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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche
KW 24: Montag, 8. - Sonntag, 14. Juni 2026 

Themen u.a.:

Berlin, Freitag, 12. Juni 2026: Bundesrat kritisiert geplante Reform der gesetzlichen Krankenkassen
In einer umfangreichen Stellungnahme haben die Länder in der Bundesratssitzung am 12. Juni 2026 deutliche Kritik am von der Bundesregierung geplanten Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung geübt.
Forderung nach dem Ende der Finanzierung versicherungsfremder Leistungen

Darin betonen die Länder, dass es nicht Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung sei, versicherungsfremde Leistungen und gesamtgesellschaftliche Aufgaben zu finanzieren. Es sei nicht vermittelbar, dass Versicherte, Leistungserbringer, Krankenkassen und die Pharmaindustrie weiter belastet würden, während diese Kostenfaktoren unangetastet blieben.

Die von der Bundesregierung geplante erhöhte Finanzierung bei der Grundsicherung sei dafür nicht ausreichend. Angesichts der finanziellen Schieflage der Krankenkassen sei es zudem unverständlich, dass der Bundeszuschuss für versicherungsfremde Leistungen reduziert werden soll. Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, die Beiträge für die Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung allein zu tragen.

Insolvenzgefahr für Krankenhäuser
Der Bundesrat warnt auch vor einer hohen Insolvenzgefahr für Krankenhäuser. Diese würden durch die Sparmaßnahmen überproportional belastet, obwohl sie durch die Aussetzung der Mehrbegünstigungsklausel im Jahr 2026 bereits einen Beitrag in Höhe von 1,8 Milliarden Euro zur Beitragsstabilisierung geleistet hätten. Die Länder fordern, im gesamten Gesundheitssektor­ den derzeitigen bürokratischen Aufwand abzubauen.

Abschläge in der Kritik
Auch die pharmazeutische Industrie werde nach Ansicht der Länder durch die Reform über Gebühr belastet. Durch einen möglicherweise höheren Herstellerabschlag, also den Rabatt, den Pharmaunternehmen bei verschreibungspflichtigen Medikamenten gesetzlich Versicherten gewähren müssen, werde ihr Planungssicherheit genommen. Auch dürfe der Apothekenabschlag nicht wie geplant von 1,77 Euro auf 2,07 Euro erhöht werden, um die Apotheker nicht noch mehr zu belasten.

Änderungen bei Mitversicherung
Ebenfalls kritisch sieht der Bundesrat die vorgesehenen Änderungen bei der Familienversicherung. So fordert er unter anderem, die Besonderheiten bei familiengeführten landwirtschaftlichen Betrieben zu berücksichtigen, in denen Ehepartnerinnen oder Ehepartner oft ohne eigenes Einkommen mitwirken. Es sei sicherzustellen, dass insbesondere die soziale Absicherung von Frauen gewährleistet bleibe.

Außerdem befürchten die Länder Härten für ältere Personen, deren Familienmodell jahrzehntelang darauf beruhte, dass nur ein Ehepartner berufstätig sei. Sie fordern daher ausreichende Übergangsfristen und eine befristete Altersgrenze, um soziale Härten abzuschwächen.

Zahlreiche Änderungsvorschläge
Darüber hinaus schlagen die Länder in der umfangreichen Stellungnahme vor, zahlreiche Einzelregelungen im Gesetzentwurf zu streichen oder zu überarbeiten. Dazu gehören die Streichung des Facharztvorbehalts in der Kieferchirurgie und die Entbudgetierung der Kinder- und Jugendmedizin. Außerdem sollen beispielsweise Regelungen zu Krankentransportleistungen aus dem Gesetz genommen werden, da diese bereits im Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung enthalten seien.

Was die Bundesregierung vorhat
Um die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren, möchte die Bundesregierung mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz deren Ausgaben reduzieren und Einnahmen steigern. Hierfür sieht sie zahlreiche Maßnahmen vor: So sollen unter anderem kostenintensive Sondervergütungen und Doppelfinanzierungen abgeschafft werden.

Die jährlichen Vergütungsanstiege sollen auf die tatsächlichen Kostensteigerungen begrenzt werden, wobei die durchschnittliche Entwicklung der Bruttolöhne als Obergrenze gelten soll. Zudem ist geplant, die Vergütungen von Führungskräften der Krankenkassen und die Ausgaben für Verwaltung und Werbung zu begrenzen.

Die Zuzahlungsbeiträge für Versicherte sollen einmalig um 50 Prozent und die monatliche Bemessungsgrenze einmalig um 300 Euro erhöht werden. Außerdem sollen keine Kosten mehr für homöopathische Mittel übernommen werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, für mitversicherte Partner einen zusätzlichen Beitrag in Höhe von 2,5 Prozent des Einkommens des erwerbstätigen Partners zu erheben, wobei es Ausnahmen geben soll, zum Beispiel bei Kindern.

Weiteres Gesetzgebungsverfahren
Die Bundesregierung kann sich nun zur Stellungnahme des Bundesrates positionieren. Dann ist der Bundestag am Zug. Wenn er das Gesetz beschlossen hat, kommt es erneut in die Länderkammer, die dann entscheidet, ob sie den Vermittlungsausschuss anruft oder das Gesetz passieren lässt.

Krankenhäuser in der Region schlagen mit Protestaktion Alarm
Geplante Kürzungen gefährden Patientenversorgung, Arbeitsplätze und Krankenhausstandorte
Bereits heute stehen Krankenhäuser in Deutschland unter großem Druck. Weitere Milliardeneinsparungen durch das von der Bundesregierung geplante GKV-Sparpaket und damit einhergehende Kürzungen in der Klinikfinanzierung gefährden die Existenz vieler Häuser. Besonders sind freigemeinnützige Krankenhäuser von diesen Kürzungen betroffen. Sie dürfen nur begrenzt Rücklagen bilden und erhalten, im Gegensatz zu öffentlichen Kliniken, keine Ausgleichszahlungen durch die Kommunen.

Mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen der Krankenhausversorgung in der Region haben sich das St. Josef Krankenhaus Moers, das St. Bernhard Hospital Kamp-Lintfort und das Krankenhaus Bethanien Moers an einem Aktionstag, initiiert durch die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), beteiligt.

Am Freitag, 12. Juni 2026 wurden dazu die Haupteingänge der jeweiligen Krankenhäuser symbolisch versperrt bzw. verengt. Betriebsleitungen und Mitarbeiter:innen informierten Besucher:innen und Patient:innen über die Hintergründe – das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, welches laut Aussage der Verantwortlichen für massive Einschnitte in der Krankenhauslandschaft sorgen wird.

Die symbolische Schließung der Krankenhauseingänge soll auf die vielerorts zu befürchtenden längeren Wege hinweisen, die die geplanten Einsparungen mit sich bringen. Neben dieser Aktion machten weitere Maßnahmen, wie großformatige Plakate, auf die Botschaft und die Belange der Krankenhäuser aufmerksam.

Im Krankenhaus Bethanien Moers standen etwa der Vorstand Dr. Ralf Engels, Mitglieder der Mitarbeitervertretung sowie weitere Bethanier:innen an einem Infostand Rede und Antwort für Patient:innen, Besucher:innen sowie Mitarbeiter:innen. Dr. Ralf Engels betont: „In Anbetracht der von unseren Politikerinnen und Politikern geplanten Maßnahmen stehen massive Einschränkungen für uns als Krankenhäuser, aber vor allen Dingen auch für unsere Patientinnen und Patienten zur Diskussion. Mehr denn je ist es jetzt Zeit, laut und deutlich aktiv zu werden.“

Auch das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort, Einrichtung der St. Franziskus Stiftung Münster, beteiligte sich an der Protestaktion mit der symbolischen Absperrung des Haupteingangs von 11 bis 13 Uhr. Geschäftsführer Josef Lübbers und Pflegedirektor Clemens Roeling begleiteten die Aktion vor Ort und informierten über das GKV-Spargesetz und dessen mögliche Folgen für die Gesundheitsversorgung. „Die geplanten Einschnitte in Milliardenhöhe sind für viele Häuser nicht zu verkraften und somit ohne ausreichende Reserven existenzbedrohend“, warnt Regionalgeschäftsführer Dr. Conrad Middendorf.

Josef Lübbers, Geschäftsführer des St. Bernhard-Hospitals, ergänzt: „Wer Krankenhäuser als kritische Infrastruktur einstuft und sie zugleich wirtschaftlich immer weiter unter Druck setzt, gefährdet zwangsläufig die Versorgungssicherheit, das Personal und die Sicherheit für Patientinnen und Patienten. Wenn hier nicht nachgebessert wird, drohen längere Wartezeiten, weitere Wege und nicht mehr korrigierbare Veränderungen in der Krankenhauslandschaft.“

„Wir als Krankenhaus sind Teil der Daseinsfürsorge. Unsere Aufgabe und unser Ziel ist es, auch in Zukunft, eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung für die Menschen in unserer Region sicherzustellen. Wir Krankenhäuser sind bereit, dazu notwendige Reformen mitzugehen. Das haben wir insbesondere in NRW mit der neuen Krankenhausplanung bereits gezeigt. Allerdings möchten und müssen wir an der Gestaltung beteiligt werden“, bekräftigt Mirja Hengstenberg, Geschäftsführerin des St. Josef Krankenhauses Moers und des St. Nikolaus Hospitals in Rheinberg.

Beispiellose Belastung für Krankenhäuser
Die geplanten Einschnitte haben eine weitreichende Dimension. Bundesweit sollen den Krankenhäusern durch die vorgesehenen Maßnahmen rund 4,6 Milliarden Euro entzogen werden. Gleichzeitig entfällt ab November der bislang gewährte Inflationsausgleich in Höhe von rund 4 Milliarden Euro. Insgesamt droht den Kliniken damit ab 2027 ein jährlicher Erlösverlust von etwa acht Prozent.

Besonders problematisch: Krankenhäuser können ihre Preise nicht eigenständig an steigende Kosten anpassen. Gleichzeitig schränken immer neue gesetzliche und regulatorische Vorgaben die wirtschaftlichen Handlungsspielräume der Einrichtungen erheblich ein.

Auswirkungen auf Versorgung und Patient:innen
Die Krankenhäuser warnen davor, dass die geplanten Kürzungen direkte Folgen für die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region haben könnten, wie beispielsweise drohende Teilschließungen von Fachabteilungen. Für Patient:innen würde dies längere Wege zu medizinischen Angeboten, erhöhte Wartezeiten und längere Wartelisten bedeuten.

Arbeitsplätze und Tariflöhne in Gefahr
Die vorgesehenen Kürzungen gefährden perspektivisch Arbeitsplätze in den Kliniken. Bereits heute werden Tariferhöhungen nicht mehr vollständig refinanziert. Ohne zusätzliche Unterstützung könnten Kliniken bundesweit in diesem Jahr Schwierigkeiten haben, tarifvertraglich vereinbarte Lohnsteigerungen vollständig zu finanzieren.


Auch das St. Josef Krankenhaus hat im Rahmen der Protestaktion seine Eingänge zeitweise verengt. Gleichzeitig wurde aber ein roter Teppich ausgerollt. Denn unabhängig von allen politischen Diskussionen gilt jeden Tag: Patient:innen sind herzlich willkommen. (Foto: St. Josef Krankenhaus Moers)

Kein Geld. Keine Versorgung: Das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort beteiligte sich am 12. Juni an einer Protestaktion gegen das GKV-Spargesetz und sperrte dazu symbolisch seinen Haupteingang. (Foto: St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort)

Am Haupteingang des Krankenhauses Bethanien Moers sensibilisierten Mitarbeiter:innen und Vorstand mit einer Protestaktion für das Thema GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. (Foto: Krankenhaus Bethanien Moers)

OVG-Urteil:  Gravierende Folgen für Betriebe IHK: Rückschlag für Wirtschaft an Rhein und Ruhr  
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat den Regionalplan Ruhr gekippt. Das bedeutet: Neue Bauprojekte und Investitionen hängen in der Schwebe. Hintergrund war eine Klage von sechs Kommunen und dem Kreis Wesel. Nach dem OVG-Urteil muss nun der gesamte Plan neu bewertet werden.

Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: „Das ist ein Tiefschlag für unsere Region. Ansiedlungen und Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Und das in einer wirtschaftlich ohnehin schwierigen Zeit. Hinzu kommt der Imageschaden. Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Das können wir im Ruhrgebiet nun nicht bieten.“  

Der Regionalplan legt fest, wo Wohnungen, Windanlagen, Gewerbegebiete entstehen können, Rohstoffe abgebaut oder Naherholungsräume entstehen sollen oder bestehen bleiben. Das OVG hat heute entschieden: Der gesamte Regionalplan muss nachgebessert werden. Alle Entwicklungsvorhaben stehen infrage. Das kann mehrere Jahre dauern. „Für die Wirtschaft in Duisburg und am Niederrhein ist ein gültiger Regionalplan unerlässlich. Dass der nun wieder auf dem Prüfstand steht, ist fatal. Jetzt muss schnell, aber belastbar, nachgelegt werden“, betont Dietzfelbinger.


Klage von Niederrhein-Gemeinden: Regionalplan Ruhr unwirksam
Das Oberverwaltungsgericht hat heute (12. Juni) den Normenkontrollanträgen des Kreises Wesel und der kreisangehörigen Kommunen Kamp-Lintfort, Rheinberg, Neukirchen-Vluyn, Alpen, Hünxe und Hamminkeln, mehrerer Grundstückseigentümer aus Hünxe sowie eines am Niederrhein tätigen rohstoffgewinnenden Unternehmens stattgegeben und den Regionalplan Ruhr für unwirksam erklärt.

Nach Durchführung von insgesamt drei Beteiligungsverfahren wurde der Regional- plan Ruhr am 10.11.2023 beschlossen und am 28.02.2024 bekannt gemacht. Er löste die bis dahin für das Verbandsgebiet des Regionalverbands Ruhr geltenden insgesamt fünf Regionalpläne ab.

Der Regionalplan regelt unter anderem, dass Abgrabungen von Lockergesteinen, wie etwa Kies und Kiessand, nur innerhalb der zeichnerisch festgelegten Bereiche durchgeführt werden dürfen; außerhalb dieser Bereiche sind solche Abgrabungen ausgeschlossen. Von dieser Ausschlusswirkung sieht der Regionalplan für bestimmte Fallkonstellationen wiederum Ausnahmen vor.

Gegen diese Planaussagen sowie die Festlegungen der Abgrabungsbereiche wenden sich die Antragsteller mit ihren Normenkontrollen. Neben formellen Mängeln machen sie geltend, dem Plangeber (Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr, auch als „Ruhrparlament“ bekannt) seien bei der Festlegung der Abgrabungsbereiche beachtliche Abwägungsfehler unterlaufen.

Schwerpunkt ihrer Rügen ist dabei die vom Plangeber angestellte Prognose über den zu sichernden Rohstoffbedarf und die Ausarbeitung des Plankonzepts. Beides bildete die Grundlage für die Anzahl bzw. den Umfang der im Regionalplan festgelegten Abgrabungsbereiche. Das erstinstanzlich zuständige Oberverwaltungsgericht hat den Normenkontrollanträgen stattgegeben.

Der Vorsitzende des 22. Senats führte in der mündlichen Urteilsbegründung unter anderem aus: Der Regionalplan Ruhr ist jedenfalls deshalb verfahrensfehlerhaft zustande gekommen, weil die Bekanntmachungen des ersten Beteiligungsverfahrens die unzulässige Einschränkung enthielten, dass handschriftliche Stellungnahmen nur berücksichtigt werden könnten, sofern sie in lesbaren Druckbuchstaben verfasst worden seien.

Darüber hinaus beruht die Festlegung der Abgrabungsbereiche für Lockergesteine auf mehreren beachtlichen Abwägungsfehlern. Insbesondere hat der Plangeber seine Prognose über den zukünftigen Rohstoffbedarf, der durch die Festlegung der Abgrabungsbereiche gesichert werden soll, auf einer im Zeitpunkt des Beschlusses über den Regionalplan Ruhr nicht mehr hinreichend tragfähigen, insbesondere nicht mehr aktuellen Tatsachengrundlage getroffen.

Ferner hat er diejenigen Rohstoffmengen, die auf der Grundlage der im Regionalplan enthaltenen fünf Ausnahmevorschriften oder im Zusammenhang mit anderen Rohstoffen (sogenannte stille Reserven) abgegraben werden können, bei seinen Berechnungen zu Unrecht gänzlich unberücksichtigt gelassen. Die festgestellten Fehler führen dazu, dass der Regionalplan Ruhr insgesamt (und nicht nur teilweise) unwirksam ist.
Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision nicht zugelassen; hiergegen kann der Regionalverband Ruhr Beschwerde zum Bundesverwaltungsgericht einlegen. Aktenzeichen: 22 D 33/24.NE, 22 D 261/24.NE und 22 D 75/25.NE


Neues Amtsblatt
Am 11. Juni 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält eine öffentliche Bekanntmachung zu einem Bebauungsplan. Das städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de.

Stadt Duisburg würdigt 40 Jahre AIDS-Hilfe Duisburg
Die Stadt Duisburg hat heute (12. Juni) die AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e. V. anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens im Rathaus empfangen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Gesundheitswesen, Wohlfahrtspflege und Zivilgesellschaft wurde das langjährige Engagement des Vereins für Prävention, Beratung und Unterstützung von Menschen mit HIV und AIDS sowie deren Angehörigen gewürdigt.

Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn begrüßt zum Empfang anlässlich des 40. Jahrestages der ADIS-Hilfe. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Rund 50 Gäste konnten auf vier Jahrzehnte erfolgreicher und bedeutsamer Arbeit zurückzublicken. Seit ihrer Gründung im Jahr 1986 setzt sich der Verein für Aufklärung, Akzeptanz und die Unterstützung von Menschen ein, die von HIV und AIDS betroffen sind. Nach einem musikalischen Auftakt eröffnete Bürgermeisterin Edeltraud Klabuhn den offiziellen Teil der Veranstaltung.

Peter Külpmann, Vorstand ADIS Hilfe Duisburg/ Kreis Wesel e.V. spricht beim Empfang anlässlich des 40. Jahrestages der ADIS-Hilfe. Foto: Tanja Pickartz / Stadt Duisburg

Weitere Grußworte hielten der stellvertretende Landrat des Kreises Wesel, Dr. Peter Paic, Anne Janssen (Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Wesel), Dirk Tänzler (Kreisgruppengeschäftsführer des Paritätischen Duisburg) sowie Peter Külpmann (Vorstandsvorsitzender der AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e. V.).

In ihren Beiträgen würdigten die Rednerinnen und Redner die wichtige Rolle der AIDS-Hilfe als verlässliche Ansprechpartnerin in Fragen der Prävention, Beratung und Begleitung. Zugleich erinnerten sie an die Herausforderungen der vergangenen Jahrzehnte und an die Fortschritte, die durch Aufklärung und medizinische Entwicklungen erreicht wurden.

Marie Schellwart, Geschäftsführerin der ADIS Hilfe Duisburg/ Kreis Wesel e.V. moderiert den Empfang anlässlich des 40. Jahrestages der ADIS-Hilfe. Foto: Tanja Pickartz

Vorstandswahlen beim Förderverein Museum Voswinckelshof Dinslaken e.V.
Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Museum Voswinckelshof Dinslaken e.V. einschließlich der Vorstandswahlen fand am 11. Juni 2026 im Museum Voswinckelshof Dinslaken statt.

Von links nach rechts: Andreas Eickhoff, Michael Süselbeck, Dr. Michael Heidinger, Wilfrid Fellmeth, Hildegard Eul, Gerald Schädlich, Margret Bienen, Dr. Tagrid Yousef, Dr. Benedikt Rathmer -verdeckt-, Georg Neumayr

Der Vorsitzende begrüßte die anwesenden Mitglieder und berichtete anschließend über das abgelaufene Geschäftsjahr. Begleitend zeigte der Geschäftsführer Fotos der ausgeführten Projekte mit einem Beamer auf einer aufgestellten Leinwand. Zwei große Projekte stachen natürlich heraus: Die Restaurierung der historischen Fahrräder, die vom Land NW aus dem Topf Heimatscheck 2025 und die Erweiterung der Webseite des Fördervereins um das Thema „Kunst in DIN“, die von der NISPA gefördert wurden.

Der Kassenbericht 2025 wurde anschließend vom Schatzmeister Herrn Michael Süselbeck vorgetragen. Die Kassenprüfer Herr Gerald Schädlich und Frau Marlies Schwinem hatten keine Beanstandungen und Herr Schädlich beantragte die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters. Der Beschluss zur Entlastung erfolgte einstimmig.

Die Vorstandswahlen für die nächsten 3 Jahre standen anschließend auf der Tagesordnung. Frau Margret Bienen wurde als ältestes anwesendes Mitglied zur Versammlungsleiterin gewählt. Die Wahl erfolgte einstimmig. Die Vorstandswahl für den Vorsitzenden wurde von ihr geleitet. Anschließend übergab sie die weiteren Wahlhandlungen an den neuen Vorsitzenden.

Es wurden einstimmig gewählt:
Herr Wilfrid Fellmeth als Vorsitzender,
Herr Michael Heidinger als ersten stellvertretenden Vorsitzenden,
Herr Andreas Eickhoff als zweiten stellvertretenden Vorsitzenden,
Herr Georg Neumayr als Geschäftsführer
Herr Michael Süselbeck als Schatzmeister
Herr Gerald Schädlich als Kassenprüfer und
Frau Marlies Schwinem als Kassenprüferin.
Die gewählten Mitglieder nahmen die Wahl ans.

Der Museumsleiter, Herr Danny Könnicke, berichtete über die Aktivitäten des Museums im vergangenen Jahr und die geplanten Aktivitäten für die nahe Zukunft, die er mit einer PowerPoint-Präsentation auf der Leinwand darstellte.

Frau Dr. Tagrid Yousef, die als Gast eingeladen war, stellte den neuen Leiter des Geschäftsbereichs 6, Herrn Dr. Benedikt Rathmer, vor, der u.a. auch für den Kulturbereich zuständig ist. Herr Dr. Rathmer ist der Nachfolger von Herrn Tomas Termath und ist seit 9 Monaten im Amt. Der Vorsitzende bedankte sich anschließend bei den anwesenden Mitgliedern und schloss die Sitzung.


Dinslaken: Spiel-Sport-Spaß-Fest am 21. Juniim Stadtpark
Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre steht der nächste Höhepunkt für Familien, Kinder und Sportbegeisterte bevor: Am Sonntag, 21. Juni 2026, lädt der Stadtpark erneut zum beliebten Spiel-Sport-Spaß-Fest ein. Von 12 bis 18 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm voller Bewegung, Unterhaltung und gemeinsamer Erlebnisse. 


Auch in diesem Jahr können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf zahlreiche Mitmachaktionen und Attraktionen freuen. Neben Hüpfburgen und dem spektakulären Free Jump aus luftiger Höhe warten unter anderem Torwandschießen, ein Glücksrad, eine Speed-Challenge im Standweitsprung sowie verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote auf die Besucherinnen und Besucher.

Das Spielmobil Schauinsland sorgt mit weiteren Aktionen für Spaß und Abwechslung. Kreativ wird es beim Kinderschminken sowie bei Glitzer-Tattoos und weiteren Schminkangeboten.  Ein buntes Bühnenprogramm mit Tanz-, Sport- und Vereinsvorführungen sorgt den ganzen Tag über für Unterhaltung und bietet den teilnehmenden Vereinen die Möglichkeit, sich und ihre Angebote einem breiten Publikum zu präsentieren.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Verschiedene Vereine und Anbieter halten ein vielfältiges Angebot an Speisen, Getränken, Kuchen und weiteren Leckereien bereit.  Organisiert wird das Spiel-Sport-Spaß-Fest vom Stadtsportverband in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Sportvereinen, Institutionen und Sponsoren. Das Mitmachen bei den Angeboten ist kostenlos.

Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen aller Altersgruppen zusammenzubringen, Freude an Bewegung zu vermitteln und die vielfältigen Freizeit- und Sportmöglichkeiten vor Ort erlebbar zu machen. 

Bürgermeister Simon Panke freut sich auf die Veranstaltung: „Das Spiel-Sport-Spaß-Fest hat sich zu einem festen Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders entwickelt. Es zeigt eindrucksvoll, wie lebendig unser Vereinsleben ist und wie viel Gemeinschaft durch Sport, Bewegung und ehrenamtliches Engagement entstehen kann. Ich lade alle Familien herzlich ein, diesen besonderen Tag gemeinsam im Stadtpark zu verbringen.“ 

Kreis Wesel - „Coole Köpfe“ in den Kitas: Gesundheitsamt des Kreises Wesel zeichnet Gewinner von Hitze-Quiz aus
Rund um den bundeweiten Hitzeaktionstag am Donnerstag, 11. Juni 2026, hat das Gesundheitsamt des Kreises Wesel (Fachdienst Gesundheit) die Gewinnerinnen und Gewinner des Sommer-Quizzes „Mission Coole Köpfe: Der Sommer Check“ ausgezeichnet, zu dem die rund 250 Kindertageseinrichtungen im gesamten Kreisgebiet aufgerufen waren. Insgesamt beteiligten sich 85 an der Aktion rund um Hitze, Sonne und Gesundheitsschutz.

Mit dem kindgerecht gestalteten Quiz vermittelt das Gesundheitsamt Wissen über den richtigen Umgang mit hohen Temperaturen, Sonnenschutz und zeigt auf, wie wichtig es ist, genug zu trinken. So mussten die Kinder zum Beispiel angeben, welche Kleidungsfarbe den Körper am kühlsten hält, wann man am besten draußen spielt oder woran man merkt, dass einem selbst oder einem anderen Kind zu heiß ist. Auf diese Weise werden bereits die Jüngsten spielerisch für die Auswirkungen von Hitze auf die Gesundheit sensibilisiert.

Hintergrund der Aktion ist der fortschreitende Klimawandel und die damit verbundenen
gesundheitlichen Herausforderungen. Vor allem Kinder gelten als sensible Personengruppen, die besonders vor den Gefahren von Hitze geschützt werden müssen.
Die Preisverleihung der drei besten teilnehmenden Kitas fand passend rund um den bundesweiten Hitzeaktionstag statt.

Den ersten Platz belegte die Kita Stralsunder-Straße (Kath. Kindertagesstätte St. Nikolaus) aus Wesel. Der zweite Platz ging an die katholische Kita St. Franziskus aus Dinslaken und der dritte Platz an den Katholischen Kindergarten St. Maria Magdalena aus Sonsbeck. Als Gewinn erhielten diese ein „Cool-Down-Paket“ mit Materialien rund um Sonne und Hitze.

Das Gesundheitsamt des Kreis Wesel bedankt sich für die rege Teilnahme der Einrichtungen. Die hohe Beteiligung zeigt, dass Gesundheits- und Klimaschutz bereits in der frühkindlichen Bildung eine wichtige Rolle spielen und auf großes Interesse stoßen.


Die Kinder der Maulwurf- und der Igelgruppe der KiTa Sankt Nikolaus Stralsunder Straße in Wesel bekommen gemeinsam mit Erzieherin Svenja Sieben (ganz rechts) von Anne Janssen und Franziska Wellmann-Peters vom Gesundheitsamt die Preise für den ersten Platz überreicht.

Die Kinder der KiTa ST. Franziskus in Dinslaken freuen sich mit ihren Erzieherinnen über einen tollen zweiten Platz beim Hitze-Quiz.

Übergabe für den 3. Platz an den Katholischen Kindergarten St. Maria Magdalena in Sonsbeck (v.l.): Erzieherin Marion Schmithuisen, Nicola Smeyts und Franziska Wellmann-Peters (beide Gesundheitsamt Kreis Wesel)

Eine für alle, alle für eine: vielfältige Beteiligungsoptionen bei der Landesgartenschau


Bereits jetzt gibt es viele Möglichkeiten, die Landesgartenschau 2029 in Kleve mitzugestalten.

Am Mittwoch, 8. Juli 2026 sind alle interessierten Bürger:innnen in die Klever Stadthalle zum großen Informations-Abend zur Landesgartenschau Kleve 2029 eingeladen. Der Titel „eine für alle, alle für eine: unsere Landesgartenschau und eure Chance, dabei zu sein!“ verspricht Informationen zu den vielfältigen Beteiligungsoptionen für Klever:innen, Vereine, Institutionen und Unternehmen. Einlass ist ab 18.00 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr.

Bürgermeister Markus Dahmen, die Mitglieder der Landesgartenschau Kleve gGmbH, das Berliner Planungsbüro planorama GmbH sowie Förderverein und Hochschule präsentieren den aktuellen Planungsstand zum Großevent. Auch der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, hat seine Teilnahme bestätigt. Zudem wartet ein (plüschiger) Star-Gast auf seinen ersten großen Bühnenauftritt. Moderiert wird die Veranstaltung von Andrea Franken.

Als Mitglied im Förderverein und den dort koordinierten gemeinschaftlichen Projekt- und Aktionsteams, als Gästeführer:in oder im Volunteer-Team für den Besucherservice und die Organisation vor Ort – das Mitwirken der Klever Bürger:innen ist schon jetzt und vor allem 2029 gefragt. Engagierte Unternehmen sollen als offizielle Partner mit maximaler Sichtbarkeit, als Pate von Einzelprojekten oder als Veranstalter:in von Incentives, Jubiläen und Firmenevents auf der Eventfläche gewonnen werden. D

enkbar sind zudem Kooperationen mit Handel, Touristik, Kultur- und Freizeiteinrichtungen durch Kombi-Arrangements, Laga-Produkte oder Sonderaktionen. Attraktive Präsenzflächen werden Vereinen, Bildungsträgern oder Kunst- und Kulturschaffenden auch als Akteur für das Bühnen- und Aktionsprogramm oder mit Beiträgen für das „Grüne Klassenzimmer“ als Lern- und Forschungsangebot für Schüler:innen geboten.

Die Landesgartenschau findet an 172 Veranstaltungstagen vom 19. April – 7. Oktober 2029 in Kleve statt und wird eine außergewöhnliche Aufmerksamkeit auf die Kreisstadt und die Region werfen. Neben mehreren hunderttausend Besucher:innen wird eine hohe mediale Sichtbarkeit erwartet. Auf mehreren Bühnen und Veranstaltungsflächen findet ein vielfältiges Programm statt. Fragen zur Landesgartenschau Kleve 2029 können vorab an kontakt@kleve-laga.de geschickt oder am Abend vor Ort gestellt werden.


Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte verleiht Preise für Deutschlands beste Schülerzeitungen - Dinslaken mit 1. Platz vertreten
Die Gewinner*innen der Sonderpreise Die Gewinner*innen der Sonderpreise EinSatz für eine bessere Gesellschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
In der Kategorie Gesund sein – was heißt das eigentlich? der AOK – Die Gesundheitskasse: 1. Platz: TheodorTimes, Theodor-Heuss-Gymnasium, Dinslaken, Nordrhein-Westfalen

Die Preisverleihung des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder findet traditionell im Plenarsaal des Bundesrates statt. Als Schirmherr des jährlichen Schülerzeitungswettbewerbs „Kein Blatt vorm Mund“ ist Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte am 17. Juni 2026 dabei, wenn die jungen Mitglieder von 33 Redaktionen aus zwölf Bundesländern im Plenarsaal ihre Preise entgegennehmen.

In den sechs Schulkategorien Gymnasium, Grundschule, Hauptschule, Realschule, Förderschule und Berufsschule werden insgesamt 18 Zeitungen ausgezeichnet. Hinzu kommen fünf Online-Preise und sechs Sonderpreise. Diese werden unter anderem vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Frauen und Jugend, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vergeben. Eine Übersicht der Preisträger gibt es hier.

Laudatorinnen und Laudatoren
Neben Bundesratspräsident Bovenschulte werden die Preise unter anderem von Anke Myrrhe (Stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels), Ulrike Winkelmann (Chefredakteurin der taz) sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Journalismus und Gesellschaft übergeben.

Der Schülerzeitungswettbewerb der Länder wird seit 2004 von der Jugendpresse Deutschland und den Ländern der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet. Die Schirmherrschaft des Schülerzeitungswettbewerbs liegt traditionell beim jeweils amtierenden Bundesratspräsidenten bzw. bei der amtierenden Bundesratspräsidentin.

Liveübertragung im Internet Die Preisverleihung wird live unter www.bundesrat.de sowie auf dem YouTube-Kanal des Bundesrates übertragen. Im Anschluss wird eine Aufzeichnung der Veranstaltung in der Mediathek des Bundesrates und auf YouTube veröffentlicht. 

Urteil im Prozess wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens in Wesel
Jugendstrafe von 3 Jahren und 3 Monaten verhängt

In dem Strafverfahren gegen einen Heranwachsenden hat die 1. Große Strafkammer – Jugendkammer – am 11.06.2026 ein Urteil verkündet. Der zum Tatzeitpunkt gerade 18-jährige Angeklagte wurde wegen ver- botenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge in Tateinheit mit vorsätz-licher Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von 3 Jahren und 3 Monaten verurteilt.

Ihm wurde die Fahrerlaubnis entzogen und der Führerschein eingezogen. Nach den Feststellungen der Kammer befuhr der Angeklagte am 16.12.2024 gegen 21 Uhr in nicht angepasster Geschwindigkeit grob verkehrswidrig und rücksichtslos die Hamminkelner Landstraße in Fahrtrichtung Wesel.

Im Bereich einer Gefahrenstelle mit Fahrbahnveren- gung soll er die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h grob missachtet, die Kontrolle verloren und mit dem ihm entgegenkommen- den Fahrzeug kollidiert sein. Die 67-jährige Insassin verstarb wenig später im Krankenhaus. Ihr Sohn war in dem Prozess als Nebenkläger aufgetreten.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Aktenzeichen: Landgericht Duisburg, 31 KLs 16/25

Moers: Ausschuss berät über Umbau der Bismarckstraße und Klimaschutzkonzept
Ein Klimaschutzkonzept als strategische Leitlinie für die Stadt ist ein Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt am Donnerstag, 18. Juni. Die Mitglieder beschäftigen sich außerdem mit der Konzeptstudie ‚Zukunftsstrategie Meerbeck-Mitte‘, der Erneuerung des Parkleitsystems und dem sogenannten Wohnungsbau-Turbo.

Es geht um den grundsätzlichen Umgang mit dem beschleunigten Bauverfahren und zwei konkrete Vorhaben. Die Bismarckstraße ist die wichtigste Verbindung zwischen Meerbeck und Stadtmitte. Auch für den Radverkehr ist sie eine bedeutende Alltagsroute.

Die heutige Straßenraumaufteilung wird den veränderten und gestiegenen Nutzungsansprüchen der Verkehrsteilnehmenden nicht mehr gerecht. Deshalb soll sie grundlegend umgebaut werden. Unter anderem erhält sie durchgehend Geh- und Radwege. Über die konkrete Planung berät der Ausschuss. Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

Kleve: Tag der offenen Tür bei den USK am 27.06.2026
Am Samstag, 27.06.2026 ist es soweit: Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) laden herzlich zum Tag der offenen Tür ein!
Besuchen Sie uns in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr an unserem Standort in der Brabanter Str. 62, 47533 Kleve und erleben Sie einen spannenden, informativen und abwechslungsreichen Nachmittag für die ganze Familie. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und unsere Arbeit hautnah kennenzulernen.


Es erwarten Sie zahlreiche Aktionen und Programmpunkte:
• Mülltrennungsstation – lernen Sie spielerisch, wie richtige Abfalltrennung funktioniert
• Fahrzeuge zum Anfassen – entdecken Sie unsere Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe
• Feuerwehr vor Ort – auch die Feuerwehr ist dabei und öffnet ihre Tore mit spannenden Einblicken
• Hüpfburg für Kinder – Spaß und Bewegung für unsere kleinen Gäste
• Infostand Ausbildung & Jobs – informieren Sie sich über berufliche Möglichkeiten bei uns

Kostenlose Führungen durch unsere Kläranlage
Ein besonderes Highlight sind unsere kostenlosen Führungen durch das Klärwerk Salmorth um 13:30 Uhr und 15:30 Uhr. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an: Klaerwerk@kleve.de möglich. Pro Führung können maximal 20 Personen teilnehmen.

Nutzen Sie die Gelegenheit, spannende Einblicke in die Abläufe und Technik eines Klärwerks zu erhalten! Ausmalwettbewerb & Siegerehrung Siegerehrung um ca. 15:30 Uhr auf dem USK-Gelände  Ausstellung der eingereichten Bilder vor Ort  Wer teilnehmen möchte: Das Ausmalbild steht hier auf der Homepage der USK zum Download bereit. Start: Ab sofort!

 Einsendeschluss ist der 12.06.2026. Abgabestelle: Brabanter Str. 62 in 47533 Kleve. Für das leibliche Wohl ist gesorgt Es erwarten Sie Grillwürstchen im Brötchen sowie frisch gebackene Waffeln – ideal für eine kleine Stärkung zwischendurch. Verbringen Sie mit uns einen informativen und unterhaltsamen Tag - Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 27. Juni bei uns begrüßen zu dürfen!


Moers: ,Wearable Sounds‘: Wenn Kleidung leuchtet und Musik macht
Wie bringt man einen Schal zum Leuchten? Oder einen Pullover zum Klingen? Das erfahren Jugendliche ab 14 Jahren bei der Workshop-Reihe ,Wearable Sounds‘ Ende Juni. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr kehren die niederländischen Designerinnen Michelle Vossen und Veerle Pennock im Rahmen des Förderprojekts ,SPARK-IT‘ nach Moers zurück. 

Foto: Paulus van Dorsten

Gemeinsam mit den Teilnehmenden erkunden sie die kreativen Möglichkeiten elektronischer Textilien und zeigen, wie sich Mode, Musik und Technik miteinander verbinden lassen. Die Workshop-Reihe wird von der Stabsstelle Digitalisierung der Stadt Moers in Kooperation mit der Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort im Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) durchgeführt.

Kreativität trifft Technik Das Angebot richtet sich an Jugendliche aus Moers und Kamp-Lintfort, die Spaß am Gestalten, Tüfteln und Ausprobieren haben. Die Teilnahme ist kostenlos. Am Samstag, 27. Juni, stehen beim Workshop der ,Touch-Band-Edition‘ Musik-Elektronik und Programmierung im Mittelpunkt. 

Der Workshop ,Elektronische Textilien‘ am Sonntag, 28. Juni, widmet sich in erster Linie mit der textilen Anwendung von Elektronik durch Sensoren und Soft-Keyboards. Ein besonderes Highlight: Alle Teilnehmenden können ihre selbst entwickelten Controller und elektronischen Textilien mit nach Hause nehmen und für eigene Projekte weiterverwenden.

Beide Workshops werden in englischer Sprache durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils zwölf Personen begrenzt, eine Anmeldung ist daher erforderlich. Anmeldeschluss ist der 25. Juni. Fragen beantwortet Axel Ganz unter 0 28 41 / 201-294 bzw. axel.ganz@moers.de Weitere Informationen

11. Juni: Hitzeaktionstag 2026 – Krisenresilienz bei Extremhitze stärken
Zum Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 unter dem Motto „Gemeinsam versorgen unter Extremhitze“ skizziert das Bündnis, dem auch der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) angehört, in einer Meldung ein verheerendes Szenario, das bereits in fünf Jahren Realität sein könnte: „August 2029, 14 Tage Hitze mit Höchsttemperaturen bis zu 44 Grad, Rettungsdienste sind überlastet, Notaufnahmen und Arztpraxen sind voll. Menschen sitzen in überhitzten Wohnungen, Aggressionen nehmen zu. Viele Krankenhauszimmer und Behandlungsräume sind wegen zu hoher Temperaturen gesperrt.“

Mit zunehmender globaler Erwärmung wächst die Gefahr für solche langanhaltenden, extremen Hitzeperioden, so die Einschätzung des Bündnisses. Dennoch ignoriert, wie aktuelle wissenschaftliche Studien und Bewertungen deutlich zeigen, die Bundesregierung mit ihrer gegenwärtigen Energiepolitik gesetzliche Regelungen zum Klimaschutz, indem dringend notwendige Maßnahmen nicht umgesetzt sowie beschlossene zeitliche Vorgaben nicht eingehalten werden.

Mit einem Positionspapier macht das Bündnis zum Hitzeaktionstag 2026 einmal mehr darauf aufmerksam, dass Deutschland auf Krisenlagen durch Extremhitze bislang nicht ausreichend vorbereitet ist. Es braucht klare Zuständigkeiten und die Integration von Extremhitze in Krisenvorsorge und Katastrophenschutz, effektive soziale Schutzstrukturen für Risikogruppen, ein vorbereitetes und gestärktes Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesen sowie die Finanzierung von resilienten Prozessen, Belegschaften, Einrichtungen, Quartieren und Infrastrukturen.

Im Rahmen der Tagung zum 80. Verbandsjubiläum vom 05.-07.06.2026 im Haus der Psychologie in Berlin wurde das Thema von Expert*innen der Politikwerkstatt „Die doppelte Klimakrise - meteorologisch und gesellschaftlich“ unter Leitung von BDP-Vizepräsidentin Susanne Berwanger diskutiert.

Einige zentrale Zitate: „Wir leben in einer Kontinuitätsillusion: Trotz eskalierender sozial-ökologischer Krisen handeln Individuen, Organisationen und Institutionen vielfach so, als blieben die Grundbedingungen von Alltag, Versorgung, Mobilität, Arbeit und biografischer Planbarkeit im Wesentlichen erhalten“ (Dr. Felix Peter, Schulpsychologe, Psy4F).

„Nur wenn wir die Klimakrise hier und jetzt in all ihren katastrophalen Auswirkungen auf die Biosphäre und unser gesellschaftliches Miteinander ernst nehmen, kann es uns gelingen, die Gesellschaft wachzurütteln, zu befähigen und zum Handeln zu verleiten.“

 (Dr. Thomas Götz, Staatssekretär a.D., Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V.) „Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur eine ökologische oder politische Herausforderung. Sie ist zu einer Umsetzungs-, Kooperations- und Vertrauenskrise geworden. (Janna Hoppmann, Geschäftsführerin ClimateMind) Als Berufsverband und Bündnispartner teilt der BDP die Einschätzungen. Es ist höchste Zeit zu handeln.

Mit einem erneuten Appell in Richtung Bundesregierung fordert der BDP am Hitzeaktionstag 2026 eine konsequente Umsetzung von Klimaschutzzielen. Die Psychologie als Profession kann bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels und beim Aufbau von Handlungsmotivation auf individueller und systemischer Ebene die notwendigen Veränderungsprozesse unterstützen.

Ältere Menschen vor Hitze schützen 
BAGSO ruft Bund, Länder und Kommunen zum Handeln auf Zum bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 ruft die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen dazu auf, ältere Menschen besser vor Hitze und extremer Hitze zu schützen. Im Zuge des Klimawandels sind Hitzewellen in Deutschland schon jetzt häufiger geworden.

Hitze stellt ein Gesundheitsrisiko für alle dar. Zu den besonders Gefährdeten zählen vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen. Die BAGSO fordert, sie in Hitzeaktions- und Katastrophenhilfeplänen besonders zu berücksichtigen, um hitzebedingten Gesundheitsgefahren entgegenzuwirken. Neben Hitzeschutzplänen für alle Kommunen fordert die BAGSO eigene Hitzeschutzpläne für Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste.

Sie unterstützen bei der zielgerichteten Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen im Vorfeld von Hitzeereignissen und während starker Wärmebelastung. Der Qualitätsausschuss Pflege hat dazu 2024 Empfehlungen vorgelegt.  Die BAGSO appelliert an die Politik, auch durch städtebauliche Maßnahmen zum Hitzeschutz beizutragen.

Studien zeigen, dass z. B. durch das Anpflanzen von Bäumen und die Schaffung von Wasser- und Grünflächen die Hitzebelastung reduziert und die Anzahl der hitzebedingten Todesfälle gesenkt werden kann. Bestehende Ungerechtigkeiten in der Verteilung von Umweltressourcen und -risiken müssen vorrangig abgebaut werden.
Kommunen benötigen bei dieser Aufgabe finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern. Weiterführende Informationen: BAGSO-Positionspapier „Generationenaufgabe Klimaschutz – für die Welt von morgen (2021


Dinslaken: Bücherschrank am Stadthistorischen Zentrum
Am Stadthistorischen Zentrum in Dinslaken steht seit Kurzem ein neuer Bücherschrank. Alle können dort nach spannenden Krimis, nach Science-Fiction-Romanen, Reiseführern, Kinderbüchern, Kunst-Katalogen und Ähnlichem stöbern und diese mitnehmen.

Der neue Bücherschrank bietet viel Platz für gelesene Krimis, Reiseführer, Kinderbücher, Romane und andere Literatur.

Man muss zwar im Gegenzug kein Buch dalassen, kann das aber gerne tun und so anderen Menschen zu Lesevergnügen verhelfen. Der Schrank, stabil und fast ganz in weiß, stammt vom Städtepartnerschaftsverein Dinslaken. In dessen Büro diente er jahrelang als Bücherschrank. Nach der letzten Neuordnung der Räumlichkeiten in der Gartenstraße war nun leider kein Platz mehr und so wurde ein neuer Ort für das schöne Möbel gesucht.

Der Freundeskreis Stadtarchiv und Stadtbibliothek hatte schnell Interesse und eine Idee: Ein Schrank für kostenlose Bücher soll es sein, möglichst am Stadthistorischen Zentrum. Die Idee stieß auf Interesse seitens Archivleitung und Museumsleitung sowie des Fördervereins des Museums und so steht der Bücherschrank am Stadthistorischen Zentrum seit Anfang Juni 2026 bereit und ist mit Büchern aller Art gefüllt.

Das neue Angebot passt gut zum Stadthistorischen Zentrum Dinslaken, das mit Stadtarchiv und stadtgeschichtlichem Museum eine kulturelle Begegnungsstätte mitten in der Altstadt ist. Zudem lockt der im vergangenen Jahr neu geschaffene Museumsgarten viele Menschen an, die in der Sonne verweilen und die Blütenpracht bewundern möchten.

Die Museumswiese entwickelt sich zu einer beliebten Location für größere und kleinere Veranstaltungen und der traditionelle Ostermarkt hat 2026 mit rund 2.500 Besuchen so viele Menschen angezogen wie seit Jahrzehnten nicht. Der Bücherschrank am Stadthistorischen Zentrum verstärkt diesen Eindruck eines allseits beliebten und belebten gesellschaftlichen Ortes.

Der Bücherschrank am Stadthistorischen Zentrum ist jederzeit zugänglich. Er befindet sich links vom Museumseingang. Das Stadthistorische Zentrum dankt dem Freundeskreis Stadtarchiv und Stadtbibliothek, dem Städtepartnerschaftsverein für die Unterstützung sowie der Stadtbibliothek für die ersten Bücher!

STADTRADELN 2026 in Dinslaken
Die Aktion STADTRADELN ist seit dem 30.05. vorbei, nun liegen die Endergebnisse vor.  In diesem Jahr haben 1.297 aktive Radler*innen insgesamt 214.759,3 km zurückgelegt. Das ist im Vergleich zu den beiden vorherigen Jahren zwar etwas weniger (2024: 215.373,4 km; 2025: 216.529,1) aber wieder ein sehr gutes Ergebnis.

Die Stadt Dinslaken lädt alle Teilnehmenden ein, der Abschlussveranstaltung am 22.06.2026, ab 17:00 Uhr im Saal D’Agen im Rathaus der Stadt (Platz D’Agen 1, Zugang von der Seite zum Kreisverkehr aus) beizuwohnen. Hier werden die Ergebnisse in den verschiedenen Teamkategorien bekannt gegeben und es besteht die Möglichkeit zum Austausch untereinander sowie mit der städtischen STADTRADELN-Koordination.

Ein großer Anteil des tollen Endergebnisses ist den Schulen zu verdanken, die insgesamt über 24.000 km beigetragen haben. Die Preise für die Schulklassen werden unabhängig von der Abschlussveranstaltung in Kürze an den Schulen übergeben. Wir danken den Sponsor*innen – der Firma Hellmich, den Stadtwerken Dinslaken, der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe und der Volksbank Rhein-Lippe – ohne die die Aktion in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.

Moers: Kanalanschlüsse für neues Wohnhaus - Hochstraße wird einige Tage zur Sackgasse  
Die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) wird auf der Hochstraße in Moers-Hochstraß einen Neubau an das öffentliche Kanalnetz anschließen. Dafür muss die Straße ab Mittwoch, 17. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 26. Juni, auf Höhe der Hausnummer 60 voll gesperrt werden.

Die ausgeschilderte Umleitung ist mit der Stadt Moers, der Polizei und der Feuerwehr abgestimmt und führt über die Blücher- und die Römerstraße. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle jederzeit passieren. Fragen zu der Maßnahme beantwortet die Enni am Baustellentelefon unter der Rufnummer 02841/104-600.

Viele Wege führen nach Rom – doch zurück wird's manchmal kompliziert
EU will internationale Bahnreisen vereinfachen

Europäische Verbraucherzentren werben für bessere Lösungen im Problemfall
Europäische Fahrgastrechte gibt es seit Jahren. Die Probe aufs Exempel liefern jedoch Reisende quer durch Europa. Läuft bei ihnen etwas schief, landen die Beschwerden häufig beim Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland: Mal endet die Heimreise ungewollt auf einem Bahnsteig in Rom.

Mal mit einer Rechnung über 550 Euro in Paris. Beides keine Einzelfälle. Und beides Beispiele dafür, warum internationale Bahnreisen aktuell wieder auf dem Prüfstand stehen. Denn was passiert eigentlich, wenn eine grenzüberschreitende Zugreise aus dem Takt gerät?

Auf dem Bildschirm eine Reise, im Kleingedruckten mehrere Verträge: Genau solche Fälle beschäftigen die Europäischen Verbraucherzentren regelmäßig. (Bild: KI-generiert)

Rom: Gestrandet trotz App-Warnung
Eine Familie aus Berlin wollte mit dem Nachtzug von Rom nach München zurückreisen. Schon Stunden vor Abfahrt zeigte die App den Zug als ausgefallen an. Für die Familie begann damit das, was niemand kurz vor einer Nachtzugreise braucht: Unsicherheit. Auf Nachfrage beim verantwortlichen Bahnunternehmen hieß es jedoch, die Verbindung verkehre planmäßig. Auch die Hotline bestätigte das. Am Bahnhof angekommen war nichts auffällig.

Die Anzeigetafel zeigte den Zug ohne besondere Hinweise an. Also ging die Familie zum Gleis – mit Gepäck, kleinen Kindern und der Hoffnung, bald wieder zu Hause zu sein. Dort angekommen stellte sich jedoch heraus: Der Zug fällt tatsächlich aus. Die App hatte also recht. Doch geholfen hat das der Familie trotz etlicher Klärungsversuche nicht.

Hilfe zur Selbsthilfe:
https://www.evz.de/themen/verkehr/bahn/fahrgastrechte/#Tool


Sofort begann die Suche nach einem ersatzweisen Heimweg. Die Familie berichtete, dass vor Ort keine konkrete Weiterreise angeboten wurde. Auch die Nachtzugverbindungen der folgenden Tage waren bereits ausgebucht. Vielleicht mit dem Bus? Weil sie keine Kindersitze dabeihatten, kam auch diese Option nicht infrage. Schließlich buchten die Eltern auf eigene Kosten einen Flug nach Berlin. Die Heimreise war damit zwar gerettet. Dafür begann die Diskussion darüber, wer die zusätzlichen Ausgaben übernehmen muss.

„Der Fall zeigt sehr gut, worum es in der Beratung häufig geht“, sagt Jurist André Schulze-Wethmar, der den Fall für das EVZ Deutschland bearbeitet hat. „Wenn im Ausland ein Zug ausfällt, brauchen Reisende nicht nur abstrakte Rechte, sondern vor allem verlässliche Informationen und konkrete Hilfe. Viele gehen davon aus, dass diese Unterstützung im Problemfall automatisch kommt. In der Praxis erleben wir jedoch immer wieder, dass Betroffene zunächst selbst herausfinden müssen, wer überhaupt zuständig ist.“

Paris: Eine Reise, zwei Fahrkarten, viele Fragen
Dass es dabei nicht nur um Nachtzüge geht, zeigt ein weiterer Fall des EVZ Deutschland. Eine Verbraucherin kaufte über DB International eine Reise von Marseille über Paris nach Stuttgart. Als ihr Zug verspätet in Paris ankam, verpassten sie und ihre Begleiterin den Anschluss.

Die Nutzung des nächsten Zuges wurde ihnen durch das Personal der französischen Bahngesellschaft (SNCF) verweigert. Die Mitarbeiter rieten ihnen stattdessen, für die Weiterreise neue Tickets für insgesamt 550 Euro zu kaufen. Sie gingen davon aus, dass ihnen das Geld später erstattet würde. Schließlich hatten sie die Verspätung nicht zu verantworten.

Das Problem: Obwohl die Frau die Reise von Marseille nach Stuttgart im Rahmen einer einzigen Bestellung gebucht hatte, erhielt sie für die Strecke zwei Fahrkarten. Für die Fahrt von Marseille nach Paris eine Fahrkarte der SNCF, für die Fahrt von Paris nach Stuttgart eine Fahrkarte der Deutschen Bahn (DB). „Auf dem Bildschirm wirkt es zunächst wie eine einzige Reise. Durch das Erstellen mehrerer Fahrkarten werden daraus jedoch mehrere Verträge. Genau dort beginnen viele Probleme, die Verbraucher erst bemerken, wenn etwas schiefläuft“, erklärt Schulze-Wethmar.

One journey, one ticket, full rights?
Genau dieser Punkt führt mitten hinein in das Problem, das die EU-Kommission nun angehen will: Unter dem Motto „One journey, one ticket, full rights“ will die Kommission internationale Bahnreisen einfacher und verlässlicher machen. Ziel ist, dass Reisende Verbindungen verschiedener Bahnunternehmen künftig leichter als durchgehende Reise buchen können und dann auch für die gesamte Strecke ein Einzelticket erhalten sollen. Die Buchung darf nicht mehr gestückelt werden.

 Helfen soll dabei unter anderem das sogenannte Open Sales and Distribution Model (OSDM). Dahinter steckt ein gemeinsamer technischer Standard, über den Bahnunternehmen ihre Angebote austauschen können. Vereinfacht gesagt: Die Systeme sollen besser miteinander sprechen, damit Reisende weniger suchen müssen und einfacher buchen können.

Die Europäischen Verbraucherzentren begrüßen diese Pläne. Ihre Fallarbeit zeigt jedoch, dass dadurch nicht alle Probleme gelöst werden. Denn auch wenn internationale Verbindungen künftig einfacher, rechtlich abgesicherter und als durchgehende Reisen gebucht werden können, bleiben vor allem im Störungsfall viele Fragen offen.
In ihrem Positionspapier werben die Zentren deshalb für klarere Zuständigkeiten und schnellere Unterstützung im Problemfall. Wer nachts im Ausland strandet oder die letzte Verbindung des Tages verpasst, sollte nicht erst zwischen Hotlines, Apps und verschiedenen Bahnunternehmen herausfinden müssen, wer überhaupt helfen kann. Außerdem spricht sich das Netzwerk für praxisnähere Regeln zur Selbstumbuchung aus.

So wäre es wünschenswert, wenn beim Ausfall langer grenzüberschreitender Verbindungen auch die Kosten eines selbst gebuchten Fluges erstattet würden, falls innerhalb eines realistischen Zeitrahmens keine sinnvolle Lösung angeboten werden kann. Das hätte nicht nur unseren Rom-Reisenden viel Ärger erspart. Bislang sind nur Kosten einer Busfahrt oder einer neuen Bahnfahrkarte erstattungsfähig.

Bis die europäischen Pläne umgesetzt sind, gelten die bestehenden Fahrgastrechte. Welche Ansprüche Reisende bei Zugausfällen, Verspätungen oder verpassten Anschlüssen bereits heute haben, erklärt das EVZ Deutschland auf seiner Homepage. Dort findet sich auch das kostenlose Zug-Tool. Die Online-Hilfe ordnet mögliche Ansprüche Schritt für Schritt anhand der individuellen Reisesituation ein. Im Idealfall zu Hause auf dem Sofa. Mit Internetverbindung aber natürlich auch auf einem Bahnsteig in Rom oder Paris.


Neues Amtsblatt
Am 10. Juni 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält drei öffentliche Bekanntmachungen, davon zwei Ausschreibungen und eine öffentliche Zustellung. Das städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: Das städtische Amtsblatt kann auch online eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine.


Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
Am Donnerstag, 18. Juni 2026, tagt der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im großen Sitzungssaal des Stadthauses auf der Wilhelm-Lantermann-Str. 65.
In der Sitzung geht es unter anderem um die Wahl der Delegierten für den Landesintegrationsrat. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de


NRW: Leichter Rückgang der Eheschließungen im Jahr 2025
* 76.900 Paare gaben sich 2025 das Ja-Wort – 0,4 % weniger als 2024
* Darunter waren 2.073 Paare gleichen Geschlechts
* Mai war der beliebteste Heiratsmonat

Im Jahr 2025 heirateten in Nordrhein-Westfalen 76.900 Paare. Dies entspricht einem Rückgang von 0,4 % im Vergleich zu 2024. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurden 74.827 Ehen zwischen Männern und Frauen sowie 2.073 Ehen zwischen Personen gleichen Geschlechts geschlossen.

Dabei handelte es sich in 1.152 Fällen um weibliche und in 919 Fällen um männliche Paare. Bei den Eheschließungen von Paaren gleichen Geschlechts sind 151 Umwandlungen eingetragener Lebenspartnerschaften enthalten.



Während die Zahl der gleichgeschlechtlichen Eheschließungen in NRW etwa auf Vorjahres-Niveau blieb (+3 Eheschließungen in 2025), ging die Zahl der Eheschließungen zwischen Männern und Frauen um 0,5 % zurück (−350 Eheschließungen).

Männer waren bei Eheschließung im Durchschnitt älter als Frauen
Bei den gemischtgeschlechtlichen Eheschließungen waren zum Zeitpunkt der Heirat Männer mit durchschnittlich 34,1 Jahren zwei Jahre älter als die Frauen mit 32,0 Jahren. Bei den gleichgeschlechtlichen Eheschließungen lag das Durchschnittsalter der männlichen Ehepaare mit 44,5 Jahren ebenfalls höher als das der weiblichen Paare mit 39,6 Jahren.



Bei rund 85 % der Eheschließungen hatten beide Partnerinnen und Partner die deutsche Staatsbürgerschaft. Bei Eheschließungen zwischen Männern und Frauen war es für rund vier Fünftel die erste Ehe Bei Eheschließungen zwischen Männern und Frauen war es für 80 % der Heiratenden die erste Ehe.

Rund 19 % der Eheschließenden in NRW waren vor ihrer Heirat geschieden oder ihre Lebenspartnerschaft war aufgehoben. Etwa 1 % der Eheschließenden war vor der standesamtlichen Trauung verwitwet oder ihr vorheriger Lebenspartner bzw. die vorherige Lebenspartnerin war verstorben.

Mai war 2025 der beliebteste Heiratsmonat
Wie schon in den Vorjahren lagen die beliebtesten Heiratsmonate in der wärmeren Jahreszeit: Am häufigsten gaben sich die Paare 2025 im Mai das „Ja-Wort” (10.029 Eheschließungen), gefolgt von den Monaten August (9.749) und September (8.690).

Personal in Gesundheitsämtern wächst im Jahr 2025 um 2,1 %
• Personalzuwachs beim unbefristeten Personal schwächer als 2024
• 3,6 % mehr ärztliches und zahnärztliches Personal
• Starke regionale Unterschiede in der Altersverteilung
• Größter Arbeitsanteil entfällt auf Kinder- und Jugendgesundheit

Zum Jahresende 2025 arbeiteten in Deutschland 27 225 Personen in Gesundheitsämtern (einschließlich externe Mitarbeitende). Das waren 570 Personen oder 2,1 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) lag Ende 2025 bei 22 110 und stieg gegenüber dem Vorjahr um 365 oder 1,7 %.

Damit ist die Zahl der in Gesundheitsämtern beschäftigten Personen und Vollzeitäquivalente im Jahr 2025 stärker gewachsen als im Jahr 2024 (+335 Personen oder +1,3 %, +275 Vollzeitäquivalente oder +1,3 %). Dies sind die Ergebnisse des regionalen Gesundheitspersonalmonitorings des Statistischen Bundesamtes (Destatis).



Personalzuwachs beim unbefristeten Personal schwächer als 2024 Im Jahr 2025 wuchs das unbefristete Personal in Gesundheitsämtern mit einem Anstieg von 385 Personen oder 1,5 % schwächer als im Jahr 2024 (+800 Personen oder +3,3 %). Anders war es beim Personal mit zeitlich befristeten Arbeitsverträgen: Hier erhöhte sich die Zahl im Jahr 2025 um 190 Personen oder 10,8 %, nachdem sie im Jahr 2024 deutlich zurückgegangen war (-465 Personen oder -21,1 %). 

Ende 2025 hatten in Gesundheitsämtern 25 305 Personen einen unbefristeten und 1 920 Personen einen befristeten Arbeitsvertrag. Unbefristete Tarifbeschäftigte bildeten mit 83 % die größte Personengruppe gefolgt von 10 % verbeamtetem und 7 % befristetem Personal.

3 % mehr hochqualifiziertes Personal
Gut die Hälfte des Personals in Gesundheitsämtern (52 %) waren zum Jahresende 2025 Hochqualifizierte. Hierbei handelt es sich um Personen mit Hochschul-, Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss. Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil von 31 % bis 86 %. Im Laufe des Jahres 2025 stieg das Personal in Gesundheitsämtern mit einem hohen Bildungsabschluss um 410 Personen (+3,0 %).

3,6 % mehr ärztliches und zahnärztliches Personal
Insgesamt setzte sich das Personal der Gesundheitsämter Ende 2025 zu 20 % aus Ärztinnen und Ärzten einschließlich Zahnärztinnen und Zahnärzten, zu 55 % aus Fachpersonal und zu 25 % aus Verwaltungspersonal zusammen.

Während das ärztliche und zahnärztliche Personal im Vorjahresvergleich insgesamt um 195 Personen oder 3,6 % und das Fachpersonal um 400 Personen oder 2,8 % zunahm, ging das Verwaltungspersonal im gleichen Zeitraum um 20 Personen oder 0,3 % zurück.

Altersverteilung variiert stark zwischen den Regionen
Zum Jahresende 2025 war das Personal in Gesundheitsämtern im Bundesdurchschnitt 47,7 Jahre alt, wobei sich die Altersverteilung stark zwischen den Regionen unterschied: Der Anteil der unter 35-Jährigen variierte regional zwischen 6 % und 25 % und lag im Bundesdurchschnitt bei 14 %.

Der Anteil der ab 55-jährigen Beschäftigten lag Ende 2025 im Bundesdurchschnitt bei 34 %. Zwischen den Regionen variierte dieser Anteil zwischen 17 % und 47 %. Dabei wird die Altersverteilung in Gesundheitsämtern wenig vom Regionstyp (städtische Region, Region mit Verstädterungsansatz, ländliche Region) beeinflusst.

Deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern beim Beschäftigungsumfang
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 arbeiteten mit einem Anteil von 82 % besonders viele Frauen in Gesundheitsämtern. Sie waren mit anteilig 60 % auch deutlich häufiger teilzeitbeschäftigt als Männer (23 %). Insgesamt arbeiteten 46 % des Personals in Gesundheitsämtern in Vollzeit und 54 % in Teilzeit. Der Anteil der geringfügig Beschäftigten lag unter 1 %.

Beim Beschäftigungsumfang kamen im Bundesdurchschnitt 1,2 Personen auf eine Vollzeitstelle. Zwischen den Regionen variierte dieser Wert von 1,1 bis 1,5.

Schwerpunkt der Tätigkeitsbereiche bei Kinder- und Jugendgesundheit
Die Einsatzbereiche des Personals in Gesundheitsämtern sind breit gefächert. Tätigkeitsbereiche mit dem größten Arbeitsanteil waren Ende 2025 Kinder- und Jugendgesundheit mit 18 %, Verwaltung mit 14 % sowie Sozialpsychiatrie und psychische Gesundheit mit 12 %.

Bei Ärztinnen und Ärzten einschließlich Zahnärztinnen und Zahnärzten lag der größte Arbeitsanteil im Tätigkeitsbereich Kinder- und Jugendgesundheit (30 %), gefolgt vom Bereich Begutachtung von Erwachsenen (18 %).


Aktueller Fund einer Weltkriegsbombe auf dem Klever Friedhof Merowingerstraße
Entwarnung! Der Kampfmittelräumdienst hat den Blindgänger auf dem Friedhof an der Merowingerstraße gegen 18:20 Uhr erfolgreich entschärft. Der Sicherheitsbereich ist damit wieder freigegeben und die Sperrungen sind aufgehoben. Der Liveticker ist damit beendet. 

Mittwochvormittag, 10.06.2026, wurde eine Weltkriegsbombe auf dem städtischen Friedhof an der Merowingerstraße gefunden. Bei Landschaftsbauarbeiten auf dem städtischen Friedhof in Kleve wurde am heutigen Mittwochvormittag, 10. Juni 2026, eine 5-Zentner-Weltkriegsbombe auf dem Gelände des Friedhofs gefunden. Nach aktuellem Kenntnisstand soll die Weltkriegsbombe noch am heutigen Mittwoch entschärft werden.


Notwendige Evakuierungsmaßnahmen sind aktuell in der Vorbereitung und werden kurzfristig starten. Zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, zu welcher Uhrzeit die Bombe entschärft wird. Dies wird sich maßgeblich vom Fortschritt der Evakuierungsarbeiten abhängen.


Grundsätzlich gilt, wie auch bereits bei vorherigen Entschärfungen, Folgendes: Sicherheitsbereiche & Evakuierungen  Um die Sicherheit der Bevölkerung während der Entschärfungsarbeiten zu gewährleisten, wird eine Sperrzone mit einem Radius von 400 Metern um den Punkt des Fundes eingerichtet.

Alle Personen, die innerhalb dieses Sicherheitsbereiches arbeiten oder wohnen, müssen ihre Häuser oder Betriebe kurzfristig verlassen. Notwendige Evakuierungen werden durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei, von Rettungsdiensten und der städtischen Ordnungsbehörde durchgeführt und von Lautsprecherdurchsagen begleitet.

Als Notunterkunft für evakuierte Personen dient die Mehrzweckhalle Materborn. Dort können sich alle Bürgerinnen und Bürger, die von der Evakuierung betroffen sind, bei Bedarf ab sofort einfinden. Die Sicherheitsbereiche werden auch für den Straßenverkehr gesperrt. Entsprechende Sperrpunkte werden eingerichtet und mit Sperrposten besetzt.

Hochauflösende Karten der Sicherheitsbereiche sowie der einzurichtenden Sperrpunkte für den Straßenverkehr werden zeitnah auf www.kleve.de/bombe zur Einsicht und zum Download bereitgestellt. Informationen  Stets aktuelle Informationen werden durch die Stadt Kleve in der Form von Livetickern auf der städtischen Internetseite (www.kleve.de/bombe) sowie den Kanälen der Stadt Kleve in den sozialen Medien (Facebook: @stadtkleve, Instagram: @stadt_kleve, Twitter: @stadtkleve) bereitgestellt. Außerdem wird per Lautsprecherdurchsagen der Freiwilligen Feuerwehr und Polizei, NINA-App und die lokalen Medien sowie Antenne Niederhein informiert.

Schützenswert - Weseler Elternlots*innen erhalten Dankeschön
Lotse für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Einsatz Tag für Tag, bei Wind und Wetter, stehen Elternlots*innen in der Nähe von Grundschulen und sorgen für die Sicherheit der Kinder.

Lotse für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Einsatz

Insgesamt sind in Wesel 35 Elternlotsen ehrenamtlich im Einsatz; davon acht an der Gemeinschaftsgrundschule Fusternberg, neun an der Gemeinschaftsgrundschule Feldmark, sechs an der Polderdorfschule Büderich-Ginderich sowie zwölf an der Gemeinschafts-Grundschule Theodor-Heuss Teilstandort Bislich.

Für diesen vorbildlichen Einsatz erhalten die Lots*innen jedes Jahr ein kleines Dankeschön von Stadtverwaltung, Kreispolizeibehörde und Kreis-Verkehrswacht, so auch in diesem Jahr. Für das wertvolle Engagement haben die Ehrenamtlichen ein Dankesschreiben des Bürgermeisters mit einem Gutschein für das Rheinbad Wesel im Wert von 50 Euro erhalten. 

Bürgermeister Rainer Benien würdigte den besonderen Einsatz zur Sicherheit von Kindern, den die Elternlotsen erbringen. Allen Beteiligten liegt dieses Angebot sehr am Herzen, damit vor allem jüngere Schulkinder sicher zur Schule gelangen.  Neben dem Einsatz der Elternlots*innen werden jährlich überarbeitete Schulwegsicherungspläne an die I-Dötzchen verteilt.

Darin enthalten ist eine Informationsschrift, die Eltern Hilfestellung gibt, wie sie ihr Kind auf dem Schulweg begleiten können. Ein Kartenausschnitt zeigt, wie der sicherste Schulweg verläuft. Eingezeichnet sind Ampelanlagen, Querungshilfen und Lotsendienste. 

Wichtig ist den Schulweg frühzeitig mit den Kindern einzuüben. Zunächst sollten Kinder begleitet werden, zunehmend sollte ihnen zugetraut werden, ihren Schulweg alleine oder mit anderen Kindern zu gehen. Das stärkt Selbständigkeit und Selbstvertrauen.  An die motorisierten Verkehrsteilnehmer*innen ergeht der Appell, in der Nähe von Grundschulen besonders umsichtig und langsam zu fahren.

Weltblutspendertag 2026: Blutspenden dringend benötigt
Dinslaken: Deutsches Rotes Kreuz Bürgermeister Simon Panke Zum Weltblutspendertag am Sonntag, 14. Juni 2026, rückt auch die Stadt Dinslaken gemeinsam mit Partnern die lebensrettende Bedeutung von Blutspenden in den Mittelpunkt. Unter dem bundesweiten Kampagnenmotto „Missing Type – Wenn’s fehlt, fällt’s auf“ soll sichtbar gemacht werden, wie dringend Blutspenden benötigt werden.

Um dies deutlich zu machen, fehlen im Rahmen der Kampagne die Blutgruppen-Buchstaben A, B und O bewusst in Vor- und Nachnamen. Auch Landrätinnen und Landräte sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Kreisen Kleve und Wesel unterstützen die Aktion und setzen damit ein Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit.

Dinslakens Bürgermeister Simon Panke unterstreicht: „Blutspenden ist eine einfache Möglichkeit, Leben zu retten und Verantwortung für die Mitmenschen zu übernehmen. Ich danke allen, die sich auf diese Weise engagieren. Jeder Tropfen zählt.“

Der Weltblutspendertag macht auf die große Bedeutung von Blutspenden aufmerksam und würdigt das wertvolle Engagement aller Spenderinnen und Spender. International ist er als World Blood Donor Day bekannt. Das Datum erinnert an den Geburtstag von Karl Landsteiner, dem Entdecker der Blutgruppen – und damit an eine Entdeckung, die bis heute Leben schützt. Vier internationale Organisationen setzen sich gemeinsam dafür ein, dass Menschen weltweit sicher mit Blut versorgt werden.
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nter dem Link www.blutspende.jetzt können jeweils aktuelle Blutspendetermine eingesehen werden.


Ermittlungsbehörden gehen in koordinierter Aktion gegen internationales Rauschgiftnetzwerk vor
Sicherstellung von Beweismitteln in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bulgarien bei gemeinsamen Maßnahmen der Staatsanwaltschaft Duisburg mit Bundeskriminalamt, Polizei Nordrhein-Westfalen, Zoll und Steuerfahndung

In einer koordinierten Aktion sind Ermittlungsbehörden am Dienstag, 09.06.2026, gemeinsam gegen ein international agierendes Netzwerk des organisierten Rauschgifthandels vorgegangen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg vollstreckte gemeinsam mit dem BKA und mit Unterstützung der Polizei Nordrhein-Westfalen (NRW), der Steuerfahndung NRW sowie in enger Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Varna (Bulgarien) an insgesamt 15 Objekten richterliche Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Duisburgs.

Die Maßnahmen fanden zeitgleich in NRW, Hessen und Bulgarien statt. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden umfangreiches Beweismaterial, darunter eine scharfe Schusswaffe, ca. 20.000,- Euro Bargeld und eine erhebliche Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an.

Im Zuge der Maßnahmen wurde einer der Hauptbeschuldigten vorläufig festgenommen. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht u.a. des bewaffneten Handeltreibens mit Cannabis und des gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Cannabis jeweils in nicht geringer Menge. Er wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Dinslaken vorgeführt, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheidet.

Die Ermittlungen richten sich gegen ein Netzwerk aus elf Beschuldigten verschiedener Nationalitäten im Alter zwischen 26 und 63 Jahren. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, ein Firmennetzwerk aufgebaut und betrieben zu haben, um darüber erhebliche Mengen an Rauschgift aus Südamerika und Thailand auf dem See- und Luftweg illegal nach Deutschland einzuführen. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen konnte bereits eine Lieferung von 140 Kilogramm Marihuana sichergestellt werden.

Zudem steht das Netzwerk im Verdacht, mehrere Millionen Euro bislang ungeklärter Herkunft ins Ausland transferiert zu haben.

Die Ermittlungen werden wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge, der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall geführt.

Der Fall verdeutlicht exemplarisch die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit krimineller Gruppierungen im Bereich der Organisierten Rauschgiftkriminalität. Sie reagieren fortlaufend auf polizeiliche Maßnahmen. Dabei missbrauchen sie legale Strukturen und passen Einfuhrwege und Transportmodi an, um sich dem Zugriff nationaler Behörden zu entziehen.

Die Ermittlungen und der Einsatz erfolgten in enger Abstimmung mit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Eingreifreserve–, der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main sowie dem Gemeinsamen Finanzermittlungszentrum von Justiz, Polizei und Finanzbehörden (Hessen), die in einem gesonderten Verfahren umfangreiche Ermittlungen gegen eine parallel agierende Tätergruppierung mit Schwerpunkt in Hessen führen.“

Neue Praxisanleiter der Moerser Feuerwehr bestehen mit Bestnote
Im Mai haben René Haurand und Marvin Schellen, beide Mitarbeitende der Feuerwehr Moers, ihre Weiterbildung zum Praxisanleiter in der Bethanien Akademie Moers erfolgreich abgeschlossen. Beide Absolventen bestanden die anspruchsvolle Qualifikation mit der Bestnote 1.

v. l.: Schulleitung Birsel Kasilmis, Tim Neuhaus Koordinator vom Rettungsdienst der Feuerwehr Moers, René Haurand, Marvin Schellen, Leitender Praxisanleiter Stefan Napierala und Akademieleitung Markus Schroller (Foto: Feuerwehr Moers)

Die insgesamt 11-wöchige Ausbildung erstreckte sich über das gesamte Jahr und vermittelte umfassende pädagogische und didaktische Kompetenzen zur Anleitung von neuen Mitarbeitenden.

Moers: Kulturausschuss berät über Fördermittel und Vertrag mit Orchester
Verschiedene Berichte erhalten die Mitglieder des Kulturausschusses in der Sitzung am Mittwoch, 17. Juni. Sie startet um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1. Die Mitglieder erhalten Informationen zum 50-jährigen Bestehen des ComedyArts Festivals sowie einen Rückblick und Ausblick des Schlosstheaters Moers.

Weitere Themen sind unter anderem die städtischen Fördermittel für das ComedyArts Festival ab 2027 und der neue Vertrag mit dem Niederrheinischen Kammerorchester Moers. Die Sitzung ist öffentlich. 

WM-Prognose: Spanien hat statistisch die besten Titelchancen
Spanien wird wahrscheinlich Fußball-Weltmeister – zumindest aus statistischer Perspektive. Das sagt ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Technischen Universität Dortmund mithilfe von Maschinellem Lernen voraus. Demnach hat das spanische Team eine Wahrscheinlichkeit von 14,5 Prozent, die WM zu gewinnen.

Dicht dahinter liegen England und Frankreich mit einer Wahrscheinlichkeit von jeweils 12,4 Prozent, gefolgt von Deutschland mit einer 11,2-prozentigen Titelwahrscheinlichkeit. Die Prognose stützt sich auf zahlreiche Informationen wie Spielstärke, Buchmacherquoten, Spieler-Ratings sowie durchschnittlichem Marktwert der Kader.

Das deutsche Team erreicht laut Berechnung mit einer Wahrscheinlichkeit von 70,5 Prozent die Runde der besten 16 und mit 30 Prozent das Halbfinale. Neben der TU Dortmund sind die Universität Innsbruck, die TU München und die norwegische Hochschule Molde an dem Projekt beteiligt. idr - Informationen: https://www.zeileis.org/news/fifa2026/

Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten: EU-Kommission veröffentlicht Verhaltenskodex
Die Europäische Kommission hat den endgültigen Verhaltenskodex zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten veröffentlicht. Der Kodex ist freiwillig und enthält praktische Maßnahmen, die Anbietern und Nutzern generativer Systeme künstlicher Intelligenz (KI) dabei helfen sollen, die Transparenzpflichten des KI-Gesetzes zu erfüllen. Sie gelten ab dem 2. August 2026.

Klare Kennzeichnung von Deepfakes und KI-generierten Texten Ab diesem Zeitpunkt schreibt der KI-Gesetz in wichtigen Fällen eine eindeutige Kennzeichnung vor. Deepfakes und KI-generierte oder mithilfe von KI bearbeitete Texte, die zu Themen von öffentlichem Interesse veröffentlicht werden, müssen eindeutig gekennzeichnet werden. 

Informationspflicht bei Chatbot Nutzer müssen zudem darüber informiert werden, wenn sie mit einem interaktiven KI-System, wie beispielsweise einem Chatbot interagieren. Diese Transparenzanforderungen helfen den Menschen dabei, zu erkennen, wann Inhalte durch KI generiert oder verändert wurden. Das verringert das Risiko von Täuschung und Manipulation.

 Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, sagte: „Die Europäerinnen und Europäer haben ein Recht darauf, zu erfahren, ob das, was sie sehen, hören oder lesen, von KI erstellt oder verändert wurde, insbesondere wenn solche Inhalte die öffentliche Debatte beeinflussen können. Durch Transparenz schaffen wir Vertrauen.

Dieser Verhaltenskodex bietet KI-Anbietern und -Anwendern eine klare und praktische Möglichkeit, KI-generierte Inhalte und Deepfakes im Einklang mit den Bestimmungen des KI-Gesetzes zu kennzeichnen, die ab dem 2. August gelten. Ich fordere sie auf, sich an den Kodex zu halten und bei der Entwicklung und dem Einsatz verantwortungsvoller und vertrauenswürdiger KI eine Vorreiterrolle zu übernehmen.“

Der Kodex steht nun zur Unterzeichnung bereit. Die Kommission lädt alle Anbieter und Betreiber zur Unterzeichnung ein. Der Kodex wird durch Leitlinien der Kommission ergänzt. 

KI-Assistenten bei WhatsApp: Kommission verhängt einstweilige Maßnahmen gegen Meta
Die Europäische Kommission hat angeordnet, dass Meta konkurrierenden allgemeinen KI-Assistenten wieder freien Zugang zu WhatsApp gewähren und diesen Zugang bis zum Ende des Kartellverfahrens der Kommission aufrechterhalten muss. Damit soll verhindert werden, dass das Verhalten von Meta, das dem ersten Anschein nach gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften verstößt, einen schweren und nicht wiedergutzumachenden Schaden für den Wettbewerb auf diesem wachsenden Markt zur Folge hat.  

RAG-Stiftung hat bislang zwei Milliarden Euro für Ewigkeitsaufgaben aufgewendet
Mehr als zwei Milliarden Euro hat die RAG-Stiftung seit dem Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus 2018 für die Ewigkeitsaufgaben aufgewendet. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde diese Marke überschritten. Das gab die Essener Stiftung heute beim Jahresgespräch bekannt.

2025 lagen die Ausgaben für die Ewigkeitsaufgaben bei 309 Millionen Euro (Vorjahr: 288 Millionen Euro). Der Jahreserfolg der Stiftung belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf rund 420 Millionen Euro (Vorjahr: 452 Millionen Euro, bereinigt um den Sondereffekt aus dem Verkauf eines Evonik-Aktienpakets). Das Vermögen der RAG-Stiftung belief sich auf 15,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 17 Milliarden Euro).

Das Fördervolumen wurde 2025 erstmals auf 35 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 32 Millionen Euro). Dabei flossen in Bildungsprojekte rund 17 Millionen Euro, in die Wissenschaftsförderung elf Millionen Euro und in den Bereich Kultur sieben Millionen Euro. Bis Ende des Jahres 2026 wird die RAG-Stiftung insgesamt rund 310 Millionen Euro in ihre Förderaktivitäten investiert haben.

Ein Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Bildungsförderung sozioökonomisch benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Die privatrechtliche RAG-Stiftung wurde 2007 gegründet. Seit Anfang 2019 übernimmt sie die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlenbergbaus an Ruhr, Saar und in Ibbenbüren. Außerdem fördert sie zahlreiche Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur. idr - Informationen: http://www.rag-stiftung.de

Stipendien für Integrationskurse bei der vhs Moers – Kamp-Lintfort
Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete: Unterstützung für Menschen, die gerne einen Integrationskurs besuchen möchten, aber nach den neuen Einschränkungen durch das BAMF keine automatische Zulassung mehr erhalten, bietet eine Kooperation der vhs Moers -Kamp-Lintfort mit dem Verein civimus aus Köln.

Freuen sich über die Kooperation, die weitere Integrationskurse ermöglicht: Manuela Görner, bei der vhs für die entsprechenden Kurse zuständig, vhs-Leiterin Beate Schieren-Ohl, civimus-Vorstandsvorsitzender Uwe Bröking sowie Slavka Bröking und Christoph Wittelsbürger von civimus e.V. (v.r., Foto: pst)

Insgesamt 10.000 Euro stellt er zur Verfügung, um Stipendien an Interessierte zu vergeben, die sich den Deutschkurs sonst nicht leisten könnten. Menschen, die die deutsche Sprache erlernen möchten, um sich zu integrieren und sich anschließend mit ihrer Arbeitskraft in die Gesellschaft einzubringen, sollten nicht an finanziellen Hürden scheitern. Mit Unterstützung der vhs können sie einen entsprechenden Antrag stellen, der anschließend von civimus geprüft wird.  Der Verein entscheidet dann, wer als Stipendiat oder Stipendiatin unterstützt wird. „Wir haben civimus e.V. im September 2024 aus Sorge um unsere Demokratie gegründet“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Uwe Bröking. Mit seinem Engagement will Bröking Verantwortung übernehmen, insbesondere im Bildungsbereich. Die Zusammenarbeit mit der vhs ist das erste Projekt, das civimus finanziell unterstützt. Manuela Görner, Fachbereichsleiterin für Deutsch bei der vhs und damit für die Integrationskurse zuständig, leistet den Antragstellenden Hilfe bei der Bewerbung und dem Motivationsschreiben für das Stipendium. „Interessierte können sich gerne direkt bei uns melden“, sagt sie. Die Kampagne für die Unterstützung zu Integrationskursen startet civimus am Montag, 15. Juni. Die Kurse selbst beginnen dann am 1. September.  Interessierte können sich online direkt an www.civimus.eu und telefonisch oder per Mail an Manuela Görner 0 28 41 / 201 – 967, manuela.goerner@moers.de wenden.

Moers: Cinéma francais: vhs zeigt ‚En fanfare‘ in Originalsprache
Als der Star-Dirigent Thibaut an Leukämie erkrankt, braucht er einen Knochenmarkspender. Weil er erfährt, dass er adoptiert wurde, begibt er sich auf die Suche nach Angehörigen…

Der Film ‚En fanfare‘ (Deutscher Titel: Die leisen und die großen Tönen) ist eine erfolgreiche Tragikomödie des Regisseurs Emmanuel Courcol aus dem Jahr 2024. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort zeigt den Film in französischer Originalsprache am Freitag, 19. Juni, ab 19 Uhr im Alten Landratsamt, Kastell 5b.

Zu Beginn der Aufführung, die durch den Filmclub Güstrow e.V. unterstützt wird, gibt es eine kurze Einführung. Eine rechtzeitige Anmeldung für die Aufführung ist telefonisch unter 0 28 41 / 201-565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.


Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss tagt
Am Dienstag, 16. Juni 2026, tagt der Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss der Stadt Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de.

Ausschuss für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Sicherheit, Digitalisierung tagt
Am Mittwoch, 17. Juni 2026, tagt der Ausschuss für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Sicherheit, Digitalisierung der Stadt Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de


NRW: Zahl der Sterbefälle ist 2025 zum dritten Mal in Folge gesunken
* 2025 sind in NRW rund 219.000 Personen verstorben
* Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten
* Die meisten Sterbefälle ereigneten sich im Januar

Im Jahr 2025 starben in NRW 218.721 Menschen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, lag die Zahl der Gestorbenen damit um 0,8 % unter dem Vorjahreswert von 220.432 Gestorbenen. Die Zahl der Sterbefälle ging somit das dritte Jahr in Folge zurück, nachdem 2022 mit 234.176 Gestorbenen ein bisheriger Höchstwert verzeichnet wurde.


Anstieg der Sterbefälle entgegen dem NRW-Trend in 21 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten
In 30 Kreisen und kreisfreien Städten wurden weniger Sterbefälle als im Vorjahr erfasst. Die stärksten Rückgänge verzeichneten der Kreis Viersen mit 4,8 %, der Rheinisch-Bergische Kreis mit 4,5 % und Köln mit 4,2 %. Entgegen dem landesweiten Trend stieg in 21 Kreisen und kreisfreien Städten die Zahl der Sterbefälle im Vergleich zum Vorjahr.



Die höchsten Anstiege erfolgten im Kreis Warendorf mit 3,7 % und dem Oberbergischen Kreis sowie der Stadt Bottrop mit jeweils 3,5 %. Die meisten Sterbefälle ereigneten sich im Januar Im Januar starben rund 21.500 Menschen und damit mehr als in allen anderen Monaten des Jahres 2025. Von Juni bis September blieb die Sterbefallzahl weitgehend stabil, während sie zum Herbst hin wieder anstieg.

Gut 7 % der Steuerpflichtigen zahlten 2022 den Spitzensteuersatz
Auf die Steuerpflichtigen, die mit dem Spitzensteuersatz besteuert wurden, entfiel 2022 knapp die Hälfte (49 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens

Im Jahr 2022 wurden in Deutschland rund 3,2 Millionen Steuerpflichtige mit dem Spitzensteuersatz von 42 % besteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 7,4 % aller unbeschränkt Steuerpflichtigen mit einem zu versteuernden Einkommen.

Auf diese Steuerpflichtigen entfielen mit 621 Milliarden Euro knapp 30 % der Gesamteinkünfte und mit 186 Milliarden Euro knapp die Hälfte (49 %) des gesamten Einkommensteueraufkommens. Ihre durchschnittlich erzielten Jahreseinkünfte lagen bei 196 000 Euro.

In Deutschland wird ein progressiver Steuersatz angewendet, der mit steigendem Einkommen ansteigt. Dadurch werden die Steuerpflichtigen unterschiedlich stark belastet. Die Einkommensgrenze, ab der der Spitzensteuersatz galt, lag 2022 bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 58 597 Euro (beziehungsweise 117 194 Euro bei gemeinsam veranlagten Personen).

Zu beachten ist, dass der Spitzensteuersatz nicht für das gesamte Einkommen fällig wird, sondern für den Betrag über der Einkommensgrenze. Rund 141 000 der 3,2 Millionen Steuerpflichtigen mit Spitzensteuersatz verzeichneten ein Jahreseinkommen über 277 826 Euro (555 652 Euro für gemeinsam veranlagte Personen). Ab dieser Einkommensgrenze galt 2022 der Höchststeuersatz von 45 %, die sogenannte Reichensteuer.

Auf diese 0,3 % aller unbeschränkt Steuerpflichtigen entfielen rund 7,6 % aller Einkünfte und 15,3 % der Steuersumme. Steuerpflichtige mit Spitzensteuersatz: Deutliche Zunahme seit 2012 Im Vergleich zu 2012 ist der Anteil der Steuerpflichtigen mit Spitzensteuersatz von 5,4 % aller Steuerpflichtigen auf 7,4 % im Jahr 2022 gestiegen.

Basierend auf einem Progressionsbericht wird der Steuertarif im Einkommensteuergesetz seit 2016 regelmäßig an die Inflation angepasst. Damit wurden die Beträge, ab denen der Spitzensteuersatz greift, jährlich angehoben. Seitdem hat sich der Anstieg, zusätzlich bedingt durch einen Rückgang zu Beginn der Corona-Pandemie, verlangsamt.


Im Jahr 2022 entfiel auf die Steuerpflichtigen mit Spitzensteuersatz 49 % des gesamten Einkommensteueraufkommens; 2012 waren es noch 42 %.

Steuerpflichtige erzielten 2,1 Billionen Euro Gesamteinkünfte Insgesamt wurden 2022 von allen Steuerpflichtigen zusammen Einkünfte in Höhe von 2,1 Billionen Euro erzielt. Die Gesamteinkünfte lagen damit um 127 Milliarden Euro oder 6,5 % höher als im Vorjahr. Die von den Arbeitgebern einbehaltene Lohnsteuer zusammen mit der von den Finanzbehörden festgesetzten Einkommensteuer für 2022 betrug 376 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 19 Milliarden Euro (+5,2 %) gegenüber 2021 entspricht.

NRW: Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2026 auf dritthöchstem Stand der letzten 10 Jahre
* 9,4 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im 1. Quartal 2025
* Insolvenzhäufigkeit pro 10.000 Unternehmen im Wirtschaftsabschnitt „Verkehr und Lagerei“ am höchsten
* Zahl der betroffenen Beschäftigten rückläufig – Anstieg um rund 31 % bei den voraussichtlichen Forderungen

Im 1. Quartal 2026 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 1.720 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 9,4 % mehr als im 1. Quartal 2025. Damals hatte es 1.572 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte im 1. Quartal 2026 den dritthöchsten Stand innerhalb der letzten 10 Jahre. Mehr Insolvenzen gab es nur im 2. Quartal 2016 und im 3. Quartal 2025.


Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten
Im 1. Quartal 2026 wurden bezogen auf jeweils 10.000 Unternehmen durchschnittlich 23,2 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die höchste Insolvenzhäufigkeit verzeichnete dabei der Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit 47,9 gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000 Unternehmen in diesem Wirtschaftsbereich. Es folgten das „Gastgewerbe” mit 45,2 Verfahren und das „Baugewerbe” mit 44,1 Verfahren je 10.000 Unternehmen.

Rückgang bei den betroffenen Beschäftigten – Anstieg bei den voraussichtlichen Forderungen
Die Zahl der insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im 1. Quartal 2026 mit 5.468 Beschäftigten um 46,9 % niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal. Damals hatte es 10.296 betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeben.

Nach ersten Auswertungen lag im 1. Quartal 2026 der Großteil der betroffenen Beschäftigten im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe”. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im 1. Quartal 2026 auf 2,7 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um 30,9 % höher als im Vorjahresquartal. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei rund 2 Milliarden Euro gelegen.

Gesamtzahl der Insolvenzen fast 16 % höher als im Vorjahresquartal
Die Gesamtzahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in NRW (Unternehmens- und Privatinsolvenzen) war im 1. Quartal 2026 mit 8.604 Verfahren um 15,9 % höher als im entsprechenden Vorjahresquartal (1. Quartal 2025: 7.421 Verfahren).

Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem 5.347 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl um 22,1 % gestiegen ist (1. Quartal 2025: 4.378 Verfahren). Weitere Quartalsergebnisse finden sich auf unserer Statistikseite.

Rund drei Viertel der im Jahr 2025 errichteten Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen
• Anteil von Wärmepumpen als hauptsächliche Heizung binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt – von 31,4 % im Jahr 2015 auf zuletzt 73,6 %
• Baugenehmigungen: 83,0 % der 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen
• Gasheizungen haben einen Anteil von 10,5 % an den fertiggestellten und 2,2 % an den genehmigten Wohngebäuden

Ein immer größerer Teil neuer Wohngebäude wird mit Hilfe von Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 %) der rund 58 900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland nutzen hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Jahr 2024 mit 69,4 % der rund 76 100 fertiggestellten Wohngebäude ist der Anteil weiter gestiegen.

Binnen zehn Jahren hat er sich mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen in 31,4 % der 105 600 fertiggestellten Wohngebäude die hauptsächliche Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.



In vier von fünf neuen Wohngebäuden werden erneuerbare Energiequellen zum Heizen genutzt Inzwischen werden knapp vier von fünf neu errichteten Wohngebäuden hierzulande überwiegend mit erneuerbaren Energien beheizt: In 78,2 % der 2025 fertiggestellten Wohngebäude waren erneuerbare die hauptsächliche Energiequelle für das Heizen.

2015 hatte der Anteil noch bei 38,0 % gelegen. Zu den erneuerbaren Energien bei Heizungen zählen neben Erd- oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder Kaminöfen (Anteil als hauptsächliche Heizenergiequelle 2025: 3,5 %), Solarthermie (0,6 %), Biogas/Biomethan (0,4 %) sowie sonstige Biomasse (0,2 %).

Erneuerbare Energien kommen aber auch als ergänzende Energiequelle zum Einsatz, beispielsweise durch einen Holzofen. Ob als hauptsächliche oder weitere Quelle – insgesamt werden erneuerbare Energien 2025 in vier von fünf neuen Wohngebäuden (85,2 %) zum Heizen genutzt. 2015 lag der Anteil noch bei 61,5 %.

Nur noch in jedem zehnten neuen Wohngebäude wird primär mit Gas geheizt Als zweitwichtigste Hauptenergiequelle wurde im Jahr 2025 Erdgas eingesetzt – in 10,5 % der fertiggestellten Wohngebäude. 2024 hatten Gasheizungen als hauptsächliche Energiequelle im Wohnungsneubau noch einen Anteil von 15,0 %.

2015 wurde noch mehr als die Hälfte (51,5 %) der damals fertiggestellten Wohngebäude hauptsächlich mit Erdgas beheizt. Nach Wärmepumpen und Gasheizungen ist Fernwärme die drittwichtigste Hauptenergiequelle, die zum Heizen neuer Wohngebäude eingesetzt wird (2025: 8,3 %). Ölheizungen wurden 2025 nur noch in 190 neuen Wohngebäuden als Hauptheizung eingesetzt, das waren 0,3 % aller Neubauten.

Gut vier von fünf genehmigten Wohnneubauten sollen hauptsächlich mit Wärmepumpen heizen
Der Trend zum Heizen mit erneuerbaren Energien zeigt sich auch beim Planen neuer Wohngebäude. 87,0 % der 62 100 im Jahr 2025 genehmigten Wohngebäude sollen hauptsächlich mit erneuerbarer Energie beheizt werden. In den allermeisten Fällen handelt es sich um Wärmepumpen: Sie sollen in 83,0 % der genehmigten Neubauten als Hauptheizung zum Einsatz kommen.
Erdgas als häufigster konventioneller Energieträger spielt mit einem Anteil von 2,2 % auch bei der Planung neuer Wohngebäude eine immer kleinere Rolle.

Bestehende Gebäude mit Wohnraum werden mehrheitlich mit Gas beheizt Bei den bestehenden Gebäuden mit Wohnraum dominiert dagegen Erdgas als primärer Energieträger: Nach Ergebnissen des Zensus 2022 wurden mehr als die Hälfte (53,9 %) der bestehenden Gebäude mit Wohnraum mit Erdgas beheizt.

Bei rund einem Viertel (24,7 %) der Gebäude mit Wohnraum kam Heizöl zum Einsatz. Erneuerbare Energiequellen zum Heizen spielten im Gesamtbestand 2022 mit einem Anteil von 10,2 % noch eine untergeordnete Rolle. Mit Solar- oder Geothermie, Umwelt- oder Abluftwärme (in der Regel mit Hilfe von Wärmepumpen) wurden 4,2 % der bestehenden Gebäude mit Wohnraum beheizt.


KRZN-Wartungswochenende: Online-Dienste des Kreises Wesel teilweise eingeschränkt
Die Online-Dienste des Kreises Wesel stehen am kommenden Wochenende, 13. und 14. Juni 2026, zeitweise nicht zur Verfügung. An diesen Tagen wartet das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) routinemäßig seine Server. 

Von den Arbeiten sind gegebenenfalls die Webseiten und Fachanwendungen des Kreises Wesel für Bürgerinnen und Bürger betroffen. Ab Montag, 15. Juni 2026, sollen alle Online-Services wie gewohnt zur Verfügung stehen. 

Abschied von einer Brückenbauerin zwischen Moers und Ramla
Der Partnerschaftsverein Ramla–Moers e. V. trauert um sein langjähriges Mitglied Doris Kürbis (Foto: Scheffler-Hummell). Sie verstarb am 2. Juni 2026 nach kurzer schwerer Krankheit. Der Verein verliert mit Doris Kürbis eine prägende Persönlichkeit, die die Verbindung zwischen den beiden Städten über viele Jahre mit Leben gefüllt hat.

Die Gedanken der Mitglieder gelten ihrem Ehemann Volkher sowie ihren engen Freunden.

Verantwortungsvoll, freundlich und zugewandt
Über Jahrzehnte hinweg hat Doris Kürbis die Städtepartnerschaft zwischen Moers und Ramla mit außergewöhnlichem Engagement mitgestaltet. Als Kassiererin kümmerte sie sich verantwortungsvoll um die Finanzen des Vereins.

Darüber hinaus brachte sie sich weit über ihre eigentliche Aufgabe hinaus ein: als Übersetzerin, Dolmetscherin, Programmgestalterin und Begleiterin zahlreicher Begegnungen zwischen den Partnerstädten. Mit ihrer freundlichen, ausgeglichenen und zugewandten Art war sie sowohl in Moers als auch in Ramla eine geschätzte Persönlichkeit. Sie knüpfte Freundschaften über Ländergrenzen hinweg und pflegte diese mit großer Verlässlichkeit. Für viele Menschen war sie ein Gesicht der Städtepartnerschaft und eine wichtige Ansprechpartnerin.

Betroffenheit auch in Israel
„Mit Doris verlieren wir nicht nur eine engagierte Mitstreiterin, sondern auch einen Menschen, der die Städtepartnerschaft über Jahrzehnte hinweg mit Herz und persönlicher Verbundenheit bereichert hat. Ihr Einsatz verdient unsere besondere Anerkennung und Würdigung“, sagt Christoph Fleischhauer, Vorstandsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Partnerschaftsvereins.

Auch in Ramla hat die Nachricht vom Tod von Doris Kürbis große Betroffenheit ausgelöst. Ramlas Bürgermeister Michael Vidal würdigt ihr Wirken mit bewegenden Worten: „Wir haben die Nachricht von Doris' Tod mit großer Trauer aufgenommen. Über die Jahre lernten wir eine hingebungsvolle, fürsorgliche und geachtete Frau kennen, die maßgeblich zur besonderen Beziehung zwischen Moers und Ramla beigetragen hat. Doris war eine treue Partnerin, eine geschätzte Freundin und eine Brücke zwischen unseren Gemeinden.“ 

Moers: Rechtzeitig vor den Sommerferien neuen Ausweis beantragen
Lange dauert es nicht mehr bis zu den Sommerferien: Deshalb empfiehlt die Stadt Moers allen Bürgerinnen und Bürgern, die Gültigkeit ihrer Ausweis- und Reisedokumente frühzeitig zu kontrollieren. Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass benötigt, sollte rechtzeitig einen Termin beim Bürgerservice vereinbaren.

Alternativ besteht montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 10 Uhr auch die Möglichkeit, ohne Termin vorbeizukommen. Dabei kann es jedoch insbesondere in den Wochen vor Ferienbeginn zu längeren Wartezeiten kommen. Passfotos können direkt im Rathaus an einem Selfservice-Terminal aufgenommen werden. 

Nach der Antragstellung werden die Dokumente von der Bundesdruckerei gefertigt. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel etwa vier Wochen. Aufgrund des erfahrungsgemäß erhöhten Antragsaufkommens vor der Reisezeit sind jedoch auch längere Lieferzeiten möglich. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass keine Kinderreisepässe mehr ausgestellt werden. D

eshalb benötigen auch Kinder für Auslandsreisen ein reguläres Ausweisdokument, dessen rechtzeitige Beantragung entsprechend eingeplant werden sollte. Terminvereinbarungen können telefonisch unter 0 28 41 / 201-666 oder online vereinbart werden. Die mitzubringenden Unterlagen für die jeweiligen Ausweisdokumente sind ebenfalls im Bereich ‚Dienstleistungen‘ nachzulesen. 

Kleve: Die Cleveland Bigband am Sonntag unter freiem Himmel erleben
Am Sonntag ist die Cleveland Bigband zu Gast im Forstgarten. Am Sonntag, den 14. Juni 2026, lädt die Stadt Kleve um 15:00 Uhr zum nächsten Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist die Cleveland Bigband der Kreismusikschule Kleve, die mit ihrem vielseitigen Repertoire und ihrer mitreißenden Spielfreude für einen musikalischen Nachmittag unter freiem Himmel sorgen wird. Der Eintritt ist frei.

Die Cleveland Bigband ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der regionalen Musikszene und zählt zu den renommierten Ensembles der Kreismusikschule Kleve. Unter der Leitung von Frank Hendricks vereinen sich talentierte Musikerinnen und Musiker verschiedener Altersgruppen zu einem Klangkörper, der weit über die Kreisgrenzen hinaus für seine energiegeladenen Auftritte bekannt ist.

Die besondere Atmosphäre des Forstgartens bildet dabei den idealen Rahmen für das Open-Air-Konzert. Zwischen historischen Bäumen, blühenden Beeten und der Konzertmuschel im Blumenhof können Besucherinnen und Besucher einen entspannten Sonntagnachmittag genießen und hochwertige Live-Musik erleben.

Die Forstgartenkonzerte gehören seit vielen Jahren zu den festen kulturellen Höhepunkten im Veranstaltungskalender der Stadt Kleve. Sie bieten Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern aller Generationen die Gelegenheit, abwechslungsreiche Konzerte in einzigartiger Parkkulisse zu erleben. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden.

Wesel: Daniel Haas liest aus „Einsamsein“
Am 25. Juni 2026 ist Daniel Haas um 19 Uhr zu Gast in der Stadtbücherei Wesel. Der Journalist und Autor liest aus seinem Buch „Einsamsein: Eine Befreiungsgeschichte“.

Das Buch - © Cover Goldmann Verlag - ist Anfang 2026 im Goldmann Verlag erschienen.  Daniel Haas begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung der Einsamkeit, die sich als Leitmotiv durch seine Familiengeschichte zieht.

© Lea Sofia Fichtner

Als er alles verloren hat – seine Eltern durch Suizid, den Job, die Partnerin, Freunde, eine Perspektive für die Zukunft –, hält die Isolation Einzug. Daniel Haas beginnt, Fragen zu stellen und seinem Erbe der Einsamkeit auf die Spur zu gehen: Wie ist dieses Gefühl von Mutter auf Sohn übergegangen? Wann war der Kipppunkt, der ihn nachhaltig zum Straucheln brachte und wie kann er wieder herausfinden. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ vom 22. bis 28. Juni 2026 statt. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) ruft dazu auf, Menschen zusammenzubringen, Begegnungen zu schaffen und über das Thema Einsamkeit zu sprechen.  Die Stadtbücherei stellt an diesem Abend in Kooperation mit der Initiative "foodsharing Wesel" kleine gerettete Snacks bereit.  Die Lesung kann kostenfrei besucht werden; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Moers: Kunst bereichert den Rosengarten  
Der Rosengarten in Moers ist um ein Kunstwerk reicher: Die Stadt Moers hat eine Bronzeskulptur der verstorbenen Moerser Künstlerin Ulrike Räubig als Schenkung erhalten. Die Skulptur mit dem Titel ‚Demut‘ wurde nun an ihrem neuen Standort im Rosengarten aufgestellt.

Der städtische Fachdienst Freiraum- und Umweltplanung ließ dafür einen passenden Natursteinsockel anfertigen. Die Aufstellung wurde durch die Hanns-Albeck-Stiftung gefördert. Ein Hinweisschild mit dem Namen der Künstlerin sowie dem Titel der Skulptur wird in den kommenden Wochen ergänzt. Mit ‚Demut‘ bleibt das künstlerische Schaffen von Ulrike Räubig im öffentlichen Raum sichtbar und bereichert die Parkanlage um einen weiteren kulturellen Akzent.

(Foto: pst) Der Roseng


Nächstes Reparatur-Cafè in St. Ida am 17. Juni
Die Lebensdauer von Alltagsgegenständen zu verlängern spart Geld und Ressourcen. Beim nächsten Reparatur-Café im Pfarrheim St. Ida (Eicker Grund 102) am Mittwoch, 17. Juni, von 16 bis 18.30 Uhr helfen ehrenamtlich Tätige wieder beim Instandsetzen und Reparieren von Elektrogeräten, Holzobjekten, Textilien und Fahrrädern.

Außerdem leisten sie Hilfestellung beim Umgang mit PC, Laptop, Tablet und Smartphone sowie bei der Installation von Apps. Die letzten Reparaturen werden um 18 Uhr angenommen, damit noch genug Zeit für die Wiederherstellung bleibt. Wie immer gibt es in gemütlicher Atmosphäre Kaffee, Kuchen und Wasser für alle Gäste.

Das Reparatur-Café ist eine Zusammenarbeit des Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe Moers. Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de 


Moers: Nacht der Geschichte 2026 - Streifzug durch Altstadt, Neustadt, Schloss und Park
„Sie können sich nicht vorstellen, was hier alles passiert ist“: Erzählungen lauschen, Anekdoten hören und Kurioses entdecken, heißt es bei der „Nacht der Geschichte“ am 12. Juni 2026 um 19 Uhr in Moers. Wo stand eigentlich das Moerser Mattorn? Fuhren wirklich Kohlezüge über die Steinstraße? Welche Geschichte verbirgt sich am Pumpeneck, dem alten Landratsamt, am Rosarium oder rund ums Moerser Schloss? 

Die Auswahl an Geschichtsstationen bei der 8. Auflage der „Nacht der Geschichte“ ist vielfältig, abwechslungsreich und spannend. Insgesamt 15 Stationen werden vom Grafschafter Museums- und Geschichtsverein in Moers e.V. und dem Grafschafter Museum in Kooperation mit den Moerser Stadtführern und der Wirtschaftsförderung der Stadt Moers angeboten. 

Bei einer ca. 90-minütigen Rundreise durch Zeit und Raum, können die Besucher und Besucherinnen zwischen 3 Rundgängen mit jeweils 5 Geschichtsstationen auswählen.  Weitere Geschichtsstationen sind u.a. das Peschkenhaus, der Königliche Hof, das Mahnmal für die Moerser Opfer der Shoa oder der beliebte Moerser Altmarkt.

Foto: Bettina Engel-Albustin, fotoagentur-ruhr moers

Zum 2. Mal ist auch das Ensemble des Schlosstheater Moers mit einer Station dabei: Im Umfeld der ehemaligen "PrivatAnstalt für Gemütskranke in Moers" gehen die Schauspieler und Schauspielerinnen der Frage nach den Ursprüngen künstlerischer Gestaltung nach. Karten sind ab dem 30. April für 15 Euro im Grafschafter Museum des Moerser Schlosses (Telefon: 0 28 41/ 201-6 82 00) erhältlich.

Da in den letzten Jahren die Karten rasch vergriffen waren, empfehlen die Veranstalter, sich frühzeitig um Karten zu kümmern. Der kulinarische Abschluss der Veranstaltung, ist im Kartenpreis enthalten und findet im Grafschafter Musenhof des Grafschafter Museums statt.

Für das leibliche Wohl wird durch ehrenamtliche Mitglieder des Grafschafter Museums- und Geschichtsverein in Moers e.V. gesorgt. Ab 20.30 Uhr: Kulinarischer Ausklang im Grafschafter Musenhof Tickets: 15 Euro zzgl. Getränkeverzehr (Die Kartenanzahl ist begrenzt) Kartenvorverkauf im Grafschafter Museum, Telefon: 0 28 41 / 201-6 82 00, Kastell 9, 47441 Moers



NRW: Geburtenrückgang setzt sich 2025 das vierte Jahr in Folge fort
* 2025 wurden in NRW rund 148.000 Kinder geboren
* Höchster Geburtenanstieg entgegen dem NRW-Trend in Gelsenkirchen, Bonn und im Kreis Olpe
* Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit

In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2025 mit 147.959 Kindern 3,1 % weniger Babys geboren als ein Jahr zuvor (2024: 152.688). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, setzt sich der Rückgang der Geburtenzahlen das vierte Jahr in Folge fort. Weniger Geburten gab es zuletzt im Jahr 2013, als 146.400 Kinder zur Welt kamen.



Geburtenanstieg entgegen dem NRW-Trend in 6 Kreisen bzw. kreisfreien Städten In 6 Kreisen und kreisfreien Städten kamen – entgegen dem Trend im Landesschnitt – im Jahr 2025 mehr Kinder zur Welt als ein Jahr davor. Die höchsten Anstiege der Geburtenzahl konnten in Gelsenkirchen mit 2,5 %, in Bonn mit 2,3 %, sowie im Kreis Olpe mit einem Plus von 1,6 % verzeichnet werden. 

Die größten Rückgänge gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis (−10,5 %), in Bottrop (−9,4 %) sowie im Kreis Siegen-Wittgenstein (−8,9 %). Gut 70 % der Mütter besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit Bei 70,7 % der Neugeborenen besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit.

Mütter mit ausländischer Staatsangehörigkeit waren am häufigsten Syrerinnen (4,5 %), Türkinnen (3,0 %) oder Rumäninnen (1,9 %). Insgesamt wurden 43.298 Kinder von ausländischen Müttern in NRW geboren.

8 900 Deutsche zogen 2025 in die Vereinigten Staaten
Die Vereinigten Staaten richten in diesem Jahr zusammen mit Kanada und Mexiko die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer aus. Als Auswanderungsziel haben die Vereinigten Staaten zuletzt an Beliebtheit eingebüßt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zogen 2025 knapp 8 900 Deutsche in die USA.

Mit Ausnahme der infolge der Corona-Pandemie von Reisebeschränkungen geprägten Jahre 2020 und 2021 sank die Zahl der deutschen Auswanderinnen und Auswanderer in die Vereinigten Staaten damit auf den tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre. 2005 hatten noch knapp 13 600 Deutsche ihren Wohnsitz dorthin verlagert. Die Fortzüge in die USA lagen 2025 damit gut ein Drittel (-35 %) unter denen von 2005.



Immer weniger Deutsche ziehen nach Kanada, mehr nach Mexiko
Beim zweiten Gastgeberland Kanada zeigt sich ein ähnliches Bild: 2025 zogen gut 1 800 Deutsche in das Land – weniger waren es in den vergangenen 20 Jahren nur in den Pandemie-Jahren 2020 und 2021. Gegenüber 2005 ist die Zahl der deutschen Auswanderinnen und Auswanderer um 39 % gesunken.

Damals hatten gut 3 000 Deutsche ihren Wohnsitz nach Kanada verlagert. Das dritte Gastgeberland Mexiko wird bei deutschen Auswanderinnen und Auswanderern hingegen beliebter: Dorthin zogen 2025 rund 800 Deutsche, 20 Jahre zuvor waren es noch knapp 600 (+43 %).

 Mehr Deutsche ziehen in die USA, Kanada und Mexiko als umgekehrt
Im Jahr 2025 sind mehr Deutsche von Deutschland in eines der drei Gastgeberländer dieser Fußball-WM gezogen als umgekehrt. In die USA wanderten netto (Differenz aus Fortzügen von Deutschen aus Deutschland und Zuzügen von Deutschen nach Deutschland) knapp 1 400 Deutsche ab, nach Kanada waren es rund 400.

Die Fortzüge von Deutschen nach Mexiko übertrafen die Zuzüge von dort ebenfalls, wenn auch nur um wenige Fälle. Mehr als eine halbe Million Deutsche leben in den USA Insgesamt lebten 2024 nach Angaben des United States Census Bureau knapp 519 200 Deutsche in den Vereinigten Staaten. In Kanada gab es laut Zensus 2021 rund 126 500 Deutsche, in Mexiko waren es laut dortigem Zensus 2020 gut 7 600.

NRW: Außenhandel mit den arabischen Golfstaaten in den vergangenen 10 Jahren deutlich gestiegen
* Insgesamt wurden Waren im Wert von 2,9 Milliarden Euro exportiert – Exporte nahmen um mehr als 11 % zu - Importe um 104 %
* Mehr als die Hälfte der Exporte gingen in die Vereinigten Arabischen Emirate
* Wichtigste Handelsgüter waren Rohre und Aluminium

Der Warenhandel zwischen Nordrhein-Westfalen und den arabischen Golfstaaten ist in den letzten 10 Jahren gewachsen. Nach vorläufigen Daten wurden 2025 Waren im Wert von 2,9 Milliarden Euro aus Nordrhein-Westfalen in die arabischen Golfstaaten (Bahrain, Katar, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate) exportiert.

Das entspricht einem Zuwachs von 11,3 % gegenüber dem Jahr 2015 (damals: 2,61 Milliarden Euro). Die Importsumme zeigt mit 860 Millionen Euro sogar einen Zuwachs von 104 % (damals: 421 Millionen Euro). Insgesamt macht der Warenhandel mit den arabischen Golfstaaten ca. 1,3 % des Gesamthandels bei den Exporten und ca. 0,3 % bei den Importen aus.



Vereinigte Arabische Emirate wichtigster Handelspartner in der Golfregion Im Jahr 2025 gingen über 52 % der gesamten Exporte an die Golfstaaten in die Vereinigten Arabischen Emirate (ca. 1,5 Milliarden Euro). Darauf folgten mit ca. 1,0 Milliarden Euro die Warenexporte nach Saudi-Arabien. Mit 3,3 Millionen Euro und einem Anteil von 1,1 % wiesen die Exporte in den Oman die niedrigsten Exportwerte in die Golfstaatenregion aus.  

Bei den Importen belegten ebenfalls die Vereinigten Arabischen Emirate mit einer Importsumme von 334 Millionen Euro und einem Anteil von ca. 39 % den ersten Platz. Mit ca. 26 % und einer Importsumme von 221 Millionen Euro belegte Saudi-Arabien den zweiten Platz. Kuwait folgte mit einer Importsumme von 1,8 Millionen Euro und einem Anteil von 0,2 %.

Wichtigste Exportgüter waren Rohre mit kreisförmigem Querschnitt – Aluminium wurde am meisten importiert Ungefähr 16,9 % (490 Millionen Euro) der Gesamtexporte in die arabischen Golfstaaten waren im Jahr 2025 Rohre mit kreisförmigem Querschnitt. Darauf folgten Gaskompressoren, Ventilatoren und Luftabzugshauben mit einem Anteil von ca. 6,9 % und einer Exportsumme von rund 200 Millionen Euro.

Vor 10 Jahren waren es mit einem Anteil von 6,7 % (175 Millionen Euro) Bleche und Bänder aus Aluminium und mit knapp 5 % Armaturen, Ventile für Rohre und Schlauchleitungen (129 Millionen Euro).  Auf Seite der Importe wurden zu ca. 45 % Aluminium im Wert von 389 Millionen Euro importiert.

Mit 107 Millionen und einem Anteil von 12,5 % folgten Wasserstoff und Edelgase. Aluminium war auch 2015 mit 184 Millionen Euro und einem Anteil von 43,7 % das wichtigste Importgut. Rohöle folgten mit einem Anteil von 13,7 % im Gesamtwert von 57,7 Millionen Euro. 

Stromerzeugung im 1. Quartal 2026 mehrheitlich aus erneuerbaren Quellen
• Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien steigt um 13,9 %, konventionelle Stromerzeugung sinkt um 1,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal
• Insgesamt 6,0 % mehr Strom ins Netz eingespeist als im Vorjahresquartal • Stromexporte steigen um 20,4 %, Stromimporte sinken um 15,5 % – Deutschland damit erstmals seit dem 4. Quartal 2023 wieder Netto-Exporteur von Strom

Im 1. Quartal 2026 wurden in Deutschland 126,6 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert und in das Stromnetz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 6,0 % mehr Strom als im 1. Quartal 2025 (119,5 Milliarden Kilowattstunden).

Mehr als die Hälfte des inländisch erzeugten Stroms (53,3 %) stammte aus erneuerbaren Energieträgern. Insgesamt stieg die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen gegenüber dem Vorjahresquartal um 13,9 % auf 67,5 Milliarden Kilowattstunden.

Im 1. Quartal 2025 hatte der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen bei 49,6 % gelegen. Demgegenüber sank die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,8 % auf 59,1 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 46,7 % an der gesamten inländischen Stromproduktion (1. Quartal 2025: 50,4 %).



Mehr Strom aus Windkraft nach außergewöhnlich windarmem Vorjahresquartal
Der Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im 1. Quartal 2026 lag vor allem an einer deutlichen Zunahme der Stromerzeugung aus Windkraft. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Stromproduktion aus Windkraft um 28,8 % auf 42,8 Milliarden Kilowattstunden, wodurch ihr Anteil am gesamten inländisch produzierten und eingespeisten Strom auf 33,8 % stieg (1. Quartal 2025: 27,8 %).

Windkraft war damit im 1. Quartal 2026 weiterhin der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung. Im langfristigen Vergleich war die Stromerzeugung aus Windkraft im 1. Quartal 2026 allerdings durchschnittlich, die maßgebliche Ursache für den deutlichen Anstieg im Vorjahresvergleich war ein außergewöhnlich windarmes 1. Quartal 2025.

Im Gegensatz zur Windenergie sank die Stromerzeugung aus Photovoltaik im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,4 % auf 10,3 Milliarden Kilowattstunden. Damit sank ihr Anteil am gesamten Strommix auf 8,1 % (1. Quartal 2025: 9,3 %).

Weniger Strom aus Kohle, mehr aus Erdgas
Bei den konventionellen Energien sank die Stromerzeugung aus Kohle im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,1 % auf 30,5 Milliarden Kilowattstunden. Damit erreichte Strom aus Kohle einen Anteil von 24,1 % an der gesamten inländischen Stromerzeugung (1. Quartal 2025: 26,9 %) und blieb der zweitwichtigste Energieträger in der Stromerzeugung.

Die Stromproduktion aus Erdgas stieg im Vorjahresvergleich um 3,2 % auf 25,4 Milliarden Kilowattstunden. Aufgrund der insgesamt gestiegenen erzeugten und eingespeisten Strommenge sank der Anteil von Erdgas am Strommix dennoch leicht auf 20,0 % (1. Quartal 2025: 20,6 %).

Mehr Stromexporte als -importe
Im 1. Quartal 2026 verzeichnete Deutschland einen Rückgang der Stromimporte um 15,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Insgesamt wurden 16,4 Milliarden Kilowattstunden Strom importiert (1. Quartal 2025: 19,4 Milliarden Kilowattstunden).

Die Stromexporte stiegen dagegen deutlich, um 20,4 % auf 19,5 Milliarden Kilowattstunden (1. Quartal 2025: 16,2 Milliarden Kilowattstunden). Mit einem Exportüberschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden war Deutschland erstmals seit dem 4. Quartal 2023 wieder Nettoexporteur von Strom über ein gesamtes Quartal.


Halbzeit bei der Klever Birne: Bewerbungsphase endet am 30. Juni 2026.
Die Stadt Kleve und die Hochschule Rhein-Waal suchen zum vierten Mal in Folge im Rahmen des Wettbewerbs Klever Birne Ideen für nachhaltige Maßnahmen in und um Kleve. Interessierte haben noch bis Ende des Monats Zeit, Ideenskizzen einzureichen und damit bis zu 2.000 € zu gewinnen.

Noch bis Ende Juni sind Bewerbungen für die Klever Birne möglich. Foto: HSRW/Luisa Rottes.

Bürger*innen, private Gruppen, Studierende, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Vereine, Start-ups und Institutionen sind eingeladen, sich mit Ideen für eine nachhaltigere Zukunft zu bewerben. Erstmals in diesem Jahr wird ein eigener Schulpreis vergeben, gesponsert von FLUXANA GmbH & Co. KG und Omexom Smart Technologies GmbH. Eingeladen zur Teilnahme sind allgemeinbildende Schulen aus dem gesamten Gebiet des Kreises Kleve – von Aldekerk bis Uedem, von Grundschule bis Berufskolleg.

Die Spielregeln sind einfach: Was zählt, ist die Idee. Die Projektumsetzung erfolgt in Kleve oder in der Kategorie Schulpreis im Kreis Kleve. Die Idee beschäftigt sich mit einem der 17 Nachhaltigkeitsziele, d. h. sie hat mindestens einen ökologischen, wirtschaftlichen oder sozialen Bezug. Zur Bewerbung können Interessierte unter www.kleverbirne.de das Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen und bis zum 30. Juni per E-Mail abschicken.

Neben drei Preisen, die mit Geldbeträgen in Höhe von 1.000 € bis 2.000 €, und einer Urkunde ausgestattet sind, winkt auch der Gewinn eines Publikumspreises und in diesem Jahr erstmals der Schulpreis für Kreis Klever Schulen, dotiert mit 1.000 €.

Mehr Informationen und Inspiration aus den vergangenen Jahren sind unter www.kleverbirne.de verfügbar.

Hintergrund
Der Ideenwettbewerb „Klever Birne“ ist eine Kooperation vom Projekt TransRegINT der Hochschule Rhein-Waal mit der Stadt Kleve. Der Nachhaltigkeitspreis wurde erstmals im Jahr 2023 vergeben. Ziel ist es unter anderem, die Menschen in Kleve und Umgebung für Themen der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und Innovationsthemen zu identifizieren.
Mit dem Projekt ‚TransRegINT - Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe‘ hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten.

Gefördert wird das Projekt durch das Programm ‚Innovative Hochschule‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Diese Förderinitiative unterstützt Hochschulen dabei, aus Forschungserkenntnissen kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden.

Bis Ende 2027 wird ‚TransRegINT‘ mit Fördergeldern in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gefördert. Dies ermöglicht es, Lösungen zu erarbeiten, um die Zukunft in der Region im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu gestalten.


Kinder im Fokus: Internationaler Kindertag und Klever Kinderfest
Am 14. Juni 2026 freut sich das Team des Kinderfestes wieder auf einen bunten Tag im Klever Tiergarten. Der Juni steht in Kleve ganz im Zeichen der Kinder und Kinderrechte. Neben dem Internationalen Kindertag am 1. Juni 2026 findet am 14. Juni 2026 das alljährlich beliebte Kinderfest im Klever Tiergarten statt.

In Deutschland wird der Internationale Kindertag aus historischen Gründen gleich zweimal gefeiert – am 1. Juni und am 20. September. Beide Tage rücken die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft besonders in den Mittelpunkt. Kinder haben ein Recht auf Schutz, Bildung, Mitbestimmung, Gesundheit und ein sicheres Aufwachsen. Diese Rechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention fest verankert und zugleich ein wichtiger Auftrag für Städte und Gemeinden.

Der Internationale Kindertag erinnert daran, dass Kinder nicht nur unsere Zukunft sind, sondern bereits heute ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft. Ihre Stimmen verdienen Gehör, ihre Ideen Raum und ihre Bedürfnisse besondere Aufmerksamkeit. Deshalb ist es wichtig, Kinderrechte nicht nur zu thematisieren, sondern auch im Alltag sichtbar und erlebbar zu machen.

Das Jugendamt der Stadt Kleve setzt sich daher täglich dafür ein, Kindern faire Chancen auf ein gesundes und sicheres Aufwachsen zu ermöglichen, Beteiligungsmöglichkeiten auszubauen und vielfältige Freizeitangebote zu schaffen. Ein sichtbares Zeichen dieses Engagements ist auch in diesem Jahr wieder das Klever Kinderfest.

Kinderfest im Klever Tiergarten am 14. Juni 2026
In diesem Jahr findet das Kinderfest am Sonntag, 14. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr im Klever Tiergarten statt und knüpft damit unmittelbar an die Botschaft des Internationalen Kindertages an: Kinder sollen im Mittelpunkt stehen, Gemeinschaft erleben und ihre Stadt aktiv mitgestalten können. Mehr als 100 haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus der Kinder- und Jugendarbeit wirken an der Veranstaltung mit und sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.

Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf zahlreiche Bastelaktionen, Spiele, Mitmachangebote und weitere Attraktionen freuen. Der Eintritt zum Tiergarten ist an diesem Tag frei, um allen Interessierten einen Besuch des Kinderfestes zu ermöglichen. Während das Kinderfest um 17:00 Uhr endet, bleibt der Tiergarten regulär bis 18:00 Uhr geöffnet.

Da erfahrungsgemäß mit einem hohen Besucherandrang gerechnet wird, empfiehlt das Kinderfestteam die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad. Zudem bittet das Team um etwas Geduld im Eingangsbereich, da bei hohem Andrang ggfs. Wartezeiten entstehen können. An dem Tag können die folgenden Parkplätze für den Besuch des Kinderfestes genutzt werden: Tiergarten, Forstgarten, Hagebaumarkt, Kaufland und Gesamtschule am Forstgarten.

Die Stadt Kleve bittet alle Besucherinnen und Besucher, ausschließlich ausgewiesene Parkplätze zu nutzen. Das Parken auf Grünflächen und entlang der Tiergartenstraße (B9) ist nicht gestattet und kann mit Verwarngeldern geahndet werden.

Diese Parkplätze können zum Kinderfest 2026 genutzt werden

Stadt Moers startet Planungswettbewerb ‚Weißes Haus‘
Den offiziellen Startschuss zum Planungswettbewerb ‚Weißes Haus‘ haben die Beteiligten am Mittwoch, 27. Mai, gegeben. In dem Gebäude und dem geplanten Anbau soll in den nächsten Jahren die neue Heimat des Schlosstheaters Moers entstehen.

STM-Intendant Jakob Arnold, Sabine Kasper-Wiesner (Leiterin Zentrales Gebäudemanagement der Stadt Moers), zgm-Projektleiterin Christiane Gradel, Bürgermeisterin Julia Zupancic und STM-Intendant Daniel Kunze (v.l.) freuen sich über den Start zum Planungswettbewerb ‚Weißes Haus‘. Dort soll die neue, klimaneutrale Spielstätte entstehen. (Foto: pst)

An dem Tag fanden die Auslosung der Architekturbüros, die Entwürfe für das Projekt einreichen dürfen, und die erste Sitzung des Preisgerichts statt. Es besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung, Politik und des Schlosstheaters. Hinzu kommen Architekturexpertinnen und -experten.

Für die Teilnahme an dem Wettbewerb hatten sich 205 Büros beworben. Nach der Sichtung sind alle 205 Architekturbüros in der Lostrommel gelandet, wovon 18 gezogen wurden. 20 Nachrücker kommen hinzu. Die Büros stammen vor allem aus Deutschland und zum Teil aus anderen Staaten der Europäischen Union.

Die Auslosung ist seit Kurzem nach EU-Recht vorgeschrieben.
Bund und Land haben 26 Millionen Euro an Fördermitteln in Aussicht gestellt
Die Ziehung hat Bürgermeisterin Julia Zupancic unter Aufsicht von Mitarbeitenden der städtischen Vergabestelle und der örtlichen Rechnungsprüfung übernommen.

Vor dem Start des Verfahrens war eine Genehmigung der Architektenkammer nötig. Für Oktober ist eine Preisgerichtssitzung vorgesehen, in der die ersten drei Plätze der eingereichten Entwürfe festgelegt werden. Danach stellt die Stadt Moers die Arbeiten aus, damit sich die Bürgerinnen und Bürger ein Bild von den Ideen machen können. Auch der Rat und seine Fachausschüsse werden sich damit befassen. 

Später geht es in die Verhandlungen und in die eigentliche Vergabe. Erst wenn der präferierte Entwurf feststeht, kann die Stadt Moers die Fördermittel bei Bund und Land beantragen. Insgesamt 26 Millionen Euro sollen von dort fließen. Das Sanierungs- und Bauprojekt ist auf rund 30 Millionen Euro geschätzt.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude soll später klimaneutral mit entsprechend günstigen Betriebskosten sein. Die Zuständigkeit für das gesamte Projekt hat das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers.  

Kleve: Feierlicher Abschluss der Prozesskette Nachhaltigkeit NRW in Dortmund
Feierlicher Projektabschluss in Dortmund: Ende Mai nahm eine Delegation der Stadt Kleve an der offiziellen Abschlussveranstaltung der „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ teil. Im Rahmen des Landesprojekts, das vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes gefördert wurde, arbeitete Kleve drei Jahre an wichtigen Grundlagen der nachhaltigen Stadtentwicklung.

In Dortmund wurde der Projektabschluss der "Prozesskette Nachhaltigkeit NRW" gefeiert. Auch eine Delegation der Stadt Kleve nahm teil. Bild: © LAG 21 NRW/Martin Magunia

Unterstützt wurde sie dabei von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 (LAG 21). Im Rahmen des Projekts wurde zunächst eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Schwanenstadt aufgestellt und anschließend der erste Nachhaltigkeitsbericht erarbeitet. Beide Dokumente verankern den Grundsatz der Nachhaltigkeit dauerhaft als strategisches Handlungsprinzip für das Verwaltungshandeln und die Stadtentwicklung.

Mit der partizipativ erarbeiteten Nachhaltigkeitsstrategie werden soziale, ökonomische und ökologische Zielsetzungen in einem einzigen Strategiepapier vereint. Die Nachhaltigkeitsstrategie enthält neben strategischen und operativen Zielen auch konkrete Maßnahmen mit einer klaren Zuordnung personeller, zeitlicher und finanzieller Ressourcen. Dadurch ist die Strategie ein wertvolles Werkzeug zur effektiv und zielführend ausgerichteten Stadtentwicklung.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 baut auf der Strategie auf und liefert Transparenz über den Status quo. Er folgt dem bundesweiten Standard BNK 2.0 und den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen. Kennzahlen und Indikatoren machen Fortschritte messbar. Verknüpft ist der Bericht mit dem städtischen Produkthaushalt, dessen Leistungen seit 2024 systematisch den Nachhaltigkeitszielen zugeordnet werden. Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Stadt Kleve im Rahmen der Prozesskette Nachhaltigkeit NRW gibt es auf: www.kleve.de/nachhaltigkeitsstrategie 

Moers: Wanderung zeigt Nutzen von Wildkräutern
Sie sind lecker und gesund: Rund um Wildkräuter dreht sich eine kleine Wanderung am Dienstag, 9. Juni, um 18 Uhr. Treffpunkt ist vor dem Sportplatz GSV/MTV am Solimare, Filder Straße 148. Anne-Rose Fusenig entdeckt mit den Teilnehmenden am Moersbach essbare Wildkräuter.

Die Gruppe verkostet die heilsamen und leckeren Pflanzen bei einer späteren Einkehr. Auch ein ‚Gesundheitsbad‘ am fließenden Gewässer unter besonderen Bäumen gibt es bei dem Rundgang.   

Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person 12 Euro. Verbindliche Anmeldungen nimmt die Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.


vhs Moers -Kamp-Lintfort: vhs bietet Kochkurs für pflegende Angehörige
Einen besonderen Kochkurs speziell für pflegende Angehörige bietet die vhs Moers -Kamp-Lintfort am Montag, 15. Juni, ab 10.30 Uhr an. In der vhs-Küche in Kamp-Lintfort, Wiesenbruchstraße 80, lernen die Teilnehmenden unter dem Motto ‚gesund – lecker – schnell‘ praktische Rezepte kennen, die ganz einfach zuzubereiten sind.

Außerdem gibt es an diesem Termin Gelegenheit zum Austausch und zum Durchatmen. Der Kurs ist kostenlos und Teil einer Reihe, dessen Termine einzeln oder als Paket gebucht werden können. Die Kochkursreihe ist Teil des Projektes „gesund pflegen“ und wird gefördert durch das GKV Bündnis Gesundheit Eine vorherige Anmeldung für den Kochkurs ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201-565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Herbert Knebels Affentheater: Voll Karacho
Auch nach 37 Jahren geben die alten Herren von Herbert Knebels Affentheater keine Ruhe und stehen noch voll im Saft. Darum geht‘s mit “VOLL KARACHO!“ - so der neue Programmtitel – wieder auf Tour. 

Nachdem der Trainer beim ausschweifenden Tourleben nicht mehr mithalten konnte und sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat, warten die alten Haudegen, Herbert Knebel, Ozzy Ostermann und Ernst Pichel, mit einem Programm der internationalen Spitzenklasse auf.

Dabei wird das Affentheater-Ensemble unterstützt von drei Musikern der internationalen Spitzenklasse: An den Blasrohren, Tomek und Ludek, und an der Schießbude, „Bumm-Bumm“-Roy aus Remscheid. Leute, da bleibt kein Auge trocken! Ein Programm, gespickt mit heißen Rhythmen und coolen Gags. Das will natürlich jeder sehen, der es noch nicht gesehen hat.

Achtung: Jetzt schon nur noch wenige Restkarten! Deshalb: Ab zum nächsten Ticketshop! Und zwar mit “VOLL KARACHO!“" Gefördert durch die Sparkasse am Niederrhein und ENNI   Zu den Tickets.
Veranstaltungsdatum 13.06.2026 - 20:00 Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI Eventhalle, Filder Straße 142, 47447 Moers.

Moers: Elysia Yogafestival
Das Elysia Yogafestival bietet Yoga in allen Facetten: über 20 Kurse und Workshops rund um Yoga, Ayurveda, Gesundheit und Energie, tief berührende Meditationen, Soundbäder, Klangreisen und Live-Musik. 


Alle sind willkommen, um gemeinsam die Vielfalt des Yoga zu feiern. Unsere ausgewählten Yogalehrer und Yogalehrerinnen - überwiegend aus der Region - begleiten Dich mit Erfahrung, Präsenz und Herzenswärme.

Veranstaltungsdatum 14.06.2026 - 10:00 Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Eurotec-Ring 15, 47445 Moers. Veranstalter Eurotec Looop, Eurotec-Ring 15, 47445 Moers.

Moers: Rund um den Königlichen Hof
Auf einem Rundgang um den Königlichen Hof kommt die abwechslungsreiche und spannende Entwicklung des alten und neuen Verkehrs-, Geschäfts- und Schulzentrums zur Sprache.

Wichtige und umkämpfte städtebauliche Projekte der Zwischen- und Nachkriegszeit stehen im Mittelpunkt, z.B. der im Zuge der Altstadtsanierung autogerechte Umbau der Stadtmitte in den 1970er Jahren und die Problematik heutiger Planungen.

Geführt von Dr. Wilfried Scholten. Treffpunkt: Busbahnhof Königlicher Hof Kosten: 9 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen
Veranstaltungsdatum 14.06.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Busbahnhof Königlicher Hof

Moers: Ein Tag der Stille mit der Jahreslosung 2026
In der wohltuenden Atmosphäre des Kloster Steyl nehmen Sie sich Zeit, um innezuhalten, sich neu auszurichten und das Wesentliche wieder in den Blick zu nehmen.

Mitten im Jahr innehalten, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen: Dazu lädt Sie das Bildungswerk FRIEDA des Kirchenkreises Moers herzlich zu einem besonderen Tag der Stille ein. - Foto Bildungswerk FRIEDA

Impulse, Übungen zur Körperwahrnehmung sowie Zeiten des Sitzens in der Stille begleiten diesen Tag und eröffnen Raum für Vertrauen, Besinnung und neue Perspektiven.
Kosten: 45 Euro (inkl. Mittag- und Abendessen)
frieda@kirche-moers.de, Telefon: 0 28 41 / 10 01 35
Bildungswerk FRIEDA Kirchenkreis Moers - Evangelisches Bildungswerk FRIEDA E
Veranstaltungsdatum 13.06.2026 - 10:00 Uhr - 18:30 Uhr. Veranstaltungsort Mühlenstraße 20, 47441 Moers.

Moers: Schilflieder - Konzert und Lesung - Trio Ariadne
Werke von Klughardt, Clara und Robert Schuman und Dichtungen von Nikolaus Lenau Horn und Oboe, die zu den schwersten und schönsten Blasinstrumenten gehören und dabei der menschlichen Stimme klanglich am nächsten sind, nutzt das Ensemble Ariadne, um Dichtung und Musik zu einer kongenialen Einheit zu verschmelzen. 

Gedichte von Lenau und Musik von Clara und Robert Schumann zeigen aufs Schönste die Poesie der deutschen Romantik. Inspiration dafür waren August Klughardts Schilflieder, die den gleichnamigen Gedichtzyklus von Nikolaus Lenau in Musik setzen, ohne ihn zu vertonen.

Ein Kunstgenuss mit Musik und Literatur! Myriam Navarri, Oboe Thomas Adrian Mittler, Horn Josefa Schmidt, Klavier  Gefördert durch: Deutscher Musikwettbewerb - Deutscher Musikrat und Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten. Veranstalter Stadt Moers - Moerser Musikschule, Filder Straße 126, 47447 Moers.

Moers: Chorkonzert: Bach - Motetten & Webern - Bagatellen
Am 14. Juni um 17:00 Uhr gastiert der Kammerchor Westfalen unter der Leitung von Lucius Rühl in der Ev. Stadtkirche zu Moers. Auf dem Programm stehen drei Motetten J.S. Bachs verknüpft mit den Bagatellen op. 9 von Anton Webern.

Die so prachtvollen Chorwerke Bachs von Streichern des Ensembles Ondeggiando (Natascha Lenhartz) colla parte mitgestaltet. Bachs Motetten zählen zu der virtuosesten Vokalpolyphonie der Musikgeschichte. Sie wurden noch Jahrzehnte nach seinem Tod in Leipzig von den Thomanern als Bravourstücke aufgeführt und faszinierten u.a. den jungen Mozart, Beethoven, Mendelssohn.

Jene lebendige Überlieferung dieser polyphonen Kunst gab der Wiederbelebung Bachs im 19. Jh. den grundlegenden Impuls. Seither wird in jedem Kompositionsunterricht Bezug zu dieser berauschenden Polyphonie genommen. Zwischen den Motetten spielt Ondeggiando kleine Miniaturen aus der Feder Anton Weberns.

Ausgesprochen kurze Streichquartette, die in ihrem sinnlichen Zauber eine Klangsprache entwickeln, die ganz im Kontrast zur barocken Welt auf das Innere der Seelen anspielt. Webern komponierte sie 1913 und nannte sie ganz unprätentiös ‚Bagatellen‘.

Zu Beginn des Konzertes erklingt ein Satz aus einer Streichersinfonie des Bach-Sohnes Carl Philipp Emmanuel, dessen so geistvolle Musik von Mozart als wegweisend für alles danach verstanden wurde.

Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
BWV 226 Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf (doppelchörige Motette)
BWV 227 Jesu, meine Freude (fünfstimmige Motette)
BWV 228 Fürchte dich nicht (doppelchörige Motette)
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-88)
Streichersinfonie Wq 182/6 E-dur 2.Satz
Anton Webern (1883-1945)
Bagatellen op. 9

Eintritt: 20€, 10€ ermäßigt (Schüler, Studenten, Auszubildende)Vorverkauf: TeeGschendner, Barbara Buchhandlung ab 26.5.2026. Abendkasse:22€, 12€ ermäßigt
Veranstaltungsdatum 14.06.2026 - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Klosterstraße 5, 47441 Moers. Veranstaltungsort Evangelische Stadtkirche

Moers: Baumführung im Schlosspark
Im Schlosspark finden wir viele besondere und exotische Bäume, die zum Teil aus der Entstehungszeit um 1836 stammen. Bei der Erkundung erfahren wir mehr über ihren besonderen Wert für die Menschen und genießen die Atmosphäre im Grünen. Geführt von Anne-Rose Fusenig. Kosten: 9 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen
Veranstaltungsdatum 14.06.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Eingang Schloss .VeranstalterStadt- und Touristinformation Moers, Kirchstraße 27a/b, 47441 Moers.

Moers: Tag der Landwirtschaft
Freuen Sie sich auf ein Familienfest mit landwirtschaftlichen Maschinen und Projekten. Veranstaltungsdatum 14.06.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastellplatz 47441 Moers. Veranstalter Kreisbauernschaft Wesel e.V., Adresse Stralsunder Straße 21, 46483 Wesel.

Moers: Selbsthilfegruppe Lungenkrebs Netzwerk Krefeld/Moers
  seit rund anderthalb Jahren im Krankenhaus Bethanien Moers aktiv
Ein Ort für Austausch, Verständnis und „echte Menschen“
An jedem zweiten Mittwoch im Monat trifft sich die Lungenkrebs Selbsthilfegruppe Krefeld/Moers in der Cafeteria des Krankenhauses Bethanien Moers. Bereits im Februar 2025 startete das Engagement der Initiatorin Eva Leroy, die ebenfalls von Lungenkrebs betroffen ist. Mittlerweile freut sich die Gruppe über einen festen Stamm von regelmäßig teilnehmenden Betroffenen und immer wieder neuen Gesichtern, die dazustoßen.

„Ich bin froh, dass es diesen festen monatlichen Termin gibt. Er sorgt für eine gewisse Routine und gibt mir Halt“, erklärt Beate Nebel, Patientin im Krankenhaus Bethanien Moers und nahezu seit Beginn Mitglied der Selbsthilfegruppe. „Der Mensch ist ein soziales Wesen. Online-Foren für von Krebs Betroffene sind das eine, in der Gruppe kommen echte Menschen zusammen.

Das Verständnis ist ein anderes. Natürlich haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz individuelle Verläufe, jedoch ist man in den meisten Fällen relativ schnell sehr herzlich verbunden“, betont sie. Tanja Czarnetzki, seit fünf Jahren von Lungenkrebs betroffen, ergänzt: „Das Ganze ist fast wie ein Treffen unter Freundinnen und Freunden. Man fühlt sich verstanden. Thema ist dabei gar nicht immer die Krankheit. Und das ist auch gut so. Es geht um Umzug, Katzen und Co.“, erzählt sie mit einem Lachen.

„Mir persönlich gibt das eine enorme Stärke.“ Diese Ansicht teilt auch Initiatorin Eva Leroy: „Die Treffen und der Austausch bereichern mich persönlich. Wir lachen miteinander, hören uns zu. Einige erzählen von ihren Krankengeschichten, in anderen Momenten sprechen wir über Strategien im Umgang mit der Erkrankung.

Ein Buch, das hierbei ebenfalls unterstützen kann, ist das kostenlose ,Wunderbuch‘ (www.wunderbuch.eu), das ich gemeinsam mit einer anderen Betroffenen und starkem Engagement des Bundesverbandes Selbsthilfe Lungenkrebs e. V. geschrieben habe. Es richtet sich an Menschen, die sich in einer metastasierten Situation befinden und die Kinder haben. Das Buch hilft dabei, mit Angehörigen, den eigenen Kindern und dem übrigen Umfeld ins Gespräch zu kommen – und es zeigt auch, dass man in einer solchen Lage nicht allein ist.“

Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenkrebszentrums Bethanien und Lungenfacharzt, betont: „Die Selbsthilfegruppe Lungenkrebs Netzwerk Krefeld/Moers ist eine extrem wertvolle Einrichtung. Bei Krebs gibt es ganz unterschiedliche Arten mit der Erkrankung umzugehen. Wir haben Betroffene, die vieles mit sich selbst ausmachen. Dann gibt es diejenigen, die darüber kommunizieren und sich mit anderen, die das gleiche Schicksal teilen, austauschen möchten.“

Außerdem seien die Treffen eine gute Möglichkeit zur Wissensvermittlung, wenn man das Ganze aus medizinischer bzw. ärztlicher Sicht betrachte. „Mehrmals jährlich komme ich zu den Treffen und berichte beispielsweise über neue Studienergebnisse oder Therapieansätze aus meiner Praxis als Arzt. Denn Medizin wird immer komplexer und ändert sich beständig.“ Eva Leroy, Tanja Czarnetzki und Beate Nebel stimmen dem zu. Herrn Dr. Kambartels Besuche der Treffen förderten die Arzt-Patienten-Kommunikation und stärkten das Vertrauen. Man fühle sich gut aufgehoben.

Tipps, wie Außenstehende konkret für Betroffene da sein können
Neben den Treffen der Selbsthilfegruppe ist das persönliche Umfeld ein entscheidender Baustein für Betroffene im Umgang mit ihrer Krebserkrankung. Wie Familie, Freundeskreis, oder Kolleg:innen aktiv da sein können, beschreibt Beate Nebel so: „Eine Krebserkrankung ist nicht zwangsläufig ein Todesurteil. Wir wollen am Leben teilhaben. Also melden Sie sich bei Betroffenen – wir wollen trotz Erkrankung Dinge erleben. Bieten Sie sich an für Unternehmungen, einen Kaffee etc.“

Tanja Czarnetzki ergänzt: „Die Anteilnahme der Menschen aus meinem Umfeld gibt mir viel, beispielsweise durch eine Begleitung zu den Untersuchungen. Daraus ziehe ich neue Kraft.“ „Es geht darum, keine Scheu zu haben, einfach konkret und trotzdem mit dem nötigen Fingerspitzengefühl zu fragen: ,Was kann ich tun, was brauchst du gerade?‘ Man darf auch nicht vergessen, dass jede und jeder anders mit einer solchen Erkrankung bei einer nahestehenden Person umgeht und sich das auch ändern kann, gerade dann, wenn eine Erkrankung über längere Zeit besteht“, so Eva Leroy.

Einfach vorbeikommen
An jedem zweiten Mittwoch von 14 bis 16 Uhr trifft sich die Selbsthilfegruppe Lungenkrebs Netzwerk Krefeld/Moers in der Cafeteria des Krankenhauses Bethanien (Bethanienstraße 21, 47441 Moers). Bei Kaffee und Kuchen steht der gemeinsame Austausch im Vordergrund. Eine Anmeldung zu den Treffen ist nicht notwendig.

Die Initiatorin der Selbsthilfegruppe Lungenkrebs Netzwerk Krefeld/Moers Eva Leroy und die Mitglieder Beate Nebel sowie Tanja Czarnetzki.



NRW: Preise für Bier um mehr als 20 % teurer als bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft der Männer
* Preise für Erfrischungsgetränke zwischen November 2022 und Mai 2026 um 22,8 % gestiegen
* Salzgebäck um 28 % teurer geworden
* Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe um 8,7 % günstiger

Die Preise für Bier (+20,8 %) und alkoholfreie Erfrischungsgetränke (+22,8 %) sind in Nordrhein-Westfalen zwischen November 2022 und Mai 2026 deutlich gestiegen. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Starts der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Männer mitteilt, mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im Mai 2026 für verschiedene Produkte rund ums gemeinsame Fußballschauen mehr Geld ausgeben als noch bei der letzten Weltmeisterschaft im November 2022. 

Salzgebäck verteuerte sich überdurchschnittlich
Wer beim Fußballschauen gerne salzige Knabbereien mag, musste im Mai 2026 tiefer in die Tasche greifen als noch im November 2022. Salzgebäck (+28,0 %) und Erdnüsse, Studentenfutter oder ähnliche Snacks (+18,8 %) verteuerten sich im genannten Zeitraum überdurchschnittlich. Auch für Fans von süßen Naschereien sieht es ähnlich aus. 

Süßwaren wurden um 27,9 % teurer angeboten. Die Verbraucherpreise insgesamt sind im selben Zeitraum um 9,3 % gestiegen. Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe wurden günstiger angeboten Die Preise für den Besuch einer Sportveranstaltung sind zwischen November 2022 und Mai 2026 um 8,9 % gestiegen.

Doch nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer spüren Preisentwicklungen seit der letzten Weltmeisterschaft. Für aktive Sportlerinnen und Sportler zeigt sich allerdings ein anderer Trend: Fußballschuhe und andere Spezialsportschuhe sind zwischen November 2022 und Mai 2026 günstiger geworden (–8,7 %).



Preissteigerungen bei Bratwurst und Brötchen seit der Europameisterschaft 2024 Wo zur Weltmeisterschaft 2022 noch Glühwein statt Grillkohle dominierte, verspricht die anstehende Weltmeisterschaft 2026 wieder eine sommerliche Atmosphäre – mit Public Viewing und Grillabenden. Verglichen mit dem letzten großen Sommerturnier – die UEFA-Europameisterschaft 2024 – zeigen sich bei der Preisentwicklung rund ums Thema Grillen unterschiedliche Preisentwicklungen.

So verteuerten sich zwischen Juni 2024 und Mai 2026 Bratwurst um 2,3 % und das frische Brötchen dazu um 7,2 %. Tomaten- oder Gewürzketchup (–11,9 %) und Kartoffeln (–31,8 %), für selbstgemachte Pommes oder als Beilage, wurden hingegen deutlich günstiger angeboten.

NRW-Industrie: Durchschnittlicher Absatzwert von Mineralölerzeugnissen seit 2022 um 43 % gesunken
* Produktion sank 2025 um fast 4 %
* Anteil am bundesweiten Absatzwert sank 2025 auf Zehnjahrestief
* Produktion im 1. Quartal 2026 zum Vorjahr gesunken

Im Jahr 2025 sind 23,4 Millionen Tonnen Mineralölerzeugnisse im Wert von nominal (also nicht preisbereinigt) 8,2 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit weniger Mineralölerzeugnisse wie zum Beispiel Motorentreibstoffe, Heizöle, Kerosin oder gasförmige Kohlenwasserstoffe produziert als im Vorjahr.

Die Absatzmenge war um 951.000 Tonnen bzw. 3,9 % und der nominale Absatzwert um 2,7 Milliarden Euro bzw. 24,5 % niedriger als im Jahr 2024. Gegenüber dem Jahr 2022, dem Jahr des Beginns des Ukrainekrieges, sank die erzeugte Absatzmenge um 11,5 % und der nominale Absatzwert um 49,6 %.

Auf die letzten 10 Jahre bezogen sank die Absatzmenge um 9,3 %, während der Absatzwert dagegen um 5,2 % seit 2015 gestiegen ist. Bei den genannten Mengenangaben handelt es sich um die zum Absatz bestimmten Mengen. Im Jahr 2025 haben 28 der 9.625 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes in NRW Mineralölerzeugnisse hergestellt; der Schwerpunkt der Produktion lag in den Regierungsbezirken Köln und Münster.



Durchschnittlicher Absatzwert je Tonne seit 2022 um 43 % gesunken Der durchschnittliche Absatzwert der in NRW produzierten Mineralölerzeugnisse lag im vergangenen Jahr bei nominal 350 Euro je Tonne. E

r war damit um 96 Euro bzw. 21,4 % niedriger als im Jahr 2024 mit 446 Euro je Tonne. Seit dem, durch den Ukrainekrieg bedingten, Anstieg im Jahr 2022 auf damals 615 Euro je Tonne sank der durchschnittliche Absatzwert deutlich um 265 Euro bzw. 43,1 %.



NRW-Anteil am gesamtdeutschen Absatzwert von Mineralölerzeugnissen erneut gesunken
Bundesweit wurden 2025 Mineralölerzeugnisse im Wert von 27,5 Milliarden Euro zum Absatz produziert. Der Anteil nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert betrug 29,8 % und lag damit auf einem Zehnjahrestief – 2015 hatte der NRW-Anteil noch bei 33,0 % gelegen.

Produktionsrückgang auch im 1. Quartal 2026
Im 1. Quartal 2026 produzierten nach vorläufigen Ergebnissen 24 nordrhein-westfälische Betriebe insgesamt 6,3 Millionen zum Absatz bestimmte Tonnen Mineralölerzeugnisse mit einem nominalen Absatzwert von 2,7 Milliarden Euro.

Damit sank die Menge zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,3 %, während der Wert um 2,7 % stieg. Der durchschnittliche Absatzwert erhöhte sich im Vergleich zum 1. Quartal 2025 um 3,0 % auf 436 Euro je Tonne.


Kinder- und Jugendbefragung 2026: Klare Bedarfe – große Bereitschaft zur Mitgestaltung in Dinslaken

Im Zeitraum vom 9. März bis 15. April 2026 hat die Stadt Dinslaken eine stadtweite Kinder- und Jugendbefragung durchgeführt. Ziel war es, die Bedürfnisse, Interessen und Lebenslagen junger Menschen im Alter von 10 bis 27 Jahren systematisch zu erfassen und die Ergebnisse als Grundlage für den kommenden Kinder- und Jugendförderplan der Stadt zu nutzen. 

Insgesamt nahmen 738 Personen an der Befragung teil. Dies entspricht einer Teilnahmequote von 6,78 Prozent der Gesamtzielgruppe. Besonders hoch war die Beteiligung bei den 14- bis 17-Jährigen mit 14,1 Prozent. Die Ergebnisse spiegeln daher vor allem die Perspektiven schulnaher Jugendlicher wider. 

Die Auswertung zeigt deutliche sozialräumliche Unterschiede: Während Stadtteile wie Hiesfeld und Eppinghoven eine hohe Beteiligung verzeichnen, ist sie in Bereichen wie Blumenviertel, Hagenbezirk, Oberlohberg und Lohberg geringer. Dies weist auf ungleiche Zugänge und Herausforderungen bei der Erreichbarkeit hin. Zugleich wird deutlich, dass ältere Jugendliche unterrepräsentiert sind.

Trotz dieser Einschränkungen gilt die Befragung als aussagekräftig: Die prozentuale Verteilung entspricht weitgehend der Zielgruppe, sodass insbesondere für die Altersgruppe der 10- bis 21-Jährigen verlässliche Rückschlüsse möglich sind. Die Befragung zeigt deutlich, was sich junge Menschen in Dinslaken wünschen. So sollen Angebote möglichst niedrigschwellig, bezahlbar und gut erreichbar sein.

Bei der Frage nach Bedarfen wurden kostenlose Freizeitangebote, öffentliche Treffpunkte, bessere Bus und Bahnverbindungen sowie mehr Events und Sportangebote besonders häufig genannt.  Die wichtigsten Aufenthaltsorte junger Menschen in Dinslaken sind das Zuhause, Treffpunkte bei Freundinnen und Freunden, öffentliche Räume, Sportvereine sowie Orte wie die Neutor-Galerie.

Informationen zu Veranstaltungen erhalten die Jugendlichen vor allem über ihr soziales Umfeld sowie über Social Media. Die Berücksichtigung der Interessen junger Menschen bewerten die Befragten im Durchschnitt mit der Schulnote drei. Das persönliche Wohlbefinden wird überwiegend positiv eingeschätzt, zeigt jedoch eine gewisse Streuung.

Auffällig ist die hohe Bereitschaft zur Mitwirkung. Hier zeigt sich ein deutliches Potenzial für mehr Mitgestaltung. Die Ergebnisse zeigen: Jugendliche wissen, was sie brauchen, und sind bereit, sich einzubringen. Die zentrale Schlussfolgerung lautet daher: Es braucht weniger neue Angebote, sondern vor allem bessere Zugänge, mehr Beteiligungsmöglichkeiten und eine stärkere sozialräumliche Orientierung. Entscheidend sind Angebote mit hoher Reichweite, die viele junge Menschen tatsächlich erreichen. 

Die Kinder- und Jugendbefragung liefert eine Grundlage für eine mögliche Ausrichtung der Jugendhilfe: näher an den Lebenswelten der Jugendlichen, zugänglicher, beteiligungsorientierter und sozialräumlich differenzierter. Die Ergebnisse sollen in weiteren Schritten mit Jugendlichen aus verschiedenen Quartieren besprochen werden. Ebenso sind weitere Befragungen mit Kindern im Grundschulalter geplant.


Wenn 90.000 Menschen feiern, standen sie bereit: Ehrenamtliche DRK-Helfer aus dem Kreis Wesel bei Rock am Ring im Einsatz
Nürburg, Kamp-Lintfort, Sonsbeck, Wesel - Zwölf Ehrenamtliche aus den DRK Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck unterstützten den Sanitätsdienst bei Rock am Ring. Bei Deutschlands größtem Rockfestival sorgten sie gemeinsam mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften für die Sicherheit von rund 90.000 Besuchern.

Während am Nürburgring tausende Fans zu Rock am Ring feierten, sorgten im Hintergrund zahlreiche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dafür, dass Hilfe jederzeit schnell verfügbar war. Für den kompletten Sanitätsdienst bei einem der größten Musikfestivals Deutschlands war das DRK verantwortlich — unterstützt von rund 1.200 bis 1.300 haupt- und ehrenamtlichen Kräften aus dem gesamten Bundesgebiet.

„Zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den DRK-Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck unterstützten den Sanitätsdienst bei Rock am Ring 2026. Gemeinsam sorgten sie für die Sicherheit der rund 90.000 Festivalbesucher.“

Mitten unter ihnen: zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Ortsvereinen Kamp-Lintfort, Wesel und Sonsbeck. Von Freitag bis Sonntag leisteten sie täglich zwölf Stunden Dienst — jeweils von 16 Uhr bis 4 Uhr morgens. Ob auf dem Festivalgelände oder den weitläufigen Campingplätzen: Die Ehrenamtlichen waren immer dort unterwegs, wo Menschen Hilfe brauchten.

Die zwölf Helferinnen und Helfer waren als sogenannte Sofortverstärkungskräfte eingesetzt. Immer dann, wenn an einer Stelle kurzfristig zusätzliche Unterstützung benötigt wurde, standen sie bereit. „Wir waren quasi die 'Feuerwehr' für größere Einsatzlagen auf dem Festivalgelände oder den Campingplätzen“, erklärte Florian Riedel, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter. „Wenn kurzfristig zusätzliches Personal gebraucht wurde, standen wir sofort zur Verfügung.“

„Zwischen Konzertstimmung und Verantwortung: Die DRK Helferinnen und Helfer aus dem Kreis Wesel sorgten dafür, dass die Besucher Rock am Ring sicher genießen konnten.“

Für viele Besucher gehörte Rock am Ring zu einem unvergesslichen Wochenende voller Musik und Emotionen. Für die Einsatzkräfte bedeutete das Festival dagegen vor allem Verantwortung, Konzentration und Teamarbeit. Trotzdem sei genau diese besondere Mischung das, was den Einsatz so außergewöhnlich mache.

„Gerade solche Einsätze zeigen, wie wichtig Ehrenamt ist. Wir helfen Menschen, arbeiten als Team zusammen und erleben dabei besondere Einsätze und einmalige Einblicke hinter die Kulissen großer Festivals“, sagte Josi Laarmanns aus dem Ortsverein Kamp-Lintfort.

Trotz der langen Dienste und wenig Schlaf blieb den Ehrenamtlichen vor allem die besondere Atmosphäre in Erinnerung. Viele Festivalbesucher begegneten den Einsatzkräften mit großem Respekt und Dankbarkeit. Oft seien es gerade die kleinen Begegnungen gewesen, die den Einsatz besonders gemacht hätten — ein ehrliches „Danke“, ein freundliches Gespräch oder die Gewissheit, im entscheidenden Moment helfen zu können.

Bereits zum dritten Mal unterstützten die Ortsvereine den Sanitätsdienst bei Rock am Ring. Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig und spannend das Ehrenamt beim Roten Kreuz sein kann. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer wären Einsätze dieser Größenordnung nicht möglich — und genau deshalb hoffen die Ortsvereine, auch künftig Menschen für das Ehrenamt begeistern zu können.


Weltblutspendetag am 14. Juni: Blutversorgung über den Sommer sichern
Wenn immer weniger Menschen regelmäßig Blut spenden, ist das ein gefährliches Spiel auf Zeit. Eine stabile Blutversorgung darf nicht dauerhaft auf den Schultern einer kleiner werdenden Gruppe besonders engagierter Spenderinnen und Spender ruhen.

Zwar konnten in den vergangenen Jahren saisonale Engpässe deutlich reduziert werden, doch was kurzfristig Stabilität schafft, macht das System langfristig anfälliger. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bleibt es deshalb entscheidend, neue und insbesondere jüngere Menschen dauerhaft für die Blutspende zu gewinnen.

Rund um den Weltblutspendetag am 14. Juni rufen die DRK-Blutspendedienste bundesweit dazu auf, gerade in den Sommermonaten Blut zu spenden. Hohe Temperaturen, Ferienbeginn und Reisezeit sorgen erfahrungsgemäß dafür, dass weniger Menschen Blut spenden gehen.

Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Blutpräparaten in den Kliniken unverändert hoch. Täglich werden Blutspenden für die Versorgung von Unfallopfern, Krebspatientinnen und -patienten, Menschen mit schweren Erkrankungen oder bei komplizierten Operationen benötigt.

Die Herausforderungen für die Blutversorgung werden durch den demografischen Wandel zusätzlich verschärft. Die deutsche Bevölkerung altert zunehmend, gleichzeitig werden die nachfolgenden Generationen kleiner. Zugleich erreichen die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer das Rentenalter. Damit wächst die Zahl älterer Menschen, die medizinisch versorgt werden müssen, während gleichzeitig weniger junge Menschen nachkommen, die potenziell Blut spenden können.

Diese Entwicklung verändert die Struktur der Blutspende bereits heute spürbar.
Der Weltblutspendetag ist jedoch nicht nur ein Tag des Appells, sondern auch des Dankes. Gewidmet ist er den Menschen, die sich regelmäßig und selbstlos mit ihrer Blutspende in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Ihr Engagement ist Ausdruck gelebter Solidarität, auf die sich tagtäglich tausende schwerkranke und verletzte Menschen jeden Alters verlassen müssen.

Leere Regale

Die DRK-Blutspendedienste appellieren insbesondere an junge Erwachsene und Erstspenderinnen und Erstspender, sich mit dem Thema Blutspende auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Jede einzelne Blutspende kann Leben retten. Infos und Termine: www.drk-blutspende.de

Blutspenden in NRW, RLP und dem Saarland
Aktuelle Termine und Informationen zur Blutspende im Westen finden sich unter:
www.blutspende.jetzt

Wer unsicher ist, ob eine Blutspende – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – möglich ist, kann sich kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 beraten lassen. Alternativ steht unter www.blutspende.jetzt ein praktischer Online-Check zur Verfügung.

Warum ist die Blutspende beim DRK so wichtig?
Der DRK-Blutspendedienst West gewährleistet eine sichere medizinische Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen in seinem Einzugsgebiet. Insgesamt stellt das DRK 78 Prozent des gesamten Blutbedarfs bereit.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Termin bitte den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert nur etwa fünf bis zehn Minuten – und kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten helfen.


Überarbeitung der Medizinprodukte-Verordnung: Angriff auf die Patientensicherheit
EU-Kommission plant erhebliche Einschränkung unangekündigter Audits, Reduzierung von Kontrollen und geringere Anforderungen für Hochrisiko-Produkte. Zwangsrabatte für KMU gefährden Wirtschaftlichkeit des Zulassungssystems. Rechtsgutachten sieht Verstöße gegen Europarecht. Sicherheitsvorgaben aus dem AI Act müssen auch für Medizinprodukte gelten.

TÜV-Verband / Toko

Der TÜV-Verband hat vor einer Schwächung der Patientensicherheit durch die geplante Überarbeitung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) und der Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR) gewarnt. Unter anderem sollen zentrale Überwachungs- und Sicherheitsmechanismen wie ungekündigte Audits bei den Herstellern von Medizinprodukten weitgehend abgebaut und die Anforderungen an Hochrisikoprodukte abgesenkt werden.

„Die neue Medizinprodukte-Verordnung ist ein Angriff auf die Patientensicherheit. Die vorgeschlagenen Änderungen würden das europäische Sicherheitssystem von einer präventiven Sicherheitsarchitektur zu einer reaktiven umbauen“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Das bedeutet: Sicherheitsmängel werden oftmals erst dann erkannt, wenn Patienten bereits zu Schaden gekommen sind – etwa durch Infektionen, Material- oder Produktionsfehler. Das ist mit dem Grundsatz der Vorsorge nicht vereinbar.“

Die MDR sei bewusst geschaffen worden, um Risiken früher zu erkennen und Patientinnen und Patienten besser zu schützen. Das damit erreichte Sicherheitsniveau müsse erhalten bleiben. Darüber hinaus sehe die MDR-Überarbeitung Maßnahmen vor, welche die wirtschaftliche Grundlage der im öffentlichen Auftrag agierenden Benannten Stellen massiv beschädigen. Positiv bewertet der TÜV-Verband die geplanten Ausnahmeregelungen für Produkte, die für die Behandlung seltener Erkrankungen notwendig sind oder für besonders innovative Medizinprodukte. Bühler: „Bürokratieabbau ist richtig und wichtig, darf aber kein Selbstzweck sein und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten gefährden.“

Der TÜV-Verband lehnt die folgenden geplanten Änderungen der MDR ab:
Verpflichtende regelmäßige Unangekündigte Audits bei den Herstellern von Medizinprodukten sollen abgeschafft und von den Benannten Stellen nur noch nur noch „for cause“, also bei konkretem Verdacht, durchgeführt werden. „Unangekündigte Audits haben sich als sehr wirksames Instrument erwiesen, um Sicherheitsmängel und Verstöße gegen die Anforderungen der MDR zu erkennen“, sagt Bühler. „Sie ermöglichen es den Benannten Stellen, die Umsetzung des Qualitätsmanagements und insbesondere die Produktion unter realen Bedingungen zu überprüfen.“

Kritisch sieht der TÜV-Verband auch, dass die Häufigkeit von Überwachungsaudits reduziert und die Prüfintervalle von 12 auf alle 24 Monate verlängert werden sollen. Bühler: „Wenn Überwachungsaudits nur noch alle zwei Jahre stattfinden, steigt das Risiko, dass Qualitätsmängel und Sicherheitsprobleme zu spät erkannt werden.“

Einen deutlichen Einschnitt und eine erhebliche Reduzierung der Patientensicherheit würde außerdem die Reduzierung des Umfangs der regelmäßigen Prüfung technischer Dokumentation von Medizinprodukten bedeuten. Technische Dokumentationen sind die zentralen Nachweisdokumente, um Sicherheit, Leistung und Konformität jedes einzelnen Medizinprodukts zu belegen.

Sie enthalten alle relevanten Informationen - von Entwicklungs- und Designangaben über klinische Daten bis hin zu sicherheitsrelevanten Daten und Erkenntnissen aus dem Markt, also wenn die Produkte Anwendung bei Patienten finden. Derzeit wird fortlaufend risikobasiert und stichprobenartig eine Mindestzahl an technischen Dokumentationen geprüft. Laut Kommissionsvorschlag sollen nach dieser Erstzertifizierung technische Dokumentationen nur noch dann geprüft werden, wenn es konkrete Hinweise auf Probleme gibt („for cause“).

Der TÜV-Verband warnt, dass viele Produkte dadurch möglicherweise nie von einer Benannten Stelle überprüft werden und unter einem bestehenden Zertifikat eines Herstellers eine Vielzahl neuer und ungeprüfter Produkte auf den Markt kommen kann. „Die technische Dokumentation ist der sicherheitsrelevante Kern eines Medizinprodukts“, sagt Bühler. „Wenn diese Unterlagen nur noch bei Verdachtsfällen geprüft werden, steigt das Risiko, dass Sicherheitsmängel unentdeckt bleiben.“

Auswertungen der Prüforganisationen zeigen, dass bei der Prüfung technischer Dokumentationen bei 86 Prozent der geprüften Produkte Sicherheitslücken festgestellt werden. In 36 Prozent der Fälle handelte es sich um kritische Schwachstellen.

Deutliche Kritik übt der TÜV-Verband auch an der Absenkung der Prüfanforderungen für Hochrisikoprodukte als Folge von unklaren Definitionen wie „Well Established Technologies“ (WET). Auch bestimmte Hochrisikoprodukte der Klasse III wie beispielsweise bestimmte Implantate könnten als WET betrachtet werden und müssten nur noch geringe Anforderungen erfüllen und würden weniger überwacht werden. „Gut etabliert bedeutet nicht automatisch risikolos“, sagt Bühler.

„Gerade bei Medizinprodukten, die am Gehirn, am Herzen oder an anderen besonders sensiblen Bereichen eingesetzt werden, dürfen bewährte Technologien kein Freifahrtschein für geringere Kontrollen sein. Für Patientinnen und Patienten zählt nicht, wie alt eine Technologie ist, sondern wie sicher sie heute nachweislich ist.“

Unzureichende Anforderungen bei Medizinprodukten mit Künstlicher Intelligenz
Kritik übt der TÜV-Verband auch an den Regelungen zu Künstlicher Intelligenz in der MDR-Überarbeitung. „KI ist schon heute ein integraler Bestandteil moderner Medizin, insbesondere in der bildgebenden Diagnostik zum Beispiel bei der Auswertung von CT-, MRT- oder Ultraschallbildern. Den denkbaren künftigen Anwendungsfällen sind kaum Grenzen gesetzt. Das bietet enorme Chancen für die Versorgung, es sind damit aber auch große und teils neue Risiken verbunden “, sagt Bühler.

Ein möglichst hohes Schutzniveau sei daher unerlässlich. „Die Sicherheitsregeln aus dem AI Act, die bisher nicht Bestandteil der MDR und IVDR sind, müssen auch für Medizinprodukte gelten.“ Das betreffe insbesondere die im AI Act verankerten Anforderungen an Datenqualität, Transparenz und Robustheit. Es dürfe keine komplette Herauslösung der Medizinprodukte aus dem AI Act geben.

Bühler: „Medizinprodukte dienen unter anderem der Erkennung, Verhütung, Überwachung und Behandlung teils schwerster und lebensbedrohlicher Krankheiten und Verletzungen. Die Qualität und Sicherheit dieser Produkte ist daher entscheidend und wir brauchen eine kontinuierliche und dem Risiko angemessene Kontrolle vor dem Markteintritt und anschließend eine dem Risiko angemessene und vorbeugende Überwachung. Vertrauen in die Hersteller ist gut und wichtig, der Schutz der Gesundheit von Patienten aber umso mehr.“

Massive Folgen für die Benannten Stellen
Neben den Risiken für die Patientensicherheit warnt der TÜV-Verband vor gravierenden Folgen für das Zulassungssystem für Medizinprodukte. Die EU-Kommission plant, die Benannte Stellen zu verpflichten, ihre Preise für kleine Unternehmen um bis zu 50 Prozent zu senken. Da etwa 80 Prozent der Kunden der Benannten Stellen KMU sind, würde das zu erheblichen Einnahmeausfällen führen. Darüber hinaus sollen die Benannten Stellen verpflichtet werden, Herstellern Zahlungsaufschub einzuräumen, in bestimmten Fällen Aufträge annehmen zu müssen und künftig möglicherweise staatlich festgelegte Gebühren zu akzeptieren.

„Benannte Stellen sind keine Behörden, sondern private Unternehmen mit hoher regulatorischer Verantwortung und Haftung. Staatlich verordnete Rabatte ohne finanzielle Kompensation gefährden ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit“, sagt Bühler. „Werden Benannte Stellen gezwungen, ihre Dienstleistungen für bestimmte Unternehmen unter Kosten zu erbringen, müssen sie entweder den Markt verlassen oder die Preise für die größeren Hersteller erhöhen. Beides wäre fatal: Im ersten Fall gäbe es bald viel zu wenig zertifizierende Stellen in Europa und im zweiten Fall würden große Hersteller die Kosten für KMU subventionieren – eine massive Wettbewerbsverzerrung.“

Rechtsgutachten: Geplante Regelungen verstoßen gegen Europarecht
Ein vom TÜV-Verband in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass die vorgesehenen Regelungen europarechtswidrig sind. Grundsätzlich sei das Ziel legitim, kleine und Kleinst-Unternehmen zu fördern. Die EU-Kommission dürfe die Kosten dieser Förderung aber nicht den privaten Benannten Stellen auferlegen.

Die vorgesehenen Pflichtrabatte, Zahlungsaufschübe und Annahmepflichten stellen nach Auffassung des Gutachters einen unverhältnismäßigen Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Benannten Stellen dar. Darüber hinaus gebe es Alternativen wie staatliche Zuschüsse oder Erstattungen. Das Gutachten wurde von Prof. Ulrich Haltern verfasst, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsphilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Wirtschafts- und gesundheitspolitisch fragwürdige Maßnahmen
Die Entwicklung und Herstellung von Medizinprodukten ist für ein leistungsfähiges und effizientes Gesundheitssystem unerlässlich. Die europäischen Produzenten sind dabei hoch innovativ und bedürfen daher einer besonderen politischen und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit. Aus Sicht des TÜV-Verbands ist eine Förderung der stark durch KMU geprägten Branche nachvollziehbar und wünschenswert. Allerdings sind die in der MDR-Überarbeitung vorgeschlagenen Maßnahmen dafür ungeeignet.

„Sicherheit ist keine Bürokratie, sondern eine Notwendigkeit“, betont Bühler. Die Kosten der Prüfung und Überwachung von Medizinprodukten, die derzeit nur rund 7 Prozent der Marktzugangskosten ausmachen, seien verschwindend gering im Vergleich zu den potenziellen Folgekosten unsicherer Medizinprodukte. Bühler: „Hier soll an der falschen Stelle gespart werden. Bürokratie muss in völlig anderen Bereichen abgebaut werden.“

Weitere Informationen zur Neuregelung der MDR sind in einem Positionspapier des TÜV-Verbands abrufbar. Das Rechtsgutachten im Auftrag des TÜV-Verbands steht hier ebenfalls zum Download bereit.


Fußball ist unser Leben: Kopfkino-Vorlesen in der Stadtbücherei Kleve am 13. Juni 2026

Das nächste Vorlese-Event steht an: Am Samstag, 13. Juni 2026, gibt es ab 10:30 Uhr wieder ein „Kopfkino“ in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32. Passend zur dann bereits gestarteten Fußball-Weltmeisterschaft liest der Klever Vorleseclub verschiedene Geschichten rund um das Motto „Fußball ist unser Leben“ für verschiedene Altersgruppen.

Kopfkino-Vorlesen in der Stadtbücherei Kleve: Am Samstag, 13. Juni 2026, heißt es auch in der Stadtbücherei: Das Runde muss ins Eckige.

Der Vormittag verspricht eine Stunde Spaß und Lachen über die schönsten Fußballerwitze. Die Kinder ab acht Jahren erleben ein Fußballspiel mit dem kleinen Nick und eine Geschichte aus „‘Oma!‘, schreit der Frieder“ rund ums Kicken. Schließlich darf auch eine Kamishibai-Geschichte nicht fehlen: Hase Hibiskus und seine Freunde treten gemeinsam bei der Fußball-Waldmeisterschaft an. Doch gleich ihr erstes Spiel gegen die Mannschaft der Wipfelstürmer hält Überraschungen bereit, die sie nur als echtes Team meistern können.

An den sorgfältig ausgewählten Geschichten des Klever Vorleseclubs werden nicht nur echte Fußball-Fanatiker ihre Freude haben, sondern auch alle Kinder, die echten Teamgeist und kameradschaftlichen Zusammenhalt erleben möchten. Der Eintritt zum Kopfkino ist wie immer frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
Klever Vorleseclub: Kostenfreie Lesungen & Materialausleihe

Die zahlreichen Vorlese-Events in der Klever Stadtbücherei wären ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich. Hans-Peter Bause und sein Team begeistern regelmäßig das Publikum ihrer Veranstaltungen, regen die Fantasie an und sorgen für leuchtende Kinderaugen. Dieses Angebot stellen die Ehrenamtlichen auch Kindergärten, Schulen und Einrichtungen der Kinderhilfe zur Verfügung - und das vollkommen kostenlos!

Was Sie nutzen können:
Kostenfreie Ausleihe: Über Sponsoring hat Herr Bause eine umfangreiche Sammlung an Kamishibai-Kartensets aufgebaut. Er stellt diese Kindergärten, Schulen und Büchereien kostenlos zur Verfügung – inklusive Bringen und Abholen. Ein übersichtlicher Katalog (von etwas 225 Sets) erleichtert die digitale Bestellung und Verlängerung.

Lesungen vor Ort: Herr Bause und sein Team kommen gerne zu Ihnen – für Lesungen in Klassenverbänden/AGs usw. zu unterschiedlichsten Themen, ohne Kosten und Risiko für Sie.

Herr Bause freut sich über eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter hanspeterbause@yahoo.de, um etwa vollkommen unverbindlich einen Kennenlerntermin oder einen Lesenachmittag zu vereinbaren oder die Einzelheiten der Materialausleihe zu besprechen. Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Klever Vorleseclub kann die Stadt Kleve das Angebot wärmstens empfehlen!

Jugendhilfeausschuss tagt
Am Dienstag, den 9. Juni 2026, tagt der Jugendhilfeausschuss der Stadt Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de

Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus tagt
Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, tagt der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus der Stadt Dinslaken. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Sitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de

Zeitreise durch Dinslaken: Drei besondere Führungen zu Geschichte, Industrie und Kunst
Die Gästeführer Eduard Sachtje und Ronny Schneider laden in der zweiten Juniwoche zu gleich drei besonderen Führungen ein, die Geschichte, Industrie und Kunst auf spannende Weise veranschaulichen. Interessierte gehen auf Zeitreise und entdecken vertraute Orte neu. Den Auftakt macht am Dienstag, 9. Juni 2026, Eduard Sachtje, auch als Dinslakener Nachtwächter bekannt.

Von 17.30 bis 19:30 Uhr schlüpft er in Zylinder und Gehrock und begleitet als ehemaliger Landrat des Kreises Dinslaken die Teilnehmenden durch das Dinslaken um 1820. Als Julius Heinrich von Buggenhagen berichtet er über das Haus Bärenkamp, das Mausoleum und den Friedhof am Neutor. Auch über seine Rolle in der Stadtgeschichte gibt es Interessantes zu erfahren.

Über eine Erbschaft gelangte Julius Heinrich von Buggenhagen an das Rittergut Bärenkamp, wurde zum „Geheimen Kriegsrat“ ernannt und kann somit über die bewegte Zeit unter Napoleon und den Preußen berichten. Treffpunkt ist am Museum Voswinckelshof. Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person.

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, folgt die Stadtführung „Vom Ackerstädtchen zum Industriestandort“. Von 18 bis etwa 20:15 Uhr erläutert Eduard Sachtje die industrielle Entwicklung Dinslakens. Mitte des 18. Jahrhunderts lag Dinslaken noch im Dornröschenschlaf, während rundum die Industrie boomte. August Thyssen änderte diese Situation erheblich.

Aber nicht nur Thyssen gehörte zu den „Aufbauhelfern“ in Dinslaken. Der Rundgang beleuchtet die Entwicklung Dinslakens vom landwirtschaftlich geprägten Ort hin zu einem bedeutenden Industriestandort. Treffpunkt ist am ehemaligen Pförtnerhäuschen an der Karlstraße gegenüber der Friedrichstraße. Die Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro.

Kunstinteressierte kommen am Donnerstag, 11. Juni 2026, auf ihre Kosten. Von 17 bis 18:30 Uhr lädt Ronny Schneider, langjähriger Pfarrer der evangelischen Stadtkirche, zur Führung „Die Persy-Fenster in der evangelischen Stadtkirche“ ein. Im Mittelpunkt stehen die eindrucksvollen Fenster des Künstlers Werner Persy.

 Sie zeigen ein Bildprogramm, bei dem die Ich-Bin-Worte aus dem Johannes-Evangelium auf der rechten Seite mit Geschichten aus dem Alten Testament auf der linken Seite thematisch und farblich in einen Dialog treten. Besonders eindrucksvoll ist das Fenster über der Kanzel, das den gekreuzigten Christus als „Ruhrgebietschristus“ vor einer Industrielandschaft mit Kühltürmen und Hochhäusern zeigt.

Die kräftigen Farben der Fenster lassen den Kirchenraum wortwörtlich in einem anderen Licht erscheinen. Treffpunkt ist an der evangelischen Stadtkirche auf der Duisburger Straße. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Die Teilnahmegebühr ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten.

Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am Rittertor erforderlich. Diese ist telefonisch unter 02064 / 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de möglich.

Willkommen zur 5. Baby-Begrüßungsparty in Wesel!
Alle Familien mit Babys der Jahrgänge 2025 und 2026 sind herzlich eingeladen,  gemeinsam einen schönen Nachmittag in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Lernen Sie andere Eltern kennen, tauschen Sie sich aus und informieren Sie sich über Angebote für Familien in Wesel. Freuen Sie sich auf Kaffee, Kuchen und nette Gespräche. 

Wenn Sie Ihre Begrüßungstasche noch nicht abgeholt haben, können Sie diese vor Ort gegen Vorlage des Coupons erhalten. Die Veranstaltung findet am 11.Juni 2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Bogen  in der Pastor-Janßen-Straße 7, 46483 Wesel statt. 


Moers: Summerflow-Yoga im Schlosspark am 11. Juni
Yoga-Einheit für Anfänger und Fortgeschrittene: Am Donnerstag, 11. Juni, lädt die vhs Moers – Kamp-Lintfort von 18.30 bis 20 Uhr zum ‚Summerflow-Yoga I‘. Im Vordergrund stehen fließende Bewegungsabfolgen und Elemente aus dem Ashtanga-Yoga.

Treffpunkt ist am Schlosspark vor dem Denkmal der Henriette. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Bewegung, Begegnung, Begeisterung: OPEN PARK im Sportpark Rheinpreußen
Wenn sich der Sportpark Rheinpreußen in eine offene Erlebnisfläche verwandelt, ist für alle etwas dabei: Am Samstag, 13. Juni, lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck von 14 bis 18 Uhr zum OPEN PARK ein. Gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und engagierten Akteurinnen und Akteuren aus dem Quartier entsteht ein bunter Nachmittag voller Bewegung, Mitmachaktionen und Begegnungen.

Wer schon immer wissen wollte, wie Calisthenics funktioniert oder welche Regeln beim Boule gelten, erfährt es hier an diesem Tag. Anleiterinnen und Anleiter geben Einblicke, zeigen Übungen und stehen mit Tipps bereit – egal ob erste Versuche oder schon etwas Erfahrung.

Vielfältig und lebendig
Das Programm für Familien und Kinder ist vielfältig und lebendig: von der Streetbox der Caritas über das Spielmobil und Glitzertattoos bis hin zu Angeboten des AWO-Jugendzentrums Kaktus. Dazu kommen eine offene Zumba-Stunde, ‚FIT und Beweglich‘, ein Rollatoren-Check, interaktive Sinneserlebnisse mit dem Kolping-Bildungswerk sowie zahlreiche sportliche Stationen wie Slackline und Fitnessparcours. 

Während auf dem Rundkurs der Pumptrack-Anlage mit BMX-Rädern und Rollern eindrucksvoll gezeigt wird, wie man nur durch Gewichtsverlagerung Geschwindigkeit aufbaut, lädt die Parkourfläche zum Klettern, Balancieren und Ausprobieren ein. Auch eine Fahrradcodierung durch die Polizei und Tischtennisangebote gehören dazu. Sitz- und Picknickmöglichkeiten bieten Gelegenheit, zu picknicken und entspannt das Geschehen zu verfolgen.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0 28 41 / 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.  Zugänge: Barbarastraße, Invalidenwäldchen, Friedhof  Parkmöglichkeiten: Barbarastraße, Römerstraße 661 (Sporthalle) und Johann-Esser-Platz (Marktplatz)  Öffnungszeiten: täglich 7 bis 22 Uhr (auch außerhalb des Aktionstages).

Auf den beiden Kunstrasen-Großspielfeldern haben die Fußballmannschaften des MSV Moers und SC Rheinkamp sowie der Cricket Club Moers wochentags ab 15 Uhr und am Wochenende ganztägig Vorrang.


Heiße Abende im Juni Sauna-Treffs im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
Der Frühsommer hat den Niederrhein erreicht – und im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn wird es besonders heiß. Die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) lädt im Juni wieder zu zwei Sauna‑Treffs ein. Am Samstag, 13. Juni, sowie am Samstag, 27. Juni, erwarten die Besucherinnen und Besucher jeweils von 18 bis 24 Uhr erlebnisreiche Abende mit stündlich wechselnden Aufguss-Zeremonien in entspannter Atmosphäre.  

Am 13. Juni lautet das Motto „Feuer & Eis“. Hier sorgen Duftkompositionen wie Eislimone, Kaminfeuer, Schweizer Kräuter, Chili oder Eis-Ananas für wohltuende Hitze und Erfrischung. Zum Abschluss gibt es ein traditionelles Wenik-Ritual: Mit Birkenzweig-Büscheln durchgeführt, wirkt es besonders durchblutungsfördernd und rundet den Abend auf gesunde Weise ab. „Wasser und Cocktails“ lautet der Titel des Abends am Samstag, 27. Juni.

Dabei dürfen sich die Gäste auf sommerlich-fruchtige Aufgüsse freuen – mit Essenzen aus Zitrone, Himbeere, Lemongras oder Tutti Frutti. Für zusätzliche Abkühlung sorgt ein Frischekick mit Crushed Ice. Für die jüngsten Gäste gibt es bei beiden Veranstaltungen eine Kindersauna und Wasserspielgeräte.   Während der Sauna‑Treffs sind die Sauna sowie das Schwimmbad ausschließlich textilfrei nutzbar.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro. Vorverkaufskarten sind jeweils bis freitagsabends auch online erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de


Dinslaken: Führungen im Juni - Natur, Hexengeschichten und besondere Orte
Die Dinslakener Gästeführer*innen laden wieder zu abwechslungsreichen Entdeckungstouren durch Dinslaken und die Umgebung ein. Ob heimische Wildkräuter, mittelalterliche Stadtgeschichte, eine gemütliche Planwagenfahrt oder neue Blickwinkel auf bekannte Orte – die Führungen verbinden Natur, Geschichte und regionale Besonderheiten auf anschauliche Weise und bieten spannende Einblicke für Interessierte jeden Alters.

Am Mittwoch, 14. Juni 2026, führt die staatlich zertifizierte Kräuterpädagogin Jutta Becker-Ufermann beim Wildkräuterspaziergang von 15:00 bis 16:30 Uhr durch die vielfältige Pflanzenwelt unserer Region. Während der Wanderung vermittelt sie Wissenswertes über essbare und nützliche (Un-)Kräuter und zeigt, wie diese sicher erkannt und gesammelt werden können.

Der nächste Termin folgt dann am 11. Juli 2026 von 11:00 bis 13:30 Uhr und einen besonderen Abschluss bildet die Führung „Pilze finden für Einsteiger“ am 9. September 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr.  Treffpunkt ist der Parkplatz am Waldfriedhof Oberlohberg, Bergerstraße 353 in Dinslaken.

Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahren zahlen 6 Euro. Wetterangepasste Kleidung wird empfohlen. Eine Reise in die Vergangenheit erwartet Interessierte am Donnerstag, 18. Juni, von 16:00 bis 17:30 Uhr bei der Führung „Unterwegs mit der Hexe Ulanth Dammartz“. Gästeführerin Beate Hettmer schlüpft dabei in die Rolle der im Mittelalter der Hexerei verdächtigten Ulanth Dammartz und berichtet anschaulich über die Hexenverfolgung sowie das damalige Leben der Dinslakener*innen.

Dabei führt sie auf anschauliche Weise zu den wichtigsten Bauwerken der mittelalterlichen Stadt Dinslaken und lässt so das 16. Jahrhundert lebendig werden. Weitere Termine sind am 20. August und 17. September 2026. Treffpunkt ist die Stadtinformation am Rittertor.

Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person. Am Donnerstag, 25. Juni 2026, lädt Gästeführer Heinrich Hülsemann von 13:30 bis etwa 18:30 Uhr zu einer besonderen Planwagenfahrt von Hiesfeld nach Marienthal ein. Vom Startpunkt an der Wassermühle in Hiesfeld geht es zum historischen Bauernmuseum nach Marienthal, wo die Teilnehmer*innen eine spannende Führung erwartet.

Im Anschluss führt die Strecke weiter durch den Dämmerwald zum Landgasthof Pannebäcker in Schermbeck. Dort wird bei Kaffee und Kuchen eine gemütliche Rast eingelegt, bevor die Rückfahrt nach Hiesfeld erfolgt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind die Führung im Bauernmuseum sowie Kaffee und Kuchen im Landgasthof.

Ebenfalls am Donnerstag, 25. Juni 2026, von 17:00 bis 19:00 Uhr findet die neue Stadtführung „Die anderen Orte“ statt. Stadtarchivarin Katharina Schinhan und Danny Könnicke, Leiter des Museums Voswinckelshof, richten den Blick auf Gebäude und Orte, die selten im Mittelpunkt stehen, aber dennoch viel über die Geschichte Dinslakens erzählen. Teilweise gewöhnlich, vergessen oder längst überbaut, prägen sie die Stadt bis heute.

Der Rundgang beginnt an der Tiefgarage am Rathaus und führt quer durch die Innenstadt. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Ein weiterer Termin folgt am 10. September 2026. Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am Rittertor erforderlich – telefonisch unter 02064 – 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de. Teilnahmegebühren werden direkt vor Ort bei den Gästeführern bezahlt.

Moers: Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke Heilpflanzen aus der Natur. Gemeinsam werden wir sie entdecken, bestimmen, essen und deren Heilwirkung für den menschlichen Organismus kennenlernen. Zugleich ergibt sich ein „Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach unter besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz Solimare

Moers: Coward’s Heart von und mit Catherine Elsen
Ausgetrocknete Ozeane, abgebrannte Wälder und die Menschheit stirbt aus.  In Coward’s Heart begegnen wir einer Frau, die ihr Herz in einer kranken Welt zur Reparatur abgegeben hat und jetzt bis auf Weiteres erstmal warten muss. Weit weg vom Mangel an Ressourcen und Zeitdruck, versucht sie zu heilen. Sie kann nirgendwo mehr hin und hat “nur” noch ihren Gesang, ihre Erinnerungen und ihre Imagination, die bald ihre ganze Welt einnehmen werden. 

Der Soundtrack zur Performance ist auch Catherine Elsens Debütalbum, das sie zusammen mit Fröschen aus Costa Rica, einem Wasserfall, einem kaputten Klavier aus den Pyrenäen und einem luxemburgischen Hund komponiert hat.

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.06.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Studio Adresse Kastell 6, 47441 Moers.

Moers: Beirat für ältere Menschen
Veranstaltungsdatum 11.06.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal Link Tagesordnung im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung aufrufe

Moers: Vinyltreff
Monatliches Vinylgestöber am Niederrhein für alle Liebhaber und Liebhaberinnen des kultigen Sammelobjektes "Schallplatte". Mehrere Tausend Tonträger warten darauf, neu entdeckt zu werden. Als Gratisservice wird ab sofort eine professionelle Schallplattenreinigung angeboten. 

Für Besucher und Besucherinnen ist der Eintritt frei.  Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.  Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur Verfügung.  Veranstaltungsdatum 13.06.2026 - 10:00 Uhr - 15:00 Uhr. Veranstaltungsort MUSIC & MORE, Am Schürmannshütt 26, 47441 Moers-Hülsdonk.



Umsatz im Dienstleistungsbereich im März 2026 um 1,4 % niedriger als im Vormonat
Umsatz im Dienstleistungsbereich, März 2026 (vorläufig, kalender- und saisonbereinigt)
-1,4 % zum Vormonat (real)
-1,0 % zum Vormonat (nominal)
-0,3 % zum Vorjahresmonat (real)
+1,6 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im März 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,4 % und nominal (nicht preisbereinigt) 1,0 % weniger Umsatz erwirtschaftet als im Februar 2026. Verglichen mit dem Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von 0,3 % und der nominale Umsatz einen Anstieg von 1,6 %.



Den größten realen Umsatzrückgang im März 2026 gegenüber dem Vormonat verzeichneten die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Minus von 4,8 %, gefolgt von den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) mit einem Minus von 2,6 %.

Im Grundstücks- und Wohnungswesen betrug der Rückgang gegenüber dem Vormonat -0,8 %. Im Gegensatz hierzu stiegen die Umsätze im Bereich Verkehr und Lagerei im März 2026 um 0,3 % und im Bereich Information und Kommunikation um 0,7 % gegenüber dem Vormonat.