 / 917-4120; E-Mail: kartenverkauf@kempen). Vorverkauf: € 18,00 inkl.

Ticketgebühr (ermäßigt € 9,50); Abendkasse: € 19,00 inkl. Ticketgebühr (ermäßigt € 10,50). Online mit zusätzlichen Gebühren hier: https://25629.reservix.de/events Bereits gekaufte Karten für den ursprünglich vorgesehenen Termin 24.9.2025 sowie die bestehenden Abonnements der Reihe „Jazz“ behalten ihre Gültigkeit.

Verkehrsministerkonferenz: Führerscheinreform – mehr Qualität, weniger Kosten
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat im Oktober 2025 Vorschläge zur Reform der Fahrausbildung vorgelegt, um den Führerschein günstiger zu machen. Darüber berät die Verkehrsministerkonferenz am 25. und 26. März in Lindau. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) schlägt verschiedene Maßnahmen vor, um die Qualität der Fahrausbildung zu steigern – und gleichzeitig auch Kosten zu senken.

© Daniela Stanek, DVR

„Ein Führerschein darf kein Privileg sein, aber bei der Sicherheit darf es keine Abstriche geben“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wenn die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister die Fahrausbildung jetzt klug optimieren, werden Kosten gesenkt, ohne dass die Sicherheit gefährdet wird.“Top-Forderungen des DVR an die Politik

Simulatoren gezielt einsetzen
Der DVR spricht sich dafür aus, Fahrsimulatoren offiziell in die reguläre Fahrausbildung zu integrieren, statt sie wie bisher nur als freiwilliges Extra zu behandeln. Dafür müssen zeitnah technische Standards definiert und pädagogische Konzepte entwickelt werden.

Sobald diese vorliegen, können zwei der fünf vorgeschriebenen Überlandfahrten auf Bundes- oder Landstraßen am Simulator absolviert werden. So lassen sich komplexe Verkehrssituationen wie das Überholen gefahrlos trainieren. Auch eine der vier Autobahnfahrten – um das Bilden einer Rettungsgasse zu trainieren – sowie eine der drei Nachtfahrten können auf einem Simulator durchgeführt werden. Zudem lässt sich das manuelle Schalten am Simulator besonders effizient üben.

„Manche Gefahrensituationen lassen sich im echten Verkehr nicht ohne Risiko trainieren“, sagt Manfred Wirsch. „Der Simulator bietet einen geschützten Raum. Hier kann man lernen, scheitern und reflektieren – ohne dass jemand Schaden nimmt. Sicherheit beginnt dort, wo Erfahrung zunächst risikofrei erlebbar ist.“

Theorieausbildung nicht nur online
Der DVR begrüßt grundsätzlich auch digitale Lernformate, warnt aber davor, die Theorie auf ein rein digitales Selbststudium zu reduzieren. Themen wie Emotionen, Stress, Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung erfordern den direkten Austausch mit Fahrlehrern und untereinander – entweder in Präsenz oder in interaktiven digital synchronen Formaten mit begrenzter Gruppengröße. Eine Verkleinerung des Fragenkatalogs befürwortet der DVR zwar, fordert aber, das Ergebnis der bereits laufenden Überarbeitung abzuwarten. Prüfungsanforderungen dürfen in sicherheitsrelevanten Bereichen keinesfalls gesenkt werden.

„Nicht alles lässt sich allein am Bildschirm lernen“, erklärt Manfred Wirsch. „Wie man in brenzligen Situationen ruhig bleibt, wie man unter Stress andere Verkehrsteilnehmer richtig einschätzt – das lernt man am besten im Dialog, begleitet in einem Schulungsraum oder digital synchron. Theorie ist mehr als Faktenwissen – sie ist auch geteilte Erfahrung.“

Referenzlehrplan einführen und Lernfortschritte erfassen
Der DVR fordert einen transparenten und verbindlichen Referenzlehrplan für alle Fahrschulen in Deutschland. Zudem sollen Fahrschulen den Lernstand der Schülerinnen und Schüler systematisch dokumentieren und regelmäßig Rückmeldung zum Lernfortschritt geben. So bleibt die Ausbildungsqualität auch bei einem Wechsel der Fahrlehrer konstant hoch.

„Fahrschulen formen Selbstvertrauen, Urteilsfähigkeit und Verantwortung“, sagt Manfred Wirsch. „Mit einem klaren Lehrplan und klaren Rückmeldungen vermitteln wir diese Werte noch effizienter. Das schafft ein wichtiges Fundament, auf dem nicht nur technisches Fahrkönnen, sondern eine echte Kultur des sicheren Miteinanders entsteht.“

Pilotprojekt zum begleiteten Fahren
Der DVR schlägt vor, ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt zum begleiteten Fahren vor der praktischen Fahrerlaubnisprüfung zu starten. Ziel ist es, Fahrschülerinnen und Fahrschülern mehr Fahrpraxis zu ermöglichen und die Sicherheit zu erhöhen. Voraussetzung: Fahrlehrer müssen vorab die grundsätzliche Fahrkompetenz der Lernenden bestätigen. Außerdem müssen die Rahmenbedingungen unter Einbindung von Expertinnen und Experten definiert werden.

„Schon heute vermitteln Eltern und andere Begleitpersonen Fahranfängerinnen und Fahranfängern auf Verkehrsübungsplätzen wichtige Grundlagen“, sagt Manfred Wirsch. „Dieses Engagement wollen wir stärken. Ein solches Pilotprojekt kann bei positiver Evaluation die Fahrausbildung sinnvoll ergänzen. Es gibt jungen Menschen die nötige Zeit, um echtes Selbstvertrauen am Steuer zu entwickeln.“

Landstraßen, Radverkehr, Lieferroboter, Dooring: Mehr Sicherheit
Neben der Führerscheinreform stehen weitere Themen auf der Agenda der Verkehrsministerkonferenz: Da sich rund 60 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle auf Landstraßen ereignen, fordert der DVR ambitionierte Maßnahmenprogramme von Bund und Ländern.

Zudem müssen Länder und Kommunen die Planungssicherheit bei den Fördermitteln für den Radverkehr bis 2029 nutzen – auch um die Sicherheit an außerörtlichen Kreuzungen zu erhöhen.

Bund und Länder sollen außerdem zügig einen Rechtsrahmen für autonome Lieferroboter entwickeln, der die Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit für Fußgängerinnen und Fußgänger gewährleistet.

Zur Vermeidung von Dooring-Unfällen ist ein Dreiklang aus Aufklärungskampagnen, technischen Warnsystemen und rechtlichen Anpassungen in Bezug auf die direkte Blickzuwendung zum fließenden Verkehr sinnvoll. Der DVR empfiehlt, Autotüren mit der Hand zu öffnen, die der Tür abgewandt ist – dem sogenannten Holländischen Griff.

„Verkehrssicherheit entsteht nicht durch eine einzelne Entscheidung – sie ist das Ergebnis vieler aufeinander abgestimmter Maßnahmen”, resümiert Manfred Wirsch. „Wer jetzt zögert, gefährdet Leben. Nur wenn Bund, Länder, Kommunen, Fahrzeughersteller und wir alle gemeinsam entschlossen handeln, werden unsere Straßen zu Orten, an denen Unfälle nicht länger als unvermeidbares Schicksal hingenommen werden.“




Preise für Wohnimmobilien im 4. Quartal 2025: +3,0 % zum Vorjahresquartal
Im Jahresdurchschnitt 2025 erster Anstieg der Immobilienpreise seit 2022 Preise für Wohnimmobilien,
4. Quartal 2025 (vorläufig)
+3,0 % zum Vorjahresquartal
+0,1 % zum Vorquartal Preise für Wohnimmobilien, Jahr 2025 (vorläufig) +3,2 % Jahresdurchschnitt 2025 gegenüber 2024

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 4. Quartal 2025 um durchschnittlich 3,0 % gegenüber dem 4. Quartal 2024 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der fünfte Anstieg im Vorjahresvergleich in Folge. Gegenüber dem Vorquartal erhöhten sich die Preise um 0,1 %. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Preise im Jahresdurchschnitt 2025 um 3,2 % und damit zum ersten Mal seit 2022.



Preise in allen Regionen gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen, gegenüber dem Vorquartal teilweise gesunken
Im 4. Quartal 2025 kosteten Wohnimmobilien in allen Regionen Deutschlands im Durchschnitt mehr als im Vorjahresquartal. Für Eigentumswohnungen zahlten Käuferinnen und Käufer im 4. Quartal 2025 in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 5,4 % und in kreisfreien Großstädten außerhalb der TOP-7-Metropolen 4,8 % mehr als im 4. Quartal 2024.

In den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise um 2,1 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch die Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,2 % am stärksten in den dünn besiedelten Kreisen und mit 3,1 % in den kreisfreien Großstädten.

In den Metropolen verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Gegenüber dem Vorquartal sind die Preise für Wohnimmobilien in einigen Regionen gestiegen und in anderen gefallen. Niedriger als im Vorquartal waren die Preise beispielsweise für Eigentumswohnungen in den Metropolen mit -1,6 % und in kreisfreien Großstädten mit -0,1 %. I

n den dünn besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen hingegen um 2,6 %. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sanken gegenüber dem Vorquartal in den kreisfreien Städten um 1,5 %, in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 0,3 %.

In den Metropolen kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser hingegen 0,9 % mehr als im 3. Quartal 2025. Erster Preisanstieg im Jahresdurchschnitt seit 2022 Im Jahresdurchschnitt 2025 sind die Preise für Wohnimmobilien nach vorläufigen Ergebnissen um 3,2 % gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen. 2024 und 2023 waren die Jahresdurchschnittspreise im Vorjahresvergleich noch gesunken: Während 2024 die Preise durchschnittlich um 1,5 % niedriger waren als im Vorjahr, kosteten 2023 Wohnimmobilien durchschnittlich 8,4 % weniger als noch 2022.

Zuletzt war der Jahresdurchschnitt 2022 um 6,1 % gegenüber 2021 angestiegen. Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde das Ergebnis des 3. Quartals 2025 für den bundesweiten Häuserpreisindex um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert (vorläufiger Wert: +3,3 % zum Vorjahresquartal, revidierter Wert: +3,1 %). Revisionen werden regelmäßig durchgeführt, um nachträgliche Meldungen zu berücksichtigen.

NRW: Russland-Importe stark rückläufig während China deutlich zulegt
* Rückgang von 96 % bei den Importen aus Russland
* Arzneiwaren als wichtigstes Exportgut nach Russland und China
* Importe von Metallen aus Russland und Datenverarbeitungsgeräten aus China dominant 

Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und Russland ist im Zeitraum von 10 Jahren stark zurückgegangen. Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im Wert von 696 Millionen Euro aus Nordrhein-Westfalen in die Russische Föderation exportiert. Das entspricht einem Rückgang um 78 % im Gegensatz zu 2015 (damals: 3,2 Milliarden Euro). Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei den Importen: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 152 Millionen Euro aus Russland importiert.

Damit ist die Importsumme im Vergleich zu 2015 um 96 % gesunken (damals: 3,88 Milliarden Euro). Ein Grund für diese Entwicklung dürfte das am 24. Februar 2022 von der EU beschlossene Sanktionspaket gegen Russland infolge des Angriffskriegs auf die Ukraine sein.



Wichtigste Exportgüter nach Russland sind Arzneiwaren
Zu den wichtigsten Exportgütern aus Nordrhein-Westfalen in die Russische Föderation zählten im Jahr 2025 Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse mit einem Wert von 150,7 Millionen Euro. Auf dem zweiten Platz folgten Maschinen für die Landwirtschaft mit 95 Millionen Euro. 10 Jahre zuvor waren es besonders Kunststoffe in Primärformen im Wert von 211,7 Millionen Euro, gefolgt von Karosserieteilen (Andere Teile u. a. Zubehör für Kraftwagen) mit einem Wert von knapp 158,2 Millionen Euro.

Auf der Importseite bildeten 2025 Nichteisenmetalle und Halbzeug daraus die größte Warengruppe. Aus Russland wurden in diesem Segment Waren im Wert von 73,3 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen eingeführt. Es folgte Aluminium und Halbzeug daraus mit rund 21 Millionen Euro. Im Jahr 2015 waren es dagegen noch Erdöl mit einem Importwert von knapp 1,5 Milliarden Euro und Aluminium und Halbzeug daraus im Wert von 337 Millionen Euro die wichtigsten Importgüter. 



Rückgang bei Exporten nach China bei gleichzeitiger Steigerung der Importe
Auch der Warenhandel mit der Volksrepublik China hat sich in den letzten 10 Jahren verändert: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert von 9,1 Milliarden Euro aus NRW in die Volksrepublik China exportiert. Bei einer Exportsumme von 10,3 Milliarden Euro im Jahr 2015 entspricht das einem Rückgang von ca. 11,2 %.
Auf der Seite des Imports hingegen ist 2025 mit einer Importsumme von 36,9 Milliarden Euro eine Steigerung von über 44 % zu erkennen (2015: 25,5 Milliarden Euro). 

Exporte von Arzneiwaren und Importe von technischen Geräten geprägt
Die wichtigsten Exportgüter im Jahr 2025 in die Volksrepublik China waren ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse mit einem Wert von 646,3 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgten Kunststoffe in Primärformen mit einer Exportsumme von 491,4 Millionen Euro.

Im Jahr 2015 waren ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und Erzeugnisse (794,3 Millionen Euro) mit der höchsten Exportsumme in die Volksrepublik China an der Spitze. Damals folgten allerdings Andere Teile u. a. Zubehör für Kraftwagen mit einer Exportsumme von 532,3 Millionen Euro auf Rang zwei. Der Import aus der Volkrepublik China war 2025 besonders durch den Import von Datenverarbeitungsgeräten mit einer Summe von 5,9 Milliarden Euro geprägt.

Darauf folgten mit einer Importsumme von knapp 3,1 Milliarden Euro Geräte und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik. 2015 standen mit einer Importsumme von 5,6 Milliarden Euro ebenfalls Datenverarbeitungsgeräte an der Spitze der Importe aus der Volksrepublik China. Ebenfalls gefolgt von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik mit einer Importsumme von 2,0 Milliarden Euro.


ADAC-Stauprognose: 27. bis 29. März 2026 - Hohe Belastung auf den Fernstraßen / 10 Bundesländer starten in die Osterferien
Mit dem Start der Osterferien am Wochenende vom 27. bis 29. März 2026 steigt die Staugefahr auf den deutschen Autobahnen deutlich. In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein beginnen die Ferien. Bremen und Niedersachsen haben bereits seit einer Woche Osterferien.

Der verkehrsreichste Tag des Wochenendes wird der Freitag, der 27. März, sein. Vor allem am Nachmittag treffen Berufsverkehr und Reisewelle aufeinander. Lange Staus sind insbesondere auf den Hauptverbindungen in Richtung Nord- und Ostsee sowie in die Alpen und Mittelgebirge zu erwarten. Aufgrund der frühen Osterferien zieht es viele Urlauber in Wintersportgebiete. Auch am Samstagvormittag bleibt die Staugefahr hoch, erst im Tagesverlauf entspannt sich die Verkehrslage etwas. Der Sonntag dürfte insgesamt deutlich ruhiger verlaufen.

Die Bautätigkeit auf den Autobahnen nimmt weiter zu und sorgt zusätzlich für Engpässe, obwohl die Zahl der Baustellen ihren Jahreshöchststand noch nicht erreicht hat. zu den besonders staugefährdeten Autobahnen zählen unter anderem:
A1 Fehmarn - Lübeck – Hamburg – Bremen - Osnabrück; Köln - Dortmund
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Berliner Ring
A3 Arnheim - Oberhausen – Köln; Würzburg – Nürnberg - Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden - Görlitz
A5 Karlsruhe – Basel; Frankfurt – Kassel
A6 Heilbronn – Nürnberg - Pilsen
A7 Hamburg – Hannover – Kassel - Fulda; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe - Stuttgart – München – Salzburg
A9 Halle/Leipzig - Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A93 Rosenheim – Kiefersfelden
A94 München – Passau
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 München - Lindau
A99 Autobahnring München

Auch im benachbarten Ausland muss auf wichtigen Reiserouten mit Staus gerechnet werden. In Österreich sind davon vor allem die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen können dort für Verzögerungen sorgen.

Zu den besonders belasteten Strecken in der Schweiz zählen die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 von Luzern über den Gotthard bis nach Chiasso sowie die A3 von Basel nach Chur.
In Italien ist insbesondere die Brennerroute (A22) staugefährdet. Darüber hinaus kann es in den beliebten Urlaubsregionen Südtirols, beispielsweise im Pustertal, Grödnertal, Gadertal und Vinschgau, zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen.

Ausblick auf das Osterwochenende:
Der Gründonnerstag zählte im Jahr 2025 zu den zehn staureichsten Tagen des Jahres. Vor allem in den Nachmittags- und Abendstunden war die Staugefahr besonders hoch. Auch in diesem Jahr erwartet der ADAC den meisten Reiseverkehr am Gründonnerstag. Am Ostermontag, dem 6. April, ist nachmittags auf den Rückreiserouten mit erhöhtem Verkehr zu rechnen. Am Ostersonntag wird es hingegen sehr ruhig auf den Fernstraßen sein. Informationen auf www.adac.de.

Was sich Moerser ab 60 wünschen – Veranstaltungskalender schon online
Was wünschen sich Menschen ab 60 Jahren in Moers für ihren Alltag? Antworten liefert eine Umfrage der Stadt Moers im Rahmen des Modellprojekts ‚Moers-Mitte‘. Bis Mitte März 2026 sind bereits 229 Fragebögen eingegangen. Die Ergebnisse zeigen: Viele verbringen ihre Zeit gerne zu Hause – etwa mit Lesen, Filmen oder digitalen Medien, hier besonders das Smartphone, etwa für E-Mails, Online-Banking oder zur Informationssuche. 

Gleichzeitig spielen Bewegung und Aktivitäten im Freien eine wichtige Rolle. Spaziergänge, Wandern oder Radfahren sind beliebt. Die Stadt Moers lädt weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren ein, sich an der Umfrage zu beteiligen. Die Rückmeldungen fließen in die Weiterentwicklung der Begegnungs- und Beratungszentren im Rahmen des Modellprojekts ‚Moers-Mitte‘ ein.

Mehr Angebote rund Sport und Radfahren Groß ist auch das Interesse an kulturellen Angeboten, Weiterbildung und gemeinsamen Ausflügen. Gewünscht werden unter anderem mehr Angebote rund um Sport und Radfahren, musikalische Aktivitäten oder Tanz, kreative Kurse sowie gemeinsame Besuche von Museen, Ausstellungen oder Theaterveranstaltungen.

Auch offene Treffpunkte und mehr Möglichkeiten für soziale Kontakte nennen die Teilnehmenden häufig. Ein Wunsch aus der Umfrage konnte bereits umgesetzt werden: Viele regten einen digitalen Veranstaltungskalender für Menschen ab 60 Jahren an. Dieser ist inzwischen online verfügbar und bündelt Angebote aus den Bereichen Kultur, Bewegung und Begegnung. Zum Veranstaltungskalender.  Alle Informationen zum Modellprojekt Moers-Mitte inklusive Link zur Umfrage. 

Zweite Livestream-Sitzung: Rat der Stadt Kleve tagt am 25.3.ab 17:00 Uhr
Die nächste Sitzung des Rates der Stadt Kleve steht an: Am Mittwoch, 25. März 2026, tagt der Stadtrat ab 17:00 Uhr öffentlich im Ratssaal des Klever Rathauses. Wer nicht vor Ort dabei sein kann oder möchte, hat erneut die Möglichkeit, sich die Sitzung live im Internet anzuschauen.

Erreichbar ist der Livestream am Mittwochabend kurz vor Sitzungsbeginn über www.kleve.de/livestream. Nach der Ratssitzung Mitte Februar ist die nun anstehende März-Sitzung der zweite Sitzungstermin, der im Rahmen einer einjährigen Testphase im Internet übertragen wird. Die Durchführung der Testphase hatte der Rat der Stadt Kleve Ende 2025 beschlossen.

Im Vergleich zur Übertragung Mitte Februar hat die Stadt Kleve einige Verbesserungen am Angebot vorgenommen. So wird das Bild der Live-Kamera im Ratssaal nun etwas größer dargestellt, damit Rednerinnen und Redner besser zu erkennen sind. Das Kamerabild wird außerdem um die Namen und Funktionsbezeichnungen oder Fraktionszugehörigkeiten der sprechenden Personen ergänzt. Um ein möglichst ruckelfreies Bild zu gewährleisten, wurde auch die Internetleitung vor Ort noch einmal optimiert. 

Die Stadt Kleve möchte sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die im Nachgang zur letzten Sitzung konstruktive Verbesserungsvorschläge an die Verwaltung gerichtet haben. Nach wie vor handelt es sich um eine Testphase, in der sich die Stadt Kleve über Feedback per Mail an digital@kleve.de freut. Weiterhin gilt jedoch, dass nicht alle Personen der Übertragung ihrer Redebeiträge zugestimmt haben.

Obwohl der Rat der Stadt Kleve die Live-Übertragung seiner Sitzungen beschlossen hat, dürfen alle Ratsmitglieder sowie alle Verwaltungsmitarbeitenden persönlich entscheiden, ob ihre Redebeiträge im Internet übertragen werden. So sieht das geltende Datenschutzrecht es vor. Während 36 Ratsmitglieder in die Übertragung eingewilligt haben, lehnen 24 Politikerinnen und Politiker die Übertragung ab.

Langjähriges Engagement gewürdigt: Stadt Moers ehrt Mitarbeitende
Dank für den Einsatz: In einer Feierstunde am Freitag, 20. März, hat die Stadtverwaltung insgesamt 20 Mitarbeitende für ihre langjährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt.

Foto: pst

Bürgermeisterin Julia Zupancic würdigte in ihrer Rede insbesondere den Einsatz und die Verlässlichkeit der Mitarbeitenden: „Was uns heute zusammenführt, ist vor allem eines: Dankbarkeit. Dankbarkeit für Ihren Einsatz, Ihre Verlässlichkeit und Ihre oft ganz stille, aber unverzichtbare Arbeit für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger.“ Auch die Personalratsvorsitzende Nadine Koziel dankte den Gästen für das jahrzehntelange Engagement. 

Fünf Mitarbeitende feierten an dem Vormittag ihr 25-jähriges, drei ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Zudem wurden zwölf Frauen und Männer in den Ruhestand verabschiedet. Darunter befindet sich eine Mitarbeiterin, die gleichzeitig ihr vierzigjähriges Dienstjubiläum feierte.

Die Geehrten stammen aus nahezu allen Bereichen der Verwaltung. Für das kulturelle Rahmenprogramm sorgten Clara Pinheiro Walla und Florian Kager vom Schlosstheater Moers sowie die Schülerinnen Mareike Kauf (Querflöte) und Sophia Lütz (Klavier) von der Moerser Musikschule.

Stadt Kleve verabschiedet Wilhelm Dückerhoff nach 35 Dienstjahren

Im BIld (v.l.n.r.): Personalchef Thomas Horster, Bürgermeister Markus Dahmen, Wilhelm Dückerhoff mit Partnerin, Personalratsvorsitzende Ariane Süßmaier, Museumsdirektor Harald Kunde. Jahrzehntelang machte er die Träume der Künstlerinnen und Künstler im Museum Kurhaus Kleve wahr: Nach 35 Dienstjahren – davon 33 Jahre im Museum – verabschiedet die Stadt Kleve Wilhelm Dückerhoff in seinen wohlverdienten Ruhestand.

Längst gehörte der Mann, der sich als Hausmeister sorgfältig um das Gebäude und das Inventar des Museums an der Tiergartenstraße kümmerte, selbst zum festen Inventar der Kultureinrichtung. Wilhelm Dückerhoff begann seine berufliche Laufbahn 1976 mit einer Ausbildung zum Tischler und arbeitete anschließend als Tischlergeselle.

Im Jahr 1990 trat er in den Dienst der Stadt Kleve ein und war zunächst zwei Jahre lang Schulhausmeister am Johanna-Sebus-Gymnasium. Den Großteil seines Berufslebens verbrachte er dann ab Oktober 1992 als Museumshausmeister – eine Stelle, die er prägte und mit größtem Engagement ausfüllte. Das Museum und sein Inventar kennt er wie seine Westentasche, stammt es doch in großen Teilen aus seiner Feder.

Wilhelm Dückerhoff plante und baute alle Arten von Einrichtungsgegenständen selbst. Von Vitrinen über Sockel bis zu Regalen und Konferenztischen kam er mit seinem handwerklichen Geschick allen Bedarfen des Museums nach. Beim Auf- und Abbau von Ausstellungen erfüllte er wiederum die Wünsche der Künstlerinnen und Künstlern, indem er maßgeschneiderte Sonderanfertigungen zur Präsentation von Kunstwerken schuf.

Dabei hat er nicht nur sämtliche Rahmen selbst angefertigt, sondern auch schon einen ganzen Kinosaal eingerichtet und einen "Turm zu Babel" bis unter die Decke der Wandelhalle gebaut. Im Namen der Stadt Kleve bedankte sich Bürgermeister Markus Dahmen bei Wilhelm Dückerhoff für die geleistete Arbeit im Rahmen einer offiziellen Feierstunde und wünschte ihm einen erfüllten Ruhestand. Sein großes Engagement wird im Museum Kurhaus Kleve noch lange sichtbar bleiben.

Krankenhaus Bethanien: Klinik erhält erneut Siegel „Diabeteszentrum DDG“ und „stationäre sowie ambulante Fußbehandlungseinrichtung DDG“
Diabetes mellitus ist eine der Volkskrankheiten in Deutschland: Rund neun Millionen Menschen sind betroffen. Weil die Krankheit sehr komplex ist, braucht jede:r Patient:in eine speziell auf die jeweilige Stoffwechsellage und begleitende Faktoren optimal zugeschnittene Behandlung.


Diabetes verursacht häufig zunächst keine Beschwerden, führt unbehandelt jedoch zu ernsten Folgeerkrankungen. Unter anderem zieht die Erkrankung die Blutgefäße in Mitleidenschaft, sodas Patient:innen ein höheres Risiko für das sogenannte diabetische Fußsyndrom haben.

Eine Einrichtung, die Patient:innen mit Typ-1-Diabetes bzw. Typ-2-Diabetes sowie diabetischem Fußsyndrom qualifiziert und umfassend betreut, ist die Klinik für Diabetologie & Endokrinologie des Krankenhauses Bethanien Moers. Sie konnte sich nun gleich mehrfach freuen – mit dem erneuten Erhalt der Zertifikate „Diabeteszentrum DDG“ und „stationäre sowie ambulante Fußbehandlungseinrichtung DDG“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).

„Wir freuen uns sehr über die erfolgreichen Rezertifizierungen“, erklärt Dr. Ali Yüce, Chefarzt der Klinik. „Sie belegen die ausgezeichnete Behandlungsqualität in unserem Haus. Außerdem zeigen sie, dass entsprechend betroffene Patientinnen und Patienten bei uns nachgewiesenermaßen in den besten Händen sind.“

Zu den Kriterien, die im Rahmen der Zertifizierungsverfahren geprüft werden, zählt etwa die Qualifikation von Ausstattung und Personal der Behandlungseinrichtung. Ebenso werden Behandlungsstruktur und -prozess der behandelnden Ärzt:innen und ihre Behandlungsergebnisse überprüft. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist darüber hinaus die Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams.

Die Klinik für Diabetologie & Endokrinologie des Krankenhauses Bethanien arbeitet auf dem Gebiet des Diabetes unter anderem eng mit den Nephrolog:innen der Klinik für Nieren- & Hochdruckkrankheiten, Rheumatologie, Dialyse zusammen. In Sachen diabetischer Fuß zählen die Fußchirurg:innen der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie und die Gefäßchirurg:innen der Klinik für Gefäßchirurgie & Phlebologie zu den fachübergreifenden Ansprechpartner:innen. Hier wird beispielsweise regelmäßig eine gemeinsame interdisziplinäre Fußvisite durchgeführt.

„Das Krankheitsbild Diabetes mellitus erfordert eine sehr gründliche und koordinierte Behandlung durch Expertinnen und Experten mit umfassenden Fachkenntnissen. Im Team können wir gemeinsam bestmöglich für unsere Patientinnen und Patienten da sein“, so der Moerser Chefarzt.

Gut zu wissen: Das diabetische Fußsyndrom
Beim diabetischen Fußsyndrom führt eine eintretende Nervenschädigung zu Empfindungsstörungen, die zur Folge haben, dass Patient:innen Verletzungen und

Schädigungen am Fuß nicht rechtzeitig oder als störend wahrnehmen. So können sich Wunden weiter verschlimmern – bis hin zu möglichen (Teil)-Amputationen. „Wichtig ist, dass bereits kleinste Wunden schnell bemerkt werden. So können Verschlimmerungen vermieden und die Wunden zielführend behandelt werden“, so Dr. Ali Yüce.

Das Team der Klinik für Diabetologie & Endokrinologie des Krankenhauses Bethanien Moers freut sich über gleich drei erfolgreiche Rezertifizierungen.


DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp wählt neuen Vorstand
Ein besonderer Moment für die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp: Erstmals seit vielen Jahren – möglicherweise sogar seit ihrer Gründung im Jahr 1973 – hat die Jugend wieder einen eigenen Jugendvorstand. Beim Ortsgruppenjugendtag übernahmen damit junge Mitglieder eigenverantwortlich Verantwortung für die zukünftige Jugendarbeit.  

Beim Ortsgruppenjugendtag der DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp haben die jungen Mitglieder ihren neuen Jugendvorstand gewählt. Insgesamt nahmen zahlreiche Kinder und Jugendliche an der Versammlung teil und nutzten die Gelegenheit, die zukünftige Jugendarbeit in ihrer Ortsgruppe mitzugestalten.  

Unter der Leitung des Wahlvorstands mit Konstantin Dittrich wurden die Vorstandsämter neu besetzt. Zum Jugendvorsitzenden wurde Leon Jochems gewählt. Stellvertretende Jugendvorsitzende sind Felix Lutz und Julian Spitzer. Das Amt des Jugendschatzmeisters übernimmt Tim Karrasch. Komplettiert wird der Jugendvorstand durch Niklas Messerschmidt und Maxim Aleksej Astrovski. Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt und nahmen ihre Wahl an.  

Der neu gewählte Jugendvorsitzende Leon Jochems bedankte sich nach der Wahl für das Vertrauen der Mitglieder: „Ich freue mich sehr über die Unterstützung und darauf, gemeinsam mit dem neuen Team viele Aktionen für unsere Kinder und Jugendlichen zu planen. Uns ist wichtig, dass die Jugend in unserer Ortsgruppe aktiv mitgestalten kann und wir neben der Ausbildung im Wasser auch tolle Gemeinschaftserlebnisse schaffen."  

Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit für eine gemeinsame Freizeitaktion: 28 Jugendliche folgten der Einladung zum Trampolinspringen und verbrachten dort eine aktive Stunde voller Bewegung und Spaß. Die Aktion bot eine gute Gelegenheit, den Jugendtag gemeinsam ausklingen zu lassen und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe weiter zu stärken.  

Der neu gewählte Jugendvorstand der DLRG Moers-Rheinkamp mit weiteren Teilnehmenden beim Trampolinspringen. Foto Sven Kattelans

Mit dem neu gewählten Jugendvorstand möchte die DLRG Moers-Rheinkamp die Jugendarbeit weiter stärken und jungen Mitgliedern künftig noch mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung bieten.

Dinslaken: Vor Ostern: Müllabfuhr planmäßig früher unterwegs
 Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das ist oft auch beim gewohnheitsmäßigen Rausstellen der Mülltonnen so. Jetzt, kurz vor Ostern, ist aber der Blick in den Abfallkalender besonders sinnvoll. In der Woche vor Ostern ist die Müllabfuhr, wie jedes Jahr, früher dran als gewohnt.

Das bedeutet, dass die Bezirke, die normalerweise erst am kommenden Montag angefahren würden, nun schon am kommenden Samstag, 28.03.2026, durch den DIN-Service abgefahren werden. Die Dienstags-Bezirke werden schon am Montag abgefahren und so weiter. Dies ist selbstverständlich im Abfallkalender genau nachzulesen.

Atommülltransporte durch Duisburg und Moers
- BUND ruft zur Mahnwache auf Hochradiaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn

- Mahnwache zur CASTOR-Transport-Beobachtung 
Die seit langem drohenden Transporte von hochradioaktivem Atommüll aus Jülich nach Ahaus stehen unmittelbar bevor. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) geht davon aus, dass diese in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auch über Duisburger und Moerser Stadtgebiet rollen werden. Die Umweltorganisation ruft in der Nähe der Autobahnbrücke der A42 am Dienstag ab 20.00 Uhr zu einer Mahnwache auf. 

Nachdem der Eilantrag des BUND zur Verhinderung der Atommülltransporte vom Oberverwaltungsgericht Brandenburg abschlägig beschieden wurde, gibt es zunächst grünes Licht für die Castortransporte. Die Entscheidung im Hauptverfahren steht zwar noch aus, aber trotzdem ist mit dem Beginn der Transporte ist nun am Dienstag, dem 24.3. zu rechnen. Auch zur Frage der bislang als Geheimsache eingestufte Transportstrecke ist inzwischen klar, dass diese über Moerser und Duisburger Stadtgebiet rollen werden.

Dabei wird die Transportstrecke für die 130 Tonnen schweren Transportfahrzeuge über die Baerler Brücke der A 42 führen. Dies gilt als gesichert, weil erst vor wenigen Tagen vom Bundesverkehrsministerium eine Drohenflugverbotszone entlang einer möglichen Strecke ausgewiesen wurde, die eben auch diese Brücke betrifft. 

Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND und Sprecherin der Kreisgruppe Duisburg erläutert: "Wir halten es für unverantwortlich, diese Transporte durchzuführen - besonders in diesen unsicheren Zeiten und über kaum zu schützende Autobahnen. Dieser Atommüll gehört nicht auf die Autobahnen oder in ein unsicheres Zwischenlager in Ahaus. Der Atommüll soll in Jülich bleiben, auch wenn das bedeutet, dort ein neues Lager zu errichten."

Michael Zerkübel, BUND Moers ergänzt: "Wir haben im vergangen Sommer hilflos zusehen müssen, wie Drohen die deutsche Flughäfen lahmgelegt haben. Wer garantiert, dass dies jetzt nicht über der Transportstrecke auftauchen?!"

Mit der angekündigten und polizeilich genehmigten Mahnwache möchte der BUND die Menschen in der Region sensibilisieren, denn es drohen noch Dutzende weitere solcher Transporte. Diese beginnt um 20.00 Uhr auf dem Pendlerparkplatz Hegentweg, Ecke Rheindeichstrasse und wird enden, nachdem der Castortransport die Brücke passiert hat, spätestens aber in der Nacht zum Mittwoch um 4.00.

Aufgrund des begrenzten Parkraums werden die Teilnehmer*innen gebeten, Parkmöglichkeiten in näheren Umfeld, z.B. Kohlenhuckstrasse zu nutzen und zu Fuß zum Veranstaltungsgelände zu kommen. 



Spargelanbau in Deutschland geht zurück
• Erntemenge (-9 %), Anbaufläche (-13 %) und Zahl der Betriebe (-29 %) im Jahr 2025 gegenüber 2015 gesunken
• 79 % des im Jahr 2025 importierten Spargels während der Saison von März bis Juni eingeführt

Der Spargelanbau in Deutschland geht zurück: Sowohl Erntemenge und Anbaufläche als auch die Zahl der Spargel anbauenden Betriebe ist in den vergangenen zehn Jahren gesunken. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 103 900 Tonnen Spargel geerntet. Das waren 3,9 % weniger als im Jahr 2024 (108 100 Tonnen) und 8,5 % weniger als zehn Jahre zuvor (2015: 113 600 Tonnen), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Ein Grund für die geringere Spargelernte ist der Rückgang der Anbaufläche: Im Jahr 2025 umfasste die gesamte Anbaufläche für Spargel deutschlandweit 22 500 Hektar – das waren 1,5 % weniger als im Jahr zuvor (22 800 Hektar) und 12,5 % weniger als im Jahr 2015 mit 25 700 Hektar.



Vor allem kleinere Betriebe haben sich in den vergangenen Jahren aus dem Spargelanbau zurückgezogen. Dadurch nahm die Zahl der Betriebe deutlich stärker ab als Anbaufläche und Erntemenge: von 1 900 im Jahr 2015 auf 1 350 im Jahr 2025 – ein Rückgang um 29,3 %.

Die meisten Betriebe gab es 2025 in Bayern (290), Nordrhein-Westfalen (265) und Baden-Württemberg (210). Die größten Anbauflächen lagen in Niedersachsen (4 300 Hektar), Nordrhein-Westfalen (4 100 Hektar) und Brandenburg (4 000 Hektar). 24 500 Tonnen Spargel wurden 2025 importiert, vor allem aus Spanien, Mexiko und Griechenland Spargel kommt nicht nur aus heimischem Anbau, sondern wird auch aus dem Ausland eingeführt.

Im Jahr 2025 wurden 24 500 Tonnen Spargel nach Deutschland importiert, das entspricht einem Viertel der einheimischen Produktion. Die Spargel-Importe waren gegenüber dem Jahr zuvor um 6,4 % gestiegen (2024: 23 100 Tonnen), gegenüber dem Jahr 2015 um 3,4 % (23 700 Tonnen). Der überwiegende Teil des Import-Spargels wird eingeführt, wenn auch hierzulande Saison für das Gemüse ist: 79,4 % des im Jahr 2025 importierten Spargels wurde in den Monaten März bis Juni eingeführt.

Wichtigstes Herkunftsland für Spargel war im Jahr 2025 Spanien: 26,8 % des importierten Spargels kam von dort (6 600 Tonnen). Es folgten Mexiko mit einem Anteil von 19,7 % (4 800 Tonnen) und Griechenland mit einem Anteil von 19,6 % (4 800 Tonnen). Im Jahr 2025 wurden 4 500 Tonnen Spargel aus Deutschland exportiert. Das waren 2,7 % weniger als im Jahr 2024 (4 600 Tonnen) und 13,0 % mehr als im Jahr 2015 (4 000 Tonnen).


NRW: Güterumschlag der Binnenschifffahrt 2025 um fast 2 % gesunken
* Umschlag bei Erzen, Steinen und Erden um 8,5 % zurückgegangen
* Rund ein Drittel der gesamten Tonnage waren Gefahrgüter
* Rhein weiterhin wichtigste Wasserstraße in NRW S

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden im Jahr 2025 insgesamt 97,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um 1,9 % unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Güterumschlag von Erzen, Steinen und Erden um 8,5 % gesunken 71,9 % der im Jahr 2025 umgeschlagenen Güter stammten aus vier Güterabteilungen: 25,9 Millionen Tonnen waren Erze, Steine und Erden, das sind 8,5 % weniger als im gleichen Zeitraum 2024; 22,0 Millionen Tonnen Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (+2,3 %); 11,6 Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (+0,8 %) und 10,8 Millionen Tonnen chemische Erzeugnisse (–0,1 %).



Gefahrgüter machten rund ein Drittel an der gesamten Tonnage aus
 Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden im Jahr 2025 rund 28,7 Millionen Tonnen Gefahrgut, z. B. flüssige Mineralölerzeugnisse, in den NRW-Häfen empfangen oder versandt, das waren 1,5 % mehr als von Januar bis Dezember 2024. Damit machten Gefahrgüter, die in verschiedenen Güterabteilungen vorkommen können, 29,3 % der insgesamt umgeschlagenen Tonnage aus. 



Drei Viertel der Güter wurden in Rhein-Häfen umgeschlagen
Die bedeutendste Binnenwasserstraße in Nordrhein-Westfalen blieb der Rhein. Von Januar bis Dezember 2025 wurden drei Viertel (75,0 %) aller beförderten Güter in Häfen entlang dieser Wasserstraße umgeschlagen. Auf den Plätzen zwei und drei rangierten das Westdeutsche Kanalgebiet (23,3 %) und der Mittellandkanal (1,7 %).

Das Schlusslicht bildete das Wesergebiet (0,1 %). Je nach Wasserstraße wurden schwerpunktmäßig unterschiedliche Güter umgeschlagen: In den Rhein-Häfen dominierten Erze, Steine und Erden (33,0 %) sowie Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (16,8 %).

Auf Binnenschiffen im Westdeutschen Kanalgebiet wurden vor allem Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (40,9 %) sowie Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (17,5 %) umgeschlagen. Im Mittellandkanal-Gebiet überwogen Erze, Steine und Erden mit 24,8 %, gefolgt von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen mit 22,6 %. Auf der Weser machten landwirtschaftliche Erzeugnisse mit 51,3 % den größten Anteil aus.

Knapp 4,0 Millionen Erwerbstätige leisten Nachtarbeit
Anteil der Erwerbstätigen mit Nachtarbeit 2024 bei Männern (11,7 %) fast doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 %)

Für Nachtarbeitende bedeutet die Umstellung auf Sommerzeit eine Stunde weniger Arbeit. Knapp 4,0 Millionen Erwerbstätige in Deutschland haben im Jahr 2024 Nachtarbeit geleistet. Damit arbeiteten 9,3 % der 42,6 Millionen Erwerbstätigen zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zur Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag (29. März 2026) nach Ergebnissen des Mikrozensus 2024 mit.

Demnach war der Anteil der nachts arbeitenden Erwerbstätigen unter Männern (11,7 %) fast doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 %). Zudem ist Nachtarbeit bei Erwerbstätigen im jungen Alter (bis 34 Jahre: 10,6 %) und im mittleren Alter (35 bis 54 Jahre: 9,6 %) verbreiteter als bei denjenigen ab 55 Jahren (7,4 %).



Bei vorbereitenden Baustellenarbeiten, der Bauinstallation und dem sonstigen Ausbaugewerbe arbeiteten mit einem Anteil von 1,8 % die wenigsten Erwerbstätigen nachts – gefolgt von IT-Dienstleistungen (3,6 %) sowie Erziehung und Unterricht (3,8 %).


Aufforstung in Materborn: 21.000 Bäume für den Reichswald!
Eine von drei Flächen der Stadt Kleve, auf die sich der Reichswald künftig ausdehnt.

Mit einer Fläche von 51 km² (5.100 ha.) ist der Klever Reichswald das größte zusammenhängende Waldgebiet am Niederrhein. Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW trägt die Stadt Kleve jetzt zur weiteren Vergrößerung dieser Fläche bei: Auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen in städtischem Eigentum direkt am Waldrand in Materborn wird aktuell kräftig aufgeforstet.

Auf einer Fläche von 5,4 ha. werden dort insgesamt 21.000 Bäume mit dem Ziel der dauerhaften Bewaldung gepflanzt. Durch eine Mischung verschiedener Arten standortgerechter Laubbäume soll ein resilienter Wald entstehen, der den klimatischen Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist. So werden etwa Traubeneichen, Sommerlinden, Ebereschen und Hainbuchen in sorgfältiger Handarbeit durch ein beauftragtes Fachunternehmen gepflanzt. Die nördlich gelegene Fläche am Ruppenberg wird zusätzlich mit Obstbäumen ergänzt.

Entlang der Ackerränder ist eine Waldrandgestaltung mit verschiedenen Straucharten sowie Baumarten zweiter Ordnung vorgesehen. Durch diese strukturreiche Ausprägung dient der Waldrand insbesondere dem Schutz der dahinterliegenden Waldflächen – etwa vor Sturm, Austrocknung und Nährstoffverarmung – und bietet zugleich Lebensraum für eine artenreiche Tierwelt.

Wälder erfüllen wichtige Funktionen im Klimaschutz. Ihre Bäume nehmen CO² aus der Atmosphäre auf, binden den Kohlenstoff und geben Sauerstoff an ihre Umwelt ab. Zusätzlich fungiert der Waldboden als Wasserspeicher und hat damit eine wichtige Funktion im Wasserkreislauf. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten finden im Wald ihren Lebensraum. Und nicht zuletzt dient der Wald auch Menschen als Erholungsraum. Gerade der Reichswald ist bei Kleverinnen und Klevern, aber auch bei Gästen von nah und fern für seine weitläufigen Wander- und Radwege beliebt.

Die Stadt Kleve und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW tragen mit dem Aufforstungsprojekt zur Förderung und Erhaltung all dieser Vorzüge des Waldes bei. Die Umwandlung einer Ackerfläche in eine Forstfläche geht zudem mit einer ökologischen Aufwertung und folglich der Generierung sogenannter Ökopunkte einher, die zur Kompensation zukünftiger städtebaulicher Projekte genutzt werden können. Insgesamt investiert die Stadt Kleve rund 100.000 Euro in die Aufforstungsmaßnahme.

Aktuelle Informationen und Bilder zum Projektverlauf sind auf der städtischen Internetseite unter www.kleve.de/aufforstung abrufbar.

Altlasten-Experten des AAV unterstützen Sanierung des Hallenbad-Geländes
Das ehemalige Klever Stadtbad aus der Luft

Um diese Fläche geht es: Das ehemalige Hallenbad am Kermisdahl.

Eine Fläche in bester Innenstadtlage, deren Nutzung dennoch mit Hürden verbunden ist: Seit Jahren beschäftigen sich die Stadt Kleve und der Rat der Stadt Kleve mit der zukünftigen Nutzung des Geländes an der Stadtbadstraße, auf dem das alte Hallenbad steht. Eingriffe in den Boden werden dort durch Altlasten erschwert. Ein ehemaliges Gaskraftwerk hat die Erde an der Stelle verunreinigt, die Sanierung ist aufwändig. Nun erhält die Stadt Kleve Unterstützung von ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet.

Der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV) hat das von der Stadt Kleve angemeldete Förderprojekt „Ehemaliges Gaskraftwerk Stadtbadstraße in Kleve“ in seinen Maßnahmenplan aufgenommen. Der Verband unterstützt die Stadt Kleve also bei der Sanierung des belasteten Grundstückes.

Neben der Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung übernimmt der AAV auch die Maßnahmenträgerschaft für anschließende Sanierungen und Aufbereitungen inklusive Gebäuderückbau. Und: 80 % der Kosten werden vom AAV getragen. Sollte ein saniertes Grundstück anschließend verkauft werden, wird der AAV am Verkaufserlös beteiligt, maximal jedoch in Höhe der vom Verband eingesetzten Mittel.

Mit dem AAV steht der Stadt Kleve ein Spezialist in Sachen Altlastenrecycling zur Seite. Der Verband wurde 1988 durch ein Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet und dient als Körperschaft des öffentlichen Rechts dem Wohl der Allgemeinheit. Als Wissens- und Kompetenznetzwerk zur Altlastensanierung erprobt der AAV innovative Technologien und neue Verfahren zur Beseitigung schädlicher Bodenveränderungen.

Zum weiteren Verlauf des Projektes steht die Stadt Kleve nun in Kontakt mit dem AAV. Ziel ist es, die Fläche schon für die Landesgartenschau 2029 teilweise nutzbar zu machen

Verdienstkreuz für Christian Chwallek aus Alpen: Engagement für Kommunalpolitik und Naturschutz
Am Freitag, 20. März 2026, verlieh der stellvertretende Landrat Günter Helbig das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Christian Chwallek aus Alpen. Durch sein jahrelanges Engagement im kommunalpolitischen Bereich sowie im Naturschutz hat Christian Chwallek auszeichnungswürdige Verdienste erworben.

Christian Chwallek ist seit 2004 Mitglied des Ortsverbands der Bündnis90/Die Grünen und war von 2004 bis 2009 ehrenamtlicher Vorsitzender des Ortsverbands Alpen. Von 2004 bis 2014 war er ehrenamtliches Ratsmitglied und von 2009 bis 2014 Fraktionsvorsitzender im Rat der Gemeinde Alpen. Durch seine kommunikative Art hat er über alle Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen genossen. Der Schwerpunkt seiner Ratstätigkeit war die Schulpolitik, da er auch ehrenamtlich als Elternvertreter in der Grundschule Menzelen tätig war.

Unter dem Motto „Kleine Füße, kurze Wege“ setze er sich für den Erhalt der Dorfschule ein. Christian Chwallek hat sich auch durch seine Naturschutzschulungen in den Alpener Schulen einen Namen gemacht. Auf seine Initiative wurde das Rathaus Alpen als Schwalbenfreundliches Haus ausgezeichnet. 

Günter Helbig: „Herr Chwallek, Sie sind ein wahres Kind des Niederrheins und das zeigt sich besonders in Ihrer Liebe zur Natur und zu Ihrer Heimat. Besonders beeindruckend finde ich, dass Sie so zahlreiche Möglichkeiten nutzen, um den Naturschutz aktiv zu fördern, sondern auch andere dafür zu begeistern. Den Kleinsten bringen Sie in Ihren Schulungen bei, wie wichtig die Natur ist, Sie sorgen für Streuobstwiesen und setzen das Thema gekonnt in Szene, wie beispielsweise mit dem von Ihnen initiierten Streuobstwiesenfest. Naturschutz wird durch Ihren Einsatz greifbar, anschaulich und vor allem zugänglich. Es ist eine Freude, Ihnen heute diese Auszeichnung zu überreichen.“

Christian Chwallek ist leidenschaftlicher Niederrheiner und widmet sich neben der Ornithologie und dem Streuobstwiesenschutz insbesondere dem Schutz seiner niederrheinischen Heimat. Er ist Gründungsmitglied und einer der Sprecher des „Aktionsbündnis Niederrheinappell“ und setzt sich gegen den Kiesabbau ein. Dieses Engagement trägt er auch in den „NABU-Landesvorstand“, in den er 2011 gewählt wurde.

Zuvor war er sieben Jahre Vorstandsmitglied der Kreisgruppe Wesel und leitet seit 2007 die Ortsgruppe Alpen. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender der „NABU-Naturschutzstation Niederrhein“ und der „NABU-Stiftung Dingdener Heide“. 2020 ist er zum stellvertretenden Landesvorsitzenden des NABU-NRW gewählt worden. 

Mit seinem Engagement für Streuobstwiesen hat Christian Chwallek verschiedene gesellschaftliche Gruppen aus dem Ort für das Naturprojekt Ratsbongert in Alpen gewinnen können – dies war aber nur der Anfang. Weitere eindrucksvolle Streuobstwiesen wurden auf Flächen in anderen Ortsteilen wie z.B. Bönninghardt am Mühlenweg angelegt und das jährlich stattfindenden Streuobstwiesenfest im September mitsamt Obstverkauf ist weit über die Grenzen von Alpen bekannt und lockt viele Besucherinnen und Besucher. 

Christian Chwalleks ehrenamtliche Tätigkeit besteht weiterhin aus der jährlichen Pflege der Bäume in den Streuobstwiesen und aus regelmäßig stattfindenden Schulungen und Führungen. Gerade der kürzlich eingerichtete Naturlehrpfad und die Hinweistafeln im Ratsbongert bieten Kindergärten, Schulen, Vereinen und Gruppe pädagogische Hilfen zum Naturverständnis, was eine Bereicherung für die gesamte Gemeinde darstellt.

Er hat außerdem den Naturlehrpfad auf dem Waldspielplatz in der Bönninghardt initiiert, der von der Leader Region Niederrhein finanziert wurde.  Christian Chwallek war darüber hinaus in der Bönninghardt einige Jahre auch ehrenamtlicher Vorsitzender des „Bönninghardter Fördervereins für Naturschutz und Brauchtum.“

Im Jahr 2008 war er als Mitorganisator am Tag der Regionen in Menzelen beteiligt. Eine seiner Herzensangelegenheiten ist die regionale Vermarktung, genauso wie seine Idee der Blumentauschbörse auf dem Blumen- und Spargelmarkt, die jährlich stattfindet. 

v.l.n.r Alpens Bürgermeister Ludger Staymann, Verdienstkreuzträger Christian Chwallek und der stellvertretende Landrat Günter Helbig bei der Ordensübergabe in Alpen.

Moerser Kinder gehen wieder auf große Ostereiersuche
Ostern wird bunt – und viele Spielplätze in Moers werden wieder zu kleinen Schatzinseln: Am Ostermontag, 6. April, startet ab 15 Uhr die beliebte Ostereiersuche. In diesem Jahr beteiligen sich sogar zehn Spielplätze – so viele wie noch nie. Das bewährte Konzept bleibt: Kinder suchen auf ‚ihrem‘ Spielplatz nach versteckten Plastik-Eiern und tauschen diese vor Ort gegen eine Geschenktüte ein – eine pro Kind. 

Foto: pst

Insgesamt werden über 900 Tüten verteilt. Möglich macht das in diesem Jahr die großzügige Unterstützung der Sparkasse am Niederrhein, die die Aktion erstmals als Sponsor begleitet.

Spielplatzpaten der ersten Stunde noch dabei
„Ein großer Dank gilt den vielen engagierten Spielplatzpatinnen und -paten. Sie bereiten die Suche mit viel Einsatz vor, verstecken die Eier, organisieren den Ablauf und sorgen dafür, dass alle Kinder eine schöne Zeit erleben“, erläutert Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt.

Viele von ihnen sind seit Jahren dabei und opfern dafür sogar ihren Feiertag. „Sie machen das hier mit viel Herz. Ohne sie gäbe es die Ostereiersuche nicht“.  Ein besonderes Beispiel ist die Familie Julius aus Kapellen: Sie hatte 2016 die Idee dafür auf dem Spielplatz an der Grabenstraße in Kapellen zunächst im privaten Rahmen. Daraus entstand ein Jahr später die erste offizielle Aktion des Kinder- und Jugendbüros.

Auch zehn Jahre später ist die Familie weiterhin dabei und hat die Suche – mit Ausnahme der Corona-Jahre – jedes Jahr organisiert. „Dass diese Idee seit zehn Jahren trägt, spricht für sich – und für die Menschen dahinter“.

Aktion wächst
Außerdem gehören die Spielplätze am Treibweg (Scherpenberg), an der Helmholtzstraße (Vinn) und am Sperlingsweg (Hülsdonk) zu den Standorten der ersten Stunde – und sind auch 2026 wieder mit dabei. „Diese Verlässlichkeit ist alles andere als selbstverständlich“, betont Bochnig-Mathieu. 

Gleichzeitig wächst die Aktion weiter: Neu dabei sind in diesem Jahr die Spielplätze Am Bendmannsfeld (Kapellen), an der Marie-Curie-Straße (Vinn) sowie der neue Spielplatz am Eickschenweg in den Eicker Wiesen, der erst kurz zuvor eröffnet wurde.

Bitte kein ‚Ostereiersuchtourismus‘
Damit möglichst viele Kinder profitieren, gilt weiterhin eine wichtige Regel: Jedes Kind sucht nur auf einem Spielplatz. In den vergangenen Jahren kam es vereinzelt vor, dass Familien mehrere Standorte angefahren haben. Die Aktion ist bewusst als nachbarschaftliches Angebot gedacht. „Es geht nicht darum, möglichst viele Tüten zu sammeln, sondern gemeinsam Zeit auf dem eigenen Spielplatz zu verbringen“, erklärt Mark Bochnig-Mathieu.

Diese Spielplätze sind dabei: Helmholtzstraße, Marie-Curie-Straße (beide Vinn), Treibweg (Scherpenberg), Sperlingsweg (Hülsdonk), Grabenstraße, Am Bendmannsfeld (beide Kapellen), Olof-Palme-Straße (Rheinkamp), Nehrungen Weg (Meerfeld), Frieda-Nadig-Straße (Asberg) und Eickschenweg (Eicker Wiesen).

ENNI bringt Mülltrennung in die Kita
Große Augen, viele Fragen und ein echtes Highlight auf dem Hof: Die Abfallwirtschaftsbetriebe ENNI waren im Rahmen des Abfallsammeltages 2026 zu Gast bei der Elterninitiative Kita Bauklötzchen e.V. und machten Mülltrennung für die Kinder direkt erlebbar. Mit einem echten Müllwagen konnten die Kinder hautnah verfolgen, wie Mülltonnen geleert werden – und löcherten die Mitarbeitenden mit ihren Fragen.

Foto: Kita Bauklötzchen

Bereits im Vorfeld hatten sie sich spielerisch mit dem Thema beschäftigt und zeigten nun stolz, was in welche Tonne gehört. Für einen besonders schönen Moment sorgten die Kinder selbst: Mit dem eigens eingeübten Mülltrennungslied „Ich kann das ganz allein“ bedankten sie sich bei den Müllwerkerinnen und Müllwerkern – und bewiesen dabei, wie viel sie schon gelernt haben.

Plausch und Ehrenamt: Stadtteilbüro lädt auf den Meerbecker Markt ein
Der Duft von frischem Obst und Gemüse, Stimmengewirr auf dem Meerbecker Markt – und mittendrin das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. Am Mittwoch, 25. März, von 10 bis 12 Uhr lädt das Team dort zur Marktsprechstunde ein. Wer mag, kann einfach vorbeischauen, ins Gespräch kommen und Ideen loswerden.

Gleichzeitig informiert die Freiwilligenzentrale der Grafschafter Diakonie über das Ehrenamt: wie man mit anpacken, Kontakte knüpfen und etwas bewegen kann. Alle, die Lust haben, sich einzubringen oder noch Fragen haben, sind herzlich willkommen. Rückfragen an das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon 0 28 41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 25.03.2026 - 10:00 Uhr - 12:00 Uhr .Veranstaltungsort Johann-Esser-Platz 1, 47443 Moers. Veranstaltungsort Meerbecker Wochenmarkt

Moers: Konzeptwerkstatt zur Biodiversitätsstrategie – Jetzt mitgestalten!
Um die Artenvielfalt in unserer Stadt langfristig zu erhalten und zu stärken, erarbeitet die Stadt Moers derzeit eine kommunale Biodiversitätsstrategie. Nach Abschluss der Grundlagenanalyse befindet sich das Projekt nun in einer entscheidenden Phase: der konkreten Ausarbeitung der Strategie. Dabei sind Ihre Ideen, Erfahrungen und Perspektiven gefragt!


Im Rahmen einer öffentlichen Konzeptwerkstatt informiert die Stadt über den aktuellen Stand der Konzepterstellung und stellt erste inhaltliche Ansätze und Handlungsfelder vor. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anregungen, Wünsche und Einschätzungen einzubringen und aktiv an der weiteren Ausgestaltung mitzuwirken. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen konstruktiven Austausch!  Veranstaltungsdatum 24.03.2026 - 18:00 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort  Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.

Moers und Earth Hour: Hier bleibt es eine Stunde dunkel
Viele Menschen, Städte und Unternehmen machen am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus und setzen so gemeinsam ein Zeichen für den Klima- und Artenschutz. Moers nimmt bereits seit 2018 an der Aktion ‚Earth Hour‘ teil. In diesem Jahr wird u. a.  erneut das Geleucht auf der Halde Rheinpreußen nicht eingeschaltet. Auch das Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum, das Moerser Schloss und das Verwaltungsgebäude von ENNI sind dabei. Die Earth Hour des WWF ist die größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. Der WWF ruft dazu auf, sich der Aktion anzuschließen.  Weitere Infos zur Aktion.

Moers: Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei Demenz
In Kooperation mit dem Caritasverband Moers-Xanten e. V. Wie können Wohnräume an die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz angepasst werden, um ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu erhalten?

Diese Frage steht im Mittelpunkt dieses informativen Vortrags. Für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung ist das eigene Zuhause oft der wichtigste Rückzugsort. Eine gezielte Wohnberatung kann helfen, die Selbständigkeit zu bewahren und den Alltag sicherer zu gestalten.

Schon kleine Anpassungen in den eigenen vier Wänden können Stürze verhindern, den Pflegeaufwand verringern und die Lebensqualität steigern. Der Vortrag gibt praxisnahe Tipps, welche Veränderungen besonders hilfreich sind.  Referentin: Birgit Meschendörfer.
Eine Anmeldung ist erforderlich. www.vhs-moers.de  Kurs-Nr.: H30300DGebühr: unentgeltlich Event details Veranstaltungsdatum 26.03.2026 - 18:00 Uhr - 19:30 Uhr Veranstaltungsort Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.

vhs Moers: Faszinierende Reise durch Peru, Bolivien und Chile – Eine Reportage
Sprache Spanisch
Begleiten Sie uns auf eine spannende Reise durch 3 der faszinierendsten Länder Südamerikas! Diese Reportage nimmt Sie mit nach Peru, Bolivien und Chile - von den sagenumwobenen Ruinen Machu Picchus über die endlosen Weiten des Altiplano bis hin zur beeindruckenden Atacama-Wüste. 

Mit eindrucksvollem Bildmaterial, persönlichen Erlebnissen und historischen Hintergründen erleben Sie hautnah den Alltag der Menschen, ihre Traditionen und die atemberaubende Natur dieser Region. Entdecken Sie eine Seite Lateinamerikas, die weit über die bekannten Klischees hinausgeht.

Andrea Babilon, Gründerin von Querido Mundo, ist eine erfahrene Reiseleiterin und Expertin für interkulturelle Kommunikation. Referentin: Andrea Babilon. Eine Anmeldung ist erforderlich. www.vhs-moers.de  Kurs-Nr.: H42200 Gebühr: 7 Euro (ab 15 Personen)
Veranstaltungsdatum 27.03.2026 - 19:00 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Altes Landratsamt

Moerser Nachtwächterführung
Wer Moers aus ganz anderer Perspektive kennenlernen möchte, begleite mich auf dieser abendlichen Führung. Wandeln Sie in der Alt- und Neustadt auf den Spuren des letzten Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von Moers wieder lebendig werden – und lauschen Sie den spannenden Erzählungen aus früheren Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs. Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten: 9 Euro Event details Veranstaltungsdatum 27.03.2026 - 19:00 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Denkmal am Neumarkt, Neumarkt 47441 Moers.

Moers: Wo sind denn alle? von Emil Borgeest und Leo Meier
Gut sichtbar prangt er an der Wand. Glücklicherweise nur für die Person, die den Raum bewohnt. Das Motiv des Flecks taucht als Symbol für Schuld und Makel an den Händen von Lady Macbeth oder als Zeichen für einen lächerlichen Riss in der Welt in Büchners Leonce und Lena auf.  In Wo sind denn alle? des Autorenduos Emil Borgeest und Leo Meier versuchen vier Nachbar*innen, schamhaft den Wasserfleck loszuwerden.  

Unberufen kommt Olaf Meier, der fast 30 Jahre die Telefonseelsorge Duisburg / Mülheim / Oberhausen geleitet hat, in unsere kleine Gesellschaft. Vielleicht kann er uns dabei helfen, mit dieser verdammten Einsamkeit umzugehen. Nach den Publikumserfolgen zwei herren von real madrid und fünf minuten stille schreibt Leo Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein neues Stück für das S.T.M.

Gemeinsam mit dem Ensemble stellen sie zentrale Fragen unserer Zeit: Wie entsteht Gemeinschaft? Wie entsteht Einsamkeit? Und: Wo sind denn alle? Eintritt:  22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de Veranstaltungsdatum 27.03.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9, 47441 Moers.

Moers: Patrick Nederkoorn – Die orangene Gefahr - ausverkauft!
Was passiert, wenn durch den Anstieg des Meeresspiegels 17 Millionen orangefarbene Klimaflüchtlinge mit ihren Wohnwagen auf der linken Spur nach Deutschland rollen? Sind die Deutschen dann bereit, die so geliebten Holländer aufzunehmen? „Die orangene Gefahr – Die Holländer kommen“ ist das erste deutschsprachige Programm des niederländischen Kabarettisten Patrick Nederkoorn.

Die Premiere wurde im Frühjahr 2022 im Haus der Springmaus in Bonn gefeiert. Es ist eine amüsante und bitterböse Auseinandersetzung mit den Eigenarten unserer beiden Nationen und dem Thema Migration im Klimawandel. Das Programm wurde nominiert für den Prix Pantheon und gewann den Obernburger Mühlstein, den Komiker Jackpot, den Silbernen Reinheimer Satirelöwe und den Zweiten Preis der Tuttlinger Krähe. Gefördert durch die Sparkasse am Niederrhein.
Veranstaltungsdatum 26.03.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: Hakuna Matata - Hinweis: Event wurde verlegt.
Deine Tickets behalten ihre Gültigkeit. Der Veranstalter hat dein Event verlegt. Deine Tickets sind auch für den neuen Termin gültig. Bewahre deine Tickets einfach auf, du musst nichts weiter tun. Falls du diesen Termin nicht wahrnehmen kannst, hat uns der Veranstalter mit der Rückabwicklung der Tickets beauftragt. Dafür benötigen wir deine Tickets und deine Kontaktdaten.

Bitte nutze dazu unbedingt unser Rückabwicklungsformular. Solltest du im Besitz eines EVENTIM.Pass-Tickets sein, kannst du das Formular nicht nutzen. Frage die Stornierung in diesem Fall bitte direkt über die EVENTIM App an.

Die Kindermusical-Gala „Hakuna Matata“ entführt Familien auf eine magische Reise durch bekannte Disney- und Kinderfilmmelodien wie „Die Eiskönigin“, „König der Löwen“, „Tabaluga“ und mehr, mit mitreißenden Liedern, bunten Kostümen und innovativen Bühnenbildern, die für unvergessliche Momente, Spaß und Freude sorgen und Kinder sowie Erwachsene ab vier Jahren in eine märchenhafte Welt voller Lieblingshelden und musikalischer Highlights eintauchen lassen.

Der Eintritt ist ab 31,50 Euro erhältlich. Tickets sind online unter www.esn-eg.de/reservix.de verfügbar. Veranstaltungsdatum 26.03.2026 - 16:30 Uhr - 18:00 Uhr Veranstaltungsort  ENNI Eventhalle,Filder Straße 142, 47447 Moers.

Moers: Sarah Kuttner - Mama & Sam  
Sarah Kuttner schildert in ihrem neuen Roman »Mama & Sam« eine Ausnahmesituation, wie es sie gar nicht selten gibt. Eine Tochter steht in der Wohnung ihrer plötzlich verstorbenen Mutter. Die Mutter ist fort, ihre gesamten Ersparnisse auch.

Foto: Laura Hoffmann

Was bleibt, sind Fragen: Warum ist die Wohnung so chaotisch, der Briefkasten so voll? Und wie ist es überhaupt möglich, seine eigene Mutter an einen Heiratsschwindler zu verlieren? Sarah Kuttner erzählt die Geschichte einer Frau, die Liebe suchte und auf einen Love Scammer traf. Die sich verliebte und die Augen verschloss. Die nichts zurückließ, außer einem schier endlosen Chat mit dem Betrüger.

Vor allem aber ist es die Geschichte einer Tochter, die zurückbleibt, mit einer Leerstelle, wo einmal die Mutter war. Also liest die Tochter die Nachrichten, die nicht für sie bestimmt waren, liest Dinge über sich selbst, die sie nie wissen wollte. Und doch, ganz langsam, füllt sich die Leerstelle mit einer Nähe, wie sie beiden zu Lebzeiten nicht möglich war.

Ein Roman über das Gefühl der Schuld, den Schmerz des Zurückbleibens, und die ungewollte Intimität eines Nachlasses. Sarah Kuttner wurde 1979 in Berlin geboren und arbeitet als Moderatorin. Sie wurde mit ihren Sendungen »Sarah Kuttner – Die Show« (VIVA) und »Kuttner.« (MTV) bekannt und arbeitete mehrfach für die ARD. Bei zdf.neo hat sie das Großstadtmagazin »Bambule« und die Talkshow »Kuttner plus Zwei« moderiert.

Seit 2016 produziert und moderiert sie die monatliche Veranstaltungsreihe »Kuttners schöne Nerdnacht« und seit 2017 moderiert sie gemeinsam mit Stefan Niggemeier den Podcast »Das kleine Fernsehballett« auf Deezer. Ihre Kolumnen für die Süddeutsche Zeitung und den Musikexpress wurden im Fischer Taschenbuch Verlag veröffentlicht.

Ihr erster Roman »Mängelexemplar« erschien 2009 und stand wochenlang auf der Bestsellerliste. Danach erschienen die Romane »Wachstumsschmerz« (2011), »180 Grad Meer« (2015) und »Kurt« (2019). Sarah Kuttner lebt in Berlin.  Veranstaltungsdatum 24.03.2026 - 20:00 Uhr .Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: Improviser in Residence: WOBBLY (Evi Filippou & Marius Wankel) feat. Fabian Dudek
Wenn geballte Schlagzeug-Power auf das hochenergetische Saxophonspiel von Fabian Dudek trifft, bleibt kein Stein auf dem anderen. Absolute Empfehlung!

Der Eintritt ist frei! Event details Veranstaltungsdatum 23.03.2026 - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Weygoldstraße 10 47441 Moers Veranstaltungsort Die Röhre


Geschichte lebendig erleben: Öffentliche Führung im Grafschafter Museum
Mauern, die Geschichten erzählen: Das Grafschafter Museum lädt auch im Jahr 2026 wieder regelmäßig zu öffentlichen Führungen für Erwachsene und Familien ein. Im März steht dabei ein zentrales Kapitel der Stadtgeschichte im Fokus – die Herren von Moers und ihre Burg. Die Führung nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte. 

Foto: Bettina Engel-Albustin/Grafschafter Museum

Anhand der Baugeschichte des Moerser Schlosses wird die Entwicklung vom ersten Wohnturm über die Ringmauerburg bis zu den Umbauten durch den Fabrikanten Wintgens in der Biedermeierzeit anschaulich nachvollziehbar. Gleichzeitig wird deutlich, wie sich die Nutzung bis zum heutigen Museum gewandelt hat.

Ein besonderer Blick gilt dem mittelalterlichen Aufstieg der Stadt sowie den tiefgreifenden Veränderungen in der Frühen Neuzeit. Die nächste Führung findet am Mittwoch, 25. März, um 16 Uhr statt und dauert etwa eine Stunde. Weitere Termine werden jeweils am letzten Mittwoch eines Monats angeboten. 

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt an: Familien zahlen 4,50 Euro, Erwachsene 3 Euro, Kinder ab 6 Jahren 1 Euro. Mit einem gültigen Bibliotheksausweis der Stadt Moers ist der Eintritt frei. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Telefon 0 28 41 / 201-6 82 00.

Dinslaken: Verletzte in Partnerstadt Arad
Mit großer Bestürzung haben wir von den aktuellen Ereignissen in unserer israelischen Partnerstadt Arad erfahren, wo am Samstag (21.03.2026) bei iranischen Angriffen zahlreiche Menschen verletzt worden sind. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in unserer Partnerstadt, bei den Verletzten, ihren Familien und sowie bei allen Menschen, die kriegsbedingt Angst, Leid und Verlust erleben. Bürgermeister Simon Panke hat bereits in einem Schreiben an seinen Amtskollegen in Arad Solidarität und Mitgefühl bekundet.

LKA-NRW: Menschen in NRW fühlen sich überwiegend sicher
- Landeskriminalamt NRW stellt erste Ergebnisse der Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD 2024) vor
Die Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen fühlt sich in ihrer Wohngegend sicher und vertraut der Polizei. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Ergebnisse der über den Fond für die Innere Sicherheit der Europäischen Union kofinanzierten Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD 2024) für Nordrhein-Westfalen, dass ein Teil der erlebten Straftaten nicht angezeigt wird und somit im sogenannten Dunkelfeld bleibt.

Die Studie ergänzt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), indem sie Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten, Einstellungen zur Polizei und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erfasst. Die periodisch angelegte bundesweite Studie wird in Nordrhein-Westfalen durch die Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (KKF) des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen begleitet.

Die zweite Erhebungswelle der Studie fand im Frühjahr 2024 statt. Bundesweit wurden mehr als 186.000 Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren befragt. Davon entfielen rund 40.000 Befragte auf Nordrhein-Westfalen. Der Rücklauf in Nordrhein-Westfalen betrug 35,6 % und umfasste rund 14.000 auswertbare Fragebögen. Damit wurde erneut eine sehr große Datengrundlage geschaffen. Die Ergebnisse sind für die nordrhein-westfälische Wohnbevölkerung ab 16 Jahren repräsentativ.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen überwiegend
sicher in ihrer Wohngegend fühlen. Unsicherheitsgefühle treten insbesondere nachts an bestimmten Örtlichkeiten auf - etwa in Parks oder Parkanlagen sowie im öffentlichen Personennahverkehr. Insgesamt fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2020 im öffentlichen Raum etwas sicherer.

Befragte waren durchschnittlich eher wenig beunruhigt davor, Opfer bestimmter Straftaten zu werden. Am stärksten war dabei die Sorge vor Kriminalität ohne Gewalt, etwa Betrug im Internet oder Sachbeschädigungen. Die deliktspezifische Unsicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist dabei im Vergleich zur ersten Erhebungswelle etwas angestiegen.

Die Befragung zeigt auch, wie viele Menschen tatsächlich Opfer von Straftaten werden. 35,2 Prozent der Befragten in Nordrhein-Westfalen gaben an, im Referenzjahr 2023 mindestens einmal Opfer von einer der abgefragten Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung geworden zu sein. Erfahrungen mit mindestens einer der abgefragten Formen von Gewaltkriminalität gaben rund 22,1 Prozent der nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und Bürger an.

Zu den am häufigsten berichteten Delikten gehören:
- Beleidigung außerhalb des Internets: 13,6 %
- Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen: 10,5 %
- Waren- und Dienstleistungsbetrug im Internet: 8,3 %
- Missbrauch persönlicher Daten im Internet: 7,6 %
- Fahrraddiebstahl: 6,8 %
- Beleidigung im Internet: 4,9 %

Die Ergebnisse zeigen zugleich: Ein erheblicher Teil der Straftaten wird nicht angezeigt. Von 12.154 berichteten Viktimisierungserfahrungen mit Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung wurden 33,7 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet. Erfahrungen mit Gewaltkriminalität (insgesamt 2.437 Fälle) wurden sogar nur in 7,4 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.

Innenminister Herbert Reul
"Die Studie zeigt, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sicher fühlen. Das sind gute Ergebnisse und passen zu den aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik: Gewaltdelikte und Straßenkriminalität sind zurückgegangen. Gleichzeitig ist klar: Nicht überall ist alles top. Denn sich sicher fühlen und sicher sein sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Polizei ist rund um die Uhr unterwegs, um Sicherheit zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken.

Wie wirksam allein ihre sichtbare
Präsenz ist, wird oft unterschätzt. Die Studie hat auch das Vertrauen in die Polizei beleuchtet: Das Bild ist überwiegend positiv, aber viele sehen, dass die Polizei an ihre Grenzen kommt. Genau deshalb habe ich die Effizienzinitiative gestartet: Wir prüfen sehr konkret, welche Aufgaben die Polizei heute erledigt, für die eigentlich andere zuständig sind. Von solchen Altlasten wollen wir sie befreien, damit sie mehr Zeit für ihre Kernaufgabe hat: Sicherheit."

Direktor des Landeskriminalamt NRW Ingo Wünsch "Dunkelfeldstudien sind ein wichtiger Baustein moderner Kriminalitätsforschung. Sie helfen uns noch besser zu verstehen, welche Straftaten nicht angezeigt werden und wo Menschen Unsicherheiten wahrnehmen. Diese Erkenntnisse sind somit mitentscheidend für eine wirksame Präventions- und Polizeiarbeit."

Ausblick
Die Studie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" ist periodisch angelegt, um Entwicklungen über die Zeit beobachten zu können. In Nordrhein-Westfalen wurde der bundesweit eingesetzte Fragebogen in der aktuellen Erhebung zusätzlich um vertiefende Fragen zur Zivilcourage und zum Verhalten bei einem Notruf erweitert. Die Ergebnisse hierzu werden in einem gesonderten Bericht veröffentlicht. Die nächste Erhebungswelle wird im Frühjahr 2026 durchgeführt.

Fragen zu Reiseübelkeit und Tipps zur Vorbeugung
Mit Blick auf die bevorstehenden Osterferien stehen häufig längere Autofahrten an. Auf dem Weg in den Urlaub oder zu Verwandten kann Reiseübelkeit die Fahrt belasten. Besonders oft betroffen sind Kinder, aber auch Erwachsene können Beschwerden entwickeln. Schon wenige Kurven, Hitze, schlechte Luft oder der Blick aufs Display können Übelkeit auslösen. Der ACV beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Reiseübelkeit im Auto: Warum entsteht sie, was hilft sofort und wie lässt sich wirksam vorbeugen?

Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte möglichst schnell reagiert werden/Getty Images

Warum wird einem im Auto überhaupt schlecht?
Reiseübelkeit entsteht, wenn das Gehirn widersprüchliche Informationen über Bewegung erhält. Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriert Kurven, Bremsen und Beschleunigung. Die Augen nehmen diese Bewegung jedoch nicht immer wahr.

Das passiert beispielsweise, wenn man während der Fahrt auf etwas Statisches im Innenraum schaut, wie etwa ein Buch oder ein Display. Dabei sehen die Augen etwas Ruhiges, während der Körper gleichzeitig die Bewegung des Autos spürt.

Das Gehirn kann diese widersprüchlichen Signale nicht eindeutig einordnen und reagiert mit Übelkeit. Dass Menschen am Steuer meist nicht schlecht wird, zeigt den Zusammenhang gut: Wer selbst fährt, schaut auf die Straße und sieht die Bewegung des Autos.

Kinder sind besonders häufig betroffen. Ihr Gleichgewichtssystem und die Verarbeitung von Bewegungsreizen sind noch empfindlicher, sodass dieser Konflikt zwischen Bewegung und Sehen schneller Übelkeit auslösen kann.

Was hilft sofort gegen Übelkeit im Auto?
Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte möglichst schnell reagiert werden. Oft helfen schon ein paar einfache Maßnahmen:

Blick nach vorne auf die Straße oder in die Ferne richten
Buch, Handy oder Tablet weglegen
den Kopf möglichst ruhig halten
Fenster öffnen und frische Luft ins Auto lassen
wenn möglich kurz anhalten und aussteigen

Manchen hilft auch etwas Kühles im Nacken oder im Gesicht. Dafür reicht oft schon ein Taschentuch, das mit etwas Wasser aus der Trinkflasche befeuchtet wird.

Wie kann man Übelkeit im Auto vorbeugen?
Der richtige Sitzplatz
Wer schnell unter Reiseübelkeit leidet, fühlt sich auf dem Beifahrersitz oft wohler als auf der Rückbank. Dort ist der Blick nach vorne freier, und Bewegungen lassen sich besser einschätzen. Ob das für Kinder infrage kommt, hängt von Alter, Größe und dem passenden Kindersitz ab.

Auf der Rückbank kann ein Platz mit möglichst freiem Blick nach vorne günstiger sein. Von dort lässt sich die Straße oft besser im Blick behalten und die Bewegung des Autos leichter wahrnehmen.

Fahrzeit gut planen
Manche Familien machen die Erfahrung, dass längere Fahrten leichter fallen, wenn Kinder einen Teil der Strecke verschlafen. Deshalb kann es helfen, längere Etappen in eine gewohnte Schlafenszeit oder in den frühen Morgen zu legen. Wichtig ist aber, dass die fahrende Person ausgeruht ist.

Gerüche, Luft und Temperatur im Auto
Gerüche können ebenfalls Übelkeit auslösen. In einem geschlossenen Auto werden Essensreste, süße Getränke, stark duftende Lufterfrischer, Zigarettenrauch oder Dampf von E-Zigaretten schnell unangenehm. Sie können auch an Kleidung haften und im Innenraum wahrnehmbar bleiben.

Hinzu kommt die Temperatur im Auto. Hitze im Innenraum bekommt vielen Menschen nicht gut. Deshalb hilft es, zwischendurch kurz zu lüften oder die Klimaanlage moderat einzustellen. Wichtig ist dabei, dass der Luftstrom nicht direkt ins Gesicht gerichtet ist.

Beschäftigung statt Bildschirm
Lesen, Filme schauen oder lange auf ein Smartphone blicken verstärken Reiseübelkeit häufig. Besser ist es, den Blick nach draußen oder in die Ferne zu richten.

Gerade auf längeren Fahrten mit Kindern helfen Beschäftigungen, bei denen der Blick nach draußen geht, etwa Kennzeichenraten oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Auch Hörspiele, Musik oder gemeinsames Singen können gut ablenken.

ACV Tipp: Wenn sich der Blick aufs Display nicht vermeiden lässt
Wenn sich der Blick aufs Display während der Fahrt nicht vermeiden lässt, kann man auf Apple-Geräten die Funktion „Vehicle Motion Cues“ aktivieren. Dabei erscheinen bewegte Punkte am Bildschirmrand, die Fahrzeugbewegungen optisch nachvollziehbarer machen sollen. Laut Hersteller kann das helfen, Unwohlsein während der Fahrt zu verringern.

Einstellungen > Bedienungshilfen > Bewegung > Fahrzeug-Bewegungshinweise
Für Android gibt es ebenfalls Apps, die mit ähnlichen visuellen Effekten arbeiten.

Was sollte man vor und während einer Autofahrt essen?
Vor einer Autofahrt sollte man nicht zu viel essen. Ein sehr voller Magen kann Übelkeit verstärken, weil große oder schwere Mahlzeiten die Verdauung belasten. Ganz ohne Essen loszufahren ist aber auch keine gute Idee. Ein leerer Magen kann schneller ein flaues Gefühl auslösen.

Besser sind kleine, milde Snacks, die den Magen nicht zusätzlich reizen. Trockene Lebensmittel wie Brot, Toast, Cracker, Salzgebäck oder Zwieback werden oft besser vertragen als große, fettige oder stark gewürzte Speisen. Auch Apfelstücke oder eine Banane vertragen viele Menschen gut.

Bei Getränken vertragen viele stilles Wasser oder milden Tee besser als kohlensäurehaltige Getränke. Manche Menschen empfinden auch Ingwer als angenehm gegen Reiseübelkeit, etwa als Tee, Bonbon oder kandiert.

Wann sind Medikamente gegen Reiseübelkeit sinnvoll?
Wenn andere Maßnahmen nicht helfen, können Medikamente gegen Reiseübelkeit eine Option sein. Viele Mittel enthalten Wirkstoffe wie Dimenhydrinat. Sie dämpfen bestimmte Signale im Gehirn und können so Übelkeit und Erbrechen lindern. Am besten werden sie vor der Fahrt eingenommen und nicht erst dann, wenn die Beschwerden bereits stark sind.

Wichtig: Medikamente gegen Reiseübelkeit sind bei Kindern nicht die erste Wahl. Sie sollten nur nach Rücksprache mit einem Kinderarzt eingesetzt werden. Die Mittel machen meist müde oder benommen. Manchmal reagieren Kinder auch mit Unruhe oder Reizbarkeit. Wenn Kinder dadurch sehr schläfrig sind, trinken sie manchmal weniger. Kommt dann noch Erbrechen dazu, kann das das Risiko für Flüssigkeitsmangel erhöhen.

Auch Erwachsene sollten vorsichtig sein. Manche Medikamente können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Wer selbst fährt, sollte daher besonders auf mögliche Nebenwirkungen achten.

Was tun, wenn es im Auto zum Erbrechen kommt?
Wenn jemand während der Autofahrt plötzlich erbrechen muss, gilt zuerst: ruhig bleiben und weiter auf den Verkehr achten. Wenn möglich, schnell eine Tüte oder einen Spuckbeutel reichen.

Während der Fahrt darf niemand abgeschnallt werden. Auf der Autobahn sollte möglichst bis zur nächsten Ausfahrt oder zu einem Rastplatz weitergefahren werden. Der Seitenstreifen ist grundsätzlich nicht zum Anhalten gedacht. Besteht jedoch eine akute Gefahr, etwa durch Atemnot oder drohendes Ersticken, handelt es sich um einen Notfall. Dann hat die sofortige Sicherung von Fahrzeug und Kind Vorrang.

Frische Luft, ein paar Schlucke Wasser und etwas Ruhe helfen oft schnell. Feuchttücher oder ein Ersatzshirt sind praktisch, um Kleidung und Sitz grob zu reinigen. Weitergefahren werden sollte erst, wenn sich alle wieder besser fühlen.

Bei kleinen Kindern oder wiederholtem Erbrechen sollte auf Anzeichen von Flüssigkeitsmangel geachtet werden. Wird ein Kind auffällig schlapp, trinkt kaum noch oder verschlechtert sich der Zustand deutlich, ist ärztlicher Rat sinnvoll.

ACV Checkliste gegen Übelkeit im Auto
vor der Abfahrt leicht verdaulich essen und ausreichend trinken
Wasser und leichte Snacks einpacken
einen Sitzplatz mit Blick nach vorne wählen
Hörspiele oder Spiele ohne Bildschirm vorbereiten
regelmäßige Pausen mit frischer Luft einplanen
bei bekannter Reiseübelkeit Medikamente vorher mit Arzt oder Apotheke abklären
Spuckbeutel, Feuchttücher und Wechselkleidung griffbereit im Auto haben.



Zahl junger Menschen in Heimen und Pflegefamilien 2024 weiter gestiegen
• 134 000 junge Menschen in Heimen und 87 500 in Pflegefamilien
• Mit insgesamt rund 221 500 Betroffenen 3 % mehr als 2023
• Herkunftsfamilien: Eltern in fast jedem zweiten Fall alleinerziehend

Im Jahr 2024 wurden bundesweit rund 134 000 junge Menschen in einem Heim und knapp 87 500 in einer Pflegefamilie betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wuchsen damit zusammen rund 221 500 Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene zumindest zeitweise außerhalb der eigenen Familie auf.



Gegenüber 2023 ist die Zahl der Betroffenen um 3 % oder rund 7 000 Fälle gestiegen. Nach fünf Jahren Rückgang war dies bereits der zweite Anstieg in Folge (2023: +4 %).


Ein Grund für die erneute Zunahme sind die Entwicklungen rund um ehemals unbegleitet eingereiste Minderjährige: Nach einer vorübergehenden Inobhutnahme durch die Jugendämter werden sie oft in Heimen und betreuten Wohnformen oder - seltener - in Pflegefamilien untergebracht: Gut zwei Drittel des Anstiegs im Jahr 2024 (69 % oder 4 800 Fälle) können dadurch erklärt werden.

Insgesamt wurden 2024 rund 25 300 junge Menschen nach Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen in Heimen oder Pflegefamilien betreut. Mit 94 % lebten die meisten von ihnen in Heimen, Wohngruppen oder anderen betreuten Wohnformen und nur 6 % in Pflegefamilien.

Herkunftsfamilien: Eltern waren in fast jedem zweiten Fall alleinerziehend
Die jungen Menschen, die 2024 in Heimen oder Pflegefamilien betreut wurden, waren etwas häufiger männlich (57 %) als weiblich (43 %). Etwa drei Viertel von ihnen waren noch minderjährig (76 %). Während Kinder bis 10 Jahren häufiger in Pflegefamilien aufwuchsen, überwog ab dem 11. Lebensjahr die Heimerziehung. Knapp ein weiteres Viertel (24 %) der Betroffenen waren „Careleaver“, also junge Volljährige im Übergang aus der öffentlichen Erziehungshilfe in ein selbstständiges Leben.

Die Eltern der Betroffenen waren in fast jedem zweiten Fall (47 %) – und damit besonders häufig – alleinerziehend. Bei knapp einem Fünftel (18 %) der Herkunftsfamilien handelte es sich um zusammenlebende Elternpaare und in weiteren 16 % um Elternteile in neuer Partnerschaft. In den verbleibenden Fällen – zum Beispiel in den Betreuungsfällen nach unbegleiteter Einreise – war die Familiensituation unbekannt (17 %) oder die Eltern verstorben (2 %).

Im Schnitt endete die Betreuung außerhalb der eigenen Familie nach 2,4 Jahren, wobei die Unterbringung in einem Heim mit durchschnittlich 1,8 Jahren deutlich kürzer war als in einer Pflegefamilie mit 4,3 Jahren. Gründe für Neu-Unterbringungen: Ausfall der Bezugsperson, eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern und Gefährdung des Kindeswohls.

Knapp 61 100 junge Menschen wurden 2024 neu in einem Heim oder einer Pflegefamilie aufgenommen. Der am häufigsten genannte Hauptgrund war mit 19 % der Ausfall der Bezugsperson dieser jungen Menschen (Unversorgtheit), etwa infolge einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland oder der Erkrankung eines Elternteils.

An zweiter Stelle stand 2024 die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern (15 %), beispielsweise durch Erziehungsunsicherheit oder pädagogische Überforderung. Dritthäufigster Grund für eine neue Unterbringung war die Gefährdung des Kindeswohls durch Vernachlässigung, Misshandlungen oder sexuelle Gewalt (13 %).



NRW: Tourismus startet mit hohen Ankunfts- und Übernachtungszahlen ins neue Jahr
* Januar 2026: 7,9 % mehr Gästeankünfte und 4,5 % mehr Übernachtungen
* Anteil ausländischer Gäste steigt um mehr als 23 %
* Vorjahreszeitvergleiche für Campingplätze ab 2026 durch Änderungen in der Methodik nicht mehr darstellbar 

In den nordrhein-westfälischen Beherbergungsbetrieben ist die Zahl der Gästeankünfte im Januar 2026 mit rund 1,63 Millionen um 7,9 % höher ausgefallen als im Januar 2025. Damals wurden rund 1,51 Millionen Ankünfte verzeichnet. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, stieg gleichzeitig die Gesamtzahl der Übernachtungen auf rund 3,56 Millionen (Januar 2025: 3,41 Millionen). Dies entspricht einer Zunahme von 4,5 %.



Anteil ausländischer Gäste steigt im Januar 2026 um mehr als 23 % Im Januar 2026 lag die Zahl der Ankünfte von Gästen aus dem Ausland mit 0,38 Millionen um 14 % höher als im Januar 2025 (damals: 0,33 Millionen). Die Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen übertrafen diese positive Veränderung mit 0,75 Millionen Übernachtungen und einer Zunahme von 12,5 % zum Januar 2025 (damals: rund 0,75 Millionen).

Der Anteil ausländischer Gäste an den Gästen insgesamt betrug rund 23,4 %. Die Übernachtungen ausländischer Gäste hatten einen Anteil von rund 21,1 % an den gesamten Übernachtungen. Methodische Änderungen bei den Campingplätzen Über 20.000 Ankünfte und über 43.700 Übernachtungen wurden im Januar 2026 auf den nordrhein-westfälischen Campingplätzen verzeichnet. Ab dem Berichtsjahr 2026 werden hierzu auch reine Stellplätze für Wohnmobile gezählt. Damit wird ein Zeitvergleich mit den Zahlen zu Campingplätzen vor 2026 erschwert. 

Verwaltungsvereinbarungen zum Sozialen Wohnungsbau 2026 und 2027 in Kraft getreten
Die Verwaltungsvereinbarungen für den Sozialen Wohnungsbau und das Junge Wohnen für die Programmjahre 2026 und 2027 sind in Kraft getreten. Alle 16 Bundesländer haben die Vereinbarungen unterzeichnet. Im Programmjahr 2026 stellt der Bund den Ländern insgesamt vier Milliarden Euro zur Verfügung, davon 500 Millionen Euro für das Programm Junges Wohnen. Für das Programmjahr 2027 sollen die Programmmittel weiter aufwachsen auf insgesamt fünf Milliarden Euro. Davon sollen die Programmmittel für das Junge Wohnen auf eine Milliarde Euro verdoppelt werden.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (Foto Markus C. Hurek)
: „Sozialer Wohnungsbau gibt vielen Menschen ein Zuhause, besonders denen mit kleineren Einkommen. Wir helfen dem Sektor nicht nur mit Worten und Baubeschleunigung, sondern auch mit viel Geld. Wir haben deshalb die Programmmittel in diesem Jahr auf vier Milliarden Euro angehoben und planen im kommenden Jahr mit fünf Milliarden Euro.

So wollen wir die Trendwende beim Sozialwohnungsbestand schaffen. Bezahlbares Wohnen kennt kein Mindestalter: 500 Millionen Euro davon gehen ins Junge Wohnen und nächstes Jahr verdoppeln wir auf eine Milliarde. Durch die zweijährige Vereinbarung erhalten die Länder mehr Planungssicherheit.“

Weitere Informationen:
Der Soziale Wohnungsbau hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Stabilitätsanker für den gesamten Wohnungsbau entwickelt. Im Jahr 2024 wurden von den Ländern insgesamt rund 62.000 Wohneinheiten im Bereich des Sozialen Wohnungsbaus gefördert. Das waren rund 50 Prozent mehr als in 2022 und rund 25 Prozent mehr als im Vorjahr – und das trotz gestiegener Bau- und Finanzierungskosten und sinkender Baugenehmigungen im Gesamtmarkt.

Mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland schaffen, steht für das Bundesbauministerium an erster Stelle. Deshalb bauen wir den Sozialen Wohnungsbau weiter aus. Bis zum Jahr 2029 investiert der Bund die Rekordsumme von 23,5 Milliarden Euro. Zusammen mit den Mitteln der Länder steht so erfahrungsgemäß eine mehr als doppelt so hohe Summe zur Verfügung.


23. März 2026: Gedenkveranstaltung zum Bombenangriff auf Dinslaken
Am Montag, den 23. März 2026, findet am Mahnmal auf dem Dinslakener Parkfriedhof eine öffentliche Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestags der Zerstörung Dinslakens im Zweiten Weltkrieg statt. Beginn ist um 11 Uhr.

Bürgermeister Simon Panke wird eine Rede halten und im Anschluss wird gemeinsam ein Kranz niedergelegt, um der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken und an die erschütternden Ereignisse des 23. März 1945 zu erinnern. Schüler*innen der Ernst-Barlach-Gesamtschule werden sich in diesem Jahr wieder mit Beträgen beteiligen.

Dinslaken: Informationsveranstaltung "Vorsorgevollmacht" am 24. März Informationsveranstaltung Vorsorgevollmacht am 24.03.2026 im Rathaus Dinslaken. Am Dienstag, den 24. März 2026 findet von 10 bis 13 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema "Vorsorgevollmacht" im Saal Agen im Dinslakener Rathaus statt.

Das Angebot richtet sich an pflegende Angehörige und wird durch einen Fachvortrag und verschiedene Informationsstände abgerundet. Gemeinsam mit dem Netzwerk „MITEINANDER STARK – Fachlich vernetzt. Gemeinsam für pflegende Angehörige. Kreis Wesel und Umgebung“ richtet die Stadt Dinslaken die Veranstaltung aus.

Gerade für pflegende Angehörige ist das Thema „Wer entscheidet für mich, wenn ich es selbst nicht mehr kann?“ sehr relevant. Um Anmeldung wird gebeten: Seniorenbüro Dinslaken Melanie Segerath Tel.: 02064/66549

Stiftung Krankenhaus Bethanien: Veranstaltung „Sie haben gespendet – wir sagen Danke.“  
Seit über 170 Jahren steht die Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers den Menschen in der Region zur Seite. Dieses langjährige Wirken wäre ohne das Vertrauen und die engagierte Unterstützung zahlreicher Bürger:innen nicht möglich. Dank ihrer Spenden konnten in den vergangenen Jahren viele Projekte verwirklicht werden, die Patient:innen und Bewohner:innen unmittelbar zugutekommen.  

Unter dem Titel „Sie haben gespendet – wir sagen Danke.“ sind alle Unterstützer:innen am Mittwoch, den 25. März 2026, um 17 Uhr in die Bethanien Akademie Moers eingeladen, um gemeinsam mit uns auf diese Meilensteine zu blicken und einen Einblick in die verschiedenen umgesetzten Projekte zu erhalten.

Dinslaken: Ostermarkt im Museum Voswinckelshof
Der Ostermarkt im Museum Voswinckelshof ist seit Jahrzehnten eine beliebte Veranstaltung in Dinslaken und lädt auch in diesem Jahr ein zum Stöbern und Entdecken sowie zu dem einen oder anderen kleinen Kauf. Rund 35 Stände bieten handwerklich gemachte kleine Oster-Kunstwerke, Geschenke und Mitbringsel sowie Dekorationsideen rund um Ostern und Frühling an.

Die Gäste finden wieder reichlich Inspiration, Osterschmuck, kunstvoll gestaltete Ostereier, handgemachte Puppen, originellen Schmuck und frühlingshafte Geschenke. Im gesamten Museum warten außergewöhnliche und schöne Dinge rund um Ostern und Frühling auf die Besucherinnen und Besucher. Für jeden Geschmack und alle Geldbeutel finden sich Selbstgemachtes, Geschenke und kleine Kunstwerke.

Wann: Donnerstag, 26. März bis Sonntag, 29. März 2026
täglich von 11:00 bis 17:00 Uhr
Wo: Museum Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6, 46535 Dinslaken
Freier Eintritt.

Für Simon Panke ist es der erste Ostermarkt als Bürgermeister: „Der Ostermarkt ist eine Institution in Dinslaken und viele Menschen freuen sich jedes Jahr auf die Eröffnung. Bestimmt liegt das auch daran, dass die Händler*innen immer sehr freundlich sind und die Atmosphäre sehr gemütlich ist. Man hat gar nicht das Gefühl, auf einem Markt zu sein. Besonders schön finde ich, dass jedes Jahr neue Stände hinzukommen und für Abwechslung sorgen.“

Auf dem Museumsplatz gibt es wieder herzhaft Gegrilltes und Crêpes. In der Cafeteria des Museums bieten die Albert-Schweitzer-Einrichtungen Tee und Kaffee sowie leckeren Kuchen an. So kann man den Besuch gemütlich ausklingen lassen und die Frühlingssonne genießen. Oder sich für die zweite Marktrunde stärken. Zu entdecken gibt es genug für mehr als einen Besuch. Besonderes Highlight: Es wird wieder vor Ort gebacken!

Aufgrund der Vorbereitungen für den Ostermarkt ist das Museum am 24. und 25. April 2026 geschlossen. Der Fairteiler ist vom 24. bis zum 29. April geschlossen. Während des Ostermarktes stehen am Museum Voswinckelshof keine Parkplätze zur Verfügung.

Dinslaken: Teilnahme an der Earth Hour 2026
Die Stadt Dinslaken folgt erneut dem Aufruf der Umweltstiftung WWF Deutschland und beteiligt sich an der „Earth Hour“. Sie setzt damit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit der „Stunde der Erde“ engagieren sich Menschen, Städte und Unternehmen weltweit für den Schutz der Lebensgrundlagen. Sie schalten dafür am Samstag, 28. März 2026, um 20:30 Uhr das Licht aus.

Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin. In Dinslaken wird zur Earth Hour die Beleuchtung des Rathauses, des Stadthauses, des Museums Voswinckelshof, der Stadtbibliothek und der Stadtinformation ausgeschaltet.

In diesem Jahr steht die Earth Hour in Deutschland zu ihrem 20. Jubiläum unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Das bedeutet ganz konkret: das Licht ausschalten und zugleich ein Zeichen setzen. Denn jede und jeder einzelne kann sich dafür einsetzen, eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen.

Die Stadt Dinslaken und der WWF rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich aktiv an der Earth Hour 2026 zu beteiligen und auch das Licht in den eigenen vier Wänden auszuschalten. Jeder Beitrag zählt, um ein Zeichen zu setzen.

Wesel ist erneut bei der Earth Hour am 28. März 2026 dabei
 Auch in diesem Jahr folgt die Stadt Wesel wieder dem Aufruf des WWF Deutschland und beteiligt sich an der „Earth Hour“. Mit der „Stunde der Erde“ wird weltweit ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Am Samstag, 28. März, geht um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus und bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro. 

In Wesel werden zur Earth Hour neben dem Willibrordi Dom, dem Lutherhaus und der Rheinbrücke auch in diesem Jahr wieder die Lichter am Kreishaus, am Wasserturm der Stadtwerke, am Berliner Tor und an der Zitadelle ausgeschaltet.  Auch alle Bürger*innen sind zur Teilnahme eingeladen.

Die Earth Hour ist in diesem Jahr – zu ihrem 20. Jubiläum – vielleicht relevanter denn je. Jetzt ist die Zeit, sich für Fortschritte stark zu machen. Auch bei uns zuhause. Denn Klimaschutz beginnt vor Ort: in unseren Städten, Quartieren und im täglichen Leben der Menschen. Die Earth Hour erinnert daran, dass Kommunen gemeinsam mit ihren Bürger*innen einen Beitrag zu einer gesunden, lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt leisten können.

Die Geschichte der Earth Hour begann 2007 in Australien. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. Allein in Deutschland haben 2025 520 Städte und Gemeinden teilgenommen. Alle Infos zum Mitmachen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour 

Frühling am Niederrhein: Saisonale Genüsse und regionale Vielfalt in der Genussregion Niederrhein entdecken
Mit dem Frühlingsbeginn startet am Niederrhein für Einheimische und Gäste die Zeit vielfältiger regionaler Angebote. Unter dem Motto „Frühling am Niederrhein“ lädt die Genussregion Nieder-rhein Verbraucherinnen und Verbraucher dazu ein, regionale Spezialitäten, Hoffeste und kulinarische Aktionen zu entdecken.

Die Saison steht zudem ganz im Zeichen des weißen und grünen Spargels: Frisch gestochen, in verschiedensten Qualitäten und mit persönlicher Beratung verkaufen die Erzeuger den Spargel direkt vor Ort. Viele Höfe bieten Spargelhofführungen und zusätzlich Serviceleistungen wie Schälen, Verpacken, vorgekochte Produkte und fachliche Tipps zur Lagerung und Zubereitung an.

Mit der Vielfalt aus Feld, Hof und Küche stellen die Direktvermarkter, Landwirtschaftsbetriebe und Gastronomen die Qualität und Regionalität niederrheinischer Erzeugnisse in den Mittelpunkt.

Auf der Website der Genussregion Niederrhein finden Interessierte Informationen zu saisonalen Produkten, Adressen von Produzentinnen und Produzenten, Veranstaltungshinweise sowie Anregungen für Rezepte und Genusstipps. Damit wird die Suche nach frischen, regionalen Produkten einfach und übersichtlich.

Am 28. März geht es beispielsweise los mit der Niederrhein-Westfälischen Braumanufaktur in Hamminkeln, die ab 11 Uhr zum Frühlingsmarkt auf dem Brauereihof einlädt.
Am 1. Mai kann in Hamminkeln-Ringenberg ab 12 Uhr ein Boxenstopp im Brennereihof Hermann Bovenkerck eingelegt werden: Neben kalten Getränken, verschiedenen Wein- und Spirituosen lohnt sich hier auch ein kleiner Imbiss. Familien sollten am 14. Mai das Hoffest auf dem Spargelhof Heinen in Wesel-Obrighoven nicht verpassen.

Im Ladenlokal der Gockels Genussmanufaktur in der Krefelder Innenstadt gibt es vom 20.3. bis 3.4. eine Frühlingsaktion: Ab einem Einkaufswert von 20 € gibt es das günstigste Produkt gratis - bei Nennung des Stichwortes „Genussregion Niederrhein“.

Das Landhaus Beckmann in Kalkar bietet am Ostersonntag von 10-14 Uhr einen genussvollen Osterbrunch und im Gasthof Küpper in Hamminkeln-Dingden steht aktuell „Der Osterburger“ auf der Speisekarte.

Die Bio-Imkerei Bienenkönig Niederrhein aus Bedburg-Hau bietet Bienenpatenschaften zur Unterstützung der Pflege und Betreuung eines Bienenvolkes an, spannende Einblicke in die Welt der Honigbienen inklusive.

Die Mitgliedsbetriebe der Genussregion bieten außerdem tolle Frühlingsspezialitäten an. Die Aurora kaas GmbH aus Kranenburg bringt verschiedene Bio-Käsesorten auf den Markt, darunter einen cremigen Frühlingskäse aus regionaler Weidemilch verfeinert mit Gänseblümchen, Löwenzahn, Ingwer und Zwiebel. Bis zum Ende des Frühlings kann im Käsereiverkauf für einen guten Zweck gespendet werden.

Die gesammelte Summe in der Spendenbox wird von Aurora kaas verdoppelt und fließt in ein Projekt für neue blühende Lebensräume und mehr Insektenvielfalt. Frühlingstütchen mit Bärlauch-Senf bietet Anja Jakobs, die Kräuterschnecke aus Rheinberg an. Weitere genussvolle Momente zum Osterfest bieten bunt gefüllte Geschenkkörbe mit regionalen Spezialitäten.

„Der Frühling bringt frische Aromen und neue Angebote aus unserer Region. Kurze Wege und transparente Produktion stehen bei uns an erster Stelle“, so Lukas Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft und Vorstandsmitglied der Genussregion Niederrhein.

Kontakt
Kreis Wesel - EntwicklungsAgentur Wirtschaft, Tel.: 0281/207-2018, E-Mail: regionalvermark-tung@kreis-wesel.de, https://www.genussregion-niederrhein.de/fruehling-am-niederrhein/

Osterferien am Niederrhein: Erlebnisse für die ganze Familie
Mit Beginn der Osterferien in NRW präsentiert sich der Niederrhein einmal mehr als vielseitige Freizeitregion für Groß und Klein. Ob Naturerlebnis, Kulturangebot oder aktive Auszeit – die Region bietet in den Frühlingswochen einen abwechslungsreichen Mix aus Sport, Spiel und Erholung. „Langeweile kommt dabei garantiert nicht auf“, verspricht Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH (NT).

Familien können sich auf besondere Erlebnisse freuen. Ein klassisches Highlight ist etwa der Tiergarten Kleve, der rund um Ostern mit tierischen Begegnungen und Aktionen für unvergessliche Momente sorgt. Finlantis in Nettetal lädt zu einer entspannten Auszeit in der Sauna- und Wellnesslandschaft ein. Eine Wanderführung durch den Diersfordter Wald gibt es in Wesel. „Kunst im Erkelenzer Straßenbild“ wird bei einer Stadtführung präsentiert. Und dies sind nur einige Beispiele aus dem bunten Ferienprogramm der Region.

Wer den Niederrhein aktiv erkunden möchte, findet darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten zum Radfahren und Wandern. Die weitläufige Landschaft mit ihren Flussauen, Baumreihen und Wiesen sowie lebendige Städte mit Einkaufs- und Genussmöglichkeiten bieten ideale Bedingungen für herrliche Frühlingsausflüge.
Ein zusätzlicher Vorteil: Auch die Partner der NiederrheinCard halten attraktive Angebote und Vergünstigungen bereit, mit denen sich viele Freizeitaktivitäten noch günstiger genießen lassen.

Einen guten Überblick über das Erlebnisprogramm rund um Ostern gibt es hier:
www.niederrhein-tourismus.de/niederrhein/osterferientipps-am-niederrhein

Ein Spaziergang zum Rhein lohnt natürlich immer. Besonders schön ist er bei Frühlingswetter. Foto: gymi media



Erzeugerpreise Februar 2026: -3,3 % gegenüber Februar 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), Februar 2026
-3,3 % zum Vorjahresmonat
-0,5 % zum Vormonat

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Februar 2026 um 3,3 % niedriger als im Februar 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,5 %.



Hauptursächlich für den Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat waren auch im Februar 2026 die niedrigeren Energiepreise. Auch Verbrauchsgüter waren günstiger als vor einem Jahr. Hingegen waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat.

Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im Februar 2026 um 1,0 %, gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 0,2 %. Rückgang der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat Energie war im Februar 2026 um 12,5 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Januar 2026 fielen die Energiepreise um 1,8 %.

Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge bei Erdgas in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen betrachtet fielen die Erdgaspreise gegenüber Februar 2025 um 14,3 %. Auch elektrischer Strom kostete deutlich weniger (-13,4 %) als im Februar 2025, Fernwärme war nur leicht günstiger (-0,5 %) als im Vorjahresmonat.

Die Preise für Mineralölerzeugnisse fielen gegenüber Februar 2025 um 7,0 %, gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 1,1 %. Leichtes Heizöl kostete 6,4 % weniger als im Februar 2025, aber 1,9 % mehr als im Januar 2026. Kraftstoffe kosteten 1,6 % mehr als im Februar 2025 und 0,9 % mehr als im Januar 2026.

Auf die Februarergebnisse der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte hatten die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 keinen Einfluss.

Preisanstiege bei Investitionsgütern und Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern
Die Preise für Investitionsgüter waren im Februar 2026 um 1,7 % höher als im Vorjahresmonat (+0,2 % gegenüber Januar 2026). Maschinen kosteten 1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,2 % gegenüber Februar 2025. Gebrauchsgüter waren im Februar 2026 um 2,0 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Januar 2026).

Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,6 % weniger als im Vorjahresmonat und 0,3 % weniger als im Januar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,9 %. Deutlich billiger als im Februar 2025 waren Butter (-42,8 %) und Schweinefleisch (-12,5 %). Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch (+19,9 %) und Kaffee (+16,1 %).

Preisanstiege auch bei Vorleistungsgütern
Die Preise für Vorleistungsgüter waren im Februar 2026 um 1,1 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber Januar 2026). Für den Preisanstieg gegenüber Februar 2025 sorgten vor allem die höheren Preise von Metallen (+6,5 %). Insbesondere die Preise für Edelmetalle (+66,8 %) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich an. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus (+13,8 %) musste mehr bezahlt werden als im Vorjahr.

Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-1,9 %), darunter auch Betonstahl (-1,4 %). Holz sowie Holz- und Korkwaren (+6,4 %) waren ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +12,8 % und Laubschnittholz mit +2,6 %. Erhebliche Preisanstiege gab es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +34,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat (+4,2 % gegenüber Januar 2026).

Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,3 %. Darunter war veredeltes und bearbeitetes Flachglas 7,1 % teurer, wohingegen die Preise für Hohlglas (-1,9 %) gegenüber Februar 2025 sanken. Preisrückgänge gegenüber Februar 2025 gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen (-3,0 %), darunter stiegen allerdings die Preise für Düngemittel um 4,2 %. Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 2,3 % weniger als im Vorjahresmonat. Futtermittel für Nutztiere (-8,1 %) und Getreidemehl (-5,6 %) kosteten ebenfalls deutlich weniger als im Februar 2025.

54,7 % der deutschen Exportgeschäfte mit Drittstaaten im Jahr 2025 in Euro abgewickelt
• US-Dollar mit einem Anteil von 26,4 % zweitwichtigste Währung bei Warenexporten in Nicht-EU-Staaten
• Importe aus Drittstaaten zu 45,2 % in US-Dollar und zu 43,8 % in Euro bezahlt • Statistisches Bundesamt bietet ab sofort monatliche Auswertungen zum Außenhandel nach Rechnungswährungen

Im Jahr 2025 war der Euro bei deutschen Warenexporten in Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) das meistverwendete Zahlungsmittel. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen 54,7 % der deutschen Exportgeschäfte in die Drittstaaten in Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 26,4 % der Exporte abgerechnet.

Danach folgten Exportgeschäfte in britischem Pfund mit einem Anteil von 4,8 %, chinesischem Renminbi Yuan mit 2,7 % und Schweizer Franken mit 2,4 %. Die restlichen 8,9 % der Exporte in Drittstaaten wurden in anderen Währungen bezahlt. Ab dem Berichtsmonat Januar 2026 bietet das Statistische Bundesamt monatliche Auswertungen zum Außenhandel nach Rechnungswährungen in einem neuen Statistischen Bericht an.

Deutsche Importe: US-Dollar wichtigstes Zahlungsmittel
Importseitig war der US-Dollar im Jahr 2025 das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel im Warenhandel mit Drittstaaten. 45,2 % der Importgeschäfte wurden in US-Dollar bezahlt. In Euro wurden 43,8 %, in chinesischem Renminbi Yuan 3,6 %, in Schweizer Franken 2,8 % und in britischem Pfund 1,7 %der Importgeschäfte abgerechnet.

In anderen Währungen wurden nur 2,9 % der Importe bezahlt. Exporte in die Vereinigten Staaten werden zu über zwei Dritteln in US-Dollar bezahlt Im Handel mit den wichtigsten Empfängerländern deutscher Waren außerhalb der Europäischen Union (EU) unterscheiden sich die Anteile der bei Exportgeschäften genutzten Rechnungswährungen stark. So wurden die Exporte in die Vereinigten Staaten im Jahr 2025 zu 68,6 % in US-Dollar und zu 30,6 % in Euro abgerechnet.

Nur 0,8 % der exportierten Waren wurden in anderen Währungen gezahlt. Demgegenüber wurden die von Deutschland nach China exportierten Waren im Jahr 2025 hauptsächlich in Euro bezahlt (61,0 %). Danach folgten die chinesische Währung Renminbi Yuan mit einem Anteil von 23,0 % und der US-Dollar mit 15,1 %. In anderen Währungen wurden lediglich 0,9 % der Exportgeschäfte mit China abgewickelt.

Auch im Handel mit dem Vereinigten Königreich wurden 2025 die meisten deutschen Exporte in Euro bezahlt (48,5 %). Der US-Dollar spielte mit einem Anteil von 8,1 % nur eine untergeordnete Rolle. Weitaus mehr Exporte in das Vereinigte Königreich wurden in britischem Pfund abgerechnet (41,4 %). Andere Währungen hatten bei den deutschen Exportgeschäften mit dem Vereinigten Königreich einen Anteil von 2,0 %.

Beim Handel mit der Schweiz dominierten im Jahr 2025 die Exporte, die in Euro abgewickelt wurden. Der Euro lag mit einem Anteil von 71,0 % weit vor dem Schweizer Franken mit 22,0 % und dem US-Dollar mit 4,4 % an den Rechnungswährungen. Andere Währungen hatten lediglich einen Anteil von 2,6 %.

Importe aus China meist in US-Dollar abgewickelt
Auch bei den Importen nach Deutschland aus den wichtigsten Lieferländern außerhalb der EU ergab sich für die Zahlungsabwicklung nach Währungen ein differenziertes Bild. Im Handel mit China wurden im Jahr 2025 mit einem Anteil von 50,8 % die meisten Wareneinfuhren in US-Dollar abgerechnet.

In Euro wurden 31,1 % und in chinesischem Renminbi Yuan nur 16,7 % der Importgeschäfte abwickelt (andere Währungen: 1,4 %). Bei den Importen aus den Vereinigten Staaten hatte der US-Dollar in Jahr 2025 mit einem Anteil von 78,4 % eine noch größere Bedeutung als bei den Exportgeschäften. In Euro wurden lediglich 20,0 % der Importwaren gezahlt (andere Währungen: 1,7 %).

Bei Importgeschäften mit der Schweiz hingegen spielte der US-Dollar im Jahr 2025 mit einem Anteil von 6,6 % nur eine untergeordnete Rolle. Hier dominierte der Euro mit einem Anteil von 67,0 % der abgerechneten Währungen, gefolgt vom Schweizer Franken mit einem Anteil von 23,4 % (andere Währungen: 3,1 %). Der Handel mit dem Vereinigten Königreich wurde auch importseitig hauptsächlich in Euro abgerechnet.

Im Jahr 2025 lag der Euro mit einem Anteil von 50,3 % an den fakturierten Währungen vor dem US-Dollar mit 25,9 % und dem britischen Pfund mit 23,2 % (andere Währungen: 0,6 %). Exporte in Drittstaaten machen 44,1 % der gesamten deutschen Exporte aus Im Jahr 2025 machte der Handel mit Drittstaaten 44,1 % der deutschen Gesamtexporte und 34,6 % der Gesamtimporte aus.

Dieser Außenhandel über die EU-Grenzen hinweg (Extrahandel) wird von der Zollverwaltung abgewickelt, dabei werden die jeweiligen Rechnungswährungen erfasst. Für den Handel mit anderen EU-Staaten (Intrahandel) liegen in der Außenhandelsstatistik keine Angaben zu den fakturierten Währungen vor.