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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 14: Montag, 30. März - Sonntag, 5. April 2026
Themen u.a.:

Fast jede:r Zweite spart: Ostern 2026 fällt kleiner aus
Für viele Menschen fällt Ostern 2026 kleiner aus als früher. Kurz vor den Osterfeiertagen und inmitten heftiger Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Süßwaren und vor allem Kraftstoffen wollte Vergleich.org wissen, ob und wie die Deutschen beim Osterfest sparen. Fast jede:r Zweite gab an, angesichts der Teuerungen sparen zu wollen. Dabei setzen die Befragten unterschiedliche Prioritäten.

Ja, an Ostern wird dieses Jahr mehr gespart. Fast jede:r Zweite der von Vergleich.org Befragten gab an, dieses Jahr wegen steigender Preise ein kleineres Osterfest zu feiern als früher. 38 % wollen sich nicht einschränken, sondern Ostern so genießen, wie sie es jedes Jahr machen. Lediglich 19 % wollen Ostern von vornherein nicht groß feiern. Hier wollte es Vergleich.org genauer wissen und fragte nach, in welchen Bereichen der Gürtel enger geschnallt wird.



Besonders deutlich zeigt sich der Sparwille bei Leckereien und beim Essen. 50 % derjenigen, die an Ostern sparen, würden zuerst bei Oster-Süßigkeiten großer Schokoladen-Marken kürzer treten. Statt Markenware werden eher kleinere, günstigere Produkte für Ostern gekauft. Kaum dahinter folgt die Osterdeko: 48 % wollen auf neue Dekoration verzichten und lieber auf Vorhandenes aus dem letzten Jahr zurückgreifen oder selbst basteln.

Weniger Geschenke, weniger Eier: Wir sparen vor allem an den Klassikern des Osterfests Auch beim Schenken wird spürbar gespart. 34 % derjenigen mit Sparvorhaben sagen, dass bei ihnen zuerst Ostergeschenke wegfallen oder deutlich reduziert werden. Geschenkt wird, wenn überhaupt, nur noch im engsten Familienkreis. Das zeigt einen klaren Rückgang.

Zum Vergleich: Laut einer Umfrage des IfH Köln* waren zu Ostern 2025 noch knapp 78 % der Befragten bereit, Lebensmittel zum Verschenken zu besorgen. Etwas mehr als die Hälfte (55 %) gab an, Spielwaren für Ostern kaufen zu wollen. Etwas seltener, aber immer noch deutlich, trifft der Sparkurs die Osterfeiertraditionen. Ein gutes Viertel (26 %) spart bei bunten Eiern.

Die aktuelle Knappheit auf Grund von Lieferausfällen bei Eiern sowie gestiegene Preise erklären dieses (Ei)nsparverhalten. Und ohnehin: In vielen Familien bleibt nach Ostern noch viel Ei übrig. Zuhause statt unterwegs: Ein Viertel spart bei Ausflügen und Reisen in den Osterferien Ebenfalls 26 % gaben an, dieses Jahr auf Reisen und Ausflüge rund um die Ostertage zu verzichten.

Stattdessen wird zuhause im Familienkreis die gemeinsame Zeit gefeiert. Hierauf dürften auch die explosionsartig gestiegenen Kraftstoffpreise einzahlen, die Fahrten in die Ferien deutlich teurer werden lassen. Am wenigsten wird beim gemeinsamen Essen gestrichen: Dennoch geben auch hier 24 % an, dass Brunch oder großes Festessen für sie in diesem Jahr kleiner ausfallen oder ganz wegfallen.

Ob kleiner oder so wie immer: Immerhin 81 % der Befragten wollten auf die ein oder andere Weise Ostern feiern. Bei schönem Wetter bietet sich zum Beispiel der klassisch Goethesche Osterspaziergang an oder ein Besuch des regionalen, traditionellen Osterfeuers. Oder warum nicht mal die Hefegebäcke und bunten Eier einpacken und ein schönes Picknick veranstalten?

Am Ende ist das Zusammensein und Verbringen fröhlicher Stunden immer wichtiger als der teure Schokoladenosterhase im Osternest. Woher kamen die Ergebnisse: Vergleich.org hat mit Hilfe von MakeOpinion 509 Personen in Deutschland befragt. Die Umfrage startete am 19. März 2026 und lief ca. 24 Stunden. Mehrfachantworten waren möglich. *

Quelle: Statista 2026, Deutschland; IfH Köln; 2025; 501 Befragte; 18–69 Jahre Bildnachweise: Adobe Stock/cobaltstock; ActionGP; MstMukta; Lucky Dragon; The 2R Artificiality; valeriya_dor; teilweise KI-generiert

Vergleich.org ist ein unabhängiges Verbraucherportal und bietet seinen Leser:innen eine umfassende Kaufberatung für Produkte sowie Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Kostenlose Ratgeber, Testberichte und Vergleichstabellen helfen Leserinnen und Lesern, kleine und große Kaufentscheidungen richtig zu treffen.

Damit erreicht das Team aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten monatlich über 5.900.000 Konsument:innen (Stand: Februar 2026). Herausgeber von Vergleich.org ist die VGL Publishing AG mit Sitz in Berlin.


Ostergrüße von der Dinslakener Stadtverwaltung
Die Stadtverwaltung wünscht allen Dinslakenerinnen und Dinslakenern frohe Ostertage, gute Begegnungen mit anderen und auch Erholung.  Zugleich danken wir allen, die auch an den Feiertagen für das Wohl der Menschen im Einsatz sind!

Moers: Photovoltaik lohnt sich immer   
Lohnt es sich überhaupt noch eine Photovoltaikanlage anzuschaffen? Diese Frage stellen sich inzwischen viele Hauseigentümer.

(Foto: E.-U- Reisner)

Am Donnerstag, 16. April, gibt ein von Herstellern, Installateuren oder Stromanbietern unabhängiger und ehrenamtlich tätiger Solarberater, ausgebildet nach den Richtlinien von MetropolSolar e.V., im Alten Landratsamt, Kastell 5b, eine klare Antwort darauf. 

Erklärt wird, warum auch nach Wegfall der Einspeisungsvergütung eine PV-Anlage noch eine lohnende Investition ist, mit der man sich von steigenden Energiekosten unabhängiger machen kann. Denn kein Strom ist preiswerter als der, den man von der eigenen Anlage gewinnt. Auch die aktuelle Weltlage lässt Strompreise wieder steigen und macht somit eigene Photovoltaikanlagen wieder interessanter.

Interessierte sind zu der kostenlosen Veranstaltung der vhs Moers – Kamp-Lintfort herzlich eingeladen. Eine rechtzeitige Anmeldung für den kostenlosen Abend ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 und online unter www.vhs-.moers.de möglich.


Diesel im März 2026 im Durchschnitt so teuer wie noch nie
- ADAC Auswertung: 31. März bei beiden Sorten teuerster Tag des Jahres
- Dieselpreis im März im Schnitt bei 2,164 Euro je Liter, Super E10 bei 2,022 Euro 
- Österreich-Modell führt zu Preisaufschlägen von fast acht Cent um 12 Uhr

Die Kraftstoffpreise sind im März 2026 massiv gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt, kostete ein Liter Diesel im Monatsmittel 2,164 Euro – nie zuvor war Diesel im Monatsschnitt teurer! Teuerster Diesel-Monat aller Zeiten war bisher der März 2022, kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs, mit durchschnittlich 2,140 Euro. Auch Super E10 hat sich zuletzt sehr stark verteuert und kostete im März im Schnitt 2,022 Euro.

Damit blieb der Preis zwar noch um 4,7 Cent unter dem des Rekordmonats März 2022, als für einen Liter Super E10 im Schnitt 2,069 zu bezahlen waren. Allerdings war der März damit für Super E10 der drittteuerste Monat aller Zeiten. Wie der Blick auf die jeweils günstigsten und teuersten Tank-Tage des Monats zeigt, ging es bei den Spritpreisen im März fast nur nach oben.

So war der 1. März bei beiden Kraftstoffsorten der günstigste Tag zum Tanken. Super kostete im Tagesmittel zum Monatsbeginn 1,794 Euro, Diesel 1,759 Euro je Liter. Teuerster Tag des Monats war mit dem 31. März der letzte Tag des Monats mit 2,107 Euro für einen Liter Super E10 und 2,316 Euro für einen Liter Diesel. Diesel liegt damit nur noch knapp unter dem Allzeithoch aus dem März 2022.

Benzin hat sich damit binnen eines Monats um 31,3 Cent verteuert, Diesel um 55,7 Cent je Liter. Anders als üblich liegt der Dieselpreis zudem deutlich über dem Preis von Benzin, trotz einer deutlich geringeren Besteuerung. Die Bundesregierung hatte zuletzt verschiedene Maßnahmen angekündigt, um Autofahrer zu entlasten.

Die erste, unmittelbar feststellbare Maßnahme ist das so genannte Österreich-Modell, das seit heute auch in Deutschland gilt. Preiserhöhungen bei Kraftstoffen dürfen ab sofort nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags vorgenommen werden, während Preissenkungen weiterhin jederzeit möglich sind.



Wie eine erste Auswertung der Kraftstoffpreise um kurz nach 12 Uhr am 1. April zeigt, kletterte der Preis im Vergleich zu kurz vor 12 Uhr für Super E10 um 7,6 Cent auf 2,175 Euro, der Dieselpreis um 7,5 Cent auf 2,376 Euro.



Bis zum 2. April, 12 Uhr, dürfen die Spritpreise nach der neuen Regelung nur noch gleichbleiben oder abgesenkt werden, nicht aber steigen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet die neue Regelung: Besonders der Vormittag vor dem im Tagesverlauf einzig möglichen Erhöhungszeitpunkt dürfte künftig der günstigste Moment zum Tanken sein.

Der ADAC wird genau beobachten, wie sich das neue System auf die Preisentwicklung auswirkt und die Autofahrer eng mit Informationen begleiten. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Moerser Tanznacht begeistert jeden zweiten Freitag im Monat   
Wenn sich Musik, Bewegung und gute Stimmung verbinden, ist wieder „Moerser Tanznacht“ im enni.sportpark rheinkamp. Die etablierte Veranstaltungsreihe zieht seit geraumer Zeit Tanzbegeisterte aus Moers und Umgebung an und lädt jeden zweiten Freitag im Monat zu einem abwechslungsreichen Abend auf die Tanzfläche ein. Sei bei der nächsten Moerser Tanznacht am 10.04.2026 dabei!  

Der gelungene Mix aus Lernen und freiem Tanzen macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus: Bereits ab 19:00 Uhr eröffnet ein Workshop den Abend. Hier erhalten Einsteiger einen unkomplizierten Zugang zum Tanzen, während Fortgeschrittene ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen können.

Ab 20:00 Uhr übernimmt der DJ und sorgt mit einem abwechslungsreichen Musikmix – insbesondere im Bereich Discofox – für eine stimmungsvolle Tanznacht. Die offene Atmosphäre lädt dazu ein, gemeinsam zu tanzen, neue Kontakte zu knüpfen und einfach eine gute Zeit zu verbringen.

Die „Moerser Tanznacht“ hat sich damit als feste Größe im regionalen Freizeitangebot etabliert und spricht bewusst alle an – unabhängig von Alter oder Tanzerfahrung. Ob allein, als Paar oder mit Freunden: Im Mittelpunkt steht die Freude an Musik und Bewegung.   Veranstaltungsort: enni.sportpark rheinkamp Am Sportzentrum 5, 47445 Moers Eintritt: 8 € Mindestverzehr: 12 €

Zum 100. Geburtstag: Deutsche Post krönt Queen Elizabeth II mit einer Sonderbriefmarke
Post-Bereichsvorstand Bernd Gemein: „Die Queen war auch in Deutschland als Symbol der Versöhnung, moralische Autorität und Verkörperung von Pflichtbewusstsein und Stabilität hoch angesehen und beliebt“

Entwurf des Postwertzeichens: Thomas Steinacker, Bonn Motiv: Queen Elizabeth II in gelbem Outfit (125 Cent). Bildrechte: © NASA/Bill Ingalls

Andrew Mitchell, Britischer Botschafter in Deutschland: „Queen Elizabeth II. hatte einen besonderen Platz im Herzen vieler Menschen in Deutschland. Ihre Besuche, ihre Herzlichkeit und ihr unerschütterliches Engagement für die Stärkung der Partnerschaft zwischen unseren Ländern hinterließen einen bleibenden Eindruck. Diese Gedenkbriefmarke ist eine berührende Würdigung ihres Vermächtnisses und der tiefen, beständigen Verbundenheit zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland“
Sondermarke ab sofort in Postfilialen und online erhältlich

Am 21. April wäre Queen Elizabeth II 100 Jahre alt geworden. Royal-Fans in Deutschland, von denen es bekanntlich viele gibt, können sich nun freuen, denn: Die Deutsche Post ehrt „die Queen“ zu diesem besonderen Anlass posthum mit einer Sonderbriefmarke. Gemeinsam mit dem Britischen Botschafter, Andrew Mitchell, wurde die Marke heute in der Botschaft des Vereinigten Königreichs offiziell vorgestellt.

Sie zeigt die Monarchin in einem kanariengelben Kostüm und einem für sie typischen, markanten gelben Hut. Die Briefmarke hat den Portowert 125 Cent und kann zum Versand eines Briefs oder einer Postkarte ins Ausland genutzt werden. Sie erscheint in einer Auflage von 1,3 Millionen Stück und ist ab heute in Postfilialen, im Online-Shop oder telefonisch beim Bestellservice der Deutschen Post erhältlich.

Auch für Interessierte aus dem Ausland gibt es eine Bestellmöglichkeit (E-Mail: Premiumservice-Weiden@deutschepost.de). Offizieller Herausgeber der Briefmarke ist das Bundesministerium der Finanzen, entworfen hat sie Thomas Steinacker, Briefmarken-Designer der Deutschen Post.

Bernd Gemein, Bereichsvorstand der Deutschen Post: „Mit unseren Briefmarken würdigen wir historisch bedeutsame Persönlichkeiten, kulturelle und politische Leistungen sowie besondere Jubiläen. Dies alles kommt hier in der Person von Queen Elizabeth II zusammen. Die Queen war auch in Deutschland als Symbol der Versöhnung, moralische Autorität und Verkörperung von Pflichtbewusstsein und Stabilität hoch angesehen und beliebt. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt für alle Royal- und Briefmarken-Fans diese Sondermarke zu ihrem 100. Geburtstag herausbringen können.“

Andrew Mitchell, Britischer Botschafter in Deutschland: „Queen Elizabeth II. hatte einen besonderen Platz im Herzen vieler Menschen in Deutschland. Ihre Besuche, ihre Herzlichkeit und ihr unerschütterliches Engagement für die Stärkung der Partnerschaft zwischen unseren Ländern hinterließen einen bleibenden Eindruck. Diese Gedenkbriefmarke ist eine berührende Würdigung ihres Vermächtnisses und der tiefen, beständigen Verbundenheit zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland.“

Deutschland und die Queen
Queen Elizabeth II und Deutschland – das war seit Beginn eine besondere Beziehung. Nicht nur gab es starke historische und familiäre Verbindungen zwischen den britischen Royals und Deutschland. So hatte der Ehemann von Königin Elisabeth II., Prinz Philip, deutsche Vorfahren, und das Haus Windsor selbst war ursprünglich das Haus Sachsen-Coburg und Gotha. 1965 besuchte Queen Elizabeth II die Bundesrepublik Deutschland.

Der Besuch war die erste Visite eines britischen Monarchen in Deutschland seit 1909. Elf Tage lang reiste die Königin, begleitet von ihrem Mann Prince Philip, durch die Bundesrepublik. In Berlin soll damals knapp eine Million Menschen die Straßen gesäumt haben, um einen Blick auf die Königin zu erhaschen. Insgesamt war Queen Elizabeth II vier Mal zu offiziellen Staatsbesuchen in Deutschland. An ihrem Tod nahmen viele Menschen in Deutschland Anteil. Die Live‑Übertragungen des Staatsbegräbnisses von Queen Elizabeth II am 19. September 2022 erreichten in Deutschland ein Millionenpublikum.

Biographie
Elizabeth Alexandra Mary Windsor, Prinzessin von York, kam am 21. April 1926 als älteste Tochter von Herzog Albert, dem späteren König George VI, und dessen Ehefrau Elizabeth (geborene Bowes-Lyon, später Lady Bowes-Lyon) in London zur Welt. Für die Thronfolge war sie ursprünglich nicht vorgesehen, rückte aber als Zehnjährige auf, nachdem ihr Onkel, König Edward VIII, 1936 seine Abdankung erklärt hatte und sein jüngerer Bruder, Prinzessin Elizabeth’s Vater, die Regentschaft übernahm. Während des Zweiten Weltkrieges schloss sich die Kronprinzessin der Frauenabteilung des britischen Heeres an und absolvierte eine Ausbildung zur Lastwagenfahrerin und Mechanikerin.

Am 20. November 1947 heiratete sie den Marineoffizier Philip Mountbatten, Prinz von Griechenland und Dänemark, nunmehr Herzog von Edinburgh, den sie mit dreizehn Jahren kennengelernt hatte. Als König George VI am 6. Februar 1952 starb, wurde Kronprinzessin Elizabeth im Alter von fünfundzwanzig Jahren Königin. Sie wählte den Namen Elizabeth II und konnte am 2. Juni 1953 in der Londoner Westminster-Abtei zur Königin gekrönt werden – ein Ereignis, das weltweit Millionen Menschen live im Fernsehen verfolgten.

Queen Elizabeth II war von Februar 1952 bis zu ihrem Tod Königin von Großbritannien und Nordirland sowie von weiteren Staaten des Commonwealth. Ihre über siebzig Jahre währende Regentschaft war die längste in der Geschichte des Königreichs. Die Monarchin erfüllte ihre repräsentativen Aufgaben als Staatsoberhaupt mit großem Pflichtgefühl und verkörperte Beständigkeit und Kontinuität. Zu ihren privaten Vorlieben ist wenig bekannt.
Doch dass die passionierte Reiterin und Pferdezüchterin eine Schwäche für die Hunderasse Welsh Corgi Pembroke und für farbenfrohe Kostüme mit passenden Hutkreationen pflegte, war kein Geheimnis. Queen Elizabeth II starb am 8. September 2022 im Alter von sechsundneunzig Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland.


Stadtwerke Dinslaken sponsern Wasserspiele in der Innenstadt
Vom 1. April an sprudeln wieder die insbesondere bei Kindern beliebten und an heißen Tagen für das Klima in der Innenstadt wichtigen Wasserfontänen auf der Duisburger Straße und dem Neutorplatz. Ermöglicht wird dies durch das Engagement der Stadtwerke Dinslaken.

Hier schießt in der Dinslakener Innenstadt Wasser aus dem Boden. v.l n. r: Britta Bethe (Leiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtwerke Dinslaken), Volker Pohl (Geschäftsbereichsleiter Bauen, Stadt Dinslaken),Simon Panke (Bürgermeister, Stadt Dinslaken), Peter Walach (Firma Poolprojekt) am 01.04.2026

Die sprudelnden Fontänen auf der Duisburger Straße wechseln ihre Höhe, während die Wasserspiele auf dem Neutorplatz mal kleinere, mal größere Bögen aus kühlem Nass über die Pflastersteine spannen. Aber vieles ist beiden Wasserspielen gemein: Sie verschönern nicht nur das Stadtbild und sind beliebte Wasserspielplätze für Kinder, sie sind gerade in den durch den fortschreitenden Klimawandel immer heißeren Sommern in der Innenstadt kleine, Abkühlung spendende Oasen.

Ermöglicht wird dies von den Stadtwerke Dinslaken. Sie sind seit 2025 Sponsor der Dinslakener Wasserspiele. Am Mittwoch, 1. April, setzten Dinslakens Bürgermeister Simon Panke und Britta Bethe, Abteilungsleitern Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Vertriebsteuerung bei den Stadtwerken Dinslaken, die Wasserspiele nach dem Ende der Winterpause symbolisch in Betrieb. 

Eigentümerin und Betreiberin der Wasserspiele ist die Stadt Dinslaken. Aber die Stadt muss angesichts der angespannten Haushaltslage sparen. Auch die Wasserspiele standen auf dem Prüfstand, es drohte eine Außerbetriebnahme. Doch im letzten Sommer übernahmen die Stadtwerke Dinslaken das Sponsoring für die Fontänen. Dies ist nun auch für alle Passanten sichtbar. Neben den Wasserspielen wurden entsprechende Sponsorentafeln installiert. 

„Ich freue mich sehr, dass die Wasserspiele dank des Engagements der Stadtwerke Dinslaken auch in diesem Jahr wieder für Lebendigkeit und Erfrischung in unserer Innenstadt sorgen“, sagt Bürgermeister Simon Panke. „Gerade an heißen Sommertagen tragen sie zu einem angenehmeren Stadtklima bei und machen die Innenstadt für Familien und alle Besucherinnen und Besucher noch attraktiver. Dieses Beispiel zeigt, wie gut Zusammenarbeiten in Dinslaken funktioniert – gemeinsam halten wir unsere Stadt lebenswert.“

„Wasser für Dinslaken von Anbeginn zu den Kernkompetenzen der Stadtwerke Dinslaken“, ergänzt Britta Bethe. „Die Fontänen zeigen anschaulich, wie belebend frisches Wasser ist und wie untrennbar es zum Leben in Dinslaken dazugehört.“  Die Wasserspiele machen Spaß – das Trinkwasser fließt woanders Es ist kein Trinkwasser, was da aus dem Boden in der Innenstadt sprudelt.

Die Stadtwerke Dinslaken möchten aber zum Start der Wasserspiele darauf hinweisen, dass sie ihre beiden Trinkwasserbrunnen vor der Hauptverwaltung an der Gerhard-Malina-Straße und an der Wassermühle in Hiesfeld bereits vor drei Wochen aus dem Winterschlaf geholt haben. Das Wasser dort, das auf Knopfdruck aus den Stelen strömt, ist kontrolliert und zum Genuss freigegeben.

Wesel: Bekanntmachung der Bodenrichtwerte
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Wesel Bekanntmachung der Bodenrichtwerte 2026 Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Wesel hat in seiner Sitzung am 17.03.2026 - gemäß § 196 Baugesetzbuches (BauGB) und gemäß § 37 Grundstückswertermittlungsverordnung Nordrhein-Westfalen (GrundWertVO NRW) in der jeweils zurzeit gültigen Fassung - die Bodenrichtwerte (BRW) und die Immobilienrichtwerte (IRW) zum Stichtag 01.01.2026 für das Stadtgebiet Wesel ermittelt und beschlossen.

Die BRW und IRW werden in digitaler Form auf Grundlage von Geobasisdaten erfasst und in digitaler Form im Bodenrichtwertinformationssystem www.boris.nrw.de veröffentlicht.
Die BRW und IRW wurden am 30.03.2026 zu Boris-NRW hochgeladen und können dort kostenfrei eingesehen werden. Gemäß § 196 Absatz 3 BauGB und § 37 Absatz 5 GrundWertVO NRW werden die Bodenrichtwerte hiermit an der Bekanntmachungstafel der Stadt Wesel sowie im Amtsblatt der Stadt Wesel und dem Internet (Homepage Stadt Wesel) öffentlich bekanntgemacht.

Bodenrichtwerte können nach Terminabsprache bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel, im Rathaus-Anbau Zimmer 370 und 371 eingesehen werden. Darüber hinaus können Auskünfte über Bodenrichtwerte bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses unter den Telefonnummern 0281/203-2633, -2625 oder -2634 erfragt werden. Weitere Daten können im Internet unter der Adresse www.boris.nrw.de eingesehen werden.

Innovationscampus Wesel bringt Unternehmen und Forschung zusammen – Start des Vorzeigeprojekts LiDiMoVer

Mit dem Projekt LiDiMoVer startet in Wesel ein neues Vorhaben für digitale Verkehrsanalyse und anwendungsnahe Innovation Wesel. Der Innovationscampus Wesel zeigt, wie moderne Wirtschaftsförderung heute funktioniert: vernetzt, lösungsorientiert und mit konkreten Ergebnissen für den Standort.

Ziel ist es, Unternehmen effektiv mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammenzubringen, damit aus Bedarfen vor Ort neue Lösungen, Produkte und Projekte entstehen. Ein aktuelles Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der LASE PeCo Systemtechnik GmbH aus Wesel.

Ausgehend von den konkreten Bedarfen des Unternehmens hat der Innovationscampus passende Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft und Forschung zusammengeführt. Gemeinsam mit der Hochschule Rhein-Waal und der Hochschule Ruhr West wurde der Austausch angebahnt, aus dem eine Projektpartnerschaft mit der Bergischen Universität Wuppertal entstanden ist.

Die Koordination erfolgte über die Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel sowie das Hattinger Büro. Das Vorhaben umfasst ein Gesamtvolumen von mehr als 2,5 Millionen Euro. Die Mittel fließen in die anwendungsorientierte Forschung sowie in die gemeinsame Forschungsarbeit zwischen LASE PeCo und den wissenschaftlichen Partnern.

Ziel ist es, neue methodische Ansätze und technologische Grundlagen zu erforschen, die perspektivisch in innovative Anwendungen überführt werden können. So wird der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis systematisch vorbereitet und gestärkt. „Der Innovationscampus ist unsere Antwort auf die Frage, wie wir als Standort wettbewerbsfähig bleiben: durch Zusammenarbeit, durch Wissenstransfer und durch konkrete Umsetzung. Das ist aktive Wirtschaftsförderung. Wir brauchen starke Unternehmen, und genau dabei unterstützen wir“, so Bürgermeister Rainer Benien.

Mit dem Projekt „LiDiMoVer“ ist nun ein zentrales Vorhaben gestartet. Hinter dem Namen steht ein lidar-gestützter digitaler Zwilling des Mobilitätsverhaltens zur Verkehrsanalyse. Ziel ist es, Verkehrsströme im Weseler Gewerbegebiet Schornacker datenbasiert zu erfassen, auszuwerten und für künftige Planungs- und Entscheidungsprozesse nutzbar zu machen.

Damit entsteht in Wesel ein Testfeld für moderne Mobilitäts- und Stadtentwicklung. Henry Florin, CEO der LASE PeCo Systemtechnik GmbH, sagt: „Wir haben konkrete Herausforderungen und über den Innovationscampus genau die Partner gefunden, die wir brauchen. Die Förderung ermöglicht es uns, diese Fragestellungen wissenschaftlich fundiert zu bearbeiten und neue Lösungsansätze zu erforschen. Daraus entstehen Perspektiven für zukünftige Anwendungen in unseren Technologien – ein wichtiger Schritt für nachhaltige Innovation.“

Gefördert wird das Projekt von dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, kofinanziert aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen von EFRE.NRW.

Bundesweiter Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb startete in 11.Runde
Ab sofort sind Menschen in ganz Deutschland eingeladen, ihre Flächen naturnah zu gestalten und Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen. Insekten sind die Grundlage für vielfältige Lebensräume. Der Wettbewerb zeigt, wie viel sich schon mit kleinen Veränderungen erreichen lässt.

Heimische Stauden und Wildblumen, Kräuter, Totholz, offene Bodenstellen oder kleine Sandbereiche bieten Nahrung und Nistmöglichkeiten für zahlreiche Insektenarten. Gleichzeitig entstehen Orte, an denen Natur direkt erlebt werden kann. Teilnehmen, so geht’s: Interessierte laden ihren Beitrag ab 1. April (bis spätestens 31. Juli 2026) auf der Wettbe­werbsplattform hoch: https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/


Gewünscht ist eine Kurzbeschreibung der Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu gestalteten Fläche mit heimischen Blüh­pflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob die Fläche zwei Quadratmeter oder 5.000 Quadratmeter groß ist, öffentlich oder privat – für alle Interessierten gibt es eine passende Kategorie.

„Ein besonderes Merkmal des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs ist, dass nicht nur die Gestaltung der Fläche zählt. Auch das Engagement der Teilnehmenden spielt eine wichtige Rolle.“, so die Gründerin der Initiative, Dr. Corinna Hölzer. Die Jury bewertet deshalb auch, wie es den Beteiligten gelingt, andere Menschen für naturnahes Gärtnern zu begeistern, etwa durch gemeinsame Pflanzaktionen, Informationsangebote oder Veranstaltungen.

„Der Wettbewerb ist so konzipiert, dass auch Interessierte mit wenigen Vorkenntnissen in Sachen naturnaher Gestaltung teilnehmen können. Auf unserer Website geben wir unter ‚Tipps & Tricks‘ zahlreiche Infos dazu“, so Julia Sander, Leiterin des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs.

Schirmherr der Aktion sollte in diesem Jahr der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, Carsten Träger, sein. Dieser ist leider vor wenigen Tagen plötzlich verstorben. Seine Worte „Jetzt beim Wettbewerb mitmachen! Gemeinsam für Artenvielfalt“ bleiben in seinem Andenken Ansporn für uns alle.

Infomaterial rund um den Wettbewerb
Die Stiftung für Mensch und Umwelt bietet kostenfreie Flyer, Sharepics etc. zur weiteren Bekanntmachung des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs an. Machen Sie gern davon Gebrauch: https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/infomaterial.html Hintergrund zu Wildbienen und zur biologischen Vielfalt Unsere Welt ist aktuell von einem massiven globalen Artensterben geprägt.

Wie die IUCN mitteilt, sind von den über 166.000 bewerteten Arten 28 % vom Aussterben bedroht. Laut des Bundesamts für Naturschutz sind in Deutschland über ein Viertel der Insektenarten in ihrem Bestand gefährdet. „Etwa 48 % der 557 in der Roten Liste bewerteten Bienenarten sind bestandsgefährdet oder schon ausgestorben“, so das Rote Liste Zentrum.

Eine Ursache für den Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegt im Verlust ihrer Lebensräume. Wildbienen und andere Insekten spielen eine wichtige Rolle in allen Ökosystemen. Nimmt ihr Bestand ab, hat dies auch Folgen für uns.




Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 auf 538 Milliarden Euro gestiegen
• Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung mit +11,3 % am stärksten gestiegen
• Auf den ambulanten Sektor entfielen die meisten Ausgaben
• Hohes Ausgabenwachstum für pflegerische Leistungen und Arzneimittel
• Schätzung für 2025 geht von einem erneuten deutlichen Anstieg aus

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland beliefen sich im Jahr 2024 auf 538,2 Milliarden Euro. Das waren 6 444 Euro je Einwohnerin und Einwohner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am 7. April 2026 weiter mitteilt, stiegen die Gesundheitsausgaben insgesamt um 37,9 Milliarden Euro oder 7,6 % gegenüber 2023. Der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2024 bei 12,4 % und damit 0,6 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.

Gesundheitsausgaben haben sich in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht Im Jahr 1994 betrugen die Gesundheitsausgaben in Deutschland 175,3 Milliarden Euro. Die Ausgaben haben sich damit in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreifacht. Umgerechnet entsprach dies damals 2 161 Euro je Einwohnerin beziehungsweise Einwohner und einem Anteil am BIP von 9,5 %.



Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung mit +11,3 % am stärksten gestiegen Gegenüber 2023 verzeichnete die soziale Pflegeversicherung im Vergleich aller Ausgabenträger den stärksten Anstieg von 11,3 % oder 6,5 Milliarden Euro auf 64,7 Milliarden Euro. Dieser ist insbesondere auf die weiter steigenden Kosten im Zusammenhang mit Pflegegeld und Pflegesachleistungen sowie die Leistungszuschläge für vollstationäre Eigenanteile nach § 43c SGB XI zurückzuführen.

Der Anteil der sozialen Pflegeversicherung an den Gesundheitsausgaben entsprach 12,0 %. Mit einem Ausgabenanteil von 55,9 % war die gesetzliche Krankenversicherung auch im Jahr 2024 der größte Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 300,8 Milliarden Euro und lagen somit 7,8 % oder 21,7 Milliarden Euro über denen des Jahres 2023.

Die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck bildeten 2024 mit Gesundheitsausgaben in Höhe von 65 Milliarden Euro oder 12,1 % den zweitgrößten Ausgabenträger. Im Vorjahresvergleich wiesen sie einen Ausgabenanstieg von 5,4 % oder 3,3 Milliarden Euro auf.

Die Ausgaben der privaten Krankenversicherung stiegen um 9,7 % oder 3,9 Milliarden Euro auf 44,8 Milliarden Euro. Auf sie entfielen 8,3 % der Gesundheitsausgaben. Auf den ambulanten Sektor entfielen die meisten Ausgaben Gegliedert nach Einrichtungen des Gesundheitswesens (unter anderem ambulante, teil- und vollstationäre Einrichtungen sowie Rettungsdienste und Gesundheitsschutz) entfiel 2024 mit 259,4 Milliarden Euro fast die Hälfte der Gesundheitsausgaben (48,2 %) auf ambulante Einrichtungen wie zum Beispiel Apotheken oder Arztpraxen.

In (teil-) stationären Einrichtungen –­ hierzu zählen Krankenhäuser, Einrichtungen der (teil-) stationären Pflege sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen – wurden insgesamt 197,7 Milliarden Euro aufgewendet, das entsprach 36,7 % aller Ausgaben.   Im Vergleich zum Vorjahr sind in fast allen Einrichtungen die Gesundheitsausgaben deutlich gestiegen.

Lediglich in der Einrichtung Gesundheitsschutz, zu der unter anderem die Gesundheitsämter, das Robert Koch-Institut (RKI) und das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zählen, war nochmals ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Milliarden Euro (-18,5 %) auf 5,9 Milliarden Euro festzustellen.

Hintergrund sind im Jahr 2023 noch weiterhin geleistete Corona-Ausgaben, die 2024 nahezu vollständig entfielen. Ein Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 zeigt jedoch beim Gesundheitsschutz den stärksten prozentualen Anstieg aller Einrichtungen der vergangenen fünf Jahre. Dieser lag bei 61,5 % oder 2,2 Milliarden Euro. Maßgeblich hierfür sind die unternommenen Anstrengungen, unter anderem durch den Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst, den Gesundheitsschutz zu stärken.

Hohes Ausgabenwachstum für pflegerische Leistungen und Arzneimittel
Neben ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Leistungen zählen unter anderem die Gewährleistung von Zahnersatz, das Bereitstellen von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln sowie von Unterkunft und Verpflegung zum Leistungsspektrum der Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Mit 135,9 Milliarden Euro oder 25,3 % bildeten die pflegerischen Leistungen, zu der unter anderem die ambulant und stationär geleistete Grund-, Behandlungs- und Intensivpflege zählen, die größte Ausgabenposition. Mit einem Anstieg von 14,2 Milliarden Euro beziehungsweise 11,6 % war die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr am größten. Grund hierfür sind insbesondere die gestiegenen Pflegepersonalkosten im stationären Bereich sowie die Pflegegeldzahlungen in der häuslichen Pflege.

Starke Ausgabenzuwächse gab es daneben bei den Arzneimitteln.
Unter anderem durch das Auslaufen des für 2023 einmalig angehobenen Herstellerrabatts für erstattungsfähige Arzneimittel stiegen die Ausgaben im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Milliarden Euro beziehungsweise 9,3 % auf 85,1 Milliarden Euro.

Schätzung für 2025 geht von einem erneuten deutlichen Anstieg aus Für das Jahr 2025 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte ein weiterer deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 579,5 Milliarden Euro geschätzt. Das wären 41,3 Milliarden Euro oder 7,7 % mehr als im Jahr 2024.

NRW-Industrie: Schokoladenproduktion 2025 leicht gesunken
* Absatzwert der Produktion stieg um fast ein Viertel.
* Höchster durchschnittlicher Absatzwert der letzten 10 Jahre.
* Produktionsschwerpunkte in den Regierungsbezirken Köln und Detmold.

Im Jahr 2025 sind nach vorläufigen Ergebnissen 328.141 Tonnen Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen (ohne weiße Schokolade) in NRW industriell hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 2,3 % weniger als im Jahr 2024. Rein rechnerisch könnten mit der im Jahr 2025 produzierten Menge jede Einwohnerin und jeder Einwohner des Landes monatlich mit etwa 1,5 Kilogramm Schokolade versorgt werden.



In 34 der 9.622 produzierenden Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in NRW wurde im vergangenen Jahr Schokolade produziert. Der Absatzwert der in NRW produzierten Schokolade und anderen kakaohaltigen Lebensmittelzubereitungen erreichte 2025 mit rund 3,2 Milliarden Euro seinen bisher höchsten Wert; er war damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 594,8 Millionen Euro bzw. 23,2 % höher als ein Jahr zuvor.

Durchschnittlicher Absatzwert auf 10-Jahres-Hoch
Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm Süßwaren erreichte im Jahr 2025 den höchsten Stand der letzten zehn Jahre: Mit 9,62 Euro war er um 26,1 % höher als ein Jahr zuvor und um 72,5 % höher als im Jahr 2015 mit damals 5,58 Euro je Kilogramm.

Beinahe die Hälfte der NRW-Absatzmenge wurde im Regierungsbezirk Köln hergestellt Mit 149.973 Tonnen bzw. 45,7 % wurde fast die Hälfte der nordrhein-westfälischen Absatzmenge von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Köln erzeugt, gefolgt von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Detmold mit 112.758 Tonnen bzw. 34,4 %.


NRW: Bauproduktion im Januar 2026 real um rund 4 % gesunken
* NRW-Bauproduktion sinkt im Hochbau um 9,0 % und steigt im Tiefbau um 1,8 %.
* Rückgänge in allen Bausparten des Hochbaus; Zuwächse in allen Sparten des Tiefbaus.
* Anstieg der Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar 2019.

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Januar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um 4,1 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 9,0 % niedriger und im Tiefbau um 1,8 % höher als im Januar 2025.

Bauproduktion in allen Bausparten des Hochbaus rückläufig
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker im Januar 2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Im Wohnungsbau war ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat von 7,0 % zu konstatieren.



Im gewerblichen und industriellen Hochbau (−10,3 %) sowie im öffentlichen Hochbau (−12,6 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Januar 2025. Zuwächse in allen Bausparten des Tiefbaus Innerhalb des Tiefbaus konnten im Januar 2026 durchweg positive Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen Bausparten beobachtet werden: Den stärksten Anstieg gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat erzielte der Straßenbau mit 3,2 %, gefolgt vom sonstigen öffentlichen Tiefbau mit 1,4 % und vom gewerblichen und industriellen Tiefbau mit 1,4 %.

Anstieg der Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar 2019 Im Januar 2026 ermittelten die Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 23,2 %. Sowohl im Hochbau (+8,4 %) als auch im Tiefbau (+43,5 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Januar 2019.


Zu diesem Produktionsergebnis haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In den einzelnen Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 5,5 % (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 55,0 % (gewerblicher und industrieller Tiefbau) zu beobachten.

Was das Rekorddefizit mit Schultoiletten und Schlaglöchern zu tun hat
1. April 2026 (Kein Aprilscherz sondern finstere Wahrheit) Die Städte und Gemeinden in Deutschland hatten 2025 fast 32 Milliarden Euro zu wenig. Das geht aus nun veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamts hervor. Besonders bitter für die Betroffenen: Aktuell ist keine Hilfe aus Berlin oder den Landeshauptstädten in Sicht.

Kinder laufen in der Schulpause nach Hause, um dort auf die Toilette zu gehen, weil der Zustand in der Schule nicht zumutbar ist. Autofahrer sehen auf ihrer täglichen Strecke jeden Tag dasselbe Schlagloch. Szenen wie diese sind in vielen Städten trauriger Alltag. Und anstatt einer Verbesserung der Situation wird es schlimmer: Zum zweiten Mal in Folge besteht ein historisch schlechtes Finanzdefizit.

Die neue Veröffentlichung des Statistischen Bundesamts stellt fest, dass in den Kern- und Extra-Haushalten der Kommunen im vergangenen Jahr 31,9 Milliarden Euro fehlten – 7,1 Milliarden Euro mehr als noch 2024 und so viel wie noch nie. Der Anstieg der Ausgaben um 22,4 Milliarden Euro (5,6 Prozent) konnte durch zusätzliche Einnahmen in Höhe von 15,3 Milliarden Euro nur zu gut zwei Drittel ausgeglichen werden.

Wegen dieses Rekorddefizits können die Städte und Gemeinden die beschriebenen Probleme nicht mehr angehen. Im Gegenteil: Die Investitionen werden zurückgehen. Die Kommunen müssen wieder Kredite aufnehmen oder Steuern und Abgaben erhöhen, um die Aufgaben überhaupt erfüllen zu können, die ihnen Bund und Länder übertragen haben.

Bei einer Reihe dieser Aufgaben sind die Kosten in jüngster Vergangenheit schier explodiert, etwa bei der „Jugendhilfe“ (8,8 Prozent) und der „Eingliederungshilfe“ (11,2 Prozent). Das hat neben gestiegenen Personalausgaben (6,5 Prozent) und der wirtschaftsbedingten Steuerschwäche wesentlich zu dem Rekorddefizit geführt.

Für die Kommunen heißt das, dass sie ihren Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr Einschnitte zumuten müssen. Schwimmbäder, Sporthallen und Büchereien sind betroƯen, wichtige Sanierungen bleiben erkennbar aus. Das verstärkt den Vertrauensverlust bei den Menschen vor Ort. Studien und die jüngsten Wahlergebnisse zeigen, dass die Neigung zu einer extremistischen Stimm-Abgabe dort besonders hoch ist, wo die finanziellen Probleme am stärksten sind.

Bisher ist dennoch nicht zu erkennen, dass die Betroffnen Unterstützung bekommen. „Wir erfahren in Berlin und den Landeshauptstädten viel Verständnis, aber keine Hilfe“, sagen Martin Murrack und Silke Ehrbar-Wulfen, Sprecher des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“.

Dabei ist mit dem Rekorddefizit eindeutig zu erkennen, was den Kommunen strukturell fehlt: Sie brauchen Sofort-Maßnahmen in Höhe von 32 Milliarden Euro jährlich, um ihren freien Fall zu stoppen. Diese müssen Bund und Länder jeweils zur Hälfte zur Verfügung stellen.

Kaputtsparen, dass zeigt die Vergangenheit, ist keine Lösung, sondern der Einstieg in noch viel größere Probleme. Dies gilt es zu verhindern. Gleichfalls müssen die Kommunen aber auch zügig von bürokratischen Lasten befreit werden. Das muss schneller gehen, um auch Kosten reduzieren zu können.

Hintergrund-Informationen
Im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ haben sich 73 Kommunen aus acht Bundesländern zusammengeschlossen. In den Städten und Kreisen leben rund zehn Millionen Menschen. Die Kommunen sind besonders vom Strukturwandel betroffen, deshalb haben sie geringe Einnahmen aus Steuern und hohe Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich.

Die Mitglieder sind: Bad Schmiedeberg, Bergkamen, Bischofsheim, Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Cottbus, Landkreis Cuxhaven, Cuxhaven, Dietzenbach, Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Ennepetal, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Frankenthal, Frankfurt am Main, Geestland, Gelsenkirchen, Ginsheim-Gustavsburg, Gladbeck, Kreis Groß-Gerau, Hagen, Hamm, Hamminkeln, Hattingen, Herne, Herten, Kaiserslautern, Koblenz, Krefeld, Lahnstein, Leverkusen, Löhne, Ludwigshafen, Lünen, Mainz, Mayen, Mettmann, Moers, Mönchengladbach, Mörfelden-Walldorf, Mülheim an der Ruhr, Neustadt an der Weinstraße, Neuwied, Oberhausen, Obertshausen, Oer-Erkenschwick, OƯenbach, Pirmasens, Recklinghausen, Kreis Recklinghausen, Remscheid, Saarbrücken, Salzgitter, Schwerin, Schwerte, Solingen, Trier, Kreis Unna, Unna, Voerde, Völklingen, Waltrop, Werne, Wesel, Witten, Worms, Wülfrath, Wuppertal und Zweibrücken. www.fuerdiewuerde.de




Kommunen verzeichnen im Jahr 2025 neues Rekorddefizit von 31,9 Milliarden Euro
• Deckungslücke der kommunalen Haushalte immer größer
• Ausgaben der kommunalen Kern- und Extrahaushalte wachsen mit +5,6 % zum Vorjahr stärker als die Einnahmen mit +4,1 %
• Grundsteuern 2025 aufkommensneutral

Die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) in Deutschland wiesen im Jahr 2025 ein Finanzierungsdefizit von 31,9 Milliarden Euro auf. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, war dies das höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Das Defizit übertraf den bisherigen Rekordwert des Jahres 2024 (24,8 Milliarden Euro) um weitere 7,1 Milliarden Euro.



Im Jahr 2025 waren damit 7,5 % der Ausgaben nicht durch reguläre Einnahmen gedeckt und mussten zunehmend durch die Aufnahme von Kassenkrediten finanziert werden. So verzeichnete die vierteljährliche Schuldenstatistik zum 30. September 2025 eine um 16,5 % höhere Verschuldung durch kommunale Kassenkredite als ein Jahr zuvor. Der Schuldenstand zum Jahresende 2025 wird am 9. April 2026 veröffentlicht.

Das Defizit ist vor allem auf die kommunalen Kernhaushalte zurückzuführen: Mit 29,4 Milliarden Euro war es um 5,1 Milliarden Euro größer als im Vorjahr. Das Defizit der Extrahaushalte verfünffachte sich im Jahr 2025 auf 2,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Als Extrahaushalte gelten diejenigen Fonds, Einrichtungen und Unternehmen in kommunaler Trägerschaft, deren Finanzierung überwiegend aus Zuschüssen der Kommunen erfolgt.

Die wachsenden Defizite bedeuten, dass die Extrahaushalte einen höheren Zuschussbedarf von den kommunalen Kernhaushalten haben. Wachstum der Investitionsausgaben rückläufig Das Defizit in den Kern- und Extrahaushalten wuchs, weil die Ausgaben erneut schneller stiegen als die Einnahmen: Die bereinigten Ausgaben der Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % oder 22,4 Milliarden Euro auf 423,3 Milliarden Euro.

Die Personalausgaben stiegen mit +6,8 % auf 113,4 Milliarden Euro überdurchschnittlich. Die Gründe dafür liegen in der Tariferhöhung für die Beschäftigten von Bund und Kommunen im April 2025 und dem Ausbau des Personalstands. Die Ausgaben für den laufenden Sachaufwand stiegen weniger stark als in den Vorjahren um nun 3,9 % auf 99,1 Milliarden Euro.

Die kommunalen Kern- und Extrahaushalte gaben 90,0 Milliarden Euro im Jahr 2025 für Sozialleistungen aus (+5,9 %). Die größten Zuwächse waren für jene Sozialleistungen zu verzeichnen, deren Kosten vor allem die Kommunen und weniger der Bund und die Länder tragen: Die Ausgaben für Eingliederungshilfen nach SGB IX wuchsen deutlich um 2,5 Milliarden Euro (+11,2 %) auf nunmehr 25,2 Milliarden Euro.

Die Ausgaben zur Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII stiegen um 1,6 Milliarden Euro (+8,8 %) auf 20,0 Milliarden Euro. Bei den Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz war hingegen ein deutlicher Rückgang um 10,9 % auf 3,4 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Ausgaben für Sachinvestitionen beliefen sich 2025 auf 53,9 Milliarden Euro. Sie stiegen gegenüber dem Vorjahr um +3,5 %.

In den beiden Jahren davor lag das Wachstum bei +12,5 % (2024) und +11,9 % (2023). Die Ausgaben für Baumaßnahmen stiegen 2025 um 4,3 % auf 38,0 Milliarden Euro. Grundsteuern 2025 aufkommensneutral Die bereinigten Einnahmen der kommunalen Kern- und Extrahaushalte waren im Jahr 2025 mit 391,4 Milliarden Euro um 4,1 % oder 15,3 Milliarden Euro höher als im Jahr 2024. Die Einnahmen aus Steuern (netto) stiegen im Jahr 2025 wieder etwas stärker um 3,4 % auf 136,5 Milliarden Euro.

Ausschlaggebend war das kräftige Plus von 7,5 % beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer stieg um 4,3 %, während die Einnahmen aus Gewerbesteuer (netto) um 1,0 % wuchsen. Im Jahr des Wirksamwerdens der Grundsteuerreform blieb das Aufkommen aus Grundsteuern in der Summe aller Kommunen (ohne Stadtstaaten) unverändert bei 14,5 Milliarden Euro.


NRW: Zahl der neuen Ausbildungsverträge im dualen System 2025 erstmalig unter 100.000
* 2025 wurden nach vorläufigen Ergebnissen 5,4 % weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr.
* Zahl der Azubis im dualen System auch insgesamt rückläufig.
* Stärkster Rückgang der neuen Ausbildungsverträge im Bereich Industrie, Handel u. a.

Im Jahr 2025 wurden 99.246 Ausbildungsverträge im dualen System in NRW neu abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag die Zahl der neuen Ausbildungsverträge damit erstmals seit Beginn der Erhebung der Berufsbildungsstatistik in den 1970er Jahren unter 100.000.



Im Jahr 2015 hatten noch 115.956 Azubis eine Ausbildung in NRW begonnen. Damit sank die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Zehnjahresvergleich um 14,4 %. Im Vergleich zum Jahr 2024 hat die Zahl der Neuabschlüsse um 5,4 % abgenommen. Im Zeitvergleich wurde der zweitniedrigste Wert der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zu Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 erreicht; damals wurden 103.188 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen.

Insgesamt befanden sich zum 31.12.2025 laut vorläufiger Ergebnisse 263.511 Personen in NRW in einem dualen Ausbildungsverhältnis; das waren 3,1 % weniger als im Vorjahr. Stärkster Rückgang der neuen Ausbildungsverträge im Bereich Industrie, Handel u. a. Mit Blick auf die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gab es im Jahr 2025 im Ausbildungsbereich Industrie, Handel u. a. mit 55.677 die meisten neuen Azubis.



Damit sank die Zahl der Neuabschlüsse im größten Ausbildungsbereich des dualen Systems im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 % und im Zehnjahresvergleich um 21,4 %. Mit 27.474 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2025 war das Handwerk der zweitgrößte Ausbildungsbereich im dualen System.

Im Vergleich zu 2024 wurden im Handwerk 2,2 % weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen; im Zehnjahresvergleich sank die Zahl der Neuabschlüsse um 4,8 %. Der drittgrößte Ausbildungsbereich Freie Berufe, zu dem unter anderem medizinische Fachangestellte sowie Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte zählen, verzeichnete im Jahr 2025 mit 10.674 Neuabschlüssen einen Rückgang von 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr.

Im Vergleich zu 2015 stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge in diesem Ausbildungsbereich hingegen um 1,1 %. Im Bereich Landwirtschaft wurden im Jahr 2025 laut vorläufiger Ergebnisse 2.241 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen; im öffentlichen Dienst begannen 3.117 Azubis ihre Ausbildung. Weitere 66 Ausbildungsverträge wurden im Bereich Sonstige (Hauswirtschaft) neu abgeschlossen.

Moers: ‚KinKout‘ - Abnehmen ohne Schlankheitskur mit der vhs
Ganz einfach zum Normalgewicht mit der KinKout-Methode (Kalorien in – Kalorien out), das ist mit den gleichnamigen Kursen der vhs Moers – Kamp-Lintfort möglich. Im April starten zwei Kurse mit dem Ernährungsberater Patrick Paaßen, der diese Methode entwickelt hat.

Der erste beginnt am Montag, 13. April, in den Räumen der vhs Kamp-Lintfort, Kamperdickstraße 10. Der zweite findet ab Dienstag, 14. April, in Moers im Alten Landratsamt, Kastell 5b, statt. Beide Kurse starten jeweils ab 18 Uhr und bestehen aus sechs Terminen entsprechend jeweils montags und dienstags.

Die KinKout-Methode kann dabei helfen, wieder auf die ureigenen Instinkte der Nahrungsaufnahme zu achten und dadurch nachhaltig das Wunschgewicht zu erreichen und zu halten. Für beide Kurse ist eine vorherige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.

Moers: Fahrradtouren für Menschen 60+ mit der vhs
Durch die abwechslungsreiche niederrheinische Landschaft geht es wieder bei den Radtouren, die die vhs Moers – Kamp-Lintfort für mobile Seniorinnen und Senioren anbietet. Am Donnerstag, 16. April, findet um 16 Uhr in der vhs Moers dazu eine erste Vorbesprechung statt.

Dabei geht es um die Organisation und die Vorstellung der jeweils rund 25 Kilometer langen Ausflüge. Als Tour-Termine stehen die Montage, 27. April, 11. Mai und 1. Juni, fest. In gemäßigtem Tempo soll es dann durch gastliche Dörfer, über Felder und Wiesen, über Deiche und entlang an Flüssen gehen.

Wer mitradeln möchte, muss sich rechtzeitig für die Vorbesprechung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201-565 oder online unter www.vhs-moers.de anmelden.

Moers: Kurse zum Thema Nachhaltigkeit bei der vhs
Zwei Kurse zum Thema Nachhaltigkeit bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort Mitte April an. Am Mittwoch, 15. April, steht die ‚Asiatische Hornisse – Vespa velutina‘ im Alten Landratsamt, Kastell 5b, ab 18 Uhr im Mittelpunkt. Dieses Insekt breitet sich immer mehr bei uns aus und stellt unter anderem eine Gefahr für Honigbienen dar.

(Foto: Ralph Schürmeier)

Erklärt wird, wie diese Art von der heimischen Hornisse zu unterscheiden ist und was bei einem Fund im eigenen Garten zu beachten ist. Pflanzentauschbörse Am Tag, Freitag, 17. April, findet wieder eine Pflanzentauschbörse statt. Wer einheimische Gewächse benötigt oder überzählige verschenken möchte, kann ab 16.30 Uhr zum Bio-Garten an der Vinner Straße, rechts neben dem Friedhof, kommen.

Auch, wer keine Pflanzen oder Samen zum Tauschen oder Verschenken hat, ist willkommen und kann sich praktische Tipps zur naturnahen Gartengestaltung geben lassen. Ab 17 Uhr ist eine kurze Führung durch den Bio-Garten möglich.  Für beide Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese kann entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.

Moers: Bekannte Pianistin präsentiert Werke von Mozart, Beethoven und Gershwin
Bei der Pianistin Katie Mahan weiß man nicht, was man zuerst erwähnen soll: Ihre unbestreitbare technische Meisterschaft kombiniert mit einer kaleidoskopischen Palette von Klangfarben, ihre herausragenden und innovativen Interpretationen oder ihre äußerst charmante Bühnenpräsenz.

(Foto: privat)

Am Sonntag, 19. April, können sich die Gäste ab 18 Uhr im Kammermusiksaal des Martinstift (Filder Straße 126) selbst ein Bild machen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Städtischen Konzertreihe statt. Nach vielen Jahren kehrt die in Salzburg lebende amerikanische Pianistin für ein Konzert nach Moers zurück.

Im Gepäck hat sie, neben ihrer neuen Mozart-CD, auch Werke von Beethoven und natürlich ihre fulminanten Gershwin-Interpretationen. Die Pianistin wird von Kritik und Publikum weltweit gefeiert. 2018 hat das Moers sie erst nach sieben Zugaben entlassen. 

Freie Plätze in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege in Wesel zum 01. August
Zum neuen Kitajahr 2026/27 – sprich zum 01. August 2026 – sind noch freie Betreuungsplätze in einigen Kindertageseinrichtungen sowie auch bei Kindertagespflegestellen vorhanden. Familien mit Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren können sich gerne an die Servicestelle Kinderbetreuung der Stadt Wesel, Fachbereich Jugend wenden.

Hier helfen Frau Büning, Telefon-Nr.: 0281/203-2571, Frau Nowak, Telefon-Nr.: 0281/203-2558 und Frau Pierkes, Telefon-Nr.: 0281/203-2560 in der Zeit von montags bis freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr und montags bis donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr gerne weiter.

Eltern können ihr Kind auch im Bedarfsmeldesystem Kita-Online der Stadt Wesel für die Kindertageseinrichtung (für Kinder von 2 bis 6 Jahren) sowie für die Kindertagespflege (für Kinder von 0 bis 3 Jahren) anmelden. Über die städtische Homepage www.wesel.de gelangen Eltern zu dem Angebot Kita-Online, wenn sie das Suchwort „Kita-Online“ eingeben.

Wesel: Bürger*innensprechstunde im Schepersfeld
Am Dienstag, 7. April 2026, laden verschiedene Institutionen Bürger*innen herzlich zu einer offenen Bürgersprechstunde in die Tiergartenstraße 93 in Wesel ein. In der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr stehen kompetente Ansprechpartner*innen für individuelle Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Das Angebot richtet sich an alle Ratsuchenden, die Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen benötigen oder Fragen zu möglichen Leistungsansprüchen haben. Vor Ort können unter anderem Anliegen rund um das Jobcenter und die Familienkasse geklärt werden. Darüber hinaus erhalten Besucher*innen Beratung, wenn sie z.B. das Gefühl haben, unter schwierigen oder ausbeuterischen Arbeitsbedingungen zu arbeiten, Probleme mit Verträgen und Rechnungen haben und sich Hilfe wünschen.

Neben der individuellen Unterstützung informieren die unterschiedlichen Fachkräfte auch über weitere Hilfsangebote, Freizeit- und Fördermöglichkeiten für Eltern und Kleinkinder sowie über Themen wie Arbeitsvermittlung und Berufsberatung für Erwachsene.

Organisiert wird die Bürgersprechstunde von Mitarbeiterinnen der Agentur für Arbeit (Familienkasse NRW Nord sowie Bildung und Teilhabe), des Jobcenters (Leistungsabteilung), der Verbraucherzentrale Wesel, der Beratungsstelle Arbeit des Diakonischen Werkes (Beratungsstelle Arbeit) sowie der Stadt Wesel (Frühe Hilfen).

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für eine angenehme Atmosphäre ist ebenfalls gesorgt: Bei einer Tasse Kaffee können sich die Besucherinnen und Besucher in Ruhe beraten lassen. Auch für die Beschäftigung von Kindern während der Sprechstunde ist gesorgt. Für Rückfragen steht die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen unter der Telefonnummer 0281 / 203-2566 zur Verfügung.

Vorfreude auf Fahrradfrühling mit verkaufsoffenem Sonntag
Am Sonntag, 19. April 2026, rollen die Räder wieder durch Dinslaken: Der Dinslakener Fahrradfrühling lädt alle Interessierten ein, die neuesten Trends rund ums Fahrrad zu entdecken.

Freuen sich schon auf den Fahrrad-Frühling 2026: Andreas Schroer (Wirtschaftsförderung der Stadt), Joachim Vogel (Zweirad Vogel), Sandra Malleis (Neutor Galerie)

Von modernen E-Bikes bis hin zu spannenden Aktionen für Kinder bietet die Veranstaltung wieder zahlreiche Highlights in der Innenstadt.  Der Fahrradfrühling ist in seiner 8. Auflage fester Bestandteil im Dinslakener Veranstaltungskalender und bildet den Auftakt für ein spannendes Veranstaltungsjahr in der Innenstadt. Die Kombination von Fahrradfrühling, verkaufsoffenem Sonntag und Stadtwerke Dinslaken Energy Run feierte im Jahr 2025 Premiere und fand viel Anklang. 

„Der Fahrradfrühling fördert die Lebendigkeit und Attraktivität unserer Innenstadt. Ich möchte mich dafür beim Ehepaar Vogel herzlich für die Unterstützung bedanken. Veranstaltungen wie diese sind auch ein wichtiger Impuls für unsere lokalen Unternehmen. Und in Kombination von ‚Fahrradfrühling‘ und ‚Energy Run‘ wird die Innenstadt an diesem verkaufsoffenen Sonntag wieder richtig energiegeladen sein“, erläutert Bürgermeister Simon Panke.

Auf dem Neutorplatz stehen in diesem Jahr bereits ab 11 Uhr die aktuellen Fahrrad- und E-Bike-Trends im Mittelpunkt. Besuchende können sich über innovative Modelle informieren und beraten lassen. Zweirad Vogel ist als Hauptsponsor wieder mit einem breiten Angebot vertreten. Auf dem Altmarkt wird wieder ein Kinderprogramm zum Mitmachen und Erleben geboten. Außerdem wird es einiges zum Thema Fit in den Frühling geben.

Die Clown Brothers sorgen in der gesamten Innenstadt mit ihrer unterhaltsamen Show für fröhliche Momente und bringen Groß und Klein zum Lachen.  Der Stadtwerke Dinslaken Energy Run startet bereits am Morgen und läuft bis etwa 14 Uhr parallel zum Fahrradfrühling. Die Stadt lädt dazu ein, die Teilnehmenden des Laufs zunächst anzufeuern und anschließend durch die Innenstadt zu schlendern.

Weitere Informationen zur Anmeldung sind unter https://www.stadtwerke-dinslaken.de/newsroom/veranstaltungen/energy-run/ verfügbar. Während der Läufe ist die Altstadt eingeschränkt mit dem Auto befahrbar. Nutzen Sie unter anderem die Tiefgarage am Rathaus (über die Friedrich-Ebert-Straße) oder die Parkmöglichkeiten auf der anderen Seite der Friedrich-Ebert-Straße (z.B. Rutenwall, am Neutor oder Neutor Galerie).

Auch beispielsweise rund um den Bahnhof gibt es mögliche Parkplätze. Zusätzlich empfohlen wird, wenn möglich, die Anreise zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV. Gemeinsam mit dem Fahrradfrühling sorgt das sportliche Wochenende für jede Menge Bewegung und ein aktives Stadtleben. 

Zum verkaufsoffenen Sonntag öffnen die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können die Gelegenheit nutzen, durch die Geschäfte zu bummeln und sich auf die neue Saison einzustimmen. In Verbindung mit den zahlreichen Aktionen rund um das Fahrrad verspricht der Fahrradfrühling ein abwechslungsreiches Erlebnis für die ganze Familie. 

Der Fahrradfrühling ist eine Kooperationsveranstaltung der Stadt Dinslaken mit Zweirad Vogel, außerdem unterstützen die Neutor Galerie, der Stadtmarketing Dinslaken e.V. und Klar Elektrotechnik und weitere Partnerinnen und Partner.

Der Niederrhein trägt blau: Enni und Partner Bunert stellen das Laufserien-Shirt vor
Passt perfekt, liegt angenehm auf der Haut und setzt auf ein klares, modernes Design: Das Finisher‑Shirt der Enni-Laufserie 2026 ist da. Auch im elften Jahr der Reihe dürfen sich die Teilnehmenden auf ein funktionelles Oberteil freuen, das sie durch Training und Wettkämpfe begleitet – und darüber hinaus. Optisch setzt das Shirt in diesem Jahr auf ein reduziertes, sportliches Erscheinungsbild.

In verschiedenen Blautönen gehalten, prägen der Schriftzug Enni-Laufserie sowie ein grafisches Muster das Design. Wer genauer hinschaut, entdeckt darin immer wieder die Zahl 2026 – dezent, aber bewusst platziert und damit ein klares Zeichen für das aktuelle Serienjahr. Erhältlich ist das Shirt nicht im Handel.

„Wer es tragen möchte, muss es sich erlaufen“, betonen Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer und Katharina Wehr von den Bunert‑Laufläden in Moers und Duisburg. Die Fachfrau sagt: „Ich verkaufe viele verschiedene Laufshirts, aber ein eigens für die Serie entworfenes Modell wie dieses ist etwas Besonderes – gerade, weil es exklusiv den Teilnehmenden vorbehalten ist.“
 

Laufsport Bunert ist langjähriger Partner der Enni-Laufserie und Katharina Wehr selbst gehört zu den erfolgreichsten Läuferinnen am Niederrhein – den Duisburg‑Marathon hat sie bereits dreimal gewonnen. Für sie steht jedoch nicht allein die Leistung im Vordergrund: „Es geht darum, sich persönliche Ziele zu setzen und dranzubleiben. Laufserien sind dafür ideal, weil sie Motivation über einen längeren Zeitraum bieten.“

Besonders schätzt sie die Mischung aus leistungsstarken Athletinnen und Athleten sowie zahlreichen Freizeit‑ und Hobbyläufern: „Diese Atmosphäre macht den Reiz der Volksläufe aus.“

Zur Enni-Laufserie 2026 gehören erneut vier Veranstaltungen. Nach dem Enni-Schlossparklauf in Moers am 25. April folgen der Enni‑Brunnenlauf in Sonsbeck am 13. Mai, der Enni‑Donkenlauf in Neukirchen-Vluyn am 13. Juni und der Enni Citylauf Xanten am 11. September. Serienläufer sind automatisch für alle vier Events angemeldet – mehr als 200 sind bereits dabei. Eine Anmeldung ist bis 21. April online unter www.enni-laufserie.de möglich.

Kulturrucksack Kempen geht in die zweite Runde – große Nachfrage und starke Kooperation im Verbund
Kulturrucksack Kempen geht in die zweite Runde – große Nachfrage und starke Kooperation im Verbund Der Kulturrucksack ist in Kempen erfolgreich in sein zweites Jahr gestartet und knüpft an den großen Erfolg des Vorjahres an. Das kulturelle Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren hat sich fest etabliert – und ist gefragter denn je: Zahlreiche Angebote sind bereits ausgebucht.  

Im Jahresverlauf bietet das aktuelle Programm der Reihe „Jugendkultur“ vielfältige kreative Formate – etwa Workshops in den Bereichen Kunst, Fotografie, Graffiti oder Schreiben, in denen Kinder und Jugendliche eigene Ideen entwickeln und umsetzen können. So können sie beispielsweise beim Workshop „Draw & Stitch“ Zeichnungen mit Stickereien kombinieren oder im Handy-Fotoworkshop lernen, mit dem Smartphone professionelle Bilder aufzunehmen und zu bearbeiten.  

Auch Bewegung und Kunst verbinden sich im Angebot „Tanz trifft Museum“, bei dem das Museum selbst zum Tanzraum wird und eigene Choreografien zum Thema Zeit entstehen. Kreativ wird es zudem beim Gestalten eines eigenen Kunstkalenders oder bei der „Fensterkunst“, bei der farbenfrohe Fensterbilder entstehen, die im Rahmen der Ausstellung „Stadtansichten“ zeitweise im Museum präsentiert und ausgeleuchtet werden.  

Ein weiterer Programmpunkt ist ein Comic-Workshop, bei dem die Teilnehmenden eigene Comics zu Objekten der Dauerausstellung im Kramer-Museum entwickeln und damit selbst Teil der Ausstellung werden (Termin wird noch bekanntgegeben).  

Ein besonderer Bestandteil des Kulturrucksacks ist die enge Zusammenarbeit im interkommunalen Verbund mit den Städten Krefeld, Willich und Viersen. Diese Kooperation ermöglicht es, das Angebot deutlich zu erweitern: Kinder und Jugendliche aus Kempen können auch Veranstaltungen in den Partnerstädten besuchen und so neue kreative Erfahrungen sammeln.

Gleichzeitig entstehen gemeinsame Projekte über Stadtgrenzen hinweg. Zudem besteht die Möglichkeit auch Angebote in den anderen Verbundstädten zu besuchen. Ziel des Kulturrucksacks ist es, jungen Menschen niedrigschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen und ihre Kreativität, ihr Selbstbewusstsein sowie ihre kulturelle Kompetenz zu stärken. Die Angebote sind kostenfrei und sprechen gezielt unterschiedliche kulturelle Sparten an.  

Die hohe Nachfrage zeigt den Erfolg des Programms: Viele Workshops sind bereits frühzeitig ausgebucht. Interessierte sollten sich daher rechtzeitig über freie Plätze informieren und anmelden: kulturrucksack@kempen.de   Mit dem erfolgreichen Start in das zweite Jahr setzt Kempen gemeinsam mit seinen Partnerstädten ein starkes Zeichen für kulturelle Bildung und die Förderung junger Talente in der Region.

Jetzt mitmachen: Wo steht Kleves schönster Baum?
Die Stadt Kleve sucht den schönsten Baum der Schwanenstadt. Symbolbild: Xalanx - stock.adobe.com Bäume verschönern nicht nur das Stadtbild, sondern spenden im Sommer auch wertvollen Schatten. Die Schönheit unserer Stadtbäume kommt gerade jetzt, Anfang Frühling, zum Vorschein. Während einige Knospen bilden, blühen andere schon in vollem Glanz. 

Um dieses Naturschauspiel dieses Jahr hervorzuheben, veranstaltet die Stadt Kleve den Wettbewerb „Kleves Schönster Baum“. Für Merle Gemke, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve, sind Bäume im Stadtgebiet unverzichtbar. „Stadtbäume sind ein zentraler Baustein der Klimaanpassung: Sie kühlen, speichern Wasser und machen unsere Städte widerstandsfähiger, schöner und lebenswerter. Aus diesem Grund lenkt der neue Wettbewerb gezielt Aufmerksamkeit auf unsere Stadtbäume", so Gemke.
 

Alle Bürgerinnen und Bürger aus Kleve sind herzlich eingeladen, ihren Lieblingsbaum mit einem Bild sowie einer Geschichte oder einem kurzen Text zu bewerben. Die Teilnahme erfolgt online über das Beteiligungsportal der Stadt Kleve. Ob Eiche, Tanne oder Buche – die Hauptsache ist, dass der betreffende Baum im Vordergrund steht. Die Einreichungsphase beginnt am 01.04.2026 und endet zwei Monate später am 01.06.2026.

Das Teilnahmeformular und alle Teilnahmebedingungen finden Interessierte im Beteiligungsportal unter: beteiligung.nrw.de/k/1024630.

Anschließend werden die Einreichungen geprüft und alle geeigneten Bilder werden zur Abstimmung auf dem Portal veröffentlicht. Dann sind alle Kleverinnen und Klever an der Reihe, ihren Lieblingsbaum auszuwählen. Der Baum mit den meisten Stimmen erhält eine Siegerplakette. Die ersten drei Plätze werden zudem mit einem Geldpreis prämiert. Bilder der Bäume mit den meisten Stimmen werden zudem im Rathaus ausgestellt.
Den Link zur Teilnahme und alle Infos finden Interessierte unter www.kleve.de/kleves-schönster-baum oder im Beteiligungsportal unter beteiligung.nrw.de/k/1024630

Fußball-Pionierin im Goldenen Buch der Stadt Moers
 Vom Bolzplatz zur Geschichte des deutschen Fußballs: Anne Trabant-Haarbach ist seit Mitte März im Goldenen Buch der Stadt verewigt. Bürgermeisterin Julia Zupancic würdigte damit ihre außergewöhnlichen Verdienste.

Anne Trabant-Haarbach ins Goldene Buch der Stadt Moers ein. (Foto: pst)

Anlass war die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Diesen hat die 77-Jährige Mitte Januar erhalten. Seit 2018 lebt sie in Moers.

Mehrfache Deutsche Meisterin und Weltmeisterin
Anne Trabant-Haarbach gilt als Pionierin des deutschen Frauenfußballs. Bereits in den 1970er Jahren setzte sie sich in einer Zeit durch, in der Frauen der Zugang zum Fußball lange verwehrt war.

Nach Aufhebung des DFB-Verbots feierte sie große sportliche Erfolge: 1974 gewann sie mit dem TuS Wörrstadt die erste offizielle deutsche Meisterschaft, ein Jahr später folgte der Titel mit dem Bonner SC. Mit der SSG 09 Bergisch Gladbach prägte sie als Spielerin und Trainerin eine Ära und gewann bis 1989 neun deutsche Meisterschaften sowie zwei DFB-Pokalsiege.

Auch international schrieb sie Geschichte: Als Kapitänin führte sie die neu gegründete deutsche Frauen-Nationalmannschaft 1982 zu ihrem ersten offiziellen Länderspiel. Zuvor hatte sie bereits mit Bergisch Gladbach zwei inoffizielle Weltmeistertitel in Taiwan errungen.

Für ihre Verdienste wurde sie 2022 in die Hall of Fame des deutschen Fußballs im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund aufgenommen. „Ich bedaure nichts“ „Anne Trabant-Haarbach hat mit Mut, Leidenschaft und Ausdauer den Frauenfußball in Deutschland entscheidend mit vorangebracht.

Ihr Weg zeigt, wie viel man bewegen kann, wenn man für seine Überzeugungen einsteht“, lobte Bürgermeisterin Julia Zupancic das Engagement. Auch nach ihrer aktiven Karriere blieb Trabant-Haarbach dem Sport verbunden, engagierte sich für den Nachwuchs und war hauptberuflich Sportlehrerin. Rückblickend sagt sie: „Es war nicht immer leicht. Aber ich bedaure nichts – es war eine schöne Zeit.“

Trabant-Haarbach bestritt ihr erstens Länderspiel am 10. November 1982 in Koblenz beim 5:1-Sieg über die Schweiz. Ihren letzten Einsatz als Nationalspielerin bestritt sie am 22. Oktober 1983 in Brüssel beim 1:1-Unentschieden gegen Belgien. 1984 war sie Trainerin der Mannschaft der SSG 09 Bergisch Gladbach, als diese erneut das inoffizielle WM-Turnier in Taiwan gewann.

Ihre Stationen als Anne Haarbach:
Sie spielte beim TuS Wörrstadt: Deutscher Meister 1974
als Spielerin und Trainerin
mit dem Bonner SC: Deutscher Meister 1975
mit der SSG 09 Bergisch Gladbach: Deutscher Meister 1977, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983; DFB-Pokal-Sieger 1981, 1982
als Trainerin
mit der SSG 09 Bergisch Gladbach: Deutscher Meister 1984, 1988, 1989
Auszeichnung
2022: Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Fußballs
2026: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (Quele Wikipedia, eigenes Archiv)

Moers: vhs-Vortrag ‚Deepfakes – KI-Betrug und seine Folgen‘
Unter dem diesjährigen Semestermotto ‚KOPFSALAT‘ lädt die vhs Moers -Kamp-Lintfort am Mittwoch, 15. April, zum Vortrag ‚Deepfakes – KI-Betrug und seine Folgen‘ ein.  Ab 18.30 Uhr geht es im Alten Landratsamt, Kastell 5b, darum, wem man noch trauen kann, wenn künstliche Videos und Stimmen nicht mehr von der Realität zu unterscheiden sind. 

Thematisiert wird, welche Konsequenzen die neue KI-Software mit sich bringt und welche Auswirkungen das auf Wahrheit und Vertrauen im Allgemeinen haben kann. Eine Anmeldung für den Vortrag ist notwendig und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Overlock-Nähmaschinenkurs der vhs in Kamp-Lintfort
Wie eine Overlock-Nähmaschine funktioniert und wofür sie eingesetzt werden kann, darüber informiert ein Kurs der vhs Moers – Kamp-Lintfort. An zwei Dienstagen, 14. und 21. April, jeweils ab 18 Uhr, erklärt die Kursleiterin, wie das Einfädeln und das Einstellen der Fadenspannung des Differentialtransports gelingt. Außerdem gibt es Infos zu verschiedenen Stichvariationen, Nähtechniken und weitere Tipps.

Der Kurs findet in der vhs Kamp-Lintfort, Kamperdickstraße 10, statt. Eine eigene voll funktionstüchtige Maschine, Garn und die Bedienungsanleitung müssen mitgebracht werden. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.

Wesel: Lippefähre startet nun endlich wieder in die neue Saison
Lippefähre "Quertreiber" Nachdem die Lippefähre aufgrund des Amprion-Projektes im Bereich des Fährübergangs an der Lippe ihren Betrieb über mehrere Monate einstellen musste, kann sie nun nach erfolgter Fertigstellung der Baumaßnahme pünktlich zu Ostern, 04.04.2026, ihren Dienst wieder aufnehmen und zur Querung des Flusses benutzt werden.

Die beliebte Fähre wurde mithilfe des Technischen Hilfswerks Wesel bereits am 28. März 2026 erneut ins Wasser gesetzt. Wer mehr zur Lippefähre wissen möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der Stadt Wesel unter
Lippefähre "Quertreiber" Betriebszeiten der Lippefähre "Quertreiber"

Viel Verkehr, wenig Platz: worauf es in Autobahn-Baustellen ankommt
Mit dem Start der Osterferien rollt derzeit die erste große Reisewelle des Jahres über Deutschlands Autobahnen. In zahlreichen Bundesländern haben die Ferien bereits begonnen oder starten in diesen Tagen. Gleichzeitig sind nach Angaben der Autobahn GmbH aktuell knapp 800 Baustellen registriert. Gerade dort kann es bei dichtem Verkehr schnell unübersichtlich werden.

Eine Autobahnbaustelle in Deutschland / Getty Images

Verengte Fahrstreifen, geänderte Verkehrsführungen und fehlende Ausweichmöglichkeiten erhöhen das Risiko zusätzlich. Der ACV Automobil-Club Verkehr beantwortet die wichtigsten Fragen für eine sichere Fahrt durch Autobahn-Baustellen.

Warum sind Autobahn-Baustellen besonders gefährlich?
In Baustellenbereichen sind die Fahrstreifen häufig deutlich schmaler als auf normalen Autobahnabschnitten. Reguläre Autobahnspuren sind meist etwa 3,5 bis 3,75 Meter breit. In Baustellen wird der Platz neu aufgeteilt: Die rechte Spur ist oft etwa 3 Meter, während die linke Spur häufig nur 2,10 bis 2,50 Meter breit ist. Zusätzlich fehlt häufig der Standstreifen, sodass kaum Ausweichmöglichkeiten bestehen.

Typische Risikofaktoren in Baustellen sind:
geringer seitlicher Abstand zwischen den Fahrzeugen
versetzte Fahrspuren (Spurverschwenkungen)
ungewohnte Verkehrsführung durch gelbe statt weiße Fahrbahnmarkierungen
dichter Verkehr bei gleichzeitig reduziertem Tempo
abruptes Bremsen oder plötzliche Spurwechsel

Viele Fahrer unterschätzen, wie wenig Platz in solchen Bereichen bleibt. Schon eine kleine Lenkbewegung oder ein unerwarteter Spurwechsel kann schnell zu einer Kollision führen. Es kann daher helfen, nicht dauerhaft auf gleicher Höhe mit dem Fahrzeug auf der Nachbarspur zu bleiben, sondern leicht versetzt zu fahren.

ACV Tipp: Blickführung in der Baustelle
Autofahrer sollten sich möglichst auf den eigenen Fahrstreifen konzentrieren. Eine einfache Faustregel lautet: Wo man hinschaut, fährt man auch hin. Wer ständig auf Gegenverkehr oder Baustellenarbeiten neben der Spur blickt, kann unbewusst von der eigenen Spur abweichen.

Reißverschlussverfahren – gesetzliche Pflicht
Taucht während der Fahrt eine Autobahn-Baustelle auf, verengen sich häufig die Fahrstreifen oder eine Spur fällt ganz weg. Dann müssen sich Autofahrer gemäß § 7 Abs. 4 StVO im Reißverschlussverfahren einfädeln.

Beide Spuren werden bis unmittelbar vor der Engstelle genutzt. Erst dort wird im Wechsel eingefädelt. Wer sich schon deutlich früher einordnet, verlängert häufig nur den Stau.
Das Reißverschlussverfahren ist keine freiwillige Höflichkeitsregel, sondern eine gesetzliche Verpflichtung. Autofahrer müssen anderen Fahrzeugen das Einfädeln ermöglichen.

Welche Geschwindigkeit gilt in Autobahn-Baustellen?
In nahezu jeder Autobahn-Baustelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Häufig sind 80 km/h oder 60 km/h erlaubt, in besonders engen Abschnitten auch weniger. Dieses Tempolimit ist verbindlich und dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Eine geringere Geschwindigkeit verkürzt den Bremsweg und hilft, das Fahrzeug auch auf schmalen Fahrstreifen sicher zu kontrollieren. Gerade bei verengten Spuren, ungewohnter Verkehrsführung oder dichtem Verkehr können kleine Fahrfehler sonst schnell gefährlich werden. In Baustellen sollte deshalb auch der Abstand zum Vordermann größer gewählt werden, damit bei plötzlichem Bremsen genügend Reaktionsraum bleibt.

Die Geschwindigkeit wird in Autobahn-Baustellen zudem häufig kontrolliert. Mobile oder temporäre Blitzer sind dort keine Seltenheit. Wer das Tempolimit deutlich überschreitet, riskiert Bußgelder, Punkte in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot.

Überholen in der Baustelle – was ist erlaubt?
Ein generelles Überholverbot besteht in Autobahn-Baustellen nicht. Überholen ist jedoch nur erlaubt, wenn kein entsprechendes Verkehrszeichen ein Verbot anordnet.

Grundsätzlich gilt auf Autobahnen ein Rechtsüberholverbot. Auch in Baustellen darf rechts daher normalerweise nicht überholt werden. Bei zähfließendem Verkehr oder Stau gibt es jedoch eine Ausnahme: Bewegen sich die Fahrzeuge auf den Fahrstreifen nur langsam, dürfen Autofahrer rechts vorsichtig vorbeifahren.

Besonders wichtig ist außerdem die sogenannte 2-Meter-Regel. In vielen Baustellen ist die linke Spur ausschließlich für Fahrzeuge mit maximal 2,00 Metern Breite freigegeben.

Entscheidend ist die tatsächliche Fahrzeugbreite inklusive Außenspiegel. Viele moderne Pkw sind breiter als zwei Meter. Deshalb dürfen in manchen Baustellen selbst Fahrzeuge der Kompaktklasse die linke Spur nicht nutzen.

Wer mit einem breiteren Fahrzeug die linke Spur nutzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert im Schadensfall eine Mitschuld.

ACV Hinweis: Fahrzeugbreite korrekt messen
Die im Fahrzeugschein angegebene Fahrzeugbreite bezieht sich meist nur auf die Karosserie. Außenspiegel sind darin in der Regel nicht enthalten. Dadurch kann ein Fahrzeug tatsächlich breiter sein, als viele Fahrer vermuten.

Im Zweifel kann die Breite selbst nachgemessen werden: von Außenspiegel zu Außenspiegel. Am besten zu zweit mit einem Maßband durch die geöffneten Fenster.

Rettungsgasse auch in Autobahn-Baustellen bilden
Kommt es in einer Autobahn-Baustelle zu Stau, muss wie auf allen Autobahnen eine Rettungsgasse gebildet werden. Auch wenn der Platz dort oft begrenzt ist, müssen Einsatzfahrzeuge die Unfallstelle erreichen können.

Bei nur zwei Fahrstreifen wird die Rettungsgasse zwischen diesen beiden Spuren gebildet: Fahrzeuge auf der linken Spur fahren möglichst weit nach links, Fahrzeuge auf der rechten Spur möglichst weit nach rechts. So entsteht zwischen den Spuren eine freie Gasse für Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr.

Unfall in der Autobahn-Baustelle – richtig handeln
Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Unfall, steht die eigene Sicherheit an erster Stelle.

Das Fahrzeug sollte möglichst weit rechts zum Stillstand gebracht werden. Anschließend sind Warnblinklicht einzuschalten und die Unfallstelle abzusichern.

Befindet sich das Fahrzeug auf der linken Spur, sollte es wenn möglich auf der fahrbahnabgewandten Seite verlassen werden. Anschließend gilt: hinter die Leitplanke begeben und die Fahrbahn nicht überqueren. Das ungesicherte Überqueren von Fahrspuren kann lebensgefährlich sein. Möglichst hinter der Leitplanke bleiben, bis Polizei oder Einsatzkräfte die Unfallstelle sichern.

ACV Checkliste: Sicher durch die Autobahn-Baustelle
Tempolimit einhalten
Abstand zum Vordermann vergrößern
2-Meter-Regel auf der linken Spur beachten
Überholverbotsschilder respektieren
Reißverschlussverfahren korrekt anwenden
Defensiv und vorausschauend fahren


Frühlingserwachen in Wesel am 12. April
Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Weseler Innenstadt wärmen, ist es wieder so weit: Das Frühlingsfest verwandelt die Hansestadt am 12. April in eine bunte, lebendige Flaniermeile. Zwischen Großem Markt und Berliner Tor erwartet Besucherinnen und Besucher von 12 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für alle Sinne – von Garteninspiration über Fahrradaktionen bis hin zum entspannten Einkaufsbummel.

„Das Frühlingsfest ist jedes Jahr ein wunderbarer Auftakt in die warme Jahreszeit und zeigt, wie lebendig unsere Stadt ist“, betont Bürgermeister Rainer Benien.

Blüten, Düfte und Genuss auf dem Großen Markt
Schon von Weitem lockt „Rund ums Grün“ mit frischen Farben und frühlingshaften Ideen. Aussteller:innen präsentieren Blumen, Kräuter und Dekorationen für Balkon, Terrasse und Garten. Ergänzt wird das Angebot durch den Regionalmarkt der Genussregion Niederrhein, auf dem regionale Spezialitäten wie frisch gezapftes Bier, eingeweckter Kuchen und die ersten Spargelstangen der Saison angeboten werden.

Auf zwei Rädern durch den Frühling
Die Fußgängerzone zwischen Leyens-Platz und Berliner Tor steht ganz im Zeichen des Fahrrads. Händler:innen, Polizei, der ADFC und weitere Partner informieren über Trends, Sicherheit und Angebote rund ums Rad. Neben Fahrradcodierungen durch die Kreispolizei und den ADFC organisiert der ADFC auch eine Gebrauchtradbörse. Ergänzend gibt es Tipps zum sicheren Radfahren, eine Fahrradwaschstraße sowie Mitmachangebote aus den Bereichen Fitness und Gesundheit.

Shopping, Shows und Fundradfieber
Ab 13 Uhr lädt der verkaufsoffene Sonntag zum entspannten Frühlingsbummel ein. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf Höhe der Kreuzstraße sorgt für beste Unterhaltung – mit Mitmach-Konzerten, einem Chor und Tanzgruppen. Ein besonderes Highlight sind die Fundradversteigerungen um 14 und 16 Uhr.

Holland on Tour rund um den Leyens-Platz
Erstmals bereichern niederländische Händler das Frühlingsfest. Unter dem Motto „Holland on Tour“ entsteht zwischen Leyens-Platz und Kreuzstraße eine bunte Einkaufsmeile mit bis zu zwölf Ständen. Neben Fischhändler Harry Dibbets bieten sie Spezialitäten wie frischen Fisch, Käse und weitere Köstlichkeiten an.

„Ich freue mich sehr, dass wir Holland on Tour mit rund 10 bis 12 Händler:innen aus der Region Winterswijk und Enschede hier bei uns begrüßen dürfen. Sie bringen ein Stück niederländische Markttradition nach Wesel und bereichern unser Frühlingsfest mit einem besonderen, holländischen Flair“, sagt Sonja Christ von WeselMarketing.

Immobilia am Berliner Tor
Die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe lädt am Berliner Tor zur Immobilia ein. Interessierte finden hier Informationen und Beratung rund um die Themen Wohnen, Sanieren, Energiesparen und Photovoltaik.

„Mit dem Frühlingsfest schaffen wir ein vielseitiges Erlebnis für die ganze Familie. Die Mischung aus Genuss, Information, Bewegung und Einkauf macht den Tag zu etwas Besonderem“, sagt Dagmar van der Linden, Geschäftsführerin von WeselMarketing.
Weitere Informationen: wesel-tourismus.de
Termine im Überblick
IMMOBILIA 2026
Berliner-Tor-Platz | Samstag 10–14 Uhr, Sonntag 12–18 Uhr
RUND UMS GRÜN
Großer Markt | 12–18 Uhr
FAHRRADAKTIONSTAG MIT FUNDRADVERSTEIGERUNG
Fußgängerzone | 12–18 Uhr
HOLLANDMARKT
Fußgängerzone | 12–18 Uhr
VERKAUFSOFFENER SONNTAG
Fußgängerzone | 13–18 Uhr

Wesel: „Like my Story – Was erzähle ich eigentlich von mir?“
Soziale Medien sind zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Sie laden dazu ein, Beiträge zu liken und sich selbst zu präsentieren. Die Nutzung durch Kinder und Jugendliche ist eine Selbstverständlichkeit.

 Die Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel bietet zum Aktionstag GirlsDay und BoysDay 2026 einen Workshop an, der dabei hilft, die sozialen Medien besser zu verstehen und zu entscheiden, welche Inhalte über die Teilnehmenden im Internet erscheinen sollen. Wann: Am Donnerstag, 23. April 2026, um 10:00 Uhr Wo: Ratssaal der Stadt Wesel Referentin: Stefanie Wolff, Fachfrau für Medienbildung und Digitalstorytelling



Wesel: WDR 2 POP!UP Eure Stars ganz nah!
WDR 2 kommt zu euch nach Wesel und bringt die Stars mit. Am Wochenende, 8. bis 10. Mai 2026, spielen Nico Santos, ClockClock und Michael Schulte auf der Festwiese direkt am Rheinufer. Und weil es dort keine Konzerthalle gibt, baut WDR 2 für 1500 Musikfans kurzerhand ein Zelt auf - mit loungiger Deko und der Technik, die man für einen gelungenen Konzertabend braucht.

Gastgeber sind die bekannten Stimmen aus dem WDR 2 Moderationsteam.  WDR 2 schlägt das Zelt auf und bringt die Stars zu euch!   Erlebt Nico Santos am Freitag, 8.5., 20 Uhr  ClockClock am Samstag, 9.5., 20 Uhr  Michael Schulte am Sonntag, 10.5., 19 Uhr  live und so nah wie noch nie in Wesel.  

Tickets solange der Vorrat reicht. Vorverkaufsstart Montag, 23. März. Es gibt freie  Platzwahl im unbestuhlten Zelt. Snacks und Getränke sind vor Ort zu kaufen.  Mehr Infos und Tickets: wdr2.de WDR 2 POP!UP. Freitag, 8., bis Sonntag 10. Mai 2026  Rheinpromenade, Festwiese  46487 Wesel

Stadt Wesel führt neuen KI-Chatbot auf ihrer Homepage ein
Die Stadtverwaltung Wesel erweitert ihr digitales Serviceangebot: Ab sofort steht auf der städtischen Homepage ein KI‑gestützter Chatbot zur Verfügung. Er beantwortet häufige Fragen rund um die Uhr, erleichtert den Zugang zu Informationen für Bürgerinnen und Bürger und entlastet die Mitarbeitenden bei wiederkehrenden Anfragen. „Der Chatbot ist ein wichtiger Schritt in unserer Digitalisierungsstrategie.

Er trägt dazu bei, Informationen schneller und barrierefrei zugänglich zu machen und unsere Servicequalität weiter zu verbessern“, so Bürgermeister Rainer Benien. „Gerade bei einfachen, wiederkehrenden Anliegen entlastet das System die Kolleginnen und Kollegen und verbessert zugleich die Nutzererfahrung für die Bürgerinnen und Bürger.“
Beigeordneter Dr. Markus Postulka ergänzt: „Mit der Einführung des KI‑Chatbots zeigen wir, dass Wesel als moderne Verwaltung versteht, wie digitale Angebote den Alltag der Menschen erleichtern. Dieses System ist ein wertvoller Baustein, um unseren Service noch bürgerorientierter und effizienter zu gestalten.“

Der Chatbot beantwortet in erster Linie Anfragen auf Grundlage der Inhalte der städtischen Homepage und verweist bei fachlich spezialisierten oder nicht automatisierbaren Fragen auf die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Personenbezogene Daten werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung verarbeitet.

Moers: Geänderte Öffnungszeiten wegen Osterfeiertagen
Wegen des bevorstehenden Osterfestes ändern sich die Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung und ihren Einrichtungen. Das Rathaus, die Sozialraumteams, die Geschäftsstelle der vhs und die Moerser Musikschule bleiben vom 3. April (Karfreitag) bis 6. April (Ostermontag) geschlossen.

In den Osterferien findet in der Musikschule kein Unterricht statt, aber das Sekretariat ist von 9 bis 13 Uhr geöffnet und telefonisch zu erreichen. Wegen des Karfreitags werden die Wochenmärkte in der Innenstadt und in Repelen auf Donnerstag, 2. April, vorverlegt. Das Grafschafter Museum bleibt über die Ostertage von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Auch Bibliothek und Zweigstellen bleiben geschlossen
Die Hauptstelle der Bibliothek im Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum ist ebenfalls vom 3. bis zum 6. April geschlossen. Die Zweigstelle Repelen hat vom 3. bis zum 10. April Osterferien. In Kapellen hat die Zweigstelle vom 3. bis zum 9. April zu. Die Außenrückgabe bleibt vom 2. April ab 18.30 Uhr bis zum 7. April ca. 9 Uhr außer Betrieb. Die Open Library schließt vom 3. April bis einschließlich 6. April.

Moers: Adrenalin auf Rollen und Rädern - Contest im Skate- und Bikepark
Wenn Rollen über Beton jagen, Boards durch die Luft fliegen und sich Scooter-Fahrerinnen und Fahrer in spektakulären Drehungen messen, dann ist klar: Im Moerser Freizeitpark liegt etwas in der Luft. Am Sonntag, 26. April, wird der Skate- und Bikepark zur Bühne für ein neues Highlight der Szene – und für alle, die Lust auf Tempo, Style und Nervenkitzel haben.

Im Skatepark haben bereits mehrere Events stattgefunden. Neben Bikes waren auch Skateboards und Scooter in Einsatz. (Fotos: pst)

Mit ‚360threesixty – Das Trendsportevent in Moers‘ feiert das städtische Kinder- und Jugendbüro gemeinsam mit der Streetbox der Caritas Moers-Xanten die Premiere eines großen Contests. Unterstützt werden sie von zahlreichen Moerser Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Ständen und Aktionen auf der Plaza. Um 10.30 Uhr eröffnet Bürgermeisterin Julia Zupancic den Tag. Um 18 Uhr endet er mit der Siegerehrung. Dank der Unterstützung der Sparkasse am Niederrhein warten auf die Gewinnerinnen und Gewinner attraktive Preisgelder.

Die Veranstaltung wird aus Fördermitteln der Kinder- und Jugendförderplans NRW finanziert.

Wunsch nach einem Contest erfüllt
Der ‚360‘ – unter Trendsportlern ‚threesixty‘ – steht für die Drehung um die eigene Achse, einen der grundlegenden, aber anspruchsvollen Moves vieler Freestyle-Sportarten. Gleichzeitig verbindet er die Disziplinen, die an diesem Tag an den Start gehen: Skateboarding, Scooter, Aggressive Inline und Bike Airbag Jump.

„Bereits zweimal fand mit ‚360(G)Rad‘ ein reines BMX-Event in Moers statt. Jetzt wird´s größer, vielseitiger und mit mehr Nervenkitzel“, verspricht Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro. Dass Moers dafür der richtige Ort ist, zeigt ein Blick auf die Anlage: Der Skate- und Bikepark gehört seit zwei Jahren zu den größten in Nordrhein-Westfalen und hat sich längst als Treffpunkt für die Szene etabliert. Die Streetbox hat hier bereits kleinere Veranstaltungen durchgeführt.

„Den Wunsch, einen Contest am Skatepark zu veranstalten, haben Nutzerinnen und Nutzer oft an uns herangetragen. Jetzt wird er Realität“, erläutert Lara Jackowiak vom Streetbox-Team. Und Patrick Bleibtreu ergänzt: „Bei den jetzigen Anmeldezahlen werden bis zum Contest alle Startplätze belegt sein. Wer teilnehmen möchte, muss sich deshalb unbedingt vorab bei uns anmelden.“

Ein Run, eine Minute, eine Chance Der Wettbewerb ist in Amateur- und Fortgeschritten- bis Pro-Level unterteilt - ein Mix aus sportlicher Herausforderung, Community-Feeling und hochkarätigem Contest, bei dem auch Nachwuchstalente eine echte Chance haben. Wer teilnimmt, muss sein Sportgerät sicher beherrschen und bereits Erfahrung im Street-Bereich mitbringen.

Pro Disziplin gehen bis zu 30 Starterinnen und Starter im Alter von 6 bis 25 Jahren an den Start. Das Prinzip ist einfach und kompromisslos: ein Run, eine Minute, eine Chance. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat genau 60 Sekunden Zeit, um Tricks, Kreativität und Style zu zeigen. Die Jury besteht aus erfahrenen Sportlerinnen und Sportlern der jeweiligen Sportarten.

Im sogenannten ‚Best Trick‘-Modus kämpfen die Top 10 jeder Disziplin ab 17 Uhr um die vorderen Plätze – mit noch mehr Risiko und noch spektakuläreren Moves.  Interessierte finden alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter www.streetbox-moers.de. Anmeldungen auch per Nachricht an 0170 453 09 76.

Mein Garten für Moers‘: Stadt ruft zum grünen Wettbewerb auf
Moers blüht auf: Ab sofort sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre grünen Oasen zu präsentieren – vom Balkon über den Vorgarten bis zum großen Garten. Unter dem Motto ‚Mein Garten für Moers – naturnah und artenreich‘ startet ein Wettbewerb, der die Artenvielfalt in der Stadt sichtbar machen und gleichzeitig das Engagement der Moerserinnen und Moerser für die Natur würdigen soll. Die besten Gärten werden ausgezeichnet. Auf die Gewinner warten attraktive Preise, etwa Gutscheine für Gartencenter.

Zeichen für mehr Natur im urbanen Raum
Gärten sind mehr als hübsches Grün: Sie bieten Tieren und Pflanzen wertvolle Lebensräume, vernetzen städtische Grünflächen und wirken aktiv dem Artenrückgang entgegen. Wer also ein kleines Stück Natur zu Hause pflegt, kann jetzt zeigen, wie wichtig jeder Quadratmeter für die ökologische Vielfalt ist.

Vom 1. April bis zum 30. Juni können alle Interessierten ihren Garten oder Balkon einreichen, mit drei bis fünf aussagekräftigen Fotos und einer kurzen Beschreibung. Eine fachkundige Jury aus Stadtverwaltung, Volkshochschule sowie NABU und BUND bewertet die Beiträge nach ökologischer Qualität, Pflanzenvielfalt und kreativen Strukturen wie Wasserstellen, Nistmöglichkeiten oder ‚wilden Ecken‘.

Mit diesem Wettbewerb will die Verwaltung ein starkes Zeichen für mehr Natur in der Stadt setzen - und lädt alle ein, aktiv mitzuwirken. Die Teilnahme am Garten- und Balkonwettbewerb ist online,  per E-Mail (meike.schroedter@moers.de) oder  per Post (Meike Schrödter, Rathausplatz 1, 47441 Moers)  möglich.  Weitere Infos auch unter Telefon 0 28 41 / 201-2013. 

Neue Impulse für die Öko-Modellregion Niederrhein – Wechsel auf Zeit im Regionalmanagement
Die Öko-Modellregion Niederrhein (ÖMR Niederrhein) begrüßt Pia Haartz als neue Regionalmanagerin und Elternzeitvertretung für Kirstin Aryan. Frau Haartz hat am 26. Januar 2026 die Arbeit begonnen und die Aufgaben Ihrer Vorgängerin übernommen.  Seit dem Projektstart im Jahr 2022 hat die ÖMR Niederrhein bereits vieles bewegt und ein breites Netzwerk zur Förderung und Unterstützung des Ökolandbaus am Niederrhein etabliert.

„Pia Haartz ist selbst Landwirtstochter aus dem Kreis Kleve und bringt mit Ihrem Masterabschluss in Nachhaltiger Regionalentwicklung der Hochschule in Eberswalde und ihrer Verbundenheit mit dem Niederrhein die besten Voraussetzungen für das Projektmanagement der Öko-Modellregion Niederrhein mit“, so Lukas Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft beim Kreis Wesel, bei der die Stelle der ÖMR-Managerin angesiedelt ist. 

Die ÖMR Niederrhein kann bereits auf einige Erfolge zurückblicken. Um den Absatz regionaler Bio-Produkte zu steigern, fördert die ÖMR Niederrhein beispielsweise Unternehmen aus dem Lebensmittelhandwerk, der Gastronomie, der Gemeinschaftsverpflegung oder dem Handel bei der Bio-Erstzertifizierung. Sie unterstützt die Umstellung auf Bio-Produkte und begleitet spätere Kommunikationsmaßnahmen.

Bereits sechs Einrichtungen aus den Kreisen Wesel und Kleve haben ihre Umstellung erfolgreich abgeschlossen.  Die beiden Kreise hatten hierfür bereits 2024 eine Richtlinie zur Förderung der Biozertifizierung ins Leben gerufen, die auch aktuell noch hier abrufbar ist. Die ÖMR richtet ihre Arbeit an einer vielfältigen Akteurslandschaft aus.

Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt zur Absatzsteigerung regionaler Bio-Produkte liegt in der Vernetzung der Akteure der  Außer-Haus-Verpflegung (AHV). Da Bio-Kisten bequeme Liefermöglichkeiten von frischem, regionalen und saisonalem Bio-Obst, Gemüse und Milchprodukten direkt in die Einrichtung bieten, informiert die ÖMR über regionale Bio-Kisten Anbieter und die Bestellmöglichkeiten bei seinen Netzwerkpartnern in der Region.

Neben den direkten Versorgungsangeboten arbeitet die ÖMR auch für und mit den Kommunen in den beiden Kreisen. Hierfür wurde im Auftrag der ÖMR ein Vergabeleitfaden für die Vergabe von Verpflegungsleistungen in Auftrag gegeben. Sowohl der Infoflyer für die Bio-Kisten Anbieter, als auch der Vergabeleitfaden sind über die Webseite der ÖMR (ömr.de/niederrhein) abrufbar. 

Ein besonderer Fokus von Pia Haartz liegt in 2026 auf der Weiterentwicklung des im letzten Jahr gegründeten Partnerschaftsbündnis für den Ökolandbau am Niederrhein. Mit dem Partnerschaftsbündnis möchte die ÖMR Niederrhein das Netzwerk für den Ökolandbau in den Kreisen Kleve und Wesel weiter stärken. Engagierte Akteurinnen und  Akteure  aus Wirtschaft, Bildung, Verwaltung, Landwirtschaft, Gastronomie, Kultur und Tourismus setzen hier gemeinsam konkrete Maßnahmen zur Förderung des Ökolandbaus um. 

Die Spannbreite reicht dabei von Bildungsprojekten über nachhaltige Verpflegung bis hin zu regionalen Beschaffungsstrategien. Das Partnerschaftsbündnis versteht sich als offenes Netzwerk und lädt alle interessierten Akteurinnen und Akteure zur Mitwirkung ein. Bei Interesse oder Fragen können Sie sich direkt an Frau Haartz wenden. 

Die Öko-Modellregion Niederrhein ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kreise Kleve und Wesel und wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.  Mehr Informationen zu zukünftigen Netzwerktreffen, Förderungen und Bio-Betrieben unter www.ömr.de/niederrhein und bei Pia Haartz, Öko-Modellregion Niederrhein Tel: 0281 207-4015 | E-Mail: pia.haartz@kreis-wesel.de

Moers: WasserKlasse: Der rollende Wissensbus der LINEG – ein Ferienangebot
Wasser ist Leben. Wie viel Leben wortwörtlich im Wasser steckt, zeigen eine Biologin und eine Ökologin der LINEG. Sie sind mit der WasserKlasse unterwegs, der rollenden Wasserschule. Bei einem lehrreichen Ausflug mit Kescher und Mikroskop geht es an den Moersbach in Moers, den die LINEG an mehreren Stellen naturnah ausgebaut hat. Bitte Gummistiefel mitbringen. 

Die Aufsichtspflicht während der Veranstaltung obliegt den Eltern. Referentinnen: Nina Felgenhauer, Anna Keller Eine Anmeldung ist erforderlich. www.vhs-moers.de Kurs-Nr.: H10430A Gebühr: unentgeltlich. Veranstaltungsdatum 31.03.2026 - 10:00 Uhr - 11:30 Uhr. Treffpunkt: Moers, Parkplatz van der Valk, Krefelder Str. 169

Moers: Gaming – für Kinder ab 8 Jahren
Bei uns heißt es nun wieder: ran an die Controller. Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren haben die Möglichkeit, sich an PlayStation 4 oder Nintendo Switch in Party- und Mini-Spielen unter Beweis zu stellen. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht, die Veranstaltung ist kostenlos. '
Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers´. Veranstaltungsdatum 31.03.2026 - 12:00 Uhr - 13:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: 1. Bastelwerkstatt „Frühling und Ostern“ für Kinder ab 4 Jahren
Blumen, Hasen, Käfer und andere frühlingshafte Kleinigkeiten können an diesem Nachmittag gebastelt werden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben. 

Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 02841 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 31.03.2026 - 15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: 2. Bastelwerkstatt „Frühling und Ostern“ für Kinder ab 4 Jahren
Blumen, Hasen, Käfer und andere frühlingshafte Kleinigkeiten können an diesem Nachmittag gebastelt werden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro erhoben.  Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers Event details Veranstaltungsdatum 02.04.2026 - 15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Quiz in Moers
Die 3 erfolgreichsten Teams werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen antreten.  Die Startgebühr beträgt pro Person 4 Euro. 
Anmelden könnt ihr euch während der Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei den Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag - Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an (0 28 41  / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum 01.04.2026 - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Osterfeuer Feuerwehr Moers Löschzug Schwafheim
Der Start der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Bei Dunkelheit wird das Feuer angezündet. Veranstaltungsdatum 04.04.2026 - 17:00 Uhr - 23:59 Uhr. Veranstaltungsort Düsseldorfer Straße 270, 47445 Moers.

Moers: Nachtwächterführung
Wer Moers aus ganz anderer Perspektive kennenlernen möchte, begleite mich auf dieser abendlichen Führung. Wandeln Sie in der Alt- und Neustadt auf den Spuren des letzten Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von Moers wieder lebendig werden – und lauschen Sie den spannenden Erzählungen aus früheren Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs. Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten: 9 Euro. Veranstaltungsdatum 04.04.2026 - 19:00 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Denkmal am Neumarkt, 47441 Moers.

Moers: Bollwerk Bollwerk Session – Offene Bühne und Jam Session
Ihr wollt euch musikalisch auszuprobieren? Ihr wollt eure Musik vor Publikum testen? Ihr wollt mit anderen Musikern und Musikerinnen zusammen jammen?  Ihr wollt einfach einen schönen Abend mit Musik und kalten Getränken haben? Alle Musiker und Musikerinnen und Bands sind auch herzlich eingeladen, unser Konzept der “Open Stage” wahrzunehmen.

Hier kann man nach - voriger Anmeldung - für ca. 15 Minuten die Bühne “für sich” beanspruchen und somit 3 bis 4 eigene, vorbereitete Songs präsentieren. Zudem suchen wir auch immer einen “Opener” für die Session! Dann seid ihr bei der Bollwerk Session richtig. Hier könnt ihr musikalisch aktiv werden, euch mit anderen Musiker*innen vernetzen, euch inspirieren lassen oder einfach nur Musik lauschen.

Den Genres sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist uns ein toleranter und respektvoller Umgang miteinander. Bewerbungen bzw. Anmeldungen "open Stage":  session@bollwerk107.de an. Bitte bringt eure eigenen Instrumente (außer ein Schlagzeug) mit.

Die Bollwerk Sessions werden von Pascal Michels, Til Hunke, Jonathan Schierhorn und Christopher Schmidt begleitet, lokal Musizierenden, die auch selbst schon im Bollwerk 107 des Öfteren auf der Bühne standen.

ie begleiten euch durch den Abend, kümmern sich um aktive Wechsel zwischen den Jams und stehen euch mit Rat und Tat zur Seite. Der Eintritt ist frei!  Veranstaltungsdatum 04.04.2026 - 20:00 Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Workshop „Freies Malen in den Ferien“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Samstag, den 4. April 2026, findet von 11 bis 13 Uhr ein freier Workshop zum Thema Malen statt. Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 7 Jahren. In diesem Workshop kann jeder seine eigenen Bildideen mitbringen, oder vor Ort entwickeln. Man kann sich von den Möglichkeiten inspirieren lassen, oder einfach mal an unserer großen Wand, oder an einer Staffelei malen.

Ein paar besondere Materialien und Werkzeuge stehen auch wieder zur Verfügung! Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 7 Jahren. Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 14 Euro (inkl. Material). Anmeldungen sind zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via E-Mail empfang@mkk.art.

Für die Generation 60+: PC-Grundlagen am eigenen Laptop
Ordner anlegen und ändern, Dateien löschen, kopieren oder verschieben, einen Text in Word erstellen, gestalten und drucken – das und mehr können Interessierte beim Kurs ‚60+: PC-Grundlagen am eigenen Laptop‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort lernen. Das Angebot startet am Montag, 13. April, um 18 Uhr in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, und findet insgesamt fünfmal jeweils montags statt.

Weitere Themen sind die Konfiguration des eigenen Laptops, USB-Sticks, CD-Laufwerke, Internet surfen und E-Mails schreiben. Mitzubringen ist das eigene Notebook. Für Apple-Geräte ist das Seminar nicht geeignet.  Für den Kurs ‚60+: PC-Grundlagen am eigenen Laptop‘ ist eine vorherige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.

Dinslaken: Stadtführung: Von der Pechmarie zur Citykirche
Zu einer besonderen Kirchenführung durch die evangelische Stadtkirche lädt der Gästeführer und ehemalige Pfarrer der evangelischen Stadtkirche Ronny Schneider am Donnerstag, 14. April 2026 von 17 – 18:30 Uhr interessierte Bürger*innen ein. Die Entwicklung der Stadtkirche von der Pechmarie zur beliebten Citykirche ist eine spannende Geschichte, die viel über die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung der Stadt erzählt.

Die Kirchenfenster von Werner Persy sind ein künstlerisches Highlight und verleihen der Kirche eine besondere Atmosphäre. Persy´s Arbeiten sind bekannt für ihre lebendigen Farben und symbolischen Darstellungen, die die Besuchenden beeindrucken. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.

Treffpunkt zur Führung ist an der evangelischen Stadtkirche auf der Duisburger Straße in der Dinslakener Altstadt. Verbindliche Anmeldungen für diesen Rundgang nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per E-Mail stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegen. 

Dinslaken: Führung am 15.04.26 - Die neue Emscher-Mündung entdecken
Am Mittwoch, 15. April 2026 von 16:00 bis ca. 17:30 Uhr laden die Emscher-Guides zu einer spannenden Führung an der neuen Emscher-Mündung ein. Wo früher ein graues Absturzbauwerk stand, lädt heute ein lebendiges Mündungsdelta zum Entdecken ein. Durch die Verlegung der Emscher-Mündung in den Rhein um etwa 500 Meter nach Norden schuf die Emschergenossenschaft Platz für eine naturnahe Umgestaltung des Areals.

Seit dem Abschluss der Renaturierungsarbeiten im Sommer 2025 entwickelt sich ein faszinierender Lebensraum. Im und am Wasser siedeln sich wieder Tiere und Pflanzen an, ein spannender Ort, um die Rückkehr der Natur hautnah zu erleben. Bei der ersten von insgesamt fünf angebotenen Führungen erkunden die Teilnehmenden zu Fuß die Mündung.

Sie erfahren mehr über die Geschichte des Flusses, die Entstehung der neuen Emscher-Mündung und die Bedeutung der Baumaßnahme für Artenvielfalt und Hochwasserschutz. Der Treffpunkt zur Führung ist die blaue Brücke an der Hagelstraße in Dinslaken.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per E-Mail stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegen.  

Blutspende-Routine – ein Schlüssel für stabile Versorgung in Deutschland
Die gemeinnützigen Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die rund 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland sichern, verzeichneten bundesweit im Jahr 2025 ein leicht gestiegenes Blutspendeaufkommen. Insgesamt 3.182.081 Spendewillige sind auf den 40.506 organisierten Blutspendeterminen der DRK-Blutspendedienste erschienen. Das entspricht einem moderaten Plus von knapp 1% gegenüber dem Vorjahr.

Parallel setzt sich ein Trend fort: Die Quote der Erstspendewilligen sinkt weiter. Der DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025 insgesamt rund 775.900 Spendewillige auf seinen Blutspendeterminen begrüßt.

Versorgungsgebiete DRK-Blutspendedienste
Der Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Menschen, die ohnehin schon spenden, dies noch kontinuierlicher tun. Gleichzeitig zeigt sich eine strukturelle Entwicklung mit bundesweiter Relevanz: Die Zahl der aktiven Spenderinnen und Spender ist leicht zurückgegangen, während die durchschnittliche Spendefrequenz gestiegen ist. Ein wachsender Anteil der Blutversorgung wird damit von besonders engagierten Stammspenderinnen und Stammspendern getragen.



Auch das bundesweite Durchschnittsalter der Spenderinnen und Spender liegt mit 46,7 Jahren weiterhin auf einem konstant hohen Niveau. Eine spürbare Verjüngung der Spenderbasis ist bislang nicht erkennbar. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt diese Entwicklung für die zukünftige Sicherung der Blutversorgung zusätzlich an Bedeutung.

Parallel setzt sich ein Trend fort: Die Quote der Erstspendewilligen sinkt weiter. Bundesweit registrierten die DRK-Blutspendedienste im Jahr 2025 insgesamt 283.054 Erstspendewillige. Das sind zwar nur knapp zwei Prozent weniger als im Vorjahr – für eine nachhaltige Stabilisierung der Blutversorgung wäre jedoch eine deutlich stärkere Dynamik beim Spendernachwuchs erforderlich.

Die aktuellen Zahlen zeigen daher ein differenziertes Bild: Viele langjährige Spenderinnen und Spender helfen weiterhin zuverlässig – dafür gebührt ihnen höchster Respekt und Anerkennung. Bislang gelingt es jedoch noch nicht ausreichend, Menschen, die noch nicht oder erst seit Kurzem Blut spenden, dauerhaft zum regelmäßigen Blutspenden zu motivieren.



Gerade deshalb bleibt eine breite und verlässliche Spenderbasis eine zentrale Voraussetzung für die Resilienz des Gesundheitswesens. Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit Blutpräparaten gehört zur unverzichtbaren Infrastruktur der medizinischen Versorgung – im Klinikalltag ebenso wie in außergewöhnlichen Belastungssituationen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren deshalb bundesweit an die Bevölkerung: Wer gesund ist und Blut spenden kann, sollte regelmäßig einen Termin wahrnehmen. Ohne eine verlässliche Blutspende-Routine wird es zunehmend schwieriger, eine dauerhaft sichere Versorgung mit Blutpräparaten zu gewährleisten.

Gleichzeitig bleibt es entscheidend, insbesondere jüngere Menschen frühzeitig für die Blutspende zu begeistern und sie langfristig als Spenderinnen und Spender zu gewinnen.

NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland: Versorgungssicherheit hängt stärker von engagierten Stammspendern ab
Der DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025 insgesamt rund 775.900 Spendewillige auf seinen rund 13.000 Blutspendeterminen begrüßt. Der Anteil der Erstspendewilligen lag 2025 im Durchschnitt bei rund 11 Prozent. Eine stabile Blutversorgung gelingt daher vor allem dort, wo regelmäßige Spenden und die Gewinnung neuer Blutspender zusammenwirken – insbesondere mit Blick auf Feiertage und saisonale Schwankungen im Spendeaufkommen.

Nach der angespannten Versorgungssituation im Januar dieses Jahres richtet sich der Blick nun auch auf die Spenderinnen und Spender, die zu Beginn des Jahres ad hoc geholfen haben. Für viele von ihnen ist inzwischen der Zeitpunkt erreicht, nach der Wartezeit von mindestens acht Wochen zwischen zwei Blutspenden erneut zu spenden und damit zur Stabilisierung der Versorgung beizutragen.
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende finden sich unter: www.blutspende.jetzt

Stauprognose 2. bis 6. April
Zum langen Osterwochenende ist auf den deutschen Autobahnen mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Urlaubsreisen in Richtung Süden, Verwandtenbesuche sowie zahlreiche Kurztrips und Ausflugsfahrten werden für eine spürbar höhere Verkehrsdichte sorgen. Neben den klassischen Reisezielen, den Küstenregionen an Nord- und Ostsee, sind auch die höher gelegenen Wintersportgebiete der Alpen weiterhin sehr beliebt.

In zwölf Bundesländern haben die Osterferien bereits begonnen. Nun starten mit Sachsen, Thüringen und dem Saarland weitere Bundesländer in die schulfreie Zeit. Entsprechend dürfte sich der Reiseverkehr nochmals verdichten.

Schon am Mittwoch vor Gründonnerstag ist mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs zu rechnen, da viele Reisende bewusst einen früheren Start wählen, um den Hauptreisetag zu umgehen. Am Gründonnerstag selbst erreicht die Staugefahr ihren Höhepunkt. Insbesondere am Nachmittag und in den Abendstunden muss auf den Fernstraßen mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden. Deutlich entspannter ist die Lage am Karsamstag und Ostersonntag, die als die verkehrsärmsten Tage des Wochenendes gelten.

Mit einer erneuten Belastungswelle ist am Ostermontag zu rechnen. Vor allem am Nachmittag und Abend führt der Rückreiseverkehr vieler Urlauberinnen und Urlauber zu zahlreichen Staus. Auch in den Tagen danach bleibt die Verkehrslage regional angespannt, da in mehreren norddeutschen Bundesländern die Ferien enden.

Die Feiertagsfahrverbote für Lkw über 7,5 Tonnen an Karfreitag und Ostermontag jeweils von 0 bis 22 Uhr sorgen für eine gewisse Entlastung. Dennoch ist die Staugefahr insgesamt hoch.

Besonders belastete Autobahnen (beide Fahrtrichtungen):
A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
A1/A3/A4 Kölner Ring
A2 Oberhausen – Dortmund und Braunschweig – Magdeburg
A3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe und Görlitz – Dresden – Chemnitz
A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte und Hannover – Flensburg
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A44 Dortmund – Kassel
A81 Heilbronn – Stuttgart – Singen
A93 Inntaldreieck – Kufstein
A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
A96 Lindau – München
A99 Autobahnring München

Auch auf wichtigen Urlaubsrouten in den Nachbarländern muss weiterhin mit Verzögerungen gerechnet werden. In Österreich sind davon insbesondere die Tauernautobahn, die Inntalautobahn und die Brennerautobahn zwischen Innsbruck und dem Brenner betroffen.

In der Schweiz zählen die Autobahnen A1, A2 und A3 zu den staugefährdeten Strecken. In Italien ist vor allem die Brennerroute betroffen. Zudem kann es im Pustertal, im Grödnertal, im Gadertal und im Vinschgau zu mehr Verkehr kommen. Bei der Einreise nach Deutschland sind weiterhin Grenzkontrollen möglich. Dadurch kann es zu Wartezeiten an einzelnen Übergängen kommen.

Der ADAC empfiehlt, vor Fahrtantritt aktuelle Verkehrsinformationen zu prüfen. Insbesondere bei Reisen in die Alpen sollte man ausreichend Zeit einplanen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.

Große Umfrage: Was verbinden die Menschen mit dem Niederrhein?
Die Niederrhein Tourismus GmbH will die Regionalmarke „auf die Probe stellen“.
„Niederrhein - So gut. So weit.“ Dieser Slogan ist Bestandteil der Marke, mit der die Niederrhein Tourismus GmbH (NT) für die Region wirbt. Nach einer intensiven Entwicklungsphase mit zahlreichen Partnern war dafür 2019 der Startschuss gefallen.

Nun will NT, mit Unterstützung der auf diesen Themenbereich spezialisierten Salzburger Agentur BWS, die Marke sozusagen auf die Probe stellen. „Wir werden eine groß angelegte Evaluierung starten“, erklärt NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. Was macht den Niederrhein einzigartig? Welche Werte und Emotionen verbinden Menschen heute mit der Region? Wie wird sie aus unterschiedlichsten Perspektiven wahrgenommen? So lauteten einige der Leitfragen.

Den Auftakt für das Projekt bildet eine umfassende Online-Befragung. Zur Teilnahme sind alle Menschen am Niederrhein eingeladen: Unternehmer und ihre Mitarbeitenden, Bewohner und Besucher, Fans und Kritiker. Ziel ist es, ein ehrliches und fundiertes Bild der Marke Niederrhein zu gewinnen und auf dieser Grundlage die strategischen Weichen für ihre zukünftige Entwicklung zu stellen.

Die Ergebnisse der Befragung sollen helfen, die Identität und Werte der Marke weiter zu schärfen und damit ihre Strahlkraft langfristig zu stärken. „Und wer könnte dafür wertvollere Impulse liefern als die Menschen, die hier leben, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen!? Jede Meinung, jede Stimme zählt und ist uns wichtig“, so Baumgärtner.
Wer den Niederrhein kennt, ist herzlich eingeladen, sich bis Ende Mai an der Online-Umfrage zu beteiligen: https://mybrand.team/niederrhein/

Den Auftakt für das Projekt bildet eine umfassende Online-Befragung. Foto: NT

Vorbereitungen für den Stadtwerke Dinslaken Energy Run 2026
Einen Monat vor dem Stadtwerke Dinslaken Energy Run 2026 steigt die Vorfreude bei den ausrichtenden Vereinen SuS 09 und Marathon Dinslaken, bei der Stadt Dinslaken und bei den Unterstützern, allen voran dem Hauptsponsor Stadtwerke Dinslaken.

Im Beisein von Bürgermeister Simon Panke informierten der Vorsitzende von SuS 09 Arndt Jarosch und Markus Kuhlmann, ebenfalls SuS 09, die Vorsitzende von Marathon Dinslaken Petra Pelzer sowie Britta Bethe, Abteilungsleiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Vertriebssteuerung beim Hauptsponsor Stadtwerke Dinslaken im Alten Gaswerk der Stadtwerke über den Stand der Vorbereitungen sowie über die Entwicklung der Teilnehmerzahlen für das Laufevent.

Auch die Sponsoren Marc Hellmich, Paul Birkner, Bernhard Riedel, Uwe Bienemann und seine Frau, sowie Vanessa Kupke von Life Fit drückten durch ihre Anwesenheit bei der Pressekonferenz ihre Verbundenheit zum Stadtwerke Dinslaken Energy Run aus. Noch sind Anmeldungen für viele Läufe des Stadtwerke Dinslaken Energy Run möglich Aktuell (Stand 25. März, 10.30 Uhr), haben sich 2.095 Läuferinnen und Läufer für den Stadtwerke Dinslaken Energy Run angemeldet.

Damit ist die Zahl der Anmeldungen gegenüber zum Zeitpunkt im vorigen Jahr deutlich übertroffen. Die Organisatoren sind zuversichtlich, dass die Marke von 2.292 aktiven Teilnehmern am Energy Run 2025 noch geknackt wird. Die Bambini-Läufe sind schon seit Jahresanfang ausgebucht. Anmeldungen zu allen anderen Läufen sind bis einschließlich Sonntag, 5. April, online über www.taf-timing.de/dinslaken2026 möglich

Bethanien: „Sie haben gespendet – wir sagen Danke.“ ein voller Erfolg  
Bereits zum vierten Mal waren Unterstützer:innen zu buntem Programm eingeladen   „Ohne die zahlreichen und vielfältigen Spenden, mit denen die Stiftung Bethanien Moers regelmäßig bedacht wird, wäre sie nicht das, was sie heute ist“, betont Vorstand Dr. Ralf Engels. Um den Unterstützer:innen zu danken und ihnen zu zeigen, an welchen Stellen ihr Engagement zum Einsatz kommt, lud die Stiftung am 25. März 2026 erneut in die Bethanien Akademie zur Veranstaltung „Sie haben gespendet – wir sagen Danke.“ ein.  

Otfried Kinzel, Vorsitzender des Stiftungsrates, richtete zur Begrüßung Dankesworte an die geladenen Gäste: „Am heutigen Nachmittag geht es um Sie – um Menschen, die helfen. Ob in Form von Geld-, Sach- oder Zeitspenden. Mit ihnen schenken Sie Glauben, Hoffnung und auch Verlässlichkeit.“

Im Anschluss stellten verschiedene Vertreter:innen der Stiftung Projekte, die durch die Zuwendungen ermöglicht werden konnten, genauer vor. So sprachen die Chefärzte der Kliniken für Allgemein- & Viszeralchirurgie, Gastroenterologie & Onkologie sowie Diabetologie & Endokrinologie Prof. Dr. Dirk Bausch, Prof. Dr. Ralf Kubitz und Dr. Ali Yüce über ein Fallbeispiel anhand einer echten Patientengeschichte. Dieses unterstrich, wie die drei Kliniken eng zusammenarbeiten, um vom Anfang bis zum Ende einer Behandlung bestmöglich für die Patient:innen da zu sein.

Wie besonders das ist, zeigt der Fakt, dass das Krankenhaus Bethanien der einzige Gesundheitsversorger am linken Niederrhein ist, der alle drei Kliniken mit ihren Fachrichtungen unter einem Dach vorweisen kann. Die Nachredner:innen Dr. Gündüz Selcan, seit Januar 2026 neuer Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin, und Dr. Nadine Dierksen, Ärztliche Leitung des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) auf dem Campus Bethanien, präsentierten ihre Arbeit und ausgewählte Projekte, die mithilfe von Spenden ermöglicht werden konnten.

So sind etwa die neuen Räumlichkeiten des SPZs, welche dieses im Mai 2025 beziehen konnte, zu einem Teil spendenfinanziert. Begleitet wurde der Redebeitrag von den beiden Klinikclowns Slim und Wilma, die die mehr als 100 anwesenden Gäste mehrfach zum Lachen brachten. Seit mehr als 20 Jahren sorgen die Klinikclowns, die allein durch Spenden finanziert werden, für lachende Kinderaugen im Krankenhausalltag der Kinderklinik. Katharina Klaffki, Psychologin und Psychoonkologin, zeigte den Anwesenden im Anschluss die wichtige Arbeit der Krebsberatung Niederrhein e. V. auf.

Diese ist eine Anlaufstelle für von Krebs Betroffene und Angehörige und berät bei Fragen rund um das Thema Krebs. Nicht weniger mitreißend war der nachfolgende Vortrag von Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp, Chefarzt der Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin, der zum einen von der Entwicklung der Kardiologie in den letzten Jahren berichtete.

Mittlerweile werden im Krankenhaus Bethanien drei Herzkatheterlabore für die umfassende Patientenversorgung vorgehalten – davon eine Angiosuite, die durch finanzielle Zuwendungen realisiert werden konnte. Im zweiten Teil seines Vortrags ging der Moerser Chefarzt auf ein Herzensprojekt, den Lebensbaum, ein. Das sinnstiftende Kunst- und Kulturprojekt brachte aus einer alten Eiche, die sich vormals am Standort des heutigen Wahlleistungsgebäudes befand, individuelle Kunstwerke hervor.

Spender:innen konnte diese nach Fertigstellung erwerben – und seit Kurzem können die an verschiedenen Stellen auf dem Stiftungsgelände ausgestellten Kunstwerke entdeckt und begutachtet werden. Den letzten Beitrag des Abends gestaltete Tanja Meissner, Leitung des Seniorenstifts Bethanien, die von drei der insgesamt 206 Bewohner:innen begleitet wurde. Gemeinsam gaben sie authentische Einblicke in den Alltag des Seniorenstifts und erklärten, begleitet von einigen Schmunzlern, „warum das Seniorenstift mehr ist als nur ein Dach über dem Kopf.“ Das Schlusswort hatte Dr. Ralf Engels, der ebenso seinen herzlichen Dank an die vielen Spender:innen richtete.  

Im Anschluss an die Redebeiträge tauschten sich die Gäste rege bei Snacks und Getränken über die vorgestellten Projekte sowie Geschichten aus und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.  

Die Stiftung Bethanien Moers bedankte sich bei ihren Spender:innen und Unterstützer:innen im Rahmen der zum vierten Mal ausgerichteten Veranstaltung „Sie haben gespendet – wir sagen Danke.“ in der Bethanien Akademie.  



NRW-Inflationsrate liegt im März 2026 bei 2,7 %
* Kraftstoffpreise gegenüber März 2025 um 20,6 % gestiegen.
* Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich um 0,4 %.
* Preisrückgänge gab es u. a. bei Speisefetten/-ölen.

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im März 2026 bei 2,7 %. Das ist der höchste Wert seit Januar 2024 (damals: +3,0 %). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Februar 2026) um 1,2 %.



Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen März 2025 und März 2026 um 2,4 % gestiegen. Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise stiegen durchschnittlich um 20,6 % Zwischen März 2025 und März 2026 sind die Energiepreise insgesamt um 8,3 % gestiegen.

Besonders preissteigernd waren, u. a. vor dem Hintergrund der aktuellen Lage im Nahen Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von 20,6 %. Darunter verteuerte sich Dieselkraftstoff um 30,7 % und Superbenzin um 17,8 %. Ebenso stiegen die Preise für Heizöl um 21,7 %. Günstiger als im Vorjahresmonat waren Fernwärme (−2,3 %) und Strom (−2,6 %). Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 0,4 %. Dabei verteuerte sich insbesondere Obst mit 4,8 %.

Einen deutlichen Anstieg verzeichneten darunter Obstkonserven mit 31,2 %. Für Fleisch und Fleischwaren mussten Verbraucherinnen und Verbraucher diesen Monat 3,2 % mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor. Hierbei wurde insbesondere Rind- und Kalbfleisch mit 11,9 % teurer. Die Preise für Speisefette/-öle sanken durchschnittlich um 19,3 % (darunter: Butter −31,6 %) und vegetarische oder vegane Getreideprodukte wurden um 13,0 % günstiger.

Bei Dienstleistungen wurden Preissteigerungen u. a. für Übernachtungen (+6,3 %) und Kulturdienstleistungen (+3,6 %) ermittelt. Vormonatsvergleich: Preise für Kinderbekleidung gestiegen Zwischen Februar 2026 und März 2026 verteuerten sich im Energiebereich sowohl die Preise für Heizöl um 27,2 % als auch die für Kraftstoffe um 15,9 %. Dabei stiegen die Preise für Diesel um 23,5 % und die für Superbenzin um 13,6 %. Die Preise für Bekleidung (+4,1 %) zogen im Vergleich zum Vormonat ebenfalls an, darunter verteuerte sich vor allem Bekleidung für Kinder mit 6,6 % und Bekleidung für Damen mit 5,0 %.

Bei Nahrungsmitteln sanken die Preise für Gurken um 22,6 % sowie Kopfsalat oder Eisbergsalat um 8,6 %. Passend zum Beginn der Grillsaison sanken auch die Preise für Bratwurst (−3,9 %) und Tomatenketchup oder Gewürzketchup (−3,8 %). Verbraucherpreisindex für NRW im März 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/078_26.xlsx XLSX, 25,79 KB

NRW: Wirtschaftsleistung im Jahr 2025 um 0,3 % gestiegen
* Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in NRW liegt leicht über dem Bundesdurchschnitt (0,2 %).
* Wachstumsimpulse in den Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab.
* Neue Kachel „Investitionen, Anlagevermögen” im interaktiven Dashboard »VGR Monitor der Länder« verfügbar.

Die Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen ist nach ersten vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2025 preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Wirtschaftsleistung damit nach zwei rückläufigen Jahren wieder leicht an.

Der Anstieg der Wirtschaftsleistung fiel in NRW etwas stärker aus als im Bundesdurchschnitt (0,2 %). Arbeitsproduktivität um 0,2 % gestiegen Durchschnittlich hat jede erwerbstätige Person in NRW im Jahr 2025 eine Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen von 92.426 Euro erzielt. Damit war die Arbeitsproduktivität, die als Verhältnis des Bruttoinlandsprodukts zur Anzahl der erwerbstätigen Personen definiert ist, um 3,2 % höher als 2024.



Preisbereinigt war 2025 die Arbeitsproduktivität um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Wachstumsimpulse aus den Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in der Industrie ab Die Entwicklung der preisbereinigten Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2025 in den Wirtschaftssektoren unterschiedlich: Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe sank preisbereinigt um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Damit fiel der Rückgang stärker aus als im gesamten Bundesgebiet (−1,1 %). Maßgebliche Beiträge zum Rückgang der Bruttowertschöpfung kamen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, das einen Anteil von 16,5 % der gesamten Bruttowertschöpfung in NRW ausmacht. Der preisbereinigte Wert sank in diesem Bereich um 1,6 %. Lediglich der Rückgang im Baugewerbe fiel stärker aus als im Verarbeitenden Gewerbe.



Die hohen Preise im Baugewerbe führten zu einem nominalen Anstieg von 4,6 %. Preisbereinigt war die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe um 2,0 % gesunken. Der Anstieg in den Dienstleistungsbereichen, die einen Anteil von 74,5 % an der gesamten Bruttowertschöpfung umfassen, konnte diese negative Entwicklung ausgleichen.

Die Dienstleistungsbereiche verzeichneten einen preisbereinigten Anstieg von 0,7 % und lagen dabei über dem bundesweiten Durchschnitt (+0,6 %). Innerhalb der Dienstleistungsbereiche verzeichnete der Bereich „Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal” (+1,1 %) den höchsten Anstieg.



Kamp-Lintfort: DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp erhält J‑Team‑Starterpaket
Die Jugend der DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp hat das J‑Team‑Starterpaket erhalten. Damit soll das Engagement junger Mitglieder weiter gestärkt werden. Übergeben wurde das Paket durch Daniel Weigand, Landesvorsitzender der DLRG‑Jugend Nordrhein, und Svenja Schlünkes, stellvertretende Landesvorsitzende. Stellvertretend für den Jugendvorstand der Ortsgruppe nahmen der Ortsgruppenvorsitzende der DLRG‑Jugend, Leon Jochems, sowie Jugendvorstandsmitglied Niklas Messerschmidt das Starterpaket entgegen.

Das J‑Team ist ein Konzept der Sportjugend NRW und ermöglicht Jugendlichen, sich projektbezogen und eigenständig im Verein einzubringen. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen.

„Wir freuen uns, dass wir das Starterpaket der Sportjugend NRW nun übergeben können – und dass die Jugendarbeit im DLRG‑Bezirk Kreis Wesel weiter Fahrt aufnimmt", sagt Daniel Weigand. In Moers-Rheinkamp ist das J‑Team bereits eng in die bestehende Struktur eingebunden: Die aktiven Mitglieder sind zugleich Teil des Jugendvorstands der Ortsgruppe.

„Mit dem Starterpaket können wir direkt loslegen und neue Aktionen planen. Das gibt uns zusätzlichen Rückenwind für unsere Arbeit", sagt Leon Jochems. Mit der Übergabe ist der offizielle Startschuss für das J‑Team in der Ortsgruppe gefallen. Künftig sollen verstärkt Projekte und Veranstaltungen von Jugendlichen für Jugendliche organisiert werden.

Von links: Svenja Schlünkes (stellv. Landesvorsitzende der DLRG-Jugend Nordrhein), Leon Jochems (Ortsgruppenvorsitzender der DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp), Niklas Messerschmidt (Jugendvorstandsmitglied der DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp) und Daniel Weigand (Landesvorsitzender der DLRG-Jugend Nordrhein). Foto Sven Kattelans


Osterfeiertage verändern Termine der Abfallabfuhr - Enni zieht Touren vor und verschiebt sie danach  
Durch das nahende Osterfest ändern sich in Moers wie jedes Jahr einige Abfuhrtermine der Abfallentsorgung. Da an Karfreitag und Ostermontag keine Abfuhren stattfinden, passt die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) ihre Touren rund um das verlängerte Wochenende an.

„In der Karwoche holen wir den Abfall in allen Bezirken einen Tag früher als gewohnt ab“, erklärt Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und Reinigung. Besonders wichtig sei dies für die Haushalte, deren reguläre Montagsabfuhr vom 30. März auf Samstag, 28. März, vorgezogen wird. Nach Ostern verschiebt sich die Abfuhr um einen Tag nach hinten: Ab Dienstag, 7. April, sammeln die Entsorgungsfahrzeuge den Abfall einen Tag später als üblich – bis einschließlich Samstag.

Kempken empfiehlt deshalb allen Moerserinnen und Moersern einen Blick in den Enni-Abfallkalender, in dem alle Änderungen übersichtlich aufgeführt sind. Außerdem bleibt der Kreislaufwirtschaftshof am Ostersamstag geschlossen. Er öffnet wieder regulär ab Dienstag nach Ostern. Weitere Informationen finden sich im Abfallkalender sowie in der Enni‑App „Meine Enni“, die zusätzlich einen praktischen Erinnerungsservice bietet.

Moers: 850 Plätze für Ferienabenteuer: Tummelferien-Anmeldung startet am 13. April
Seit Generationen sind sie ein Highlight für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren: die Moerser Tummelferien. Auch in diesem Sommer versprechen sie wieder Spiel, Bewegung und jede Menge Ferienabenteuer. Insgesamt 850 Kinder können in diesem Jahr teilnehmen – verteilt auf die sechs Spielpunkte Asberg, Eick, Kapellen, Repelen, Meerbeck und die Innenstadt. Das Team des Kinder- und Jugendbüros (KJB) der Stadt Moers hat bereits ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Der Startschuss für die Anmeldung fällt am Montag, 13. April, um 8.30 Uhr. Anmeldungen sind bis zum 10. Juli möglich.

Online-Anmeldung empfohlen
„Wir empfehlen die Online-Anmeldung. Das ist der schnellste und bequemste Weg“, erläutert Robert Hüttinger vom KJB. Jedes Kind muss online einzeln angemeldet werden. Der Teilnahmebeitrag beträgt 60 Euro, für Inhaberinnen und Inhaber des Moers-Passes 30 Euro.

Bezahlt werden kann online per PayPal sowie mit Mastercard oder Visa. Alternativ ist auch eine persönliche Anmeldung im Kinder- und Jugendbüro möglich (nur mit Barzahlung). Dafür wird ein ausgefüllter Anmeldebogen benötigt. Das Kontingent dafür ist jedoch begrenzt. Nach den technischen Problemen im vergangenen Jahr ist die Online-Anmeldung inzwischen stabil – sie bleibt der bequemste und sicherste Weg zur Teilnahme.

Die Anmeldung ist zunächst ausschließlich für Kinder aus Moers möglich. Ab dem 6. Juni können – je nach Verfügbarkeit – auch Restplätze an Kinder aus anderen Städten vergeben werden.  

Von der großen Tummelferien-Bühne begrüßt das Team des Kinder- und Jugendbüros die Kids im Freizeitpark. Foto: pst

Informationen zur Online-Anmeldung. Persönliche Anmeldung im Kinder- und Jugendbüro: montags bis donnerstags von 8.30 bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, freitags von 8.30 bis 13 Uhr. Für Fragen steht das KJB über das Ferientelefon unter 0 28 41 / 201-949 zur Verfügung.

Deutsche Post startet Briefwettbewerb: Junge Menschen schreiben darüber, wie wertvoll persönliche Verbindungen sind
Deutscher Schreibwettbewerb ist Teil einer gemeinsamen Aktion der UN-Sonderorganisationen Weltpostverein, WHO und UNESCO Einladung an junge Menschen: “Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in), warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind“

Erstplatzierter Brief in Deutschland nimmt an internationalem Wettbewerb des Weltpostvereins teil Alter: 9 bis 15 Jahre, Einsendeschluss: 24. April 2026 Bonn, 26. März 2026: Digitale Kommunikation gehört zum Alltag junger Menschen. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Momenten, die man nicht einfach „wegscrollt“.

Mit einem deutschlandweiten Schreibwettbewerb lädt die Deutsche Post Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren dazu ein, sich Gedanken über den Wert menschlicher Beziehungen zu machen. Idee: Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in) mit der Frage, warum persönliche Begegnungen in einer digitalen Welt wichtig sind – und teilt ihn mit der Deutschen Post.

Die Gewinnerin oder der Gewinner nimmt dann an einem internationalen Briefschreibwettbewerb zum gleichen Thema teil, den die drei UN-Sonderorganisationen Weltpostverein (UPU), Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) durchführen. Einsendeschluss für den deutschen Beitrag ist der 24. April 2026. Weitere Informationen unter: deutschepost.de/briefschreibwettbewerb.

Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post: „Gerade, weil digitale Kanäle so selbstverständlich geworden sind, ist die persönliche Begegnung besonders wertvoll. Sie schafft Nähe und ein Gefühl von Gemeinsamkeit, das online nicht in der gleichen Qualität entstehen kann.

Ein handgeschriebener Brief erinnert daran, wie wir mit kleinen Gesten unser Miteinander neu entdecken können. Wir möchten junge Menschen dazu ermuntern zum Stift zu greifen, über ihre Beziehungen zu reflektieren und in ihren Briefen aufzuzeigen, wie Freundschaften gepflegt und menschliche Bindungen – online wie offline – gestärkt werden können.“

Wer beim nationalen Wettbewerb mitmachen möchte, schickt seinen Brief (auf Deutsch) bis spätestens 24. April an folgende Adresse: Deutsche Post AG Abteilung Kommunikation, Raum 31.116 Stichwort: Briefschreib-Wettbewerb Charles-de-Gaulle-Str. 20 53113 Bonn

Dinslaken: Bewegung, Gesundheit und Spaß: Sportanlagen von Oster- bis Herbstferien für alle geöffnet
Die Stadt Dinslaken geht einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Bewegungsförderung und öffnet in diesem Jahr erstmals Sportanlagen über einen besonders langen Zeitraum für die Öffentlichkeit: Vom Beginn der Osterferien am 30. März bis zum Ende der Herbstferien am 30. Oktober 2026 stehen der Sportpark Voerder Straße sowie die Bezirkssportanlage an der Augustastraße allen Bürger*innen offen.

Mit dieser bislang einmaligen Ausweitung der Öffnungszeiten schafft die Stadt ein deutlich erweitertes und verlässliches Bewegungsangebot für Kinder, Jugendliche, Familien und alle Sportinteressierten. Ziel ist es, den Zugang zu Sport- und Bewegungsmöglichkeiten nachhaltig zu verbessern, die Gesundheit zu fördern und öffentliche Räume aktiv erlebbar zu machen.

Die Bezirkssportanlage an der Augustastraße bietet ein Kunstrasen-Großspielfeld, ein Jugendspielfeld sowie ein Minispielfeld. Der Sportpark Voerder Straße verfügt über zwei Kunstrasengroßspielfelder, ein Mini-Kunstrasenspielfeld, eine Kugelstoßanlage, eine Rundlaufbahn, Weitsprunganlagen sowie Basketballkörbe und eine Asphaltfläche für Aktivitäten wie Skaten oder Radfahren.

Die Öffnungszeiten gelten vom 30. März bis zum 30. Oktober 2026 montags bis freitags (Feiertage ausgeschlossen) zwischen 8:00 und 16:00 Uhr. Die Sportanlagen werden an einzelnen Tagen oder Zeiträumen aufgrund von Schulveranstaltungen o. Ä. nicht für die Allgemeinheit geöffnet. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis. Genaue Informationen zur Öffnung werden zeitnah an den Sportanlagen ausgehangen. Nutzer*innen werden gebeten, eigene Sportgeräte mitzubringen.

Erstmalig wird nun auch vom 1. April bis zum 30. September 2026 der Sportpark Voerder Straße bereits ab 7:00 Uhr für Läufer*innen geöffnet. Selbst auf einer so großen Anlage wie dem Sportpark Voerder Straße könnte es aufgrund der Öffnung während der Schulzeiten dazu kommen, dass Personen Sportflächen nutzen, welche für den Schulsport benötigt werden.

In einem solchen Fall wird gebeten zu respektieren, dass der Schulsport immer Vorrang hat. Eine Nutzung nach 16:00 Uhr ist dem Vereinssport vorbehalten. Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, sportlich aktiv zu sein und die Sportmöglichkeiten für Gesundheit, Wohlbefinden, soziale Kontakte sowie der Verbesserung von Leistungszielen zu nutzen.

Die Stadt appelliert an alle: Bitte begegnen Sie sich einander respektvoll und tolerant. Beachten Sie Regeln und sorgen Sie dafür, dass die Anlage sauber, sicher und gut erhalten bleibt.   

Bürgerbüro der Stadt Kleve bleibt über Ostern geschlossen
Das Rathaus der Stadt Kleve aus der Luft

Über Ostern bleiben die Dienststellen der Stadt Kleve geschlossen.

Über die anstehenden Ostertage von Karfreitag, 3. April 2026, bis einschließlich Ostermontag, 6. April 2026, bleiben alle Dienststellen der Stadt Kleve geschlossen. Das Bürgerbüro im Klever Rathaus ist somit auch am Samstag, 4. April 2026, nicht zu erreichen. Wer also kurzfristig Behördengänge zu erledigen hat und dafür einen Samstag nutzen möchte, hat dazu noch am 28. März und dann erst wieder am 11. April 2026 Gelegenheit.

Ab Dienstag, 7. April 2026, sind die Dienststellen der Stadt Kleve wieder zu den regulären Öffnungszeiten zu erreichen. Eine Übersicht aller Öffnungszeiten der Stadt Kleve ist auf www.kleve.de/oeffnungszeiten hinterlegt. Dort werden auch abweichende Öffnungszeiten aufgeführt.

Karfreitag: Wochenmarkt Dinslaken wird vorgezogen
Der Wochenmarkt auf dem Dinslakener Altmarkt wird vom 3. April um einen Tag auf den 2. April 2026 vorgezogen. Denn beim 3. April handelt es sich um Karfreitag. Die Marktzeit am Gründonnerstag ist wie gewohnt von 7 bis 13 Uhr.

Wesel: Verlegung der Wochenmärkte anlässlich des Feiertages am 03.04.2026 (Karfreitag) 
Der am 03.04.2026 anlässlich des Feiertages „Karfreitag“ ausfallende Wochenmarkt in Wesel-Obrighoven wird auf Donnerstag, 02.04.2026, vorverlegt. Er findet vormittags in der Zeit von 08:00 bis 12:30 Uhr statt.

Ebenfalls wird der am 03.04.2026 anlässlich des Feiertages „Karfreitag“ ausfallende Wochenmarkt in Wesel-Flüren auf Donnerstag, 02.04.2026, vorverlegt. Er findet nachmittags in der Zeit von 14:00 bis 18:00 Uhr statt. Der Wochenmarkt in der Innenstadt/Großer Markt findet am Samstag, 04.04.2026, wie gewohnt statt.

Moers: Badespaß in den Osterferien  
Mit Beginn der Osterferien passt die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) die Öffnungszeiten ihrer Bäder an und bietet Bade‑ und Saunagästen in Moers und Neukirchen‑Vluyn zusätzliche Nutzungszeiten. Während Schul‑ und Vereinssport in der Ferienzeit pausieren, stehen die Anlagen verstärkt für den öffentlichen Badebetrieb zur Verfügung.  

Im ENNI‑Aktivbad im Solimare können Gäste die Anlage während der Osterferien – mit Ausnahme von Karfreitag und Ostermontag – nahezu täglich nutzen. Geöffnet ist das Bad jeweils von 10 bis 17 Uhr. Das beliebte Frühschwimmangebot findet in den Ferien ausschließlich im ENNI‑Sportpark Rheinkamp statt. Dort können Frühschwimmer werktags von 6.30 bis 8 Uhr ihre Bahnen ziehen. Zusätzlich öffnet das Hallenbad mittags von 13 bis 14.45 Uhr sowie nachmittags von 17 bis 21.30 Uhr.

Am Ostersamstag und Ostersonntag ist der Sportpark von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An Karfreitag und Ostermontag bleibt die Anlage geschlossen.  

Auch das Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn passt seine Zeiten während der Osterferien an. Am Montag, den 30. März bleibt das Bad geschlossen. An den übrigen Werktagen ist die Anlage durchgehend von 6 bis 20.00 Uhr geöffnet. An Karfreitag, Ostersamstag, Ostermontag sowie am letzten Ferienwochenende können Badegäste das Freizeitbad jeweils von 9 bis 17 Uhr nutzen. Am Ostersonntag bleibt das Bad geschlossen.  

Die Sauna im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn ist während der Ferien – mit Ausnahme des ersten Ferienmontags – werktags von 9 bis 22 Uhr geöffnet, an Feiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr. Auch die Sauna bleibt am Ostersonntag geschlossen.  

Für die jüngsten Badegäste hält ENNI ein besonderes Angebot bereit: An beiden Feriensamstagen findet im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn jeweils von 14 bis 17 Uhr der beliebte Spielenachmittag für Kinder bis 14 Jahre statt.  

Nach den Osterferien gelten in allen ENNI‑Bädern wieder die regulären Öffnungszeiten. Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen sowie Tickets gibt es jederzeit online unter www.enni.de.

Neukirchen-Vluyn: Neue Kurse im April - Bewegung, Entspannung und Musik bei der DRK Familienbildung Niederrhein  
Neue Kurse, neue Energie! Die DRK Familienbildung Niederrhein startet im April mit frischen Angeboten am neuen Standort in Neukirchen-Vluyn. Ob Zumba, Qi Gong, Curvy-Yoga oder Gitarrenkurs für Kinder – hier ist für jede*n etwas dabei. Jetzt anmelden und dabei sein!

Die DRK Familienbildung Niederrhein in Neukirchen-Vluyn startet im April mit spannenden Kursangeboten am neuen Standort in der Grubenwehrstraße 5. Ab Dienstag, 14. April, gibt es die Möglichkeit, sich bei „Zumba aktiv“ (17:00–18:00 Uhr, 14 Termine) oder „Curvy-Yoga“ (Mittwoch, 16:30–18:00 Uhr, 12 Termine) so richtig auszupowern und zu entspannen.


Gemeinsam zur inneren Balance: Der Yogakurs stärkt Körper und Geist in entspannter Atmosphäre.

Zudem startet am selben Tag ein Anfänger-Gitarrenkurs für Kinder ab 10 Jahren (Dienstag, 15:00–16:30 Uhr, 10 Termine). Ebenfalls im Programm ist der Kurs „Qi Gong – 8 Brokate“ mit 13 Terminen ab Freitag, 17.04.2026, jeweils von 10:45 bis 11:45 Uhr. Dieser Kurs bietet sanfte Bewegungsübungen zur Förderung von Entspannung, Beweglichkeit und innerer Balance.

Mitreißende Beats und gute Laune: Beim Zumba-Kurs steht der Spaß an Bewegung im Mittelpunkt.“

Wesel: Gesundheitswoche für alle 2026 - Programm
Programmheft HIER können Sie das Programmheft herunterladen.  Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

v.l. Bürgermeister Rainer Benien, Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Wesel, Sabine Fabek-Fest vom Gesundheitscampus Wesel, Regina Schmitz-Lenneps, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wesel sowie Lotte Goldschmidtböing, Integrationsbeauftragte der Stadt Wesel

Die Gesundheitswoche findet vom 20. April 2026 (Eröffnung um 14 Uhr im Ratssaal der Stadt Wesel, Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel, durch den Bürgermeister und anschließendem Vortrag von Sabine Fabek-Fest zum Thema „Stress und Gesundheit“) bis zum 25. April 2026 statt.

Wann genau welches Angebot, welcher Vortrag stattfindet, ist in einem Informations-Flyer abgedruckt. Dieser ist ab sofort in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen in Wesel (unter anderem im Rathaus Wesel, in der VHS, in Weseler Apotheken und in den Anlaufstellen der teilnehmenden Kooperationspartner*innen) erhältlich. Zudem ist er auf der städtischen Homepage, www.wesel.de, als digitaler Download (PDF) verfügbar.

Die große Themenbandbreite von „Gesunder Ernährung“ über „Optimale Bewegung“ bis hin zum Thema „Diskriminierung“ richtet sich an Interessierte, aber auch an Fachkräfte. Vor allem aber richten sich die Angebote an Menschen mit Einwanderungsgeschichte. 

Zahlreiche Angebote werden niederschwellig durchgeführt, das heißt, dass sie unter anderem in einfacher Sprache angeboten werden. Dieses trägerübergreifende Angebot ist möglich, da alle Träger die Organisation der Veranstaltungen selbst übernehmen. Die Stadt Wesel übernimmt die Kosten für die Referent*innen bzw. Trainer*innen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2.000 Euro. Für Teilnehmer*innen sind sämtliche Angebote kostenlos.

Neue Yoga- und Entspannungskurse bei der vhs Moers - Kamp-Lintfort
Relaxed in den Frühling: Im April starten bei der vhs Moers - Kamp-Lintfort gleich mehrere Yoga- und Entspannungskurse. Sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für Fortgeschrittene ist ‚Yoga im Park‘ geeignet.

Dieses Angebot beginnt am Montag, 13. April, und läuft insgesamt sechsmal jeweils montags ab 18 Uhr in Kamp-Lintfort im Garten von St. Hedwig, Eingang Sandstraße 37. Im Vordergrund stehen meditative Elemente, Atem- und Körperübungen, die jede Stunde weiter aufeinander aufbauen.

Fantasiereisen zum Abschalten
Neu im vhs-Angebot sind auch zwei Yoga-Kurse, die beide am Donnerstag, 16. April, starten und insgesamt viermal in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße stattfinden.

‚Yoga aus physiotherapeutischer Sicht‘ beginnt jeweils um 13.15 Uhr und behandelt anfällige Körperzonen des Bewegungsapparates wie den unteren Rücken, die Hüfte und den Schulter-Nacken-Bereich. ‚Yoga trifft Shiatsu‘ fängt immer um 14.45 Uhr an und verbindet traditionelle Yoga-Praxis mit den Grundlagen der Shiatsu-Lehre. Wer Ruhe sucht, ist beim Kurs ‚Entspannung mit Klang und Meditation – Fantasiereisen‘ richtig.

Auch dieses Angebot beginnt am Donnerstag, 16. April, und läuft insgesamt viermal jeweils donnerstags ab 18 Uhr in der vhs Kamp-Lintfort, Kamperdickstraße 10. Mit Hilfe von Klangschalen und geführten Fantasiereisen gehen die Teilnehmenden auf eine innere Reise, die Ruhe und Entspannung verspricht. Für alle Kurse ist eine vorherige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201-565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.

Moers: April-Ablesung startet Enni erfasst Zählerstände in Scherpenberg und Hochstraß
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im April in den Moerser Stadtteilen Scherpenberg und Hochstraß unterwegs. Im Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 4.700 Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund 7.400 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.

Unterstützt wird Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft ASL Services. Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände selbst übermitteln können.

Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich. „Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell und reibungslos durchführen können, sollten die Zähler frei zugänglich sein.“

Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni nachfragen.

Frühjahrsfrische im Dampfwolken-Format
Sauna Treff im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn im April
 
Der Frühling ist da – und mit ihm frische Energie für Körper und Geist. Im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn lädt die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) im April zu einem besonderen Sauna‑Treff ein. Dieser findet ausschließlich am Samstag, 18. April, in der Zeit von 18 bis 24 Uhr statt. Der Sauna‑Treff am Ostersamstag entfällt.  

Unter dem Motto „Frühlingsputz“ bringt das Sauna‑Team zu jeder vollen Stunde ordentlich Bewegung in den Kreislauf: Mit den Aufguss‑Zeremonien wird der Winter sprichwörtlich aus den Poren verabschiedet. Dazu kommt eine vielfältige Auswahl an Duftkompositionen – von Bergkräuter‑Limone, Anis & Fenchel und Blutorange über Pina Colada bis hin zu erfrischenden Noten wie Sibirischer Wind, Eis‑Limone und Eis‑Kiwi. Unterstützt wird das Frische‑Programm durch ein Salz‑Peeling‑Ritual, das die Haut sanft reinigt und belebt.  

Auch an die jüngsten Besucherinnen und Besucher ist gedacht: In der Kindersauna wartet nach dem Saunagang eine kleine Belohnung – vitaminreiches Obst und eisgekühlte Gummibärchen sorgen für strahlende Gesichter.   Während des Sauna‑Treffs steht das gesamte Freizeitbad ausschließlich textilfrei für Jung und Junggebliebene zur Verfügung.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Kinder zahlen 8 Euro. Wer ausschließlich das textilfreie Schwimmangebot nutzen möchte, zahlt 7 Euro.  Weitere Informationen unter www.freizeitbad‑neukirchen‑vluyn.de

Moers: Lachen erlaubt - Der Comedy Salon geht in die zweite Runde
Stand‑up‑Abend mit Lukas Wandke, Nele Mathew und Thomas Schmidt am 22. April   Nach dem gelungenen Jahresauftakt der Veranstaltungsreihe setzt die ENNI Energie & Umwelt (Enni) den Comedy Salon fort. Am Mittwoch, 22. April, erwartet die Gäste im Bollwerk 107 ein abwechslungsreicher Stand‑up‑Abend mit drei renommierten Künstlern, die mit pointiertem Humor, persönlicher Note und humoristischem Charme überzeugen.

„Wir freuen uns, den Comedy Fans in Moers einen Abend voller lustiger Momente zu bescheren – denn gemeinsames Lachen verbindet. Daher ist der Comedy Salon seit vielen Jahren eine echte Herzensangelegenheit von Enni für den Niederrhein“, so Stefan Krämer, Geschäftsführer ENNI Energie & Umwelt. Als Moderatorin führt – wie immer – Christin Jugsch durch den Abend und verbindet die einzelnen Auftritte mit Charme, Humor und sicherem Gespür für Timing.

Mit Lukas Wandke steht ein Stand‑up‑Comedian auf der Bühne, der seit 2016 das Publikum mit Spontaneität, Leichtigkeit und feinem Gespür für Timing begeistert. In seinen Auftritten verbindet er ehrlichen Witz mit klugen Alltagsbeobachtungen – von Beziehungen über Social Media bis hin zu urbanen Abenteuern.

Wandke erzählt seine Geschichten direkt und nahbar, als säße man mit ihm an der Bar: ohne Skript, ohne Filter, mit viel Herz und Humor. Außerdem ist Nele Mathew dabei. Die Stand‑up‑Comedienne, betrachtet in ihrer ersten Solo‑Show die Welt aus einem besonderen Blickwinkel. Dabei trifft sie mit messerscharfen Beobachtungen, selbstironischem Humor und viel Liebe zum Detail oft den Puls der Zeit.

Von interkulturellen Beziehungen, kosmopolitischen Erfahrungen, bis hin zu skurrilen Familienepisoden, lässt ihr Programm von Herzen lachen. Sie verbindet trockenen Humor mit lebenspraktischen Ratschlägen und spielt auf unterhaltsame Weise mit kulturellen Unterschieden und Wahrnehmungen. Den Abschluss des Abends gestaltet Thomas Schmidt.

In seinem aktuellen Programm „Bitter Sweet Sympathy“ nimmt er das Publikum mit auf eine emotionale Reise zwischen Melancholie und Humor. Mit tiefsinnigen Alltagsbeobachtungen, bittersüßer Ironie und pointierten Kommentaren zu Liebe, Leben und den kleinen Absurditäten des Daseins verbindet Schmidt Lachen und tieferen Sinn. Dass lässt das Publikum nicht nur mit einem Schmunzeln, sondern auch mit einem Denkanstoß zurück.

Der zweite Comedy Salon 2026 verspricht einen Abend voller pointierter Geschichten, intelligenter Comedy und der Erkenntnis, dass sich selbst die Herausforderungen des Alltags oft am besten mit einem Augenzwinkern betrachten lassen. Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.enni.de  

Patient Jörg Jendrny bedankt sich ein Jahr nach seiner Entlassung bei Pflege- und Ärzteteam des Krankenhauses Bethanien Moers
„Es war mein Herzenswunsch, das Krankenhaus und die Station E2 zu besuchen, wenn ich wieder laufen kann – und das habe ich geschafft.“
Nahezu ein Jahr nach seiner Entlassung kehrte Patient Jörg Jendrny Ende Februar ins Krankenhaus Bethanien zurück, um Danke zu sagen: „Es war mein Herzenswunsch, das Krankenhaus und insbesondere die Station E2 zu besuchen, wenn ich wieder laufen kann – und das habe ich geschafft.“

Schwerstverletzt nach einem Wildunfall mit dem Motorrad im Februar 2025 sorgte das Team der Klinik für Nieren- & Hochdruckkrankheiten, Dialyse, Rheumatologie nach seiner Verlegung aus einer Duisburger Klinik unter anderem dafür, dass seine Nieren ihre Arbeit wieder aufnahmen. Rund zwölf Monate später war Jörg Jendrnys Besuch nicht nur ein bewegender Moment für ihn selbst, sondern auch für das gesamte Team.

„Als der Anruf von Herrn Jendrny kam, ein Jahr nach dem er entlassen worden ist, hatten wir alle Gänsehaut. Dass jemand nach so einer langen Zeit wiederkommt, um Danke zu sagen, ist selten. Es freut uns sehr, zu sehen, wie gut es ihm heute geht“, erklärt Angelina Gilla, Leitung der Station E2.

Als der 55-jährige Moerser gemeinsam mit seiner Frau und selbstgebackenem Kuchen in der Eingangstür des Stationszimmers steht, konnten die meisten Mitarbeiter:innen ihren Augen nicht trauen: „Herrn Jendrny dort auf den eigenen zwei Beinen stehen zu sehen, nach allem, was er hinter sich hat, kommt einem Wunder sehr nahe“, so das Team.

Der damals betreuende Chefarzt PD Dr. Alexander-Henrik Lukasz erklärt: „Die Verletzungen und das Organversagen waren initial lebensbedrohlich. Dass er heute wieder selbstständig gehen kann, zeigt, wie gut die Behandlung und die Rehabilitation gegriffen haben.“ Er betont: „In solchen Fällen ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend – Intensivmedizin, Unfallchirurgie, Nephrologie, Pflege und Therapie greifen wie Zahnräder ineinander. Dass Herr Jendrny heute wieder aktiv ist, ist das Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit und seines eigenen Durchhaltevermögens.“

Wie schwer die damaligen Verletzungen waren, sieht man Jörg Jendrny gut ein Jahr nach dem Unfall nicht mehr an. „Ich hatte ein Polytrauma mit multiplem Organversagen. Leber und Nieren waren betroffen, durch mehrere Rippenbrüche kam es zu einer Lungenperforation. Es gab Einblutungen an einem der Lungenflügel, meine linke Schulter war mehrfach frakturiert und ich hatte einen Wirbelsäulenbruch – und dabei großes Glück, dass ich nun nicht querschnittsgelähmt bin. Die Liste war lang“, erklärt der zweifache Familienvater.

Nach seiner Noteinlieferung in ein Duisburger Krankenhaus am 23. Februar 2025 folgten zunächst mehrere Wochen auf der Intensivstation und eine anschließende Verlegung auf eine Normalstation. „Die Brüche und viele meiner weiteren Baustellen wurden behandelt. Jedoch arbeiteten meine Nieren einfach nicht mehr. Um dem auf den Grund zu gehen und mir zu helfen, wurde ich schließlich am 13. März 2025 per Krankentransport in die Klinik für Nieren- & Hochdruckkrankheiten, Dialyse, Rheumatologie des Krankenhauses Bethanien gebracht, da man hier auf nephrologische Patientinnen und Patienten wie mich spezialisiert ist“, so Jörg Jendrny.

„Bei Aufnahme war Herr Jendrny vorübergehend dialysepflichtig. Besonders erfreulich war, dass sich die Nierenfunktion im Verlauf wieder erholte, sodass die Dialyse beendet werden konnte. Auch die übrigen Organfunktionen haben sich schrittweise stabilisiert“, erklärt Chefarzt PD Dr. Lukasz.

Eine weitere große Baustelle war die stark eingeschränkte Bewegungsfähigkeit des selbstständigen Moersers: „Ich konnte gar nichts mehr – weder meine Beine noch meinen linken Arm bewegen. Ich habe mich sehr hilflos gefühlt.“ Doch Schritt für Schritt mit einem starken Willen und vielfältiger Unterstützung ging es immer weiter bergauf.

„Ich habe mir Teilziele gesetzt und alles dafür getan diese zu erreichen.“ Neben seinem Sohn, der jeden Tag nach der Arbeit unermüdlich mit ihm mithilfe von Terrabändern seine Beinmuskulatur zusätzlich zur Krankengymnastik trainiert habe, sei das ebenso durch die großartige Arbeit des gesamten Teams möglich gewesen, so Jendrny.

„Ganz gleich wo, alle haben mich toll versorgt, von der Dialyse über das Team der Pflege bis hin zu den Physiotherapeutinnen und -therapeuten und den Ärztinnen und Ärzten. Wir haben uns immer wieder kleine Ziele gesetzt und versucht diese zu erreichen. Denn mein großes Ziel war es, im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine zu kommen. Als ich nach fünf Wochen auf der Station E2 die ersten Schritte mit dem Rollator über den Gang machen konnte, war das ein bewegender Moment – für mich, meine Familie, aber auch alle auf der Station.“

„Wer den Job mit Liebe macht, weiß, was er gibt, das ganze Team hier gibt sein Bestes.“
Angelina Gilla betont: „Wir alle haben immer mitgefiebert und Gänsehaut gehabt, als Herr Jendrny zum ersten Mal auf eigenen Beinen mit dem Rollator ein paar Schritte über den Stationsflur machte. Der Patient hat über die gesamte Zeit bei uns nie aufgegeben und immer gekämpft. Es ist ein schönes Gefühl, so einen Willen zu sehen und aktiv helfen zu können. Denn, wer den Job mit Liebe macht, weiß, was er gibt – und das ganze Team hier gibt sein Bestes.“

Dem schließt sich Jörg Jendrny an: „Ich habe mich immer gut betreut und sehr gut aufgehoben gefühlt, habe viel Zuspruch und Hilfe bekommen – von meiner Familie, aber auch von allen hier im Haus, das ist viel wert. Ich habe selten ein so gut gelauntes Pflegepersonal erlebt, das Team ist goldwert.“ Nun wolle er gerne wieder ein aktives Leben bestreiten. Der Flug für einen ersten Urlaub nach dem Unfall sei bereits gebucht.

Patient Jörg Jendrny (3. v. l.) und ein Teil des pflegerischen Teams rund um den Chefarzt der Klinik für Nieren- & Hochdruckkrankheiten, Dialyse, Rheumatologie des Krankenhauses Bethanien Moers PD Dr. Alexander-Henrik Lukasz (1. v. l.).



3,8 % mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahr 2024
• Insgesamt 137,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung im Jahr 2024
• Anteil der Forschungs- und Entwicklungsausgaben steigt auf Höchststand von 3,17 % des Bruttoinlandsprodukts
• Ziel der Wachstumsstrategie "Europa 2020" erneut übertroffen, nationales Ziel für 2025 noch nicht erreicht

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland sind im Jahr 2024 um 3,8 % gegenüber dem Vorjahr auf 137,1 Milliarden Euro gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach bei 3,17 % und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995 (2023: 3,13 %).

Deutschland hat damit das Ziel der EU-Wachstumsstrategie "Europa 2020", mindestens 3 % des BIP für Forschung und Entwicklung aufzuwenden, im Jahr 2024 erneut übertroffen. Das nationale Ziel, wonach die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bis 2025 auf 3,5 % des BIP steigen sollen, wurde dagegen noch nicht erreicht. In die Zahlen fließen alle Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Wirtschaft, an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ein.

Wirtschaft trägt mehr als zwei Drittel der Ausgaben für Forschung und Entwicklung Einen bedeutsamen Ausgabenzuwachs im Bereich Forschung und Entwicklung von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr auf 92,5 Milliarden Euro verzeichneten im Jahr 2024 die Unternehmen. Damit bestritt die Wirtschaft weiterhin mehr als zwei Drittel der Gesamtausgaben in diesem Bereich.

Die Ausgaben der Hochschulen stiegen um 4,7 % auf 24,1 Milliarden Euro. Außeruniversitäre Einrichtungen für Forschung und Entwicklung, zu denen öffentliche und überwiegend öffentlich geförderte Forschungseinrichtungen zählen, wendeten 20,4 Milliarden Euro auf. Das war eine überdurchschnittliche Zunahme von 10,1 %. N

aturwissenschaften und Mathematik führend bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Im Jahr 2024 entfiel ein Großteil (39,9 %) der Ausgaben für Forschung und Entwicklung der außeruniversitären Einrichtungen auf Institutionen, die im Wissenschaftszweig Naturwissenschaften und Mathematik aktiv sind. Hier stiegen die Ausgaben im Vorjahresvergleich um 22,8 % auf 8,2 Milliarden Euro.

Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren die Wissenschaftsgebiete Physik und Astronomie mit Ausgaben von insgesamt 4,4 Milliarden Euro. Dieses Plus von 46,2 % im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf hohe Investitionen bei einer Großforschungseinrichtung zurückzuführen.

Bund und Länder investieren weiterhin hohe Summen in Einrichtungen für Forschung und Entwicklung
Mit einem Zuwachs von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 14,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 nahmen die etwa 300 gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Einrichtungen ohne Erwerbszweck, wie etwa die Institute der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft, bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung den Spitzenplatz ein.

Die übrigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wendeten im gleichen Zeitraum zusammen 6,0 Milliarden Euro (+26,0 %) für Forschung und Entwicklung auf. Den prozentual stärksten Zuwachs erzielten dabei mit +54,9 % zum Vorjahr die sonstigen öffentlich geförderten Organisationen ohne Erwerbszweck, zu denen auch die bereits erwähnte Großforschungseinrichtung gehört.

Leichte Personalzuwächse in außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Die Personalsituation in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbesserte sich auch im Jahr 2024. Diese Entwicklung folgt einem langjährigen Trend, der sowohl das wissenschaftliche Personal als auch die Beschäftigten insgesamt im Bereich der Forschung und Entwicklung betrifft.

So nahm die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten für Forschung und Entwicklung (Vollzeitäquivalente) beim wissenschaftlichen Personal um 2,1 % auf 67 200 Personen zu. Bei dem weiblichen Forschungspersonal mit wissenschaftlichen Aufgaben war der Anstieg mit +4,1 % ausgeprägter als bei den männlichen Beschäftigten (+0,9 %).

Mit einem Anteil der Frauen von 36,7 % an allen wissenschaftlichen Beschäftigten konnte beim wissenschaftlichen Personal im Jahr 2024 erneut keine Geschlechterparität erreicht werden, wenngleich der Frauenanteil gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte stieg (2023: 36,0 %). Etwas günstiger stellte sich die Situation beim insgesamt in der Forschung und Entwicklung tätigen Personal dar: Hier lag der Frauenanteil im Jahr 2024 bei 42,2 % (2023: 41,9 %).