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Dinslaken: Frühlingsplausch am
Blumenwagen begeistert Kinder und Jugendliche
Bei strahlendem Frühlingswetter hat am 8. April
2026 der „Frühlingsplausch am Blumenwagen“ viele
Kinder und Jugendliche angelockt. Auch einige
Eltern ließen sich das Vergnügen nicht entgehen.
Der Blumenwagen ist ein lebendiger Treffpunkt
für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern für das
Quartier Blumenviertel in der Talstraße.
Die Kooperationsveranstaltung der Stadt
Dinslaken, der Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA)
und der Wohnbau Dinslaken bot ein buntes
Programm für die ganze Familie an. Zunächst
sorgte die süße Schatzsuche für große
Begeisterung. Begleitet von der AJA suchten die
Kinder rund um den Blumenwagen nach versteckten
Süßigkeiten. Bei der kreativen Bastelaktion
konnten die Kinder Blumentöpfe selbst gestalten,
eine Primel einpflanzen und das Werk mit nach
Hause nehmen.
„Solche
niedrigschwelligen Angebote sind ein wichtiger
Baustein für das soziale Miteinander im
Quartier. Es freut mich sehr zu sehen, mit wie
viel Begeisterung die Kinder dabei sind und wie
der Blumenwagen als Treffpunkt angenommen wird“,
betont Sozialdezernentin Dr. Tagrid Yousef.
„Besonders hervorheben möchte ich die gute
Zusammenarbeit zwischen der Wohnbau Dinslaken,
der AJA und der Stadt, durch die gemeinsam eine
so gelungene Aktion auf die Beine gestellt
werden konnte.“ Ermöglicht wurde die
Veranstaltung durch das Förderprogramm
„kinderstark – NRW schafft Chancen“, das gezielt
Projekte zur Unterstützung von Kindern,
Jugendlichen und Familien stärkt.
Das
Fazit der Veranstaltenden fällt durchweg positiv
aus: Der „Frühlingsplausch am Blumenwagen“ hat
erneut gezeigt, wie wertvoll solche
Begegnungsformate für den Stadtteil sind. Auch
über die Veranstaltung hinaus ist der
Blumenwagen ein fester Anlaufpunkt: Ein
Veranstaltungskalender mit monatlichen Aktionen
für Kinder und Jugendliche bietet
abwechslungsreiche Angebote, während die
Aufsuchende Jugendarbeit (AJA) wöchentlich vor
Ort präsent ist und bei Kindern und Jugendlichen
für Spiel und Spaß sorgt.
Im neuen Glanz! Lippefähre
"Quertreiber"wieder in Betrieb
Nachdem die Lippefähre „Quertreiber“ am 12. Juni
2025 leider frühzeitig wegen eines
Amprion-Projektes aus dem Wasser genommen werden
musste, wurde sie umfangreich gesandstrahlt und
in ihrem Winterquartier auf dem Gelände der
Firma Hülskens wieder entsprechend aufbereitet.

Am 28. März 2026 wurde sie nun mithilfe des
Technischen Hilfswerks Wesel erneut ins Wasser
gesetzt. Traditionell ist die gelbe
Gierseilfähre an Karsamstag, 04. April 2026, in
die neue Saison gestartet. Sie steht den
Fahrradfahrer*innen somit wieder zum Übersetzen
auf der Lippe zur Verfügung.
Wer mehr
zur Lippefähre wissen möchte, findet weitere
Informationen auf der Internetseite der Stadt
Wesel unter www.wesel.de/quertreiber.
Moers: Dank Förderung: Kita
Pusenhof weiht neues Spielgerät ein
In der Kindertageseinrichtung Pusenhof herrscht
große Aufregung: Der Außenbereich wurde um eine
neue Doppelschaukel erweitert. Nach der
Einweihung durch Kita-Leitung Melanie Blumenkamp
und Christina Bauer von der Sparkasse am
Niederrhein am Donnerstag, 9. April, testeten
die Füchse, Delfine, Schmetterlinge und Frösche
das farbenfrohe Spielgerät ausgiebig und mit
sichtlicher Freude.

Einweihung mit vielen strahlenden Gesichtern (v.
l.): Kita-Leitung Melanie Blumenkamp und
Christina Bauer (Sparkasse am Niederrhein)
präsentieren die neue Doppelschaukel (Foto:
pst).
Möglich gemacht wurde die
Anschaffung durch die großzügige Unterstützung
der Sparkasse am Niederrhein, die das Projekt
mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro
maßgeblich gefördert hat. Mit der neuen
Doppelschaukel wurde ein lang gehegter Wunsch
erfüllt, der den Alltag der Kitakinder künftig
noch abwechslungsreicher gestalten wird.
Moerser Frühling 2026 mit
verkaufsoffenem Sonntag Am Sonntag,
den 12. April, lädt die Moerser Innenstadt
wieder zum Stadtfest „Moerser Frühling“ mit
verkaufsoffenem Sonntag ein. Von 11 bis 18 Uhr
erwartet Besucherinnen und Besucher ein
abwechslungsreiches Stadtfest mit zahlreichen
Aktionen für die ganze Familie. Gleichzeitig
öffnen viele Geschäfte im Rahmen des
verkaufsoffenen Sonntags ab 13 Uhr ihre Türen
und laden zum entspannten Einkaufsbummel ein.

(Foto Bettina Engel-Albustin/Moers Marketing)
„Der Moerser Frühling ist für viele Menschen
in Moers der Auftakt in die Veranstaltungssaison
und eine wunderbare Gelegenheit, die Innenstadt
in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben“, sagt
Michael Kersting, Geschäftsführer von Moers
Marketing. „Wir freuen uns, gemeinsam mit vielen
engagierten Akteurinnen und Akteuren ein
Programm anbieten zu können, das für alle
Generationen etwas bereithält.“
Buntes
Treiben in der Innenstadt Die Moerser City
verwandelt sich an diesem Tag von der Homberger
Straße bis zur Neustraße in eine lebendige
Erlebnisfläche: Zahlreiche Info- und
Verkaufsstände bieten auf dem Königlichen Hof,
der Steinstraße und der kompletten Neustraße ein
vielseitiges Angebot und laden zum Stöbern und
Entdecken ein. Informationsstände rund um die
Themen Gesundheit, Haushalt, Alltagshilfen,
Versicherung u.v.m. schaffen den Raum für einen
unkomplizierten und direkten Austausch.
Mit dabei ist in diesem Jahr erstmals auch der
Ballonsportverein Moers e. V., der Ballone und
Ballonkörbe ausstellt. Die Verkaufsstände
begeistern mit ihrem abwechslungsreichen
Sortiment – von frühlingshaften Dekoartikeln
über Häkel- und Lederwaren bis hin zu
Bienenprodukten gibt es viel zu entdecken. „In
diesem Jahr haben wir besonders viele
Bewerbungen um Standflächen erhalten, sodass wir
die Neustraße durchgehend bis zum Ende bespielen
und den Besucherinnen und Besuchern ein noch
umfangreicheres Angebot präsentieren können“,
freut sich Alicia Weidenfeld, Event-Leitung von
Moers Marketing.
Gastronomische Stände
bieten neben Klassikern wie Pommes und
Wurstspezialitäten auch Speisen wie Brezeln,
Antipasti und österreichische Spezialitäten
sowie süße Leckereien wie Churros, Crêpes und
Kuchen an. Ergänzt werden die Stände durch eine
reichhaltige Getränkeauswahl. Von Softdrinks
über Kaffeespezialitäten bis hin zu Aperitifs,
Cocktails und Wein bleiben auch hier keine
Wünsche offen.
Ein fester Bestandteil des
frühlingshaften Stadtfestes ist auch in diesem
Jahr die beliebte Kindertrödelmeile auf der
Homberger Straße. An insgesamt 80 Ständen haben
junge Händler:innen die Gelegenheit,
aussortierte Spielsachen, zu klein gewordene
Kleidung und viele weitere Schätze anzubieten –
ein besonderes Trödelerlebnis für Familien und
Schnäppchenjäger:innen gleichermaßen. Natürlich
wird den jungen Stadtfestbesucher:innen darüber
hinaus auch wieder ein buntes Programm geboten –
der beliebte Bobby Car-Parcours vom ADAC,
Karussells, Entenangeln und Airbrush Tattoos
sorgen für jede Menge Spaß und Abwechslung.
Blaulichtmeile auf dem Neumarkt

(Foto: Bettina Engel-Albustin/Moers Marketing)
Auf dem Neumarkt können sich Klein und Groß
von einem besonderen Highlight begeistern
lassen: Die Blaulichtmeile ist zurück! Nach
ihrer Premiere im Jahr 2024 geben auch 2026
wieder zahlreiche Einsatzkräfte spannende
Einblicke in ihre Arbeit. Mit dabei sind die
Moerser Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, der
Malteser Hilfsdienst, die Johanniter, die
Notfallseelsorge zusammen mit dem PSU-Team, das
Technische Hilfswerk (THW) sowie die Polizei.
Die Besucherinnen und Besucher des Stadtfestes
können die vielen Einsatzfahrzeuge nicht nur aus
nächster Nähe erleben, sondern darüber hinaus
auch in den direkten Austausch mit den
Einsatzkräften gehen.
Außerdem bieten
alle Einsatzkräfte besondere Aktionen für Groß
und Klein an: So zeigt etwa die Hundestaffel des
Deutschen Roten Kreuzes Übungen mit den Hunden,
die Polizei bietet eine Fahrradcodierung an und
die Jugendfeuerwehr baut einen Spielparcours mit
Geschicklichkeitsaufgaben für Kinder auf. „Wir
laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger
dazu ein, das vielseitige Angebot auf dem
Neumarkt zu nutzen und exklusive Einblicke in
unsere Arbeit zu erhalten“, so Andre Gesthüsen,
Leiter der Feuerwehr Moers.
Engagement
der ISG sorgt für besondere Highlights Freuen
sich auf das Stadtfest „Moerser Frühling“
(v.l.n.r.): Isabelle Boßer und Alicia Weidenfeld
von Moers Marketing, Svenja Penzenstadler,
Michael Finken und Andre Gesthüsen von der
Feuerwehr Moers sowie Michael Kersting von Moers
Marketing.

(Foto: Moers Marketing)
Das Restaurant
Dubrovnik am Altmarkt feiert von Freitag, den
10. April, bis Sonntag, den 12. April, sein
55-jähriges Jubiläum mit Live-Musik, DJs und
Partystimmung. Auch die Immobilien- und
Standortgemeinschaft Moers Innenstadt e. V.
(ISG) sorgt am Wochenende des Stadtfestes für
ein buntes Programm.
Am Samstag, den 11.
April, findet bereits eine Modenschau
auf dem Altmarkt statt, bei der
inhabergeführte Geschäfte ihre aktuellen
Kollektionen präsentieren. Für dieses Highlight
wird eigens eine Bühne mit Laufsteg sowie eine
LED-Wand aufgebaut, auf der die teilnehmenden
Geschäfte in Szene gesetzt werden. Das Programm
rund um die Modenschau wird durch musikalische
Beiträge und einen Kinderchor ergänzt und findet
seinen Ausklang in einer Charity-Party zugunsten
des Moerser Tierheims.
Auch am
verkaufsoffenen Sonntag trägt die ISG
zu einer besonderen Atmosphäre in der Innenstadt
bei: An insgesamt fünf Standorten wird
Live-Musik geboten. Zusätzlich zieht eine
holländische Blaskapelle durch die Straßen. Für
weitere musikalische Überraschungen sorgt das
sogenannte Pianomobil vom Autohaus Rheims, das
durch die Quartiere fährt und an wechselnden
Orten musikalische Momente bietet. „Solche
zusätzlichen Programmpunkte zeigen, wie stark
das Engagement vor Ort ist und wie viel Herzblut
in der Weiterentwicklung unserer Innenstadt
steckt“, betont Michael Kersting
Mit dem
abwechslungsreichen Angebot aus Information,
Unterhaltung, Musik und Einkaufsmöglichkeiten
lädt das Stadtfest zu einem erlebnisreichen Tag
für die ganze Familie ein.
Das Stadtfest
„Moerser Frühling“ findet mit freundlicher
Unterstützung der Moers-Partner:innen der Moers
Marketing statt – der Sparkasse am Niederrhein,
der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH und
des Autohaus Minrath.
Veranstaltungsdatum
: 12.04.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort 47441 Moers (Teile der
Innenstadt)
Grafschafter Musenhof
startet am Sonntag, 12. April, in die 17. Saison
Endlich: Am Sonntag nach Ostern (12. April)
startet die mittelalterliche Lernstadt im
Grafschafter Musenhof ihre Saison. Während auf
dem gleichzeitig stattfindenden Moerser Frühling
vieles gekauft werden kann, stellen die Kinder
im Musenhof Dinge selbst her.
Kleine und
große Besucherinnen und Besucher können am 12.
April im Grafschafter Musenhof selbst Kammweben,
Ledersäckchen her-stellen, Bänder flechten
(Makramee) und Filzen.

(Foto 1: Grafschafter Museum / Bettina
Engel-Albustin)
Die Menschen im
Mittelalter haben damals viele ihrer
Gebrauchsgegenstände selbst gefertigt. „Für
diese Saisoneröffnung stellen wir Tätigkeiten
des mittelalterlichen Alltags in den
Mittelpunkt“, erläutert Museumsleiterin Diana
Finkele. Kleine und große Besucherinnen und
Besucher können selbst Kammweben, Ledersäckchen
herstellen, Bänder flechten (Makramee) und
Filzen.

Die Niederrheinische Rotte schlägt dann im
Musenhof ihr Ritterlager auf. (Foto
Grafschafter Museum / Bettina Engel-Albustin)
Leckeren Waffeln und Gebäck Aber
natürlich gibt es auch wieder vieles zu
bestaunen, denn mit dabei ist wieder die
Niederrheinische Rotte, die im Musenhof ihr
Ritterlager aufschlägt. Die Fördervereine der
Kitas St. Josef und St. Ida sorgen unter anderem
mit leckeren Waffeln und Gebäck für Stärkung.
Bei der Saisoneröffnung zum ersten Mal
mit dabei ist Abiturklasse des Gymnasium
Rheinkamp Europaschule Moers. Die Schülerinnen
und Schüler hoffen, dass sie mit den Erlösen aus
ihrem Verkaufsstand die Abi-Kasse füllen können.

Museumsleiterin Diana Finkele (l.) freut sich,
dass Ramona Stenger (r.) den Musenhof in dieser
Saison betreut. Ein großes Team ehrenamtlicher
Helferinnen und Helfer unterstützt sie dabei.
(Foto 3: Grafschafter Museum/Stadt Moers, KI
bearbeitet)
Fachfrau übernimmt die Saison
„Für die diesjährige Musenhof-Saison konnten wir
mit Ramona Stenger eine Fachfrau gewinnen“,
freut sich Museumsleiterin Diana Finkele.
Stenger hat Geschichte und Germanistik studiert
und kennt den Musenhof bestens: seit 2023
unterstützt sie das Musenhofteam ehrenamtlich.
2023 war sie bereits nach wenigen Wochen sogar
für den ausgefallenen Kulturpädagogen
eingesprungen und hatte noch während ihres
Bachelorstudiums die Verantwortung für die
laufende Saison übernommen.
„Nach
Beendigung meines Studiums freue ich mich, die
kommende Musenhofsaison zu gestalten. Die kurze
Zeit, in der ich diesen Job bereits ausführen
konnte, hat mir wirklich sehr gefallen und ich
konnte sehr viel lernen sowie meine Fähigkeiten
und mein Wissen verbessern. Und die Vorstellung,
eine ganze Saison des Musenhofs als
Kulturpädagogin miterleben und mitgestalten zu
dürfen, erfüllt mich mit großer Vorfreude“,
erläutert Ramona Stenger. Ein großes Team
ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer
unterstützt sie dabei.
Der Eintritt ist
kostenfrei. Je nach Bastelaktion bittet das Team
um einen Materialbeitrag. Öffnungszeiten:
Betreuungszeit von Kindern samstags von 10 bis
13 Uhr Familienöffnungszeit samstags von 15
bis 18 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr
Gruppenführungen und andere Angebote sind
jederzeit auf Anfrage möglich. Das
Ferienprogramm findet in der zweiten Hälfte der
Sommerferien statt. Die Saison endet am 31.
Oktober mit dem Rübengeisterumzug.
Dinslaken: Mit dem Steiger auf den
Spuren der Bergleute Der ehemalige
Obersteiger Silvo Magerl nimmt Interessierte am
Sonntag, 12. April 2026, von 15 bis 17 Uhr mit
auf eine einzigartige Reise über das Bergwerk,
das ihn fast sein gesamtes Arbeitsleben lang
geprägt hat. In lebendigen Schilderungen lässt
er die harte, aber faszinierende Welt
wiederaufleben.
Mit packenden
Geschichten aus dem Leben der Bergleute und
persönlichen Erlebnissen aus seiner Zeit im
Bergbau entführt er die Teilnehmenden in eine
Zeit, in der der Bergbau mehr als nur ein Beruf
war – er war Lebensmittelpunkt und Lebensart.
Die Ende 2005 stillgelegte Zeche Lohberg war für
viele Bergleute nicht nur eine Arbeitsstätte,
sondern ein zentraler Bestandteil ihres Lebens.
Bei der Führung erzählt der erfahrene
Bergingenieur von den prägenden Momenten seiner
Karriere: von der historischen Entwicklung des
Bergwerks, vom schmutzigen Alltag mit schwarzen
Augenrändern, von der Plüngelstube, der Kaue und
der Grubenwehr. Er berichtet von der Einfahrt in
die Grube und dem schweißtreibenden Malochen in
der Dunkelheit und immer wieder vom
unerschütterlichen Zusammenhalt der Kumpel, denn
unter Tage gab es keine Fremden, nur Kumpel.
Der Treffpunkt zur Führung ist am
Ledigenheim in Lohberg, Stollenstraße 1. Die
Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro pro Person und
ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu
entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich und wird vom Team der
Stadtinformation am Rittertor telefonisch unter
02064 - 66 222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de gerne
entgegengenommen.
Krankenhaus Bethanien Moers: 19.
Teddykrankenhaus am 09. Mai 2026 Am
Veranstaltungssamstag werden von 10 bis 16 Uhr
alle kranken Kuscheltiere behandelt „Wer sein
krankes Stofftier in den besten Händen wissen
möchte, ist am Samstag, dem 09. Mai 2026, von 10
bis 16 Uhr im Teddykrankenhaus am Krankenhaus
Bethanien genau richtig aufgehoben“, erklärt
Ilka Prangen, Pflegedienstleitung und
Organisatorin.
Ob Schmetterlinge im
Bauch, ein verstauchter Arm oder ein gebrochenes
Herz – auf der Wiese neben dem Seniorenstift
Bethanien (Wittfeldstraße 31, 47441 Moers) wird
allen kleinen Kuscheltierbesitzer:innen bei der
kostenfreien Veranstaltung geholfen. Die Anfahrt
ist über den Besucherparkplatz des Krankenhauses
Bethanien möglich.
„Wir freuen uns
über alle Kinder aus Moers und Umgebung, die
ihren verletzten Teddy oder ihre kranke Puppe
zur Untersuchung zu uns bringen“, betont Ilka
Prangen. In diesem Jahr warten außerdem wieder
ein Stand des Seniorenstifts Bethanien für die
ältere Generation von Kuscheltieren, und dieses
Mal ganz neu, ein Stand, an dem Urotherapeutin
Silvana Solinas Rede und Antwort stehen wird,
auf die Besucher:innen. Die Idee des
Teddykrankenhauses stammt aus Skandinavien und
richtet sich an Kinder im Kindergarten- und
Grundschulalter und ihre Eltern. Im Rahmen der
Veranstaltung soll Kindern auf spielerische Art
und Weise vermittelt werden, wie ein
Krankenhausaufenthalt abläuft. Sie schlüpfen
dabei in die Elternrolle und durchlaufen
gemeinsam mit ihren Stofftieren alle nötigen
Stationen, wie die Aufnahme, die Operation oder
die Medikamentenbesorgung in der Apotheke.
Rund fünfzig ehrenamtliche Helfer:innen der
Stiftung Bethanien Moers und Auszubildende der
Bethanien Akademie sind an den
Veranstaltungstagen im Einsatz und kümmern sich
um das Wohl der Kuscheltiere.
Kooperationspartner sind die Krankenkasse AOK
Rheinland/Hamburg, die Deutsche Jugendfeuerwehr
(DFV), die aeskulap Apotheke aus Moers und die
Apotheke am Bethanien, eine Filiale der Moerser
Adler Apotheke.
Die Veranstaltung
findet an insgesamt drei Tagen statt. Während
das Teddykrankenhaus am Samstag, 09. Mai, für
alle Kinder und ihre Familien geöffnet hat, sind
am 07. und 08. Mai angemeldete
Kindergartengruppen zu Besuch. Insgesamt
erwarten die Veranstalter:innen rund 1.400
Kinder.

Ein verletzter Hase wird operiert: Das
Teddykrankenhaus kümmert sich um jedes kranke
oder verletzte Stofftier.
Neues Amtsblatt vom 09.04.26
Am 9. April 2026 ist ein neues Amtsblatt der
Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält eine
öffentliche Bekanntmachung der Stadt Dinslaken
zur europaweiten Ausschreibung der
Schlosserarbeiten für die Moltkeschule. Ab
sofort sind die städtischen Amtsblätter über
folgende Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de/termine.

Inflationsrate im März 2026 bei +2,7 %
Sprunghaft gestiegene Kraftstoff- und
Heizölpreise wirken erhöhend auf die
Inflationsrate Verbraucherpreisindex, März 2026: +2,7 % zum
Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+1,1 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, März 2026: +2,8 % zum
Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+1,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt)
Die Inflationsrate in
Deutschland – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat –
lag im März 2026 bei +2,7 %. Damit stieg die
Inflationsrate auf den höchsten Stand seit
Januar 2024 (+2,9 %). Im Februar 2026 hatte sie
bei +1,9 % gelegen und im Januar 2026 bei +2,1
%.
"Die deutlichen Preissteigerungen bei
den Energieprodukten treiben die Inflation.
Insbesondere Kraftstoffe und Heizöl haben sich
für die Verbraucherinnen und Verbraucher seit
Beginn des Iran-Kriegs sprunghaft verteuert",
sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen
Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat
Februar 2026 stiegen die Verbraucherpreise im
März 2026 um 1,1 %.

Energieprodukte verteuerten sich um
7,2 % gegenüber März 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im März
2026 um 7,2 % höher als im März 2025. Das war
der erste Anstieg der Energiepreise gegenüber
dem Vorjahresmonat seit Dezember 2023. Im
Februar 2026 hatte der Preisrückgang noch bei
-1,9 % gelegen. Kraftstoffe verteuerten sich im
März 2026 gegenüber März 2025 um 20,0 %. Auch
die Preise für leichtes Heizöl erhöhten sich
erheblich um 44,4 %.
Diese deutlichen
Preissprünge resultierten maßgeblich aus den
Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten und
der dadurch ausgelösten Preisentwicklung auf
dem Rohölmarkt.
Trotz des Preisanstiegs beim leichten Heizöl war
Haushaltsenergie insgesamt im März 2026 um 1,2 %
günstiger als ein Jahr zuvor (Februar 2026:
-3,5 %).
So blieben Strom (-4,5 %),
Erdgas einschließlich Betriebskosten (-2,9 %)
und Fernwärme (-1,2 %) binnen Jahresfrist
günstiger, was unter anderem auf die seit
Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung (zum Beispiel reduzierte
Übertragungsnetzentgelte, Abschaffung der
Gasspeicherumlage) zurückzuführen ist.

Nahrungsmittel verteuerten sich
binnen Jahresfrist mit +0,9 %
unterdurchschnittlich Die
Preise für Nahrungsmittel lagen im März 2026 um
0,9 % höher als im Vorjahresmonat. Damit
schwächte sich der im Vormonat Februar 2026
beobachtete Preisauftrieb (+1,1 %)
etwas ab. Preiserhöhungen zeigten sich weiterhin
vor allem bei Zucker, Marmelade, Honig und
anderen Süßwaren (+6,1 %, darunter Schokolade:
+9,6 %). Auch für Obst (+4,7 %), frisches Gemüse
(+3,8 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+3,6 %)
mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher
spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.
Günstiger wurden hingegen insbesondere
Speisefette und Speiseöle (-17,6 %, darunter Butter:
-29,1 %; Olivenöl:
-11,8 %). Zudem verbilligten sich
Molkereiprodukte (-5,4 %), während Eier
(+14,8 %) merklich teurer wurden.
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie
bei +2,5 % Im März 2026 lag die Inflationsrate
ohne Energie bei +2,3 %, die Inflationsrate
ohne Heizöl und Kraftstoffe betrug +2,0 %. Die
Inflationsrate ohne Berücksichtigung von
Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als
Kerninflation bezeichnet, lag im März 2026 wie
bereits seit Jahresbeginn bei +2,5 %.
Waren verteuerten sich gegenüber März 2025 um
2,3 % Im März 2026 lagen die Preise für
Waren insgesamt um 2,3 % über dem Niveau des
Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten
sich dabei um 3,4 % und Gebrauchsgüter um 0,5 %.
Neben Nahrungsmitteln (+0,9 %) und
Energieprodukten (+7,2 %) wurden auch andere
Waren teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke
(+4,3 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao:
+12,1 %) und Tabakwaren (+6,1 %). Preisrückgänge
zeigten sich dagegen unter anderem bei
Haushaltsgroßgeräten (-2,8 %) und Geräten der
Unterhaltungselektronik (-5,6 %).

Dienstleistungen verteuerten sich
binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 %
Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt lagen im März 2026 um 3,2 % über
dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits seit
Januar 2024 lag die Teuerung für
Dienstleistungen im Vergleich zu den Waren
oberhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im
Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen
sozialer Einrichtungen (+7,0 %) sowie die
kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).
Letzteres ist insbesondere auf die Erhöhung
des Preises für das Deutschlandticket zum
Jahresbeginn zurückzuführen. Auch die Preise für
Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,8 %),
Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an
der Wohnung (+3,5 %),
Gaststättendienstleistungen (+3,3 %) sowie
Versicherungsdienstleistungen (+3,2 %) waren im
März 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor.
Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt
blieben im März 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nur wenige
Dienstleistungen waren günstiger als im
Vorjahresmonat, darunter
Telekommunikationsdienstleistungen (-0,1 %).

Preise insgesamt stiegen gegenüber
dem Vormonat um 1,1 %, Energie um 7,7 %
Gegenüber Februar 2026 stieg der
Verbraucherpreisindex im März 2026 um 1,1 %.
Infolge der Kriegshandlungen im Iran und im
Nahen Osten stiegen die Energiepreise binnen
Monatsfrist deutlich um 7,7 %. Insbesondere beim
Kauf von Kraftstoffen mussten die
Verbraucherinnen und Verbraucher einen spürbaren
Preisanstieg hinnehmen (+15,6 %, darunter
Dieselkraftstoff: +22,6 %).
Der
Preisanstieg für leichtes Heizöl betrug 43,2 %.
Zudem zeigten sich teilweise saisonbedingt
Preisanstiege bei internationalen Flügen
(+10,0 %), Pauschalreisen und
Bekleidungsartikeln (jeweils +4,4 %). Die Preise
für Nahrungsmittel blieben nahezu konstant
(+0,1 %). Teurer war hier zum Beispiel frisches
Obst (+1,3 %), günstiger hingegen wurde vor
allem frisches Gemüse (-2,8 %, darunter Gurken:
-19,1 %, Kopf- oder Eisbergsalat: -5,1 %).
NRW: Baupreise für Wohngebäude
im Februar 2026 um 2,7 % höher als ein Jahr
zuvor * Preise für Rohbauarbeiten
an Wohngebäuden um 2,3 % gestiegen *
Ausbauarbeiten an Wohngebäuden verteuerten sich
um 3,0 % * Preisanstieg beim Straßenbau mit
knapp 5 % am höchsten
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden
verteuerten sich zwischen Februar 2025 und
Februar 2026 um 2,3 %. Den stärksten
Preisanstieg gab es in diesem Bereich
bei Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,7 %,
gefolgt von Klempnerarbeiten mit4,0 % und
den Gerüstarbeiten mit 3,8 %.
Stahlbauarbeiten waren 0,2 % günstiger als ein
Jahr zuvor. Preise für Ausbauarbeiten um 3,0 %
gestiegen Die Preise für Ausbauarbeiten bei
Wohngebäuden stiegen im Februar 2026 gegenüber
dem entsprechenden Vorjahresmonat um
3,0 %. Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem
Bereich mit 6,3 % den höchsten Preisanstieg.

Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung
wurde auch bei den Dämm- und Brandschutzarbeiten
an technischen Anlagen mit 6,1 % festgestellt.
Tapezierarbeiten verteuerten sich um 5,2 %. Die
Preise für Bodenbelagsarbeiten stiegen im selben
Zeitraum mit 0,5 % unterdurchschnittlich.
Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster
Anstieg beim Straßenbau Der Straßenbau wies von
allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten
Preisanstieg zwischen Februar 2025 und Februar
2026 auf. Weiter verteuerten sich die Preise
für Außenanlagen für Wohngebäude um 4,4 % und
für Schönheitsreparaturen in Wohnungen um
4,0 %.
Das neue KiBiz darf nicht schlechter
sein als das aktuelle Die
Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW
(LAG FW) sind weiterhin in engem Austausch mit
dem Landtag und der Landesregierung zur
Novellierung des Kinderbildungsgesetzes NRW
(KiBiz). Im öffentlichen Stellungnahmeverfahren
des Landtags haben die Spitzenverbände der
Freien Wohlfahrtspflege heute ihre gemeinsame
Stellungnahme an den Ausschuss für Familie,
Kinder und Jugend übersandt.
Den
aktuellen Stand der Gespräche ordnen Kirsten
Schwenke, Vorsitzende der
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien
Wohlfahrtspflege NRW, und Stephan Jentgens,
Mitglied im Vorstand der Freien Wohlfahrtspflege
in NRW und Vorsitzender des Arbeitsausschusses
Tageseinrichtungen für Kinder, wie folgt ein:
Kirsten Schwenke: „Die Freie
Wohlfahrtspflege führt derzeit auf allen Ebenen
intensive Gespräche mit der Landesregierung
sowie mit allen demokratischen Fraktionen im
NRW‑Landtag darüber, wie die
Kindertageseinrichtungen künftig ausgestaltet
werden sollen. Wir erleben dabei einen
ernsthaften und konstruktiven Austausch.
Im
Mittelpunkt der Gespräche steht das gemeinsame
Anliegen von Landespolitik und freien Trägern,
hohe Bildungsansprüche mit einer verlässlichen
finanziellen, strukturellen und personellen
Ausstattung der Kitas in Nordrhein‑Westfalen in
Einklang zu bringen. Dieses gemeinsame Ringen
ist anspruchsvoll, aber es ist getragen von dem
klaren Willen, Verantwortung zu übernehmen – für
Kinder, Eltern und die Mitarbeitenden in unseren
8.300 Tageseinrichtungen für Kinder.
Für
die Freie Wohlfahrtspflege gilt dabei
unverändert: Das neue KiBiz darf nicht
schlechter sein als das aktuelle. Den derzeit
vorliegenden Gesetzentwurf lehnt die Freie
Wohlfahrtspflege ab. Ich danke allen beteiligten
Akteur*innen ausdrücklich für den bislang
gemeinsam zurückgelegten Weg und hoffe sehr,
dass es im parlamentarischen Verfahren gelingt,
ein Kinderbildungsgesetz zu verabschieden, das
deutlich besser ist als der aktuelle
Gesetzentwurf. In den bisherigen Gesprächen wird
deutlich, dass allen Beteiligten der Ernst der
Lage bewusst ist.“
Stephan Jentgens:
„Kitazeit ist Bildungszeit. In den Verhandlungen
zeichnet sich ein Zielkonflikt zwischen
qualitativ hochwertiger Bildungsarbeit und
verlässlichen Öffnungszeiten einerseits und nach
wie vor deutlich unterfinanzierten Einrichtungen
andererseits ab. Unser Ziel im parlamentarischen
Verfahren ist es nun, ein neues KiBiz zu
bekommen, das den Status quo zumindest nicht
verschlechtert. Um das zu erreichen sind aus
Sicht der Freien Wohlfahrtspflege vier
Knackpunkte zentral:
Erstens das
umstrittene und weiterhin diskutierte Kern- und
Randzeitenmodell. Eine Kernzeit von lediglich
fünf Stunden pro Tag greift aus unserer Sicht
deutlich zu kurz. Bildung, Erziehung und
Betreuung finden zu jeder Zeit in der
Kindertageseinrichtung statt. Keinesfalls darf
die Situation entstehen, dass beispielsweise
Kinder mit einer Buchungszeit von 45 Stunden nur
25 Stunden personell gut ausgestattete Kernzeit
als „Bildungszeit“ erhalten und die
verbleibenden 20 Stunden Randzeit vorrangig von
einem Betreuungsanspruch geprägt sind. Auch
müssen Aufsichtspflicht, Kindesschutz und
Teilhabe zu jedem Zeitpunkt in der
Kindertageseinrichtung durch eine angemessen
qualifizierte Personalausstattung gesichert
sein. Die Freie Wohlfahrtspflege hält eine
Aufsplittung in Kern- und Randzeiten fachlich
nicht für vertretbar.
Zweitens die
erweiterten Buchungszeiten. Bisher können Eltern
zwischen drei unterschiedlichen
Betreuungsumfängen für ihre Kinder in der Kita
wählen: 25, 35 oder 45 Wochenstunden. Der
Gesetzentwurf sieht vor, künftig zusätzlich auch
30 und 40 Wochenstunden einzuführen. Was auf den
ersten Blick nach mehr Flexibilität klingt,
würde in der Praxis große Herausforderungen für
Kinder, Fachkräfte und Träger mit sich bringen.
In der Kita könnten künftig Kinder mit bis zu
fünf unterschiedlichen Buchungszeiten betreut
werden. Erfahrungsgemäß nutzen Familien diese
Zeiten zudem in sehr unterschiedlichen
Tagesrhythmen. Für die Einrichtungen bedeutet
das einen erheblich höheren
Organisationsaufwand. Für die Kinder selbst
würde dies häufiger wechselnde Gruppen und
Spielkonstellationen bedeuten. Diese fehlende
Kontinuität erschwert stabile Beziehungen und
steht damit dem pädagogischen Bildungsauftrag
der Kitas entgegen.
Hinzu kommen
erhebliche finanzielle Risiken für die Träger.
Die Finanzierung der Kitas nach dem
Kinderbildungsgesetz KiBiz ist an die gebuchten
Stunden gekoppelt. Ein Szenario: Wenn nur jedes
fünfte Kind eine niedrigere Buchungszeit als
derzeit erhält, würden dem System rund 200
Millionen Euro fehlen. Die vorgesehene Erhöhung
der Kindpauschalen zur Senkung des Defizits der
Einrichtungen würde damit vollständig
aufgezehrt. Bei einer Reduzierung der
Buchungszeit bei jedem zweitem Kind im Vergleich
zu heute würden sogar rund 500 Millionen Euro
fehlen.
Damit würde sich das Defizit in
einem ohnehin schon deutlich unterfinanzierten
System weiter verschärfen. Zwar sinken mit
geringeren Buchungszeiten formal auch die
Leistungen, tatsächlich lassen sich aber kaum
Kosten einsparen. Viele Ausgaben, etwa für
Personal, Gebäude oder Miete fallen unabhängig
von der Belegung an. Kitas müssen weiterhin
Fachkräfte für höhere Betreuungsumfänge
vorhalten, auch wenn sie von weniger Kindern
genutzt werden. Die zusätzliche finanzielle
Unsicherheit würde den Bestand zahlreicher
Einrichtungen ernsthaft gefährden.
Daher
fordert die LAG FW eindringlich, auf die
zusätzlichen Buchungsmöglichkeiten zu
verzichten. Zumindest so lange, bis die
Finanzierungssystematik des KiBiz
belegungsunabhängige Betriebskosten
berücksichtigt und die wirtschaftlichen Risiken
für die Träger deutlich abgefedert ist. Nur so
lassen sich Bildungsanspruch, Qualität und
Stabilität dauerhaft miteinander vereinbaren.
Drittens die erweitere Überbelegung von
Gruppen. Der Gesetzentwurf sieht vor, mehr
Kinder pro Kita‑Gruppe zuzulassen. Das würde die
Bildungs- und Betreuungsqualität weiter absenken
und insbesondere Kinder unter drei Jahren,
Kinder mit Förderbedarfen sowie die
Mitarbeitenden deutlich zusätzlich belasten. Die
geplante Neuregelung widerspricht klar den seit
Jahren wissenschaftlich begründeten Forderungen
der LAG FW und der Kirchen nach kleineren
Gruppen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen
in den Kindertageseinrichtungen. Vor diesem
Hintergrund sowie mit Blick auf zurückgehende
Kinderzahlen muss dieser Passus im Gesetzentwurf
dringend gestrichen werden.
Viertens die
Inklusion. Für Kinder mit Behinderung
beziehungsweise Kinder, die von Behinderung
bedroht sind, sieht der Gesetzentwurf eine
erhöhte Kindpauschale vor. Diese dient der
Berücksichtigung des pädagogischen Mehraufwandes
für die Bildung, Erziehung und Betreuung in der
Kita. Hier braucht es zwingend eine Ergänzung im
Gesetzestext, dass diese Pauschale neben
Personalkosten auch für Sachmittel ausgegeben
werden kann. Insgesamt sind im Gesetzentwurf
Inklusionsaspekte zwar aufgegriffen worden,
bleiben jedoch hinter den Erwartungen an
entsprechende Finanzierungs- und
Personalkonzepte zur Sicherung von Inklusion und
sozialer Teilhabe aller Kinder zurück.“
Hintergrundinformationen Die Spitzenverbände
der Freien Wohlfahrtspflege in
Nordrhein-Westfalen (LAG FW NRW) sowie die
katholische und die evangelische Kirche
vertreten aktuell 8.300 von insgesamt 10.800
Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.
Damit befinden sich drei Viertel aller Kitas in
NRW in freier Trägerschaft. In diesen Kitas
bilden, erziehen und betreuen mehr als 100.000
Beschäftigte etwa 500.000 Kinder.
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien
Wohlfahrtspflege NRW in drei Sätzen 750.000
Mitarbeitende der Freien Wohlfahrtspflege in
Nordrhein-Westfalen setzen sich täglich dafür
ein, Menschen in allen Lebenslagen zu
unterstützen. Mit ihren Angeboten und
Dienstleistungen erreichen die Träger der Freien
Wohlfahrtspflege in NRW jährlich rund 6
Millionen Menschen.
Neben den konkreten
Aufgaben der Wohlfahrts- und Sozialarbeit
übernehmen die Verbände eine wichtige
Mittlerrolle zwischen Gesellschaft, Politik und
Verwaltung: Sie benennen soziale Schieflagen und
setzen auf Dialog, um gemeinsame Lösungen für
alle beteiligten Akteurinnen und Akteure zu
erreichen.

10. April:
Tag der Geschwister
3,1 Jahre
Altersabstand liegen im Mittel zwischen erstem
und zweitem Kind Altersabstand in Ostdeutschland
deutlich größer als in Westdeutschland Über
den idealen Altersabstand zwischen Geschwistern
wird viel diskutiert.
In Deutschland
lagen zwischen der Geburt des ersten und des
zweiten Geschwisterkindes derselben Mutter im
Jahr 2024 im Mittel 3,1 Jahre (Median), wie das
Statistische Bundesamt zum Tag der Geschwister
am 10. April mitteilt. Der Altersabstand ist
damit etwas geringer als zehn Jahre zuvor: 2014
lag er bei 3,3 Jahren.
Gibt es weitere
Geschwisterkinder, so liegen diese altersmäßig
weiter auseinander: So betrug der Abstand
zwischen der Geburt des zweiten und des dritten
Kindes derselben Mutter im Jahr 2024 im Mittel
3,8 Jahre. Zwischen drittem und viertem
Geschwisterkind lagen 3,6 Jahre. Hier gab es
gegenüber dem Jahr 2014 kaum Veränderungen:
Damals lagen zwischen zweitem und drittem Kind
3,9 Jahre und zwischen drittem und viertem
ebenfalls 3,6 Jahre.
Zwischen Geburt von
erstem und zweitem Kind liegen in Ostdeutschland
3,8 Jahre Der Altersabstand von Geschwistern ist
in Ostdeutschland größer als in Westdeutschland.
Zwischen der Geburt des ersten und des zweiten
Kindes lagen in den ostdeutschen Ländern (ohne
Berlin) im Jahr 2024 im Mittel 3,8 Jahre, in den
westdeutschen waren es 3,0 Jahre. Zwischen
dem zweiten und dritten Kind waren es 4,4 Jahre
beziehungsweise 3,7 Jahre. Ein Grund für den
Unterschied könnte sein, dass Frauen in
Ostdeutschland bei der Geburt ihres ersten
Kindes mit durchschnittlich 29,2
Jahren mehr als ein Jahr jünger waren als
Frauen in Westdeutschland mit im Schnitt 30,5
Jahren.
Öffentliche Schulden im
4. Quartal 2025 um 50,8 Milliarden Euro
gestiegen Verschuldung steigt gegenüber dem
Vorquartal um 1,9 % auf 2 661,5 Milliarden Euro
Der Öffentliche Gesamthaushalt war beim
nicht-öffentlichen Bereich zum Ende des 4.
Quartals 2025 mit 2 661,5 Milliarden Euro
verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt, stieg die öffentliche Verschuldung
damit gegenüber dem 3. Quartal 2025 um 1,9 %
oder 50,8 Milliarden Euro.
Gegenüber dem
Jahresende 2024 erhöhte sich der öffentliche
Schuldenstand zum Ende des 4. Quartals 2025 um
6,0 % oder 151,0 Milliarden Euro. Zum
Öffentlichen Gesamthaushalt zählen die Haushalte
von Bund, Ländern, Gemeinden und
Gemeindeverbänden sowie der Sozialversicherung
einschließlich aller Extrahaushalte. Zum
nicht-öffentlichen Bereich gehören
Kreditinstitute sowie der sonstige inländische
und ausländische Bereich, zum Beispiel private
Unternehmen im In- und Ausland.
Schulden des Bundes
erhöhen sich gegenüber dem Vorquartal um 1,8 %
Die Schulden des Bundes stiegen zum Ende des
4. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal um
32,2 Milliarden Euro (+1,8 %) auf
1 840,6 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür
waren die Zuwächse der Schulden bei den
Sondervermögen: Das "Sondervermögen Bundeswehr"
erhöhte seine Verschuldung gegenüber dem
Vorquartal um 29,4 % oder 9,8 Milliarden Euro
auf 43,0 Milliarden Euro.
Das
rückwirkend zum 1. Januar 2025 neu gegründete
"Sondervermögen Infrastruktur und
Klimaneutralität" (SVIK) nahm im Oktober 2025
erstmals Schulden auf. Zum Ende des 4. Quartals
2025 lag dessen Verschuldung bei
24,3 Milliarden Euro. Schulden der Länder
steigen um 1,4 % Die Länder waren zum Ende des
4. Quartals 2025 mit 624,6 Milliarden Euro
verschuldet, dies war ein Zuwachs von
8,7 Milliarden Euro (+1,4 %) gegenüber dem
Vorquartal.
Der stärkste prozentuale
Schuldenanstieg wurde für Hamburg mit +7,8 %
ermittelt, gefolgt von Bremen (+3,9 %) und
Bayern (+3,2 %). In Hamburg ist der Anstieg des
Schuldenstands vor allem darauf zurückzuführen,
dass mit der Gründung des konzernfinanzierenden
Extrahaushalts "FinanzServiceAgentur Hamburg"
(FSA) Verbindlichkeiten bestimmter sonstiger
Fonds, Einrichtungen und Unternehmen (sFEU) neu
in den Schuldenstand eingeflossen sind.
Vorher hatten sich diese selbst am Finanzmarkt
finanziert. In Bremen erhöhten sich die
Kassenkredite aufgrund der Bereitstellung von
Barsicherheiten für Anlagen. In Bayern ist der
Anstieg auf eine Anschlussfinanzierung bereits
zuvor ausgelaufener Kredite zurückzuführen.
Lediglich in drei Ländern ging die Verschuldung
gegenüber dem Vorquartal zurück.
Dabei
sanken die Schulden in Mecklenburg-Vorpommern
prozentual am stärksten (-3,9 %), während sie
sich in Thüringen und Sachsen-Anhalt geringfügig
verringerten (jeweils -0,1 %). Schulden der
Gemeinden und Gemeindeverbände wachsen um 5,3 %
Auch bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden
nahm die Verschuldung zum Ende des
4. Quartals 2025 gegenüber dem Vorquartal zu.
Sie stieg um 9,8 Milliarden Euro auf
196,3 Milliarden Euro und damit unter den
einzelnen Ebenen des Öffentlichen
Gesamthaushalts prozentual am stärksten
(+5,3 %).
Den höchsten prozentualen
Schuldenanstieg gegenüber dem Vorquartal wiesen
die Gemeinden und Gemeindeverbände in
Niedersachsen (+9,3 %) auf, gefolgt von den
Kommunen in Baden-Württemberg (+9,2 %) und
Sachsen (+8,8 %). Die Anstiege sind vorwiegend
darauf zurückzuführen, dass die Rücklagen auf
der kommunalen Ebene weitestgehend aufgebraucht
waren und die Kommunen für ihre
Aufgabenerledigung neue Schulden aufnehmen
mussten.
Einen Rückgang der kommunalen
Verschuldung gab es – wie schon in allen anderen
Quartalen des Jahres – in Thüringen (-1,7 %) und
erstmals im Jahr 2025 auch im Saarland (-0,9 %).
Bei den saarländischen Kommunen ist dies unter
anderem darauf zurückzuführen, dass im Rahmen
des "Saarlandpakts" erneut Schulden der
Gemeinden und Gemeindeverbände durch das Land
abgelöst wurden.
Mobilitätsbefragung im Kreis Wesel:
Zweite Erhebungswelle startet am 14. April 2026
Die kreisweite Mobilitätsbefragung
geht in die nächste Phase: An der ersten
Erhebungswelle von Februar bis Ende März
beteiligten sich bereits viele Einwohnerinnen
und Einwohner. Der Kreis Wesel bedankt sich bei
allen, die sich die Zeit genommen und damit
einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsplanung in
der Region geleistet haben. Ab dem 14. April
2026 beginnt die zweite Erhebungswelle.
Zufällig ausgewählte Haushalte in allen 13
Kommunen erhalten ein Anschreiben mit dem
Befragungslink, über den die Teilnahme ganz
einfach online möglich ist. Alternativ kann der
Fragebogen in schriftlicher Form angefordert
werden.
Die Teilnahme erfolgt freiwillig
und anonym. Ziel der Befragung ist es, ein
umfassendes Bild der Alltagsmobilität im
Kreisgebiet zu gewinnen und so eine fundierte
Datengrundlage zu schaffen, um bestehende
Maßnahmen zu bewerten, zukünftige Planungen
bedarfsgerecht auszurichten und den Anteil
umweltfreundlicher Mobilität nachhaltig zu
steigern.
Für repräsentative und
aussagekräftige Ergebnisse ist auch in der
zweiten Erhebungswelle eine hohe Beteiligung
wichtig. Die Kreisverwaltung bittet daher um die
Teilnahme an der Befragung, damit die Mobilität
im Kreisgebiet nachhaltig, klimafreundlich und
bedarfsgerecht weiterentwickelt werden kann –
für mehr Lebensqualität in unserer Region.
Hundebestandsaufnahme in Kleve
startet Mitte April Ab dem 15.
April 2026 wird die Stadt Kleve in
Zusammenarbeit mit der Springer Kommunale
Dienste GmbH im gesamten Stadtgebiet eine
Hundezählung durchführen.
Das hatte die
Stadtverwaltung zum Ende des vergangenen Jahres
bereits angekündigt. Jeder Haushalt in Kleve
wird dann besucht und auf eine mögliche
Hundehaltung überprüft. Stellt die Stadt Kleve
eine unangemeldete Hundehaltung fest, werden
Nachzahlungen fällig.
Bei der
Bestandsaufnahme wird jeder Haushalt im
Stadtgebiet mindestens einmal durch
Mitarbeitende des beauftragten Unternehmens
besucht. An der Haustür werden die Anwohnerinnen
und Anwohner dazu befragt, ob sie Hunde halten.
Ein Recht zum Betreten der Wohnräume haben die
Mitarbeitenden selbstverständlich nicht.
Wohnungen dürfen demnach nur dann betreten
werden, wenn Bewohnerinnen und Bewohner das
explizit erlauben.
Alle Mitarbeitenden
des Unternehmens können mit Dienstausweisen
belegen, dass sie im Auftrag der Stadt Kleve
unterwegs sind. Die Besuche finden montags bis
samstags statt. Falls im Zuge der Kontrollen
nachgewiesen wird, dass Hunde nicht angemeldet
wurden, muss die Hundehalterin oder der
Hundehalter mit einer rückwirkenden
Steuerfestsetzung und einem Bußgeld rechnen.
Eine unterlassene Hundeanmeldung stellt eine
Ordnungswidrigkeit dar. Die An- und Abmeldung
eines Hundes kann ganz einfach online unter www.kleve.de/hundesteuer
erledigt werden. Die Übersendung der Hundemarke
erfolgt dann in der Regel innerhalb weniger
Wochen.
Grundsätzlich gilt, dass Klever
Bürgerinnen und Bürger einen Hund innerhalb von
zwei Wochen nach Aufnahme in den Haushalt bei
der Stadt Kleve anmelden müssen. Nach Kenntnis
der Stadtverwaltung leben aktuell 4.406 Hunde in
der Schwanenstadt.
Kleve: Forstgartenkonzerte:
Eröffnung der neuen Saison am Sonntag
Programmübersicht Das gesamte Programm der
diesjährigen Konzertsaison gibt es unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte.
Am Sonntag startet Kleve in die neue Saison der
beliebten Forstgartenkonzerte. Die beliebte
Konzertreihe unter freiem Himmel im Klever
Forstgarten startet auch in diesem Jahr mit
einem besonderen Event: Am Sonntag, den 12.
April 2026, wird die neue Saison der
Forstgartenkonzerte durch Kleves Bürgermeister
Markus Dahmen feierlich eröffnet.

Um 14:30 Uhr gibt er den offiziellen Startschuss
für die beliebte Veranstaltungsreihe und nimmt
gleichzeitig die Wasserfontänen im Forstgarten
in Betrieb. Traditionell wird die Eröffnung
durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr
der Stadt Kleve begleitet.
Ab 15:00 Uhr
gibt es anschließend ein gemeinsames Konzert mit
dem Spielmannszug Reichswalde auf der Bühne im
Blumenhof des Forstgartens. Die erste Darbietung
der neuen Konzertreihe verspricht wie immer ein
musikalisches Erlebnis für die ganze Familie.
In den darauffolgenden Wochen gibt es
jeden Sonntag um 15:00 Uhr eines der insgesamt
16 Forstgartenkonzerte bei freiem Eintritt in
der Konzertmuschel des Klever Forstgartens zu
erleben. Eine Ausnahme bildet lediglich das
Konzert von der Blaskapelle „De Fraps“, welches
traditionell am Pfingstmontag stattfindet.
Ergänzt werden die Forstgartenkonzerte durch
eine weitere traditionsreiche Konzertreihe.
Seit 1989 findet jedes Jahr an den letzten
beiden Sonntagen im Juli und den ersten beiden
Sonntagen im August der Klevische Klaviersommer
statt. Veranstaltet werden die vier Konzerte,
die jeweils um 17:00 Uhr beginnen, vom
Klevischen Verein für Kultur und Geschichte.
Zusätzlich soll am 2. August um 22:00 Uhr das
Nocturne-Konzert starten, welches von
Studierenden des Musiksommer Campus Cleve
mitgestaltet wird.
Ihren krönenden
Abschluss finden die Forstgartenkonzerte auch
2026 wieder im beliebten Sommerabschlusskonzert
mit dem beeindruckenden Klever Lichterfest. Am
12. September 2026 ab 18.30 Uhr werden tausende
Laternen, Lampions, Strahler und Lichter die
historischen Parkanlagen illuminieren und einen
stimmungsvollen Rahmen für das Eventhighlight
bieten.
Nach Einbruch der Dunkelheit
gegen 21:30 Uhr beendet eine besondere
Abschlussinszenierung vor der historischen
Kulisse des Amphitheaters am Museum Kurhaus
Kleve die Veranstaltungsreihe. Das besondere
Ambiente der Konzertreihe lädt immer wieder
hochkarätige Künstlerinnen und Künstler und eine
große Zuhörerschaft ein, sich dem Musikgenuss
open-air hinzugeben.
Mit über 500
Stühlen, Bänken und gerne auch mitgebrachten
Picknicken ist jedes Konzert, vor allem bei
sommerlichem Wetter, ein Erlebnis.
Veranstalterinnen und Veranstalter sowie
Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf
zahlreiche Besucherinnen und Besucher im Rahmen
der Forstgartenkonzerte 2026!
Vor Energie-Krisengipfel:
Vorschläge für Senkung der Stromsteuer und
Erhöhung der Pendlerpauschale greifen zu kurz
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) fordert
angesichts der hohen Energiepreise vor dem
morgigen Krisengipfel des Bundesfinanzministers
Lars Klingbeil weitere spürbare Entlastungen für
Unternehmen. Die Pendlerpauschale zu erhöhen und
die Stromsteuer zu senken, reicht aus
Verbandssicht nicht aus. Am Sonntag muss der
Koalitionsausschuss ein weitreichendes
Maßnahmenpaket beschließen.
Dazu erklärt
Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des
DMB: „Es ist begrüßenswert, dass die Spitzen
der Bundesregierung weitere Maßnahmen für
notwendig erachten, um die sich zuspitzende
Energiepreiskrise abzufedern.
Die vom Bundeskanzler vorgeschlagene Erhöhung
der Pendlerpauschale entlastet allerdings
erst rückwirkend und vorrangig Arbeitnehmer –
Unternehmen bleiben außen vor.
Hingegen
wäre eine sofortige Senkung der Stromsteuer ein
sinnvoller Schritt, den wir unabhängig von der
aktuellen Lage am Energiemarkt immer wieder
gefordert haben. Die Maßnahme würde die
Stromkosten für Unternehmen unmittelbar senken
und ihnen dadurch insgesamt etwas mehr
finanzielle Handlungsspielräume verschaffen, um
wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem hilft eine
solche Senkung, die zu erwartende
Inflationssteigerung abzumildern.
Ersparnisse beim Strom helfen jedoch nicht
flächendeckend. Bei Speditionen beispielsweise,
die auf Benzin und Diesel zwingend angewiesen
sind, können geringere Strompreise die aktuell
extrem hohen Kosten an der Zapfsäule nicht
annähernd ausgleichen.
Deshalb muss
der Koalitionsausschuss am Sonntag weitreichende
Maßnahmen beschließen, die kleine und mittlere
Betriebe in ihrer Breite kurzfristig entlasten.
Etwa sollte die beschlossene Senkung der
Körperschaftssteuer vorgezogen und eine
Reduzierung der Lohnnebenkosten diskutiert
werden.
Der morgige Krisengipfel muss
dafür die richtigen Weichen stellen. Flankierend
zu schnellen Hilfen für KMU kommt es nun darauf
an, die Energiewende konsequent voranzutreiben.
Verdeutlicht der Irankrieg doch einmal mehr
Deutschlands gefährliche Abhängigkeit von
fossilen Energieträgern.“
In einer
Umfrage des DMB unter 450
Mittelständlern hatten über 90 Prozent der
Befragten einen teils dramatischen Kostensprung
bei Energie und Sprit seit Beginn des
Irankriegs beklagt. Bei einem Drittel beläuft
sich der Anstieg sogar auf über 30 Prozent.
Mehr als die Hälfte der Befragten sieht
darin bereits eine deutliche oder sogar
kritische Belastung für den laufenden
Geschäftsbetrieb. Das Spritpreispakt hat bisher
nicht den gewünschten Effekt gezeigt: Tanken
bleibt teuer und das wohl noch über einen langen
Zeitraum.
Moers: Förderverein begeht
30-jähriges Bestehen bei Blaulichtmeile
Eine öffentlichkeitswirksame Aktion zum
25-jährigen Jubiläum des Vereins zur ‚Förderung
des Feuerwehrschutzes und der Jugendfeuerwehr in
Moers‘ musste im Jahr 2021 coronabedingt
ausfallen.

Foto: Feuerwehr Moers
Zum 30-jährigen
Jubiläum des Fördervereins wird er auf der
Blaulichtmeile, die am Verkaufsoffenen Sonntag,
12. April, ab 11 Uhr auf dem Neumarkt
stattfindet, präsent sein. Die Mitglieder und
der Vorstand machen dann auf die Möglichkeiten
zur Unterstützung der wichtigen Arbeit der
ehrenamtlichen Freiwilligen Feuerwehren und
Jugendfeuerwehr in Moers aufmerksam.
Zur
Eröffnung hat sich auf Einladung des
Fördervereins auch die Staatssekretärin im
Innenministerium NRW, Dr. Daniela Lesmeister,
für einen Rundgang mit Bürgermeisterin Julia
Zupancic und Landrat Ingo Brohl angekündigt.
Wertschätzung für Feuerwehr zum Ausdruck
bringen „Es wäre ein starkes Zeichen für
unsere Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr
sowie alle beteiligten Organisationen, wenn die
Blaulichtmeile am Sonntag gut besucht werden
würde. Es warten unter anderem interessante
Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit der
Löschzüge und die Jugendfeuerwehr richtet eine
Jugendfeuerwehrolympiade zum Mitmachen aus.
Alle, die ihre besondere Wertschätzung für
unsere Kameradinnen und Kameraden in den
Löschzügen sowie den Nachwuchs zum Ausdruck
bringen möchten, finden auch Mitgliedsanträge
für den Förderverein. Jede Mitgliedschaft, jeder
Euro unterstützt direkt dieses besondere
Ehrenamt ‚Freiwillige Feuerwehr und
Jugendfeuerwehr‘“, so der Vorsitzende des
Fördervereins, Landrat Ingo Brohl.
Den
ehrenamtlichen Vorstand des Fördervereins bilden
neben Vertretern aus jedem Löschzug und der
Jugendfeuerwehr traditionell Persönlichkeiten
aus der Moerser Lokalpolitik. So sind neben
Brohl und Zupancic (beide CDU) auch
beispielsweise Mark Rosendahl (SPD) als
stellvertretender Vorsitzender und der
Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen,
Christopher Schmidtke, als Beisitzer im
Förderverein aktiv. Weitere Informationen zum
Verein und zu den Unterstützungsmöglichkeiten
gibt es auf der Internetseite www.vff-moers.de.
Kreis Wesel, Rheinberg:
Blaulicht, Teamarbeit, Verantwortung: DRK lädt
zum Online-Infoabend für Interessierte zur
Notfall-Ausbildung ein Wie wird man
Notfallsanitäterin oder Notfallsanitäter – und
was erwartet einen im Einsatzalltag? Die DRK
Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH
lädt zu einem kostenlosen Online-Infoabend ein
und gibt spannende Einblicke in Ausbildung,
Beruf und Perspektiven im Rettungsdienst.
Wenn der digitale Einsatzalarm ertönt, zählt
oftmals jede Sekunde: Notfallsanitäterinnen und
Notfallsanitäter sind oft die Ersten am
Einsatzort – sie treffen schnelle Entscheidungen
und arbeiten im Team, sind in den
unterschiedlichsten Lebenslagen und
medizinischen Bedürfnissen der Patientinnen und
Patienten zentraler Ansprechpartner, retten
Leben und dies häufig unter höchstem Druck. Doch
wie wird man eigentlich Teil dieses Teams?
Die DRK Rettungs- und Einsatzdienste
Niederrhein gGmbH lädt erstmalig junge Menschen
und alle Interessierten zu einem kostenlosen
Online-Infoabend am Dienstag, 28. April 2026,
von 19:00 bis 20:30 Uhr ein.
Mit dabei
sind Ausbildungsleiter Leander Thormann und
Michelle Jöhnk, Auszubildende im 2. Lehrjahr.
Sie geben authentische Einblicke in den Beruf
und die Ausbildung: Welche Voraussetzungen
braucht es? Wie läuft die Ausbildung ab? Und
welche Perspektiven bietet der Beruf im
Rettungsdienst? Michelle berichtet außerdem aus
erster Hand über ihren Alltag auf dem
Rettungswagen und ihre persönlichen Erfahrungen
in der Ausbildung.
Der Rettungsdienst
des DRK Kreisverbands Niederrhein leistet im
Kreis Wesel jährlich rund 12.000 Notfalleinsätze
und Krankentransporte. Dafür stehen sechs
Rettungswagen, zehn Krankentransportwagen sowie
zwei Notarzteinsatzfahrzeuge bereit – ein
Arbeitsumfeld, das Praxisnähe und echte
Verantwortung garantiert.
Im
Online-Termin erhalten die Teilnehmenden nicht
nur alle wichtigen Informationen, sondern auch
persönliche Einblicke aus dem Ausbildungsalltag
und die Möglichkeit, Fragen direkt zu stellen.
Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich
unter: info@drk-niederrhein.de.

„Michelle Jöhnk, Auszubildende im 2. Lehrjahr
zur Notfallsanitäterin, und Ausbildungsleiter
Leander Thormann laden zum Online-Infoabend rund
um die Notfallsanitäter-Ausbildung bei der DRK
Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH
ein.“
vhs Kamp-Lintfort:
Aufbauwissen zu Android für Smartphones und
Tablets Android noch besser
verstehen: Am Samstag, 18. April, findet von 9
bis 14 Uhr der dritte Teil der Kurse zu dem
Betriebssystem für Smartphones und Tablets
statt. Veranstaltungsort ist die vhs
Kamp-Lintfort (Kamperdickstraße 10).
Dozent Andreas Braems vermittelt den
Teilnehmenden, wie sie das Android-Gerät optimal
nutzen, ihr Smartphone absichern und zeigt viele
weitere nützliche Tricks und Kniffe. Im Kurs
wird auf Besonderheiten des mobilen
Internetsurfens eingegangen und erklärt, wie
Apps eingesetzt werden können. Die
Sicherheitseinstellungen sind ein weiteres
Thema.
Der Kurs richtet sich an
Nutzerinnen, die sich mit den Grundfunktionen
bereits vertraut gemacht haben und noch mehr
erfahren möchten. Die vhs bittet die
Teilnehmenden, ein geladenes Gerät inklusive
Ladekabel, ihre Google-Mailadresse samt Passwort
sowie die PIN der SIM-Karte mitzubringen.
Der Kurs ist nicht für Apple- und
Windows-Geräte geeignet. Erforderliche
Anmeldungen für den Kurs sind telefonisch unter
0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Zu gut für die Tonne – Die
Foodsaver Wesel informieren Am
Dienstag, 21. April, berichten die Foodsaver in
der Volkshochschule in einem Vortrag von ihrem
Engagement gegen Lebensmittelverschwendung.
Weltweit wird etwa ein Drittel aller
produzierten Lebensmittel weggeworfen, obwohl
vieles davon noch genießbar wäre.
Neben
einem Einblick in die Arbeit der Foodsaver wird
auch ein eindrucksvoller Film gezeigt, der
verdeutlicht, wie viele Lebensmittel täglich
weggeworfen werden und welche Auswirkungen dies
auf Umwelt und Gesellschaft hat. Die
Veranstaltung findet ab 17:30 Uhr in der vhs in
Wesel, Ritterstraße 10-14, statt. Die Teilnahme
ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Wesel: Entfall der
Wochenmärkte anlässlich des Feiertages am
01.05.2026 Anlässlich des
Feiertages „Tag der Arbeit“, am Freitag, 01.
Mai2026, entfallen die Wochenmärkte ersatzlos in
Wesel-Flüren und Wesel-Obrighoven.
Kempen: Zwei neue Ausstellungen
im Kulturforum Franziskanerkloster
Gerhard Hoehme – „Vaters Verwirrspiel“ | Wilhelm
Mundt – „unter fünf Augen“
Am 25. April 2026 um 17
Uhr werden im Kulturforum Franziskanerkloster
gleich zwei neue Ausstellungen eröffnet. In den
Sonderausstellungsräumen im 1. Obergeschoss sind
ausgewählte Grafiken und Bildarbeiten des
Künstlers Gerhard Hoehme zu sehen. Hoehme gilt
als bedeutender Vertreter des deutschen Informel
und ist insbesondere für seine eigenständige
abstrakte Bildsprache bekannt.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf selten
gezeigten Arbeiten. Im Mittelpunkt steht zudem
seine letzte großformatige Radierung in
verschiedenen Zwischenständen, die im
Bewusstsein seines nahenden Todes entstand.
Parallel dazu wird im Rahmen der Reihe
„entr’acte in der Klosterpforte“ eine
Installation des Bildhauers Wilhelm Mundt
gezeigt.

Mundt ist vor allem für seine sogenannten
„Trashstones“ bekannt, die in einem aufwendigen
Prozess aus Alltagsmaterialien wie Müll,
Atelierrückständen oder Fragmenten früherer
Arbeiten entstehen. Im Zentrum seines
künstlerischen Schaffens steht die
Auseinandersetzung mit Fragen der
Selbstwahrnehmung. Auch die Installation in der
Klosterpforte greift diese Themen auf und nähert
sich grundlegenden Fragen des menschlichen
Daseins: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin
gehen wir?

Zu beiden Ausstellungen wird ein Begleitprogramm
angeboten. Weitere Informationen sind auf der
Website kultur-in-kempen abrufbar. Die
Ausstellungen sind bis zum 30. August 2026 zu
sehen.

Dinslaken Straßensperrungen aufgrund von
Asphaltarbeiten In der nächsten
Woche sind auf Dinslakener Stadtgebiet mehrere
Straßen gesperrt, da neue Asphaltdecken
eingebaut werden. Am Montag, den 13.04.2026,
wird der Abschnitt Dickerstraße zwischen der
Franzosenstraße und der Dorstener Straße
gesperrt sein. Dies gilt auch für die Radfahrer
auf dem Rotbachwanderweg in diesem Bereich.
Am Dienstag, den 14.04.2026, sind die
Straßen Am Brüchsken und Im Hardtfeld bis zu
Emscherbrücke gesperrt, bereits Montagnachmittag
wird hier ein Haftgrund aufgetragen, der nicht
überfahren werden sollte. Zum Abschluss wird am
Mittwoch, den 15.04.2026, der Bereich des
Rotbachwanderweges, zwischen der Schlägerheide
und der Franzosenstraße, gesperrt.
Dinslaken: Bürgerbüro Mitte schließt am
09.04. um 13 Uhr Aufgrund
personeller Engpässe wird das
Bürgerbüro-Stadtmitte am heutigen Donnerstag,
09.04.2026, bereits um 13 Uhr schließen.
Aushänge werden angebracht. Der Standort
Hiesfeld ist regulär zu den für heute
vorgegebenen Öffnungszeiten geöffnet.

Olympiabewerbung 2036 bis 2044: Region
„KölnRheinRuhr“ mit höchster Bevölkerungszahl
vor Berlin, Hamburg und München *
Rund 5,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner
in der Region „KölnRheinRuhr“ * Region
„KölnRheinRuhr“ mit geringster
Bevölkerungsdichte * Die meisten
Beherbergungsbetriebe in der Region
„KölnRheinRuhr“
Mit rund 5,7 Millionen
Einwohnerinnen und Einwohnern stellt die Region
„KölnRheinRuhr“ in NRW mit ihren 17
Bewerberstädten die bevölkerungsreichste Region
unter den Bewerbungskandidaten für die aktuell
laufende Bewerbungsphase der Olympischen Spiele
2036, 2040 oder 2044 dar. Neben der Region
„KölnRheinRuhr“ gehen auch die Hauptstadt
Berlin, die Freie und Hansestadt Hamburg und die
bayerische Landeshauptstadt München für
Deutschland ins Rennen.
Wie das
Statistische Landesamt auf Basis der
Regionaldatenbank Deutschland mitteilt, folgen
bei der Bevölkerungszahl hinter der Region
„KölnRheinRuhr“ Berlin mit etwa 3,7 Millionen,
Hamburg mit rund 1,9 Millionen und München mit
1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.
Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ hat Köln
mit etwa einer Million Einwohnerinnen und
Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl.

Höchste Bevölkerungsdichte in München
Ein anderes Bild zeigt sich mit Blick auf die
Bevölkerungsdichte zum 31. Dezember 2024: Hier
liegt München mit 4.843,9 Einwohnerinnen und
Einwohnern je Quadratkilometer an der Spitze,
gefolgt von Berlin (4.135,5) und Hamburg
(2.466,7). Die Region „KölnRheinRuhr“ liegt mit
2.212,1 Einwohnerinnen und Einwohnern je
Quadratkilometer auf dem vierten Platz.

Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ führen
Düsseldorf (2.845,7), Oberhausen (2.771,4) und
Essen (2.732,2) bei der Bevölkerungsdichte. Die
meisten Schlafgelegenheiten in Berlin Mit 986
geöffneten Beherbergungsbetrieben im Jahr 2024
führt die Region „KölnRheinRuhr“ das Feld an.
Dahinter folgen Berlin (749), München (470) und
Hamburg (403). Innerhalb der Region
„KölnRheinRuhr“ liegen Köln (252), Düsseldorf
(212) und Essen (112) vorn.

Die Reihenfolge ändert sich, wenn die
angebotenen Schlafgelegenheiten betrachtet
werden. Hier führt Berlin mit ca. 148.000
Schlafgelegenheiten das Rennen an. Auf dem
zweiten Platz folgt die Region „KölnRheinRuhr“
mit ca.128.000 Schlafgelegenheiten und den
dritten Platz belegt München mit ca. 98.000
angebotenen Schlafgelegenheiten. Hamburg liegt
mit ca. 77.000 Schlafgelegenheiten auf dem
vierten Platz.

Innerhalb der Region „KölnRheinRuhr“ stechen
insbesondere Köln (38.096) und Düsseldorf
(35.685) hervor. Unter „Schlafgelegenheiten“
versteht man die Anzahl der angebotenen
Gästebetten in geöffneten
Beherbergungsbetrieben. Am 26.09.2026
entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund
(DOSB), welcher der vier Bewerberregionen für
Deutschland in das internationale Rennen
eintritt.
NRW: Stromerzeugung und
-einspeisung zum dritten Mal in Folge rückläufig
* 2025 wurden 36,6 % weniger Strom erzeugt und
eingespeist als 2018 * Kohle verliert an
Bedeutung, bleibt aber wichtigster Energieträger
* Einspeisung aus Photovoltaik steigt um
20,3 % gegenüber 2024
Im Jahr 2025 sind
in Nordrhein-Westfalen 87.475 Gigawattstunden
Strom erzeugt und in das Netz zur allgemeinen
Versorgung eingespeist worden. Wie das
Statistische Landesamt anhand endgültiger Daten
mitteilt, nahm die eingespeiste Menge gegenüber
dem Vorjahr um 0,2 % geringfügig ab. Im
Vergleich zu 2018 verringerte sich die
Stromeinspeisung in NRW jedoch um 36,6 %.
Die Stromeinspeisung aus Kohle sank
gegenüber dem Vorjahr um 7,2 % und setzte damit
den seit 2023 rückläufigen Trend weiter fort.
Erdgas und erneuerbare Energien nahmen erneut
zu: Gegenüber dem Vorjahr stieg die in 2025
eingespeiste Menge aus Erdgas um 9,0 % und aus
erneuerbaren Energien um 3,4 % an. Sonstige
Energieträger wie z.B. Dieselkraftstoffe oder
Heizöl verbuchten einen Anstieg von 4,6 %.

Kohle weiterhin wichtigster Energieträger
bei der Stromeinspeisung, vor erneuerbaren
Energien und Erdgas Anteilig blieb Kohle
2025 der wichtigste Energieträger bei der
Stromeinspeisung. 43,6 % der gesamten
eingespeisten Strommenge stammte aus diesem
Energieträger. Damit sank der Anteil gegenüber
2018 deutlich. Damals lag der Anteil mit 69,6 %,
noch 26 Prozentpunkte über dem Wert von 2025.
Die erneuerbaren Energien legten auf 27,8 % zu.
Erdgas rangierte mit einem Anteil von 25,6 % an
dritter Stelle.
Sonstige Energieträger
machten 3,0 % am Strommix aus. Diese
Entwicklungen wurden durch politische Maßnahmen
wie z. B. dem Ausstieg aus dem subventionierten
Steinkohlebergbau im Jahr 2018, dem für 2030
anvisierten Braunkohleausstieg im Rheinischen
Revier sowie dem Ausbau und der Förderung von
Wind- und Photovoltaikanlagen beeinflusst.
Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren
Energien spielte auch die Witterung eine
entscheidende Rolle. Sie war einer der Gründe
dafür, dass es im 1. Quartal 2025 bei der
Windkraft eine rückläufige Entwicklung gegeben
hatte. Lesen Sie dazu auch unsere
Pressemitteilung:
https://www.it.nrw/nrw-stromeinspeisung-aus-windkraft-im-1-quartal-2025.

Erneuerbare Energieträger: Anteil von
Photovoltaik steigt auf 28,5 % an Unter den
erneuerbaren Energieträgern verzeichnete die
Windkraft mit 52,2 % den höchsten Anteil an der
Stromeinspeisung. Der Anteil von Photovoltaik
stieg gegenüber dem Vorjahr um vier
Prozentpunkte auf 28,5 % an. Es folgten Biogas
mit einem Anteil von 9,9 %, sowie feste biogene
Stoffe wie Holz mit 4,1 %.
Neue Fahrdienststruktur im Notdienst: KV
Nordrhein zieht positives Fazit nach dem
Osterwochenende
- Erfahrungen aus der
Pilotphase haben sich ausgezahlt - Rund 3.200
Einsätze am Osterwochenende in ganz Nordrhein
- Dank an alle beteiligten Personen für den
großen Einsatz - Neue Struktur bringt mehr
Digitalisierung, mehr Effizienz, mehr Zeit für
Patientinnen und Patienten
Ostern ist
traditionell eines der einsatzstärksten
Wochenenden im ambulanten Notdienst, also zu der
Zeit, in der die Fach- und Hausarztpraxen
geschlossen sind. „Gerade an so einem
verlängerten Wochenende zeigen sich auch
besonders die Vorteile unserer neuen Struktur
für den ambulanten Fahrdienst“, sagt Dr. med.
Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der
Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV
Nordrhein).

Arzt auf dem Weg zu einem Hausbesuch sowie
das Fahrzeug. Foto „Anne Orthen/KVNO“
Vorteil für Patienten: nachhaltig gesicherte
Versorgung mit mehr Qualität Seit dem 1.
April stehen für ärztliche Hausbesuche außerhalb
der Praxisöffnungszeiten (abends, nachts, am
Wochenende oder feiertags) in Nordrhein
spezialisierte Kooperationsärztinnen und -ärzte
bereit.
Zentral geplant, digital
unterstützt und flexibel eingesetzt durch die
KV. Den Auftakt machte im Januar die Pilotregion
Düsseldorf/Neuss, dort wurde erfolgreich
gestartet. Zum April folgte nun rund um das
Osterwochenende der nordrheinweite Rollout. „Die
Reform des Fahrdienstes ist für uns der
Startpunkt einer zukunftsfähigen und sicheren
Gestaltung des ambulanten Notdienstes“,
beschreibt Dr. Bergmann die Bedeutung der
Fahrdienstreform.
Gleichzeitig sorge die
Reform für mehr Qualität in der Versorgung
immobiler Patientinnen und Patienten. Dr.
Bergmann: „Mit unserer neuen Software nehmen wir
den Ärztinnen und Ärzten sehr viel
Verwaltungsarbeit ab und durch die zentrale
Steuerung können wir schneller und flexibler
reagieren.“ Im besten Fall könne das auch die
Wartezeit für den nächsten Patienten verkürzen,
so der Vorstand der KV Nordrhein.
Fahrdienstleister bringt Zeit für mehr Fokus auf
Patienten Bisher mussten viele Haus- und
Fachärzte für die Hausbesuche noch ihre eigenen
PKWs nutzen. Auch das fällt nun weg. „Durch die
Kooperation mit einem Dienstleister, der die
Fahrzeuge und Fahrer stellt, kann sich der Arzt
voll auf die Vorbereitung und Nachbereitung des
Hausbesuches konzentrieren. Denn das ist, was
für uns alle an erster Stelle steht: eine
bestmögliche und gesicherte Versorgung der
Menschen in Nordrhein.“ Dazu kommt: Besonders zu
den Nachtstunden ist die Begleitung durch einen
Fahrer ein Sicherheitsgewinn.
Fazit
Osterwochenende Frank Bergmann: „Wir sind mit
dem Start unter dem Strich sehr zufrieden.
Unsere Erwartungen, die wir aufgrund der
Erkenntnisse der Pilotphase gemacht haben, haben
sich erfüllt. Und wir wissen nach diesem
Wochenende nun auch, wo und wie wir den einen
oder anderen organisatorischen Ablauf proprietär
vor Ort in den Bezirken noch anpassen werden.“
Insgesamt gab es rund 3.200 Einsätze am
verlängerten Osterwochenende.
Dank an die
diensthabende Ärzteschaft und das Projektteam
„Dass das erste Wochenende in der neuen Struktur
nun trotz einzelner Herausforderungen
erfolgreich war, ist der Vorarbeit des
Projektteams und den Menschen zu verdanken, die
an den Feiertagen im Einsatz waren“, betont der
Vorstandsvorsitzende der KV Nordrhein Frank
Bergmann. „Das lange Wochenende war sehr
arbeitsreich, neben einigen dutzend Ärztinnen
und Ärzten waren zudem auch viele Fachleute der
KV Nordrhein im Einsatz, um die ambulante
Versorgung der Menschen in Nordrhein
sicherzustellen. Jeder und jedem einzelnen
möchte ich herzlich für das Engagement danken!“
Jetzt werde man die Erfahrungen aus der
ersten Einsatzwoche strukturiert auswerten.
„Unsere neue Struktur bietet uns jederzeit die
Möglichkeiten, weitere Anpassungen – auch
kurzfristig im laufenden Betrieb – zu machen.“
Das habe sich am Osterwochenende bereits
ausgezahlt. „Wir werden unsere neuen
Erkenntnisse nutzen, um wichtige Kleinigkeiten
anzupassen, wenn es nötig wird. Heute aber sind
wir alle dankbar und zufrieden über das
vergangene Osterwochenende“, so der Vorstand der
KV Nordrhein.
Weitere Informationen zur
neuen Fahrdienststruktur in Nordrhein Die KV
Nordrhein lädt ebenso interessierte Ärztinnen
und Ärzte ein, Teil des neuen Fahrdienstes zu
werde. Informationen finden Sie
hier.
Niederländisch in vier Wochen mit Seminaren der
vhs Moers – Kamp-Lintfort Einen
intensiven Einstieg in die niederländische
Sprache und Landeskunde erfahren die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des einwöchigen
Seminars ‚Niederländisch Intensiv Teil 1‘ der
vhs Moers – Kamp-Lintfort. Das Seminar startet
am 4. Mai. Es steht allen Interessierten offen,
die Niederländisch aus beruflichen oder
persönlichen Gründen erlernen möchten.
Vorkenntnisse sind für Teil 1 nicht
erforderlich.
Hinzu kommen aufbauende
Seminare. Das besondere an den Intensivwochen
Niederländisch ist, dass es sich um eine Reihe
handelt, die in vier, jeweils einwöchigen
Seminaren auf das Mittelstufenniveau B1 des
Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für
Sprachen hinführt.
Die Seminare können
in Nordrhein-Westfalen als Bildungsurlaub belegt
werden. Deshalb können die Teilnehmenden eine
Freistellung beim Arbeitgeber beantragen.
Weitere Informationen zur Seminarreihe, Preisen
und Teilnahmevoraussetzungen der Folgeseminare
sind auf www.vhs-moers.de zu
finden.
Digital-Kompass startet Initiative für mehr
digitale Teilhabe von Menschen mit Lern- und
Leseschwierigkeiten
Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, gab
Startschuss für neue
Verbraucherbildungsoffensive Berlin, 08.04.2026
– Mit dem Projekt “Digital einfach erklärt:
Teilhabe für Verbraucherinnen und Verbraucher
mit Lern- und Leseschwierigkeiten aktiv und
verständlich gestalten” entwickelt der
Digital-Kompass neue Unterstützungsangebote für
Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten.
Die Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, hat bei
der Auftaktveranstaltung in Berlin den
offiziellen Startschuss gegeben. Ziel der
Initiative ist es, digitale Angebote
verständlicher zu machen und mehr Menschen eine
selbstständige Nutzung digitaler Dienste zu
ermöglichen. Der Digital-Kompass wird von der
BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen und Deutschland sicher im
Netz e.V. durchgeführt und vom Bundesministerium
der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
gefördert. Bundesministerin der Justiz und für
Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig betont zum
Auftakt: „Unser Alltag wird zunehmend digital.
Gleichzeitig stoßen viele Menschen bei
der Nutzung digitaler Angebote auf sprachliche
und strukturelle Barrieren. Deshalb müssen wir
für alle den Zugang zur digitalen Welt
sicherstellen und gezielt digitale Kompetenzen
stärken. Genau hier setzt das Projekt ‚Digital
einfach erklärt‘ an: Mit verständlicher Sprache,
konkreten Beratungsangeboten und praxisnaher
Unterstützung, die Menschen fit für den
digitalen Alltag machen.“
Auftaktveranstaltung gibt Impulse für
verständliche digitale Angebote Die
Auftaktveranstaltung fand im
Mehrgenerationenhaus Berlin-Gneisenaustraße,
einem von bundesweit knapp 300
Digital-Kompass-Standorten, statt. Rund 50
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik,
Zivilgesellschaft und Praxis diskutierten, wie
Einfache Sprache und verständliche
Vermittlungsformate digitale Teilhabe stärken
können.
Die Teilnehmenden wurden von
Norbert Theobald, Vorstandsmitglied der BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen, und Isabelle Rosière,
Geschäftsführerin von Deutschland sicher im Netz
e.V., begrüßt. Isabelle Rosière,
Geschäftsführerin von Deutschland sicher im Netz
e.V., sagte: „Digitale Teilhabe darf nicht davon
abhängen, wie gut jemand lesen oder komplexe
Texte verstehen kann. Mit dem Digital-Kompass
unterstützen wir Menschen mit Lern- und
Leseschwierigkeiten dabei, digitale Angebote
besser zu verstehen und selbstständig zu nutzen.
Gleichzeitig stärken wir ein
bundesweites Netzwerk von Engagierten, die
digitale Themen verständlich vermitteln.“
Unterstützung für Multiplikatorinnen und
Multiplikatoren auf dem Weg zur digitalen
Teilhabe Im Projekt „Digital einfach erklärt”
qualifiziert der Digital-Kompass
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, digitale
Themen verständlich weiterzugeben.
Welche Bedeutung solche Unterstützungsangebote
in der Praxis haben, unterstrich Norbert
Theobald, Vorstandsmitglied der BAGSO –
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen: „Es ist wichtig, dass es
Anlaufstellen gibt, die Orientierung bieten und
Fragen verständlich beantworten. Der
Digital-Kompass zeigt seit Jahren, wie wertvoll
persönliche Begleitung und praxistaugliche
Materialien für einen sicheren Einstieg ins
Digitale sind.“
Der Digital-Kompass
richtet sich an Multiplikatorinnen,
Multiplikatoren und andere Interessierte und
bietet kostenfreie Schulungen,
Online-Veranstaltungen, Netzwerktagungen und
praxisnahe Materialien an. Fachlich unterstützt
wird das Projekt von Organisationen aus den
Bereichen Barrierefreiheit und
Verbraucherinformation: dem Deutsche Blinden-
und Sehbehindertenverband, dem Deutschen
Schwerhörigenbund sowie dem Bundesverband
Verbraucher Initiative e.V. Weitere
Informationen zum Projekt finden Sie unter
www.digital-kompass.de.
Dinslaken: Sperrung wegen Brückenarbeiten
Ab Donnerstag, 9. April 2026, wird die
Karl-Heinz-Klingen-Straße für voraussichtlich
rund zwei Wochen zwischen Karlstraße und
Max-Eyth-Straße gesperrt. Grund für die Sperrung
im betroffenen Abschnitt sind Arbeiten an der
DB-Brücke. Die Sperrung soll bis zum 25. April
dauern.
Der Verkehr wird über die
Max-Eyth-Straße bzw. über Hünxer Straße,
Hanielstraße und Ziegelstraße umgeleitet. Die
Karlstraße und die Max-Eyth-Straße bleiben
befahrbar. Vom Fuß- und Radverkehr kann die
Karl-Heinz-Klingen-Straße auch im betroffenen
Abschnitt weiter genutzt werden.
Vorabinformation zur Brinkstraße: Die DB-Brücke
an der Brinkstraße muss aufgrund von Arbeiten am
Brückenbauwerk vom voraussichtlich 25. April bis
zum 18. Mai 2026 vollgesperrt werden. Weitere
Infos, insbesondere zu den Umleitungen, folgen
noch.
Dinslaken: Neues Amtsblatt
Am 8. April 2026 ist ein neues Amtsblatt der
Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält zwei
öffentlichen Zustellungen. Das
Amtsblatt ist über folgende Internetseite
abrufbar: https://abi.dinslaken.de.
Dinslaken: Seniorenvertretung tagt
Am Dienstag, 14. April 2026, tagt die
Dinslakener Seniorenvertretung. Die Sitzung
beginnt um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des
Stadthauses in der Wilhelm-Lantermann-Straße. Die
Tagesordnung kann online im
Ratsinformationssystem aufgerufen
werden: https://ris.dinslaken.de.
Richtige Diagnose rettet Leben:
Früh erkannter Lungentumor
Fast zufällige Begegnung mit Chefarzt Dr. Krbek
führt zur entscheidenden Diagnose nach
jahrelangen Untersuchungen Im Krankenhaus
Bethanien Moers konnte bei Rafaela Happe, einer
66-jährigen Patientin, ein Lungentumor
frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt
werden – ein Fall, der eindrücklich zeigt, wie
entscheidend eine genaue ärztliche Einschätzung
zur richtigen Zeit sein kann.
Besonders
bemerkenswert: Dass die Erkrankung überhaupt
entdeckt wurde, ist einem Zufall zu verdanken.
Frau Happe, die mit ihrem Ehemann auf Zypern
lebt und für medizinische Behandlungen
regelmäßig nach Deutschland, in die alte Heimat
nach Essen kommt, befand sich ursprünglich gar
nicht selbst in Behandlung. Ihr Mann wurde im
Alfried Krupp Krankenhaus in Essen vom Moerser
Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie Dr.
Thomas Krbek versorgt, als sie beiläufig ihre
eigenen Beschwerden schilderte.
„Sie
berichtete von einer ‚Milchglasveränderung‘ der
Lunge und Atemproblemen im Zusammenhang mit
einer bekannten COPD“, erklärt Dr. Krbek. „Diese
Befunde waren zuvor mehrfach abgeklärt und als
unauffällig bewertet worden. Für mich ergab sich
jedoch ein typisches Bild, wie wir es bei einem
frühen Lungenkarzinom sehen. Deshalb habe ich
sie gebeten, die vorhandenen Aufnahmen
mitzubringen.“
Die weitere Diagnostik
bestätigte den Verdacht des Thoraxchirurgen: ein
Lungentumor im Frühstadium. Zuvor war die
Patientin über Jahre hinweg in fachärztlicher
Behandlung gewesen, ohne dass die Erkrankung
erkannt wurde – trotz mehrfacher
CT-Untersuchungen. Rafaela Happe selbst
beschreibt diese Erfahrung rückblickend
deutlich: „Es wurde immer gesagt: alles im
grünen Bereich. Es wurde nur an den Symptomen
gearbeitet, aber nicht nach der Ursache
gesucht.“
Umso größer ist ihre
Erleichterung heute: „Ich bin dankbar, den
richtigen Arzt getroffen zu haben, der mir
rechtzeitig helfen konnte.“
Die
Patientin wurde im Krankenhaus Bethanien Moers
operiert. Während des Eingriffs kam es zu einem
Zwischenfall: „Die gegenüberliegende Lungenseite
kollabierte, was zu erheblichen Atemproblemen
führte“, so Dr. Krbek. „Dennoch konnte der
Eingriff erfolgreich abgeschlossen werden.“ Die
operierte Seite ist inzwischen gut verheilt, die
zweite Lungenseite wird aktuell noch behandelt.
Die Prognose für die Essenerin ist
positiv: „Der Tumor wurde in einem sehr frühen
Stadium entdeckt und kann nach aktuellem Stand
als geheilt betrachtet werden. Eine engmaschige
Nachsorge bleibt dennoch wichtig“, betont Dr.
Krbek. Für Frau Happe ist neben der
medizinischen Versorgung vor allem die
menschliche Betreuung entscheidend: „Solche
Ärztinnen und Ärzte habe ich noch nie
kennengelernt. Ich bin hier keine Nummer.“
Trotz ihrer langen Krankengeschichte, unter
anderem mit wiederholtem Pneumothorax, blickt
sie optimistisch nach vorne: „Mir geht es danke
der Hilfe im Bethanien wieder besser, es geht
bergauf.“ Der Fall unterstreicht die Bedeutung
einer sorgfältigen und individuellen Diagnostik.
„Auch bereits bewertete Befunde sollten immer
wieder kritisch hinterfragt werden –
insbesondere dann, wenn Beschwerden bestehen
bleiben“, so Dr. Krbek.
Im Krankenhaus
Bethanien Moers wird großer Wert auf
interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine
patientenorientierte Medizin gelegt. „Die enge
Abstimmung und Zusammenarbeit mit den
Kolleginnen und Kollegen in Essen und in unserem
Haus hat in diesem Fall wesentlich zum
Behandlungserfolg beigetragen“, erklärt Dr.
Krbek. Frau Happe wird auch nach ihrer
Entlassung weiterhin im Krankenhaus Bethanien
betreut.

Ihr Fazit ist eindeutig: „Ich fühle mich hier
sehr gut aufgehoben.“ Patientin Rafaela Happe
und Chefarzt Dr. Thomas Krbek im Krankenhaus
Bethanien Moers – dank aufmerksamer Diagnostik
konnte ein Lungentumor frühzeitig erkannt und
erfolgreich behandelt werden.

NRW: Realer Umsatz im
Einzelhandel steigt seit 2016 um rund 13 %
* Umsätze im Großhandel 2025 im
Vergleich zu 2016 um 3,0 % rückläufig. *
Handel mit Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel
mit hohen Umsatzzuwächsen. * Kfz-Handel mit
stärkstem Beschäftigungszuwachs.
Im
Vergleich zu 2016 ist nach vorläufigen
Ergebnissen der reale Umsatz im NRW-Einzelhandel
2025 um 12,8 % gestiegen. Der Kfz-Handel konnte
mit 0,8 % ebenfalls einen realen Umsatzzuwachs
verzeichnen. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, waren im Vergleich die realen Umsätze
im Großhandel mit einem Rückgang von 3,0 %
hingegen unter dem Indexniveau von 2016.

Handel mit Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel
mit hohen Umsatzzuwächsen Im Einzelhandel
mit Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik nahmen die realen Umsätze
seit 2016 um 42,6 % zu. Auch die realen Umsätze
der Tankstellen konnten ein Plus von 41,2 %
verzeichnen. Ebenso konnte der Versand- und
Internethandel in den vergangenen zehn Jahren um
61,3 % zulegen.
Die Umsätze in den
Wirtschaftsabschnitten Einzelhandel mit
Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und
Tabakwaren (in Verkaufsräumen) und Einzelhandel
an Verkaufsständen und Märkten entwickelten sich
in den vergangenen zehn Jahren hingegen
rückläufig. Verglichen mit dem Jahr 2016
konstatierte der Einzelhandel mit Nahrungs- und
Genussmitteln 2025 einen Umsatzrückgang von
19,3 %.
Ebenso lag der reale Umsatzindex
des Einzelhandels an Verkaufsständen und Märkten
2025 um 18,3 % unter dem Niveau von 2016.
Entgegen der rückläufigen realen Umsätze des
Großhandels in NRW konnte der Großhandel mit
Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik seit 2016 einen starken
Zuwachs von 34,0 % verzeichnen.
Beschäftigung im Kfz-Handel legt um 13,9 % zu
Die Beschäftigung nahm im Einzelhandel,
Großhandel und Kfz-Handel im Vergleich zu 2016
zu, wobei der Kfz-Handel mit 13,9 % den
stärksten Zuwachs aufwies. Insbesondere im
Handel mit Kraftwagen und im Handel mit
Krafträdern, Kraftradteilen und –zubehör sowie
der Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern
gab es deutliche Zuwächse der Beschäftigten.
Zwischen den Jahren 2016 und 2025 stieg der
Beschäftigungsindex beim Handel mit Kraftwagen
um 20,9 % und im Handel mit Krafträdern,
Kraftradteilen und -zubehör um 30,0 %.
NRW: Holzeinschlag sinkt 2025 erneut –
Schadholz nicht mehr mit größtem Anteil
* Holzeinschlag in NRW 2025 bei
2,6 Millionen Kubikmetern. * Anteil des
Schadholzes innerhalb eines Jahres fast
halbiert. * Insektenbefall mit einem Anteil
von 49,7 % weiterhin häufigste Ursache für
Schadholz.
Im Jahr 2025 wurden in
Nordrhein-Westfalen insgesamt 2,6 Millionen
Kubikmeter Holz eingeschlagen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, entsprach dies
einem Rückgang von 16,3 % gegenüber dem Vorjahr.
Erstmals seit 2017 stellte Schadholz nicht
mehr den größten Anteil am Holzeinschlag. Sein
Anteil lag 2025 bei 28,4 % beziehungsweise
0,7 Millionen Kubikmetern. Im Vorjahr hatte er
noch 59,5 % betragen.

Holzeinschlag zum vierten Mal
in Folge rückläufig Zwischen 2015 und 2021
war der Holzeinschlag in Nordrhein-Westfalen von
3,4 Millionen auf 19,3 Millionen Kubikmeter im
Jahr 2021 gestiegen – dem höchsten Wert der
vergangenen zehn Jahre. Seitdem ging die
eingeschlagene Holzmenge wieder zurück: 2025
sank der Holzeinschlag im vierten Jahr in Folge
und lag mit 2,6 Millionen Kubikmetern 86,6 %
unter dem Wert von 2021.
Insektenbefall
ist häufigste Ursache für Schadholz Mit
einem Anteil von 49,7 % (366.251 Kubikmeter) war
der Befall durch Insekten 2025 erneut die
häufigste Ursache für das Schadholzaufkommen in
den nordrhein-westfälischen Wäldern. Das Jahr
2025 war in NRW insgesamt zu warm und zu
trocken. Anhaltende Dürre schwächt die Bäume, da
sie bei Wassermangel weniger Abwehrstoffe wie
Harz bilden können.

Warme Temperaturen begünstigen die
Vermehrung von Schädlingen wie des Borkenkäfers,
der sich vor allem auf geschwächten Nadelbäumen
ausbreitet. Neben Insekten spielten 2025 auch
andere Schadensursachen eine Rolle: 28,2 % des
Schadholzes (207.591 Kubikmeter) waren direkt
auf Trockenheit zurückzuführen, 9,4 %
(69.138 Kubikmeter) auf Wind und Sturm sowie
1,0 % (7.012 Kubikmeter) auf Schnee und Duft
(Duftbruch bezeichnet durch Raureif verursachte
Baumschäden).
Im Jahr 2021 zeigte sich
noch ein anderes Bild: Damals entfielen 91,8 %
des Schadholzes (16,6 Millionen Kubikmeter) auf
Insektenbefall. Trockenheit machte 5,8 %
(1,0 Millionen Kubikmeter) aus, Wind und Sturm
0,9 % (164.672 Kubikmeter) sowie Schnee und Duft
0,2 % (42.128 Kubikmeter). Einschlag von
Nadelholz gesunken aber von Laubholz gestiegen
Nadelholz machte 2025 mit 58,9 % (1,5 Millionen
Kubikmetern) erneut den größten Teil des
Holzeinschlags in Nordrhein-Westfalen aus.
Gegenüber dem Vorjahr, in dem 2,3 Millionen
Kubikmeter Nadelholz eingeschlagen wurden, sank
die Menge um 32,6 %. Beim Laubholz zeigte sich
dagegen eine gegenläufige Entwicklung: Hier
stieg die Menge um 28,1 % von
832.724 Kubikmetern im Jahr 2024 auf
1,1 Millionen Kubikmeter im Jahr 2025.
Nationale Verkehrssicherheitskonferenz: Bund
setzt richtigen Schwerpunkt – Gefahr auf
Landstraßen entschärfen Im Rahmen
des „Pakts für Verkehrssicherheit“ haben sich
das Bundesverkehrsministerium (BMV), Länder,
Kommunen und über 400 nichtstaatliche Akteure im
Jahr 2021 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Zahl
der im Straßenverkehr getöteten Menschen soll
bis 2030 um 40 Prozent sinken. Anlässlich der
zweiten Nationalen Verkehrssicherheitskonferenz
am 14. April zieht der Deutsche
Verkehrssicherheitsrat (DVR) eine kritische
Zwischenbilanz.
 ©
Daniela Stanek, DVR -
Top-Forderungen des DVR an die Politik
Während im Pandemie-Jahr 2021
noch 2.562 Menschen im Straßenverkehr ums Leben
kamen, stieg diese Zahl im Jahr 2024 auf 2.770
und 2025 sogar auf 2.814 an. Der DVR warnt, dass
das selbst gesteckte Reduktionsziel angesichts
dieser Entwicklung kaum noch zu erreichen ist.
Gleichzeitig begrüßt der DVR ausdrücklich, dass
der Bund auf der Nationalen
Verkehrssicherheitskonferenz mit der
Entschärfung der Gefahren auf Landstraßen einen
richtigen strategischen Schwerpunkt setzt.
„Die Statistik spricht eine klare Sprache:
Bei der Reduzierung der Todesfälle im
Straßenverkehr kommen wir in den letzten Jahren
nicht voran – die Entwicklung stagniert“,
erklärt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Wo
sich Fehlentwicklungen verfestigen, ist
politische Führung gefragt. Es ist daher ein
wichtiges Signal, dass Bundesverkehrsminister
Patrick Schnieder den Unfallhotspot Landstraße
zu einem Kernthema der Konferenz gemacht hat. Da
fast 60 Prozent der im Straßenverkehr getöteten
Menschen auf Landstraßen verunglücken, liegt
hier ein entscheidender Hebel.“
Bund und
Länder: Landstraßen gemeinsam sicher machen
Es ist ein entscheidender Schritt, dass der
Bundesverkehrsminister und die
Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der
Länder nicht nur Maßnahmen für Bund, Länder und
Kommunen festgelegt, sondern zur Verbesserung
der Sicherheit auf Landstraßen auch die
Ministerien für Inneres, Justiz und Gesundheit
zu Beratungen aufgerufen haben. Nur durch einen
ressortübergreifenden Ansatz lässt sich der
grundgesetzliche Schutz von Leib und Leben auch
auf Landstraßen wirksam gewährleisten. Zudem
gilt es, die enormen volkswirtschaftlichen
Kosten von Straßenverkehrsunfällen zu senken,
die 2024 erstmals die 40-Milliarden-Euro-Marke
überschritten haben.
„Der Tod auf unseren
Landstraßen ist kein unvermeidbares Schicksal“,
betont Manfred Wirsch. „Wenn Ministerien über
Ressortgrenzen hinweg an einem Strang ziehen,
können wir Landstraßen systematisch und
nachhaltig sicherer machen. Landstraßen sind
Lebensadern: Sie verbinden Menschen, sichern
Mobilität und ermöglichen Handel. Das verlangt
nach einer besonderen Verantwortung in der
Verkehrssicherheit. Es ist unsere Pflicht, das
Leben der Menschen auf diesen Straßen mit aller
Kraft zu schützen.“
Bundesverkehrsministerium: Tempolimits auf
Landstraßen senken Anlässlich der Konferenz
untermauert der DVR erneut seine Forderung: Auf
Landstraßen mit einer Fahrbahnbreite bis
einschließlich sechs Metern soll eine zulässige
Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gelten,
während das Tempo an Kreuzungen und Einmündungen
auf Landstraßen auf 70 km/h begrenzt werden
sollte. In der Fachwelt gelten
Geschwindigkeitsbegrenzungen als effektivste und
am schnellsten wirksame Maßnahme, um die Zahlen
von Verkehrsopfern auf Landstraßen signifikant
zu verringern. Es liegt nun am
Bundesverkehrsminister, den notwendigen
rechtlichen Rahmen für diese Tempolimits zu
schaffen.
„Wir rüsten unsere Fahrzeuge
technisch immer weiter auf, weigern uns aber,
die einfachste Sicherheitssoftware der Welt zu
installieren: Ein Blechschild mit der Zahl 80“,
sagt Manfred Wirsch. „Wir alle kennen die Kreuze
an den Landstraßen. Dabei sollten wir lieber
Schilder aufstellen statt Kreuze. Wir begrüßen,
dass die Verkehrsministerien von Bund und
Ländern über die Höchstgeschwindigkeiten beraten
– und fordern den Bundesverkehrsminister auf,
hier eine klare Entscheidung im Sinne der
Verkehrssicherheit zu treffen.“
Verkehrsministerien der Länder:
Unfallhäufungsstellen beseitigen Der DVR
fordert die Verkehrsministerinnen und
Verkehrsminister der Länder auf, die bundesweit
mehr als 10.000 Unfallhäufungsstellen
entschlossen zu entschärfen. Um bauliche
Maßnahmen kurzfristig umsetzen zu können,
sollten Landesstraßenbetriebe einen Teil der
vorhandenen finanziellen und personellen
Ressourcen für diesen Zweck reservieren. Diese
Reserven sollten von den zuständigen
Baulastträgern unbürokratisch und zweckgebunden
abgerufen werden können. Zudem muss in allen
Bundesländern eine verpflichtende
Sicherheitsprüfung für geplante und bestehende
Straßen vorgeschrieben sein und diese auch
kontrolliert werden, um gefährliche und
kostspielige Fehlplanungen zu vermeiden.
„Wir kennen die Koordinaten der
Unfallhäufungsstellen in Deutschland sehr
präzise“, betont Manfred Wirsch. „Hinter jeder
dieser Stellen stehen Namen, Gesichter und
Familien. Was wir brauchen, ist nicht nur
Mitgefühl nach einem Unfall, sondern Kapazitäten
in den Ämtern, um Gefahrenstellen zu
entschärfen, bevor ein Unfall überhaupt erst
passiert.“
Innenministerien der Länder:
Verkehrsüberwachung ausbauen Der DVR fordert
die Innenministerinnen und Innenminister der
Länder auf, die Verkehrsüberwachung systematisch
auszubauen. Damit die Polizei und die
staatlichen Überwachungsorgane diesen Auftrag
effektiv erfüllen können, ist eine deutlich
bessere finanzielle und personelle Ausstattung
zwingend erforderlich.
Der DVR empfiehlt
den Innenministerinnen und Innenministern der
Länder zudem, die kamerabasierte Kontrolle von
Ablenkungsverstößen durch sogenannte
„Handy-Blitzer“ zu verstärken. Ziel dieser
Kontrollen ist es, Verstöße gegen das
Nutzungsverbot elektronischer Geräte am Steuer
flächendeckend zu dokumentieren und konsequent
zu sanktionieren. In Rheinland-Pfalz wurde der
Einsatz dieser Systeme durch eine Novelle des
Landespolizeigesetzes ermöglicht und 2025
erfolgreich erprobt. Um einen Flickenteppich an
Einzelregelungen zu vermeiden, muss der Bund nun
zeitnah eine bundeseinheitliche Regelung
schaffen.
„Es ist inakzeptabel, dass
Menschen ihr Leben verlieren, weil jemand am
Steuer abgelenkt war“, sagt Manfred Wirsch. „Und
es ist nicht mehr zeitgemäß, dass die Polizei
solche Verstöße unter extremem Zeit- und
Personalaufwand nachweisen muss. Deutschland
muss bei der kamerabasierten Kontrolle
effektiver werden – und darf sich hierbei ruhig
ein Beispiel an erfolgreichen
Best-Practice-Beispielen aus dem Ausland
nehmen.“
Justizministerien der Länder:
Verkehrssünder sanktionieren Das BMV hat im
März in seinem Bericht für die
Verkehrsministerkonferenz auf eine kritische
Lücke in der Verkehrsüberwachung hingewiesen:
Während sich die polizeiliche
Geschwindigkeitsüberwachung grundsätzlich an der
Unfalllage orientiert, stößt die Fahrererkennung
bei Motorrädern regelmäßig an ihre Grenzen.
Deshalb wurden die Justizministerinnen und
Justizminister der Länder aufgefordert, diese
Vollzugslücke zu schließen. Das Problem betrifft
nicht nur Motorräder, sondern auch Fälle, in
denen Pkw-Fahrende zwar geblitzt, aber nicht
zweifelsfrei identifiziert und damit nicht
sanktioniert werden können.
Der DVR
fordert daher wirksame Regelungen, um die
Ahndung solcher Verkehrsverstöße
sicherzustellen. Ein Lösungsansatz kann die
Einführung einer Halterverantwortlichkeit sein.
Nach diesem Modell wäre zunächst der
Fahrzeughalter verantwortlich, könnte sich
jedoch entlasten, wenn er den tatsächlichen
Fahrer benennt. Alternativ ist eine Regelung
denkbar, bei der die Verweigerung der Mitwirkung
bei der Fahrerbenennung mit einem Bußgeld
geahndet wird.
„Es ist nicht
vermittelbar, dass Menschen gegen Verkehrsregeln
verstoßen und am Ende niemand zur Verantwortung
gezogen werden kann“, sagt Manfred Wirsch. „Wer
ein Fahrzeug zulässt oder führt, trägt
Verantwortung für alles, was damit im
Straßenverkehr geschieht. Wir brauchen in den
Beratungen der Verkehrs- und Justizministerien
jetzt Durchsetzungskraft für klare und wirksame
Regeln, damit alle Verstöße rechtssicher
geahndet werden.“
Kommunen: In Sicherheit
investieren Mit der Reform des
Straßenverkehrsgesetzes 2024 haben Kommunen neue
Handlungsspielräume erhalten, um eine sichere
Verkehrsinfrastruktur zu gestalten. Diese müssen
sie jetzt nutzen, insbesondere zum Schutz des
Fuß- und Radverkehrs. Investitionen aus den
Förderprogrammen sollten gezielt für gut
ausgebaute Fuß- und Radwege sowie geschützte
Querungsstellen eingesetzt werden.
Wo ein
Umbau der Infrastruktur kurzfristig nicht
möglich ist, schafft die derzeitige Erneuerung
des Straßenverkehrsgesetzes bald die
Rechtsgrundlage für eine digitale
Parkraumkontrolle. Kommunen können dann die
Effektivität von Parkraumkontrollen durch Scan
Cars, die im fließenden Verkehr mit moderner
Messtechnik Falschparker automatisch erfassen,
deutlich steigern. So lassen sich etwa
Kreuzungen und auch Schulwege effizient von
Falschparkern freihalten.
„Kommunen
müssen Sicherheit zur Priorität machen“, sagt
Manfred Wirsch. „Wer die Vision Zero ernst
nimmt, nutzt vorhandenes Personal, setzt
verfügbare Investitionsmittel konsequent ein –
und überlässt die Sicherheit an Kreuzungen oder
Schulwegen nicht dem Zufall, sondern modernster
Überwachungstechnik. Machen wir unsere Straßen
zu Orten, an denen Menschen jeden Alters ohne
Angst und in Sicherheit an ihr Ziel gelangen.“
Bürgerinnen und Bürger: Arbeitsplatz Straße
gemeinsam schützen Der DVR steht allen
Partnern als starker Verbündeter für die
Umsetzung der Vision Zero – einer Welt, in der
niemand im Straßenverkehr sein Leben verliert
oder schwere Verletzungen erleidet – zur Seite.
Im Zentrum dieses Engagements steht der Mensch
am Arbeitsplatz Straße. Ob in der
Baustellensicherung, im Fahrerhaus eines Lkw, im
Entsorgungsfahrzeug oder im Rettungswagen: Diese
Menschen sind keine Hindernisse, sie sind das
Rückgrat unserer Gesellschaft.
„Wer auf
der Straße arbeitet, hält uns nicht auf – er
hält unser Leben am Laufen“, betont Manfred
Wirsch. „Hinter jeder Warnweste und jedem
Blaulicht steht ein Mensch, der abends gesund zu
seiner Familie zurückkehren möchte. Baustellen
und Einsatzfahrzeuge sind keine lästigen
Störungen, sondern Lebensadern unserer Mobilität
und unserer Wirtschaft. Wir rufen alle
Bürgerinnen und Bürger zu mehr Empathie auf:
Runter vom Gas, Abstand halten, Rücksicht
nehmen. Sicherheit am Arbeitsplatz ist keine
Bitte, sondern eine Selbstverständlichkeit.“
Kreis Wesel: Wasserrettung neu
aufgestellt – Einsatzplan „Person im Rhein“
verabschiedet
Das Baden im Rhein ist lebensgefährlich – leider
begeben sich immer wieder Menschen in diese
Gefahrenlage, insbesondere an heißen Tagen. Um
die Abläufe der Rettung von Personen im Rhein
weiter zu verbessern, wurde nun der Einsatzplan
„Person im Rhein“ unterzeichnet und
verabschiedet.
Eine Arbeitsgruppe unter
Federführung des Kreises Wesel und unter
Beteiligung der Feuerwehren der rheinanliegenden
kreisangehörigen Kommunen, der Kreisleitstelle,
dem DLRG Bezirk Kreis Wesel und der DRK
Wasserwacht hat diesen Einsatzplan erstellt.
Bisher haben die Akteure bereits gut
zusammengearbeitet; nun gibt es kreisweit ein
gemeinsames, einheitliches und verbindliches
Vorgehen bei der Menschenrettung auf dem Rhein.
Die wesentlichen Abläufe sind geregelt und
abgestimmt, beginnend bei der Annahme des
Notrufs bis hin zur Übergabe der geretteten
Person an den Rettungsdienst.
So vergeht
noch weniger Zeit zwischen den verschiedenen
Schritten der Rettungskette und die
Überlebenschancen der Betroffenen erhöhen sich.
Landrat Ingo Brohl: „Ein verbindliches Vorgehen
aller Hilfskräfte, die in der Wasserrettung
aktiv sind, sorgt für einen noch besseren Ablauf
der Rettung. In einem Notfall zählt jede
Sekunde. Der Rhein ist kein Badegewässer, selbst
ein Stehen im Uferbereich ist gefährlich, denn
der Sog der Schiffe kann auch von dort aus
Menschen mitreißen.“
Der Rhein ist eine
schnellfließende, befahrene Wasserstraße und
kein Badegewässer. Der Kreis Wesel und die
Hilfsorganisationen weisen regelmäßig darauf
hin. Die Strömung des Rheins ist gefährlich und
stark, selbst geübte Schwimmer können dem nicht
standhalten. Schwimmen im Rhein ist
lebensgefährlich.

Der Kinderzuschlag (KIZ) - näher als
gedacht! Online-Fortbildung für Fachkräfte am
14. Mai
Die Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel
und die Familienkasse Nordrhein-Westfalen Nord
Wesel bieten eine Online-Veranstaltung zum Thema
Kinderzuschlag an, am Mittwoch, 14. Mai 2026,
von 14 bis 15.15 Uhr.
Die kostenfreie
Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus
Beratungs- und Bildungseinrichtungen sowie
Kommunen im Kreis Wesel und im Kreis Kleve. Die
Erfahrung zeigt, dass viele Familien diese
Leistung nicht kennen oder nicht wissen, dass
sie bezugsberechtigt sind.
Beispielsweise lohnt sich ein genauerer Blick,
wenn eigene Kinder unter 25 Jahren im Haushalt
der Eltern leben und für die Kindergeld bezogen
werden, die Eltern mit eigenem Einkommen aber
kaum für die ganze Familie sorgen können.
Die Online-Veranstaltung vermittelt
Basiswissen zum KIZ und ermöglicht es den
Fachkräften in den Bildungs- und
Beratungseinrichtungen auf die Leistung zu
verweisen.
Eine Anmeldung ist notwendig
und unter folgendem Link möglich: https://beteiligung.nrw.de/k/-FmnkC3d5.
Informationen zu Angeboten und Veranstaltungen
der Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel
sind unter https://www.kreis-wesel.de/frauundberuf oder
per Mailanfrage an frau-und-beruf@kreis-wesel.de erhältlich.
Die Fachstelle Frau und Beruf bietet für
Frauen und Ratsuchende eine individuelle
Einzelberatung nach Absprache an. Diese ist
telefonisch unter 0281/207-2201 oder per Mail
an stefanie.werner@kreis-wesel.de möglich.
Zweite Offenlage der Kommunalen
Wärmeplanung für die Stadt Wesel
Seit Oktober 2024 arbeitet die Stadt Wesel
gemeinsam mit der GERTEC GmbH an der Kommunalen
Wärmeplanung für das gesamte Stadtgebiet Wesel.
Ziel dieses Konzeptes ist die Entwicklung eines
strategischen Plans, der eine klimaneutrale
Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 ermöglicht.
Dabei werden lokale Potenziale zur Nutzung
erneuerbarer Energien und weiterer verfügbarer
Energiequellen analysiert sowie Maßnahmen zur
schrittweisen Umstellung der bestehenden
Wärmeversorgung erarbeitet.
Nach
Abschluss der ersten Projektphase wurden weitere
Planungsschritte durchgeführt. Untersucht wurden
dafür einzelne Fokusgebiete, die beispielhaft
für die zukünftige Wärmeversorgung in der Stadt
sein können. Darüber hinaus wurden
Maßnahmen-Steckbriefe erstellt, welche bei der
Umsetzung der Wärmeplanung als Leitfaden dienen
können. Die Ergebnisse sind nun im Entwurf des
Endberichts zusammengefasst.
Gemäß
Wärmeplanungsgesetz (WPG) des Bundes ist die
Offenlegung des Entwurfs der Kommunalen
Wärmeplanung für mindestens 30 Tage gesetzlich
vorgeschrieben. Alle Bürger*innen sowie die
Träger öffentlicher Belange haben die
Möglichkeit, innerhalb von 30 Tagen eine
Stellungnahme abzugeben. Die Anmerkungen werden
gesichtet und bei der Fertigstellung des
Wärmeplans in anonymisierter Form
berücksichtigt.
Die Entwurfsfassung des
Endberichts mit den vorläufigen Ergebnissen
sowie die Bekanntmachung kann auf der
Internetseite der Stadt Wesel unter www.waermeplanung-wesel.de/offenlage eingesehen
werden. Die Offenlage startet am 13. April 2026
und endet am 19. Mai 2026.
In dem
vorgenannten Zeitraum kann der Bericht auch zu
den allgemeinen Öffnungszeiten im Rathaus
eingesehen werden. Auskunft erteilt Ulrich
Kemmerling, Klimaschutzmanager, Klever-Tor-Platz
1, Zimmer 341 (Rathaus-Anbau) oder unter
0281-203 2724. Schriftliche Stellungnahmen
können an folgende Postanschrift gesendet
werden: Stadt Wesel Der Bürgermeister
Fachbereich Stadtentwickelung
Klimaschutzmanagement Klever-Tor-Platz 1 46483
Wesel
Regenreicher März trotz
längerer Trockenphasen Monatliche
Niederschlagsbilanz der
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft
und Lippeverband Nach einem trockenen Start des
Wasserwirtschaftsjahres (Beginn Oktober) fiel
nach dem Februar auch der März zu nass aus. Das
ist das Ergebnis der aktuellen
Niederschlagsauswertungen der Fachleute von
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).
Im Emscher-Gebiet wurde im vergangenen
Monat im Mittel eine Niederschlagssumme von 70,2
mm (ein Millimeter entspricht einem Liter pro
Quadratmeter) erreicht. Zum Vergleich: Der
langjährige Durchschnittswert für den Monat März
liegt bei 56 mm. Auch im Lippeverbands-Gebiet
fiel mit 62 mm Niederschlag mehr Regen als im
langjährigen Mittel (53 mm).
Die
niedrigste Monatssumme in den Verbandsgebieten
an Emscher und Lippe erfasste die Station
Kläranlage Senden mit 56 mm im Einzugsgebiet des
Lippeverbandes. Die höchste Niederschlagssumme
wurde im Emscher-Gebiet an der Station Pumpwerk
Gelsenkirchen-Horst mit 78,7 mm gemessen.
Trotz zweier Trockenphasen regnete es im
März überdurchschnittlich viel. Insbesondere die
Monatsmitte und das Ende des Monats waren
niederschlagsreich. An mehreren Tagen lagen die
Tagessummen über 10 mm – die höchste Tagessumme
wurde im Emscher-Gebiet am 13. März erreicht. An
diesem Tag fiel an der Station Pumpwerk
Bochum-Riemke 17,9 mm Niederschlag. Auch im
Lippe-Gebiet wurde die höchste Tagessumme mit
19,8 mm im März erfasst.
Diese
Regenmenge fiel am 29. März an der Station
Kläranlage Lüdinghausen. Tendenziell fiel im
Emscher-Gebiet etwas mehr Niederschlag als im
Lippeverbands-Gebiet. Emschergenossenschaft und
Lippeverband Emschergenossenschaft und
Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche
Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee
des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip
leben.
Die Aufgaben der 1899 gegründeten
Emschergenossenschaft sind unter anderem die
Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung
und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der
1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das
Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen
Ruhrgebiet und baute unter anderem den
Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.
Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und
Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind
Deutschlands größter Abwasserentsorger und
Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund
782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer
Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59
Kläranlagen). www.eglv.de
Wesel: Zwischen Eis und Politik:
Kostenfreier vhs-Vortrag über Grönland
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck bietet
am Donnerstag, 16. April, ab 18 Uhr einen
hochaktuellen Vortrag über Grönland an. Unter
dem Titel „Grönland – Einst und jetzt“ berichtet
Referent Clemens Schmale von seinen persönlichen
Eindrücken aus diesem faszinierenden und
zugleich oft missverstandenen Land.
Während Grönland aktuell immer wieder im Fokus
internationaler Politik steht, kennen nur wenige
Menschen die Region aus eigener Anschauung.
Clemens Schmale war selbst vor Ort und nimmt das
Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise durch
Landschaft, Geschichte und Gegenwart. Die
Veranstaltung findet in der vhs in Wesel,
Ritterstraße 10-14, statt. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Weitere Informationen unter
0281-203 2590 oder www.vhs-wesel.de.
Kuratorinnenführung „More Than Ever! The
Collection“ im Museum Kleve Am
Freitag, den 10. April 2026 um 14.30 Uhr führt
Kuratorin Susanne Figner durch die aktuelle
Sammlungspräsentation „More Than Ever! The
Collection“. Die Neupräsentation der Sammlung
integriert hochrangige Erwerbungen, Schenkungen
und Leihgaben der vergangenen Jahre in die
vorhandenen exemplarischen Bestände und
initiiert ein vielstimmiges Gespräch über
Zeiten, Räume und künstlerische
Individualitäten.

Dabei werden die für das Haus
identitätsstiftenden Konvolute der spätgotischen
Skulptur, der barocken Landschaften und
Porträts, die Werkblöcke von Ewald Mataré und
Joseph Beuys ebenso präsent sein wie
signifikante Beispiele der Klassischen
Avantgarden und der Kunst der Gegenwart.
Veranstalter ist der Freundeskreis Museum
Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Die
Teilnahme an der Führung ist frei. Willkommen
sind nicht nur die Mitglieder des Vereins,
sondern alle, die sich für das Museum und seine
Kunst interessieren.
Moers: Führung am 12. April
beleuchtet Entwicklung des Schlossparks
Wissenswertes, Kurioses, Amüsantes und
Verbotenes über den Schlosspark sowie die Wall-
und Grabenanlage erfahren die Teilnehmenden des
Rundgangs am Sonntag, 12. April, um 10.30 Uhr.
Treffpunkt ist der Haupteingang des
Moerser Schlosses. Der Rundgang findet im Rahmen
der Moerser Stadtführungen statt. Gästeführer
und Buchautor Dr. Wilfried Scholten erläutert
vor allem die Hintergründe zur Entwicklung des
im 19. Jahrhundert angelegten privaten Parks der
Fabrikantenfamilie Wintgens.
Später
entwickelte er sich zu einem Volks- und
Bürgerpark. Die Teilnahme kostet pro Person 9
Euro. Verbindliche Anmeldungen nimmt die Stadt-
und Touristinformation von Moers Marketing
entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 /
88 22 6-0.
Musikalische Nachwuchstalente:
Landesjugendorchester NRW beim Reihenkonzert
Schon zum zweiten Mal in dieser Saison
versammeln sich rund achtzig junge Musiker*innen
auf der Stadthallenbühne: Am 18. April um 20 Uhr
gastiert das Landesjugendorchester
Nordrhein-Westfalen beim städtischen
Reihenkonzert.

Susanne Blumenthal © Laura Westerhoff
Unter der Leitung von Susanne Blumenthal
musiziert das Nachwuchsorchester die Sinfonie
Nr. 1 von Johannes Brahms sowie Lieder von drei
Komponistinnen (Mezzosopran: Elvira Bill). Mit
seinem Programm „Zaubermusik“ begeisterte das
Kinderorchester NRW Ende November in der
Stadthalle.
Diesmal kann man die etwas
älteren – und noch eine Spur professionelleren –
Nachwuchstalente des Landes Nordrhein-Westfalen
erleben: zwischen 14 und 18 Jahre alt sind die
Mitglieder, die sich mit einem Vorspiel für das
Landesjugendorchester qualifizieren müssen und
sich mehrmals im Jahr zu intensiven Proben- und
Konzertphasen treffen.
Das Programm des
Orchesters steht im Zeichen von Verwandlung und
Überwindung: Während die Komponistin Dora
Pejačević (1885-1923) die Natur im Wandel der
Jahreszeiten beleuchtet, vertont die Japanerin
Malika Kishino (*1971) in der Uraufführung
„Butterfly Dream“ ein Gedicht des chinesischen
Philosophen Zhuangzi über die Beständigkeit des
Seins in wechselhaften Zeiten.
Auch in
den spätromantischen „Vier Liedern“ von Alma
Mahler kann Mezzosopranistin Elvira Bill mit
ihrer facettenreichen Stimme glänzen. Johannes
Brahms wiederum überwindet in seiner ersten
Sinfonie endlich seine Scheu vor dem übergroßen
Vorbild Beethoven und schafft selbstbewusst sein
eigenes epochales Meisterwerk.
Zum
ersten Mal übrigens eröffnet das
Landesjugendorchester den Konzertabend mit einer
freien Improvisation – auch hier steht das Thema
Transformation im Fokus. Tickets für 18 Euro (5
Euro für Schüler und Studierende) gibt es an der
Rathaus-Info, an den bekannten
Reservix-Vorverkaufsstellen und
hier. Um 19 Uhr gibt Verena Krauledat die
Konzerteinführung im Gespräch mit Dirigentin
Susanne Blumenthal. Das Konzert wird gefördert
durch das Kultursekretariat Gütersloh und das
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des
Landes NRW.
vhs-Gesundheitsforum in Moers:
Vortrag zu Depression und Partnerschaft
Wie geht man mit einer depressiven Erkrankung
des Partners oder der Partnerin um? Eine
Orientierung gibt ein Vortrag des
vhs-Gesundheitsforums am Donnerstag, 23. April,
um 18 Uhr im Alten Landratsamt, Kastell 5b.
Die Chefärztin der Klinik für Psychiatrie
und Psychotherapie am St. Nikolaus Hospital
Rheinberg, Dr. Dorothee Müller, informiert über
die Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und die
Auswirkungen auf die Partnerschaft. Ergänzend
informiert die Psychiatriekoordinatorin des
Kreises Wesel, Ines Leuchtenberg, über Hilfs-
und Unterstützungsangebote für Erkrankte und
deren Angehörige.
Der Abend ‚Depression
und Partnerschaft – zu zweit durch die Krise‘
ist kostenlos. Eine rechtzeitige Anmeldung für
den kostenfreien Vortrag ist telefonisch unter 0
28 41/ 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
DLRG-Jugend bringt
Olympia-Feeling an den Rossenrayer See
Offene Mitmachaktion begeistert zahlreiche
Kinder, Jugendliche und Familien
Kamp-Lintfort, 29.03.2026. Die DLRG-Jugend
Moers-Rheinkamp hat am Sonntag eine offene
Mitmachaktion an der Wiese am Rossenrayer See
veranstaltet. Zwischen 12 und 15 Uhr nutzten
zahlreiche Kinder, Jugendliche und Familien die
Gelegenheit, verschiedene Bewegungs- und
Spaßstationen auszuprobieren.
Im
Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Idee,
den olympischen Gedanken für alle erlebbar zu
machen und gleichzeitig auf eine mögliche
Bewerbung Nordrhein-Westfalens für Olympische
Spiele aufmerksam zu machen. Das Konzept ist
aufgegangen: Viele Besucherinnen und Besucher
kamen spontan vorbei und beteiligten sich aktiv
an den angebotenen Stationen.

Die Aktion war bewusst niedrigschwellig angelegt
und sprach unterschiedliche Altersgruppen
gleichermaßen an. Ein besonderer Fokus lag auf
der Barrierefreiheit. Sämtliche Angebote waren
so gestaltet, dass eine Teilnahme unabhängig von
Alter oder individuellen Voraussetzungen möglich
war. Wer alle Stationen absolvierte, erhielt zum
Abschluss ein kleines Geschenk.
Auch für
das leibliche Wohl war gesorgt: Neben Gegrilltem
und Getränken bestand die Möglichkeit, sich zu
stärken und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Für die Teilnehmenden war das gesamte Angebot
kostenfrei. „Uns war wichtig, ein Event zu
schaffen, bei dem wirklich alle mitmachen können
– egal ob groß oder klein. Dass so viele
gekommen sind und gemeinsam aktiv waren, freut
uns sehr", sagt Leon Jochems, Vorsitzender der
Jugend der DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp und
Mitorganisator der Veranstaltung.
Die
Aktion wurde von der Sportjugend NRW sowie dem
Getränkehersteller Sinalco unterstützt. Sie
unterstreicht die Bedeutung von
niedrigschwelligen Bewegungsangeboten für die
Gemeinschaft und zeigt, wie ehrenamtliches
Engagement dazu beitragen kann, Menschen
zusammenzubringen und für Sport zu begeistern.
Die DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp zieht ein
positives Fazit und plant, auch künftig ähnliche
Veranstaltungen anzubieten, um insbesondere
junge Menschen für Bewegung, Gemeinschaft und
ehrenamtliches Engagement zu gewinnen.
Konsequente Marktaufsicht und eine spürbare
Entlastung für Autofahrer
Seit knapp einer Woche gilt die neue Regelung
auf dem Kraftstoffmarkt: Tankstellen dürfen ihre
Preise nur noch einmal täglich anheben,
Preissenkungen bleiben weiterhin jederzeit
möglich. Die Maßnahme soll die Preisbildung
transparenter machen und kurzfristige
Preissprünge begrenzen. Für Verbraucher ist eine
spürbare Entlastung bislang jedoch nicht
erkennbar.
Das politische Ziel, mehr
Kontrolle über den Kraftstoffmarkt zu gewinnen,
ist richtig und überfällig. Entscheidend ist
jetzt aus Sicht des ACV Automobil-Club Verkehr,
dass diese neuen Möglichkeiten auch konsequent
genutzt werden – und dass Entlastung dort
ankommt, wo sie gebraucht wird: bei den Menschen
an der Zapfsäule.
Kartellamt in der
Verantwortung Mit der neuen Regelung erhält
das Bundeskartellamt zusätzliche Möglichkeiten,
die Preisbildung auf dem Kraftstoffmarkt und das
Verhalten der Mineralölkonzerne genauer zu
kontrollieren. Genau darin liegt der
entscheidende Punkt: Neue Befugnisse helfen nur
dann, wenn sie auch konsequent eingesetzt
werden. Der ACV sieht das Bundeskartellamt
deshalb in einer besonderen Verantwortung, seine
erweiterten Möglichkeiten in der
Marktbeobachtung und Missbrauchsaufsicht wirksam
zu nutzen.
Gerade in verkehrsstarken
Reisezeiten wie rund um Ostern erwarten
Verbraucher zu Recht, dass auffällige
Preisentwicklungen besonders aufmerksam
beobachtet werden. „Der ACV erwartet, dass das
Bundeskartellamt seine neuen Befugnisse in der
Missbrauchsaufsicht jetzt konsequent nutzt und
auffällige Preisentwicklungen zügig überprüft“,
sagt ACV Geschäftsführer Holger Küster.
Verbraucher müssen direkt entlastet werden
Angesichts der weiter hohen Spritpreise muss die
Bundesregierung jetzt zusätzliche Maßnahmen
ergreifen, um die Bevölkerung spürbar zu
entlasten. Entscheidend ist jedoch, dass sich
mögliche Maßnahmen an den Lebensrealitäten der
Menschen orientieren und im Alltag schnell,
spürbar und unabhängig vom Einkommen wirken.
Zu den derzeit diskutierten Maßnahmen zählt
auch eine weitere Ausweitung der
Pendlerpauschale. Sie kann zwar entlasten,
erreicht Menschen mit geringerem Einkommen aber
nur begrenzt, weil steuerliche Entlastungen bei
ihnen systembedingt schwächer ankommen.
Ähnliches gilt für andere Instrumente wie
allgemeine Entlastungen bei Stromkosten. Sie
können Haushalte insgesamt entlasten, kommen
aber beim Tanken nicht direkt an. Deshalb
braucht es Maßnahmen, die die Belastung für
Verbraucher unmittelbar senken.
Dazu
könnte etwa eine befristete Senkung staatlicher
Preisbestandteile auf Kraftstoffe beitragen. Sie
hätte allerdings nur dann einen echten Nutzen,
wenn die Entlastung eins zu eins an die
Verbraucher weitergegeben und nicht bei den
Mineralölkonzernen hängen bleibt.
Hohe
Spritpreise treiben weitere Kosten Für den
ACV ist es auch mit Blick auf die
wirtschaftlichen Folgeeffekte zwingend
notwendig, die Situation an Deutschlands
Zapfsäulen zu stabilisieren. Denn hohe
Kraftstoffpreise belasten nicht nur Autofahrer
direkt. Sie treffen auch Unternehmen,
Handwerksbetriebe, Lieferdienste und den
gesamten Wirtschaftsverkehr. Die Folge:
Steigende Mobilitätskosten können sich auf viele
weitere Preise auswirken. „Hohe Spritpreise
treffen nicht nur Autofahrer. Sie treiben am
Ende auch viele andere Kosten nach oben. Genau
diese Negativspirale darf sich nicht weiter
drehen“, sagt ACV Geschäftsführer Holger Küster.

NRW-Industrie: Produktion im Februar 2026 um
1,1 % gestiegen
* Energieintensive mit 1,9 % und übrige
Industrie mit 0,7 % im Plus. *
Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemie
mit Produktionsanstiegen von 3,1 % und 0,9 %.
* Maschinenbau mit Anstieg um 4,6 %,
KFZ-Industrie hingegen um 8,0 % rückläufig.
Die Produktion der NRW-Industrie ist im
Februar 2026 nach vorläufigen Ergebnissen
kalender- und saisonbereinigt um 1,1 % gegenüber
Januar 2026 gestiegen. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, stieg die Produktion in den
energieintensiven Wirtschaftszweigen um 1,9 %.
Die Produktion in der übrigen Industrie stieg
gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 0,7 %.

Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die
Produktion um 4,8 % zurück. Die der
energieintensiven Industrie sank um 3,8 %; die
Produktion der übrigen Industrie war um 5,4 %
rückläufig. Produktionsanstiege bei
Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Chemie Im
Vergleich zu Januar 2026 waren in NRW für die
energieintensiven Branchen im Februar 2026
unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten:
Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde
für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein
Produktionsanstieg von 3,1 % ermittelt.
In der chemischen Industrie stieg die Produktion
um 0,9 %. Die Herstellung von Glas und
Glaswaren, Keramik sowie Verarbeitung von
Steinen und Erden vermeldete hingegen einen
Produktionsrückgang von 2,1 %. Maschinenbau mit
Anstieg um 4,6 %, KFZ-Industrie hingegen um 8.0
% rückläufig Auch in den Branchen der übrigen
Industrie zeigten sich unterschiedliche
Entwicklungen: Die Produktionsleistung im
Maschinenbau stieg um 4,6 %.
Im Bereich
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen wurde
ein Produktionsplus von 2,6 % verzeichnet. Die
KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen
Produktionsrückgang von 8,0 %. Im Bereich
Herstellung von Möbeln sank die Produktion um
7,2 %. Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn
des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion
im Februar 2026 insgesamt um 13,5 % (−15,3 % in
der energieintensiven Industrie; −12,4 % in der
übrigen Industrie). Wie das Statistische
Landesamt weiter mitteilt, lag der endgültige
kalender- und saisonbereinigte Wert für den
Berichtsmonat Januar 2026 um 2,9 % unter dem
Vormonats- und 4,6 % unter dem Vorjahreswert.
NRW: Verkehrsunternehmen beförderten
im 4. Quartal 2025 etwa 4 % weniger Fahrgäste
* Rund 541 Millionen Fahrgäste wurden im
Personennahverkehr befördert. *
Beförderungsleistung lag bei rund 4,6 Milliarden
Personenkilometern. * Fahrgastzahlen beim
Eisenbahnverkehr etwa doppelt so hoch, wie vor
der Corona-Pandemie.
Die
nordrhein-westfälischen Verkehrsunternehmen
haben im 4. Quartal 2025 rund 541 Millionen
Fahrgäste im Personennahverkehr befördert. Wie
das Statistische Landesamt anhand vorläufiger
Ergebnisse mitteilt, waren das 4,2 % weniger als
im 4. Quartal 2024 und ebenfalls 4,2 % weniger
als im 4. Quartal 2019.
Die
Beförderungsleistung der Unternehmen lag im
4. Quartal 2025 mit rund 4,6 Milliarden
Personenkilometern um 3,8 % unter dem
entsprechenden Vorjahresergebnis, aber um 22,7 %
über dem des 4. Quartals 2019.

Fahrgastzahlen beim Eisenbahnnahverkehr fast
doppelt so hoch wie vor der Corona-Pandemie
Die Fahrgastzahlen der
Eisenbahnverkehrsunternehmen aus NRW waren im
4. Quartal 2025 mit etwa 45 Millionen
Beförderten rund 2,9 % höher als im gleichen
Zeitraum 2024. Im Vergleich zum Vor-Corona
Zeitraum, von Oktober bis Dezember 2019, waren
die Fahrgastzahlen um 104,0 % höher.
Die
Beförderungsleistung der
Eisenbahnverkehrsunternehmen lag mit
1,5 Milliarden Personenkilometern um 3,8 % über
dem Ergebnis des entsprechenden
Vorjahresquartals. Im Schnitt fuhren Fahrgäste
fast 33 Kilometer pro Reise, das sind rund
7 Kilometer mehr als im Vergleichszeitraum 2019.
Ein möglicher Grund dafür könnte sein,
dass das Deutschlandticket den
Eisenbahnnahverkehr für mittlere Entfernungen
attraktiver macht. Im Nahverkehr mit
Straßenbahnen wurden im 4. Quartal 2025 rund
164,3 Millionen Personen und damit 6,3 % weniger
Fahrgäste als im Vorjahresquartal befördert.
Beim Nahverkehr mit Omnibussen wurden rund
350,2 Millionen Fahrgäste von den
NRW-Unternehmen befördert, was einem Rückgang
von 3,9 % entspricht.
E-Bike / Pedelec - Trainingstage
Die Kreispolizeibehörde Wesel bietet ein
kostenloses E-Bike/ Pedelec-Training an. Dieses
dauert 3 Stunden und setzt sich aus drei
Bereichen zusammen: theoretische Einweisung:
Abgrenzung Fahrrad zu Pedelec, Neuerungen &
Regeln im Straßenverkehr Reaktionstest auf einem
Pedelec-Simulator fahrpraktisches Training mit
dem eigenen Pedelec Bringen Sie bitte neben
Ihrem Pedelec auch einen Fahrradhelm mit, sowie
gegebenenfalls eine Kleinigkeit zu Trinken & zu
Essen.

Falls Sie ihr Pedelec polizeilich codieren
lassen möchten, bringen Sie bitte auch die
Kaufunterlagen/ Fahrradpass mit. Eine Anmeldung
ist erforderlich! Telefon: 02 81/107-77 77
E-Mail: pedelectraining.wesel@polizei.nrw.de
Veranstaltungsdatum 08.04.2026 - 09:00
Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort
Reichweinstraße 2, 47441 Moers.
Veranstaltungsort Adolf-Reichwein-Grundschule.
Veranstalter Polizei Nordrhein-Westfalen - Kreis
Wesel, Schillstraße 46,, 46483 Wesel.
Moers: Gaming – für Kinder ab 8
Jahren Bei uns heißt es nun wieder:
ran an die Controller. Kinder und Jugendliche ab
8 Jahren haben die Möglichkeit, sich an
PlayStation 4 oder Nintendo Switch in Party- und
Mini-Spielen unter Beweis zu stellen. Eine
vorherige Anmeldung ist erwünscht, die
Veranstaltung ist kostenlos.
Nähere
Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 /
201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 08.04.2026 - 14:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers
Moers: Familien-Quiz-Abend
„Oster-Edition“ für Eltern mit Kindern ab 5
Jahren Auch in den Osterferien darf
unser beliebter Quiz-Abend für Familien
natürlich nicht fehlen. Beantwortet die
kniffeligen, aber lustigen Fragen und werdet zum
Oster-Quiz-Meister des Abends! Für Getränke und
„Nervennahrung“ wird gesorgt …
Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich, es wird
ein Kostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben.
Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28
41 / 201-751 oder direkt in der Bibliothek
Moers. Veranstaltungsdatum 09.04.2026 - 17:30
Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Spieleabend
Du hast Lust mal wieder zu zocken? Aber nicht am
PC, sondern gemütlich bei uns in der Kneipe?
Dann komm zu unserem offenen Spieleabend. Egal
ob Brett-, Karten- oder Rollenspiele – Hier bist
du richtig!
Als Spieleerklärer und
Tippgeber steht euch unser Spiele-Experte Nöh
mit Rat und Tricks zur Seite! Der Eintritt ist
frei! Veranstaltungsdatum 09.04.2026 - 19:00
Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Moers: Café
Matinée - bei Kaffee und Kuchen
4 mal im Jahr lädt das
Schlosstheater Moers gemeinsam mit dem
Peschkenhaus und dem Freundeskreis des Theaters
zum Café Matinée ins Peschkenhaus ein. In
entspannter Atmosphäre bietet das Format einen
Blick hinter die Kulissen: Vorgestellt werden
die kommenden Inszenierungen, neue Mitarbeitende
und aktuelle Entwicklungen am Theater.

Daneben gibt es auch immer ein kleines
künstlerisches Programm - etwa Lesungen,
Liedbeiträge oder Szenen aus den anstehenden
Stücken. So entsteht ein Vorgeschmack auf das,
was auf der Bühne zu erleben sein wird. Als
Mischung aus Matinée und Theatercafé schafft das
Café Matinée Raum für Austausch - bei Kaffee,
Gesprächen und Vorfreude auf das, was kommt.
Die Veranstaltung richtet sich an alle,
die sich für die Theaterarbeit in Moers
interessieren. Der Eintritt ist frei. Um
Anmeldung wird gebeten: Hier
anmelden Veranstaltungsdatum 11.04.2026
- 16:00 Uhr - 17:30 Uhr Veranstaltungsort
Meerstraße 1, 47441 Moers.
Moers: 20. Juli. Ein Zeitstück - Premiere -
Junges Ensemble
von Bernhard Schlink Ihr
letzter Schultag fällt auf den 20. Juli. Kurz
zuvor hat die Partei Deutsche Aktion mit ihrem
charismatischen jungen Führerbei der
Landtagswahl 37 Prozent bekommen. Auf der
Abifeier entbrennt unter den Mitgliedern des
Leistungskurs Geschichte eine hitzige Diskussion
mit ihrem Lehrer: Das Attentat auf Hitler am 20.
Juli 1944 kam viel zu spät.

Bernhard Schlinks Gedankenspiel greift die Frage
auf, was wir aus der Geschichte lernen können,
ob wir überhaupt aus ihr lernen können, ob
geschichtliche Ereignisse vergleichbar sind.
Wäre die Bedrohung der Demokratie durch einen
„präventiven Tyrannenmord“ abzuwenden?
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro Tickets unter
0 28 41 / 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 10.04.2026 - 19:30
Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Studio, Kastell 6, 47441 Moers.
Moers: Stadtspaziergang 1
Lassen Sie uns die spannende Moerser
Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur
Industrialisierung auf drei Stadtspaziergängen
entdecken. Wer an allen 3 Führungen teilnimmt,
bekommt eine kleine Moers-Überraschung!
Geführt von Eva-Maria Eifert.
Treffpunkt: Kapelle Ecke
Rheinberger/Mühlenstraße Kosten: 9 Euro

Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Stadtspaziergang 2 am 26.04.2026
Stadtspaziergang 3 am 23.08.2026
Veranstaltungsdatum 11.04.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Vom Dorf in
die Stadt: Kapelle – Altstadt – Schloss.
Veranstalter Stadt- und Touristinformation
Moers, Kirchstraße 27a/b ,47441 Moers.
Moers: Tattoo Convention
Eine Messe für Tattoo, Piercing, Schmuck, Mode &
Lifestyle. Veranstaltungsdatum 11.04.2026
- 11:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI
Eventhalle, Filder Straße 142, 47447 Moers.
Moers: Söhne
- von Marine Bachelot Nguyen
Das Monologstück Söhne zeichnet das
eindringliche Porträt einer Familie, die an den
gesellschaftlichen und politischen Spannungen
unserer Zeit zu zerbrechen droht. Im Mittelpunkt
steht Cathy, eine Apothekerin aus einer
französischen Kleinstadt, die aus bescheidenen
Verhältnissen stammt.
Ihre Familie – ihr
Mann und ihre beiden Söhne – waren bislang stets
ihr Lebensmittelpunkt. In
konservativ-katholischen Zirkeln findet sie
Anschluss an die wohlhabende
Gesellschaftsschicht, in denen es
selbstverständlich erscheint, rechtskonservativ
zu wählen.
Ihr Engagement gegen
gesellschaftliche Veränderungen – etwa die Ehe
für alle – gibt ihr ein neues Gefühl von
Bedeutung, während sie zunehmend in rechtes
Denken abdriftet. Durch Cathys neues Engagement
verliert sie das Wohl ihrer Familie aus den
Augen.
Ihre Söhne entwickeln sich in
gegensätzliche Richtungen: Einer radikalisiert
sich und zeigt rechtsextreme Tendenzen, während
der andere seine Homosexualität ausleben möchte,
sich aber gezwungen sieht, das vor der
Gesellschaft und seiner Familie zu verbergen.
Erst als die Familie zerbricht, erkennt
Cathy das Leid, das sie verursacht hat. Die
französisch-vietnamesische Autorin Marine
Bachelot Nguyen führt das Publikum mit
einfühlsamer und zugänglicher Sprache an die
politischen Bruchlinien unserer Zeit heran. Sie
nutzt den Monolog einer Mutter, um den Riss
innerhalb einer Familie erlebbar zu machen, und
zeigt auf, wie sich politische Ideologien in das
private Leben einschreiben.
Basierend
auf Recherchen und Interviews steht Söhne in der
Tradition von Annie Ernaux und wirft einen
schonungslosen Blick auf unsere
gesellschaftliche Realität. Eintritt: 22 Euro,
ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34
-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Event details Veranstaltungsdatum 10.04.2026 -
19:30 Uhr - 21:00 Uhr Veranstaltungsort Firma
Schlosstheater - Kapelle Adresse Rheinberger
Straße 14 47441 Moers
Dinslaken: Öffnungszeiten Bürgerbüro
Stadtmitte am 07.04.26 Aufgrund
personeller Engpässe wird das
Bürgerbüro-Stadtmitte am Dienstag, 07.04.2026,
bereits um 16 Uhr schließen. Der Standort
Hiesfeld ist dienstags regulär geschlossen. Es
werden an beiden Standorten Aushänge mit der
Änderung angebracht.
Kleve: Platz an der Herzogbrücke:
Ein grüner, autofreier Eingang zur City Nach Abstimmungen mit dem Kampfmittelräumdienst
muss die bestehende Sperrung an der Herzogbrücke
kurzfristig ausgeweitet werden. Ab Dienstag, 7.
April 2026, ist die Stelle daher für den
Durchgangsverkehr voll gesperrt.
Ausweitung der Sperrung an der Herzogbrücke für
Sondierungen | kleve.de

Am Montagnachmittag stellten die
Verantwortlichen um Bürgermeister Markus Dahmen
und Geo3-Geschäftsführer Tobias Knoll die Pläne
vor.
Der Platz an der Herzogbrücke in der
Klever Innenstadt wird umgestaltet. Während die
Fläche aktuell vom Durchgangsverkehr und großen,
monotonen Pflasterflächen geprägt ist, bietet
das Areal zwischen Deutscher Bank, Volksbank und
Opschlag künftig deutlich mehr
Aufenthaltsqualität. So entsteht ein einladender
Auftakt zur Klever Fußgängerzone. Am
Montagnachmittag stellten Bürgermeister Markus
Dahmen und Tobias Knoll, Geschäftsführer des
ausführenden Planungsbüros Geo3, die Pläne vor.
In den kommenden Monaten wird die gesamte
Fläche zwischen den Gebäuden von Deutscher Bank
und Volksbank und der Kreuzung Opschlag
umfassend modernisiert. Ausgehend von seinem
zentralen Punkt am Beginn der Fußgängerzone
folgt der Platz einer kreisrunden Gestaltung.
Die rote Pflasterung wird zu großen Teilen aus
wiederverwendetem Bestandsklinker im
Fischgrätverband bestehen.
Einzelne Ringe aus neuem Klinker betonen den
runden Charakter des Platzes. Als Begrenzung des
mittigen Platzelementes dient ein schmaler, in
die Pflasterung eingelassener Metallring mit 32
Metern Durchmesser, auf dem „Willkommen in
Kleve“ in verschiedenen Sprachen geschrieben
steht.
Mit der Umgestaltung geht eine
umfassende Begrünung des Areals einher. Die
großen Bestandsbäume bleiben erhalten und sorgen
weiterhin für schattige
Aufenthaltsmöglichkeiten. Zusätzlich entstehen
insgesamt 24 Pflanzinseln auf der Fläche. Die
runden Beete werden mit Bäumen, Stauden und
Gräsern bepflanzt. Rundbänke aus Holzbohlen
umringen die Pflanzinseln und laden zum
Verweilen ein. Teilweise verbaut die Stadt Kleve
bewegliches Mobiliar, das für Veranstaltungen
versetzt werden kann.

Der Platz an der Herzogbrücke von oben

Planungen Umbau Platz an der Herzogbrücke
Gerade für Kinder entsteht im zentralen
Bereich des Platzes ein besonderes Highlight:
Ein Düsenfeld aus 13 sternförmig angeordneten
Wasserdüsen lässt künftig Wasserfontänen in die
Höhe schießen. Sommertags sorgt das Wasserspiel
für willkommene Abkühlung und jede Menge
Spielspaß.

Der umgestaltete Platz bleibt autofrei.
Durchgangsverkehr zwischen Minoritenstraße und
Herzogstraße ist dann nicht mehr möglich. Er
wird aber so gestaltet, dass Einsatzfahrzeuge,
der Citybus und der Rosenmontagszug ihn noch
befahren können. Und auch der Verein Essbares
Kleverland wird auf den Platz zurückkehren
können: Etwa im Bereich des ehemaligen
Gemeinschaftsgartens steht künftig eine neue
Vegetationsfläche für das Projekt zur Verfügung.
Schon im Frühjahr 2027 sollen alle Arbeiten
abgeschlossen sein. Während der Bauzeit bleiben
alle Geschäfte und Gastronomien fußläufig
erreichbar. Insgesamt investiert die Stadt Kleve
über 2 Mio. Euro in die Neugestaltung des
Platzes an der Herzogbrücke. Als Maßnahme des
Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve
(InHK) werden davon 70 % aus Mitteln der
Städtebauförderung von Land und Bund gefördert.
Hintergrund: Integriertes Handlungskonzept
Die Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke
ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes.
Das Integrierte Handlungskonzept bildet den
Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis
Ende 2027. „Integriert“ bedeutet, dass alle
Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt
berücksichtigt werden: Wohnen, Einzelhandel,
Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum. Viele
unterschiedliche Gruppen und Akteure werden
dabei miteinbezogen.
Für Kleve wurde
2013 ein Integriertes Handlungskonzept
erarbeitet. In diesem Konzept sind drei
Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt:
Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation.
Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept
über die Städtebauförderung von Bund und Land,
vom Bundesministerium für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen, sowie vom
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und
Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Kleve: Ausweitung der Sperrung an der
Herzogbrücke für Sondierungen Ab
Dienstag, 7. April 2026, wird die Sperrung
unweit der Herzogbrücke vergrößert. Die Sperrung
am Platz an der Herzogbrücke direkt am Eingang
zur Klever Innenstadt muss ausgeweitet werden.
Das hat eine Abstimmung mit dem
Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung
Düsseldorf am Donnerstagmittag ergeben.
Ab Dienstag, 7. April 2026, wird die Durchfahrt
von Minoritenstraße und Herzogstraße direkt vor
dem Kundenzentrum der Volksbank Kleverland
deshalb voll gesperrt. Bereits seit Mitte März
wird die Fläche an der Herzogbrücke für
Kampfmittelsondierungen vorbereitet. Am Anfang
der Woche haben dann erste Sondierungsbohrungen
stattgefunden, deren Ergebnisse nun vorliegen.
Ob an der Stelle tatsächlich eine
Weltkriegsbombe im Erdreich verborgen liegt, ist
weiterhin unklar. Allerdings muss die
Sondierungsfläche für genauere Untersuchungen
ausgeweitet werden.

Die Vollsperrung der Minoritenstraße ist dafür
unumgänglich. Auch nach der Vergrößerung des
abgesperrten Bereiches bleiben alle Gebäude in
dem Bereich fußläufig erreichbar. Der Citybus
verkehrt weiterhin auf seiner gewohnten Route
und muss nicht umgeleitet werden. Lediglich der
Durchgangsverkehr wird von der Sperrung
beeinträchtigt. Lieferverkehr für die Innenstadt
wird über die Bahnhofstraße, Brücktor und An der
Münze umgeleitet.
Sobald der
Kampfmittelräumdienst seine Arbeiten an dem
Verdachtspunkt beendet hat, beginnen die
Bauarbeiten zur Neugestaltung des Platzes an der
Herzogbrücke. Wann das sein wird, hängt
maßgeblich vom Voranschreiten der
Sondierungsarbeiten ab und kann aktuell nicht
abgeschätzt werden.
Da mit dem Beginn der
Bauarbeiten abermals eine Ausweitung der
Sperrung einhergeht und der umgestaltete Platz
autofrei bleibt, ist nicht davon auszugehen,
dass die Minoritenstraße für den
Durchgangsverkehr noch einmal geöffnet wird.
Moers: Nächstes Reparatur-Café
in St. Ida am 15. April Fahrräder
reparieren, Kleinstmöbel aufpeppen, Kleidung
flicken oder technische Geräte wieder instand
setzen –oers: bei diesen Arbeiten bieten
Ehrenamtliche beim nächsten Reparatur-Café in
St. Ida Rheinkamp (Eicker Grund 102) am
Mittwoch, 15. April, wieder Unterstützung an.
Von 16 bis 18.30 Uhr können Bürgerinnen
und Bürger sich außerdem bei der Bedienung und
Installation von Apps auf Handy, Laptop oder PC
helfen lassen. Für alle Gäste stehen Kaffee,
Kuchen und Wasser zur Verfügung und es besteht
Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen
und neue Kontakte zu knüpfen.
Das
Reparatur-Café ist eine Kooperation des
Quartierszentrums AWO-Caritas mit der
katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und
KoKoBe Moers. Weitere Infos gibt es telefonisch
bei Werner Windbergs unter 0 28 41 / 4 17 37.
Rentenfragen im Quartier klären:
Beratung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Rente, Zuverdienst, Steuern und
Krankenversicherung – viele Fragen rund um den
Ruhestand sind komplex. Wer Antworten sucht,
kann sich am Donnerstag, 16. April, von 15 bis
16 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck an der
Bismarckstraße 43b direkt informieren.
Der ehrenamtliche Versichertenälteste der
Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt
praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu
Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur
Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte
Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen
und sich einen klaren Überblick zu verschaffen.
Die kostenfreie Beratung findet jeden
dritten Donnerstag im Monat statt und bietet
eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche
Informationen direkt im Quartier zu erhalten.
Weitere Informationen und Rückfragen:
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 /
201 - 530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Moers: Vortragsgespräch zu ‚Wut
und Zorn‘ am 16. April Wie kann man
produktiv mit Wut umgehen? Wann ist sie
gerechtfertigt und wann schadet sie? In einem
Vortragsgespräch unter dem Titel ‚Wut und Zorn –
Zwischen Laster, Tugend und politischer Kraft‘
der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Donnerstag, 16.
April, geht es um diese und weitere Fragen zum
Thema.
Ab 19 Uhr können die
Teilnehmenden in den Räumen der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, philosophische
Perspektiven dazu erkunden. Auch die
gegensätzlichen Ansätze von Philosophen wie
Seneca und Nietzsche sind an diesem Abend, der
im Rahmen des diesjährigen Semestermottos
‚Kopfsalat‘ der vhs stattfindet, Gegenstand der
Auseinandersetzung. Für die Veranstaltung
ist eine vorherige Anmeldung entweder
telefonisch unter 0 28 41/ 201 – 565 oder online
unter www.vhs-moers.de erforderlich.
Dinslaken: Neue Ausstellung im
Museum Voswinckelshof: Atem holen –
Papierobjekte „Das Zusammenspiel
von Kontur und Linie, vom Offenen und
Geschlossenen, Sichtbaren und Verborgenen,
konvex/konkav. Es gilt, Form, Struktur und
Textur aus dem Material herauszuholen.“ Das sagt
Katherine Tinteren-Klitzke über ihren Zugang zur
Kunst. Ihr Werkstoff ist Papier, ergänzt um
Materialien, die sich in irgendeiner Form nähen,
knüpfen oder stricken lassen. Die Kunst entsteht
aus gebrauchten, weggeworfenen oder geschenkten
Materialien.
Auf Klebstoff und
aufwändige, stromverbrauchende Werkzeuge
verzichtet sie weitgehend. Die Ausstellung wird
am 10. April 2026 um 17:00 Uhr im Dinslakener
Museum Voswinckelshof im Beisein der Künstlerin
eröffnet. Als Künstlerin arbeitet
Tinteren-Klitzke ohne einen Plan, sie sammelt
und sichtet Materialen, nähert sich tastend über
die Eigenschaften des Materials an das
entstehende Kunstwerk an.
Die
„Intelligenz der Hände“ und die „Manipulation
des Materials“ führen bei Tinteren-Klitzke zur
künstlerischen Kreativität. Schicht um Schicht
entstehen die Kunstwerke aus Papiermaché. Was
auf dem Papier sehr theoretisch klingt, führt in
der Praxis zu erstaunlich vielfältigen
Kunstwerken.
Vielfältig in Form und
Gestalt, in Größe und Haptik. Doch nichts ist
hier offensichtlich, jede Form wartet auf
Interpretation. Papier ist geduldig, sagt der
Volksmund, auch die Werke von Katherine
Tinteren-Klitzke laden ein zu geduldigem
Schauen, zu eigener Interpretation und zu etwas
Abstand.
Atem holen, Ruhe finden: Das
ist hier durchaus ernst gemeint. Eines ist den
Kunstwerken bei aller Vielfalt doch gemein: der
Verzicht auf Farbigkeit. Katherine
Tinteren-Klitzke empfindet Farbe als Ablenkung
von der für sie wichtigen Form. Die
matt-weißlichen Farbtöne erinnern zudem an die
englische Kreidelandschaft, in der die
Künstlerin aufgewachsen ist.
Im
Dachgeschoss des Museums ist eine Ausstellung zu
sehen, die mit Papier einen besonderen Werkstoff
in einzigartigen Kunstwerken zeigt. Kunst einer
ungewöhnlichen, einer leisen, aber dennoch
großartigen Künstlerin. Für die Ausstellung
finden duale Führungen statt. Am Sonntag, 19.
April, und am Sonntag, 7. Juni stehen jeweils um
15:00 Uhr das Museumsteam und die Künstlerin für
Fragen zur Verfügung.
Die Ausstellung
ist bis zum 19. Juli 2026 im Museum
Voswinckelshof zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis
sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Moers: Märchen-Familienführungen
durch Mitmachausstellung im Museum
Zu zwei interaktiven Märchen-Familienführungen
durch die Mitmachausstellung ‚ZEITREISE –
Kinderleben um 1900‘ lädt das Grafschafter
Museum im April ein.

(Foto: Grafschafter Museum)
Zu zwei
interaktiven Märchen-Familienführungen durch die
Mitmachausstellung ‚ZEITREISE – Kinderleben um
1900‘ lädt das Grafschafter Museum (Kastell 9)
ein. Das Angebot findet an den Sonntagen, 19.
April, um 12 Uhr und 26. April, um 14 Uhr statt.
‚Hauptdarsteller‘ der Führung ist Willi, der
Kartoffelkäfer.
Er wünsch sich nichts
sehnlicher, als ein Mensch zu sein. Eines Tages
erscheint ihm eine geheimnisvolle Fee, die ihm
diesen Wunsch erfüllt. Als Mensch entdeckt
Willi nun eine Welt, die ganz anders ist als die
heutige Kindheit. Gemeinsam mit Willi erleben
die Besucherinnen und Besucher den Alltag eines
Kindes um 1900: Wie anstrengend war das Leben
damals? Willi läuft die Zeit davon, wird er
es schaffen, mutig und ehrlich zu sein, um ein
Mensch zu bleiben zu können?
Die Führung
wird für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren
empfohlen. Die Ausstellung ist eine Kooperation
mit dem Stadt- und Fachwerkmuseum ‚Alte
Universität‘ Eppingen und ist noch bis zum 31.
Mai im Grafschafter Museum zu sehen. Es gilt der
reguläre Museumseintritt. Inhaberinnen und
Inhaber eines gültigen Bibliotheksausweises
haben freien Eintritt. Das Museumsteam bittet um
Anmeldung zu den Führungen unter: 0 28 41 /
201-6 82 00.
Dinnerkrimi 2026 in Kleve: Neue
Fälle. Neue Tatorte und Nervenkitzel
Das beliebte Dinnerkrimi-Format geht 2026 in die
nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden
Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende
Wendungen versprechen. In über 500 Spielstätten
in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde
bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch
das Landhaus Beckmann in Kleve zum Schauplatz
eines mysteriösen Verbrechens.

Am 10. April 2026 um 19:00 Uhr beginnt die
Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall,
professionell inszeniert von erfahrenen
Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert
mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend
garantiert unvergesslich.
Tickets und
Infos unter:
www.dinnerkrimi.de Landhaus Beckmann
Dinnerkrimi 2026 in Kleve: Neue Fälle, neue
Spannung – und ein Mörder unter den Gästen
Willkommen beim Dinnerkrimi – der raffinierten
Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und
kulinarischem Genuss!

Landhaus Beckmann
Während eines
exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein
packender Kriminalfall direkt zwischen den
Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt
vielleicht ganz in Ihrer Nähe! Gemeinsam mit
einem professionellen Schauspielensemble werden
die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn,
Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind
gefragt.
Nach über 2000 erfolgreichen
Aufführungen in Deutschland, Österreich und der
Schweiz verwandelt sich nun auch das Landhaus
Beckmann in Kleve in einen Tatort, an dem ein
rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.
Termin: Freitag, 10. April 2026 Beginn:
19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab
99,90 € – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter
www.dinnerkrimi.de
Frühlingserwachen in Wesel am 12. April
Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Weseler
Innenstadt wärmen, ist es wieder so weit: Das
Frühlingsfest verwandelt die Hansestadt am 12.
April in eine bunte, lebendige Flaniermeile.
Zwischen Großem Markt und Berliner Tor erwartet
Besucherinnen und Besucher von 12 bis 18 Uhr ein
abwechslungsreiches Programm für alle Sinne –
von Garteninspiration über Fahrradaktionen bis
hin zum entspannten Einkaufsbummel.
„Das
Frühlingsfest ist jedes Jahr ein wunderbarer
Auftakt in die warme Jahreszeit und zeigt, wie
lebendig unsere Stadt ist“, betont Bürgermeister
Rainer Benien.
Blüten, Düfte und Genuss
auf dem Großen Markt Schon von Weitem lockt
„Rund ums Grün“ mit frischen Farben und
frühlingshaften Ideen. Aussteller:innen
präsentieren Blumen, Kräuter und Dekorationen
für Balkon, Terrasse und Garten. Ergänzt wird
das Angebot durch den Regionalmarkt der
Genussregion Niederrhein, auf dem regionale
Spezialitäten wie frisch gezapftes Bier,
eingeweckter Kuchen und die ersten
Spargelstangen der Saison angeboten werden.
Auf zwei Rädern durch den Frühling Die
Fußgängerzone zwischen Leyens-Platz und Berliner
Tor steht ganz im Zeichen des Fahrrads.
Händler:innen, Polizei, der ADFC und weitere
Partner informieren über Trends, Sicherheit und
Angebote rund ums Rad. Neben Fahrradcodierungen
durch die Kreispolizei und den ADFC organisiert
der ADFC auch eine Gebrauchtradbörse. Ergänzend
gibt es Tipps zum sicheren Radfahren, eine
Fahrradwaschstraße sowie Mitmachangebote aus den
Bereichen Fitness und Gesundheit.
Shopping, Shows und Fundradfieber Ab 13 Uhr
lädt der verkaufsoffene Sonntag zum entspannten
Frühlingsbummel ein. Ein abwechslungsreiches
Bühnenprogramm auf Höhe der Kreuzstraße sorgt
für beste Unterhaltung – mit Mitmach-Konzerten,
einem Chor und Tanzgruppen. Ein besonderes
Highlight sind die Fundradversteigerungen um 14
und 16 Uhr.
Holland on Tour rund um den
Leyens-Platz Erstmals bereichern
niederländische Händler das Frühlingsfest. Unter
dem Motto „Holland on Tour“ entsteht zwischen
Leyens-Platz und Kreuzstraße eine bunte
Einkaufsmeile mit bis zu zwölf Ständen. Neben
Fischhändler Harry Dibbets bieten sie
Spezialitäten wie frischen Fisch, Käse und
weitere Köstlichkeiten an.
„Ich freue
mich sehr, dass wir Holland on Tour mit rund 10
bis 12 Händler:innen aus der Region Winterswijk
und Enschede hier bei uns begrüßen dürfen. Sie
bringen ein Stück niederländische Markttradition
nach Wesel und bereichern unser Frühlingsfest
mit einem besonderen, holländischen Flair“, sagt
Sonja Christ von WeselMarketing.
Immobilia am Berliner Tor Die
Niederrheinische Sparkasse RheinLippe lädt am
Berliner Tor zur Immobilia ein. Interessierte
finden hier Informationen und Beratung rund um
die Themen Wohnen, Sanieren, Energiesparen und
Photovoltaik.
„Mit dem Frühlingsfest
schaffen wir ein vielseitiges Erlebnis für die
ganze Familie. Die Mischung aus Genuss,
Information, Bewegung und Einkauf macht den Tag
zu etwas Besonderem“, sagt Dagmar van der
Linden, Geschäftsführerin von WeselMarketing.
Weitere Informationen: wesel-tourismus.de
Termine im Überblick IMMOBILIA 2026
Berliner-Tor-Platz | Samstag 10–14 Uhr, Sonntag
12–18 Uhr RUND UMS GRÜN Großer Markt |
12–18 Uhr FAHRRADAKTIONSTAG MIT
FUNDRADVERSTEIGERUNG Fußgängerzone | 12–18
Uhr HOLLANDMARKT Fußgängerzone | 12–18
Uhr VERKAUFSOFFENER SONNTAG Fußgängerzone
| 13–18 Uhr
Klimaschutzprogramm:
Sonderausschreibung für Windenergie durch
Netzeffizienz nutzbar machen. Die
Bundesregierung hat im Rahmen des neuen
Klimaschutzprogramms eine Sonderausschreibung
von 12 Gigawatt Windenergie an Land bis 2030
angekündigt. Damit soll der Ausbau erneuerbarer
Energien beschleunigt und bestehende Engpässe in
der EEG-Ausschreibung entschärft werden.
Die Ausschreibungen waren in den letzten
Jahren häufig überzeichnet, wodurch v.a. Projekt
in Süddeutschland keine Zuschläge erhalten
haben. Auch Bayern hat kürzlich eine
Bundesratsinitiative für eine
Sonderausschreibung Windenergie in Hohe von 5 GW
für 2026 eingebracht, um stockende Projekte in
die Umsetzung zu bringen.
Die Initiative
Klimaneutrales Deutschland (IKND) begrüßt das
Signal, warnt jedoch, dass der Erfolg solcher
Maßnahmen maßgeblich davon abhängt, wie
effizient das bestehende Stromnetz genutzt wird.
Carolin Friedemann, Gründerin
und Geschäftsführerin der IKND, kommentiert: „12
Gigawatt mehr Windenergie sind ein wichtiges und
richtiges Signal. Das kann den in Süddeutschland
für Wirtschaft und Resilienz dringend benötigten
Ausbau voranbringen. Doch solange Netzengpässe
Projekte ausbremsen, bleibt dieses Versprechen
bloß eine Zahl. Schon heute gibt es im
Bestandsnetz ungenutzte Kapazitäten, die wir mit
klaren Regeln und smarter Betriebsführung sofort
heben könnten. Ohne diese Effizienzreserven zu
nutzen, wird kein Ausschreibungsplus die
Energiewende wirklich beschleunigen.”
Die IKND hat analysiert, welche Maßnahmen
parallel zum Netzausbau ergriffen werden können,
um die bestehende Infrastruktur effizienter zu
nutzen. Im Mittelpunkt steht, wie sich Kosten
reduzieren, Innovationspotenziale erschließen
und regionale Entwicklungen gezielt stärken
lassen. Die Ergebnisse sind im Factsheet
„Herausforderung Netzanschluss: Vom Engpass zur
Effizienz“ zusammengefasst.
https://initiative-klimaneutral.de/publikationen/herausforderung-netzanschluss-vom-engpass-zur-effizienz/
Kommt der Frühling immer früher? Was
die Phänologie über den Start der
Wildbienensaison aussagt Die Tage
werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und
auf den Weiden erscheinen flauschige Kätzchen.
Wer jetzt aufmerksam durch Parks, Gärten oder an
blühenden Sträuchern vorbeigeht, kann sie
bereits entdecken: die ersten Wildbienen des
Jahres. An milden Frühlingstagen summen sie von
Blüte zu Blüte und starten damit in eine neue
Saison.
Kommt der Frühling immer früher?
Ob Wildbienen bereits fliegen, lässt sich auch
wissenschaftlich beobachten – über die
sogenannte Phänologie. Dabei werden Jahreszeiten
nicht nach Kalenderdaten, sondern nach der
Entwicklung von Pflanzen bestimmt, etwa wenn
Hasel, Weiden oder Obstbäume zu blühen beginnen.

Die Große Weiden-Sandbiene ist eine typische
Frühlingsbotschafterin. (Quelle: Christoph
Winter)
Erste Auswertungen der
phänologischen Frühjahrsbeobachtungen des
Deutschen Wetterdienstes (vgl.
DWD‑Phänostatistik) zeigen, dass der Vorfrühling
in diesem Jahr rund eine Woche früher eingesetzt
hat als im langjährigen Mittel. Auch der
ungewöhnlich warme Februar deutet darauf hin,
dass der phänologische Frühling 2026 früher
starten könnte. Für viele Wildbienenarten
bedeutet das: Die Saison beginnt eher – und das
kurze Zeitfenster der ersten Blüten wird
besonders wichtig.
Warum Wildbienen schon
seit März fliegen Einige Wildbienenarten
gehören zu den besonders frühen Frühlingsboten.
Sie schlüpfen, bereits sobald die Temperaturen
steigen, und nutzen die Frühblüher. „Besonders
wichtig sind dabei Weiden: Ihre Blüten liefern
schon früh im Jahr reichlich Pollen und Nektar,“
weiß Wildbienenexperte Tom Strobl von Wildbiene
+ Partner. Für viele Wildbienen ist diese Phase
entscheidend, um Energie zu sammeln und ihre
Nester anzulegen.
Drei Wildbienen, die du
jetzt entdecken kannst Eine typische
Frühstarterin ist die Große Weiden-Sandbiene
(Andrena vaga). Sie fliegt meist ab März und
sammelt ihre Pollen fast ausschließlich an
Weidenkätzchen. Ebenfalls früh aktiv ist die
Frühlings-Seidenbiene (Colletes cunicularius),
die ihre Brutzellen mit einer seidenartigen,
wasserabweisenden Substanz auskleidet. Mit etwas
Glück lässt sich auch die Frühlings-Pelzbiene
(Anophora plumipes) beobachten, die viele
verschiedene Blüten besucht und auch in Gärten
oder städtischen Grünflächen vorkommt.
Kleine Bestäuber mit großer Bedeutung
„Wildbienen spielen eine zentrale Rolle für
unsere Ökosysteme. In Deutschland leben rund 585
Wildbienenarten, doch etwa die Hälfte gilt als
gefährdet,“ warnt Strobl. Viele Arten legen nur
kurze Strecken zwischen Nest und Nahrung zurück.
Deshalb sind sie besonders darauf angewiesen,
dass in ihrer unmittelbaren Umgebung ausreichend
Blüten wachsen.
Wildbienen beobachten –
jetzt auch digital Wer wissen möchte, welche
Wildbienen im eigenen Garten oder auf dem Balkon
unterwegs sind, kann ihre Aktivität inzwischen
auch digital verfolgen. Mit der MyBeeHome App
von Wildbiene + Partner lassen sich Nisthilfen
fotografieren und automatisch auswerten. Eine
integrierte Bilderkennung gibt Hinweise darauf,
welche Wildbienenarten eingezogen sind und wie
sich die Belegung im Laufe der Saison
entwickelt.
Beobachtungen werden in einem
persönlichen Wildbienen-Tagebuch gespeichert,
zusätzlich erhalten Nutzerinnen und Nutzer
saisonale Tipps zur Förderung von
Nahrungspflanzen und Nistmöglichkeiten. Auf
einer anonymisierten Karte werden außerdem
bienenfreundliche Standorte sichtbar – aus
einzelnen Balkonen und Gärten entsteht so
Schritt für Schritt ein wachsendes Netzwerk für
Wildbienen.
Was Wildbienen jetzt
besonders hilft Schon kleine Veränderungen
können Wildbienen helfen. Frühblühende Pflanzen
wie Weiden, Krokusse oder heimische Wildstauden
bieten wichtige Nahrung im zeitigen Frühjahr.
Auch offene Bodenstellen, Totholz oder stehen
gelassene Pflanzenstängel können als Nistplätze
dienen, denn rund 70 Prozent der Wildbienenarten
nisten im Boden.
Andere Arten nutzen
natürliche Hohlräume in Holz oder
Pflanzenstängeln. Für diese können spezielle
Nistkästen im Garten oder auf dem Balkon
angebracht werden. Mit etwas Geduld lassen sich
die Tiere auch gut beim Ein- und Ausfliegen
beobachten. Wer zudem auf Pestizide verzichtet,
schafft einen kleinen, aber wertvollen
Lebensraum für die ersten Bestäuber des Jahres.
„Jetzt ist eine wunderbare Zeit, um
Wildbienen zu entdecken. Sobald die ersten
warmen Sonnenstrahlen erscheinen, beginnen sie
ihre Flugrunden. Wer genau hinschaut, kann
beobachten: Der Frühling beginnt oft im Kleinen,
manchmal direkt vor der eigenen Haustür“, so der
Wildbienenliebhaber Tom Strobl. Weitere
Informationen finden Sie unter
https://wildbieneundpartner.de/.

Psychische Erkrankungen 2024 die Ursache für
18,9 % der Krankenhausbehandlungen von 10- bis
19-Jährigen • Psychische Erkrankungen sind
die häufigste Ursache für stationäre
Krankenhausbehandlungen von Kindern und
Jugendlichen • Zahl der wegen psychischen
Erkrankungen stationär behandelten Kinder und
Jugendlichen gegenüber Vorjahr um 3,4 %
gestiegen • Depressionen sind über alle
Altersgruppen hinweg häufigste Diagnose für
stationäre Behandlungen aufgrund von psychischen
Erkrankungen
Psychische Erkrankungen und
Verhaltensstörungen waren im Jahr 2024 die
häufigste Ursache für stationäre
Krankenhausbehandlungen von Kindern und
Jugendlichen. Gut 116 300 der rund 615 300
Krankenhauspatientinnen und - patienten im Alter
von 10 bis 19 Jahren wurden aufgrund von
psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen
stationär behandelt.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) zum
Weltgesundheitstag
am 7. April mitteilt, entsprach das knapp einem
Fünftel (18,9 %) aller Krankenhausbehandlungen
in dieser Altersgruppe. Zum Vergleich: Unter
allen Krankenhauspatientinnen und - patienten
machte die Diagnose knapp 1,1 Millionen oder 5,9
% der insgesamt gut 17,9 Millionen Behandlungen
aus.
Zahl der wegen psychischer
Erkrankungen stationär behandelten Kinder und
Jugendlichen gegenüber Vorjahr gestiegen Die
Zahl der aufgrund von psychischen Erkrankungen
und Verhaltensstörungen im Krankenhaus
behandelten Kinder und Jugendlichen ist nach
Rückgängen in den Jahren 2018 bis 2020 und 2023
zuletzt wieder gestiegen.
Während es im
Jahr 2023 noch rund 112 500 solcher Fälle unter
den 10- bis 19-Jährigen gab, waren es 2024 gut
116 300 – ein Anstieg von 3,4 %. Insgesamt stieg
die Zahl der stationären Behandlungen aufgrund
von psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen in diesem Zeitraum leicht um
1,3 %.
Im 20-Jahres-Vergleich hat die
Zahl der Behandlungen wegen psychischer
Erkrankungen in fast allen Altersgruppen
zugenommen, am stärksten jedoch bei den 10- bis
19-Jährigen: 2024 waren 36,5 % mehr psychisch
erkrankte Kinder und Jugendliche in stationärer
Behandlung als noch 2004 mit gut
85 200 Patientinnen und Patienten.
In
der Altersgruppe 80plus nahmen die
Behandlungsfälle in diesem Zeitraum um 18,8 %
zu, bei den 60- bis 79-Jährigen waren es 15,7 %
mehr. Die 20- bis 39-Jährigen verzeichneten ein
leichtes Plus von 2,4 %. Nur bei den 40- bis
59-Jährigen gab es einen Rückgang um 8,6 %.
Insgesamt stieg die Zahl der Behandlungsfälle
aufgrund der Diagnose von 2004 bis 2024 um
4,0 %.
Die meisten
Krankenhausbehandlungen aufgrund von psychischen
Erkrankungen und Verhaltensstörungen von 10- bis
19-Jährigen gab es im Jahr 2017 mit
gut 125 500 Fällen. Über alle Altersgruppen
hinweg wurde der bisherige Höchststand 2014 mit
rund 1,2 Millionen Fällen erreicht.

Depression häufigste Diagnose bei Kindern
und Jugendlichen Psychisch erkrankte Kinder und
Jugendliche werden am häufigsten wegen
Depressionen im Krankenhaus behandelt. Im
Jahr 2024 waren gut 33 900 der 10- bis
19-Jährigen wegen sogenannter depressiver
Episoden oder wiederkehrender depressiver
Störungen stationär in Behandlung. Das
entspricht einem Anteil von 29,1 % an allen
aufgrund von psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen stationär behandelten
Kindern und Jugendlichen.
Bei rund
11 700 oder 10,1 % standen Reaktionen auf
schwere Belastungen und Anpassungsstörungen im
Fokus der Behandlung. Alkoholbedingte
Erkrankungen wie etwa Abhängigkeits- und
Entzugssyndrome waren mit gut
9 900 Behandlungsfällen die dritthäufigste
Diagnose für Kinder und Jugendliche (8,5 %).
Wegen Essstörungen wurden gut 7 300 Kinder und
Jugendliche stationär behandelt (6,3 %).
Depressionen insgesamt die häufigste
Diagnose Über alle Altersgruppen hinweg
wurden Patientinnen und Patienten mit
psychischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen
ebenfalls am häufigsten wegen Depressionen
behandelt. Im Jahr 2024 machten sie mit gut
261 600 Fällen knapp ein Viertel (24,7 %) aus.
Auf Alkoholmissbrauch waren weitere 21,7 % oder
knapp 229 900 Krankenhausaufenthalte
zurückzuführen.
Schizophrenie war mit
rund 80 500 Behandlungsfällen die dritthäufigste
Diagnose (7,6 %). Innerhalb der verschiedenen
Altersgruppen sind Depressionen beziehungsweise
alkoholbedingte psychische Erkrankungen
durchgängig die beiden häufigsten Diagnosen bei
stationären Krankenhausbehandlungen aufgrund von
psychischen Erkrankungen und
Verhaltensstörungen.

Eine Ausnahme bildet die Altersgruppe
80plus: Hier dominiert eine altersbedingte
psychische Erkrankung – die Diagnose Delir
(akuter Verwirrtheitszustand), nicht durch
Alkohol oder andere psychotrope Substanzen
bedingt. Im Jahr 2024 machte sie mehr als ein
Drittel (36,8 %) der stationären
Krankenhausaufenthalte aufgrund von psychischen
Erkrankungen und Verhaltensstörungen in dieser
Altersgruppe aus, gefolgt von Depressionen
(19,8 %) und Demenz (16,8 %).
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