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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

Archiv  • Vorige Woche: KW 21
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 22: Montag, 25. - Sonntag, 31. Mai 2026  Themen u.a.:

Nacht der Geschichte am Freitag, 12. Juni 2026 um 19:00 Uhr Moers.
AUSVERKAUFT! Für die „Nacht der Geschichte“ am 12. Juni sind alle Karten restlos vergriffen. Interessierte Besucher können sich auf die Warteliste des Grafschafter Museums setzten lassen (Tel.: 02841/20168200).
Die achte Nacht der Geschichte wird vom Grafschafter Museums- und Geschichtsverein in Kooperation mit dem Grafschafter Museum, den Moerser Stadtführern, dem Schlosstheater Moers und der Wirtschaftsförderung Moers veranstaltet.

Weltnichtrauchertags am 31. Mai
NRW: Lungenkrebs weiterhin für mehr als 5 % aller Sterbefälle ursächlich
* 11.410 Menschen starben 2024 an Lungen- oder Bronchialkrebs – das Durchschnittsalter lag bei 72,6 Jahren,
* Sterbefälle bei Männern rückläufig und bei Frauen stagnierend * 2025 rauchte knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren in NRW

Lungen- und Bronchialkrebs war 2024 – wie im Vorjahr – die häufigste Todesursache unter den krebsbedingten Sterbefällen und mit einem Anteil von 5,2 % an allen Sterbefällen die dritthäufigste Todesursache unter den Einzeldiagnosen in Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2026 mitteilt, stieg damit der Anteil der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen an allen Sterbefällen gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte leicht an. 

Im Zehnjahresvergleich sank dieser Anteil jedoch um einen Prozentpunkt (2014: 6,2 ). 2024 starben insgesamt 11.410 Menschen aus NRW an Lungen- oder Bronchialkrebs. 


Rückgang lungenkrebsbedingter Sterbefälle bei Männern, Stagnation bei Frauen Während der Anteil lungen- oder bronchialkrebsbedingter Sterbefälle bei Männern von 8,2 % im Jahr 2014 auf 6,0 % im Jahr 2024 sank, blieb er bei Frauen auf einem konstanteren Niveau. Zuletzt lag er 2024 bei 4,4 % und damit weiterhin niedriger als bei den Männern. Insgesamt waren 57 % der an Lungen- oder Bronchialkrebs Gestorbenen Männer.

Das durchschnittliche Sterbealter der 2024 an Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen aus Nordrhein-Westfalen war mit 72,6 Jahren um rund sieben Jahre niedriger als das aller Gestorbenen. Den höchsten Anteil an durch Lungen- und Bronchialkrebs Gestorbenen hatte Oberhausen mit 6,6 %, der niedrigste Anteil mit 3,8 % lag im Oberbergischen Kreis vor.

2025 rauchte in NRW knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren Zu den Risikofaktoren für Lungenkrebs zählt unter anderem das Rauchen. Laut Erstergebnissen des Mikrozensus rauchte in 2025 mit 19,4 % knapp ein Fünftel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung ab 15 Jahren. Von den Raucherinnen und Rauchern gaben 83,7 % an, überwiegend Zigaretten zu rauchen, 10,2 % griffen primär zur E-Zigarette.

Zu den Nichtrauchern zählten insgesamt gut vier Fünftel (80,6 %) der Bevölkerung ab 15 Jahren. Von diesen gaben 23,1 % an, früher einmal geraucht zu haben. Fast jeder vierte Mann und jede sechste Frau gaben an, zu rauchen Unter Männern ist das Rauchen stärker verbreitet als unter Frauen.

In NRW rauchte 2025 fast jeder vierte Mann (22,7 %), während es bei den Frauen gut jede Sechste (16,1 %) war. Besonders ausgeprägt ist dieser Unterschied in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen, in der 29,1 % der Männer, aber nur 16,3 % der Frauen rauchten.



Generell ist der Anteil der Rauchenden in den mittleren Altersgruppen am höchsten. 2025 lag er bei den 35- bis 54-Jährigen bei über 24 Prozent. Im Gegensatz dazu fällt der Anteil in der älteren Generation deutlich geringer aus: In der Altersgruppe ab 65 Jahren war die Raucherquote mit 12,2 Prozent nur etwa halb so hoch wie in den mittleren Altersgruppen. 

DRK Dingden begleitet die 50. Fußwallfahrt nach Kevelaer  
Hamminkeln-Dingden, Kevelaer - Wasser reichen, Blasen versorgen, Sicherheit geben: Zum 50. Mal begleitet das DRK Dingden die Fußwallfahrt nach Kevelaer. Für die Ehrenamtlichen ist die Dankbarkeit der Pilgerinnen und Pilger dabei der schönste Lohn ihres Einsatzes.  

Nach vielen Kilometern haben die Pilgerinnen und Pilger der katholischen Pfarrei Maria Frieden Dingden am Samstag ihr Ziel in Kevelaer erreicht. Zum 50. Mal wird die Fußwallfahrt dabei vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Dingden begleitet – und das DRK ist längst selbst zu einem festen Bestandteil dieser besonderen Tradition geworden.  

Bereits seit der ersten Wallfahrt im Jahr 1975 engagieren sich die Helferinnen und Helfer des DRK für die Sicherheit und Versorgung der Pilgergruppe. Anfangs übernahmen sie vor allem die Verkehrssicherung an gefährlichen Straßenabschnitten ohne Radweg, seit 2002 begleiten zusätzlich drei bis vier Einsatzfahrzeuge die gesamte Strecke.  

Für das DRK-Team begann der Einsatz bereits am frühen Samstagmorgen um 6 Uhr. Rund 20 Kästen Wasser wurden organisiert, gekühlt und in die Fahrzeuge verladen. Während der gesamten Strecke kümmerten sich die Ehrenamtlichen um Wasserstellen, versorgten Blasen und kleinere Beschwerden, transportierten erschöpfte Pilgerinnen und Pilger oder das Gepäck der Übernachtungsgäste und sicherten Kreuzungen entlang des Weges.

Bis zu sechs Ehrenamtliche waren am Samstag im Einsatz, am Sonntag begleiten weitere Helferinnen und Helfer die Rückkehr der Wallfahrer nach Dingden. Für viele von ihnen ist die besondere Gemeinschaft und die Dankbarkeit der Pilger der schönste Lohn ihres Engagements.  

„Wenn wir sehen, wie erleichtert jemand nach vielen Kilometern ein Glas Wasser bekommt oder einfach weiß, dass Hilfe ganz in der Nähe ist, dann wissen wir, warum wir das ehrenamtlich machen. Diese Gemeinschaft und Dankbarkeit erlebt man nur selten so intensiv wie bei der Wallfahrt“, sagt Anne Nienhaus, Bereitschaftsleitung des DRK Dingden. Besonders bewegend seien für die Helferinnen und Helfer oft die Momente nach der Ankunft in Kevelaer.

Nach langen und oftmals heißen Stunden werde spürbar, wie viel Vertrauen und Verbundenheit zwischen Pilgern und Begleitteam entstanden sei.  Auch Stefan Terörde vom Vorstand des DRK Dingden betont die Bedeutung des Ehrenamtes: „Ohne engagierte Menschen wäre eine solche Begleitung über Jahrzehnte nicht möglich. Wir freuen uns immer über neue Helferinnen und Helfer, die Teil unserer Gemeinschaft werden möchten – egal ob bei Sanitätsdiensten, Veranstaltungen oder der Wallfahrtsbegleitung. Jeder kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen.“  

- Nächstes Treffen: jeden zweiten Montag, 20–22 Uhr
- DRK-Unterkunft, Schwanenschlatt 13, Hamminkeln
- Kontakt über die Website www.drk-dingden.de oder 02852 - 18 26  

Über den DRK Ortsverein Dingden e.V.
Der DRK Ortsverein Dingden e. V. ist eine lokale Gliederung des Deutschen Roten Kreuzes mit Sitz in Hamminkeln-Dingden. Er engagiert sich vielfältig im sozialen und gesundheitlichen Bereich – unter anderem durch Erste-Hilfe-Kurse, Sanitätsdienste bei Veranstaltungen, Katastrophenschutz und einen mobilen sozialen Hilfsdienst.

Letzterer richtet sich vor allem an ältere oder hilfsbedürftige Menschen und bietet Fahrdienste mit Begleitungen zu Terminen an. Ein besonderer Schwerpunkt des Vereins liegt zudem auf der frühkindlichen Bildung: Seit 1996 betreibt er eine inklusive Kindertageseinrichtung, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut und individuell gefördert werden. Der Verein wird von engagierten Ehrenamtlichen getragen und leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen Miteinander in Hamminkeln.  
Große Freude an der Gnadenkapelle in Kevelaer: Nach fast zehn Stunden unterwegs erreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 50. Dingdener Fußwallfahrt ihr Ziel. Mit auf dem Weg waren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK Ortsvereins Dingden, die für die Sicherheit und medizinische Versorgung sorgten. Zum Jubiläum der Wallfahrt galt ihnen ein besonderer Dank der Pilgergemeinschaft.

Stadt Dinslaken trauert um die beiden verstorbenen Schulkinder
Die Stadt Dinslaken befindet sich nach dem tragischen Unfall von zwei Schulkindern am Mittwoch, den 28.05., in einem Schockzustand und tiefer Trauer. Am Freitag, den 29.05., wird es deshalb um 9.15 Uhr eine stadtweite gemeinsame Schweigeminute für alle Schulen, Betriebe, Institutionen, etc. geben, die sich daran beteiligen möchten. Die Stadt ruft dazu auf, für eine Minute zusammen innezuhalten und der beiden verstorbenen Jungen zu gedenken.

Um der betroffenen Nachbarschaft aber auch anderen trauernden Menschen aus der Stadtgesellschaft zur Seite zu stehen, wird es heute bis 20 Uhr seelsorgerische Unterstützung in einem Zelt an der Unfallstelle geben. Wenn der Bedarf da sein sollte, wird das Zelt auch morgen noch als Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Die evangelische Stadtkirche (Duisburger Straße 9) öffnet zudem als Anlaufstelle ihre Pforten.
Heute hat sie von 10 bis 18 Uhr geöffnet (Seelsorger von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr vor Ort), morgen von 10 bis 18 Uhr (Seelsorger von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr vor Ort) und Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Eltern und Angehörige, die Hilfestellungen benötigen, um das tragische Ereignis mit ihren Kindern oder Jugendlichen aufzuarbeiten, finden nützliche Hinweise in den vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zusammengestellten Dokumenten:  Wenn Kinder ein Unglück miterleben Wenn du ein Unglück miterlebt hast …

Zusammengefasst ist für alle betroffenen Kinder und Jugendlichen jetzt Folgendes wichtig: Nähe zu verlässlichen, verständnisvollen und empathischen Bezugspersonen (Eltern, Lehrkräfte), Verständnis fördernde Informationen („Wie konnte es passieren“), einen strukturierten, Halt gebenden „Alltag“ (der natürlich kein Alltag ist), Hilfe beim Ausdruck eigener Betroffenheit und Trauer (gemeinsames Innehalten, Rituale, Gebet, Kerzen, Gedenkort).

Stadtweit hat Bürgermeister Simon Panke am Donnerstag und Freitag eine Trauerbeflaggung angeordnet. Aufgrund der Situation wird auch das Wein- und Genussfest heute ohne Musik und Bühnenprogramm stattfinden. So wird den Menschen in der Stadt die Möglichkeit gegeben, sich zu treffen und gemeinsam auszutauschen – auch über den schwerwiegenden Unfall, der sich in ihrer Stadt ereignet hat.

Seelsorger-Erkunder werden auf der Veranstaltung zugegen sein. Der Stadtfeuerwehrverband hat auch ein Spendenkonto für die Familien der Kinder eingerichtet (Konto: DE 43 3566 0599 1032 9840 09, Verwendungszweck: Unfallopfer).  

Dinslaken: Ökumenische Seelsorger an der Unglücksstelle
Auch heute (29.05.) leisten ökumenische Seelsorger an der Unglückstelle den trauernden Menschen Beistand. Bis 20 Uhr stehen sie heute an der Stelle, an der am Mittwoch zwei Schulkinder ihr Leben verloren haben.
Am Samstag (30.05.) sind sie bis 16 Uhr vor Ort. Bei beginnenden Unwettern muss die Betreuung zeitweise eingestellt werden.

Neues Amtsblatt
Am 27. Mai 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält eine öffentliche Bekanntmachung der Stadt Dinslaken für die europaweite Ausschreibung der Faserzementfassade und Wärmedämmung für die KiTa Edithweg. Das städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine

Praktische Umweltbildung in im Kreis Wesel: Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp gewinnt das „E-Waste Race“
Das Sammeln hat sich gelohnt: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp haben den Schulwettbewerb „E-Waste Race“ im Kreis Wesel für sich entschieden. Unter Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl sammelten neun Schulen vier Wochen lang Elektroschrott in ihrer Nachbarschaft, der nun in den Kreislauf zurückgeführt wird.

Dabei haben sie sich aktiv mit den Themen Konsum, Weiterverwendung, Reparatur und Recycling auseinandergesetzt. Ziel ist es, ökologisches Bewusstsein und nachhaltiges Handeln zu fördern. Mit 2.301 gesammelten Teilen Elektroschrott und den meisten Punkten im Wettbewerb hat die Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp das Rennen gewonnen. Insgesamt sammelten die Schulen 13.171 Teile Elektroschrott.

Ausflug ins Mondo mio! Dortmund für Gewinnerteam
Im Rahmen der Preisverleihung überreichte die Heinz Trox-Stiftung den fleißigen Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp feierlich den Gewinnerscheck. Die Teilnehmenden haben einen Schulausflug ins Mondo mio! nach Dortmund gewonnen. Auch Landrat Ingo Brohl, die Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co. KG und die ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR gratulierten dem Gewinnerteam.

Elektroschrott-Sammelaktion: Bewusstseinswandel in den Schulen im Kreis Wesel
Deutschland steckt im Elektroschrott-Dilemma: Jährlich fallen 1,7 Millionen Tonnen an, doch gesammelt wird nicht einmal ein Drittel. Statt der geforderten 65 Prozent liegt die Sammelquote aktuell bei nur 31,7 Prozent – Tendenz fallend. Der Rest verschwindet in Schubladen, Kellern oder auf fragwürdigen Wegen ins Ausland.

Was fehlt, ist eine Verhaltensänderung in den Haushalten. Um hier Bewegung in die Sache zu bringen, hat die gemeinnützige Initiative „Das macht Schule“ vor vier Wochen erneut das E-Waste Race im Kreis Wesel gestartet. Im Rahmen des Wettbewerbs rührten die Schülerinnen und Schüler engagiert und auf vielfältige Weise die Werbetrommel, besuchten Repair Cafés, verschenkten noch funktionsfähige Geräte und gaben ihnen damit ein zweites Leben.

Der Wettbewerb wurde dank finanzieller Unterstützung von der Heinz Trox-Stiftung ermöglicht. Engagierter Logistikpartner waren die ASG Wesel, die ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR, sowie die Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG.

Ingo Brohl, Landrat Kreis Wesel:
„Ich gratuliere der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp herzlich zum ersten Platz beim E-Waste Race. Die Schülerinnen und Schüler haben mit großem Engagement gezeigt, wie Umweltbewusstsein und Teamarbeit erfolgreich zusammenwirken können. Gleichzeitig gilt mein Dank und meine Anerkennung auch allen anderen teilnehmenden Schulen.
Jedes gesammelte und jedes recycelte Elektrogerät leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz. Am Ende kann es bei einem Wettbewerb zwar nur einen Sieger geben – gewonnen hat aber vor allem das gemeinsame Bewusstsein für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln.“

Paul Schwarz, Vorstandsvorsitzender der Heinz Trox-Stiftung:
„Mit unserer Förderung des E-Waste Race möchten wir dazu beitragen, Nachhaltigkeit für Schülerinnen und Schüler konkret erlebbar zu machen. Die Verbindung aus Bildung, praktischem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung macht das Projekt besonders wertvoll. Gleichzeitig zeigt es, wie wichtig frühzeitige Sensibilisierung für Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft ist.“

Magali Wefers, Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co. KG:
„Ein spannendes Rennen und großes Engagement aller teilnehmenden Schulen machten das E Waste Race auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg. Das Projekt unterstreicht, was Teamgeist und gemeinsames Handeln bewegen kann. Unser herzlicher Dank gilt unseren Partnern, die das E Waste Race erneut ermöglicht haben. Wir gratulieren der Gewinnerschule und wünschen viel Freude beim Klassenausflug.“

Schulleitung der Gewinnerschule:
„Wir freuen uns sehr über den Gewinn beim E-Waste-Race und sind stolz darauf, als Anne-Frank-Gesamtschule Moers Rheinkamp gemeinsam so viel Elektroschrott gesammelt und mit Kreativität und Engagement auch das Schulumfeld zum nachhaltigen Handeln angestiftet zu haben.

Deshalb danken wir allen für‘s Mitmachen. Besonders begeistert sind wir von unserer 6d und der gesamten Schulgemeinschaft, die mit Teamgeist und viel Ausdauer gezeigt haben, wie man Verantwortung übernehmen kann, um zusammen aktiv etwas für den Umweltschutz zu leisten. Der Erfolg zeigt, dass junge Menschen mit Zusammenhalt und Motivation viel erreichen können. Das wird auch die Klassengemeinschaft nachhaltig stärken.“

Folgende Schulen haben am Projekt teilgenommen:
Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel
Julius-Stursberg-Gymnasium
Konrad-Duden-Gymnasium
Sekundarschule Alpen
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
Gesamtschule Am Lauerhaas
Ida-Noddack-Gesamtschule
Private Realschule Sonsbeck
Viktor-Schule
Gemeinsam für ein Umdenken in Deutschland

Plan E unterstützt die Kommunikation und stellt den teilnehmenden Schulen Sammeltaschen zur Verfügung. Die Schulen selbst können funktionierende Geräte über Kleinanzeigen oder nebenan.de weiterverschenken und ihnen damit ein zweites Leben geben.

Die Mission von Das macht Schule ist Lehrkräften die Umsetzung praxisnaher Projekte zu erleichtern, die Selbstwirksamkeit, Lebenskompetenzen und Nachhaltigkeitsbewusstsein fördern. Die außerschulischen Projekte tragen dazu bei, Lücken im Bildungssystem zu schließen und fördern nachhaltiges Handeln sowie soziales Engagement und wirken weit über die Schule hinaus. Zusätzlich vermittelt die Initiative gebrauchte Hardware aus Unternehmen kostenlos an Schulen. Mehr: www.das-macht-schule.net/ueber-uns.

Die Heinz Trox-Stiftung mit Sitz in Neukirchen-Vluyn wurde 1991 von Heinz Trox gegründet. Sie stellt der Devise des Stifters folgend, den Menschen und sein Wohlbefinden in den Mittelpunkt und fördert sowohl Bildungs- als auch wissenschaftliche Forschungsprojekte sowie karitative Initiativen an den deutschen Standorten der TROX GmbH. Wir unterstützen Projekte, die Hilfe zur Selbsthilfe fördern, die nachhaltig aufgestellt sind und die Dritte dazu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen (www.heinz-trox-foundation.com).

Plan E ist deutschlandweiter Kooperationspartner des E-Waste Race. Mit der Aufklärungskampagne Plan E informiert die stiftung ear bundesweit Menschen über das richtige Entsorgen von Elektroaltgeräten. Mehr: www.e-schrott-entsorgen.org.


Inflationsrate im Mai 2026 voraussichtlich +2,6 %
Verbraucherpreisindex, Mai 2026:
+2,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,2 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Mai 2026:
+2,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,1 % zum Vormonat (vorläufig)

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Mai 2026 voraussichtlich +2,6 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber April 2026 um 0,2 %.

Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Mai 2026 voraussichtlich +2,5 %. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 6,6 %. Damit hat sich die Teuerung der Preise für Energie im Mai abgeschwächt (April 2026: +10,1 % gegenüber April 2025).

NRW: Erneut weniger Wohnungen im Jahr 2025 fertiggestellt
* Rückgang um 9,4 % gegenüber 2024 – niedrigster Stand seit 2011 * 19,8 fertiggestellte Wohnungen je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner * Höchste Wohnungsbauquote mit 42,6 in Köln – geringste mit 1,9 in Krefeld 

Im Jahr 2025 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 37.185 Wohnungen als fertiggestellt gemeldet (einschließlich Umbaumaßnahmen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Statistik der Baufertigstellungen mitteilt, waren das 9,4 % bzw. 3.840 Wohnungen weniger als im Jahr 2024.



Zuletzt wurden in NRW im Jahr 2011 weniger Wohnungen fertiggestellt (34.442). Dabei verringerte sich die Zahl der fertiggestellten neuen Einfamilienhäuser um 13,9 % bzw. um 1.027 Einheiten auf 6.345 Fertigstellungen. Bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen um 19,7 % bzw. um 510 Wohnungen auf 2.074.


Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohnungen (ohne Wohnungen in Wohnheimen) lag der Rückgang bei 4 %, damit wurden in diesem Bereich 21.575 Wohnungen fertiggestellt – 897 weniger als 2024.

In Wohnheimen entstanden 1.243 Wohnungen – 796 weniger als im Vorjahr. In neuen Nichtwohngebäuden – worunter gemischt genutzte Gebäude fallen, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen – sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2025 um 44 % auf 318 Wohnungen. 

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen, die durch Um- oder Ausbauten an bestehenden Gebäuden entstanden, verringerte sich um 6 % auf 5.630 Wohnungen – das waren 360 weniger als im Vorjahr.

Die höchsten Fertigstellungsquoten auf Kreisebene für NRW wiesen dabei die Stadt Köln mit 42,6, der Kreis Borken mit 41,2 sowie die Stadt Münster und der Kreis Paderborn mit jeweils 38,6 auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für die Städte Krefeld mit 1,9 sowie Hagen mit 4,0 und Bottrop mit 4,1.

Baugenehmigungsrückgänge wirken sich auf Baufertigstellungsstatistik aus
Der zweite deutliche Rückgang in Folge bei den Baufertigstellungen von Wohnungen im Jahr 2025 ist auf die rückläufige Zahl bei den erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen zurückzuführen.

Vor fünf Jahren (2020) wurden noch 61.849 Wohnungen genehmigt, 2025 waren es nur 44.905 - ein Rückgang von 27,4 %. Die Anzahl der Baugenehmigungen gilt als wichtiger Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität, da sie geplante Bauvorhaben darstellen, während die Anzahl der Baufertigstellungen als Indikator für die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit steht.


Die Wohnungsbauquote sinkt – Köln mit höchster und Krefeld mit niedrigster Quote
Bezieht man die Zahl der fertiggestellten Wohnungen (ohne Wohnheime) auf die aktuelle Einwohnerzahl, so ergibt sich für das Jahr 2025 im Landesdurchschnitt eine „Wohnungsbauquote” von 19,8 fertiggestellten Wohnungen je 10.000 Einwohner/ -innen. Noch vor fünf Jahren (2020) lag die Quote bei 26,9.



Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall in Dinslaken vom 27.05.2026  
Im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall in Dinslaken an der Feldstraße/Hagenstraße vom 27.05.2026, bei dem zwei zwölfjährige Schüler tödlich und ein weiterer Schüler leicht verletzt wurden, hat die Staatsanwaltschaft Duisburg ein Ermittlungsverfahren gegen die Fahrerin des PKW wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Wie es genau zu dem Unfall kam und was die Ursache war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.  

Gegen die Beschuldigte war bereits 2025 ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs anhängig. Gegenstand dieses Verfahrens war ein Verkehrsunfall vom 19.05.2025, bei dem die Beschuldigte einen plötzlichen und nach dem Ergebnis der damaligen Ermittlungen für sie nicht vorhersehbaren Ohnmachtsanfall erlitten hat. Das Verfahren wurde mangels hinreichenden Tatverdachts gem. § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.  

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde der Beschuldigten in der Zwischenzeit ein sog. Ereignisrekorder zur Aufzeichnung der Herzaktivität implantiert, dessen Daten nun ausgewertet werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde u. a. das Fahrzeug der Beschuldigten sichergestellt und ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Gutachtens zur Unfallrekonstruktion beauftragt.

Die Beschuldigte befindet sich aufgrund ihrer Verletzungen weiterhin im Krankenhaus und konnte noch nicht vernommen werden. Der dritte Geschädigte erlitt nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen und musste nicht im Krankenhaus behandelt werden.

Jetzt Förderung beantragen: Maßnahmen zur Stärkung des Ehrenamts im Kontext der Prävention
Anfang des Jahres 2026 konnten anerkannte gemeinnützige Organisationen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Initiativen der Flüchtlings- und Integrationsarbeit sowie Städte und Gemeinden im Kreis Wesel Pauschalen in Höhe von 1.000 Euro zur Förderung des Ehrenamts im Kontext der Primärprävention gegen Radikalisierung beantragen.

Nun öffnet das Kommunale Integrationszentrum Kreis Wesel den Förderaufruf. Ab sofort können, vorbehaltlich der Landeszuweisung, Mittel bis zu einer Höhe von 5.000 Euro für entsprechende Maßnahmen beantragt werden. Organisationen, die zuvor bereits die Pauschale von 1.000 Euro beantragt haben, sind berechtigt, weitere Anträge einzureichen.

Die gewährten Zuwendungen sind insbesondere für Angebote einzusetzen, die das ehrenamtliche Engagement bei der Integration von jungen geflüchteten und zugewanderten Menschen unterstützen. Zielsetzung ist die Stärkung der Resilienz gegen Radikalisierung im Sinne der Primärprävention.

Konkret sind folgende Maßnahmen für insbesondere geflüchtete und zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene förderfähig:
Sachausgaben für die Bereitstellung von Angeboten des Zusammenkommens und der Orientierung als Präventionsmaßnahme gegen extremistische Haltungen (hierunter können auch interkulturelle Feste oder soziale Begegnungsangebote zählen)
Niedrigschwellige Sprach- und Lesegruppen
Angebote zur Durchführung lebenspraktischer und (nicht professioneller) handwerklicher Tätigkeiten
Angebote zur Freizeitbeschäftigung und -gestaltung
Angebote zum interkulturellen Dialog einschließlich niedrigschwelliger Angebote gegen Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung
Antragsberechtigt sind anerkannte gemeinnützige Organisationen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Träger der freien Wohlfahrtspflege, Sozialverbände, religiöse Gemeinden, Flüchtlingsinitiativen, Freiwilligenagenturen, Sport- und Kulturvereine sowie kreisangehörige Kommunen.

Förderfähige Maßnahmen müssen zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2026 durchgeführt und abgeschlossen werden. Anträge können bis zum 31.07.2026 gestellt werden. Eine Bewilligung erfolgt vorbehaltlich der Antragsprüfung sowie der Verfügbarkeit der Mittel.

Das Antragsformular findet sich unter folgendem Link https://www.kreis-wesel.de/system/files/2026-05/Antragsformular_Ehrenamt_im_Kontext_Pr%C3%A4vention_Mai_2026.pdf oder unter https://www.kreis-wesel.de/leben-arbeiten/ein-auswanderung/kommunales-integrationszentrum unter dem Reiter „Antragsformulare“.

Interessierte können das ausgefüllte Formular per E-Mail an integration@kreis-wesel.de schicken. Im Anschluss prüft das KI Kreis Wesel alle Anträge und informiert die Antragstellenden zeitnah über die Förderfähigkeit ihrer geplanten Maßnahmen.

Auch im Jahr 2026 bleibt das ehrenamtliche Engagement im Kreis Wesel ein wichtiger Baustein der Integrationsarbeit. Ehrenamtliche unterstützen bei individuellen Integrationsprozessen und fördern ein gemeinsames gesellschaftliches Miteinander.

12: Kreisleitstelle Wesel stellt ersten Jahresbericht vor
Am Donnerstag, 28. Mai 2026, wurde der erste Jahresbericht der Kreisleitstelle Wesel veröffentlicht. Die Kreisleitstelle Wesel ist das zentrale Bindeglied der Gefahrenabwehr im Kreis Wesel. In ihr laufen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr alle 112-Notrufe zusammen. Außerdem werden Anrufe und Einsatzlagen bewertet, Kräfte koordiniert und Hilfe organisiert. Damit ist die Leitstelle das operative Herzstück des komplexen Hilfs-, Brandschutz- und Rettungssystems.

Leserinnen und Leser erhalten mit dem Jahresbericht Einblicke und Informationen über die Arbeit der Kreisleitstelle im Jahr 2025, unter anderem zu Veranstaltungen, Einsatzzahlen, Übungen und Ausbildung. Darüber hinaus informiert der Bericht auch über bauliche und technische Veränderungen in der Leitstelle sowie über Neuerungen in der Einsatzvorbereitung und dem Qualitätsmanagement. Der Jahresbericht macht deutlich, welche Leistungen täglich im Hintergrund erbracht werden, damit Hilfe schnell, kompetent und zuverlässig organisiert werden kann.

„Das Jahr 2025 hat erneut verdeutlicht, dass sich die Rahmenbedingungen für Sicherheit und Gefahrenabwehr stetig verändern“, so Landrat Ingo Brohl. „Unsere Welt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Klimatische Veränderungen, technologische Entwicklungen, gesellschaftliche Dynamiken und nicht zuletzt die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa und der Welt rücken auch den Bevölkerungsschutz wieder stärker in den Fokus.

Ereignisse, die lange Zeit als unwahrscheinlich galten, sind heute Teil nicht nur Teil von sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Debatten, sie sind Bestandteil der Anforderungen an zeitgemäße Ableitungen und Strukturen der Gefahrenabwehr und des Zivilschutzes. Gerade in diesem anspruchsvollen Umfeld kommt der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisleitstelle eine besondere Bedeutung zu.

Die Leitstelle ist rund um die Uhr der Anlaufpunkt für Menschen in Not und zugleich koordinierende Stelle für Feuerwehren, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen und weitere Partner der Gefahrenabwehr. Disponentinnen und Disponenten leisten dabei hochqualifizierte Arbeit. Sie müssen Situationen innerhalb kürzester Zeit erfassen, Entscheidungen treffen und die richtigen Maßnahmen einleiten – oftmals unter großem Zeitdruck und bei hoher Verantwortung.“

v.l. Mareike Mußog, Dennis Kleine-Natrop, Leitstellen-Leiter Niklas Killewald, Landrat Ingo Brohl, Vorstandsmitglied Dr. Lars Rentmeister, Fränk Brändel (Leiter Fachdienst Sicherheit und Ordnung)

Beteiligte stellten Gutachten-Empfehlungen zum Bürger:innenrat im Rat vor Bürgerliches Engagement läuft weiter: Mitglieder des Bürger:innenrats und der Initiative ‚Bürger:innenrat‘ haben dem Stadtrat wesentlichen Empfehlungen zum Gutachten zum Bürger:innenrat offiziell vorgestellt. Die Sitzung fand am Mittwoch, 13. Mai, im Rathaus statt. Dieter Zisenis von der Initiative erläuterte den Ratsmitgliedern die Arbeit im vergangenen Jahr.

„Die Teilnehmenden haben sich intensiv mit Frage beschäftigt, wie kommunalpolitische Entscheidungen noch partizipativer gestaltet werden“, erläuterte Zisenis. Die Initiative hatte den Anstoß dazu gegeben. Der Eigenbetrieb Bildung und die Fachstelle für Demokratie der Stadt Moers haben das Projekt organisiert. Das nexus Institut und das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Universität Wuppertal haben den Prozess begleitet. Eine finanzielle Förderung kam über das Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘.

Verbesserte und moderne Kommunikation zu Beteiligungen gewünscht
Mit der Vorstellung haben nun alle Ratsmitglieder Informationen über die Inhalte und Empfehlungen des Gutachtens unmittelbar aus erster Hand erhalten. Bereits im Dezember 2025 gab es eine offizielle Vorstellung des Gutachtens für die Beteiligten, Verwaltung und Teile der Politik.

Der Bürger:innenrat hat mehrere zentrale Wünsche und Empfehlungen erarbeitet. Dazu zählen die Schaffung verbindlicher Leitlinien sowie eines Büros für die Beteiligung, die Weiterentwicklung einer gelebten Beteiligungskultur in Moers, die Durchführung eines Bürgerhaushalts sowie eine verbesserte und moderne Kommunikation rund um mögliche Beteiligungsangebote. 

Vorgestellt haben die Inhalte an dem Nachmittag Steven Range, Sabrina Raus Kathrin Kiel. Durch die Präsentation im Rat wurde ein wichtiger Schritt im weiteren politischen Beratungsprozess erreicht: Die Mitglieder des Stadtrats können sich nun auf Grundlage der vorgestellten Ergebnisse intensiv mit den Empfehlungen und Inhalten des Gutachtens auseinandersetzen und diese in die weiteren Beratungen einbeziehen.

Bereits jetzt hat sich aus dem Kreis der Teilnehmenden ein eigenständiger Verein gegründet, um die Arbeit auf ehrenamtlicher Ebene weiterzuführen. Er trägt den Namen www.‚Wir für Moers - Wir für uns‘.de 

Kleve: Zwischen Piano und Popmusik - Echo & Ivory im Forstgarten
Das nächste Forstgartenkonzert steht an! Am kommenden Sonntag lädt die Stadt Kleve um 15 Uhr herzlich zum nächsten Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist das Duo Echo & Ivory, das mit gefühlvollen Interpretationen bekannter Pop und Rocktitel für einen stimmungsvollen Nachmittag unter freiem Himmel sorgen wird.

Der Eintritt ist frei. Echo & Ivory besteht aus den beiden jungen Musikern Adrian Schabbel und Jannik Holtwick vom Niederrhein, die seit fast zwei Jahren ihre gemeinsame Leidenschaft für handgemachte Musik verbindet. Mit Gesang und Klavier verleihen sie bekannten Songs eine persönliche und authentische Note und schaffen dabei eine besondere Nähe zum Publikum.

Das musikalische Programm umfasst bekannte Titel aus Pop, Rock und Ballade unter anderem von Amy Winehouse, Ed Sheeran, Adele, James Blunt und Passenger. Auch deutschsprachige Songs von Künstlern wie Zartmann und JEREMIAS gehören zum Repertoire des Duos. Dabei stehen emotionale Arrangements, musikalische Feinfühligkeit und die Konzentration auf das Wesentliche im Mittelpunkt.

Der Name Echo & Ivory symbolisiert das Zusammenspiel von Stimme und Klavier. Während „Echo“ für den Gesang steht, verweist „Ivory“ auf die historischen Elfenbeintasten klassischer Klaviere. In entspannter Open Air Atmosphäre laden die beiden Musiker dazu ein, Musik in ihrer puren und unmittelbaren Form zu erleben.

Die Forstgartenkonzerte sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kleve. Sie bieten Besucherinnen und Besuchern aller Generationen die Möglichkeit, hochwertige Livemusik inmitten der historischen Parkanlage zu genießen und den Sonntagnachmittag in besonderer Atmosphäre zu verbringen. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden. 

Eigenheim ist Vorsorge – keine Reservekasse des Staates
Zur aktuellen Debatte um die Reform der Pflegeversicherung mit dem Heranziehen von Wohneigentum zur Deckung der Pflegekosten das Statement von Verena Örenbas, Bundesgeschäftsführerin Verband Wohneigentum.‌

„Wer heute ein Haus baut oder eine Eigentumswohnung kauft, tut das unter erschwerten Bedingungen: steigende Baukosten, hohe Zinsen, immer weniger Förderung. Und trotzdem entscheiden sich Menschen für die eigenen vier Wände - weil Wohneigentum Sicherheit bedeutet, für sich und für die nächste Generation.

Was Unions-Fraktionsvize Albert Stegemann offenbar nicht beachtet: Das Eigenheim wird im Pflegefall längst herangezogen – und ist nur in speziellen Fällen geschützt. Zum Beispiel, wenn es noch selbst bewohnt wird oder Ehepartnerin/-partner noch darin wohnt. Hinter diesen Fällen stehen oft Menschen, die ohnehin schon am Limit sind: die Ehefrau, die ihren Mann pflegt, den Alltag zusammenhält und gleichzeitig versucht, das Zuhause der Familie zu sichern.

Wer nun öffentlich darüber diskutiert, selbstgenutztes Wohneigentum stärker zur Pflegefinanzierung heranzuziehen, sendet ein fatales Signal an Millionen Menschen, die ihr Leben lang privat vorgesorgt haben.

Eigentümer*innen wohnen nicht kostenlos. Sie zahlen Kredite, Sanierungen, Instandhaltung und steigende Anforderungen an ihre Immobilie – oft über Jahrzehnte.

Das Eigenheim ist für viele keine Kapitalanlage. Es ist Altersvorsorge, Sicherheit und Zuhause. Die Politik sollte Menschen stärken, die Verantwortung übernehmen – nicht ihnen im Pflegefall zusätzliche Angst machen.

RWI-Konjunkturbericht für NRW: 0,5 Prozent Wachstum in diesem Jahr / Iran-Krieg belastet die Wirtschaft
Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen prognostiziert für die nordrhein-westfälische Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 0,5 Prozent, ähnlich wie für Deutschland insgesamt (0,6 Prozent). Der erneute Anstieg der Energiekosten durch den Iran-Krieg trifft insbesondere die energieintensive Industrie in NRW.

Chemie und Metallerzeugung, die sich gerade zu stabilisieren begannen, geraten erneut unter Druck. Am Arbeitsmarkt geht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Rekordjahren leicht zurück (um rund 7.000 Personen), während die Arbeitslosenquote von 7,8 auf 7,9 Prozent etwas steigt.

Eine Erholung sieht das RWI für 2027: Die NRW-Wirtschaft soll demnach um 0,8 Prozent wachsen. Das Institut rechnet mit 19.000 zusätzlich Beschäftigten und einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent. Das RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlicht im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums jährlich drei Konjunkturberichte. idr



Moers: Die kontrollierte Sprengung der beiden Bomben war erfolgreich
Die kontrollierte Sprengung der beiden Bomben war erfolgreich. Um 0:28 Uhr konnten die Sperrungen aufgehoben werden, und alle durften wieder zurück in ihre Gebäude.

Bombensprengung in Moers: DRK-Ehrenamt unterstützt bei Evakuierung von Krankenhaus und Pflegeeinrichtung
Rund 60 Einsatzkräfte aus dem DRK Kreisverband Niederrhein gemeinsam mit weiteren Hilfsorganisationen im Großeinsatz.

Der Fund von zwei Weltkriegsbomben in Moers hat gestern einen umfangreichen Großeinsatz von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Behörden ausgelöst. Da die beschädigten Zünder der Bomben eine sichere Entschärfung unmöglich machten, mussten beide Blindgänger kontrolliert gesprengt werden. Rund 3.250 Menschen waren von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen – darunter Patienten des Krankenhauses Bethanien, Bewohner eines Seniorenstifts sowie zahlreiche Anwohner im Umkreis von 800 Metern.

„Mitarbeiterinnen der DRK-Schwesternschaften koordinieren gemeinsam mit Einsatzkräften den Patiententransport während der Evakuierung des Krankenhauses Bethanien in Moers.“

Der DRK Kreisverband Niederrhein unterstützte die Einsatzmaßnahmen mit rund 60 ehrenamtlichen Einsatzkräften und übernahm dabei zentrale Aufgaben in der Einsatzführung, medizinischen Versorgung, Betreuung und Logistik.

Beteiligt waren aus dem Kreisverband Niederrhein die Kreisbereitschaftsleitung, die DRK Bereitschaft Moers, die Einsatzeinheit WES 02 bestehend aus den DRK-Bereitschaften Alpen, Dingden, Rheinberg und Wesel, die Einheit für den Einsatzführungsdienst und die Logistikkomponente Moers.

Gemeinsam mit den Verbundpartnern im Kreis Wesel – dem DRK Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe, den Maltesern Wesel/Moers sowie den Johannitern Wesel – wurde die Lage über viele Stunden hinweg bewältigt. Darüber hinaus unterstützten die DRK-Schwesternschaften aus Bonn, Euskirchen und Krefeld die medizinische und pflegerische Betreuung mit examiniertem Pflegepersonal und einem speziellen Pflegemodul.

Bereits am Abend vor dem eigentlichen Einsatz begann die umfangreiche Vorbereitung: Die Kreisbereitschaftsleitung des Kreisverbandes Niederrhein richtete einen eigenen Einsatzstab zur strategischen Planung ein. Am Folgetag erfolgte die finale Abstimmung gemeinsam mit der Feuerwehr Moers und den zuständigen Behörden.

Während des Einsatzes stellte der DRK Kreisverband Niederrhein unter anderem die Leitung wichtiger medizinischer Einsatzabschnitte. Dazu gehörten zwei sogenannte Behandlungs- und Transportplätze zur Koordination und Versorgung von Patienten sowie ein Behandlungsplatz zur medizinischen Versorgung von Verletzten und Betroffenen. Zusätzlich koordinierte das DRK in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr direkt am Krankenhaus Bethanien die gesamte Transportorganisation für die Evakuierung der Patienten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der sicheren Unterbringung und Versorgung der evakuierten Patienten. Für die Dauer des Einsatzes wurde ein provisorisches „Notkrankenhaus“ eingerichtet, in dem Patienten gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal betreut wurden.

Um die große Zahl an Krankentransporten bewältigen zu können, besetzten ehrenamtliche Kräfte kurzfristig zusätzliche Rettungsfahrzeuge. Gleichzeitig sorgten weitere Helferinnen und Helfer für die technische und logistische Unterstützung des Einsatzes. So transportierte ein Gerätewagen Logistik zusätzliche Pflegebetten aus Krefeld nach Moers, während Einsatzkräfte des DRK die Lade- und Übergabebereiche ausleuchteten und Materialbewegungen koordinierten.

Auch die Versorgung der Einsatzkräfte und Betroffenen stellte eine erhebliche logistische Herausforderung dar. Insgesamt wurden mehr als 500 Einsatzkräfte sowie zahlreiche Betroffene über mehrere Ausgabestellen mit Speisen und Getränken versorgt. DRK Küchenstandorte in Moers, Wesel und Dingden produzierten gemeinsam fast 1.800 Portionen Warmverpflegung sowie tausende Getränke und Kaffeeportionen.

„Dieser Einsatz hat eindrucksvoll gezeigt, welche enorme Leistungsfähigkeit im Ehrenamt steckt. Innerhalb kürzester Zeit mussten komplexe Strukturen aufgebaut, Transporte organisiert und eine medizinische Betreuung für viele Menschen sichergestellt werden. Besonders beeindruckend war die hohe Motivation und Professionalität unserer Helferinnen und Helfer – viele waren über viele Stunden hinweg ununterbrochen im Einsatz“, erklärt Kreisbereitschaftsleiter Oliver Rühl.

Rühl betont außerdem die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen: „Solche Lagen lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Behörden und den DRK-Schwesternschaften hat hervorragend funktioniert.“

Der DRK Kreisverband Niederrhein bedankt sich ausdrücklich bei allen ehrenamtlichen Einsatzkräften, den beteiligten Hilfsorganisationen, den Pflegekräften sowie den kommunalen Partnern für die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit während dieser außergewöhnlichen Einsatzlage.

Fußballstar Nick Woltemade duckifiziert im Micky Maus Magazin!
Wenige Tage vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft bringt das Micky Maus Magazin mit Ausgabe Nr. 13/26 das Fußballfieber in die Welt von Entenhausen: Für die brandneue Comic-Geschichte „Dribbling ins Glück“ wurde der Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade in die Rolle von „Nick Woltemessi“ duckifiziert, wie es in der Comic-Sprache genannt wird.

Fans können sich auf ein spannendes Abenteuer freuen, das Fußball mit der erzählerischen Magie von Entenhausen vereint. In der Geschichte steht Nick Woltemessi einem Teamkollegen bei, der nach dem Verlust seines Glücksbringers nicht nur sein Selbstvertrauen, sondern auch sein Können verloren zu haben scheint.

Gemeinsam mit Donald Ducks Neffen Tick, Trick und Track begibt sich Nick auf die Suche nach einer Lösung, um seinen Freund wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Die Story beleuchtet auf unterhaltsame Weise unterschiedliche Seiten des Fußballs und die Bedeutung von Zusammenhalt. Ergänzend zum Comic-Erlebnis erwartet die Leser ein Interview mit dem realen Nick Woltemade. Darin spricht der Fußballstar über seine Anfänge im Sport und prägende Erlebnisse.

Johannes Kanty, verantwortlicher Redakteur des Micky Maus Magazins, freut sich über die Kooperation: „Der Fußball bietet mit all seinen Facetten von Können, Glück, Aberglaube und Teamgeist reichhaltigen Stoff für mitreißende Geschichten. Entenhausen kann auf eine lange Tradition in diesem sportlichen Bereich zurückblicken. Wir sind begeistert von Nick Woltemade, der menschlich und sportlich ein Vorbild für unsere jungen Leserinnen und Leser ist.“

Die Micky Maus Magazin Ausgabe Nr. 13/26 (D: € 5,99 A: € 6,50 CH: SFR 11,90) ist ab dem 5. Juni im Handel und online unter www.egmont-shop.de mit drei attraktiven Extras erhältlich: einem Schiedsrichter-Set, einem Fußball-Stickeralbum und passenden Fußballstickern.

Für die Vermarktung der Micky Maus ist die interne Vermarktungsunit Egmont Media Solutions verantwortlich. Anzeigen-Kontakt: Linda Paesold, Media Sales Manager, l.paesold@egmont.de.
Das Micky Maus Magazin feiert das ganze Jahr mit wunderbaren und exklusiven Ausgaben sein 75. Jubiläum. Am 29. August 1951 begann die einzigartige Erfolgsstory.

Powerbank, Kühlbox, Kaffee – Camping wird komfortabler, aber nicht luxuriös
Campingurlaub bedeutete früher vor allem Freiheit, Natur und Reduzieren auf das Wesentlichste. Dann kam die Pandemie-Zeit und bescherte Camping-Urlauben und Wohnwagenromantik einen bis heute ungebrochenen Trend. Doch neben aller Glampingmöglichkeiten und rollenden 5-Sterne-Hotelzimmern zeigt die aktuelle Vergleich.org-Umfrage: Bodenständigkeit und Einfachheit bleiben Merkmale der Campingurlaube. Neben klassischer Grundausstattung sind vor allem Sicherheit, Kühlung, Stromversorgung und Kaffeegenuss gefragt

VGL / KI-generiert

Camping galt lange als minimalistische Urlaubsform: Zelt aufbauen, Kocher anschmeißen, praktische Kleidung, Natur genießen. Vor allem seit der Covid-Pandemie hat sich hier viel entwickelt. Wohnwagen, Wohnmobile und Camper liegen ungebrochen im Trend. Sie werden zudem immer komfortabler und sind oft voll ausgestattet. Doch ganz so luxuriös brauchen es viele Deutsche offenbar gar nicht. Eine aktuelle Umfrage von Vergleich.org zeigt: Wer in den Campingurlaub fährt, setzt vor allem auf praktische, kleine Komforthelfer, die die klassische Campingplatzerfahrung ergänzen.

Wohnmobil ist die beliebteste Campingform
Wir wollten von den Befragten wissen, welche Campingform für sie am ehesten infrage kommt. Das Wohnmobil liegt mit 26 Prozent vorn. Dahinter folgen Wohnwagen mit 18 Prozent sowie jeweils das klassische Camping im Zelt und eine Mietunterkunft auf einem Campingplatz mit 17 Prozent.

Deutlich seltener genannt werden Campervan oder Campingbus mit 6 Prozent, Glamping mit 3 Prozent und das Dachzelt auf dem Auto mit 2 Prozent. Das zeigt: Sowohl die Luxusform des Glampings als auch die richtig reduzierte Variante im Zelt auf dem Autodach sind nicht so attraktiv wie die komfortable Mitte.

Auch interessant: Nur 11 Prozent der Befragten geben an, dass keine der genannten Campingformen für sie infrage kommt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Camping vor allem dann attraktiv ist, wenn es mit einem Mindestmaß an Bequemlichkeit neben der Flexibilität und Freiheitserfahrung verbunden ist. Auch die liebste Beschäftigung im Urlaub, die Freude am Essen, darf nicht zu kurz kommen. Daher werden Komfortgegenstände, die sich um das leibliche Wohl kümmern, zuerst eingepackt.

Kühlbox, Sonnenschutz und Powerbank fast gleichauf
Vergleich.org bat die Befragten, aus einer Liste möglicher Campingausstattung jene Dinge auszuwählen, die für sie unverzichtbar sind – unter der Voraussetzung, dass die Ausrüstung rund um den Schlaf und Kleidung bereits eingeplant ist. Ganz oben auf der Packliste steht das Campingkocher– oder Grill-Equipment: 64 Prozent der Befragten halten es im Campingurlaub für essenziell. Fast ebenso wichtig ist das Thema Sicherheit: 62 Prozent nennen das Erste-Hilfe-Set. Auch gemütliches Sitzen und Essen ist ein Muss. Ein Campingstuhl oder Campingtisch gehören für 57 Prozent unbedingt dazu.

Direkt dahinter wird es eng. Mit jeweils 49 Prozent nennen die Hälfte der Befragten eine elektrische Kühlbox, Sonnen- und Regenschutz sowie eine Powerbank oder ein Solar-Ladegerät als unverzichtbar. Moderne Campingausstattung ist damit weit entfernt von Luxus, aber angenehm und bequem darf es schon sein. Gekühlte Lebensmittel, Schatten am Platz und nutzbare Smartphones gehören für viele selbstverständlich zum Campingkomfort.

Kaffee schlägt Bluetooth-Box und Mini-Beamer deutlich
Und Kaffee! Ohne den geht es auch auf dem Zeltplatz nicht. 41 Prozent der Befragten halten eine Kaffeemaschine oder einen Kaffeekocher für unverzichtbar. Damit liegt Kaffee als Camping-Extra deutlich vor klassischen Freizeit-Gadgets wie einer Bluetooth-Box mit 18 Prozent oder einem Mini-Beamer für Filmabende mit 7 Prozent. Film, Musik und Fernsehen sind eher was für zuhause als unterwegs.

Luxus-Gadgets oder verspielte Extras mit geringem Mehrwert spielen beim Camping eine untergeordnete Rolle. Ein mobiler WLAN-Router wird beispielsweise noch von 24 Prozent als unverzichtbarer Gegenstand genannt, damit das gewohnte Online-Leben weitergehen kann. Eine Campingdusche bzw. ein Duschzelt ist für 22 Prozent wichtig für die private Körperhygiene.

Komfortartikel wie eine Hängematte (14 Prozent), einen USB-Ventilator (13 Prozent) oder einen Outdoor-Teppich für saubere Füße (13 Prozent) begeistern nur wenige Liebhaber. Noch ausgefallenere Extras wie ein aufblasbarer Sessel erreichen lediglich 9 Prozent.

Eine vernünftige Lampe oder Lichterkette wird dagegen von mehr als einem Drittel der Befragten als wichtig bewertet. 36 Prozent möchten darauf nicht verzichten. Praktisch denken ist wichtiger als Bequemlichkeit. Das zeigt sich daran, dass Gegenstände wie ein Mückenschutzgerät mit 30 Prozent sowie Werkzeuge oder Multitools auf sogar 32 Prozent häufig ausgewählt werden.

Die moderne Camping-Packliste lautet daher nicht „weniger ist mehr“, sondern eher: Was den Urlaub einfacher, entschleunigter und sicherer macht, darf mit.
Quellenangabe: Vergleich.org, eigene Umfrage vom 21.05.2026 mit MakeOpinion, 503 Teilnehmer:innen. Mehrfachantworten waren möglich.


Moers: Bombenblindgänger: Krankenhaus und Seniorenstift müssen evakuiert werden
Bei Arbeiten für ein neues Wohnquartier an der Straße ‚Am Fünderich‘ in Moers-Mitte ist ein Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden. Es handelt sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe.

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Besondere Problematik: Da der Zünder beim damaligen Aufprall zerschellte, muss der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf die Bombe kontrolliert sprengen. Hierfür ist eine Evakuierung in einem Radius von 800 Metern um die Fundstelle notwendig. 

Betroffen sind u. a. das Krankenhaus mit etwa 450 Patientinnen und Patienten, das Seniorenstift Bethanien mit rund 200 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie insgesamt 2.600 Anwohnerinnen und Anwohner. Alle Personen müssen heute (Mittwoch, 27. Mai) bis 18 Uhr die Häuser, Wohnungen und Einrichtungen verlassen haben. Die genaue Dauer kann noch nicht abgesehen werden. Um spätestens 24 Uhr soll die kontrollierte Sprengung aber voraussichtlich beendet sein.

Infos auch über WhatsApp
Die Feuerwehr ist für die Transporte bereits ab 13 Uhr im Großeinsatz. Das Bethanien ist seit Dienstagabend informiert. Mitarbeitende der Stadtverwaltung benachrichtigen aktuell die Anwohner. Bei Bedarf können sie sich in der Sporthalle des Gymnasiums Adolfinum (Wilhelm-Schroeder-Straße 4) aufhalten.

Alle Straßen im Radius werden ab 18 Uhr gesperrt. Hilfsbedürftige Kranke oder Behinderte, die beim Verlassen ihrer Wohnung Unterstützung benötigen, können sich beim Ordnungsamt unter der Telefonnummer 0 28 41 / 201 – 600 melden. Wer zur A42, nach Rheinberg oder in die Moerser Innenstadt möchte, sollte den Bereich weiträumig umfahren. Die Stadt Moers informiert über Ihre Kanäle auf WhatsApp, Instagram und Facebook.



Monetäre Sozialleistungen des Staates im Jahr 2025 um 5,9 % gestiegen
• Weiterhin überdurchschnittlicher Ausgaben-Anstieg im langfristigen Vergleich seit 1991, aber schwächer als in den beiden Vorjahren
• Deutlich mehr Ausgaben für Renten und Pensionen sowie für Arbeitslosengeld I und Berufsförderung, leichter Rückgang beim Bürgergeld

Der Staat hat im Jahr 2025 mehr für Geldleistungen zur Absicherung sozialer Risiken ausgegeben als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die monetären Sozialleistungen des Staates 2025 gegenüber 2024 um 5,9 % oder 41,7 Milliarden Euro auf 751,2 Milliarden Euro. Damit war der Anstieg im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt seit 1991 (+3,4 %) weiter überdurchschnittlich. Er fiel aber geringer aus als in den beiden Jahren zuvor (2024: +7,4 %; 2023: +6,9 %).

Bei den Angaben handelt es sich um die monetären Sozialleistungen des Staates in jeweiligen Preisen in der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Da die Verbraucherpreise im Jahr 2025 deutlich schwächer stiegen (+2,2 %), ergibt sich auch real (preisbereinigt) ein Anstieg der monetären Sozialleistungen.

Die Ausgaben des Staates insgesamt wuchsen im Jahr 2025 mit +5,7 % nur geringfügig schwächer als die monetären Sozialleistungen, sodass deren Anteil an den staatlichen Gesamtausgaben auf Vorjahresniveau bei 33,2 % verharrte.



Mehr Ausgaben aufgrund der Eintrübung am Arbeitsmarkt und bei der Alterssicherung Bei den monetären Sozialleistungen in der Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen handelt es sich um Geldleistungen des Staates, die dazu dienen, soziale Risiken abzusichern.

Im Jahr 2025 entwickelten sich die einzelnen monetären Sozialleistungen unterschiedlich: So stiegen die Geldleistungen der Deutschen Rentenversicherung (+5,9 % oder +23,2 Milliarden Euro auf 417,9 Milliarden Euro) sowie die öffentlichen Pensionen (+5,1 % oder +4,6 Milliarden Euro auf 95,0 Milliarden Euro) spürbar an.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit sorgte für hohe Zuwächse beim Arbeitslosengeld I (+19,1 % oder +4,5 Milliarden Euro auf 28,2 Milliarden Euro) und bei den staatlichen Zuschüssen für die Berufsförderung (+19,4 % oder +1,2 Milliarden Euro auf 7,2 Milliarden Euro). Erheblich mehr als im Vorjahr wurde auch für Wohngeld ausgegeben (+26,7 % oder +1,1 Milliarden Euro auf 5,0 Milliarden Euro).

Beim Krankengeld war ein Plus von 5,0 % (+1,1 Milliarden Euro auf 22,3 Milliarden Euro) zu verzeichnen, beim Pflegegeld eine Zunahme um 13,1 % (+3,7 Milliarden Euro auf 31,9 Milliarden Euro) und bei der Sozialhilfe ein Anstieg um 7,8 % (+3,2 Milliarden Euro auf 44,4 Milliarden Euro).

Dagegen war das Bürgergeld (ab Juli 2026: Grundsicherungsgeld) leicht rückläufig
(-1,5 % oder -0,4 Milliarden Euro auf 29,4 Milliarden Euro). Die Entwicklung der Sozialleistungen hängt nicht nur von deren gesetzlicher Ausweitung oder Kürzung ab, sondern auch von vielen anderen Faktoren: etwa von der Situation am Arbeitsmarkt, der Erwerbsbeteiligung, der Höhe der Inflationsrate oder der demografischen Entwicklung der Bevölkerung einschließlich Zu- und Abwanderung.

Kleves Smart City-Dashboards: Echtzeitdaten aus der Schwanenstadt
Wie warm ist es gerade auf dem Minoritenparkplatz? Und wie ist die Luftqualität am Marktplatz Linde?

An ausgewählten Stellen im Stadtgebiet erfasst die Stadt Kleve Klimadaten und stellt diese öffentlich bereit.

Dank moderner LoRaWAN-Sensortechnik hat die Stadt Kleve hierauf nun Antworten. Bürgerinnen und Bürger können ab sofort über digitale Dashboards auf www.kleve.de/dashboard vielfältige Klima- und Umweltdaten aus einigen Bereichen des Stadtgebietes beinahe in Echtzeit abrufen.

Damit lässt sich live nachvollziehen, wie sich Umweltbedingungen in Kleve entwickeln. Ziel des Projekts ist es, städtische Entwicklungen datenbasiert zu unterstützen und gleichzeitig transparente, niedrigschwellige Einblicke in lokale Umweltbedingungen für die Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen.

Die installierten Sensoren erfassen kontinuierlich Klimadaten, die in digitalen Karten der Schwanenstadt visualisiert werden. Mikroklimatische Unterschiede innerhalb des Stadtgebiets werden dadurch sichtbar. Die Erhebungen schaffen eine wichtige Datengrundlage für künftige Entwicklungen und Entscheidungen in Sachen Klimaschutz, Stadtentwicklung und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel.

Neben Temperaturdaten werden in an ausgewählten Stellen in Kleve weitere Umweltparameter erhoben. Dazu zählen unter anderem Feinstaubwerte, die als Trendindikator zur Einschätzung der Luftqualität dienen. Ausdrücklich ersetzen die Werte keine offiziellen behördlichen Messungen, jedoch bieten sie erste Eindrücke zur Qualität der Umgebungsluft an vielbefahrenen Straßen.

Bodenfeuchtigkeitsmessungen liefern unterdessen Daten zur Vegetation, Stadtgrün und möglichen Trockenstresssituationen. Schritt für Schritt entsteht durch die vielfältigen Messungen ein immer dichteres Bild der städtischen Umweltbedingungen. Gerade die Kombination unterschiedlicher Messungen liefert Erkenntnisse, die über klassische Einzelmessungen hinausgehen und neue Perspektiven für eine nachhaltige Stadtentwicklung eröffnen.

Alle erfassten Daten werden in den Smart-City-Dashboards der Stadt Kleve zusammengeführt. Unter www.kleve.de/dashboard sind alle Klimakarten öffentlich und in Echtzeit abrufbar. An den Standorten der Sensoren wurden zudem gut sichtbare Hinweis-Sticker mit QR-Codes angebracht, die unmittelbar zu den jeweiligen Dashboard-Seiten führen. Bürgerinnen und Bürger können die aktuellen Messwerte damit bequem per Smartphone abrufen.

Das Projekt baut auf den vorhandenen Smart City-Anwendungen der Stadt Kleve auf. Bereits zum Jahresbeginn wurde Sensorik zur Unterstützung des Winterdienstes eingesetzt, bei dem unter anderem Temperatur- und Feuchtedaten zur Einschätzung von Glätte- und Wettersituationen genutzt werden. Mit dem nun erweiterten Sensornetz wird dieser Ansatz weiterentwickelt und auf zusätzliche Umweltbereiche ausgeweitet.

Frühjahrsgutachten bestätigt Dringlichkeit des Reformpakets – DMB zeigt Entlastungsfelder auf
Mit Blick auf das heute veröffentlichte Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen fordert der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) schnelle und umfassende Strukturreformen. Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, appelliert an die Bundesregierung, das für Juni angekündigte Reformpaket zügig auf den Weg zu bringen.

Das Frühjahrsgutachten bestätigt, wie dringend der Wirtschaftsstandort Deutschland einen verlässlichen Reformkurs braucht. Kleine und mittlere Unternehmen müssen Transformation, Digitalisierung und Dekarbonisierung bewältigen – und zugleich mit hohen Kosten, komplexer Bürokratie und steigenden Abgaben umgehen. Diesen Spagat schaffen immer weniger Unternehmen. Leider sehen wir das derzeit im starken Anstieg von Insolvenzen und dem fortschreitenden Arbeitsplatzabbau“, betont Tenbieg.

Der Sachverständigenrat prognostiziert für 2026 ein Wachstum von nur 0,5 Prozent, für 2027 von nur 0,8 Prozent. Das Frühjahrsgutachten betont den Bedarf an strukturellen Reformen, vor allem in der Sozialversicherung – dies fordert auch der DMB mit Nachdruck.

Tenbieg sagt: „Die politische Debatte darf sich nicht länger in parteitaktischen Manövern verlieren. Unternehmen brauchen jetzt Planungssicherheit, Tempo und spürbare Entlastungen – keine neuen Verzögerungen bei den zentralen wirtschaftspolitischen Vorhaben.“

DMB-Positionspapier zeigt drei Entlastungsfelder auf
In seinem aktuellen Positionspapier benennt der DMB drei Maßnahmen für einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel: weniger Bürokratie, eine wettbewerbsfähige Unternehmensbesteuerung und verlässlich begrenzte Sozialabgaben.

Konkret fordert der Verband eine digitale Verwaltung, einfachere Verfahren sowie weniger komplexe Berichts- und Nachweispflichten. Außerdem braucht es bessere steuerliche Rahmenbedingungen für Investitionen und eine Reform der Sozialversicherungssysteme, damit Arbeit bezahlbar bleibt und Beschäftigung gesichert wird.

Zur Refinanzierung spricht sich der DMB für Einsparungen bei der öffentlichen Verwaltung und den Abbau von Subventionen aus, die keinen erkennbaren Mehrwert für Wettbewerbsfähigkeit oder Beschäftigung bringen.

„Das angekündigte Reformpaket darf nicht an politischen Vorbehalten oder an der Verteidigung bestehender Strukturen scheitern. Regierung, Wirtschaft und Sozialpartner stehen gemeinsam in der Verantwortung, unser Land wieder wettbewerbsfähig zu machen und Beschäftigung zu sichern“, so Tenbieg.

Das vollständige Positionspapier „Mittelstand entlasten – Für Investitionen, Arbeitsplätze und Innovationen“ steht auf der Website des DMB zum Download bereit.

Dinslaken: Sommerferien: Reisepässe rechtzeitig beantragen
Rechtzeitig vor der kommenden Reisezeit im Sommer 2026 erinnert die Stadt Dinslaken daran, Reisedokumente frühzeitig zu überprüfen und bei Bedarf zu beantragen. Gerade vor den Sommerferien können sich die Lieferzeiten bei der Bundesdruckerei verlängern.  Planen Sie daher frühzeitig.

Wer nun für die Sommerferien einen Urlaub im Ausland plant, sollte jetzt einen Blick in vorhandene Dokumente werfen und, falls nötig, umgehend handeln. Reisepässe benötigen im Normalfall 6 bis 8 Wochen Lieferzeit. Im Expressverfahren (zzgl. 32 Euro Gebühr) erfolgt die Aushändigung innerhalb von 3-5 Werktagen. Personalausweise sollten spätestens 5 Wochen vor Reisebeginn beantragt werden. 

Auch Kinder benötigen entweder einen Reisepass oder Personalausweis, da der Kinderreisepass seit 1. Januar 2024 nicht mehr ausgestellt wird (vorhandene Dokumente behalten ihre Gültigkeit). Eltern haben auch die Erkennbarkeit ihres Kindes zu beachten. Weiterhin zu beachten, ob die Gültigkeit für die Ein-/Ausreise im jeweiligen Ausland ausreichend ist. 

Nutzen Sie die Internetseite www.auswaertiges-amt.de, um sich zu informieren, welches Dokument für Ihre Reise benötigt wird und wie aktuelle Einreisebestimmungen sind. 

Für die Beantragung werden ein aktuelles biometrisches Foto (seit 1. Mai 2025 nur digital möglich), ein gültiger Personalausweis/Reisepass sowie eine Geburts- oder Heiratsurkunde (bei Namensänderungen) benötigt. Die Kosten für einen Reisepass betragen 70 Euro (unter 24 Jahren: 37,50 Euro) und für einen Personalausweis 46 Euro (unter 24 Jahre: 27,60 Euro). 

In den Bürgerbüros Stadtmitte und Hiesfeld können Dinslakener*innen ihr digitales Passfoto direkt vor Ort aufnehmen lassen; zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Fotos bei zertifizierten Fotodienstleistern machen zu lassen. Über ein sicheres System können die Fotos an die Behörden übermittelt werden. 
Eine Liste dieser Anbieter findet sich unter: https://alfo-passbild.com/fotograf-in-der-naehe/ 

Für das digitale Foto vor Ort wird eine Gebühr von 6,00 Euro fällig – egal, ob ein oder mehrere Dokumente beantragt werden. Das Foto wird nicht ausgehändigt, sondern direkt an die Bundesdruckerei übermittelt.

Die aktuellen Öffnungszeiten des Bürgerbüro in der Stadtmitte und in Hiesfeld sowie die Möglichkeit der Online-Terminvereinbarung finden Sie hier auf der städtischen Homepage.

Teurer Sommerurlaub: Wie eine 30-Euro-Reiseapotheke vor überteuerten Arztrechnungen im Ausland schützt
Regelmäßig benötigte Medikamente: 50 Prozent mehr mitnehmen / Online-Umfrage: 77 Prozent haben eine Reiseapotheke dabei / Telemedizin hilft schnell bei kleineren Beschwerden

Der Sommerurlaub 2026 wird zum finanziellen Kraftakt: Durch die weltweiten Konflikte sind die Reisekosten bereits deutlich gestiegen, Familien zahlen weit mehr für Flüge und Hotels als im Vorjahr. Wer dann noch krank wird, riskiert den finanziellen Kollaps: In beliebten Urlaubsländern wie Ägypten oder der Türkei zahlen deutsche Urlauber laut ADAC Versicherung das 20- bis 30-Fache der heimischen Behandlungskosten – oft auch für rezeptfreie Medikamente.

Eine aktuelle Online-Umfrage der ADAC SE unter 2.090 Reisenden* zeigt das Dilemma: Zwar stellen 77 Prozent eine Reiseapotheke zusammen, doch für unvorhergesehene Erkrankungen sind die meisten schlecht gerüstet. So mussten 67 Prozent bereits Arztrechnungen vor Ort zunächst selbst bezahlen.

Kostendruck trifft Urlauber doppelt
In dieser angespannten Lage wird eine durchdachte Reiseapotheke zum Sparhelfer: Sie vermeidet Arztbesuche bei kleineren akuten Erkrankungen und mindert das Risiko, Opfer von Abzocke zu werden. Die aktuelle Umfrage zeigt: Jeder Dritte (36 Prozent) hat bereits ärztliche Hilfe im Urlaub benötigt, 56 Prozent kontaktierten Hotelärzte oder Kliniken vor Ort. Dabei wissen 74 Prozent, dass ausländische Ärzte Vorkasse verlangen und können durch hohe Arztrechnung in eine finanzielle Schieflage geraten. (siehe auch: ADAC Versicherung: Viele Urlauber finanziell nicht vorbereitet)

Das gehört in die perfekte Reiseapotheke
Der ADAC rät, regelmäßig benötigte Medikamente in 50 Prozent höherer Menge mitzunehmen – idealerweise im Handgepäck in Originalverpackung. Chronisch Kranke sollten Beipackzettel und Dokumente wie den Diabetikerausweis nicht vergessen.

Eine Basis-Reiseapotheke enthält Hilfsmittel für kleine Verletzungen, ein Fieberthermometer, Insektenschutz – und Juckreizsalbe, Erkältungsmittel und gegebenenfalls etwas gegen Reisekrankheit und kostet je nach Ausstattung und Medikamentenauswahl zwischen 30 und 60 Euro.

Die gute Nachricht: Wer eine Reiseapotheke dabeihat, ist für viele Fälle bereits gewappnet. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sind laut ADAC Umfrage in 94 Prozent aller Reiseapotheken vorhanden, Mittel gegen Durchfall wie Loperamid, Saccharomyces, ORS-Elektrolytpulver haben 70 Prozent dabei. Das ist auch gut so, denn eine Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen kann z.B. beim Hotelarzt in Ägypten bis zu 3.000 Euro kosten.

Der ADAC hilft im Notfall weltweit
Sollte man akut erkranken und Medikamente benötigen, hilft der ADAC weiter: Bei leichten Beschwerden kann man über den ADAC Partner Air Doctor eine Online-Sprechstunde mit einem Arzt vereinbaren, inklusive Symptomcheck und Rezeptausstellung per Mail. Benötigt man für die akute Erkrankung oder Verletzung einen Arzt, kann man hier auch einen Termin mit einem vertrauenswürdigen Mediziner vereinbaren – weltweit und ohne Vorkasse, da die ADAC Auslandskrankenversicherung dann direkt abrechnet.



Den ADAC Service erreicht man einfach per Telefon unter +49 89 76 76 71 77. Die ADAC Notfallnummern kann man auch sicherheitshalber aufs Handy laden – per Download der ADAC Notfallkarte. **

*Die repräsentative Online-Umfrage wurde vom 6. bis 19. Februar 2026 unter 2.090 Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland durchgeführt, die zumindest gelegentlich Urlaub im Ausland machen.
**Diesen Service gibt es für Premium-Mitglieder und Versicherte beim ADAC Auslandskrankenschutz.


Neues Amtsblatt
Am 26. Mai 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält eine Ankündigung zu Vorarbeiten der Wasserstoff-Leitung Voerde-Walsum der Thyssengas H2 GmbH. Das städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine.

Notdienst an Fronleichnam: Enni ist auch am Feiertag jederzeit erreichbar  
Die Enni ist auch am Feiertag Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, im Einsatz. Bei akuten Störungen oder Notfällen im Bereich Energie, Wasser, Abwasser oder Straßen können Kundinnen und Kunden den Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter 02841 / 104‑114 erreichen. Die Kundenzentren bleiben am Feiertag naturgemäß geschlossen, öffnen am Freitag danach aber wieder zu den regulären Servicezeiten.

Moers: Juni-Ablesung startet Enni erfasst Zählerstände in Kapellen, Holderberg und Vennikel
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im Juni in den Moerser Stadtteilen Kapellen, Holderberg und Vennikel unterwegs. Im Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 4.500 Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund 7.100 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände. Unterstützt wird Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft ASL Services.

Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände selbst übermitteln können. Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich.

„Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell und reibungslos durchführen können, sollten die Zähler frei zugänglich sein.“

Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni nachfragen.  

Moers: Nacht der Geschichte fast ausverkauft
Für die „Nacht der Geschichte“ am 12. Juni sind nur noch Restkarten verfügbar. Bereits zwei Wochen nach Beginn des Kartenvorverkaufs waren alle Tickets für die Rundgänge eins und drei restlos vergriffen. Für Rundgang zwei sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Wer am 12.06.2026 ab 19:00 Uhr eine einzigartige Zeitreise durch die Moerser Stadtgeschichte erleben möchte, erhält zum Preis von Euro 15,- Karten im Grafschafter Museum des Moerser Schlosses (Tel.: 02841/20168200).

Rundgang zwei beinhaltet die Geschichtsstationen Weißes Haus, Oranische Häuser, Evangelische Stadtkirche, das Peschkenhaus und die Steinstraße. Der kulinarische Abschluss der Veranstaltung ist im Kartenpreis enthalten und findet im Grafschafter Musenhof des Grafschafter Museums statt.

Foto: Grafschafter Museum / Bettina Engel-Albustin, fotoagentur-ruhr moers

Karten im Vorverkauf: Grafschafter Museum im Moerser Schloss, Kastell 9, 47441 Moers Tel.: 02841/20168200 Preis: Euro 15,-- (Die Kartenanzahl ist begrenzt) Grafschafter Museums- und Geschichtsverein in Moers e.V. Kastell 9 47441 Moers

Moers: Bürgermeisterin dankt engagierten Schülerinnen und Schülern
Großes Engagement von jungen Wissenschaftlern: Als kleine Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme an den Wettbewerben ‚Jugend forscht‘ und ‚Jugend forscht junior‘ hat Bürgermeisterin Julia Zupancic Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Adolfinum zu einem Empfang ins Rathaus eingeladen.

Bürgermeisterin Julia Zupancic (hinten l.) hat erfolgreiche Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Adolfinum bei ‚Jugend forscht‘, die betreuenden Lehrerinnen sowie Schulleiter Thorsten Klag (hinten r.) als kleines Dankeschön ins Rathaus eingeladen. (Foto: pst)

Bei dem Treffen würdigte die Bürgermeisterin das Engagement und den Forschergeist der jungen Talente.  Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und über ihre Erfahrungen beim Wettbewerb zu berichten. Die Bürgermeisterin gratulierte den Teilnehmenden zu ihren Leistungen: „Herzlichen Glückwunsch an euch alle!“ Seit zehn Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler des Adolfinum an dem Wettbewerb teil.

Die Vorbereitung dazu erfolgt in stufenübergreifenden Arbeitsgemeinschaften. Die Beschäftigung mit den wissenschaftlichen Inhalten fördert nicht nur Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, sondern schafft auch persönliche Erfolgserlebnisse. Sonderpreis von Bundesministerium erhalte Philipp Linden (Alterssparte ‚Jugend forscht junior‘) hat den dritten Platz im Fachgebiet Physik für seine Forschung zur Strukturbildung von Ferrofluiden in veränderlichen Magnetfeldern erreicht.

Auf dem zweiten Platz ist Paula Gies (‚Jugend forscht junior‘) im Fachgebiet Chemie gelandet. Sie hat die Wirksamkeit verschiedener Fleckenentferner untersucht. Für seine Arbeit ‚Theory of ring singularities – transportieren sie Informationen in Schwarzen Löchern?‘ gewann Alexander Berg (‚Jugend forscht junior‘) im Fachgebiet Physik den ersten Preis. Er wurde Regionalsieger und qualifizierte sich für die nächste Wettbewerbsrunde in Essen. 

Timo Bartels und Karoline Finkler haben den ersten Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften für ihre Arbeit ‚Now even further? – Schutzmöglichkeiten vor extremophilen Bedingungen‘ gewonnen. Außerdem erreichten die beiden im Fachbereich Mathematik/Informatik mit ihrer Studie ‚Sind Aristokraten in den deutschen Eliten überrepräsentiert?‘ einen dritten Platz.

Runa Stieg konnte an dem Tag wegen einer Prüfung nicht ins Rathaus kommen. Für ihr Projekt ‚Peel2Textil – Textilien der Zukunft‘ hat sie den Sonderpreis ‚Ressourceneffizienz und Zirkularität‘ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit erhalten.  Weitere Informationen zu den Wettbewerbsergebnissen sind auf der Interseite des Adolfinums unter ‚Aktuelles‘ nachzulesen. 


Hantavirus: 53 Personen aus NRW wurden 2024 stationär in Krankenhäusern behandelt
* Heimischer Virus-Typ verursachte die meisten Krankenhausbehandlungen   * Fallzahlen schwanken zwischen 12 und 210 pro Jahr (2005-2024)
* Insgesamt 3 Sterbefälle in den letzten 20 Jahren in NRW

Im Jahr 2024 wurden insgesamt 53 Menschen aus NRW wegen einer Hantavirus-Infektion in deutschen Krankenhäusern vollstationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der aktuellen Berichterstattung zu Hantavirus-Infektionen mitteilt, schwankten die Krankenhausbehandlungen seit 2005 zwischen 12 und 210 Fällen pro Jahr.

Hantaviren werden durch Nagetiere bzw. deren Ausscheidungen oder Bisse auf Menschen übertragen. In Jahren mit hoher Dichte der Nagetierpopulationen steigt die Übertragungswahrscheinlichkeit und damit auch die Fallzahl. 



Heimischer Virus-Typ ursächlich für die meisten Krankenhausbehandlungen Der überwiegende Teil der Krankenhausbehandlungen betraf Fälle von hämorrhagischem Fieber mit Nierenschädigung. Dieser Symptomkomplex aus Fieber, Nierenschädigung und erhöhter Blutungsneigung ist typisch für die in Deutschland vorkommende Virus-Spezies.

Im Jahr 2024 traf dies auf alle Krankenhausbehandlungen wegen Hantavirus-Infektionen zu, im Jahr 2023 auf 95 %. Die Zahl der Fälle von Krankenhausbehandlungen aufgrund von Hantavirus- (Herz-) Lungensyndrom, dem typischen Krankheitsbild für südamerikanische Hantaviren, war seit 2005 entsprechend gering – die höchste Fallzahl gab es 2017 mit 8 Fällen. Seit 2005 gab es in NRW 3 Sterbefälle mit Todesursache Hantavirus-Infektion.

NRW: Reallöhne stiegen im 1. Quartal 2026 um 2,8 %
* Anstieg der Nominallöhne übertraf Zunahme der Verbraucherpreise

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im 1. Quartal 2026 real – also preisbereinigt – um 2,8 % höher gewesen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilt, übertraf der Anstieg der Nominallöhne mit 5,1 % die Zunahme der Verbraucherpreise (+ 2,1 %).

Die Beschäftigten in NRW konnten damit durchschnittlich einen erneuten Zuwachs der Reallöhne verzeichnen. Dieser fiel doppelt so hoch aus wie im 1.Quartal 2025. Der Reallohn ist der Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tatsächlich verfügen können. Er misst die tatsächliche Kaufkraft unter Berücksichtigung der Inflation.




Moers: Im Juni: vhs-Kurs ‚Alles rund um den PC‘
Wo landen meine Downloads? Wie installiere ich ein Programm? Was benötige ich zur Datensicherung? Diese und weitere Fragen beantwortet der Kurs ‚Alles rund um den PC‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort. Start ist am Montag, 1. Juni, in der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße.

Das Angebot findet insgesamt fünfmal montags und mittwochs jeweils von 18 bis 21.15 Uhr statt. Voraussetzung sind PC-Grundlagenkenntnisse und der sichere Umgang mit Tastatur und Maus. Eigene Windows-Laptops können gerne mitgebracht werden.

Führungen am 31. Mai beleuchten Historie von Moers
Interessante Einblicke in die Entwicklung von Moers im 20. und 21. Jahrhundert bietet ein Rundgang durch die Altstadt am Sonntag, 31. Mai. Er startet um 10.30 Uhr am Haupteingang des Moerser Schlosses (Kastell 9). Gästeführer und Autor Dr. Wilfried Scholten erläutert den tiefgreifenden Wandel, den das ehemals kleinstädtische Moers durch den Bergbau erfahren hat.

Die Teilnehmenden verfolgen dabei diese Spuren bis in die Gegenwart einer modernen Stadt. Entstehung der Stadt Eine besondere historische Stadtführung ebenfalls am Sonntag, 31. Mai, beleuchtet die fernere Vergangenheit der Stadt. Start ist um 17 Uhr vor dem Haupteingang des Moerser Schlosses (Kastell 9). Unterwegs erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die Entstehung der Stadt, Begebenheiten aus der römischen, oranischen und preußischen Regentschaft sowie über den Stadtbrand und dem Leben der Bürgerschaft und Edelleute. 

Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Die Teilnahme kostet pro Person 9 Euro.

Fan-Party Special: Die nächste Neon-Party im Radhaus Kleve steht an!
Die nächste Neon-Party steht an! Am Freitag, 29. Mai 2026, findet ab 18:00 Uhr wieder eine Neon-Party im Radhaus Kleve am Sommerdeich 37 statt - dieses Mal als Fan-Party mit Blick auf die Fußball WM 2026.

Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren und wird vom Klever Jugendamt in Kooperation mit den Jugendhäusern der Stadt Kleve organisiert. Von 18:00 bis 21:00 Uhr kann getanzt und gefeiert werden. Wer Lust hat, kann sich außerdem an der Free-Make-Up-Station schminken.

Die verwendeten GLOW-Farben leuchten im Schwarzlicht und erzeugen ausgefallene Neon-Effekte. Neben einigen Aktionen gibt es alkoholfreie Getränke und Snacks für kleines Geld. Der Eintritt ist wie immer frei. Eine Eintrittskarte für die Veranstaltung wird nicht benötigt. 

Für die Einlasskontrolle soll allerdings ein gültiger Schülerausweis, Personalausweis oder eine Krankenversicherungskarte mit Foto und Geburtsdatum mitgebracht werden. Ohne Altersnachweis ist kein Eintritt zu der Veranstaltung möglich.

Moers: DLRG informiert am Ehrentag über ehrenamtliche Arbeit
Mitmachaktionen und Gespräche zu Schwimmausbildung und Wasserrettung im Festivaldorf des Moers Festivals Moers, 23. Mai 2026 – Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V. hat sich am Ehrentag mit einem Mitmach- und Informationsstand im Festivaldorf des Moers Festivals beteiligt. Ziel war es, die ehrenamtliche Arbeit der DLRG vorzustellen und Einblicke in die Bereiche Schwimmausbildung, Wasserrettung und Jugendarbeit zu geben.

Der Stand lag zentral zwischen den Veranstaltungsflächen und wurde über den gesamten Tag hinweg stark frequentiert. Besonders die Mitmachangebote wie Entenangeln für Kinder sowie das Gestalten eigener Festival-Buttons stießen auf großes Interesse. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, an der Button-Presse individuelle Erinnerungsstücke zu erstellen.  

Neben den Aktionen vor Ort informierte die Ortsgruppe über ihre ehrenamtlich getragene Vereinsarbeit und die verschiedenen Tätigkeitsfelder innerhalb der DLRG. Dabei entstanden zahlreiche Gespräche über Möglichkeiten zum Engagement sowie zur Unterstützung der Ausbildung im Schwimm- und Rettungsbereich.  

Der Ehrentag des Moers Festivals dient Vereinen und ehrenamtlichen Gruppen aus der Region als Plattform, um ihre Arbeit sichtbar zu machen und mit der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Für die DLRG war die Teilnahme zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung der Schwimm- und Rettungsausbildung hervorzuheben.  

Informationsstand am Ehrentag im Festivaldorf des Moers Festivals

„Der Ehrentag ist für uns eine gute Möglichkeit, unsere ehrenamtliche Arbeit sichtbar zu machen und mit vielen Menschen unkompliziert ins Gespräch zu kommen", sagt Sven Kattelans, Ortsgruppenleiter der DLRG Moers-Rheinkamp.  

Die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp betont, dass sämtliche Tätigkeiten ausschließlich ehrenamtlich erbracht werden. Vorstand, Schwimmausbilder und Helfer engagieren sich in ihrer Freizeit ohne Vergütung oder Übungsleiterpauschale. Gleichzeitig entstehen für die Ortsgruppe laufende Kosten, unter anderem durch Gebühren für die Nutzung der Schwimmstätten, die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen, die Wartung und Instandhaltung des Rettungsboots sowie Zuschüsse für Jugendaktionen.

Ziel ist es, die Teilnahmebeiträge bewusst niedrig zu halten, um allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien die Teilnahme zu ermöglichen. Häufig werden lediglich symbolische Beiträge erhoben, ebenso ist der Mitgliedsbeitrag vergleichsweise gering angesetzt.   Die Nachfrage nach Schwimmzeiten ist weiterhin hoch.

Zusätzliche Wasserzeiten würden es ermöglichen, mehr Kinder in der Schwimmausbildung zu berücksichtigen. Zudem sieht die Ortsgruppe Bedarf an einem eigenen Fahrzeug, um ehrenamtliche Helfer zu entlasten, die aktuell häufig private Fahrzeuge für Materialtransporte, das Rettungsboot oder Jugendfreizeiten einsetzen. Darüber hinaus wird ein eigener Raum für die theoretische Ausbildung gesucht, um die ehrenamtlich Engagierten besser bei ihrer Ausbildungs- und Rettungsarbeit zu unterstützen.  

Übernachtungen: Positive Entwicklung setzt sich fort
Die Zahlen zeigen unter anderem eine zunehmende Rückkehr des Geschäftsreisetourismus. Der Tourismus am Niederrhein bleibt auf Wachstumskurs: Die aktuellen Zahlen für das erste Quartal 2026 zeigen, dass sich die positive Entwicklung weiter fortsetzt.

Besonders erfreulich ist dabei die steigende Nachfrage internationaler Gäste und die damit verbundene Rückkehr des Geschäftsreisetourismus: Zwischen Januar und März 2026 wurden laut Landesbetrieb IT.NRW. am Niederrhein insgesamt 443.761 Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sowie einem Zuwachs von 2 Prozent im Vergleich zu 2024.

Besonders deutlich fällt die Entwicklung bei den ausländischen Gästen aus: Die Zahl der Ankünfte stieg um 20,7 Prozent, die Übernachtungen legten um 13,6 Prozent zu. „Die Zahlen zeigen, dass der Niederrhein sowohl für Urlauber als auch für Geschäftsreisende zunehmend an Attraktivität gewinnt“, sagt Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH (NT).

„Gerade der Geschäftsreisetourismus läuft spürbar wieder an.“ Gleichzeitig sei zu bedenken, dass die eigentliche Urlaubssaison erst im April starte. „Wir sind auch für die kommenden Monate optimistisch. Natürlich werden wir die Zahlen auch künftig im Blick behalten und über die weitere Entwicklung quartalsmäßig informieren“, so Baumgärtner.

Bereits das Jahr 2025 hatte dem Tourismus am Niederrhein starke Ergebnisse beschert. Zwischen Januar und Dezember wurden insgesamt 1.081.343 Gästeankünfte gezählt – ein Plus von 49.789 gegenüber dem Vorjahreszeitraum (+4,8 Prozent). Bei den Übernachtungen verzeichnete die Region ein Wachstum von 49.912 auf insgesamt 2.419.512 Übernachtungen (+2,1 Prozent).

Besonders erfreulich war bereits 2025 der starke Zuwachs bei den ausländischen Gästen. Gut die Hälfte der internationalen Besucherinnen und Besucher kommt aus den Niederlanden und Belgien.


Auch Tagungen und Geschäftsreisen sind wichtige Faktoren für den Tourismus. Foto: Wellings Parkhotel

E-Waste-Race in Sonsbeck: Endspurt auf dem Treppchen für den Umweltschutz
Die Schubladen und Keller in Sonsbeck sind um einige Schätze leichter, die Umwelt dafür umso reicher: Die Klassen 6a und 6b der privaten Realschule Sonsbeck befinden sich in den letzten Zügen eines intensiven ökologischen Wettstreits. Beim diesjährigen „E-Waste-Race“ sammeln die Jugendlichen seit Wochen Elektroschrott und stehen im direkten Vergleich mit acht anderen Schulen aus dem Kreis Wesel kurz vor dem Finale. Das Zwischenergebnis kann sich sehen lassen: Aktuell rangieren die Sonsbecker Schülerinnen und Schüler auf einem hervorragenden dritten Platz.

Sinn und Zweck: Umweltschutz statt Müllberge
Bei dem Projekt geht es um weit mehr als um eine bloße Aufräumaktion. Das primäre Ziel des Wettbewerbs ist es, wertvolle Ressourcen zu sichern und das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu schärfen.

„In modernen Elektrogeräten stecken kostbare Rohstoffe wie Gold, Kupfer und seltene Erden, die viel zu oft im Hausmüll landen oder in Kellern vergessen werden“, wissen die Schülerinnen und Schüler.

Sie fungierten während des gesamten Projektzeitraums als echte Umweltbotschafter. Ihre Aufgaben gingen dabei weit über das bloße Entgegennehmen der Geräte hinaus: Sie klärten im Vorfeld über die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft auf, organisierten eigenständig die Logistik der Sammlung und bereiteten die Altgeräte für das fachgerechte Recycling vor – unter anderem durch das sorgfältige Entfernen von Batterien und Akkus aus Sicherheitsgründen. Lehrer Tanko Scholten zeigt sich begeistert vom Engagement: „Die Schüler sind mit vollem Elan dabei.“

Großer Erfolg dank zahlreicher Unterstützer
Dass die beiden Klassen so erfolgreich im Rennen liegen und sich berechtigte Hoffnungen auf den Gesamtsieg – und den damit verbundenen gemeinsamen Schulausflug – machen können, verdanken sie einer Welle der Hilfsbereitschaft. Zahlreiche Unterstützer aus der Bevölkerung haben in den vergangenen Wochen den Weg zur Eingangshalle der privaten Realschule in der Herrenstraße gefunden.

Die Sammelboxen füllten sich im Laufe der Aktion mit einer beachtlichen Menge an ausgedienten Kleingeräten unter 50 Zentimetern Kantenlänge. Von alten Föhnen, Toastern und Kaffeemaschinen über ausrangierte Smartphones, Tablets und Laptops bis hin zu Kabelsalat und Fernbedienungen wurde alles zusammengetragen, was sonst ungenutzt Wohnraum blockiert hätte.

Großer Dank der Schülerinnen und Schüler
Die Sammelphase des Projekts neigt sich nun dem offiziellen Ende am 27. Mai, zu. Unabhängig davon, ob es am Ende für den ganz großen Sieg im Kreis Wesel reicht, ziehen die Klassen 6a und 6b schon jetzt eine durchweg positive Bilanz.

Die Schülerinnen und Schüler möchten sich auf diesem Wege ganz herzlich bei allen Sonsbeckerinnen und Sonsbeckern bedanken, die ihre Keller und Schubladen durchforstet und die Aktion so tatkräftig unterstützt haben. Durch diesen gemeinschaftlichen Einsatz wurde ein wichtiges Zeichen für das fachgerechte Recycling und den Schutz unseres Planeten gesetzt.
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Kreis Wesel: Schulen sammeln Elektroschrott
Unter Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl sammelten 9 Schulen aus Wesel vier Wochen lang im Wettbewerb Elektroschrott und engagierten sich damit aktiv für die Umwelt. Nun endet das Schul-Projekt „E-Waste Race“.

Wer hat am meisten gesammelt und gewinnt somit einen Ausflug? Seien Sie live bei der dabei und erfahren es! Die gemeinnützige Organisation „Das macht Schule“ lädt zur Preisverleihung am Freitag, den 29.5.2026 von 10:00 - 10:30 Uhr in der Gewinnerschule (Bekanntgabe am 27.5.)

Moers: Gemeinsame offene Mitarbeitendenversammlung/Aktionstag der Krankenhäuser  
Am 29.04.2026 hat die Bundesregierung den Gesetzesentwurf zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) beschlossen. Dieses hat aus unserer Sicht massive Auswirkungen auf die Refinanzierung der Personalkosten in den Kliniken und damit auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Die Folgen der aktuellen Reformpläne im GKV-BStabG wären fatal: Personalabbau, zunehmende Berufsflucht und eine spürbare Verschlechterung der Versorgung bis hin zur Schließung bedarfsnotwendiger Kliniken. Deshalb sehen die Krankenhäuser einen dringenden Informations- und Austauschbedarf und möchten das Thema bei einer offenen Mitarbeiterversammlung/bei einem Aktionstag gemeinsam mit Politiker:innen unterschiedlicher Parteien diskutieren.

Seniorenvertretung tagt
Am Dienstag, den 2. Juni 2026, tagt die Seniorenvertretung der Stadt Dinslaken. Beginn der Sitzung ist um 17 Uhr im Stadthaus an der Wilhelm-Lantermann-Straße (Großer Sitzungssaal in der 6. Etage). 
Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de.




NRW: 3,5 Millionen Menschen lebten 2025 allein
* Einpersonenhaushalte waren die häufigste Haushaltsform – In vier von zehn Haushalten lebte nur eine Person
* In Großstädten leben Menschen häufiger allein
* Jede zweite alleinlebende Frau in NRW war 65 Jahre oder älter

In NRW gab es im Jahr 2025 insgesamt 3,53 Millionen Einpersonenhaushalte. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus 2025 weiter mitteilt, entsprach dies einem Anteil von 40,7 % an den insgesamt 8,69 Millionen Haushalten im Land. Damit war der Einpersonenhaushalt die häufigste Haushaltsform.

Zweipersonenhaushalte machten mit 33,6 % rund ein Drittel aller Haushalte aus, während 12,0 % der Haushalte aus drei und 9,5 % aus vier Personen bestanden. Haushalte mit fünf oder mehr Personen blieben mit einem Anteil von 4,2 % eher die Ausnahme.

In Großstädten leben Menschen häufiger allein Mit zunehmender Gemeindegröße steigt tendenziell auch der Anteil an Haushalten, in denen nur eine Person lebt. In kleineren Gemeinden mit einer Bevölkerung bis unter 20.000 bestand mit 32,9 % knapp ein Drittel der Haushalte aus nur einer Person. In Städten ab 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern lag dieser Anteil dagegen bei mehr als 46 %.



Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte wiesen die Universitätsstädte Aachen (55,1 %), Münster (52,7 %) und Köln (48,8 %) im Jahr 2025 die höchsten Anteile an Haushalten mit nur einer Person auf. Am niedrigsten waren die Anteile an Einpersonenhaushalten in den ländlich geprägten Kreisen Steinfurt (29,5 %), Heinsberg (30,6 %) und Borken (31,8 %).

Jede zweite alleinlebende Frau in NRW war 65 Jahre oder älter Nach Altersgruppen aufgegliedert stellten die 35-49-Jährigen mit 15,8 % insgesamt gesehen die kleinste und die ab 65-Jährigen mit 37,6 % die größte Gruppe der Alleinlebenden in NRW dar. Die Altersstruktur der Alleinlebenden unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen deutlich. Insbesondere bei den Frauen zeigen sich altersspezifische Unterschiede: Während mit 9,9 % jede zehnte alleinlebende Frau 35-49 Jahre alt war, war jede zweite alleinlebende Frau (50,3 %) mindestens 65 Jahre alt.



Bei den Männern war die Altersverteilung ausgeglichener: 22,4 % der alleinlebenden Männer war 35 bis 49 Jahre alt. Damit war diese Altersgruppe ähnlich stark vertreten wie die der Senioren ab 65 Jahren mit 23,1 %. Eine Ursache für den deutlich höheren Senioreninnenanteil bei den weiblichen Alleinlebenden ist die höhere Lebenserwartung von Frauen.

Alleinlebende in Großstädten jünger als Alleinlebende in kleineren Gemeinden Alleinlebende in größeren Städten haben eine jüngere Altersstruktur als Alleinlebende in kleineren Gemeinden. Während in 2025 lediglich 15,8 % der Alleinlebenden in Gemeinden bis unter 20.000 Einwohnern unter 35 Jahren alt waren, war der entsprechende Anteil in Großstädten ab 500.000 Einwohnern mit 27,3 % fast doppelt so hoch.

Der Anteil Alleinlebender im Alter von 65 und mehr Jahren war dagegen in kleineren Gemeinden höher als in größeren: In Gemeinden mit unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern waren insgesamt 45,3 % mindestens 65 Jahre alt, in Großstädten ab 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern traf dies nur auf 31,7 % zu.



NRW-Industrie: Gewinnung von Kies, Sand und Ton 2025 auf Zehnjahrestief
* Absatzmenge sank seit 2015 um 16 % * Absatzwert hingegen mit einem Anstieg von fast 60 % auf Höchststand * Abbau im Regierungsbezirk Arnsberg am größten

In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2025 in 130 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes, des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden 50,6 Millionen Tonnen Kies, Sand und Ton gewonnen worden. Das waren 1,4 % bzw. 0,7 Millionen Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war der Absatzwert mit 738,7 Millionen Euro nominal, d. h. nicht inflationsbereinigt, um 1,3 % bzw. 9,2 Millionen Euro höher als ein Jahr zuvor.

Die Absatzmenge von Kies, Sand und Ton war im letzten Jahr auf dem niedrigsten Stand seit 2015. Während vor 10 Jahren noch 60,1 Millionen Tonnen gewonnen wurden, sank die Menge seitdem um 9,6 Millionen Tonnen bzw. 15,9 %. Der Absatzwert stieg nominal von damals 462,7 Millionen Euro um 276,0 Millionen Euro bzw. 59,6 % und erreichte damit seinen Höchststand der letzten zehn Jahre.



Bau- und andere natürliche Sande im Plus – Brechsande und Körnungen rückläufig
Im Jahr 2025 wurden 12,3 Millionen Tonnen Bau- und andere natürliche Sande (ohne metallhaltige Sande) im Wert von 112,3 Millionen Euro gewonnen, was einem Anstieg von jeweils 3,0 % zum Vorjahr entspricht. Auf Bau- und anderen Kies entfielen 8,6 Millionen Tonnen (−1,4 %) mit einem Absatzwert von 118,5 Millionen Euro (+0,5 ).

Des Weiteren wurden für den Beton-, Wege- oder Bahnbau 6,7 Millionen Tonnen (−3,5 %) gebrochener Kalkstein und Dolomit im Wert von 85,5 Millionen Euro (−0,3 %) sowie 6,6 Millionen Tonnen (−6,8 %) Brechsande und Körnungen mit einem Absatzwert von 127,9 Millionen Euro (−6,9 %) erzeugt. Von Körnungen und Splitt von Natursteinen (ohne Marmor) wurden im letzten Jahr 5,0 Millionen Tonnen (−0,4 %) im Wert von 68,0 Millionen Euro (+2,5 %) gewonnen.

Durchschnittlicher Absatzwert seit 2015 um 90 % gestiegen
Der durchschnittliche Absatzwert Kies, Sand und Ton je Tonne erhöhte sich nominal von 14,22 Euro im Jahr 2024 um 2,7 % auf 14,60 Euro im Jahr 2025. Seit 2015 stieg der Absatzwert pro Tonne um 89,8 % (damals: 7,69 Euro). NRW-Betriebe erzeugten über 22 % des gesamtdeutschen Absatzwertes Bundesweit wurden im Jahr 2025 Kies, Sand, Ton und Kaolin im Wert von 3,3 Milliarden Euro gewonnen. Das waren 0,9 % mehr als 2024.

Der Anteil nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert war mit 22,4 % nahezu unverändert (2024: 22,3 %). Regierungsbezirk Arnsberg bei Gewinnung knapp vorn Mit 29,8 % erfolgte 2025 beinahe ein Drittel der nordrhein-westfälischen Gewinnung von Kies, Sand und Ton von Betrieben im Regierungsbezirk Arnsberg. Darauf folgten Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf mit 29,0 %, Köln 25,5 %, Münster 9,5 % und Detmold mit 6,2 %.



Moers: Der Grenzstreit an der Kendel - die geldrisch-moersischen Limiten im frühen 18. Jahrhundert
Till Bodden, Leiter des Stadtarchivs Kevelaer, berichtet über einen Streit an der nordwestlichen Grenze der Grafschaft Moers. Es geht um wichtige Ressourcen wie Fischfang- und Weiderechte und das Stechen des Torfes als Dünge- und Brennmaterial. Die Streitigkeiten schwelen über einen längeren Zeitraum. Im Sommer 1719 eskaliert die Lage. Es kommt zu Schlägereien, Entführungen, Beraubungen und sogar zu einem Todesfall. 

Nach einem Militäreinsatz dauert es noch Jahrzehnte bis die Grenzziehung schließlich vertraglich festgelegt werden kann. Veranstaltungsdatum 27.05.2026 - 18:00 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort  Firma Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.

Quiz in Moers
Die 3 erfolgreichsten Teams werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen antreten. Die Startgebühr beträgt pro Person 4 Euro.  Anmelden könnt ihr euch während der Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei den Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag - Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an (0 28 41  / 1 69 25 78).
Veranstaltungsdatum 27.05.2026 - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: Gemeinsam schauen - Ruf des Lebens
Nach Arthur Schnitzler ab 18 U30 im Studio (Eintritt frei) Aufopferungsvoll pflegt Marie ihren bettlägerigen Vater. Der alte Tyrann klammert sich an sie, beharrt auf ihrer ständigen Anwesenheit im Krankenzimmer. Seit drei Jahren hat Marie das Haus kaum verlassen. Als sie sich in einen jungen Soldaten verliebt, scheint ein Ausweg greifbar – doch sie ahnt nicht, dass er sich längst entschieden hat.

Nicht für sie, sondern für den Krieg. Denn das Vaterland muss verteidigt werden. Schnitzler zeichnet in diesem selten gespielten Theaterstück ein Dilemma, das aktueller ist, als es auf den ersten Blick scheint: die Unvereinbarkeit von Pflicht und Selbstbestimmung, an der viele pflegende Angehörige bis heute zu scheitern drohen. Doch Ruf des Lebens ist mehr als das Porträt einer aufopfernden Tochter – es ist die Anatomie einer sterbenden Gesellschaft.

Nicht nur Maries Vater, sondern alle Figuren sind dem Untergang geweiht, erstarrt in einem System aus Krieg, Verdrängung, Pflichtgefühl und Opferbereitschaft. Der Theaterabend verbindet zentrale Motive aus Schnitzlers Ruf des Lebens mit anderen Texten des Autors, der als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne gilt.

Der „Dichter für Schwindelfreie“ zeigt in seinen Werken eine Gesellschaft am Abgrund, geprägt von überlebten Konventionen, von unerfüllten Liebeswünschen, Lebensängsten und der verzweifelten Suche nach Sinn. „Gemeinsam schauen!“ Anmeldung  Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de Veranstaltungsdatum 27.05.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9, 47441 Moers.

Moers: Volkshochschulbeirat
Veranstaltungsdatum 28.05.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr. Ort vhs Moers, 47441 Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers. Tagesordnung im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung aufrufen

Moers: Poetry Slam Slam im Bollwerk. Eine wundervolle Tradition!  
Wie immer entscheidet eine Publikums-Jury, was gefällt. Für die Slam-Poet*innenn gibt es nur wenige Regeln: ein Zeitlimit von 6 Minuten, nur selbst verfasste Texte und außer dem Manuskript keinerlei Hilfsmittel. Ansonsten ist erlaubt, was gefällt, sei es nun Gedicht, Geschichte oder frei vorgetragene Improvisation.

Ihr als Publikum entscheidet – und kürt den/die Sieger*in. Diese unwiderstehliche Mischung aus Lesung, Performance und Popkultur ist ein mitreißendes Fest rund um das gesprochene Wort.  Line-up: t.b.a.  

Unterhaltsam durch den Abend führt der Moderator Markim Pause.  
Mitmachen? Slam Poeten/Poetinnen wenden sich bitte an info@poesieschlacht.de   Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse für 5 Euro (ermäßigt) und 7 Euro (regulär). Veranstaltungsdatum 29.05.2026 - 20:00 Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Gedöns-Flohmarkt‘ in Meerbeck und Hochstraß
Am Samstag, 30. Mai, findet von 14 bis 17 Uhr erneut der beliebte ‚Gedöns-Flohmarkt‘ in Meerbeck und Hochstraß statt. Auf rund 30 Straßen bieten Anwohnerinnen und Anwohner in Vorgärten und Höfen Trödel, Kleidung, Bücher und Raritäten an. Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahr haben sich wieder zahlreiche Haushalte angemeldet.

Neben dem Stöbern steht vor allem das nachbarschaftliche Miteinander im Mittelpunkt – mit guter Stimmung, Gesprächen und gemeinsamen Aktionen. Ein besonderer Reiz ist der Spaziergang durch die historische Zechensiedlung mit ihren offenen Höfen und ihrem besonderen Charme.

Besucherinnen und Besucher können sich auf eine herzliche Atmosphäre freuen. Rückfragen sind telefonisch beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter 0 28 41 / 201–530 sowie per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de

Vinner Schützenfest
Am Samstag, den 30.05.2026 findet das diesjährige, traditionelle Schützenfest, beginnend mit dem Festumzug im Ortsteil, statt. Gestartet wird um 15 Uhr am Schützenhaus Vinner Str. 63, 47447 Moers.  Von da an ist der Zugweg, vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Behörden, wie folgt: 
Leibnitzstraße, Kantstraße, Humboldtstraße, Otto-Ottsen-Straße (Sackgasse), Fahnenabholung, Otto-Ottsen-Straße, Humboldtstraße, Kantstraße, Gaußstraße,  Einsteinstraße, Leibnitzstraße, Abholung der Königin, Leibnitzstraße, Humboldtstraße,  Reichweinstraße, Vinner Straße.

Ab Vinner Straße 55 - 60 Parade und anschließenden Einzug auf des Fest- und Vereinsgelände, Vinner Straße 63. Wie auch beim Meisterschießen, werden die Kanoniere mit der vereinseigenen Kanon Ehrensalutschüsse abfeuern.
Veranstaltungsdatum 30.05.2026 - 15:00 Uhr - 22:00 Uhr Veranstaltungsort Firma Schützenverein Moers-Vinn 1903 e.V. Adresse Vinner Straße 63 47447 Moers

Moers: Rund ums Schloss
Anna von Dronck lebte um 1600. Als Zeitzeugin berichtet sie nicht nur vom Testament der letzten Gräfin, sondern stellt heute im Museum auch frühere Schlossbesitzer und -besitzerinnen vor.  Freuen Sie sich auf eine unterhaltsame Führung über Schloss, Kirche, Theater und "Heilanstalt"- und auf ein Getränk im Rosengarten.

Geführt von Renate Brings-Otremba. T
reffpunkt: Schloss/Theatereingang Sonstiges: 6 bis 12 Gäste. Tour in Kooperation mit dem Grafschafter Museum Kosten: 15 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 30.05.2026 - 17:00 Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Schloss / Theatereingang. Veranstalter Stadt- und Touristinformation Moers, Adresse Kirchstraße 27a/b, 47441 Moers.

Moers: Das Beste von Udo Jürgens by SahneMixx - abgesagt -
Das wahre Gesicht zeigt Musik nur, wenn sie live gespielt wird ...“ (Udo Jürgens) 

Kreativ werden, ausprobieren, Spaß haben: MOVE! bringt Moers in Bewegung
Eine Woche voller Beats, Farben, Ideen und Aktionen: Beim Kinder- und Jugendkulturfestival MOVE! wartet vom 13. bis 20. Juni wieder ein buntes Programm auf Kinder und Jugendliche.

‚ReKi on Stage‘: In der Repelen Einrichtung ist Rap das Thema. Zu Gast ist Rapper und Musikproduzent Tomasz Kwapien (Foto: T. Kwapien).

Insgesamt 15 kostenfreie Workshops laden dazu ein, Neues auszuprobieren, kreativ zu werden und gemeinsam Spaß zu haben. Die Angebote finden in Jugendzentren, der Bibliothek, dem Grafschafter Museum, der Musikschule, am Skatepark im Freizeitpark und bei den Penguin’s Days des Schlosstheater Moers statt. 

Den Abschluss bildet am Samstag, 21. Juni, der Familientag ‚MOVE! X Penguin’s Days‘ auf dem Schlossplatz. Dort bieten Einrichtungen und Projekte der kulturellen Bildung kreative Mitmachaktionen, kleine Bühnenbeiträge und selbstgemachte Speisen. Veranstaltet wird MOVE! vom Kinder- und Jugendbüro und dem Kulturbüro der Stadt Moers.

Das Festival ist erneut Teil des Förderprogramms ‚Kulturrucksack NRW‘. Gaming, Streetart, Rap Das Programm reicht von Musik und Theater bis zu Streetart, Medien und kreativem Gestalten. Im Jugendzentrum ‚Henri‘ in Kapellen bauen Kinder beim Workshop ‚Arcade Retro Gaming‘ ihre eigene Spielekonsole. Im ‚Asbär‘ in Asberg entstehen Schmuck und Accessoires aus Perlen.

Rap-Fans können sich im Jugendzentrum Nord (JuNo) und in der ReKi in Repelen ausprobieren.  Auch Geschichte wird kreativ vermittelt: Im Grafschafter Museum gehen Jugendliche ab 14 Jahren auf Spurensuche durch die Zeit des Nationalsozialismus in Moers. In der Bibliothek dreht sich alles um ‚Guerilla Poetry‘ – also kreative Texte im öffentlichen Raum.

Streetart-Workshops wie ‚Taggen‘ oder ‚Skateboard Design‘ bringen Farbe ins Spiel. Beim Improtheater heißt es ‚Spiel dich frei!‘, während beim ‚Drum Circle‘ gemeinsam getrommelt und musiziert wird.   
Anmeldungen für die Workshops sind ab sofort möglich.  Weitere Informationen.

Initiativkreis fordert wirtschaftspolitischen Neustart für Moers
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt der Initiativkreis Moers die Ergebnisse der aktuellen Standortanalyse der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer für Moers. Die Analyse bestätigt einerseits die hohe Lebensqualität, die attraktive Innenstadt sowie die guten Freizeit- und Bildungsangebote der Stadt.

Andererseits zeigt sie aber auch deutliche wirtschaftliche Schwächen auf, die aus Sicht der Unternehmen nicht länger ignoriert werden dürfen. „Moers lebt derzeit stark von seinen weichen Standortfaktoren. Doch hohe Steuern, langsame Genehmigungsverfahren und zunehmende regulatorischen Belastungen gefährden die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes“, erklärt der Vorsitzende Dr. Christoph Scherer.

Besonders kritisch bewertet die Unternehmerschaft die Diskussion über mögliche weitere Steuererhöhungen zur Deckung des städtischen Haushaltsdefizits. Bereits heute liege der Gewerbesteuerhebesatz in Moers deutlich über dem Landesdurchschnitt. Viele mittelständische Betriebe stünden dadurch zunehmend unter Druck.

„Wer Investitionen, Arbeitsplätze und Unternehmensansiedlungen sichern will, darf die Wirtschaft nicht weiter belasten. Zusätzliche Steuererhöhungen würden Wachstum bremsen und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt langfristig schwächen“, betont Frank Heinrich, Geschäftsführer des Vereins. Mit Sorge betrachten die Unternehmen zudem die in der Analyse deutlich kritisierten Planungs- und Genehmigungsverfahren. Lange Bearbeitungszeiten seien inzwischen ein echter Standortnachteil im Wettbewerb mit anderen Kommunen.

Die Initiativkreis Moers fordert daher konkrete Maßnahmen:  keine weiteren Erhöhungen der Gewerbesteuer,  schnellere und digitale Genehmigungsverfahren,  eine serviceorientierte Verwaltung,  mehr verfügbare Gewerbeflächen,  sowie einen dauerhaften strukturierten Dialog zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Positiv bewertet wird, dass Bürgermeisterin Julia Zupancic angekündigt hat, die Ergebnisse der Analyse als Ansporn für mehr Wirtschaftsfreundlichkeit zu verstehen. Nun komme es jedoch darauf an, den Ankündigungen auch konkrete Schritte folgen zu lassen.

„Eine starke lokale Wirtschaft ist die Grundlage für sichere Arbeitsplätze, soziale Stabilität und handlungsfähige kommunale Haushalte. Moers braucht jetzt einen wirtschaftspolitischen Neustart mit mehr Tempo, mehr Kooperation und besseren Rahmenbedingungen für Unternehmen“, so Karl-Heinz Theußen, stellvertretender Vorsitzender des Initiativkreis Moers. Initiativkreis Moers e.V. Mühlenstraße 20 - 30 47441 Moers Mail: kontakt@initiativkreis-moers.de


Höhere Inflation durch Preisschock beim Öl trifft weiterhin Familien am stärksten
Als Folge des Iran-Kriegs ist die Inflationsrate in Deutschland im April auf 2,9 Prozent gestiegen – 0,2 Prozentpunkte mehr als im März. Der Anstieg ist dabei weitestgehend auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl zurückzuführen, der sich bislang noch nicht auf die Preise für Nahrungsmittel und andere Waren und Dienstleistungen übertragen hat.

Auch die Verbraucherpreise beim Gas wiesen im April wegen längerfristiger Verträge noch keine besondere Preisdynamik auf, obwohl die Weltmarktpreise deutlich angezogen haben. Die Kraftstoffpreise prägen die haushaltsspezifischen Inflationsraten: Familien, und insbesondere die mit niedrigen und mittleren Einkommen, sind derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark betroffen, weil in ihren Warenkörben Ausgaben für Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht haben.

So war im Vergleich von neun repräsentativen Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden, im April die Inflationsrate von Paarfamilien mit mittleren bzw. geringen Einkommen mit 3,0 bzw. 2,9 Prozent am höchsten. Darauf folgten Alleinerziehende mit mittleren Einkommen und Paarfamilien mit hohen Einkommen (je 2,8 Prozent).

Die niedrigste Teuerung verzeichneten Alleinlebende mit niedrigen Einkommen (2,1 Prozent), weil diese oft kein Auto besitzen. Alle weiteren untersuchten Haushaltstypen lagen mit Raten von 2,5 bis 2,7 Prozent dazwischen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK Inflationsmonitor.*



Obwohl die Inflation durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran deutlich verstärkt wurde, ist die aktuelle Teuerungsdynamik weit entfernt von der nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, zeigt Studienautorin Dr. Silke Tober anhand eines Vergleichs mit Daten aus dem April 2022. Damals lag die haushaltsspezifische Inflationsrate bei Paarfamilien mit niedrigen bzw. mittleren Einkommen bei 7,5 Prozent bzw. 7,3 Prozent, Alleinlebende mit niedrigen Einkommen mussten vor vier Jahren eine Preissteigerung von 6,5 Prozent schultern.

Ein wichtiger Grund für den Unterschied ist, dass der Überfall auf die Ukraine, eine wichtige Exporteurin von Nahrungsmitteln, kurzfristig weltweit die Preise für Agrarrohstoffe hochschnellen ließ. Nahrungsmittel zählen, ebenso wie Haushaltsenergie, zu den Gütern des Grundbedarfs, für die Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen einen vergleichsweise großen Anteil ihres Konsumbudgets ausgeben müssen.

Der Krieg gegen den Iran und die Blockade der Straße von Hormus dürfte sich hingegen indirekt und langsamer auswirken über höhere Energie-, Transport und Düngemittelpreise. Wie groß der preistreibende Effekt wird, hängt entscheidend von der Dauer des Krieges ab, betont die IMK-Inflationsexpertin: „Noch bleibt ein bis zum Sommer begrenzter Höhenflug der Rohöl- und Erdgaspreise ein realistisches Szenario“, schreibt Tober. Ziehe sich der Konflikt hingegen länger hin, „könnte jedoch auch der Iran-Krieg einen größeren und breiter angelegten Angebotsschock bewirken mit schwerwiegenderen negativen Auswirkungen auf die Inflation und die wirtschaftliche Aktivität“, warnt die Ökonomin.

Vor diesem Hintergrund müssten die Regierungen in Deutschland und den anderen Ländern des Euroraums vorbereitet sein, um bei Bedarf rasch Maßnahmen zu ergreifen, die die Bevölkerung entlasten. Der „Tankrabatt“ habe seine Berechtigung, weil er neben Privathaushalten auch Unternehmen entlaste und zugleich die gemessene Inflation reduziere. Setze sich der Preisauftrieb noch deutlich länger fort, sei jedoch mehr notwendig.

Zu den sinnvollen möglichen Ansätzen zählt Tober eine – im Vorfeld mit den Tarifparteien abgestimmte – Neuauflage der abgaben- und steuerfreien Inflationsausgleichsprämie, eine temporäre Entkopplung des Strompreises vom Gaspreis, für die das IMK kürzlich einen Vorschlag gemacht hat (Link unten), sowie die Vorbereitung von im Bedarfsfall schnell einsetzbaren „Blaupausen“ für weitere Energiepreisbremsen und Übergewinnsteuern. Darüber hinaus seien Maßnahmen erforderlich, die den Verbrauch fossiler Energien gezielt senken, etwa ein Tempolimit auf Autobahnen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) habe „umsichtig agiert“, als sie im April auf eine Zinserhöhung verzichtete, betont die IMK-Inflationsexpertin. „Denn die hohen Energiepreise belasten die Wirtschaft und insbesondere die angeschlagene Industrie, die zudem die US-Zölle, die kräftige Euro-Aufwertung im vergangenen Jahr und die starke Konkurrenz auf den Weltmärkten durch chinesische Unternehmen zu verkraften hat.“ Generell werde es für die Zentralbank leichter, weiter abzuwarten, wenn es gelinge, den Anstieg der Verbraucherpreise durch staatliche Maßnahmen zu bremsen.


Neukirchen-Vluyn: Neue Kurse bei der DRK Familienbildung Niederrhein  
Neue Kurse für Familien, Gesundheit und Bewegung: Die DRK Familienbildung Niederrhein startet ab Juni mit einem erweiterten Programm in Neukirchen-Vluyn. Neben Yoga- und Qi-Gong-Angeboten stehen auch Eltern-Kind-Kurse sowie erstmals „Erste Hilfe am Hund“ auf dem Programm.  

Die DRK Familienbildung Niederrhein startet ab Juni mit neuen Angeboten in den Sommer. In Neukirchen-Vluyn beginnen zahlreiche Kurse rund um Familie, Gesundheit und Bewegung. Damit erweitert die Familienbildung ihr Angebot für junge Familien ebenso wie für Menschen, die etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun möchten.

Für junge Familien stehen unter anderem der Babykurs „ElternStart NRW“ sowie ein neuer PEKiP®-Kurs auf dem Programm. Beide Angebote richten sich an Eltern mit Babys und fördern die frühkindliche Entwicklung sowie den Austausch mit anderen Familien. Neu im Angebot sind außerdem verschiedene Yoga-Kurse sowie ein regelmäßiger Qi-Gong-Kurs, die Entspannung und Bewegung in den Alltag bringen sollen.

Darüber hinaus kündigt die Familienbildung bereits das neue Angebot „Yoga und Ernährung bei Rheuma“ an. Tierfreunde können sich zudem auf den Kurs „Erste Hilfe am Hund“ freuen, der im Juli startet. Dort lernen Hundebesitzer wichtige Sofortmaßnahmen für Notfälle mit ihrem Vierbeiner.  

Weitere Informationen und Anmeldungen bei der DRK Familienbildung Niederrhein, Grubenwehrstraße 5 in Neukirchen-Vluyn, unter 0281 / 3001-8100 oder per E-Mail an familienbildung@drk-niederrhein.de.  


Familienbildung des DRK Niederrhein in der Grubenwehrstraße in Neukirchen-Vluyn.
(c) DRK KV Niederrhein e. V.

Stadtführung durch die Hansestadt Dinslaken am 28. Mai
Am Donnerstag, 28. Mai 2026 um 16 Uhr nimmt die Gästeführerin Beate Hettmer Interessierte mit auf einen spannenden Rundgang durch die Dinslakener Altstadt und erzählt Geschichten aus der Zeit der Hanse. Sie berichtet über die historische Hanse und erläutert Wissenswertes zu den heutigen kulturellen Vereinigungen des Internationalen Hansebundes sowie der Rheinischen Hanse.

Treffpunkt zur Führung ist an der Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und ist direkt vor Ort bei der Gästeführerin zu entrichten. Eine verbindliche Anmeldung für die Führung ist beim Team der Stadtinformation am Rittertor unter Tel. 02064 – 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de erforderlich.

Wein & Genuss 2026: Weinfest mit verkaufsoffenem Sonntag in der Dinslakener Innenstadt
Wein und Genuss in der Dinslakener Innenstadt. Von Donnerstag, 28. Mai, bis Sonntag, 31. Mai 2026 verwandelt sich die Dinslakener Innenstadt erneut in ein Paradies für Weinliebhaber*innen und Feinschmecker*innen. Bereits zum sechsten Mal lädt das beliebte Fest „Wein & Genuss“ auf den Neutorplatz ein und begeistert mit ausgewählten Winzer*innen, Weinhändler*innen sowie einem vielfältigen kulinarischen Angebot.

Die Besucher*innen des Weinfests dürfen sich auf edle Tropfen aus verschiedenen Weinregionen freuen. Dazu werden zahlreiche Köstlichkeiten serviert – von herzhaften Grill- und Fischgerichten über knusprigen Flammkuchen und frische Crêpes bis hin zu vielfältigen Käsesorten und weiteren Leckereien.

Öffnungszeiten des Weinfests:
Donnerstag: 12 bis 22 Uhr
Freitag: 12 bis 23 Uhr
Samstag: 11 bis 23 Uhr
Sonntag: 11 bis 20 Uhr

An allen vier Veranstaltungstagen sorgt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit regionalen und überregionalen Künstler*innen für musikalische Unterhaltung. Am Sonntag, 31. Mai, findet parallel zum Weinfest der verkaufsoffene Sonntag in der Dinslakener Innenstadt statt. Die Geschäfte öffnen ihre Türen und laden zum entspannten Bummeln und Einkaufen ein.

Besucher*innen können den Besuch des Weinfests ideal mit einem Einkaufsbummel verbinden und die Innenstadt in ruhiger Atmosphäre genießen. Für Kinder gibt es ebenfalls ein Angebot: Von 13 bis 18 Uhr erwartet sie auf dem Altmarkt ein buntes Programm mit Hüpfburg, kleinen Spielgeräten und einer Bimmelbahn. Die Veranstaltung „Wein & Genuss“ wird von der Wirtschaftsförderung der Stadt Dinslaken unterstützt.

Was Gärtnern mit dem Körper macht
Gartenbauexperte erklärt, warum Gartenarbeit mehr sein kann als nur ein Hobby
Die Gartensaison ist da: Beete werden gepflegt, Gemüse gepflanzt, Stauden gegossen. Viele verbringen jetzt jede freie Minute draußen. Und das lohnt sich nicht nur für die Pflanzen. Studien zeigen: Gartenarbeit wirkt nachweislich positiv auf Körper und Psyche.

Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde gärtnert, erfüllt ganz nebenbei die Bewegungsempfehlungen der WHO. (Quelle: pixabay)

Was dabei im Körper passiert, haben Forscher der Universität Wageningen gemessen: Sie setzten Teilnehmende zunächst gezielt unter Stress – und ließen sie danach entweder gärtnern oder lesen. Nach 30 Minuten war der Cortisolspiegel in der Gartengruppe deutlich stärker gesunken. Die Stimmung hatte sich vollständig erholt. In der Lesegruppe verschlechterte sie sich weiter.

„Gartenarbeit ist eine der wenigen Aktivitäten, bei denen Bewegung, frische Luft und ein sichtbarer Erfolg ganz natürlich zusammenkommen“ sagt Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege (BLGL). „Viele Menschen unterschätzen, was eine Stunde im Garten mit ihrem Körper macht."

Graben, gießen, jäten
Sportmedizinisch zählt Gartenarbeit zur moderaten körperlichen Aktivität – vergleichbar mit zügigem Spazierengehen oder lockerem Radfahren. „Die meisten Menschen merken gar nicht, wie viel sie sich im Garten bewegen. Sie sind einfach beschäftigt.", sagt Dr. Popp. Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde gärtnert, erfüllt damit also ganz nebenbei auch die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.

Das sagt die Forschung
Einen der stärksten Belege liefert eine randomisierte Kontrollstudie der University of Colorado, die 2023 im Lancet Planetary Health veröffentlicht wurde. 291 Erwachsene wurden über eine Gartensaison begleitet – die eine Hälfte erhielt eine Parzelle in einem Gemeinschaftsgarten, die andere blieb auf der Warteliste. Das Ergebnis: Wer gärtnerte, bewegte sich täglich mehr – und berichtete gleichzeitig von deutlich weniger Stress und innerer Unruhe. Besonders ausgeprägt war der Effekt bei Menschen, die zu Beginn der Studie stark belastet waren.

Bloß keinen Stress
Wer sich allerdings nun davon verleiten lässt, den „perfekten“ Garten herzurichten, arbeitet gegen den angestrebten Effekt. Intensive Aufräumaktionen erzeugen unnötigen Aufwand statt Erholung und zerstören noch dazu wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Käfer oder Igel. „Ein Garten muss nicht geschniegelt sein, um gepflegt zu wirken. Wer Strukturen wie Totholzecken und Blühinseln erhält, trägt zur Artenvielfalt bei und nimmt sich selbst den Druck, ständig hinterherarbeiten zu müssen", sagt Dr. Popp.

Genussreise um die Welt Enni-Streetfood-Festival bringt kulinarische Vielfalt nach Rheinberg
Rheinberg darf sich erneut auf ein genussvolles Frühsommer-Wochenende freuen: Von Freitag, 29. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, verwandelt sich der Große Markt in der Innenstadt in eine lebendige Genussmeile. Beim Enni‑Streetfood‑Festival laden zahlreiche Foodtrucks und ein buntes Familienprogramm zum Schlemmen, Verweilen und Entdecken ein. Am verkaufsoffenen Sonntag öffnen zudem die Einzelhändler in der Innenstadt ihre Türen.

„Streetfood, Livemusik, entspanntes Bummeln und gute Gespräche unter freiem Himmel – genau so fühlt sich Sommer an“, sagt Stefan Krämer, Geschäftsführer der ENNI Energie & Umwelt (Enni). „Wir freuen uns, dass wir mit dem Festival mitten in Rheinberg wieder einen Treffpunkt schaffen, an dem Jung und Alt Neues ausprobieren und einfach ein paar schöne Stunden genießen können.“

Auch Rheinbergs Bürgermeister Philipp Richter unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für die Stadt: „Das Streetfood-Festival ist eine große Bereicherung für Rheinberg. Es bringt Menschen zusammen, belebt unsere Innenstadt und lädt dazu ein, die Vielfalt der Angebote zu entdecken – und ich freue mich darauf, mich selbst ein wenig durchzuprobieren.“ Gelegenheit dazu bieten 17 Foodtrucks, die die Besucherinnen und Besucher auf eine kulinarische Reise um die Welt mitnehmen.

Auf dem Speiseplan stehen unter anderem orientalische Spezialitäten, argentinische Empanadas, amerikanische Flank Steaks und herzhaftes Pulled Turkey. Kreative Burger gehören ebenso dazu wie die beliebten Dynamite Shrimps nach P. F. Chang aus Dubai. Für den süßen Abschluss sorgen feines Mandelgebäck sowie Crêpes und Barista‑Kaffee von „Hin & Crêpes“, serviert aus einem liebevoll restaurierten DDR‑Oldtimer.

Begleitet wird das Streetfood-Erlebnis von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm: Am Freitagabend sorgt das Marc Summer Duo für musikalische Unterhaltung. Am Samstag stehen Livemusik mit „2 Council“ sowie die Enni‑Hüpfburg auf dem Programm. Am verkaufsoffenen Sonntag dürfen sich besonders die kleinen Gäste auf Kinderschminken und erneut auf die Hüpfburg freuen.

Das Enni‑Streetfood‑Festival ist am Freitag, 29. Mai, von 17.30 bis 22 Uhr, am Samstag, 30. Mai, von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag, 31. Mai, von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.enni.de/streetfood

v. l.: Veranstalter Marcus Remark, Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer und Bürgermeister Philipp Richter, die das Festival mit Spannung erwarten.

Kamishibai in der Stadtbücherei Kleve am Samstag, 30. Mai 2026
Am Samstag, den 30.05.2026 um 10:30 Uhr öffnen sich die Türen der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32, für ein weiteres Kamishibai-Event.

"Familie" ist das Thema des Erzähltheaters am Samstag, 30. Mai 2026, in der Klever Stadtbücherei.

Diesmal gibt es Vorlesegeschichten aus dem Bildkarten-Erzähltheater zum Thema Familie. „Familie“ von Stephen Hogdun ist ein Bilderbuch, in dem anschaulich eine Geschichte über die Sehnsucht eines kleinen Elefanten nach einem bestimmten Ort, den er als sein Zuhause bezeichnen kann, erzählt wird. Weiterhin werden dieses Mal beim Kamishibai zu erleben sein: „Furzipups, der Knatterdrache“, „Der Grolltroll“, der „Flunkerfisch“, „Henriette Bimmelbahn“ und viele andere.

Alle, die schön illustrierte, berührende und lehrreiche Geschichten mögen, werden begeistert sein. Der Vorleseclub wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Eintritt zum Kamishibai ist selbstverständlich frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Am 30. Mai: Vogelexkursion am Uettelsheimer See
Die Welt der Vogelstimmen ist facettenreich. Wer mehr Gezwitscher als das von Amsel, Drossel, Fink und Star erkennen möchte, kann dies am Samstag, 30. Mai, bei einer ‚Vogelexkursion am Uettelsheimer See‘ lernen. Die Veranstaltung der vhs Moers – Kamp-Lintfort in Kooperation mit der NABU Ortsgruppe Rheinberg beginnt um 8 Uhr. 

Treffpunkt ist in Duisburg der Parkplatz 2, Elisenstraße 30. Die Exkursion ist vor allem für Anfängerinnen und Anfänger gedacht, die erste Einblicke in die Vielfalt der Vogelstimmen erhalten wollen. Ein Fachmann vom NABU erklärt, welche Vögel bei uns leben und welchen Lebensraum sie bevorzugen. Geländefeste Kleidung wird empfohlen.

Wer möchte, kann ein Fernglas mitbringen. Wer mit auf die Exkursion gehen möchte, muss sich rechtzeitig anmelden: Telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de

Ausstellung in der Klever Stadthalle: Klima im Wandel
Vom 2. Juni bis zum 29. Juni 2026 ist die Ausstellung „Klima im Wandel – Wie können wir uns daran anpassen?“ der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen in der großen Fensterfront der Klever Stadthalle zu sehen. Die informative Wanderausstellung lädt Interessierte dazu ein, sich mit den aktuellen Veränderungen unserer Umwelt und deren Auswirkungen auf den Alltag auseinanderzusetzen.

Im Juni beherbergt die Stadthalle die informative Ausstellung "Klima im Wandel".

Die Ausstellung zeigt anschaulich, wie sich der Klimawandel bereits heute in Nordrhein-Westfalen bemerkbar macht. Gleichzeitig vermittelt sie praxisnahe Ansätze und Ideen, wie den Herausforderungen begegnet werden kann. Dabei werden verschiedene Handlungsebenen in den Blick genommen – vom individuellen Verhalten über gesellschaftliches Engagement bis hin zu kommunalen und politischen Maßnahmen.

Ergänzend zu der rund um die Uhr einsehbaren Präsentation in den Fenstern ist die Ausstellung an ausgewählten Terminen auch persönlich zugänglich. Besucherinnen und Besucher haben an folgenden Tagen jeweils von 13:00 bis 15:00 Uhr die Gelegenheit, die Inhalte im Foyer der Stadthalle in Ruhe zu erkunden: Mittwoch, 3. Juni 2026, Donnerstag, 11. Juni 2026, Mittwoch, 17. Juni 2026 sowie Donnerstag, 25. Juni 2026.


Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026
Wirtschaftsleistung um 0,3 % höher als im Vorquartal
Bruttoinlandsprodukt (BIP), 1. Quartal 2026
+0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
+0,5 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
+0,4 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 4. Quartal 2025 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. April 2026. "Nach dem leichten Wachstum zum Jahresende 2025 ist die deutsche Wirtschaft auch positiv ins Jahr 2026 gestartet", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Vor allem die Exporte stiegen zu Jahresbeginn deutlich und stützten die Wirtschaftsleistung", so Brand weiter.



Exporte im Plus, auch staatlicher Konsum zum Vorquartal gestiegen Der Handel mit dem Ausland nahm im 1. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden insgesamt 3,3 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert, nachdem im 4. Quartal 2025 noch ein Rückgang der Ausfuhren zu verzeichnen war.

Zur positiven Entwicklung zu Jahresbeginn trugen etwa die gestiegenen Exporte von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen sowie Metallen bei. Die Importe erhöhten sich zu Jahresbeginn insgesamt nur leicht (+0,1 %). Wie schon in den Quartalen zuvor nahmen die preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben insgesamt zu, sie stiegen um 0,4 % im Vergleich zum 4. Quartal 2025.

Dabei erhöhte der Staat seine Konsumausgaben mit +1,1 % deutlich. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte übertrafen dagegen das Niveau des 4. Quartals 2025 nicht. Sie entwickelten sich den neuesten Berechnungen zufolge, gestützt auf eine breitere Datengrundlage, etwas schwächer als noch bei der BIP-Schnellmeldung vom 30. April 2026 angenommen.

Die Bruttoanlageinvestitionen gingen im 1. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt deutlich zurück (-1,5 %), nachdem sie Ende 2025 noch gestiegen waren. Die Investitionen in Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – sanken um 1,2 %, was auf schwächere staatliche Ausrüstungsinvestitionen zurückzuführen ist.

Die Investitionen in Bauten nahmen mit -2,5 % noch stärker ab. Dies ist vor allem der ungewöhnlich kalten Witterung im Januar und Februar geschuldet, die den Baufortschritt bremste.

Bruttowertschöpfung im 1. Quartal 2026 erneut leicht gewachsen
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im 1. Quartal 2026 mit +0,1 % leicht an, nachdem sie im 4. Quartal 2025 bereits um 0,3 % zugelegt hatte. Das Verarbeitende Gewerbe konnte die Wertschöpfung preis-, saison- und kalenderbereinigt im 1. Quartal 2026 mit +0,7 % deutlich steigern.

Insbesondere in den Bereichen Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie Sonstiger Fahrzeugbau nahmen die preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich zu. In der Herstellung von Metallerzeugnissen sowie im Maschinenbau sank die Wirtschaftsleistung dagegen.

Das Baugewerbe verzeichnete ebenfalls einen Rückgang gegenüber dem Vorquartal (-0,6 %), auch aufgrund der ungünstigen Witterung zu Jahresbeginn. In den meisten Dienstleistungsbereichen änderte sich die Wertschöpfung gegenüber dem Vorquartal kaum. Während die Unternehmensdienstleister und die Sonstigen Dienstleister leicht im Minus waren, konnten der Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, der Bereich Information und Kommunikation sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister ihre preis-, saison- und kalenderbereinigte Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2026 steigern.

Bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit war die Bruttowertschöpfung im Vorquartalsvergleich nahezu unverändert. Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2026 preisbereinigt um 0,5 % höher als im 1. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt war der Anstieg geringer (+0,4 %).

Konsumausgaben gegenüber dem Vorjahr im Plus, Bauinvestitionen gesunken
Die preisbereinigten Konsumausgaben nahmen auch im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal zu, sie stiegen um 1,6 %. Darunter entwickelten sich sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben positiv. Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen um 0,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Beim Staatskonsum trugen vor allem höhere Ausgaben des Bundes zu einem kräftigen Zuwachs von 3,5 % bei. Die preisbereinigten Investitionen in Ausrüstungen nahmen ebenfalls im Vergleich zum 1. Quartal 2025 zu (+0,5 %). Darunter entwickelten sich vor allem die gewerblichen Pkw-Zulassungen sehr positiv. Aber auch die Investitionen des Staates, die investive Ausgaben im Verteidigungsbereich einschließen, waren höher als im Vorjahr.

In Bauten wurde hingegen deutlich weniger investiert als im Vorjahreszeitraum (-3,3 %). Gebremst wurde die Bautätigkeit vor allem von der schlechten Witterung zu Jahresbeginn. Die Entwicklung im Außenhandel war im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal zweigeteilt: Die Exporte sanken insgesamt preisbereinigt um 0,3 %. Dies ging auf geringere Dienstleistungsausfuhren zurück (-2,4 %), vor allem in den Bereichen sonstige unternehmensbezogene Dienstleistungen (u. a. Forschung und Entwicklung, Freiberufliche Dienstleistungen und Managementberatungsleistungen) und Transportdienstleistungen.

Die Ausfuhr von Waren überschritt hingegen das Niveau des Vorjahres leicht (+0,4 %), was unter anderem auf stärkere Exporte von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen zurückzuführen war. Die Importe nahmen um 1,7 % zu. Auch hier wurden weniger Dienstleistungen gehandelt (-3,2 %). So gingen etwa die Importe von Telekommunikations-, EDV- und Informationsdienstleistungen sowie sonstigen unternehmensbezogenen Dienstleistungen zurück.

Die Einfuhr von Waren (+3,8 %) lag hingegen deutlich höher als im Vorjahresquartal. Insbesondere die Importe von Kraftwagen und Kraftwagenteilen nahmen zu. Bruttowertschöpfung im Vorjahresvergleich in fast allen Bereichen im Plus Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung insgesamt nahm im 1. Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,5 % zu.

Das Verarbeitende Gewerbe konnte seine Wertschöpfung im Vorjahresvergleich im 1. Quartal 2026 leicht steigern (+0,1 %), nachdem sie bereits im 4. Quartal 2025 angestiegen war. Besonders die Kokerei und Mineralölverarbeitung sowie der Sonstige Fahrzeugbau verzeichneten Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr, während die Herstellung von chemischen Erzeugnissen und der Maschinenbau Rückgänge hinnehmen mussten.

Dagegen konnten beinahe alle Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftliche Leistung gegenüber dem Vorjahresquartal ausweiten. Besonders deutlich waren die Zuwächse der preisbereinigten Wertschöpfung im Bereich Information und Kommunikation mit +2,0 % sowie bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit +1,8 %. Einen Rückgang verzeichneten lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister (-1,2 %).

Im Baugewerbe setzte sich die bereits mehr als vier Jahre anhaltende negative Entwicklung der Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahr fort (-4,4 %). Dabei verzeichneten sowohl das Bauhauptgewerbe als auch das Ausbaugewerbe Produktionsrückgänge im 1. Quartal 2026. Erwerbstätigkeit deutlich gesunken Die Wirtschaftsleistung wurde im 1. Quartal 2026 von rund 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 157 000 Personen (-0,3 %) weniger als im 1. Quartal 2025.

Dabei wurden die kräftigen Rückgänge im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe nicht vom leichten Anstieg der Erwerbstätigkeit in den Dienstleistungsbereichen kompensiert (siehe Pressemitteilung Nr. 167 vom 19. Mai 2026). Die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je erwerbstätiger Person stiegen nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,3 %.

Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also das Produkt aus der gesunkenen Erwerbstätigenzahl und den gestiegenen geleisteten Stunden je erwerbstätiger Person – blieb im gleichen Zeitraum unverändert. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität – gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde – nahm nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,5 % zu. Je Erwerbstätigen gerechnet war sie um 0,8 % höher als vor einem Jahr.

Konsum und Einkommen steigen in gleichem Maß, Sparquote unverändert zum Vorjahr In jeweiligen Preisen war sowohl das BIP als auch das Bruttonationaleinkommen im 1. Quartal 2026 um 3,2 % höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen wuchs um 3,4 % gegenüber dem 1. Quartal 2025.

Dabei nahmen die Unternehmens- und Vermögenseinkommen mit +2,1 % weniger stark zu als das Arbeitnehmerentgelt. Dieses erhöhte sich mit +3,9 % jedoch schwächer als in den Quartalen zuvor, was zum einen auf den Rückgang der Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (-0,3 %) zurückzuführen ist, zum anderen auf geringere Steigerungen bei den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber (+3,5 %). Je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer erhöhten sich die durchschnittlichen Bruttolöhne und -gehälter im 1. Quartal 2026 um +4,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Hierbei spielte die Entwicklung der Sonderzahlungen, zu denen auch Abfindungen zählen, eine Rolle. Netto stieg die Lohnsumme insgesamt mit +3,9 % etwas schwächer als die Bruttolohnsumme (+4,0 %). Dies lag an einer leicht überdurchschnittlichen Entwicklung der Sozialbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (+4,2 %) sowie der Lohnsteuer (+4,3 %).

Da der Konsum der privaten Haushalte in jeweiligen Preisen im 1. Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2025 in gleichem Maße zulegte wie ihr gesamtwirtschaftliches Einkommen (jeweils +3,3 %), befand sich die Sparquote mit 12,6 % auf demselben Niveau wie im Vorjahr.

Die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich
Zu Jahresbeginn lag die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland leicht oberhalb des europäischen Durchschnitts: In der Europäischen Union (EU) insgesamt war die Wirtschaftsentwicklung im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal mit +0,2 % etwas schwächer als in Deutschland (+0,3 %).

Von den anderen großen EU-Mitgliedstaaten verzeichnete Spanien mit +0,6 % das stärkste Wachstum des preis-, saison- und kalenderbereinigten BIP. In Italien (+0,2 ) stieg die Wirtschaftsleistung ebenfalls, in Frankreich stagnierte sie hingegen. In den USA fiel das BIP im Vergleich zum 4. Quartal 2025 um 0,5 % höher aus. Im preis-, saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich nahm die Wirtschaftsleistung in Deutschland leicht um 0,3 % zu, während sie in der EU insgesamt deutlich um 1,0 % anstieg.