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KW 22:
Montag, 25. - Sonntag, 31. Mai 2026
Themen u.a.:
Nacht der Geschichte am Freitag, 12. Juni 2026
um 19:00 Uhr Moers. AUSVERKAUFT!
Für die „Nacht der Geschichte“ am 12. Juni sind
alle Karten restlos vergriffen. Interessierte
Besucher können sich auf die Warteliste des
Grafschafter Museums setzten lassen (Tel.:
02841/20168200). Die achte Nacht der
Geschichte wird vom Grafschafter Museums- und
Geschichtsverein in Kooperation mit dem
Grafschafter Museum, den Moerser Stadtführern,
dem Schlosstheater Moers und der
Wirtschaftsförderung Moers veranstaltet.
Weltnichtrauchertags am 31. Mai NRW:
Lungenkrebs weiterhin für mehr als 5 % aller
Sterbefälle ursächlich * 11.410
Menschen starben 2024 an Lungen- oder
Bronchialkrebs – das Durchschnittsalter lag bei
72,6 Jahren, * Sterbefälle bei Männern
rückläufig und bei Frauen stagnierend * 2025
rauchte knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15
Jahren in NRW
Lungen- und Bronchialkrebs
war 2024 – wie im Vorjahr – die häufigste
Todesursache unter den krebsbedingten
Sterbefällen und mit einem Anteil von 5,2 % an
allen Sterbefällen die dritthäufigste
Todesursache unter den Einzeldiagnosen in
Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische
Landesamt anlässlich des Weltnichtrauchertags am
31. Mai 2026 mitteilt, stieg damit der Anteil
der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen
an allen Sterbefällen gegenüber dem Vorjahr um
0,2 Prozentpunkte leicht an.
Im
Zehnjahresvergleich sank dieser Anteil jedoch um
einen Prozentpunkt (2014: 6,2 ). 2024 starben
insgesamt 11.410 Menschen aus NRW an Lungen-
oder Bronchialkrebs.

Rückgang lungenkrebsbedingter Sterbefälle bei
Männern, Stagnation bei Frauen Während der
Anteil lungen- oder bronchialkrebsbedingter
Sterbefälle bei Männern von 8,2 % im Jahr 2014
auf 6,0 % im Jahr 2024 sank, blieb er bei Frauen
auf einem konstanteren Niveau. Zuletzt lag er
2024 bei 4,4 % und damit weiterhin niedriger als
bei den Männern. Insgesamt waren 57 % der an
Lungen- oder Bronchialkrebs Gestorbenen Männer.
Das durchschnittliche Sterbealter der
2024 an Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen
aus Nordrhein-Westfalen war mit 72,6 Jahren um
rund sieben Jahre niedriger als das aller
Gestorbenen. Den höchsten Anteil an durch
Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen
hatte Oberhausen mit 6,6 %, der niedrigste
Anteil mit 3,8 % lag im Oberbergischen
Kreis vor.
2025 rauchte in NRW knapp ein
Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren Zu den
Risikofaktoren für Lungenkrebs zählt unter
anderem das Rauchen. Laut Erstergebnissen des
Mikrozensus rauchte in 2025 mit 19,4 % knapp ein
Fünftel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung
ab 15 Jahren. Von den Raucherinnen und Rauchern
gaben 83,7 % an, überwiegend Zigaretten zu
rauchen, 10,2 % griffen primär zur E-Zigarette.
Zu den Nichtrauchern zählten insgesamt
gut vier Fünftel (80,6 %) der Bevölkerung ab 15
Jahren. Von diesen gaben 23,1 % an, früher
einmal geraucht zu haben. Fast jeder vierte Mann
und jede sechste Frau gaben an, zu rauchen Unter
Männern ist das Rauchen stärker verbreitet als
unter Frauen.
In NRW rauchte 2025 fast
jeder vierte Mann (22,7 %), während es bei den
Frauen gut jede Sechste (16,1 %) war. Besonders
ausgeprägt ist dieser Unterschied in der
Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen, in der
29,1 % der Männer, aber nur 16,3 % der Frauen
rauchten.

Generell ist der Anteil der Rauchenden in
den mittleren Altersgruppen am höchsten. 2025
lag er bei den 35- bis 54-Jährigen bei über 24
Prozent. Im Gegensatz dazu fällt der Anteil in
der älteren Generation deutlich geringer aus: In
der Altersgruppe ab 65 Jahren war die
Raucherquote mit 12,2 Prozent nur etwa halb so
hoch wie in den mittleren Altersgruppen.
DRK
Dingden begleitet die 50. Fußwallfahrt nach
Kevelaer Hamminkeln-Dingden,
Kevelaer - Wasser reichen, Blasen versorgen,
Sicherheit geben: Zum 50. Mal begleitet das DRK
Dingden die Fußwallfahrt nach Kevelaer. Für die
Ehrenamtlichen ist die Dankbarkeit der
Pilgerinnen und Pilger dabei der schönste Lohn
ihres Einsatzes.
Nach vielen
Kilometern haben die Pilgerinnen und Pilger der
katholischen Pfarrei Maria Frieden Dingden am
Samstag ihr Ziel in Kevelaer erreicht. Zum 50.
Mal wird die Fußwallfahrt dabei vom Deutschen
Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Dingden begleitet –
und das DRK ist längst selbst zu einem festen
Bestandteil dieser besonderen Tradition
geworden.
Bereits seit der ersten
Wallfahrt im Jahr 1975 engagieren sich die
Helferinnen und Helfer des DRK für die
Sicherheit und Versorgung der Pilgergruppe.
Anfangs übernahmen sie vor allem die
Verkehrssicherung an gefährlichen
Straßenabschnitten ohne Radweg, seit 2002
begleiten zusätzlich drei bis vier
Einsatzfahrzeuge die gesamte Strecke.
Für das DRK-Team begann der Einsatz bereits am
frühen Samstagmorgen um 6 Uhr. Rund 20 Kästen
Wasser wurden organisiert, gekühlt und in die
Fahrzeuge verladen. Während der gesamten Strecke
kümmerten sich die Ehrenamtlichen um
Wasserstellen, versorgten Blasen und kleinere
Beschwerden, transportierten erschöpfte
Pilgerinnen und Pilger oder das Gepäck der
Übernachtungsgäste und sicherten Kreuzungen
entlang des Weges.
Bis zu sechs
Ehrenamtliche waren am Samstag im Einsatz, am
Sonntag begleiten weitere Helferinnen und Helfer
die Rückkehr der Wallfahrer nach Dingden. Für
viele von ihnen ist die besondere Gemeinschaft
und die Dankbarkeit der Pilger der schönste Lohn
ihres Engagements.
„Wenn wir sehen, wie
erleichtert jemand nach vielen Kilometern ein
Glas Wasser bekommt oder einfach weiß, dass
Hilfe ganz in der Nähe ist, dann wissen wir,
warum wir das ehrenamtlich machen. Diese
Gemeinschaft und Dankbarkeit erlebt man nur
selten so intensiv wie bei der Wallfahrt“, sagt
Anne Nienhaus, Bereitschaftsleitung des DRK
Dingden. Besonders bewegend seien für die
Helferinnen und Helfer oft die Momente nach der
Ankunft in Kevelaer.
Nach langen und
oftmals heißen Stunden werde spürbar, wie viel
Vertrauen und Verbundenheit zwischen Pilgern und
Begleitteam entstanden sei. Auch Stefan Terörde
vom Vorstand des DRK Dingden betont die
Bedeutung des Ehrenamtes: „Ohne engagierte
Menschen wäre eine solche Begleitung über
Jahrzehnte nicht möglich. Wir freuen uns immer
über neue Helferinnen und Helfer, die Teil
unserer Gemeinschaft werden möchten – egal ob
bei Sanitätsdiensten, Veranstaltungen oder der
Wallfahrtsbegleitung. Jeder kann sich mit seinen
Fähigkeiten einbringen.“
- Nächstes
Treffen: jeden zweiten Montag, 20–22 Uhr -
DRK-Unterkunft, Schwanenschlatt 13, Hamminkeln
- Kontakt über die Website
www.drk-dingden.de oder 02852 - 18 26
Über den DRK
Ortsverein Dingden e.V. Der DRK Ortsverein
Dingden e. V. ist eine lokale Gliederung des
Deutschen Roten Kreuzes mit Sitz in
Hamminkeln-Dingden. Er engagiert sich vielfältig
im sozialen und gesundheitlichen Bereich – unter
anderem durch Erste-Hilfe-Kurse, Sanitätsdienste
bei Veranstaltungen, Katastrophenschutz und
einen mobilen sozialen Hilfsdienst.
Letzterer richtet sich vor allem an ältere oder
hilfsbedürftige Menschen und bietet Fahrdienste
mit Begleitungen zu Terminen an. Ein besonderer
Schwerpunkt des Vereins liegt zudem auf der
frühkindlichen Bildung: Seit 1996 betreibt er
eine inklusive Kindertageseinrichtung, in der
Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam
betreut und individuell gefördert werden. Der
Verein wird von engagierten Ehrenamtlichen
getragen und leistet einen wichtigen Beitrag zum
sozialen Miteinander in Hamminkeln. 
Große Freude an der Gnadenkapelle in Kevelaer:
Nach fast zehn Stunden unterwegs erreichten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 50. Dingdener
Fußwallfahrt ihr Ziel. Mit auf dem Weg waren die
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK
Ortsvereins Dingden, die für die Sicherheit und
medizinische Versorgung sorgten. Zum Jubiläum
der Wallfahrt galt ihnen ein besonderer Dank der
Pilgergemeinschaft.
Stadt Dinslaken trauert um die beiden
verstorbenen Schulkinder Die Stadt
Dinslaken befindet sich nach dem tragischen
Unfall von zwei Schulkindern am Mittwoch, den
28.05., in einem Schockzustand und tiefer
Trauer. Am Freitag, den 29.05., wird es deshalb
um 9.15 Uhr eine stadtweite gemeinsame
Schweigeminute für alle Schulen, Betriebe,
Institutionen, etc. geben, die sich daran
beteiligen möchten. Die Stadt ruft dazu auf, für
eine Minute zusammen innezuhalten und der beiden
verstorbenen Jungen zu gedenken.
Um der
betroffenen Nachbarschaft aber auch anderen
trauernden Menschen aus der Stadtgesellschaft
zur Seite zu stehen, wird es heute bis 20 Uhr
seelsorgerische Unterstützung in einem Zelt an
der Unfallstelle geben. Wenn der Bedarf da sein
sollte, wird das Zelt auch morgen noch als
Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Die
evangelische Stadtkirche (Duisburger Straße 9)
öffnet zudem als Anlaufstelle ihre Pforten.
Heute hat sie von 10 bis 18 Uhr geöffnet
(Seelsorger von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr vor
Ort), morgen von 10 bis 18 Uhr (Seelsorger von
16.00 Uhr bis 18.30 Uhr vor Ort) und Samstag von
10 bis 14 Uhr.
Eltern und Angehörige,
die Hilfestellungen benötigen, um das tragische
Ereignis mit ihren Kindern oder Jugendlichen
aufzuarbeiten, finden nützliche Hinweise in den
vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe zusammengestellten
Dokumenten:
Wenn Kinder ein Unglück miterleben
Wenn du ein Unglück miterlebt hast …
Zusammengefasst ist für alle betroffenen
Kinder und Jugendlichen jetzt Folgendes wichtig:
Nähe zu verlässlichen, verständnisvollen und
empathischen Bezugspersonen (Eltern,
Lehrkräfte), Verständnis fördernde Informationen
(„Wie konnte es passieren“), einen
strukturierten, Halt gebenden „Alltag“ (der
natürlich kein Alltag ist), Hilfe beim Ausdruck
eigener Betroffenheit und Trauer (gemeinsames
Innehalten, Rituale, Gebet, Kerzen, Gedenkort).
Stadtweit hat Bürgermeister Simon Panke
am Donnerstag und Freitag eine Trauerbeflaggung
angeordnet. Aufgrund der Situation wird auch das
Wein- und Genussfest heute ohne Musik und
Bühnenprogramm stattfinden. So wird den Menschen
in der Stadt die Möglichkeit gegeben, sich zu
treffen und gemeinsam auszutauschen – auch über
den schwerwiegenden Unfall, der sich in ihrer
Stadt ereignet hat.
Seelsorger-Erkunder
werden auf der Veranstaltung zugegen sein. Der
Stadtfeuerwehrverband hat auch ein Spendenkonto
für die Familien der Kinder eingerichtet (Konto:
DE 43 3566 0599 1032 9840 09, Verwendungszweck:
Unfallopfer).
Dinslaken:
Ökumenische Seelsorger an der Unglücksstelle
Auch heute (29.05.) leisten
ökumenische Seelsorger an der Unglückstelle den
trauernden Menschen Beistand. Bis 20 Uhr stehen
sie heute an der Stelle, an der am Mittwoch zwei
Schulkinder ihr Leben verloren haben. Am
Samstag (30.05.) sind sie bis 16 Uhr vor Ort.
Bei beginnenden Unwettern muss die Betreuung
zeitweise eingestellt werden.
Neues Amtsblatt
Am 27. Mai 2026 ist ein neues
Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es
enthält eine öffentliche Bekanntmachung der
Stadt Dinslaken für die europaweite
Ausschreibung der Faserzementfassade und
Wärmedämmung für die KiTa Edithweg. Das
städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen
werden: https://abi.dinslaken.de/termine.
Praktische Umweltbildung in im
Kreis Wesel: Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
gewinnt das „E-Waste Race“ Das
Sammeln hat sich gelohnt: Die Schülerinnen und
Schüler der Klasse 6 der Anne-Frank-Gesamtschule
Rheinkamp haben den Schulwettbewerb „E-Waste
Race“ im Kreis Wesel für sich entschieden. Unter
Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl
sammelten neun Schulen vier Wochen lang
Elektroschrott in ihrer Nachbarschaft, der nun
in den Kreislauf zurückgeführt wird.
Dabei haben sie sich aktiv mit den Themen
Konsum, Weiterverwendung, Reparatur und
Recycling auseinandergesetzt. Ziel ist es,
ökologisches Bewusstsein und nachhaltiges
Handeln zu fördern. Mit 2.301 gesammelten Teilen
Elektroschrott und den meisten Punkten im
Wettbewerb hat die Anne-Frank-Gesamtschule
Rheinkamp das Rennen gewonnen. Insgesamt
sammelten die Schulen 13.171 Teile
Elektroschrott.
Ausflug ins Mondo mio!
Dortmund für Gewinnerteam Im Rahmen der
Preisverleihung überreichte die Heinz
Trox-Stiftung den fleißigen Schülerinnen und
Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
feierlich den Gewinnerscheck. Die Teilnehmenden
haben einen Schulausflug ins Mondo mio! nach
Dortmund gewonnen. Auch Landrat Ingo Brohl, die
Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co. KG
und die ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR
gratulierten dem Gewinnerteam.
Elektroschrott-Sammelaktion: Bewusstseinswandel
in den Schulen im Kreis Wesel Deutschland
steckt im Elektroschrott-Dilemma: Jährlich
fallen 1,7 Millionen Tonnen an, doch gesammelt
wird nicht einmal ein Drittel. Statt der
geforderten 65 Prozent liegt die Sammelquote
aktuell bei nur 31,7 Prozent – Tendenz fallend.
Der Rest verschwindet in Schubladen, Kellern
oder auf fragwürdigen Wegen ins Ausland.
Was fehlt, ist eine Verhaltensänderung in
den Haushalten. Um hier Bewegung in die Sache zu
bringen, hat die gemeinnützige Initiative „Das
macht Schule“ vor vier Wochen erneut das E-Waste
Race im Kreis Wesel gestartet. Im Rahmen des
Wettbewerbs rührten die Schülerinnen und Schüler
engagiert und auf vielfältige Weise die
Werbetrommel, besuchten Repair Cafés,
verschenkten noch funktionsfähige Geräte und
gaben ihnen damit ein zweites Leben.
Der Wettbewerb wurde
dank finanzieller Unterstützung von der Heinz
Trox-Stiftung ermöglicht. Engagierter
Logistikpartner waren die ASG Wesel, die ENNI
Stadt & Service Niederrhein AöR, sowie die
Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG.
Ingo Brohl, Landrat Kreis Wesel: „Ich
gratuliere der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
herzlich zum ersten Platz beim E-Waste Race. Die
Schülerinnen und Schüler haben mit großem
Engagement gezeigt, wie Umweltbewusstsein und
Teamarbeit erfolgreich zusammenwirken können.
Gleichzeitig gilt mein Dank und meine
Anerkennung auch allen anderen teilnehmenden
Schulen. Jedes gesammelte und jedes
recycelte Elektrogerät leistet einen wichtigen
Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz. Am
Ende kann es bei einem Wettbewerb zwar nur einen
Sieger geben – gewonnen hat aber vor allem das
gemeinsame Bewusstsein für Nachhaltigkeit und
verantwortungsvolles Handeln.“
Paul
Schwarz, Vorstandsvorsitzender der Heinz
Trox-Stiftung: „Mit unserer Förderung des
E-Waste Race möchten wir dazu beitragen,
Nachhaltigkeit für Schülerinnen und Schüler
konkret erlebbar zu machen. Die Verbindung aus
Bildung, praktischem Handeln und
gesellschaftlicher Verantwortung macht das
Projekt besonders wertvoll. Gleichzeitig zeigt
es, wie wichtig frühzeitige Sensibilisierung für
Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft ist.“
Magali Wefers, Kreis Weseler
Abfallgesellschaft mbH & Co. KG: „Ein
spannendes Rennen und großes Engagement aller
teilnehmenden Schulen machten das E Waste Race
auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg. Das
Projekt unterstreicht, was Teamgeist und
gemeinsames Handeln bewegen kann. Unser
herzlicher Dank gilt unseren Partnern, die das E
Waste Race erneut ermöglicht haben. Wir
gratulieren der Gewinnerschule und wünschen viel
Freude beim Klassenausflug.“
Schulleitung
der Gewinnerschule: „Wir freuen uns sehr über
den Gewinn beim E-Waste-Race und sind stolz
darauf, als Anne-Frank-Gesamtschule Moers
Rheinkamp gemeinsam so viel Elektroschrott
gesammelt und mit Kreativität und Engagement
auch das Schulumfeld zum nachhaltigen Handeln
angestiftet zu haben.
Deshalb danken wir
allen für‘s Mitmachen. Besonders begeistert sind
wir von unserer 6d und der gesamten
Schulgemeinschaft, die mit Teamgeist und viel
Ausdauer gezeigt haben, wie man Verantwortung
übernehmen kann, um zusammen aktiv etwas für den
Umweltschutz zu leisten. Der Erfolg zeigt, dass
junge Menschen mit Zusammenhalt und Motivation
viel erreichen können. Das wird auch die
Klassengemeinschaft nachhaltig stärken.“
Folgende Schulen haben am Projekt teilgenommen:
Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel
Julius-Stursberg-Gymnasium
Konrad-Duden-Gymnasium Sekundarschule Alpen
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
Gesamtschule Am Lauerhaas
Ida-Noddack-Gesamtschule Private Realschule
Sonsbeck Viktor-Schule Gemeinsam für ein
Umdenken in Deutschland
Plan E
unterstützt die Kommunikation und stellt den
teilnehmenden Schulen Sammeltaschen zur
Verfügung. Die Schulen selbst können
funktionierende Geräte über Kleinanzeigen oder
nebenan.de weiterverschenken und ihnen damit ein
zweites Leben geben.
Die Mission von Das
macht Schule ist Lehrkräften die Umsetzung
praxisnaher Projekte zu erleichtern, die
Selbstwirksamkeit, Lebenskompetenzen und
Nachhaltigkeitsbewusstsein fördern. Die
außerschulischen Projekte tragen dazu bei,
Lücken im Bildungssystem zu schließen und
fördern nachhaltiges Handeln sowie soziales
Engagement und wirken weit über die Schule
hinaus. Zusätzlich vermittelt die Initiative
gebrauchte Hardware aus Unternehmen kostenlos an
Schulen. Mehr:
www.das-macht-schule.net/ueber-uns.
Die
Heinz Trox-Stiftung mit Sitz in Neukirchen-Vluyn
wurde 1991 von Heinz Trox gegründet. Sie stellt
der Devise des Stifters folgend, den Menschen
und sein Wohlbefinden in den Mittelpunkt und
fördert sowohl Bildungs- als auch
wissenschaftliche Forschungsprojekte sowie
karitative Initiativen an den deutschen
Standorten der TROX GmbH. Wir unterstützen
Projekte, die Hilfe zur Selbsthilfe fördern, die
nachhaltig aufgestellt sind und die Dritte dazu
ermutigen, Verantwortung zu übernehmen
(www.heinz-trox-foundation.com).
Plan E
ist deutschlandweiter Kooperationspartner des
E-Waste Race. Mit der Aufklärungskampagne Plan E
informiert die stiftung ear bundesweit Menschen
über das richtige Entsorgen von
Elektroaltgeräten. Mehr:
www.e-schrott-entsorgen.org.

Inflationsrate im Mai 2026 voraussichtlich +2,6
% Verbraucherpreisindex, Mai 2026:
+2,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufig) -0,2 %
zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Mai 2026: +2,7 % zum
Vorjahresmonat (vorläufig) -0,1 % zum
Vormonat (vorläufig)
Die
Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2026
voraussichtlich +2,6 % betragen. Gemessen wird
sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex
(VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden
Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die
Verbraucherpreise gegenüber April 2026 um 0,2 %.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel
und Energie, oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet, beträgt im Mai 2026 voraussichtlich
+2,5 %. Die Preise für Energie steigen gegenüber
dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 6,6 %.
Damit hat sich die Teuerung der Preise für
Energie im Mai abgeschwächt (April 2026: +10,1 %
gegenüber April 2025).
NRW:
Erneut weniger Wohnungen im Jahr 2025
fertiggestellt * Rückgang um 9,4 %
gegenüber 2024 – niedrigster Stand seit 2011 *
19,8 fertiggestellte Wohnungen je
10.000 Einwohnerinnen und Einwohner * Höchste
Wohnungsbauquote mit 42,6 in Köln – geringste
mit 1,9 in Krefeld
Im Jahr 2025 wurden von den
nordrhein-westfälischen Bauämtern
37.185 Wohnungen als fertiggestellt gemeldet
(einschließlich Umbaumaßnahmen). Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt auf Basis der Statistik
der Baufertigstellungen mitteilt, waren das
9,4 % bzw. 3.840 Wohnungen weniger als im Jahr
2024.

Zuletzt wurden in NRW im Jahr 2011
weniger Wohnungen fertiggestellt (34.442). Dabei
verringerte sich die Zahl der fertiggestellten
neuen Einfamilienhäuser um 13,9 % bzw. um
1.027 Einheiten auf 6.345 Fertigstellungen.
Bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen sank die
Zahl der fertiggestellten Wohnungen um 19,7 %
bzw. um 510 Wohnungen auf 2.074.
Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr
Wohnungen (ohne Wohnungen in Wohnheimen) lag der
Rückgang bei 4 %, damit wurden in diesem Bereich
21.575 Wohnungen fertiggestellt – 897 weniger
als 2024.
In Wohnheimen entstanden 1.243
Wohnungen – 796 weniger als im Vorjahr. In
neuen Nichtwohngebäuden – worunter gemischt
genutzte Gebäude fallen, die überwiegend nicht
Wohnzwecken dienen – sank die Zahl der
fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2025 um 44 %
auf 318 Wohnungen.
Die Zahl der
fertiggestellten Wohnungen, die durch Um- oder
Ausbauten an bestehenden Gebäuden entstanden,
verringerte sich um 6 % auf 5.630 Wohnungen –
das waren 360 weniger als im Vorjahr.
Die höchsten Fertigstellungsquoten auf
Kreisebene für NRW wiesen dabei die Stadt
Köln mit 42,6, der Kreis Borken mit 41,2 sowie
die Stadt Münster und der Kreis Paderborn mit
jeweils 38,6 auf. Die niedrigsten Quoten ergaben
sich für die Städte Krefeld mit 1,9
sowie Hagen mit 4,0 und Bottrop mit 4,1.
Baugenehmigungsrückgänge wirken sich auf
Baufertigstellungsstatistik aus Der zweite
deutliche Rückgang in Folge bei
den Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr
2025 ist auf die rückläufige Zahl bei den
erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen
zurückzuführen.
Vor fünf Jahren (2020)
wurden noch 61.849 Wohnungen genehmigt, 2025
waren es nur 44.905 - ein Rückgang von 27,4 %.
Die Anzahl der Baugenehmigungen gilt als
wichtiger Frühindikator für die zukünftige
Bauaktivität, da sie geplante Bauvorhaben
darstellen, während die Anzahl der
Baufertigstellungen als Indikator für die
tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit steht.

Die Wohnungsbauquote
sinkt – Köln mit höchster und Krefeld mit
niedrigster Quote Bezieht man die Zahl der
fertiggestellten Wohnungen (ohne Wohnheime) auf
die aktuelle Einwohnerzahl, so ergibt sich für
das Jahr 2025 im Landesdurchschnitt
eine „Wohnungsbauquote” von
19,8 fertiggestellten Wohnungen je
10.000 Einwohner/ -innen. Noch vor fünf Jahren
(2020) lag die Quote bei 26,9.
Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem
Verkehrsunfall in Dinslaken vom 27.05.2026
Im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall in
Dinslaken an der Feldstraße/Hagenstraße vom
27.05.2026, bei dem zwei zwölfjährige Schüler
tödlich und ein weiterer Schüler leicht verletzt
wurden, hat die Staatsanwaltschaft Duisburg ein
Ermittlungsverfahren gegen die Fahrerin des PKW
wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung
eingeleitet. Wie es genau zu dem Unfall kam und
was die Ursache war, ist Gegenstand der
laufenden Ermittlungen.
Gegen die
Beschuldigte war bereits 2025 ein
Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft
Duisburg wegen des Verdachts der Gefährdung des
Straßenverkehrs anhängig. Gegenstand dieses
Verfahrens war ein Verkehrsunfall vom
19.05.2025, bei dem die Beschuldigte einen
plötzlichen und nach dem Ergebnis der damaligen
Ermittlungen für sie nicht vorhersehbaren
Ohnmachtsanfall erlitten hat. Das Verfahren
wurde mangels hinreichenden Tatverdachts gem.
§ 170 Abs. 2 StPO eingestellt.
Nach
derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde der
Beschuldigten in der Zwischenzeit ein sog.
Ereignisrekorder zur Aufzeichnung der
Herzaktivität implantiert, dessen Daten nun
ausgewertet werden. Auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft wurde u. a. das Fahrzeug der
Beschuldigten sichergestellt und ein
Sachverständiger mit der Erstellung eines
Gutachtens zur Unfallrekonstruktion beauftragt.
Die Beschuldigte befindet sich aufgrund
ihrer Verletzungen weiterhin im Krankenhaus und
konnte noch nicht vernommen werden. Der dritte
Geschädigte erlitt nach derzeitigem Stand
leichte Verletzungen und musste nicht im
Krankenhaus behandelt werden.
Jetzt Förderung beantragen: Maßnahmen zur
Stärkung des Ehrenamts im Kontext der Prävention
Anfang des Jahres 2026 konnten anerkannte
gemeinnützige Organisationen von Menschen mit
Einwanderungsgeschichte, Initiativen der
Flüchtlings- und Integrationsarbeit sowie Städte
und Gemeinden im Kreis Wesel Pauschalen in Höhe
von 1.000 Euro zur Förderung des Ehrenamts im
Kontext der Primärprävention gegen
Radikalisierung beantragen.
Nun öffnet
das Kommunale Integrationszentrum Kreis Wesel
den Förderaufruf. Ab sofort können,
vorbehaltlich der Landeszuweisung, Mittel bis zu
einer Höhe von 5.000 Euro für entsprechende
Maßnahmen beantragt werden. Organisationen, die
zuvor bereits die Pauschale von 1.000 Euro
beantragt haben, sind berechtigt, weitere
Anträge einzureichen.
Die gewährten
Zuwendungen sind insbesondere für Angebote
einzusetzen, die das ehrenamtliche Engagement
bei der Integration von jungen geflüchteten und
zugewanderten Menschen unterstützen. Zielsetzung
ist die Stärkung der Resilienz gegen
Radikalisierung im Sinne der Primärprävention.
Konkret sind folgende Maßnahmen für
insbesondere geflüchtete und zugewanderte
Jugendliche und junge Erwachsene förderfähig:
Sachausgaben für die Bereitstellung von
Angeboten des Zusammenkommens und der
Orientierung als Präventionsmaßnahme gegen
extremistische Haltungen (hierunter können auch
interkulturelle Feste oder soziale
Begegnungsangebote zählen) Niedrigschwellige
Sprach- und Lesegruppen Angebote zur
Durchführung lebenspraktischer und (nicht
professioneller) handwerklicher Tätigkeiten
Angebote zur Freizeitbeschäftigung und
-gestaltung Angebote zum interkulturellen
Dialog einschließlich niedrigschwelliger
Angebote gegen Menschenfeindlichkeit und
Diskriminierung Antragsberechtigt sind
anerkannte gemeinnützige Organisationen von
Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Träger der
freien Wohlfahrtspflege, Sozialverbände,
religiöse Gemeinden, Flüchtlingsinitiativen,
Freiwilligenagenturen, Sport- und Kulturvereine
sowie kreisangehörige Kommunen.
Förderfähige Maßnahmen müssen zwischen dem 1.
Januar und 31. Dezember 2026 durchgeführt und
abgeschlossen werden. Anträge können bis zum
31.07.2026 gestellt werden. Eine Bewilligung
erfolgt vorbehaltlich der Antragsprüfung sowie
der Verfügbarkeit der Mittel.
Das
Antragsformular findet sich unter folgendem Link
https://www.kreis-wesel.de/system/files/2026-05/Antragsformular_Ehrenamt_im_Kontext_Pr%C3%A4vention_Mai_2026.pdf
oder unter
https://www.kreis-wesel.de/leben-arbeiten/ein-auswanderung/kommunales-integrationszentrum
unter dem Reiter „Antragsformulare“.
Interessierte können das ausgefüllte Formular
per E-Mail an integration@kreis-wesel.de
schicken. Im Anschluss prüft das KI Kreis Wesel
alle Anträge und informiert die Antragstellenden
zeitnah über die Förderfähigkeit ihrer geplanten
Maßnahmen.
Auch im Jahr 2026 bleibt das
ehrenamtliche Engagement im Kreis Wesel ein
wichtiger Baustein der Integrationsarbeit.
Ehrenamtliche unterstützen bei individuellen
Integrationsprozessen und fördern ein
gemeinsames gesellschaftliches Miteinander.
12: Kreisleitstelle Wesel stellt ersten
Jahresbericht vor Am Donnerstag, 28. Mai
2026, wurde der erste Jahresbericht der
Kreisleitstelle Wesel veröffentlicht. Die
Kreisleitstelle Wesel ist das zentrale
Bindeglied der Gefahrenabwehr im Kreis Wesel. In
ihr laufen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr
alle 112-Notrufe zusammen. Außerdem werden
Anrufe und Einsatzlagen bewertet, Kräfte
koordiniert und Hilfe organisiert. Damit ist die
Leitstelle das operative Herzstück des komplexen
Hilfs-, Brandschutz- und Rettungssystems.
Leserinnen und Leser erhalten mit dem
Jahresbericht Einblicke und Informationen über
die Arbeit der Kreisleitstelle im Jahr 2025,
unter anderem zu Veranstaltungen, Einsatzzahlen,
Übungen und Ausbildung. Darüber hinaus
informiert der Bericht auch über bauliche und
technische Veränderungen in der Leitstelle sowie
über Neuerungen in der Einsatzvorbereitung und
dem Qualitätsmanagement. Der Jahresbericht macht
deutlich, welche Leistungen täglich im
Hintergrund erbracht werden, damit Hilfe
schnell, kompetent und zuverlässig organisiert
werden kann.
„Das Jahr 2025 hat erneut
verdeutlicht, dass sich die Rahmenbedingungen
für Sicherheit und Gefahrenabwehr stetig
verändern“, so Landrat Ingo Brohl. „Unsere Welt
befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel.
Klimatische Veränderungen, technologische
Entwicklungen, gesellschaftliche Dynamiken und
nicht zuletzt die veränderte
sicherheitspolitische Lage in Europa und der
Welt rücken auch den Bevölkerungsschutz wieder
stärker in den Fokus.
Ereignisse, die
lange Zeit als unwahrscheinlich galten, sind
heute Teil nicht nur Teil von
sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen
Debatten, sie sind Bestandteil der Anforderungen
an zeitgemäße Ableitungen und Strukturen der
Gefahrenabwehr und des Zivilschutzes. Gerade in
diesem anspruchsvollen Umfeld kommt der Arbeit
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Kreisleitstelle eine besondere Bedeutung zu.
Die Leitstelle ist rund um die Uhr der
Anlaufpunkt für Menschen in Not und zugleich
koordinierende Stelle für Feuerwehren,
Rettungsdienst, Hilfsorganisationen und weitere
Partner der Gefahrenabwehr. Disponentinnen und
Disponenten leisten dabei hochqualifizierte
Arbeit. Sie müssen Situationen innerhalb
kürzester Zeit erfassen, Entscheidungen treffen
und die richtigen Maßnahmen einleiten – oftmals
unter großem Zeitdruck und bei hoher
Verantwortung.“

v.l. Mareike Mußog, Dennis Kleine-Natrop,
Leitstellen-Leiter Niklas Killewald, Landrat
Ingo Brohl, Vorstandsmitglied Dr. Lars
Rentmeister, Fränk Brändel (Leiter Fachdienst
Sicherheit und Ordnung)
Beteiligte stellten Gutachten-Empfehlungen zum
Bürger:innenrat im Rat vor Bürgerliches
Engagement läuft weiter: Mitglieder des
Bürger:innenrats und der Initiative
‚Bürger:innenrat‘ haben dem Stadtrat
wesentlichen Empfehlungen zum Gutachten zum
Bürger:innenrat offiziell vorgestellt. Die
Sitzung fand am Mittwoch, 13. Mai, im Rathaus
statt. Dieter Zisenis von der Initiative
erläuterte den Ratsmitgliedern die Arbeit im
vergangenen Jahr.
„Die Teilnehmenden
haben sich intensiv mit Frage beschäftigt, wie
kommunalpolitische Entscheidungen noch
partizipativer gestaltet werden“, erläuterte
Zisenis. Die Initiative hatte den Anstoß dazu
gegeben. Der Eigenbetrieb Bildung und die
Fachstelle für Demokratie der Stadt Moers haben
das Projekt organisiert. Das nexus Institut und
das Institut für Demokratie- und
Partizipationsforschung der Universität
Wuppertal haben den Prozess begleitet. Eine
finanzielle Förderung kam über das
Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘.
Verbesserte und moderne Kommunikation zu
Beteiligungen gewünscht Mit der Vorstellung
haben nun alle Ratsmitglieder Informationen über
die Inhalte und Empfehlungen des Gutachtens
unmittelbar aus erster Hand erhalten. Bereits im
Dezember 2025 gab es eine offizielle Vorstellung
des Gutachtens für die Beteiligten, Verwaltung
und Teile der Politik.
Der
Bürger:innenrat hat mehrere zentrale Wünsche und
Empfehlungen erarbeitet. Dazu zählen die
Schaffung verbindlicher Leitlinien sowie eines
Büros für die Beteiligung, die Weiterentwicklung
einer gelebten Beteiligungskultur in Moers, die
Durchführung eines Bürgerhaushalts sowie eine
verbesserte und moderne Kommunikation rund um
mögliche Beteiligungsangebote.
Vorgestellt haben die Inhalte an dem Nachmittag
Steven Range, Sabrina Raus Kathrin Kiel. Durch
die Präsentation im Rat wurde ein wichtiger
Schritt im weiteren politischen Beratungsprozess
erreicht: Die Mitglieder des Stadtrats können
sich nun auf Grundlage der vorgestellten
Ergebnisse intensiv mit den Empfehlungen und
Inhalten des Gutachtens auseinandersetzen und
diese in die weiteren Beratungen einbeziehen.
Bereits jetzt hat sich aus dem Kreis der
Teilnehmenden ein eigenständiger Verein
gegründet, um die Arbeit auf ehrenamtlicher
Ebene weiterzuführen. Er trägt den Namen
www.‚Wir für Moers - Wir für uns‘.de
Kleve: Zwischen Piano und Popmusik -
Echo & Ivory im Forstgarten Das
nächste Forstgartenkonzert steht an! Am
kommenden Sonntag lädt die Stadt Kleve um 15 Uhr
herzlich zum nächsten Forstgartenkonzert in den
idyllischen Blumenhof des historischen
Forstgartens ein. Zu Gast ist das Duo Echo &
Ivory, das mit gefühlvollen Interpretationen
bekannter Pop und Rocktitel für einen
stimmungsvollen Nachmittag unter freiem Himmel
sorgen wird.
Der Eintritt ist frei. Echo
& Ivory besteht aus den beiden jungen Musikern
Adrian Schabbel und Jannik Holtwick vom
Niederrhein, die seit fast zwei Jahren ihre
gemeinsame Leidenschaft für handgemachte Musik
verbindet. Mit Gesang und Klavier verleihen sie
bekannten Songs eine persönliche und
authentische Note und schaffen dabei eine
besondere Nähe zum Publikum.
Das
musikalische Programm umfasst bekannte Titel aus
Pop, Rock und Ballade unter anderem von Amy
Winehouse, Ed Sheeran, Adele, James Blunt und
Passenger. Auch deutschsprachige Songs von
Künstlern wie Zartmann und JEREMIAS gehören zum
Repertoire des Duos. Dabei stehen emotionale
Arrangements, musikalische Feinfühligkeit und
die Konzentration auf das Wesentliche im
Mittelpunkt.

Der Name Echo & Ivory symbolisiert das
Zusammenspiel von Stimme und Klavier. Während
„Echo“ für den Gesang steht, verweist „Ivory“
auf die historischen Elfenbeintasten klassischer
Klaviere. In entspannter Open Air Atmosphäre
laden die beiden Musiker dazu ein, Musik in
ihrer puren und unmittelbaren Form zu erleben.
Die Forstgartenkonzerte sind seit vielen
Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen
Lebens in Kleve. Sie bieten Besucherinnen und
Besuchern aller Generationen die Möglichkeit,
hochwertige Livemusik inmitten der historischen
Parkanlage zu genießen und den Sonntagnachmittag
in besonderer Atmosphäre zu verbringen. Weitere
Informationen sowie das vollständige Programm
der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt
Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu
finden.
Eigenheim ist Vorsorge – keine Reservekasse des
Staates Zur aktuellen Debatte um die
Reform der Pflegeversicherung mit dem
Heranziehen von Wohneigentum zur Deckung der
Pflegekosten das Statement von Verena Örenbas,
Bundesgeschäftsführerin Verband Wohneigentum.
„Wer heute ein Haus baut oder eine
Eigentumswohnung kauft, tut das unter
erschwerten Bedingungen: steigende Baukosten,
hohe Zinsen, immer weniger Förderung. Und
trotzdem entscheiden sich Menschen für die
eigenen vier Wände - weil Wohneigentum
Sicherheit bedeutet, für sich und für die
nächste Generation.
Was
Unions-Fraktionsvize Albert Stegemann offenbar
nicht beachtet: Das Eigenheim wird im Pflegefall
längst herangezogen – und ist nur in speziellen
Fällen geschützt. Zum Beispiel, wenn es noch
selbst bewohnt wird oder Ehepartnerin/-partner
noch darin wohnt. Hinter diesen Fällen stehen
oft Menschen, die ohnehin schon am Limit sind:
die Ehefrau, die ihren Mann pflegt, den Alltag
zusammenhält und gleichzeitig versucht, das
Zuhause der Familie zu sichern.
Wer nun
öffentlich darüber diskutiert, selbstgenutztes
Wohneigentum stärker zur Pflegefinanzierung
heranzuziehen, sendet ein fatales Signal an
Millionen Menschen, die ihr Leben lang privat
vorgesorgt haben.
Eigentümer*innen wohnen
nicht kostenlos. Sie zahlen Kredite,
Sanierungen, Instandhaltung und steigende
Anforderungen an ihre Immobilie – oft über
Jahrzehnte.
Das Eigenheim ist für viele
keine Kapitalanlage. Es ist Altersvorsorge,
Sicherheit und Zuhause. Die Politik sollte
Menschen stärken, die Verantwortung übernehmen –
nicht ihnen im Pflegefall zusätzliche Angst
machen.
RWI-Konjunkturbericht für
NRW: 0,5 Prozent Wachstum in diesem Jahr /
Iran-Krieg belastet die Wirtschaft
Das RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung in Essen prognostiziert für
die nordrhein-westfälische Wirtschaft in diesem
Jahr ein Wachstum von 0,5 Prozent, ähnlich wie
für Deutschland insgesamt (0,6 Prozent). Der
erneute Anstieg der Energiekosten durch den
Iran-Krieg trifft insbesondere die
energieintensive Industrie in NRW.
Chemie und Metallerzeugung, die sich gerade zu
stabilisieren begannen, geraten erneut unter
Druck. Am Arbeitsmarkt geht die
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach
Rekordjahren leicht zurück (um rund 7.000
Personen), während die Arbeitslosenquote von 7,8
auf 7,9 Prozent etwas steigt.
Eine
Erholung sieht das RWI für 2027: Die
NRW-Wirtschaft soll demnach um 0,8 Prozent
wachsen. Das Institut rechnet mit 19.000
zusätzlich Beschäftigten und einem Rückgang der
Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent. Das RWI –
Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung
veröffentlicht im Auftrag des
NRW-Wirtschaftsministeriums jährlich drei
Konjunkturberichte. idr
Moers: Die
kontrollierte Sprengung der beiden Bomben war
erfolgreich Die kontrollierte
Sprengung der beiden Bomben war erfolgreich. Um
0:28 Uhr konnten die Sperrungen aufgehoben
werden, und alle durften wieder zurück in ihre
Gebäude.
Bombensprengung in
Moers: DRK-Ehrenamt unterstützt bei Evakuierung
von Krankenhaus und Pflegeeinrichtung
Rund 60 Einsatzkräfte aus dem DRK Kreisverband
Niederrhein gemeinsam mit weiteren
Hilfsorganisationen im Großeinsatz.
Der
Fund von zwei Weltkriegsbomben in Moers hat
gestern einen umfangreichen Großeinsatz von
Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Behörden
ausgelöst. Da die beschädigten Zünder der Bomben
eine sichere Entschärfung unmöglich machten,
mussten beide Blindgänger kontrolliert gesprengt
werden. Rund 3.250 Menschen waren von den
Evakuierungsmaßnahmen betroffen – darunter
Patienten des Krankenhauses Bethanien, Bewohner
eines Seniorenstifts sowie zahlreiche Anwohner
im Umkreis von 800 Metern.

„Mitarbeiterinnen der DRK-Schwesternschaften
koordinieren gemeinsam mit Einsatzkräften den
Patiententransport während der Evakuierung des
Krankenhauses Bethanien in Moers.“
Der
DRK Kreisverband Niederrhein unterstützte die
Einsatzmaßnahmen mit rund 60 ehrenamtlichen
Einsatzkräften und übernahm dabei zentrale
Aufgaben in der Einsatzführung, medizinischen
Versorgung, Betreuung und Logistik.
Beteiligt waren aus dem Kreisverband Niederrhein
die Kreisbereitschaftsleitung, die DRK
Bereitschaft Moers, die Einsatzeinheit WES 02
bestehend aus den DRK-Bereitschaften Alpen,
Dingden, Rheinberg und Wesel, die Einheit für
den Einsatzführungsdienst und die
Logistikkomponente Moers.
Gemeinsam mit
den Verbundpartnern im Kreis Wesel – dem DRK
Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe, den
Maltesern Wesel/Moers sowie den Johannitern
Wesel – wurde die Lage über viele Stunden hinweg
bewältigt. Darüber hinaus unterstützten die
DRK-Schwesternschaften aus Bonn, Euskirchen und
Krefeld die medizinische und pflegerische
Betreuung mit examiniertem Pflegepersonal und
einem speziellen Pflegemodul.
Bereits am
Abend vor dem eigentlichen Einsatz begann die
umfangreiche Vorbereitung: Die
Kreisbereitschaftsleitung des Kreisverbandes
Niederrhein richtete einen eigenen Einsatzstab
zur strategischen Planung ein. Am Folgetag
erfolgte die finale Abstimmung gemeinsam mit der
Feuerwehr Moers und den zuständigen Behörden.
Während des Einsatzes stellte der DRK
Kreisverband Niederrhein unter anderem die
Leitung wichtiger medizinischer
Einsatzabschnitte. Dazu gehörten zwei sogenannte
Behandlungs- und Transportplätze zur
Koordination und Versorgung von Patienten sowie
ein Behandlungsplatz zur medizinischen
Versorgung von Verletzten und Betroffenen.
Zusätzlich koordinierte das DRK in
Zusammenarbeit mit der Feuerwehr direkt am
Krankenhaus Bethanien die gesamte
Transportorganisation für die Evakuierung der
Patienten.
Ein besonderer Schwerpunkt
lag auf der sicheren Unterbringung und
Versorgung der evakuierten Patienten. Für die
Dauer des Einsatzes wurde ein provisorisches
„Notkrankenhaus“ eingerichtet, in dem Patienten
gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal betreut
wurden.
Um die große Zahl an
Krankentransporten bewältigen zu können,
besetzten ehrenamtliche Kräfte kurzfristig
zusätzliche Rettungsfahrzeuge. Gleichzeitig
sorgten weitere Helferinnen und Helfer für die
technische und logistische Unterstützung des
Einsatzes. So transportierte ein Gerätewagen
Logistik zusätzliche Pflegebetten aus Krefeld
nach Moers, während Einsatzkräfte des DRK die
Lade- und Übergabebereiche ausleuchteten und
Materialbewegungen koordinierten.
Auch
die Versorgung der Einsatzkräfte und Betroffenen
stellte eine erhebliche logistische
Herausforderung dar. Insgesamt wurden mehr als
500 Einsatzkräfte sowie zahlreiche Betroffene
über mehrere Ausgabestellen mit Speisen und
Getränken versorgt. DRK Küchenstandorte in
Moers, Wesel und Dingden produzierten gemeinsam
fast 1.800 Portionen Warmverpflegung sowie
tausende Getränke und Kaffeeportionen.
„Dieser Einsatz hat eindrucksvoll gezeigt,
welche enorme Leistungsfähigkeit im Ehrenamt
steckt. Innerhalb kürzester Zeit mussten
komplexe Strukturen aufgebaut, Transporte
organisiert und eine medizinische Betreuung für
viele Menschen sichergestellt werden. Besonders
beeindruckend war die hohe Motivation und
Professionalität unserer Helferinnen und Helfer
– viele waren über viele Stunden hinweg
ununterbrochen im Einsatz“, erklärt
Kreisbereitschaftsleiter Oliver Rühl.
Rühl betont außerdem die enge Zusammenarbeit
aller beteiligten Organisationen: „Solche Lagen
lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Die
Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr,
Hilfsorganisationen, Behörden und den
DRK-Schwesternschaften hat hervorragend
funktioniert.“
Der DRK Kreisverband
Niederrhein bedankt sich ausdrücklich bei allen
ehrenamtlichen Einsatzkräften, den beteiligten
Hilfsorganisationen, den Pflegekräften sowie den
kommunalen Partnern für die professionelle und
vertrauensvolle Zusammenarbeit während dieser
außergewöhnlichen Einsatzlage.
Fußballstar
Nick Woltemade duckifiziert im Micky Maus
Magazin! Wenige Tage vor dem Beginn
der Fußball-Weltmeisterschaft bringt das Micky
Maus Magazin mit Ausgabe Nr. 13/26 das
Fußballfieber in die Welt von Entenhausen: Für
die brandneue Comic-Geschichte „Dribbling ins
Glück“ wurde der Fußball-Nationalspieler Nick
Woltemade in die Rolle von „Nick Woltemessi“
duckifiziert, wie es in der Comic-Sprache
genannt wird.

Fans können sich auf ein spannendes Abenteuer
freuen, das Fußball mit der erzählerischen Magie
von Entenhausen vereint. In der Geschichte steht
Nick Woltemessi einem Teamkollegen bei, der nach
dem Verlust seines Glücksbringers nicht nur sein
Selbstvertrauen, sondern auch sein Können
verloren zu haben scheint.
Gemeinsam mit
Donald Ducks Neffen Tick, Trick und Track begibt
sich Nick auf die Suche nach einer Lösung, um
seinen Freund wieder in die Erfolgsspur zu
bringen. Die Story beleuchtet auf unterhaltsame
Weise unterschiedliche Seiten des Fußballs und
die Bedeutung von Zusammenhalt. Ergänzend zum
Comic-Erlebnis erwartet die Leser ein Interview
mit dem realen Nick Woltemade. Darin spricht der
Fußballstar über seine Anfänge im Sport und
prägende Erlebnisse.
Johannes Kanty,
verantwortlicher Redakteur des Micky Maus
Magazins, freut sich über die Kooperation: „Der
Fußball bietet mit all seinen Facetten von
Können, Glück, Aberglaube und Teamgeist
reichhaltigen Stoff für mitreißende Geschichten.
Entenhausen kann auf eine lange Tradition in
diesem sportlichen Bereich zurückblicken. Wir
sind begeistert von Nick Woltemade, der
menschlich und sportlich ein Vorbild für unsere
jungen Leserinnen und Leser ist.“
Die
Micky Maus Magazin Ausgabe Nr. 13/26 (D: € 5,99
A: € 6,50 CH: SFR 11,90) ist ab dem 5. Juni im
Handel und online unter
www.egmont-shop.de mit drei attraktiven
Extras erhältlich: einem Schiedsrichter-Set,
einem Fußball-Stickeralbum und passenden
Fußballstickern.
Für die Vermarktung
der Micky Maus ist die interne Vermarktungsunit
Egmont Media Solutions verantwortlich.
Anzeigen-Kontakt: Linda Paesold, Media Sales
Manager,
l.paesold@egmont.de. Das Micky Maus
Magazin feiert das ganze Jahr mit wunderbaren
und exklusiven Ausgaben sein 75. Jubiläum. Am
29. August 1951 begann die einzigartige
Erfolgsstory.
Powerbank,
Kühlbox, Kaffee – Camping wird komfortabler,
aber nicht luxuriös Campingurlaub
bedeutete früher vor allem Freiheit, Natur und
Reduzieren auf das Wesentlichste. Dann kam die
Pandemie-Zeit und bescherte Camping-Urlauben und
Wohnwagenromantik einen bis heute ungebrochenen
Trend. Doch neben aller Glampingmöglichkeiten
und rollenden 5-Sterne-Hotelzimmern zeigt die
aktuelle Vergleich.org-Umfrage: Bodenständigkeit
und Einfachheit bleiben Merkmale der
Campingurlaube. Neben klassischer
Grundausstattung sind vor allem Sicherheit,
Kühlung, Stromversorgung und Kaffeegenuss
gefragt

VGL / KI-generiert
Camping galt lange als minimalistische
Urlaubsform: Zelt aufbauen, Kocher anschmeißen,
praktische Kleidung, Natur genießen. Vor allem
seit der Covid-Pandemie hat sich hier viel
entwickelt. Wohnwagen, Wohnmobile und Camper
liegen ungebrochen im Trend. Sie werden zudem
immer komfortabler und sind oft voll
ausgestattet. Doch ganz so luxuriös brauchen es
viele Deutsche offenbar gar nicht. Eine aktuelle
Umfrage von Vergleich.org zeigt: Wer in den
Campingurlaub fährt, setzt vor allem auf
praktische, kleine Komforthelfer, die die
klassische Campingplatzerfahrung ergänzen.
Wohnmobil ist die beliebteste Campingform
Wir wollten von den Befragten wissen, welche
Campingform für sie am ehesten infrage kommt.
Das Wohnmobil liegt mit 26 Prozent vorn.
Dahinter folgen Wohnwagen mit 18 Prozent sowie
jeweils das klassische Camping im Zelt und eine
Mietunterkunft auf einem Campingplatz mit 17
Prozent.
Deutlich seltener genannt werden
Campervan oder Campingbus mit 6 Prozent,
Glamping mit 3 Prozent und das Dachzelt auf dem
Auto mit 2 Prozent. Das zeigt: Sowohl die
Luxusform des Glampings als auch die richtig
reduzierte Variante im Zelt auf dem Autodach
sind nicht so attraktiv wie die komfortable
Mitte.
Auch interessant: Nur 11 Prozent
der Befragten geben an, dass keine der genannten
Campingformen für sie infrage kommt. Die
Ergebnisse zeigen, dass Camping vor allem dann
attraktiv ist, wenn es mit einem Mindestmaß an
Bequemlichkeit neben der Flexibilität und
Freiheitserfahrung verbunden ist. Auch die
liebste Beschäftigung im Urlaub, die Freude am
Essen, darf nicht zu kurz kommen. Daher werden
Komfortgegenstände, die sich um das leibliche
Wohl kümmern, zuerst eingepackt.
Kühlbox,
Sonnenschutz und Powerbank fast gleichauf
Vergleich.org bat die Befragten, aus einer Liste
möglicher Campingausstattung jene Dinge
auszuwählen, die für sie unverzichtbar sind –
unter der Voraussetzung, dass die Ausrüstung
rund um den Schlaf und Kleidung bereits
eingeplant ist. Ganz oben auf der Packliste
steht das Campingkocher– oder Grill-Equipment:
64 Prozent der Befragten halten es im
Campingurlaub für essenziell. Fast ebenso
wichtig ist das Thema Sicherheit: 62 Prozent
nennen das Erste-Hilfe-Set. Auch gemütliches
Sitzen und Essen ist ein Muss. Ein Campingstuhl
oder Campingtisch gehören für 57 Prozent
unbedingt dazu.
Direkt dahinter wird es
eng. Mit jeweils 49 Prozent nennen die Hälfte
der Befragten eine elektrische Kühlbox, Sonnen-
und Regenschutz sowie eine Powerbank oder ein
Solar-Ladegerät als unverzichtbar. Moderne
Campingausstattung ist damit weit entfernt von
Luxus, aber angenehm und bequem darf es schon
sein. Gekühlte Lebensmittel, Schatten am Platz
und nutzbare Smartphones gehören für viele
selbstverständlich zum Campingkomfort.
Kaffee schlägt Bluetooth-Box und Mini-Beamer
deutlich Und Kaffee! Ohne den geht es auch
auf dem Zeltplatz nicht. 41 Prozent der
Befragten halten eine Kaffeemaschine oder einen
Kaffeekocher für unverzichtbar. Damit liegt
Kaffee als Camping-Extra deutlich vor
klassischen Freizeit-Gadgets wie einer
Bluetooth-Box mit 18 Prozent oder einem
Mini-Beamer für Filmabende mit 7 Prozent. Film,
Musik und Fernsehen sind eher was für zuhause
als unterwegs.
Luxus-Gadgets oder
verspielte Extras mit geringem Mehrwert spielen
beim Camping eine untergeordnete Rolle. Ein
mobiler WLAN-Router wird beispielsweise noch von
24 Prozent als unverzichtbarer Gegenstand
genannt, damit das gewohnte Online-Leben
weitergehen kann. Eine Campingdusche bzw. ein
Duschzelt ist für 22 Prozent wichtig für die
private Körperhygiene.
Komfortartikel wie
eine Hängematte (14 Prozent), einen
USB-Ventilator (13 Prozent) oder einen
Outdoor-Teppich für saubere Füße (13 Prozent)
begeistern nur wenige Liebhaber. Noch
ausgefallenere Extras wie ein aufblasbarer
Sessel erreichen lediglich 9 Prozent.
Eine vernünftige Lampe oder Lichterkette wird
dagegen von mehr als einem Drittel der Befragten
als wichtig bewertet. 36 Prozent möchten darauf
nicht verzichten. Praktisch denken ist wichtiger
als Bequemlichkeit. Das zeigt sich daran, dass
Gegenstände wie ein Mückenschutzgerät mit 30
Prozent sowie Werkzeuge oder Multitools auf
sogar 32 Prozent häufig ausgewählt werden.
Die moderne Camping-Packliste lautet daher
nicht „weniger ist mehr“, sondern eher: Was den
Urlaub einfacher, entschleunigter und sicherer
macht, darf mit. Quellenangabe:
Vergleich.org, eigene Umfrage vom 21.05.2026 mit
MakeOpinion, 503 Teilnehmer:innen.
Mehrfachantworten waren möglich.
Moers: Bombenblindgänger: Krankenhaus und
Seniorenstift müssen evakuiert werden
Bei Arbeiten für ein neues Wohnquartier an
der Straße ‚Am Fünderich‘ in Moers-Mitte ist ein
Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg entdeckt
worden. Es handelt sich um eine amerikanische
Zehn-Zentner-Bombe.

Grafik pst
Besondere Problematik: Da der
Zünder beim damaligen Aufprall zerschellte, muss
der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung
Düsseldorf die Bombe kontrolliert sprengen.
Hierfür ist eine Evakuierung in einem Radius von
800 Metern um die Fundstelle notwendig.
Betroffen sind u. a.
das Krankenhaus mit etwa 450 Patientinnen und
Patienten, das Seniorenstift Bethanien mit rund
200 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie insgesamt
2.600 Anwohnerinnen und Anwohner. Alle Personen
müssen heute (Mittwoch, 27. Mai) bis 18 Uhr die
Häuser, Wohnungen und Einrichtungen verlassen
haben. Die genaue Dauer kann noch nicht
abgesehen werden. Um spätestens 24 Uhr soll die
kontrollierte Sprengung aber voraussichtlich
beendet sein.
Infos auch über
WhatsApp Die Feuerwehr ist für die
Transporte bereits ab 13 Uhr im Großeinsatz. Das
Bethanien ist seit Dienstagabend informiert.
Mitarbeitende der Stadtverwaltung
benachrichtigen aktuell die Anwohner. Bei Bedarf
können sie sich in der Sporthalle des Gymnasiums
Adolfinum (Wilhelm-Schroeder-Straße 4)
aufhalten.
Alle Straßen im Radius werden
ab 18 Uhr gesperrt. Hilfsbedürftige Kranke oder
Behinderte, die beim Verlassen ihrer Wohnung
Unterstützung benötigen, können sich beim
Ordnungsamt unter der Telefonnummer 0 28 41 /
201 – 600 melden. Wer zur A42, nach Rheinberg
oder in die Moerser Innenstadt möchte, sollte
den Bereich weiträumig umfahren. Die Stadt Moers
informiert über Ihre Kanäle auf WhatsApp,
Instagram und Facebook.

Monetäre Sozialleistungen des
Staates im Jahr 2025 um 5,9 % gestiegen
• Weiterhin überdurchschnittlicher
Ausgaben-Anstieg im langfristigen Vergleich seit
1991, aber schwächer als in den beiden Vorjahren
• Deutlich mehr Ausgaben für Renten und
Pensionen sowie für Arbeitslosengeld I und
Berufsförderung, leichter Rückgang beim
Bürgergeld
Der Staat hat im Jahr 2025
mehr für Geldleistungen zur Absicherung sozialer
Risiken ausgegeben als im Vorjahr. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
stiegen die monetären Sozialleistungen des
Staates 2025 gegenüber 2024 um 5,9 % oder 41,7
Milliarden Euro auf 751,2 Milliarden Euro. Damit
war der Anstieg im Vergleich zum langjährigen
Durchschnitt seit 1991 (+3,4 %) weiter
überdurchschnittlich. Er fiel aber geringer aus
als in den beiden Jahren zuvor (2024: +7,4 %;
2023: +6,9 %).
Bei den Angaben handelt
es sich um die monetären Sozialleistungen des
Staates in jeweiligen Preisen in der Abgrenzung
der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Da
die Verbraucherpreise im Jahr 2025 deutlich
schwächer stiegen (+2,2 %), ergibt sich auch
real (preisbereinigt) ein Anstieg der monetären
Sozialleistungen.
Die Ausgaben des
Staates insgesamt wuchsen im Jahr 2025 mit
+5,7 % nur geringfügig schwächer als die
monetären Sozialleistungen, sodass deren Anteil
an den staatlichen Gesamtausgaben auf
Vorjahresniveau bei 33,2 % verharrte.

Mehr Ausgaben aufgrund der Eintrübung am
Arbeitsmarkt und bei der Alterssicherung Bei den
monetären Sozialleistungen in der Abgrenzung der
Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen handelt
es sich um Geldleistungen des Staates, die dazu
dienen, soziale Risiken abzusichern.
Im
Jahr 2025 entwickelten sich die einzelnen
monetären Sozialleistungen unterschiedlich: So
stiegen die Geldleistungen der Deutschen
Rentenversicherung (+5,9 % oder
+23,2 Milliarden Euro auf 417,9 Milliarden Euro)
sowie die öffentlichen Pensionen (+5,1 % oder
+4,6 Milliarden Euro auf 95,0 Milliarden Euro)
spürbar an.
Der Anstieg der
Arbeitslosigkeit sorgte für hohe Zuwächse beim
Arbeitslosengeld I (+19,1 % oder
+4,5 Milliarden Euro auf 28,2 Milliarden Euro)
und bei den staatlichen Zuschüssen für die
Berufsförderung (+19,4 % oder
+1,2 Milliarden Euro auf 7,2 Milliarden Euro).
Erheblich mehr als im Vorjahr wurde auch für
Wohngeld ausgegeben (+26,7 % oder
+1,1 Milliarden Euro auf 5,0 Milliarden Euro).
Beim Krankengeld war ein Plus von 5,0 %
(+1,1 Milliarden Euro auf 22,3 Milliarden Euro)
zu verzeichnen, beim Pflegegeld eine Zunahme um
13,1 % (+3,7 Milliarden Euro auf
31,9 Milliarden Euro) und bei der Sozialhilfe
ein Anstieg um 7,8 % (+3,2 Milliarden Euro auf
44,4 Milliarden Euro).
Dagegen war das
Bürgergeld (ab Juli 2026: Grundsicherungsgeld)
leicht rückläufig (-1,5 % oder
-0,4 Milliarden Euro auf 29,4 Milliarden Euro).
Die Entwicklung der Sozialleistungen hängt nicht
nur von deren gesetzlicher Ausweitung oder
Kürzung ab, sondern auch von vielen anderen
Faktoren: etwa von der Situation am
Arbeitsmarkt, der Erwerbsbeteiligung, der Höhe
der Inflationsrate oder der demografischen
Entwicklung der Bevölkerung einschließlich Zu-
und Abwanderung.
Kleves
Smart City-Dashboards: Echtzeitdaten aus der
Schwanenstadt Wie warm ist es
gerade auf dem Minoritenparkplatz? Und wie ist
die Luftqualität am Marktplatz Linde?

An ausgewählten Stellen im Stadtgebiet erfasst
die Stadt Kleve Klimadaten und stellt diese
öffentlich bereit.
Dank moderner
LoRaWAN-Sensortechnik hat die Stadt Kleve
hierauf nun Antworten. Bürgerinnen und Bürger
können ab sofort über digitale Dashboards auf www.kleve.de/dashboard
vielfältige Klima- und Umweltdaten aus einigen
Bereichen des Stadtgebietes beinahe in Echtzeit
abrufen.
Damit lässt sich live
nachvollziehen, wie sich Umweltbedingungen in
Kleve entwickeln. Ziel des Projekts ist es,
städtische Entwicklungen datenbasiert zu
unterstützen und gleichzeitig transparente,
niedrigschwellige Einblicke in lokale
Umweltbedingungen für die Bürgerinnen und Bürger
zu ermöglichen.
Die installierten
Sensoren erfassen kontinuierlich Klimadaten, die
in digitalen Karten der Schwanenstadt
visualisiert werden. Mikroklimatische
Unterschiede innerhalb des Stadtgebiets werden
dadurch sichtbar. Die Erhebungen schaffen eine
wichtige Datengrundlage für künftige
Entwicklungen und Entscheidungen in Sachen
Klimaschutz, Stadtentwicklung und
Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel.
Neben
Temperaturdaten werden in an ausgewählten
Stellen in Kleve weitere Umweltparameter
erhoben. Dazu zählen unter anderem
Feinstaubwerte, die als Trendindikator zur
Einschätzung der Luftqualität dienen.
Ausdrücklich ersetzen die Werte keine
offiziellen behördlichen Messungen, jedoch
bieten sie erste Eindrücke zur Qualität der
Umgebungsluft an vielbefahrenen Straßen.
Bodenfeuchtigkeitsmessungen liefern
unterdessen Daten zur Vegetation, Stadtgrün und
möglichen Trockenstresssituationen. Schritt für
Schritt entsteht durch die vielfältigen
Messungen ein immer dichteres Bild der
städtischen Umweltbedingungen. Gerade die
Kombination unterschiedlicher Messungen liefert
Erkenntnisse, die über klassische
Einzelmessungen hinausgehen und neue
Perspektiven für eine nachhaltige
Stadtentwicklung eröffnen.
Alle erfassten
Daten werden in den Smart-City-Dashboards der
Stadt Kleve zusammengeführt. Unter www.kleve.de/dashboard
sind alle Klimakarten öffentlich und in Echtzeit
abrufbar. An den Standorten der Sensoren wurden
zudem gut sichtbare Hinweis-Sticker mit QR-Codes
angebracht, die unmittelbar zu den jeweiligen
Dashboard-Seiten führen. Bürgerinnen und Bürger
können die aktuellen Messwerte damit bequem per
Smartphone abrufen.
Das Projekt baut auf
den vorhandenen Smart City-Anwendungen der Stadt
Kleve auf. Bereits zum Jahresbeginn wurde
Sensorik zur Unterstützung des Winterdienstes
eingesetzt, bei dem unter anderem Temperatur-
und Feuchtedaten zur Einschätzung von Glätte-
und Wettersituationen genutzt werden. Mit dem
nun erweiterten Sensornetz wird dieser Ansatz
weiterentwickelt und auf zusätzliche
Umweltbereiche ausgeweitet.
Frühjahrsgutachten bestätigt Dringlichkeit des
Reformpakets – DMB zeigt Entlastungsfelder auf
Mit Blick auf das heute veröffentlichte
Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen fordert
der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) schnelle
und umfassende Strukturreformen. Marc S.
Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB,
appelliert an die Bundesregierung, das für Juni
angekündigte Reformpaket zügig auf den Weg zu
bringen.
Das Frühjahrsgutachten
bestätigt, wie dringend der Wirtschaftsstandort
Deutschland einen verlässlichen Reformkurs
braucht. Kleine und mittlere Unternehmen müssen
Transformation, Digitalisierung und
Dekarbonisierung bewältigen – und zugleich mit
hohen Kosten, komplexer Bürokratie und
steigenden Abgaben umgehen. Diesen Spagat
schaffen immer weniger Unternehmen. Leider sehen
wir das derzeit im starken Anstieg von
Insolvenzen und dem fortschreitenden
Arbeitsplatzabbau“, betont Tenbieg.
Der
Sachverständigenrat prognostiziert für 2026 ein
Wachstum von nur 0,5 Prozent, für 2027 von nur
0,8 Prozent. Das Frühjahrsgutachten betont den
Bedarf an strukturellen Reformen, vor allem in
der Sozialversicherung – dies fordert auch der
DMB mit Nachdruck.
Tenbieg sagt: „Die
politische Debatte darf sich nicht länger in
parteitaktischen Manövern verlieren. Unternehmen
brauchen jetzt Planungssicherheit, Tempo und
spürbare Entlastungen – keine neuen
Verzögerungen bei den zentralen
wirtschaftspolitischen Vorhaben.“
DMB-Positionspapier zeigt drei Entlastungsfelder
auf In seinem aktuellen Positionspapier
benennt der DMB drei Maßnahmen für einen
wirtschaftspolitischen Kurswechsel: weniger
Bürokratie, eine wettbewerbsfähige
Unternehmensbesteuerung und verlässlich
begrenzte Sozialabgaben.
Konkret fordert
der Verband eine digitale Verwaltung, einfachere
Verfahren sowie weniger komplexe Berichts- und
Nachweispflichten. Außerdem braucht es bessere
steuerliche Rahmenbedingungen für Investitionen
und eine Reform der Sozialversicherungssysteme,
damit Arbeit bezahlbar bleibt und Beschäftigung
gesichert wird.
Zur Refinanzierung
spricht sich der DMB für Einsparungen bei der
öffentlichen Verwaltung und den Abbau von
Subventionen aus, die keinen erkennbaren
Mehrwert für Wettbewerbsfähigkeit oder
Beschäftigung bringen.
„Das angekündigte
Reformpaket darf nicht an politischen
Vorbehalten oder an der Verteidigung bestehender
Strukturen scheitern. Regierung, Wirtschaft und
Sozialpartner stehen gemeinsam in der
Verantwortung, unser Land wieder
wettbewerbsfähig zu machen und Beschäftigung zu
sichern“, so Tenbieg.
Das vollständige
Positionspapier „Mittelstand entlasten – Für
Investitionen, Arbeitsplätze und Innovationen“
steht auf der Website des DMB zum Download
bereit.
Dinslaken: Sommerferien:
Reisepässe rechtzeitig beantragen
Rechtzeitig vor der kommenden Reisezeit im
Sommer 2026 erinnert die Stadt Dinslaken daran,
Reisedokumente frühzeitig zu überprüfen und bei
Bedarf zu beantragen. Gerade vor den
Sommerferien können sich die Lieferzeiten bei
der Bundesdruckerei verlängern. Planen Sie
daher frühzeitig.
Wer nun für die
Sommerferien einen Urlaub im Ausland plant,
sollte jetzt einen Blick in vorhandene Dokumente
werfen und, falls nötig, umgehend handeln.
Reisepässe benötigen im Normalfall 6 bis 8
Wochen Lieferzeit. Im Expressverfahren (zzgl. 32
Euro Gebühr) erfolgt die Aushändigung innerhalb
von 3-5 Werktagen. Personalausweise sollten
spätestens 5 Wochen vor Reisebeginn beantragt
werden.
Auch Kinder benötigen entweder
einen Reisepass oder Personalausweis, da der
Kinderreisepass seit 1. Januar 2024 nicht mehr
ausgestellt wird (vorhandene Dokumente behalten
ihre Gültigkeit). Eltern haben auch die
Erkennbarkeit ihres Kindes zu beachten.
Weiterhin zu beachten, ob die Gültigkeit für die
Ein-/Ausreise im jeweiligen Ausland ausreichend
ist.
Nutzen Sie die
Internetseite www.auswaertiges-amt.de, um
sich zu informieren, welches Dokument für Ihre
Reise benötigt wird und wie aktuelle
Einreisebestimmungen sind.
Für die Beantragung
werden ein aktuelles biometrisches Foto (seit 1.
Mai 2025 nur digital möglich), ein gültiger
Personalausweis/Reisepass sowie eine Geburts-
oder Heiratsurkunde (bei Namensänderungen)
benötigt. Die Kosten für einen Reisepass
betragen 70 Euro (unter 24 Jahren: 37,50 Euro)
und für einen Personalausweis 46 Euro (unter 24
Jahre: 27,60 Euro).
In den Bürgerbüros
Stadtmitte und Hiesfeld können Dinslakener*innen
ihr digitales Passfoto direkt vor Ort aufnehmen
lassen; zusätzlich gibt es die Möglichkeit,
Fotos bei zertifizierten Fotodienstleistern
machen zu lassen. Über ein sicheres System
können die Fotos an die Behörden übermittelt
werden.
Eine Liste dieser Anbieter findet sich
unter: https://alfo-passbild.com/fotograf-in-der-naehe/
Für das digitale
Foto vor Ort wird eine Gebühr von 6,00 Euro
fällig – egal, ob ein oder mehrere Dokumente
beantragt werden. Das Foto wird nicht
ausgehändigt, sondern direkt an die
Bundesdruckerei übermittelt.
Die aktuellen Öffnungszeiten des Bürgerbüro in
der Stadtmitte und in Hiesfeld sowie die
Möglichkeit der Online-Terminvereinbarung finden
Sie hier auf der städtischen Homepage.
Teurer Sommerurlaub: Wie eine
30-Euro-Reiseapotheke vor überteuerten
Arztrechnungen im Ausland schützt
Regelmäßig benötigte Medikamente: 50 Prozent
mehr mitnehmen / Online-Umfrage: 77 Prozent
haben eine Reiseapotheke dabei / Telemedizin
hilft schnell bei kleineren Beschwerden
Der Sommerurlaub 2026 wird zum finanziellen
Kraftakt: Durch die weltweiten Konflikte sind
die Reisekosten bereits deutlich gestiegen,
Familien zahlen weit mehr für Flüge und Hotels
als im Vorjahr. Wer dann noch krank wird,
riskiert den finanziellen Kollaps: In beliebten
Urlaubsländern wie Ägypten oder der Türkei
zahlen deutsche Urlauber laut ADAC Versicherung
das 20- bis 30-Fache der heimischen
Behandlungskosten – oft auch für rezeptfreie
Medikamente.
Eine aktuelle Online-Umfrage
der ADAC SE unter 2.090 Reisenden* zeigt das
Dilemma: Zwar stellen 77 Prozent eine
Reiseapotheke zusammen, doch für
unvorhergesehene Erkrankungen sind die meisten
schlecht gerüstet. So mussten 67 Prozent bereits
Arztrechnungen vor Ort zunächst selbst bezahlen.
Kostendruck trifft Urlauber doppelt In
dieser angespannten Lage wird eine durchdachte
Reiseapotheke zum Sparhelfer: Sie vermeidet
Arztbesuche bei kleineren akuten Erkrankungen
und mindert das Risiko, Opfer von Abzocke zu
werden. Die aktuelle Umfrage zeigt: Jeder Dritte
(36 Prozent) hat bereits ärztliche Hilfe im
Urlaub benötigt, 56 Prozent kontaktierten
Hotelärzte oder Kliniken vor Ort. Dabei wissen
74 Prozent, dass ausländische Ärzte Vorkasse
verlangen und können durch hohe Arztrechnung in
eine finanzielle Schieflage geraten. (siehe
auch: ADAC Versicherung: Viele Urlauber
finanziell nicht vorbereitet)
Das gehört
in die perfekte Reiseapotheke Der ADAC rät,
regelmäßig benötigte Medikamente in 50 Prozent
höherer Menge mitzunehmen – idealerweise im
Handgepäck in Originalverpackung. Chronisch
Kranke sollten Beipackzettel und Dokumente wie
den Diabetikerausweis nicht vergessen.
Eine Basis-Reiseapotheke enthält Hilfsmittel für
kleine Verletzungen, ein Fieberthermometer,
Insektenschutz – und Juckreizsalbe,
Erkältungsmittel und gegebenenfalls etwas gegen
Reisekrankheit und kostet je nach Ausstattung
und Medikamentenauswahl zwischen 30 und 60 Euro.
Die gute Nachricht: Wer eine Reiseapotheke
dabeihat, ist für viele Fälle bereits gewappnet.
Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol
sind laut ADAC Umfrage in 94 Prozent aller
Reiseapotheken vorhanden, Mittel gegen Durchfall
wie Loperamid, Saccharomyces,
ORS-Elektrolytpulver haben 70 Prozent dabei. Das
ist auch gut so, denn eine Behandlung von
Magen-Darm-Erkrankungen kann z.B. beim Hotelarzt
in Ägypten bis zu 3.000 Euro kosten.
Der
ADAC hilft im Notfall weltweit Sollte man
akut erkranken und Medikamente benötigen, hilft
der ADAC weiter: Bei leichten Beschwerden kann
man über den ADAC Partner Air Doctor eine
Online-Sprechstunde mit einem Arzt vereinbaren,
inklusive Symptomcheck und Rezeptausstellung per
Mail. Benötigt man für die akute Erkrankung oder
Verletzung einen Arzt, kann man hier auch einen
Termin mit einem vertrauenswürdigen Mediziner
vereinbaren – weltweit und ohne Vorkasse, da die
ADAC Auslandskrankenversicherung dann direkt
abrechnet.

Den ADAC Service erreicht man einfach per
Telefon unter +49 89 76 76 71 77. Die ADAC
Notfallnummern kann man auch sicherheitshalber
aufs Handy laden – per Download der ADAC
Notfallkarte. **
*Die repräsentative
Online-Umfrage wurde vom 6. bis 19. Februar 2026
unter 2.090 Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz
in Deutschland durchgeführt, die zumindest
gelegentlich Urlaub im Ausland machen.
**Diesen Service gibt es für Premium-Mitglieder
und Versicherte beim ADAC Auslandskrankenschutz.
Neues Amtsblatt Am
26. Mai 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt
Dinslaken erschienen. Es enthält eine
Ankündigung zu Vorarbeiten der
Wasserstoff-Leitung Voerde-Walsum der Thyssengas
H2 GmbH. Das
städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen
werden: https://abi.dinslaken.de/termine.
Notdienst an Fronleichnam: Enni
ist auch am Feiertag jederzeit erreichbar
Die Enni ist auch am Feiertag
Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, im Einsatz.
Bei akuten Störungen oder Notfällen im Bereich
Energie, Wasser, Abwasser oder Straßen können
Kundinnen und Kunden den Bereitschaftsdienst
rund um die Uhr unter 02841 / 104‑114 erreichen.
Die Kundenzentren bleiben am Feiertag naturgemäß
geschlossen, öffnen am Freitag danach aber
wieder zu den regulären Servicezeiten.
Moers: Juni-Ablesung startet Enni
erfasst Zählerstände in Kapellen, Holderberg und
Vennikel Das Ableseteam der ENNI
Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im Juni
in den Moerser Stadtteilen Kapellen, Holderberg
und Vennikel unterwegs. Im Rahmen des
rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei
etwa 4.500 Haushalts- und Gewerbekunden
insgesamt rund 7.100 Strom-, Gas- und
Wasserzählerstände. Unterstützt wird Enni dabei
von der Dienstleistungsgesellschaft ASL
Services.
Sollte ein Zähler einmal nicht
zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine
Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind
die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse
angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner
ihre Zählerstände selbst übermitteln können.
Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt
jährlich.
„Da es sich um ein
wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren
wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“,
erklärt Lisa Bruns als zuständige
Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um
Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell
und reibungslos durchführen können, sollten die
Zähler frei zugänglich sein.“
Alle durch
Enni beauftragten Ableser weisen sich durch
einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden
sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel
unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222
1040 bei Enni nachfragen.
Moers: Nacht der Geschichte fast ausverkauft
Für die „Nacht der Geschichte“ am
12. Juni sind nur noch Restkarten verfügbar.
Bereits zwei Wochen nach Beginn des
Kartenvorverkaufs waren alle Tickets für die
Rundgänge eins und drei restlos vergriffen. Für
Rundgang zwei sind nur noch wenige Plätze
verfügbar. Wer am 12.06.2026 ab 19:00 Uhr eine
einzigartige Zeitreise durch die Moerser
Stadtgeschichte erleben möchte, erhält zum Preis
von Euro 15,- Karten im Grafschafter Museum des
Moerser Schlosses (Tel.: 02841/20168200).
Rundgang zwei beinhaltet die
Geschichtsstationen Weißes Haus, Oranische
Häuser, Evangelische Stadtkirche, das
Peschkenhaus und die Steinstraße. Der
kulinarische Abschluss der Veranstaltung ist im
Kartenpreis enthalten und findet im Grafschafter
Musenhof des Grafschafter Museums statt.

Foto: Grafschafter Museum / Bettina
Engel-Albustin, fotoagentur-ruhr moers
Karten im Vorverkauf: Grafschafter Museum im
Moerser Schloss, Kastell 9, 47441 Moers Tel.:
02841/20168200 Preis: Euro 15,-- (Die
Kartenanzahl ist begrenzt) Grafschafter Museums-
und Geschichtsverein in Moers e.V. Kastell 9
47441 Moers
Moers: Bürgermeisterin dankt engagierten
Schülerinnen und Schülern Großes
Engagement von jungen Wissenschaftlern: Als
kleine Anerkennung für ihre erfolgreiche
Teilnahme an den Wettbewerben ‚Jugend forscht‘
und ‚Jugend forscht junior‘ hat Bürgermeisterin
Julia Zupancic Schülerinnen und Schüler des
Gymnasiums Adolfinum zu einem Empfang ins
Rathaus eingeladen.

Bürgermeisterin Julia Zupancic (hinten l.) hat
erfolgreiche Schülerinnen und Schüler des
Gymnasiums Adolfinum bei ‚Jugend forscht‘, die
betreuenden Lehrerinnen sowie Schulleiter
Thorsten Klag (hinten r.) als kleines Dankeschön
ins Rathaus eingeladen. (Foto: pst)
Bei
dem Treffen würdigte die Bürgermeisterin das
Engagement und den Forschergeist der jungen
Talente. Die Schülerinnen und Schüler nutzten
die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und
über ihre Erfahrungen beim Wettbewerb zu
berichten. Die Bürgermeisterin gratulierte den
Teilnehmenden zu ihren Leistungen: „Herzlichen
Glückwunsch an euch alle!“ Seit zehn Jahren
nehmen Schülerinnen und Schüler des Adolfinum an
dem Wettbewerb teil.
Die Vorbereitung
dazu erfolgt in stufenübergreifenden
Arbeitsgemeinschaften. Die Beschäftigung mit den
wissenschaftlichen Inhalten fördert nicht nur
Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler,
sondern schafft auch persönliche
Erfolgserlebnisse. Sonderpreis von
Bundesministerium erhalte Philipp Linden
(Alterssparte ‚Jugend forscht junior‘) hat den
dritten Platz im Fachgebiet Physik für seine
Forschung zur Strukturbildung von Ferrofluiden
in veränderlichen Magnetfeldern erreicht.
Auf dem zweiten Platz ist Paula Gies
(‚Jugend forscht junior‘) im Fachgebiet Chemie
gelandet. Sie hat die Wirksamkeit verschiedener
Fleckenentferner untersucht. Für seine Arbeit
‚Theory of ring singularities – transportieren
sie Informationen in Schwarzen Löchern?‘ gewann
Alexander Berg (‚Jugend forscht junior‘) im
Fachgebiet Physik den ersten Preis. Er wurde
Regionalsieger und qualifizierte sich für die
nächste Wettbewerbsrunde in Essen.
Timo
Bartels und Karoline Finkler haben den ersten
Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften
für ihre Arbeit ‚Now even further? –
Schutzmöglichkeiten vor extremophilen
Bedingungen‘ gewonnen. Außerdem erreichten die
beiden im Fachbereich Mathematik/Informatik mit
ihrer Studie ‚Sind Aristokraten in den deutschen
Eliten überrepräsentiert?‘ einen dritten Platz.
Runa Stieg konnte an dem Tag wegen einer
Prüfung nicht ins Rathaus kommen. Für ihr
Projekt ‚Peel2Textil – Textilien der Zukunft‘
hat sie den Sonderpreis ‚Ressourceneffizienz und
Zirkularität‘ des Bundesministeriums für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit erhalten.
Weitere Informationen zu den
Wettbewerbsergebnissen sind auf der Interseite
des Adolfinums unter ‚Aktuelles‘
nachzulesen.

Hantavirus:
53 Personen aus NRW wurden 2024 stationär in
Krankenhäusern behandelt *
Heimischer Virus-Typ verursachte die meisten
Krankenhausbehandlungen * Fallzahlen
schwanken zwischen 12 und 210 pro Jahr
(2005-2024) * Insgesamt 3 Sterbefälle in den
letzten 20 Jahren in NRW
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 53
Menschen aus NRW wegen einer
Hantavirus-Infektion in deutschen Krankenhäusern
vollstationär behandelt. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt anlässlich der aktuellen
Berichterstattung zu Hantavirus-Infektionen
mitteilt, schwankten die Krankenhausbehandlungen
seit 2005 zwischen 12 und 210 Fällen pro Jahr.
Hantaviren werden durch Nagetiere bzw.
deren Ausscheidungen oder Bisse auf Menschen
übertragen. In Jahren mit hoher Dichte der
Nagetierpopulationen steigt die
Übertragungswahrscheinlichkeit und damit auch
die Fallzahl.

Heimischer Virus-Typ ursächlich für
die meisten Krankenhausbehandlungen Der
überwiegende Teil der Krankenhausbehandlungen
betraf Fälle von hämorrhagischem Fieber mit
Nierenschädigung. Dieser Symptomkomplex aus
Fieber, Nierenschädigung und erhöhter
Blutungsneigung ist typisch für die in
Deutschland vorkommende Virus-Spezies.
Im Jahr 2024 traf dies auf alle
Krankenhausbehandlungen wegen
Hantavirus-Infektionen zu, im Jahr 2023 auf
95 %. Die Zahl der Fälle von
Krankenhausbehandlungen aufgrund von Hantavirus-
(Herz-) Lungensyndrom, dem typischen
Krankheitsbild für südamerikanische Hantaviren,
war seit 2005 entsprechend gering – die höchste
Fallzahl gab es 2017 mit 8 Fällen. Seit 2005 gab
es in NRW 3 Sterbefälle mit Todesursache
Hantavirus-Infektion.
NRW:
Reallöhne stiegen im 1. Quartal 2026 um 2,8 %
* Anstieg der Nominallöhne übertraf
Zunahme der Verbraucherpreise
Die effektiven
Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im
1. Quartal 2026 real – also preisbereinigt – um
2,8 % höher gewesen als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische
Landesamt auf Basis der Ergebnisse der
Verdiensterhebung mitteilt, übertraf der Anstieg
der Nominallöhne mit 5,1 % die Zunahme der
Verbraucherpreise (+ 2,1 %).
Die
Beschäftigten in NRW konnten damit
durchschnittlich einen erneuten Zuwachs der
Reallöhne verzeichnen. Dieser fiel doppelt so
hoch aus wie im 1.Quartal 2025.
Der Reallohn ist der Verdienst, über den
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tatsächlich
verfügen können. Er misst die tatsächliche
Kaufkraft unter Berücksichtigung der Inflation.

Moers: Im Juni:
vhs-Kurs ‚Alles rund um den PC‘ Wo
landen meine Downloads? Wie installiere ich ein
Programm? Was benötige ich zur Datensicherung?
Diese und weitere Fragen beantwortet der Kurs
‚Alles rund um den PC‘ der vhs Moers –
Kamp-Lintfort. Start ist am Montag, 1. Juni, in
der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße.
Das Angebot findet insgesamt fünfmal
montags und mittwochs jeweils von 18 bis 21.15
Uhr statt. Voraussetzung sind
PC-Grundlagenkenntnisse und der sichere Umgang
mit Tastatur und Maus. Eigene Windows-Laptops
können gerne mitgebracht werden.
Führungen am 31. Mai beleuchten Historie
von Moers Interessante Einblicke in
die Entwicklung von Moers im 20. und 21.
Jahrhundert bietet ein Rundgang durch die
Altstadt am Sonntag, 31. Mai. Er startet um
10.30 Uhr am Haupteingang des Moerser Schlosses
(Kastell 9). Gästeführer und Autor Dr. Wilfried
Scholten erläutert den tiefgreifenden Wandel,
den das ehemals kleinstädtische Moers durch den
Bergbau erfahren hat.
Die Teilnehmenden
verfolgen dabei diese Spuren bis in die
Gegenwart einer modernen Stadt. Entstehung der
Stadt Eine besondere historische Stadtführung
ebenfalls am Sonntag, 31. Mai, beleuchtet die
fernere Vergangenheit der Stadt. Start ist um 17
Uhr vor dem Haupteingang des Moerser Schlosses
(Kastell 9). Unterwegs erfahren die
Teilnehmenden Wissenswertes über die Entstehung
der Stadt, Begebenheiten aus der römischen,
oranischen und preußischen Regentschaft sowie
über den Stadtbrand und dem Leben der
Bürgerschaft und Edelleute.
Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen sind
in der Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0
28 41 / 88 22 6-0. Die Teilnahme kostet pro
Person 9 Euro.
Fan-Party Special: Die nächste
Neon-Party im Radhaus Kleve steht an!
Die nächste Neon-Party steht an! Am
Freitag, 29. Mai 2026, findet ab 18:00 Uhr
wieder eine Neon-Party im Radhaus Kleve am
Sommerdeich 37 statt - dieses Mal als Fan-Party
mit Blick auf die Fußball WM 2026.
Die
Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und
Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren und wird
vom Klever Jugendamt in Kooperation mit den
Jugendhäusern der Stadt Kleve organisiert. Von
18:00 bis 21:00 Uhr kann getanzt und gefeiert
werden. Wer Lust hat, kann sich außerdem an der
Free-Make-Up-Station schminken.

Die verwendeten GLOW-Farben leuchten im
Schwarzlicht und erzeugen ausgefallene
Neon-Effekte. Neben einigen Aktionen gibt es
alkoholfreie Getränke und Snacks für kleines
Geld. Der Eintritt ist wie immer frei. Eine
Eintrittskarte für die Veranstaltung wird nicht
benötigt.
Für die
Einlasskontrolle soll allerdings ein gültiger
Schülerausweis, Personalausweis oder eine
Krankenversicherungskarte mit Foto und
Geburtsdatum mitgebracht werden. Ohne
Altersnachweis ist kein Eintritt zu der
Veranstaltung möglich.
Moers: DLRG informiert am Ehrentag über
ehrenamtliche Arbeit
Mitmachaktionen und Gespräche zu
Schwimmausbildung und Wasserrettung im
Festivaldorf des Moers Festivals Moers, 23. Mai
2026 – Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V.
hat sich am Ehrentag mit einem Mitmach- und
Informationsstand im Festivaldorf des Moers
Festivals beteiligt. Ziel war es, die
ehrenamtliche Arbeit der DLRG vorzustellen und
Einblicke in die Bereiche Schwimmausbildung,
Wasserrettung und Jugendarbeit zu geben.
Der Stand lag zentral zwischen den
Veranstaltungsflächen und wurde über den
gesamten Tag hinweg stark frequentiert.
Besonders die Mitmachangebote wie Entenangeln
für Kinder sowie das Gestalten eigener
Festival-Buttons stießen auf großes Interesse.
Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, an der
Button-Presse individuelle Erinnerungsstücke zu
erstellen.
Neben den Aktionen vor Ort
informierte die Ortsgruppe über ihre
ehrenamtlich getragene Vereinsarbeit und die
verschiedenen Tätigkeitsfelder innerhalb der
DLRG. Dabei entstanden zahlreiche Gespräche über
Möglichkeiten zum Engagement sowie zur
Unterstützung der Ausbildung im Schwimm- und
Rettungsbereich.
Der Ehrentag des
Moers Festivals dient Vereinen und
ehrenamtlichen Gruppen aus der Region als
Plattform, um ihre Arbeit sichtbar zu machen und
mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Für
die DLRG war die Teilnahme zugleich eine
Gelegenheit, die Bedeutung der Schwimm- und
Rettungsausbildung hervorzuheben.

Informationsstand am Ehrentag im Festivaldorf
des Moers Festivals
„Der
Ehrentag ist für uns eine gute Möglichkeit,
unsere ehrenamtliche Arbeit sichtbar zu machen
und mit vielen Menschen unkompliziert ins
Gespräch zu kommen", sagt Sven Kattelans,
Ortsgruppenleiter der DLRG Moers-Rheinkamp.
Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp
betont, dass sämtliche Tätigkeiten
ausschließlich ehrenamtlich erbracht werden.
Vorstand, Schwimmausbilder und Helfer engagieren
sich in ihrer Freizeit ohne Vergütung oder
Übungsleiterpauschale. Gleichzeitig entstehen
für die Ortsgruppe laufende Kosten, unter
anderem durch Gebühren für die Nutzung der
Schwimmstätten, die Aus- und Weiterbildung der
Ehrenamtlichen, die Wartung und Instandhaltung
des Rettungsboots sowie Zuschüsse für
Jugendaktionen.
Ziel ist es, die
Teilnahmebeiträge bewusst niedrig zu halten, um
allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von
den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien
die Teilnahme zu ermöglichen. Häufig werden
lediglich symbolische Beiträge erhoben, ebenso
ist der Mitgliedsbeitrag vergleichsweise gering
angesetzt. Die Nachfrage nach Schwimmzeiten
ist weiterhin hoch.
Zusätzliche
Wasserzeiten würden es ermöglichen, mehr Kinder
in der Schwimmausbildung zu berücksichtigen.
Zudem sieht die Ortsgruppe Bedarf an einem
eigenen Fahrzeug, um ehrenamtliche Helfer zu
entlasten, die aktuell häufig private Fahrzeuge
für Materialtransporte, das Rettungsboot oder
Jugendfreizeiten einsetzen. Darüber hinaus wird
ein eigener Raum für die theoretische Ausbildung
gesucht, um die ehrenamtlich Engagierten besser
bei ihrer Ausbildungs- und Rettungsarbeit zu
unterstützen.
Übernachtungen: Positive Entwicklung setzt sich
fort Die Zahlen zeigen unter
anderem eine zunehmende Rückkehr des
Geschäftsreisetourismus. Der Tourismus am
Niederrhein bleibt auf Wachstumskurs: Die
aktuellen Zahlen für das erste Quartal 2026
zeigen, dass sich die positive Entwicklung
weiter fortsetzt.
Besonders erfreulich
ist dabei die steigende Nachfrage
internationaler Gäste und die damit verbundene
Rückkehr des Geschäftsreisetourismus: Zwischen
Januar und März 2026 wurden laut Landesbetrieb
IT.NRW. am Niederrhein insgesamt 443.761
Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem
Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum sowie einem Zuwachs von 2
Prozent im Vergleich zu 2024.
Besonders
deutlich fällt die Entwicklung bei den
ausländischen Gästen aus: Die Zahl der Ankünfte
stieg um 20,7 Prozent, die Übernachtungen legten
um 13,6 Prozent zu. „Die Zahlen zeigen, dass der
Niederrhein sowohl für Urlauber als auch für
Geschäftsreisende zunehmend an Attraktivität
gewinnt“, sagt Martina Baumgärtner,
Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH
(NT).
„Gerade der
Geschäftsreisetourismus läuft spürbar wieder
an.“ Gleichzeitig sei zu bedenken, dass die
eigentliche Urlaubssaison erst im April starte.
„Wir sind auch für die kommenden Monate
optimistisch. Natürlich werden wir die Zahlen
auch künftig im Blick behalten und über die
weitere Entwicklung quartalsmäßig informieren“,
so Baumgärtner.
Bereits das Jahr 2025
hatte dem Tourismus am Niederrhein starke
Ergebnisse beschert. Zwischen Januar und
Dezember wurden insgesamt 1.081.343
Gästeankünfte gezählt – ein Plus von 49.789
gegenüber dem Vorjahreszeitraum (+4,8 Prozent).
Bei den Übernachtungen verzeichnete die Region
ein Wachstum von 49.912 auf insgesamt 2.419.512
Übernachtungen (+2,1 Prozent).
Besonders
erfreulich war bereits 2025 der starke Zuwachs
bei den ausländischen Gästen. Gut die Hälfte der
internationalen Besucherinnen und Besucher kommt
aus den Niederlanden und Belgien.

Auch Tagungen und
Geschäftsreisen sind wichtige Faktoren für den
Tourismus. Foto: Wellings Parkhotel
E-Waste-Race in Sonsbeck: Endspurt auf dem
Treppchen für den Umweltschutz Die
Schubladen und Keller in Sonsbeck sind um einige
Schätze leichter, die Umwelt dafür umso reicher:
Die Klassen 6a und 6b der privaten Realschule
Sonsbeck befinden sich in den letzten Zügen
eines intensiven ökologischen Wettstreits. Beim
diesjährigen „E-Waste-Race“ sammeln die
Jugendlichen seit Wochen Elektroschrott und
stehen im direkten Vergleich mit acht anderen
Schulen aus dem Kreis Wesel kurz vor dem Finale.
Das Zwischenergebnis kann sich sehen lassen:
Aktuell rangieren die Sonsbecker Schülerinnen
und Schüler auf einem hervorragenden dritten
Platz.
Sinn und Zweck: Umweltschutz statt
Müllberge Bei dem Projekt geht es um weit
mehr als um eine bloße Aufräumaktion. Das
primäre Ziel des Wettbewerbs ist es, wertvolle
Ressourcen zu sichern und das Bewusstsein für
nachhaltigen Konsum zu schärfen.
„In
modernen Elektrogeräten stecken kostbare
Rohstoffe wie Gold, Kupfer und seltene Erden,
die viel zu oft im Hausmüll landen oder in
Kellern vergessen werden“, wissen die
Schülerinnen und Schüler.
Sie fungierten
während des gesamten Projektzeitraums als echte
Umweltbotschafter. Ihre Aufgaben gingen dabei
weit über das bloße Entgegennehmen der Geräte
hinaus: Sie klärten im Vorfeld über die
Bedeutung der Kreislaufwirtschaft auf,
organisierten eigenständig die Logistik der
Sammlung und bereiteten die Altgeräte für das
fachgerechte Recycling vor – unter anderem durch
das sorgfältige Entfernen von Batterien und
Akkus aus Sicherheitsgründen. Lehrer Tanko
Scholten zeigt sich begeistert vom Engagement:
„Die Schüler sind mit vollem Elan dabei.“
Großer Erfolg dank zahlreicher Unterstützer
Dass die beiden Klassen so erfolgreich im Rennen
liegen und sich berechtigte Hoffnungen auf den
Gesamtsieg – und den damit verbundenen
gemeinsamen Schulausflug – machen können,
verdanken sie einer Welle der Hilfsbereitschaft.
Zahlreiche Unterstützer aus der Bevölkerung
haben in den vergangenen Wochen den Weg zur
Eingangshalle der privaten Realschule in der
Herrenstraße gefunden.
Die Sammelboxen
füllten sich im Laufe der Aktion mit einer
beachtlichen Menge an ausgedienten Kleingeräten
unter 50 Zentimetern Kantenlänge. Von alten
Föhnen, Toastern und Kaffeemaschinen über
ausrangierte Smartphones, Tablets und Laptops
bis hin zu Kabelsalat und Fernbedienungen wurde
alles zusammengetragen, was sonst ungenutzt
Wohnraum blockiert hätte.
Großer Dank der
Schülerinnen und Schüler Die Sammelphase des
Projekts neigt sich nun dem offiziellen Ende am
27. Mai, zu. Unabhängig davon, ob es am Ende für
den ganz großen Sieg im Kreis Wesel reicht,
ziehen die Klassen 6a und 6b schon jetzt eine
durchweg positive Bilanz.
Die
Schülerinnen und Schüler möchten sich auf diesem
Wege ganz herzlich bei allen Sonsbeckerinnen und
Sonsbeckern bedanken, die ihre Keller und
Schubladen durchforstet und die Aktion so
tatkräftig unterstützt haben. Durch diesen
gemeinschaftlichen Einsatz wurde ein wichtiges
Zeichen für das fachgerechte Recycling und den
Schutz unseres Planeten gesetzt. ' Kreis Wesel:
Schulen sammeln Elektroschrott
Unter Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl
sammelten 9 Schulen aus Wesel vier Wochen lang
im Wettbewerb Elektroschrott und engagierten
sich damit aktiv für die Umwelt. Nun endet das
Schul-Projekt „E-Waste Race“.
Wer hat am meisten
gesammelt und gewinnt somit einen Ausflug? Seien
Sie live bei der dabei und erfahren es! Die
gemeinnützige Organisation „Das macht Schule“
lädt zur Preisverleihung am Freitag, den
29.5.2026 von 10:00 - 10:30 Uhr in der
Gewinnerschule (Bekanntgabe am 27.5.)
Moers: Gemeinsame offene
Mitarbeitendenversammlung/Aktionstag der
Krankenhäuser Am 29.04.2026 hat
die Bundesregierung den Gesetzesentwurf zur
Stabilisierung der Beitragssätze in der
gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz)
beschlossen. Dieses hat aus unserer Sicht
massive Auswirkungen auf die Refinanzierung der
Personalkosten in den Kliniken und damit auf die
Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Die Folgen der aktuellen Reformpläne im
GKV-BStabG wären fatal: Personalabbau,
zunehmende Berufsflucht und eine spürbare
Verschlechterung der Versorgung bis hin zur
Schließung bedarfsnotwendiger Kliniken. Deshalb
sehen die Krankenhäuser einen dringenden
Informations- und Austauschbedarf und möchten
das Thema bei einer offenen
Mitarbeiterversammlung/bei einem Aktionstag
gemeinsam mit Politiker:innen unterschiedlicher
Parteien diskutieren.
Seniorenvertretung tagt Am
Dienstag, den 2. Juni 2026, tagt die
Seniorenvertretung der Stadt Dinslaken. Beginn
der Sitzung ist um 17 Uhr im Stadthaus an der
Wilhelm-Lantermann-Straße (Großer Sitzungssaal
in der 6. Etage).
Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu
Gremiensitzungen sind online im
Ratsinformationssystem zu finden:
https://ris.dinslaken.de.

NRW: 3,5
Millionen Menschen lebten 2025 allein
* Einpersonenhaushalte waren die häufigste
Haushaltsform – In vier von zehn Haushalten
lebte nur eine Person * In Großstädten leben
Menschen häufiger allein * Jede zweite
alleinlebende Frau in NRW war 65 Jahre oder
älter
In NRW gab es im Jahr 2025
insgesamt 3,53 Millionen Einpersonenhaushalte.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt auf Basis erster
Ergebnisse des Mikrozensus 2025 weiter mitteilt,
entsprach dies einem Anteil von 40,7 % an den
insgesamt 8,69 Millionen Haushalten im Land.
Damit war der Einpersonenhaushalt die häufigste
Haushaltsform.
Zweipersonenhaushalte
machten mit 33,6 % rund ein Drittel aller
Haushalte aus, während 12,0 % der Haushalte aus
drei und 9,5 % aus vier Personen bestanden.
Haushalte mit fünf oder mehr Personen blieben
mit einem Anteil von 4,2 % eher die Ausnahme.
In Großstädten leben
Menschen häufiger allein Mit zunehmender
Gemeindegröße steigt tendenziell auch der Anteil
an Haushalten, in denen nur eine Person lebt. In
kleineren Gemeinden mit einer Bevölkerung bis
unter 20.000 bestand mit 32,9 % knapp ein
Drittel der Haushalte aus nur einer Person. In
Städten ab 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
lag dieser Anteil dagegen bei mehr als 46 %.

Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte
wiesen die
Universitätsstädte Aachen (55,1 %), Münster (52,7 %)
und Köln (48,8 %) im Jahr 2025 die höchsten
Anteile an Haushalten mit nur einer Person auf.
Am niedrigsten waren die Anteile an
Einpersonenhaushalten in den ländlich geprägten
Kreisen Steinfurt (29,5 %), Heinsberg (30,6 %)
und Borken (31,8 %).
Jede zweite
alleinlebende Frau in NRW war 65 Jahre oder
älter Nach Altersgruppen aufgegliedert stellten
die 35-49-Jährigen mit 15,8 % insgesamt gesehen
die kleinste und die ab 65-Jährigen mit 37,6 %
die größte Gruppe der Alleinlebenden in NRW dar.
Die Altersstruktur der Alleinlebenden
unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen
deutlich. Insbesondere bei den Frauen zeigen
sich altersspezifische Unterschiede: Während mit
9,9 % jede zehnte alleinlebende Frau 35-49 Jahre
alt war, war jede zweite alleinlebende Frau
(50,3 %) mindestens 65 Jahre alt.

Bei den Männern war die Altersverteilung
ausgeglichener: 22,4 % der alleinlebenden Männer
war 35 bis 49 Jahre alt. Damit war diese
Altersgruppe ähnlich stark vertreten wie die der
Senioren ab 65 Jahren mit 23,1 %. Eine Ursache
für den deutlich höheren Senioreninnenanteil bei
den weiblichen Alleinlebenden ist die höhere
Lebenserwartung von Frauen.
Alleinlebende in Großstädten jünger als
Alleinlebende in kleineren Gemeinden
Alleinlebende in größeren Städten haben eine
jüngere Altersstruktur als Alleinlebende in
kleineren Gemeinden. Während in 2025 lediglich
15,8 % der Alleinlebenden in Gemeinden bis unter
20.000 Einwohnern unter 35 Jahren alt waren, war
der entsprechende Anteil in Großstädten ab
500.000 Einwohnern mit 27,3 % fast doppelt so
hoch.
Der Anteil Alleinlebender im Alter
von 65 und mehr Jahren war dagegen in kleineren
Gemeinden höher als in größeren: In Gemeinden
mit unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
waren insgesamt 45,3 % mindestens 65 Jahre alt,
in Großstädten ab 500.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern traf dies nur auf 31,7 % zu.

NRW-Industrie: Gewinnung von Kies,
Sand und Ton 2025 auf Zehnjahrestief
* Absatzmenge sank seit 2015 um 16 % *
Absatzwert hingegen mit einem Anstieg von fast
60 % auf Höchststand * Abbau im Regierungsbezirk
Arnsberg am größten
In
Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 in 130
Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes, des
Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und
Erden 50,6 Millionen Tonnen Kies, Sand und Ton
gewonnen worden. Das waren 1,4 % bzw.
0,7 Millionen Tonnen weniger als im Jahr zuvor.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war der
Absatzwert mit 738,7 Millionen Euro nominal,
d. h. nicht inflationsbereinigt, um 1,3 % bzw.
9,2 Millionen Euro höher als ein Jahr zuvor.
Die Absatzmenge von Kies, Sand und Ton war
im letzten Jahr auf dem niedrigsten Stand seit
2015. Während vor 10 Jahren noch 60,1 Millionen
Tonnen gewonnen wurden, sank die Menge seitdem
um 9,6 Millionen Tonnen bzw. 15,9 %. Der
Absatzwert stieg nominal von damals
462,7 Millionen Euro um 276,0 Millionen Euro
bzw. 59,6 % und erreichte damit seinen
Höchststand der letzten zehn Jahre.

Bau- und andere natürliche Sande im Plus –
Brechsande und Körnungen rückläufig Im Jahr
2025 wurden 12,3 Millionen Tonnen Bau- und
andere natürliche Sande (ohne metallhaltige
Sande) im Wert von 112,3 Millionen Euro
gewonnen, was einem Anstieg von jeweils 3,0 %
zum Vorjahr entspricht. Auf Bau- und anderen
Kies entfielen 8,6 Millionen Tonnen (−1,4 %) mit
einem Absatzwert von 118,5 Millionen Euro
(+0,5 ).
Des Weiteren wurden für den
Beton-, Wege- oder Bahnbau 6,7 Millionen Tonnen
(−3,5 %) gebrochener Kalkstein und Dolomit im
Wert von 85,5 Millionen Euro (−0,3 %) sowie
6,6 Millionen Tonnen (−6,8 %) Brechsande und
Körnungen mit einem Absatzwert von
127,9 Millionen Euro (−6,9 %) erzeugt.
Von Körnungen und Splitt von Natursteinen (ohne
Marmor) wurden im letzten Jahr 5,0 Millionen
Tonnen (−0,4 %) im Wert von 68,0 Millionen Euro
(+2,5 %) gewonnen.
Durchschnittlicher
Absatzwert seit 2015 um 90 % gestiegen Der
durchschnittliche Absatzwert Kies, Sand und Ton
je Tonne erhöhte sich nominal von 14,22 Euro im
Jahr 2024 um 2,7 % auf 14,60 Euro im Jahr 2025.
Seit 2015 stieg der Absatzwert pro Tonne um
89,8 % (damals: 7,69 Euro). NRW-Betriebe
erzeugten über 22 % des gesamtdeutschen
Absatzwertes Bundesweit wurden im Jahr 2025
Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von
3,3 Milliarden Euro gewonnen. Das waren 0,9 %
mehr als 2024.
Der Anteil
nordrhein-westfälischer Betriebe am
gesamtdeutschen Absatzwert war mit 22,4 % nahezu
unverändert (2024: 22,3 %). Regierungsbezirk
Arnsberg bei Gewinnung knapp vorn Mit 29,8 %
erfolgte 2025 beinahe ein Drittel der
nordrhein-westfälischen Gewinnung von Kies, Sand
und Ton von Betrieben im Regierungsbezirk
Arnsberg. Darauf folgten Betriebe in den
Regierungsbezirken Düsseldorf mit 29,0 %, Köln
25,5 %, Münster 9,5 % und Detmold mit 6,2 %.
Moers: Der Grenzstreit an der Kendel - die
geldrisch-moersischen Limiten im frühen 18.
Jahrhundert Till Bodden, Leiter des
Stadtarchivs Kevelaer, berichtet über einen
Streit an der nordwestlichen Grenze der
Grafschaft Moers. Es geht um wichtige Ressourcen
wie Fischfang- und Weiderechte und das Stechen
des Torfes als Dünge- und Brennmaterial. Die
Streitigkeiten schwelen über einen längeren
Zeitraum. Im Sommer 1719 eskaliert die Lage. Es
kommt zu Schlägereien, Entführungen, Beraubungen
und sogar zu einem Todesfall.
Nach
einem Militäreinsatz dauert es noch Jahrzehnte
bis die Grenzziehung schließlich vertraglich
festgelegt werden kann. Veranstaltungsdatum
27.05.2026 - 18:00 Uhr - 20:30 Uhr.
Veranstaltungsort Firma Altes Landratsamt,
Kastell 5b, 47441 Moers.
Quiz in
Moers Die 3 erfolgreichsten Teams
werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt, pro
Team können maximal 6 Teilnehmer und
Teilnehmerinnen antreten. Die Startgebühr
beträgt pro Person 4 Euro. Anmelden könnt ihr
euch während der Kneipen-Öffnungszeiten.
Entweder vor Ort bei den Kellnern / Kellnerinnen
selbst (Dienstag - Samstag ab 18 Uhr) oder ihr
ruft kurz an (0 28 41 / 1 69 25 78).
Veranstaltungsdatum 27.05.2026 - 19:30 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Gemeinsam schauen - Ruf
des Lebens
Nach Arthur Schnitzler ab 18 U30 im
Studio (Eintritt frei) Aufopferungsvoll pflegt
Marie ihren bettlägerigen Vater. Der alte Tyrann
klammert sich an sie, beharrt auf ihrer
ständigen Anwesenheit im Krankenzimmer. Seit
drei Jahren hat Marie das Haus kaum verlassen.
Als sie sich in einen jungen Soldaten verliebt,
scheint ein Ausweg greifbar – doch sie ahnt
nicht, dass er sich längst entschieden hat.
Nicht für sie, sondern für den Krieg. Denn
das Vaterland muss verteidigt werden. Schnitzler
zeichnet in diesem selten gespielten
Theaterstück ein Dilemma, das aktueller ist, als
es auf den ersten Blick scheint: die
Unvereinbarkeit von Pflicht und
Selbstbestimmung, an der viele pflegende
Angehörige bis heute zu scheitern drohen. Doch
Ruf des Lebens ist mehr als das Porträt einer
aufopfernden Tochter – es ist die Anatomie einer
sterbenden Gesellschaft.
Nicht nur
Maries Vater, sondern alle Figuren sind dem
Untergang geweiht, erstarrt in einem System aus
Krieg, Verdrängung, Pflichtgefühl und
Opferbereitschaft. Der Theaterabend verbindet
zentrale Motive aus Schnitzlers Ruf des Lebens
mit anderen Texten des Autors, der als einer der
wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne
gilt.
Der „Dichter für Schwindelfreie“
zeigt in seinen Werken eine Gesellschaft am
Abgrund, geprägt von überlebten Konventionen,
von unerfüllten Liebeswünschen, Lebensängsten
und der verzweifelten Suche nach Sinn.
„Gemeinsam schauen!“ Anmeldung Tickets
unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 27.05.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9,
47441 Moers.
Moers:
Volkshochschulbeirat
Veranstaltungsdatum 28.05.2026 - 16:00
Uhr - 18:00 Uhr. Ort vhs Moers, 47441 Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung aufrufen
Moers: Poetry Slam
Slam im Bollwerk.
Eine wundervolle Tradition! Wie
immer entscheidet eine Publikums-Jury, was
gefällt. Für die Slam-Poet*innenn gibt es nur
wenige Regeln: ein Zeitlimit von 6 Minuten, nur
selbst verfasste Texte und außer dem Manuskript
keinerlei Hilfsmittel. Ansonsten ist erlaubt,
was gefällt, sei es nun Gedicht, Geschichte oder
frei vorgetragene Improvisation.

Ihr als Publikum entscheidet – und kürt den/die
Sieger*in. Diese unwiderstehliche Mischung aus
Lesung, Performance und Popkultur ist ein
mitreißendes Fest rund um das gesprochene Wort.
Line-up: t.b.a.
Unterhaltsam durch
den Abend führt der Moderator Markim Pause.
Mitmachen? Slam Poeten/Poetinnen wenden sich
bitte an info@poesieschlacht.de
Tickets gibt es ausschließlich an der
Abendkasse für 5 Euro (ermäßigt) und 7 Euro
(regulär). Veranstaltungsdatum 29.05.2026 -
20:00 Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Gedöns-Flohmarkt‘ in Meerbeck und Hochstraß
Am Samstag, 30. Mai,
findet von 14 bis 17 Uhr erneut der beliebte
‚Gedöns-Flohmarkt‘ in Meerbeck und Hochstraß
statt. Auf rund 30 Straßen bieten Anwohnerinnen
und Anwohner in Vorgärten und Höfen Trödel,
Kleidung, Bücher und Raritäten an. Nach dem
großen Erfolg in den vergangenen Jahr haben sich
wieder zahlreiche Haushalte angemeldet.
Neben dem Stöbern steht vor allem das
nachbarschaftliche Miteinander im Mittelpunkt –
mit guter Stimmung, Gesprächen und gemeinsamen
Aktionen. Ein besonderer Reiz ist der
Spaziergang durch die historische Zechensiedlung
mit ihren offenen Höfen und ihrem besonderen
Charme.

Besucherinnen und Besucher können sich auf eine
herzliche Atmosphäre freuen. Rückfragen sind
telefonisch beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
unter 0 28 41 / 201–530 sowie per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
Vinner Schützenfest
Am Samstag, den 30.05.2026 findet das
diesjährige, traditionelle Schützenfest,
beginnend mit dem Festumzug im Ortsteil, statt.
Gestartet wird um 15 Uhr am Schützenhaus Vinner
Str. 63, 47447 Moers. Von da an ist der Zugweg,
vorbehaltlich der Genehmigung durch die
zuständigen Behörden, wie folgt:
Leibnitzstraße, Kantstraße, Humboldtstraße, Otto-Ottsen-Straße
(Sackgasse), Fahnenabholung,
Otto-Ottsen-Straße, Humboldtstraße, Kantstraße, Gaußstraße,
Einsteinstraße, Leibnitzstraße, Abholung der
Königin, Leibnitzstraße, Humboldtstraße,
Reichweinstraße, Vinner Straße.

Ab Vinner Straße 55 - 60 Parade und
anschließenden Einzug auf des Fest- und
Vereinsgelände, Vinner Straße 63. Wie auch beim
Meisterschießen, werden die Kanoniere mit der
vereinseigenen Kanon Ehrensalutschüsse abfeuern.
Veranstaltungsdatum 30.05.2026 - 15:00
Uhr - 22:00 Uhr Veranstaltungsort Firma
Schützenverein Moers-Vinn 1903 e.V. Adresse
Vinner Straße 63 47447 Moers
Moers: Rund ums Schloss
Anna von Dronck lebte um 1600. Als
Zeitzeugin berichtet sie nicht nur vom Testament
der letzten Gräfin, sondern stellt heute im
Museum auch frühere Schlossbesitzer und
-besitzerinnen vor. Freuen Sie sich auf eine
unterhaltsame Führung über Schloss, Kirche,
Theater und "Heilanstalt"- und auf ein Getränk
im Rosengarten.

Geführt von Renate Brings-Otremba. T
reffpunkt: Schloss/Theatereingang Sonstiges: 6
bis 12 Gäste. Tour in Kooperation mit dem
Grafschafter Museum Kosten: 15 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 30.05.2026 - 17:00
Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Schloss /
Theatereingang. Veranstalter Stadt- und
Touristinformation Moers, Adresse Kirchstraße
27a/b, 47441 Moers.
Moers: Das
Beste von Udo Jürgens by SahneMixx - abgesagt -
Das wahre Gesicht zeigt Musik nur,
wenn sie live gespielt wird ...“ (Udo Jürgens)
Kreativ werden, ausprobieren, Spaß haben: MOVE!
bringt Moers in Bewegung Eine Woche
voller Beats, Farben, Ideen und Aktionen: Beim
Kinder- und Jugendkulturfestival MOVE! wartet
vom 13. bis 20. Juni wieder ein buntes Programm
auf Kinder und Jugendliche.

‚ReKi on Stage‘: In der Repelen Einrichtung ist
Rap das Thema. Zu Gast ist Rapper und
Musikproduzent Tomasz Kwapien (Foto: T.
Kwapien).
Insgesamt 15 kostenfreie
Workshops laden dazu ein, Neues auszuprobieren,
kreativ zu werden und gemeinsam Spaß zu haben.
Die Angebote finden in Jugendzentren, der
Bibliothek, dem Grafschafter Museum, der
Musikschule, am Skatepark im Freizeitpark und
bei den Penguin’s Days des Schlosstheater Moers
statt.
Den Abschluss bildet am Samstag,
21. Juni, der Familientag ‚MOVE! X Penguin’s
Days‘ auf dem Schlossplatz. Dort bieten
Einrichtungen und Projekte der kulturellen
Bildung kreative Mitmachaktionen, kleine
Bühnenbeiträge und selbstgemachte Speisen.
Veranstaltet wird MOVE! vom Kinder- und
Jugendbüro und dem Kulturbüro der Stadt Moers.
Das Festival ist erneut Teil des
Förderprogramms ‚Kulturrucksack NRW‘. Gaming,
Streetart, Rap Das Programm reicht von Musik und
Theater bis zu Streetart, Medien und kreativem
Gestalten. Im Jugendzentrum ‚Henri‘ in Kapellen
bauen Kinder beim Workshop ‚Arcade Retro Gaming‘
ihre eigene Spielekonsole. Im ‚Asbär‘ in Asberg
entstehen Schmuck und Accessoires aus Perlen.
Rap-Fans können sich im Jugendzentrum
Nord (JuNo) und in der ReKi in Repelen
ausprobieren. Auch Geschichte wird kreativ
vermittelt: Im Grafschafter Museum gehen
Jugendliche ab 14 Jahren auf Spurensuche durch
die Zeit des Nationalsozialismus in Moers. In
der Bibliothek dreht sich alles um ‚Guerilla
Poetry‘ – also kreative Texte im öffentlichen
Raum.
Streetart-Workshops wie ‚Taggen‘
oder ‚Skateboard Design‘ bringen Farbe ins
Spiel. Beim Improtheater heißt es ‚Spiel dich
frei!‘, während beim ‚Drum Circle‘ gemeinsam
getrommelt und musiziert wird.
Anmeldungen für die Workshops sind ab sofort
möglich.
Weitere Informationen.
Initiativkreis fordert wirtschaftspolitischen
Neustart für Moers Mit großer
Aufmerksamkeit verfolgt der Initiativkreis Moers
die Ergebnisse der aktuellen Standortanalyse der
Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer
für Moers. Die Analyse bestätigt einerseits die
hohe Lebensqualität, die attraktive Innenstadt
sowie die guten Freizeit- und Bildungsangebote
der Stadt.
Andererseits zeigt sie aber
auch deutliche wirtschaftliche Schwächen auf,
die aus Sicht der Unternehmen nicht länger
ignoriert werden dürfen. „Moers lebt derzeit
stark von seinen weichen Standortfaktoren. Doch
hohe Steuern, langsame Genehmigungsverfahren und
zunehmende regulatorischen Belastungen gefährden
die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes“,
erklärt der Vorsitzende Dr. Christoph Scherer.
Besonders kritisch bewertet die
Unternehmerschaft die Diskussion über mögliche
weitere Steuererhöhungen zur Deckung des
städtischen Haushaltsdefizits. Bereits heute
liege der Gewerbesteuerhebesatz in Moers
deutlich über dem Landesdurchschnitt. Viele
mittelständische Betriebe stünden dadurch
zunehmend unter Druck.
„Wer
Investitionen, Arbeitsplätze und
Unternehmensansiedlungen sichern will, darf die
Wirtschaft nicht weiter belasten. Zusätzliche
Steuererhöhungen würden Wachstum bremsen und die
wirtschaftliche Entwicklung der Stadt
langfristig schwächen“, betont Frank Heinrich,
Geschäftsführer des Vereins. Mit Sorge
betrachten die Unternehmen zudem die in der
Analyse deutlich kritisierten Planungs- und
Genehmigungsverfahren. Lange Bearbeitungszeiten
seien inzwischen ein echter Standortnachteil im
Wettbewerb mit anderen Kommunen.
Die
Initiativkreis Moers fordert daher konkrete
Maßnahmen: keine weiteren Erhöhungen der
Gewerbesteuer, schnellere und digitale
Genehmigungsverfahren, eine serviceorientierte
Verwaltung, mehr verfügbare Gewerbeflächen,
sowie einen dauerhaften strukturierten Dialog
zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik.
Positiv bewertet wird, dass Bürgermeisterin
Julia Zupancic angekündigt hat, die Ergebnisse
der Analyse als Ansporn für mehr
Wirtschaftsfreundlichkeit zu verstehen. Nun
komme es jedoch darauf an, den Ankündigungen
auch konkrete Schritte folgen zu lassen.
„Eine starke lokale Wirtschaft ist die
Grundlage für sichere Arbeitsplätze, soziale
Stabilität und handlungsfähige kommunale
Haushalte. Moers braucht jetzt einen
wirtschaftspolitischen Neustart mit mehr Tempo,
mehr Kooperation und besseren Rahmenbedingungen
für Unternehmen“, so Karl-Heinz Theußen,
stellvertretender Vorsitzender des
Initiativkreis Moers. Initiativkreis Moers e.V.
Mühlenstraße 20 - 30 47441 Moers Mail:
kontakt@initiativkreis-moers.de
Höhere Inflation durch Preisschock
beim Öl trifft weiterhin Familien am stärksten
Als Folge des Iran-Kriegs ist die
Inflationsrate in Deutschland im April auf 2,9
Prozent gestiegen – 0,2 Prozentpunkte mehr als
im März. Der Anstieg ist dabei weitestgehend auf
den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl
zurückzuführen, der sich bislang noch nicht auf
die Preise für Nahrungsmittel und andere Waren
und Dienstleistungen übertragen hat.
Auch die Verbraucherpreise beim Gas wiesen im
April wegen längerfristiger Verträge noch keine
besondere Preisdynamik auf, obwohl die
Weltmarktpreise deutlich angezogen haben. Die
Kraftstoffpreise prägen die
haushaltsspezifischen Inflationsraten: Familien,
und insbesondere die mit niedrigen und mittleren
Einkommen, sind derzeit von der neuen
Teuerungswelle besonders stark betroffen, weil
in ihren Warenkörben Ausgaben für
Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht
haben.
So war im Vergleich von neun
repräsentativen Haushaltstypen, die sich nach
Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem
Einkommen unterscheiden, im April die
Inflationsrate von Paarfamilien mit mittleren
bzw. geringen Einkommen mit 3,0 bzw. 2,9 Prozent
am höchsten. Darauf folgten Alleinerziehende mit
mittleren Einkommen und Paarfamilien mit hohen
Einkommen (je 2,8 Prozent).
Die
niedrigste Teuerung verzeichneten Alleinlebende
mit niedrigen Einkommen (2,1 Prozent), weil
diese oft kein Auto besitzen. Alle weiteren
untersuchten Haushaltstypen lagen mit Raten von
2,5 bis 2,7 Prozent dazwischen. Zu diesem
Ergebnis kommt der neue IMK Inflationsmonitor.*

Obwohl die Inflation durch den Krieg der USA
und Israels gegen den Iran deutlich verstärkt
wurde, ist die aktuelle Teuerungsdynamik weit
entfernt von der nach dem russischen Angriff auf
die Ukraine, zeigt Studienautorin Dr. Silke
Tober anhand eines Vergleichs mit Daten aus dem
April 2022. Damals lag die haushaltsspezifische
Inflationsrate bei Paarfamilien mit niedrigen
bzw. mittleren Einkommen bei 7,5 Prozent bzw.
7,3 Prozent, Alleinlebende mit niedrigen
Einkommen mussten vor vier Jahren eine
Preissteigerung von 6,5 Prozent schultern.
Ein wichtiger Grund für den Unterschied ist,
dass der Überfall auf die Ukraine, eine wichtige
Exporteurin von Nahrungsmitteln, kurzfristig
weltweit die Preise für Agrarrohstoffe
hochschnellen ließ. Nahrungsmittel zählen,
ebenso wie Haushaltsenergie, zu den Gütern des
Grundbedarfs, für die Haushalte mit niedrigen
bis mittleren Einkommen einen vergleichsweise
großen Anteil ihres Konsumbudgets ausgeben
müssen.
Der Krieg gegen den Iran und die
Blockade der Straße von Hormus dürfte sich
hingegen indirekt und langsamer auswirken über
höhere Energie-, Transport und
Düngemittelpreise. Wie groß der preistreibende
Effekt wird, hängt entscheidend von der Dauer
des Krieges ab, betont die
IMK-Inflationsexpertin: „Noch bleibt ein bis zum
Sommer begrenzter Höhenflug der Rohöl- und
Erdgaspreise ein realistisches Szenario“,
schreibt Tober. Ziehe sich der Konflikt hingegen
länger hin, „könnte jedoch auch der Iran-Krieg
einen größeren und breiter angelegten
Angebotsschock bewirken mit schwerwiegenderen
negativen Auswirkungen auf die Inflation und die
wirtschaftliche Aktivität“, warnt die Ökonomin.
Vor diesem Hintergrund müssten die
Regierungen in Deutschland und den anderen
Ländern des Euroraums vorbereitet sein, um bei
Bedarf rasch Maßnahmen zu ergreifen, die die
Bevölkerung entlasten. Der „Tankrabatt“ habe
seine Berechtigung, weil er neben
Privathaushalten auch Unternehmen entlaste und
zugleich die gemessene Inflation reduziere.
Setze sich der Preisauftrieb noch deutlich
länger fort, sei jedoch mehr notwendig.
Zu den sinnvollen möglichen Ansätzen zählt Tober
eine – im Vorfeld mit den Tarifparteien
abgestimmte – Neuauflage der abgaben- und
steuerfreien Inflationsausgleichsprämie, eine
temporäre Entkopplung des Strompreises vom
Gaspreis, für die das IMK kürzlich einen
Vorschlag gemacht hat (Link unten), sowie die
Vorbereitung von im Bedarfsfall schnell
einsetzbaren „Blaupausen“ für weitere
Energiepreisbremsen und Übergewinnsteuern.
Darüber hinaus seien Maßnahmen erforderlich, die
den Verbrauch fossiler Energien gezielt senken,
etwa ein Tempolimit auf Autobahnen.
Die
Europäische Zentralbank (EZB) habe „umsichtig
agiert“, als sie im April auf eine Zinserhöhung
verzichtete, betont die IMK-Inflationsexpertin.
„Denn die hohen Energiepreise belasten die
Wirtschaft und insbesondere die angeschlagene
Industrie, die zudem die US-Zölle, die kräftige
Euro-Aufwertung im vergangenen Jahr und die
starke Konkurrenz auf den Weltmärkten durch
chinesische Unternehmen zu verkraften hat.“
Generell werde es für die Zentralbank leichter,
weiter abzuwarten, wenn es gelinge, den Anstieg
der Verbraucherpreise durch staatliche Maßnahmen
zu bremsen.
Neukirchen-Vluyn: Neue Kurse bei der DRK
Familienbildung Niederrhein Neue
Kurse für Familien, Gesundheit und Bewegung: Die
DRK Familienbildung Niederrhein startet ab Juni
mit einem erweiterten Programm in
Neukirchen-Vluyn. Neben Yoga- und
Qi-Gong-Angeboten stehen auch Eltern-Kind-Kurse
sowie erstmals „Erste Hilfe am Hund“ auf dem
Programm.
Die DRK Familienbildung
Niederrhein startet ab Juni mit neuen Angeboten
in den Sommer. In Neukirchen-Vluyn beginnen
zahlreiche Kurse rund um Familie, Gesundheit und
Bewegung. Damit erweitert die Familienbildung
ihr Angebot für junge Familien ebenso wie für
Menschen, die etwas für ihre Gesundheit und ihr
Wohlbefinden tun möchten.
Für junge
Familien stehen unter anderem der Babykurs
„ElternStart NRW“ sowie ein neuer PEKiP®-Kurs
auf dem Programm. Beide Angebote richten sich an
Eltern mit Babys und fördern die frühkindliche
Entwicklung sowie den Austausch mit anderen
Familien. Neu im Angebot sind außerdem
verschiedene Yoga-Kurse sowie ein regelmäßiger
Qi-Gong-Kurs, die Entspannung und Bewegung in
den Alltag bringen sollen.
Darüber
hinaus kündigt die Familienbildung bereits das
neue Angebot „Yoga und Ernährung bei Rheuma“ an.
Tierfreunde können sich zudem auf den Kurs
„Erste Hilfe am Hund“ freuen, der im Juli
startet. Dort lernen Hundebesitzer wichtige
Sofortmaßnahmen für Notfälle mit ihrem
Vierbeiner.
Weitere Informationen und
Anmeldungen bei der DRK Familienbildung
Niederrhein, Grubenwehrstraße 5 in
Neukirchen-Vluyn, unter
0281 / 3001-8100
oder per E-Mail an
familienbildung@drk-niederrhein.de.

Familienbildung des DRK Niederrhein in der
Grubenwehrstraße in Neukirchen-Vluyn. (c)
DRK KV Niederrhein e. V.
Stadtführung durch die Hansestadt Dinslaken am
28. Mai Am Donnerstag, 28. Mai 2026
um 16 Uhr nimmt die Gästeführerin Beate Hettmer
Interessierte mit auf einen spannenden Rundgang
durch die Dinslakener Altstadt und erzählt
Geschichten aus der Zeit der Hanse. Sie
berichtet über die historische Hanse und
erläutert Wissenswertes zu den heutigen
kulturellen Vereinigungen des Internationalen
Hansebundes sowie der Rheinischen Hanse.
Treffpunkt zur Führung ist an der
Stadtinformation am Rittertor. Die
Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und
ist direkt vor Ort bei der Gästeführerin zu
entrichten. Eine verbindliche Anmeldung für die
Führung ist beim Team der Stadtinformation am
Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per
E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de
erforderlich.
Wein & Genuss
2026: Weinfest mit verkaufsoffenem Sonntag in
der Dinslakener Innenstadt Wein und
Genuss in der Dinslakener Innenstadt. Von
Donnerstag, 28. Mai, bis Sonntag, 31. Mai 2026
verwandelt sich die Dinslakener Innenstadt
erneut in ein Paradies für Weinliebhaber*innen
und Feinschmecker*innen. Bereits zum sechsten
Mal lädt das beliebte Fest „Wein & Genuss“ auf
den Neutorplatz ein und begeistert mit
ausgewählten Winzer*innen, Weinhändler*innen
sowie einem vielfältigen kulinarischen Angebot.

Die Besucher*innen des Weinfests dürfen sich auf
edle Tropfen aus verschiedenen Weinregionen
freuen. Dazu werden zahlreiche Köstlichkeiten
serviert – von herzhaften Grill- und
Fischgerichten über knusprigen Flammkuchen und
frische Crêpes bis hin zu vielfältigen
Käsesorten und weiteren Leckereien.
Öffnungszeiten des Weinfests: Donnerstag: 12
bis 22 Uhr Freitag: 12 bis 23 Uhr
Samstag: 11 bis 23 Uhr Sonntag: 11 bis 20
Uhr
An allen vier Veranstaltungstagen
sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit
regionalen und überregionalen Künstler*innen für
musikalische Unterhaltung. Am Sonntag, 31. Mai,
findet parallel zum Weinfest der verkaufsoffene
Sonntag in der Dinslakener Innenstadt statt. Die
Geschäfte öffnen ihre Türen und laden zum
entspannten Bummeln und Einkaufen ein.
Besucher*innen können den Besuch des Weinfests
ideal mit einem Einkaufsbummel verbinden und die
Innenstadt in ruhiger Atmosphäre genießen. Für
Kinder gibt es ebenfalls ein Angebot: Von 13 bis
18 Uhr erwartet sie auf dem Altmarkt ein buntes
Programm mit Hüpfburg, kleinen Spielgeräten und
einer Bimmelbahn. Die Veranstaltung „Wein &
Genuss“ wird von der Wirtschaftsförderung der
Stadt Dinslaken unterstützt.
Was
Gärtnern mit dem Körper macht
Gartenbauexperte erklärt, warum Gartenarbeit
mehr sein kann als nur ein Hobby Die
Gartensaison ist da: Beete werden gepflegt,
Gemüse gepflanzt, Stauden gegossen. Viele
verbringen jetzt jede freie Minute draußen. Und
das lohnt sich nicht nur für die Pflanzen.
Studien zeigen: Gartenarbeit wirkt nachweislich
positiv auf Körper und Psyche.

Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde
gärtnert, erfüllt ganz nebenbei die
Bewegungsempfehlungen der WHO. (Quelle: pixabay)
Was dabei im Körper passiert, haben Forscher
der Universität Wageningen gemessen: Sie setzten
Teilnehmende zunächst gezielt unter Stress – und
ließen sie danach entweder gärtnern oder lesen.
Nach 30 Minuten war der Cortisolspiegel in der
Gartengruppe deutlich stärker gesunken. Die
Stimmung hatte sich vollständig erholt. In der
Lesegruppe verschlechterte sie sich weiter.
„Gartenarbeit ist eine der wenigen
Aktivitäten, bei denen Bewegung, frische Luft
und ein sichtbarer Erfolg ganz natürlich
zusammenkommen“ sagt Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte des Bayerischen Landesverbandes
für Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Viele
Menschen unterschätzen, was eine Stunde im
Garten mit ihrem Körper macht."
Graben,
gießen, jäten Sportmedizinisch zählt
Gartenarbeit zur moderaten körperlichen
Aktivität – vergleichbar mit zügigem
Spazierengehen oder lockerem Radfahren. „Die
meisten Menschen merken gar nicht, wie viel sie
sich im Garten bewegen. Sie sind einfach
beschäftigt.", sagt Dr. Popp. Wer drei- bis
viermal pro Woche eine Stunde gärtnert, erfüllt
damit also ganz nebenbei auch die
Bewegungsempfehlungen der
Weltgesundheitsorganisation.
Das sagt die
Forschung Einen der stärksten Belege liefert
eine randomisierte Kontrollstudie der University
of Colorado, die 2023 im Lancet Planetary Health
veröffentlicht wurde. 291 Erwachsene wurden über
eine Gartensaison begleitet – die eine Hälfte
erhielt eine Parzelle in einem
Gemeinschaftsgarten, die andere blieb auf der
Warteliste. Das Ergebnis: Wer gärtnerte, bewegte
sich täglich mehr – und berichtete gleichzeitig
von deutlich weniger Stress und innerer Unruhe.
Besonders ausgeprägt war der Effekt bei
Menschen, die zu Beginn der Studie stark
belastet waren.
Bloß keinen Stress Wer
sich allerdings nun davon verleiten lässt, den
„perfekten“ Garten herzurichten, arbeitet gegen
den angestrebten Effekt. Intensive
Aufräumaktionen erzeugen unnötigen Aufwand statt
Erholung und zerstören noch dazu wertvolle
Lebensräume für Wildbienen, Käfer oder Igel.
„Ein Garten muss nicht geschniegelt sein, um
gepflegt zu wirken. Wer Strukturen wie
Totholzecken und Blühinseln erhält, trägt zur
Artenvielfalt bei und nimmt sich selbst den
Druck, ständig hinterherarbeiten zu müssen",
sagt Dr. Popp.
Genussreise um die
Welt Enni-Streetfood-Festival bringt
kulinarische Vielfalt nach Rheinberg
Rheinberg darf sich erneut auf ein genussvolles
Frühsommer-Wochenende freuen: Von Freitag, 29.
Mai, bis Sonntag, 31. Mai, verwandelt sich der
Große Markt in der Innenstadt in eine lebendige
Genussmeile. Beim Enni‑Streetfood‑Festival laden
zahlreiche Foodtrucks und ein buntes
Familienprogramm zum Schlemmen, Verweilen und
Entdecken ein. Am verkaufsoffenen Sonntag öffnen
zudem die Einzelhändler in der Innenstadt ihre
Türen.
„Streetfood, Livemusik,
entspanntes Bummeln und gute Gespräche unter
freiem Himmel – genau so fühlt sich Sommer an“,
sagt Stefan Krämer, Geschäftsführer der ENNI
Energie & Umwelt (Enni). „Wir freuen uns, dass
wir mit dem Festival mitten in Rheinberg wieder
einen Treffpunkt schaffen, an dem Jung und Alt
Neues ausprobieren und einfach ein paar schöne
Stunden genießen können.“
Auch
Rheinbergs Bürgermeister Philipp Richter
unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung
für die Stadt: „Das Streetfood-Festival ist eine
große Bereicherung für Rheinberg. Es bringt
Menschen zusammen, belebt unsere Innenstadt und
lädt dazu ein, die Vielfalt der Angebote zu
entdecken – und ich freue mich darauf, mich
selbst ein wenig durchzuprobieren.“ Gelegenheit
dazu bieten 17 Foodtrucks, die die Besucherinnen
und Besucher auf eine kulinarische Reise um die
Welt mitnehmen.
Auf dem Speiseplan stehen
unter anderem orientalische Spezialitäten,
argentinische Empanadas, amerikanische Flank
Steaks und herzhaftes Pulled Turkey. Kreative
Burger gehören ebenso dazu wie die beliebten
Dynamite Shrimps nach P. F. Chang aus Dubai. Für
den süßen Abschluss sorgen feines Mandelgebäck
sowie Crêpes und Barista‑Kaffee von „Hin &
Crêpes“, serviert aus einem liebevoll
restaurierten DDR‑Oldtimer.
Begleitet
wird das Streetfood-Erlebnis von einem
abwechslungsreichen Rahmenprogramm: Am
Freitagabend sorgt das Marc Summer Duo für
musikalische Unterhaltung. Am Samstag stehen
Livemusik mit „2 Council“ sowie die
Enni‑Hüpfburg auf dem Programm. Am
verkaufsoffenen Sonntag dürfen sich besonders
die kleinen Gäste auf Kinderschminken und erneut
auf die Hüpfburg freuen.
Das
Enni‑Streetfood‑Festival ist am Freitag, 29.
Mai, von 17.30 bis 22 Uhr, am Samstag, 30. Mai,
von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag, 31. Mai, von
12 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen
gibt es unter
www.enni.de/streetfood

v. l.: Veranstalter Marcus Remark,
Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer und
Bürgermeister Philipp Richter, die das Festival
mit Spannung erwarten.
Kamishibai in der Stadtbücherei Kleve am
Samstag, 30. Mai 2026 Am Samstag,
den 30.05.2026 um 10:30 Uhr öffnen sich die
Türen der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße
30-32, für ein weiteres Kamishibai-Event.

"Familie" ist das Thema des Erzähltheaters am
Samstag, 30. Mai 2026, in der Klever
Stadtbücherei.
Diesmal gibt es
Vorlesegeschichten aus dem
Bildkarten-Erzähltheater zum Thema Familie.
„Familie“ von Stephen Hogdun ist ein Bilderbuch,
in dem anschaulich eine Geschichte über die
Sehnsucht eines kleinen Elefanten nach einem
bestimmten Ort, den er als sein Zuhause
bezeichnen kann, erzählt wird. Weiterhin werden
dieses Mal beim Kamishibai zu erleben sein:
„Furzipups, der Knatterdrache“, „Der
Grolltroll“, der „Flunkerfisch“, „Henriette
Bimmelbahn“ und viele andere.
Alle, die
schön illustrierte, berührende und lehrreiche
Geschichten mögen, werden begeistert sein. Der
Vorleseclub wird vom Land Nordrhein-Westfalen
gefördert. Der Eintritt zum Kamishibai ist
selbstverständlich frei. Anmeldung nicht
erforderlich.
Am 30.
Mai: Vogelexkursion am Uettelsheimer See
Die Welt der Vogelstimmen ist facettenreich. Wer
mehr Gezwitscher als das von Amsel, Drossel,
Fink und Star erkennen möchte, kann dies am
Samstag, 30. Mai, bei einer ‚Vogelexkursion am
Uettelsheimer See‘ lernen. Die Veranstaltung der
vhs Moers – Kamp-Lintfort in Kooperation mit der
NABU Ortsgruppe Rheinberg beginnt um 8 Uhr.
Treffpunkt ist in Duisburg der Parkplatz 2,
Elisenstraße 30. Die Exkursion ist vor allem für
Anfängerinnen und Anfänger gedacht, die erste
Einblicke in die Vielfalt der Vogelstimmen
erhalten wollen. Ein Fachmann vom NABU erklärt,
welche Vögel bei uns leben und welchen
Lebensraum sie bevorzugen. Geländefeste Kleidung
wird empfohlen.
Wer möchte, kann ein
Fernglas mitbringen. Wer mit auf die Exkursion
gehen möchte, muss sich rechtzeitig anmelden:
Telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter www.vhs-moers.de
Ausstellung in der Klever Stadthalle:
Klima im Wandel Vom 2. Juni bis zum
29. Juni 2026 ist die Ausstellung „Klima im
Wandel – Wie können wir uns daran anpassen?“ der
Stiftung Umwelt und Entwicklung
Nordrhein-Westfalen in der großen Fensterfront
der Klever Stadthalle zu sehen. Die informative
Wanderausstellung lädt Interessierte dazu ein,
sich mit den aktuellen Veränderungen unserer
Umwelt und deren Auswirkungen auf den Alltag
auseinanderzusetzen.

Im Juni beherbergt die Stadthalle die
informative Ausstellung "Klima im Wandel".
Die Ausstellung zeigt anschaulich, wie sich
der Klimawandel bereits heute in
Nordrhein-Westfalen bemerkbar macht.
Gleichzeitig vermittelt sie praxisnahe Ansätze
und Ideen, wie den Herausforderungen begegnet
werden kann. Dabei werden verschiedene
Handlungsebenen in den Blick genommen – vom
individuellen Verhalten über gesellschaftliches
Engagement bis hin zu kommunalen und politischen
Maßnahmen.
Ergänzend zu der rund um die
Uhr einsehbaren Präsentation in den Fenstern ist
die Ausstellung an ausgewählten Terminen auch
persönlich zugänglich. Besucherinnen und
Besucher haben an folgenden Tagen jeweils von
13:00 bis 15:00 Uhr die Gelegenheit, die Inhalte
im Foyer der Stadthalle in Ruhe zu erkunden:
Mittwoch, 3. Juni 2026, Donnerstag, 11. Juni
2026, Mittwoch, 17. Juni 2026 sowie Donnerstag,
25. Juni 2026.

Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse
zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026
Wirtschaftsleistung um 0,3 % höher
als im Vorquartal Bruttoinlandsprodukt
(BIP), 1. Quartal 2026 +0,3 % zum Vorquartal
(preis-, saison- und kalenderbereinigt) +0,5
% zum Vorjahresquartal (preisbereinigt) +0,4
% zum Vorjahresquartal (preis- und
kalenderbereinigt)
Das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal
2026 gegenüber dem 4. Quartal 2025 – preis-,
saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 %
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das
Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. April 2026.
"Nach dem leichten Wachstum zum Jahresende 2025
ist die deutsche Wirtschaft auch positiv ins
Jahr 2026 gestartet", sagt Ruth Brand,
Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Vor
allem die Exporte stiegen zu Jahresbeginn
deutlich und stützten die Wirtschaftsleistung",
so Brand weiter.

Exporte im Plus, auch staatlicher Konsum zum
Vorquartal gestiegen Der Handel mit dem Ausland
nahm im 1. Quartal 2026 preis-, saison- und
kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden
insgesamt 3,3 % mehr Waren und Dienstleistungen
exportiert, nachdem im 4. Quartal 2025 noch ein
Rückgang der Ausfuhren zu verzeichnen war.
Zur positiven Entwicklung zu Jahresbeginn
trugen etwa die gestiegenen Exporte von
chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen
sowie Metallen bei. Die Importe erhöhten sich zu
Jahresbeginn insgesamt nur leicht (+0,1 %). Wie
schon in den Quartalen zuvor nahmen die preis-,
saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben
insgesamt zu, sie stiegen um 0,4 % im Vergleich
zum 4. Quartal 2025.
Dabei erhöhte der
Staat seine Konsumausgaben mit +1,1 % deutlich.
Die Konsumausgaben der privaten Haushalte
übertrafen dagegen das Niveau des 4. Quartals
2025 nicht. Sie entwickelten sich den neuesten
Berechnungen zufolge, gestützt auf eine breitere
Datengrundlage, etwas schwächer als noch bei der
BIP-Schnellmeldung vom 30. April 2026
angenommen.
Die
Bruttoanlageinvestitionen gingen im
1. Quartal 2026 preis-, saison- und
kalenderbereinigt deutlich zurück (-1,5 %),
nachdem sie Ende 2025 noch gestiegen waren. Die
Investitionen in Ausrüstungen – also vor allem
in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – sanken um
1,2 %, was auf schwächere staatliche
Ausrüstungsinvestitionen zurückzuführen ist.
Die Investitionen in Bauten nahmen mit
-2,5 % noch stärker ab. Dies ist vor allem der
ungewöhnlich kalten Witterung im Januar und
Februar geschuldet, die den Baufortschritt
bremste.
Bruttowertschöpfung im
1. Quartal 2026 erneut leicht gewachsen Die
preis-, saison- und kalenderbereinigte
Bruttowertschöpfung stieg im 1. Quartal 2026 mit
+0,1 % leicht an, nachdem sie im 4. Quartal 2025
bereits um 0,3 % zugelegt hatte. Das
Verarbeitende Gewerbe konnte die Wertschöpfung
preis-, saison- und kalenderbereinigt im
1. Quartal 2026 mit +0,7 % deutlich steigern.
Insbesondere in den Bereichen
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
sowie Sonstiger Fahrzeugbau nahmen die
preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich
zu. In der Herstellung von Metallerzeugnissen
sowie im Maschinenbau sank die
Wirtschaftsleistung dagegen.
Das
Baugewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang
gegenüber dem Vorquartal (-0,6 %), auch aufgrund
der ungünstigen Witterung zu Jahresbeginn. In
den meisten Dienstleistungsbereichen änderte
sich die Wertschöpfung gegenüber dem Vorquartal
kaum. Während die Unternehmensdienstleister und
die Sonstigen Dienstleister leicht im Minus
waren, konnten der Bereich Handel, Verkehr,
Gastgewerbe, der Bereich Information und
Kommunikation sowie die Finanz- und
Versicherungsdienstleister ihre preis-, saison-
und kalenderbereinigte Wirtschaftsleistung im
1. Quartal 2026 steigern.
Bei den
Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung,
Gesundheit war die Bruttowertschöpfung im
Vorquartalsvergleich nahezu unverändert.
Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich
gestiegen Im Vorjahresvergleich war das BIP im
1. Quartal 2026 preisbereinigt um 0,5 % höher
als im 1. Quartal 2025. Preis- und
kalenderbereinigt war der Anstieg geringer
(+0,4 %).
Konsumausgaben gegenüber dem
Vorjahr im Plus, Bauinvestitionen gesunken
Die preisbereinigten Konsumausgaben nahmen auch
im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum
Vorjahresquartal zu, sie stiegen um 1,6 %.
Darunter entwickelten sich sowohl die privaten
als auch die staatlichen Konsumausgaben positiv.
Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen um
0,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Beim Staatskonsum trugen vor allem höhere
Ausgaben des Bundes zu einem kräftigen Zuwachs
von 3,5 % bei. Die preisbereinigten
Investitionen in Ausrüstungen nahmen ebenfalls
im Vergleich zum 1. Quartal 2025 zu (+0,5 %).
Darunter entwickelten sich vor allem die
gewerblichen Pkw-Zulassungen sehr positiv. Aber
auch die Investitionen des Staates, die
investive Ausgaben im Verteidigungsbereich
einschließen, waren höher als im Vorjahr.
In Bauten wurde hingegen deutlich weniger
investiert als im Vorjahreszeitraum (-3,3 %).
Gebremst wurde die Bautätigkeit vor allem von
der schlechten Witterung zu Jahresbeginn. Die
Entwicklung im Außenhandel war im 1. Quartal
2026 gegenüber dem Vorjahresquartal zweigeteilt:
Die Exporte sanken insgesamt preisbereinigt um
0,3 %. Dies ging auf geringere
Dienstleistungsausfuhren zurück (-2,4 %), vor
allem in den Bereichen sonstige
unternehmensbezogene Dienstleistungen (u. a.
Forschung und Entwicklung, Freiberufliche
Dienstleistungen und
Managementberatungsleistungen) und
Transportdienstleistungen.
Die Ausfuhr
von Waren überschritt hingegen das Niveau des
Vorjahres leicht (+0,4 %), was unter anderem auf
stärkere Exporte von Datenverarbeitungsgeräten
sowie elektrischen Ausrüstungen zurückzuführen
war. Die Importe nahmen um 1,7 % zu. Auch hier
wurden weniger Dienstleistungen gehandelt
(-3,2 %). So gingen etwa die Importe von
Telekommunikations-, EDV- und
Informationsdienstleistungen sowie sonstigen
unternehmensbezogenen Dienstleistungen zurück.
Die Einfuhr von Waren (+3,8 %) lag
hingegen deutlich höher als im Vorjahresquartal.
Insbesondere die Importe von Kraftwagen und
Kraftwagenteilen nahmen zu. Bruttowertschöpfung
im Vorjahresvergleich in fast allen Bereichen im
Plus Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung
insgesamt nahm im 1. Quartal 2026 gegenüber dem
Vorjahresquartal um 0,5 % zu.
Das
Verarbeitende Gewerbe konnte seine Wertschöpfung
im Vorjahresvergleich im 1. Quartal 2026 leicht
steigern (+0,1 %), nachdem sie bereits im
4. Quartal 2025 angestiegen war. Besonders die
Kokerei und Mineralölverarbeitung sowie der
Sonstige Fahrzeugbau verzeichneten
Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr, während
die Herstellung von chemischen Erzeugnissen und
der Maschinenbau Rückgänge hinnehmen mussten.
Dagegen konnten beinahe alle
Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftliche
Leistung gegenüber dem Vorjahresquartal
ausweiten. Besonders deutlich waren die Zuwächse
der preisbereinigten Wertschöpfung im Bereich
Information und Kommunikation mit +2,0 % sowie
bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung,
Gesundheit mit +1,8 %. Einen Rückgang
verzeichneten lediglich die Finanz- und
Versicherungsdienstleister (-1,2 %).
Im
Baugewerbe setzte sich die bereits mehr als vier
Jahre anhaltende negative Entwicklung der
Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahr
fort (-4,4 %). Dabei verzeichneten sowohl das
Bauhauptgewerbe als auch das Ausbaugewerbe
Produktionsrückgänge im 1. Quartal 2026.
Erwerbstätigkeit deutlich gesunken Die
Wirtschaftsleistung wurde im 1. Quartal 2026 von
rund 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit
Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren
157 000 Personen (-0,3 %) weniger als im
1. Quartal 2025.
Dabei wurden die
kräftigen Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe
und im Baugewerbe nicht vom leichten Anstieg der
Erwerbstätigkeit in den Dienstleistungsbereichen
kompensiert (siehe Pressemitteilung
Nr. 167 vom 19. Mai 2026). Die
durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je
erwerbstätiger Person stiegen nach ersten
vorläufigen Berechnungen des Instituts für
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der
Bundesagentur für Arbeit im 1. Quartal 2026 im
Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,3 %.
Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen –
also das Produkt aus der gesunkenen
Erwerbstätigenzahl und den gestiegenen
geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person –
blieb im gleichen Zeitraum unverändert. Die
gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität –
gemessen als preisbereinigtes BIP je
Erwerbstätigenstunde – nahm nach vorläufigen
Berechnungen gegenüber dem Vorjahresquartal um
0,5 % zu. Je Erwerbstätigen gerechnet war sie um
0,8 % höher als vor einem Jahr.
Konsum
und Einkommen steigen in gleichem Maß, Sparquote
unverändert zum Vorjahr In jeweiligen Preisen
war sowohl das BIP als auch das
Bruttonationaleinkommen im 1. Quartal 2026 um
3,2 % höher als ein Jahr zuvor. Das
Volkseinkommen wuchs um 3,4 % gegenüber dem
1. Quartal 2025.
Dabei nahmen die
Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit +2,1 %
weniger stark zu als das Arbeitnehmerentgelt.
Dieses erhöhte sich mit +3,9 % jedoch schwächer
als in den Quartalen zuvor, was zum einen auf
den Rückgang der Zahl der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer (-0,3 %) zurückzuführen ist, zum
anderen auf geringere Steigerungen bei den
Sozialbeiträgen der Arbeitgeber (+3,5 %). Je
Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer erhöhten sich
die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter
im 1. Quartal 2026 um +4,3 % im Vergleich zum
Vorjahresquartal.
Hierbei spielte die
Entwicklung der Sonderzahlungen, zu denen auch
Abfindungen zählen, eine Rolle. Netto stieg die
Lohnsumme insgesamt mit +3,9 % etwas schwächer
als die Bruttolohnsumme (+4,0 %). Dies lag an
einer leicht überdurchschnittlichen Entwicklung
der Sozialbeiträge der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer (+4,2 %) sowie der Lohnsteuer
(+4,3 %).
Da der Konsum der privaten
Haushalte in jeweiligen Preisen im 1. Quartal
2026 gegenüber dem 1. Quartal 2025 in gleichem
Maße zulegte wie ihr gesamtwirtschaftliches
Einkommen (jeweils +3,3 %), befand sich die
Sparquote mit 12,6 % auf demselben Niveau wie im
Vorjahr.
Die deutsche Wirtschaft im
internationalen Vergleich Zu Jahresbeginn lag
die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
leicht oberhalb des europäischen Durchschnitts:
In der Europäischen Union (EU) insgesamt war die
Wirtschaftsentwicklung im 1. Quartal 2026 im
Vergleich zum Vorquartal mit +0,2 % etwas
schwächer als in Deutschland (+0,3 %).
Von den anderen großen EU-Mitgliedstaaten
verzeichnete Spanien mit +0,6 % das stärkste
Wachstum des preis-, saison- und
kalenderbereinigten BIP. In Italien (+0,2 )
stieg die Wirtschaftsleistung ebenfalls, in
Frankreich stagnierte sie hingegen. In den USA
fiel das BIP im Vergleich zum 4. Quartal 2025 um
0,5 % höher aus. Im preis-, saison- und
kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die
Wirtschaftsleistung in Deutschland leicht um
0,3 % zu, während sie in der EU insgesamt
deutlich um 1,0 % anstieg.
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