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Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

Archiv  • Vorige Woche: KW 24
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche
 

KW 25: Montag, 15. - Sonntag, 21.6.2026 - Themen u.a:
Montag, 15. Juni: „Tag der Gebäudereinigung“ und „Tag des Windes“

19. Juni
Schutz vor hohen Temperaturen: Stadt Wesel gibt Verhaltenstipps zur aktuellen Hitzewarnung
Gegen Ende dieser Woche ist - beginnend im Südwesten Deutschlands - mit den ersten Hitzewarnungen zu rechnen. Im weiteren Verlauf wird sich die Hitze auf den größten Teil Deutschlands ausbreiten, so dass die Warnschwellen überschritten werden. 
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für das Bundesland Nordrhein-Westfalen eine Hitzewarnung der Stufe 1 herausgegeben. Auch für Wesel ist ab dem kommenden Freitag mit einer starken Wärmebelastung zu rechnen. 

Die Verwaltung der Stadt Wesel bittet die Bürgerinnen und Bürger, auf sich und ihre Mitmenschen zu achten. Hitze ist eine Belastung für den Körper, aber mit ein paar einfachen Anpassungen im Alltag können wir uns alle effektiv schützen und sicherer durch die heißen Tage kommen.

Die wichtigsten Empfehlungen für die kommenden Tage im Überblick:
Hitze meiden: Verlegen Sie Besorgungen und körperliche Aktivitäten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Meiden Sie die direkte Sonne während der heißesten Mittagsstunden.

Wohnung kühl halten: Lüften Sie nur, wenn es draußen kühler ist als drinnen und vermeiden Sie tagsüber direkte Sonneneinstrahlung.

Ausreichend trinken: Trinken Sie ausreichend und regelmäßig, am besten Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorlen.

Körper kühl halten: Tragen Sie luftige, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung. Nehmen Sie eine kühle Dusche oder ein kühles Bad. 

Nachbarn im Blick behalten: Ein kurzer Anruf oder ein Blick nach nebenan hilft. Achten Sie besonders auf alleinstehende ältere Nachbarn oder gesundheitlich geschwächte Personen in Ihrem Umfeld.

Lassen Sie Kinder oder Haustiere niemals im geparkten Auto zurück.
Unter 
https://www.hitzewarnungen.de informiert der Deutsche Wetterdienst über den aktuellen Stand in Sachen Hitzewarnungen.



Verbraucherzentrale Moers stellt Jahresbericht 2025 vor
Digitale Konsumwelt führt zu komplexeren Anliegen

Untergeschobene Verträge, missglückte Widerrufe oder Ärger mit Zahlungsdienstleistern: Bei rund 4100 Anliegen war die Beratungsstelle Moers im vergangenen Jahr wieder verlässliche Ansprechpartnerin, um Verbraucherrechte durchzusetzen oder unberechtigten Forderungen einen Riegel vorzuschieben. „Käufe, Buchungen oder Vertragsabschlüsse finden heute überwiegend digital statt. Das ist einerseits bequem, führt aber auch zu vielfältigen und immer komplexer werdenden Problemen. Wenn Anbieter dann nur noch per KI-gesteuertem Chatbot oder Kontaktformular erreichbar sind oder gar nicht reagieren, sind viele Verbraucher:innen überfordert“, berichtet, Gisela Daniels, Leiterin der Beratungsstelle.
 
Von immer professioneller gestalteten Fakeshops über vermeintliche „Hilfen“ beim Ausfüllen von Behördenanträgen bis hin zu Coaching-Angeboten mit zweifelhaftem Nutzen: So manches Online-Schnäppchen wurde für  Verbraucher:innen im vergangenen Jahr zur kostspieligen Falle. „Die Menschen sind dann sehr erleichtert, wenn ihre Probleme gelöst werden können“, so Gisela Daniels. Der Blick in den Jahresbericht 2025 zeigt: Bei rund 1450 Rechtsberatungen und -vertretungen haben sich die Verbraucherschützer zumeist erfolgreich für die berechtigten Ansprüche von Ratsuchenden eingesetzt.
 
Typische Fälle aus der Beratungspraxis:
Reklamationen wurden von Händlern mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt
Bei Online-Bestellungen kam es zu falschen Lieferungen und strittigen Retouren
Kostenfallen durch sogenannte Dokumenten-Dienstleister nahmen zu
Abo-Fallen, etwa bei vermeintlich kostenlosen Zeitschriften, sorgten für Beschwerden
Aufdringlicher Vertrieb beim Glasfaserausbau führte zu unerwünschten Vertragsabschlüssen
Teure „Knöllchen“ oder sogar abgeschleppte Autos auf dem Supermarktparkplatz machten Ärger
Komplizierte Energieabrechnungen
 
Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage sei es daher besonders erfreulich und wichtig, so die Leiterin der Beratungsstelle, dass durch die Umstellung auf den landesweiten Zugang die digitale und telefonische Erreichbarkeit deutlich ausgeweitet werden konnte. „Damit gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft und erfahren dafür viel positive Resonanz der Ratsuchenden.“ 
 
Kein Schutz beim Käuferschutz
Ein zentrales Thema im Berichtsjahr: der vermeintliche Käuferschutz bei Zahlungsdiensten wie PayPal, Klarna oder Amazon Pay. Viele Verbraucher:innen verließen sich darauf – und standen im Streitfall dennoch ohne Erstattung da. Die Beratungsstelle klärte rund um den Weltverbrauchertag im März vergangenen Jahres darüber auf, dass gesetzliche Gewährleistungsrechte oft weiterreichen als freiwillige Schutzversprechen der Anbieter.
 
Künstliche Intelligenz bringt neue Herausforderungen
Auch der Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) ist in der Beratung deutlich spürbar, so die Beratungsstellenleitung: „Eine falsche KI-Rechtsauslegung führt oft zu Erwartungen, die sich rechtlich gar nicht durchsetzen lassen. Wir müssen diese Erwartungen dann in realistische Bahnen lenken – und manchmal auch enttäuschen.“ Zugleich beobachtet die Verbraucherzentrale NRW neue Risiken: KI-generierte Inhalte können Verbraucher:innen in unseriöse Beratungsangebote führen. Perspektivisch sollen jedoch auch eigene KI-Anwendungen die Arbeit der Verbraucherschützer unterstützen. „Wir holen die Menschen dort ab, wo sie nach Informationen suchen und prüfen, wie KI unsere Beratung sinnvoll ergänzen kann“, erklärt Gisela Daniels.
 
Dubiose Forderungen und gefährlicher Pillen-Verkauf
Schon in den Vorjahren ist der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter 1N Telecom negativ aufgefallen. Nun wurden auch Verbraucher:innen in Kreis Wesel durch Forderungen eines Inkassodienstleisters verunsichert. Verlangt wurden von vielen Betroffenen rund 420 Euro. Die Beratungsstelle half mit rechtlichen Einschätzungen, Musterbriefen und aktiver Unterstützung bei der Rechtsdurchsetzung. Eine besonders miese Betrugsmasche schlug zudem im März 2025 Wellen: Per Telefon oder über dubiose Internetseiten wurden wirkungslose Nahrungsergänzungsmittel als angeblicher Ersatz für verschreibungspflichtige Diabetesmedikamente angeboten, oft mit angeblicher Empfehlung bekannter Fernsehärzte oder von Prominenten.
 
Erneuerbare Energien und Klimaanpassung praktisch erklärt
Extreme Wettereignisse wie Hitze und Starkregen werden auch im Kreis Wesel zunehmend spürbar und fordern Hauseigentümer:innen und Mieter:innen heraus, sich an die Folgen der Klimaveränderung anzupassen. Aber auch die hohen Kosten für fossile Brennstoffe treiben die Verbraucher:innen um. „Ob Begrünung und Dämmung oder Steckersolargeräte und neue Heizungstechnik: Mit Vorträgen, Online-Seminaren und Rundgängen haben wir aufgeklärt und praktische Informationen vermittelt, wie das Zuhause in Sachen Energie auf Zukunftskurs gebracht werden kann – teilweise schon mit einfachen Maßnahmen, die nicht viel kosten“, sagt Energieberater Akke Wilmes.
 
„Viele Menschen sind besorgt und verunsichert wegen der aktuellen Auswirkungen globaler Krisen wie dem Irankrieg. Steigende Preise für Energie und Lebenshaltung belasten gerade Haushalte mit geringem Einkommen. Da ist besonders wichtig und hilfreich, wenn wir bei Alltagsproblemen unterstützen und finanziellen Schaden abwenden können“, so Gisela Daniels.
 
Weiterführende Infos
https://www.verbraucherzentrale.nrw/moers-jahresbericht2025



18.-21. Juni
Aktivismus trifft Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen
Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die Dialog-Aktion "Hof mit Zukunft - Aktivismus trifft Landwirtschaft". Engagierte aus der Klima-, Tier- und Umweltschutzbewegung besuchen insgesamt 32 Betriebe in ganz Deutschland. Vom 18. bis 21. Juni lernen sie den Alltag auf den Höfen kennen und arbeiten auf dem Acker und im Stall mit.

In Nordrhein-Westfalen sind folgende Höfe dabei:

Hortinghof in Kranenburg-Niel Konventioneller Betrieb mit 69 ha, Milchviehhaltung, Ackerbau (16 ha) und Grünland, technisiert mit Melkroboter und PV, engagiert für nachhaltige Landwirtschaft (Fridays for Future), Fokus auf außerfamiliäre Hofnachfolge

Stautenhof in Willich-Anrath Biohof mit vielfältiger Tierhaltung (Rinder, Schweine, Schafe, Weidehähnchen und Legehennen inkl. mobilen Stal), Acker- (80 ha) und Gemüsebau (mit Folientunnel), eigene Verarbeitung in Metzgerei und Bäckerei, großer Hofladen und Hofcafé, nachhaltig, regional, breit aufgestellt mit vielen Mitarbeitenden.
https://wir-haben-es-satt.de/hof-mit-zukunft




Dinslaken: Feierabendmarkt am 19. Juni – elektronische Beats und Geselligkeit
Am Freitag, den 19. Juni 2026, lädt der Dinslakener Feierabendmarkt erneut auf den Altmarkt ein. Von 16 bis 20 Uhr erwartet die Besucher*innen ein entspannter Nachmittag und Abend voller Genuss, Musik und geselligem Beisammensein mitten in der Innenstadt. Bei mitunter sommerlichen Temperaturen bietet der Feierabendmarkt eine abwechslungsreiche Auswahl an Speisen und Getränken.

Die Dinslakener Gastronomie Zeloh verwöhnt die Gäste mit hausgemachter Currywurst und weiteren Köstlichkeiten. Französische Crépes mit sommerlichen Toppings gehören am zweiten Feierabendmarkt im Juni ebenso zum Angebot wie frische Antipasti-Teller, die hervorragend zu einem Glas Wein passen. Besucher*innen können sich auf eine breite Getränkeauswahl freuen, die neben Klassikern wie Wein, Aperol Spritz und in Spellen gebrautem Bier auch eine Auswahl an alkoholfreien Getränken bereithält.

Musikalisch wird das DJ-Team von Barese für sommerliche elektronische Beats sorgen. Wie auch im letzten Jahr wird die Musik sicherlich auch zahlreiche Besuchende zum Tanzen animieren.  Der Feierabendmarkt hat sich als beliebter Treffpunkt für Menschen jeden Alters etabliert.

Ob mit Kolleg*innen nach der Arbeit, mit Freund*innen oder der Familie – der Altmarkt wird zum Ort der Begegnung und des gemeinsamen Genusses. Weitere Informationen und alle Termine des Feierabendmarktes 2026 unter:
https://www.dinslaken.de/wirtschaft-freizeit/citymanagement/dinslakener-feierabendmarkt#



13. - 20. Juni
Kreativ werden, ausprobieren, Spaß haben: MOVE! bringt Moers in Bewegung
Eine Woche voller Beats, Farben, Ideen und Aktionen: Beim Kinder- und Jugendkulturfestival MOVE! wartet vom 13. bis 20. Juni wieder ein buntes Programm auf Kinder und Jugendliche.

‚ReKi on Stage‘: In der Repelen Einrichtung ist Rap das Thema. Zu Gast ist Rapper und Musikproduzent Tomasz Kwapien (Foto: T. Kwapien).

Insgesamt 15 kostenfreie Workshops laden dazu ein, Neues auszuprobieren, kreativ zu werden und gemeinsam Spaß zu haben. Die Angebote finden in Jugendzentren, der Bibliothek, dem Grafschafter Museum, der Musikschule, am Skatepark im Freizeitpark und bei den Penguin’s Days des Schlosstheater Moers statt. 

Den Abschluss bildet am Samstag, 21. Juni, der Familientag ‚MOVE! X Penguin’s Days‘ auf dem Schlossplatz. Dort bieten Einrichtungen und Projekte der kulturellen Bildung kreative Mitmachaktionen, kleine Bühnenbeiträge und selbstgemachte Speisen. Veranstaltet wird MOVE! vom Kinder- und Jugendbüro und dem Kulturbüro der Stadt Moers.

Das Festival ist erneut Teil des Förderprogramms ‚Kulturrucksack NRW‘. Gaming, Streetart, Rap Das Programm reicht von Musik und Theater bis zu Streetart, Medien und kreativem Gestalten. Im Jugendzentrum ‚Henri‘ in Kapellen bauen Kinder beim Workshop ‚Arcade Retro Gaming‘ ihre eigene Spielekonsole. Im ‚Asbär‘ in Asberg entstehen Schmuck und Accessoires aus Perlen.

Rap-Fans können sich im Jugendzentrum Nord (JuNo) und in der ReKi in Repelen ausprobieren. Auch Geschichte wird kreativ vermittelt: Im Grafschafter Museum gehen Jugendliche ab 14 Jahren auf Spurensuche durch die Zeit des Nationalsozialismus in Moers. In der Bibliothek dreht sich alles um ‚Guerilla Poetry‘ – also kreative Texte im öffentlichen Raum.

Streetart-Workshops wie ‚Taggen‘ oder ‚Skateboard Design‘ bringen Farbe ins Spiel. Beim Improtheater heißt es ‚Spiel dich frei!‘, während beim ‚Drum Circle‘ gemeinsam getrommelt und musiziert wird.   
Anmeldungen für die Workshops sind ab sofort möglich.  Weitere Informationen.



15. Juni
NRW-Windkraft: Stromeinspeisung 2025 auf Vorjahresniveau
* 14,5 % der erzeugten und eingespeisten Strommenge stammten 2025 aus Windkraft * Zunahme der Stromeinspeisung aus Windkraft 2025 um 43,5 % im Vergleich zu 2018 * Höhere Schwankungen bei der Stromeinspeisung aus Windkraft im ersten und vierten Quartal im Zeitverlauf seit 2018

Die Windkraftanlagen haben im Jahr 2025 insgesamt 12.671 Gigawattstunden Strom in das NRW-Netz eingespeist.
Wie das Statistische Landesamt anlässlich des „Tag des Windes“ am 15. Juni 2026 auf Basis endgültiger Ergebnisse mitteilt, veränderte sich damit die erzeugte und eingespeiste Menge aus Windkraft im Vergleich zum Vorjahr (–600 MWh) kaum. Der Anteil der Windkraft an der gesamten Stromeinspeisung veränderte sich ebenfalls nur geringfügig und lag wie 2024 bei 14,5 %. Im Vergleich zu 2018 stieg die Stromeinspeisung aus Windkraft im Jahr 2025 um 43,5 %.



46 % mehr Stromeinspeisung aus Windkraft im ersten Quartal 2026
Die eingespeiste Strommenge aus Windkraft stieg nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Quartal 2026 um 46,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal an. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Stromeinspeisung im ersten Quartal 2025 witterungsbedingt vergleichsweise gering war und einen Rückgang von 29,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal (2024) ausgewiesen hatte.

 Werden die Quartale rückwirkend bis 2018 betrachtet, fallen im ersten und vierten Quartal eines Jahres im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr häufiger größere Schwankungen auf, als es im zweiten und dritten Quartal der Fall ist. Letztere weisen nicht nur geringere Schwankungen auf, sondern auch insgesamt geringere absolute Stromeinspeisungen als im ersten und im vierten Quartal. Bei der Betrachtung ist zu berücksichtigen, dass u.a. die Witterung eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der Stromeinspeisung aus Windkraft spielt.



Kartenanwendung zeigt Bestand der Windkraftanlagen in NRW-Gemeinden
Die Entwicklung des Windkraftausbaus in NRW seit 1987 veranschaulicht IT.NRW in einer interaktiven Kartenanwendung.
Die Datengrundlage der Animation stammt aus dem Energieatlas NRW des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK). Eine weitere Kartenanwendung zeigt die Anzahl von Windkraftanlagen je 1.000 Personen für die nordrhein-westfälischen Gemeinden zum Stichtag 31.12.2025.



20. Juni
Kempen: Begleitprogramm zur Ausstellung Gerhard Hoehme – „Vaters Verwirrspiel“ im Juni  
Seit dem 25. April 2026 ist in den Sonderausstellungsräumen des Kulturforums Franziskanerkloster die Ausstellung „Vaters Verwirrspiel“ zu Gerhard Hoehmes Werken zu sehen. Die gezeigten Arbeiten stammen aus Privatbesitz am Niederrhein und darüber hinaus. Viele der ausgestellten Grafiken werden erstmals öffentlich präsentiert.

Die Ausstellung widmet sich insbesondere Hoehmes Schaffen der 1960er-Jahre und vereint Druckgrafiken mit sprachlichen Elementen, Aquarelle sowie Bildarbeiten, die durch Materialien wie Polyethylen-Schläuche über die Bildfläche hinaus in den Raum greifen. Die abstrakten Werke eröffnen vielfältige Assoziationsmöglichkeiten und laden dazu ein, eigene Interpretationen zu entwickeln und sich den Arbeiten auf individuelle Weise zu nähern. Begleitend zur Ausstellung werden im Juni zwei Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen angeboten.  

Kreativworkshop für Kinder ab 8 Jahren Farben, Formen und Figuren – Hoehme entdecken Samstag, 20. Juni 2026, 14–17 Uhr  
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung lernen die Teilnehmenden Gerhard Hoehme und seine Kunst auf spielerische Weise kennen. Ausgewählte Werke werden gemeinsam betrachtet und besprochen, bevor die Kinder selbst kreativ werden. Inspiriert von Hoehmes Arbeiten gestalten sie eigene Kunstwerke und experimentieren dabei – ganz im Sinne des Künstlers – auch mit Formen, die über die Grenzen des Bildes hinausgehen. Zum Abschluss werden die entstandenen Arbeiten in einer kleinen gemeinsamen Ausstellung präsentiert.  

Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine vorherige Anmeldung unter museum@kempen.de, 02152 917-4120 oder an der Museumskasse gebeten.  

Dialogischer Rundgang mit Ralph Kleinsimlinghaus
Von der Sammlung zur Ausstellung Sonntag, 21. Juni 2026, 15–16 Uhr   Der Krefelder Galerist und Sammler Ralph Kleinsimlinghaus führt Interessierte durch die Ausstellung und gibt dabei Einblicke in seine Sammlungstätigkeit sowie in die Entstehung der Ausstellung. Im gemeinsamen Gespräch erfahren die Teilnehmenden mehr über Gerhard Hoehme, die Auswahl der gezeigten Werke und den Weg von privaten Sammlungen in eine öffentliche Ausstellung.

Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung wird unter museum@kempen.de, 02152 917-4120 oder an der Museumskasse gebeten. Ergänzend zur Ausstellung Gerhard Hoehme – „Vaters Verwirrspiel“ wird im Rahmen der Reihe „entr’acte in der Klosterpforte“ eine Installation des Bildhauers Wilhelm Mundt gezeigt. Die Ausstellungen sind bis zum 30. August 2026 zu sehen.



Wenn der Garten ächzt: Was Hobbygärtner gegen Hitzestress tun können
Mulchen, trockenheitsresistente Arten, klimaangepasste Gehölze – Gartenbauexperte gibt Empfehlungen für den Sommer.

Der Klimawandel stellt viele Hobbygärtner vor echte Herausforderungen. (Quelle: pixabay)

Die Temperaturen steigen, der Boden trocknet aus, die Pflanzen welken: Hitzestress ist für unsere Gärten längst fester Bestandteil des Sommers. „Wer die richtigen Maßnahmen ergreift, schützt seinen Garten und spart sich erheblich Arbeit und Frustration“, weiß Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte beim Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. (BLGL).

Mulchen: die beste Sofortmaßnahme
Mulchen ist die einfachste und wirkungsvollste Maßnahme, die Hobbygärtner sofort ergreifen können. Eine Schicht aus organischem Material, wie Rasenschnitt, Ernteabfällen oder Stroh auf offenen Beeten wirkt wie eine Isoliermatte: Der Boden heizt sich langsamer auf, die Verdunstung sinkt und der Gießaufwand geht spürbar zurück. Nebenbei profitieren auch Bodenlebewesen wie Würmer und Mikroorganismen - diese zersetzen das Material und wandeln es in wertvollen Humus um.

„Wer mulcht, gießt weniger und wer weniger gießt, hat mehr Zeit, seinen Garten wirklich zu genießen", sagt Dr. Popp. Wer kein Mulchmaterial hat, sollte die oberste Bodenschicht nach dem Gießen regelmäßig auflockern. Das unterbricht die feinen Kapillaren im Boden, durch die sonst Feuchtigkeit nach oben steigt und verdunstet. Ganz nach dem alten Sprichwort: „Einmal hacken spart zweimal gießen."

Trockenheitsverträgliche Arten als langfristige Strategie
Wer den Garten klimaresilient aufstellen will, kommt an der Artenfrage nicht vorbei. So sind z. B. Sommer-Portulak, Spargel- und Helmbohne sehr gut trockenheitstolerant. Wärmeliebende Kulturen wie Auberginen, Süßkartoffeln oder Kichererbsen, die früher als Exoten galten, wachsen jetzt zuverlässig.

„Der Klimawandel stellt uns vor echte Herausforderungen, aber er ermöglicht den Anbau von Kulturen, die hier früher nicht reiften", betont Dr. Popp. „Wer seinen Anbauplan vielfältig gestaltet, ist gegen schlechte Jahre besser abgesichert."

Gehölze: Weitsicht zahlt sich aus
Nicht nur im Gemüsebeet, auch im Gehölzsortiment vollzieht sich ein Wandel. Wer neben üblichen heimischen auch andere Gehölze pflanzen möchte, kann auf wärme- und trockenheitsverträgliche Arten zurückgreifen wie Blumen-Esche, Felsen-Ahorn und Thüringische Mehlbeere.

Bei Neupflanzungen ist darauf zu achten, regelmäßig durchdringend zu gießen, mit ca. 20–30 l pro Gießgang.

„Für den Garten der Zukunft lohnt es sich, neue Pflanzenarten zu verwenden", sagt Dr. Popp. „Wer das heute beim Pflanzen berücksichtigt, wird in Zukunft einen Garten haben, der Hitze aushält und Schatten spendet."




21. Juni
Dinslaken: Spiel-Sport-Spaß-Fest am 21. Juni im Stadtpark
Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre steht der nächste Höhepunkt für Familien, Kinder und Sportbegeisterte bevor: Am Sonntag, 21. Juni 2026, lädt der Stadtpark erneut zum beliebten Spiel-Sport-Spaß-Fest ein. Von 12 bis 18 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm voller Bewegung, Unterhaltung und gemeinsamer Erlebnisse. 


Auch in diesem Jahr können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf zahlreiche Mitmachaktionen und Attraktionen freuen. Neben Hüpfburgen und dem spektakulären Free Jump aus luftiger Höhe warten unter anderem Torwandschießen, ein Glücksrad, eine Speed-Challenge im Standweitsprung sowie verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote auf die Besucherinnen und Besucher.

Das Spielmobil Schauinsland sorgt mit weiteren Aktionen für Spaß und Abwechslung. Kreativ wird es beim Kinderschminken sowie bei Glitzer-Tattoos und weiteren Schminkangeboten.  Ein buntes Bühnenprogramm mit Tanz-, Sport- und Vereinsvorführungen sorgt den ganzen Tag über für Unterhaltung und bietet den teilnehmenden Vereinen die Möglichkeit, sich und ihre Angebote einem breiten Publikum zu präsentieren.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Verschiedene Vereine und Anbieter halten ein vielfältiges Angebot an Speisen, Getränken, Kuchen und weiteren Leckereien bereit.  Organisiert wird das Spiel-Sport-Spaß-Fest vom Stadtsportverband in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Sportvereinen, Institutionen und Sponsoren. Das Mitmachen bei den Angeboten ist kostenlos.

Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen aller Altersgruppen zusammenzubringen, Freude an Bewegung zu vermitteln und die vielfältigen Freizeit- und Sportmöglichkeiten vor Ort erlebbar zu machen. 

Bürgermeister Simon Panke freut sich auf die Veranstaltung: „Das Spiel-Sport-Spaß-Fest hat sich zu einem festen Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders entwickelt. Es zeigt eindrucksvoll, wie lebendig unser Vereinsleben ist und wie viel Gemeinschaft durch Sport, Bewegung und ehrenamtliches Engagement entstehen kann. Ich lade alle Familien herzlich ein, diesen besonderen Tag gemeinsam im Stadtpark zu verbringen.“ 




24. Juni - 1. Juli
Check dein Netz: Zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis 1. Juli 2026 ruft zum Mitmachen auf
Wie steht es um das Mobilfunknetz im Kreis Wesel tatsächlich – im Alltag, unterwegs oder draußen in der Natur? Genau das steht im Mittelpunkt der zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis 1. Juli 2026. Unter dem Motto „Check dein Netz“ sind Bürgerinnen und Bürger erneut eingeladen, selbst aktiv zu werden.

Jede Teilnahme hilft: Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird das Bild der Mobilfunkversorgung bundeweit und im Kreis Wesel. Die Initiative von Bund, Ländern und Kommunen soll die Netzqualität aus Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer sichtbar machen und aufzeige, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Besonders in ländlichen Regionen oder in topografisch anspruchsvollen Gebieten ergeben sich aus den Messdaten wichtige Erkenntnisse.

„Ein leistungsfähiges Mobilfunknetz ist heute ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags – ob für die Arbeit, die Freizeit oder in Notfällen“, so Landrat Ingo Brohl. „Deshalb ist es wichtig, dass wir ein möglichst genaues Bild der tatsächlichen Mobilfunkversorgung im Kreis Wesel erhalten. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an der Mobilfunk-Messwoche zu beteiligen. Mit wenigen Klicks auf dem Smartphone kann jede und jeder dazu beitragen, Stärken und mögliche Lücken im Netz sichtbar zu machen. Je mehr Menschen mitmachen, desto wertvoller sind die Erkenntnisse für die weitere Verbesserung der Mobilfunkversorgung in unserer Region.
Machen Sie mit und checken Sie Ihr Netz!“

Mitmachen ist einfach: Während der Mobilfunk-Messwoche können Interessierte mit ihrem Smartphone und der kostenfreien App der Bundesnetzagentur „Mobilfunk-Check“ ihr Netz checken. Die dabei gesammelten, anonymisierten Daten fließen in das Gigabitgrundbuch ein und zeigen, wie das Mobilfunknetz von den Nutzerinnen und Nutzern im Alltag erlebt wird. 

Die Mobilfunk-Messwoche setzt damit ein wichtiges Vorhaben der Bundesregierung um: Die Netzqualität soll künftig stärker nach dem Erleben der Nutzerinnen und Nutzer bewertet werden. Genau dafür kann jede und jeder seinen Beitrag leisten. Alle Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen gibt es unter www.check-dein-netz.de.