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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

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KW 16: Montag, 13. - Sonntag, 19. April 2026 - Themen u.a.:

Land NRW bittet auch Moerser um Teilnahme an Kriminalitätsstudie
Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an der Studie ‚Sicherheit und Kriminalität in Deutschland‘ (SKiD). In diesem Rahmen sind in den letzten Tagen in Moers Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren angeschrieben worden, um darüber zu informieren.

Ab dem 27. April werden die Fragebögen sowie ein Begleitschreiben mit Bearbeitungshinweisen übermittelt. Dann können die angeschriebenen Moerserinnen und Moerser zu ihren Erfahrungen Auskunft geben.  Sie können ihre persönlichen Erfahrungen mit Kriminalität schildern und Angaben zu ihrem Anzeigeverhalten sowie ihrem Sicherheitsgefühl machen.

Zudem besteht auch wieder die Möglichkeit, die Arbeit der Polizei zu bewerten. Das Innenministerium bittet die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger darum, sich die Zeit für das Ausfüllen des Fragenbogens zu nehmen. Die Studie wird beim Bundeskriminalamt koordiniert. 

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundeskriminalamtes www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Forschung/ForschungsprojekteUndErgebnisse/
Dunkelfeldforschung/SKiD/skid_node.html

Kein Kampfmittelfund: Bauarbeiten an der Klever Herzogbrücke beginnen
Die Planungen zur Neugestaltung Unsere Planungen zur Neugestaltung des Platzes an der Herzogbrücke stellen wir hier vor: Platz an der Herzogbrücke: Ein grüner, autofreier Eingang zur City Zuletzt wurden umfangreiche Kampfmittelsondierungen auf dem Platz an der Herzogbrücke durchgeführt.

Die Kampfmittelsondierungen an der Herzogbrücke in der Klever Innenstadt haben ergeben, dass kein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich verborgen liegt. Das hat der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf am Donnerstag festgestellt. Somit ist die Fläche am Eingang der Klever Fußgängerzone zur weiteren Bebauung freigegeben.

Seit Mitte März wurde der Platz an der Herzogbrücke zunächst für die Kampfmittelsondierungen vorbereitet und anschließend eingehend auf verborgene Sprengkörper untersucht. Nachdem erste Detektionen keine eindeutigen Ergebnisse lieferten, musste die Sondierungsfläche nach Ostern kurzfristig für zusätzliche Messungen erweitert werden. Eine Vielzahl an Störkörpern und Leitungen im Erdreich hatte die Kampfmittelsuche erschwert.

Mit der Bestätigung der Kampfmittelfreiheit werden nun die freigelegten Sondierungsflächen wieder aufgefüllt und anschließend starten die eigentlichen Bauarbeiten zur Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Bis zum Frühjahr 2027 soll die Fläche umfassend modernisiert und begrünt sowie freundlicher gestaltet werden, damit sie an Aufenthaltsqualität gewinnt.

Ein Wasserspiel bietet künftig Spielspaß und Abkühlung für Kinder. Als Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve werden die nun beginnenden Arbeiten zu 70 % aus Fördergeldern der Städtebauförderung von Land und Bund finanziert.

Ein Tag voller Action und Einblicke: Girls’ Day bei der Feuerwehr Moers
Blaulicht, Teamarbeit und schnelle Entscheidungen: Wenn jede Sekunde zählt, sind Feuerwehr und Rettungsdienst zur Stelle.

Ob beim Besteigen der Drehleiter oder beim Auffinden von Personen in einem ,verrauchten Gebäudebereich‘ kommen mutige Teilnehmerinnen voll auf ihre Kosten. (Foto: pst)

Beim Girls’ Day am Donnerstag, 23. April, bietet die Feuerwehr Moers Schülerinnen ab der 8. Klasse die Gelegenheit, diese Berufe hautnah zu erleben – mit spannenden Einblicken und der Möglichkeit anzupacken und auszuprobieren. Für den Aktionstag sind aktuell noch freie Plätze verfügbar. 

Die Teilnehmerinnen erwarten erlebnisreiche Stunden mit praktischen Übungen. An verschiedenen Stationen lernen sie die vielfältigen Aufgabenbereiche der Feuerwehr kennen. Dazu gehören unter anderem das Verlegen und Rollen von Schläuchen, das Erkunden eines Löschfahrzeugs sowie Übungen zur Personenrettung, etwa mithilfe einer Drehleiter, oder beim Auffinden von Personen in einem ,verrauchten Gebäudebereich‘.

Praxisnaher Einblick in den Rettungsdienst Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen spannende Einblicke in den Beruf der Notfallsanitäterin. Inhalte sind unter anderem erweiterte Maßnahmen der Ersten Hilfe, die Besichtigung eines Rettungswagens sowie ein Überblick über die Ausbildungsinhalte im Rettungsdienst. Für die Teilnahme sind Motivation und die Bereitschaft, aktiv mit anzupacken, gefragt.

Zudem wird empfohlen, festes Schuhwerk sowie robuste Kleidung zu tragen, die auch schmutzig werden darf.  Aus Sicherheitsgründen ist das Tragen von Schmuck während der Übungen nicht gestattet. Mit diesem Angebot bietet die Feuerwehr Moers eine besondere Gelegenheit, Berufe kennenzulernen, die Teamgeist, Verantwortung und technisches Geschick vereinen – und vielleicht den Grundstein für eine spätere berufliche Zukunft legen.

Das Angebot findet am Donnerstag, 23. April, von 9 bis 16 Uhr in der Feuer- und Rettungswache (Am Jostenhof 39) statt. Anmeldungen sind möglich auf der Internetseite des Girls´ Day www.girls-day.de im Bereich ‚Radar‘ unter den Suchworten ‚Moers‘ oder ‚Feuerwehrfrau‘.

Kleve sagt Danke! Letzte Eintrittskarten für den Ehrenamtsabend am 25. April sichern
Alle Infos zum Programm Alle Einzelheiten zur Veranstaltung und zum Programm gibt es hier: Ehrenamtsabend 2026
Die Stadt Kleve freut sich über die große Resonanz zum diesjährigen Ehrenamtsabend „Kleve sagt Danke!“ am Samstag, 25. April 2026, in der Klever Stadthalle, mit dem das herausragende Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher in der Schwanenstadt gewürdigt wird.

Die Verantwortlichen aus dem Rathaus um Bürgermeister Markus Dahmen freuen sich auf einen besonderen Abend mit vielen Engagierten.

Für die besondere Veranstaltung, die ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm mit gemeinsamen Begegnungen, wertschätzenden Worten und kulturellen Höhepunkten bereithält, sind noch wenige Restkarten verfügbar. Der Ehrenamtsabend steht ganz im Zeichen des Dankes an die vielen Menschen, die sich Tag für Tag mit Zeit, Herz und Verantwortung für das Gemeinwohl einsetzen.

Gerade diese gelebte Solidarität und der persönliche Einsatz machen das gesellschaftliche Leben in Kleve so besonders. Interessierte können die verbleibenden Eintrittskarten weiterhin unter Angabe der Namen über die E-Mailadresse ehrenamt@kleve.de reservieren. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, empfiehlt die Stadt Kleve eine zeitnahe Anmeldung, solange noch Restkarten zur Verfügung stehen.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Einlass ausschließlich mit einer gültigen Eintrittskarte erfolgt. Ein Zutritt ohne entsprechendes Ticket ist aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich. Die Stadt Kleve freut sich darauf, gemeinsam mit den Ehrenamtlichen einen festlichen Abend voller Anerkennung, Begegnung und Dankbarkeit zu erleben.

Berger Musikanten bringen böhmische Blasmusik nach Kleve
Die Berger Musikanten gastieren am Sonntag im Klever Forstgarten. Nach der feierlichen Saisoneröffnung lädt die Stadt Kleve am Sonntag, 19. April 2026, um 15:00 Uhr zum ersten regulären Forstgartenkonzert des Jahres 2026 in den idyllischen Blumenhof des historischen Forstgartens ein. Zu

Gast sind die Berger Musikanten aus Bergen in den Niederlanden, die seit vielen Jahrzehnten zu den festen Größen der regionalen Blasmusikszene zählen. Mit ihrer mitreißenden Mischung aus Egerländer und böhmischer Blasmusik verspricht die Kapelle einen stimmungsvollen Konzertnachmittag unter freiem Himmel. Der Eintritt ist frei. Die musikalischen Wurzeln der Berger Musikanten reichen bis in die späten 1950er-Jahre zurück.

Ursprünglich als Hofkapelle des Bergener Karnevals gegründet, entwickelte sich das Ensemble in den 1970er-Jahren zu einer eigenständigen Blaskapelle und spezialisierte sich auf Egerländer und böhmische Musik. Seit 1972 trägt die Formation den Namen „Die Berger Musikanten“ und begeistert seither weit über die niederländische Grenze hinaus ihr Publikum.

Mit aktuell 16 aktiven Musikerinnen und Musikern bringen die Berger Musikanten traditionelle Polkas, Walzer und Märsche ebenso leidenschaftlich auf die Bühne wie ausgewählte Gesangsstücke. Charakteristisch für ihren Klang sind die warmen Melodien der böhmischen Blasmusik, die hohe musikalische Präzision und die sichtbare Spielfreude des Ensembles.

Ergänzt wird das Repertoire durch bekannte Klassiker und moderne Unterhaltungstitel, wodurch ein abwechslungsreiches und energiegeladenes Live-Erlebnis entsteht. Die Forstgartenkonzerte sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kleve. Sie laden Musikfreundinnen und Musikfreunde aller Generationen dazu ein, hochwertige Live-Musik in der besonderen Atmosphäre des historischen Parks zu genießen.

Auch in der neuen Saison dürfen sich Besucherinnen und Besucher wieder auf abwechslungsreiche Sonntagnachmittage mit regionalen und internationalen Ensembles freuen. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Forstgartenkonzerte 2026 sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden.

Sondersitzung des Bundesrates am 24. April 2026
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte hat auf Bitten der Bundesregierung eine Sondersitzung des Bundesrates für den 24. April 2026 um 12:00 Uhr einberufen. Einziger Tagesordnungspunkt ist das 2. Energiesteuersenkungsgesetz. Das Einspruchsgesetz sieht befristet Steuerreduzierungen für Kraftstoffe vor.


„Energie muss für alle günstiger werden“ IHK: Industriestrompreis richtig, aber nicht ausreichend  
Deutschland darf seine Industrie mit einem vergünstigten Strompreis unterstützen. Die EU-Kommission genehmigt die Maßnahme. Konkret heißt das: Die deutschen Hilfen laufen vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Mit ihnen können energieintensive Unternehmen den Strom zum Preis von fünf Cent je Kilowattstunde erhalten. Für den Niederrhein ist das besonders wichtig: Hiesige Betriebe benötigen fast zehn Prozent der industriell verbrauchten Energie in Deutschland.

Dazu sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: „Gut, dass unsere energieintensiven Unternehmen nun endlich Klarheit haben. Besonders Duisburg ist ein von Industrie geprägter Standort. Viele Arbeitsplätze, aber auch andere Branchen in der Region hängen von der Lage dieser Betriebe ab. Die auf drei Jahre begrenzte Entlastung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Aber: Nur eine sehr begrenzte Anzahl von Firmen wird entlastet, und das auch nur temporär. Der Mittelstand bleibt außen vor. Er steht genauso unter Druck wie die Großen. Energie muss schnell für alle günstiger werden, wenn wir Industriestandort bleiben wollen.“

In Brandenburg und Bayern tankt man aktuell am teuersten
ADAC Vergleich der Kraftstoffpreise in den Bundesländern: Bremen und Nordrhein-Westfalen am günstigsten
Die Autofahrerinnen und Autofahrer in Brandenburg und Bayern müssen derzeit deutschlandweit die höchsten Kraftstoffpreise bezahlen. Die monatliche ADAC Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern zeigt, dass Super E10 in Brandenburg mit durchschnittlich 2,078 Euro am meisten kostet. Teuerstes Tank-Land für Dieselfahrer ist Bayern: Der Preis für einen Liter des Selbstzünderkraftstoffs liegt dort aktuell bei 2,212 Euro.

Am günstigsten tanken die Autofahrer aktuell in Bremen und Nordrhein-Westfalen. In der Hansestadt kostet ein Liter Super E10 im Mittel 2,026 Euro und damit 5,2 Cent weniger als in Brandenburg. Preiswertestes Bundesland für Dieselfahrer ist Nordrhein-Westfalen mit einem Durchschnittspreis von 2,148 Euro je Liter. Diesel ist damit im bevölkerungsreichsten Bundesland 6,4 Cent billiger als im größten deutschen Flächenland Bayern. Tendenziell sind dichter besiedelte Bundesländer, in denen es auch eine höhere Anzahl an Tankstellen gibt, etwas günstiger, weil dort mehr Konkurrenz besteht.

Insgesamt sind die Kraftstoffpreise laut ADAC in etwa auf dem Niveau der Auswertung im März. Am 12. März waren Hessen und ebenfalls Brandenburg die teuersten Bundesländer, das Saarland und Rheinland-Pfalz waren am günstigsten. Die heutige Auswertung zeigt außerdem, dass die Nähe zu günstigen Nachbarstaaten kaum Einfluss auf die Höhe der Kraftstoffpreise in einzelnen Bundesländern hat.

So kann weder die Nachbarschaft Brandenburgs zum deutlich günstigeren Polen die Preise auf deutscher Seite senken noch die Nachbarschaft Bayerns zu Österreich, wo Tanken ebenfalls deutlich billiger ist als hierzulande.



Der ADAC empfiehlt, vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Anders als bisher ist nicht mehr der Abend der günstigste Zeitraum zum Tanken, sondern kurz vor 12 Uhr mittags. Die neue Tankregelung seit 1. April 2026 schreibt vor, dass nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr am Mittag – die Kraftstoffpreise angehoben werden dürfen und danach 24 Stunden lang nur noch gleich bleiben oder gesenkt werden dürfen.

Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme vom 16. April 2026 (11 Uhr) dar.

Die Stadt Moers hat ein Amtsblatt veröffentlicht.
Alle veröffentlichten Amtsblätter finden Sie unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter Amtsblatt Nr. 05 vom 16.04.2026 (132.07 KB)



Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar 2026:
+24,1 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis Februar 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+17,6 % bei Wohngebäuden insgesamt
+14,2 % bei Einfamilienhäusern
+25,8 % bei Zweifamilienhäusern
+18,0 % bei Mehrfamilienhäusern

Im Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22 200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,1 % oder 4 300 Baugenehmigungen mehr als im Februar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 30,6 % oder 4 500 auf 19 000. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, ging im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3 200 zurück.



Januar bis Februar 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an Im Zeitraum von Januar bis Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 41 700 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 16,2 % oder 5 800 Wohnungen mehr als von Januar bis Februar 2025. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 34 500 Wohnungen genehmigt, das waren 17,6 % oder 5 100 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 14,2 % (+1 000) auf 7 800. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 25,8 % (+500) auf 2 400 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 21 900 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 18,0 % (+3 300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,8 % (+300) auf 2 400 Wohnungen.

In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 950 Wohnungen (+85,6 %; +450) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen. Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 6 300 Wohnungen genehmigt, das waren 3,9 % oder 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

NRW: Gesamtumsatz der Unternehmen sank 2024 um 1,6 %
* Gesamtumsatz verringerte sich auf 2 Billionen Euro laut Daten der Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldungen
* Umsatzrückgänge in den größten Wirtschaftszweigen „Handel“ und „Verarbeitendes Gewerbe“
* Zahl der Umsatzmilliardäre steigt auf 209

Im Jahr 2024 hat sich der Gesamtumsatz, der in Nordrhein-Westfalen steuerpflichtigen Unternehmen, auf 2,00 Billionen Euro verringert. Wie das Statistische Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldung mitteilt, waren das 1,6 % bzw. 31,6 Milliarden Euro weniger als im Jahr zuvor.
Die Unternehmen konnten damit das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2023 von 2,03 Billionen Euro nicht erreichen. Zuvor waren die Umsätze seit 2013 jährlich gestiegen, mit Ausnahme des ersten Corona-Jahres 2020.



Insgesamt waren 635.353 Unternehmen im Jahr 2024 in NRW steuerpflichtig, 0,3 % mehr als im Jahr 2023. Damals wurden 633.326 Unternehmen gezählt. Berücksichtigt wurden in der Statistik nur Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 22.000 Euro. Umsatzrückgänge in den größten Wirtschaftszweigen „Handel“ und „Verarbeitendes Gewerbe“ Im Bereich „Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen” erzielten die Unternehmen 2024 mit einem Umsatzvolumen von 656 Milliarden Euro den höchsten Umsatz aller Wirtschaftsbereiche.

Auf Platz 2 folgte das „Verarbeitende Gewerbe” mit 462 Milliarden Euro. In beiden Wirtschaftsbereichen gab es jedoch Umsatzrückgänge von 2,2 bzw. 5,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Auslandsumsatz von 174 Milliarden Euro war das Verarbeitende Gewerbe der exportintensivste Bereich: Die Exportquote lag hier bei 37,7 % und war damit mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittliche Exportquote aller Wirtschaftsbereiche. Diese lag 2024 bei 13,9 %.

Zahl der Umsatzmilliardäre in NRW steigt auf 209
Die Wirtschaftsentwicklung der größten Unternehmen mit einem Umsatz nach Lieferungen und Leistungen von mehr als 1 Milliarde Euro war rückläufig. Im Jahr 2024 hatten 209 Umsatzmilliardäre ihren Sitz in NRW, das waren 8 mehr als im Jahr zuvor. Ihr Umsatz sank auf 768 Milliarden Euro und lag damit um 2,1 % niedriger als im Jahr 2023 mit 784 Milliarden Euro.


Moers: Jetzt mehr Bürgerservice digital
Ein Termin im Rathaus? In noch mehr Fällen nicht mehr nötig! Die Stadt Moers erweitert ihren digitalen Bürgerservice und bietet zentrale Dienstleistungen jetzt auch online an. Mit wenigen Klicks lassen sich wichtige Anliegen bequem von zu Hause erledigen – unabhängig von Öffnungszeiten und Wartezeiten.

Dazu gehören unter anderem Meldebescheinigungen (z. B. für Verträge oder Arbeitgeber), Einfache Melderegisterauskünfte, Selbstauskünfte und Übermittlungssperren, also das Verbot der Weitergabe persönlicher Daten etwa an Religionsgemeinschaften, Parteien oder Wählergruppen. 

Moers ist die erste Kommune mit diesen Dienstleistungen im Verbandsgebiet des KRZN, das insgesamt 46 Kommunalverwaltungen umfasst. Damit macht die Grafenstadt einen weiteren, kleinen Schritt in Richtung moderner, digitaler Verwaltung. Der Einstieg in die digitalen Services erfolgt direkt über die jeweiligen Dienstleistungen oder zentral über https://buergerservice.krzn.de/buergerdienste/app/m/05170024

Wesel: Heilsame Berührung - Eröffnungsvortrag zum Auftakt der „Gesundheitswoche für alle“ am 20. April 2026
Die Gesundheitswoche ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der Veranstaltungskultur der Stadt Wesel. Ziel ist es, Frauen und Männern Impulse zu geben, um ihrer Gesundheit einen soliden Stellenwert zu verleihen. Auch in diesem Jahr ist es wieder gelungen, ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen. Die Gesundheitswoche startet am Montag, 20. April 2026, um 14:00 Uhr im Ratssaal der Stadt Wesel mit dem Vortrag „Stress und Gesundheit - Wege zu mehr innerer Balance“. 

Heilsame Berührung – Therapeutic Touch – ist eine Behandlungsmethode. Sie arbeitet mit dem menschlichen Energiefeld und legt besonderen Wert auf eine respektvolle und achtsame Berührungsqualität. Therapeutic Touch wurde von Dolores Krieger, Professorin für Pflegewissenschaften an der New York University entwickelt. Die Gesundheitswoche wird von Bürgermeister Rainer Benien eröffnet.

Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Gesundheitswoche und dem Vortrag von Sabine Fabek-Fest teilzunehmen. Alle Angebote der Gesundheitswoche sind kostenlos. Zur besseren Planung wird um eine verbindliche Anmeldung unter integration@wesel.de oder gleichstellung@wesel.de gebeten.

DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp beteiligt sich an Großübung auf dem Rhein
Die DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp hat am Sonntag an einer groß angelegten Wasserrettungsübung des DLRG Bezirks Kreis Wesel e.V. auf dem Rhein zwischen Wesel und Xanten teilgenommen. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zu stärken und Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Ein besonderer Fokus lag dabei auf einem Einsatzszenario, bei dem ein gekentertes Segelboot sowie vermisste Personen im Rhein simuliert wurden.

In diesem Abschnitt der Übung waren mehrere Rettungsboote sowie Strömungsretter im Einsatz. Die Suche und Rettung unter den anspruchsvollen Bedingungen des Rheins – mit starker Strömung, eingeschränkter Sicht und schwer zugänglichen Uferbereichen – stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.

Die DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp stellte im Rahmen der Übung unter anderem einen Gruppenführer: Kevin Bohusch, der erstmals die Koordination von zwei Rettungsbootstrupps übernahm.


Damit trug er Verantwortung für die Abstimmung der eingesetzten Kräfte sowie die Umsetzung der Suchmaßnahmen auf dem Wasser. „Die Übung war für mich eine neue und sehr verantwortungsvolle Erfahrung. Die Zusammenarbeit der Einheiten hat gut funktioniert und gezeigt, wie wichtig regelmäßiges Training unter realistischen Bedingungen ist", erklärte Kevin Bohusch im Anschluss.

Neben der Führungsfunktion waren weitere Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der Ortsgruppe aktiv in das Übungsgeschehen eingebunden. Sie unterstützten bei der Suche nach den vermissten Personen sowie bei deren Rettung und Versorgung. An der Übung beteiligt waren Einsatzkräfte der DLRG-Ortsgruppen Dinslaken, Neukirchen-Vluyn, Moers, Moers-Rheinkamp, Voerde und Wesel.

Unterstützung erhielten die Einheiten unter anderem durch weitere DLRG-Gliederungen sowie den Malteser Hilfsdienst, die mit zusätzlichen Kräften und Material zur realistischen Durchführung der Übung beitrugen. Die Übung umfasste darüber hinaus weitere Einsatzlagen, die parallel durch andere Einheiten des Bezirks abgearbeitet wurden. Für die Ortsgruppe Moers-Rheinkamp stand jedoch insbesondere die Arbeit auf dem Wasser und die Koordination der Bootstrupps im Mittelpunkt.

Solche Übungen sind ein zentraler Bestandteil der Aus- und Fortbildung in der Wasserrettung. Sie ermöglichen es den Einsatzkräften, Abläufe zu festigen, Verantwortung zu übernehmen und die Zusammenarbeit über Ortsgruppen hinweg zu stärken. Die DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp wird sich auch künftig aktiv an Übungen und Einsätzen beteiligen, um die Einsatzbereitschaft ihrer Mitglieder kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Stadt Wesel lädt zur zweiten Bürgerinformationsveranstaltung im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung ein
Die Stadt Wesel lädt zur zweiten Bürgerinformationsveranstaltung der Kommunalen Wärmeplanung ein. Am Donnerstag, 23. April 2026, können Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wesel die Gelegenheit nutzen, sich über die Ergebnisse der Wärmeplanung zu informieren. Das von der Stadt beauftragte Unternehmen Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft stellt die wesentlichen Ergebnisse der Wärmeplanung vor und steht für Rückfragen zur Verfügung. 

Abgerundet wird die Veranstaltung durch den Vortrag des Energieberaters Akke Wilmes von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Er informiert rund um das Thema Wärmepumpen und erläutert, welche Fördermittel für Eigentümerinnen und Eigentümer momentan zur Verfügung stehen.

Die Stadt Wesel lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, den Weg der klimaneutralen Energieversorgung aktiv mitzugestalten und sich rechtzeitig über bevorstehende Veränderungen in der Wärmeversorgung zu informieren. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Wesel (Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel).

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ferner weist die Stadt Wesel darauf hin, dass für alle Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 15. Mai 2026 die Möglichkeit besteht, im Zuge der 2. Offenlage Anregungen und Bedenken vorzutragen. Die Internetadresse hierfür lautet: www.waermeplanung-wesel.de/offenlage

Stadt Wesel schafft weitere Geschwindigkeitsmessanlage an
Die Stadt Wesel wird in den nächsten Tagen eine semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage (sogenannter „Blitzanhänger“) der Firma Jenoptik Robot GmbH in Betrieb nehmen. Mit der Anschaffung erweitert die Stadt ihre Möglichkeiten, den Verkehr zu überwachen. Dabei leistet die Stadt einen weiteren wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Stadtgebiet.

Die neue Anlage ermöglicht weitergehende flexible Geschwindigkeitskontrollen an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet. Besonders hervorzuheben ist, dass durch den Einsatz des Blitzanhängers auch in den späten Abend- und Nachtstunden eine zuverlässige Geschwindigkeitsüberwachung gewährleistet werden kann.

Bethanien: Geburtsklinik betreut gleich zwei Geburten aus Beckenendlage (BEL) an einem Wochenende  
„Eine der wenigen Kliniken für ,Steißgeburten‘ in der Region“
 
Gleich zweimal begleitete das Team der Geburtsklinik des Krankenhauses Bethanien Moers vor Kurzem eine Geburt aus Beckenendlage (BEL) – und das mit Erfolg: Baby Leo und Baby Tino erblickten am 10. und am 12. April 2026 gesund und munter das Licht der Welt.  

„Dass wir gleich zweimal innerhalb eines Wochenendes eine Geburt aus Beckenendlage begleiten durften, kommt nicht oft vor“, betont der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie Dr. Peter Tönnies. „BEL-Geburten sind eine Besonderheit in der Geburtshilfe. Nur drei bis fünf Prozent der Schwangerschaften betrifft dies.
Wir sind eine der wenigen Kliniken für ,Steißgeburten‘ in der Region. Vor allem bei Erstgebärenden, wie es bei einer der beiden Mütter der Fall war, bieten nicht viele Kliniken diese Form der Geburtshilfe an.“

 Oberarzt Fabian Bubeck erklärt: „Diese Geburten müssen gut geplant sein und die werdenden Eltern, vor allem die Mutter, vorab sogfältig aufgeklärt werden. Wir machen das zum Beispiel im Rahmen der Geburtsvorbereitungsgespräche, die wir einige Zeit vor dem errechneten Geburtstermin führen.“

„Das gesamte Team der Geburtsklinik ist auf oberärztlicher Ebene gut geschult und in der Lage BEL-Geburten zu begleiten, nicht nur Einzelpersonen. Das spricht für uns und die besondere Qualität in der Begleitung Schwangerer – auch dann, wenn eine Steißlage des Kindes vorliegt“, fügt Dr. Tönnies hinzu.  

Geburten aus Beckenendlage sind aus medizinischer Sicht nicht immer möglich, bestimmte Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein. So darf das Kind nicht schwerer als 4.000 Gramm und der Kopfumfang nicht größer als der Bauchumfang sein. Zudem entscheidet die genaue Lage des Kindes darüber, ob eine natürliche Geburt möglich ist.
Darüber hinaus muss bei BEL-Geburten mehr Personal vorgehalten werden: Neben einem bzw. einer Oberärzt:in zählen dazu ein:e Assistenzärzt:in, ein:e hintergrundhabende:r Ärzt:in und meist zwei Hebammen.  

 Anke Müller, die Sohn Tino am 12. April 2026 auf die Welt brachte, erzählt: „Eigentlich komme ich gar nicht aus Moers. Ich habe mich extra, weil man hier in der Geburtsklinik BEL-Geburten betreut, für das Bethanien entschieden. Es war eine schöne Geburt, trotz der besonderen Umstände. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.“  

Dem Fazit schließt sich auch Ronja Ziegler an. Ihr Sohn Leo konnte am 10. April 2026 ebenfalls aus Beckenendlage putzmunter auf die Welt geholt werden. Sie sei sehr zufrieden und alles sehr gut abgelaufen. 

Das Team der Geburtsklinik des Krankenhauses Bethanien Moers betreute vor Kurzem gleich zwei Geburten aus Beckenendlage.  

Moers: Jetzt anmelden zur Enni-Laufserie  
Der Countdown läuft: In gut einer Woche fällt der Startschuss für den Enni-Schlossparklauf – und damit auch für die elfte Auflage der Enni-Laufserie. Mehr als 250 Aktive vom ganzen Niederrhein haben sich bereits angemeldet, und täglich werden es mehr. „Das schöne Wetter lockt die Menschen ins Freie. Die beliebten Laufstrecken füllen sich wieder“, freut sich Kato Kambartel, zweiter Vorsitzender des Moerser TV, auf das erste Highlight der Serie am Samstag, 25. April.

Ob Groß oder Klein, Jung oder Alt, Top-Athlet oder Freizeitläufer: Mit mehr als 1000 Teilnehmenden wird der Moerser Freizeitpark beim Enni-Schlossparklauf wieder zur großen Laufbühne. Eine spontane Anmeldung ist auch am Veranstaltungstag vor Ort möglich. „Wer jedoch bei der Enni-Laufserie mitmachen und vier tolle Events erleben möchte, sollte sich sputen“, sagt Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer.
„Die Anmeldung für die Serie ist nur online und nur bis zum 21. April unter www.enni-laufserie.de möglich.“  

Während sich die Teilnehmerliste füllt, laufen die Vorbereitungen hinter den Kulissen auf Hochtouren. Erst kurz vor dem ersten Startschuss werden die Serien-Shirts geliefert, die alle Teilnehmenden erhalten. Je nach Anmeldedatum gibt’s das neue Outfit mit exklusivem Design entweder beim Lauf in Moers oder beim nächsten Event in Sonsbeck.

Wichtig: Wer an der Serienwertung teilnehmen möchte, darf höchstens einen Start verpassen. Wer alle vier Läufe absolviert, darf am Ende das schlechteste Ergebnis streichen. Stefan Krämer empfiehlt: „Alle vier Veranstaltungen haben ihren ganz eigenen Reiz. Ich kann nur raten, sich kein Event entgehen zu lassen – die Atmosphäre ist jedes Mal etwas Besonderes.“

Flick-Café Neu_Meerbeck: Frühlings-Update im Kleiderschrank
Der Frühling ist da und damit die beste Zeit, Lieblingsstücke aus dem Kleiderschrank zu holen und ihnen ein kleines Update zu verpassen. Möglich ist das beim Flick-Café Neu-Meerbeck am Dienstag, 28. April, ab 14.30 Uhr im Stadtteilbüro Neu-Meerbeck, Bismarckstraße 43b.

Ob ein kleiner Riss repariert oder ein Kleidungsstück einfach aufgepeppt werden soll – eine ehrenamtliche Expertin steht den Gästen beim Nähen und Flicken zur Seite. Das Team des Stadtteilbüros sorgt für Kekse und Getränke. Außerdem besteht Gelegenheit für Gespräche rund um Neuigkeiten aus dem Stadtteil.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  Rückfragen und weitere Informationen sind telefonisch unter 0 28 41 / 201-530 und online unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich

Moers: Robust, grün, zukunftsfest - Rosarium neu eingefasst
Frisches Grün für das Rosarium neben dem Musenhof: Die anfälligen Buchsbaumhecken sind Geschichte. Stattdessen sorgen jetzt robuste Eiben für ein ruhiges, gepflegtes Gesamtbild. Sie passen nicht nur optisch perfekt ins Konzept, sondern sind auch deutlich widerstandsfähiger.

So bekommen die Rosen wieder den Rahmen, den sie verdienen – und Besucherinnen und Besucher können sich ab sofort auf ein dauerhaft stabiles und attraktives Erscheinungsbild freuen.

(Fotos: pst)

Innenstadt und Repelen: Marktverschiebung wegen Feiertag 1. Mai
Aufgrund des gesetzlichen Feiertages ‚Tag der Arbeit‘ am Freitag, 1. Mai, verschieben sich die Termine für die Märkte in der Moerser Innenstadt sowie im Stadtteil Repelen. Beide finden deshalb bereits am Donnerstag, 30. April, statt. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert.

Stadt Dinslaken macht Hundebestandsaufnahme
Aus Gründen der Steuergerechtigkeit führt die Stadt Dinslaken ab Mai 2026 eine Hundebestandsaufnahme durch. Ziel ist es, alle Hunde zu erfassen, die im Stadtgebiet gehalten werden. Dabei geht es insbesondere um solche, die bislang noch nicht steuerlich angemeldet sind.
Die Hundebestandsaufnahme beruht auf der aktuellen Hundesteuersatzung der Stadt. Mit der Durchführung ist die Firma Springer Kommunale Dienste GmbH aus Aachen beauftragt.

In den kommenden Monaten werden Mitarbeitende der Firma Springer Kommunale Dienste alle Haushalte in Dinslaken aufsuchen. Sie fragen, ob im Haushalt ein Hund gehalten wird und seit wann. Die Befragungen finden ausschließlich außerhalb der Wohnungen statt; ein Betreten der Wohnung erfolgt nicht.

Die Mitarbeitenden sind legitimiert und können sich mit einem städtischen Ausweis mit Siegel ausweisen. Sie sind wochentags von 9 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr unterwegs. An Sonn- und Feiertagen finden keine Besuche statt. Vor Ort werden keine Steuern oder Gebühren erhoben.

Sollte beim Hausbesuch niemand angetroffen werden, wird ein Informationsschreiben der Stadt im Briefkasten hinterlassen. Die Rückseite dieses Schreibens kann direkt zur Anmeldung eines Hundes genutzt und digital übermittelt werden.

Personen, die ihren Hund oder ihre Hunde bereits steuerlich angemeldet haben, müssen nichts tun. Alle anderen werden gebeten, die Anmeldung vorzunehmen:
- online unter www.dinslaken.de („Hundesteuer“) oder über das digitale Serviceportal,
- per Post mit dem Formular,
- per E-Mail an hundesteuer@dinslaken.de,
- persönlich im Bürgerbüro (Stadtmitte oder Hiesfeld)
- im Steueramt (Rathaus Zimmer 324)
- oder telefonisch unter 02064 66313.

Für die Anmeldung werden folgende Angaben benötigt: Name und Kontaktdaten der Halterin beziehungsweise des Halters, Name und Rasse des Hundes, Mikrochipnummer (falls vorhanden) sowie die Schulterhöhe des Tieres.

Warum die Bestandsaufnahme wichtig ist
Die Stadt möchte mit dieser Maßnahme mehr Steuergerechtigkeit schaffen. Nur wenn alle Hunde gemeldet sind, ist sichergestellt, dass alle Halterinnen und Halter gleichbehandelt werden und die Hundesteuer gerecht erhoben wird.

Wer Hunde nicht anmeldet, muss mit einer rückwirkenden Steuerfestsetzung und gegebenenfalls einem Bußgeld rechnen.

Datenschutz und Sicherheit
Die Mitarbeitenden der beauftragten Firma dürfen keine minderjährigen Personen befragen, kein Bargeld annehmen und keine Wohnungen betreten. Alle erhobenen Daten werden ausschließlich für die Hundesteuerzwecke der Stadt Dinslaken verwendet. Die Datenverarbeitung erfolgt gemäß Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Erste Hilfe für Hunde: Neuer Kurstermin beim DRK Niederrhein
Was tun, wenn der eigene Hund Hilfe braucht? Beim DRK Niederrhein lernen Hundehalter in entspannter Atmosphäre, wie sie im Notfall richtig reagieren. Eine erfahrene Tierarzthelferin mit über 20 Jahren Berufspraxis vermittelt dabei praxisnahe Handgriffe und hilfreiche Tipps für den Alltag.

[Kreis Wesel] Das DRK Niederrhein bietet einen weiteren Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter an. In einer besonders praxisnahen Schulung vermittelt eine erfahrene Trainerin, wie Hunde in Notfallsituationen sicher versorgt werden können.

Die Teilnehmenden lernen unter anderem den Umgang mit Verletzungen, das Einschätzen von Vitalwerten sowie lebensrettende Maßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Auch die eigene Sicherheit im Umgang mit gestressten oder verletzten Tieren wird thematisiert.

Der Kurs findet am Samstag, 09. Mai 2026, von 14:00 bis 17:45 Uhr im DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5 in Wesel statt. Die Teilnahme kostet 45 Euro. Anmeldungen unter 02 81 - 30 01 - 41 oder per E-Mail an breitenausbildung@drk-niederrhein.de.

„Eine erfahrene Tierarzthelferin zeigt beim DRK Niederrhein, wie ein verletzter Hund ruhig und sicher versorgt werden kann.“

Feuerwehr Dinslaken strukturiert Ausbildung neu - Start der Lehrfeuerwache Die Feuerwehr Dinslaken stellt die Ausbildung ihrer hauptamtlichen Nachwuchskräfte im Brandschutz neu auf. Mit der Einführung der ,,Lehrfeuerwache'' wird die Wachausbildung künftig strukturierter und praxisnäher gestaltet.

Bürgermeister Simon Panke freut sich über die neue Lehrfeuerwache. (28.03.2026)

Bei einigen Feuerwehren wird unter dem Begriff "Training on the job" bereits ein ähnliches Konzept umgesetzt, bei dem ein Löschfahrzeug fast komplett durch Auszubildende besetzt wird und am Einsatzgeschehen teilnimmt. Angehende Feuerwehrleute, also sogenannte Brandmeisteranwärterinnen und -anwärter werden in einer 18-monatigen Ausbildung auf den Einsatz in Feuerwehr und Rettungsdienst vorbereitet.

Bereits ausgebildete Notfallsanitäter*innen können diese Ausbildung auf 13 Monate verkürzen. Die schulischen Ausbildungsinhalte werden an den Feuerwehrschulen in Duisburg und Bocholt durchgeführt. Die praktische Ausbildung findet dann in einem mehrmonatigen Wachpraktikum in Dinslaken statt. Dabei liegt der Fokus darauf, Theorie und Praxis gezielt zu verbinden, um Anwärterinnen und Anwärter optimal auf den Einsatzdienst vorzubereiten.

Gemeinsam mit zwei Ausbildern besetzen die Brandmeisteranwärter*innen ein Löschfahrzeug im Tagesdienst von 8:00 bis 16:00 Uhr. Neben Sporteinheiten, praktische als auch theoretische Einheiten, wird das Fahrzeug auch bei kleineren, weniger kritischen, Einsätzen, z.B. Tragehilfen für den Rettungsdienst oder bei glimpflichen Verkehrsunfällen eingesetzt.

Zusätzlich soll bei entsprechenden Einsätzen auch mit den Feuerwehren in Hünxe und Voerde zusammengearbeitet werden, sodass das Ausbildungsfahrzeig bei Bedarf auch im Rahmen der nachbarschaftlichen Hilfe eingesetzt werden kann. Das Thema Ausbildung wird bei der Feuerwehr Dinslaken von Sachbearbeiter Brandamtmann Andreas Jühlke verantwortet. Jühlke und sein Team erhalten seit dem Oktober letzten Jahres tatkräftige Unterstützung.

Hauptbrandmeister Christian Traud und Robin Altbürger sind seitdem in der Funktion des Gruppenführer-Ausbilders eingesetzt. Neben ihrer Funktion im Einsatzdienst als Führer eines Löschfahrzeugs oder als Notfallsanitäter auf einem Rettungswagen, sorgen die Gruppenführer-Ausbilder dafür, dass die Thematik Aus- und Fortbildung einen hohen Stellenwert im Wachalltag einnimmt.

Während im Rettungsdienst schon seit geraumer Zeit Praxisanleiter eingesetzt werden und auch vom Einsatzdienst freigestellt sind, um die praktische Ausbildung von Notfallsanitätern zu betreuen, fehlt im Brandschutz ein entsprechendes Pendant. So ist ein Verdienst aller Kolleginnen und Kollegen, dass das Projekt Lehrfeuerwache erfolgreich in die Abläufe auf der Feuer- und Rettungswache implementiert werden konnte.

Bürgermeister Simon Panke überzeugte sich persönlich von dem gelungenen Konzept der Lehrfeuerwache, freute sich über diese Höherentwicklung in der Ausbildung und dankt allen, die das Projekt ermöglichen. Die Feuerwehr Dinslaken zeigt sich einmal mehr als attraktiver Arbeitgeber und trägt zu einer hohen Einsatzbereitschaft der Nachwuchskräfte bei.

Dinslaken: Damit’s läuft: Temporäre Haltverbote während Energy Run
Am Sonntag, 19. April 2026, findet in der Dinslakener Innenstadt der beliebte Stadtwerke Dinslaken Energy Run statt. Entlang der Laufstrecke sind temporäre Haltverbote eingerichtet worden, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die aufgestellten Haltverbote unbedingt zu beachten.

Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge innerhalb der Veranstaltungsfläche werden konsequent abgeschleppt, da andernfalls die Durchführung der Veranstaltung erheblich beeinträchtigt wäre. Die Stadt Dinslaken bittet um Verständnis und rechtzeitige Beachtung der entsprechenden Beschilderung.
Link zur Veranstaltungsbroschüre inklusive Laufstrecke:
https://www.marathon-dinslaken.de/daten/cl2026/ausschreibung.pdf

LKA-NRW: 20.000 Menschen aus NRW erhalten Post von der Polizei: Kein Fake, sondern Aufruf zur Teilnahme an der deutschlandweiten Studie SKiD Die Polizei NRW legt großen Wert darauf, die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen und gezielt Maßnahmen erarbeiten zu können, werden im Auftrag des Landeskriminalamtes NRW (LKA NRW) in diesen Tagen Briefe verschickt.

Empfänger sind 20.000 zufällig ausgewählte Menschen aus 94 Kommunen in NRW. Sie haben die Chance, an der neuen Erhebungswelle der Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" (SKiD) teilzunehmen.

"Wir raten Ihnen stets dazu, immer genau zu prüfen, ob Schreiben echt sind, um Betrugsversuche auszuschließen. Das gilt genauso für unseren Fragebogen, auch wenn es nicht um sensible Kontodaten oder Ähnliches geht. Daher bekommen Sie mit dem ersten Anschreiben ein Informationsblatt zur Überprüfung der Echtheit", sagt Ingo Wünsch, Direktor des Landeskriminalamtes NRW.

"Sollten Sie also zu den 20.000 Menschen ab 16 Jahren aus NRW zählen, die zu Forschungszwecken angeschrieben werden, nehmen Sie sich bitte die Zeit, prüfen Sie das Schreiben kritisch und helfen Sie, mit Ihren Angaben die polizeiliche Arbeit weiter nach vorne zu bringen." Das dauert nicht länger als circa 30 bis 45 Minuten. "Die Informationen, um die wir Sie bitten, beziehen sich auf persönliche Erfahrungen mit Kriminalität, das Anzeigeverhalten und das Sicherheitsgefühl", informiert Dr. Maike Meyer, Leiterin des Dezernats zur Kriminalprävention beim LKA NRW.

SKiD steht für "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland". Es handelt sich um eine bundesweite und repräsentative Bevölkerungsbefragung, die über den europäischen Sicherheitsfond kofinanziert und federführend durch das Bundeskriminalamt (BKA) durchgeführt wird. Das BKA hat den Fragebogen in Zusammenarbeit mit den Ländern entwickelt. Mit der praktischen Durchführung der Befragung ist das Umfrageinstitut "Verian" beauftragt.

Die Auswertung der Bundesdaten erfolgt durch das Bundeskriminalamt, die Landesdaten werden von den jeweiligen Landeskriminalämtern oder Polizeihochschulen ausgewertet. In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Datenauswertung durch die Kriminalistisch-kriminologische Forschungsstelle (KKF) des LKA NRW. SKiD wurde 2017 durch die Innenministerkonferenz (IMK) beauftragt. Bundesweit werden rund 200.000 Anschreiben verschickt, um Menschen zur Beteiligung aufzurufen.

"Wir möchten das Dunkelfeld aufhellen und noch besser verstehen, wo Menschen Unsicherheiten verspüren - nicht nur zu Forschungszwecken, sondern auch, um nachhaltige Präventionsstrategien zu entwickeln und das Vertrauen in die Polizei zu stärken", sagt Dr. Maike Meyer.

In NRW werden in jeder Erhebungswelle wechselnde Themen intensiver beleuchtet: Im ersten Durchlauf ging es um das Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum. In der zweiten Welle ging es um die Frage, in welchen Situationen Zivilcourage gezeigt und wann Notrufe getätigt werden. "Und jetzt führen wir die dritte Erhebungswelle durch und fragen gezielt nach der Wahrnehmung von Bedrohungsszenarien und polarisierenden Einstellungen."

Wer ausgewählt wurde, erhält in diesen Tagen zunächst ein offizielles Ankündigungsschreiben. Ende des Monats folgt der Fragebogen. "Den können Sie entweder schriftlich ausfüllen und kostenlos zurückschicken oder online per QR-Code beantworten", informiert Dr. Maike Meyer. Die Befragten wurden per Zufallsprinzip aus den Einwohnermelderegistern gezogen. Ein Anonymisierungsverfahren schützt personenbezogene Daten. "Das Institut Verian erfragt die Daten und am Ende erhalten wir anonymisierte Ergebnisse, ohne Namen oder Adressen."

Die Zufallsauswahl sorgt dafür, dass das Bild der Bevölkerung aussagekräftig ist. Wer mehr erfahren möchte, findet auf der Projektseite der KKF die wichtigsten Fakten sowie die Ergebnisse der ersten Erhebungswellen: https://lka.polizei.nrw/artikel/sicherheit-und-kriminalitaet-in-deutschland. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Bundeskriminalamtes.

Die Kriminalistisch-kriminologische Forschungsstelle (KKF) des Landeskriminalamtes NRW führt wissenschaftliche Studien durch - oft in Kooperation mit Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen. Ziel ist jeweils die Optimierung polizeilicher Ermittlungen, Gefahrenabwehr, Kriminalprävention und Opferschutz.

Der Widerrufsbutton kommt – Verträge künftig so einfach widerrufen wie abschließen
Ab 19. Juni 2026 soll der Widerruf von Online-Verträgen deutlich einfacher werden: Online-Händler müssen künftig einen gut sichtbaren sogenannten „Widerrufsbutton“ auf ihrer Website bereitstellen. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher diese neue Funktion nutzen können und was es für grenzüberschreitende Online-Käufe bedeutet, erklärt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland in einem neuen Webartikel.

Durch die gesetzliche Einführung eines Widerrufsbuttons soll der Widerruf für Verbraucherinnen und Verbraucher ab 19. Juni 2026 einfacher werden.

Für welche Verträge gilt der Widerrufsbutton?
Die Neuregelung gilt für Fernabsatzverträge, die über eine Online-Benutzeroberfläche wie eine Webseite oder eine App geschlossen werden. Verträge, die ausschließlich per Telefon oder E-Mail zustande kommen, sind nicht erfasst.

Ob der Vertrag direkt bei einem Online-Shop oder über eine Vermittlungsplattform geschlossen wird, spielt keine Rolle. Entscheidend ist, dass tatsächlich ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht (mehr zum Widerrufsrecht bei Online-Käufen).

Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2023/2673, die von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden muss. Der deutsche Gesetzgeber hat die Umsetzung bereits beschlossen. Die Neuregelung tritt am 19. Juni 2026 in Kraft. Auch weitere Mitgliedstaaten sind bereits tätig geworden. Nach der Umsetzung in allen Mitgliedstaaten profitieren alle Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU von der Regelung.

Wann müssen auch ausländische Online-Shops den Widerrufsbutton anbieten?
Auch ausländische Online-Shops können ab dem 19. Juni 2026 verpflichtet sein, einen Widerrufsbutton bereitzustellen. Maßgeblich ist, ob die Richtlinie im jeweiligen Staat dann bereits umgesetzt wurde oder ob sich das Angebot gezielt an Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland richtet und daher deutsches Recht anwendbar ist.

Deutsches Recht ist regelmäßig bei einer .de-Domain, deutschsprachigen Inhalten oder spezifischen Lieferangeboten nach Deutschland anwendbar, sodass die Pflicht zur Bereitstellung eines Widerrufsbuttons greift.

So funktioniert der Widerruf über den „Button“
Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird der Widerruf dadurch deutlich vereinfacht.
In einem ersten Schritt müssen sie den Widerrufsbutton betätigen. In der Regel wird es sich um eine Schaltfläche (Button) handeln. Denkbar ist auch ein Link. Erforderlich ist eine klare und eindeutige Beschriftung, z. B. mit „Vertrag widerrufen“.

Anschließend sind in einer Eingabemaske in der Regel folgende Angaben zu machen:
Name
Angaben zur Identifizierung des Vertrags (z. B. Bestellnummer)
ein Kommunikationsmittel für die Eingangsbestätigung

In einem zweiten Schritt ist dann ein weiterer Button zu aktivieren. Auch dieser muss eine eindeutige Beschriftung tragen, wie z. B. „Widerruf bestätigen“.

Erst mit der Aktivierung dieses zweiten Buttons ist der Widerruf erklärt. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen anschließend unmittelbar eine Eingangsbestätigung erhalten; der Eingang dieser Bestätigung sollte unbedingt kontrolliert werden.

Die Zwei-Schritt-Lösung soll verhindern, dass der Widerruf versehentlich ausgelöst wird.
Wichtig: Der Button muss während der gesamten Widerrufsfrist von 14 Tagen leicht auffindbar, hervorgehoben platziert und eindeutig beschriftet sein. Er darf nicht versteckt oder irreführend gestaltet sein.

Was tun, wenn es keinen Widerrufsbutton gibt?
Auch ohne Widerrufsbutton können Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Widerruf weiterhin auf anderem Weg erklären, z. B. per E-Mail.

Für Unternehmer kann ein fehlender Widerrufsbutton ab dem 19. Juni 2026 jedoch rechtliche Konsequenzen haben. Das Fehlen der gesetzlich vorgeschriebenen Funktion kann Abmahnungen nach sich ziehen.

Kommt es bei Online-Einkäufen im EU-Ausland zu Problemen mit dem Widerrufsrecht, die nicht selbst gelöst werden können, steht das EVZ Deutschland Verbraucherinnen und Verbrauchern kostenlos zur Seite.
Weitere Informationen zum Widerrufsbutton




Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit Elterngeld Plus auf Höchststand
• 1,19 Millionen Frauen und 417 000 Männer bezogen 2025 Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu unverändert
• Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit 40,3 % auf neuem Höchststand
• Durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9 Monaten weiterhin deutlich länger als bei Männern mit 3,8 Monaten

Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl der leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19 Millionen.

Damit sank die Zahl der Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der Geburten in den vergangenen Jahren wider.

648 000 Bezieherinnen und Bezieher von Elterngeld planten im Jahr 2025 die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus, und zwar 45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 % der Väter. Insgesamt betrug der Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von Elterngeld, die bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig auch Elterngeld Plus einplanten, 40,3 % (2024: 36,7 %).

Seit seiner Einführung wird das Elterngeld Plus somit immer stärker nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach seiner Einführung, entschieden sich 20,1 % der Mütter und 8,2 % der Väter für Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus fällt monatlich niedriger aus als das sogenannte Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.

Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden von Elterngeld Plus Gebrauch.

Väteranteil in Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten
Der Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 % nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 25,8 %). 2024 war der Väteranteil erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von damals 20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil der männlichen Bezieher an allen Elterngeldbeziehenden an.

Spitzenreiter im Bundesländervergleich mit einem Väteranteil von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr – Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %) und Bayern (27,6 %). Am niedrigsten lag der Väteranteil 2025 – ebenfalls wie im Vorjahr – im Saarland (21,0 %).

Erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2025 unverändert bei 14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten deutlich kürzer und im Vergleich der vergangenen Jahre nahezu konstant (2024: 3,8 Monate; 2023: 3,7 Monate).

NRW: Mehr als die Hälfte der Volljährigen war 2025 übergewichtig
* Fast ein Fünftel der Erwachsenen galt als adipös
* Zahl der vollstationären Behandlungsfälle von Adipositas im Krankenhaus mehr als zweieinhalbmal so hoch wie zehn Jahre zuvor
* Rückgang stationärer Reha-Behandlungen um 19 % im Zehnjahresvergleich

Mehr als die Hälfte (54,9 %) der Erwachsenen in Nordrhein-Westfalen (ab 18 Jahren) war im Jahr 2025 gemessen am Body-Mass-Index (BMI) übergewichtig. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, war knapp jede fünfte erwachsene Person (19,2 %) adipös; 35,6 % der Erwachsenen waren präadipös.

Die Einordnung erfolgt gemäß den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die bei Erwachsenen ab einem BMI von 25 von Übergewicht spricht. Dabei wird differenziert zwischen einer Vorstufe (Präadipositas: BMI von 25 bis unter 30) und starkem Übergewicht (Adipositas: BMI ab 30).



Den höchsten Anteil an Personen mit Übergewicht verzeichnete die Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen mit insgesamt 61,4 %. In dieser Altersgruppe waren knapp zwei Fünftel (38,1 %) präadipös und fast ein Viertel (23,3 %) adipös. Bei den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren zeigt sich hingegen ein anderes Bild: Mit 35,9 % ist der Anteil übergewichtiger Personen hier am geringsten. Während knapp ein Viertel (24,6 %) dieser Altersklasse einen BMI von 25 bist unter 30 aufwies, lag der Anteil der Menschen mit Adipositas bei 11,3 %.

Anstieg der vollstationären Behandlungsfälle von Adipositas in Krankenhäusern
Im Jahr 2024 wurden gemäß Diagnosestatistik der Krankenhäuser 11.065 Patientinnen und Patienten aus Nordrhein-Westfalen aufgrund von Adipositas vollstationär in Krankenhäusern behandelt. Das entspricht einem Anstieg von 2,6 % gegenüber 2023. Damit lag die Zahl dieser Behandlungsfälle mehr als zweieinhalbmal so hoch wie zehn Jahre zuvor (2014).

Seitdem war die Fallzahl, mit Ausnahme eines Rückgangs um 4,6 % im ersten Jahr der Coronapandemie, stetig angestiegen. Gut 70 % der im Jahr 2024 wegen Adipositas vollstationär behandelten Personen waren Frauen. Der Anstieg der Fälle in 2024 ist ausschließlich auf die Zunahme der Behandlung von Frauen zurückzuführen: Während sich die Zahl der Behandlungen von Männern um 0,3 % verringerte, stieg sie bei Frauen um 3,8 %. Die wegen Adipositas in Krankenhäusern behandelten Personen waren größtenteils mittleren Alters: 70,7 % waren zwischen 30 und 59 Jahre alt. Lediglich 1,7 % der Patientinnen und Patienten waren minderjährig.



Anstieg stationärer Reha-Behandlungen von Adipositas – Fallzahlen dennoch geringer als zehn Jahre zuvor Im Jahr 2024 wurden in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen (ab 100 Betten) 3.145 Personen aus NRW mit der Diagnose Adipositas behandelt. Das waren 5,4 % mehr als im Vorjahr. Damit setzte sich der leichte Anstieg der Fallzahlen seit dem Tiefststand in 2020, dem ersten Jahr der Corona-Pandemie, fort.

Im Vergleich zu 2014 sind die Fallzahlen um 19 % gesunken. Männer und Frauen nahmen Reha-Behandlungen von Adipositas dabei nahezu gleich häufig in Anspruch. Wie bei den Krankenhausbehandlungen stieg auch die Zahl der Reha-Behandlungen bei Frauen mit 10,5 % stärker an als bei den Männern mit 0,7 %. Gut ein Fünftel (22,3 %) der Patientinnen und Patienten waren minderjährig.


Moers: Streetfood-Start an der Plaza im Freizeitpark
Gute Nachrichten für alle Besucherinnen und Besucher des Moerser Freizeitparks: An der neuen Plaza – direkt neben dem großen Spielplatz und dem Skate- und Bikepark – hat die CURRYBAR eröffnet. Die Fläche wurde von Beginn an so geplant, dass sie ideale Bedingungen für Foodtrucks bietet.

(Foto: CURRYBAR)

Neben ausreichend Platz stehen auch die notwendigen Anschlüsse zur Verfügung. Ziel der Stadt war es, ein verlässliches Angebot für die vielen Gäste im Park zu schaffen. Mit der neuen CURRYBAR wird genau das nun umgesetzt: Täglich von 10.30 bis 18.30 Uhr gibt es vor Ort frische Snacks und Getränke – ein unkompliziertes Angebot für Familien, Sportbegeisterte und alle, die den Freizeitpark besuchen. Bei sommerlichen Temperaturen kann es abends auch länger werden. Die neue Plaza entwickelt sich damit weiter zu einem lebendigen Treffpunkt.

Dinslaken: Fahrradfrühling und verkaufsoffener Sonntag am 19. April
Am kommenden Sonntag, 19. April 2026, gibt es den Dinslakener Fahrradfrühling 2026. Er lädt wieder alle Interessierten ein, die neuesten Trends rund ums Fahrrad zu entdecken. Von modernen E-Bikes bis hin zu spannenden Aktionen für Kinder bietet die Veranstaltung wieder zahlreiche Highlights in der Innenstadt. 

Der Fahrradfrühling ist in seiner 8. Auflage fester Bestandteil im Dinslakener Veranstaltungskalender und bildet den Auftakt für ein spannendes Veranstaltungsjahr in der Innenstadt. Die Kombination von Fahrradfrühling, verkaufsoffenem Sonntag und Stadtwerke Dinslaken Energy Run feierte im Jahr 2025 Premiere und fand viel Anklang. 

„Der Fahrradfrühling fördert die Lebendigkeit und Attraktivität unserer Innenstadt. Ich möchte mich dafür beim Ehepaar Vogel herzlich für die Unterstützung bedanken. Veranstaltungen wie diese sind auch ein wichtiger Impuls für unsere lokalen Unternehmen. Und in Kombination von ‚Fahrradfrühling‘ und ‚Energy Run‘ wird die Innenstadt an diesem verkaufsoffenen Sonntag wieder richtig energiegeladen sein“, erläutert Bürgermeister Simon Panke.

 Auf dem Neutorplatz stehen in diesem Jahr bereits ab 11 Uhr die aktuellen Fahrrad- und E-Bike-Trends im Mittelpunkt. Besuchende können sich über innovative Modelle informieren und beraten lassen. Zweirad Vogel ist als Hauptsponsor wieder mit einem breiten Angebot vertreten. Auf dem Altmarkt wird wieder ein Kinderprogramm zum Mitmachen und Erleben geboten. Außerdem wird es einiges zum Thema Fit in den Frühling geben.

Die Clown Brothers sorgen in der gesamten Innenstadt mit ihrer unterhaltsamen Show für fröhliche Momente und bringen Groß und Klein zum Lachen.  Der Stadtwerke Dinslaken Energy Run startet bereits am Morgen und läuft bis etwa 14 Uhr parallel zum Fahrradfrühling. Die Stadt lädt dazu ein, die Teilnehmenden des Laufs zunächst anzufeuern und anschließend durch die Innenstadt zu schlendern.

 Während der Läufe ist die Altstadt eingeschränkt mit dem Auto befahrbar. Nutzen Sie unter anderem die Tiefgarage am Rathaus (über die Friedrich-Ebert-Straße) oder die Parkmöglichkeiten auf der anderen Seite der Friedrich-Ebert-Straße (z.B. Rutenwall, am Neutor oder Neutor Galerie). Auch beispielsweise rund um den Bahnhof gibt es mögliche Parkplätze. Zusätzlich empfohlen wird, wenn möglich, die Anreise zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV.

Gemeinsam mit dem Fahrradfrühling sorgt das sportliche Wochenende für jede Menge Bewegung und ein aktives Stadtleben.  Zum verkaufsoffenen Sonntag öffnen die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können die Gelegenheit nutzen, durch die Geschäfte zu bummeln und sich auf die neue Saison einzustimmen.

In Verbindung mit den zahlreichen Aktionen rund um das Fahrrad verspricht der Fahrradfrühling ein abwechslungsreiches Erlebnis für die ganze Familie.  Der Fahrradfrühling ist eine Kooperationsveranstaltung der Stadt Dinslaken mit Zweirad Vogel, außerdem unterstützen die Neutor Galerie, der Stadtmarketing Dinslaken e.V. und Klar Elektrotechnik und weitere Partnerinnen und Partner.

Absage der Veranstaltung „THE MAGIC NIGHT OF DANCE MUSICALS“ am 10.05.2026 in Emmerich   
Bereits erworbene Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, bei denen sie gekauft wurden.   Außerdem können gekaufte Tickets gern und problemlos gegen Tickets für unsere anderen Vorstellung eingetauscht werden. Bitte kontaktieren Sie uns hierzu per E-Mail unter kundenservice@resetproduction.de.

Dinslaken: Neues Amtsblatt
Am 14. April 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält eine öffentlichen Bekanntmachung zu einer europaweiten Ausschreibung. Das Amtsblatt ist über folgende Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de.

Pollensaison 2026: 7 Produkte, die jetzt besonders gefragt sind
Im Frühling erwachen nicht nur Pflanzen und Insekten aus dem Winterschlaf. Sie werden von etwas begleitet, das für viele Menschen die Zeit im Freien zum Kampf macht: Pollen und Heuschnupfen-Symptome. Die gute Nachricht: Es gibt Produkte, die das Leben im Frühling angenehmer machen. Vergleich.org hat deshalb die Produkte zusammengetragen, die aktuell bei Leser:innen unserer Vergleichsplattform sehr gefragt sind und wirklich helfen können.

VGL / KI-generiert mit ChatGPT

So bleibt die Luft bei Ihnen pollenfrei
Jetzt im Frühling fliegen die Pollen der Bäume und kribbeln in Schleimhäuten und Augen. Immerhin, die Belastung durch die ersten Bäume wie die Hasel ist fast vorbei. Doch im April liegt die Belastung durch Esche, Pappel, Weide, Ulme und Birke weiter sehr hoch. Und spätestens ab Mai, wenn das Wetter frühlingshaft mild wird, fliegen die Gräser. Wer unter Allergien leidet, kennt den Pollenkalender vermutlich ähnlich gut wie die tägliche Wettervorhersage.

Über 12 Millionen Menschen in Deutschland stufen sich selbst als Allergiker:innen ein – das ist immerhin fast jede:r Siebte (Quelle: RKI). Laut dem Allergieinformationsdienst sind 15 Prozent aller Deutschen von Heuschnupfen betroffen.

Luftreiniger mit HEPA-Filter bringen spürbare Erleichterung
Spätestens, wenn die Symptome richtig schlimm werden und selbst im heimischen Wohnzimmer die Nase verstopft und die Augen tränen, kann ein Luftreiniger mit HEPA-Filter für wohltuende Entlastung sorgen. Ein HEPA-Filter ist ein fein gefalteter, mechanischer Partikelfilter, der 99,97 Prozent der Partikel mit 0,3 Mikrometern Größe aus der Luft entfernen kann. Dazu zählen unter anderem Staub, Pollen und andere feine Schwebstoffe. HEPA steht für „High Efficiency Particulate Air“ (Quelle: EPA).

Solch ein Luftreiniger saugt Raumluft an, führt sie durch den Filter und gibt die gereinigte Luft wieder ab. Bei vielen Modellen sitzt vor dem HEPA-Filter noch ein Vorfilter, der gröbere Partikel wie Tierhaare oder sichtbaren Staub zurückhält. Teilweise ist zusätzlich ein Aktivkohlefilter integriert, der Gerüche reduzieren kann. Der eigentliche Pollenrückhalt passiert aber über den Partikelfilter. Vergleich.org führt viele Vergleiche zu Luftreinigern, sowohl mit als auch ohne HEPA-Filter.

Fensterschutzgitter halten die Pollen draußen
Pollenschutzgitter sind feinmaschige Gewebe, die am Fensterrahmen befestigt werden. Sie funktionieren als Barriere in einem offenen Fenster: Luft kann weiter in den Raum strömen, ein großer Teil der Pollen wird aber schon am Gewebe hängen bleiben. Im Schlafzimmer ist ein Pollenschutzgitter vor allem dann interessant, wenn das Fenster nachts offen oder gekippt bleibt, um kühle Nachtluft hereinzulassen.

Besonders praktisch sind Fensterschutzgitter, die ohne Bohren montiert werden. Typisch sind selbstklebende Klettbänder, Magnetlösungen oder Klemmbefestigungen. Teilweise werben Hersteller damit, dass bis zu 98 % der Pollen zurückgehalten werden können.

Gerade im Alltag ist allerdings entscheidend: Ein Pollenschutzgitter bringt wenig, wenn es zwar gut filtert, aber das Fenster kaum noch nutzbar ist. Denn dann könnte es auch einfach geschlossen bleiben.

Sauberer Boden, saubere Luft: Staubsauger mit geschlossenem HEPA-Filtersystem
Ein Staubsauger mit HEPA-Filter kann nicht nur den Boden von Schmutz und Krümeln befreien, sondern die eingesaugte Luft auch so filtern, dass selbst ganz feine Partikel möglichst im Gerät bleiben. Das ist der Unterschied zu normalen Staubsaugern: Dort kann ein Teil des Feinstaubs über die Abluft wieder in den Raum gelangen. Bei einem geschlossenen Filtersystem arbeiten Beutel oder Staubbehälter, Dichtungen und Endfilter so zusammen, dass die Abluft sauberer wieder austritt, als sie eingesaugt wurde.

Relevant ist das vor allem in Räumen mit Teppichen, Polstermöbeln oder vielen textilen Oberflächen. Denn dort sammeln sich Pollen und Staub nicht nur in der Luft, sondern auch auf Flächen. Geeignete Düsen bzw. Aufsätze für Teppiche und Polster sind daher neben dem geschlossenen Abluftsystem relevantes Zubehör. Das ist auch sehr interessant für Tierhaar-Allergiker:innen.

Trotz Allergie sicher Auto fahren: Pollenfilter in der Lüftung helfen
Ein Niesanfall während der Fahrt kann richtig gefährlich werden. Genauso wenn die Sicht durch tränende Augen verschlechtert wird. Aktivkohle- oder spezielle Pollenfilter machen einen spürbaren Unterschied, damit das Fahren in der Heuschnupfenzeit sicher und angenehm ist. Der Innenraumfilter sitzt nicht sichtbar im Fahrgastraum, sondern in der Luftführung des Fahrzeugs, also im Bereich der Lüftungs- oder Klimaanlage. Praktisch ist, dass er passiv arbeitet: Die Luft, die über Lüftung oder Klimaanlage ins Auto strömt, läuft automatisch durch den Filter. Wichtig ist hier vor allem, dass die Fahrzeugkompatibilität passt und der Filter regelmäßig gewechselt wird.

Innenräume können Orte der Erholung sein
Moderne Technik, vor allem effektive Filtergeräte sowie weitere Hilfsmittel wie Pollengitter, kann dafür sorgen, dass die Belastung für die Atemwege und Schleimhäute in Innenräumen deutlich reduziert wird. Betroffene Allergiker:innen können damit, wortwörtlich, aufatmen. Verschiedene Produkte unterschiedlicher Hersteller sowie Kaufkriterien und weitere hilfreiche Informationen gibt es in den Produktvergleichen auf Vergleich.org.



NRW: Demenz ist die häufigste Todesursache bei den über 80-Jährigen
* Demenz war 2024 die Ursache für 6,3 % aller Todesfälle
* Zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen waren Frauen
* Niedrigste demenzbedingte Sterberate in Gelsenkirchen, höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis

Im Jahr 2024 starben 13.982 Personen aus Nordrhein-Westfalen laut Todesbescheinigung an einer Demenzerkrankung. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag das durchschnittliche Sterbealter der an einer Demenz verstorbenen Person mit 88 Jahren rund 9 Jahre über dem durchschnittlichen Sterbealter aller Verstorbenen (79 Jahre).

 Unter den Menschen, die im Alter von 80 oder mehr Jahren verstarben, war die nicht näher bezeichnete Demenz die häufigste Todesursache mit einem Anteil von 9,6 % an allen Verstorbenen dieses Alters. Auf Platz zwei lag die chronische ischämische Herzkrankheit mit 7,9 %.


Zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen waren Frauen
Mit 9.313 Fällen waren zwei Drittel der an Demenz Gestorbenen Frauen. Damit ist Demenz seit Jahren eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen: Im Jahr 2024 starben 8,3 % der weiblichen Gestorbenen daran. Bei den Männern waren es 4,3 %. Ein Grund für den hohen Frauenanteil könnte unter anderem die höhere Lebenserwartung bei den Frauen sein.

Der Anteil der an Demenz Gestorbenen an allen Sterbefällen war 2024 bei Männern um das 3-fache und bei Frauen um das 2,5-fache höher als 2014. Insgesamt war Demenz 2024 die Ursache für 6,3 % aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen. Zehn Jahre zuvor hatte dieser Anteil bei 2,4 % gelegen und 2004 bei lediglich 0,4 %.

Niedrigste demenzbedingte Sterberate in Gelsenkirchen, die höchste im Ennepe-Ruhr-Kreis Die geringste demenzbedingte Sterberate hatte im Jahr 2024 Gelsenkirchen mit 53 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die höchste Rate wurde mit 116 Sterbefällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Ennepe-Ruhr-Kreis verzeichnet. Landesweit ergab sich eine demenzbedingte Sterberate von 78 Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Jahr 2014 lag sie noch bei 27.

Unternehmensgruppen gewinnen in der Landwirtschaft weiter an Bedeutung
• 2 % aller Landwirtschaftsbetriebe waren 2024 Teil einer Unternehmensgruppe und bewirtschafteten 13 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche
• In den westlichen Bundesländern ist der Anteil der Betriebe, die Teil einer Unternehmensgruppe sind, gegenüber 2020 um 10 Prozentpunkte gestiegen • 73 % der Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben wurden 2024 von nicht-landwirtschaftlichen Unternehmen geführt

Unternehmensgruppen nehmen eine zunehmend wichtige Rolle in der deutschen Landwirtschaft ein. Wie neue Auswertungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, waren rund 5 150 landwirtschaftliche Betriebe, die in der Rechtsform juristische Person oder Personenhandelsgesellschaft geführt wurden, im Jahr 2024 Teil einer Unternehmensgruppe.

Das entsprach 46 % der insgesamt 11 100 Betriebe dieser Rechtsformen und 2 % aller 255 010 landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Seit dem Jahr 2020 stieg die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe, die Teil einer Unternehmensgruppe sind, deutlich um 38 % oder 1 410 Betriebe.

Die in insgesamt 3 160 Unternehmensgruppen organisierten Betriebe bewirtschafteten im Jahr 2024 eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund 2,22 Millionen Hektar. Das waren 13 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland. Im Jahr 2020 hatte dieser Anteil noch bei 11 % gelegen. Zugleich hielten die in Unternehmensgruppen organisierten Betriebe 8 % des gesamten Rinder- und 14 % des gesamten Schweinebestands in Deutschland.



Unterschiedliche Entwicklungen in Ost und West
Regional lassen sich weiterhin deutliche Unterschiede feststellen. Während 2024 in den westlichen Bundesländern 36 % der als juristische Personen oder Personenhandelsgesellschaften geführten Landwirtschaftsbetriebe einer Unternehmensgruppe angehörten, waren es in den östlichen Bundesländern 59 %. 2020 hatte der Anteil im Westen noch bei 26 % und im Osten bei 48 % gelegen.

Der Anteil dieser Betriebe an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland lag im Jahr 2024 mit 1 % im Westen und 12 % im Osten ähnlich ungleich verteilt. 2024 bewirtschafteten landwirtschaftliche Betriebe in Unternehmensgruppen in Brandenburg eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von rund 516 700 Hektar, in Mecklenburg-Vorpommern 493 800 Hektar und in Sachsen-Anhalt 330 100 Hektar.

Dabei zeigten diese Bundesländer die größten Flächenzuwächse gegenüber 2020, mit jeweils +21 % in Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie +24 % in Mecklenburg-Vorpommern. Mit 2,05 Millionen Hektar lagen 92 % der durch Unternehmensgruppen bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fläche in den östlichen Bundesländern.

In den westlichen Bundesländern hingegen ist eine deutlich stärkere Dynamik zu beobachten. So hat sich die von Unternehmensgruppen bewirtschaftete Fläche vor allem in Nordrhein-Westfalen von rund 12 900 Hektar im Jahr 2020 auf 25 100 Hektar im Jahr 2024 nahezu verdoppelt (+94 %). In Schleswig-Holstein stieg die Fläche von 12 800 auf 23 600 Hektar (+84 %) und in Rheinland-Pfalz von 4 200 auf 7 700 Hektar (+82 %).

Da familiengeführte Einzelunternehmen im Westen dominieren, war der Anteil der von Unternehmensgruppen bewirtschafteten Flächen mit 1 % noch immer gering. Nicht-landwirtschaftliche Gruppenoberhäupter dominieren vor allem bei der Tierhaltung Fast drei Viertel (73 %) der Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben wurden im Jahr 2024 von einem nicht-landwirtschaftlichen Gruppenoberhaupt mit Sitz in Deutschland kontrolliert (2 320 Gruppen).

Diesen Unternehmensgruppen gehörten 3 510 Betriebe und damit gut zwei Drittel (68 %) aller in Unternehmensgruppen zusammengeschlossenen Betriebe an. Demgegenüber standen landwirtschaftlich geprägte Unternehmen 680 Gruppen mit 1 380 Betrieben vor. Weitere 160 Gruppen mit 260 Betrieben wurden von Unternehmen mit Sitz im Ausland kontrolliert.

Während Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlich geprägtem Gruppenoberhaupt mit rund 1,14 Millionen Hektar im Jahr 2024 etwas mehr als die Hälfte (51 %) der von Unternehmensgruppen landwirtschaftlich genutzten Fläche bewirtschafteten, konzentrierte sich bei den Tierbeständen vor allem die Schweinehaltung etwas stärker bei Unternehmensgruppen mit nicht-landwirtschaftlichen Gruppenoberhaupt. Diese hielten unter anderem rund 1,70 Millionen Schweine und damit 56 % des Schweinebestands von Unternehmensgruppen mit landwirtschaftlichen Betrieben.



Rheinberg, 14. April: Bombenentschärfung: DRK mit 36 Kräften im Einsatz
R36 ehrenamtliche Kräfte des DRK haben am Dienstag (14.04.2026) die Bombenentschärfung in Rheinberg unterstützt – mit Krankentransporten, Betreuung und Absicherung des Einsatzes.

[Rheinberg, Kreis Wesel] Bei der Entschärfung und Sprengung von Weltkriegsbomben in Rheinberg ist auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Einsatz gewesen. Insgesamt 36 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützten die Maßnahmen über mehrere Stunden und bestätigten einmal mehr ihre Rolle als verlässlicher Partner im Bevölkerungsschutz.

Alarmiert wurden die Kräfte am Dienstag um 12.02 Uhr. Beteiligt waren die Ortsvereine Alpen, Dingen, Rheinberg und Wesel (Einsatzeinheit EE02 des DRK Niederrhein) sowie weitere Kräfte aus Kamp-Lintfort und Moers. Zum Einsatz kamen vier Krankentransportwagen und zwei Rettungswagen.

Neben der sanitätsdienstlichen Absicherung des Kampfmittelräumdienstes übernahmen die Helferinnen und Helfer den Transport hilfs- und pflegebedürftiger Menschen aus dem Evakuierungsbereich. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden diese wieder zurück in ihre Wohnungen gebracht. Zudem richtete das DRK einen Betreuungsraum in der Stadthalle am Kirchplatz ein, in dem nur wenige Betroffene betreut werden mussten.

„Ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes steht während der Bombenentschärfung in Rheinberg bereit. Insgesamt waren 36 ehrenamtliche Kräfte im Einsatz.“

Der Einsatz endete gegen 20.00 Uhr. Insgesamt verlief der Einsatz aus Sicht des DRK ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.
Kreisbereitschaftsleiter Oliver Rühl dankte den Ehrenamtlichen: „Viele unserer Helferinnen und Helfer haben nach der Alarmierung kurzfristig ihre Arbeitsplätze verlassen, um schnell helfen zu können.“ Sein Dank galt auch den Behörden, der Feuerwehr und der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit.

vhs Moers - Kamp-Lintfort: Natur und Kultur am Niederrhein entdecken
Zwischen Industriekultur und Naturerlebnis eröffnet der Niederrhein immer wieder neue Perspektiven auf Landschaften. Zwei Veranstaltungen der vhs Moers – Kamp-Lintfort laden dazu ein, diese Orte zu entdecken. Unter dem Titel ‚Haldenkräuter am Geleucht‘ am Freitag, 24. April, von 16.30 bis 18.45 Uhr führt eine Naturwanderung über die Halde Rheinpreußen in Moers. Treffpunkt ist der Wendehammer Parkplatz 2 an der Auffahrt zur Halde Rheinpreußen.

Entlang eines rund 2,5 Kilometer langen Rundwegs steht dabei nicht nur die weithin sichtbare Landmarke der Grubenlampe im Fokus, sondern vor allem die vielfältige Pflanzenwelt am Wegesrand. Die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Renate Hipp vermittelt Grundlagen der Pflanzenbestimmung und gibt Einblicke in typische Haldenkräuter und -sträucher.

Ergänzt wird die Exkursion durch Hinweise zum verantwortungsvollen Sammeln sowie praktische Tipps und Rezepte zur Weiterverarbeitung der Pflanzen. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Anreise ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich (Linie 4, Haltestelle Waldsee).

Fossa Eugeniana ist bedeutendes Bodendenkmal
Einen historischen Blick auf das Zusammenspiel von Wasser, Technik und Landschaft bietet eine zweite Veranstaltung in Kooperation mit der Linksniederrheinischen Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG).

Unter dem Titel ‚Fossa Eugeniana – 400 Jahre können das Wässerchen kaum mehr trüben‘ am Mittwoch, 29. April, von 18 bis 20 Uhr ist die wechselvolle Geschichte des nie vollständig fertiggestellten Kanals zwischen Rhein und Maas Thema. 

Start ist an der Vorflutpumpanlage Kamper Bruch in Kamp-Lintfort, Rheinberger Straße 222. Seit dem Baubeginn im Jahr 1626 wurde die Fossa Eugeniana zeitweise genutzt, insbesondere durch den Bergbau. Heute zählt sie zu den bedeutenden Bodendenkmälern in Nordrhein-Westfalen und unterliegt einem stetigen Wandel, nicht zuletzt durch das Ende des Kohleabbaus.

Fachkundige Einblicke geben Ingo Plaschke und Dr. Carmen Gallas von der LINEG direkt am Gewässer. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich. Anmeldungen zu den Veranstaltungen sind telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich. 

Wesel: Schulen sammeln Elektroschrott
Unter der Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl startet in Wesel erneut das Schulprojekt „E-Waste Race“: Schulen sammeln Elektroschrott und engagieren sich für die Umwelt. Das Schulprojekt zur praktischen Umweltbildung fördert das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz bei der Jugend.

Die gemeinnützige Organisation „Das macht Schule“ lädt die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein zur Auftaktveranstaltung am Dienstag, 21.04.2026 von 10:00 - 10:30 Uhr  in der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp Adresse: Kopernikusstraße 9, 47445, Moers

Zum Hintergrund
Deutschland steckt im Elektroschrott-Dilemma: Jährlich fallen 1,7 Millionen Tonnen an, doch gesammelt wird nicht einmal ein Drittel. Statt der geforderten 65 Prozent liegt die Sammelquote aktuell bei nur 31,7 Prozent – Tendenz fallend. Der Rest verschwindet in Schubladen, Kellern oder auf fragwürdigen Wegen ins Ausland. Was fehlt, ist eine Verhaltensänderung in den Haushalten.

Mit den E-Waste Races bringt die gemeinnützige Initiative „Das macht Schule“ Bewegung in die Sache und aktiviert bundesweit immer mehr Schulen (Ergebnisse). Nun startet erneut das E-Waste Race im Kreis Wesel gemeinsam mit der Heinz Trox-Stiftung und mit Unterstützung von Landrat Ingo Brohl – für mehr Bewusstsein und einen weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft.

Engagierter Entsorgungspartner ist die Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co. KG. Das E-Waste Race verbindet Umweltbildung mit einem Wettbewerb. In einer vierwöchigen Sammelaktion sammeln Schülerinnen und Schüler Elektroschrott, der dann in den Kreislauf zurückgeführt wird. Weitere Infos finden Sie hier.

Kempen: Einführung neuer öffentlicher Führung: „Weg der Erinnerung“  
Wie gehen wir mit unserer Geschichte um? Wie erinnern wir uns an die Vergangenheit und welche Verantwortung ergibt sich daraus für die Gegenwart?   Die neue öffentliche Führung „Weg der Erinnerung“, initiiert von dem Historiker Dr. Hans Kaiser und Ute Gremmel-Geuchen, Sprecherin der Initiative Stolpersteine Kempen, eröffnet die Möglichkeit, sich mit der Zeit des Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen vor Ort auseinanderzusetzen.

Die Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der Geschichte ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur. Die rund 90-minütige Führung führt zu ausgewählten Stationen in der Kempener Altstadt, darunter mehrere Stolpersteine, die Gedenkstele am Rathaus sowie der Standort der ehemaligen Synagoge. An den letzten Wohnorten der Opfer werden deren Lebensgeschichten wieder sichtbar: Wer waren diese Menschen? Wie sah ihr Alltag in Kempen aus, bevor sie entrechtet, verfolgt, deportiert und ermordet wurden?

Die Führung macht deutlich, dass Erinnerung immer auch ein persönliches Gedenken ist und zugleich ein Auftrag für die Zukunft.   Geleitet wird die Führung von Dr. Hans Kaiser oder von Ute Gremmel-Geuchen. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten und eignet sich insbesondere auch für Schulklassen.  

Die erste Führung findet am 8. Mai – dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus – um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist die Tourist Information, Orsaystraße 3a in Kempen. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro pro Person.  

Eine Anmeldung ist bis 13 Uhr am Vortag im Tourismusbüro erforderlich, telefonisch unter 02152 / 917-4120 oder per E-Mail an kartenverkauf@kempen.de. Auf Anfrage sind auch Gruppenführungen möglich. Weitere Termine sind Freitag, 18. September 2026 und Freitag, 13. November 2026, jeweils um 18 Uhr. Weitere Informationen zur Initiative: https://stolpersteine-kempen.de/  

Wesel: Abriss des Hallenbads Bislich hat begonnen
Der Abriss des Hallenbads Bislich hat begonnen. Nachdem in den vergangenen Wochen bereits umfangreiche Rückbauarbeiten im Inneren des Gebäudes durchgeführt wurden, werden die Arbeiten nun auch von außen sichtbar. Die Abrissarbeiten werden von der Firma Josef Robers GmbH aus Stadlohn ausgeführt. Der eigentliche Abriss wird voraussichtlich rund sechs Wochen dauern.

Nach Abschluss der Abrissarbeiten wird der bauliche Übergang zur benachbarten Schule mit einer neuen Fassade geschlossen. Für Schwimmerinnen und Schwimmer steht mit dem neuen RheinBad weiterhin ein Angebot in Wesel zur Verfügung.

Mobilitätsbefragung in Wesel geht in die nächste „Runde“
Im November des vergangenen Jahres hat eine umfangreiche Mobilitätsbefragung in Wesel gestartet. Um die Aussagekraft der gewonnenen Daten weiter zu verbessern, wird nun die Erhebung in einer zweiten Phase fortgesetzt. Je mehr Menschen sich daran beteiligen, desto stichhaltiger sind die Daten.

Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Maßnahmen der städtischen und verkehrlichen Planungen in Wesel besser an dem Bedarf orientiert umgesetzt werden. Das Thema Mobilität betrifft alle – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit – täglich werden in Wesel viele verschiedene Wege zurückgelegt. Und nicht nur die Wege, sondern auch die Fortbewegungsmittel sind vielfältig – ob mit dem Bus, dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß. 

Ziel der Befragung ist die Ermittlung des aktuellen Modal Split. Dieser Kennwert gibt Auskunft über die Zusammensetzung aller Wege aus Fuß-, Rad-, Bus-, Bahn- und Autoverkehr. Der Modal Split wird in Wesel regelmäßig und standardisiert seit 1982 erhoben. Er liefert Rückschlüsse auf die Nachhaltigkeit des Verkehrssystems. Für die Fortführung der Mobilitätsbefragung werden Mitte April erneut über 5.000 zufällig ausgewählte Haushalte in der Stadt Wesel angeschrieben, mit der Bitte, sich an der Befragung zu beteiligen.

Die Teilnahme kann über einen digitalen Fragebogen im Internet, schriftlich über einen Papierfragebogen oder über ein Telefoninterview erfolgen. Bürgermeister Rainer Benien bittet erneut alle Angeschriebenen, an der Befragung teilzunehmen.  Ein Teil der ausgewählten Haushalte nimmt erneut an einer Pilotstudie teil, in der eine App zur Erfassung der Wegedaten genutzt wird.

Zum Einsatz kommt die MovingLab App des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die alle datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen einhält. Die Teilnahme an der Mobilitätsbefragung ist freiwillig. Die Erhebung wird vom Datenschutzbeauftragten der Stadt Wesel begleitet. In der Mobilitätsbefragung wird für einen konkreten Stichtag das Mobilitätsverhalten aller Haushaltsmitglieder abgefragt.

Dabei geht es um die genutzten Verkehrsmittel, die zurückgelegten Wegstrecken sowie den Zweck der Wege – etwa „zur Arbeit“ oder „zum Einkaufen“. Alle Angaben werden ausschließlich für den Zweck der Mobilitätserhebung verwendet und können nicht personenbezogen ausgewertet werden. Vor der Weiterverarbeitung werden die Daten anonymisiert, so dass keine Rückverfolgung der Daten möglich ist.

Hierzu werden die Angaben zu Start und Ziel der Wege auf statistische Bezirke aggregiert. So lassen sich aus den Daten die Verkehrsströme im Stadtgebiet in Verbindung mit den gewählten Verkehrsmitteln ableiten und darstellen, ohne Rückschlüsse auf einzelne Personen ziehen zu können. 

Der Rücklauf der Fragebögen soll bis Ende Mai abgeschlossen sein. Die Ergebnisse werden dann durch das Ingenieurbüro Helmert ausgewertet und aufbereitet dargestellt. Der Abschlussbericht zur Befragung wird voraussichtlich im vierten Quartal 2026 vorliegen. Weitere Infos unter www.mobil-in-wesel.de

Wesel: „BODI goes Bislich“ – Förderung für die Erweiterung der Ausstellungen im Deichdorfmuseum Bislich
Bereits seit etwas mehr als 40 Jahren vermitteln die Ausstellungen des Museums in Bislich regionale Geschichte. Weitaus älter sind die Spuren der Gräberfelder am Rand des Dorfgebietes, die zum Teil schon in der vorrömischen Eisenzeit angelegt wurden.

v. l.: Museumsleiterin Dr. Barbara Rinn-Kupka, Wilhelm Kock vom Vorstand des Heimat- und Bürgerverein Bislich e. V., Karl-Heinz Theußen, Regionalbotschafter der NRW-Stiftung, und Klaus Droste, 1. Vorsitzender des Heimat- und Bürgerverein Bislich

Eine Ausstellung im LVR-Landesmuseum in Bonn im Jahr 2023 erbrachte zudem neue Erkenntnisse zur Person und zum Leben des „BODI“, der um 600 in Bislich seine letzte Ruhe fand. Grund genug, im Museum eine Ausstellungs-Erweiterung vorzunehmen, die nicht nur die Geschichte der Bislicher Gräberfelder vorstellt, sondern auch die wissenschaftlichen Methoden der Archäologie anschaulich vermittelt.

Ein interaktives Museumsobjekt, welches auch Kindern wichtige Aspekte von Kulturverbindungen in der Antike vorstellt, bereichert den geplanten Bereich der Gräberfeldausstellung. Von Seiten des Städtischen Museums Wesel wird das Projekt durch einige thematisch passende Leihgaben unterstützt, deren Fundort die Region um Bislich war.

Teil dieser Erweiterung wird auch die Beschriftung des historischen Bauholzes vor dem Museumseingang werden, an Hand dessen die Dendrochronologie (eine Methode der Holzaltersbestimmung) erklärt werden kann. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf rund 15.000 Euro, darin enthalten sind zahlreiche Montagestunden, die von Seiten der ehrenamtlichen Helfenden des Heimat- und Bürgerverein Bislich e.V. als Museumsträger für die Erweiterung geleistet werden.

Die NRW-Stiftung, die hilft, Natur, Landschaft, Denkmäler und Kulturgüter erfahrbar zu machen, unterstützt dieses neue Projekt des Vereins mit 12.000 Euro.  Der Regionalbotschafter der Stiftung für den Kreis Wesel, Karl-Heinz Theußen, überreichte am 8. April 2026 Klaus Droste, dem Vorstandsvorsitzenden des Heimat- und Bürgerverein Bislich e.V. die Förderzusage.

Noch im laufenden Jahr soll das Projekt umgesetzt werden. Das Team des Deichdorfmuseums Bislich freut sich zusammen mit dem Heimatverein, damit Teil der Förderprojekte zu werden, die im Jubiläumsjahr der NRW-Stiftung (40 Jahre) unterstützt werden. 

Über 70 Prozent der Menschen in NRW sorgen sich vor Hochwasser
Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen alarmieren viele Einwohnerinnen und Einwohner Nordrhein-Westfalens – gleichzeitig fehlt oft der passende Versicherungsschutz. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen.

Wetterereignisse wie das Hochwasser an Ahr und Erft haben viele Menschen sensibilisiert (Foto: Peter Joester)

Zum fünften Jahrestag der Flut an Ahr und Erft, die 2021 große Schäden hinterlassen und Menschen das Leben gekostet hat, rücken Naturgefahren wieder stärker ins Bewusstsein. So hat das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der DEVK gefragt, von welchen Naturereignissen sich die Bürgerinnen und Bürger bedroht sehen.

Über 70 Prozent der Befragten aus Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass am ehesten Starkregen, Überschwemmung und Hochwasser an ihrem Wohnort Schäden anrichten könnten – nach Bremen der bundesweit höchste Wert. Weniger verbreitet sind mit rund 21 Prozent Sorgen vor Erdbeben bzw. Erdrutschen.

Große Lücke beim Schutz vor Elementarschäden
Eine übliche Wohngebäudepolice zahlt zwar bei Schäden durch Wetterereignisse wie Sturm- und Hagel, greift jedoch nicht bei Naturkatastrophen wie Überflutungen, Erdbeben oder Lawinen. Dafür ist eine zusätzliche Elementarschadendeckung nötig. Laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) waren 2024 nur 57 Prozent der Gebäudepolicen entsprechend abgesichert. Knapp 42 Prozent der befragten Menschen aus Nordrhein-Westfalen ohne Elementarschadenschutz halten eine solche Absicherung in ihrer Wohnlage für unnötig.

„Die Starkregenereignisse aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass es jeden treffen kann. Umso wichtiger ist es, die eigenen Policen zu überprüfen“, sagt Steffen Kaufmann, der den Innendienst der DEVK-Regionaldirektion in Essen leitet. 60 Prozent befürworten Pflichtversicherung Eine obligatorische Absicherung gegen Elementarschäden – vergleichbar mit der vorgeschriebenen Kfz-Haftpflicht – könnte im Schadenfall Existenzängste vermeiden. Dann wären alle Wohngebäude gegen die Folgen von Naturgefahren abgesichert.

Ein solches Gesetzesvorhaben hat die Regierung im Koalitionsvertrag vereinbart, die Umsetzung lässt aber bislang auf sich warten. Knapp 60 Prozent der Nordrhein-Westfalen befürworten eine Pflichtversicherung, rund ein Viertel lehnt sie ab – das zeigt die aktuelle Civey-Umfrage.

Elementarschutz bewusst abwählen
Die DEVK hat bereits vor rund 15 Jahren das sogenannte Opt-out-Modell eingeführt: „Bei uns müssen Kundinnen und Kunden seit 2011 die Elementardeckung aktiv abwählen, wenn sie darauf verzichten möchten“, sagt Steffen Kaufmann. „Damit stellen wir sicher, dass der Baustein standardmäßig berücksichtigt wird.“

Die Folge: Bei der DEVK beinhalten in der Wohngebäudeversicherung 67 Prozent der Verträge einen solchen Zusatz – deutlich mehr als im Branchenschnitt. Persönliche Betreuung vom Ruhrgebiet bis nach Westfalen Die DEVK-Regionaldirektion Essen betreut rund 300.000 Versicherte mit 887.000 Verträgen in allen Sparten.

„Wir erfahren immer wieder, wie wichtig den Menschen eine persönliche und regionale Betreuung ist – vor allem, wenn es im Schadenfall drauf ankommt“, sagt Steffen Kaufmann. Dafür sind im Innen- und Außendienst über 340 Mitarbeitende rund um die Uhr für die gesamte Region tätig. Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat vom 22.01. bis 29.01.2026 im Auftrag der DEVK 5.000 Menschen ab 18 Jahren online befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Gesamtbevölkerung. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 2,5 %.





NRW: Steigende Preise für Energie und Kraftstoffe belasten Haushalte mit niedrigen Einkommen besonders
* Haushalte mit weniger als 1.500 Euro monatlichem Nettoeinkommen gaben 2023 rund 14,3 % ihres Budgets für Energie aus.
* Zwischen 2003 und 2023 stieg der Ausgabenanteil für Energie in allen Einkommensgruppen.
* Energiepreise im März 2026 um 8,3 % höher als im Vorjahresmonat.

Haushalte mit niedrigen Einkommen gaben 2023 anteilig deutlich mehr für Energie und Kraftstoffe aus als Haushalte mit hohen Einkommen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) mitteilt, wendeten Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro rund 14,3 % ihres Einkommens für Haushaltsenergie (u. a. Gas, Heizöl, Fernwärme und Strom) sowie Kraftstoffe für Mobilität auf.



In der höchsten Einkommensklasse mit 6.000 Euro und mehr lag dieser Anteil dagegen bei lediglich 4,9 %. Vor dem Hintergrund des aktuellen Krieges im Nahen Osten sind die Preise im Bereich Energie gestiegen. Laut Verbraucherpreisindex (VPI) zuletzt um 8,3 % im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat.

Dies hat unterschiedliche Auswirkungen auf die privaten Haushalte. Diejenigen mit niedrigen Einkommen sind tendenziell stärker belastetet als solche mit hohen Einkommen.

Höchster Anstieg der Energieausgaben im Vergleich zu 2003 bei Haushalten mit niedrigen Einkommen Die Entwicklung zeigt, dass der Anteil der Ausgaben für Energie und Kraftstoffe am Haushaltsnettoeinkommen in allen Einkommensgruppen gestiegen ist. Am stärksten fiel der relative Anstieg bei NRW-Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro aus: Hier erhöhte sich der Anteil von 10,2 % im Jahr 2003 auf 14,3 % im Jahr 2023 (+4,1 Prozentpunkte).

Auch bei Haushalten mit einem Einkommen von 1.500 bis unter 3.000 Euro erhöhte sich der Anteil deutlich von 8,6 % auf 10,9 % (+2,3 Prozentpunkte). Am geringsten fiel der Anstieg in der höchsten Einkommensklasse aus: Bei Haushalten mit einem Einkommen von 6.000 Euro und mehr erhöhte sich der Anteil lediglich von 4,5 % im Jahr 2003 auf 4,9 % im Jahr 2023 (+0,4 Prozentpunkte).

Mehr als die Hälfte der importierten seltenen Erden kam 2025 aus China
- Deutschland hat mengenmäßig 4,9 % mehr seltene Erden importiert als im Vorjahr
- Die EU-Staaten importierten 46,8 % der seltenen Erden aus China
Seltene Erden sind wichtige Rohstoffe für die Herstellung vieler Hochtechnologieprodukte wie Akkus, Halbleiter oder Magnete für Elektro-Motoren. Der Abbau der darunter gefassten Elemente erfolgt allerdings kaum in Deutschland und der Europäischen Union (EU) – entsprechend groß ist die Abhängigkeit vom Import.

Deutschland hat im Jahr 2025 mehr seltene Erden importiert als im Jahr zuvor: Die eingeführte Menge der begehrten Metalle stieg um 4,9 % von 5 200 Tonnen (Wert: 64,5 Millionen Euro) im Jahr 2024 auf 5 500 Tonnen (Wert: 77,6 Millionen Euro) im Jahr 2025, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt. Damit liegt die Importmenge deutlich unter dem mengenmäßigen Höchststand der vergangenen zehn Jahre aus dem Jahr 2018.

Damals wurden 9 700 Tonnen (Wert: 38,3 Millionen Euro) seltene Erden importiert. Im Jahr 2025 kamen 55,4 % der importierten Menge aus China (3 000 Tonnen). Der Anteil ging damit zurück: 2024 waren noch 65,4 % der importierten Menge aus China gekommen. Zweitwichtigstes Herkunftsland war 2025 Österreich mit einem mengenmäßigen Anteil an den Importen von 20,0 % (1 100 Tonnen).

Darauf folgte Estland mit 10,9 % (600 Tonnen). In diesen beiden Ländern werden seltene Erden weiterverarbeitet, die ursprüngliche Herkunft ist statistisch nicht nachweisbar. Die EU importiert 46,8 % der seltenen Erden aus China Wie Deutschland importiert auch die EU seltene Erden zu einem großen Teil aus China. Insgesamt wurden im Jahr 2025 nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat 15 100 Tonnen an seltenen Erden im Wert von 124,9 Millionen Euro in die EU importiert.

46,8 % (7 100 Tonnen) dieser Importe entfielen auf China. Der zweitwichtigste Partner war Russland mit einem Anteil von 25,9 % (3 900 Tonnen), gefolgt von Malaysia mit 23,1 % (3 500 Tonnen). Bei einzelnen seltenen Erden ist der Anteil Chinas an den Importen in die EU sehr hoch. So kamen 3 700 Tonnen von insgesamt 3 800 Tonnen der importierten Lanthanverbindungen (97,3 %) 2025 aus China.

Gefahr durch Zecken: 24 Menschen starben 2024 an FSME oder Borreliose Knapp 850 stationäre Krankenhausbehandlungen aufgrund einer FSME
Mit höheren Temperaturen im Frühling steigt die Aktivität von Zecken und damit auch die Infektionsgefahr, die von Zecken ausgeht. Hierzulande sind Zecken vor allem Überträger der Frühsommer- Meningoenzephalitis (FSME) und der Borreliose (Lyme-Krankheit), die zu Krankenhausaufenthalten und in seltenen Fällen auch zum Tod führen können.

24 Menschen starben in Deutschland im Jahr 2024 an den Folgen eines Zeckenstiches, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. 15 Todesfälle waren auf eine Borreliose zurückzuführen und 9 auf eine FSME. Im Jahr zuvor waren es 10 Todesfälle aufgrund einer Borreliose und 9 aufgrund einer FSME.

4 830 Krankenhausbehandlungen wegen Borreliose im Jahr 2024
Aufgrund einer Borreliose gab es im Jahr 2024 gut 4 830 Krankenhausbehandlungen. Das waren weniger als im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024: In diesem Zeitraum wurden im Jahr durchschnittlich knapp 6 270 Menschen stationär aufgrund einer Borreliose behandelt.



Die Borreliose wird durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen. Schutz gegen die Krankheit bietet die Vermeidung von Zeckenstichen, eine Impfung steht bisher nicht zur Verfügung.

Zahl der FSME-Klinikbehandlungen 2024 deutlich höher als im Schnitt der Vorjahre
Knapp 850 Patientinnen und Patienten wurden 2024 aufgrund einer FSME stationär in einer Klinik behandelt. Das waren deutlich mehr als im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024: Knapp 490 Menschen im Jahr wurden in diesem Zeitraum durchschnittlich aufgrund einer FSME im Krankenhaus behandelt.

Bei einer FSME wird eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute durch Viren hervorgerufen. Besonders gefährdet sind Personen, die sich in einem FSME-Risikogebiet und häufig in der freien Natur aufhalten. Schutz gegen eine FSME-Erkrankung bietet laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) die Vermeidung von Zeckenstichen sowie die Impfung gegen FSME.


Kleve: Ohne Frauen ist kein Staat zu machen: Veranstaltung zur Bedeutung von Artikel 3 des Grundgesetzes
Im Rahmen der Ausstellung „Grundrechte – Mehr als nur Worte“ des Verfassungsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen laden der Zonta Club Niederrhein und die Initiative Demokratie Niederrhein mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle der Stadt Kleve am 20. April 2026 von 19 bis 21 Uhr zu der Veranstaltung „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen.

Die Verantwortlichen laden herzlich zur Veranstaltung in die Wasserburg Rindern ein.

Artikel 3 im Blickfeld der Generationen“ in die Wasserburg Rindern in Kleve ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung der Gleichberechtigungsgrundsatz des Grundgesetzes für den Alltag und das gesellschaftliche Zusammenleben hat. - Gleichstellung ist eine Gesamtgesellschaftsaufgabe, kein reines «Frauenthema» und betrifft damit alle, die hier leben.

Die Veranstaltung „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen“ ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Grundrechte – Mehr als nur Worte“ und rückt insbesondere Artikel 3 des Grundgesetzes in den Fokus – allen voran den Auftrag: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ Ziel des Abends ist es, verfassungsrechtliche Prinzipien mit konkreten Lebensrealitäten zu verknüpfen und Gleichstellung als gesellschaftliche Aufgabe greifbar zu machen. Ein Beispiel aus der Arbeitswelt zeigt, was das bedeutet:

Wir brauchen, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels Frauen, die gründen, Betriebsnachfolgen antreten, Arbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft voranbringen. Frauen sollten sich deshalb nicht zwischen Selbstständigkeit und Kinderwunsch entscheiden müssen. Die Frage stellt sich aber, denn selbstständige Frauen haben keinen Anspruch auf Mutterschutz im Sinne des Mutterschutzgesetzes.

Wenn eine angestellte Frau wegen mutterschutzrechtlicher Vorschriften in der Schwangerschaft nicht arbeiten darf, erhält sie dennoch ihr Gehalt, den sogenannten Mutterschutzlohn. Für selbstständig tätige Frauen existiert keine entsprechende Absicherung. Sie tragen allein die Verantwortung für den Umgang mit Gefahrensituationen, das Wohl des (ungeborenen) Kindes, ihre finanzielle Absicherung und den Erfolg des Betriebs. Sie können sich zwar freiwillig bzw. privat absichern, tragen damit aber selbst höhere Kosten in Verbindung mit der Selbstständigkeit als Männer bzw. sind schlechter gestellt als angestellte Frauen.

Zu dieser Ungleichheit hatte die Tischlermeisterin Johanna Röh "Gleiche Rechte im Mutterschutz für selbstständige Schwangere vom 6. Mai 2022" eine Petition eingegeben und seinerzeit die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert. Die Abgeordneten aller Fraktionen stimmten damals einstimmig dafür, die Petition zur Berücksichtigung an die Bundesregierung zu geben. Passiert ist bisher jedoch wenig.

Nun hat die Innungskrankenkasse IKK classic das Thema aufgegriffen und einen Lösungsvorschlag über eine umlagefinanzierte Gleichstellung selbstständiger Frauen in die politische Diskussion gebracht, die sowohl die Mutterschutzzeit berücksichtigt als auch Ausfallzeiten während der Schwangerschaft: https://www.ikk-classic.de/presse/haltungpolitik/mutterschutz-fuer-selbststaendige. Auch der Westdeutsche Handwerkskammertag hat ein Positionspapier vorgelegt.

Wie zeigt sich das Grundgesetz Art. 3 konkret im Alltag? Dafür setzt die Veranstaltung bewusst auf ein dialogorientiertes Format: In drei parallelen Themenrunden werden zentrale Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Im Fokus stehen dabei verschiedene Themenschwerpunkte. Im Rahmen des „Alltags-Checks“ (Wirtschaft und Beruf) diskutiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kleve, Yvonne Tertilte-Rübo, unter anderem die Frage nach Entgeltgleichheit und strukturellen Benachteiligungen. Im „Familien-Fokus“ beleuchtet Pascale von Wedel, Vorsitzende des Ausschusses für Generationen und Gleichstellung, unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Der „Sicherheits-Fokus“ richtet schließlich den Blick auf den Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt: Hier diskutiert die Rechtsanwältin und Zonta-Mitglied Judith Bernhard-Heenen die Bedeutung von Grundrechten für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben. Weitere Expert*innen werden zu den einzelnen Themenbereichen eingeladen und ergänzen die Diskussionen mit zusätzlichen Perspektiven aus Praxis und
Fachwissenschaft.

Die Ergebnisse der Diskussionen werden im Anschluss in einem gemeinsamen Plenum zusammengeführt. Unter der Moderation von Mechtild Janßen, Past President Zonta Club Niederrhein, richtet sich der Blick dabei gezielt auf die lokale Ebene: Welche konkreten Herausforderungen bestehen in Kleve? Welche Entwicklungen gibt es? Und wie kann Gleichstellungspolitik vor Ort wirksam gestaltet werden?

,,Artikel 3 ist kein abstraktes Versprechen, sondern ein klarer Handlungsauftrag. Und genau diesen Auftrag müssen wir immer wieder an der Lebensrealität messen“, betont Yvonne Tertilte-Rübo, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kleve. „Im Alltag zeigt sich das ganz konkret: bei der Frage nach fairer Bezahlung, bei der ungleichen Verteilung von Sorgearbeit oder beim Schutz vor Gewalt. Mit der Veranstaltung schaffen wir einen Raum, in dem diese Themen gemeinsam diskutiert und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden.‘‘

Der Zonta Club Niederrhein hebt hervor „Greifen wir einen Appell aus der Ausstellungseröffnung von Dr. Dirk Gilberg (Fotograf der Ausstellung) auf: Werden wir von Demokratiekonsumenten zu Demokratieproduzenten. Die Umsetzung von Artikel 3 – Gleichstellung von Mann und Frau wird von vielen Grundbedingungen beeinflusst. Gerne möchten wir sammeln, wie gut oder verbesserungswürdig diese Bedingungen vor Ort sind und auch, was jede und jeder selbst verbessern kann.“

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Frauen und Männer und versteht sich als Einladung zum Mitdenken und Mitgestalten. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme zu unserer besseren Planung hier an: https://events.sparkasse.de/s/OHNEFRAUENKEINSTAAT

Weitere Informationen zur Ausstellung des Verfassungsgerichtshofs des Landes NRW finden Sie unter: https://www.verfgh.nrw.de/verfassungsgerichtshof/Ausstellung/Ausstellung-GRUNDRECHTE/index.php

Künstlergespräch mit Walter Nikkels im Museum Kurhaus Kleve
An diesem Freitag, dem 17. April, ist das Museum bis 20 Uhr geöffnet. Zu Gast im Museum Kurhaus Kleve ist der Typograf und Entwerfer Walter Nikkels, der nicht nur viele Jahre als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf gearbeitet hat, sondern auch für renommierte Ausstellungsdesigns wie dasjenige der documenta 7 (1981) in Kassel zuständig war.

Zusammen mit dem Gründungsdirektor Guido de Werd und dem Architekten Heinz Wrede war Nikkels für die Planung des Umbaus und die Einrichtung des Museum Kurhaus Kleve verantwortlich. In einem Gespräch mit Museumsdirektor Harald Kunde wird Walter Nikkels über seine Zusammenarbeit mit Rudi Fuchs, aber auch seine Visionen für das Museum Kurhaus Kleve erläutern. Das Gespräch beginnt um 19 Uhr, es kostet 5 EUR (3 EUR ermässigt).   

Moers: 1. Bastelwerkstatt „Drachen, Einhörner und Co“ für Kinder ab 4 Jahren
Wilde Drachen, zauberhafte Einhörner und andere Kleinigkeiten können an diesem Nachmittag gebastelt werden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird in Kostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 14.04.2026 - 15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers. Veranstaltungsort Multifunktionsraum (1. Etage)

Moers: 20. Juli. Ein Zeitstück von Bernhard Schlink
Ihr letzter Schultag fällt auf den 20. Juli. Kurz zuvor hat die Partei Deutsche Aktion mit ihrem charismatischen jungen Führerbei der Landtagswahl 37 Prozent bekommen. Auf der Abifeier entbrennt unter den Mitgliedern des Leistungskurs Geschichte eine hitzige Diskussion mit ihrem Lehrer: Das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 kam viel zu spät. 

Bernhard Schlinks Gedankenspiel greift die Frage auf, was wir aus der Geschichte lernen können, ob wir überhaupt aus ihr lernen können, ob geschichtliche Ereignisse vergleichbar sind. Wäre die Bedrohung der Demokratie durch einen „präventiven Tyrannenmord“ abzuwenden?

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro Tickets unter 0 28 41 / 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 14.04.2026 - 19:30 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort  Schlosstheater - Studio, Kastell 6, 47441 Moers .

Moerser Quiz
Die 3 erfolgreichsten Teams werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen antreten.  Die Startgebühr beträgt pro Person 4 Euro. 
Anmelden könnt ihr euch während der Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei den Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag - Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an (0 28 41  / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum 15.04.2026 - 19:30 Uhr . Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: 2. Bastelwerkstatt „Drachen, Einhörner und Co“ für Kinder ab 4 Jahren
Wilde Drachen, zauberhafte Einhörner und andere Kleinigkeiten können an diesem Nachmittag gebastelt werden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird in Kostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben.

Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 16.04.2026 - 15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers. Veranstaltungsort Multifunktionsraum (1. Etage)

Rentenberatung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Klaus Werner Haase Rente, Zuverdienst, Steuern und Krankenversicherung - viele Fragen rund um den Ruhestand sind komplex. Wer Antworten sucht, kann sich am Donnerstag, 16. April, von 15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck an der Bismarckstraße 43b direkt informieren.

Der ehrenamtliche Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen und sich einen klaren Überblick zu verschaffen.

Die kostenfreie Beratung findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt und bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche Informationen direkt im Quartier zu erhalten. Weitere Informationen und Rückfragen unter 0 28 41 / 201 - 530 oder per Mail unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Veranstaltungsdatum 16.04.2026 - 15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort  Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, 47443 Moers.

Moers: Stina Holmquist – “If All My Hopes Find Answers” Tour 2026
(Support: fen.)
Im Herbst 2025 erscheint die zweite EP von Stina Holmquist, aus welcher bereits die Songs “”Closing Doors”” und “”Broken Glass”” ausgekoppelt wurden. “”If All My Hopes Find Answers”” erzählt wie ein Mosaik vom ersten Verlieben, Verlieren, Halten & Loslassen.

Zwischen akustischer Intimität, treibenden Drums und schmerzhaft schöner Ehrlichkeit entsteht ein poetischer Indie-Pop-Sound, der unter die Haut geht. Produziert von Alex Sprave (Fil Bo Riva) und Jochen Naaf (Giant Rooks), sind es ihre bisher tiefsten Songs – über das Leben selbst, über Hoffnung und darüber, wie wir einander prägen.

Für Fans von emotionaler Tiefe, die sich nach echter Verbindung sehnen. Support: fen. „fen.“ steht für ehrliche, feinfühlige Alternative-/Indie-Pop-Musik. Der 24-jährige Singer-Songwriter Adrian Gibowski aka fen. bettet seine eindringlichen Texte übers Erwachsenwerden und die Reise zu sich selbst in melancholisch-warme Soundlandschaften.

Seit 2021 ist er öffentlich in der deutschen Musikszene aktiv. Einlass: 20.30 Uhr. Veranstaltungsdatum 16.04.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Wohn.Bau.Trend. - Messe Moers
Entdecken Sie auf der Wohn.Bau.Trend. - Messe in Moers die neuesten Trends rund um barrierefreies Wohnen, Renovierung und moderne Wohnkonzepte. Lassen Sie sich zu Finanzierung, Fördermitteln und Immobilienplanung beraten. Erleben Sie stilvolle Wohnaccessoires, innovative Lösungen für Haus & Garten und genießen Sie barrierefreien Zugang zu allen Bereichen.

Ihre Zukunft beginnt hier – inspirierend, komfortabel und durchdacht! Eintrittspreise: 5 Euro pro Person, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei Parken: kostenlos Öffnungszeiten: 10 - 17 Uhr.
Veranstaltungsdatum 17.04.2026 - 10:00 Uhr - 19.04.2026 - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Eissporthalle, Filder Straße 140, 47441 Moers. Telefon 0 28 41 / 92 96 79 (Anrufbeantworter: 0 28 41 / 2 39 70)  https://www.enni.de/freizeit/eislaufen/

Vinyltreff Moers
Monatliches Vinylgestöber am Niederrhein für alle Liebhaber und Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes "Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten darauf, neu entdeckt zu werden. Als Gratisservice wird ab sofort eine professionelle Schallplattenreinigung angeboten. 

Für Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt frei. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.  Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur Verfügung. Veranstaltungsdatum 18.04.2026 - 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC & MORE Adresse Am Schürmannshütt 26, 47441 Moers-Hülsdonk.

Moerser Häppchen - Altstadt
Bei Einkehr und Rundgang durch die Altstadt erfahren Sie Interessantes über die Stadtgeschichte. Zum Thema Kakao verkosten wir Schokolade. Aber auch Stationen mit herzhafte Häppchen fehlen nicht.

Treffpunkt: Steinstraße 49 am ENNI-Mann
Sonstiges: für 8 bis 12 Personen Kosten: 33,20 Euro für Führung und Häppchen Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 18.04.2026 - 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort Steinstraße 49, 47441 Moers. Veranstaltungsort Steinstraße 49, Am Enni-Mann

Moerser KunstFrühling 2026
Weitere Informationen zum Moerser KunstFrühling.
Downloads Flyer: Moerser KunstFrühling 2026 Text des Flyers Moerser KunstFrühling 2026

Veranstaltungsdatum 18.04.2026 - 11:00 Uhr - 19.04.2026 - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Sparkasse am Niederrhein / Hauptstelle Adresse Ostring 4-7, 47441 Moers.

Moers: BRUNHILDE Promo-Gig
Aus Anlass des Record Store Day 2026 ist bei Music&More und beim Vinyl Treff die Band BRUNHILDE aus Fürth zu einem Instore-Konzert zu Gast.  Die Band hat einen ureigenen Soundmix aus Metal, Punk und Hard Rock entwickelt und zieht die Fans mit roher Energie und unnachgiebiger Intensität in ihren Bann. 

Ein besonderes Erlebnis dürfte es werden, die Band "unplugged" zu erleben. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Bei Teilnahmewunsch werden die Interessenten um schriftliche  Anmeldung per Mail und Aufnahme in die Gästeliste gebeten unter: news@musicundmore.de.
Veranstaltungsdatum 18.04.2026 - 13:00 Uhr - 14:30 Uhr. Veranstaltungsort  MUSIC & MORE Adresse Am Schürmannshütt 26, 47441 Moers-Hülsdonk.

atMOERSphere Festival
Am 18. April 2026 öffnet das Bollwerk 107 erneut die Türen für die vierte Ausgabe von atMOERSphere Festival. Ein Abend, der wieder ganz im Zeichen von Stoner, Desert und Doom Rock steht – roh, intensiv, handgemacht. Auf der Bühne erwarten euch vier Bands aus Europa – ein handverlesenes Line-up, das die Underground-Szene feiern wird: CARSON (Schweiz)

Das Power-Trio bringt zweistimmigen Gesang und eine Mischung aus Grunge & Stoner, die live richtig abgehen. Mit ihrem brandneuen Album When Gods Know Why (2025) zeigen sie, wie wuchtige Riffs, prägnante Melodien und Sludge-Punch zusammen explosive Live-Shows formen.

HOLZ (Deutschland) HOLZ ist Stoner, Punk, Grunge. HOLZ ist ein echtes Brett! Irgendwo zwischen Queens of the Stone Age, Kyuss und Melvins, und doch eigenständig. Deutsche Texte über Alltagsminiaturen, gepaart mit Live-Wucht, die Funken schlägt und Brandlöcher hinterlässt.

KRYPTOGRAF (Norwegen) Nostalgisch-klassischer Proto-Metal mit Retro-Charme, kantig, roh und doom-angehaucht. Ihr Album Kryptonomicon (2025) bringt Oldschool Hardrock-Flair auf die Bühne – perfekt für Fans von Sabbath, Deep Purple und Led Zeppelin.

TRUE VOODOO (Deutschland) Dreckiger, grooviger Sound, überraschend brachial und gleichzeitig sanft. Rohe Energie, Publikumsnähe, Humor und Spielfreude. Laut–leise-Dynamik, die den Laden auseinanderreißt. Tanzbeine ölen, Muskeln lockern, Pogos und Moshpits erlaubt!


Für das richtige Flair sorgt die psychedelische Liquid-Light-Show: Organische Formen, fließende Farben und hypnotische Projektionen verschmelzen mit der Musik und verwandeln den Raum in ein lebendiges, pulsierendes Gesamtkunstwerk. Lasst euch mitreißen in eine visuelle Reise tief hinein in den Sound.

Non-Profit-Event: Jeder Cent fließt zurück in die Musik, die Bands und die Community. Taucht ein in Musik, die unter die Haut geht, und erlebt einen Abend voller Intensität, Atmosphäre und Leidenschaft. Einlass: 17.30 Uhr Tickets
Veranstaltungsdatum 18.04.2026 - 18:30 Uhr - 23:59 Uhr .Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers und seine Straßennamen
Beim Bummeln durch die Moerser Altstadt lesen wir: Steinstraße, Meerstraße, Neustraße oder Burgstraße. Doch wo ist die Burg? Na, die einstige Wasserburg ist heute unser Moerser Schloss. Kommen Sie mit! Hinter jedem Straßennamen steckt ein Stück Moerser Stadtgeschichte.
Treffpunkt: Schlosseingang Geführt von Anne-Rose Fusenig. Kosten: 9 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 19.04.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr Veranstaltungsort Schlosseingang

Moers: Klavier Recital - Katie Mahan Werke von Mozart, Beethoven und Gershwin
Bei der Pianistin Katie Mahan weiß man nicht, was man zuerst erwähnen soll: Ihre unbestreitbare technische Meisterschaft kombiniert mit einer kaleidoskopischen Palette von Klangfarben, ihre herausragenden und innovativen Interpretationen oder ihre äußerst charmante Bühnenpräsenz. 

Von Kritik und Publikum weltweit gefeiert kehrt die in Salzburg lebende amerikanische Pianistin nach vielen Jahren ins Martinstift zurück. Im Gepäck hat sie, neben ihrer neuen Mozart CD, auch Werke von Beethoven und natürlich ihre fulminanten Gershwin-Interpretationen! 2018 wurde sie erst nach sieben (!) Zugaben vom Publikum entlassen – man darf gespannt sein, wie viele es 2026 werden!

Veranstaltungsdatum 19.04.2026 - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Kammermusiksaal (Martinstift) Veranstalter Stadt Moers - Moerser Musikschule.Filder Straße 126, 47447 Moers .

Senkung der Energiesteuern auf Diesel und Benzin

IHK: Erste Entlastung für Wirtschaft und Pendler  
Die Bundesregierung hat angekündigt, die Energiesteuern auf Benzin und Diesel um 17 Cent pro Liter für zwei Monate zu senken. „Das ist ein wichtiger erster Schritt, um Unternehmen und Verbraucher kurzfristig zu entlasten“, lobt Fabian Griewel, Teamleiter Verkehr bei der Niederrheinischen IHK. Die wirtschaftliche Lage bleibt weiter angespannt.  

„Energiesteuern zu senken ist ein richtiger und notwendiger Schritt. Das verschafft insbesondere der Transport- und Logistikbranche kurzfristig Luft. Sie leidet unter den massiv gestiegenen Kraftstoffkosten besonders. Beim Diesel wird damit der Spielraum bei der Energiesteuer vollständig ausgeschöpft“, erklärt Fabian Griewel, Verkehrs- und Logistikexperte der Niederrheinischen IHK.  

Zugleich hebt die IHK die gesamtwirtschaftliche Wirkung hervor: „Von der Entlastung profitieren auch viele Pendler. Wenn der Weg zur Arbeit wieder bezahlbarer wird, bleibt mehr Geld für andere Ausgaben – etwa im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Das wirkt sich positiv auf unsere Wirtschaft aus.“    

Prüfen, ob Verlängerung nötig wird Mit Blick auf die zeitliche Befristung sieht die IHK weiteren Handlungsbedarf.

„Die Maßnahme ist zunächst auf zwei Monate angelegt. Mit Blick auf die internationalen Beziehungen und Krisen ist entscheidend, dass die Bundesregierung prüft, ob eine Verlängerung notwendig ist. Unsere Betriebe brauchen Verlässlichkeit und Planungssicherheit.“  

Für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung braucht es aus Sicht der IHK zusätzlich strukturelle Maßnahmen. „Neben wettbewerbsfähigen Energiepreisen sind vor allem schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und eine grundlegende Reform der Unternehmenssteuer entscheidend. Nur so schafft die Politik ein Umfeld, in dem Betriebe wachsen und investieren können“, so Griewel.  

Regionalplan Ruhr: Mündliche Verhandlung am 12. Juni 2026
Das Oberverwaltungsgericht wird in drei Verfahren über die Wirksamkeit des Regio- nalplans Ruhr am Freitag, 12.06.2026, 10.30 Uhr, Saal I, in öffentlicher Sitzung mündlich verhandeln. Anschließend soll in allen Verfahren ein Urteil ergehen.

Der Kreis Wesel, die kreisangehörigen Kommunen Kamp-Lintfort, Rheinberg, Neu- kirchen-Vluyn, Alpen, Hünxe und Hamminkeln (Aktenzeichen: 22 D 33/24.NE), Ei- gentümer von Grundstücken in Hünxe (22 D 261/24.NE) sowie ein am Niederrhein tätiges rohstoffgewinnendes Unternehmen (22 D 75/25.NE) wenden sich gegen den am 28.02.2024 öffentlich bekannt gemachten Regionalplan Ruhr.

Ihre Normenkontrollen richten sich in der Sache gegen bestimmte Planaussagen des Regionalplans sowie die zugehörigen zeichnerischen Festlegungen von Bereichen für die Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze (BSAB) für nicht-energetische Roh- stoffe (wie etwa Sand und Kies).

Neben formellen Mängeln machen die Antragsteller geltend, dass der Planungsbe- hörde bei der Festlegung der Abgrabungsbereiche beachtliche Abwägungsfehler un- terlaufen seien. Insbesondere hätte sie sich nach Auffassung der Antragsteller der Verfahren 22 D 33/24.NE und 22 D 261/24.NE nicht auf zwei Planaussagen aus dem Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen stützen dürfen, weil diese ihrerseits rechtswidrig und damit unwirksam seien.

Auch sei die Ermittlung des Rohstoffbedarfs insgesamt nicht schlüssig. Darüber hinaus ist nach Auffassung der Antragsteller des Verfahrens 22 D 33/24.NE der Umweltbericht des Regionalplans Ruhr fehlerhaft, es fehle insbesondere an einer hinreichenden Ermittlung der zu erwartenden (globalen) Klimafolgen durch den Abbaubetrieb, den An- und Abfahrtsverkehr sowie den Verlust an schutzwürdigen Böden.

Die Antragsteller des Verfahrens 22 D 261/24.NE, deren Grundstücke sich innerhalb bzw. in der Nähe eines im Regionalplan Ruhr festgeleg- ten Abgrabungsbereichs befinden, rügen ferner vor allem, der Plangeber habe nicht hinreichend berücksichtigt, dass sie durch den in Zukunft zu erwartenden Kiesabbau in ihrer Grundstücksnutzung erheblich beeinträchtigt und in ihrem Eigentumsgrundrecht verletzt seien.

Die Antragstellerin des Verfahrens 22 D 75/25.NE macht im We-
sentlichen geltend, es seien insgesamt zu wenig Abgrabungsbereiche bzw. an den
falschen Stellen ausgewiesen worden.

Hinweise für die Sitzungsteilnahme
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an der mündlichen Verhandlung teil-
nehmen wollen, wird es keine Platzreservierung geben. Sitzplätze werden im Rah-
men des verfügbaren Platzangebots nach dem Prioritätsprinzip vergeben.
Aktenzeichen: 22 D 33/24.NE, 22 D 261/24.NE und 22 D 75/25.NE


Wenn der Anruf zur Falle wird: DRK Niederrhein und Kreispolizei warnen vor Betrug  
Schockanrufe, Enkeltrick & Co.: So schützen Sie sich und Ihre Angehörigen – Infos vom DRK Niederrhein und der Kreispolizei Wesel. „Mama, ich hatte einen Unfall“ – oder: „Hier spricht die Polizei“: Mit solchen Schockanrufen setzen Betrüger gezielt ältere Menschen unter Druck. Innerhalb weniger Minuten verlieren Betroffene oft ihr gesamtes Erspartes oder wertvollen Schmuck. Die Maschen werden dabei immer raffinierter.  

Umso wichtiger ist Aufklärung – nicht nur für Seniorinnen und Senioren selbst, sondern auch für deren Kinder und Enkel. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe DRK-Pflegeberatung informieren das DRK Niederrhein und die Kreispolizeibehörde Wesel über aktuelle Betrugsstrategien und geben konkrete Hinweise, wie man sich und seine Angehörigen wirksam schützen kann.

Unter dem Titel „Achtung, Betrug! Enkeltrick, falsche Polizisten und Schockanrufe“ vermitteln Präventionsexperten der Kreispolizeibehörde Wesel praxisnahe Einblicke. Sie erklären typische Vorgehensweisen der Täter und stehen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.  
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 12. Mai 2026 um 18:00 Uhr im DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5 in Wesel, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.  

„Schockanrufe, Enkeltrick oder falsche Polizisten – Betrüger nutzen Angst und Vertrauen, um vor allem ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Das DRK Niederrhein und die Kreispolizeibehörde Wesel informieren in einer kostenfreien Veranstaltung über aktuelle Maschen und wirksame Schutzmaßnahmen.“


LKA-NRW: Neues Präventionsportal der Polizei NRW geht an den Start
"Mitdenken. Mitmachen. Mit Sicherheit." - Das ist das Motto der brandneuen Online-Präsenz der Polizeilichen Kriminalprävention in Nordrhein-Westfalen. Moderner, intuitiver, informativer! Das ist der Anspruch an die neue Seite, die ab sofort unter https://praevention.polizei.nrw

Informationen zu Kriminalitätsphänomenen, Tipps zum eigenen Schutz, Anlaufstellen für Opfer von Straftaten und aktuelle Termine zu kriminalpräventiven Veranstaltungen anbietet.

Schnell, direkt und alltagsnah. Innenminister Herbert Reul: "Das neue Präventionsportal hilft dabei, mehr Menschen über Kriminalprävention zu informieren: schnell, direkt und alltagsnah. Gleichzeitig bleibt der persönliche Kontakt durch die Polizistinnen und Polizisten auf der Straße und in den Dienststellen ein zentraler Bestandteil der Präventionsarbeit."

Mit dem neuen Online-Angebot hat die Polizei Nordrhein-Westfalen einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung Modernisierung ihres kriminalpräventiven Auftrags gemacht. Sie leistet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und den Schutz vor Kriminalität für die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Erstmals sind alle wichtigen Informationen der Kriminalprävention leicht verständlich und vor allem gebündelt auf einer Seite zu finden.

Der Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch zum neuen Präventions-Tool: "Wir sind stark bei der Bekämpfung von Kriminalität. Und wir sind besonders stark in der vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten. Prävention ist unser Kerngeschäft. Es geht darum, den Tätern die Tour zu vermasseln, indem wir ihre potentiellen Opfer über die Maschen aufklären, sie warnen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum geht, sich selber zu schützen.

Es ist mir ein Herzensanliegen, dass die Menschen in NRW von unseren kompetenten Tipps im Netz profitieren und Betrüger und Diebe zukünftig immer öfter in die Röhre schauen. Liebe NRW-Bürgerinnen und Bürger besuchen Sie das Präventionsportal der Polizei für Ihre Sicherheit und die Ihrer Familie."

Aktuell, gebündelt und barrierefrei. Orientiert an den Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft bündelt die Präventionsseite der Polizei Nordrhein-Westfalen Informationen sowie Angebote zur vorbeugenden Kriminalitätsbekämpfung barrierefrei und auch für die mobile Ansicht optimiert. Dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche finden Nutzerinnen und Nutzer schnellen Zugang zu den aktuellen Fokusthemen, wie zum Beispiel Einbruchschutz oder Cybercrime.

Auf der Internetseite ist auch ein direkter Link zum Beteiligungsportal NRW, über welches die Teilnahme an Veranstaltungen im Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum unmittelbar gebucht werden kann. Kontakte zu Anlaufstellen für Opfer von Straftaten sowie zu Kooperationspartnern vervollständigen das Angebot. Für das neue Präventionsportal der Polizei Nordrhein-Westfalen gilt: Neugierde schützt. Klicken Sie sich durch das Angebot.
https://praevention.polizei.nrw

vhs-Angebot in Moers: Führungsstärke durch pferdegestütztes Coaching    
Welche Auswirkungen die innere Haltung sowie die Körpersprache haben können, das erfahren die Teilnehmenden des neuen vhs-Kurses ‚Führungsstärke durch pferdegestütztes Coaching‘.

Foto: Daniela Wilsing

Dazu treffen sie am Samstag, 9. Mai, ab 10 Uhr auf die Vierbeiner, die in ihrer Kommunikation genau auf diese sensiblen Signale achten. Pferde lassen sich nicht täuschen, sondern reagieren ganz direkt auf das Verhalten ihres menschlichen Gegenübers. 

Ziel des Kurses ist es, im Kontakt mit den Tieren Klarheit und Vertrauen zu spüren und sich selbst bewusster wahrzunehmen. Reiterfahrung ist nicht erforderlich, da es um die Begegnung und Entwicklung der Körpersprache geht. Die Veranstaltung dauert bis 16.30 Uhr und findet auf dem Reithof von Daniela Wilsing , Am Vinnbusch 19, statt. (Einfahrt rechts neben dem Baum zur Reithalle)

Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

Endspurt am Niederrhein: 80-wöchiger Baumarathon zwischen Emmerich und Oberhausen steht kurz vor dem Abschluss  
Projektteam hat in den vergangenen 17 Monaten ein anspruchsvolles Bauprogramm absolviert
• Korridorsanierung im nördlichen Teil der Strecke erfolgreich abgeschlossen
• Finale Vollsperrung ab 20. April
• Züge zwischen Dinslaken und Voerde ab Mai 2026 erstmals auf drei Gleisen unterwegs  

Die heiße Phase beginnt: Die DB InfraGO steht kurz vor der finalen Vollsperrung im 80-wöchigen Baumarathon zwischen Emmerich und Oberhausen. Seit November 2024 hat das Projektteam für den dreigleisigen Ausbau ein auf dieser Strecke noch nie da gewesenes Bauvolumen gebündelt. Dabei haben die Bauleute bisher 17,5 Kilometer Gleis neu gebaut, 25,5 Kilometer neue Oberleitung installiert, vier neue Bahnsteige in Betrieb genommen und auf neun Kilometern neue Schallschutzwände aufgestellt.

Hinzu kommt die Erweiterung beziehungsweise der Neubau von 21 Brücken und die Beseitigung von fünf Bahnübergängen. Kurz vor dem Ende der intensiven Bauphase liegen die Bauarbeiten damit weiterhin voll im Plan.  

Stefan Ventzke, Projektleiter für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: „Hinter meinem Team und mir liegen intensive, ereignisreiche und erfolgreiche 17 Monate. Ich bin sehr stolz auf die Leistung aller Kolleginnen und Kollegen, die mit viel Einsatz, Herzblut und Engagement den Ausbau tagtäglich vorangetrieben haben. So kurz vor Schluss ist die Anspannung nochmal groß, denn wir wollen die Strecke für die Fahrgäste natürlich pünktlich in Betrieb nehmen. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch die letzte Vollsperrung in dieser Bauphase gut meistern werden und die Züge am 18. Mai wieder rollen können.“  

Der gesamte Strecke Emmerich-Oberhausen ist in fünf Bauabschnitte gegliedert. In den Bauabschnitten befinden sich die einzelnen Planfeststellungsabschnitte

Quelle DB AG

Wichtige Meilensteine der vergangenen 17 Monate im Überblick  
Insbesondere im Fokusabschnitt zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel sind die Bauarbeiten in den vergangenen Monaten sichtbar vorangekommen. Erst im Februar 2026 haben die Bauteams mit Hilfe von Spezialfahrzeugen und einem Schwimmponton die beiden tonnenschweren Bauwerke in Zeitlupe über den Kanal bewegt. Außerdem konnten die Fachleute die Arbeiten an den Eisenbahnüberführungen an der Emmelsumer Straße sowie an der Kurt-Kräcker-Straße erfolgreich abschließen.

Darüber hinaus hat das Team auf einer Länge von 5,5 Kilometern bereits das neue dritte Gleis zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel verlegt und zusätzlich die Arbeiten an der Spellener Straße, der Poststraße und am Haltepunkt Friedrichsfeld weiter vorangetrieben. Um die vorhandenen Sperrzeiten bestmöglich zu nutzen, sind die Fachleute auch in allen anderen Bauabschnitten entlang der Strecke aktiv: In Oberhausen hat das Team beispielsweise die Bauarbeiten an der Sternstraße und der Hühnerstraße ein großes Stück vorangebracht.

In Dinslaken hat das Team mehrere neue Brücken eingeschoben und den Neubau der Eisenbahnbrücke an der Brinkstraße forciert. In Voerde schreitet der barrierefreie Umbau des Haltepunkts in großen Schritten voran. Außerdem haben die Fachleute zwischen Voerde und Dinslaken bereits sechs Kilometer des neuen dritten Gleises und neun Kilometer Schallschutzwände gebaut.

In Haldern liegt der Fokus weiterhin auf dem Neubau der Eisenbahnüberführung an der Bahnhofstraße: Die Unterwasserarbeiten für den Aushub der Baugrube und die Betonage der Baugrubensohle stehen hier kurz vor dem Abschluss.  

Zusätzliches Bauvolumen: Korridorsanierung des nördlichen Streckenabschnitts   Neben den intensiven Arbeiten für den dreigleisigen Ausbau, hat die DB InfraGO auf der Strecke auch umfangreiche Instandhaltungsarbeiten in Form einer Korridorsanierung umgesetzt. Für mehr Qualität, Pünktlichkeit und deutlich weniger Störungen an der Infrastruktur bündelt die DB in den kommenden Jahren bundesweit im hochbelasteten Streckennetz das Baugeschehen und führt Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen im Rahmen von mehrmonatigen Korridorsanierungen durch.  

Zwischen Emmerich und Oberhausen hat das Team dabei im letzten Jahr an der Modernisierung von etwa 30 Kilometern Gleis zwischen der niederländischen Grenze und dem Bahnhof Wesel gearbeitet. Mit Hilfe eines Gleisumbauzugs wurden hier in kürzester Zeit die alten Schienen und Schwellen ausgebaut und die Neuen verlegt. Die Gleisarbeiten sowie die Erneuerung von vier Weichen hat das Team im Spätsommer 2025 abgeschlossen und ist hierbei auch deutlich unter dem angesetzten Kostenrahmen geblieben.

Bis zum Ende des 80-wöchigen Baumarathons stehen im Zuge der Korridorsanierung noch Einschub und Inbetriebnahme der Eisenbahnbrücke über die Brinkstraße in Dinslaken auf dem Programm.   Ausblick: Weiteres Bauprogramm auf der Strecke   Während der vierwöchigen Vollsperrung der Strecke ab dem 20. April setzt das Projektteam noch Arbeiten an diversen Punkten entlang der Strecke um.

Dazu zählen neben weiteren Gleisbauarbeiten, um nach Mai 2026 wieder zweigleisig zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel fahren zu können, beispielsweise auch das Ausschwimmen der letzten Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal und die Inbetriebnahme der Eisenbahnüberführung an der Emmelsumer Straße in Wesel.

Zusätzlich setzen die Fachleute auch in Oberhausen den Einschub von vier Brückenbauwerken um, schließen die Arbeiten an mehreren Personenunterführungen in Dinslaken ab und bauen die Bahnsteige am Haltepunkt Voerde fertig. In Rees-Haldern steht der Abschluss der Arbeiten am Bahnsteig 2 auf dem Programm, in Emmerich finden Kampfmittelsondierungen statt.

Der Abschluss des 80-wöchigen Baumarathons im Mai 2026 markiert eine wichtige Zwischenetappe im Ausbauprojekt: Seit dem Spatenstich im Jahr 2017 wird die DB dann 52 Kilometer Gleise neu bzw. umgebaut haben. Außerdem stehen zu diesem Zeitpunkt bereits knapp zwölf Kilometer der neuen Schallschutzwände und 38 Kilometer der neuen Oberleitungsanlage. Zusätzlich werden auch insgesamt 62 Weichen erneuert und 45 Brücken entlang der Strecke erweitert bzw. neu gebaut sein.

Zwischen Voerde und Dinslaken werden die Züge ab diesem Zeitpunkt erstmals auf drei Gleisen rollen. Zudem werden rund 60 Prozent der Ausbauarbeiten zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen sein.   Auch nach dem Ende der intensiven Bauphase laufen die Arbeiten für den dreigleisigen Ausbau weiter.

Im November 2026 werden die Bauleute während einer einwöchigen Sperrpause u.a. den neuen Brückenträger über die Weierstraße in Oberhausen einheben, die Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung an der Lippe abschließen und die Bahnübergänge Kerstenstraße und Schwarzer Weg in Emmerich zurückbauen.  

Ab 2027 werden die Bauarbeiten vorerst „unter rollendem Rad“, also außerhalb von Sperrungen der Bahnstrecke weitergeführt. Auch ohne Sperrzeiten wird das Team zahlreiche wichtige Meilensteine für den Ausbau erreichen. Dazu zählen beispielsweise die Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes in Voerde-Friedrichsfeld, der Neubau des dritten Gleises zwischen Grenzstraße und dem Weseler Bahnhof sowie der Abschluss der Arbeiten an der Straßenüberführung Weierstraße und der „HOAG-Brücke“ in Oberhausen. Die sperrpausenrelevanten Arbeiten werden aktuell neu eingetaktet.  

Allgemeines zur Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen  
Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren.

Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Zeitgleich profitieren Anwohner:innen von Schallschutzmaßnahmen entlang der Strecke. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für das erklärte Ziel der DB-Strategie Starke Schiene: Mit attraktiven Verbindungen und Fahrtzeiten noch mehr Menschen und Güterverkehrskunden für die klimafreundliche Bahn zu gewinnen.  

Moers: Anmeldung Tummelferien 2026
Die Anmeldungen für die Tummelferien werden zentral vom Kinder- und Jugendbüro koordiniert. Eine Anmeldung direkt in den Spielpunkten ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Online-Anmeldung zu den Tummelferien 2026 Als Zahlungsmethoden stehen Ihnen zur Auswahl: Paypal Mastercard Visa Informationen zur Anmeldung: Die Anmeldung ist zunächst nur für Moerser Kinder freigeschaltet.

Restplätze werden bei Verfügbarkeit zwei Wochen vor den Ferien auch an Nicht-Moerser Kinder vergeben. (Ab dem 06.07.2026) Es dürfen nur eigene Kinder angemeldet werden. Bei Anmeldung mehrerer Kinder muss das Formular mit dem Anmeldeprozess mehrfach durchlaufen werden.

Die Anmeldung ist verbindlich und sofort gültig sobald die Zahlung durchgeführt wurde. Sie bekommen am Ende des Buchungsprozesses eine Bestätigung angezeigt. Eine separate Bestätigung per E-Mail erfolgt nicht.

Der Ferienpass zur Teilnahme an den Tummelferien wird ihnen rechtzeitig vor Start der Maßnahme per Post an die angegebene Adresse zugestellt. Der Ferienpass gilt gleichzeitig als Quittung und Nachweis über denn bezahlten Beitrag. Anmeldungen per E-Mail oder Telefon können nicht berücksichtigt werden. Es stehen ausschließlich die Online-Anmeldung mit Bezahlfunktion oder Persönliche Anmeldung mit Barzahlung zur Verfügung Persönliche Anmeldung: Weiterhin ist auch eine persönliche Anmeldung, die nicht über das Online-Formular läuft, möglich.

Hierzu kommen sie bitte mit dem ausgefüllten Anmeldebogen (siehe unten als Download) ins Kinder- und Jugendbüro. Ausschließlich Barzahlung des Teilnahmebeitrages! Anmeldezeiten im Kinder- und Jugendbüro:
Montag von 8.30 - 13 Uhr und 14 - 16 Uhr
Dienstag von 8.30 - 13 Uhr und 14 - 16 Uhr
Mittwoch von 8.30 - 13 Uhr und 14 - 16 Uhr
Donnerstag von 8.30 - 13 Uhr und 14 - 16 Uhr
Freitag von 8.30 - 13 Uhr
Telefonnummer Weitere Informationen erhalten Sie beim Ferientelefon unter der Rufnummer 0 28 41 / 201-949 - (Montag bis Donnerstag von 8.30 - 16 Uhr und Freitag von 8.30 - 13 Uhr)

Tummelferien - Anmeldung 2026 (151.97 KB)
Tummelferien - Merkblatt Infektionsschutz (35.23 KB)
Allgemeine Geschäftsbedingungen Tummelferien 2026 (565.29 KB)
Informationspflicht Tummelferien (202.67 KB)

Kleve: Zevens übernimmt insolventes Wohnprojekt
Die Zevens Grundbesitz übernimmt das Bauprojekt "Hoffmann Carree" mit 81 Wohnungen in Kleve von der insolventen Beta Grundbesitz



NRW: Zahl der Ausländerinnen und Ausländer ging leicht auf 3,27 Mio  zurück
* Erstmals seit 15 Jahren rückläufige Zahl der Ausländer/-innen in NRW
* Türkinnen und Türken mit Abstand größte Gruppe – ukrainische Staatsangehörige auf Platz 2  

Wie das Statistische Landesamt basierend auf einer Auswertung des Ausländerzentralregisters mitteilt, ist die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer um 7.840 Menschen bzw. 0,2 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Damit war die Ausländerzahl erstmals seit 15 Jahren rückläufig.

Stärkste Zunahme der Ausländerzahl in Bottrop, Leverkusen und Münster Regional betrachtet war die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer in 24 der 53 Kreise und kreisfreie Städte Ende 2025 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Entgegen dem Landestrend war die Ausländerzahl in 29 Kreisen und kreisfreien Städten angestiegen.

Am stärksten war die Zunahme der Ausländerzahl in den kreisfreien Städten Bottrop (+3,7 %), Leverkusen (+3,0 %) und Münster (+3,0 %). Türkische Staatsbürger/-innen weiterhin größte ausländische Nationalitätengruppe in NRW Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit (483.035) waren Ende 2025 – wie auch in den Vorjahren – die größte Nationalitätengruppe unter den in Nordrhein-Westfalen lebenden Ausländerinnen und Ausländern.

Auf Rang zwei folgten Ukrainerinnen und Ukrainer (288.310), die 2024 noch auf Rang drei standen. Dritthäufigste Ausländergruppe Ende 2025 waren Personen mit syrischem Pass (280.650). In den TOP 10 der häufigsten Ausländergruppen gab es 2025 nur bei den ukrainischen sowie bei den afghanischen Staatsangehörigen eine Zunahme der Personenzahl gegenüber dem Vorjahr, alle übrigen Nationalitäten waren geringer vertreten als noch 2024.



Autofahren: Preise im März 2026 um 6,7 % höher als ein Jahr zuvor

• Kraftstoffe um 20,0 % teurer als im Vorjahresmonat, darunter Dieselkraftstoff +29,7 % und Superbenzin +17,3 %
• Preise fürs Autofahren seit 2020 deutlich gestiegen, kombinierte Tickets für Bus und Bahn durch Deutschlandticket mittelfristig günstiger
• Haushalte geben 11,9 % ihrer Lebenshaltungskosten für Verkehr aus

Autofahren ist zuletzt im Schnitt deutlich teurer geworden, was vor allem auf die gestiegenen Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Autofahren, zusammengefasst im Kraftfahrer-Preisindex, lagen im März 2026 um 6,7 % höher als im Vorjahresmonat. Der Anstieg binnen Jahresfrist fiel somit überdurchschnittlich groß aus: Die Verbraucherpreise insgesamt nahmen im gleichen Zeitraum um 2,7 % zu.

Preise für Diesel und Benzin deutlich höher als ein Jahr zuvor An der Zapfsäule spürten Verbraucherinnen und Verbraucher die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten deutlich: Kraftstoffe verteuerten sich im März 2026 um 20,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat, darunter Dieselkraftstoff um 29,7 %, Superbenzin um 17,3 % und Autogas um 1,1 %.

Die Preise für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und Ähnliches (+4,1 %), Gebrauchtwagen (+2,9 %) sowie Fahrschule und Führerscheingebühr (+2,8 %) zogen ebenfalls gegenüber dem Vorjahresmonat an. Neuwagen einschließlich Wohnmobile (+2,4 %), Kraftfahrzeugversicherung (+1,4 %) und Miete für Garage und Stellplatz (+1,4 %) verteuerten sich unterdurchschnittlich. Günstiger als ein Jahr zuvor waren Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel (-1,3 %).



Preise für ÖPNV-Tickets binnen Jahresfrist überdurchschnittlich gestiegen Die Fahrkartenpreise für öffentliche Verkehrsmittel sind im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen: Für kombinierte Tickets für Bus und Bahn mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 6,2 % mehr bezahlen, hier wirkt sich vor allem die Preiserhöhung beim Deutschlandticket im Januar 2026 aus.

Eine Bahnfahrt im Nahverkehr verteuerte sich binnen Jahresfrist um 5,3 %, eine Bahnfahrt im Fernverkehr um 1,4 %. Mittelfristiger Vergleich: Preise rund ums Auto 2025 gegenüber 2020 deutlich gestiegen Im mittelfristigen Vergleich zeigen sich bei der Mobilität mit Auto, Bus und Bahn unterschiedliche Preisentwicklungen: Die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Auto, die der Kraftfahrer-Preisindex zusammenfasst, lagen im Jahr 2025 um 31,2 % höher als im Jahr 2020.

Der Preisanstieg fiel somit überdurchschnittlich groß aus: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 21,9 %. Einzelne Bestandteile des Kraftfahrer-Preisindex wurden deutlich teurer, wie Kraftfahrzeugversicherungen (+63,0 %), Gebrauchtwagen (+45,3 %), Fahrschule und Führerscheingebühr (+42,7 %).

Auch Kraftstoffe verteuerten sich deutlich (+37,5 %), darunter Autogas um 76,2 %, Dieselkraftstoff um 44,2 % und Superbenzin um 34,9 %. Die Preise für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und Ähnliches (+34,5 %), Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel (+24,2 %) sowie Neuwagen einschließlich Wohnmobile (+23,9 %) stiegen binnen fünf Jahren ebenfalls überdurchschnittlich. Mieten für Garage und Stellplatz (+7,2 %) und die Kraftfahrzeugsteuer (+2,3 %) nahmen dagegen vergleichsweise gering zu.



Deutschlandticket sorgt mittelfristig für gesunkene Preise bei ÖPNV-Kombitickets
Ein differenziertes Bild zeigt sich im Bus- und Bahnverkehr: Die Preise für Bahnfahrten im Nahverkehr erhöhten sich zwischen 2020 und 2025 um 20,1 %. Die Preise für Bahnfahrten im Fernverkehr lagen 2025 etwa auf dem Niveau von 2020 (+0,5 %). Dagegen sanken die Preise für kombinierte Tickets für Bahn, Bus und Ähnliches (-18,0 %) – insbesondere durch die Einführung des Deutschlandtickets im Mai 2023.

Haushalte geben 11,9 % ihrer Konsumausgaben für Mobilität aus
Mehr als ein Zehntel ihrer monatlichen Konsumausgaben wenden Haushalte für ihre Mobilität auf: 2023 gaben Haushalte im Schnitt 361 Euro pro Monat für Verkehr aus, das waren 11,9 % ihrer gesamten Konsumausgaben und nach Wohnen und Nahrungsmitteln der drittgrößte Ausgabenblock. Gegenüber 2018 sind die monatlichen Mobilitätsausgaben um 4,7 % gesunken – damals waren es mit 379 Euro 14,0 % aller monatlichen Konsumausgaben.

Unter die Ausgaben für Verkehr fallen unter anderem die Ausgaben für Kauf, Leasing, Wartung und Reparatur von Fahrzeugen sowie für Kraftstoffe und Fahrkarten. Den größten Teil der Ausgaben für Verkehr machten 2023 die Anschaffungskosten einschließlich Leasingausgaben für Pkw (104 Euro) sowie die Ausgaben für Kraftstoffe und Schmierstoffe (100 Euro) aus. Die durchschnittlichen Ausgaben für Personenbeförderungsleistungen lagen bei 47 Euro, darunter 31 Euro für Bus, Bahn oder Taxi.


Anmeldestart für die Steuererklärung per App mit einem Klick
In der „MeinELSTER+“-App anmelden. 11,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit können von der neuen Funktion profitieren

FM NRW

Finanzen
Die Länder vereinfachen die Steuererklärung grundlegend. Millionen Bürgerinnen und Bürger erhalten künftig eine bereits ausgefüllte Erklärung direkt auf ihr Smartphone und können sie mit nur einem Klick abgeben – ohne Formulare, ohne Aufwand. Ab Dienstag, 31. März 2026, ist die Registrierung für den neuen Service auch in Nordrhein-Westfalen möglich.

Dr. Marcus Optendrenk, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärt: „Steuererklärung war lange ein Synonym für Papierstapel und Stress. Das gehört der Vergangenheit an. Die Daten liegen bei den Finanzbehörden bereits vor, wir bereiten die Erklärung auf und schicken sie direkt aufs Smartphone. Wer einverstanden ist, sendet mit einem einzigen Klick ab. So soll Staat funktionieren: einfach, unkompliziert, nah am Alltag der Menschen. Mit ELSTER beweisen die Länder gemeinsam, dass digitale Verwaltung in Deutschland funktioniert.“

„ELSTER ist das erfolgreichste E-Government-Verfahren Deutschlands. Wir entwickeln ELSTER ständig weiter, um die Kommunikation mit den Finanzbehörden digitaler, leichter und noch schneller zu machen. Ab dem 1. Juli starten wir unsere neue Funktion ‚Steuererklärung per App mit einem Klick‘ – die Registrierung hierfür ist ab sofort möglich. Rund 11,5 Millionen Steuerpflichtige bundesweit können direkt von Beginn an von der neuen Funktion profitieren.

Ab Juli erhalten angemeldete Nutzer dann eine fertige Steuererklärung direkt auf ihr Smartphone, die sie nur noch mit einem Klick absenden müssen. Damit bringen wir die Steuererklärung dorthin, wo die Menschen sie erledigen wollen: Einfach, sicher und vollständig digital über die ‚MeinELSTER+‘-App“, betont der Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

„Mit der ‚MeinELSTER+‘-App gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt bei der Digitalisierung der Steuererklärung. Wir holen die Menschen direkt an ihren mobilen Endgeräten ab und erleichtern ihnen so die Kommunikationen mit dem Finanzamt in einer Umgebung, die ihnen vertraut ist“, so der niedersächsische Finanzminister Gerald Heere.

„Die Steuererklärung soll kein Stress mehr sein. Mit der neuen ‚Steuererklärung per App mit einem Klick‘ sind wir hier schon ein gutes Stück weiter und machen Steuern für viele Menschen deutlich unkomplizierter. Mit der neuen Ein-Klick-Funktion in der App bringen wir die Steuererklärung endlich dahin, wo sie hingehört: direkt aufs Smartphone. Genau so sollte digitale Verwaltung heute funktionieren: schnell, verständlich und ohne Papier. Unser Anspruch ist, dass Behördengänge so einfach werden wie Online-Banking oder Online-Shopping. Daran arbeiten wir konsequent: weniger Aufwand für die Menschen, mehr Tempo im System und ein Staat, der digital wirklich funktioniert“, so Baden-Württembergs Finanzminister Dr. Danyal Bayaz.

Ab dem 31. März 2026 können sich deutschlandweit zunächst alle ledigen, kinderlosen Beschäftigten sowie Rentnerinnen und Rentner, die darüber hinaus keine weiteren Einkünfte (beispielsweise aus Vermietung) haben, für die „Steuererklärung per App mit einem Klick“ anmelden. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter https://steuererklaerung-mit-einem-klick.elster.de/.

Ab 1. Juli 2026 steht die Funktion für diese Personen zur Verfügung: Die Betreffenden erhalten dann von den Finanzämtern eine fertige Steuererklärung mit allen vorhandenen individuellen Daten für das Steuerjahr 2025 sowie eine Vorschau auf den Steuerbescheid. Wenn alles passt, senden sie die Erklärung mit einem Klick ab – Änderungen oder Anpassungen sind selbstverständlich vor Versand jederzeit noch möglich. Die Anwendung wird schrittweise für andere Gruppen erweitert.

Die im Auftrag von Bund und Ländern entwickelte und programmierte Funktion „Steuererklärung per App mit einem Klick“ steht deutschlandweit über ELSTER zur Verfügung. So kann ein einheitliches Vorgehen garantiert werden, alle Länder arbeiten mit derselben Lösung. Das kommt sowohl den Bürgerinnen und Bürgern bei der Erklärung als auch den Finanzämtern bei der Bearbeitung zugute. Die neue Funktion ist Teil von ELSTER, dem erfolgreichsten E-Government-Verfahren Deutschlands.


Moers: Garten- und Balkonwettbewerb
Der Garten- und Balkonwettbewerb „Mein Garten für Moers“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihre naturnahen, artenreichen und klimafreundlichen Gärten, Vorgärten oder Balkone zu präsentieren. Ziel ist es, die biologische Vielfalt in der Stadt zu fördern und das Engagement für eine nachhaltige Gestaltung sichtbar zu machen sowie zu zeigen, wie private Grünflächen aktiv zum Klima- und Artenschutz beitragen können.

Teilnehmen können alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger mit einer Grünfläche im Moerser Stadtgebiet – egal ob privat, gemeinschaftlich oder gewerblich genutzt. Bewerbungen sind in den Kategorien Garten, Vorgarten sowie Balkon/Terrasse möglich und erfolgen mit einer kurzen Beschreibung und 3 bis 5 Fotos.

Eine Jury aus Stadt, vhs Moers sowie NABU und BUND prämiert die besten Beiträge mit attraktiven Preisen. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026. Weitere Informationen zum Balkon- und Gartenwettbewerb.

Kamishibai am 18. April 2026 in der Klever Stadtbücherei
Am Samstag, den 18.04.2026 um 10:30 Uhr öffnen sich die Türen der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32, für ein weiteres Kamishibai-Event.

Der Klever Vorleseclub lädt am Samstag, 18. April 2026, zum nächsten Kamishibai-Event in der Stadtbücherei Kleve ein

Diesmal gibt es Vorlesegeschichten zum Thema „Eine Welt – ein Augenblick“ zu hören. In der Geschichte „Kann ich in die Mitte?“ wollen die Tiere zusammen ein Buch lesen, doch irgendwer schlägt immer quer – bis endlich alle ihren Platz gefunden haben. „Eine Welt – ein Augenblick“ nimmt die jungen Zuhörenden mit zu Kindern in aller Welt.

Das japanische Märchen „Der Wildrosenstrauch“ rundet das Leseevent schließlich ab. Es thematisiert Fragen des Zusammenlebens, der Solidarität, der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit. Auf der Weltreise begleiten Thomas Geisselbrecht und Bela Oster die Geschichten auf der Gitarre.
Der Vorleseclub wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Eintritt zum Kamishibai ist selbstverständlich frei. Anmeldung nicht erforderlich.

vhs Moers - Kamp-Lintfort: Tipps zu Firmengründungen
Die Schritte von der Idee zur eigenen Firma zeigt ein Kurs der vhs Moers - Kamp-Lintfort auf. Er findet am Donnerstag, 23. April, von 19 bis 21.15 Uhr in der vhs Moers (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) statt. 

Dozentin Andrea Hermes gibt in der Veranstaltung einen Überblick darüber, welche grundsätzlichen Fragen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu beantworten sind:
Wie formuliere ich meine neue Geschäftsidee eindeutig, umfassend und überzeugend? Welche Rechtsform ist für das Unternehmen sinnvoll?
Wie und wo finde ich die notwendigen Informationen zu den Themen Steuern, Versicherungen und Buchhaltung?
Welche Fördermittel kann ich in Anspruch nehmen und wie beantrage ich sie? Wie schreibe ich einen Businessplan? Wer hilft mir beim Bankgespräch? 

Erforderliche Anmeldungen für die Veranstaltung sind telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Wesel: Fantastische Zeiten zwischen Seiten - Interaktives Theater in der Stadtbücherei
Am 23. April ist Welttag des Buches. Die Stadtbücherei Wesel lädt an diesem Abend zu einem interaktiven Theaterstück ein. Für jeweils eine gute Stunde verwandelt sich die Bücherei in eine Welt der Fantasie. 

Nathanael Ullmann

Besucher*innen erleben „Fantastische Zeiten zwischen Seiten“: Sie sind Teil einer Lesung – und plötzlich kommen Figuren um sie herum aus den Büchern. Diese müssen mit Hilfe des Publikums wieder in ihre Welt zurückfinden. In dem Schauspiel der besonderen Art gilt es zu rätseln, zu dichten und zu argumentieren. Vor allem geht es darum, mit viel Freude die Bücherei auf eine andere Art zu entdecken. 

Die interaktive Veranstaltung ist geeignet für Menschen ab 16 Jahren. Sie kann kostenfrei besucht werden. Es gibt verschiedene Starttermine am Abend nach den Öffnungszeiten der Bücherei.  Eine Anmeldung an stadtbuecherei@wesel.de ist erforderlich. Trailer zum interaktiven Theaterstück

Moers: Vortrag beleuchtet Leben und Werk von Matthias Claudius
Der Mond ist aufgegangen: Das Leben und das Werk des Dichters Matthias Claudius beleuchtet ein Vortrag am Montag, 27. April, von 18 bis 19.30 Uhr in der vhs Moers Kamp-Lintfort (Wilhelm-Schroeder-Straße 10). Das Abendlied mit den bekannten Zeilen über den Mond und die ‚Sternlein‘ wurde in seinem volkstümlichen Tonfall und der existenziellen Tiefe zum bekanntesten Gedicht des konservativen Einzelgängers Matthias Claudius.

Sein volksnaher Schreibstil, der fromme und bescheidene Zugang zur Welt sowie sein Mut zu individuellen Gefühlen ließen den Schriftsteller zu einem Publikumsliebling mehrerer Epochen werden.  Die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro. Wer Interesse an neuer Literatur hat, findet eine Woche vorher - am Montag, 20. April – ein weiteres Angebot der vhs.

Von 19.30 bis 21 Uhr stellt Anja Lindenau in der Bibliothek (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) ‚Lesestoff - Nicht nur für den Urlaub‘ vor. Die Buchhändlerin aus Leidenschaft präsentiert eine breit gefächerte Auswahl: Krimi, Roman, Reisebericht oder spannendes Sachbuch. Die Teilnahme ist unentgeltlich. Eine Anmeldung ist aber erforderlich.  Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu den Angeboten gibt es auf der Internetseite www.vhs-moers.de.

Fast jeder zweite Erwerbstätige nutzt Künstliche Intelligenz im Job
Eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Die berufliche Nutzung Künstlicher Intelligenz gewinnt stark an Bedeutung.
Vier von fünf suchen mit Hilfe von KI nach Informationen, fast jeder zweite erstellt Texte und jeder zehnte programmiert. Beschäftigte nutzen die Technologie häufig ohne klare Vorgaben und ohne ausreichende Qualifikation.

© TÜV-Verband

Künstliche Intelligenz (KI) wird im Arbeitsalltag zur neuen Normalität. Aktuell nutzt fast die Hälfte der Erwerbstätigen (45 Prozent) Künstliche Intelligenz im Job. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren, darunter 587 Erwerbstätige.
Demnach erwarten 60 Prozent der Beschäftigten, dass KI in fünf Jahren eine große oder sehr große Rolle für ihre berufliche Tätigkeit spielen wird. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 53 Prozent – ein Plus von 7 Prozentpunkten. „Künstliche Intelligenz wird zum festen Bestandteil der Arbeitswelt“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.

„Der Wandel betrifft nicht nur einzelne Aufgaben, sondern ganze Arbeitsprozesse. Unternehmen müssen den Einsatz von KI deshalb aktiv steuern, klare Regeln schaffen und ihre Beschäftigten auf die neuen Anforderungen vorbereiten.“ Laut Umfrage nutzen fast vier von fünf Erwerbstätigen (78 Prozent) KI, um nach Informationen zu suchen, 46 Prozent, um Texte zu erstellen oder zu verbessern, 41 Prozent, um neue Ideen zu entwickeln und 19 Prozent, um Bilder oder Videos zu erstellen. Seltener sind komplexere Anwendungen wie die Durchführung von Berechnungen (13 Prozent), die Erstellung von Code (11 Prozent) oder die Analyse von Datensätzen mit Hilfe von KI (10 Prozent).

Ein Drittel sieht eigenen Job durch KI gefährdet
Laut den Ergebnissen der Umfrage geht mit der wachsenden Bedeutung von KI auch Verunsicherung einher. Ein Drittel (33 Prozent) der Erwerbstätigen geht davon aus, dass die eigene Tätigkeit vollständig oder teilweise durch generative KI ersetzt werden kann. Die Mehrheit (65 Prozent) rechnet jedoch nicht mit einem vollständigen Ersatz, sondern vor allem mit Veränderungen im Arbeitsalltag. Aufgaben werden zunehmend durch KI unterstützt, beschleunigt oder in Teilen automatisiert.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Beschäftigten, beispielsweise bei der Formulierung von Eingaben („Prompting“), der Einordnung von Ergebnissen und der kritischen Prüfung von Inhalten. Auffällig ist ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: Männer halten ihre Tätigkeit mit 36 Prozent häufiger für ersetzbar als Frauen mit 29 Prozent. „Das zeigt, dass die Auswirkungen von KI im Job sehr unterschiedlich wahrgenommen werden“, sagt Bühler. „Wie stark sich Beschäftigte durch KI bedroht sehen, hängt vom jeweiligen Tätigkeitsfeld, den konkreten Aufgaben und dem beruflichen Umfeld ab.“

KI-Regeln und Qualifizierung für Beschäftigte fehlen
Generative KI ist in den meisten Bereichen des Arbeitsalltags angekommen – oftmals schneller, als Arbeitgeber dafür klare Strukturen schaffen. Nur knapp ein Drittel (32 Prozent) der abhängig Beschäftigten gibt an, dass es bei ihnen konkrete Vorgaben für den Einsatz von KI gibt. Ein explizites Verbot ist mit lediglich 5 Prozent die Ausnahme. Auf der anderen Seite sagt gut die Hälfte der Beschäftigten (54 Prozent), dass es weder Regeln noch ein Verbot gibt. 8 Prozent können die Frage nicht beantworten.

„Vielen Beschäftigten fehlt es an einer verbindlichen Orientierung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz“, sagt Bühler. „Hier müssen Arbeitgeber mit klaren Vorgaben für den Einsatz von KI nachlegen.“

Wo klare Regeln fehlen, bleibt häufig auch die Qualifizierung auf der Strecke. Der Einsatz von KI erfolgt damit oft ohne systematische Vorbereitung. Nur 38 Prozent derjenigen, die beruflich KI nutzen, haben sich dafür weitergebildet. Davon greifen 30 Prozent auf kostenfreie Angebote oder selbstorganisiertes Lernen zurück, beispielsweise über Tutorials, Videos oder Podcasts.

Nur 8 Prozent nutzen kostenpflichtige Weiterbildungsangebote wie Seminare oder Workshops. Werden solche Angebote genutzt, übernimmt in den meisten Fällen (82 Prozent) der Arbeitgeber die Kosten. Knapp ein Fünftel der Beschäftigten (19 Prozent) trägt die Weiterbildungskosten allerdings selbst.

„In Sachen KI-Weiterbildung ist Deutschland immer noch ein Entwicklungsland“, sagt Bühler. „Viele Arbeitgeber haben beim Einsatz von KI die passenden Rahmenbedingungen noch nicht geschaffen. Es reicht nicht, dass Mitarbeitende die Technologien nutzen, sie müssen auch wissen, wie sie dies sicher und verantwortungsvoll tun. Arbeitgeber müssen hier nachsteuern.“

Begrenztes Vertrauen in KI-Ergebnisse
Trotz wachsender Nutzung wird generativer KI im Arbeitsalltag nicht blind vertraut. Die Qualität der Ergebnisse hängt aus Sicht der Nutzer:innen stark davon ab, wie präzise die jeweilige Aufgabe formuliert wird (88 Prozent). Gleichzeitig geben 69 Prozent an, dass sie Ergebnisse überprüfen oder ergänzen müssen. Mehr als die Hälfte bemängelt fehlende Quellen (56 Prozent) oder unzureichend konkrete Ergebnisse, die nachbearbeitet werden müssen (55 Prozent). 31 Prozent berichten zudem von fehlerhaften, falschen oder veralteten Inhalten.

„KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug, das aber richtig eingesetzt werden muss. Die Ergebnisse wirken oft plausibel, sind aber nicht automatisch verlässlich“, sagt Bühler. „Mit der Verbreitung von KI im Arbeitsalltag wächst die Verantwortung im Umgang mit den Ergebnissen. Gerade im beruflichen Kontext müssen Inhalte kritisch geprüft und eingeordnet werden.“

Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren, darunter 587 Erwerbstätige . Die Befragung wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025 durchgeführt. Die Fragen lauteten: „Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz Ihrer Einschätzung nach in fünf Jahren für Ihre berufliche Tätigkeit spielen?“, „Ist Ihre berufliche Tätigkeit durch generative KI vollständig oder teilweise ersetzbar?“, „Gibt es bei Ihrem Arbeitgeber konkrete Vorgaben oder ein Verbot für den Einsatz von generativer KI?“, „Nutzen Sie generative KI für berufliche Zwecke?“, „Haben Sie sich für die berufliche Nutzung von generativer KI weitergebildet?“, „Inwieweit stimmen Sie Aussagen zur Qualität der Ergebnisse generativer KI zu?“.


Land investiert 2026 Rekordsumme in Ausbau und Sicherheit des Radverkehrs
Mehr als 172 Millionen Euro fließen in kommunale Infrastruktur, Landesradwege und Bürgerradwege / Beispiel Düsseldorf zeigt Zunahme des Alltagsverkehrs

Fahrradfahren in Nordrhein-Westfalen wird immer attraktiver: Das Land treibt den Ausbau der Radwege mit Rekord-Investitionen voran. 2026 stellt die Landesregierung gemeinsam mit dem Bund mehr als 172 Millionen Euro für den Ausbau moderner und sicherer Radinfrastruktur bereit.


„Das ist das bislang größte Finanzierungspaket zur Förderung des Radverkehrs in der Geschichte des Landes“, erklärt Verkehrsminister Oliver Krischer. Ein wichtiger Baustein der Förderung ist das Nahmobilitätsprogramm, das jetzt dem Landtag vorgelegt wird. Es enthält Projekte wie eine Veloroute in Dortmund (gefördert mit 2,4 Millionen Euro), die Radvorrangroute Gruga-Trasse in Essen (3,2 Millionen Euro) und die Emscherpromenade in Gelsenkirchen (1,7 Millionen Euro).

In den vergangenen zehn Jahren hat das Land die Investitionen und Maßnahmen für den Radverkehr konsequent ausgebaut. Lag die Förderung der Radwegeinfrastruktur aus den Förderrichtlinien Nahmobilität und dem dazu nutzbaren Bundesprogramm für die Kommunen 2017 noch bei 12,3 Millionen Euro, erfuhr sie mit der Corona-Pandemie einen steilen Aufstieg.
Im Jahr 2021 lag die Förderung aus diesem Programm für die Kommunen bei 75,3 Millionen Euro. In diesem Jahr werden den Kommunen 98,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Mittel unterstützen vor allem den Neu- und Ausbau von Radwegen, den Bau von Fahrradabstellanlagen und tragen zu mehr Verkehrssicherheit an Knotenpunkten bei. Kommunen können damit gezielt den Alltagsradverkehr stärken.



Die Wirkung zeigte Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller bei einem gemeinsamen Termin an einer Zählstelle der neuen Radleitroute 2 West-Ost. Diese wird nach ihrer Fertigstellung von der Hansaallee in Heerdt an der westlichen Stadtgrenze zu Meerbusch bis zum Neusser Tor in Gerresheim durch die Landeshauptstadt verlaufen.
Die Stadt kann an der Zählstelle Tageswerte ablesen. Danach ist die Strecke im Vergleich zum Vorjahr deutlich attraktiver geworden. Die Zählung erfasste 207.565 Radfahrende vom 1. Januar bis 31. März 2026. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 185.276.

Die geschätzten Projektkosten für den ersten Abschnitt der Radleitroute 2 vom Areal Böhler bis zum Luegplatz belaufen sich gegenwärtig auf rund 5,4 Millionen Euro. Dieser Abschnitt wird mit rund 3,8 Millionen Euro aus dem Programm Nachhaltige Mobilität (NSM) unter Beteiligung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (www.efre.nrw) gefördert, die von der Europäischen Union und dem Land zur Verfügung gestellt werden. Die Fertigstellung der Radleitrouten 1 und 2 bis 2027 bleibt Ziel der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Oberbürgermeister Stephan Keller: „Die West-Ost-Route ist attraktiv – das zeichnet sich schon jetzt ab. Sie wird Radfahrenden eine komfortable, schnelle und sichere Verbindung quer durch die Stadt bieten – ein weiterer Schritt für den Ausbau der sicheren und durchgängigen Radinfrastruktur in Düsseldorf. Der Bau der Radleitroute ist ein konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlichen, modernen und gleichberechtigten Mobilität.

Düsseldorf fährt Rad – und das mit wachsendem Engagement. Bereits heute werden 76 Prozent aller Wege in unserer Stadt nachhaltig zu Fuß, per Rad oder mit Bussen und Bahnen zurückgelegt. Darunter hat der Radverkehr seinen Anteil in den letzten Jahren auf 21 Prozent ausbauen können. Wir danken dem Land Nordrhein-Westfalen für die kontinuierliche Förderung des Radwegebaus.“

Aktuelle Zählungen belegen den Trend zum Rad in Düsseldorf eindrucksvoll: An allen Dauerzählstellen wurden 2025 rund 6,6 Millionen Radfahrende erfasst – ein Plus von sechs Prozentpunkten gegenüber 2025, als rund 6,2 Millionen Radfahrende erfasst wurden.

Matthias Pesch vom ADFC Düsseldorf und Mitglied der Kleinen Kommission Radverkehr in Düsseldorf betont: „Am Beispiel der Radleitroute 2 sehen wir deutlich, wie moderne Infrastruktur den Verkehrsraum für alle ordnet: Sie schafft Sicherheit, entflechtet Konflikte und bietet so einen messbaren Mehrwert nicht nur für Radfahrende, sondern auch für den Fuß- und Kfz-Verkehr. Die neuesten Zahlen der Zählstelle Oberkasseler Brücke belegen: Wer sichere Radwege baut, wird Radverkehr ernten.

Sichere und gute Radwege entlasten hier nachweislich den Verkehr auf unseren Straßen und sorgen so für weniger Stau. Damit das Fahrrad landesweit eine Alternative ist, brauchen wir diese Qualität nicht nur als Vorzeigeprojekt in der Landeshauptstadt, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen. Mit sicheren und durchgehenden Radwegen wird aus den bereitgestellten Investitionsmitteln ein echtes Mobilitätsangebot für alle Menschen in NRW – in der Stadt und auf dem Land.“

Verkehrsminister Oliver Krischer würdigte die Kommunen als wichtige Partner im Infrastrukturausbau, weil dort die meisten Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt würden. Für Radwege in der Zuständigkeit des Landes stellte er für 2026 weitere 52 Millionen Euro in Aussicht. Das Land nutzt dafür auch Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen. Gefördert werden Radwege an Bundes- und Landesstraßen sowie Vorhaben, die den Radverkehr unabhängig vom motorisierten Verkehr stärken. 4,5 Millionen Euro sind für Bürgerradwege vorgesehen. Sie schaffen insbesondere in ländlichen Regionen neue Verbindungen.

Die Landesregierung hat sich in dieser Legislaturperiode 1.000 Kilometer neue Radwege als Ziel gesetzt. Zum 31. Dezember 2025 waren bereits 661 Kilometer fertiggestellt. Viele weitere befinden sich in Planung und Bau. Darüber hinaus unterstützt das Land den Ausbau landwirtschaftlicher Wege. Sie werden damit für den Radverkehr insbesondere im ländlichen Raum attraktiv. So konnten 180 Kilometer seit 2022 für das landesweite Radverkehrsnetz zusätzlich aktiviert werden.

Verkehrsminister Oliver Krischer: „Mit dieser Vielfalt an Förder- und Bauprogrammen schaffen wir die Grundlage für mehr sichere Radwege. 1.000 Kilometer neue Radwege sind ein ambitioniertes Ziel innerhalb einer Legislatur, aber wir sind gut unterwegs.“

Auch bei den Radschnellverbindungen treibt das Land die Umsetzung voran. Im Jahr 2022 hat das Verkehrsministerium alle Beteiligten an einen Tisch geholt, um gemeinsam die Planungen zu analysieren, Prozesse zu optimieren und neuen Schwung zu nehmen.
Bei allen beteiligten Stellen wurden die Planungsressourcen aktiviert. Das trägt Früchte: die Bündelung von Umwelt- und Verkehrsressorts lässt anspruchsvolle Genehmigungsfragen pragmatisch klären. Blaupausen für häufige Planungs- und Bauprobleme in verschiedenen Regionen bieten Hilfestellungen in der Lösungsfindung. Verfahren werden damit vereinfacht und Projekte schneller umsetzbar.


NRW: Realer Umsatz im Einzelhandel steigt seit 2016 um rund 13 %
* Umsätze im Großhandel 2025 im Vergleich zu 2016 um 3,0 % rückläufig.
* Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen Umsatzzuwächsen.
* Kfz-Handel mit stärkstem Beschäftigungszuwachs.

Im Vergleich zu 2016 ist nach vorläufigen Ergebnissen der reale Umsatz im NRW-Einzelhandel 2025 um 12,8 % gestiegen. Der Kfz-Handel konnte mit 0,8 % ebenfalls einen realen Umsatzzuwachs verzeichnen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren im Vergleich die realen Umsätze im Großhandel mit einem Rückgang von 3,0 % hingegen unter dem Indexniveau von 2016.

Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik im Einzel- und Großhandel mit hohen Umsatzzuwächsen
Im Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik nahmen die realen Umsätze seit 2016 um 42,6 % zu. Auch die realen Umsätze der Tankstellen konnten ein Plus von 41,2 % verzeichnen. Ebenso konnte der Versand- und Internethandel in den vergangenen zehn Jahren um 61,3 % zulegen.



Die Umsätze in den Wirtschaftsabschnitten Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (in Verkaufsräumen) und Einzelhandel an Verkaufsständen und Märkten entwickelten sich in den vergangenen zehn Jahren hingegen rückläufig. Verglichen mit dem Jahr 2016 konstatierte der Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln 2025 einen Umsatzrückgang von 19,3 %.

Ebenso lag der reale Umsatzindex des Einzelhandels an Verkaufsständen und Märkten 2025 um 18,3 % unter dem Niveau von 2016. Entgegen der rückläufigen realen Umsätze des Großhandels in NRW konnte der Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik seit 2016 einen starken Zuwachs von 34,0 % verzeichnen.

Beschäftigung im Kfz-Handel legt um 13,9 % zu
Die Beschäftigung nahm im Einzelhandel, Großhandel und Kfz-Handel im Vergleich zu 2016 zu, wobei der Kfz-Handel mit 13,9 % den stärksten Zuwachs aufwies. Insbesondere im Handel mit Kraftwagen und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und –zubehör sowie der Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern gab es deutliche Zuwächse der Beschäftigten.

Zwischen den Jahren 2016 und 2025 stieg der Beschäftigungsindex beim Handel mit Kraftwagen um 20,9 % und im Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör um 30,0 %.

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026:
+0,9 % zum Vormonat Auftragseingang ohne Großaufträge:
+3,5 % Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe
Februar 2026 (real, vorläufig):
+0,9 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+3,5 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)
Januar 2026 (real, revidiert):
-11,1 % zum Vormonat (saison- und kalenderbereinigt)
+0,3 % zum Vorjahresmonat (kalenderbereinigt)

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,9 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 3,5 % höher als im Vormonat.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Dezember 2025 bis Februar 2026 um 2,0 % höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge sank er im gleichen Zeitraum um 0,8 %. Im Januar 2026 fiel der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Dezember 2025 um 11,1 %; damit wurde das vorläufige Ergebnis bestätigt.



Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2026 ist zu einem großen Teil auf den deutlichen Anstieg in der Automobilindustrie (saison- und kalenderbereinigt +3,8 % zum Vormonat) zurückzuführen. Auch die Zuwächse in der Textilindustrie (+45,2 %) sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung (+3,7 %) wirkten sich positiv auf das Gesamtergebnis aus.

Negativ wirkte sich hingegen der Rückgang im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; -25,9 %) aus. Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im Februar 2026 um 0,2 % höher und bei den Vorleistungsgütern um 1,4 % höher als im Vormonat. Bei den Konsumgütern stieg er um 4,5 %. Die Auslandsaufträge stiegen im Februar 2026 um 4,7 %. Dabei stiegen die Aufträge aus der Eurozone um 6,7 % und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 3,5 %. Die Inlandsaufträge sanken dagegen um 4,4 %.



Umsatz im Februar 2026 um 0,5 % niedriger als im Vormonat
Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Februar 2026 saison- und kalenderbereinigt 0,5 % niedriger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,4 % höher. Für Januar 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,7 % gegenüber Dezember 2025 (vorläufiges Ergebnis: +1,5 %).