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KW 14: Montag, 30. März - Sonntag, 5.
April 2026 Themen u.a.:
Fast
jede:r Zweite spart: Ostern 2026 fällt
kleiner aus Für viele Menschen
fällt Ostern 2026 kleiner aus als früher.
Kurz vor den Osterfeiertagen und inmitten
heftiger Preissteigerungen bei
Lebensmitteln, Süßwaren und vor allem
Kraftstoffen wollte Vergleich.org wissen, ob
und wie die Deutschen beim Osterfest sparen.
Fast jede:r Zweite gab an, angesichts der
Teuerungen sparen zu wollen. Dabei setzen
die Befragten unterschiedliche Prioritäten.
Ja, an Ostern wird dieses Jahr mehr
gespart. Fast jede:r Zweite der von
Vergleich.org Befragten gab an, dieses Jahr
wegen steigender Preise ein kleineres
Osterfest zu feiern als früher. 38 % wollen
sich nicht einschränken, sondern Ostern so
genießen, wie sie es jedes Jahr machen.
Lediglich 19 % wollen Ostern von vornherein
nicht groß feiern. Hier wollte es
Vergleich.org genauer wissen und fragte
nach, in welchen Bereichen der Gürtel enger
geschnallt wird.

Besonders deutlich zeigt sich der
Sparwille bei Leckereien und beim Essen. 50
% derjenigen, die an Ostern sparen, würden
zuerst bei
Oster-Süßigkeiten großer
Schokoladen-Marken kürzer treten. Statt
Markenware werden eher kleinere, günstigere
Produkte für Ostern gekauft. Kaum dahinter
folgt die
Osterdeko: 48 % wollen auf neue
Dekoration verzichten und lieber auf
Vorhandenes aus dem letzten Jahr
zurückgreifen oder selbst basteln.
Weniger Geschenke, weniger Eier: Wir sparen
vor allem an den Klassikern des Osterfests
Auch beim Schenken wird spürbar gespart. 34
% derjenigen mit Sparvorhaben sagen, dass
bei ihnen zuerst Ostergeschenke wegfallen
oder deutlich reduziert werden. Geschenkt
wird, wenn überhaupt, nur noch im engsten
Familienkreis. Das zeigt einen klaren
Rückgang.
Zum Vergleich: Laut einer
Umfrage des IfH Köln* waren zu Ostern 2025
noch knapp 78 % der Befragten bereit,
Lebensmittel zum Verschenken zu besorgen.
Etwas mehr als die Hälfte (55 %) gab an,
Spielwaren für Ostern kaufen zu wollen.
Etwas seltener, aber immer noch deutlich,
trifft der Sparkurs die
Osterfeiertraditionen. Ein gutes Viertel (26
%) spart bei
bunten Eiern.
Die aktuelle
Knappheit auf Grund von Lieferausfällen bei
Eiern sowie gestiegene Preise erklären
dieses (Ei)nsparverhalten. Und ohnehin: In
vielen Familien bleibt nach Ostern noch viel
Ei übrig. Zuhause statt unterwegs: Ein
Viertel spart bei Ausflügen und Reisen in
den Osterferien Ebenfalls 26 % gaben an,
dieses Jahr auf Reisen und Ausflüge rund um
die Ostertage zu verzichten.
Stattdessen wird zuhause im Familienkreis
die gemeinsame Zeit gefeiert. Hierauf
dürften auch die explosionsartig gestiegenen
Kraftstoffpreise einzahlen, die Fahrten in
die Ferien deutlich teurer werden lassen. Am
wenigsten wird beim gemeinsamen Essen
gestrichen: Dennoch geben auch hier 24 % an,
dass Brunch oder großes Festessen für sie in
diesem Jahr kleiner ausfallen oder ganz
wegfallen.
Ob kleiner oder so wie
immer: Immerhin 81 % der Befragten wollten
auf die ein oder andere Weise Ostern feiern.
Bei schönem Wetter bietet sich zum Beispiel
der klassisch Goethesche Osterspaziergang an
oder ein Besuch des regionalen,
traditionellen Osterfeuers. Oder warum nicht
mal die Hefegebäcke und bunten Eier
einpacken und ein schönes
Picknick veranstalten?
Am Ende
ist das Zusammensein und Verbringen
fröhlicher Stunden immer wichtiger als der
teure Schokoladenosterhase im Osternest.
Woher kamen die Ergebnisse: Vergleich.org
hat mit Hilfe von MakeOpinion 509 Personen
in Deutschland befragt. Die Umfrage startete
am 19. März 2026 und lief ca. 24 Stunden.
Mehrfachantworten waren möglich. *
Quelle: Statista 2026, Deutschland; IfH
Köln; 2025; 501 Befragte; 18–69 Jahre
Bildnachweise: Adobe Stock/cobaltstock;
ActionGP; MstMukta; Lucky Dragon; The 2R
Artificiality; valeriya_dor; teilweise
KI-generiert
Vergleich.org ist ein unabhängiges
Verbraucherportal und bietet seinen
Leser:innen eine umfassende Kaufberatung für
Produkte sowie Dienstleistungen des
täglichen Bedarfs. Kostenlose Ratgeber,
Testberichte und Vergleichstabellen helfen
Leserinnen und Lesern, kleine und große
Kaufentscheidungen richtig zu treffen.
Damit erreicht das Team aus erfahrenen
Journalistinnen und Journalisten monatlich
über 5.900.000 Konsument:innen (Stand:
Februar 2026). Herausgeber von Vergleich.org
ist die VGL Publishing AG mit Sitz in
Berlin.
Ostergrüße von der Dinslakener
Stadtverwaltung Die
Stadtverwaltung wünscht allen
Dinslakenerinnen und Dinslakenern frohe
Ostertage, gute Begegnungen mit anderen und
auch Erholung. Zugleich danken wir allen,
die auch an den Feiertagen für das Wohl der
Menschen im Einsatz sind!
Moers: Photovoltaik lohnt sich immer
Lohnt es sich überhaupt
noch eine Photovoltaikanlage anzuschaffen?
Diese Frage stellen sich inzwischen viele
Hauseigentümer.

(Foto: E.-U- Reisner)
Am Donnerstag,
16. April, gibt ein von Herstellern,
Installateuren oder Stromanbietern
unabhängiger und ehrenamtlich tätiger
Solarberater, ausgebildet nach den
Richtlinien von MetropolSolar e.V., im Alten
Landratsamt, Kastell 5b, eine klare Antwort
darauf.
Erklärt wird, warum auch
nach Wegfall der Einspeisungsvergütung eine
PV-Anlage noch eine lohnende Investition
ist, mit der man sich von steigenden
Energiekosten unabhängiger machen kann. Denn
kein Strom ist preiswerter als der, den man
von der eigenen Anlage gewinnt. Auch die
aktuelle Weltlage lässt Strompreise wieder
steigen und macht somit eigene
Photovoltaikanlagen wieder interessanter.
Interessierte sind zu der kostenlosen
Veranstaltung der vhs Moers – Kamp-Lintfort
herzlich eingeladen. Eine rechtzeitige
Anmeldung für den kostenlosen Abend ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 /
201 565 und online unter www.vhs-.moers.de möglich.
Diesel im
März 2026 im Durchschnitt so teuer wie noch
nie - ADAC
Auswertung: 31. März bei beiden Sorten
teuerster Tag des Jahres - Dieselpreis
im März im Schnitt bei 2,164 Euro je Liter,
Super E10 bei 2,022 Euro -
Österreich-Modell führt zu Preisaufschlägen
von fast acht Cent um 12 Uhr
Die
Kraftstoffpreise sind im März 2026 massiv
gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung
der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt,
kostete ein Liter Diesel im Monatsmittel
2,164 Euro – nie zuvor war Diesel im
Monatsschnitt teurer! Teuerster Diesel-Monat
aller Zeiten war bisher der März 2022, kurz
nach Beginn des Ukraine-Kriegs, mit
durchschnittlich 2,140 Euro. Auch Super E10
hat sich zuletzt sehr stark verteuert und
kostete im März im Schnitt 2,022 Euro.
Damit blieb der Preis zwar noch um 4,7
Cent unter dem des Rekordmonats März 2022,
als für einen Liter Super E10 im Schnitt
2,069 zu bezahlen waren. Allerdings war der
März damit für Super E10 der drittteuerste
Monat aller Zeiten. Wie der Blick auf die
jeweils günstigsten und teuersten Tank-Tage
des Monats zeigt, ging es bei den
Spritpreisen im März fast nur nach oben.
So war der 1. März bei beiden
Kraftstoffsorten der günstigste Tag zum
Tanken. Super kostete im Tagesmittel zum
Monatsbeginn 1,794 Euro, Diesel 1,759 Euro
je Liter. Teuerster Tag des Monats war mit
dem 31. März der letzte Tag des Monats mit
2,107 Euro für einen Liter Super E10 und
2,316 Euro für einen Liter Diesel. Diesel
liegt damit nur noch knapp unter dem
Allzeithoch aus dem März 2022.
Benzin hat sich damit binnen eines Monats um
31,3 Cent verteuert, Diesel um 55,7 Cent je
Liter. Anders als üblich liegt der
Dieselpreis zudem deutlich über dem Preis
von Benzin, trotz einer deutlich geringeren
Besteuerung. Die Bundesregierung hatte
zuletzt verschiedene Maßnahmen angekündigt,
um Autofahrer zu entlasten.
Die
erste, unmittelbar feststellbare Maßnahme
ist das so genannte Österreich-Modell, das
seit heute auch in Deutschland gilt.
Preiserhöhungen bei Kraftstoffen dürfen ab
sofort nur noch einmal täglich um 12 Uhr
mittags vorgenommen werden, während
Preissenkungen weiterhin jederzeit möglich
sind.

Wie eine erste Auswertung der
Kraftstoffpreise um kurz nach 12 Uhr am 1.
April zeigt, kletterte der Preis im
Vergleich zu kurz vor 12 Uhr für Super E10
um 7,6 Cent auf 2,175 Euro, der Dieselpreis
um 7,5 Cent auf 2,376 Euro.

Bis zum 2. April, 12 Uhr, dürfen die
Spritpreise nach der neuen Regelung nur noch
gleichbleiben oder abgesenkt werden, nicht
aber steigen. Für Verbraucherinnen und
Verbraucher bedeutet die neue Regelung:
Besonders der Vormittag vor dem im
Tagesverlauf einzig möglichen
Erhöhungszeitpunkt dürfte künftig der
günstigste Moment zum Tanken sein.
Der ADAC wird genau beobachten, wie sich das
neue System auf die Preisentwicklung
auswirkt und die Autofahrer eng mit
Informationen begleiten. Unterstützung bei
der Suche nach preiswerten Tankstellen
bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier
lassen sich rund um die Uhr die aktuellen
Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in
Deutschland vergleichen. Ausführliche
Informationen zum Kraftstoffmarkt und
aktuelle Preise gibt es unter
www.adac.de/tanken.
Moerser Tanznacht
begeistert jeden zweiten Freitag im Monat
Wenn sich Musik, Bewegung und
gute Stimmung verbinden, ist wieder „Moerser
Tanznacht“ im enni.sportpark rheinkamp. Die
etablierte Veranstaltungsreihe zieht seit
geraumer Zeit Tanzbegeisterte aus Moers und
Umgebung an und lädt jeden zweiten Freitag
im Monat zu einem abwechslungsreichen Abend
auf die Tanzfläche ein. Sei bei der nächsten
Moerser Tanznacht am 10.04.2026 dabei!
Der gelungene Mix aus Lernen und freiem
Tanzen macht den besonderen Reiz der
Veranstaltung aus: Bereits ab 19:00 Uhr
eröffnet ein Workshop den Abend. Hier
erhalten Einsteiger einen unkomplizierten
Zugang zum Tanzen, während Fortgeschrittene
ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen
können.
Ab 20:00 Uhr übernimmt der DJ und sorgt mit
einem abwechslungsreichen Musikmix –
insbesondere im Bereich Discofox – für eine
stimmungsvolle Tanznacht. Die offene
Atmosphäre lädt dazu ein, gemeinsam zu
tanzen, neue Kontakte zu knüpfen und einfach
eine gute Zeit zu verbringen.
Die
„Moerser Tanznacht“ hat sich damit als feste
Größe im regionalen Freizeitangebot
etabliert und spricht bewusst alle an –
unabhängig von Alter oder Tanzerfahrung. Ob
allein, als Paar oder mit Freunden: Im
Mittelpunkt steht die Freude an Musik und
Bewegung. Veranstaltungsort:
enni.sportpark rheinkamp Am Sportzentrum 5,
47445 Moers Eintritt: 8 € Mindestverzehr: 12
€
Zum 100. Geburtstag: Deutsche Post
krönt Queen Elizabeth II mit einer
Sonderbriefmarke
Post-Bereichsvorstand Bernd Gemein: „Die
Queen war auch in Deutschland als Symbol der
Versöhnung, moralische Autorität und
Verkörperung von Pflichtbewusstsein und
Stabilität hoch angesehen und beliebt“

Entwurf des Postwertzeichens: Thomas
Steinacker, Bonn Motiv: Queen Elizabeth II
in gelbem Outfit (125 Cent). Bildrechte: ©
NASA/Bill Ingalls
Andrew Mitchell,
Britischer Botschafter in Deutschland:
„Queen Elizabeth II. hatte einen besonderen
Platz im Herzen vieler Menschen in
Deutschland. Ihre Besuche, ihre Herzlichkeit
und ihr unerschütterliches Engagement für
die Stärkung der Partnerschaft zwischen
unseren Ländern hinterließen einen
bleibenden Eindruck. Diese Gedenkbriefmarke
ist eine berührende Würdigung ihres
Vermächtnisses und der tiefen, beständigen
Verbundenheit zwischen dem Vereinigten
Königreich und Deutschland“ Sondermarke
ab sofort in Postfilialen und online
erhältlich
Am 21. April wäre Queen
Elizabeth II 100 Jahre alt geworden.
Royal-Fans in Deutschland, von denen es
bekanntlich viele gibt, können sich nun
freuen, denn: Die Deutsche Post ehrt „die
Queen“ zu diesem besonderen Anlass posthum
mit einer Sonderbriefmarke. Gemeinsam mit
dem Britischen Botschafter, Andrew Mitchell,
wurde die Marke heute in der Botschaft des
Vereinigten Königreichs offiziell
vorgestellt.
Sie zeigt die Monarchin
in einem kanariengelben Kostüm und einem für
sie typischen, markanten gelben Hut. Die
Briefmarke hat den Portowert 125 Cent und
kann zum Versand eines Briefs oder einer
Postkarte ins Ausland genutzt werden. Sie
erscheint in einer Auflage von 1,3 Millionen
Stück und ist ab heute in Postfilialen, im
Online-Shop oder telefonisch beim
Bestellservice der Deutschen Post
erhältlich.
Auch für Interessierte
aus dem Ausland gibt es eine
Bestellmöglichkeit (E-Mail:
Premiumservice-Weiden@deutschepost.de).
Offizieller Herausgeber der Briefmarke ist
das Bundesministerium der Finanzen,
entworfen hat sie Thomas Steinacker,
Briefmarken-Designer der Deutschen Post.
Bernd Gemein, Bereichsvorstand der
Deutschen Post: „Mit unseren Briefmarken
würdigen wir historisch bedeutsame
Persönlichkeiten, kulturelle und politische
Leistungen sowie besondere Jubiläen. Dies
alles kommt hier in der Person von Queen
Elizabeth II zusammen. Die Queen war auch in
Deutschland als Symbol der Versöhnung,
moralische Autorität und Verkörperung von
Pflichtbewusstsein und Stabilität hoch
angesehen und beliebt. Wir freuen uns sehr,
dass wir jetzt für alle Royal- und
Briefmarken-Fans diese Sondermarke zu ihrem
100. Geburtstag herausbringen können.“
Andrew Mitchell, Britischer Botschafter
in Deutschland: „Queen Elizabeth II. hatte
einen besonderen Platz im Herzen vieler
Menschen in Deutschland. Ihre Besuche, ihre
Herzlichkeit und ihr unerschütterliches
Engagement für die Stärkung der
Partnerschaft zwischen unseren Ländern
hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Diese Gedenkbriefmarke ist eine berührende
Würdigung ihres Vermächtnisses und der
tiefen, beständigen Verbundenheit zwischen
dem Vereinigten Königreich und Deutschland.“
Deutschland und die Queen Queen
Elizabeth II und Deutschland – das war seit
Beginn eine besondere Beziehung. Nicht nur
gab es starke historische und familiäre
Verbindungen zwischen den britischen Royals
und Deutschland. So hatte der Ehemann von
Königin Elisabeth II., Prinz Philip,
deutsche Vorfahren, und das Haus Windsor
selbst war ursprünglich das Haus
Sachsen-Coburg und Gotha. 1965 besuchte
Queen Elizabeth II die Bundesrepublik
Deutschland.
Der Besuch war die
erste Visite eines britischen Monarchen in
Deutschland seit 1909. Elf Tage lang reiste
die Königin, begleitet von ihrem Mann Prince
Philip, durch die Bundesrepublik. In Berlin
soll damals knapp eine Million Menschen die
Straßen gesäumt haben, um einen Blick auf
die Königin zu erhaschen. Insgesamt war
Queen Elizabeth II vier Mal zu offiziellen
Staatsbesuchen in Deutschland. An ihrem Tod
nahmen viele Menschen in Deutschland Anteil.
Die Live‑Übertragungen des
Staatsbegräbnisses von Queen Elizabeth II am
19. September 2022 erreichten in Deutschland
ein Millionenpublikum.
Biographie
Elizabeth Alexandra Mary Windsor, Prinzessin
von York, kam am 21. April 1926 als älteste
Tochter von Herzog Albert, dem späteren
König George VI, und dessen Ehefrau
Elizabeth (geborene Bowes-Lyon, später Lady
Bowes-Lyon) in London zur Welt. Für die
Thronfolge war sie ursprünglich nicht
vorgesehen, rückte aber als Zehnjährige auf,
nachdem ihr Onkel, König Edward VIII, 1936
seine Abdankung erklärt hatte und sein
jüngerer Bruder, Prinzessin Elizabeth’s
Vater, die Regentschaft übernahm. Während
des Zweiten Weltkrieges schloss sich die
Kronprinzessin der Frauenabteilung des
britischen Heeres an und absolvierte eine
Ausbildung zur Lastwagenfahrerin und
Mechanikerin.
Am 20. November 1947
heiratete sie den Marineoffizier Philip
Mountbatten, Prinz von Griechenland und
Dänemark, nunmehr Herzog von Edinburgh, den
sie mit dreizehn Jahren kennengelernt hatte.
Als König George VI am 6. Februar 1952
starb, wurde Kronprinzessin Elizabeth im
Alter von fünfundzwanzig Jahren Königin. Sie
wählte den Namen Elizabeth II und konnte am
2. Juni 1953 in der Londoner
Westminster-Abtei zur Königin gekrönt werden
– ein Ereignis, das weltweit Millionen
Menschen live im Fernsehen verfolgten.
Queen Elizabeth II war von Februar 1952
bis zu ihrem Tod Königin von Großbritannien
und Nordirland sowie von weiteren Staaten
des Commonwealth. Ihre über siebzig Jahre
währende Regentschaft war die längste in der
Geschichte des Königreichs. Die Monarchin
erfüllte ihre repräsentativen Aufgaben als
Staatsoberhaupt mit großem Pflichtgefühl und
verkörperte Beständigkeit und Kontinuität.
Zu ihren privaten Vorlieben ist wenig
bekannt. Doch dass die passionierte
Reiterin und Pferdezüchterin eine Schwäche
für die Hunderasse Welsh Corgi Pembroke und
für farbenfrohe Kostüme mit passenden
Hutkreationen pflegte, war kein Geheimnis.
Queen Elizabeth II starb am 8. September
2022 im Alter von sechsundneunzig Jahren auf
ihrem Landsitz Schloss Balmoral in
Schottland.
Stadtwerke Dinslaken sponsern Wasserspiele
in der Innenstadt Vom 1. April
an sprudeln wieder die insbesondere bei
Kindern beliebten und an heißen Tagen für
das Klima in der Innenstadt wichtigen
Wasserfontänen auf der Duisburger Straße und
dem Neutorplatz. Ermöglicht wird dies durch
das Engagement der Stadtwerke Dinslaken.

Hier schießt in der Dinslakener Innenstadt
Wasser aus dem Boden. v.l n. r: Britta Bethe
(Leiterin Marketing und
Öffentlichkeitsarbeit, Stadtwerke
Dinslaken), Volker Pohl
(Geschäftsbereichsleiter Bauen, Stadt
Dinslaken),Simon Panke (Bürgermeister, Stadt
Dinslaken), Peter Walach (Firma Poolprojekt)
am 01.04.2026
Die sprudelnden
Fontänen auf der Duisburger Straße wechseln
ihre Höhe, während die Wasserspiele auf dem
Neutorplatz mal kleinere, mal größere Bögen
aus kühlem Nass über die Pflastersteine
spannen. Aber vieles ist beiden
Wasserspielen gemein: Sie verschönern nicht
nur das Stadtbild und sind beliebte
Wasserspielplätze für Kinder, sie sind
gerade in den durch den fortschreitenden
Klimawandel immer heißeren Sommern in der
Innenstadt kleine, Abkühlung spendende
Oasen.
Ermöglicht wird dies von den
Stadtwerke Dinslaken. Sie sind seit 2025
Sponsor der Dinslakener Wasserspiele. Am
Mittwoch, 1. April, setzten Dinslakens
Bürgermeister Simon Panke und Britta Bethe,
Abteilungsleitern Marketing,
Öffentlichkeitsarbeit und Vertriebsteuerung
bei den Stadtwerken Dinslaken, die
Wasserspiele nach dem Ende der Winterpause
symbolisch in Betrieb.
Eigentümerin
und Betreiberin der Wasserspiele ist die
Stadt Dinslaken. Aber die Stadt muss
angesichts der angespannten Haushaltslage
sparen. Auch die Wasserspiele standen auf
dem Prüfstand, es drohte eine
Außerbetriebnahme. Doch im letzten Sommer
übernahmen die Stadtwerke Dinslaken das
Sponsoring für die Fontänen. Dies ist nun
auch für alle Passanten sichtbar. Neben den
Wasserspielen wurden entsprechende
Sponsorentafeln installiert.
„Ich
freue mich sehr, dass die Wasserspiele dank
des Engagements der Stadtwerke Dinslaken
auch in diesem Jahr wieder für Lebendigkeit
und Erfrischung in unserer Innenstadt
sorgen“, sagt Bürgermeister Simon Panke.
„Gerade an heißen Sommertagen tragen sie zu
einem angenehmeren Stadtklima bei und machen
die Innenstadt für Familien und alle
Besucherinnen und Besucher noch attraktiver.
Dieses Beispiel zeigt, wie gut
Zusammenarbeiten in Dinslaken funktioniert –
gemeinsam halten wir unsere Stadt
lebenswert.“
„Wasser für Dinslaken
von Anbeginn zu den Kernkompetenzen der
Stadtwerke Dinslaken“, ergänzt Britta Bethe.
„Die Fontänen zeigen anschaulich, wie
belebend frisches Wasser ist und wie
untrennbar es zum Leben in Dinslaken
dazugehört.“ Die Wasserspiele machen Spaß –
das Trinkwasser fließt woanders Es ist kein
Trinkwasser, was da aus dem Boden in der
Innenstadt sprudelt.
Die Stadtwerke
Dinslaken möchten aber zum Start der
Wasserspiele darauf hinweisen, dass sie ihre
beiden Trinkwasserbrunnen vor der
Hauptverwaltung an der Gerhard-Malina-Straße
und an der Wassermühle in Hiesfeld bereits
vor drei Wochen aus dem Winterschlaf geholt
haben. Das Wasser dort, das auf Knopfdruck
aus den Stelen strömt, ist kontrolliert und
zum Genuss freigegeben.
Wesel:
Bekanntmachung der Bodenrichtwerte
Der Gutachterausschuss für
Grundstückswerte in der Stadt Wesel
Bekanntmachung der Bodenrichtwerte 2026 Der
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in
der Stadt Wesel hat in seiner Sitzung am
17.03.2026 - gemäß § 196 Baugesetzbuches
(BauGB) und gemäß § 37
Grundstückswertermittlungsverordnung
Nordrhein-Westfalen (GrundWertVO NRW) in der
jeweils zurzeit gültigen Fassung - die
Bodenrichtwerte (BRW) und die
Immobilienrichtwerte (IRW) zum Stichtag
01.01.2026 für das Stadtgebiet Wesel
ermittelt und beschlossen.
Die BRW
und IRW werden in digitaler Form auf
Grundlage von Geobasisdaten erfasst und in
digitaler Form im
Bodenrichtwertinformationssystem www.boris.nrw.de veröffentlicht.
Die BRW und IRW wurden am 30.03.2026 zu
Boris-NRW hochgeladen und können dort
kostenfrei eingesehen werden. Gemäß § 196
Absatz 3 BauGB und § 37 Absatz 5 GrundWertVO
NRW werden die Bodenrichtwerte hiermit an
der Bekanntmachungstafel der Stadt Wesel
sowie im Amtsblatt der Stadt Wesel und dem
Internet (Homepage Stadt Wesel) öffentlich
bekanntgemacht.
Bodenrichtwerte
können nach Terminabsprache bei der
Geschäftsstelle des Gutachterausschusses,
Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel, im
Rathaus-Anbau Zimmer 370 und 371 eingesehen
werden. Darüber hinaus können Auskünfte über
Bodenrichtwerte bei der Geschäftsstelle des
Gutachterausschusses unter den
Telefonnummern 0281/203-2633, -2625 oder
-2634 erfragt werden. Weitere Daten können
im Internet unter der Adresse www.boris.nrw.de eingesehen
werden.
Innovationscampus
Wesel bringt Unternehmen und Forschung
zusammen – Start des Vorzeigeprojekts
LiDiMoVer Mit dem Projekt
LiDiMoVer startet in Wesel ein neues
Vorhaben für digitale Verkehrsanalyse und
anwendungsnahe Innovation Wesel. Der
Innovationscampus Wesel zeigt, wie moderne
Wirtschaftsförderung heute funktioniert:
vernetzt, lösungsorientiert und mit
konkreten Ergebnissen für den Standort.
Ziel ist es, Unternehmen effektiv mit
Hochschulen und Forschungseinrichtungen
zusammenzubringen, damit aus Bedarfen vor
Ort neue Lösungen, Produkte und Projekte
entstehen. Ein aktuelles Beispiel ist die
Zusammenarbeit mit der LASE PeCo
Systemtechnik GmbH aus Wesel.
Ausgehend von den
konkreten Bedarfen des Unternehmens hat der
Innovationscampus passende Partnerinnen und
Partner aus Wissenschaft und Forschung
zusammengeführt. Gemeinsam mit der
Hochschule Rhein-Waal und der Hochschule
Ruhr West wurde der Austausch angebahnt, aus
dem eine Projektpartnerschaft mit der
Bergischen Universität Wuppertal entstanden
ist.
Die Koordination erfolgte über
die Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel
sowie das Hattinger Büro. Das Vorhaben
umfasst ein Gesamtvolumen von mehr als 2,5
Millionen Euro. Die Mittel fließen in die
anwendungsorientierte Forschung sowie in die
gemeinsame Forschungsarbeit zwischen LASE
PeCo und den wissenschaftlichen Partnern.
Ziel ist es, neue methodische
Ansätze und technologische Grundlagen zu
erforschen, die perspektivisch in innovative
Anwendungen überführt werden können. So wird
der Transfer von Forschungsergebnissen in
die Praxis systematisch vorbereitet und
gestärkt. „Der Innovationscampus ist unsere
Antwort auf die Frage, wie wir als Standort
wettbewerbsfähig bleiben: durch
Zusammenarbeit, durch Wissenstransfer und
durch konkrete Umsetzung. Das ist aktive
Wirtschaftsförderung. Wir brauchen starke
Unternehmen, und genau dabei unterstützen
wir“, so Bürgermeister Rainer Benien.
Mit dem Projekt
„LiDiMoVer“ ist nun ein zentrales Vorhaben
gestartet. Hinter dem Namen steht ein
lidar-gestützter digitaler Zwilling des
Mobilitätsverhaltens zur Verkehrsanalyse.
Ziel ist es, Verkehrsströme im Weseler
Gewerbegebiet Schornacker datenbasiert zu
erfassen, auszuwerten und für künftige
Planungs- und Entscheidungsprozesse nutzbar
zu machen.
Damit entsteht in Wesel
ein Testfeld für moderne Mobilitäts- und
Stadtentwicklung. Henry Florin, CEO der LASE
PeCo Systemtechnik GmbH, sagt: „Wir haben
konkrete Herausforderungen und über den
Innovationscampus genau die Partner
gefunden, die wir brauchen. Die Förderung
ermöglicht es uns, diese Fragestellungen
wissenschaftlich fundiert zu bearbeiten und
neue Lösungsansätze zu erforschen. Daraus
entstehen Perspektiven für zukünftige
Anwendungen in unseren Technologien – ein
wichtiger Schritt für nachhaltige
Innovation.“
Gefördert wird das
Projekt von dem Ministerium für Umwelt,
Naturschutz und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen, kofinanziert aus
Mitteln der Europäischen Union im Rahmen von
EFRE.NRW.
Bundesweiter
Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb startete
in 11.Runde Ab sofort sind
Menschen in ganz Deutschland eingeladen,
ihre Flächen naturnah zu gestalten und
Lebensräume für Wildbienen und andere
Insekten zu schaffen. Insekten sind die
Grundlage für vielfältige Lebensräume. Der
Wettbewerb zeigt, wie viel sich schon mit
kleinen Veränderungen erreichen lässt.
Heimische Stauden und Wildblumen,
Kräuter, Totholz, offene Bodenstellen oder
kleine Sandbereiche bieten Nahrung und
Nistmöglichkeiten für zahlreiche
Insektenarten. Gleichzeitig entstehen Orte,
an denen Natur direkt erlebt werden kann.
Teilnehmen, so geht’s: Interessierte laden
ihren Beitrag ab 1. April (bis spätestens
31. Juli 2026) auf der Wettbewerbsplattform
hoch:
https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/

Gewünscht ist eine Kurzbeschreibung der
Aktion mit Vorher-Nachher-Fotos der neu
gestalteten Fläche mit heimischen
Blühpflanzen und Gartenstrukturen. Egal, ob
die Fläche zwei Quadratmeter oder 5.000
Quadratmeter groß ist, öffentlich oder
privat – für alle Interessierten gibt es
eine passende Kategorie.
„Ein
besonderes Merkmal des Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerbs ist, dass nicht nur
die Gestaltung der Fläche zählt. Auch das
Engagement der Teilnehmenden spielt eine
wichtige Rolle.“, so die Gründerin der
Initiative, Dr. Corinna Hölzer. Die Jury
bewertet deshalb auch, wie es den
Beteiligten gelingt, andere Menschen für
naturnahes Gärtnern zu begeistern, etwa
durch gemeinsame Pflanzaktionen,
Informationsangebote oder Veranstaltungen.
„Der Wettbewerb ist so konzipiert,
dass auch Interessierte mit wenigen
Vorkenntnissen in Sachen naturnaher
Gestaltung teilnehmen können. Auf unserer
Website geben wir unter ‚Tipps & Tricks‘
zahlreiche Infos dazu“, so Julia Sander,
Leiterin des Deutschland
summt!-Pflanzwettbewerbs.
Schirmherr
der Aktion sollte in diesem Jahr der
Parlamentarische Staatssekretär des
Bundesumweltministeriums, Carsten Träger,
sein. Dieser ist leider vor wenigen Tagen
plötzlich verstorben. Seine Worte „Jetzt
beim Wettbewerb mitmachen! Gemeinsam für
Artenvielfalt“ bleiben in seinem Andenken
Ansporn für uns alle.
Infomaterial
rund um den Wettbewerb Die Stiftung für
Mensch und Umwelt bietet kostenfreie Flyer,
Sharepics etc. zur weiteren Bekanntmachung
des Deutschland summt!-Pflanzwettbewerbs an.
Machen Sie gern davon Gebrauch:
https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/infomaterial.html
Hintergrund zu Wildbienen und zur
biologischen Vielfalt Unsere Welt ist
aktuell von einem massiven globalen
Artensterben geprägt.
Wie die IUCN
mitteilt, sind von den über 166.000
bewerteten Arten 28 % vom Aussterben
bedroht. Laut des Bundesamts für Naturschutz
sind in Deutschland über ein Viertel der
Insektenarten in ihrem Bestand gefährdet.
„Etwa 48 % der 557 in der Roten Liste
bewerteten Bienenarten sind
bestandsgefährdet oder schon ausgestorben“,
so das Rote Liste Zentrum.
Eine Ursache für den
Rückgang und die Gefährdung der Insekten liegt
im Verlust ihrer Lebensräume. Wildbienen und
andere Insekten spielen eine wichtige Rolle in
allen Ökosystemen. Nimmt ihr Bestand ab, hat
dies auch Folgen für uns.

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 auf 538
Milliarden Euro gestiegen •
Ausgaben der sozialen Pflegeversicherung mit
+11,3 % am stärksten gestiegen • Auf den
ambulanten Sektor entfielen die meisten Ausgaben
• Hohes Ausgabenwachstum für pflegerische
Leistungen und Arzneimittel • Schätzung für
2025 geht von einem erneuten deutlichen Anstieg
aus
Die Gesundheitsausgaben in
Deutschland beliefen sich im Jahr 2024 auf 538,2
Milliarden Euro. Das waren 6 444 Euro je
Einwohnerin und Einwohner. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am
7. April 2026 weiter mitteilt, stiegen die
Gesundheitsausgaben insgesamt um 37,9 Milliarden
Euro oder 7,6 % gegenüber 2023. Der Anteil der
Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt
(BIP) lag 2024 bei 12,4 % und damit 0,6
Prozentpunkte höher als im Vorjahr.
Gesundheitsausgaben haben sich in
den vergangenen 30 Jahren verdreifacht Im Jahr
1994 betrugen die Gesundheitsausgaben in
Deutschland 175,3 Milliarden Euro. Die Ausgaben
haben sich damit in den vergangenen 30 Jahren
mehr als verdreifacht. Umgerechnet entsprach
dies damals 2 161 Euro je Einwohnerin
beziehungsweise Einwohner und einem Anteil am
BIP von 9,5 %.

Ausgaben der sozialen
Pflegeversicherung mit +11,3 % am stärksten
gestiegen Gegenüber 2023 verzeichnete die
soziale Pflegeversicherung im Vergleich aller
Ausgabenträger den stärksten Anstieg von 11,3 %
oder 6,5 Milliarden Euro auf
64,7 Milliarden Euro. Dieser ist insbesondere
auf die weiter steigenden Kosten im Zusammenhang
mit Pflegegeld und Pflegesachleistungen sowie
die Leistungszuschläge für vollstationäre
Eigenanteile nach § 43c SGB XI zurückzuführen.
Der Anteil der sozialen
Pflegeversicherung an den Gesundheitsausgaben
entsprach 12,0 %. Mit einem Ausgabenanteil von
55,9 % war die gesetzliche Krankenversicherung
auch im Jahr 2024 der größte Ausgabenträger im
Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich
auf 300,8 Milliarden Euro und lagen somit 7,8 %
oder 21,7 Milliarden Euro über denen des Jahres
2023.
Die privaten Haushalte und
privaten Organisationen ohne Erwerbszweck
bildeten 2024 mit Gesundheitsausgaben in Höhe
von 65 Milliarden Euro oder 12,1 % den
zweitgrößten Ausgabenträger. Im
Vorjahresvergleich wiesen sie einen
Ausgabenanstieg von 5,4 % oder
3,3 Milliarden Euro auf.
Die Ausgaben der
privaten Krankenversicherung stiegen um 9,7 %
oder 3,9 Milliarden Euro auf
44,8 Milliarden Euro. Auf sie entfielen 8,3 %
der Gesundheitsausgaben. Auf den ambulanten
Sektor entfielen die meisten Ausgaben Gegliedert
nach Einrichtungen des Gesundheitswesens (unter
anderem ambulante, teil- und vollstationäre
Einrichtungen sowie Rettungsdienste und
Gesundheitsschutz) entfiel 2024 mit
259,4 Milliarden Euro fast die Hälfte der
Gesundheitsausgaben (48,2 %) auf ambulante
Einrichtungen wie zum Beispiel Apotheken oder
Arztpraxen.
In (teil-) stationären
Einrichtungen – hierzu zählen Krankenhäuser,
Einrichtungen der (teil-) stationären Pflege
sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
– wurden insgesamt 197,7 Milliarden Euro
aufgewendet, das entsprach 36,7 % aller
Ausgaben. Im Vergleich zum Vorjahr
sind in fast allen Einrichtungen die
Gesundheitsausgaben deutlich gestiegen.
Lediglich in der Einrichtung Gesundheitsschutz,
zu der unter anderem die Gesundheitsämter, das
Robert Koch-Institut (RKI) und das
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
zählen, war nochmals ein Rückgang gegenüber dem
Vorjahr um 1,3 Milliarden Euro (-18,5 %) auf 5,9
Milliarden Euro festzustellen.
Hintergrund sind im Jahr 2023 noch weiterhin
geleistete Corona-Ausgaben, die 2024 nahezu
vollständig entfielen. Ein Vergleich mit dem
Vor-Corona-Jahr 2019 zeigt jedoch beim
Gesundheitsschutz den stärksten prozentualen
Anstieg aller Einrichtungen der vergangenen fünf
Jahre. Dieser lag bei 61,5 % oder 2,2 Milliarden
Euro. Maßgeblich hierfür sind die unternommenen
Anstrengungen, unter anderem durch den Pakt
für den öffentlichen Gesundheitsdienst, den
Gesundheitsschutz zu stärken.
Hohes
Ausgabenwachstum für pflegerische Leistungen und
Arzneimittel Neben ärztlichen,
therapeutischen und pflegerischen Leistungen
zählen unter anderem die Gewährleistung von
Zahnersatz, das Bereitstellen von Arznei-, Heil-
und Hilfsmitteln sowie von Unterkunft und
Verpflegung zum Leistungsspektrum der
Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Mit
135,9 Milliarden Euro oder 25,3 % bildeten die
pflegerischen Leistungen, zu der unter anderem
die ambulant und stationär geleistete Grund-,
Behandlungs- und Intensivpflege zählen, die
größte Ausgabenposition. Mit einem Anstieg von
14,2 Milliarden Euro beziehungsweise 11,6 % war
die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr am
größten. Grund hierfür sind insbesondere die
gestiegenen Pflegepersonalkosten im stationären
Bereich sowie die Pflegegeldzahlungen in der
häuslichen Pflege.
Starke
Ausgabenzuwächse gab es daneben bei den
Arzneimitteln. Unter anderem durch das
Auslaufen des für 2023 einmalig angehobenen
Herstellerrabatts für erstattungsfähige
Arzneimittel stiegen die Ausgaben im Jahr 2024
gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Milliarden Euro
beziehungsweise 9,3 % auf 85,1 Milliarden Euro.
Schätzung für 2025
geht von einem erneuten deutlichen Anstieg aus
Für das Jahr 2025 wird auf Basis bereits
vorliegender und fortgeschriebener Werte ein
weiterer deutlicher Anstieg der
Gesundheitsausgaben auf 579,5 Milliarden Euro
geschätzt. Das wären 41,3 Milliarden Euro oder
7,7 % mehr als im Jahr 2024.
NRW-Industrie: Schokoladenproduktion 2025 leicht
gesunken * Absatzwert der Produktion
stieg um fast ein Viertel. * Höchster
durchschnittlicher Absatzwert der letzten
10 Jahre. * Produktionsschwerpunkte in den
Regierungsbezirken Köln und Detmold.
Im
Jahr 2025 sind nach vorläufigen Ergebnissen
328.141 Tonnen Schokolade u. a. kakaohaltige
Lebensmittelzubereitungen (ohne weiße
Schokolade) in NRW industriell hergestellt
worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
waren das 2,3 % weniger als im Jahr 2024. Rein
rechnerisch könnten mit der im Jahr 2025
produzierten Menge jede Einwohnerin und jeder
Einwohner des Landes monatlich mit etwa
1,5 Kilogramm Schokolade versorgt werden.

In 34 der 9.622 produzierenden Betriebe des
Verarbeitenden Gewerbes in NRW wurde im
vergangenen Jahr Schokolade produziert. Der
Absatzwert der in NRW produzierten Schokolade
und anderen kakaohaltigen
Lebensmittelzubereitungen erreichte 2025 mit
rund 3,2 Milliarden Euro seinen bisher höchsten
Wert; er war damit nominal (also nicht
preisbereinigt) um 594,8 Millionen Euro bzw.
23,2 % höher als ein Jahr zuvor.
Durchschnittlicher Absatzwert auf 10-Jahres-Hoch
Der durchschnittliche Absatzwert je
Kilogramm Süßwaren erreichte im Jahr 2025 den
höchsten Stand der letzten zehn Jahre: Mit
9,62 Euro war er um 26,1 % höher als ein Jahr
zuvor und um 72,5 % höher als im Jahr 2015 mit
damals 5,58 Euro je Kilogramm.
Beinahe
die Hälfte der NRW-Absatzmenge wurde im
Regierungsbezirk Köln hergestellt Mit
149.973 Tonnen bzw. 45,7 % wurde fast die Hälfte
der nordrhein-westfälischen Absatzmenge von
Betrieben aus dem Regierungsbezirk Köln erzeugt,
gefolgt von Betrieben aus dem Regierungsbezirk
Detmold mit 112.758 Tonnen bzw. 34,4 %.
NRW: Bauproduktion im Januar 2026 real um
rund 4 % gesunken *
NRW-Bauproduktion sinkt im Hochbau um 9,0 % und
steigt im Tiefbau um 1,8 %. * Rückgänge in
allen Bausparten des Hochbaus; Zuwächse in allen
Sparten des Tiefbaus. * Anstieg der
Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar 2019.
Die Produktion im
nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im
Januar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um
4,1 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, war die
Produktion im Hochbau um 9,0 % niedriger und im
Tiefbau um 1,8 % höher als im Januar 2025.
Bauproduktion in allen Bausparten des
Hochbaus rückläufig Im Bereich des Hochbaus
ermittelten die Statistiker im Januar 2026 in
sämtlichen Bausparten eine rückläufige
Entwicklung der Bauproduktion: Im Wohnungsbau
war ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahresmonat von 7,0 % zu
konstatieren.

Im gewerblichen und industriellen Hochbau
(−10,3 %) sowie im öffentlichen Hochbau
(−12,6 %) war die Bauproduktion ebenfalls
niedriger als im Januar 2025. Zuwächse in allen
Bausparten des Tiefbaus Innerhalb des Tiefbaus
konnten im Januar 2026 durchweg positive
Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen
Bausparten beobachtet werden: Den stärksten
Anstieg gegenüber dem vergleichbaren
Vorjahresmonat erzielte der Straßenbau mit
3,2 %, gefolgt vom sonstigen öffentlichen
Tiefbau mit 1,4 % und vom gewerblichen und
industriellen Tiefbau mit 1,4 %.
Anstieg
der Bauproduktion um 23,2 % gegenüber Januar
2019 Im Januar 2026 ermittelten die Statistiker
im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis
des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten
Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von
23,2 %. Sowohl im Hochbau (+8,4 %) als auch im
Tiefbau (+43,5 %) lag die Bauproduktion über dem
Niveau von Januar 2019.

Zu diesem
Produktionsergebnis haben die einzelnen
Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen. In
den einzelnen Bausparten waren Zuwachsraten
zwischen 5,5 % (gewerblicher und industrieller
Hochbau) und 55,0 % (gewerblicher und
industrieller Tiefbau) zu beobachten.
Was das
Rekorddefizit mit Schultoiletten und
Schlaglöchern zu tun hat 1.
April 2026 (Kein Aprilscherz sondern
finstere Wahrheit) Die
Städte und Gemeinden in Deutschland hatten
2025 fast 32 Milliarden Euro zu wenig. Das
geht aus nun veröffentlichten Daten des
Statistischen
Bundesamts hervor. Besonders bitter für
die Betroffenen: Aktuell ist keine Hilfe aus
Berlin oder den Landeshauptstädten in Sicht.

Kinder laufen in der Schulpause nach Hause,
um dort auf die Toilette zu gehen, weil der
Zustand in der Schule nicht zumutbar ist.
Autofahrer sehen auf ihrer täglichen Strecke
jeden Tag dasselbe Schlagloch. Szenen wie
diese sind in vielen Städten trauriger
Alltag. Und anstatt einer Verbesserung der
Situation wird es schlimmer: Zum zweiten Mal
in Folge besteht ein historisch schlechtes
Finanzdefizit.
Die neue
Veröffentlichung des Statistischen
Bundesamts stellt fest, dass in den Kern-
und Extra-Haushalten der Kommunen im
vergangenen Jahr 31,9 Milliarden Euro
fehlten – 7,1 Milliarden Euro mehr als noch
2024 und so viel wie noch nie. Der Anstieg
der Ausgaben um 22,4 Milliarden Euro (5,6
Prozent) konnte durch zusätzliche Einnahmen
in Höhe von 15,3 Milliarden Euro nur zu gut
zwei Drittel ausgeglichen werden.
Wegen dieses Rekorddefizits können die
Städte und Gemeinden die beschriebenen
Probleme nicht mehr angehen. Im Gegenteil:
Die Investitionen werden zurückgehen. Die
Kommunen müssen wieder Kredite aufnehmen
oder Steuern und Abgaben erhöhen, um die
Aufgaben überhaupt erfüllen zu können, die
ihnen Bund und Länder übertragen haben.
Bei einer Reihe dieser Aufgaben sind die
Kosten in jüngster Vergangenheit schier
explodiert, etwa bei der „Jugendhilfe“ (8,8
Prozent) und der „Eingliederungshilfe“ (11,2
Prozent). Das hat neben gestiegenen
Personalausgaben (6,5 Prozent) und der
wirtschaftsbedingten Steuerschwäche
wesentlich zu dem Rekorddefizit geführt.
Für die Kommunen heißt das, dass sie
ihren Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr
Einschnitte zumuten müssen. Schwimmbäder,
Sporthallen und Büchereien sind betroƯen,
wichtige Sanierungen bleiben erkennbar aus.
Das verstärkt den Vertrauensverlust bei den
Menschen vor Ort. Studien und die jüngsten
Wahlergebnisse zeigen, dass die Neigung zu
einer extremistischen Stimm-Abgabe dort
besonders hoch ist, wo die finanziellen
Probleme am stärksten sind.
Bisher ist dennoch nicht zu
erkennen, dass die Betroffnen Unterstützung
bekommen. „Wir erfahren in Berlin und den
Landeshauptstädten viel Verständnis, aber
keine Hilfe“, sagen Martin Murrack und Silke
Ehrbar-Wulfen, Sprecher des
Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer
Städte“.
Dabei ist mit dem
Rekorddefizit eindeutig zu erkennen, was den
Kommunen strukturell fehlt: Sie brauchen
Sofort-Maßnahmen in Höhe von 32 Milliarden
Euro jährlich, um ihren freien Fall zu
stoppen. Diese müssen Bund und Länder
jeweils zur Hälfte zur Verfügung stellen.
Kaputtsparen, dass zeigt die
Vergangenheit, ist keine Lösung, sondern der
Einstieg in noch viel größere Probleme. Dies
gilt es zu verhindern. Gleichfalls müssen
die Kommunen aber auch zügig von
bürokratischen Lasten befreit werden. Das
muss schneller gehen, um auch Kosten
reduzieren zu können.
Hintergrund-Informationen Im
Aktionsbündnis „Für die Würde unserer
Städte“ haben sich 73 Kommunen aus acht
Bundesländern zusammengeschlossen. In den
Städten und Kreisen leben rund zehn
Millionen Menschen. Die Kommunen sind
besonders vom Strukturwandel betroffen,
deshalb haben sie geringe Einnahmen aus
Steuern und hohe Ausgaben, insbesondere im
Sozialbereich.
Die Mitglieder sind:
Bad Schmiedeberg, Bergkamen, Bischofsheim,
Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Cottbus,
Landkreis Cuxhaven, Cuxhaven, Dietzenbach,
Dinslaken, Dorsten, Dortmund, Duisburg,
Ennepetal, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen,
Frankenthal, Frankfurt am Main, Geestland,
Gelsenkirchen, Ginsheim-Gustavsburg,
Gladbeck, Kreis Groß-Gerau, Hagen, Hamm,
Hamminkeln, Hattingen, Herne, Herten,
Kaiserslautern, Koblenz, Krefeld, Lahnstein,
Leverkusen, Löhne, Ludwigshafen, Lünen,
Mainz, Mayen, Mettmann, Moers,
Mönchengladbach, Mörfelden-Walldorf, Mülheim
an der Ruhr, Neustadt an der Weinstraße,
Neuwied, Oberhausen, Obertshausen,
Oer-Erkenschwick, OƯenbach, Pirmasens,
Recklinghausen, Kreis Recklinghausen,
Remscheid, Saarbrücken, Salzgitter,
Schwerin, Schwerte, Solingen, Trier, Kreis
Unna, Unna, Voerde, Völklingen, Waltrop,
Werne, Wesel, Witten, Worms, Wülfrath,
Wuppertal und Zweibrücken.
www.fuerdiewuerde.de

Kommunen verzeichnen
im Jahr 2025 neues Rekorddefizit von 31,9
Milliarden Euro
• Deckungslücke
der kommunalen Haushalte immer größer •
Ausgaben der kommunalen Kern- und
Extrahaushalte wachsen mit +5,6 % zum
Vorjahr stärker als die Einnahmen mit +4,1 %
• Grundsteuern 2025 aufkommensneutral
Die Kern- und Extrahaushalte der
Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne
Stadtstaaten) in Deutschland wiesen im Jahr
2025 ein Finanzierungsdefizit von 31,9
Milliarden Euro auf. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen
Ergebnissen der vierteljährlichen
Kassenstatistik mitteilt, war dies das
höchste kommunale Finanzierungsdefizit seit
der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Das
Defizit übertraf den bisherigen Rekordwert
des Jahres 2024 (24,8 Milliarden Euro) um
weitere 7,1 Milliarden Euro.

Im Jahr 2025 waren damit 7,5 % der
Ausgaben nicht durch reguläre Einnahmen
gedeckt und mussten zunehmend durch die
Aufnahme von Kassenkrediten finanziert
werden. So verzeichnete die vierteljährliche
Schuldenstatistik zum 30. September 2025 eine
um 16,5 % höhere Verschuldung durch
kommunale Kassenkredite als ein Jahr zuvor.
Der Schuldenstand zum Jahresende 2025 wird
am 9. April 2026 veröffentlicht.
Das
Defizit ist vor allem auf die kommunalen Kernhaushalte zurückzuführen:
Mit 29,4 Milliarden Euro war es um
5,1 Milliarden Euro größer als im Vorjahr.
Das Defizit der Extrahaushalte verfünffachte
sich im Jahr 2025 auf 2,5 Milliarden Euro im
Vergleich zum Vorjahr. Als Extrahaushalte
gelten diejenigen Fonds, Einrichtungen und
Unternehmen in kommunaler Trägerschaft,
deren Finanzierung überwiegend aus
Zuschüssen der Kommunen erfolgt.
Die
wachsenden Defizite bedeuten, dass die
Extrahaushalte einen höheren Zuschussbedarf
von den kommunalen Kernhaushalten haben.
Wachstum der Investitionsausgaben rückläufig
Das Defizit in den Kern- und Extrahaushalten
wuchs, weil die Ausgaben erneut schneller
stiegen als die Einnahmen: Die bereinigten
Ausgaben der Kern- und Extrahaushalte der
Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen im
Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 %
oder 22,4 Milliarden Euro auf
423,3 Milliarden Euro.
Die
Personalausgaben stiegen mit +6,8 % auf
113,4 Milliarden Euro überdurchschnittlich.
Die Gründe dafür liegen in der Tariferhöhung
für die Beschäftigten von Bund und Kommunen
im April 2025 und dem Ausbau des
Personalstands. Die Ausgaben für den
laufenden Sachaufwand stiegen weniger stark
als in den Vorjahren um nun 3,9 % auf
99,1 Milliarden Euro.
Die kommunalen
Kern- und Extrahaushalte gaben
90,0 Milliarden Euro im Jahr 2025 für
Sozialleistungen aus (+5,9 %). Die größten
Zuwächse waren für jene Sozialleistungen zu
verzeichnen, deren Kosten vor allem die
Kommunen und weniger der Bund und die Länder
tragen: Die Ausgaben für
Eingliederungshilfen nach SGB IX wuchsen
deutlich um 2,5 Milliarden Euro (+11,2 %)
auf nunmehr 25,2 Milliarden Euro.
Die Ausgaben zur Kinder- und Jugendhilfe
nach SGB VIII stiegen um 1,6 Milliarden Euro
(+8,8 %) auf 20,0 Milliarden Euro. Bei den
Leistungen nach dem
Asylbewerberleistungsgesetz war hingegen ein
deutlicher Rückgang um 10,9 % auf
3,4 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die
Ausgaben für Sachinvestitionen beliefen sich
2025 auf 53,9 Milliarden Euro. Sie stiegen
gegenüber dem Vorjahr um +3,5 %.
In
den beiden Jahren davor lag das Wachstum bei
+12,5 % (2024) und +11,9 % (2023). Die
Ausgaben für Baumaßnahmen stiegen 2025 um
4,3 % auf 38,0 Milliarden Euro. Grundsteuern
2025 aufkommensneutral Die bereinigten
Einnahmen der kommunalen Kern- und
Extrahaushalte waren im Jahr 2025 mit
391,4 Milliarden Euro um 4,1 % oder
15,3 Milliarden Euro höher als im Jahr 2024.
Die Einnahmen aus Steuern (netto) stiegen im
Jahr 2025 wieder etwas stärker um 3,4 % auf
136,5 Milliarden Euro.
Ausschlaggebend war das kräftige Plus von
7,5 % beim Gemeindeanteil an der
Einkommensteuer. Der Gemeindeanteil an der
Umsatzsteuer stieg um 4,3 %, während die
Einnahmen aus Gewerbesteuer (netto) um 1,0 %
wuchsen. Im Jahr des Wirksamwerdens der
Grundsteuerreform blieb das Aufkommen aus
Grundsteuern in der Summe aller Kommunen
(ohne Stadtstaaten) unverändert bei
14,5 Milliarden Euro.
NRW: Zahl der neuen
Ausbildungsverträge im dualen System 2025
erstmalig unter 100.000 * 2025
wurden nach vorläufigen Ergebnissen 5,4 %
weniger neue Ausbildungsverträge
abgeschlossen als im Vorjahr. * Zahl der
Azubis im dualen System auch insgesamt
rückläufig. * Stärkster Rückgang der
neuen Ausbildungsverträge im Bereich
Industrie, Handel u. a.
Im Jahr 2025
wurden 99.246 Ausbildungsverträge im dualen
System in NRW neu abgeschlossen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lag die
Zahl der neuen Ausbildungsverträge damit
erstmals seit Beginn der Erhebung der
Berufsbildungsstatistik in den 1970er Jahren
unter 100.000.

Im Jahr 2015 hatten noch 115.956 Azubis
eine Ausbildung in NRW begonnen. Damit sank
die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im
Zehnjahresvergleich um 14,4 %. Im Vergleich
zum Jahr 2024 hat die Zahl der Neuabschlüsse
um 5,4 % abgenommen. Im Zeitvergleich wurde
der zweitniedrigste Wert der neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträge zu
Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020
erreicht; damals wurden 103.188
Ausbildungsverträge neu abgeschlossen.
Insgesamt befanden sich zum 31.12.2025
laut vorläufiger Ergebnisse 263.511 Personen
in NRW in einem dualen
Ausbildungsverhältnis; das waren 3,1 %
weniger als im Vorjahr. Stärkster Rückgang
der neuen Ausbildungsverträge im Bereich
Industrie, Handel u. a. Mit Blick auf die
neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gab
es im Jahr 2025 im Ausbildungsbereich
Industrie, Handel u. a. mit 55.677 die
meisten neuen Azubis.

Damit sank die Zahl der Neuabschlüsse im
größten Ausbildungsbereich des dualen
Systems im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 %
und im Zehnjahresvergleich um 21,4 %. Mit
27.474 neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträgen im Jahr 2025 war das
Handwerk der zweitgrößte Ausbildungsbereich
im dualen System.
Im Vergleich zu
2024 wurden im Handwerk 2,2 % weniger neue
Ausbildungsverträge abgeschlossen; im
Zehnjahresvergleich sank die Zahl der
Neuabschlüsse um 4,8 %. Der drittgrößte
Ausbildungsbereich Freie Berufe, zu dem
unter anderem medizinische Fachangestellte
sowie Rechtsanwalts- und
Notarfachangestellte zählen, verzeichnete im
Jahr 2025 mit 10.674 Neuabschlüssen einen
Rückgang von 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr.
Im Vergleich zu 2015 stieg die Zahl
der neuen Ausbildungsverträge in diesem
Ausbildungsbereich hingegen um 1,1 %. Im
Bereich Landwirtschaft wurden im Jahr 2025
laut vorläufiger Ergebnisse 2.241
Ausbildungsverträge neu abgeschlossen; im
öffentlichen Dienst begannen 3.117 Azubis
ihre Ausbildung. Weitere 66
Ausbildungsverträge wurden im Bereich
Sonstige (Hauswirtschaft) neu abgeschlossen.
Moers: ‚KinKout‘ - Abnehmen
ohne Schlankheitskur mit der vhs
Ganz einfach zum Normalgewicht mit
der KinKout-Methode (Kalorien in – Kalorien
out), das ist mit den gleichnamigen Kursen
der vhs Moers – Kamp-Lintfort möglich. Im
April starten zwei Kurse mit dem
Ernährungsberater Patrick Paaßen, der diese
Methode entwickelt hat.
Der erste
beginnt am Montag, 13. April, in den Räumen
der vhs Kamp-Lintfort, Kamperdickstraße 10.
Der zweite findet ab Dienstag, 14. April, in
Moers im Alten Landratsamt, Kastell 5b,
statt. Beide Kurse starten jeweils ab 18 Uhr
und bestehen aus sechs Terminen entsprechend
jeweils montags und dienstags.
Die
KinKout-Methode kann dabei helfen, wieder
auf die ureigenen Instinkte der
Nahrungsaufnahme zu achten und dadurch
nachhaltig das Wunschgewicht zu erreichen
und zu halten. Für beide Kurse ist eine
vorherige Anmeldung entweder telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
Moers: Fahrradtouren für
Menschen 60+ mit der vhs Durch
die abwechslungsreiche niederrheinische
Landschaft geht es wieder bei den Radtouren,
die die vhs Moers – Kamp-Lintfort für mobile
Seniorinnen und Senioren anbietet. Am
Donnerstag, 16. April, findet um 16 Uhr in
der vhs Moers dazu eine erste Vorbesprechung
statt.
Dabei geht es um die
Organisation und die Vorstellung der jeweils
rund 25 Kilometer langen Ausflüge. Als
Tour-Termine stehen die Montage, 27. April,
11. Mai und 1. Juni, fest. In gemäßigtem
Tempo soll es dann durch gastliche Dörfer,
über Felder und Wiesen, über Deiche und
entlang an Flüssen gehen.
Wer
mitradeln möchte, muss sich rechtzeitig für
die Vorbesprechung entweder telefonisch
unter 0 28 41 / 201-565 oder online unter www.vhs-moers.de anmelden.
Moers: Kurse zum Thema
Nachhaltigkeit bei der vhs Zwei
Kurse zum Thema Nachhaltigkeit bietet die
vhs Moers – Kamp-Lintfort Mitte April an. Am
Mittwoch, 15. April, steht die ‚Asiatische
Hornisse – Vespa velutina‘ im Alten
Landratsamt, Kastell 5b, ab 18 Uhr im
Mittelpunkt. Dieses Insekt breitet sich
immer mehr bei uns aus und stellt unter
anderem eine Gefahr für Honigbienen dar.

(Foto: Ralph Schürmeier)
Erklärt
wird, wie diese Art von der heimischen
Hornisse zu unterscheiden ist und was bei
einem Fund im eigenen Garten zu beachten
ist. Pflanzentauschbörse Am Tag, Freitag,
17. April, findet wieder eine
Pflanzentauschbörse statt. Wer einheimische
Gewächse benötigt oder überzählige
verschenken möchte, kann ab 16.30 Uhr zum
Bio-Garten an der Vinner Straße, rechts
neben dem Friedhof, kommen.
Auch,
wer keine Pflanzen oder Samen zum Tauschen
oder Verschenken hat, ist willkommen und
kann sich praktische Tipps zur naturnahen
Gartengestaltung geben lassen. Ab 17 Uhr ist
eine kurze Führung durch den Bio-Garten
möglich. Für beide Veranstaltungen ist eine
vorherige Anmeldung erforderlich. Diese kann
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 –
565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.
Moers: Bekannte Pianistin
präsentiert Werke von Mozart, Beethoven und
Gershwin Bei der Pianistin Katie
Mahan weiß man nicht, was man zuerst
erwähnen soll: Ihre unbestreitbare
technische Meisterschaft kombiniert mit
einer kaleidoskopischen Palette von
Klangfarben, ihre herausragenden und
innovativen Interpretationen oder ihre
äußerst charmante Bühnenpräsenz.

(Foto: privat)
Am Sonntag, 19. April,
können sich die Gäste ab 18 Uhr im
Kammermusiksaal des Martinstift (Filder
Straße 126) selbst ein Bild machen. Die
Veranstaltung findet im Rahmen der
Städtischen Konzertreihe statt. Nach vielen
Jahren kehrt die in Salzburg lebende
amerikanische Pianistin für ein Konzert nach
Moers zurück.
Im Gepäck hat sie,
neben ihrer neuen Mozart-CD, auch Werke von
Beethoven und natürlich ihre fulminanten
Gershwin-Interpretationen. Die Pianistin
wird von Kritik und Publikum weltweit
gefeiert. 2018 hat das Moers sie erst nach
sieben Zugaben entlassen.
Freie Plätze in Kindertageseinrichtungen und
in der Kindertagespflege in Wesel zum 01.
August Zum neuen Kitajahr
2026/27 – sprich zum 01. August 2026 – sind
noch freie Betreuungsplätze in einigen
Kindertageseinrichtungen sowie auch bei
Kindertagespflegestellen vorhanden. Familien
mit Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren
können sich gerne an die Servicestelle
Kinderbetreuung der Stadt Wesel, Fachbereich
Jugend wenden.
Hier helfen Frau
Büning, Telefon-Nr.: 0281/203-2571, Frau
Nowak, Telefon-Nr.: 0281/203-2558 und Frau
Pierkes, Telefon-Nr.: 0281/203-2560 in der
Zeit von montags bis freitags von 8:30 bis
12:00 Uhr und montags bis donnerstags von
14:00 bis 16:00 Uhr gerne weiter.
Eltern können ihr Kind auch im
Bedarfsmeldesystem Kita-Online der Stadt
Wesel für die Kindertageseinrichtung (für
Kinder von 2 bis 6 Jahren) sowie für die
Kindertagespflege (für Kinder von 0 bis 3
Jahren) anmelden. Über die städtische
Homepage www.wesel.de gelangen Eltern zu dem
Angebot Kita-Online, wenn sie das Suchwort
„Kita-Online“ eingeben.
Wesel: Bürger*innensprechstunde im
Schepersfeld Am Dienstag, 7.
April 2026, laden verschiedene Institutionen
Bürger*innen herzlich zu einer offenen
Bürgersprechstunde in die Tiergartenstraße
93 in Wesel ein. In der Zeit von 10:00 bis
12:00 Uhr stehen kompetente
Ansprechpartner*innen für individuelle
Fragen und Anliegen zur Verfügung.
Das Angebot richtet sich an alle
Ratsuchenden, die Unterstützung beim
Ausfüllen von Anträgen benötigen oder Fragen
zu möglichen Leistungsansprüchen haben. Vor
Ort können unter anderem Anliegen rund um
das Jobcenter und die Familienkasse geklärt
werden. Darüber hinaus erhalten
Besucher*innen Beratung, wenn sie z.B. das
Gefühl haben, unter schwierigen oder
ausbeuterischen Arbeitsbedingungen zu
arbeiten, Probleme mit Verträgen und
Rechnungen haben und sich Hilfe wünschen.
Neben der individuellen
Unterstützung informieren die
unterschiedlichen Fachkräfte auch über
weitere Hilfsangebote, Freizeit- und
Fördermöglichkeiten für Eltern und
Kleinkinder sowie über Themen wie
Arbeitsvermittlung und Berufsberatung für
Erwachsene.
Organisiert wird die
Bürgersprechstunde von Mitarbeiterinnen der
Agentur für Arbeit (Familienkasse NRW Nord
sowie Bildung und Teilhabe), des Jobcenters
(Leistungsabteilung), der
Verbraucherzentrale Wesel, der
Beratungsstelle Arbeit des Diakonischen
Werkes (Beratungsstelle Arbeit) sowie der
Stadt Wesel (Frühe Hilfen).
Die
Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Für eine angenehme
Atmosphäre ist ebenfalls gesorgt: Bei einer
Tasse Kaffee können sich die Besucherinnen
und Besucher in Ruhe beraten lassen. Auch
für die Beschäftigung von Kindern während
der Sprechstunde ist gesorgt. Für Rückfragen
steht die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen
unter der Telefonnummer 0281 / 203-2566 zur
Verfügung.
Vorfreude auf
Fahrradfrühling mit verkaufsoffenem Sonntag
Am Sonntag, 19. April 2026,
rollen die Räder wieder durch Dinslaken: Der
Dinslakener Fahrradfrühling lädt alle
Interessierten ein, die neuesten Trends rund
ums Fahrrad zu entdecken.

Freuen sich schon auf den Fahrrad-Frühling
2026: Andreas Schroer (Wirtschaftsförderung
der Stadt), Joachim Vogel (Zweirad Vogel),
Sandra Malleis (Neutor Galerie)
Von
modernen E-Bikes bis hin zu spannenden
Aktionen für Kinder bietet die Veranstaltung
wieder zahlreiche Highlights in der
Innenstadt. Der Fahrradfrühling ist in
seiner 8. Auflage fester Bestandteil im
Dinslakener Veranstaltungskalender und
bildet den Auftakt für ein spannendes
Veranstaltungsjahr in der Innenstadt. Die
Kombination von Fahrradfrühling,
verkaufsoffenem Sonntag und Stadtwerke
Dinslaken Energy Run feierte im Jahr 2025
Premiere und fand viel Anklang.
„Der Fahrradfrühling fördert die
Lebendigkeit und Attraktivität unserer
Innenstadt. Ich möchte mich dafür beim
Ehepaar Vogel herzlich für die Unterstützung
bedanken. Veranstaltungen wie diese sind
auch ein wichtiger Impuls für unsere lokalen
Unternehmen. Und in Kombination von
‚Fahrradfrühling‘ und ‚Energy Run‘ wird die
Innenstadt an diesem verkaufsoffenen Sonntag
wieder richtig energiegeladen sein“,
erläutert Bürgermeister Simon Panke.
Auf dem Neutorplatz stehen in diesem
Jahr bereits ab 11 Uhr die aktuellen
Fahrrad- und E-Bike-Trends im Mittelpunkt.
Besuchende können sich über innovative
Modelle informieren und beraten lassen.
Zweirad Vogel ist als Hauptsponsor wieder
mit einem breiten Angebot vertreten. Auf dem
Altmarkt wird wieder ein Kinderprogramm zum
Mitmachen und Erleben geboten. Außerdem wird
es einiges zum Thema Fit in den Frühling
geben.
Die Clown Brothers sorgen in
der gesamten Innenstadt mit ihrer
unterhaltsamen Show für fröhliche Momente
und bringen Groß und Klein zum Lachen. Der
Stadtwerke Dinslaken Energy Run startet
bereits am Morgen und läuft bis etwa 14 Uhr
parallel zum Fahrradfrühling. Die Stadt lädt
dazu ein, die Teilnehmenden des Laufs
zunächst anzufeuern und anschließend durch
die Innenstadt zu schlendern.
Weitere Informationen zur Anmeldung sind
unter https://www.stadtwerke-dinslaken.de/newsroom/veranstaltungen/energy-run/ verfügbar.
Während der Läufe ist die Altstadt
eingeschränkt mit dem Auto befahrbar. Nutzen
Sie unter anderem die Tiefgarage am Rathaus
(über die Friedrich-Ebert-Straße) oder die
Parkmöglichkeiten auf der anderen Seite der
Friedrich-Ebert-Straße (z.B. Rutenwall, am
Neutor oder Neutor Galerie).
Auch
beispielsweise rund um den Bahnhof gibt es
mögliche Parkplätze. Zusätzlich empfohlen
wird, wenn möglich, die Anreise zu Fuß, mit
dem Rad oder dem ÖPNV. Gemeinsam mit dem
Fahrradfrühling sorgt das sportliche
Wochenende für jede Menge Bewegung und ein
aktives Stadtleben.
Zum
verkaufsoffenen Sonntag öffnen die
Einzelhändlerinnen und Einzelhändler von 13
bis 18 Uhr ihre Türen. Besucherinnen und
Besucher können die Gelegenheit nutzen,
durch die Geschäfte zu bummeln und sich auf
die neue Saison einzustimmen. In Verbindung
mit den zahlreichen Aktionen rund um das
Fahrrad verspricht der Fahrradfrühling ein
abwechslungsreiches Erlebnis für die ganze
Familie.
Der Fahrradfrühling ist
eine Kooperationsveranstaltung der Stadt
Dinslaken mit Zweirad Vogel, außerdem
unterstützen die Neutor Galerie, der
Stadtmarketing Dinslaken e.V. und Klar
Elektrotechnik und weitere Partnerinnen und
Partner.
Der Niederrhein
trägt blau: Enni und Partner Bunert stellen
das Laufserien-Shirt vor Passt
perfekt, liegt angenehm auf der Haut und
setzt auf ein klares, modernes Design: Das
Finisher‑Shirt der Enni-Laufserie 2026 ist
da. Auch im elften Jahr der Reihe dürfen
sich die Teilnehmenden auf ein funktionelles
Oberteil freuen, das sie durch Training und
Wettkämpfe begleitet – und darüber hinaus.
Optisch setzt das Shirt in diesem Jahr auf
ein reduziertes, sportliches
Erscheinungsbild.
In verschiedenen
Blautönen gehalten, prägen der Schriftzug
Enni-Laufserie sowie ein grafisches Muster
das Design. Wer genauer hinschaut, entdeckt
darin immer wieder die Zahl 2026 – dezent,
aber bewusst platziert und damit ein klares
Zeichen für das aktuelle Serienjahr.
Erhältlich ist das Shirt nicht im Handel.
„Wer es tragen möchte, muss es sich
erlaufen“, betonen Enni-Geschäftsführer
Stefan Krämer und Katharina Wehr von den
Bunert‑Laufläden in Moers und Duisburg. Die
Fachfrau sagt: „Ich verkaufe viele
verschiedene Laufshirts, aber ein eigens für
die Serie entworfenes Modell wie dieses ist
etwas Besonderes – gerade, weil es exklusiv
den Teilnehmenden vorbehalten ist.“
Laufsport Bunert ist langjähriger
Partner der Enni-Laufserie und Katharina
Wehr selbst gehört zu den erfolgreichsten
Läuferinnen am Niederrhein – den
Duisburg‑Marathon hat sie bereits dreimal
gewonnen. Für sie steht jedoch nicht allein
die Leistung im Vordergrund: „Es geht darum,
sich persönliche Ziele zu setzen und
dranzubleiben. Laufserien sind dafür ideal,
weil sie Motivation über einen längeren
Zeitraum bieten.“
Besonders schätzt
sie die Mischung aus leistungsstarken
Athletinnen und Athleten sowie zahlreichen
Freizeit‑ und Hobbyläufern: „Diese
Atmosphäre macht den Reiz der Volksläufe
aus.“
Zur Enni-Laufserie 2026
gehören erneut vier Veranstaltungen. Nach
dem Enni-Schlossparklauf in Moers am 25.
April folgen der Enni‑Brunnenlauf in
Sonsbeck am 13. Mai, der Enni‑Donkenlauf in
Neukirchen-Vluyn am 13. Juni und der Enni
Citylauf Xanten am 11. September.
Serienläufer sind automatisch für alle vier
Events angemeldet – mehr als 200 sind
bereits dabei. Eine Anmeldung ist bis 21.
April online unter www.enni-laufserie.de
möglich.
Kulturrucksack
Kempen geht in die zweite Runde – große
Nachfrage und starke Kooperation im Verbund
Kulturrucksack Kempen geht in
die zweite Runde – große Nachfrage und
starke Kooperation im Verbund Der
Kulturrucksack ist in Kempen erfolgreich in
sein zweites Jahr gestartet und knüpft an
den großen Erfolg des Vorjahres an. Das
kulturelle Bildungsangebot für Kinder und
Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren
hat sich fest etabliert – und ist gefragter
denn je: Zahlreiche Angebote sind bereits
ausgebucht.
Im Jahresverlauf
bietet das aktuelle Programm der Reihe
„Jugendkultur“ vielfältige kreative Formate
– etwa Workshops in den Bereichen Kunst,
Fotografie, Graffiti oder Schreiben, in
denen Kinder und Jugendliche eigene Ideen
entwickeln und umsetzen können. So können
sie beispielsweise beim Workshop „Draw &
Stitch“ Zeichnungen mit Stickereien
kombinieren oder im Handy-Fotoworkshop
lernen, mit dem Smartphone professionelle
Bilder aufzunehmen und zu bearbeiten.
Auch Bewegung und Kunst verbinden sich
im Angebot „Tanz trifft Museum“, bei dem das
Museum selbst zum Tanzraum wird und eigene
Choreografien zum Thema Zeit entstehen.
Kreativ wird es zudem beim Gestalten eines
eigenen Kunstkalenders oder bei der
„Fensterkunst“, bei der farbenfrohe
Fensterbilder entstehen, die im Rahmen der
Ausstellung „Stadtansichten“ zeitweise im
Museum präsentiert und ausgeleuchtet werden.
Ein weiterer Programmpunkt ist ein
Comic-Workshop, bei dem die Teilnehmenden
eigene Comics zu Objekten der
Dauerausstellung im Kramer-Museum entwickeln
und damit selbst Teil der Ausstellung werden
(Termin wird noch bekanntgegeben).
Ein besonderer Bestandteil des
Kulturrucksacks ist die enge Zusammenarbeit
im interkommunalen Verbund mit den Städten
Krefeld, Willich und Viersen. Diese
Kooperation ermöglicht es, das Angebot
deutlich zu erweitern: Kinder und
Jugendliche aus Kempen können auch
Veranstaltungen in den Partnerstädten
besuchen und so neue kreative Erfahrungen
sammeln.
Gleichzeitig entstehen
gemeinsame Projekte über Stadtgrenzen
hinweg. Zudem besteht die Möglichkeit auch
Angebote in den anderen Verbundstädten zu
besuchen. Ziel des Kulturrucksacks ist es,
jungen Menschen niedrigschwelligen Zugang zu
Kunst und Kultur zu ermöglichen und ihre
Kreativität, ihr Selbstbewusstsein sowie
ihre kulturelle Kompetenz zu stärken. Die
Angebote sind kostenfrei und sprechen
gezielt unterschiedliche kulturelle Sparten
an.
Die hohe Nachfrage zeigt den
Erfolg des Programms: Viele Workshops sind
bereits frühzeitig ausgebucht. Interessierte
sollten sich daher rechtzeitig über freie
Plätze informieren und anmelden:
kulturrucksack@kempen.de Mit dem
erfolgreichen Start in das zweite Jahr setzt
Kempen gemeinsam mit seinen Partnerstädten
ein starkes Zeichen für kulturelle Bildung
und die Förderung junger Talente in der
Region.
Jetzt mitmachen: Wo steht Kleves schönster
Baum? Die Stadt Kleve sucht den
schönsten Baum der Schwanenstadt.
Symbolbild: Xalanx - stock.adobe.com Bäume
verschönern nicht nur das Stadtbild, sondern
spenden im Sommer auch wertvollen Schatten.
Die Schönheit unserer Stadtbäume kommt
gerade jetzt, Anfang Frühling, zum
Vorschein. Während einige Knospen bilden,
blühen andere schon in vollem Glanz.

Um dieses Naturschauspiel dieses Jahr
hervorzuheben, veranstaltet die Stadt Kleve
den Wettbewerb „Kleves Schönster Baum“. Für
Merle Gemke, Klimaanpassungsmanagerin der
Stadt Kleve, sind Bäume im Stadtgebiet
unverzichtbar. „Stadtbäume sind ein
zentraler Baustein der Klimaanpassung: Sie
kühlen, speichern Wasser und machen unsere
Städte widerstandsfähiger, schöner und
lebenswerter. Aus diesem Grund lenkt der
neue Wettbewerb gezielt Aufmerksamkeit auf
unsere Stadtbäume", so Gemke.
Alle Bürgerinnen und Bürger aus Kleve sind
herzlich eingeladen, ihren Lieblingsbaum mit
einem Bild sowie einer Geschichte oder einem
kurzen Text zu bewerben. Die Teilnahme
erfolgt online über das Beteiligungsportal
der Stadt Kleve. Ob Eiche, Tanne oder Buche
– die Hauptsache ist, dass der betreffende
Baum im Vordergrund steht. Die
Einreichungsphase beginnt am 01.04.2026 und
endet zwei Monate später am 01.06.2026.
Das Teilnahmeformular und alle
Teilnahmebedingungen finden Interessierte im
Beteiligungsportal unter: beteiligung.nrw.de/k/1024630.
Anschließend werden die Einreichungen
geprüft und alle geeigneten Bilder werden
zur Abstimmung auf dem Portal
veröffentlicht. Dann sind alle Kleverinnen
und Klever an der Reihe, ihren Lieblingsbaum
auszuwählen. Der Baum mit den meisten
Stimmen erhält eine Siegerplakette. Die
ersten drei Plätze werden zudem mit einem
Geldpreis prämiert. Bilder der Bäume mit den
meisten Stimmen werden zudem im Rathaus
ausgestellt. Den Link zur Teilnahme und
alle Infos finden Interessierte unter
www.kleve.de/kleves-schönster-baum oder
im Beteiligungsportal unter beteiligung.nrw.de/k/1024630.
Fußball-Pionierin im Goldenen
Buch der Stadt Moers Vom
Bolzplatz zur Geschichte des deutschen
Fußballs: Anne Trabant-Haarbach ist seit
Mitte März im Goldenen Buch der Stadt
verewigt. Bürgermeisterin Julia Zupancic
würdigte damit ihre außergewöhnlichen
Verdienste.

Anne Trabant-Haarbach ins Goldene Buch der
Stadt Moers ein. (Foto: pst)
Anlass
war die Verleihung des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland. Diesen hat die
77-Jährige Mitte Januar erhalten. Seit 2018
lebt sie in Moers.
Mehrfache
Deutsche Meisterin und Weltmeisterin
Anne Trabant-Haarbach gilt als Pionierin des
deutschen Frauenfußballs. Bereits in den
1970er Jahren setzte sie sich in einer Zeit
durch, in der Frauen der Zugang zum Fußball
lange verwehrt war.
Nach Aufhebung
des DFB-Verbots feierte sie große sportliche
Erfolge: 1974 gewann sie mit dem TuS
Wörrstadt die erste offizielle deutsche
Meisterschaft, ein Jahr später folgte der
Titel mit dem Bonner SC. Mit der SSG 09
Bergisch Gladbach prägte sie als Spielerin
und Trainerin eine Ära und gewann bis 1989
neun deutsche Meisterschaften sowie zwei
DFB-Pokalsiege.
Auch international
schrieb sie Geschichte: Als Kapitänin führte
sie die neu gegründete deutsche
Frauen-Nationalmannschaft 1982 zu ihrem
ersten offiziellen Länderspiel. Zuvor hatte
sie bereits mit Bergisch Gladbach zwei
inoffizielle Weltmeistertitel in Taiwan
errungen.
Für ihre Verdienste wurde
sie 2022 in die Hall of Fame des deutschen
Fußballs im Deutschen Fußballmuseum in
Dortmund aufgenommen. „Ich bedaure nichts“
„Anne Trabant-Haarbach hat mit Mut,
Leidenschaft und Ausdauer den Frauenfußball
in Deutschland entscheidend mit
vorangebracht.
Ihr Weg zeigt, wie
viel man bewegen kann, wenn man für seine
Überzeugungen einsteht“, lobte
Bürgermeisterin Julia Zupancic das
Engagement. Auch nach ihrer aktiven Karriere
blieb Trabant-Haarbach dem Sport verbunden,
engagierte sich für den Nachwuchs und war
hauptberuflich Sportlehrerin. Rückblickend
sagt sie: „Es war nicht immer leicht. Aber
ich bedaure nichts – es war eine schöne
Zeit.“
Trabant-Haarbach bestritt ihr
erstens Länderspiel am 10. November 1982
in Koblenz beim 5:1-Sieg über die Schweiz.
Ihren letzten Einsatz als Nationalspielerin
bestritt sie am 22. Oktober 1983 in Brüssel
beim 1:1-Unentschieden gegen Belgien. 1984
war sie Trainerin der Mannschaft der SSG 09
Bergisch Gladbach, als diese erneut das
inoffizielle WM-Turnier in Taiwan gewann.
Ihre Stationen als Anne Haarbach:
Sie spielte beim TuS Wörrstadt: Deutscher
Meister 1974 als Spielerin und Trainerin
mit dem Bonner SC: Deutscher Meister 1975
mit der SSG 09 Bergisch Gladbach: Deutscher
Meister 1977, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983;
DFB-Pokal-Sieger 1981, 1982 als Trainerin
mit der SSG 09 Bergisch Gladbach: Deutscher
Meister 1984, 1988, 1989 Auszeichnung
2022: Aufnahme in die Hall of Fame des
deutschen Fußballs 2026:
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (Quele
Wikipedia, eigenes Archiv)
Moers: vhs-Vortrag ‚Deepfakes – KI-Betrug
und seine Folgen‘ Unter dem
diesjährigen Semestermotto ‚KOPFSALAT‘ lädt
die vhs Moers -Kamp-Lintfort am Mittwoch,
15. April, zum Vortrag ‚Deepfakes –
KI-Betrug und seine Folgen‘ ein. Ab 18.30
Uhr geht es im Alten Landratsamt, Kastell
5b, darum, wem man noch trauen kann, wenn
künstliche Videos und Stimmen nicht mehr von
der Realität zu unterscheiden sind.
Thematisiert wird, welche Konsequenzen
die neue KI-Software mit sich bringt und
welche Auswirkungen das auf Wahrheit und
Vertrauen im Allgemeinen haben kann. Eine
Anmeldung für den Vortrag ist notwendig und
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter www.vhs-moers.de möglich.
Overlock-Nähmaschinenkurs
der vhs in Kamp-Lintfort Wie
eine Overlock-Nähmaschine funktioniert und
wofür sie eingesetzt werden kann, darüber
informiert ein Kurs der vhs Moers –
Kamp-Lintfort. An zwei Dienstagen, 14. und
21. April, jeweils ab 18 Uhr, erklärt die
Kursleiterin, wie das Einfädeln und das
Einstellen der Fadenspannung des
Differentialtransports gelingt. Außerdem
gibt es Infos zu verschiedenen
Stichvariationen, Nähtechniken und weitere
Tipps.
Der Kurs findet in der vhs
Kamp-Lintfort, Kamperdickstraße 10, statt.
Eine eigene voll funktionstüchtige Maschine,
Garn und die Bedienungsanleitung müssen
mitgebracht werden. Eine vorherige Anmeldung
ist notwendig und kann telefonisch unter 0
28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.
Wesel: Lippefähre startet
nun endlich wieder in die neue Saison
Lippefähre "Quertreiber"
Nachdem die Lippefähre aufgrund des
Amprion-Projektes im Bereich des
Fährübergangs an der Lippe ihren Betrieb
über mehrere Monate einstellen musste, kann
sie nun nach erfolgter Fertigstellung der
Baumaßnahme pünktlich zu Ostern, 04.04.2026,
ihren Dienst wieder aufnehmen und zur
Querung des Flusses benutzt werden.

Die beliebte Fähre wurde mithilfe des
Technischen Hilfswerks Wesel bereits am 28.
März 2026 erneut ins Wasser gesetzt. Wer
mehr zur Lippefähre wissen möchte, findet
weitere Informationen auf der Internetseite
der Stadt Wesel unter
Lippefähre "Quertreiber"
Betriebszeiten der Lippefähre "Quertreiber"
Viel Verkehr, wenig Platz: worauf es
in Autobahn-Baustellen ankommt
Mit dem Start der Osterferien rollt derzeit
die erste große Reisewelle des Jahres über
Deutschlands Autobahnen. In zahlreichen
Bundesländern haben die Ferien bereits
begonnen oder starten in diesen Tagen.
Gleichzeitig sind nach Angaben der Autobahn
GmbH aktuell knapp 800 Baustellen
registriert. Gerade dort kann es bei dichtem
Verkehr schnell unübersichtlich werden.

Eine Autobahnbaustelle in Deutschland /
Getty Images
Verengte Fahrstreifen,
geänderte Verkehrsführungen und fehlende
Ausweichmöglichkeiten erhöhen das Risiko
zusätzlich. Der ACV Automobil-Club Verkehr
beantwortet die wichtigsten Fragen für eine
sichere Fahrt durch Autobahn-Baustellen.
Warum sind Autobahn-Baustellen besonders
gefährlich? In Baustellenbereichen sind
die Fahrstreifen häufig deutlich schmaler
als auf normalen Autobahnabschnitten.
Reguläre Autobahnspuren sind meist etwa 3,5
bis 3,75 Meter breit. In Baustellen wird der
Platz neu aufgeteilt: Die rechte Spur ist
oft etwa 3 Meter, während die linke Spur
häufig nur 2,10 bis 2,50 Meter breit ist.
Zusätzlich fehlt häufig der Standstreifen,
sodass kaum Ausweichmöglichkeiten bestehen.
Typische Risikofaktoren in Baustellen
sind: geringer seitlicher Abstand
zwischen den Fahrzeugen versetzte
Fahrspuren (Spurverschwenkungen)
ungewohnte Verkehrsführung durch gelbe statt
weiße Fahrbahnmarkierungen dichter
Verkehr bei gleichzeitig reduziertem Tempo
abruptes Bremsen oder plötzliche Spurwechsel
Viele Fahrer unterschätzen, wie wenig
Platz in solchen Bereichen bleibt. Schon
eine kleine Lenkbewegung oder ein
unerwarteter Spurwechsel kann schnell zu
einer Kollision führen. Es kann daher
helfen, nicht dauerhaft auf gleicher Höhe
mit dem Fahrzeug auf der Nachbarspur zu
bleiben, sondern leicht versetzt zu fahren.
ACV Tipp: Blickführung in der Baustelle
Autofahrer sollten sich möglichst auf den
eigenen Fahrstreifen konzentrieren. Eine
einfache Faustregel lautet: Wo man
hinschaut, fährt man auch hin. Wer ständig
auf Gegenverkehr oder Baustellenarbeiten
neben der Spur blickt, kann unbewusst von
der eigenen Spur abweichen.
Reißverschlussverfahren – gesetzliche
Pflicht Taucht während der Fahrt eine
Autobahn-Baustelle auf, verengen sich häufig
die Fahrstreifen oder eine Spur fällt ganz
weg. Dann müssen sich Autofahrer gemäß § 7
Abs. 4 StVO im Reißverschlussverfahren
einfädeln.
Beide Spuren werden bis
unmittelbar vor der Engstelle genutzt. Erst
dort wird im Wechsel eingefädelt. Wer sich
schon deutlich früher einordnet, verlängert
häufig nur den Stau. Das
Reißverschlussverfahren ist keine
freiwillige Höflichkeitsregel, sondern eine
gesetzliche Verpflichtung. Autofahrer müssen
anderen Fahrzeugen das Einfädeln
ermöglichen.
Welche Geschwindigkeit
gilt in Autobahn-Baustellen? In nahezu
jeder Autobahn-Baustelle gilt eine
Geschwindigkeitsbegrenzung. Häufig sind 80
km/h oder 60 km/h erlaubt, in besonders
engen Abschnitten auch weniger. Dieses
Tempolimit ist verbindlich und dient der
Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Eine geringere Geschwindigkeit verkürzt den
Bremsweg und hilft, das Fahrzeug auch auf
schmalen Fahrstreifen sicher zu
kontrollieren. Gerade bei verengten Spuren,
ungewohnter Verkehrsführung oder dichtem
Verkehr können kleine Fahrfehler sonst
schnell gefährlich werden. In Baustellen
sollte deshalb auch der Abstand zum
Vordermann größer gewählt werden, damit bei
plötzlichem Bremsen genügend Reaktionsraum
bleibt.
Die Geschwindigkeit wird in
Autobahn-Baustellen zudem häufig
kontrolliert. Mobile oder temporäre Blitzer
sind dort keine Seltenheit. Wer das
Tempolimit deutlich überschreitet, riskiert
Bußgelder, Punkte in Flensburg oder sogar
ein Fahrverbot.
Überholen in der
Baustelle – was ist erlaubt? Ein
generelles Überholverbot besteht in
Autobahn-Baustellen nicht. Überholen ist
jedoch nur erlaubt, wenn kein entsprechendes
Verkehrszeichen ein Verbot anordnet.
Grundsätzlich gilt auf Autobahnen ein
Rechtsüberholverbot. Auch in Baustellen darf
rechts daher normalerweise nicht überholt
werden. Bei zähfließendem Verkehr oder Stau
gibt es jedoch eine Ausnahme: Bewegen sich
die Fahrzeuge auf den Fahrstreifen nur
langsam, dürfen Autofahrer rechts vorsichtig
vorbeifahren.
Besonders wichtig ist
außerdem die sogenannte 2-Meter-Regel. In
vielen Baustellen ist die linke Spur
ausschließlich für Fahrzeuge mit maximal
2,00 Metern Breite freigegeben.
Entscheidend ist die tatsächliche
Fahrzeugbreite inklusive Außenspiegel. Viele
moderne Pkw sind breiter als zwei Meter.
Deshalb dürfen in manchen Baustellen selbst
Fahrzeuge der Kompaktklasse die linke Spur
nicht nutzen.
Wer mit einem breiteren
Fahrzeug die linke Spur nutzt, begeht eine
Ordnungswidrigkeit und riskiert im
Schadensfall eine Mitschuld.
ACV
Hinweis: Fahrzeugbreite korrekt messen
Die im Fahrzeugschein angegebene
Fahrzeugbreite bezieht sich meist nur auf
die Karosserie. Außenspiegel sind darin in
der Regel nicht enthalten. Dadurch kann ein
Fahrzeug tatsächlich breiter sein, als viele
Fahrer vermuten.
Im Zweifel kann die
Breite selbst nachgemessen werden: von
Außenspiegel zu Außenspiegel. Am besten zu
zweit mit einem Maßband durch die geöffneten
Fenster.
Rettungsgasse auch in
Autobahn-Baustellen bilden Kommt es in
einer Autobahn-Baustelle zu Stau, muss wie
auf allen Autobahnen eine Rettungsgasse
gebildet werden. Auch wenn der Platz dort
oft begrenzt ist, müssen Einsatzfahrzeuge
die Unfallstelle erreichen können.
Bei nur zwei Fahrstreifen wird die
Rettungsgasse zwischen diesen beiden Spuren
gebildet: Fahrzeuge auf der linken Spur
fahren möglichst weit nach links, Fahrzeuge
auf der rechten Spur möglichst weit nach
rechts. So entsteht zwischen den Spuren eine
freie Gasse für Polizei, Rettungsdienst oder
Feuerwehr.
Unfall in der
Autobahn-Baustelle – richtig handeln
Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem
Unfall, steht die eigene Sicherheit an
erster Stelle.
Das Fahrzeug sollte
möglichst weit rechts zum Stillstand
gebracht werden. Anschließend sind
Warnblinklicht einzuschalten und die
Unfallstelle abzusichern.
Befindet
sich das Fahrzeug auf der linken Spur,
sollte es wenn möglich auf der
fahrbahnabgewandten Seite verlassen werden.
Anschließend gilt: hinter die Leitplanke
begeben und die Fahrbahn nicht überqueren.
Das ungesicherte Überqueren von Fahrspuren
kann lebensgefährlich sein. Möglichst hinter
der Leitplanke bleiben, bis Polizei oder
Einsatzkräfte die Unfallstelle sichern.
ACV Checkliste: Sicher durch die
Autobahn-Baustelle Tempolimit einhalten
Abstand zum Vordermann vergrößern
2-Meter-Regel auf der linken Spur beachten
Überholverbotsschilder respektieren
Reißverschlussverfahren korrekt anwenden
Defensiv und vorausschauend fahren
Frühlingserwachen in Wesel am 12. April
Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Weseler
Innenstadt wärmen, ist es wieder so weit:
Das Frühlingsfest verwandelt die Hansestadt
am 12. April in eine bunte, lebendige
Flaniermeile. Zwischen Großem Markt und
Berliner Tor erwartet Besucherinnen und
Besucher von 12 bis 18 Uhr ein
abwechslungsreiches Programm für alle Sinne
– von Garteninspiration über Fahrradaktionen
bis hin zum entspannten Einkaufsbummel.
„Das Frühlingsfest ist jedes Jahr ein
wunderbarer Auftakt in die warme Jahreszeit
und zeigt, wie lebendig unsere Stadt ist“,
betont Bürgermeister Rainer Benien.
Blüten, Düfte und Genuss auf dem Großen
Markt Schon von Weitem lockt „Rund ums
Grün“ mit frischen Farben und
frühlingshaften Ideen. Aussteller:innen
präsentieren Blumen, Kräuter und
Dekorationen für Balkon, Terrasse und
Garten. Ergänzt wird das Angebot durch den
Regionalmarkt der Genussregion Niederrhein,
auf dem regionale Spezialitäten wie frisch
gezapftes Bier, eingeweckter Kuchen und die
ersten Spargelstangen der Saison angeboten
werden.
Auf zwei Rädern durch den
Frühling Die Fußgängerzone zwischen
Leyens-Platz und Berliner Tor steht ganz im
Zeichen des Fahrrads. Händler:innen,
Polizei, der ADFC und weitere Partner
informieren über Trends, Sicherheit und
Angebote rund ums Rad. Neben
Fahrradcodierungen durch die Kreispolizei
und den ADFC organisiert der ADFC auch eine
Gebrauchtradbörse. Ergänzend gibt es Tipps
zum sicheren Radfahren, eine
Fahrradwaschstraße sowie Mitmachangebote aus
den Bereichen Fitness und Gesundheit.
Shopping, Shows und Fundradfieber Ab
13 Uhr lädt der verkaufsoffene Sonntag zum
entspannten Frühlingsbummel ein. Ein
abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf Höhe
der Kreuzstraße sorgt für beste Unterhaltung
– mit Mitmach-Konzerten, einem Chor und
Tanzgruppen. Ein besonderes Highlight sind
die Fundradversteigerungen um 14 und 16 Uhr.
Holland on Tour rund um den Leyens-Platz
Erstmals bereichern niederländische Händler
das Frühlingsfest. Unter dem Motto „Holland
on Tour“ entsteht zwischen Leyens-Platz und
Kreuzstraße eine bunte Einkaufsmeile mit bis
zu zwölf Ständen. Neben Fischhändler Harry
Dibbets bieten sie Spezialitäten wie
frischen Fisch, Käse und weitere
Köstlichkeiten an.
„Ich freue mich
sehr, dass wir Holland on Tour mit rund 10
bis 12 Händler:innen aus der Region
Winterswijk und Enschede hier bei uns
begrüßen dürfen. Sie bringen ein Stück
niederländische Markttradition nach Wesel
und bereichern unser Frühlingsfest mit einem
besonderen, holländischen Flair“, sagt Sonja
Christ von WeselMarketing.
Immobilia
am Berliner Tor Die Niederrheinische
Sparkasse RheinLippe lädt am Berliner Tor
zur Immobilia ein. Interessierte finden hier
Informationen und Beratung rund um die
Themen Wohnen, Sanieren, Energiesparen und
Photovoltaik.
„Mit dem Frühlingsfest
schaffen wir ein vielseitiges Erlebnis für
die ganze Familie. Die Mischung aus Genuss,
Information, Bewegung und Einkauf macht den
Tag zu etwas Besonderem“, sagt Dagmar van
der Linden, Geschäftsführerin von
WeselMarketing. Weitere Informationen:
wesel-tourismus.de Termine im Überblick
IMMOBILIA 2026 Berliner-Tor-Platz |
Samstag 10–14 Uhr, Sonntag 12–18 Uhr RUND
UMS GRÜN Großer Markt | 12–18 Uhr
FAHRRADAKTIONSTAG MIT FUNDRADVERSTEIGERUNG
Fußgängerzone | 12–18 Uhr
HOLLANDMARKT Fußgängerzone | 12–18 Uhr
VERKAUFSOFFENER SONNTAG Fußgängerzone |
13–18 Uhr
Wesel: „Like my Story
– Was erzähle ich eigentlich von mir?“
Soziale Medien sind zu einem festen Bestandteil
des täglichen Lebens geworden. Sie laden dazu
ein, Beiträge zu liken und sich selbst zu
präsentieren. Die Nutzung durch Kinder und
Jugendliche ist eine Selbstverständlichkeit.
Die
Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel bietet zum
Aktionstag GirlsDay und BoysDay 2026 einen
Workshop an, der dabei hilft, die sozialen
Medien besser zu verstehen und zu entscheiden,
welche Inhalte über die Teilnehmenden im
Internet erscheinen sollen. Wann: Am Donnerstag,
23. April 2026, um 10:00 Uhr Wo: Ratssaal der
Stadt Wesel Referentin: Stefanie Wolff, Fachfrau
für Medienbildung und Digitalstorytelling

Wesel: WDR 2 POP!UP Eure Stars
ganz nah! WDR 2 kommt zu euch
nach Wesel und bringt die Stars mit. Am
Wochenende, 8. bis 10. Mai 2026, spielen
Nico Santos, ClockClock und Michael Schulte
auf der Festwiese direkt am Rheinufer. Und
weil es dort keine Konzerthalle gibt, baut
WDR 2 für 1500 Musikfans kurzerhand ein Zelt
auf - mit loungiger Deko und der Technik,
die man für einen gelungenen Konzertabend
braucht.

Gastgeber sind die bekannten Stimmen aus dem
WDR 2 Moderationsteam. WDR 2 schlägt das
Zelt auf und bringt die Stars zu euch!
Erlebt Nico Santos am Freitag, 8.5., 20 Uhr
ClockClock am Samstag, 9.5., 20 Uhr Michael
Schulte am Sonntag, 10.5., 19 Uhr live und
so nah wie noch nie in Wesel.
Tickets solange der Vorrat reicht.
Vorverkaufsstart Montag, 23. März. Es gibt
freie Platzwahl im unbestuhlten Zelt.
Snacks und Getränke sind vor Ort zu kaufen.
Mehr Infos und Tickets: wdr2.de WDR 2
POP!UP. Freitag, 8., bis Sonntag 10. Mai
2026 Rheinpromenade, Festwiese 46487 Wesel
Stadt Wesel führt neuen
KI-Chatbot auf ihrer Homepage ein
Die Stadtverwaltung Wesel erweitert ihr
digitales Serviceangebot: Ab sofort steht
auf der städtischen Homepage ein
KI‑gestützter Chatbot zur Verfügung. Er
beantwortet häufige Fragen rund um die Uhr,
erleichtert den Zugang zu Informationen für
Bürgerinnen und Bürger und entlastet die
Mitarbeitenden bei wiederkehrenden Anfragen.
„Der Chatbot ist ein wichtiger Schritt in
unserer Digitalisierungsstrategie.
Er trägt dazu bei, Informationen schneller
und barrierefrei zugänglich zu machen und
unsere Servicequalität weiter zu
verbessern“, so Bürgermeister Rainer Benien.
„Gerade bei einfachen, wiederkehrenden
Anliegen entlastet das System die
Kolleginnen und Kollegen und verbessert
zugleich die Nutzererfahrung für die
Bürgerinnen und Bürger.“ Beigeordneter
Dr. Markus Postulka ergänzt: „Mit der
Einführung des KI‑Chatbots zeigen wir, dass
Wesel als moderne Verwaltung versteht, wie
digitale Angebote den Alltag der Menschen
erleichtern. Dieses System ist ein
wertvoller Baustein, um unseren Service noch
bürgerorientierter und effizienter zu
gestalten.“
Der Chatbot beantwortet
in erster Linie Anfragen auf Grundlage der
Inhalte der städtischen Homepage und
verweist bei fachlich spezialisierten oder
nicht automatisierbaren Fragen auf die
zuständigen Ansprechpartnerinnen und
Ansprechpartner. Personenbezogene Daten
werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung
verarbeitet.
Moers: Geänderte Öffnungszeiten wegen
Osterfeiertagen Wegen des
bevorstehenden Osterfestes ändern sich die
Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung und
ihren Einrichtungen. Das Rathaus, die
Sozialraumteams, die Geschäftsstelle der vhs
und die Moerser Musikschule bleiben vom 3.
April (Karfreitag) bis 6. April
(Ostermontag) geschlossen.
In den
Osterferien findet in der Musikschule kein
Unterricht statt, aber das Sekretariat ist
von 9 bis 13 Uhr geöffnet und telefonisch zu
erreichen. Wegen des Karfreitags werden die
Wochenmärkte in der Innenstadt und in
Repelen auf Donnerstag, 2. April,
vorverlegt. Das Grafschafter Museum bleibt
über die Ostertage von 11 bis 18 Uhr
geöffnet.
Auch Bibliothek und
Zweigstellen bleiben geschlossen Die
Hauptstelle der Bibliothek im
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum ist
ebenfalls vom 3. bis zum 6. April
geschlossen. Die Zweigstelle Repelen hat vom
3. bis zum 10. April Osterferien. In
Kapellen hat die Zweigstelle vom 3. bis zum
9. April zu. Die Außenrückgabe bleibt vom 2.
April ab 18.30 Uhr bis zum 7. April ca. 9
Uhr außer Betrieb. Die Open Library schließt
vom 3. April bis einschließlich 6. April.
Moers: Adrenalin auf Rollen
und Rädern - Contest im Skate- und Bikepark
Wenn Rollen über Beton jagen, Boards durch
die Luft fliegen und sich
Scooter-Fahrerinnen und Fahrer in
spektakulären Drehungen messen, dann ist
klar: Im Moerser Freizeitpark liegt etwas in
der Luft. Am Sonntag, 26. April, wird der
Skate- und Bikepark zur Bühne für ein neues
Highlight der Szene – und für alle, die Lust
auf Tempo, Style und Nervenkitzel haben.

Im Skatepark haben bereits mehrere Events
stattgefunden. Neben Bikes waren auch
Skateboards und Scooter in Einsatz. (Fotos:
pst)
Mit ‚360threesixty – Das
Trendsportevent in Moers‘ feiert das
städtische Kinder- und Jugendbüro gemeinsam
mit der Streetbox der Caritas Moers-Xanten
die Premiere eines großen Contests.
Unterstützt werden sie von zahlreichen
Moerser Einrichtungen der offenen Kinder-
und Jugendarbeit mit Ständen und Aktionen
auf der Plaza. Um 10.30 Uhr eröffnet
Bürgermeisterin Julia Zupancic den Tag. Um
18 Uhr endet er mit der Siegerehrung. Dank
der Unterstützung der Sparkasse am
Niederrhein warten auf die Gewinnerinnen und
Gewinner attraktive Preisgelder.

Die Veranstaltung wird aus Fördermitteln der
Kinder- und Jugendförderplans NRW
finanziert.
Wunsch nach einem Contest
erfüllt Der ‚360‘ – unter Trendsportlern
‚threesixty‘ – steht für die Drehung um die
eigene Achse, einen der grundlegenden, aber
anspruchsvollen Moves vieler
Freestyle-Sportarten. Gleichzeitig verbindet
er die Disziplinen, die an diesem Tag an den
Start gehen: Skateboarding, Scooter,
Aggressive Inline und Bike Airbag Jump.
„Bereits zweimal fand mit ‚360(G)Rad‘
ein reines BMX-Event in Moers statt. Jetzt
wird´s größer, vielseitiger und mit mehr
Nervenkitzel“, verspricht Mark
Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro.
Dass Moers dafür der richtige Ort ist, zeigt
ein Blick auf die Anlage: Der Skate- und
Bikepark gehört seit zwei Jahren zu den
größten in Nordrhein-Westfalen und hat sich
längst als Treffpunkt für die Szene
etabliert. Die Streetbox hat hier bereits
kleinere Veranstaltungen durchgeführt.
„Den Wunsch, einen Contest am Skatepark
zu veranstalten, haben Nutzerinnen und
Nutzer oft an uns herangetragen. Jetzt wird
er Realität“, erläutert Lara Jackowiak vom
Streetbox-Team. Und Patrick Bleibtreu
ergänzt: „Bei den jetzigen Anmeldezahlen
werden bis zum Contest alle Startplätze
belegt sein. Wer teilnehmen möchte, muss
sich deshalb unbedingt vorab bei uns
anmelden.“
Ein Run, eine Minute,
eine Chance Der Wettbewerb ist in Amateur-
und Fortgeschritten- bis Pro-Level
unterteilt - ein Mix aus sportlicher
Herausforderung, Community-Feeling und
hochkarätigem Contest, bei dem auch
Nachwuchstalente eine echte Chance haben.
Wer teilnimmt, muss sein Sportgerät sicher
beherrschen und bereits Erfahrung im
Street-Bereich mitbringen.
Pro
Disziplin gehen bis zu 30 Starterinnen und
Starter im Alter von 6 bis 25 Jahren an den
Start. Das Prinzip ist einfach und
kompromisslos: ein Run, eine Minute, eine
Chance. Jede Teilnehmerin und jeder
Teilnehmer hat genau 60 Sekunden Zeit, um
Tricks, Kreativität und Style zu zeigen. Die
Jury besteht aus erfahrenen Sportlerinnen
und Sportlern der jeweiligen Sportarten.
Im sogenannten ‚Best Trick‘-Modus
kämpfen die Top 10 jeder Disziplin ab 17 Uhr
um die vorderen Plätze – mit noch mehr
Risiko und noch spektakuläreren Moves.
Interessierte finden alle Informationen und
die Möglichkeit zur Anmeldung unter www.streetbox-moers.de.
Anmeldungen auch per Nachricht an 0170 453
09 76.
Mein Garten für
Moers‘: Stadt ruft zum grünen Wettbewerb auf
Moers blüht auf: Ab sofort sind
alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre
grünen Oasen zu präsentieren – vom Balkon
über den Vorgarten bis zum großen Garten.
Unter dem Motto ‚Mein Garten für Moers –
naturnah und artenreich‘ startet ein
Wettbewerb, der die Artenvielfalt in der
Stadt sichtbar machen und gleichzeitig das
Engagement der Moerserinnen und Moerser für
die Natur würdigen soll. Die besten Gärten
werden ausgezeichnet. Auf die Gewinner
warten attraktive Preise, etwa Gutscheine
für Gartencenter.
Zeichen für mehr
Natur im urbanen Raum Gärten sind mehr
als hübsches Grün: Sie bieten Tieren und
Pflanzen wertvolle Lebensräume, vernetzen
städtische Grünflächen und wirken aktiv dem
Artenrückgang entgegen. Wer also ein kleines
Stück Natur zu Hause pflegt, kann jetzt
zeigen, wie wichtig jeder Quadratmeter für
die ökologische Vielfalt ist.
Vom 1.
April bis zum 30. Juni können alle
Interessierten ihren Garten oder Balkon
einreichen, mit drei bis fünf
aussagekräftigen Fotos und einer kurzen
Beschreibung. Eine fachkundige Jury aus
Stadtverwaltung, Volkshochschule sowie NABU
und BUND bewertet die Beiträge nach
ökologischer Qualität, Pflanzenvielfalt und
kreativen Strukturen wie Wasserstellen,
Nistmöglichkeiten oder ‚wilden Ecken‘.
Mit diesem Wettbewerb will die
Verwaltung ein starkes Zeichen für mehr
Natur in der Stadt setzen - und lädt alle
ein, aktiv mitzuwirken. Die Teilnahme am
Garten- und Balkonwettbewerb ist online,
per E-Mail (meike.schroedter@moers.de)
oder per Post (Meike Schrödter,
Rathausplatz 1, 47441 Moers) möglich.
Weitere Infos auch unter Telefon 0 28 41 /
201-2013.
Neue Impulse für
die Öko-Modellregion Niederrhein – Wechsel
auf Zeit im Regionalmanagement
Die Öko-Modellregion Niederrhein (ÖMR
Niederrhein) begrüßt Pia Haartz als neue
Regionalmanagerin und Elternzeitvertretung
für Kirstin Aryan. Frau Haartz hat am 26.
Januar 2026 die Arbeit begonnen und die
Aufgaben Ihrer Vorgängerin übernommen. Seit
dem Projektstart im Jahr 2022 hat die ÖMR
Niederrhein bereits vieles bewegt und ein
breites Netzwerk zur Förderung und
Unterstützung des Ökolandbaus am Niederrhein
etabliert.
„Pia Haartz ist selbst
Landwirtstochter aus dem Kreis Kleve und
bringt mit Ihrem Masterabschluss in
Nachhaltiger Regionalentwicklung der
Hochschule in Eberswalde und ihrer
Verbundenheit mit dem Niederrhein die besten
Voraussetzungen für das Projektmanagement
der Öko-Modellregion Niederrhein mit“, so
Lukas Hähnel, Leiter der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft beim Kreis Wesel, bei der die
Stelle der ÖMR-Managerin angesiedelt ist.
Die ÖMR Niederrhein kann bereits auf
einige Erfolge zurückblicken. Um den Absatz
regionaler Bio-Produkte zu steigern, fördert
die ÖMR Niederrhein beispielsweise
Unternehmen aus dem Lebensmittelhandwerk,
der Gastronomie, der
Gemeinschaftsverpflegung oder dem Handel bei
der Bio-Erstzertifizierung. Sie unterstützt
die Umstellung auf Bio-Produkte und
begleitet spätere Kommunikationsmaßnahmen.
Bereits sechs Einrichtungen aus den
Kreisen Wesel und Kleve haben ihre
Umstellung erfolgreich abgeschlossen. Die
beiden Kreise hatten hierfür bereits 2024
eine Richtlinie zur Förderung der
Biozertifizierung ins Leben gerufen, die
auch aktuell noch hier abrufbar
ist. Die ÖMR richtet ihre Arbeit an einer
vielfältigen Akteurslandschaft aus.
Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt zur
Absatzsteigerung regionaler Bio-Produkte
liegt in der Vernetzung der Akteure der
Außer-Haus-Verpflegung (AHV). Da Bio-Kisten
bequeme Liefermöglichkeiten von frischem,
regionalen und saisonalem Bio-Obst, Gemüse
und Milchprodukten direkt in die Einrichtung
bieten, informiert die ÖMR über regionale
Bio-Kisten Anbieter und die
Bestellmöglichkeiten bei seinen
Netzwerkpartnern in der Region.
Neben den direkten Versorgungsangeboten
arbeitet die ÖMR auch für und mit den
Kommunen in den beiden Kreisen. Hierfür
wurde im Auftrag der ÖMR ein
Vergabeleitfaden für die Vergabe von
Verpflegungsleistungen in Auftrag gegeben.
Sowohl der Infoflyer für die Bio-Kisten
Anbieter, als auch der Vergabeleitfaden sind
über die Webseite
der ÖMR (ömr.de/niederrhein) abrufbar.
Ein besonderer Fokus von Pia Haartz
liegt in 2026 auf der Weiterentwicklung des
im letzten Jahr gegründeten
Partnerschaftsbündnis für den Ökolandbau am
Niederrhein. Mit dem Partnerschaftsbündnis
möchte die ÖMR Niederrhein das Netzwerk für
den Ökolandbau in den Kreisen Kleve und
Wesel weiter stärken. Engagierte Akteurinnen
und Akteure aus Wirtschaft,
Bildung, Verwaltung, Landwirtschaft,
Gastronomie, Kultur und Tourismus setzen
hier gemeinsam konkrete Maßnahmen zur
Förderung des Ökolandbaus um.
Die
Spannbreite reicht dabei von
Bildungsprojekten über nachhaltige
Verpflegung bis hin zu regionalen
Beschaffungsstrategien. Das
Partnerschaftsbündnis versteht sich als
offenes Netzwerk und lädt alle
interessierten Akteurinnen und Akteure zur
Mitwirkung ein. Bei Interesse oder Fragen
können Sie sich direkt an Frau Haartz
wenden.
Die Öko-Modellregion
Niederrhein ist ein Gemeinschaftsprojekt der
Kreise Kleve und Wesel und wird vom
Ministerium für Landwirtschaft und
Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.
Mehr Informationen zu zukünftigen
Netzwerktreffen, Förderungen und
Bio-Betrieben unter www.ömr.de/niederrhein
und bei Pia Haartz, Öko-Modellregion
Niederrhein Tel: 0281 207-4015 | E-Mail: pia.haartz@kreis-wesel.de
Moers: WasserKlasse: Der
rollende Wissensbus der LINEG – ein
Ferienangebot Wasser ist Leben.
Wie viel Leben wortwörtlich im Wasser
steckt, zeigen eine Biologin und eine
Ökologin der LINEG. Sie sind mit der
WasserKlasse unterwegs, der rollenden
Wasserschule. Bei einem lehrreichen Ausflug
mit Kescher und Mikroskop geht es an den
Moersbach in Moers, den die LINEG an
mehreren Stellen naturnah ausgebaut hat.
Bitte Gummistiefel mitbringen.

Die Aufsichtspflicht während der
Veranstaltung obliegt den Eltern.
Referentinnen: Nina Felgenhauer, Anna Keller
Eine Anmeldung ist erforderlich. www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10430A Gebühr: unentgeltlich.
Veranstaltungsdatum 31.03.2026 - 10:00
Uhr - 11:30 Uhr. Treffpunkt: Moers,
Parkplatz van der Valk, Krefelder Str. 169
Moers: Gaming – für Kinder
ab 8 Jahren Bei uns heißt es
nun wieder: ran an die Controller. Kinder
und Jugendliche ab 8 Jahren haben die
Möglichkeit, sich an PlayStation 4 oder
Nintendo Switch in Party- und Mini-Spielen
unter Beweis zu stellen. Eine vorherige
Anmeldung ist erwünscht, die Veranstaltung
ist kostenlos. ' Nähere Infos und
Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751,
unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers´.
Veranstaltungsdatum 31.03.2026 - 12:00
Uhr - 13:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: 1. Bastelwerkstatt
„Frühling und Ostern“ für Kinder ab 4 Jahren
Blumen, Hasen, Käfer und andere
frühlingshafte Kleinigkeiten können an
diesem Nachmittag gebastelt werden. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich, für
das Material wird ein Kostenbeitrag von 2
Euro erhoben.
Nähere Infos und
Anmeldung unter Tel.: 02841 / 201-751,
unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 31.03.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: 2. Bastelwerkstatt
„Frühling und Ostern“ für Kinder ab 4 Jahren
Blumen, Hasen, Käfer und andere
frühlingshafte Kleinigkeiten können an
diesem Nachmittag gebastelt werden. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich, für
das Material wird ein Kostenbeitrag von 2
Euro erhoben. Nähere Infos und Anmeldung
unter Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers Event details
Veranstaltungsdatum 02.04.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Quiz in Moers Die 3
erfolgreichsten Teams werden mit einem
Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können
maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
antreten. Die Startgebühr beträgt pro
Person 4 Euro. Anmelden könnt ihr euch
während der Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder
vor Ort bei den Kellnern / Kellnerinnen
selbst (Dienstag - Samstag ab 18 Uhr) oder
ihr ruft kurz an (0 28 41 / 1 69 25 78).
Veranstaltungsdatum 01.04.2026 - 19:30 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441
Moers.
Osterfeuer Feuerwehr
Moers Löschzug Schwafheim Der
Start der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Bei
Dunkelheit wird das Feuer angezündet.
Veranstaltungsdatum 04.04.2026 - 17:00
Uhr - 23:59 Uhr. Veranstaltungsort
Düsseldorfer Straße 270, 47445 Moers.
Moers: Nachtwächterführung
Wer Moers aus ganz
anderer Perspektive kennenlernen möchte,
begleite mich auf dieser abendlichen
Führung. Wandeln Sie in der Alt- und
Neustadt auf den Spuren des letzten
Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach
Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von
Moers wieder lebendig werden – und lauschen
Sie den spannenden Erzählungen aus früheren
Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs.
Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen
Kosten: 9 Euro. Veranstaltungsdatum
04.04.2026 - 19:00 Uhr - 21:00 Uhr.
Veranstaltungsort Denkmal am Neumarkt, 47441
Moers.
Moers: Bollwerk
Bollwerk Session – Offene Bühne und Jam
Session
Ihr wollt euch musikalisch
auszuprobieren? Ihr wollt eure Musik vor
Publikum testen? Ihr wollt mit anderen
Musikern und Musikerinnen zusammen jammen?
Ihr wollt einfach einen schönen Abend mit
Musik und kalten Getränken haben? Alle
Musiker und Musikerinnen und Bands sind auch
herzlich eingeladen, unser Konzept der “Open
Stage” wahrzunehmen.
Hier kann man
nach - voriger Anmeldung - für ca. 15
Minuten die Bühne “für sich” beanspruchen
und somit 3 bis 4 eigene, vorbereitete Songs
präsentieren. Zudem suchen wir auch immer
einen “Opener” für die Session! Dann seid
ihr bei der Bollwerk Session richtig. Hier
könnt ihr musikalisch aktiv werden, euch mit
anderen Musiker*innen vernetzen, euch
inspirieren lassen oder einfach nur Musik
lauschen.
Den Genres sind natürlich
keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist uns ein
toleranter und respektvoller Umgang
miteinander. Bewerbungen bzw. Anmeldungen
"open Stage": session@bollwerk107.de an.
Bitte bringt eure eigenen Instrumente (außer
ein Schlagzeug) mit.

Die Bollwerk Sessions werden von Pascal
Michels, Til Hunke, Jonathan Schierhorn und
Christopher Schmidt begleitet, lokal
Musizierenden, die auch selbst schon im
Bollwerk 107 des Öfteren auf der Bühne
standen.
ie begleiten euch durch den
Abend, kümmern sich um aktive Wechsel
zwischen den Jams und stehen euch mit Rat
und Tat zur Seite. Der Eintritt ist frei!
Veranstaltungsdatum 04.04.2026 - 20:00
Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Workshop „Freies Malen in den Ferien“ im
Museum Kurhaus Kleve Am
Samstag, den 4. April 2026, findet von 11
bis 13 Uhr ein freier Workshop zum Thema
Malen statt. Der Workshop richtet sich an
Kinder und Jugendliche ab 7 Jahren. In
diesem Workshop kann jeder seine eigenen
Bildideen mitbringen, oder vor Ort
entwickeln. Man kann sich von den
Möglichkeiten inspirieren lassen, oder
einfach mal an unserer großen Wand, oder an
einer Staffelei malen.

Ein paar besondere Materialien und Werkzeuge
stehen auch wieder zur Verfügung! Der
Workshop richtet sich an Kinder und
Jugendliche ab 7 Jahren. Die Teilnahmegebühr
pro Person beträgt 14 Euro (inkl. Material).
Anmeldungen sind zu den Öffnungszeiten
(Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr) am
Empfang des Museum Kurhaus Kleve (Tel.
+49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via
E-Mail empfang@mkk.art.
Für
die Generation 60+: PC-Grundlagen am eigenen
Laptop Ordner anlegen und
ändern, Dateien löschen, kopieren oder
verschieben, einen Text in Word erstellen,
gestalten und drucken – das und mehr können
Interessierte beim Kurs ‚60+: PC-Grundlagen
am eigenen Laptop‘ der vhs Moers –
Kamp-Lintfort lernen. Das Angebot startet am
Montag, 13. April, um 18 Uhr in den Räumen
der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
und findet insgesamt fünfmal jeweils montags
statt.
Weitere Themen sind die
Konfiguration des eigenen Laptops,
USB-Sticks, CD-Laufwerke, Internet surfen
und E-Mails schreiben. Mitzubringen ist das
eigene Notebook. Für Apple-Geräte ist das
Seminar nicht geeignet. Für den Kurs ‚60+:
PC-Grundlagen am eigenen Laptop‘ ist eine
vorherige Anmeldung entweder telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
Dinslaken: Stadtführung: Von
der Pechmarie zur Citykirche Zu
einer besonderen Kirchenführung durch die
evangelische Stadtkirche lädt der
Gästeführer und ehemalige Pfarrer der
evangelischen Stadtkirche Ronny Schneider
am Donnerstag, 14. April 2026 von 17 – 18:30
Uhr interessierte Bürger*innen ein. Die
Entwicklung der Stadtkirche von der
Pechmarie zur beliebten Citykirche ist eine
spannende Geschichte, die viel über die
kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung
der Stadt erzählt.
Die
Kirchenfenster von Werner Persy sind ein
künstlerisches Highlight und verleihen der
Kirche eine besondere Atmosphäre. Persy´s
Arbeiten sind bekannt für ihre lebendigen
Farben und symbolischen Darstellungen, die
die Besuchenden beeindrucken. Die Teilnahme
kostet 5 Euro pro Person.
Treffpunkt
zur Führung ist an der evangelischen
Stadtkirche auf der Duisburger Straße in der
Dinslakener Altstadt. Verbindliche
Anmeldungen für diesen Rundgang nimmt das
Team der Stadtinformation am Rittertor unter
Tel. 02064 – 66 222 oder per E-Mail stadtinformation@dinslaken.de gerne
entgegen.
Dinslaken:
Führung am 15.04.26 - Die neue
Emscher-Mündung entdecken Am
Mittwoch, 15. April 2026 von 16:00 bis ca.
17:30 Uhr laden die Emscher-Guides zu einer
spannenden Führung an der neuen
Emscher-Mündung ein. Wo früher ein graues
Absturzbauwerk stand, lädt heute ein
lebendiges Mündungsdelta zum Entdecken ein.
Durch die Verlegung der Emscher-Mündung in
den Rhein um etwa 500 Meter nach Norden
schuf die Emschergenossenschaft Platz für
eine naturnahe Umgestaltung des Areals.
Seit dem Abschluss der
Renaturierungsarbeiten im Sommer 2025
entwickelt sich ein faszinierender
Lebensraum. Im und am Wasser siedeln sich
wieder Tiere und Pflanzen an, ein spannender
Ort, um die Rückkehr der Natur hautnah zu
erleben. Bei der ersten von insgesamt fünf
angebotenen Führungen erkunden die
Teilnehmenden zu Fuß die Mündung.
Sie erfahren mehr über die Geschichte des
Flusses, die Entstehung der neuen
Emscher-Mündung und die Bedeutung der
Baumaßnahme für Artenvielfalt und
Hochwasserschutz. Der Treffpunkt zur Führung
ist die blaue Brücke an der Hagelstraße in
Dinslaken. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich
und nimmt das Team der Stadtinformation am
Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per
E-Mail stadtinformation@dinslaken.de gerne
entgegen.
Blutspende-Routine – ein Schlüssel für
stabile Versorgung in Deutschland
Die
gemeinnützigen Blutspendedienste des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die rund 75
Prozent der Blutversorgung in Deutschland
sichern, verzeichneten bundesweit im Jahr
2025 ein leicht gestiegenes
Blutspendeaufkommen. Insgesamt 3.182.081
Spendewillige sind auf den 40.506
organisierten Blutspendeterminen der
DRK-Blutspendedienste erschienen. Das
entspricht einem moderaten Plus von knapp 1%
gegenüber dem Vorjahr.
Parallel
setzt sich ein Trend fort: Die Quote der
Erstspendewilligen sinkt weiter. Der
DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025
insgesamt rund 775.900 Spendewillige auf
seinen Blutspendeterminen begrüßt.
Versorgungsgebiete DRK-Blutspendedienste
Der Anstieg ist vor allem darauf
zurückzuführen, dass Menschen, die ohnehin
schon spenden, dies noch kontinuierlicher
tun. Gleichzeitig zeigt sich eine
strukturelle Entwicklung mit bundesweiter
Relevanz: Die Zahl der aktiven Spenderinnen
und Spender ist leicht zurückgegangen,
während die durchschnittliche Spendefrequenz
gestiegen ist. Ein wachsender Anteil der
Blutversorgung wird damit von besonders
engagierten Stammspenderinnen und
Stammspendern getragen.

Auch das bundesweite Durchschnittsalter
der Spenderinnen und Spender liegt mit 46,7
Jahren weiterhin auf einem konstant hohen
Niveau. Eine spürbare Verjüngung der
Spenderbasis ist bislang nicht erkennbar.
Vor dem Hintergrund des demografischen
Wandels gewinnt diese Entwicklung für die
zukünftige Sicherung der Blutversorgung
zusätzlich an Bedeutung.
Parallel
setzt sich ein Trend fort: Die Quote der
Erstspendewilligen sinkt weiter. Bundesweit
registrierten die DRK-Blutspendedienste im
Jahr 2025 insgesamt 283.054
Erstspendewillige. Das sind zwar nur knapp
zwei Prozent weniger als im Vorjahr – für
eine nachhaltige Stabilisierung der
Blutversorgung wäre jedoch eine deutlich
stärkere Dynamik beim Spendernachwuchs
erforderlich.
Die aktuellen Zahlen
zeigen daher ein differenziertes Bild: Viele
langjährige Spenderinnen und Spender helfen
weiterhin zuverlässig – dafür gebührt ihnen
höchster Respekt und Anerkennung. Bislang
gelingt es jedoch noch nicht ausreichend,
Menschen, die noch nicht oder erst seit
Kurzem Blut spenden, dauerhaft zum
regelmäßigen Blutspenden zu motivieren.

Gerade deshalb bleibt eine breite und
verlässliche Spenderbasis eine zentrale
Voraussetzung für die Resilienz des
Gesundheitswesens. Eine jederzeit gesicherte
Versorgung mit Blutpräparaten gehört zur
unverzichtbaren Infrastruktur der
medizinischen Versorgung – im Klinikalltag
ebenso wie in außergewöhnlichen
Belastungssituationen.
Die
DRK-Blutspendedienste appellieren deshalb
bundesweit an die Bevölkerung: Wer gesund
ist und Blut spenden kann, sollte regelmäßig
einen Termin wahrnehmen. Ohne eine
verlässliche Blutspende-Routine wird es
zunehmend schwieriger, eine dauerhaft
sichere Versorgung mit Blutpräparaten zu
gewährleisten.
Gleichzeitig bleibt es
entscheidend, insbesondere jüngere Menschen
frühzeitig für die Blutspende zu begeistern
und sie langfristig als Spenderinnen und
Spender zu gewinnen.
NRW,
Rheinland-Pfalz, Saarland:
Versorgungssicherheit hängt stärker von
engagierten Stammspendern ab Der
DRK-Blutspendedienst West hat im Jahr 2025
insgesamt rund 775.900 Spendewillige auf
seinen rund 13.000 Blutspendeterminen
begrüßt. Der Anteil der Erstspendewilligen
lag 2025 im Durchschnitt bei rund 11
Prozent. Eine stabile Blutversorgung gelingt
daher vor allem dort, wo regelmäßige Spenden
und die Gewinnung neuer Blutspender
zusammenwirken – insbesondere mit Blick auf
Feiertage und saisonale Schwankungen im
Spendeaufkommen.
Nach der
angespannten Versorgungssituation im Januar
dieses Jahres richtet sich der Blick nun
auch auf die Spenderinnen und Spender, die
zu Beginn des Jahres ad hoc geholfen haben.
Für viele von ihnen ist inzwischen der
Zeitpunkt erreicht, nach der Wartezeit von
mindestens acht Wochen zwischen zwei
Blutspenden erneut zu spenden und damit zur
Stabilisierung der Versorgung beizutragen.
Aktuelle Termine und Informationen zur
Blutspende finden sich unter:
www.blutspende.jetzt
Stauprognose 2. bis 6. April Zum
langen Osterwochenende ist auf den deutschen
Autobahnen mit einem deutlich erhöhten
Verkehrsaufkommen zu rechnen. Urlaubsreisen
in Richtung Süden, Verwandtenbesuche sowie
zahlreiche Kurztrips und Ausflugsfahrten
werden für eine spürbar höhere
Verkehrsdichte sorgen. Neben den klassischen
Reisezielen, den Küstenregionen an Nord- und
Ostsee, sind auch die höher gelegenen
Wintersportgebiete der Alpen weiterhin sehr
beliebt.
In zwölf Bundesländern haben
die Osterferien bereits begonnen. Nun
starten mit Sachsen, Thüringen und dem
Saarland weitere Bundesländer in die
schulfreie Zeit. Entsprechend dürfte sich
der Reiseverkehr nochmals verdichten.
Schon am Mittwoch vor Gründonnerstag ist
mit einer deutlichen Zunahme des Verkehrs zu
rechnen, da viele Reisende bewusst einen
früheren Start wählen, um den Hauptreisetag
zu umgehen. Am Gründonnerstag selbst
erreicht die Staugefahr ihren Höhepunkt.
Insbesondere am Nachmittag und in den
Abendstunden muss auf den Fernstraßen mit
erheblichen Verzögerungen gerechnet werden.
Deutlich entspannter ist die Lage am
Karsamstag und Ostersonntag, die als die
verkehrsärmsten Tage des Wochenendes gelten.
Mit einer erneuten Belastungswelle ist
am Ostermontag zu rechnen. Vor allem am
Nachmittag und Abend führt der
Rückreiseverkehr vieler Urlauberinnen und
Urlauber zu zahlreichen Staus. Auch in den
Tagen danach bleibt die Verkehrslage
regional angespannt, da in mehreren
norddeutschen Bundesländern die Ferien
enden.
Die Feiertagsfahrverbote für
Lkw über 7,5 Tonnen an Karfreitag und
Ostermontag jeweils von 0 bis 22 Uhr sorgen
für eine gewisse Entlastung. Dennoch ist die
Staugefahr insgesamt hoch.
Besonders
belastete Autobahnen (beide
Fahrtrichtungen): A1 Köln – Dortmund –
Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg
A1/A3/A4 Kölner Ring A2 Oberhausen –
Dortmund und Braunschweig – Magdeburg A3
Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
– Passau A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe
und Görlitz – Dresden – Chemnitz A5
Heidelberg – Karlsruhe – Basel A6
Mannheim – Heilbronn – Nürnberg A7
Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
und Hannover – Flensburg A8 Karlsruhe –
Stuttgart – München – Salzburg A9 Berlin
– Nürnberg – München A10 Berliner Ring
A44 Dortmund – Kassel A81 Heilbronn –
Stuttgart – Singen A93 Inntaldreieck –
Kufstein A95/B2 München –
Garmisch-Partenkirchen A96 Lindau –
München A99 Autobahnring München
Auch auf wichtigen Urlaubsrouten in den
Nachbarländern muss weiterhin mit
Verzögerungen gerechnet werden. In
Österreich sind davon insbesondere die
Tauernautobahn, die Inntalautobahn und die
Brennerautobahn zwischen Innsbruck und dem
Brenner betroffen.
In der Schweiz
zählen die Autobahnen A1, A2 und A3 zu den
staugefährdeten Strecken. In Italien ist vor
allem die Brennerroute betroffen. Zudem kann
es im Pustertal, im Grödnertal, im Gadertal
und im Vinschgau zu mehr Verkehr kommen. Bei
der Einreise nach Deutschland sind weiterhin
Grenzkontrollen möglich. Dadurch kann es zu
Wartezeiten an einzelnen Übergängen kommen.
Der ADAC empfiehlt, vor Fahrtantritt
aktuelle Verkehrsinformationen zu prüfen.
Insbesondere bei Reisen in die Alpen sollte
man ausreichend Zeit einplanen. Weitere
Informationen finden Sie auf
www.adac.de.
Große Umfrage: Was verbinden die
Menschen mit dem Niederrhein?
Die Niederrhein Tourismus GmbH will die
Regionalmarke „auf die Probe stellen“.
„Niederrhein - So gut. So weit.“ Dieser
Slogan ist Bestandteil der Marke, mit der
die Niederrhein Tourismus GmbH (NT) für die
Region wirbt. Nach einer intensiven
Entwicklungsphase mit zahlreichen Partnern
war dafür 2019 der Startschuss gefallen.
Nun will NT, mit Unterstützung der auf
diesen Themenbereich spezialisierten
Salzburger Agentur BWS, die Marke sozusagen
auf die Probe stellen. „Wir werden eine groß
angelegte Evaluierung starten“, erklärt
NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner.
Was macht den Niederrhein einzigartig?
Welche Werte und Emotionen verbinden
Menschen heute mit der Region? Wie wird sie
aus unterschiedlichsten Perspektiven
wahrgenommen? So lauteten einige der
Leitfragen.
Den Auftakt für das
Projekt bildet eine umfassende
Online-Befragung. Zur Teilnahme sind alle
Menschen am Niederrhein eingeladen:
Unternehmer und ihre Mitarbeitenden,
Bewohner und Besucher, Fans und Kritiker.
Ziel ist es, ein ehrliches und fundiertes
Bild der Marke Niederrhein zu gewinnen und
auf dieser Grundlage die strategischen
Weichen für ihre zukünftige Entwicklung zu
stellen.
Die Ergebnisse der
Befragung sollen helfen, die Identität und
Werte der Marke weiter zu schärfen und damit
ihre Strahlkraft langfristig zu stärken.
„Und wer könnte dafür wertvollere Impulse
liefern als die Menschen, die hier leben,
arbeiten oder ihre Freizeit verbringen!?
Jede Meinung, jede Stimme zählt und ist uns
wichtig“, so Baumgärtner. Wer den
Niederrhein kennt, ist herzlich eingeladen,
sich bis Ende Mai an der Online-Umfrage zu
beteiligen:
https://mybrand.team/niederrhein/

Den Auftakt für das Projekt bildet eine
umfassende Online-Befragung. Foto: NT
Vorbereitungen für den Stadtwerke Dinslaken
Energy Run 2026 Einen Monat vor
dem Stadtwerke Dinslaken Energy Run 2026
steigt die Vorfreude bei den ausrichtenden
Vereinen SuS 09 und Marathon Dinslaken, bei
der Stadt Dinslaken und bei den
Unterstützern, allen voran dem Hauptsponsor
Stadtwerke Dinslaken.
Im Beisein von
Bürgermeister Simon Panke informierten der
Vorsitzende von SuS 09 Arndt Jarosch und
Markus Kuhlmann, ebenfalls SuS 09, die
Vorsitzende von Marathon Dinslaken Petra
Pelzer sowie Britta Bethe,
Abteilungsleiterin Marketing und
Öffentlichkeitsarbeit, Vertriebssteuerung
beim Hauptsponsor Stadtwerke Dinslaken im
Alten Gaswerk der Stadtwerke über den Stand
der Vorbereitungen sowie über die
Entwicklung der Teilnehmerzahlen für das
Laufevent.
Auch die Sponsoren Marc
Hellmich, Paul Birkner, Bernhard Riedel, Uwe
Bienemann und seine Frau, sowie Vanessa
Kupke von Life Fit drückten durch ihre
Anwesenheit bei der Pressekonferenz ihre
Verbundenheit zum Stadtwerke Dinslaken
Energy Run aus. Noch sind Anmeldungen für
viele Läufe des Stadtwerke Dinslaken Energy
Run möglich Aktuell (Stand 25. März, 10.30
Uhr), haben sich 2.095 Läuferinnen und
Läufer für den Stadtwerke Dinslaken Energy
Run angemeldet.
Damit ist die Zahl
der Anmeldungen gegenüber zum Zeitpunkt im
vorigen Jahr deutlich übertroffen. Die
Organisatoren sind zuversichtlich, dass die
Marke von 2.292 aktiven Teilnehmern am
Energy Run 2025 noch geknackt wird. Die
Bambini-Läufe sind schon seit Jahresanfang
ausgebucht. Anmeldungen zu allen anderen
Läufen sind bis einschließlich Sonntag, 5.
April, online über www.taf-timing.de/dinslaken2026 möglich
Bethanien: „Sie haben
gespendet – wir sagen Danke.“ ein voller
Erfolg Bereits zum vierten
Mal waren Unterstützer:innen zu buntem
Programm eingeladen „Ohne die zahlreichen
und vielfältigen Spenden, mit denen die
Stiftung Bethanien Moers regelmäßig bedacht
wird, wäre sie nicht das, was sie heute
ist“, betont Vorstand Dr. Ralf Engels. Um
den Unterstützer:innen zu danken und ihnen
zu zeigen, an welchen Stellen ihr Engagement
zum Einsatz kommt, lud die Stiftung am 25.
März 2026 erneut in die Bethanien Akademie
zur Veranstaltung „Sie haben gespendet – wir
sagen Danke.“ ein.
Otfried Kinzel,
Vorsitzender des Stiftungsrates, richtete
zur Begrüßung Dankesworte an die geladenen
Gäste: „Am heutigen Nachmittag geht es um
Sie – um Menschen, die helfen. Ob in Form
von Geld-, Sach- oder Zeitspenden. Mit ihnen
schenken Sie Glauben, Hoffnung und auch
Verlässlichkeit.“
Im Anschluss
stellten verschiedene Vertreter:innen der
Stiftung Projekte, die durch die Zuwendungen
ermöglicht werden konnten, genauer vor. So
sprachen die Chefärzte der Kliniken für
Allgemein- & Viszeralchirurgie,
Gastroenterologie & Onkologie sowie
Diabetologie & Endokrinologie Prof. Dr. Dirk
Bausch, Prof. Dr. Ralf Kubitz und Dr. Ali
Yüce über ein Fallbeispiel anhand einer
echten Patientengeschichte. Dieses
unterstrich, wie die drei Kliniken eng
zusammenarbeiten, um vom Anfang bis zum Ende
einer Behandlung bestmöglich für die
Patient:innen da zu sein.
Wie
besonders das ist, zeigt der Fakt, dass das
Krankenhaus Bethanien der einzige
Gesundheitsversorger am linken Niederrhein
ist, der alle drei Kliniken mit ihren
Fachrichtungen unter einem Dach vorweisen
kann. Die Nachredner:innen Dr. Gündüz
Selcan, seit Januar 2026 neuer Chefarzt der
Klinik für Kinder- & Jugendmedizin, und Dr.
Nadine Dierksen, Ärztliche Leitung des
Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) auf dem
Campus Bethanien, präsentierten ihre Arbeit
und ausgewählte Projekte, die mithilfe von
Spenden ermöglicht werden konnten.
So sind etwa die neuen Räumlichkeiten des
SPZs, welche dieses im Mai 2025 beziehen
konnte, zu einem Teil spendenfinanziert.
Begleitet wurde der Redebeitrag von den
beiden Klinikclowns Slim und Wilma, die die
mehr als 100 anwesenden Gäste mehrfach zum
Lachen brachten. Seit mehr als 20 Jahren
sorgen die Klinikclowns, die allein durch
Spenden finanziert werden, für lachende
Kinderaugen im Krankenhausalltag der
Kinderklinik. Katharina Klaffki, Psychologin
und Psychoonkologin, zeigte den Anwesenden
im Anschluss die wichtige Arbeit der
Krebsberatung Niederrhein e. V. auf.
Diese ist eine Anlaufstelle für von
Krebs Betroffene und Angehörige und berät
bei Fragen rund um das Thema Krebs. Nicht
weniger mitreißend war der nachfolgende
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp,
Chefarzt der Klinik für Kardiologie &
Internistische Intensivmedizin, der zum
einen von der Entwicklung der Kardiologie in
den letzten Jahren berichtete.
Mittlerweile werden im Krankenhaus Bethanien
drei Herzkatheterlabore für die umfassende
Patientenversorgung vorgehalten – davon eine
Angiosuite, die durch finanzielle
Zuwendungen realisiert werden konnte. Im
zweiten Teil seines Vortrags ging der
Moerser Chefarzt auf ein Herzensprojekt, den
Lebensbaum, ein. Das sinnstiftende Kunst-
und Kulturprojekt brachte aus einer alten
Eiche, die sich vormals am Standort des
heutigen Wahlleistungsgebäudes befand,
individuelle Kunstwerke hervor.
Spender:innen konnte diese nach
Fertigstellung erwerben – und seit Kurzem
können die an verschiedenen Stellen auf dem
Stiftungsgelände ausgestellten Kunstwerke
entdeckt und begutachtet werden. Den letzten
Beitrag des Abends gestaltete Tanja
Meissner, Leitung des Seniorenstifts
Bethanien, die von drei der insgesamt 206
Bewohner:innen begleitet wurde. Gemeinsam
gaben sie authentische Einblicke in den
Alltag des Seniorenstifts und erklärten,
begleitet von einigen Schmunzlern, „warum
das Seniorenstift mehr ist als nur ein Dach
über dem Kopf.“ Das Schlusswort hatte Dr.
Ralf Engels, der ebenso seinen herzlichen
Dank an die vielen Spender:innen richtete.
Im Anschluss an die Redebeiträge
tauschten sich die Gäste rege bei Snacks und
Getränken über die vorgestellten Projekte
sowie Geschichten aus und ließen den Abend
gemeinsam ausklingen.

Die Stiftung Bethanien Moers bedankte sich
bei ihren Spender:innen und
Unterstützer:innen im Rahmen der zum vierten
Mal ausgerichteten Veranstaltung „Sie haben
gespendet – wir sagen Danke.“ in der
Bethanien Akademie.

NRW-Inflationsrate liegt im März
2026 bei 2,7 % *
Kraftstoffpreise gegenüber März 2025 um
20,6 % gestiegen. * Nahrungsmittel
verteuerten sich durchschnittlich um 0,4 %.
* Preisrückgänge gab es u. a. bei
Speisefetten/-ölen.
Die
Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen –
gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat –
liegt im März 2026 bei 2,7 %. Das ist der
höchste Wert seit Januar 2024 (damals:
+3,0 %). Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex
gegenüber dem Vormonat (Februar 2026) um
1,2 %.

Der Verbraucherpreisindex unter
Ausschluss der Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch
als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen
März 2025 und März 2026 um 2,4 % gestiegen.
Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise stiegen
durchschnittlich um 20,6 % Zwischen März
2025 und März 2026 sind die Energiepreise
insgesamt um 8,3 % gestiegen.
Besonders preissteigernd waren, u. a. vor
dem Hintergrund der aktuellen Lage im Nahen
Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von
20,6 %. Darunter verteuerte sich
Dieselkraftstoff um 30,7 % und Superbenzin
um 17,8 %. Ebenso stiegen die Preise für
Heizöl um 21,7 %. Günstiger als im
Vorjahresmonat waren Fernwärme (−2,3 %) und
Strom (−2,6 %). Die Preise für
Nahrungsmittel stiegen um 0,4 %. Dabei
verteuerte sich insbesondere Obst mit 4,8 %.
Einen deutlichen Anstieg
verzeichneten darunter Obstkonserven mit
31,2 %. Für Fleisch und Fleischwaren mussten
Verbraucherinnen und Verbraucher diesen
Monat 3,2 % mehr ausgeben als noch ein Jahr
zuvor. Hierbei wurde insbesondere Rind- und
Kalbfleisch mit 11,9 % teurer. Die Preise
für Speisefette/-öle sanken durchschnittlich
um 19,3 % (darunter: Butter −31,6 %) und
vegetarische oder vegane Getreideprodukte
wurden um 13,0 % günstiger.
Bei
Dienstleistungen wurden Preissteigerungen
u. a. für Übernachtungen (+6,3 %) und
Kulturdienstleistungen (+3,6 %) ermittelt.
Vormonatsvergleich: Preise für
Kinderbekleidung gestiegen Zwischen Februar
2026 und März 2026 verteuerten sich im
Energiebereich sowohl die Preise für Heizöl
um 27,2 % als auch die für Kraftstoffe um
15,9 %. Dabei stiegen die Preise für Diesel
um 23,5 % und die für Superbenzin um 13,6 %.
Die Preise für Bekleidung (+4,1 %) zogen im
Vergleich zum Vormonat ebenfalls an,
darunter verteuerte sich vor allem
Bekleidung für Kinder mit 6,6 % und
Bekleidung für Damen mit 5,0 %.
Bei
Nahrungsmitteln sanken die Preise für Gurken
um 22,6 % sowie Kopfsalat oder Eisbergsalat
um 8,6 %. Passend zum Beginn der Grillsaison
sanken auch die Preise für Bratwurst
(−3,9 %) und Tomatenketchup oder
Gewürzketchup (−3,8 %).
Verbraucherpreisindex für NRW im März 2026 –
vorläufige Ergebnisse (Wichtige
Preisveränderungen)
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/078_26.xlsx
XLSX, 25,79 KB
NRW:
Wirtschaftsleistung im Jahr 2025 um 0,3 %
gestiegen * Anstieg des
preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in
NRW liegt leicht über dem Bundesdurchschnitt
(0,2 %). * Wachstumsimpulse in den
Dienstleistungsbereichen federn Einbußen in
der Industrie ab. * Neue Kachel
„Investitionen, Anlagevermögen” im
interaktiven Dashboard »VGR Monitor der
Länder« verfügbar.
Die
Wirtschaftsleistung in Nordrhein-Westfalen
ist nach ersten vorläufigen Berechnungen für
das Jahr 2025 preisbereinigt um 0,3 % im
Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg
die Wirtschaftsleistung damit nach zwei
rückläufigen Jahren wieder leicht an.
Der Anstieg der Wirtschaftsleistung fiel
in NRW etwas stärker aus als im
Bundesdurchschnitt (0,2 %).
Arbeitsproduktivität um 0,2 % gestiegen
Durchschnittlich hat jede erwerbstätige
Person in NRW im Jahr 2025 eine
Wirtschaftsleistung in jeweiligen Preisen
von 92.426 Euro erzielt. Damit war die
Arbeitsproduktivität, die als Verhältnis des
Bruttoinlandsprodukts zur Anzahl der
erwerbstätigen Personen definiert ist, um
3,2 % höher als 2024.

Preisbereinigt war 2025 die
Arbeitsproduktivität um 0,2 % gegenüber dem
Vorjahr gestiegen. Wachstumsimpulse aus
den Dienstleistungsbereichen federn Einbußen
in der Industrie ab Die Entwicklung der
preisbereinigten Bruttowertschöpfung verlief
im Jahr 2025 in den Wirtschaftssektoren
unterschiedlich: Die Bruttowertschöpfung im
Produzierenden Gewerbe sank preisbereinigt
um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Damit fiel der Rückgang stärker aus als im
gesamten Bundesgebiet (−1,1 %). Maßgebliche
Beiträge zum Rückgang der
Bruttowertschöpfung kamen aus dem
Verarbeitenden Gewerbe, das einen Anteil von
16,5 % der gesamten Bruttowertschöpfung in
NRW ausmacht. Der preisbereinigte Wert sank
in diesem Bereich um 1,6 %. Lediglich der
Rückgang im Baugewerbe fiel stärker aus als
im Verarbeitenden Gewerbe.

Die hohen Preise im Baugewerbe führten
zu einem nominalen Anstieg von 4,6 %.
Preisbereinigt war die Bruttowertschöpfung
im Baugewerbe um 2,0 % gesunken. Der Anstieg
in den Dienstleistungsbereichen, die einen
Anteil von 74,5 % an der gesamten
Bruttowertschöpfung umfassen, konnte diese
negative Entwicklung ausgleichen.
Die Dienstleistungsbereiche verzeichneten
einen preisbereinigten Anstieg von 0,7 % und
lagen dabei über dem bundesweiten
Durchschnitt (+0,6 %). Innerhalb der
Dienstleistungsbereiche verzeichnete der
Bereich „Öffentliche und sonstige
Dienstleister, Erziehung und Gesundheit,
Private Haushalte mit Hauspersonal” (+1,1 %)
den höchsten Anstieg.
Kamp-Lintfort: DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp
erhält J‑Team‑Starterpaket Die
Jugend der DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp
hat das J‑Team‑Starterpaket erhalten. Damit
soll das Engagement junger Mitglieder weiter
gestärkt werden. Übergeben wurde das Paket
durch Daniel Weigand, Landesvorsitzender der
DLRG‑Jugend Nordrhein, und Svenja Schlünkes,
stellvertretende Landesvorsitzende.
Stellvertretend für den Jugendvorstand der
Ortsgruppe nahmen der Ortsgruppenvorsitzende
der DLRG‑Jugend, Leon Jochems, sowie
Jugendvorstandsmitglied Niklas Messerschmidt
das Starterpaket entgegen.
Das
J‑Team ist ein Konzept der Sportjugend NRW
und ermöglicht Jugendlichen, sich
projektbezogen und eigenständig im Verein
einzubringen. Ziel ist es, junge Menschen
frühzeitig für ehrenamtliches Engagement zu
gewinnen.
„Wir freuen uns, dass wir
das Starterpaket der Sportjugend NRW nun
übergeben können – und dass die Jugendarbeit
im DLRG‑Bezirk Kreis Wesel weiter Fahrt
aufnimmt", sagt Daniel Weigand. In
Moers-Rheinkamp ist das J‑Team bereits eng
in die bestehende Struktur eingebunden: Die
aktiven Mitglieder sind zugleich Teil des
Jugendvorstands der Ortsgruppe.
„Mit dem Starterpaket können wir direkt
loslegen und neue Aktionen planen. Das gibt
uns zusätzlichen Rückenwind für unsere
Arbeit", sagt Leon Jochems. Mit der Übergabe
ist der offizielle Startschuss für das
J‑Team in der Ortsgruppe gefallen. Künftig
sollen verstärkt Projekte und
Veranstaltungen von Jugendlichen für
Jugendliche organisiert werden.

Von links: Svenja Schlünkes (stellv.
Landesvorsitzende der DLRG-Jugend
Nordrhein), Leon Jochems
(Ortsgruppenvorsitzender der DLRG-Jugend
Moers-Rheinkamp), Niklas Messerschmidt
(Jugendvorstandsmitglied der DLRG-Jugend
Moers-Rheinkamp) und Daniel Weigand
(Landesvorsitzender der DLRG-Jugend
Nordrhein). Foto
Sven Kattelans
Osterfeiertage verändern Termine der
Abfallabfuhr - Enni zieht Touren vor und
verschiebt sie danach Durch
das nahende Osterfest ändern sich in Moers
wie jedes Jahr einige Abfuhrtermine der
Abfallentsorgung. Da an Karfreitag und
Ostermontag keine Abfuhren stattfinden,
passt die ENNI Stadt & Service Niederrhein
(Enni) ihre Touren rund um das verlängerte
Wochenende an.
„In der Karwoche
holen wir den Abfall in allen Bezirken einen
Tag früher als gewohnt ab“, erklärt Ulrich
Kempken, Enni-Abteilungsleiter für
Entsorgung und Reinigung. Besonders wichtig
sei dies für die Haushalte, deren reguläre
Montagsabfuhr vom 30. März auf Samstag, 28.
März, vorgezogen wird. Nach Ostern
verschiebt sich die Abfuhr um einen Tag nach
hinten: Ab Dienstag, 7. April, sammeln die
Entsorgungsfahrzeuge den Abfall einen Tag
später als üblich – bis einschließlich
Samstag.
Kempken empfiehlt deshalb
allen Moerserinnen und Moersern einen Blick
in den Enni-Abfallkalender, in dem alle
Änderungen übersichtlich aufgeführt sind.
Außerdem bleibt der Kreislaufwirtschaftshof
am Ostersamstag geschlossen. Er öffnet
wieder regulär ab Dienstag nach Ostern.
Weitere Informationen finden sich im
Abfallkalender sowie in der Enni‑App „Meine
Enni“, die zusätzlich einen praktischen
Erinnerungsservice bietet.
Moers: 850 Plätze für Ferienabenteuer:
Tummelferien-Anmeldung startet am 13. April
Seit Generationen sind sie ein Highlight
für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren: die
Moerser Tummelferien. Auch in diesem Sommer
versprechen sie wieder Spiel, Bewegung und
jede Menge Ferienabenteuer. Insgesamt 850
Kinder können in diesem Jahr teilnehmen –
verteilt auf die sechs Spielpunkte Asberg,
Eick, Kapellen, Repelen, Meerbeck und die
Innenstadt. Das Team des Kinder- und
Jugendbüros (KJB) der Stadt Moers hat
bereits ein abwechslungsreiches Programm
vorbereitet. Der Startschuss für die
Anmeldung fällt am Montag, 13. April, um
8.30 Uhr. Anmeldungen sind bis zum 10. Juli
möglich.
Online-Anmeldung empfohlen
„Wir empfehlen die Online-Anmeldung. Das
ist der schnellste und bequemste Weg“,
erläutert Robert Hüttinger vom KJB. Jedes
Kind muss online einzeln angemeldet werden.
Der Teilnahmebeitrag beträgt 60 Euro, für
Inhaberinnen und Inhaber des Moers-Passes 30
Euro.
Bezahlt werden kann online per
PayPal sowie mit Mastercard oder Visa.
Alternativ ist auch eine persönliche
Anmeldung im Kinder- und Jugendbüro möglich
(nur mit Barzahlung). Dafür wird ein
ausgefüllter Anmeldebogen benötigt. Das
Kontingent dafür ist jedoch begrenzt. Nach
den technischen Problemen im vergangenen
Jahr ist die Online-Anmeldung inzwischen
stabil – sie bleibt der bequemste und
sicherste Weg zur Teilnahme.
Die
Anmeldung ist zunächst ausschließlich für
Kinder aus Moers möglich. Ab dem 6. Juni
können – je nach Verfügbarkeit – auch
Restplätze an Kinder aus anderen Städten
vergeben werden.

Von der großen Tummelferien-Bühne begrüßt
das Team des Kinder- und Jugendbüros die
Kids im Freizeitpark. Foto: pst
Informationen zur Online-Anmeldung.
Persönliche Anmeldung im Kinder- und
Jugendbüro: montags bis donnerstags von 8.30
bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, freitags von
8.30 bis 13 Uhr. Für Fragen steht das KJB
über das Ferientelefon unter 0 28 41 /
201-949 zur Verfügung.
Deutsche Post startet Briefwettbewerb: Junge
Menschen schreiben darüber, wie wertvoll
persönliche Verbindungen sind
Deutscher Schreibwettbewerb ist Teil einer
gemeinsamen Aktion der
UN-Sonderorganisationen Weltpostverein, WHO
und UNESCO Einladung an junge Menschen:
“Schreibt einen Brief an eine(n) Freund(in),
warum persönliche Begegnungen in einer
digitalen Welt wichtig sind“

Erstplatzierter Brief in Deutschland nimmt
an internationalem Wettbewerb des
Weltpostvereins teil Alter: 9 bis 15 Jahre,
Einsendeschluss: 24. April 2026 Bonn, 26.
März 2026: Digitale Kommunikation gehört zum
Alltag junger Menschen. Gleichzeitig wächst
die Sehnsucht nach Momenten, die man nicht
einfach „wegscrollt“.
Mit einem
deutschlandweiten Schreibwettbewerb lädt die
Deutsche Post Kinder und Jugendliche
zwischen 9 und 15 Jahren dazu ein, sich
Gedanken über den Wert menschlicher
Beziehungen zu machen. Idee: Schreibt einen
Brief an eine(n) Freund(in) mit der Frage,
warum persönliche Begegnungen in einer
digitalen Welt wichtig sind – und teilt ihn
mit der Deutschen Post.
Die
Gewinnerin oder der Gewinner nimmt dann an
einem internationalen Briefschreibwettbewerb
zum gleichen Thema teil, den die drei
UN-Sonderorganisationen Weltpostverein
(UPU), Weltgesundheitsorganisation (WHO) und
Organisation der Vereinten Nationen für
Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
durchführen. Einsendeschluss für den
deutschen Beitrag ist der 24. April 2026.
Weitere Informationen unter:
deutschepost.de/briefschreibwettbewerb.
Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing
und Produktmanagement der Deutschen Post:
„Gerade, weil digitale Kanäle so
selbstverständlich geworden sind, ist die
persönliche Begegnung besonders wertvoll.
Sie schafft Nähe und ein Gefühl von
Gemeinsamkeit, das online nicht in der
gleichen Qualität entstehen kann.
Ein handgeschriebener Brief erinnert daran,
wie wir mit kleinen Gesten unser Miteinander
neu entdecken können. Wir möchten junge
Menschen dazu ermuntern zum Stift zu
greifen, über ihre Beziehungen zu
reflektieren und in ihren Briefen
aufzuzeigen, wie Freundschaften gepflegt und
menschliche Bindungen – online wie offline –
gestärkt werden können.“
Wer beim
nationalen Wettbewerb mitmachen möchte,
schickt seinen Brief (auf Deutsch) bis
spätestens 24. April an folgende Adresse:
Deutsche Post AG Abteilung Kommunikation,
Raum 31.116 Stichwort:
Briefschreib-Wettbewerb
Charles-de-Gaulle-Str. 20 53113 Bonn
Dinslaken: Bewegung, Gesundheit und Spaß:
Sportanlagen von Oster- bis Herbstferien für
alle geöffnet Die Stadt
Dinslaken geht einen weiteren wichtigen
Schritt in Richtung Bewegungsförderung und
öffnet in diesem Jahr erstmals Sportanlagen
über einen besonders langen Zeitraum für die
Öffentlichkeit: Vom Beginn der Osterferien
am 30. März bis zum Ende der Herbstferien am
30. Oktober 2026 stehen der Sportpark
Voerder Straße sowie die Bezirkssportanlage
an der Augustastraße allen Bürger*innen
offen.
Mit dieser bislang einmaligen
Ausweitung der Öffnungszeiten schafft die
Stadt ein deutlich erweitertes und
verlässliches Bewegungsangebot für Kinder,
Jugendliche, Familien und alle
Sportinteressierten. Ziel ist es, den Zugang
zu Sport- und Bewegungsmöglichkeiten
nachhaltig zu verbessern, die Gesundheit zu
fördern und öffentliche Räume aktiv erlebbar
zu machen.
Die Bezirkssportanlage an
der Augustastraße bietet ein
Kunstrasen-Großspielfeld, ein
Jugendspielfeld sowie ein Minispielfeld. Der
Sportpark Voerder Straße verfügt über zwei
Kunstrasengroßspielfelder, ein
Mini-Kunstrasenspielfeld, eine
Kugelstoßanlage, eine Rundlaufbahn,
Weitsprunganlagen sowie Basketballkörbe und
eine Asphaltfläche für Aktivitäten wie
Skaten oder Radfahren.
Die
Öffnungszeiten gelten vom 30. März bis zum
30. Oktober 2026 montags bis freitags
(Feiertage ausgeschlossen) zwischen 8:00 und
16:00 Uhr. Die Sportanlagen werden an
einzelnen Tagen oder Zeiträumen aufgrund von
Schulveranstaltungen o. Ä. nicht für die
Allgemeinheit geöffnet. Die Stadtverwaltung
bittet um Verständnis. Genaue Informationen
zur Öffnung werden zeitnah an den
Sportanlagen ausgehangen. Nutzer*innen
werden gebeten, eigene Sportgeräte
mitzubringen.
Erstmalig wird nun
auch vom 1. April bis zum 30. September 2026
der Sportpark Voerder Straße bereits ab 7:00
Uhr für Läufer*innen geöffnet. Selbst auf
einer so großen Anlage wie dem Sportpark
Voerder Straße könnte es aufgrund der
Öffnung während der Schulzeiten dazu kommen,
dass Personen Sportflächen nutzen, welche
für den Schulsport benötigt werden.
In einem solchen Fall wird gebeten zu
respektieren, dass der Schulsport immer
Vorrang hat. Eine Nutzung nach 16:00 Uhr ist
dem Vereinssport vorbehalten. Alle
Bürger*innen sind herzlich eingeladen,
sportlich aktiv zu sein und die
Sportmöglichkeiten für Gesundheit,
Wohlbefinden, soziale Kontakte sowie der
Verbesserung von Leistungszielen zu nutzen.
Die Stadt appelliert an alle: Bitte
begegnen Sie sich einander respektvoll und
tolerant. Beachten Sie Regeln und sorgen Sie
dafür, dass die Anlage sauber, sicher und
gut erhalten bleibt.
Bürgerbüro der Stadt Kleve bleibt über
Ostern geschlossen Das Rathaus
der Stadt Kleve aus der Luft

Über Ostern bleiben die Dienststellen der
Stadt Kleve geschlossen.
Über die
anstehenden Ostertage von Karfreitag, 3.
April 2026, bis einschließlich Ostermontag,
6. April 2026, bleiben alle Dienststellen
der Stadt Kleve geschlossen. Das Bürgerbüro
im Klever Rathaus ist somit auch am Samstag,
4. April 2026, nicht zu erreichen. Wer also
kurzfristig Behördengänge zu erledigen hat
und dafür einen Samstag nutzen möchte, hat
dazu noch am 28. März und dann erst wieder
am 11. April 2026 Gelegenheit.
Ab
Dienstag, 7. April 2026, sind die
Dienststellen der Stadt Kleve wieder zu den
regulären Öffnungszeiten zu erreichen. Eine
Übersicht aller Öffnungszeiten der Stadt
Kleve ist auf www.kleve.de/oeffnungszeiten
hinterlegt. Dort werden auch abweichende
Öffnungszeiten aufgeführt.
Karfreitag: Wochenmarkt Dinslaken wird
vorgezogen Der Wochenmarkt auf
dem Dinslakener Altmarkt wird vom 3. April
um einen Tag auf den 2. April 2026
vorgezogen. Denn beim 3. April handelt es
sich um Karfreitag. Die Marktzeit am
Gründonnerstag ist wie gewohnt von 7 bis 13
Uhr.
Wesel: Verlegung der Wochenmärkte anlässlich
des Feiertages am 03.04.2026 (Karfreitag)
Der am 03.04.2026 anlässlich
des Feiertages „Karfreitag“ ausfallende
Wochenmarkt in Wesel-Obrighoven wird auf
Donnerstag, 02.04.2026, vorverlegt. Er
findet vormittags in der Zeit von 08:00 bis
12:30 Uhr statt.

Ebenfalls wird der am 03.04.2026 anlässlich
des Feiertages „Karfreitag“ ausfallende
Wochenmarkt in Wesel-Flüren auf Donnerstag,
02.04.2026, vorverlegt. Er findet
nachmittags in der Zeit von 14:00 bis 18:00
Uhr statt. Der Wochenmarkt in der
Innenstadt/Großer Markt findet am Samstag,
04.04.2026, wie gewohnt statt.
Moers: Badespaß in den Osterferien
Mit Beginn der Osterferien
passt die ENNI Sport & Bäder Niederrhein
(Enni) die Öffnungszeiten ihrer Bäder an und
bietet Bade‑ und Saunagästen in Moers und
Neukirchen‑Vluyn zusätzliche Nutzungszeiten.
Während Schul‑ und Vereinssport in der
Ferienzeit pausieren, stehen die Anlagen
verstärkt für den öffentlichen Badebetrieb
zur Verfügung.
Im ENNI‑Aktivbad im
Solimare können Gäste die Anlage während der
Osterferien – mit Ausnahme von Karfreitag
und Ostermontag – nahezu täglich nutzen.
Geöffnet ist das Bad jeweils von 10 bis 17
Uhr. Das beliebte Frühschwimmangebot findet
in den Ferien ausschließlich im
ENNI‑Sportpark Rheinkamp statt. Dort können
Frühschwimmer werktags von 6.30 bis 8 Uhr
ihre Bahnen ziehen. Zusätzlich öffnet das
Hallenbad mittags von 13 bis 14.45 Uhr sowie
nachmittags von 17 bis 21.30 Uhr.
Am
Ostersamstag und Ostersonntag ist der
Sportpark von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An
Karfreitag und Ostermontag bleibt die Anlage
geschlossen.
Auch das Freizeitbad
Neukirchen‑Vluyn passt seine Zeiten während
der Osterferien an. Am Montag, den 30. März
bleibt das Bad geschlossen. An den übrigen
Werktagen ist die Anlage durchgehend von 6
bis 20.00 Uhr geöffnet. An Karfreitag,
Ostersamstag, Ostermontag sowie am letzten
Ferienwochenende können Badegäste das
Freizeitbad jeweils von 9 bis 17 Uhr nutzen.
Am Ostersonntag bleibt das Bad geschlossen.
Die Sauna im Freizeitbad
Neukirchen‑Vluyn ist während der Ferien –
mit Ausnahme des ersten Ferienmontags –
werktags von 9 bis 22 Uhr geöffnet, an
Feiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr. Auch
die Sauna bleibt am Ostersonntag
geschlossen.
Für die jüngsten
Badegäste hält ENNI ein besonderes Angebot
bereit: An beiden Feriensamstagen findet im
Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn jeweils von 14
bis 17 Uhr der beliebte Spielenachmittag für
Kinder bis 14 Jahre statt.
Nach
den Osterferien gelten in allen ENNI‑Bädern
wieder die regulären Öffnungszeiten.
Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und
Eintrittspreisen sowie Tickets gibt es
jederzeit online unter
www.enni.de.
Neukirchen-Vluyn: Neue Kurse im
April - Bewegung, Entspannung und Musik bei
der DRK Familienbildung Niederrhein
Neue Kurse, neue Energie! Die DRK
Familienbildung Niederrhein startet im April
mit frischen Angeboten am neuen Standort in
Neukirchen-Vluyn. Ob Zumba, Qi Gong,
Curvy-Yoga oder Gitarrenkurs für Kinder –
hier ist für jede*n etwas dabei. Jetzt
anmelden und dabei sein!
Die DRK
Familienbildung Niederrhein in
Neukirchen-Vluyn startet im April mit
spannenden Kursangeboten am neuen Standort
in der Grubenwehrstraße 5. Ab Dienstag, 14.
April, gibt es die Möglichkeit, sich bei
„Zumba aktiv“ (17:00–18:00 Uhr, 14 Termine)
oder „Curvy-Yoga“ (Mittwoch, 16:30–18:00
Uhr, 12 Termine) so richtig auszupowern und
zu entspannen.

Gemeinsam zur inneren Balance: Der Yogakurs
stärkt Körper und Geist in entspannter
Atmosphäre.
Zudem startet am selben
Tag ein Anfänger-Gitarrenkurs für Kinder ab
10 Jahren (Dienstag, 15:00–16:30 Uhr, 10
Termine). Ebenfalls im Programm ist der Kurs
„Qi Gong – 8 Brokate“ mit 13 Terminen ab
Freitag, 17.04.2026, jeweils von 10:45 bis
11:45 Uhr. Dieser Kurs bietet sanfte
Bewegungsübungen zur Förderung von
Entspannung, Beweglichkeit und innerer
Balance.

Mitreißende Beats und gute Laune: Beim
Zumba-Kurs steht der Spaß an Bewegung im
Mittelpunkt.“
Wesel:
Gesundheitswoche für alle 2026 - Programm
Programmheft
HIER können Sie das Programmheft
herunterladen. Die Teilnahme an den
Veranstaltungen ist kostenlos.

v.l. Bürgermeister Rainer Benien, Jihane
Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für
Chancengerechtigkeit und Integration der
Stadt Wesel, Sabine Fabek-Fest vom
Gesundheitscampus Wesel, Regina
Schmitz-Lenneps, Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Wesel sowie Lotte
Goldschmidtböing, Integrationsbeauftragte
der Stadt Wesel
Die Gesundheitswoche
findet vom 20. April 2026 (Eröffnung um 14
Uhr im Ratssaal der Stadt Wesel,
Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel, durch den
Bürgermeister und anschließendem Vortrag von
Sabine Fabek-Fest zum Thema „Stress und
Gesundheit“) bis zum 25. April 2026 statt.
Wann genau welches Angebot, welcher
Vortrag stattfindet, ist in einem
Informations-Flyer abgedruckt. Dieser ist ab
sofort in zahlreichen öffentlichen
Einrichtungen in Wesel (unter anderem im
Rathaus Wesel, in der VHS, in Weseler
Apotheken und in den Anlaufstellen der
teilnehmenden Kooperationspartner*innen)
erhältlich. Zudem ist er auf der städtischen
Homepage, www.wesel.de,
als digitaler Download (PDF) verfügbar.
Die große Themenbandbreite von „Gesunder
Ernährung“ über „Optimale Bewegung“ bis hin
zum Thema „Diskriminierung“ richtet sich an
Interessierte, aber auch an Fachkräfte. Vor
allem aber richten sich die Angebote an
Menschen mit Einwanderungsgeschichte.
Zahlreiche Angebote werden
niederschwellig durchgeführt, das heißt,
dass sie unter anderem in einfacher Sprache
angeboten werden. Dieses trägerübergreifende
Angebot ist möglich, da alle Träger die
Organisation der Veranstaltungen selbst
übernehmen. Die Stadt Wesel übernimmt die
Kosten für die Referent*innen bzw.
Trainer*innen. Die Gesamtkosten belaufen
sich auf ca. 2.000 Euro. Für
Teilnehmer*innen sind sämtliche Angebote
kostenlos.
Neue Yoga- und
Entspannungskurse bei der vhs Moers -
Kamp-Lintfort Relaxed in den
Frühling: Im April starten bei der vhs Moers
- Kamp-Lintfort gleich mehrere Yoga- und
Entspannungskurse. Sowohl für Anfängerinnen
und Anfänger als auch für Fortgeschrittene
ist ‚Yoga im Park‘ geeignet.
Dieses
Angebot beginnt am Montag, 13. April, und
läuft insgesamt sechsmal jeweils montags ab
18 Uhr in Kamp-Lintfort im Garten von St.
Hedwig, Eingang Sandstraße 37. Im
Vordergrund stehen meditative Elemente,
Atem- und Körperübungen, die jede Stunde
weiter aufeinander aufbauen.
Fantasiereisen zum Abschalten Neu im
vhs-Angebot sind auch zwei Yoga-Kurse, die
beide am Donnerstag, 16. April, starten und
insgesamt viermal in den Räumen der vhs
Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße stattfinden.
‚Yoga aus physiotherapeutischer Sicht‘
beginnt jeweils um 13.15 Uhr und behandelt
anfällige Körperzonen des Bewegungsapparates
wie den unteren Rücken, die Hüfte und den
Schulter-Nacken-Bereich. ‚Yoga trifft
Shiatsu‘ fängt immer um 14.45 Uhr an und
verbindet traditionelle Yoga-Praxis mit den
Grundlagen der Shiatsu-Lehre. Wer Ruhe
sucht, ist beim Kurs ‚Entspannung mit Klang
und Meditation – Fantasiereisen‘ richtig.
Auch dieses Angebot beginnt am Donnerstag,
16. April, und läuft insgesamt viermal
jeweils donnerstags ab 18 Uhr in der vhs
Kamp-Lintfort, Kamperdickstraße 10. Mit
Hilfe von Klangschalen und geführten
Fantasiereisen gehen die Teilnehmenden auf
eine innere Reise, die Ruhe und Entspannung
verspricht. Für alle Kurse ist eine
vorherige Anmeldung entweder telefonisch
unter 0 28 41 / 201-565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
Moers: April-Ablesung startet Enni
erfasst Zählerstände in Scherpenberg und
Hochstraß Das Ableseteam der
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist
im April in den Moerser Stadtteilen
Scherpenberg und Hochstraß unterwegs. Im
Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens
erfasst es bei etwa 4.700 Haushalts- und
Gewerbekunden insgesamt rund 7.400 Strom-,
Gas- und Wasserzählerstände.
Unterstützt wird Enni dabei von der
Dienstleistungsgesellschaft ASL Services.
Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich
sein, hinterlassen die Ableser eine
Informationskarte im Briefkasten. Darauf
sind die Telefonnummer und die
E-Mail-Adresse angegeben, über die
Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände
selbst übermitteln können.
Wichtiger
Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt
jährlich. „Da es sich um ein wiederkehrendes
Ereignis handelt, informieren wir die
Kundinnen und Kunden nicht gesondert“,
erklärt Lisa Bruns als zuständige
Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um
Unterstützung: „Damit wir die Ablesung
schnell und reibungslos durchführen können,
sollten die Zähler frei zugänglich sein.“
Alle durch Enni beauftragten Ableser
weisen sich durch einen Dienstausweis aus.
Kundinnen und Kunden sollten sich diesen
zeigen lassen und im Zweifel unter der
kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040
bei Enni nachfragen.
Frühjahrsfrische im Dampfwolken-Format
Sauna Treff im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn
im April Der Frühling ist da
– und mit ihm frische Energie für Körper und
Geist. Im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn lädt
die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) im
April zu einem besonderen Sauna‑Treff ein.
Dieser findet ausschließlich am Samstag, 18.
April, in der Zeit von 18 bis 24 Uhr statt.
Der Sauna‑Treff am Ostersamstag entfällt.
Unter dem Motto „Frühlingsputz“
bringt das Sauna‑Team zu jeder vollen Stunde
ordentlich Bewegung in den Kreislauf: Mit
den Aufguss‑Zeremonien wird der Winter
sprichwörtlich aus den Poren verabschiedet.
Dazu kommt eine vielfältige Auswahl an
Duftkompositionen – von Bergkräuter‑Limone,
Anis & Fenchel und Blutorange über Pina
Colada bis hin zu erfrischenden Noten wie
Sibirischer Wind, Eis‑Limone und Eis‑Kiwi.
Unterstützt wird das Frische‑Programm durch
ein Salz‑Peeling‑Ritual, das die Haut sanft
reinigt und belebt.
Auch an die
jüngsten Besucherinnen und Besucher ist
gedacht: In der Kindersauna wartet nach dem
Saunagang eine kleine Belohnung –
vitaminreiches Obst und eisgekühlte
Gummibärchen sorgen für strahlende
Gesichter. Während des Sauna‑Treffs steht
das gesamte Freizeitbad ausschließlich
textilfrei für Jung und Junggebliebene zur
Verfügung.
Der Eintritt beträgt für
Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro
an der Abendkasse. Kinder zahlen 8 Euro. Wer
ausschließlich das textilfreie
Schwimmangebot nutzen möchte, zahlt 7 Euro.
Weitere Informationen unter
www.freizeitbad‑neukirchen‑vluyn.de
Moers: Lachen erlaubt - Der
Comedy Salon geht in die zweite Runde
Stand‑up‑Abend mit Lukas
Wandke, Nele Mathew und Thomas Schmidt am
22. April Nach dem gelungenen
Jahresauftakt der Veranstaltungsreihe setzt
die ENNI Energie & Umwelt (Enni) den Comedy
Salon fort. Am Mittwoch, 22. April, erwartet
die Gäste im Bollwerk 107 ein
abwechslungsreicher Stand‑up‑Abend mit drei
renommierten Künstlern, die mit pointiertem
Humor, persönlicher Note und humoristischem
Charme überzeugen.
„Wir freuen uns,
den Comedy Fans in Moers einen Abend voller
lustiger Momente zu bescheren – denn
gemeinsames Lachen verbindet. Daher ist der
Comedy Salon seit vielen Jahren eine echte
Herzensangelegenheit von Enni für den
Niederrhein“, so Stefan Krämer,
Geschäftsführer ENNI Energie & Umwelt. Als
Moderatorin führt – wie immer – Christin
Jugsch durch den Abend und verbindet die
einzelnen Auftritte mit Charme, Humor und
sicherem Gespür für Timing.
Mit
Lukas Wandke steht ein Stand‑up‑Comedian auf
der Bühne, der seit 2016 das Publikum mit
Spontaneität, Leichtigkeit und feinem Gespür
für Timing begeistert. In seinen Auftritten
verbindet er ehrlichen Witz mit klugen
Alltagsbeobachtungen – von Beziehungen über
Social Media bis hin zu urbanen Abenteuern.
Wandke erzählt seine Geschichten
direkt und nahbar, als säße man mit ihm an
der Bar: ohne Skript, ohne Filter, mit viel
Herz und Humor. Außerdem ist Nele Mathew
dabei. Die Stand‑up‑Comedienne, betrachtet
in ihrer ersten Solo‑Show die Welt aus einem
besonderen Blickwinkel. Dabei trifft sie mit
messerscharfen Beobachtungen,
selbstironischem Humor und viel Liebe zum
Detail oft den Puls der Zeit.
Von
interkulturellen Beziehungen,
kosmopolitischen Erfahrungen, bis hin zu
skurrilen Familienepisoden, lässt ihr
Programm von Herzen lachen. Sie verbindet
trockenen Humor mit lebenspraktischen
Ratschlägen und spielt auf unterhaltsame
Weise mit kulturellen Unterschieden und
Wahrnehmungen. Den Abschluss des Abends
gestaltet Thomas Schmidt.
In seinem
aktuellen Programm „Bitter Sweet Sympathy“
nimmt er das Publikum mit auf eine
emotionale Reise zwischen Melancholie und
Humor. Mit tiefsinnigen
Alltagsbeobachtungen, bittersüßer Ironie und
pointierten Kommentaren zu Liebe, Leben und
den kleinen Absurditäten des Daseins
verbindet Schmidt Lachen und tieferen Sinn.
Dass lässt das Publikum nicht nur mit einem
Schmunzeln, sondern auch mit einem
Denkanstoß zurück.
Der zweite Comedy
Salon 2026 verspricht einen Abend voller
pointierter Geschichten, intelligenter
Comedy und der Erkenntnis, dass sich selbst
die Herausforderungen des Alltags oft am
besten mit einem Augenzwinkern betrachten
lassen. Weitere Informationen und Tickets
gibt es unter
www.enni.de
Patient Jörg Jendrny bedankt sich
ein Jahr nach seiner Entlassung bei Pflege-
und Ärzteteam des Krankenhauses Bethanien
Moers „Es war mein
Herzenswunsch, das Krankenhaus und die
Station E2 zu besuchen, wenn ich wieder
laufen kann – und das habe ich geschafft.“
Nahezu ein Jahr nach seiner Entlassung
kehrte Patient Jörg Jendrny Ende Februar ins
Krankenhaus Bethanien zurück, um Danke zu
sagen: „Es war mein Herzenswunsch, das
Krankenhaus und insbesondere die Station E2
zu besuchen, wenn ich wieder laufen kann –
und das habe ich geschafft.“
Schwerstverletzt nach einem Wildunfall mit
dem Motorrad im Februar 2025 sorgte das Team
der Klinik für Nieren- &
Hochdruckkrankheiten, Dialyse, Rheumatologie
nach seiner Verlegung aus einer Duisburger
Klinik unter anderem dafür, dass seine
Nieren ihre Arbeit wieder aufnahmen. Rund
zwölf Monate später war Jörg Jendrnys Besuch
nicht nur ein bewegender Moment für ihn
selbst, sondern auch für das gesamte Team.
„Als der Anruf von Herrn Jendrny
kam, ein Jahr nach dem er entlassen worden
ist, hatten wir alle Gänsehaut. Dass jemand
nach so einer langen Zeit wiederkommt, um
Danke zu sagen, ist selten. Es freut uns
sehr, zu sehen, wie gut es ihm heute geht“,
erklärt Angelina Gilla, Leitung der Station
E2.
Als der 55-jährige Moerser
gemeinsam mit seiner Frau und
selbstgebackenem Kuchen in der Eingangstür
des Stationszimmers steht, konnten die
meisten Mitarbeiter:innen ihren Augen nicht
trauen: „Herrn Jendrny dort auf den eigenen
zwei Beinen stehen zu sehen, nach allem, was
er hinter sich hat, kommt einem Wunder sehr
nahe“, so das Team.
Der damals
betreuende Chefarzt PD Dr. Alexander-Henrik
Lukasz erklärt: „Die Verletzungen und das
Organversagen waren initial
lebensbedrohlich. Dass er heute wieder
selbstständig gehen kann, zeigt, wie gut die
Behandlung und die Rehabilitation gegriffen
haben.“ Er betont: „In solchen Fällen ist
die interdisziplinäre Zusammenarbeit
entscheidend – Intensivmedizin,
Unfallchirurgie, Nephrologie, Pflege und
Therapie greifen wie Zahnräder ineinander.
Dass Herr Jendrny heute wieder aktiv ist,
ist das Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit
und seines eigenen Durchhaltevermögens.“
Wie schwer die damaligen Verletzungen
waren, sieht man Jörg Jendrny gut ein Jahr
nach dem Unfall nicht mehr an. „Ich hatte
ein Polytrauma mit multiplem Organversagen.
Leber und Nieren waren betroffen, durch
mehrere Rippenbrüche kam es zu einer
Lungenperforation. Es gab Einblutungen an
einem der Lungenflügel, meine linke Schulter
war mehrfach frakturiert und ich hatte einen
Wirbelsäulenbruch – und dabei großes Glück,
dass ich nun nicht querschnittsgelähmt bin.
Die Liste war lang“, erklärt der zweifache
Familienvater.
Nach seiner
Noteinlieferung in ein Duisburger
Krankenhaus am 23. Februar 2025 folgten
zunächst mehrere Wochen auf der
Intensivstation und eine anschließende
Verlegung auf eine Normalstation. „Die
Brüche und viele meiner weiteren Baustellen
wurden behandelt. Jedoch arbeiteten meine
Nieren einfach nicht mehr. Um dem auf den
Grund zu gehen und mir zu helfen, wurde ich
schließlich am 13. März 2025 per
Krankentransport in die Klinik für Nieren- &
Hochdruckkrankheiten, Dialyse, Rheumatologie
des Krankenhauses Bethanien gebracht, da man
hier auf nephrologische Patientinnen und
Patienten wie mich spezialisiert ist“, so
Jörg Jendrny.
„Bei Aufnahme war Herr
Jendrny vorübergehend dialysepflichtig.
Besonders erfreulich war, dass sich die
Nierenfunktion im Verlauf wieder erholte,
sodass die Dialyse beendet werden konnte.
Auch die übrigen Organfunktionen haben sich
schrittweise stabilisiert“, erklärt Chefarzt
PD Dr. Lukasz.
Eine weitere große
Baustelle war die stark eingeschränkte
Bewegungsfähigkeit des selbstständigen
Moersers: „Ich konnte gar nichts mehr –
weder meine Beine noch meinen linken Arm
bewegen. Ich habe mich sehr hilflos
gefühlt.“ Doch Schritt für Schritt mit einem
starken Willen und vielfältiger
Unterstützung ging es immer weiter bergauf.
„Ich habe mir Teilziele gesetzt und
alles dafür getan diese zu erreichen.“ Neben
seinem Sohn, der jeden Tag nach der Arbeit
unermüdlich mit ihm mithilfe von
Terrabändern seine Beinmuskulatur zusätzlich
zur Krankengymnastik trainiert habe, sei das
ebenso durch die großartige Arbeit des
gesamten Teams möglich gewesen, so Jendrny.
„Ganz gleich wo, alle haben mich toll
versorgt, von der Dialyse über das Team der
Pflege bis hin zu den Physiotherapeutinnen
und -therapeuten und den Ärztinnen und
Ärzten. Wir haben uns immer wieder kleine
Ziele gesetzt und versucht diese zu
erreichen. Denn mein großes Ziel war es, im
wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die
Beine zu kommen. Als ich nach fünf Wochen
auf der Station E2 die ersten Schritte mit
dem Rollator über den Gang machen konnte,
war das ein bewegender Moment – für mich,
meine Familie, aber auch alle auf der
Station.“
„Wer den Job mit Liebe
macht, weiß, was er gibt, das ganze Team
hier gibt sein Bestes.“ Angelina Gilla
betont: „Wir alle haben immer mitgefiebert
und Gänsehaut gehabt, als Herr Jendrny zum
ersten Mal auf eigenen Beinen mit dem
Rollator ein paar Schritte über den
Stationsflur machte. Der Patient hat über
die gesamte Zeit bei uns nie aufgegeben und
immer gekämpft. Es ist ein schönes Gefühl,
so einen Willen zu sehen und aktiv helfen zu
können. Denn, wer den Job mit Liebe macht,
weiß, was er gibt – und das ganze Team hier
gibt sein Bestes.“
Dem schließt sich
Jörg Jendrny an: „Ich habe mich immer gut
betreut und sehr gut aufgehoben gefühlt,
habe viel Zuspruch und Hilfe bekommen – von
meiner Familie, aber auch von allen hier im
Haus, das ist viel wert. Ich habe selten ein
so gut gelauntes Pflegepersonal erlebt, das
Team ist goldwert.“ Nun wolle er gerne
wieder ein aktives Leben bestreiten. Der
Flug für einen ersten Urlaub nach dem Unfall
sei bereits gebucht.

Patient Jörg Jendrny (3. v. l.) und ein Teil
des pflegerischen Teams rund um den Chefarzt
der Klinik für Nieren- &
Hochdruckkrankheiten, Dialyse, Rheumatologie
des Krankenhauses Bethanien Moers PD Dr.
Alexander-Henrik Lukasz (1. v. l.).

3,8 % mehr Ausgaben für
Forschung und Entwicklung im Jahr 2024
• Insgesamt 137,1 Milliarden
Euro für Forschung und Entwicklung im Jahr
2024 • Anteil der Forschungs- und
Entwicklungsausgaben steigt auf Höchststand
von 3,17 % des Bruttoinlandsprodukts •
Ziel der Wachstumsstrategie "Europa 2020"
erneut übertroffen, nationales Ziel für 2025
noch nicht erreicht
Die Ausgaben für
Forschung und Entwicklung in Deutschland
sind im Jahr 2024 um 3,8 % gegenüber dem
Vorjahr auf 137,1 Milliarden Euro gestiegen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, lag ihr Anteil am
Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach bei 3,17
% und erreichte damit den höchsten Stand
seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995
(2023: 3,13 %).
Deutschland hat
damit das Ziel der EU-Wachstumsstrategie
"Europa 2020", mindestens 3 % des BIP für
Forschung und Entwicklung aufzuwenden, im
Jahr 2024 erneut übertroffen. Das nationale
Ziel, wonach die Forschungs- und
Entwicklungsausgaben bis 2025 auf 3,5 % des
BIP steigen sollen, wurde dagegen noch nicht
erreicht. In die Zahlen fließen alle
Ausgaben für Forschung und Entwicklung in
der Wirtschaft, an Hochschulen und
außeruniversitären Einrichtungen ein.
Wirtschaft trägt mehr als zwei Drittel
der Ausgaben für Forschung und Entwicklung
Einen bedeutsamen Ausgabenzuwachs im Bereich
Forschung und Entwicklung von 2,3 %
gegenüber dem Vorjahr auf
92,5 Milliarden Euro verzeichneten im
Jahr 2024 die Unternehmen. Damit bestritt
die Wirtschaft weiterhin mehr als zwei
Drittel der Gesamtausgaben in diesem
Bereich.
Die Ausgaben der
Hochschulen stiegen um 4,7 % auf
24,1 Milliarden Euro. Außeruniversitäre
Einrichtungen für Forschung und Entwicklung,
zu denen öffentliche und überwiegend
öffentlich geförderte
Forschungseinrichtungen zählen, wendeten
20,4 Milliarden Euro auf. Das war eine
überdurchschnittliche Zunahme von 10,1 %. N
aturwissenschaften und Mathematik
führend bei den Ausgaben für Forschung und
Entwicklung in außeruniversitären
Forschungseinrichtungen Im Jahr 2024
entfiel ein Großteil (39,9 %) der Ausgaben
für Forschung und Entwicklung der
außeruniversitären Einrichtungen auf
Institutionen, die im Wissenschaftszweig
Naturwissenschaften und Mathematik aktiv
sind. Hier stiegen die Ausgaben im
Vorjahresvergleich um 22,8 % auf
8,2 Milliarden Euro.
Wesentliche
Treiber dieser Entwicklung waren die
Wissenschaftsgebiete Physik und Astronomie
mit Ausgaben von insgesamt
4,4 Milliarden Euro. Dieses Plus von 46,2 %
im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen
auf hohe Investitionen bei einer
Großforschungseinrichtung zurückzuführen.
Bund und Länder investieren
weiterhin hohe Summen in Einrichtungen für
Forschung und Entwicklung Mit einem
Zuwachs von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr auf
14,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 nahmen die
etwa 300 gemeinsam von Bund und Ländern
geförderten Einrichtungen ohne Erwerbszweck,
wie etwa die Institute der Max-Planck- und
Fraunhofer-Gesellschaft, bei den Ausgaben
für Forschung und Entwicklung den
Spitzenplatz ein.
Die übrigen
außeruniversitären Forschungseinrichtungen
wendeten im gleichen Zeitraum zusammen
6,0 Milliarden Euro (+26,0 %) für Forschung
und Entwicklung auf. Den prozentual
stärksten Zuwachs erzielten dabei mit
+54,9 % zum Vorjahr die sonstigen öffentlich
geförderten Organisationen ohne
Erwerbszweck, zu denen auch die bereits
erwähnte Großforschungseinrichtung gehört.
Leichte Personalzuwächse in
außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Die Personalsituation in den
außeruniversitären Forschungseinrichtungen
verbesserte sich auch im Jahr 2024. Diese
Entwicklung folgt einem langjährigen Trend,
der sowohl das wissenschaftliche Personal
als auch die Beschäftigten insgesamt im
Bereich der Forschung und Entwicklung
betrifft.
So nahm die Zahl der auf
die volle Arbeitszeit umgerechneten
Beschäftigten für Forschung und Entwicklung
(Vollzeitäquivalente) beim
wissenschaftlichen Personal um 2,1 % auf
67 200 Personen zu. Bei dem weiblichen
Forschungspersonal mit wissenschaftlichen
Aufgaben war der Anstieg mit +4,1 %
ausgeprägter als bei den männlichen
Beschäftigten (+0,9 %).
Mit einem
Anteil der Frauen von 36,7 % an allen
wissenschaftlichen Beschäftigten konnte beim
wissenschaftlichen Personal im Jahr 2024
erneut keine Geschlechterparität erreicht
werden, wenngleich der Frauenanteil
gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte
stieg (2023: 36,0 %). Etwas günstiger
stellte sich die Situation beim insgesamt in
der Forschung und Entwicklung tätigen
Personal dar: Hier lag der Frauenanteil im
Jahr 2024 bei 42,2 % (2023: 41,9 %).
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