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KW 13: Montag 23. - Sonntag, 29.3.2026
(Uhr-Umstellung
von 2 Uhr auf 3 Uhr)
Themen u.a.:
Wesel: Kreistag
beschließt Fortschreibung des
Nahverkehrsplans Der Weseler
Kreistag hat in seiner Sitzung am
Donnerstag, 26. März 2026, die
Fortschreibung des Nahverkehrsplanes des
Kreis Wesel einstimmig beschlossen. Mit dem
Nahverkehrsplan werden gemäß ÖPNV-Gesetz NRW
die Interessen des öffentlichen
Personennahverkehrs im Kreis Wesel
konkretisiert.
Er ist ein
Koordinierungs- und Steuerungsinstrument und
definiert die Entwicklung des ÖPNV für die
kommenden fünf bis zehn Jahre. Zentrale
Inhalte und Leitlinien stellen die
Anforderungen an eine Angebotsverbesserung,
bessere Erreichbarkeiten und eine höhere
Zuverlässigkeit dar. Schwerpunkt der
Fortschreibung sind die Herausforderungen
der Zukunft, insbesondere der Beitrag zur
Verkehrswende.
Ziel ist es, ein
Verkehrsangebot bereitzustellen, das
zuverlässig und wirtschaftlich ist und
Anreize schafft, die Zahl der Fahrgäste zu
erhöhen. Ein wesentlicher Bestandteil ist
der Ausbau des integralen Taktfahrplanes,
bei dem Bus- und Bahnangebote systematisch
an definierten Verkehrsknoten verknüpft
werden. Daneben soll das bestehende
Grundnetz bestehend aus XBus-, Schnell-,
Lokal- und Ortsbussen ausgebaut und gestärkt
werden.
Ergänzend zum klassischen
Linienverkehr setzt der Nahverkehrsplan auf
innovative und digitale Bedienformen und
öffnet die Möglichkeit für alternative
Angebotsformen in schwächer besiedelten
Räumen. Als ein weiteres Ziel nennt der
Nahverkehrsplan den weiteren Ausbau der ca.
2.000 Haltestellen im Kreisgebiet unter den
Gesichtspunkten der Barrierefreiheit und
Fahrgastinformation.
Ein weiterer
Aspekt der Fortschreibung des
Nahverkehrsplans ist die Einführung neuer
XBus-Linien. Die Kreistagsmitglieder haben
sich mit großer Mehrheit für insgesamt drei
neue XBus-Linien ausgesprochen und mit dem
Beschluss die Verwaltung mit der Umsetzung
beauftragt.
Geplant sind die Linien
X02 (Schermbeck – Hünxe – Dinslaken), X30
(Wesel – Rheinberg – Moers) sowie X31
(Xanten – Sonsbeck – Kevelaer). Für die
Linie X31 ist aufgrund des Streckenverlaufs
eine Abstimmung mit dem Kreis Kleve
erforderlich, da dieser dort die
Aufgabenträgerschaft übernehmen wird. An der
Aufstellung wurden die kreisangehörigen
Kommunen, die im Kreis Wesel
konzessionierten Verkehrsunternehmen sowie
die Zweckverbände und Nachbaraufgabenträger
beteiligt.
Der Nahverkehrsplan ist
auf der Homepage des Kreises Wesel unter https://www.kreis-wesel.de/leben-arbeiten/strassenverkehr-oepnv/oeffentlicher-personennahverkehr einsehbar.
Kreistag berät über
Innovationscampus und die Zukunft des
Freizeitzentrums Xanten Der
Kreistag hat in seiner Sitzung am
Donnerstag, 26. März 2026, zahlreiche Themen
beraten. Unter anderem ging es um die
Weiterentwicklung des Innovationscampus
Wesel und die Zukunft der Freizeitzentrum
Xanten GmbH (FZX). Der Kreistag befasste
sich mit der weiteren Entwicklung des
Innovationscampus Wesel und entschied mit
großer Mehrheit, die Verwaltung des Kreises
Wesel zu beauftragen, in Abstimmung mit der
Stadt Wesel, die bestehenden
architektonischen Planungen unter
Berücksichtigung zusätzlicher Flächen- und
Funktionsbedarfe des Kreises
weiterzuentwickeln.
Zudem sollen
Verhandlungen über ein Mietverhältnis
zwischen dem Kreis und der Stadt Wesel
aufgenommen und die Ergebnisse den
politischen Gremien zur Entscheidung
vorgelegt werden. Die entstehenden
Planungskosten sollen zwischen beiden
Partnern einvernehmlich aufgeteilt werden.
Hintergrund ist zum einen der
Sanierungsbedarf des Kreishauses.
Währenddessen kann es sein, dass Räume nicht
genutzt werden können und zusätzlicher
Raumbedarf entsteht. Darüber hinaus wird
langfristig eine Bündelung von
Verwaltungsstandorten angestrebt. Bereits
jetzt musste der Kreis Wesel mangels eigener
Kapazitäten im Kreishaus auf verschiedene
Anmietungen verteilt über das Stadtgebiet
zurückgreifen.
Diese können
zusammengeführt werden an einem Standort und
der Innovationscampus kann hier
perspektivisch eine nachhaltige Lösung
bieten. Zum Hintergrund: Am Kreishaus
besteht aufgrund des Alters und
unterlassener Instandsetzungen und
Modernisierungen in der Vergangenheit ein
grundsätzlicher und massiver
Sanierungsbedarf, u.a. an der Gebäudehülle,
der technischen Gebäudeausrüstung und im
Brandschutz.
Eine
Schwachstellenanalyse durch einen
beauftragten Brandschutzsachverständigen
zeigte zudem akuten Handlungsbedarf. Es
wurden und werden aktuell unverzüglich ein
Viertel der räumlichen Arbeitsplätze im
Kreishaus aus der Nutzung genommen, um die
Sicherheitsanforderungen für die
Beschäftigten und Besuchenden des
Kreishauses weiterhin zu gewährleisten.
Die Kompensation des Raumbedarfs
geschieht durch organisatorische Maßnahmen
und zusätzliche Anmietungen. Zukünftige
Finanzierung des FZX Außerdem beschäftigte
sich der Kreistag mit der weiteren
finanziellen Entwicklung der Freizeitzentrum
Xanten GmbH und beriet mögliche
Handlungsoptionen.
Die
Kreistagsmitglieder beauftragten mit großer
Mehrheit die Verwaltung, mit den
Gesellschaftern RVR und Stadt Xanten weitere
Gespräche zur Gesellschafterstruktur
dahingehend zu führen, dass durch eine
einmalige Ablösung die weitere laufende
Bezuschussung durch den Kreis und die
Mitgliedschaft des Kreises Wesel beendet und
gleichzeitig die Mitgliedschaftsrechte der
Stadt Xanten gestärkt werden sowie der
Bestand des FZX gesichert wird. Für das Jahr
2026 leistet der Kreis Wesel einen Zuschuss
in gleicher Höhe wie die Stadt Xanten.
Zum Hintergrund: Die Freizeitzentrum
Xanten GmbH (FZX) fördert Sport, Gesundheit,
Jugendhilfe sowie Umwelt- und
Landschaftsschutz. Zu diesem Zweck betreibt
sie ein Freizeitzentrum und stellt der
Öffentlichkeit das Areal der Xantener Nord-
und Südsee mit Uferbereichen zur Verfügung.
Die Gesellschaft ist gemeinnützig tätig und
nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Im
Mittelpunkt steht vielmehr ein breites
Freizeit- und Erholungsangebot für die
Bevölkerung. Gesellschafter sind der Kreis
Wesel (25 %), der Regionalverband Ruhr (50
%) sowie die Stadt Xanten (25 %).
Kreistag beschließt: Michael
Rademacher wird stellvertretender
Kreisbrandmeister Am
Donnerstag, 26. März 2026, beschloss der
Kreistag einstimmig, Michael Rademacher zum
stellvertretenden Kreisbrandmeister zu
bestellen. Vorausgegangen war eine
100%-Zustimmung der Leitungen der 13
Feuerwehren im Kreisgebiet. Rademacher, der
hauptberuflich die Feuerwehr Kamp-Lintfort
leitet, wird damit ab dem 1. April 2026 die
Nachfolge des derzeitigen stellvertretenden
Kreisbrandmeisters Christoph Rudolph
übernehmen und als Ehrenbeamter bis zum
Erreichen der Höchstaltersgrenze im aktiven
Feuerwehrdienst mitwirken.
„Mit der
Bestellung von Michael Rademacher zum
stellvertretenden Kreisbrandmeister setzen
wir auf eine erfahrene und engagierte
Führungskraft, die bereits zahlreiche Jahre
in der Feuerwehr tätig ist und sich durch
fachliche Kompetenz und außergewöhnliches
Engagement auszeichnet.
Wir sind überzeugt, dass er diese
verantwortungsvolle Aufgabe mit großer
Verantwortung und im Sinne der Sicherheit
unserer Bürgerinnen und Bürger ausführen
wird. Ich danke Christoph Rudolph für seinen
langjährigen Einsatz und wünsche Michael
Rademacher viel Erfolg und eine glückliche
Hand in seiner neuen Funktion“, so Landrat
Ingo Brohl.
Zum Ende des Monats wird
der langjährige stellvertretende
Kreisbrandmeister Christoph Rudolph aus dem
Amt scheiden und den Staffelstab an Michael
Rademacher aus Kamp-Lintfort weiterreichen.
Damit ist das Team um Kreisbrandmeister
Markus Janßen aus Xanten und den
stellvertretenden Kreisbrandmeister Ulrich
Borgmann aus Dinslaken wieder komplett.
Rudolph vertrat den Niederrheinkreis auf
Landesebene beim Verband der Feuerwehren NRW
und möchte nun die freie Zeit nutzen und
sich mehr seinen Hobbys, der Jagd und der
Kommunalpolitik, widmen.

v.l. Frank Brändel (Leitung FD Sicherheit
und Ordnung), Dr. Lars Rentmeister
(Vorstandsmitglied Sicherheit und Ordnung),
Markus Janßen (Kreisbrandmeister), Michael
Rademacher (neuer stv. Kreisbrandmeister),
Christoph Rudolph, Landrat Ingo Brohl,
Ulrich Borgmann (stv. Kreisbrandmeister)
Moers: Rat beschließt
Neuorganisation der Feuerwehr
Die Neuorganisation des Fachbereichs
Feuerwehr hat der Rat der Stadt Moers ist am
Mittwoch, 25. März, beschlossen. Damit die
Wehr weiterhin leistungsfähig bleibt, gibt
es unter anderem künftig eine Aufteilung in
die vier Fachbereiche operative
Gefahrenabwehr, vorbeugende Gefahrenabwehr,
Freiwillige Feuerwehr und Verwaltung sowie
ein sogenanntes Mischdienstmodell.
An dem Nachmittag hat der Rat auch einen
Antrag von zwei Fraktionen zu der Thematik
beschlossen. Darin geht es unter anderem um
die Stärkung des Ehrenamtes und die
Einbindung der Freiwilligen Feuerwehr.
Verwaltung hat Gutachten zum
Bürger:innenrat vorgestellt Auf den Weg
gebracht hat der Rat auch die Vorplanung zur
Erweiterung der Grundschule Annastraße im
Bereich der Klassen und der Küche. Ein
weiteres Thema war die Erhöhung der
maximalen Aufnahmekapazität in der Offenen
Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2026/2027.
Dann stehen 100 Plätze mehr als vorher zur
Verfügung.
Vorgestellt hat die
Verwaltung zudem das Gutachten zum
Bürger:innenrat Moers und den 3.
Gleichstellungsplan der Stadt Moers. Alle
Themen und Details zu den
Tagesordnungspunkten sind im
Ratsinformationssystem auf der
Internetseite ris.moers.de zu
finden. Zudem ist der Stream der Sitzung bis
8. April auf der Youtube-Seite der Stadt
Moers abrufbar: www.youtube.com/StadtMoers.
Blindenleitstreifen am
Moerser Rathaus freihalten – Rücksicht
ermöglicht Teilhabe Die
Stadtverwaltung Moers bittet alle
Besucherinnen und Besucher des Rathauses
eindringlich darum, den Blindenleitstreifen
(taktile Leitstreifen) vor dem Gebäude
jederzeit freizuhalten und insbesondere
nicht durch abgestellte Fahrräder zu
blockieren.

Die Stadtverwaltung Moers bittet
Besucherinnen und Besucher des Rathauses
darum, den Blindenleitstreifen vor dem
Gebäude jederzeit freizuhalten. (Foto: pst)
Der taktile Leitstreifen dient Menschen
mit Sehbehinderung als wichtige
Orientierungshilfe. Er führt direkt zum
Hausbriefkasten sowie zum Eingangsbereich
des Rathauses. Das System ermöglicht eine
selbstständige und sichere Nutzung des
Gebäudes. Werden auf diesem Streifen
Fahrräder oder andere Gegenstände
abgestellt, kann dies zu Gefährdungen und
Unfällen führen.
Die
Stadtverwaltung bittet erneut darum, nur
vorgesehenen Abstellmöglichkeiten für
Fahrräder zu nutzen. Hintergrund ist ein
Antrag im Ausschuss für Bürgeranträge. Die
Ausschussmitglieder hatten in der Sitzung im
März darum gebeten, verstärkt auf die
Bedeutung des Blindenleitstreifens
aufmerksam zu machen.
Barrierefreiheit ist ein zentraler
Bestandteil einer inklusiven
Stadtgesellschaft. Jede und jeder Einzelne
kann dazu beitragen, dass sich alle Menschen
sicher und selbstbestimmt im öffentlichen
Raum bewegen können. Damit die Regelung noch
besser sichtbar ist, hat die Stadt Moers das
Piktogramm am Leitstreifen erneuert. Die
Stadt Moers achtet auf die Einhaltung der
Regelung und stellt falsch geparkte
Fahrräder beiseite.
Berufskolleg-Lehrerin Wesel:
Durchsuchungsmaßnahme in Betrugsverfahren
Die Staatsanwaltschaft Duisburg
führt ein Ermittlungsverfahren gegen eine
Lehrerin des Berufskollegs Wesel wegen des
Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges. Auf
Grund der Presseberichterstattung über eine
von ihr vorgetäuschte Dienstunfähigkeit im
vergangenen Jahr wurde hier ein Prüfvorgang
angelegt.
Im Rahmen von
Vorermittlungen wurden dabei u.a. Unterlagen
von der Bezirksregierung Düsseldorf
angefordert, insbesondere das dort
eingeholte amtsärztliche Gutachten vom 25.
November 2025 über die Beschuldigte. Nachdem
diese Unterlagen im Februar 2026 vollständig
vorlagen, ergaben sich nach hiesiger
Bewertung zureichende tatsächliche
Anhaltspunkte für den Verdacht des
gewerbsmäßigen Betruges.
Daher wurde
ein entsprechendes Ermittlungsverfahren
gegen die Beschuldigte eingeleitet. Der
Beschuldigten wird vorgeworfen, über einen –
strafrechtlich relevanten – Zeitraum von
vier Jahren zu Unrecht Dienstbezüge erhalten
zu haben. Die Beschuldigte soll gegenüber
ihrem Dienstherrn, dem Land
Nordrhein-Westfalen, bewusst der Wahrheit
zuwider angegeben haben, auf Grund einer
Erkrankung dienstunfähig gewesen zu sein,
obwohl sie als Heilpraktikerin tätig gewesen
und an einem Gründungswettbewerb
teilgenommen haben soll.
In diesem
Ermittlungsverfahren erließ das Amtsgericht
Duisburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss, der
am 24. März 2026 vollstreckt wurde. Im
Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen konnten
beweiserhebliche Unterlagen und
elektronische Datenträger sichergestellt
werden. Die Ermittlungen, insbesondere
die Auswertung der sichergestellten
Beweismittel, dauern an. Es wird darauf
hingewiesen, dass bis zum rechtskräftigen
Abschluss die Unschuldsvermutung gilt.
Biodiversitätsstrategie: Dritte
Moerser Beteiligungsrunde bringt Planung
voran Mehr blühende
Straßenränder, vernetzte Grünflächen und
lebendige Gewässer – so könnte Moers in
Zukunft aussehen. Wie dieser Wandel konkret
gelingen kann, stand im Mittelpunkt der
Konzeptwerkstatt zur Biodiversitätsstrategie
am Dienstag, 24. März. Rund 40 Bürgerinnen
und Bürger sowie Fachleute kamen zusammen,
um den aktuellen Stand der Planung zu
diskutieren und weiterzuentwickeln.

(Foto: planlokal)
Bürgermeisterin
Julia Zupancic eröffnete die Veranstaltung
und betonte die Bedeutung der breiten
Beteiligung für eine tragfähige und
zukunftsorientierte Strategie. Wie kann ein
‚Moerser Weg‘ aussehen? Grundlage war ein
Vorkonzept, das zentrale Themenfelder, Ziele
und erste räumliche Leitideen bündelt. Dazu
zählt unter anderem der Ausbau sogenannter
blau-grüner Adern, die sich durch das
gesamte Stadtgebiet ziehen sollen.
Viele Hinweise aus den bisherigen
Beteiligungsformaten sind bereits
eingeflossen. Im Austausch vor Ort wurde das
Konzept bestätigt und gezielt weiter
geschärft. Dabei ging es unter anderem um
die Frage, wie ein ‚Moerser Weg‘ aussehen
kann, um Biodiversität dauerhaft in die
Stadtnatur zu integrieren.
Deutlich
wurde auch die wichtige Rolle von Schulen –
sowohl bei der Gestaltung von Außenflächen
als auch in der Umweltbildung. Die
Ergebnisse der Konzeptwerkstatt werden nun
in die finale Ausarbeitung eingebaut. Ziel
ist ein abgestimmtes Gesamtkonzept für mehr
biologische Vielfalt in Moers. Die
Abschlussveranstaltung ist für September
2026 geplant. Weitere Informationen stehen
unter www.stadtnatur-moers.de bereit.
Stadt Moers und Niederrhein
Tourismus GmbH wollen Zusammenarbeit
verstärken
Gemeinsam Tourismus stärken: Zu
einem Austausch über die künftige
Zusammenarbeit haben sich Bürgermeisterin
Julia Zupancic und Martina Baumgärtner am
Dienstag, 24. März, im Moerser Rathaus
ausgetauscht.

Bürgermeisterin Julia Zupancic, Martina
Baumgärtner (Geschäftsführerin der
Niederrhein Tourismus GmbH) und
Wirtschaftsförderer Florian Szepan (v.l.)
freuen sich auf die künftige verstärkte
Zusammenarbeit. (Foto: pst)
Die
Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus
GmbH stellte der Bürgermeisterin und
Wirtschaftsförderer Florian Szepan zum
Auftakt des Gesprächs die NiederheinCard
vor. Mit der App gibt es vergünstigte
Preise im Bereich Freizeit, Kultur und
Gastronomie in der gesamten Region. Das
Angebot für Touristinnen und Touristen sowie
für Niederrheinerinnen und Niederrheiner
soll künftig auch stärker in Moers vertreten
sein. Bereits seit Ende letzten Jahres nimmt
das Grafschafter Museum daran teil und
bietet eine ‚2 für 1 Aktion‘ an. Darüber
gibt es zwei Erwachsenen-Tickets zum Preis
von einem. Weitere Themen des Gesprächs
waren unter anderem gemeinsame
Veranstaltungen und die Stärkung der
touristischen Angebote in der Stadt.

Ostern in NRW:
Eierpreise innerhalb eines Jahres um rund 16 %
gestiegen * Preise für Butter
deutlich gesunken; Bohnenkaffee hingegen teurer.
* Tiefgefrorener Fisch und Fischfilets im
Vergleich zu Februar 2025 um 1,6 % gestiegen.
* Eier- und Schokoladenpreise in den letzten
5 Jahren um 66,0 % bzw. 59,8 % gestiegen.
Egal ob bunt gefärbt, im Garten versteckt
oder auf dem Frühstückstisch: Eier gehören zu
Ostern einfach dazu. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
zum anstehenden Osterfest mitteilt, sind die
Preise für Eier im Februar 2026 im Vergleich zum
Vorjahresmonat um 16,2 % gestiegen (Basis
2020 = 100).

Insgesamt stiegen die Nahrungsmittelpreise im
selben Zeitraum um 0,6 % und die
Verbraucherpreise insgesamt um 1,8 %. Sinkende
Preise beim Oster-Frühstück – Butter 33,0 %
günstiger Der Blick auf den Kassenzettel dürfte
beim Einkauf für den Osterbrunch etwas
erfreulicher ausfallen, denn bei einigen
Lebensmitteln sind die Preise im Februar 2026
gesunken.
Insbesondere beim Kauf von
Butter konnten die Verbraucherinnen und
Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat
sparen (−33,0 %). Toastbrot wurde um 13,6 %
günstiger angeboten, vegetarische oder vegane
Getreideprodukte um 7,8 %, Vollmilch um 7,5 %
und Orangensaft oder ähnlicher Fruchtsaft um
6,5 %. Die Preise für Schnittkäse (−5,7 %),
Honig (−2,1 %) und Wurstaufschnitt (−1,7 %)
sanken ebenfalls.
Als deutlicher
Preistreiber auf dem Frühstückstisch erwies sich
im vergangenen Monat hingegen Bohnenkaffee mit
einer Steigerung um 24,6 %. Schokoladen und
Pralinen wurden teurer; Karotten dagegen
günstiger Schokoladeneier und Schoko-Osterhasen
gehören für viele zu den Klassikern im Osternest
– wer im vergangenen Monat bereits eingekauft
hat, musste mehr Geld ausgeben als ein Jahr
zuvor.

Die Preise für Schokoladen sind zwischen
Februar 2025 und Februar 2026 um 10,0 %
gestiegen. Pralinen verteuerten sich derweil um
15,4 %. Gute Nachrichten für den Osterhasen:
Karotten kosteten weniger als noch im Februar
2025 (−3,1 %).
Preissteigerungen um 1,6 %
bei tiefgefrorenem Fisch und Fischfilets Vor
Karfreitag blieb der Preisanstieg bei frischem
Fisch vergleichsweise gering: Die Preise für
tiefgefrorenen Fisch und Fischfilets sind im
Vergleich zu Februar 2025 um 1,6 % gestiegen.
Für frischen oder gekühlten Fisch und
Fischfilets blieben die Preise nahezu konstant
(+0,1 %).
Eier- und Schokoladenpreise
in den letzten 5 Jahren deutlich gestiegen
Die Klassiker im Osternest haben sich nicht nur
im Vergleich zum Vorjahr verteuert: Besonders
über die letzten 5 Jahre hinweg war der
Preisanstieg deutlich sichtbar. Die Preise für
Eier sind zwischen Februar 2021 und Februar 2026
insgesamt um 66,0 % gestiegen.
Die
höchste Veränderungsrate im Vergleich zum
Vorjahresmonat wurde innerhalb der letzten fünf
Jahre im April 2022 mit 28,4 % gemessen; die
niedrigste im April 2021 mit −0,7 %. Die Preise
für Schokoladen sind innerhalb der letzten
5 Jahre um 59,8 % gestiegen. Die höchste
Veränderungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat
wurde innerhalb dieses Zeitraums im Juni 2023
mit 23,5 %, die niedrigste im April 2022 mit
−2,5 % festgestellt.
NRW:
Vollzeitbeschäftigte in der Kokerei und
Mineralölverarbeitung zählten 2025 zu den
Spitzenverdienern *
Bruttojahresverdienste in der Gesamtwirtschaft
lagen bei 64.561 Euro brutto. *
Vollzeitbeschäftigte in der Fischerei und
Aquakultur mit 34.423 Euro brutto am unteren
Ende der Verdienstskala.
Im Jahr 2025
haben vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer/innen in
Nordrhein-Westfalen 64.561 Euro brutto
(inklusive Sonderzahlungen) verdient. Mit einem
durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von
115.930 Euro lagen vollzeitbeschäftigte
Arbeitnehmer/innen im Bereich der „Kokerei und
Mineralölverarbeitung” an der Spitze der
Verdienste in Nordrhein-Westfalen. Wie das
Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren
ihre Verdienste damit fast doppelt so hoch wie
der Durchschnittswert aller
Wirtschaftsabteilungen.

Zu den Spitzenverdienern gehörten im Jahr
2025 ferner die Vollzeitbeschäftigten der
Wirtschaftsabteilungen Kohlenbergbau
(93.191 Euro), Energieversorgung (90.088 Euro),
Telekommunikation (88.284 Euro) und Herstellung
von chemischen Erzeugnissen (87.345 Euro).
Am unteren Ende der Verdienstskala befanden
sich die Vollzeitbeschäftigen in den Bereichen
Fischerei und Aquakultur (34.423 Euro),
Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene
Tätigkeiten (36.351 Euro), Erbringung von sonst.
überwiegend persönlichen Dienstleistungen wie
z. B. Reinigungen, Friseursalons,
Bestattungsinstitute (38.153 Euro), Gastronomie
(40.595 Euro) und die Beherbergung
(41.401 Euro).
Moers: Kunst,
Austausch und gelebte Solidarität beim
Frauenempfang „Wie viele
berühmte Künstlerinnen kennen Sie? Frida
Kahlo, Nici de Saint Phalle und dann wird es
langsam dünn, oder?“

Freuen sich über die gute Stimmung beim
Frauenempfang (v. l. n. r.): Clara Pinheiro
Walla aus dem Ensemble des Schlosstheater
Moers, Leitung des Kulturbüros Eva Marxen
und Gleichstellungsbeauftragte Jacqueline
Rittershaus (Foto: pst)
Mit dieser
bewusst provokanten Bestandsaufnahme machte
die Leiterin des Kulturbüros Eva Marxen
gleich zu Beginn des diesjährigen
Frauenempfangs der Stadt Moers deutlich,
worum es an diesem Vormittag ging: für
Künstlerinnen Sichtbarkeit schaffen. Frauen
sind in der Kunst nicht so sichtbar wie ihre
männlichen Kollegen. Deshalb stand der
Frauenempfang am Samstag, 21. März, ganz im
Zeichen von ,Frauen in der Kunst‘.
Rund 100 Besucherinnen folgten der Einladung
der Gleichstellungsstelle, des Kulturbüros
und der Sparkasse am Niederrhein und
erlebten einen Vormittag mit inspirierenden
Gesprächen und gesellschaftlichem
Engagement. „Kunst ist mehr als Ausdruck:
Sie ist ein Spiegel unserer Gesellschaft,
eine Quelle des Denkens, ein Ort des
Widerstands, der Hoffnung und der
Verbindung“, betonte Bürgermeisterin Julia
Zupancic die besondere Bedeutung des Themas.
Gleichzeitig hob sie hervor, dass die
Sichtbarkeit von Künstlerinnen weiter
gestärkt werden müsse.
1800 Euro
gehen als Spende an das Frauenhaus in Moers
Im Mittelpunkt des Vormittags standen
die Werke regionaler Künstlerinnen, die für
einen guten Zweck versteigert wurden.
Elisabeth Abele-Mercator, Katja Jäger,
Ingeborg Schmidthüsen, Juliane Talkenberg
und Andrea Zrmzlak spendeten im Rahmen der
Veranstaltung jeweils eines ihrer Werke,
präsentierten ihre Arbeiten und gaben
persönliche Einblicke in ihre künstlerischen
Prozesse.
Neben dem künstlerischen
Austausch bot der Frauenempfang viel Raum
für Gespräche und Vernetzung. Höhepunkt der
Veranstaltung war die Kunstauktion zugunsten
des Frauenhauses in Moers. Diese Einrichtung
steht Frauen offen, die bedroht, körperlich
und/oder seelisch misshandelt werden und
Schutz für sich und ihre Kinder suchen. „Die
Kunstauktion war ein voller Erfolg. Rund
1.800 Euro konnten gesammelt werden, die nun
dem Frauenhaus zugutekommen.
Spenden
wie diese leisten einen wichtigen Beitrag,
um den Betroffenen einen sicheren und
würdevollen Neustart zu ermöglichen“,
berichtet Gleichstellungsbeauftragte
Jacqueline Rittershaus erfreut. Der
Frauenempfang setzte damit nicht nur ein
starkes Zeichen für die Sichtbarkeit von
Frauen in der Kunst, sondern verband
kulturelles Erleben mit konkreter
Unterstützung und gelebter Solidarität.
Das Frauenhaus in Moers ist dringend auf
Unterstützung angewiesen und freut sich über
jede Spende. Viele Frauen und ihre Kinder
kommen nur mit dem Nötigsten an und brauchen
schnelle Hilfe. Besonders benötigt werden
gut erhaltene Frauen- und Kinderkleidung in
allen Größen, Spielzeug sowie
Hygieneartikel. Nachfragen beantwortet der
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Moers
unter Telefonnummer 0 28 41 / 50 45 31.
Berlin, 26. März im Bundestag
beschlossen: Maßnahmen der Bundesregierung
gegen hohe Spritpreise In Folge
des Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung
der Schifffahrtsroute von Hormus ist der
Ölpreis auf dem Weltmarkt um etwa 30 Prozent
gestiegen.
Vor allem die stark
gestiegenen Kraftstoffpreise in Folge des
Iran-Nahost-Konflikts sorgen viele Menschen.
Die Bundesregierung hat daher ein
Gesetzespaket auf den Weg gebracht, um gegen
die vielen täglichen Preiserhöhungen an den
Tankstellen vorzugehen.
Das Paket
enthält drei wesentliche Maßnahmen: Ein
neues Gesetz zur Anpassung der
Kraftstoffpreise sowie zwei Änderungen im
GWB (Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen), um gegen
missbräuchliche Preiserhöhungen bei
Kraftstoffen leichter und schärfer
vorzugehen.
Nach dem Bundestag wird
der Bundesrat bereits am 27. März
abschließend über das Paket beraten. Die
neuen Regelungen sollen möglichst noch vor
Ostern eingeführt werden.
Ab wann
dürfen die Preise für Benzin und Diesel an
Tankstellen nicht mehr mehrmals täglich
erhöht werden? Tankstellen in Deutschland
sollen in Kürze nur noch einmal am Tag ihre
Spritpreise erhöhen dürfen: um 12:00 Uhr.
Preissenkungen sollen jederzeit möglich
sein. Die Bundesregierung orientiert sich an
dem vor 15 Jahren in Österreich eingeführten
Modell. Das neue Gesetz zur Anpassung von
Kraftstoffpreisen sorgt für Verlässlichkeit
und mehr Transparenz für Autofahrerinnen und
Pendler.
Denn derzeit ändert sich
der Spritpreis bis zu 22 Mal pro Tag im
Durchschnitt. Das ist für Autofahrerinnen
und Pendler sehr intransparent und
ärgerlich. Bei Verstößen gegen das Verbot
täglich mehrfacher Preiserhöhungen drohen
künftig Bußgelder bis zu 100.000 Euro.
Das Verbot soll den vom Bundeskartellamt
beobachteten „Rakete- und Feder-Effekt“
durchbrechen: Bisher stiegen
Kraftstoffpreise bei steigenden Rohölpreisen
oft sehr schnell, wogegen sie bei sinkenden
Rohölpreisen nur langsam zurückgingen. Nach
einem Jahr wird die Bundesregierung über die
Wirksamkeit und Wirkungen in der Praxis
berichten.
Wird gegen missbräuchliche
Preiserhöhungen künftig stärker vorgegangen?
Ja, die Bundesregierung will die
kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht im
Kraftstoffsektor verschärfen. Künftig soll
das Bundeskartellamt einfacher gegen
marktbeherrschende oder marktmächtige
Unternehmen aus dem Kraftstoffbereich
vorgehen, wenn Hinweise auf unangemessen
hohe Preise vorliegen. Damit sollen
insbesondere auch überhöhte Preise gegenüber
freien Tankstellen verhindert werden.
Bei Verdacht auf missbräuchlich
überhöhte Kraftstoffpreise müssen die
Unternehmen dann darlegen, dass die
Erhöhungen gerechtfertigt sind. Verschärfte
Kontrollen bei Kosten und Preisen sind eine
Voraussetzung für Preisdämpfungen.
Zudem soll das Bundeskartellamt künftig
strukturelle Wettbewerbsstörungen einfacher
feststellen und damit schneller beheben
können.
Bleibt für Deutschland noch
genügend Öl übrig, wenn die Reserven
freigegeben werden? In Folge des
Iran-Nahost-Konflikts und der Sperrung der
Schifffahrtsroute von Hormus ist der Ölpreis
auf dem Weltmarkt um etwa 30 Prozent
gestiegen und in vielen Ländern die Lage
angespannt – das gilt insbesondere auch für
Deutschlands Partnerländer in Asien,
beispielsweise Japan und Südkorea, die mit
großen Mengen an Rohöl aus der Region
beliefert werden. Deutschland bezieht nur
einen kleinen Teil seiner Ölimporte aus dem
Nahen Osten (siehe unten).
Deshalb
hat die IEA ihre Mitgliedsstaaten gebeten,
Ölreserven im Umfang von insgesamt 400
Millionen Barrel (gut 54 Millionen Tonnen)
freizugeben. Die Freigabe ist ein wichtiges
Signal an den Weltmarkt, dass genug Öl
vorhanden ist. Ziel ist, die aktuelle
Marktlage zu entspannen und so den
weltweiten Preisanstieg zu dämpfen.
Deutschland ist bereit, hierfür einen
solidarischen Beitrag zu leisten und einen
Teil seiner Reserve freizugeben. Die
Freigabe wurde mit Inkrafttreten der
Verordnung der Bundeswirtschaftsministerin
am 18. März erteilt. Deutschlands
Notfallreserve für etwa 90 Tage umfasst
insgesamt etwa 20 Millionen Tonnen Rohöl
und Ölprodukte. Die IEA hatte Deutschland
gebeten, 2,6 Millionen Tonnen aus seiner
Reserve freizugeben. Dies bedeutet
allerdings nicht zwangsläufig, dass sie auch
tatsächlich abgerufen werden müssen. In
jedem Fall bleibt die Versorgung mit Diesel,
Benzin und Heizöl in Deutschland weiterhin
gesichert.
Woher kommen die
Kraftstoffe, die in Deutschland verwendet
werden? Deutschland bezieht nur etwa
sechs Prozent seines Rohöls aus dem Nahen
Osten. Rohöl kommt vor allem aus Norwegen,
den USA, Libyen, Kasachstan und
Großbritannien hierher. Mineralölprodukte –
also etwa Benzin und Diesel – werden
überwiegend in Deutschland aus importiertem
Rohöl hergestellt. Importe kommen hier vor
allem aus den Niederlanden, den USA,
Norwegen und Belgien.
Spritpreis-Umfrage: Mittelstand verschiebt
bereits Investitionen, DMB-Chef Tenbieg
sieht Spritpreispaket nur als ersten Schritt
Das heute (26. März) vom
Bundestag beschlossene
Kraftstoffpreisanpassungsgesetz kann nur der
symbolische Startschuss für ein größeres
Entlastungspaket sein. Kleine und mittlere
Unternehmen (KMU) leiden massiv unter den
derzeit hohen Energie- und Spritkosten,
zeigt eine aktuelle Mitgliederbefragung des
Deutschen Mittelstands-Bunds (DMB).
„Die Bundesregierung muss dringend
gegensteuern“, betont Verbands-Chef Marc S.
Tenbieg. Aus Sicht des DMB reicht das
Kraftstoffmaßnahmenpaket nicht aus, um die
dramatische Lage vieler Unternehmen zu
verbessern. Über 90 Prozent der 450
befragten Mittelständler beklagen einen
teils dramatischen Kostensprung bei Energie
und Sprit seit Beginn des Irankriegs.
Rund ein Drittel der Unternehmen
verzeichnet einen erheblichen Preisanstieg
von über 30 Prozent. Dies hat bereits
ernstzunehmende Konsequenzen: Über die
Hälfte der Befragten spricht von einer
deutlichen oder sogar kritischen Belastung
für den laufenden Geschäftsbetrieb.
Entsprechende Sparmaßnahmen wurden von den
KMU ergriffen, zeigen die Umfrageergebnisse:
Am häufigsten sahen sich die Unternehmen
gezwungen, Investitionen zu verschieben oder
zu reduzieren, gefolgt von der gezielten
Senkung des Energieverbrauchs.
Auch
Preiserhöhungen wurden seit dem 28. Februar
vorgenommen, um die Mehrkosten abzufedern.
Verbands-Chef Tenbieg: „Es braucht weitere
Maßnahmen, um KMU unter die Arme zu
greifen.“ „Ordnungspolitisch ist es das
richtige Signal, nicht in den Markt
einzugreifen und Preise zu deckeln. Wenn
Tankstellenbetreiber nur einmal pro Tag die
Preise erhöhen dürfen, schafft das
Transparenz und Planbarkeit – nicht zuletzt
für den Mittelstand, der massiv von der
gegenwärtigen Krise betroffen ist. Das
Spritpreispaket wird aber anders als sein
Name vermuten lässt voraussichtlich nicht
dazu führen, dass Tanken kurzfristig wieder
günstiger wird. Es braucht deshalb weitere
Maßnahmen, um KMU unter die Arme zu greifen
und einer Inflationsgefahr entgegenzuwirken.
Unsere Mitgliedsunternehmen reduzieren oder
verschieben schon jetzt geplante
Investitionen, weil sie auf die gestiegenen
Energie- und Spritkosten reagieren müssen.
Hier muss die Bundesregierung dringend
gegensteuern – etwa durch steuerliche
Entlastungen, um neue Investitionsspielräume
für Betriebe zu schaffen. Das
Kraftstoffpreisanpassungsgesetz muss jetzt
der symbolische Startschuss sein, auf den
ein größeres Maßnahmenpaket folgt.
Flankierend zu schnellen Hilfen für KMU
kommt es nun darauf an, die Energiewende
konsequent voranzutreiben. Verdeutlicht der
Irankrieg doch einmal mehr Deutschlands
gefährliche Abhängigkeit von fossilen
Energieträgern“, sagt Marc S. Tenbieg,
geschäftsführender Vorstand des DMB.
Zu den Auswirkungen der Energie- und
Spritpreissteigerung seit Beginn des
Irankriegs am 28. Februar hat der DMB im
Zeitraum 24.03. – 25.03.2026 seine
Mitgliedsunternehmen befragt. An der
Befragung haben branchenübergreifend 450
kleine und mittlere Unternehmen
teilgenommen.
Moers:
Mobilfunkdaten sorgen für mehr Sicherheit im
Ernstfall Ein wichtiges Thema
hat ein Moerser im Ausschuss für
Bürgeranträge aufgezeigt: Die Sicherheit bei
Notfällen in Freizeit- und
Erholungsgebieten. Er hat angeregt, dort
Notfalltafeln zu installieren. Diese sollen
im Ernstfall dazu beitragen, dass der
Rettungsdienst verletzte oder erkrankte
Personen schneller auffinden kann, um eine
zügige medizinische Versorgung sowie den
Transport in ein Krankenhaus
sicherzustellen.
Grundsätzlich haben
die Ausschussmitglieder, die Idee des
Antrags begrüßt. Allerdings ist die
Einrichtung zusätzlicher Notfalltafeln nicht
erforderlich. Hier gibt es mittlerweile eine
technische Lösung. Notrufe aus Freizeit- und
Erholungsgebieten werden in der Regel über
Mobiltelefone abgesetzt. Die für das
Stadtgebiet Moers zuständige Kreisleitstelle
Wesel kann die sogenannten ‚Advanced Mobile
Location-Daten‘ (AML) bei einem Anruf
auswerten.
AML ist ein kostenloser
Dienst in modernen Smartphones
(Android/iOS). Er kann bei Notrufen (112)
automatisch den präzisen Standort auf
maximal zehn Meter an die Leitstelle
übermitteln. Feuerwehr, Rettungswagen,
Notärzte und Rettungshubschrauber werden
dann über GPS punktgenau zum Einsatzort
geleitet.
Da dies vielen Menschen
nicht bekannt ist, hatte der Ausschuss für
Bürgeranträge vorgeschlagen, das Thema
bekannter zu machen. Die Übermittlung ist
datenschutzkonform und alle Daten werden
nach 60 Minuten automatisch gelöscht.
Moers: Mehr Sicherheit und klare
Regeln: Sechs neue Tempo-30-Abschnitte
Auf der Augustastraße ist
bereits Tempo 30. Dies gilt demnächst auch
ab dem folgenden Kreuzungsbereich auf der
angrenzenden Uerdinger Straße bis zur
Otto-Ottsen-Straße. Hier wird dann die Lücke
bis zum Umfeld der Pattberg-Realschule
geschlossen.

(Foto: pst)
Mehr Verkehrssicherheit
und weniger Tempowechsel: Die Stadt Moers
richtet auf mehreren Hauptverkehrsstraßen
neue Tempo-30-Abschnitte ein. Grundlage
ist die geänderte Straßenverkehrs-Ordnung,
die es Kommunen nun erleichtert,
Geschwindigkeitsreduzierungen auch auf
Hauptstraßen anzuordnen – etwa im Umfeld
besonders schützenswerter Einrichtungen (u.
a. Schulen oder Kindergärten) oder zur
Schließung bestehender Lücken.
Gerade diese Lückenschlüsse spielen in Moers
eine wichtige Rolle. Auf einigen Straßen –
wie beispielsweise der Uerdinger Straße –
wechselten sich bislang Tempo 30 und 50 auf
kurzen Strecken mehrfach ab. Solche unklaren
Regelungen sind für alle
Verkehrsteilnehmenden schwer
nachvollziehbar. Künftig sorgen durchgängige
Abschnitte für mehr Übersicht und ein
ruhigeres Verkehrsbild.
Beginn auf
dem Länglingsweg Den Auftakt macht ab
Montag, 30. März, der Länglingsweg in
Schwafheim von der Düsseldorfer Straße bis
zur Dürerstraße. Hier gab es auch zahlreiche
Hinweise und Wünsche aus der Bürgerschaft.
In den darauffolgenden Wochen stellt
ENNI Stadt & Service Tempo 30-Schilder
schrittweise auf der Asberger Straße/Asberg
(Kurze Straße bis Claudiusstraße),
Römerstraße/Asberg (Drusus- bis
Gotenstraße), Wilhelm-Schroeder-Straße/Mitte
(Trotzburg bis Ostring), Stormstraße/Repelen
(Lintforter Straße bis Leuschnerstraße) und
Uerdinger Straße/Mitte
(Augusta-/Diergardtstraße bis
Otto-Ottsen-Straße) auf.
Kreis Wesel: Lange Wartezeiten im DLZ Moers
und Zulassungsservice Wesel
Derzeit kommt es zu langen Warte- und
Bearbeitungszeiten bei der Fahrzeugzulassung
und Fahrerlaubnisangelegenheiten des Kreises
Wesel. Betroffen sind sowohl die
Zulassungsstelle im Weseler Kreishaus als
auch das Dienstleistungszentrum in Moers.
Kundinnen und Kunden wird empfohlen,
möglichst die internetbasierte KFZ-Zulassung
unter https://www.kreis-wesel.de/serviceportal/list/92 zu
nutzen.
Grundsätzlich empfiehlt der
Kreis Wesel, für Zulassungsangelegenheiten
vor Ort vorab online einen Termin unter https://tevis.krzn.de/tevisweb080/ zu
vereinbaren. Da auch diese Termine knapp
sind, wird noch einmal darum gebeten,
gebuchte Termine zu stornieren, sofern sie
nicht mehr benötigt werden.
An den
terminfreien Tagen (Dienstag und Donnerstag)
kommt es ebenfalls zu langen Wartezeiten
sowohl in Moers als auch in Wesel.
Zulassungsdienste und Autohäuser werden
darauf hingewiesen, dass die terminfreien
Tage ausschließlich für Privatkunden
vorgesehen sind.
Stadt
Kleve startet Online-Beteiligung zur
Haushaltskonsolidierung
Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort
online in die Haushaltsberatungen
einbringen. Die finanzielle Situation der
Stadt Kleve hat sich in den vergangenen
Jahren deutlich verschlechtert. Für das
Haushaltsjahr 2026 wird derzeit mit einer
Ergebnisverschlechterung von rund 20
Millionen Euro gerechnet.
Vor diesem
Hintergrund steht die Stadt vor großen
Herausforderungen, ihre finanzielle
Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern
und gleichzeitig wichtige Aufgaben für die
Bürgerinnen und Bürger aufrechtzuerhalten.
Der Rat der Stadt Kleve hat daher
beschlossen, sich intensiv mit Maßnahmen zur
Stabilisierung des städtischen Haushalts zu
befassen.

Ziel ist es, das bestehende Defizit zu
reduzieren, die kommunale Handlungsfähigkeit
zu erhalten und eine generationengerechte
Finanzpolitik zu gewährleisten. Um
Transparenz zu schaffen und die
Öffentlichkeit einzubeziehen, startet die
Stadt Kleve eine Online-Bürgerbeteiligung.
Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich
ab sofort bis zum 12. April 2026 mit Ideen,
Hinweisen und Anregungen einzubringen.
Im Rahmen der Beteiligung können
unter anderem folgende Fragen diskutiert
werden: Wo sind Einsparungen möglich und
sinnvoll? Welche städtischen Leistungen sind
besonders wichtig und sollten erhalten
bleiben? Welche zusätzlichen
Einnahmemöglichkeiten sollten geprüft
werden?
Die eingehenden Beiträge
werden gesammelt und als ergänzende
Informationsgrundlage in die politischen
Beratungen eingebracht. Diese erfolgen unter
anderem im Unterausschuss
„Haushaltsstabilität und Steuerung“, dessen
Ergebnisse in die Aufstellung des
Haushaltsplans für das Jahr 2027 einfließen
sollen. Die Stadtverwaltung ruft alle
Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich aktiv
an diesem Prozess zu beteiligen und die
Zukunft der Stadt Kleve mitzugestalten. Alle
Informationen gibt es auf der städtischen
Internetseite unter www.kleve.de/haushalt.
Dinslaken: Haushalt 2026 und
Haushaltssicherungskonzept: Rat entscheidet
am 26.03. Die Stadt Dinslaken
steht vor einer wichtigen Entscheidung für
ihre finanzielle Zukunft. Am Donnerstag, 26.
März 2026, berät und entscheidet der Rat der
Stadt ab 17:00 Uhr in der
Kathrin-Türks-Halle in öffentlicher Sitzung
über den Haushalt für das Jahr 2026 und das
damit verbundene Haushaltssicherungskonzept.
Der Haushalt und das HSK sind die
Voraussetzung dafür, dass die Stadt auch in
den kommenden Jahren handlungsfähig bleibt.
Wie berichtet, ist die finanzielle
Lage der Stadt dramatisch. Der
Haushaltsentwurf 2026 zeigt die aktuelle
Lage deutlich. Die Erträge belaufen sich auf
rund 274 Millionen Euro. Die Aufwendungen
liegen bei rund 314 Millionen Euro. Wenn
nicht gegengesteuert wird, wird das
jährliche Defizit in den kommenden Jahren
auf über 50 Millionen Euro ansteigen, und
das obwohl bereits Einsparmaßnahmen in Höhe
von rund 27 Millionen Euro beschlossen
worden sind.
Gründe sind vor allem
deutlich steigende Sozialausgaben, höhere
Personalkosten durch Tarifsteigerungen sowie
wachsende Belastungen im Bereich Kinder- und
Jugendhilfe. Mit dem
Haushaltssicherungskonzept (HSK) legt die
Stadt einen verbindlichen Plan vor, mit dem
Ziel bis spätestens 2033 wieder einen
ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Nur so
kann die Stadt weiterhin selbst über ihre
Finanzen entscheiden.
Ohne ein
solches Konzept würden viele Entscheidungen
von der Aufsichtsbehörde vorgegeben.
Bürgermeister Simon Panke: „Die Situation
ist nicht einfach. Wir befinden uns auf
einem schwierigen Weg ohne
Abkürzungsmöglichkeit. Es fühlt sich an wie
ein dunkler Tunnel, den wir jetzt betreten
müssen. Aber ich bin überzeugt: Wenn wir
diesen Weg gemeinsam gehen, wird am Ende
auch wieder Licht sichtbar. Die Verwaltung
hat die vergangenen Monate genutzt, um dem
Ernst der Lage entsprechend, einen Plan zu
entwickeln, den wir nun dem Stadtrat
vorlegen.
Meine Wahrnehmung ist, dass die
Stadtverordneten ihre große Verantwortung
angenommen haben und ebenfalls viel Arbeit
in die Beratungen investiert haben. Das ist
ein wichtiges Zeichen: Nur gemeinsam, als
Team Dinslaken, ziehen wir den Karren wieder
aus dem Dreck.“
Kämmerer Achim
Thomae unterstreicht: „Wir müssen jetzt
handeln, damit wir auch in Zukunft noch
selbst gestalten können. Das
Haushaltssicherungskonzept gibt uns dafür
einen klaren und realistischen Fahrplan.“
Das Konzept setzt auf mehrere Bausteine.
Dazu zählen die Verschlankung der Verwaltung
durch Prozessoptimierung und
Digitalisierung, die Anhebung von
Steuerhebesätzen und die Gewinnung neuer
Steuerquellen sowie die Reduzierung von
Standards und der teilweise Verzicht auf
Dienstleistungen.
Unter anderem wird der Rat am 26. März in
einem gesonderten Tagesordnungspunkt darüber
entscheiden, die Entwicklung des ehemaligen
Trabrennbahn-Areals in das
Haushaltssicherungskonzept aufzunehmen.
Geplant ist, die Entwicklung des Areals
fortzusetzen und dabei eine Balance zwischen
kurzfristiger Entlastung des Haushalts und
langfristiger Stadtentwicklung herzustellen.
Die Verwaltung schlägt vor, zunächst
die südliche Teilfläche unerschlossen über
die städtische Tochter DIN FLEG mbH zu
veräußern, um frühzeitig Einnahmen zu
generieren. Gleichzeitig soll die restliche
Fläche schrittweise entwickelt werden, wobei
der überwiegende Teil verkauft, ein
kleinerer Teil jedoch über langfristige
Erbbaurechte genutzt werden soll. So bleibt
städtischer Einfluss auf die Stadtgestaltung
erhalten, während parallel die Finanzlage
durch Grundstücksverkäufe gestärkt wird.
Bürgermeister Panke hebt hervor: „Am
Beispiel Trabrennbahn zeigt sich, dass die
Haushaltslage uns zwar in der
Handlungsfreiheit spürbar einschränkt, sie
uns aber nicht völlig nimmt. Wir haben die
ursprünglichen Pläne etwas angepasst, da wir
die Wirtschaftlichkeit des Projektes
sicherstellen müssen. Es sollen nun über 200
Wohneinheiten mehr entstehen als anfangs
vorgesehen. Dadurch verdichtet sich das
Quartier, aber wir tun auch etwas gegen den
Wohnraummangel in unserer Stadt.“
Wie
bereits berichtet, schlägt die Stadt
Dinslaken dem Rat unter anderem auch vor,
die Grundsteuer B (für bebaute und bebaubare
Grundstücke) von 648 auf 998 Prozentpunkte
anzuheben. Diese Maßnahme soll jährlich rund
6,5 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen
einbringen. Bürgermeister Panke betont in
diesem Zusammenhang: „Uns ist bewusst, dass
Steuererhöhungen für viele Menschen eine
Belastung sind. Gleichzeitig ist dieser
Schritt notwendig, damit Dinslaken
lebenswert bleibt und wir nicht die
Kontrolle über unsere Finanzen verlieren.“
Im Rahmen der
Haushaltskonsolidierung schlägt die
Stadtverwaltung dem Rat ebenfalls in einem
zusätzlichen Tagesordnungspunkt vor, den
Beschluss zum Bau einer Parkpalette am
Bahnhof aufzuheben. Stattdessen soll der
vorhandene Stellplatz in seiner heutigen
Form zunächst weitergenutzt werden.
Das HSK sieht eine Vielzahl
unterschiedlichster bereits beschlossener
oder noch zu beschließender
Konsolidierungsmaßnahmen vor wie zum
Beispiel hinsichtlich des Umfangs der
Schulsozialarbeit; - die Bündelung der
städtischen Veranstaltungsorganisation, die
aktuell noch durch verschiedene Bereiche
wahrgenommen wird, sowie die Zusammenlegung
von Stabsstellen; - der Stopp für die
Zahlung der Leistungsprämie LOB
(leistungsorientierte Bezahlung) für die
Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung sowie
der Verzicht auf
Altersteilzeitvereinbarungen für Beamte;
- oder auch die Senkung von Investitionen.
Die Übersicht sowie weitere
Informationen und Unterlagen der Rats- und
Ausschusssitzungen sind online verfügbar und
im Ratsinformationssystem der Stadt
Dinslaken abrufbar: https://ris.dinslaken.de
Dinslaken: Fällung einer
beschädigten Esskastanie am Burgtheater
erforderlich Am heutigen
Mittwoch, 25. März 2026, musste leider eine
stark geschädigte Esskastanie im Bereich
zwischen dem Burgtheater und der
Willi-Dittgen-Steige gefällt werden. Im
Rahmen einer turnusmäßigen Baumkontrolle
waren erhebliche Schäden an dem Baum
festgestellt worden. Dazu zählten
Faulstellen und Höhlungen im Stamm,
Fehlentwicklungen in der Krone,
Rindenverletzungen, Pilzbefall, sowie
ausgeprägte Totholzbildung.
Eine
anschließende detaillierte Untersuchung
bestätigte massive Defizite in der Stand-
und Bruchsicherheit, sodass der Baum nicht
erhalten werden konnte. Auch eine
Verschiebung der Fällung in den Zeitraum
außerhalb der Brut- und Nistzeiten war wegen
der Verkehrssicherheit nicht möglich. Es
wurde vor der Fällung aber genau
kontrolliert, dass keine belegten Nisthöhlen
im Baum vorhanden waren. Es soll eine
Nachpflanzung am selben Standort geben.
Notdienst an
Feiertagen: ENNI auch an Ostern jederzeit
erreichbar Die
Enni-Unternehmensgruppe (Enni) ist auch an
den Ostertagen zwischen Karfreitag und
Ostermontag im Einsatz. Für besondere
Notfälle in der Energie- und
Wasserversorgung sowie der öffentlichen
Kanalisation oder auf den Moerser Straßen
können Kunden einen Bereitschaftsdienst rund
um die Uhr unter der Moerser Rufnummer
02841/104-114 erreichen. Die Kundenzentren
bleiben an allen Osterfeiertagen und auch am
Ostersamstag, den 4. April, geschlossen.
Osterfeiertage verändern Termine
der Abfallabfuhr - Enni zieht Touren vor und
verschiebt sie danach Durch
das nahende Osterfest ändern sich in Moers
wie jedes Jahr einige Abfuhrtermine der
Abfallentsorgung. Da an Karfreitag und
Ostermontag keine Abfuhren stattfinden,
passt die ENNI Stadt & Service Niederrhein
(Enni) ihre Touren rund um das verlängerte
Wochenende an.
„In der Karwoche
holen wir den Abfall in allen Bezirken einen
Tag früher als gewohnt ab“, erklärt Ulrich
Kempken, Enni-Abteilungsleiter für
Entsorgung und Reinigung. Besonders wichtig
sei dies für die Haushalte, deren reguläre
Montagsabfuhr vom 30. März auf Samstag, 28.
März, vorgezogen wird. Nach Ostern
verschiebt sich die Abfuhr um einen Tag nach
hinten: Ab Dienstag, 7. April, sammeln die
Entsorgungsfahrzeuge den Abfall einen Tag
später als üblich – bis einschließlich
Samstag.
Kempken empfiehlt deshalb
allen Moerserinnen und Moersern einen Blick
in den Enni-Abfallkalender, in dem alle
Änderungen übersichtlich aufgeführt sind.
Außerdem bleibt der Kreislaufwirtschaftshof
am Ostersamstag geschlossen. Er öffnet
wieder regulär ab Dienstag nach Ostern.
Weitere Informationen finden sich im
Abfallkalender sowie in der Enni‑App „Meine
Enni“, die zusätzlich einen praktischen
Erinnerungsservice bietet.
Dinslaken: Picobello 2026 mit
Teilnahmerekord beendet - Viel Müll
gesammelt Dinslaken setzt wieder
ein starkes Zeichen für Umwelt und
Gemeinschaft: 2115 Menschen haben in diesem
Jahr an der stadtweiten Müllsammelaktion
Picobello teilgenommen. Das sind noch einmal
108 Menschen mehr als im vergangenen Jahr
und damit so viele wie noch nie. Insgesamt
sammelten 53 Gruppen – darunter Schulen,
Kitas, Vereine, Parteien, Familien und viele
Einzelpersonen – rund 20 Kubikmeter wilden
Müll.

Neben Alltagsabfällen wurden auch wieder
größere Fundstücke wie Autoreifen,
Elektrogeräte oder Farbeimer entdeckt und
fachgerecht entsorgt. Bürgermeister Simon
Panke dankt allen Mitmachenden: „Das Team
Dinslaken – ob jung oder alt – hat einen
ganz großen Beitrag zur Sauberkeit in
unserer Stadt geleistet. Vielen Dank dafür!
Dieser Einsatz ist ein tolles Beispiel für
das Miteinander hier bei uns.“
Die
Aktion Picobello gibt es seit 2016. Mit
Unterstützung des DIN-Service leisten die
Teilnehmenden einen großen Beitrag für ein
sauberes Dinslaken. Durch den DIN-Service
werden Materialien wie Zangen, Säcke,
Warnwesten und Handschuhe zur Verfügung
gestellt. Auch entsorgt die Stadt Dinslaken
die gefüllten Müllsäcke nach getaner
Arbeit.
Dinslaken:
Stadtinformation am Rittertor am
Ostersamstag geschlossen Die
Stadtinformation am Rittertor ist am Samstag
zwischen Karfreitag und Ostersonntag
geschlossen. Wer als Osterüberraschung noch
Tickets oder kleine Mitbringsel aus
Dinslaken verschenken möchte, hat noch bis
einschließlich Gründonnerstag (2. April) die
Möglichkeit, diese während der üblichen
Öffnungszeiten zu erwerben.
Auch wer
die Ostertage zu Ausflügen ins Grüne nutzen
will, kann sich noch vor den Feiertagen mit
Kartenmaterial eindecken. Ab Dienstag, 7.
April 2026, ist die Stadtinformation dann
wie gewohnt von 10 bis 13 Uhr sowie von 14
bis 17 Uhr erreichbar.
Neues
Amtsblatt Am 23.03.2026 ist ein
neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken
erschienen. Neben öffentlichen Zustellungen
enthält es eine Bekanntmachung
zur Ersatzbestimmung einer Vertretung für
den Rat der Stadt. Die
städtischen Amtsblätter sind auch online
einsehbar.
Kempen:
Stefanie Boltz „Female“
Sonntag, 12. April 2026, 20:00 Uhr
Kulturforum Franziskanerkloster,
Paterskirche Eigentlich wollte Stefanie
Boltz zur Saisoneröffnung der Jazz-Reihe im
September letzten Jahres nach Kempen
gekommen sein, konnte aber den Termin wegen
einer Erkrankung nicht wahrnehmen.
Nun holt sie das Konzert nach und
präsentiert in Begleitung des Pianisten
Christian Wegscheider ihr Programm „Female“
mit Musik von 12 Frauen aus mehreren
Jahrhunderten – Klassik, Jazz, Blues und Pop
von Hildegard von Bingen bis Fanny Hensel,
von Billie Holiday bis Joni Mitchell und
Kate Bush. „Etwas ganz Besonderes“, hieß es
auf „Kultur Online“ über ihr gleichnamiges
Album, und die „Südwest-Presse“ urteilte
schlicht: „Gesang mit allen Sinnen und
unbändiger Lebenslust.“
Stefanie
Boltz – den Fans vokaler Jazzmusik bestens
bekannt u. a. als Hälfte des
Stimme-Bass-Duos „Le Bang Bang“ – ist nicht
nur eine gesuchte Sängerin, sondern steht
auch als Bandleaderin und mit eigenen Songs
im Rampenlicht. Sie betreibt zudem eine
eigene Konzertagentur und ist künstlerische
Leiterin verschiedener Formate wie etwa dem
„Alpenrausch“ im Münchner Gasteig.
Mit Pianist Christian Wegscheider (u. a.
Lektor für Jazzpiano am Mozarteum Salzburg)
gründete sie 2021 „Jazzbaby“, ein Projekt
zwischen Blues, Kammermusik, Song, Chanson
und dem Jazz als große Klammer. Karten sind
erhältlich an der Kasse in der Tourist
Information, Orsaystr. 3 a, 47906 Kempen
(Tel. 02152 / 917-4120; E-Mail:
kartenverkauf@kempen). Vorverkauf: € 18,00
inkl.
Ticketgebühr (ermäßigt €
9,50); Abendkasse: € 19,00 inkl.
Ticketgebühr (ermäßigt € 10,50). Online mit
zusätzlichen Gebühren hier:
https://25629.reservix.de/events Bereits
gekaufte Karten für den ursprünglich
vorgesehenen Termin 24.9.2025 sowie die
bestehenden Abonnements der Reihe „Jazz“
behalten ihre Gültigkeit.
Verkehrsministerkonferenz:
Führerscheinreform – mehr Qualität, weniger
Kosten Das Bundesministerium für
Verkehr (BMV) hat im Oktober 2025 Vorschläge
zur Reform der Fahrausbildung vorgelegt, um
den Führerschein günstiger zu machen.
Darüber berät die Verkehrsministerkonferenz
am 25. und 26. März in Lindau. Der Deutsche
Verkehrssicherheitsrat (DVR) schlägt
verschiedene Maßnahmen vor, um die Qualität
der Fahrausbildung zu steigern – und
gleichzeitig auch Kosten zu senken.

© Daniela Stanek, DVR
„Ein
Führerschein darf kein Privileg sein, aber
bei der Sicherheit darf es keine Abstriche
geben“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des
DVR. „Wenn die Verkehrsministerinnen und
Verkehrsminister die Fahrausbildung jetzt
klug optimieren, werden Kosten gesenkt, ohne
dass die Sicherheit gefährdet wird.“Top-Forderungen
des DVR an die Politik
Simulatoren gezielt einsetzen Der DVR
spricht sich dafür aus, Fahrsimulatoren
offiziell in die reguläre Fahrausbildung zu
integrieren, statt sie wie bisher nur als
freiwilliges Extra zu behandeln. Dafür
müssen zeitnah technische Standards
definiert und pädagogische Konzepte
entwickelt werden.
Sobald diese
vorliegen, können zwei der fünf
vorgeschriebenen Überlandfahrten auf Bundes-
oder Landstraßen am Simulator absolviert
werden. So lassen sich komplexe
Verkehrssituationen wie das Überholen
gefahrlos trainieren. Auch eine der vier
Autobahnfahrten – um das Bilden einer
Rettungsgasse zu trainieren – sowie eine der
drei Nachtfahrten können auf einem Simulator
durchgeführt werden. Zudem lässt sich das
manuelle Schalten am Simulator besonders
effizient üben.
„Manche
Gefahrensituationen lassen sich im echten
Verkehr nicht ohne Risiko trainieren“, sagt
Manfred Wirsch. „Der Simulator bietet einen
geschützten Raum. Hier kann man lernen,
scheitern und reflektieren – ohne dass
jemand Schaden nimmt. Sicherheit beginnt
dort, wo Erfahrung zunächst risikofrei
erlebbar ist.“
Theorieausbildung
nicht nur online Der DVR begrüßt
grundsätzlich auch digitale Lernformate,
warnt aber davor, die Theorie auf ein rein
digitales Selbststudium zu reduzieren.
Themen wie Emotionen, Stress,
Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung
erfordern den direkten Austausch mit
Fahrlehrern und untereinander – entweder in
Präsenz oder in interaktiven digital
synchronen Formaten mit begrenzter
Gruppengröße. Eine Verkleinerung des
Fragenkatalogs befürwortet der DVR zwar,
fordert aber, das Ergebnis der bereits
laufenden Überarbeitung abzuwarten.
Prüfungsanforderungen dürfen in
sicherheitsrelevanten Bereichen keinesfalls
gesenkt werden.
„Nicht alles lässt
sich allein am Bildschirm lernen“, erklärt
Manfred Wirsch. „Wie man in brenzligen
Situationen ruhig bleibt, wie man unter
Stress andere Verkehrsteilnehmer richtig
einschätzt – das lernt man am besten im
Dialog, begleitet in einem Schulungsraum
oder digital synchron. Theorie ist mehr als
Faktenwissen – sie ist auch geteilte
Erfahrung.“
Referenzlehrplan
einführen und Lernfortschritte erfassen
Der DVR fordert einen transparenten und
verbindlichen Referenzlehrplan für alle
Fahrschulen in Deutschland. Zudem sollen
Fahrschulen den Lernstand der Schülerinnen
und Schüler systematisch dokumentieren und
regelmäßig Rückmeldung zum Lernfortschritt
geben. So bleibt die Ausbildungsqualität
auch bei einem Wechsel der Fahrlehrer
konstant hoch.
„Fahrschulen formen
Selbstvertrauen, Urteilsfähigkeit und
Verantwortung“, sagt Manfred Wirsch. „Mit
einem klaren Lehrplan und klaren
Rückmeldungen vermitteln wir diese Werte
noch effizienter. Das schafft ein wichtiges
Fundament, auf dem nicht nur technisches
Fahrkönnen, sondern eine echte Kultur des
sicheren Miteinanders entsteht.“
Pilotprojekt zum begleiteten Fahren Der
DVR schlägt vor, ein wissenschaftlich
begleitetes Pilotprojekt zum begleiteten
Fahren vor der praktischen
Fahrerlaubnisprüfung zu starten. Ziel ist
es, Fahrschülerinnen und Fahrschülern mehr
Fahrpraxis zu ermöglichen und die Sicherheit
zu erhöhen. Voraussetzung: Fahrlehrer müssen
vorab die grundsätzliche Fahrkompetenz der
Lernenden bestätigen. Außerdem müssen die
Rahmenbedingungen unter Einbindung von
Expertinnen und Experten definiert werden.
„Schon heute vermitteln Eltern und
andere Begleitpersonen Fahranfängerinnen und
Fahranfängern auf Verkehrsübungsplätzen
wichtige Grundlagen“, sagt Manfred Wirsch.
„Dieses Engagement wollen wir stärken. Ein
solches Pilotprojekt kann bei positiver
Evaluation die Fahrausbildung sinnvoll
ergänzen. Es gibt jungen Menschen die nötige
Zeit, um echtes Selbstvertrauen am Steuer zu
entwickeln.“
Landstraßen, Radverkehr,
Lieferroboter, Dooring: Mehr Sicherheit
Neben der Führerscheinreform stehen weitere
Themen auf der Agenda der
Verkehrsministerkonferenz: Da sich rund 60
Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle auf
Landstraßen ereignen, fordert der DVR
ambitionierte Maßnahmenprogramme von Bund
und Ländern.
Zudem müssen Länder und
Kommunen die Planungssicherheit bei den
Fördermitteln für den Radverkehr bis 2029
nutzen – auch um die Sicherheit an
außerörtlichen Kreuzungen zu erhöhen.
Bund und Länder sollen außerdem zügig
einen Rechtsrahmen für autonome
Lieferroboter entwickeln, der die
Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit für
Fußgängerinnen und Fußgänger gewährleistet.
Zur Vermeidung von Dooring-Unfällen ist
ein Dreiklang aus Aufklärungskampagnen,
technischen Warnsystemen und rechtlichen
Anpassungen in Bezug auf die direkte
Blickzuwendung zum fließenden Verkehr
sinnvoll. Der DVR empfiehlt, Autotüren mit
der Hand zu öffnen, die der Tür abgewandt
ist – dem sogenannten Holländischen Griff.
„Verkehrssicherheit entsteht nicht durch
eine einzelne Entscheidung – sie ist das
Ergebnis vieler aufeinander abgestimmter
Maßnahmen”, resümiert Manfred Wirsch. „Wer
jetzt zögert, gefährdet Leben. Nur wenn
Bund, Länder, Kommunen, Fahrzeughersteller
und wir alle gemeinsam entschlossen handeln,
werden unsere Straßen zu Orten, an denen
Unfälle nicht länger als unvermeidbares
Schicksal hingenommen werden.“

Preise für Wohnimmobilien
im 4. Quartal 2025: +3,0 % zum
Vorjahresquartal Im
Jahresdurchschnitt 2025 erster Anstieg der
Immobilienpreise seit 2022 Preise für
Wohnimmobilien, 4. Quartal 2025
(vorläufig) +3,0 % zum Vorjahresquartal
+0,1 % zum Vorquartal Preise für
Wohnimmobilien, Jahr 2025 (vorläufig) +3,2 %
Jahresdurchschnitt 2025 gegenüber 2024
Die Preise für Wohnimmobilien
(Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 4.
Quartal 2025 um durchschnittlich 3,0 %
gegenüber dem 4. Quartal 2024 gestiegen. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, war dies der fünfte Anstieg im
Vorjahresvergleich in Folge. Gegenüber dem
Vorquartal erhöhten sich die Preise um 0,1
%. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Preise
im Jahresdurchschnitt 2025 um 3,2 % und
damit zum ersten Mal seit 2022.

Preise in allen Regionen
gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen,
gegenüber dem Vorquartal teilweise gesunken
Im 4. Quartal 2025 kosteten
Wohnimmobilien in allen Regionen
Deutschlands im Durchschnitt mehr als im
Vorjahresquartal. Für Eigentumswohnungen
zahlten Käuferinnen und Käufer im
4. Quartal 2025 in dünn besiedelten
ländlichen Kreisen 5,4 % und in kreisfreien
Großstädten außerhalb der TOP-7-Metropolen
4,8 % mehr als im 4. Quartal 2024.
In den sieben größten Städten Deutschlands
(Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt
am Main, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen
die Preise um 2,1 % gegenüber dem
Vorjahresquartal. Auch die Ein- und
Zweifamilienhäuser verteuerten sich im
Durchschnitt gegenüber dem Vorjahresquartal
mit 3,2 % am stärksten in den dünn
besiedelten Kreisen und mit 3,1 % in den
kreisfreien Großstädten.
In den
Metropolen verteuerten sich Ein- und
Zweifamilienhäuser um 1,5 % gegenüber dem
Vorjahresquartal. Gegenüber dem Vorquartal
sind die Preise für Wohnimmobilien in
einigen Regionen gestiegen und in anderen
gefallen. Niedriger als im Vorquartal waren
die Preise beispielsweise für
Eigentumswohnungen in den Metropolen mit
-1,6 % und in kreisfreien Großstädten mit
-0,1 %. I
n den dünn besiedelten
ländlichen Kreisen stiegen die
Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen
hingegen um 2,6 %. Die Preise für Ein- und
Zweifamilienhäuser sanken gegenüber dem
Vorquartal in den kreisfreien Städten um
1,5 %, in den dünn besiedelten ländlichen
Kreisen um 0,3 %.
In den Metropolen
kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser
hingegen 0,9 % mehr als im 3. Quartal 2025.
Erster Preisanstieg im Jahresdurchschnitt
seit 2022 Im Jahresdurchschnitt 2025 sind
die Preise für Wohnimmobilien nach
vorläufigen Ergebnissen um 3,2 % gegenüber
dem Jahr 2024 gestiegen. 2024 und 2023 waren
die Jahresdurchschnittspreise im
Vorjahresvergleich noch gesunken: Während
2024 die Preise durchschnittlich um 1,5 %
niedriger waren als im Vorjahr, kosteten
2023 Wohnimmobilien durchschnittlich 8,4 %
weniger als noch 2022.
Zuletzt war
der Jahresdurchschnitt 2022 um 6,1 %
gegenüber 2021 angestiegen. Mit der
aktuellen Veröffentlichung wurde das
Ergebnis des 3. Quartals 2025 für den
bundesweiten Häuserpreisindex um
0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert
(vorläufiger Wert: +3,3 % zum
Vorjahresquartal, revidierter Wert: +3,1 %).
Revisionen werden regelmäßig durchgeführt,
um nachträgliche Meldungen zu
berücksichtigen.
NRW:
Russland-Importe stark rückläufig während
China deutlich zulegt *
Rückgang von 96 % bei den Importen aus
Russland * Arzneiwaren als wichtigstes
Exportgut nach Russland und China *
Importe von Metallen aus Russland und
Datenverarbeitungsgeräten aus China
dominant
Der Warenhandel zwischen
Nordrhein-Westfalen und Russland ist im
Zeitraum von 10 Jahren stark zurückgegangen.
Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im
Wert von 696 Millionen Euro aus
Nordrhein-Westfalen in die Russische
Föderation exportiert. Das entspricht einem
Rückgang um 78 % im Gegensatz zu 2015
(damals: 3,2 Milliarden Euro). Besonders
deutlich zeigt sich der Rückgang bei den
Importen: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert
von 152 Millionen Euro aus Russland
importiert.
Damit ist die
Importsumme im Vergleich zu 2015 um 96 %
gesunken (damals: 3,88 Milliarden Euro). Ein
Grund für diese Entwicklung dürfte das am
24. Februar 2022 von der EU beschlossene
Sanktionspaket gegen Russland infolge des
Angriffskriegs auf die Ukraine sein.

Wichtigste Exportgüter nach Russland
sind Arzneiwaren Zu den
wichtigsten Exportgütern aus
Nordrhein-Westfalen in die Russische
Föderation zählten im Jahr
2025 Pharmazeutische Spezialitäten und
Erzeugnisse mit einem Wert von 150,7
Millionen Euro. Auf dem zweiten Platz
folgten Maschinen für die Landwirtschaft mit
95 Millionen Euro. 10 Jahre zuvor waren es
besonders Kunststoffe in Primärformen im
Wert von 211,7 Millionen Euro, gefolgt
von Karosserieteilen (Andere Teile u. a.
Zubehör für Kraftwagen) mit einem Wert von
knapp 158,2 Millionen Euro.
Auf der
Importseite bildeten 2025 Nichteisenmetalle
und Halbzeug daraus die größte Warengruppe.
Aus Russland wurden in diesem Segment Waren
im Wert von 73,3 Millionen Euro nach
Nordrhein-Westfalen eingeführt. Es folgte
Aluminium und Halbzeug daraus mit rund 21
Millionen Euro. Im Jahr 2015 waren es
dagegen noch Erdöl mit einem Importwert von
knapp 1,5 Milliarden Euro und Aluminium und
Halbzeug daraus im Wert von 337 Millionen
Euro die wichtigsten Importgüter.

Rückgang bei Exporten nach China bei
gleichzeitiger Steigerung der Importe
Auch der Warenhandel mit der Volksrepublik
China hat sich in den letzten 10 Jahren
verändert: Im Jahr 2025 wurden Waren im Wert
von 9,1 Milliarden Euro aus NRW in die
Volksrepublik China exportiert. Bei einer
Exportsumme von 10,3 Milliarden Euro im Jahr
2015 entspricht das einem Rückgang von ca.
11,2 %. Auf der Seite des Imports
hingegen ist 2025 mit einer Importsumme von
36,9 Milliarden Euro eine Steigerung von
über 44 % zu erkennen (2015: 25,5 Milliarden
Euro).
Exporte von Arzneiwaren und
Importe von technischen Geräten geprägt
Die wichtigsten Exportgüter im Jahr 2025 in
die Volksrepublik China waren
ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und
Erzeugnisse mit einem Wert von 646,3
Millionen Euro. Auf Platz zwei
folgten Kunststoffe in Primärformen mit
einer Exportsumme von 491,4 Millionen Euro.
Im Jahr 2015 waren
ebenfalls Pharmazeutische Spezialitäten und
Erzeugnisse (794,3 Millionen Euro) mit der
höchsten Exportsumme in die Volksrepublik
China an der Spitze. Damals folgten
allerdings Andere Teile u. a. Zubehör für
Kraftwagen mit einer Exportsumme von 532,3
Millionen Euro auf Rang zwei. Der Import aus
der Volkrepublik China war 2025 besonders
durch den Import von
Datenverarbeitungsgeräten mit einer Summe
von 5,9 Milliarden Euro geprägt.
Darauf folgten mit einer Importsumme von
knapp 3,1 Milliarden Euro Geräte und
Einrichtungen der Telekommunikationstechnik.
2015 standen mit einer Importsumme von 5,6
Milliarden Euro ebenfalls
Datenverarbeitungsgeräte an der Spitze der
Importe aus der Volksrepublik China.
Ebenfalls gefolgt von Geräten und
Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
mit einer Importsumme von 2,0 Milliarden
Euro.
ADAC-Stauprognose: 27. bis 29. März 2026 -
Hohe Belastung auf den Fernstraßen / 10
Bundesländer starten in die Osterferien
Mit dem Start der Osterferien am Wochenende
vom 27. bis 29. März 2026 steigt die
Staugefahr auf den deutschen Autobahnen
deutlich. In Baden-Württemberg, Bayern,
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Nordrhein-Westfalen, Hessen,
Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und
Schleswig-Holstein beginnen die Ferien.
Bremen und Niedersachsen haben bereits seit
einer Woche Osterferien.
Der
verkehrsreichste Tag des Wochenendes wird
der Freitag, der 27. März, sein. Vor allem
am Nachmittag treffen Berufsverkehr und
Reisewelle aufeinander. Lange Staus sind
insbesondere auf den Hauptverbindungen in
Richtung Nord- und Ostsee sowie in die Alpen
und Mittelgebirge zu erwarten. Aufgrund der
frühen Osterferien zieht es viele Urlauber
in Wintersportgebiete. Auch am
Samstagvormittag bleibt die Staugefahr hoch,
erst im Tagesverlauf entspannt sich die
Verkehrslage etwas. Der Sonntag dürfte
insgesamt deutlich ruhiger verlaufen.
Die Bautätigkeit auf den Autobahnen
nimmt weiter zu und sorgt zusätzlich für
Engpässe, obwohl die Zahl der Baustellen
ihren Jahreshöchststand noch nicht erreicht
hat. zu den besonders staugefährdeten
Autobahnen zählen unter anderem: A1
Fehmarn - Lübeck – Hamburg – Bremen -
Osnabrück; Köln - Dortmund A2 Oberhausen
– Dortmund – Hannover – Berliner Ring A3
Arnheim - Oberhausen – Köln; Würzburg –
Nürnberg - Passau A4 Heerlen/Aachen –
Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden - Görlitz
A5 Karlsruhe – Basel; Frankfurt – Kassel
A6 Heilbronn – Nürnberg - Pilsen A7
Hamburg – Hannover – Kassel - Fulda; Ulm –
Füssen/Reutte A8 Karlsruhe - Stuttgart –
München – Salzburg A9 Halle/Leipzig -
Nürnberg – München A10 Berliner Ring
A93 Rosenheim – Kiefersfelden A94 München
– Passau A95 München –
Garmisch-Partenkirchen A96 München -
Lindau A99 Autobahnring München
Auch im benachbarten Ausland muss auf
wichtigen Reiserouten mit Staus gerechnet
werden. In Österreich sind davon vor allem
die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn
(A12) und die Brennerautobahn (A13) zwischen
Innsbruck und dem Brennerpass betroffen.
Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen
können dort für Verzögerungen sorgen.
Zu den besonders belasteten Strecken in
der Schweiz zählen die A1 zwischen Bern,
Zürich und St. Margrethen, die A2 von Luzern
über den Gotthard bis nach Chiasso sowie die
A3 von Basel nach Chur. In Italien ist
insbesondere die Brennerroute (A22)
staugefährdet. Darüber hinaus kann es in den
beliebten Urlaubsregionen Südtirols,
beispielsweise im Pustertal, Grödnertal,
Gadertal und Vinschgau, zu erhöhtem
Verkehrsaufkommen kommen.
Ausblick
auf das Osterwochenende: Der
Gründonnerstag zählte im Jahr 2025 zu den
zehn staureichsten Tagen des Jahres. Vor
allem in den Nachmittags- und Abendstunden
war die Staugefahr besonders hoch. Auch in
diesem Jahr erwartet der ADAC den meisten
Reiseverkehr am Gründonnerstag. Am
Ostermontag, dem 6. April, ist nachmittags
auf den Rückreiserouten mit erhöhtem Verkehr
zu rechnen. Am Ostersonntag wird es hingegen
sehr ruhig auf den Fernstraßen sein.
Informationen auf
www.adac.de.
Was sich Moerser ab 60 wünschen
– Veranstaltungskalender schon online
Was wünschen sich Menschen ab
60 Jahren in Moers für ihren Alltag?
Antworten liefert eine Umfrage der Stadt
Moers im Rahmen des Modellprojekts
‚Moers-Mitte‘. Bis Mitte März 2026 sind
bereits 229 Fragebögen eingegangen. Die
Ergebnisse zeigen: Viele verbringen ihre
Zeit gerne zu Hause – etwa mit Lesen, Filmen
oder digitalen Medien, hier besonders das
Smartphone, etwa für E-Mails, Online-Banking
oder zur Informationssuche.
Gleichzeitig spielen Bewegung und
Aktivitäten im Freien eine wichtige Rolle.
Spaziergänge, Wandern oder Radfahren sind
beliebt. Die Stadt Moers lädt weiterhin alle
Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren ein,
sich an der Umfrage zu beteiligen. Die
Rückmeldungen fließen in die
Weiterentwicklung der Begegnungs- und
Beratungszentren im Rahmen des
Modellprojekts ‚Moers-Mitte‘ ein.
Mehr Angebote rund Sport und Radfahren Groß
ist auch das Interesse an kulturellen
Angeboten, Weiterbildung und gemeinsamen
Ausflügen. Gewünscht werden unter anderem
mehr Angebote rund um Sport und Radfahren,
musikalische Aktivitäten oder Tanz, kreative
Kurse sowie gemeinsame Besuche von Museen,
Ausstellungen oder Theaterveranstaltungen.
Auch offene Treffpunkte und mehr
Möglichkeiten für soziale Kontakte nennen
die Teilnehmenden häufig. Ein Wunsch aus der
Umfrage konnte bereits umgesetzt werden:
Viele regten einen digitalen
Veranstaltungskalender für Menschen ab 60
Jahren an. Dieser ist inzwischen online
verfügbar und bündelt Angebote aus den
Bereichen Kultur, Bewegung und Begegnung.
Zum Veranstaltungskalender.
Alle Informationen zum Modellprojekt
Moers-Mitte inklusive Link zur Umfrage.
Zweite Livestream-Sitzung:
Rat der Stadt Kleve tagt am 25.3.ab 17:00
Uhr Die nächste Sitzung des Rates
der Stadt Kleve steht an: Am Mittwoch, 25.
März 2026, tagt der Stadtrat ab 17:00 Uhr
öffentlich im Ratssaal des Klever Rathauses.
Wer nicht vor Ort dabei sein kann oder
möchte, hat erneut die Möglichkeit, sich die
Sitzung live im Internet anzuschauen.
 Erreichbar ist der Livestream am
Mittwochabend kurz vor Sitzungsbeginn über www.kleve.de/livestream.
Nach der Ratssitzung Mitte Februar ist die
nun anstehende März-Sitzung der zweite
Sitzungstermin, der im Rahmen einer
einjährigen Testphase im Internet übertragen
wird. Die Durchführung der Testphase hatte
der Rat der Stadt Kleve Ende 2025
beschlossen.
Im Vergleich zur
Übertragung Mitte Februar hat die Stadt
Kleve einige Verbesserungen am Angebot
vorgenommen. So wird das Bild der
Live-Kamera im Ratssaal nun etwas größer
dargestellt, damit Rednerinnen und Redner
besser zu erkennen sind. Das Kamerabild wird
außerdem um die Namen und
Funktionsbezeichnungen oder
Fraktionszugehörigkeiten der sprechenden
Personen ergänzt. Um ein möglichst
ruckelfreies Bild zu gewährleisten, wurde
auch die Internetleitung vor Ort noch einmal
optimiert.
Die Stadt Kleve möchte
sich herzlich bei allen Bürgerinnen und
Bürgern bedanken, die im Nachgang zur
letzten Sitzung konstruktive
Verbesserungsvorschläge an die Verwaltung
gerichtet haben. Nach wie vor handelt es
sich um eine Testphase, in der sich die
Stadt Kleve über Feedback per Mail an digital@kleve.de
freut. Weiterhin gilt jedoch, dass nicht
alle Personen der Übertragung ihrer
Redebeiträge zugestimmt haben.
Obwohl der Rat der Stadt Kleve die
Live-Übertragung seiner Sitzungen
beschlossen hat, dürfen alle Ratsmitglieder
sowie alle Verwaltungsmitarbeitenden
persönlich entscheiden, ob ihre Redebeiträge
im Internet übertragen werden. So sieht das
geltende Datenschutzrecht es vor. Während 36
Ratsmitglieder in die Übertragung
eingewilligt haben, lehnen 24 Politikerinnen
und Politiker die Übertragung ab.
Langjähriges Engagement gewürdigt:
Stadt Moers ehrt Mitarbeitende
Dank für den Einsatz: In einer Feierstunde
am Freitag, 20. März, hat die
Stadtverwaltung insgesamt 20 Mitarbeitende
für ihre langjährige Tätigkeit im
öffentlichen Dienst geehrt.

Foto: pst
Bürgermeisterin Julia
Zupancic würdigte in ihrer Rede insbesondere
den Einsatz und die Verlässlichkeit der
Mitarbeitenden: „Was uns heute
zusammenführt, ist vor allem eines:
Dankbarkeit. Dankbarkeit für Ihren Einsatz,
Ihre Verlässlichkeit und Ihre oft ganz
stille, aber unverzichtbare Arbeit für
unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und
Bürger.“ Auch die Personalratsvorsitzende
Nadine Koziel dankte den Gästen für das
jahrzehntelange Engagement.
Fünf
Mitarbeitende feierten an dem Vormittag ihr
25-jähriges, drei ihr 40-jähriges
Dienstjubiläum. Zudem wurden zwölf Frauen
und Männer in den Ruhestand verabschiedet.
Darunter befindet sich eine Mitarbeiterin,
die gleichzeitig ihr vierzigjähriges
Dienstjubiläum feierte.
Die Geehrten
stammen aus nahezu allen Bereichen der
Verwaltung. Für das kulturelle
Rahmenprogramm sorgten Clara Pinheiro Walla
und Florian Kager vom Schlosstheater Moers
sowie die Schülerinnen Mareike Kauf
(Querflöte) und Sophia Lütz (Klavier) von
der Moerser Musikschule.
Stadt Kleve verabschiedet Wilhelm Dückerhoff
nach 35 Dienstjahren

Im BIld (v.l.n.r.): Personalchef Thomas
Horster, Bürgermeister Markus Dahmen,
Wilhelm Dückerhoff mit Partnerin,
Personalratsvorsitzende Ariane Süßmaier,
Museumsdirektor Harald Kunde. Jahrzehntelang
machte er die Träume der Künstlerinnen und
Künstler im Museum Kurhaus Kleve wahr: Nach
35 Dienstjahren – davon 33 Jahre im Museum –
verabschiedet die Stadt Kleve Wilhelm
Dückerhoff in seinen wohlverdienten
Ruhestand.
Längst gehörte der Mann,
der sich als Hausmeister sorgfältig um das
Gebäude und das Inventar des Museums an der
Tiergartenstraße kümmerte, selbst zum festen
Inventar der Kultureinrichtung. Wilhelm
Dückerhoff begann seine berufliche Laufbahn
1976 mit einer Ausbildung zum Tischler und
arbeitete anschließend als Tischlergeselle.
Im Jahr 1990 trat er in den Dienst
der Stadt Kleve ein und war zunächst zwei
Jahre lang Schulhausmeister am
Johanna-Sebus-Gymnasium. Den Großteil seines
Berufslebens verbrachte er dann ab Oktober
1992 als Museumshausmeister – eine Stelle,
die er prägte und mit größtem Engagement
ausfüllte. Das Museum und sein Inventar
kennt er wie seine Westentasche, stammt es
doch in großen Teilen aus seiner Feder.
Wilhelm Dückerhoff plante und baute alle
Arten von Einrichtungsgegenständen selbst.
Von Vitrinen über Sockel bis zu Regalen und
Konferenztischen kam er mit seinem
handwerklichen Geschick allen Bedarfen des
Museums nach. Beim Auf- und Abbau von
Ausstellungen erfüllte er wiederum die
Wünsche der Künstlerinnen und Künstlern,
indem er maßgeschneiderte
Sonderanfertigungen zur Präsentation von
Kunstwerken schuf.
Dabei hat er
nicht nur sämtliche Rahmen selbst
angefertigt, sondern auch schon einen ganzen
Kinosaal eingerichtet und einen "Turm zu
Babel" bis unter die Decke der Wandelhalle
gebaut. Im Namen der Stadt Kleve bedankte
sich Bürgermeister Markus Dahmen bei Wilhelm
Dückerhoff für die geleistete Arbeit im
Rahmen einer offiziellen Feierstunde und
wünschte ihm einen erfüllten Ruhestand. Sein
großes Engagement wird im Museum Kurhaus
Kleve noch lange sichtbar bleiben.
Krankenhaus Bethanien: Klinik erhält
erneut Siegel „Diabeteszentrum DDG“ und
„stationäre sowie ambulante
Fußbehandlungseinrichtung DDG“
Diabetes mellitus ist eine der
Volkskrankheiten in Deutschland: Rund neun
Millionen Menschen sind betroffen. Weil die
Krankheit sehr komplex ist, braucht jede:r
Patient:in eine speziell auf die jeweilige
Stoffwechsellage und begleitende Faktoren
optimal zugeschnittene Behandlung.
Diabetes verursacht häufig
zunächst keine Beschwerden, führt
unbehandelt jedoch zu ernsten
Folgeerkrankungen. Unter anderem zieht die
Erkrankung die Blutgefäße in
Mitleidenschaft, sodas Patient:innen ein
höheres Risiko für das sogenannte
diabetische Fußsyndrom haben.
Eine
Einrichtung, die Patient:innen mit
Typ-1-Diabetes bzw. Typ-2-Diabetes sowie
diabetischem Fußsyndrom qualifiziert und
umfassend betreut, ist die Klinik für
Diabetologie & Endokrinologie des
Krankenhauses Bethanien Moers. Sie konnte
sich nun gleich mehrfach freuen – mit dem
erneuten Erhalt der Zertifikate
„Diabeteszentrum DDG“ und „stationäre sowie
ambulante Fußbehandlungseinrichtung DDG“ der
Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
„Wir freuen uns sehr über die
erfolgreichen Rezertifizierungen“, erklärt
Dr. Ali Yüce, Chefarzt der Klinik. „Sie
belegen die ausgezeichnete
Behandlungsqualität in unserem Haus.
Außerdem zeigen sie, dass entsprechend
betroffene Patientinnen und Patienten bei
uns nachgewiesenermaßen in den besten Händen
sind.“
Zu den Kriterien, die im Rahmen der
Zertifizierungsverfahren geprüft werden,
zählt etwa die Qualifikation von Ausstattung
und Personal der Behandlungseinrichtung.
Ebenso werden Behandlungsstruktur und
-prozess der behandelnden Ärzt:innen und
ihre Behandlungsergebnisse überprüft. Ein
weiterer wichtiger Aspekt ist darüber hinaus
die Zusammenarbeit eines interdisziplinären
Teams.
Die Klinik für Diabetologie &
Endokrinologie des Krankenhauses Bethanien
arbeitet auf dem Gebiet des Diabetes unter
anderem eng mit den Nephrolog:innen der
Klinik für Nieren- & Hochdruckkrankheiten,
Rheumatologie, Dialyse zusammen. In Sachen
diabetischer Fuß zählen die Fußchirurg:innen
der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie
und die Gefäßchirurg:innen der Klinik für
Gefäßchirurgie & Phlebologie zu den
fachübergreifenden Ansprechpartner:innen.
Hier wird beispielsweise regelmäßig eine
gemeinsame interdisziplinäre Fußvisite
durchgeführt.
„Das Krankheitsbild
Diabetes mellitus erfordert eine sehr
gründliche und koordinierte Behandlung durch
Expertinnen und Experten mit umfassenden
Fachkenntnissen. Im Team können wir
gemeinsam bestmöglich für unsere
Patientinnen und Patienten da sein“, so der
Moerser Chefarzt.
Gut zu wissen: Das
diabetische Fußsyndrom Beim diabetischen
Fußsyndrom führt eine eintretende
Nervenschädigung zu Empfindungsstörungen,
die zur Folge haben, dass Patient:innen
Verletzungen und
Schädigungen am Fuß
nicht rechtzeitig oder als störend
wahrnehmen. So können sich Wunden weiter
verschlimmern – bis hin zu möglichen
(Teil)-Amputationen. „Wichtig ist, dass
bereits kleinste Wunden schnell bemerkt
werden. So können Verschlimmerungen
vermieden und die Wunden zielführend
behandelt werden“, so Dr. Ali Yüce.

Das Team der Klinik für Diabetologie &
Endokrinologie des Krankenhauses Bethanien
Moers freut sich über gleich drei
erfolgreiche Rezertifizierungen.
DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp
wählt neuen Vorstand Ein
besonderer Moment für die DLRG Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp: Erstmals seit vielen Jahren
– möglicherweise sogar seit ihrer Gründung
im Jahr 1973 – hat die Jugend wieder einen
eigenen Jugendvorstand. Beim
Ortsgruppenjugendtag übernahmen damit junge
Mitglieder eigenverantwortlich Verantwortung
für die zukünftige Jugendarbeit.
Beim Ortsgruppenjugendtag der DLRG-Jugend
Moers-Rheinkamp haben die jungen Mitglieder
ihren neuen Jugendvorstand gewählt.
Insgesamt nahmen zahlreiche Kinder und
Jugendliche an der Versammlung teil und
nutzten die Gelegenheit, die zukünftige
Jugendarbeit in ihrer Ortsgruppe
mitzugestalten.
Unter der Leitung
des Wahlvorstands mit Konstantin Dittrich
wurden die Vorstandsämter neu besetzt. Zum
Jugendvorsitzenden wurde Leon Jochems
gewählt. Stellvertretende Jugendvorsitzende
sind Felix Lutz und Julian Spitzer. Das Amt
des Jugendschatzmeisters übernimmt Tim
Karrasch. Komplettiert wird der
Jugendvorstand durch Niklas Messerschmidt
und Maxim Aleksej Astrovski. Alle Kandidaten
wurden einstimmig gewählt und nahmen ihre
Wahl an.
Der neu gewählte
Jugendvorsitzende Leon Jochems bedankte sich
nach der Wahl für das Vertrauen der
Mitglieder: „Ich freue mich sehr über die
Unterstützung und darauf, gemeinsam mit dem
neuen Team viele Aktionen für unsere Kinder
und Jugendlichen zu planen. Uns ist wichtig,
dass die Jugend in unserer Ortsgruppe aktiv
mitgestalten kann und wir neben der
Ausbildung im Wasser auch tolle
Gemeinschaftserlebnisse schaffen."
Im Anschluss an den offiziellen Teil
nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit
für eine gemeinsame Freizeitaktion: 28
Jugendliche folgten der Einladung zum
Trampolinspringen und verbrachten dort eine
aktive Stunde voller Bewegung und Spaß. Die
Aktion bot eine gute Gelegenheit, den
Jugendtag gemeinsam ausklingen zu lassen und
den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe weiter
zu stärken.

Der neu gewählte Jugendvorstand der DLRG
Moers-Rheinkamp mit weiteren Teilnehmenden
beim Trampolinspringen. Foto Sven Kattelans
Mit dem neu gewählten Jugendvorstand
möchte die DLRG Moers-Rheinkamp die
Jugendarbeit weiter stärken und jungen
Mitgliedern künftig noch mehr Möglichkeiten
zur Mitgestaltung bieten.
Dinslaken: Vor Ostern: Müllabfuhr planmäßig
früher unterwegs Der
Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das ist oft
auch beim gewohnheitsmäßigen Rausstellen der
Mülltonnen so. Jetzt, kurz vor Ostern, ist
aber der Blick in den Abfallkalender
besonders sinnvoll. In der Woche vor Ostern
ist die Müllabfuhr, wie jedes Jahr, früher
dran als gewohnt.
Das bedeutet, dass
die Bezirke, die normalerweise erst am
kommenden Montag angefahren würden, nun
schon am kommenden Samstag, 28.03.2026,
durch den DIN-Service abgefahren werden. Die
Dienstags-Bezirke werden schon am Montag
abgefahren und so weiter. Dies ist
selbstverständlich im Abfallkalender genau
nachzulesen.
Atommülltransporte
durch Duisburg und Moers - BUND ruft zur
Mahnwache auf Hochradiaktiver Atommüll
gehört nicht auf die Autobahn -
Mahnwache zur CASTOR-Transport-Beobachtung
Die seit langem drohenden Transporte von
hochradioaktivem Atommüll aus Jülich nach
Ahaus stehen unmittelbar bevor. Der Bund für
Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND)
geht davon aus, dass diese in der Nacht von
Dienstag auf Mittwoch auch über Duisburger
und Moerser Stadtgebiet rollen werden. Die
Umweltorganisation ruft in der Nähe der
Autobahnbrücke der A42 am Dienstag ab 20.00
Uhr zu einer Mahnwache auf.
Nachdem
der Eilantrag des BUND zur Verhinderung der
Atommülltransporte vom
Oberverwaltungsgericht Brandenburg
abschlägig beschieden wurde, gibt es
zunächst grünes Licht für die
Castortransporte. Die Entscheidung im
Hauptverfahren steht zwar noch aus, aber
trotzdem ist mit dem Beginn der Transporte
ist nun am Dienstag, dem 24.3. zu rechnen.
Auch zur Frage der bislang als Geheimsache
eingestufte Transportstrecke ist inzwischen
klar, dass diese über Moerser und Duisburger
Stadtgebiet rollen werden.
Dabei
wird die Transportstrecke für die 130 Tonnen
schweren Transportfahrzeuge über die Baerler
Brücke der A 42 führen. Dies gilt als
gesichert, weil erst vor wenigen Tagen vom
Bundesverkehrsministerium eine
Drohenflugverbotszone entlang einer
möglichen Strecke ausgewiesen wurde, die
eben auch diese Brücke betrifft.
Kerstin Ciesla, stellvertretende
Landesvorsitzende des BUND und Sprecherin
der Kreisgruppe Duisburg erläutert: "Wir
halten es für unverantwortlich, diese
Transporte durchzuführen - besonders in
diesen unsicheren Zeiten und über kaum zu
schützende Autobahnen. Dieser Atommüll
gehört nicht auf die Autobahnen oder in ein
unsicheres Zwischenlager in Ahaus. Der
Atommüll soll in Jülich bleiben, auch wenn
das bedeutet, dort ein neues Lager zu
errichten."
Michael Zerkübel, BUND
Moers ergänzt: "Wir haben im vergangen
Sommer hilflos zusehen müssen, wie Drohen
die deutsche Flughäfen lahmgelegt haben. Wer
garantiert, dass dies jetzt nicht über der
Transportstrecke auftauchen?!"
Mit
der angekündigten und polizeilich
genehmigten Mahnwache möchte der BUND die
Menschen in der Region sensibilisieren, denn
es drohen noch Dutzende weitere solcher
Transporte. Diese beginnt um 20.00 Uhr auf
dem Pendlerparkplatz Hegentweg, Ecke
Rheindeichstrasse und wird enden, nachdem
der Castortransport die Brücke passiert hat,
spätestens aber in der Nacht zum Mittwoch um
4.00.
Aufgrund des begrenzten
Parkraums werden die Teilnehmer*innen
gebeten, Parkmöglichkeiten in näheren
Umfeld, z.B. Kohlenhuckstrasse zu nutzen und
zu Fuß zum Veranstaltungsgelände zu kommen.

Spargelanbau in
Deutschland geht zurück
• Erntemenge (-9
%), Anbaufläche (-13 %) und Zahl der
Betriebe (-29 %) im Jahr 2025 gegenüber 2015
gesunken • 79 % des im Jahr 2025
importierten Spargels während der Saison von
März bis Juni eingeführt
Der
Spargelanbau in Deutschland geht zurück:
Sowohl Erntemenge und Anbaufläche als auch
die Zahl der Spargel anbauenden Betriebe ist
in den vergangenen zehn Jahren gesunken. Im
Jahr 2025 wurden in Deutschland 103 900
Tonnen Spargel geerntet. Das waren 3,9 %
weniger als im Jahr 2024 (108 100 Tonnen)
und 8,5 % weniger als zehn Jahre zuvor
(2015: 113 600 Tonnen), wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Ein
Grund für die geringere Spargelernte ist der
Rückgang der Anbaufläche: Im Jahr 2025
umfasste die gesamte Anbaufläche für Spargel
deutschlandweit 22 500 Hektar – das waren
1,5 % weniger als im Jahr zuvor (22 800
Hektar) und 12,5 % weniger als im Jahr 2015
mit 25 700 Hektar.

Vor allem kleinere
Betriebe haben sich in den vergangenen
Jahren aus dem Spargelanbau zurückgezogen.
Dadurch nahm die Zahl der Betriebe deutlich
stärker ab als Anbaufläche und Erntemenge:
von 1 900 im Jahr 2015 auf 1 350 im
Jahr 2025 – ein Rückgang um 29,3 %.
Die meisten Betriebe gab es 2025 in Bayern
(290), Nordrhein-Westfalen (265) und
Baden-Württemberg (210). Die größten
Anbauflächen lagen in Niedersachsen
(4 300 Hektar), Nordrhein-Westfalen
(4 100 Hektar) und Brandenburg
(4 000 Hektar). 24 500 Tonnen Spargel wurden
2025 importiert, vor allem aus Spanien,
Mexiko und Griechenland Spargel kommt nicht
nur aus heimischem Anbau, sondern wird auch
aus dem Ausland eingeführt.
Im
Jahr 2025 wurden 24 500 Tonnen Spargel nach
Deutschland importiert, das entspricht einem
Viertel der einheimischen Produktion. Die
Spargel-Importe waren gegenüber dem Jahr
zuvor um 6,4 % gestiegen
(2024: 23 100 Tonnen), gegenüber dem
Jahr 2015 um 3,4 % (23 700 Tonnen). Der
überwiegende Teil des Import-Spargels wird
eingeführt, wenn auch hierzulande Saison für
das Gemüse ist: 79,4 % des im Jahr 2025
importierten Spargels wurde in den Monaten
März bis Juni eingeführt.
Wichtigstes Herkunftsland für Spargel war im
Jahr 2025 Spanien: 26,8 % des importierten
Spargels kam von dort (6 600 Tonnen). Es
folgten Mexiko mit einem Anteil von 19,7 %
(4 800 Tonnen) und Griechenland mit einem
Anteil von 19,6 % (4 800 Tonnen). Im
Jahr 2025 wurden 4 500 Tonnen Spargel aus
Deutschland exportiert. Das waren 2,7 %
weniger als im Jahr 2024 (4 600 Tonnen) und
13,0 % mehr als im Jahr 2015 (4 000 Tonnen).
NRW:
Güterumschlag der Binnenschifffahrt 2025 um
fast 2 % gesunken * Umschlag bei
Erzen, Steinen und Erden um 8,5 %
zurückgegangen * Rund ein Drittel der
gesamten Tonnage waren Gefahrgüter *
Rhein weiterhin wichtigste Wasserstraße in
NRW S
In den nordrhein-westfälischen
Binnenhäfen wurden im Jahr 2025 insgesamt
97,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag
der Güterumschlag der Binnenschiffe damit um
1,9 % unter dem Ergebnis des entsprechenden
Vorjahreszeitraums.
Güterumschlag
von Erzen, Steinen und Erden um 8,5 %
gesunken 71,9 % der im Jahr 2025
umgeschlagenen Güter stammten aus vier
Güterabteilungen: 25,9 Millionen Tonnen
waren Erze, Steine und Erden, das sind 8,5 %
weniger als im gleichen Zeitraum 2024; 22,0
Millionen Tonnen Kokerei- und
Mineralölerzeugnisse (+2,3 %); 11,6
Millionen Tonnen Kohle, rohes Erdöl und
Erdgas (+0,8 %) und 10,8 Millionen Tonnen
chemische Erzeugnisse (–0,1 %).

Gefahrgüter machten rund ein Drittel an
der gesamten Tonnage aus Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, wurden im
Jahr 2025 rund 28,7 Millionen Tonnen
Gefahrgut, z. B. flüssige
Mineralölerzeugnisse, in den NRW-Häfen
empfangen oder versandt, das waren 1,5 %
mehr als von Januar bis Dezember 2024. Damit
machten Gefahrgüter, die in verschiedenen
Güterabteilungen vorkommen können, 29,3 %
der insgesamt umgeschlagenen Tonnage aus.

Drei Viertel der Güter wurden in
Rhein-Häfen umgeschlagen Die
bedeutendste Binnenwasserstraße in
Nordrhein-Westfalen blieb der Rhein. Von
Januar bis Dezember 2025 wurden drei Viertel
(75,0 %) aller beförderten Güter in Häfen
entlang dieser Wasserstraße umgeschlagen.
Auf den Plätzen zwei und drei rangierten das
Westdeutsche Kanalgebiet (23,3 %) und der
Mittellandkanal (1,7 %).
Das
Schlusslicht bildete das
Wesergebiet (0,1 %). Je nach Wasserstraße
wurden schwerpunktmäßig unterschiedliche
Güter umgeschlagen: In den Rhein-Häfen
dominierten Erze, Steine und Erden (33,0 %)
sowie Kokerei- und Mineralölerzeugnisse
(16,8 %).
Auf Binnenschiffen im
Westdeutschen Kanalgebiet wurden vor allem
Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (40,9 %)
sowie Kohle, rohes Erdöl und Erdgas (17,5 %)
umgeschlagen. Im Mittellandkanal-Gebiet
überwogen Erze, Steine und Erden mit 24,8 %,
gefolgt von Kokerei- und
Mineralölerzeugnissen mit 22,6 %. Auf der
Weser machten landwirtschaftliche
Erzeugnisse mit 51,3 % den größten Anteil
aus.
Knapp 4,0 Millionen
Erwerbstätige leisten Nachtarbeit
Anteil der Erwerbstätigen mit
Nachtarbeit 2024 bei Männern (11,7 %) fast
doppelt so hoch wie bei Frauen (6,5 %)
Für Nachtarbeitende bedeutet die
Umstellung auf Sommerzeit eine Stunde
weniger Arbeit. Knapp 4,0 Millionen
Erwerbstätige in Deutschland haben im Jahr
2024 Nachtarbeit geleistet. Damit arbeiteten
9,3 % der 42,6 Millionen Erwerbstätigen
zumindest gelegentlich zwischen 23 Uhr und 6
Uhr. Das teilt das Statistische Bundesamt
(Destatis) zur Zeitumstellung in der Nacht
von Samstag auf Sonntag (29. März 2026) nach
Ergebnissen des Mikrozensus 2024 mit.
Demnach war der Anteil der nachts
arbeitenden Erwerbstätigen unter Männern
(11,7 %) fast doppelt so hoch wie bei Frauen
(6,5 %). Zudem ist Nachtarbeit bei
Erwerbstätigen im jungen Alter (bis 34
Jahre: 10,6 %) und im mittleren Alter (35
bis 54 Jahre: 9,6 %) verbreiteter als bei
denjenigen ab 55 Jahren (7,4 %).

Bei vorbereitenden
Baustellenarbeiten, der Bauinstallation und
dem sonstigen Ausbaugewerbe arbeiteten mit
einem Anteil von 1,8 % die wenigsten
Erwerbstätigen nachts – gefolgt von
IT-Dienstleistungen (3,6 %) sowie Erziehung
und Unterricht (3,8 %).
Aufforstung in Materborn:
21.000 Bäume für den Reichswald!
Eine von drei Flächen der Stadt Kleve, auf
die sich der Reichswald künftig ausdehnt.

Mit einer Fläche von 51 km² (5.100 ha.) ist
der Klever Reichswald das größte
zusammenhängende Waldgebiet am Niederrhein.
Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und
Holz NRW trägt die Stadt Kleve jetzt zur
weiteren Vergrößerung dieser Fläche bei: Auf
ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen
in städtischem Eigentum direkt am Waldrand
in Materborn wird aktuell kräftig
aufgeforstet.
Auf einer Fläche von
5,4 ha. werden dort insgesamt 21.000 Bäume
mit dem Ziel der dauerhaften Bewaldung
gepflanzt. Durch eine Mischung verschiedener
Arten standortgerechter Laubbäume soll ein
resilienter Wald entstehen, der den
klimatischen Herausforderungen der Zukunft
gewachsen ist. So werden etwa Traubeneichen,
Sommerlinden, Ebereschen und Hainbuchen in
sorgfältiger Handarbeit durch ein
beauftragtes Fachunternehmen gepflanzt. Die
nördlich gelegene Fläche am Ruppenberg wird
zusätzlich mit Obstbäumen ergänzt.

Entlang der Ackerränder ist eine
Waldrandgestaltung mit verschiedenen
Straucharten sowie Baumarten zweiter Ordnung
vorgesehen. Durch diese strukturreiche
Ausprägung dient der Waldrand insbesondere
dem Schutz der dahinterliegenden Waldflächen
– etwa vor Sturm, Austrocknung und
Nährstoffverarmung – und bietet zugleich
Lebensraum für eine artenreiche Tierwelt.

Wälder erfüllen wichtige Funktionen im
Klimaschutz. Ihre Bäume nehmen CO² aus der
Atmosphäre auf, binden den Kohlenstoff und
geben Sauerstoff an ihre Umwelt ab.
Zusätzlich fungiert der Waldboden als
Wasserspeicher und hat damit eine wichtige
Funktion im Wasserkreislauf. Zahlreiche
Tier- und Pflanzenarten finden im Wald ihren
Lebensraum. Und nicht zuletzt dient der Wald
auch Menschen als Erholungsraum. Gerade der
Reichswald ist bei Kleverinnen und Klevern,
aber auch bei Gästen von nah und fern für
seine weitläufigen Wander- und Radwege
beliebt.
Die Stadt Kleve und der
Landesbetrieb Wald und Holz NRW tragen mit
dem Aufforstungsprojekt zur Förderung und
Erhaltung all dieser Vorzüge des Waldes bei.
Die Umwandlung einer Ackerfläche in eine
Forstfläche geht zudem mit einer
ökologischen Aufwertung und folglich der
Generierung sogenannter Ökopunkte einher,
die zur Kompensation zukünftiger
städtebaulicher Projekte genutzt werden
können. Insgesamt investiert die Stadt Kleve
rund 100.000 Euro in die
Aufforstungsmaßnahme.
Aktuelle
Informationen und Bilder zum Projektverlauf
sind auf der städtischen Internetseite unter
www.kleve.de/aufforstung abrufbar.
Altlasten-Experten des AAV
unterstützen Sanierung des
Hallenbad-Geländes Das ehemalige
Klever Stadtbad aus der Luft

Um diese Fläche geht es: Das ehemalige
Hallenbad am Kermisdahl.
Eine Fläche
in bester Innenstadtlage, deren Nutzung
dennoch mit Hürden verbunden ist: Seit
Jahren beschäftigen sich die Stadt Kleve und
der Rat der Stadt Kleve mit der zukünftigen
Nutzung des Geländes an der Stadtbadstraße,
auf dem das alte Hallenbad steht. Eingriffe
in den Boden werden dort durch Altlasten
erschwert. Ein ehemaliges Gaskraftwerk hat
die Erde an der Stelle verunreinigt, die
Sanierung ist aufwändig. Nun erhält die
Stadt Kleve Unterstützung von ausgewiesenen
Experten auf dem Gebiet.
Der Verband
für Flächenrecycling und Altlastensanierung
(AAV) hat das von der Stadt Kleve
angemeldete Förderprojekt „Ehemaliges
Gaskraftwerk Stadtbadstraße in Kleve“ in
seinen Maßnahmenplan aufgenommen. Der
Verband unterstützt die Stadt Kleve also bei
der Sanierung des belasteten Grundstückes.
Neben der Sanierungsuntersuchung und
Sanierungsplanung übernimmt der AAV auch die
Maßnahmenträgerschaft für anschließende
Sanierungen und Aufbereitungen inklusive
Gebäuderückbau. Und: 80 % der Kosten werden
vom AAV getragen. Sollte ein saniertes
Grundstück anschließend verkauft werden,
wird der AAV am Verkaufserlös beteiligt,
maximal jedoch in Höhe der vom Verband
eingesetzten Mittel.
Mit dem AAV
steht der Stadt Kleve ein Spezialist in
Sachen Altlastenrecycling zur Seite. Der
Verband wurde 1988 durch ein Gesetz des
Landes Nordrhein-Westfalen gegründet und
dient als Körperschaft des öffentlichen
Rechts dem Wohl der Allgemeinheit. Als
Wissens- und Kompetenznetzwerk zur
Altlastensanierung erprobt der AAV
innovative Technologien und neue Verfahren
zur Beseitigung schädlicher
Bodenveränderungen.
Zum weiteren
Verlauf des Projektes steht die Stadt Kleve
nun in Kontakt mit dem AAV. Ziel ist es, die
Fläche schon für die Landesgartenschau 2029
teilweise nutzbar zu machen
Verdienstkreuz für Christian
Chwallek aus Alpen: Engagement für
Kommunalpolitik und Naturschutz
Am Freitag, 20. März 2026, verlieh der
stellvertretende Landrat Günter Helbig das
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens
der Bundesrepublik Deutschland an Christian
Chwallek aus Alpen. Durch sein jahrelanges
Engagement im kommunalpolitischen Bereich
sowie im Naturschutz hat Christian Chwallek
auszeichnungswürdige Verdienste erworben.
Christian Chwallek ist seit 2004
Mitglied des Ortsverbands der Bündnis90/Die
Grünen und war von 2004 bis 2009
ehrenamtlicher Vorsitzender des Ortsverbands
Alpen. Von 2004 bis 2014 war er
ehrenamtliches Ratsmitglied und von 2009 bis
2014 Fraktionsvorsitzender im Rat der
Gemeinde Alpen. Durch seine kommunikative
Art hat er über alle Parteigrenzen hinweg
hohes Ansehen genossen. Der Schwerpunkt
seiner Ratstätigkeit war die Schulpolitik,
da er auch ehrenamtlich als Elternvertreter
in der Grundschule Menzelen tätig war.
Unter dem Motto „Kleine Füße, kurze
Wege“ setze er sich für den Erhalt der
Dorfschule ein. Christian Chwallek hat sich
auch durch seine Naturschutzschulungen in
den Alpener Schulen einen Namen gemacht. Auf
seine Initiative wurde das Rathaus Alpen als
Schwalbenfreundliches Haus ausgezeichnet.
Günter Helbig: „Herr Chwallek, Sie
sind ein wahres Kind des Niederrheins und
das zeigt sich besonders in Ihrer Liebe zur
Natur und zu Ihrer Heimat. Besonders
beeindruckend finde ich, dass Sie so
zahlreiche Möglichkeiten nutzen, um den
Naturschutz aktiv zu fördern, sondern auch
andere dafür zu begeistern. Den Kleinsten
bringen Sie in Ihren Schulungen bei, wie
wichtig die Natur ist, Sie sorgen für
Streuobstwiesen und setzen das Thema gekonnt
in Szene, wie beispielsweise mit dem von
Ihnen initiierten Streuobstwiesenfest.
Naturschutz wird durch Ihren Einsatz
greifbar, anschaulich und vor allem
zugänglich. Es ist eine Freude, Ihnen heute
diese Auszeichnung zu überreichen.“
Christian Chwallek ist leidenschaftlicher
Niederrheiner und widmet sich neben der
Ornithologie und dem Streuobstwiesenschutz
insbesondere dem Schutz seiner
niederrheinischen Heimat. Er ist
Gründungsmitglied und einer der Sprecher des
„Aktionsbündnis Niederrheinappell“ und setzt
sich gegen den Kiesabbau ein. Dieses
Engagement trägt er auch in den
„NABU-Landesvorstand“, in den er 2011
gewählt wurde.
Zuvor war er sieben
Jahre Vorstandsmitglied der Kreisgruppe
Wesel und leitet seit 2007 die Ortsgruppe
Alpen. Außerdem ist er stellvertretender
Vorsitzender der „NABU-Naturschutzstation
Niederrhein“ und der „NABU-Stiftung
Dingdener Heide“. 2020 ist er zum
stellvertretenden Landesvorsitzenden des
NABU-NRW gewählt worden.
Mit seinem
Engagement für Streuobstwiesen hat Christian
Chwallek verschiedene gesellschaftliche
Gruppen aus dem Ort für das Naturprojekt
Ratsbongert in Alpen gewinnen können – dies
war aber nur der Anfang. Weitere
eindrucksvolle Streuobstwiesen wurden auf
Flächen in anderen Ortsteilen wie z.B.
Bönninghardt am Mühlenweg angelegt und das
jährlich stattfindenden Streuobstwiesenfest
im September mitsamt Obstverkauf ist weit
über die Grenzen von Alpen bekannt und lockt
viele Besucherinnen und Besucher.
Christian Chwalleks ehrenamtliche Tätigkeit
besteht weiterhin aus der jährlichen Pflege
der Bäume in den Streuobstwiesen und aus
regelmäßig stattfindenden Schulungen und
Führungen. Gerade der kürzlich eingerichtete
Naturlehrpfad und die Hinweistafeln im
Ratsbongert bieten Kindergärten, Schulen,
Vereinen und Gruppe pädagogische Hilfen zum
Naturverständnis, was eine Bereicherung für
die gesamte Gemeinde darstellt.
Er
hat außerdem den Naturlehrpfad auf dem
Waldspielplatz in der Bönninghardt
initiiert, der von der Leader Region
Niederrhein finanziert wurde. Christian
Chwallek war darüber hinaus in der
Bönninghardt einige Jahre auch
ehrenamtlicher Vorsitzender des
„Bönninghardter Fördervereins für
Naturschutz und Brauchtum.“
Im Jahr
2008 war er als Mitorganisator am Tag der
Regionen in Menzelen beteiligt. Eine seiner
Herzensangelegenheiten ist die regionale
Vermarktung, genauso wie seine Idee der
Blumentauschbörse auf dem Blumen- und
Spargelmarkt, die jährlich stattfindet.

v.l.n.r Alpens Bürgermeister Ludger
Staymann, Verdienstkreuzträger Christian
Chwallek und der stellvertretende Landrat
Günter Helbig bei der Ordensübergabe in
Alpen.
Moerser Kinder gehen
wieder auf große Ostereiersuche
Ostern wird bunt – und viele Spielplätze in
Moers werden wieder zu kleinen Schatzinseln:
Am Ostermontag, 6. April, startet ab 15 Uhr
die beliebte Ostereiersuche. In diesem Jahr
beteiligen sich sogar zehn Spielplätze – so
viele wie noch nie. Das bewährte Konzept
bleibt: Kinder suchen auf ‚ihrem‘ Spielplatz
nach versteckten Plastik-Eiern und tauschen
diese vor Ort gegen eine Geschenktüte ein –
eine pro Kind.

Foto: pst
Insgesamt werden über 900
Tüten verteilt. Möglich macht das in diesem
Jahr die großzügige Unterstützung der
Sparkasse am Niederrhein, die die Aktion
erstmals als Sponsor begleitet.
Spielplatzpaten der ersten Stunde noch dabei
„Ein großer Dank gilt den vielen
engagierten Spielplatzpatinnen und -paten.
Sie bereiten die Suche mit viel Einsatz vor,
verstecken die Eier, organisieren den Ablauf
und sorgen dafür, dass alle Kinder eine
schöne Zeit erleben“, erläutert Mark
Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro
der Stadt.
Viele von ihnen sind seit
Jahren dabei und opfern dafür sogar ihren
Feiertag. „Sie machen das hier mit viel
Herz. Ohne sie gäbe es die Ostereiersuche
nicht“. Ein besonderes Beispiel ist die
Familie Julius aus Kapellen: Sie hatte 2016
die Idee dafür auf dem Spielplatz an der
Grabenstraße in Kapellen zunächst im
privaten Rahmen. Daraus entstand ein Jahr
später die erste offizielle Aktion des
Kinder- und Jugendbüros.
Auch zehn
Jahre später ist die Familie weiterhin dabei
und hat die Suche – mit Ausnahme der
Corona-Jahre – jedes Jahr organisiert. „Dass
diese Idee seit zehn Jahren trägt, spricht
für sich – und für die Menschen dahinter“.
Aktion wächst Außerdem gehören
die Spielplätze am Treibweg (Scherpenberg),
an der Helmholtzstraße (Vinn) und am
Sperlingsweg (Hülsdonk) zu den Standorten
der ersten Stunde – und sind auch 2026
wieder mit dabei. „Diese Verlässlichkeit ist
alles andere als selbstverständlich“, betont
Bochnig-Mathieu.
Gleichzeitig
wächst die Aktion weiter: Neu dabei sind in
diesem Jahr die Spielplätze Am Bendmannsfeld
(Kapellen), an der Marie-Curie-Straße (Vinn)
sowie der neue Spielplatz am Eickschenweg in
den Eicker Wiesen, der erst kurz zuvor
eröffnet wurde.
Bitte kein
‚Ostereiersuchtourismus‘ Damit möglichst
viele Kinder profitieren, gilt weiterhin
eine wichtige Regel: Jedes Kind sucht nur
auf einem Spielplatz. In den vergangenen
Jahren kam es vereinzelt vor, dass Familien
mehrere Standorte angefahren haben. Die
Aktion ist bewusst als nachbarschaftliches
Angebot gedacht. „Es geht nicht darum,
möglichst viele Tüten zu sammeln, sondern
gemeinsam Zeit auf dem eigenen Spielplatz zu
verbringen“, erklärt Mark Bochnig-Mathieu.
Diese Spielplätze sind dabei:
Helmholtzstraße, Marie-Curie-Straße (beide
Vinn), Treibweg (Scherpenberg), Sperlingsweg
(Hülsdonk), Grabenstraße, Am Bendmannsfeld
(beide Kapellen), Olof-Palme-Straße
(Rheinkamp), Nehrungen Weg (Meerfeld),
Frieda-Nadig-Straße (Asberg) und
Eickschenweg (Eicker Wiesen).
ENNI bringt Mülltrennung in die Kita
Große Augen, viele Fragen und
ein echtes Highlight auf dem Hof: Die
Abfallwirtschaftsbetriebe ENNI waren im
Rahmen des Abfallsammeltages 2026 zu Gast
bei der Elterninitiative Kita Bauklötzchen
e.V. und machten Mülltrennung für die Kinder
direkt erlebbar. Mit einem echten Müllwagen
konnten die Kinder hautnah verfolgen, wie
Mülltonnen geleert werden – und löcherten
die Mitarbeitenden mit ihren Fragen.

Foto: Kita Bauklötzchen
Bereits im
Vorfeld hatten sie sich spielerisch mit dem
Thema beschäftigt und zeigten nun stolz, was
in welche Tonne gehört. Für einen besonders
schönen Moment sorgten die Kinder selbst:
Mit dem eigens eingeübten Mülltrennungslied
„Ich kann das ganz allein“ bedankten sie
sich bei den Müllwerkerinnen und Müllwerkern
– und bewiesen dabei, wie viel sie schon
gelernt haben.
Plausch und
Ehrenamt: Stadtteilbüro lädt auf den
Meerbecker Markt ein Der Duft
von frischem Obst und Gemüse, Stimmengewirr
auf dem Meerbecker Markt – und mittendrin
das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck. Am Mittwoch,
25. März, von 10 bis 12 Uhr lädt das Team
dort zur Marktsprechstunde ein. Wer mag,
kann einfach vorbeischauen, ins Gespräch
kommen und Ideen loswerden.

Gleichzeitig informiert die
Freiwilligenzentrale der Grafschafter
Diakonie über das Ehrenamt: wie man mit
anpacken, Kontakte knüpfen und etwas bewegen
kann. Alle, die Lust haben, sich
einzubringen oder noch Fragen haben, sind
herzlich willkommen. Rückfragen an das
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon 0 28 41
/ 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 25.03.2026 - 10:00
Uhr - 12:00 Uhr .Veranstaltungsort
Johann-Esser-Platz 1, 47443 Moers.
Veranstaltungsort Meerbecker Wochenmarkt
Moers: Konzeptwerkstatt zur
Biodiversitätsstrategie – Jetzt
mitgestalten! Um die
Artenvielfalt in unserer Stadt langfristig
zu erhalten und zu stärken, erarbeitet die
Stadt Moers derzeit eine kommunale
Biodiversitätsstrategie. Nach Abschluss der
Grundlagenanalyse befindet sich das Projekt
nun in einer entscheidenden Phase: der
konkreten Ausarbeitung der Strategie. Dabei
sind Ihre Ideen, Erfahrungen und
Perspektiven gefragt!

Im Rahmen einer öffentlichen
Konzeptwerkstatt informiert die Stadt über
den aktuellen Stand der Konzepterstellung
und stellt erste inhaltliche Ansätze und
Handlungsfelder vor. Anschließend haben Sie
die Möglichkeit, Ihre Anregungen, Wünsche
und Einschätzungen einzubringen und aktiv an
der weiteren Ausgestaltung mitzuwirken. Die
Veranstaltung richtet sich an alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und
einen konstruktiven Austausch!
Veranstaltungsdatum 24.03.2026 - 18:00
Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort
Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
Moers und Earth Hour: Hier
bleibt es eine Stunde dunkel
Viele Menschen, Städte und Unternehmen
machen am Samstag, 28. März, um 20.30 Uhr
für eine Stunde das Licht aus und setzen so
gemeinsam ein Zeichen für den Klima- und
Artenschutz. Moers nimmt bereits seit 2018
an der Aktion ‚Earth Hour‘ teil. In diesem
Jahr wird u. a. erneut das Geleucht auf der
Halde Rheinpreußen nicht eingeschaltet. Auch
das Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum, das
Moerser Schloss und das Verwaltungsgebäude
von ENNI sind dabei. Die Earth Hour des WWF
ist die größte weltweite Klima- und
Umweltschutzaktion. Der WWF ruft dazu auf,
sich der Aktion anzuschließen.
Weitere Infos zur Aktion.
Moers: Wohnumfeldverbessernde
Maßnahmen bei Demenz In
Kooperation mit dem Caritasverband
Moers-Xanten e. V. Wie können Wohnräume an
die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
angepasst werden, um ihre Sicherheit und
Selbständigkeit zu erhalten?
Diese
Frage steht im Mittelpunkt dieses
informativen Vortrags. Für Menschen mit
einer demenziellen Erkrankung ist das eigene
Zuhause oft der wichtigste Rückzugsort. Eine
gezielte Wohnberatung kann helfen, die
Selbständigkeit zu bewahren und den Alltag
sicherer zu gestalten.
Schon kleine
Anpassungen in den eigenen vier Wänden
können Stürze verhindern, den Pflegeaufwand
verringern und die Lebensqualität steigern.
Der Vortrag gibt praxisnahe Tipps, welche
Veränderungen besonders hilfreich sind.
Referentin: Birgit Meschendörfer. Eine
Anmeldung ist erforderlich. www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H30300DGebühr: unentgeltlich Event
details Veranstaltungsdatum 26.03.2026 -
18:00 Uhr - 19:30 Uhr Veranstaltungsort
Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
vhs Moers: Faszinierende
Reise durch Peru, Bolivien und Chile – Eine
Reportage Sprache Spanisch
Begleiten Sie uns auf eine spannende Reise
durch 3 der faszinierendsten Länder
Südamerikas! Diese Reportage nimmt Sie mit
nach Peru, Bolivien und Chile - von den
sagenumwobenen Ruinen Machu Picchus über die
endlosen Weiten des Altiplano bis hin zur
beeindruckenden Atacama-Wüste.
Mit
eindrucksvollem Bildmaterial, persönlichen
Erlebnissen und historischen Hintergründen
erleben Sie hautnah den Alltag der Menschen,
ihre Traditionen und die atemberaubende
Natur dieser Region. Entdecken Sie eine
Seite Lateinamerikas, die weit über die
bekannten Klischees hinausgeht.
Andrea Babilon, Gründerin von Querido Mundo,
ist eine erfahrene Reiseleiterin und
Expertin für interkulturelle Kommunikation.
Referentin: Andrea Babilon. Eine Anmeldung
ist erforderlich. www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H42200 Gebühr: 7 Euro (ab 15
Personen) Veranstaltungsdatum 27.03.2026
- 19:00 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Altes Landratsamt
Moerser
Nachtwächterführung
Wer Moers aus ganz
anderer Perspektive kennenlernen möchte,
begleite mich auf dieser abendlichen
Führung. Wandeln Sie in der Alt- und
Neustadt auf den Spuren des letzten
Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach
Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von
Moers wieder lebendig werden – und lauschen
Sie den spannenden Erzählungen aus früheren
Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs.
Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen
Kosten: 9 Euro Event details
Veranstaltungsdatum 27.03.2026 - 19:00
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Denkmal
am Neumarkt, Neumarkt 47441 Moers.
Moers: Wo sind denn alle?
von Emil
Borgeest und Leo Meier Gut
sichtbar prangt er an der Wand.
Glücklicherweise nur für die Person, die den
Raum bewohnt. Das Motiv des Flecks taucht
als Symbol für Schuld und Makel an den
Händen von Lady Macbeth oder als Zeichen für
einen lächerlichen Riss in der Welt in
Büchners Leonce und Lena auf. In Wo sind
denn alle? des Autorenduos Emil Borgeest und
Leo Meier versuchen vier Nachbar*innen,
schamhaft den Wasserfleck loszuwerden.
Unberufen kommt Olaf Meier, der fast 30
Jahre die Telefonseelsorge
Duisburg / Mülheim / Oberhausen geleitet
hat, in unsere kleine Gesellschaft.
Vielleicht kann er uns dabei helfen, mit
dieser verdammten Einsamkeit umzugehen. Nach
den Publikumserfolgen zwei herren von real
madrid und fünf minuten stille schreibt Leo
Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein
neues Stück für das S.T.M.
Gemeinsam
mit dem Ensemble stellen sie zentrale Fragen
unserer Zeit: Wie entsteht Gemeinschaft? Wie
entsteht Einsamkeit? Und: Wo sind denn alle?
Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets
unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 27.03.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell
9, 47441 Moers.
Moers:
Patrick Nederkoorn – Die orangene Gefahr -
ausverkauft!
Was passiert, wenn
durch den Anstieg des Meeresspiegels 17
Millionen orangefarbene Klimaflüchtlinge mit
ihren Wohnwagen auf der linken Spur nach
Deutschland rollen? Sind die Deutschen dann
bereit, die so geliebten Holländer
aufzunehmen? „Die orangene Gefahr – Die
Holländer kommen“ ist das erste
deutschsprachige Programm des
niederländischen Kabarettisten Patrick
Nederkoorn.

Die Premiere wurde im Frühjahr 2022 im Haus
der Springmaus in Bonn gefeiert. Es ist eine
amüsante und bitterböse Auseinandersetzung
mit den Eigenarten unserer beiden Nationen
und dem Thema Migration im Klimawandel. Das
Programm wurde nominiert für den Prix
Pantheon und gewann den Obernburger
Mühlstein, den Komiker Jackpot, den
Silbernen Reinheimer Satirelöwe und den
Zweiten Preis der Tuttlinger Krähe.
Gefördert durch die Sparkasse am
Niederrhein. Veranstaltungsdatum
26.03.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort
Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Hakuna Matata - Hinweis:
Event wurde verlegt. Deine
Tickets behalten ihre Gültigkeit. Der
Veranstalter hat dein Event verlegt. Deine
Tickets sind auch für den neuen Termin
gültig. Bewahre deine Tickets einfach auf,
du musst nichts weiter tun. Falls du diesen
Termin nicht wahrnehmen kannst, hat uns der
Veranstalter mit der Rückabwicklung der
Tickets beauftragt. Dafür benötigen wir
deine Tickets und deine Kontaktdaten.
Bitte nutze dazu unbedingt unser Rückabwicklungsformular.
Solltest du im Besitz eines
EVENTIM.Pass-Tickets sein, kannst du das
Formular nicht nutzen. Frage die Stornierung
in diesem Fall bitte direkt über die EVENTIM
App an.
Die Kindermusical-Gala „Hakuna
Matata“ entführt Familien auf eine magische
Reise durch bekannte Disney- und
Kinderfilmmelodien wie „Die Eiskönigin“,
„König der Löwen“, „Tabaluga“ und mehr, mit
mitreißenden Liedern, bunten Kostümen und
innovativen Bühnenbildern, die für
unvergessliche Momente, Spaß und Freude
sorgen und Kinder sowie Erwachsene ab vier
Jahren in eine märchenhafte Welt voller
Lieblingshelden und musikalischer Highlights
eintauchen lassen.
Der Eintritt ist
ab 31,50 Euro erhältlich. Tickets sind
online unter www.esn-eg.de/reservix.de verfügbar.
Veranstaltungsdatum 26.03.2026 - 16:30
Uhr - 18:00 Uhr Veranstaltungsort ENNI
Eventhalle,Filder Straße 142, 47447 Moers.
Moers: Sarah Kuttner - Mama
& Sam
Sarah Kuttner schildert in ihrem
neuen Roman »Mama & Sam« eine
Ausnahmesituation, wie es sie gar nicht
selten gibt. Eine Tochter steht in der
Wohnung ihrer plötzlich verstorbenen Mutter.
Die Mutter ist fort, ihre gesamten
Ersparnisse auch.

Foto: Laura Hoffmann
Was bleibt,
sind Fragen: Warum ist die Wohnung so
chaotisch, der Briefkasten so voll? Und wie
ist es überhaupt möglich, seine eigene
Mutter an einen Heiratsschwindler zu
verlieren? Sarah Kuttner erzählt die
Geschichte einer Frau, die Liebe suchte und
auf einen Love Scammer traf. Die sich
verliebte und die Augen verschloss. Die
nichts zurückließ, außer einem schier
endlosen Chat mit dem Betrüger.
Vor
allem aber ist es die Geschichte einer
Tochter, die zurückbleibt, mit einer
Leerstelle, wo einmal die Mutter war. Also
liest die Tochter die Nachrichten, die nicht
für sie bestimmt waren, liest Dinge über
sich selbst, die sie nie wissen wollte. Und
doch, ganz langsam, füllt sich die
Leerstelle mit einer Nähe, wie sie beiden zu
Lebzeiten nicht möglich war.
Ein
Roman über das Gefühl der Schuld, den
Schmerz des Zurückbleibens, und die
ungewollte Intimität eines Nachlasses. Sarah
Kuttner wurde 1979 in Berlin geboren und
arbeitet als Moderatorin. Sie wurde mit
ihren Sendungen »Sarah Kuttner – Die Show«
(VIVA) und »Kuttner.« (MTV) bekannt und
arbeitete mehrfach für die ARD. Bei zdf.neo
hat sie das Großstadtmagazin »Bambule« und
die Talkshow »Kuttner plus Zwei« moderiert.
Seit 2016 produziert und moderiert
sie die monatliche Veranstaltungsreihe
»Kuttners schöne Nerdnacht« und seit 2017
moderiert sie gemeinsam mit Stefan
Niggemeier den Podcast »Das kleine
Fernsehballett« auf Deezer. Ihre Kolumnen
für die Süddeutsche Zeitung und den
Musikexpress wurden im Fischer Taschenbuch
Verlag veröffentlicht.
Ihr erster
Roman »Mängelexemplar« erschien 2009 und
stand wochenlang auf der Bestsellerliste.
Danach erschienen die Romane
»Wachstumsschmerz« (2011), »180 Grad Meer«
(2015) und »Kurt« (2019). Sarah Kuttner lebt
in Berlin. Veranstaltungsdatum
24.03.2026 - 20:00 Uhr .Veranstaltungsort
Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Improviser in Residence:
WOBBLY (Evi Filippou & Marius Wankel) feat.
Fabian Dudek
Wenn geballte
Schlagzeug-Power auf das hochenergetische
Saxophonspiel von Fabian Dudek trifft,
bleibt kein Stein auf dem anderen. Absolute
Empfehlung!

Der Eintritt ist frei! Event details
Veranstaltungsdatum 23.03.2026 - 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Weygoldstraße 10 47441
Moers Veranstaltungsort Die Röhre
Geschichte lebendig erleben:
Öffentliche Führung im Grafschafter Museum
Mauern, die Geschichten
erzählen: Das Grafschafter Museum lädt auch
im Jahr 2026 wieder regelmäßig zu
öffentlichen Führungen für Erwachsene und
Familien ein. Im März steht dabei ein
zentrales Kapitel der Stadtgeschichte im
Fokus – die Herren von Moers und ihre Burg.
Die Führung nimmt die Besucherinnen und
Besucher mit auf eine Reise durch die
Jahrhunderte.

Foto: Bettina Engel-Albustin/Grafschafter
Museum
Anhand der Baugeschichte des
Moerser Schlosses wird die Entwicklung vom
ersten Wohnturm über die Ringmauerburg bis
zu den Umbauten durch den Fabrikanten
Wintgens in der Biedermeierzeit anschaulich
nachvollziehbar. Gleichzeitig wird deutlich,
wie sich die Nutzung bis zum heutigen Museum
gewandelt hat.
Ein besonderer Blick
gilt dem mittelalterlichen Aufstieg der
Stadt sowie den tiefgreifenden Veränderungen
in der Frühen Neuzeit. Die nächste Führung
findet am Mittwoch, 25. März, um 16 Uhr
statt und dauert etwa eine Stunde. Weitere
Termine werden jeweils am letzten Mittwoch
eines Monats angeboten.
Die
Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Es
fällt lediglich der reguläre Museumseintritt
an: Familien zahlen 4,50 Euro, Erwachsene 3
Euro, Kinder ab 6 Jahren 1 Euro. Mit einem
gültigen Bibliotheksausweis der Stadt Moers
ist der Eintritt frei. Um eine Anmeldung
wird gebeten unter Telefon 0 28 41 / 201-6
82 00.
Dinslaken: Verletzte
in Partnerstadt Arad Mit großer
Bestürzung haben wir von den aktuellen
Ereignissen in unserer israelischen
Partnerstadt Arad erfahren, wo am Samstag
(21.03.2026) bei iranischen Angriffen
zahlreiche Menschen verletzt worden sind.
Unsere Gedanken sind bei den Menschen in
unserer Partnerstadt, bei den Verletzten,
ihren Familien und sowie bei allen Menschen,
die kriegsbedingt Angst, Leid und Verlust
erleben. Bürgermeister Simon Panke hat
bereits in einem Schreiben an seinen
Amtskollegen in Arad Solidarität und
Mitgefühl bekundet.
LKA-NRW: Menschen in NRW fühlen sich
überwiegend sicher -
Landeskriminalamt NRW stellt erste
Ergebnisse der Dunkelfeldstudie "Sicherheit
und Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD
2024) vor Die Mehrheit der Menschen in
Nordrhein-Westfalen fühlt sich in ihrer
Wohngegend sicher und vertraut der Polizei.
Gleichzeitig zeigen die aktuellen Ergebnisse
der über den Fond für die Innere Sicherheit
der Europäischen Union kofinanzierten
Dunkelfeldstudie "Sicherheit und
Kriminalität in Deutschland 2024" (SKiD
2024) für Nordrhein-Westfalen, dass ein Teil
der erlebten Straftaten nicht angezeigt wird
und somit im sogenannten Dunkelfeld bleibt.
Die Studie ergänzt die Polizeiliche
Kriminalstatistik (PKS), indem sie
Erfahrungen mit Kriminalität, das
Anzeigeverhalten, Einstellungen zur Polizei
und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung
erfasst. Die periodisch angelegte
bundesweite Studie wird in
Nordrhein-Westfalen durch die
Kriminalistisch-Kriminologische
Forschungsstelle (KKF) des
Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen
begleitet.
Die zweite Erhebungswelle
der Studie fand im Frühjahr 2024 statt.
Bundesweit wurden mehr als 186.000
Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren befragt.
Davon entfielen rund 40.000 Befragte auf
Nordrhein-Westfalen. Der Rücklauf in
Nordrhein-Westfalen betrug 35,6 % und
umfasste rund 14.000 auswertbare Fragebögen.
Damit wurde erneut eine sehr große
Datengrundlage geschaffen. Die Ergebnisse
sind für die nordrhein-westfälische
Wohnbevölkerung ab 16 Jahren repräsentativ.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich die
Menschen in Nordrhein-Westfalen überwiegend
sicher in ihrer Wohngegend fühlen.
Unsicherheitsgefühle treten insbesondere
nachts an bestimmten Örtlichkeiten auf -
etwa in Parks oder Parkanlagen sowie im
öffentlichen Personennahverkehr. Insgesamt
fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger im
Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2020
im öffentlichen Raum etwas sicherer.
Befragte waren durchschnittlich eher wenig
beunruhigt davor, Opfer bestimmter
Straftaten zu werden. Am stärksten war dabei
die Sorge vor Kriminalität ohne Gewalt, etwa
Betrug im Internet oder Sachbeschädigungen.
Die deliktspezifische Unsicherheit der
Bürgerinnen und Bürger ist dabei im
Vergleich zur ersten Erhebungswelle etwas
angestiegen.
Die Befragung zeigt
auch, wie viele Menschen tatsächlich Opfer
von Straftaten werden. 35,2 Prozent der
Befragten in Nordrhein-Westfalen gaben an,
im Referenzjahr 2023 mindestens einmal Opfer
von einer der abgefragten Formen von
Kriminalität ohne Gewaltanwendung geworden
zu sein. Erfahrungen mit mindestens einer
der abgefragten Formen von
Gewaltkriminalität gaben rund 22,1 Prozent
der nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und
Bürger an.
Zu den am häufigsten
berichteten Delikten gehören: -
Beleidigung außerhalb des Internets: 13,6 %
- Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen: 10,5
% - Waren- und Dienstleistungsbetrug im
Internet: 8,3 % - Missbrauch persönlicher
Daten im Internet: 7,6 % -
Fahrraddiebstahl: 6,8 % - Beleidigung im
Internet: 4,9 %
Die Ergebnisse zeigen
zugleich: Ein erheblicher Teil der
Straftaten wird nicht angezeigt. Von 12.154
berichteten Viktimisierungserfahrungen mit
Formen von Kriminalität ohne Gewaltanwendung
wurden 33,7 Prozent der Fälle der Polizei
gemeldet. Erfahrungen mit Gewaltkriminalität
(insgesamt 2.437 Fälle) wurden sogar nur in
7,4 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.
Innenminister Herbert Reul "Die
Studie zeigt, dass sich viele Bürgerinnen
und Bürger in Nordrhein-Westfalen sicher
fühlen. Das sind gute Ergebnisse und passen
zu den aktuellen Zahlen der Polizeilichen
Kriminalstatistik: Gewaltdelikte und
Straßenkriminalität sind zurückgegangen.
Gleichzeitig ist klar: Nicht überall ist
alles top. Denn sich sicher fühlen und
sicher sein sind zwei verschiedene Paar
Schuhe. Die Polizei ist rund um die Uhr
unterwegs, um Sicherheit zu gewährleisten
und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu
stärken.
Wie wirksam allein ihre
sichtbare Präsenz ist, wird oft
unterschätzt. Die Studie hat auch das
Vertrauen in die Polizei beleuchtet: Das
Bild ist überwiegend positiv, aber viele
sehen, dass die Polizei an ihre Grenzen
kommt. Genau deshalb habe ich die
Effizienzinitiative gestartet: Wir prüfen
sehr konkret, welche Aufgaben die Polizei
heute erledigt, für die eigentlich andere
zuständig sind. Von solchen Altlasten wollen
wir sie befreien, damit sie mehr Zeit für
ihre Kernaufgabe hat: Sicherheit."
Direktor des Landeskriminalamt NRW Ingo
Wünsch "Dunkelfeldstudien sind ein wichtiger
Baustein moderner Kriminalitätsforschung.
Sie helfen uns noch besser zu verstehen,
welche Straftaten nicht angezeigt werden und
wo Menschen Unsicherheiten wahrnehmen. Diese
Erkenntnisse sind somit mitentscheidend für
eine wirksame Präventions- und
Polizeiarbeit."
Ausblick Die
Studie "Sicherheit und Kriminalität in
Deutschland" ist periodisch angelegt, um
Entwicklungen über die Zeit beobachten zu
können. In Nordrhein-Westfalen wurde der
bundesweit eingesetzte Fragebogen in der
aktuellen Erhebung zusätzlich um vertiefende
Fragen zur Zivilcourage und zum Verhalten
bei einem Notruf erweitert. Die Ergebnisse
hierzu werden in einem gesonderten Bericht
veröffentlicht. Die nächste Erhebungswelle
wird im Frühjahr 2026 durchgeführt.
Fragen zu Reiseübelkeit und Tipps
zur Vorbeugung Mit Blick auf die
bevorstehenden Osterferien stehen häufig
längere Autofahrten an. Auf dem Weg in den
Urlaub oder zu Verwandten kann Reiseübelkeit
die Fahrt belasten. Besonders oft betroffen
sind Kinder, aber auch Erwachsene können
Beschwerden entwickeln. Schon wenige Kurven,
Hitze, schlechte Luft oder der Blick aufs
Display können Übelkeit auslösen. Der ACV
beantwortet die wichtigsten Fragen rund um
Reiseübelkeit im Auto: Warum entsteht sie,
was hilft sofort und wie lässt sich wirksam
vorbeugen?

Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte
möglichst schnell reagiert werden/Getty
Images
Warum wird einem im Auto
überhaupt schlecht? Reiseübelkeit
entsteht, wenn das Gehirn widersprüchliche
Informationen über Bewegung erhält. Das
Gleichgewichtsorgan im Innenohr registriert
Kurven, Bremsen und Beschleunigung. Die
Augen nehmen diese Bewegung jedoch nicht
immer wahr.
Das passiert
beispielsweise, wenn man während der Fahrt
auf etwas Statisches im Innenraum schaut,
wie etwa ein Buch oder ein Display. Dabei
sehen die Augen etwas Ruhiges, während der
Körper gleichzeitig die Bewegung des Autos
spürt.
Das Gehirn kann diese
widersprüchlichen Signale nicht eindeutig
einordnen und reagiert mit Übelkeit. Dass
Menschen am Steuer meist nicht schlecht
wird, zeigt den Zusammenhang gut: Wer selbst
fährt, schaut auf die Straße und sieht die
Bewegung des Autos.
Kinder sind
besonders häufig betroffen. Ihr
Gleichgewichtssystem und die Verarbeitung
von Bewegungsreizen sind noch empfindlicher,
sodass dieser Konflikt zwischen Bewegung und
Sehen schneller Übelkeit auslösen kann.
Was hilft sofort gegen Übelkeit im Auto?
Kündigt sich Übelkeit im Auto an, sollte
möglichst schnell reagiert werden. Oft
helfen schon ein paar einfache Maßnahmen:
Blick nach vorne auf die Straße oder in
die Ferne richten Buch, Handy oder Tablet
weglegen den Kopf möglichst ruhig halten
Fenster öffnen und frische Luft ins Auto
lassen wenn möglich kurz anhalten und
aussteigen
Manchen hilft auch etwas
Kühles im Nacken oder im Gesicht. Dafür
reicht oft schon ein Taschentuch, das mit
etwas Wasser aus der Trinkflasche befeuchtet
wird.
Wie kann man Übelkeit im Auto
vorbeugen? Der richtige Sitzplatz Wer
schnell unter Reiseübelkeit leidet, fühlt
sich auf dem Beifahrersitz oft wohler als
auf der Rückbank. Dort ist der Blick nach
vorne freier, und Bewegungen lassen sich
besser einschätzen. Ob das für Kinder
infrage kommt, hängt von Alter, Größe und
dem passenden Kindersitz ab.
Auf der
Rückbank kann ein Platz mit möglichst freiem
Blick nach vorne günstiger sein. Von dort
lässt sich die Straße oft besser im Blick
behalten und die Bewegung des Autos leichter
wahrnehmen.
Fahrzeit gut planen
Manche Familien machen die Erfahrung, dass
längere Fahrten leichter fallen, wenn Kinder
einen Teil der Strecke verschlafen. Deshalb
kann es helfen, längere Etappen in eine
gewohnte Schlafenszeit oder in den frühen
Morgen zu legen. Wichtig ist aber, dass die
fahrende Person ausgeruht ist.
Gerüche, Luft und Temperatur im Auto
Gerüche können ebenfalls Übelkeit auslösen.
In einem geschlossenen Auto werden
Essensreste, süße Getränke, stark duftende
Lufterfrischer, Zigarettenrauch oder Dampf
von E-Zigaretten schnell unangenehm. Sie
können auch an Kleidung haften und im
Innenraum wahrnehmbar bleiben.
Hinzu
kommt die Temperatur im Auto. Hitze im
Innenraum bekommt vielen Menschen nicht gut.
Deshalb hilft es, zwischendurch kurz zu
lüften oder die Klimaanlage moderat
einzustellen. Wichtig ist dabei, dass der
Luftstrom nicht direkt ins Gesicht gerichtet
ist.
Beschäftigung statt Bildschirm
Lesen, Filme schauen oder lange auf ein
Smartphone blicken verstärken Reiseübelkeit
häufig. Besser ist es, den Blick nach
draußen oder in die Ferne zu richten.
Gerade auf längeren Fahrten mit Kindern
helfen Beschäftigungen, bei denen der Blick
nach draußen geht, etwa Kennzeichenraten
oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“.
Auch Hörspiele, Musik oder gemeinsames
Singen können gut ablenken.
ACV Tipp:
Wenn sich der Blick aufs Display nicht
vermeiden lässt Wenn sich der Blick aufs
Display während der Fahrt nicht vermeiden
lässt, kann man auf Apple-Geräten die
Funktion „Vehicle Motion Cues“ aktivieren.
Dabei erscheinen bewegte Punkte am
Bildschirmrand, die Fahrzeugbewegungen
optisch nachvollziehbarer machen sollen.
Laut Hersteller kann das helfen, Unwohlsein
während der Fahrt zu verringern.
Einstellungen > Bedienungshilfen > Bewegung
> Fahrzeug-Bewegungshinweise Für Android
gibt es ebenfalls Apps, die mit ähnlichen
visuellen Effekten arbeiten.
Was
sollte man vor und während einer Autofahrt
essen? Vor einer Autofahrt sollte man
nicht zu viel essen. Ein sehr voller Magen
kann Übelkeit verstärken, weil große oder
schwere Mahlzeiten die Verdauung belasten.
Ganz ohne Essen loszufahren ist aber auch
keine gute Idee. Ein leerer Magen kann
schneller ein flaues Gefühl auslösen.
Besser sind kleine, milde Snacks, die
den Magen nicht zusätzlich reizen. Trockene
Lebensmittel wie Brot, Toast, Cracker,
Salzgebäck oder Zwieback werden oft besser
vertragen als große, fettige oder stark
gewürzte Speisen. Auch Apfelstücke oder eine
Banane vertragen viele Menschen gut.
Bei Getränken vertragen viele stilles Wasser
oder milden Tee besser als
kohlensäurehaltige Getränke. Manche Menschen
empfinden auch Ingwer als angenehm gegen
Reiseübelkeit, etwa als Tee, Bonbon oder
kandiert.
Wann sind Medikamente gegen
Reiseübelkeit sinnvoll? Wenn andere
Maßnahmen nicht helfen, können Medikamente
gegen Reiseübelkeit eine Option sein. Viele
Mittel enthalten Wirkstoffe wie
Dimenhydrinat. Sie dämpfen bestimmte Signale
im Gehirn und können so Übelkeit und
Erbrechen lindern. Am besten werden sie vor
der Fahrt eingenommen und nicht erst dann,
wenn die Beschwerden bereits stark sind.
Wichtig: Medikamente gegen Reiseübelkeit
sind bei Kindern nicht die erste Wahl. Sie
sollten nur nach Rücksprache mit einem
Kinderarzt eingesetzt werden. Die Mittel
machen meist müde oder benommen. Manchmal
reagieren Kinder auch mit Unruhe oder
Reizbarkeit. Wenn Kinder dadurch sehr
schläfrig sind, trinken sie manchmal
weniger. Kommt dann noch Erbrechen dazu,
kann das das Risiko für Flüssigkeitsmangel
erhöhen.
Auch Erwachsene sollten
vorsichtig sein. Manche Medikamente können
die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Wer
selbst fährt, sollte daher besonders auf
mögliche Nebenwirkungen achten.
Was
tun, wenn es im Auto zum Erbrechen kommt?
Wenn jemand während der Autofahrt plötzlich
erbrechen muss, gilt zuerst: ruhig bleiben
und weiter auf den Verkehr achten. Wenn
möglich, schnell eine Tüte oder einen
Spuckbeutel reichen.
Während der
Fahrt darf niemand abgeschnallt werden. Auf
der Autobahn sollte möglichst bis zur
nächsten Ausfahrt oder zu einem Rastplatz
weitergefahren werden. Der Seitenstreifen
ist grundsätzlich nicht zum Anhalten
gedacht. Besteht jedoch eine akute Gefahr,
etwa durch Atemnot oder drohendes Ersticken,
handelt es sich um einen Notfall. Dann hat
die sofortige Sicherung von Fahrzeug und
Kind Vorrang.
Frische Luft, ein paar
Schlucke Wasser und etwas Ruhe helfen oft
schnell. Feuchttücher oder ein Ersatzshirt
sind praktisch, um Kleidung und Sitz grob zu
reinigen. Weitergefahren werden sollte erst,
wenn sich alle wieder besser fühlen.
Bei kleinen Kindern oder wiederholtem
Erbrechen sollte auf Anzeichen von
Flüssigkeitsmangel geachtet werden. Wird ein
Kind auffällig schlapp, trinkt kaum noch
oder verschlechtert sich der Zustand
deutlich, ist ärztlicher Rat sinnvoll.
ACV Checkliste gegen Übelkeit im Auto
vor der Abfahrt leicht verdaulich essen und
ausreichend trinken Wasser und leichte
Snacks einpacken einen Sitzplatz mit
Blick nach vorne wählen Hörspiele oder
Spiele ohne Bildschirm vorbereiten
regelmäßige Pausen mit frischer Luft
einplanen bei bekannter Reiseübelkeit
Medikamente vorher mit Arzt oder Apotheke
abklären Spuckbeutel, Feuchttücher und
Wechselkleidung griffbereit im Auto haben.

Zahl
junger Menschen in Heimen und Pflegefamilien
2024 weiter gestiegen
• 134 000 junge
Menschen in Heimen und 87 500 in
Pflegefamilien • Mit insgesamt rund 221
500 Betroffenen 3 % mehr als 2023 •
Herkunftsfamilien: Eltern in fast jedem
zweiten Fall alleinerziehend
Im Jahr
2024 wurden bundesweit rund 134 000 junge
Menschen in einem Heim und knapp 87 500 in
einer Pflegefamilie betreut. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
wuchsen damit zusammen rund 221 500 Kinder,
Jugendliche oder junge Erwachsene zumindest
zeitweise außerhalb der eigenen Familie auf.

Gegenüber 2023 ist die Zahl der
Betroffenen um 3 % oder rund 7 000 Fälle
gestiegen. Nach fünf Jahren Rückgang war
dies bereits der zweite Anstieg in Folge
(2023: +4 %).
Ein Grund für die erneute Zunahme
sind die Entwicklungen rund um ehemals
unbegleitet eingereiste Minderjährige: Nach
einer vorübergehenden Inobhutnahme durch die
Jugendämter werden sie oft in Heimen und
betreuten Wohnformen oder - seltener - in
Pflegefamilien untergebracht: Gut zwei
Drittel des Anstiegs im Jahr 2024 (69 % oder
4 800 Fälle) können dadurch erklärt werden.
Insgesamt wurden 2024 rund
25 300 junge Menschen nach Inobhutnahmen
aufgrund unbegleiteter Einreisen in Heimen
oder Pflegefamilien betreut. Mit 94 % lebten
die meisten von ihnen in Heimen, Wohngruppen
oder anderen betreuten Wohnformen und nur
6 % in Pflegefamilien.
Herkunftsfamilien: Eltern waren in fast
jedem zweiten Fall alleinerziehend Die
jungen Menschen, die 2024 in Heimen oder
Pflegefamilien betreut wurden, waren etwas
häufiger männlich (57 %) als weiblich
(43 %). Etwa drei Viertel von ihnen waren
noch minderjährig (76 %). Während Kinder bis
10 Jahren häufiger in Pflegefamilien
aufwuchsen, überwog ab dem 11. Lebensjahr
die Heimerziehung. Knapp ein weiteres
Viertel (24 %) der Betroffenen waren
„Careleaver“, also junge Volljährige im
Übergang aus der öffentlichen
Erziehungshilfe in ein selbstständiges
Leben.
Die Eltern der Betroffenen
waren in fast jedem zweiten Fall (47 %) –
und damit besonders häufig –
alleinerziehend. Bei knapp einem Fünftel
(18 %) der Herkunftsfamilien handelte es
sich um zusammenlebende Elternpaare und in
weiteren 16 % um Elternteile in neuer
Partnerschaft. In den verbleibenden Fällen –
zum Beispiel in den Betreuungsfällen nach
unbegleiteter Einreise – war die
Familiensituation unbekannt (17 %) oder die
Eltern verstorben (2 %).
Im Schnitt
endete die Betreuung außerhalb der eigenen
Familie nach 2,4 Jahren, wobei die
Unterbringung in einem Heim mit
durchschnittlich 1,8 Jahren deutlich kürzer
war als in einer Pflegefamilie mit
4,3 Jahren. Gründe für Neu-Unterbringungen:
Ausfall der Bezugsperson, eingeschränkte
Erziehungskompetenz der Eltern und
Gefährdung des Kindeswohls.
Knapp
61 100 junge Menschen wurden 2024 neu in
einem Heim oder einer Pflegefamilie
aufgenommen. Der am häufigsten genannte
Hauptgrund war mit 19 % der Ausfall der
Bezugsperson dieser jungen Menschen
(Unversorgtheit), etwa infolge einer
unbegleiteten Einreise aus dem Ausland oder
der Erkrankung eines Elternteils.
An
zweiter Stelle stand 2024 die eingeschränkte
Erziehungskompetenz der Eltern (15 %),
beispielsweise durch Erziehungsunsicherheit
oder pädagogische Überforderung.
Dritthäufigster Grund für eine neue
Unterbringung war die Gefährdung des
Kindeswohls durch Vernachlässigung,
Misshandlungen oder sexuelle Gewalt (13 %).

NRW: Tourismus startet
mit hohen Ankunfts- und Übernachtungszahlen
ins neue Jahr * Januar 2026:
7,9 % mehr Gästeankünfte und 4,5 % mehr
Übernachtungen * Anteil ausländischer
Gäste steigt um mehr als 23 % *
Vorjahreszeitvergleiche für Campingplätze ab
2026 durch Änderungen in der Methodik nicht
mehr darstellbar
In den
nordrhein-westfälischen
Beherbergungsbetrieben ist die Zahl der
Gästeankünfte im Januar 2026 mit rund 1,63
Millionen um 7,9 % höher ausgefallen als im
Januar 2025. Damals wurden rund 1,51
Millionen Ankünfte verzeichnet. Wie das
Statistische Landesamt anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, stieg gleichzeitig die
Gesamtzahl der Übernachtungen auf rund 3,56
Millionen (Januar 2025: 3,41 Millionen).
Dies entspricht einer Zunahme von 4,5 %.

Anteil ausländischer Gäste steigt im
Januar 2026 um mehr als 23 % Im Januar 2026
lag die Zahl der Ankünfte von Gästen aus dem
Ausland mit 0,38 Millionen um 14 % höher als
im Januar 2025 (damals: 0,33 Millionen). Die
Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen
übertrafen diese positive Veränderung mit
0,75 Millionen Übernachtungen und einer
Zunahme von 12,5 % zum Januar 2025 (damals:
rund 0,75 Millionen).
Der Anteil
ausländischer Gäste an den Gästen insgesamt
betrug rund 23,4 %. Die Übernachtungen
ausländischer Gäste hatten einen Anteil von
rund 21,1 % an den gesamten Übernachtungen.
Methodische Änderungen bei den
Campingplätzen Über 20.000 Ankünfte und über
43.700 Übernachtungen wurden im Januar 2026
auf den nordrhein-westfälischen
Campingplätzen verzeichnet. Ab dem
Berichtsjahr 2026 werden hierzu auch reine
Stellplätze für Wohnmobile gezählt. Damit
wird ein Zeitvergleich mit den Zahlen zu
Campingplätzen vor 2026 erschwert.
Verwaltungsvereinbarungen zum Sozialen
Wohnungsbau 2026 und 2027 in Kraft getreten
Die Verwaltungsvereinbarungen für den
Sozialen Wohnungsbau und das Junge Wohnen
für die Programmjahre 2026 und 2027 sind in
Kraft getreten. Alle 16 Bundesländer haben
die Vereinbarungen unterzeichnet. Im
Programmjahr 2026 stellt der Bund den
Ländern insgesamt vier Milliarden Euro zur
Verfügung, davon 500 Millionen Euro für das
Programm Junges Wohnen. Für das Programmjahr
2027 sollen die Programmmittel weiter
aufwachsen auf insgesamt fünf Milliarden
Euro. Davon sollen die Programmmittel für
das Junge Wohnen auf eine Milliarde Euro
verdoppelt werden.

Verena Hubertz,
Bundesministerin für Wohnen,
Stadtentwicklung
und Bauwesen (Foto Markus C. Hurek):
„Sozialer Wohnungsbau gibt vielen Menschen
ein Zuhause, besonders denen mit kleineren
Einkommen. Wir helfen dem Sektor nicht nur
mit Worten und Baubeschleunigung, sondern
auch mit viel Geld. Wir haben deshalb die
Programmmittel in diesem Jahr auf vier
Milliarden Euro angehoben und planen im
kommenden Jahr mit fünf Milliarden Euro.
So wollen wir die Trendwende beim
Sozialwohnungsbestand schaffen. Bezahlbares
Wohnen kennt kein Mindestalter: 500
Millionen Euro davon gehen ins Junge Wohnen
und nächstes Jahr verdoppeln wir auf eine
Milliarde. Durch die zweijährige
Vereinbarung erhalten die Länder mehr
Planungssicherheit.“
Weitere
Informationen: Der Soziale Wohnungsbau
hat sich in den letzten Jahren zu einem
wichtigen Stabilitätsanker für den gesamten
Wohnungsbau entwickelt. Im Jahr 2024 wurden
von den Ländern insgesamt rund 62.000
Wohneinheiten im Bereich des Sozialen
Wohnungsbaus gefördert. Das waren rund 50
Prozent mehr als in 2022 und rund 25 Prozent
mehr als im Vorjahr – und das trotz
gestiegener Bau- und Finanzierungskosten und
sinkender Baugenehmigungen im Gesamtmarkt.
Mehr bezahlbaren Wohnraum in
Deutschland schaffen, steht für das
Bundesbauministerium an erster Stelle.
Deshalb bauen wir den Sozialen Wohnungsbau
weiter aus. Bis zum Jahr 2029 investiert der
Bund die Rekordsumme von 23,5 Milliarden
Euro. Zusammen mit den Mitteln der Länder
steht so erfahrungsgemäß eine mehr als
doppelt so hohe Summe zur Verfügung.
23. März 2026:
Gedenkveranstaltung zum Bombenangriff auf
Dinslaken Am Montag, den 23.
März 2026, findet am Mahnmal auf dem
Dinslakener Parkfriedhof eine öffentliche
Gedenkveranstaltung anlässlich des
Jahrestags der Zerstörung Dinslakens im
Zweiten Weltkrieg statt. Beginn ist um 11
Uhr.
Bürgermeister Simon Panke wird
eine Rede halten und im Anschluss wird
gemeinsam ein Kranz niedergelegt, um der
Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken und
an die erschütternden Ereignisse des 23.
März 1945 zu erinnern. Schüler*innen der
Ernst-Barlach-Gesamtschule werden sich in
diesem Jahr wieder mit Beträgen beteiligen.
Dinslaken:
Informationsveranstaltung
"Vorsorgevollmacht" am 24. März
Informationsveranstaltung Vorsorgevollmacht
am 24.03.2026 im Rathaus Dinslaken. Am
Dienstag, den 24. März 2026 findet von 10
bis 13 Uhr eine Informationsveranstaltung
zum Thema "Vorsorgevollmacht" im Saal Agen
im Dinslakener Rathaus statt.

Das Angebot richtet sich an pflegende
Angehörige und wird durch einen Fachvortrag
und verschiedene Informationsstände
abgerundet. Gemeinsam mit dem Netzwerk
„MITEINANDER STARK – Fachlich vernetzt.
Gemeinsam für pflegende Angehörige. Kreis
Wesel und Umgebung“ richtet die Stadt
Dinslaken die Veranstaltung aus.
Gerade für pflegende Angehörige ist das
Thema „Wer entscheidet für mich, wenn ich es
selbst nicht mehr kann?“ sehr relevant. Um
Anmeldung wird gebeten: Seniorenbüro
Dinslaken Melanie Segerath Tel.: 02064/66549
Stiftung Krankenhaus
Bethanien: Veranstaltung „Sie haben
gespendet – wir sagen Danke.“
Seit über 170 Jahren steht die Stiftung
Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft
Moers den Menschen in der Region zur Seite.
Dieses langjährige Wirken wäre ohne das
Vertrauen und die engagierte Unterstützung
zahlreicher Bürger:innen nicht möglich.
Dank ihrer Spenden konnten in den
vergangenen Jahren viele Projekte
verwirklicht werden, die Patient:innen und
Bewohner:innen unmittelbar zugutekommen.
Unter dem Titel „Sie haben gespendet
– wir sagen Danke.“ sind alle
Unterstützer:innen am Mittwoch, den 25. März
2026, um 17 Uhr in die Bethanien Akademie
Moers eingeladen, um gemeinsam mit uns auf
diese Meilensteine zu blicken und einen
Einblick in die verschiedenen umgesetzten
Projekte zu erhalten.
Dinslaken: Ostermarkt im
Museum Voswinckelshof Der
Ostermarkt im Museum Voswinckelshof ist seit
Jahrzehnten eine beliebte Veranstaltung in
Dinslaken und lädt auch in diesem Jahr ein
zum Stöbern und Entdecken sowie zu dem einen
oder anderen kleinen Kauf. Rund 35 Stände
bieten handwerklich gemachte kleine
Oster-Kunstwerke, Geschenke und Mitbringsel
sowie Dekorationsideen rund um Ostern und
Frühling an.
Die Gäste finden wieder
reichlich Inspiration, Osterschmuck,
kunstvoll gestaltete Ostereier, handgemachte
Puppen, originellen Schmuck und
frühlingshafte Geschenke. Im gesamten Museum
warten außergewöhnliche und schöne Dinge
rund um Ostern und Frühling auf die
Besucherinnen und Besucher. Für jeden
Geschmack und alle Geldbeutel finden sich
Selbstgemachtes, Geschenke und kleine
Kunstwerke.
Wann: Donnerstag, 26.
März bis Sonntag, 29. März 2026 täglich
von 11:00 bis 17:00 Uhr Wo: Museum
Voswinckelshof, Elmar-Sierp-Platz 6, 46535
Dinslaken Freier Eintritt.
Für
Simon Panke ist es der erste Ostermarkt als
Bürgermeister: „Der Ostermarkt ist eine
Institution in Dinslaken und viele Menschen
freuen sich jedes Jahr auf die Eröffnung.
Bestimmt liegt das auch daran, dass die
Händler*innen immer sehr freundlich sind und
die Atmosphäre sehr gemütlich ist. Man hat
gar nicht das Gefühl, auf einem Markt zu
sein. Besonders schön finde ich, dass jedes
Jahr neue Stände hinzukommen und für
Abwechslung sorgen.“
Auf dem
Museumsplatz gibt es wieder herzhaft
Gegrilltes und Crêpes. In der Cafeteria des
Museums bieten die
Albert-Schweitzer-Einrichtungen Tee und
Kaffee sowie leckeren Kuchen an. So kann man
den Besuch gemütlich ausklingen lassen und
die Frühlingssonne genießen. Oder sich für
die zweite Marktrunde stärken. Zu entdecken
gibt es genug für mehr als einen Besuch.
Besonderes Highlight: Es wird wieder vor Ort
gebacken!
Aufgrund der Vorbereitungen
für den Ostermarkt ist das Museum am 24. und
25. April 2026 geschlossen. Der Fairteiler
ist vom 24. bis zum 29. April geschlossen.
Während des Ostermarktes stehen am Museum
Voswinckelshof keine Parkplätze zur
Verfügung.
Dinslaken: Teilnahme an der
Earth Hour 2026 Die Stadt
Dinslaken folgt erneut dem Aufruf der
Umweltstiftung WWF Deutschland und beteiligt
sich an der „Earth Hour“. Sie setzt damit
ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und
gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit der
„Stunde der Erde“ engagieren sich Menschen,
Städte und Unternehmen weltweit für den
Schutz der Lebensgrundlagen. Sie schalten
dafür am Samstag, 28. März 2026, um 20:30
Uhr das Licht aus.
Bekannte Bauwerke
stehen dann wieder in symbolischer
Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie
das Brandenburger Tor in Berlin. In
Dinslaken wird zur Earth Hour die
Beleuchtung des Rathauses, des Stadthauses,
des Museums Voswinckelshof, der
Stadtbibliothek und der Stadtinformation
ausgeschaltet.
In diesem Jahr steht
die Earth Hour in Deutschland zu ihrem 20.
Jubiläum unter dem Motto „Wir machen’s
aus“. Das bedeutet ganz konkret: das Licht
ausschalten und zugleich ein Zeichen
setzen. Denn jede und jeder einzelne kann
sich dafür einsetzen, eine lebenswerte
Zukunft für alle zu schaffen.
Die
Stadt Dinslaken und der WWF rufen alle
Bürgerinnen und Bürger auf, sich aktiv an
der Earth Hour 2026 zu beteiligen und auch
das Licht in den eigenen vier Wänden
auszuschalten. Jeder Beitrag zählt, um ein
Zeichen zu setzen.
Wesel ist erneut
bei der Earth Hour am 28. März 2026 dabei Auch
in diesem Jahr folgt die Stadt Wesel wieder
dem Aufruf des WWF Deutschland und beteiligt
sich an der „Earth Hour“. Mit der „Stunde
der Erde“ wird weltweit ein sichtbares
Zeichen für Klimaschutz und
gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Am
Samstag, 28. März, geht um 20.30 Uhr für
eine Stunde das Licht aus und bekannte
Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer
Dunkelheit, darunter auch Wahrzeichen wie
das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben
in London oder die Christusstatue in Rio de
Janeiro.
In Wesel werden zur Earth
Hour neben dem Willibrordi Dom, dem
Lutherhaus und der Rheinbrücke auch in
diesem Jahr wieder die Lichter am Kreishaus,
am Wasserturm der Stadtwerke, am Berliner
Tor und an der Zitadelle ausgeschaltet.
Auch alle Bürger*innen sind zur Teilnahme
eingeladen.
Die Earth Hour ist in
diesem Jahr – zu ihrem 20. Jubiläum –
vielleicht relevanter denn je. Jetzt ist die
Zeit, sich für Fortschritte stark zu machen.
Auch bei uns zuhause. Denn Klimaschutz
beginnt vor Ort: in unseren Städten,
Quartieren und im täglichen Leben der
Menschen. Die Earth Hour erinnert daran,
dass Kommunen gemeinsam mit ihren
Bürger*innen einen Beitrag zu einer
gesunden, lebenswerten und zukunftsfähigen
Stadt leisten können.
Die Geschichte
der Earth Hour begann 2007 in Australien.
Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf
allen Kontinenten gefeiert. Allein in
Deutschland haben 2025 520 Städte und
Gemeinden teilgenommen. Alle Infos zum
Mitmachen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour
Frühling am Niederrhein:
Saisonale Genüsse und regionale Vielfalt in
der Genussregion Niederrhein entdecken
Mit dem Frühlingsbeginn startet am
Niederrhein für Einheimische und Gäste die
Zeit vielfältiger regionaler Angebote. Unter
dem Motto „Frühling am Niederrhein“ lädt die
Genussregion Nieder-rhein Verbraucherinnen
und Verbraucher dazu ein, regionale
Spezialitäten, Hoffeste und kulinarische
Aktionen zu entdecken.
Die Saison
steht zudem ganz im Zeichen des weißen und
grünen Spargels: Frisch gestochen, in
verschiedensten Qualitäten und mit
persönlicher Beratung verkaufen die Erzeuger
den Spargel direkt vor Ort. Viele Höfe
bieten Spargelhofführungen und zusätzlich
Serviceleistungen wie Schälen, Verpacken,
vorgekochte Produkte und fachliche Tipps zur
Lagerung und Zubereitung an.
Mit der
Vielfalt aus Feld, Hof und Küche stellen die
Direktvermarkter, Landwirtschaftsbetriebe
und Gastronomen die Qualität und
Regionalität niederrheinischer Erzeugnisse
in den Mittelpunkt.

Auf der Website der Genussregion Niederrhein
finden Interessierte Informationen zu
saisonalen Produkten, Adressen von
Produzentinnen und Produzenten,
Veranstaltungshinweise sowie Anregungen für
Rezepte und Genusstipps. Damit wird die
Suche nach frischen, regionalen Produkten
einfach und übersichtlich.
Am 28.
März geht es beispielsweise los mit der
Niederrhein-Westfälischen Braumanufaktur in
Hamminkeln, die ab 11 Uhr zum Frühlingsmarkt
auf dem Brauereihof einlädt. Am 1. Mai
kann in Hamminkeln-Ringenberg ab 12 Uhr ein
Boxenstopp im Brennereihof Hermann
Bovenkerck eingelegt werden: Neben kalten
Getränken, verschiedenen Wein- und
Spirituosen lohnt sich hier auch ein kleiner
Imbiss. Familien sollten am 14. Mai das
Hoffest auf dem Spargelhof Heinen in
Wesel-Obrighoven nicht verpassen.
Im
Ladenlokal der Gockels Genussmanufaktur in
der Krefelder Innenstadt gibt es vom 20.3.
bis 3.4. eine Frühlingsaktion: Ab einem
Einkaufswert von 20 € gibt es das günstigste
Produkt gratis - bei Nennung des Stichwortes
„Genussregion Niederrhein“.
Das
Landhaus Beckmann in Kalkar bietet am
Ostersonntag von 10-14 Uhr einen
genussvollen Osterbrunch und im Gasthof
Küpper in Hamminkeln-Dingden steht aktuell
„Der Osterburger“ auf der Speisekarte.
Die Bio-Imkerei Bienenkönig Niederrhein
aus Bedburg-Hau bietet Bienenpatenschaften
zur Unterstützung der Pflege und Betreuung
eines Bienenvolkes an, spannende Einblicke
in die Welt der Honigbienen inklusive.
Die Mitgliedsbetriebe der Genussregion
bieten außerdem tolle Frühlingsspezialitäten
an. Die Aurora kaas GmbH aus Kranenburg
bringt verschiedene Bio-Käsesorten auf den
Markt, darunter einen cremigen Frühlingskäse
aus regionaler Weidemilch verfeinert mit
Gänseblümchen, Löwenzahn, Ingwer und
Zwiebel. Bis zum Ende des Frühlings kann im
Käsereiverkauf für einen guten Zweck
gespendet werden.
Die gesammelte
Summe in der Spendenbox wird von Aurora kaas
verdoppelt und fließt in ein Projekt für
neue blühende Lebensräume und mehr
Insektenvielfalt. Frühlingstütchen mit
Bärlauch-Senf bietet Anja Jakobs, die
Kräuterschnecke aus Rheinberg an. Weitere
genussvolle Momente zum Osterfest bieten
bunt gefüllte Geschenkkörbe mit regionalen
Spezialitäten.
„Der Frühling bringt
frische Aromen und neue Angebote aus unserer
Region. Kurze Wege und transparente
Produktion stehen bei uns an erster Stelle“,
so Lukas Hähnel, Leiter der
EntwicklungsAgentur Wirtschaft und
Vorstandsmitglied der Genussregion
Niederrhein.
Kontakt Kreis Wesel
- EntwicklungsAgentur Wirtschaft, Tel.:
0281/207-2018, E-Mail:
regionalvermark-tung@kreis-wesel.de,
https://www.genussregion-niederrhein.de/fruehling-am-niederrhein/
Osterferien am
Niederrhein: Erlebnisse für die ganze
Familie Mit Beginn der
Osterferien in NRW präsentiert sich der
Niederrhein einmal mehr als vielseitige
Freizeitregion für Groß und Klein. Ob
Naturerlebnis, Kulturangebot oder aktive
Auszeit – die Region bietet in den
Frühlingswochen einen abwechslungsreichen
Mix aus Sport, Spiel und Erholung.
„Langeweile kommt dabei garantiert nicht
auf“, verspricht Martina Baumgärtner,
Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus
GmbH (NT).
Familien können sich auf
besondere Erlebnisse freuen. Ein klassisches
Highlight ist etwa der Tiergarten Kleve, der
rund um Ostern mit tierischen Begegnungen
und Aktionen für unvergessliche Momente
sorgt. Finlantis in Nettetal lädt zu einer
entspannten Auszeit in der Sauna- und
Wellnesslandschaft ein. Eine Wanderführung
durch den Diersfordter Wald gibt es in
Wesel. „Kunst im Erkelenzer Straßenbild“
wird bei einer Stadtführung präsentiert. Und
dies sind nur einige Beispiele aus dem
bunten Ferienprogramm der Region.
Wer
den Niederrhein aktiv erkunden möchte,
findet darüber hinaus zahlreiche
Möglichkeiten zum Radfahren und Wandern. Die
weitläufige Landschaft mit ihren Flussauen,
Baumreihen und Wiesen sowie lebendige Städte
mit Einkaufs- und Genussmöglichkeiten bieten
ideale Bedingungen für herrliche
Frühlingsausflüge. Ein zusätzlicher
Vorteil: Auch die Partner der
NiederrheinCard halten attraktive Angebote
und Vergünstigungen bereit, mit denen sich
viele Freizeitaktivitäten noch günstiger
genießen lassen.
Einen guten
Überblick über das Erlebnisprogramm rund um
Ostern gibt es hier:
www.niederrhein-tourismus.de/niederrhein/osterferientipps-am-niederrhein

Ein Spaziergang zum Rhein lohnt natürlich
immer. Besonders schön ist er bei
Frühlingswetter. Foto: gymi media

Erzeugerpreise
Februar 2026: -3,3 % gegenüber Februar 2025
Erzeugerpreise gewerblicher
Produkte (Inlandsabsatz), Februar 2026 -3,3
% zum Vorjahresmonat -0,5 % zum Vormonat
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
waren im Februar 2026 um 3,3 % niedriger als im
Februar 2025. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, fielen die
Erzeugerpreise im Februar 2026 gegenüber dem
Vormonat um 0,5 %.

Hauptursächlich für den Rückgang der
Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat
waren auch im Februar 2026 die niedrigeren
Energiepreise. Auch Verbrauchsgüter waren
günstiger als vor einem Jahr. Hingegen waren
Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie
Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat.
Ohne Berücksichtigung von Energie
stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum
Vorjahresmonat im Februar 2026 um 1,0 %,
gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 0,2 %.
Rückgang der Energiepreise gegenüber dem
Vorjahresmonat Energie war im Februar 2026 um
12,5 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber
Januar 2026 fielen die Energiepreise um 1,8 %.
Den höchsten Einfluss auf die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat
bei Energie hatten die Preisrückgänge bei Erdgas
in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen
betrachtet fielen die Erdgaspreise gegenüber
Februar 2025 um 14,3 %. Auch elektrischer Strom
kostete deutlich weniger (-13,4 %) als im
Februar 2025, Fernwärme war nur leicht günstiger
(-0,5 %) als im Vorjahresmonat.
Die
Preise für Mineralölerzeugnisse fielen gegenüber
Februar 2025 um 7,0 %, gegenüber Januar 2026
stiegen sie um 1,1 %. Leichtes Heizöl kostete
6,4 % weniger als im Februar 2025, aber 1,9 %
mehr als im Januar 2026. Kraftstoffe kosteten
1,6 % mehr als im Februar 2025 und 0,9 % mehr
als im Januar 2026.
Auf die
Februarergebnisse der Erzeugerpreise
gewerblicher Produkte hatten die
Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten
seit dem 28. Februar 2026 keinen Einfluss.
Preisanstiege bei Investitionsgütern und
Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei
Verbrauchsgütern Die Preise für
Investitionsgüter waren im Februar 2026 um 1,7 %
höher als im Vorjahresmonat (+0,2 % gegenüber
Januar 2026). Maschinen kosteten 1,7 % mehr, die
Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile
stiegen um 1,2 % gegenüber Februar 2025.
Gebrauchsgüter waren im Februar 2026 um 2,0 %
teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber
Januar 2026).
Die in Deutschland
produzierten und verkauften Verbrauchsgüter
kosteten dagegen 0,6 % weniger als im
Vorjahresmonat und 0,3 % weniger als im
Januar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen
die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,9 %.
Deutlich billiger als im Februar 2025 waren
Butter (-42,8 %) und Schweinefleisch (-12,5 %).
Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren
dagegen Rindfleisch (+19,9 %) und Kaffee
(+16,1 %).
Preisanstiege auch bei
Vorleistungsgütern Die Preise für
Vorleistungsgüter waren im Februar 2026 um 1,1 %
höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber
Januar 2026). Für den Preisanstieg gegenüber
Februar 2025 sorgten vor allem die höheren
Preise von Metallen (+6,5 %). Insbesondere die
Preise für Edelmetalle (+66,8 %) stiegen
gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich an. Auch
für Kupfer und Halbzeug daraus (+13,8 %) musste
mehr bezahlt werden als im Vorjahr.
Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen,
Stahl und Ferrolegierungen (-1,9 %), darunter
auch Betonstahl (-1,4 %). Holz sowie Holz- und
Korkwaren (+6,4 %) waren ebenfalls teurer als im
Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit
+12,8 % und Laubschnittholz mit +2,6 %.
Erhebliche Preisanstiege gab es bei Pellets,
Briketts und Scheiten mit +34,9 % gegenüber dem
Vorjahresmonat (+4,2 % gegenüber Januar 2026).
Die Preise für Glas und Glaswaren
stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,3 %.
Darunter war veredeltes und bearbeitetes
Flachglas 7,1 % teurer, wohingegen die Preise
für Hohlglas (-1,9 %) gegenüber Februar 2025
sanken. Preisrückgänge gegenüber Februar 2025
gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen
(-3,0 %), darunter stiegen allerdings die Preise
für Düngemittel um 4,2 %. Papier, Pappe und
Waren daraus kosteten 2,3 % weniger als im
Vorjahresmonat. Futtermittel für Nutztiere
(-8,1 %) und Getreidemehl (-5,6 %) kosteten
ebenfalls deutlich weniger als im Februar 2025.
54,7 % der deutschen
Exportgeschäfte mit Drittstaaten im Jahr 2025 in
Euro abgewickelt • US-Dollar mit
einem Anteil von 26,4 % zweitwichtigste Währung
bei Warenexporten in Nicht-EU-Staaten •
Importe aus Drittstaaten zu 45,2 % in US-Dollar
und zu 43,8 % in Euro bezahlt • Statistisches
Bundesamt bietet ab sofort monatliche
Auswertungen zum Außenhandel nach
Rechnungswährungen
Im Jahr 2025 war der
Euro bei deutschen Warenexporten in Staaten
außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten)
das meistverwendete Zahlungsmittel. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
wurden nach vorläufigen Ergebnissen 54,7 % der
deutschen Exportgeschäfte in die Drittstaaten in
Euro abgewickelt. In US-Dollar wurden 26,4 % der
Exporte abgerechnet.
Danach folgten
Exportgeschäfte in britischem Pfund mit einem
Anteil von 4,8 %, chinesischem Renminbi Yuan mit
2,7 % und Schweizer Franken mit 2,4 %. Die
restlichen 8,9 % der Exporte in Drittstaaten
wurden in anderen Währungen bezahlt. Ab dem
Berichtsmonat Januar 2026 bietet das
Statistische Bundesamt monatliche Auswertungen
zum Außenhandel nach Rechnungswährungen in einem
neuen Statistischen Bericht an.
Deutsche
Importe: US-Dollar wichtigstes Zahlungsmittel
Importseitig war der US-Dollar im Jahr 2025
das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel im
Warenhandel mit Drittstaaten. 45,2 % der
Importgeschäfte wurden in US-Dollar bezahlt. In
Euro wurden 43,8 %, in chinesischem Renminbi
Yuan 3,6 %, in Schweizer Franken 2,8 % und in
britischem Pfund 1,7 %der Importgeschäfte
abgerechnet.
In anderen Währungen wurden
nur 2,9 % der Importe bezahlt. Exporte in die
Vereinigten Staaten werden zu über zwei Dritteln
in US-Dollar bezahlt Im Handel mit den
wichtigsten Empfängerländern deutscher Waren
außerhalb der Europäischen Union (EU)
unterscheiden sich die Anteile der bei
Exportgeschäften genutzten Rechnungswährungen
stark. So wurden die Exporte in die Vereinigten
Staaten im Jahr 2025 zu 68,6 % in US-Dollar und
zu 30,6 % in Euro abgerechnet.
Nur 0,8 %
der exportierten Waren wurden in anderen
Währungen gezahlt. Demgegenüber wurden die von
Deutschland nach China exportierten Waren im
Jahr 2025 hauptsächlich in Euro bezahlt
(61,0 %). Danach folgten die chinesische Währung
Renminbi Yuan mit einem Anteil von 23,0 % und
der US-Dollar mit 15,1 %. In anderen Währungen
wurden lediglich 0,9 % der Exportgeschäfte mit
China abgewickelt.
Auch im Handel mit
dem Vereinigten Königreich wurden 2025 die
meisten deutschen Exporte in Euro bezahlt
(48,5 %). Der US-Dollar spielte mit einem Anteil
von 8,1 % nur eine untergeordnete Rolle. Weitaus
mehr Exporte in das Vereinigte Königreich wurden
in britischem Pfund abgerechnet (41,4 %). Andere
Währungen hatten bei den deutschen
Exportgeschäften mit dem Vereinigten Königreich
einen Anteil von 2,0 %.
Beim Handel mit
der Schweiz dominierten im Jahr 2025 die
Exporte, die in Euro abgewickelt wurden. Der
Euro lag mit einem Anteil von 71,0 % weit vor
dem Schweizer Franken mit 22,0 % und dem
US-Dollar mit 4,4 % an den Rechnungswährungen.
Andere Währungen hatten lediglich einen Anteil
von 2,6 %.
Importe aus China meist in
US-Dollar abgewickelt Auch bei den Importen
nach Deutschland aus den wichtigsten
Lieferländern außerhalb der EU ergab sich für
die Zahlungsabwicklung nach Währungen ein
differenziertes Bild. Im Handel mit China wurden
im Jahr 2025 mit einem Anteil von 50,8 % die
meisten Wareneinfuhren in US-Dollar abgerechnet.
In Euro wurden 31,1 % und in
chinesischem Renminbi Yuan nur 16,7 % der
Importgeschäfte abwickelt (andere Währungen:
1,4 %). Bei den Importen aus den Vereinigten
Staaten hatte der US-Dollar in Jahr 2025 mit
einem Anteil von 78,4 % eine noch größere
Bedeutung als bei den Exportgeschäften. In Euro
wurden lediglich 20,0 % der Importwaren gezahlt
(andere Währungen: 1,7 %).
Bei
Importgeschäften mit der Schweiz hingegen
spielte der US-Dollar im Jahr 2025 mit einem
Anteil von 6,6 % nur eine untergeordnete Rolle.
Hier dominierte der Euro mit einem Anteil von
67,0 % der abgerechneten Währungen, gefolgt vom
Schweizer Franken mit einem Anteil von 23,4 %
(andere Währungen: 3,1 %). Der Handel mit dem
Vereinigten Königreich wurde auch importseitig
hauptsächlich in Euro abgerechnet.
Im
Jahr 2025 lag der Euro mit einem Anteil von
50,3 % an den fakturierten Währungen vor dem
US-Dollar mit 25,9 % und dem britischen Pfund
mit 23,2 % (andere Währungen: 0,6 %). Exporte in
Drittstaaten machen 44,1 % der gesamten
deutschen Exporte aus Im Jahr 2025 machte der
Handel mit Drittstaaten 44,1 % der deutschen
Gesamtexporte und 34,6 % der Gesamtimporte aus.
Dieser Außenhandel über die
EU-Grenzen hinweg (Extrahandel) wird von der
Zollverwaltung abgewickelt, dabei werden die
jeweiligen Rechnungswährungen erfasst. Für den
Handel mit anderen EU-Staaten (Intrahandel)
liegen in der Außenhandelsstatistik keine
Angaben zu den fakturierten Währungen vor.
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