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Themen u.a.:
Berlin, Freitag, 12. Juni 2026: Bundesrat
kritisiert geplante Reform
der gesetzlichen Krankenkassen In
einer umfangreichen Stellungnahme haben die
Länder in der Bundesratssitzung am 12. Juni 2026
deutliche Kritik am von der Bundesregierung
geplanten Gesetz zur Stabilisierung der
Beitragssätze in der gesetzlichen
Krankenversicherung geübt. Forderung nach dem
Ende der Finanzierung versicherungsfremder
Leistungen
Darin betonen die Länder, dass
es nicht Aufgabe der gesetzlichen
Krankenversicherung sei, versicherungsfremde
Leistungen und gesamtgesellschaftliche Aufgaben
zu finanzieren. Es sei nicht vermittelbar, dass
Versicherte, Leistungserbringer, Krankenkassen
und die Pharmaindustrie weiter belastet würden,
während diese Kostenfaktoren unangetastet
blieben.
Die von der Bundesregierung
geplante erhöhte Finanzierung bei der
Grundsicherung sei dafür nicht ausreichend.
Angesichts der finanziellen Schieflage der
Krankenkassen sei es zudem unverständlich, dass
der Bundeszuschuss für versicherungsfremde
Leistungen reduziert werden soll. Der Bundesrat
fordert die Bundesregierung auf, die Beiträge
für die Empfängerinnen und Empfänger von
Grundsicherung allein zu tragen.
Insolvenzgefahr für Krankenhäuser Der
Bundesrat warnt auch vor einer hohen
Insolvenzgefahr für Krankenhäuser. Diese würden
durch die Sparmaßnahmen überproportional
belastet, obwohl sie durch die Aussetzung der
Mehrbegünstigungsklausel im Jahr 2026 bereits
einen Beitrag in Höhe von 1,8 Milliarden Euro
zur Beitragsstabilisierung geleistet hätten. Die
Länder fordern, im gesamten Gesundheitssektor
den derzeitigen bürokratischen Aufwand
abzubauen.
Abschläge in der Kritik
Auch die pharmazeutische Industrie werde nach
Ansicht der Länder durch die Reform über Gebühr
belastet. Durch einen möglicherweise höheren
Herstellerabschlag, also den Rabatt, den
Pharmaunternehmen bei verschreibungspflichtigen
Medikamenten gesetzlich Versicherten gewähren
müssen, werde ihr Planungssicherheit genommen.
Auch dürfe der Apothekenabschlag nicht wie
geplant von 1,77 Euro auf 2,07 Euro erhöht
werden, um die Apotheker nicht noch mehr zu
belasten.
Änderungen bei Mitversicherung
Ebenfalls kritisch sieht der Bundesrat die
vorgesehenen Änderungen bei der
Familienversicherung. So fordert er unter
anderem, die Besonderheiten bei
familiengeführten landwirtschaftlichen Betrieben
zu berücksichtigen, in denen Ehepartnerinnen
oder Ehepartner oft ohne eigenes Einkommen
mitwirken. Es sei sicherzustellen, dass
insbesondere die soziale Absicherung von Frauen
gewährleistet bleibe.
Außerdem
befürchten die Länder Härten für ältere
Personen, deren Familienmodell jahrzehntelang
darauf beruhte, dass nur ein Ehepartner
berufstätig sei. Sie fordern daher ausreichende
Übergangsfristen und eine befristete
Altersgrenze, um soziale Härten abzuschwächen.
Zahlreiche Änderungsvorschläge Darüber
hinaus schlagen die Länder in der umfangreichen
Stellungnahme vor, zahlreiche Einzelregelungen
im Gesetzentwurf zu streichen oder zu
überarbeiten. Dazu gehören die Streichung des
Facharztvorbehalts in der Kieferchirurgie und
die Entbudgetierung der Kinder- und
Jugendmedizin. Außerdem sollen beispielsweise
Regelungen zu Krankentransportleistungen aus dem
Gesetz genommen werden, da diese bereits im
Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung
enthalten seien.
Was die Bundesregierung
vorhat Um die Beiträge zur gesetzlichen
Krankenversicherung zu stabilisieren, möchte die
Bundesregierung mit dem
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz deren
Ausgaben reduzieren und Einnahmen steigern.
Hierfür sieht sie zahlreiche Maßnahmen vor: So
sollen unter anderem kostenintensive
Sondervergütungen und Doppelfinanzierungen
abgeschafft werden.
Die jährlichen
Vergütungsanstiege sollen auf die tatsächlichen
Kostensteigerungen begrenzt werden, wobei die
durchschnittliche Entwicklung der Bruttolöhne
als Obergrenze gelten soll. Zudem ist geplant,
die Vergütungen von Führungskräften der
Krankenkassen und die Ausgaben für Verwaltung
und Werbung zu begrenzen.
Die
Zuzahlungsbeiträge für Versicherte sollen
einmalig um 50 Prozent und die monatliche
Bemessungsgrenze einmalig um 300 Euro erhöht
werden. Außerdem sollen keine Kosten mehr für
homöopathische Mittel übernommen werden. Darüber
hinaus ist vorgesehen, für mitversicherte
Partner einen zusätzlichen Beitrag in Höhe von
2,5 Prozent des Einkommens des erwerbstätigen
Partners zu erheben, wobei es Ausnahmen geben
soll, zum Beispiel bei Kindern.
Weiteres
Gesetzgebungsverfahren Die Bundesregierung
kann sich nun zur Stellungnahme des Bundesrates
positionieren. Dann ist der Bundestag am Zug.
Wenn er das Gesetz beschlossen hat, kommt es
erneut in die Länderkammer, die dann
entscheidet, ob sie den Vermittlungsausschuss
anruft oder das Gesetz passieren lässt.
Krankenhäuser in der Region schlagen mit
Protestaktion Alarm Geplante Kürzungen
gefährden Patientenversorgung, Arbeitsplätze und
Krankenhausstandorte Bereits heute
stehen Krankenhäuser in Deutschland unter großem
Druck. Weitere Milliardeneinsparungen durch das
von der Bundesregierung geplante GKV-Sparpaket
und damit einhergehende Kürzungen in der
Klinikfinanzierung gefährden die Existenz vieler
Häuser. Besonders sind freigemeinnützige
Krankenhäuser von diesen Kürzungen betroffen.
Sie dürfen nur begrenzt Rücklagen bilden und
erhalten, im Gegensatz zu öffentlichen Kliniken,
keine Ausgleichszahlungen durch die Kommunen.
Mit Blick auf die zukünftigen
Herausforderungen der Krankenhausversorgung in
der Region haben sich das St. Josef Krankenhaus
Moers, das St. Bernhard Hospital Kamp-Lintfort
und das Krankenhaus Bethanien Moers an einem
Aktionstag, initiiert durch die
Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen
(KGNW), beteiligt.
Am Freitag, 12. Juni
2026 wurden dazu die Haupteingänge der
jeweiligen Krankenhäuser symbolisch versperrt
bzw. verengt. Betriebsleitungen und
Mitarbeiter:innen informierten Besucher:innen
und Patient:innen über die Hintergründe – das
geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz,
welches laut Aussage der Verantwortlichen für
massive Einschnitte in der Krankenhauslandschaft
sorgen wird.
Die symbolische Schließung
der Krankenhauseingänge soll auf die vielerorts
zu befürchtenden längeren Wege hinweisen, die
die geplanten Einsparungen mit sich bringen.
Neben dieser Aktion machten weitere Maßnahmen,
wie großformatige Plakate, auf die Botschaft und
die Belange der Krankenhäuser aufmerksam.
Im Krankenhaus Bethanien Moers standen etwa
der Vorstand Dr. Ralf Engels, Mitglieder der
Mitarbeitervertretung sowie weitere
Bethanier:innen an einem Infostand Rede und
Antwort für Patient:innen, Besucher:innen sowie
Mitarbeiter:innen. Dr. Ralf Engels betont: „In
Anbetracht der von unseren Politikerinnen und
Politikern geplanten Maßnahmen stehen massive
Einschränkungen für uns als Krankenhäuser, aber
vor allen Dingen auch für unsere Patientinnen
und Patienten zur Diskussion. Mehr denn je ist
es jetzt Zeit, laut und deutlich aktiv zu
werden.“
Auch das St. Bernhard-Hospital
Kamp-Lintfort, Einrichtung der St. Franziskus
Stiftung Münster, beteiligte sich an der
Protestaktion mit der symbolischen Absperrung
des Haupteingangs von 11 bis 13 Uhr.
Geschäftsführer Josef Lübbers und Pflegedirektor
Clemens Roeling begleiteten die Aktion vor Ort
und informierten über das GKV-Spargesetz und
dessen mögliche Folgen für die
Gesundheitsversorgung. „Die geplanten
Einschnitte in Milliardenhöhe sind für viele
Häuser nicht zu verkraften und somit ohne
ausreichende Reserven existenzbedrohend“, warnt
Regionalgeschäftsführer Dr. Conrad Middendorf.
Josef Lübbers, Geschäftsführer des St.
Bernhard-Hospitals, ergänzt: „Wer Krankenhäuser
als kritische Infrastruktur einstuft und sie
zugleich wirtschaftlich immer weiter unter Druck
setzt, gefährdet zwangsläufig die
Versorgungssicherheit, das Personal und die
Sicherheit für Patientinnen und Patienten. Wenn
hier nicht nachgebessert wird, drohen längere
Wartezeiten, weitere Wege und nicht mehr
korrigierbare Veränderungen in der
Krankenhauslandschaft.“
„Wir als
Krankenhaus sind Teil der Daseinsfürsorge.
Unsere Aufgabe und unser Ziel ist es, auch in
Zukunft, eine wohnortnahe und qualitativ
hochwertige Versorgung für die Menschen in
unserer Region sicherzustellen. Wir
Krankenhäuser sind bereit, dazu notwendige
Reformen mitzugehen. Das haben wir insbesondere
in NRW mit der neuen Krankenhausplanung bereits
gezeigt. Allerdings möchten und müssen wir an
der Gestaltung beteiligt werden“, bekräftigt
Mirja Hengstenberg, Geschäftsführerin des St.
Josef Krankenhauses Moers und des St. Nikolaus
Hospitals in Rheinberg.
Beispiellose
Belastung für Krankenhäuser Die geplanten
Einschnitte haben eine weitreichende Dimension.
Bundesweit sollen den Krankenhäusern durch die
vorgesehenen Maßnahmen rund 4,6 Milliarden Euro
entzogen werden. Gleichzeitig entfällt ab
November der bislang gewährte
Inflationsausgleich in Höhe von rund 4
Milliarden Euro. Insgesamt droht den Kliniken
damit ab 2027 ein jährlicher Erlösverlust von
etwa acht Prozent.
Besonders
problematisch: Krankenhäuser können ihre Preise
nicht eigenständig an steigende Kosten anpassen.
Gleichzeitig schränken immer neue gesetzliche
und regulatorische Vorgaben die wirtschaftlichen
Handlungsspielräume der Einrichtungen erheblich
ein.
Auswirkungen auf Versorgung und
Patient:innen Die Krankenhäuser warnen davor,
dass die geplanten Kürzungen direkte Folgen für
die Gesundheitsversorgung der Menschen in der
Region haben könnten, wie beispielsweise
drohende Teilschließungen von Fachabteilungen.
Für Patient:innen würde dies längere Wege zu
medizinischen Angeboten, erhöhte Wartezeiten und
längere Wartelisten bedeuten.
Arbeitsplätze und Tariflöhne in Gefahr Die
vorgesehenen Kürzungen gefährden perspektivisch
Arbeitsplätze in den Kliniken. Bereits heute
werden Tariferhöhungen nicht mehr vollständig
refinanziert. Ohne zusätzliche Unterstützung
könnten Kliniken bundesweit in diesem Jahr
Schwierigkeiten haben, tarifvertraglich
vereinbarte Lohnsteigerungen vollständig zu
finanzieren.

Auch das St. Josef Krankenhaus hat im Rahmen der
Protestaktion seine Eingänge zeitweise verengt.
Gleichzeitig wurde aber ein roter Teppich
ausgerollt. Denn unabhängig von allen
politischen Diskussionen gilt jeden Tag:
Patient:innen sind herzlich willkommen. (Foto:
St. Josef Krankenhaus Moers)

Kein Geld. Keine Versorgung: Das St.
Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort beteiligte sich
am 12. Juni an einer Protestaktion gegen das
GKV-Spargesetz und sperrte dazu symbolisch
seinen Haupteingang. (Foto: St.
Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort)

Am Haupteingang des Krankenhauses Bethanien
Moers sensibilisierten Mitarbeiter:innen und
Vorstand mit einer Protestaktion für das Thema
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. (Foto:
Krankenhaus Bethanien Moers)
OVG-Urteil:
Gravierende Folgen für Betriebe IHK: Rückschlag
für Wirtschaft an Rhein und Ruhr
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat den
Regionalplan Ruhr gekippt. Das bedeutet: Neue
Bauprojekte und Investitionen hängen in der
Schwebe. Hintergrund war eine Klage von sechs
Kommunen und dem Kreis Wesel. Nach dem
OVG-Urteil muss nun der gesamte Plan neu
bewertet werden.
Dr. Stefan
Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK: „Das ist ein Tiefschlag
für unsere Region. Ansiedlungen und
Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Und das in
einer wirtschaftlich ohnehin schwierigen Zeit.
Hinzu kommt der Imageschaden. Unsere Unternehmen
brauchen Planungssicherheit und Verlässlichkeit.
Das können wir im Ruhrgebiet nun nicht bieten.“
Der Regionalplan legt fest, wo
Wohnungen, Windanlagen, Gewerbegebiete entstehen
können, Rohstoffe abgebaut oder
Naherholungsräume entstehen sollen oder bestehen
bleiben. Das OVG hat heute entschieden: Der
gesamte Regionalplan muss nachgebessert werden.
Alle Entwicklungsvorhaben stehen infrage. Das
kann mehrere Jahre dauern. „Für die Wirtschaft
in Duisburg und am Niederrhein ist ein gültiger
Regionalplan unerlässlich. Dass der nun wieder
auf dem Prüfstand steht, ist fatal. Jetzt muss
schnell, aber belastbar, nachgelegt werden“,
betont Dietzfelbinger.
Klage von Niederrhein-Gemeinden:
Regionalplan Ruhr unwirksam Das
Oberverwaltungsgericht hat heute (12. Juni) den
Normenkontrollanträgen des Kreises Wesel und der
kreisangehörigen Kommunen Kamp-Lintfort,
Rheinberg, Neukirchen-Vluyn, Alpen, Hünxe und
Hamminkeln, mehrerer Grundstückseigentümer aus
Hünxe sowie eines am Niederrhein tätigen
rohstoffgewinnenden Unternehmens stattgegeben
und den Regionalplan Ruhr für unwirksam erklärt.
Nach Durchführung von insgesamt drei
Beteiligungsverfahren wurde der Regional- plan
Ruhr am 10.11.2023 beschlossen und am 28.02.2024
bekannt gemacht. Er löste die bis dahin für das
Verbandsgebiet des Regionalverbands Ruhr
geltenden insgesamt fünf Regionalpläne ab.
Der Regionalplan regelt unter anderem, dass
Abgrabungen von Lockergesteinen, wie etwa Kies
und Kiessand, nur innerhalb der zeichnerisch
festgelegten Bereiche durchgeführt werden
dürfen; außerhalb dieser Bereiche sind solche
Abgrabungen ausgeschlossen. Von dieser
Ausschlusswirkung sieht der Regionalplan für
bestimmte Fallkonstellationen wiederum Ausnahmen
vor.
Gegen diese
Planaussagen sowie die Festlegungen der
Abgrabungsbereiche wenden sich die Antragsteller
mit ihren Normenkontrollen. Neben formellen
Mängeln machen sie geltend, dem Plangeber
(Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr,
auch als „Ruhrparlament“ bekannt) seien bei der
Festlegung der Abgrabungsbereiche beachtliche
Abwägungsfehler unterlaufen.
Schwerpunkt
ihrer Rügen ist dabei die vom Plangeber
angestellte Prognose über den zu sichernden
Rohstoffbedarf und die Ausarbeitung des
Plankonzepts. Beides bildete die Grundlage für
die Anzahl bzw. den Umfang der im Regionalplan
festgelegten Abgrabungsbereiche. Das
erstinstanzlich zuständige
Oberverwaltungsgericht hat den
Normenkontrollanträgen stattgegeben.
Der Vorsitzende des
22. Senats führte in der mündlichen
Urteilsbegründung unter anderem aus: Der
Regionalplan Ruhr ist jedenfalls deshalb
verfahrensfehlerhaft zustande gekommen, weil die
Bekanntmachungen des ersten
Beteiligungsverfahrens die unzulässige
Einschränkung enthielten, dass handschriftliche
Stellungnahmen nur berücksichtigt werden
könnten, sofern sie in lesbaren Druckbuchstaben
verfasst worden seien.
Darüber hinaus
beruht die Festlegung der Abgrabungsbereiche für
Lockergesteine auf mehreren beachtlichen
Abwägungsfehlern. Insbesondere hat der Plangeber
seine Prognose über den zukünftigen
Rohstoffbedarf, der durch die Festlegung der
Abgrabungsbereiche gesichert werden soll, auf
einer im Zeitpunkt des Beschlusses über den
Regionalplan Ruhr nicht mehr hinreichend
tragfähigen, insbesondere nicht mehr aktuellen
Tatsachengrundlage getroffen.
Ferner hat er diejenigen Rohstoffmengen,
die auf der Grundlage der im Regionalplan
enthaltenen fünf Ausnahmevorschriften oder im
Zusammenhang mit anderen Rohstoffen (sogenannte
stille Reserven) abgegraben werden können, bei
seinen Berechnungen zu Unrecht gänzlich
unberücksichtigt gelassen. Die festgestellten
Fehler führen dazu, dass der Regionalplan Ruhr
insgesamt (und nicht nur teilweise) unwirksam
ist. Das Oberverwaltungsgericht hat die
Revision nicht zugelassen; hiergegen kann der
Regionalverband Ruhr Beschwerde zum
Bundesverwaltungsgericht einlegen. Aktenzeichen:
22 D 33/24.NE, 22 D 261/24.NE und 22 D 75/25.NE
Neues Amtsblatt Am 11. Juni
2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken
erschienen. Es enthält eine öffentliche
Bekanntmachung zu einem Bebauungsplan. Das
städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen
werden: https://ris.dinslaken.de.
Stadt Duisburg würdigt 40
Jahre AIDS-Hilfe Duisburg Die Stadt
Duisburg hat heute (12. Juni) die AIDS-Hilfe
Duisburg/Kreis Wesel e. V. anlässlich ihres
40-jährigen Bestehens im Rathaus empfangen.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus
Politik, Verwaltung, Gesundheitswesen,
Wohlfahrtspflege und Zivilgesellschaft wurde das
langjährige Engagement des Vereins für
Prävention, Beratung und Unterstützung von
Menschen mit HIV und AIDS sowie deren
Angehörigen gewürdigt.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn begrüßt zum
Empfang anlässlich des 40. Jahrestages der
ADIS-Hilfe. Foto: Tanja Pickartz / Stadt
Duisburg
Rund 50 Gäste konnten auf vier
Jahrzehnte erfolgreicher und bedeutsamer Arbeit
zurückzublicken. Seit ihrer Gründung im Jahr
1986 setzt sich der Verein für Aufklärung,
Akzeptanz und die Unterstützung von Menschen
ein, die von HIV und AIDS betroffen sind. Nach
einem musikalischen Auftakt eröffnete
Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn den
offiziellen Teil der Veranstaltung.

Peter Külpmann, Vorstand ADIS Hilfe Duisburg/
Kreis Wesel e.V. spricht beim Empfang anlässlich
des 40. Jahrestages der ADIS-Hilfe. Foto: Tanja
Pickartz / Stadt Duisburg
Weitere
Grußworte hielten der stellvertretende Landrat
des Kreises Wesel, Dr. Peter Paic, Anne Janssen
(Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises
Wesel), Dirk Tänzler
(Kreisgruppengeschäftsführer des Paritätischen
Duisburg) sowie Peter Külpmann
(Vorstandsvorsitzender der AIDS-Hilfe
Duisburg/Kreis Wesel e. V.).
In ihren
Beiträgen würdigten die Rednerinnen und Redner
die wichtige Rolle der AIDS-Hilfe als
verlässliche Ansprechpartnerin in Fragen der
Prävention, Beratung und Begleitung. Zugleich
erinnerten sie an die Herausforderungen der
vergangenen Jahrzehnte und an die Fortschritte,
die durch Aufklärung und medizinische
Entwicklungen erreicht wurden.

Marie Schellwart, Geschäftsführerin der ADIS
Hilfe Duisburg/ Kreis Wesel e.V. moderiert den
Empfang anlässlich des 40. Jahrestages der
ADIS-Hilfe. Foto: Tanja Pickartz
Vorstandswahlen beim Förderverein Museum
Voswinckelshof Dinslaken e.V.
Die Mitgliederversammlung des Fördervereins
Museum Voswinckelshof Dinslaken e.V.
einschließlich der Vorstandswahlen fand am 11.
Juni 2026 im Museum Voswinckelshof Dinslaken
statt.

Von links nach rechts: Andreas Eickhoff, Michael
Süselbeck, Dr. Michael Heidinger, Wilfrid
Fellmeth, Hildegard Eul, Gerald Schädlich,
Margret Bienen, Dr. Tagrid Yousef, Dr. Benedikt
Rathmer -verdeckt-, Georg Neumayr
Der
Vorsitzende begrüßte die anwesenden Mitglieder
und berichtete anschließend über das abgelaufene
Geschäftsjahr. Begleitend zeigte der
Geschäftsführer Fotos der ausgeführten Projekte
mit einem Beamer auf einer aufgestellten
Leinwand. Zwei große Projekte stachen natürlich
heraus: Die Restaurierung der historischen
Fahrräder, die vom Land NW aus dem Topf
Heimatscheck 2025 und die Erweiterung der
Webseite des Fördervereins um das Thema „Kunst
in DIN“, die von der NISPA gefördert wurden.
Der Kassenbericht 2025 wurde anschließend
vom Schatzmeister Herrn Michael Süselbeck
vorgetragen. Die Kassenprüfer Herr Gerald
Schädlich und Frau Marlies Schwinem hatten keine
Beanstandungen und Herr Schädlich beantragte die
Entlastung des Vorstandes und des
Schatzmeisters. Der Beschluss zur Entlastung
erfolgte einstimmig.
Die Vorstandswahlen
für die nächsten 3 Jahre standen anschließend
auf der Tagesordnung. Frau Margret Bienen wurde
als ältestes anwesendes Mitglied zur
Versammlungsleiterin gewählt. Die Wahl erfolgte
einstimmig. Die Vorstandswahl für den
Vorsitzenden wurde von ihr geleitet.
Anschließend übergab sie die weiteren
Wahlhandlungen an den neuen Vorsitzenden.
Es wurden einstimmig gewählt: Herr
Wilfrid Fellmeth als Vorsitzender, Herr
Michael Heidinger als ersten stellvertretenden
Vorsitzenden, Herr Andreas Eickhoff als
zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, Herr
Georg Neumayr als Geschäftsführer Herr
Michael Süselbeck als Schatzmeister Herr
Gerald Schädlich als Kassenprüfer und Frau
Marlies Schwinem als Kassenprüferin. Die
gewählten Mitglieder nahmen die Wahl ans.
Der Museumsleiter, Herr Danny Könnicke,
berichtete über die Aktivitäten des Museums im
vergangenen Jahr und die geplanten Aktivitäten
für die nahe Zukunft, die er mit einer
PowerPoint-Präsentation auf der Leinwand
darstellte.
Frau Dr. Tagrid Yousef, die
als Gast eingeladen war, stellte den neuen
Leiter des Geschäftsbereichs 6, Herrn Dr.
Benedikt Rathmer, vor, der u.a. auch für den
Kulturbereich zuständig ist. Herr Dr. Rathmer
ist der Nachfolger von Herrn Tomas Termath und
ist seit 9 Monaten im Amt. Der Vorsitzende
bedankte sich anschließend bei den anwesenden
Mitgliedern und schloss die Sitzung.
Dinslaken:
Spiel-Sport-Spaß-Fest am 21. Juniim Stadtpark
Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre
steht der nächste Höhepunkt für Familien, Kinder
und Sportbegeisterte bevor: Am Sonntag, 21. Juni
2026, lädt der Stadtpark erneut zum beliebten
Spiel-Sport-Spaß-Fest ein. Von 12 bis 18 Uhr
erwartet die Besucherinnen und Besucher ein
abwechslungsreiches Programm voller Bewegung,
Unterhaltung und gemeinsamer Erlebnisse.

Auch in diesem Jahr können sich Kinder,
Jugendliche und Erwachsene auf zahlreiche
Mitmachaktionen und Attraktionen freuen. Neben
Hüpfburgen und dem spektakulären Free Jump aus
luftiger Höhe warten unter anderem
Torwandschießen, ein Glücksrad, eine
Speed-Challenge im Standweitsprung sowie
verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote auf
die Besucherinnen und Besucher.
Das
Spielmobil Schauinsland sorgt mit weiteren
Aktionen für Spaß und Abwechslung. Kreativ wird
es beim Kinderschminken sowie bei
Glitzer-Tattoos und weiteren Schminkangeboten.
Ein buntes Bühnenprogramm mit Tanz-, Sport- und
Vereinsvorführungen sorgt den ganzen Tag über
für Unterhaltung und bietet den teilnehmenden
Vereinen die Möglichkeit, sich und ihre Angebote
einem breiten Publikum zu präsentieren.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens
gesorgt. Verschiedene Vereine und Anbieter
halten ein vielfältiges Angebot an Speisen,
Getränken, Kuchen und weiteren Leckereien
bereit. Organisiert wird das
Spiel-Sport-Spaß-Fest vom Stadtsportverband in
enger Zusammenarbeit mit zahlreichen
Sportvereinen, Institutionen und Sponsoren. Das
Mitmachen bei den Angeboten ist kostenlos.
Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen
aller Altersgruppen zusammenzubringen, Freude an
Bewegung zu vermitteln und die vielfältigen
Freizeit- und Sportmöglichkeiten vor Ort
erlebbar zu machen.
Bürgermeister Simon
Panke freut sich auf die Veranstaltung: „Das
Spiel-Sport-Spaß-Fest hat sich zu einem festen
Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders
entwickelt. Es zeigt eindrucksvoll, wie lebendig
unser Vereinsleben ist und wie viel Gemeinschaft
durch Sport, Bewegung und ehrenamtliches
Engagement entstehen kann. Ich lade alle
Familien herzlich ein, diesen besonderen Tag
gemeinsam im Stadtpark zu verbringen.“
Kreis Wesel - „Coole Köpfe“ in den Kitas:
Gesundheitsamt des Kreises Wesel zeichnet
Gewinner von Hitze-Quiz aus Rund um
den bundeweiten Hitzeaktionstag am Donnerstag,
11. Juni 2026, hat das Gesundheitsamt des
Kreises Wesel (Fachdienst Gesundheit) die
Gewinnerinnen und Gewinner des Sommer-Quizzes
„Mission Coole Köpfe: Der Sommer Check“
ausgezeichnet, zu dem die rund 250
Kindertageseinrichtungen im gesamten Kreisgebiet
aufgerufen waren. Insgesamt beteiligten sich 85
an der Aktion rund um Hitze, Sonne und
Gesundheitsschutz.
Mit dem kindgerecht
gestalteten Quiz vermittelt das Gesundheitsamt
Wissen über den richtigen Umgang mit hohen
Temperaturen, Sonnenschutz und zeigt auf, wie
wichtig es ist, genug zu trinken. So mussten die
Kinder zum Beispiel angeben, welche
Kleidungsfarbe den Körper am kühlsten hält, wann
man am besten draußen spielt oder woran man
merkt, dass einem selbst oder einem anderen Kind
zu heiß ist. Auf diese Weise werden bereits die
Jüngsten spielerisch für die Auswirkungen von
Hitze auf die Gesundheit sensibilisiert.
Hintergrund der Aktion ist der
fortschreitende Klimawandel und die damit
verbundenen gesundheitlichen
Herausforderungen. Vor allem Kinder gelten als
sensible Personengruppen, die besonders vor den
Gefahren von Hitze geschützt werden müssen.
Die Preisverleihung der drei besten
teilnehmenden Kitas fand passend rund um den
bundesweiten Hitzeaktionstag statt.
Den
ersten Platz belegte die Kita Stralsunder-Straße
(Kath. Kindertagesstätte St. Nikolaus) aus
Wesel. Der zweite Platz ging an die katholische
Kita St. Franziskus aus Dinslaken und der dritte
Platz an den Katholischen Kindergarten St. Maria
Magdalena aus Sonsbeck. Als Gewinn erhielten
diese ein „Cool-Down-Paket“ mit Materialien rund
um Sonne und Hitze.
Das Gesundheitsamt
des Kreis Wesel bedankt sich für die rege
Teilnahme der Einrichtungen. Die hohe
Beteiligung zeigt, dass Gesundheits- und
Klimaschutz bereits in der frühkindlichen
Bildung eine wichtige Rolle spielen und auf
großes Interesse stoßen.

Die Kinder der Maulwurf- und der Igelgruppe der
KiTa Sankt Nikolaus Stralsunder Straße in Wesel
bekommen gemeinsam mit Erzieherin Svenja Sieben
(ganz rechts) von Anne Janssen und Franziska
Wellmann-Peters vom Gesundheitsamt die Preise
für den ersten Platz überreicht.

Die Kinder der KiTa ST. Franziskus in Dinslaken
freuen sich mit ihren Erzieherinnen über einen
tollen zweiten Platz beim Hitze-Quiz.

Übergabe für den 3. Platz an den Katholischen
Kindergarten St. Maria Magdalena in Sonsbeck
(v.l.): Erzieherin Marion Schmithuisen, Nicola
Smeyts und Franziska Wellmann-Peters (beide
Gesundheitsamt Kreis Wesel)
Eine
für alle, alle für eine: vielfältige
Beteiligungsoptionen bei der Landesgartenschau

Bereits jetzt gibt es viele Möglichkeiten, die
Landesgartenschau 2029 in Kleve mitzugestalten.
Am Mittwoch, 8. Juli 2026 sind alle
interessierten Bürger:innnen in die Klever
Stadthalle zum großen Informations-Abend zur
Landesgartenschau Kleve 2029 eingeladen. Der
Titel „eine für alle, alle für eine: unsere
Landesgartenschau und eure Chance, dabei zu
sein!“ verspricht Informationen zu den
vielfältigen Beteiligungsoptionen für
Klever:innen, Vereine, Institutionen und
Unternehmen. Einlass ist ab 18.00 Uhr, Beginn um
18.30 Uhr.
Bürgermeister Markus Dahmen,
die Mitglieder der Landesgartenschau Kleve
gGmbH, das Berliner Planungsbüro planorama GmbH
sowie Förderverein und Hochschule präsentieren
den aktuellen Planungsstand zum Großevent. Auch
der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen,
André Kuper, hat seine Teilnahme bestätigt.
Zudem wartet ein (plüschiger) Star-Gast auf
seinen ersten großen Bühnenauftritt. Moderiert
wird die Veranstaltung von Andrea Franken.
Als Mitglied im Förderverein und den dort
koordinierten gemeinschaftlichen Projekt- und
Aktionsteams, als Gästeführer:in oder im
Volunteer-Team für den Besucherservice und die
Organisation vor Ort – das Mitwirken der Klever
Bürger:innen ist schon jetzt und vor allem 2029
gefragt. Engagierte Unternehmen sollen als
offizielle Partner mit maximaler Sichtbarkeit,
als Pate von Einzelprojekten oder als
Veranstalter:in von Incentives, Jubiläen und
Firmenevents auf der Eventfläche gewonnen
werden. D
enkbar sind zudem Kooperationen
mit Handel, Touristik, Kultur- und
Freizeiteinrichtungen durch Kombi-Arrangements,
Laga-Produkte oder Sonderaktionen. Attraktive
Präsenzflächen werden Vereinen, Bildungsträgern
oder Kunst- und Kulturschaffenden auch als
Akteur für das Bühnen- und Aktionsprogramm oder
mit Beiträgen für das „Grüne Klassenzimmer“ als
Lern- und Forschungsangebot für Schüler:innen
geboten.
Die Landesgartenschau findet an
172 Veranstaltungstagen vom 19. April – 7.
Oktober 2029 in Kleve statt und wird eine
außergewöhnliche Aufmerksamkeit auf die
Kreisstadt und die Region werfen. Neben mehreren
hunderttausend Besucher:innen wird eine hohe
mediale Sichtbarkeit erwartet. Auf mehreren
Bühnen und Veranstaltungsflächen findet ein
vielfältiges Programm statt. Fragen zur
Landesgartenschau Kleve 2029 können vorab an
kontakt@kleve-laga.de geschickt oder am Abend
vor Ort gestellt werden.
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte
verleiht Preise für Deutschlands beste
Schülerzeitungen - Dinslaken mit 1. Platz
vertreten Die Gewinner*innen der
Sonderpreise Die Gewinner*innen der Sonderpreise
EinSatz für eine bessere Gesellschaft des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen
und Jugend (BMFSFJ) In der Kategorie Gesund
sein – was heißt das eigentlich? der AOK – Die
Gesundheitskasse: 1. Platz: TheodorTimes,
Theodor-Heuss-Gymnasium, Dinslaken,
Nordrhein-Westfalen
Die Preisverleihung
des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder findet
traditionell im Plenarsaal des Bundesrates
statt. Als Schirmherr des jährlichen
Schülerzeitungswettbewerbs „Kein Blatt vorm
Mund“ ist Bundesratspräsident Andreas
Bovenschulte am 17. Juni 2026 dabei, wenn die
jungen Mitglieder von 33 Redaktionen aus zwölf
Bundesländern im Plenarsaal ihre Preise
entgegennehmen.
In den sechs
Schulkategorien Gymnasium, Grundschule,
Hauptschule, Realschule, Förderschule und
Berufsschule werden insgesamt 18 Zeitungen
ausgezeichnet. Hinzu kommen fünf Online-Preise
und sechs Sonderpreise. Diese werden unter
anderem vom Bundesministerium für Bildung,
Familie, Frauen und Jugend, der Bundeszentrale
für politische Bildung und der Vertretung der
Europäischen Kommission in Deutschland vergeben.
Eine Übersicht der Preisträger gibt es
hier.
Laudatorinnen und Laudatoren
Neben Bundesratspräsident Bovenschulte
werden die Preise unter anderem von Anke Myrrhe
(Stellvertretende Chefredakteurin des
Tagesspiegels), Ulrike Winkelmann
(Chefredakteurin der taz) sowie weiteren
Vertreterinnen und Vertretern aus Politik,
Journalismus und Gesellschaft übergeben.
Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder
wird seit 2004 von der Jugendpresse Deutschland
und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland
veranstaltet. Die Schirmherrschaft des
Schülerzeitungswettbewerbs liegt traditionell
beim jeweils amtierenden Bundesratspräsidenten
bzw. bei der amtierenden Bundesratspräsidentin.
Liveübertragung im Internet Die
Preisverleihung wird live unter
www.bundesrat.de sowie auf dem
YouTube-Kanal des Bundesrates übertragen. Im
Anschluss wird eine Aufzeichnung der
Veranstaltung in der
Mediathek des Bundesrates und auf
YouTube veröffentlicht.
Urteil im Prozess wegen verbotenen
Kraftfahrzeugrennens in Wesel Jugendstrafe
von 3 Jahren und 3 Monaten verhängt
In dem Strafverfahren gegen einen
Heranwachsenden hat die 1. Große Strafkammer –
Jugendkammer – am 11.06.2026 ein Urteil
verkündet. Der zum Tatzeitpunkt gerade
18-jährige Angeklagte wurde wegen ver- botenen
Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge in
Tateinheit mit vorsätz-licher Gefährdung des
Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger
Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von 3
Jahren und 3 Monaten verurteilt.
Ihm
wurde die Fahrerlaubnis entzogen und der
Führerschein eingezogen. Nach den Feststellungen
der Kammer befuhr der Angeklagte am 16.12.2024
gegen 21 Uhr in nicht angepasster
Geschwindigkeit grob verkehrswidrig und
rücksichtslos die Hamminkelner Landstraße in
Fahrtrichtung Wesel.
Im Bereich einer
Gefahrenstelle mit Fahrbahnveren- gung soll er
die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h
grob missachtet, die Kontrolle verloren und mit
dem ihm entgegenkommen- den Fahrzeug kollidiert
sein. Die 67-jährige Insassin verstarb wenig
später im Krankenhaus. Ihr Sohn war in dem
Prozess als Nebenkläger aufgetreten. Das
Urteil ist nicht rechtskräftig. Aktenzeichen:
Landgericht Duisburg, 31 KLs 16/25
Moers: Ausschuss berät über Umbau der
Bismarckstraße und Klimaschutzkonzept
Ein Klimaschutzkonzept als strategische
Leitlinie für die Stadt ist ein Thema im
Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und
Umwelt am Donnerstag, 18. Juni. Die Mitglieder
beschäftigen sich außerdem mit der Konzeptstudie
‚Zukunftsstrategie Meerbeck-Mitte‘, der
Erneuerung des Parkleitsystems und dem
sogenannten Wohnungsbau-Turbo.
Es geht
um den grundsätzlichen Umgang mit dem
beschleunigten Bauverfahren und zwei konkrete
Vorhaben. Die Bismarckstraße ist die wichtigste
Verbindung zwischen Meerbeck und
Stadtmitte. Auch für den Radverkehr ist sie eine
bedeutende Alltagsroute.
Die heutige
Straßenraumaufteilung wird den veränderten und
gestiegenen Nutzungsansprüchen der
Verkehrsteilnehmenden nicht mehr gerecht.
Deshalb soll sie grundlegend umgebaut werden.
Unter anderem erhält sie durchgehend Geh- und
Radwege. Über die konkrete Planung berät der
Ausschuss. Der öffentliche Teil der Sitzung
beginnt um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Kleve: Tag
der offenen Tür bei den USK am 27.06.2026
Am Samstag, 27.06.2026 ist es
soweit: Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK)
laden herzlich zum Tag der offenen Tür ein!
Besuchen Sie uns in der Zeit von 13:00 bis 17:00
Uhr an unserem Standort in der Brabanter Str.
62, 47533 Kleve und erleben Sie einen
spannenden, informativen und abwechslungsreichen
Nachmittag für die ganze Familie. An diesem Tag
haben Sie die Möglichkeit, einen Blick hinter
die Kulissen zu werfen und unsere Arbeit hautnah
kennenzulernen.

Es erwarten Sie zahlreiche Aktionen und
Programmpunkte: • Mülltrennungsstation –
lernen Sie spielerisch, wie richtige
Abfalltrennung funktioniert • Fahrzeuge zum
Anfassen – entdecken Sie unsere Einsatzfahrzeuge
aus nächster Nähe • Feuerwehr vor Ort – auch
die Feuerwehr ist dabei und öffnet ihre Tore mit
spannenden Einblicken • Hüpfburg für Kinder
– Spaß und Bewegung für unsere kleinen Gäste
• Infostand Ausbildung & Jobs – informieren Sie
sich über berufliche Möglichkeiten bei uns
Kostenlose Führungen durch unsere Kläranlage
Ein besonderes Highlight sind unsere
kostenlosen Führungen durch das Klärwerk
Salmorth um 13:30 Uhr und 15:30 Uhr. Die
Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung per
E-Mail an:
Klaerwerk@kleve.de möglich. Pro Führung
können maximal 20 Personen teilnehmen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, spannende Einblicke
in die Abläufe und Technik eines Klärwerks zu
erhalten! Ausmalwettbewerb & Siegerehrung
Siegerehrung um ca. 15:30 Uhr auf dem
USK-Gelände Ausstellung der eingereichten
Bilder vor Ort Wer teilnehmen möchte: Das
Ausmalbild steht
hier auf der Homepage der USK zum Download
bereit. Start: Ab sofort!
Einsendeschluss
ist der 12.06.2026. Abgabestelle: Brabanter Str.
62 in 47533 Kleve. Für das leibliche Wohl ist
gesorgt Es erwarten Sie Grillwürstchen im
Brötchen sowie frisch gebackene Waffeln – ideal
für eine kleine Stärkung zwischendurch.
Verbringen Sie mit uns einen informativen und
unterhaltsamen Tag - Wir freuen uns sehr darauf,
Sie am 27. Juni bei uns begrüßen zu dürfen!
Moers: ,Wearable Sounds‘: Wenn Kleidung leuchtet
und Musik macht Wie bringt man einen
Schal zum Leuchten? Oder einen Pullover zum
Klingen? Das erfahren Jugendliche ab 14 Jahren
bei der Workshop-Reihe ,Wearable Sounds‘ Ende
Juni. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr kehren
die niederländischen Designerinnen Michelle
Vossen und Veerle Pennock im Rahmen des
Förderprojekts ,SPARK-IT‘ nach Moers zurück.

Foto: Paulus van Dorsten
Gemeinsam mit den Teilnehmenden
erkunden sie die kreativen Möglichkeiten
elektronischer Textilien und zeigen, wie sich
Mode, Musik und Technik miteinander verbinden
lassen. Die Workshop-Reihe wird von der
Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Moers in
Kooperation mit der Volkshochschule Moers –
Kamp-Lintfort im
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum
(Wilhelm-Schroeder-Straße 10) durchgeführt.
Kreativität trifft Technik Das Angebot
richtet sich an Jugendliche aus Moers und
Kamp-Lintfort, die Spaß am Gestalten, Tüfteln
und Ausprobieren haben. Die Teilnahme ist
kostenlos. Am Samstag, 27. Juni, stehen beim
Workshop der ,Touch-Band-Edition‘
Musik-Elektronik und Programmierung im
Mittelpunkt.
Der Workshop
,Elektronische Textilien‘ am Sonntag, 28. Juni,
widmet sich in erster Linie mit der textilen
Anwendung von Elektronik durch Sensoren und
Soft-Keyboards. Ein besonderes Highlight: Alle
Teilnehmenden können ihre selbst entwickelten
Controller und elektronischen Textilien mit nach
Hause nehmen und für eigene Projekte
weiterverwenden.
Beide Workshops werden
in englischer Sprache durchgeführt. Die
Teilnehmerzahl ist auf jeweils zwölf Personen
begrenzt, eine Anmeldung ist daher erforderlich.
Anmeldeschluss ist der 25. Juni. Fragen
beantwortet Axel Ganz unter 0 28 41 / 201-294
bzw. axel.ganz@moers.de.
Weitere Informationen
11.
Juni: Hitzeaktionstag 2026 – Krisenresilienz bei
Extremhitze stärken
Zum Hitzeaktionstag
am 11. Juni 2026 unter dem Motto „Gemeinsam
versorgen unter Extremhitze“ skizziert das
Bündnis, dem auch der Berufsverband Deutscher
Psychologinnen und Psychologen (BDP) angehört,
in einer Meldung ein verheerendes Szenario, das
bereits in fünf Jahren Realität sein könnte:
„August 2029, 14 Tage Hitze mit
Höchsttemperaturen bis zu 44 Grad,
Rettungsdienste sind überlastet, Notaufnahmen
und Arztpraxen sind voll. Menschen sitzen in
überhitzten Wohnungen, Aggressionen nehmen zu.
Viele Krankenhauszimmer und Behandlungsräume
sind wegen zu hoher Temperaturen gesperrt.“

Mit zunehmender globaler Erwärmung wächst die
Gefahr für solche langanhaltenden, extremen
Hitzeperioden, so die Einschätzung des
Bündnisses. Dennoch ignoriert, wie aktuelle
wissenschaftliche Studien und Bewertungen
deutlich zeigen, die Bundesregierung mit ihrer
gegenwärtigen Energiepolitik gesetzliche
Regelungen zum Klimaschutz, indem dringend
notwendige Maßnahmen nicht umgesetzt sowie
beschlossene zeitliche Vorgaben nicht
eingehalten werden.
Mit einem
Positionspapier macht das Bündnis zum
Hitzeaktionstag 2026 einmal mehr darauf
aufmerksam, dass Deutschland auf Krisenlagen
durch Extremhitze bislang nicht ausreichend
vorbereitet ist. Es braucht klare
Zuständigkeiten und die Integration von
Extremhitze in Krisenvorsorge und
Katastrophenschutz, effektive soziale
Schutzstrukturen für Risikogruppen, ein
vorbereitetes und gestärktes Gesundheits-,
Pflege- und Sozialwesen sowie die Finanzierung
von resilienten Prozessen, Belegschaften,
Einrichtungen, Quartieren und Infrastrukturen.
Im Rahmen der Tagung zum 80.
Verbandsjubiläum vom 05.-07.06.2026 im Haus der
Psychologie in Berlin wurde das Thema von
Expert*innen der Politikwerkstatt „Die doppelte
Klimakrise - meteorologisch und
gesellschaftlich“ unter Leitung von
BDP-Vizepräsidentin Susanne Berwanger
diskutiert.
Einige zentrale Zitate: „Wir
leben in einer Kontinuitätsillusion: Trotz
eskalierender sozial-ökologischer Krisen handeln
Individuen, Organisationen und Institutionen
vielfach so, als blieben die Grundbedingungen
von Alltag, Versorgung, Mobilität, Arbeit und
biografischer Planbarkeit im Wesentlichen
erhalten“ (Dr. Felix Peter, Schulpsychologe,
Psy4F).
„Nur wenn wir die Klimakrise
hier und jetzt in all ihren katastrophalen
Auswirkungen auf die Biosphäre und unser
gesellschaftliches Miteinander ernst nehmen,
kann es uns gelingen, die Gesellschaft
wachzurütteln, zu befähigen und zum Handeln zu
verleiten.“
(Dr. Thomas Götz,
Staatssekretär a.D., Deutsche Allianz
Klimawandel und Gesundheit e. V.) „Die
Klimakrise ist längst nicht mehr nur eine
ökologische oder politische Herausforderung. Sie
ist zu einer Umsetzungs-, Kooperations- und
Vertrauenskrise geworden. (Janna Hoppmann,
Geschäftsführerin ClimateMind) Als Berufsverband
und Bündnispartner teilt der BDP die
Einschätzungen. Es ist höchste Zeit zu handeln.
Mit einem erneuten Appell in Richtung
Bundesregierung fordert der BDP am
Hitzeaktionstag 2026 eine konsequente Umsetzung
von Klimaschutzzielen. Die Psychologie als
Profession kann bei der Bewältigung der Folgen
des Klimawandels und beim Aufbau von
Handlungsmotivation auf individueller und
systemischer Ebene die notwendigen
Veränderungsprozesse unterstützen.
Ältere Menschen
vor Hitze schützen BAGSO ruft
Bund, Länder und Kommunen zum Handeln auf Zum
bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026
ruft die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen dazu auf, ältere Menschen
besser vor Hitze und extremer Hitze zu schützen.
Im Zuge des Klimawandels sind Hitzewellen in
Deutschland schon jetzt häufiger geworden.
Hitze stellt ein Gesundheitsrisiko für alle
dar. Zu den besonders Gefährdeten zählen vor
allem ältere und pflegebedürftige Menschen. Die
BAGSO fordert, sie in Hitzeaktions- und
Katastrophenhilfeplänen besonders zu
berücksichtigen, um hitzebedingten
Gesundheitsgefahren entgegenzuwirken. Neben
Hitzeschutzplänen für alle Kommunen fordert die
BAGSO eigene Hitzeschutzpläne für
Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste.
Sie unterstützen bei der zielgerichteten
Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen im
Vorfeld von Hitzeereignissen und während starker
Wärmebelastung. Der Qualitätsausschuss Pflege
hat dazu 2024 Empfehlungen vorgelegt. Die BAGSO
appelliert an die Politik, auch durch
städtebauliche Maßnahmen zum Hitzeschutz
beizutragen.
Studien zeigen, dass z. B.
durch das Anpflanzen von Bäumen und die
Schaffung von Wasser- und Grünflächen die
Hitzebelastung reduziert und die Anzahl der
hitzebedingten Todesfälle gesenkt werden kann.
Bestehende Ungerechtigkeiten in der Verteilung
von Umweltressourcen und -risiken müssen
vorrangig abgebaut werden. Kommunen
benötigen bei dieser Aufgabe finanzielle
Unterstützung von Bund und Ländern.
Weiterführende Informationen:
BAGSO-Positionspapier „Generationenaufgabe
Klimaschutz – für die Welt von morgen (2021
Dinslaken:
Bücherschrank am Stadthistorischen Zentrum
Am Stadthistorischen Zentrum in
Dinslaken steht seit Kurzem ein neuer
Bücherschrank. Alle können dort nach spannenden
Krimis, nach Science-Fiction-Romanen,
Reiseführern, Kinderbüchern, Kunst-Katalogen und
Ähnlichem stöbern und diese mitnehmen.

Der neue Bücherschrank bietet viel Platz für
gelesene Krimis, Reiseführer, Kinderbücher,
Romane und andere Literatur.
Man muss
zwar im Gegenzug kein Buch dalassen, kann das
aber gerne tun und so anderen Menschen zu
Lesevergnügen verhelfen. Der Schrank, stabil und
fast ganz in weiß, stammt vom
Städtepartnerschaftsverein Dinslaken. In dessen
Büro diente er jahrelang als Bücherschrank. Nach
der letzten Neuordnung der Räumlichkeiten in der
Gartenstraße war nun leider kein Platz mehr und
so wurde ein neuer Ort für das schöne Möbel
gesucht.
Der Freundeskreis Stadtarchiv
und Stadtbibliothek hatte schnell Interesse und
eine Idee: Ein Schrank für kostenlose Bücher
soll es sein, möglichst am Stadthistorischen
Zentrum. Die Idee stieß auf Interesse seitens
Archivleitung und Museumsleitung sowie des
Fördervereins des Museums und so steht der
Bücherschrank am Stadthistorischen Zentrum seit
Anfang Juni 2026 bereit und ist mit Büchern
aller Art gefüllt.
Das neue Angebot
passt gut zum Stadthistorischen Zentrum
Dinslaken, das mit Stadtarchiv und
stadtgeschichtlichem Museum eine kulturelle
Begegnungsstätte mitten in der Altstadt ist.
Zudem lockt der im vergangenen Jahr neu
geschaffene Museumsgarten viele Menschen an, die
in der Sonne verweilen und die Blütenpracht
bewundern möchten.
Die Museumswiese
entwickelt sich zu einer beliebten Location für
größere und kleinere Veranstaltungen und der
traditionelle Ostermarkt hat 2026 mit rund 2.500
Besuchen so viele Menschen angezogen wie seit
Jahrzehnten nicht. Der Bücherschrank am
Stadthistorischen Zentrum verstärkt diesen
Eindruck eines allseits beliebten und belebten
gesellschaftlichen Ortes.
Der
Bücherschrank am Stadthistorischen Zentrum ist
jederzeit zugänglich. Er befindet sich links vom
Museumseingang. Das Stadthistorische Zentrum
dankt dem Freundeskreis Stadtarchiv und
Stadtbibliothek, dem Städtepartnerschaftsverein
für die Unterstützung sowie der Stadtbibliothek
für die ersten Bücher!
STADTRADELN 2026 in Dinslaken Die
Aktion STADTRADELN ist seit dem 30.05. vorbei,
nun liegen die Endergebnisse vor. In diesem
Jahr haben 1.297 aktive Radler*innen insgesamt
214.759,3 km zurückgelegt. Das ist im Vergleich
zu den beiden vorherigen Jahren zwar etwas
weniger (2024: 215.373,4 km; 2025: 216.529,1)
aber wieder ein sehr gutes Ergebnis.
Die
Stadt Dinslaken lädt alle Teilnehmenden ein, der
Abschlussveranstaltung am 22.06.2026, ab 17:00
Uhr im Saal D’Agen im Rathaus der Stadt (Platz
D’Agen 1, Zugang von der Seite zum Kreisverkehr
aus) beizuwohnen. Hier werden die Ergebnisse in
den verschiedenen Teamkategorien bekannt gegeben
und es besteht die Möglichkeit zum Austausch
untereinander sowie mit der städtischen
STADTRADELN-Koordination.
Ein großer
Anteil des tollen Endergebnisses ist den Schulen
zu verdanken, die insgesamt über 24.000 km
beigetragen haben. Die Preise für die
Schulklassen werden unabhängig von der
Abschlussveranstaltung in Kürze an den Schulen
übergeben. Wir danken den Sponsor*innen – der
Firma Hellmich, den Stadtwerken Dinslaken, der
Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe und der
Volksbank Rhein-Lippe – ohne die die Aktion in
dieser Form nicht möglich gewesen wäre.
Moers: Kanalanschlüsse für neues
Wohnhaus - Hochstraße wird einige Tage zur
Sackgasse Die ENNI Stadt &
Service Niederrhein (Enni) wird auf der
Hochstraße in Moers-Hochstraß einen Neubau an
das öffentliche Kanalnetz anschließen. Dafür
muss die Straße ab Mittwoch, 17. Juni, bis
voraussichtlich Freitag, 26. Juni, auf Höhe der
Hausnummer 60 voll gesperrt werden.
Die
ausgeschilderte Umleitung ist mit der Stadt
Moers, der Polizei und der Feuerwehr abgestimmt
und führt über die Blücher- und die Römerstraße.
Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle
jederzeit passieren. Fragen zu der Maßnahme
beantwortet die Enni am Baustellentelefon unter
der Rufnummer 02841/104-600.
Viele Wege
führen nach Rom – doch zurück wird's manchmal
kompliziert EU will internationale Bahnreisen
vereinfachen Europäische
Verbraucherzentren werben für bessere Lösungen
im Problemfall Europäische Fahrgastrechte
gibt es seit Jahren. Die Probe aufs Exempel
liefern jedoch Reisende quer durch Europa. Läuft
bei ihnen etwas schief, landen die Beschwerden
häufig beim Europäischen Verbraucherzentrum
(EVZ) Deutschland: Mal endet die Heimreise
ungewollt auf einem Bahnsteig in Rom.
Mal mit einer Rechnung über 550 Euro in Paris.
Beides keine Einzelfälle. Und beides Beispiele
dafür, warum internationale Bahnreisen aktuell
wieder auf dem Prüfstand stehen. Denn was
passiert eigentlich, wenn eine
grenzüberschreitende Zugreise aus dem Takt
gerät?

Auf dem Bildschirm eine Reise, im
Kleingedruckten mehrere Verträge: Genau solche
Fälle beschäftigen die Europäischen
Verbraucherzentren regelmäßig. (Bild:
KI-generiert)
Rom: Gestrandet trotz
App-Warnung Eine Familie aus Berlin wollte
mit dem Nachtzug von Rom nach München
zurückreisen. Schon Stunden vor Abfahrt zeigte
die App den Zug als ausgefallen an. Für die
Familie begann damit das, was niemand kurz vor
einer Nachtzugreise braucht: Unsicherheit. Auf
Nachfrage beim verantwortlichen Bahnunternehmen
hieß es jedoch, die Verbindung verkehre
planmäßig. Auch die Hotline bestätigte das. Am
Bahnhof angekommen war nichts auffällig.
Die Anzeigetafel zeigte den Zug ohne
besondere Hinweise an. Also ging die Familie zum
Gleis – mit Gepäck, kleinen Kindern und der
Hoffnung, bald wieder zu Hause zu sein. Dort
angekommen stellte sich jedoch heraus: Der Zug
fällt tatsächlich aus. Die App hatte also recht.
Doch geholfen hat das der Familie trotz etlicher
Klärungsversuche nicht.
Hilfe zur
Selbsthilfe:
https://www.evz.de/themen/verkehr/bahn/fahrgastrechte/#Tool
Sofort begann
die Suche nach einem ersatzweisen Heimweg. Die
Familie berichtete, dass vor Ort keine konkrete
Weiterreise angeboten wurde. Auch die
Nachtzugverbindungen der folgenden Tage waren
bereits ausgebucht. Vielleicht mit dem Bus? Weil
sie keine Kindersitze dabeihatten, kam auch
diese Option nicht infrage. Schließlich buchten
die Eltern auf eigene Kosten einen Flug nach
Berlin. Die Heimreise war damit zwar gerettet.
Dafür begann die Diskussion darüber, wer die
zusätzlichen Ausgaben übernehmen muss.
„Der Fall zeigt sehr gut, worum es in der
Beratung häufig geht“, sagt Jurist André
Schulze-Wethmar, der den Fall für das EVZ
Deutschland bearbeitet hat. „Wenn im Ausland ein
Zug ausfällt, brauchen Reisende nicht nur
abstrakte Rechte, sondern vor allem verlässliche
Informationen und konkrete Hilfe. Viele gehen
davon aus, dass diese Unterstützung im
Problemfall automatisch kommt. In der Praxis
erleben wir jedoch immer wieder, dass Betroffene
zunächst selbst herausfinden müssen, wer
überhaupt zuständig ist.“
Paris: Eine
Reise, zwei Fahrkarten, viele Fragen Dass es
dabei nicht nur um Nachtzüge geht, zeigt ein
weiterer Fall des EVZ Deutschland. Eine
Verbraucherin kaufte über DB International eine
Reise von Marseille über Paris nach Stuttgart.
Als ihr Zug verspätet in Paris ankam, verpassten
sie und ihre Begleiterin den Anschluss.
Die Nutzung des
nächsten Zuges wurde ihnen durch das Personal
der französischen Bahngesellschaft (SNCF)
verweigert. Die Mitarbeiter rieten ihnen
stattdessen, für die Weiterreise neue Tickets
für insgesamt 550 Euro zu kaufen. Sie gingen
davon aus, dass ihnen das Geld später erstattet
würde. Schließlich hatten sie die Verspätung
nicht zu verantworten.
Das Problem:
Obwohl die Frau die Reise von Marseille nach
Stuttgart im Rahmen einer einzigen Bestellung
gebucht hatte, erhielt sie für die Strecke zwei
Fahrkarten. Für die Fahrt von Marseille nach
Paris eine Fahrkarte der SNCF, für die Fahrt von
Paris nach Stuttgart eine Fahrkarte der
Deutschen Bahn (DB). „Auf dem Bildschirm wirkt
es zunächst wie eine einzige Reise. Durch das
Erstellen mehrerer Fahrkarten werden daraus
jedoch mehrere Verträge. Genau dort beginnen
viele Probleme, die Verbraucher erst bemerken,
wenn etwas schiefläuft“, erklärt
Schulze-Wethmar.
One journey, one ticket,
full rights? Genau dieser Punkt führt mitten
hinein in das Problem, das die EU-Kommission nun
angehen will: Unter dem Motto „One journey, one
ticket, full rights“ will die Kommission
internationale Bahnreisen einfacher und
verlässlicher machen. Ziel ist, dass Reisende
Verbindungen verschiedener Bahnunternehmen
künftig leichter als durchgehende Reise buchen
können und dann auch für die gesamte Strecke ein
Einzelticket erhalten sollen. Die Buchung darf
nicht mehr gestückelt werden.
Helfen
soll dabei unter anderem das sogenannte Open
Sales and Distribution Model (OSDM). Dahinter
steckt ein gemeinsamer technischer Standard,
über den Bahnunternehmen ihre Angebote
austauschen können. Vereinfacht gesagt: Die
Systeme sollen besser miteinander sprechen,
damit Reisende weniger suchen müssen und
einfacher buchen können.
Die Europäischen
Verbraucherzentren begrüßen diese Pläne. Ihre
Fallarbeit zeigt jedoch, dass dadurch nicht alle
Probleme gelöst werden. Denn auch wenn
internationale Verbindungen künftig einfacher,
rechtlich abgesicherter und als durchgehende
Reisen gebucht werden können, bleiben vor allem
im Störungsfall viele Fragen offen. In ihrem
Positionspapier werben die Zentren deshalb für
klarere Zuständigkeiten und schnellere
Unterstützung im Problemfall. Wer nachts im
Ausland strandet oder die letzte Verbindung des
Tages verpasst, sollte nicht erst zwischen
Hotlines, Apps und verschiedenen Bahnunternehmen
herausfinden müssen, wer überhaupt helfen kann.
Außerdem spricht sich das Netzwerk für
praxisnähere Regeln zur Selbstumbuchung aus.
So wäre es wünschenswert, wenn beim Ausfall
langer grenzüberschreitender Verbindungen auch
die Kosten eines selbst gebuchten Fluges
erstattet würden, falls innerhalb eines
realistischen Zeitrahmens keine sinnvolle Lösung
angeboten werden kann. Das hätte nicht nur
unseren Rom-Reisenden viel Ärger erspart.
Bislang sind nur Kosten einer Busfahrt oder
einer neuen Bahnfahrkarte erstattungsfähig.
Bis die europäischen Pläne umgesetzt sind,
gelten die bestehenden Fahrgastrechte. Welche
Ansprüche Reisende bei Zugausfällen,
Verspätungen oder verpassten Anschlüssen bereits
heute haben, erklärt das EVZ Deutschland auf
seiner Homepage. Dort findet sich auch das
kostenlose Zug-Tool. Die Online-Hilfe ordnet
mögliche Ansprüche Schritt für Schritt anhand
der individuellen Reisesituation ein. Im
Idealfall zu Hause auf dem Sofa. Mit
Internetverbindung aber natürlich auch auf einem
Bahnsteig in Rom oder Paris.
Neues
Amtsblatt Am 10. Juni 2026 ist ein
neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen.
Es enthält drei öffentliche Bekanntmachungen,
davon zwei Ausschreibungen und eine öffentliche
Zustellung. Das städtische Amtsblatt kann auch
online eingesehen werden: Das
städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen
werden: https://abi.dinslaken.de/termine.
Ausschuss
für Chancengerechtigkeit und Integration
Am Donnerstag, 18. Juni 2026, tagt
der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und
Integration der Stadt Dinslaken. Beginn der
öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im großen
Sitzungssaal des Stadthauses auf der
Wilhelm-Lantermann-Str. 65.
In der Sitzung geht es
unter anderem um die Wahl der Delegierten für
den Landesintegrationsrat. Sitzungstermine sowie
weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind
online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de.

NRW:
Leichter Rückgang der Eheschließungen im Jahr
2025 * 76.900 Paare gaben sich 2025
das Ja-Wort – 0,4 % weniger als 2024 *
Darunter waren 2.073 Paare gleichen Geschlechts
* Mai war der beliebteste Heiratsmonat
Im Jahr 2025 heirateten
in Nordrhein-Westfalen 76.900 Paare. Dies
entspricht einem Rückgang von 0,4 % im Vergleich
zu 2024. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, wurden 74.827 Ehen zwischen Männern
und Frauen sowie 2.073 Ehen zwischen Personen
gleichen Geschlechts geschlossen.
Dabei handelte es
sich in 1.152 Fällen um weibliche und in 919
Fällen um männliche Paare. Bei den
Eheschließungen von Paaren gleichen Geschlechts
sind 151 Umwandlungen eingetragener
Lebenspartnerschaften enthalten.

Während die Zahl der
gleichgeschlechtlichen Eheschließungen in NRW
etwa auf Vorjahres-Niveau blieb (+3
Eheschließungen in 2025), ging die Zahl der
Eheschließungen zwischen Männern und Frauen um
0,5 % zurück (−350 Eheschließungen).
Männer waren bei Eheschließung im Durchschnitt
älter als Frauen Bei
den gemischtgeschlechtlichen Eheschließungen
waren zum Zeitpunkt der Heirat Männer mit
durchschnittlich 34,1 Jahren zwei Jahre älter
als die Frauen mit 32,0 Jahren. Bei
den gleichgeschlechtlichen Eheschließungen lag
das Durchschnittsalter der männlichen Ehepaare
mit 44,5 Jahren ebenfalls höher als das der
weiblichen Paare mit 39,6 Jahren.

Bei rund 85 % der Eheschließungen hatten
beide Partnerinnen und Partner die deutsche
Staatsbürgerschaft. Bei Eheschließungen zwischen
Männern und Frauen war es für rund vier Fünftel
die erste Ehe Bei Eheschließungen zwischen
Männern und Frauen war es für 80 % der
Heiratenden die erste Ehe.
Rund 19 % der
Eheschließenden in NRW waren vor ihrer Heirat
geschieden oder ihre Lebenspartnerschaft war
aufgehoben. Etwa 1 % der Eheschließenden war vor
der standesamtlichen Trauung verwitwet oder ihr
vorheriger Lebenspartner bzw. die vorherige
Lebenspartnerin war verstorben.
Mai war
2025 der beliebteste Heiratsmonat Wie schon
in den Vorjahren lagen die beliebtesten
Heiratsmonate in der wärmeren Jahreszeit: Am
häufigsten gaben sich die Paare 2025 im Mai das
„Ja-Wort” (10.029 Eheschließungen), gefolgt von
den Monaten August (9.749) und September
(8.690).
Personal in
Gesundheitsämtern wächst im Jahr 2025 um 2,1 %
• Personalzuwachs beim
unbefristeten Personal schwächer als 2024 •
3,6 % mehr ärztliches und zahnärztliches
Personal • Starke regionale Unterschiede in
der Altersverteilung • Größter Arbeitsanteil
entfällt auf Kinder- und Jugendgesundheit
Zum Jahresende 2025
arbeiteten in Deutschland 27 225 Personen in
Gesundheitsämtern (einschließlich externe
Mitarbeitende). Das waren 570 Personen oder 2,1
% mehr als im Vorjahr. Die Zahl der auf die
volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten
Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende
2025 bei 22 110 und stieg gegenüber dem Vorjahr
um 365 oder 1,7 %.
Damit ist die Zahl
der in Gesundheitsämtern beschäftigten Personen
und Vollzeitäquivalente im Jahr 2025 stärker
gewachsen als im Jahr 2024 (+335 Personen oder
+1,3 %, +275 Vollzeitäquivalente oder +1,3 %).
Dies sind die Ergebnisse des regionalen
Gesundheitspersonalmonitorings des Statistischen
Bundesamtes (Destatis).

Personalzuwachs beim unbefristeten
Personal schwächer als 2024 Im Jahr 2025 wuchs
das unbefristete Personal in Gesundheitsämtern
mit einem Anstieg von 385 Personen oder 1,5 %
schwächer als im Jahr 2024 (+800 Personen oder
+3,3 %). Anders war es beim Personal mit
zeitlich befristeten Arbeitsverträgen: Hier
erhöhte sich die Zahl im Jahr 2025 um
190 Personen oder 10,8 %, nachdem sie im Jahr
2024 deutlich zurückgegangen war (-465 Personen
oder -21,1 %).
Ende 2025 hatten in
Gesundheitsämtern 25 305 Personen einen
unbefristeten und 1 920 Personen einen
befristeten Arbeitsvertrag. Unbefristete
Tarifbeschäftigte bildeten mit 83 % die größte
Personengruppe gefolgt von 10 % verbeamtetem und
7 % befristetem Personal.
3 % mehr
hochqualifiziertes Personal Gut die Hälfte
des Personals in Gesundheitsämtern (52 %) waren
zum Jahresende 2025 Hochqualifizierte. Hierbei
handelt es sich um Personen mit Hochschul-,
Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss.
Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil
von 31 % bis 86 %. Im Laufe des Jahres 2025
stieg das Personal in Gesundheitsämtern mit
einem hohen Bildungsabschluss um 410 Personen
(+3,0 %).
3,6 % mehr ärztliches und
zahnärztliches Personal Insgesamt setzte
sich das Personal der Gesundheitsämter Ende 2025
zu 20 % aus Ärztinnen und Ärzten einschließlich
Zahnärztinnen und Zahnärzten, zu 55 % aus
Fachpersonal und zu 25 % aus Verwaltungspersonal
zusammen.
Während das ärztliche und
zahnärztliche Personal im Vorjahresvergleich
insgesamt um 195 Personen oder 3,6 % und das
Fachpersonal um 400 Personen oder 2,8 % zunahm,
ging das Verwaltungspersonal im gleichen
Zeitraum um 20 Personen oder 0,3 % zurück.
Altersverteilung variiert stark zwischen den
Regionen Zum Jahresende 2025 war das
Personal in Gesundheitsämtern im
Bundesdurchschnitt 47,7 Jahre alt, wobei sich
die Altersverteilung stark zwischen den Regionen
unterschied: Der Anteil der unter 35-Jährigen
variierte regional zwischen 6 % und 25 % und lag
im Bundesdurchschnitt bei 14 %.
Der
Anteil der ab 55-jährigen Beschäftigten lag Ende
2025 im Bundesdurchschnitt bei 34 %. Zwischen
den Regionen variierte dieser Anteil zwischen
17 % und 47 %. Dabei wird die Altersverteilung
in Gesundheitsämtern wenig vom Regionstyp
(städtische Region, Region mit
Verstädterungsansatz, ländliche Region)
beeinflusst.
Deutliche Unterschiede
zwischen den Geschlechtern beim
Beschäftigungsumfang Zum Stichtag
31. Dezember 2025 arbeiteten mit einem Anteil
von 82 % besonders viele Frauen in
Gesundheitsämtern. Sie waren mit anteilig 60 %
auch deutlich häufiger teilzeitbeschäftigt als
Männer (23 %). Insgesamt arbeiteten 46 % des
Personals in Gesundheitsämtern in Vollzeit und
54 % in Teilzeit. Der Anteil der geringfügig
Beschäftigten lag unter 1 %.
Beim
Beschäftigungsumfang kamen im Bundesdurchschnitt
1,2 Personen auf eine Vollzeitstelle. Zwischen
den Regionen variierte dieser Wert von 1,1 bis
1,5.
Schwerpunkt der Tätigkeitsbereiche
bei Kinder- und Jugendgesundheit Die
Einsatzbereiche des Personals in
Gesundheitsämtern sind breit gefächert.
Tätigkeitsbereiche mit dem größten Arbeitsanteil
waren Ende 2025 Kinder- und Jugendgesundheit mit
18 %, Verwaltung mit 14 % sowie
Sozialpsychiatrie und psychische Gesundheit mit
12 %.
Bei Ärztinnen und Ärzten
einschließlich Zahnärztinnen und Zahnärzten lag
der größte Arbeitsanteil im Tätigkeitsbereich
Kinder- und Jugendgesundheit (30 %), gefolgt vom
Bereich Begutachtung von Erwachsenen (18 %).
Aktueller Fund einer Weltkriegsbombe auf dem
Klever Friedhof Merowingerstraße
Entwarnung! Der Kampfmittelräumdienst hat den
Blindgänger auf dem Friedhof an der
Merowingerstraße gegen 18:20 Uhr erfolgreich
entschärft. Der Sicherheitsbereich ist damit
wieder freigegeben und die Sperrungen sind
aufgehoben. Der Liveticker ist damit beendet.
Mittwochvormittag, 10.06.2026, wurde eine
Weltkriegsbombe auf dem städtischen Friedhof an
der Merowingerstraße gefunden. Bei
Landschaftsbauarbeiten auf dem städtischen
Friedhof in Kleve wurde am heutigen
Mittwochvormittag, 10. Juni 2026, eine
5-Zentner-Weltkriegsbombe auf dem Gelände des
Friedhofs gefunden. Nach aktuellem Kenntnisstand
soll die Weltkriegsbombe noch am heutigen
Mittwoch entschärft werden.

Notwendige Evakuierungsmaßnahmen sind
aktuell in der Vorbereitung und werden
kurzfristig starten. Zum jetzigen Zeitpunkt noch
nicht fest, zu welcher Uhrzeit die Bombe
entschärft wird. Dies wird sich maßgeblich vom
Fortschritt der Evakuierungsarbeiten abhängen.

Grundsätzlich gilt, wie auch bereits bei
vorherigen Entschärfungen, Folgendes:
Sicherheitsbereiche & Evakuierungen Um die
Sicherheit der Bevölkerung während der
Entschärfungsarbeiten zu gewährleisten, wird
eine Sperrzone mit einem Radius von 400 Metern
um den Punkt des Fundes eingerichtet.
Alle Personen, die innerhalb dieses
Sicherheitsbereiches arbeiten oder wohnen,
müssen ihre Häuser oder Betriebe kurzfristig
verlassen. Notwendige Evakuierungen werden durch
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der
Polizei, von Rettungsdiensten und der
städtischen Ordnungsbehörde durchgeführt und von
Lautsprecherdurchsagen begleitet.
Als
Notunterkunft für evakuierte Personen dient die
Mehrzweckhalle Materborn. Dort können sich alle
Bürgerinnen und Bürger, die von der Evakuierung
betroffen sind, bei Bedarf ab sofort einfinden.
Die Sicherheitsbereiche werden auch für den
Straßenverkehr gesperrt. Entsprechende
Sperrpunkte werden eingerichtet und mit
Sperrposten besetzt.
Hochauflösende
Karten der Sicherheitsbereiche sowie der
einzurichtenden Sperrpunkte für den
Straßenverkehr werden zeitnah auf www.kleve.de/bombe
zur Einsicht und zum Download bereitgestellt.
Informationen Stets aktuelle Informationen
werden durch die Stadt Kleve in der Form von
Livetickern auf der städtischen Internetseite (www.kleve.de/bombe)
sowie den Kanälen der Stadt Kleve in den
sozialen Medien (Facebook: @stadtkleve,
Instagram: @stadt_kleve, Twitter: @stadtkleve)
bereitgestellt. Außerdem wird per
Lautsprecherdurchsagen der Freiwilligen
Feuerwehr und Polizei, NINA-App und die lokalen
Medien sowie Antenne Niederhein informiert.
Schützenswert - Weseler Elternlots*innen
erhalten Dankeschön Lotse für die
Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im
Einsatz Tag für Tag, bei Wind und Wetter, stehen
Elternlots*innen in der Nähe von Grundschulen
und sorgen für die Sicherheit der Kinder.

Lotse für die Sicherheit der Schülerinnen und
Schüler im Einsatz
Insgesamt sind in
Wesel 35 Elternlotsen ehrenamtlich im Einsatz;
davon acht an der Gemeinschaftsgrundschule
Fusternberg, neun an der
Gemeinschaftsgrundschule Feldmark, sechs an der
Polderdorfschule Büderich-Ginderich sowie zwölf
an der Gemeinschafts-Grundschule Theodor-Heuss
Teilstandort Bislich.
Für diesen
vorbildlichen Einsatz erhalten die Lots*innen
jedes Jahr ein kleines Dankeschön von
Stadtverwaltung, Kreispolizeibehörde und
Kreis-Verkehrswacht, so auch in diesem Jahr. Für
das wertvolle Engagement haben die
Ehrenamtlichen ein Dankesschreiben des
Bürgermeisters mit einem Gutschein für das
Rheinbad Wesel im Wert von 50 Euro erhalten.
Bürgermeister Rainer Benien würdigte den
besonderen Einsatz zur Sicherheit von Kindern,
den die Elternlotsen erbringen. Allen
Beteiligten liegt dieses Angebot sehr am Herzen,
damit vor allem jüngere Schulkinder sicher zur
Schule gelangen. Neben dem Einsatz der
Elternlots*innen werden jährlich überarbeitete
Schulwegsicherungspläne an die I-Dötzchen
verteilt.
Darin enthalten ist eine
Informationsschrift, die Eltern Hilfestellung
gibt, wie sie ihr Kind auf dem Schulweg
begleiten können. Ein Kartenausschnitt zeigt,
wie der sicherste Schulweg verläuft.
Eingezeichnet sind Ampelanlagen, Querungshilfen
und Lotsendienste.
Wichtig ist den
Schulweg frühzeitig mit den Kindern einzuüben.
Zunächst sollten Kinder begleitet werden,
zunehmend sollte ihnen zugetraut werden, ihren
Schulweg alleine oder mit anderen Kindern zu
gehen. Das stärkt Selbständigkeit und
Selbstvertrauen. An die motorisierten
Verkehrsteilnehmer*innen ergeht der Appell, in
der Nähe von Grundschulen besonders umsichtig
und langsam zu fahren.
Weltblutspendertag 2026: Blutspenden
dringend benötigt Dinslaken:
Deutsches Rotes Kreuz Bürgermeister Simon Panke
Zum Weltblutspendertag am Sonntag, 14. Juni
2026, rückt auch die Stadt Dinslaken gemeinsam
mit Partnern die lebensrettende Bedeutung von
Blutspenden in den Mittelpunkt. Unter dem
bundesweiten Kampagnenmotto „Missing Type –
Wenn’s fehlt, fällt’s auf“ soll sichtbar gemacht
werden, wie dringend Blutspenden benötigt
werden.
Um dies deutlich zu machen,
fehlen im Rahmen der Kampagne die
Blutgruppen-Buchstaben A, B und O bewusst in
Vor- und Nachnamen. Auch Landrätinnen und
Landräte sowie Bürgermeisterinnen und
Bürgermeister aus den Kreisen Kleve und Wesel
unterstützen die Aktion und setzen damit ein
Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit.

Dinslakens Bürgermeister Simon Panke
unterstreicht: „Blutspenden ist eine einfache
Möglichkeit, Leben zu retten und Verantwortung
für die Mitmenschen zu übernehmen. Ich danke
allen, die sich auf diese Weise engagieren.
Jeder Tropfen zählt.“
Der
Weltblutspendertag macht auf die große Bedeutung
von Blutspenden aufmerksam und würdigt das
wertvolle Engagement aller Spenderinnen und
Spender. International ist er als World Blood
Donor Day bekannt. Das Datum erinnert an den
Geburtstag von Karl Landsteiner, dem Entdecker
der Blutgruppen – und damit an eine Entdeckung,
die bis heute Leben schützt. Vier internationale
Organisationen setzen sich gemeinsam dafür ein,
dass Menschen weltweit sicher mit Blut versorgt
werden.
Unter
dem Link www.blutspende.jetzt können jeweils
aktuelle Blutspendetermine eingesehen werden.
Ermittlungsbehörden gehen in
koordinierter Aktion gegen internationales
Rauschgiftnetzwerk vor
Sicherstellung von Beweismitteln in
Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bulgarien bei
gemeinsamen Maßnahmen der Staatsanwaltschaft
Duisburg mit Bundeskriminalamt, Polizei
Nordrhein-Westfalen, Zoll und Steuerfahndung
In einer koordinierten Aktion sind
Ermittlungsbehörden am Dienstag, 09.06.2026,
gemeinsam gegen ein international agierendes
Netzwerk des organisierten Rauschgifthandels
vorgegangen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg
vollstreckte gemeinsam mit dem BKA und mit
Unterstützung der Polizei Nordrhein-Westfalen
(NRW), der Steuerfahndung NRW sowie in enger
Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Varna
(Bulgarien) an insgesamt 15 Objekten
richterliche Durchsuchungsbeschlüsse des
Amtsgerichts Duisburgs.
Die Maßnahmen fanden
zeitgleich in NRW, Hessen und Bulgarien statt.
Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden
umfangreiches Beweismaterial, darunter eine
scharfe Schusswaffe, ca. 20.000,- Euro Bargeld
und eine erhebliche Menge an Betäubungsmitteln
aufgefunden und sichergestellt. Die Auswertung
der sichergestellten Beweismittel dauert an.
Im Zuge der Maßnahmen wurde einer der
Hauptbeschuldigten vorläufig festgenommen. Gegen
ihn besteht der dringende Tatverdacht u.a. des
bewaffneten Handeltreibens mit Cannabis und des
gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Cannabis
jeweils in nicht geringer Menge. Er wird heute
auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem
Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dinslaken
vorgeführt, der über die Anordnung der
Untersuchungshaft entscheidet.
Die
Ermittlungen richten sich gegen ein Netzwerk aus
elf Beschuldigten verschiedener Nationalitäten
im Alter zwischen 26 und 63 Jahren. Den
Beschuldigten wird vorgeworfen, ein
Firmennetzwerk aufgebaut und betrieben zu haben,
um darüber erhebliche Mengen an Rauschgift aus
Südamerika und Thailand auf dem See- und Luftweg
illegal nach Deutschland einzuführen. Im Zuge
der bisherigen Ermittlungen konnte bereits eine
Lieferung von 140 Kilogramm Marihuana
sichergestellt werden.
Zudem steht das
Netzwerk im Verdacht, mehrere Millionen Euro
bislang ungeklärter Herkunft ins Ausland
transferiert zu haben.
Die Ermittlungen
werden wegen des Verdachts des bandenmäßigen
Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und
Cannabis in nicht geringer Menge, der Geldwäsche
und der Steuerhinterziehung im besonders
schweren Fall geführt.
Der Fall
verdeutlicht exemplarisch die Flexibilität und
Anpassungsfähigkeit krimineller Gruppierungen im
Bereich der Organisierten
Rauschgiftkriminalität. Sie reagieren
fortlaufend auf polizeiliche Maßnahmen. Dabei
missbrauchen sie legale Strukturen und passen
Einfuhrwege und Transportmodi an, um sich dem
Zugriff nationaler Behörden zu entziehen.
Die Ermittlungen und der Einsatz erfolgten
in enger Abstimmung mit der
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main –
Eingreifreserve–, der Gemeinsamen
Ermittlungsgruppe Rauschgift des
Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des
Polizeipräsidiums Frankfurt am Main sowie dem
Gemeinsamen Finanzermittlungszentrum von Justiz,
Polizei und Finanzbehörden (Hessen), die in
einem gesonderten Verfahren umfangreiche
Ermittlungen gegen eine parallel agierende
Tätergruppierung mit Schwerpunkt in Hessen
führen.“
Neue Praxisanleiter der
Moerser Feuerwehr bestehen mit Bestnote
Im Mai haben René Haurand und Marvin Schellen,
beide Mitarbeitende der Feuerwehr Moers, ihre
Weiterbildung zum Praxisanleiter in der
Bethanien Akademie Moers erfolgreich
abgeschlossen. Beide Absolventen bestanden die
anspruchsvolle Qualifikation mit der Bestnote 1.

v. l.: Schulleitung Birsel Kasilmis, Tim Neuhaus
Koordinator vom Rettungsdienst der Feuerwehr
Moers, René Haurand, Marvin Schellen, Leitender
Praxisanleiter Stefan Napierala und
Akademieleitung Markus Schroller (Foto:
Feuerwehr Moers)
Die insgesamt
11-wöchige Ausbildung erstreckte sich über das
gesamte Jahr und vermittelte umfassende
pädagogische und didaktische Kompetenzen zur
Anleitung von neuen Mitarbeitenden.
Moers: Kulturausschuss berät über
Fördermittel und Vertrag mit Orchester
Verschiedene Berichte erhalten die Mitglieder
des Kulturausschusses in der Sitzung am
Mittwoch, 17. Juni. Sie startet um 16 Uhr im
Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1. Die
Mitglieder erhalten Informationen zum
50-jährigen Bestehen des ComedyArts Festivals
sowie einen Rückblick und Ausblick des
Schlosstheaters Moers.
Weitere Themen sind
unter anderem die städtischen Fördermittel für
das ComedyArts Festival ab 2027 und der neue
Vertrag mit dem Niederrheinischen
Kammerorchester Moers. Die Sitzung ist
öffentlich.
WM-Prognose: Spanien hat statistisch die
besten Titelchancen Spanien wird
wahrscheinlich Fußball-Weltmeister – zumindest
aus statistischer Perspektive. Das sagt ein
internationales Forschungsteam unter Beteiligung
der Technischen Universität Dortmund mithilfe
von Maschinellem Lernen voraus. Demnach hat das
spanische Team eine Wahrscheinlichkeit von 14,5
Prozent, die WM zu gewinnen.
Dicht
dahinter liegen England und Frankreich mit einer
Wahrscheinlichkeit von jeweils 12,4 Prozent,
gefolgt von Deutschland mit einer
11,2-prozentigen Titelwahrscheinlichkeit. Die
Prognose stützt sich auf zahlreiche
Informationen wie Spielstärke, Buchmacherquoten,
Spieler-Ratings sowie durchschnittlichem
Marktwert der Kader.
Das deutsche Team
erreicht laut Berechnung mit einer
Wahrscheinlichkeit von 70,5 Prozent die Runde
der besten 16 und mit 30 Prozent das Halbfinale.
Neben der TU Dortmund sind die Universität
Innsbruck, die TU München und die norwegische
Hochschule Molde an dem Projekt beteiligt. idr -
Informationen:
https://www.zeileis.org/news/fifa2026/
Kennzeichnung von KI-generierten
Inhalten: EU-Kommission veröffentlicht
Verhaltenskodex Die Europäische
Kommission hat den endgültigen Verhaltenskodex
zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten
veröffentlicht. Der Kodex ist freiwillig und
enthält praktische Maßnahmen, die Anbietern und
Nutzern generativer Systeme künstlicher
Intelligenz (KI) dabei helfen sollen, die
Transparenzpflichten des KI-Gesetzes zu
erfüllen. Sie gelten ab dem 2. August 2026.
Klare Kennzeichnung von Deepfakes und
KI-generierten Texten Ab diesem Zeitpunkt
schreibt der KI-Gesetz in wichtigen Fällen eine
eindeutige Kennzeichnung vor. Deepfakes und
KI-generierte oder mithilfe von KI bearbeitete
Texte, die zu Themen von öffentlichem Interesse
veröffentlicht werden, müssen eindeutig
gekennzeichnet werden.
Informationspflicht bei Chatbot Nutzer müssen
zudem darüber informiert werden, wenn sie mit
einem interaktiven KI-System, wie beispielsweise
einem Chatbot interagieren. Diese
Transparenzanforderungen helfen den Menschen
dabei, zu erkennen, wann Inhalte durch KI
generiert oder verändert wurden. Das verringert
das Risiko von Täuschung und Manipulation.
Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin
für technologische Souveränität, Sicherheit und
Demokratie, sagte: „Die Europäerinnen und
Europäer haben ein Recht darauf, zu erfahren, ob
das, was sie sehen, hören oder lesen, von KI
erstellt oder verändert wurde, insbesondere wenn
solche Inhalte die öffentliche Debatte
beeinflussen können. Durch Transparenz schaffen
wir Vertrauen.
Dieser Verhaltenskodex
bietet KI-Anbietern und -Anwendern eine klare
und praktische Möglichkeit, KI-generierte
Inhalte und Deepfakes im Einklang mit den
Bestimmungen des KI-Gesetzes zu kennzeichnen,
die ab dem 2. August gelten. Ich fordere sie
auf, sich an den Kodex zu halten und bei der
Entwicklung und dem Einsatz verantwortungsvoller
und vertrauenswürdiger KI eine Vorreiterrolle zu
übernehmen.“
Der Kodex steht nun zur
Unterzeichnung bereit. Die Kommission lädt alle
Anbieter und Betreiber zur Unterzeichnung ein.
Der Kodex wird durch Leitlinien der Kommission
ergänzt.
KI-Assistenten bei WhatsApp: Kommission
verhängt einstweilige Maßnahmen gegen Meta
Die Europäische Kommission hat angeordnet, dass
Meta konkurrierenden allgemeinen KI-Assistenten
wieder freien Zugang zu WhatsApp gewähren und
diesen Zugang bis zum Ende des Kartellverfahrens
der Kommission aufrechterhalten muss. Damit soll
verhindert werden, dass das Verhalten von Meta,
das dem ersten Anschein nach gegen die
EU-Wettbewerbsvorschriften verstößt, einen
schweren und nicht wiedergutzumachenden Schaden
für den Wettbewerb auf diesem wachsenden Markt
zur Folge hat.
RAG-Stiftung hat bislang zwei Milliarden
Euro für Ewigkeitsaufgaben aufgewendet
Mehr als zwei Milliarden Euro hat die
RAG-Stiftung seit dem Ende des deutschen
Steinkohlenbergbaus 2018 für die
Ewigkeitsaufgaben aufgewendet. Im ersten Quartal
dieses Jahres wurde diese Marke überschritten.
Das gab die Essener Stiftung heute beim
Jahresgespräch bekannt.
2025 lagen die
Ausgaben für die Ewigkeitsaufgaben bei 309
Millionen Euro (Vorjahr: 288 Millionen Euro).
Der Jahreserfolg der Stiftung belief sich im
abgelaufenen Geschäftsjahr auf rund 420
Millionen Euro (Vorjahr: 452 Millionen Euro,
bereinigt um den Sondereffekt aus dem Verkauf
eines Evonik-Aktienpakets). Das Vermögen der
RAG-Stiftung belief sich auf 15,9 Milliarden
Euro (Vorjahr: 17 Milliarden Euro).
Das
Fördervolumen wurde 2025 erstmals auf 35
Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 32 Millionen
Euro). Dabei flossen in Bildungsprojekte rund 17
Millionen Euro, in die Wissenschaftsförderung
elf Millionen Euro und in den Bereich Kultur
sieben Millionen Euro. Bis Ende des Jahres 2026
wird die RAG-Stiftung insgesamt rund 310
Millionen Euro in ihre Förderaktivitäten
investiert haben.
Ein Schwerpunkt liegt
weiterhin auf der Bildungsförderung
sozioökonomisch benachteiligter Kinder und
Jugendlicher. Die privatrechtliche RAG-Stiftung
wurde 2007 gegründet. Seit Anfang 2019 übernimmt
sie die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben des
deutschen Steinkohlenbergbaus an Ruhr, Saar und
in Ibbenbüren. Außerdem fördert sie zahlreiche
Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft
und Kultur. idr - Informationen:
http://www.rag-stiftung.de
Stipendien für Integrationskurse bei der
vhs Moers – Kamp-Lintfort
Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete:
Unterstützung für Menschen, die gerne einen
Integrationskurs besuchen möchten, aber nach den
neuen Einschränkungen durch das BAMF keine
automatische Zulassung mehr erhalten, bietet
eine Kooperation der vhs Moers -Kamp-Lintfort
mit dem Verein civimus aus Köln.

Freuen sich über die Kooperation, die weitere
Integrationskurse ermöglicht: Manuela Görner,
bei der vhs für die entsprechenden Kurse
zuständig, vhs-Leiterin Beate Schieren-Ohl,
civimus-Vorstandsvorsitzender Uwe Bröking sowie
Slavka Bröking und Christoph Wittelsbürger von
civimus e.V. (v.r., Foto: pst)
Insgesamt
10.000 Euro stellt er zur Verfügung, um
Stipendien an Interessierte zu vergeben, die
sich den Deutschkurs sonst nicht leisten
könnten. Menschen, die die deutsche Sprache
erlernen möchten, um sich zu integrieren und
sich anschließend mit ihrer Arbeitskraft in die
Gesellschaft einzubringen, sollten nicht an
finanziellen Hürden scheitern. Mit Unterstützung
der vhs können sie einen entsprechenden Antrag
stellen, der anschließend von civimus geprüft
wird. Der Verein entscheidet dann, wer als
Stipendiat oder Stipendiatin unterstützt wird.
„Wir haben civimus e.V. im September 2024 aus
Sorge um unsere Demokratie gegründet“, erklärt
der Vorstandsvorsitzende Uwe Bröking. Mit seinem
Engagement will Bröking Verantwortung
übernehmen, insbesondere im Bildungsbereich. Die
Zusammenarbeit mit der vhs ist das erste
Projekt, das civimus finanziell unterstützt.
Manuela Görner, Fachbereichsleiterin für Deutsch
bei der vhs und damit für die Integrationskurse
zuständig, leistet den Antragstellenden Hilfe
bei der Bewerbung und dem Motivationsschreiben
für das Stipendium. „Interessierte können sich
gerne direkt bei uns melden“, sagt sie. Die
Kampagne für die Unterstützung zu
Integrationskursen startet civimus am Montag,
15. Juni. Die Kurse selbst beginnen dann am 1.
September. Interessierte können sich online
direkt an www.civimus.eu und
telefonisch oder per Mail an Manuela Görner 0 28
41 / 201 – 967, manuela.goerner@moers.de wenden.
Moers: Cinéma francais: vhs zeigt ‚En
fanfare‘ in Originalsprache Als der
Star-Dirigent Thibaut an Leukämie erkrankt,
braucht er einen Knochenmarkspender. Weil er
erfährt, dass er adoptiert wurde, begibt er sich
auf die Suche nach Angehörigen…
Der Film ‚En
fanfare‘ (Deutscher Titel: Die leisen und die
großen Tönen) ist eine erfolgreiche Tragikomödie
des Regisseurs Emmanuel Courcol aus dem Jahr
2024. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort zeigt den
Film in französischer Originalsprache am
Freitag, 19. Juni, ab 19 Uhr im Alten
Landratsamt, Kastell 5b.
Zu Beginn der
Aufführung, die durch den Filmclub Güstrow e.V.
unterstützt wird, gibt es eine kurze Einführung.
Eine rechtzeitige Anmeldung für die Aufführung
ist telefonisch unter 0 28 41 / 201-565 oder
online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
Kultur-, Partnerschafts- und
Europaausschuss tagt Am Dienstag,
16. Juni 2026, tagt der Kultur-, Partnerschafts-
und Europaausschuss der Stadt Dinslaken. Beginn
der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im
Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine
sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen
sind online im Ratsinformationssystem zu
finden: https://ris.dinslaken.de.
Ausschuss für Bürgerservice, öffentliche
Ordnung und Sicherheit, Digitalisierung tagt
Am Mittwoch, 17. Juni 2026, tagt der Ausschuss
für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und
Sicherheit, Digitalisierung der Stadt Dinslaken.
Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr
im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie
weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind
online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de

NRW: Zahl der Sterbefälle ist
2025 zum dritten Mal in Folge gesunken
* 2025 sind in NRW rund 219.000
Personen verstorben * Anstieg der
Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53
Kreisen und kreisfreien Städten * Die
meisten Sterbefälle ereigneten sich im Januar
Im Jahr 2025 starben in
NRW 218.721 Menschen. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, lag die Zahl der Gestorbenen
damit um 0,8 % unter dem Vorjahreswert von
220.432 Gestorbenen. Die Zahl der Sterbefälle
ging somit das dritte Jahr in Folge zurück,
nachdem 2022 mit 234.176 Gestorbenen ein
bisheriger Höchstwert verzeichnet wurde.

Anstieg der Sterbefälle entgegen dem
NRW-Trend in 21 von 53 Kreisen und kreisfreien
Städten In 30 Kreisen und kreisfreien
Städten wurden weniger Sterbefälle als im
Vorjahr erfasst. Die stärksten Rückgänge
verzeichneten der Kreis Viersen mit 4,8 %,
der Rheinisch-Bergische Kreis mit 4,5 %
und Köln mit 4,2 %. Entgegen dem landesweiten
Trend stieg in 21 Kreisen und kreisfreien
Städten die Zahl der Sterbefälle im Vergleich
zum Vorjahr.

Die höchsten Anstiege erfolgten im Kreis
Warendorf mit 3,7 % und dem Oberbergischen
Kreis sowie der Stadt Bottrop mit jeweils 3,5 %.
Die meisten Sterbefälle ereigneten sich im
Januar Im Januar starben rund 21.500 Menschen
und damit mehr als in allen anderen Monaten des
Jahres 2025. Von Juni bis September blieb die
Sterbefallzahl weitgehend stabil, während sie
zum Herbst hin wieder anstieg.
Gut 7 % der Steuerpflichtigen zahlten 2022 den
Spitzensteuersatz Auf die
Steuerpflichtigen, die mit dem Spitzensteuersatz
besteuert wurden, entfiel 2022 knapp die Hälfte
(49 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens
Im Jahr 2022 wurden in
Deutschland rund 3,2 Millionen Steuerpflichtige
mit dem Spitzensteuersatz von 42 % besteuert.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 7,4 %
aller unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem
zu versteuernden Einkommen.
Auf diese
Steuerpflichtigen entfielen mit 621 Milliarden
Euro knapp 30 % der Gesamteinkünfte und mit 186
Milliarden Euro knapp die Hälfte (49 %) des
gesamten Einkommensteueraufkommens. Ihre
durchschnittlich erzielten Jahreseinkünfte lagen
bei 196 000 Euro.
In
Deutschland wird ein progressiver Steuersatz
angewendet, der mit steigendem Einkommen
ansteigt. Dadurch werden die Steuerpflichtigen
unterschiedlich stark belastet. Die
Einkommensgrenze, ab der der Spitzensteuersatz
galt, lag 2022 bei einem zu versteuernden
Jahreseinkommen von 58 597 Euro (beziehungsweise
117 194 Euro bei gemeinsam veranlagten
Personen).
Zu beachten ist, dass der
Spitzensteuersatz nicht für das gesamte
Einkommen fällig wird, sondern für den Betrag
über der Einkommensgrenze. Rund 141 000 der
3,2 Millionen Steuerpflichtigen mit
Spitzensteuersatz verzeichneten ein
Jahreseinkommen über 277 826 Euro (555 652 Euro
für gemeinsam veranlagte Personen). Ab dieser
Einkommensgrenze galt 2022 der Höchststeuersatz
von 45 %, die sogenannte Reichensteuer.
Auf diese 0,3 % aller unbeschränkt
Steuerpflichtigen entfielen rund 7,6 % aller
Einkünfte und 15,3 % der Steuersumme.
Steuerpflichtige mit Spitzensteuersatz:
Deutliche Zunahme seit 2012 Im Vergleich zu 2012
ist der Anteil der Steuerpflichtigen mit
Spitzensteuersatz von 5,4 % aller
Steuerpflichtigen auf 7,4 % im Jahr 2022
gestiegen.
Basierend auf einem
Progressionsbericht wird der Steuertarif im
Einkommensteuergesetz seit 2016 regelmäßig an
die Inflation angepasst. Damit wurden die
Beträge, ab denen der Spitzensteuersatz greift,
jährlich angehoben. Seitdem hat sich der
Anstieg, zusätzlich bedingt durch einen Rückgang
zu Beginn der Corona-Pandemie, verlangsamt.

Im Jahr 2022 entfiel auf die Steuerpflichtigen
mit Spitzensteuersatz 49 % des gesamten
Einkommensteueraufkommens; 2012 waren es noch
42 %.
Steuerpflichtige erzielten
2,1 Billionen Euro Gesamteinkünfte Insgesamt
wurden 2022 von allen Steuerpflichtigen zusammen
Einkünfte in Höhe von 2,1 Billionen Euro
erzielt. Die Gesamteinkünfte lagen damit um
127 Milliarden Euro oder 6,5 % höher als im
Vorjahr. Die von den Arbeitgebern einbehaltene
Lohnsteuer zusammen mit der von den
Finanzbehörden festgesetzten Einkommensteuer für
2022 betrug 376 Milliarden Euro, was einer
Steigerung von 19 Milliarden Euro (+5,2 %)
gegenüber 2021 entspricht.
NRW:
Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2026 auf
dritthöchstem Stand der letzten 10 Jahre
* 9,4 % mehr Unternehmensinsolvenzen
als im 1. Quartal 2025 * Insolvenzhäufigkeit
pro 10.000 Unternehmen im Wirtschaftsabschnitt
„Verkehr und Lagerei“ am höchsten * Zahl der
betroffenen Beschäftigten rückläufig – Anstieg
um rund 31 % bei den voraussichtlichen
Forderungen
Im
1. Quartal 2026 haben die Amtsgerichte in
Nordrhein-Westfalen 1.720 beantragte
Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, waren das 9,4 %
mehr als im 1. Quartal 2025. Damals hatte es
1.572 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte
im 1. Quartal 2026 den dritthöchsten Stand
innerhalb der letzten 10 Jahre. Mehr Insolvenzen
gab es nur im 2. Quartal 2016 und im 3. Quartal
2025.

Insolvenzhäufigkeit im
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am
höchsten Im 1. Quartal 2026 wurden bezogen
auf jeweils 10.000 Unternehmen durchschnittlich
23,2 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die
höchste Insolvenzhäufigkeit verzeichnete dabei
der Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit
47,9 gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000
Unternehmen in diesem Wirtschaftsbereich. Es
folgten das „Gastgewerbe” mit 45,2 Verfahren und
das „Baugewerbe” mit 44,1 Verfahren je 10.000
Unternehmen.
Rückgang bei den
betroffenen Beschäftigten – Anstieg bei den
voraussichtlichen Forderungen Die Zahl der
insgesamt von einer
Unternehmensinsolvenz betroffenen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im
1. Quartal 2026 mit 5.468 Beschäftigten um
46,9 % niedriger als im entsprechenden
Vorjahresquartal. Damals hatte es 10.296
betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
gegeben.
Nach ersten Auswertungen lag im
1. Quartal 2026 der Großteil der betroffenen
Beschäftigten im Wirtschaftsbereich
„Verarbeitendes Gewerbe”. Die Höhe der
voraussichtlichen Forderungen der
Unternehmensinsolvenzen summierte sich im
1. Quartal 2026 auf 2,7 Milliarden Euro. Damit
waren die Forderungen um 30,9 % höher als im
Vorjahresquartal. Damals hatte die Höhe der
summierten Forderungen bei rund 2 Milliarden
Euro gelegen.
Gesamtzahl der Insolvenzen
fast 16 % höher als im Vorjahresquartal Die
Gesamtzahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in
NRW (Unternehmens- und Privatinsolvenzen) war im
1. Quartal 2026 mit 8.604 Verfahren um 15,9 %
höher als im entsprechenden Vorjahresquartal
(1. Quartal 2025: 7.421 Verfahren).
Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter
anderem 5.347 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl
um 22,1 % gestiegen ist (1. Quartal 2025: 4.378
Verfahren). Weitere Quartalsergebnisse finden
sich auf unserer Statistikseite.
Rund drei Viertel der im Jahr
2025 errichteten Wohngebäude heizen mit
Wärmepumpen • Anteil von
Wärmepumpen als hauptsächliche Heizung binnen
zehn Jahren mehr als verdoppelt – von 31,4 % im
Jahr 2015 auf zuletzt 73,6 % •
Baugenehmigungen: 83,0 % der 2025 genehmigten
Wohngebäude sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen
heizen • Gasheizungen haben einen Anteil von
10,5 % an den fertiggestellten und 2,2 % an den
genehmigten Wohngebäuden
Ein immer größerer Teil neuer
Wohngebäude wird mit Hilfe von Wärmepumpen
beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 %) der rund 58
900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in
Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur
Erzeugung der Heizenergie. Das teilt das
Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber
dem Jahr 2024 mit 69,4 % der rund 76 100
fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil
weiter gestiegen.
Binnen zehn Jahren hat
er sich mehr als verdoppelt: 2015 waren
Wärmepumpen in 31,4 % der 105 600
fertiggestellten Wohngebäude die hauptsächliche
Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo-
und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren
Energiequellen zählen.

In vier von fünf neuen Wohngebäuden
werden erneuerbare Energiequellen zum Heizen
genutzt Inzwischen werden knapp vier von fünf
neu errichteten Wohngebäuden hierzulande
überwiegend mit erneuerbaren Energien beheizt:
In 78,2 % der 2025 fertiggestellten Wohngebäude
waren erneuerbare die hauptsächliche
Energiequelle für das Heizen.
2015 hatte
der Anteil noch bei 38,0 % gelegen. Zu den
erneuerbaren Energien bei Heizungen zählen neben
Erd- oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in
Pelletheizungen oder Kaminöfen (Anteil als
hauptsächliche Heizenergiequelle 2025: 3,5 %),
Solarthermie (0,6 %), Biogas/Biomethan (0,4 %)
sowie sonstige Biomasse (0,2 %).
Erneuerbare Energien kommen aber auch als
ergänzende Energiequelle zum Einsatz,
beispielsweise durch einen Holzofen. Ob als
hauptsächliche oder weitere Quelle – insgesamt
werden erneuerbare Energien 2025 in vier von
fünf neuen Wohngebäuden (85,2 %) zum Heizen
genutzt. 2015 lag der Anteil noch bei 61,5 %.
Nur noch in jedem zehnten neuen
Wohngebäude wird primär mit Gas geheizt Als
zweitwichtigste Hauptenergiequelle wurde im
Jahr 2025 Erdgas eingesetzt – in 10,5 % der
fertiggestellten Wohngebäude. 2024 hatten
Gasheizungen als hauptsächliche Energiequelle im
Wohnungsneubau noch einen Anteil von 15,0 %.
2015 wurde noch mehr als die Hälfte (51,5 %)
der damals fertiggestellten Wohngebäude
hauptsächlich mit Erdgas beheizt. Nach
Wärmepumpen und Gasheizungen ist Fernwärme die
drittwichtigste Hauptenergiequelle, die zum
Heizen neuer Wohngebäude eingesetzt wird
(2025: 8,3 %). Ölheizungen wurden 2025 nur noch
in 190 neuen Wohngebäuden als Hauptheizung
eingesetzt, das waren 0,3 % aller Neubauten.
Gut vier von fünf genehmigten Wohnneubauten
sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen
Der Trend zum Heizen mit erneuerbaren Energien
zeigt sich auch beim Planen neuer Wohngebäude.
87,0 % der 62 100 im Jahr 2025 genehmigten
Wohngebäude sollen hauptsächlich mit
erneuerbarer Energie beheizt werden. In den
allermeisten Fällen handelt es sich um
Wärmepumpen: Sie sollen in 83,0 % der
genehmigten Neubauten als Hauptheizung zum
Einsatz kommen. Erdgas als häufigster
konventioneller Energieträger spielt mit einem
Anteil von 2,2 % auch bei der Planung neuer
Wohngebäude eine immer kleinere Rolle.
Bestehende Gebäude mit
Wohnraum werden mehrheitlich mit Gas beheizt Bei
den bestehenden Gebäuden mit Wohnraum dominiert
dagegen Erdgas als primärer Energieträger: Nach
Ergebnissen des Zensus 2022 wurden mehr als die
Hälfte (53,9 %) der bestehenden Gebäude mit
Wohnraum mit Erdgas beheizt.
Bei rund
einem Viertel (24,7 %) der Gebäude mit Wohnraum
kam Heizöl zum Einsatz. Erneuerbare
Energiequellen zum Heizen spielten im
Gesamtbestand 2022 mit einem Anteil von 10,2 %
noch eine untergeordnete Rolle. Mit Solar- oder
Geothermie, Umwelt- oder Abluftwärme (in der
Regel mit Hilfe von Wärmepumpen) wurden 4,2 %
der bestehenden Gebäude mit Wohnraum beheizt.
KRZN-Wartungswochenende: Online-Dienste des
Kreises Wesel teilweise eingeschränkt
Die Online-Dienste des Kreises Wesel stehen am
kommenden Wochenende, 13. und 14. Juni 2026,
zeitweise nicht zur Verfügung. An diesen Tagen
wartet das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein
(KRZN) routinemäßig seine Server.
Von
den Arbeiten sind gegebenenfalls die Webseiten
und Fachanwendungen des Kreises Wesel für
Bürgerinnen und Bürger betroffen. Ab Montag, 15.
Juni 2026, sollen alle Online-Services wie
gewohnt zur Verfügung stehen.
Abschied von einer Brückenbauerin zwischen Moers
und Ramla
Der Partnerschaftsverein Ramla–Moers e. V.
trauert um sein langjähriges Mitglied Doris
Kürbis (Foto: Scheffler-Hummell). Sie verstarb
am 2. Juni 2026 nach kurzer schwerer Krankheit.
Der Verein verliert mit Doris Kürbis eine
prägende Persönlichkeit, die die Verbindung
zwischen den beiden Städten über viele Jahre mit
Leben gefüllt hat.

Die Gedanken der Mitglieder gelten ihrem Ehemann
Volkher sowie ihren engen Freunden.
Verantwortungsvoll, freundlich und zugewandt
Über Jahrzehnte hinweg hat Doris Kürbis die
Städtepartnerschaft zwischen Moers und Ramla mit
außergewöhnlichem Engagement mitgestaltet. Als
Kassiererin kümmerte sie sich verantwortungsvoll
um die Finanzen des Vereins.
Darüber
hinaus brachte sie sich weit über ihre
eigentliche Aufgabe hinaus ein: als
Übersetzerin, Dolmetscherin, Programmgestalterin
und Begleiterin zahlreicher Begegnungen zwischen
den Partnerstädten. Mit ihrer freundlichen,
ausgeglichenen und zugewandten Art war sie
sowohl in Moers als auch in Ramla eine
geschätzte Persönlichkeit. Sie knüpfte
Freundschaften über Ländergrenzen hinweg und
pflegte diese mit großer Verlässlichkeit. Für
viele Menschen war sie ein Gesicht der
Städtepartnerschaft und eine wichtige
Ansprechpartnerin.
Betroffenheit auch in Israel „Mit Doris
verlieren wir nicht nur eine engagierte
Mitstreiterin, sondern auch einen Menschen, der
die Städtepartnerschaft über Jahrzehnte hinweg
mit Herz und persönlicher Verbundenheit
bereichert hat. Ihr Einsatz verdient unsere
besondere Anerkennung und Würdigung“, sagt
Christoph Fleischhauer, Vorstandsmitglied und
langjähriger Vorsitzender des
Partnerschaftsvereins.
Auch in Ramla hat
die Nachricht vom Tod von Doris Kürbis große
Betroffenheit ausgelöst. Ramlas Bürgermeister
Michael Vidal würdigt ihr Wirken mit bewegenden
Worten: „Wir haben die Nachricht von Doris' Tod
mit großer Trauer aufgenommen. Über die Jahre
lernten wir eine hingebungsvolle, fürsorgliche
und geachtete Frau kennen, die maßgeblich zur
besonderen Beziehung zwischen Moers und Ramla
beigetragen hat. Doris war eine treue Partnerin,
eine geschätzte Freundin und eine Brücke
zwischen unseren Gemeinden.“
Moers: Rechtzeitig vor den Sommerferien neuen
Ausweis beantragen
Lange dauert es nicht mehr bis zu den
Sommerferien: Deshalb empfiehlt die Stadt Moers
allen Bürgerinnen und Bürgern, die Gültigkeit
ihrer Ausweis- und Reisedokumente frühzeitig zu
kontrollieren. Wer einen neuen Personalausweis
oder Reisepass benötigt, sollte rechtzeitig
einen Termin beim Bürgerservice vereinbaren.
Alternativ besteht montags bis freitags in
der Zeit von 8 bis 10 Uhr auch die Möglichkeit,
ohne Termin vorbeizukommen. Dabei kann es jedoch
insbesondere in den Wochen vor Ferienbeginn zu
längeren Wartezeiten kommen. Passfotos können
direkt im Rathaus an einem Selfservice-Terminal
aufgenommen werden.

Nach der Antragstellung werden die Dokumente von
der Bundesdruckerei gefertigt. Die
Bearbeitungszeit beträgt in der Regel etwa vier
Wochen. Aufgrund des erfahrungsgemäß erhöhten
Antragsaufkommens vor der Reisezeit sind jedoch
auch längere Lieferzeiten möglich. Die Stadt
weist zudem darauf hin, dass keine
Kinderreisepässe mehr ausgestellt werden. D
eshalb benötigen auch Kinder für
Auslandsreisen ein reguläres Ausweisdokument,
dessen rechtzeitige Beantragung entsprechend
eingeplant werden sollte. Terminvereinbarungen
können telefonisch unter 0 28 41 / 201-666 oder online vereinbart
werden. Die mitzubringenden Unterlagen für die
jeweiligen Ausweisdokumente sind ebenfalls im
Bereich ‚Dienstleistungen‘ nachzulesen.
Kleve: Die Cleveland Bigband am
Sonntag unter freiem Himmel erleben
Am Sonntag ist die Cleveland Bigband zu Gast
im Forstgarten. Am Sonntag, den 14. Juni 2026,
lädt die Stadt Kleve um 15:00 Uhr zum nächsten
Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof
des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist
die Cleveland Bigband der Kreismusikschule
Kleve, die mit ihrem vielseitigen Repertoire und
ihrer mitreißenden Spielfreude für einen
musikalischen Nachmittag unter freiem Himmel
sorgen wird. Der Eintritt ist frei.

Die Cleveland Bigband ist seit vielen Jahren ein
fester Bestandteil der regionalen Musikszene und
zählt zu den renommierten Ensembles der
Kreismusikschule Kleve. Unter der Leitung von
Frank Hendricks vereinen sich talentierte
Musikerinnen und Musiker verschiedener
Altersgruppen zu einem Klangkörper, der weit
über die Kreisgrenzen hinaus für seine
energiegeladenen Auftritte bekannt ist.
Die besondere Atmosphäre des Forstgartens bildet
dabei den idealen Rahmen für das
Open-Air-Konzert. Zwischen historischen Bäumen,
blühenden Beeten und der Konzertmuschel im
Blumenhof können Besucherinnen und Besucher
einen entspannten Sonntagnachmittag genießen und
hochwertige Live-Musik erleben.
Die
Forstgartenkonzerte gehören seit vielen Jahren
zu den festen kulturellen Höhepunkten im
Veranstaltungskalender der Stadt Kleve. Sie
bieten Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern
aller Generationen die Gelegenheit,
abwechslungsreiche Konzerte in einzigartiger
Parkkulisse zu erleben. Weitere Informationen
sowie das vollständige Programm der Konzertreihe
sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte
zu finden.
Wesel: Daniel Haas
liest aus „Einsamsein“
Am 25. Juni 2026 ist Daniel Haas um 19
Uhr zu Gast in der Stadtbücherei Wesel. Der
Journalist und Autor liest aus seinem Buch
„Einsamsein: Eine Befreiungsgeschichte“.

Das Buch - © Cover Goldmann Verlag - ist Anfang
2026 im Goldmann Verlag erschienen. Daniel Haas
begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung der
Einsamkeit, die sich als Leitmotiv durch seine
Familiengeschichte zieht.
 ©
Lea Sofia Fichtner
Als er alles verloren
hat – seine Eltern durch Suizid, den Job, die
Partnerin, Freunde, eine Perspektive für die
Zukunft –, hält die Isolation Einzug. Daniel
Haas beginnt, Fragen zu stellen und seinem Erbe
der Einsamkeit auf die Spur zu gehen: Wie ist
dieses Gefühl von Mutter auf Sohn übergegangen?
Wann war der Kipppunkt, der ihn nachhaltig zum
Straucheln brachte und wie kann er wieder
herausfinden.
Die Veranstaltung findet
im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche
„Gemeinsam aus der Einsamkeit“ vom 22. bis 28.
Juni 2026 statt. Das Bundesministerium für
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
(BMBFSFJ) ruft dazu auf, Menschen
zusammenzubringen, Begegnungen zu schaffen und
über das Thema Einsamkeit zu sprechen. Die
Stadtbücherei stellt an diesem Abend in
Kooperation mit der Initiative "foodsharing
Wesel" kleine gerettete Snacks bereit. Die
Lesung kann kostenfrei besucht werden; eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Moers: Kunst bereichert den Rosengarten
Der Rosengarten in Moers ist um
ein Kunstwerk reicher: Die Stadt Moers hat eine
Bronzeskulptur der verstorbenen Moerser
Künstlerin Ulrike Räubig als Schenkung erhalten.
Die Skulptur mit dem Titel ‚Demut‘ wurde nun an
ihrem neuen Standort im Rosengarten aufgestellt.
Der städtische Fachdienst Freiraum- und
Umweltplanung ließ dafür einen passenden
Natursteinsockel anfertigen. Die Aufstellung
wurde durch die Hanns-Albeck-Stiftung gefördert.
Ein Hinweisschild mit dem Namen der Künstlerin
sowie dem Titel der Skulptur wird in den
kommenden Wochen ergänzt. Mit ‚Demut‘ bleibt das
künstlerische Schaffen von Ulrike Räubig im
öffentlichen Raum sichtbar und bereichert die
Parkanlage um einen weiteren kulturellen Akzent.

(Foto: pst) Der Roseng
Nächstes Reparatur-Cafè in St. Ida am
17. Juni Die Lebensdauer von
Alltagsgegenständen zu verlängern spart Geld und
Ressourcen. Beim nächsten Reparatur-Café im
Pfarrheim St. Ida (Eicker Grund 102) am
Mittwoch, 17. Juni, von 16 bis 18.30 Uhr helfen
ehrenamtlich Tätige wieder beim Instandsetzen
und Reparieren von Elektrogeräten, Holzobjekten,
Textilien und Fahrrädern.
Außerdem
leisten sie Hilfestellung beim Umgang mit PC,
Laptop, Tablet und Smartphone sowie bei der
Installation von Apps. Die letzten Reparaturen
werden um 18 Uhr angenommen, damit noch genug
Zeit für die Wiederherstellung bleibt. Wie immer
gibt es in gemütlicher Atmosphäre Kaffee, Kuchen
und Wasser für alle Gäste.
Das
Reparatur-Café ist eine Zusammenarbeit des
Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen
Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe
Moers. Weitere Informationen erhalten
Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87
86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de
Moers: Nacht der Geschichte 2026
- Streifzug durch Altstadt, Neustadt,
Schloss und Park „Sie können sich
nicht vorstellen, was hier alles passiert ist“:
Erzählungen lauschen, Anekdoten hören und
Kurioses entdecken, heißt es bei der „Nacht der
Geschichte“ am 12. Juni 2026 um 19 Uhr in Moers.
Wo stand eigentlich das Moerser Mattorn? Fuhren
wirklich Kohlezüge über die Steinstraße? Welche
Geschichte verbirgt sich am Pumpeneck, dem alten
Landratsamt, am Rosarium oder rund ums Moerser
Schloss?

Die Auswahl an Geschichtsstationen bei der 8.
Auflage der „Nacht der Geschichte“ ist
vielfältig, abwechslungsreich und spannend.
Insgesamt 15 Stationen werden vom Grafschafter
Museums- und Geschichtsverein in Moers e.V. und
dem Grafschafter Museum in Kooperation mit den
Moerser Stadtführern und der
Wirtschaftsförderung der Stadt Moers angeboten.
Bei einer ca. 90-minütigen Rundreise
durch Zeit und Raum, können die Besucher und
Besucherinnen zwischen 3 Rundgängen mit jeweils
5 Geschichtsstationen auswählen.
Weitere Geschichtsstationen sind u.a. das
Peschkenhaus, der Königliche Hof, das Mahnmal
für die Moerser Opfer der Shoa oder der beliebte
Moerser Altmarkt.

Foto: Bettina Engel-Albustin, fotoagentur-ruhr
moers
Zum 2. Mal ist auch das Ensemble
des Schlosstheater Moers mit einer Station
dabei: Im Umfeld der ehemaligen "PrivatAnstalt
für Gemütskranke in Moers" gehen die
Schauspieler und Schauspielerinnen der Frage
nach den Ursprüngen künstlerischer Gestaltung
nach. Karten sind ab dem 30. April für 15 Euro
im Grafschafter Museum des Moerser Schlosses
(Telefon: 0 28 41/ 201-6 82 00) erhältlich.
Da in den letzten Jahren die Karten rasch
vergriffen waren, empfehlen die Veranstalter,
sich frühzeitig um Karten zu kümmern. Der
kulinarische Abschluss der Veranstaltung, ist im
Kartenpreis enthalten und findet im Grafschafter
Musenhof des Grafschafter Museums statt.
Für das leibliche Wohl wird durch
ehrenamtliche Mitglieder des Grafschafter
Museums- und Geschichtsverein in Moers e.V.
gesorgt. Ab 20.30 Uhr: Kulinarischer Ausklang im
Grafschafter Musenhof Tickets: 15 Euro zzgl.
Getränkeverzehr (Die Kartenanzahl ist begrenzt)
Kartenvorverkauf im Grafschafter Museum,
Telefon: 0 28 41 / 201-6 82 00, Kastell 9, 47441
Moers

NRW: Geburtenrückgang setzt
sich 2025 das vierte Jahr in Folge fort
* 2025 wurden in NRW rund 148.000
Kinder geboren * Höchster Geburtenanstieg
entgegen dem NRW-Trend in Gelsenkirchen, Bonn
und im Kreis Olpe * Gut 70 % der Mütter
besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit
In Nordrhein-Westfalen wurden
im Jahr 2025 mit 147.959 Kindern 3,1 % weniger
Babys geboren als ein Jahr zuvor (2024:
152.688). Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, setzt sich der Rückgang der
Geburtenzahlen das vierte Jahr in Folge fort.
Weniger Geburten gab es zuletzt im Jahr 2013,
als 146.400 Kinder zur Welt kamen.

Geburtenanstieg entgegen dem
NRW-Trend in 6 Kreisen bzw. kreisfreien Städten
In 6 Kreisen und kreisfreien Städten kamen –
entgegen dem Trend im Landesschnitt – im Jahr
2025 mehr Kinder zur Welt als ein Jahr
davor. Die höchsten Anstiege der Geburtenzahl
konnten in Gelsenkirchen mit 2,5 %, in Bonn mit
2,3 %, sowie im Kreis Olpe mit einem Plus von
1,6 % verzeichnet werden.
Die größten Rückgänge gab es
im Rheinisch-Bergischen Kreis (−10,5 %), in
Bottrop (−9,4 %) sowie im Kreis
Siegen-Wittgenstein (−8,9 %). Gut 70 % der
Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit
Bei 70,7 % der Neugeborenen besaß die Mutter die
deutsche Staatsangehörigkeit.
Mütter mit
ausländischer Staatsangehörigkeit waren am
häufigsten Syrerinnen (4,5 %), Türkinnen (3,0 %)
oder Rumäninnen (1,9 %). Insgesamt wurden 43.298
Kinder von ausländischen Müttern in NRW geboren.
8 900 Deutsche zogen 2025 in die
Vereinigten Staaten Die Vereinigten
Staaten richten in diesem Jahr zusammen mit
Kanada und Mexiko die Fußball-Weltmeisterschaft
der Männer aus. Als Auswanderungsziel haben die
Vereinigten Staaten zuletzt an Beliebtheit
eingebüßt. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, zogen 2025 knapp 8 900
Deutsche in die USA.
Mit Ausnahme der
infolge der Corona-Pandemie von
Reisebeschränkungen geprägten Jahre 2020 und
2021 sank die Zahl der deutschen Auswanderinnen
und Auswanderer in die Vereinigten Staaten damit
auf den tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre.
2005 hatten noch knapp 13 600 Deutsche ihren
Wohnsitz dorthin verlagert. Die Fortzüge in die
USA lagen 2025 damit gut ein Drittel (-35 %)
unter denen von 2005.

Immer weniger Deutsche ziehen nach
Kanada, mehr nach Mexiko Beim zweiten
Gastgeberland Kanada zeigt sich ein ähnliches
Bild: 2025 zogen gut 1 800 Deutsche in das Land
– weniger waren es in den vergangenen 20 Jahren
nur in den Pandemie-Jahren 2020 und 2021.
Gegenüber 2005 ist die Zahl der deutschen
Auswanderinnen und Auswanderer um 39 % gesunken.
Damals hatten gut 3 000 Deutsche ihren
Wohnsitz nach Kanada verlagert. Das dritte
Gastgeberland Mexiko wird bei deutschen
Auswanderinnen und Auswanderern hingegen
beliebter: Dorthin zogen 2025 rund 800 Deutsche,
20 Jahre zuvor waren es noch knapp 600 (+43 %).
Mehr Deutsche ziehen in die USA, Kanada und
Mexiko als umgekehrt Im Jahr 2025 sind mehr
Deutsche von Deutschland in eines der drei
Gastgeberländer dieser Fußball-WM gezogen als
umgekehrt. In die USA wanderten netto (Differenz
aus Fortzügen von Deutschen aus Deutschland und
Zuzügen von Deutschen nach Deutschland) knapp
1 400 Deutsche ab, nach Kanada waren es rund
400.
Die Fortzüge von Deutschen nach
Mexiko übertrafen die Zuzüge von dort ebenfalls,
wenn auch nur um wenige Fälle. Mehr als eine
halbe Million Deutsche leben in den USA
Insgesamt lebten 2024 nach Angaben des United
States Census Bureau knapp 519 200 Deutsche in
den Vereinigten Staaten. In Kanada gab es laut
Zensus 2021 rund 126 500 Deutsche, in Mexiko
waren es laut dortigem Zensus 2020 gut 7 600.
NRW: Außenhandel mit den
arabischen Golfstaaten in den vergangenen 10
Jahren deutlich gestiegen *
Insgesamt wurden Waren im Wert von 2,9
Milliarden Euro exportiert – Exporte nahmen um
mehr als 11 % zu - Importe um 104 % * Mehr
als die Hälfte der Exporte gingen in die
Vereinigten Arabischen Emirate * Wichtigste
Handelsgüter waren Rohre und Aluminium
Der Warenhandel zwischen
Nordrhein-Westfalen und den arabischen
Golfstaaten ist in den letzten 10 Jahren
gewachsen. Nach vorläufigen Daten wurden 2025
Waren im Wert von 2,9 Milliarden Euro aus
Nordrhein-Westfalen in die arabischen
Golfstaaten (Bahrain, Katar, Oman,
Saudi-Arabien, Kuwait und Vereinigte Arabische
Emirate) exportiert.
Das entspricht
einem Zuwachs von 11,3 % gegenüber dem Jahr 2015
(damals: 2,61 Milliarden Euro). Die Importsumme
zeigt mit 860 Millionen Euro sogar einen Zuwachs
von 104 % (damals: 421 Millionen Euro).
Insgesamt macht der Warenhandel mit den
arabischen Golfstaaten ca. 1,3 % des
Gesamthandels bei den Exporten und ca. 0,3 % bei
den Importen aus.

Vereinigte Arabische Emirate
wichtigster Handelspartner in der Golfregion Im
Jahr 2025 gingen über 52 % der gesamten Exporte
an die Golfstaaten in die Vereinigten Arabischen
Emirate (ca. 1,5 Milliarden Euro). Darauf
folgten mit ca. 1,0 Milliarden Euro die
Warenexporte nach Saudi-Arabien. Mit 3,3
Millionen Euro und einem Anteil von 1,1 % wiesen
die Exporte in den Oman die niedrigsten
Exportwerte in die Golfstaatenregion aus.
Bei den Importen belegten ebenfalls die
Vereinigten Arabischen Emirate mit einer
Importsumme von 334 Millionen Euro und einem
Anteil von ca. 39 % den ersten Platz. Mit ca. 26
% und einer Importsumme von 221 Millionen Euro
belegte Saudi-Arabien den zweiten Platz. Kuwait
folgte mit einer Importsumme von 1,8 Millionen
Euro und einem Anteil von 0,2 %.
Wichtigste Exportgüter waren Rohre mit
kreisförmigem Querschnitt – Aluminium wurde am
meisten importiert Ungefähr 16,9 % (490
Millionen Euro) der Gesamtexporte in die
arabischen Golfstaaten waren im Jahr 2025 Rohre
mit kreisförmigem Querschnitt. Darauf
folgten Gaskompressoren, Ventilatoren und Luftabzugshauben mit
einem Anteil von ca. 6,9 % und einer Exportsumme
von rund 200 Millionen Euro.
Vor 10
Jahren waren es mit einem Anteil von 6,7 % (175
Millionen Euro) Bleche und Bänder aus
Aluminium und mit knapp 5 % Armaturen, Ventile
für Rohre und Schlauchleitungen (129 Millionen
Euro). Auf Seite der Importe wurden zu ca.
45 % Aluminium im Wert von 389 Millionen Euro
importiert.
Mit 107 Millionen und einem
Anteil von 12,5 % folgten Wasserstoff und
Edelgase. Aluminium war auch 2015 mit 184
Millionen Euro und einem Anteil von 43,7 % das
wichtigste Importgut. Rohöle folgten mit einem
Anteil von 13,7 % im Gesamtwert von 57,7
Millionen Euro.
Stromerzeugung im 1. Quartal 2026 mehrheitlich
aus erneuerbaren Quellen •
Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien steigt
um 13,9 %, konventionelle Stromerzeugung sinkt
um 1,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal •
Insgesamt 6,0 % mehr Strom ins Netz eingespeist
als im Vorjahresquartal • Stromexporte steigen
um 20,4 %, Stromimporte sinken um 15,5 % –
Deutschland damit erstmals seit dem 4. Quartal
2023 wieder Netto-Exporteur von Strom
Im 1. Quartal 2026 wurden in
Deutschland 126,6 Milliarden Kilowattstunden
Strom produziert und in das Stromnetz
eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen
mitteilt, waren das 6,0 % mehr Strom als im 1.
Quartal 2025 (119,5 Milliarden Kilowattstunden).
Mehr als die Hälfte des inländisch
erzeugten Stroms (53,3 %) stammte aus
erneuerbaren Energieträgern. Insgesamt stieg die
Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen
gegenüber dem Vorjahresquartal um 13,9 % auf
67,5 Milliarden Kilowattstunden.
Im 1.
Quartal 2025 hatte der Anteil der Stromerzeugung
aus erneuerbaren Quellen bei 49,6 % gelegen.
Demgegenüber sank die Stromerzeugung aus
konventionellen Energieträgern im 1. Quartal
2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,8 %
auf 59,1 Milliarden Kilowattstunden und einen
Anteil von 46,7 % an der gesamten inländischen
Stromproduktion (1. Quartal 2025: 50,4 %).

Mehr Strom aus Windkraft nach
außergewöhnlich windarmem Vorjahresquartal
Der Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren
Energien im 1. Quartal 2026 lag vor allem an
einer deutlichen Zunahme der Stromerzeugung aus
Windkraft. Im Vergleich zum Vorjahresquartal
stieg die Stromproduktion aus Windkraft um
28,8 % auf 42,8 Milliarden Kilowattstunden,
wodurch ihr Anteil am gesamten inländisch
produzierten und eingespeisten Strom auf 33,8 %
stieg (1. Quartal 2025: 27,8 %).
Windkraft war damit im 1. Quartal 2026 weiterhin
der wichtigste Energieträger in der
Stromerzeugung. Im langfristigen Vergleich war
die Stromerzeugung aus Windkraft im 1. Quartal
2026 allerdings durchschnittlich, die
maßgebliche Ursache für den deutlichen Anstieg
im Vorjahresvergleich war ein außergewöhnlich
windarmes 1. Quartal 2025.
Im Gegensatz
zur Windenergie sank die Stromerzeugung aus
Photovoltaik im Vergleich zum Vorjahresquartal
um 7,4 % auf 10,3 Milliarden Kilowattstunden.
Damit sank ihr Anteil am gesamten Strommix auf
8,1 % (1. Quartal 2025: 9,3 %).
Weniger
Strom aus Kohle, mehr aus Erdgas Bei den
konventionellen Energien sank die Stromerzeugung
aus Kohle im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum
Vorjahresquartal um 5,1 % auf 30,5 Milliarden
Kilowattstunden. Damit erreichte Strom aus Kohle
einen Anteil von 24,1 % an der gesamten
inländischen Stromerzeugung (1. Quartal 2025:
26,9 %) und blieb der zweitwichtigste
Energieträger in der Stromerzeugung.
Die
Stromproduktion aus Erdgas stieg im
Vorjahresvergleich um 3,2 % auf 25,4 Milliarden
Kilowattstunden. Aufgrund der insgesamt
gestiegenen erzeugten und eingespeisten
Strommenge sank der Anteil von Erdgas am
Strommix dennoch leicht auf 20,0 % (1. Quartal
2025: 20,6 %).
Mehr Stromexporte als
-importe Im 1. Quartal 2026 verzeichnete
Deutschland einen Rückgang der Stromimporte um
15,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Insgesamt
wurden 16,4 Milliarden Kilowattstunden Strom
importiert (1. Quartal 2025: 19,4 Milliarden
Kilowattstunden).
Die Stromexporte
stiegen dagegen deutlich, um 20,4 % auf
19,5 Milliarden Kilowattstunden (1. Quartal
2025: 16,2 Milliarden Kilowattstunden). Mit
einem Exportüberschuss von 3,1 Milliarden
Kilowattstunden war Deutschland erstmals seit
dem 4. Quartal 2023 wieder Nettoexporteur von
Strom über ein gesamtes Quartal.
Halbzeit bei der Klever Birne: Bewerbungsphase
endet am 30. Juni 2026. Die Stadt
Kleve und die Hochschule Rhein-Waal suchen zum
vierten Mal in Folge im Rahmen des Wettbewerbs
Klever Birne Ideen für nachhaltige Maßnahmen in
und um Kleve. Interessierte haben noch bis Ende
des Monats Zeit, Ideenskizzen einzureichen und
damit bis zu 2.000 € zu gewinnen.

Noch bis Ende Juni sind Bewerbungen für die
Klever Birne möglich. Foto: HSRW/Luisa Rottes.
Bürger*innen, private Gruppen,
Studierende, Bildungseinrichtungen, Unternehmen,
Vereine, Start-ups und Institutionen sind
eingeladen, sich mit Ideen für eine
nachhaltigere Zukunft zu bewerben. Erstmals in
diesem Jahr wird ein eigener Schulpreis
vergeben, gesponsert von FLUXANA GmbH & Co. KG
und Omexom Smart Technologies GmbH. Eingeladen
zur Teilnahme sind allgemeinbildende Schulen aus
dem gesamten Gebiet des Kreises Kleve – von
Aldekerk bis Uedem, von Grundschule bis
Berufskolleg.
Die Spielregeln sind
einfach: Was zählt, ist die Idee. Die
Projektumsetzung erfolgt in Kleve oder in der
Kategorie Schulpreis im Kreis Kleve. Die Idee
beschäftigt sich mit einem der 17
Nachhaltigkeitsziele, d. h. sie hat mindestens
einen ökologischen, wirtschaftlichen oder
sozialen Bezug. Zur Bewerbung können
Interessierte unter www.kleverbirne.de das
Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen und bis
zum 30. Juni per E-Mail abschicken.
Neben drei Preisen, die mit Geldbeträgen in Höhe
von 1.000 € bis 2.000 €, und einer Urkunde
ausgestattet sind, winkt auch der Gewinn eines
Publikumspreises und in diesem Jahr erstmals der
Schulpreis für Kreis Klever Schulen, dotiert mit
1.000 €.
Mehr Informationen und
Inspiration aus den vergangenen Jahren sind
unter www.kleverbirne.de verfügbar.
Hintergrund Der Ideenwettbewerb „Klever
Birne“ ist eine Kooperation vom Projekt
TransRegINT der Hochschule Rhein-Waal mit der
Stadt Kleve. Der Nachhaltigkeitspreis wurde
erstmals im Jahr 2023 vergeben. Ziel ist es
unter anderem, die Menschen in Kleve und
Umgebung für Themen der Nachhaltigkeit zu
sensibilisieren und Innovationsthemen zu
identifizieren. Mit dem Projekt ‚TransRegINT
- Transformation der Region Niederrhein:
Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe‘ hat sich
die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, den
nachhaltigen Wandel in der Region
wissenschaftsbasiert mitzugestalten.
Gefördert wird das Projekt durch das Programm
‚Innovative Hochschule‘ des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung. Diese
Förderinitiative unterstützt Hochschulen dabei,
aus Forschungserkenntnissen kreative Lösungen
für die drängenden Herausforderungen unserer
Zeit zu finden.
Bis Ende 2027 wird
‚TransRegINT‘ mit Fördergeldern in Höhe von
knapp zehn Millionen Euro gefördert. Dies
ermöglicht es, Lösungen zu erarbeiten, um die
Zukunft in der Region im Sinne der 17
Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu
gestalten.
Kinder im Fokus:
Internationaler Kindertag und Klever Kinderfest
Am 14. Juni 2026 freut sich das
Team des Kinderfestes wieder auf einen bunten
Tag im Klever Tiergarten. Der Juni steht in
Kleve ganz im Zeichen der Kinder und
Kinderrechte. Neben dem Internationalen
Kindertag am 1. Juni 2026 findet am 14. Juni
2026 das alljährlich beliebte Kinderfest im
Klever Tiergarten statt.
In Deutschland
wird der Internationale Kindertag aus
historischen Gründen gleich zweimal gefeiert –
am 1. Juni und am 20. September. Beide Tage
rücken die jüngsten Mitglieder unserer
Gesellschaft besonders in den Mittelpunkt.
Kinder haben ein Recht auf Schutz, Bildung,
Mitbestimmung, Gesundheit und ein sicheres
Aufwachsen. Diese Rechte sind in der
UN-Kinderrechtskonvention fest verankert und
zugleich ein wichtiger Auftrag für Städte und
Gemeinden.
Der Internationale Kindertag
erinnert daran, dass Kinder nicht nur unsere
Zukunft sind, sondern bereits heute ein
bedeutender Teil unserer Gesellschaft. Ihre
Stimmen verdienen Gehör, ihre Ideen Raum und
ihre Bedürfnisse besondere Aufmerksamkeit.
Deshalb ist es wichtig, Kinderrechte nicht nur
zu thematisieren, sondern auch im Alltag
sichtbar und erlebbar zu machen.
Das
Jugendamt der Stadt Kleve setzt sich daher
täglich dafür ein, Kindern faire Chancen auf ein
gesundes und sicheres Aufwachsen zu ermöglichen,
Beteiligungsmöglichkeiten auszubauen und
vielfältige Freizeitangebote zu schaffen. Ein
sichtbares Zeichen dieses Engagements ist auch
in diesem Jahr wieder das Klever Kinderfest.

Kinderfest im Klever Tiergarten am 14. Juni 2026
In diesem Jahr findet das Kinderfest am
Sonntag, 14. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr
im Klever Tiergarten statt und knüpft damit
unmittelbar an die Botschaft des Internationalen
Kindertages an: Kinder sollen im Mittelpunkt
stehen, Gemeinschaft erleben und ihre Stadt
aktiv mitgestalten können. Mehr als 100 haupt-
und ehrenamtlich Engagierte aus der Kinder- und
Jugendarbeit wirken an der Veranstaltung mit und
sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.
Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf
zahlreiche Bastelaktionen, Spiele,
Mitmachangebote und weitere Attraktionen freuen.
Der Eintritt zum Tiergarten ist an diesem Tag
frei, um allen Interessierten einen Besuch des
Kinderfestes zu ermöglichen. Während das
Kinderfest um 17:00 Uhr endet, bleibt der
Tiergarten regulär bis 18:00 Uhr geöffnet.
Da erfahrungsgemäß mit einem hohen
Besucherandrang gerechnet wird, empfiehlt das
Kinderfestteam die Anreise mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Zudem bittet
das Team um etwas Geduld im Eingangsbereich, da
bei hohem Andrang ggfs. Wartezeiten entstehen
können. An dem Tag können die folgenden
Parkplätze für den Besuch des Kinderfestes
genutzt werden: Tiergarten, Forstgarten,
Hagebaumarkt, Kaufland und Gesamtschule am
Forstgarten.
Die Stadt Kleve bittet alle
Besucherinnen und Besucher, ausschließlich
ausgewiesene Parkplätze zu nutzen. Das Parken
auf Grünflächen und entlang der Tiergartenstraße
(B9) ist nicht gestattet und kann mit
Verwarngeldern geahndet werden.

Diese Parkplätze können zum Kinderfest 2026
genutzt werden
Stadt Moers startet Planungswettbewerb
‚Weißes Haus‘ Den offiziellen
Startschuss zum Planungswettbewerb ‚Weißes Haus‘
haben die Beteiligten am Mittwoch, 27. Mai,
gegeben. In dem Gebäude und dem geplanten Anbau
soll in den nächsten Jahren die neue Heimat des
Schlosstheaters Moers entstehen.

STM-Intendant Jakob Arnold, Sabine
Kasper-Wiesner (Leiterin Zentrales
Gebäudemanagement der Stadt Moers),
zgm-Projektleiterin Christiane Gradel,
Bürgermeisterin Julia Zupancic und STM-Intendant
Daniel Kunze (v.l.) freuen sich über den Start
zum Planungswettbewerb ‚Weißes Haus‘. Dort soll
die neue, klimaneutrale Spielstätte entstehen.
(Foto: pst)
An dem Tag fanden die
Auslosung der Architekturbüros, die Entwürfe für
das Projekt einreichen dürfen, und die erste
Sitzung des Preisgerichts statt. Es besteht aus
Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung,
Politik und des Schlosstheaters. Hinzu kommen
Architekturexpertinnen und -experten.
Für die Teilnahme an dem Wettbewerb hatten sich
205 Büros beworben. Nach der Sichtung sind alle
205 Architekturbüros in der Lostrommel gelandet,
wovon 18 gezogen wurden. 20 Nachrücker kommen
hinzu. Die Büros stammen vor allem aus
Deutschland und zum Teil aus anderen Staaten der
Europäischen Union.
Die Auslosung ist
seit Kurzem nach EU-Recht vorgeschrieben.
Bund und Land haben 26 Millionen Euro an
Fördermitteln in Aussicht gestellt Die
Ziehung hat Bürgermeisterin Julia Zupancic unter
Aufsicht von Mitarbeitenden der städtischen
Vergabestelle und der örtlichen Rechnungsprüfung
übernommen.
Vor dem Start des Verfahrens
war eine Genehmigung der Architektenkammer
nötig. Für Oktober ist eine Preisgerichtssitzung
vorgesehen, in der die ersten drei Plätze der
eingereichten Entwürfe festgelegt werden. Danach
stellt die Stadt Moers die Arbeiten aus, damit
sich die Bürgerinnen und Bürger ein Bild von den
Ideen machen können. Auch der Rat und seine
Fachausschüsse werden sich damit befassen.
Später geht es in die Verhandlungen und in
die eigentliche Vergabe. Erst wenn der
präferierte Entwurf feststeht, kann die Stadt
Moers die Fördermittel bei Bund und Land
beantragen. Insgesamt 26 Millionen Euro sollen
von dort fließen. Das Sanierungs- und Bauprojekt
ist auf rund 30 Millionen Euro geschätzt.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude
soll später klimaneutral mit entsprechend
günstigen Betriebskosten sein. Die Zuständigkeit
für das gesamte Projekt hat das Zentrale
Gebäudemanagement der Stadt Moers.
Kleve: Feierlicher Abschluss der
Prozesskette Nachhaltigkeit NRW in Dortmund
Feierlicher Projektabschluss in
Dortmund: Ende Mai nahm eine Delegation der
Stadt Kleve an der offiziellen
Abschlussveranstaltung der „Prozesskette
Nachhaltigkeit NRW“ teil. Im Rahmen des
Landesprojekts, das vom Ministerium für Umwelt,
Naturschutz und Verkehr des Landes gefördert
wurde, arbeitete Kleve drei Jahre an wichtigen
Grundlagen der nachhaltigen Stadtentwicklung.

In Dortmund wurde der Projektabschluss der
"Prozesskette Nachhaltigkeit NRW" gefeiert. Auch
eine Delegation der Stadt Kleve nahm teil. Bild:
© LAG 21 NRW/Martin Magunia
Unterstützt
wurde sie dabei von der
Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 (LAG 21). Im
Rahmen des Projekts wurde zunächst eine
Nachhaltigkeitsstrategie für die Schwanenstadt
aufgestellt und anschließend der erste
Nachhaltigkeitsbericht erarbeitet. Beide
Dokumente verankern den Grundsatz der
Nachhaltigkeit dauerhaft als strategisches
Handlungsprinzip für das Verwaltungshandeln und
die Stadtentwicklung.
Mit der
partizipativ erarbeiteten
Nachhaltigkeitsstrategie werden soziale,
ökonomische und ökologische Zielsetzungen in
einem einzigen Strategiepapier vereint. Die
Nachhaltigkeitsstrategie enthält neben
strategischen und operativen Zielen auch
konkrete Maßnahmen mit einer klaren Zuordnung
personeller, zeitlicher und finanzieller
Ressourcen. Dadurch ist die Strategie ein
wertvolles Werkzeug zur effektiv und zielführend
ausgerichteten Stadtentwicklung.
Der
Nachhaltigkeitsbericht 2025 baut auf der
Strategie auf und liefert Transparenz über den
Status quo. Er folgt dem bundesweiten Standard
BNK 2.0 und den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen.
Kennzahlen und Indikatoren machen Fortschritte
messbar. Verknüpft ist der Bericht mit dem
städtischen Produkthaushalt, dessen Leistungen
seit 2024 systematisch den Nachhaltigkeitszielen
zugeordnet werden. Weitere Informationen zu den
Aktivitäten der Stadt Kleve im Rahmen der
Prozesskette Nachhaltigkeit NRW gibt es auf: www.kleve.de/nachhaltigkeitsstrategie
Moers: Wanderung zeigt Nutzen
von Wildkräutern Sie sind lecker
und gesund: Rund um Wildkräuter dreht sich eine
kleine Wanderung am Dienstag, 9. Juni, um 18
Uhr. Treffpunkt ist vor dem Sportplatz GSV/MTV
am Solimare, Filder Straße 148. Anne-Rose
Fusenig entdeckt mit den Teilnehmenden am
Moersbach essbare Wildkräuter.
Die
Gruppe verkostet die heilsamen und leckeren
Pflanzen bei einer späteren Einkehr. Auch ein
‚Gesundheitsbad‘ am fließenden Gewässer unter
besonderen Bäumen gibt es bei dem Rundgang.
Die Teilnahme an der Führung kostet pro
Person 12 Euro. Verbindliche Anmeldungen nimmt
die Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0
28 41 / 88 22 6-0.
vhs Moers -Kamp-Lintfort: vhs bietet
Kochkurs für pflegende Angehörige
Einen besonderen Kochkurs speziell für pflegende
Angehörige bietet die vhs Moers -Kamp-Lintfort
am Montag, 15. Juni, ab 10.30 Uhr an. In der
vhs-Küche in Kamp-Lintfort, Wiesenbruchstraße
80, lernen die Teilnehmenden unter dem Motto
‚gesund – lecker – schnell‘ praktische Rezepte
kennen, die ganz einfach zuzubereiten sind.
Außerdem gibt es an diesem Termin
Gelegenheit zum Austausch und zum Durchatmen.
Der Kurs ist kostenlos und Teil einer Reihe,
dessen Termine einzeln oder als Paket gebucht
werden können. Die Kochkursreihe ist Teil des
Projektes „gesund pflegen“ und wird gefördert
durch das GKV Bündnis Gesundheit Eine vorherige
Anmeldung für den Kochkurs ist erforderlich und
telefonisch unter 0 28 41 / 201-565 sowie online
unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Herbert Knebels Affentheater:
Voll Karacho
Auch nach 37 Jahren geben die
alten Herren von Herbert Knebels Affentheater
keine Ruhe und stehen noch voll im Saft. Darum
geht‘s mit “VOLL KARACHO!“ - so der neue
Programmtitel – wieder auf Tour.

Nachdem der Trainer beim ausschweifenden
Tourleben nicht mehr mithalten konnte und sich
in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet
hat, warten die alten Haudegen, Herbert Knebel,
Ozzy Ostermann und Ernst Pichel, mit einem
Programm der internationalen Spitzenklasse auf.
Dabei wird das Affentheater-Ensemble
unterstützt von drei Musikern der
internationalen Spitzenklasse: An den
Blasrohren, Tomek und Ludek, und an der
Schießbude, „Bumm-Bumm“-Roy aus Remscheid.
Leute, da bleibt kein Auge trocken! Ein
Programm, gespickt mit heißen Rhythmen und
coolen Gags. Das will natürlich jeder sehen, der
es noch nicht gesehen hat.
Achtung: Jetzt
schon nur noch wenige Restkarten! Deshalb: Ab
zum nächsten Ticketshop! Und zwar mit “VOLL
KARACHO!“" Gefördert durch die Sparkasse am
Niederrhein und ENNI
Zu den Tickets. Veranstaltungsdatum
13.06.2026 - 20:00 Uhr - 22:00 Uhr.
Veranstaltungsort ENNI Eventhalle, Filder Straße
142, 47447 Moers.
Moers: Elysia Yogafestival
Das Elysia Yogafestival bietet Yoga in allen
Facetten: über 20 Kurse und Workshops rund um
Yoga, Ayurveda, Gesundheit und Energie, tief
berührende Meditationen, Soundbäder, Klangreisen
und Live-Musik.

Alle sind
willkommen, um gemeinsam die Vielfalt des Yoga
zu feiern. Unsere ausgewählten Yogalehrer und
Yogalehrerinnen - überwiegend aus der Region -
begleiten Dich mit Erfahrung, Präsenz und
Herzenswärme.
Veranstaltungsdatum
14.06.2026 - 10:00 Uhr - 19:00 Uhr.
Veranstaltungsort Eurotec-Ring 15, 47445 Moers.
Veranstalter Eurotec Looop, Eurotec-Ring 15,
47445 Moers.
Moers: Rund um den Königlichen Hof
Auf einem Rundgang um den Königlichen Hof kommt
die abwechslungsreiche und spannende Entwicklung
des alten und neuen Verkehrs-, Geschäfts- und
Schulzentrums zur Sprache.
Wichtige und
umkämpfte städtebauliche Projekte der Zwischen-
und Nachkriegszeit stehen im Mittelpunkt, z.B.
der im Zuge der Altstadtsanierung autogerechte
Umbau der Stadtmitte in den 1970er Jahren und
die Problematik heutiger Planungen.
Geführt von Dr. Wilfried Scholten.
Treffpunkt: Busbahnhof Königlicher Hof Kosten: 9
Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen
Veranstaltungsdatum 14.06.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Busbahnhof
Königlicher Hof
Moers: Ein Tag der Stille mit der
Jahreslosung 2026
In der wohltuenden Atmosphäre
des Kloster Steyl nehmen Sie sich Zeit, um
innezuhalten, sich neu auszurichten und das
Wesentliche wieder in den Blick zu nehmen.

Mitten im Jahr innehalten, zur Ruhe kommen und
neue Kraft schöpfen: Dazu lädt Sie das
Bildungswerk FRIEDA des Kirchenkreises Moers
herzlich zu einem besonderen Tag der Stille ein.
- Foto Bildungswerk FRIEDA
Impulse,
Übungen zur Körperwahrnehmung sowie Zeiten des
Sitzens in der Stille begleiten diesen Tag und
eröffnen Raum für Vertrauen, Besinnung und neue
Perspektiven. Kosten: 45 Euro (inkl. Mittag-
und Abendessen)
frieda@kirche-moers.de, Telefon: 0 28 41 /
10 01 35
Bildungswerk FRIEDA
Kirchenkreis Moers - Evangelisches Bildungswerk
FRIEDA E Veranstaltungsdatum 13.06.2026 -
10:00 Uhr - 18:30 Uhr. Veranstaltungsort
Mühlenstraße 20, 47441 Moers.
Moers: Schilflieder - Konzert und Lesung
- Trio Ariadne
Werke von Klughardt, Clara und
Robert Schuman und Dichtungen von Nikolaus Lenau
Horn und Oboe, die zu den schwersten und
schönsten Blasinstrumenten gehören und dabei der
menschlichen Stimme klanglich am nächsten sind,
nutzt das Ensemble Ariadne, um Dichtung und
Musik zu einer kongenialen Einheit zu
verschmelzen.

Gedichte von Lenau und Musik von Clara und
Robert Schumann zeigen aufs Schönste die Poesie
der deutschen Romantik. Inspiration dafür waren
August Klughardts Schilflieder, die den
gleichnamigen Gedichtzyklus von Nikolaus Lenau
in Musik setzen, ohne ihn zu vertonen.
Ein Kunstgenuss mit Musik und Literatur! Myriam
Navarri, Oboe Thomas Adrian Mittler, Horn Josefa
Schmidt, Klavier Gefördert durch: Deutscher
Musikwettbewerb - Deutscher Musikrat und
Gesellschaft zur Verwertung von
Leistungsschutzrechten. Veranstalter Stadt Moers
- Moerser Musikschule, Filder Straße 126, 47447
Moers.
Moers: Chorkonzert: Bach - Motetten &
Webern - Bagatellen
Am 14. Juni um 17:00 Uhr
gastiert der Kammerchor Westfalen unter der
Leitung von Lucius Rühl in der Ev. Stadtkirche
zu Moers. Auf dem Programm stehen drei Motetten
J.S. Bachs verknüpft mit den Bagatellen op. 9
von Anton Webern.
Die so prachtvollen
Chorwerke Bachs von Streichern des Ensembles
Ondeggiando (Natascha Lenhartz) colla parte
mitgestaltet. Bachs Motetten zählen zu der
virtuosesten Vokalpolyphonie der
Musikgeschichte. Sie wurden noch Jahrzehnte nach
seinem Tod in Leipzig von den Thomanern als
Bravourstücke aufgeführt und faszinierten u.a.
den jungen Mozart, Beethoven, Mendelssohn.

Jene lebendige Überlieferung dieser polyphonen
Kunst gab der Wiederbelebung Bachs im 19. Jh.
den grundlegenden Impuls. Seither wird in jedem
Kompositionsunterricht Bezug zu dieser
berauschenden Polyphonie genommen. Zwischen den
Motetten spielt Ondeggiando kleine Miniaturen
aus der Feder Anton Weberns.
Ausgesprochen kurze Streichquartette, die in
ihrem sinnlichen Zauber eine Klangsprache
entwickeln, die ganz im Kontrast zur barocken
Welt auf das Innere der Seelen anspielt. Webern
komponierte sie 1913 und nannte sie ganz
unprätentiös ‚Bagatellen‘.
Zu Beginn des
Konzertes erklingt ein Satz aus einer
Streichersinfonie des Bach-Sohnes Carl Philipp
Emmanuel, dessen so geistvolle Musik von Mozart
als wegweisend für alles danach verstanden
wurde.
Programm: Johann Sebastian
Bach (1685-1750) BWV 226 Der Geist hilft
unsrer Schwachheit auf (doppelchörige Motette)
BWV 227 Jesu, meine Freude (fünfstimmige
Motette) BWV 228 Fürchte dich nicht
(doppelchörige Motette) Carl Philipp Emanuel
Bach (1714-88) Streichersinfonie Wq 182/6
E-dur 2.Satz Anton Webern (1883-1945)
Bagatellen op. 9
Eintritt: 20€, 10€
ermäßigt (Schüler, Studenten,
Auszubildende)Vorverkauf: TeeGschendner, Barbara
Buchhandlung ab 26.5.2026. Abendkasse:22€, 12€
ermäßigt Veranstaltungsdatum 14.06.2026 -
17:00 Uhr. Veranstaltungsort Klosterstraße 5,
47441 Moers. Veranstaltungsort Evangelische
Stadtkirche
Moers: Baumführung im Schlosspark
Im Schlosspark finden wir viele
besondere und exotische Bäume, die zum Teil aus
der Entstehungszeit um 1836 stammen. Bei der
Erkundung erfahren wir mehr über ihren
besonderen Wert für die Menschen und genießen
die Atmosphäre im Grünen. Geführt von Anne-Rose
Fusenig. Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.

Veranstaltungsdatum 14.06.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Eingang
Schloss .VeranstalterStadt- und
Touristinformation Moers, Kirchstraße 27a/b,
47441 Moers.
Moers: Tag der Landwirtschaft
Freuen Sie sich auf ein Familienfest mit
landwirtschaftlichen Maschinen und
Projekten. Veranstaltungsdatum 14.06.2026 -
11:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Kastellplatz 47441 Moers. Veranstalter
Kreisbauernschaft Wesel e.V., Adresse
Stralsunder Straße 21, 46483 Wesel.
Moers: Selbsthilfegruppe Lungenkrebs
Netzwerk Krefeld/Moers
seit rund anderthalb Jahren im Krankenhaus
Bethanien Moers aktiv Ein Ort für
Austausch, Verständnis und „echte Menschen“
An jedem zweiten Mittwoch im Monat trifft sich
die Lungenkrebs Selbsthilfegruppe Krefeld/Moers
in der Cafeteria des Krankenhauses Bethanien
Moers. Bereits im Februar 2025 startete das
Engagement der Initiatorin Eva Leroy, die
ebenfalls von Lungenkrebs betroffen ist.
Mittlerweile freut sich die Gruppe über einen
festen Stamm von regelmäßig teilnehmenden
Betroffenen und immer wieder neuen Gesichtern,
die dazustoßen.
„Ich bin froh, dass es
diesen festen monatlichen Termin gibt. Er sorgt
für eine gewisse Routine und gibt mir Halt“,
erklärt Beate Nebel, Patientin im Krankenhaus
Bethanien Moers und nahezu seit Beginn Mitglied
der Selbsthilfegruppe. „Der Mensch ist ein
soziales Wesen. Online-Foren für von Krebs
Betroffene sind das eine, in der Gruppe kommen
echte Menschen zusammen.
Das Verständnis
ist ein anderes. Natürlich haben alle
Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz individuelle
Verläufe, jedoch ist man in den meisten Fällen
relativ schnell sehr herzlich verbunden“, betont
sie. Tanja Czarnetzki, seit fünf Jahren von
Lungenkrebs betroffen, ergänzt: „Das Ganze ist
fast wie ein Treffen unter Freundinnen und
Freunden. Man fühlt sich verstanden. Thema ist
dabei gar nicht immer die Krankheit. Und das ist
auch gut so. Es geht um Umzug, Katzen und Co.“,
erzählt sie mit einem Lachen.
„Mir
persönlich gibt das eine enorme Stärke.“ Diese
Ansicht teilt auch Initiatorin Eva Leroy: „Die
Treffen und der Austausch bereichern mich
persönlich. Wir lachen miteinander, hören uns
zu. Einige erzählen von ihren
Krankengeschichten, in anderen Momenten sprechen
wir über Strategien im Umgang mit der
Erkrankung.
Ein Buch, das hierbei
ebenfalls unterstützen kann, ist das kostenlose
,Wunderbuch‘ (www.wunderbuch.eu), das ich
gemeinsam mit einer anderen Betroffenen und
starkem Engagement des Bundesverbandes
Selbsthilfe Lungenkrebs e. V. geschrieben habe.
Es richtet sich an Menschen, die sich in einer
metastasierten Situation befinden und die Kinder
haben. Das Buch hilft dabei, mit Angehörigen,
den eigenen Kindern und dem übrigen Umfeld ins
Gespräch zu kommen – und es zeigt auch, dass man
in einer solchen Lage nicht allein ist.“
Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des
Lungenkrebszentrums Bethanien und
Lungenfacharzt, betont: „Die Selbsthilfegruppe
Lungenkrebs Netzwerk Krefeld/Moers ist eine
extrem wertvolle Einrichtung. Bei Krebs gibt es
ganz unterschiedliche Arten mit der Erkrankung
umzugehen. Wir haben Betroffene, die vieles mit
sich selbst ausmachen. Dann gibt es diejenigen,
die darüber kommunizieren und sich mit anderen,
die das gleiche Schicksal teilen, austauschen
möchten.“
Außerdem seien die Treffen
eine gute Möglichkeit zur Wissensvermittlung,
wenn man das Ganze aus medizinischer bzw.
ärztlicher Sicht betrachte. „Mehrmals jährlich
komme ich zu den Treffen und berichte
beispielsweise über neue Studienergebnisse oder
Therapieansätze aus meiner Praxis als Arzt. Denn
Medizin wird immer komplexer und ändert sich
beständig.“ Eva Leroy, Tanja Czarnetzki und
Beate Nebel stimmen dem zu. Herrn Dr. Kambartels
Besuche der Treffen förderten die
Arzt-Patienten-Kommunikation und stärkten das
Vertrauen. Man fühle sich gut aufgehoben.
Tipps, wie Außenstehende konkret für
Betroffene da sein können Neben den Treffen
der Selbsthilfegruppe ist das persönliche Umfeld
ein entscheidender Baustein für Betroffene im
Umgang mit ihrer Krebserkrankung. Wie Familie,
Freundeskreis, oder Kolleg:innen aktiv da sein
können, beschreibt Beate Nebel so: „Eine
Krebserkrankung ist nicht zwangsläufig ein
Todesurteil. Wir wollen am Leben teilhaben. Also
melden Sie sich bei Betroffenen – wir wollen
trotz Erkrankung Dinge erleben. Bieten Sie sich
an für Unternehmungen, einen Kaffee etc.“
Tanja Czarnetzki ergänzt: „Die Anteilnahme
der Menschen aus meinem Umfeld gibt mir viel,
beispielsweise durch eine Begleitung zu den
Untersuchungen. Daraus ziehe ich neue Kraft.“
„Es geht darum, keine Scheu zu haben, einfach
konkret und trotzdem mit dem nötigen
Fingerspitzengefühl zu fragen: ,Was kann ich
tun, was brauchst du gerade?‘ Man darf auch
nicht vergessen, dass jede und jeder anders mit
einer solchen Erkrankung bei einer nahestehenden
Person umgeht und sich das auch ändern kann,
gerade dann, wenn eine Erkrankung über längere
Zeit besteht“, so Eva Leroy.
Einfach
vorbeikommen An jedem zweiten Mittwoch von 14
bis 16 Uhr trifft sich die Selbsthilfegruppe
Lungenkrebs Netzwerk Krefeld/Moers in der
Cafeteria des Krankenhauses Bethanien
(Bethanienstraße 21, 47441 Moers). Bei Kaffee
und Kuchen steht der gemeinsame Austausch im
Vordergrund. Eine Anmeldung zu den Treffen ist
nicht notwendig.

Die Initiatorin der Selbsthilfegruppe
Lungenkrebs Netzwerk Krefeld/Moers Eva Leroy und
die Mitglieder Beate Nebel sowie Tanja
Czarnetzki.

NRW: Preise für Bier um mehr als 20 % teurer
als bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft
der Männer * Preise für
Erfrischungsgetränke zwischen November 2022 und
Mai 2026 um 22,8 % gestiegen * Salzgebäck um
28 % teurer geworden * Fußballschuhe und
andere Spezialsportschuhe um 8,7 % günstiger
Die Preise für Bier (+20,8 %) und
alkoholfreie Erfrischungsgetränke (+22,8 %) sind
in Nordrhein-Westfalen zwischen November 2022
und Mai 2026 deutlich gestiegen. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Starts
der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Männer
mitteilt, mussten Verbraucherinnen und
Verbraucher im Mai 2026 für verschiedene
Produkte rund ums gemeinsame Fußballschauen mehr
Geld ausgeben als noch bei der letzten
Weltmeisterschaft im November 2022.
Salzgebäck verteuerte sich überdurchschnittlich
Wer beim Fußballschauen gerne salzige
Knabbereien mag, musste im Mai 2026 tiefer in
die Tasche greifen als noch im November
2022. Salzgebäck (+28,0 %) und Erdnüsse,
Studentenfutter oder ähnliche Snacks (+18,8 %)
verteuerten sich im genannten Zeitraum
überdurchschnittlich. Auch für Fans von süßen
Naschereien sieht es ähnlich aus.
Süßwaren wurden um 27,9 % teurer angeboten. Die
Verbraucherpreise insgesamt sind im selben
Zeitraum um 9,3 % gestiegen. Fußballschuhe und
andere Spezialsportschuhe wurden günstiger
angeboten Die Preise für den Besuch einer
Sportveranstaltung sind zwischen November 2022
und Mai 2026 um 8,9 % gestiegen.
Doch
nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer spüren
Preisentwicklungen seit der letzten
Weltmeisterschaft. Für aktive Sportlerinnen und
Sportler zeigt sich allerdings ein anderer
Trend: Fußballschuhe und andere
Spezialsportschuhe sind zwischen November 2022
und Mai 2026 günstiger geworden (–8,7 %).

Preissteigerungen bei Bratwurst und Brötchen
seit der Europameisterschaft 2024 Wo zur
Weltmeisterschaft 2022 noch Glühwein statt
Grillkohle dominierte, verspricht die anstehende
Weltmeisterschaft 2026 wieder eine sommerliche
Atmosphäre – mit Public Viewing und
Grillabenden. Verglichen mit dem letzten großen
Sommerturnier – die UEFA-Europameisterschaft
2024 – zeigen sich bei der Preisentwicklung rund
ums Thema Grillen unterschiedliche
Preisentwicklungen.
So verteuerten sich
zwischen Juni 2024 und Mai 2026 Bratwurst um
2,3 % und das frische Brötchen dazu um
7,2 %. Tomaten- oder Gewürzketchup (–11,9 %)
und Kartoffeln (–31,8 %), für selbstgemachte
Pommes oder als Beilage, wurden hingegen
deutlich günstiger angeboten.
NRW-Industrie: Durchschnittlicher Absatzwert
von Mineralölerzeugnissen seit 2022 um 43 %
gesunken * Produktion sank 2025 um
fast 4 % * Anteil am bundesweiten Absatzwert
sank 2025 auf Zehnjahrestief * Produktion im
1. Quartal 2026 zum Vorjahr gesunken
Im
Jahr 2025 sind 23,4 Millionen Tonnen
Mineralölerzeugnisse im Wert von nominal (also
nicht preisbereinigt) 8,2 Milliarden Euro
hergestellt worden. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, wurden damit weniger
Mineralölerzeugnisse wie zum Beispiel
Motorentreibstoffe, Heizöle, Kerosin oder
gasförmige Kohlenwasserstoffe produziert als im
Vorjahr.
Die Absatzmenge war um 951.000
Tonnen bzw. 3,9 % und der nominale Absatzwert um
2,7 Milliarden Euro bzw. 24,5 % niedriger als im
Jahr 2024. Gegenüber dem Jahr 2022, dem Jahr des
Beginns des Ukrainekrieges, sank die erzeugte
Absatzmenge um 11,5 % und der nominale
Absatzwert um 49,6 %.
Auf die letzten 10
Jahre bezogen sank die Absatzmenge um 9,3 %,
während der Absatzwert dagegen um 5,2 % seit
2015 gestiegen ist. Bei den genannten
Mengenangaben handelt es sich um die zum Absatz
bestimmten Mengen. Im Jahr 2025 haben 28 der
9.625 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes in
NRW Mineralölerzeugnisse hergestellt; der
Schwerpunkt der Produktion lag in den
Regierungsbezirken Köln und Münster.

Durchschnittlicher Absatzwert je Tonne seit
2022 um 43 % gesunken Der durchschnittliche
Absatzwert der in NRW produzierten
Mineralölerzeugnisse lag im vergangenen Jahr bei
nominal 350 Euro je Tonne. E
r war damit
um 96 Euro bzw. 21,4 % niedriger als im Jahr
2024 mit 446 Euro je Tonne. Seit dem, durch den
Ukrainekrieg bedingten, Anstieg im Jahr 2022 auf
damals 615 Euro je Tonne sank der
durchschnittliche Absatzwert deutlich um 265
Euro bzw. 43,1 %.

NRW-Anteil am gesamtdeutschen Absatzwert von
Mineralölerzeugnissen erneut gesunken
Bundesweit wurden 2025 Mineralölerzeugnisse im
Wert von 27,5 Milliarden Euro zum Absatz
produziert. Der Anteil nordrhein-westfälischer
Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert betrug
29,8 % und lag damit auf einem Zehnjahrestief –
2015 hatte der NRW-Anteil noch bei 33,0 %
gelegen.
Produktionsrückgang auch im 1.
Quartal 2026 Im 1. Quartal 2026 produzierten
nach vorläufigen Ergebnissen 24
nordrhein-westfälische Betriebe insgesamt 6,3
Millionen zum Absatz bestimmte Tonnen
Mineralölerzeugnisse mit einem nominalen
Absatzwert von 2,7 Milliarden Euro.
Damit sank die Menge zum entsprechenden
Vorjahreszeitraum um 0,3 %, während der Wert um
2,7 % stieg. Der durchschnittliche Absatzwert
erhöhte sich im Vergleich zum 1. Quartal 2025 um
3,0 % auf 436 Euro je Tonne.
Kinder- und Jugendbefragung 2026: Klare Bedarfe
– große Bereitschaft zur Mitgestaltung in
Dinslaken Im Zeitraum vom 9. März
bis 15. April 2026 hat die Stadt Dinslaken eine
stadtweite Kinder- und Jugendbefragung
durchgeführt. Ziel war es, die Bedürfnisse,
Interessen und Lebenslagen junger Menschen im
Alter von 10 bis 27 Jahren systematisch zu
erfassen und die Ergebnisse als Grundlage für
den kommenden Kinder- und Jugendförderplan der
Stadt zu nutzen.
Insgesamt nahmen 738
Personen an der Befragung teil. Dies entspricht
einer Teilnahmequote von 6,78 Prozent der
Gesamtzielgruppe. Besonders hoch war die
Beteiligung bei den 14- bis 17-Jährigen mit 14,1
Prozent. Die Ergebnisse spiegeln daher vor allem
die Perspektiven schulnaher Jugendlicher wider.
Die Auswertung zeigt deutliche
sozialräumliche Unterschiede: Während Stadtteile
wie Hiesfeld und Eppinghoven eine hohe
Beteiligung verzeichnen, ist sie in Bereichen
wie Blumenviertel, Hagenbezirk, Oberlohberg und
Lohberg geringer. Dies weist auf ungleiche
Zugänge und Herausforderungen bei der
Erreichbarkeit hin. Zugleich wird deutlich, dass
ältere Jugendliche unterrepräsentiert sind.
Trotz dieser Einschränkungen gilt die
Befragung als aussagekräftig: Die prozentuale
Verteilung entspricht weitgehend der Zielgruppe,
sodass insbesondere für die Altersgruppe der 10-
bis 21-Jährigen verlässliche Rückschlüsse
möglich sind. Die Befragung zeigt deutlich, was
sich junge Menschen in Dinslaken wünschen. So
sollen Angebote möglichst niedrigschwellig,
bezahlbar und gut erreichbar sein.
Bei
der Frage nach Bedarfen wurden kostenlose
Freizeitangebote, öffentliche Treffpunkte,
bessere Bus und Bahnverbindungen sowie mehr
Events und Sportangebote besonders häufig
genannt. Die wichtigsten Aufenthaltsorte junger
Menschen in Dinslaken sind das Zuhause,
Treffpunkte bei Freundinnen und Freunden,
öffentliche Räume, Sportvereine sowie Orte wie
die Neutor-Galerie.
Informationen zu
Veranstaltungen erhalten die Jugendlichen vor
allem über ihr soziales Umfeld sowie über Social
Media. Die Berücksichtigung der Interessen
junger Menschen bewerten die Befragten im
Durchschnitt mit der Schulnote drei. Das
persönliche Wohlbefinden wird überwiegend
positiv eingeschätzt, zeigt jedoch eine gewisse
Streuung.
Auffällig ist die hohe
Bereitschaft zur Mitwirkung. Hier zeigt sich ein
deutliches Potenzial für mehr Mitgestaltung. Die
Ergebnisse zeigen: Jugendliche wissen, was sie
brauchen, und sind bereit, sich einzubringen.
Die zentrale Schlussfolgerung lautet daher: Es
braucht weniger neue Angebote, sondern vor allem
bessere Zugänge, mehr Beteiligungsmöglichkeiten
und eine stärkere sozialräumliche Orientierung.
Entscheidend sind Angebote mit hoher Reichweite,
die viele junge Menschen tatsächlich erreichen.
Die Kinder- und Jugendbefragung liefert
eine Grundlage für eine mögliche Ausrichtung der
Jugendhilfe: näher an den Lebenswelten der
Jugendlichen, zugänglicher,
beteiligungsorientierter und sozialräumlich
differenzierter. Die Ergebnisse sollen in
weiteren Schritten mit Jugendlichen aus
verschiedenen Quartieren besprochen werden.
Ebenso sind weitere Befragungen mit Kindern im
Grundschulalter geplant.
Wenn 90.000 Menschen feiern, standen
sie bereit: Ehrenamtliche DRK-Helfer aus dem
Kreis Wesel bei Rock am Ring im Einsatz
Nürburg, Kamp-Lintfort, Sonsbeck, Wesel - Zwölf
Ehrenamtliche aus den DRK Ortsvereinen
Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck unterstützten
den Sanitätsdienst bei Rock am Ring. Bei
Deutschlands größtem Rockfestival sorgten sie
gemeinsam mit zahlreichen weiteren
Einsatzkräften für die Sicherheit von rund
90.000 Besuchern.
Während am Nürburgring
tausende Fans zu Rock am Ring feierten, sorgten
im Hintergrund zahlreiche Einsatzkräfte des
Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dafür, dass Hilfe
jederzeit schnell verfügbar war. Für den
kompletten Sanitätsdienst bei einem der größten
Musikfestivals Deutschlands war das DRK
verantwortlich — unterstützt von rund 1.200 bis
1.300 haupt- und ehrenamtlichen Kräften aus dem
gesamten Bundesgebiet.

„Zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus
den DRK-Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und
Sonsbeck unterstützten den Sanitätsdienst bei
Rock am Ring 2026. Gemeinsam sorgten sie für die
Sicherheit der rund 90.000 Festivalbesucher.“
Mitten unter ihnen: zwölf ehrenamtliche
Helferinnen und Helfer aus den Ortsvereinen
Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck. Von Freitag
bis Sonntag leisteten sie täglich zwölf Stunden
Dienst — jeweils von 16 Uhr bis 4 Uhr morgens.
Ob auf dem Festivalgelände oder den weitläufigen
Campingplätzen: Die Ehrenamtlichen waren immer
dort unterwegs, wo Menschen Hilfe brauchten.
Die zwölf Helferinnen und Helfer waren als
sogenannte Sofortverstärkungskräfte eingesetzt.
Immer dann, wenn an einer Stelle kurzfristig
zusätzliche Unterstützung benötigt wurde,
standen sie bereit. „Wir waren quasi die
'Feuerwehr' für größere Einsatzlagen auf dem
Festivalgelände oder den Campingplätzen“,
erklärte Florian Riedel, stellvertretender
Kreisbereitschaftsleiter. „Wenn kurzfristig
zusätzliches Personal gebraucht wurde, standen
wir sofort zur Verfügung.“

„Zwischen Konzertstimmung und Verantwortung: Die
DRK Helferinnen und Helfer aus dem Kreis Wesel
sorgten dafür, dass die Besucher Rock am Ring
sicher genießen konnten.“
Für viele
Besucher gehörte Rock am Ring zu einem
unvergesslichen Wochenende voller Musik und
Emotionen. Für die Einsatzkräfte bedeutete das
Festival dagegen vor allem Verantwortung,
Konzentration und Teamarbeit. Trotzdem sei genau
diese besondere Mischung das, was den Einsatz so
außergewöhnlich mache.
„Gerade solche
Einsätze zeigen, wie wichtig Ehrenamt ist. Wir
helfen Menschen, arbeiten als Team zusammen und
erleben dabei besondere Einsätze und einmalige
Einblicke hinter die Kulissen großer Festivals“,
sagte Josi Laarmanns aus dem Ortsverein
Kamp-Lintfort.
Trotz der langen Dienste
und wenig Schlaf blieb den Ehrenamtlichen vor
allem die besondere Atmosphäre in Erinnerung.
Viele Festivalbesucher begegneten den
Einsatzkräften mit großem Respekt und
Dankbarkeit. Oft seien es gerade die kleinen
Begegnungen gewesen, die den Einsatz besonders
gemacht hätten — ein ehrliches „Danke“, ein
freundliches Gespräch oder die Gewissheit, im
entscheidenden Moment helfen zu können.
Bereits zum dritten Mal unterstützten die
Ortsvereine den Sanitätsdienst bei Rock am Ring.
Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig
und spannend das Ehrenamt beim Roten Kreuz sein
kann. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer
wären Einsätze dieser Größenordnung nicht
möglich — und genau deshalb hoffen die
Ortsvereine, auch künftig Menschen für das
Ehrenamt begeistern zu können.
Weltblutspendetag am 14. Juni: Blutversorgung
über den Sommer sichern Wenn immer
weniger Menschen regelmäßig Blut spenden, ist
das ein gefährliches Spiel auf Zeit. Eine
stabile Blutversorgung darf nicht dauerhaft auf
den Schultern einer kleiner werdenden Gruppe
besonders engagierter Spenderinnen und Spender
ruhen.
Zwar konnten in den vergangenen
Jahren saisonale Engpässe deutlich reduziert
werden, doch was kurzfristig Stabilität schafft,
macht das System langfristig anfälliger. Vor dem
Hintergrund des demografischen Wandels bleibt es
deshalb entscheidend, neue und insbesondere
jüngere Menschen dauerhaft für die Blutspende zu
gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen
die DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf,
gerade in den Sommermonaten Blut zu spenden.
Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und Reisezeit
sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger
Menschen Blut spenden gehen.
Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutpräparaten
in den Kliniken unverändert hoch. Täglich werden
Blutspenden für die Versorgung von Unfallopfern,
Krebspatientinnen und -patienten, Menschen mit
schweren Erkrankungen oder bei komplizierten
Operationen benötigt.
Die
Herausforderungen für die Blutversorgung werden
durch den demografischen Wandel zusätzlich
verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert
zunehmend, gleichzeitig werden die nachfolgenden
Generationen kleiner. Zugleich erreichen die
geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten
Babyboomer das Rentenalter. Damit wächst die
Zahl älterer Menschen, die medizinisch versorgt
werden müssen, während gleichzeitig weniger
junge Menschen nachkommen, die potenziell Blut
spenden können.
Diese Entwicklung
verändert die Struktur der Blutspende bereits
heute spürbar. Der Weltblutspendetag ist
jedoch nicht nur ein Tag des Appells, sondern
auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen,
die sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer
Blutspende in den Dienst der Gemeinschaft
stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter
Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende
schwerkranke und verletzte Menschen jeden Alters
verlassen müssen.

Leere Regale
Die DRK-Blutspendedienste
appellieren insbesondere an junge Erwachsene und
Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem
Thema Blutspende auseinanderzusetzen und
Verantwortung zu übernehmen. Jede einzelne
Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine:
www.drk-blutspende.de
Blutspenden in NRW,
RLP und dem Saarland Aktuelle Termine und
Informationen zur Blutspende im Westen finden
sich unter: www.blutspende.jetzt
Wer
unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel
wegen der Einnahme bestimmter Medikamente –
möglich ist, kann sich kostenfrei bei der
Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11
949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter
www.blutspende.jetzt ein praktischer
Online-Check zur Verfügung.
Warum ist die
Blutspende beim DRK so wichtig? Der
DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine
sichere medizinische Grundversorgung für mehr
als 23 Millionen Menschen in seinem
Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78
Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.
Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich
gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es
nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis
oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche
Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten
– und kann bis zu drei Schwerkranken oder
Verletzten helfen.
Überarbeitung der Medizinprodukte-Verordnung:
Angriff auf die Patientensicherheit
EU-Kommission plant erhebliche Einschränkung
unangekündigter Audits, Reduzierung von
Kontrollen und geringere Anforderungen für
Hochrisiko-Produkte. Zwangsrabatte für KMU
gefährden Wirtschaftlichkeit des
Zulassungssystems. Rechtsgutachten sieht
Verstöße gegen Europarecht. Sicherheitsvorgaben
aus dem AI Act müssen auch für Medizinprodukte
gelten.

TÜV-Verband / Toko
Der TÜV-Verband hat
vor einer Schwächung der Patientensicherheit
durch die geplante Überarbeitung der
europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und
der Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR)
gewarnt. Unter anderem sollen zentrale
Überwachungs- und Sicherheitsmechanismen wie
ungekündigte Audits bei den Herstellern von
Medizinprodukten weitgehend abgebaut und die
Anforderungen an Hochrisikoprodukte abgesenkt
werden.
„Die neue
Medizinprodukte-Verordnung ist ein Angriff auf
die Patientensicherheit. Die vorgeschlagenen
Änderungen würden das europäische
Sicherheitssystem von einer präventiven
Sicherheitsarchitektur zu einer reaktiven
umbauen“, sagt Dr. Joachim Bühler,
Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Das bedeutet:
Sicherheitsmängel werden oftmals erst dann
erkannt, wenn Patienten bereits zu Schaden
gekommen sind – etwa durch Infektionen,
Material- oder Produktionsfehler. Das ist mit
dem Grundsatz der Vorsorge nicht vereinbar.“
Die MDR sei bewusst geschaffen worden, um
Risiken früher zu erkennen und Patientinnen und
Patienten besser zu schützen. Das damit
erreichte Sicherheitsniveau müsse erhalten
bleiben. Darüber hinaus sehe die
MDR-Überarbeitung Maßnahmen vor, welche die
wirtschaftliche Grundlage der im öffentlichen
Auftrag agierenden Benannten Stellen massiv
beschädigen. Positiv bewertet der TÜV-Verband
die geplanten Ausnahmeregelungen für Produkte,
die für die Behandlung seltener Erkrankungen
notwendig sind oder für besonders innovative
Medizinprodukte. Bühler: „Bürokratieabbau ist
richtig und wichtig, darf aber kein Selbstzweck
sein und die Sicherheit der Patientinnen und
Patienten gefährden.“
Der TÜV-Verband
lehnt die folgenden geplanten Änderungen der MDR
ab: Verpflichtende regelmäßige Unangekündigte
Audits bei den Herstellern von Medizinprodukten
sollen abgeschafft und von den Benannten Stellen
nur noch nur noch „for cause“, also bei
konkretem Verdacht, durchgeführt werden.
„Unangekündigte Audits haben sich als sehr
wirksames Instrument erwiesen, um
Sicherheitsmängel und Verstöße gegen die
Anforderungen der MDR zu erkennen“, sagt Bühler.
„Sie ermöglichen es den Benannten Stellen, die
Umsetzung des Qualitätsmanagements und
insbesondere die Produktion unter realen
Bedingungen zu überprüfen.“
Kritisch
sieht der TÜV-Verband auch, dass die Häufigkeit
von Überwachungsaudits reduziert und die
Prüfintervalle von 12 auf alle 24 Monate
verlängert werden sollen. Bühler: „Wenn
Überwachungsaudits nur noch alle zwei Jahre
stattfinden, steigt das Risiko, dass
Qualitätsmängel und Sicherheitsprobleme zu spät
erkannt werden.“
Einen deutlichen
Einschnitt und eine erhebliche Reduzierung der
Patientensicherheit würde außerdem die
Reduzierung des Umfangs der regelmäßigen Prüfung
technischer Dokumentation von Medizinprodukten
bedeuten. Technische Dokumentationen sind die
zentralen Nachweisdokumente, um Sicherheit,
Leistung und Konformität jedes einzelnen
Medizinprodukts zu belegen.
Sie
enthalten alle relevanten Informationen - von
Entwicklungs- und Designangaben über klinische
Daten bis hin zu sicherheitsrelevanten Daten und
Erkenntnissen aus dem Markt, also wenn die
Produkte Anwendung bei Patienten finden. Derzeit
wird fortlaufend risikobasiert und
stichprobenartig eine Mindestzahl an technischen
Dokumentationen geprüft. Laut
Kommissionsvorschlag sollen nach dieser
Erstzertifizierung technische Dokumentationen
nur noch dann geprüft werden, wenn es konkrete
Hinweise auf Probleme gibt („for cause“).
Der TÜV-Verband warnt, dass viele Produkte
dadurch möglicherweise nie von einer Benannten
Stelle überprüft werden und unter einem
bestehenden Zertifikat eines Herstellers eine
Vielzahl neuer und ungeprüfter Produkte auf den
Markt kommen kann. „Die technische Dokumentation
ist der sicherheitsrelevante Kern eines
Medizinprodukts“, sagt Bühler. „Wenn diese
Unterlagen nur noch bei Verdachtsfällen geprüft
werden, steigt das Risiko, dass
Sicherheitsmängel unentdeckt bleiben.“
Auswertungen der Prüforganisationen zeigen, dass
bei der Prüfung technischer Dokumentationen bei
86 Prozent der geprüften Produkte
Sicherheitslücken festgestellt werden. In 36
Prozent der Fälle handelte es sich um kritische
Schwachstellen.
Deutliche Kritik übt der
TÜV-Verband auch an der Absenkung der
Prüfanforderungen für Hochrisikoprodukte als
Folge von unklaren Definitionen wie „Well
Established Technologies“ (WET). Auch bestimmte
Hochrisikoprodukte der Klasse III wie
beispielsweise bestimmte Implantate könnten als
WET betrachtet werden und müssten nur noch
geringe Anforderungen erfüllen und würden
weniger überwacht werden. „Gut etabliert
bedeutet nicht automatisch risikolos“, sagt
Bühler.
„Gerade bei Medizinprodukten,
die am Gehirn, am Herzen oder an anderen
besonders sensiblen Bereichen eingesetzt werden,
dürfen bewährte Technologien kein
Freifahrtschein für geringere Kontrollen sein.
Für Patientinnen und Patienten zählt nicht, wie
alt eine Technologie ist, sondern wie sicher sie
heute nachweislich ist.“
Unzureichende
Anforderungen bei Medizinprodukten mit
Künstlicher Intelligenz Kritik übt der
TÜV-Verband auch an den Regelungen zu
Künstlicher Intelligenz in der
MDR-Überarbeitung. „KI ist schon heute ein
integraler Bestandteil moderner Medizin,
insbesondere in der bildgebenden Diagnostik zum
Beispiel bei der Auswertung von CT-, MRT- oder
Ultraschallbildern. Den denkbaren künftigen
Anwendungsfällen sind kaum Grenzen gesetzt. Das
bietet enorme Chancen für die Versorgung, es
sind damit aber auch große und teils neue
Risiken verbunden “, sagt Bühler.
Ein
möglichst hohes Schutzniveau sei daher
unerlässlich. „Die Sicherheitsregeln aus dem AI
Act, die bisher nicht Bestandteil der MDR und
IVDR sind, müssen auch für Medizinprodukte
gelten.“ Das betreffe insbesondere die im AI Act
verankerten Anforderungen an Datenqualität,
Transparenz und Robustheit. Es dürfe keine
komplette Herauslösung der Medizinprodukte aus
dem AI Act geben.
Bühler:
„Medizinprodukte dienen unter anderem der
Erkennung, Verhütung, Überwachung und Behandlung
teils schwerster und lebensbedrohlicher
Krankheiten und Verletzungen. Die Qualität und
Sicherheit dieser Produkte ist daher
entscheidend und wir brauchen eine
kontinuierliche und dem Risiko angemessene
Kontrolle vor dem Markteintritt und anschließend
eine dem Risiko angemessene und vorbeugende
Überwachung. Vertrauen in die Hersteller ist gut
und wichtig, der Schutz der Gesundheit von
Patienten aber umso mehr.“
Massive Folgen
für die Benannten Stellen Neben den Risiken
für die Patientensicherheit warnt der
TÜV-Verband vor gravierenden Folgen für das
Zulassungssystem für Medizinprodukte. Die
EU-Kommission plant, die Benannte Stellen zu
verpflichten, ihre Preise für kleine Unternehmen
um bis zu 50 Prozent zu senken. Da etwa 80
Prozent der Kunden der Benannten Stellen KMU
sind, würde das zu erheblichen Einnahmeausfällen
führen. Darüber hinaus sollen die Benannten
Stellen verpflichtet werden, Herstellern
Zahlungsaufschub einzuräumen, in bestimmten
Fällen Aufträge annehmen zu müssen und künftig
möglicherweise staatlich festgelegte Gebühren zu
akzeptieren.
„Benannte Stellen sind
keine Behörden, sondern private Unternehmen mit
hoher regulatorischer Verantwortung und Haftung.
Staatlich verordnete Rabatte ohne finanzielle
Kompensation gefährden ihre wirtschaftliche
Tragfähigkeit“, sagt Bühler. „Werden Benannte
Stellen gezwungen, ihre Dienstleistungen für
bestimmte Unternehmen unter Kosten zu erbringen,
müssen sie entweder den Markt verlassen oder die
Preise für die größeren Hersteller erhöhen.
Beides wäre fatal: Im ersten Fall gäbe es bald
viel zu wenig zertifizierende Stellen in Europa
und im zweiten Fall würden große Hersteller die
Kosten für KMU subventionieren – eine massive
Wettbewerbsverzerrung.“
Rechtsgutachten:
Geplante Regelungen verstoßen gegen Europarecht
Ein vom TÜV-Verband in Auftrag gegebenes
Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die
vorgesehenen Regelungen europarechtswidrig sind.
Grundsätzlich sei das Ziel legitim, kleine und
Kleinst-Unternehmen zu fördern. Die
EU-Kommission dürfe die Kosten dieser Förderung
aber nicht den privaten Benannten Stellen
auferlegen.
Die vorgesehenen
Pflichtrabatte, Zahlungsaufschübe und
Annahmepflichten stellen nach Auffassung des
Gutachters einen unverhältnismäßigen Eingriff in
die unternehmerische Freiheit der Benannten
Stellen dar. Darüber hinaus gebe es Alternativen
wie staatliche Zuschüsse oder Erstattungen. Das
Gutachten wurde von Prof. Ulrich Haltern
verfasst, Lehrstuhl für Öffentliches Recht,
Europarecht und Rechtsphilosophie an der
Ludwig-Maximilians-Universität München.
Wirtschafts- und gesundheitspolitisch
fragwürdige Maßnahmen Die Entwicklung und
Herstellung von Medizinprodukten ist für ein
leistungsfähiges und effizientes
Gesundheitssystem unerlässlich. Die europäischen
Produzenten sind dabei hoch innovativ und
bedürfen daher einer besonderen politischen und
gesellschaftlichen Aufmerksamkeit. Aus Sicht des
TÜV-Verbands ist eine Förderung der stark durch
KMU geprägten Branche nachvollziehbar und
wünschenswert. Allerdings sind die in der
MDR-Überarbeitung vorgeschlagenen Maßnahmen
dafür ungeeignet.
„Sicherheit ist keine
Bürokratie, sondern eine Notwendigkeit“, betont
Bühler. Die Kosten der Prüfung und Überwachung
von Medizinprodukten, die derzeit nur rund 7
Prozent der Marktzugangskosten ausmachen, seien
verschwindend gering im Vergleich zu den
potenziellen Folgekosten unsicherer
Medizinprodukte. Bühler: „Hier soll an der
falschen Stelle gespart werden. Bürokratie muss
in völlig anderen Bereichen abgebaut werden.“
Weitere Informationen zur Neuregelung der
MDR sind in einem Positionspapier des
TÜV-Verbands abrufbar. Das Rechtsgutachten im
Auftrag des TÜV-Verbands steht hier ebenfalls
zum Download bereit.
Fußball
ist unser Leben: Kopfkino-Vorlesen in der
Stadtbücherei Kleve am 13. Juni 2026
Das nächste Vorlese-Event steht an: Am Samstag,
13. Juni 2026, gibt es ab 10:30 Uhr wieder ein
„Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve,
Wasserstraße 30-32. Passend zur dann bereits
gestarteten Fußball-Weltmeisterschaft liest der
Klever Vorleseclub verschiedene Geschichten rund
um das Motto „Fußball ist unser Leben“ für
verschiedene Altersgruppen.

Kopfkino-Vorlesen in der Stadtbücherei Kleve: Am
Samstag, 13. Juni 2026, heißt es auch in der
Stadtbücherei: Das Runde muss ins Eckige.
Der Vormittag verspricht eine Stunde Spaß
und Lachen über die schönsten Fußballerwitze.
Die Kinder ab acht Jahren erleben ein
Fußballspiel mit dem kleinen Nick und eine
Geschichte aus „‘Oma!‘, schreit der Frieder“
rund ums Kicken. Schließlich darf auch eine
Kamishibai-Geschichte nicht fehlen: Hase
Hibiskus und seine Freunde treten gemeinsam bei
der Fußball-Waldmeisterschaft an. Doch gleich
ihr erstes Spiel gegen die Mannschaft der
Wipfelstürmer hält Überraschungen bereit, die
sie nur als echtes Team meistern können.
An den sorgfältig ausgewählten Geschichten
des Klever Vorleseclubs werden nicht nur echte
Fußball-Fanatiker ihre Freude haben, sondern
auch alle Kinder, die echten Teamgeist und
kameradschaftlichen Zusammenhalt erleben
möchten. Der Eintritt zum Kopfkino ist wie immer
frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Klever Vorleseclub: Kostenfreie Lesungen &
Materialausleihe
Die zahlreichen
Vorlese-Events in der Klever Stadtbücherei wären
ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich.
Hans-Peter Bause und sein Team begeistern
regelmäßig das Publikum ihrer Veranstaltungen,
regen die Fantasie an und sorgen für leuchtende
Kinderaugen. Dieses Angebot stellen die
Ehrenamtlichen auch Kindergärten, Schulen und
Einrichtungen der Kinderhilfe zur Verfügung -
und das vollkommen kostenlos!
Was Sie
nutzen können: Kostenfreie Ausleihe: Über
Sponsoring hat Herr Bause eine umfangreiche
Sammlung an Kamishibai-Kartensets aufgebaut. Er
stellt diese Kindergärten, Schulen und
Büchereien kostenlos zur Verfügung – inklusive
Bringen und Abholen. Ein übersichtlicher Katalog
(von etwas 225 Sets) erleichtert die digitale
Bestellung und Verlängerung.
Lesungen
vor Ort: Herr Bause und sein Team kommen gerne
zu Ihnen – für Lesungen in Klassenverbänden/AGs
usw. zu unterschiedlichsten Themen, ohne Kosten
und Risiko für Sie.
Herr Bause freut sich
über eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter
hanspeterbause@yahoo.de, um etwa vollkommen
unverbindlich einen Kennenlerntermin oder einen
Lesenachmittag zu vereinbaren oder die
Einzelheiten der Materialausleihe zu besprechen.
Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Klever
Vorleseclub kann die Stadt Kleve das Angebot
wärmstens empfehlen!
Jugendhilfeausschuss tagt
Am Dienstag, den 9. Juni 2026, tagt der
Jugendhilfeausschuss der Stadt Dinslaken. Beginn
der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im
Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie
weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind
online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de.
Ausschuss für Wirtschaftsförderung,
Stadtmarketing und Tourismus tagt
Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, tagt der
Ausschuss für Wirtschaftsförderung,
Stadtmarketing und Tourismus der Stadt
Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist
um 17:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine
sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen
sind online im Ratsinformationssystem zu
finden: https://ris.dinslaken.de.
Zeitreise durch
Dinslaken: Drei besondere Führungen zu
Geschichte, Industrie und Kunst Die
Gästeführer Eduard Sachtje und Ronny Schneider
laden in der zweiten Juniwoche zu gleich drei
besonderen Führungen ein, die Geschichte,
Industrie und Kunst auf spannende Weise
veranschaulichen. Interessierte gehen auf
Zeitreise und entdecken vertraute Orte neu. Den
Auftakt macht am Dienstag, 9. Juni 2026, Eduard
Sachtje, auch als Dinslakener Nachtwächter
bekannt.
Von 17.30 bis 19:30 Uhr
schlüpft er in Zylinder und Gehrock und
begleitet als ehemaliger Landrat des Kreises
Dinslaken die Teilnehmenden durch das Dinslaken
um 1820. Als Julius Heinrich von Buggenhagen
berichtet er über das Haus Bärenkamp, das
Mausoleum und den Friedhof am Neutor. Auch über
seine Rolle in der Stadtgeschichte gibt es
Interessantes zu erfahren.
Über eine
Erbschaft gelangte Julius Heinrich von
Buggenhagen an das Rittergut Bärenkamp, wurde
zum „Geheimen Kriegsrat“ ernannt und kann somit
über die bewegte Zeit unter Napoleon und den
Preußen berichten. Treffpunkt ist am Museum
Voswinckelshof. Die Teilnahme kostet fünf Euro
pro Person.
Am Mittwoch, 10. Juni 2026,
folgt die Stadtführung „Vom Ackerstädtchen zum
Industriestandort“. Von 18 bis etwa 20:15 Uhr
erläutert Eduard Sachtje die industrielle
Entwicklung Dinslakens. Mitte des 18.
Jahrhunderts lag Dinslaken noch im
Dornröschenschlaf, während rundum die Industrie
boomte. August Thyssen änderte diese Situation
erheblich.
Aber nicht nur Thyssen
gehörte zu den „Aufbauhelfern“ in Dinslaken. Der
Rundgang beleuchtet die Entwicklung Dinslakens
vom landwirtschaftlich geprägten Ort hin zu
einem bedeutenden Industriestandort. Treffpunkt
ist am ehemaligen Pförtnerhäuschen an der
Karlstraße gegenüber der Friedrichstraße. Die
Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro.
Kunstinteressierte kommen am Donnerstag, 11.
Juni 2026, auf ihre Kosten. Von 17 bis 18:30 Uhr
lädt Ronny Schneider, langjähriger Pfarrer der
evangelischen Stadtkirche, zur Führung „Die
Persy-Fenster in der evangelischen Stadtkirche“
ein. Im Mittelpunkt stehen die eindrucksvollen
Fenster des Künstlers Werner Persy.
Sie
zeigen ein Bildprogramm, bei dem die
Ich-Bin-Worte aus dem Johannes-Evangelium auf
der rechten Seite mit Geschichten aus dem Alten
Testament auf der linken Seite thematisch und
farblich in einen Dialog treten. Besonders
eindrucksvoll ist das Fenster über der Kanzel,
das den gekreuzigten Christus als
„Ruhrgebietschristus“ vor einer
Industrielandschaft mit Kühltürmen und
Hochhäusern zeigt.
Die kräftigen Farben
der Fenster lassen den Kirchenraum wortwörtlich
in einem anderen Licht erscheinen. Treffpunkt
ist an der evangelischen Stadtkirche auf der
Duisburger Straße. Die Teilnahme kostet fünf
Euro. Die Teilnahmegebühr ist direkt vor Ort
beim Gästeführer zu entrichten.
Für alle
Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der
Stadtinformation am Rittertor erforderlich.
Diese ist telefonisch unter 02064 / 66 222 oder
per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de möglich.
Willkommen zur 5.
Baby-Begrüßungsparty in Wesel! Alle
Familien mit Babys der Jahrgänge 2025 und 2026
sind herzlich eingeladen, gemeinsam einen
schönen Nachmittag in entspannter Atmosphäre zu
verbringen. Lernen Sie andere Eltern kennen,
tauschen Sie sich aus und informieren Sie sich
über Angebote für Familien in Wesel. Freuen Sie
sich auf Kaffee, Kuchen und nette Gespräche.

Wenn Sie Ihre Begrüßungstasche noch nicht
abgeholt haben, können Sie diese vor Ort gegen
Vorlage des Coupons erhalten. Die Veranstaltung
findet am 11.Juni 2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr
im Mehrgenerationenhaus Bogen in der
Pastor-Janßen-Straße 7, 46483 Wesel statt.
Moers: Summerflow-Yoga im
Schlosspark am 11. Juni
Yoga-Einheit für Anfänger und Fortgeschrittene:
Am Donnerstag, 11. Juni, lädt die vhs Moers –
Kamp-Lintfort von 18.30 bis 20 Uhr zum
‚Summerflow-Yoga I‘. Im Vordergrund stehen
fließende Bewegungsabfolgen und Elemente aus dem
Ashtanga-Yoga.
Treffpunkt ist am
Schlosspark vor dem Denkmal der Henriette. Eine
rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565
oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Bewegung, Begegnung,
Begeisterung: OPEN PARK im Sportpark
Rheinpreußen Wenn sich der
Sportpark Rheinpreußen in eine offene
Erlebnisfläche verwandelt, ist für alle etwas
dabei: Am Samstag, 13. Juni, lädt das
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck von 14 bis 18 Uhr zum
OPEN PARK ein. Gemeinsam mit Vereinen,
Initiativen und engagierten Akteurinnen und
Akteuren aus dem Quartier entsteht ein bunter
Nachmittag voller Bewegung, Mitmachaktionen und
Begegnungen.
Wer schon immer wissen
wollte, wie Calisthenics funktioniert oder
welche Regeln beim Boule gelten, erfährt es hier
an diesem Tag. Anleiterinnen und Anleiter geben
Einblicke, zeigen Übungen und stehen mit Tipps
bereit – egal ob erste Versuche oder schon etwas
Erfahrung.
Vielfältig und lebendig
Das Programm für Familien und Kinder ist
vielfältig und lebendig: von der Streetbox der
Caritas über das Spielmobil und Glitzertattoos
bis hin zu Angeboten des AWO-Jugendzentrums
Kaktus. Dazu kommen eine offene Zumba-Stunde,
‚FIT und Beweglich‘, ein Rollatoren-Check,
interaktive Sinneserlebnisse mit dem
Kolping-Bildungswerk sowie zahlreiche sportliche
Stationen wie Slackline und Fitnessparcours.
Während auf dem Rundkurs der
Pumptrack-Anlage mit BMX-Rädern und Rollern
eindrucksvoll gezeigt wird, wie man nur durch
Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit aufbaut,
lädt die Parkourfläche zum Klettern, Balancieren
und Ausprobieren ein. Auch eine Fahrradcodierung
durch die Polizei und Tischtennisangebote
gehören dazu. Sitz- und Picknickmöglichkeiten
bieten Gelegenheit, zu picknicken und entspannt
das Geschehen zu verfolgen.
Weitere
Informationen gibt es telefonisch unter 0 28 41
/ 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Zugänge: Barbarastraße, Invalidenwäldchen,
Friedhof Parkmöglichkeiten: Barbarastraße,
Römerstraße 661 (Sporthalle) und
Johann-Esser-Platz (Marktplatz) Öffnungszeiten:
täglich 7 bis 22 Uhr (auch außerhalb des
Aktionstages).
Auf den beiden
Kunstrasen-Großspielfeldern haben die
Fußballmannschaften des MSV Moers und SC
Rheinkamp sowie der Cricket Club Moers
wochentags ab 15 Uhr und am Wochenende ganztägig
Vorrang.
Heiße Abende im Juni
Sauna-Treffs im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
Der Frühsommer hat den Niederrhein
erreicht – und im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
wird es besonders heiß. Die ENNI Sport & Bäder
Niederrhein (Enni) lädt im Juni wieder zu zwei
Sauna‑Treffs ein. Am Samstag, 13. Juni, sowie am
Samstag, 27. Juni, erwarten die Besucherinnen
und Besucher jeweils von 18 bis 24 Uhr
erlebnisreiche Abende mit stündlich wechselnden
Aufguss-Zeremonien in entspannter Atmosphäre.
Am 13. Juni lautet das Motto „Feuer &
Eis“. Hier sorgen Duftkompositionen wie
Eislimone, Kaminfeuer, Schweizer Kräuter, Chili
oder Eis-Ananas für wohltuende Hitze und
Erfrischung. Zum Abschluss gibt es ein
traditionelles Wenik-Ritual: Mit
Birkenzweig-Büscheln durchgeführt, wirkt es
besonders durchblutungsfördernd und rundet den
Abend auf gesunde Weise ab. „Wasser und
Cocktails“ lautet der Titel des Abends am
Samstag, 27. Juni.
Dabei dürfen sich die
Gäste auf sommerlich-fruchtige Aufgüsse freuen –
mit Essenzen aus Zitrone, Himbeere, Lemongras
oder Tutti Frutti. Für zusätzliche Abkühlung
sorgt ein Frischekick mit Crushed Ice. Für die
jüngsten Gäste gibt es bei beiden
Veranstaltungen eine Kindersauna und
Wasserspielgeräte. Während der Sauna‑Treffs
sind die Sauna sowie das Schwimmbad
ausschließlich textilfrei nutzbar.
Der
Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im
Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer
nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte,
zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro.
Vorverkaufskarten sind jeweils bis
freitagsabends auch online erhältlich. Weitere
Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Dinslaken: Führungen im Juni - Natur,
Hexengeschichten und besondere Orte
Die Dinslakener Gästeführer*innen laden
wieder zu abwechslungsreichen Entdeckungstouren
durch Dinslaken und die Umgebung ein. Ob
heimische Wildkräuter, mittelalterliche
Stadtgeschichte, eine gemütliche Planwagenfahrt
oder neue Blickwinkel auf bekannte Orte – die
Führungen verbinden Natur, Geschichte und
regionale Besonderheiten auf anschauliche Weise
und bieten spannende Einblicke für Interessierte
jeden Alters.
Am Mittwoch, 14.
Juni 2026, führt die staatlich
zertifizierte Kräuterpädagogin Jutta
Becker-Ufermann beim Wildkräuterspaziergang von
15:00 bis 16:30 Uhr durch die vielfältige
Pflanzenwelt unserer Region. Während der
Wanderung vermittelt sie Wissenswertes über
essbare und nützliche (Un-)Kräuter und zeigt,
wie diese sicher erkannt und gesammelt werden
können.
Der nächste Termin folgt dann am
11. Juli 2026 von 11:00 bis
13:30 Uhr und einen besonderen Abschluss bildet
die Führung „Pilze finden für Einsteiger“ am 9.
September 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Waldfriedhof
Oberlohberg, Bergerstraße 353 in Dinslaken.
Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro pro
Person, Kinder bis 14 Jahren zahlen 6 Euro.
Wetterangepasste Kleidung wird empfohlen. Eine
Reise in die Vergangenheit erwartet
Interessierte am Donnerstag, 18. Juni,
von 16:00 bis 17:30 Uhr bei der Führung
„Unterwegs mit der Hexe Ulanth Dammartz“.
Gästeführerin Beate Hettmer schlüpft dabei in
die Rolle der im Mittelalter der Hexerei
verdächtigten Ulanth Dammartz und berichtet
anschaulich über die Hexenverfolgung sowie das
damalige Leben der Dinslakener*innen.
Dabei führt sie auf anschauliche Weise zu den
wichtigsten Bauwerken der mittelalterlichen
Stadt Dinslaken und lässt so das 16. Jahrhundert
lebendig werden. Weitere Termine sind am
20. August und 17. September 2026.
Treffpunkt ist die Stadtinformation am
Rittertor.
Die Teilnahmegebühr beträgt 5
Euro pro Person. Am Donnerstag, 25. Juni
2026, lädt Gästeführer Heinrich
Hülsemann von 13:30 bis etwa 18:30 Uhr zu einer
besonderen Planwagenfahrt von Hiesfeld nach
Marienthal ein. Vom Startpunkt an der
Wassermühle in Hiesfeld geht es zum historischen
Bauernmuseum nach Marienthal, wo die
Teilnehmer*innen eine spannende Führung
erwartet.
Im Anschluss führt die Strecke
weiter durch den Dämmerwald zum Landgasthof
Pannebäcker in Schermbeck. Dort wird bei Kaffee
und Kuchen eine gemütliche Rast eingelegt, bevor
die Rückfahrt nach Hiesfeld erfolgt. Die
Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro pro Person. Im
Preis enthalten sind die Führung im Bauernmuseum
sowie Kaffee und Kuchen im Landgasthof.
Ebenfalls am Donnerstag, 25. Juni 2026,
von 17:00 bis 19:00 Uhr findet die neue
Stadtführung „Die anderen Orte“ statt.
Stadtarchivarin Katharina Schinhan und Danny
Könnicke, Leiter des Museums Voswinckelshof,
richten den Blick auf Gebäude und Orte, die
selten im Mittelpunkt stehen, aber dennoch viel
über die Geschichte Dinslakens erzählen.
Teilweise gewöhnlich, vergessen oder längst
überbaut, prägen sie die Stadt bis heute.
Der Rundgang beginnt an der Tiefgarage am
Rathaus und führt quer durch die Innenstadt. Die
Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Ein
weiterer Termin folgt am 10. September 2026. Für
alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei
der Stadtinformation am Rittertor erforderlich –
telefonisch unter 02064 – 66 222 oder per
E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de.
Teilnahmegebühren werden direkt vor Ort bei den
Gästeführern bezahlt.
Moers: Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke
Heilpflanzen aus der Natur. Gemeinsam werden wir
sie entdecken, bestimmen, essen und deren
Heilwirkung für den menschlichen Organismus
kennenlernen. Zugleich ergibt sich ein
„Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach unter
besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig
Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 18:00
Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz
Solimare
Moers: Coward’s Heart
von und mit
Catherine Elsen Ausgetrocknete
Ozeane, abgebrannte Wälder und die Menschheit
stirbt aus. In Coward’s Heart begegnen wir
einer Frau, die ihr Herz in einer kranken Welt
zur Reparatur abgegeben hat und jetzt bis auf
Weiteres erstmal warten muss. Weit weg vom
Mangel an Ressourcen und Zeitdruck, versucht sie
zu heilen. Sie kann nirgendwo mehr hin und hat
“nur” noch ihren Gesang, ihre Erinnerungen und
ihre Imagination, die bald ihre ganze Welt
einnehmen werden.
Der Soundtrack zur
Performance ist auch Catherine Elsens
Debütalbum, das sie zusammen mit Fröschen aus
Costa Rica, einem Wasserfall, einem kaputten
Klavier aus den Pyrenäen und einem
luxemburgischen Hund komponiert hat.

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets
unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Studio Adresse Kastell 6, 47441
Moers.
Moers: Beirat für ältere
Menschen Veranstaltungsdatum
11.06.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues
Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal Link
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung aufrufe
Moers: Vinyltreff
Monatliches
Vinylgestöber am Niederrhein für alle Liebhaber
und Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes
"Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten
darauf, neu entdeckt zu werden. Als
Gratisservice wird ab sofort eine professionelle
Schallplattenreinigung angeboten.
Für
Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt
frei. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.
Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur
Verfügung. Veranstaltungsdatum 13.06.2026
- 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC
& MORE, Am Schürmannshütt 26, 47441
Moers-Hülsdonk.

Umsatz im Dienstleistungsbereich im
März 2026 um 1,4 % niedriger als im Vormonat
Umsatz im Dienstleistungsbereich,
März 2026 (vorläufig, kalender- und
saisonbereinigt) -1,4 % zum Vormonat (real)
-1,0 % zum Vormonat (nominal) -0,3 % zum
Vorjahresmonat (real) +1,6 % zum
Vorjahresmonat (nominal)
Der
Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat
im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender-
und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,4 %
und nominal (nicht preisbereinigt) 1,0 % weniger
Umsatz erwirtschaftet als im Februar 2026.
Verglichen mit dem Vorjahresmonat März 2025
verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von
0,3 % und der nominale Umsatz einen Anstieg von
1,6 %.

Den größten realen Umsatzrückgang im
März 2026 gegenüber dem Vormonat verzeichneten
die freiberuflichen, wissenschaftlichen und
technischen Dienstleistungen mit einem Minus von
4,8 %, gefolgt von den sonstigen
wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel
Vermietung von beweglichen Sachen und
Vermittlung von Arbeitskräften) mit einem Minus
von 2,6 %.
Im Grundstücks- und
Wohnungswesen betrug der Rückgang gegenüber dem
Vormonat -0,8 %. Im Gegensatz hierzu stiegen die
Umsätze im Bereich Verkehr und Lagerei im
März 2026 um 0,3 % und im Bereich Information
und Kommunikation um 0,7 % gegenüber dem
Vormonat.
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