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KW 16: Montag, 13. - Sonntag, 19. April 2026
- Themen u.a.:
Land NRW
bittet auch Moerser um Teilnahme an
Kriminalitätsstudie Das Land
Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an der
Studie ‚Sicherheit und Kriminalität in
Deutschland‘ (SKiD). In diesem Rahmen sind
in den letzten Tagen in Moers Bürgerinnen
und Bürger ab 16 Jahren angeschrieben
worden, um darüber zu informieren.
Ab dem 27. April werden die Fragebögen sowie
ein Begleitschreiben mit
Bearbeitungshinweisen übermittelt. Dann
können die angeschriebenen Moerserinnen und
Moerser zu ihren Erfahrungen Auskunft
geben. Sie können ihre persönlichen
Erfahrungen mit Kriminalität schildern und
Angaben zu ihrem Anzeigeverhalten sowie
ihrem Sicherheitsgefühl machen.
Zudem besteht auch wieder die Möglichkeit,
die Arbeit der Polizei zu bewerten. Das
Innenministerium bittet die angeschriebenen
Bürgerinnen und Bürger darum, sich die Zeit
für das Ausfüllen des Fragenbogens zu
nehmen. Die Studie wird beim
Bundeskriminalamt koordiniert.
Weitere Informationen gibt es auf der
Internetseite des Bundeskriminalamtes
www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Forschung/ForschungsprojekteUndErgebnisse/
Dunkelfeldforschung/SKiD/skid_node.html
Kein Kampfmittelfund:
Bauarbeiten an der Klever Herzogbrücke
beginnen Die Planungen zur
Neugestaltung Unsere Planungen zur
Neugestaltung des Platzes an der
Herzogbrücke stellen wir hier vor:
Platz an der Herzogbrücke: Ein grüner,
autofreier Eingang zur City Zuletzt
wurden umfangreiche Kampfmittelsondierungen
auf dem Platz an der Herzogbrücke
durchgeführt.
Die
Kampfmittelsondierungen an der Herzogbrücke
in der Klever Innenstadt haben ergeben, dass
kein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg
im Erdreich verborgen liegt. Das hat der
Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung
Düsseldorf am Donnerstag festgestellt. Somit
ist die Fläche am Eingang der Klever
Fußgängerzone zur weiteren Bebauung
freigegeben.
Seit Mitte März wurde
der Platz an der Herzogbrücke zunächst für
die Kampfmittelsondierungen vorbereitet und
anschließend eingehend auf verborgene
Sprengkörper untersucht. Nachdem erste
Detektionen keine eindeutigen Ergebnisse
lieferten, musste die Sondierungsfläche nach
Ostern kurzfristig für zusätzliche Messungen
erweitert werden. Eine Vielzahl an
Störkörpern und Leitungen im Erdreich hatte
die Kampfmittelsuche erschwert.
Mit
der Bestätigung der Kampfmittelfreiheit
werden nun die freigelegten
Sondierungsflächen wieder aufgefüllt und
anschließend starten die eigentlichen
Bauarbeiten zur Umgestaltung des Platzes an
der Herzogbrücke. Bis zum Frühjahr 2027 soll
die Fläche umfassend modernisiert und
begrünt sowie freundlicher gestaltet werden,
damit sie an Aufenthaltsqualität gewinnt.
Ein Wasserspiel bietet künftig
Spielspaß und Abkühlung für Kinder. Als
Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes
Innenstadt Kleve werden die nun beginnenden
Arbeiten zu 70 % aus Fördergeldern der
Städtebauförderung von Land und Bund
finanziert.
Ein Tag voller
Action und Einblicke: Girls’ Day bei der
Feuerwehr Moers Blaulicht,
Teamarbeit und schnelle Entscheidungen: Wenn
jede Sekunde zählt, sind Feuerwehr und
Rettungsdienst zur Stelle.

Ob beim Besteigen der Drehleiter oder beim
Auffinden von Personen in einem ,verrauchten
Gebäudebereich‘ kommen mutige
Teilnehmerinnen voll auf ihre Kosten. (Foto:
pst)
Beim Girls’ Day am Donnerstag,
23. April, bietet die Feuerwehr Moers
Schülerinnen ab der 8. Klasse die
Gelegenheit, diese Berufe hautnah zu erleben
– mit spannenden Einblicken und der
Möglichkeit anzupacken und auszuprobieren.
Für den Aktionstag sind aktuell noch freie
Plätze verfügbar.
Die
Teilnehmerinnen erwarten erlebnisreiche
Stunden mit praktischen Übungen. An
verschiedenen Stationen lernen sie die
vielfältigen Aufgabenbereiche der Feuerwehr
kennen. Dazu gehören unter anderem das
Verlegen und Rollen von Schläuchen, das
Erkunden eines Löschfahrzeugs sowie Übungen
zur Personenrettung, etwa mithilfe einer
Drehleiter, oder beim Auffinden von Personen
in einem ,verrauchten Gebäudebereich‘.
Praxisnaher Einblick in den
Rettungsdienst Darüber hinaus erhalten die
Schülerinnen spannende Einblicke in den
Beruf der Notfallsanitäterin. Inhalte sind
unter anderem erweiterte Maßnahmen der
Ersten Hilfe, die Besichtigung eines
Rettungswagens sowie ein Überblick über die
Ausbildungsinhalte im Rettungsdienst. Für
die Teilnahme sind Motivation und die
Bereitschaft, aktiv mit anzupacken, gefragt.
Zudem wird empfohlen, festes
Schuhwerk sowie robuste Kleidung zu tragen,
die auch schmutzig werden darf. Aus
Sicherheitsgründen ist das Tragen von
Schmuck während der Übungen nicht gestattet.
Mit diesem Angebot bietet die Feuerwehr
Moers eine besondere Gelegenheit, Berufe
kennenzulernen, die Teamgeist, Verantwortung
und technisches Geschick vereinen – und
vielleicht den Grundstein für eine spätere
berufliche Zukunft legen.
Das
Angebot findet am Donnerstag, 23. April, von
9 bis 16 Uhr in der Feuer- und Rettungswache
(Am Jostenhof 39) statt. Anmeldungen sind
möglich auf der Internetseite des Girls´
Day www.girls-day.de im
Bereich ‚Radar‘ unter den Suchworten ‚Moers‘
oder ‚Feuerwehrfrau‘.
Kleve
sagt Danke! Letzte Eintrittskarten für den
Ehrenamtsabend am 25. April sichern
Alle Infos zum Programm Alle
Einzelheiten zur Veranstaltung und zum
Programm gibt es hier:
Ehrenamtsabend 2026 Die Stadt Kleve
freut sich über die große Resonanz zum
diesjährigen Ehrenamtsabend „Kleve sagt
Danke!“ am Samstag, 25. April 2026, in der
Klever Stadthalle, mit dem das herausragende
Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher in der
Schwanenstadt gewürdigt wird.

Die Verantwortlichen aus dem Rathaus um
Bürgermeister Markus Dahmen freuen sich auf
einen besonderen Abend mit vielen
Engagierten.
Für die besondere
Veranstaltung, die ein abwechslungsreiches
und stimmungsvolles Programm mit gemeinsamen
Begegnungen, wertschätzenden Worten und
kulturellen Höhepunkten bereithält, sind
noch wenige Restkarten verfügbar. Der
Ehrenamtsabend steht ganz im Zeichen des
Dankes an die vielen Menschen, die sich Tag
für Tag mit Zeit, Herz und Verantwortung für
das Gemeinwohl einsetzen.
Gerade
diese gelebte Solidarität und der
persönliche Einsatz machen das
gesellschaftliche Leben in Kleve so
besonders. Interessierte können die
verbleibenden Eintrittskarten weiterhin
unter Angabe der Namen über die
E-Mailadresse ehrenamt@kleve.de
reservieren. Da die Anzahl der Plätze
begrenzt ist, empfiehlt die Stadt Kleve eine
zeitnahe Anmeldung, solange noch Restkarten
zur Verfügung stehen.
Es wird darauf
hingewiesen, dass der Einlass ausschließlich
mit einer gültigen Eintrittskarte erfolgt.
Ein Zutritt ohne entsprechendes Ticket ist
aus organisatorischen Gründen leider nicht
möglich. Die Stadt Kleve freut sich darauf,
gemeinsam mit den Ehrenamtlichen einen
festlichen Abend voller Anerkennung,
Begegnung und Dankbarkeit zu erleben.
Berger Musikanten bringen
böhmische Blasmusik nach Kleve
Die Berger Musikanten gastieren am Sonntag
im Klever Forstgarten. Nach der feierlichen
Saisoneröffnung lädt die Stadt Kleve am
Sonntag, 19. April 2026, um 15:00 Uhr zum
ersten regulären Forstgartenkonzert des
Jahres 2026 in den idyllischen Blumenhof des
historischen Forstgartens ein. Zu

Gast sind die Berger Musikanten aus Bergen
in den Niederlanden, die seit vielen
Jahrzehnten zu den festen Größen der
regionalen Blasmusikszene zählen. Mit ihrer
mitreißenden Mischung aus Egerländer und
böhmischer Blasmusik verspricht die Kapelle
einen stimmungsvollen Konzertnachmittag
unter freiem Himmel. Der Eintritt ist frei.
Die musikalischen Wurzeln der Berger
Musikanten reichen bis in die späten
1950er-Jahre zurück.
Ursprünglich
als Hofkapelle des Bergener Karnevals
gegründet, entwickelte sich das Ensemble in
den 1970er-Jahren zu einer eigenständigen
Blaskapelle und spezialisierte sich auf
Egerländer und böhmische Musik. Seit 1972
trägt die Formation den Namen „Die Berger
Musikanten“ und begeistert seither weit über
die niederländische Grenze hinaus ihr
Publikum.
Mit aktuell 16 aktiven
Musikerinnen und Musikern bringen die Berger
Musikanten traditionelle Polkas, Walzer und
Märsche ebenso leidenschaftlich auf die
Bühne wie ausgewählte Gesangsstücke.
Charakteristisch für ihren Klang sind die
warmen Melodien der böhmischen Blasmusik,
die hohe musikalische Präzision und die
sichtbare Spielfreude des Ensembles.
Ergänzt wird das Repertoire durch
bekannte Klassiker und moderne
Unterhaltungstitel, wodurch ein
abwechslungsreiches und energiegeladenes
Live-Erlebnis entsteht. Die
Forstgartenkonzerte sind seit vielen Jahren
ein fester Bestandteil des kulturellen
Lebens in Kleve. Sie laden Musikfreundinnen
und Musikfreunde aller Generationen dazu
ein, hochwertige Live-Musik in der
besonderen Atmosphäre des historischen Parks
zu genießen.
Auch in der neuen
Saison dürfen sich Besucherinnen und
Besucher wieder auf abwechslungsreiche
Sonntagnachmittage mit regionalen und
internationalen Ensembles freuen. Weitere
Informationen sowie das vollständige
Programm der Forstgartenkonzerte 2026 sind
auf der Website der Stadt Kleve unter
www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden.
Sondersitzung des Bundesrates am 24. April
2026 Bundesratspräsident
Andreas Bovenschulte hat auf Bitten der
Bundesregierung eine Sondersitzung des
Bundesrates für den 24. April 2026 um 12:00
Uhr einberufen. Einziger Tagesordnungspunkt
ist das 2. Energiesteuersenkungsgesetz. Das
Einspruchsgesetz sieht befristet
Steuerreduzierungen für Kraftstoffe vor.
„Energie muss für
alle günstiger werden“ IHK:
Industriestrompreis richtig, aber nicht
ausreichend Deutschland darf
seine Industrie mit einem vergünstigten
Strompreis unterstützen. Die EU-Kommission
genehmigt die Maßnahme. Konkret heißt das:
Die deutschen Hilfen laufen vom 1. Januar
2026 bis zum 31. Dezember 2028. Mit ihnen
können energieintensive Unternehmen den
Strom zum Preis von fünf Cent je
Kilowattstunde erhalten. Für den Niederrhein
ist das besonders wichtig: Hiesige Betriebe
benötigen fast zehn Prozent der industriell
verbrauchten Energie in Deutschland.
Dazu sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger,
Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen
IHK: „Gut, dass unsere energieintensiven
Unternehmen nun endlich Klarheit haben.
Besonders Duisburg ist ein von Industrie
geprägter Standort. Viele Arbeitsplätze,
aber auch andere Branchen in der Region
hängen von der Lage dieser Betriebe ab. Die
auf drei Jahre begrenzte Entlastung ist ein
erster Schritt in die richtige Richtung.
Aber: Nur eine sehr begrenzte Anzahl von
Firmen wird entlastet, und das auch nur
temporär. Der Mittelstand bleibt außen vor.
Er steht genauso unter Druck wie die Großen.
Energie muss schnell für alle günstiger
werden, wenn wir Industriestandort bleiben
wollen.“
In Brandenburg und
Bayern tankt man aktuell am teuersten
ADAC Vergleich der Kraftstoffpreise in den
Bundesländern: Bremen und
Nordrhein-Westfalen am günstigsten Die
Autofahrerinnen und Autofahrer in
Brandenburg und Bayern müssen derzeit
deutschlandweit die höchsten
Kraftstoffpreise bezahlen. Die monatliche
ADAC Auswertung der Tankstellenpreise in den
16 deutschen Bundesländern zeigt, dass Super
E10 in Brandenburg mit durchschnittlich
2,078 Euro am meisten kostet. Teuerstes
Tank-Land für Dieselfahrer ist Bayern: Der
Preis für einen Liter des
Selbstzünderkraftstoffs liegt dort aktuell
bei 2,212 Euro.
Am günstigsten tanken
die Autofahrer aktuell in Bremen und
Nordrhein-Westfalen. In der Hansestadt
kostet ein Liter Super E10 im Mittel 2,026
Euro und damit 5,2 Cent weniger als in
Brandenburg. Preiswertestes Bundesland für
Dieselfahrer ist Nordrhein-Westfalen mit
einem Durchschnittspreis von 2,148 Euro je
Liter. Diesel ist damit im
bevölkerungsreichsten Bundesland 6,4 Cent
billiger als im größten deutschen
Flächenland Bayern. Tendenziell sind dichter
besiedelte Bundesländer, in denen es auch
eine höhere Anzahl an Tankstellen gibt,
etwas günstiger, weil dort mehr Konkurrenz
besteht.
Insgesamt sind die
Kraftstoffpreise laut ADAC in etwa auf dem
Niveau der Auswertung im März. Am 12. März
waren Hessen und ebenfalls Brandenburg die
teuersten Bundesländer, das Saarland und
Rheinland-Pfalz waren am günstigsten. Die
heutige Auswertung zeigt außerdem, dass die
Nähe zu günstigen Nachbarstaaten kaum
Einfluss auf die Höhe der Kraftstoffpreise
in einzelnen Bundesländern hat.
So
kann weder die Nachbarschaft Brandenburgs
zum deutlich günstigeren Polen die Preise
auf deutscher Seite senken noch die
Nachbarschaft Bayerns zu Österreich, wo
Tanken ebenfalls deutlich billiger ist als
hierzulande.

Der ADAC empfiehlt, vor dem Tanken die
Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen und
konsequent dort zu tanken, wo es am
günstigsten ist. Anders als bisher ist nicht
mehr der Abend der günstigste Zeitraum zum
Tanken, sondern kurz vor 12 Uhr mittags. Die
neue Tankregelung seit 1. April 2026
schreibt vor, dass nur noch einmal am Tag –
um 12 Uhr am Mittag – die Kraftstoffpreise
angehoben werden dürfen und danach 24
Stunden lang nur noch gleich bleiben oder
gesenkt werden dürfen.
Für die
heutige Untersuchung hat der ADAC die
Preisdaten von mehr als 14.000 bei der
Markttransparenzstelle für Kraftstoffe
erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16
Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten
Preise stellen eine Momentaufnahme vom 16.
April 2026 (11 Uhr) dar.
Die
Stadt Moers hat ein Amtsblatt
veröffentlicht. Alle
veröffentlichten Amtsblätter finden Sie
unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter
Amtsblatt Nr. 05 vom 16.04.2026 (132.07
KB)

Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar
2026: +24,1 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau von
Januar bis Februar 2026 zum
Vorjahreszeitraum: +17,6 % bei
Wohngebäuden insgesamt +14,2 % bei
Einfamilienhäusern +25,8 % bei
Zweifamilienhäusern +18,0 % bei
Mehrfamilienhäusern
Im Februar 2026 wurde in
Deutschland der Bau von 22 200 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, waren das 24,1 % oder 4
300 Baugenehmigungen mehr als im Februar
2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten
Wohnungen im Neubau um 30,6 % oder 4 500 auf
19 000. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die
durch den Umbau bestehender Gebäude
entstehen, ging im Februar 2026 gegenüber
dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3
200 zurück.

Januar bis Februar 2026:
Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an
Im Zeitraum von Januar bis Februar 2026
wurde in Deutschland der Bau von
41 700 Wohnungen in neuen sowie bereits
bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren
16,2 % oder 5 800 Wohnungen mehr als von
Januar bis Februar 2025. In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar
bis Februar 2026 insgesamt 34 500 Wohnungen
genehmigt, das waren 17,6 % oder
5 100 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum.
Dabei stieg die
Zahl der Baugenehmigungen für
Einfamilienhäuser um 14,2 % (+1 000) auf
7 800. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die
Zahl genehmigter Wohnungen um 25,8 % (+500)
auf 2 400 zu. In Mehrfamilienhäusern, der
zahlenmäßig stärksten Gebäudeart,
genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
21 900 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg
um 18,0 % (+3 300) gegenüber dem
Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten
Wohnungen in Wohnheimen stieg im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 16,8 % (+300) auf
2 400 Wohnungen.
In neuen
Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis
Februar 2026 insgesamt 950 Wohnungen
(+85,6 %; +450) genehmigt. Hierunter fallen
zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in
Schulgebäuden oder Wohnungen in
Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als
Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und
Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis
Februar 2026 insgesamt 6 300 Wohnungen
genehmigt, das waren 3,9 % oder
200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum
des Jahres 2025.
NRW:
Gesamtumsatz der Unternehmen sank 2024 um
1,6 % * Gesamtumsatz
verringerte sich auf 2 Billionen Euro laut
Daten der
Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldungen *
Umsatzrückgänge in den größten
Wirtschaftszweigen „Handel“ und
„Verarbeitendes Gewerbe“ * Zahl der
Umsatzmilliardäre steigt auf 209
Im Jahr 2024 hat sich der
Gesamtumsatz, der in Nordrhein-Westfalen
steuerpflichtigen Unternehmen, auf
2,00 Billionen Euro verringert. Wie das
Statistische Landesamt anhand jetzt
vorliegender Ergebnisse der
Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldung mitteilt,
waren das 1,6 % bzw. 31,6 Milliarden Euro
weniger als im Jahr zuvor. Die
Unternehmen konnten damit das bisherige
Rekordergebnis aus dem Jahr 2023 von
2,03 Billionen Euro nicht erreichen. Zuvor
waren die Umsätze seit 2013 jährlich
gestiegen, mit Ausnahme des ersten
Corona-Jahres 2020.

Insgesamt waren 635.353
Unternehmen im Jahr 2024 in NRW
steuerpflichtig, 0,3 % mehr als im Jahr
2023. Damals wurden 633.326 Unternehmen
gezählt. Berücksichtigt wurden in der
Statistik nur Unternehmen mit einem
Jahresumsatz von mehr als 22.000 Euro.
Umsatzrückgänge in den größten
Wirtschaftszweigen „Handel“ und
„Verarbeitendes Gewerbe“ Im Bereich „Handel
sowie Instandhaltung und Reparatur von
Kraftfahrzeugen” erzielten die Unternehmen
2024 mit einem Umsatzvolumen von
656 Milliarden Euro den höchsten Umsatz
aller Wirtschaftsbereiche.
Auf Platz
2 folgte das „Verarbeitende Gewerbe” mit
462 Milliarden Euro. In beiden
Wirtschaftsbereichen gab es jedoch
Umsatzrückgänge von 2,2 bzw. 5,0 % im
Vergleich zum Vorjahr. Mit einem
Auslandsumsatz von 174 Milliarden Euro war
das Verarbeitende Gewerbe der
exportintensivste Bereich: Die Exportquote
lag hier bei 37,7 % und war damit mehr als
doppelt so hoch wie die durchschnittliche
Exportquote aller Wirtschaftsbereiche. Diese
lag 2024 bei 13,9 %.
Zahl der
Umsatzmilliardäre in NRW steigt auf 209
Die Wirtschaftsentwicklung der größten
Unternehmen mit einem Umsatz nach
Lieferungen und Leistungen von mehr als
1 Milliarde Euro war rückläufig. Im Jahr
2024 hatten 209 Umsatzmilliardäre ihren Sitz
in NRW, das waren 8 mehr als im Jahr zuvor.
Ihr Umsatz sank auf 768 Milliarden Euro und
lag damit um 2,1 % niedriger als im Jahr
2023 mit 784 Milliarden Euro.
Moers:
Jetzt mehr Bürgerservice digital
Ein Termin im Rathaus? In noch mehr
Fällen nicht mehr nötig! Die Stadt Moers
erweitert ihren digitalen Bürgerservice und
bietet zentrale Dienstleistungen jetzt auch
online an. Mit wenigen Klicks lassen sich
wichtige Anliegen bequem von zu Hause
erledigen – unabhängig von Öffnungszeiten
und Wartezeiten.
Dazu gehören unter
anderem Meldebescheinigungen (z. B. für
Verträge oder Arbeitgeber), Einfache
Melderegisterauskünfte, Selbstauskünfte und
Übermittlungssperren, also das Verbot der
Weitergabe persönlicher Daten etwa an
Religionsgemeinschaften, Parteien oder
Wählergruppen.
Moers ist die erste
Kommune mit diesen Dienstleistungen im
Verbandsgebiet des KRZN, das insgesamt 46
Kommunalverwaltungen umfasst. Damit macht
die Grafenstadt einen weiteren, kleinen
Schritt in Richtung moderner, digitaler
Verwaltung. Der Einstieg in die digitalen
Services erfolgt direkt über die
jeweiligen Dienstleistungen oder zentral
über https://buergerservice.krzn.de/buergerdienste/app/m/05170024
Wesel: Heilsame Berührung -
Eröffnungsvortrag zum Auftakt der
„Gesundheitswoche für alle“ am 20. April
2026 Die Gesundheitswoche ist
seit einigen Jahren fester Bestandteil der
Veranstaltungskultur der Stadt Wesel. Ziel
ist es, Frauen und Männern Impulse zu geben,
um ihrer Gesundheit einen soliden
Stellenwert zu verleihen. Auch in diesem
Jahr ist es wieder gelungen, ein spannendes
Programm auf die Beine zu stellen. Die
Gesundheitswoche startet am Montag, 20.
April 2026, um 14:00 Uhr im Ratssaal der
Stadt Wesel mit dem Vortrag „Stress und
Gesundheit - Wege zu mehr innerer Balance“.
Heilsame Berührung – Therapeutic
Touch – ist eine Behandlungsmethode. Sie
arbeitet mit dem menschlichen Energiefeld
und legt besonderen Wert auf eine
respektvolle und achtsame
Berührungsqualität. Therapeutic Touch wurde
von Dolores Krieger, Professorin für
Pflegewissenschaften an der New York
University entwickelt. Die Gesundheitswoche
wird von Bürgermeister Rainer Benien
eröffnet.
Interessierte sind
herzlich eingeladen, an der Gesundheitswoche
und dem Vortrag von Sabine Fabek-Fest
teilzunehmen. Alle Angebote der
Gesundheitswoche sind kostenlos. Zur
besseren Planung wird um eine verbindliche
Anmeldung unter integration@wesel.de oder
gleichstellung@wesel.de gebeten.
DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp
beteiligt sich an Großübung auf dem Rhein
Die DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp hat
am Sonntag an einer groß angelegten
Wasserrettungsübung des DLRG Bezirks Kreis
Wesel e.V. auf dem Rhein zwischen Wesel und
Xanten teilgenommen. Ziel der Übung war es,
die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zu
stärken und Abläufe unter realistischen
Bedingungen zu trainieren. Ein besonderer
Fokus lag dabei auf einem Einsatzszenario,
bei dem ein gekentertes Segelboot sowie
vermisste Personen im Rhein simuliert
wurden.
In diesem Abschnitt der
Übung waren mehrere Rettungsboote sowie
Strömungsretter im Einsatz. Die Suche und
Rettung unter den anspruchsvollen
Bedingungen des Rheins – mit starker
Strömung, eingeschränkter Sicht und schwer
zugänglichen Uferbereichen – stellte die
Einsatzkräfte vor besondere
Herausforderungen.

Die DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp stellte
im Rahmen der Übung unter anderem einen
Gruppenführer: Kevin Bohusch, der erstmals
die Koordination von zwei
Rettungsbootstrupps übernahm.

Damit trug er Verantwortung für die
Abstimmung der eingesetzten Kräfte sowie die
Umsetzung der Suchmaßnahmen auf dem Wasser.
„Die Übung war für mich eine neue und sehr
verantwortungsvolle Erfahrung. Die
Zusammenarbeit der Einheiten hat gut
funktioniert und gezeigt, wie wichtig
regelmäßiges Training unter realistischen
Bedingungen ist", erklärte Kevin Bohusch im
Anschluss.
Neben der
Führungsfunktion waren weitere
Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer
der Ortsgruppe aktiv in das Übungsgeschehen
eingebunden. Sie unterstützten bei der Suche
nach den vermissten Personen sowie bei deren
Rettung und Versorgung. An der Übung
beteiligt waren Einsatzkräfte der
DLRG-Ortsgruppen Dinslaken,
Neukirchen-Vluyn, Moers, Moers-Rheinkamp,
Voerde und Wesel.
Unterstützung
erhielten die Einheiten unter anderem durch
weitere DLRG-Gliederungen sowie den Malteser
Hilfsdienst, die mit zusätzlichen Kräften
und Material zur realistischen Durchführung
der Übung beitrugen. Die Übung umfasste
darüber hinaus weitere Einsatzlagen, die
parallel durch andere Einheiten des Bezirks
abgearbeitet wurden. Für die Ortsgruppe
Moers-Rheinkamp stand jedoch insbesondere
die Arbeit auf dem Wasser und die
Koordination der Bootstrupps im Mittelpunkt.
Solche Übungen sind ein zentraler
Bestandteil der Aus- und Fortbildung in der
Wasserrettung. Sie ermöglichen es den
Einsatzkräften, Abläufe zu festigen,
Verantwortung zu übernehmen und die
Zusammenarbeit über Ortsgruppen hinweg zu
stärken. Die DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp
wird sich auch künftig aktiv an Übungen und
Einsätzen beteiligen, um die
Einsatzbereitschaft ihrer Mitglieder
kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Stadt Wesel lädt zur zweiten
Bürgerinformationsveranstaltung im Rahmen
der kommunalen Wärmeplanung ein
Die Stadt Wesel lädt zur zweiten
Bürgerinformationsveranstaltung der
Kommunalen Wärmeplanung ein. Am Donnerstag,
23. April 2026, können Bürgerinnen und
Bürger der Stadt Wesel die Gelegenheit
nutzen, sich über die Ergebnisse der
Wärmeplanung zu informieren. Das von der
Stadt beauftragte Unternehmen Gertec GmbH
Ingenieurgesellschaft stellt die
wesentlichen Ergebnisse der Wärmeplanung vor
und steht für Rückfragen zur Verfügung.
Abgerundet wird die Veranstaltung durch
den Vortrag des Energieberaters Akke Wilmes
von der Verbraucherzentrale
Nordrhein-Westfalen. Er informiert rund um
das Thema Wärmepumpen und erläutert, welche
Fördermittel für Eigentümerinnen und
Eigentümer momentan zur Verfügung stehen.
Die Stadt Wesel lädt alle
Bürgerinnen und Bürger dazu ein, den Weg der
klimaneutralen Energieversorgung aktiv
mitzugestalten und sich rechtzeitig über
bevorstehende Veränderungen in der
Wärmeversorgung zu informieren. Die
kostenlose Veranstaltung beginnt um 18:00
Uhr im Ratssaal des Rathauses Wesel
(Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel).
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ferner weist die Stadt Wesel darauf hin,
dass für alle Bürgerinnen und Bürger noch
bis zum 15. Mai 2026 die Möglichkeit
besteht, im Zuge der 2. Offenlage Anregungen
und Bedenken vorzutragen. Die
Internetadresse hierfür lautet:
www.waermeplanung-wesel.de/offenlage
Stadt Wesel schafft weitere
Geschwindigkeitsmessanlage an
Die Stadt Wesel wird in den nächsten Tagen
eine semistationäre
Geschwindigkeitsmessanlage (sogenannter
„Blitzanhänger“) der Firma Jenoptik Robot
GmbH in Betrieb nehmen. Mit der Anschaffung
erweitert die Stadt ihre Möglichkeiten, den
Verkehr zu überwachen. Dabei leistet die
Stadt einen weiteren wichtigen Beitrag zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit im
Stadtgebiet.
Die neue Anlage
ermöglicht weitergehende flexible
Geschwindigkeitskontrollen an
unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet.
Besonders hervorzuheben ist, dass durch den
Einsatz des Blitzanhängers auch in den
späten Abend- und Nachtstunden eine
zuverlässige Geschwindigkeitsüberwachung
gewährleistet werden kann.
Bethanien: Geburtsklinik
betreut gleich zwei Geburten aus
Beckenendlage (BEL) an einem Wochenende
„Eine der wenigen Kliniken für
,Steißgeburten‘ in der Region“
Gleich zweimal begleitete das Team der
Geburtsklinik des Krankenhauses Bethanien
Moers vor Kurzem eine Geburt aus
Beckenendlage (BEL) – und das mit Erfolg:
Baby Leo und Baby Tino erblickten am 10. und
am 12. April 2026 gesund und munter das
Licht der Welt.
„Dass wir gleich
zweimal innerhalb eines Wochenendes eine
Geburt aus Beckenendlage begleiten durften,
kommt nicht oft vor“, betont der Chefarzt
der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe,
Gynäkologische Onkologie & Senologie Dr.
Peter Tönnies. „BEL-Geburten sind eine
Besonderheit in der Geburtshilfe. Nur drei
bis fünf Prozent der Schwangerschaften
betrifft dies. Wir sind eine der wenigen
Kliniken für ,Steißgeburten‘ in der Region.
Vor allem bei Erstgebärenden, wie es bei
einer der beiden Mütter der Fall war, bieten
nicht viele Kliniken diese Form der
Geburtshilfe an.“
Oberarzt
Fabian Bubeck erklärt: „Diese Geburten
müssen gut geplant sein und die werdenden
Eltern, vor allem die Mutter, vorab
sogfältig aufgeklärt werden. Wir machen das
zum Beispiel im Rahmen der
Geburtsvorbereitungsgespräche, die wir
einige Zeit vor dem errechneten
Geburtstermin führen.“
„Das gesamte
Team der Geburtsklinik ist auf
oberärztlicher Ebene gut geschult und in der
Lage BEL-Geburten zu begleiten, nicht nur
Einzelpersonen. Das spricht für uns und die
besondere Qualität in der Begleitung
Schwangerer – auch dann, wenn eine Steißlage
des Kindes vorliegt“, fügt Dr. Tönnies
hinzu.
Geburten aus Beckenendlage
sind aus medizinischer Sicht nicht immer
möglich, bestimmte Voraussetzungen müssen
dafür erfüllt sein. So darf das Kind nicht
schwerer als 4.000 Gramm und der Kopfumfang
nicht größer als der Bauchumfang sein. Zudem
entscheidet die genaue Lage des Kindes
darüber, ob eine natürliche Geburt möglich
ist. Darüber hinaus muss bei
BEL-Geburten mehr Personal vorgehalten
werden: Neben einem bzw. einer Oberärzt:in
zählen dazu ein:e Assistenzärzt:in, ein:e
hintergrundhabende:r Ärzt:in und meist zwei
Hebammen.
Anke Müller, die
Sohn Tino am 12. April 2026 auf die Welt
brachte, erzählt: „Eigentlich komme ich gar
nicht aus Moers. Ich habe mich extra, weil
man hier in der Geburtsklinik BEL-Geburten
betreut, für das Bethanien entschieden. Es
war eine schöne Geburt, trotz der besonderen
Umstände. Ich habe mich sehr gut aufgehoben
gefühlt.“
Dem Fazit schließt sich
auch Ronja Ziegler an. Ihr Sohn Leo konnte
am 10. April 2026 ebenfalls aus
Beckenendlage putzmunter auf die Welt geholt
werden. Sie sei sehr zufrieden und alles
sehr gut abgelaufen.

Das Team der Geburtsklinik des Krankenhauses
Bethanien Moers betreute vor Kurzem gleich
zwei Geburten aus Beckenendlage.
Moers: Jetzt anmelden zur
Enni-Laufserie Der Countdown
läuft: In gut einer Woche fällt der
Startschuss für den Enni-Schlossparklauf –
und damit auch für die elfte Auflage der
Enni-Laufserie. Mehr als 250 Aktive vom
ganzen Niederrhein haben sich bereits
angemeldet, und täglich werden es mehr. „Das
schöne Wetter lockt die Menschen ins Freie.
Die beliebten Laufstrecken füllen sich
wieder“, freut sich Kato Kambartel, zweiter
Vorsitzender des Moerser TV, auf das erste
Highlight der Serie am Samstag, 25. April.
Ob Groß oder Klein, Jung oder Alt,
Top-Athlet oder Freizeitläufer: Mit mehr als
1000 Teilnehmenden wird der Moerser
Freizeitpark beim Enni-Schlossparklauf
wieder zur großen Laufbühne. Eine spontane
Anmeldung ist auch am Veranstaltungstag vor
Ort möglich. „Wer jedoch bei der
Enni-Laufserie mitmachen und vier tolle
Events erleben möchte, sollte sich sputen“,
sagt Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer.
„Die Anmeldung für die Serie ist nur online
und nur bis zum 21. April unter
www.enni-laufserie.de möglich.“
Während sich die Teilnehmerliste füllt,
laufen die Vorbereitungen hinter den
Kulissen auf Hochtouren. Erst kurz vor dem
ersten Startschuss werden die Serien-Shirts
geliefert, die alle Teilnehmenden erhalten.
Je nach Anmeldedatum gibt’s das neue Outfit
mit exklusivem Design entweder beim Lauf in
Moers oder beim nächsten Event in Sonsbeck.
Wichtig: Wer an der Serienwertung
teilnehmen möchte, darf höchstens einen
Start verpassen. Wer alle vier Läufe
absolviert, darf am Ende das schlechteste
Ergebnis streichen. Stefan Krämer empfiehlt:
„Alle vier Veranstaltungen haben ihren ganz
eigenen Reiz. Ich kann nur raten, sich kein
Event entgehen zu lassen – die Atmosphäre
ist jedes Mal etwas Besonderes.“
Flick-Café Neu_Meerbeck:
Frühlings-Update im Kleiderschrank
Der Frühling ist da und damit die beste
Zeit, Lieblingsstücke aus dem Kleiderschrank
zu holen und ihnen ein kleines Update zu
verpassen. Möglich ist das beim Flick-Café
Neu-Meerbeck am Dienstag, 28. April, ab
14.30 Uhr im Stadtteilbüro Neu-Meerbeck,
Bismarckstraße 43b.
Ob ein kleiner
Riss repariert oder ein Kleidungsstück
einfach aufgepeppt werden soll – eine
ehrenamtliche Expertin steht den Gästen beim
Nähen und Flicken zur Seite. Das Team des
Stadtteilbüros sorgt für Kekse und Getränke.
Außerdem besteht Gelegenheit für Gespräche
rund um Neuigkeiten aus dem Stadtteil.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Rückfragen und weitere Informationen sind
telefonisch unter 0 28 41 / 201-530 und
online unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich
Moers: Robust, grün,
zukunftsfest - Rosarium neu eingefasst
Frisches Grün für das Rosarium
neben dem Musenhof: Die anfälligen
Buchsbaumhecken sind Geschichte. Stattdessen
sorgen jetzt robuste Eiben für ein ruhiges,
gepflegtes Gesamtbild. Sie passen nicht nur
optisch perfekt ins Konzept, sondern sind
auch deutlich widerstandsfähiger.
So
bekommen die Rosen wieder den Rahmen, den
sie verdienen – und Besucherinnen und
Besucher können sich ab sofort auf ein
dauerhaft stabiles und attraktives
Erscheinungsbild freuen.

(Fotos: pst)
Innenstadt und
Repelen: Marktverschiebung wegen Feiertag 1.
Mai Aufgrund des gesetzlichen
Feiertages ‚Tag der Arbeit‘ am Freitag, 1.
Mai, verschieben sich die Termine für die
Märkte in der Moerser Innenstadt sowie im
Stadtteil Repelen. Beide finden deshalb
bereits am Donnerstag, 30. April, statt. Die
Öffnungszeiten bleiben unverändert.
Stadt Dinslaken macht
Hundebestandsaufnahme Aus
Gründen der Steuergerechtigkeit führt die
Stadt Dinslaken ab Mai 2026 eine
Hundebestandsaufnahme durch. Ziel ist es,
alle Hunde zu erfassen, die im Stadtgebiet
gehalten werden. Dabei geht es insbesondere
um solche, die bislang noch nicht steuerlich
angemeldet sind. Die
Hundebestandsaufnahme beruht auf der
aktuellen Hundesteuersatzung der Stadt. Mit
der Durchführung ist die Firma Springer
Kommunale Dienste GmbH aus Aachen
beauftragt.
In den kommenden Monaten
werden Mitarbeitende der Firma Springer
Kommunale Dienste alle Haushalte in
Dinslaken aufsuchen. Sie fragen, ob im
Haushalt ein Hund gehalten wird und seit
wann. Die Befragungen finden ausschließlich
außerhalb der Wohnungen statt; ein Betreten
der Wohnung erfolgt nicht.
Die
Mitarbeitenden sind legitimiert und können
sich mit einem städtischen Ausweis mit
Siegel ausweisen. Sie sind wochentags von 9
bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr
unterwegs. An Sonn- und Feiertagen finden
keine Besuche statt. Vor Ort werden keine
Steuern oder Gebühren erhoben.
Sollte
beim Hausbesuch niemand angetroffen werden,
wird ein Informationsschreiben der Stadt im
Briefkasten hinterlassen. Die Rückseite
dieses Schreibens kann direkt zur Anmeldung
eines Hundes genutzt und digital übermittelt
werden.
Personen, die ihren Hund oder
ihre Hunde bereits steuerlich angemeldet
haben, müssen nichts tun. Alle anderen
werden gebeten, die Anmeldung vorzunehmen:
- online unter www.dinslaken.de
(„Hundesteuer“) oder über das digitale
Serviceportal, - per Post mit dem
Formular, - per E-Mail an
hundesteuer@dinslaken.de, - persönlich im
Bürgerbüro (Stadtmitte oder Hiesfeld) -
im Steueramt (Rathaus Zimmer 324) - oder
telefonisch unter 02064 66313.
Für
die Anmeldung werden folgende Angaben
benötigt: Name und Kontaktdaten der Halterin
beziehungsweise des Halters, Name und Rasse
des Hundes, Mikrochipnummer (falls
vorhanden) sowie die Schulterhöhe des
Tieres.
Warum die Bestandsaufnahme
wichtig ist Die Stadt möchte mit dieser
Maßnahme mehr Steuergerechtigkeit schaffen.
Nur wenn alle Hunde gemeldet sind, ist
sichergestellt, dass alle Halterinnen und
Halter gleichbehandelt werden und die
Hundesteuer gerecht erhoben wird.
Wer
Hunde nicht anmeldet, muss mit einer
rückwirkenden Steuerfestsetzung und
gegebenenfalls einem Bußgeld rechnen.
Datenschutz und Sicherheit Die
Mitarbeitenden der beauftragten Firma dürfen
keine minderjährigen Personen befragen, kein
Bargeld annehmen und keine Wohnungen
betreten. Alle erhobenen Daten werden
ausschließlich für die Hundesteuerzwecke der
Stadt Dinslaken verwendet. Die
Datenverarbeitung erfolgt gemäß
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Erste Hilfe für Hunde: Neuer
Kurstermin beim DRK Niederrhein
Was tun, wenn der eigene Hund Hilfe braucht?
Beim DRK Niederrhein lernen Hundehalter in
entspannter Atmosphäre, wie sie im Notfall
richtig reagieren. Eine erfahrene
Tierarzthelferin mit über 20 Jahren
Berufspraxis vermittelt dabei praxisnahe
Handgriffe und hilfreiche Tipps für den
Alltag.
[Kreis Wesel] Das DRK
Niederrhein bietet einen weiteren
Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter an. In
einer besonders praxisnahen Schulung
vermittelt eine erfahrene Trainerin, wie
Hunde in Notfallsituationen sicher versorgt
werden können.
Die Teilnehmenden
lernen unter anderem den Umgang mit
Verletzungen, das Einschätzen von
Vitalwerten sowie lebensrettende Maßnahmen
wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Auch die
eigene Sicherheit im Umgang mit gestressten
oder verletzten Tieren wird thematisiert.
Der Kurs findet am Samstag, 09. Mai
2026, von 14:00 bis 17:45 Uhr im
DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5 in Wesel
statt. Die Teilnahme kostet 45 Euro.
Anmeldungen unter 02 81 - 30 01 - 41 oder
per E-Mail an
breitenausbildung@drk-niederrhein.de.

„Eine erfahrene Tierarzthelferin zeigt beim
DRK Niederrhein, wie ein verletzter Hund
ruhig und sicher versorgt werden kann.“
Feuerwehr Dinslaken strukturiert
Ausbildung neu - Start der Lehrfeuerwache
Die Feuerwehr Dinslaken stellt die
Ausbildung ihrer hauptamtlichen
Nachwuchskräfte im Brandschutz neu auf. Mit
der Einführung der ,,Lehrfeuerwache'' wird
die Wachausbildung künftig strukturierter
und praxisnäher gestaltet.

Bürgermeister Simon Panke freut sich über
die neue Lehrfeuerwache. (28.03.2026)
Bei einigen Feuerwehren wird unter dem
Begriff "Training on the job" bereits ein
ähnliches Konzept umgesetzt, bei dem ein
Löschfahrzeug fast komplett durch
Auszubildende besetzt wird und am
Einsatzgeschehen teilnimmt. Angehende
Feuerwehrleute, also sogenannte
Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter
werden in einer 18-monatigen Ausbildung auf
den Einsatz in Feuerwehr und Rettungsdienst
vorbereitet.
Bereits ausgebildete
Notfallsanitäter*innen können diese
Ausbildung auf 13 Monate verkürzen. Die
schulischen Ausbildungsinhalte werden an den
Feuerwehrschulen in Duisburg und Bocholt
durchgeführt. Die praktische Ausbildung
findet dann in einem mehrmonatigen
Wachpraktikum in Dinslaken statt. Dabei
liegt der Fokus darauf, Theorie und Praxis
gezielt zu verbinden, um Anwärterinnen und
Anwärter optimal auf den Einsatzdienst
vorzubereiten.
Gemeinsam mit zwei
Ausbildern besetzen die
Brandmeisteranwärter*innen ein Löschfahrzeug
im Tagesdienst von 8:00 bis 16:00 Uhr. Neben
Sporteinheiten, praktische als auch
theoretische Einheiten, wird das Fahrzeug
auch bei kleineren, weniger kritischen,
Einsätzen, z.B. Tragehilfen für den
Rettungsdienst oder bei glimpflichen
Verkehrsunfällen eingesetzt.
Zusätzlich soll bei entsprechenden Einsätzen
auch mit den Feuerwehren in Hünxe und Voerde
zusammengearbeitet werden, sodass das
Ausbildungsfahrzeig bei Bedarf auch im
Rahmen der nachbarschaftlichen Hilfe
eingesetzt werden kann. Das Thema Ausbildung
wird bei der Feuerwehr Dinslaken von
Sachbearbeiter Brandamtmann Andreas Jühlke
verantwortet. Jühlke und sein Team erhalten
seit dem Oktober letzten Jahres tatkräftige
Unterstützung.
Hauptbrandmeister
Christian Traud und Robin Altbürger sind
seitdem in der Funktion des
Gruppenführer-Ausbilders eingesetzt. Neben
ihrer Funktion im Einsatzdienst als Führer
eines Löschfahrzeugs oder als
Notfallsanitäter auf einem Rettungswagen,
sorgen die Gruppenführer-Ausbilder dafür,
dass die Thematik Aus- und Fortbildung einen
hohen Stellenwert im Wachalltag einnimmt.
Während im Rettungsdienst schon seit
geraumer Zeit Praxisanleiter eingesetzt
werden und auch vom Einsatzdienst
freigestellt sind, um die praktische
Ausbildung von Notfallsanitätern zu
betreuen, fehlt im Brandschutz ein
entsprechendes Pendant. So ist ein Verdienst
aller Kolleginnen und Kollegen, dass das
Projekt Lehrfeuerwache erfolgreich in die
Abläufe auf der Feuer- und Rettungswache
implementiert werden konnte.
Bürgermeister Simon Panke überzeugte sich
persönlich von dem gelungenen Konzept der
Lehrfeuerwache, freute sich über diese
Höherentwicklung in der Ausbildung und dankt
allen, die das Projekt ermöglichen. Die
Feuerwehr Dinslaken zeigt sich einmal mehr
als attraktiver Arbeitgeber und trägt zu
einer hohen Einsatzbereitschaft der
Nachwuchskräfte bei.
Dinslaken: Damit’s läuft: Temporäre
Haltverbote während Energy Run
Am Sonntag, 19. April 2026, findet in der
Dinslakener Innenstadt der beliebte
Stadtwerke Dinslaken Energy Run statt.
Entlang der Laufstrecke sind temporäre
Haltverbote eingerichtet worden, um einen
reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu
gewährleisten. Die Verkehrsteilnehmerinnen
und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die
aufgestellten Haltverbote unbedingt zu
beachten.
Widerrechtlich abgestellte
Fahrzeuge innerhalb der Veranstaltungsfläche
werden konsequent abgeschleppt, da
andernfalls die Durchführung der
Veranstaltung erheblich beeinträchtigt wäre.
Die Stadt Dinslaken bittet um Verständnis
und rechtzeitige Beachtung der
entsprechenden Beschilderung.
Link zur Veranstaltungsbroschüre inklusive
Laufstrecke:
https://www.marathon-dinslaken.de/daten/cl2026/ausschreibung.pdf
LKA-NRW: 20.000 Menschen aus NRW
erhalten Post von der Polizei: Kein Fake,
sondern Aufruf zur Teilnahme an der
deutschlandweiten Studie SKiD Die
Polizei NRW legt großen Wert darauf, die
Sicherheit in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Um
weitere Erkenntnisse zu gewinnen und gezielt
Maßnahmen erarbeiten zu können, werden im
Auftrag des Landeskriminalamtes NRW (LKA NRW) in
diesen Tagen Briefe verschickt.
Empfänger sind 20.000 zufällig ausgewählte
Menschen aus 94 Kommunen in NRW. Sie haben die
Chance, an der neuen Erhebungswelle der
Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in
Deutschland" (SKiD) teilzunehmen.
"Wir
raten Ihnen stets dazu, immer genau zu prüfen,
ob Schreiben echt sind, um Betrugsversuche
auszuschließen. Das gilt genauso für unseren
Fragebogen, auch wenn es nicht um sensible
Kontodaten oder Ähnliches geht. Daher bekommen
Sie mit dem ersten Anschreiben ein
Informationsblatt zur Überprüfung der Echtheit",
sagt Ingo Wünsch, Direktor des
Landeskriminalamtes NRW.
"Sollten Sie
also zu den 20.000 Menschen ab 16 Jahren aus NRW
zählen, die zu Forschungszwecken angeschrieben
werden, nehmen Sie sich bitte die Zeit, prüfen
Sie das Schreiben kritisch und helfen Sie, mit
Ihren Angaben die polizeiliche Arbeit weiter
nach vorne zu bringen." Das dauert nicht länger
als circa 30 bis 45 Minuten. "Die Informationen,
um die wir Sie bitten, beziehen sich auf
persönliche Erfahrungen mit Kriminalität, das
Anzeigeverhalten und das Sicherheitsgefühl",
informiert Dr. Maike Meyer, Leiterin des
Dezernats zur Kriminalprävention beim LKA NRW.
SKiD steht für "Sicherheit und
Kriminalität in Deutschland". Es handelt sich um
eine bundesweite und repräsentative
Bevölkerungsbefragung, die über den europäischen
Sicherheitsfond kofinanziert und federführend
durch das Bundeskriminalamt (BKA) durchgeführt
wird. Das BKA hat den Fragebogen in
Zusammenarbeit mit den Ländern entwickelt. Mit
der praktischen Durchführung der Befragung ist
das Umfrageinstitut "Verian" beauftragt.
Die Auswertung der Bundesdaten erfolgt durch
das Bundeskriminalamt, die Landesdaten werden
von den jeweiligen Landeskriminalämtern oder
Polizeihochschulen ausgewertet. In
Nordrhein-Westfalen erfolgt die Datenauswertung
durch die Kriminalistisch-kriminologische
Forschungsstelle (KKF) des LKA NRW. SKiD wurde
2017 durch die Innenministerkonferenz (IMK)
beauftragt. Bundesweit werden rund 200.000
Anschreiben verschickt, um Menschen zur
Beteiligung aufzurufen.
"Wir möchten das
Dunkelfeld aufhellen und noch besser verstehen,
wo Menschen Unsicherheiten verspüren - nicht nur
zu Forschungszwecken, sondern auch, um
nachhaltige Präventionsstrategien zu entwickeln
und das Vertrauen in die Polizei zu stärken",
sagt Dr. Maike Meyer.
In NRW
werden in jeder Erhebungswelle wechselnde Themen
intensiver beleuchtet: Im ersten Durchlauf ging
es um das Sicherheitsempfinden im öffentlichen
Raum. In der zweiten Welle ging es um die Frage,
in welchen Situationen Zivilcourage gezeigt und
wann Notrufe getätigt werden. "Und jetzt führen
wir die dritte Erhebungswelle durch und fragen
gezielt nach der Wahrnehmung von
Bedrohungsszenarien und polarisierenden
Einstellungen."
Wer ausgewählt wurde,
erhält in diesen Tagen zunächst ein offizielles
Ankündigungsschreiben. Ende des Monats folgt der
Fragebogen. "Den können Sie entweder schriftlich
ausfüllen und kostenlos zurückschicken oder
online per QR-Code beantworten", informiert Dr.
Maike Meyer. Die Befragten wurden per
Zufallsprinzip aus den Einwohnermelderegistern
gezogen. Ein Anonymisierungsverfahren schützt
personenbezogene Daten. "Das Institut Verian
erfragt die Daten und am Ende erhalten wir
anonymisierte Ergebnisse, ohne Namen oder
Adressen."
Die Zufallsauswahl sorgt
dafür, dass das Bild der Bevölkerung
aussagekräftig ist. Wer mehr erfahren möchte,
findet auf der Projektseite der KKF die
wichtigsten Fakten sowie die Ergebnisse der
ersten Erhebungswellen:
https://lka.polizei.nrw/artikel/sicherheit-und-kriminalitaet-in-deutschland.
Weitere Informationen finden sich auf der
Homepage des Bundeskriminalamtes.
Die
Kriminalistisch-kriminologische Forschungsstelle
(KKF) des Landeskriminalamtes NRW führt
wissenschaftliche Studien durch - oft in
Kooperation mit Universitäten und weiteren
Forschungseinrichtungen. Ziel ist jeweils die
Optimierung polizeilicher Ermittlungen,
Gefahrenabwehr, Kriminalprävention und
Opferschutz.
Der
Widerrufsbutton kommt – Verträge künftig so
einfach widerrufen wie abschließen
Ab 19. Juni 2026 soll der Widerruf von
Online-Verträgen deutlich einfacher werden:
Online-Händler müssen künftig einen gut
sichtbaren sogenannten „Widerrufsbutton“ auf
ihrer Website bereitstellen. Wie
Verbraucherinnen und Verbraucher diese neue
Funktion nutzen können und was es für
grenzüberschreitende Online-Käufe bedeutet,
erklärt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ)
Deutschland in einem neuen Webartikel.
Durch die gesetzliche Einführung eines
Widerrufsbuttons soll der Widerruf für
Verbraucherinnen und Verbraucher ab 19. Juni
2026 einfacher werden.
Für welche
Verträge gilt der Widerrufsbutton? Die
Neuregelung gilt für Fernabsatzverträge, die
über eine Online-Benutzeroberfläche wie eine
Webseite oder eine App geschlossen werden.
Verträge, die ausschließlich per Telefon oder
E-Mail zustande kommen, sind nicht erfasst.
Ob der Vertrag direkt bei einem Online-Shop
oder über eine Vermittlungsplattform geschlossen
wird, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass
tatsächlich ein gesetzliches Widerrufsrecht
besteht (mehr zum Widerrufsrecht bei
Online-Käufen).
Grundlage ist die
Richtlinie (EU) 2023/2673, die von den
Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt
werden muss. Der deutsche Gesetzgeber hat die
Umsetzung bereits beschlossen. Die Neuregelung
tritt am 19. Juni 2026 in Kraft. Auch weitere
Mitgliedstaaten sind bereits tätig geworden.
Nach der Umsetzung in allen Mitgliedstaaten
profitieren alle Verbraucherinnen und
Verbraucher in der EU von der Regelung.
Wann müssen auch ausländische Online-Shops den
Widerrufsbutton anbieten? Auch ausländische
Online-Shops können ab dem 19. Juni 2026
verpflichtet sein, einen Widerrufsbutton
bereitzustellen. Maßgeblich ist, ob die
Richtlinie im jeweiligen Staat dann bereits
umgesetzt wurde oder ob sich das Angebot gezielt
an Verbraucherinnen und Verbraucher in
Deutschland richtet und daher deutsches Recht
anwendbar ist.
Deutsches Recht ist
regelmäßig bei einer .de-Domain,
deutschsprachigen Inhalten oder spezifischen
Lieferangeboten nach Deutschland anwendbar,
sodass die Pflicht zur Bereitstellung eines
Widerrufsbuttons greift.
So funktioniert
der Widerruf über den „Button“ Für
Verbraucherinnen und Verbraucher wird der
Widerruf dadurch deutlich vereinfacht. In
einem ersten Schritt müssen sie den
Widerrufsbutton betätigen. In der Regel wird es
sich um eine Schaltfläche (Button) handeln.
Denkbar ist auch ein Link. Erforderlich ist eine
klare und eindeutige Beschriftung, z. B. mit
„Vertrag widerrufen“.
Anschließend sind
in einer Eingabemaske in der Regel folgende
Angaben zu machen: Name Angaben zur
Identifizierung des Vertrags (z. B.
Bestellnummer) ein Kommunikationsmittel für
die Eingangsbestätigung
In einem zweiten
Schritt ist dann ein weiterer Button zu
aktivieren. Auch dieser muss eine eindeutige
Beschriftung tragen, wie z. B. „Widerruf
bestätigen“.
Erst mit der Aktivierung
dieses zweiten Buttons ist der Widerruf erklärt.
Verbraucherinnen und Verbraucher müssen
anschließend unmittelbar eine
Eingangsbestätigung erhalten; der Eingang dieser
Bestätigung sollte unbedingt kontrolliert
werden.
Die Zwei-Schritt-Lösung soll
verhindern, dass der Widerruf versehentlich
ausgelöst wird. Wichtig: Der Button muss
während der gesamten Widerrufsfrist von 14 Tagen
leicht auffindbar, hervorgehoben platziert und
eindeutig beschriftet sein. Er darf nicht
versteckt oder irreführend gestaltet sein.
Was tun, wenn es keinen Widerrufsbutton
gibt? Auch ohne Widerrufsbutton können
Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Widerruf
weiterhin auf anderem Weg erklären, z. B. per
E-Mail.
Für Unternehmer kann ein
fehlender Widerrufsbutton ab dem 19. Juni 2026
jedoch rechtliche Konsequenzen haben. Das Fehlen
der gesetzlich vorgeschriebenen Funktion kann
Abmahnungen nach sich ziehen.
Kommt es
bei Online-Einkäufen im EU-Ausland zu Problemen
mit dem Widerrufsrecht, die nicht selbst gelöst
werden können, steht das EVZ Deutschland
Verbraucherinnen und Verbrauchern kostenlos zur
Seite.
Weitere Informationen zum Widerrufsbutton

Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit
Elterngeld Plus auf Höchststand •
1,19 Millionen Frauen und 417 000 Männer bezogen
2025 Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu
unverändert • Anteil der Beziehenden von
Elterngeld Plus mit 40,3 % auf neuem Höchststand
• Durchschnittliche Dauer des geplanten
Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9
Monaten weiterhin deutlich länger als bei
Männern mit 3,8 Monaten
Rund 1,61
Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben
im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund
62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im
Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417
000 zurück, die Zahl der leistungsbeziehenden
Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19 Millionen.
Damit sank die Zahl der
Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge
und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese
Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der
Geburten in den vergangenen Jahren wider.
648 000 Bezieherinnen und Bezieher von
Elterngeld planten im Jahr 2025 die
Inanspruchnahme von Elterngeld Plus, und zwar
45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 % der
Väter. Insgesamt betrug der Anteil der
Empfängerinnen und Empfänger von Elterngeld, die
bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig
auch Elterngeld Plus einplanten, 40,3 %
(2024: 36,7 %).
Seit seiner Einführung
wird das Elterngeld Plus somit immer stärker
nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr
nach seiner Einführung, entschieden sich 20,1 %
der Mütter und 8,2 % der Väter für Elterngeld
Plus. Das Elterngeld Plus fällt monatlich
niedriger aus als das sogenannte
Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.
Arbeiten beide Elternteile parallel in
Teilzeit, können mit dem Partnerschaftsbonus bis
zu vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus in
Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit
machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden von
Elterngeld Plus Gebrauch.
Väteranteil in
Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten
Der Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 %
nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres
(2024: 25,8 %). 2024 war der Väteranteil
erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor
seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von
damals 20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil
der männlichen Bezieher an allen
Elterngeldbeziehenden an.
Spitzenreiter
im Bundesländervergleich mit einem Väteranteil
von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr –
Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %)
und Bayern (27,6 %). Am niedrigsten lag der
Väteranteil 2025 – ebenfalls wie im Vorjahr – im
Saarland (21,0 %).
Erhebliche
Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der
geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche
Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den
Frauen im Jahr 2025 unverändert bei
14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte
Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten
deutlich kürzer und im Vergleich der vergangenen
Jahre nahezu konstant (2024: 3,8 Monate;
2023: 3,7 Monate).
NRW: Mehr als
die Hälfte der Volljährigen war 2025
übergewichtig * Fast ein Fünftel
der Erwachsenen galt als adipös * Zahl der
vollstationären Behandlungsfälle von Adipositas
im Krankenhaus mehr als zweieinhalbmal so hoch
wie zehn Jahre zuvor * Rückgang stationärer
Reha-Behandlungen um 19 % im Zehnjahresvergleich
Mehr als die Hälfte
(54,9 %) der Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen
(ab 18 Jahren) war im Jahr 2025 gemessen am
Body-Mass-Index (BMI) übergewichtig. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt auf Basis von
Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, war
knapp jede fünfte erwachsene Person (19,2 %)
adipös; 35,6 % der Erwachsenen waren präadipös.
Die Einordnung erfolgt gemäß den
Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation
(WHO), die bei Erwachsenen ab einem BMI von 25
von Übergewicht spricht. Dabei wird
differenziert zwischen einer Vorstufe
(Präadipositas: BMI von 25 bis unter 30) und
starkem Übergewicht (Adipositas: BMI ab 30).

Den höchsten Anteil an Personen mit
Übergewicht verzeichnete die Altersgruppe der
45- bis 64-Jährigen mit insgesamt 61,4 %. In
dieser Altersgruppe waren knapp zwei Fünftel
(38,1 %) präadipös und fast ein Viertel (23,3 %)
adipös. Bei den jungen Erwachsenen im Alter von
18 bis 29 Jahren zeigt sich hingegen ein anderes
Bild: Mit 35,9 % ist der Anteil übergewichtiger
Personen hier am geringsten. Während knapp ein
Viertel (24,6 %) dieser Altersklasse einen BMI
von 25 bist unter 30 aufwies, lag der Anteil der
Menschen mit Adipositas bei 11,3 %.
Anstieg der vollstationären Behandlungsfälle von
Adipositas in Krankenhäusern Im Jahr 2024
wurden gemäß Diagnosestatistik der Krankenhäuser
11.065 Patientinnen und Patienten aus
Nordrhein-Westfalen aufgrund von Adipositas
vollstationär in Krankenhäusern behandelt. Das
entspricht einem Anstieg von 2,6 % gegenüber
2023. Damit lag die Zahl dieser Behandlungsfälle
mehr als zweieinhalbmal so hoch wie zehn Jahre
zuvor (2014).
Seitdem war die Fallzahl,
mit Ausnahme eines Rückgangs um 4,6 % im ersten
Jahr der Coronapandemie, stetig angestiegen. Gut
70 % der im Jahr 2024 wegen Adipositas
vollstationär behandelten Personen waren Frauen.
Der Anstieg der Fälle in 2024 ist ausschließlich
auf die Zunahme der Behandlung von Frauen
zurückzuführen: Während sich die Zahl der
Behandlungen von Männern um 0,3 % verringerte,
stieg sie bei Frauen um 3,8 %. Die wegen
Adipositas in Krankenhäusern behandelten
Personen waren größtenteils mittleren Alters:
70,7 % waren zwischen 30 und 59 Jahre alt.
Lediglich 1,7 % der Patientinnen und Patienten
waren minderjährig.

Anstieg stationärer
Reha-Behandlungen von Adipositas – Fallzahlen
dennoch geringer als zehn Jahre zuvor Im Jahr
2024 wurden in Vorsorge- oder
Rehabilitationseinrichtungen (ab 100 Betten)
3.145 Personen aus NRW mit der Diagnose
Adipositas behandelt. Das waren 5,4 % mehr als
im Vorjahr. Damit setzte sich der leichte
Anstieg der Fallzahlen seit dem Tiefststand in
2020, dem ersten Jahr der Corona-Pandemie, fort.
Im Vergleich zu 2014 sind die Fallzahlen
um 19 % gesunken. Männer und Frauen nahmen
Reha-Behandlungen von Adipositas dabei nahezu
gleich häufig in Anspruch. Wie bei den
Krankenhausbehandlungen stieg auch die Zahl der
Reha-Behandlungen bei Frauen mit 10,5 % stärker
an als bei den Männern mit 0,7 %. Gut ein
Fünftel (22,3 %) der Patientinnen und Patienten
waren minderjährig.
Moers:
Streetfood-Start an der Plaza im
Freizeitpark Gute Nachrichten
für alle Besucherinnen und Besucher des
Moerser Freizeitparks: An der neuen Plaza –
direkt neben dem großen Spielplatz und dem
Skate- und Bikepark – hat die CURRYBAR
eröffnet. Die Fläche wurde von Beginn an so
geplant, dass sie ideale Bedingungen für
Foodtrucks bietet.

(Foto: CURRYBAR)
Neben ausreichend
Platz stehen auch die notwendigen Anschlüsse
zur Verfügung. Ziel der Stadt war es, ein
verlässliches Angebot für die vielen Gäste
im Park zu schaffen. Mit der neuen CURRYBAR
wird genau das nun umgesetzt: Täglich von
10.30 bis 18.30 Uhr gibt es vor Ort frische
Snacks und Getränke – ein unkompliziertes
Angebot für Familien, Sportbegeisterte und
alle, die den Freizeitpark besuchen. Bei
sommerlichen Temperaturen kann es abends
auch länger werden. Die neue Plaza
entwickelt sich damit weiter zu einem
lebendigen Treffpunkt.
Dinslaken: Fahrradfrühling und
verkaufsoffener Sonntag am 19. April
Am kommenden Sonntag, 19. April 2026, gibt
es den Dinslakener Fahrradfrühling 2026. Er
lädt wieder alle Interessierten ein, die
neuesten Trends rund ums Fahrrad zu
entdecken. Von modernen E-Bikes bis hin zu
spannenden Aktionen für Kinder bietet die
Veranstaltung wieder zahlreiche Highlights
in der Innenstadt.
Der
Fahrradfrühling ist in seiner 8. Auflage
fester Bestandteil im Dinslakener
Veranstaltungskalender und bildet den
Auftakt für ein spannendes
Veranstaltungsjahr in der Innenstadt. Die
Kombination von Fahrradfrühling,
verkaufsoffenem Sonntag und Stadtwerke
Dinslaken Energy Run feierte im Jahr 2025
Premiere und fand viel Anklang.
„Der Fahrradfrühling fördert die
Lebendigkeit und Attraktivität unserer
Innenstadt. Ich möchte mich dafür beim
Ehepaar Vogel herzlich für die Unterstützung
bedanken. Veranstaltungen wie diese sind
auch ein wichtiger Impuls für unsere lokalen
Unternehmen. Und in Kombination von
‚Fahrradfrühling‘ und ‚Energy Run‘ wird die
Innenstadt an diesem verkaufsoffenen Sonntag
wieder richtig energiegeladen sein“,
erläutert Bürgermeister Simon Panke.
Auf
dem Neutorplatz stehen in diesem Jahr
bereits ab 11 Uhr die aktuellen Fahrrad- und
E-Bike-Trends im Mittelpunkt. Besuchende
können sich über innovative Modelle
informieren und beraten lassen. Zweirad
Vogel ist als Hauptsponsor wieder mit einem
breiten Angebot vertreten. Auf dem Altmarkt
wird wieder ein Kinderprogramm zum Mitmachen
und Erleben geboten. Außerdem wird es
einiges zum Thema Fit in den Frühling geben.
Die Clown Brothers sorgen in der
gesamten Innenstadt mit ihrer unterhaltsamen
Show für fröhliche Momente und bringen Groß
und Klein zum Lachen.
Der Stadtwerke Dinslaken Energy Run startet
bereits am Morgen und läuft bis etwa 14 Uhr
parallel zum Fahrradfrühling. Die Stadt
lädt dazu ein, die Teilnehmenden des Laufs
zunächst anzufeuern und anschließend durch
die Innenstadt zu schlendern.
Während
der Läufe ist die Altstadt eingeschränkt mit
dem Auto befahrbar. Nutzen Sie unter anderem
die Tiefgarage am Rathaus (über die
Friedrich-Ebert-Straße) oder die
Parkmöglichkeiten auf der anderen Seite der
Friedrich-Ebert-Straße (z.B. Rutenwall, am
Neutor oder Neutor Galerie). Auch
beispielsweise rund um den Bahnhof gibt es
mögliche Parkplätze. Zusätzlich empfohlen
wird, wenn möglich, die Anreise zu Fuß, mit
dem Rad oder dem ÖPNV.
Gemeinsam mit
dem Fahrradfrühling sorgt das sportliche
Wochenende für jede Menge Bewegung und ein
aktives Stadtleben. Zum verkaufsoffenen
Sonntag öffnen die Einzelhändlerinnen und
Einzelhändler von 13 bis 18 Uhr ihre Türen.
Besucherinnen und Besucher können die
Gelegenheit nutzen, durch die Geschäfte zu
bummeln und sich auf die neue Saison
einzustimmen.
In Verbindung mit den
zahlreichen Aktionen rund um das Fahrrad
verspricht der Fahrradfrühling ein
abwechslungsreiches Erlebnis für die ganze
Familie. Der Fahrradfrühling ist eine
Kooperationsveranstaltung der Stadt
Dinslaken mit Zweirad Vogel, außerdem
unterstützen die Neutor Galerie, der
Stadtmarketing Dinslaken e.V. und Klar
Elektrotechnik und weitere Partnerinnen und
Partner.
Absage der
Veranstaltung „THE MAGIC NIGHT OF DANCE
MUSICALS“ am 10.05.2026 in Emmerich
Bereits erworbene Tickets
können an den Vorverkaufsstellen
zurückgegeben werden, bei denen sie gekauft
wurden. Außerdem können gekaufte Tickets
gern und problemlos gegen Tickets für unsere
anderen Vorstellung eingetauscht werden.
Bitte kontaktieren Sie uns hierzu per E-Mail
unter
kundenservice@resetproduction.de.
Dinslaken: Neues Amtsblatt
Am 14. April 2026 ist ein neues Amtsblatt
der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält
eine öffentlichen Bekanntmachung zu einer
europaweiten Ausschreibung. Das
Amtsblatt ist über folgende Internetseite
abrufbar: https://abi.dinslaken.de.
Pollensaison 2026: 7 Produkte, die
jetzt besonders gefragt sind Im
Frühling erwachen nicht nur Pflanzen und
Insekten aus dem Winterschlaf. Sie werden
von etwas begleitet, das für viele Menschen
die Zeit im Freien zum Kampf macht: Pollen
und Heuschnupfen-Symptome. Die gute
Nachricht: Es gibt Produkte, die das Leben
im Frühling angenehmer machen. Vergleich.org
hat deshalb die Produkte zusammengetragen,
die aktuell bei Leser:innen unserer
Vergleichsplattform sehr gefragt sind und
wirklich helfen können.

VGL / KI-generiert mit ChatGPT
So
bleibt die Luft bei Ihnen pollenfrei
Jetzt im Frühling fliegen die Pollen der
Bäume und kribbeln in Schleimhäuten und
Augen. Immerhin, die Belastung durch die
ersten Bäume wie die Hasel ist fast vorbei.
Doch im April liegt die Belastung durch
Esche, Pappel, Weide, Ulme und Birke weiter
sehr hoch. Und spätestens ab Mai, wenn das
Wetter frühlingshaft mild wird, fliegen die
Gräser. Wer unter Allergien leidet, kennt
den Pollenkalender vermutlich ähnlich gut
wie die tägliche Wettervorhersage.
Über 12 Millionen Menschen in Deutschland
stufen sich selbst als Allergiker:innen ein
– das ist immerhin fast jede:r Siebte
(Quelle: RKI). Laut dem
Allergieinformationsdienst sind 15 Prozent
aller Deutschen von Heuschnupfen betroffen.
Luftreiniger mit HEPA-Filter bringen
spürbare Erleichterung Spätestens, wenn
die Symptome richtig schlimm werden und
selbst im heimischen Wohnzimmer die Nase
verstopft und die Augen tränen, kann ein
Luftreiniger mit HEPA-Filter für wohltuende
Entlastung sorgen. Ein HEPA-Filter ist ein
fein gefalteter, mechanischer
Partikelfilter, der 99,97 Prozent der
Partikel mit 0,3 Mikrometern Größe aus der
Luft entfernen kann. Dazu zählen unter
anderem Staub, Pollen und andere feine
Schwebstoffe. HEPA steht für „High
Efficiency Particulate Air“ (Quelle: EPA).
Solch ein Luftreiniger saugt Raumluft
an, führt sie durch den Filter und gibt die
gereinigte Luft wieder ab. Bei vielen
Modellen sitzt vor dem HEPA-Filter noch ein
Vorfilter, der gröbere Partikel wie
Tierhaare oder sichtbaren Staub zurückhält.
Teilweise ist zusätzlich ein
Aktivkohlefilter integriert, der Gerüche
reduzieren kann. Der eigentliche
Pollenrückhalt passiert aber über den
Partikelfilter. Vergleich.org führt viele
Vergleiche zu Luftreinigern, sowohl mit als
auch ohne HEPA-Filter.
Fensterschutzgitter halten die Pollen
draußen Pollenschutzgitter sind
feinmaschige Gewebe, die am Fensterrahmen
befestigt werden. Sie funktionieren als
Barriere in einem offenen Fenster: Luft kann
weiter in den Raum strömen, ein großer Teil
der Pollen wird aber schon am Gewebe hängen
bleiben. Im Schlafzimmer ist ein
Pollenschutzgitter vor allem dann
interessant, wenn das Fenster nachts offen
oder gekippt bleibt, um kühle Nachtluft
hereinzulassen.
Besonders praktisch
sind Fensterschutzgitter, die ohne Bohren
montiert werden. Typisch sind selbstklebende
Klettbänder, Magnetlösungen oder
Klemmbefestigungen. Teilweise werben
Hersteller damit, dass bis zu 98 % der
Pollen zurückgehalten werden können.
Gerade im Alltag ist allerdings
entscheidend: Ein Pollenschutzgitter bringt
wenig, wenn es zwar gut filtert, aber das
Fenster kaum noch nutzbar ist. Denn dann
könnte es auch einfach geschlossen bleiben.
Sauberer Boden, saubere Luft:
Staubsauger mit geschlossenem
HEPA-Filtersystem Ein Staubsauger mit
HEPA-Filter kann nicht nur den Boden von
Schmutz und Krümeln befreien, sondern die
eingesaugte Luft auch so filtern, dass
selbst ganz feine Partikel möglichst im
Gerät bleiben. Das ist der Unterschied zu
normalen Staubsaugern: Dort kann ein Teil
des Feinstaubs über die Abluft wieder in den
Raum gelangen. Bei einem geschlossenen
Filtersystem arbeiten Beutel oder
Staubbehälter, Dichtungen und Endfilter so
zusammen, dass die Abluft sauberer wieder
austritt, als sie eingesaugt wurde.
Relevant ist das vor allem in Räumen mit
Teppichen, Polstermöbeln oder vielen
textilen Oberflächen. Denn dort sammeln sich
Pollen und Staub nicht nur in der Luft,
sondern auch auf Flächen. Geeignete Düsen
bzw. Aufsätze für Teppiche und Polster sind
daher neben dem geschlossenen Abluftsystem
relevantes Zubehör. Das ist auch sehr
interessant für Tierhaar-Allergiker:innen.
Trotz Allergie sicher Auto fahren:
Pollenfilter in der Lüftung helfen Ein
Niesanfall während der Fahrt kann richtig
gefährlich werden. Genauso wenn die Sicht
durch tränende Augen verschlechtert wird.
Aktivkohle- oder spezielle Pollenfilter
machen einen spürbaren Unterschied, damit
das Fahren in der Heuschnupfenzeit sicher
und angenehm ist. Der Innenraumfilter sitzt
nicht sichtbar im Fahrgastraum, sondern in
der Luftführung des Fahrzeugs, also im
Bereich der Lüftungs- oder Klimaanlage.
Praktisch ist, dass er passiv arbeitet: Die
Luft, die über Lüftung oder Klimaanlage ins
Auto strömt, läuft automatisch durch den
Filter. Wichtig ist hier vor allem, dass die
Fahrzeugkompatibilität passt und der Filter
regelmäßig gewechselt wird.
Innenräume können Orte der Erholung sein
Moderne Technik, vor allem effektive
Filtergeräte sowie weitere Hilfsmittel wie
Pollengitter, kann dafür sorgen, dass die
Belastung für die Atemwege und Schleimhäute
in Innenräumen deutlich reduziert wird.
Betroffene Allergiker:innen können damit,
wortwörtlich, aufatmen. Verschiedene
Produkte unterschiedlicher Hersteller sowie
Kaufkriterien und weitere hilfreiche
Informationen gibt es in den
Produktvergleichen auf Vergleich.org.

NRW: Demenz
ist die häufigste Todesursache bei den über
80-Jährigen * Demenz war 2024 die
Ursache für 6,3 % aller Todesfälle * Zwei
Drittel der an Demenz Gestorbenen waren Frauen
* Niedrigste demenzbedingte Sterberate in
Gelsenkirchen, höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis
Im Jahr 2024 starben
13.982 Personen aus Nordrhein-Westfalen laut
Todesbescheinigung an einer Demenzerkrankung.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag das
durchschnittliche Sterbealter der an einer
Demenz verstorbenen Person mit 88 Jahren rund 9
Jahre über dem durchschnittlichen Sterbealter
aller Verstorbenen (79 Jahre).
Unter den Menschen,
die im Alter von 80 oder mehr Jahren verstarben,
war die nicht näher bezeichnete Demenz die
häufigste Todesursache mit einem Anteil von
9,6 % an allen Verstorbenen dieses Alters. Auf
Platz zwei lag die chronische ischämische
Herzkrankheit mit 7,9 %.

Zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen
waren Frauen Mit 9.313 Fällen waren zwei
Drittel der an Demenz Gestorbenen Frauen. Damit
ist Demenz seit Jahren eine der häufigsten
Todesursachen bei Frauen: Im Jahr 2024 starben
8,3 % der weiblichen Gestorbenen daran. Bei den
Männern waren es 4,3 %. Ein Grund für den hohen
Frauenanteil könnte unter anderem die höhere
Lebenserwartung bei den Frauen sein.
Der
Anteil der an Demenz Gestorbenen an allen
Sterbefällen war 2024 bei Männern um das 3-fache
und bei Frauen um das 2,5-fache höher als 2014.
Insgesamt war Demenz 2024 die Ursache für
6,3 % aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen.
Zehn Jahre zuvor hatte dieser Anteil bei 2,4 %
gelegen und 2004 bei lediglich 0,4 %.
Niedrigste demenzbedingte Sterberate in
Gelsenkirchen, die höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis
Die geringste demenzbedingte Sterberate hatte im
Jahr 2024 Gelsenkirchen mit 53 Sterbefällen je
100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die
höchste Rate wurde mit 116 Sterbefällen je
100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den
Ennepe-Ruhr-Kreis verzeichnet. Landesweit ergab
sich eine demenzbedingte Sterberate von 78
Personen je 100.000 Einwohnerinnen und
Einwohner. Im Jahr 2014 lag sie noch bei 27.
Unternehmensgruppen gewinnen in
der Landwirtschaft weiter an Bedeutung
• 2 % aller Landwirtschaftsbetriebe waren 2024
Teil einer Unternehmensgruppe und
bewirtschafteten 13 % der landwirtschaftlich
genutzten Fläche • In den westlichen
Bundesländern ist der Anteil der Betriebe, die
Teil einer Unternehmensgruppe sind, gegenüber
2020 um 10 Prozentpunkte gestiegen • 73 % der
Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen
Betrieben wurden 2024 von
nicht-landwirtschaftlichen Unternehmen geführt
Unternehmensgruppen nehmen eine
zunehmend wichtige Rolle in der deutschen
Landwirtschaft ein. Wie neue Auswertungen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen,
waren rund 5 150 landwirtschaftliche Betriebe,
die in der Rechtsform juristische Person oder
Personenhandelsgesellschaft geführt wurden, im
Jahr 2024 Teil einer Unternehmensgruppe.
Das entsprach 46 % der insgesamt 11 100
Betriebe dieser Rechtsformen und 2 % aller 255
010 landwirtschaftlichen Betriebe in
Deutschland. Seit dem Jahr 2020 stieg die Zahl
der landwirtschaftlichen Betriebe, die Teil
einer Unternehmensgruppe sind, deutlich um 38 %
oder 1 410 Betriebe.
Die in insgesamt 3 160 Unternehmensgruppen
organisierten Betriebe bewirtschafteten im Jahr
2024 eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von
rund 2,22 Millionen Hektar. Das waren 13 % der
gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in
Deutschland. Im Jahr 2020 hatte dieser Anteil
noch bei 11 % gelegen. Zugleich hielten die in
Unternehmensgruppen organisierten Betriebe 8 %
des gesamten Rinder- und 14 % des gesamten
Schweinebestands in Deutschland.

Unterschiedliche Entwicklungen in
Ost und West Regional lassen sich weiterhin
deutliche Unterschiede feststellen. Während 2024
in den westlichen Bundesländern 36 % der als
juristische Personen oder
Personenhandelsgesellschaften geführten
Landwirtschaftsbetriebe einer Unternehmensgruppe
angehörten, waren es in den östlichen
Bundesländern 59 %. 2020 hatte der Anteil im
Westen noch bei 26 % und im Osten bei 48 %
gelegen.
Der Anteil dieser Betriebe an
der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche
in Deutschland lag im Jahr 2024 mit 1 % im
Westen und 12 % im Osten ähnlich ungleich
verteilt. 2024 bewirtschafteten
landwirtschaftliche Betriebe in
Unternehmensgruppen in Brandenburg eine
landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund
516 700 Hektar, in Mecklenburg-Vorpommern
493 800 Hektar und in Sachsen-Anhalt 330 100
Hektar.
Dabei zeigten diese Bundesländer
die größten Flächenzuwächse gegenüber 2020, mit
jeweils +21 % in Brandenburg und Sachsen-Anhalt
sowie +24 % in Mecklenburg-Vorpommern. Mit 2,05
Millionen Hektar lagen 92 % der durch
Unternehmensgruppen bewirtschafteten
landwirtschaftlichen Fläche in den östlichen
Bundesländern.
In den westlichen
Bundesländern hingegen ist eine deutlich
stärkere Dynamik zu beobachten. So hat sich die
von Unternehmensgruppen bewirtschaftete Fläche
vor allem in Nordrhein-Westfalen von rund 12 900
Hektar im Jahr 2020 auf 25 100 Hektar im Jahr
2024 nahezu verdoppelt (+94 %). In
Schleswig-Holstein stieg die Fläche von 12 800
auf 23 600 Hektar (+84 %) und in Rheinland-Pfalz
von 4 200 auf 7 700 Hektar (+82 %).
Da
familiengeführte Einzelunternehmen im Westen
dominieren, war der Anteil der von
Unternehmensgruppen bewirtschafteten Flächen mit
1 % noch immer gering. Nicht-landwirtschaftliche
Gruppenoberhäupter dominieren vor allem bei der
Tierhaltung Fast drei Viertel (73 %) der
Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen
Betrieben wurden im Jahr 2024 von einem
nicht-landwirtschaftlichen Gruppenoberhaupt mit
Sitz in Deutschland kontrolliert (2 320
Gruppen).
Diesen Unternehmensgruppen
gehörten 3 510 Betriebe und damit gut zwei
Drittel (68 %) aller in Unternehmensgruppen
zusammengeschlossenen Betriebe an. Demgegenüber
standen landwirtschaftlich geprägte Unternehmen
680 Gruppen mit 1 380 Betrieben vor. Weitere 160
Gruppen mit 260 Betrieben wurden von Unternehmen
mit Sitz im Ausland kontrolliert.
Während Unternehmensgruppen mit
landwirtschaftlich geprägtem Gruppenoberhaupt
mit rund 1,14 Millionen Hektar im Jahr 2024
etwas mehr als die Hälfte (51 %) der von
Unternehmensgruppen landwirtschaftlich genutzten
Fläche bewirtschafteten, konzentrierte sich bei
den Tierbeständen vor allem die Schweinehaltung
etwas stärker bei Unternehmensgruppen mit
nicht-landwirtschaftlichen Gruppenoberhaupt.
Diese hielten unter anderem rund 1,70 Millionen
Schweine und damit 56 % des Schweinebestands von
Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen
Betrieben.
Rheinberg,
14. April: Bombenentschärfung: DRK mit 36
Kräften im Einsatz R36
ehrenamtliche Kräfte des DRK haben am
Dienstag (14.04.2026) die Bombenentschärfung
in Rheinberg unterstützt – mit
Krankentransporten, Betreuung und
Absicherung des Einsatzes.
[Rheinberg, Kreis Wesel] Bei der
Entschärfung und Sprengung von
Weltkriegsbomben in Rheinberg ist auch das
Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Einsatz
gewesen. Insgesamt 36 ehrenamtliche
Helferinnen und Helfer unterstützten die
Maßnahmen über mehrere Stunden und
bestätigten einmal mehr ihre Rolle als
verlässlicher Partner im Bevölkerungsschutz.
Alarmiert wurden die Kräfte am
Dienstag um 12.02 Uhr. Beteiligt waren die
Ortsvereine Alpen, Dingen, Rheinberg und
Wesel (Einsatzeinheit EE02 des DRK
Niederrhein) sowie weitere Kräfte aus
Kamp-Lintfort und Moers. Zum Einsatz kamen
vier Krankentransportwagen und zwei
Rettungswagen.
Neben der
sanitätsdienstlichen Absicherung des
Kampfmittelräumdienstes übernahmen die
Helferinnen und Helfer den Transport hilfs-
und pflegebedürftiger Menschen aus dem
Evakuierungsbereich. Nach Abschluss der
Maßnahmen wurden diese wieder zurück in ihre
Wohnungen gebracht. Zudem richtete das DRK
einen Betreuungsraum in der Stadthalle am
Kirchplatz ein, in dem nur wenige Betroffene
betreut werden mussten.

„Ein Rettungswagen des Deutschen Roten
Kreuzes steht während der Bombenentschärfung
in Rheinberg bereit. Insgesamt waren 36
ehrenamtliche Kräfte im Einsatz.“
Der Einsatz endete gegen 20.00 Uhr.
Insgesamt verlief der Einsatz aus Sicht des
DRK ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.
Kreisbereitschaftsleiter Oliver Rühl
dankte den Ehrenamtlichen: „Viele unserer
Helferinnen und Helfer haben nach der
Alarmierung kurzfristig ihre Arbeitsplätze
verlassen, um schnell helfen zu können.“
Sein Dank galt auch den Behörden, der
Feuerwehr und der Bevölkerung für die gute
Zusammenarbeit.
vhs Moers -
Kamp-Lintfort: Natur und Kultur am
Niederrhein entdecken Zwischen
Industriekultur und Naturerlebnis eröffnet
der Niederrhein immer wieder neue
Perspektiven auf Landschaften. Zwei
Veranstaltungen der vhs Moers –
Kamp-Lintfort laden dazu ein, diese Orte zu
entdecken. Unter dem Titel ‚Haldenkräuter am
Geleucht‘ am Freitag, 24. April, von
16.30 bis 18.45 Uhr führt eine
Naturwanderung über die Halde Rheinpreußen
in Moers. Treffpunkt ist der Wendehammer
Parkplatz 2 an der Auffahrt zur Halde
Rheinpreußen.
Entlang eines rund 2,5
Kilometer langen Rundwegs steht dabei nicht
nur die weithin sichtbare Landmarke der
Grubenlampe im Fokus, sondern vor allem die
vielfältige Pflanzenwelt am Wegesrand. Die
zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin
Renate Hipp vermittelt Grundlagen der
Pflanzenbestimmung und gibt Einblicke in
typische Haldenkräuter und -sträucher.
Ergänzt wird die Exkursion durch
Hinweise zum verantwortungsvollen Sammeln
sowie praktische Tipps und Rezepte zur
Weiterverarbeitung der Pflanzen. Festes
Schuhwerk wird empfohlen. Die Anreise ist
auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln
möglich (Linie 4, Haltestelle Waldsee).
Fossa Eugeniana ist bedeutendes
Bodendenkmal Einen historischen Blick
auf das Zusammenspiel von Wasser, Technik
und Landschaft bietet eine zweite
Veranstaltung in Kooperation mit der
Linksniederrheinischen
Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG).
Unter dem Titel ‚Fossa Eugeniana – 400
Jahre können das Wässerchen kaum mehr
trüben‘ am Mittwoch, 29. April, von
18 bis 20 Uhr ist die wechselvolle
Geschichte des nie vollständig
fertiggestellten Kanals zwischen Rhein und
Maas Thema.
Start ist an der
Vorflutpumpanlage Kamper Bruch in
Kamp-Lintfort, Rheinberger Straße 222. Seit
dem Baubeginn im Jahr 1626 wurde die Fossa
Eugeniana zeitweise genutzt, insbesondere
durch den Bergbau. Heute zählt sie zu den
bedeutenden Bodendenkmälern in
Nordrhein-Westfalen und unterliegt einem
stetigen Wandel, nicht zuletzt durch das
Ende des Kohleabbaus.
Fachkundige
Einblicke geben Ingo Plaschke und Dr. Carmen
Gallas von der LINEG direkt am Gewässer. Die
Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung
jedoch erforderlich. Anmeldungen zu den
Veranstaltungen sind telefonisch unter 0 28
41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Wesel: Schulen sammeln
Elektroschrott Unter der
Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl
startet in Wesel erneut das Schulprojekt
„E-Waste Race“: Schulen sammeln
Elektroschrott und engagieren sich für die
Umwelt. Das Schulprojekt zur praktischen
Umweltbildung fördert das Bewusstsein für
Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz bei der
Jugend.
Die gemeinnützige
Organisation „Das macht Schule“ lädt die
Vertreterinnen und Vertreter der Medien
herzlich ein zur Auftaktveranstaltung am
Dienstag, 21.04.2026 von 10:00 - 10:30 Uhr
in der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
Adresse: Kopernikusstraße 9, 47445, Moers
Zum Hintergrund Deutschland
steckt im Elektroschrott-Dilemma: Jährlich
fallen 1,7 Millionen Tonnen an, doch
gesammelt wird nicht einmal ein Drittel.
Statt der geforderten 65 Prozent liegt die
Sammelquote aktuell bei nur 31,7 Prozent –
Tendenz fallend. Der Rest verschwindet in
Schubladen, Kellern oder auf fragwürdigen
Wegen ins Ausland. Was fehlt, ist eine
Verhaltensänderung in den Haushalten.
Mit den E-Waste Races bringt die
gemeinnützige Initiative „Das macht Schule“
Bewegung in die Sache und aktiviert
bundesweit immer mehr Schulen (Ergebnisse).
Nun startet erneut das E-Waste Race im Kreis
Wesel gemeinsam mit der Heinz Trox-Stiftung
und mit Unterstützung von Landrat Ingo Brohl
– für mehr Bewusstsein und einen weiteren
Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft.
Engagierter Entsorgungspartner ist
die Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH &
Co. KG. Das E-Waste Race verbindet
Umweltbildung mit einem Wettbewerb. In einer
vierwöchigen Sammelaktion sammeln
Schülerinnen und Schüler Elektroschrott, der
dann in den Kreislauf zurückgeführt wird.
Weitere Infos finden Sie
hier.
Kempen: Einführung
neuer öffentlicher Führung: „Weg der
Erinnerung“ Wie gehen wir mit
unserer Geschichte um? Wie erinnern wir uns
an die Vergangenheit und welche
Verantwortung ergibt sich daraus für die
Gegenwart? Die neue öffentliche Führung
„Weg der Erinnerung“, initiiert von dem
Historiker Dr. Hans Kaiser und Ute
Gremmel-Geuchen, Sprecherin der Initiative
Stolpersteine Kempen, eröffnet die
Möglichkeit, sich mit der Zeit des
Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen
vor Ort auseinanderzusetzen.
Die
Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der
Geschichte ist ein zentraler Bestandteil der
deutschen Erinnerungskultur. Die rund
90-minütige Führung führt zu ausgewählten
Stationen in der Kempener Altstadt, darunter
mehrere Stolpersteine, die Gedenkstele am
Rathaus sowie der Standort der ehemaligen
Synagoge. An den letzten Wohnorten der Opfer
werden deren Lebensgeschichten wieder
sichtbar: Wer waren diese Menschen? Wie sah
ihr Alltag in Kempen aus, bevor sie
entrechtet, verfolgt, deportiert und
ermordet wurden?
Die Führung macht
deutlich, dass Erinnerung immer auch ein
persönliches Gedenken ist und zugleich ein
Auftrag für die Zukunft. Geleitet wird die
Führung von Dr. Hans Kaiser oder von Ute
Gremmel-Geuchen. Das Angebot richtet sich an
alle Interessierten und eignet sich
insbesondere auch für Schulklassen.
Die erste Führung findet am 8. Mai – dem
Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus –
um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist die Tourist
Information, Orsaystraße 3a in Kempen. Die
Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro pro Person.
Eine Anmeldung ist bis 13 Uhr am
Vortag im Tourismusbüro erforderlich,
telefonisch unter 02152 / 917-4120 oder per
E-Mail an kartenverkauf@kempen.de. Auf
Anfrage sind auch Gruppenführungen möglich.
Weitere Termine sind Freitag, 18. September
2026 und Freitag, 13. November 2026, jeweils
um 18 Uhr. Weitere Informationen zur
Initiative:
https://stolpersteine-kempen.de/
Wesel: Abriss des Hallenbads
Bislich hat begonnen Der Abriss
des Hallenbads Bislich hat begonnen. Nachdem
in den vergangenen Wochen bereits
umfangreiche Rückbauarbeiten im Inneren des
Gebäudes durchgeführt wurden, werden die
Arbeiten nun auch von außen sichtbar. Die
Abrissarbeiten werden von der Firma Josef
Robers GmbH aus Stadlohn ausgeführt. Der
eigentliche Abriss wird voraussichtlich rund
sechs Wochen dauern.
Nach Abschluss
der Abrissarbeiten wird der bauliche
Übergang zur benachbarten Schule mit einer
neuen Fassade geschlossen. Für
Schwimmerinnen und Schwimmer steht mit dem
neuen RheinBad weiterhin ein Angebot in
Wesel zur Verfügung.
Mobilitätsbefragung in Wesel geht in die
nächste „Runde“
Im November des
vergangenen Jahres hat eine umfangreiche
Mobilitätsbefragung in Wesel gestartet. Um
die Aussagekraft der gewonnenen Daten weiter
zu verbessern, wird nun die Erhebung in
einer zweiten Phase fortgesetzt. Je mehr
Menschen sich daran beteiligen, desto
stichhaltiger sind die Daten.
Mit
den gewonnenen Erkenntnissen können
Maßnahmen der städtischen und verkehrlichen
Planungen in Wesel besser an dem Bedarf
orientiert umgesetzt werden. Das Thema
Mobilität betrifft alle – auf dem Weg zur
Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit –
täglich werden in Wesel viele verschiedene
Wege zurückgelegt. Und nicht nur die Wege,
sondern auch die Fortbewegungsmittel sind
vielfältig – ob mit dem Bus, dem Auto, dem
Fahrrad oder zu Fuß.

Ziel der Befragung ist die Ermittlung des
aktuellen Modal Split. Dieser Kennwert gibt
Auskunft über die Zusammensetzung aller Wege
aus Fuß-, Rad-, Bus-, Bahn- und Autoverkehr.
Der Modal Split wird in Wesel regelmäßig und
standardisiert seit 1982 erhoben. Er liefert
Rückschlüsse auf die Nachhaltigkeit des
Verkehrssystems. Für die Fortführung der
Mobilitätsbefragung werden Mitte April
erneut über 5.000 zufällig ausgewählte
Haushalte in der Stadt Wesel angeschrieben,
mit der Bitte, sich an der Befragung zu
beteiligen.
Die Teilnahme kann über
einen digitalen Fragebogen im Internet,
schriftlich über einen Papierfragebogen oder
über ein Telefoninterview erfolgen.
Bürgermeister Rainer Benien bittet erneut
alle Angeschriebenen, an der Befragung
teilzunehmen. Ein Teil der ausgewählten
Haushalte nimmt erneut an einer Pilotstudie
teil, in der eine App zur Erfassung der
Wegedaten genutzt wird.
Zum Einsatz
kommt die MovingLab App des Deutschen
Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die
alle datenschutzrechtlichen
Rahmenbedingungen einhält. Die Teilnahme an
der Mobilitätsbefragung ist freiwillig. Die
Erhebung wird vom Datenschutzbeauftragten
der Stadt Wesel begleitet. In der
Mobilitätsbefragung wird für einen konkreten
Stichtag das Mobilitätsverhalten aller
Haushaltsmitglieder abgefragt.
Dabei
geht es um die genutzten Verkehrsmittel, die
zurückgelegten Wegstrecken sowie den Zweck
der Wege – etwa „zur Arbeit“ oder „zum
Einkaufen“. Alle Angaben werden
ausschließlich für den Zweck der
Mobilitätserhebung verwendet und können
nicht personenbezogen ausgewertet werden.
Vor der Weiterverarbeitung werden die Daten
anonymisiert, so dass keine Rückverfolgung
der Daten möglich ist.
Hierzu werden
die Angaben zu Start und Ziel der Wege auf
statistische Bezirke aggregiert. So lassen
sich aus den Daten die Verkehrsströme im
Stadtgebiet in Verbindung mit den gewählten
Verkehrsmitteln ableiten und darstellen,
ohne Rückschlüsse auf einzelne Personen
ziehen zu können.
Der Rücklauf der
Fragebögen soll bis Ende Mai abgeschlossen
sein. Die Ergebnisse werden dann durch das
Ingenieurbüro Helmert ausgewertet und
aufbereitet dargestellt. Der
Abschlussbericht zur Befragung wird
voraussichtlich im vierten Quartal 2026
vorliegen. Weitere Infos unter www.mobil-in-wesel.de.
Wesel: „BODI goes Bislich“ –
Förderung für die Erweiterung der
Ausstellungen im Deichdorfmuseum Bislich
Bereits seit etwas mehr als 40 Jahren
vermitteln die Ausstellungen des Museums in
Bislich regionale Geschichte. Weitaus älter
sind die Spuren der Gräberfelder am Rand des
Dorfgebietes, die zum Teil schon in der
vorrömischen Eisenzeit angelegt wurden.

v. l.: Museumsleiterin Dr. Barbara
Rinn-Kupka, Wilhelm Kock vom Vorstand des
Heimat- und Bürgerverein Bislich e. V.,
Karl-Heinz Theußen, Regionalbotschafter der
NRW-Stiftung, und Klaus Droste, 1.
Vorsitzender des Heimat- und Bürgerverein
Bislich
Eine Ausstellung im
LVR-Landesmuseum in Bonn im Jahr 2023
erbrachte zudem neue Erkenntnisse zur Person
und zum Leben des „BODI“, der um 600 in
Bislich seine letzte Ruhe fand. Grund genug,
im Museum eine Ausstellungs-Erweiterung
vorzunehmen, die nicht nur die Geschichte
der Bislicher Gräberfelder vorstellt,
sondern auch die wissenschaftlichen Methoden
der Archäologie anschaulich vermittelt.
Ein interaktives Museumsobjekt, welches
auch Kindern wichtige Aspekte von
Kulturverbindungen in der Antike vorstellt,
bereichert den geplanten Bereich der
Gräberfeldausstellung. Von Seiten des
Städtischen Museums Wesel wird das Projekt
durch einige thematisch passende Leihgaben
unterstützt, deren Fundort die Region um
Bislich war.
Teil dieser Erweiterung
wird auch die Beschriftung des historischen
Bauholzes vor dem Museumseingang werden, an
Hand dessen die Dendrochronologie (eine
Methode der Holzaltersbestimmung) erklärt
werden kann. Die Gesamtkosten der Maßnahmen
belaufen sich auf rund 15.000 Euro, darin
enthalten sind zahlreiche Montagestunden,
die von Seiten der ehrenamtlichen Helfenden
des Heimat- und Bürgerverein Bislich e.V.
als Museumsträger für die Erweiterung
geleistet werden.
Die NRW-Stiftung,
die hilft, Natur, Landschaft, Denkmäler und
Kulturgüter erfahrbar zu machen, unterstützt
dieses neue Projekt des Vereins mit 12.000
Euro. Der Regionalbotschafter der Stiftung
für den Kreis Wesel, Karl-Heinz Theußen,
überreichte am 8. April 2026 Klaus Droste,
dem Vorstandsvorsitzenden des Heimat- und
Bürgerverein Bislich e.V. die Förderzusage.
Noch im laufenden Jahr soll das
Projekt umgesetzt werden. Das Team des
Deichdorfmuseums Bislich freut sich zusammen
mit dem Heimatverein, damit Teil der
Förderprojekte zu werden, die im
Jubiläumsjahr der NRW-Stiftung (40 Jahre)
unterstützt werden.
Über 70 Prozent der
Menschen in NRW sorgen sich vor Hochwasser
Extreme Wetterereignisse wie Starkregen,
Hochwasser und Überschwemmungen alarmieren viele
Einwohnerinnen und Einwohner
Nordrhein-Westfalens – gleichzeitig fehlt oft
der passende Versicherungsschutz. Das zeigt eine
aktuelle, repräsentative Civey-Umfrage im
Auftrag der DEVK Versicherungen.

Wetterereignisse wie das Hochwasser an Ahr und
Erft haben viele Menschen sensibilisiert (Foto:
Peter Joester)
Zum fünften Jahrestag der
Flut an Ahr und Erft, die 2021 große Schäden
hinterlassen und Menschen das Leben gekostet
hat, rücken Naturgefahren wieder stärker ins
Bewusstsein. So hat das
Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der
DEVK gefragt, von welchen Naturereignissen sich
die Bürgerinnen und Bürger bedroht sehen.
Über 70 Prozent der Befragten aus
Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass am
ehesten Starkregen, Überschwemmung und
Hochwasser an ihrem Wohnort Schäden anrichten
könnten – nach Bremen der bundesweit höchste
Wert. Weniger verbreitet sind mit rund 21
Prozent Sorgen vor Erdbeben bzw. Erdrutschen.
Große Lücke beim Schutz vor
Elementarschäden Eine übliche
Wohngebäudepolice zahlt zwar bei Schäden durch
Wetterereignisse wie Sturm- und Hagel, greift
jedoch nicht bei Naturkatastrophen wie
Überflutungen, Erdbeben oder Lawinen. Dafür ist
eine zusätzliche Elementarschadendeckung nötig.
Laut dem Gesamtverband der deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV) waren 2024 nur 57
Prozent der Gebäudepolicen entsprechend
abgesichert. Knapp 42 Prozent der befragten
Menschen aus Nordrhein-Westfalen ohne
Elementarschadenschutz halten eine solche
Absicherung in ihrer Wohnlage für unnötig.
„Die Starkregenereignisse aus den
vergangenen Jahren haben gezeigt, dass es jeden
treffen kann. Umso wichtiger ist es, die eigenen
Policen zu überprüfen“, sagt Steffen Kaufmann,
der den Innendienst der DEVK-Regionaldirektion
in Essen leitet. 60 Prozent befürworten
Pflichtversicherung Eine obligatorische
Absicherung gegen Elementarschäden –
vergleichbar mit der vorgeschriebenen
Kfz-Haftpflicht – könnte im Schadenfall
Existenzängste vermeiden. Dann wären alle
Wohngebäude gegen die Folgen von Naturgefahren
abgesichert.
Ein solches
Gesetzesvorhaben hat die Regierung im
Koalitionsvertrag vereinbart, die Umsetzung
lässt aber bislang auf sich warten. Knapp 60
Prozent der Nordrhein-Westfalen befürworten eine
Pflichtversicherung, rund ein Viertel lehnt sie
ab – das zeigt die aktuelle Civey-Umfrage.
Elementarschutz bewusst abwählen Die
DEVK hat bereits vor rund 15 Jahren das
sogenannte Opt-out-Modell eingeführt: „Bei uns
müssen Kundinnen und Kunden seit 2011 die
Elementardeckung aktiv abwählen, wenn sie darauf
verzichten möchten“, sagt Steffen Kaufmann.
„Damit stellen wir sicher, dass der Baustein
standardmäßig berücksichtigt wird.“
Die
Folge: Bei der DEVK beinhalten in der
Wohngebäudeversicherung 67 Prozent der Verträge
einen solchen Zusatz – deutlich mehr als im
Branchenschnitt. Persönliche Betreuung vom
Ruhrgebiet bis nach Westfalen Die
DEVK-Regionaldirektion Essen betreut rund
300.000 Versicherte mit 887.000 Verträgen in
allen Sparten.
„Wir erfahren immer
wieder, wie wichtig den Menschen eine
persönliche und regionale Betreuung ist – vor
allem, wenn es im Schadenfall drauf ankommt“,
sagt Steffen Kaufmann. Dafür sind im Innen- und
Außendienst über 340 Mitarbeitende rund um die
Uhr für die gesamte Region tätig. Das
Meinungsforschungsunternehmen Civey hat vom
22.01. bis 29.01.2026 im Auftrag der DEVK 5.000
Menschen ab 18 Jahren online befragt. Die
Ergebnisse sind repräsentativ für die
Gesamtbevölkerung. Der statistische Fehler der
Gesamtergebnisse liegt bei 2,5 %.

NRW: Steigende Preise für Energie
und Kraftstoffe belasten Haushalte mit
niedrigen Einkommen besonders *
Haushalte mit weniger als 1.500 Euro
monatlichem Nettoeinkommen gaben 2023 rund
14,3 % ihres Budgets für Energie aus. *
Zwischen 2003 und 2023 stieg der
Ausgabenanteil für Energie in allen
Einkommensgruppen. * Energiepreise im
März 2026 um 8,3 % höher als im
Vorjahresmonat.
Haushalte mit niedrigen Einkommen gaben 2023
anteilig deutlich mehr für Energie und
Kraftstoffe aus als Haushalte mit hohen
Einkommen. Wie das Statistische Landesamt
auf Basis der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) mitteilt,
wendeten Haushalte mit einem monatlichen
Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro rund
14,3 % ihres Einkommens für Haushaltsenergie
(u. a. Gas, Heizöl, Fernwärme und Strom)
sowie Kraftstoffe für Mobilität auf.

In der höchsten Einkommensklasse mit
6.000 Euro und mehr lag dieser Anteil
dagegen bei lediglich 4,9 %. Vor dem
Hintergrund des aktuellen Krieges im Nahen
Osten sind die Preise im Bereich Energie
gestiegen. Laut Verbraucherpreisindex (VPI)
zuletzt um 8,3 % im März 2026 gegenüber dem
Vorjahresmonat.
Dies hat
unterschiedliche Auswirkungen auf die
privaten Haushalte. Diejenigen mit niedrigen
Einkommen sind tendenziell stärker
belastetet als solche mit hohen Einkommen.
Höchster Anstieg
der Energieausgaben im Vergleich zu 2003 bei
Haushalten mit niedrigen Einkommen Die
Entwicklung zeigt, dass der Anteil der
Ausgaben für Energie und Kraftstoffe am
Haushaltsnettoeinkommen in allen
Einkommensgruppen gestiegen ist. Am
stärksten fiel der relative Anstieg bei
NRW-Haushalten mit einem monatlichen
Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro aus:
Hier erhöhte sich der Anteil von 10,2 % im
Jahr 2003 auf 14,3 % im Jahr 2023
(+4,1 Prozentpunkte).
Auch bei
Haushalten mit einem Einkommen von 1.500 bis
unter 3.000 Euro erhöhte sich der Anteil
deutlich von 8,6 % auf 10,9 %
(+2,3 Prozentpunkte). Am geringsten fiel der
Anstieg in der höchsten Einkommensklasse
aus: Bei Haushalten mit einem Einkommen von
6.000 Euro und mehr erhöhte sich der Anteil
lediglich von 4,5 % im Jahr 2003 auf 4,9 %
im Jahr 2023 (+0,4 Prozentpunkte).
Mehr als die Hälfte der importierten
seltenen Erden kam 2025 aus China
- Deutschland hat mengenmäßig 4,9 %
mehr seltene Erden importiert als im Vorjahr
- Die EU-Staaten importierten 46,8 % der
seltenen Erden aus China
Seltene Erden sind wichtige
Rohstoffe für die Herstellung vieler
Hochtechnologieprodukte wie Akkus,
Halbleiter oder Magnete für Elektro-Motoren.
Der Abbau der darunter gefassten Elemente
erfolgt allerdings kaum in Deutschland und
der Europäischen Union (EU) – entsprechend
groß ist die Abhängigkeit vom Import.
Deutschland hat im Jahr 2025 mehr
seltene Erden importiert als im Jahr zuvor:
Die eingeführte Menge der begehrten Metalle
stieg um 4,9 % von 5 200 Tonnen
(Wert: 64,5 Millionen Euro) im Jahr 2024 auf
5 500 Tonnen (Wert: 77,6 Millionen Euro) im
Jahr 2025, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt. Damit liegt die Importmenge
deutlich unter dem mengenmäßigen Höchststand
der vergangenen zehn Jahre aus dem
Jahr 2018.
Damals wurden
9 700 Tonnen (Wert: 38,3 Millionen Euro)
seltene Erden importiert. Im Jahr 2025 kamen
55,4 % der importierten Menge aus China
(3 000 Tonnen). Der Anteil ging damit
zurück: 2024 waren noch 65,4 % der
importierten Menge aus China gekommen.
Zweitwichtigstes Herkunftsland war 2025
Österreich mit einem mengenmäßigen Anteil an
den Importen von 20,0 % (1 100 Tonnen).
Darauf folgte Estland mit 10,9 %
(600 Tonnen). In diesen beiden Ländern
werden seltene Erden weiterverarbeitet, die
ursprüngliche Herkunft ist statistisch nicht
nachweisbar. Die EU importiert 46,8 % der
seltenen Erden aus China Wie Deutschland
importiert auch die EU seltene Erden zu
einem großen Teil aus China. Insgesamt
wurden im Jahr 2025 nach Angaben der
europäischen Statistikbehörde Eurostat
15 100 Tonnen an seltenen Erden im Wert von
124,9 Millionen Euro in die EU importiert.
46,8 % (7 100 Tonnen) dieser Importe
entfielen auf China. Der zweitwichtigste
Partner war Russland mit einem Anteil von
25,9 % (3 900 Tonnen), gefolgt von Malaysia
mit 23,1 % (3 500 Tonnen). Bei einzelnen
seltenen Erden ist der Anteil Chinas an den
Importen in die EU sehr hoch. So kamen
3 700 Tonnen von insgesamt 3 800 Tonnen der
importierten Lanthanverbindungen (97,3 %)
2025 aus China.
Gefahr durch
Zecken: 24 Menschen starben 2024 an FSME
oder Borreliose Knapp 850 stationäre
Krankenhausbehandlungen aufgrund einer FSME
Mit höheren Temperaturen im
Frühling steigt die Aktivität von Zecken und
damit auch die Infektionsgefahr, die von
Zecken ausgeht. Hierzulande sind Zecken vor
allem Überträger der Frühsommer-
Meningoenzephalitis (FSME) und der
Borreliose (Lyme-Krankheit), die zu
Krankenhausaufenthalten und in seltenen
Fällen auch zum Tod führen können.
24 Menschen starben in Deutschland im Jahr
2024 an den Folgen eines Zeckenstiches, wie
das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt. 15 Todesfälle waren auf eine
Borreliose zurückzuführen und 9 auf eine
FSME. Im Jahr zuvor waren es 10 Todesfälle
aufgrund einer Borreliose und 9 aufgrund
einer FSME.
4 830 Krankenhausbehandlungen wegen
Borreliose im Jahr 2024 Aufgrund einer
Borreliose gab es im Jahr 2024 gut
4 830 Krankenhausbehandlungen. Das waren
weniger als im Durchschnitt der Jahre 2004
bis 2024: In diesem Zeitraum wurden im Jahr
durchschnittlich knapp 6 270 Menschen
stationär aufgrund einer Borreliose
behandelt.

Die Borreliose wird durch eine
bakterielle Infektion hervorgerufen. Schutz
gegen die Krankheit bietet die Vermeidung
von Zeckenstichen, eine Impfung steht
bisher nicht zur Verfügung.
Zahl der FSME-Klinikbehandlungen
2024 deutlich höher als im Schnitt der
Vorjahre Knapp 850 Patientinnen und
Patienten wurden 2024 aufgrund einer FSME
stationär in einer Klinik behandelt. Das
waren deutlich mehr als im Durchschnitt der
Jahre 2004 bis 2024: Knapp 490 Menschen im
Jahr wurden in diesem Zeitraum
durchschnittlich aufgrund einer FSME im
Krankenhaus behandelt.
Bei einer
FSME wird eine Entzündung des Gehirns und
der Hirnhäute durch Viren hervorgerufen.
Besonders gefährdet sind Personen, die sich
in einem FSME-Risikogebiet und
häufig in der freien Natur aufhalten. Schutz
gegen eine FSME-Erkrankung bietet laut
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
die Vermeidung von Zeckenstichen sowie die
Impfung gegen FSME.
Kleve:
Ohne Frauen ist kein Staat zu machen:
Veranstaltung zur Bedeutung von Artikel 3
des Grundgesetzes Im Rahmen der
Ausstellung „Grundrechte – Mehr als nur
Worte“ des Verfassungsgerichtshofs des
Landes Nordrhein-Westfalen laden der Zonta
Club Niederrhein und die Initiative
Demokratie Niederrhein mit Unterstützung der
Gleichstellungsstelle der Stadt Kleve am 20.
April 2026 von 19 bis 21 Uhr zu der
Veranstaltung „Ohne Frauen ist kein Staat zu
machen.

Die Verantwortlichen laden herzlich zur
Veranstaltung in die Wasserburg Rindern ein.
Artikel 3 im Blickfeld der Generationen“
in die Wasserburg Rindern in Kleve ein. Im
Mittelpunkt steht die Frage, welche
Bedeutung der Gleichberechtigungsgrundsatz
des Grundgesetzes für den Alltag und das
gesellschaftliche Zusammenleben hat. -
Gleichstellung ist eine
Gesamtgesellschaftsaufgabe, kein reines
«Frauenthema» und betrifft damit alle, die
hier leben.
Die Veranstaltung „Ohne
Frauen ist kein Staat zu machen“ ist Teil
des Begleitprogramms zur Ausstellung
„Grundrechte – Mehr als nur Worte“ und rückt
insbesondere Artikel 3 des Grundgesetzes in
den Fokus – allen voran den Auftrag: „Männer
und Frauen sind gleichberechtigt.“ Ziel des
Abends ist es, verfassungsrechtliche
Prinzipien mit konkreten Lebensrealitäten zu
verknüpfen und Gleichstellung als
gesellschaftliche Aufgabe greifbar zu
machen. Ein Beispiel aus der Arbeitswelt
zeigt, was das bedeutet:
Wir
brauchen, gerade in Zeiten des
Fachkräftemangels Frauen, die gründen,
Betriebsnachfolgen antreten, Arbeitsplätze
schaffen und die Wirtschaft voranbringen.
Frauen sollten sich deshalb nicht zwischen
Selbstständigkeit und Kinderwunsch
entscheiden müssen. Die Frage stellt sich
aber, denn selbstständige Frauen haben
keinen Anspruch auf Mutterschutz im Sinne
des Mutterschutzgesetzes.
Wenn eine
angestellte Frau wegen
mutterschutzrechtlicher Vorschriften in der
Schwangerschaft nicht arbeiten darf, erhält
sie dennoch ihr Gehalt, den sogenannten
Mutterschutzlohn. Für selbstständig tätige
Frauen existiert keine entsprechende
Absicherung. Sie tragen allein die
Verantwortung für den Umgang mit
Gefahrensituationen, das Wohl des
(ungeborenen) Kindes, ihre finanzielle
Absicherung und den Erfolg des Betriebs. Sie
können sich zwar freiwillig bzw. privat
absichern, tragen damit aber selbst höhere
Kosten in Verbindung mit der
Selbstständigkeit als Männer bzw. sind
schlechter gestellt als angestellte Frauen.
Zu dieser Ungleichheit hatte die
Tischlermeisterin Johanna Röh "Gleiche
Rechte im Mutterschutz für selbstständige
Schwangere vom 6. Mai 2022" eine Petition
eingegeben und seinerzeit die breite
Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert.
Die Abgeordneten aller Fraktionen stimmten
damals einstimmig dafür, die Petition zur
Berücksichtigung an die Bundesregierung zu
geben. Passiert ist bisher jedoch wenig.
Nun hat die Innungskrankenkasse IKK
classic das Thema aufgegriffen und einen
Lösungsvorschlag über eine umlagefinanzierte
Gleichstellung selbstständiger Frauen in die
politische Diskussion gebracht, die sowohl
die Mutterschutzzeit berücksichtigt als auch
Ausfallzeiten während der Schwangerschaft:
https://www.ikk-classic.de/presse/haltungpolitik/mutterschutz-fuer-selbststaendige.
Auch der Westdeutsche Handwerkskammertag hat
ein Positionspapier vorgelegt.
Wie
zeigt sich das Grundgesetz Art. 3 konkret im
Alltag? Dafür setzt die Veranstaltung
bewusst auf ein dialogorientiertes Format:
In drei parallelen Themenrunden werden
zentrale Fragen aus unterschiedlichen
Perspektiven beleuchtet.
Im Fokus
stehen dabei verschiedene
Themenschwerpunkte. Im Rahmen des
„Alltags-Checks“ (Wirtschaft und Beruf)
diskutiert die Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Kleve, Yvonne Tertilte-Rübo, unter
anderem die Frage nach Entgeltgleichheit und
strukturellen Benachteiligungen. Im
„Familien-Fokus“ beleuchtet Pascale von
Wedel, Vorsitzende des Ausschusses für
Generationen und Gleichstellung, unter
anderem die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf.
Der „Sicherheits-Fokus“
richtet schließlich den Blick auf den Schutz
vor geschlechtsspezifischer Gewalt: Hier
diskutiert die Rechtsanwältin und
Zonta-Mitglied Judith Bernhard-Heenen die
Bedeutung von Grundrechten für ein
selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben.
Weitere Expert*innen werden zu den einzelnen
Themenbereichen eingeladen und ergänzen die
Diskussionen mit zusätzlichen Perspektiven
aus Praxis und Fachwissenschaft.
Die Ergebnisse der Diskussionen werden im
Anschluss in einem gemeinsamen Plenum
zusammengeführt. Unter der Moderation von
Mechtild Janßen, Past President Zonta Club
Niederrhein, richtet sich der Blick dabei
gezielt auf die lokale Ebene: Welche
konkreten Herausforderungen bestehen in
Kleve? Welche Entwicklungen gibt es? Und wie
kann Gleichstellungspolitik vor Ort wirksam
gestaltet werden?
,,Artikel 3 ist
kein abstraktes Versprechen, sondern ein
klarer Handlungsauftrag. Und genau diesen
Auftrag müssen wir immer wieder an der
Lebensrealität messen“, betont Yvonne
Tertilte-Rübo, Gleichstellungsbeauftragte
der Stadt Kleve. „Im Alltag zeigt sich das
ganz konkret: bei der Frage nach fairer
Bezahlung, bei der ungleichen Verteilung von
Sorgearbeit oder beim Schutz vor Gewalt. Mit
der Veranstaltung schaffen wir einen Raum,
in dem diese Themen gemeinsam diskutiert und
aus unterschiedlichen Perspektiven
beleuchtet werden.‘‘
Der Zonta Club
Niederrhein hebt hervor „Greifen wir einen
Appell aus der Ausstellungseröffnung von Dr.
Dirk Gilberg (Fotograf der Ausstellung) auf:
Werden wir von Demokratiekonsumenten zu
Demokratieproduzenten. Die Umsetzung von
Artikel 3 – Gleichstellung von Mann und Frau
wird von vielen Grundbedingungen
beeinflusst. Gerne möchten wir sammeln, wie
gut oder verbesserungswürdig diese
Bedingungen vor Ort sind und auch, was jede
und jeder selbst verbessern kann.“
Die Veranstaltung richtet sich an alle
interessierten Frauen und Männer und
versteht sich als Einladung zum Mitdenken
und Mitgestalten. Bitte melden Sie Ihre
Teilnahme zu unserer besseren Planung hier
an:
https://events.sparkasse.de/s/OHNEFRAUENKEINSTAAT
Weitere Informationen zur
Ausstellung des Verfassungsgerichtshofs des
Landes NRW finden Sie unter:
https://www.verfgh.nrw.de/verfassungsgerichtshof/Ausstellung/Ausstellung-GRUNDRECHTE/index.php
Künstlergespräch mit Walter
Nikkels im Museum Kurhaus Kleve
An diesem Freitag, dem 17. April, ist
das Museum bis 20 Uhr geöffnet. Zu Gast im
Museum Kurhaus Kleve ist der Typograf und
Entwerfer Walter Nikkels, der nicht nur
viele Jahre als Professor an der
Kunstakademie in Düsseldorf gearbeitet hat,
sondern auch für renommierte
Ausstellungsdesigns wie dasjenige der
documenta 7 (1981) in Kassel zuständig war.

Zusammen mit dem Gründungsdirektor Guido de
Werd und dem Architekten Heinz Wrede war
Nikkels für die Planung des Umbaus und die
Einrichtung des Museum Kurhaus Kleve
verantwortlich. In einem Gespräch mit
Museumsdirektor Harald Kunde wird Walter
Nikkels über seine Zusammenarbeit mit Rudi
Fuchs, aber auch seine Visionen für das
Museum Kurhaus Kleve erläutern. Das Gespräch
beginnt um 19 Uhr, es kostet 5 EUR (3 EUR
ermässigt).
Moers: 1.
Bastelwerkstatt „Drachen, Einhörner und Co“
für Kinder ab 4 Jahren Wilde
Drachen, zauberhafte Einhörner und andere
Kleinigkeiten können an diesem Nachmittag
gebastelt werden. Eine vorherige Anmeldung
ist erforderlich, für das Material wird in
Kostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben.
Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0
28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 14.04.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Veranstaltungsort Multifunktionsraum (1.
Etage)
Moers: 20. Juli. Ein
Zeitstück
von Bernhard
Schlink Ihr letzter Schultag
fällt auf den 20. Juli. Kurz zuvor hat die
Partei Deutsche Aktion mit ihrem
charismatischen jungen Führerbei der
Landtagswahl 37 Prozent bekommen. Auf der
Abifeier entbrennt unter den Mitgliedern des
Leistungskurs Geschichte eine hitzige
Diskussion mit ihrem Lehrer: Das Attentat
auf Hitler am 20. Juli 1944 kam viel zu
spät.
Bernhard
Schlinks Gedankenspiel greift die Frage auf,
was wir aus der Geschichte lernen können, ob
wir überhaupt aus ihr lernen können, ob
geschichtliche Ereignisse vergleichbar sind.
Wäre die Bedrohung der Demokratie durch
einen „präventiven Tyrannenmord“ abzuwenden?

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro Tickets
unter 0 28 41 / 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 14.04.2026 - 19:30
Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Studio, Kastell 6, 47441
Moers .
Moerser Quiz
Die 3 erfolgreichsten Teams werden mit
einem Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team
können maximal 6 Teilnehmer und
Teilnehmerinnen antreten. Die Startgebühr
beträgt pro Person 4 Euro. Anmelden
könnt ihr euch während der
Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei
den Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag
- Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an
(0 28 41 / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum
15.04.2026 - 19:30 Uhr . Veranstaltungsort
Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: 2. Bastelwerkstatt „Drachen,
Einhörner und Co“ für Kinder ab 4 Jahren
Wilde Drachen, zauberhafte
Einhörner und andere Kleinigkeiten können an
diesem Nachmittag gebastelt werden. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich, für
das Material wird in Kostenbeitrag von 2
Euro pro Person erhoben.
Nähere
Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 /
201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 16.04.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Veranstaltungsort Multifunktionsraum (1.
Etage)
Rentenberatung im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Klaus Werner Haase Rente, Zuverdienst,
Steuern und Krankenversicherung - viele
Fragen rund um den Ruhestand sind komplex.
Wer Antworten sucht, kann sich am
Donnerstag, 16. April, von 15 bis 16 Uhr im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck an der
Bismarckstraße 43b direkt informieren.

Der ehrenamtliche Versichertenälteste der
Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase,
gibt praktische Hinweise zum Renteneintritt,
zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur
Krankenversicherung. Dabei haben
Interessierte Gelegenheit, individuelle
Anliegen zu besprechen und sich einen klaren
Überblick zu verschaffen.
Die
kostenfreie Beratung findet jeden dritten
Donnerstag im Monat statt und bietet eine
unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche
Informationen direkt im Quartier zu
erhalten. Weitere Informationen und
Rückfragen unter 0 28 41 / 201 - 530 oder
per Mail unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 16.04.2026 - 15:00
Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße
43b, 47443 Moers.
Moers:
Stina Holmquist – “If All My Hopes Find
Answers” Tour 2026 (Support:
fen.) Im Herbst 2025 erscheint die
zweite EP von Stina Holmquist, aus welcher
bereits die Songs “”Closing Doors”” und
“”Broken Glass”” ausgekoppelt wurden. “”If
All My Hopes Find Answers”” erzählt wie ein
Mosaik vom ersten Verlieben, Verlieren,
Halten & Loslassen.

Zwischen akustischer Intimität, treibenden
Drums und schmerzhaft schöner Ehrlichkeit
entsteht ein poetischer Indie-Pop-Sound, der
unter die Haut geht. Produziert von Alex
Sprave (Fil Bo Riva) und Jochen Naaf (Giant
Rooks), sind es ihre bisher tiefsten Songs –
über das Leben selbst, über Hoffnung und
darüber, wie wir einander prägen.
Für Fans von emotionaler Tiefe, die sich
nach echter Verbindung sehnen. Support: fen.
„fen.“ steht für ehrliche, feinfühlige
Alternative-/Indie-Pop-Musik. Der 24-jährige
Singer-Songwriter Adrian Gibowski aka fen.
bettet seine eindringlichen Texte übers
Erwachsenwerden und die Reise zu sich selbst
in melancholisch-warme Soundlandschaften.
Seit 2021 ist er öffentlich in der
deutschen Musikszene aktiv. Einlass: 20.30
Uhr. Veranstaltungsdatum 16.04.2026 - 20:00
Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107,
47441 Moers.
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Straße 140, 47441 Moers. Telefon
0 28 41 / 92 96 79 (Anrufbeantworter: 0 28
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Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC &
MORE Adresse Am Schürmannshütt 26, 47441
Moers-Hülsdonk.
Moerser
Häppchen - Altstadt
Bei Einkehr und
Rundgang durch die Altstadt erfahren Sie
Interessantes über die Stadtgeschichte. Zum
Thema Kakao verkosten wir Schokolade. Aber
auch Stationen mit herzhafte Häppchen fehlen
nicht.

Treffpunkt: Steinstraße 49 am ENNI-Mann
Sonstiges: für 8 bis 12 Personen Kosten:
33,20 Euro für Führung und Häppchen
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 18.04.2026 - 10:00
Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort
Steinstraße 49, 47441 Moers.
Veranstaltungsort Steinstraße 49, Am
Enni-Mann
Moerser
KunstFrühling 2026
Weitere Informationen zum Moerser
KunstFrühling. Downloads
Flyer: Moerser KunstFrühling 2026
Text des Flyers Moerser KunstFrühling 2026

Veranstaltungsdatum 18.04.2026 - 11:00
Uhr - 19.04.2026 - 18:00 Uhr.
Veranstaltungsort Sparkasse am Niederrhein /
Hauptstelle Adresse Ostring 4-7, 47441
Moers.
Moers: BRUNHILDE
Promo-Gig
Aus Anlass des
Record Store Day 2026 ist bei Music&More und
beim Vinyl Treff die Band BRUNHILDE aus
Fürth zu einem Instore-Konzert zu Gast. Die
Band hat einen ureigenen Soundmix aus Metal,
Punk und Hard Rock entwickelt und zieht die
Fans mit roher Energie und unnachgiebiger
Intensität in ihren Bann.

Ein besonderes Erlebnis dürfte es werden,
die Band "unplugged" zu erleben. Der
Eintritt zum Konzert ist frei. Bei
Teilnahmewunsch werden die Interessenten um
schriftliche Anmeldung per Mail und
Aufnahme in die Gästeliste gebeten unter: news@musicundmore.de.
Veranstaltungsdatum 18.04.2026 - 13:00
Uhr - 14:30 Uhr. Veranstaltungsort
MUSIC & MORE Adresse Am Schürmannshütt 26,
47441 Moers-Hülsdonk.
atMOERSphere Festival
Am 18. April 2026
öffnet das Bollwerk 107 erneut die Türen für
die vierte Ausgabe von atMOERSphere
Festival. Ein Abend, der wieder ganz im
Zeichen von Stoner, Desert und Doom Rock
steht – roh, intensiv, handgemacht. Auf der
Bühne erwarten euch vier Bands aus Europa –
ein handverlesenes Line-up, das die
Underground-Szene feiern wird: CARSON
(Schweiz)
Das Power-Trio bringt
zweistimmigen Gesang und eine Mischung aus
Grunge & Stoner, die live richtig abgehen.
Mit ihrem brandneuen Album When Gods Know
Why (2025) zeigen sie, wie wuchtige Riffs,
prägnante Melodien und Sludge-Punch zusammen
explosive Live-Shows formen.
HOLZ
(Deutschland) HOLZ ist Stoner, Punk, Grunge.
HOLZ ist ein echtes Brett! Irgendwo zwischen
Queens of the Stone Age, Kyuss und Melvins,
und doch eigenständig. Deutsche Texte über
Alltagsminiaturen, gepaart mit Live-Wucht,
die Funken schlägt und Brandlöcher
hinterlässt.
KRYPTOGRAF (Norwegen)
Nostalgisch-klassischer Proto-Metal mit
Retro-Charme, kantig, roh und
doom-angehaucht. Ihr Album Kryptonomicon
(2025) bringt Oldschool Hardrock-Flair auf
die Bühne – perfekt für Fans von Sabbath,
Deep Purple und Led Zeppelin.
TRUE
VOODOO (Deutschland) Dreckiger, grooviger
Sound, überraschend brachial und
gleichzeitig sanft. Rohe Energie,
Publikumsnähe, Humor und Spielfreude.
Laut–leise-Dynamik, die den Laden
auseinanderreißt. Tanzbeine ölen, Muskeln
lockern, Pogos und Moshpits erlaubt!

Für das richtige Flair sorgt die
psychedelische Liquid-Light-Show: Organische
Formen, fließende Farben und hypnotische
Projektionen verschmelzen mit der Musik und
verwandeln den Raum in ein lebendiges,
pulsierendes Gesamtkunstwerk. Lasst euch
mitreißen in eine visuelle Reise tief hinein
in den Sound.
Non-Profit-Event: Jeder
Cent fließt zurück in die Musik, die Bands
und die Community. Taucht ein in Musik, die
unter die Haut geht, und erlebt einen Abend
voller Intensität, Atmosphäre und
Leidenschaft. Einlass: 17.30 Uhr
Tickets Veranstaltungsdatum
18.04.2026 - 18:30 Uhr - 23:59 Uhr
.Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441
Moers.
Moers und seine
Straßennamen Beim Bummeln durch
die Moerser Altstadt lesen wir: Steinstraße,
Meerstraße, Neustraße oder Burgstraße. Doch
wo ist die Burg? Na, die einstige Wasserburg
ist heute unser Moerser Schloss. Kommen Sie
mit! Hinter jedem Straßennamen steckt ein
Stück Moerser Stadtgeschichte.
Treffpunkt: Schlosseingang Geführt von
Anne-Rose Fusenig. Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 19.04.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr Veranstaltungsort
Schlosseingang
Moers:
Klavier Recital - Katie Mahan
Werke von
Mozart, Beethoven und Gershwin
Bei der Pianistin Katie Mahan weiß man
nicht, was man zuerst erwähnen soll: Ihre
unbestreitbare technische Meisterschaft
kombiniert mit einer kaleidoskopischen
Palette von Klangfarben, ihre herausragenden
und innovativen Interpretationen oder ihre
äußerst charmante Bühnenpräsenz.

Von Kritik und Publikum weltweit gefeiert
kehrt die in Salzburg lebende amerikanische
Pianistin nach vielen Jahren ins Martinstift
zurück. Im Gepäck hat sie, neben ihrer neuen
Mozart CD, auch Werke von Beethoven und
natürlich ihre fulminanten
Gershwin-Interpretationen! 2018 wurde sie
erst nach sieben (!) Zugaben vom Publikum
entlassen – man darf gespannt sein, wie
viele es 2026 werden!
Veranstaltungsdatum 19.04.2026 - 18:00 Uhr.
Veranstaltungsort Kammermusiksaal
(Martinstift) Veranstalter Stadt Moers -
Moerser Musikschule.Filder Straße 126, 47447
Moers .
Senkung
der Energiesteuern auf Diesel und Benzin
IHK: Erste
Entlastung für Wirtschaft und Pendler
Die Bundesregierung hat
angekündigt, die Energiesteuern auf Benzin und
Diesel um 17 Cent pro Liter für zwei Monate zu
senken. „Das ist ein wichtiger erster Schritt,
um Unternehmen und Verbraucher kurzfristig zu
entlasten“, lobt Fabian Griewel, Teamleiter
Verkehr bei der Niederrheinischen IHK. Die
wirtschaftliche Lage bleibt weiter angespannt.
„Energiesteuern zu senken ist ein
richtiger und notwendiger Schritt. Das
verschafft insbesondere der Transport- und
Logistikbranche kurzfristig Luft. Sie leidet
unter den massiv gestiegenen Kraftstoffkosten
besonders. Beim Diesel wird damit der Spielraum
bei der Energiesteuer vollständig ausgeschöpft“,
erklärt Fabian Griewel, Verkehrs- und
Logistikexperte der Niederrheinischen IHK.
Zugleich hebt die IHK die
gesamtwirtschaftliche Wirkung hervor: „Von der
Entlastung profitieren auch viele Pendler. Wenn
der Weg zur Arbeit wieder bezahlbarer wird,
bleibt mehr Geld für andere Ausgaben – etwa im
Einzelhandel oder in der Gastronomie. Das wirkt
sich positiv auf unsere Wirtschaft aus.“
Prüfen, ob
Verlängerung nötig wird Mit Blick auf die
zeitliche Befristung sieht die IHK weiteren
Handlungsbedarf.
„Die Maßnahme ist
zunächst auf zwei Monate angelegt. Mit Blick auf
die internationalen Beziehungen und Krisen ist
entscheidend, dass die Bundesregierung prüft, ob
eine Verlängerung notwendig ist. Unsere Betriebe
brauchen Verlässlichkeit und
Planungssicherheit.“
Für
einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung
braucht es aus Sicht der IHK zusätzlich
strukturelle Maßnahmen. „Neben
wettbewerbsfähigen Energiepreisen sind vor allem
schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren
und eine grundlegende Reform der
Unternehmenssteuer entscheidend. Nur so schafft
die Politik ein Umfeld, in dem Betriebe wachsen
und investieren können“, so Griewel.
Regionalplan Ruhr: Mündliche
Verhandlung am 12. Juni 2026 Das
Oberverwaltungsgericht wird in drei Verfahren
über die Wirksamkeit des Regio- nalplans Ruhr am
Freitag, 12.06.2026, 10.30 Uhr, Saal I, in
öffentlicher Sitzung mündlich verhandeln.
Anschließend soll in allen Verfahren ein Urteil
ergehen.
Der Kreis Wesel, die
kreisangehörigen Kommunen Kamp-Lintfort,
Rheinberg, Neu- kirchen-Vluyn, Alpen, Hünxe und
Hamminkeln (Aktenzeichen: 22 D 33/24.NE), Ei-
gentümer von Grundstücken in Hünxe (22 D
261/24.NE) sowie ein am Niederrhein tätiges
rohstoffgewinnendes Unternehmen (22 D 75/25.NE)
wenden sich gegen den am 28.02.2024 öffentlich
bekannt gemachten Regionalplan Ruhr.
Ihre
Normenkontrollen richten sich in der Sache gegen
bestimmte Planaussagen des Regionalplans sowie
die zugehörigen zeichnerischen Festlegungen von
Bereichen für die Sicherung und den Abbau
oberflächennaher Bodenschätze (BSAB) für
nicht-energetische Roh- stoffe (wie etwa Sand
und Kies).
Neben formellen Mängeln
machen die Antragsteller geltend, dass der
Planungsbe- hörde bei der Festlegung der
Abgrabungsbereiche beachtliche Abwägungsfehler
un- terlaufen seien. Insbesondere hätte sie sich
nach Auffassung der Antragsteller der Verfahren
22 D 33/24.NE und 22 D 261/24.NE nicht auf zwei
Planaussagen aus dem Landesentwicklungsplan
Nordrhein-Westfalen stützen dürfen, weil diese
ihrerseits rechtswidrig und damit unwirksam
seien.
Auch sei die Ermittlung des
Rohstoffbedarfs insgesamt nicht schlüssig.
Darüber hinaus ist nach Auffassung der
Antragsteller des Verfahrens 22 D 33/24.NE der
Umweltbericht des Regionalplans Ruhr fehlerhaft,
es fehle insbesondere an einer hinreichenden
Ermittlung der zu erwartenden (globalen)
Klimafolgen durch den Abbaubetrieb, den An- und
Abfahrtsverkehr sowie den Verlust an
schutzwürdigen Böden.
Die Antragsteller
des Verfahrens 22 D 261/24.NE, deren Grundstücke
sich innerhalb bzw. in der Nähe eines im
Regionalplan Ruhr festgeleg- ten
Abgrabungsbereichs befinden, rügen ferner vor
allem, der Plangeber habe nicht hinreichend
berücksichtigt, dass sie durch den in Zukunft zu
erwartenden Kiesabbau in ihrer
Grundstücksnutzung erheblich beeinträchtigt und
in ihrem Eigentumsgrundrecht verletzt seien.
Die Antragstellerin des Verfahrens 22 D
75/25.NE macht im We- sentlichen geltend, es
seien insgesamt zu wenig Abgrabungsbereiche bzw.
an den falschen Stellen ausgewiesen worden.
Hinweise für die Sitzungsteilnahme Für
interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an der
mündlichen Verhandlung teil- nehmen wollen,
wird es keine Platzreservierung geben.
Sitzplätze werden im Rah- men des verfügbaren
Platzangebots nach dem Prioritätsprinzip
vergeben. Aktenzeichen: 22 D 33/24.NE, 22 D
261/24.NE und 22 D 75/25.NE
Wenn der Anruf zur Falle wird: DRK
Niederrhein und Kreispolizei warnen vor Betrug
Schockanrufe, Enkeltrick & Co.: So
schützen Sie sich und Ihre Angehörigen – Infos
vom DRK Niederrhein und der Kreispolizei Wesel.
„Mama, ich hatte einen Unfall“ – oder: „Hier
spricht die Polizei“: Mit solchen Schockanrufen
setzen Betrüger gezielt ältere Menschen unter
Druck. Innerhalb weniger Minuten verlieren
Betroffene oft ihr gesamtes Erspartes oder
wertvollen Schmuck. Die Maschen werden dabei
immer raffinierter.
Umso wichtiger ist
Aufklärung – nicht nur für Seniorinnen und
Senioren selbst, sondern auch für deren Kinder
und Enkel. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe
DRK-Pflegeberatung informieren das DRK
Niederrhein und die Kreispolizeibehörde Wesel
über aktuelle Betrugsstrategien und geben
konkrete Hinweise, wie man sich und seine
Angehörigen wirksam schützen kann.
Unter
dem Titel „Achtung, Betrug! Enkeltrick, falsche
Polizisten und Schockanrufe“ vermitteln
Präventionsexperten der Kreispolizeibehörde
Wesel praxisnahe Einblicke. Sie erklären
typische Vorgehensweisen der Täter und stehen
für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 12. Mai
2026 um 18:00 Uhr im DRK-Zentrum,
Handwerkerstraße 5 in Wesel, statt. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme
ist kostenfrei.

„Schockanrufe, Enkeltrick oder falsche
Polizisten – Betrüger nutzen Angst und
Vertrauen, um vor allem ältere Menschen um
ihr Erspartes zu bringen. Das DRK
Niederrhein und die Kreispolizeibehörde
Wesel informieren in einer kostenfreien
Veranstaltung über aktuelle Maschen und
wirksame Schutzmaßnahmen.“
LKA-NRW:
Neues Präventionsportal der Polizei NRW geht an
den Start "Mitdenken. Mitmachen. Mit
Sicherheit." - Das ist das Motto der brandneuen
Online-Präsenz der Polizeilichen
Kriminalprävention in Nordrhein-Westfalen.
Moderner, intuitiver, informativer! Das ist der
Anspruch an die neue Seite, die ab sofort unter
https://praevention.polizei.nrw
Informationen zu
Kriminalitätsphänomenen, Tipps zum eigenen
Schutz, Anlaufstellen für Opfer von Straftaten
und aktuelle Termine zu kriminalpräventiven
Veranstaltungen anbietet.

Schnell, direkt und alltagsnah. Innenminister
Herbert Reul: "Das neue Präventionsportal hilft
dabei, mehr Menschen über Kriminalprävention zu
informieren: schnell, direkt und alltagsnah.
Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt
durch die Polizistinnen und Polizisten auf der
Straße und in den Dienststellen ein zentraler
Bestandteil der Präventionsarbeit."
Mit
dem neuen Online-Angebot hat die Polizei
Nordrhein-Westfalen einen weiteren konsequenten
Schritt in Richtung Modernisierung ihres
kriminalpräventiven Auftrags gemacht. Sie
leistet einen wichtigen Beitrag für die
Sicherheit und den Schutz vor Kriminalität für
die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Erstmals
sind alle wichtigen Informationen der
Kriminalprävention leicht verständlich und vor
allem gebündelt auf einer Seite zu finden.
Der Direktor des Landeskriminalamtes
Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch zum neuen
Präventions-Tool: "Wir sind stark bei der
Bekämpfung von Kriminalität. Und wir sind
besonders stark in der vorbeugenden Bekämpfung
von Straftaten. Prävention ist unser
Kerngeschäft. Es geht darum, den Tätern die Tour
zu vermasseln, indem wir ihre potentiellen Opfer
über die Maschen aufklären, sie warnen und ihnen
mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum
geht, sich selber zu schützen.
Es ist
mir ein Herzensanliegen, dass die Menschen in
NRW von unseren kompetenten Tipps im Netz
profitieren und Betrüger und Diebe zukünftig
immer öfter in die Röhre schauen. Liebe
NRW-Bürgerinnen und Bürger besuchen Sie das
Präventionsportal der Polizei für Ihre
Sicherheit und die Ihrer Familie."
Aktuell, gebündelt und barrierefrei. Orientiert
an den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft
bündelt die Präventionsseite der Polizei
Nordrhein-Westfalen Informationen sowie Angebote
zur vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung
barrierefrei und auch für die mobile Ansicht
optimiert. Dank der übersichtlichen
Benutzeroberfläche finden Nutzerinnen und Nutzer
schnellen Zugang zu den aktuellen Fokusthemen,
wie zum Beispiel Einbruchschutz oder Cybercrime.
Auf der Internetseite ist auch ein
direkter Link zum Beteiligungsportal NRW, über
welches die Teilnahme an Veranstaltungen im
Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum
unmittelbar gebucht werden kann. Kontakte zu
Anlaufstellen für Opfer von Straftaten sowie zu
Kooperationspartnern vervollständigen das
Angebot. Für das neue Präventionsportal der
Polizei Nordrhein-Westfalen gilt: Neugierde
schützt. Klicken Sie sich durch das Angebot.
https://praevention.polizei.nrw
vhs-Angebot in Moers: Führungsstärke
durch pferdegestütztes Coaching
Welche Auswirkungen die innere Haltung sowie
die Körpersprache haben können, das erfahren die
Teilnehmenden des neuen vhs-Kurses
‚Führungsstärke durch pferdegestütztes
Coaching‘.

Foto: Daniela Wilsing
Dazu treffen sie am
Samstag, 9. Mai, ab 10 Uhr auf die Vierbeiner,
die in ihrer Kommunikation genau auf diese
sensiblen Signale achten. Pferde lassen sich
nicht täuschen, sondern reagieren ganz direkt
auf das Verhalten ihres menschlichen
Gegenübers.
Ziel des Kurses ist es, im
Kontakt mit den Tieren Klarheit und Vertrauen zu
spüren und sich selbst bewusster wahrzunehmen.
Reiterfahrung ist nicht erforderlich, da es um
die Begegnung und Entwicklung der Körpersprache
geht. Die Veranstaltung dauert bis 16.30 Uhr und
findet auf dem Reithof von Daniela Wilsing , Am
Vinnbusch 19, statt. (Einfahrt rechts neben dem
Baum zur Reithalle)
Eine vorherige
Anmeldung ist unbedingt erforderlich und
telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 sowie online
unter www.vhs-moers.de möglich.
Endspurt am Niederrhein:
80-wöchiger Baumarathon zwischen Emmerich und
Oberhausen steht kurz vor dem Abschluss
Projektteam hat in den vergangenen 17
Monaten ein anspruchsvolles Bauprogramm
absolviert • Korridorsanierung im nördlichen
Teil der Strecke erfolgreich abgeschlossen •
Finale Vollsperrung ab 20. April • Züge
zwischen Dinslaken und Voerde ab Mai 2026
erstmals auf drei Gleisen unterwegs
Die heiße Phase beginnt: Die DB InfraGO steht
kurz vor der finalen Vollsperrung im 80-wöchigen
Baumarathon zwischen Emmerich und Oberhausen.
Seit November 2024 hat das Projektteam für den
dreigleisigen Ausbau ein auf dieser Strecke noch
nie da gewesenes Bauvolumen gebündelt. Dabei
haben die Bauleute bisher 17,5 Kilometer Gleis
neu gebaut, 25,5 Kilometer neue Oberleitung
installiert, vier neue Bahnsteige in Betrieb
genommen und auf neun Kilometern neue
Schallschutzwände aufgestellt.
Hinzu
kommt die Erweiterung beziehungsweise der Neubau
von 21 Brücken und die Beseitigung von fünf
Bahnübergängen. Kurz vor dem Ende der intensiven
Bauphase liegen die Bauarbeiten damit weiterhin
voll im Plan.
Stefan Ventzke,
Projektleiter für den dreigleisigen Ausbau
zwischen Emmerich und Oberhausen: „Hinter meinem
Team und mir liegen intensive, ereignisreiche
und erfolgreiche 17 Monate. Ich bin sehr stolz
auf die Leistung aller Kolleginnen und Kollegen,
die mit viel Einsatz, Herzblut und Engagement
den Ausbau tagtäglich vorangetrieben haben. So
kurz vor Schluss ist die Anspannung nochmal
groß, denn wir wollen die Strecke für die
Fahrgäste natürlich pünktlich in Betrieb nehmen.
Ich bin zuversichtlich, dass wir auch die letzte
Vollsperrung in dieser Bauphase gut meistern
werden und die Züge am 18. Mai wieder rollen
können.“
Der gesamte Strecke
Emmerich-Oberhausen ist in fünf Bauabschnitte
gegliedert. In den Bauabschnitten befinden sich
die einzelnen Planfeststellungsabschnitte

Quelle DB AG
•
Wichtige Meilensteine der vergangenen 17 Monate
im Überblick Insbesondere im
Fokusabschnitt zwischen Voerde-Friedrichsfeld
und Wesel sind die Bauarbeiten in den
vergangenen Monaten sichtbar vorangekommen. Erst
im Februar 2026 haben die Bauteams mit Hilfe von
Spezialfahrzeugen und einem Schwimmponton die
beiden tonnenschweren Bauwerke in Zeitlupe über
den Kanal bewegt. Außerdem konnten die Fachleute
die Arbeiten an den Eisenbahnüberführungen an
der Emmelsumer Straße sowie an der
Kurt-Kräcker-Straße erfolgreich abschließen.
Darüber hinaus hat das Team auf einer Länge
von 5,5 Kilometern bereits das neue dritte Gleis
zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel verlegt
und zusätzlich die Arbeiten an der Spellener
Straße, der Poststraße und am Haltepunkt
Friedrichsfeld weiter vorangetrieben. Um die
vorhandenen Sperrzeiten bestmöglich zu nutzen,
sind die Fachleute auch in allen anderen
Bauabschnitten entlang der Strecke aktiv: In
Oberhausen hat das Team beispielsweise die
Bauarbeiten an der Sternstraße und der
Hühnerstraße ein großes Stück vorangebracht.
•
In Dinslaken hat das Team mehrere neue Brücken
eingeschoben und den Neubau der Eisenbahnbrücke
an der Brinkstraße forciert. In Voerde schreitet
der barrierefreie Umbau des Haltepunkts in
großen Schritten voran. Außerdem haben die
Fachleute zwischen Voerde und Dinslaken bereits
sechs Kilometer des neuen dritten Gleises und
neun Kilometer Schallschutzwände gebaut.
In Haldern liegt der Fokus
weiterhin auf dem Neubau der
Eisenbahnüberführung an der Bahnhofstraße: Die
Unterwasserarbeiten für den Aushub der Baugrube
und die Betonage der Baugrubensohle stehen hier
kurz vor dem Abschluss.
•
Zusätzliches Bauvolumen: Korridorsanierung des
nördlichen Streckenabschnitts Neben den
intensiven Arbeiten für den dreigleisigen
Ausbau, hat die DB InfraGO auf der Strecke auch
umfangreiche Instandhaltungsarbeiten in Form
einer Korridorsanierung umgesetzt. Für mehr
Qualität, Pünktlichkeit und deutlich weniger
Störungen an der Infrastruktur bündelt die DB in
den kommenden Jahren bundesweit im
hochbelasteten Streckennetz das Baugeschehen und
führt Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen
im Rahmen von mehrmonatigen Korridorsanierungen
durch.
•
Zwischen Emmerich und Oberhausen hat das Team
dabei im letzten Jahr an der Modernisierung von
etwa 30 Kilometern Gleis zwischen der
niederländischen Grenze und dem Bahnhof Wesel
gearbeitet. Mit Hilfe eines Gleisumbauzugs
wurden hier in kürzester Zeit die alten Schienen
und Schwellen ausgebaut und die Neuen verlegt.
Die Gleisarbeiten sowie die Erneuerung von vier
Weichen hat das Team im Spätsommer 2025
abgeschlossen und ist hierbei auch deutlich
unter dem angesetzten Kostenrahmen geblieben.
•
Bis zum Ende des 80-wöchigen Baumarathons stehen
im Zuge der Korridorsanierung noch Einschub und
Inbetriebnahme der Eisenbahnbrücke über die
Brinkstraße in Dinslaken auf dem Programm.
Ausblick: Weiteres Bauprogramm auf der Strecke
Während der vierwöchigen Vollsperrung der
Strecke ab dem 20. April setzt das Projektteam
noch Arbeiten an diversen Punkten entlang der
Strecke um.
Dazu zählen neben weiteren
Gleisbauarbeiten, um nach Mai 2026 wieder
zweigleisig zwischen Voerde-Friedrichsfeld und
Wesel fahren zu können, beispielsweise auch das
Ausschwimmen der letzten Brücke über den
Wesel-Datteln-Kanal und die Inbetriebnahme der
Eisenbahnüberführung an der Emmelsumer Straße in
Wesel.
Zusätzlich setzen die Fachleute
auch in Oberhausen den Einschub von vier
Brückenbauwerken um, schließen die Arbeiten an
mehreren Personenunterführungen in Dinslaken ab
und bauen die Bahnsteige am Haltepunkt Voerde
fertig. In Rees-Haldern steht der Abschluss der
Arbeiten am Bahnsteig 2 auf dem Programm, in
Emmerich finden Kampfmittelsondierungen statt.
•
Der Abschluss des 80-wöchigen Baumarathons im
Mai 2026 markiert eine wichtige Zwischenetappe
im Ausbauprojekt: Seit dem Spatenstich im Jahr
2017 wird die DB dann 52 Kilometer Gleise neu
bzw. umgebaut haben. Außerdem stehen zu diesem
Zeitpunkt bereits knapp zwölf Kilometer der
neuen Schallschutzwände und 38 Kilometer der
neuen Oberleitungsanlage. Zusätzlich werden auch
insgesamt 62 Weichen erneuert und 45 Brücken
entlang der Strecke erweitert bzw. neu gebaut
sein.
•
Zwischen Voerde und Dinslaken werden die Züge ab
diesem Zeitpunkt erstmals auf drei Gleisen
rollen. Zudem werden rund 60 Prozent der
Ausbauarbeiten zwischen Voerde-Friedrichsfeld
und Wesel zu diesem Zeitpunkt bereits
abgeschlossen sein. Auch nach dem Ende der
intensiven Bauphase laufen die Arbeiten für den
dreigleisigen Ausbau weiter.
Im November
2026 werden die Bauleute während einer
einwöchigen Sperrpause u.a. den neuen
Brückenträger über die Weierstraße in Oberhausen
einheben, die Bauarbeiten an der
Eisenbahnüberführung an der Lippe abschließen
und die Bahnübergänge Kerstenstraße und
Schwarzer Weg in Emmerich zurückbauen.
Ab 2027 werden die Bauarbeiten vorerst
„unter rollendem Rad“, also außerhalb von
Sperrungen der Bahnstrecke weitergeführt. Auch
ohne Sperrzeiten wird das Team zahlreiche
wichtige Meilensteine für den Ausbau erreichen.
Dazu zählen beispielsweise die Inbetriebnahme
des neuen Haltepunktes in Voerde-Friedrichsfeld,
der Neubau des dritten Gleises zwischen
Grenzstraße und dem Weseler Bahnhof sowie der
Abschluss der Arbeiten an der Straßenüberführung
Weierstraße und der „HOAG-Brücke“ in Oberhausen.
Die sperrpausenrelevanten Arbeiten werden
aktuell neu eingetaktet.
Allgemeines
zur Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen Die
rund 73 Kilometer lange Strecke
Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des
wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors
von Rotterdam nach Genua. Durch den stetig
wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die
zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze
erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen
Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu
erweitern und die betrieblichen Abläufe zu
optimieren.
Damit wird die Qualität des
gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des
Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die
wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets
gestärkt. Zeitgleich profitieren Anwohner:innen
von Schallschutzmaßnahmen entlang der Strecke.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für
das erklärte Ziel der DB-Strategie Starke
Schiene: Mit attraktiven Verbindungen und
Fahrtzeiten noch mehr Menschen und
Güterverkehrskunden für die klimafreundliche
Bahn zu gewinnen.
Moers:
Anmeldung Tummelferien 2026
Die Anmeldungen für die Tummelferien werden
zentral vom Kinder- und Jugendbüro koordiniert.
Eine Anmeldung direkt in den Spielpunkten ist
aus organisatorischen Gründen nicht möglich.
Online-Anmeldung zu den Tummelferien 2026
Als Zahlungsmethoden stehen Ihnen zur Auswahl:
Paypal Mastercard Visa Informationen zur
Anmeldung: Die Anmeldung ist zunächst nur für
Moerser Kinder freigeschaltet.

Restplätze werden bei Verfügbarkeit zwei Wochen
vor den Ferien auch an Nicht-Moerser Kinder
vergeben. (Ab dem 06.07.2026) Es dürfen nur
eigene Kinder angemeldet werden. Bei Anmeldung
mehrerer Kinder muss das Formular mit dem
Anmeldeprozess mehrfach durchlaufen werden.
Die Anmeldung ist verbindlich und sofort
gültig sobald die Zahlung durchgeführt wurde.
Sie bekommen am Ende des Buchungsprozesses eine
Bestätigung angezeigt. Eine separate Bestätigung
per E-Mail erfolgt nicht.
Der Ferienpass
zur Teilnahme an den Tummelferien wird ihnen
rechtzeitig vor Start der Maßnahme per Post an
die angegebene Adresse zugestellt. Der
Ferienpass gilt gleichzeitig als Quittung und
Nachweis über denn bezahlten Beitrag.
Anmeldungen per E-Mail oder Telefon können nicht
berücksichtigt werden. Es stehen ausschließlich
die Online-Anmeldung mit Bezahlfunktion
oder Persönliche Anmeldung mit Barzahlung zur
Verfügung Persönliche Anmeldung: Weiterhin ist
auch eine persönliche Anmeldung, die nicht über
das Online-Formular läuft, möglich.
Hierzu kommen sie bitte mit dem ausgefüllten
Anmeldebogen (siehe unten als Download) ins
Kinder- und Jugendbüro. Ausschließlich
Barzahlung des Teilnahmebeitrages! Anmeldezeiten
im Kinder- und Jugendbüro: Montag von 8.30 -
13 Uhr und 14 - 16 Uhr Dienstag von 8.30 -
13 Uhr und 14 - 16 Uhr Mittwoch von 8.30 -
13 Uhr und 14 - 16 Uhr Donnerstag von 8.30 -
13 Uhr und 14 - 16 Uhr Freitag von 8.30 - 13
Uhr Telefonnummer Weitere Informationen
erhalten Sie beim Ferientelefon unter der
Rufnummer 0 28 41 / 201-949 - (Montag bis
Donnerstag von 8.30 - 16 Uhr und Freitag von
8.30 - 13 Uhr)
Tummelferien - Anmeldung 2026 (151.97 KB)
Tummelferien - Merkblatt Infektionsschutz (35.23
KB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen Tummelferien
2026 (565.29 KB)
Informationspflicht Tummelferien (202.67 KB)
Kleve: Zevens übernimmt
insolventes Wohnprojekt Die Zevens
Grundbesitz übernimmt das Bauprojekt "Hoffmann
Carree" mit 81 Wohnungen in Kleve von der
insolventen Beta Grundbesitz

NRW: Zahl der Ausländerinnen und Ausländer ging
leicht auf 3,27 Mio zurück *
Erstmals seit 15 Jahren rückläufige Zahl der
Ausländer/-innen in NRW * Türkinnen und
Türken mit Abstand größte Gruppe – ukrainische
Staatsangehörige auf Platz 2
Wie das Statistische Landesamt
basierend auf einer Auswertung des
Ausländerzentralregisters mitteilt, ist die Zahl
der Ausländerinnen und Ausländer um 7.840
Menschen bzw. 0,2 % gegenüber dem Vorjahr
zurückgegangen. Damit war die Ausländerzahl
erstmals seit 15 Jahren rückläufig.
Stärkste Zunahme der Ausländerzahl in Bottrop,
Leverkusen und Münster Regional betrachtet war
die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer in 24
der 53 Kreise und kreisfreie Städte Ende 2025
gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Entgegen dem
Landestrend war die Ausländerzahl in 29 Kreisen
und kreisfreien Städten angestiegen.
Am
stärksten war die Zunahme der Ausländerzahl in
den kreisfreien Städten Bottrop (+3,7 %),
Leverkusen (+3,0 %) und Münster (+3,0 %).
Türkische Staatsbürger/-innen weiterhin größte
ausländische Nationalitätengruppe in NRW
Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit
(483.035) waren Ende 2025 – wie auch in den
Vorjahren – die größte Nationalitätengruppe
unter den in Nordrhein-Westfalen lebenden
Ausländerinnen und Ausländern.
Auf Rang
zwei folgten Ukrainerinnen und Ukrainer
(288.310), die 2024 noch auf Rang drei standen.
Dritthäufigste Ausländergruppe Ende 2025 waren
Personen mit syrischem Pass (280.650). In den
TOP 10 der häufigsten Ausländergruppen gab es
2025 nur bei den ukrainischen sowie bei den
afghanischen Staatsangehörigen eine Zunahme der
Personenzahl gegenüber dem Vorjahr, alle übrigen
Nationalitäten waren geringer vertreten als noch
2024.

Autofahren: Preise im März 2026 um 6,7 %
höher als ein Jahr zuvor •
Kraftstoffe um 20,0 % teurer als im
Vorjahresmonat, darunter Dieselkraftstoff +29,7
% und Superbenzin +17,3 % • Preise fürs
Autofahren seit 2020 deutlich gestiegen,
kombinierte Tickets für Bus und Bahn durch
Deutschlandticket mittelfristig günstiger •
Haushalte geben 11,9 % ihrer
Lebenshaltungskosten für Verkehr aus
Autofahren ist zuletzt im Schnitt deutlich
teurer geworden, was vor allem auf die
gestiegenen Kraftstoffpreise zurückzuführen ist.
Die Preise für Waren und Dienstleistungen rund
ums Autofahren, zusammengefasst im
Kraftfahrer-Preisindex, lagen im März 2026 um
6,7 % höher als im Vorjahresmonat. Der Anstieg
binnen Jahresfrist fiel somit
überdurchschnittlich groß aus: Die
Verbraucherpreise insgesamt nahmen im gleichen
Zeitraum um 2,7 % zu.
Preise für Diesel und Benzin deutlich höher als
ein Jahr zuvor An der Zapfsäule spürten
Verbraucherinnen und Verbraucher die Auswirkungen
des Krieges im Nahen Osten deutlich:
Kraftstoffe verteuerten sich im März 2026 um
20,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat, darunter
Dieselkraftstoff um 29,7 %, Superbenzin um
17,3 % und Autogas um 1,1 %.
Die Preise
für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und
Ähnliches (+4,1 %), Gebrauchtwagen (+2,9 %)
sowie Fahrschule und Führerscheingebühr (+2,8 %)
zogen ebenfalls gegenüber dem Vorjahresmonat an.
Neuwagen einschließlich Wohnmobile (+2,4 %),
Kraftfahrzeugversicherung (+1,4 %) und Miete für
Garage und Stellplatz (+1,4 %) verteuerten sich
unterdurchschnittlich. Günstiger als ein Jahr
zuvor waren Ersatzteile, Zubehör und
Pflegemittel (-1,3 %).

Preise für ÖPNV-Tickets binnen
Jahresfrist überdurchschnittlich gestiegen Die
Fahrkartenpreise für öffentliche Verkehrsmittel
sind im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat
gestiegen: Für kombinierte Tickets für Bus und
Bahn mussten Verbraucherinnen und Verbraucher
6,2 % mehr bezahlen, hier wirkt sich vor allem
die Preiserhöhung
beim Deutschlandticket im Januar 2026 aus.
Eine Bahnfahrt im Nahverkehr verteuerte
sich binnen Jahresfrist um 5,3 %, eine Bahnfahrt
im Fernverkehr um 1,4 %. Mittelfristiger
Vergleich: Preise rund ums Auto 2025 gegenüber
2020 deutlich gestiegen Im mittelfristigen
Vergleich zeigen sich bei der Mobilität mit
Auto, Bus und Bahn unterschiedliche
Preisentwicklungen: Die Preise für Waren und
Dienstleistungen rund ums Auto, die der
Kraftfahrer-Preisindex zusammenfasst, lagen im
Jahr 2025 um 31,2 % höher als im Jahr 2020.
Der Preisanstieg fiel somit
überdurchschnittlich groß aus: Die
Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben
Zeitraum um 21,9 %. Einzelne Bestandteile des
Kraftfahrer-Preisindex wurden deutlich teurer,
wie Kraftfahrzeugversicherungen (+63,0 %),
Gebrauchtwagen (+45,3 %), Fahrschule und
Führerscheingebühr (+42,7 %).
Auch
Kraftstoffe verteuerten sich deutlich (+37,5 %),
darunter Autogas um 76,2 %, Dieselkraftstoff um
44,2 % und Superbenzin um 34,9 %. Die Preise für
Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und Ähnliches
(+34,5 %), Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel
(+24,2 %) sowie Neuwagen einschließlich
Wohnmobile (+23,9 %) stiegen binnen fünf Jahren
ebenfalls überdurchschnittlich. Mieten für
Garage und Stellplatz (+7,2 %) und die
Kraftfahrzeugsteuer (+2,3 %) nahmen dagegen
vergleichsweise gering zu.

Deutschlandticket sorgt
mittelfristig für gesunkene Preise
bei ÖPNV-Kombitickets Ein differenziertes
Bild zeigt sich im Bus- und Bahnverkehr: Die
Preise für Bahnfahrten im Nahverkehr erhöhten
sich zwischen 2020 und 2025 um 20,1 %. Die
Preise für Bahnfahrten im Fernverkehr lagen 2025
etwa auf dem Niveau von 2020 (+0,5 %). Dagegen
sanken die Preise für kombinierte Tickets für
Bahn, Bus und Ähnliches (-18,0 %) – insbesondere
durch die Einführung des Deutschlandtickets im
Mai 2023.
Haushalte geben 11,9 % ihrer
Konsumausgaben für Mobilität aus Mehr als
ein Zehntel ihrer monatlichen Konsumausgaben
wenden Haushalte für ihre Mobilität auf: 2023
gaben Haushalte im Schnitt 361 Euro pro Monat
für Verkehr aus, das waren 11,9 % ihrer gesamten
Konsumausgaben und nach Wohnen und
Nahrungsmitteln der drittgrößte Ausgabenblock.
Gegenüber 2018 sind die monatlichen
Mobilitätsausgaben um 4,7 % gesunken – damals
waren es mit 379 Euro 14,0 % aller monatlichen
Konsumausgaben.
Unter die Ausgaben für
Verkehr fallen unter anderem die Ausgaben für
Kauf, Leasing, Wartung und Reparatur von
Fahrzeugen sowie für Kraftstoffe und Fahrkarten.
Den größten Teil der Ausgaben für Verkehr
machten 2023 die Anschaffungskosten
einschließlich Leasingausgaben für Pkw
(104 Euro) sowie die Ausgaben für Kraftstoffe
und Schmierstoffe (100 Euro) aus. Die
durchschnittlichen Ausgaben für
Personenbeförderungsleistungen lagen bei
47 Euro, darunter 31 Euro für Bus, Bahn oder
Taxi.
Anmeldestart für
die Steuererklärung per App mit einem Klick
In der
„MeinELSTER+“-App anmelden. 11,5 Millionen
Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit
können von der neuen Funktion profitieren

FM NRW
Finanzen Die Länder
vereinfachen die Steuererklärung
grundlegend. Millionen Bürgerinnen und
Bürger erhalten künftig eine bereits
ausgefüllte Erklärung direkt auf ihr
Smartphone und können sie mit nur einem
Klick abgeben – ohne Formulare, ohne
Aufwand. Ab Dienstag, 31. März 2026, ist die
Registrierung für den neuen Service auch in
Nordrhein-Westfalen möglich.
Dr.
Marcus Optendrenk, Minister der Finanzen des
Landes Nordrhein-Westfalen, erklärt:
„Steuererklärung war lange ein Synonym für
Papierstapel und Stress. Das gehört der
Vergangenheit an. Die Daten liegen bei den
Finanzbehörden bereits vor, wir bereiten die
Erklärung auf und schicken sie direkt aufs
Smartphone. Wer einverstanden ist, sendet
mit einem einzigen Klick ab. So soll Staat
funktionieren: einfach, unkompliziert, nah
am Alltag der Menschen. Mit ELSTER beweisen
die Länder gemeinsam, dass digitale
Verwaltung in Deutschland funktioniert.“
„ELSTER ist das erfolgreichste
E-Government-Verfahren Deutschlands. Wir
entwickeln ELSTER ständig weiter, um die
Kommunikation mit den Finanzbehörden
digitaler, leichter und noch schneller zu
machen. Ab dem 1. Juli starten wir unsere
neue Funktion ‚Steuererklärung per App mit
einem Klick‘ – die Registrierung hierfür ist
ab sofort möglich. Rund 11,5 Millionen
Steuerpflichtige bundesweit können direkt
von Beginn an von der neuen Funktion
profitieren.
Ab Juli erhalten
angemeldete Nutzer dann eine fertige
Steuererklärung direkt auf ihr Smartphone,
die sie nur noch mit einem Klick absenden
müssen. Damit bringen wir die
Steuererklärung dorthin, wo die Menschen sie
erledigen wollen: Einfach, sicher und
vollständig digital über die
‚MeinELSTER+‘-App“, betont der Bayerische
Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.
„Mit der ‚MeinELSTER+‘-App gehen wir
einen weiteren wichtigen Schritt bei der
Digitalisierung der Steuererklärung. Wir
holen die Menschen direkt an ihren mobilen
Endgeräten ab und erleichtern ihnen so die
Kommunikationen mit dem Finanzamt in einer
Umgebung, die ihnen vertraut ist“, so der
niedersächsische Finanzminister Gerald
Heere.
„Die Steuererklärung soll kein
Stress mehr sein. Mit der neuen
‚Steuererklärung per App mit einem Klick‘
sind wir hier schon ein gutes Stück weiter
und machen Steuern für viele Menschen
deutlich unkomplizierter. Mit der neuen
Ein-Klick-Funktion in der App bringen wir
die Steuererklärung endlich dahin, wo sie
hingehört: direkt aufs Smartphone. Genau so
sollte digitale Verwaltung heute
funktionieren: schnell, verständlich und
ohne Papier. Unser Anspruch ist, dass
Behördengänge so einfach werden wie
Online-Banking oder Online-Shopping. Daran
arbeiten wir konsequent: weniger Aufwand für
die Menschen, mehr Tempo im System und ein
Staat, der digital wirklich funktioniert“,
so Baden-Württembergs Finanzminister Dr.
Danyal Bayaz.
Ab dem 31. März 2026
können sich deutschlandweit zunächst alle
ledigen, kinderlosen Beschäftigten sowie
Rentnerinnen und Rentner, die darüber hinaus
keine weiteren Einkünfte (beispielsweise aus
Vermietung) haben, für die „Steuererklärung
per App mit einem Klick“ anmelden. Nähere
Informationen hierzu finden Sie unter
https://steuererklaerung-mit-einem-klick.elster.de/.
Ab 1. Juli 2026 steht die Funktion für
diese Personen zur Verfügung: Die
Betreffenden erhalten dann von den
Finanzämtern eine fertige Steuererklärung
mit allen vorhandenen individuellen Daten
für das Steuerjahr 2025 sowie eine Vorschau
auf den Steuerbescheid. Wenn alles passt,
senden sie die Erklärung mit einem Klick ab
– Änderungen oder Anpassungen sind
selbstverständlich vor Versand jederzeit
noch möglich. Die Anwendung wird
schrittweise für andere Gruppen erweitert.
Die im Auftrag von Bund und Ländern
entwickelte und programmierte Funktion
„Steuererklärung per App mit einem Klick“
steht deutschlandweit über ELSTER zur
Verfügung. So kann ein einheitliches
Vorgehen garantiert werden, alle Länder
arbeiten mit derselben Lösung. Das kommt
sowohl den Bürgerinnen und Bürgern bei der
Erklärung als auch den Finanzämtern bei der
Bearbeitung zugute. Die neue Funktion ist
Teil von ELSTER, dem erfolgreichsten
E-Government-Verfahren Deutschlands.
Moers: Garten- und Balkonwettbewerb
Der Garten- und
Balkonwettbewerb „Mein Garten für Moers“
lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihre
naturnahen, artenreichen und
klimafreundlichen Gärten, Vorgärten oder
Balkone zu präsentieren. Ziel ist es, die
biologische Vielfalt in der Stadt zu fördern
und das Engagement für eine nachhaltige
Gestaltung sichtbar zu machen sowie zu
zeigen, wie private Grünflächen aktiv zum
Klima- und Artenschutz beitragen können.

Teilnehmen können alle volljährigen
Bürgerinnen und Bürger mit einer Grünfläche
im Moerser Stadtgebiet – egal ob privat,
gemeinschaftlich oder gewerblich genutzt.
Bewerbungen sind in den Kategorien Garten,
Vorgarten sowie Balkon/Terrasse möglich und
erfolgen mit einer kurzen Beschreibung und 3
bis 5 Fotos.
Eine Jury aus Stadt,
vhs Moers sowie NABU und BUND prämiert die
besten Beiträge mit attraktiven Preisen.
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026.
Weitere Informationen zum Balkon- und
Gartenwettbewerb.
Kamishibai am 18. April 2026 in der Klever
Stadtbücherei Am Samstag, den
18.04.2026 um 10:30 Uhr öffnen sich die
Türen der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße
30-32, für ein weiteres Kamishibai-Event.

Der Klever Vorleseclub lädt am Samstag, 18.
April 2026, zum nächsten Kamishibai-Event in
der Stadtbücherei Kleve ein
Diesmal
gibt es Vorlesegeschichten zum Thema „Eine
Welt – ein Augenblick“ zu hören. In der
Geschichte „Kann ich in die Mitte?“ wollen
die Tiere zusammen ein Buch lesen, doch
irgendwer schlägt immer quer – bis endlich
alle ihren Platz gefunden haben. „Eine Welt
– ein Augenblick“ nimmt die jungen
Zuhörenden mit zu Kindern in aller Welt.
Das japanische Märchen „Der
Wildrosenstrauch“ rundet das Leseevent
schließlich ab. Es thematisiert Fragen des
Zusammenlebens, der Solidarität, der
Menschlichkeit und der Gerechtigkeit. Auf
der Weltreise begleiten Thomas Geisselbrecht
und Bela Oster die Geschichten auf der
Gitarre. Der Vorleseclub wird vom Land
Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Eintritt
zum Kamishibai ist selbstverständlich frei.
Anmeldung nicht erforderlich.
vhs Moers - Kamp-Lintfort: Tipps zu
Firmengründungen Die Schritte
von der Idee zur eigenen Firma zeigt ein
Kurs der vhs Moers - Kamp-Lintfort auf. Er
findet am Donnerstag, 23. April, von 19 bis
21.15 Uhr in der vhs Moers
(Wilhelm-Schroeder-Straße 10) statt.
Dozentin Andrea Hermes gibt in der
Veranstaltung einen Überblick darüber,
welche grundsätzlichen Fragen auf dem Weg in
die Selbstständigkeit zu beantworten sind:
Wie formuliere ich meine neue
Geschäftsidee eindeutig, umfassend und
überzeugend? Welche Rechtsform ist für das
Unternehmen sinnvoll? Wie und wo finde
ich die notwendigen Informationen zu den
Themen Steuern, Versicherungen und
Buchhaltung? Welche Fördermittel kann
ich in Anspruch nehmen und wie beantrage ich
sie? Wie schreibe ich einen Businessplan?
Wer hilft mir beim Bankgespräch?
Erforderliche Anmeldungen für die
Veranstaltung sind telefonisch unter 0 28 41
/ 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Wesel:
Fantastische Zeiten zwischen Seiten -
Interaktives Theater in der Stadtbücherei
Am 23. April ist Welttag des Buches. Die
Stadtbücherei Wesel lädt an diesem Abend zu
einem interaktiven Theaterstück ein. Für
jeweils eine gute Stunde verwandelt sich die
Bücherei in eine Welt der Fantasie.

Nathanael Ullmann
Besucher*innen
erleben „Fantastische Zeiten zwischen
Seiten“: Sie sind Teil einer Lesung – und
plötzlich kommen Figuren um sie herum aus
den Büchern. Diese müssen mit Hilfe des
Publikums wieder in ihre Welt zurückfinden.
In dem Schauspiel der besonderen Art gilt es
zu rätseln, zu dichten und zu argumentieren.
Vor allem geht es darum, mit viel Freude die
Bücherei auf eine andere Art zu entdecken.
Die interaktive Veranstaltung ist
geeignet für Menschen ab 16 Jahren. Sie kann
kostenfrei besucht werden. Es gibt
verschiedene Starttermine am Abend nach den
Öffnungszeiten der Bücherei. Eine Anmeldung
an stadtbuecherei@wesel.de ist
erforderlich.
Trailer zum interaktiven Theaterstück
Moers: Vortrag beleuchtet
Leben und Werk von Matthias Claudius
Der Mond ist aufgegangen: Das Leben und
das Werk des Dichters Matthias Claudius
beleuchtet ein Vortrag am Montag, 27. April,
von 18 bis 19.30 Uhr in der vhs Moers
Kamp-Lintfort (Wilhelm-Schroeder-Straße 10).
Das Abendlied mit den bekannten Zeilen über
den Mond und die ‚Sternlein‘ wurde in seinem
volkstümlichen Tonfall und der
existenziellen Tiefe zum bekanntesten
Gedicht des konservativen Einzelgängers
Matthias Claudius.
Sein volksnaher
Schreibstil, der fromme und bescheidene
Zugang zur Welt sowie sein Mut zu
individuellen Gefühlen ließen den
Schriftsteller zu einem Publikumsliebling
mehrerer Epochen werden. Die
Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro. Wer
Interesse an neuer Literatur hat, findet
eine Woche vorher - am Montag, 20. April –
ein weiteres Angebot der vhs.
Von
19.30 bis 21 Uhr stellt Anja Lindenau in der
Bibliothek (Wilhelm-Schroeder-Straße 10)
‚Lesestoff - Nicht nur für den Urlaub‘ vor.
Die Buchhändlerin aus Leidenschaft
präsentiert eine breit gefächerte Auswahl:
Krimi, Roman, Reisebericht oder spannendes
Sachbuch. Die Teilnahme ist unentgeltlich.
Eine Anmeldung ist aber erforderlich.
Weitere Informationen und
Anmeldemöglichkeiten zu den Angeboten gibt
es auf der Internetseite www.vhs-moers.de.
Fast jeder
zweite Erwerbstätige nutzt Künstliche
Intelligenz im Job Eine Umfrage
des TÜV-Verbands zeigt: Die berufliche
Nutzung Künstlicher Intelligenz gewinnt
stark an Bedeutung. Vier von fünf suchen
mit Hilfe von KI nach Informationen, fast
jeder zweite erstellt Texte und jeder zehnte
programmiert. Beschäftigte nutzen die
Technologie häufig ohne klare Vorgaben und
ohne ausreichende Qualifikation.

© TÜV-Verband
Künstliche Intelligenz
(KI) wird im Arbeitsalltag zur neuen
Normalität. Aktuell nutzt fast die Hälfte
der Erwerbstätigen (45 Prozent) Künstliche
Intelligenz im Job. Das zeigt eine
repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des
TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16
Jahren, darunter 587 Erwerbstätige.
Demnach erwarten 60 Prozent der
Beschäftigten, dass KI in fünf Jahren eine
große oder sehr große Rolle für ihre
berufliche Tätigkeit spielen wird. Im
Vorjahr lag dieser Wert noch bei 53 Prozent
– ein Plus von 7 Prozentpunkten. „Künstliche
Intelligenz wird zum festen Bestandteil der
Arbeitswelt“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands.
„Der Wandel betrifft nicht nur einzelne
Aufgaben, sondern ganze Arbeitsprozesse.
Unternehmen müssen den Einsatz von KI
deshalb aktiv steuern, klare Regeln schaffen
und ihre Beschäftigten auf die neuen
Anforderungen vorbereiten.“ Laut Umfrage
nutzen fast vier von fünf Erwerbstätigen (78
Prozent) KI, um nach Informationen zu
suchen, 46 Prozent, um Texte zu erstellen
oder zu verbessern, 41 Prozent, um neue
Ideen zu entwickeln und 19 Prozent, um
Bilder oder Videos zu erstellen. Seltener
sind komplexere Anwendungen wie die
Durchführung von Berechnungen (13 Prozent),
die Erstellung von Code (11 Prozent) oder
die Analyse von Datensätzen mit Hilfe von KI
(10 Prozent).
Ein Drittel sieht
eigenen Job durch KI gefährdet Laut den
Ergebnissen der Umfrage geht mit der
wachsenden Bedeutung von KI auch
Verunsicherung einher. Ein Drittel (33
Prozent) der Erwerbstätigen geht davon aus,
dass die eigene Tätigkeit vollständig oder
teilweise durch generative KI ersetzt werden
kann. Die Mehrheit (65 Prozent) rechnet
jedoch nicht mit einem vollständigen Ersatz,
sondern vor allem mit Veränderungen im
Arbeitsalltag. Aufgaben werden zunehmend
durch KI unterstützt, beschleunigt oder in
Teilen automatisiert.
Gleichzeitig
steigen die Anforderungen an die
Beschäftigten, beispielsweise bei der
Formulierung von Eingaben („Prompting“), der
Einordnung von Ergebnissen und der
kritischen Prüfung von Inhalten. Auffällig
ist ein Unterschied zwischen den
Geschlechtern: Männer halten ihre Tätigkeit
mit 36 Prozent häufiger für ersetzbar als
Frauen mit 29 Prozent. „Das zeigt, dass die
Auswirkungen von KI im Job sehr
unterschiedlich wahrgenommen werden“, sagt
Bühler. „Wie stark sich Beschäftigte durch
KI bedroht sehen, hängt vom jeweiligen
Tätigkeitsfeld, den konkreten Aufgaben und
dem beruflichen Umfeld ab.“
KI-Regeln
und Qualifizierung für Beschäftigte fehlen
Generative KI ist in den meisten Bereichen
des Arbeitsalltags angekommen – oftmals
schneller, als Arbeitgeber dafür klare
Strukturen schaffen. Nur knapp ein Drittel
(32 Prozent) der abhängig Beschäftigten gibt
an, dass es bei ihnen konkrete Vorgaben für
den Einsatz von KI gibt. Ein explizites
Verbot ist mit lediglich 5 Prozent die
Ausnahme. Auf der anderen Seite sagt gut die
Hälfte der Beschäftigten (54 Prozent), dass
es weder Regeln noch ein Verbot gibt. 8
Prozent können die Frage nicht beantworten.
„Vielen Beschäftigten fehlt es an
einer verbindlichen Orientierung im Umgang
mit Künstlicher Intelligenz“, sagt Bühler.
„Hier müssen Arbeitgeber mit klaren Vorgaben
für den Einsatz von KI nachlegen.“
Wo
klare Regeln fehlen, bleibt häufig auch die
Qualifizierung auf der Strecke. Der Einsatz
von KI erfolgt damit oft ohne systematische
Vorbereitung. Nur 38 Prozent derjenigen, die
beruflich KI nutzen, haben sich dafür
weitergebildet. Davon greifen 30 Prozent auf
kostenfreie Angebote oder
selbstorganisiertes Lernen zurück,
beispielsweise über Tutorials, Videos oder
Podcasts.
Nur 8 Prozent nutzen
kostenpflichtige Weiterbildungsangebote wie
Seminare oder Workshops. Werden solche
Angebote genutzt, übernimmt in den meisten
Fällen (82 Prozent) der Arbeitgeber die
Kosten. Knapp ein Fünftel der Beschäftigten
(19 Prozent) trägt die Weiterbildungskosten
allerdings selbst.
„In Sachen
KI-Weiterbildung ist Deutschland immer noch
ein Entwicklungsland“, sagt Bühler. „Viele
Arbeitgeber haben beim Einsatz von KI die
passenden Rahmenbedingungen noch nicht
geschaffen. Es reicht nicht, dass
Mitarbeitende die Technologien nutzen, sie
müssen auch wissen, wie sie dies sicher und
verantwortungsvoll tun. Arbeitgeber müssen
hier nachsteuern.“
Begrenztes
Vertrauen in KI-Ergebnisse Trotz
wachsender Nutzung wird generativer KI im
Arbeitsalltag nicht blind vertraut. Die
Qualität der Ergebnisse hängt aus Sicht der
Nutzer:innen stark davon ab, wie präzise die
jeweilige Aufgabe formuliert wird (88
Prozent). Gleichzeitig geben 69 Prozent an,
dass sie Ergebnisse überprüfen oder ergänzen
müssen. Mehr als die Hälfte bemängelt
fehlende Quellen (56 Prozent) oder
unzureichend konkrete Ergebnisse, die
nachbearbeitet werden müssen (55 Prozent).
31 Prozent berichten zudem von fehlerhaften,
falschen oder veralteten Inhalten.
„KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das
aber richtig eingesetzt werden muss. Die
Ergebnisse wirken oft plausibel, sind aber
nicht automatisch verlässlich“, sagt Bühler.
„Mit der Verbreitung von KI im Arbeitsalltag
wächst die Verantwortung im Umgang mit den
Ergebnissen. Gerade im beruflichen Kontext
müssen Inhalte kritisch geprüft und
eingeordnet werden.“
Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist
eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag
des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16
Jahren, darunter 587 Erwerbstätige . Die
Befragung wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025
durchgeführt. Die Fragen lauteten: „Welche
Rolle wird Künstliche Intelligenz Ihrer
Einschätzung nach in fünf Jahren für Ihre
berufliche Tätigkeit spielen?“, „Ist Ihre
berufliche Tätigkeit durch generative KI
vollständig oder teilweise ersetzbar?“,
„Gibt es bei Ihrem Arbeitgeber konkrete
Vorgaben oder ein Verbot für den Einsatz von
generativer KI?“, „Nutzen Sie generative KI
für berufliche Zwecke?“, „Haben Sie sich für
die berufliche Nutzung von generativer KI
weitergebildet?“, „Inwieweit stimmen Sie
Aussagen zur Qualität der Ergebnisse
generativer KI zu?“.
Land investiert 2026 Rekordsumme
in Ausbau und Sicherheit des Radverkehrs
Mehr als 172 Millionen Euro fließen in
kommunale Infrastruktur, Landesradwege und
Bürgerradwege / Beispiel Düsseldorf zeigt
Zunahme des Alltagsverkehrs
Fahrradfahren in Nordrhein-Westfalen wird
immer attraktiver: Das Land treibt den
Ausbau der Radwege mit Rekord-Investitionen
voran. 2026 stellt die Landesregierung
gemeinsam mit dem Bund mehr als 172
Millionen Euro für den Ausbau moderner und
sicherer Radinfrastruktur bereit.

„Das ist das bislang größte
Finanzierungspaket zur Förderung des
Radverkehrs in der Geschichte des Landes“,
erklärt Verkehrsminister Oliver Krischer.
Ein wichtiger Baustein der Förderung ist das
Nahmobilitätsprogramm, das jetzt dem Landtag
vorgelegt wird. Es enthält Projekte wie eine
Veloroute in Dortmund (gefördert mit 2,4
Millionen Euro), die Radvorrangroute
Gruga-Trasse in Essen (3,2 Millionen Euro)
und die Emscherpromenade in Gelsenkirchen
(1,7 Millionen Euro).
In den
vergangenen zehn Jahren hat das Land die
Investitionen und Maßnahmen für den
Radverkehr konsequent ausgebaut. Lag die
Förderung der Radwegeinfrastruktur aus den
Förderrichtlinien Nahmobilität und dem dazu
nutzbaren Bundesprogramm für die Kommunen
2017 noch bei 12,3 Millionen Euro, erfuhr
sie mit der Corona-Pandemie einen steilen
Aufstieg. Im Jahr 2021 lag die Förderung
aus diesem Programm für die Kommunen bei
75,3 Millionen Euro. In diesem Jahr werden
den Kommunen 98,2 Millionen Euro zur
Verfügung gestellt. Die Mittel unterstützen
vor allem den Neu- und Ausbau von Radwegen,
den Bau von Fahrradabstellanlagen und tragen
zu mehr Verkehrssicherheit an Knotenpunkten
bei. Kommunen können damit gezielt den
Alltagsradverkehr stärken.

Die Wirkung zeigte Düsseldorfs
Oberbürgermeister Stephan Keller bei einem
gemeinsamen Termin an einer Zählstelle der
neuen Radleitroute 2 West-Ost. Diese wird
nach ihrer Fertigstellung von der Hansaallee
in Heerdt an der westlichen Stadtgrenze zu
Meerbusch bis zum Neusser Tor in Gerresheim
durch die Landeshauptstadt verlaufen.
Die Stadt kann an der Zählstelle Tageswerte
ablesen. Danach ist die Strecke im Vergleich
zum Vorjahr deutlich attraktiver geworden.
Die Zählung erfasste 207.565 Radfahrende vom
1. Januar bis 31. März 2026. Im Vorjahr
waren es im gleichen Zeitraum 185.276.
Die geschätzten Projektkosten für den
ersten Abschnitt der Radleitroute 2 vom
Areal Böhler bis zum Luegplatz belaufen sich
gegenwärtig auf rund 5,4 Millionen Euro.
Dieser Abschnitt wird mit rund 3,8 Millionen
Euro aus dem Programm Nachhaltige Mobilität
(NSM) unter Beteiligung von Mitteln aus dem
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(www.efre.nrw) gefördert, die von der
Europäischen Union und dem Land zur
Verfügung gestellt werden. Die
Fertigstellung der Radleitrouten 1 und 2 bis
2027 bleibt Ziel der Landeshauptstadt
Düsseldorf.
Oberbürgermeister Stephan
Keller: „Die West-Ost-Route ist attraktiv –
das zeichnet sich schon jetzt ab. Sie wird
Radfahrenden eine komfortable, schnelle und
sichere Verbindung quer durch die Stadt
bieten – ein weiterer Schritt für den Ausbau
der sicheren und durchgängigen
Radinfrastruktur in Düsseldorf. Der Bau der
Radleitroute ist ein konsequenter Schritt
auf dem Weg zu einer klimafreundlichen,
modernen und gleichberechtigten Mobilität.
Düsseldorf fährt Rad – und das mit
wachsendem Engagement. Bereits heute werden
76 Prozent aller Wege in unserer Stadt
nachhaltig zu Fuß, per Rad oder mit Bussen
und Bahnen zurückgelegt. Darunter hat der
Radverkehr seinen Anteil in den letzten
Jahren auf 21 Prozent ausbauen können. Wir
danken dem Land Nordrhein-Westfalen für die
kontinuierliche Förderung des Radwegebaus.“
Aktuelle Zählungen belegen den Trend zum
Rad in Düsseldorf eindrucksvoll: An allen
Dauerzählstellen wurden 2025 rund 6,6
Millionen Radfahrende erfasst – ein Plus von
sechs Prozentpunkten gegenüber 2025, als
rund 6,2 Millionen Radfahrende erfasst
wurden.
Matthias Pesch vom ADFC
Düsseldorf und Mitglied der Kleinen
Kommission Radverkehr in Düsseldorf betont:
„Am Beispiel der Radleitroute 2 sehen wir
deutlich, wie moderne Infrastruktur den
Verkehrsraum für alle ordnet: Sie schafft
Sicherheit, entflechtet Konflikte und bietet
so einen messbaren Mehrwert nicht nur für
Radfahrende, sondern auch für den Fuß- und
Kfz-Verkehr. Die neuesten Zahlen der
Zählstelle Oberkasseler Brücke belegen: Wer
sichere Radwege baut, wird Radverkehr
ernten.
Sichere und gute Radwege
entlasten hier nachweislich den Verkehr auf
unseren Straßen und sorgen so für weniger
Stau. Damit das Fahrrad landesweit eine
Alternative ist, brauchen wir diese Qualität
nicht nur als Vorzeigeprojekt in der
Landeshauptstadt, sondern in ganz
Nordrhein-Westfalen. Mit sicheren und
durchgehenden Radwegen wird aus den
bereitgestellten Investitionsmitteln ein
echtes Mobilitätsangebot für alle Menschen
in NRW – in der Stadt und auf dem Land.“
Verkehrsminister Oliver Krischer
würdigte die Kommunen als wichtige Partner
im Infrastrukturausbau, weil dort die
meisten Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt
würden. Für Radwege in der Zuständigkeit des
Landes stellte er für 2026 weitere 52
Millionen Euro in Aussicht. Das Land nutzt
dafür auch Mittel aus dem
Infrastruktur-Sondervermögen. Gefördert
werden Radwege an Bundes- und Landesstraßen
sowie Vorhaben, die den Radverkehr
unabhängig vom motorisierten Verkehr
stärken. 4,5 Millionen Euro sind für
Bürgerradwege vorgesehen. Sie schaffen
insbesondere in ländlichen Regionen neue
Verbindungen.
Die Landesregierung hat
sich in dieser Legislaturperiode 1.000
Kilometer neue Radwege als Ziel gesetzt. Zum
31. Dezember 2025 waren bereits 661
Kilometer fertiggestellt. Viele weitere
befinden sich in Planung und Bau. Darüber
hinaus unterstützt das Land den Ausbau
landwirtschaftlicher Wege. Sie werden damit
für den Radverkehr insbesondere im
ländlichen Raum attraktiv. So konnten 180
Kilometer seit 2022 für das landesweite
Radverkehrsnetz zusätzlich aktiviert werden.
Verkehrsminister Oliver Krischer: „Mit
dieser Vielfalt an Förder- und Bauprogrammen
schaffen wir die Grundlage für mehr sichere
Radwege. 1.000 Kilometer neue Radwege sind
ein ambitioniertes Ziel innerhalb einer
Legislatur, aber wir sind gut unterwegs.“
Auch bei den Radschnellverbindungen
treibt das Land die Umsetzung voran. Im Jahr
2022 hat das Verkehrsministerium alle
Beteiligten an einen Tisch geholt, um
gemeinsam die Planungen zu analysieren,
Prozesse zu optimieren und neuen Schwung zu
nehmen. Bei allen beteiligten Stellen
wurden die Planungsressourcen aktiviert. Das
trägt Früchte: die Bündelung von Umwelt- und
Verkehrsressorts lässt anspruchsvolle
Genehmigungsfragen pragmatisch klären.
Blaupausen für häufige Planungs- und
Bauprobleme in verschiedenen Regionen bieten
Hilfestellungen in der Lösungsfindung.
Verfahren werden damit vereinfacht und
Projekte schneller umsetzbar.

NRW: Realer
Umsatz im Einzelhandel steigt seit 2016 um rund
13 % * Umsätze im Großhandel 2025 im
Vergleich zu 2016 um 3,0 % rückläufig. *
Handel mit Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel
mit hohen Umsatzzuwächsen. * Kfz-Handel mit
stärkstem Beschäftigungszuwachs.
Im
Vergleich zu 2016 ist nach vorläufigen
Ergebnissen der reale Umsatz im NRW-Einzelhandel
2025 um 12,8 % gestiegen. Der Kfz-Handel konnte
mit 0,8 % ebenfalls einen realen Umsatzzuwachs
verzeichnen. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren im Vergleich die realen Umsätze
im Großhandel mit einem Rückgang von 3,0 %
hingegen unter dem Indexniveau von 2016.
Handel mit Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel
mit hohen Umsatzzuwächsen Im Einzelhandel
mit Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik nahmen die realen Umsätze
seit 2016 um 42,6 % zu. Auch die realen Umsätze
der Tankstellen konnten ein Plus von 41,2 %
verzeichnen. Ebenso konnte der Versand- und
Internethandel in den vergangenen zehn Jahren um
61,3 % zulegen.

Die Umsätze in den Wirtschaftsabschnitten
Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln,
Getränken und Tabakwaren (in Verkaufsräumen) und
Einzelhandel an Verkaufsständen und Märkten
entwickelten sich in den vergangenen zehn Jahren
hingegen rückläufig. Verglichen mit dem Jahr
2016 konstatierte der Einzelhandel mit Nahrungs-
und Genussmitteln 2025 einen Umsatzrückgang von
19,3 %.
Ebenso lag der reale Umsatzindex
des Einzelhandels an Verkaufsständen und Märkten
2025 um 18,3 % unter dem Niveau von 2016.
Entgegen der rückläufigen realen Umsätze des
Großhandels in NRW konnte der Großhandel mit
Geräten der Informations- und
Kommunikationstechnik seit 2016 einen starken
Zuwachs von 34,0 % verzeichnen.
Beschäftigung im Kfz-Handel legt um 13,9 % zu
Die Beschäftigung nahm im Einzelhandel,
Großhandel und Kfz-Handel im Vergleich zu 2016
zu, wobei der Kfz-Handel mit 13,9 % den
stärksten Zuwachs aufwies. Insbesondere im
Handel mit Kraftwagen und im Handel mit
Krafträdern, Kraftradteilen und –zubehör sowie
der Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern
gab es deutliche Zuwächse der Beschäftigten.
Zwischen den Jahren 2016 und 2025 stieg der
Beschäftigungsindex beim Handel mit Kraftwagen
um 20,9 % und im Handel mit Krafträdern,
Kraftradteilen und -zubehör um 30,0 %.
Auftragseingang im Verarbeitenden
Gewerbe im Februar 2026: +0,9 % zum
Vormonat Auftragseingang ohne Großaufträge:
+3,5 % Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe
Februar 2026 (real, vorläufig): +0,9 %
zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+3,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Januar 2026 (real, revidiert): -11,1 %
zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+0,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Der reale (preisbereinigte)
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist
nach vorläufigen Angaben des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) im Februar 2026 gegenüber
Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,9
% gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von
Großaufträgen war der Auftragseingang um 3,5 %
höher als im Vormonat.
Im weniger
volatilen Dreimonatsvergleich lag der
Auftragseingang von Dezember 2025 bis Februar
2026 um 2,0 % höher als in den drei Monaten
zuvor, ohne Großaufträge sank er im gleichen
Zeitraum um 0,8 %. Im Januar 2026 fiel der
Auftragseingang nach Revision der vorläufigen
Ergebnisse gegenüber Dezember 2025 um 11,1 %;
damit wurde das vorläufige Ergebnis bestätigt.

Die positive Entwicklung des
Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im
Februar 2026 ist zu einem großen Teil auf den
deutlichen Anstieg in der Automobilindustrie
(saison- und kalenderbereinigt +3,8 % zum
Vormonat) zurückzuführen. Auch die Zuwächse in
der Textilindustrie (+45,2 %) sowie in der
Metallerzeugung und -bearbeitung (+3,7 %)
wirkten sich positiv auf das Gesamtergebnis aus.
Negativ wirkte sich hingegen der
Rückgang im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge,
Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; -25,9 %) aus.
Bei den Investitionsgütern lag der
Auftragseingang im Februar 2026 um 0,2 % höher
und bei den Vorleistungsgütern um 1,4 % höher
als im Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er
um 4,5 %. Die Auslandsaufträge stiegen im
Februar 2026 um 4,7 %. Dabei stiegen die
Aufträge aus der Eurozone um 6,7 % und die
Aufträge von außerhalb der Eurozone um 3,5 %.
Die Inlandsaufträge sanken dagegen um 4,4 %.

Umsatz im Februar 2026 um 0,5 % niedriger
als im Vormonat Der reale Umsatz im
Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen
Angaben im Februar 2026 saison- und
kalenderbereinigt 0,5 % niedriger als im
Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
Februar 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt
0,4 % höher. Für Januar 2026 ergab sich nach
Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg
von 0,7 % gegenüber Dezember 2025 (vorläufiges
Ergebnis: +1,5 %).
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