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KW 12:
Montag, 16. - Sonntag, 22. März 2026
Themen u.a.:
Weltwassertag am 22. März 2026
Ukrainische Partnerstadt Samar dankt
Wesel für Unterstützung – Radlader in der
Ukraine angekommen Serhij Riezik,
Bürgermeister der Stadt Samar in der Ukraine,
hat sich in einer Videobotschaft herzlich für
die Unterstützung aus Wesel bedankt. Vor wenigen
Tagen erreichte ein Radlader die Menschen vor
Ort. Das Baufahrzeug konnte die Stadt mit Hilfe
eines Förderprogramms der Deutschen Gesellschaft
für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
anschaffen und in die Ukraine liefern.
Bürgermeister Rainer Benien betont die gute
Freundschaft: „Bürgermeister Rieznik ist ein
gern gesehener Gast in Wesel. Wir hoffen, dass
der Frieden wieder in die Ukraine einzieht.
Solange Hilfe erforderlich ist, stehen wir an
der Seite der Menschen in der Ukraine“.
Wesel und Samar pflegen seit geraumer Zeit eine
enge Partnerschaft. Mehrfach besuchte der
Bürgermeister gemeinsam mit einer Delegation die
Stadt am Niederrhein. Auch eine Gruppe von
Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine war
bereits für zwei Wochen in der Hansestadt zu
Gast. In diesem Sommer ist erneut eine
gemeinsame Ferienfreizeit mit deutschen und
ukrainischen Kindern geplant.
Kleve: Sanierung des Spielplatzes am Köhlerweg
in Reichswalde hat begonnen Gute
Nachrichten für Kinder in Reichswalde: Die Stadt
Kleve hat vor kurzem mit den Bauarbeiten zur
Neugestaltung des Spielplatzes am Köhlerweg
begonnen. Bis zum Sommer soll der Platz
umgestaltet sein, viele Highlights für Kinder
bereithalten und zu einem weiteren modernen und
attraktiven Treffpunkt für Familien aus der
Schwanenstadt werden.

Ein Auszug der Planungen zur Umgestaltung -
mittig die große Spielhaus-Kletter-Anlage als
besonderes Highlight. Planauszug Spielplatz
Köhlerweg
Hatte der Spielplatz
abenteuerlustigen Kindern zu seiner damaligen
Eröffnung im Jahr 2011 noch einiges zu bieten,
befand er sich zuletzt in einem schlechten
Zustand. Aus Sicherheitsgründen musste bereits
2022 das Piratenschiff mit Rutsche,
Klettermöglichkeiten und Vogelnestschaukel
demontiert werden, dessen Holz zunehmend morsch
wurde. Zudem fehlt Beschattung, der vorhandene
Spielturm ist ebenfalls sanierungsbedürftig und
der Platz bietet insgesamt eine geringe
Aufenthalts- und Erlebnisqualität.
Bereits Mitte 2024 hat die Grünflächenplanung
der Stadt Kleve daher mit den Planungen zur
Neugestaltung begonnen. Im Mittelpunkt der Pläne
steht eine große Spielhaus-Kletter-Anlage mit
Rutschen. Zudem wird es Schaukeln und ein
Inklusionskarussell geben, eine inklusive
Sandbaustelle und einen Sandbagger sowie
Federtiere. Großzügige Pflanzbeete beherbergen
künftig schattenspendende Bäume mit
insektenfreundlicher Unterpflanzung.
Ziel
der Maßnahme ist die Schaffung eines
attraktiven, teilinklusiven und klimaangepassten
Spielplatzes, der möglichst vielen Kindern ein
gemeinsames Spielerlebnis bietet und
gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu mehr
Teilhabe im öffentlichen Raum leisten soll.
Die Fertigstellung der Anlage ist bis Anfang
Juni vorgesehen. Der Spielplatz soll damit
rechtzeitig zum Schützenfest und zur Kirmes
wieder für Kinder und Familien zur Verfügung
stehen.
Kreis Wesel:
Verabschiedung von Bernhard Ludwig aus dem
Leitungsteam der Regieeinheit PSNV-E und als
Fachberater Seelsorge Bernhard
Ludwig hat sich auf eigenen Wunsch von seinen
ehrenamtlichen Funktionen als Mitglied des
Führungsteams der Regieeinheit Psychosoziale
Notfallversorgung Einsatz (PSNV-E) und als
Fachberater Seelsorge verabschiedet.
Als
Mitbegründer und Mitorganisator des Teams der
Psychosozialen Notfallversorgung im Kreis Wesel
hat Ludwig über viele Jahre hinweg wertvolle
Arbeit in der Notfallseelsorge und
Einsatznachsorge geleistet und damit zahlreiche
Einsatzkräfte bei der Bewältigung belastender
und traumatisierender Erfahrungen unterstützt.

Sven Rissel (Krisenmanagement Kreis Wesel),
Bernhard Ludwig, Kreisbrandmeister Markus Janßen
und Frank Brändel (Fachdienstleiter Sicherheit
und Ordnung).
„Wir danken Bernhard
Ludwig für seine langjährige erstklassige
Arbeit. Er hat die Einsatznachsorge im Kreis
Wesel nachhaltig weiterentwickelt und über viele
Jahre geprägt. Seine fachliche Expertise in der
Seelsorge und sein Engagement für
Einsatznachsorge sind weit über die Grenzen des
Kreisgebiets hinaus anerkannt und geschätzt“,
sagte Frank Brändel, Fachdienstleiter Sicherheit
und Ordnung.
Beim Loveparade-Unglück 2010
war Bernhard Ludwig als Leitung der
Einsatznachsorge vor Ort tätig und arbeitete als
Fachberater in der Nachsorge psychisch
verletzter Betroffener. Vor seiner
ehrenamtlichen Tätigkeit im Leitungsteam und als
Fachberater war Ludwig zwischen 2010 und 2021
als leitender Notfallseelsorger aktiv. Seit
seiner Verabschiedung als leitender
Notfallseelsorger hat sich Bernhard Ludwig dem
Bereich der Einsatznachsorge verschrieben.
Bereits 2002 kam er als Pfarrer nach Moers.
Zwei Jahre später baute er dort ein spezielles
Nachsorgeteam für Einsatzkräfte auf. Neben
Ausbildungen zum Fachberater Psychotraumatologie
und Fachberater Seelsorge engagierte er sich in
der Feuerwehr Moers, war berufener
Notfallseelsorger und nahm aktiv am
Einsatzdienst im Löschzug teil.
Als
Fachberater Seelsorge in der Runde der Leiter
der Feuerwehren im Kreis Wesel hat er das Thema
Einsatznachsorge nachhaltig bekanntgemacht und
vorangetrieben. „Aus eigener Betroffenheit nach
belastenden Einsätzen konnte ich leider mehrfach
die wichtige Erfahrung machen, wie wertvoll und
hilfreich ein solches Nachsorgeangebot ist“,
betont auch Kreisbrandmeister Markus Janßen.
Bernhard Ludwig wird auch künftig der
Regieeinheit PSNV-E als Mitglied und der
Einheitsführung in beratender Funktion erhalten
bleiben.
Nach belastenden Notfällen und
Einsätzen betreut das Team PSNV-E betroffene
Einsatzkräfte. Die Einsatznachsorge richtet sich
an Angehörige von Feuerwehr, Polizei,
Rettungsdienst und Hilfsorganisationen und
bietet neben seelsorgerischer Begleitung auch
Aus- und Fortbildungen sowie präventive
Stressbearbeitung an.
Archiv des
Weseler Architekten Werner Brücker (1925 – 2014)
jetzt im Stadtarchiv Wesel
Jacqueline und Timo Gertönis (links) und Angela
Heesen-Brücker (Tochter von Werner Brücker)
zusammen mit Stadtarchivar Dr. Christoph Moß bei
der Übergabe der Unterlagen an das Stadtarchiv
Werner Brücker zählt zu den prägenden
Architekten des Wiederaufbaus seiner Heimatstadt
Wesel nach ihrer Zerstörung im Jahr 1945.

Nach seiner Rückkehr aus der
Kriegsgefangenschaft und einem erfolgreichen
Ingenieurstudium in Gießen widmete er sich dem
Wiederaufbau Wesels. Er plante zahlreiche
einfache Wohngebäude, da es damals – wie er
selbst einmal sagte – vor allem um die Schaffung
von Wohnraum und nicht um architektonische
Meisterwerke ging.
Zu den von Brücker
geplanten Gebäuden zählen unter anderem
Wohnhäuser des Bauvereins in der Lomberstraße
und in der Goldstraße sowie das Stadtwerkehaus
an der Kreuzstraße. 1955 machte sich Brücker
selbstständig und prägte mit seinem
Architekturbüro in den folgenden Jahrzehnten das
neue Stadtbild Wesels. Nach dem Verkauf des
Architekturbüros fanden die neuen Hausbesitzer,
die Familie Gertönis, im Keller eine
umfangreiche Plan- und Zeichnungssammlung von
Werner Brücker.
Da sie deren Bedeutung
für die Stadtgeschichte erkannten, wandten sie
sich an das Stadtarchiv Wesel. Seit kurzem
werden die Unterlagen, die in rund 60
DIN-A0-Schubladen aufbewahrt werden, im
Stadtarchiv verwahrt.
Christoph Moß,
Leiter des Stadtarchivs, erläutert: „Diese
Unterlagen sind in ihrem Inhalt und Umfang von
besonderem Wert. Wir werden die für die
Geschichte Wesels besonders bedeutenden
Planunterlagen dauerhaft im Archiv aufbewahren,
sie erschließen und für die Benutzung
bereitstellen.“
Die Stadt Moers
hat ein Amtsblatt veröffentlicht.
Alle veröffentlichten Amtsblätter finden Sie
unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter
Amtsblatt Nr. 04 vom 19.03.2026 (735.14 KB)
Dinslaken: Kein
Skywalk im Bergpark Der Skywalk im
Bergpark Dinslaken ist aktuell gesperrt. Das
beliebte Spielgerät „Skywalk“ im Dinslakener
Bergpark musste jetzt leider gesperrt werden.
Diese Maßnahmen dient der Sicherheit. Denn die
Podestböden sind durch Pilzbefall stark
angegriffen, wie die städtischen
Spielplatzprüfer festgestellt haben. Jetzt muss
eine Fachfirma mit der Instandsetzung beauftragt
werden.

Der Skywalk im Bergpark Dinslaken ist aktuell
gesperrt - Stand 19. März
Wann das Gerät
wieder nutzbar ist, lässt sich leider noch nicht
abschätzen. Der Skywalk steht schon seit dem
Jahr 2014 im Bergpark und erfreut sich dort
großer Beliebtheit. Die Stadtverwaltung bedauert
die Unannehmlichkeiten, aber Sicherheit geht
vor.
Wesel: Gedenktafel in der
Sandstraße erinnert an prägende Fotojournalistin
Karin Koster Mit einer neuen
Gedenktafel im Rahmen der „FrauenWege“ wird in
der Sandstraße an die Weseler Fotojournalistin
Karin Koster erinnert. Initiiert wurde die
Ehrung von Gabriele Suhrborg, der
Schwiegertochter der Weseler Malerin Erna
Suhrborg. Die Tafel würdigt eine prägende
Persönlichkeit der lokalen Mediengeschichte und
macht zugleich auf die Rolle von Frauen in der
Stadtgeschichte aufmerksam.
Karin Koster
wurde am 1. Mai 1948 in Duisburg geboren. Nach
ihrem Schulabschluss absolvierte sie eine
Ausbildung im renommierten Fotostudio Kosmider
in Duisburg. Bereits im Alter von 20 Jahren
begann sie ihre Laufbahn als Fotojournalistin
bei der NRZ-Redaktion in Wesel – in einer damals
stark männerdominierten Branche.
Große
Bekanntheit erlangte sie insbesondere durch ihre
Alltagsglossen, die ab 2005 regelmäßig in der
Rheinischen Post erschienen und die erste
Lokalseite prägten. Mit ihrem feinen Blick für
das Alltägliche entwickelte sie ein
unverwechselbares journalistisches Profil. Karin
Koster verstarb am 22. Juli 2012.
Die
Anbringung der Gedenktafel wurde durch die
Bauverein Wesel AG ermöglicht. Das Porträt
gestaltete die Weseler Malerin Bianka Bauhaus.
Zur Einweihung versammelte sich auch der von
Karin Koster gegründete Thekenchor, der ihr mit
dem Lied „Gute Nacht, Freunde“ gedachte.

Die Sandstraße entwickelt sich damit zunehmend
zu einem Erinnerungsort für bedeutende Frauen
aus Wesel. Über einen QR-Code auf der Infotafel
können Interessierte mehr über die Lebenswege
dieser Persönlichkeiten erfahren. Links:
Frauen und Gleichstellung
"Frauenwege" in der Sandstraße

NRW: Produktion von Mineralwasser
2025 nahezu auf Vorjahresniveau *
Mineralwasserproduktion sank um 0,7 % auf 2,1
Milliarden Liter * Zwei Drittel der
Produktionsmenge enthielten „wenig“ oder gar
keine Kohlensäure * Durchschnittlicher
Absatzwert erstmalig in 10 Jahren gesunken
Im Jahr 2025 haben nach vorläufigen
Ergebnissen 19 Betriebe des Verarbeitenden
Gewerbes in Nordrhein-Westfalen insgesamt
2,1 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser
mit und ohne Kohlensäure produziert. Die Menge
war damit um lediglich 0,7 % bzw. 15,7 Millionen
Liter niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des „Weltwassertages“
am 22. März 2026 mitteilt, belief sich die
Produktionsmenge rein rechnerisch auf 5,8
Millionen Liter Mineralwasser pro Tag.
Diese Menge würde ausreichen, um jede
Einwohnerin bzw. jeden Einwohner in NRW täglich
mit einem großen Glas Wasser (0,32 Liter) zu
versorgen. Produktionsmenge von „medium“ und
„still“ größer, als die von „Sprudel“ Von den
2,1 Milliarden Liter Mineralwasser entfielen
etwa 1,3 Milliarden Liter auf Mineralwasser mit
wenig oder ohne Kohlensäure und etwa 0,8
Milliarden Liter auf Sprudelwasser mit
klassischem (hohen) Kohlensäuregehalt.

Damit war das Verhältnis der
Produktionsmenge von „medium“ und „still“ zu
Sprudelwasser in etwa 2:1. Mit einem Anteil von
98,5 % war der überwiegende Teil der Produktion
im Jahr 2025 für den Absatz bestimmt. Die
restlichen 1,5 % wurden von den produzierenden
Betrieben in NRW zu anderen Getränken wie zum
Beispiel Schorlen und Limonaden
weiterverarbeitet.
Die zum Absatz
bestimmte Menge des hergestellten Mineralwassers
hatte einen Wert von 372,4 Millionen Euro; das
waren nominal 47,9 Millionen Euro bzw. 11,4 %
weniger als ein Jahr zuvor. Durchschnittlicher
Absatzwert ist 2025 das erste Mal in 10 Jahren
gesunken Der durchschnittliche Absatzwert je
Liter Mineralwasser betrug 17,9 Cent und war
damit um 10,9 % niedriger als im Jahr 2024.
Gegenüber dem Jahr 2015 stieg der
durchschnittliche Absatzwert nominal um 36,9 %
und gegenüber dem Jahr 2020 um 5,3 %.
Rund 17 % der gesamtdeutschen Produktion in 2024
entfiel auf NRW Bezogen auf das Jahr 2024 lag
der NRW-Anteil an der bundesweiten Produktion
von Mineralwasser von damals 12,9 Milliarden
Litern bei 16,6 %. Die Regierungsbezirke
Düsseldorf und Detmold hatten den größten Anteil
an der NRW Produktion 1,5 Milliarden Liter bzw.
70,8 % der NRW-Produktion von Mineralwasser
entfielen auf Betriebe in den Regierungsbezirken
Düsseldorf und Detmold.
Tarifbindung 2025 unverändert bei 49 % -
Weiterhin große Unterschiede zwischen den
Branchen Knapp die Hälfte (49 %)
aller Beschäftigten in Deutschland waren im Jahr
2025 in einem tarifgebundenen Betrieb
beschäftigt. Damit blieb die Tarifbindung im
Vergleich zu den Vorjahren konstant. Die
Tarifbindung weist hierbei den Anteil der
Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben an
allen Beschäftigten aus.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, bestanden auch 2025 deutliche
Unterschiede zwischen den Branchen: Die höchste
Tarifbindung gab es im Wirtschaftsabschnitt
"Öffentliche Verwaltung, Verteidigung;
Sozialversicherung" mit 100 %. Es folgten die
Abschnitte "Energieversorgung" (84 %),
"Erziehung und Unterricht" (79 %) und "Finanz-
und Versicherungsdienstleistungen (68 %)".

Im Bundesländer-Vergleich war die
Tarifbindung in Bremen (56 %), im Saarland
(52 %) und in Nordrhein-Westfalen (51 %) am
höchsten. Die geringste Tarifbindung wiesen
Sachsen (42 %), Berlin (45 %) und
Schleswig-Holstein (46 %) aus.


Kleve: in moderner und
naturnaher Schulhof für die Willibrordschule in
Kellen Schulhofneugestaltung Wilibrordschule
1 An der Overbergstraße rollen
aktuell die Bagger: Die Willibrordschule in
Kleve-Kellen befindet sich in einer umfassenden
Neugestaltung ihres Schulgeländes. Der rund
11.000 Quadratmeter große Schulhof soll zu einem
modernen, klimaangepassten und naturnahen Lern-
und Lebensraum umgebaut werden.
Ziel ist
es, den stark versiegelten Schulhof bis Ende
2026 in eine grüne, vielseitig nutzbare Fläche
zu verwandeln. Bürgermeister Markus Dahmen
besuchte nun eine Baubesprechung vor Ort und
machte sich ein Bild vom Projektfortschritt.

Bürgermeister Markus Dahmen mit Verantwortlichen
der Schule, der Baufirmen und der Stadt Kleve.
Bislang wird das Schulgelände durch große
Asphaltflächen, wenig Schatten, kaum
Rückzugsorte und eine geringe ökologische
Qualität geprägt. Das ändert sich derzeit. „Wir
investieren hier nicht nur in einen Schulhof,
sondern in einen zukunftsfähigen Bildungs- und
Lebensraum“, so Bürgermeister Markus Dahmen.
„Mit der Umgestaltung schaffen wir es,
Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und kindgerechte
Gestaltung sinnvoll miteinander zu verbinden.“

Hitze, Starkregen und Versiegelung als
Herausforderung „Gerade Schulhöfe müssen auf
die Folgen des Klimawandels vorbereitet sein“,
ergänzt Pascale van Koeverden vom Fachbereich
Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt
Kleve. „Mit dieser Maßnahme stärken wir gezielt
die Klimaresilienz. Mehr Grün statt Asphalt,
mehr Schatten bei Hitze und eine bessere
Regenwasserrückhaltung bei Starkregen. Davon
profitieren vor allem die Kinder, aber auch das
Umfeld der Schule.“

Denn: Die Klimaanalysekarten der Stadt Kleve
zeigen, dass der Schulhof in einem Bereich mit
starker Wärmebelastung liegt. Gerade Kinder
zählen zu den besonders hitzeempfindlichen
Bevölkerungsgruppen. Hinzu kommt ein hoher
Versiegelungsgrad, der bei Starkregenereignissen
die Versickerung verhindert.
Kern der
Maßnahme ist daher eine großflächige
Entsiegelung des Schulhofs. Rund 2.700
Quadratmeter Asphalt werden zurückgebaut.
Stattdessen entstehen neue Grünflächen,
Pflanzbeete, Rasen- und Blühwiesen sowie
wasserdurchlässige Wege und Plätze. Regenwasser
soll künftig vor Ort zurückgehalten werden, die
Vegetation versorgen und die Kanalisation
entlasten. Gleichzeitig bleibt ausreichend
befestigte Fläche erhalten, um den Anforderungen
des Schulalltags gerecht zu werden, etwa für.
Fluchtwege und Feuerwehrzufahrten.
Mehr
Grün, mehr Schatten, mehr Naturerlebnis Ein
weiterer Schwerpunkt liegt auf umfangreichen
Pflanzungen. Bestehende Bäume, darunter eine
geschützte Baumallee, werden erhalten und durch
verbesserte Bodenbedingungen gestärkt.
Zusätzlich werden klimaresiliente, heimische
Laubbäume, Blühsträucher und Stauden gepflanzt,
Wildblumen- und Wildkräuterwiesen aus regionalem
Saatgut ergänzen den grünen Schulhof.
Geplant sind mehrere Lernorte im Freien,
darunter ein Grünes Klassenzimmer im Schulgarten
und ein Bereich zum Selbstanbau von Obst und
Gemüse. Hier können Unterricht, Umweltbildung,
echte Naturerfahrung und praktisches Gärtnern
stattfinden.
Auch für Bewegung und Spiel
ist gesorgt: Neben bestehenden Spielgeräten
entstehen neue Balancier- und Kletterangebote
sowie zusätzliche Tischtennisplatten. Ein
Multifunktionsfeld komplettiert die Bewegungs-
und Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof. Ruhige
Zonen mit Liegebänken, Sitzmöglichkeiten im
Schatten und naturnaher Bepflanzung bieten
Rückzugsorte zum Entspannen.
Beteiligung
von Schule und Stadt, Förderung von EU und Land
Von Beginn an wurde großer Wert auf Beteiligung
gelegt. In Workshops mit städtischen Fachämtern,
mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern
wurden Wünsche, Probleme und Ideen gesammelt.
Diese flossen direkt in die Planung ein und
stärken die Identifikation der Kinder mit
„ihrem“ Schulhof.
Die Gesamtkosten für
die Schulhofumgestaltung belaufen sich auf rund
1,8 Mio. Euro, davon rund 1,12 Mio. Euro aus
Fördermitteln der EU sowie des Landes NRW aus
dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 -
Klimaanpassung.Kommunen.NRW.
Fördermittelgeber EFRE/JFT EU NRW Mit
innovativen Ideen zu einer nachhaltigen,
wettbewerbsfähigen Zukunft Nordrhein-Westfalens
in Europa beitragen und dabei den Zusammenhalt
stärken – das ist das Ziel des
EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027. Mit
zielgerichteten Investitionen unterstützen
Landesregierung und Europäische Union Projekte
und Ideen aus der Region dabei, ihre Potenziale
zu entfalten und die Zukunft des Landes zu
gestalten.

Jede Region in Europa hat ihren speziellen
Charakter und steht vor individuellen
Herausforderungen. Ein Ziel der europäischen
Struktur- und Kohäsionspolitik ist es, die
Stärken der Regionen zu fördern und
Ungleichgewichte auszugleichen. Für
Nordrhein-Westfalen stellt die EU dafür in der
Förderperiode 2021–2027 rund 1,9 Milliarden Euro
aus dem Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung (EFRE) und dem Fonds für den
gerechten Übergang (Just Transition Fund/JTF)
zur Verfügung.
Mit diesen EU- und
weiteren Landesmitteln fördern
Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union
Vorhaben in sechs Themenfeldern, um die grüne
Transformation, die Digitalisierung und die
regionale Entwicklung voranzutreiben: Innovation
und Forschung, Gründung und Digitalisierung,
Klimaschutz und Klimaanpassung, Stadt und
Region, Transformation in Kohleregionen und
Strategische Technologien.
Es
gibt noch Karten für „Der gestiefelte Kater“ in
der Stadthalle Kleve Die Stadt
Kleve lädt am Freitag, 20. März 2026, um 16:00
Uhr zu einem fröhlichen Kindertheater-Nachmittag
in die Stadthalle Kleve ein. Das Rheinische
Landestheater Neuss bringt mit „Der gestiefelte
Kater“ das beliebte Märchen als lebendige
Bühnenfassung auf die Bühne. Die Aufführung wird
für Kinder ab 6 Jahren empfohlen.

Der gestiefelte Kater ist zu Gast in der Klever
Stadthalle.
Im Mittelpunkt der
Geschichte steht ein listiger Kater mit Hut,
Mantel und Stiefeln, der für seinen armen Herrn
mutige und clevere Pläne schmiedet. Mit Witz,
Tempo und einer Prise Zauberei bahnt er sich den
Weg an Hof und Königstochter vorbei. So entsteht
eine unterhaltsame und fantasievolle Geschichte
über Mut, Klugheit und die Kraft der Vorstellung
– liebevoll und kindgerecht erzählt.
Karten sind an allen bekannten
Vorverkaufsstellen sowie online über Reservix
erhältlich. Außerdem können Karten bei der Stadt
Kleve bei Laura Foresta unter Tel. 02821 /
84-254 erworben werden. Der Eintritt beträgt 4
Euro.
Wesel: Fragestunde für
Einwohner*innen Zu Beginn jeder
öffentlichen Sitzung des Rates und seiner
Ausschüsse findet die Fragestunde für
Einwohner*innen statt. Interessierte
Weseler*innen sind herzlich eingeladen, zu
Themen, die die Stadt Wesel betreffen, ihre
Fragen zu stellen. Für die Fragestunde stehen
jeweils insgesamt bis zu 30 Minuten zur
Verfügung.
Jede Einwohnerin
beziehungsweise Einwohner hat die Möglichkeit
bis zu fünf Fragen zu stellen und dafür bis zu
zehn Minuten Redezeit. Die Antworten werden im
Regelfall direkt in der Sitzung gegeben. Sollte
dies nicht möglich sein, erfolgt die
Beantwortung im Nachhinein schriftlich. Eine
Aussprache findet nicht statt.
Falls
eine Frage im betreffenden Ausschuss nicht
richtig aufgehoben ist, wird der zuständige
Ausschuss benannt. In dessen nächster Sitzung
besteht dann die Möglichkeit, die Frage im
Rahmen der Fragestunde erneut zu stellen.
Wichtiger Hinweis: Unabhängig von Sitzungen
können Anliegen und Fragen gerne auch
persönlich, telefonisch, per Post oder per
E-Mail an die Mitarbeiter*innen der Stadt Wesel
gerichtet werden.
Moers: Störung
im Bauablauf - Nachtarbeiten an der Xantener
Straße erforderlich Beim Bau der
neuen Wassertransportleitung ist es heute zu
einer unvorhergesehenen Störung im Bauablauf
gekommen. Betroffen ist der Bauabschnitt im
Bereich der Xantener Straße bis zum Vinzenzpark,
wo sich die Leitung während der Arbeiten im
Bohrkanal festgesetzt hat.
Um den
ordnungsgemäßen Fortgang der Maßnahme zu
gewährleisten, sind kurzfristige Arbeiten
erforderlich. Diese müssen zeitnah erfolgen, da
sich das noch flüssige Betonit ansonsten im
Bohrkanal verhärtet. In diesem Zusammenhang kann
es im Bereich der Xantener Straße vorübergehend
zu Verkehrseinschränkungen kommen.
Die
ENNI ist gemeinsam mit den beauftragten
Fachfirmen vor Ort und koordiniert die
notwendigen Schritte. Wir bitten Anwohnerinnen,
Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende um
Verständnis für die unvermeidbaren Arbeiten
außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Fragen
beantwortet Enni am Baustellentelefon unter
02841-104600.
Moers: Neue
Freizeitangebote und intelligente Beleuchtung
Enni-Verwaltungsrat erhielt
Sachstandsberichte Moers kann sich
auf neue Angebote für Sport, Freizeit und
Familien freuen. Schon ab dem Sommer sollen der
große Kletterpark, das moderne Grillareal und
die Hundefreilauffläche am Solimare schrittweise
in Betrieb gehen. Das erklärte Vorständin Sandra
Jungmaier am Donnerstag den Mitgliedern des
Verwaltungsrates der ENNI Stadt & Service AöR.
In der ersten Sitzung des Jahres stellte sie den
aktuellen Stand der sogenannten Freiraumplanung
vor und zog zugleich eine durchweg positive
Bilanz der Winterdienstsaison 2025/2026.
Trotz witterungsbedingt wechselnder
Einsatzlagen habe das Team die
Verkehrssicherheit in Moers mit insgesamt 39
Streueinsätzen jederzeit gewährleisten können.
Einen Sachstandbericht zur Innenstadtsanierung
sowie gute Nachrichten zur Modernisierung der
Moerser Straßenbeleuchtung lieferte Vorstand Dr.
Kai Steinbrich. Die Enni erhöht hier das Tempo
und treibt die Umrüstung auf intelligente LED
Technik deutlich voran. „Nach neuem Zeitplan
wollen wir Ende 2028 alle 10.000 Leuchten
umgestellt haben“, so Steinbrich.
Freiraumplanung Die Enni kommt bei der
Neugestaltung der Freiräume rund um das Solimare
spürbar voran. Auf insgesamt rund 23.000
Quadratmetern Fläche entsteht ein vielseitiges
Freizeit und Bewegungsangebot für Bürgerinnen
und Bürger aller Altersgruppen. Im Mittelpunkt
steht der neue Kletterpark – ein moderner
Hochseilgarten mit mehreren Ebenen,
unterschiedlichen Parcours, Zip-Lines sowie
speziellen Spielgeräten für Kinder. Attraktionen
wie ein Ninja Parcours und ein Abenteuerpfad für
die Jüngeren runden das vielseitige
Bewegungsangebot ab.
Gleich nebenan
entsteht ein modernes Grillareal mit 20
buchbaren Grillparzellen für jeweils sechs bis
zehn Personen sowie einer zentralen Grillhütte
für größere Gruppen. Den dritten Baustein bildet
eine neue Hundefreilauffläche: Das rund 8.000
Quadratmeter große Gelände wird vollständig
eingefriedet und erhält einen separaten Zugang,
Agility-Elemente, Beleuchtung sowie
Sitzmöglichkeiten. Die Geräte – insbesondere die
Elemente des Kletterparks – sind bereits in
Produktion.
Das Vergabeverfahren für die
Bauarbeiten vor Ort steht kurz bevor und bereits
ab dem Sommer sollen die Angebote schrittweise
in Betrieb gehen. „Der Freibadbetrieb wird durch
die Arbeiten nicht beeinträchtigt“, erklärt
Vorständin Sandra Jungmaier und betont, dass die
Freiraumplanung ein wichtiger Baustein sei, um
das Solimare weiterzuentwickeln und Moers als
attraktiven Freizeitstandort zu stärken.
Straßenbeleuchtung Parallel dazu treibt
die Enni die Modernisierung der
Straßenbeleuchtung in Moers deutlich schneller
voran als ursprünglich geplant. Dazu wird die
Sanierung speziell auf die Umrüstung auf
intelligente LED fokussiert und die Anzahl der
Leuchtenerneuerungen pro Jahr verdoppelt. So
soll die vollständige Umstellung auf
intelligente LED Technik bereits Ende 2028
abgeschlossen sein. Ausschlaggebend dafür sind
die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre.
„Die intelligente LED Technik reduziert
Störungen spürbar und erhöht die Stabilität der
Straßenbeleuchtung“, erläutert Vorstand Dr. Kai
Steinbrich.
„Je schneller wir den
Altbestand ersetzen, desto zuverlässiger wird
das gesamte Netz.“ Zugleich profitieren Stadt
und Unternehmen von der hohen Energieeffi-zienz
der neuen Leuchten und sinkenden Stromkosten.
Seit 2019 hat Enni bereits rund 5,5 Millionen
Euro in die Erneuerung der Infrastruktur
investiert. In den Jahren 2026 bis 2028 will das
Unternehmen insgesamt rund 5.800 Leuch-ten
austauschen. Um den ambitionierten Zeitplan
einzuhalten, setzt es unter anderem auf einen
zusätzlichen mobilen Werkstattwagen, mit dem die
Mon-teure die Arbeiten effizienter umsetzen und
mehr Material vor Ort vorhalten können.
Winterdienst Einen weiteren Schwerpunkt der
Sitzung bildete der Rückblick auf die
Winter-dienstsaison 2025/2026. Sandra Jungmaier
zog hier eine durchweg positive Bilanz. Trotz
witterungsbedingt wechselnder Einsatzlagen habe
das Team die Verkehrssicherheit in Moers
jederzeit gewährleisten können. Grundlage dafür
waren eine leistungsfähige technische
Ausstattung, eine optimierte Tourenplanung sowie
ein verlässliches Rufbereitschaftssystem.
Zwischen Mitte November und Ende Februar war der
Winterdienst an 60 Tagen in Rufbereitschaft und
rückte zu 39 Streueinsätzen aus. Dabei wurden
sämtliche im Straßenreinigungsgesetz NRW
definierten Bereiche bedient – von
übergeordneten Straßen bis hin zu Radwegen und
besonders gefährlichen Stellen im Stadtgebiet.
Punktuell gab es Unterstützung von
externen Partnern. Als besonders effektiv erwies
sich erneut der Einsatz von Sole, mit dem die
Enni den Salzverbrauch deutlich reduzieren
konnte. Künftig will das Unternehmen die Sole am
Standort Jostenhof selbst herstellen, um
Effizienz und Versorgungssicherheit weiter zu
erhöhen. „Winterdienst ist Teamarbeit und unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben erneut
bewiesen, wie zuverlässig und engagiert sie
unter teils extrem schwierigen Bedingungen
arbeiten“, betonte Jungmaier.
Innenstadtsanierung Dr. Kai Steinbrich
informierte das Gremium außerdem über den
aktuellen Stand des Großprojekts
Innenstadtsanierung. Zwischen Unterwallstraße,
Schlosspark, Neuem Wall und Stadtgraben erneuert
die Enni in den nächsten Jahren auf rund 28
Kilometern Länge die Infrastruktur – darunter
Kanäle, Energie und Wasserleitungen sowie
moderne Telekommunikations und
Beleuchtungssysteme. Aktuell konzentrieren sich
die Arbeiten auf die Fieselstraße nördlich und
südlich der Neustraße.
Besonders der
nördliche Abschnitt stellt aufgrund der sehr
beengten Verhältnisse eine Herausforderung dar,
hier wird zum ersten Mal die gesamte Ver- und
Entsorgungsinfrastruktur in offener Bauweise
erneuert. Um die Sicherheit zu gewährleisten,
bietet die Enni hier einen Begleitservice für
Anwohnende an, die die Baustelle während der
Arbeiten nicht eigenständig passieren können. Im
Anschluss folgen weitere Teilabschnitte, unter
anderem ab Mai in der Haag und Klosterstraße, ab
November in der sogenannten Brandgasse sowie ab
Juli im Bereich Meerstraße/Neumarkt.
Moers: Führung durch Ausstellung
‚ZEITREISE – Kinderleben um 1900‘ am Sonntag
Wie sah der Alltag von Kindern vor
über hundert Jahren aus? Welche Aufgaben hatten
sie im Haus, im Stall oder auf dem Feld? Die
interaktive Ausstellung im Moerser Schloss zeigt
anschaulich, wie es war, um 1900 ein Kind zu
sein. Sie mussten viel mithelfen, doch es blieb
auch Zeit zum Spielen.

Auch beim Brotbacken mussten damals Kinder mit
anpacken… (Foto: Bettina
Engel-Albustin/Grafschafter Museum)
Am
Sonntag, 22. März, um 14 Uhr lädt das
Grafschafter Museum im Moerser Schloss (Kastell
9) Kinder und Familien zu einer Führung durch
die Mitmachausstellung ‚ZEITREISE. Kinderleben
um 1900‘ ein. Wer füttert und melkt die Kuh? In
der Führung tauchen die teilnehmenden Kinder in
die kindliche Lebenswelt um 1900 ein und dürfen
selbst Hand anlegen: Wer füttert und melkt die
Kuh? Ist die Wäsche schon aufgehängt und das
Bügeleisen vorbereitet? Wer holt die Kartoffeln
vom Acker und bringt sie in den Keller? Wer kann
knifflige Fragen lösen?
Die Ausstellung
ist eine Kooperation mit dem Stadt- und
Fachwerkmuseum ‚Alte Universität‘ Eppingen und
ist noch bis zum 31. Mai 2026 im Grafschafter
Museum zu sehen. Es gilt der reguläre
Museumseintritt: Familien 4,50 Euro, Erwachsene
3 Euro, Kinder ab 6 Jahre 1 Euro. Inhaberinnen
und Inhaber eines gültigen Bibliotheksausweises
haben freien Eintritt. Das Team des Grafschafter
Museums bittet um Anmeldung zur Führung unter: 0
28 41 / 201-68 200.
Moers:
Spontan Frühjahrskonzert des Niederrheinischen
Kammerorchesters erleben ‚Klassik
pur‘ verspricht das Frühjahrskonzert des
Niederrheinischen Kammerorchesters Moers (NKM)
am kommenden Samstag (21. März) um 19.30 Uhr im
Kulturzentrum Rheinkamp (Kopernikusstraße 11).
Dafür sind noch Restkarten an der Abendkasse
erhältlich. Auf dem Programm stehen die
Ouvertüre im italienischen Stil C-Dur D 591 und
die Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200 von Franz
Schubert sowie das Violinkonzert G-Dur op. 2 Nr.
1 von Joseph Bologne, Chevalier de
Saint-Georges.
Den Solopart übernimmt
der Geiger Michel Gershwin, der auf vielen
internationalen Bühnen auftritt und renommierte
Preise gewonnen hat. Die musikalische Leitung
hat Philip van Buren. Eintrittskarten an der
Abendkasse kosten 17 Euro. Kinder und
Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
Erfolgreicher
Fachtag der Städte Dinslaken und Voerde zu
Chancen und Risiken für Kinder in den sozialen
Medien Als Kooperationsprojekt der
Netzwerke „Frühe Hilfen“ und „Kinderschutz“
sowie der Kinder- und Jugendförderung der Städte
Dinslaken und Voerde wurde zum Thema „Chancen &
(Kinder-)Schutz im digitalen Raum“ zu einem
Fachtag eingeladen. Mehr als 100 Fachkräfte aus
unterschiedlichen pädagogischen Arbeitsfeldern
der Kinder- und Jugendhilfe kamen am 18.03.2026
im Rathaus Voerde zusammen, um sich intensiv mit
Chancen und Schutzfragen im digitalen Raum
auseinanderzusetzen.
Besonders eines
wurde an diesem Nachmittag deutlich:
Kinderschutz im digitalen Raum gelingt nur
gemeinsam! Die enge Zusammenarbeit der
beteiligten Akteur*innen spiegelte sich nicht
nur in der Organisation, sondern auch in der
Atmosphäre des Tages wider – geprägt von
Offenheit, gegenseitiger Wertschätzung und dem
gemeinsamen Ziel, Kinder und Jugendliche
wirkungsvoll zu stärken und zu schützen.
In zwei Impulsvorträgen wurden aktuelle
Entwicklungen der digitalen Lebenswelt von
Kindern und Jugendlichen beleuchtet. Dabei ging
es sowohl um Risiken und Schutzbedarfe als auch
um die Chancen, die digitale Medien für Bildung,
Teilhabe und Prävention bieten. Schnell wurde
klar: Die Anforderungen an Fachkräfte verändern
sich – und mit ihnen die Notwendigkeit, Wissen
zu bündeln und gemeinsam handlungsfähig zu
bleiben.
Diskutiert wurden in
unterschiedlichen Workshops konkrete
Praxiserfahrungen, pädagogische
Handlungsmöglichkeiten sowie zukünftige
Entwicklungen im digitalen Raum. Der kollegiale
Austausch stand dabei klar im Vordergrund. Viele
nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen,
bestehende Kooperationen auszubauen und neue
Perspektiven kennenzulernen.
Das
positive Feedback am Ende des Fachtages sprach
für sich. Der Fachtag wurde von den
Teilnehmenden als Gewinn für die berufliche
Praxis gewertet. Zahlreiche Fachkräfte wünschten
sich eine Fortsetzung des Formats. Der große
Zuspruch zeigt, wie wichtig verlässliche
Netzwerke und gemeinsame fachliche Standards
sind – gerade dann, wenn es um den Schutz von
Kindern und Jugendlichen in einer zunehmend
digitalen Welt geht.
STADTRADELN in Dinslaken geht in die nächste
Runde Bereits zum zwölften Mal
beteiligt sich die Stadt Dinslaken am
bundesweiten Wettbewerb STADTRADELN. Gemeinsam
mit den Kommunen des Kreises Wesel findet die
Aktion vom 10. bis 30. Mai 2026 statt. Ziel ist
es, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad oder
Pedelec zurückzulegen – egal, ob für Arbeit,
Freizeit oder Einkäufe.
Jeder Kilometer
zählt für das eigene Team, die Stadt Dinslaken
und den Kreis Wesel. Organisiert wird die Aktion
vom Klima-Bündnis e.V., dem größten kommunalen
Netzwerk für Klimaschutz. Die gefahrenen
Kilometer können online unter www.stadtradeln.de/dinslaken oder
per STADTRADELN-App erfasst werden.
Teilnehmen können Einzelpersonen oder Teams –
etwa aus Schulen, Vereinen oder Unternehmen. Im
vergangenen Jahr hatten über 1.300 aktiv
Teilnehmende mehr als 216.000 Kilometer
erradelt, ein Stadt-Rekord. Die Stadt hofft auf
eine ähnlich rege Beteiligung in diesem Jahr.
Die Anmeldung oder Registrierung zur Aktion ist
ab sofort möglich unter https://www.stadtradeln.de/registrieren.
Die Anmeldedaten aus dem letzten Jahr können
wieder benutzt werden. Die Teams und Unterteams
müssen allerdings neu gegründet werden.
Moers: Video sorgt
für Aufregung im Freizeitpark - Enni sichert
unbekanntes Kabel ür Aufregung
hat am Mittwoch ein Video gesorgt, das eine
Moerserin in den sozialen Netzwerken geteilt
hat. Darauf ist ein Knall zu hören sowie eine
Art Explosion zu sehen, die sich am Rand der
Ballonwiese im Moerser Freizeitpark ereignet
hat. Nachdem die Enni von dem Video erfahren
hatte, machten sich Monteure umgehend auf den
Weg, um die Stelle abzusichern.
Da das
vermutete Fremdkabel nicht in den Leitungsplänen
der Enni verzeichnet ist, schaltete das
Unternehmen vorsorglich den gesamten Park
stromlos. Noch am Vormittag begannen die
Tiefbauarbeiten. Dabei legten die Monteure ein
bislang unbekanntes Kabel frei und sicherten es
mit einer spannungsfesten Endmuffe.
Im
Nachgang wird die Enni gemeinsam mit der Stadt
Moers klären, wem die Leitung gehört. Vermutlich
stammt sie aus einer Zeit, als auf dieser Wiese
noch Veranstaltungen stattgefunden haben. Die
Enni weist in diesem Zusammenhang noch einmal
darauf hin, bei Gefahrensituationen je nach
Sachlage die Polizei, die Feuerwehr oder direkt
die Enni unter der Telefonnummer 02841 / 104‑114
zu informieren. Die Störungsstelle der Enni ist
rund um die Uhr erreichbar.
Bürgerbüro Hiesfeld schließt am 19.03.26
krankheitsbedingt früher Das
Bürgerbüro Hiesfeld schließt heute (19.03.2026)
krankheitsbedingt um 12.00 Uhr. Die
Bürger*innen, die einen Nachmittagstermin
gebucht haben, wurden darüber informiert und
können bis 16.00 Uhr das Bürgerbüro Stadtmitte
aufsuchen.
Dinslaken: Stadtinfo
am 19.3. nachmittags geschlossen
Die Dinslakener Stadtinfo am Rittertor ist am
Donnerstag, 19. März 2026, von 10 bis 13 Uhr
geöffnet, muss jedoch am Nachmittag geschlossen
bleiben. Am Freitag, 20. März, sind die
Öffnungszeiten wieder wie gewohnt von 10 bis 13
Uhr und von 14 bis 17 Uhr.
Preisschock beim Öl: Inflation in kommenden
Monaten auf über 2,5 Prozent

Quelle Hans-Böckler-Stiftung
Ferienwohnung in drei Akten — wo bei der
Urlaubsbuchung Probleme entstehen und wie
Reisende vorbeugen können. Die
Buchungssaison für den Sommerurlaub läuft, viele
planen angesichts internationaler Krisen eine
Reise in europäische Nachbarländer.
Ferienwohnungen sind da eine naheliegende Wahl.
Aber Vorsicht: Auch eine bestätigte Buchung und
eine bezahlte Unterkunft garantieren noch keinen
sorgenfreien Urlaub.

Bild: KI-generiert
Beim Europäischen
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland melden sich
regelmäßig Reisende mit Problemen — von
kurzfristigen Stornierungen über Zusatzkosten
bis hin zu unangenehmen Überraschungen vor Ort.
Ein Blick auf typische Streitfälle zeigt, worauf
Reisende achten sollten, um solche Situationen
zu vermeiden oder besser zu bewältigen.
Erster Akt: Nach der Buchung — wenn plötzlich
etwas nicht mehr stimmt Alles scheint
geregelt — bis eine neue Nachricht eintrifft, in
der eine höhere Anzahlung, eine zusätzliche
Gebühr oder eine Kaution verlangt wird. Ob
solche Forderungen berechtigt sind, hängt vom
Vertrag ab.
Reisende sollten daher erst
prüfen, ob entsprechende Kosten tatsächlich
vereinbart waren, bevor sie zahlen. Besondere
Vorsicht ist geboten, wenn Geld direkt
überwiesen werden soll — also außerhalb der
Buchungsplattform. Das kann zwar Gebühren
sparen, birgt aber auch Risiken. Denn erfolgt
die Zahlung am System vorbei, besteht bei
Problemen in der Regel kein Schutz durch die
Plattform.
Auch kurzfristige
Stornierungen durch Vermieter gehören zu den
häufigen Konflikten. In der Hochsaison müssen
Betroffene dann oft unter Zeitdruck Ersatz
suchen und deutlich mehr bezahlen. Wichtig ist,
die Absage über die Plattform zu melden und alle
Unterlagen aufzubewahren. Je besser der Ablauf
dokumentiert ist, desto eher lassen sich
mögliche Ansprüche prüfen.
Zweiter Akt:
Ankunft — wenn die Realität nicht der
Beschreibung entspricht Nicht jedes Problem
beginnt online. Manche zeigen sich erst vor Ort
— manchmal in dem Moment, in dem die Tür
aufgeht. Die Wohnung ist kleiner als zugesagt,
schlecht gereinigt, anders ausgestattet oder
deutlich heruntergekommener als auf den Bildern
erkennbar. In besonders schwierigen Fällen
stehen Reisende sogar vor verschlossenen Türen,
weil die Anfahrtsbeschreibung nicht korrekt ist
oder der Zugang nicht funktioniert.
So
verständlich der Ärger ist: Vorschnell
abzureisen kann die Situation verschlimmern.
Zunächst sollte der Vermieter und ggf.
zusätzlich der Vermittler umgehend schriftlich
über Mängel informiert werden. Zudem sollte
möglichst alles dokumentiert werden, etwa mit
Fotos oder Videos. Der Vermieter muss die
Gelegenheit erhalten, das Problem zu beheben.
Kann oder will er dies nicht, lassen sich mit
entsprechenden Nachweisen Ansprüche später
leichter durchsetzen. Wer ohne Rücksprache
einfach abreist, riskiert unter Umständen, auf
Kosten sitzen zu bleiben.
Dritter Akt:
Nach der Abreise — wenn der Urlaub endet, aber
der Ärger bleibt Auch nach einem gelungenen
Aufenthalt folgt manchmal eine böse
Überraschung. Urlauber wenden sich nach ihrer
Rückkehr an das EVZ — meist dann, wenn die
Kaution nicht oder nur teilweise zurückgezahlt
wird. Plötzlich ist von Schäden die Rede, die
mit dem Geld behoben werden sollen.
Eine
Kaution ist grundsätzlich zulässig, darf jedoch
nur für tatsächlich durch den Reisenden
verursachte Schäden oder vereinbarte Kosten
verwendet werden. Vermieter müssen entsprechende
Forderungen nachvollziehbar begründen. Ohne
eigene Nachweise zum Zustand der Unterkunft bei
Ein- und Auszug ist es für Reisende schwer,
unberechtigte Einbehalte anzufechten. Fotos bei
Ankunft und Abreise können im Streitfall
entscheidend sein. Ebenso eine Dokumentation der
Zählerstände für Strom, Gas und Wasser.
Epilog: Wer ist eigentlich zuständig?
Ferienwohnungen bieten viel Freiheit.
Gleichzeitig beruhen sie aber meist auf direkten
Verträgen mit dem Vermieter vor Ort — häufig
über Ländergrenzen hinweg. Das bedeutet:
Reisende schließen den Vertrag direkt mit
privaten oder gewerblichen Anbietern ab.
Buchungsplattformen treten dabei häufig nur als
Vermittler auf und sind bei Problemen nicht
automatisch verantwortlich.
Kommt es zum
Streit, ist daher entscheidend, wo genau das
Problem liegt, wer tatsächlich Vertragspartner
ist und welches Recht gilt. In der Regel kommt
das Landesrecht zur Anwendung, in dem die
Immobilie liegt. EU-weit einheitliche Regelungen
gibt es in diesem Bereich nicht. Das Europäische
Verbraucherzentrum unterstützt Verbraucher
kostenlos, wenn ein gewerblicher Anbieter in
einem anderen EU-Land ansässig ist. Handelt es
sich hingegen um eine rein private Vermietung,
kann das EVZ nicht tätig werden.
Umso
wichtiger ist es, von Anfang an für Klarheit zu
sorgen. Wer ungewöhnliche Forderungen prüft,
Mängel sofort meldet und Unterlagen sowie Fotos
sichert, hat im Konfliktfall deutlich bessere
Chancen, seine Ansprüche durchzusetzen.
Worauf Reisende besonders achten sollten •
Zahlungen möglichst ausschließlich über die
Buchungsplattform abwickeln. • Anzeige,
Buchungsbestätigung und Kommunikation sichern —
etwa per Screenshot. • Ungewöhnlich günstige
Angebote besonders kritisch prüfen. • Mängel
vor Ort sofort schriftlich melden und
dokumentieren. • Möglichst innerhalb der
Plattform kommunizieren, damit Absprachen
nachvollziehbar bleiben. • Unterkunft bei
Ankunft und Abreise fotografieren. •
Zusatzforderungen nur akzeptieren, wenn sie
vertraglich vereinbart und nachvollziehbar sind.
• Regelungen zur Kaution und zu den
Rückzahlungsmodalitäten vorab prüfen. So
bleibt der Urlaub eine schöne Erinnerung — und
kein Drama in drei Akten.

Engpassberufe in NRW: Gesundheits- und
Krankenpflegefachkräfte überdurchschnittlich
entlohnt * Vollzeitbeschäftigte
Fachkräfte verdienten durchschnittlich 4.045
Euro brutto im Monat * Fachkräfte für
Gesundheits- und Krankenpflege verdienten 4.501
Euro brutto im Monat * Augenoptiker/-innen,
Orthopädie- und Rehatechniker/-innen dagegen
weit unterdurchschnittlich entlohnt
Die
Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit
macht auch in Nordrhein-Westfalen in einzelnen
Berufen einen Fachkräftemangel deutlich. Über
alle Berufe hinweg haben in NRW
vollzeitbeschäftigte Fachkräfte im April 2025
durchschnittlich 4.045 Euro brutto im Monat
(ohne Sonderzahlungen) verdient.

Wie das Statistische Landesamt auf Grundlage
der Verdiensterhebung mitteilt, lagen die
Monatsverdienste trotz vorhandener Engpässe für
Fachkräfte in den Berufen Augenoptiker/-in
(2.879 Euro), Orthopädie- und Rehatechniker/-in
(3.083 Euro), Hörgeräteakustiker/-in
(3.308 Euro) und Zahntechniker/-in (3.718 Euro)
zum Teil um mehr als 500 Euro unter dem
Durchschnitt.
Fachkräfte in der Geburts-
und Entbindungspflege (4.383 Euro), Altenpflege
(4.392 Euro), Gesundheits- und Krankenpflege
(4.501 Euro) und in der Operationstechnischen
Assistenz (4.770 Euro) wurden hingegen
überdurchschnittlich entlohnt.
1,9 Millionen Personen beginnen 2025 ein
Bildungsprogramm im Anschluss an die
Sekundarstufe I oder ein Studium •
Anfängerzahl insgesamt unverändert gegenüber dem
Vorjahr • Weiterhin wachsende Zahl an
Ausländerinnen und Ausländern in den Sektoren
Berufsausbildung, Erwerb der
Hochschulzugangsberechtigung und Studium
Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund 1,9
Millionen Personen ein Studium aufgenommen, eine
Berufsausbildung angefangen, ein Programm im
Übergangsbereich zwischen Schule und
Berufsbildung begonnen oder den Weg zum Erwerb
einer Hochschulzugangsberechtigung
eingeschlagen.
Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen
Ergebnissen der integrierten
Ausbildungsberichterstattung mitteilt, blieb die
Anfängerzahl in diesen Bildungsbereichen damit
nahezu unverändert gegenüber dem Jahr 2024 (+0,1
% oder +1 100 Personen).
Leichte Zunahme
der Anfängerzahlen in den Sektoren Studium und
Übergangsbereich Von den insgesamt
1,9 Millionen Personen haben im Jahr 2025 rund
688 200 nach Abschluss der Sekundarstufe I eine
Berufsausbildung begonnen, das waren 1,2 % oder
8 200 Personen weniger als im Jahr 2024.
Demgegenüber stieg die Zahl der Personen,
die nach Abschluss der Sekundarstufe II ein
Hochschulstudium aufnahmen, im
Vorjahresvergleich um 1,6 % oder 7 700 auf rund
502 300 Personen. Rund 262 200 junge Menschen
begannen im Jahr 2025 ein Bildungsprogramm im
Übergangsbereich zwischen Schule und
Berufsausbildung.
Die Anfängerzahl in
diesen Bildungsprogrammen nahm damit gegenüber
2024 um 0,7 % oder 1 700 Personen zu und stieg
bereits im vierten Jahr in Folge. 61 % der
Anfängerinnen und Anfänger im Übergangsbereich
waren männlich. Ziel der Programme des
Übergangsbereichs ist der Erwerb beruflicher
Grundkenntnisse, das Erlernen der deutschen
Sprache oder das Nachholen eines
Schulabschlusses.
Rund
463 800 Schülerinnen und Schüler haben 2025 den
Weg zum Abitur beziehungsweise zum Erwerb einer
Hochschulzugangsberechtigung eingeschlagen –
entweder in gymnasialen Oberstufen oder an
beruflichen Schulen. Hier gab es keine
Veränderung gegenüber dem Vorjahr (0,0 %).
Zahl der Ausländerinnen und Ausländer im
Sektor Integration in Ausbildung leicht gesunken
Nachdem die Zahl von Anfängerinnen und
Anfängern mit ausländischer Staatsangehörigkeit
im Jahr 2024 in allen Sektoren deutliche
Zuwächse verzeichnet hatte, war dies im Jahr
2025 nicht mehr der Fall. Weiterhin hohe
Anstiege gab es nur noch in zwei Bereichen: So
begannen 132 500 Ausländerinnen und Ausländer
eine Berufsausbildung, das waren 11 % oder
13 500 mehr als im Vorjahr.
Mit
49 900 Personen begannen zudem 7 % oder 3 400
mehr Ausländerinnen und Ausländer ein Programm
zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung als
im Jahr 2024. Die Zahl der ausländischen
Studienanfängerinnen und -anfänger wuchs im
Jahr 2025 gegenüber 2024 hingegen nur noch um
1,7 % oder 2 400 auf 148 100 Personen mit
ausländischer Staatsangehörigkeit.
Im
Übergangsbereich zwischen Schule und
Berufsausbildung (Integration in Ausbildung)
sank die Anfängerzahl unter den Ausländerinnen
und Ausländern sogar leicht um 1,1 % oder 1 200
auf 108 500 Personen. Die Zuwächse der
ausländischen Bildungsteilnehmerinnen und
-teilnehmer in den drei genannten Sektoren
dürften wie bereits in den Vorjahren vorrangig
auf nach Deutschland zugewanderte Jugendliche
und junge Erwachsene zurückzuführen sein, die
sukzessive in die verschiedenen Sektoren des
deutschen Bildungssystems einmünden.
Wesel: Datenschutz im Kinderschutz: Fachkräfte
stärken ihre Handlungssicherheit Auf
gemeinsame Einladung der Netzwerke Kinderschutz
Kreis Wesel, Voerde und Dinslaken fand am
Dienstag, 17. März 2026, eine interkommunale
Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Datenschutz
im Kinderschutz“ im Kreishaus statt. Organisiert
wurde die Veranstaltung durch die
Koordinatorinnen der Netzwerke: für den Kreis
Wesel Christina Hetjens, für Voerde Heike
Schönewald und für Dinslaken Daniela Pagonakis.
Vertreterinnen und Vertreter aus der
Jugendhilfe, Schulen, Kindertageseinrichtungen,
Beratungsstellen, der Polizei sowie dem
Gesundheitswesen nutzten die Gelegenheit, sich
intensiv mit den rechtlichen Rahmenbedingungen
des Datenschutzes im Kontext des Schutzauftrags
bei Kindeswohlgefährdung auseinanderzusetzen.
Kreisdirektor Ralf Berensmeier betonte in seinem
Grußwort die besondere Bedeutung einer engen und
vertrauensvollen Zusammenarbeit über kommunale
Grenzen hinweg: „Kinderschutz ist eine
gemeinsame Verantwortung.
Die gute
Kooperation zwischen den Jugendämtern in Wesel,
Voerde und Dinslaken zeigt, wie wichtig
abgestimmtes Handeln und fachlicher Austausch
sind.“ Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand
die Frage, wie Fachkräfte einerseits dem
Schutzauftrag gegenüber Kindern und Jugendlichen
gerecht werden und andererseits
datenschutzrechtliche Vorgaben sicher einhalten
können. Als Referent konnte Prof. Dr. Jan Kepert
gewonnen werden.
Der Jurist und
Hochschullehrer lehrt seit 2011 an der
Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl
und ist durch zahlreiche Publikationen im
Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII)
anerkannt. In seinem praxisnahen Vortrag stellte
er die maßgeblichen rechtlichen Grundlagen dar,
ordnete typische Fallkonstellationen ein und
beantwortete Fragen aus der Praxis.
Die
Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig
fachliche Sicherheit im Umgang mit sensiblen
Daten ist. Gerade im interdisziplinären
Zusammenwirken verschiedener Professionen sind
klare Kenntnisse der rechtlichen
Rahmenbedingungen eine wesentliche Voraussetzung
für effektiven Kinderschutz. Die positive
Resonanz der Teilnehmenden unterstreicht den
Bedarf an weiterem fachlichem Austausch. Die
beteiligten Jugendämter werden ihre bewährte
Zusammenarbeit im Netzwerk Kinderschutz auch
künftig fortsetzen und weiter ausbauen.
Weitere gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen
zu aktuellen Themen im Kinderschutz sind bereits
in Planung.

Kreisdirektor Ralf Berensmeier, die
Koordinatorinnen des Netzwerk Kinderschutz
Christina Hetjens (Kreis Wesel), Heike
Schönewald (Stadt Voerde) und Daniela Pagonakis
(Stadt Dinslaken) sowie Referent Prof. Dr. Jan
Kepert vor der Veranstaltung.
Sommerferienprogramm der Stadt Kleve:
Anmeldezeitraum startet bald!
Während steigende Temperaturen und Sonnenschein
aktuell bereits die Vorfreude auf den Sommer
steigen lassen, befindet sich die Stadt Kleve
mitten in den Vorbereitungen für das diesjährige
Sommerferienprogramm. Denn auch 2026 erwartet
Kinder aus der Schwanenstadt wieder ein buntes
städtisches Ferienprogramm.

Kinder aus der Schwanenstadt können sich unter
anderem wieder auf die Ferienfreizeit auf dem
Fingerhutshof freuen.
Für alle
Ferienangebote ist eine Online-Anmeldung
notwendig – und die Erfahrung der vergangenen
Jahre zeigt: Schnell sein lohnt sich! Viele
Programmpunkte sind oftmals in Windeseile
ausgebucht. Eine Übersicht aller Ferienangebote
mit allen Details zum Programm, zu möglichen
Kosten und den Details der Anmeldung finden
Interessierte auf www.kleve.de/sommerferien.
Schon in der kommenden Tagen gehen die
ersten Anmeldeformulare online. Bei der
alljährlichen Ferienfreizeit auf dem
Fingerhutshof in Kalkar-Wissel erwartet die
Kinder ein kreatives und spannendes Angebot auf
einem vielseitigen Gelände. Neben einer großen
Spielwiese steht den Kindern ein Spielplatz mit
vielen Geräten inklusive einer Wasserspielanlage
zur Verfügung.
Das Betreuerteam freut
sich darauf, den Kindern ein abwechslungsreiches
Programm mit spannenden Workshops und Angeboten
bieten zu können. Die Tagesfreizeiten richten
sich an Klever Kinder im Alter von 6-12 Jahren
und finden in den letzten drei Wochen der
Sommerferien statt.
Die Anmeldung zur
Freizeit ist ab dem 24.03.2026 möglich und
erfolgt ausschließlich online. Auch die
Ferienfreizeit auf dem städtischen
Abenteuerspielplatz Robinson bietet
abenteuerlustigen Kindern im Alter von 7-14
Jahren die Möglichkeit, in den ersten vier
Wochen der Sommerferien zu Matschen zu Toben und
zu Klettern. Anmeldungen sind ab dem 18.05.2026
online möglich.
Im Anschluss daran
werden auch in diesem Jahr wieder Kinder mit und
ohne Behinderung zwischen 6 und 14 Jahren
gesucht, die bei der inklusiven
Abenteuerfreizeit Robi-Plus in den letzten zwei
Wochen auf dem Robinsonspielplatz mitmachen
wollen. Gemeinsames Kochen, Basteln, Werkeln
und einiges mehr sind im Angebot. Diese Maßnahme
ist besonders für Kinder mit Förderberdarf
gedacht. Aus diesem Grund ist eine intensive
pädagogische Begleitung gewährleistet. Hierzu
sind Anmeldungen ab dem 27.04.2026 per E-Mail
möglich.
Zudem bieten verschiedene
Einrichtungen und Vereine während der
Sommerferien vielseitige Ferien- und Sportkurse
an. So bietet die Move Factory Kindern ab 11
Jahren an, in die Welt des Parkour-Sportes
einzutauchen und der Schachklub Turm Kleve gibt
einen Einblick in Schach für Anfänger. Weitere
Informationen zu den einzelnen Angeboten gibt es
nach den Osterferien auf www.kleve.de/sommerferien.
Kreis Wesel saniert Radweg auf
der Marienbaumer Straße (K10) in Xanten
Der Kreis Wesel beginnt am Montag, 23. März
2026, mit der Sanierung des rund 1,8 Kilometer
langen asphaltierten Teils des Radwegs entlang
der Marienbaumer Straße zwischen den
Ortsdurchfahrten Marienbaum und Vynen. Die
Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mittwoch,
01. April 2026, abgeschlossen sein.
Während der Bauzeit wird die Marienbaumer Straße
für den Durchgangsverkehr gesperrt. Für den
Verkehr wird eine weiträumige Umleitung über das
umliegende klassifizierte Straßennetz
eingerichtet. Die Umleitung verläuft über die
K32 Gesthuyser Straße, L8 Reeser Straße zur B57
Kalkarer Straße und umgekehrt.
Alle
querenden und einmündenden Straßen werden
gesperrt und als Sackgassen ausgewiesen. Der
Rad- und Fußgängerverkehr wird ortsnah über das
Gemeindestraßennetz umgeleitet. Die Zufahrt
wird einseitig für den ÖPNV sowie für den
Müllentsorgungsbetrieb gewährleistet. Die
Anwohner kommen zu ihren Grundstücken und
Rettungsfahrzeuge können jederzeit passieren.
Die Sanierung des Radwegs an der
Kreisstraße 10 ist ein weiterer wichtiger
Schritt zur Verbesserung der
Verkehrsinfrastruktur im Kreis Wesel und dient
der Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle
Teilnehmenden. Mit der Durchführung der Arbeiten
wurde die AMT Alex Maas Tiefbauunternehmung GmbH
& Co. KG aus Moers beauftragt. Der Kreis Wesel
dankt allen Verkehrsteilnehmenden für ihr
Verständnis und ihre Geduld während der
Bauphase.
Moers:
Betriebsversammlung bei Enni Notdienst ist stets
erreichbar Die Beschäftigten der
ENNI Energie & Umwelt (Enni) kommen am Mittwoch,
25. März, zu einer Betriebsversammlung zusammen.
Deswegen gelten an diesem Tag in den
Kundenzentren geänderte Servicezeiten. Das
Kundenzentrum der Enni in Neukirchen‑Vluyn ist
von 14 bis 16 Uhr geöffnet, das Kundenzentrum an
der Steinstraße in der Moerser Innenstadt von 14
bis 18 Uhr.
Die Servicetelefone sind
zwischen 8 und 16 Uhr erreichbar. Für dringende
Notfälle steht ein Bereitschaftsdienst rund um
die Uhr unter der Moerser Rufnummer
02841/104‑114 zur Verfügung.
Altherren-Stadtpokal 2026 am 28. März in
Kapellen Um den Stadtpokal kämpfen
die ‚Alten Herren‘ am Samstag, 28. März, im
Henri-Guidet-Zentrum in Kapellen.
Titelverteidiger ist der SC Rheinkamp. Die
Auslosung ergab folgende Gruppeneinteilung. FC
Meerfeld, TV Asberg, GSV Moers, TV Kapellen und
MSV Moers spielen in Gruppe A, SV Scherpenberg,
SC Rheinkamp, SV Schwafheim, VfL Repelen und FC
Rot Weiß Moers in Gruppe B. Die
Vorrundenspiele beginnen um 11 Uhr, die Final-
und Platzierungsspiele starten ab ca. 16 Uhr.
Alle Fußballfans sind eingeladen, die Spiele
live zu verfolgen. Der Eintritt ist frei.
Bau-Turbo-Forum in Kassel: Kommunen,
Länder, Bund und Fachpraxis erarbeiten Lösungen
Beim Bau-Turbo Forum in Kassel haben
sich vom 16. bis 18. März rund 50 Teilnehmende
aus Kommunen, Bund, Fachpraxis und
Zivilgesellschaft über die ersten Erfahrungen
mit dem seit Ende Oktober geltenden Gesetz zur
Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur
Wohnraumsicherung ausgetauscht. In
Arbeitsgruppen diskutierten sie die Anwendung
der neuen Experimentierklausel im Baugesetzbuch,
schnellere Genehmigungsverfahren sowie
Praxisfälle aus laufenden Bauanträgen und
-projekten.
Im Mittelpunkt des Forums
standen Erfahrungen aus Kommunen, die bereits
mit den neuen Handlungsspielräumen des
Bau-Turbos arbeiten. Diskutiert wurde unter
anderem, wie sich Verfahren effizienter
organisieren und kommunale Handlungsspielräume
durch den Bau-Turbo so nutzen lassen, dass
deutlich mehr bezahlbarer und ökologisch
verträglicher Wohnraum entsteht.
Das
Forum ist Teil des Umsetzungslabors für den
Bau-Turbo, das zeitgleich mit dem Inkrafttreten
des neuen Gesetzes Ende Oktober gestartet ist.
Ziel des Prozesses ist es, Erfahrungen aus der
Praxis zu bündeln, Herausforderungen sichtbar zu
machen und Lösungen gemeinsam
weiterzuentwickeln.
Dr. Olaf Joachim,
Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen: „Mit dem
Bau-Turbo geben wir den Kommunen neue
Möglichkeiten, Planungs- und
Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.
Entscheidend ist nun, dass diese
Handlungsspielräume auch in der Praxis genutzt
werden. Formate wie das Umsetzungslabor
unterstützen dabei, Erfahrungen frühzeitig zu
teilen, voneinander zu lernen und Hindernisse
sichtbar zu machen. Vor allem angesichts des
steigenden Wohnraumbedarfs sind schnellere
Verfahren wichtig, um dringend benötigte
Projekte zügig umzusetzen. Wenn beispielsweise
ein Wohnbauprojekt durch effizientere
Abstimmungen Monate früher starten kann,
profitieren sowohl die Bürgerinnen und Bürger
als auch die lokale Wirtschaft unmittelbar
davon.“
Luisa Seiler, Leiterin der
Bauwende Allianz bei der gemeinnützigen
Organisation ProjectTogether: „Ein Gesetz allein
beschleunigt noch keine Bauverfahren.
Entscheidend ist, was in der Praxis passiert. In
Kassel wurde deutlich, dass viele in der Praxis
die gleichen Herausforderungen teilen und eine
Vielfalt an spannenden Ideen in der Praxis
ausprobiert werden. Genau dafür bringen wir im
Umsetzungslabor Kommunen, Bund und Fachpraxis
zusammen, damit sie ihre Erfahrungen teilen,
voneinander lernen und gemeinsam Lösungen
entwickeln.“
Simone Fedderke, Stadtklima-
und Stadtbaurätin der Stadt Kassel: „Wir freuen
uns sehr, dass das Bau-Turbo Forum in Kassel
stattgefunden hat. Der direkte Austausch
zwischen Bund, Ländern und Fachpraxis hat uns
wertvolle Impulse gegeben, wie wir die neuen
rechtlichen Spielräume gezielt nutzen können,
die wir für die drängenden Herausforderungen
unserer Zeit benötigen: dem Mangel an
bezahlbarem Wohnraum und der gleichzeitigen
Pflicht, unsere Städte klimaresilient und
nachhaltig umzugestalten.“
Die
Erkenntnisse aus dem Forum werden in eine zweite
Phase des Umsetzungslabors einfließen. In den
kommenden Monaten werden die beteiligten
Kommunen ihre Erfahrungen weiter austauschen,
konkrete Anwendungsfälle vertiefen und
erfolgreiche Ansätze sichtbar machen.
Das
Umsetzungslabor ist eine gemeinsame Initiative
des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), der
Bauwende Allianz (initiiert und koordiniert von
ProjectTogether) und des Deutschen Instituts für
Urbanistik (Difu). Weitere Informationen zum
Bau-Turbo und dessen Umsetzungslabor unter
www.bmwsb.bund.de/bau-turbo und
www.umsetzungslabor-bauturbo.de.
Dinslaken: Konzertreihe: Endlich wieder
Frühling Im Rahmen der achtteiligen
Konzertreihe, die die Stadt Dinslaken mit den
heimischen musischen Vereinen anbietet, steht
die nächste Veranstaltung an. Am Sonntag, 22.
März, 17 Uhr, gibt es in der Kathrin-Türks-Halle
den musikalischen Auftakt in die neue
Jahreszeit. Unter dem Titel „Endlich wieder
Frühling“ präsentieren sich das Ensemble
Blechspielzeuch und der MGV Concordia des
Bergwerks Lohberg 1916 dem Publikum.
Die
Sänger und Musiker werden abwechselnd
traditionelle und moderne Bergmannslieder und
beliebte Hits im Blechbläsersound vortragen.
Dabei haben die Vereine eine bunte musikalische
Mischung gewählt, die dem Konzerttitel zur
freundlichen Jahreszeit entspricht.
Organisiert wird das Konzert vom Fachdienst
Kultur der Stadt Dinslaken und der
Arbeitsgemeinschaft musischer Vereinigungen
1985. Karten zum Preis von 10 Euro sind bei den
mitwirkenden Vereinen, der Stadtinformation am
Rittertor online unter
stadt-dinslaken.reservix.de erhältlich. Beginn
des Konzerts ist um 17 Uhr, Saaleinlass 16:30
Uhr.
Lohberg entdecken –
Spannender Spaziergang durch die historische
Bergarbeitersiedlung Am Sonntag,
22. März 2026 lädt Janet Rauch von 16 bis 17:30
Uhr zu einem kurzweiligen Spaziergang durch die
denkmalgeschützte Bergarbeitersiedlung Lohberg
ein. Ein besonderer Höhepunkt der Tour ist die
Besichtigung des Ledigenheims. Die Teilnehmenden
werfen einen Blick in die modernisierten Räume,
den großen Saal für Kulturveranstaltungen sowie
in Bereiche, die sonst nicht öffentlich
zugänglich sind – vom Dachboden über die
Kellerräume bis hin zu den Büroräumen.
Abgerundet wird die Führung durch einen
Abstecher ins DIZeum – das kleine
Ledigenheim-Museum. Der Treffpunkt zur Führung
ist am Ledigenheim in Lohberg, Stollenstraße 1.
Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro pro Person
und ist direkt vor Ort bei der Gästeführerin zu
entrichten. Verbindliche Anmeldungen für diesen
Rundgang nimmt das Team der Stadtinformation am
Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per
E-Mail stadtinformation@dinslaken.de gerne
entgegen.
Nach Abstimmung im
EU-Parlament: TÜV-Verband warnt vor
Flickenteppich bei KI-Regeln
Vorschlag wesentliche Hochrisiko-Anwendungen aus
der KI-Verordnung herauszunehmen, führt zu mehr
Bürokratie für Start-Ups und Mittelstand und
weniger Sicherheit. Mitgliedsstaaten und
EU-Kommission sind gefordert den horizontalen
Ansatz des AI Acts zu erhalten.

©TÜV
Am 18. März haben der Ausschuss für
Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) und der
Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und
Inneres (LIBE) des Europäischen Parlaments ihre
Position zur Anpassung des EU AI Act beschlossen
und dabei mehrheitlich für einen sogenannten
Sektor-Exit bei der KI-Regulierung gestimmt.
Zentrale Hochrisiko-Produktbereiche, z. B.
Medizinprodukte, Maschinen und Spielzeuge,
sollen laut Forderung der Abgeordneten aus dem
unmittelbaren Anwendungsbereich der
KI-Verordnung herausgelöst und KI-Anforderungen
sollen stattdessen künftig in den jeweiligen
sektoralen Rechtsakten geregelt werden.
Aus Sicht des TÜV-Verbands wäre dies ein
folgenschwerer Kurswechsel, der den horizontalen
Regulierungsansatz des AI Acts substanziell
schwächt und das europäische Schutzniveau für
Hochrisiko-KI gefährdet. „Der EU AI Act ist als
weltweit erster umfassender Rechtsrahmen für
Künstliche Intelligenz angetreten, um Innovation
und Schutz zusammenzudenken“, sagt Dr. Joachim
Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Wenn
sich das Europäische Parlament in den
Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten und der
EU-Kommission durchsetzt, endet der europäische
Weg bei Künstlicher Intelligenz in einer
Sackgasse.“
Sektorale Verlagerung
bedeutet Flickenteppich statt Klarheit Zu
Hochrisiko-KI-Systemen zählen Anwendungen, deren
Fehlfunktionen oder Fehlentscheidungen
erhebliche Folgen für Sicherheit, Gesundheit und
Grundrechte haben können, zum Beispiel in den
Bereichen Medizin, Robotik, Bewerbungsverfahren
oder beim Zugang zu wichtigen Dienstleistungen
wie Kreditvergaben.
Bühler: „Gerade bei
industriellen und verbrauchernahen
Hochrisiko-KI-Systemen brauchen wir einheitliche
Regeln zu Robustheit, Datenqualität,
Transparenz, Risikomanagement und menschlicher
Aufsicht, damit Sicherheit, Gesundheit und
Grundrechte wirksam geschützt werden.“
Die vorgeschlagene sektorale Verlagerung würde
den europäischen Rechtsrahmen für
Hochrisiko-KI-Systeme nicht vereinfachen,
sondern zersplittern. Anforderungen an
Künstliche Intelligenz müssten dann in
zahlreichen sektoralen Richtlinien und
Verordnungen neu erarbeitet und integriert
werden – mit unterschiedlichen Standards,
Verfahren und Umsetzungsfristen.
KI
entwickelt sich schneller als sektorale
Regulierung Ein solcher Sektor Exit würde
zudem die Regulierung von Hochrisiko-KI
erheblich ausbremsen. KI-spezifische
Anforderungen müssten dann mühsam in zahlreiche
sektorale Vorschriften eingearbeitet und laufend
nachgezogen werden. Angesichts der
Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen
wäre es kaum möglich, KI-Anforderungen in
zahlreichen sektoralen Rechtsakten rechtzeitig
anzupassen.
Veraltete Vorschriften
würden so selbst zum Innovationshemmnis. Ein
horizontaler Ansatz hingegen kann mit der
Dynamik von KI Schritt halten und zugleich ein
hohes Schutzniveau sichern. „Das wäre kein
Bürokratieabbau, sondern der Einstieg in einen
regulatorischen Flickenteppich mit mehr Aufwand,
mehr Unsicherheit und langfristig höheren
Belastungen für Unternehmen“, sagt Bühler.
Gerade für Hersteller, die KI in
sicherheitskritischen Produkten wie
Medizinprodukten, Maschinen oder vernetzten
Verbraucherprodukten einsetzen, sind klare und
kohärente Regeln sowie deren europaweit
einheitliche Umsetzung entscheidend, um
Sicherheit, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit
zusammenzubringen.
Europa droht Einfluss
auf globale KI-Standards zu verlieren Der AI
Act gilt weltweit als Referenzmodell für
vertrauenswürdige KI. Viele internationale
Akteure orientieren sich bereits an dem
europäischen Ansatz. Mit einem Sektor Exit
weicht die EU den eigenen KI-Regulierungsansatz
auf und verliert an Einfluss auf internationale
Standards. Das ist nicht nur regulatorisch
relevant, sondern auch wirtschaftspolitisch
entscheidend. Denn internationale Standards
bestimmen, welche Anforderungen sich in globalen
Märkten durchsetzen.
„Wenn Europa seinen
Ansatz bei Hochrisiko-KI verwässert, schwächen
wir unseren Einfluss auf Regeln, die morgen
weltweit gelten“, sagt Bühler. „Und das schwächt
auch Europas Wettbewerbsfähigkeit im globalen
KI-Wettbewerb.“
Verhandlungen zwischen
EU-Parlament und Mitgliedsstaaten müssen den
horizontalen Ansatz sichern
Der
TÜV-Verband hat bereits gemeinsam mit
AlgorithmWatch, AI Policy Lab, ALLAI, BSI -
United Kingdom, DEKRA, ForHumanity, Open
Knowledge Foundation, The Future Society und TÜV
AI.Lab in einem offenen Brief an die
Bundesregierung vor einem Sektor-Exit gewarnt.
„Jetzt kommt es in den anstehenden
Trilogverhandlungen zwischen EU-Parlament und
Mitgliedsstaaten darauf an, den horizontalen
Ansatz des AI Acts zu verteidigen und Europas
Sicherheits- und Vertrauensversprechen bei
Hochrisiko-KI-Systemen nicht preiszugeben“, sagt
Bühler.
„Eine Rückabwicklung des AI Acts
durch die Hintertür wäre der falsche Weg.
Anstatt zentrale Produktbereiche aus dem
Rechtsrahmen herauszulösen, braucht es zügig
Auslegungsleitlinien der Europäischen
Kommission, um Überschneidungen mit sektoralem
Recht zu klären und ein hohes Maß an Sicherheit
zu gewährleisten.“
Am 19. März 2026
veranstaltet der TÜV-Verband dazu das MeetUp „EU
KI-Omnibus: Wie geht es weiter mit dem AI Act?“.
Axel Voss MdEP, Parsa Marvi MdB, Anisa Idris,
Vorstandsmitglied Spitzenverband Digitale
Gesundheitsversorgung e.V., Prof. Dr. Annette
Zimmermann, University of Wisconsin, und
Franziska Weindauer, CEO TÜV AI.Lab, und
diskutieren über die aktuellen Pläne der
Europäischen Kommission, den EU AI Act im Rahmen
des KI-Omnibus anzupassen. Das TÜV MeetUp
findet online von 9:00 bis 10:00 Uhr statt.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur
Anmeldung gibt es unter:
https://www.tuev-verband.de/events/meetups/tuev-meetup-eu-ki-omnibus-wie-geht-es-weiter-mit-dem-ai-act
Feuerwehr Dinslaken zieht positives
Fazit zum landesweiten Warntag Der
landesweite Warntag am vergangenen Donnerstag
(12.03.2026) diente dazu, die vorhandenen
Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für
das Thema Bevölkerungswarnung zu
sensibilisieren. Um zu prüfen, ob das
Stadtgebiet bereits durch moderne elektronische
Sirenen versorgt ist, wurden sechs Sirenen
älterer Bauart abgeschaltet.
Während des
Warntages waren Einsatzkräfte der Feuerwehr im
gesamten Stadtgebiet unterwegs, um
festzustellen, ob an zuvor festgelegten Punkten
Sirenen zu hören waren, und dokumentierten, wie
gut die Sirenen vor Ort akustisch wahrgenommen
werden konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass das
Sirenennetz in Dinslaken grundsätzlich gut
aufgestellt ist und eine flächendeckende Warnung
der Bevölkerung zuverlässig funktioniert.
Die Warnsignale waren in allen Stadtteilen
deutlich zu hören. Es wird parallel noch auf
eine Beschallungsanalyse gewartet, die
Optimierungspotenzial aufzeigen könnte. Ein
besonderer Dank gilt den Feuerwehrkräften, die
den Warntag ehrenamtlich unterstützt haben und
einen wichtigen Beitrag zur Überprüfung des
Warnsystems geleistet haben. Durch ihr
Engagement konnte ein realistisches Bild über
die Wahrnehmbarkeit der Sirenen im Stadtgebiet
gewonnen werden.
Dinslaken:
Neues Amtsblatt Am 17. März 2026
ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken
erschienen. Neben einer öffentlichen Zustellung
enthält es die Tagesordnung zur Sitzung des
Rates am 26. März 2026. Dieser tagt ab 17 Uhr in
der Kathrin-Türks-Halle. Die
städtischen Amtsblätter können auch online
eingesehen werden.

Baugenehmigungen für Wohnungen im
Januar 2026: +8,4 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau im Januar
2026 zum Vorjahresmonat: +6,0 % bei
Wohngebäuden insgesamt +12,6 % bei
Einfamilienhäusern +26,1 % bei
Zweifamilienhäusern +7,1 % bei
Mehrfamilienhäusern
Im Januar 2026 wurde
in Deutschland der Bau von 19 500 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 8,4 % oder 1 500
Baugenehmigungen mehr als im Januar 2025. Dabei
stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im
Neubau um 7,4 % oder 1 100 auf 16 400. Die Zahl
genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau
bestehender Gebäude entstehen, stieg im Januar
2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,5 % oder
400 auf 3 100.

Aufwärtstrend bei Ein- und
Mehrfamilienhäusern hält an In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar 2026
insgesamt 16 000 Wohnungen genehmigt, das waren
6,0 % oder 900 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,6 %
(+400) auf 3 800.
Bei den
Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter
Wohnungen um 26,1 % (+300) auf 1 200 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten
Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
10 500 Neubauwohnungen. Das war einen Anstieg um
7,1 % (+700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen
fiel im Vergleich zum Januar 2025 um 47,6 %
(-450) auf 500 Wohnungen.
In neuen
Nichtwohngebäuden wurden im Januar 2026
insgesamt 350 Wohnungen (+148,6 %; +200)
genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel
Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder
Wohnungen in Innenstadtlagen über
Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden
Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im
Januar 2026 insgesamt 3 100 Wohnungen genehmigt,
das waren 13,5 % oder 400 Wohnungen mehr als im
gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
Neue Pflegemodellrechnung für NRW: Bis
2050 wird jede zehnte Person pflegebedürftig
sein * Etwa 1,7 Millionen
Pflegebedürftige in 2050 erwartet * Größte
Zuwächse bei stationärer Pflege und ambulanten
Pflegediensten * Zahl der Pflegebedürftigen
steigt in den Kreisen stärker als in den Städten
– höchste Zuwächse in Coesfeld, Borken,
Paderborn
Laut der aktuellen
Pflegemodellrechnung werden bis zum Jahr 2050 in
Nordrhein-Westfalen knapp 1,7 Millionen Menschen
und damit etwa jede zehnte Person
pflegebedürftig sein. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, sind die größten Zuwächse
bei stationärer Pflege und ambulanten
Pflegediensten zu erwarten.

So wird im Vergleich zum Jahr 2023 die Zahl
der Pflegebedürftigen in stationärer Pflege um
gut ein Drittel zunehmen und 2050 bei 226.300
Personen liegen. Die Zahl der durch ambulante
Pflegedienste versorgten Menschen wird im
gleichen Zeitraum um 28 % zunehmen und 307.600
Personen umfassen.
Der ausschließliche
Bezug von Pflegegeld wird, wie bereits im Jahr
2023, mit knapp 60 % die häufigste Leistungsart
bleiben. Bis 2050 werden, mit 963.600 Personen,
18 % mehr Menschen diese Leistung in Anspruch
nehmen, als noch 2023.
Zahl der
Pflegebedürftigen steigt in den Kreisen stärker
als in den Städten In allen Kreisen und
kreisfreien Städten von NRW, wird bis 2050 ein
Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen erwartet.
Dabei zeigt sich, dass die Zuwächse in den
Kreisen stärker ausfallen werden, als in den
kreisfreien Städten. So wird in 23 von 31
Kreisen ein Anstieg über dem Landesdurchschnitt
von 21 % erwartet, während dies auf lediglich 3
der 22 kreisfreien Städte zutrifft.
Die
höchsten Zuwächse bei der Zahl der
Pflegebedürftigen werden in den Kreisen Coesfeld
(+46 %), Borken (+45 %) und Paderborn (+43 %)
erwartet. Innerhalb der kreisfreien Städte ist
in Münster (+37 %), Bonn (+32 %) und Bottrop
(+22 %) vom höchsten Wachstum auszugehen.

Deutlich niedriger fallen die Anstiege
dagegen insbesondere im Ruhrgebiet aus. So
zeigen sich die geringsten Zunahmen an
pflegebedürftigen Menschen in den kreisfreien
Städten Hagen, Gelsenkirchen und Herne mit
jeweils ca. +7 %.
Im neuen Artikel
Pflegemodellrechnung für NRW 2024 bis 2050/70 (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/statistik-kompakt/pflegemodellrechnung-fuer-nrw-2024-bis-2050-2070)
https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/statistik-kompakt/pflegemodellrechnung-fuer-nrw-2024-bis-2050-2070
wird die Entwicklung der Pflegebedürftigkeit
im Land sowie in den Kreisen und kreisfreien
Städten detailliert dargestellt.
NRW: Fast jeder dritte Azubi in der
Pflege war 2025 männlich *
Insgesamt befanden sich, laut vorläufiger
Ergebnisse, 41.244 Personen in der
Pflegeausbildung – rund 8 % mehr als im Jahr
2024 * Zahl der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge um fast 2 % gestiegen *
Männeranteil im Pflegestudium bei rund 22 %
Zum Jahresende 2025 befanden sich 41.244
Personen in der beruflichen Ausbildung zur
Pflegefachfrau beziehungsweise zum
Pflegefachmann. Wie das Statistische Landesamt
anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren
das rund 8 % mehr Personen als im Jahr zuvor:
Ende 2024 hatte es 38.088 Pflegeauszubildende in
NRW gegeben. Von den Pflegeazubis im Jahr 2025
waren 29.145 weiblich und 12.099 männlich.
Der Männeranteil in der beruflichen
Pflegeausbildung stieg seit dem Start der
generalistischen Ausbildung im Jahr 2020
kontinuierlich an: Während Ende 2020 noch rund
jeder vierte Azubi männlich gewesen war, traf
das Ende 2025 fast auf jeden dritten Azubi zu.

Zahl der Neuabschlüsse in der
Pflegeausbildung 2025 gestiegen Im Jahr 2025
wurden 17.253 Ausbildungsverträge in der Pflege
neu abgeschlossen; das waren knapp 2 % mehr als
im Jahr zuvor. Der Anteil der Männer bei den
Auszubildenden mit neu abgeschlossenem
Ausbildungsvertrag lag im Jahr 2025 bei 31,2 %
und war damit im Vergleich zum Vorjahr um knapp
zwei Prozentpunkte gestiegen: Im Jahr 2024 waren
noch 29,3 % der neuen Pflegeazubis männlich
gewesen.
Männeranteil bei
Pflegestudierenden bei rund 22 % Neben den
Auszubildenden in der beruflichen
Pflegeausbildung werden in der
Pflegeausbildungsstatistik seit 2024 auch
Studierende erfasst, die eine hochschulische
Pflegeausbildung im Rahmen eines Studiums
absolvieren. Im Pflegestudium lag der
Männeranteil im Jahr 2025 bei rund 22 %: Von den
insgesamt 180 Studierenden in der
hochschulischen Pflegeausbildung waren 141
weiblich und 39 männlich.
Berlin muss Niederrhein-Wirtschaft
stärken - IHK-Unternehmer: Mehr Tempo bei
Reformen Die Bundesregierung
hat eine Wirtschaftswende angekündigt und
Milliarden-Schulden aufgenommen. Doch die
Betriebe am Niederrhein merken davon wenig.
Schleppende Bürokratie, marode Brücken und
hohe Steuern bremsen die Wirtschaft aus. Die
Sorgen der Unternehmen sind so groß wie
lange nicht mehr. Eine Delegation der
Niederrheinischen IHK machte bei ihrem
Besuch bei Spitzenpolitikern des Bundestages
deutlich: So geht es nicht weiter.
„Unsere Unternehmen leiden unter den
Standard-Bedingungen. Wir erleben die
längste Stagnation seit 80 Jahren. Unsere
Firmen bauen Stellen ab und investieren
nicht mehr“, beschreibt Werner
Schaurte-Küppers, Präsident der
Niederrheinischen IHK, die Lage.
„Die Bundesregierung hat uns vor einem Jahr
Reformen versprochen. Wir sind in Berlin, um
diese einzufordern: Weniger Bürokratie,
schnellere Verfahren und niedrigere Steuern,
einfachere Existenzgründungen sowie
Innovation fördern. Stattdessen diskutiert
Berlin, die Betriebe bei Rente oder
Erbschaft mehr zu belasten. Das ist Gift für
den Mittelstand“, bekräftigt
Schaurte-Küppers.
Einsatz für den
Stahl Im Gespräch mit
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und dem
Staatssekretär für Wirtschaft Stefan
Rouenhoff erläuterten die Unternehmer der
Region ihre Sorgen. Sie fordern, die
Stahlindustrie schnell vor Billig-Importen
aus China zu schützen. „Der größte
Stahlstandort der EU für uns in Duisburg
bleibt unter Druck. Die Unternehmen müssen
viele tausend Stellen streichen. Wir
brauchen hier eine Perspektive, auch für die
Transformation hin zu grünem Wasserstoff“,
betont der IHK-Präsident.
Infrastrukturgesetz guter Einstieg Auch bei
der Infrastruktur drücken die Unternehmer
aufs Tempo. „Es ist gut, dass die
Bundesregierung nun ernst machen will mit
schnelleren Verfahren. Die Sanierung muss
zügiger gehen. Eine kaputte Brücke muss in
zwei Jahren ersetzt sein“, so
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan
Dietzfelbinger.
Delegation fordert
schnelles Handeln
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas zeigte
beim Treffen mit der Delegation vom
Niederrhein Verständnis für die Sorgen der
Wirtschaft: „Internationale Krisen,
Transformation, demografischer Wandel:
Unternehmen und Beschäftigte in unserem Land
stehen vor großen Herausforderungen. Dies
gilt auch für die Region Niederrhein, die
wirtschaftlich breit aufgestellt ist – von
Industrie bis hin zu Logistik, Handel und
Dienstleistungen. Die Herausforderungen
können wir nur gemeinsam bewältigen: mit
einer starken Sozialpartnerschaft und einem
Zusammenspiel aus politischen
Rahmenbedingungen, gezielter Unterstützung
und unternehmerischer Verantwortung. Das
zeichnet unsere soziale Marktwirtschaft
aus.“
Im Wirtschaftsministerium
trafen die Unternehmer den Parlamentarischen
Staatssekretär Stefan Rouenhoff. „Ein Blick
von Kleve über Wesel nach Duisburg zeigt:
Die niederrheinische Wirtschaft ist breit
aufgestellt, hat eine hohe
Wertschöpfungstiefe und leistet damit einen
wichtigen Beitrag zum Wohlstand unseres
Landes.
Damit unsere Region auch in
den nächsten Jahren wirtschaftlich
leistungsfähig sein kann, braucht es
Investitionen in die Verkehrs- und digitale
Infrastruktur, bezahlbare Energiepreise,
weniger Bürokratie, mehr Flexibilität am
Arbeitsmarkt, geringere Lohnnebenkosten und
qualifizierte junge Menschen.
Die
hierfür notwendigen Reformen erfordern
erhebliche Kraftanstrengungen. Aber sie
bringen unsere Region und unser Land wieder
nach vorne", betonte er. In allen
Gesprächen machte die IHK-Delegation
deutlich, dass sie kraftvolle und mutige
Reformen erwarten. Die guten Ansätze der
Regierung müssen vor Ort ankommen.

Unternehmer sprechen mit
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD)
darüber, was sie von der Politik erwarten.
Foto: Niederrheinische IHK
Hauseigentümer wollen klare Regeln für
klimafreundliche Heizungen -
Über 80 Prozent sanierungsinteressierter
Hauseigentümer wollen alte Öl- und
Gasheizungen ersetzen - Drei von vier
Befragten lehnen die Abschaffung der
65-Prozent-Erneuerbaren-Regel ab - Starke
Ablehnung gegenüber geplanter „Bio-Treppe“
für Gas- und Ölheizungen

Berlin/Duisburg, 18. März 2026 - Eine große
Mehrheit der sanierungsinteressierten
Hauseigentümer spricht sich klar für den
Ersatz alter Öl- und Gasheizungen durch
klimafreundliche Systeme aus. Das zeigt eine
aktuelle Umfrage der gemeinnützigen
Beratungsgesellschaft co2online unter ihren
Newsletter-Abonnenten. Gleichzeitig stößt
die Abschaffung der bisherigen
65-Prozent-Erneuerbaren-Regel im aktuellen
Eckpunktepapier für das neue
Gebäudemodernisierungsgesetz auf breite
Ablehnung; auch die geplante „Bio-Treppe“
findet in der Zielgruppe wenig Zustimmung.
Nachdem die Eckpunkte für das neue
Gebäudemodernisierungsgesetz veröffentlicht
wurden, hat co2online ihre
Newsletter-Abonnenten zu den wichtigsten
geplanten Änderungen befragt. Mehr als 4.800
Verbraucher haben teilgenommen.
Jeder
Dritte für gesetzliche Vorgaben beim
Heizungstausch Die Ergebnisse zeigen ein
klares Bild: Eine große Mehrheit der
Befragten will den Abschied von fossilen
Heizungen. Über 80 Prozent sind der Meinung,
dass veraltete Gas- und Ölheizungen in
Wohngebäuden durch klimafreundlichere
Heizsysteme ersetzt werden sollten. Fast
jeder Dritte spricht sich dafür aus, diesen
Wechsel auch gesetzlich vorzugeben.
Hauseigentümer warnen vor Kostenfalle
Gasheizung Kritisch sehen viele Befragte
die geplante Abschaffung der bisherigen
65-Prozent-Erneuerbaren-Regel im
Gebäudeenergiegesetz. 56 Prozent bewerten
diesen Schritt negativ. In den offenen
Antworten wird immer wieder die Sorge
geäußert, dass notwendige Entscheidungen
weiter aufgeschoben werden. „Das Problem
wird auf übermorgen verschoben, statt
gelöst“, schreibt ein Teilnehmer. Ein
anderer warnt: „Öl- und Gasheizungen werden
mittelfristig zur Kostenfalle.“
Starke Ablehnung gegenüber geplanter
„Bio-Treppe“ Auch die sogenannte
Bio-Treppe, nach der neu eingebaute Gas- und
Ölheizungen ab 2029 einen wachsenden Anteil
klimafreundlicher Brennstoffe nutzen müssen,
stößt bei knapp der Hälfte der Befragten auf
Ablehnung. Jeder Fünfte ist zudem der
Meinung, dass grundsätzlich keine neuen Gas-
und Ölheizungen mehr installiert werden
sollten. Häufig genannter Grund für die
Ablehnung ist die begrenzte Verfügbarkeit
entsprechender Brennstoffe. „Bio-Brennstoffe
stehen nicht in ausreichender Menge zur
Verfügung, sind teuer und werden in anderen
Bereichen dringender benötigt“, heißt es in
einer Antwort.
Deutliche Unterschiede
je nach politischer Präferenz Die
Auswertung zeigt deutliche Unterschiede je
nach politischer Präferenz der Befragten.
Beim grundsätzlichen Ziel, veraltete
Fossilheizungen durch klimafreundliche
Systeme zu ersetzen, sind sich Wähler der
Grünen (99 Prozent), der SPD (96 Prozent)
und der CDU (82 Prozent) weitgehend einig.
Unter AfD-Wählern spricht sich hingegen etwa
jeder Zweite gegen einen Austausch aus.
Unterschiede zeigen sich auch bei den
konkreten Regelungen: Wähler der Grünen und
der SPD lehnen die Abschaffung der
65-Prozent-Regel besonders deutlich ab
(Grüne: 95 Prozent, SPD: 78 Prozent),
während bei CDU- und AfD-Wählern die
Zustimmung zur Abschaffung überwiegt (CDU:
58 Prozent, AfD: 71 Prozent).
Bei der
sogenannten Bio-Treppe zeigt sich hingegen
parteiübergreifend Skepsis: Sowohl unter
Grünen-, SPD- als auch AfD-Wählern lehnt
eine große Mehrheit die Regelung ab, während
CDU-Wähler hier knapp mehrheitlich
zustimmen.
Eigentümer fordern
Planungssicherheit für Investitionen
„Unsere Umfrage zeigt ein klares Signal:
Viele engagierte Eigentümerinnen und
Eigentümer wollen raus aus Öl und Gas und
erwarten von der Politik vor allem
verlässliche Regeln“, sagt Nadine
Walikewitz, Research-Leiterin bei co2online.
„Wer heute eine neue Heizung einbaut,
entscheidet für Jahrzehnte. Ohne klare
Leitplanken werden viele notwendige
Investitionen weiter aufgeschoben.“
„Beim Klimaschutz im Gebäudebereich kommt
Deutschland insgesamt zu langsam voran“,
sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja
Loitz. „Gerade deshalb braucht es jetzt
wirksame politische Instrumente. Sollten
ordnungspolitische Vorgaben abgeschwächt
werden, müssen andere Hebel umso stärker
wirken, etwa ein verlässlicher CO₂-Preis,
attraktive Förderprogramme und unabhängige
Beratung für Eigentümerinnen und Eigentümer.
Nur so lässt sich die Wärmewende im
Gebäudebestand wirklich beschleunigen.“
Zur Umfrage An der Umfrage
beteiligten sich mehr als 4.800 Abonnenten
des co2online-Newsletters. Die Ergebnisse
sind nicht repräsentativ für die
Gesamtbevölkerung, spiegeln jedoch gezielt
die Sicht sanierungsinteressierter
Hauseigentümer wider, also einer Gruppe, die
konkrete Investitionsentscheidungen trifft.
Um politische Verzerrungen zu vermeiden,
wurden die Ergebnisse nach aktueller
Wahlabsicht gewichtet.
Die
gemeinnützige Beratungsgesellschaft
co2online (www.co2online.de)
steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als
50 Energie- und Kommunikationsexperten
machen sich seit 2003 mit Kampagnen,
Energierechnern und PraxisChecks stark
dafür, den Strom- und Heizenergieverbrauch
in privaten Haushalten auf ein Minimum zu
senken.
Die Handlungsimpulse, die
diese Aktionen auslösen, tragen messbar zur
CO2-Minderung bei. Im Fokus stehen Strom und
Heizenergie in Gebäuden, Modernisierung, Bau
sowie Hilfe im Umgang mit Fördermitteln.
Unterstützt wird co2online unter anderem vom
Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt
sowie von Medien, Wissenschaft und
Wirtschaft. Wenn der
Frühling Wirkung zeigt: Wie eine neue App
Wildbienen in Städten sichtbar macht
Es beginnt leise. Ein warmer
Sonnenstrahl auf dem Balkon. Die ersten
Kräuter werden gesetzt. Fenster stehen
offen. Und während wir unseren Alltag neu
ordnen, startet draußen ein anderes System
durch: die Wildbienen-Saison, welche neu mit
der App von Wildbiene + Partner verfolgt
werden kann.

Die MyBeeHome App macht Biodiversität
erstmals sichtbar. (Quelle: Wildbiene +
Partner)
Mit den ersten milden Tagen
schlüpfen Bienen aus ihren Kokons. Innerhalb
weniger Wochen bestäuben sie tausende
Blüten. Frühling ist nicht nur eine
Jahreszeit. Er ist ein biologischer Neustart
und er zeigt, was Wirkung bedeutet:
sichtbare Veränderung im eigenen Umfeld.
Doch diese Wirkung ist in Städten keine
Selbstverständlichkeit mehr.
Wo
Wildbienen heute fehlen und warum das
entscheidend ist Wildbienen gehören zu
den effektivsten Bestäubern unserer
Ökosysteme. Anders als Honigbienen leben die
meisten Arten solitär. Rund drei Viertel
nisten im Boden, andere – wie die Mauerbiene
– nutzen natürliche Hohlräume in Holz oder
andere Nisthilfen.
In verdichteten
Siedlungsräumen werden genau diese
Strukturen zunehmend rar. Versiegelte
Flächen, aufgeräumte Gärten und monotone
Grünräume lassen Nahrung und Nistplätze
verschwinden. Wo Trittsteine fehlen, bleiben
Lebensräume isoliert und dies mit
langfristigen Folgen für die Artenvielfalt.
Dennoch entsteht genau hier eine neue
Chance.
Neu: Die MyBeeHome App macht
Biodiversität erstmals sichtbar Das
Züricher Unternehmen Wildbiene + Partner
verbindet in diesem Frühling erstmals
analogen Lebensraum mit digitaler
Transparenz.
Seit über 13 Jahren
entwickelt das Unternehmen wissenschaftlich
fundierte Nisthilfen für Bienen, wie ihr
Wildbienen-Häuschen. Neuerdings wird dieses
physische Zuhause durch die MyBeeHome App
ergänzt.
Was bisher verborgen blieb,
wird nun sichtbar: Nutzerinnen und Nutzer
fotografieren ihr BeeHome. Die integrierte
Bilderkennung gibt eine Einschätzung, welche
Wildbienenarten nisten und wie sich die
Belegung entwickelt. Beobachtungen werden im
persönlichen Wildbienen-Tagebuch
gespeichert, saisonale Empfehlungen helfen
dabei, den eigenen Standort Schritt für
Schritt weiterzuentwickeln. Man sieht, was
wirkt.
Vom Balkon zum wachsenden
Wildbienen-Korridor Die vielleicht
überraschendste Neuerung zeigt sich auf der
digitalen Karte in der App.
Hier
werden bienenfreundliche Standorte
anonymisiert sichtbar. Aus einzelnen
Balkonen, Gärten und Innenhöfen entsteht ein
wachsendes Netzwerk – ein sich entwickelnder
Wildbienen-Korridor, der isolierte
Lebensräume miteinander verbindet.
Für viele Wildbienenarten ist das
entscheidend, denn ihr Flugradius ist
begrenzt. Finden sie innerhalb dieses Radius
ausreichend Nahrung und geeignete
Nistplätze, können stabile Populationen
entstehen. Jeder einzelne Standort bleibt
klein. Doch in der Summe entsteht ein
ökologisch wirksames Gefüge – getragen von
vielen Menschen, die ihren Quadratmeter
bewusst gestalten.
Wirkung beginnt im
Kleinen Der Frühling zeigt jedes Jahr
aufs Neue, wie schnell Natur reagiert, wenn
Bedingungen stimmen. Innerhalb weniger
Wochen entstehen aus unscheinbaren Kokons
summende Bestäuber. Aus einzelnen Blüten
werden Früchte. Aus kleinen Trittsteinen
kann ein zusammenhängender Lebensraum
wachsen.
Mit der Verbindung aus
wissenschaftlich fundiertem BeeHome und
digitaler Begleitung setzt Wildbiene +
Partner auf eine neue Form der
Biodiversitätsförderung: sichtbar,
nachvollziehbar und gemeinschaftlich.
Weitere Informationen finden Sie unter
https://wildbieneundpartner.de/
Start für den Breitbandausbau in Alpen und
Sonsbeck: Offizieller Spatenstich
Am Dienstag, 17. März 2026, fand
der offizielle Spatenstich zum
Breitbandausbau in Alpen und Sonsbeck statt.
Bürgermeisterin der Gemeinde Sonsbeck Nadine
Bogedain, Bürgermeister der Gemeinde Alpen
Ludger Staymann, Leiter der
Entwicklungsagentur Wirtschaft des Kreises
Wesel (EAW) Lukas Hähnel, die ausbauende
Firma MUENET sowie Vertreter der
Fördermittelgeber von Bund und Land und die
Breitbandbeauftragten aus den Kommunen
nahmen teil.
Der Baustart ist
bereits erfolgt, die Haushalte, die im
Rahmen der Förderung einen Anschluss
erhalten können, wurden informiert und
können nun einen Tarif buchen. Durch die
Förderung ist es auch möglich, einen
sogenannten Passiv-Vertrag zu erhalten:
Dabei gibt es einen kostenlosen
Hausanschluss, ohne dass die Haushalte einen
aktiven Vertrag buchen müssen.
Infoveranstaltungen zu diesem Thema sind für
die betroffenen Bürgerinnen und Bürger vor
Ort geplant. Nadine Bogedain,
Bürgermeisterin der Gemeinde Sonsbeck: „Der
Spatenstich ist ein wichtiger Schritt! Auch
wenn in Sonsbeck der Glasfaserausbau bereits
weit vorangeschritten ist, bedeutet der
weitere Ausbau für die betroffenen
Anwohnerinnen und Anwohner eine spürbare
Verbesserung der Anschlussmöglichkeiten.
Wir werden sie weiterhin informieren und
unterstützen, damit der Übergang so
reibungslos wie möglich gelingt.“ Ludger
Staymann, Bürgermeister der Gemeinde Alpen:
„Mit dem heutigen Spatenstich setzen wir ein
starkes Zeichen für die Zukunft unserer
Gemeinde. Der Breitbandausbau ist ein
entscheidender Schritt, um Alpen als
attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort
weiter zu stärken. Besonders freut mich,
dass dank der Förderung auch Haushalte in
Rand- und Außenlagen nun die Chance auf
einen leistungsfähigen Glasfaseranschluss
erhalten.
Damit schaffen wir die Grundlage für
digitale Teilhabe, moderne Arbeitsplätze und
eine verlässliche Infrastruktur für kommende
Generationen.“ Lukas Hähnel, Leiter der EAW:
„Der Spatenstich heute markiert den Start
für den Ausbau in Alpen und Sonsbeck.
Damit schließen wir die letzten Lücken in
den Rand- und Außenlagen für ein
schnelles Glasfasernetz und ermöglichen
Unternehmen und Bürgern den Zugang zu einer
schnellen und zukunftsfähigen
Internetverbindung.“
Die EAW
koordiniert den geförderten Breitbandausbau
für die kreisangehörigen Kommunen Alpen,
Dinslaken, Sonsbeck und Wesel. Dort sollen
insgesamt 1.792 Adressen, die unter die
sogenannten „grauen Flecken“ fallen, einen
geförderten Breitbandanschluss erhalten.
„Graue Flecken“ sind Gebiete, in denen keine
Gigabitversorgung zur Verfügung steht.
Der Zuschlag für den Ausbau der Adressen
ging an das Telekommunikationsunternehmen
MUENET GmbH & Co. KG. Im Geo-Portal des
Kreises Wesel besteht die Möglichkeit, sich
über die Verfügbarkeit eines gigabitfähigen
Internetanschlusses zu informieren.
Zusätzlich kann man dort erfahren, ob ein
Ausbau über ein Förderprogramm oder
eigenwirtschaftlich durch ein
Telekommunikationsunternehmen erfolgt.
https://geoportal-niederrhein.de/portal/kreis_wesel/gigabitversorgung/

Bürgermeisterin der Gemeinde Sonsbeck Nadine
Bogedain, Bürgermeister der Gemeinde Alpen
Ludger Staymann, Leiter der
Entwicklungsagentur Wirtschaft des Kreises
Wesel (EAW) Lukas Hähnel, die ausbauende
Firma MUENET sowie Vertreter der
Fördermittelgeber von Bund und Land und die
Breitbandbeauftragten aus den Kommunen
freuen sich über den ersten Spatenstich.
Wesel: Eine Reise in die
Zauberkraft der Lyrik Die vhs
Wesel-Hamminkeln-Schermbeck lädt am
Mittwoch, 25. März, ab 18 Uhr zum Vortrag
„Zaubersprüche – warum Lyrik Zauberkräfte
der Sprache freisetzt“ ein. Wer
Zaubersprüche spricht, hofft auf die
verändernde Kraft der Worte. Diese Hoffnung
prägt religiöse Texte ebenso wie zahlreiche
Gedichte. Auch wenn Segenswünsche oder
Stoßgebete nicht immer Wirklichkeit werden,
bleibt das Bedürfnis, Erfahrungen und
Sehnsüchte in poetischer Sprache zu
formulieren.
Der Vortrag begibt sich
auf eine literarische Reise durch Gedichte,
die an die Magie der Sprache glauben oder
zumindest das Gedankenexperiment wagen, mit
Worten Berge zu versetzen. Die Veranstaltung
findet in der vhs in Wesel, Ritterstraße
10-14, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen unter 0281-203 2590
oder
www.vhs-wesel.de.
Erstmaliges gemeinsames Fastenbrechen der
Stadt Wesel Die Stadt Wesel hat
am Freitag, 13. März 2026, erstmals zu einem
gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan
eingeladen. Rund 100 Gäste aus Vereinen,
Migrantenselbstorganisationen,
Religionsgemeinschaften, Politik und
Stadtgesellschaft folgten der Einladung.

Mia Bock (Auszubildende Stadt Wesel), Monika
Alberts (Fachbereichsleitung Soziales,
Integration u. Wohnen), Stefan Sühling
(Pfarrer Kath. Kirchengemeinde), Thomas
Bergfeld (Pfarrer Ev. Kirchenkreis), Rainer
Benien (Bürgermeister), Jihane Zerhouni
(Vorsitzende Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration), Nazmi
Özbek (Vorsitzender DITIB), Julian Agushi
(Vorsitzender Horizont e.V.), Lotte
Goldschmidtböing (Integrationsbeauftragte),
Ise Vila (Vorsitzender Deutsch-Albanischer
Kulturverein) und Adem Türköz
(Kontaktbeamter für interkulturelle und
-religiöse Angelegenheiten)
Die
Einladung wurde gemeinsam von islamischen
Kulturvereinen, der katholischen und der
evangelischen Kirche sowie der Stadt Wesel
ausgesprochen und unterstreicht den
Anspruch, den interreligiösen Dialog zu
stärken und gesellschaftlichen Zusammenhalt
zu fördern.
Bürgermeister Rainer
Benien betonte: „Dass Menschen aus
unterschiedlichen Religionen, Vereinen und
Bereichen unserer Stadt gemeinsam an einem
Tisch zusammenkommen, ist ein starkes
Zeichen für den Zusammenhalt in Wesel.
Solche Begegnungen schaffen Verständnis,
stärken den Respekt füreinander und machen
unsere Stadtgesellschaft noch stärker.“
Das Fasten im Ramadan gehört zu den fünf
Säulen des Islams und hat für viele
Musliminnen und Muslime eine zentrale
religiöse Bedeutung. Der Fastenmonat steht
für Besinnung, Selbstreflexion und
Achtsamkeit sowie für Gemeinschaft und das
Teilen mit anderen. Vertreterinnen und
Vertreter der Gemeinden hoben diese
Bedeutung in ihren Beiträgen hervor.
Die Vorsitzende des Ausschusses für
Chancengerechtigkeit und Integration, Jihane
Zerhouni, brachte den Gedanken des Abends
auf den Punkt: „Heute brechen wir gemeinsam
das Brot“. Ein starkes Symbol für
Gemeinschaft und Verbundenheit, das Menschen
enger zusammenbringt.
Nach dem
Gebetsruf von Julian Agushi (Horizont e.V.)
zum Sonnenuntergang konnten die Gäste
schließlich gemeinsam das Fasten brechen und
ein vielfältiges Buffet genießen. Ein
besonderer Dank gilt allen Gemeinden sowie
der Integrationsbeauftragten der Stadt Wesel
für die Organisation.
Kinderrechte und Partizipation im Fokus
Netzwerk Kinderschutz - Kinderrechte und
Partizipation im Fokus Im Konzert- und
Bühnenhaus der Wallfahrtsstadt Kevelaer hat
eine praxisnahe Fachveranstaltung zum Thema
Kinderrechte und Partizipation
stattgefunden. Veranstaltet wurde das
Treffen von den Netzwerkkoordinatorinnen des
Netzwerks Kinderschutz im Kreis Kleve.

Die Netzwerkkoordinatorinnen (von li.)
Annika Niewerth (Stadt Goch), Simone Thiele
(Stadt Geldern), Michelle Dickerboom
(Wallfahrtsstadt Kevelaer), Daniela
Prudlo-Kadelka (Kreis Kleve) und Pia-Kathrin
Kroh (Stadt Kleve) ziehen ein positives
Fazit der Veranstaltung.
Im Zentrum
der Veranstaltung stand die Frage, wie
Kinderrechte und Partizipation in der Praxis
umgesetzt werden können. „Es geht darum, das
Kind als Ausgangspunkt aller Interventionen
zu betrachten, seine Rechte – insbesondere
das Recht auf Beteiligung – zu achten und
Mitbestimmung aus der Sicht der Betroffenen
zu verstehen“, erläutert die
Netzwerkkoordinatorin Daniela Prudlo-Kadelka
auch stellvertretend für ihre Kolleginnen.
Die Fachveranstaltung bot dabei auch
Gelegenheit, genau hinzusehen: Wo findet
Partizipation bereits statt? Welche Hürden
bestehen für die Fachkräfte im Kinder- und
Jugendschutz? Und wo liegen die Grenzen der
Mitbestimmung? Zudem wurde diskutiert,
welche Schritte unternommen werden können,
um eine bestmögliche Beteiligung der Kinder
zu gewährleisten.
Als Expertin konnte
Christina Muscutt vom Landschaftsverband
Rheinland (LVR) gewonnen werden. In ihrer
Tätigkeit beim LVR beschäftigt sie sich mit
den Themen „Kinderrechte“ und
„Partizipation“ und arbeitet dabei an
Schnittstellen zum Kinderschutz. Neben ihrer
Praxis als Fachreferentin im Landesjugendamt
ist sie in Lehre und Forschung aktiv. Ihr
Vortrag bot den Auftakt für eine praxisnahe
Methodenarbeit, die anschließend stattfand.
Über 170 Fachkräfte aus
unterschiedlichsten Bereichen – darunter
Erzieherinnen, Lehrerinnen, Vertreter der
Staatsanwaltschaft, Polizei,
Schulsozialarbeit, Beratungsträger,
Eingliederungshilfe, Kinderzahnärztinnen,
sozialpädiatrische Zentren und weitere
interdisziplinäre Akteure – nahmen an der
Veranstaltung teil. Die durchweg positive
Resonanz unterstreicht die große Relevanz
des Themas.
Im Mittelpunkt stand der
Leitgedanke: „Vom Kind aus denken.“ Die
Netzwerkkoordinatorinnen betonen: „Das Kind
als kleinsten gemeinsamen Nenner in den
Mittelpunkt zu stellen, seine Interessen und
Schutzwürdigkeit zu erkennen, die alle
Beteiligten über Berufsgrenzen hinweg
vereint, ist zentral für unsere Arbeit.“
Neben dem Wissen über Verfahrenswege und die
Rechte und Pflichten der Fachkräfte soll der
Kinderschutz vor allem die Rechte des Kindes
stärken.
Ein wichtiges Anliegen war
es, Wege aufzuzeigen, wie Kinder bestmöglich
in Entscheidungsprozesse einbezogen werden
können. Kinder sollen mitbestimmen,
mitentscheiden und transparent über
Entscheidungen in ihrem Umfeld informiert
werden. Ziel ist es, sie nicht nur als
Objekte, sondern als eigenständig Agierende
mit Rechten und Bedürfnissen ernst zu
nehmen.
Die Veranstaltung orientierte
sich an den Vorgaben der
Kinderrechtskonvention der Vereinten
Nationen sowie an en Vorgaben des Landes
Nordrhein-Westfalen (§ 1 des
Landeskinderschutzgesetzes NRW), die beide
die Würde, Rechte und das Wohl des Kindes in
den Mittelpunkt stellen. Die
interdisziplinären Diskussionen
verdeutlichten die Bedeutung von Vernetzung,
Kommunikation und gemeinsamer Verantwortung
im Kinderschutz.
Die
Netzwerkkoordinatorinnen ziehen ein
positives Fazit: „Die Veranstaltung hat
gezeigt, dass Fachkräfte aus
unterschiedlichen Bereichen bereit sind, das
Kind als Ausgangspunkt ihres Handelns zu
sehen. Wir haben gemeinsam reflektiert, wo
Partizipation bereits gelingt, welche Hürden
es gibt und welche Maßnahmen wir ergreifen
können, um die bestmögliche Beteiligung der
Kinder zu ermöglichen. Dies ist ein
entscheidender Schritt, um Partizipation und
Schutz von Kindern in unserer Region
nachhaltig zu stärken.“
Hintergrund-Info: Das „Netzwerk
Kinderschutz im Kreis Kleve“ arbeitet mit
dem Ziel, eine effektive, schnelle und
interdisziplinäre Zusammenarbeit
sicherzustellen, um Kindeswohlgefährdungen
frühzeitig zu erkennen und zu verhindern
(auf Basis von § 9 des
Landes-kinderschutzgesetzes NRW). Dies
geschieht durch die strukturelle Vernetzung
von Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Schulen,
Polizei und Justiz sowie durch abgestimmte
Verfahrenswege und einen verbesserten
Informationsaustausch – stets mit dem Fokus
darauf, Kinder konsequent in den Mittelpunkt
aller Sc
Kleve sucht
engagierte Pflegeeltern – Infoveranstaltung
am 24. März 2026
„Pflegefamilien sind weit mehr als eine
Unterbringungsform, sie sind ein stabiler
Anker, der Kindern Sicherheit, Zugehörigkeit
und Entwicklungsperspektiven eröffnet“,
erklären Sabine Jenneskens-Bartjes und
Melanie Müller-Memmer vom Team der
Öffentlichkeitsarbeit aus dem
Pflegekinderdienst.

Freut sich auf viele Interessierte:
Das Team des Pflegekinderdienstes der Stadt
Kleve. Die Stadt Kleve sucht Familien mit
Herz, Geduld und Verantwortungsbewusstsein,
die bereit sind, Pflegekindern ein
liebevolles und längerfristiges Zuhause zu
geben.
Damit sich Interessierte ein
genaues Bild machen können, lädt der
Pflegekinderdienst zu einer
Informationsveranstaltung ein, bei der alle
wichtigen Fragen rund um die Aufnahme eines
Pflegekindes beantwortet werden.
Der Infoabend findet am Dienstag, 24. März
2026, um 18:30 Uhr im Jugendamt, Lindenallee
33 in Kleve, statt. Dort erhalten
Interessierte Einblicke in die vielfältigen
Aufgaben und Herausforderungen, die mit der
Aufnahme eines Pflegekindes verbunden sind.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf
sogenannten Dauerpflegeverhältnissen, bei
denen Kinder auf längere Zeit – oft bis zur
Verselbstständigung – in einer Pflegefamilie
leben und dort ein verlässliches, geborgenes
Zuhause finden.
Darüber hinaus
stellt der Pflegekinderdienst die
Unterstützungs- und Beratungsangebote vor,
mit denen Familien bei dieser
verantwortungsvollen Aufgabe begleitet
werden. Mit der Veranstaltung werden
Familien eingeladen, sich ganz unverbindlich
über das Leben mit einem Pflegekind zu
informieren.
Anmeldungen und
Rückfragen nimmt der Pflegekinderdienst
unter der Telefonnummer 02821 84 820 oder
per E-Mail (pflegekinderdienst@kleve.de)
gerne entgegen. Erste Informationen zum
Thema sind auch auf der Website der Stadt
Kleve unter www.kleve.de/pflegekinderdienst
zu finden.
Moers: 400 Gäste
erlebten spannende Unterhaltung beim
Krimifestival Es wurde wieder
mörderisch in der Grafenstadt: Vom 12. bis
15. März fand das neunte Krimifestival Moers
statt. Über 400 Besucherinnen und Besucher
nahmen an den fünf Veranstaltungen teil und
konnten sich auf viel Spannung freuen.

Ein Publikumsmagnet war die ausverkaufte
Agatha-Christie-Hommage im Alten
Landratsamt. (Foto: pst)
„Uns war
wichtig, auch bei diesem kleineren Programm
unterschiedliche Facetten der
Kriminalliteratur zu zeigen – vom Thriller
über den klassischen Krimi bis hin zu neuen
Entwicklungen im Genre“, so Rita Mielke, die
Kuratorin des Programms. „Ich finde
großartig, was für eine Begeisterung hier in
Moers für den Krimi herrscht“, resümiert
Julia Neunzig von der Bibliothek Moers das
Festival.
Die Veranstaltung fiel in
diesem Jahr bewusst kompakter aus. Ziel ist
es, im kommenden Jahr wieder mit einem
größeren Programm anzuknüpfen. Im Umfeld der
Internationalen Gartenausstellung (IGA) wird
die Veranstaltung dann unter dem
Arbeitstitel „Green“ Krimis rund um Natur,
Garten und Umwelt in den Blick nehmen.
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Kontakt
Kleve: Dürfen
wir vorstellen: unser Laga-Maskottchen!
Vorne von links nach rechts: Ben Hoppe,
Emma Kalkes, Max Daniel Schmidt, verhindert
fehlt: Simon Aal Oben von links nach rechts:
Marijke Noy & Klaus Keysers von der
Landesgartenschau Kleve 2029 gGmbH,
Bürgermeister Markus Dahmen Große Freude im
Klever Rathaus: Die Gewinner:innen des
Ideenwettbewerbs „Mein
Landesgartenschau-Maskottchen“ waren
gemeinsam mit ihren Familien zu einer
besonderen Präsentation eingeladen.

Bürgermeister Markus Dahmen gratulierte den
Schüler:innen persönlich zu ihrem Erfolg –
und zu einem außergewöhnlichen Ergebnis:
Ben, Emma, Max und Simon teilen sich den
ersten Platz. Bei dem Termin im Rathaus
erhielten die Kids nun einen ersten Einblick
in die weitere Entwicklung ihrer Idee:
Vorgestellt wurde die erste
Produktionszeichnung des Maskottchens, die
aus den unterschiedlichen
Gestaltungsansätzen der Gewinner:innen
entwickelt wurde.
Die 9-jährige
Emma, Schülerin der
Johanna-Sebus-Grundschule, ist sich sicher:
„Das Maskottchen wird unsere schönen
Gartenanlagen in Kleve pflegen.“ Die vier
Kinder hatten unabhängig voneinander
dieselbe Idee für das Maskottchen der
Landesgartenschau Kleve 2029 entwickelt und
sich damit gegen insgesamt 416 weitere
Beiträge im Schülerwettbewerb durchgesetzt.
Zuvor hatten die Klever:innen in
einer Umfrage über die gewünschte Kategorie
für das Maskottchen abgestimmt und sich mit
33% der Stimmen für den Schwan entschieden.
Anschließend entschied eine elfköpfige Jury
über die eingereichten Entwürfe.
Ausschlaggebend waren dabei insbesondere der
Bezug zu Stadt und Veranstaltung sowie die
praktische Umsetzbarkeit der Idee.
Da Schüler:innen von der 1. bis zur 10.
Klasse teilnahmeberechtigt waren, stand
nicht die Qualität der zeichnerischen
Ausarbeitung im Mittelpunkt, sondern vor
allem die beschriebene Idee. Der 14-jährige
Simon, Schüler der Gesamtschule am
Forstgarten, hatte seine Überlegungen mit
Hilfe von künstlicher Intelligenz
visualisiert.
„Ich habe das Motto
Stadt, Land, Wasser aufgegriffen und in
Federkleid, Kleidung und Ausstattung zum
Ausdruck gebracht.“ Max, der in die dritte
Klasse der Marienschule geht, zeichnete
seinen Schwan mit Bleistift – versehen mit
Strohhut, Stiefeln und Gießkanne. Auch nach
dem Wettbewerb bleiben die jungen Ideengeber
eng in den weiteren Prozess eingebunden.
Schon im Sommer soll das Maskottchen als
laufende Figur fertiggestellt werden und
seinen ersten Auftritt vor den Klassen der
Gewinnerkinder haben.
Marienschüler
und Erstklässler Ben hat auch schon eine
Idee für das Kennenlernen: „Vielleicht kann
das Maskottchen ein Picknick veranstalten.“
2029 freut sich das neue Laga-Maskottchen
dann auf regelmäßigen Besuch: die vier Kids
haben an allen 172 Veranstaltungstagen
freien Eintritt. Als persönliches Dankeschön
überreichte Bürgermeister Markus Dahmen den
Kindern im Rathaus das Wimmelbuch der Stadt
Kleve.
Mehr Informationen zum
Wettbewerb und ein Einblick in die Beiträge
der Schüler:innen sind auf dem
Instagram-Kanal der Landesgartenschau Kleve
2029 zu finden.
www.instagram.com/landesgartenschau_kleve/
www.landesgartenschau-kleve-2029.de
Workshop „Kunst & Yoga“ im
Museum Kurhaus Kleve Am
Samstag, dem 21. März 2026 von 14.30 – 17
Uhr findet im Museum Kurhaus Kleve ein
offenes Angebot für Mädchen im Alter von 10
bis 14 Jahre statt, das von Stefanie
Dennstedt in Zusammenarbeit mit dem Theater
im Fluss realisiert wird. Der Workshop
startet mit einer kurzen Yogaeinheit, bevor
sich die Teilnehmerinnen auf die Spuren von
starken Frauen und ihrer Kunst begeben.

Das Angebot richtet sich gezielt an Mädchen
zwischen 10 und 14 Jahren. Die Teilnahme ist
kostenlos. Das Angebot wird möglich gemacht
durch den Kultur Rucksack NRW. Informationen
und Anmeldungen ausnahmsweise NICHT im
Museum Kurhaus Kleve, sondern unter Tel.
+49-(0)2821 / 97 93 79 oder
thea.fluss@t-online
Für
Teens: Lesung und Schreibwerkstatt in Kleves
Stadtbücherei In den kommenden
Wochen bietet die Stadtbücherei
Veranstaltungen für Jugendliche ab 13 Jahren
an. In den kommenden Wochen bietet die
Stadtbücherei Kleve spannende
Veranstaltungen für Jugendliche ab 13
Jahren! Ende März steht zunächst ein
„Kopfkino-Spezial“ für Teens an, Anfang
April folgt dann die stets beliebte
Schreibwerkstatt für Nachwuchsautorinnen und
Nachwuchsautoren.
Kopfkino-Spezial:
Lesung Traumschützen am 28.03.2026 Am
Samstag, den 28.03.2026, 10.30 Uhr öffnet
die Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32,
Kleve die Türen zum zweiten
„Kopfkino-Spezial“. Diese Lesung richtet
sich an Teens ab 13 Jahren. Hans-Peter Bause
liest „Traumschützen“ in einer gekürzten
einstündigen Fassung. „Traumschützen“
handelt von vier Jugendlichen, die tief und
fest schlafen, während sie in ihren Träumen
durch Wälder streifen und eine Revolution
anzetteln wollen.
Aber wenn sie
träumen, warum spüren, riechen, schmecken
und vor allem verlieben sie sich dann? Kann
man jemanden lieben, von dem man träumt und
kann man Verletzungen seines Traumes auch in
der Realität spüren? Das alles sind Fragen,
mit denen sich die Figuren auseinandersetzen
müssen. Die Autorin ist Amy-Leanne Schorpp.
Sie veröffentlichte 2023 mit 14 Jahren eine
eigene Trilogie.
Neben längeren
Geschichten befasst sie sich auch mit
Kurzgeschichten und nachdem sie mehrfach ein
Feriencamp für junge Schreibinteressierte
besuchte, nun auch mit Gedichten und
Poetry-Slam-Texten. Im Anschluss an die
Lesung kann man sich mit der Autorin
unterhalten und Erfahrungen austauschen.
Tanja und Andreas Grunenberg sorgen mit
ihrer Musik für die passende Begleitung.
Der Eintritt ist frei, Voranmeldung
nicht erforderlich. Schreibwerkstatt für
Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren vom
07.04. bis zum 11.04.2026 Du liebst es, dir
eigene Geschichten auszudenken? Egal, ob
spannender Krimi, Fantasyabenteuer oder
witzige Story: In der Schreibwerkstatt
kannst du deiner Fantasie freien Lauf
lassen, bekommst Anregungen für neue Ideen
und lernst Tipps und Tricks des
Schreibhandwerks von einer echten Autorin.

Mach doch einfach mit bei der
Schreibwerkstatt in der Stadtbücherei Kleve
in der zweiten Osterferienwoche! Diese
findet vom 07.04.2026 bis zum 11.04.2026
jeweils ab 10 Uhr, wochentags bis 13:30 in
der Stadtbücherei mit der Autorin Yvonne
Struck, statt. Die Schreibwerkstatt richtet
sich an 13- bis 16-Jährige, eine
Schreibwerkstatt für Jüngere bietet die
Stadtbücherei im Herbst an.
Am
Samstag, 11.04.2026, findet die
Abschlussveranstaltung in der Stadtbücherei
statt, bei der die eigenen Texte vorgestellt
werden sollen. Die Teilnahme ist an allen
Tagen erforderlich, eine verbindliche
Anmeldung in der Stadtbücherei Kleve ebenso.
Diese Werkstatt wird gefördert vom
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des
Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von
SchreibLand NRW, einer Initiative des
Literaturbüros NRW, unterstützt vom Verband
der Bibliotheken NRW.
Terminvergabe im Standesamt der Stadt Kleve
Ab dem 1. April 2026 gelten neue Regelungen
zur Terminvergabe im Klever Standesamt. Ab
dem 1. April 2026 wird das Standesamt der
Stadt Kleve einen Teil seiner Öffnungszeiten
für vorab vereinbarte Termine reservieren.
Zu diesen Zeiten sind spontane persönliche
Vorsprachen bei den Kolleginnen und Kollegen
ohne vorherige Terminvereinbarung dann nicht
mehr möglich.

Ziel der Änderungen ist es, die interne
Arbeitsorganisation und die
Bearbeitungsqualität der Anliegen im
Standesamt weiter zu verbessern. Durch
gezielte Vorabkommunikation im Rahmen der
Terminvereinbarung lassen sich die
Vorsprachen sowohl auf Seite der Bürgerinnen
und Bürger als auch auf Seite des
Standesamtes besser vorbereiten.
So
können etwa rechtlich komplexe Vorgänge
vorab ausreichend ausgearbeitet und
mitzubringende Unterlagen erörtert werden.
Insgesamt sollen sich hierdurch auch die
Wartezeiten für Kundinnen und Kunden des
Standesamtes reduzieren. Termine können
im direkten Kontakt zu den Kolleginnen und
Kollegen des Klever Standesamtes vereinbart
werden, insbesondere per E-Mail. Die
Kontaktdaten der Mitarbeitenden sind auf
www.kleve.de/standesamt hinterlegt.
Abseits der für Terminvereinbarungen
reservierten Zeiten wird das Standesamt
Kleve nach wie vor täglich von montags bis
donnerstags Zeiten für spontane Vorsprachen
bereithalten. Freitags öffnet das Standesamt
weiterhin ausschließlich für Trauungen.
Die Öffnungszeiten des Standesamtes Kleve ab
dem 1. April 2026 demnach wie folgt:

Rentenberatung im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck Klaus Werner Haase
Wann beginnt die eigene Rente? Welche
Zuverdienstmöglichkeiten gibt es? Und wie sieht
es mit Steuern oder Krankenversicherung im
Ruhestand aus? Fragen rund um die Rente
sind oft komplex – das Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck bietet deshalb am Donnerstag, 19.
Februar, eine niedrigschwellige Beratung dazu
an. Von 15 bis 16 Uhr informiert der
ehrenamtliche Versichertenälteste der Deutschen
Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Klaus
Werner Haase, im Stadtteilbüro an der
Bismarckstraße 43b.

Neben Fragen zum Renteneintritt gibt er auch
Hinweise zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und
zur Krankenversicherung. Das Angebot ist
kostenfrei und richtet sich an alle, die sich
einen Überblick verschaffen oder individuelle
Anliegen klären möchten. Die Beratung findet
jeden dritten Donnerstag im Monat statt und
bietet eine unkomplizierte Möglichkeit,
verlässliche Informationen direkt im Quartier zu
erhalten.
Rückfragen und weitere
Informationen telefonisch unter 0 28 41 / 201 -
530 oder per Mail unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 19.03.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, 47443 Moers
,Telefon 0 28 41 /
201-530 E-Mail
stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
Internetseite
https://www.moers.de/rathaus-politik/fachbereiche-und-einrichtungen/06-stadttei…
Wesel: DGB-Delegation zu Besuch
bei Bürgermeister Rainer Benien
Eine Delegation um die Geschäftsführerin des
Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Niederrhein,
Angelika Wagner, hat am Freitag, 13. März 2026,
Bürgermeister Rainer Benien im Rathaus Wesel
besucht.

Bürgermeister Rainer Benien (Mitte) im Austausch
mit Vertreter*innen des DGB Niederrhein,
darunter auch die Geschäftsführerin Angelika
Wagner (4. v. r.)
Im Mittelpunkt des
Austauschs standen aktuelle
arbeitsmarktpolitische Herausforderungen, die
wirtschaftliche Entwicklung der Region sowie
insbesondere der Stadt Wesel. Die
Vertreter*innen des DGB nutzten das Treffen, um
zentrale Anliegen der Beschäftigten in der
Region zu thematisieren. Diskutiert wurden unter
anderem die Sicherung guter Arbeitsplätze, die
Stärkung der Tarifbindung sowie die Auswirkungen
der aktuellen wirtschaftlichen Lage auf
Arbeitnehmer*innen.
Bürgermeister Rainer
Benien betonte im Gespräch die Bedeutung eines
engen Austauschs zwischen Kommune, Wirtschaft
und Gewerkschaften: „Der Dialog mit den
Gewerkschaften ist für unsere Stadt wichtig, um
gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der
Zukunft zu entwickeln.“
Auch die
DGB-Delegation unterstrich die Bedeutung der
Zusammenarbeit mit der kommunalen Politik. Ziel
sei es, gemeinsam Perspektiven für gute Arbeit,
eine starke regionale Wirtschaft und soziale
Sicherheit zu entwickeln. Das Treffen fand in
konstruktiver Atmosphäre statt und soll den
Auftakt für einen weiterhin engen Austausch
zwischen Stadtverwaltung und Gewerkschaften
bilden.

NRW: Rund 15 %
weniger Krankenhäuser mit Fachabteilungen für
Frauenheilkunde und/oder Geburtshilfe als vor 6
Jahren * Zahl der Krankenhausbetten
ging von 2018 bis 2024 um 20,8 % zurück –
Bettenauslastung nahezu unverändert *
Erreichbarkeit lag in NRW nur in Großstädten
über Bundesergebnis * Aktualisierter
Krankenhausatlas zeigt regionale Erreichbarkeit
von (Fach-)Kliniken
Die Zahl der
Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen mit einer
Fachabteilung Frauenheilkunde und/oder
Geburtshilfe ist seit 2018 um 14,6 %
zurückgegangen von 157 auf 134 im Jahr 2024. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, sank im
selben Zeitraum auch die Zahl der
Krankenhausbetten in diesem Bereich von 7.208
auf 5.707. Damit reduzierte sich die Bettenzahl
mit −20,8 % stärker als die Zahl der
Krankenhäuser.
Die Bettenauslastung
blieb dagegen nahezu unverändert: 2018 lag sie
bei 59,2 % und 2024 bei 58,0 %. Die Zahl der
Entbindungen in NRW-Krankenhäusern verringerte
sich von 167.802 im Jahr 2018 auf 150.277 im
Jahr 2024, was einem Rückgang um 10,4 %
entspricht.

Zum interaktiven
Krankenhausatlas
Erreichbarkeit liegt
in NRW nur in Großstädten über dem
Bundesergebnis Im Jahr 2023 konnten in
Großstädten in NRW 96,6 % der weiblichen
Bevölkerung zwischen 16 und 49 Jahren eine
Klinik mit einem Fachbereich Frauenheilkunde
und/oder Geburtshilfe innerhalb von 15 Minuten
mit dem Auto erreichen. Damit lagen die
NRW-Großstädte über dem Bundesergebnis der
Großstädte von 95,1 %.
Grunddaten der
Krankenhäuser: Entbindungen in den
Krankenhäusern
Entbindungen in den Krankenhäusern*) 2015 –
2024:

Je ländlicher der
Wohnort, desto geringer wird der Anteil der
Frauen, die ein entsprechendes Krankenhaus in
dieser Zeit erreichen kann: In Mittelstädten
traf dies in NRW auf 69,5 % zu (Bundesergebnis
73,4 %), in größeren Kleinstädten auf 30,7 %
(Bundesergebnis 44,7 %) und in kleineren
Kleinstädten oder ländlichen Gemeinden auf
lediglich 20,0 % (Bundesergebnis 29,9 %). Damit
lag die Erreichbarkeit nur in NRW-Großstädten
über dem Bundesergebnis.
Krankenhausatlas zeigt Erreichbarkeit für jeden
Standort in Deutschland und nach Siedlungstypen
Der Krankenhausatlas der Statistischen Ämter
des Bundes und der Länder zeigt als interaktives
Kartenangebot die Erreichbarkeit von
Krankenhäusern allgemein sowie nach
verschiedenen Fachgebieten – und das für jeden
Standort in Deutschland. Diagramme
veranschaulichen die Erreichbarkeit nach
bestimmten Siedlungstypen – von Großstadt bis
ländliche Gemeinde. Das Geoinformationszentrum
bei IT.NRW entwickelte den Krankenhausatlas für
die Statistischen Ämter des Bundes und der
Länder.
Jedes 32. Geborene ist
ein Mehrlingskind - Anteil auf dem niedrigsten
Stand seit 1997 Die Geburt von
Zwillingen, Drillingen oder Vierlingen ist
ohnehin selten – und sie ist in Deutschland in
den letzten Jahren noch etwas seltener geworden.
Im Jahr 2024 waren unter den 680 017 Geborenen
21 040 Mehrlingskinder. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, war damit jedes
32.
Geborene ein Mehrlingskind (Anteil
3,1 %). Der Anteil geht nach einem
jahrzehntelangen Anstieg seit 2017 zurück und
erreichte 2024 den niedrigsten Stand seit 1997.
Ein Grund für den jahrzehntelangen Anstieg war
die Entwicklung der modernen
Reproduktionsmedizin, bei der Frauen im Rahmen
einer künstlichen Befruchtung oft mehrere
Embryonen eingesetzt wurden. Inzwischen wird
zunehmend nur ein Embryo eingesetzt, was zu
weniger Mehrlingsschwangerschaften führt.

97,7 % der Mehrlinge kamen im Jahr 2024 als
Zwillinge zur Welt: 20 550 Zwillingskinder und
453 Drillingskinder wurden geboren sowie weitere
Mehrlingskinder. Mehrlingsmütter bei Geburt im
Schnitt gut ein Jahr älter als Mütter von einem
Kind Die Wahrscheinlichkeit für eine
Mehrlingsgeburt steigt mit dem Alter der Frau.
Tatsächlich war hierzulande in den
vergangenen 25 Jahren das Durchschnittsalter der
Frauen, die Mehrlinge zur Welt brachten, stets
etwa ein Jahr bis anderthalb Jahre höher als das
Alter derer, die ein einzelnes Kind gebaren. Im
Jahr 2024 waren Mütter von Mehrlingen bei der
Geburt im Schnitt 32,9 Jahre alt, Mütter von
einem Kind im Schnitt 31,8 Jahre.
NRW: Gelagerte Abfallmenge auf Deponien
2024 um rund 32 % geringer als 2014
* Abfallmenge in Entsorgungs- und
Behandlungsanlagen auf dem niedrigsten Stand
seit 2014 * 85,2 % der Abfallmenge stammt
aus NRW * Kreis Borken mit den meisten
Entsorgungs- und Behandlungsanlagen S
Die
von Betreibern zulassungsbedürftiger Anlagen
entsorgte bzw. behandelte Abfallmenge hat 2024
gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % abgenommen. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, lag diese
Menge bei ca. 55,1 Mio. Tonnen und sank damit
auf den niedrigsten Wert seit 2014. Von dieser
Gesamtmenge stammten 46,9 Mio. Tonnen Abfall aus
NRW, was einem Anteil von 85,2 % entsprach.

Aus anderen Bundesländern betrug die Menge
5,5 Mio. Tonnen und aus dem Ausland 2,7 Mio.
Tonnen Abfall. Ein möglicher Grund für den
Rückgang der Abfallmengen könnte ein verändertes
Konsumverhalten der Bevölkerung sein.
Deponieabfall auf 10-Jahres-Tief Die gelagerte
Abfallmenge auf Deponien lag 2024 bei 11,8 Mio.
Tonnen und verringerte sich um 2,9 % gegenüber
dem Vorjahr.
Insgesamt sank die Menge
gegenüber 2014 um knapp ein Drittel (– 31,9 %).
Der seit 2018 zu beobachtende Trend zur Abnahme
der Abfallmenge auf Deponien wurde einzig in
2022 unterbrochen. Ein Grund für die Zunahme in
2022 könnten häusliche Renovierungsarbeiten
während der Coronapandemie sein.
Kreise
Borken mit den meisten Entsorgungs- und
Behandlungsanlagen Im Kreis Borken befanden
sich 2024 mit 57 die meisten Entsorgungs- und
Behandlungsanlagen. Auf den nachfolgenden
Plätzen waren die Kreise Recklinghausen und Unna
mit jeweils 55 Anlagen. Die größte Anzahl an
Deponien, welche zu den Entsorgungs- und
Behandlungsanlagen gehören, konnte der
Hochsauerlandkreis mit 16 Stück verzeichnen. Es
folgten der Kreis Höxter mit 12 und der Kreis
Lippe mit 9 Deponien.
Die Daten stammen
aus der Statistik der Abfallentsorgung. Diese
gibt Aufschluss über die behandelten Abfälle in
Abfallentsorgungsanlagen. Die Statistik wird
jährlich erhoben. Zu den Abfallmengen zählen
z. B. Bau- und Abbruchabfälle, Abfälle aus
Abfallbehandlungsanlagen und
Abwasserbehandlungsanlagen sowie
Siedlungsabfälle. Letztere umfassen Restabfälle
und Sperrmüll sowie getrennt erfasste Abfälle
zur Verwertung (Papier, Glas, Bioabfälle,
gemischte Verpackungen, etc.). Die Abfallmenge
beinhaltet nicht den Bauschuttabfall von
Bauschuttentsorgungsanlagen.
Verdienstkreuz für Ulla
Hornemann aus Wesel: Jahrzehntelanges Engagement
in Kommunalpolitik, Sport und Kultur
Am Freitag, 13. März 2026, hat Landrat Ingo
Brohl das Verdienstkreuz am Bande des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
an Ulla Hornemann aus Wesel verliehen. Ulla
Hornemann hat durch ihr jahrzehntelanges
Engagement im kommunalpolitischen, sportlichen
und kulturellen Bereich auszeichnungswürdige
Verdienste erworben.
Ulla Hornemann
engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich in
verschiedenen Institutionen und Vereinen, unter
anderem als Schöffin des Landgerichts Duisburg,
in der SPD und als Ratsmitglied. Sie stellt die
Hilfe für diejenigen in der Gesellschaft, die
Hilfe und Rat suchen, durch ihr
gesellschaftliches und politisches Engagement in
den Mittelpunkt. Sie sieht ihre ehrenamtliche
Tätigkeit im gesellschaftlichen Leben der Stadt
Wesel als ihre Aufgabe an und hat viel
persönliche Freizeit für diese Tätigkeit
aufgewendet.
Landrat Ingo Brohl: „Liebe
Frau Hornemann, Sie sind im besten Sinne eine
waschechte Niederrheinerin, ein Weseler Original
– Sie tragen das Herz auf der Zunge, brennen für
Ihr Engagement und leben die Gemeinschaft. Tag
für Tag setzen Sie sich für Ihre Mitmenschen,
das Gemeinleben und unsere Demokratie ein. Das
verdient Respekt und Anerkennung und deshalb
freue ich mich sehr, Ihnen heute das
Verdienstkreuz am Bande überreichen zu dürfen.“
Seit 49 Jahren ist Ulla Hornemann
SPD-Mitglied und unter anderem auch als
Kassiererin des SPD-Ortsvereins Wesel
Mitte/Büderich und SPD-Stadtverbandsvorsitzende
in Wesel tätig. Der hohe Einsatz für die
Demokratie und dem Wohl der Bürgerinnen und
Bürger der Stadt Wesel prägen ihr Engagement.
Seit 1983 gehört Ulla Hornemann
ununterbrochen dem Rat der Stadt Wesel als
Mitglied der SPD-Ratsfraktion an. Ihre
langjährige Erfahrung in verschiedenen
gesellschaftlichen Bereichen bringt sie bei
ihrer Arbeit im Rat und in den Fachausschüssen
zum Wohle der Stadt ein. Aktuell leitet sie
beispielsweise den fachlichen Ausschuss für
Bürgerdienste, Sicherheit und Verkehr.
Ulla Hornemann war ehrenamtlich außerdem für den
„Badminton-Verein Wesel Rot-Weiss e.V.“ tätig.
Sie setzt sich lokal in Wesel und überregional
für die Belange des Vereins ein und eröffnet
viele Möglichkeiten durch das Knüpfen wichtiger
Kontakte. Seit 1965 ist sie Vereinsmitglied und
aktive Spielerin. Sie war außerdem als
Trainingsbetreuung und Übungsleitung im Schüler-
und Jugendbereich sowie als 1. Sportwartin und
1. Vorsitzende tätig.
Die Ausrichtung
großer, bundesweit bedeutsamer Turniere und
Wettkämpfe sowie internationale Großereignisse
waren durch ihre Erfahrung und Mithilfe möglich.
Ulla Hornemann übernahm aktiv Verantwortung für
viele gesellschaftliche Ereignisse und steht dem
Verein und seinen Mitgliedern nach wie vor mit
Rat und Tat zur Seite. Ulla Hornemann ist seit
1996 Präsidentin des Närrischen Parlaments der
Stadt Wesel zur Verleihung des karnevalistischen
Eselsordens.
Das Närrische Parlament ist
der Elferrat der Stadt Wesel, der ausschließlich
aus Ratsmitgliedern besteht. Sie organisieren
jährlich die größte Karnevalssitzung der Stadt,
in der jeweils eine bekannte Persönlichkeit den
sogenannten „Eselsorden der Stadt Wesel“
verliehen bekommt. Im Vorfeld recherchiert Ulla
Hornemann intensiv, welche bekannte
Persönlichkeit für den Orden in Betracht kommt.
Sie wirbt um Sponsoren für die Finanzierung der
Veranstaltung, an der jedes Jahr rund 1000 Gäste
teilnehmen.
Diese Veranstaltung stellt
ein herausragendes Marketinginstrument für die
Stadt Wesel dar. Ulla Hornemann ist seit 2017
Schatzmeisterin des Vereins
„Jüdisch-Christlicher Freundeskreis Wesel e.V.“
und nimmt diese Aufgabe mit Sorgfalt und
Verlässlichkeit wahr. Der Freundeskreis erinnert
an die Verbrechen während des Dritten Reiches
und stellt die Erinnerung an die Vertreibung und
Ermordung von sechs Millionen jüdisches Menschen
in den Mittelpunkt.
Ulla Hornemann tritt
mit einer klaren Haltung für ein demokratisches
Miteinander, Toleranz und für einen breiten
demokratischen Diskurs in der Zivilgesellschaft
ein Die Weitergabe dieser Grundsätze an junge
Menschen ist ihr ein besonderes Anliegen. Ihr
Einsatz hat die Einrichtung einer
interreligiösen Jüdisch-Christlichen Bibliothek
an der Gesamtschule „Am Lauerhaas“ in Wesel
ermöglicht.
Weiterhin war sie von 2005
bis 2008 als ehrenamtliche Schöffin für das
Landgericht Duisburg tätig. Ulla Hornemann wurde
2022 die Jubiläums-Ehrenamtskarte des Landes
Nordrhein-Westfalen überreicht.

Landrat Ingo Brohl (2.v.r) überreichte Ulla
Hornemann (2.v.l.) das Verdienstkreuz am Bande
im Beisein des Weseler Bürgermeisters Rainer
Benien (l.) und der ehemaligen Weseler
Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (r.)
Moers: Willkommen im Stadtarchiv - Ein
Blick hinter die Kulissen In
Kooperation mit dem Stadtarchiv Moers Wer auf
der Suche nach Informationen über die lokale
Geschichte seiner Familie, seines Elternhauses,
seiner Straße oder seines Heimatortes ist, wird
zweifelsohne im Stadtarchiv Moers Antworten auf
seine Fragen finden. Aus mehr als 4
Jahrhunderten stammen die Akten, Amtsbücher,
Karteien, Karten, Plakate, Fotos, Publikationen
und Zeitungen zur bewegten Moerser
Stadtgeschichte, die von jedem eingesehen und
genutzt werden können.
Doch wie
funktioniert das eigentlich? Wie plant man einen
Archivbesuch? Wie kommt man an die gesuchten
Informationen? Und ganz grundsätzlich: Was
macht so ein Stadtarchiv eigentlich? Wie wird es
zum Wissensspeicher und Identitätsstifter einer
ganzen Kommune?
Bei einem Rundgang durch
die normalerweise für die Öffentlichkeit
gesperrten Magazinräume gibt es Einblicke in die
Arbeit und Bestände des Stadtarchivs.
Referentin: Alena Saam Eine Anmeldung ist
erforderlich unter www.vhs-moers.de.
Kurs-Nr.: H10105 Gebühr: 2 Euro.
Veranstaltungsdatum 17.03.2026 - 16:00
Uhr - 17:30 Uhr. Treffpunkt Foyer
Veranstaltungsort
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Mentale Gesundheit im Alltag
stärken: Selbstwahrnehmung, Resilienz und
Achtsamkeit In unserer
schnelllebigen Zeit werden wir oft von äußeren
Einflüssen des Alltags in den Bann gezogen. Umso
wichtiger ist es, die eigene Wahrnehmung für das
innere Erleben zu schärfen und die positiven
Seiten der eigenen Person bewusst wahrzunehmen.
Julian Adams von der Fachstelle für
Psychiatriekoordination des Kreises Wesel widmet
sich in dieser Veranstaltung den Themen positive
Psychologie, Achtsamkeit und Resilienz.
Dabei werden erste praktische Werkzeuge
vorgestellt, um die Selbstwahrnehmung zu
fördern, persönliche Kraftquellen zu entdecken
und den Fokus auf eigene Stärken und positive
Eigenschaften zu richten. Darüber hinaus wird
das Bündnis gegen Depression darüber
informieren, welche Hilfs- und
Unterstützungsangebote es im Kreis Wesel gibt.
Referent/Referentin: Julian Adams, Ines
Leuchtenberg Eine Anmeldung ist erforderlich
unter www.vhs-moers.de.
Kurs-Nr.: H30300B Gebühr: unentgeltlich
Veranstaltungsdatum 17.03.2026 - 18:00
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt.
Moers: Wie mache
ich mich selbstständig? Von der Idee zur eigenen
Firma In Kooperation mit der vhs
Duisburg In dieser Veranstaltung erhalten Sie
einen Überblick darüber, welche grundsätzlichen
Fragen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu
beantworten sind: Wie formuliere ich meine neue
Geschäftsidee eindeutig, umfassend und
überzeugend?
Welche Rechtsform ist für
das Unternehmen sinnvoll? Wie und wo finde ich
die notwendigen Informationen zu den Themen
Steuern, Versicherungen und Buchhaltung? Welche
Fördermittel kann ich in Anspruch nehmen und wie
beantrage ich sie? Wie schreibe ich einen
Businessplan? Wer hilft mir beim Bankgespräch?
Referentin: Andrea Hermes Ermäßigungen
können nicht gewährt werden. Eine Anmeldung ist
erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H50714 Gebühr: 20 Euro.
Veranstaltungsdatum 19.03.2026 - 19:00
Uhr - 21:15 Uhr. Veranstaltungsort
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Sarah Weber: Eisvogelträume -
Premierenlesung
Zum Roman: Nach über zwanzig Jahren
findet Kathrin den Weg zurück an den Niederrhein
– den Ort ihrer Kindheit, an dem ein tragisches
Ereignis ihr Leben für immer veränderte.
Eigentlich möchte sie nur das verschwundene
Amulett ihrer Mutter suchen und dann wieder
zurück nach Borkum.

Doch sie hat die Rechnung ohne Jakob gemacht:
Der Landwirt vom Nachbarhof stellt Kathrins
Leben auf den Kopf. Zwischen gelb leuchtenden
Feldern, alten Wunden und neuer Liebe beginnt
eine Reise zu sich selbst. Kann sie endlich
Frieden mit der Vergangenheit schließen – und
eine Zukunft mit Jakob am Niederrhein wagen? “Wo
Erinnerungen Wurzeln schlagen” - Sarah Weber
entführt mit “Eisvogelträume” warmherzig und
lebensnah an den Niederrhein.
Zur
Autorin: Sarah Weber, geboren 1988 in Moers,
lebt und arbeitet als Journalistin und Autorin
am Niederrhein. Nach dem Studium der Germanistik
und Niederlandistik zog es sie zurück in ihre
Heimat, über die sie seit 2015 auf ihrem
populären Blog »Niederrheinblond« mit viel
Leidenschaft schreibt. Neben dem Niederrhein
schlägt ihr Herz für ihren Sehnsuchtsort: die
Nordseeinsel Borkum. Veranstaltungsdatum
19.03.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Gnadenlos Deutsch Von der
Gegenwart der Vergangenheit – Muss eine
Demokratie seine Feinde aushalten? In einer
Zeit, in der Populisten die Erinnerungskultur
beenden möchten, wendet sich Helmut Ortner gegen
die „Entsorgung“ der NS-Zeit. Seine Essays und
Reportagen verstehen sich als Plädoyer gegen
jede Verharmlosung und Relativierung der
NS-Vergangenheit.
Es geht um »die
Gegenwart der Vergangenheit«, um die Wiederkehr
national-völkischer Politik - um die
Verteidigung der liberalen Demokratie. Referent:
Helmut Ortner Kurs-Nr.: H10114 Gebühr:
unentgeltlich. Veranstaltungsdatum 18.03.2026 -
19:00 Uhr -21:00 Uhr. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt.
Quiz in Moers
Die 3 erfolgreichsten Teams werden mit einem
Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können
maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
antreten. Die Startgebühr beträgt pro Person 4
Euro. Anmelden könnt ihr euch während der
Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei den
Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag -
Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an (0 28
41 / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum
18.03.2026 - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Abnehmen durch Nichtstun
Worin besteht der Zusammenhang zwischen Diät und
Jo-Jo-Effekt? Was machen Normalgewichtige anders
als Übergewichtige? Welche Diät ist die richtige
für mich? Mit diesen und weiteren Fragen hat
sich der Ernährungsentwickler Patrick Paaßen
auseinandergesetzt, sie analysiert und als
Ergebnis die KinKout-Methode (Kalorien in -
Kalorien out) entwickelt.
So können Sie
kinderleicht, ohne Verzicht, Einhaltung von
Essenszeiten, Nahrungsergänzungsmittel und
Sportzwang Ihr Wunschgewicht erreichen. Machen
Sie sich Ihr eigenes Bild und nutzen Sie die
Möglichkeit, weitere Fragen zu diesem Thema zu
stellen. Referent: Patrick Paaßen Eine Anmeldung
ist erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H30301A Gebühr: unentgeltlich.
Veranstaltungsdatum 19.03.2026 - 18:00
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt.
Moers: Hörsturz
An Chéad
Chaillteanas Éisteachta Tobann in 2026
Elfen, Schafe, Trunkenbolde. An Klischees
über Irland mangelt es kaum. Zum Beispiel dem,
dass im Pub ständig gesungen wird - grölend derb
und sehnsuchtsvoll zugleich. Als
S.T.M.-Goldkehlchen Florian O’Kager und Matthias
MacHeße festgestellt haben, dass Ihnen die Lust
auf irische Musik gemeinsam ist, war klar, dass
daraus ein Kneipenabend werden muss.

Beim ersten Hörsturz des Jahres 2026 (Gälischer
Titel s.o.) packen sie nicht nur ihre
Instrumente aus, sondern bringen auch neue und
klassische Literatur von der Insel mit, deren
Bewohner die Tinte nicht halten können. Welche
unserer Lieblingsklischees den Abend überleben
werden, ist allerdings noch völlig offen.
Eintritt: 7 Euro Tickets unter Telefon: 0 28 41
/ 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 18.03.2026 - 20:00
Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort Die Röhre
Weygoldstraße 10, 47441 Moers.
Humanitäre Hilfe für die Menschen im
Nahen Osten Die Europäische
Kommission stellt in diesem Jahr 458 Millionen
Euro an humanitärer Hilfe für Palästina,
Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten bereit.
Angesichts des Rückzugs wichtiger Geber aus der
Region leistet die EU für Millionen Menschen
lebensrettende Hilfe.
Hadja Lahbib,
EU-Kommissarin für Gleichberechtigung sowie
Krisenvorsorge und ‑management, erklärte: „Wir
sind heute der größte Geber, der in einigen der
schwersten Krisen der Welt weiterhin humanitäre
Hilfe leistet und Menschen hilft, die die
dunkelsten Momente ihres Lebens durchleben. Wir
müssen ihnen zur Seite stehen. Das humanitäre
Völkerrecht dient ihrem Schutz, und Europa wird
es verteidigen. Wir werden weiterhin
lebensrettende Hilfe leisten, solange sie
benötigt wird.“
LKA-NRW:
Kostenlos informieren statt in kostenintensive
Falle von Betrügern zu tappen
Mit gezielter Aufklärung stärken Expertinnen und
Experten des Landeskriminalamtes
Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) zusammen mit der
VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. und der
Verbraucherzentrale NRW die Sicherheit von
Nutzerinnen und Nutzern des World Wide Web.
In einer kostenlosen
Online-Informationsveranstaltung am Mittwoch,
18. März 2026, gibt es von 16 bis 17.45 Uhr
Tipps für ein besseres Bewusstsein für mögliche
Gefahren im Internet.

Unter dem Motto "Wissen ist Ihr bester Schutz"
klären Experten darüber auf, wie Personen
Betrugsversuche erkennen und auf diese reagieren
können.
Betrug erkennen, sich schützen,
vorbeugen Betrugsversuche sind überall
präsent und nehmen stetig zu - sei es per
E-Mail, im Internet, am Telefon oder sogar per
Brief. Vor allem ältere Menschen sind hierbei
oft Zielscheibe von Kriminellen.
Unter
dem Motto "Wissen ist Ihr bester Schutz" klären
Expertinnen und Experten des Landeskriminalamtes
NRW in Kooperation mit der VERBRAUCHER
INITIATIVE e.V. und der Verbraucherzentrale
NRW in dieser Online-Informationsveranstaltung
darüber auf, welche Betrugsmaschen derzeit im
Umlauf sind, wie Personen Betrugsversuche
erkennen und auf diese reagieren können und was
sie unternehmen sollten, wenn sie Opfer einer
solchen Straftat geworden sind. Im Vordergrund
stehen die Themen Phishing, Anlage-Betrug im
Internet sowie Deepfakes und KI.
Internetsicherheit leicht gemacht Die
Veranstaltung wird aus dem Digitalen Beratungs-
und Präventionszentrum der Polizei NRW im
Polizeipräsidium Köln übertragen. Bei dem
interaktiven Format können die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer über einen Chat Fragen stellen,
die live beantwortet werden.
Die
Veranstaltung ist barrierefrei. Technische
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die
Veranstaltung ist barrierefrei und wird von
einem Gebärdendolmetscher begleitet. Die
Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind
über folgenden Link möglich:
https://beteiligung.nrw.de/portal/
lka_nrw/beteiligung/themen/1022207?vorschaucode=NtA49mLQ
Moers: Aktionen zum Tag der
Demokratiegeschichte am 18. März erleben
Mit dem Tag der
Demokratiegeschichte am Mittwoch, 18. März, wird
bundesweit an die wechselvolle
Demokratiegeschichte Deutschlands erinnert. In
Zusammenarbeit mit dem Verein Erinnern für die
Zukunft und der Fachstelle für Demokratie bietet
das Grafschafter Museum zwei Führungen, zwei
Durchgänge durch einen Escape-Room und einen
Vortrag am Abend an.
Wie entwickelte
sich die Demokratie im Altkreis Moers und wie
wirkte sich dies auf die hier lebenden Menschen
aus? Warum findet der Tag der
Demokratiegeschichte am 18. März statt? Einen
Einblick in die wechselvolle
Demokratiegeschichte vor Ort können Teilnehmende
bei zwei Führungen durch das Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt
(Kastell 5b) erhalten: um 14 Uhr und um 18 Uhr.

Blick in die Ausstellung im Haus der
Demokratiegeschichte. (Foto: Grafschafter
Museum/Engel-Albustin)
Plädoyer gegen
jede Verharmlosung der NS-Vergangenheit
Ebenfalls im Alten Landratsamt ist um 19 Uhr ein
Vortrag von Helmut Ortner unter dem Titel
‚Gnadenlos Deutsch‘ zu erleben. Er stellt die
Frage, ob eine Demokratie seine Feinde aushalten
muss. In einer Zeit, in der Populisten die
Erinnerungskultur beenden möchten, wendet sich
der Publizist gegen die ‚Entsorgung‘ der
NS-Zeit. Seine Essays und Reportagen verstehen
sich als Plädoyer gegen jede Verharmlosung und
Relativierung der NS-Vergangenheit. Damit will
er aktiv die liberale Demokratie verteidigen.
Weitere Kooperationspartner für den
Vortrag sind: vhs Moers – Kamp-Lintfort,
Partnerschaftsverein Moers-Ramla e. V.,
Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Moers e. V. und Arbeitskreis
Internationale Jugendarbeit mit Israel e. V.
Alles fair? Durchschnittlich kauft jede
Person in Deutschland etwa 60 Kleidungsstücke
pro Jahr. Aber unter welchen Umständen wurden
diese produziert?
Der Escape-Room
‚Container der Wahrheit‘ macht die Teilnehmenden
zu investigativen Journalistinnen und
Journalisten, die dunklen Geheimnisse einer
Kleiderlieferung nachgehen: Ein Container ist im
Duisburger Hafen angekommen. Bis zu seinem
Weitertransport ist eine Stunde Zeit, seine
verborgenen Geheimnisse zu lüften. Jetzt sind
Spürsinn und Teamgeist gefragt.
Der
Container steht am Aktionstag im Rittersaal des
Moerser Schlosses (Kastell 9). Das Projekt ist
eine Kooperation der Steuerungsgruppe Fairtrade
Town Moers, dem Verein fair | rhein, der vhs
Moers – Kamp-Lintfort und dem Grafschafter
Museum. Für das ‚serious game‘ können sich
Einzelpersonen oder Gruppen bis acht Personen
anmelden. Die Aktion wird um 11 Uhr und um 15.30
Uhr angeboten.
Moers: Ausschuss
beschließt Ausbildungsplätze 2027 Einstimmig
hat der Personalausschuss am Mittwoch, 11. März,
die Zahl der Ausbildungsplätze für das kommende
Jahr beschlossen. Die Stadt Moers bietet dann
zehn Ausbildungsplätze zu
Verwaltungsfachangestellten an.
Für den
Beamtenbereich sind insgesamt vier Plätze für
das duale Studium Kommunaler Verwaltungsdienst –
Allgemeine Verwaltung (Abschluss: Bachelor of
Laws) und einer zur/zum
Verwaltungsinformatiker/in im Angebot. Für den
Bereich ‚Jugend‘ sind acht Ausbildungs- und
Praktikumsplätze im Erziehungsbereich geplant.
Die Bibliothek bietet einen
Ausbildungsplatz zur/zum Fachangestellten für
Medien- und Informationsdienste an. Zwischen dem
1. Dezember 2026 und dem 1. September 2027
können bei der Feuerwehr zu unterschiedlichen
Stichtagen insgesamt 18 junge Menschen im
Bereich Brandschutz und 14 als
Notfallsanitäter/in starten.
Mehr Infos zu den Stellenangeboten.
Moers: Pünktlich zum Osterferienstart:
Neuer Spielplatz am Eickschenweg öffnet
Klettern, schaukeln, matschen, toben: Der neu
gestaltete Spielplatz am Eickschenweg im
Quartier Eicker Wiesen ist fertig. Er wird am
Freitag, 27. März, offiziell eröffnet.

Spielen und Treffen im Quartier: Der neue
Spielplatz am Eickschenweg wird am 27. März
offiziell eröffnet. (Foto: pst)
Von 15
bis 17 Uhr sind Familien eingeladen, die neue
Anlage gemeinsam zu entdecken. Der Termin fällt
bewusst auf den Beginn der Osterferien und
markiert zugleich den Start in die
Spielplatzsaison 2026. Eine Erneuerung war
notwendig geworden, weil viele der alten
Spielgeräte in die Jahre gekommen waren. Planung
und Bauleitung lagen beim städtischen Fachdienst
Freiraum- und Umweltplanung in Zusammenarbeit
mit dem Kinder- und Jugendbüro.
Die
Arbeiten begannen Ende Juli 2025. Einige
Rasenflächen müssen noch bis zum Sommer
abgesperrt bleiben, damit sie sich vollständig
erholen können.
Alle Altersgruppen und
inklusive Spielgeräte Herzstück der Anlage
sind viele neue Spielgeräte für unterschiedliche
Altersgruppen. Der Sand- und
Wasser-Matschbereich wurde an seiner bisherigen
Stelle komplett neugestaltet – mit
Wassertischen, Sandspieltischen,
Natursteinquadern und einem Sandspielbagger.
Dazu kommen eine neue Schaukel, ein kleiner
Spielturm mit niedriger Rutsche für jüngere
Kinder sowie ein hoher Turm mit steiler Rutsche
für die Mutigeren. Für Ältere gibt es unter
anderem ein Wipp-Drehgerät und eine Seilbahn (ab
Ende Mai). „Bei der Planung haben wir auch auf
inklusive Spielmöglichkeiten geachtet“,
erläutert Bauleiterin Katrin Velmans. „Der
Wasser- und Sandspielbereich ist barrierefrei
erreichbar, zusätzliche Spielwände bieten
weitere Möglichkeiten zum Entdecken und
Ausprobieren.“
Bäume, Sträucher und
Struktur blieben erhalten Trotz der
Modernisierung hat der Spielplatz seinen
gewachsenen Charakter behalten. Viele Bäume und
Sträucher blieben erhalten, ebenso der
Rasenbolzplatz, der Jugendbereich mit
Tischtennisplatte und Streetballkorb sowie der
bestehende Zugang vom Eickschenweg.
Neu
hinzugekommen ist ein großzügiger zusätzlicher
Eingang über ein Nachbargrundstück der Vivawest.
Das Unternehmen hat in den letzten Jahren sein
Wohnquartier dort umfangreich saniert. Von den
rund 350.000 Euro für die Erneuerung des
Spielplatzes stammen dann auch 40.000 Euro aus
einer Spende der Vivawest Stiftung gGmbH. So
konnte u. a. der Wunsch nach einer neuen
Seilbahn umgesetzt werden. Hier muss noch der
Fallschutz installiert werden, was aufgrund des
Wetters noch nicht erfolgen konnten. In etwa
zwei Monaten soll es auch hier losgehen.
Treffpunkt für alle im Quartier Zur
Eröffnung erwartet die Besucherinnen und
Besucher ein buntes Programm: Nach der Begrüßung
durch Bürgermeisterin Julia Zupancic zeigt die
Hip-Hop-Tanzgruppe des FC Moers-Meerfeld eine
kurze Show. Das Kinder- und Jugendzentrum Eick
sowie der SCI:Quartierstreff bieten
Kreativaktionen an.
Außerdem kommt das
Spielmobil mit Hüpfburg, Rollenbahn und
Fahrzeugen auf den Platz – und auch das
‚Eismobil‘ ist dabei. „So wird der neue
Spielplatz gleich am ersten Tag zu dem, was er
künftig sein soll: ein lebendiger Treffpunkt für
Kinder, Jugendliche und Familien im Quartier“,
freut sich Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder- und
Jugendbüro.
Von der Idee zum
Konzept: Gemeinsame Arbeit am Projekt Stadtnatur
Moers Wie wird aus vielen guten
Ideen ein tragfähiges Konzept? Genau dieser
Frage widmet sich die nächste Veranstaltung im
Rahmen der Biodiversitätsstrategie der Stadt
Moers. Nach Auftaktforum und Fachwerkstatt geht
der Beteiligungsprozess am Dienstag, 24. März,
18 Uhr, im Alten Landratsamt (Kastell 5), in die
nächste Phase: Es wird konkret.

Auch das Beet vor dem Rathaus ist ein
Biodiversitätsprojekt. (Foto: pst)
Mit der öffentlichen Konzeptwerkstatt setzt
die Stadt den Dialog fort und lädt dazu ein,
gemeinsam an der inhaltlichen Ausgestaltung
weiterzuarbeiten. Ziel ist es, die bislang
gesammelten Anregungen zu bündeln, Schwerpunkte
zu schärfen und erste Handlungsfelder weiter zu
konkretisieren. Dabei steht nicht nur die
ökologische Qualität im Mittelpunkt, sondern
auch die Frage, wie Stadtnatur langfristig
wirksam und praktikabel gestärkt werden kann.
Biologische Vielfalt verantwortungsvoll
und vernetzt angehen Die
Biodiversitätsstrategie soll als verlässlicher
Leitfaden dienen – fachlich fundiert,
realistisch umsetzbar und getragen von einem
breiten Netzwerk engagierter Akteure. Ob
Verbesserung von Lebensräumen, ökologische
Pflege oder neue Kooperationen: Die kommenden
Schritte bauen auf dem Wissen und der Erfahrung
der Beteiligten auf. Mit der Konzeptwerkstatt
unterstreicht die Stadt Moers ihren Anspruch,
das Thema Biodiversität verantwortungsvoll und
vernetzt anzugehen.
Die Ergebnisse
fließen direkt in die weitere Ausarbeitung der
Strategie ein. Das Projekt wird gefördert im
Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das
Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des
Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum
Gesamtprojekt. Anmeldungen: www.vhs-moers.de oder
Telefon 0 28 41 / 201 - 565.
vhs-Veranstaltung ‚Intuitives Bogenschießen‘ am
22. März in Moers
Sich nur auf das Wesentliche konzentrieren: Das
intuitive Schießen mit einem einfachen Bogen
kann ein guter Ausgleich zum hektischen Alltag
sein. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet dazu
am Sonntag, 22. März, ab 10 Uhr Gelegenheit.
In Vennikel, bei Bogenbau Aktiv, Brügger Straße
41, lernen die Kursteilnehmenden den Umgang mit
dem traditionellen Langbogen, erhalten
Sicherheitshinweise für das
Outdoor-Bogenschießen und üben auf der Bogenbahn
das Schießen aus verschiedenen Entfernungen.
Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201
– 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Literarischer Abschlussabend
„Abschied gestalten“ – Christine Kempkes liest
in Neukirchen-Vluyn Zum Abschluss
der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Meine
letzte Reise – Dem Leben begegnen im Gespräch
über das Sterben“ lädt der Hospizverein
Neukirchen-Vluyn, gemeinsam mit den
Evangelischen Kirchengemeinden Vluyn und
Neukirchen sowie dem Bestattungshaus Hartschen,
am 23. März 2026 zu einem literarischen Abend
ein: „Abschied gestalten – ein literarischer
Abend mit Christine Kempkes“ Datum: 23. März
2026 Uhrzeit: 18.30–20.30 Uhr Ort: Gemeindehaus
P23, Pastoratstraße 23, Neukirchen-Vluyn
Eintritt: frei

Christine Kempkes, Trauerbegleiterin,
systemischer Coach und Autorin, liest aus ihrem
Buch „Abschied gestalten“. In einfühlsamer und
zugleich leichter Weise berichtet sie von
Begegnungen mit Menschen am Lebensende und
zeigt, wie Abschied bewusst, liebevoll und
würdevoll gestaltet werden kann. Musikalische
Beiträge, Raum für Austausch und eigene Gedanken
machen den Abend zu einem besonderen
literarischen und menschlichen Erlebnis.
Die Veranstaltungsreihe, die von Januar bis
März 2026 stattfand, stieß auf große Resonanz.
Zahlreiche Teilnehmer erhielten Einblicke in
verschiedene Aspekte des Sterbens und der
Abschiedsphase, informierten sich über
Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten,
Bestattungsvorsorge und Bestattungsformen sowie
Hospizarbeit und nutzten die Gelegenheit zu
persönlichen Gesprächen.
Ein besonderes
Highlight war der Ausflug zum Krematorium Venlo,
der den Teilnehmern seltene Einblicke hinter die
Kulissen einer Feuerbestattung bot. Die
Veranstalter ziehen ein sehr positives Fazit:
Die Reihe bot Orientierung, Raum für offene
Gespräche über ein oft tabuisiertes Thema und
zeigte, wie wichtig es ist, sich mit Sterben und
Abschied auseinanderzusetzen. Der literarische
Abschlussabend mit Christine Kempkes rundet die
Reihe auf besondere Weise ab.
„Gesunde Nachbarschaften“ 2026 im Rheinland
gesucht – je 1.000 Euro Fördergeld zu vergeben
AOK Rheinland/Hamburg und Netzwerk
Nachbarschaft starten in die siebte Runde des
Förderpreises „Gesunde Nachbarschaften“
Ob Yogagruppe im Innenhof, gemeinsames
Meditieren oder Kochen mit gesunden Zutaten im
Quartierstreff: Viele Nachbarinnen und Nachbarn
im Rheinland setzen sich direkt vor der Haustür
für mehr Gesundheit im Alltag ein. Dieses
Engagement unterstützt die AOK
Rheinland/Hamburg auch 2026 mit insgesamt 10.000
Euro Fördergeld. Bewerbungen sind ab sofort bis
zum 1. September 2026 möglich.
Zehn
Initiativen aus dem Rheinland und aus Hamburg
erhalten 2026 jeweils 1.000 Euro Fördergeld zur
Weiterentwicklung ihrer gesundheitsfördernden
Projekte. Gesucht werden Ideen, die im
Wohnumfeld Bewegung und Fitness fördern,
Nachbarinnen und Nachbarn gesunde Ernährung
näherbringen oder dabei helfen, Stress zu
reduzieren. Bereits zum siebten Mal in Folge
vergibt die AOK Rheinland/Hamburg in Kooperation
mit dem bundesweiten Aktionsbündnis Netzwerk
Nachbarschaft den Förderpreis „Gesunde
Nachbarschaften“.
„Gesundheitliches
Engagement in Nachbarschaften kann gar nicht
genug gewürdigt werden. Deshalb wollen wir neue
Projekte und Initiativen unterstützen, die zur
Gesundheitsförderung im direkten Wohnumfeld
beitragen“, sagt Günter Wältermann,
Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg.
Erfolgreiche Beispiele aus Köln und
Wuppertal Im vergangenen Jahr wurden unter
anderem die Aktiven vom „Wohncafé Nebenan“ in
Köln-Neuehrenfeld ausgezeichnet. Mit ihrem
Projekt „Mittagstisch für Senioren“ ermuntern
sie Anwohnende, gemeinsam neue Rezepte für eine
ausgewogene Ernährung auszuprobieren. Die
Engagierten der „Mülheimer Nachbarschaft e.V.“
setzen auf Bewegungsangebote: Mit Qigong- und
Sitztanzkursen erreichen sie monatlich bis zu
150 Nachbarinnen und Nachbarn. Alle weiteren
Preisträgerinnen und Preisträger werden auf
der Förderpreis-Website von Netzwerk
Nachbarschaft vorgestellt.
Starkes
Engagement seit 2020 Allein im Rheinland
wurden seit Start des Förderpreises im Jahr
2020 bereits 168 Nachbarschaftsprojekte
nominiert und 45 ausgezeichnet. Im gesamten
Förderpreisgebiet – Hamburg sowie Rheinland –
sind es 256 nominierte Projekte und 68
Preisträger. Die Förderpreis-Jury, die im
Herbst tagen wird, um die Preisträgerinnen und
Preisträger zu ermitteln, setzt sich aus
Expertinnen und Experten aus Sportwissenschaft,
Medizin und gesellschaftlichem Engagement
zusammen, darunter: - Prof. Ingo Froböse,
Sportwissenschaftler und Bestsellerautor -
Dr. Silja Schäfer, Fachärztin für Allgemein-
und Innere Medizin und NDR-Ernährungs-Doc -
Sophie Rosentreter, Demenz- und
Pflegebotschafterin
„Wir freuen uns auf
viele Bewerbungen“, sagt Erdtrud Mühlens,
Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft. „Die
Nachbarschaften an Rhein und Ruhr, in Stadt und
Land zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie viel
Gesundheitskompetenz in den Quartieren steckt
und geben uns wichtige Impulse für ein gesundes
Leben im Wohnalltag, das allen Generationen
zugutekommt.“
Bewerbungen ab sofort
möglich Interessierte Nachbarschaften,
Vereine und Aktionsbündnisse können sich ab
jetzt und bis zum 1. September 2026 online
bewerben unter:
aok-foerderpreis.netzwerk-nachbarschaft.net
Breitbandausbau am Niederrhein: Enni
koordiniert zentrales Ausbaupaket mit MUENET
Der flächendeckende Breitbandausbau in der
Region nimmt weiter Fahrt auf: Neben der Telekom
Deutschland wird künftig auch die MUENET GmbH
einen Teil des geförderten Glasfasernetzes
realisieren. Nachdem der Förderbescheid des
Bundes vorliegt, erhalten in Kürze rund 1.000
Moerser Adressen entsprechende Post von der
Stadt Moers. Darin werden die Eigentümerinnen
und Eigentümer darüber informiert, dass ihre
Immobilien im Fördergebiet liegen und sie die
einmalige Möglichkeit eines kostenfreien
Glasfaser‑Hausanschlusses erhalten.
„Über
diesen Anschluss sind künftig Bandbreiten von
bis zu 1.000 Mbit/s möglich“, erklärt Boris
Stolzenberg, der den Breitbandausbau bei der
ENNI Stadt & Service Niederrhein koordiniert.
Die Enni übernimmt beim Breitbandausbau in der
Region eine Schlüsselrolle: Seit 2020
koordiniert sie das komplexe Vorhaben für die
Städte Moers, Neukirchen‑Vluyn, Kamp‑Lintfort
und Rheinberg und sorgt dafür, dass
bislang unterversorgte Gebiete zuverlässig an
das Hochleistungsnetz der Zukunft angeschlossen
werden.
Im Fokus dieses zweiten
Förderprojekts stehen sogenannte graue Flecken –
Adressen, die perspektivisch nicht
eigenwirtschaftlich durch
Telekommunikationsunternehmen mit Glasfaser
erschlossen werden. Bund, Land und Kommunen
fördern den Ausbau und ermöglichen damit eines
der größten städteübergreifenden
Infrastrukturprojekte am Niederrhein.
Rund 3.000 förderfähige Adressen profitieren
insgesamt von dem Projekt. Enni stimmt die
beteiligten Akteure aufeinander ab und sorgt für
einen reibungslosen Ablauf – von der
Fördermittelkoordination über die Ausschreibung
bis zur Umsetzung vor Ort. Im Rahmen einer
europaweiten Ausschreibung hat für einen Teil
des Ausbaugebiets die MUENET GmbH & Co. KG aus
Coesfeld den Zuschlag erhalten.
Das
Unternehmen ist auf den Aufbau und Betrieb
moderner Glasfasernetze spezialisiert und
realisiert seit vielen Jahren
Infrastrukturprojekte zur nachhaltigen
Versorgung von Haushalten und Unternehmen mit
leistungsfähiger digitaler Infrastruktur.
Die geförderte Netzinfrastruktur wird als
sogenanntes offenes Netz (Open Access) gemäß der
NGA‑Rahmenregelung der Bundesrepublik
Deutschland errichtet. Das bedeutet: Auch andere
Internetanbieter können das Netz künftig nutzen
und Endkundendienste anbieten. Für die Haushalte
besteht keine Verpflichtung, einen bestimmten
Anbieter zu wählen oder den Anschluss aktiv zu
nutzen.
MUENET wird die betroffenen
Haushalte nach dem Versand des städtischen
Schreibens detailliert über das Ausbauvorhaben,
die nächsten Schritte sowie über optionale
Endkundenprodukte informieren. Im Rahmen des
Netzausbaus bietet das Unternehmen neben dem
kostenfreien Hausanschluss auch vergünstigte
Tarife bei Abschluss eines 24‑Monats‑Vertrages
an
Vluyner Nordring: Start des
dritten Bauabschnitts - Enni erneuert
Fernwärmenetz Die ENNI Energie &
Umwelt (ENNI) erneuert derzeit Teile des
Fernwärmenetzes in Neukirchen-Vluyn. Die
Arbeiten am Vluyner Nordring stehen nun vor dem
dritten und damit letzten Bauabschnitt, der am
19. März beginnt. Betroffen ist das Teilstück
zwischen der Feldstraße und der Rayener Straße.
Da die Fernwärmeleitung mittig in die
Fahrbahn liegt, muss die Straße hier für die
Tiefbauarbeiten voraussichtlich bis zum 29. Mai
voll gesperrt werden. Danach bleiben nur noch
einzelne Baugruben offen, damit die Enni die
neue Leitung ins Netz einbinden kann. Die
Anliegerinnen und Anlieger werden mit einem
Einwurfschreiben über die Maßnahme informiert.
Die Umleitung erfolgt nach Abwägung
verschiedener Möglichkeiten erneut über die
Niederrheinallee und ist entsprechend großräumig
ausgeschildert. Sie ist mit Stadtverwaltung,
Polizei und Verkehrsbetrieben abgestimmt. Die
Regelungen für den Busverkehr gelten
unverändert.
Durch den
Umleitungsverkehr wird das Fahrzeugaufkommen auf
der Niederrheinallee deutlich zunehmen. Um
Rückstaus zu vermeiden, entfallen die Parkplätze
am rechten Fahrbahnrand im Vluyner Stadtzentrum.
So ist sichergestellt, dass Rettungsdienst und
Feuerwehr die Straße jederzeit ungehindert
passieren können.
Die vorhandenen
Parkbuchten neben der Fahrbahn sind von dieser
Regelung nicht betroffen und stehen weiterhin
zur Verfügung. Zusätzlich wird die Stadt
Neukirchen‑Vluyn in Teilbereichen zeitlich
begrenzte Parkscheibenregelungen anordnen.
Die Arbeiten am Vluyner Nordring laufen seit
August 2025. In den ersten beiden Bauabschnitten
hat die Enni bereits die Fernwärmeleitung
zwischen dem Plankendickskendel und der
Feldstraße erneuert. Ziel der Maßnahme ist es,
die Versorgungssicherheit zu erhöhen und das
Fernwärmenetz zukunftsfähig aufzustellen.
Moers:
Neuverlegung von Straßenentwässerungen des
Heidewegs – die Straße wird in mehreren
Abschnitten gesperrt Bei
routinemäßigen Kanaluntersuchungen des Heidewegs
hat die ENNI AöR (Enni) einen dringenden
Sanierungsbedarf festgestellt. Mehrere
Straßenentwässerungskanäle müssen neu
hergestellt werden. Im Zeitraum vom 19.3. bis
zum 2.4.2026 werden diese auf dem Heideweg im
Bereich der Häuser 103 bis 129 erneuert.
Aufgrund der Lage des Hauptkanals bittet
Enni um Verständnis, dass eine Vollsperrung des
Heideweg für die gesamte Zeit der
Sanierungsmaßnahme erforderlich sein wird. Die
Sperrung erfolgt in drei Teilabschnitten, sodass
die Einschränkungen für Anwohnende möglichst
geringgehalten werden. Es wird in Folge der
Sperrung eine Umleitungsstrecke über die
Düsseldorfer Straße eingerichtet. Fragen
beantwortet Enni am Baustellentelefon unter
02841 104600.
Dinslaken: Zwei
Kunstausstellungen im Museum Voswinckelshof
enden Am Sonntag, 22. März 2026,
enden die aktuellen Kunstausstellungen im Museum
Voswinckelshof mit einer gemeinsamen Finissage:
„Und am Ende des Blau ist Struktur“ und
„Kartongeschichten“. Ab 15:00 Uhr sind
Interessierte zu einem besonderen Gespräch
eingeladen: Es werden mehrere der Künstlerinnen
und Künstler im Museum sein und sich den Fragen
der Besucherinnen und Besucher stellen.
Das bietet Gelegenheit für spannende Einblicke
in das Entstehen von Kunst sowie in die Gedanken
und persönlichen Geschichten hinter der Kunst.
Auch das Museumsteam steht für die Beantwortung
von Fragen bereit und erläutert gerne, wie eine
Kunstausstellung entsteht, welche
Herausforderungen sich stellen und warum die
Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen und
Künstlern immer wieder anders und doch spannend
und fruchtbar ist.
„Kartongeschichten“
ist einer der typisch untypischen
Gruppenausstellungen von Museum Voswinckelshof
und Kulturkreis Dinslaken. Ein profaner
Umzugskarton war der Ausgangspunkt für jedes der
Kunstwerke. Doch diese Werke unterscheiden sich
in Thema, Kunstform, Technik und Materialen.
Jedes Werk spiegelt Erfahrungen, Erinnerungen
und Persönlichkeit von der Künstlerin oder dem
Künstler.
Die Bandbreite reicht vom
mathematisch präzise berechneten Kunstwerk über
ein kleines Museum bis zum lyrischen Karton.
Zwei Künstlerinnen und ein Künstler sind
beteiligt an der Ausstellung „Und am Ende des
Blau ist Struktur …“ Sie vereint Malerei,
Druckgrafik und Bildhauerei sowie
unterschiedliche Themen und Techniken. Auch hier
gibt es viel zu entdecken, von den feinen
Marmorstrukturen der Skulpturen von Inge
Handzlik über die experimentelle Drucktechnik
von Wilfried Weiß bis zu den
Unterwasser-Geschöpfen von Marayle Küpper.
Das Museum Voswinckelshof würdigt die beiden
Ausstellungen mit einer gemeinsamen Finissage.
Der Eintritt ist frei. Das Museum ist dienstags
bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Die Ausstellungen enden am Sonntag, 22. März
2026. Weitere
Informationen zum Museum Voswinckelshof sind
hier zu finden (dem Link folgen).

NRW-Luftverkehr: Palma de Mallorca
war 2025 das beliebteste Reiseziel *
3,6 % mehr Passagiere als im Vorjahr 2024 *
Spanien erneut das beliebteste Zielland unter
Flugreisenden * Inlandsflüge haben im
Vergleich zu 2019 um 67 % abgenommen
Im
Jahr 2025 sind rund 19,3 Millionen Passagiere
von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in
Nordrhein-Westfalen abgeflogen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, waren das 3,6 %
mehr als ein Jahr zuvor (2024: 18,6 Millionen).
Mit Beginn der Coronapandemie in 2020 war die
Passagierzahl auf einen Tiefstand von etwa 5,6
Millionen gesunken. Seitdem ist die Anzahl der
Fluggäste wieder kontinuierlich angestiegen und
hat sich von 2020 bis 2025 mehr als verdreifacht
(+241,8 %).
Dennoch liegt sie weiterhin
unter dem Niveau vor der Coronapandemie. Spanien
weiterhin das beliebteste Flugziel der
Flugreisenden Spanien war 2025 erneut das
beliebteste Zielland unter Flugreisenden: Von
den sechs NRW-Flughäfen starteten im vergangenen
Jahr etwa 4,1 Millionen Passagiere nach Spanien.
Davon flogen 1,6 Millionen zum Flughafen Palma
de Mallorca - dem damit beliebtesten Flughafen
der Fluggäste aus NRW.
Auf Platz 2 der
meist angeflogenen Länder lag im vergangenen
Jahr die Türkei mit etwa 3,7 Millionen
Passagieren. Hier landeten die meisten Reisenden
in Antalya (1,5 Millionen). Weniger
NRW-Flugpassagiere auf innerdeutschen Strecken
Inlandsflüge haben seit 2019 den größten
Rückgang zu verzeichnen: 2025 flogen knapp 1,3
Millionen NRW-Passagiere innerhalb Deutschlands.
Dies waren 67 % weniger als 2019 (4,1
Millionen).
Im Vergleich der häufigsten
Zielländer belegte Deutschland dennoch Platz 3.
Der beliebteste inländische Flughafen war
München mit etwa 840.100 Passagieren aus NRW.
Auch deutschlandweit war Spanien das beliebteste
Zielland mit etwa 16,8 Millionen Fluggästen.
Platz 2 und 3 spiegeln das NRW-Ergebnis
ebenfalls wider: Die Türkei war mit 13,1
Millionen Passagieren knapp vor der Anzahl der
Flugreisenden innerhalb Deutschlands (12,8
Millionen).

Größten Zuwachs verzeichnete der Flughafen
Istanbul-Sabiha Gökcen Werden die zehn Flughäfen
betrachtet, die von NRW-Reisenden am häufigsten
angesteuert werden, zeigen sich unterschiedliche
Entwicklungen gegenüber den Vorjahren. Palma de
Mallorca war vor Antalya erneut der von
NRW-Passagieren am häufigsten angeflogene
Flughafen.
Platz 3 belegte 2025 der
Flughafen München, welcher mit –5,6 % zum
Vorjahr und –45,3 % im Vergleich zu 2019 den
größten Rückgang der Fluggastzahlen zu
verzeichnen hatte. Den größten Zuwachs an
NRW-Passagieren verzeichnete 2025 der Flughafen
Istanbul-Sabiha Gökcen mit 12,9 % gegenüber dem
Vorjahr.

Im Vergleich zu 2019 hat sich die Zahl der
NRW-Reisenden dorthin mit 106,7 % sogar mehr als
verdoppelt. Auch die Flughäfen Hurghada und
Barcelona verzeichneten im Vorjahresvergleich
einen Zuwachs von 10,2 % bzw. 8,6 %. Mögliche
Gründe für solche Schwankungen der
Passagierzahlen an den einzelnen Flughäfen
könnten u. a. Anpassungen im Flugplan,
Änderungen bei den am Standort vertretenen
Airlines sowie beim individuellen Reiseverhalten
sein.
Dinslaken: Erstes Stadtgespräch
schafft konstruktiven Austausch Am
Mittwoch (11.03.2026) gab es in der Aula des
Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ) in Hiesfeld
eine Premiere: Das erste Stadtgespräch mit
Bürgermeister Simon Panke, Stadtkämmerer Achim
Thomae und rund 70 interessierten Bürger*innen
fand statt. Mit einem besonderen Augenmerk auf
das Thema „städtischer Haushalt“, über den der
Stadtrat am 26. März abstimmt, begann das
Treffen.
Trotz der vielen schlechten
Nachrichten über bevorstehende Sparmaßnahmen,
die in den vergangenen Wochen bekannt geworden
sind, begann die Veranstaltung Bürgermeister
Simon Panke voller Optimismus und guten
Nachrichten: Über das Sondervermögen der
Bundesregierung erhält die EBGS eine neue
Turnhalle, das Feuerwehrgerätehaus in
Eppinghoven wird saniert, das Schulzentrum
Hiesfeld konnte fertig gestellt werden und die
Straßenbeleuchtung wird auf energieeffiziente
Leuchten umgestellt.
Zudem habe die
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV)
angeboten, das Freibadgelände Hiesfeld zu
entwickeln – die Vertragsverhandlungen liefen
derzeit. Stadtkämmerer Achim Thomae gab
anschließend einen Überblick über die
Sparmaßnahmen der kommenden Jahre. Es gab
zahlreiche Nachfragen zu den geplanten
Steuererhöhungen und Maßnahmen innerhalb der
Stadtverwaltung.
Für viele Bürger*innen
wurde, dank der ausführlichen Erklärung, vor
allem die Erhöhung der Grundsteuer B deutlicher.
So rechnete der Kämmerer beispielhaft vor, dass
auf ein Einfamilienhaus rund 26 Euro Mehrkosten
und auf ein Geschäftsgrundstück etwa 25 Euro
Mehrkosten pro Monat zukommen würden. Eine
Mietpartei in etwa einem 6-Familienhaus müsste
mit einer monatlichen Mehrbelastung von etwa
5,30 Euro rechnen.
Weitere kritische
Nachfragen gab es aus dem Publikum zu den Themen
Eishalle, Baumaßnahmen an den Schulen, dem
Krankenstand in Verwaltungen generell und der
Frage, ob man nicht schon viel früher hätte
handeln können und müssen. Aber es gab auch Lob
für die Veranstaltung.
Eine Bürgerin
bekundete, sehr froh zu sein, dass die Menschen
in Dinslaken durch dieses Format nun wieder
miteinander sprechen würden. Es sei wichtig,
sich an einen Tisch zu setzen, querzudenken und
zusammen zu arbeiten – vor allem um denen zu
helfen, die keine Stimme hätten. Und das sei es
auch, worauf es ihm bei den Stadtgesprächen
ankäme, so Bürgermeister Simon Panke: „Wir alle
möchten, dass es unserer Stadt gut geht. Deshalb
ist es gut, wenn die Menschen, denen die Stadt
am Herzen liegt, zusammenkommen und sich
austauschen“.
Im Herbst soll es eine
weitere Ausgabe des Stadtgesprächs geben. Wer
darüber hinaus noch ungeklärte Fragen habe, kann
sich an simon.panke@dinslaken.de wenden.
Moers: Start einer zukunftsweisenden
Sanierung - Rheinberger Straße und Mühlenstraße
werden fit für die nächsten Jahrzehnte
Die Enni beginnt zu Beginn der
NRW-Osterferien am 30. März 2026 mit einer der
notwendigen Modernisierungen im Herzen der
Moerser Innenstadt. Die Rheinberger Straße und
die Mühlenstraße, zwei zentrale Achsen der
innerstädtischen Infrastruktur, werden in den
kommenden Monaten umfassend erneuert – von den
Schmutz- und Regenwasserkanälen über
Stromleitungen bis hin zu neuen Oberflächen und
einer optimierten Radwegeführung. Mit dem
Projekt setzt die Stadt Moers gemeinsam mit Enni
einen weiteren wichtigen Baustein in Sachen
„Sanierungen“ um.
Sorgfältig geplant
und transparent informiert Der Baubeginn des
ersten Bauabschnitts steht kurz bevor, dabei
wurde dieser bewusst in die Frühjahr- und
Sommermonate gelegt. „Wir haben uns ganz klar
für einen Start in den Osterferien entschieden“,
erklärt Diane Schiffer, zuständig für Planung
und Bau bei Enni. „In dieser Zeit steigen viele
Bürgerinnen und Bürger auf das Rad um, damit ist
der Verkehrsknotenpunkt insgesamt weniger stark
frequentiert. Das hilft uns, die unvermeidbaren
Einschränkungen so gering wie möglich zu
halten.“

© enni. Alle Informationen zu den
Änderungen finden Sie
hier.
Start der ersten Bauphase Der erste
Bauabschnitt konzentriert sich auf den Kanalbau
in der Rheinberger Straße und dauert rund 16
Wochen an. Die Lage des Kanals macht eine
Vollsperrung der Straße unvermeidbar. Die
Arbeiten starten im Kreuzungsbereich Rheinberger
Straße und Mühlenstraße und wandern in Richtung
Baerler Straße. Die Baustelle wird in drei
Abschnitten organisiert, um wichtige
Zufahrtsbereiche möglichst lange offenhalten zu
können. Alle Gruben werden aus
Sicherheitsgründen auf maximal 15 Meter
begrenzt.
Die Erreichbarkeit der Häuser
Nummer 32–40 und 55 bleibt gewährleistet –
inklusive der Befahrbarkeit mit Drehleitern.
Enni hat die Planungen sorgfältig darauf
ausgerichtet, Rettungswege, Anlieferungen und
Anliegerinteressen so oft es geht
berücksichtigen zu können. Die Bürgerinnen und
Bürger dürfen sich darauf verlassen, dass die
Maßnahme so umsichtig wie möglich durchgeführt
werden wird.
Entlastung für Schulen:
Provisorischer Kreisverkehr für mehr Sicherheit
Damit der Schulverkehr im Umfeld der
Seminarstraße verlässlich funktioniert, wird
Enni in Abstimmung mit der Stadt Moers ab dem
30. März einen provisorischen Kreisverkehr in
der Seminarstraße/Gabelsberger Straße
einrichten. Ein temporäres Parkverbot auf der
westlichen Straßenseite unterstützt einen
sicheren Verkehrsfluss während der Stoßzeiten.
Im Zuge der neuen Verkehrsführung während der
Baumaßnahme, wird es auch Änderungen im
öffentlichen Nahverkehr der NIAG geben. Alle
Informationen zu den Änderungen finden Sie
hier.
Umleitungskonzept während der Bauphase 1 Es
wurde für jede Bauphase ein Umleitungskonzept
für Pkw und Lkw entwickelt. Die Zufahrt zur
Mühlenstraße ist in der ersten Phase gesperrt,
die Baerler Straße bleibt zunächst weiterhin
befahrbar. Es wird mit Beginn der Vollsperrung
der Rheinberger Straße, frühzeitig und klar
ausgeschildert, wie man über die
Wilhelm‑Schröder‑Straße und die Klever Straße in
beide Richtungen fahren kann - Radfahrende und
Fußgänger sind davon nicht betroffen und können
die Baustelle passieren!
Ergänzend
stehen die Routen über die Repelener Straße und
die Unterwallstraße sowie über die Rheurdter
Straße und die Repelener Straße in beide
Richtungen zur Verfügung. Für den
Hauptdurchgangsverkehr wird zusätzlich eine
großräumige Umleitung eingerichtet.
Diese führt in beide Fahrtrichtungen über die
Verbandsstraße, die Römerstraße sowie die
Ruhrorter Straße und wird ebenfalls frühzeitig
ausgeschildert. Ziel der Verkehrsführung ist es,
den Innenstadtbereich spürbar zu entlasten,
Verkehrsströme zu entzerren und trotz der
notwendigen Sperrung eine möglichst flüssige
Erreichbarkeit sicherzustellen.
Ziel der
Verkehrsführung ist es, den Innenstadtbereich
spürbar zu entlasten, Verkehrsströme zu
entzerren und trotz der notwendigen Sperrung
eine möglichst flüssige Erreichbarkeit
sicherzustellen.
Mehr
Verkehrssicherheit und bessere Wege für
Radfahrende nach Abschluss der Baumaßnahme
„Eine neue, klar geführte Radwegeverbindung
ersetzt die bisherige Führung zwischen zwei
Pkw-Fahrspuren. Zusammen mit optimierten
Ampelanlagen und einer neu strukturierten
Verkehrsführung entsteht mehr Übersichtlichkeit
und Sicherheit – insbesondere für Kinder und
Radfahrende“, so Nadine Beinemann von der Stadt
Moers.
Parallel erhöhen die bereits
erneuerte Fernwärmeleitung und neue
Stromleitungen die Energieeffizienz und
Versorgungssicherheit – ein wesentlicher Beitrag
zu den städtischen Klimazielen.
Ein
Projekt für kommende Generationen Die
vorhandene Infrastruktur der Rheinberger und
Mühlenstraße ist veraltet und stößt damit
zunehmend an Kapazitäts- und Störungsgrenzen.
Mit der Modernisierung im Untergrund werden
Schmutz- und Regenwasserkanäle ebenso wie
Stromleitungen erneuert. Enni modernisiert daher
nicht nur zwei Straßenabschnitte im Auftrag der
Stadt, sondern es wird die Lebensqualität für
die nächsten Jahrzehnte gesichert. Die neue
Infrastruktur soll Moers resilienter, moderner
und zukunftsfähig auch bei
Extremwetterverhältnissen machen.
Die
Sanierung ist umfangreich. Genau deshalb
wurde die gesamte Maßnahme in den vergangenen
Monaten besonders detailliert geplant. „Es ist
uns wichtig, dass die Menschen gut informiert
sind. Daher werden vor allem die
Bildungseinrichtungen im Umfeld, transparent
über alle Details in Kenntnis gesetzt. Die
kommenden Monate fordern ein Stück Geduld – aber
am Ende entsteht eine sichere, moderne
Infrastruktur, von der alle profitieren werden“,
erklärt Diane Schiffer.
Trotz aller
Vorkehrungen ist Enni bewusst, dass es in Zuge
der Bauabschnitte Einschränkungen geben wird.
Insbesondere in den Osterferien laufen
gleichzeitig noch zwei weitere Baustellen „Am
Schürmannshütt“ und „Am Jostenhof“ weiter,
weshalb es zu zusätzlichen Einschränkungen
kommen kann. Die Einbahnstraße „Am Jostenhof“
wird jedoch aufgehoben, sodass dies zu
Entlastung führen wird.
Ausblick: So
geht es nach dem ersten Bauabschnitt weiter
Nach dem Kanalbau in der Rheinberger Straße
folgen der Kanalbau in der Mühlenstraße und
anschließend die Oberflächenerneuerung. Die
Arbeiten werden in mehreren klar getrennten
Bauabschnitten erfolgen, teilweise mit
Einbahnstraßenführung und intelligenter
Ampelsteuerung – insbesondere für
Rettungsfahrzeuge und den öffentlichen
Nahverkehr.
Aktuelle Infos auf der
Enni-Website Während der gesamten Bauzeit
informiert Enni Anwohner, Schulen und
Verkehrsteilnehmende frühzeitig über alle
wesentlichen Schritte. Dies geschieht über
Anliegerschreiben, Pressemitteilungen aber auch
über die Enni-Website unter:
enni.de/rheinbergerstrasse. Außerdem
informiert die Stadt Moers über
instagram.com/stadt_moers,
facebook.com/stadtmoers und den städtischen
WhatsApp-Kanal.
„Vielfalt für
Gesundheit“ – Gesundheitsamt informiert auf dem
Xantener Wochenmarkt Anlässlich des
bundesweiten Tages des Gesundheitsamtes am
Donnerstag, 19. März 2026, informiert das
Gesundheitsamt des Kreises Wesel unter dem Motto
„Vielfalt für Gesundheit“ über seine Angebote.
Während des Xantener Wochenmarktes ist das
Gesundheitsamt von 8:30 bis 13 Uhr mit seinem
MediMobil sowie Informationsständen auf dem
Marktpatz in Xanten vertreten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben dort
die Möglichkeit, sich über die vielfältigen
Aufgaben und Leistungen des Gesundheitsamtes zu
informieren. Ein besonderer Schwer-punkt liegt
auf dem Thema Impfen: Wer seinen aktuellen
Impfstatus überprüfen lassen möchte, kann seinen
Impfpass mitbringen und sich vor Ort von einer
Ärztin des Gesundheits-amtes beraten lassen.
Darüber hinaus stehen Mitarbeitende des
Gesundheitsamtes für Fragen zu zahlreichen
wei-teren Themen zur Verfügung.
Die
Aufgaben des Gesundheitsamtes sind vielfältig
und reichen unter anderem von
Trinkwasserkontrollen,
Schuleingangsuntersuchungen und Zahnprophyla-xe
über TBC-Fürsorge sowie die Beratung von
Menschen mit psychischen Erkrankungen bis hin
zur Hygieneüberwachung in
Gesundheitseinrichtungen. Auch eine
Beratungshotline wäh-rend Hitzeperioden gehört
zu den Angeboten.
Für Besucherinnen und
Besucher gibt es außerdem ein Glücksrad mit
kleinen Gewinnen. Wer die Fragen rund um
Gesundheit richtig beantwortet, hat die Chance
auf eine kleine Überra-schung. Organisiert wird
die Aktion vom Team Regionale Gesundheit des
Gesundheitsamtes des Kreises Wesel.
Nachhaltig gärtnern – aber wie?
Was hinter naturnahem Gärtnern, Permakultur und
biodynamischen Ansätzen steckt. Begriffe wie
„naturnah“, „Permakultur“ oder „biodynamisch“
werden oft gleichgesetzt, stehen jedoch für
unterschiedliche Konzepte mit eigener Geschichte
und eigenen Prinzipien.
„Viele dieser
Ansätze verfolgen ähnliche Ziele, werden aber
häufig vermischt“, sagt Dr. Lutz Popp, Experte
für Gartenbauwissenschaften beim Bayerischen
Landesverband für Gartenbau und Landespflege
(BLGL). „Für eine sachliche Einordnung lohnt
sich ein genauer Blick auf die Inhalte und auf
das, was sie jeweils nicht sind.“

Naturnahe Gärten sind nicht ungepflegt, sondern
bewusst gestaltete Lebensräume. (Quelle: BLGL)
Naturnahes Gärtnern: Ökologische Funktionen
im Mittelpunkt Naturnahes Gärtnern ist kein
geschütztes Label und kein festes Regelwerk,
sondern eine fachliche Leitidee. Sie orientiert
sich an natürlichen Lebensräumen und deren
Funktionsweise. Ziel sind unter anderem stabile
Lebensgemeinschaften durch standortgerechte
Pflanzen und Strukturvielfalt.
Praktisch
heißt das: heimische Pflanzen wählen,
Blühangebote sichern, Totholz oder Hecken
integrieren und organisches Material über
Kompost wieder in den Boden zurückführen.
„Naturnah bedeutet nicht ungepflegt, sondern
bewusst gestaltete Lebensräume mit regelmäßiger
Pflege.“ betont Dr. Popp. - Permakultur:
Gestaltung mit ethischem Fundament -
Permakultur wurde in den 1970er Jahren von den
Australiern Bill Mollison und David -Holmgren
entwickelt. Sie versteht sich als ganzheitliches
Planungssystem von Lebensräumen.
Im
Zentrum stehen drei ethische Leitsätze: -
Sorge für die Erde (Earth Care) – Boden, Wasser
und Biodiversität erhalten - Sorge für den
Menschen (People Care) – Bedürfnisse decken und
Gemeinschaft stärken - Gerechtes Teilen (Fair
Share) – Ressourcen maßvoll nutzen
Diese
Prinzipien bilden den Rahmen für konkrete
Planungsmethoden. Typisch sind Mischkulturen,
die Bevorzugung mehrjähriger Systeme, die
Nutzung natürlicher Energieflüsse sowie eine
geschickte Flächennutzung. „Permakultur denkt
vom Gesamtsystem her“, erklärt Dr. Popp. „Sie
verbindet ökologische Gestaltung mit sozialen
Fragestellungen.“
Wichtig ist jedoch:
Permakultur ist kein geschütztes Siegel. Die
Umsetzung variiert, systematische
Langzeitstudien sind bislang begrenzt. Sie ist
weder ein Ertragsversprechen noch ein
festgelegter Standard, sondern ein ethisch
fundierter Planungsrahmen.
Biodynamisch
und biologisch: Was bedeutet das für den
Hausgarten? Der ökologische Landbau ist in
der EU rechtlich geregelt. Er verzichtet auf
chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und
setzt auf Fruchtfolgen, organische Düngung und
weitgehend geschlossene Nährstoffkreisläufe –
Prinzipien, die sich auch im Hausgarten gut
umsetzen lassen.
Die biodynamische
Wirtschaftsweise baut darauf auf, geht jedoch
konzeptionell weiter. Sie geht auf Rudolf
Steiner (1924) zurück und versteht den Hof als
möglichst geschlossenen Organismus. In der
Praxis gehört dazu idealerweise auch
Tierhaltung, um betriebseigene
Nährstoffkreisläufe zu sichern. Zudem spielen
bestimmte Präparate sowie eine Orientierung an
kosmischen und rhythmischen Zusammenhängen eine
Rolle. Entsprechende Betriebe können nach den
Richtlinien von Demeter zertifiziert werden.
Für private Gärten ist dieses Gesamtsystem
jedoch nur eingeschränkt übertragbar. Relevanz
haben vor allem praktische Maßnahmen wie
Kompostwirtschaft oder Mischkulturen – nicht
jedoch zwingend die weltanschaulichen Elemente.
„Für Hausgärten ist entscheidend, welche
Maßnahmen fachlich sinnvoll sind“, so Dr. Popp.
„Die weltanschauliche Grundlage der Biodynamik
ist keine Voraussetzung für ökologisch
orientiertes Gärtnern. Im Hausgarten bleibt
davon vor allem die Idee geschlossener
Stoffkreisläufe und der Verzicht auf
chemisch-synthetische Düngung und
Pflanzenschutzmittel relevant.“
Wie lässt
sich das im eigenen Garten umsetzen? Für
private Gärten lassen sich Elemente aus allen
Ansätzen kombinieren. Humusaufbau durch Kompost,
vielfältige Pflanzengesellschaften,
strukturreiche Gestaltung oder Mischkulturen
sind fachlich sinnvolle Maßnahmen, unabhängig
vom gewählten Etikett. „Entscheidend ist nicht
der Begriff, sondern die konkrete Praxis“,
betont Dr. Popp.
Anmeldungen für Vereinsfest und
Adventmarkt in Wesel gestartet Für
die Weseler Vereine gibt es auch im Jahr 2026
wieder Möglichkeiten, ihren Verein der
Öffentlichkeit zu präsentieren – beim
Vereinsfest am 01. August 2026 sowie beim
Adventmarkt vom 27. bis zum 29. November 2026.

Quelle: Flaggschiff Film
Vereinsfest im
Rahmen der PPP-Tage Das PPP-Stadtfest
begeistert traditionell mit einem bunten
Programm zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Von der Kirmes am Rhein über Musik am Kornmarkt
bis hin zum Trödelmarkt gibt es vielfältige
Programmpunkte in der Hansestadt.
Auch
in diesem Jahr findet im Rahmen der PPP-Tage
wieder das Vereinsfest am 01. August statt.
Weseler Vereine haben hier die Gelegenheit, sich
zu präsentieren, das Vereinsleben erlebbar zu
machen und mit interessierten Bürgerinnen und
Bürgern ins Gespräch zu kommen.
Adventmarkt am Dom Am ersten
Adventswochenende (27. bis 29. November) lädt
der Adventmarkt am Dom wieder zu einem
stimmungsvollen Auftakt in die Vorweihnachtszeit
ein.
Zwischen weihnachtlich geschmückten
Ständen können Besucherinnen und Besucher
handgefertigte Produkte entdecken,
weihnachtliche Leckereien genießen und sich auf
die Adventszeit einstimmen. Die Weseler Vereine,
Verbände und karitative Einrichtungen haben die
Möglichkeit, sich auf dem Adventmarkt zu
präsentieren, selbstgemachte Produkte anzubieten
oder über ihre Arbeit zu informieren.
Anmeldemöglichkeiten Vereine, Verbände und
karitative Einrichtungen aus Wesel, die sich am
Vereinsfest beteiligen möchten, können sich bis
zum 15. Juni 2026 anmelden. Die Anmeldungen für
den Adventmarkt sind bis zum 30. Juni möglich.
Weitere Informationen sowie das
jeweilige Anmeldeformular sind unter
wesel-tourismus.de zu finden. Für Fragen steht
das Team von WeselMarketing unter der
Telefonnummer 0281 2032606 oder per E-Mail an
info@weselmarketing.de gerne zur Verfügung.
23. März
2026: Gedenkveranstaltung zum Bombenangriff auf
Dinslaken Am Montag, den 23. März
2026, findet am Mahnmal auf dem Dinslakener
Parkfriedhof eine öffentliche
Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestags
der Zerstörung Dinslakens im Zweiten Weltkrieg
statt. Beginn ist um 11 Uhr.
Bürgermeister Simon Panke wird eine Rede halten
und im Anschluss wird gemeinsam ein Kranz
niedergelegt, um der Opfer von Krieg und Gewalt
zu gedenken und an die erschütternden Ereignisse
des 23. März 1945 zu erinnern. Schüler*innen der
Ernst-Barlach-Gesamtschule werden sich in diesem
Jahr wieder mit Beträgen beteiligen.
Kanalanschluss für den Einzelhandel
Kornstraße in Moers wird einige Tage zur
Sackgasse Die ENNI Stadt &
Service Niederrhein (Enni) wird in der
Kornstraße in Nähe des Kreisverkehres
Franz-Haniel-Straße in Moers ab Montag, 16. März
2026, einen großen Einzelhändler an den
öffentlichen Mischwasserkanal anschließen. Da
der Hauptkanal in rund drei Metern Tiefe und auf
der gegenüberliegenden Fahrbahnseite liegt, wird
die Straße in Höhe der Baustelle für Autofahrer
gut eine Woche zur Sackgasse.
Anlieger
und der Durchgangsverkehr können während der
Bauarbeiten über eine ausgeschilderte Umleitung
jederzeit in beiden Fahrtrichtungen über die
Franz-Haniel-Str/Römer Str./Homberger
Str./Cecilienstr./Kornstr fahren. Zudem wird die
Linienführung der Buslinie 912 für die Dauer der
Baumaßnahme umgeleitet. Für Fußgänger und
Radfahrende bleibt die Baustelle die ganze Zeit
passierbar.
Enni möchte die Baumaßnahme
spätestens am 25. März abschließen. Alle
Prozesse wurden im Vorfeld mit dem zuständigen
Fachbereich Straßen und Verkehr der Stadt Moers
sowie der Polizei und Feuerwehr abgestimmt. Wer
Fragen hat, kann sich unter der Rufnummer
02841-104600 informieren.
Internationale Wochen gegen
Rassismus vom 16.–29. März 2026 in Dinslaken
Downloads Die Internationalen Wochen
gegen Rassismus finden vom 16. bis 29. März 2026
in Dinslaken statt. Vom 16. bis 29. März 2026
beteiligt sich Dinslaken erneut an den
Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mit
einem vielfältigen Programm setzen zahlreiche
engagierte Akteur*innen ein starkes Zeichen für
Vielfalt, Respekt und ein solidarisches
Miteinander. Die Aktionswochen stehen für eine
klare Haltung gegen Rassismus, Diskriminierung
und Ausgrenzung.

Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und
Information und machen deutlich, dass die Stadt
Dinslaken für Demokratie, Menschenwürde und
gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Das
abwechslungsreiche Programm umfasst unter
anderem Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden,
kulturelle Veranstaltungen sowie Angebote für
Kinder und Jugendliche.
Ziel ist es,
Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Generationen und Lebensrealitäten
zusammenzubringen und für das Thema Rassismus zu
sensibilisieren. Das vollständige Programm sowie
das offizielle Veranstaltungsplakat finden Sie
im Anhang dieser Mitteilung. Die Stadt lädt alle
Bürger*innen herzlich ein, die Veranstaltungen
zu besuchen und ein sichtbares Zeichen gegen
Rassismus zu setzen.
Gemeinsam können
wir ein starkes Signal für Offenheit, Respekt
und Chancengerechtigkeit in Dinslaken setzen.
Weiterführende Infos gibt es hier: „Dinslaken
hält zusammen – Gegen Rassismus und
Rechtsextremismus, für Vielfalt und
Menschlichkeit “ | Stiftung gegen Rassismus
Moers: Berichte zur
Innenstadtsanierung und zum Winterdienst
Verwaltungsrat tagt im ENNI Sportpark Rheinkamp
Der Verwaltungsrat der ENNI Stadt
& Service Niederrhein (ENNI) kommt am
Donnerstag, 19. März, zu seiner ersten Sitzung
des Jahres im ENNI Sportpark Rheinkamp zusammen.
Wichtigster Programmpunkt ist die
Information durch den Vorstand über den
aktuellen Stand der Innenstadtsanierung,
Maßnahmen zur Sanierung der Straßenbeleuchtung
sowie über ein Fazit zum Winterdienst. Ein
weiteres Thema wird die Freiraumplanung am
Solimare sein. Interessierte Bürgerinnen und
Bürger können ab 16 Uhr an der öffentlichen
Sitzung teilnehmen.
Starke Saison
endet mit Schaumparty - Mehr als 43.000 Gäste in
der Moerser Eissporthalle Die
Eislaufsaison in der Moerser Eissporthalle
steuert auf ihr großes Finale zu – und das mit
einer rundum positiven Bilanz. Mehr als 43.000
Besucherinnen und Besucher nutzten in dieser
Saison allein die öffentlichen Laufzeiten. Damit
setzt sich der positive Trend der vergangenen
Jahre fort.
„Wir hatten eine richtig
gute Saison mit sehr viel Zuspruch aus allen
Altersgruppen“, erklärt Benjamin Beckerle,
Bereichsleiter der ENNI Sport & Bäder (Enni).
Besonders beliebt waren erneut die Eisdiscos,
die freitags regelmäßig für ein volles Haus
sorgten. Mit mehreren hundert Gästen gehörten
sie auch in dieser Saison zu den absoluten
Publikumsmagneten.
Zum offiziellen
Saisonabschluss steht am Montag, 23. März, ein
letztes Highlight an: die Schaumparty. Tickets
dafür sind ab sofort online im Vorverkauf
erhältlich. Dabei empfiehlt Beckerle, sich
frühzeitig Karten zu sichern: „Das Schaum-Event
ist erfahrungsgemäß schnell ausverkauft.“
Vor allem bei den jungen Gästen ist die
Schaumparty seit Jahren äußerst beliebt. Los
geht es um 17 Uhr zunächst mit Schlittschuhen
und Discomusik auf dem Eis. Nach etwa einer
Stunde schmeißt die Enni dann die Schaum-Kanone
an: Die Eisfläche wird geflutet, Kufen sind
tabu, getanzt wird in Straßenschuhen.
Für die passende Partystimmung sorgt ein DJ.
Nach dem Saisonende setzt in der Eissporthalle
das Tauwetter ein. Die Eisfläche verschwindet,
sodass nach Ostern die Baumesse dort stattfinden
kann. Im Anschluss beginnt dann der zweite Teil
der energetischen Sanierung, in die die Enni
rund eine Million Euro investiert.
Bereits im vergangenen Jahr hatte das
Unternehmen die Wärmeschleuse und die
Schneegrube erneuert. Nun geht es mit
umfangreichen baulichen Maßnahmen weiter, die
den Energieverbrauch der Halle künftig deutlich
senken sollen. Geplant sind unter anderem
Arbeiten an Dach und Fassade und eine
verbesserte Wärmedämmung. Ziel ist es, die
Eissporthalle nachhaltig aufzustellen und fit
für die kommenden Jahre zu machen.
Datenreport 2025: Mehr Bus- und
Lkw-Prüfungen -
Konstante Nachfrage nach Führerscheinen für Lkw
und Busse. - Durchfallquoten bleiben stabil
und liegen deutlich unter den Pkw-Quoten.

Anzahl der durchgeführten theoretischen
Fahrerlaubnisprüfungen in Klasse C ©TÜV-Verband
Die Zahl der Fahrerlaubnisprüfungen für
Berufskraftfahrer:innen in den Klassen C für Lkw
und D für Busse hat im Jahr 2025 neue
Höchstwerte erreicht. Das zeigt eine Auswertung
des TÜV-Verbands auf Basis von Erhebungen der
„TÜV | DEKRA arge tp 21“. In den Lkw-Klassen
(C1/C1E/C/CE) wurden insgesamt 123.414
theoretische und 123.746 praktische
Fahrerlaubnisprüfungen abgelegt. Das entspricht
einem Plus von rund 3.500 Theorie- (3 Prozent)
und rund 4.700 Praxisprüfungen (4 Prozent)
gegenüber 2024.
Auch im Busverkehr
blieben die Prüfungszahlen im Jahr 2025 auf
einem hohen Niveau. In den Bus-Klassen
(D1/D1E/D/DE) wurden bundesweit 15.518
theoretische Prüfungen durchgeführt - ein
Rückgang um etwa 250 Prüfungen im Vergleich zum
Vorjahr (minus 1,5 Prozent). Gleichzeitig stieg
die Zahl der praktischen Prüfungen auf 20.688.
Das sind rund 2.000 Prüfungen mehr als im Jahr
2024 (plus 11 Prozent).
„Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer
sind für Wirtschaft und Daseinsvorsorge
unverzichtbar, im Nahverkehr ebenso wie in der
Logistik“, sagt Fani Zaneta, Referentin
Fahrerlaubnis, Fahreignung und
Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband. „Die hohen
Prüfungszahlen zeigen ein anhaltendes Interesse
an diesem Berufsweg. Gerade der Zuwachs bei den
Bus-Prüfungen ist ein gutes Signal für den
ÖPNV.“
Hohe Bestehensquoten bei
Berufskraftfahrer:innen
Berufskraftfahrer:innen sind in den
Fahrerlaubnisprüfungen erfolgreicher als
Fahrschüler:innen der Pkw-Klasse und das, obwohl
der Prüfungsumfang höher ist. In der Klasse B
liegt die Nichtbestehensquote bei 44 Prozent in
der Theorie und bei 37 Prozent in der Praxis. In
den Lkw-Klassen (C1/C1E/C/CE) liegt die
Nichtbestehensquote bei 14 Prozent in der
Theorie und bei 15 Prozent in der Praxis.
Entsprechend bestehen sechs von sieben
Fahrschüler:innen die Theorieprüfung (86
Prozent) und die praktische Prüfung (85
Prozent). Im Vergleich zu 2024 (jeweils 15
Prozent) sinkt die Theorie-Nichtbestehensquote
um einen Prozentpunkt, während die Praxisquote
unverändert bleibt. Die Nichtbestehensquoten
sind seit zehn Jahren weitestgehend stabil. Im
Jahr 2016 scheiterten 16 Prozent in der
Theorieprüfung für den Lkw-Führerschein und 13
Prozent in der praktischen Prüfung.
Bus-Fahrschüler:innen schneiden in Prüfungen gut
ab Auch die Bus-Fahrschüler:innen schneiden
in den Prüfungen besser ab als Prüflinge in
Klasse B. Im Jahr 2025 haben 83 Prozent die
Theorieprüfung und 76 Prozent die praktische
Prüfung für die Bus-Führerschein bestanden, 17
Prozent scheiterten in der Theorie und 24
Prozent in der Praxis.
Gegenüber 2024
hat sich die Theorie-Nichtbestehensquote um zwei
Prozentpunkte verbessert (2024: 19 Prozent),
während die Nichtbestehensquote in der
praktischen Prüfung um zwei Prozentpunkte
schlechter geworden ist (2024: 22 Prozent). In
der längerfristigen Betrachtung zeigt sich
insgesamt eine leichte Verschlechterung: Im Jahr
2016 haben 16 Prozent die Theorieprüfung für den
Bus-Führerschein und 15 Prozent die praktische
Prüfung nicht bestanden.
„Wer Busse und
schwere Lkw fährt, trägt eine besondere
Verantwortung für die Sicherheit von Fahrgästen
und anderen Verkehrsteilnehmenden“, sagt Zaneta.
„Wer solche Fahrzeuge führt, muss Regeln
beherrschen und in der Praxis sicher fahren. Die
hohen Bestehensquoten zeigen, wie professionell
sich viele Bewerberinnen und Bewerber auf die
Prüfungen und ihren Berufseinstieg vorbereiten
und, dass sie ihre Verantwortung für die
Verkehrssicherheit ernst nehmen.“
Nachfrage nach Führerscheinen für Bus und Lkw:
Langzeittrend ist positiv Seit 2016 stieg die
Zahl der Prüfungen in den Lkw-Klassen
(C1/C1E/C/CE) um 30 Prozent (Theorie) und 35
Prozent (Praxis). Auch bei den Bus-Klassen
(D1/D1E/D/DE) liegen die Werte aus dem Jahr 2025
deutlich über dem Niveau von 2016: Die Zahl der
Prüfungen stieg in zehn Jahren um 44 Prozent in
der Theorie und um 47 Prozent in der Praxis.
Seit dem Jahr 2021 ist die Entwicklung in
den Bus-Klassen besonders dynamisch: die
Theorieprüfungen nahmen um 70 Prozent zu und die
praktischen Prüfungen um 75 Prozent. „Die
steigenden Prüfungszahlen sind ein gutes Signal:
Mehr qualifiziertes Fahrpersonal ist eine
Grundvoraussetzung, damit der Nahverkehr
ausgebaut und die Ziele der Verkehrswende
erreicht werden können“, sagt Zaneta.
In
der Zehnjahresbetrachtung zeige sich ein klarer
Aufwärtstrend, allerdings reiche das nicht aus,
um die Fachkräftelücke zu schließen. Nach
Angaben des Bundesverbands Güterkraftverkehr
Logistik und Entsorgung (BGL) fehlen aktuell
etwa 100.000 Berufskraftfahrer:innen. Auch in
der Personenbeförderung fehlen Fachkräfte. Der
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
beziffert den Engpass aktuell auf rund 20.000
Busfahrer:innen; bis 2030 wird ein zusätzlicher
Fehlbedarf von rund 50.000 bis 60.000 Personen
erwartet.
Fachkräftesicherung und Reform
der Fahrausbildung Für eine nachhaltige
Fachkräftesicherung müssen Maßnahmen zusammen
gedacht werden: das Berufsbild stärken, den
Zugang in die Qualifizierung praxistauglich
gestalten und gleichzeitig die
Verkehrssicherheit absichern.
„Wir
müssen mehr Menschen für diese Berufe gewinnen
und wir müssen sie so qualifizieren, dass sie
die Anforderungen im Alltag sicher beherrschen“,
sagt Zaneta. „Fahrerlaubnisprüfungen schaffen
dafür einen verlässlichen Sicherheitsstandard,
weil sie Fahrkompetenz und Regelkenntnis
verbindlich überprüfen.“ Das ist insbesondere
mit Blick auf Fahrzeuge mit hohem Gewicht oder
vielen Fahrgästen essenziell.
Die
kürzlich bekannt gewordenen Reformvorschläge des
Bundesverkehrsministeriums zur Fahrausbildung
greifen ein wichtiges Modernisierungsziel auf:
die stärkere Nutzung digitaler Lernformen. Aus
Sicht des TÜV-Verbands ist die Verankerung
digitaler Elemente in der Fahrausbildung
überfällig: Online-Theoriekurse zur Vor- und
Nachbereitung des Präsenzunterrichts sowie
Fahrsimulatoren können sinnvoll sein, wenn sie
qualitätsgesichert in eine strukturierte
Ausbildung eingebettet sind.
Digitalisierung sollte da wirksam werden, wo sie
Qualifizierung und Verfahren besser macht:
moderne Lern- und Übungsformate sowie
effizientere Abläufe im Führerscheinprozess –
von Antrag und Nachweisen bis zur
Terminsteuerung und Kommunikation zwischen
Behörden, Fahrschulen und Prüfstellen.
Der TÜV-Verband warnt davor die
Verkehrssicherheit zugunsten vermeintlicher
Effizienzgewinne aufs Spiel zu setzen: „Die
pauschale Absenkung von Anforderungen – etwa bei
der Prüfungsdauer für die Fahrerlaubnisklassen C
und D und den besonderen Ausbildungsfahrten,
sind ein Sicherheitsrisiko“, sagt Zaneta.
„Busse und Lkw sind Fahrzeuge mit hoher
Masse, langen Bremswegen und großen toten
Winkeln, sie führen eine erhebliche kinetische
Energie mit entsprechend gravierenden Folgen im
Ernstfall.“
Die guten Bestehensquoten in
Klasse C und D gäben zudem keinerlei Anlass, die
bestehenden Anforderungen abzusenken. Ausbildung
und Prüfung der Klasse C und D dürfen daher
nicht auf ‚weniger‘ getrimmt werden, sondern
müssen verlässlich nachweisen, dass Regeln und
Fahrpraxis sicher beherrscht werden.

Champignonernte 2025 um 1,4 %
gestiegen • Champignon-Erntemenge
steigt bei nahezu unveränderter Erntefläche
• Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen
weiterhin bedeutendste Speisepilz-Anbauländer
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78
400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit
mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche
geerntet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, stieg die Erntemenge an
Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 % oder 760
Tonnen gegenüber dem Vorjahr.
Im
Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015
bis 2024 lag die Ernte um 4,4 % oder 3 280
Tonnen höher. Der Schwerpunkt der
Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf
Champignons: Sie machten mit 76 800 Tonnen 97,9
% der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus.
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die
Champignon-Ernte 2025 um 1,4 % und im Vergleich
zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 %. Die
übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und
Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen
Spezialpilzkulturen zusammen.
47,4 % der
Speisepilze (37 200 Tonnen) wurden in Betrieben
produziert, die ihre Flächen ökologisch
bewirtschaften. Auch hier waren Champignons mit
98,2 % (36 500 Tonnen) die bei Weitem
bedeutendste Speisepilzart.
Gesamte
Erntefläche für Speisepilze fast unverändert zum
Vorjahr Die gesamte Erntefläche für
Speisepilze belief sich im Jahr 2025 auf
355 Hektar, das waren 0,2 % mehr als im Vorjahr
und 4,2 % mehr als im Durchschnitt 2015 bis
2024. Die Hälfte dieser Fläche (50,1 %) wurde
ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für
Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %
auf 342 Hektar. Sie lag damit 3,8 % über dem
zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis
2024. Größte Speisepilz-Ernteflächen in
Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Die beiden
bedeutendsten Bundesländer für die
Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den
Vorjahren Niedersachsen mit einer Erntefläche
von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit einer
Erntefläche von 80 Hektar.
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