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Informationen aus Xanten,
Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln
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Archiv • Vorige Woche:
KW 24 |
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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die
Niederrhein-Woche |
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KW 25:
Montag, 15. - Sonntag, 21.6.2026
- Themen u.a: Montag, 15. Juni:
„Tag der Gebäudereinigung“ und „Tag des Windes“
19. Juni
Schutz vor hohen Temperaturen: Stadt Wesel gibt
Verhaltenstipps zur aktuellen Hitzewarnung Gegen
Ende dieser Woche ist - beginnend im Südwesten Deutschlands
- mit den ersten Hitzewarnungen zu rechnen. Im weiteren
Verlauf wird sich die Hitze auf den größten Teil
Deutschlands ausbreiten, so dass die Warnschwellen
überschritten werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD)
hat für das Bundesland Nordrhein-Westfalen eine Hitzewarnung
der Stufe 1 herausgegeben. Auch für Wesel ist ab dem
kommenden Freitag mit einer starken Wärmebelastung zu
rechnen.
Die Verwaltung der Stadt Wesel bittet die
Bürgerinnen und Bürger, auf sich und ihre Mitmenschen zu
achten. Hitze ist eine Belastung für den Körper, aber mit
ein paar einfachen Anpassungen im Alltag können wir uns alle
effektiv schützen und sicherer durch die heißen Tage kommen.
Die wichtigsten Empfehlungen für die kommenden
Tage im Überblick: Hitze meiden:
Verlegen Sie Besorgungen und körperliche Aktivitäten in die
frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Meiden Sie die
direkte Sonne während der heißesten Mittagsstunden.
Wohnung kühl halten: Lüften Sie nur, wenn
es draußen kühler ist als drinnen und vermeiden Sie tagsüber
direkte Sonneneinstrahlung.
Ausreichend
trinken: Trinken Sie ausreichend und regelmäßig, am
besten Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorlen.
Körper kühl halten: Tragen Sie luftige,
helle Kleidung und eine Kopfbedeckung. Nehmen Sie eine kühle
Dusche oder ein kühles Bad.
Nachbarn im
Blick behalten: Ein kurzer Anruf oder ein Blick
nach nebenan hilft. Achten Sie besonders auf alleinstehende
ältere Nachbarn oder gesundheitlich geschwächte Personen in
Ihrem Umfeld.
Lassen Sie Kinder oder
Haustiere niemals im geparkten Auto zurück.
Unter https://www.hitzewarnungen.de informiert
der Deutsche Wetterdienst über den aktuellen Stand in Sachen
Hitzewarnungen.
Verbraucherzentrale Moers
stellt Jahresbericht 2025 vor Digitale Konsumwelt führt
zu komplexeren Anliegen Untergeschobene Verträge,
missglückte Widerrufe oder Ärger mit Zahlungsdienstleistern:
Bei rund 4100 Anliegen war die Beratungsstelle Moers im
vergangenen Jahr wieder verlässliche Ansprechpartnerin, um
Verbraucherrechte durchzusetzen oder unberechtigten
Forderungen einen Riegel vorzuschieben. „Käufe, Buchungen
oder Vertragsabschlüsse finden heute überwiegend digital
statt. Das ist einerseits bequem, führt aber auch zu
vielfältigen und immer komplexer werdenden Problemen. Wenn
Anbieter dann nur noch per KI-gesteuertem Chatbot oder
Kontaktformular erreichbar sind oder gar nicht reagieren,
sind viele Verbraucher:innen überfordert“, berichtet, Gisela
Daniels, Leiterin der Beratungsstelle. Von
immer professioneller gestalteten Fakeshops über
vermeintliche „Hilfen“ beim Ausfüllen von Behördenanträgen
bis hin zu Coaching-Angeboten mit zweifelhaftem Nutzen: So
manches Online-Schnäppchen wurde für Verbraucher:innen
im vergangenen Jahr zur kostspieligen Falle. „Die Menschen
sind dann sehr erleichtert, wenn ihre Probleme gelöst werden
können“, so Gisela Daniels. Der Blick in den Jahresbericht
2025 zeigt: Bei rund 1450 Rechtsberatungen und -vertretungen
haben sich die Verbraucherschützer zumeist erfolgreich für
die berechtigten Ansprüche von Ratsuchenden eingesetzt.
Typische Fälle aus der Beratungspraxis:
Reklamationen wurden von Händlern mit fadenscheinigen
Begründungen abgelehnt Bei Online-Bestellungen kam es zu
falschen Lieferungen und strittigen Retouren Kostenfallen
durch sogenannte Dokumenten-Dienstleister nahmen zu
Abo-Fallen, etwa bei vermeintlich kostenlosen Zeitschriften,
sorgten für Beschwerden Aufdringlicher Vertrieb beim
Glasfaserausbau führte zu unerwünschten Vertragsabschlüssen
Teure „Knöllchen“ oder sogar abgeschleppte Autos auf dem
Supermarktparkplatz machten Ärger Komplizierte
Energieabrechnungen Angesichts der
anhaltend hohen Nachfrage sei es daher besonders erfreulich
und wichtig, so die Leiterin der Beratungsstelle, dass durch
die Umstellung auf den landesweiten Zugang die digitale und
telefonische Erreichbarkeit deutlich ausgeweitet werden
konnte. „Damit gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung
Zukunft und erfahren dafür viel positive Resonanz der
Ratsuchenden.“ Kein Schutz beim
Käuferschutz Ein zentrales Thema im
Berichtsjahr: der vermeintliche Käuferschutz bei
Zahlungsdiensten wie PayPal, Klarna oder Amazon Pay. Viele
Verbraucher:innen verließen sich darauf – und standen im
Streitfall dennoch ohne Erstattung da. Die Beratungsstelle
klärte rund um den Weltverbrauchertag im März vergangenen
Jahres darüber auf, dass gesetzliche Gewährleistungsrechte
oft weiterreichen als freiwillige Schutzversprechen der
Anbieter. Künstliche Intelligenz bringt neue
Herausforderungen Auch der Einfluss von
Künstlicher Intelligenz (KI) ist in der Beratung deutlich
spürbar, so die Beratungsstellenleitung: „Eine falsche
KI-Rechtsauslegung führt oft zu Erwartungen, die sich
rechtlich gar nicht durchsetzen lassen. Wir müssen diese
Erwartungen dann in realistische Bahnen lenken – und
manchmal auch enttäuschen.“ Zugleich beobachtet die
Verbraucherzentrale NRW neue Risiken: KI-generierte Inhalte
können Verbraucher:innen in unseriöse Beratungsangebote
führen. Perspektivisch sollen jedoch auch eigene
KI-Anwendungen die Arbeit der Verbraucherschützer
unterstützen. „Wir holen die Menschen dort ab, wo sie nach
Informationen suchen und prüfen, wie KI unsere Beratung
sinnvoll ergänzen kann“, erklärt Gisela Daniels.
Dubiose Forderungen und gefährlicher Pillen-Verkauf
Schon in den Vorjahren ist der Düsseldorfer
Telekommunikationsanbieter 1N Telecom negativ aufgefallen.
Nun wurden auch Verbraucher:innen in Kreis Wesel durch
Forderungen eines Inkassodienstleisters verunsichert.
Verlangt wurden von vielen Betroffenen rund 420 Euro. Die
Beratungsstelle half mit rechtlichen Einschätzungen,
Musterbriefen und aktiver Unterstützung bei der
Rechtsdurchsetzung. Eine besonders miese Betrugsmasche
schlug zudem im März 2025 Wellen: Per Telefon oder über
dubiose Internetseiten wurden wirkungslose
Nahrungsergänzungsmittel als angeblicher Ersatz für
verschreibungspflichtige Diabetesmedikamente angeboten, oft
mit angeblicher Empfehlung bekannter Fernsehärzte oder von
Prominenten. Erneuerbare Energien und
Klimaanpassung praktisch erklärt Extreme Wettereignisse
wie Hitze und Starkregen werden auch im Kreis Wesel
zunehmend spürbar und fordern Hauseigentümer:innen und
Mieter:innen heraus, sich an die Folgen der Klimaveränderung
anzupassen. Aber auch die hohen Kosten für fossile
Brennstoffe treiben die Verbraucher:innen um. „Ob Begrünung
und Dämmung oder Steckersolargeräte und neue
Heizungstechnik: Mit Vorträgen, Online-Seminaren und
Rundgängen haben wir aufgeklärt und praktische Informationen
vermittelt, wie das Zuhause in Sachen Energie auf
Zukunftskurs gebracht werden kann – teilweise schon mit
einfachen Maßnahmen, die nicht viel kosten“, sagt
Energieberater Akke Wilmes. „Viele Menschen
sind besorgt und verunsichert wegen der aktuellen
Auswirkungen globaler Krisen wie dem Irankrieg. Steigende
Preise für Energie und Lebenshaltung belasten gerade
Haushalte mit geringem Einkommen. Da ist besonders wichtig
und hilfreich, wenn wir bei Alltagsproblemen unterstützen
und finanziellen Schaden abwenden können“, so Gisela
Daniels. Weiterführende Infos
https://www.verbraucherzentrale.nrw/moers-jahresbericht2025
18.-21. Juni
Aktivismus trifft Landwirtschaft in
Nordrhein-Westfalen
Antworten auf
diese und weitere Fragen liefert die
Dialog-Aktion "Hof mit Zukunft - Aktivismus
trifft Landwirtschaft". Engagierte aus der
Klima-, Tier- und Umweltschutzbewegung besuchen
insgesamt 32 Betriebe in ganz Deutschland. Vom
18. bis 21. Juni lernen sie den Alltag auf den
Höfen kennen und arbeiten auf dem Acker und im
Stall mit.
In Nordrhein-Westfalen sind
folgende Höfe dabei:
•
Hortinghof in Kranenburg-Niel Konventioneller
Betrieb mit 69 ha, Milchviehhaltung, Ackerbau
(16 ha) und Grünland, technisiert mit
Melkroboter und PV, engagiert für nachhaltige
Landwirtschaft (Fridays for Future), Fokus auf
außerfamiliäre Hofnachfolge
•
Stautenhof in Willich-Anrath Biohof mit
vielfältiger Tierhaltung (Rinder, Schweine,
Schafe, Weidehähnchen und Legehennen inkl.
mobilen Stal), Acker- (80 ha) und Gemüsebau (mit
Folientunnel), eigene Verarbeitung in Metzgerei
und Bäckerei, großer Hofladen und Hofcafé,
nachhaltig, regional, breit aufgestellt mit
vielen Mitarbeitenden.
https://wir-haben-es-satt.de/hof-mit-zukunft
Dinslaken: Feierabendmarkt am 19. Juni –
elektronische Beats und Geselligkeit
Am Freitag, den 19. Juni 2026, lädt der
Dinslakener Feierabendmarkt erneut auf den
Altmarkt ein. Von 16 bis 20 Uhr erwartet die
Besucher*innen ein entspannter Nachmittag und
Abend voller Genuss, Musik und geselligem
Beisammensein mitten in der Innenstadt. Bei
mitunter sommerlichen Temperaturen bietet der
Feierabendmarkt eine abwechslungsreiche Auswahl
an Speisen und Getränken.
Die
Dinslakener Gastronomie Zeloh verwöhnt die Gäste
mit hausgemachter Currywurst und weiteren
Köstlichkeiten. Französische Crépes mit
sommerlichen Toppings gehören am zweiten
Feierabendmarkt im Juni ebenso zum Angebot wie
frische Antipasti-Teller, die hervorragend zu
einem Glas Wein passen. Besucher*innen können
sich auf eine breite Getränkeauswahl freuen, die
neben Klassikern wie Wein, Aperol Spritz und in
Spellen gebrautem Bier auch eine Auswahl an
alkoholfreien Getränken bereithält.
Musikalisch wird das DJ-Team von Barese für
sommerliche elektronische Beats sorgen. Wie auch
im letzten Jahr wird die Musik sicherlich auch
zahlreiche Besuchende zum Tanzen animieren. Der
Feierabendmarkt hat sich als beliebter
Treffpunkt für Menschen jeden Alters etabliert.
Ob mit Kolleg*innen nach der Arbeit, mit
Freund*innen oder der Familie – der Altmarkt
wird zum Ort der Begegnung und des gemeinsamen
Genusses. Weitere Informationen und alle Termine
des Feierabendmarktes 2026 unter:
https://www.dinslaken.de/wirtschaft-freizeit/citymanagement/dinslakener-feierabendmarkt#
13. - 20. Juni Kreativ werden,
ausprobieren, Spaß haben: MOVE! bringt Moers in
Bewegung Eine Woche voller Beats,
Farben, Ideen und Aktionen: Beim Kinder- und
Jugendkulturfestival MOVE! wartet vom 13. bis
20. Juni wieder ein buntes Programm auf Kinder
und Jugendliche.

‚ReKi on Stage‘: In der Repelen Einrichtung ist
Rap das Thema. Zu Gast ist Rapper und
Musikproduzent Tomasz Kwapien (Foto: T.
Kwapien).
Insgesamt 15 kostenfreie
Workshops laden dazu ein, Neues auszuprobieren,
kreativ zu werden und gemeinsam Spaß zu haben.
Die Angebote finden in Jugendzentren, der
Bibliothek, dem Grafschafter Museum, der
Musikschule, am Skatepark im Freizeitpark und
bei den Penguin’s Days des Schlosstheater Moers
statt.
Den Abschluss bildet am Samstag,
21. Juni, der Familientag ‚MOVE! X Penguin’s
Days‘ auf dem Schlossplatz. Dort bieten
Einrichtungen und Projekte der kulturellen
Bildung kreative Mitmachaktionen, kleine
Bühnenbeiträge und selbstgemachte Speisen.
Veranstaltet wird MOVE! vom Kinder- und
Jugendbüro und dem Kulturbüro der Stadt Moers.
Das Festival ist erneut Teil des
Förderprogramms ‚Kulturrucksack NRW‘. Gaming,
Streetart, Rap Das Programm reicht von Musik und
Theater bis zu Streetart, Medien und kreativem
Gestalten. Im Jugendzentrum ‚Henri‘ in Kapellen
bauen Kinder beim Workshop ‚Arcade Retro Gaming‘
ihre eigene Spielekonsole. Im ‚Asbär‘ in Asberg
entstehen Schmuck und Accessoires aus Perlen.
Rap-Fans können sich im Jugendzentrum
Nord (JuNo) und in der ReKi in Repelen
ausprobieren. Auch Geschichte wird kreativ
vermittelt: Im Grafschafter Museum gehen
Jugendliche ab 14 Jahren auf Spurensuche durch
die Zeit des Nationalsozialismus in Moers. In
der Bibliothek dreht sich alles um ‚Guerilla
Poetry‘ – also kreative Texte im öffentlichen
Raum.
Streetart-Workshops wie ‚Taggen‘
oder ‚Skateboard Design‘ bringen Farbe ins
Spiel. Beim Improtheater heißt es ‚Spiel dich
frei!‘, während beim ‚Drum Circle‘ gemeinsam
getrommelt und musiziert wird.
Anmeldungen für die Workshops sind ab sofort
möglich.
Weitere Informationen.
15. Juni
NRW-Windkraft: Stromeinspeisung 2025 auf
Vorjahresniveau
* 14,5 % der
erzeugten und eingespeisten Strommenge stammten
2025 aus Windkraft * Zunahme der
Stromeinspeisung aus Windkraft 2025 um 43,5 % im
Vergleich zu 2018 * Höhere Schwankungen bei der
Stromeinspeisung aus Windkraft im ersten und
vierten Quartal im Zeitverlauf seit 2018
Die Windkraftanlagen haben im Jahr 2025
insgesamt 12.671 Gigawattstunden Strom in das
NRW-Netz eingespeist. Wie das Statistische
Landesamt anlässlich des „Tag des
Windes“ am 15. Juni 2026 auf
Basis endgültiger Ergebnisse mitteilt,
veränderte sich damit die erzeugte und
eingespeiste Menge aus Windkraft im Vergleich
zum Vorjahr (–600 MWh) kaum. Der Anteil der
Windkraft an der gesamten Stromeinspeisung
veränderte sich ebenfalls nur geringfügig und
lag wie 2024 bei 14,5 %. Im Vergleich zu 2018
stieg die Stromeinspeisung aus Windkraft im Jahr
2025 um 43,5 %.

46 % mehr Stromeinspeisung aus Windkraft im
ersten Quartal 2026 Die eingespeiste
Strommenge aus Windkraft stieg nach vorläufigen
Ergebnissen im ersten Quartal 2026 um 46,0 %
gegenüber dem Vorjahresquartal an. Hierbei ist
zu berücksichtigen, dass die Stromeinspeisung im
ersten Quartal 2025 witterungsbedingt
vergleichsweise gering war und einen Rückgang
von 29,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal (2024)
ausgewiesen hatte.
Werden die Quartale
rückwirkend bis 2018 betrachtet, fallen im
ersten und vierten Quartal eines Jahres im
Vergleich zum jeweiligen Vorjahr häufiger
größere Schwankungen auf, als es im zweiten und
dritten Quartal der Fall ist. Letztere weisen
nicht nur geringere Schwankungen auf, sondern
auch insgesamt geringere absolute
Stromeinspeisungen als im ersten und im vierten
Quartal. Bei der Betrachtung ist zu
berücksichtigen, dass u.a. die Witterung eine
wichtige Rolle im Zusammenhang mit der
Stromeinspeisung aus Windkraft spielt.

Kartenanwendung zeigt Bestand der
Windkraftanlagen in NRW-Gemeinden Die
Entwicklung des Windkraftausbaus in NRW seit
1987 veranschaulicht IT.NRW in einer interaktiven
Kartenanwendung. Die Datengrundlage der
Animation stammt aus dem Energieatlas
NRW des Landesamtes für Natur, Umwelt und
Klima NRW (LANUK). Eine weitere Kartenanwendung zeigt
die Anzahl von Windkraftanlagen je 1.000
Personen für die nordrhein-westfälischen
Gemeinden zum Stichtag 31.12.2025.
20. Juni Kempen: Begleitprogramm zur
Ausstellung Gerhard Hoehme – „Vaters
Verwirrspiel“ im Juni Seit dem
25. April 2026 ist in den
Sonderausstellungsräumen des Kulturforums
Franziskanerkloster die Ausstellung „Vaters
Verwirrspiel“ zu Gerhard Hoehmes Werken zu
sehen. Die gezeigten Arbeiten stammen aus
Privatbesitz am Niederrhein und darüber hinaus.
Viele der ausgestellten Grafiken werden erstmals
öffentlich präsentiert.
Die Ausstellung
widmet sich insbesondere Hoehmes Schaffen der
1960er-Jahre und vereint Druckgrafiken mit
sprachlichen Elementen, Aquarelle sowie
Bildarbeiten, die durch Materialien wie
Polyethylen-Schläuche über die Bildfläche hinaus
in den Raum greifen. Die abstrakten Werke
eröffnen vielfältige Assoziationsmöglichkeiten
und laden dazu ein, eigene Interpretationen zu
entwickeln und sich den Arbeiten auf
individuelle Weise zu nähern. Begleitend zur
Ausstellung werden im Juni zwei Veranstaltungen
für unterschiedliche Zielgruppen angeboten.
Kreativworkshop für Kinder ab 8 Jahren
Farben, Formen und Figuren – Hoehme entdecken
Samstag, 20. Juni 2026, 14–17 Uhr Bei
einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung
lernen die Teilnehmenden Gerhard Hoehme und
seine Kunst auf spielerische Weise kennen.
Ausgewählte Werke werden gemeinsam betrachtet
und besprochen, bevor die Kinder selbst kreativ
werden. Inspiriert von Hoehmes Arbeiten
gestalten sie eigene Kunstwerke und
experimentieren dabei – ganz im Sinne des
Künstlers – auch mit Formen, die über die
Grenzen des Bildes hinausgehen. Zum Abschluss
werden die entstandenen Arbeiten in einer
kleinen gemeinsamen Ausstellung präsentiert.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die
Plätze begrenzt sind, wird um eine vorherige
Anmeldung unter museum@kempen.de, 02152 917-4120
oder an der Museumskasse gebeten.
Dialogischer Rundgang mit Ralph Kleinsimlinghaus
Von der Sammlung zur Ausstellung Sonntag,
21. Juni 2026, 15–16 Uhr Der Krefelder
Galerist und Sammler Ralph Kleinsimlinghaus
führt Interessierte durch die Ausstellung und
gibt dabei Einblicke in seine Sammlungstätigkeit
sowie in die Entstehung der Ausstellung. Im
gemeinsamen Gespräch erfahren die Teilnehmenden
mehr über Gerhard Hoehme, die Auswahl der
gezeigten Werke und den Weg von privaten
Sammlungen in eine öffentliche Ausstellung.
Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine
Anmeldung wird unter museum@kempen.de, 02152
917-4120 oder an der Museumskasse gebeten.
Ergänzend zur Ausstellung Gerhard Hoehme –
„Vaters Verwirrspiel“ wird im Rahmen der Reihe
„entr’acte in der Klosterpforte“ eine
Installation des Bildhauers Wilhelm Mundt
gezeigt. Die Ausstellungen sind bis zum 30.
August 2026 zu sehen.
Wenn der
Garten ächzt: Was Hobbygärtner gegen Hitzestress
tun können Mulchen,
trockenheitsresistente Arten, klimaangepasste
Gehölze – Gartenbauexperte gibt Empfehlungen für
den Sommer.

Der Klimawandel stellt viele Hobbygärtner vor
echte Herausforderungen. (Quelle: pixabay)
Die Temperaturen steigen, der Boden trocknet
aus, die Pflanzen welken: Hitzestress ist für
unsere Gärten längst fester Bestandteil des
Sommers. „Wer die richtigen Maßnahmen ergreift,
schützt seinen Garten und spart sich erheblich
Arbeit und Frustration“, weiß Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband
für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL).
Mulchen: die beste Sofortmaßnahme Mulchen
ist die einfachste und wirkungsvollste Maßnahme,
die Hobbygärtner sofort ergreifen können. Eine
Schicht aus organischem Material, wie
Rasenschnitt, Ernteabfällen oder Stroh auf
offenen Beeten wirkt wie eine Isoliermatte: Der
Boden heizt sich langsamer auf, die Verdunstung
sinkt und der Gießaufwand geht spürbar zurück.
Nebenbei profitieren auch Bodenlebewesen wie
Würmer und Mikroorganismen - diese zersetzen das
Material und wandeln es in wertvollen Humus um.
„Wer mulcht, gießt weniger und wer weniger
gießt, hat mehr Zeit, seinen Garten wirklich zu
genießen", sagt Dr. Popp. Wer kein Mulchmaterial
hat, sollte die oberste Bodenschicht nach dem
Gießen regelmäßig auflockern. Das unterbricht
die feinen Kapillaren im Boden, durch die sonst
Feuchtigkeit nach oben steigt und verdunstet.
Ganz nach dem alten Sprichwort: „Einmal hacken
spart zweimal gießen."
Trockenheitsverträgliche Arten als langfristige
Strategie Wer den Garten klimaresilient
aufstellen will, kommt an der Artenfrage nicht
vorbei. So sind z. B. Sommer-Portulak, Spargel-
und Helmbohne sehr gut trockenheitstolerant.
Wärmeliebende Kulturen wie Auberginen,
Süßkartoffeln oder Kichererbsen, die früher als
Exoten galten, wachsen jetzt zuverlässig.
„Der Klimawandel stellt uns vor echte
Herausforderungen, aber er ermöglicht den Anbau
von Kulturen, die hier früher nicht reiften",
betont Dr. Popp. „Wer seinen Anbauplan
vielfältig gestaltet, ist gegen schlechte Jahre
besser abgesichert."
Gehölze: Weitsicht
zahlt sich aus Nicht nur im Gemüsebeet, auch
im Gehölzsortiment vollzieht sich ein Wandel.
Wer neben üblichen heimischen auch andere
Gehölze pflanzen möchte, kann auf wärme- und
trockenheitsverträgliche Arten zurückgreifen wie
Blumen-Esche, Felsen-Ahorn und Thüringische
Mehlbeere.
Bei Neupflanzungen ist darauf
zu achten, regelmäßig durchdringend zu gießen,
mit ca. 20–30 l pro Gießgang.
„Für den
Garten der Zukunft lohnt es sich, neue
Pflanzenarten zu verwenden", sagt Dr. Popp. „Wer
das heute beim Pflanzen berücksichtigt, wird in
Zukunft einen Garten haben, der Hitze aushält
und Schatten spendet."
21. Juni
Dinslaken: Spiel-Sport-Spaß-Fest am 21. Juni im
Stadtpark Nach den großen Erfolgen
der vergangenen Jahre steht der nächste
Höhepunkt für Familien, Kinder und
Sportbegeisterte bevor: Am Sonntag, 21. Juni
2026, lädt der Stadtpark erneut zum beliebten
Spiel-Sport-Spaß-Fest ein. Von 12 bis 18 Uhr
erwartet die Besucherinnen und Besucher ein
abwechslungsreiches Programm voller Bewegung,
Unterhaltung und gemeinsamer Erlebnisse.

Auch in diesem Jahr können sich Kinder,
Jugendliche und Erwachsene auf zahlreiche
Mitmachaktionen und Attraktionen freuen. Neben
Hüpfburgen und dem spektakulären Free Jump aus
luftiger Höhe warten unter anderem
Torwandschießen, ein Glücksrad, eine
Speed-Challenge im Standweitsprung sowie
verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote auf
die Besucherinnen und Besucher.
Das
Spielmobil Schauinsland sorgt mit weiteren
Aktionen für Spaß und Abwechslung. Kreativ wird
es beim Kinderschminken sowie bei
Glitzer-Tattoos und weiteren Schminkangeboten.
Ein buntes Bühnenprogramm mit Tanz-, Sport- und
Vereinsvorführungen sorgt den ganzen Tag über
für Unterhaltung und bietet den teilnehmenden
Vereinen die Möglichkeit, sich und ihre Angebote
einem breiten Publikum zu präsentieren.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens
gesorgt. Verschiedene Vereine und Anbieter
halten ein vielfältiges Angebot an Speisen,
Getränken, Kuchen und weiteren Leckereien
bereit. Organisiert wird das
Spiel-Sport-Spaß-Fest vom Stadtsportverband in
enger Zusammenarbeit mit zahlreichen
Sportvereinen, Institutionen und Sponsoren. Das
Mitmachen bei den Angeboten ist kostenlos.
Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen
aller Altersgruppen zusammenzubringen, Freude an
Bewegung zu vermitteln und die vielfältigen
Freizeit- und Sportmöglichkeiten vor Ort
erlebbar zu machen.
Bürgermeister Simon
Panke freut sich auf die Veranstaltung: „Das
Spiel-Sport-Spaß-Fest hat sich zu einem festen
Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders
entwickelt. Es zeigt eindrucksvoll, wie lebendig
unser Vereinsleben ist und wie viel Gemeinschaft
durch Sport, Bewegung und ehrenamtliches
Engagement entstehen kann. Ich lade alle
Familien herzlich ein, diesen besonderen Tag
gemeinsam im Stadtpark zu verbringen.“

24. Juni - 1. Juli
Check dein Netz: Zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche vom
24. Juni bis 1. Juli 2026 ruft zum Mitmachen auf Wie
steht es um das Mobilfunknetz im Kreis Wesel tatsächlich –
im Alltag, unterwegs oder draußen in der Natur? Genau das
steht im Mittelpunkt der zweiten bundesweiten
Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis 1. Juli 2026. Unter dem
Motto „Check dein Netz“ sind Bürgerinnen und Bürger erneut
eingeladen, selbst aktiv zu werden.
Jede Teilnahme
hilft: Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird das
Bild der Mobilfunkversorgung bundeweit und im Kreis Wesel.
Die Initiative von Bund, Ländern und Kommunen soll die
Netzqualität aus Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer
sichtbar machen und aufzeige, wo es noch Verbesserungsbedarf
gibt. Besonders in ländlichen Regionen oder in topografisch
anspruchsvollen Gebieten ergeben sich aus den Messdaten
wichtige Erkenntnisse.
„Ein leistungsfähiges
Mobilfunknetz ist heute ein wichtiger Bestandteil unseres
Alltags – ob für die Arbeit, die Freizeit oder in
Notfällen“, so Landrat Ingo Brohl. „Deshalb ist es wichtig,
dass wir ein möglichst genaues Bild der tatsächlichen
Mobilfunkversorgung im Kreis Wesel erhalten. Ich lade alle
Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an der
Mobilfunk-Messwoche zu beteiligen. Mit wenigen Klicks auf
dem Smartphone kann jede und jeder dazu beitragen, Stärken
und mögliche Lücken im Netz sichtbar zu machen. Je mehr
Menschen mitmachen, desto wertvoller sind die Erkenntnisse
für die weitere Verbesserung der Mobilfunkversorgung in
unserer Region. Machen Sie mit und checken Sie Ihr
Netz!“
Mitmachen ist einfach: Während der
Mobilfunk-Messwoche können Interessierte mit ihrem
Smartphone und der kostenfreien App der Bundesnetzagentur
„Mobilfunk-Check“ ihr Netz checken. Die dabei gesammelten,
anonymisierten Daten fließen in das Gigabitgrundbuch ein und
zeigen, wie das Mobilfunknetz von den Nutzerinnen und
Nutzern im Alltag erlebt wird.
Die
Mobilfunk-Messwoche setzt damit ein wichtiges Vorhaben der
Bundesregierung um: Die Netzqualität soll künftig stärker
nach dem Erleben der Nutzerinnen und Nutzer bewertet werden.
Genau dafür kann jede und jeder seinen Beitrag leisten. Alle
Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum
Mitmachen gibt es unter
www.check-dein-netz.de.
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