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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 15: Montag, 6. - Sonntag, 12. April 2026
Theman u.a.:

Dinslaken: Frühlingsplausch am Blumenwagen begeistert Kinder und Jugendliche
Bei strahlendem Frühlingswetter hat am 8. April 2026 der „Frühlingsplausch am Blumenwagen“ viele Kinder und Jugendliche angelockt. Auch einige Eltern ließen sich das Vergnügen nicht entgehen. Der Blumenwagen ist ein lebendiger Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern für das Quartier Blumenviertel in der Talstraße.

Die Kooperationsveranstaltung der Stadt Dinslaken, der Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA) und der Wohnbau Dinslaken bot ein buntes Programm für die ganze Familie an. Zunächst sorgte die süße Schatzsuche für große Begeisterung. Begleitet von der AJA suchten die Kinder rund um den Blumenwagen nach versteckten Süßigkeiten. Bei der kreativen Bastelaktion konnten die Kinder Blumentöpfe selbst gestalten, eine Primel einpflanzen und das Werk mit nach Hause nehmen. 

„Solche niedrigschwelligen Angebote sind ein wichtiger Baustein für das soziale Miteinander im Quartier. Es freut mich sehr zu sehen, mit wie viel Begeisterung die Kinder dabei sind und wie der Blumenwagen als Treffpunkt angenommen wird“, betont Sozialdezernentin Dr. Tagrid Yousef.

„Besonders hervorheben möchte ich die gute Zusammenarbeit zwischen der Wohnbau Dinslaken, der AJA und der Stadt, durch die gemeinsam eine so gelungene Aktion auf die Beine gestellt werden konnte.“ Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch das Förderprogramm „kinderstark – NRW schafft Chancen“, das gezielt Projekte zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien stärkt.

Das Fazit der Veranstaltenden fällt durchweg positiv aus: Der „Frühlingsplausch am Blumenwagen“ hat erneut gezeigt, wie wertvoll solche Begegnungsformate für den Stadtteil sind. Auch über die Veranstaltung hinaus ist der Blumenwagen ein fester Anlaufpunkt: Ein Veranstaltungskalender mit monatlichen Aktionen für Kinder und Jugendliche bietet abwechslungsreiche Angebote, während die Aufsuchende Jugendarbeit (AJA) wöchentlich vor Ort präsent ist und bei Kindern und Jugendlichen für Spiel und Spaß sorgt.

Im neuen Glanz! Lippefähre "Quertreiber"wieder in Betrieb
Nachdem die Lippefähre „Quertreiber“ am 12. Juni 2025 leider frühzeitig wegen eines Amprion-Projektes aus dem Wasser genommen werden musste, wurde sie umfangreich gesandstrahlt und in ihrem Winterquartier auf dem Gelände der Firma Hülskens wieder entsprechend aufbereitet.

Am 28. März 2026 wurde sie nun mithilfe des Technischen Hilfswerks Wesel erneut ins Wasser gesetzt. Traditionell ist die gelbe Gierseilfähre an Karsamstag, 04. April 2026, in die neue Saison gestartet. Sie steht den Fahrradfahrer*innen somit wieder zum Übersetzen auf der Lippe zur Verfügung.

Wer mehr zur Lippefähre wissen möchte, findet weitere Informationen auf der Internetseite der Stadt Wesel unter www.wesel.de/quertreiber.

Moers: Dank Förderung: Kita Pusenhof weiht neues Spielgerät ein
In der Kindertageseinrichtung Pusenhof herrscht große Aufregung: Der Außenbereich wurde um eine neue Doppelschaukel erweitert. Nach der Einweihung durch Kita-Leitung Melanie Blumenkamp und Christina Bauer von der Sparkasse am Niederrhein am Donnerstag, 9. April, testeten die Füchse, Delfine, Schmetterlinge und Frösche das farbenfrohe Spielgerät ausgiebig und mit sichtlicher Freude. 

Einweihung mit vielen strahlenden Gesichtern (v. l.): Kita-Leitung Melanie Blumenkamp und Christina Bauer (Sparkasse am Niederrhein) präsentieren die neue Doppelschaukel (Foto: pst).

Möglich gemacht wurde die Anschaffung durch die großzügige Unterstützung der Sparkasse am Niederrhein, die das Projekt mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro maßgeblich gefördert hat. Mit der neuen Doppelschaukel wurde ein lang gehegter Wunsch erfüllt, der den Alltag der Kitakinder künftig noch abwechslungsreicher gestalten wird.

Moerser Frühling 2026 mit verkaufsoffenem Sonntag
Am Sonntag, den 12. April, lädt die Moerser Innenstadt wieder zum Stadtfest „Moerser Frühling“ mit verkaufsoffenem Sonntag ein. Von 11 bis 18 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Stadtfest mit zahlreichen Aktionen für die ganze Familie. Gleichzeitig öffnen viele Geschäfte im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags ab 13 Uhr ihre Türen und laden zum entspannten Einkaufsbummel ein.

(Foto Bettina Engel-Albustin/Moers Marketing)

„Der Moerser Frühling ist für viele Menschen in Moers der Auftakt in die Veranstaltungssaison und eine wunderbare Gelegenheit, die Innenstadt in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben“, sagt Michael Kersting, Geschäftsführer von Moers Marketing. „Wir freuen uns, gemeinsam mit vielen engagierten Akteurinnen und Akteuren ein Programm anbieten zu können, das für alle Generationen etwas bereithält.“

Buntes Treiben in der Innenstadt
Die Moerser City verwandelt sich an diesem Tag von der Homberger Straße bis zur Neustraße in eine lebendige Erlebnisfläche: Zahlreiche Info- und Verkaufsstände bieten auf dem Königlichen Hof, der Steinstraße und der kompletten Neustraße ein vielseitiges Angebot und laden zum Stöbern und Entdecken ein. Informationsstände rund um die Themen Gesundheit, Haushalt, Alltagshilfen, Versicherung u.v.m. schaffen den Raum für einen unkomplizierten und direkten Austausch.

Mit dabei ist in diesem Jahr erstmals auch der Ballonsportverein Moers e. V., der Ballone und Ballonkörbe ausstellt. Die Verkaufsstände begeistern mit ihrem abwechslungsreichen Sortiment – von frühlingshaften Dekoartikeln über Häkel- und Lederwaren bis hin zu Bienenprodukten gibt es viel zu entdecken. „In diesem Jahr haben wir besonders viele Bewerbungen um Standflächen erhalten, sodass wir die Neustraße durchgehend bis zum Ende bespielen und den Besucherinnen und Besuchern ein noch umfangreicheres Angebot präsentieren können“, freut sich Alicia Weidenfeld, Event-Leitung von Moers Marketing.

Gastronomische Stände bieten neben Klassikern wie Pommes und Wurstspezialitäten auch Speisen wie Brezeln, Antipasti und österreichische Spezialitäten sowie süße Leckereien wie Churros, Crêpes und Kuchen an. Ergänzt werden die Stände durch eine reichhaltige Getränkeauswahl. Von Softdrinks über Kaffeespezialitäten bis hin zu Aperitifs, Cocktails und Wein bleiben auch hier keine Wünsche offen.

Ein fester Bestandteil des frühlingshaften Stadtfestes ist auch in diesem Jahr die beliebte Kindertrödelmeile auf der Homberger Straße. An insgesamt 80 Ständen haben junge Händler:innen die Gelegenheit, aussortierte Spielsachen, zu klein gewordene Kleidung und viele weitere Schätze anzubieten – ein besonderes Trödelerlebnis für Familien und Schnäppchenjäger:innen gleichermaßen. Natürlich wird den jungen Stadtfestbesucher:innen darüber hinaus auch wieder ein buntes Programm geboten – der beliebte Bobby Car-Parcours vom ADAC, Karussells, Entenangeln und Airbrush Tattoos sorgen für jede Menge Spaß und Abwechslung.

Blaulichtmeile auf dem Neumarkt

(Foto: Bettina Engel-Albustin/Moers Marketing)

Auf dem Neumarkt können sich Klein und Groß von einem besonderen Highlight begeistern lassen: Die Blaulichtmeile ist zurück! Nach ihrer Premiere im Jahr 2024 geben auch 2026 wieder zahlreiche Einsatzkräfte spannende Einblicke in ihre Arbeit. Mit dabei sind die Moerser Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter, die Notfallseelsorge zusammen mit dem PSU-Team, das Technische Hilfswerk (THW) sowie die Polizei. Die Besucherinnen und Besucher des Stadtfestes können die vielen Einsatzfahrzeuge nicht nur aus nächster Nähe erleben, sondern darüber hinaus auch in den direkten Austausch mit den Einsatzkräften gehen.

Außerdem bieten alle Einsatzkräfte besondere Aktionen für Groß und Klein an: So zeigt etwa die Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes Übungen mit den Hunden, die Polizei bietet eine Fahrradcodierung an und die Jugendfeuerwehr baut einen Spielparcours mit Geschicklichkeitsaufgaben für Kinder auf. „Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu ein, das vielseitige Angebot auf dem Neumarkt zu nutzen und exklusive Einblicke in unsere Arbeit zu erhalten“, so Andre Gesthüsen, Leiter der Feuerwehr Moers.

Engagement der ISG sorgt für besondere Highlights
Freuen sich auf das Stadtfest „Moerser Frühling“ (v.l.n.r.): Isabelle Boßer und Alicia Weidenfeld von Moers Marketing, Svenja Penzenstadler, Michael Finken und Andre Gesthüsen von der Feuerwehr Moers sowie Michael Kersting von Moers Marketing.

(Foto: Moers Marketing)

Das Restaurant Dubrovnik am Altmarkt feiert von Freitag, den 10. April, bis Sonntag, den 12. April, sein 55-jähriges Jubiläum mit Live-Musik, DJs und Partystimmung. Auch die Immobilien- und Standortgemeinschaft Moers Innenstadt e. V. (ISG) sorgt am Wochenende des Stadtfestes für ein buntes Programm.

Am Samstag, den 11. April, findet bereits eine Modenschau auf dem Altmarkt statt, bei der inhabergeführte Geschäfte ihre aktuellen Kollektionen präsentieren. Für dieses Highlight wird eigens eine Bühne mit Laufsteg sowie eine LED-Wand aufgebaut, auf der die teilnehmenden Geschäfte in Szene gesetzt werden. Das Programm rund um die Modenschau wird durch musikalische Beiträge und einen Kinderchor ergänzt und findet seinen Ausklang in einer Charity-Party zugunsten des Moerser Tierheims.

Auch am verkaufsoffenen Sonntag trägt die ISG zu einer besonderen Atmosphäre in der Innenstadt bei: An insgesamt fünf Standorten wird Live-Musik geboten. Zusätzlich zieht eine holländische Blaskapelle durch die Straßen. Für weitere musikalische Überraschungen sorgt das sogenannte Pianomobil vom Autohaus Rheims, das durch die Quartiere fährt und an wechselnden Orten musikalische Momente bietet. „Solche zusätzlichen Programmpunkte zeigen, wie stark das Engagement vor Ort ist und wie viel Herzblut in der Weiterentwicklung unserer Innenstadt steckt“, betont Michael Kersting

Mit dem abwechslungsreichen Angebot aus Information, Unterhaltung, Musik und Einkaufsmöglichkeiten lädt das Stadtfest zu einem erlebnisreichen Tag für die ganze Familie ein.

Das Stadtfest „Moerser Frühling“ findet mit freundlicher Unterstützung der Moers-Partner:innen der Moers Marketing statt – der Sparkasse am Niederrhein, der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH und des Autohaus Minrath.

Veranstaltungsdatum : 12.04.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort  47441 Moers (Teile der Innenstadt)

Grafschafter Musenhof startet am Sonntag, 12. April, in die 17. Saison
Endlich: Am Sonntag nach Ostern (12. April) startet die mittelalterliche Lernstadt im Grafschafter Musenhof ihre Saison. Während auf dem gleichzeitig stattfindenden Moerser Frühling vieles gekauft werden kann, stellen die Kinder im Musenhof Dinge selbst her.

Kleine und große Besucherinnen und Besucher können am 12. April im Grafschafter Musenhof selbst Kammweben, Ledersäckchen her-stellen, Bänder flechten (Makramee) und Filzen.

(Foto 1: Grafschafter Museum / Bettina Engel-Albustin)

Die Menschen im Mittelalter haben damals viele ihrer Gebrauchsgegenstände selbst gefertigt. „Für diese Saisoneröffnung stellen wir Tätigkeiten des mittelalterlichen Alltags in den Mittelpunkt“, erläutert Museumsleiterin Diana Finkele. Kleine und große Besucherinnen und Besucher können selbst Kammweben, Ledersäckchen herstellen, Bänder flechten (Makramee) und Filzen.

Die Niederrheinische Rotte schlägt dann im Musenhof ihr Ritterlager auf. (Foto  Grafschafter Museum / Bettina Engel-Albustin)

Leckeren Waffeln und Gebäck
Aber natürlich gibt es auch wieder vieles zu bestaunen, denn mit dabei ist wieder die Niederrheinische Rotte, die im Musenhof ihr Ritterlager aufschlägt. Die Fördervereine der Kitas St. Josef und St. Ida sorgen unter anderem mit leckeren Waffeln und Gebäck für Stärkung.

Bei der Saisoneröffnung zum ersten Mal mit dabei ist Abiturklasse des Gymnasium Rheinkamp Europaschule Moers. Die Schülerinnen und Schüler hoffen, dass sie mit den Erlösen aus ihrem Verkaufsstand die Abi-Kasse füllen können.

Museumsleiterin Diana Finkele (l.) freut sich, dass Ramona Stenger (r.) den Musenhof in dieser Saison betreut. Ein großes Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unterstützt sie dabei. (Foto 3: Grafschafter Museum/Stadt Moers, KI bearbeitet)

Fachfrau übernimmt die Saison
„Für die diesjährige Musenhof-Saison konnten wir mit Ramona Stenger eine Fachfrau gewinnen“, freut sich Museumsleiterin Diana Finkele. Stenger hat Geschichte und Germanistik studiert und kennt den Musenhof bestens: seit 2023 unterstützt sie das Musenhofteam ehrenamtlich. 2023 war sie bereits nach wenigen Wochen sogar für den ausgefallenen Kulturpädagogen eingesprungen und hatte noch während ihres Bachelorstudiums die Verantwortung für die laufende Saison übernommen.

„Nach Beendigung meines Studiums freue ich mich, die kommende Musenhofsaison zu gestalten. Die kurze Zeit, in der ich diesen Job bereits ausführen konnte, hat mir wirklich sehr gefallen und ich konnte sehr viel lernen sowie meine Fähigkeiten und mein Wissen verbessern. Und die Vorstellung, eine ganze Saison des Musenhofs als Kulturpädagogin miterleben und mitgestalten zu dürfen, erfüllt mich mit großer Vorfreude“, erläutert Ramona Stenger. Ein großes Team ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unterstützt sie dabei.

Der Eintritt ist kostenfrei. Je nach Bastelaktion bittet das Team um einen Materialbeitrag.
Öffnungszeiten:
Betreuungszeit von Kindern samstags von 10 bis 13 Uhr
Familienöffnungszeit samstags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr
Gruppenführungen und andere Angebote sind jederzeit auf Anfrage möglich. Das Ferienprogramm findet in der zweiten Hälfte der Sommerferien statt. Die Saison endet am 31. Oktober mit dem Rübengeisterumzug.

Dinslaken: Mit dem Steiger auf den Spuren der Bergleute
Der ehemalige Obersteiger Silvo Magerl nimmt Interessierte am Sonntag, 12. April 2026, von 15 bis 17 Uhr mit auf eine einzigartige Reise über das Bergwerk, das ihn fast sein gesamtes Arbeitsleben lang geprägt hat. In lebendigen Schilderungen lässt er die harte, aber faszinierende Welt wiederaufleben.

Mit packenden Geschichten aus dem Leben der Bergleute und persönlichen Erlebnissen aus seiner Zeit im Bergbau entführt er die Teilnehmenden in eine Zeit, in der der Bergbau mehr als nur ein Beruf war – er war Lebensmittelpunkt und Lebensart. Die Ende 2005 stillgelegte Zeche Lohberg war für viele Bergleute nicht nur eine Arbeitsstätte, sondern ein zentraler Bestandteil ihres Lebens.

Bei der Führung erzählt der erfahrene Bergingenieur von den prägenden Momenten seiner Karriere: von der historischen Entwicklung des Bergwerks, vom schmutzigen Alltag mit schwarzen Augenrändern, von der Plüngelstube, der Kaue und der Grubenwehr. Er berichtet von der Einfahrt in die Grube und dem schweißtreibenden Malochen in der Dunkelheit und immer wieder vom unerschütterlichen Zusammenhalt der Kumpel, denn unter Tage gab es keine Fremden, nur Kumpel.

Der Treffpunkt zur Führung ist am Ledigenheim in Lohberg, Stollenstraße 1. Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro pro Person und ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und wird vom Team der Stadtinformation am Rittertor telefonisch unter 02064 - 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de gerne entgegengenommen. 

Krankenhaus Bethanien Moers: 19. Teddykrankenhaus am 09. Mai 2026
Am Veranstaltungssamstag werden von 10 bis 16 Uhr alle kranken Kuscheltiere behandelt „Wer sein krankes Stofftier in den besten Händen wissen möchte, ist am Samstag, dem 09. Mai 2026, von 10 bis 16 Uhr im Teddykrankenhaus am Krankenhaus Bethanien genau richtig aufgehoben“, erklärt Ilka Prangen, Pflegedienstleitung und Organisatorin.

Ob Schmetterlinge im Bauch, ein verstauchter Arm oder ein gebrochenes Herz – auf der Wiese neben dem Seniorenstift Bethanien (Wittfeldstraße 31, 47441 Moers) wird allen kleinen Kuscheltierbesitzer:innen bei der kostenfreien Veranstaltung geholfen. Die Anfahrt ist über den Besucherparkplatz des Krankenhauses Bethanien möglich.  

„Wir freuen uns über alle Kinder aus Moers und Umgebung, die ihren verletzten Teddy oder ihre kranke Puppe zur Untersuchung zu uns bringen“, betont Ilka Prangen. In diesem Jahr warten außerdem wieder ein Stand des Seniorenstifts Bethanien für die ältere Generation von Kuscheltieren, und dieses Mal ganz neu, ein Stand, an dem Urotherapeutin Silvana Solinas Rede und Antwort stehen wird, auf die Besucher:innen.    
Die Idee des Teddykrankenhauses stammt aus Skandinavien und richtet sich an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter und ihre Eltern. Im Rahmen der Veranstaltung soll Kindern auf spielerische Art und Weise vermittelt werden, wie ein Krankenhausaufenthalt abläuft. Sie schlüpfen dabei in die Elternrolle und durchlaufen gemeinsam mit ihren Stofftieren alle nötigen Stationen, wie die Aufnahme, die Operation oder die Medikamentenbesorgung in der Apotheke.  

Rund fünfzig ehrenamtliche Helfer:innen der Stiftung Bethanien Moers und Auszubildende der Bethanien Akademie sind an den Veranstaltungstagen im Einsatz und kümmern sich um das Wohl der Kuscheltiere. Kooperationspartner sind die Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg, die Deutsche Jugendfeuerwehr (DFV), die aeskulap Apotheke aus Moers und die Apotheke am Bethanien, eine Filiale der Moerser Adler Apotheke.  

Die Veranstaltung findet an insgesamt drei Tagen statt. Während das Teddykrankenhaus am Samstag, 09. Mai, für alle Kinder und ihre Familien geöffnet hat, sind am 07. und 08. Mai angemeldete Kindergartengruppen zu Besuch. Insgesamt erwarten die Veranstalter:innen rund 1.400 Kinder.  

Ein verletzter Hase wird operiert: Das Teddykrankenhaus kümmert sich um jedes kranke oder verletzte Stofftier. 

Neues Amtsblatt vom 09.04.26
Am 9. April 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält eine öffentliche Bekanntmachung der Stadt Dinslaken zur europaweiten Ausschreibung der Schlosserarbeiten für die Moltkeschule. Ab sofort sind die städtischen Amtsblätter über folgende Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de/termine



Inflationsrate im März 2026 bei +2,7 % Sprunghaft gestiegene Kraftstoff- und Heizölpreise wirken erhöhend auf die Inflationsrate
Verbraucherpreisindex, März 2026:
+2,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+1,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, März 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+1,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im März 2026 bei +2,7 %. Damit stieg die Inflationsrate auf den höchsten Stand seit Januar 2024 (+2,9 %). Im Februar 2026 hatte sie bei +1,9 % gelegen und im Januar 2026 bei +2,1 %.

"Die deutlichen Preissteigerungen bei den Energieprodukten treiben die Inflation. Insbesondere Kraftstoffe und Heizöl haben sich für die Verbraucherinnen und Verbraucher seit Beginn des Iran-Kriegs sprunghaft verteuert", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat Februar 2026 stiegen die Verbraucherpreise im März 2026 um 1,1 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 7,2 % gegenüber März 2025
Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im März 2026 um 7,2 % höher als im März 2025. Das war der erste Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat seit Dezember 2023. Im Februar 2026 hatte der Preisrückgang noch bei -1,9 % gelegen. Kraftstoffe verteuerten sich im März 2026 gegenüber März 2025 um 20,0 %. Auch die Preise für leichtes Heizöl erhöhten sich erheblich um 44,4 %.

Diese deutlichen Preissprünge resultierten maßgeblich aus den Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten und der dadurch ausgelösten Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt. Trotz des Preisanstiegs beim leichten Heizöl war Haushaltsenergie insgesamt im März 2026 um 1,2 % günstiger als ein Jahr zuvor (Februar 2026: -3,5 %).

So blieben Strom (-4,5 %), Erdgas einschließlich Betriebskosten (-2,9 %) und Fernwärme (-1,2 %) binnen Jahresfrist günstiger, was unter anderem auf die seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung (zum Beispiel reduzierte Übertragungsnetzentgelte, Abschaffung der Gasspeicherumlage) zurückzuführen ist.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,9 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel lagen im März 2026 um 0,9 % höher als im Vorjahresmonat. Damit schwächte sich der im Vormonat Februar 2026 beobachtete Preisauftrieb (+1,1 %) etwas ab. Preiserhöhungen zeigten sich weiterhin vor allem bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+6,1 %, darunter Schokolade: +9,6 %). Auch für Obst (+4,7 %), frisches Gemüse (+3,8 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+3,6 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.

Günstiger wurden hingegen insbesondere Speisefette und Speiseöle (-17,6 %, darunter Butter: -29,1 %; Olivenöl: -11,8 %). Zudem verbilligten sich Molkereiprodukte (-5,4 %), während Eier (+14,8 %) merklich teurer wurden.

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 %
Im März 2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,3 %, die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe betrug +2,0 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im März 2026 wie bereits seit Jahresbeginn bei +2,5 %.

Waren verteuerten sich gegenüber März 2025 um 2,3 %
Im März 2026 lagen die Preise für Waren insgesamt um 2,3 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 3,4 % und Gebrauchsgüter um 0,5 %. Neben Nahrungsmitteln (+0,9 %) und Energieprodukten (+7,2 %) wurden auch andere Waren teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+4,3 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +12,1 %) und Tabakwaren (+6,1 %). Preisrückgänge zeigten sich dagegen unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-2,8 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-5,6 %).



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im März 2026 um 3,2 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung für Dienstleistungen im Vergleich zu den Waren oberhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+7,0 %) sowie die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).

Letzteres ist insbesondere auf die Erhöhung des Preises für das Deutschlandticket zum Jahresbeginn zurückzuführen. Auch die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,8 %), Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung (+3,5 %), Gaststättendienstleistungen (+3,3 %) sowie Versicherungsdienstleistungen (+3,2 %) waren im März 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor.

Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im März 2026 die Nettokaltmieten mit +1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nur wenige Dienstleistungen waren günstiger als im Vorjahresmonat, darunter Telekommunikationsdienstleistungen (-0,1 %).



Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,1 %, Energie um 7,7 %
Gegenüber Februar 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im März 2026 um 1,1 %. Infolge der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten stiegen die Energiepreise binnen Monatsfrist deutlich um 7,7 %. Insbesondere beim Kauf von Kraftstoffen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher einen spürbaren Preisanstieg hinnehmen (+15,6 %, darunter Dieselkraftstoff: +22,6 %).

Der Preisanstieg für leichtes Heizöl betrug 43,2 %. Zudem zeigten sich teilweise saisonbedingt Preisanstiege bei internationalen Flügen (+10,0 %), Pauschalreisen und Bekleidungsartikeln (jeweils +4,4 %). Die Preise für Nahrungsmittel blieben nahezu konstant (+0,1 %). Teurer war hier zum Beispiel frisches Obst (+1,3 %), günstiger hingegen wurde vor allem frisches Gemüse (-2,8 %, darunter Gurken: -19,1 %, Kopf- oder Eisbergsalat: -5,1 %).

NRW: Baupreise für Wohngebäude im Februar 2026 um 2,7 % höher als ein Jahr zuvor
* Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden um 2,3 % gestiegen
* Ausbauarbeiten an Wohngebäuden verteuerten sich um 3,0 %
* Preisanstieg beim Straßenbau mit knapp 5 % am höchsten 

Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen Februar 2025 und Februar 2026 um 2,3 %. Den stärksten Preisanstieg gab es in diesem Bereich bei Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,7 %, gefolgt von Klempnerarbeiten mit4,0 % und den Gerüstarbeiten mit 3,8 %. 

Stahlbauarbeiten waren 0,2 % günstiger als ein Jahr zuvor. Preise für Ausbauarbeiten um 3,0 % gestiegen Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im Februar 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,0 %. Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 6,3 % den höchsten Preisanstieg.



Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen mit 6,1 % festgestellt. 
Tapezierarbeiten verteuerten sich um 5,2 %. Die Preise für Bodenbelagsarbeiten stiegen im selben Zeitraum mit 0,5 % unterdurchschnittlich. 

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten Preisanstieg zwischen Februar 2025 und Februar 2026 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Außenanlagen für Wohngebäude um 4,4 % und für Schönheitsreparaturen in Wohnungen um 4,0 %. 

Das neue KiBiz darf nicht schlechter sein als das aktuelle
Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW) sind weiterhin in engem Austausch mit dem Landtag und der Landesregierung zur Novellierung des Kinderbildungsgesetzes NRW (KiBiz). Im öffentlichen Stellungnahmeverfahren des Landtags haben die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege heute ihre gemeinsame Stellungnahme an den Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend übersandt.

Den aktuellen Stand der Gespräche ordnen Kirsten Schwenke, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW, und Stephan Jentgens, Mitglied im Vorstand der Freien Wohlfahrtspflege in NRW und Vorsitzender des Arbeitsausschusses Tageseinrichtungen für Kinder, wie folgt ein:

Kirsten Schwenke: „Die Freie Wohlfahrtspflege führt derzeit auf allen Ebenen intensive Gespräche mit der Landesregierung sowie mit allen demokratischen Fraktionen im NRW‑Landtag darüber, wie die Kindertageseinrichtungen künftig ausgestaltet werden sollen. Wir erleben dabei einen ernsthaften und konstruktiven Austausch.

Im Mittelpunkt der Gespräche steht das gemeinsame Anliegen von Landespolitik und freien Trägern, hohe Bildungsansprüche mit einer verlässlichen finanziellen, strukturellen und personellen Ausstattung der Kitas in Nordrhein‑Westfalen in Einklang zu bringen. Dieses gemeinsame Ringen ist anspruchsvoll, aber es ist getragen von dem klaren Willen, Verantwortung zu übernehmen – für Kinder, Eltern und die Mitarbeitenden in unseren 8.300 Tageseinrichtungen für Kinder.

Für die Freie Wohlfahrtspflege gilt dabei unverändert: Das neue KiBiz darf nicht schlechter sein als das aktuelle. Den derzeit vorliegenden Gesetzentwurf lehnt die Freie Wohlfahrtspflege ab. Ich danke allen beteiligten Akteur*innen ausdrücklich für den bislang gemeinsam zurückgelegten Weg und hoffe sehr, dass es im parlamentarischen Verfahren gelingt, ein Kinderbildungsgesetz zu verabschieden, das deutlich besser ist als der aktuelle Gesetzentwurf. In den bisherigen Gesprächen wird deutlich, dass allen Beteiligten der Ernst der Lage bewusst ist.“

Stephan Jentgens: „Kitazeit ist Bildungszeit. In den Verhandlungen zeichnet sich ein Zielkonflikt zwischen qualitativ hochwertiger Bildungsarbeit und verlässlichen Öffnungszeiten einerseits und nach wie vor deutlich unterfinanzierten Einrichtungen andererseits ab. Unser Ziel im parlamentarischen Verfahren ist es nun, ein neues KiBiz zu bekommen, das den Status quo zumindest nicht verschlechtert. Um das zu erreichen sind aus Sicht der Freien Wohlfahrtspflege vier Knackpunkte zentral:

Erstens das umstrittene und weiterhin diskutierte Kern- und Randzeitenmodell. Eine Kernzeit von lediglich fünf Stunden pro Tag greift aus unserer Sicht deutlich zu kurz. Bildung, Erziehung und Betreuung finden zu jeder Zeit in der Kindertageseinrichtung statt. Keinesfalls darf die Situation entstehen, dass beispielsweise Kinder mit einer Buchungszeit von 45 Stunden nur 25 Stunden personell gut ausgestattete Kernzeit als „Bildungszeit“ erhalten und die verbleibenden 20 Stunden Randzeit vorrangig von einem Betreuungsanspruch geprägt sind. Auch müssen Aufsichtspflicht, Kindesschutz und Teilhabe zu jedem Zeitpunkt in der Kindertageseinrichtung durch eine angemessen qualifizierte Personalausstattung gesichert sein. Die Freie Wohlfahrtspflege hält eine Aufsplittung in Kern- und Randzeiten fachlich nicht für vertretbar.

Zweitens die erweiterten Buchungszeiten. Bisher können Eltern zwischen drei unterschiedlichen Betreuungsumfängen für ihre Kinder in der Kita wählen: 25, 35 oder 45 Wochenstunden. Der Gesetzentwurf sieht vor, künftig zusätzlich auch 30 und 40 Wochenstunden einzuführen. Was auf den ersten Blick nach mehr Flexibilität klingt, würde in der Praxis große Herausforderungen für Kinder, Fachkräfte und Träger mit sich bringen. In der Kita könnten künftig Kinder mit bis zu fünf unterschiedlichen Buchungszeiten betreut werden. Erfahrungsgemäß nutzen Familien diese Zeiten zudem in sehr unterschiedlichen Tagesrhythmen. Für die Einrichtungen bedeutet das einen erheblich höheren Organisationsaufwand. Für die Kinder selbst würde dies häufiger wechselnde Gruppen und Spielkonstellationen bedeuten. Diese fehlende Kontinuität erschwert stabile Beziehungen und steht damit dem pädagogischen Bildungsauftrag der Kitas entgegen.

Hinzu kommen erhebliche finanzielle Risiken für die Träger. Die Finanzierung der Kitas nach dem Kinderbildungsgesetz KiBiz ist an die gebuchten Stunden gekoppelt. Ein Szenario: Wenn nur jedes fünfte Kind eine niedrigere Buchungszeit als derzeit erhält, würden dem System rund 200 Millionen Euro fehlen. Die vorgesehene Erhöhung der Kindpauschalen zur Senkung des Defizits der Einrichtungen würde damit vollständig aufgezehrt. Bei einer Reduzierung der Buchungszeit bei jedem zweitem Kind im Vergleich zu heute würden sogar rund 500 Millionen Euro fehlen.

Damit würde sich das Defizit in einem ohnehin schon deutlich unterfinanzierten System weiter verschärfen. Zwar sinken mit geringeren Buchungszeiten formal auch die Leistungen, tatsächlich lassen sich aber kaum Kosten einsparen. Viele Ausgaben, etwa für Personal, Gebäude oder Miete fallen unabhängig von der Belegung an. Kitas müssen weiterhin Fachkräfte für höhere Betreuungsumfänge vorhalten, auch wenn sie von weniger Kindern genutzt werden. Die zusätzliche finanzielle Unsicherheit würde den Bestand zahlreicher Einrichtungen ernsthaft gefährden.

Daher fordert die LAG FW eindringlich, auf die zusätzlichen Buchungsmöglichkeiten zu verzichten. Zumindest so lange, bis die Finanzierungssystematik des KiBiz belegungsunabhängige Betriebskosten berücksichtigt und die wirtschaftlichen Risiken für die Träger deutlich abgefedert ist. Nur so lassen sich Bildungsanspruch, Qualität und Stabilität dauerhaft miteinander vereinbaren.

Drittens die erweitere Überbelegung von Gruppen. Der Gesetzentwurf sieht vor, mehr Kinder pro Kita‑Gruppe zuzulassen. Das würde die Bildungs- und Betreuungsqualität weiter absenken und insbesondere Kinder unter drei Jahren, Kinder mit Förderbedarfen sowie die Mitarbeitenden deutlich zusätzlich belasten. Die geplante Neuregelung widerspricht klar den seit Jahren wissenschaftlich begründeten Forderungen der LAG FW und der Kirchen nach kleineren Gruppen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in den Kindertageseinrichtungen. Vor diesem Hintergrund sowie mit Blick auf zurückgehende Kinderzahlen muss dieser Passus im Gesetzentwurf dringend gestrichen werden.

Viertens die Inklusion. Für Kinder mit Behinderung beziehungsweise Kinder, die von Behinderung bedroht sind, sieht der Gesetzentwurf eine erhöhte Kindpauschale vor. Diese dient der Berücksichtigung des pädagogischen Mehraufwandes für die Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kita. Hier braucht es zwingend eine Ergänzung im Gesetzestext, dass diese Pauschale neben Personalkosten auch für Sachmittel ausgegeben werden kann. Insgesamt sind im Gesetzentwurf Inklusionsaspekte zwar aufgegriffen worden, bleiben jedoch hinter den Erwartungen an entsprechende Finanzierungs- und Personalkonzepte zur Sicherung von Inklusion und sozialer Teilhabe aller Kinder zurück.“

Hintergrundinformationen
Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) sowie die katholische und die evangelische Kirche vertreten aktuell 8.300 von insgesamt 10.800 Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Damit befinden sich drei Viertel aller Kitas in NRW in freier Trägerschaft. In diesen Kitas bilden, erziehen und betreuen mehr als 100.000 Beschäftigte etwa 500.000 Kinder.

Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen
750.000 Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür ein, Menschen in allen Lebenslagen zu unterstützen. Mit ihren Angeboten und Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6 Millionen Menschen.

Neben den konkreten Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit übernehmen die Verbände eine wichtige Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und Verwaltung: Sie benennen soziale Schieflagen und setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu erreichen.



10. April: Tag der Geschwister
3,1 Jahre Altersabstand liegen im Mittel zwischen erstem und zweitem Kind Altersabstand in Ostdeutschland deutlich größer als in Westdeutschland
Über den idealen Altersabstand zwischen Geschwistern wird viel diskutiert.

 In Deutschland lagen zwischen der Geburt des ersten und des zweiten Geschwisterkindes derselben Mutter im Jahr 2024 im Mittel 3,1 Jahre (Median), wie das Statistische Bundesamt zum Tag der Geschwister am 10. April mitteilt. Der Altersabstand ist damit etwas geringer als zehn Jahre zuvor: 2014 lag er bei 3,3 Jahren.

Gibt es weitere Geschwisterkinder, so liegen diese altersmäßig weiter auseinander: So betrug der Abstand zwischen der Geburt des zweiten und des dritten Kindes derselben Mutter im Jahr 2024 im Mittel 3,8 Jahre. Zwischen drittem und viertem Geschwisterkind lagen 3,6 Jahre. Hier gab es gegenüber dem Jahr 2014 kaum Veränderungen: Damals lagen zwischen zweitem und drittem Kind 3,9 Jahre und zwischen drittem und viertem ebenfalls 3,6 Jahre.

Zwischen Geburt von erstem und zweitem Kind liegen in Ostdeutschland 3,8 Jahre Der Altersabstand von Geschwistern ist in Ostdeutschland größer als in Westdeutschland. Zwischen der Geburt des ersten und des zweiten Kindes lagen in den ostdeutschen Ländern (ohne Berlin) im Jahr 2024 im Mittel 3,8 Jahre, in den westdeutschen waren es 3,0 Jahre.
Zwischen dem zweiten und dritten Kind waren es 4,4 Jahre beziehungsweise 3,7 Jahre. Ein Grund für den Unterschied könnte sein, dass Frauen in Ostdeutschland bei der Geburt ihres ersten Kindes mit durchschnittlich 29,2 Jahren mehr als ein Jahr jünger waren als Frauen in Westdeutschland mit im Schnitt 30,5 Jahren.

Öffentliche Schulden im 4. Quartal 2025 um 50,8 Milliarden Euro gestiegen Verschuldung steigt gegenüber dem Vorquartal um 1,9 % auf 2 661,5 Milliarden Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 4. Quartals 2025 mit 2 661,5 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung damit gegenüber dem 3. Quartal 2025 um 1,9 % oder 50,8 Milliarden Euro.

Gegenüber dem Jahresende 2024 erhöhte sich der öffentliche Schuldenstand zum Ende des 4. Quartals 2025 um 6,0 % oder 151,0 Milliarden Euro. Zum Öffentlichen Gesamthaushalt zählen die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte. Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich, zum Beispiel private Unternehmen im In- und Ausland.


Schulden des Bundes erhöhen sich gegenüber dem Vorquartal um 1,8 %
Die Schulden des Bundes stiegen zum Ende des 4. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal um 32,2 Milliarden Euro (+1,8 %) auf 1 840,6 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür waren die Zuwächse der Schulden bei den Sondervermögen: Das "Sondervermögen Bundeswehr" erhöhte seine Verschuldung gegenüber dem Vorquartal um 29,4 % oder 9,8 Milliarden Euro auf 43,0 Milliarden Euro.

Das rückwirkend zum 1. Januar 2025 neu gegründete "Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität" (SVIK) nahm im Oktober 2025 erstmals Schulden auf. Zum Ende des 4. Quartals 2025 lag dessen Verschuldung bei 24,3 Milliarden Euro. Schulden der Länder steigen um 1,4 % Die Länder waren zum Ende des 4. Quartals 2025 mit 624,6 Milliarden Euro verschuldet, dies war ein Zuwachs von 8,7 Milliarden Euro (+1,4 %) gegenüber dem Vorquartal.

Der stärkste prozentuale Schuldenanstieg wurde für Hamburg mit +7,8 % ermittelt, gefolgt von Bremen (+3,9 %) und Bayern (+3,2 %). In Hamburg ist der Anstieg des Schuldenstands vor allem darauf zurückzuführen, dass mit der Gründung des konzernfinanzierenden Extrahaushalts "FinanzServiceAgentur Hamburg" (FSA) Verbindlichkeiten bestimmter sonstiger Fonds, Einrichtungen und Unternehmen (sFEU) neu in den Schuldenstand eingeflossen sind.

Vorher hatten sich diese selbst am Finanzmarkt finanziert. In Bremen erhöhten sich die Kassenkredite aufgrund der Bereitstellung von Barsicherheiten für Anlagen. In Bayern ist der Anstieg auf eine Anschlussfinanzierung bereits zuvor ausgelaufener Kredite zurückzuführen. Lediglich in drei Ländern ging die Verschuldung gegenüber dem Vorquartal zurück.

Dabei sanken die Schulden in Mecklenburg-Vorpommern prozentual am stärksten (-3,9 %), während sie sich in Thüringen und Sachsen-Anhalt geringfügig verringerten (jeweils -0,1 %). Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände wachsen um 5,3 % Auch bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden nahm die Verschuldung zum Ende des 4. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal zu. Sie stieg um 9,8 Milliarden Euro auf 196,3 Milliarden Euro und damit unter den einzelnen Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts prozentual am stärksten (+5,3 %).

Den höchsten prozentualen Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wiesen die Gemeinden und Gemeindeverbände in Niedersachsen (+9,3 %) auf, gefolgt von den Kommunen in Baden-Württemberg (+9,2 %) und Sachsen (+8,8 %). Die Anstiege sind vorwiegend darauf zurückzuführen, dass die Rücklagen auf der kommunalen Ebene weitestgehend aufgebraucht waren und die Kommunen für ihre Aufgabenerledigung neue Schulden aufnehmen mussten.

Einen Rückgang der kommunalen Verschuldung gab es – wie schon in allen anderen Quartalen des Jahres – in Thüringen (-1,7 %) und erstmals im Jahr 2025 auch im Saarland (-0,9 %). Bei den saarländischen Kommunen ist dies unter anderem darauf zurückzuführen, dass im Rahmen des "Saarlandpakts" erneut Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände durch das Land abgelöst wurden.

Mobilitätsbefragung im Kreis Wesel: Zweite Erhebungswelle startet am 14. April 2026
Die kreisweite Mobilitätsbefragung geht in die nächste Phase: An der ersten Erhebungswelle von Februar bis Ende März beteiligten sich bereits viele Einwohnerinnen und Einwohner. Der Kreis Wesel bedankt sich bei allen, die sich die Zeit genommen und damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsplanung in der Region geleistet haben. Ab dem 14. April 2026 beginnt die zweite Erhebungswelle.

Zufällig ausgewählte Haushalte in allen 13 Kommunen erhalten ein Anschreiben mit dem Befragungslink, über den die Teilnahme ganz einfach online möglich ist. Alternativ kann der Fragebogen in schriftlicher Form angefordert werden.

Die Teilnahme erfolgt freiwillig und anonym. Ziel der Befragung ist es, ein umfassendes Bild der Alltagsmobilität im Kreisgebiet zu gewinnen und so eine fundierte Datengrundlage zu schaffen, um bestehende Maßnahmen zu bewerten, zukünftige Planungen bedarfsgerecht auszurichten und den Anteil umweltfreundlicher Mobilität nachhaltig zu steigern.

Für repräsentative und aussagekräftige Ergebnisse ist auch in der zweiten Erhebungswelle eine hohe Beteiligung wichtig. Die Kreisverwaltung bittet daher um die Teilnahme an der Befragung, damit die Mobilität im Kreisgebiet nachhaltig, klimafreundlich und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden kann – für mehr Lebensqualität in unserer Region.

Hundebestandsaufnahme in Kleve startet Mitte April
Ab dem 15. April 2026 wird die Stadt Kleve in Zusammenarbeit mit der Springer Kommunale Dienste GmbH im gesamten Stadtgebiet eine Hundezählung durchführen.

Das hatte die Stadtverwaltung zum Ende des vergangenen Jahres bereits angekündigt. Jeder Haushalt in Kleve wird dann besucht und auf eine mögliche Hundehaltung überprüft. Stellt die Stadt Kleve eine unangemeldete Hundehaltung fest, werden Nachzahlungen fällig.

Bei der Bestandsaufnahme wird jeder Haushalt im Stadtgebiet mindestens einmal durch Mitarbeitende des beauftragten Unternehmens besucht. An der Haustür werden die Anwohnerinnen und Anwohner dazu befragt, ob sie Hunde halten. Ein Recht zum Betreten der Wohnräume haben die Mitarbeitenden selbstverständlich nicht. Wohnungen dürfen demnach nur dann betreten werden, wenn Bewohnerinnen und Bewohner das explizit erlauben.

Alle Mitarbeitenden des Unternehmens können mit Dienstausweisen belegen, dass sie im Auftrag der Stadt Kleve unterwegs sind. Die Besuche finden montags bis samstags statt. Falls im Zuge der Kontrollen nachgewiesen wird, dass Hunde nicht angemeldet wurden, muss die Hundehalterin oder der Hundehalter mit einer rückwirkenden Steuerfestsetzung und einem Bußgeld rechnen.

Eine unterlassene Hundeanmeldung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die An- und Abmeldung eines Hundes kann ganz einfach online unter www.kleve.de/hundesteuer erledigt werden. Die Übersendung der Hundemarke erfolgt dann in der Regel innerhalb weniger Wochen.

Grundsätzlich gilt, dass Klever Bürgerinnen und Bürger einen Hund innerhalb von zwei Wochen nach Aufnahme in den Haushalt bei der Stadt Kleve anmelden müssen. Nach Kenntnis der Stadtverwaltung leben aktuell 4.406 Hunde in der Schwanenstadt.

Kleve: Forstgartenkonzerte: Eröffnung der neuen Saison am Sonntag
Programmübersicht
Das gesamte Programm der diesjährigen Konzertsaison gibt es unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte. Am Sonntag startet Kleve in die neue Saison der beliebten Forstgartenkonzerte. Die beliebte Konzertreihe unter freiem Himmel im Klever Forstgarten startet auch in diesem Jahr mit einem besonderen Event: Am Sonntag, den 12. April 2026, wird die neue Saison der Forstgartenkonzerte durch Kleves Bürgermeister Markus Dahmen feierlich eröffnet.

Um 14:30 Uhr gibt er den offiziellen Startschuss für die beliebte Veranstaltungsreihe und nimmt gleichzeitig die Wasserfontänen im Forstgarten in Betrieb. Traditionell wird die Eröffnung durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kleve begleitet.

Ab 15:00 Uhr gibt es anschließend ein gemeinsames Konzert mit dem Spielmannszug Reichswalde auf der Bühne im Blumenhof des Forstgartens. Die erste Darbietung der neuen Konzertreihe verspricht wie immer ein musikalisches Erlebnis für die ganze Familie.

In den darauffolgenden Wochen gibt es jeden Sonntag um 15:00 Uhr eines der insgesamt 16 Forstgartenkonzerte bei freiem Eintritt in der Konzertmuschel des Klever Forstgartens zu erleben. Eine Ausnahme bildet lediglich das Konzert von der Blaskapelle „De Fraps“, welches traditionell am Pfingstmontag stattfindet. Ergänzt werden die Forstgartenkonzerte durch eine weitere traditionsreiche Konzertreihe.

Seit 1989 findet jedes Jahr an den letzten beiden Sonntagen im Juli und den ersten beiden Sonntagen im August der Klevische Klaviersommer statt. Veranstaltet werden die vier Konzerte, die jeweils um 17:00 Uhr beginnen, vom Klevischen Verein für Kultur und Geschichte. Zusätzlich soll am 2. August um 22:00 Uhr das Nocturne-Konzert starten, welches von Studierenden des Musiksommer Campus Cleve mitgestaltet wird.

Ihren krönenden Abschluss finden die Forstgartenkonzerte auch 2026 wieder im beliebten Sommerabschlusskonzert mit dem beeindruckenden Klever Lichterfest. Am 12. September 2026 ab 18.30 Uhr werden tausende Laternen, Lampions, Strahler und Lichter die historischen Parkanlagen illuminieren und einen stimmungsvollen Rahmen für das Eventhighlight bieten.

Nach Einbruch der Dunkelheit gegen 21:30 Uhr beendet eine besondere Abschlussinszenierung vor der historischen Kulisse des Amphitheaters am Museum Kurhaus Kleve die Veranstaltungsreihe. Das besondere Ambiente der Konzertreihe lädt immer wieder hochkarätige Künstlerinnen und Künstler und eine große Zuhörerschaft ein, sich dem Musikgenuss open-air hinzugeben.

Mit über 500 Stühlen, Bänken und gerne auch mitgebrachten Picknicken ist jedes Konzert, vor allem bei sommerlichem Wetter, ein Erlebnis. Veranstalterinnen und Veranstalter sowie Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Rahmen der Forstgartenkonzerte 2026!

Vor Energie-Krisengipfel: Vorschläge für Senkung der Stromsteuer und Erhöhung der Pendlerpauschale greifen zu kurz  
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) fordert angesichts der hohen Energiepreise vor dem morgigen Krisengipfel des Bundesfinanzministers Lars Klingbeil weitere spürbare Entlastungen für Unternehmen. Die Pendlerpauschale zu erhöhen und die Stromsteuer zu senken, reicht aus Verbandssicht nicht aus. Am Sonntag muss der Koalitionsausschuss ein weitreichendes Maßnahmenpaket beschließen.

Dazu erklärt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB: 
„Es ist begrüßenswert, dass die Spitzen der Bundesregierung weitere Maßnahmen für notwendig erachten, um die sich zuspitzende Energiepreiskrise abzufedern. Die vom Bundeskanzler vorgeschlagene Erhöhung der Pendlerpauschale entlastet allerdings erst rückwirkend und vorrangig Arbeitnehmer – Unternehmen bleiben außen vor.

Hingegen wäre eine sofortige Senkung der Stromsteuer ein sinnvoller Schritt, den wir unabhängig von der aktuellen Lage am Energiemarkt immer wieder gefordert haben. Die Maßnahme würde die Stromkosten für Unternehmen unmittelbar senken und ihnen dadurch insgesamt etwas mehr finanzielle Handlungsspielräume verschaffen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem hilft eine solche Senkung, die zu erwartende Inflationssteigerung abzumildern.

Ersparnisse beim Strom helfen jedoch nicht flächendeckend. Bei Speditionen beispielsweise, die auf Benzin und Diesel zwingend angewiesen sind, können geringere Strompreise die aktuell extrem hohen Kosten an der Zapfsäule nicht annähernd ausgleichen. 

Deshalb muss der Koalitionsausschuss am Sonntag weitreichende Maßnahmen beschließen, die kleine und mittlere Betriebe in ihrer Breite kurzfristig entlasten. Etwa sollte die beschlossene Senkung der Körperschaftssteuer vorgezogen und eine Reduzierung der Lohnnebenkosten diskutiert werden.

Der morgige Krisengipfel muss dafür die richtigen Weichen stellen. Flankierend zu schnellen Hilfen für KMU kommt es nun darauf an, die Energiewende konsequent voranzutreiben. Verdeutlicht der Irankrieg doch einmal mehr Deutschlands gefährliche Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.“

In einer Umfrage des DMB unter 450 Mittelständlern hatten über 90 Prozent der Befragten einen teils dramatischen Kostensprung bei Energie und Sprit seit Beginn des Irankriegs beklagt. Bei einem Drittel beläuft sich der Anstieg sogar auf über 30 Prozent. 

Mehr als die Hälfte der Befragten sieht darin bereits eine deutliche oder sogar kritische Belastung für den laufenden Geschäftsbetrieb. Das Spritpreispakt hat bisher nicht den gewünschten Effekt gezeigt: Tanken bleibt teuer und das wohl noch über einen langen Zeitraum.


Moers: Förderverein begeht 30-jähriges Bestehen bei Blaulichtmeile
Eine öffentlichkeitswirksame Aktion zum 25-jährigen Jubiläum des Vereins zur ‚Förderung des Feuerwehrschutzes und der Jugendfeuerwehr in Moers‘ musste im Jahr 2021 coronabedingt ausfallen.

Foto: Feuerwehr Moers

Zum 30-jährigen Jubiläum des Fördervereins wird er auf der Blaulichtmeile, die am Verkaufsoffenen Sonntag, 12. April, ab 11 Uhr auf dem Neumarkt stattfindet, präsent sein. Die Mitglieder und der Vorstand machen dann auf die Möglichkeiten zur Unterstützung der wichtigen Arbeit der ehrenamtlichen Freiwilligen Feuerwehren und Jugendfeuerwehr in Moers aufmerksam.

Zur Eröffnung hat sich auf Einladung des Fördervereins auch die Staatssekretärin im Innenministerium NRW, Dr. Daniela Lesmeister, für einen Rundgang mit Bürgermeisterin Julia Zupancic und Landrat Ingo Brohl angekündigt.

Wertschätzung für Feuerwehr zum Ausdruck bringen
„Es wäre ein starkes Zeichen für unsere Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr sowie alle beteiligten Organisationen, wenn die Blaulichtmeile am Sonntag gut besucht werden würde. Es warten unter anderem interessante Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit der Löschzüge und die Jugendfeuerwehr richtet eine Jugendfeuerwehrolympiade zum Mitmachen aus.

Alle, die ihre besondere Wertschätzung für unsere Kameradinnen und Kameraden in den Löschzügen sowie den Nachwuchs zum Ausdruck bringen möchten, finden auch Mitgliedsanträge für den Förderverein. Jede Mitgliedschaft, jeder Euro unterstützt direkt dieses besondere Ehrenamt ‚Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr‘“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Landrat Ingo Brohl.

Den ehrenamtlichen Vorstand des Fördervereins bilden neben Vertretern aus jedem Löschzug und der Jugendfeuerwehr traditionell Persönlichkeiten aus der Moerser Lokalpolitik. So sind neben Brohl und Zupancic (beide CDU) auch beispielsweise Mark Rosendahl (SPD) als stellvertretender Vorsitzender und der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Christopher Schmidtke, als Beisitzer im Förderverein aktiv. Weitere Informationen zum Verein und zu den Unterstützungsmöglichkeiten gibt es auf der Internetseite www.vff-moers.de

Kreis Wesel, Rheinberg: Blaulicht, Teamarbeit, Verantwortung: DRK lädt zum Online-Infoabend für Interessierte zur Notfall-Ausbildung ein

Wie wird man Notfallsanitäterin oder Notfallsanitäter – und was erwartet einen im Einsatzalltag? Die DRK Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH lädt zu einem kostenlosen Online-Infoabend ein und gibt spannende Einblicke in Ausbildung, Beruf und Perspektiven im Rettungsdienst.

Wenn der digitale Einsatzalarm ertönt, zählt oftmals jede Sekunde: Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sind oft die Ersten am Einsatzort – sie treffen schnelle Entscheidungen und arbeiten im Team, sind in den unterschiedlichsten Lebenslagen und medizinischen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten zentraler Ansprechpartner, retten Leben und dies häufig unter höchstem Druck. Doch wie wird man eigentlich Teil dieses Teams?

Die DRK Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH lädt erstmalig junge Menschen und alle Interessierten zu einem kostenlosen Online-Infoabend am Dienstag, 28. April 2026, von 19:00 bis 20:30 Uhr ein.

Mit dabei sind Ausbildungsleiter Leander Thormann und Michelle Jöhnk, Auszubildende im 2. Lehrjahr. Sie geben authentische Einblicke in den Beruf und die Ausbildung: Welche Voraussetzungen braucht es? Wie läuft die Ausbildung ab? Und welche Perspektiven bietet der Beruf im Rettungsdienst? Michelle berichtet außerdem aus erster Hand über ihren Alltag auf dem Rettungswagen und ihre persönlichen Erfahrungen in der Ausbildung.

Der Rettungsdienst des DRK Kreisverbands Niederrhein leistet im Kreis Wesel jährlich rund 12.000 Notfalleinsätze und Krankentransporte. Dafür stehen sechs Rettungswagen, zehn Krankentransportwagen sowie zwei Notarzteinsatzfahrzeuge bereit – ein Arbeitsumfeld, das Praxisnähe und echte Verantwortung garantiert.

Im Online-Termin erhalten die Teilnehmenden nicht nur alle wichtigen Informationen, sondern auch persönliche Einblicke aus dem Ausbildungsalltag und die Möglichkeit, Fragen direkt zu stellen. Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich unter: info@drk-niederrhein.de.

„Michelle Jöhnk, Auszubildende im 2. Lehrjahr zur Notfallsanitäterin, und Ausbildungsleiter Leander Thormann laden zum Online-Infoabend rund um die Notfallsanitäter-Ausbildung bei der DRK Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH ein.“

vhs Kamp-Lintfort: Aufbauwissen zu Android für Smartphones und Tablets

Android noch besser verstehen: Am Samstag, 18. April, findet von 9 bis 14 Uhr der dritte Teil der Kurse zu dem Betriebssystem für Smartphones und Tablets statt. Veranstaltungsort ist die vhs Kamp-Lintfort (Kamperdickstraße 10).

Dozent Andreas Braems vermittelt den Teilnehmenden, wie sie das Android-Gerät optimal nutzen, ihr Smartphone absichern und zeigt viele weitere nützliche Tricks und Kniffe. Im Kurs wird auf Besonderheiten des mobilen Internetsurfens eingegangen und erklärt, wie Apps eingesetzt werden können.  Die Sicherheitseinstellungen sind ein weiteres Thema.

Der Kurs richtet sich an Nutzerinnen, die sich mit den Grundfunktionen bereits vertraut gemacht haben und noch mehr erfahren möchten. Die vhs bittet die Teilnehmenden, ein geladenes Gerät inklusive Ladekabel, ihre Google-Mailadresse samt Passwort sowie die PIN der SIM-Karte mitzubringen.

Der Kurs ist nicht für Apple- und Windows-Geräte geeignet. Erforderliche Anmeldungen für den Kurs sind telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Zu gut für die Tonne – Die Foodsaver Wesel informieren
Am Dienstag, 21. April, berichten die Foodsaver in der Volkshochschule in einem Vortrag von ihrem Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. Weltweit wird etwa ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weggeworfen, obwohl vieles davon noch genießbar wäre.

Neben einem Einblick in die Arbeit der Foodsaver wird auch ein eindrucksvoller Film gezeigt, der verdeutlicht, wie viele Lebensmittel täglich weggeworfen werden und welche Auswirkungen dies auf Umwelt und Gesellschaft hat.
Die Veranstaltung findet ab 17:30 Uhr in der vhs in Wesel, Ritterstraße 10-14, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wesel: Entfall der Wochenmärkte anlässlich des Feiertages am 01.05.2026
Anlässlich des Feiertages „Tag der Arbeit“, am Freitag, 01. Mai2026, entfallen die Wochenmärkte ersatzlos in Wesel-Flüren und Wesel-Obrighoven.

Kempen: Zwei neue Ausstellungen im Kulturforum Franziskanerkloster
Gerhard Hoehme – „Vaters Verwirrspiel“ | Wilhelm Mundt – „unter fünf Augen“  
Am 25. April 2026 um 17 Uhr werden im Kulturforum Franziskanerkloster gleich zwei neue Ausstellungen eröffnet. In den Sonderausstellungsräumen im 1. Obergeschoss sind ausgewählte Grafiken und Bildarbeiten des Künstlers Gerhard Hoehme zu sehen. Hoehme gilt als bedeutender Vertreter des deutschen Informel und ist insbesondere für seine eigenständige abstrakte Bildsprache bekannt.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf selten gezeigten Arbeiten. Im Mittelpunkt steht zudem seine letzte großformatige Radierung in verschiedenen Zwischenständen, die im Bewusstsein seines nahenden Todes entstand. Parallel dazu wird im Rahmen der Reihe „entr’acte in der Klosterpforte“ eine Installation des Bildhauers Wilhelm Mundt gezeigt.

Mundt ist vor allem für seine sogenannten „Trashstones“ bekannt, die in einem aufwendigen Prozess aus Alltagsmaterialien wie Müll, Atelierrückständen oder Fragmenten früherer Arbeiten entstehen. Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht die Auseinandersetzung mit Fragen der Selbstwahrnehmung. Auch die Installation in der Klosterpforte greift diese Themen auf und nähert sich grundlegenden Fragen des menschlichen Daseins: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?

Zu beiden Ausstellungen wird ein Begleitprogramm angeboten. Weitere Informationen sind auf der Website kultur-in-kempen abrufbar. Die Ausstellungen sind bis zum 30. August 2026 zu sehen.


Dinslaken Straßensperrungen aufgrund von Asphaltarbeiten
In der nächsten Woche sind auf Dinslakener Stadtgebiet mehrere Straßen gesperrt, da neue Asphaltdecken eingebaut werden. Am Montag, den 13.04.2026, wird der Abschnitt Dickerstraße zwischen der Franzosenstraße und der Dorstener Straße gesperrt sein. Dies gilt auch für die Radfahrer auf dem Rotbachwanderweg in diesem Bereich.

Am Dienstag, den 14.04.2026, sind die Straßen Am Brüchsken und Im Hardtfeld bis zu Emscherbrücke gesperrt, bereits Montagnachmittag wird hier ein Haftgrund aufgetragen, der nicht überfahren werden sollte. Zum Abschluss wird am Mittwoch, den 15.04.2026, der Bereich des Rotbachwanderweges, zwischen der Schlägerheide und der Franzosenstraße, gesperrt.

Dinslaken: Bürgerbüro Mitte schließt am 09.04. um 13 Uhr
Aufgrund personeller Engpässe wird das Bürgerbüro-Stadtmitte am heutigen Donnerstag, 09.04.2026, bereits um 13 Uhr schließen.  Aushänge werden angebracht. Der Standort Hiesfeld ist regulär zu den für heute vorgegebenen Öffnungszeiten geöffnet. 



Olympiabewerbung 2036 bis 2044: Region „KölnRheinRuhr“ mit höchster Bevölkerungszahl vor Berlin, Hamburg und München
* Rund 5,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in der Region „KölnRheinRuhr“
* Region „KölnRheinRuhr“ mit geringster Bevölkerungsdichte
* Die meisten Beherbergungsbetriebe in der Region „KölnRheinRuhr“

Mit rund 5,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern stellt die Region „KölnRheinRuhr“ in NRW mit ihren 17 Bewerberstädten die bevölkerungsreichste Region unter den Bewerbungskandidaten für die aktuell laufende Bewerbungsphase der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 dar. Neben der Region „KölnRheinRuhr“ gehen auch die Hauptstadt Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg und die bayerische Landeshauptstadt München für Deutschland ins Rennen.

Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Regionaldatenbank Deutschland mitteilt, folgen bei der Bevölkerungszahl hinter der Region „KölnRheinRuhr“ Berlin mit etwa 3,7 Millionen, Hamburg mit rund 1,9 Millionen und München mit 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ hat Köln mit etwa einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl.



Höchste Bevölkerungsdichte in München
Ein anderes Bild zeigt sich mit Blick auf die Bevölkerungsdichte zum 31. Dezember 2024: Hier liegt München mit 4.843,9 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer an der Spitze, gefolgt von Berlin (4.135,5) und Hamburg (2.466,7). Die Region „KölnRheinRuhr“ liegt mit 2.212,1 Einwohnerinnen und Einwohnern je Quadratkilometer auf dem vierten Platz.


Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ führen Düsseldorf (2.845,7), Oberhausen (2.771,4) und Essen (2.732,2) bei der Bevölkerungsdichte. Die meisten Schlafgelegenheiten in Berlin Mit 986 geöffneten Beherbergungsbetrieben im Jahr 2024 führt die Region „KölnRheinRuhr“ das Feld an. Dahinter folgen Berlin (749), München (470) und Hamburg (403). Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ liegen Köln (252), Düsseldorf (212) und Essen (112) vorn. 



Die Reihenfolge ändert sich, wenn die angebotenen Schlafgelegenheiten betrachtet werden. Hier führt Berlin mit ca. 148.000 Schlafgelegenheiten das Rennen an. Auf dem zweiten Platz folgt die Region „KölnRheinRuhr“ mit ca.128.000 Schlafgelegenheiten und den dritten Platz belegt München mit ca. 98.000 angebotenen Schlafgelegenheiten. Hamburg liegt mit ca. 77.000 Schlafgelegenheiten auf dem vierten Platz.



Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ stechen insbesondere Köln (38.096) und Düsseldorf (35.685) hervor. Unter „Schlafgelegenheiten“ versteht man die Anzahl der angebotenen Gästebetten in geöffneten Beherbergungsbetrieben.  Am 26.09.2026 entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welcher der vier Bewerberregionen für Deutschland in das internationale Rennen eintritt.

NRW: Stromerzeugung und -einspeisung zum dritten Mal in Folge rückläufig
* 2025 wurden 36,6 % weniger Strom erzeugt und eingespeist als 2018
* Kohle verliert an Bedeutung, bleibt aber wichtigster Energieträger
* Einspeisung aus Photovoltaik steigt um 20,3 % gegenüber 2024 

Im Jahr 2025 sind in Nordrhein-Westfalen 87.475 Gigawattstunden Strom erzeugt und in das Netz zur allgemeinen Versorgung eingespeist worden. Wie das Statistische Landesamt anhand endgültiger Daten mitteilt, nahm die eingespeiste Menge gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % geringfügig ab. Im Vergleich zu 2018 verringerte sich die Stromeinspeisung in NRW jedoch um 36,6 %. 

Die Stromeinspeisung aus Kohle sank gegenüber dem Vorjahr um 7,2 % und setzte damit den seit 2023 rückläufigen Trend weiter fort. Erdgas und erneuerbare Energien nahmen erneut zu: Gegenüber dem Vorjahr stieg die in 2025 eingespeiste Menge aus Erdgas um 9,0 % und aus erneuerbaren Energien um 3,4 % an. Sonstige Energieträger wie z.B. Dieselkraftstoffe oder Heizöl verbuchten einen Anstieg von 4,6 %. 



Kohle weiterhin wichtigster Energieträger bei der Stromeinspeisung, vor erneuerbaren Energien und Erdgas
Anteilig blieb Kohle 2025 der wichtigste Energieträger bei der Stromeinspeisung. 43,6 % der gesamten eingespeisten Strommenge stammte aus diesem Energieträger. Damit sank der Anteil gegenüber 2018 deutlich. Damals lag der Anteil mit 69,6 %, noch 26 Prozentpunkte über dem Wert von 2025. Die erneuerbaren Energien legten auf 27,8 % zu. Erdgas rangierte mit einem Anteil von 25,6 % an dritter Stelle.

Sonstige Energieträger machten 3,0 % am Strommix aus. Diese Entwicklungen wurden durch politische Maßnahmen wie z. B. dem Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohlebergbau im Jahr 2018, dem für 2030 anvisierten Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier sowie dem Ausbau und der Förderung von Wind- und Photovoltaikanlagen beeinflusst. 

Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien spielte auch die Witterung eine entscheidende Rolle. Sie war einer der Gründe dafür, dass es im 1. Quartal 2025 bei der Windkraft eine rückläufige Entwicklung gegeben hatte. Lesen Sie dazu auch unsere Pressemitteilung: https://www.it.nrw/nrw-stromeinspeisung-aus-windkraft-im-1-quartal-2025.



Erneuerbare Energieträger: Anteil von Photovoltaik steigt auf 28,5 % an
Unter den erneuerbaren Energieträgern verzeichnete die Windkraft mit 52,2 % den höchsten Anteil an der Stromeinspeisung. Der Anteil von Photovoltaik stieg gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 28,5 % an. Es folgten Biogas mit einem Anteil von 9,9 %, sowie feste biogene Stoffe wie Holz mit 4,1 %. 


Neue Fahrdienststruktur im Notdienst: KV Nordrhein zieht positives Fazit nach dem Osterwochenende

- Erfahrungen aus der Pilotphase haben sich ausgezahlt
- Rund 3.200 Einsätze am Osterwochenende in ganz Nordrhein
- Dank an alle beteiligten Personen für den großen Einsatz
- Neue Struktur bringt mehr Digitalisierung, mehr Effizienz, mehr Zeit für Patientinnen und Patienten

Ostern ist traditionell eines der einsatzstärksten Wochenenden im ambulanten Notdienst, also zu der Zeit, in der die Fach- und Hausarztpraxen geschlossen sind. „Gerade an so einem verlängerten Wochenende zeigen sich auch besonders die Vorteile unserer neuen Struktur für den ambulanten Fahrdienst“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV Nordrhein).

Arzt auf dem Weg zu einem Hausbesuch sowie das Fahrzeug. Foto  „Anne Orthen/KVNO“

Vorteil für Patienten: nachhaltig gesicherte Versorgung mit mehr Qualität
Seit dem 1. April stehen für ärztliche Hausbesuche außerhalb der Praxisöffnungszeiten (abends, nachts, am Wochenende oder feiertags) in Nordrhein spezialisierte Kooperationsärztinnen und -ärzte bereit.

Zentral geplant, digital unterstützt und flexibel eingesetzt durch die KV. Den Auftakt machte im Januar die Pilotregion Düsseldorf/Neuss, dort wurde erfolgreich gestartet. Zum April folgte nun rund um das Osterwochenende der nordrheinweite Rollout. „Die Reform des Fahrdienstes ist für uns der Startpunkt einer zukunftsfähigen und sicheren Gestaltung des ambulanten Notdienstes“, beschreibt Dr. Bergmann die Bedeutung der Fahrdienstreform.

Gleichzeitig sorge die Reform für mehr Qualität in der Versorgung immobiler Patientinnen und Patienten. Dr. Bergmann: „Mit unserer neuen Software nehmen wir den Ärztinnen und Ärzten sehr viel Verwaltungsarbeit ab und durch die zentrale Steuerung können wir schneller und flexibler reagieren.“ Im besten Fall könne das auch die Wartezeit für den nächsten Patienten verkürzen, so der Vorstand der KV Nordrhein.

Fahrdienstleister bringt Zeit für mehr Fokus auf Patienten
Bisher mussten viele Haus- und Fachärzte für die Hausbesuche noch ihre eigenen PKWs nutzen. Auch das fällt nun weg. „Durch die Kooperation mit einem Dienstleister, der die Fahrzeuge und Fahrer stellt, kann sich der Arzt voll auf die Vorbereitung und Nachbereitung des Hausbesuches konzentrieren. Denn das ist, was für uns alle an erster Stelle steht: eine bestmögliche und gesicherte Versorgung der Menschen in Nordrhein.“ Dazu kommt: Besonders zu den Nachtstunden ist die Begleitung durch einen Fahrer ein Sicherheitsgewinn.

Fazit Osterwochenende
Frank Bergmann: „Wir sind mit dem Start unter dem Strich sehr zufrieden. Unsere Erwartungen, die wir aufgrund der Erkenntnisse der Pilotphase gemacht haben, haben sich erfüllt. Und wir wissen nach diesem Wochenende nun auch, wo und wie wir den einen oder anderen organisatorischen Ablauf proprietär vor Ort in den Bezirken noch anpassen werden.“ Insgesamt gab es rund 3.200 Einsätze am verlängerten Osterwochenende.

Dank an die diensthabende Ärzteschaft und das Projektteam
„Dass das erste Wochenende in der neuen Struktur nun trotz einzelner Herausforderungen erfolgreich war, ist der Vorarbeit des Projektteams und den Menschen zu verdanken, die an den Feiertagen im Einsatz waren“, betont der Vorstandsvorsitzende der KV Nordrhein Frank Bergmann. „Das lange Wochenende war sehr arbeitsreich, neben einigen dutzend Ärztinnen und Ärzten waren zudem auch viele Fachleute der KV Nordrhein im Einsatz, um die ambulante Versorgung der Menschen in Nordrhein sicherzustellen. Jeder und jedem einzelnen möchte ich herzlich für das Engagement danken!“

Jetzt werde man die Erfahrungen aus der ersten Einsatzwoche strukturiert auswerten. „Unsere neue Struktur bietet uns jederzeit die Möglichkeiten, weitere Anpassungen – auch kurzfristig im laufenden Betrieb – zu machen.“

Das habe sich am Osterwochenende bereits ausgezahlt. „Wir werden unsere neuen Erkenntnisse nutzen, um wichtige Kleinigkeiten anzupassen, wenn es nötig wird. Heute aber sind wir alle dankbar und zufrieden über das vergangene Osterwochenende“, so der Vorstand der KV Nordrhein.

Weitere Informationen zur neuen Fahrdienststruktur in Nordrhein
Die KV Nordrhein lädt ebenso interessierte Ärztinnen und Ärzte ein, Teil des neuen Fahrdienstes zu werde. Informationen finden Sie hier.

Niederländisch in vier Wochen mit Seminaren der vhs Moers – Kamp-Lintfort
Einen intensiven Einstieg in die niederländische Sprache und Landeskunde erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des einwöchigen Seminars ‚Niederländisch Intensiv Teil 1‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort. Das Seminar startet am 4. Mai. Es steht allen Interessierten offen, die Niederländisch aus beruflichen oder persönlichen Gründen erlernen möchten. Vorkenntnisse sind für Teil 1 nicht erforderlich. 

Hinzu kommen aufbauende Seminare. Das besondere an den Intensivwochen Niederländisch ist, dass es sich um eine Reihe handelt, die in vier, jeweils einwöchigen Seminaren auf das Mittelstufenniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen hinführt. 

Die Seminare können in Nordrhein-Westfalen als Bildungsurlaub belegt werden. Deshalb können die Teilnehmenden eine Freistellung beim Arbeitgeber beantragen.   Weitere Informationen zur Seminarreihe, Preisen und Teilnahmevoraussetzungen der Folgeseminare sind auf www.vhs-moers.de zu finden. 


Digital-Kompass startet Initiative für mehr digitale Teilhabe von Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, gab Startschuss für neue Verbraucherbildungsoffensive Berlin, 08.04.2026 – Mit dem Projekt “Digital einfach erklärt: Teilhabe für Verbraucherinnen und Verbraucher mit Lern- und Leseschwierigkeiten aktiv und verständlich gestalten” entwickelt der Digital-Kompass neue Unterstützungsangebote für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten.

Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, hat bei der Auftaktveranstaltung in Berlin den offiziellen Startschuss gegeben. Ziel der Initiative ist es, digitale Angebote verständlicher zu machen und mehr Menschen eine selbstständige Nutzung digitaler Dienste zu ermöglichen. Der Digital-Kompass wird von der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und Deutschland sicher im Netz e.V. durchgeführt und vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert. Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig betont zum Auftakt: „Unser Alltag wird zunehmend digital.

Gleichzeitig stoßen viele Menschen bei der Nutzung digitaler Angebote auf sprachliche und strukturelle Barrieren. Deshalb müssen wir für alle den Zugang zur digitalen Welt sicherstellen und gezielt digitale Kompetenzen stärken. Genau hier setzt das Projekt ‚Digital einfach erklärt‘ an: Mit verständlicher Sprache, konkreten Beratungsangeboten und praxisnaher Unterstützung, die Menschen fit für den digitalen Alltag machen.“

Auftaktveranstaltung gibt Impulse für verständliche digitale Angebote Die Auftaktveranstaltung fand im Mehrgenerationenhaus Berlin-Gneisenaustraße, einem von bundesweit knapp 300 Digital-Kompass-Standorten, statt. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und Praxis diskutierten, wie Einfache Sprache und verständliche Vermittlungsformate digitale Teilhabe stärken können.

Die Teilnehmenden wurden von Norbert Theobald, Vorstandsmitglied der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, und Isabelle Rosière, Geschäftsführerin von Deutschland sicher im Netz e.V., begrüßt. Isabelle Rosière, Geschäftsführerin von Deutschland sicher im Netz e.V., sagte: „Digitale Teilhabe darf nicht davon abhängen, wie gut jemand lesen oder komplexe Texte verstehen kann. Mit dem Digital-Kompass unterstützen wir Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten dabei, digitale Angebote besser zu verstehen und selbstständig zu nutzen.

Gleichzeitig stärken wir ein bundesweites Netzwerk von Engagierten, die digitale Themen verständlich vermitteln.“ Unterstützung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren auf dem Weg zur digitalen Teilhabe Im Projekt „Digital einfach erklärt” qualifiziert der Digital-Kompass Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, digitale Themen verständlich weiterzugeben.

Welche Bedeutung solche Unterstützungsangebote in der Praxis haben, unterstrich Norbert Theobald, Vorstandsmitglied der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen: „Es ist wichtig, dass es Anlaufstellen gibt, die Orientierung bieten und Fragen verständlich beantworten. Der Digital-Kompass zeigt seit Jahren, wie wertvoll persönliche Begleitung und praxistaugliche Materialien für einen sicheren Einstieg ins Digitale sind.“

Der Digital-Kompass richtet sich an Multiplikatorinnen, Multiplikatoren und andere Interessierte und bietet kostenfreie Schulungen, Online-Veranstaltungen, Netzwerktagungen und praxisnahe Materialien an. Fachlich unterstützt wird das Projekt von Organisationen aus den Bereichen Barrierefreiheit und Verbraucherinformation: dem Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Deutschen Schwerhörigenbund sowie dem Bundesverband Verbraucher Initiative e.V.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.digital-kompass.de.

Dinslaken: Sperrung wegen Brückenarbeiten
Ab Donnerstag, 9. April 2026, wird die Karl-Heinz-Klingen-Straße für voraussichtlich rund zwei Wochen zwischen Karlstraße und Max-Eyth-Straße gesperrt. Grund für die Sperrung im betroffenen Abschnitt sind Arbeiten an der DB-Brücke. Die Sperrung soll bis zum 25. April dauern.

Der Verkehr wird über die Max-Eyth-Straße bzw. über Hünxer Straße, Hanielstraße und Ziegelstraße umgeleitet. Die Karlstraße und die Max-Eyth-Straße bleiben befahrbar. Vom Fuß- und Radverkehr kann die Karl-Heinz-Klingen-Straße auch im betroffenen Abschnitt weiter genutzt werden.

Vorabinformation zur Brinkstraße: Die DB-Brücke an der Brinkstraße muss aufgrund von Arbeiten am Brückenbauwerk vom voraussichtlich 25. April bis zum 18. Mai 2026 vollgesperrt werden. Weitere Infos, insbesondere zu den Umleitungen, folgen noch.

Dinslaken: Neues Amtsblatt
Am 8. April 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält zwei öffentlichen Zustellungen. Das Amtsblatt ist über folgende Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de.

Dinslaken: Seniorenvertretung tagt
Am Dienstag, 14. April 2026, tagt die Dinslakener Seniorenvertretung. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Stadthauses in der Wilhelm-Lantermann-Straße. Die Tagesordnung kann online im Ratsinformationssystem aufgerufen werden: https://ris.dinslaken.de.

Richtige Diagnose rettet Leben: Früh erkannter Lungentumor 
Fast zufällige Begegnung mit Chefarzt Dr. Krbek führt zur entscheidenden Diagnose nach jahrelangen Untersuchungen Im Krankenhaus Bethanien Moers konnte bei Rafaela Happe, einer 66-jährigen Patientin, ein Lungentumor frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden – ein Fall, der eindrücklich zeigt, wie entscheidend eine genaue ärztliche Einschätzung zur richtigen Zeit sein kann.

Besonders bemerkenswert: Dass die Erkrankung überhaupt entdeckt wurde, ist einem Zufall zu verdanken. Frau Happe, die mit ihrem Ehemann auf Zypern lebt und für medizinische Behandlungen regelmäßig nach Deutschland, in die alte Heimat nach Essen kommt, befand sich ursprünglich gar nicht selbst in Behandlung. Ihr Mann wurde im Alfried Krupp Krankenhaus in Essen vom Moerser Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie Dr. Thomas Krbek versorgt, als sie beiläufig ihre eigenen Beschwerden schilderte.

„Sie berichtete von einer ‚Milchglasveränderung‘ der Lunge und Atemproblemen im Zusammenhang mit einer bekannten COPD“, erklärt Dr. Krbek. „Diese Befunde waren zuvor mehrfach abgeklärt und als unauffällig bewertet worden. Für mich ergab sich jedoch ein typisches Bild, wie wir es bei einem frühen Lungenkarzinom sehen. Deshalb habe ich sie gebeten, die vorhandenen Aufnahmen mitzubringen.“

Die weitere Diagnostik bestätigte den Verdacht des Thoraxchirurgen: ein Lungentumor im Frühstadium. Zuvor war die Patientin über Jahre hinweg in fachärztlicher Behandlung gewesen, ohne dass die Erkrankung erkannt wurde – trotz mehrfacher CT-Untersuchungen. Rafaela Happe selbst beschreibt diese Erfahrung rückblickend deutlich: „Es wurde immer gesagt: alles im grünen Bereich. Es wurde nur an den Symptomen gearbeitet, aber nicht nach der Ursache gesucht.“

Umso größer ist ihre Erleichterung heute: „Ich bin dankbar, den richtigen Arzt getroffen zu haben, der mir rechtzeitig helfen konnte.“

Die Patientin wurde im Krankenhaus Bethanien Moers operiert. Während des Eingriffs kam es zu einem Zwischenfall: „Die gegenüberliegende Lungenseite kollabierte, was zu erheblichen Atemproblemen führte“, so Dr. Krbek. „Dennoch konnte der Eingriff erfolgreich abgeschlossen werden.“ Die operierte Seite ist inzwischen gut verheilt, die zweite Lungenseite wird aktuell noch behandelt.

Die Prognose für die Essenerin ist positiv: „Der Tumor wurde in einem sehr frühen Stadium entdeckt und kann nach aktuellem Stand als geheilt betrachtet werden. Eine engmaschige Nachsorge bleibt dennoch wichtig“, betont Dr. Krbek. Für Frau Happe ist neben der medizinischen Versorgung vor allem die menschliche Betreuung entscheidend: „Solche Ärztinnen und Ärzte habe ich noch nie kennengelernt. Ich bin hier keine Nummer.“

Trotz ihrer langen Krankengeschichte, unter anderem mit wiederholtem Pneumothorax, blickt sie optimistisch nach vorne: „Mir geht es danke der Hilfe im Bethanien wieder besser, es geht bergauf.“ Der Fall unterstreicht die Bedeutung einer sorgfältigen und individuellen Diagnostik. „Auch bereits bewertete Befunde sollten immer wieder kritisch hinterfragt werden – insbesondere dann, wenn Beschwerden bestehen bleiben“, so Dr. Krbek.

Im Krankenhaus Bethanien Moers wird großer Wert auf interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine patientenorientierte Medizin gelegt. „Die enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in Essen und in unserem Haus hat in diesem Fall wesentlich zum Behandlungserfolg beigetragen“, erklärt Dr. Krbek. Frau Happe wird auch nach ihrer Entlassung weiterhin im Krankenhaus Bethanien betreut.

Ihr Fazit ist eindeutig: „Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben.“ Patientin Rafaela Happe und Chefarzt Dr. Thomas Krbek im Krankenhaus Bethanien Moers – dank aufmerksamer Diagnostik konnte ein Lungentumor frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden.



NRW: Realer Umsatz im Einzelhandel steigt seit 2016 um rund 13 %
* Umsätze im Großhandel 2025 im Vergleich zu 2016 um 3,0 % rückläufig.
* Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen Umsatzzuwächsen.
* Kfz-Handel mit stärkstem Beschäftigungszuwachs.

Im Vergleich zu 2016 ist nach vorläufigen Ergebnissen der reale Umsatz im NRW-Einzelhandel 2025 um 12,8 % gestiegen. Der Kfz-Handel konnte mit 0,8 % ebenfalls einen realen Umsatzzuwachs verzeichnen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren im Vergleich die realen Umsätze im Großhandel mit einem Rückgang von 3,0 % hingegen unter dem Indexniveau von 2016.



Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen Umsatzzuwächsen
Im Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik nahmen die realen Umsätze seit 2016 um 42,6 % zu. Auch die realen Umsätze der Tankstellen konnten ein Plus von 41,2 % verzeichnen. Ebenso konnte der Versand- und Internethandel in den vergangenen zehn Jahren um 61,3 % zulegen.

Die Umsätze in den Wirtschaftsabschnitten Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (in Verkaufsräumen) und Einzelhandel an Verkaufsständen und Märkten entwickelten sich in den vergangenen zehn Jahren hingegen rückläufig. Verglichen mit dem Jahr 2016 konstatierte der Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 2025 einen Umsatzrückgang von 19,3 %.

Ebenso lag der reale Umsatzindex des Einzelhandels an Verkaufsständen und Märkten 2025 um 18,3 % unter dem Niveau von 2016. Entgegen der rückläufigen realen Umsätze des Großhandels in NRW konnte der Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik seit 2016 einen starken Zuwachs von 34,0 % verzeichnen.

Beschäftigung im Kfz-Handel legt um 13,9 % zu
Die Beschäftigung nahm im Einzelhandel, Großhandel und Kfz-Handel im Vergleich zu 2016 zu, wobei der Kfz-Handel mit 13,9 % den stärksten Zuwachs aufwies. Insbesondere im Handel mit Kraftwagen und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und –zubehör sowie der Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern gab es deutliche Zuwächse der Beschäftigten.

Zwischen den Jahren 2016 und 2025 stieg der Beschäftigungsindex beim Handel mit Kraftwagen um 20,9 % und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör um 30,0 %.

NRW: Holzeinschlag sinkt 2025 erneut – Schadholz nicht mehr mit größtem Anteil
* Holzeinschlag in NRW 2025 bei 2,6 Millionen Kubikmetern.
* Anteil des Schadholzes innerhalb eines Jahres fast halbiert.
* Insektenbefall mit einem Anteil von 49,7 % weiterhin häufigste Ursache für Schadholz.

Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 2,6 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entsprach dies einem Rückgang von 16,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Erstmals seit 2017 stellte Schadholz nicht mehr den größten Anteil am Holzeinschlag. Sein Anteil lag 2025 bei 28,4 % beziehungsweise 0,7 Millionen Kubikmetern. Im Vorjahr hatte er noch 59,5 % betragen.


Holzeinschlag zum vierten Mal in Folge rückläufig
Zwischen 2015 und 2021 war der Holzeinschlag in Nordrhein-Westfalen von 3,4 Millionen auf 19,3 Millionen Kubikmeter im Jahr 2021 gestiegen – dem höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre. Seitdem ging die eingeschlagene Holzmenge wieder zurück: 2025 sank der Holzeinschlag im vierten Jahr in Folge und lag mit 2,6 Millionen Kubikmetern 86,6 % unter dem Wert von 2021.

Insektenbefall ist häufigste Ursache für Schadholz
Mit einem Anteil von 49,7 % (366.251 Kubikmeter) war der Befall durch Insekten 2025 erneut die häufigste Ursache für das Schadholzaufkommen in den nordrhein-westfälischen Wäldern. Das Jahr 2025 war in NRW insgesamt zu warm und zu trocken. Anhaltende Dürre schwächt die Bäume, da sie bei Wassermangel weniger Abwehrstoffe wie Harz bilden können.



Warme Temperaturen begünstigen die Vermehrung von Schädlingen wie des Borkenkäfers, der sich vor allem auf geschwächten Nadelbäumen ausbreitet. Neben Insekten spielten 2025 auch andere Schadensursachen eine Rolle: 28,2 % des Schadholzes (207.591 Kubikmeter) waren direkt auf Trockenheit zurückzuführen, 9,4 % (69.138 Kubikmeter) auf Wind und Sturm sowie 1,0 % (7.012 Kubikmeter) auf Schnee und Duft (Duftbruch bezeichnet durch Raureif verursachte Baumschäden).

Im Jahr 2021 zeigte sich noch ein anderes Bild: Damals entfielen 91,8 % des Schadholzes (16,6 Millionen Kubikmeter) auf Insektenbefall. Trockenheit machte 5,8 % (1,0 Millionen Kubikmeter) aus, Wind und Sturm 0,9 % (164.672 Kubikmeter) sowie Schnee und Duft 0,2 % (42.128 Kubikmeter). Einschlag von Nadelholz gesunken aber von Laubholz gestiegen Nadelholz machte 2025 mit 58,9 % (1,5 Millionen Kubikmetern) erneut den größten Teil des Holzeinschlags in Nordrhein-Westfalen aus.

Gegenüber dem Vorjahr, in dem 2,3 Millionen Kubikmeter Nadelholz eingeschlagen wurden, sank die Menge um 32,6 %. Beim Laubholz zeigte sich dagegen eine gegenläufige Entwicklung: Hier stieg die Menge um 28,1 % von 832.724 Kubikmetern im Jahr 2024 auf 1,1 Millionen Kubikmeter im Jahr 2025.

Nationale Verkehrssicherheitskonferenz: Bund setzt richtigen Schwerpunkt – Gefahr auf Landstraßen entschärfen
Im Rahmen des „Pakts für Verkehrssicherheit“ haben sich das Bundesverkehrsministerium (BMV), Länder, Kommunen und über 400 nichtstaatliche Akteure im Jahr 2021 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen soll bis 2030 um 40 Prozent sinken. Anlässlich der zweiten Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz am 14. April zieht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) eine kritische Zwischenbilanz.

© Daniela Stanek, DVR  - Top-Forderungen des DVR an die Politik

Während im Pandemie-Jahr 2021 noch 2.562 Menschen im Straßenverkehr ums Leben kamen, stieg diese Zahl im Jahr 2024 auf 2.770 und 2025 sogar auf 2.814 an. Der DVR warnt, dass das selbst gesteckte Reduktionsziel angesichts dieser Entwicklung kaum noch zu erreichen ist. Gleichzeitig begrüßt der DVR ausdrücklich, dass der Bund auf der Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz mit der Entschärfung der Gefahren auf Landstraßen einen richtigen strategischen Schwerpunkt setzt.

„Die Statistik spricht eine klare Sprache: Bei der Reduzierung der Todesfälle im Straßenverkehr kommen wir in den letzten Jahren nicht voran – die Entwicklung stagniert“, erklärt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wo sich Fehlentwicklungen verfestigen, ist politische Führung gefragt. Es ist daher ein wichtiges Signal, dass Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den Unfallhotspot Landstraße zu einem Kernthema der Konferenz gemacht hat. Da fast 60 Prozent der im Straßenverkehr getöteten Menschen auf Landstraßen verunglücken, liegt hier ein entscheidender Hebel.“

Bund und Länder: Landstraßen gemeinsam sicher machen
Es ist ein entscheidender Schritt, dass der Bundesverkehrsminister und die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder nicht nur Maßnahmen für Bund, Länder und Kommunen festgelegt, sondern zur Verbesserung der Sicherheit auf Landstraßen auch die Ministerien für Inneres, Justiz und Gesundheit zu Beratungen aufgerufen haben. Nur durch einen ressortübergreifenden Ansatz lässt sich der grundgesetzliche Schutz von Leib und Leben auch auf Landstraßen wirksam gewährleisten. Zudem gilt es, die enormen volkswirtschaftlichen Kosten von Straßenverkehrsunfällen zu senken, die 2024 erstmals die 40-Milliarden-Euro-Marke überschritten haben.

„Der Tod auf unseren Landstraßen ist kein unvermeidbares Schicksal“, betont Manfred Wirsch. „Wenn Ministerien über Ressortgrenzen hinweg an einem Strang ziehen, können wir Landstraßen systematisch und nachhaltig sicherer machen. Landstraßen sind Lebensadern: Sie verbinden Menschen, sichern Mobilität und ermöglichen Handel. Das verlangt nach einer besonderen Verantwortung in der Verkehrssicherheit. Es ist unsere Pflicht, das Leben der Menschen auf diesen Straßen mit aller Kraft zu schützen.“

Bundesverkehrsministerium: Tempolimits auf Landstraßen senken
Anlässlich der Konferenz untermauert der DVR erneut seine Forderung: Auf Landstraßen mit einer Fahrbahnbreite bis einschließlich sechs Metern soll eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gelten, während das Tempo an Kreuzungen und Einmündungen auf Landstraßen auf 70 km/h begrenzt werden sollte. In der Fachwelt gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen als effektivste und am schnellsten wirksame Maßnahme, um die Zahlen von Verkehrsopfern auf Landstraßen signifikant zu verringern. Es liegt nun am Bundesverkehrsminister, den notwendigen rechtlichen Rahmen für diese Tempolimits zu schaffen.

„Wir rüsten unsere Fahrzeuge technisch immer weiter auf, weigern uns aber, die einfachste Sicherheitssoftware der Welt zu installieren: Ein Blechschild mit der Zahl 80“, sagt Manfred Wirsch. „Wir alle kennen die Kreuze an den Landstraßen. Dabei sollten wir lieber Schilder aufstellen statt Kreuze. Wir begrüßen, dass die Verkehrsministerien von Bund und Ländern über die Höchstgeschwindigkeiten beraten – und fordern den Bundesverkehrsminister auf, hier eine klare Entscheidung im Sinne der Verkehrssicherheit zu treffen.“

Verkehrsministerien der Länder: Unfallhäufungsstellen beseitigen
Der DVR fordert die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder auf, die bundesweit mehr als 10.000 Unfallhäufungsstellen entschlossen zu entschärfen. Um bauliche Maßnahmen kurzfristig umsetzen zu können, sollten Landesstraßenbetriebe einen Teil der vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen für diesen Zweck reservieren. Diese Reserven sollten von den zuständigen Baulastträgern unbürokratisch und zweckgebunden abgerufen werden können. Zudem muss in allen Bundesländern eine verpflichtende Sicherheitsprüfung für geplante und bestehende Straßen vorgeschrieben sein und diese auch kontrolliert werden, um gefährliche und kostspielige Fehlplanungen zu vermeiden.

„Wir kennen die Koordinaten der Unfallhäufungsstellen in Deutschland sehr präzise“, betont Manfred Wirsch. „Hinter jeder dieser Stellen stehen Namen, Gesichter und Familien. Was wir brauchen, ist nicht nur Mitgefühl nach einem Unfall, sondern Kapazitäten in den Ämtern, um Gefahrenstellen zu entschärfen, bevor ein Unfall überhaupt erst passiert.“

Innenministerien der Länder: Verkehrsüberwachung ausbauen
Der DVR fordert die Innenministerinnen und Innenminister der Länder auf, die Verkehrsüberwachung systematisch auszubauen. Damit die Polizei und die staatlichen Überwachungsorgane diesen Auftrag effektiv erfüllen können, ist eine deutlich bessere finanzielle und personelle Ausstattung zwingend erforderlich.

Der DVR empfiehlt den Innenministerinnen und Innenministern der Länder zudem, die kamerabasierte Kontrolle von Ablenkungsverstößen durch sogenannte „Handy-Blitzer“ zu verstärken. Ziel dieser Kontrollen ist es, Verstöße gegen das Nutzungsverbot elektronischer Geräte am Steuer flächendeckend zu dokumentieren und konsequent zu sanktionieren. In Rheinland-Pfalz wurde der Einsatz dieser Systeme durch eine Novelle des Landespolizeigesetzes ermöglicht und 2025 erfolgreich erprobt. Um einen Flickenteppich an Einzelregelungen zu vermeiden, muss der Bund nun zeitnah eine bundeseinheitliche Regelung schaffen.

„Es ist inakzeptabel, dass Menschen ihr Leben verlieren, weil jemand am Steuer abgelenkt war“, sagt Manfred Wirsch. „Und es ist nicht mehr zeitgemäß, dass die Polizei solche Verstöße unter extremem Zeit- und Personalaufwand nachweisen muss. Deutschland muss bei der kamerabasierten Kontrolle effektiver werden – und darf sich hierbei ruhig ein Beispiel an erfolgreichen Best-Practice-Beispielen aus dem Ausland nehmen.“

Justizministerien der Länder: Verkehrssünder sanktionieren
Das BMV hat im März in seinem Bericht für die Verkehrsministerkonferenz auf eine kritische Lücke in der Verkehrsüberwachung hingewiesen: Während sich die polizeiliche Geschwindigkeitsüberwachung grundsätzlich an der Unfalllage orientiert, stößt die Fahrererkennung bei Motorrädern regelmäßig an ihre Grenzen. Deshalb wurden die Justizministerinnen und Justizminister der Länder aufgefordert, diese Vollzugslücke zu schließen. Das Problem betrifft nicht nur Motorräder, sondern auch Fälle, in denen Pkw-Fahrende zwar geblitzt, aber nicht zweifelsfrei identifiziert und damit nicht sanktioniert werden können.

Der DVR fordert daher wirksame Regelungen, um die Ahndung solcher Verkehrsverstöße sicherzustellen. Ein Lösungsansatz kann die Einführung einer Halterverantwortlichkeit sein. Nach diesem Modell wäre zunächst der Fahrzeughalter verantwortlich, könnte sich jedoch entlasten, wenn er den tatsächlichen Fahrer benennt. Alternativ ist eine Regelung denkbar, bei der die Verweigerung der Mitwirkung bei der Fahrerbenennung mit einem Bußgeld geahndet wird.

„Es ist nicht vermittelbar, dass Menschen gegen Verkehrsregeln verstoßen und am Ende niemand zur Verantwortung gezogen werden kann“, sagt Manfred Wirsch. „Wer ein Fahrzeug zulässt oder führt, trägt Verantwortung für alles, was damit im Straßenverkehr geschieht. Wir brauchen in den Beratungen der Verkehrs- und Justizministerien jetzt Durchsetzungskraft für klare und wirksame Regeln, damit alle Verstöße rechtssicher geahndet werden.“

Kommunen: In Sicherheit investieren
Mit der Reform des Straßenverkehrsgesetzes 2024 haben Kommunen neue Handlungsspielräume erhalten, um eine sichere Verkehrsinfrastruktur zu gestalten. Diese müssen sie jetzt nutzen, insbesondere zum Schutz des Fuß- und Radverkehrs. Investitionen aus den Förderprogrammen sollten gezielt für gut ausgebaute Fuß- und Radwege sowie geschützte Querungsstellen eingesetzt werden.

Wo ein Umbau der Infrastruktur kurzfristig nicht möglich ist, schafft die derzeitige Erneuerung des Straßenverkehrsgesetzes bald die Rechtsgrundlage für eine digitale Parkraumkontrolle. Kommunen können dann die Effektivität von Parkraumkontrollen durch Scan Cars, die im fließenden Verkehr mit moderner Messtechnik Falschparker automatisch erfassen, deutlich steigern. So lassen sich etwa Kreuzungen und auch Schulwege effizient von Falschparkern freihalten.

„Kommunen müssen Sicherheit zur Priorität machen“, sagt Manfred Wirsch. „Wer die Vision Zero ernst nimmt, nutzt vorhandenes Personal, setzt verfügbare Investitionsmittel konsequent ein – und überlässt die Sicherheit an Kreuzungen oder Schulwegen nicht dem Zufall, sondern modernster Überwachungstechnik. Machen wir unsere Straßen zu Orten, an denen Menschen jeden Alters ohne Angst und in Sicherheit an ihr Ziel gelangen.“

Bürgerinnen und Bürger: Arbeitsplatz Straße gemeinsam schützen
Der DVR steht allen Partnern als starker Verbündeter für die Umsetzung der Vision Zero – einer Welt, in der niemand im Straßenverkehr sein Leben verliert oder schwere Verletzungen erleidet – zur Seite. Im Zentrum dieses Engagements steht der Mensch am Arbeitsplatz Straße. Ob in der Baustellensicherung, im Fahrerhaus eines Lkw, im Entsorgungsfahrzeug oder im Rettungswagen: Diese Menschen sind keine Hindernisse, sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft.

„Wer auf der Straße arbeitet, hält uns nicht auf – er hält unser Leben am Laufen“, betont Manfred Wirsch. „Hinter jeder Warnweste und jedem Blaulicht steht ein Mensch, der abends gesund zu seiner Familie zurückkehren möchte. Baustellen und Einsatzfahrzeuge sind keine lästigen Störungen, sondern Lebensadern unserer Mobilität und unserer Wirtschaft. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger zu mehr Empathie auf: Runter vom Gas, Abstand halten, Rücksicht nehmen. Sicherheit am Arbeitsplatz ist keine Bitte, sondern eine Selbstverständlichkeit.“

Kreis Wesel: Wasserrettung neu aufgestellt – Einsatzplan „Person im Rhein“ verabschiedet
Das Baden im Rhein ist lebensgefährlich – leider begeben sich immer wieder Menschen in diese Gefahrenlage, insbesondere an heißen Tagen. Um die Abläufe der Rettung von Personen im Rhein weiter zu verbessern, wurde nun der Einsatzplan „Person im Rhein“ unterzeichnet und verabschiedet.

Eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Kreises Wesel und unter Beteiligung der Feuerwehren der rheinanliegenden kreisangehörigen Kommunen, der Kreisleitstelle, dem DLRG Bezirk Kreis Wesel und der DRK Wasserwacht hat diesen Einsatzplan erstellt.

Bisher haben die Akteure bereits gut zusammengearbeitet; nun gibt es kreisweit ein gemeinsames, einheitliches und verbindliches Vorgehen bei der Menschenrettung auf dem Rhein. Die wesentlichen Abläufe sind geregelt und abgestimmt, beginnend bei der Annahme des Notrufs bis hin zur Übergabe der geretteten Person an den Rettungsdienst.

So vergeht noch weniger Zeit zwischen den verschiedenen Schritten der Rettungskette und die Überlebenschancen der Betroffenen erhöhen sich. Landrat Ingo Brohl: „Ein verbindliches Vorgehen aller Hilfskräfte, die in der Wasserrettung aktiv sind, sorgt für einen noch besseren Ablauf der Rettung. In einem Notfall zählt jede Sekunde. Der Rhein ist kein Badegewässer, selbst ein Stehen im Uferbereich ist gefährlich, denn der Sog der Schiffe kann auch von dort aus Menschen mitreißen.“

Der Rhein ist eine schnellfließende, befahrene Wasserstraße und kein Badegewässer. Der Kreis Wesel und die Hilfsorganisationen weisen regelmäßig darauf hin. Die Strömung des Rheins ist gefährlich und stark, selbst geübte Schwimmer können dem nicht standhalten. Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich.  


Der Kinderzuschlag (KIZ) - näher als gedacht! Online-Fortbildung für Fachkräfte am 14. Mai
Die Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel und die Familienkasse Nordrhein-Westfalen Nord Wesel bieten eine Online-Veranstaltung zum Thema Kinderzuschlag an, am Mittwoch, 14. Mai 2026, von 14 bis 15.15 Uhr.

Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Beratungs- und Bildungseinrichtungen sowie Kommunen im Kreis Wesel und im Kreis Kleve. Die Erfahrung zeigt, dass viele Familien diese Leistung nicht kennen oder nicht wissen, dass sie bezugsberechtigt sind.

Beispielsweise lohnt sich ein genauerer Blick, wenn eigene Kinder unter 25 Jahren im Haushalt der Eltern leben und für die Kindergeld bezogen werden, die Eltern mit eigenem Einkommen aber kaum für die ganze Familie sorgen können.

Die Online-Veranstaltung vermittelt Basiswissen zum KIZ und ermöglicht es den Fachkräften in den Bildungs- und Beratungseinrichtungen auf die Leistung zu verweisen.

Eine Anmeldung ist notwendig und unter folgendem Link möglich: https://beteiligung.nrw.de/k/-FmnkC3d5. Informationen zu Angeboten und Veranstaltungen der Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel sind unter https://www.kreis-wesel.de/frauundberuf oder per Mailanfrage an frau-und-beruf@kreis-wesel.de erhältlich.

Die Fachstelle Frau und Beruf bietet für Frauen und Ratsuchende eine individuelle Einzelberatung nach Absprache an.  Diese ist telefonisch unter 0281/207-2201 oder per Mail an stefanie.werner@kreis-wesel.de möglich.

Zweite Offenlage der Kommunalen Wärmeplanung für die Stadt Wesel
Seit Oktober 2024 arbeitet die Stadt Wesel gemeinsam mit der GERTEC GmbH an der Kommunalen Wärmeplanung für das gesamte Stadtgebiet Wesel. Ziel dieses Konzeptes ist die Entwicklung eines strategischen Plans, der eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 ermöglicht. Dabei werden lokale Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien und weiterer verfügbarer Energiequellen analysiert sowie Maßnahmen zur schrittweisen Umstellung der bestehenden Wärmeversorgung erarbeitet.

 Nach Abschluss der ersten Projektphase wurden weitere Planungsschritte durchgeführt. Untersucht wurden dafür einzelne Fokusgebiete, die beispielhaft für die zukünftige Wärmeversorgung in der Stadt sein können. Darüber hinaus wurden Maßnahmen-Steckbriefe erstellt, welche bei der Umsetzung der Wärmeplanung als Leitfaden dienen können. Die Ergebnisse sind nun im Entwurf des Endberichts zusammengefasst. 

Gemäß Wärmeplanungsgesetz (WPG) des Bundes ist die Offenlegung des Entwurfs der Kommunalen Wärmeplanung für mindestens 30 Tage gesetzlich vorgeschrieben. Alle Bürger*innen sowie die Träger öffentlicher Belange haben die Möglichkeit, innerhalb von 30 Tagen eine Stellungnahme abzugeben. Die Anmerkungen werden gesichtet und bei der Fertigstellung des Wärmeplans in anonymisierter Form berücksichtigt. 

Die Entwurfsfassung des Endberichts mit den vorläufigen Ergebnissen sowie die Bekanntmachung kann auf der Internetseite der Stadt Wesel unter www.waermeplanung-wesel.de/offenlage eingesehen werden. Die Offenlage startet am 13. April 2026 und endet am 19. Mai 2026.

In dem vorgenannten Zeitraum kann der Bericht auch zu den allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus eingesehen werden. Auskunft erteilt Ulrich Kemmerling, Klimaschutzmanager, Klever-Tor-Platz 1, Zimmer 341 (Rathaus-Anbau) oder unter 0281-203 2724. Schriftliche Stellungnahmen können an folgende Postanschrift gesendet werden: 
Stadt Wesel  Der Bürgermeister Fachbereich Stadtentwickelung Klimaschutzmanagement  Klever-Tor-Platz 1 46483 Wesel 

Regenreicher März trotz längerer Trockenphasen
Monatliche Niederschlagsbilanz der Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband Nach einem trockenen Start des Wasserwirtschaftsjahres (Beginn Oktober) fiel nach dem Februar auch der März zu nass aus. Das ist das Ergebnis der aktuellen Niederschlagsauswertungen der Fachleute von Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).

Im Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im Mittel eine Niederschlagssumme von 70,2 mm (ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter) erreicht. Zum Vergleich: Der langjährige Durchschnittswert für den Monat März liegt bei 56 mm. Auch im Lippeverbands-Gebiet fiel mit 62 mm Niederschlag mehr Regen als im langjährigen Mittel (53 mm).

Die niedrigste Monatssumme in den Verbandsgebieten an Emscher und Lippe erfasste die Station Kläranlage Senden mit 56 mm im Einzugsgebiet des Lippeverbandes. Die höchste Niederschlagssumme wurde im Emscher-Gebiet an der Station Pumpwerk Gelsenkirchen-Horst mit 78,7 mm gemessen.

Trotz zweier Trockenphasen regnete es im März überdurchschnittlich viel. Insbesondere die Monatsmitte und das Ende des Monats waren niederschlagsreich. An mehreren Tagen lagen die Tagessummen über 10 mm – die höchste Tagessumme wurde im Emscher-Gebiet am 13. März erreicht. An diesem Tag fiel an der Station Pumpwerk Bochum-Riemke 17,9 mm Niederschlag. Auch im Lippe-Gebiet wurde die höchste Tagessumme mit 19,8 mm im März erfasst.

Diese Regenmenge fiel am 29. März an der Station Kläranlage Lüdinghausen. Tendenziell fiel im Emscher-Gebiet etwas mehr Niederschlag als im Lippeverbands-Gebiet. Emschergenossenschaft und Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben.

Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.

Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de

Wesel: Zwischen Eis und Politik: Kostenfreier vhs-Vortrag über Grönland
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck bietet am Donnerstag, 16. April, ab 18 Uhr einen hochaktuellen Vortrag über Grönland an. Unter dem Titel „Grönland – Einst und jetzt“ berichtet Referent Clemens Schmale von seinen persönlichen Eindrücken aus diesem faszinierenden und zugleich oft missverstandenen Land.

Während Grönland aktuell immer wieder im Fokus internationaler Politik steht, kennen nur wenige Menschen die Region aus eigener Anschauung. Clemens Schmale war selbst vor Ort und nimmt das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise durch Landschaft, Geschichte und Gegenwart.
Die Veranstaltung findet in der vhs in Wesel, Ritterstraße 10-14, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter 0281-203 2590 oder www.vhs-wesel.de.

Kuratorinnenführung „More Than Ever! The Collection“ im Museum Kleve
Am Freitag, den 10. April 2026 um 14.30 Uhr führt Kuratorin Susanne Figner durch die aktuelle Sammlungspräsentation „More Than Ever! The Collection“. Die Neupräsentation der Sammlung integriert hochrangige Erwerbungen, Schenkungen und Leihgaben der vergangenen Jahre in die vorhandenen exemplarischen Bestände und initiiert ein vielstimmiges Gespräch über Zeiten, Räume und künstlerische Individualitäten.

Dabei werden die für das Haus identitätsstiftenden Konvolute der spätgotischen Skulptur, der barocken Landschaften und Porträts, die Werkblöcke von Ewald Mataré und Joseph Beuys ebenso präsent sein wie signifikante Beispiele der Klassischen Avantgarden und der Kunst der Gegenwart. Veranstalter ist der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Die Teilnahme an der Führung ist frei. Willkommen sind nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern alle, die sich für das Museum und seine Kunst interessieren.

Moers: Führung am 12. April beleuchtet Entwicklung des Schlossparks
Wissenswertes, Kurioses, Amüsantes und Verbotenes über den Schlosspark sowie die Wall- und Grabenanlage erfahren die Teilnehmenden des Rundgangs am Sonntag, 12. April, um 10.30 Uhr. 

Treffpunkt ist der Haupteingang des Moerser Schlosses. Der Rundgang findet im Rahmen der Moerser Stadtführungen statt. Gästeführer und Buchautor Dr. Wilfried Scholten erläutert vor allem die Hintergründe zur Entwicklung des im 19. Jahrhundert angelegten privaten Parks der Fabrikantenfamilie Wintgens.

Später entwickelte er sich zu einem Volks- und Bürgerpark. Die Teilnahme kostet pro Person 9 Euro. Verbindliche Anmeldungen nimmt die Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.

Musikalische Nachwuchstalente: Landesjugendorchester NRW beim Reihenkonzert

Schon zum zweiten Mal in dieser Saison versammeln sich rund achtzig junge Musiker*innen auf der Stadthallenbühne: Am 18. April um 20 Uhr gastiert das Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen beim städtischen Reihenkonzert.

Susanne Blumenthal © Laura Westerhoff

Unter der Leitung von Susanne Blumenthal musiziert das Nachwuchsorchester die Sinfonie Nr. 1 von Johannes Brahms sowie Lieder von drei Komponistinnen (Mezzosopran: Elvira Bill). Mit seinem Programm „Zaubermusik“ begeisterte das Kinderorchester NRW Ende November in der Stadthalle.

Diesmal kann man die etwas älteren – und noch eine Spur professionelleren – Nachwuchstalente des Landes Nordrhein-Westfalen erleben: zwischen 14 und 18 Jahre alt sind die Mitglieder, die sich mit einem Vorspiel für das Landesjugendorchester qualifizieren müssen und sich mehrmals im Jahr zu intensiven Proben- und Konzertphasen treffen. 

Das Programm des Orchesters steht im Zeichen von Verwandlung und Überwindung: Während die Komponistin Dora Pejačević (1885-1923) die Natur im Wandel der Jahreszeiten beleuchtet, vertont die Japanerin Malika Kishino (*1971) in der Uraufführung „Butterfly Dream“ ein Gedicht des chinesischen Philosophen Zhuangzi über die Beständigkeit des Seins in wechselhaften Zeiten.

Auch in den spätromantischen „Vier Liedern“ von Alma Mahler kann Mezzosopranistin Elvira Bill mit ihrer facettenreichen Stimme glänzen. Johannes Brahms wiederum überwindet in seiner ersten Sinfonie endlich seine Scheu vor dem übergroßen Vorbild Beethoven und schafft selbstbewusst sein eigenes epochales Meisterwerk. 

Zum ersten Mal übrigens eröffnet das Landesjugendorchester den Konzertabend mit einer freien Improvisation – auch hier steht das Thema Transformation im Fokus. Tickets für 18 Euro (5 Euro für Schüler und Studierende) gibt es an der Rathaus-Info, an den bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen und hier. Um 19 Uhr gibt Verena Krauledat die Konzerteinführung im Gespräch mit Dirigentin Susanne Blumenthal.  Das Konzert wird gefördert durch das Kultursekretariat Gütersloh und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. 

vhs-Gesundheitsforum in Moers: Vortrag zu Depression und Partnerschaft
Wie geht man mit einer depressiven Erkrankung des Partners oder der Partnerin um? Eine Orientierung gibt ein Vortrag des vhs-Gesundheitsforums am Donnerstag, 23. April, um 18 Uhr im Alten Landratsamt, Kastell 5b. 

Die Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am St. Nikolaus Hospital Rheinberg, Dr. Dorothee Müller, informiert über die Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und die Auswirkungen auf die Partnerschaft.  Ergänzend informiert die Psychiatriekoordinatorin des Kreises Wesel, Ines Leuchtenberg, über Hilfs- und Unterstützungsangebote für Erkrankte und deren Angehörige.

Der Abend ‚Depression und Partnerschaft – zu zweit durch die Krise‘ ist kostenlos. Eine rechtzeitige Anmeldung für den kostenfreien Vortrag ist telefonisch unter 0 28 41/ 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

DLRG-Jugend bringt Olympia-Feeling an den Rossenrayer See
Offene Mitmachaktion begeistert zahlreiche Kinder, Jugendliche und Familien   Kamp-Lintfort, 29.03.2026. Die DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp hat am Sonntag eine offene Mitmachaktion an der Wiese am Rossenrayer See veranstaltet. Zwischen 12 und 15 Uhr nutzten zahlreiche Kinder, Jugendliche und Familien die Gelegenheit, verschiedene Bewegungs- und Spaßstationen auszuprobieren.  

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Idee, den olympischen Gedanken für alle erlebbar zu machen und gleichzeitig auf eine mögliche Bewerbung Nordrhein-Westfalens für Olympische Spiele aufmerksam zu machen. Das Konzept ist aufgegangen: Viele Besucherinnen und Besucher kamen spontan vorbei und beteiligten sich aktiv an den angebotenen Stationen.

Die Aktion war bewusst niedrigschwellig angelegt und sprach unterschiedliche Altersgruppen gleichermaßen an. Ein besonderer Fokus lag auf der Barrierefreiheit. Sämtliche Angebote waren so gestaltet, dass eine Teilnahme unabhängig von Alter oder individuellen Voraussetzungen möglich war. Wer alle Stationen absolvierte, erhielt zum Abschluss ein kleines Geschenk.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Neben Gegrilltem und Getränken bestand die Möglichkeit, sich zu stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für die Teilnehmenden war das gesamte Angebot kostenfrei.  „Uns war wichtig, ein Event zu schaffen, bei dem wirklich alle mitmachen können – egal ob groß oder klein. Dass so viele gekommen sind und gemeinsam aktiv waren, freut uns sehr", sagt Leon Jochems, Vorsitzender der Jugend der DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp und Mitorganisator der Veranstaltung.  

Die Aktion wurde von der Sportjugend NRW sowie dem Getränkehersteller Sinalco unterstützt. Sie unterstreicht die Bedeutung von niedrigschwelligen Bewegungsangeboten für die Gemeinschaft und zeigt, wie ehrenamtliches Engagement dazu beitragen kann, Menschen zusammenzubringen und für Sport zu begeistern.  
Die DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp zieht ein positives Fazit und plant, auch künftig ähnliche Veranstaltungen anzubieten, um insbesondere junge Menschen für Bewegung, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement zu gewinnen.  

Konsequente Marktaufsicht und eine spürbare Entlastung für Autofahrer
Seit knapp einer Woche gilt die neue Regelung auf dem Kraftstoffmarkt: Tankstellen dürfen ihre Preise nur noch einmal täglich anheben, Preissenkungen bleiben weiterhin jederzeit möglich. Die Maßnahme soll die Preisbildung transparenter machen und kurzfristige Preissprünge begrenzen. Für Verbraucher ist eine spürbare Entlastung bislang jedoch nicht erkennbar.

Das politische Ziel, mehr Kontrolle über den Kraftstoffmarkt zu gewinnen, ist richtig und überfällig. Entscheidend ist jetzt aus Sicht des ACV Automobil-Club Verkehr, dass diese neuen Möglichkeiten auch konsequent genutzt werden – und dass Entlastung dort ankommt, wo sie gebraucht wird: bei den Menschen an der Zapfsäule.

Kartellamt in der Verantwortung
Mit der neuen Regelung erhält das Bundeskartellamt zusätzliche Möglichkeiten, die Preisbildung auf dem Kraftstoffmarkt und das Verhalten der Mineralölkonzerne genauer zu kontrollieren. Genau darin liegt der entscheidende Punkt: Neue Befugnisse helfen nur dann, wenn sie auch konsequent eingesetzt werden. Der ACV sieht das Bundeskartellamt deshalb in einer besonderen Verantwortung, seine erweiterten Möglichkeiten in der Marktbeobachtung und Missbrauchsaufsicht wirksam zu nutzen.

Gerade in verkehrsstarken Reisezeiten wie rund um Ostern erwarten Verbraucher zu Recht, dass auffällige Preisentwicklungen besonders aufmerksam beobachtet werden. „Der ACV erwartet, dass das Bundeskartellamt seine neuen Befugnisse in der Missbrauchsaufsicht jetzt konsequent nutzt und auffällige Preisentwicklungen zügig überprüft“, sagt ACV Geschäftsführer Holger Küster.

Verbraucher müssen direkt entlastet werden
Angesichts der weiter hohen Spritpreise muss die Bundesregierung jetzt zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Bevölkerung spürbar zu entlasten. Entscheidend ist jedoch, dass sich mögliche Maßnahmen an den Lebensrealitäten der Menschen orientieren und im Alltag schnell, spürbar und unabhängig vom Einkommen wirken.

Zu den derzeit diskutierten Maßnahmen zählt auch eine weitere Ausweitung der Pendlerpauschale. Sie kann zwar entlasten, erreicht Menschen mit geringerem Einkommen aber nur begrenzt, weil steuerliche Entlastungen bei ihnen systembedingt schwächer ankommen. Ähnliches gilt für andere Instrumente wie allgemeine Entlastungen bei Stromkosten. Sie können Haushalte insgesamt entlasten, kommen aber beim Tanken nicht direkt an. Deshalb braucht es Maßnahmen, die die Belastung für Verbraucher unmittelbar senken.

Dazu könnte etwa eine befristete Senkung staatlicher Preisbestandteile auf Kraftstoffe beitragen. Sie hätte allerdings nur dann einen echten Nutzen, wenn die Entlastung eins zu eins an die Verbraucher weitergegeben und nicht bei den Mineralölkonzernen hängen bleibt.

Hohe Spritpreise treiben weitere Kosten
Für den ACV ist es auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgeeffekte zwingend notwendig, die Situation an Deutschlands Zapfsäulen zu stabilisieren. Denn hohe Kraftstoffpreise belasten nicht nur Autofahrer direkt. Sie treffen auch Unternehmen, Handwerksbetriebe, Lieferdienste und den gesamten Wirtschaftsverkehr. Die Folge: Steigende Mobilitätskosten können sich auf viele weitere Preise auswirken.
„Hohe Spritpreise treffen nicht nur Autofahrer. Sie treiben am Ende auch viele andere Kosten nach oben. Genau diese Negativspirale darf sich nicht weiter drehen“, sagt ACV Geschäftsführer Holger Küster.



NRW-Industrie: Produktion im Februar 2026 um 1,1 % gestiegen
* Energieintensive mit 1,9 % und übrige Industrie mit 0,7 % im Plus.
* Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemie mit Produktionsanstiegen von 3,1 % und 0,9 %.
* Maschinenbau mit Anstieg um 4,6 %, KFZ-Industrie hingegen um 8,0 % rückläufig.

Die Produktion der NRW-Industrie ist im Februar 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 1,1 % gegenüber Januar 2026 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 1,9 %. Die Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 0,7 %.



Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 4,8 % zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 3,8 %; die Produktion der übrigen Industrie war um 5,4 % rückläufig. Produktionsanstiege bei Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemie Im Vergleich zu Januar 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im Februar 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 3,1 % ermittelt.

In der chemischen Industrie stieg die Produktion um 0,9 %. Die Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik sowie Verarbeitung von Steinen und Erden vermeldete hingegen einen Produktionsrückgang von 2,1 %. Maschinenbau mit Anstieg um 4,6 %, KFZ-Industrie hingegen um 8.0 % rückläufig Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Die Produktionsleistung im Maschinenbau stieg um 4,6 %.

Im Bereich Herstellung von elektrischen Ausrüstungen wurde ein Produktionsplus von 2,6 % verzeichnet. Die KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von 8,0 %. Im Bereich Herstellung von Möbeln sank die Produktion um 7,2 %. Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im Februar 2026 insgesamt um 13,5 % (−15,3 % in der energieintensiven Industrie; −12,4 % in der übrigen Industrie).
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der endgültige kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Januar 2026 um 2,9 % unter dem Vormonats- und 4,6 % unter dem Vorjahreswert.

NRW: Verkehrsunternehmen beförderten im 4. Quartal 2025 etwa 4 % weniger Fahrgäste
* Rund 541 Millionen Fahrgäste wurden im Personennahverkehr befördert.
* Beförderungsleistung lag bei rund 4,6 Milliarden Personenkilometern.
* Fahrgastzahlen beim Eisenbahnverkehr etwa doppelt so hoch, wie vor der Corona-Pandemie.

Die nordrhein-westfälischen Verkehrsunternehmen haben im 4. Quartal 2025 rund 541 Millionen Fahrgäste im Personennahverkehr befördert. Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 4,2 % weniger als im 4. Quartal 2024 und ebenfalls 4,2 % weniger als im 4. Quartal 2019.

Die Beförderungsleistung der Unternehmen lag im 4. Quartal 2025 mit rund 4,6 Milliarden Personenkilometern um 3,8 % unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis, aber um 22,7 % über dem des 4. Quartals 2019.



Fahrgastzahlen beim Eisenbahnnahverkehr fast doppelt so hoch wie vor der Corona-Pandemie
Die Fahrgastzahlen der Eisenbahnverkehrsunternehmen aus NRW waren im 4. Quartal 2025 mit etwa 45 Millionen Beförderten rund 2,9 % höher als im gleichen Zeitraum 2024. Im Vergleich zum Vor-Corona Zeitraum, von Oktober bis Dezember 2019, waren die Fahrgastzahlen um 104,0 % höher.

Die Beförderungsleistung der Eisenbahnverkehrsunternehmen lag mit 1,5 Milliarden Personenkilometern um 3,8 % über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresquartals. Im Schnitt fuhren Fahrgäste fast 33 Kilometer pro Reise, das sind rund 7 Kilometer mehr als im Vergleichszeitraum 2019.

Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass das Deutschlandticket den Eisenbahnnahverkehr für mittlere Entfernungen attraktiver macht. Im Nahverkehr mit Straßenbahnen wurden im 4. Quartal 2025 rund 164,3 Millionen Personen und damit 6,3 % weniger Fahrgäste als im Vorjahresquartal befördert.

Beim Nahverkehr mit Omnibussen wurden rund 350,2 Millionen Fahrgäste von den NRW-Unternehmen befördert, was einem Rückgang von 3,9 % entspricht.


E-Bike / Pedelec - Trainingstage
Die Kreispolizeibehörde Wesel bietet ein kostenloses E-Bike/ Pedelec-Training an. Dieses dauert 3 Stunden und setzt sich aus drei Bereichen zusammen: theoretische Einweisung: Abgrenzung Fahrrad zu Pedelec, Neuerungen & Regeln im Straßenverkehr Reaktionstest auf einem Pedelec-Simulator fahrpraktisches Training mit dem eigenen Pedelec Bringen Sie bitte neben Ihrem Pedelec auch einen Fahrradhelm mit, sowie gegebenenfalls eine Kleinigkeit zu Trinken & zu Essen.



Falls Sie ihr Pedelec polizeilich codieren lassen möchten, bringen Sie bitte auch die Kaufunterlagen/ Fahrradpass mit. Eine Anmeldung ist erforderlich! Telefon: 02 81/107-77 77 E-Mail: pedelectraining.wesel@polizei.nrw.de
Veranstaltungsdatum 08.04.2026 - 09:00 Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort Reichweinstraße 2, 47441 Moers. Veranstaltungsort Adolf-Reichwein-Grundschule. Veranstalter Polizei Nordrhein-Westfalen - Kreis Wesel, Schillstraße 46,, 46483 Wesel.

Moers: Gaming – für Kinder ab 8 Jahren
Bei uns heißt es nun wieder: ran an die Controller. Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren haben die Möglichkeit, sich an PlayStation 4 oder Nintendo Switch in Party- und Mini-Spielen unter Beweis zu stellen. Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht, die Veranstaltung ist kostenlos.

Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 08.04.2026 - 14:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers

Moers: Familien-Quiz-Abend „Oster-Edition“ für Eltern mit Kindern ab 5 Jahren
Auch in den Osterferien darf unser beliebter Quiz-Abend für Familien natürlich nicht fehlen. Beantwortet die kniffeligen, aber lustigen Fragen und werdet zum Oster-Quiz-Meister des Abends! Für Getränke und „Nervennahrung“ wird gesorgt …

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, es wird ein Kostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751 oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 09.04.2026 - 17:30 Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: Spieleabend
Du hast Lust mal wieder zu zocken? Aber nicht am PC, sondern gemütlich bei uns in der Kneipe?  Dann komm zu unserem offenen Spieleabend. Egal ob Brett-, Karten- oder Rollenspiele – Hier bist du richtig!

Als Spieleerklärer und Tippgeber steht euch unser Spiele-Experte Nöh mit Rat und Tricks zur Seite! Der Eintritt ist frei! Veranstaltungsdatum 09.04.2026 - 19:00 Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: Café Matinée - bei Kaffee und Kuchen
4 mal im Jahr lädt das Schlosstheater Moers gemeinsam mit dem Peschkenhaus und dem Freundeskreis des Theaters zum Café Matinée ins Peschkenhaus ein.  In entspannter Atmosphäre bietet das Format einen Blick hinter die Kulissen: Vorgestellt werden die kommenden Inszenierungen, neue Mitarbeitende und aktuelle Entwicklungen am Theater. 

Daneben gibt es auch immer ein kleines künstlerisches Programm - etwa Lesungen, Liedbeiträge oder Szenen aus den anstehenden Stücken. So entsteht ein Vorgeschmack auf das, was auf der Bühne zu erleben sein wird. Als Mischung aus Matinée und Theatercafé schafft das Café Matinée Raum für Austausch - bei Kaffee, Gesprächen und Vorfreude auf das, was kommt. 

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Theaterarbeit in Moers interessieren. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: Hier anmelden
Veranstaltungsdatum 11.04.2026 - 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Veranstaltungsort Meerstraße 1, 47441 Moers.

Moers: 20. Juli. Ein Zeitstück - Premiere - Junges Ensemble von Bernhard Schlink
Ihr letzter Schultag fällt auf den 20. Juli. Kurz zuvor hat die Partei Deutsche Aktion mit ihrem charismatischen jungen Führerbei der Landtagswahl 37 Prozent bekommen. Auf der Abifeier entbrennt unter den Mitgliedern des Leistungskurs Geschichte eine hitzige Diskussion mit ihrem Lehrer: Das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 kam viel zu spät. 

Bernhard Schlinks Gedankenspiel greift die Frage auf, was wir aus der Geschichte lernen können, ob wir überhaupt aus ihr lernen können, ob geschichtliche Ereignisse vergleichbar sind. Wäre die Bedrohung der Demokratie durch einen „präventiven Tyrannenmord“ abzuwenden?
 
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro Tickets unter 0 28 41 / 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 10.04.2026 - 19:30 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Studio, Kastell 6, 47441 Moers.

Moers: Stadtspaziergang 1
Lassen Sie uns die spannende Moerser Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Industrialisierung auf drei Stadtspaziergängen entdecken. Wer an allen 3 Führungen teilnimmt, bekommt eine kleine Moers-Überraschung! Geführt von Eva-Maria Eifert.
Treffpunkt: Kapelle Ecke Rheinberger/Mühlenstraße Kosten: 9 Euro 

Weitere Infos zu den Stadtführungen. Stadtspaziergang 2 am 26.04.2026 Stadtspaziergang 3 am 23.08.2026
Veranstaltungsdatum 11.04.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Vom Dorf in die Stadt: Kapelle – Altstadt – Schloss. Veranstalter Stadt- und Touristinformation Moers,  Kirchstraße 27a/b ,47441 Moers.

Moers: Tattoo Convention
Eine Messe für Tattoo, Piercing, Schmuck, Mode & Lifestyle.  Veranstaltungsdatum 11.04.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI Eventhalle, Filder Straße 142, 47447 Moers.

Moers: Söhne - von Marine Bachelot Nguyen
Das Monologstück Söhne zeichnet das eindringliche Porträt einer Familie, die an den gesellschaftlichen und politischen Spannungen unserer Zeit zu zerbrechen droht. Im Mittelpunkt steht Cathy, eine Apothekerin aus einer französischen Kleinstadt, die aus bescheidenen Verhältnissen stammt.

Ihre Familie – ihr Mann und ihre beiden Söhne – waren bislang stets ihr Lebensmittelpunkt. In konservativ-katholischen Zirkeln findet sie Anschluss an die wohlhabende Gesellschaftsschicht, in denen es selbstverständlich erscheint, rechtskonservativ zu wählen.

Ihr Engagement gegen gesellschaftliche Veränderungen – etwa die Ehe für alle – gibt ihr ein neues Gefühl von Bedeutung, während sie zunehmend in rechtes Denken abdriftet. Durch Cathys neues Engagement verliert sie das Wohl ihrer Familie aus den Augen.

Ihre Söhne entwickeln sich in gegensätzliche Richtungen: Einer radikalisiert sich und zeigt rechtsextreme Tendenzen, während der andere seine Homosexualität ausleben möchte, sich aber gezwungen sieht, das vor der Gesellschaft und seiner Familie zu verbergen.

Erst als die Familie zerbricht, erkennt Cathy das Leid, das sie verursacht hat. Die französisch-vietnamesische Autorin Marine Bachelot Nguyen führt das Publikum mit einfühlsamer und zugänglicher Sprache an die politischen Bruchlinien unserer Zeit heran. Sie nutzt den Monolog einer Mutter, um den Riss innerhalb einer Familie erlebbar zu machen, und zeigt auf, wie sich politische Ideologien in das private Leben einschreiben.

Basierend auf Recherchen und Interviews steht Söhne in der Tradition von Annie Ernaux und wirft einen schonungslosen Blick auf unsere gesellschaftliche Realität. Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de Event details Veranstaltungsdatum 10.04.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Veranstaltungsort Firma Schlosstheater - Kapelle Adresse Rheinberger Straße 14 47441 Moers

Dinslaken: Öffnungszeiten Bürgerbüro Stadtmitte am 07.04.26
Aufgrund personeller Engpässe wird das Bürgerbüro-Stadtmitte am Dienstag, 07.04.2026, bereits um 16 Uhr schließen. Der Standort Hiesfeld ist dienstags regulär geschlossen. Es werden an beiden Standorten Aushänge mit der Änderung angebracht.

Kleve: Platz an der Herzogbrücke: Ein grüner, autofreier Eingang zur City
Nach Abstimmungen mit dem Kampfmittelräumdienst muss die bestehende Sperrung an der Herzogbrücke kurzfristig ausgeweitet werden. Ab Dienstag, 7. April 2026, ist die Stelle daher für den Durchgangsverkehr voll gesperrt.
Ausweitung der Sperrung an der Herzogbrücke für Sondierungen | kleve.de

Am Montagnachmittag stellten die Verantwortlichen um Bürgermeister Markus Dahmen und Geo3-Geschäftsführer Tobias Knoll die Pläne vor.

Der Platz an der Herzogbrücke in der Klever Innenstadt wird umgestaltet. Während die Fläche aktuell vom Durchgangsverkehr und großen, monotonen Pflasterflächen geprägt ist, bietet das Areal zwischen Deutscher Bank, Volksbank und Opschlag künftig deutlich mehr Aufenthaltsqualität. So entsteht ein einladender Auftakt zur Klever Fußgängerzone. Am Montagnachmittag stellten Bürgermeister Markus Dahmen und Tobias Knoll, Geschäftsführer des ausführenden Planungsbüros Geo3, die Pläne vor.

In den kommenden Monaten wird die gesamte Fläche zwischen den Gebäuden von Deutscher Bank und Volksbank und der Kreuzung Opschlag umfassend modernisiert. Ausgehend von seinem zentralen Punkt am Beginn der Fußgängerzone folgt der Platz einer kreisrunden Gestaltung. Die rote Pflasterung wird zu großen Teilen aus wiederverwendetem Bestandsklinker im Fischgrätverband bestehen.


Einzelne Ringe aus neuem Klinker betonen den runden Charakter des Platzes. Als Begrenzung des mittigen Platzelementes dient ein schmaler, in die Pflasterung eingelassener Metallring mit 32 Metern Durchmesser, auf dem „Willkommen in Kleve“ in verschiedenen Sprachen geschrieben steht.

Mit der Umgestaltung geht eine umfassende Begrünung des Areals einher. Die großen Bestandsbäume bleiben erhalten und sorgen weiterhin für schattige Aufenthaltsmöglichkeiten. Zusätzlich entstehen insgesamt 24 Pflanzinseln auf der Fläche. Die runden Beete werden mit Bäumen, Stauden und Gräsern bepflanzt. Rundbänke aus Holzbohlen umringen die Pflanzinseln und laden zum Verweilen ein. Teilweise verbaut die Stadt Kleve bewegliches Mobiliar, das für Veranstaltungen versetzt werden kann.

Der Platz an der Herzogbrücke von oben

Planungen Umbau Platz an der Herzogbrücke

Gerade für Kinder entsteht im zentralen Bereich des Platzes ein besonderes Highlight: Ein Düsenfeld aus 13 sternförmig angeordneten Wasserdüsen lässt künftig Wasserfontänen in die Höhe schießen. Sommertags sorgt das Wasserspiel für willkommene Abkühlung und jede Menge Spielspaß.

Der umgestaltete Platz bleibt autofrei. Durchgangsverkehr zwischen Minoritenstraße und Herzogstraße ist dann nicht mehr möglich. Er wird aber so gestaltet, dass Einsatzfahrzeuge, der Citybus und der Rosenmontagszug ihn noch befahren können. Und auch der Verein Essbares Kleverland wird auf den Platz zurückkehren können: Etwa im Bereich des ehemaligen Gemeinschaftsgartens steht künftig eine neue Vegetationsfläche für das Projekt zur Verfügung.

Schon im Frühjahr 2027 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Während der Bauzeit bleiben alle Geschäfte und Gastronomien fußläufig erreichbar. Insgesamt investiert die Stadt Kleve über 2 Mio. Euro in die Neugestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Als Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve (InHK) werden davon 70 % aus Mitteln der Städtebauförderung von Land und Bund gefördert.

Hintergrund: Integriertes Handlungskonzept
Die Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes. Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2027. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden: Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum. Viele unterschiedliche Gruppen und Akteure werden dabei miteinbezogen.

Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kleve: Ausweitung der Sperrung an der Herzogbrücke für Sondierungen
Ab Dienstag, 7. April 2026, wird die Sperrung unweit der Herzogbrücke vergrößert. Die Sperrung am Platz an der Herzogbrücke direkt am Eingang zur Klever Innenstadt muss ausgeweitet werden. Das hat eine Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf am Donnerstagmittag ergeben.

Ab Dienstag, 7. April 2026, wird die Durchfahrt von Minoritenstraße und Herzogstraße direkt vor dem Kundenzentrum der Volksbank Kleverland deshalb voll gesperrt. Bereits seit Mitte März wird die Fläche an der Herzogbrücke für Kampfmittelsondierungen vorbereitet. Am Anfang der Woche haben dann erste Sondierungsbohrungen stattgefunden, deren Ergebnisse nun vorliegen. Ob an der Stelle tatsächlich eine Weltkriegsbombe im Erdreich verborgen liegt, ist weiterhin unklar. Allerdings muss die Sondierungsfläche für genauere Untersuchungen ausgeweitet werden.

Die Vollsperrung der Minoritenstraße ist dafür unumgänglich. Auch nach der Vergrößerung des abgesperrten Bereiches bleiben alle Gebäude in dem Bereich fußläufig erreichbar. Der Citybus verkehrt weiterhin auf seiner gewohnten Route und muss nicht umgeleitet werden. Lediglich der Durchgangsverkehr wird von der Sperrung beeinträchtigt. Lieferverkehr für die Innenstadt wird über die Bahnhofstraße, Brücktor und An der Münze umgeleitet.

Sobald der Kampfmittelräumdienst seine Arbeiten an dem Verdachtspunkt beendet hat, beginnen die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Wann das sein wird, hängt maßgeblich vom Voranschreiten der Sondierungsarbeiten ab und kann aktuell nicht abgeschätzt werden.

Da mit dem Beginn der Bauarbeiten abermals eine Ausweitung der Sperrung einhergeht und der umgestaltete Platz autofrei bleibt, ist nicht davon auszugehen, dass die Minoritenstraße für den Durchgangsverkehr noch einmal geöffnet wird.


Moers: Nächstes Reparatur-Café in St. Ida am 15. April
Fahrräder reparieren, Kleinstmöbel aufpeppen, Kleidung flicken oder technische Geräte wieder instand setzen –oers:  bei diesen Arbeiten bieten Ehrenamtliche beim nächsten Reparatur-Café in St. Ida Rheinkamp (Eicker Grund 102) am Mittwoch, 15. April, wieder Unterstützung an.

Von 16 bis 18.30 Uhr können Bürgerinnen und Bürger sich außerdem bei der Bedienung und Installation von Apps auf Handy, Laptop oder PC helfen lassen. Für alle Gäste stehen Kaffee, Kuchen und Wasser zur Verfügung und es besteht Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Das Reparatur-Café ist eine Kooperation des Quartierszentrums AWO-Caritas mit der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und KoKoBe Moers. Weitere Infos gibt es telefonisch bei Werner Windbergs unter 0 28 41 / 4 17 37.

Rentenfragen im Quartier klären: Beratung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Rente, Zuverdienst, Steuern und Krankenversicherung – viele Fragen rund um den Ruhestand sind komplex. Wer Antworten sucht, kann sich am Donnerstag, 16. April, von 15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck an der Bismarckstraße 43b direkt informieren.

Der ehrenamtliche Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen und sich einen klaren Überblick zu verschaffen.

Die kostenfreie Beratung findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt und bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche Informationen direkt im Quartier zu erhalten. Weitere Informationen und Rückfragen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 / 201 - 530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.

Moers: Vortragsgespräch zu ‚Wut und Zorn‘ am 16. April
Wie kann man produktiv mit Wut umgehen? Wann ist sie gerechtfertigt und wann schadet sie?  In einem Vortragsgespräch unter dem Titel ‚Wut und Zorn – Zwischen Laster, Tugend und politischer Kraft‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Donnerstag, 16. April, geht es um diese und weitere Fragen zum Thema.

Ab 19 Uhr können die Teilnehmenden in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, philosophische Perspektiven dazu erkunden. Auch die gegensätzlichen Ansätze von Philosophen wie Seneca und Nietzsche sind an diesem Abend, der im Rahmen des diesjährigen Semestermottos ‚Kopfsalat‘ der vhs stattfindet, Gegenstand der Auseinandersetzung.
Für die Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41/ 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.

Dinslaken: Neue Ausstellung im Museum Voswinckelshof: Atem holen – Papierobjekte
„Das Zusammenspiel von Kontur und Linie, vom Offenen und Geschlossenen, Sichtbaren und Verborgenen, konvex/konkav. Es gilt, Form, Struktur und Textur aus dem Material herauszuholen.“ Das sagt Katherine Tinteren-Klitzke über ihren Zugang zur Kunst. Ihr Werkstoff ist Papier, ergänzt um Materialien, die sich in irgendeiner Form nähen, knüpfen oder stricken lassen. Die Kunst entsteht aus gebrauchten, weggeworfenen oder geschenkten Materialien.

Auf Klebstoff und aufwändige, stromverbrauchende Werkzeuge verzichtet sie weitgehend. Die Ausstellung wird am 10. April 2026 um 17:00 Uhr im Dinslakener Museum Voswinckelshof im Beisein der Künstlerin eröffnet. Als Künstlerin arbeitet Tinteren-Klitzke ohne einen Plan, sie sammelt und sichtet Materialen, nähert sich tastend über die Eigenschaften des Materials an das entstehende Kunstwerk an.

Die „Intelligenz der Hände“ und die „Manipulation des Materials“ führen bei Tinteren-Klitzke zur künstlerischen Kreativität. Schicht um Schicht entstehen die Kunstwerke aus Papiermaché. Was auf dem Papier sehr theoretisch klingt, führt in der Praxis zu erstaunlich vielfältigen Kunstwerken.

Vielfältig in Form und Gestalt, in Größe und Haptik. Doch nichts ist hier offensichtlich, jede Form wartet auf Interpretation. Papier ist geduldig, sagt der Volksmund, auch die Werke von Katherine Tinteren-Klitzke laden ein zu geduldigem Schauen, zu eigener Interpretation und zu etwas Abstand.

Atem holen, Ruhe finden: Das ist hier durchaus ernst gemeint. Eines ist den Kunstwerken bei aller Vielfalt doch gemein: der Verzicht auf Farbigkeit. Katherine Tinteren-Klitzke empfindet Farbe als Ablenkung von der für sie wichtigen Form. Die matt-weißlichen Farbtöne erinnern zudem an die englische Kreidelandschaft, in der die Künstlerin aufgewachsen ist.

Im Dachgeschoss des Museums ist eine Ausstellung zu sehen, die mit Papier einen besonderen Werkstoff in einzigartigen Kunstwerken zeigt. Kunst einer ungewöhnlichen, einer leisen, aber dennoch großartigen Künstlerin. Für die Ausstellung finden duale Führungen statt. Am Sonntag, 19. April, und am Sonntag, 7. Juni stehen jeweils um 15:00 Uhr das Museumsteam und die Künstlerin für Fragen zur Verfügung.

Die Ausstellung ist bis zum 19. Juli 2026 im Museum Voswinckelshof zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Moers: Märchen-Familienführungen durch Mitmachausstellung im Museum
Zu zwei interaktiven Märchen-Familienführungen durch die Mitmachausstellung ‚ZEITREISE – Kinderleben um 1900‘ lädt das Grafschafter Museum im April ein.

(Foto: Grafschafter Museum)

Zu zwei interaktiven Märchen-Familienführungen durch die Mitmachausstellung ‚ZEITREISE – Kinderleben um 1900‘ lädt das Grafschafter Museum (Kastell 9) ein. Das Angebot findet an den Sonntagen, 19. April, um 12 Uhr und 26. April, um 14 Uhr statt. ‚Hauptdarsteller‘ der Führung ist Willi, der Kartoffelkäfer.

Er wünsch sich nichts sehnlicher, als ein Mensch zu sein. Eines Tages erscheint ihm eine geheimnisvolle Fee, die ihm diesen Wunsch erfüllt.  Als Mensch entdeckt Willi nun eine Welt, die ganz anders ist als die heutige Kindheit. Gemeinsam mit Willi erleben die Besucherinnen und Besucher den Alltag eines Kindes um 1900: Wie anstrengend war das Leben damals?
Willi läuft die Zeit davon, wird er es schaffen, mutig und ehrlich zu sein, um ein Mensch zu bleiben zu können?

Die Führung wird für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren empfohlen. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Stadt- und Fachwerkmuseum ‚Alte Universität‘ Eppingen und ist noch bis zum 31. Mai im Grafschafter Museum zu sehen. Es gilt der reguläre Museumseintritt. Inhaberinnen und Inhaber eines gültigen Bibliotheksausweises haben freien Eintritt. Das Museumsteam bittet um Anmeldung zu den Führungen unter: 0 28 41 / 201-6 82 00.

Dinnerkrimi 2026 in Kleve: Neue Fälle. Neue Tatorte und Nervenkitzel
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch das Landhaus Beckmann in Kleve zum Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.

Am 10. April 2026 um 19:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich.

Tickets und Infos unter: www.dinnerkrimi.de Landhaus Beckmann Dinnerkrimi 2026 in Kleve: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss!

Landhaus Beckmann

Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe! Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt.

Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Landhaus Beckmann in Kleve in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Freitag, 10. April 2026 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab 99,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.dinnerkrimi.de


Frühlingserwachen in Wesel am 12. April

Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Weseler Innenstadt wärmen, ist es wieder so weit: Das Frühlingsfest verwandelt die Hansestadt am 12. April in eine bunte, lebendige Flaniermeile. Zwischen Großem Markt und Berliner Tor erwartet Besucherinnen und Besucher von 12 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für alle Sinne – von Garteninspiration über Fahrradaktionen bis hin zum entspannten Einkaufsbummel.

„Das Frühlingsfest ist jedes Jahr ein wunderbarer Auftakt in die warme Jahreszeit und zeigt, wie lebendig unsere Stadt ist“, betont Bürgermeister Rainer Benien.

Blüten, Düfte und Genuss auf dem Großen Markt
Schon von Weitem lockt „Rund ums Grün“ mit frischen Farben und frühlingshaften Ideen. Aussteller:innen präsentieren Blumen, Kräuter und Dekorationen für Balkon, Terrasse und Garten. Ergänzt wird das Angebot durch den Regionalmarkt der Genussregion Niederrhein, auf dem regionale Spezialitäten wie frisch gezapftes Bier, eingeweckter Kuchen und die ersten Spargelstangen der Saison angeboten werden.

Auf zwei Rädern durch den Frühling
Die Fußgängerzone zwischen Leyens-Platz und Berliner Tor steht ganz im Zeichen des Fahrrads. Händler:innen, Polizei, der ADFC und weitere Partner informieren über Trends, Sicherheit und Angebote rund ums Rad. Neben Fahrradcodierungen durch die Kreispolizei und den ADFC organisiert der ADFC auch eine Gebrauchtradbörse. Ergänzend gibt es Tipps zum sicheren Radfahren, eine Fahrradwaschstraße sowie Mitmachangebote aus den Bereichen Fitness und Gesundheit.

Shopping, Shows und Fundradfieber
Ab 13 Uhr lädt der verkaufsoffene Sonntag zum entspannten Frühlingsbummel ein. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf Höhe der Kreuzstraße sorgt für beste Unterhaltung – mit Mitmach-Konzerten, einem Chor und Tanzgruppen. Ein besonderes Highlight sind die Fundradversteigerungen um 14 und 16 Uhr.

Holland on Tour rund um den Leyens-Platz
Erstmals bereichern niederländische Händler das Frühlingsfest. Unter dem Motto „Holland on Tour“ entsteht zwischen Leyens-Platz und Kreuzstraße eine bunte Einkaufsmeile mit bis zu zwölf Ständen. Neben Fischhändler Harry Dibbets bieten sie Spezialitäten wie frischen Fisch, Käse und weitere Köstlichkeiten an.

„Ich freue mich sehr, dass wir Holland on Tour mit rund 10 bis 12 Händler:innen aus der Region Winterswijk und Enschede hier bei uns begrüßen dürfen. Sie bringen ein Stück niederländische Markttradition nach Wesel und bereichern unser Frühlingsfest mit einem besonderen, holländischen Flair“, sagt Sonja Christ von WeselMarketing.

Immobilia am Berliner Tor
Die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe lädt am Berliner Tor zur Immobilia ein. Interessierte finden hier Informationen und Beratung rund um die Themen Wohnen, Sanieren, Energiesparen und Photovoltaik.

„Mit dem Frühlingsfest schaffen wir ein vielseitiges Erlebnis für die ganze Familie. Die Mischung aus Genuss, Information, Bewegung und Einkauf macht den Tag zu etwas Besonderem“, sagt Dagmar van der Linden, Geschäftsführerin von WeselMarketing.
Weitere Informationen: wesel-tourismus.de
Termine im Überblick
IMMOBILIA 2026
Berliner-Tor-Platz | Samstag 10–14 Uhr, Sonntag 12–18 Uhr
RUND UMS GRÜN
Großer Markt | 12–18 Uhr
FAHRRADAKTIONSTAG MIT FUNDRADVERSTEIGERUNG
Fußgängerzone | 12–18 Uhr
HOLLANDMARKT
Fußgängerzone | 12–18 Uhr
VERKAUFSOFFENER SONNTAG
Fußgängerzone | 13–18 Uhr



Klimaschutzprogramm: Sonderausschreibung für Windenergie durch Netzeffizienz nutzbar machen.

Die Bundesregierung hat im Rahmen des neuen Klimaschutzprogramms eine Sonderausschreibung von 12 Gigawatt Windenergie an Land bis 2030 angekündigt. Damit soll der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt und bestehende Engpässe in der EEG-Ausschreibung entschärft werden.

Die Ausschreibungen waren in den letzten Jahren häufig überzeichnet, wodurch v.a. Projekt in Süddeutschland keine Zuschläge erhalten haben. Auch Bayern hat kürzlich eine Bundesratsinitiative für eine Sonderausschreibung Windenergie in Hohe von 5 GW für 2026 eingebracht, um stockende Projekte in die Umsetzung zu bringen.

Die Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) begrüßt das Signal, warnt jedoch, dass der Erfolg solcher Maßnahmen maßgeblich davon abhängt, wie effizient das bestehende Stromnetz genutzt wird.

Carolin Friedemann, Gründerin und Geschäftsführerin der IKND, kommentiert: „12 Gigawatt mehr Windenergie sind ein wichtiges und richtiges Signal. Das kann den in Süddeutschland für Wirtschaft und Resilienz dringend benötigten Ausbau voranbringen. Doch solange Netzengpässe Projekte ausbremsen, bleibt dieses Versprechen bloß eine Zahl. Schon heute gibt es im Bestandsnetz ungenutzte Kapazitäten, die wir mit klaren Regeln und smarter Betriebsführung sofort heben könnten. Ohne diese Effizienzreserven zu nutzen, wird kein Ausschreibungsplus die Energiewende wirklich beschleunigen.”

Die IKND hat analysiert, welche Maßnahmen parallel zum Netzausbau ergriffen werden können, um die bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen. Im Mittelpunkt steht, wie sich Kosten reduzieren, Innovationspotenziale erschließen und regionale Entwicklungen gezielt stärken lassen. Die Ergebnisse sind im Factsheet „Herausforderung Netzanschluss: Vom Engpass zur Effizienz“ zusammengefasst.
https://initiative-klimaneutral.de/publikationen/herausforderung-netzanschluss-vom-engpass-zur-effizienz/

Kommt der Frühling immer früher? Was die Phänologie über den Start der Wildbienensaison aussagt
Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und auf den Weiden erscheinen flauschige Kätzchen. Wer jetzt aufmerksam durch Parks, Gärten oder an blühenden Sträuchern vorbeigeht, kann sie bereits entdecken: die ersten Wildbienen des Jahres. An milden Frühlingstagen summen sie von Blüte zu Blüte und starten damit in eine neue Saison.

Kommt der Frühling immer früher?
Ob Wildbienen bereits fliegen, lässt sich auch wissenschaftlich beobachten – über die sogenannte Phänologie. Dabei werden Jahreszeiten nicht nach Kalenderdaten, sondern nach der Entwicklung von Pflanzen bestimmt, etwa wenn Hasel, Weiden oder Obstbäume zu blühen beginnen.

Die Große Weiden-Sandbiene ist eine typische Frühlingsbotschafterin. (Quelle: Christoph Winter)

Erste Auswertungen der phänologischen Frühjahrsbeobachtungen des Deutschen Wetterdienstes (vgl. DWD‑Phänostatistik) zeigen, dass der Vorfrühling in diesem Jahr rund eine Woche früher eingesetzt hat als im langjährigen Mittel. Auch der ungewöhnlich warme Februar deutet darauf hin, dass der phänologische Frühling 2026 früher starten könnte. Für viele Wildbienenarten bedeutet das: Die Saison beginnt eher – und das kurze Zeitfenster der ersten Blüten wird besonders wichtig.

Warum Wildbienen schon seit März fliegen
Einige Wildbienenarten gehören zu den besonders frühen Frühlingsboten. Sie schlüpfen, bereits sobald die Temperaturen steigen, und nutzen die Frühblüher. „Besonders wichtig sind dabei Weiden: Ihre Blüten liefern schon früh im Jahr reichlich Pollen und Nektar,“ weiß Wildbienenexperte Tom Strobl von Wildbiene + Partner. Für viele Wildbienen ist diese Phase entscheidend, um Energie zu sammeln und ihre Nester anzulegen.

Drei Wildbienen, die du jetzt entdecken kannst
Eine typische Frühstarterin ist die Große Weiden-Sandbiene (Andrena vaga). Sie fliegt meist ab März und sammelt ihre Pollen fast ausschließlich an Weidenkätzchen. Ebenfalls früh aktiv ist die Frühlings-Seidenbiene (Colletes cunicularius), die ihre Brutzellen mit einer seidenartigen, wasserabweisenden Substanz auskleidet. Mit etwas Glück lässt sich auch die Frühlings-Pelzbiene (Anophora plumipes) beobachten, die viele verschiedene Blüten besucht und auch in Gärten oder städtischen Grünflächen vorkommt.

Kleine Bestäuber mit großer Bedeutung
„Wildbienen spielen eine zentrale Rolle für unsere Ökosysteme. In Deutschland leben rund 585 Wildbienenarten, doch etwa die Hälfte gilt als gefährdet,“ warnt Strobl. Viele Arten legen nur kurze Strecken zwischen Nest und Nahrung zurück. Deshalb sind sie besonders darauf angewiesen, dass in ihrer unmittelbaren Umgebung ausreichend Blüten wachsen.

Wildbienen beobachten – jetzt auch digital
Wer wissen möchte, welche Wildbienen im eigenen Garten oder auf dem Balkon unterwegs sind, kann ihre Aktivität inzwischen auch digital verfolgen. Mit der MyBeeHome App von Wildbiene + Partner lassen sich Nisthilfen fotografieren und automatisch auswerten. Eine integrierte Bilderkennung gibt Hinweise darauf, welche Wildbienenarten eingezogen sind und wie sich die Belegung im Laufe der Saison entwickelt.

Beobachtungen werden in einem persönlichen Wildbienen-Tagebuch gespeichert, zusätzlich erhalten Nutzerinnen und Nutzer saisonale Tipps zur Förderung von Nahrungspflanzen und Nistmöglichkeiten. Auf einer anonymisierten Karte werden außerdem bienenfreundliche Standorte sichtbar – aus einzelnen Balkonen und Gärten entsteht so Schritt für Schritt ein wachsendes Netzwerk für Wildbienen.

Was Wildbienen jetzt besonders hilft
Schon kleine Veränderungen können Wildbienen helfen. Frühblühende Pflanzen wie Weiden, Krokusse oder heimische Wildstauden bieten wichtige Nahrung im zeitigen Frühjahr. Auch offene Bodenstellen, Totholz oder stehen gelassene Pflanzenstängel können als Nistplätze dienen, denn rund 70 Prozent der Wildbienenarten nisten im Boden.

Andere Arten nutzen natürliche Hohlräume in Holz oder Pflanzenstängeln. Für diese können spezielle Nistkästen im Garten oder auf dem Balkon angebracht werden. Mit etwas Geduld lassen sich die Tiere auch gut beim Ein- und Ausfliegen beobachten. Wer zudem auf Pestizide verzichtet, schafft einen kleinen, aber wertvollen Lebensraum für die ersten Bestäuber des Jahres.

„Jetzt ist eine wunderbare Zeit, um Wildbienen zu entdecken. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen erscheinen, beginnen sie ihre Flugrunden. Wer genau hinschaut, kann beobachten: Der Frühling beginnt oft im Kleinen, manchmal direkt vor der eigenen Haustür“, so der Wildbienenliebhaber Tom Strobl.
Weitere Informationen finden Sie unter https://wildbieneundpartner.de/.



Psychische Erkrankungen 2024 die Ursache für 18,9 % der Krankenhausbehandlungen von 10- bis 19-Jährigen
• Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen
• Zahl der wegen psychischen Erkrankungen stationär behandelten Kinder und Jugendlichen gegenüber Vorjahr um 3,4 % gestiegen
• Depressionen sind über alle Altersgruppen hinweg häufigste Diagnose für stationäre Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen

Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen waren im Jahr 2024 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Kindern und Jugendlichen. Gut 116 300 der rund 615 300 Krankenhauspatientinnen und - patienten im Alter von 10 bis 19 Jahren wurden aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär behandelt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltgesundheitstag am 7. April mitteilt, entsprach das knapp einem Fünftel (18,9 %) aller Krankenhausbehandlungen in dieser Altersgruppe. Zum Vergleich: Unter allen Krankenhauspatientinnen und - patienten machte die Diagnose knapp 1,1 Millionen oder 5,9 % der insgesamt gut 17,9 Millionen Behandlungen aus.

Zahl der wegen psychischer Erkrankungen stationär behandelten Kinder und Jugendlichen gegenüber Vorjahr gestiegen Die Zahl der aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen im Krankenhaus behandelten Kinder und Jugendlichen ist nach Rückgängen in den Jahren 2018 bis 2020 und 2023 zuletzt wieder gestiegen.

Während es im Jahr 2023 noch rund 112 500 solcher Fälle unter den 10- bis 19-Jährigen gab, waren es 2024 gut 116 300 – ein Anstieg von 3,4 %. Insgesamt stieg die Zahl der stationären Behandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in diesem Zeitraum leicht um 1,3 %.

Im 20-Jahres-Vergleich hat die Zahl der Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen in fast allen Altersgruppen zugenommen, am stärksten jedoch bei den 10- bis 19-Jährigen: 2024 waren 36,5 % mehr psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche in stationärer Behandlung als noch 2004 mit gut 85 200 Patientinnen und Patienten.

In der Altersgruppe 80plus nahmen die Behandlungsfälle in diesem Zeitraum um 18,8 % zu, bei den 60- bis 79-Jährigen waren es 15,7 % mehr. Die 20- bis 39-Jährigen verzeichneten ein leichtes Plus von 2,4 %. Nur bei den 40- bis 59-Jährigen gab es einen Rückgang um 8,6 %. Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungsfälle aufgrund der Diagnose von 2004 bis 2024 um 4,0 %.

Die meisten Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen von 10- bis 19-Jährigen gab es im Jahr 2017 mit gut 125 500 Fällen. Über alle Altersgruppen hinweg wurde der bisherige Höchststand 2014 mit rund 1,2 Millionen Fällen erreicht.



Depression häufigste Diagnose bei Kindern und Jugendlichen Psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche werden am häufigsten wegen Depressionen im Krankenhaus behandelt. Im Jahr 2024 waren gut 33 900 der 10- bis 19-Jährigen wegen sogenannter depressiver Episoden oder wiederkehrender depressiver Störungen stationär in Behandlung. Das entspricht einem Anteil von 29,1 % an allen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen stationär behandelten Kindern und Jugendlichen.

Bei rund 11 700 oder 10,1 % standen Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen im Fokus der Behandlung. Alkoholbedingte Erkrankungen wie etwa Abhängigkeits- und Entzugssyndrome waren mit gut 9 900 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose für Kinder und Jugendliche (8,5 %). Wegen Essstörungen wurden gut 7 300 Kinder und Jugendliche stationär behandelt (6,3 %).

Depressionen insgesamt die häufigste Diagnose
Über alle Altersgruppen hinweg wurden Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen ebenfalls am häufigsten wegen Depressionen behandelt. Im Jahr 2024 machten sie mit gut 261 600 Fällen knapp ein Viertel (24,7 %) aus. Auf Alkoholmissbrauch waren weitere 21,7 % oder knapp 229 900 Krankenhausaufenthalte zurückzuführen.

Schizophrenie war mit rund 80 500 Behandlungsfällen die dritthäufigste Diagnose (7,6 %). Innerhalb der verschiedenen Altersgruppen sind Depressionen beziehungsweise alkoholbedingte psychische Erkrankungen durchgängig die beiden häufigsten Diagnosen bei stationären Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen.



Eine Ausnahme bildet die Altersgruppe 80plus: Hier dominiert eine altersbedingte psychische Erkrankung – die Diagnose Delir (akuter Verwirrtheitszustand), nicht durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingt. Im Jahr 2024 machte sie mehr als ein Drittel (36,8 %) der stationären Krankenhausaufenthalte aufgrund von psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen in dieser Altersgruppe aus, gefolgt von Depressionen (19,8 %) und Demenz (16,8 %).