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Dinslaken: Duale Führung im Musuem
Voswinckelshof: 7. Juni, 15.00 Uhr
Am Sonntag, 7. Juni, findet um 15.00 Uhr eine
der beliebten dualen Führungen im Museum
Voswinckelshof statt. Die Künstlerin Katherine
Tinterin-Klitzke und der Museumsleiter Danny
Könnicke führen gemeinsam durch die aktuelle
Ausstellung "Atem holen".
Bei den dualen
Führungen wird die jeweilige Ausstellung aus
künstlerischer Sicht und aus Museumssicht
vorgestellt. Beide Perspektiven ergeben ein
differenziertes Bild auf Kunst, Kunstausstellung
und künstlerische Arbeit. Sie zeigen, wie
Katherine Tinteren-Klitzke arbeitet, wie sie
Kunst versteht und gleichzeitig. wie das
Museumsteam Kunst versteht und warum die
Zusammenarbeit zu dieser gelungenen Ausstellung
geführt hat.
Neues Amtsblatt
Am 3. Juni 2026 ist ein neues Amtsblatt der
Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält drei
öffentliche Bekanntmachungen der Stadt Dinslaken
zur 139. Flächennutzungsplanänderung, zu einem
vorhabenbezogenen Bebauungsplan sowie einer
öffentlichen Zustellung. Das städtische
Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine.
Sportausschuss tagt
Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, tagt der
Sportausschuss der Stadt Dinslaken. Beginn der
öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im
Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie
weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind
online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de
Dinslaken: Zwischenlösungen für Nutzer
der Turnhalle Elisabethstraße
Nach der vorsorglichen Sperrung der Turnhalle an
der Elisabethstraße sind derzeit alle
Nutzer*innen untergebracht. Den jeweiligen
Schulsport der Klaraschule konnte die Stadt
Dinslaken in der Glückauf-Sporthalle
unterbringen. Die entsprechende Busbeförderung
wurde sichergestellt.
Zudem hat die
Stadtverwaltung die Außenanlage an der
Elisabethhalle hergerichtet, sodass diese bei
schönem Wetter ebenfalls genutzt werden kann.
Auch der betroffene Vereinssport kann derzeit
die Glückauf-Halle nutzen. Dies funktioniert
aufgrund der Sommerbelegung der Halle, da mehr
Hallenzeiten zur Verfügung stehen.
Für
die kommende Wintersaison (ab Oktober) müssen
noch zeitnah Überlegungen erfolgen und mit allen
Beteiligten besprochen werden. Am 22. April 2026
hatte die Stadt die 1962 errichtete Halle
vorsorglich geschlossen, um keine Risiken
hinsichtlich der Verkehrssicherheit einzugehen.
Moers: Streichelzoo: Förderverein und
Sparda-Bank werfen Blick hinter den Bauzaun
Wie weit sind die Arbeiten am neuen Streichelzoo
und außerschulischen Lernort im Freizeitpark?
Das erfuhren jetzt Vertreterinnen und Vertreter
des ‚Förderverein Streichelzoo Moers e.V.‘
gemeinsam mit ihrem Sponsor, der Sparda-Bank
West, bei einem Rundgang über die Baustelle. Das
genossenschaftliche Kreditinstitut unterstützt
das Projekt auch in diesem Jahr mit 2.500 Euro.

Vertreterinnen und Vertreter des ‚Förderverein
Streichelzoo Moers e.V.‘, des Sponsors
Sparda-Bank West und der vhs erfuhren bei einem
Baustellenrundgang mehr zum aktuellen Stand der
Arbeiten am Streichelzoo. (Foto: pst)
Die Sparda-Bank ist seit 2023
Kooperationspartner und spendet diese Summe
seitdem jährlich. Eröffnung Frühjahr 2027 steht
weiterhin Im neuen Gebäude entstehen u. a. ein
Schulungsraum für bis zu 30 Personen mit Küche,
ein Büro, Lagerflächen sowie ein Raum für den
Förderverein.
Darüber hinaus werden
Sozialräume für die ENNI, Scheunen,
Lagerbereiche, eine Futterküche und ein
Quarantänestall eingerichtet. Aktuell laufen die
Zimmermann- und Dachdeckerarbeiten. Auch
außerhalb der Gebäude geht es voran: Im Juni
werden die Bodenplatten für die Tierställe
hergestellt, anschließend folgt die Montage der
Stallanlagen.
Nach letzten Abstimmungen
mit der Volkshochschule, der ENNI sowie dem
Kinder- und Jugendbüro sollen die Außenanlagen
noch vor den Sommerferien ausgeschrieben werden.
Ihr Bau ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Besucherinnen und Besucher können den neuen
Streichelzoo und außerschulischen Lernort im
Frühjahr 2027 zur Internationalen
Gartenausstellung (IGA) erleben.
Moers: 10+1 Bäume stehen nun auch im
Freizeitpark Die Moerser Ausgabe des
Projekts ‚10+1 Bäume‘ im Freizeitpark haben die
Beteiligten am Montag, 1. Juni, der
Öffentlichkeit vorgestellt. Die Idee des
Erinnerungsortes geht auf einen Antrag des
damaligen Integrationsrats vom 7. Februar 2023
zurück.

Die Beteiligten haben am Montag, 1. Juni, die
Moerser Ausgabe des Projekts ‚10+1 Bäume‘ im
Freizeitpark der Öffentlichkeit vorgestellt. Der
neue Gedenkort für die Opfer rassistischer
Gewalttaten geht auf einen Antrag des damaligen
Moerser Integrationsrats und eines Projekts des
Landesintegrationsrats zurück. (Foto: pst)
Damit wurde die Kampagne des
Landesintegrationsrats NRW in Moers aufgenommen,
an die Opfer des NSU zu gedenken. Jeder Baum
soll für die zehn Leben stehen, die durch die
rassistische Gewalt ausgelöscht wurden. Der
elfte Baum ist als Mahnmal für alle weiteren
Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland
gedacht.
„Dieser Bereich erinnert an
Menschen, deren Leben durch Hass und
Menschenfeindlichkeit ausgelöscht wurden.
Zugleich stehen die Bäume für Hoffnung, für
Vielfalt und für unsere gemeinsame
Verantwortung, Demokratie und Menschlichkeit
jeden Tag zu verteidigen“, erklärte
Bürgermeisterin Julia Zupancic in ihrer Rede.
Gedenk-Ort schafft kollektives Gedächtnis
Die Bürgermeisterin dankte zudem den
Mitgliedern des Ausschusses für
Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) für
die weitere Betreuung des Projekts und dem
Fachdienst Freiraum- und Umweltplanung für die
Planung und Umsetzung. Auch die Finanzierung
wurde dort zu 90 Prozent übernommen. Der Rest
stammt aus Mitteln des ACI.
Der Vorsitzende Sait Olgun
war sich sicher, dass durch den neuen Gedenk-Ort
ein „kollektives Gedächtnis“ geschaffen wird. Er
rief dazu auf, dass die Moerserinnen und Moerser
entschlossen dagegenstehen, wenn die Würde von
Menschen oder gar die körperliche Unversehrtheit
verletzt wird. Olgun zitierte in dem
Zusammenhang den Schriftsteller Erich Kästner:
„An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa
nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die,
die ihn nicht verhindern.” Im Anschluss verlas
er die Namen aller zehn ermordeten Opfer.
Initiator beglückwünschte die Stadt zur
Umsetzung Zu Gast war an dem Tag im
Freizeitpark auch Seyfullah Köse,
stellvertretender Vorsitzender des
Landesintegrationsrats NRW und einer der
Initiatoren des Projekts. Er beglückwünschte die
Stadt zu der Entscheidung, ebenfalls 10+1 Bäume
aufzustellen. Köse erläutert in seiner Rede,
dass der Schutz der Würde des Menschen nicht nur
beim Staat, sondern bei allen Menschen liegen
würde.
In Moers haben sich die
Beteiligten entschieden, drei Bäume (Kanadischer
Judasbaum, Cercis canadensis) und acht
Holz-Stelen zu pflanzen. Ergänzt werden sie
durch eine Bank und eine Gedenktafel mit
erläuterndem Text.
Moers:
Festivalfeeling statt Pausengong
Mit Live-Musik auf dem Schulhof machte
Singer-Songwriterin Lea Guitarista am Dienstag,
2. Juni, Werbung für das Jugendfestival MACH MAL
LAUT. Die Schulhoftour führte zum Adolfinum, zur
Heinrich-Pattberg-Realschule sowie zum Gymnasium
Rheinkamp. Die Schülerinnen und Schüler feierten
die musikalische Überraschungspause und sorgten
für beste Stimmung.

Foto pst
MACH MAL LAUT findet am Samstag,
20. Juni, ab 15.30 Uhr auf dem Schlossplatz
statt. Das kostenlose Open-Air-Festival richtet
sich besonders an Jugendliche und junge
Erwachsene. Fünf Bands aus Moers und der Region
treten auf. Neben Live-Musik warten ein
Festivaldorf mit Mitmachaktionen, Foodtrucks und
weitere Angebote der Moerser Jugendarbeit auf
die Besucherinnen und Besucher.
Stadtteiltreff Neu_Meerbeck besucht den
VHS-Biogarten Wie biologischer
Gartenbau in der Praxis funktioniert, erfahren
Interessierte am Mittwoch, 10. Juni, um 16.30
Uhr bei einem Besuch des Stadtteiltreffs
Neu_Meerbeck im VHS-Biogarten an der Vinner
Straße. Maria Madani führt durch die Anlage, die
seit 1984 von Kursteilnehmenden bewirtschaftet
wird, und gibt Einblicke in nachhaltige
Anbaumethoden sowie die Kultivierung alter
Gemüsesorten.
Im Mittelpunkt stehen die
vielfältigen Bereiche des Gartens – von der
Gemüsemischkultur über Kräuter- und Blumenbeete
bis hin zur Beerenobstanlage. Zudem erfahren die
Teilnehmenden, wie durch Hecken, Wildwiesen
sowie Feucht- und Trockenstandorte wertvolle
Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen
werden.
Treffpunkt ist am Eingang des
VHS-Biogartens an der Vinner Straße in Moers.
Informationen und Anmeldungen sind beim
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter Telefon 0 28 41
/ 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.
Statistik zu Wirtschaftszahlen:
Moers beweist Beschäftigungsstärke
Die Stadt Moers verzeichnet eine positive
wirtschaftliche Entwicklung und behauptet sich
erfolgreich als starker Arbeitsplatzstandort in
der Region. Wie eine aktuelle Auswertung der
städtischen Statistikstelle auf Basis des
bundesweiten Unternehmensregisters zeigt,
verfügt die Grafenstadt über ein solides
wirtschaftliches Fundament mit über 43.000
Arbeitsplätzen.
In der wir4 – Region
(Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn,
Rheinberg) stellt Moers mehr als die Hälfte
aller Betriebe und Arbeitsplätze. Mit seinen
rund 4.200 Unternehmen liegt die Grafenstadt
gleichauf mit vergleichbar großen Städten im
Ruhrgebiet wie Bottrop, Marl oder Witten. Der
Mittelpunkt des wirtschaftlichen Geschehens
bleibt Moers-Mitte.
Der Handel ist der
Wirtschaftszweig mit den meisten Betrieben, das
Gesundheits- und Sozialwesen hat die meisten
Beschäftigten. Deutlicher Aufwärtstrend von 2006
bis 2024 Die von der Statistikstelle
aufbereiteten Daten für den Zeitraum von 2006
bis 2024 belegen den Aufwärtstrend.
Während die Anzahl der Betriebsstätten über
diesen Zeitraum hinweg weitgehend konstant
blieb, gab es bei den Arbeitsplätzen ein
kräftiges Plus. Besonders erfreulich ist dabei
die Zunahme der regulären, sicheren
Beschäftigung: Die Zahl der
sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsverhältnisse – also Jobs, bei denen
Beiträge für Kranken-, Renten- und
Arbeitslosenversicherung gezahlt werden – stieg
im Zeitraum von 2006 bis 2024 von rund 25.000
auf fast 35.000 an.
Gewerbegebiete als
Kraftzentren der Wirtschaft Eine
Besonderheit der Moerser Statistik ist die
kleinräumige Auswertung nach konkreten
Gewerbegebieten. Hierbei zeigt sich eine enorme
Konzentration der Wirtschaftskraft: Genau 926
bzw. 22,1 Prozent aller Moerser Betriebe hatten
im Jahr 2024 ihren Sitz in einem der
ausgewiesenen Gewerbegebiete.
In diesen
Betrieben arbeiteten mit 23.338 Personen weit
mehr als die Hälfte aller abhängig Beschäftigten
der Stadt. Vor allem Hülsdonk und der
Gewerbepark Genend stechen hierbei heraus. Die
Strukturdaten wurden von der Statistikstelle der
Stadt Moers aus dem Einzeldatensatz des
Unternehmensregisters des Statistischen
Landesamtes (IT.NRW) für das Berichtsjahr 2024
aufbereitet.
Durch eine methodische
Umstellung der Behörde gilt ab 2024 das
sogenannte ‚Jobkonzept‘. Dabei werden nun alle
Arbeitsverhältnisse im Jahresdurchschnitt
präzise abgebildet, auch wenn eine Person mehr
als einen Job (z. B. zusätzliche Minijobs)
ausübt.
Weitere Statistikdaten aus Moers.
Dinslaken: Emschergenossenschaft
erneuert im Auftrag der Stadt Kanäle in der
Sterkrader Str. Abschnittsweise
halbseitige Sperrung der Sterkrader Straße
zwischen Jägerstraße und B8 ab Montag
(08.06.2026) bis Ende Februar 2027.
Im Stadtteil Hiesfeld
erneuert die Emschergenossenschaft im Auftrag
der Stadt Dinslaken die Regenwasser- und
Abwasserkanäle in der Sterkrader Straße zwischen
der Jägerstraße und der Brinkstraße. Die
Arbeiten beginnen am kommenden Montag, 8. Juni,
und dauern voraussichtlich neun Monate.
In diesem Zeitraum muss die Sterkrader Straße im
Bauabschnitt abschnittsweise halbseitig gesperrt
werden. Die Zugänglichkeit für Rettungsfahrzeuge
und Entsorgungsdienste bleibt jederzeit
gewährleistet. Auch die Zugänglichkeit der
Grundstückszufahrten ist – gegebenenfalls mit
kurzzeitigen Unterbrechungen – sichergestellt.
Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.
Altersbedingt muss ein Teil des
vorhandenen Trennsystems in der Sterkrader
Straße erneuert werden. Mit einem Trennsystem
kann das saubere Regenwasser getrennt vom
Schmutzwasser direkt ins Gewässer geleitet
werden – Abwasserkanäle und insbesondere die
Kläranlagen werden damit entlastet. Dabei
verlegt die Emschergenossenschaft auf einer
Länge von zirka 240 Metern einen neuen
Schmutzwasserkanal mit einem Durchmesser von 25
Zentimetern, sowie einen neuen Regenwasserkanal
mit einem Durchmesser von 40-50 Zentimetern.
Zusätzlich baut der Wasserwirtschaftsverband
16 Kanalschächte. Die alten Kanäle werden im
Zuge der Arbeiten teilweise zurückgebaut oder
verdämmt. Nach Abschluss der Kanalbaumaßnahme
wird die Fahrbahn auf kompletter Breite
erneuert. Während der Bauarbeiten bleibt die
fußläufige Verbindung zur
Brinkstraßenüberführung weiterhin erhalten.
Der Wendehammer der Sterkrader Straße wird
jedoch für den KFZ-Verkehr voll gesperrt.
Lediglich die angrenzenden Grundstücke sind
erreichbar. Anwohner*innen werden im Vorfeld der
Baumaßnahmen über diese per Briefeinwurf
informiert. Voraussichtlich Ende Februar 2027
sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die
Stadt Dinslaken investiert rund 1,3 Millionen
Euro in die Maßnahme.
Zur Kooperation:
Die Wasserwirtschaftsverbände
Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV)
haben gemeinsam mit der Stadt Dinslaken im
Januar 2024 eine Kooperationsvereinbarung
abgeschlossen. Gegenstand der Vereinbarung ist
die Koordination und Kooperation bei der
Durchführung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen
aus dem Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) auf
dem Stadtgebiet.
Dazu zählen
Kanalisationsmaßnahmen, ökologische
Gewässerumbaumaßnahmen sowie
Abkopplungsmaßnahmen im Bereich städtischer
Liegenschaften. EGLV setzen die Projekte in
Abstimmung mit der Stadt Dinslaken planerisch
und baulich um. Nach Abschluss der Maßnahmen
werden die Anlagen betriebsbereit an die Stadt
Dinslaken übergeben.
Wesels Ferienaktionsprogramm 2026: Jetzt
für spannende Ferienerlebnisse anmelden
Auch in diesem Jahr lädt die
Stadt Wesel Kinder und Jugendliche zu einem
vielfältigen Ferienaktionsprogramm ein. Während
der Sommerferien erwartet die Teilnehmenden ein
abwechslungsreiches Angebot aus Sport,
Kreativität, Naturerlebnissen, Spiel und
gemeinschaftlichen Aktivitäten. Das
Ferienaktionsprogramm bietet jungen Menschen die
Möglichkeit, ihre Ferien aktiv zu gestalten,
neue Freundschaften zu knüpfen und spannende
Erfahrungen zu sammeln.

Zahlreiche Vereine, Verbände, Institutionen und
engagierte Partner aus Wesel tragen mit ihren
Angeboten dazu bei, ein attraktives und
abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu
stellen. Ob sportliche Herausforderungen,
kreative Workshops, spannende Ausflüge oder
Aktionen in der Natur – für unterschiedliche
Altersgruppen und Interessen ist etwas dabei.
Ziel des Programms ist es, Kindern und
Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung
zu ermöglichen und gleichzeitig das soziale
Miteinander zu fördern. Die Anmeldung zu den
einzelnen Veranstaltungen erfolgt online.
Interessierte Familien können sich hier über
alle Angebote, Teilnahmebedingungen und
Anmeldefristen informieren.
Die Stadt Wesel bedankt sich bei allen
Beteiligten und Sponsoren, die durch ihr
Engagement das Ferienaktionsprogramm ermöglichen
und damit einen wichtigen Beitrag zu einem
attraktiven Ferienangebot für Kinder und
Jugendliche leisten.
Ferienaktionsprogramm 2026
Online-Befragung: Stadt Kleve kontaktiert über
1.700 Eltern von Kita-Kindern
In den kommenden Tagen erhalten Eltern von
Kita-Kindern in Kleve eine Einladung zur
Teilnahme an einer Online-Umfrage per Mail. Das
Jugendamt der Stadt Kleve wird in den kommenden
Tagen über 1.700 Eltern von Kindern in
Kindertageseinrichtungen per E-Mail zu einer
Online-Umfrage einladen.
Ziel der
Befragung ist es, frühzeitig wichtige
Erkenntnisse für die Planung und Vorbereitung
auf die angekündigte Reform des
Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) zu gewinnen. Zum
01.08.2027 soll die Neufassung des KiBiz in
Kraft treten. Es regelt die Grundlagen und die
Finanzierung der Kindertagesbetreuung in
Nordrhein-Westfalen.
Nach den bisherigen
Ankündigungen des Landes Nordrhein-Westfalen ist
davon auszugehen, dass künftig differenziertere
Betreuungsumfänge in Kindertagesstätten
ermöglicht und flexible Betreuungszeitmodelle
bestehen bleiben sollen. Das Klever Jugendamt
möchte nun ermitteln, welche Bedarfe die
Familien hier vor Ort haben.
In Zukunft
könnten sich die Erkenntnisse auf das Angebot in
der Kreisstadt auswirken. Im Mittelpunkt der
Befragung stehen unter anderem folgende
Fragestellungen: - Welche Betreuungsumfänge
werden von Familien künftig benötigt? - Wie
groß ist der Bedarf an flexiblen
Betreuungsangeboten? - Welche
Herausforderungen sehen Eltern im Spannungsfeld
zwischen Flexibilität und der gesetzlich
angestrebten Stabilität und Verlässlichkeit im
Kita-Alltag? - Welche Angebote der
Familienförderung wünschen sich Familien
ergänzend? Gerade die Diskussion
um flexiblere Betreuungszeiten stellt Träger,
Einrichtungen und Familien vor besondere
Herausforderungen. Während viele Eltern sich
eine größere zeitliche Flexibilität wünschen,
verfolgt das derzeitige Kinderbildungsgesetz
immer auch das Ziel, stabile Strukturen,
verlässliche Bezugspersonen und einen planbaren
Alltag für Kinder sicherzustellen.

Zu diesem Spannungsfeld möchte das Jugendamt
gezielt die Einschätzungen der Eltern einholen:
„Die Erfahrungen und Wünsche der Familien sind
für uns eine wichtige Grundlage, um die
zukünftige Kinderbetreuung in Kleve
bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“, erklärt
Markus Koch, Leiter des Jugendamtes der Stadt
Kleve.
Der Befragungszeitraum läuft bis
zum 15.07. Die Teilnahme an der Online-Umfrage
ist freiwillig und anonym. Das Jugendamt bittet
möglichst viele Eltern um Teilnahme, damit ein
umfassendes Bild der aktuellen und zukünftigen
Bedarfe entstehen kann.
Ein besonderer
Dank gilt dem Klever Elternbeirat, der die
Online-Umfrage im Vorfeld getestet und wertvolle
Hinweise zur Verständlichkeit und
Nutzerfreundlichkeit gegeben hat. Weitere
Informationen zur Befragung erhalten die Eltern
mit der Einladungs-E-Mail in den kommenden
Tagen.

NRW-Industrie: Produktion im April 2026 um 2,6 %
gestiegen * Energieintensive mit
3,9 % und übrige Industrie mit 2,1 % im Plus
* Produktionsanstiege in der Metallerzeugung und
-bearbeitung und der Chemie, Rückgang in der
Kokerei- und Mineralölverarbeitung *
Maschinenbau im Plus, KFZ-Industrie rückläufig
Die Produktion der
NRW-Industrie ist im April 2026 nach vorläufigen
Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um
2,6 % gegenüber März 2026 gestiegen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die
Produktion in den energieintensiven
Wirtschaftszweigen um 3,9 %.
Die
Produktion in der übrigen Industrie stieg
gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 2,1 %.
Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die
Produktion um 1,9 % zurück. Die der
energieintensiven Industrie stieg um 0,9 %; die
Produktion der übrigen Industrie war hingegen um
3,3 % rückläufig.

Metallerzeugung und -bearbeitung und Chemie
mit Produktionsanstiegen von 6,5 % bzw. 5,8 %,
Kokerei und Mineralölverarbeitung um 4,5 %
rückläufig Im Vergleich zu März 2026 waren
in NRW für die energieintensiven Branchen im
April 2026 unterschiedliche Entwicklungen zu
beobachten: Innerhalb der energieintensiven
Branchen wurde für die Metallerzeugung und
-bearbeitung ein Produktionsanstieg von 6,5 %
ermittelt. Die chemische Industrie vermeldete
ein Produktionsplus von 5,8 %.
In
der Kokerei und Mineralölverarbeitung sank die
Produktion hingegen um 4,5 %. Die Herstellung
von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung
von Steinen und Erden verzeichnete einen
Rückgang von 3,1 %. Maschinenbau stieg um 12,5
%, KFZ-Industrie sank um 10,4 % Auch in den
Branchen der übrigen Industrie zeigten sich
unterschiedliche Entwicklungen:
Im Maschinenbau wurde ein Produktionsplus von
12,5 % erzielt.
Die
Produktionsleistung der Möbelherstellung stieg
um 6,5 % und die der Herstellung von
elektrischen Ausrüstungen um 6,0 %.
Die KFZ-Industrie konstatierte hingegen einen
Produktionsrückgang von 10,4 %. Die Herstellung
von pharmazeutischen Erzeugnissen musste
Produktionseinbußen in Höhe von 6,8 % hinnehmen.
Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn
des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion
im April 2026 insgesamt um 11,9 % (–14,0 % in
der energieintensiven Industrie; –10,5 % in
der übrigen Industrie). Wie das Statistische
Landesamt weiter mitteilt, lag
der revidierte kalender- und saisonbereinigte
Wert für den Berichtsmonat März 2026 um 0,4 %
unter dem Vormonats- und 7,3 % unter dem
Vorjahreswert.
Ende 2025 hatten
knapp 2 Millionen Menschen in NRW einen
Schwerbehindertenausweis * Vier von
fünf Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre
* Krankheit ist mit 94 % die häufigste
Ursache einer Schwerbehinderung * Die Art
der schwersten Behinderung war bei 52 % eine
körperliche Behinderung
Zum Jahresende 2025 wurden in
Nordrhein-Westfalen rund 1,99 Millionen Menschen
mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis
gezählt. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren das 2,4 % mehr als bei der
letzten Erhebung zum Jahresende 2023.
Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50
oder mehr können sich einen
Schwerbehindertenausweis ausstellen lassen.
Die Angaben sind für alle Städte und
Gemeinden in NRW verfügbar. Vier von fünf
Schwerbehinderten waren älter als 54 Jahre
Schwerbehinderungen treten vergleichsweise
selten bei jungen Menschen auf und entstehen
häufig erst im höheren Lebensalter: 80 % der
Menschen mit einem gültigen
Schwerbehindertenausweis waren Ende 2025 älter
als 54 Jahre, 36 % hatten das 75. Lebensjahr
überschritten.

Insgesamt ist rund die Hälfte der
schwerbehinderten Menschen weiblich (50 %).
Die höchste Frauenquote verzeichnete mit 55 %
die Altersgruppe 75 Jahre und älter. Auch in der
Bevölkerung insgesamt stellen Frauen in diesem
Alter aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung
mehr als die Hälfte: Ende 2024 lag ihr Anteil
bei 60 %. In fast allen anderen Altersgruppen
gab es mehr männliche als weibliche Personen mit
einem Schwerbehindertenausweis.
Krankheit bei 94 % die Ursache der
Schwerbehinderung In den meisten Fällen war
eine Krankheit ursächlich für die
Schwerbehinderung (94 %). Bei 4 % der
schwerbehinderten Menschen war die schwerste
Behinderung angeboren und bei 1 % durch einen
Unfall oder eine Berufskrankheit verursacht.
Mehr als die Hälfte der
Schwerbehindertenausweise wurden aufgrund einer
körperlichen Behinderung ausgestellt Bei
etwas mehr als der Hälfte der
Schwerbehinderungen (52 %) wurde als Art der
schwersten Behinderung eine körperliche
Behinderung festgestellt. Dazu zählen unter
anderem: Beeinträchtigungen der Funktion von
inneren Organen bzw. Organsystemen (24 %),
Einschränkungen der Funktion von Armen und/oder
Beinen (10 %) oder der Wirbelsäule und/oder des
Rumpfes (8 %), Blindheit oder Sehbehinderungen
(4 %) sowie Schwerhörigkeit, Taubheit,
Gleichgewichts- oder Sprachstörungen (4 %).
Bei 13 % der Personen mit einem
Schwerbehindertenausweis wurde als Art der
schwersten Behinderung eine geistig-seelische
Behinderung diagnostiziert und bei 8 %
eine hirnorganische Störung. Bei den restlichen
27 % konnte die Art der Behinderung keiner der
Kategorien zugeordnet werden.
Dinslaken: Videomitteilung des Bürgermeisters
Am 03.06.2026 ist eine neue
Videomitteilung des Bürgermeisters erschienen.
Thema sind Verkehrsmaßnahmen im Umfeld von
Schulen. Diese
ist unter anderem hier zu finden:
https://youtu.be/-NfFkqFoI6k?si=I-trQytwt6Z6suMf
Digitale
Helfer, aber keine Freunde: Wie Kids und Teens
ChatGPT & Co sicher nutzen
KI-Chatbots bergen die Gefahr emotionaler
Abhängigkeit. KI-Antworten richtig einordnen und
überprüfen. Persönliche Informationen schützen.
TÜV-Verband gibt Hinweise, wie Kinder und
Jugendliche KI-Tools sicher nutzen und was
Eltern beachten sollten.

TÜV-Verband / iStock
Berlin, 27. Mai 2026
– KI-Chatbots gehören für viele Kinder und
Jugendliche zum digitalen Alltag. Sie
beantworten Fragen, helfen bei Hausaufgaben und
liefern Ideen für Schule und Freizeit. Doch die
Technik birgt auch Risiken: falsche
Informationen, problematische Inhalte,
Datenschutzprobleme, eine zu enge Bindung an
digitale Gesprächspartner oder der Verlust
eigenen kritischen Denkens.
Der
TÜV-Verband warnt deshalb vor einem unkritischen
Umgang mit KI-Anwendungen. „KI-Chatbots sind
nützliche Alltagshelfer, aber keine garantiert
fehlerfreie Lexika – und dürfen nicht mit
verlässlichen sozialen Gegenübern verwechselt
werden“, sagt Patrick Gilroy, Referent für KI
und Bildung beim TÜV-Verband. „Nutzer:innen
müssen die Grenzen von KI-Tools kennen. Viele
Chatbots klingen sehr überzeugend, auch wenn
ihre Antworten fehlerhaft oder frei erfunden
sind.“
Das könne bei Kindern und
Jugendlichen zu Missverständnissen führen, wenn
Inhalte ungeprüft übernommen werden. Gilroy: „Ob
jung oder alt: Wer mit KI arbeitet, muss lernen,
gute Fragen zu stellen und auch sinnvoll
klingende, vermeintlich hilfreiche Antworten
einzuordnen und zu überprüfen. Das ist eine
wichtige digitale Kompetenz.“ Welche weiteren
Risiken bei der Nutzung von KI-Chatbots bestehen
und wie sich Eltern, Kinder und Jugendliche
wappnen können, beschreibt der TÜV-Verband.
Die Risiken - Falsche Informationen
KI-Chatbots lösen Suchmaschinen zunehmend als
Instrument für Recherchen im Internet ab. In
ihren zusammenfassenden Antworten können
KI-Chatbots Inhalte erfinden oder Zusammenhänge
falsch oder unausgeglichen darstellen – auch
wenn sie sehr plausibel klingen. Bei Recherchen
für die Schule können beispielsweise Fehler
entstehen und Schüler:innen Desinformation,
falsche Quellen oder veraltete Informationen als
gesichertes Wissen übernehmen. „Der dauerhafte
Griff zur KI birgt zudem das Risiko eines
‚Deskilling‘“, sagt Gilroy. „Ohne vertiefte
Auseinandersetzung mit einer Materie gehen
wertvolle Lerneffekte verloren.“
Datenschutz und Privatsphäre Je nach
Anbieter, Kontoart und Einstellungen können in
den Chatbots gestellte Fragen, hochgeladene
Dokumente oder andere Eingaben von den
KI-Anbietern gespeichert und weiterverarbeitet
werden. Sie nutzen diese Informationen, um ihre
KI-Modelle weiter zu trainieren. Durch Hacks und
Sicherheitslücken können ungewollt sensible
persönliche Daten wie Namen, Adressen oder
Passwörter an die Öffentlichkeit gelangen oder
nach Cyberangriffen missbraucht werden.
Emotionale Abhängigkeit KI-Modelle sind
darauf trainiert, einfühlsam, hilfsbereit und
menschlich zu wirken. Manche Kinder und
Jugendliche bauen daher eine starke emotionale
Bindung zu den empathisch wirkenden Chatbots
auf. Sie nutzen den digitalen Begleiter
beispielsweise, um emotionale Unterstützung zu
erhalten oder sich weniger einsam zu fühlen. Es
kommt auch vor, dass sich Nutzer:innen in einen
Chatbot oder in einen KI-Avatar verlieben.
Gerade junge Menschen sind dann anfällig für
Manipulation und emotionale Abhängigkeit. Diese
Scheinbeziehungen können mitunter dramatische
Folgen bis hin zum Suizid haben.
Suchtgefahr und Realitätsflucht Der ständige
Austausch mit KI-Chatbots kann soziale Isolation
fördern und zu einer Abhängigkeit führen,
ähnlich wie bei Social-Media- oder
Online-Spielsucht. Warnsignale können sein:
Rückzug, Schlafprobleme, Leistungsabfall,
Vernachlässigung von Hobbys, Freunden oder der
Familie, geringes Selbstwertgefühl oder
verminderte Konzentrationsfähigkeit. Typisch ist
auch starke Unruhe oder „schlechte Laune“, wenn
der Dienst nicht genutzt werden kann.
Ungeeignete oder verstörende Inhalte Je nach
Dienst können sexualisierte, gewalttätige,
extremistische oder sonstige problematische
Inhalte auftauchen, da die KI-Modelle auch mit
Daten aus dem offenen Internet trainiert werden.
Die Inhalte können zum Beispiel durch
Missverständnisse beim Prompten entstehen. Nicht
zuletzt können junge Menschen selbst dazu
verleitet werden, mit KI-Tools Inhalte zu
erstellen und zu teilen, mit denen andere
herabgesetzt, bloßgestellt oder auf andere Weise
gemobbt werden.
Tipps für einen
konstruktiv-kritischen Umgang mit KI-Chatbots
Nicht alles glauben KI-Antworten kritisch
hinterfragen und bei Recherchen immer weitere
Quellen konsultieren. Den KI-Chatbot auffordern,
seine Quellen zu nennen, diese nachverfolgen und
Inhalte auf Plausibilität prüfen. Ergänzend
autoritative Quellen wie Schulbücher und
vertrauenswürdige Websites einbeziehen sowie das
Gespräch mit Eltern, Mitschüler:innen oder
Lehrenden suchen.
KI als Werkzeug nutzen
Bei Hausaufgaben oder Referaten ist die
Versuchung groß, sich mit Hilfe einer KI
komplette Antworten oder den gesamten Vortrag
erstellen zu lassen. Die eigene Leistung ist
dann eher gering. KI sollte stattdessen als
Hilfsmittel bzw. Werkzeug verstanden werden. KI
kann beim Verstehen, Strukturieren, Erklären,
Üben, Gegenchecken und Visualisieren helfen –
die Bewertung, Auswahl und eigene Formulierung
müssen bei den Schüler:innen bleiben.
Persönliche Daten schützen Keine persönlichen
Daten wie echte Namen, Adressen, Telefonnummern,
Schulnamen oder Passwörter preisgeben. Am besten
Pseudonyme bzw. Spitznamen (Nicknames)
verwenden. Niemals private Fotos, Videos oder
auch Sprachaufnahmen hochladen, da sie für
Deepfakes missbraucht werden könnten.
Emotionaler Abhängigkeit vorbeugen Nicht
alles mit der KI besprechen: Bei privaten
Konflikten, Krisen oder psychischen Belastungen
sollte ein Chatbot nie der einzige
Ansprechpartner sein. Besser mit Eltern,
Vertrauenslehrern, anderen vertrauten
Erwachsenen oder guten Freunden reden. Wer
Unterstützung in Krisensituationen sucht, findet
rund um die Uhr anonyme Hilfe beim Notruf (112),
der TelefonSeelsorge (0800 111 0 111) oder
speziell für junge Menschen und Eltern bei der
‚Nummer gegen Kummer‘ (116 111 bzw. 0800 111 0
550).
Tipps für Eltern: Aufklärung und
Dialog Mit Kindern und Jugendlichen über KI
sprechen: Wie funktioniert KI? Wo liegen die
Grenzen? Worauf ist zu achten? KI ist eine noch
recht junge Technologie. Daher ist es sinnvoll,
Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.
Gemeinsam können gute und schlechte Antworten
verglichen werden, Quellen geprüft, erlaubte
Plattformen definiert, Grenzen besprochen und
Regeln regelmäßig angepasst werden.
Nutzungszeiten und Verbote sollten klar
kommuniziert werden, zum Beispiel keine
persönlichen Daten preisgeben oder
problematische Inhalte erstellen und teilen.
Altersgerechte Nutzung Altersfreigaben
für KI-Tools sind uneinheitlich und leicht zu
umgehen. ChatGPT und Gemini sind in den
App-Stores ab 13 Jahren angegeben, Claude,
Perplexity oder Character.AI erst ab 18 Jahren.
Eltern müssen daher selbst entscheiden, ab
welchem Alter sie eine Nutzung erlauben.
Grundsätzlich gilt: Am Anfang sollte die Nutzung
immer gemeinsam erfolgen, bevor Kinder oder
Jugendliche die KI allein anwenden.
Technische Schutzmaßnahmen einrichten
Kindersicherung einrichten über einen
gemeinsamen Familien-Account, das Betriebssystem
oder die Nutzerverwaltung.
Privatsphäre-Einstellungen prüfen und zum
Beispiel Chatverlauf und die Nutzung von
Eingaben zu Trainingszwecken deaktivieren.
Gespeicherte Chats regelmäßig löschen.
Im
Notfall handeln Bei Cybermobbing oder
Belästigung, zum Beispiel mit KI-generierten
Fake-Bildern, Stimmen-Imitationen oder
Bloßstellungs-Memes: Beweise sichern (etwa
Screenshots). Plattform melden, zum Beispiel bei
jugendschutz.net. Falls nötig, Schule oder
Polizei einschalten. Bei Suchtverhalten: Nutzung
einschränken und Alternativen in der realen Welt
anbieten. Wenn keine Besserung erkennbar ist,
psychosoziale Beratungsangebote nutzen.
Heizkostenprognose: Fossile Heizungen werden
auch mit Bio-Treppe zur Kostenfalle
Wer heute eine neue Heizung einbaut,
trifft eine Entscheidung für die nächsten 20
Jahre – und damit auch für die zukünftigen
Energiekosten. Die neue „co2online
Heizkostenprognose“ zeigt: Das Heizen mit Gas-
oder Ölheizung wird in den kommenden 20 Jahren
deutlich teurer als mit klimafreundlichen
Alternativen wie Wärmepumpen.

Über einen Zeitraum von 20 Jahren entstehen
laut Berechnung Mehrkosten von bis zu 42.000
Euro. Gründe sind steigende CO₂-Preise, höhere
Netzkosten sowie gesetzlich vorgesehene
Beimischungen von Biomethan, Wasserstoff oder
Bio-Heizöl. Die sogenannte „Bio-Treppe“ erhöht
die Kosten fossiler Heizsysteme zusätzlich.
Für die Prognose hat die gemeinnützige
Beratungsgesellschaft co2online die Heizkosten
verschiedener Systeme für ein durchschnittliches
Einfamilienhaus bis 2045 berechnet. Grundlage
sind aktuelle Daten des Heizspiegels und des
Umweltbundesamtes. „Zu oft liegt bei der
Heizungswahl der Fokus auf den
Anschaffungskosten. Entscheidender sind die
Gesamtkosten über die Lebensdauer“, sagt Tanja
Loitz, Geschäftsführerin von co2online.
„Unsere Berechnung zeigt, dass fossile Heizungen
für Haushalte zur Kostenfalle werden. Davor
schützt auch keine Bio-Treppe.“ Wärmepumpen mit
deutlichem Kostenvorteil Besonders deutlich
werden die Unterschiede beim Blick auf die
langfristigen Heizkosten: Für eine
Luft-Wasser-Wärmepumpe fallen zwischen 2026 und
2045 nach der co2online Heizkostenprognose rund
24.500 Euro an.
Eine Gasheizung
verursacht im selben Zeitraum dagegen rund
55.600 Euro, eine Ölheizung sogar rund 67.200
Euro Heizkosten. Noch teurer wird fossiles
Heizen durch die vorgesehenen Beimischungen, da
Brennstoffe, wie Biomethan, Wasserstoff und
Bio-Heizöl, teuer und nur begrenzt verfügbar
sind. Mit Biomethan steigen die Kosten einer
Gasheizung auf 65.100 Euro, mit Wasserstoff auf
66.500 Euro.
Für Bio-Heizöl liegen
derzeit keine belastbaren Langfristdaten vor, es
ist jedoch mit zusätzlichen Mehrkosten gegenüber
klassischem Heizöl zu rechnen. Damit kostet das
Heizen mit Gas oder Öl langfristig rund 31.000
bis 42.000 Euro mehr als das Heizen mit einer
Wärmepumpe. Hinzu kommt, dass bestehende
Heizungsanlagen nicht immer ohne Weiteres für
höhere Beimischungen geeignet sind.
Eigentümer müssen daher unter Umständen mit
zusätzlichen Investitionen für Umbauten oder
Nachrüstungen rechnen. Warum Wärmepumpen
günstiger sind Wärmepumpen arbeiten deutlich
effizienter als fossile Heizungen. Sie erzeugen
aus einer Kilowattstunde Strom im Schnitt etwa
vier Kilowattstunden Wärme. Gleichzeitig wird
Strom zunehmend aus erneuerbaren Energien
erzeugt und unterliegt keinem CO₂-Preis.
Dadurch entwickeln sich die Kosten deutlich
stabiler als bei fossilen Energieträgern. Auch
Fernwärme zeigt in der Prognose vergleichsweise
stabile Kosten. Pelletheizungen bleiben
günstiger als Öl und Gas, werden langfristig
aber ebenfalls teurer als Wärmepumpen.
Eigentümer zögern beim Heizungstausch „Die
aktuellen Gesetzesüberlegungen verstärken die
Unsicherheiten bei Hauseigentümerinnen und
Hauseigentümern. Das Resultat:
Entscheidungsstress“, so Loitz. „Dabei stehen
ausgereifte technische und wirtschaftliche
Lösungen zur Verfügung, die uns unabhängig von
Energieimporten machen und zudem wirklich
klimafreundlich sind.“
Um Eigentümer bei
der Entscheidung zu unterstützen, bietet
co2online mit dem kostenlosen
ModernisierungsCheck (www.co2online.de/modernisierungscheck)
eine individuelle Online-Beratung an. Dort
lassen sich zukünftige Heizkosten,
Sparpotenziale und die Wirtschaftlichkeit von
Modernisierungsmaßnahmen für das eigene Gebäude
berechnen.
Zur Methodik Die
co2online Heizkostenprognose betrachtet die
Entwicklung der Heizkosten für ein
durchschnittliches Einfamilienhaus mit 130
Quadratmetern Wohnfläche im Zeitraum 2026 bis
2045. Grundlage der Berechnung sind Daten des
aktuellen Heizspiegels, Energiepreisannahmen des
Umweltbundesamtes (Stand Mai 2026) und die
derzeit bekannten Anforderungen des geplanten
Gebäudemodernisierungsgesetzes.
Die Berechnung
bildet eine Prognose und keine Garantie für
zukünftige Preise ab. Politische
Rahmenbedingungen sowie globale Entwicklungen
können die tatsächliche Kostenentwicklung
verändern.
Die gemeinnützige
Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de)
steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50
Energie- und Kommunikationsexperten machen sich
seit 2003 mit Kampagnen, Energierechnern und
PraxisChecks stark dafür, den Strom- und
Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf
ein Minimum zu senken.
Die
Handlungsimpulse, die diese Aktionen auslösen,
tragen messbar zur CO2-Minderung bei. Im Fokus
stehen Strom und Heizenergie in Gebäuden,
Modernisierung, Bau sowie Hilfe im Umgang mit
Fördermitteln. Unterstützt wird co2online unter
anderem vom Bundesumweltministerium, dem
Umweltbundesamt sowie von Medien, Wissenschaft
und Wirtschaft.
TÜV
Baurechtsreport 2026: Mängel bei
sicherheitsrelevanter Gebäudetechnik auf
Höchststand Der TÜV-Verband
veröffentlicht den Baurechtsreport 2026. Die
technische Gebäudesicherheit verschlechtert sich
über nahezu alle Anlagentypen hinweg. Bei
einzelnen Sicherheitssystemen liegt der Anteil
wesentlicher Mängel inzwischen bei über 40
Prozent. Der TÜV-Verband fordert mehr Fokus auf
resiliente Gebäudetechnik.

© TÜV-Verband
Berlin, 03. Juni 2026 – Die
sicherheits- und brandschutzrelevante
Gebäudetechnik in Deutschland weist zunehmend
gravierende Mängel auf. Laut dem aktuellen „TÜV
Baurechtsreport 2026“ hatten im vergangenen Jahr
gute jede dritte der wiederkehrend geprüften
Anlagen „wesentliche Mängel“ (35,9 Prozent), ein
deutlicher Anstieg von 9 Prozentpunkten
gegenüber dem Vorjahr (2024: 26,9 Prozent).
Weitere 37,2 Prozent der Anlagen wiesen
geringfügige Mängel auf. Nur noch gut jede
vierte Anlage war mängelfrei (26,9 Prozent).
Besonders hohe Mängelquoten zeigen sich bei
Lüftungsanlagen, Feuerlöschanlagen und
Sicherheitsstrom- und
Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Mehrere zentrale
Sicherheitssysteme erreichen inzwischen
Mängelquoten von deutlich über 30 Prozent.
Gleichzeitig sinkt der Anteil mängelfreier
Systeme in vielen Bereichen.
„Die
Ergebnisse des aktuellen Baurechtsreports zeigen
eine systemische Verschlechterung der
technischen Gebäudesicherheit und des
Brandschutzes“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Gerade in
Sonderbauten wie Krankenhäusern, Schulen,
Hochhäusern oder Veranstaltungsstätten müssen
sicherheitsrelevante Anlagen im Ernstfall
zuverlässig funktionieren. Wenn Mängelquoten in
nahezu allen Anlagentypen steigen, ist das ein
ernstzunehmendes Warnsignal.“
Mängel bei
Lüftungs- und Feuerlöschanlagen nehmen deutlich
zu Besonders kritisch ist die Entwicklung bei
Lüftungsanlagen. Bei fast jeder zweiten
geprüften Anlage (44,2 Prozent) stellten die
Sachverständigen wesentliche Mängel fest. Rund
jede vierte Anlage wies zudem geringfügige
Mängel auf (25,7 Prozent) und nur 30,1 Prozent
blieben mängelfrei. Damit erreichen
Lüftungsanlagen im Jahr 2025 den höchsten Anteil
erheblicher Mängel unter allen geprüften
Anlagentypen. Im Vorjahr lag die Quote
wesentlicher Mängel noch bei 34,8 Prozent.
„Die hohen
Mängelquoten zeigen, dass Defizite bei der
Wartung, Instandhaltung und Abstimmung
sicherheitsrelevanter Anlagen erhebliche
Auswirkungen haben können“, sagt Bühler. „Gerade
zentrale Brandschutzsysteme müssen im Ernstfall
zuverlässig funktionieren. Fallen Lüftungs- oder
Feuerlöschanlagen aus, kann sich ein Brand
schneller ausbreiten und Flucht- und
Rettungswege beeinträchtigen.“
Auch
Feuerlöschanlagen entwickelten sich auffällig
negativ. Bei vier von zehn geprüften Anlagen
(40,6 Prozent) stellten die Sachverständigen
wesentliche Mängel fest. Damit stieg die Quote
innerhalb eines Jahres um mehr als 10
Prozentpunkte (2024: 30,4 Prozent). Weitere 30,4
Prozent der Anlagen wiesen geringfügige Mängel
auf, lediglich 29,0 Prozent blieben ohne
Beanstandung. Feuerlöschanlagen gehören zu den
zentralen Sicherheitssystemen eines Gebäudes und
sollen Brände bereits in der Entstehungsphase
eindämmen oder löschen.
Zuverlässigkeit
zentraler Sicherheitssysteme sinkt Aus Sicht
des TÜV-Verbands wird die Resilienz von Gebäuden
angesichts hybrider Bedrohungen immer wichtiger.
„Sicherheitsrelevante Anlagen müssen auch unter
außergewöhnlichen Bedingungen zuverlässig
funktionieren“, so Bühler. Wie anfällig zentrale
Sicherheitssysteme schon heute sind, zeigen auch
die hohen Mängelquoten bei Anlagen für die
Bereitstellung von Sicherheitsstrom und
Sicherheitsbeleuchtung. Bei
Sicherheitsstromversorgungsanlagen stieg der
Anteil wesentlicher Mängel innerhalb eines
Jahres von 30,0 auf 35,2 Prozent.
Gleichzeitig war nur noch knapp jede fünfte
Anlage mängelfrei (18,2 Prozent), während fast
jede zweite Anlage geringfügige Mängel aufwies
(46,6 Prozent). „Wie wichtig eine verlässliche
Notstromversorgung für Kliniken, Pflegeheime,
Schulen, Notunterkünfte oder Einkaufszentren
ist, hat der Stromausfall in Berlin gezeigt“,
sagt Bühler. „Hier sind die Betreiber gefordert,
in die Wartung und Pflege der Anlagen zu
investieren.“
Besonders deutlich
verschlechtert hat sich auch die Situation der
Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Bei rund jeder
dritten geprüften Anlage (35,0 Prozent) wurden
wesentliche Mängel festgestellt, ein Anstieg um
fast 10 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.
Weitere 45,1 Prozent der Anlagen hatten
geringfügige Mängel, nur 19,9 Prozent blieben
mängelfrei. Bühler: „Die aktuellen Zahlen
zeigen, dass die technische Resilienz vieler
Gebäude nicht mit den wachsenden Anforderungen
Schritt hält. Wenn zentrale Systeme im Ernstfall
nicht zuverlässig arbeiten, stoßen
Sicherheitskonzepte schnell an ihre Grenzen.“
Gebäudesicherheit ganzheitlicher denken
Auffällig ist zudem die Entwicklung bei den
erstmaligen Prüfungen vor Inbetriebnahme.
Nachdem sich der Anteil wesentlicher Mängel in
den vergangenen Jahren auf vergleichsweise
konstantem Niveau bewegte (2021: 17,0 Prozent;
2024: 19,7 Prozent), stieg er im Jahr 2025
deutlich auf 26,3 Prozent an. „Der deutliche
Anstieg wesentlicher Mängel bei erstmaligen
Prüfungen zeigt, dass viele Probleme schon in
der Planungs- und Errichtungsphase entstehen“,
sagt Bühler.
„Sicherheitsrelevante
Anlagen müssen deshalb über den gesamten
Gebäudelebenszyklus hinweg stärker in den Fokus
rücken, von der Planung über die Inbetriebnahme
bis zum laufenden Betrieb. Nur so lassen sich
Gebäude langfristig sicher und resilient
betreiben. Besonders in Einrichtungen der
Kritischen Infrastruktur ist eine
funktionierende Gebäudetechnik im Ernstfall
entscheidend.“
Die steigenden
Mängelquoten haben aus Sicht des TÜV-Verbands
mehrere Ursachen. Moderne Gebäude werden
technisch immer komplexer, gleichzeitig geraten
Wartung und Instandhaltung vielerorts unter
Kostendruck. Hinzu kommt, dass der Betrieb
sicherheitstechnischer Anlagen zunehmend
spezialisiertes Fachwissen erfordert. Fehler an
Schnittstellen zwischen verschiedenen
technischen Systemen, unzureichende Wartung oder
fehlende personelle Ressourcen können dazu
führen, dass Mängel entstehen oder über längere
Zeit bestehen bleiben. Daher leitet der
TÜV-Verband aus den Ergebnissen des diesjährigen
Baurechtsreports drei zentrale
Handlungsempfehlungen ab:
Prüfung und
Wartung verbindlich stärken:
Sicherheitsrelevante Anlagen müssen bundesweit
nach einheitlichen Standards geprüft, gewartet
und dokumentiert werden. Mängel konsequent
beseitigen: Festgestellte erhebliche Mängel
dürfen nicht folgenlos bleiben. Betreiber müssen
sicherstellen, dass sie zeitnah behoben und
anschließend unabhängig nachgeprüft werden.
Gebäude besser auf Krisen vorbereiten: Betreiber
müssen die Resilienz ihrer Gebäude stärker in
den Blick nehmen. Dazu gehören funktionierende
Notstromsysteme, klare Zuständigkeiten für den
Ernstfall und regelmäßig überprüfte Notfall- und
Betriebskonzepte.
A3/A516: Betuwe-Brücke
kurz vor der Fertigstellung - nächtliche
Verbindungssperrungen im Autobahnkreuz
Oberhausen Nach einer schnellen
Bauzeit von nur vier Monaten wird die A3-Brücke
in Fahrtrichtung Köln über den Gleisen der
Betuwe-Bahnlinie in Oberhausen Mitte Juni für
den Verkehr freigegeben. Die erste Brückenhälfte
in Fahrtrichtung Arnheim wurde bereits im
vergangenen September fertiggestellt, die zweite
Brückenhälfte wird voraussichtlich ab dem 15.6.
vollständig befahrbar sein.
In
Vorbereitung auf die Verkehrsfreigabe sperrt die
Autobahn GmbH von Montag (8.6.) bis Sonntag
(14.6.) jeweils nachts zwischen 20 Uhr und 5 Uhr
im Autobahnkreuz Oberhausen die Verbindung von
der A516 auf die A3 in Fahrtrichtung Köln. In
diesen Nächten wird die
Baustellenverkehrsführung schrittweise
zurückgebaut. Eine Umleitung ist mit dem roten
Punkt beschildert.

Baubeginn: April 2025 - Bauende Teilbauwerk
1: September 2025 - Bauende
gesamt: voraussichtlich August 2026 -
Baulänge: ca. 600 m inkl. Herstellung von
Mittelstreifenüberfahrten und Deckensanierung
Fahrtrichtung Arnheim (vor und hinter dem
Bauwerk) - Quelle Autobahn GmbH
Nur vier
Monate nach Baubeginn im Februar 2026 wird die
zweite Brückenhälfte für den Verkehr freigegeben
– deutlich schneller als geplant. Ursprünglich
war eine Bauzeit von sechs Monaten pro Seite
vorgesehen. Auch bei der zuerst neu errichtete
Brückenhälfte in Fahrtrichtung Arnheim war es
der Autobahn GmbH gelungen, die Bauzeit auf nur
vier Monate zu verkürzen.
Die gesamte
Brücke wurde im beschleunigten Verfahren
errichtet. Zwei besondere Merkmale des
Verfahrens sind: die Verwendung von
Fertigbauteilen für das Brückenbauwerk sowie das
angewandte leistungsbezogene Vergabemodell mit
integriertem Verfügbarkeitskostenmodell.
Die Fertigteile wurden im Werk vorproduziert und
anschließend vor Ort eingehoben. Durch diese
Bauweise konnten die Fertigteile
wetterunabhängig produziert werden und die
Logistik der Baustelle deutlich effizienter
geplant werden. Der Einhub der Bauteile konnte
in eng abgestimmten Zeitfenstern erfolgen –
teilweise nachts oder am Wochenende – und trug
wesentlich zur Verkürzung der Bauzeit bei.
Das gewählte Vergabemodell setzte gezielte
Anreize für effiziente Bauabläufe und
berücksichtigt neben den Kosten auch
volkswirtschaftliche Auswirkungen und
Nachhaltigkeitsaspekte. Das Ergebnis: eine
deutlich verkürzte Bauzeit bei gleichzeitig
hoher Qualität.
Auch beim Lärmschutz
setzt das Projekt neue Maßstäbe: Erstmalig kam
das innovativen Lärmschutzsystems MetaWindow auf
einer deutschen Autobahn zum Einsatz. Das von
der Deutschen Bahn und dem italienischen
Start-up Phononic Vibes entwickelte System
reduziert Verkehrslärm um bis zu 37 Dezibel.
Gleichzeitig sind 58 Prozent der Schutzwände
transparent gestaltet, was Sichtachsen und
Tageslicht erhält, das Stadt- und
Landschaftsbild schont und Angsträume reduziert.
Das Projekt steht für eine neue Qualität
im Infrastrukturbau: Effizienz durch
Fertigteilbauweise und eine hochorganisierte
Baulogistik Innovation durch neue
Lärmschutztechnologie Optimierung der Bauzeit
durch ein leistungsbezogenes Vergabemodell
Die Autobahn GmbH zeigt mit dem
Brückenbauwerk über die Betuwe-Linie, wie
moderne Infrastrukturprojekte erfolgreich
umgesetzt werden können – mit hoher Akzeptanz,
nachhaltiger Wirkung und einem klaren Ziel: Eine
leistungsfähige, sichere und zukunftsfähige
Verkehrsinfrastruktur für Bürger und Wirtschaft.
Preisrückgang an den Tankstellen setzt sich fort
Super E10 und Diesel sinken um mehr
als sechs Cent / Niedrigere
Rohölpreise bieten aber Potenzial für weitere
Preissenkungen Die Spritpreise sind im
Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich gesunken.
Laut einer aktuellen Auswertung der
Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter
Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,918
Euro. Das bedeutet einen Rückgang von 6,3 Cent
gegenüber der Vorwoche.
Bei Diesel ist
der Rückgang mit 6,9 Cent sogar geringfügig
höher; für einen Liter müssen die
Autofahrerinnen und Autofahrer aktuell 1,883
Euro bezahlen. Der weitere Rückgang ist eine
erfreuliche Entwicklung für die Autofahrerinnen
und Autofahrer. Allerdings sollte nach Ansicht
des ADAC Sprit aktuell sogar noch einige Cent je
Liter günstiger sein.
Die seit 1. Mai
geltende Energiesteuersenkung scheint zwar an
den Zapfsäulen angekommen zu sein, durch den
sehr deutlich gesunkenen Brent-Rohölpreis gerade
innerhalb der letzten beiden Wochen – von Werten
über 110 US-Dollar auf aktuell deutlich unter
100 US-Dollar – befinden sich beide
Kraftstoffsorten nach Einschätzung des ADAC
allerdings auf zu hohem Niveau.

Hier zeigt sich erneut das Prinzip, dass
Preissenkungen nur langsam, Preiserhöhungen aber
oftmals sehr schnell an die Verbraucher
weitergegeben werden. Wer im Tagesverlauf
günstig tanken will, sollte nach Empfehlung des
ADAC möglichst kurz vor 12 Uhr mittags zur
Tankstelle fahren.
Um 12 Uhr steigen die
Preise stark an und fallen danach langsam wieder
ab. Auch der Vergleich zwischen den
Tankstationen hilft beim Sparen: Die
Spritpreis-App „ADAC Drive“ informiert rund um
die Uhr über die aktuellen Preise an den mehr
als 14.000 Tankstellen in Deutschland.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt
und aktuelle Preise gibt es unter
www.adac.de/tanken.
Energiesparmeister 2026: Gesamtschule Am
Lauerhaas Wesel gewinnt Landestitel in
Nordrhein-Westfalen – Online-Abstimmung für den
Bundessieg beginnt 2.500 Euro
Preisgeld und Unterstützung durch Paten
Online-Voting bis 17. Juni 2026 auf
www.energiesparmeister.de Preisverleihung in
Berlin
Wesel/Berlin, 3. Juni 2026. Die
Landessieger des Energiesparmeister-Wettbewerbs
2026 stehen fest. In Nordrhein-Westfalen holte
sich die Gesamtschule Am Lauerhaas in Wesel den
Energiesparmeister-Titel. Die Schülerinnen und
Schüler konnten die Jury mit ihrer Projektidee
zur Weiterverwendung von alten Solarplatten
überzeugen. Entstanden in einem
Jugend-forscht-Kurs, verfolgt das Projekt das
Ziel, ein energieautarkes System mit
Fassadenbegrünung, solarbetriebener Bewässerung,
E-Scooter-Ladestationen und Mähroboter zu
schaffen.

Foto und Logo ©
www.energiesparmeister.de
Die
Schülerinnen und Schüler agieren selbstständig
und mit großer Eigenverantwortung. Langfristig
ist eine Weiterentwicklung als Modellprojekt für
andere Schulen geplant. Als Landessieger erhält
die Schule 2.500 Euro Preisgeld sowie eine
Patenschaft mit dem Energiedienstleister Techem.
Chance auf Bundessieg durch Online-Voting
Am Energiesparmeister-Wettbewerb unter der
Schirmherrschaft von Bundesumweltminister
Carsten Schneider haben sich in diesem Jahr
bundesweit mehr als 55.000 Schülerinnen und
Schüler sowie Lehrkräfte beteiligt – ein neuer
Rekord. Als Landessieger von Nordrhein-Westfalen
wetteifert die Gesamtschule Am Lauerhaas nun im
Online-Voting mit den Preisträgerschulen der
anderen 15 Bundesländer um den Bundessieg.
Bis zum 17. Juni kann auf
www.energiesparmeister.de/voting abgestimmt
werden. Gelingt es der Schule, Bundessieger zu
werden, winken weitere 2.500 Euro Preisgeld. Die
Preisverleihung für alle Siegerschulen findet am
26. Juni im Bundesumweltministerium in Berlin
statt.

Pate aus der Region unterstützt Schule Neben
dem Preisgeld erhält die Gesamtschule Am
Lauerhaas auch Unterstützung bei der
Öffentlichkeitsarbeit. Dafür übernimmt Techem
die Patenschaft: „Die Wiederverwendung von alten
Solarplatten verbindet Energiewende,
Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und
Innovation auf äußerst kreative Weise“, sagt
Katharina Bathe-Metzler, Head of Sustainability,
Communications & Public Affairs.
„Vor
allem aber geben die Schülerinnen und Schüler
der Gesamtschule ‚Am Lauerhaas‘ ein Beispiel
dafür, dass Ideen und Eigenverantwortung den Weg
zum Erfolg bahnen – und ein wichtiger Schritt
hin zu einer nachhaltigen Zukunft sind.
Besonders beeindruckend ist, wie hier konkrete
Lösungen für den Alltag entstehen – genau das
brauchen wir, um die Energiewende schneller in
die Praxis zu bringen. Bravo!“
Bewerbungsfrist für den Heimat-Preis der Stadt
Kleve endet am 30. Juni 2026
Auch in diesem Jahr zeichnet der Heimat-Preis
der Stadt Kleve wieder herausragendes Engagement
aus. Während bereits einige interessante
Bewerbungsvorschläge eingegangen sind, besteht
aktuell noch die Chance auf weitere
Einreichungen: Bis zum 30. Juni 2026 freut sich
die Stadt Kleve über vielfältige Nominierungen
für den diesjährigen Heimat-Preis.

Mit der jährlichen Preisverleihung rückt
außergewöhnliches Engagement ins verdiente
Rampenlicht. Die Auszeichnung ist ein Signal der
Wertschätzung und zugleich eine Einladung an
alle, sich von dieser Begeisterung anstecken zu
lassen. Denn wer sieht, mit wie viel Herzblut
und Einsatz sich Menschen für ihre Heimat
engagieren, wird selbst inspiriert, aktiv zu
werden und unsere Heimat gemeinsam weiter
lebendig zu gestalten.
Der Preis ist mit
insgesamt 7.000 Euro dotiert. Die Finanzierung
erfolgt mit 5.000 Euro aus dem Förderprogramm
„Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir
fördern, was Menschen verbindet“ des
Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und
Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen
sowie einem städtischen Anteil in Höhe von 2.000
Euro. Die Höhe des jeweiligen Preisgeldes
staffelt sich nach der Anzahl der ausgewählten
Preisträgerinnen und Preisträger.
Wer
kann vorgeschlagen werden? Gesucht werden
Personen oder Gruppen, die durch ihr
ehrenamtliches Engagement dazu beitragen, das
kulturelle Erbe zu bewahren, das Miteinander zu
stärken oder neue Impulse für das Leben in Kleve
zu setzen.
Wie können Vorschläge
eingereicht werden? Vorschläge können
mittels eines Formulars und einer Begründung bei
der Stadt Kleve eingereicht werden. Das Formular
und weitere Informationen zu den Kriterien und
dem Verfahren finden Sie auf der städtischen
Website unter www.kleve.de/heimat-preis.
Das Infomobil des Deutschen
Bundestages macht Halt in Dinslaken
Vom 4. Juni bis 6. Juni 2026 ist das
Infomobil des Deutschen Bundestages im Wahlkreis
116 „Oberhausen – Wesel III“ zu Gast. Standort:
Dinslaken - Neutorplatz. Öffnungszeiten:
Donnerstag, 4. Juni 2026 von 11 bis 18 Uhr,
Freitag, 5. Juni 2026 von 9 bis 18 Uhr sowie
Samstag, 6. Juni 2026 von 9 bis 14 Uhr.

© DBT/ Thomas Imo/Photothek
Der 17 Meter
lange und 26 Tonnen schwere Promotion-Truck
tourt jedes Jahr durch rund 60 Städte in ganz
Deutschland. Ziel ist es, die Arbeit des
Parlaments anschaulich zu vermitteln – und im
Laufe von zwei Wahlperioden alle 299 Wahlkreise
zu besuchen. Besucherinnen und Besucher haben
die Gelegenheit, sich vor Ort über die Aufgaben
und Arbeitsweise des Parlaments zu informieren
und das Gespräch mit Vertreterinnen und
Vertretern des Deutschen Bundestages zu suchen.
Oft können auch die
Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises für
Gespräche vor Ort sein. Bitte beachten Sie:
Insbesondere während der Sitzungswochen des
Bundestages in Berlin ist eine Anwesenheit der
Abgeordneten vor Ort in der Regel nicht möglich.
Gruppenbesuche, insbesondere von Schulklassen
bis zu 30 Personen, können vereinbart werden.
Fachkundige Honorarkräfte informieren im
Auftrag des Bundestages, leiten Diskussionrunden
und beantworten Fragen rund um die
parlamentarische Arbeit. Im Infomobil erwarten
Sie zahlreiche Informationsangebote – gedruckt
und digital. Eine Fotowand am Redepult des
Plenarsaals lädt zu einem Erinnerungsfoto ein,
und ein virtueller Rundgang ermöglicht einen
digitalen Besuch im Bundestag. Auch ein
Glücksrad mit kleinen Preisen sowie eine
barrierefreie Hebebühne gehören zur
Ausstattung.
Weitere Informationen zum Infomobil und zu den
anderen Instrumenten der mobilen
Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages
finden Sie unter www.bundestag.de/unterwegs.
Dort sind auch alle weiteren Stationen der
Infotour 2026 aufgeführt.
Wer
das Infomobil diesmal nicht besuchen kann,
findet viele Informationsmaterialien kostenlos
unter www.btgbestellservice.de. Dort lassen
sich Flyer, Broschüren und das Grundgesetz
als PDF herunterladen oder kostenfrei in
gedruckter Form bestellen – teilweise auch in
Fremdsprachen sowie in einfacher oder leichter
Sprache."
Feierabendmarkt
Dinslaken am Freitag, 5. Juni 2026
Feierabendmarkt auf dem Dinslakener Altmarkt.
Hier besteht die Gelegenheit für gemeinsame
Begegnungen und Gespräche. Der Feierabendmarkt
beginnt um 16 Uhr und endet um 20 Uhr. Es gibt
wie immer eine abwechslungsreiche Auswahl an
Speisen und Getränken.
Solo Pizza und
Pottshaker ergänzen das Angebot durch frisch
zubereitete Pizzen beziehungsweise Cocktails und
Getränkespezialitäten. Für die musikalische
Begleitung sorgt Cesare mit einem ansprechenden
Live-Programm. Der Dinslakener Feierabendmarkt
findet an jedem ersten und dritten Freitag im
Monat statt.
Sommerklänge im Forstgarten mit dem Duo HörBar
Am Sonntag, 7. Juni 2026, lädt
die Stadt Kleve um 15 Uhr zum nächsten
Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof
des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist
das Duo HörBar, das mit seinem
abwechslungsreichen Programm aus deutschen
Schlagermelodien, internationalen Evergreens und
ausgewählten Jazz-Klassikern für einen
stimmungsvollen Nachmittag unter freiem Himmel
sorgen wird.

Der Eintritt ist frei. Das Duo HörBar besteht
aus Astrid und André Philippi und begeistert
seit vielen Jahren mit musikalischen Zeitreisen
durch die Jahrzehnte. Die beiden Musiker haben
sich auf die stilvolle Interpretation bekannter
Klassiker der 1950er bis 1980er Jahre
spezialisiert und präsentieren diese mit viel
Gefühl, musikalischer Leidenschaft und einer
persönlichen Note.
Astrid Philippi
überzeugt mit ihrer warmen und ausdrucksstarken
Stimme, während André Philippi die Lieder mit
einfühlsamem Gitarrenspiel und stimmlicher
Begleitung ergänzt. Gemeinsam verleihen sie
bekannten Titeln durch neue Arrangements einen
besonderen Charakter. Ihr Repertoire reicht von
nostalgischen Schlagern über beliebte Evergreens
bis hin zu Jazz-Klassikern und lädt
gleichermaßen zum Mitsingen, Mitklatschen oder
einfach zum Genießen ein.
Bereits seit 2022 gehört das Duo HörBar
regelmäßig zum Programm der Klever
Forstgartenkonzerte und hat sich mit seinen
Auftritten einen festen Platz in den Herzen
vieler Besucherinnen und Besucher erspielt. Auch
in diesem Jahr dürfen sich die Gäste auf eine
rund 90-minütige musikalische Reise freuen, die
Erinnerungen weckt und zugleich zeitlos
unterhält. Die Forstgartenkonzerte sind seit
vielen Jahren ein fester Bestandteil des
kulturellen Lebens in Kleve.
Sie bieten
Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern aller
Generationen die Gelegenheit, hochwertige
Live-Musik in der besonderen Atmosphäre des
historischen Forstgartens zu erleben und
entspannte Sonntagnachmittage im Grünen zu
verbringen. Weitere Informationen sowie das
vollständige Programm der Konzertreihe sind auf
der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte
zu finden.

NRW: 1,3 % mehr Betriebs-, Büro- und
Verwaltungsgebäude fertiggestellt •
2.566 neue Nichtwohngebäude im Jahr 2025
errichtet. • Baukosten stiegen um 7,8 %
gegenüber 2024• Rauminhalt stieg um 7,3 %
Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen
2.566 neue Betriebs-, Büro- und
Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis der Statistik
der Baufertigstellungen mitteilt, waren das
33 Fertigstellungen oder 1,3 % mehr als im Jahr
zuvor. Der Rauminhalt dieser neuen sogenannten
Nichtwohngebäude stieg um 7,3 % auf rund
30 Millionen Kubikmeter.
Investiert
wurden hierfür 5,35 Milliarden Euro – ein
Zuwachs von 7,8 % im Vergleich zu
den Baukosten im Jahr 2024, die bei
4,96 Milliarden Euro lagen. Rund 30 % der 2025
fertiggestellten Nichtwohngebäude in NRW
waren Handels- und Lagergebäude (775; –7,0 %
im Vergleich zu 2024). Bei weiteren knapp 22 %
handelte es sich um landwirtschaftliche
Betriebsgebäude (560; +8,1 %). Außerdem wurden
259 Fabrik- und Werkstattgebäude (+4,0 %) und
245 Büro- und Verwaltungsgebäude (–6,5 %)
fertiggestellt.
Bei den übrigen
727 Nichtwohngebäuden lag der Zuwachs bei 8,3 %,
hier wurden 56 Gebäude mehr fertiggestellt als
2024. Der Rauminhalt gemessen in Kubikmetern –
als Indikator für das Ausmaß der Bauaktivität
bei Nichtwohngebäuden – stieg gegenüber 2024 um
7,3 % auf rund 30 Millionen Kubikmeter.

Zuwachs des Rauminhaltes von über 16 % bei
Handels- und Lagergebäuden Mehr als die Hälfte
des neu umbauten Raumes entfiel mit
15,9 Millionen Kubikmetern auf Handels- und
Lagergebäude – ein Zuwachs von 16,4 % – im
Vergleich zum Vorjahr. Auch bei Fabrik- und
Werkstattgebäuden stieg der Rauminhalt um 22,3 %
auf 3,5 Millionen Kubikmeter.
In der
Kategorie übrige Nichtwohngebäude betrug der
Anstieg 4,8 % bzw. 5,3 Millionen Kubikmeter. Bei
den Büro- und Verwaltungsgebäuden gab es
hingegen einen Rückgang um 27,6 % auf
2,6 Millionen Kubikmeter und bei
den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden wurde
ebenso eine negative Entwicklung verzeichnet mit
–3,1 % auf 2,8 Millionen Kubikmeter.
NRW: Über 104.000 Einbürgerungsanträge
im Jahr 2025 * Gut 90 % der
Einbürgerungsanträge von Personen mit
Nicht-EU-Staatsangehörigkeit – am häufigsten von
Syrerinnen und Syrern * Düsseldorf, Köln,
Essen, Duisburg und Dortmund mit den meisten
Anträgen * Rund 87 % der
Einbürgerungsverfahren mündeten in einer
Einbürgerung
Im Jahr 2025 haben
insgesamt 104.371 Ausländerinnen und Ausländer
einen Einbürgerungsantrag in
nordrhein-westfälischen Einbürgerungsbehörden
gestellt. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
auf Basis der im Jahr 2025 erstmals erhobenen
Einbürgerungsantragsstatistik mitteilt, waren
unter den Antragstellenden etwa gleich viele
Männer (50,6 %) und Frauen (49,4 %).
Regional betrachtet, wurden im Jahr 2025 in
Düsseldorf mit 7.052 die meisten
Einbürgerungsanträge gestellt. Auf den weiteren
Rängen folgen Köln mit 6.822 Anträgen, Essen
(5.624), Duisburg (5.117) und Dortmund (5.033).
Großteil der Einbürgerungsanträge von
Nicht-EU-Staatsangehörigen eingereicht – Syrien
auf Rang 1. Insgesamt 94.468
Einbürgerungsanträge wurden von Personen mit
einer Nicht-EU-Staatsangehörigkeit gestellt –
dies entspricht einem Anteil von 90,5 % an allen
Einbürgerungsanträgen. Darunter waren am
häufigsten Personen mit einer syrischen
Staatsangehörigkeit (21.290) vertreten, gefolgt
von Türkinnen und Türken (16.912) und
Irakerinnen und Irakern (6.355).

Rund 87 % der abgeschlossenen
Einbürgerungsverfahren mündeten in einer
Einbürgerung Im Jahr 2025 wurden in NRW
insgesamt 87.789 Einbürgerungsverfahren
abgeschlossen. Mit einem Anteil von 86,7 %
mündete der überwiegende Teil der Verfahren in
einer Einbürgerung.
Bei 5,8 % der
Verfahrenserledigungen erfolgte eine Rücknahme
des Einbürgerungsantrags und in 5,2 % der Fälle
wurde der Einbürgerungsantrag abgelehnt. In
weiteren 2,3 % wurde das Einbürgerungsverfahren
aus sonstigen Gründen, wie beispielsweise Tod
oder Fortzug der antragstellenden Person ins
Ausland, eingestellt.
Wesel und
Salzwedel pflegen lebendige Städtepartnerschaft
Bürgermeister Rainer Benien hat vom
29. bis 31. Mai 2026 am Hansefest in Wesels
Partnerstadt Salzwedel teilgenommen. Eingeladen
hatte ihn der Bürgermeister der Hansestadt
Salzwedel, Olaf Meining. Begleitet wurde der
Besuch auch durch den Austausch mit
Vertreterinnen und Vertretern von
WeselMarketing.

v.l.: Bürgermeister von Wesel Rainer Benien und
Bürgermeister von Salzwedel Olaf Meining
Das Hansefest in Salzwedel bot erneut einen
passenden Rahmen, um die langjährige Verbindung
beider Hansestädte sichtbar zu machen. Neben dem
Besuch des Festes standen persönliche Gespräche
und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.
„Unsere Städte verbindet nicht nur die
gemeinsame Hansegeschichte. Gerade die
persönlichen Begegnungen halten eine
Städtepartnerschaft lebendig. Ich danke
Bürgermeister Olaf Meining und allen Beteiligten
in Salzwedel sehr herzlich für die Einladung und
die große Gastfreundschaft“, so Bürgermeister
Rainer Benien. Ein besonderer Mehrwert des
Besuchs war der Austausch im Bereich Feuerwehr.
Dabei ging es um Organisation, Ausstattung
und aktuelle Herausforderungen im Brandschutz.
Beide Seiten waren sich einig, diesen fachlichen
Kontakt fortzuführen. „Städtepartnerschaften
leben davon, dass man voneinander lernt und
miteinander im Gespräch bleibt. Der Austausch
zur Feuerwehr hat gezeigt, dass es viele
praktische Themen gibt, bei denen ein weiterer
Kontakt für beide Städte interessant ist“,
erklärt Bürgermeister Rainer Benien.
Die
Stadt Wesel wird die partnerschaftlichen
Beziehungen nach Salzwedel auch künftig aktiv
pflegen und freut sich auf weitere Begegnungen
zwischen beiden Hansestädten.
Moers: Zwei Kitas feiern Jubiläum und öffnen die
Türen für ein Wiedersehen Ehemalige
Kinder, Familien und Mitarbeitende sind herzlich
eingeladen: Am Samstag, 20. Juni, wird in
Hülsdonk und Kapellen nicht nur gefeiert,
sondern auch gemeinsam zurückgeblickt – auf
viele Jahre voller Geschichten, Begegnungen und
gewachsener Gemeinschaft.
Die städtische
Kita Rüttgersweg in Hülsdonk hat ihr 30-jähriges
Jubiläum und lädt von 14.15 bis 17.30 Uhr ein.
In der städtischen Kita Walter-Karentz-Straße in
Kapellen sind es 25 Jahre, gefeiert wird dort
von 10 bis 14 Uhr.
Beide Einrichtungen
haben ein buntes Programm vorbereitet: Spiele,
Aufführungen, Mitmachaktionen sowie Essen und
Trinken sorgen für eine lebendige Atmosphäre für
Kinder, Eltern und Gäste. Im Mittelpunkt steht
dabei auch das Wiedersehen mit vielen vertrauten
Gesichtern – ein Anlass, alte Erinnerungen
aufleben zu lassen und neue hinzuzufügen.
Moers: Triathlon feiert Premiere:
Einschränkungen am 7. Juni, Zuschauen erwünscht
Wenn am Sonntag, 7. Juni, erstmals der große
Triathlon des Moerser TV stattfindet, stehen
Schwimmen, Radfahren und Laufen im Mittelpunkt.
Damit die Wettkämpfe sicher durchgeführt werden
können, müssen einige Straßen vorübergehend in
beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Die
Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um
Verständnis. Die Sperrungen gelten ab 6 Uhr bis
voraussichtlich 15 Uhr.
Betroffen sind
die Filder Straße von der Venloer über die
Moerser Straße bis zum Ortseingang Kapellen, die
Wilhelm-Anlahr-Straße sowie die Holderberger
Straße zwischen Wilhelm-Anlahr- und Lauersforter
Straße. Alle Anwohnerinnen und Anwohner wurden
bereits schriftlich über die Veranstaltung
informiert. Wer direkt an der Rennstrecke wohnt,
wurde zusätzlich persönlich angesprochen.
Hier kann man zuschauen Es gibt
zahlreiche Möglichkeiten, die Athletinnen und
Athleten anzufeuern. Los geht es um 10 Uhr mit
dem Schwimmen im Bettenkamper Meer. Der Zugang
durch den Park bleibt allerdings den
Teilnehmenden vorbehalten. Auch die Radstrecke
rund um Holderberg bietet viele Plätze zum
Zuschauen. Besonders gut eignen sich die Kurve
am ‚Pfannkuchenhaus‘ (Ecke Holderberger
Straße/Wilhelm-Anlahr-Straße) sowie die Moerser
Straße zwischen Bruchstraße und Holderberger
Straße.
Aus Rücksicht auf die Tiere
bitten die Veranstalter jedoch darum, im Bereich
des Agnetenhofs und anderer Gestüte auf
Anfeuerungsrufe zu verzichten. Das Herzstück der
Veranstaltung wird die Großsportanlage Filder
Benden sein. Dort verläuft die Laufstrecke mit
Zielbereich, Siegerehrung und Rahmenprogramm.
Der letzte Wettkampf startet um 13 Uhr. Dann
beginnen auch die Siegerehrungen.
Parkmöglichkeiten für Gäste Ideal wäre, wenn
möglichst viele selbst sportlich zur
Veranstaltung anreisen. Für Besucherinnen und
Besucher stehen allerdings auch einige
Parkplätze zur Verfügung: Freizeitpark (Filder
Straße 148), Bettenkamper Meer (Krefelder Straße
190) und Schlosspark (Krefelder Straße 97).
Weitere Kapazitäten bieten der Parkplatz am
Hotel Van der Valk sowie angrenzende
Wohngebiete. Die Veranstalter bitten darum, die
ausgewiesenen Park- und Halteverbote –
insbesondere entlang der Krefelder, Venloer und
Vinner Straße– zu beachten.
Moers: Radfahrt ins Blaue bei der ‚Tour de
LINEG‘ Eine 50 Kilometer lange
Radstrecke bei gemütlichem Tempo und viele Infos
über die Wasserwirtschaft der LINEG am linken
Niederrhein – das bietet die ‚Tour de LINEG‘ am
Samstag, 13. Juni, von 10 bis 16 Uhr. Treffpunkt
ist der Parkplatz Freizeitpark, Krefelder
Straße, in Hülsdonk.
In Kooperation von
LINEG und vhs Moers – Kamp-Lintfort erleben die
Teilnehmenden bei der Radtour die blaugrüne
Infrastruktur, entdecken Renaturierungen und
gehen dem Wasser auf den Grund. Interessierte
können an der ‚TOUR de LINEG‘ kostenlos
teilnehmen.
Für die Radtour ist
eine vorherige Anmeldung erforderlich – entweder
telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online
unter www.vhs-moers.de.
Weltblutspendetag am 14. Juni:
Blutversorgung über den Sommer sichern
Wenn immer weniger Menschen regelmäßig Blut
spenden, ist das ein gefährliches Spiel auf
Zeit. Eine stabile Blutversorgung darf nicht
dauerhaft auf den Schultern einer kleiner
werdenden Gruppe besonders engagierter
Spenderinnen und Spender ruhen.
Zwar
konnten in den vergangenen Jahren saisonale
Engpässe deutlich reduziert werden, doch was
kurzfristig Stabilität schafft, macht das System
langfristig anfälliger. Vor dem Hintergrund des
demografischen Wandels bleibt es deshalb
entscheidend, neue und insbesondere jüngere
Menschen dauerhaft für die Blutspende zu
gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen
die DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf,
gerade in den Sommermonaten Blut zu spenden.
Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und Reisezeit
sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger
Menschen Blut spenden gehen. Gleichzeitig bleibt
der Bedarf an Blutpräparaten in den Kliniken
unverändert hoch. Täglich werden Blutspenden für
die Versorgung von Unfallopfern,
Krebspatientinnen und -patienten, Menschen mit
schweren Erkrankungen oder bei komplizierten
Operationen benötigt.
Die
Herausforderungen für die Blutversorgung werden
durch den demografischen Wandel zusätzlich
verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert
zunehmend, gleichzeitig werden die nachfolgenden
Generationen kleiner. Zugleich erreichen die
geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten
Babyboomer das Rentenalter. Damit wächst die
Zahl älterer Menschen, die medizinisch versorgt
werden müssen, während gleichzeitig weniger
junge Menschen nachkommen, die potenziell Blut
spenden können.
Diese Entwicklung
verändert die Struktur der Blutspende bereits
heute spürbar. Der Weltblutspendetag ist
jedoch nicht nur ein Tag des Appells, sondern
auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen,
die sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer
Blutspende in den Dienst der Gemeinschaft
stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter
Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende
schwerkranke und verletzte Menschen jeden Alters
verlassen müssen.

Die DRK-Blutspendedienste appellieren
insbesondere an junge Erwachsene und
Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem
Thema Blutspende auseinanderzusetzen und
Verantwortung zu übernehmen. Jede einzelne
Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine:
www.drk-blutspende.de
Blutspenden in NRW,
RLP und dem Saarland Aktuelle Termine und
Informationen zur Blutspende im Westen finden
sich unter: www.blutspende.jetzt
Wer
unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel
wegen der Einnahme bestimmter Medikamente –
möglich ist, kann sich kostenfrei bei der
Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11
949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter
www.blutspende.jetzt ein praktischer
Online-Check zur Verfügung.
Warum ist die
Blutspende beim DRK so wichtig? Der
DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine
sichere medizinische Grundversorgung für mehr
als 23 Millionen Menschen in seinem
Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78
Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.
Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich
gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es
nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis
oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche
Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten
– und kann bis zu drei Schwerkranken oder
Verletzten helfen.
Esther
Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger machen sich
auf eine lange WM-Reise.

Thomas Hitzlsperger, Ex-Profi und ARD-Experte,
und Esther Sedlaczek, Moderatorin. ©
SWR/Patricia Neligan
"WM-Wahnsinn und
Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM"
Eine Reportagereise mit Esther Sedlaczek und
Thomas Hitzlsperger / ab 4. Juni 2026 in der ARD
Mediathek und am 10. Juni, 20:15 Uhr im Ersten
Es wird die größte WM aller Zeiten, fünf Wochen,
quer über den zerrissenen nordamerikanischen
Kontinent. Mehr Spiele, mehr Teams, mehr
Anstoßzeiten - keine WM für
Fußballromantiker:innen. Oder doch?
Für
die einen ist es der Triumpf des Gigantismus und
des Kommerzes, für andere zeigt es, wie global,
wie attraktiv und wie einzigartig der Fußball
ist. Die Reportagereise "WM-Wahnsinn und
Titel-Träume: Deutschland bei der Mega-WM" mit
Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger steht
ab 4. Juni in der ARD Mediathek zum Abruf bereit
und wird am 10. Juni um 20:15 Uhr im Ersten
ausgestrahlt.
Exklusive Einblicke in den
deutschen WM-Traum Esther Sedlaczek und Thomas
Hitzlsperger machen sich auf eine lange
WM-Reise. Sie besuchen alle drei Gastgeberländer
treffen Stars wie Leon Draisaitl -
Eishockey-Idol in Kanada und in Deutschland. Mit
Marco Reus erkunden sie den Fußball in
Kalifornien in den USA, mit Fans erleben sie den
kleinen Fußball-Grenzverkehr nach Tijuana in
Mexiko. Vor allem sind sie aber nahe an der
deutschen Mannschaft.
Und natürlich
träumen Deutschlands Elitekicker von einer
erfolgreichen WM und dem Pokal. Exklusive
Interviews mit Bundestrainer Julian Nagelsmann,
DFB-Sportdirektor Rudi Völler und Nico
Schlotterbeck geben erstaunliche Einblicke.
Ein Fußball-Turnier der Extreme Die Fans
in Curaçao feiern die erste WM-Teilnahme ihrer
kleinen Karibik-Insel und fiebern dem Spiel
gegen Deutschland entgegen. Kritiker:innen
bemängeln den Gigantismus dieser Mega-WM mit
über 100 Spielen, den überbordenden Kommerz, die
mangelnde Rücksicht auf Spieler und deren
Gesundheit. Astronomische Ticketpreise machen
die WM für viele Fans unbezahlbar.
Die
angespannte politische Weltlage und die äußerst
umstrittene Männerfreundschaft von US-Präsident
Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino
belasten dieses Turnier zusätzlich. Esther
Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger auf
WM-Entdeckungsreise Esther Sedlaczek und Thomas
Hitzlsperger treffen auf ihrer Reise
Freizeitkicker, Wirtschaftsfachleute,
Fußballmanager, Spielerberater und den König der
Athleten.
Aus all diesen Begegnungen
wird am Ende ein Bild, das zeigt, was diese WM
kann und soll - aber auch, was sie nicht kann
und vielleicht auch nicht soll. Produktion
"WM-Wahnsinn und Titel-Träume: Deutschland bei
der Mega-WM" ist eine Produktion des SWR, Autor:
Philipp Sohmer, Redaktion: Thomas Wehrle. Die
Reportage steht ab 4.6.2026 in der ARD
Mediathek, Ausstrahlung im Ersten am 10.6., um
20:15 Uhr.
Fußball-WM 2026: Die
wichtigsten Regeln zu Autokorso, Deko & Co.
Von Fahnen am
Fahrzeug bis zur Heimfahrt nach dem Public
Viewing: Der ACV erklärt, was Autofahrer während
der WM wissen sollten

Beim Autokorso nach dem WM-Spiel gelten klare
Regeln. / Bildrechte: Getty Images/iStockphoto
Es dauert nicht mehr lange, bis die
Fußball-WM 2026 beginnt: Am 11. Juni startet das
Turnier in Mexiko, Kanada und den USA. Auch in
Deutschland steigt damit die Vorfreude auf
spannende Spiele, gemeinsame Fußballabende und
ausgelassene Feiern. Fahnen am Auto oder
spontane Autokorsos gehören für viele Fans fest
zur Turnierzeit dazu. Damit die WM-Euphorie
nicht zu gefährlichen Situationen, Bußgeldern
oder Punkten in Flensburg führt, erklärt der ACV
Automobil-Club Verkehr, was Autofahrer wissen
sollten.
Auto-Deko: Flaggen,
Spiegelüberzüge & Fanschals Wenn die
Vorfreude auf das Turnier steigt, sind sie
wieder überall zu sehen: Fahnen auf der
Motorhaube, Fanschals auf der Hutablage und
Spiegelüberzüge in Landesfarben. Für viele Fans
gehört es zu einer Fußball-WM dazu, das eigene
Auto passend zur Lieblingsnation zu schmücken.
Grundsätzlich ist das auch erlaubt, solange
die Verkehrssicherheit nicht darunter leidet.
Problematisch wird es dann, wenn die Deko nicht
richtig befestigt ist oder die Sicht
beeinträchtigt, zum Beispiel durch große Fahnen
am Seitenfenster. Auch integrierte Blinker in
den Außenspiegeln dürfen durch Spiegelüberzüge
(sogenannte Spiegelsocken) nicht verdeckt
werden.
Vor allem auf der Autobahn und
bei höheren Geschwindigkeiten wird schlecht
befestigte Deko schnell zum Risiko. Löst sich
etwa ein Fanschal oder eine Fahne während der
Fahrt, können sie andere Verkehrsteilnehmer
behindern oder gefährden. Kommt es dadurch zu
einem Unfall, drohen Bußgelder und Punkte in
Flensburg.
Darauf ist bei der Auto-Deko
zu achten: Das Sichtfeld des Fahrers darf
nicht eingeschränkt sein Die Kennzeichen
müssen vollständig sichtbar bleiben
Integrierte Blinker in den Außenspiegeln dürfen
nicht verdeckt werden Die Dekoration muss
sicher befestigt sein Keine losen oder
abstehenden Teile Vor längeren Fahrten oder
auf der Autobahn sollte die Auto-Deko
vorsichtshalber abgenommen werden.
Autokorso: Hupen, Kreuzungen & rote Ampeln
Spätestens nach einem wichtigen Sieg bilden sich
vielerorts spontane Autokorsos. Was für viele
Fans zum Feiern einfach dazugehört, ist
straßenverkehrsrechtlich allerdings nicht ganz
unproblematisch. Denn unnötiges Hin- und
Herfahren sowie vermeidbare Lärmbelästigung sind
grundsätzlich untersagt. Während großer
Fußballturniere werden Autokorsos vielerorts
zwar geduldet, solange die Verkehrssicherheit
nicht gefährdet wird. Die allgemeinen
Verkehrsregeln gelten jedoch weiterhin. Wer sich
nicht daran hält, riskiert schnell Bußgelder und
Punkte.
Beispielsweise ist das Hupen nur
zur Warnung vor Gefahren oder außerhalb
geschlossener Ortschaften zur Ankündigung eines
Überholvorgangs erlaubt (§ 16 Abs. 1 StVO). Bei
Autokorsos wird das Hupen zwar häufig toleriert,
verlassen sollte man sich darauf jedoch nicht.
Klar ist auch: Wer einfach weiterfährt,
obwohl die Ampel bereits auf Rot gesprungen ist,
begeht einen Verstoß. Auch das Blockieren von
Kreuzungen, etwa um den Korso zusammenzuhalten,
kann schnell als Verkehrsbehinderung gewertet
werden. Kritisch wird es spätestens dann, wenn
Einsatzfahrzeuge behindert werden oder keine
Rettungsgasse mehr gebildet werden kann.
Wichtig für Autokorsos: Alle Verkehrsregeln
gelten ohne Ausnahme Rote Ampeln und Vorfahrt
dürfen nicht ignoriert werden Absichtliches
Blockieren von Kreuzungen ist unzulässig Alle
Insassen müssen angeschnallt sein und auf
zugelassenen Sitzplätzen sitzen
Warnblinkanlage, Hupe und Lichthupe dürfen nicht
missbräuchlich verwendet werden Die
Rettungswege müssen jederzeit frei bleiben
Nicht nur beim Fahren ist Wachsamkeit
angesagt, sondern auch beim Parken. Vor allem
rund um Public-Viewing-Veranstaltungen werden
Halteverbote, Einfahrten oder Rettungswege in
der Feierlaune schnell übersehen. Wer unachtsam
parkt, riskiert schnell ein Bußgeld oder sogar
das Abschleppen des Fahrzeugs.
Feiernde
Mitfahrer: Fenster, Schiebedach & Ladeflächen
In der Euphorie nach einem Sieg verschwimmen die
Grenzen schnell. Was im einen Moment Freude
ausdrückt, kann im anderen Moment zu einer
Gefahr im Straßenverkehr werden. Zum
Beispiel dann, wenn Mitfahrer nicht mehr richtig
gesichert sind. Wer sich während der Fahrt aus
dem Fenster oder Schiebedach lehnt, riskiert bei
Bremsungen oder einem Ausweichmanöver ernsthafte
Verletzungen. Mitfahrer dürfen grundsätzlich nur
angeschnallt und auf zugelassenen Sitzplätzen
mitfahren.
Verboten ist es auch, große
Fahnen an langen Stangen oder andere Gegenstände
während der Fahrt aus dem Fenster zu halten. Sie
können andere Verkehrsteilnehmer behindern oder
bei höheren Geschwindigkeiten schnell zur Gefahr
werden. Pyrotechnik wie Bengalos oder
Feuerwerkskörper hat im Auto und während der
Fahrt nichts verloren.
Auch wenn solche
Szenen immer wieder zu sehen sind, handelt es
sich um klare Verstöße gegen die
Straßenverkehrsordnung. Wer andere gefährdet,
muss mit Bußgeldern und Punkten rechnen. Kommt
es dabei zu einem Unfall, kann außerdem die
Haftungsfrage eine Rolle spielen.
WM-Liveticker im Auto: Smartphone & Tablet
Für Autofahrer, die während eines Spiels
unterwegs sind, kann es verlockend sein, die WM
im Auto auf einem mobilen Gerät zu streamen.
Aber: Für Autofahrer ist die Nutzung von
Smartphone oder Tablet während der Fahrt nur
sehr eingeschränkt erlaubt. Das Gerät darf nicht
in die Hand genommen oder aktiv bedient werden.
Wer dagegen verstößt, muss mit mindestens 100
Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg
rechnen. Kommt es dabei zu einer Gefährdung oder
einem Unfall, können die Strafen deutlich höher
ausfallen.
Auch ein WM-Livestream auf
einem fest montierten Gerät ist während der
Fahrt problematisch, wenn bewegte Bilder für den
Fahrer sichtbar sind und vom Verkehr ablenken
können. Das kann selbst dann als Verstoß
gewertet werden, wenn das Gerät nicht in die
Hand genommen wird. Schon ein kurzer Blick aufs
Display kann reichen, um bei Tempo 50 mehr als
25 Meter „blind“ zurückzulegen.
Eine
bessere Alternative ist die klassische
Live-Reportage im Radio. So bleiben Fußballfans
auf dem Laufenden, ohne sich vom Verkehr
ablenken zu lassen. Noch einfacher wird es mit
Mitfahrern: Sie können das Spiel verfolgen und
den Fahrer auf dem Laufenden halten. Doch auch
hier sollten dem Fahrer selbst kurze Spielszenen
während der Fahrt nicht gezeigt werden.
Alkohol am Steuer: Auto, Fahrrad & E-Scooter
Für viele Fans gehört auch Alkohol zu einem
WM-Spiel dazu. Gerade wenn Spiele spät am Abend
stattfinden, fallen Feier und Heimweg schnell
zusammen. Umso wichtiger ist es, die geltenden
Promillegrenzen im Blick zu behalten.
Für
Autofahrer liegt die Grenze bei 0,5 Promille.
Doch bereits ab 0,3 Promille kann es kritisch
werden, wenn Fahrfehler oder
Ausfallerscheinungen hinzukommen. In solchen
Fällen spricht man von relativer
Fahruntüchtigkeit. Dann kann bereits eine
Straftat vorliegen, auch wenn die Promillegrenze
von 0,5 noch nicht erreicht ist.
Für
Fahranfänger in der Probezeit gilt ein absolutes
Alkoholverbot. Die wichtigsten
Promillegrenzen im Überblick: Autofahrer: 0,5
Promille Straftat möglich ab 0,3 Promille bei
Ausfallerscheinungen 0,0 Promille in der
Probezeit Fahrradfahrer: absolute
Fahruntüchtigkeit ab 1,6 Promille E-Scooter:
gleiche Regeln wie beim Auto
Gerade
E-Scooter werden häufig unterschätzt. Viele
gehen davon aus, dass hier lockerere Regeln
gelten, tatsächlich greifen jedoch die gleichen
Promillegrenzen wie beim Autofahren. Wer nach
einer Feier alkoholisiert mit dem E-Scooter
fährt, riskiert schnell Bußgelder und Punkte.
ACV Info: Müdigkeit nach späten Spielen
nicht unterschätzen Gerade nach späten
Spielen sollte die eigene Müdigkeit nicht
unterschätzt werden. Sie kann die
Reaktionsfähigkeit ähnlich stark beeinträchtigen
wie Alkohol. Bereits ein kurzer Sekundenschlaf
kann dazu führen, dass Gefahrensituationen zu
spät erkannt werden. Wer sich nicht mehr fit
fühlt, sollte auf alternative Verkehrsmittel
setzen oder sich fahren lassen.
Interdisziplinäre Spitzenmedizin im Krankenhaus
Bethanien Moers bei seltenem Tumorfall
Komplexe Operation an der Luftröhre verläuft
erfolgreich – 88-jährige Patientin kann wieder
frei atmen Eine außergewöhnliche
medizinische Herausforderung konnte im
Krankenhaus Bethanien Moers erfolgreich
bewältigt werden: Bei der 88-jährigen Cäcilie
Grzeschik aus Moers diagnostizierten die
behandelnden Ärzt:innen einen seltenen Tumor an
und in der Luftröhre, der bereits rund 90
Prozent der Atemwege verengte. Dank der guten
Zusammenarbeit mehrerer Fachabteilungen sowie
einer hochspezialisierten Operation geht es der
Patientin heute deutlich besser.
„Ich
dachte zunächst an eine Erkältung“, berichtet
Cäcilie Grzeschik. „Doch trotz Hausarztbesuchen,
Antibiotika und verschiedener Medikamente wurden
die Beschwerden immer schlimmer. Ich bekam nur
schlecht Luft.“ Die zuvor sehr aktive Seniorin
litt seit Dezember 2025 zunehmend unter Atemnot
und einem pfeifenden Atemgeräusch. Von der
Notaufnahme im Krankenhaus Bethanien ging es für
die Moerserin in die Klinik für Lungen- &
Bronchialheilkunde.
Im Zuge weiterer
Untersuchungen – darunter CT und Bronchoskopie –
entdeckten die Spezialist:innen eine etwa vier
Zentimeter große Raumforderung direkt an und in
der Luftröhre. „Es handelte sich um einen
äußerst seltenen und zugleich schweren Fall“,
erklärt Dr. Thomas Krbek, Chefarzt der Klinik
für Thoraxchirurgie am Krankenhaus Bethanien
Moers.
„Die Verengung der Luftröhre war
bereits weit fortgeschritten.“ Um die Atemwege
dauerhaft zu sichern, entschied sich das
interdisziplinäre Team zu einem hochkomplexen
operativen Eingriff. Dabei wurde der von dem
Tumor befallene Abschnitt der Luftröhre entfernt
und die gesunden Enden anschließend wieder
zusammengenäht.
„Die besondere
Herausforderung bestand darin, die Spannung auf
der rekonstruierten Luftröhre möglichst gering
zu halten“, erläutert Aivars Berzins, Oberarzt
der Klinik für Thoraxchirurgie am Krankenhaus
Bethanien Moers und Operateur der Patientin.
„Deshalb musste der Kopf der Patientin nach der
Operation in einer speziellen Schonhaltung
fixiert werden, damit die innere Naht
komplikationslos verheilen konnte.“
An
dem Eingriff beteiligt war auch die Klinik für
Allgemein- & Viszeralchirurgie des Krankenhauses
Bethanien. „Im Bereich der Operation verlaufen
lebenswichtige Strukturen wie die
Stimmbandnerven, die keinesfalls verletzt werden
dürfen. Auch die Schilddrüse befindet sich
unmittelbar vor der Luftröhre. Diese habe ich
unter Schonung der genannten Strukturen
freigelegt“, erklärt Prof. Dr. Dirk Bausch,
Chefarzt der Klinik für Allgemein- &
Viszeralchirurgie.
Auch die
anästhesiologische Betreuung stellte höchste
Anforderungen an das ärztliche und pflegerische
Team. „Bei Eingriffen an der Luftröhre befindet
man sich genau in dem Bereich, über den
normalerweise die Beatmung erfolgt“, sagt Dr.
Sebastian Daehnke, Chefarzt der Klinik für
Anästhesiologie & Operative Intensivmedizin.
„Die Sicherstellung der Sauerstoffversorgung
während der Operation erforderte deshalb höchste
Präzision und Erfahrung. Dass der Eingriff so
reibungslos verlaufen ist, war eine
herausragende Teamleistung.“
Nach der
Operation wurde die Patientin zunächst
intensivmedizinisch betreut und frühzeitig
physiotherapeutisch mobilisiert. Bereits wenige
Tage später konnte sie auf die Normalstation
verlegt werden. „Heute kann ich wieder gut
atmen“, sagt Cäcilie Grzeschik erleichtert. „Ich
bin zwar noch etwas geschwächt, aber ich bin
sehr froh, dass alles so gut verlaufen ist. Die
Ärztinnen sowie Ärzte und Pflegekräfte haben
sich hervorragend um mich gekümmert.“
„Bereits vor der Operation haben wir Frau
Grzeschik offen erklärt, dass es sich um einen
schweren und hochkomplexen Eingriff handelt“,
sagt Dr. Uldis Kopeika, Oberarzt der Klinik für
Thoraxchirurgie. „Gleichzeitig konnten wir ihr
aber auch die Sicherheit geben, dass sie bei uns
in erfahrenen Händen ist und wir alles
daransetzen werden, dass sie wieder gesund wird.
Genauso ist es eingetreten – darüber freuen wir
uns gemeinsam mit der Patientin sehr.“

Freuen sich über den erfolgreichen Verlauf des
hochkomplexen Eingriffs im Krankenhaus Bethanien
Moers: Patientin Cäcilie Grzeschik gemeinsam mit
Dr. Thomas Krbek, Prof. Dr. Dirk Bausch, Aivars
Berzins, Dr. Uldis Kopeika und Dr. Sebastian
Daehnke (v.l.).
Neues
Amtsblatt Am 29. Mai 2026 ist ein
neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen.
Es informiert unter anderem über eine
Ausschreibung von Sanierungsarbeiten. Das
städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen
werden. Schulausschuss
tagt Am Montag, den 8. Juni 2026,
tagt der Schulausschuss der Stadt Dinslaken.
Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:30 Uhr
im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine
sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen
sind online im Ratsinformationssystem zu
finden: https://ris.dinslaken.de.
Dinslaken: Kampfmittelfund: Evakuierung
und Sprengung erfolgt (1.6.26)
Aktualisierung von 17:47 Uhr: Die Maßnahme wurde
erfolgreich durch den
Kampfmittelbeseitigungsdienst der
Bezirksregierung Düsseldorf beendet. Wir danken
insbesondere allen Anwohner*innen und
Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld.
Im Bereich des Bahndamms an der
Bertastraße in Dinslaken wurden heute (1.6.2026)
im Rahmen von Bauarbeiten Kampfmittel aus dem
Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die beiden
Panzersprenggranaten müssen wegen Beschädigungen
kontrolliert gesprengt werden. Im
Gefahrenbereich von 70 Metern um die Fundstelle
müssen bis 17:30 Uhr rund 70 Anwohner*innen ihre
Wohnungen und Häuser verlassen. Dies betrifft
Wohngebäude auf der Bertastraße, Angelikastraße,
Almutstraße,
Annastraße und dem
Dorisweg. Alle betroffenen Haushalte werden
durch persönliche Ansprache der Ordnungsbehörde
informiert. Die Sprengmaßnahme selbst wird
voraussichtlich nur wenige Minuten in Anspruch
nehmen und wird nach der abgeschlossenen
Evakuierung vorgenommen.
Menschen, die
auf Unterstützung beim Verlassen ihrer Wohnung
angewiesen sind, etwa wegen Bettlägerigkeit,
Pflegebedürftigkeit oder medizinischer
Einschränkungen, wenden sich bitte an die
Ordnungskräfte vor Ort oder melden sich umgehend
telefonisch unter 02064-66-515. Ein
Krankentransport oder eine organisierte
Beförderung kann bei Bedarf organisiert werden.
Der betroffene Bereich wird ab sofort
weiträumig abgesperrt, auch die Bahnstrecke muss
in diesem Teilbereich gesperrt werden. Die
Ordnungskräfte kontrollieren vor der geplanten
Sprengung, ob alle Personen den Gefahrenbereich
verlassen haben. Nach Abschluss der Maßnahmen
wird die Stadt Dinslaken umgehend informieren,
unter anderem auf www.dinslaken.de,
über die städtische Facebook- und Instagramseite
sowie die örtliche Presse.
Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten
in Lübeck: Die Stadt Wesel zeigt Haltung gegen
Antifeminismus
Mit einer Demonstration von der
Kongresshalle zum Holstentor in Lübeck setzten
am 18. Mai mehr als 700 Frauen ein Zeichen der
Solidarität für Menschen in Not. Quelle
BAG/Susanne Hübner Die 29. Bundeskonferenz der
Gleichstellungsbeauftragten fand vom 17. bis 19.
Mai in Lübeck statt.
Mit über 500
Teilnehmenden aus 16 Bundesländern war die
Beteiligung zahlreich. Teil der Community war
auch die Stadt Wesel, vertreten durch die
Gleichstellungsbeauftragte Regina
Schmitz-Lenneps. Thematisiert wurden
insbesondere Antifeminismus und
geschlechtsspezifische Gewalt. Antifeminismus
ist kein Randphänomen, sondern zieht sich quer
durch alle Schichten der Gesellschaft. Viele
namhafte Expertinnen referierten zu Themen mit
dem Schwerpunkt Antifeminismus.
Unter
anderem wurde die gezielte Beeinflussung von
Menschen über „soziale Medien“ als Problemfeld
in den Fokus genommen. Katja Grieger, die
Geschäftsführerin des Bundesverbands der
Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in
Deutschland (BFF), hielt einen Fachvortrag
darüber, wie antifeministische Inhalte
demokratisches Denken unterwandern und
verzerren. Es wurde deutlich gemacht, dass die
Gewalterfahrungen von Betroffenen herabgewürdigt
und verharmlost werden.
Im Fokus stand
außerdem, wie verschiedene ideologische
Strömungen Gewalt legitimieren und fördern,
insbesondere in Online-Communities wie dem
Incel- bzw. Manosphere-Umfeld. Es wurde
hervorgehoben, dass Prävention
gesamtgesellschaftlich betrachtet werden muss,
um alle Menschen zu sensibilisieren und
einzubeziehen. Nur so erhalten Betroffene mehr
Sichtbarkeit und Schutz gegen Gewalt.

Mit einer Demonstration von
der Kongresshalle zum Holstentor in Lübeck
setzten am 18. Mai mehr als 700 Frauen ein
Zeichen der Solidarität für Menschen in Not.
Damit bezog die Stadt Wesel bundesweit klar
Stellung gegen Antifeminismus.

NRW: Zahl der
Scheidungen um 4,2 % gestiegen
* 30.821 Ehepaare
ließen sich 2025 scheiden * Die meisten
Scheidungen erfolgten nach 7 Ehejahren *
Rund 30.000 minderjährige Kinder von Scheidungen
betroffen
Im Jahr 2025 haben sich in
Nordrhein-Westfalen 30.821 Ehepaare scheiden
lassen. Das waren 4,2 % mehr als im Jahr zuvor.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg
damit die Scheidungsanzahl das zweite Jahr in
Folge leicht an.
Zuvor war sie
kontinuierlich von 46.098 im Jahr 2008 auf
29.116 im Jahr 2023 gesunken. Unter den
Geschiedenen im Jahr 2025 waren 380
gleichgeschlechtliche Paare. Ein Jahr zuvor
waren 331 gleichgeschlechtliche Ehen gerichtlich
geschieden worden.

Die meisten Scheidungen erfolgten nach 7
Ehejahren 5,7 % der Ehen wurden 2025 nach 7
Ehejahren geschieden: Damit entfiel der größte
Anteil der Ehelösungen auf Ehen mit Heiratsjahr
2018. Es folgten nach der Statistik der
rechtskräftigen Beschlüsse in
Eheauflösungssachen Scheidungen von Ehen, die
2017 bzw. 2019 geschlossen worden waren. Es gab
vergleichsweise wenige Scheidungen von Personen,
deren Eheschließung vor 1980 lag.

Rund 30.000 minderjährige Kinder von Scheidungen
betroffen Bei den 30.821 Scheidungen im Jahr
2025 handelte es sich in fast der Hälfte der
Fälle um Ehen ohne minderjährige Kinder. In rund
23 % der Fälle war 1 minderjähriges Kind von der
Scheidung betroffen und in rund 21 % der Fälle
waren es 2. Bei rund 1 % der Scheidungen wurden
Ehen von Ehepartnern gelöst, die 5 oder mehr
minderjährige Kinder hatten.
Insgesamt
betrafen die Ehelösungen im Jahr 2025 rund
30.000 minderjährige Kinder. Scheidung in etwas
mehr als der Hälfte der Fälle von der Frau
beantragt Bei 16.659 Scheidungen und damit etwas
mehr als der Hälfte hatte die Frau die Ehelösung
beantragt; in 1.198 Fällen erfolgte dies ohne
Zustimmung des Partners oder der Partnerin.
Demgegenüber hatten 12.645 Männer die
Initiative zur Ehelösung ergriffen, in 800
Fällen ohne Zustimmung der Partnerin oder des
Partners. Beide Eheleute hatten in 1.517 Fällen
die Scheidung beantragt. Hinweise zur Statistik
Basis ist die Statistik rechtskräftiger Urteile
in Ehesachen.
Diese wertet die Meldungen
der Familiengerichte aus. Sie differenziert nach
der Art der Entscheidung, der Antragstellung,
der Ehedauer sowie nach den persönlichen
Merkmalen der Eheleute und weist die Anzahl der
Kinder aus diesen Ehen aus.
Schulische Gesundheitsausbildung in NRW: Zwei
Drittel der Auszubildenden sind weiblich
* Hohe Frauenanteile bei Ausbildungen zur
pharmazeutisch-technischen Assistenz und in der
Ergotherapie * Relativ ausgeglichenes
Geschlechterverhältnis in der
Physiotherapieausbildung * Bei der
Ausbildung zum Notfallsanitäter besteht
Männerüberschuss
Rund 81 % der Schulen
des Gesundheitswesens in NRW haben an einer
freiwilligen Erhebung teilgenommen und 20.270
Personen gemeldet, die sich zum Stichtag
15.10.2025 in einer schulischen Ausbildung im
Gesundheitswesen befanden. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren rund zwei Drittel der
Auszubildenden weiblich.
Mehr männliche
Auszubildende in der Ausbildung zur
Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter
Unter den 5 größten schulischen Ausbildungen im
Gesundheitswesen war der Frauenanteil mit rund
84 % in den Ausbildungen zur
pharmazeutisch-technischen Assistenz und in der
Ergotherapie überdurchschnittlich hoch. Während
das Geschlechterverhältnis in der
Physiotherapieausbildung relativ ausgeglichen
war, gab es einzig in der Ausbildung zur
Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter
einen Männerüberschuss: Hier waren zwei Drittel
der Azubis männlich.

Frauen beim Pflegenachwuchs in der Überzahl
Auch die Ausbildung zur Pflegeassistenz
findet an den Schulen des Gesundheitswesens
statt. Zum Stichtag 15.10.2025 waren hier rund
drei Viertel der Auszubildenden weiblich. Die
seit dem Jahr 2020 in Kraft getretene
generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft
wird gesondert in der Pflegeausbildungsstatistik
erhoben. Auch dort waren die weiblichen
Auszubildenden in der Überzahl; ihr Anteil lag
zuletzt bei mehr als zwei Dritteln.
Die
Statistik an den Schulen des Gesundheitswesens
umfasst alle in NRW ansässigen und staatlich
anerkannten Schulen des Gesundheitswesens, die
dem Statistischen Landesamt ganzjährig von den
zuständigen Bezirksregierungen gemeldet werden.
Schulen des Gesundheitswesens sind
Ausbildungsstätten für Heilhilfs- bzw.
Pflegeassistenzberufe, die in der Regel einen
staatlich anerkannten Abschluss vermitteln.
Zu den übrigen Gesundheitsberufen zählen
z. B. Logopädie, medizinische Technologinnen und
Technologen oder die Familienpflege. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass
sich das Erhebungsjahr vom 16.10. des Vorjahres
bis zum 15.10. des Erhebungsjahres erstreckt.
Der
Durchschnittsmensch in Deutschland ist 1,73
Meter groß und wiegt 78,3 Kilo -
Frauen im Schnitt 13 Zentimeter kleiner
und 16,8 Kilo leichter als Männer
Der Durchschnittsmensch in Deutschland ist 1,73
Meter groß und wiegt 78,3 Kilo. Das teilt das
Statistische Bundesamt (Destatis) nach
Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mit. Danach
hat sich die durchschnittliche Körpergröße von
Erwachsenen in den vergangenen Jahren kaum
verändert: Im Jahr 2021 hatte sie ebenfalls 1,73
Meter betragen, im Jahr 2017 einen Zentimeter
weniger (1,72 Meter).

Das Durchschnittsgewicht ist dagegen leicht
angestiegen: 2021 war der Durchschnittsmensch
hierzulande noch 77,7 Kilo schwer, im Jahr 2017
waren es 77,0 Kilo.
Frauen im Schnitt
1,66 Meter groß, Männer 1,79 Meter Im
Jahr 2025 war die Durchschnittsfrau 1,66 Meter
groß und 69,7 Kilogramm schwer. Sie war damit
13 Zentimeter kleiner als der Durchschnittsmann
(1,79 Meter) und 16,8 Kilo leichter. Der
Durchschnittsmann wog zuletzt 86,5 Kilo.
Junge Menschen am
größten, mittlere Altersgruppen am schwersten
Die durchschnittliche Körpergröße Erwachsener
geht mit zunehmendem Alter zurück. Am größten
waren zuletzt die 18- bis 24-Jährigen mit im
Schnitt 1,75 Meter, am kleinsten die
Altersgruppe 75plus mit 1,68 Meter. Dagegen
steigt das durchschnittliche Körpergewicht bis
ins mittlere Alter an und geht dann wieder
zurück.
Am schwersten sind die
Durchschnittsmenschen in der Altersgruppe 50-
bis 59 Jahre mit 81,3 Kilo. Am leichtesten sind
die 18- bis 24-Jährigen mit 72,5 Kilo. 53,4 %
der Erwachsenen gelten als übergewichtig. Die
Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit
einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 als
übergewichtig ein.
Im Jahr 2025 traf das
auf gut die Hälfte der Erwachsenen (53,4 %) in
Deutschland zu. Mit einem BMI über 30 gelten
Erwachsene als stark übergewichtig (adipös) –
das galt für 17,9 % der Bevölkerung. Männer
sind häufiger übergewichtig als Frauen.
Knapp zwei Drittel der Männer (62,6 %) hatten im
Jahr 2025 einen BMI über 25, ein Fünftel
(19,9 %) galt als adipös. Bei den Frauen galten
43,8 % als übergewichtig und 15,8 % mit einem
BMI über 30 als stark übergewichtig.
Bedrohung der
renaturierten historischen Allee Burg Zelem
Burg Zelem: Erhalt der renaturierten Baum-Allee
entlang des Zelemer Weg in Kranenburg-Mehr
gefährdet - Stiftung Burg Zelem in Sorge
Kranenburg, 1. Juni 2026 - Jochen Arden widmet
sich seit rund 25 Jahren der Sanierung und dem
Erhalt der Burg Zelem sowie der umliegenden
historischen Gebäude. Die bedeutende
mittelalterliche Burg liegt inmitten der
niederrheinischen Kulturlandschaft Düffel und
ist untrennbar mit ihrer gewachsenen Umgebung
verbunden.

Im Zuge der vielfältigen und sorgsamen
Restaurierungsmaßnahmen wurden im Frühjahr 2024
entlang des Zelemer Wegs, der direkt zur Burg
führt, 31 Stieleichen nachgepflanzt. Ziel war
es, den historischen Alleencharakter dieses
besonderen Weges wiederherzustellen und zugleich
einen aktiven Beitrag zum Klima-, Natur- und
Landschaftsschutz zu leisten.

(Karte: Quelle Geheimes Staatsarchiv
Preussischer Kulturbesitz, Berlin/ Fotos
Stiftung Burg Zelem)
Die Katasterkarte
aus dem Jahr 1821 zeigt den für Burgen und
Schlösser typischen Alleencharakter der Zufahrt.
Der Zelemer Weg macht Geschichte erlebbar. Er
ist kein neu geschaffener Zugang, sondern Teil
des historischen Zusammenhangs der Burg: ein
alter Weg, der über Generationen hinweg zur Burg
führte und bis heute die Atmosphäre dieses Ortes
prägt.
Gerade deshalb ist die Verbindung
von Denkmal und umgebender Landschaft von
besonderer Bedeutung. Auch die Deutsche
Burgenvereinigung e. V. betont in ihrer Satzung
die enge Verknüpfung von Baudenkmal und der es
umgebenden Landschaft und setzt sich für deren
Gesamtschutz ein. So ist der Zelemer Weg
selbst ein Denkmal: schlicht, zurückhaltend und
doch von großer Bedeutung. Er erzählt nicht
laut, sondern durch seine Beständigkeit — als
Weg zur Burg, als Spur durch die Landschaft und
als Verbindung zu mehr als 600 Jahren gelebter
Geschichte.

In Zeiten zunehmender Hitze- und Trockenperioden
sind solche Pflanzungen von besonderer
Bedeutung. Junge Eichenalleen sind eine
Investition in die Zukunft: Sie spenden
langfristig Schatten, verbessern das Mikroklima,
binden CO₂, fördern die Biodiversität und tragen
dazu bei, die Kulturlandschaft
widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des
Klimawandels zu machen. Die gepflanzten Bäume
stehen damit nicht nur für den Erhalt eines
historischen Landschaftsbildes, sondern auch für
Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.
Ein Teil der Bäume befindet sich zwischen
dem Zelemer Weg und der zwischenzeitlich von
einem benachbarten landwirtschaftlichen Betrieb
angelegten Schotterzufahrt zu dessen Hofanlage,
dem sogenannten Zelemer Hof. Dieser liegt im
Bereich der ersten Vorburg und damit ebenfalls
in einem historisch sensiblen Umfeld.

Der benachbarte Landwirt verlangt nun die
Beseitigung der neu gepflanzten Bäume. Betroffen
wären damit ausgerechnet jene Eichen, die zur
Wiederherstellung der historischen Allee und
zugleich im Sinne des Klima- und
Landschaftsschutzes gepflanzt wurden. Versuche,
zu einer für alle Seiten tragbaren Lösung zu
kommen, blieben bislang ohne Erfolg. Der Nachbar
reichte Klage beim Amtsgericht Kleve ein und
beruft sich dabei auf Pflanzabstände nach dem
Nachbarrechtsgesetz NRW.
Aus Sicht der
Stiftung Burg Zelem ist dabei jedoch zu
berücksichtigen, dass die Beschattung
angrenzender Flächen bereits heute durch alte
Bestandsbäume entlang des Zelemer Wegs geprägt
wird.
Zur Abwehr der Klage wurde
insbesondere geltend gemacht, dass neben den
Vorgaben des Landschaftsschutzes auch der
historische Schutz des Denkmalensembles Burg
Zelem und ihrer Baum-Allee zu berücksichtigen
ist. In der freien Landschaft sollten neu
gepflanzte Bäume nicht allein nach Maßstäben
beurteilt werden, die ursprünglich vor allem für
klassische nachbarschaftliche Konflikte in eng
bebauten Bereichen gedacht sind. Gerade dort, wo
historische Kulturlandschaft, Landschaftsschutz
und Klimaschutz ineinandergreifen, braucht es
eine Abwägung, die dem öffentlichen Interesse am
Erhalt solcher Pflanzungen gerecht wird.
Nach der ersten mündlichen Verhandlung vor dem
Amtsgericht Kleve am 8. Mai 2026 besteht aus
Sicht der Stiftung Burg Zelem nun die Sorge,
dass ein der Klage stattgebendes Urteil ergehen
könnte. Dies hätte die Beseitigung der
betroffenen Eichen zur Folge. Ein solcher
Ausgang wäre nicht nur ein schwerer Eingriff in
das historische Erscheinungsbild des Zelemer
Wegs, sondern auch ein Rückschritt für den
Klima- und Naturschutz in der Region.
Kleve:
Bäume in der Landwirtschaft - Wie
Agroforstwirtschaft neue Perspektiven schafft
Bäume und Sträucher können in
der modernen Landwirtschaft neben dem
ökologischen Nutzen auch einen wirtschaftlichen
Vorteil bringen. Die Agroforstwirtschaft
kombiniert traditionelle, mitteleuropäische
Anbaumethoden wie Streuobstanbau oder
Heckenwirtschaft mit innovativen Konzepten und
schafft neue Perspektiven für eine nachhaltige
Landnutzung.

Die Agroforstfläche in den Klever Galleien.
Durch Wertholzbäume, Energieholz, Früchte,
Nüsse oder als Gehölzfutter sowie als Beitrag
für die Biodiversität können die Systeme genutzt
werden. In einem Online-Vortrag am 02.06.2026 um
18 Uhr wird Burkhard Kayser, Agroforst-Berater
sowie Gründungsmitglied des Deutschen
Fachverband für Agroforstwirtschaft,
verschiedene moderne Agroforstsysteme erläutern
sowie die Vorteile, Wirtschaftlichkeit und
Herausforderungen der Systeme beleuchten.
Auch konkrete Beispiele, wie die
Agroforstfläche am Stadtrand von Kleve, die
durch die Zusammenarbeit der Stadt Kleve, dem
Haus Riswick der Landwirtschaftskammer NRW sowie
der Hochschule Rhein-Waal entstanden ist, werden
aufgezeigt. Die Veranstaltung ist eine
Kooperation zwischen dem Reallabor Agroforst der
Hochschule Rhein-Waal sowie der Stadt Kleve.
Sie ist kostenlos und richtet sich an
Bürgerinnen und Bürger sowie die lokale
Landwirtschaft. Nach einer Anmeldung unter
https://beteiligung.nrw.de/k/1026666
erhalten Sie den Zugangslink für den digitalen
Raum. Zum Referent: Burkhard Kayser ist
Agroforst-Berater. Als Gründungsmitglied des
Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft
DeFAF sowie als dessen Fachbereichsleitung
‚Beratung und Planung‘ ist er in das Netzwerk
der Akeure eingebunden. Web:
www.Agroforst.de
Beratungsangebot zum Hochwasser- und
Starkregenschutz: Infomobil des
Hochwasser-kompetenzzentrums am 14. Juni in
Sonsbeck Die Folgen des Klimawandels
stellen uns vor große Herausforderungen. Neben
langanhaltenden Trockenperioden und zunehmenden
Hitzebelastungen kommt es immer häufiger zu
Überflutungen durch Starkregen. Um
Interessierten Informationen darüber zu geben,
wie man das eigene Zuhause vor Überschwemmungen
schützen kann, kommt das Infomobil des
Hochwasserkompetenzzentrums in Kooperation mit
dem Kreis Wesel und der Gemeinde Sonsbeck am
Sonntag, 14. Juni 2026, auf den „Handwerker- und
Brunnenmarkt“ in Sonsbeck.
In der Zeit
von 11 bis 17 Uhr stehen Fachleute in der
Hochstraße (Zentrum Sonsbeck) für persönliche
Beratungen zur Verfügung. Anhand von Modellen
und Anschauungsmaterialien geben sie Tipps zu
Rückstausicherung, baulichen Schutzmaßnahmen am
Gebäude und zur Verhaltensvorsorge — individuell
abgestimmt auf die jeweilige Immobilie.
Zusätzlich ist ein Energieexperte der
Verbraucherzentrale NRW für Fragen zu
Heizungstausch, Photovoltaik und Energiesparen
vor Ort. Darüber hinaus bietet der Handwerker-
und Brunnenmarkt der Sonsbecker
Werbegemeinschaft ein buntes Programm für die
ganze Familie mit kulinarischen Highlights.
Informationen zum Infomobil gibt Julia
Jörgensen von der Fachstelle Europa und
nachhaltige Kreisentwicklung per Mail unter
julia.joergensen@kreis-wesel.de. Weitere
Informationen zum Handwerker- und Brunnenmarkt
unter: www.sonsbeck.de/veranstaltung/2806/handwerker-und-brunnenmarkt
Street Food & Music Festival
Moers 2026
Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgt
mit verschiedenen DJs und Solo-Künstlern für das
perfekte Ambiente zum ausgelassenen Stöbern und
Genießen am Tag. Internationale und
stimmungsvolle Live-Bands laden in den
Abendstunden zum Tanzen und Feiern ein.

Die Bandbreite umfasst verschiedenste
Musikgenres und trifft mit modernen Hits,
internationalen Beats und bekannten
Partyklassikern den Geschmack jeder Generation.
Weitere Infos Event details
Veranstaltungsdatum 03.06.2026 - 16:00
Uhr - 07.06.2026 - 23:59 Uhr Veranstaltungsort
47441 Moers (Kastellplatz in der Innenstadt)
Moers: Adams Äpfel - Premiere
von Anders Thomas
Jensen Kooperation mit der Folkwang Universität
der Künste Ivans unbeirrbarer
Optimismus scheint unerschütterlich. Fast naiv
mutet der Glaube des Pfarrers an das Gute im
Menschen an. Mit Hingabe widmet er sich der
Resozialisierung schwerer Straftäter,
Krimineller und Drogenabhängiger. In seiner
abgelegenen Landgemeinde betreut er den
alkoholabhängigen Gunnar und den wiederholt
straffällig gewordenen Tankstellenräuber Khalid.

Als Adam, ein aggressiver Anführer einer
gewaltbereiten Neonazi-Gruppe in die
Gemeinschaft aufgenommen wird, gerät Ivans
Weltbild ins Wanken. Dabei will Adam doch nur
einen Apfelkuchen backen. Was zunächst als
Provokation erscheint, entwickelt sich rasch zu
einem gemeinsamen Projekt der kleinen Gruppe.
Die Früchte des Apfelbaums müssen eingesammelt
werden.
Keine leichte Aufgabe, denn
dieser wird von Krähen besetzt, später von
Würmern befallen und schließlich von einem
Blitzschlag getroffen. In dieser Geschichte des
dänischen Regisseurs und Drehbuchautors Anders
Thomas Jensen scheint an jeder Ecke ein Wunder
zu lauern, selbst wenn Adam schon lange nicht
mehr an Wunder glaubt.
Und doch
geschieht gerade ihm, ebenso wie den anderen
Figuren, etwas Unerwartetes: Trotz der
Verletzungen, der Gewalt und der biografischen
Verhärtungen, in denen sie gefangen zu sein
scheinen, beginnen sie, aus ihren
festgeschriebenen Rollen auszubrechen. Was
zunächst wie ein bloßer Macht- oder
Glaubenskampf erscheint, verwandelt sich
allmählich in einen Prozess innerer Veränderung.
Die Figuren entwickeln sich in eine
Richtung, die zwar nicht frei von Leid ist, die
aber dennoch Raum für Sinn und ein Fünkchen
Hoffnung zulässt. Eine Zusammenarbeit mit der
Folkwang Universität der Künste Das
Schlosstheater Moers war immer eine
Kaderschmiede und ein Sprungbrett für junge
Künstler und Künstlerinnen.
Diese
Tradition führen wir weiter und kooperieren ab
der Spielzeit 2025/26 mit der Folkwang
Universität der Künste, der größten
Kunst-Universität in NRW. Studierende aus dem
Studiengang Regie erarbeiten pro Spielzeit ein
Stück und bringen dieses in der Kapelle zur
Aufführung.
Eine Besonderheit dieses
Projekts: Es bringt angehende
Schauspieler/Schauspielerinnen, Tänzer/Tänzerinnen,
Musical-Darsteller/-Darstellerinnen, Opernsänger/Opernsängerinnen
und Performer/Performerinnen mit den
Ensemble-Mitgliedern des Schlosstheater Moers
zusammen. Wir freuen uns auf junge, innovative,
überraschende Theaterabende!
Eintritt:
22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28
41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 05.06.2026 - 20:00
Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Kapelle, Rheinberger Straße 14,
47441 Moers .
Moers: Asciburgium
– Auf den Spuren der Römischen Kultur (Radtour)
Ab 16 vor Christus errichteten
römische Legionen das Kastell „Asciburgium“ am
niedergermanischen Limes (Rhein). Das Gebiet,
das heute in Moers- Asberg verortet ist, ist
seit 2021 UNECO Welterbe. Gemeinsam erkunden wir
die römischen Ortsbegebenheiten des Kastells,
des Lagerdorfes, des Hafens, der Friedhöfe – und
das private Museum.
Bei römischem Brot und Mulsum
erfahren wir Wissenswertes über das römische
Leben. Geführt von Anne-Rose Fusenig Preis: 12
Euro Sonstiges: Tour wird auch als Wanderung
angeboten
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 07.06.2026 - 10:00
Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort Römerbrunnen,
Römerstraße in Asberg.
Moers:
Kinderkram- Flohmarkt für Kinderbekleidung,
Spielzeug und Zubehör
Kauft und verkauft Kinderkram in gutem
Zustand, der bereit für die nächste Runde ist!
Anmeldung
zum Flohmarkt. Veranstaltungsdatum
07.06.2026 - 11:00 Uhr - 16:00 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: Museum an Fronleichnam
geöffnet - Stadtverwaltung geschlossen
Am Feiertag Fronleichnam, Donnerstag, 4.
Juni, ist das Grafschafter Museum im Moerser
Schloss (Kastell 9) von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Auch das Alte Landratsamt (Kastell 5) lädt zur
Besichtigung ein – mit der Dauerausstellung zur
Geschichte der Stadt und des ehemaligen Kreises
Moers im 20. Jahrhundert sowie zu Hanns Dieter
Hüsch. Stadtverwaltung und Rathaus bleiben
dagegen geschlossen.
Auch die Bibliothek
mit ihren Zweigstellen, das Stadtarchiv, die vhs
Moers – Kamp-Lintfort, die Moerser Musikschule
sowie die Sozialraumteams des Jugendamtes in den
Stadtteilen sind an diesem Tag nicht
erreichbar.
Moers: Vortrag
sucht Antworten zum Thema ‚Krieg‘
Dem Thema ‚Krieg – Normalfall oder Störfall der
Menschheitsgeschichte‘ widmet sich ein Vortrag
der vhs Moers -Kamp-Lintfort am Montag, 8. Juni,
ab 18.30 Uhr. Gestützt auf neue Erkenntnisse der
Biologie, Geschichtswissenschaft und Archäologie
wird untersucht, ob Krieg ein unvermeidbares
Phänomen menschlicher Natur ist oder das
Ergebnis gesellschaftlicher und politischer
Entwicklungen.
Die Veranstaltung findet
in den Räumen der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Sie ist eine
Kooperation mit der Friedensinitiative
Niederrhein. Der Vortrag ist kostenlos,
allerdings ist eine rechtzeitige Anmeldung
erforderlich. Diese ist telefonisch unter 0 28
41 / 201 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Raumklima und seine
Wirkung auf Lernen und Leistungsfähigkeit
Unter dem diesjährigen Semestermotto ‚Kopfsalat‘
lädt die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Dienstag,
9. Juni, ab 17.30 Uhr zum Vortrag ‚Raumklima und
seine Wirkung auf Lernen und Leistungsfähigkeit‘
ein. Vorgestellt wird eine Untersuchung der
Universität Maastricht, die belegt hat, dass die
CO2-Konzentration in Schulklassen wesentlichen
Einfluss auf das Leistungsvermögen der
Schülerinnen und Schüler hat.
Ebenfalls
vorgestellt wird ein Pilotvorhaben am Green
FabLab der Hochschule Rhein-Waal, das sich mit
den positiven Auswirkungen grüner
Innenarchitektur und Stadtentwicklung auf die
Arbeitsleistung beschäftigt.
Der
gemeinsame Vortrag der vhs und der Hochschule
Rhein-Waal, Kamp-Lintfort, ist kostenlos und
findet im dortigen Green Fab, Friedrichstraße
2A, statt. Wer den kostenfreien Vortrag besuchen
möchte, muss sich rechtzeitig telefonisch unter
0 28 41 / 201 565 oder online unter www.vhs-moers.de anmelden.
Moers: Summerflow-Yoga im Schlosspark am
11. Juni Yoga-Einheit für Anfänger
und Fortgeschrittene: Am Donnerstag, 11. Juni,
lädt die vhs Moers – Kamp-Lintfort von 18.30 bis
20 Uhr zum ‚Summerflow-Yoga I‘. Im Vordergrund
stehen fließende Bewegungsabfolgen und Elemente
aus dem Ashtanga-Yoga.
Treffpunkt ist am
Schlosspark vor dem Denkmal der Henriette. Eine
rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565
oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Bewegung, Begegnung,
Begeisterung: OPEN PARK im Sportpark
Rheinpreußen Wenn sich der
Sportpark Rheinpreußen in eine offene
Erlebnisfläche verwandelt, ist für alle etwas
dabei: Am Samstag, 13. Juni, lädt das
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck von 14 bis 18 Uhr zum
OPEN PARK ein. Gemeinsam mit Vereinen,
Initiativen und engagierten Akteurinnen und
Akteuren aus dem Quartier entsteht ein bunter
Nachmittag voller Bewegung, Mitmachaktionen und
Begegnungen.
Wer schon immer wissen
wollte, wie Calisthenics funktioniert oder
welche Regeln beim Boule gelten, erfährt es hier
an diesem Tag. Anleiterinnen und Anleiter geben
Einblicke, zeigen Übungen und stehen mit Tipps
bereit – egal ob erste Versuche oder schon etwas
Erfahrung.
Vielfältig und lebendig
Das Programm für Familien und Kinder ist
vielfältig und lebendig: von der Streetbox der
Caritas über das Spielmobil und Glitzertattoos
bis hin zu Angeboten des AWO-Jugendzentrums
Kaktus. Dazu kommen eine offene Zumba-Stunde,
‚FIT und Beweglich‘, ein Rollatoren-Check,
interaktive Sinneserlebnisse mit dem
Kolping-Bildungswerk sowie zahlreiche sportliche
Stationen wie Slackline und Fitnessparcours.
Während auf dem Rundkurs der
Pumptrack-Anlage mit BMX-Rädern und Rollern
eindrucksvoll gezeigt wird, wie man nur durch
Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit aufbaut,
lädt die Parkourfläche zum Klettern, Balancieren
und Ausprobieren ein. Auch eine Fahrradcodierung
durch die Polizei und Tischtennisangebote
gehören dazu. Sitz- und Picknickmöglichkeiten
bieten Gelegenheit, zu picknicken und entspannt
das Geschehen zu verfolgen.
Weitere
Informationen gibt es telefonisch unter 0 28 41
/ 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Zugänge: Barbarastraße, Invalidenwäldchen,
Friedhof Parkmöglichkeiten: Barbarastraße,
Römerstraße 661 (Sporthalle) und
Johann-Esser-Platz (Marktplatz) Öffnungszeiten:
täglich 7 bis 22 Uhr (auch außerhalb des
Aktionstages).
Auf den beiden
Kunstrasen-Großspielfeldern haben die
Fußballmannschaften des MSV Moers und SC
Rheinkamp sowie der Cricket Club Moers
wochentags ab 15 Uhr und am Wochenende ganztägig
Vorrang.
Wochenmarkt in
Dinslaken-Hiesfeld einen Tag früher (3. Juni)
Am Mittwoch, den 3. Juni 2026,
findet am Jahnplatz Hiesfeld wegen des
darauffolgenden Feiertags ein vorgezogener
Wochenmarkt statt. Die Marktzeit ist wie gewohnt
von 7 bis 13 Uhr. Die anderen Wochenmärkte
(Johannesplatz Lohberg) finden an diesem Tag
(3.6.) wie gewohnt statt.
Stadt
Moers startet neues Serviceportal
Die Stadt Moers erweitert erneut ihr digitales
Serviceangebot: Ab dem 1. Juni steht Bürgerinnen
und Bürgern auf der Internetseite der Stadt www.moers.de eine
neue Portallösung für Online-Dienstleistungen
zur Verfügung. Das neue Portal macht
Verwaltungsangebote einfacher, übersichtlicher
und nutzerfreundlicher zugänglich. Direkt
erreichbar ist es unter der Adresse service.moers.de.

Dort sind sämtliche online beantragbaren
Leistungen der Stadt Moers gebündelt abrufbar.
Dazu gehören unter anderem die Beantragung einer
Meldebescheinigung oder die elektronische
Wohnsitzanmeldung. Bereits zum Start stehen fast
alle der digitalen Angebote zur Verfügung.
Weitere Leistungen ergänzt der Stab
Digitalisierung in den kommenden Wochen.
Direkte Kommunikationsmöglichkeit Die
neue Plattform bietet mehrere Vorteile für
Bürgerinnen und Bürger: Die Leistungen sind
übersichtlich nach Kategorien sortiert und damit
leichter auffindbar. Zudem ermöglicht das Portal
einen transparenten Bearbeitungsstatus, sodass
Antragstellende jederzeit den aktuellen Stand
ihres Antrags einsehen können. Eine weitere neue
Funktion ist die direkte
Kommunikationsmöglichkeit.
Über eine
Chatfunktion kann die zuständige Sachbearbeitung
beispielsweise noch fehlende Unterlagen
unkompliziert anfragen oder Rückfragen schneller
klären. Für die Nutzung bestimmter Funktionen –
insbesondere der persönlichen Kommunikation und
einiger digitaler Verwaltungsleistungen – ist
ein Konto bei der BundID erforderlich. Das
Portal dient als zentrales Nutzerkonto für
digitale Verwaltungsangebote in Deutschland und
ermöglicht eine sichere Identifikation.
Inner Wheel Club Moers spendet 3.600 Euro an
Moerser Musikschule Kultur,
Gemeinschaft und soziales Engagement verbinden:
Erneut hat der Förderkreis der Moerser
Musikschule eine größere Spende des Inner Wheel
Clubs Moers (IWC) erhalten.
Anke
Lüdeking (IWC Moers), Musikschulleiter Georg
Kresimon, Marlies Stark und Gabriele
Kamp-Hinkelmann (beide IWC Moers) (v.l.) freuen
sich über die gelungene Kooperation bei der
Benefinzmatinee. (Foto: pst)
Die Summe
von 3.600 Euro stammt aus der Benefizmatinee des
Vereins und der Musikschule am 15. März.
Sopranistin Clarissa Lang und Pianistin Bongju
Lee, Lehrkraft und Korrepetitorin der Moeser
Musikschule,sind an dem Tag ohne Honorar
aufgetreten, sodass die kompletten Einnahmen aus
dem Eintritt und der Spendenbox vor Ort an den
Förderverein gehen konnten.
„Der Kern
des IWC ist, Menschen zu unterstützen, denen es
nicht so gut geht. Besonders Kinder und
Jugendliche liegen uns am Herzen“, erläutert
Marlies Stark vom IWC. In diesem Rahmen
investiert der Club gerne in Bildung und
Prävention. Mit der Musikschule beziehungsweise
dem Förderkreis hat der IWC einen dankbaren
Empfänger für die Spende gefunden.
„Es
gibt viele Familien, die sich den Unterricht
oder die Instrumente nicht leisten können.
Andererseits gibt es auch oft finanzielle Lücken
bei der Durchführung von Exzellenztagen“,
erklärt Musikschulleiter Georg Kresimon. Bereits
seit mehreren Jahren fließen die Erlöse von
mindestens 3.000 Euro der jeweiligen
Veranstaltung an die Musikschule.
Im
nächsten Jahr – am 14. März – findet die
Benefizmatinee bereits zum zehnten Mal statt.
Dann gibt es natürlich neben den musikalischen
Highlights auch wieder einen kulinarischen
Höhepunkt: das beliebte, selbstgemachte Buffet
des IWC.
Ehemaliges Römerleben
in Asberg entdecken Pünktlich zum
UNESCO-Welterbetag wird an mehreren Orten das
fünfjährige Jubiläum des Welterbes
‚Niedergermanischer Limes‘ gefeiert. So haben
damals die Römer den Rhein als ‚nasse‘ Grenze zu
den Germanen bezeichnet. Am Sonntag, 7. Juni,
bietet deshalb die zertifizierten Limes-Cicerona
(fachkundig ausgebildete Gästeführerin)
Anne-Rose Fusenig an der ehemaligen römischen
Garnison in Moers-Asberg zwei besondere
Führungen an.
Um 10 Uhr startet die
Fahrradtour am Römerbrunnen (Römerstraße/Ecke
Konstantinstraße). Um 15.30 Uhr beginnt die
Führung an der Hochemmericher Straße 160. Ab 16
vor Christus errichteten römische Legionäre das
Kastell ‚Asciburgium‘ am Rhein. Der
Niedergermanische Limes wurde 2021 zum UNESCO
Weltkulturerbe erklärt. Bei der Radtour erkunden
die Teilnehmenden Begebenheiten des Kastells,
des Lagerdorfes, des Hafens, der Friedhöfe und
das private römische Museum.
Die
Fahrradtour kann nach Anfrage mit dem Auto
begleitet werden. Bei der Führung zu Fuß
erkunden die Gäste das Innere des Kastells. Mir
den Steinen des römischen Burgus (Turmgebäude)
wurde das Moerser Schloss erbaut. Bei römischem
Brot und Mulsum (Würzwein) vermittelt die
Gästeführerin viel Wissenswertes über das
römische Leben im Asciburgium.
Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen sind
in der Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0
28 41 / 88 22 6-0. Die Teilnahme an der
Fahrradführung kostet 12 Euro. Die Führung zu
Fuß kostet 9 Euro.
MACH MAL
LAUT bringt Festivalstimmung auf den
Schlossplatz Der Schlossplatz wird
wieder laut: Am Samstag, 20. Juni, ist er Ort
für ein kostenloses Open-Air-Festival für junge
Menschen. Hinter den Kulissen feilen das Kinder-
und Jugendbüro, das Kulturbüro, das Bollwerk 107
– unterstützt durch die Volksbank Niederrhein -
aktuell am letzten Schliff für MACH MAL LAUT –
mit fünf Bands, Festivaldorf und jeder Menge
Nachwuchs-Power aus der Region. Musikalisch
setzt das MML in diesem Jahr besonders auf Bands
aus Moers und Umgebung.

HIMITZU hat das Publikum bereits vor zwei Jahren
auf dem Schlossplatz begeistert. (Foto: Bettina
Engel-Albustin)
Von gefühlvollen
Singer-Songwriter-Sounds über Indie-Rock bis hin
zu modernem Alternative Dark Pop wartet ein
vielseitiges Programm auf die Besucherinnen und
Besucher. „Bei der diesjährigen Festivalausgabe
haben wir uns gezielt auf Bands aus Moers und
der näheren Umgebung konzentriert“, erklärt Jan
Krause, Kulturreferent im Bollwerk 107 und
verantwortlich für das musikalische Programm.
Die meisten Bands haben z. B. schon Konzerte im
Bollwerk gespielt. „Dadurch haben sie auch eine
gute Fanbase in Moers. Das Lineup ist auf den
Geschmack der Zielgruppe ab 16 ausgerichtet.“
Von Singer-Songwriterin bis Indie-Rockband
Den Auftakt macht um 16.20 Uhr eine neu
gegründete Bollwerk-Band aus dem Projekt MACH
MAL BAND. Jugendliche und junge Erwachsene haben
sich dort in Workshops und Proben zu einer
eigenen Band zusammengeschlossen. Um 17 Uhr
übernimmt die Moerser Schulband ‚Teenage Bedlam‘
vom Gymnasium Adolfinum die Bühne. Sie
überzeugte zuletzt beim ‚Klangrevier Openstage
Contest‘ in Kamp-Lintfort und bringt eine
Mischung aus Rock, Punk und Pop auf den
Schlossplatz.
Ab 18 Uhr folgt
Singer-Songwriterin Lea Guitarista. Die
Niederrheinerin verbindet persönliche Texte mit
gefühlvollen Akustikklängen und besonderer
Bühnenpräsenz. Pastellfarbene Gitarren mit
silbernen Sternchen-Stickern – ‚Angelic in
Jeans‘ ist nicht nur eine Indie-Rock-Band aus
Düsseldorf, sondern vier beste Freunde, die
gerade dabei sind die Szene gehörig aufzumischen
und ihren Traum vom modernen Rockstar Dasein
leben. ‚Angelic in Jeans‘ folgt um 19 Uhr. Die
vierköpfige Band war für den popNRW-Preis als
bester Newcomer nominiert.
Headliner mit
Debutalbum Headliner des Abends ist ab 20.15
Uhr HIMITZU. Bereits vor zwei Jahren begeisterte
die Alternative-Dark-Pop-Band das Publikum beim
MML. Mit düsteren Synths, druckvollen Gitarren
und emotionalen Songs kehrt sie nun zurück nach
Moers. Die Band sagt selbst über sich: „Konzerte
fühlen sich weniger wie Shows an, sondern eher
wie Zustände, in die man hineingerät. Wir freuen
uns auf fette Livesounds beim MML." Als Support
von VINTA waren sie kürzlich auf Deutschlandtour
und ihr Debutalbum ist in diesem Jahr
erschienen.
Junge Menschen gestalten das
Festival Neben der Musik wartet erneut ein
kleines Festivaldorf auf die Besucherinnen und
Besucher. Jugendzentren und Einrichtungen aus
Moers sorgen mit Kreativaktionen, Spielen,
Henna-Tattoos und Mitmachangeboten für
zusätzliche Festivalatmosphäre. Auch Essen und
Getränke gehören wieder dazu.
Neben
Foodtrucks engagieren sich erneut Schülerinnen
und Schüler verschiedener Moerser Schulen mit
eigenen Ständen für ihre Abikassen. „Gerade
dieses Engagement macht das MML so besonders“,
sagt Katja Roters vom Kulturbüro. „Hier
organisieren junge Menschen mit, bringen eigene
Ideen ein und gestalten das Festival aktiv mit.
Genau das macht die Atmosphäre auf dem
Schlossplatz so lebendig.“
Moers:
Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke
Heilpflanzen aus der Natur. Gemeinsam werden wir
sie entdecken, bestimmen, essen und deren
Heilwirkung für den menschlichen Organismus
kennenlernen. Zugleich ergibt sich ein
„Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach unter
besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig
Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 18:00
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz
Solimare
Moers: Coward’s Heart
von und mit
Catherine Elsen Ausgetrocknete
Ozeane, abgebrannte Wälder und die Menschheit
stirbt aus. In Coward’s Heart begegnen wir
einer Frau, die ihr Herz in einer kranken Welt
zur Reparatur abgegeben hat und jetzt bis auf
Weiteres erstmal warten muss. Weit weg vom
Mangel an Ressourcen und Zeitdruck, versucht sie
zu heilen. Sie kann nirgendwo mehr hin und hat
“nur” noch ihren Gesang, ihre Erinnerungen und
ihre Imagination, die bald ihre ganze Welt
einnehmen werden.
Der Soundtrack zur
Performance ist auch Catherine Elsens
Debütalbum, das sie zusammen mit Fröschen aus
Costa Rica, einem Wasserfall, einem kaputten
Klavier aus den Pyrenäen und einem
luxemburgischen Hund komponiert hat.

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets
unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Studio Adresse Kastell 6, 47441
Moers.
Moers: Beirat für ältere
Menschen Veranstaltungsdatum
11.06.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues
Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal Link
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung aufrufe
Moers: Vinyltreff
Monatliches
Vinylgestöber am Niederrhein für alle Liebhaber
und Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes
"Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten
darauf, neu entdeckt zu werden. Als
Gratisservice wird ab sofort eine professionelle
Schallplattenreinigung angeboten.
Für
Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt
frei. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.
Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur
Verfügung. Veranstaltungsdatum 13.06.2026
- 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC
& MORE, Am Schürmannshütt 26, 47441
Moers-Hülsdonk.
Dauerausstellung
zur (Kreis-) Moerser Geschichte des 20.
Jahrhunderts und zu Hanns Dieter Hüsch
(Ausstellung)

Ein Bild von Hanns-Dieter Hüsch vor einem
Klavier. Foto: FotoAgenturRuhr moers /
Bettina Engel-Albustin
Die neue
Dauerausstellung zeigt Entwicklungen von den
Katastrophen des 20. Jahrhunderts bis zu den
Versuchen eines demokratischen und kulturellen
Neubeginns. Die Geschichte des jüdischen
Lebens und die Lücke seit dem
Nationalsozialismus sind dabei in alle Bereiche
eingewoben. Eine Ausstellungsabteilung widmet
sich Leben und Werk des Kabarettisten und Poeten
Hanns Dieter Hüsch - eine beispielhafte
Künstlerbiografie, in der sich die politischen,
kulturellen und religiösen Tendenzen der jungen
BRD brechen.
Öffnungszeiten: Dienstag
bis Donnerstag von 10 bis 13 Uhr und Sonntag
von 11 bis 18 Uhr Eintritt frei!
Gruppenführungen: Montag bis Sonntag von 9 bis
18 Uhr (Führungen auf Anfrage unter 0 28 41/
201-6 82 00)
NRW-Außenhandel: Leichter Zuwachs bei den
Exporten im März 2026 * Wirtschaft
exportierte Waren im Wert von 20,5 Milliarden
Euro – 2,6 % mehr als im März 2025 *
Importsumme wächst um 6,5 % auf 26 Milliarden
Euro an * Quartalsergebnis konstatiert
rückläufige Entwicklung bei Ex- und Import
Die
nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im
März 2026 Waren im Wert von 20,5 Milliarden
Euro. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren
das 2,6 % mehr als im März 2025. Damals lag die
Exportsumme bei knapp 20 Milliarden Euro.

Der Importwert lag mit 26,0 Milliarden Euro
um 6,5 % höher als ein Jahr zuvor. Für das
erste Quartal 2026 ergibt sich eine Exportsumme
von ca. 55 Milliarden Euro. Das entspricht 3,3 %
weniger als noch im ersten Quartal des Jahres
2025 (damals: 56,9 Milliarden Euro). Auf der
Importseite gab es mit einer Summe von 72,1
Milliarden Euro einen Rückgang von –-1,76 %
(damals: 70,8 Milliarden Euro).

NRW: Rund 3 % mehr Einkommensmillionärinnen
und -millionäre in NRW 2022 *
Insgesamt 8.123 Millionärinnen und Millionäre in
NRW * Erneute Steigerung der Quote auf rund
4,5 Millionärinnen und Millionären pro 10.000
Einwohnerinnen und Einwohner * Höchste
Millionärsdichte in Meerbusch mit einer Quote
von 24,7
Die Zahl der
in Nordrhein-Westfalen lebenden
Einkommensmillionärinnen und
Einkommensmillionäre ist 2022 im Vergleich zum
Vorjahr um 3,2 % auf 8.123 gestiegen. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anhand jetzt
vorliegender Ergebnisse der Lohn- und
Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren
das 252 mehr als 2021.
Die Zahl der
Steuerpflichtigen mit einem Gesamtbetrag der
Einkünfte von über einer Million Euro war
zuletzt jährlich gestiegen. Rein rechnerisch
ergab sich in NRW für 2022 durchschnittlich eine
Quote von rund 4,5 Millionärinnen und
Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und
Einwohner. 2021 hatte diese Quote bei 4,4
gelegen.

Höchste Millionärsdichte erneut in
Meerbusch Unter den 396
nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden
hatte erneut Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss im
Jahr 2022 mit einer Quote von 24,7 je 10.000
Einwohnerinnen und Einwohnern die höchste
Millionärsdichte; gefolgt von Herdecke im
Ennepe-Ruhr-Kreis mit einer Quote von 12,6
und Ahaus im Kreis Borken mit einer Quote von
12,3.
Die sechsthöchste Millionärsdichte
aller Städte und Gemeinden zwischen Rhein und
Weser wies Düsseldorf mit 11,8 Millionärinnen
und Millionären pro 10.000 Einwohnerinnen und
Einwohnern auf. Dies stellt den Spitzenwert
unter den Großstädten dar.
Bonn erreichte mit einer Quote von 7,7 und Platz
39 den nächsthöheren Wert unter den Großstädten,
gefolgt von Köln mit einer Quote von 7,4 und
Platz 43. In absoluten Zahlen liegen Köln und
Düsseldorf auf den ersten Plätzen In absoluten
Zahlen betrachtet rangierten die
Städte Köln und Düsseldorf mit 757 bzw. 723
Einkommensmillionärinnen und -millionären auf
den ersten Plätzen.
Unter den Kreisen
und kreisfreien Städten des Landes folgte
der Rhein-Kreis Neuss mit zusammen 313
Einkommensmillionärinnen und -millionären. Dies
liegt in erster Linie am hohen Wert in der
kreisangehörigen Gemeinde Meerbusch.
Vor 10
Jahren in der BZ:
Extremer
Starkregen im Kreis Wesel - Feuerwehr Duisburg
im Einsatz Am Abend des
01.06.2016 gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr
Duisburg von der Kreisleitstelle in Wesel um
Hilfe bei der Bewältigung von Einsätzen durch
Starkregen gebeten. Nach heftigen
Regenfällen kam es im Kreis Wesel zu mehreren
Hundert Einsätzen, die von der Feuerwehr im
Kreis Wesel nicht mehr alleine bewältigt werden
konnten. Um die Kollegen in Wesel zu
unterstützen schickte die Feuerwehr Duisburg 2
Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr mit einer
entsprechenden Führungseinheit in das
Schadensgebiet. Außerdem wurden Sandsäcke und
eine Sandsackfüllanlage auf den Weg geschickt.
Gegen 5:00 Uhr wurden weitere
6 Mitarbeiter mit Stabsausbildung zur Ablösung
der Einsatzleitung in die Leitstelle nach Wesel
entsand. Somit hat die Feuerwehr Duisburg
insgesamt 44 Mitarbeiter der Freiwilligen und
der Berufsfeuerwehr in Wesel im Einsatz. Im
Stadtgebiet Duisburg konnten bis zum jetzigen
Zeitpunkt keine Unwetter bedingten Einsätze
verzeichnet werden.
Geänderte
Abfallabfuhr durch Fronleichnam -Touren
verschieben sich um einen Tag Der
Feiertag Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni,
wirkt sich auf die Abfallabfuhr in Moers aus.
Die regulär donnerstags stattfindenden Touren
werden auf Freitag, 5. Juni, verlegt, die
Freitagstouren wiederum auf Samstag, 6. Juni.
Betroffen ist die Abfuhr von Restabfall,
Biotonnen, Altpapier und gelben Tonnen/Säcken.
Die Enni bittet alle Haushalte, die
Abfallbehälter am geänderten Abfuhrtag
rechtzeitig bereitzustellen. Alle Änderungen
sind auch im Enni‑Abfallkalender und in der App
„Meine Enni“ berücksichtigt. Zusätzlich bietet
die App einen praktischen Erinnerungsservice.
Der Kreislaufwirtschaftshof bleibt auf Grund des
Feiertags am 4. Juni geschlossen.
Kleve: Haltverbote in Griethausen für
Windrad-Schwertransporte nach Salmorth
Für die Durchführung der
Schwertransporte sind verkehrliche Maßnahmen
notwendig. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve –
AöR (USK) bauen am Klärwerk Salmorth eine
Windenergieanlage, die das Klärwerk künftig
direkt vor Ort mit grüner Energie versorgen
soll.
Nun beginnt die Anlieferung
der einzelnen Komponenten. Für einen
reibungslosen Ablauf der Lieferungen sind
verschiedene verkehrliche Maßnahmen notwendig.
In den kommenden Tagen und Wochen werden die
Bauteile der Windenergieanlage mithilfe mehrerer
Schwertransporte zum Klärwerk geliefert.
Die Fahrzeuge kommen von der
A3-Anschlussstelle Rees, fahren über die Reeser
Rheinbrücke und gelangen im weiteren Verlauf
über den Oraniendeich nach Griethausen und
schließlich bis zum Klärwerk auf Salmorth. Um
den regulären Verkehr möglichst wenig zu stören,
finden alle Transporte in den Abend- und
Nachtstunden statt.
Entlang der Strecke müssen an
verschiedenen Punkten Leitpfosten und
Verkehrszeichen vorübergehend abgebaut oder auf
mobile Standfüße versetzt werden. In Griethausen
wurde bereits ein nächtliches Haltverbot an der
Straße Postdeich (L 456) eingerichtet. Es gilt
täglich von 20:00 bis 06:00 Uhr auf der gesamten
Länge der Straße innerhalb der geschlossenen
Ortschaft.
Tagsüber stehen die
Straßenränder wie gewohnt zum Parken zur
Verfügung – vorausgesetzt, die Fahrzeuge werden
rechtzeitig wieder entfernt. Umgehend nach
Abschluss aller Schwertransporte werden die
Haltverbote wieder aufgehoben.
Kleve: Feuerwehrgerätehaus Materborn feierlich
eingeweiht Mit einem gut besuchten
Tag der offenen Tür hat der Löschzug Materborn
am Samstag, 9. Mai 2026, die Rückkehr an seine
alte und zugleich neue Heimat im Herzen
Materborns gefeiert. Bei bestem Wetter öffneten
sich die Türen und Tore des neuen
Feuerwehrgerätehauses an der Kapellenstraße für
alle Interessierten, um den Neubau zu
präsentieren und offiziell einzuweihen.

Nach dem Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses
klaffte zum ersten Spatenstich im Oktober 2024
noch eine große Baugrube an der Kapellenstraße.
Keine zwei Jahre später konnte Kleves
Bürgermeister Markus Dahmen nun den symbolischen
Schlüssel zum neuen Gebäude an Feuerwehrleiter
Ralf Benkel und Löschzugführer Ernst Vehreschild
übergeben.

Schon seit Ende 2025 nutzen die rund 30
Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges
Materborn das moderne Gerätehaus.
Entstanden ist ein Neubau, der den immer
anspruchsvolleren Aufgaben des Feuerwehrwesens
gerecht wird. In der Fahrzeughalle mit ihren
vier Großstellplätzen finden zwei
Löschfahrzeuge, ein Mannschaftstransportfahrzeug
und ein Drehleiterfahrzeug Platz.

Geschlechtergetrennte Umkleiden samt sanitären
Anlagen und Duschen erfüllen unter
Berücksichtigung der Schwarz-Weiß-Trennung
moderne hygienische Standards. Im Obergeschoss
steht ein geräumiger Schulungs- und
Versammlungsraum samt angeschlossener Küche
sowie ein Verwaltungsbüro zur Verfügung. Mit
seinem Gründach und der Beheizung durch eine
Luftwärmepumpe folgt das Gebäude auch in Sachen
Klimaschutz zeitgemäßen Standards.

Für den Eigenstromverbrauch wird das Dach noch
mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. In
den Bau des Feuerwehrgerätehauses hat die Stadt
Kleve rund 2,5 Mio. Euro investiert. Die
Umsetzung der Maßnahme erfolgte nach den
Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans, der das
Schutzniveau für Brandschutz und Hilfeleistung
sowie die dafür zu ergreifenden Maßnahmen in
Kleve festlegt.

Das Materborner Gerätehaus ist bereits das achte
Feuerwehrgerätehaus, das im Rahmen der Umsetzung
des Brandschutzbedarfsplans gebaut wurde. Zuvor
haben bereits die Kameradinnen und Kameraden in
Reichswalde, Donsbrüggen, Rindern,
Wardhausen-Brienen, Kellen, Düffelward und
Griethausen moderne Unterkünfte erhalten.

Willkommen zur 5.
Baby-Begrüßungsparty in Wesel! Alle
Familien mit Babys der Jahrgänge 2025 und 2026
sind herzlich eingeladen, gemeinsam einen
schönen Nachmittag in entspannter Atmosphäre zu
verbringen. Lernen Sie andere Eltern kennen,
tauschen Sie sich aus und informieren Sie sich
über Angebote für Familien in Wesel. Freuen Sie
sich auf Kaffee, Kuchen und nette Gespräche.

Wenn Sie Ihre Begrüßungstasche noch nicht
abgeholt haben, können Sie diese vor Ort gegen
Vorlage des Coupons erhalten. Die Veranstaltung
findet am 11.Juni 2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr
im Mehrgenerationenhaus Bogen in der
Pastor-Janßen-Straße 7, 46483 Wesel statt. Die
Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung
möglich.
Nahverkehrsplan wird
fortgeschrieben: Ideen der Klever Bürger sind
gefragt Der Kreis Kleve schreibt
seinen Nahverkehrsplan fort und lädt alle
Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitgestaltung
ein. Pressemitteilung der Kreisverwaltung Kleve
Kreis Kleve – Die Kreisverwaltung Kleve möchte
den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im
Kreisgebiet weiterentwickeln und setzt dabei auf
die Mitwirkung der Bevölkerung.

Bis zum 26. Juni 2026 können Interessierte ihre
Vorschläge einbringen, um Busverbindungen,
Haltestellen oder Mobilitätsangebote im
Kreisgebiet zu verbessern. Ob Lob oder Kritik
über bereits bestehende ÖPNV-Verbindungen oder
Verbesserungsvorschläge zu Infrastruktur und
Ausstattung, den Fahrplänen oder Umstiegen, alle
Ideen können online in einer Ideen-Karte
eingetragen werden.
Die Karte finden
Interessierte unter
www.jetzt-mitmachen.de/nvp-kreiskleve.
Eingebrachten Ideen werden in die Fortschreibung
des Nahverkehrsplans des Kreises Kleve
eingebracht. Der Nahverkehrsplan stellt einen
Rahmenplan zur Ausgestaltung des
straßengebundenen ÖPNV – insbesondere des
Busverkehrs – und zur Weiterentwicklung dar. Vor
allem werden Qualität der Angebote sowie
Betriebszeiten und Taktungen festgelegt.
Daher ist es zu Beginn des
Fortschreibungsverfahrens besonders wichtig, die
aktuelle Situation zu analysieren und mögliche
Verbesserungen zu identifizieren. Neben der
Beteiligung der Bevölkerung werden auch die
Kommunen im Kreis Kleve, die Nachbarkreise sowie
andere öffentliche Träger und
Interessensverbände an der Fortschreibung des
Nahverkehrsplans beteiligt und können
Anmerkungen einbringen.
Die
Entwurfsfassung des Nahverkehrsplans soll im
Jahr 2027 fertiggestellt und in den politischen
Gremien des Kreises Kleve beraten werden. Der
Kreis Kleve dankt allen Einwohnerinnen und
Einwohnern für ihre Mitwirkung. Weitere
Informationen zur Fortschreibung des
Nahverkehrsplans gibt es online:
www.kreis-kleve.de/öpnv-fortschreibung.
Flugärger im
Urlaub? Neue Musterbriefe helfen Passagieren,
ihre Rechte geltend zu machen
Verspäteter Flug,
Annullierung oder beschädigtes Gepäck: Viele
Reisende wissen nicht, welche Rechte sie haben –
und noch seltener, wie sie diese korrekt bei der
Airline geltend machen können. Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland stellt
pünktlich zur Hauptreisezeit neue, kostenlose
Musterbriefe zu Flugproblemen bereit.

Warten am Flughafen: Viele Reisende sind
unsicher, welche Rechte ihnen bei Flugproblemen
zustehen. Foto: Adobe Stock / rh2010
Flugprobleme gehören zu den häufigsten
Beschwerden, mit denen sich das EVZ Deutschland
befasst. Allein im vergangenen Jahr bearbeiteten
die Juristinnen und Juristen über 1900
grenzüberschreitende Anfragen von
Verbraucherinnen und Verbrauchern aus
Deutschland rund um Flugverspätungen,
Annullierungen und Gepäckprobleme.
„In
unserer Fallarbeit sehen wir täglich, dass
Reisende unsicher sind, wie sie ihre Ansprüche
gegenüber der Airline richtig formulieren und
geltend machen können“, erklärt Mareike Boguet,
Juristin beim EVZ Deutschland.
Neue
Musterbriefe auf Deutsch und Englisch Die
neuen Musterbriefe sind auf die jeweilige
Situation zugeschnitten und helfen Reisenden,
ihre Ansprüche direkt bei der Fluggesellschaft
geltend zu machen. Sie stehen auf Deutsch und
Englisch zur Verfügung.
Flugpassagiere
sollten ihre Beschwerde am besten über das
Kontaktformular der Fluggesellschaft einreichen.
Das EVZ stellt hierfür eine Übersicht von
Kontaktformularen europäischer Airlines zur
Verfügung. Alternativ ist auch eine Beschwerde
per E-Mail an den Kundenservice oder an die im
Impressum angegebene Adresse möglich.
Wichtig: Wer ein Kontaktformular nutzt, sollte
einen Screenshot des eingegebenen
Beschwerdetextes samt Datum als Nachweis
speichern. Bei einer Beschwerde per E-Mail
empfiehlt es sich, die gesamte Korrespondenz
sorgfältig aufzubewahren.
Typische
Probleme im Flugverkehr Zu den häufigsten
Problemen im Flugverkehr gehören nach den
Erfahrungen des EVZ: - Ankunft am Zielort mit
mehr als drei Stunden Verspätung -
kurzfristige Flugstreichungen - beschädigtes
oder verspätetes Gepäck
In diesen Fällen
stehen Reisenden, die von einem Flughafen in der
EU abfliegen oder mit einer EU-Airline auf einem
Flughafen in der EU landen, je nach Situation
Ausgleichszahlungen (zwischen 250 und 600 Euro),
Betreuungsleistungen oder Schadensersatz zu.
Reisende sollten vor der Kontaktaufnahme mit
der Airline prüfen, welche Rechte ihnen konkret
zustehen, zum Beispiel mithilfe des Online-Tools
des EVZ. Nach nur wenigen Klicks erfahren
Nutzerinnen und Nutzer, ob und welche Rechte
ihnen zustehen.
Wichtig bei
Gepäckproblemen: Fristen beachten Bei
Gepäckproblemen ist es sehr wichtig, dass
Betroffene noch am Flughafen den Serviceschalter
der Fluggesellschaft im Gepäckermittlungsbereich
(Lost-&-Found) aufsuchen und einen sogenannten
„Property Irregularity Report“ (PIR) ausfüllen
lassen.
Beschädigungen müssen innerhalb
von sieben Tagen, Gepäckverspätungen innerhalb
von 21 Tagen nach Erhalt des Gepäcks zusätzlich
schriftlich bei der Airline gemeldet werden.
Wenn die Airline nicht reagiert Nach den
Erfahrungen des EVZ lehnen Fluggesellschaften
auch berechtigte Forderungen häufig zunächst ab.
Reisende können sich dann – je nach
Konstellation – an das EVZ Deutschland oder an
eine Schlichtungsstelle wenden, etwa die
Schlichtungsstelle Reise & Verkehr oder die
Schlichtungsstelle Luftverkehr. Alle genannten
Stellen werden für Verbraucherinnen und
Verbraucher kostenfrei tätig.
Musterbriefe für Flugprobleme
Kinder im
Fokus: Internationaler Kindertag und Klever
Kinderfest Am 14. Juni 2026 freut
sich das Team des Kinderfestes wieder auf einen
bunten Tag im Klever Tiergarten. Der Juni steht
in Kleve ganz im Zeichen der Kinder und
Kinderrechte. Neben dem Internationalen
Kindertag am 1. Juni 2026 findet am 14. Juni
2026 das alljährlich beliebte Kinderfest im
Klever Tiergarten statt.
In Deutschland
wird der Internationale Kindertag aus
historischen Gründen gleich zweimal gefeiert –
am 1. Juni und am 20. September. Beide Tage
rücken die jüngsten Mitglieder unserer
Gesellschaft besonders in den Mittelpunkt.
Kinder haben ein Recht auf Schutz, Bildung,
Mitbestimmung, Gesundheit und ein sicheres
Aufwachsen. Diese Rechte sind in der
UN-Kinderrechtskonvention fest verankert und
zugleich ein wichtiger Auftrag für Städte und
Gemeinden.
Der Internationale Kindertag
erinnert daran, dass Kinder nicht nur unsere
Zukunft sind, sondern bereits heute ein
bedeutender Teil unserer Gesellschaft. Ihre
Stimmen verdienen Gehör, ihre Ideen Raum und
ihre Bedürfnisse besondere Aufmerksamkeit.
Deshalb ist es wichtig, Kinderrechte nicht nur
zu thematisieren, sondern auch im Alltag
sichtbar und erlebbar zu machen.
Das
Jugendamt der Stadt Kleve setzt sich daher
täglich dafür ein, Kindern faire Chancen auf ein
gesundes und sicheres Aufwachsen zu ermöglichen,
Beteiligungsmöglichkeiten auszubauen und
vielfältige Freizeitangebote zu schaffen. Ein
sichtbares Zeichen dieses Engagements ist auch
in diesem Jahr wieder das Klever Kinderfest.

Kinderfest im Klever Tiergarten am 14. Juni 2026
In diesem Jahr findet das Kinderfest am
Sonntag, 14. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr
im Klever Tiergarten statt und knüpft damit
unmittelbar an die Botschaft des Internationalen
Kindertages an: Kinder sollen im Mittelpunkt
stehen, Gemeinschaft erleben und ihre Stadt
aktiv mitgestalten können. Mehr als 100 haupt-
und ehrenamtlich Engagierte aus der Kinder- und
Jugendarbeit wirken an der Veranstaltung mit und
sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.
Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf
zahlreiche Bastelaktionen, Spiele,
Mitmachangebote und weitere Attraktionen freuen.
Der Eintritt zum Tiergarten ist an diesem Tag
frei, um allen Interessierten einen Besuch des
Kinderfestes zu ermöglichen. Während das
Kinderfest um 17:00 Uhr endet, bleibt der
Tiergarten regulär bis 18:00 Uhr geöffnet.
Da erfahrungsgemäß mit einem hohen
Besucherandrang gerechnet wird, empfiehlt das
Kinderfestteam die Anreise mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Zudem bittet
das Team um etwas Geduld im Eingangsbereich, da
bei hohem Andrang ggfs. Wartezeiten entstehen
können. An dem Tag können die folgenden
Parkplätze für den Besuch des Kinderfestes
genutzt werden: Tiergarten, Forstgarten,
Hagebaumarkt, Kaufland und Gesamtschule am
Forstgarten.
Die Stadt Kleve bittet alle
Besucherinnen und Besucher, ausschließlich
ausgewiesene Parkplätze zu nutzen. Das Parken
auf Grünflächen und entlang der Tiergartenstraße
(B9) ist nicht gestattet und kann mit
Verwarngeldern geahndet werden.
Dinslaken Ausschuss für Mobilitäts- und
Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und
Klimaschutz tagt Am Mittwoch, den
3. Juni 2026, tagt der Ausschuss für Mobilitäts-
und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt-
und Klimaschutz der Stadt Dinslaken. Beginn der
Sitzung ist um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses
der Stadt Dinslaken.
Darin geht es unter
anderem um eine Flächennutzungsplanänderung, die
Luftqualität in Dinslaken sowie die Entsendung
von Mitgliedern in den Lenkungskreis
"Entwicklung Trabrennbahn“. Sitzungstermine
sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen
sind online im Ratsinformationssystem zu
finden: https://ris.dinslaken.de.
Offene Probe des Kammerchor Haldern im
Museum Kurhaus Kleve Am nächsten
Langen Freitag, dem 5. Juni, bietet das Museum
Kurhaus Kleve ein besonderes Highlight: Aufgrund
der äußerst positiven Resonanz ist der
Kammerchor Haldern erneut im Museum Kurhaus
Kleve zu einer offenen Probe zu Gast, zusammen
mit Anja Speh (Klavier) und Thomas Brokamp
(Lesung).

Auch diese Probe widmet sich einem spezifischen
Thema: Sie nimmt sich die Chormusik von
Christian Lahusen (1886-1975) vor, welcher unter
anderem Gedichte von Joseph von Eichendorff
vertont hat. Der Komponist Heiner Frost meint
dazu: „Wir proben momentan die
Lahusen-Vertonungen und es geht dabei auch um
das Wort-Ton-Verhältnis. Dazu werden wir im
‘Lahusen Projekt’ nicht nur die Vertonungen
singen, sondern Thomas Brokamp wird die Texte
der einzelnen Gedichte auch lesen.“
Christian Lahusens Vertonungen, wozu auch
„Wanderers Nachtlied“ gehört, bewegen sich
zwischen Lautmalerischem und Interpretation. Die
Probe wird ca. 60 Minuten dauern und beginnt
gegen 18.30 Uhr. Das Museum Kurhaus Kleve hat an
diesem Langen Freitag bis 20 Uhr geöffnet.
Dinslaken:
Jährliche Reinigung der Tiefgarage vom 5. bis 8.
Juni 2026 Bald findet wieder die
jährliche Grundreinigung der Tiefgarage am Platz
d’Agen statt. Für die Durchführung der Reinigung
wird die Tiefgarage ab der Nacht von Freitag, 5.
Juni (1 Uhr) bis Montag, 8. Juni, bis etwa 18
Uhr gesperrt. Eine Ein- und Ausfahrt ist dann
nicht mehr möglich.
Das Team der
Dinslakener Stadtverwaltung bittet darum, dass
alle Fahrzeuge rechtzeitig vor der Schließung
aus der Garage entfernt werden. Für Schäden, die
durch die Reinigung an Fahrzeugen entstehen,
übernimmt die Stadt keine Haftung. Die Tages-
und Dauerparker werden per Anschreiben
informiert.
Dinslaken:
Heimatgeschichte erwandern – Auf den Spuren des
„Tourguide-Eppinghoven“ Der
Heimatverein Eppinghoven lädt zu insgesamt drei
geführten Wanderungen ein und eröffnet dabei
spannende Einblicke in die Historie und zeigt
Zukunftsperspektiven des Dinslakener Stadtteils
auf. Die erste Wanderung mit einer Länge von ca.
3,5 Kilometer findet am 5. Juni 2026 von 17 bis
19 Uhr statt.
Der Rundgang führt von der
St. Johannes Kirche zu prägenden Höfen wie dem
Scholtenhof sowie auch zum historischen
Herrensitz Haus Endt am Wohnungswald. Außerdem
geht es zu den Resten eines Ringgrabens aus dem
späten 16. Jahrhundert, der einst als Schutz vor
spanischen Truppen angelegt wurde.
Susanne Tekaat und Jürgen Otte vom Heimatverein
führen durch die beeindruckende Kulturlandschaft
des Niederrheins und vermitteln Wissenswertes
über historische Hintergründe und das heutige
Vereins- und Gemeindeleben. Entlang des Rotbachs
erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die
enge Verbindung von Natur, Geschichte und
dörflichem Leben, die Eppinghoven bis heute
prägt. Eine Zwischeneinkehr ist nach vorheriger
Absprache möglich.
Die zweite Wanderung
findet am 11. September 2026 statt und führt in
Richtung Rheinaue. Eine kombinierte Gesamttour
aus beiden Strecken wird am 24. Juli
2026 angeboten. Die Teilnahmegebühr beträgt
jeweils 7,50 Euro pro Person und ist direkt vor
Ort bei den Gästeführern zu entrichten. Eine
verbindliche Anmeldung ist bei der
Stadtinformation am Rittertor unter Telefon
02064 / 66 222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de erforderlich.
7. Juni:
UNESCO-Welterbetag 2026 Mehr als
500 Veranstaltungen machen Welterbe in ganz
Deutschland erlebbar / Regensburg eröffnet
bundesweiten Aktionstag / Fotowettbewerb
#WelterbeVerbindet
Unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und
Verständigung“ laden die Deutsche
UNESCO-Kommission und der Verein
UNESCO-Welterbestätten Deutschland am Sonntag,
7. Juni 2026, bundesweit dazu ein, das Kultur-
und Naturerbe zu entdecken – bei Führungen,
Konzerten, Mitmachaktionen und Veranstaltungen
für die ganze Familie. Der UNESCO-Welterbetag
wird um 11 Uhr mit einem Festakt im historischen
Reichssaal in Regensburg eröffnet.
Die
Welterbestadt verbindet die Eröffnung mit einem
besonderen Jubiläum: 20 Jahre
UNESCO-Welterbetitel „Altstadt Regensburg mit
Stadtamhof“. Maria Böhmer, Präsidentin der
Deutschen UNESCO-Kommission, betont: „Welterbe
gehört allen Menschen. Am UNESCO‑Welterbetag
zeigen Stätten in ganz Deutschland, wie
vielfältig und lebendig unser Kultur- und
Naturerbe ist. So wird sichtbar, warum
Welterbe mehr ist als ein Titel. Es ist ein
gemeinsamer Auftrag für Frieden und
Verständigung, für heute und für kommende
Generationen. Die Welterbestätten haben diese
Botschaft mit großem Engagement aufgenommen.
Bundesweit wird es so viele Veranstaltungen am
Aktionstag geben wie nie zuvor.“
Fritz
S. Ahrberg, Vorsitzender des Vereins
UNESCO-Welterbestätten Deutschland, erklärt:
„Welterbestätten sind Orte der Begegnung. Sie
ermöglichen es, Geschichte gemeinsam zu erleben,
neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander
ins Gespräch zu kommen. Genau das wird am
UNESCO-Welterbetag bundesweit erlebbar – mit
hunderten Veranstaltungen, die zeigen, wie
Welterbe Menschen verbinden kann. Dazu laden wir
herzlich ein.“
Bundesweit stehen rund
550 Veranstaltungen auf dem Programm. So können
Besucherinnen und Besucher im Hohle Fels auf der
Schwäbischen Alb an mehrsprachigen Führungen
teilnehmen, in Haithabu mit Kindern Geschichte
praktisch entdecken, in Hildesheim zum Fotowalk
aufbrechen, im Kloster Lorsch über den
UNESCO-Auftrag diskutieren, im Bauhaus Dessau
Führungen durch Kuratorinnen und Kuratoren
erleben oder auf Zeche Zollverein das neue
Welterbe-Forum kennenlernen.
Damit
bietet der Aktionstag zahlreiche Anlässe für
regionale Berichterstattung, Bildtermine und
Gespräche mit Welterbe-Expertinnen und -Experten
vor Ort. Beim
Fotowettbewerb #WelterbeVerbindet können
Interessierte bis zum 9. Juni ihre persönlichen
Perspektiven auf die 55 Welterbestätten in
Deutschland zeigen und sichtbar machen, was sie
mit dem Jahresmotto verbinden.
Alle
Veranstaltungen, der Fotowettbewerb und viele
weitere Informationen sind auf
www.unesco-welterbetag.de zu finden.
Hintergrund 1.248 UNESCO-Welterbestätten
in 170 Ländern weltweit machen die Geschichte
der Menschheit und des Planeten erlebbar.
Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener
Kulturen, künstlerische Meisterwerke und
einzigartige Naturlandschaften. Der Schutz und
Erhalt dieser Stätten liegt in der Verantwortung
der gesamten Weltgemeinschaft. Insgesamt 55
Kultur- und Naturerbestätten zählen in
Deutschland zum UNESCO-Welterbe.
Vom
Wattenmeer über den Kölner Dom und die Alten
Buchenwälder bis hin zu den Königsschlössern
Ludwigs II. zeugen sie von der menschlichen
Schaffenskraft und den Wundern der Natur. Unter
dem Motto „Gemeinsam für Frieden und
Verständigung“ präsentieren sich diese
bedeutenden Orte am diesjährigen
UNESCO-Welterbetag mit Programmen für alle
Generationen.
Die Deutsche
UNESCO-Kommission und der Verein
UNESCO-Welterbestätten Deutschland haben den
UNESCO‑Welterbetag 2005 ins Leben gerufen.
Seitdem entdecken jedes Jahr am ersten Sonntag
im Juni Tausende Menschen die Welterbestätten im
ganzen Land.
Zeitreise durch Dinslaken: Drei
besondere Führungen zu Geschichte, Industrie und
Kunst Die Gästeführer Eduard
Sachtje und Ronny Schneider laden in der zweiten
Juniwoche zu gleich drei besonderen Führungen
ein, die Geschichte, Industrie und Kunst auf
spannende Weise veranschaulichen. Interessierte
gehen auf Zeitreise und entdecken vertraute Orte
neu. Den Auftakt macht am Dienstag, 9. Juni
2026, Eduard Sachtje, auch als Dinslakener
Nachtwächter bekannt.
Von 17.30 bis
19:30 Uhr schlüpft er in Zylinder und Gehrock
und begleitet als ehemaliger Landrat des Kreises
Dinslaken die Teilnehmenden durch das Dinslaken
um 1820. Als Julius Heinrich von Buggenhagen
berichtet er über das Haus Bärenkamp, das
Mausoleum und den Friedhof am Neutor. Auch über
seine Rolle in der Stadtgeschichte gibt es
Interessantes zu erfahren.
Über eine
Erbschaft gelangte Julius Heinrich von
Buggenhagen an das Rittergut Bärenkamp, wurde
zum „Geheimen Kriegsrat“ ernannt und kann somit
über die bewegte Zeit unter Napoleon und den
Preußen berichten. Treffpunkt ist am Museum
Voswinckelshof. Die Teilnahme kostet fünf Euro
pro Person.
Am Mittwoch, 10. Juni 2026,
folgt die Stadtführung „Vom Ackerstädtchen zum
Industriestandort“. Von 18 bis etwa 20:15 Uhr
erläutert Eduard Sachtje die industrielle
Entwicklung Dinslakens. Mitte des 18.
Jahrhunderts lag Dinslaken noch im
Dornröschenschlaf, während rundum die Industrie
boomte. August Thyssen änderte diese Situation
erheblich.
Aber nicht nur Thyssen
gehörte zu den „Aufbauhelfern“ in Dinslaken. Der
Rundgang beleuchtet die Entwicklung Dinslakens
vom landwirtschaftlich geprägten Ort hin zu
einem bedeutenden Industriestandort. Treffpunkt
ist am ehemaligen Pförtnerhäuschen an der
Karlstraße gegenüber der Friedrichstraße. Die
Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro.
Kunstinteressierte kommen am Donnerstag, 11.
Juni 2026, auf ihre Kosten. Von 17 bis 18:30 Uhr
lädt Ronny Schneider, langjähriger Pfarrer der
evangelischen Stadtkirche, zur Führung „Die
Persy-Fenster in der evangelischen Stadtkirche“
ein. Im Mittelpunkt stehen die eindrucksvollen
Fenster des Künstlers Werner Persy.
Sie
zeigen ein Bildprogramm, bei dem die
Ich-Bin-Worte aus dem Johannes-Evangelium auf
der rechten Seite mit Geschichten aus dem Alten
Testament auf der linken Seite thematisch und
farblich in einen Dialog treten. Besonders
eindrucksvoll ist das Fenster über der Kanzel,
das den gekreuzigten Christus als
„Ruhrgebietschristus“ vor einer
Industrielandschaft mit Kühltürmen und
Hochhäusern zeigt.
Die kräftigen Farben
der Fenster lassen den Kirchenraum wortwörtlich
in einem anderen Licht erscheinen. Treffpunkt
ist an der evangelischen Stadtkirche auf der
Duisburger Straße. Die Teilnahme kostet fünf
Euro. Die Teilnahmegebühr ist direkt vor Ort
beim Gästeführer zu entrichten.
Für alle
Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der
Stadtinformation am Rittertor erforderlich.
Diese ist telefonisch unter 02064 / 66 222 oder
per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de möglich.
Schafe, Wolle und
arbeitende Hütehunde erleben - Naturhof Kevelaer
lädt zum Schafschurfest 2026 ein Am
Sonntag, den 7. Juni 2026, lädt der Naturhof
Kevelaer von 11 bis 17 Uhr zum Schafschurfest
ein. Besucher erwartet ein besonderer Tag rund
um Schafe, Wolle und traditionelles Handwerk —
mitten auf einem echten Schäfereibetrieb am
Niederrhein. Im Mittelpunkt steht die
Schafschur, die live erlebt werden kann.
Außerdem zeigen arbeitende Border Collies ihr
Können bei der Hütearbeit mit den Schafen.

Besucher haben zudem die Möglichkeit,
verschiedene Schafrassen kennenzulernen und mehr
über die Arbeit einer modernen Schäferei zu
erfahren. Ergänzt wird das Fest durch
ausgewählte Wollhandwerker und Aussteller rund
um Wolle, Handwerk und Naturprodukte. Gezeigt
werden unter anderem Spinnen, Filzen und
verschiedene Techniken der Wollverarbeitung.

Fotos Naturhof Kevelaer
Für Kinder und
Familien gibt es zusätzlich Bastel- und
Mitmachaktionen rund um Schafe und Wolle. Der
Naturhof Kevelaer engagiert sich seit vielen
Jahren für den Erhalt alter und bedrohter
Schafrassen sowie für nachhaltige
Landschaftspflege durch Schafbeweidung. Weitere
Informationen zum Schafschurfest:
https://www.naturhof-kevelaer.de/veranstaltung/schurfest-2026/
Heiße Abende im Juni
Sauna-Treffs im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
Der Frühsommer hat den Niederrhein
erreicht – und im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
wird es besonders heiß. Die ENNI Sport & Bäder
Niederrhein (Enni) lädt im Juni wieder zu zwei
Sauna‑Treffs ein. Am Samstag, 13. Juni, sowie am
Samstag, 27. Juni, erwarten die Besucherinnen
und Besucher jeweils von 18 bis 24 Uhr
erlebnisreiche Abende mit stündlich wechselnden
Aufguss-Zeremonien in entspannter Atmosphäre.
Am 13. Juni lautet das Motto „Feuer &
Eis“. Hier sorgen Duftkompositionen wie
Eislimone, Kaminfeuer, Schweizer Kräuter, Chili
oder Eis-Ananas für wohltuende Hitze und
Erfrischung. Zum Abschluss gibt es ein
traditionelles Wenik-Ritual: Mit
Birkenzweig-Büscheln durchgeführt, wirkt es
besonders durchblutungsfördernd und rundet den
Abend auf gesunde Weise ab. „Wasser und
Cocktails“ lautet der Titel des Abends am
Samstag, 27. Juni.
Dabei dürfen sich die
Gäste auf sommerlich-fruchtige Aufgüsse freuen –
mit Essenzen aus Zitrone, Himbeere, Lemongras
oder Tutti Frutti. Für zusätzliche Abkühlung
sorgt ein Frischekick mit Crushed Ice. Für die
jüngsten Gäste gibt es bei beiden
Veranstaltungen eine Kindersauna und
Wasserspielgeräte. Während der Sauna‑Treffs
sind die Sauna sowie das Schwimmbad
ausschließlich textilfrei nutzbar.
Der
Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im
Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer
nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte,
zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro.
Vorverkaufskarten sind jeweils bis
freitagsabends auch online erhältlich. Weitere
Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de

Importpreise im April 2026: +5,3 %
gegenüber April 2025 Stärkster
Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im
Vorjahresvergleich seit Oktober 2022
Importpreise, April 2026 +5,3 % zum
Vorjahresmonat +1,2 % zum Vormonat
Exportpreise, April 2026 +2,9 % zum
Vorjahresmonat +0,8 % zum Vormonat
Die
Importpreise waren im April 2026 um 5,3 % höher
als im April 2025. Dies war der stärkste Anstieg
gegenüber dem Vorjahresmonat seit Januar 2023
(ebenfalls +5,3 % gegenüber Januar 2022). Im
März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber
dem Vorjahresmonat bei +2,3 % gelegen, im
Februar 2026 bei -2,3 %. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen
die Einfuhrpreise im April 2026 gegenüber dem
Vormonat um 1,2 %.

Die Exportpreise waren im April 2026 um
2,9 % höher als im April 2025. Dies war der
stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat
seit März 2023 (+3,3 % gegenüber März 2022). Im
März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber
dem Vorjahresmonat bei +1,5 % gelegen, im
Februar 2026 bei -0,1 %. Gegenüber März 2026
stiegen die Ausfuhrpreise um 0,8 %.
Hohe
Preisanstiege für importierte Vorleistungsgüter
und Energie im Zuge des Iran-Kriegs Den
größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der
Importpreise im April 2026 gegenüber April 2025
hatte der Anstieg der Preise für
Vorleistungsgüter mit +7,8 % (+2,4 % gegenüber
März 2026) und für Energie mit +31,0 % (+2,8 %
gegenüber März 2026). Stärker gegenüber dem
Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise
für Energie zuletzt im Oktober 2022 (+63,0 %
gegenüber Oktober 2021).
Bei den
Vorleistungsgütern waren insbesondere
Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit
+27,6 % deutlich teurer als im Vorjahresmonat,
darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit
+49,9 %. Auch die Preise für importierte
Düngemittel und Stickstoffverbindungen lagen
deutlich über denen von April 2025 (+22,9 %).
Hier handelt es sich um Auswirkungen der
Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die
die Düngemittelpreise auch im Vormonatsvergleich
deutlich ansteigen ließen (+7,6 %).
Noch
stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf
die Erdöl-, Erdgas- Steinkohle- und
Mineralölpreise im Vorjahres- und im
Vormonatsvergleich aus. Im Vergleich zum
Vorjahresmonat stiegen die Preise für
Mineralölerzeugnisse (+58,1 %), Erdöl (+47,5 ),
Steinkohle (+8,1 %) und Erdgas (+6,9 %)
deutlich.
Im Vergleich zum Vormonat
März 2026 wurden fast alle Energieträger teurer:
Steinkohle um 3,1 %, Erdöl um 7,5 %, und
Mineralölerzeugnisse um 3,1%, darunter
insbesondere Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin
mit +2,7 %. Nur Erdgas wurde im
Vormonatsvergleich um 0,4 % preiswerter. Ohne
Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die
Importpreise im April 2026 gegenüber dem
Vorjahresmonat um 2,8 % (+1,0 % gegenüber
März 2026).
Lässt man nur Erdöl und
Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der
Importpreisindex 2,9 % über dem Stand von
April 2025 (+0,9 % gegenüber März 2026). Auch
importierte Investitionsgüter waren im
Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und
zwar um 1,5 % gegenüber April 2025 und um 0,5 %
gegenüber März 2026.
Importierte
landwirtschaftliche Güter und Konsumgüter
günstiger als im Vorjahr Importierte
landwirtschaftliche Güter waren im April 2026 im
Durchschnitt 4,7 % billiger als im
Vorjahresmonat (-2,2 % gegenüber März 2026). Die
Preise für Rohkakao lagen 51,1 % unter denen von
April 2025, stiegen jedoch im Vormonatsvergleich
gegenüber März 2026 um 1,3 %. Lebende Schweine
waren mit -17,1 % ebenfalls günstiger als im
April 2025, wurden aber im Vormonatsvergleich
mit +4,7 % deutlich teurer.
Rohkaffeeimporte waren 16,6 % preiswerter als
vor einem Jahr und 1,9 % preiswerter als im
Vormonat. Für importiertes Getreide wurde im
April 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im
April 2025 (-6,1 %), auch gegenüber dem Vormonat
März 2026 kostete es geringfügig weniger
(-0,1 %). Dagegen waren insbesondere Tomaten im
Vorjahresvergleich deutlich teurer (+25,8 %
gegenüber April 2025).
Gegenüber
März 2026 waren sie jedoch günstiger (-8,5 %).
Importierte Konsumgüter (Ge- und
Verbrauchsgüter) waren im April 2026 um 1,4 %
preiswerter als im Vorjahr (+0,1 % gegenüber
März 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen
0,2 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,1 %
gegenüber März 2026), Verbrauchsgüter waren im
Vorjahresvergleich 1,7 % billiger (+0,1 %
gegenüber März 2026). Für Nahrungsmittel
allgemein musste 5,4 % weniger bezahlt werden
als im April 2025 (+0,2 % gegenüber März 2026).
Preisrückgänge gab es unter anderem bei
Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-57,2 %),
Frucht- und Gemüsesäften (-26,3 %), Milch und
Milcherzeugnissen (-13,3 %) sowie
Schweinefleisch (-13,3 %). Teurer als im
April 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse
(+29,7 %) und Rindfleisch (+6,6 %). Auswirkungen
des Iran-Kriegs auch bei Exportpreisen deutlich
spürbar: Hohe Preisanstiege für exportierte
Vorleistungsgüter und Energie.
Bei den
Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für
Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils
am Gesamtindex den größten Einfluss auf die
Vorjahresveränderungsrate. Die
Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt
4,3 % über denen von April 2025 und 1,7 % über
denen von März 2026. Bei Investitionsgütern lag
das Preisniveau 1,6 % über dem von April 2025
(+0,3 % gegenüber März 2026).
Zusammen
decken beide Gütergruppen fast 75 % der
ausgeführten Waren ab. Auch bei den
Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des
Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für
Energieexporte lagen um 27,0 % über denen von
April 2025 und um 4,0 % über denen von
März 2026. Vor allem die Preise für
Mineralölerzeugnisse stiegen deutlich um
+52,4 %. Darunter waren Exporte von
Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 106,3 %
teurer als im Vorjahr, zum Vormonat März 2026
wurden sie jedoch preiswerter (-2,8 ).
Auch Erdgas war gegenüber April 2025 teurer
geworden (+7,9 %). Landwirtschaftliche Güter
wurden 5,7 % preiswerter exportiert als im
Vorjahresmonat. Gegenüber März 2026 fielen die
Preise hier um 0,7 %. Auch Konsumgüter
(Exportanteil etwa 21 %) waren preiswerter als
im April 2025 (-0,3 % gegenüber April 2025, aber
+0,2 % gegenüber März 2026).
Während die
Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter denen von
April 2025 lagen (+0,3 % gegenüber März 2026),
waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,7 % höher
als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber
März 2026). Bei den exportierten
Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise
für Nahrungsmittel (-5,4 % gegenüber April 2025,
aber +0,1 % gegenüber März 2026). Hier waren
unter anderem die Preise für Kakaomasse,
Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver
mit -35,5 % deutlich niedriger als im April 2025
(+0,3 % gegenüber März 2026).
Auch Milch
und Milcherzeugnisse waren mit -11,5 % im
Durchschnitt deutlich billiger als vor einem
Jahr (+1,2 % gegenüber März 2026), darunter
besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch
mit -41,3 % gegenüber April 2025 (+1,9 %
gegenüber März 2026). Dagegen wurde unter
anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu
14,3 % höheren Preisen exportiert als im
April 2025 (-1,4 % gegenüber März 2026).
Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne
Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für die
Indizes der Außenhandelspreise sind
ausschließlich die in Verträgen vereinbarten
Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren
aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins
Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen
demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.
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