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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche
KW 23: Montag, 1. - Sonntag, 7. Juni 2026 - Themen u.a:

Dinslaken: Duale Führung im Musuem Voswinckelshof: 7. Juni, 15.00 Uhr
Am Sonntag, 7. Juni, findet um 15.00 Uhr eine der beliebten dualen Führungen im Museum Voswinckelshof statt. Die Künstlerin Katherine Tinterin-Klitzke und der Museumsleiter Danny Könnicke führen gemeinsam durch die aktuelle Ausstellung "Atem holen".

Bei den dualen Führungen wird die jeweilige Ausstellung aus künstlerischer Sicht und aus Museumssicht vorgestellt. Beide Perspektiven ergeben ein differenziertes Bild auf Kunst, Kunstausstellung und künstlerische Arbeit. Sie zeigen, wie Katherine Tinteren-Klitzke arbeitet, wie sie Kunst versteht und gleichzeitig. wie das Museumsteam Kunst versteht und warum die Zusammenarbeit zu dieser gelungenen Ausstellung geführt hat.

Neues Amtsblatt
Am 3. Juni 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält drei öffentliche Bekanntmachungen der Stadt Dinslaken zur 139. Flächennutzungsplanänderung, zu einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan sowie einer öffentlichen Zustellung. Das städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine

Sportausschuss tagt
Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, tagt der Sportausschuss der Stadt Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de

Dinslaken: Zwischenlösungen für Nutzer der Turnhalle Elisabethstraße
Nach der vorsorglichen Sperrung der Turnhalle an der Elisabethstraße sind derzeit alle Nutzer*innen untergebracht. Den jeweiligen Schulsport der Klaraschule konnte die Stadt Dinslaken in der Glückauf-Sporthalle unterbringen. Die entsprechende Busbeförderung wurde sichergestellt.

Zudem hat die Stadtverwaltung die Außenanlage an der Elisabethhalle hergerichtet, sodass diese bei schönem Wetter ebenfalls genutzt werden kann. Auch der betroffene Vereinssport kann derzeit die Glückauf-Halle nutzen. Dies funktioniert aufgrund der Sommerbelegung der Halle, da mehr Hallenzeiten zur Verfügung stehen.

Für die kommende Wintersaison (ab Oktober) müssen noch zeitnah Überlegungen erfolgen und mit allen Beteiligten besprochen werden. Am 22. April 2026 hatte die Stadt die 1962 errichtete Halle vorsorglich geschlossen, um keine Risiken hinsichtlich der Verkehrssicherheit einzugehen.

Moers: Streichelzoo: Förderverein und Sparda-Bank werfen Blick hinter den Bauzaun
Wie weit sind die Arbeiten am neuen Streichelzoo und außerschulischen Lernort im Freizeitpark? Das erfuhren jetzt Vertreterinnen und Vertreter des ‚Förderverein Streichelzoo Moers e.V.‘ gemeinsam mit ihrem Sponsor, der Sparda-Bank West, bei einem Rundgang über die Baustelle. Das genossenschaftliche Kreditinstitut unterstützt das Projekt auch in diesem Jahr mit 2.500 Euro.

Vertreterinnen und Vertreter des ‚Förderverein Streichelzoo Moers e.V.‘, des Sponsors Sparda-Bank West und der vhs erfuhren bei einem Baustellenrundgang mehr zum aktuellen Stand der Arbeiten am Streichelzoo. (Foto: pst)

Die Sparda-Bank ist seit 2023 Kooperationspartner und spendet diese Summe seitdem jährlich. Eröffnung Frühjahr 2027 steht weiterhin Im neuen Gebäude entstehen u. a. ein Schulungsraum für bis zu 30 Personen mit Küche, ein Büro, Lagerflächen sowie ein Raum für den Förderverein.

Darüber hinaus werden Sozialräume für die ENNI, Scheunen, Lagerbereiche, eine Futterküche und ein Quarantänestall eingerichtet. Aktuell laufen die Zimmermann- und Dachdeckerarbeiten. Auch außerhalb der Gebäude geht es voran: Im Juni werden die Bodenplatten für die Tierställe hergestellt, anschließend folgt die Montage der Stallanlagen. 

Nach letzten Abstimmungen mit der Volkshochschule, der ENNI sowie dem Kinder- und Jugendbüro sollen die Außenanlagen noch vor den Sommerferien ausgeschrieben werden. Ihr Bau ist für Herbst 2026 vorgesehen. Besucherinnen und Besucher können den neuen Streichelzoo und außerschulischen Lernort im Frühjahr 2027 zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) erleben.

Moers: 10+1 Bäume stehen nun auch im Freizeitpark
Die Moerser Ausgabe des Projekts ‚10+1 Bäume‘ im Freizeitpark haben die Beteiligten am Montag, 1. Juni, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Idee des Erinnerungsortes geht auf einen Antrag des damaligen Integrationsrats vom 7. Februar 2023 zurück.

Die Beteiligten haben am Montag, 1. Juni, die Moerser Ausgabe des Projekts ‚10+1 Bäume‘ im Freizeitpark der Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Gedenkort für die Opfer rassistischer Gewalttaten geht auf einen Antrag des damaligen Moerser Integrationsrats und eines Projekts des Landesintegrationsrats zurück. (Foto: pst)

Damit wurde die Kampagne des Landesintegrationsrats NRW in Moers aufgenommen, an die Opfer des NSU zu gedenken. Jeder Baum soll für die zehn Leben stehen, die durch die rassistische Gewalt ausgelöscht wurden. Der elfte Baum ist als Mahnmal für alle weiteren Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland gedacht. 

„Dieser Bereich erinnert an Menschen, deren Leben durch Hass und Menschenfeindlichkeit ausgelöscht wurden. Zugleich stehen die Bäume für Hoffnung, für Vielfalt und für unsere gemeinsame Verantwortung, Demokratie und Menschlichkeit jeden Tag zu verteidigen“, erklärte Bürgermeisterin Julia Zupancic in ihrer Rede.

Gedenk-Ort schafft kollektives Gedächtnis
Die Bürgermeisterin dankte zudem den Mitgliedern des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) für die weitere Betreuung des Projekts und dem Fachdienst Freiraum- und Umweltplanung für die Planung und Umsetzung. Auch die Finanzierung wurde dort zu 90 Prozent übernommen. Der Rest stammt aus Mitteln des ACI. 

Der Vorsitzende Sait Olgun war sich sicher, dass durch den neuen Gedenk-Ort ein „kollektives Gedächtnis“ geschaffen wird. Er rief dazu auf, dass die Moerserinnen und Moerser entschlossen dagegenstehen, wenn die Würde von Menschen oder gar die körperliche Unversehrtheit verletzt wird. Olgun zitierte in dem Zusammenhang den Schriftsteller Erich Kästner: „An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.” Im Anschluss verlas er die Namen aller zehn ermordeten Opfer.

Initiator beglückwünschte die Stadt zur Umsetzung
Zu Gast war an dem Tag im Freizeitpark auch Seyfullah Köse, stellvertretender Vorsitzender des Landesintegrationsrats NRW und einer der Initiatoren des Projekts. Er beglückwünschte die Stadt zu der Entscheidung, ebenfalls 10+1 Bäume aufzustellen. Köse erläutert in seiner Rede, dass der Schutz der Würde des Menschen nicht nur beim Staat, sondern bei allen Menschen liegen würde. 

In Moers haben sich die Beteiligten entschieden, drei Bäume (Kanadischer Judasbaum, Cercis canadensis) und acht Holz-Stelen zu pflanzen. Ergänzt werden sie durch eine Bank und eine Gedenktafel mit erläuterndem Text. 

Moers: Festivalfeeling statt Pausengong
Mit Live-Musik auf dem Schulhof machte Singer-Songwriterin Lea Guitarista am Dienstag, 2. Juni, Werbung für das Jugendfestival MACH MAL LAUT. Die Schulhoftour führte zum Adolfinum, zur Heinrich-Pattberg-Realschule sowie zum Gymnasium Rheinkamp. Die Schülerinnen und Schüler feierten die musikalische Überraschungspause und sorgten für beste Stimmung. 

Foto pst

MACH MAL LAUT findet am Samstag, 20. Juni, ab 15.30 Uhr auf dem Schlossplatz statt. Das kostenlose Open-Air-Festival richtet sich besonders an Jugendliche und junge Erwachsene. Fünf Bands aus Moers und der Region treten auf. Neben Live-Musik warten ein Festivaldorf mit Mitmachaktionen, Foodtrucks und weitere Angebote der Moerser Jugendarbeit auf die Besucherinnen und Besucher.

Stadtteiltreff Neu_Meerbeck besucht den VHS-Biogarten
Wie biologischer Gartenbau in der Praxis funktioniert, erfahren Interessierte am Mittwoch, 10. Juni, um 16.30 Uhr bei einem Besuch des Stadtteiltreffs Neu_Meerbeck im VHS-Biogarten an der Vinner Straße. Maria Madani führt durch die Anlage, die seit 1984 von Kursteilnehmenden bewirtschaftet wird, und gibt Einblicke in nachhaltige Anbaumethoden sowie die Kultivierung alter Gemüsesorten.

Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Bereiche des Gartens – von der Gemüsemischkultur über Kräuter- und Blumenbeete bis hin zur Beerenobstanlage. Zudem erfahren die Teilnehmenden, wie durch Hecken, Wildwiesen sowie Feucht- und Trockenstandorte wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen werden.

Treffpunkt ist am Eingang des VHS-Biogartens an der Vinner Straße in Moers. Informationen und Anmeldungen sind beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter Telefon 0 28 41 / 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.

Statistik zu Wirtschaftszahlen: Moers beweist Beschäftigungsstärke
Die Stadt Moers verzeichnet eine positive wirtschaftliche Entwicklung und behauptet sich erfolgreich als starker Arbeitsplatzstandort in der Region. Wie eine aktuelle Auswertung der städtischen Statistikstelle auf Basis des bundesweiten Unternehmensregisters zeigt, verfügt die Grafenstadt über ein solides wirtschaftliches Fundament mit über 43.000 Arbeitsplätzen.

In der wir4 – Region (Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg) stellt Moers mehr als die Hälfte aller Betriebe und Arbeitsplätze.  Mit seinen rund 4.200 Unternehmen liegt die Grafenstadt gleichauf mit vergleichbar großen Städten im Ruhrgebiet wie Bottrop, Marl oder Witten. Der Mittelpunkt des wirtschaftlichen Geschehens bleibt Moers-Mitte.

Der Handel ist der Wirtschaftszweig mit den meisten Betrieben, das Gesundheits- und Sozialwesen hat die meisten Beschäftigten. Deutlicher Aufwärtstrend von 2006 bis 2024 Die von der Statistikstelle aufbereiteten Daten für den Zeitraum von 2006 bis 2024 belegen den Aufwärtstrend.

Während die Anzahl der Betriebsstätten über diesen Zeitraum hinweg weitgehend konstant blieb, gab es bei den Arbeitsplätzen ein kräftiges Plus.  Besonders erfreulich ist dabei die Zunahme der regulären, sicheren Beschäftigung: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse – also Jobs, bei denen Beiträge für Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung gezahlt werden – stieg im Zeitraum von 2006 bis 2024 von rund 25.000 auf fast 35.000 an.

Gewerbegebiete als Kraftzentren der Wirtschaft
Eine Besonderheit der Moerser Statistik ist die kleinräumige Auswertung nach konkreten Gewerbegebieten. Hierbei zeigt sich eine enorme Konzentration der Wirtschaftskraft: Genau 926 bzw. 22,1 Prozent aller Moerser Betriebe hatten im Jahr 2024 ihren Sitz in einem der ausgewiesenen Gewerbegebiete.

In diesen Betrieben arbeiteten mit 23.338 Personen weit mehr als die Hälfte aller abhängig Beschäftigten der Stadt. Vor allem Hülsdonk und der Gewerbepark Genend stechen hierbei heraus. Die Strukturdaten wurden von der Statistikstelle der Stadt Moers aus dem Einzeldatensatz des Unternehmensregisters des Statistischen Landesamtes (IT.NRW) für das Berichtsjahr 2024 aufbereitet.

Durch eine methodische Umstellung der Behörde gilt ab 2024 das sogenannte ‚Jobkonzept‘. Dabei werden nun alle Arbeitsverhältnisse im Jahresdurchschnitt präzise abgebildet, auch wenn eine Person mehr als einen Job (z. B. zusätzliche Minijobs) ausübt. Weitere Statistikdaten aus Moers.  

Dinslaken: Emschergenossenschaft erneuert im Auftrag der Stadt Kanäle in der Sterkrader Str.
Abschnittsweise halbseitige Sperrung der Sterkrader Straße zwischen Jägerstraße und B8 ab Montag (08.06.2026) bis Ende Februar 2027.
Im Stadtteil Hiesfeld erneuert die Emschergenossenschaft im Auftrag der Stadt Dinslaken die Regenwasser- und Abwasserkanäle in der Sterkrader Straße zwischen der Jägerstraße und der Brinkstraße. Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag, 8. Juni, und dauern voraussichtlich neun Monate.

In diesem Zeitraum muss die Sterkrader Straße im Bauabschnitt abschnittsweise halbseitig gesperrt werden. Die Zugänglichkeit für Rettungsfahrzeuge und Entsorgungsdienste bleibt jederzeit gewährleistet. Auch die Zugänglichkeit der Grundstückszufahrten ist – gegebenenfalls mit kurzzeitigen Unterbrechungen – sichergestellt. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.

Altersbedingt muss ein Teil des vorhandenen Trennsystems in der Sterkrader Straße erneuert werden. Mit einem Trennsystem kann das saubere Regenwasser getrennt vom Schmutzwasser direkt ins Gewässer geleitet werden – Abwasserkanäle und insbesondere die Kläranlagen werden damit entlastet. Dabei verlegt die Emschergenossenschaft auf einer Länge von zirka 240 Metern einen neuen Schmutzwasserkanal mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern, sowie einen neuen Regenwasserkanal mit einem Durchmesser von 40-50 Zentimetern.

Zusätzlich baut der Wasserwirtschaftsverband 16 Kanalschächte. Die alten Kanäle werden im Zuge der Arbeiten teilweise zurückgebaut oder verdämmt. Nach Abschluss der Kanalbaumaßnahme wird die Fahrbahn auf kompletter Breite erneuert.   Während der Bauarbeiten bleibt die fußläufige Verbindung zur Brinkstraßenüberführung weiterhin erhalten.

Der Wendehammer der Sterkrader Straße wird jedoch für den KFZ-Verkehr voll gesperrt. Lediglich die angrenzenden Grundstücke sind erreichbar. Anwohner*innen werden im Vorfeld der Baumaßnahmen über diese per Briefeinwurf informiert. Voraussichtlich Ende Februar 2027 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stadt Dinslaken investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Maßnahme.

Zur Kooperation: Die Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) haben gemeinsam mit der Stadt Dinslaken im Januar 2024 eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Gegenstand der Vereinbarung ist die Koordination und Kooperation bei der Durchführung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen aus dem Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) auf dem Stadtgebiet.

Dazu zählen Kanalisationsmaßnahmen, ökologische Gewässerumbaumaßnahmen sowie Abkopplungsmaßnahmen im Bereich städtischer Liegenschaften. EGLV setzen die Projekte in Abstimmung mit der Stadt Dinslaken planerisch und baulich um. Nach Abschluss der Maßnahmen werden die Anlagen betriebsbereit an die Stadt Dinslaken übergeben.  

Wesels Ferienaktionsprogramm 2026: Jetzt für spannende Ferienerlebnisse anmelden

Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Wesel Kinder und Jugendliche zu einem vielfältigen Ferienaktionsprogramm ein. Während der Sommerferien erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Angebot aus Sport, Kreativität, Naturerlebnissen, Spiel und gemeinschaftlichen Aktivitäten. Das Ferienaktionsprogramm bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ferien aktiv zu gestalten, neue Freundschaften zu knüpfen und spannende Erfahrungen zu sammeln.

Zahlreiche Vereine, Verbände, Institutionen und engagierte Partner aus Wesel tragen mit ihren Angeboten dazu bei, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Ob sportliche Herausforderungen, kreative Workshops, spannende Ausflüge oder Aktionen in der Natur – für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen ist etwas dabei.

Ziel des Programms ist es, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen und gleichzeitig das soziale Miteinander zu fördern. Die Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen erfolgt online. Interessierte Familien können sich hier über alle Angebote, Teilnahmebedingungen und Anmeldefristen informieren.

Die Stadt Wesel bedankt sich bei allen Beteiligten und Sponsoren, die durch ihr Engagement das Ferienaktionsprogramm ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zu einem attraktiven Ferienangebot für Kinder und Jugendliche leisten.  Ferienaktionsprogramm 2026

Online-Befragung: Stadt Kleve kontaktiert über 1.700 Eltern von Kita-Kindern
In den kommenden Tagen erhalten Eltern von Kita-Kindern in Kleve eine Einladung zur Teilnahme an einer Online-Umfrage per Mail. Das Jugendamt der Stadt Kleve wird in den kommenden Tagen über 1.700 Eltern von Kindern in Kindertageseinrichtungen per E-Mail zu einer Online-Umfrage einladen.

Ziel der Befragung ist es, frühzeitig wichtige Erkenntnisse für die Planung und Vorbereitung auf die angekündigte Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) zu gewinnen. Zum 01.08.2027 soll die Neufassung des KiBiz in Kraft treten. Es regelt die Grundlagen und die Finanzierung der Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen.

Nach den bisherigen Ankündigungen des Landes Nordrhein-Westfalen ist davon auszugehen, dass künftig differenziertere Betreuungsumfänge in Kindertagesstätten ermöglicht und flexible Betreuungszeitmodelle bestehen bleiben sollen. Das Klever Jugendamt möchte nun ermitteln, welche Bedarfe die Familien hier vor Ort haben.

In Zukunft könnten sich die Erkenntnisse auf das Angebot in der Kreisstadt auswirken. Im Mittelpunkt der Befragung stehen unter anderem folgende Fragestellungen:
- Welche Betreuungsumfänge werden von Familien künftig benötigt? 
- Wie groß ist der Bedarf an flexiblen Betreuungsangeboten? 
- Welche Herausforderungen sehen Eltern im Spannungsfeld zwischen Flexibilität und der gesetzlich angestrebten Stabilität und Verlässlichkeit im Kita-Alltag? 
- Welche Angebote der Familienförderung wünschen sich Familien ergänzend? 
 
Gerade die Diskussion um flexiblere Betreuungszeiten stellt Träger, Einrichtungen und Familien vor besondere Herausforderungen. Während viele Eltern sich eine größere zeitliche Flexibilität wünschen, verfolgt das derzeitige Kinderbildungsgesetz immer auch das Ziel, stabile Strukturen, verlässliche Bezugspersonen und einen planbaren Alltag für Kinder sicherzustellen.

Zu diesem Spannungsfeld möchte das Jugendamt gezielt die Einschätzungen der Eltern einholen: „Die Erfahrungen und Wünsche der Familien sind für uns eine wichtige Grundlage, um die zukünftige Kinderbetreuung in Kleve bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“, erklärt Markus Koch, Leiter des Jugendamtes der Stadt Kleve.

Der Befragungszeitraum läuft bis zum 15.07. Die Teilnahme an der Online-Umfrage ist freiwillig und anonym. Das Jugendamt bittet möglichst viele Eltern um Teilnahme, damit ein umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen Bedarfe entstehen kann.

Ein besonderer Dank gilt dem Klever Elternbeirat, der die Online-Umfrage im Vorfeld getestet und wertvolle Hinweise zur Verständlichkeit und Nutzerfreundlichkeit gegeben hat. Weitere Informationen zur Befragung erhalten die Eltern mit der Einladungs-E-Mail in den kommenden Tagen.


NRW-Industrie: Produktion im April 2026 um 2,6 % gestiegen
* Energieintensive mit 3,9 % und übrige Industrie mit 2,1 % im Plus
* Produktionsanstiege in der Metallerzeugung und -bearbeitung und der Chemie, Rückgang in der Kokerei- und Mineralölverarbeitung
* Maschinenbau im Plus, KFZ-Industrie rückläufig

Die Produktion der NRW-Industrie ist im April 2026 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 2,6 % gegenüber März 2026 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,9 %.

Die Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 2,1 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 1,9 % zurück. Die der energieintensiven Industrie stieg um 0,9 %; die Produktion der übrigen Industrie war hingegen um 3,3 % rückläufig.



Metallerzeugung und -bearbeitung und Chemie mit Produktionsanstiegen von 6,5 % bzw. 5,8 %, Kokerei und Mineralölverarbeitung um 4,5 % rückläufig
Im Vergleich zu März 2026 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im April 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 6,5 % ermittelt. Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsplus von 5,8 %.

In der Kokerei und Mineralölverarbeitung sank die Produktion hingegen um 4,5 %. Die Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden verzeichnete einen Rückgang von 3,1 %. Maschinenbau stieg um 12,5 %, KFZ-Industrie sank um 10,4 % Auch in den Branchen der übrigen Industrie zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Im Maschinenbau wurde ein Produktionsplus von 12,5 % erzielt.

Die Produktionsleistung der Möbelherstellung stieg um 6,5 % und die der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen um 6,0 %. Die KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von 10,4 %. Die Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen musste Produktionseinbußen in Höhe von 6,8 % hinnehmen.

Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im April 2026 insgesamt um 11,9 % (–14,0 % in der energieintensiven Industrie; –10,5 % in der übrigen Industrie). Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat März 2026 um 0,4 % unter dem Vormonats- und 7,3 % unter dem Vorjahreswert.

Ende 2025 hatten knapp 2 Millionen Menschen in NRW einen Schwerbehindertenausweis
* Vier von fünf Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre
* Krankheit ist mit 94 % die häufigste Ursache einer Schwerbehinderung
* Die Art der schwersten Behinderung war bei 52 % eine körperliche Behinderung

Zum Jahresende 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen rund 1,99 Millionen Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis gezählt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 2,4 % mehr als bei der letzten Erhebung zum Jahresende 2023.
Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50 oder mehr können sich einen Schwerbehindertenausweis ausstellen lassen.

Die Angaben sind für alle Städte und Gemeinden in NRW verfügbar. Vier von fünf Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre Schwerbehinderungen treten vergleichsweise selten bei jungen Menschen auf und entstehen häufig erst im höheren Lebensalter: 80 % der Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis waren Ende 2025 älter als 54 Jahre, 36 % hatten das 75. Lebensjahr überschritten.



Insgesamt ist rund die Hälfte der schwerbehinderten Menschen weiblich (50 %).
Die höchste Frauenquote verzeichnete mit 55 % die Altersgruppe 75 Jahre und älter. Auch in der Bevölkerung insgesamt stellen Frauen in diesem Alter aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung mehr als die Hälfte: Ende 2024 lag ihr Anteil bei 60 %. In fast allen anderen Altersgruppen gab es mehr männliche als weibliche Personen mit einem Schwerbehindertenausweis.

Krankheit bei 94 % die Ursache der Schwerbehinderung
In den meisten Fällen war eine Krankheit ursächlich für die Schwerbehinderung (94 %). Bei 4 % der schwerbehinderten Menschen war die schwerste Behinderung angeboren und bei 1 % durch einen Unfall oder eine Berufskrankheit verursacht.

Mehr als die Hälfte der Schwerbehindertenausweise wurden aufgrund einer körperlichen Behinderung ausgestellt
Bei etwas mehr als der Hälfte der Schwerbehinderungen (52 %) wurde als Art der schwersten Behinderung eine körperliche Behinderung festgestellt. Dazu zählen unter anderem: Beeinträchtigungen der Funktion von inneren Organen bzw. Organsystemen (24 %), Einschränkungen der Funktion von Armen und/oder Beinen (10 %) oder der Wirbelsäule und/oder des Rumpfes (8 %), Blindheit oder Sehbehinderungen (4 %) sowie Schwerhörigkeit, Taubheit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen (4 %).

Bei 13 % der Personen mit einem Schwerbehindertenausweis wurde als Art der schwersten Behinderung eine geistig-seelische Behinderung diagnostiziert und bei 8 % eine hirnorganische Störung. Bei den restlichen 27 % konnte die Art der Behinderung keiner der Kategorien zugeordnet werden.

Dinslaken: Videomitteilung des Bürgermeisters
Am 03.06.2026 ist eine neue Videomitteilung des Bürgermeisters erschienen. Thema sind Verkehrsmaßnahmen im Umfeld von Schulen. Diese ist unter anderem hier zu finden: https://youtu.be/-NfFkqFoI6k?si=I-trQytwt6Z6suMf


Digitale Helfer, aber keine Freunde: Wie Kids und Teens ChatGPT & Co sicher nutzen
KI-Chatbots bergen die Gefahr emotionaler Abhängigkeit. KI-Antworten richtig einordnen und überprüfen. Persönliche Informationen schützen. TÜV-Verband gibt Hinweise, wie Kinder und Jugendliche KI-Tools sicher nutzen und was Eltern beachten sollten.

TÜV-Verband / iStock

Berlin, 27. Mai 2026 – KI-Chatbots gehören für viele Kinder und Jugendliche zum digitalen Alltag. Sie beantworten Fragen, helfen bei Hausaufgaben und liefern Ideen für Schule und Freizeit. Doch die Technik birgt auch Risiken: falsche Informationen, problematische Inhalte, Datenschutzprobleme, eine zu enge Bindung an digitale Gesprächspartner oder der Verlust eigenen kritischen Denkens.

Der TÜV-Verband warnt deshalb vor einem unkritischen Umgang mit KI-Anwendungen. „KI-Chatbots sind nützliche Alltagshelfer, aber keine garantiert fehlerfreie Lexika – und dürfen nicht mit verlässlichen sozialen Gegenübern verwechselt werden“, sagt Patrick Gilroy, Referent für KI und Bildung beim TÜV-Verband. „Nutzer:innen müssen die Grenzen von KI-Tools kennen. Viele Chatbots klingen sehr überzeugend, auch wenn ihre Antworten fehlerhaft oder frei erfunden sind.“

Das könne bei Kindern und Jugendlichen zu Missverständnissen führen, wenn Inhalte ungeprüft übernommen werden. Gilroy: „Ob jung oder alt: Wer mit KI arbeitet, muss lernen, gute Fragen zu stellen und auch sinnvoll klingende, vermeintlich hilfreiche Antworten einzuordnen und zu überprüfen. Das ist eine wichtige digitale Kompetenz.“ Welche weiteren Risiken bei der Nutzung von KI-Chatbots bestehen und wie sich Eltern, Kinder und Jugendliche wappnen können, beschreibt der TÜV-Verband.

Die Risiken - Falsche Informationen
KI-Chatbots lösen Suchmaschinen zunehmend als Instrument für Recherchen im Internet ab. In ihren zusammenfassenden Antworten können KI-Chatbots Inhalte erfinden oder Zusammenhänge falsch oder unausgeglichen darstellen – auch wenn sie sehr plausibel klingen. Bei Recherchen für die Schule können beispielsweise Fehler entstehen und Schüler:innen Desinformation, falsche Quellen oder veraltete Informationen als gesichertes Wissen übernehmen. „Der dauerhafte Griff zur KI birgt zudem das Risiko eines ‚Deskilling‘“, sagt Gilroy. „Ohne vertiefte Auseinandersetzung mit einer Materie gehen wertvolle Lerneffekte verloren.“

Datenschutz und Privatsphäre
Je nach Anbieter, Kontoart und Einstellungen können in den Chatbots gestellte Fragen, hochgeladene Dokumente oder andere Eingaben von den KI-Anbietern gespeichert und weiterverarbeitet werden. Sie nutzen diese Informationen, um ihre KI-Modelle weiter zu trainieren. Durch Hacks und Sicherheitslücken können ungewollt sensible persönliche Daten wie Namen, Adressen oder Passwörter an die Öffentlichkeit gelangen oder nach Cyberangriffen missbraucht werden.

Emotionale Abhängigkeit
KI-Modelle sind darauf trainiert, einfühlsam, hilfsbereit und menschlich zu wirken. Manche Kinder und Jugendliche bauen daher eine starke emotionale Bindung zu den empathisch wirkenden Chatbots auf. Sie nutzen den digitalen Begleiter beispielsweise, um emotionale Unterstützung zu erhalten oder sich weniger einsam zu fühlen. Es kommt auch vor, dass sich Nutzer:innen in einen Chatbot oder in einen KI-Avatar verlieben. Gerade junge Menschen sind dann anfällig für Manipulation und emotionale Abhängigkeit. Diese Scheinbeziehungen können mitunter dramatische Folgen bis hin zum Suizid haben.

Suchtgefahr und Realitätsflucht
Der ständige Austausch mit KI-Chatbots kann soziale Isolation fördern und zu einer Abhängigkeit führen, ähnlich wie bei Social-Media- oder Online-Spielsucht. Warnsignale können sein: Rückzug, Schlafprobleme, Leistungsabfall, Vernachlässigung von Hobbys, Freunden oder der Familie, geringes Selbstwertgefühl oder verminderte Konzentrationsfähigkeit. Typisch ist auch starke Unruhe oder „schlechte Laune“, wenn der Dienst nicht genutzt werden kann.

Ungeeignete oder verstörende Inhalte
Je nach Dienst können sexualisierte, gewalttätige, extremistische oder sonstige problematische Inhalte auftauchen, da die KI-Modelle auch mit Daten aus dem offenen Internet trainiert werden. Die Inhalte können zum Beispiel durch Missverständnisse beim Prompten entstehen. Nicht zuletzt können junge Menschen selbst dazu verleitet werden, mit KI-Tools Inhalte zu erstellen und zu teilen, mit denen andere herabgesetzt, bloßgestellt oder auf andere Weise gemobbt werden.

Tipps für einen konstruktiv-kritischen Umgang mit KI-Chatbots
Nicht alles glauben
KI-Antworten kritisch hinterfragen und bei Recherchen immer weitere Quellen konsultieren. Den KI-Chatbot auffordern, seine Quellen zu nennen, diese nachverfolgen und Inhalte auf Plausibilität prüfen. Ergänzend autoritative Quellen wie Schulbücher und vertrauenswürdige Websites einbeziehen sowie das Gespräch mit Eltern, Mitschüler:innen oder Lehrenden suchen.

KI als Werkzeug nutzen
Bei Hausaufgaben oder Referaten ist die Versuchung groß, sich mit Hilfe einer KI komplette Antworten oder den gesamten Vortrag erstellen zu lassen. Die eigene Leistung ist dann eher gering. KI sollte stattdessen als Hilfsmittel bzw. Werkzeug verstanden werden. KI kann beim Verstehen, Strukturieren, Erklären, Üben, Gegenchecken und Visualisieren helfen – die Bewertung, Auswahl und eigene Formulierung müssen bei den Schüler:innen bleiben.

Persönliche Daten schützen
Keine persönlichen Daten wie echte Namen, Adressen, Telefonnummern, Schulnamen oder Passwörter preisgeben. Am besten Pseudonyme bzw. Spitznamen (Nicknames) verwenden. Niemals private Fotos, Videos oder auch Sprachaufnahmen hochladen, da sie für Deepfakes missbraucht werden könnten.

Emotionaler Abhängigkeit vorbeugen
Nicht alles mit der KI besprechen: Bei privaten Konflikten, Krisen oder psychischen Belastungen sollte ein Chatbot nie der einzige Ansprechpartner sein. Besser mit Eltern, Vertrauenslehrern, anderen vertrauten Erwachsenen oder guten Freunden reden. Wer Unterstützung in Krisensituationen sucht, findet rund um die Uhr anonyme Hilfe beim Notruf (112), der TelefonSeelsorge (0800 111 0 111) oder speziell für junge Menschen und Eltern bei der ‚Nummer gegen Kummer‘ (116 111 bzw. 0800 111 0 550).

Tipps für Eltern: Aufklärung und Dialog
Mit Kindern und Jugendlichen über KI sprechen: Wie funktioniert KI? Wo liegen die Grenzen? Worauf ist zu achten? KI ist eine noch recht junge Technologie. Daher ist es sinnvoll, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Gemeinsam können gute und schlechte Antworten verglichen werden, Quellen geprüft, erlaubte Plattformen definiert, Grenzen besprochen und Regeln regelmäßig angepasst werden. Nutzungszeiten und Verbote sollten klar kommuniziert werden, zum Beispiel keine persönlichen Daten preisgeben oder problematische Inhalte erstellen und teilen.

Altersgerechte Nutzung
Altersfreigaben für KI-Tools sind uneinheitlich und leicht zu umgehen. ChatGPT und Gemini sind in den App-Stores ab 13 Jahren angegeben, Claude, Perplexity oder Character.AI erst ab 18 Jahren. Eltern müssen daher selbst entscheiden, ab welchem Alter sie eine Nutzung erlauben. Grundsätzlich gilt: Am Anfang sollte die Nutzung immer gemeinsam erfolgen, bevor Kinder oder Jugendliche die KI allein anwenden.

Technische Schutzmaßnahmen einrichten
Kindersicherung einrichten über einen gemeinsamen Familien-Account, das Betriebssystem oder die Nutzerverwaltung. Privatsphäre-Einstellungen prüfen und zum Beispiel Chatverlauf und die Nutzung von Eingaben zu Trainingszwecken deaktivieren. Gespeicherte Chats regelmäßig löschen.

Im Notfall handeln
Bei Cybermobbing oder Belästigung, zum Beispiel mit KI-generierten Fake-Bildern, Stimmen-Imitationen oder Bloßstellungs-Memes: Beweise sichern (etwa Screenshots). Plattform melden, zum Beispiel bei jugendschutz.net. Falls nötig, Schule oder Polizei einschalten. Bei Suchtverhalten: Nutzung einschränken und Alternativen in der realen Welt anbieten. Wenn keine Besserung erkennbar ist, psychosoziale Beratungsangebote nutzen.


Heizkostenprognose: Fossile Heizungen werden auch mit Bio-Treppe zur Kostenfalle
Wer heute eine neue Heizung einbaut, trifft eine Entscheidung für die nächsten 20 Jahre – und damit auch für die zukünftigen Energiekosten. Die neue „co2online Heizkostenprognose“ zeigt: Das Heizen mit Gas- oder Ölheizung wird in den kommenden 20 Jahren deutlich teurer als mit klimafreundlichen Alternativen wie Wärmepumpen.


Über einen Zeitraum von 20 Jahren entstehen laut Berechnung Mehrkosten von bis zu 42.000 Euro. Gründe sind steigende CO₂-Preise, höhere Netzkosten sowie gesetzlich vorgesehene Beimischungen von Biomethan, Wasserstoff oder Bio-Heizöl. Die sogenannte „Bio-Treppe“ erhöht die Kosten fossiler Heizsysteme zusätzlich.

Für die Prognose hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online die Heizkosten verschiedener Systeme für ein durchschnittliches Einfamilienhaus bis 2045 berechnet. Grundlage sind aktuelle Daten des Heizspiegels und des Umweltbundesamtes. „Zu oft liegt bei der Heizungswahl der Fokus auf den Anschaffungskosten. Entscheidender sind die Gesamtkosten über die Lebensdauer“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online.

„Unsere Berechnung zeigt, dass fossile Heizungen für Haushalte zur Kostenfalle werden. Davor schützt auch keine Bio-Treppe.“ Wärmepumpen mit deutlichem Kostenvorteil Besonders deutlich werden die Unterschiede beim Blick auf die langfristigen Heizkosten: Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe fallen zwischen 2026 und 2045 nach der co2online Heizkostenprognose rund 24.500 Euro an.

Eine Gasheizung verursacht im selben Zeitraum dagegen rund 55.600 Euro, eine Ölheizung sogar rund 67.200 Euro Heizkosten. Noch teurer wird fossiles Heizen durch die vorgesehenen Beimischungen, da Brennstoffe, wie Biomethan, Wasserstoff und Bio-Heizöl, teuer und nur begrenzt verfügbar sind. Mit Biomethan steigen die Kosten einer Gasheizung auf 65.100 Euro, mit Wasserstoff auf 66.500 Euro.

Für Bio-Heizöl liegen derzeit keine belastbaren Langfristdaten vor, es ist jedoch mit zusätzlichen Mehrkosten gegenüber klassischem Heizöl zu rechnen. Damit kostet das Heizen mit Gas oder Öl langfristig rund 31.000 bis 42.000 Euro mehr als das Heizen mit einer Wärmepumpe. Hinzu kommt, dass bestehende Heizungsanlagen nicht immer ohne Weiteres für höhere Beimischungen geeignet sind.

Eigentümer müssen daher unter Umständen mit zusätzlichen Investitionen für Umbauten oder Nachrüstungen rechnen. Warum Wärmepumpen günstiger sind Wärmepumpen arbeiten deutlich effizienter als fossile Heizungen. Sie erzeugen aus einer Kilowattstunde Strom im Schnitt etwa vier Kilowattstunden Wärme. Gleichzeitig wird Strom zunehmend aus erneuerbaren Energien erzeugt und unterliegt keinem CO₂-Preis.

Dadurch entwickeln sich die Kosten deutlich stabiler als bei fossilen Energieträgern. Auch Fernwärme zeigt in der Prognose vergleichsweise stabile Kosten. Pelletheizungen bleiben günstiger als Öl und Gas, werden langfristig aber ebenfalls teurer als Wärmepumpen.

Eigentümer zögern beim Heizungstausch
„Die aktuellen Gesetzesüberlegungen verstärken die Unsicherheiten bei Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern. Das Resultat: Entscheidungsstress“, so Loitz. „Dabei stehen ausgereifte technische und wirtschaftliche Lösungen zur Verfügung, die uns unabhängig von Energieimporten machen und zudem wirklich klimafreundlich sind.“

Um Eigentümer bei der Entscheidung zu unterstützen, bietet co2online mit dem kostenlosen ModernisierungsCheck (www.co2online.de/modernisierungscheck) eine individuelle Online-Beratung an. Dort lassen sich zukünftige Heizkosten, Sparpotenziale und die Wirtschaftlichkeit von Modernisierungsmaßnahmen für das eigene Gebäude berechnen.

Zur Methodik
Die co2online Heizkostenprognose betrachtet die Entwicklung der Heizkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche im Zeitraum 2026 bis 2045. Grundlage der Berechnung sind Daten des aktuellen Heizspiegels, Energiepreisannahmen des Umweltbundesamtes (Stand Mai 2026) und die derzeit bekannten Anforderungen des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes.

Die Berechnung bildet eine Prognose und keine Garantie für zukünftige Preise ab. Politische Rahmenbedingungen sowie globale Entwicklungen können die tatsächliche Kostenentwicklung verändern.

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50 Energie- und Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit Kampagnen, Energierechnern und PraxisChecks stark dafür, den Strom- und Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf ein Minimum zu senken.

Die Handlungsimpulse, die diese Aktionen auslösen, tragen messbar zur CO2-Minderung bei. Im Fokus stehen Strom und Heizenergie in Gebäuden, Modernisierung, Bau sowie Hilfe im Umgang mit Fördermitteln. Unterstützt wird co2online unter anderem vom Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt sowie von Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

TÜV Baurechtsreport 2026: Mängel bei sicherheitsrelevanter Gebäudetechnik auf Höchststand
Der TÜV-Verband veröffentlicht den Baurechtsreport 2026. Die technische Gebäudesicherheit verschlechtert sich über nahezu alle Anlagentypen hinweg. Bei einzelnen Sicherheitssystemen liegt der Anteil wesentlicher Mängel inzwischen bei über 40 Prozent. Der TÜV-Verband fordert mehr Fokus auf resiliente Gebäudetechnik.

© TÜV-Verband

Berlin, 03. Juni 2026 – Die sicherheits- und brandschutzrelevante Gebäudetechnik in Deutschland weist zunehmend gravierende Mängel auf. Laut dem aktuellen „TÜV Baurechtsreport 2026“ hatten im vergangenen Jahr gute jede dritte der wiederkehrend geprüften Anlagen „wesentliche Mängel“ (35,9 Prozent), ein deutlicher Anstieg von 9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr (2024: 26,9 Prozent).

Weitere 37,2 Prozent der Anlagen wiesen geringfügige Mängel auf. Nur noch gut jede vierte Anlage war mängelfrei (26,9 Prozent). Besonders hohe Mängelquoten zeigen sich bei Lüftungsanlagen, Feuerlöschanlagen und Sicherheitsstrom- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Mehrere zentrale Sicherheitssysteme erreichen inzwischen Mängelquoten von deutlich über 30 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Anteil mängelfreier Systeme in vielen Bereichen.

„Die Ergebnisse des aktuellen Baurechtsreports zeigen eine systemische Verschlechterung der technischen Gebäudesicherheit und des Brandschutzes“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Gerade in Sonderbauten wie Krankenhäusern, Schulen, Hochhäusern oder Veranstaltungsstätten müssen sicherheitsrelevante Anlagen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Wenn Mängelquoten in nahezu allen Anlagentypen steigen, ist das ein ernstzunehmendes Warnsignal.“

Mängel bei Lüftungs- und Feuerlöschanlagen nehmen deutlich zu
Besonders kritisch ist die Entwicklung bei Lüftungsanlagen. Bei fast jeder zweiten geprüften Anlage (44,2 Prozent) stellten die Sachverständigen wesentliche Mängel fest. Rund jede vierte Anlage wies zudem geringfügige Mängel auf (25,7 Prozent) und nur 30,1 Prozent blieben mängelfrei. Damit erreichen Lüftungsanlagen im Jahr 2025 den höchsten Anteil erheblicher Mängel unter allen geprüften Anlagentypen. Im Vorjahr lag die Quote wesentlicher Mängel noch bei 34,8 Prozent.

„Die hohen Mängelquoten zeigen, dass Defizite bei der Wartung, Instandhaltung und Abstimmung sicherheitsrelevanter Anlagen erhebliche Auswirkungen haben können“, sagt Bühler. „Gerade zentrale Brandschutzsysteme müssen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Fallen Lüftungs- oder Feuerlöschanlagen aus, kann sich ein Brand schneller ausbreiten und Flucht- und Rettungswege beeinträchtigen.“

Auch Feuerlöschanlagen entwickelten sich auffällig negativ. Bei vier von zehn geprüften Anlagen (40,6 Prozent) stellten die Sachverständigen wesentliche Mängel fest. Damit stieg die Quote innerhalb eines Jahres um mehr als 10 Prozentpunkte (2024: 30,4 Prozent). Weitere 30,4 Prozent der Anlagen wiesen geringfügige Mängel auf, lediglich 29,0 Prozent blieben ohne Beanstandung. Feuerlöschanlagen gehören zu den zentralen Sicherheitssystemen eines Gebäudes und sollen Brände bereits in der Entstehungsphase eindämmen oder löschen.

Zuverlässigkeit zentraler Sicherheitssysteme sinkt
Aus Sicht des TÜV-Verbands wird die Resilienz von Gebäuden angesichts hybrider Bedrohungen immer wichtiger. „Sicherheitsrelevante Anlagen müssen auch unter außergewöhnlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren“, so Bühler. Wie anfällig zentrale Sicherheitssysteme schon heute sind, zeigen auch die hohen Mängelquoten bei Anlagen für die Bereitstellung von Sicherheitsstrom und Sicherheitsbeleuchtung. Bei Sicherheitsstromversorgungsanlagen stieg der Anteil wesentlicher Mängel innerhalb eines Jahres von 30,0 auf 35,2 Prozent.

Gleichzeitig war nur noch knapp jede fünfte Anlage mängelfrei (18,2 Prozent), während fast jede zweite Anlage geringfügige Mängel aufwies (46,6 Prozent). „Wie wichtig eine verlässliche Notstromversorgung für Kliniken, Pflegeheime, Schulen, Notunterkünfte oder Einkaufszentren ist, hat der Stromausfall in Berlin gezeigt“, sagt Bühler. „Hier sind die Betreiber gefordert, in die Wartung und Pflege der Anlagen zu investieren.“

Besonders deutlich verschlechtert hat sich auch die Situation der Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Bei rund jeder dritten geprüften Anlage (35,0 Prozent) wurden wesentliche Mängel festgestellt, ein Anstieg um fast 10 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Weitere 45,1 Prozent der Anlagen hatten geringfügige Mängel, nur 19,9 Prozent blieben mängelfrei. Bühler: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die technische Resilienz vieler Gebäude nicht mit den wachsenden Anforderungen Schritt hält. Wenn zentrale Systeme im Ernstfall nicht zuverlässig arbeiten, stoßen Sicherheitskonzepte schnell an ihre Grenzen.“

Gebäudesicherheit ganzheitlicher denken
Auffällig ist zudem die Entwicklung bei den erstmaligen Prüfungen vor Inbetriebnahme. Nachdem sich der Anteil wesentlicher Mängel in den vergangenen Jahren auf vergleichsweise konstantem Niveau bewegte (2021: 17,0 Prozent; 2024: 19,7 Prozent), stieg er im Jahr 2025 deutlich auf 26,3 Prozent an. „Der deutliche Anstieg wesentlicher Mängel bei erstmaligen Prüfungen zeigt, dass viele Probleme schon in der Planungs- und Errichtungsphase entstehen“, sagt Bühler.

 „Sicherheitsrelevante Anlagen müssen deshalb über den gesamten Gebäudelebenszyklus hinweg stärker in den Fokus rücken, von der Planung über die Inbetriebnahme bis zum laufenden Betrieb. Nur so lassen sich Gebäude langfristig sicher und resilient betreiben. Besonders in Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur ist eine funktionierende Gebäudetechnik im Ernstfall entscheidend.“

Die steigenden Mängelquoten haben aus Sicht des TÜV-Verbands mehrere Ursachen. Moderne Gebäude werden technisch immer komplexer, gleichzeitig geraten Wartung und Instandhaltung vielerorts unter Kostendruck. Hinzu kommt, dass der Betrieb sicherheitstechnischer Anlagen zunehmend spezialisiertes Fachwissen erfordert. Fehler an Schnittstellen zwischen verschiedenen technischen Systemen, unzureichende Wartung oder fehlende personelle Ressourcen können dazu führen, dass Mängel entstehen oder über längere Zeit bestehen bleiben. Daher leitet der TÜV-Verband aus den Ergebnissen des diesjährigen Baurechtsreports drei zentrale Handlungsempfehlungen ab:

Prüfung und Wartung verbindlich stärken: Sicherheitsrelevante Anlagen müssen bundesweit nach einheitlichen Standards geprüft, gewartet und dokumentiert werden.
Mängel konsequent beseitigen: Festgestellte erhebliche Mängel dürfen nicht folgenlos bleiben. Betreiber müssen sicherstellen, dass sie zeitnah behoben und anschließend unabhängig nachgeprüft werden.
Gebäude besser auf Krisen vorbereiten: Betreiber müssen die Resilienz ihrer Gebäude stärker in den Blick nehmen. Dazu gehören funktionierende Notstromsysteme, klare Zuständigkeiten für den Ernstfall und regelmäßig überprüfte Notfall- und Betriebskonzepte.


A3/A516: Betuwe-Brücke kurz vor der Fertigstellung - nächtliche Verbindungssperrungen im Autobahnkreuz Oberhausen
Nach einer schnellen Bauzeit von nur vier Monaten wird die A3-Brücke in Fahrtrichtung Köln über den Gleisen der Betuwe-Bahnlinie in Oberhausen Mitte Juni für den Verkehr freigegeben. Die erste Brückenhälfte in Fahrtrichtung Arnheim wurde bereits im vergangenen September fertiggestellt, die zweite Brückenhälfte wird voraussichtlich ab dem 15.6. vollständig befahrbar sein.

In Vorbereitung auf die Verkehrsfreigabe sperrt die Autobahn GmbH von Montag (8.6.) bis Sonntag (14.6.) jeweils nachts zwischen 20 Uhr und 5 Uhr im Autobahnkreuz Oberhausen die Verbindung von der A516 auf die A3 in Fahrtrichtung Köln. In diesen Nächten wird die Baustellenverkehrsführung schrittweise zurückgebaut. Eine Umleitung ist mit dem roten Punkt beschildert.

Baubeginn: April 2025 - Bauende Teilbauwerk 1: September 2025 - Bauende gesamt: voraussichtlich August 2026 - Baulänge: ca. 600 m inkl. Herstellung von Mittelstreifenüberfahrten und Deckensanierung Fahrtrichtung Arnheim (vor und hinter dem Bauwerk) - Quelle Autobahn GmbH

Nur vier Monate nach Baubeginn im Februar 2026 wird die zweite Brückenhälfte für den Verkehr freigegeben – deutlich schneller als geplant. Ursprünglich war eine Bauzeit von sechs Monaten pro Seite vorgesehen. Auch bei der zuerst neu errichtete Brückenhälfte in Fahrtrichtung Arnheim war es der Autobahn GmbH gelungen, die Bauzeit auf nur vier Monate zu verkürzen.

Die gesamte Brücke wurde im beschleunigten Verfahren errichtet. Zwei besondere Merkmale des Verfahrens sind: die Verwendung von Fertigbauteilen für das Brückenbauwerk sowie das angewandte leistungsbezogene Vergabemodell mit integriertem Verfügbarkeitskostenmodell.

Die Fertigteile wurden im Werk vorproduziert und anschließend vor Ort eingehoben. Durch diese Bauweise konnten die Fertigteile wetterunabhängig produziert werden und die Logistik der Baustelle deutlich effizienter geplant werden. Der Einhub der Bauteile konnte in eng abgestimmten Zeitfenstern erfolgen – teilweise nachts oder am Wochenende – und trug wesentlich zur Verkürzung der Bauzeit bei.
Das gewählte Vergabemodell setzte gezielte Anreize für effiziente Bauabläufe und berücksichtigt neben den Kosten auch volkswirtschaftliche Auswirkungen und Nachhaltigkeitsaspekte. Das Ergebnis: eine deutlich verkürzte Bauzeit bei gleichzeitig hoher Qualität.

Auch beim Lärmschutz setzt das Projekt neue Maßstäbe: Erstmalig kam das innovativen Lärmschutzsystems MetaWindow auf einer deutschen Autobahn zum Einsatz. Das von der Deutschen Bahn und dem italienischen Start-up Phononic Vibes entwickelte System reduziert Verkehrslärm um bis zu 37 Dezibel. Gleichzeitig sind 58 Prozent der Schutzwände transparent gestaltet, was Sichtachsen und Tageslicht erhält, das Stadt- und Landschaftsbild schont und Angsträume reduziert.

Das Projekt steht für eine neue Qualität im Infrastrukturbau:
Effizienz durch Fertigteilbauweise und eine hochorganisierte Baulogistik
Innovation durch neue Lärmschutztechnologie
Optimierung der Bauzeit durch ein leistungsbezogenes Vergabemodell

Die Autobahn GmbH zeigt mit dem Brückenbauwerk über die Betuwe-Linie, wie moderne Infrastrukturprojekte erfolgreich umgesetzt werden können – mit hoher Akzeptanz, nachhaltiger Wirkung und einem klaren Ziel: Eine leistungsfähige, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur für Bürger und Wirtschaft.

Preisrückgang an den Tankstellen setzt sich fort
Super E10 und Diesel sinken um mehr als sechs Cent / Niedrigere Rohölpreise bieten aber Potenzial für weitere Preissenkungen
Die Spritpreise sind im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich gesunken. Laut einer aktuellen Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,918 Euro. Das bedeutet einen Rückgang von 6,3 Cent gegenüber der Vorwoche.

Bei Diesel ist der Rückgang mit 6,9 Cent sogar geringfügig höher; für einen Liter müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer aktuell 1,883 Euro bezahlen. Der weitere Rückgang ist eine erfreuliche Entwicklung für die Autofahrerinnen und Autofahrer. Allerdings sollte nach Ansicht des ADAC Sprit aktuell sogar noch einige Cent je Liter günstiger sein.

Die seit 1. Mai geltende Energiesteuersenkung scheint zwar an den Zapfsäulen angekommen zu sein, durch den sehr deutlich gesunkenen Brent-Rohölpreis gerade innerhalb der letzten beiden Wochen – von Werten über 110 US-Dollar auf aktuell deutlich unter 100 US-Dollar – befinden sich beide Kraftstoffsorten nach Einschätzung des ADAC allerdings auf zu hohem Niveau.



Hier zeigt sich erneut das Prinzip, dass Preissenkungen nur langsam, Preiserhöhungen aber oftmals sehr schnell an die Verbraucher weitergegeben werden. Wer im Tagesverlauf günstig tanken will, sollte nach Empfehlung des ADAC möglichst kurz vor 12 Uhr mittags zur Tankstelle fahren.

Um 12 Uhr steigen die Preise stark an und fallen danach langsam wieder ab. Auch der Vergleich zwischen den Tankstationen hilft beim Sparen: Die Spritpreis-App „ADAC Drive“ informiert rund um die Uhr über die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.


Energiesparmeister 2026: Gesamtschule Am Lauerhaas Wesel gewinnt Landestitel in Nordrhein-Westfalen – Online-Abstimmung für den Bundessieg beginnt
2.500 Euro Preisgeld und Unterstützung durch Paten
Online-Voting bis 17. Juni 2026 auf www.energiesparmeister.de
Preisverleihung in Berlin

Wesel/Berlin, 3. Juni 2026. Die Landessieger des Energiesparmeister-Wettbewerbs 2026 stehen fest. In Nordrhein-Westfalen holte sich die Gesamtschule Am Lauerhaas in Wesel den Energiesparmeister-Titel. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Jury mit ihrer Projektidee zur Weiterverwendung von alten Solarplatten überzeugen. Entstanden in einem Jugend-forscht-Kurs, verfolgt das Projekt das Ziel, ein energieautarkes System mit Fassadenbegrünung, solarbetriebener Bewässerung, E-Scooter-Ladestationen und Mähroboter zu schaffen.

Foto und Logo © www.energiesparmeister.de

Die Schülerinnen und Schüler agieren selbstständig und mit großer Eigenverantwortung. Langfristig ist eine Weiterentwicklung als Modellprojekt für andere Schulen geplant. Als Landessieger erhält die Schule 2.500 Euro Preisgeld sowie eine Patenschaft mit dem Energiedienstleister Techem.

Chance auf Bundessieg durch Online-Voting
Am Energiesparmeister-Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Carsten Schneider haben sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 55.000 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte beteiligt – ein neuer Rekord. Als Landessieger von Nordrhein-Westfalen wetteifert die Gesamtschule Am Lauerhaas nun im Online-Voting mit den Preisträgerschulen der anderen 15 Bundesländer um den Bundessieg.

Bis zum 17. Juni kann auf www.energiesparmeister.de/voting abgestimmt werden. Gelingt es der Schule, Bundessieger zu werden, winken weitere 2.500 Euro Preisgeld. Die Preisverleihung für alle Siegerschulen findet am 26. Juni im Bundesumweltministerium in Berlin statt.

Pate aus der Region unterstützt Schule
Neben dem Preisgeld erhält die Gesamtschule Am Lauerhaas auch Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Dafür übernimmt Techem die Patenschaft: „Die Wiederverwendung von alten Solarplatten verbindet Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Innovation auf äußerst kreative Weise“, sagt Katharina Bathe-Metzler, Head of Sustainability, Communications & Public Affairs.

„Vor allem aber geben die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule ‚Am Lauerhaas‘ ein Beispiel dafür, dass Ideen und Eigenverantwortung den Weg zum Erfolg bahnen – und ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Zukunft sind. Besonders beeindruckend ist, wie hier konkrete Lösungen für den Alltag entstehen – genau das brauchen wir, um die Energiewende schneller in die Praxis zu bringen. Bravo!“

Bewerbungsfrist für den Heimat-Preis der Stadt Kleve endet am 30. Juni 2026

Auch in diesem Jahr zeichnet der Heimat-Preis der Stadt Kleve wieder herausragendes Engagement aus. Während bereits einige interessante Bewerbungsvorschläge eingegangen sind, besteht aktuell noch die Chance auf weitere Einreichungen: Bis zum 30. Juni 2026 freut sich die Stadt Kleve über vielfältige Nominierungen für den diesjährigen Heimat-Preis.

Mit der jährlichen Preisverleihung rückt außergewöhnliches Engagement ins verdiente Rampenlicht. Die Auszeichnung ist ein Signal der Wertschätzung und zugleich eine Einladung an alle, sich von dieser Begeisterung anstecken zu lassen. Denn wer sieht, mit wie viel Herzblut und Einsatz sich Menschen für ihre Heimat engagieren, wird selbst inspiriert, aktiv zu werden und unsere Heimat gemeinsam weiter lebendig zu gestalten.

Der Preis ist mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Die Finanzierung erfolgt mit 5.000 Euro aus dem Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie einem städtischen Anteil in Höhe von 2.000 Euro. Die Höhe des jeweiligen Preisgeldes staffelt sich nach der Anzahl der ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträger.

Wer kann vorgeschlagen werden?
Gesucht werden Personen oder Gruppen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement dazu beitragen, das kulturelle Erbe zu bewahren, das Miteinander zu stärken oder neue Impulse für das Leben in Kleve zu setzen.

Wie können Vorschläge eingereicht werden?
Vorschläge können mittels eines Formulars und einer Begründung bei der Stadt Kleve eingereicht werden. Das Formular und weitere Informationen zu den Kriterien und dem Verfahren finden Sie auf der städtischen Website unter www.kleve.de/heimat-preis

Das Infomobil des Deutschen Bundestages macht Halt in Dinslaken
Vom 4. Juni bis 6. Juni 2026 ist das Infomobil des Deutschen Bundestages im Wahlkreis 116 „Oberhausen – Wesel III“ zu Gast. Standort: Dinslaken - Neutorplatz.
Öffnungszeiten:
Donnerstag, 4. Juni 2026 von 11 bis 18 Uhr,
Freitag, 5. Juni 2026 von 9 bis 18 Uhr sowie Samstag, 6. Juni 2026 von 9 bis 14 Uhr.

© DBT/ Thomas Imo/Photothek

Der 17 Meter lange und 26 Tonnen schwere Promotion-Truck tourt jedes Jahr durch rund 60 Städte in ganz Deutschland. Ziel ist es, die Arbeit des Parlaments anschaulich zu vermitteln – und im Laufe von zwei Wahlperioden alle 299 Wahlkreise zu besuchen. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich vor Ort über die Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments zu informieren und das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Bundestages zu suchen.

Oft können auch die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises für Gespräche vor Ort sein. Bitte beachten Sie: Insbesondere während der Sitzungswochen des Bundestages in Berlin ist eine Anwesenheit der Abgeordneten vor Ort in der Regel nicht möglich. Gruppenbesuche, insbesondere von Schulklassen bis zu 30 Personen, können vereinbart werden.

Fachkundige Honorarkräfte informieren im Auftrag des Bundestages, leiten Diskussionrunden und beantworten Fragen rund um die parlamentarische Arbeit. Im Infomobil erwarten Sie zahlreiche Informationsangebote – gedruckt und digital. Eine Fotowand am Redepult des Plenarsaals lädt zu einem Erinnerungsfoto ein, und ein virtueller Rundgang ermöglicht einen digitalen Besuch im Bundestag. Auch ein Glücksrad mit kleinen Preisen sowie eine barrierefreie Hebebühne gehören zur Ausstattung. 

Weitere Informationen zum Infomobil und zu den anderen Instrumenten der mobilen Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages finden Sie unter www.bundestag.de/unterwegs. Dort sind auch alle weiteren Stationen der Infotour 2026 aufgeführt.
Wer das Infomobil diesmal nicht besuchen kann, findet viele Informationsmaterialien kostenlos unter www.btgbestellservice.de. Dort lassen sich Flyer, Broschüren und das Grundgesetz als PDF herunterladen oder kostenfrei in gedruckter Form bestellen – teilweise auch in Fremdsprachen sowie in einfacher oder leichter Sprache." 

Feierabendmarkt Dinslaken am Freitag, 5. Juni 2026
Feierabendmarkt auf dem Dinslakener Altmarkt. Hier besteht die Gelegenheit für gemeinsame Begegnungen und Gespräche. Der Feierabendmarkt beginnt um 16 Uhr und endet um 20 Uhr. Es gibt wie immer eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen und Getränken.

Solo Pizza und Pottshaker ergänzen das Angebot durch frisch zubereitete Pizzen beziehungsweise Cocktails und Getränkespezialitäten. Für die musikalische Begleitung sorgt Cesare mit einem ansprechenden Live-Programm. Der Dinslakener Feierabendmarkt findet an jedem ersten und dritten Freitag im Monat statt.

Sommerklänge im Forstgarten mit dem Duo HörBar
Am Sonntag, 7. Juni 2026, lädt die Stadt Kleve um 15 Uhr zum nächsten Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist das Duo HörBar, das mit seinem abwechslungsreichen Programm aus deutschen Schlagermelodien, internationalen Evergreens und ausgewählten Jazz-Klassikern für einen stimmungsvollen Nachmittag unter freiem Himmel sorgen wird.

Der Eintritt ist frei. Das Duo HörBar besteht aus Astrid und André Philippi und begeistert seit vielen Jahren mit musikalischen Zeitreisen durch die Jahrzehnte. Die beiden Musiker haben sich auf die stilvolle Interpretation bekannter Klassiker der 1950er bis 1980er Jahre spezialisiert und präsentieren diese mit viel Gefühl, musikalischer Leidenschaft und einer persönlichen Note.

Astrid Philippi überzeugt mit ihrer warmen und ausdrucksstarken Stimme, während André Philippi die Lieder mit einfühlsamem Gitarrenspiel und stimmlicher Begleitung ergänzt. Gemeinsam verleihen sie bekannten Titeln durch neue Arrangements einen besonderen Charakter. Ihr Repertoire reicht von nostalgischen Schlagern über beliebte Evergreens bis hin zu Jazz-Klassikern und lädt gleichermaßen zum Mitsingen, Mitklatschen oder einfach zum Genießen ein. 

Bereits seit 2022 gehört das Duo HörBar regelmäßig zum Programm der Klever Forstgartenkonzerte und hat sich mit seinen Auftritten einen festen Platz in den Herzen vieler Besucherinnen und Besucher erspielt. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Gäste auf eine rund 90-minütige musikalische Reise freuen, die Erinnerungen weckt und zugleich zeitlos unterhält. Die Forstgartenkonzerte sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kleve.

Sie bieten Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern aller Generationen die Gelegenheit, hochwertige Live-Musik in der besonderen Atmosphäre des historischen Forstgartens zu erleben und entspannte Sonntagnachmittage im Grünen zu verbringen. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden. 



NRW: 1,3 % mehr Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt
• 2.566 neue Nichtwohngebäude im Jahr 2025 errichtet.  
• Baukosten stiegen um 7,8 % gegenüber 2024• Rauminhalt stieg um 7,3 % 

Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 2.566 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Statistik der Baufertigstellungen mitteilt, waren das 33 Fertigstellungen oder 1,3 % mehr als im Jahr zuvor. Der Rauminhalt dieser neuen sogenannten Nichtwohngebäude stieg um 7,3 % auf rund 30 Millionen Kubikmeter.

Investiert wurden hierfür 5,35 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 7,8 % im Vergleich zu den Baukosten im Jahr 2024, die bei 4,96 Milliarden Euro lagen.  Rund 30 % der 2025 fertiggestellten Nichtwohngebäude in NRW waren Handels- und Lagergebäude  (775;  –7,0 % im Vergleich zu 2024). Bei weiteren knapp 22 % handelte es sich um landwirtschaftliche Betriebsgebäude (560; +8,1 %). Außerdem wurden 259 Fabrik- und Werkstattgebäude (+4,0 %) und 245 Büro- und Verwaltungsgebäude (–6,5 %) fertiggestellt.

Bei den übrigen 727 Nichtwohngebäuden lag der Zuwachs bei 8,3 %, hier wurden 56 Gebäude mehr fertiggestellt als 2024. Der Rauminhalt gemessen in Kubikmetern – als Indikator für das Ausmaß der Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden – stieg gegenüber 2024 um 7,3 % auf rund 30 Millionen Kubikmeter. 



Zuwachs des Rauminhaltes von über 16 % bei Handels- und Lagergebäuden Mehr als die Hälfte des neu umbauten Raumes entfiel mit 15,9 Millionen Kubikmetern auf Handels- und Lagergebäude – ein Zuwachs von 16,4 % – im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei Fabrik- und Werkstattgebäuden stieg der Rauminhalt um 22,3 % auf 3,5 Millionen Kubikmeter.

In der Kategorie übrige Nichtwohngebäude betrug der Anstieg 4,8 % bzw. 5,3 Millionen Kubikmeter. Bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden gab es hingegen einen Rückgang um 27,6 % auf 2,6 Millionen Kubikmeter und bei den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden wurde ebenso eine negative Entwicklung verzeichnet mit –3,1 % auf 2,8 Millionen Kubikmeter.

NRW: Über 104.000 Einbürgerungsanträge im Jahr 2025
* Gut 90 % der Einbürgerungsanträge von Personen mit Nicht-EU-Staatsangehörigkeit – am häufigsten von Syrerinnen und Syrern
* Düsseldorf, Köln, Essen, Duisburg und Dortmund mit den meisten Anträgen
* Rund 87 % der Einbürgerungsverfahren mündeten in einer Einbürgerung

Im Jahr 2025 haben insgesamt 104.371 Ausländerinnen und Ausländer einen Einbürgerungsantrag in nordrhein-westfälischen Einbürgerungsbehörden gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der im Jahr 2025 erstmals erhobenen Einbürgerungsantragsstatistik mitteilt, waren unter den Antragstellenden etwa gleich viele Männer (50,6 %) und Frauen (49,4 %).

Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in Düsseldorf mit 7.052 die meisten Einbürgerungsanträge gestellt. Auf den weiteren Rängen folgen Köln mit 6.822 Anträgen, Essen (5.624), Duisburg (5.117) und Dortmund (5.033).
Großteil der Einbürgerungsanträge von Nicht-EU-Staatsangehörigen eingereicht – Syrien auf Rang 1.
Insgesamt 94.468 Einbürgerungsanträge wurden von Personen mit einer Nicht-EU-Staatsangehörigkeit gestellt – dies entspricht einem Anteil von 90,5 % an allen Einbürgerungsanträgen. Darunter waren am häufigsten Personen mit einer syrischen Staatsangehörigkeit (21.290) vertreten, gefolgt von Türkinnen und Türken (16.912) und Irakerinnen und Irakern (6.355).



Rund 87 % der abgeschlossenen Einbürgerungsverfahren mündeten in einer Einbürgerung Im Jahr 2025 wurden in NRW insgesamt 87.789 Einbürgerungsverfahren abgeschlossen. Mit einem Anteil von 86,7 % mündete der überwiegende Teil der Verfahren in einer Einbürgerung.

Bei 5,8 % der Verfahrenserledigungen erfolgte eine Rücknahme des Einbürgerungsantrags und in 5,2 % der Fälle wurde der Einbürgerungsantrag abgelehnt. In weiteren 2,3 % wurde das Einbürgerungsverfahren aus sonstigen Gründen, wie beispielsweise Tod oder Fortzug der antragstellenden Person ins Ausland, eingestellt.


Wesel und Salzwedel pflegen lebendige Städtepartnerschaft
Bürgermeister Rainer Benien hat vom 29. bis 31. Mai 2026 am Hansefest in Wesels Partnerstadt Salzwedel teilgenommen. Eingeladen hatte ihn der Bürgermeister der Hansestadt Salzwedel, Olaf Meining. Begleitet wurde der Besuch auch durch den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von WeselMarketing.

v.l.: Bürgermeister von Wesel Rainer Benien und Bürgermeister von Salzwedel Olaf Meining

Das Hansefest in Salzwedel bot erneut einen passenden Rahmen, um die langjährige Verbindung beider Hansestädte sichtbar zu machen. Neben dem Besuch des Festes standen persönliche Gespräche und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

„Unsere Städte verbindet nicht nur die gemeinsame Hansegeschichte. Gerade die persönlichen Begegnungen halten eine Städtepartnerschaft lebendig. Ich danke Bürgermeister Olaf Meining und allen Beteiligten in Salzwedel sehr herzlich für die Einladung und die große Gastfreundschaft“, so Bürgermeister Rainer Benien. Ein besonderer Mehrwert des Besuchs war der Austausch im Bereich Feuerwehr.

Dabei ging es um Organisation, Ausstattung und aktuelle Herausforderungen im Brandschutz. Beide Seiten waren sich einig, diesen fachlichen Kontakt fortzuführen. „Städtepartnerschaften leben davon, dass man voneinander lernt und miteinander im Gespräch bleibt. Der Austausch zur Feuerwehr hat gezeigt, dass es viele praktische Themen gibt, bei denen ein weiterer Kontakt für beide Städte interessant ist“, erklärt Bürgermeister Rainer Benien.

Die Stadt Wesel wird die partnerschaftlichen Beziehungen nach Salzwedel auch künftig aktiv pflegen und freut sich auf weitere Begegnungen zwischen beiden Hansestädten.

Moers: Zwei Kitas feiern Jubiläum und öffnen die Türen für ein Wiedersehen
Ehemalige Kinder, Familien und Mitarbeitende sind herzlich eingeladen: Am Samstag, 20. Juni, wird in Hülsdonk und Kapellen nicht nur gefeiert, sondern auch gemeinsam zurückgeblickt – auf viele Jahre voller Geschichten, Begegnungen und gewachsener Gemeinschaft.

Die städtische Kita Rüttgersweg in Hülsdonk hat ihr 30-jähriges Jubiläum und lädt von 14.15 bis 17.30 Uhr ein. In der städtischen Kita Walter-Karentz-Straße in Kapellen sind es 25 Jahre, gefeiert wird dort von 10 bis 14 Uhr.

Beide Einrichtungen haben ein buntes Programm vorbereitet: Spiele, Aufführungen, Mitmachaktionen sowie Essen und Trinken sorgen für eine lebendige Atmosphäre für Kinder, Eltern und Gäste. Im Mittelpunkt steht dabei auch das Wiedersehen mit vielen vertrauten Gesichtern – ein Anlass, alte Erinnerungen aufleben zu lassen und neue hinzuzufügen.

Moers: Triathlon feiert Premiere: Einschränkungen am 7. Juni, Zuschauen erwünscht
Wenn am Sonntag, 7. Juni, erstmals der große Triathlon des Moerser TV stattfindet, stehen Schwimmen, Radfahren und Laufen im Mittelpunkt. Damit die Wettkämpfe sicher durchgeführt werden können, müssen einige Straßen vorübergehend in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Die Sperrungen gelten ab 6 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr.

Betroffen sind die Filder Straße von der Venloer über die Moerser Straße bis zum Ortseingang Kapellen, die Wilhelm-Anlahr-Straße sowie die Holderberger Straße zwischen Wilhelm-Anlahr- und Lauersforter Straße. Alle Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits schriftlich über die Veranstaltung informiert. Wer direkt an der Rennstrecke wohnt, wurde zusätzlich persönlich angesprochen.

Hier kann man zuschauen
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Athletinnen und Athleten anzufeuern. Los geht es um 10 Uhr mit dem Schwimmen im Bettenkamper Meer. Der Zugang durch den Park bleibt allerdings den Teilnehmenden vorbehalten. Auch die Radstrecke rund um Holderberg bietet viele Plätze zum Zuschauen. Besonders gut eignen sich die Kurve am ‚Pfannkuchenhaus‘ (Ecke Holderberger Straße/Wilhelm-Anlahr-Straße) sowie die Moerser Straße zwischen Bruchstraße und Holderberger Straße.

Aus Rücksicht auf die Tiere bitten die Veranstalter jedoch darum, im Bereich des Agnetenhofs und anderer Gestüte auf Anfeuerungsrufe zu verzichten. Das Herzstück der Veranstaltung wird die Großsportanlage Filder Benden sein. Dort verläuft die Laufstrecke mit Zielbereich, Siegerehrung und Rahmenprogramm. Der letzte Wettkampf startet um 13 Uhr. Dann beginnen auch die Siegerehrungen.

Parkmöglichkeiten für Gäste
Ideal wäre, wenn möglichst viele selbst sportlich zur Veranstaltung anreisen. Für Besucherinnen und Besucher stehen allerdings auch einige Parkplätze zur Verfügung: Freizeitpark (Filder Straße 148), Bettenkamper Meer (Krefelder Straße 190) und Schlosspark (Krefelder Straße 97).

Weitere Kapazitäten bieten der Parkplatz am Hotel Van der Valk sowie angrenzende Wohngebiete. Die Veranstalter bitten darum, die ausgewiesenen Park- und Halteverbote – insbesondere entlang der Krefelder, Venloer und Vinner Straße– zu beachten.

Moers: Radfahrt ins Blaue bei der ‚Tour de LINEG‘
Eine 50 Kilometer lange Radstrecke bei gemütlichem Tempo und viele Infos über die Wasserwirtschaft der LINEG am linken Niederrhein – das bietet die ‚Tour de LINEG‘ am Samstag, 13. Juni, von 10 bis 16 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz Freizeitpark, Krefelder Straße, in Hülsdonk.

In Kooperation von LINEG und vhs Moers – Kamp-Lintfort erleben die Teilnehmenden bei der Radtour die blaugrüne Infrastruktur, entdecken Renaturierungen und gehen dem Wasser auf den Grund. Interessierte können an der ‚TOUR de LINEG‘ kostenlos teilnehmen.  

Für die Radtour ist eine vorherige Anmeldung erforderlich – entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter www.vhs-moers.de.

Weltblutspendetag am 14. Juni: Blutversorgung über den Sommer sichern
Wenn immer weniger Menschen regelmäßig Blut spenden, ist das ein gefährliches Spiel auf Zeit. Eine stabile Blutversorgung darf nicht dauerhaft auf den Schultern einer kleiner werdenden Gruppe besonders engagierter Spenderinnen und Spender ruhen.

Zwar konnten in den vergangenen Jahren saisonale Engpässe deutlich reduziert werden, doch was kurzfristig Stabilität schafft, macht das System langfristig anfälliger. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bleibt es deshalb entscheidend, neue und insbesondere jüngere Menschen dauerhaft für die Blutspende zu gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen die DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf, gerade in den Sommermonaten Blut zu spenden. Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und Reisezeit sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger Menschen Blut spenden gehen. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutpräparaten in den Kliniken unverändert hoch. Täglich werden Blutspenden für die Versorgung von Unfallopfern, Krebspatientinnen und -patienten, Menschen mit schweren Erkrankungen oder bei komplizierten Operationen benötigt.

Die Herausforderungen für die Blutversorgung werden durch den demografischen Wandel zusätzlich verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert zunehmend, gleichzeitig werden die nachfolgenden Generationen kleiner. Zugleich erreichen die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer das Rentenalter. Damit wächst die Zahl älterer Menschen, die medizinisch versorgt werden müssen, während gleichzeitig weniger junge Menschen nachkommen, die potenziell Blut spenden können.

Diese Entwicklung verändert die Struktur der Blutspende bereits heute spürbar.
Der Weltblutspendetag ist jedoch nicht nur ein Tag des Appells, sondern auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen, die sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer Blutspende in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende schwerkranke und verletzte Menschen jeden Alters verlassen müssen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren insbesondere an junge Erwachsene und Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem Thema Blutspende auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Jede einzelne Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine: www.drk-blutspende.de

Blutspenden in NRW, RLP und dem Saarland
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende im Westen finden sich unter:
www.blutspende.jetzt

Wer unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter www.blutspende.jetzt ein praktischer Online-Check zur Verfügung.

Warum ist die Blutspende beim DRK so wichtig?
Der DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine sichere medizinische Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen in seinem Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78 Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten – und kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen.

Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger machen sich auf eine lange WM-Reise.

Thomas Hitzlsperger, Ex-Profi und ARD-Experte, und Esther Sedlaczek, Moderatorin. © SWR/Patricia Neligan

"WM-Wahnsinn und Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM"
Eine Reportagereise mit Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger / ab 4. Juni 2026 in der ARD Mediathek und am 10. Juni, 20:15 Uhr im Ersten Es wird die größte WM aller Zeiten, fünf Wochen, quer über den zerrissenen nordamerikanischen Kontinent. Mehr Spiele, mehr Teams, mehr Anstoßzeiten - keine WM für Fußballromantiker:innen. Oder doch?

Für die einen ist es der Triumpf des Gigantismus und des Kommerzes, für andere zeigt es, wie global, wie attraktiv und wie einzigartig der Fußball ist. Die Reportagereise "WM-Wahnsinn und Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM" mit Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger steht ab 4. Juni in der ARD Mediathek zum Abruf bereit und wird am 10. Juni um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Exklusive Einblicke in den deutschen WM-Traum Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger machen sich auf eine lange WM-Reise. Sie besuchen alle drei Gastgeberländer treffen Stars wie Leon Draisaitl - Eishockey-Idol in Kanada und in Deutschland. Mit Marco Reus erkunden sie den Fußball in Kalifornien in den USA, mit Fans erleben sie den kleinen Fußball-Grenzverkehr nach Tijuana in Mexiko. Vor allem sind sie aber nahe an der deutschen Mannschaft.

Und natürlich träumen Deutschlands Elitekicker von einer erfolgreichen WM und dem Pokal. Exklusive Interviews mit Bundestrainer Julian Nagelsmann, DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Nico Schlotterbeck geben erstaunliche Einblicke.

Ein Fußball-Turnier der Extreme
Die Fans in Curaçao feiern die erste WM-Teilnahme ihrer kleinen Karibik-Insel und fiebern dem Spiel gegen Deutschland entgegen. Kritiker:innen bemängeln den Gigantismus dieser Mega-WM mit über 100 Spielen, den überbordenden Kommerz, die mangelnde Rücksicht auf Spieler und deren Gesundheit. Astronomische Ticketpreise machen die WM für viele Fans unbezahlbar.

Die angespannte politische Weltlage und die äußerst umstrittene Männerfreundschaft von US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino belasten dieses Turnier zusätzlich. Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger auf WM-Entdeckungsreise Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger treffen auf ihrer Reise Freizeitkicker, Wirtschaftsfachleute, Fußballmanager, Spielerberater und den König der Athleten.

Aus all diesen Begegnungen wird am Ende ein Bild, das zeigt, was diese WM kann und soll - aber auch, was sie nicht kann und vielleicht auch nicht soll. Produktion "WM-Wahnsinn und Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM" ist eine Produktion des SWR, Autor: Philipp Sohmer, Redaktion: Thomas Wehrle. Die Reportage steht ab 4.6.2026 in der ARD Mediathek, Ausstrahlung im Ersten am 10.6., um 20:15 Uhr.

Fußball-WM 2026: Die wichtigsten Regeln zu Autokorso, Deko & Co.
Von Fahnen am Fahrzeug bis zur Heimfahrt nach dem Public Viewing: Der ACV erklärt, was Autofahrer während der WM wissen sollten

Beim Autokorso nach dem WM-Spiel gelten klare Regeln. / Bildrechte: Getty Images/iStockphoto

Es dauert nicht mehr lange, bis die Fußball-WM 2026 beginnt: Am 11. Juni startet das Turnier in Mexiko, Kanada und den USA. Auch in Deutschland steigt damit die Vorfreude auf spannende Spiele, gemeinsame Fußballabende und ausgelassene Feiern. Fahnen am Auto oder spontane Autokorsos gehören für viele Fans fest zur Turnierzeit dazu. Damit die WM-Euphorie nicht zu gefährlichen Situationen, Bußgeldern oder Punkten in Flensburg führt, erklärt der ACV Automobil-Club Verkehr, was Autofahrer wissen sollten.

Auto-Deko: Flaggen, Spiegelüberzüge & Fanschals
Wenn die Vorfreude auf das Turnier steigt, sind sie wieder überall zu sehen: Fahnen auf der Motorhaube, Fanschals auf der Hutablage und Spiegelüberzüge in Landesfarben. Für viele Fans gehört es zu einer Fußball-WM dazu, das eigene Auto passend zur Lieblingsnation zu schmücken.

Grundsätzlich ist das auch erlaubt, solange die Verkehrssicherheit nicht darunter leidet. Problematisch wird es dann, wenn die Deko nicht richtig befestigt ist oder die Sicht beeinträchtigt, zum Beispiel durch große Fahnen am Seitenfenster. Auch integrierte Blinker in den Außenspiegeln dürfen durch Spiegelüberzüge (sogenannte Spiegelsocken) nicht verdeckt werden.

Vor allem auf der Autobahn und bei höheren Geschwindigkeiten wird schlecht befestigte Deko schnell zum Risiko. Löst sich etwa ein Fanschal oder eine Fahne während der Fahrt, können sie andere Verkehrsteilnehmer behindern oder gefährden. Kommt es dadurch zu einem Unfall, drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg.

Darauf ist bei der Auto-Deko zu achten:
Das Sichtfeld des Fahrers darf nicht eingeschränkt sein
Die Kennzeichen müssen vollständig sichtbar bleiben
Integrierte Blinker in den Außenspiegeln dürfen nicht verdeckt werden
Die Dekoration muss sicher befestigt sein
Keine losen oder abstehenden Teile
Vor längeren Fahrten oder auf der Autobahn sollte die Auto-Deko vorsichtshalber abgenommen werden.

Autokorso: Hupen, Kreuzungen & rote Ampeln
Spätestens nach einem wichtigen Sieg bilden sich vielerorts spontane Autokorsos. Was für viele Fans zum Feiern einfach dazugehört, ist straßenverkehrsrechtlich allerdings nicht ganz unproblematisch. Denn unnötiges Hin- und Herfahren sowie vermeidbare Lärmbelästigung sind grundsätzlich untersagt.
Während großer Fußballturniere werden Autokorsos vielerorts zwar geduldet, solange die Verkehrssicherheit nicht gefährdet wird. Die allgemeinen Verkehrsregeln gelten jedoch weiterhin. Wer sich nicht daran hält, riskiert schnell Bußgelder und Punkte.

Beispielsweise ist das Hupen nur zur Warnung vor Gefahren oder außerhalb geschlossener Ortschaften zur Ankündigung eines Überholvorgangs erlaubt (§ 16 Abs. 1 StVO). Bei Autokorsos wird das Hupen zwar häufig toleriert, verlassen sollte man sich darauf jedoch nicht.

Klar ist auch: Wer einfach weiterfährt, obwohl die Ampel bereits auf Rot gesprungen ist, begeht einen Verstoß. Auch das Blockieren von Kreuzungen, etwa um den Korso zusammenzuhalten, kann schnell als Verkehrsbehinderung gewertet werden. Kritisch wird es spätestens dann, wenn Einsatzfahrzeuge behindert werden oder keine Rettungsgasse mehr gebildet werden kann.

Wichtig für Autokorsos:
Alle Verkehrsregeln gelten ohne Ausnahme
Rote Ampeln und Vorfahrt dürfen nicht ignoriert werden
Absichtliches Blockieren von Kreuzungen ist unzulässig
Alle Insassen müssen angeschnallt sein und auf zugelassenen Sitzplätzen sitzen
Warnblinkanlage, Hupe und Lichthupe dürfen nicht missbräuchlich verwendet werden
Die Rettungswege müssen jederzeit frei bleiben

Nicht nur beim Fahren ist Wachsamkeit angesagt, sondern auch beim Parken. Vor allem rund um Public-Viewing-Veranstaltungen werden Halteverbote, Einfahrten oder Rettungswege in der Feierlaune schnell übersehen. Wer unachtsam parkt, riskiert schnell ein Bußgeld oder sogar das Abschleppen des Fahrzeugs.

Feiernde Mitfahrer: Fenster, Schiebedach & Ladeflächen
In der Euphorie nach einem Sieg verschwimmen die Grenzen schnell. Was im einen Moment Freude ausdrückt, kann im anderen Moment zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden.
Zum Beispiel dann, wenn Mitfahrer nicht mehr richtig gesichert sind. Wer sich während der Fahrt aus dem Fenster oder Schiebedach lehnt, riskiert bei Bremsungen oder einem Ausweichmanöver ernsthafte Verletzungen. Mitfahrer dürfen grundsätzlich nur angeschnallt und auf zugelassenen Sitzplätzen mitfahren.

Verboten ist es auch, große Fahnen an langen Stangen oder andere Gegenstände während der Fahrt aus dem Fenster zu halten. Sie können andere Verkehrsteilnehmer behindern oder bei höheren Geschwindigkeiten schnell zur Gefahr werden. Pyrotechnik wie Bengalos oder Feuerwerkskörper hat im Auto und während der Fahrt nichts verloren.

Auch wenn solche Szenen immer wieder zu sehen sind, handelt es sich um klare Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung. Wer andere gefährdet, muss mit Bußgeldern und Punkten rechnen. Kommt es dabei zu einem Unfall, kann außerdem die Haftungsfrage eine Rolle spielen.

WM-Liveticker im Auto: Smartphone & Tablet
Für Autofahrer, die während eines Spiels unterwegs sind, kann es verlockend sein, die WM im Auto auf einem mobilen Gerät zu streamen.

Aber: Für Autofahrer ist die Nutzung von Smartphone oder Tablet während der Fahrt nur sehr eingeschränkt erlaubt. Das Gerät darf nicht in die Hand genommen oder aktiv bedient werden. Wer dagegen verstößt, muss mit mindestens 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt es dabei zu einer Gefährdung oder einem Unfall, können die Strafen deutlich höher ausfallen.

Auch ein WM-Livestream auf einem fest montierten Gerät ist während der Fahrt problematisch, wenn bewegte Bilder für den Fahrer sichtbar sind und vom Verkehr ablenken können. Das kann selbst dann als Verstoß gewertet werden, wenn das Gerät nicht in die Hand genommen wird. Schon ein kurzer Blick aufs Display kann reichen, um bei Tempo 50 mehr als 25 Meter „blind“ zurückzulegen.

Eine bessere Alternative ist die klassische Live-Reportage im Radio. So bleiben Fußballfans auf dem Laufenden, ohne sich vom Verkehr ablenken zu lassen. Noch einfacher wird es mit Mitfahrern: Sie können das Spiel verfolgen und den Fahrer auf dem Laufenden halten. Doch auch hier sollten dem Fahrer selbst kurze Spielszenen während der Fahrt nicht gezeigt werden.

Alkohol am Steuer: Auto, Fahrrad & E-Scooter
Für viele Fans gehört auch Alkohol zu einem WM-Spiel dazu. Gerade wenn Spiele spät am Abend stattfinden, fallen Feier und Heimweg schnell zusammen. Umso wichtiger ist es, die geltenden Promillegrenzen im Blick zu behalten.

Für Autofahrer liegt die Grenze bei 0,5 Promille. Doch bereits ab 0,3 Promille kann es kritisch werden, wenn Fahrfehler oder Ausfallerscheinungen hinzukommen. In solchen Fällen spricht man von relativer Fahruntüchtigkeit. Dann kann bereits eine Straftat vorliegen, auch wenn die Promillegrenze von 0,5 noch nicht erreicht ist.

Für Fahranfänger in der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot.
Die wichtigsten Promillegrenzen im Überblick:
Autofahrer: 0,5 Promille
Straftat möglich ab 0,3 Promille bei Ausfallerscheinungen
0,0 Promille in der Probezeit
Fahrradfahrer: absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,6 Promille
E-Scooter: gleiche Regeln wie beim Auto

Gerade E-Scooter werden häufig unterschätzt. Viele gehen davon aus, dass hier lockerere Regeln gelten, tatsächlich greifen jedoch die gleichen Promillegrenzen wie beim Autofahren. Wer nach einer Feier alkoholisiert mit dem E-Scooter fährt, riskiert schnell Bußgelder und Punkte.

ACV Info: Müdigkeit nach späten Spielen nicht unterschätzen
Gerade nach späten Spielen sollte die eigene Müdigkeit nicht unterschätzt werden. Sie kann die Reaktionsfähigkeit ähnlich stark beeinträchtigen wie Alkohol. Bereits ein kurzer Sekundenschlaf kann dazu führen, dass Gefahrensituationen zu spät erkannt werden. Wer sich nicht mehr fit fühlt, sollte auf alternative Verkehrsmittel setzen oder sich fahren lassen.

Interdisziplinäre Spitzenmedizin im Krankenhaus Bethanien Moers bei seltenem Tumorfall
Komplexe Operation an der Luftröhre verläuft erfolgreich – 88-jährige Patientin kann wieder frei atmen
Eine außergewöhnliche medizinische Herausforderung konnte im Krankenhaus Bethanien Moers erfolgreich bewältigt werden: Bei der 88-jährigen Cäcilie Grzeschik aus Moers diagnostizierten die behandelnden Ärzt:innen einen seltenen Tumor an und in der Luftröhre, der bereits rund 90 Prozent der Atemwege verengte. Dank der guten Zusammenarbeit mehrerer Fachabteilungen sowie einer hochspezialisierten Operation geht es der Patientin heute deutlich besser.

„Ich dachte zunächst an eine Erkältung“, berichtet Cäcilie Grzeschik. „Doch trotz Hausarztbesuchen, Antibiotika und verschiedener Medikamente wurden die Beschwerden immer schlimmer. Ich bekam nur schlecht Luft.“ Die zuvor sehr aktive Seniorin litt seit Dezember 2025 zunehmend unter Atemnot und einem pfeifenden Atemgeräusch. Von der Notaufnahme im Krankenhaus Bethanien ging es für die Moerserin in die Klinik für Lungen- & Bronchialheilkunde.

Im Zuge weiterer Untersuchungen – darunter CT und Bronchoskopie – entdeckten die Spezialist:innen eine etwa vier Zentimeter große Raumforderung direkt an und in der Luftröhre. „Es handelte sich um einen äußerst seltenen und zugleich schweren Fall“, erklärt Dr. Thomas Krbek, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Krankenhaus Bethanien Moers.

„Die Verengung der Luftröhre war bereits weit fortgeschritten.“ Um die Atemwege dauerhaft zu sichern, entschied sich das interdisziplinäre Team zu einem hochkomplexen operativen Eingriff. Dabei wurde der von dem Tumor befallene Abschnitt der Luftröhre entfernt und die gesunden Enden anschließend wieder zusammengenäht.

„Die besondere Herausforderung bestand darin, die Spannung auf der rekonstruierten Luftröhre möglichst gering zu halten“, erläutert Aivars Berzins, Oberarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Krankenhaus Bethanien Moers und Operateur der Patientin. „Deshalb musste der Kopf der Patientin nach der Operation in einer speziellen Schonhaltung fixiert werden, damit die innere Naht komplikationslos verheilen konnte.“

An dem Eingriff beteiligt war auch die Klinik für Allgemein- & Viszeralchirurgie des Krankenhauses Bethanien. „Im Bereich der Operation verlaufen lebenswichtige Strukturen wie die Stimmbandnerven, die keinesfalls verletzt werden dürfen. Auch die Schilddrüse befindet sich unmittelbar vor der Luftröhre. Diese habe ich unter Schonung der genannten Strukturen freigelegt“, erklärt Prof. Dr. Dirk Bausch, Chefarzt der Klinik für Allgemein- & Viszeralchirurgie.

Auch die anästhesiologische Betreuung stellte höchste Anforderungen an das ärztliche und pflegerische Team. „Bei Eingriffen an der Luftröhre befindet man sich genau in dem Bereich, über den normalerweise die Beatmung erfolgt“, sagt Dr. Sebastian Daehnke, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie & Operative Intensivmedizin. „Die Sicherstellung der Sauerstoffversorgung während der Operation erforderte deshalb höchste Präzision und Erfahrung. Dass der Eingriff so reibungslos verlaufen ist, war eine herausragende Teamleistung.“

Nach der Operation wurde die Patientin zunächst intensivmedizinisch betreut und frühzeitig physiotherapeutisch mobilisiert. Bereits wenige Tage später konnte sie auf die Normalstation verlegt werden. „Heute kann ich wieder gut atmen“, sagt Cäcilie Grzeschik erleichtert. „Ich bin zwar noch etwas geschwächt, aber ich bin sehr froh, dass alles so gut verlaufen ist. Die Ärztinnen sowie Ärzte und Pflegekräfte haben sich hervorragend um mich gekümmert.“

„Bereits vor der Operation haben wir Frau Grzeschik offen erklärt, dass es sich um einen schweren und hochkomplexen Eingriff handelt“, sagt Dr. Uldis Kopeika, Oberarzt der Klinik für Thoraxchirurgie. „Gleichzeitig konnten wir ihr aber auch die Sicherheit geben, dass sie bei uns in erfahrenen Händen ist und wir alles daransetzen werden, dass sie wieder gesund wird. Genauso ist es eingetreten – darüber freuen wir uns gemeinsam mit der Patientin sehr.“

Freuen sich über den erfolgreichen Verlauf des hochkomplexen Eingriffs im Krankenhaus Bethanien Moers: Patientin Cäcilie Grzeschik gemeinsam mit Dr. Thomas Krbek, Prof. Dr. Dirk Bausch, Aivars Berzins, Dr. Uldis Kopeika und Dr. Sebastian Daehnke (v.l.).  

Neues Amtsblatt
Am 29. Mai 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es informiert unter anderem über eine Ausschreibung von Sanierungsarbeiten. Das städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen werden
 
Schulausschuss tagt
Am Montag, den 8. Juni 2026, tagt der Schulausschuss der Stadt Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:30 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de

Dinslaken: Kampfmittelfund: Evakuierung und Sprengung erfolgt (1.6.26)
Aktualisierung von 17:47 Uhr: Die Maßnahme wurde erfolgreich durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf beendet. Wir danken insbesondere allen Anwohner*innen und Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Im Bereich des Bahndamms an der Bertastraße in Dinslaken wurden heute (1.6.2026) im Rahmen von Bauarbeiten Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die beiden Panzersprenggranaten müssen wegen Beschädigungen kontrolliert gesprengt werden. Im Gefahrenbereich von 70 Metern um die Fundstelle müssen bis 17:30 Uhr rund 70 Anwohner*innen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Dies betrifft Wohngebäude auf der Bertastraße, Angelikastraße, Almutstraße,

Annastraße und dem Dorisweg. Alle betroffenen Haushalte werden durch persönliche Ansprache der Ordnungsbehörde informiert. Die Sprengmaßnahme selbst wird voraussichtlich nur wenige Minuten in Anspruch nehmen und wird nach der abgeschlossenen Evakuierung vorgenommen.

Menschen, die auf Unterstützung beim Verlassen ihrer Wohnung angewiesen sind, etwa wegen Bettlägerigkeit, Pflegebedürftigkeit oder medizinischer Einschränkungen, wenden sich bitte an die Ordnungskräfte vor Ort oder melden sich umgehend telefonisch unter 02064-66-515. Ein Krankentransport oder eine organisierte Beförderung kann bei Bedarf organisiert werden.

Der betroffene Bereich wird ab sofort weiträumig abgesperrt, auch die Bahnstrecke muss in diesem Teilbereich gesperrt werden. Die Ordnungskräfte kontrollieren vor der geplanten Sprengung, ob alle Personen den Gefahrenbereich verlassen haben. Nach Abschluss der Maßnahmen wird die Stadt Dinslaken umgehend informieren, unter anderem auf www.dinslaken.de, über die städtische Facebook- und Instagramseite sowie die örtliche Presse.


Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten in Lübeck: Die Stadt Wesel zeigt Haltung gegen Antifeminismus

Mit einer Demonstration von der Kongresshalle zum Holstentor in Lübeck setzten am 18. Mai mehr als 700 Frauen ein Zeichen der Solidarität für Menschen in Not. Quelle BAG/Susanne Hübner Die 29. Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten fand vom 17. bis 19. Mai in Lübeck statt.

Mit über 500 Teilnehmenden aus 16 Bundesländern war die Beteiligung zahlreich. Teil der Community war auch die Stadt Wesel, vertreten durch die Gleichstellungsbeauftragte Regina Schmitz-Lenneps. Thematisiert wurden insbesondere Antifeminismus und geschlechtsspezifische Gewalt. Antifeminismus ist kein Randphänomen, sondern zieht sich quer durch alle Schichten der Gesellschaft. Viele namhafte Expertinnen referierten zu Themen mit dem Schwerpunkt Antifeminismus.

Unter anderem wurde die gezielte Beeinflussung von Menschen über „soziale Medien“ als Problemfeld in den Fokus genommen. Katja Grieger, die Geschäftsführerin des Bundesverbands der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland (BFF), hielt einen Fachvortrag darüber, wie antifeministische Inhalte demokratisches Denken unterwandern und verzerren. Es wurde deutlich gemacht, dass die Gewalterfahrungen von Betroffenen herabgewürdigt und verharmlost werden.

Im Fokus stand außerdem, wie verschiedene ideologische Strömungen Gewalt legitimieren und fördern, insbesondere in Online-Communities wie dem Incel- bzw. Manosphere-Umfeld. Es wurde hervorgehoben, dass Prävention gesamtgesellschaftlich betrachtet werden muss, um alle Menschen zu sensibilisieren und einzubeziehen. Nur so erhalten Betroffene mehr Sichtbarkeit und Schutz gegen Gewalt.

Mit einer Demonstration von der Kongresshalle zum Holstentor in Lübeck setzten am 18. Mai mehr als 700 Frauen ein Zeichen der Solidarität für Menschen in Not. Damit bezog die Stadt Wesel bundesweit klar Stellung gegen Antifeminismus.



NRW: Zahl der Scheidungen um 4,2 % gestiegen 
* 30.821 Ehepaare ließen sich 2025 scheiden
* Die meisten Scheidungen erfolgten nach 7 Ehejahren
* Rund 30.000 minderjährige Kinder von Scheidungen betroffen

Im Jahr 2025 haben sich in Nordrhein-Westfalen 30.821 Ehepaare scheiden lassen. Das waren 4,2 % mehr als im Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg damit die Scheidungsanzahl das zweite Jahr in Folge leicht an.

Zuvor war sie kontinuierlich von 46.098 im Jahr 2008 auf 29.116 im Jahr 2023 gesunken.  Unter den Geschiedenen im Jahr 2025 waren 380 gleichgeschlechtliche Paare. Ein Jahr zuvor waren 331 gleichgeschlechtliche Ehen gerichtlich geschieden worden.


Die meisten Scheidungen erfolgten nach 7 Ehejahren 5,7 % der Ehen wurden 2025 nach 7 Ehejahren geschieden: Damit entfiel der größte Anteil der Ehelösungen auf Ehen mit Heiratsjahr 2018. Es folgten nach der Statistik der rechtskräftigen Beschlüsse in Eheauflösungssachen Scheidungen von Ehen, die 2017 bzw. 2019 geschlossen worden waren. Es gab vergleichsweise wenige Scheidungen von Personen, deren Eheschließung vor 1980 lag.


Rund 30.000 minderjährige Kinder von Scheidungen betroffen Bei den 30.821 Scheidungen im Jahr 2025 handelte es sich in fast der Hälfte der Fälle um Ehen ohne minderjährige Kinder. In rund 23 % der Fälle war 1 minderjähriges Kind von der Scheidung betroffen und in rund 21 % der Fälle waren es 2. Bei rund 1 % der Scheidungen wurden Ehen von Ehepartnern gelöst, die 5 oder mehr minderjährige Kinder hatten.

Insgesamt betrafen die Ehelösungen im Jahr 2025 rund 30.000 minderjährige Kinder. Scheidung in etwas mehr als der Hälfte der Fälle von der Frau beantragt Bei 16.659 Scheidungen und damit etwas mehr als der Hälfte hatte die Frau die Ehelösung beantragt; in 1.198 Fällen erfolgte dies ohne Zustimmung des Partners oder der Partnerin.

Demgegenüber hatten 12.645 Männer die Initiative zur Ehelösung ergriffen, in 800 Fällen ohne Zustimmung der Partnerin oder des Partners. Beide Eheleute hatten in 1.517 Fällen die Scheidung beantragt. Hinweise zur Statistik Basis ist die Statistik rechtskräftiger Urteile in Ehesachen. 

Diese wertet die Meldungen der Familiengerichte aus. Sie differenziert nach der Art der Entscheidung, der Antragstellung, der Ehedauer sowie nach den persönlichen Merkmalen der Eheleute und weist die Anzahl der Kinder aus diesen Ehen aus.

Schulische Gesundheitsausbildung in NRW: Zwei Drittel der Auszubildenden sind weiblich
* Hohe Frauenanteile bei Ausbildungen zur pharmazeutisch-technischen Assistenz und in der Ergotherapie
* Relativ ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in der Physiotherapieausbildung
* Bei der Ausbildung zum Notfallsanitäter besteht Männerüberschuss

Rund 81 % der Schulen des Gesundheitswesens in NRW haben an einer freiwilligen Erhebung teilgenommen und 20.270 Personen gemeldet, die sich zum Stichtag 15.10.2025 in einer schulischen Ausbildung im Gesundheitswesen befanden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren rund zwei Drittel der Auszubildenden weiblich.

Mehr männliche Auszubildende in der Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter
Unter den 5 größten schulischen Ausbildungen im Gesundheitswesen war der Frauenanteil mit rund 84 % in den Ausbildungen zur pharmazeutisch-technischen Assistenz und in der Ergotherapie überdurchschnittlich hoch. Während das Geschlechterverhältnis in der Physiotherapieausbildung relativ ausgeglichen war, gab es einzig in der Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter einen Männerüberschuss: Hier waren zwei Drittel der Azubis männlich.



Frauen beim Pflegenachwuchs in der Überzahl
Auch die Ausbildung zur Pflegeassistenz findet an den Schulen des Gesundheitswesens statt. Zum Stichtag 15.10.2025 waren hier rund drei Viertel der Auszubildenden weiblich. Die seit dem Jahr 2020 in Kraft getretene generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft wird gesondert in der Pflegeausbildungsstatistik erhoben. Auch dort waren die weiblichen Auszubildenden in der Überzahl; ihr Anteil lag zuletzt bei mehr als zwei Dritteln.

Die Statistik an den Schulen des Gesundheitswesens umfasst alle in NRW ansässigen und staatlich anerkannten Schulen des Gesundheitswesens, die dem Statistischen Landesamt ganzjährig von den zuständigen Bezirksregierungen gemeldet werden. Schulen des Gesundheitswesens sind Ausbildungsstätten für Heilhilfs- bzw. Pflegeassistenzberufe, die in der Regel einen staatlich anerkannten Abschluss vermitteln.

Zu den übrigen Gesundheitsberufen zählen z. B. Logopädie, medizinische Technologinnen und Technologen oder die Familienpflege. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass sich das Erhebungsjahr vom 16.10. des Vorjahres bis zum 15.10. des Erhebungsjahres erstreckt.

Der Durchschnittsmensch in Deutschland ist 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilo - Frauen im Schnitt 13 Zentimeter kleiner und 16,8 Kilo leichter als Männer
Der Durchschnittsmensch in Deutschland ist 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilo. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mit. Danach hat sich die durchschnittliche Körpergröße von Erwachsenen in den vergangenen Jahren kaum verändert: Im Jahr 2021 hatte sie ebenfalls 1,73 Meter betragen, im Jahr 2017 einen Zentimeter weniger (1,72 Meter).



Das Durchschnittsgewicht ist dagegen leicht angestiegen: 2021 war der Durchschnittsmensch hierzulande noch 77,7 Kilo schwer, im Jahr 2017 waren es 77,0 Kilo.

Frauen im Schnitt 1,66 Meter groß, Männer 1,79 Meter
Im Jahr 2025 war die Durchschnittsfrau 1,66 Meter groß und 69,7 Kilogramm schwer. Sie war damit 13 Zentimeter kleiner als der Durchschnittsmann (1,79 Meter) und 16,8 Kilo leichter. Der Durchschnittsmann wog zuletzt 86,5 Kilo.

Junge Menschen am größten, mittlere Altersgruppen am schwersten
Die durchschnittliche Körpergröße Erwachsener geht mit zunehmendem Alter zurück. Am größten waren zuletzt die 18- bis 24-Jährigen mit im Schnitt 1,75 Meter, am kleinsten die Altersgruppe 75plus mit 1,68 Meter. Dagegen steigt das durchschnittliche Körpergewicht bis ins mittlere Alter an und geht dann wieder zurück.

Am schwersten sind die Durchschnittsmenschen in der Altersgruppe 50- bis 59 Jahre mit 81,3 Kilo. Am leichtesten sind die 18- bis 24-Jährigen mit 72,5 Kilo. 53,4 % der Erwachsenen gelten als übergewichtig. Die Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 als übergewichtig ein.

Im Jahr 2025 traf das auf gut die Hälfte der Erwachsenen (53,4 %) in Deutschland zu. Mit einem BMI über 30 gelten Erwachsene als stark übergewichtig (adipös) – das galt für 17,9 % der Bevölkerung.
Männer sind häufiger übergewichtig als Frauen.
Knapp zwei Drittel der Männer (62,6 %) hatten im Jahr 2025 einen BMI über 25, ein Fünftel (19,9 %) galt als adipös. Bei den Frauen galten 43,8 % als übergewichtig und 15,8 % mit einem BMI über 30 als stark übergewichtig.


Bedrohung der renaturierten historischen Allee Burg Zelem
Burg Zelem: Erhalt der renaturierten Baum-Allee entlang des Zelemer Weg in Kranenburg-Mehr gefährdet - Stiftung Burg Zelem in Sorge

Kranenburg, 1. Juni 2026 - Jochen Arden widmet sich seit rund 25 Jahren der Sanierung und dem Erhalt der Burg Zelem sowie der umliegenden historischen Gebäude. Die bedeutende mittelalterliche Burg liegt inmitten der niederrheinischen Kulturlandschaft Düffel und ist untrennbar mit ihrer gewachsenen Umgebung verbunden.

Im Zuge der vielfältigen und sorgsamen Restaurierungsmaßnahmen wurden im Frühjahr 2024 entlang des Zelemer Wegs, der direkt zur Burg führt, 31 Stieleichen nachgepflanzt. Ziel war es, den historischen Alleencharakter dieses besonderen Weges wiederherzustellen und zugleich einen aktiven Beitrag zum Klima-, Natur- und Landschaftsschutz zu leisten.

(Karte: Quelle Geheimes Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz, Berlin/ Fotos Stiftung Burg Zelem)

Die Katasterkarte aus dem Jahr 1821 zeigt den für Burgen und Schlösser typischen Alleencharakter der Zufahrt. Der Zelemer Weg macht Geschichte erlebbar. Er ist kein neu geschaffener Zugang, sondern Teil des historischen Zusammenhangs der Burg: ein alter Weg, der über Generationen hinweg zur Burg führte und bis heute die Atmosphäre dieses Ortes prägt.

Gerade deshalb ist die Verbindung von Denkmal und umgebender Landschaft von besonderer Bedeutung. Auch die Deutsche Burgenvereinigung e. V. betont in ihrer Satzung die enge Verknüpfung von Baudenkmal und der es umgebenden Landschaft und setzt sich für deren Gesamtschutz ein.
So ist der Zelemer Weg selbst ein Denkmal: schlicht, zurückhaltend und doch von großer Bedeutung. Er erzählt nicht laut, sondern durch seine Beständigkeit — als Weg zur Burg, als Spur durch die Landschaft und als Verbindung zu mehr als 600 Jahren gelebter Geschichte.

In Zeiten zunehmender Hitze- und Trockenperioden sind solche Pflanzungen von besonderer Bedeutung. Junge Eichenalleen sind eine Investition in die Zukunft: Sie spenden langfristig Schatten, verbessern das Mikroklima, binden CO₂, fördern die Biodiversität und tragen dazu bei, die Kulturlandschaft widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Die gepflanzten Bäume stehen damit nicht nur für den Erhalt eines historischen Landschaftsbildes, sondern auch für Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Ein Teil der Bäume befindet sich zwischen dem Zelemer Weg und der zwischenzeitlich von einem benachbarten landwirtschaftlichen Betrieb angelegten Schotterzufahrt zu dessen Hofanlage, dem sogenannten Zelemer Hof. Dieser liegt im Bereich der ersten Vorburg und damit ebenfalls in einem historisch sensiblen Umfeld.

Der benachbarte Landwirt verlangt nun die Beseitigung der neu gepflanzten Bäume. Betroffen wären damit ausgerechnet jene Eichen, die zur Wiederherstellung der historischen Allee und zugleich im Sinne des Klima- und Landschaftsschutzes gepflanzt wurden. Versuche, zu einer für alle Seiten tragbaren Lösung zu kommen, blieben bislang ohne Erfolg. Der Nachbar reichte Klage beim Amtsgericht Kleve ein und beruft sich dabei auf Pflanzabstände nach dem Nachbarrechtsgesetz NRW.

Aus Sicht der Stiftung Burg Zelem ist dabei jedoch zu berücksichtigen, dass die Beschattung angrenzender Flächen bereits heute durch alte Bestandsbäume entlang des Zelemer Wegs geprägt wird.

Zur Abwehr der Klage wurde insbesondere geltend gemacht, dass neben den Vorgaben des Landschaftsschutzes auch der historische Schutz des Denkmalensembles Burg Zelem und ihrer Baum-Allee zu berücksichtigen ist.
In der freien Landschaft sollten neu gepflanzte Bäume nicht allein nach Maßstäben beurteilt werden, die ursprünglich vor allem für klassische nachbarschaftliche Konflikte in eng bebauten Bereichen gedacht sind. Gerade dort, wo historische Kulturlandschaft, Landschaftsschutz und Klimaschutz ineinandergreifen, braucht es eine Abwägung, die dem öffentlichen Interesse am Erhalt solcher Pflanzungen gerecht wird.

Nach der ersten mündlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht Kleve am 8. Mai 2026 besteht aus Sicht der Stiftung Burg Zelem nun die Sorge, dass ein der Klage stattgebendes Urteil ergehen könnte. Dies hätte die Beseitigung der betroffenen Eichen zur Folge. Ein solcher Ausgang wäre nicht nur ein schwerer Eingriff in das historische Erscheinungsbild des Zelemer Wegs, sondern auch ein Rückschritt für den Klima- und Naturschutz in der Region.

Kleve: Bäume in der Landwirtschaft - Wie Agroforstwirtschaft neue Perspektiven schafft
Bäume und Sträucher können in der modernen Landwirtschaft neben dem ökologischen Nutzen auch einen wirtschaftlichen Vorteil bringen. Die Agroforstwirtschaft kombiniert traditionelle, mitteleuropäische Anbaumethoden wie Streuobstanbau oder Heckenwirtschaft mit innovativen Konzepten und schafft neue Perspektiven für eine nachhaltige Landnutzung.

Die Agroforstfläche in den Klever Galleien.

Durch Wertholzbäume, Energieholz, Früchte, Nüsse oder als Gehölzfutter sowie als Beitrag für die Biodiversität können die Systeme genutzt werden. In einem Online-Vortrag am 02.06.2026 um 18 Uhr wird Burkhard Kayser, Agroforst-Berater sowie Gründungsmitglied des Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft, verschiedene moderne Agroforstsysteme erläutern sowie die Vorteile, Wirtschaftlichkeit und Herausforderungen der Systeme beleuchten.

Auch konkrete Beispiele, wie die Agroforstfläche am Stadtrand von Kleve, die durch die Zusammenarbeit der Stadt Kleve, dem Haus Riswick der Landwirtschaftskammer NRW sowie der Hochschule Rhein-Waal entstanden ist, werden aufgezeigt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Reallabor Agroforst der Hochschule Rhein-Waal sowie der Stadt Kleve.

Sie ist kostenlos und richtet sich an Bürgerinnen und Bürger sowie die lokale Landwirtschaft. Nach einer Anmeldung unter https://beteiligung.nrw.de/k/1026666 erhalten Sie den Zugangslink für den digitalen Raum. Zum Referent:  Burkhard Kayser ist Agroforst-Berater. Als Gründungsmitglied des Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft DeFAF sowie als dessen Fachbereichsleitung ‚Beratung und Planung‘ ist er in das Netzwerk der Akeure eingebunden. Web: www.Agroforst.de 

Beratungsangebot zum Hochwasser- und Starkregenschutz: Infomobil des Hochwasser-kompetenzzentrums am 14. Juni in Sonsbeck
Die Folgen des Klimawandels stellen uns vor große Herausforderungen. Neben langanhaltenden Trockenperioden und zunehmenden Hitzebelastungen kommt es immer häufiger zu Überflutungen durch Starkregen. Um Interessierten Informationen darüber zu geben, wie man das eigene Zuhause vor Überschwemmungen schützen kann, kommt das Infomobil des Hochwasserkompetenzzentrums in Kooperation mit dem Kreis Wesel und der Gemeinde Sonsbeck am Sonntag, 14. Juni 2026, auf den „Handwerker- und Brunnenmarkt“ in Sonsbeck.

In der Zeit von 11 bis 17 Uhr stehen Fachleute in der Hochstraße (Zentrum Sonsbeck) für persönliche Beratungen zur Verfügung. Anhand von Modellen und Anschauungsmaterialien geben sie Tipps zu Rückstausicherung, baulichen Schutzmaßnahmen am Gebäude und zur Verhaltensvorsorge — individuell abgestimmt auf die jeweilige Immobilie.

Zusätzlich ist ein Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW für Fragen zu Heizungstausch, Photovoltaik und Energiesparen vor Ort. Darüber hinaus bietet der Handwerker- und Brunnenmarkt der Sonsbecker Werbegemeinschaft ein buntes Programm für die ganze Familie mit kulinarischen Highlights.

Informationen zum Infomobil gibt Julia Jörgensen von der Fachstelle Europa und nachhaltige Kreisentwicklung per Mail unter julia.joergensen@kreis-wesel.de. Weitere Informationen zum Handwerker- und Brunnenmarkt unter: www.sonsbeck.de/veranstaltung/2806/handwerker-und-brunnenmarkt 

Street Food & Music Festival Moers 2026
Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgt mit verschiedenen DJs und Solo-Künstlern für das perfekte Ambiente zum ausgelassenen Stöbern und Genießen am Tag. Internationale und stimmungsvolle Live-Bands laden in den Abendstunden zum Tanzen und Feiern ein.

Die Bandbreite umfasst verschiedenste Musikgenres und trifft mit modernen Hits, internationalen Beats und bekannten Partyklassikern den Geschmack jeder Generation.  Weitere Infos Event details Veranstaltungsdatum 03.06.2026 - 16:00 Uhr - 07.06.2026 - 23:59 Uhr Veranstaltungsort 47441 Moers (Kastellplatz in der Innenstadt)

Moers: Adams Äpfel - Premiere von Anders Thomas Jensen Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste
Ivans unbeirrbarer Optimismus scheint unerschütterlich. Fast naiv mutet der Glaube des Pfarrers an das Gute im Menschen an. Mit Hingabe widmet er sich der Resozialisierung schwerer Straftäter, Krimineller und Drogenabhängiger. In seiner abgelegenen Landgemeinde betreut er den alkoholabhängigen Gunnar und den wiederholt straffällig gewordenen Tankstellenräuber Khalid.

Als Adam, ein aggressiver Anführer einer gewaltbereiten Neonazi-Gruppe in die Gemeinschaft aufgenommen wird, gerät Ivans Weltbild ins Wanken. Dabei will Adam doch nur einen Apfelkuchen backen. Was zunächst als Provokation erscheint, entwickelt sich rasch zu einem gemeinsamen Projekt der kleinen Gruppe. Die Früchte des Apfelbaums müssen eingesammelt werden.

Keine leichte Aufgabe, denn dieser wird von Krähen besetzt, später von Würmern befallen und schließlich von einem Blitzschlag getroffen. In dieser Geschichte des dänischen Regisseurs und Drehbuchautors Anders Thomas Jensen scheint an jeder Ecke ein Wunder zu lauern, selbst wenn Adam schon lange nicht mehr an Wunder glaubt.

Und doch geschieht gerade ihm, ebenso wie den anderen Figuren, etwas Unerwartetes: Trotz der Verletzungen, der Gewalt und der biografischen Verhärtungen, in denen sie gefangen zu sein scheinen, beginnen sie, aus ihren festgeschriebenen Rollen auszubrechen. Was zunächst wie ein bloßer Macht- oder Glaubenskampf erscheint, verwandelt sich allmählich in einen Prozess innerer Veränderung.

Die Figuren entwickeln sich in eine Richtung, die zwar nicht frei von Leid ist, die aber dennoch Raum für Sinn und ein Fünkchen Hoffnung zulässt. Eine Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste Das Schlosstheater Moers war immer eine Kaderschmiede und ein Sprungbrett für junge Künstler und Künstlerinnen.

Diese Tradition führen wir weiter und kooperieren ab der Spielzeit 2025/26 mit der Folkwang Universität der Künste, der größten Kunst-Universität in NRW. Studierende aus dem Studiengang Regie erarbeiten pro Spielzeit ein Stück und bringen dieses in der Kapelle zur Aufführung.

Eine Besonderheit dieses Projekts: Es bringt angehende Schauspieler/Schauspielerinnen, Tänzer/Tänzerinnen, Musical-Darsteller/-Darstellerinnen, Opernsänger/Opernsängerinnen und Performer/Performerinnen mit den Ensemble-Mitgliedern des Schlosstheater Moers zusammen. Wir freuen uns auf junge, innovative, überraschende Theaterabende!

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 05.06.2026 - 20:00 Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Kapelle, Rheinberger Straße 14, 47441 Moers .

Moers: Asciburgium – Auf den Spuren der Römischen Kultur (Radtour)
Ab 16 vor Christus errichteten römische Legionen das Kastell „Asciburgium“ am niedergermanischen Limes (Rhein). Das Gebiet, das heute in Moers- Asberg verortet ist, ist seit 2021 UNECO Welterbe. Gemeinsam erkunden wir die römischen Ortsbegebenheiten des Kastells, des Lagerdorfes, des Hafens, der Friedhöfe – und das private Museum.

Bei römischem Brot und Mulsum erfahren wir Wissenswertes über das römische Leben. Geführt von Anne-Rose Fusenig Preis: 12 Euro Sonstiges: Tour wird auch als Wanderung angeboten Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 07.06.2026 - 10:00 Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort Römerbrunnen, Römerstraße in Asberg.

Moers: Kinderkram- Flohmarkt für Kinderbekleidung, Spielzeug und Zubehör
Kauft und verkauft Kinderkram in gutem Zustand, der bereit für die nächste Runde ist! Anmeldung zum Flohmarkt.
Veranstaltungsdatum 07.06.2026 - 11:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.


Moers: Museum an Fronleichnam geöffnet - Stadtverwaltung geschlossen
Am Feiertag Fronleichnam, Donnerstag, 4. Juni, ist das Grafschafter Museum im Moerser Schloss (Kastell 9) von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Auch das Alte Landratsamt (Kastell 5) lädt zur Besichtigung ein – mit der Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt und des ehemaligen Kreises Moers im 20. Jahrhundert sowie zu Hanns Dieter Hüsch. Stadtverwaltung und Rathaus bleiben dagegen geschlossen.

Auch die Bibliothek mit ihren Zweigstellen, das Stadtarchiv, die vhs Moers – Kamp-Lintfort, die Moerser Musikschule sowie die Sozialraumteams des Jugendamtes in den Stadtteilen sind an diesem Tag nicht erreichbar. 

Moers: Vortrag sucht Antworten zum Thema ‚Krieg‘
Dem Thema ‚Krieg – Normalfall oder Störfall der Menschheitsgeschichte‘ widmet sich ein Vortrag der vhs Moers -Kamp-Lintfort am Montag, 8. Juni, ab 18.30 Uhr. Gestützt auf neue Erkenntnisse der Biologie, Geschichtswissenschaft und Archäologie wird untersucht, ob Krieg ein unvermeidbares Phänomen menschlicher Natur ist oder das Ergebnis gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Sie ist eine Kooperation mit der Friedensinitiative Niederrhein. Der Vortrag ist kostenlos, allerdings ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Diese ist telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Raumklima und seine Wirkung auf Lernen und Leistungsfähigkeit
Unter dem diesjährigen Semestermotto ‚Kopfsalat‘ lädt die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Dienstag, 9. Juni, ab 17.30 Uhr zum Vortrag ‚Raumklima und seine Wirkung auf Lernen und Leistungsfähigkeit‘ ein. Vorgestellt wird eine Untersuchung der Universität Maastricht, die belegt hat, dass die CO2-Konzentration in Schulklassen wesentlichen Einfluss auf das Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler hat.

Ebenfalls vorgestellt wird ein Pilotvorhaben am Green FabLab der Hochschule Rhein-Waal, das sich mit den positiven Auswirkungen grüner Innenarchitektur und Stadtentwicklung auf die Arbeitsleistung beschäftigt.

Der gemeinsame Vortrag der vhs und der Hochschule Rhein-Waal, Kamp-Lintfort, ist kostenlos und findet im dortigen Green Fab, Friedrichstraße 2A, statt. Wer den kostenfreien Vortrag besuchen möchte, muss sich rechtzeitig telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter www.vhs-moers.de anmelden.

Moers: Summerflow-Yoga im Schlosspark am 11. Juni
Yoga-Einheit für Anfänger und Fortgeschrittene: Am Donnerstag, 11. Juni, lädt die vhs Moers – Kamp-Lintfort von 18.30 bis 20 Uhr zum ‚Summerflow-Yoga I‘. Im Vordergrund stehen fließende Bewegungsabfolgen und Elemente aus dem Ashtanga-Yoga.

Treffpunkt ist am Schlosspark vor dem Denkmal der Henriette. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Bewegung, Begegnung, Begeisterung: OPEN PARK im Sportpark Rheinpreußen
Wenn sich der Sportpark Rheinpreußen in eine offene Erlebnisfläche verwandelt, ist für alle etwas dabei: Am Samstag, 13. Juni, lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck von 14 bis 18 Uhr zum OPEN PARK ein. Gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und engagierten Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier entsteht ein bunter Nachmittag voller Bewegung, Mitmachaktionen und Begegnungen.

Wer schon immer wissen wollte, wie Calisthenics funktioniert oder welche Regeln beim Boule gelten, erfährt es hier an diesem Tag. Anleiterinnen und Anleiter geben Einblicke, zeigen Übungen und stehen mit Tipps bereit – egal ob erste Versuche oder schon etwas Erfahrung.

Vielfältig und lebendig
Das Programm für Familien und Kinder ist vielfältig und lebendig: von der Streetbox der Caritas über das Spielmobil und Glitzertattoos bis hin zu Angeboten des AWO-Jugendzentrums Kaktus. Dazu kommen eine offene Zumba-Stunde, ‚FIT und Beweglich‘, ein Rollatoren-Check, interaktive Sinneserlebnisse mit dem Kolping-Bildungswerk sowie zahlreiche sportliche Stationen wie Slackline und Fitnessparcours. 

Während auf dem Rundkurs der Pumptrack-Anlage mit BMX-Rädern und Rollern eindrucksvoll gezeigt wird, wie man nur durch Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit aufbaut, lädt die Parkourfläche zum Klettern, Balancieren und Ausprobieren ein. Auch eine Fahrradcodierung durch die Polizei und Tischtennisangebote gehören dazu. Sitz- und Picknickmöglichkeiten bieten Gelegenheit, zu picknicken und entspannt das Geschehen zu verfolgen.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0 28 41 / 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.  Zugänge: Barbarastraße, Invalidenwäldchen, Friedhof  Parkmöglichkeiten: Barbarastraße, Römerstraße 661 (Sporthalle) und Johann-Esser-Platz (Marktplatz)  Öffnungszeiten: täglich 7 bis 22 Uhr (auch außerhalb des Aktionstages).

Auf den beiden Kunstrasen-Großspielfeldern haben die Fußballmannschaften des MSV Moers und SC Rheinkamp sowie der Cricket Club Moers wochentags ab 15 Uhr und am Wochenende ganztägig Vorrang.

Wochenmarkt in Dinslaken-Hiesfeld einen Tag früher (3. Juni)
Am Mittwoch, den 3. Juni 2026, findet am Jahnplatz Hiesfeld wegen des darauffolgenden Feiertags ein vorgezogener Wochenmarkt statt. Die Marktzeit ist wie gewohnt von 7 bis 13 Uhr. Die anderen Wochenmärkte (Johannesplatz Lohberg) finden an diesem Tag (3.6.) wie gewohnt statt.

Stadt Moers startet neues Serviceportal

Die Stadt Moers erweitert erneut ihr digitales Serviceangebot: Ab dem 1. Juni steht Bürgerinnen und Bürgern auf der Internetseite der Stadt www.moers.de eine neue Portallösung für Online-Dienstleistungen zur Verfügung. Das neue Portal macht Verwaltungsangebote einfacher, übersichtlicher und nutzerfreundlicher zugänglich. Direkt erreichbar ist es unter der Adresse service.moers.de

Dort sind sämtliche online beantragbaren Leistungen der Stadt Moers gebündelt abrufbar. Dazu gehören unter anderem die Beantragung einer Meldebescheinigung oder die elektronische Wohnsitzanmeldung. Bereits zum Start stehen fast alle der digitalen Angebote zur Verfügung. Weitere Leistungen ergänzt der Stab Digitalisierung in den kommenden Wochen.

Direkte Kommunikationsmöglichkeit
Die neue Plattform bietet mehrere Vorteile für Bürgerinnen und Bürger: Die Leistungen sind übersichtlich nach Kategorien sortiert und damit leichter auffindbar. Zudem ermöglicht das Portal einen transparenten Bearbeitungsstatus, sodass Antragstellende jederzeit den aktuellen Stand ihres Antrags einsehen können. Eine weitere neue Funktion ist die direkte Kommunikationsmöglichkeit. 

Über eine Chatfunktion kann die zuständige Sachbearbeitung beispielsweise noch fehlende Unterlagen unkompliziert anfragen oder Rückfragen schneller klären. Für die Nutzung bestimmter Funktionen – insbesondere der persönlichen Kommunikation und einiger digitaler Verwaltungsleistungen – ist ein Konto bei der BundID erforderlich. Das Portal dient als zentrales Nutzerkonto für digitale Verwaltungsangebote in Deutschland und ermöglicht eine sichere Identifikation.

Inner Wheel Club Moers spendet 3.600 Euro an Moerser Musikschule
Kultur, Gemeinschaft und soziales Engagement verbinden: Erneut hat der Förderkreis der Moerser Musikschule eine größere Spende des Inner Wheel Clubs Moers (IWC) erhalten.

Anke Lüdeking (IWC Moers), Musikschulleiter Georg Kresimon, Marlies Stark und Gabriele Kamp-Hinkelmann (beide IWC Moers) (v.l.) freuen sich über die gelungene Kooperation bei der Benefinzmatinee. (Foto: pst)

Die Summe von 3.600 Euro stammt aus der Benefizmatinee des Vereins und der Musikschule am 15. März. Sopranistin Clarissa Lang und Pianistin Bongju Lee, Lehrkraft und Korrepetitorin der Moeser Musikschule,sind an dem Tag ohne Honorar aufgetreten, sodass die kompletten Einnahmen aus dem Eintritt und der Spendenbox vor Ort an den Förderverein gehen konnten.

„Der Kern des IWC ist, Menschen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht. Besonders Kinder und Jugendliche liegen uns am Herzen“, erläutert Marlies Stark vom IWC.  In diesem Rahmen investiert der Club gerne in Bildung und Prävention. Mit der Musikschule beziehungsweise dem Förderkreis hat der IWC einen dankbaren Empfänger für die Spende gefunden.

„Es gibt viele Familien, die sich den Unterricht oder die Instrumente nicht leisten können. Andererseits gibt es auch oft finanzielle Lücken bei der Durchführung von Exzellenztagen“, erklärt Musikschulleiter Georg Kresimon. Bereits seit mehreren Jahren fließen die Erlöse von mindestens 3.000 Euro der jeweiligen Veranstaltung an die Musikschule.

Im nächsten Jahr – am 14. März – findet die Benefizmatinee bereits zum zehnten Mal statt. Dann gibt es natürlich neben den musikalischen Highlights auch wieder einen kulinarischen Höhepunkt: das beliebte, selbstgemachte Buffet des IWC.

Ehemaliges Römerleben in Asberg entdecken
Pünktlich zum UNESCO-Welterbetag wird an mehreren Orten das fünfjährige Jubiläum des Welterbes ‚Niedergermanischer Limes‘ gefeiert. So haben damals die Römer den Rhein als ‚nasse‘ Grenze zu den Germanen bezeichnet. Am Sonntag, 7. Juni, bietet deshalb die zertifizierten Limes-Cicerona (fachkundig ausgebildete Gästeführerin) Anne-Rose Fusenig an der ehemaligen römischen Garnison in Moers-Asberg zwei besondere Führungen an.

Um 10 Uhr startet die Fahrradtour am Römerbrunnen (Römerstraße/Ecke Konstantinstraße). Um 15.30 Uhr beginnt die Führung an der Hochemmericher Straße 160.  Ab 16 vor Christus errichteten römische Legionäre das Kastell ‚Asciburgium‘ am Rhein. Der Niedergermanische Limes wurde 2021 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Bei der Radtour erkunden die Teilnehmenden Begebenheiten des Kastells, des Lagerdorfes, des Hafens, der Friedhöfe und das private römische Museum.

Die Fahrradtour kann nach Anfrage mit dem Auto begleitet werden. Bei der Führung zu Fuß erkunden die Gäste das Innere des Kastells. Mir den Steinen des römischen Burgus (Turmgebäude) wurde das Moerser Schloss erbaut. Bei römischem Brot und Mulsum (Würzwein) vermittelt die Gästeführerin viel Wissenswertes über das römische Leben im Asciburgium. 

Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Die Teilnahme an der Fahrradführung kostet 12 Euro. Die Führung zu Fuß kostet 9 Euro.


MACH MAL LAUT bringt Festivalstimmung auf den Schlossplatz
Der Schlossplatz wird wieder laut: Am Samstag, 20. Juni, ist er Ort für ein kostenloses Open-Air-Festival für junge Menschen. Hinter den Kulissen feilen das Kinder- und Jugendbüro, das Kulturbüro, das Bollwerk 107 – unterstützt durch die Volksbank Niederrhein - aktuell am letzten Schliff für MACH MAL LAUT – mit fünf Bands, Festivaldorf und jeder Menge Nachwuchs-Power aus der Region. Musikalisch setzt das MML in diesem Jahr besonders auf Bands aus Moers und Umgebung.

HIMITZU hat das Publikum bereits vor zwei Jahren auf dem Schlossplatz begeistert. (Foto: Bettina Engel-Albustin)

Von gefühlvollen Singer-Songwriter-Sounds über Indie-Rock bis hin zu modernem Alternative Dark Pop wartet ein vielseitiges Programm auf die Besucherinnen und Besucher. „Bei der diesjährigen Festivalausgabe haben wir uns gezielt auf Bands aus Moers und der näheren Umgebung konzentriert“, erklärt Jan Krause, Kulturreferent im Bollwerk 107 und verantwortlich für das musikalische Programm. Die meisten Bands haben z. B. schon Konzerte im Bollwerk gespielt. „Dadurch haben sie auch eine gute Fanbase in Moers. Das Lineup ist auf den Geschmack der Zielgruppe ab 16 ausgerichtet.“

Von Singer-Songwriterin bis Indie-Rockband
Den Auftakt macht um 16.20 Uhr eine neu gegründete Bollwerk-Band aus dem Projekt MACH MAL BAND. Jugendliche und junge Erwachsene haben sich dort in Workshops und Proben zu einer eigenen Band zusammengeschlossen. Um 17 Uhr übernimmt die Moerser Schulband ‚Teenage Bedlam‘ vom Gymnasium Adolfinum die Bühne. Sie überzeugte zuletzt beim ‚Klangrevier Openstage Contest‘ in Kamp-Lintfort und bringt eine Mischung aus Rock, Punk und Pop auf den Schlossplatz.

Ab 18 Uhr folgt Singer-Songwriterin Lea Guitarista. Die Niederrheinerin verbindet persönliche Texte mit gefühlvollen Akustikklängen und besonderer Bühnenpräsenz. Pastellfarbene Gitarren mit silbernen Sternchen-Stickern – ‚Angelic in Jeans‘ ist nicht nur eine Indie-Rock-Band aus Düsseldorf, sondern vier beste Freunde, die gerade dabei sind die Szene gehörig aufzumischen und ihren Traum vom modernen Rockstar Dasein leben. ‚Angelic in Jeans‘ folgt um 19 Uhr. Die vierköpfige Band war für den popNRW-Preis als bester Newcomer nominiert.

Headliner mit Debutalbum
Headliner des Abends ist ab 20.15 Uhr HIMITZU. Bereits vor zwei Jahren begeisterte die Alternative-Dark-Pop-Band das Publikum beim MML. Mit düsteren Synths, druckvollen Gitarren und emotionalen Songs kehrt sie nun zurück nach Moers. Die Band sagt selbst über sich: „Konzerte fühlen sich weniger wie Shows an, sondern eher wie Zustände, in die man hineingerät. Wir freuen uns auf fette Livesounds beim MML." Als Support von VINTA waren sie kürzlich auf Deutschlandtour und ihr Debutalbum ist in diesem Jahr erschienen.

Junge Menschen gestalten das Festival
Neben der Musik wartet erneut ein kleines Festivaldorf auf die Besucherinnen und Besucher. Jugendzentren und Einrichtungen aus Moers sorgen mit Kreativaktionen, Spielen, Henna-Tattoos und Mitmachangeboten für zusätzliche Festivalatmosphäre. Auch Essen und Getränke gehören wieder dazu.

Neben Foodtrucks engagieren sich erneut Schülerinnen und Schüler verschiedener Moerser Schulen mit eigenen Ständen für ihre Abikassen. „Gerade dieses Engagement macht das MML so besonders“, sagt Katja Roters vom Kulturbüro. „Hier organisieren junge Menschen mit, bringen eigene Ideen ein und gestalten das Festival aktiv mit. Genau das macht die Atmosphäre auf dem Schlossplatz so lebendig.“

Moers: Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke Heilpflanzen aus der Natur. Gemeinsam werden wir sie entdecken, bestimmen, essen und deren Heilwirkung für den menschlichen Organismus kennenlernen. Zugleich ergibt sich ein „Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach unter besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz Solimare

Moers: Coward’s Heart von und mit Catherine Elsen
Ausgetrocknete Ozeane, abgebrannte Wälder und die Menschheit stirbt aus.  In Coward’s Heart begegnen wir einer Frau, die ihr Herz in einer kranken Welt zur Reparatur abgegeben hat und jetzt bis auf Weiteres erstmal warten muss. Weit weg vom Mangel an Ressourcen und Zeitdruck, versucht sie zu heilen. Sie kann nirgendwo mehr hin und hat “nur” noch ihren Gesang, ihre Erinnerungen und ihre Imagination, die bald ihre ganze Welt einnehmen werden. 

Der Soundtrack zur Performance ist auch Catherine Elsens Debütalbum, das sie zusammen mit Fröschen aus Costa Rica, einem Wasserfall, einem kaputten Klavier aus den Pyrenäen und einem luxemburgischen Hund komponiert hat.

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Studio Adresse Kastell 6, 47441 Moers.

Moers: Beirat für ältere Menschen
Veranstaltungsdatum 11.06.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal Link Tagesordnung im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung aufrufe

Moers: Vinyltreff
Monatliches Vinylgestöber am Niederrhein für alle Liebhaber und Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes "Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten darauf, neu entdeckt zu werden. Als Gratisservice wird ab sofort eine professionelle Schallplattenreinigung angeboten. 

Für Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt frei.  Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.  Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur Verfügung.  Veranstaltungsdatum 13.06.2026 - 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC & MORE, Am Schürmannshütt 26, 47441 Moers-Hülsdonk.

Dauerausstellung zur (Kreis-) Moerser Geschichte des 20. Jahrhunderts und zu Hanns Dieter Hüsch (Ausstellung)

Ein Bild von Hanns-Dieter Hüsch vor einem Klavier.
Foto: FotoAgenturRuhr moers / Bettina Engel-Albustin

Die neue Dauerausstellung zeigt Entwicklungen von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts bis zu den Versuchen eines demokratischen und kulturellen Neubeginns.
Die Geschichte des jüdischen Lebens und die Lücke seit dem Nationalsozialismus sind dabei in alle Bereiche eingewoben.
Eine Ausstellungsabteilung widmet sich Leben und Werk des Kabarettisten und Poeten Hanns Dieter Hüsch - eine beispielhafte Künstlerbiografie, in der sich die politischen, kulturellen und religiösen Tendenzen der jungen BRD brechen.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 13 Uhr und
Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei!
Gruppenführungen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr (Führungen auf Anfrage unter 0 28 41/ 201-6 82 00)

NRW-Außenhandel: Leichter Zuwachs bei den Exporten im März 2026
* Wirtschaft exportierte Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro – 2,6 % mehr als im März 2025
* Importsumme wächst um 6,5 % auf 26 Milliarden Euro an
* Quartalsergebnis konstatiert rückläufige Entwicklung bei Ex- und Import

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im März 2026 Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 2,6 % mehr als im März 2025. Damals lag die Exportsumme bei knapp 20 Milliarden Euro.



Der Importwert lag mit 26,0 Milliarden Euro um 6,5 % höher als ein Jahr zuvor.  Für das erste Quartal 2026 ergibt sich eine Exportsumme von ca. 55 Milliarden Euro. Das entspricht 3,3 % weniger als noch im ersten Quartal des Jahres 2025 (damals: 56,9 Milliarden Euro). Auf der Importseite gab es mit einer Summe von 72,1 Milliarden Euro einen Rückgang von –-1,76 % (damals: 70,8 Milliarden Euro). 



NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen und -millionäre in NRW 2022
* Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in NRW
* Erneute Steigerung der Quote auf rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner
* Höchste Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote von 24,7

Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen lebenden Einkommensmillionärinnen und Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren das 252 mehr als 2021.

Die Zahl der Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der Einkünfte von über einer Million Euro war zuletzt jährlich gestiegen. Rein rechnerisch ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine Quote von rund 4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4 gelegen.



Höchste Millionärsdichte erneut in Meerbusch
Unter den 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hatte erneut Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2022 mit einer Quote von 24,7 je 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste Millionärsdichte; gefolgt von Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis mit einer Quote von 12,6 und Ahaus im Kreis Borken mit einer Quote von 12,3.

Die sechsthöchste Millionärsdichte aller Städte und Gemeinden zwischen Rhein und Weser wies Düsseldorf mit 11,8 Millionärinnen und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf. Dies stellt den Spitzenwert unter den Großstädten dar. 

Bonn erreichte mit einer Quote von 7,7 und Platz 39 den nächsthöheren Wert unter den Großstädten, gefolgt von Köln mit einer Quote von 7,4 und Platz 43. In absoluten Zahlen liegen Köln und Düsseldorf auf den ersten Plätzen In absoluten Zahlen betrachtet rangierten die Städte Köln und Düsseldorf mit 757 bzw. 723 Einkommensmillionärinnen und -millionären auf den ersten Plätzen.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes folgte der Rhein-Kreis Neuss mit zusammen 313 Einkommensmillionärinnen und -millionären. Dies liegt in erster Linie am hohen Wert in der kreisangehörigen Gemeinde Meerbusch.

Vor 10 Jahren in der BZ:
Extremer Starkregen im Kreis Wesel - Feuerwehr Duisburg im Einsatz
Am Abend des 01.06.2016 gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Duisburg von der Kreisleitstelle in Wesel um Hilfe bei der Bewältigung von Einsätzen durch Starkregen gebeten.
Nach heftigen Regenfällen kam es im Kreis Wesel zu mehreren Hundert Einsätzen, die von der Feuerwehr im Kreis Wesel nicht mehr alleine bewältigt werden konnten.
Um die Kollegen in Wesel zu unterstützen schickte die Feuerwehr Duisburg 2 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr mit einer entsprechenden Führungseinheit in das Schadensgebiet. Außerdem wurden Sandsäcke und eine Sandsackfüllanlage auf den Weg geschickt.

Gegen 5:00 Uhr wurden weitere 6 Mitarbeiter mit Stabsausbildung zur Ablösung der Einsatzleitung in die Leitstelle nach Wesel entsand.
Somit hat die Feuerwehr Duisburg insgesamt 44 Mitarbeiter der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr in Wesel im Einsatz. Im Stadtgebiet Duisburg konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Unwetter bedingten Einsätze verzeichnet werden.


Geänderte Abfallabfuhr durch Fronleichnam -Touren verschieben sich um einen Tag
 
Der Feiertag Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, wirkt sich auf die Abfallabfuhr in Moers aus. Die regulär donnerstags stattfindenden Touren werden auf Freitag, 5. Juni, verlegt, die Freitagstouren wiederum auf Samstag, 6. Juni. Betroffen ist die Abfuhr von Restabfall, Biotonnen, Altpapier und gelben Tonnen/Säcken.

Die Enni bittet alle Haushalte, die Abfallbehälter am geänderten Abfuhrtag rechtzeitig bereitzustellen. Alle Änderungen sind auch im Enni‑Abfallkalender und in der App „Meine Enni“ berücksichtigt. Zusätzlich bietet die App einen praktischen Erinnerungsservice. Der Kreislaufwirtschaftshof bleibt auf Grund des Feiertags am 4. Juni geschlossen.

Kleve: Haltverbote in Griethausen für Windrad-Schwertransporte nach Salmorth
Für die Durchführung der Schwertransporte sind verkehrliche Maßnahmen notwendig. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve – AöR (USK) bauen am Klärwerk Salmorth eine Windenergieanlage, die das Klärwerk künftig direkt vor Ort mit grüner Energie versorgen soll.

Nun beginnt die Anlieferung der einzelnen Komponenten. Für einen reibungslosen Ablauf der Lieferungen sind verschiedene verkehrliche Maßnahmen notwendig. In den kommenden Tagen und Wochen werden die Bauteile der Windenergieanlage mithilfe mehrerer Schwertransporte zum Klärwerk geliefert.

Die Fahrzeuge kommen von der A3-Anschlussstelle Rees, fahren über die Reeser Rheinbrücke und gelangen im weiteren Verlauf über den Oraniendeich nach Griethausen und schließlich bis zum Klärwerk auf Salmorth. Um den regulären Verkehr möglichst wenig zu stören, finden alle Transporte in den Abend- und Nachtstunden statt.

Entlang der Strecke müssen an verschiedenen Punkten Leitpfosten und Verkehrszeichen vorübergehend abgebaut oder auf mobile Standfüße versetzt werden. In Griethausen wurde bereits ein nächtliches Haltverbot an der Straße Postdeich (L 456) eingerichtet. Es gilt täglich von 20:00 bis 06:00 Uhr auf der gesamten Länge der Straße innerhalb der geschlossenen Ortschaft.

Tagsüber stehen die Straßenränder wie gewohnt zum Parken zur Verfügung – vorausgesetzt, die Fahrzeuge werden rechtzeitig wieder entfernt. Umgehend nach Abschluss aller Schwertransporte werden die Haltverbote wieder aufgehoben.

Kleve: Feuerwehrgerätehaus Materborn feierlich eingeweiht
Mit einem gut besuchten Tag der offenen Tür hat der Löschzug Materborn am Samstag, 9. Mai 2026, die Rückkehr an seine alte und zugleich neue Heimat im Herzen Materborns gefeiert. Bei bestem Wetter öffneten sich die Türen und Tore des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Kapellenstraße für alle Interessierten, um den Neubau zu präsentieren und offiziell einzuweihen.

Nach dem Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses klaffte zum ersten Spatenstich im Oktober 2024 noch eine große Baugrube an der Kapellenstraße. Keine zwei Jahre später konnte Kleves Bürgermeister Markus Dahmen nun den symbolischen Schlüssel zum neuen Gebäude an Feuerwehrleiter Ralf Benkel und Löschzugführer Ernst Vehreschild übergeben.

Schon seit Ende 2025 nutzen die rund 30 Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Materborn das moderne Gerätehaus. Entstanden ist ein Neubau, der den immer anspruchsvolleren Aufgaben des Feuerwehrwesens gerecht wird. In der Fahrzeughalle mit ihren vier Großstellplätzen finden zwei Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportfahrzeug und ein Drehleiterfahrzeug Platz.

Geschlechtergetrennte Umkleiden samt sanitären Anlagen und Duschen erfüllen unter Berücksichtigung der Schwarz-Weiß-Trennung moderne hygienische Standards. Im Obergeschoss steht ein geräumiger Schulungs- und Versammlungsraum samt angeschlossener Küche sowie ein Verwaltungsbüro zur Verfügung. Mit seinem Gründach und der Beheizung durch eine Luftwärmepumpe folgt das Gebäude auch in Sachen Klimaschutz zeitgemäßen Standards.

Für den Eigenstromverbrauch wird das Dach noch mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. In den Bau des Feuerwehrgerätehauses hat die Stadt Kleve rund 2,5 Mio. Euro investiert. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgte nach den Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans, der das Schutzniveau für Brandschutz und Hilfeleistung sowie die dafür zu ergreifenden Maßnahmen in Kleve festlegt.

Das Materborner Gerätehaus ist bereits das achte Feuerwehrgerätehaus, das im Rahmen der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans gebaut wurde. Zuvor haben bereits die Kameradinnen und Kameraden in Reichswalde, Donsbrüggen, Rindern, Wardhausen-Brienen, Kellen, Düffelward und Griethausen moderne Unterkünfte erhalten.


Willkommen zur 5. Baby-Begrüßungsparty in Wesel!
Alle Familien mit Babys der Jahrgänge 2025 und 2026 sind herzlich eingeladen,  gemeinsam einen schönen Nachmittag in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Lernen Sie andere Eltern kennen, tauschen Sie sich aus und informieren Sie sich über Angebote für Familien in Wesel. Freuen Sie sich auf Kaffee, Kuchen und nette Gespräche. 

Wenn Sie Ihre Begrüßungstasche noch nicht abgeholt haben, können Sie diese vor Ort gegen Vorlage des Coupons erhalten. Die Veranstaltung findet am 11.Juni 2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Bogen  in der Pastor-Janßen-Straße 7, 46483 Wesel statt. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Nahverkehrsplan wird fortgeschrieben: Ideen der Klever Bürger sind gefragt

Der Kreis Kleve schreibt seinen Nahverkehrsplan fort und lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitgestaltung ein. Pressemitteilung der Kreisverwaltung Kleve Kreis Kleve – Die Kreisverwaltung Kleve möchte den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreisgebiet weiterentwickeln und setzt dabei auf die Mitwirkung der Bevölkerung.

Bis zum 26. Juni 2026 können Interessierte ihre Vorschläge einbringen, um Busverbindungen, Haltestellen oder Mobilitätsangebote im Kreisgebiet zu verbessern. Ob Lob oder Kritik über bereits bestehende ÖPNV-Verbindungen oder Verbesserungsvorschläge zu Infrastruktur und Ausstattung, den Fahrplänen oder Umstiegen, alle Ideen können online in einer Ideen-Karte eingetragen werden.

Die Karte finden Interessierte unter www.jetzt-mitmachen.de/nvp-kreiskleve. Eingebrachten Ideen werden in die Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Kreises Kleve eingebracht. Der Nahverkehrsplan stellt einen Rahmenplan zur Ausgestaltung des straßengebundenen ÖPNV – insbesondere des Busverkehrs – und zur Weiterentwicklung dar. Vor allem werden Qualität der Angebote sowie Betriebszeiten und Taktungen festgelegt. 

Daher ist es zu Beginn des Fortschreibungsverfahrens besonders wichtig, die aktuelle Situation zu analysieren und mögliche Verbesserungen zu identifizieren. Neben der Beteiligung der Bevölkerung werden auch die Kommunen im Kreis Kleve, die Nachbarkreise sowie andere öffentliche Träger und Interessensverbände an der Fortschreibung des Nahverkehrsplans beteiligt und können Anmerkungen einbringen. 

Die Entwurfsfassung des Nahverkehrsplans soll im Jahr 2027 fertiggestellt und in den politischen Gremien des Kreises Kleve beraten werden. Der Kreis Kleve dankt allen Einwohnerinnen und Einwohnern für ihre Mitwirkung. Weitere Informationen zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans gibt es online: www.kreis-kleve.de/öpnv-fortschreibung.

Flugärger im Urlaub? Neue Musterbriefe helfen Passagieren, ihre Rechte geltend zu machen
Verspäteter Flug, Annullierung oder beschädigtes Gepäck: Viele Reisende wissen nicht, welche Rechte sie haben – und noch seltener, wie sie diese korrekt bei der Airline geltend machen können. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland stellt pünktlich zur Hauptreisezeit neue, kostenlose Musterbriefe zu Flugproblemen bereit.

Warten am Flughafen: Viele Reisende sind unsicher, welche Rechte ihnen bei Flugproblemen zustehen. Foto: Adobe Stock / rh2010

Flugprobleme gehören zu den häufigsten Beschwerden, mit denen sich das EVZ Deutschland befasst. Allein im vergangenen Jahr bearbeiteten die Juristinnen und Juristen über 1900 grenzüberschreitende Anfragen von Verbraucherinnen und Verbrauchern aus Deutschland rund um Flugverspätungen, Annullierungen und Gepäckprobleme.

„In unserer Fallarbeit sehen wir täglich, dass Reisende unsicher sind, wie sie ihre Ansprüche gegenüber der Airline richtig formulieren und geltend machen können“, erklärt Mareike Boguet, Juristin beim EVZ Deutschland.

Neue Musterbriefe auf Deutsch und Englisch
Die neuen Musterbriefe sind auf die jeweilige Situation zugeschnitten und helfen Reisenden, ihre Ansprüche direkt bei der Fluggesellschaft geltend zu machen. Sie stehen auf Deutsch und Englisch zur Verfügung.

Flugpassagiere sollten ihre Beschwerde am besten über das Kontaktformular der Fluggesellschaft einreichen. Das EVZ stellt hierfür eine Übersicht von Kontaktformularen europäischer Airlines zur Verfügung. Alternativ ist auch eine Beschwerde per E-Mail an den Kundenservice oder an die im Impressum angegebene Adresse möglich.

Wichtig: Wer ein Kontaktformular nutzt, sollte einen Screenshot des eingegebenen Beschwerdetextes samt Datum als Nachweis speichern. Bei einer Beschwerde per E-Mail empfiehlt es sich, die gesamte Korrespondenz sorgfältig aufzubewahren.

Typische Probleme im Flugverkehr
Zu den häufigsten Problemen im Flugverkehr gehören nach den Erfahrungen des EVZ:
- Ankunft am Zielort mit mehr als drei Stunden Verspätung
- kurzfristige Flugstreichungen
- beschädigtes oder verspätetes Gepäck

In diesen Fällen stehen Reisenden, die von einem Flughafen in der EU abfliegen oder mit einer EU-Airline auf einem Flughafen in der EU landen, je nach Situation Ausgleichszahlungen (zwischen 250 und 600 Euro), Betreuungsleistungen oder Schadensersatz zu.

Reisende sollten vor der Kontaktaufnahme mit der Airline prüfen, welche Rechte ihnen konkret zustehen, zum Beispiel mithilfe des Online-Tools des EVZ. Nach nur wenigen Klicks erfahren Nutzerinnen und Nutzer, ob und welche Rechte ihnen zustehen.

Wichtig bei Gepäckproblemen: Fristen beachten
Bei Gepäckproblemen ist es sehr wichtig, dass Betroffene noch am Flughafen den Serviceschalter der Fluggesellschaft im Gepäckermittlungsbereich (Lost-&-Found) aufsuchen und einen sogenannten „Property Irregularity Report“ (PIR) ausfüllen lassen.

Beschädigungen müssen innerhalb von sieben Tagen, Gepäckverspätungen innerhalb von 21 Tagen nach Erhalt des Gepäcks zusätzlich schriftlich bei der Airline gemeldet werden.

Wenn die Airline nicht reagiert
Nach den Erfahrungen des EVZ lehnen Fluggesellschaften auch berechtigte Forderungen häufig zunächst ab. Reisende können sich dann – je nach Konstellation – an das EVZ Deutschland oder an eine Schlichtungsstelle wenden, etwa die Schlichtungsstelle Reise & Verkehr oder die Schlichtungsstelle Luftverkehr. Alle genannten Stellen werden für Verbraucherinnen und Verbraucher kostenfrei tätig.
Musterbriefe für Flugprobleme


Kinder im Fokus: Internationaler Kindertag und Klever Kinderfest

Am 14. Juni 2026 freut sich das Team des Kinderfestes wieder auf einen bunten Tag im Klever Tiergarten. Der Juni steht in Kleve ganz im Zeichen der Kinder und Kinderrechte. Neben dem Internationalen Kindertag am 1. Juni 2026 findet am 14. Juni 2026 das alljährlich beliebte Kinderfest im Klever Tiergarten statt.

In Deutschland wird der Internationale Kindertag aus historischen Gründen gleich zweimal gefeiert – am 1. Juni und am 20. September. Beide Tage rücken die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft besonders in den Mittelpunkt. Kinder haben ein Recht auf Schutz, Bildung, Mitbestimmung, Gesundheit und ein sicheres Aufwachsen. Diese Rechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention fest verankert und zugleich ein wichtiger Auftrag für Städte und Gemeinden.

Der Internationale Kindertag erinnert daran, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern bereits heute ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft. Ihre Stimmen verdienen Gehör, ihre Ideen Raum und ihre Bedürfnisse besondere Aufmerksamkeit. Deshalb ist es wichtig, Kinderrechte nicht nur zu thematisieren, sondern auch im Alltag sichtbar und erlebbar zu machen.

Das Jugendamt der Stadt Kleve setzt sich daher täglich dafür ein, Kindern faire Chancen auf ein gesundes und sicheres Aufwachsen zu ermöglichen, Beteiligungsmöglichkeiten auszubauen und vielfältige Freizeitangebote zu schaffen. Ein sichtbares Zeichen dieses Engagements ist auch in diesem Jahr wieder das Klever Kinderfest.

Kinderfest im Klever Tiergarten am 14. Juni 2026
In diesem Jahr findet das Kinderfest am Sonntag, 14. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr im Klever Tiergarten statt und knüpft damit unmittelbar an die Botschaft des Internationalen Kindertages an: Kinder sollen im Mittelpunkt stehen, Gemeinschaft erleben und ihre Stadt aktiv mitgestalten können. Mehr als 100 haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus der Kinder- und Jugendarbeit wirken an der Veranstaltung mit und sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.

Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf zahlreiche Bastelaktionen, Spiele, Mitmachangebote und weitere Attraktionen freuen. Der Eintritt zum Tiergarten ist an diesem Tag frei, um allen Interessierten einen Besuch des Kinderfestes zu ermöglichen. Während das Kinderfest um 17:00 Uhr endet, bleibt der Tiergarten regulär bis 18:00 Uhr geöffnet.

Da erfahrungsgemäß mit einem hohen Besucherandrang gerechnet wird, empfiehlt das Kinderfestteam die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Zudem bittet das Team um etwas Geduld im Eingangsbereich, da bei hohem Andrang ggfs. Wartezeiten entstehen können. An dem Tag können die folgenden Parkplätze für den Besuch des Kinderfestes genutzt werden: Tiergarten, Forstgarten, Hagebaumarkt, Kaufland und Gesamtschule am Forstgarten.

Die Stadt Kleve bittet alle Besucherinnen und Besucher, ausschließlich ausgewiesene Parkplätze zu nutzen. Das Parken auf Grünflächen und entlang der Tiergartenstraße (B9) ist nicht gestattet und kann mit Verwarngeldern geahndet werden.

Dinslaken Ausschuss für Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz tagt
Am Mittwoch, den 3. Juni 2026, tagt der Ausschuss für Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Dinslaken. Beginn der Sitzung ist um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Stadt Dinslaken.

Darin geht es unter anderem um eine Flächennutzungsplanänderung, die Luftqualität in Dinslaken sowie die Entsendung von Mitgliedern in den Lenkungskreis "Entwicklung Trabrennbahn“. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de

Offene Probe des Kammerchor Haldern im Museum Kurhaus Kleve
Am nächsten Langen Freitag, dem 5. Juni, bietet das Museum Kurhaus Kleve ein besonderes Highlight: Aufgrund der äußerst positiven Resonanz ist der Kammerchor Haldern erneut im Museum Kurhaus Kleve zu einer offenen Probe zu Gast, zusammen mit Anja Speh (Klavier) und Thomas Brokamp (Lesung).

Auch diese Probe widmet sich einem spezifischen Thema: Sie nimmt sich die Chormusik von Christian Lahusen (1886-1975) vor, welcher unter anderem Gedichte von Joseph von Eichendorff vertont hat. Der Komponist Heiner Frost meint dazu: „Wir proben momentan die Lahusen-Vertonungen und es geht dabei auch um das Wort-Ton-Verhältnis. Dazu werden wir im ‘Lahusen Projekt’ nicht nur die Vertonungen singen, sondern Thomas Brokamp wird die Texte der einzelnen Gedichte auch lesen.“

Christian Lahusens Vertonungen, wozu auch „Wanderers Nachtlied“ gehört, bewegen sich zwischen Lautmalerischem und Interpretation. Die Probe wird ca. 60 Minuten dauern und beginnt gegen 18.30 Uhr. Das Museum Kurhaus Kleve hat an diesem Langen Freitag bis 20 Uhr geöffnet.

Dinslaken: Jährliche Reinigung der Tiefgarage vom 5. bis 8. Juni 2026
Bald findet wieder die jährliche Grundreinigung der Tiefgarage am Platz d’Agen statt. Für die Durchführung der Reinigung wird die Tiefgarage ab der Nacht von Freitag, 5. Juni (1 Uhr) bis Montag, 8. Juni, bis etwa 18 Uhr gesperrt. Eine Ein- und Ausfahrt ist dann nicht mehr möglich.

Das Team der Dinslakener Stadtverwaltung bittet darum, dass alle Fahrzeuge rechtzeitig vor der Schließung aus der Garage entfernt werden. Für Schäden, die durch die Reinigung an Fahrzeugen entstehen, übernimmt die Stadt keine Haftung. Die Tages- und Dauerparker werden per Anschreiben informiert.

Dinslaken: Heimatgeschichte erwandern – Auf den Spuren des „Tourguide-Eppinghoven“
Der Heimatverein Eppinghoven lädt zu insgesamt drei geführten Wanderungen ein und eröffnet dabei spannende Einblicke in die Historie und zeigt Zukunftsperspektiven des Dinslakener Stadtteils auf. Die erste Wanderung mit einer Länge von ca. 3,5 Kilometer findet am 5. Juni 2026 von 17 bis 19 Uhr statt.

Der Rundgang führt von der St. Johannes Kirche zu prägenden Höfen wie dem Scholtenhof sowie auch zum historischen Herrensitz Haus Endt am Wohnungswald. Außerdem geht es zu den Resten eines Ringgrabens aus dem späten 16. Jahrhundert, der einst als Schutz vor spanischen Truppen angelegt wurde.

Susanne Tekaat und Jürgen Otte vom Heimatverein führen durch die beeindruckende Kulturlandschaft des Niederrheins und vermitteln Wissenswertes über historische Hintergründe und das heutige Vereins- und Gemeindeleben. Entlang des Rotbachs erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die enge Verbindung von Natur, Geschichte und dörflichem Leben, die Eppinghoven bis heute prägt. Eine Zwischeneinkehr ist nach vorheriger Absprache möglich.

Die zweite Wanderung findet am 11. September 2026 statt und führt in Richtung Rheinaue. Eine kombinierte Gesamttour aus beiden Strecken wird am 24. Juli 2026 angeboten. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 7,50 Euro pro Person und ist direkt vor Ort bei den Gästeführern zu entrichten. Eine verbindliche Anmeldung ist bei der Stadtinformation am Rittertor unter Telefon 02064 / 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de erforderlich.

7. Juni: UNESCO-Welterbetag 2026
Mehr als 500 Veranstaltungen machen Welterbe in ganz Deutschland erlebbar / Regensburg eröffnet bundesweiten Aktionstag / Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet

Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ laden die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag, 7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das Kultur- und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen, Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen für die ganze Familie. Der UNESCO-Welterbetag wird um 11 Uhr mit einem Festakt im historischen Reichssaal in Regensburg eröffnet.

Die Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: 20 Jahre UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Welterbe gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag zeigen Stätten in ganz Deutschland, wie vielfältig und lebendig unser Kultur- und Naturerbe ist.
So wird sichtbar, warum Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein gemeinsamer Auftrag für Frieden und Verständigung, für heute und für kommende Generationen. Die Welterbestätten haben diese Botschaft mit großem Engagement aufgenommen. Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am Aktionstag geben wie nie zuvor.“

Fritz S. Ahrberg, Vorsitzender des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland, erklärt: „Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Genau das wird am UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit hunderten Veranstaltungen, die zeigen, wie Welterbe Menschen verbinden kann. Dazu laden wir herzlich ein.“

Bundesweit stehen rund 550 Veranstaltungen auf dem Programm. So können Besucherinnen und Besucher im Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb an mehrsprachigen Führungen teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte praktisch entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk aufbrechen, im Kloster Lorsch über den UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau Führungen durch Kuratorinnen und Kuratoren erleben oder auf Zeche Zollverein das neue Welterbe-Forum kennenlernen.

Damit bietet der Aktionstag zahlreiche Anlässe für regionale Berichterstattung, Bildtermine und Gespräche mit Welterbe-Expertinnen und -Experten vor Ort. Beim Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können Interessierte bis zum 9. Juni ihre persönlichen Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie mit dem Jahresmotto verbinden.

Alle Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele weitere Informationen sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden. 

Hintergrund
1.248 UNESCO-Welterbestätten in 170 Ländern weltweit machen die Geschichte der Menschheit und des Planeten erlebbar. Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und Erhalt dieser Stätten liegt in der Verantwortung der gesamten Weltgemeinschaft. Insgesamt 55 Kultur- und Naturerbestätten zählen in Deutschland zum UNESCO-Welterbe.

Vom Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern Ludwigs II. zeugen sie von der menschlichen Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“ präsentieren sich diese bedeutenden Orte am diesjährigen UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle Generationen.

Die Deutsche UNESCO-Kommission und der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland haben den UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen. Seitdem entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni Tausende Menschen die Welterbestätten im ganzen Land.


Zeitreise durch Dinslaken: Drei besondere Führungen zu Geschichte, Industrie und Kunst
Die Gästeführer Eduard Sachtje und Ronny Schneider laden in der zweiten Juniwoche zu gleich drei besonderen Führungen ein, die Geschichte, Industrie und Kunst auf spannende Weise veranschaulichen. Interessierte gehen auf Zeitreise und entdecken vertraute Orte neu. Den Auftakt macht am Dienstag, 9. Juni 2026, Eduard Sachtje, auch als Dinslakener Nachtwächter bekannt.

Von 17.30 bis 19:30 Uhr schlüpft er in Zylinder und Gehrock und begleitet als ehemaliger Landrat des Kreises Dinslaken die Teilnehmenden durch das Dinslaken um 1820. Als Julius Heinrich von Buggenhagen berichtet er über das Haus Bärenkamp, das Mausoleum und den Friedhof am Neutor. Auch über seine Rolle in der Stadtgeschichte gibt es Interessantes zu erfahren.

Über eine Erbschaft gelangte Julius Heinrich von Buggenhagen an das Rittergut Bärenkamp, wurde zum „Geheimen Kriegsrat“ ernannt und kann somit über die bewegte Zeit unter Napoleon und den Preußen berichten. Treffpunkt ist am Museum Voswinckelshof. Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person.

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, folgt die Stadtführung „Vom Ackerstädtchen zum Industriestandort“. Von 18 bis etwa 20:15 Uhr erläutert Eduard Sachtje die industrielle Entwicklung Dinslakens. Mitte des 18. Jahrhunderts lag Dinslaken noch im Dornröschenschlaf, während rundum die Industrie boomte. August Thyssen änderte diese Situation erheblich.

Aber nicht nur Thyssen gehörte zu den „Aufbauhelfern“ in Dinslaken. Der Rundgang beleuchtet die Entwicklung Dinslakens vom landwirtschaftlich geprägten Ort hin zu einem bedeutenden Industriestandort. Treffpunkt ist am ehemaligen Pförtnerhäuschen an der Karlstraße gegenüber der Friedrichstraße. Die Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro.

Kunstinteressierte kommen am Donnerstag, 11. Juni 2026, auf ihre Kosten. Von 17 bis 18:30 Uhr lädt Ronny Schneider, langjähriger Pfarrer der evangelischen Stadtkirche, zur Führung „Die Persy-Fenster in der evangelischen Stadtkirche“ ein. Im Mittelpunkt stehen die eindrucksvollen Fenster des Künstlers Werner Persy.

 Sie zeigen ein Bildprogramm, bei dem die Ich-Bin-Worte aus dem Johannes-Evangelium auf der rechten Seite mit Geschichten aus dem Alten Testament auf der linken Seite thematisch und farblich in einen Dialog treten. Besonders eindrucksvoll ist das Fenster über der Kanzel, das den gekreuzigten Christus als „Ruhrgebietschristus“ vor einer Industrielandschaft mit Kühltürmen und Hochhäusern zeigt.

Die kräftigen Farben der Fenster lassen den Kirchenraum wortwörtlich in einem anderen Licht erscheinen. Treffpunkt ist an der evangelischen Stadtkirche auf der Duisburger Straße. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Die Teilnahmegebühr ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten.

Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am Rittertor erforderlich. Diese ist telefonisch unter 02064 / 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de möglich.

Schafe, Wolle und arbeitende Hütehunde erleben - Naturhof Kevelaer lädt zum Schafschurfest 2026 ein
Am Sonntag, den 7. Juni 2026, lädt der Naturhof Kevelaer von 11 bis 17 Uhr zum Schafschurfest ein. Besucher erwartet ein besonderer Tag rund um Schafe, Wolle und traditionelles Handwerk — mitten auf einem echten Schäfereibetrieb am Niederrhein. Im Mittelpunkt steht die Schafschur, die live erlebt werden kann. Außerdem zeigen arbeitende Border Collies ihr Können bei der Hütearbeit mit den Schafen.

Besucher haben zudem die Möglichkeit, verschiedene Schafrassen kennenzulernen und mehr über die Arbeit einer modernen Schäferei zu erfahren. Ergänzt wird das Fest durch ausgewählte Wollhandwerker und Aussteller rund um Wolle, Handwerk und Naturprodukte. Gezeigt werden unter anderem Spinnen, Filzen und verschiedene Techniken der Wollverarbeitung.

Fotos Naturhof Kevelaer

Für Kinder und Familien gibt es zusätzlich Bastel- und Mitmachaktionen rund um Schafe und Wolle. Der Naturhof Kevelaer engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt alter und bedrohter Schafrassen sowie für nachhaltige Landschaftspflege durch Schafbeweidung. Weitere Informationen zum Schafschurfest: https://www.naturhof-kevelaer.de/veranstaltung/schurfest-2026/

Heiße Abende im Juni Sauna-Treffs im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
Der Frühsommer hat den Niederrhein erreicht – und im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn wird es besonders heiß. Die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) lädt im Juni wieder zu zwei Sauna‑Treffs ein. Am Samstag, 13. Juni, sowie am Samstag, 27. Juni, erwarten die Besucherinnen und Besucher jeweils von 18 bis 24 Uhr erlebnisreiche Abende mit stündlich wechselnden Aufguss-Zeremonien in entspannter Atmosphäre.  

Am 13. Juni lautet das Motto „Feuer & Eis“. Hier sorgen Duftkompositionen wie Eislimone, Kaminfeuer, Schweizer Kräuter, Chili oder Eis-Ananas für wohltuende Hitze und Erfrischung. Zum Abschluss gibt es ein traditionelles Wenik-Ritual: Mit Birkenzweig-Büscheln durchgeführt, wirkt es besonders durchblutungsfördernd und rundet den Abend auf gesunde Weise ab. „Wasser und Cocktails“ lautet der Titel des Abends am Samstag, 27. Juni.

Dabei dürfen sich die Gäste auf sommerlich-fruchtige Aufgüsse freuen – mit Essenzen aus Zitrone, Himbeere, Lemongras oder Tutti Frutti. Für zusätzliche Abkühlung sorgt ein Frischekick mit Crushed Ice. Für die jüngsten Gäste gibt es bei beiden Veranstaltungen eine Kindersauna und Wasserspielgeräte.   Während der Sauna‑Treffs sind die Sauna sowie das Schwimmbad ausschließlich textilfrei nutzbar.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro. Vorverkaufskarten sind jeweils bis freitagsabends auch online erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de



Importpreise im April 2026: +5,3 % gegenüber April 2025
Stärkster Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im Vorjahresvergleich seit Oktober 2022 Importpreise, April 2026
+5,3 % zum Vorjahresmonat
+1,2 % zum Vormonat
Exportpreise, April 2026
+2,9 % zum Vorjahresmonat
+0,8 % zum Vormonat

 Die Importpreise waren im April 2026 um 5,3 % höher als im April 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 2023 (ebenfalls +5,3 % gegenüber Januar 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +2,3 % gelegen, im Februar 2026 bei -2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im April 2026 gegenüber dem Vormonat um 1,2 %.



Die Exportpreise waren im April 2026 um 2,9 % höher als im April 2025.
Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2023 (+3,3 % gegenüber März 2022). Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +1,5 % gelegen, im Februar 2026 bei -0,1 %. Gegenüber März 2026 stiegen die Ausfuhrpreise um 0,8 %.

Hohe Preisanstiege für importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im April 2026 gegenüber April 2025 hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter mit +7,8 % (+2,4 % gegenüber März 2026) und für Energie mit +31,0 % (+2,8 % gegenüber März 2026). Stärker gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise für Energie zuletzt im Oktober 2022 (+63,0 % gegenüber Oktober 2021).

Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +27,6 % deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit +49,9 %. Auch die Preise für importierte Düngemittel und Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von April 2025 (+22,9 %). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+7,6 %).

Noch stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl-, Erdgas- Steinkohle- und Mineralölpreise im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise für Mineralölerzeugnisse (+58,1 %), Erdöl (+47,5 ), Steinkohle (+8,1 %) und Erdgas (+6,9 %) deutlich.

Im Vergleich zum Vormonat März 2026 wurden fast alle Energieträger teurer: Steinkohle um 3,1 %, Erdöl um 7,5 %, und Mineralölerzeugnisse um 3,1%, darunter insbesondere Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +2,7 %. Nur Erdgas wurde im Vormonatsvergleich um 0,4 % preiswerter. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im April 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,8 % (+1,0 % gegenüber März 2026).

Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 2,9 % über dem Stand von April 2025 (+0,9 % gegenüber März 2026). Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 1,5 % gegenüber April 2025 und um 0,5 % gegenüber März 2026.

Importierte landwirtschaftliche Güter und Konsumgüter günstiger als im Vorjahr Importierte landwirtschaftliche Güter waren im April 2026 im Durchschnitt 4,7 % billiger als im Vorjahresmonat (-2,2 % gegenüber März 2026). Die Preise für Rohkakao lagen 51,1 % unter denen von April 2025, stiegen jedoch im Vormonatsvergleich gegenüber März 2026 um 1,3 %. Lebende Schweine waren mit -17,1 % ebenfalls günstiger als im April 2025, wurden aber im Vormonatsvergleich mit +4,7 % deutlich teurer.

Rohkaffeeimporte waren 16,6 % preiswerter als vor einem Jahr und 1,9 % preiswerter als im Vormonat. Für importiertes Getreide wurde im April 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im April 2025 (-6,1 %), auch gegenüber dem Vormonat März 2026 kostete es geringfügig weniger (-0,1 %). Dagegen waren insbesondere Tomaten im Vorjahresvergleich deutlich teurer (+25,8 % gegenüber April 2025).

Gegenüber März 2026 waren sie jedoch günstiger (-8,5 %). Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im April 2026 um 1,4 % preiswerter als im Vorjahr (+0,1 % gegenüber März 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen 0,2 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,1 % gegenüber März 2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 1,7 % billiger (+0,1 % gegenüber März 2026). Für Nahrungsmittel allgemein musste 5,4 % weniger bezahlt werden als im April 2025 (+0,2 % gegenüber März 2026).

Preisrückgänge gab es unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-57,2 %), Frucht- und Gemüsesäften (-26,3 %), Milch und Milcherzeugnissen (-13,3 %) sowie Schweinefleisch (-13,3 %). Teurer als im April 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse (+29,7 %) und Rindfleisch (+6,6 %). Auswirkungen des Iran-Kriegs auch bei Exportpreisen deutlich spürbar: Hohe Preisanstiege für exportierte Vorleistungsgüter und Energie.

Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 4,3 % über denen von April 2025 und 1,7 % über denen von März 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,6 % über dem von April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).

Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten Waren ab. Auch bei den Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 27,0 % über denen von April 2025 und um 4,0 % über denen von März 2026. Vor allem die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen deutlich um +52,4 %. Darunter waren Exporte von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 106,3 % teurer als im Vorjahr, zum Vormonat März 2026 wurden sie jedoch preiswerter (-2,8 ).

Auch Erdgas war gegenüber April 2025 teurer geworden (+7,9 %).
Landwirtschaftliche Güter wurden 5,7 % preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber März 2026 fielen die Preise hier um 0,7 %. Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) waren preiswerter als im April 2025 (-0,3 % gegenüber April 2025, aber +0,2 % gegenüber März 2026).

Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter denen von April 2025 lagen (+0,3 % gegenüber März 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,7 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber März 2026). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-5,4 % gegenüber April 2025, aber +0,1 % gegenüber März 2026). Hier waren unter anderem die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -35,5 % deutlich niedriger als im April 2025 (+0,3 % gegenüber März 2026).

Auch Milch und Milcherzeugnisse waren mit -11,5 % im Durchschnitt deutlich billiger als vor einem Jahr (+1,2 % gegenüber März 2026), darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -41,3 % gegenüber April 2025 (+1,9 % gegenüber März 2026). Dagegen wurde unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu 14,3 % höheren Preisen exportiert als im April 2025 (-1,4 % gegenüber März 2026).

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.