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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

27. KW: Montag, 29. Juni  - Sonntag, 5. Juli 2026 - Themen u.a.:


Wesel: Preisverleihung STADTRADELN 2026
Die Stadt Wesel beteiligte sich in diesem Jahr zum achten Mal am STADTRADELN. Die Aktion fand in der Zeit vom 10.05.2026 bis zum 30.05.2026 statt. In drei Aktionswochen dokumentierten Bürger*innen alle mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit.

Wesel nahm gemeinsam im Verbund mit den anderen Kommunen im Kreis Wesel sowie dem Kreis Wesel an der Mobilitätskampagne teil. Ziel war es, möglichst viele Teilnehmer*innen fürs STADTRADELN zu gewinnen und so für das Radfahren im Alltag in der Breite der Bevölkerung zu werben.

Das STADTRADELN 2026 war für die Stadt Wesel ein Erfolg. Insgesamt nahmen in diesem Jahr 1.752 aktive Fahrradfahrer*innen in 69 Teams an der Aktion teil. Gemeinsam legten sie 310.227 km zurück und vermieden damit über 50 Tonnen CO2.

Zu den teilnehmenden Teams gehörten z.B. Vereine, Schulen, Unternehmen, Kitas sowie Teams aus Freunden und Familien. So positionierte sich die Stadt Wesel auch in diesem Jahr in der kreisweiten Wertung hinter der Stadt Moers auf dem 2. Platz.
Im Vorjahr nahmen 1.692 Bürger*innen in 70 Teams teil und radelten zusammen ca. 322.640 Kilometer, wodurch ca. 52 Tonnen CO2 vermieden werden konnten.

Auszeichnungen
Folgende Teams und Fahrradfahrer*innen haben in den verschiedenen Kategorien die meisten Kilometer zurückgelegt:

Beste Kita:
Kita Kartäuserweg, 5.587,8 km
Beste Grundschulklasse:
3c Wölfe, Gemeinschaftsgrundschule Konrad Duden, 5.633,8 km
Beste Klasse einer weiterführenden Schule:
Klasse 8e, Konrad-Duden-Gymnasium, 2.602,1 km
Bestes Team (absolut – Kilometer)
Gemeinschaftsgrundschule Konrad Duden, 36.274,9 km
Bestes Team (relativ – Kilometer pro Fahrer*in):
MotiMuTo-Team, 1.635 km pro Fahrer*in
Bester Verein (neue Kategorie)
ADFC Wesel-2026, 23.837,1 km
Bestes Unternehmen:
BYK Cycling Team, 24.288,5 km
Bestes Ratsmitglied:
Rolf Blommen, 315,8 km
Zudem wurden Preise an drei Teilnehmer*innen verlost. Dadurch würdigt die Stadt Wesel auch diejenigen, die das Fahrrad nur für kurze Strecken im Alltag nutzen. Einzige Bedingung für die Berücksichtigung in der Verlosung war, dass die Teilnehmer*innen mindestens 50 Kilometer zurückgelegt haben.

Die Gewinner der Verlosung sind:
1. Jörg Garlinsky (BYK Cycling Team): 1.414,4 km
2. Justine Knüfermann (Gesundheitscampus Wesel): 69,1 km
3. Uwe Bressiere (BSV Wesel – Die Dritte): 302,7 km

Kosten und Sponsoring
Im Haushalt stehen für das STADTRADELN Mittel in Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung. Davon werden ca. 50 Prozent vom Land NRW im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der AGFS gefördert.
Zudem unterstützt die Westenergie AG das STADTRADELN in Wesel mit 500 Euro.

Dinslaken: Austausch mit den Niederlanden
Bürgermeister Simon Panke mit Aldo Lodder (Manager der Repräsentanz Düsseldorf der Deutsch-Niederländischen Handelskammer) und Christel Brocksch von der Wirtschaftsförderung der Stadt Dinslaken.

Heute gab es im Dinslakener Rathaus Besuch aus den Niederlanden: Aldo Lodder, Manager der Repräsentanz Düsseldorf der Deutsch-Niederländischen Handelskammer mit Sitz in Den Haag, tauschte sich mit Bürgermeister Simon Panke und Wirtschaftsförderin Christel Brocksch über Ideen zur Kooperation und Zusammenarbeit aus. Auf seiner Tour durch die Region wird der Niederländer noch weitere Regionen der Nachbarschaft besuchen.  

Neukirchen-Vluyn, Kreis Wesel: Neue Gesundheits- und Familienkurse beim DRK Niederrhein

Aktiv, gesund und gemeinsam lernen: Die Familienbildung des DRK Niederrhein startet im Juli mit neuen Kursen für Groß und Klein. Ob Entspannung, Bewegung oder Erste Hilfe am Hund – für viele Interessen ist das passende Angebot dabei.

Der DRK Kreisverband Niederrhein startet im Juli mit neuen Kursangeboten für Familien sowie gesundheitsbewusste Menschen. Ob Erste Hilfe am Hund, Entspannung durch Qi Gong oder Yoga – die vielfältigen Angebote richten sich an unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Den Auftakt macht am 11. Juli der Kurs „Erste Hilfe am Hund“, in dem Hundebesitzerinnen und -besitzer lernen, in Notfällen schnell und richtig zu handeln.

Ebenfalls im Programm ist der fortlaufende Kurs „Qi Gong – für mehr Entspannung im Alltag“, der bis Ende August stattfindet und Körper und Geist in Einklang bringt. Ende Juli startet zudem „Yoga und Ernährung bei Rheuma“, das Bewegung und alltagstaugliche Ernährungstipps kombiniert.

Auch für Familien gibt es passende Angebote: Nach den Sommerferien beginnt „Yoga für den Beckenboden“, und die Spielgruppe für Kinder ab zwölf Monaten bietet Eltern und ihren Kindern Gelegenheit, gemeinsam zu spielen, Kontakte zu knüpfen und die Entwicklung der Kleinsten zu fördern.

Interessierte können sich ab sofort anmelden. Weitere Informationen zu den Kursen bei der DRK Familienbildung Niederrhein, Grubenwehrstraße 5, 47506 Neukirchen-Vluyn, Telefon: 0281 30 01- 81 00, E-Mail: familienbildung@drk-niederrhein.de.

Familienbildung des DRK Niederrhein in der Grubenwehrstraße in Neukirchen-Vluyn.

Kleve: Fördermittel für kulturelle Projekte im Haushaltsjahr 2026 weiterhin verfügbar
Die Stadt Kleve weist darauf hin, dass für die Förderung kultureller Projekte im Haushaltsjahr 2026 weiterhin Fördermittel zur Verfügung stehen. Solange Haushaltsmittel verfügbar sind, können Projektförderungen vergeben werden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung eines Zuschusses besteht nicht. Anträge können nach Maßgabe der geltenden „Richtlinien zur Förderung des kulturellen Angebotes in der Stadt Kleve“ eingereicht werden.

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, Personenvereinigungen sowie juristische Personen, die ausschließlich ideelle Zwecke verfolgen und in Kleve wohnen beziehungsweise ihren Sitz in Kleve haben. Kommerzielle Anbieter sind nicht antragsberechtigt. Die Bearbeitung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs und setzt voraus, dass die Antragsunterlagen vollständig vorliegen.

Dazu gehören insbesondere eine Begründung des Vorhabens, vollständige Kostenvoranschläge sowie eine Finanzierungsübersicht. Die Richtlinien sowie die entsprechenden Antragsunterlagen stehen auf der Internetseite der Stadt Kleve zum Download bereit.

Neues Geoportal: „Geoportal Fachstelle Frau und Beruf“
Ab sofort gibt es ein neues Geoportal für den Kreis Wesel: das „Geoportal Fachstelle Frau und Beruf“. Unter https://geoportal-niederrhein.de/portal/kreis_wesel/frauundberuf/ steht nun eine übersichtliche digitale Landkarte bereit, die niederschwellig Kontakt zu Beratungsstellen, (Weiter-)Bildungseinrichtungen, Fachbereichen der Kommunen und vielen weiteren Anlaufstellen rund um das Thema Frauen und Beruf bietet.

Die beruflichen Lebenswege von Frauen sind in der Regel sehr stark durch die persönliche Lebenssituation geprägt. Kommen beispielsweise Elternschaft und Sorgeaufgaben hinzu, ist es oftmals eine große Herausforderung, alle Bereiche miteinander in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Besonders Frauen übernehmen derzeit weiterhin einen Großteil der Carearbeit und möchten oftmals gerne ihren Beruf weiter ausüben.

Um in den vielfach vernetzten Themenbereichen zu unterstützen, haben die Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel sowie der Fachdienst Geoinformation und Liegenschaftskataster diese digitale Landkarte entwickelt. Das Geoportal bietet den Vorteil, dass Digitales unabhängig von Uhrzeiten einen schnellen Überblick verschafft, welche Anlauf- oder Beratungsstelle gerade für eine konkrete Lebenssituation hilfreich und passend ist.

Durch eine integrierte Filterfunktion können Nutzerinnen und Nutzer schnell eine Übersicht erhalten und die Suche nach passenden Einrichtungen in der Nähe ihres Wohnorts gezielt eingrenzen.  Einrichtungen und Institutionen, die in der digitalen Karte erscheinen möchten, können sich gerne bei Stefanie Werner melden, unter frau-und-beruf@kreis-wesel.de oder telefonisch unter 0281/207-2201 oder -2022. 

Damit die Karte ihren größtmöglichen Nutzen entfaltet, ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen und Organisationen davon erfahren. Den Link zur Karte darf daher gern auf den Websites von Unternehmen, Anlauf- und Beratungsstellen sowie in weiteren Kommunikationskanälen geteilt werden. 
 

Zusätzliche Informationen zur Benutzung des Geoportals gibt es in einer Kurzanleitung unter https://www.kreis-wesel.de/leben-arbeiten/bauen-wohnen-kataster/geoportale-im-kreis-wesel/kurzanleitung-geoportale. Die berufliche Lebensweggestaltung von Frauen zu unterstützen und dabei die Fachkräftesicherung in der Region nachhaltig zu gestalten sind ein wesentlicher Schwerpunkt der Fachstelle Frau und Beruf und der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel, der die Fachstelle angegliedert ist. 

Zecken: Klein, aber gemein
• Wie kann man sich schützen?
• Dauerschädigung durch Zeckenbiss: Unfallversicherung hilft

Eine Zecke ist klein, lautlos und gefährlich. Mit FSME – einer gefährlichen Form der Hirnhautentzün-dung - und Borreliose überträgt sie Krankheiten, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden können. Milde Winter und steigende Temperaturen lassen die Plagegeister zudem immer früher aktiv werden. Gerade im Sommer, wenn Ausflüge ins Grüne, Gartenarbeit und andere Aktivitäten im Freien besonders beliebt sind, steigt auch das Risiko für Zeckenbisse. Wohl fühlen sich die Blutsauger vor al-lem im Gebüsch, in lichtem Unterholz, an Waldrändern und im hohen Gras.

Besonders heimtückisch ist, dass sich der winzige Parasit oftmals unbemerkt beim Wirt einnistet. Bei Menschen setzt er sich bevorzugt in Achselhöhlen, Leistengegend, Kniebeugen, Bauchnabel und Haar-ansatz. Dort durchstechen sie die Haut ihrer Opfer und saugen sich fest. Das Sekret, das sie dabei in die Wunde spritzen, wirkt gerinnungshemmend und betäubend. Bis eine Zecke satt ist, können durchaus mehrere Tage vergehen.

Gebissen und dann …
Krankheitserreger werden meist nicht direkt nach dem Biss, sondern oft erst Stunden später übertra-gen. Eine gezielte Zeckensuche nach einem Aufenthalt im Freien hilft, die lästigen Blutsauger zu finden und rasch zu entfernen: Experten empfehlen, den Parasiten hautnah mit einer Pinzette oder Zecken-zange anzufassen, um ihn danach mit möglichst wenig Druck herauszudrehen. Der Kopf darf nicht ste-ckenbleiben.

Von alten Hausmitteln wie Klebstoff oder Öl sollte man die Finger lassen. Sie helfen nicht, sondern schaden eher, denn im Todeskampf spritzt die Zecke oft Krankheitserreger in die Wunde.

Gegen FSME schützt eine Impfung.
Die HUK-COBURG Versicherung warnt aber auch vor Borreliose: Einer Bakterieninfektion, die zu dauerhaften Gesundheitsschäden führen kann, bis hin zur Invalidität. Darum sollte die Einstichstelle ungefähr vier Wochen lang im Auge behalten werden. Sobald sich rote Flecken zeigen, ist ein Arzttermin wichtig.

Kommt es zur Erkrankung mit Dauerschädigung, ist es gut, vorgesorgt zu haben. Eine private Unfall-versicherung hilft. Allerdings schließt nicht jeder Vertrag einen Zeckenbiss und seine Folgen automa-tisch mit ein. Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte man sich bei seinem Versicherer nach dem Um-fang seines Versicherungsschutzes erkundigen.

In Wiesen und an Waldrändern fühlen sich Zecken leider wohl. Foto: HUK-COBURG


Die Stadt Moers hat ein Amtsblatt veröffentlicht.
Alle veröffentlichten Amtsblätter finden Sie unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter Amtsblatt Nr. 08 vom 02.07.2026 (311.31 KB)


NRW: Kirschernte 2026 voraussichtlich 16,3 % geringer als 2025
* Rückgang der Süßkirschenernte um 17,5 %
* Zweitgrößte Erntemenge von Süßkirschen in den letzten 10 Jahren
* Erntemenge der Sauerkirschen 6,5 % niedriger als 2025

Die nordrhein-westfälischen Obstbaubetriebe erwarten in diesem Sommer mit 1.442 Tonnen Kirschen eine um 16,3 % niedrigere Ernte als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt auf Basis einer ersten Ernteschätzung mitteilt, wird dieses Jahr für Süßkirschen eine Erntemenge von 1.268 Tonnen erwartet. Das entspricht der zweithöchsten Erntemenge in den letzten 10 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr wäre dies dennoch ein Rückgang von 17,5 %. Für Sauerkirschen wird eine Erntemenge von 174 Tonnen erwartet, was einem Rückgang von 6,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. 



Anbaufläche von Sauerkirschen seit 2016 um 64,5 % gesunken
Die Anbaufläche in NRW betrug 2022 für Süßkirschen 118 Hektar und 22 Hektar für Sauerkirschen. Zwischen 2016 und 2022 ist die Fläche des Süßkirschenanbaus um 45,7 % gestiegen, während die des Sauerkirschenanbaus um 64,5 % gesunken ist.

Straßenverkehr macht im Jahr 2024 gut ein Fünftel des deutschen Energieverbrauchs aus
• Energieverbrauch im Straßenverkehr seit 2021 weitgehend konstant unter dem Rekordniveau des Jahres 2019
• 98,0 % des Energieverbrauchs im Straßenverkehr im Jahr 2024 durch konventionelle Kraftstoffe, Stromanteil bei 1,0 %
• 155 Millionen Tonnen CO2-Emissionen durch den Straßenverkehr

Der Straßenverkehr machte im Jahr 2024 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gut ein Fünftel (22,2 %) des deutschen Energieverbrauchs aus und verursachte gut ein Fünftel (21,4 %) der gesamten CO2-Emissionen. Damit blieb der Energieverbrauch im Straßenverkehr mit rund 2 134 Petajoule weitgehend konstant gegenüber den Jahren seit 2021 und lag damit weiterhin deutlich (-11,0 %) unter dem Höchstwert des Vor-Corona-Jahres 2019 (2 399 Petajoule). Von 2010 bis 2019 war der Energieverbrauch im Straßenverkehr um 6,7 % gestiegen.

Private Haushalte benötigen auf der Straße mehr Energie als die Wirtschaft 58,0 % des Energieverbrauchs im Straßenverkehr (1 238 Petajoule) entfielen 2024 auf die privaten Haushalte und 42,0 % (896 Petajoule) auf die Wirtschaft. Der Energieverbrauch im Straßenverkehr machte gut ein Drittel (35,3 %) des Gesamtenergieverbrauchs der privaten Haushalte aus. Die übrige Energie verwendeten sie beim Wohnen, etwa fürs Heizen. Demgegenüber lag der Anteil des Straßenverkehrs am Energieverbrauch der Wirtschaft nur bei 14,7 %.



Konventionelle Kraftstoffe weiterhin vorne, aber stark steigender Verbrauch von Strom Sowohl die privaten Haushalte als auch die Wirtschaft setzten 2024 im Straßenverkehr weiterhin auf konventionelle Kraftstoffe. So hatte Diesel einschließlich des beigemischten Biodiesels mit 60,8 % (1297 Petajoule) den größten Anteil am Energieverbrauch, gefolgt von Benzin und Bioethanol mit 37,2 % (794 Petajoule).

Nur jeweils 1,0 % des Energieverbrauchs im Straßenverkehr entfielen auf Strom (22 Petajoule) und Gaskraftstoffe (21 Petajoule), wenngleich der Verbrauch von Strom im Straßenverkehr im Zuge der Ausweitung der Elektromobilität 2024 gegenüber 2023 um knapp ein Drittel (+32,0 %) stieg und sich im Vergleich zum Jahr 2021 fast vervierfachte (+278,1 %).

Alle Biokraftstoffe zusammen, also Biodiesel, Bioethanol und Biogas, deckten 5,5 % des Energieverbrauchs im Straßenverkehr im Jahr 2024 ab. Luftschadstoffemissionen sinken stärker als CO2-Emissionen im Straßenverkehr Der Straßenverkehr verursachte im Jahr 2024 CO2-Emissionen in Höhe von 155 Millionen Tonnen. Hinzu kommen Emissionen von Luftschadstoffen wie Kohlenmonoxid (834 710 Tonnen), Stickoxiden (315 500 Tonnen) und Feinstaub (PM10; 27 310 Tonnen).

Während die CO2-Emissionen im Straßenverkehr zwischen 2010 und 2024 lediglich um 6,0 % zurückgingen, weisen einige Luftschadstoffe im selben Zeitraum Emissionsreduktionen im zweistelligen Prozentbereich auf: So sanken die Emissionen von Kohlenmonoxid im Straßenverkehr um 38,2 %, von Stickoxiden um 61,2 % und von Feinstaub um 34,8 %.



Öffentliche Bibliotheken dürfen zukünftig sonntags öffnen
Der Koalitionsausschuss hat beschlossen, dass öffentlichen Bibliotheken künftig die Sonn- und Feiertagsöffnung ermöglicht werden soll. Damit sollen Bibliotheken anderen Kulturorten wie Konzerthäusern, Theatern, Kinos und Museen gleichgestellt werden.  Dazu erklärt Staatsminister Wolfram Weimer: „Wir stärken Bibliotheken als lebendige Kultur- und Bildungsorte.

Denn diese sind weit mehr als nur Ausleihe von Büchern, sie sind auch offene Räume für Begegnung und Austausch. Dass zukünftig mehr Bibliotheken auch sonntags öffnen dürfen, ist ein großer Gewinn für die kulturelle Teilhabe. Gerade Berufstätige und Familien bekommen so die Möglichkeit, Bibliotheken dann zu nutzen, wenn sie Zeit haben. Das macht den Zugang zu Wissen, Kultur und Gemeinschaft einfacher und passt besser zum Alltag vieler Menschen.“

Mit der geplanten Neuregelung setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung des Koalitionsvertrags um. Sie trägt der gewandelten Rolle öffentlicher Bibliotheken Rechnung: Bibliotheken sind heute neben Buch- und Medienausleihe zu lebendigen Treffpunkten geworden. Hier kommen Menschen zum Lernen, Lesen und Arbeiten, für kulturelle Veranstaltungen, Austausch und gemeinsames Erleben zusammen. Als sogenannte „dritte Orte“ zwischen Zuhause und Arbeitsplatz leisten sie einen wichtigen Beitrag zu Bildung, Kultur und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Dieses Angebot liegt im besonderen öffentlichen Interesse und soll künftig auch sonntags mehr Menschen offenstehen können. Der Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist dadurch gewährleistet, dass Bibliotheken unter Einbeziehung der örtlichen Personalvertretungen selbst über die Öffnung an Sonn- und Feiertagen entscheiden können. Somit bekommen Öffentliche Bibliotheken bundesweit größere Spielräume, ihre Angebote an den Bedürfnissen ihrer Besucherinnen und Besucher auszurichten.

BM Verena Hubertz zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses
Zu den Beschlüssen des Koalitionsausschusses erklärt Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:

„Ein wichtiger Schritt nach vorne! Ich bin sehr zufrieden mit der Einigung im Koalitionsausschuss und bin sicher, das wird neuen Drive in den Wohnungsbau bringen. Ich sehe drei Hebel und ein Ziel: mehr Wohnungsbau in Deutschland.

Foto Markus C. Hurek

1.    Wir gründen eine Wohnungsbaugesellschaft (WBG) des Bundes für bezahlbares Wohnen. Für diese Idee habe ich gemeinsam mit Lars Klingbeil geworben. Dass die Koalition sie jetzt beschlossen hat, ist ein Durchbruch. Eine neue Wohnungsbaugesellschaft soll dort Angebot schaffen, wo der Markt angespannt ist, und den industriellen Hochlauf des seriellen Bauens unterstützen. Eine große Idee für eine große Herausforderung. Mein Haus arbeitet bereits gemeinsam mit dem Finanzministerium an Vorschlägen für die Umsetzung.

2.    Wir setzen Finanzierungskraft für den Wohnungsbau frei. Die zusätzlichen nationalen Kapitalanforderungen für Wohnimmobilienkredite, die über das europäische Regelwerk hinausgehen, sollen zum 1. Januar 2027 entfallen. Konkret heißt das: Geld, das Banken bisher zurücklegen mussten, kann künftig in Kredite für neue Wohnungen fließen. Deutsche Banken können damit deutlich mehr Wohnungsbau finanzieren, und zwar ohne einen Euro Steuergeld.

3.    Wer in Deutschland Wohnungen baut, muss sich darauf verlassen können, dass sein Eigentum sicher ist. Eine jahrelange Enteignungsdebatte hat in Berlin keine einzige Wohnung geschaffen. Sie hat vielmehr verunsichert. Wir schaffen hier Klarheit per Bundesgesetz und fokussieren uns auf die Dinge, die Menschen in angespannten Wohnungsmärkten wirklich helfen: Investitionen, Neubau und einen starken Mieterschutz im Bestand.

Die Einigung des Koalitionsausschusses, das „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“, bestätigt den Kurs meines Hauses: Bau-Turbo, serielles Bauen und die neue Risikokultur der Verwaltung werden zum Maßstab für die gesamte Bundesverwaltung. Jetzt heißt es: umsetzen. Denn gebaut wird nicht im Koalitionsausschuss, sondern auf der Baustelle und genau das gehen wir an.“


IHK: Reformpaket macht Hoffnung Höhere Steuern problematisch  
Die Bundesregierung hat heute ihr Reformpaket für Wachstum und Beschäftigung vorgestellt. Die Niederrheinische IHK begrüßt viele der geplanten Schritte. Die Unternehmen brauchen weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und digitale Prozesse.

Kritisch sieht die IHK die Erhöhung des Steuersatzes für höhere Einkommen. Sie mahnt: Die Unternehmen dürfen nicht noch weiter belastet werden. Dazu Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK:   „Unsere Wirtschaft muss schnell wieder Fahrt aufnehmen. Mit den geplanten Reformen aus Berlin sehe ich dafür realistische Chancen. Dass die Berichtspflichten für Unternehmen sinken, ist ein wichtiges Signal.

Die Betriebe haben lange auf diese Impulse gewartet. Flexibler, schneller, digitaler: Wir sind bereit. Jetzt muss es schnell in die Umsetzung gehen. Gute Pläne nur auf Papier nützen uns nichts.   Der Effekt von weniger Bürokratie darf aber nicht mit höheren Abgaben wieder zunichte gemacht werden. Die geplante höhere Steuerlast für höhere Einkommen trifft vor allem den Handel, Familienunternehmen und industrielle Zulieferer.  

Duisburg und der Niederrhein sind ein starker Standort. Aber stark bleiben wir nur, wenn unsere Unternehmen ihre Potenziale nutzen können. Noch mehr Abgaben sind da keine Hilfe.“

Reformpaket stellt wichtige Weichen für Wachstumswende – DMB fordert weiter Entlastung bei der Unternehmensbesteuerung

Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) begrüßt zentrale Elemente des heute vorgestellten Reformprogramms der Bundesregierung. Bürokratieabbau, beschleunigte Genehmigungsverfahren, eine modernere Verwaltung und mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt entsprechen langjährigen Forderungen des Verbands. Gleichzeitig bleiben wesentliche Reformen bei der Unternehmensbesteuerung aus.

Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, erklärt: „Die Bundesregierung adressiert mit dem Paket wichtige strukturelle Probleme. Dass die Regierungskoalition dabei nun mehr Entscheidungsfreude zeigt, ist ausdrücklich zu begrüßen – darauf hat der Mittelstand lange gewartet. Insbesondere beim Bürokratieabbau, bei schnelleren Genehmigungen und einer modernen Verwaltung greift die Bundesregierung zentrale Anliegen des Mittelstands auf.

Auch die Stärkung von Zukunftstechnologien und mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt können die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland erhöhen. Entscheidend ist jedoch, dass Beschlüsse nicht nur gefasst und umgesetzt werden, sondern auch zügig spürbare Wirkung in den Unternehmen entfalten.“

Positiv bewertet der DMB die geplante Reduzierung von Berichts- und Dokumentationspflichten, die Ausweitung der Genehmigungsfiktion, die Vereinfachung des Datenschutzrechts für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die stärkere Digitalisierung staatlicher Verfahren. Zugleich fordert der Verband, den Bürokratieabbau konsequent auf Länder und Kommunen auszuweiten, wo die Belastung für KMU besonders hoch ist.

„Die Richtung stimmt. Wirksam wird die Entlastung aber erst, wenn Bund, Länder und Kommunen ihre Maßnahmen eng verzahnen“, so Tenbieg. Merkliche Verbesserung bei der Einkommensteuer fehlt Entscheidend sind nun die zügige Umsetzung der angekündigten Reformen und das Schließen bestehender Lücken. Tenbieg betont: „Für eine echte Wachstumswende reicht Bürokratieabbau allein nicht aus. Deutschland braucht wettbewerbsfähige Unternehmenssteuern, dauerhaft tragfähige Sozialabgaben und international konkurrenzfähige Energiepreise.“

Kritisch sieht der DMB, dass das Paket keine umfassende Entlastung bei der Unternehmensbesteuerung vorsieht. Insbesondere für inhabergeführte Personenunternehmen fehlt eine merkliche Verbesserung bei der Einkommensteuer. Gleichzeitig soll der erhöhte Steuersatz der sogenannten Reichensteuer künftig bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von 250.000 Euro greifen – mit möglichen Auswirkungen auch auf etablierte mittelständische Betriebe.

Bereits im Vorfeld des Reformgipfels hatte der DMB ein ergänzendes Fitnessprogramm für Unternehmen gefordert, das insbesondere eine mittelstandsfreundliche Steuerreform zur kurzfristigen Entlastung umfasst. Tenbieg abschließend: „Der Mittelstand braucht Verlässlichkeit. Viele Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. Entscheidend sind jetzt die schnelle Umsetzung und die Ergänzung um steuerliche Entlastungen – nur so entstehen nachhaltiges Wachstum und sichere Beschäftigung.“


Moers: Flagge zeigen für Frieden
Moers ist Mitglied des internationalen Bündnisses, dem allein in Deutschland 800 und weltweit über 8.000 Städte angeschlossen sind. Die Flagge vor dem Rathaus appelliert an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen.

Das Datum zum Flaggentag ist nicht zufällig gewählt: Denn am 8. Juli 1996 hat der Internationale Gerichtshof in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen festgestellt, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig sind.

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Sommerprogramm startet
Von Fitness über Kreativität bis hin zu Philosophie – das diesjährige Sommerprogramm der vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet zwischen den Semestern wieder viele unterschiedliche Angebote. Die Flyer mit einer Übersicht aller Veranstaltungen liegen ab sofort in der vhs-Geschäftsstelle, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, sowie im Rathaus aus.

Der neue Kurs ‚Keine Angst vorm Selbstdenken‘ (ab 23. Juli) bietet eine Einführung in die Philosphie und findet unter dem vhs-Jahresmotto ‚Kopfsalat‘ statt.  Einen guten Beitrag zur geistigen Fitness leistet das Angebot ‚Ganzheitliches Gedächtnistraining 60 plus – Fitness für den Kopf‘, das am 22. Juli startet. Wer lieber kreativ tätig sein möchte, kann sich für die Sommerakademie Malerei und Bildhauerei mit verschiedenen Kursen im Juli oder für den Silver Clay-Kurs (24. Juli) anmelden.

Ein besonderes Angebot ist ein Kurs in ‚Gebärdensprache‘ und auch die ‚Mama fit‘- und ‚Mama+Baby Workout‘- Trainings finden im Sommerprogramm wieder statt. Eine Übersicht über die Angebote gibt es auch unter www.vhs-moers.de. Weitere Informationen sind telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 erhältlich.

Land unterstützt Kommunen bei der Klimaanpassung: Die nächsten 19 Projekte erhalten 23,9 Millionen Euro im Wettbewerb
Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen für Städte und Gemeinden in den kommenden Jahrzehnten. Die aktuelle Hitzewelle in Deutschland mit hoher bis extremer Wärmebelastung für die Bevölkerung verdeutlicht den Handlungsbedarf. Das Land unterstützt die Kommunen seit vielen Jahren bei der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen.

Zwischen 2020 und 2026 wurden rund 200 Millionen Euro bereitgestellt, um lokale Projekte wie die Entsiegelung von Flächen oder Dachbegrünungen zu unterstützen. Nordrhein-Westfalen war auch das erste Bundesland, das 2021 ein Klimaanpassungsgesetz beschlossen hat. Zurzeit wird die Novelle im Landtag beraten, sie soll im Herbst beschlossen werden.

Eines der großen Förderangebote zur kommunalen Klimaanpassung ist der Förderaufruf „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ im Rahmen des EFRE/JTF-Programms 2021–2027, das im November letzten Jahres in die vierte Runde gestartet ist. Aus 42 Bewerbungen wurden 19 Vorhaben von einem unabhängigen Begutachtungsausschuss zur Förderung mit EU- und Landesmitteln empfohlen. Insgesamt stehen für diese Projekte 23,9 Millionen Euro bereit, um eine klimaresiliente Entwicklung voranzubringen.

Umweltminister Oliver Krischer: „Klimaanpassung ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Wir müssen unsere Städte und Gemeinden widerstandsfähiger machen, um die Menschen vor Hitze, Dürre und Starkregen zu schützen. Nordrhein-Westfalen hat diese Notwendigkeit früh erkannt und treibt viele konkrete Projekte an.“

Diese Projekte wurden vom Begutachtungsausschuss ausgewählt und sollen gefördert werden (Projekt-Beispiele/Steckbriefe)
Regenwald lernen – klimaresiliente Außenanlagen im Artenschutzzentrum Südamerika, Tiergarten Kleve e.V.

Im Tiergarten Kleve wird Klimaanpassung erlebbar gemacht. Die Außenanlagen des Artenschutzzentrums werden so umgestaltet, dass sie besser mit Hitze und Starkregen umgehen können. Versiegelte Flächen werden reduziert, Regenwasser gesammelt und neue Pflanzen sorgen für Schatten und Kühlung. Auch Dächer werden begrünt. Besucherinnen und Besucher können so direkt sehen, wie Klimaanpassung praktisch funktioniert.

Klimagerechte Umgestaltung des Schulhofes der Julia-Koppers-Gesamtschule und Remigius-Grundschule, Stadt Borken
In Borken wird der gemeinsame Schulhof von Gesamt- und Grundschule neugestaltet. Mehr Grünflächen, neue Bäume und ein intelligenter Umgang mit Regenwasser sorgen künftig für Abkühlung und Schutz vor Überflutung. Das sogenannte Schwammstadtprinzip spielt dabei eine zentrale Rolle. Ziel ist ein Schulgelände, das Lernen, Bewegung und Klimaanpassung miteinander verbindet.

Schaffung von fehlendem UV- und Sonnenschutz in städtisch betriebenen Einrichtungen wie KiTa, OGS und OEfK, Stadt Moers
Gerade Kinder brauchen Schutz vor intensiver Sonne. In Moers werden die Außenbereiche von Kitas, Offenen Ganztagsschulen und weiteren Einrichtungen gezielt beschattet. Markisen und neu gepflanzte Bäume sorgen dafür, dass sich die Flächen auch an heißen Tagen sicher nutzen lassen. Gleichzeitig wird die Belastung durch UV-Strahlung reduziert.

Hintergrund
Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen im EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Funds (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Projekte aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit.

Hinweis zur Fördersumme: Die formalen Förderzusagen erteilen die Bezirksregierungen. Jedes Projekt hat sich um eine individuelle Fördersumme beworben.
Alle Förderprogramme des Landes für Klimaanpassung in Kommunen: https://www.umwelt.nrw.de/klimaanpassung-nrw#foerderung Mehr Informationen zum Förderprogramm „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“: https://www.efre.nrw.de/einfach-machen/foerderung-finden/klimaanpassungkommunennrw

Der Bananensprayer auf großer Niederrheintour
Höhepunkt des Kunstmarathons: 40. Ausstellungseröffnung im Museum Kurhaus Kleve - Künstlerbananen - Hommagen an große Künstler

Thomas Baumgärtel, weltweit bekannt als der Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum seiner Spraybanane mit einem gewaltigen Kunstprojekt. Unter dem Motto „Freiheit für die Kunst“ verwandelt der aus Rheinberg am Niederrhein stammende Künstler seine Heimatregion in eine einzigartige Ausstellungslandschaft und schafft damit eines der spektakulärsten Kulturereignisse des Jahres.

Jetzt erreicht seine Niederrheintour ihren Höhepunkt: Am Freitag, dem 10. Juli 2026, wird im Museum Kurhaus Kleve, einem der schönsten und wichtigsten Museen Deutschlands, die 40. Ausstellung eröffnet.

Thomas Baumgärtel sagt: „Wir haben es geschafft: Alle Ausstellungen sind eröffnet.“ Baumgärtel führt aus: „Es ist ein bewegendes Gefühl, in meiner Heimatregion mit 40 Ausstellungen vertreten zu sein. Das Gesamtkunstwerk ist vollendet.“
Im Museum Kurhaus Kleve wird vom 10. Juli bis zum 27. September 2026 Thomas Baumgärtels Werkgruppe „Künstlerbananen“ gezeigt.

Die Werkgruppe „Künstlerbananen – Hommagen an große Künstler“ stellt ein vielschichtiges, kunsthistorisch reflektiertes Projekt dar, in dem ein einziges Motiv – die Banane – zum Medium stilistischer Übersetzung, ironischer Brechung und ikonographischer Transformation wird. Baumgärtel, der die Banane seit den 1980er Jahren als sein künstlerisches Signet etabliert hat, nutzt sie hier nicht nur als wiedererkennbares Markenzeichen, sondern als variables Bildinstrument, das kunsthistorische Positionen, Handschriften und Künstlerpersönlichkeiten absorbiert und neu codiert.

Museum Kurhaus Kleve – Ewald MatarÉ Sammlung
Das Museum Kurhaus Kleve gehört zu den wichtigsten Kunstmuseen in Deutschland. Es befindet sich im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden.

1845/1846 im damaligen Kurort „Bad Cleve“ im klassizistischen Stil errichtet, wurde das Kurhaus Kleve ab 1988 restauriert und 1997 als „Museum Kurhaus Kleve“ eröffnet.

Seine Wahrnehmung wird geprägt durch die singuläre Verschränkung von historischer Parklandschaft, klassizistischer Architektur und international ausgerichtetem Programm.

Besonders hervorzuheben ist der große Bestand an Werken des rheinischen Bildhauers, Malers und Grafikers Ewald Mataré (1887 – 1965). Das Museum verwaltet den Nachlass dieses wichtigen Vertreters der Klassischen Moderne in Deutschland und präsentiert ihn in immer neuen Zusammenstellungen.

Das ehemalige Friedrich-Wilhelm Bad im Erdgeschoss des Gebäudes wurde Ende 1957 an Joseph Beuys, einen Schüler Matarés, vermietet, der dort im Jahre 1958 sein Atelier einrichtete.

Die umfangreiche, in wechselnden Ausstellungen gezeigte Sammlung zeitgenössischer Kunst setzt in den 1960er Jahren mit Werken u. a. von Christo, Yves Klein und Günther Uecker ein und führt bis in die unmittelbare Gegenwart, für die Namen wie Stephan Balkenhol, Lothar Baumgarten, Katharina Fritsch, Andreas Gursky und Jeff Wall stehen.

40 Werkgruppen – 40 Orte – 40 Jahre Kunstgeschichte: ein Fest für die Kunst
40 Museen, Galerien und kulturelle Institutionen präsentieren von Mai bis September 2026 parallel 40 Werkgruppen aus vier Jahrzehnten von Thomas Baumgärtels Schaffen. Jede Station zeigt eine andere Facette des Künstlers und macht sichtbar, wie vielseitig und umfangreich sein Werk ist.

Mit seiner Spraybanane hat Thomas Baumgärtel ein ikonisches Zeichen geschaffen, das weltweit für Freiheit der Kunst, Meinungsvielfalt und kulturelle Offenheit steht.

Die Niederrheintour zeigt nun, wie viel mehr hinter diesem Symbol steckt – ein lebendiges, vielschichtiges und oft überraschendes Werk, das über vier Jahrzehnte entstanden ist. Neben seinem weltweit bekannten Bananenprojekt, mit dem er seit 1986 Museen, Galerien und bedeutende Kunstorte rund um den Globus mit der „Exzellenz-Banane“ markiert, hat Baumgärtel ein breites künstlerisches Œuvre geschaffen – von Malerei über Grafik und Installation bis zu politischer Kunst, Street Art und performativen Aktionen.

Eine Entdeckungsreise durch Kunst und Region
An jedem der 40 Ausstellungsorte erwartet die Besucher etwas anderes: unterschiedliche Werkgruppen, Themen, Materialien und künstlerische Ansätze. So entsteht eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch das Schaffen Baumgärtels – und zugleich durch die kulturelle Landschaft des Niederrheins.
Von Museum zu Museum entsteht Schritt für Schritt ein umfassendes Bild des am Niederrhein geborenen Künstlers.

Hommage an den Niederrhein
Die Niederrheintour 2026 ist zugleich eine Hommage an die Heimat des Künstlers und eine Einladung, den Niederrhein als lebendige Kulturlandschaft neu zu entdecken. Mit Unterstützung von Geißler Bentler (Bonn), des Museums Goch sowie zahlreicher Partner aus Kunst und Kultur entsteht ein Projekt, das die Region 2026 zu einem der aufregendsten Kunstorte Deutschlands erhebt. Ein Kunsthighlight, das den Niederrhein weit über die Region hinaus sichtbar macht.

Das sind die 40 Stationen:
Bedburg-Hau (Museum Schloss Moyland), Brüggen (Burg Brüggen), Emmerich (PAN Kunstforum Niederrhein), Geldern (KUHnstTurm Niederrhein e.V.), Goch (Museum Goch), Grevenbroich (Museum der Niederrheinischen Seele – Villa Erckens und Versandhalle), Kalkar (Städtisches Museum, Studio 20.21, Historisches Rathaus), Kamp-Lintfort (Schirrhof, Schürmann 8Meter20, Kunsthaus Bassier), Kevelaer (Niederrheinisches Museum Kevelaer e.V.), Kleve (Museum Kurhaus Kleve, Koekkoek-Haus, Museum Forum Arenacum), Kranenburg (Museum Katharinenhof, Haus van der Grinten), Krefeld (Heidefeld & Partner, Kunst und Krefeld e.V.),
Moers (Die Röhre KG),
Moers-Meerbeck (Kirche St. Barbara), Mönchengladbach (Christian Löhrl), Mönchengladbach-Reydt (Christian Köhler), Nettetal (Alte Fabrik), Neuss (Kunstinitiative Wurzeln und Flügel e.V.), Rheinberg (Altes Rathaus, Kulturinitiative Schwarzer Adler e.V., Fischer’s Fotogalerie, Bananenturm Orsoy), Viersen (Narrenmühle Dülken, Blaubeermuffinbaum), Weeze (Schloss Wissen), Wesel (LVR-Niederrheinmuseum, Städtisches Museum), Wetten (Haus Te Gesselen), Xanten (SiegfriedMuseum, Stiftsmuseum, KulturKirche Mörmter)

Thomas Baumgärtel, Foto: Stadtmuseum Euskirchen

Das sind die 40 Werkgruppen:
Alte Meister Übersprühungen, Apokalypse, Ausstellungsplakate, Bananenberge, Bananenweisheiten, Bilder/Bilder Freiheit, Brückenbilder, Bunte Bananen, Deutsche Einheit, Editionen, Europablock, Filzarbeiten, Fotoarbeiten, Früchtebilder, Frühwerke, Gefüllte Bananen, Gelber Bananenpointillismus, German Urban Pop Art, Goldstücke, Graue Bilder, Holocaust Serie, Juristischer Block/Strafsachen, Kinetische Objekte, Kisten und Kästen, Könige der Herzen, Künstlerbananen, Kunstmarkt ist Banane, Landschaften, Leben ist ...,
Medizinischer Block, Metamorphosen, MetaSpraygramme, Objekte, Plakatwandbilder, Politische Arbeiten, Porträts, Projekte im Öffentlichen Raum, Religionsblock, Schablonen, Scheiben, Schilder, Spaten und Schaufeln, Sprayarbeiten auf Metall, Spraybanane an Kunstorte, Spraygramme, Stielbilder, Tüten, Umweltschutzserie, Verpackungskartons, What happens to Banana.

Weitere Informationen: www.40jahrebananensprayer.de
Anbei erhalten Sie unser Pressefoto, das Sie kostenfrei verwenden dürfen.


"Mataré", 2025, Spraylack auf Verpackungskarton, 137 x 117,5 cm

Schreibwerkstatt in der Stadtbibliothek Dinslaken
Kinder und Jugendliche entwickeln in den Sommerferien 2026 eigene Geschichten: Vom 4. bis 8. August gibt es in der Stadtbibliothek Dinslaken eine kreative Schreibwerkstatt. Diese findet jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr statt und richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren.

Unter dem Titel „Dieser eine Sommer“ entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam eigene Geschichten. Begleitet wird der Workshop von der Kinder- und Jugendbuchautorin Cora Gofferjé. Aus ersten Ideen entstehen Figuren, Szenen und komplette Geschichten. Die Teilnehmenden experimentieren mit Sprache, Dialogen und verschiedenen Erzählformen und lernen dabei, wie sich Geschichten Schritt für Schritt entwickeln lassen.

Am Ende der Woche präsentieren die Teilnehmenden ihre Texte im Rahmen einer kleinen Abschlusslesung vor Familie und Freund*innen. Die Schreibwerkstatt ist Teil des Förderprogramms „SchreibLand NRW“, das kreative Schreibangebote in Bibliotheken unterstützt und Kindern sowie Jugendlichen einen spielerischen Zugang zum Schreiben ermöglicht.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 10 Euro. Ermöglicht wird dies durch die Unterstützung des Freundeskreises Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e. V., der den Großteil der Kosten übernimmt. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort möglich: per E-Mail an bibliothek@dinslaken.de oder direkt vor Ort in der Stadtbibliothek.

Diese Werkstatt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand NRW, einer Initiative des Literaturbüros NRW, unterstützt vom Verband der Bibliotheken NRW.  

Wesel: Pflanzen statt Schotter: Ausstellung für mehr Grün am eigenen Haus in der Stadtbücherei
Zwei Auszubildende der Stadtverwaltung haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit den Themen Biodiversität und Klimaschutz auseinandergesetzt und eine eigene Ausstellung ins Leben gerufen.  Die Ausstellung zeigt die Vorteile auf, die ein begrünter Garten gegenüber einem versiegelten Garten hat. Schottergärten schaden der Artenvielfalt und heizen das Mikroklima in den Wohnquartieren auf; dennoch sind sie auch im Weseler Stadtgebebiet vielerorts noch präsent. 

Die Ausstellung zeigt, dass es auch anders geht. Präsentiert wird u.a. eine Auswahl an Beispielpflanzen und pflegeleichten Stauden, die einen Mehrwert für die Natur und Artenvielfalt bilden. Besucher*innen können kostenlose Infoflyer sowie Saatgutmischungen mit nach Hause nehmen, um direkt im eigenen Garten aktiv zu werden.

„Wir wollen zeigen, dass ein grüner Vorgarten ein echter Gewinn für das Auge und für die Natur ist“, erklären die beiden Auszubildenden der Stadt Wesel. Die Ausstellung ist ab dem 25.06.2026 zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei für alle Interessierten frei zugänglich.

Intelligente Verkehrsbeobachtung im Schornacker: Wesel startet zukunftsweisendes Projekt
Im Industriegebiet Schornacker startet ein zukunftsweisendes Projekt zur intelligenten Verkehrsbeobachtung und -analyse. An insgesamt vier Kreuzungen hat die Firma LASE PeCo Systemtechnik GmbH moderne LiDAR-Sensoren installieren, um das Verkehrsgeschehen umfassend und in Echtzeit zu erfassen. Ziel des Projekts ist es, eine fundierte Datengrundlage für die zukünftige Verkehrsplanung und die Optimierung der Mobilität im Industriegebiet zu schaffen.

LiDiMoVer-Anlage

Die eingesetzten LiDAR-Sensoren erfassen die Umgebung dreidimensional und erzeugen sogenannte Punktewolken. In diesen anonymisierten und DSGVO-konformen Datensätzen werden sämtliche Verkehrsteilnehmenden sichtbar – darunter Fußgänger*innen, Radfahrende, E-Scooter-Nutzende, Pkw, Lkw sowie Busse. Mithilfe intelligenter Analyseverfahren können die einzelnen Objekte automatisch klassifiziert und ausgewertet werden.

Die gewonnenen Daten liefern erstmals belastbare Erkenntnisse darüber, welche Verkehrsteilnehmergruppen das Industriegebiet nutzen und in welchem Umfang sie dort unterwegs sind. Dadurch entsteht eine objektive Grundlage für verkehrsplanerische Entscheidungen und künftige Investitionen in die Infrastruktur.

Zugleich zeigt das Vorhaben, wie in Wesel innovative Projekte an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Entwicklung entstehen. Auch der geplante Innovationscampus Wesel setzt genau auf diese Verbindung und schafft perspektivisch eine Plattform für Kooperation, Wissenstransfer und anwendungsnahe Lösungen. Ein besonderer Fokus des Projekts liegt auf der Verkehrssicherheit.

Die Sensorik ermöglicht die Erkennung sogenannter Fast-Unfälle oder kritischer Verkehrssituationen, bei denen es beinahe zu einer Kollision gekommen wäre. Diese Situationen bleiben in herkömmlichen Unfallstatistiken häufig unberücksichtigt, liefern jedoch wertvolle Hinweise auf potenzielle Gefahrenstellen. Auf Basis dieser Erkenntnisse können gezielt Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit entwickelt und umgesetzt werden.

Darüber hinaus kann der Verkehrsfluss im Industriegebiet optimiert werden, sodass sowohl Wartezeiten als auch CO2-Emissionen reduziert werden können. Auch weitere Anwendungsbereiche werden im Rahmen des Projekts untersucht. Dazu gehören ein datenbasiertes Parkraummanagement sowie die Beobachtung und Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs.

Die gewonnenen Erkenntnisse können helfen, bestehende Angebote noch besser an die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer anzupassen. Ein weiterer Meilenstein ist die Schaffung eines digitalen Zwillings des Industriegebiets Am Schornacker. Hierbei werden die erfassten Verkehrsdaten in einem digitalen Abbild der realen Verkehrsinfrastruktur zusammengeführt.

Dieser digitale Zwilling ermöglicht die Simulation unterschiedlicher Szenarien und die Bewertung möglicher Maßnahmen bereits vor deren Umsetzung. So können beispielsweise die Auswirkungen von Baustellen, Unfällen oder veränderten Verkehrsführungen simuliert und geeignete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Entscheidungen zur Verkehrsplanung können dadurch schneller, präziser und datenbasiert getroffen werden.

Mit dem Projekt setzt die Stadt Wesel auf innovative Technologien, um die Mobilität von morgen aktiv zu gestalten. Die Kombination aus moderner Sensorik, intelligenter Datenauswertung und digitaler Simulation schafft die Grundlage für ein sichereres, effizienteres und nachhaltigeres Verkehrssystem im Industriegebiet Am Schornacker und darüber hinaus.
Zugleich unterstreicht das Vorhaben den Anspruch, in Wesel mit dem geplanten Innovationscampus neue Impulse für Forschung, Entwicklung und den Transfer in die Praxis zu setzen. Kontakt Stabsstelle Wirtschaftsförderung

Kempen: Auf der Suche nach Ihren Lieblingsorten!  
Warum fühle ich mich an einem Ort besonders wohl: Ist es die Umgebung, eine bestimmte Architektur, eine beeindruckende Natur? Oder sind es die Menschen, Emotionen und Erinnerungen, die einen einfachen Ort zum individuellen Lieblingsort machen? Ob ein Café auf dem Buttermarkt, das Schwimmbad oder die Burg – auch in Kempen und der Umgebung gibt es solche besonderen Orte zu entdecken.

 Aber ein Platz, der für den einen bedeutsam ist, muss bei dem anderen nicht die gleichen Gefühle hervorrufen. Das Kulturforum Franziskanerkloster widmet sich ab dem 10. Oktober in der kommenden Sonderausstellung „Räume des Alltags – Lieblingsorte neu entdecken“ genau diesen besonderen Orten und den Geschichten dahinter. Dabei werden vielfältige Sichtweisen gezeigt.

Die „Beldscheskieker“ präsentieren anhand einer Gegenüberstellung historischer und aktueller Ansichten Kempens, wie sich Gebäude, Plätze und Straßen wandelten. Gleichzeitig möchte die Ausstellung dazu anregen, sich selbst einmal zu fragen, warum man sich an einem bestimmten Platz in Kempen und der Umgebung besonders wohl fühlt und was diesen Ort zum individuellen Lieblingsort macht. Ihre Gedanken sollen ebenfalls Teil der Ausstellung werden.

Ob als Foto, als Zeichnung oder in Worten: Das Kulturforum Franziskanerkloster sucht Ihre Lieblingsorte und die Geschichten dazu! Haben Sie einen Lieblingsort für die Ausstellung? Dann kontaktieren Sie gerne Ninon Noack, Kuratorin der Ausstellung: museum@kempen.de, 02152 917-4114.  

Daran anknüpfend findet der kostenlose, dreitägige Foto Workshop „(D)ein Ding! Entdecke deine Stadt“ für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren statt. Gemeinsam mit dem aus Kempen stammenden Fotografen Sebastian Stengel erkunden die Teilnehmenden ihre Stadt aus neuen Perspektiven und lernen, ihre persönlichen Lieblingsorte fotografisch festzuhalten. Die entstandenen Fotografien werden ebenfalls Teil der Ausstellung.  

Ort: Kulturforum Franziskanerkloster | Kempener Innenstadt  
Termine: Montag, 24.08.2026, 13:00 bis 17:30 Uhr Dienstag, 25.08.2026, 13:00 bis 17.30 Uhr Samstag, 29.08.2026, 13:00 bis 16:00 Uhr   Das Angebot ist kostenlos. Um eine vorherige Anmeldung unter: museum@kempen.de oder 02152 917 4114 wird gebeten.


250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika: 13.630 in NRW lebende US-Staatsbürger können feiern
* In Düsseldorf (2.215), Köln (1.955) und Bonn (990) lebten Ende 2025 die meisten US-amerikanischen Staatsangehörigen.
* Zuwanderung: Mehr als die Hälfte sind Amerikaner/innen – gut ein Drittel sind deutsche Rückkehrer/innen
* Auswanderung: Fast zu gleichen Teilen Deutsche und US-Amerikaner/innen

Am 4. Juli 2026 jährt sich die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika zum 250. Mal. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hatten laut Ausländerzentralregister am 31.12.2025 insgesamt 13.630 Menschen mit US-amerikanischer Staatsangehörigkeit ihren Wohnsitz in NRW. 

Regionale Schwerpunkte in den Großstädten entlang der Rheinschiene
Die regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit US-amerikanischer Staatsangehörigkeit konzentrierte sich entlang der Rheinschiene. Die meisten lebten in der Landeshauptstadt Düsseldorf (2.215), gefolgt von Köln (1.955) und Bonn (990).  Der Frauenanteil bei den US-amerikanischen Staatsangehörigen lag in NRW bei 48,3 %.

In den kreisfreien Städten mit den meisten US-Staatsbürgerinnen und -bürgern lag ihr Anteil in Düsseldorf bei 48,5 %, in Köln bei 46,0 % und in Bonn bei 50,5 %. Den landesweit höchsten Frauenanteil wiesen der Kreis Warendorf mit 63,2 % und der Rheinisch-Bergische Kreis mit 61,0 % auf. Weit unter dem Landesdurchschnitt lag er dagegen in Bottrop mit 28,6 %, gefolgt vom Kreis Wesel und Solingen mit jeweils 35,7 %.  

Ein- und Auswanderungen auf Kreisebene
Im Jahr 2025 zogen laut Wanderungsstatistik 3.154 Personen aus den USA nach NRW. Davon waren gut die Hälfte (54,4 %) US-Amerikaner/innen und ein Drittel (34,3%) Deutsche. Die Top drei Ziele bei den amerikanischen Zuwanderern waren Bonn mit 268, Köln mit 233 und Düsseldorf mit 158 Zugezogenen.

Unter den deutschen Zuwanderern lagen Köln (109), Düsseldorf (94) und der Rhein-Sieg-Kreis (64) vorn. Nordrhein-westfälische Auswanderer, die 2025 in die USA gezogen sind, waren fast zu gleichen Teilen Deutsche (43,1 %) und US-Amerikaner/-innen (41,2 %). Aus Düsseldorf (138), Köln (122) und dem Rhein-Sieg-Kreis (72) wanderten die meisten Deutschen aus.

Unter den US-amerikanischen Auswanderern, lebten die meisten zuvor in Bonn (226), Düsseldorf (203) und Köln (116).  Ein Grund für die hohen Wanderungsergebnisse für die kreisfreie Stadt Bonn und den angrenzenden Rhein-Sieg-Kreis ist, dass in der Stadt Bonn viele internationale Organisationen­­wie die Vereinten Nationen mit mehr als 20 Einrichtungen – angesiedelt sind. 

Durchschnittlich knapp 1 400 Krankenhausbehandlungen im Jahr bedingt durch Hitze und Sonnenlicht
• Sterbefälle in Hitzewochen der vergangenen Jahre teilweise mehr als 20 % über dem Vergleichswert der Vorjahre
• Hitzeperioden führen laut RKI-Schätzungen zu mehreren tausend hitzebedingten Sterbefällen

Extreme Hitze geht für die Menschen in Deutschland mit gesundheitlichen Problemen einher. Hitzschläge, Sonnenstiche und andere durch Hitze oder Sonnenlicht verursachte Schäden führten im Schnitt in den Jahren 2004 bis 2024 zu knapp 1 400 Krankenhausbehandlungen. Als direkte Todesursache lässt sich Hitze bei durchschnittlich 21 Fällen in den Jahren 2004 bis 2024 allerdings selten feststellen.

Sehr hohe Temperaturen lassen die Sterblichkeit jedoch insgesamt steigen, da in vielen Fällen die Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen das Sterberisiko erhöht. So stiegen in von Hitzeperioden geprägten Wochen die Sterbefallzahlen zum Teil deutlich an: Es gab bereits mehrfach Sommerwochen mit Hitzewellen, deren Sterbefallzahlen um mehr als 20 % über den Vergleichswerten der Vorjahre lagen – zuletzt betraf dies eine Juliwoche im Jahr 2022.

RKI: 2018 höchste hitzebedingte Sterblichkeit der vergangenen Jahre mit geschätzten 8 500 Sterbefällen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur hitzebedingten Mortalität zeigen, dass Hitzeperioden in Deutschland regelmäßig zu einem Anstieg der Sterblichkeit führen.

Hierzu werden Sterbefallzahlen des Statistischen Bundesamtes mit Temperaturmessungen des Deutschen Wetterdienstes kombiniert. Laut RKI gab es die höchste hitzebedingte Sterblichkeit der Jahre 2004 bis 2024 im Jahr 2018 mit schätzungsweise 8 500 Sterbefällen in Verbindung mit Hitze, gefolgt vom Jahr 2006 mit geschätzten 7 700 Sterbefällen.

Zahl der hitzebedingten Krankenhausbehandlungen steigt oft in Jahren mit vielen Hitzetagen
Zu überdurchschnittlich vielen hitzebedingten Krankenhausbehandlungen und Todesfällen kommt es hierzulande häufig in Jahren mit vielen sogenannten Hitzetagen mit Temperaturen von 30 Grad Celsius oder mehr. So lag die Zahl der im Krankenhaus behandelten Schäden durch Hitze und Sonnenlicht beispielsweise im Jahr 2015 mit gut 2 300 Fällen 72 % über dem Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024.

Im selben Jahr waren 60 Todesfälle auf Hitze oder Sonnenlicht zurückzuführen – knapp dreimal so viele wie im Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024. 2015 war ein Jahr mit überdurchschnittlich vielen Hitzetagen in Deutschland: Durchschnittlich 17,6 solcher Tage zählte der Deutsche Wetterdienst.

Die meisten Hitzetage der Jahre 2004 bis 2024 gab es im Jahr 2018 mit 20,4: In diesem Jahr lag die Zahl der Krankenhausbehandlungen aufgrund von Schäden durch Hitze oder Sonnenlicht mit 1 600 um 18 % über dem Schnitt. Auch die Zahl der Todesfälle, die in der Todesbescheinigung direkt auf Hitze oder Sonnenlicht zurückzuführen waren, lag mit 28 leicht über dem Schnitt.

Vollstationäre Krankenhausbehandlungen aufgrund von Schäden durch Hitze/Sonnenlicht, durchschnittliche Hitzetage und Hitzemortalität in Deutschland Bar chart with 3 data series. Behandlungsfälle pro Jahr, Tage mit einer Höchsttemperatur von mehr als 30 Grad Celsius und geschätzte Zahl hitzebedingter Sterbefälle.
Quellen: Krankenhausstatistik, Deutscher Wetterdienst (DWD), Robert-Koch-Institut (RKI)



NRW: Zahl der Haushalte mit Wohngeldbezug 2025 um 7,5 % gestiegen
* Ende 2025 bezogen rund 348.000 Haushalte Wohngeld – im Schnitt 322 Euro monatlich
* Wohngeld wird zu 94 % als Mietzuschuss geleistet
* Landesweit erhielten 4 % der Haushalte Wohngeld – höchste Anteile in Hamm und Herne

Ende 2025 haben 348.090 nordrhein-westfälische Haushalte Wohngeld bezogen, das waren 24.245 Haushalte bzw. 7,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg damit auch im zweiten Jahr, nach Inkrafttreten des Wohngeld-Plus-Gesetzes zum 01.01.2023, die Zahl der Wohngeldhaushalte weiter an.

Zum 01.01.2025 wurde das Wohngeld entsprechend der gesetzlich verankerten Anpassung an die allgemeine Preis- und Mietpreisentwicklung erhöht. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch der Wohngeldhaushalte in NRW lag Ende 2025 bei 322 Euro und damit um 11 Euro höher als ein Jahr zuvor. 



Wohngeld wird überwiegend als Mietzuschuss geleistet
Das Wohngeld wird als Mietzuschuss oder Lastenzuschuss bei selbstgenutztem Wohneigentum geleistet. Zum Jahresende 2025 erhielten in NRW 94 % der Wohngeldhaushalte das Wohngeld in Form eines Mietzuschusses. Die übrigen 6 % bekamen einen Lastenzuschuss.

Der Durchschnittsbetrag für den Mietzuschuss fiel mit 320 Euro im Monat geringer aus als der durchschnittlich gezahlte Lastenzuschuss mit 359 Euro. Die Höhe des Wohngeldanspruchs hängt maßgeblich von der Höhe des Einkommens, der zuschussfähigen Miete oder der Belastung und der Zahl der Haushaltsmitglieder ab.

4 % der NRW-Haushalte erhielten Wohngeld – höchste Anteile in Hamm und Herne Landesweit bezogen 4,0 % der Hauptwohnsitzhaushalte zum Jahresende 2025 Wohngeld. Im Vorjahr lag der Anteil der Wohngeldhaushalte bei 3,7 %. Am höchsten waren Ende 2025 die Anteile in den Ruhrgebietsstädten Hamm (7,4 %) und Herne (6,0 %); am geringsten fielen sie im Kreis Olpe (2,7 %) und im Rheinisch-Bergischen Kreis (2,9 %) aus. 

Die meisten Haushalte waren reine Wohngeldhaushalte 98 % aller Haushalte mit Bezug von Wohngeld waren sogenannte reine Wohngeldhaushalte. In diesen Haushalten waren alle Haushaltsmitglieder wohngeldberechtigt.

Bei den übrigen Haushalten handelte es sich um sogenannte Mischhaushalte, in denen Wohngeldberechtigte mit Personen zusammenleben, die nicht wohngeldberechtigt sind. Ende 2025 gab es in NRW insgesamt 339.760 reine Wohngeldhaushalte und 8.330 solcher Mischhaushalte.

Verbindlichkeit, Eigenverantwortung und Mitwirkung stärken Umgestaltung der Grundsicherung: Änderungen treten in Kraft
Die wesentlichen Änderungen im Zuge der Umgestaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende treten heute in Kraft. Der Gesetzgeber setzt mit dem 13. SGB II-Änderungsgesetz den entsprechenden Auftrag aus dem Koalitionsvertrag um.

Mit der Reform wird das Verhältnis zwischen Solidarität und Eigenverantwortung im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch neu ausbalanciert. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Wir stärken mit den Änderungen Verbindlichkeit, Eigenverantwortung und Mitwirkung in der Grundsicherung für Arbeitssuchende.

Klar ist: Wer Hilfe braucht, muss Hilfe erhalten. Menschen mit besonderen Herausforderungen können weiterhin darauf vertrauen, dass ihre spezifische Lebenslage gesehen und berücksichtigt wird. Zur Solidarität gehört aber auch: Wer arbeiten kann, muss sich um Arbeit bemühen. Der Vorrang für Arbeit, wo immer es geht, steht im Mittelpunkt der Umgestaltung der Grundsicherung. Und wenn es für eine nachhaltige Arbeitsaufnahme doch eine Qualifizierung braucht, ist auch das weiterhin möglich.

 © F. Pinjo / BMAS.

Die erfolgreiche Integration in Arbeit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Ziele der Neuen Grundsicherung. Wir setzen mit der Reform auch ein starkes Signal gegen Sozialleistungsmissbrauch. Wer den Sozialstaat erhalten, modernisieren und besser machen will, der darf hier nicht wegschauen. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.“

Mit der Reform werden der Auftrag aus dem Koalitionsvertrag zur Umgestaltung der Grundsicherung und die Beschlüsse des Koalitionsausschusses vom 8. Oktober 2025 umgesetzt. Sie zielt darauf ab, die Vermittlung in Arbeit zu stärken. Den Jobcentern werden wirksamere Instrumente an die Hand gegeben, mit denen die Mitwirkung der erwerbsfähigen leistungsbeziehenden Menschen eingefordert werden kann.

Zugleich sollen sie Langzeitarbeitslose noch besser auf dem Weg in Arbeit unterstützen können. Die Jobcenter erhalten darüber hinaus wirksamere Instrumente zur Bekämpfung des Sozialleistungsmissbrauchs.

Folgende wesentliche Änderungen treten zum 1. Juli 2026 in Kraft:
1. Umbenennung der Geldleistung „Bürgergeld“ in „Grundsicherungsgeld“
2. Stärkung der Vermittlung und des Vermittlungsvorrangs
3. Einfordern bedarfsdeckender Integration (Vollzeit)
4. Frühzeitigere Integration von Erziehenden in den Arbeitsmarkt
5. Erstgespräch persönlich im Jobcenter
6. Höhere Verbindlichkeit bei der Umsetzung des Kooperationsplans
7. Abschaffung der gestaffelten Minderungshöhe und -dauer bei Pflichtverletzungen
8. Wirksames Instrumentarium bei Terminverweigerung
9. Änderungen bei der persönlichen Anhörung und Schutz von Menschen mit psychischen Erkrankungen
10. Abschaffung des Schlichtungsverfahrens
11. Abschaffung der Karenzzeit beim Vermögen. Die Höhe der Vermögensfreibeträge wird an das Lebensalter gekoppelt
12. Deckelung unverhältnismäßig hoher Wohnkosten bereits während der einjährigen Karenzzeit Wohnen
13. Kostensenkungsaufforderung bei Kaltmieten, die gegen eine Mietpreisbremse verstoßen
14. Ermächtigung zur Festlegung einer kommunalen Quadratmeterhöchstmiete
15. Einführung einer Anzeigepflicht der Jobcenter an die Finanzkontrolle Schwarzarbeit
16. Erweiterung der Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Bekämpfung des organisierten Leistungsmissbrauchs
17. Einführung einer Arbeitgeberhaftung bei Schwarzarbeit und Scheinbeschäftigung
18. Verbesserung bei der Eingliederung Langzeitleistungsbeziehender
19. Mehr Flexibilität bei der Freien Förderung
20. Anpassung der Förderung schwer zu erreichender junger Menschen
21. Stärkung der Jobcenter in Bezug auf Gesundheitsaspekte
22. Gesetzliche Verankerung und Ausweitung des Passiv-Aktiv-Transfers
23. Stärkung der Jugendberufsagenturen
24. Informationen an junge Menschen ohne Anschlussperspektive durch die Agentur für Arbeit
25. Digitalisierung und Automatisierung von Verwaltungsabläufen sowie Pilotierung neuer Technologien
26. Stärkung der Jobcenter bei der Sachverhaltsermittlung und Einholung von Nachweisen durch weitergehende Auskunfts- und Nachweispflichten Dritter.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bmas.de.

„Mut kann Leben retten“- DRK Niederrhein bildet Mitarbeitende der Paradies GmbH in Erster Hilfe aus  
Neukirchen-Vluyn, Kreis Wesel - Mut statt Perfektion: Elf Mitarbeitende der Paradies GmbH haben beim DRK Niederrhein gelernt, im Notfall nicht wegzuschauen, sondern zu handeln. Mit praxisnahen Übungen, persönlichen Erfahrungen und viel Einfühlungsvermögen nahm Ausbilder Gottfried Mainka den Teilnehmenden die Angst vor der Ersten Hilfe – und stärkte ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Denn oft ist der wichtigste Schritt ganz einfach: helfen.  

„Ich hoffe, ich muss das nie anwenden.“ Diesen Satz hört DRK-Ausbilder Gottfried Mainka häufig zu Beginn eines Erste-Hilfe-Kurses. Acht Unterrichtsstunden später klingt es meist ganz anders: „Jetzt würde ich mir zutrauen zu helfen.“ Genau dieses Gefühl nahmen jetzt elf Mitarbeitende der Paradies GmbH aus Neukirchen-Vluyn nach ihrer Erste-Hilfe-Ausbildung beim DRK Niederrhein mit nach Hause. Nicht perfekte Handgriffe standen dabei im Mittelpunkt, sondern der Mut, im entscheidenden Moment überhaupt zu handeln.  

Schon eine der ersten Übungen machte deutlich, worum es geht. Eine Person lag auf dem Boden, die anderen standen im Kreis um sie herum. Obwohl alle helfen wollten, machte zunächst niemand den ersten Schritt. Für die „verletzte“ Person fühlte sich das bedrückend an. Für die Umstehenden wurde spürbar, wie schnell Unsicherheit lähmen kann. Genau diese Hemmschwelle wollte Ausbilder Gottfried Mainka abbauen.  

Statt trockener Theorie erzählte der erfahrene Ausbilder immer wieder persönliche Geschichten aus seinem Berufsalltag und griff Erfahrungen der Teilnehmenden auf. Manche berichteten von einem Verkehrsunfall, andere von einem medizinischen Notfall in der Familie oder von Situationen, in denen sie gerne geholfen hätten, sich aber nicht sicher genug fühlten. So entstand ein persönlicher Austausch, der zeigte: Erste Hilfe ist kein Schulfach – sie begegnet uns mitten im Leben.  

Die praktischen Übungen bauten Schritt für Schritt aufeinander auf. Vom richtigen Ansprechen einer verletzten Person über den Notruf und die stabile Seitenlage bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung wurden die Teilnehmenden intuitiv und ohne Druck an die Maßnahmen herangeführt. Wunden wurden versorgt, Verbände angelegt und lebensrettende Handgriffe geübt. Immer wieder wurde ausprobiert, nachgefragt und gemeinsam gelacht. Mit jeder Übung wuchs das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

„Mein wichtigstes Ziel ist es, den Menschen die Angst vor der Ersten Hilfe zu nehmen. Ihr seid alle gut in Erster Hilfe. Habt Mut, den ersten Schritt zu machen. Niemand erwartet Perfektion – aber jeder Mensch verdient Hilfe. Erste Hilfe beginnt damit, dass jemand nicht wegschaut, sondern handelt. Alles Weitere lernen wir gemeinsam“, sagt DRK-Ausbilder Gottfried Mainka.  

Neben Eigenschutz und dem Absichern von Unfallstellen standen unter anderem Wundversorgung, der Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen, Verbrennungen, Hitze- und Kälteschäden, Verätzungen, Vergiftungen sowie lebensrettende Sofortmaßnahmen wie die stabile Seitenlage und die Wiederbelebung auf dem Programm.

Für die Paradies GmbH ist die Ausbildung weit mehr als die Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung zur Vorhaltung betrieblicher Ersthelfender. Als Familienunternehmen sieht Paradies darin eine Investition in die Sicherheit und das Verantwortungsbewusstsein seiner Mitarbeitenden – denn wer im Betrieb helfen kann, hilft ebenso im privaten Umfeld, in der Familie, im Verein oder unterwegs.  

Klaus Kremers, geschäftsführender Gesellschafter der Paradies GmbH, zog ein rundum positives Fazit: „Der Inhalt des Kurses wurde durch persönliche Geschichten des Kursleiters aus dem Alltag und anhand von praktischen Übungen aller Teilnehmer vermittelt. Diese Kombination sorgte dafür, dass alle Teilnehmer mit Interesse den Ausführungen jederzeit folgen konnten.“

Ebenso wichtig sei die regelmäßige Auffrischung des Wissens: „Obwohl der Abstand von zwei Jahren zum letzten Kurs lang erscheint, lässt sich doch sagen, dass sich der Inhalt selbst durch diese Wiederholung festigt – und dass die Erste Hilfe kein starres Konstrukt ist, sondern sich im Laufe der Zeit immer wieder wandelt und neuen Erkenntnissen anpasst.“  

Das DRK Niederrhein bietet Erste-Hilfe-Ausbildungen sowohl für Einzelpersonen als auch als Inhouse-Schulungen direkt in Unternehmen an. Damit erfüllen Betriebe nicht nur ihre gesetzlichen Verpflichtungen, sondern schaffen einen echten Mehrwert für ihre Mitarbeitenden. Denn wer lernt, im Notfall ruhig zu bleiben und zu handeln, trägt dieses Wissen weit über den Arbeitsplatz hinaus – nach Hause, in die Familie und in den Alltag. Ganz im Sinne der wichtigsten Botschaft dieses Kurstages: Habt Mut. Helfen ist einfacher, als viele denken.  

Kontakt für interessierte Unternehmen und Einzelpersonen: breitenausbildung@drk-niederrhein.de Telefon: 0281 3001-41  

„Erste Hilfe lebt vom Handeln: DRK-Ausbilder Gottfried Mainka (links) begleitet die Teilnehmenden der Paradies GmbH Schritt für Schritt durch praktische Übungen und zeigt, dass im Notfall nicht Perfektion zählt, sondern der Mut zu helfen.“


Erziehungsberatungsstelle Moers: Kostenfreies Konzentrationstraining für Grundschüler mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
Die Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder des Kreises Wesel in Moers bietet ein Konzentrationstraining für Kinder im Grundschulalter (3. und 4. Klasse) mit Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten an.  Das Training beinhaltet sechs Gruppentermine und beginnt am Montag, 7. September 2026.

Die Termine finden wöchentlich montags von 15.15 Uhr bis 16.45 Uhr statt. Am 5. Oktober sowie während der Herbstferien pausiert das Training. Zum Ende des Kurses können individuelle Elterngespräche vereinbart werden. Der Kurs wird von Dipl. Psychologin Verena Kaitna und Dipl. Sozialpädagogin Bianca Gehrbrandt in den Räumen der Beratungsstelle, Mühlenstr. 9-11 in 47441 Moers, geleitet. Inhalt und Ziel des Konzentrationstrainings ist das Üben der Selbststeuerung, um die Selbstständigkeit und die Aufmerksamkeitsfähigkeiten der Kinder zu fördern.

Die Kinder üben, planvoll und systematisch Aufgabenblätter zu strukturieren. Gleichzeitig wird dem teilweise impulsiven, überstürzten Handeln entgegengewirkt. Trödelnde Kinder trainieren ein Arbeitsschema ein, mit dem sie zügiger arbeiten können. Auch der richtige Umgang mit Fehlern wird eingeübt und das Zutrauen in das eigene Können gestärkt.

Das Training erhöht die Leistungsmotivation und Anstrengungsbereitschaft. Kinder, die sich wieder etwas zutrauen und erfolgreich mitarbeiten, sind motiviert, sich anzustrengen.  Weiteren Informationen zum Kurs und zur Anmeldung gibt das Sekretariat der Beratungsstelle unter 02841/202-1931. Die Teilnahme ist kostenfrei, ein regelmäßiges Erscheinen ist Voraussetzung.

Moers: Besuch aus Seelow stärkt Städtepartnerschaft  
Unentschieden endete ein kleines Kicker-Match im Rathaus: Bürgermeisterin Julia Zupancic und Bürgermeister Robert Nitz spielten gegen Anja Hoffmann, Leiterin des Fachbereichs Innere Verwaltung, und Ilona Weisemann vom Citymanagement der Stadt Seelow (v. r.).

(Foto: pst)

Wie arbeitet eigentlich die Stadtverwaltung in der jeweiligen Partnerstadt?
Darüber tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Moers und Seelow im Moerser Rathaus aus. Für Robert Nitz, Bürgermeister der brandenburgischen Partnerstadt, war es zugleich der erste offizielle Besuch bei Bürgermeisterin Julia Zupancic, die ihr Amt in Moers im November angetreten hat. Zum Programm gehörten außerdem Gespräche bei Moers Marketing und die ‚ExtraSchicht‘ auf Schacht IV. Vertreterinnen und Vertreter des Seniorenbeirats waren ebenfalls angereist.  Neben dem Treffen mit Mitgliedern des Beirats für ältere Menschen der Stadt Moers standen die Arbeit der Fachstelle ‚Leben im Alter‘ und Angebote für Seniorinnen und Senioren in beiden Städten im Mittelpunkt. Ergänzt wurde das Programm durch einen Besuch im Forum Hülsdonk, Führungen durch das Grafschafter Museum und das Haus der Demokratiegeschichte und ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Blindenvereins Moers. „Solche Begegnungen stärken nicht nur unsere Städtepartnerschaft, sondern bringen auch neue Ideen und Perspektiven für die tägliche Arbeit mit“, sagte Bürgermeisterin Julia Zupancic. Footer Kontakt

Kleve: Erschließungsarbeiten für die Erweiterung des Gewerbegebietes an der Gertrud-Boss-Straße
Die Stadt Kleve führt zurzeit Erschließungsarbeiten für die Erweiterung des Gewerbegebietes an der Gertrud-Boss-Straße in Kleve/Materborn durch. Für den Anschluss der Kanalisation an das bestehende Netz sowie zur Verlegung von Versorgungsleitungen ist eine Fahrbahnquerung im Bereich der Materborner Allee (Höhe Tilsiter Straße, Zufahrt Parkplatz Sportzentrum Oberstadt) notwendig.

Um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten und die Einschränkungen für den Sportbetrieb möglichst gering zu halten, wird für die Dauer der Bauphase eine Ampelanlage installiert und eine sichere Fußgängerführung eingerichtet. Die Zu- und Ausfahrt des Parkplatzes bleibt weiterhin nutzbar.
Das Ein- und Ausfahren in die Tilsiter Straße ist dann jedoch nicht mehr möglich. Die Arbeiten finden vom 7. Juli 2026 bis zum 31. Juli 2026 statt. Für die damit verbundenen Einschränkungen bitten wir um Verständnis und danken für Ihre Geduld.

Dinslaken: Nachruf  
Rat und Verwaltung trauern um den ehemaligen Stadtverordneten Heinz Brücker, der im Alter von 76 Jahren verstorben ist. Die Nachricht von seinem Tode hat uns tief getroffen. Herr Brücker gehörte dem Rat der Stadt Dinslaken in den Ratsperioden von 1999 bis zur Kommunalwahl 2025 an. Er hat während seiner 26-jährigen Ratstätigkeit als ordentliches und stellvertretendes Mitglied in zahlreichen Ausschüssen wertvolle Mitarbeit zum Wohle der Stadt Dinslaken geleistet.

Er war u.a. Mitglied im Hauptausschuss, Finanzausschuss, Ausschuss für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung, Bauausschuss und Wahlprüfungsausschuss. Mit Dankbarkeit für seine Verdienste um die Stadt nehmen wir Abschied. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Stadt Dinslaken Simon Panke Bürgermeister 

Schulung für das Beraterteam :Neukirchener Enni-Kundenzentrum öffnet später  
Das Team des Enni-Kundenzentrums an der Niederrheinallee in Neukirchen-Vluyn kommt zu einer internen Schulungsmaßnahme zusammen. Deshalb beginnt die Servicezeit hier am Donnerstag, 2. Juli, ausnahmsweise erst um 9 Uhr.

Altkleidersammlung auf dem Prüfstand: Verwaltungsrat tagt im ENNI Sportpark Rheinkamp
Der Verwaltungsrat der ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR kommt am Donnerstag, 9. Juli, zu seiner nächsten Sitzung im ENNI Sportpark Rheinkamp zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem das Betriebskonzept zu den neuen Freizeitangeboten im Solimare, ein Pilotprojekt zur Laubsammlung und ein Bericht zu Friedhofsflächen. Ein weiteres Thema ist die Neu-Organisation der Altkleidersammlung in Moers. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab 16 Uhr an der öffentlichen Sitzung teilnehmen.

Moers: Neugestaltung am Hauptfriedhof - Enni baut Toranlage am Haupteingang zurück  
Die ENNI Stadt & Service (Enni) treibt die Neugestaltung des Hauptfriedhofs an der Geldernschen Straße in Moers-Hülsdonk weiter voran. In Kürze beginnen die Arbeiten im Bereich des Haupteingangs, wo das Unternehmen zunächst die bestehende Toranlage zurückbauen wird.

Damit schafft die Enni die Grundlage für eine umfassende Umgestaltung des Vorplatzes. Die derzeitige Toranlage stammt vom Anfang der 1970-er Jahre und entspricht sowohl optisch als auch funktional nicht mehr den heutigen Anforderungen. „Der Eingangsbereich soll künftig übersichtlicher, freundlicher und zeitgemäßer wirken und sich besser in das Gesamtbild des Friedhofs einfügen“, erklärt Vorständin Sandra Jungmaier.

Während der Arbeiten ist der Haupteingang zeitweise nur eingeschränkt nutzbar. Besucherinnen und Besucher werden deshalb gebeten, auf die Nebeneingänge auszuweichen, die weiterhin durchgehend geöffnet bleiben. Dazu zählen die Eingänge in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs, rechts neben dem Friedhof sowie am Parkplatz am östlichen Ende des Geländes.

Die Enni bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Mit der Maßnahme setzt das Unternehmen ein weiteres Zeichen für die langfristige Aufwertung des Hauptfriedhofs und eine bessere Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher.

Ferienangebot für Kinder: "Eure Ideen, euer Budget: Gestaltet die Stadtbücherei Wesel neu!“
Einmal selbst das Sagen haben und entscheiden, wie ein öffentlicher Ort in der eigenen Stadt aussieht? Genau das macht ein besonderes Ferienprojekt in Wesel möglich. Unter dem Motto „Eure Ideen, euer Budget: Gestaltet die Stadtbücherei Wesel neu!“ laden die Alon Akademie und die Stadtbücherei Wesel kreative Köpfe ab acht Jahren dazu ein, die Ärmel hochzukrempeln. 

© Alon Akademie

Das Besondere an dieser Aktion: Die Teilnehmenden erhalten ein echtes Budget von 1.000 Euro an die Hand. Gemeinsam müssen sie entscheiden, wie das Geld am sinnvollsten eingesetzt wird, was gekauft werden soll und wie man das Maximum aus dem Budget herausholt. Ganz nebenbei lernen die Kinder und Jugendlichen so, wie echtes Projektmanagement funktioniert und wie man im Team Prioritäten setzt. 

Das Projekt erstreckt sich über vier Tage in den Sommerferien und gliedert sich in zwei spannende Phasen: Am 4. und 5. August 2026 wird die Bücherei genau unter die Lupe genommen: Was fehlt? Was soll anders und besser werden? Die Teilnehmenden sammeln Ideen und erstellen den finalen Bauplan.

Am 11. und 12. August 2026 werden im Makerspace von Alon die Pläne zum Leben erweckt. Es wird konstruiert, gebaut und gestaltet, bis die neuen Möbel oder Dekorationen bereit für die Bücherei sind. Das Ferienprojekt endet mit einer richtigen Einweihung. Der Workshop findet jeweils von 10 bis 15 Uhr statt.

Treffpunkt ist an allen vier Tagen der Alon-Makerspace am Großen Markt 5 in Wesel. Die Teilnahme an dem viertägigen Projekt ist komplett kostenlos, inklusive aller Materialien. Da die Tage inhaltlich aufeinander aufbauen, sollten die Teilnehmenden an allen vier Terminen Zeit haben.

Mitzubringen sind lediglich Verpflegung für die Mittagspause und Kleidung, die schmutzig werden darf.  Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Links Alon Akademie - Informationen und Anmeldung

Sauna-Event rund um die Uhr Enni lädt zum Schwitzen ins Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn ein
Der Sommer hat den Niederrhein im Griff – und im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn wird es besonders heiß. Erstmals lädt die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) dort zu einem 24‑Stunden-Sauna-Event ein. Von Samstag, 4. Juli, 18 Uhr, bis Sonntag, 5. Juli, 18 Uhr können Saunafans durchgängig außergewöhnliche Aufguss-Erlebnisse genießen.

Insgesamt stehen 26 Aufguss-Zeremonien auf dem Programm – stündlich, auch in den Nachtstunden. Begleitet von Musik setzt das Saunateam auf abwechslungsreiche Rituale und besondere Düfte. Ergänzend können Besucherinnen und Besucher in der Dampfsauna jederzeit Salzpeelings und Honiganwendungen nutzen. Auch die Schwimmbecken bleiben die ganze Nacht geöffnet: Von Samstagabend bis Sonntagmorgen ist der Bereich komplett textilfrei, anschließend gelten die üblichen Badezeiten mit Badebekleidung.

Wer zwischendurch Ruhe sucht, findet diese in den Ruheräumen oder in eigens von der Jugendfeuerwehr aufgebauten Zelten. Liegen sind vorhanden, Kissen und Decken dürfen mitgebracht werden. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 60 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren zahlen 40 Euro. Im Eintrittspreis ist ein Frühstück am Sonntagmorgen enthalten.  

Wer das Event verpasst, kann einer Woche später beim Sauna-Treff am Samstag, 11. Juli, wieder ordentlich schwitzen. Unter dem Motto „Summerfeeling“ erwartet die Gäste von 18 bis etwa Mitternacht ein stimmungsvoller Abend mit wechselnden Aufgüssen, sommerlichen Düften und passenden Getränken. Während der Sauna-Treffs sind Anlage und Schwimmbad textilfrei nutzbar.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro. Vorverkaufskarten sind jeweils bis freitagsabends auch online erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de

Kleve: Gefühlvolle Songs unter freiem Himmel
Am Sonntag, 5. Juli 2026, lädt die Stadt Kleve um 15 Uhr zum nächsten Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist der Klever Singer Songwriter Sepp Onckels, der mit seinen einfühlsamen Eigenkompositionen und seiner authentischen Bühnenpräsenz für einen besonderen musikalischen Nachmittag unter freiem Himmel sorgen wird.


Der Eintritt ist frei. Sepp Onckels ist in der regionalen Musikszene längst kein Unbekannter. Der Singer Songwriter aus Kleve verbindet in seinen Songs ruhige, nachdenkliche Klänge mit eingängigen Melodien und schwungvolleren Arrangements. Charakteristisch für seine Musik ist ein melancholischer Grundton, der jedoch immer wieder von hoffnungsvollen und positiven Botschaften durchbrochen wird.

Inhaltlich setzt sich Sepp Onckels mit Themen auseinander, die viele Menschen bewegen. Seine Lieder handeln unter anderem von zwischenmenschlichen Beziehungen, mentaler Gesundheit, Selbstfürsorge und den kleinen wie großen Herausforderungen des Alltags. Dabei gelingt es ihm, persönliche Erfahrungen in authentische Songs zu verwandeln, die berühren und zum Nachdenken anregen.

Gesungen wird überwiegend auf Englisch, gelegentlich gehören aber auch deutschsprachige Titel zu seinem Programm. Begleitet von seiner Gitarre schafft Sepp Onckels eine intime Konzertatmosphäre, in der handgemachten Musik und ehrliches Songwriting im Mittelpunkt stehen. Sein Auftritt im historischen Blumenhof verspricht einen abwechslungsreichen Nachmittag zwischen gefühlvollen Balladen und mitreißenden Songs.

Die Forstgartenkonzerte sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Kleve. Sie laden Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber aller Generationen dazu ein, hochwertige Live Musik inmitten der historischen Parkanlage zu genießen und den Sonntag in besonderer Atmosphäre ausklingen zu lassen. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden.

Dinslaken: Feierabendmarkt am 3. Juli: Musik und Sommerstimmung auf dem Altmarkt
Am Freitag, 3. Juli 2026, lädt der Dinslakener Feierabendmarkt erneut auf den Altmarkt ein. Von 16 bis 20 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein entspannter Sommernachmittag und -abend voller kulinarischer Vielfalt, akustischer Musik und geselligem Beisammensein im Herzen von Dinslaken.

Der Feierabendmarkt bietet auch an diesem Freitag ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot, das zum Genießen und Verweilen einlädt: Frisch zubereitete Pizza, süße und herzhafte Crêpes sowie ausgewählte Feinkost-Spezialitäten sorgen für sommerliche Genussmomente. Ergänzt wird das Angebot durch knusprige Pommes frites, die das klassische Streetfood-Sortiment abrunden.

Auch bei den Getränken ist für jeden Geschmack etwas dabei – von erfrischenden Sommerdrinks über Wein und spritzige Aperitifs bis hin zu einer Auswahl alkoholfreier Getränke. Dazu gibt es stimmungsvolle Singer-Songwriter-Musik. Der Feierabendmarkt hat sich längst als beliebter Treffpunkt etabliert, ob nach der Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen, im Freundeskreis oder mit der Familie.

Kreis Wesel: Dr. Christian Steenpaß folgt auf Helmut Czichy als Vorstand beim Kreis
In der Führungsspitze der Kreisverwaltung Wesel steht ein personeller Wechsel an: Zum 1. Juli 2026 verabschiedet sich Helmut Czichy in den Ruhestand. Seit 2013 gehörte er dem Vorstand an und verantwortete die Bereiche Natur- und Umweltschutz, Bauen und Planen sowie Kataster. Sein Nachfolger ist Dr. Christian Steenpaß.

Im Einvernehmen zwischen dem Kreistag und Landrat Ingo Brohl wurde er am 26. März 2026 offiziell zum neuen Vorstandsmitglied bestellt. Der 1980 geborene Geologe ist verheiratet, Vater von drei Kindern und im Kreis Wesel aufgewachsen.

Christian Steenpaß: „Der Kreis Wesel war für mich auch während anderer beruflicher Stationen immer Heimat. Umso mehr freue ich mich, mit meiner neuen Aufgabe noch mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden sowie den Städten und Gemeinden möchte ich den Kreis mit Teamgeist, Augenmaß und pragmatischen Lösungen weiterentwickeln – und mit einer Besonnenheit, die auch außerhalb des Berufslebens täglich gefragt ist.“

Nach seinem Studium der Geologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn promovierte Steenpaß an der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich. Anschließend sammelte er berufliche Erfahrungen bei der GUB Ingenieurgesellschaft in Freiberg sowie bei der Rheinischen Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW) in Mülheim an der Ruhr.

Parallel absolvierte er ein Studium des Unternehmensmanagements an der FOM Hochschule. 2018 kehrte Steenpaß beruflich in seine Heimat zurück und wechselte zur Kreisverwaltung Wesel. Zunächst leitete er die Untere Wasserbehörde. Seit 2023 ist er Technischer Leiter des Fachdienstes Umwelt, seit 2025 zudem stellvertretendes Vorstandsmitglied.

Künftig steht Christian Steenpaß den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Bauen und Planen sowie Kataster vor. Landrat Ingo Brohl: „ Ich freue mich sehr, dass mit Dr. Christian Steenpaß ein erfahrener und bestens vernetzter Kollege diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt, einen wichtigen Vorstandsbereich des Kreises Wesel zu leiten.

Er kennt die Kreisverwaltung, die Region und die Herausforderungen der Zukunft. Ich bin überzeugt, dass er gemeinsam mit den Mitarbeitenden die erfolgreiche Arbeit fortführen und neue Impulse für die Entwicklung unseres Kreises setzen wird.“

von links: Helmut Czichy, Dr. Christian Steenpaß, Landrat Ingo Brohl

Helmut Czichy verabschiedet sich
Helmut Czichy, Vorstandsmitglied für die Bereiche Natur- und Umweltschutz, Bauen, Landwirtschaft und Kataster bei der Kreisverwaltung Wesel, geht zum 1. Juli 2026 in Ruhestand. Seit 2013 und somit seit über zehn Jahren ist Helmut Czichy Vorstandsmitglied beim Kreis Wesel und kann insgesamt auf über 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken. 

Nach seinem Studium des technischen Umweltschutzes an der TU Berlin führte ihn sein Weg über die Berliner Stadtreinigung wieder zurück nach NRW. Bei der Stadt Oberhausen begann er als Abteilungsleiter, später als Bereichsleiter Umweltschutz kümmerte sich unter anderem um die Umwandlung des Thyssen-Geländes in das Einkaufszentrum Centro. 

Der Wechsel zum Kreis Wesel brachte den Xantener wieder zurück in seinen Heimatkreis. Als Vorstandsmitglied beschäftigten ihn nun Themen wie die Rückkehr des Wolfes an den Niederrhein, Auskiesungen, der Erhalt der Kulturlandschaft und die Entwicklung des Entsorgungszentrums Asdonkshof.  Helmut Czichy: „„Bei meiner Arbeit lag mir besonders am Herzen, mich im Interesse der Menschen für die Natur und die Umwelt insgesamt und auch für die Infrastruktur unserer schönen Heimat einzusetzen.

Zugleich war mir im täglichen Tun immer das Finden von Lösungen im Team und die persönliche Entwicklung der mir anvertrauten Mitarbeitenden wichtig.“ Landrat Ingo Brohl: „Helmut Czichy gehört zu den Menschen, die eine Verwaltung prägen und ich danke ihm sehr für die jahrelange enge Zusammenarbeit. Er hat sich immer mit großer Kompetenz und großem Engagement den Themen Umwelt, Natur- und Kulturlandschaft sowie der Abfallwirtschaft gewidmet. Er hat nicht nur Verantwortung übernommen, sondern auch Menschen geführt – und zwar auf eine Art, die bei vielen Kolleginnen und Kollegen großen Respekt und große Wertschätzung hervorgerufen hat.“

Neues Amtsblatt informiert über Ratssitzung
Am 29. Juni 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält die Bekanntmachung der Tagesordnung für die kommende Ratssitzung. Diese findet am 7. Juli ab 17 Uhr in der Kathrin-Türks-Halle statt. 
Das Amtsblatt kann online eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termineSitzungstermine sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen sind online im Ratsinformationssystem zu finden: https://ris.dinslaken.de.



NRW: Geburtenziffer auf niedrigstem Stand innerhalb der letzten 30 Jahre

* 2025 lag die durchschnittliche Kinderzahl je Frau bei 1,34
* Ausländische Frauen bekommen mehr Kinder als deutsche Frauen
* Regionale Unterschiede – Höchste Geburtenziffer in Gelsenkirchen, niedrigste in Düsseldorf

Im Jahr 2025 haben nordrhein-westfälische Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren im Durchschnitt 1,34 Kinder zur Welt gebracht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist die zusammen­gefasste Geburtenziffer gegenüber dem Vorjahr (2024: 1,39) gesunken und lag auf einem ähnlichen Niveau wie 1995 (1,35 Kinder). Für 2025 wurde damit die niedrigste Geburtenziffer innerhalb der letzten 30 Jahre ermittelt.


Ausländische Frauen bekommen mehr Kinder als deutsche Frauen
Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bekamen auch 2025 mehr Kinder als deutsche Frauen. In beiden Gruppen zeigt sich jedoch ein Rückgang der Geburtenziffer. Deutsche Frauen brachten in NRW im Schnitt 1,21 Kinder zur Welt und somit weniger als im Vorjahr (2024: 1,24).

Bei Frauen mit ausländi­scher Staatsangehörigkeit fiel der Rückgang der Geburtenziffer stärker aus und lag mit 1,88 ebenfalls unter dem Vorjahreswert (2024: 1,97). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 147.959 Kinder geboren. Das waren 3,1 % weniger als 2024.



Höchste Geburtenziffer in Gelsenkirchen, niedrigste in Düsseldorf Unterschiede zeigen sich auch bei der regionalen Betrachtung: In Gelsenkirchen brachten Frauen mit durchschnittlich 1,69 die meisten Kinder zu Welt. Mit einer durchschnittlichen Kinderzahl je Frau von 1,09 hatte Düsseldorf in ganz NRW den niedrigsten Wert.

Im Vergleich zum Jahr 2024 wurde in 5 Kreisen und kreisfreien Städten ein Anstieg verzeichnet, in 2 Kreisen blieb die Geburtenziffer unverändert. In den übrigen 46 Kreisen und kreisfreien Städten sank die Geburtenziffer. Den stärksten Rückgang hatte der Rheinisch-Bergische Kreis mit einem Minus von 0,16. Das höchste Plus verzeichnete die Stadt Gelsenkirchen und der Kreis Olpe mit je  0,04.




Gluthitze belastet Blutbestände: Jetzt Blut spenden und Versorgung sichern
Die anhaltende Hitzewelle der vergangenen zwei Wochen hat das Blutspendeaufkommen im Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes West spürbar beeinträchtigt.
Auf vielen Blutspendeterminen blieb die Zahl der Spenderinnen und Spender deutlich hinter dem Bedarf zurück. Während sich die Blutbestände jetzt von den Auswirkungen der vergangenen Hitzewelle erholen müssen, deuten aktuelle Wetterprognosen bereits auf eine weitere Hitzephase Anfang Juli hin.

Leere Blutspende-Liegen

Die Hitzewelle hat das Blutspendeaufkommen im Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes West spürbar einbrechen lassen. Auf vielen Blutspendeterminen wurden in den vergangenen zwei Wochen bis zu 40 Prozent weniger Blutspenden geleistet als für eine stabile Versorgung erforderlich wären. Die Blutbestände stehen deshalb zunehmend unter Druck.

Während sich die Versorgungslage mit Blutpräparaten jetzt erst von den Auswirkungen der vergangenen Hitzewelle erholen muss, deuten aktuelle Wetterprognosen bereits auf eine weitere Hitzephase Anfang Juli hin. Der DRK-Blutspendedienst West appelliert deshalb an alle spendefähigen Menschen, die aktuell angenehmeren Temperaturen jetzt für eine Blutspende zu nutzen.

„Die vergangenen beiden Wochen haben gezeigt, wie stark extreme Hitze das Blutspendeaufkommen beeinflusst. Viele Menschen verschieben ihre Blutspende oder sagen Termine kurzfristig ab. Wenn nun bereits die nächste Hitzewelle bevorstehen könnte, dürfen wir keine Zeit verlieren. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Bestände wieder aufzufüllen und die Versorgung für die kommenden Wochen zu sichern“, sagt Stephan David Küpper, Leiter Kommunikation des DRK-Blutspendedienstes West.

Erschwerend kommt hinzu, dass in Rheinland-Pfalz und im Saarland die Sommerferien bereits begonnen haben. In Nordrhein-Westfalen starten sie in Kürze. Erfahrungsgemäß sinkt das Blutspendeaufkommen während der Ferien zusätzlich, während Krankenhäuser Blutpräparate weiterhin täglich benötigen.

„Hitze und Ferien sind jedes Jahr eine besondere Herausforderung für die Blutversorgung. Wer jetzt Blut spendet, hilft dabei, Engpässe in den Sommerwochen zu verhindern. Blut lässt sich nur begrenzt lagern – deshalb zählt jede einzelne Spende genau jetzt“, so Küpper weiter.

Viele Menschen sind unsicher, ob sie überhaupt Blut spenden dürfen. Tatsächlich können deutlich mehr Menschen Blut spenden, als häufig angenommen wird. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Entscheidend ist der individuelle Gesundheitszustand. Vor jeder Blutspende erfolgt eine ärztliche Untersuchung, sodass die Spendefähigkeit verantwortungsvoll und individuell beurteilt wird.

Alle Blutspendetermine sowie die Möglichkeit zur Terminreservierung finden Interessierte unter www.blutspende.jetzt.

Kinder- und Jugendschutz in NRW: Neue Kooperationsvereinbarung sorgt für bessere Zusammenarbeit Vereinbarung tritt zum 1. Juli in Kraft  
Wenn Ärztinnen und Ärzte oder Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in ihren Praxen Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung erkennen, tragen sie eine besondere Verantwortung. Doch was ist bei einem Verdacht am besten zu tun?

Diese Frage wird nun noch klarer beantwortet: Die Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen-Lippe (KVWL) und Nordrhein (KVNO) haben gemeinsam mit dem Städtetag Nordrhein-Westfalen, dem Landkreistag Nordrhein- Westfalen sowie dem Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen eine Kooperationsvereinbarung auf Basis des § 73c des Sozialgesetzbuches (SGB) V unterzeichnet.

Sie tritt zum 1. Juli 2026 in Kraft und regelt erstmals landesweit, wie Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sowie Vertragspsychotherapeutinnen und Vertragspsychotherapeuten strukturiert mit den Jugendämtern in NRW zusammenarbeiten können, wenn es Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls gibt.

Fahrplan für den Verdachtsfall Ergeben sich in der Praxis – etwa bei Vorsorgeuntersuchungen – gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung, sollen die betroffenen Familien zunächst direkt angesprochen und auf Hilfsangebote hingewiesen werden.

Führt das zu keiner Lösung, können die Niedergelassenen das Jugendamt einschalten. Für diesen Fall stellt die Vereinbarung künftig Mitteilungs- und Rückmeldungsbögen bereit, die sich an den Empfehlungen des Kompetenzzentrums Kinderschutz im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW) orientieren.

Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sowie Vertragspsychotherapeutinnen und Vertragspsychotherapeuten aus NRW können Meldungen an das Jugendamt und Fallbesprechungen über entsprechende Gebührenordnungsposition einheitlich im ambulanten Vergütungssystem abrechnen.

Neue Broschüre ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern die Beteiligung an räumlichen Entwicklungen im deutsch/niederländischen Grenzgebiet  
Um Anwohnern und Behörden, die bei Bauprojekten in Grenznähe mitreden möchten, praktische Hilfestellungen zu geben, präsentiert die Deutsch-Niederländische Raumordnungskommission (DNROK) nun eine neue Broschüre. Diese wurde durch das Interreg-Programm Deutschland - Niederlande mit seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union im Rahmen des Projekts „RaumKompass: Orientierung im Grenzgebiet“ mitfinanziert.  

Die Energiewende mit den damit verbundenen betrieblichen Herausforderungen (Kraftwerke, Pipelines und Windkraftanlagen), Veränderung von Verkehrsströmen durch den Bau einer neuen Straße oder Geruchsemissionen durch intensive Viehhaltung: In Grenzregionen beschränken sich die Auswirkungen solcher Projekte oft nicht auf ein einziges Land.

Die Broschüre dient als praktischer Leitfaden und bietet eine verständliche Erläuterung der komplexen niederländischen und deutschen Systeme von Gesetzen und Verwaltungsebenen. Anhand konkreter Beispiele vermittelt sie einen klaren Überblick über die Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger bei räumlichen Entwicklungen im Grenzgebiet. Darüber hinaus enthält die Broschüre ausführliche Erklärungen zentraler Rechtsbegriffe sowie übersichtliche Flussdiagramme zu Raumordnung und Genehmigungsverfahren.

Die Broschüre ist in deutscher Sprache mit Erläuterungen zum niederländischen System und in niederländischer Sprache mit Erläuterungen zum deutschen System erhältlich.   Mit dieser aktualisierten Broschüre, einer Überarbeitung der Erstausgabe aus dem Jahr 2014, reagiert die Kommission auf jüngste Gesetzesänderungen und aktuelle Entwicklungen.

Sie unterstützt Bürgerinnen, Bürger und Behörden dabei, die niederländischen und deutschen Regelungen sowie ihre eigenen Beteiligungsrechte bei räumlichen Planungen besser zu verstehen – und erleichtert damit die Mitwirkung in der Praxis.   Was ist die DNROK?   Die Deutsch-Niederländische Raumordnungskommission (DNROK) fördert die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden im Bereich der räumlichen Planung.

Die Kommission stimmt räumlich relevante Pläne und Maßnahmen – insbesondere in der Grenzregion – miteinander ab und berät über grenzüberschreitende raumordnerische Fragestellungen.  
Weitere Informationen sowie die Broschüre sind über die Deutsch-Niederländische Raumordnungskommission oder über https://www.brd.nrw.de/Themen/Planen-Bauen/Regionalentwicklung/Grenzueberschreitende-Zusammenarbeit erhältlich.

Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt trotz leichter Erholung weiter angespannt
Angesichts der anhaltend angespannten geopolitischen und wirtschaftlichen Lage bleibt die Frühjahrsbelebung auch zum Ende hin schwach. Im Juni 2026 waren insgesamt 2,936 Millionen Menschen arbeitslos. Das waren 15.000 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,2 Prozent und ist damit gegenüber Mai um 0,1 Prozentpunkte gesunken.

Saisonbereinigt waren im Juni 1.000 Menschen weniger arbeitslos als im Mai. Das Risiko, durch den Verlust der Beschäftigung arbeitslos zu werden, ist im langjährigen Vergleich trotz kontinuierlicher Anstiege nach wie vor relativ klein. Die Chancen, aus der Arbeitslosigkeit heraus wieder eine Beschäftigung zu finden, befinden sich jedoch auf historisch niedrigem Niveau.

Im Juni 2026 konnten rund 150.000 Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung bzw. einer Berufsausbildung beenden. Das waren ebenso viele wie im Vorjahr. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im April saisonbereinigt um 5.000 gesunken und lag bei 34,84 Millionen.

Ohne Beschäftigungsaufnahmen von ausländischen Staatsangehörigen würde die Zahl der Beschäftigten in Deutschland schon seit längerem noch stärker sinken. Im April waren 5,97 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Deren Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 188.000 gestiegen.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Die aktuelle wirtschaftliche Lage bleibt weiter angespannt und stellt vor allem unsere Industrie vor große Herausforderungen. Doch es gibt auch einige Branchen, wie etwa das Gesundheitswesen oder die Baubranche, in denen wir ein leichtes Stellenplus verzeichnen können. Zugleich machen sich auch die Auswirkungen des demographischen Wandels am Arbeitsmarkt zunehmend bemerkbar. Als Bundesregierung investieren wir in Qualifizierung und Weiterbildung, um Menschen, deren Arbeitsplatz bedroht ist, dabei zu unterstützen, in einem anderen Bereich Fuß zu fassen.

In Zukunft müssen wir uns auch noch stärker um junge Menschen ohne Berufs- oder Schulabschluss kümmern. Kein Jugendlicher darf beim Übergang in das Berufsleben verloren gehen. Denn gut ausgebildete Arbeitskräfte sind das Rückgrat unserer Wirtschaft.“

Dinslaken: Tatkräftige Hilfe für Wasserspiel auf dem Neutorplatz
Das Wasserspiel auf dem Neutorplatz läuft. Wasser ist gerade an heißen Tagen ganz besonders wichtig. Unter anderem die Wasserspiele auf dem Neutorplatz und in der Duisburger Straße helfen täglich ab 10 Uhr bei der Abkühlung in der Innenstadt.


 Leider braucht das Wasserspiel auf dem Neutorplatz gerade aber etwas Nachhilfe, wie die Stadt Dinslaken mitteilt.  Denn dort gibt es ein technisches Problem mit der Nachspeisung von Frischwasser, das am gestrigen Sonntag (28.06.2026) dazu geführt hat, dass das Wasserspiel trocken blieb. Eigentlich läuft das Wasser dort in einem geschlossenen Kreislauf: Es wird durch die umlaufenden Rinnen aufgefangen, in einem Tank zwischengespeichert und wiederverwendet.

Wenn durch die heißen Temperaturen viel Wasser verlorengeht (verdunstet), dann leert sich der Tank und es wird automatisch Frischwasser nachgespeist. Und genau an dieser Stelle hakt die Technik im Moment. Die beauftragte Fachfirma hat ein entsprechendes Ersatzteil bestellt, damit das Wasserspiel auf dem Neutorplatz wieder genauso aktiv wird wie sein Geschwisterchen auf der Duisburger Straße.

 is dahin wird nun jeden Morgen manuell, also im Handbetrieb, Wasser nachgefüllt. Beide Wasserspiele werden von den Stadtwerken Dinslaken gesponsert und sorgen regelmäßig vor allem bei den jüngsten Dinslakenerinnen und Dinslakenern für frischen Spaß. Ebenfalls einen kleinen „Booster“ braucht die Pumpe für die Wasserfontäne im Ententeich zwischen KTH und Rathaus. Hier muss ein technisches Teil ersetzt werden, das bereits bestellt ist. Die Umwälzpumpen im Ententeich sind glücklicherweise nicht betroffen: Sie funktionieren aktuell einwandfrei.

Ab 1. Juli: KV Nordrhein stärkt neue Gesundheitsberufe in der Praxis
- Physician Assistants entlasten Ärztinnen und Ärzte – und helfen, mehr Patientinnen und Patienten zu versorgen  
In Nordrhein steigt die Zahl der Arztbesuche jedes Jahr um rund 500.000 Behandlungsfälle. Gleichzeitig werden Hausarztpraxen seltener, und viele Ärztinnen und Ärzte arbeiten bereits an ihrer Kapazitätsgrenze. Eine mögliche Antwort auf diesen Druck sind sogenannte Physician Assistants – akademisch ausgebildete Gesundheitsfachkräfte, die Ärztinnen und Ärzte in der Praxis gezielt unterstützen.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein macht jetzt den Weg frei, damit Praxen diese Fachkräfte leichter einsetzen können. Ab dem 1. Juli 2026 berücksichtigt die KV Nordrhein angestellte Physician Assistants bei der Abrechnungsprüfung. Das bedeutet: Praxen, die eine solche Fachkraft beschäftigen, müssen künftig nicht mehr befürchten, allein deshalb in eine Nachprüfung zu geraten – weil mehr Patientinnen und Patienten behandelt werden konnten als ohne diese Unterstützung. „Physician Assistants helfen dabei, mehr Menschen in Nordrhein gut zu versorgen.

Mit dieser Anpassung räumen wir eine bürokratische Hürde aus dem Weg – damit Praxen die Unterstützung, die sie brauchen, auch wirklich nutzen können", sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. „Zum Vorteil für alle Beteiligten.“

Was Physician Assistants leisten Physician Assistants – kurz PAs – haben ein Hochschulstudium absolviert und arbeiten eng mit den Ärztinnen und Ärzten zusammen: Sie nehmen Krankengeschichten auf, beraten Patientinnen und Patienten, dokumentieren Behandlungen und assistieren bei ambulanten Eingriffen. Alle ihre Aufgaben übernehmen sie unter ärztlicher Anleitung, Aufsicht und Verantwortung. Sie ersetzen keine Ärztin und keinen Arzt – sie schaffen zusätzlichen Spielraum, damit Ärztinnen und Ärzte sich auf das konzentrieren können, was nur sie leisten können.

Mehr Versorgung dort, wo sie gebraucht wird Besonders in Regionen, in denen Praxen und Ärztinnen und Ärzte fehlen, kann der Einsatz von PAs den Unterschied machen. Bergmann: „Das Potenzial ist groß – gerade dort, wo die Versorgung ohnehin unter Druck steht."

Noch aber sind PAs keine Selbstverständlichkeit in nordrheinischen Praxen. Denn es fehlen wichtige Rahmenbedingungen: eine leistungsgerechte Vergütung, Rechtssicherheit bei der Aufgabendelegation und ein bundesweit anerkanntes Berufsgesetz. Die KV Nordrhein arbeitet daran, diese Grundlagen zu schaffen. In einem seit 2025 laufenden Modellprojekt – das bis Ende 2027 läuft und derzeit 16 Haus- und Facharztpraxen umfasst – erprobt und evaluiert sie den PA-Einsatz wissenschaftlich.

Ziel ist eine Grundlage für eine bundesweite Regelung. Die heutige Anpassung bei der Abrechnungsprüfung ist ein erster, konkreter Schritt: Sie gibt Praxen Planungssicherheit – und Patientinnen und Patienten mehr Zugang zur Versorgung, die sie brauchen.


Übernachtungen: Reiseziel Niederrhein immer beliebter
Die aktuellen Zahlen für Januar bis April belegen erneut die positive Entwicklung. Der Niederrhein ist rund ums Jahr eine attraktive Region und wird als Reiseziel immer beliebter – dies belegen die aktuellen Übernachtungszahlen auf eindrucksvolle Weise. Zwischen Januar und April 2026 wurden laut Landesbetrieb IT.NRW. am Niederrhein insgesamt 664.567 Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Gästeankünfte stieg um 9,1 Prozent auf 299.543. Auch bei den ausländischen Gästen setzt sich der Wachstumstrend fort: Die Zahl der Ankünfte stieg um 22,2 Prozent, die Übernachtungen legten um 17,2 Prozent zu. Erfasst werden jeweils Betriebe mit 10 oder mehr Betten.

„Am Niederrhein ergänzen sich der klassische Tourismus und Geschäftsreisen ganz hervorragend“, kommentiert Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin von Niederrhein Tourismus, die Zahlen für die ersten vier Monate des Jahres. „Denn die eigentliche Urlaubssaison ist ja erst im April gestartet.“

Deutlich fällt das Plus auch gegenüber dem Jahr 2024 aus: Damals gab es zwischen Januar und April 631.013 Übernachtungen – zwei Jahre später sind es nun über 30.000 mehr. „Und das, obwohl es in dieser Zeit Hotelschließungen in der Region gab und die Preissensibilität der Gäste aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation deutlich zugenommen hat“, sagt Martina Baumgärtner. Sie rechne mit einer weiterhin positiven Entwicklung im laufenden Jahr. 

Dies hat auch Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft insgesamt. Eine von Niederrhein Tourismus in Auftrag gegebene Studie hatte für das Jahr 2023 einen Gesamtumsatz aus dem Tourismus von 1,43 Milliarden Euro ermittelt. „Diese Zahl dürfte sich für 2026 noch erhöhen“, meint Baumgärtner. „Tourismus ist ein Wegbereiter für positive Effekte auf die Lebensqualität und Standortattraktivität und bringt zusätzlich ökonomische Effekte in die Region.“

Dazu tragen auch Events wie der Raderlebnistag Niederrhein am 5. Juli bei, der das beliebteste Fortbewegungsmittel der Region in den Mittelpunkt stellt.  BU: Ob Urlaub oder Geschäftsreise – immer mehr Menschen übernachten am Niederrhein.

Foto: Patrick Gawandtka

Kleve: Ein klimaangepasster und natur-naher Schulhof für die St. Michael Grundschule in Reichswalde
Am Mönnekenwald soll in den kommenden Monaten ein zukunftsfähiger Schulhof entstehen: Die Stadt Kleve plant die umfassende Umgestaltung des Außengeländes der St. Michael Grundschule in Reichswalde. Das rund 5.800 Quadratmeter große Schulgelände wird dabei nicht nur erweitert, sondern zugleich zu einem modernen, klimaangepassten und naturnahen Lern- und Lebensraum weiterentwickelt. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler deutlich zu verbessern und den Schulhof gleichzeitig widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen.

Ein klimaangepasster und natur-naher Schulhof für die St. Michael Grundschule in Reichswalde

„Mit der Neugestaltung investieren wir in einen Schulhof, der den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Wir schaffen einen Ort, der Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und kindgerechte naturnahe Gestaltung sinnvoll miteinander verbindet“, betont Bürgermeister Markus Dahmen.

Hitze, Starkregen und Versiegelung als Herausforderung
„Schulhöfe spielen eine wichtige Rolle für die Klimaanpassung in unseren Städten. Mehr Grünflächen, neue Bäume und eine verbesserte Regenwasserbewirtschaftung sorgen nicht nur für ein angenehmeres Schulklima, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Hitze und Starkregen“, erklärt Pascale van Koeverden vom Fachbereich Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Kleve.

Die Klimaanalysekarten zeigen, dass sich die Grundschule in einem Bereich mit einer hohen thermischen Belastung befindet. Gerade Kinder gehören zu den besonders hitzeempfindlichen Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig sind große Teile des bestehenden Schulhofs versiegelt, wodurch Regenwasser bislang kaum versickern kann und die Kanalisation bei Starkregen zusätzlich belastet wird.

Mehr Grün, weniger Versiegelung
Herzstück der Umgestaltung ist die klimaangepasste Neustrukturierung des gesamten Schulgeländes. Rund 1.400 Quadratmeter bestehende Asphalt- und Pflasterflächen werden zurückgebaut und durch versickerungsfähige Beläge ersetzt. Ergänzt werden diese durch neue Rasenflächen, Pflanzbeete und wassergebundene Wege. Zusätzlich wird Regenwasser künftig auf dem Gelände zurückgehalten und versickert, wodurch die Kanalisation entlastet und das Wasser unmittelbar der Vegetation zur Verfügung gestellt wird.

Mehr Natur, mehr Schatten, mehr Aufenthaltsqualität
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer deutlichen Begrünung des Schulgeländes. Die vorhandenen Bäume bleiben erhalten und werden durch verbesserte Bodenverhältnisse gestärkt. Zusätzlich werden 13 klimaresiliente Laubbäume sowie zahlreiche Blühsträucher, Stauden, Hecken und Kletterpflanzen gepflanzt. Dadurch entstehen neue Schattenbereiche, wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen sowie eine insgesamt höhere Aufenthaltsqualität.

Auch das Naturerleben rückt stärker in den Mittelpunkt. Ein neues Grünes Klassenzimmer mit Naturstein-Sitzgruppen schafft Raum für Unterricht im Freien. Ergänzend entstehen Bereiche, in denen die Kinder Obst, Gemüse oder Kräuter anbauen und die Natur unmittelbar erleben können. Damit wird der Schulhof zu einem außerschulischen Lernort, der Umweltbildung und nachhaltiges Handeln fördert.

Neue Spiel-, Sport- und Ruhebereiche
Neben den ökologischen Maßnahmen wird auch das Bewegungsangebot deutlich erweitert. Im Zuge der Schulhoferweiterung entsteht ein neuer Bolzplatz, ergänzt durch eine Weitsprunganlage, einen Spielhügel, zusätzliche Spielflächen sowie neue Fahrradabstellplätze. Bestehende Spielangebote wie werden in das neue Konzept integriert. Alle Schulhofbereiche werden auch außerhalb der Schulzeiten öffentlich nutzbar sein.

Für Erholung sorgen künftig großzügige Ruhebereiche mit Sitzgelegenheiten im Grünen. Hier können die Schülerinnen und Schüler ihre Pausen verbringen, gemeinsam lernen oder ihre Hausaufgaben im Freien erledigen.

Beteiligung von Schule und Stadt
Die Planung entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Kleve, der Schulgemeinschaft und dem Fachplanungsbüro. Bereits frühzeitig wurden Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler in Workshops beteiligt und konnten ihre Wünsche und Ideen einbringen. Viele Anregungen – etwa mehr Schatten, zusätzliche Ruhebereiche, neue Spielangebote und ein Grünes Klassenzimmer – flossen direkt in die Planung ein und stärken die Identifikation der Kinder mit ihrem Schulhof.

Die geplanten Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich nach der Kostenberechnung auf rund 1,18 Mio Euro, davon förderfähige Kosten rund 894.000 Euro und rund 715.000 Euro (80 % Förderung der förderfähigen Kosten) aus Fördermitteln der EU sowie des Landes NRW aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 - Klimaanpassung.Kommunen.NRW. Mit dem geplanten Baubeginn in den Sommerferien 2026 soll die Fertigstellung der neuen Schulhofanlage voraussichtlich im Sommer 2027 erfolgen.

Ehrenamt bewegt: Info-Vormittag im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Verantwortung übernehmen, Kontakte knüpfen und das eigene Viertel mitgestalten – ehrenamtliches Engagement hat viele Gesichter. Wer sich einbringen möchte, aber noch keine konkrete Idee hat, ist am Mittwoch, 1. Juli, im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck richtig.

Zwischen 10 und 12 Uhr berät dort die Freiwilligenzentrale Moers der Grafschafter Diakonie rund um das Thema Ehrenamt. Ob Nachbarschaftshilfe, Unterstützung bei Stadtteilprojekten oder kreatives Mitwirken im Quartier:  Die Freiwilligenzentrale zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, aktiv zu werden. Interessierte erfahren, wo ihre Erfahrungen und Talente gebraucht werden und erhalten Anregungen, wie Engagement ganz individuell aussehen kann. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeischauen und sich inspirieren lassen. Rückfragen sind telefonisch beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter 0 28 41/201 - 530 sowie per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.
Veranstaltungsdatum 01.07.2026 - 10:00 Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort

Stadtteilbüro Neu_Meerbeck Adresse Bismarckstraße 43b 47443 Moers


Moers: So klingt der Sommer - Songrevue
Das musikalische Talent hat das neue Schauspiel Ensemble des Schlosstheater Moers in den Inszenierungen dieser Spielzeit eindrucksvoll bewiesen.  Nun stimmen Linus Ebner, Catherine Elsen, Matthias Heße,


Florian Kager und Clara Pinheiro Walla mit schwungvollen Songs auf den Sommer ein.  Weitere Informationen und Anmeldung
Veranstaltungsdatum 01.07.2026 - 19:00 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort  Café Lyzeum, Adresse Hanns-Albeck-Platz 2, 47441 Moers.

Moers: Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke Heilpflanzen aus der Natur. Gemeinsam werden wir sie entdecken, bestimmen, essen und deren Heilwirkung für den menschlichen Organismus kennenlernen. Zugleich ergibt sich ein „Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach unter besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen. Event details Veranstaltungsdatum 02.07.2026 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Sportplatz Solimare Veranstalter Firma Stadt- und Touristinformation Moers

Moers: Eulenschießen
Unter dem Motto „Wer wird Meistereule 2026?“ treffen sich Samstag, den 04.07.2026 ab 11 Uhr die Schützenschwester und -brüder sowie jede Frau und jeder Mann zum traditionellen Eulenschießen. Auch hier haben die Grenadiere ganze Handarbeit geliefert und ein Wappentier, eine Eule, hergestellte und bunt bemalt.

Meldungen für das Schießen gegen eine kleine Gebühr, insbesondere von Gästen, werden vor Ort entgegengenommen. Auf die Pfänder wie, Kopf, Zepter, Reichsapfel, linker und rechter Flügel (von der Schützin ausgesehen), dürfen alle Gemeldeten schießen. Der Rumpf bleibt den weiblichen Vereinsmitgliedern vorbehalten. 

Um die die Wartezeit bis Schluss zu verkürzen ist für Kaffee und Kuchen sowie Speis und Trank bestens vorgesorgt. Veranstaltungsdatum 04.07.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Vinner Straße 63, 47447 Moers. Veranstalter Schützenverein Moers-Vinn 1903 e.V., Adresse Vinner Straße 63, 47447 Moers

3. Moerser City-Trödelmarkt  
Die Citytrödelmärkte werden seit 2009 von der MoersMarketlng GmbH im innerstädtischen Bereich der Moerser In­nenstadt erfolgreich durchgeführt. Das gemischte Besucherpubli­kum bummelt entlang der aufgebauten Stände um nach „Trödel­schnäppchen" Ausschau zu halten.

(Foto: Moers Marketing)

Die Trödler und Trödlerinnen sind Privatleute, keine professionellen Händler oder Händlerinnen.  Es werden in der kompletten Stein- und Neustraße, in Teilbereichen der Haag-, Meer- und Kirchstraße sowie am Königlichen Hof wieder über 300 private Anbieter ihre „alten Schätze“ aus Dachboden und Keller anbieten. Veranstaltungsdatum 05.07.2026 - 11:00 Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Innenstadt Veranstalter Moers Marketing GmbH, Adresse Kirchstraße 27a/b, 47441 Moers .

Repelener Dorffest 2026
Es ist endlich wieder soweit. Mit viel Spannung und Vorfreude wird das alt hergebrachte Repelener Dorffest von den Repelenern und vielen anderen begeisterten Menschen aus der Umgebung erwartet. 

Quelle: Archiv Repelen aktiv e.V.

Veranstaltungsdatum 03.07.2026 - 17:30 Uhr - 05.07.2026 - 16:00 Uhr Veranstaltungsort Rund um die Repelener Dorfkirche Veranstaltungsort Firma Ev. Dorfkirche Repelen Adresse An der Linde 1 47445 Moers


NRW-Inflationsrate liegt im Juni 2026 bei 2,1 %
* Preisindex sank gegenüber dem Vormonat Mai 2026 um 0,4 %
* Kraftstoffpreise sind gegenüber Mai 2026 durchschnittlich um 8,3 % gesunken, lagen aber immer noch um 5,6 % über dem Vorjahresniveau
* Preise für Nahrungsmittel erstmals seit März 2024 unter dem Vorjahresniveau


Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im Juni 2026 bei 2,1 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Mai 2026) um 0,4 %. Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen Juni 2025 und Juni 2026 um 2,4 % gestiegen.



Vorjahresvergleich: Nahrungsmittelpreise sinken um 0,1 %
Zwischen Juni 2025 und Juni 2026 sind die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich 0,1 % gesunken, womit sie erstmals seit März 2024 unter dem Vorjahresniveau lagen. Deutlich günstiger angeboten als vor einem Jahr wurden Speisefette und -öle (–16,1 %), darunter insbesondere Butter (–31,5 %). Innerhalb der Molkereiprodukte inkl. Eier verlief die Preisentwicklung unterschiedlich: Die Preise für Käse und Quark sanken um 8,1 %, wohingegen die Preise für Eier binnen Jahresfrist um 14,0 % angestiegen sind.

Die Energiepreise entwickelten sich weiterhin gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen Juni 2025 und Juni 2026 Preisrückgänge verzeichneten (–4,2 % bzw. –1,3 %), wurde insbesondere Heizöl deutlich teurer angeboten (+16,0 %). Die Preise für Kraftstoffe stiegen insgesamt um 5,6 %: Diesel lag um 8,3 % und Benzin um 4,7 % über dem Niveau von Juni 2025.

Die Preise für Dienstleistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat u. a. in den Bereichen soziale Einrichtungen (+6,5 %), Übernachtungen (+5,0 %) und Gaststätten (+3,1 %).  Vormonatsvergleich: Rückgang der Kraftstoffpreise um 8,3 % Zwischen Mai 2026 und Juni 2026 sanken die Preise für Kraftstoffe den zweiten Monat in Folge u. a. vor dem Hintergrund des sogenannten „Tankrabatts“ der Bundesregierung (–8,3 %): Diesel wurde um 10,8 % und Benzin um 7,5 % günstiger.

Der Tankrabatt gilt im Zeitraum vom 01. Mai bis zum 30. Juni 2026 um Autofahrende zu entlasten. Dabei muss die Steuersenkung um bis zu 0,17 Euro pro Liter von den Mineralölkonzernen nicht zwingend an die Endverbraucherinnen und Endverbraucher weitergegeben werden. Im Bereich der Nahrungsmittel verzeichnete Obst Preisrückgänge um durchschnittlich 3,9 %.

Gemüse wurde ebenfalls günstiger angeboten, wobei insbesondere die Preise für Salatzutaten wie Kopf- bzw. Eisbergsalat (– 20,7 %), Tomaten (–16,5 %) und Paprika (–10,0 %) sanken. Teurer wurden andere frische Lebensmittel wie beispielsweise Kartoffeln (+15,6 %), Möhren (+10,3 %), Gurken (+3,6 %) und Bananen (+3,2 %).
Wichtige Preisveränderungen


Von Kindern mitgeplant: Bau des neuen Spielplatzes in Moers-Vennikel beginnt
In Vennikel entsteht ein neuer Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien. Am Zypressenweg beginnen ab Montag, 6. Juli, die Arbeiten für einen neuen Stadtteilspielplatz. Zunächst wird die Baustelle eingerichtet.

Auf fast 10.000 Quadratmetern ist für alle etwas dabei. (Grafik: Raitz von Frentz und Tilosen)

Bis zum Frühjahr 2027 wächst auf der rund 9.900 Quadratmeter großen Fläche ein modernes Spiel- und Bewegungsangebot für alle Altersgruppen.  Kinder, Jugendliche und Anwohnende konnten in zwei umfangreichen Beteiligungen ihre Ideen und Wünsche in die Planung einbringen. Viele Anregungen finden sich nun im Entwurf wieder - darunter eine Seilbahn, Schaukeln, ein Trampolin, Sandspielbereiche,

Balancier- und Kletterangebote sowie zahlreiche Sitzmöglichkeiten und neue Bäume für Schatten. Mit dem neuen Spielplatz setzt die Stadt Moers einen wichtigen Baustein ihrer Spielflächenbedarfsplanung um. Große Himmelsschaukel und inklusive Spielgeräte Das Herzstück der Anlage bildet ein großer zentraler Spielbereich für Kinder bis 14 Jahre.

Blickfang wird ein großes Seilklettergerät mit Rutsche sein, das die Kinder bei der zweiten Beteiligungsrunde selbst ausgewählt haben. Die außergewöhnlich hohe Himmelsschaukel gibt es in dieser Form bislang auf keinem anderen Moerser Spielplatz. Auch das Thema Inklusion spielte bei der Planung eine wichtige Rolle. Ein begrünter Erdwall erhält einen barrierefreien Rundweg. Barrierearme Wege, eine barrierefreie Hangrutsche, haptische Spielelemente sowie Spielangebote für unterschiedliche motorische und sensorische Fähigkeiten ermöglichen möglichst vielen Kindern gemeinsame Spielerlebnisse. 

Die beliebte BMX-Dirtbahn bleibt erhalten und wird durch zusätzliche Erdhügel und Bepflanzung vom neuen Spielbereich getrennt, der Bolzplatz kompakter gestaltet und neu ausgerichtet. Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine Rolle: Mehrere Spielgeräte von den aufgegebenen Spielplätzen werden aufgearbeitet und hier weiter genutzt. 

Während der Bauzeit bleiben die wichtigen Fuß- und Radwege auf dem Gelände weitgehend geöffnet. Lediglich für Anlieferungen kann es kurzfristig zu Sperrungen kommen. Auch die BMX-Dirtbahn kann weiterhin genutzt werden.

Moers: Tauchen ausprobieren und eine neue Welt entdecken
Aus dem Alltag abtauchen und in eine neue Welt eintauchen – diese besondere Gelegenheit bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort Interessierten an zwei Terminen am Mittwoch, 15. Juli, einmal ab 18 und einmal ab 19 Uhr. Das Angebot ‚Unterwasser-Erlebnis: Tauchen ausprobieren – See‘ ist für alle geeignet, die in diesen Sport hineinschnuppern möchten.

Getaucht wird im Rossenrayer See mit einer eins-zu-eins-Betreuung durch Tauchlehrer des Vereins Taucher Kamp-Lintfort e.V. Treffpunkt ist das Vereinsheim an der Bendenstraße 2 in Kamp-Lintfort. Die Anmeldung ist bis zum 8. Juli möglich. Die Anmeldung ist telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de bis zum 8. Juli möglich. Bei der Anmeldung erhalten die teilnehmenden auch eine Gesundheitserklärung, die dann ausgefüllt zum Kurs mitzubringen ist.

Moers: Infoveranstaltung ‚Einführung in das Bridgespiel‘
Bridge ist eines der ältesten Kartenspiele und vereint logisches Denken, Taktik und Einfühlungsvermögen. Durch einheitliche Regeln ist es kein Glücksspiel, sondern als Sportart anerkannt. Bevor die vhs Moers – Kamp-Lintfort im nächsten Herbstsemester wieder einen Bridge-Kurs anbietet, können sich Interessierte am Freitag, 10. Juli (17 bis 19 Uhr), und Samstag, 11. Juli (10 bis 12 Uhr), bei einer Einführungsveranstaltung für dieses Spiel begeistern lassen.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos und finden in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt.  Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und kann entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.

Moers: Hauptausschuss berät am 1. Juli aktuellen Haushaltsplan
Die Haushaltssatzung für das aktuelle Jahr ist Thema im Hauptausschuss am Mittwoch, 1. Juli. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, statt. Für kommenden zehn Jahre ist ein sogenanntes Haushaltssicherungskonzept nötig, da ein Fehlbetrag zu erwarten ist.

Durch verschiedene Maßnahmen soll der Haushalt in der Zeit ausgeglichen werden. Weitere Themen sind unter anderem der städtische Stellenplan, die Schulraumplanung der Gebrüder-Grimm-Grundschule, Mittelbereitstellung für das Comedy Arts Festival ab 2027 und die Unterstützung des Nelkensamstags ab 2027. Alle Zahlen und Fakten zu den Themen sind im Ratsinformationssystem der Stadt Moers nachzulesen. 

Krankenhaus Bethanien: Besonderes Ultraschallverfahren ermöglicht noch mehr Sicherheit für Patient:innen im OP
Echtzeit-Überwachung des Herzens durch zertifizierte Expert:innen
Es gibt operative Eingriffe, bei denen aufgrund der schweren Vorerkrankungen der Patient:innen oder des speziellen Vorgehens während der Operation eine besonders sorgfältige Überwachung durch das Anästhesie-Team erforderlich ist.

Um Betroffenen in solchen Fällen noch mehr Sicherheit zu geben, setzt die Klinik für Anästhesiologie & Operative Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers auf die transösophageale Echokardiographie, kurz TEE: „Mithilfe der sogenannten TEE sind wir in der Lage, eine sehr präzise Beurteilung des Herzens vorzunehmen“, erklärt Chefarzt Dr. Sebastian Daehnke. „Ich bin froh, dass wir den schwerkranken Patientinnen und Patienten diese zusätzliche Sicherheit nun auch im OP während der Anästhesie anbieten können.“

Bei der transösophagealen Echokardiographie handelt es sich um ein spezielles Ultraschallverfahren, das umgangssprachlich auch als „Schluckecho“ bezeichnet wird. In der Anästhesiologie wird es zu einer genauen Beurteilung des Herzens eingesetzt. Hierbei wird den Patient:innen in Narkose ein Ultraschallkopf an der Spitze eines flexiblen Schlauchs über die Speiseröhre direkt hinter das Herz geführt. Der Schallkopf liegt so sehr nah am Organ und liefert hochauflösende Bilder, ohne dass das Herz durch Knochen oder die Lunge verdeckt wird.

„Aufgrund der Einsatzmöglichkeit im OP, der hohen Bildqualität, der schnellen Verfügbarkeit der diagnostischen Information und einer niedrigen Komplikationsrate ist die TEE ein sehr vielseitiges Verfahren zur Überwachung, Diagnostik und Therapiesteuerung kritisch kranker Patientinnen und Patienten während einer OP“, erklärt Dr. Daehnke. Bei ungeklärten Kreislaufproblemen während der Narkose könne so beispielsweise sehr schnell und zuverlässig die Ursache diagnostiziert und eine passende Therapie umgehend eingeleitet werden.

„Die transösophageale Echokardiographie ist in der Anästhesiologie ein noch sehr junges Thema, das in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen hat. Die Voraussetzungen für ihre korrekte Durchführung sind fundierte Kenntnisse anatomischer und physiologischer Grundlagen, aber auch eine intensive praktische Ausbildung der ausführenden Ärztinnen und Ärzte“, so Dr. Daehnke. Darüber hinaus müssten die Krankenhäuser die benötigten modernen Ultraschallgeräte und -sonden vorhalten.

Zertifiziert für besondere Exzellenz in der Durchführung des TEE-Ultraschallverfahrens
Dr. Daehnke, der seit 2017 Chefarzt im Moerser Krankenhaus ist, verfügt über die Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, die für diese Art der speziellen Überwachung vorgesehen sind. Darüber hinaus ist der Mediziner zertifizierter Ausbilder der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) für Echokardiographie in der Anästhesiologie für das Krankenhaus Bethanien Moers. „In unserem Haus wird das Thema DEGUM großgeschrieben. Die Zertifizierungen clustern sich in drei Stufen.

Bereits Stufe II zu erreichen und zu halten, ist kompliziert“, so Dr. Daehnke, der sich seit Kurzem über den erneuten Erhalt des DEGUM-Zertifikats der Stufe II für das Gebiet Echokardiographie in der Anästhesiologie freuen kann. „Die DEGUM Stufe II spricht für eine sehr hohe Qualität. Es ist uns wichtig, diese bestmöglich für die uns anvertrauten Patientinnen und Patienten sicherzustellen.“

Das Krankenhaus Bethanien Moers bietet Patient:innen noch mehr Sicherheit während schwieriger operativer Eingriffe mithilfe der transösophagealen Echokardiographie (TEE).

Immer wieder wilder Müll: Enni zieht Altkleidercontainer an der Franz-Haniel-Straße ab
Der Altglas- und Altkleiderstandort an der Franz-Haniel-Straße sorgt seit Jahren für Unmut bei den Anwohnenden. Trotz täglicher Reinigung durch die ENNI Stadt & Service (Enni) wird hier immer wieder wilder Müll abgeladen. Die Folgen sind ein unansehnliches Umfeld und hohe Reinigungskosten. Die Enni reagiert nun und zieht die Container für Altkleider ab.

Die Altglascontainer bleiben zunächst noch stehen. Bürgerinnen und Bürger in Scherpenberg und Westerbruch können auf die Standorte an der Homberger Straße und an der Hattropstraße ausweichen. Mehrmals im Jahr bietet die Enni zudem einen Abholservice für ausrangierte Kleidung an. Die Terminanmeldung erfolgt – wie bei der Sperrgutabfuhr – über die Enni-Website.

Juli-Ablesung startet: Enni erfasst Zählerstände in Repelen
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im Juli in Moers Repelen unterwegs. Im Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 6.100 Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund 8.500 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände. Unterstützt wird Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft ASL Services.

Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände selbst übermitteln können. Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich.

„Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell und reibungslos durchführen können, sollten die Zähler frei zugänglich sein.“

Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni nachfragen.  

Sommerleseclub 2026 in der Stadtbibliothek Dinslaken
Gemeinsam lesen, hören und entdecken: Auch in diesem Jahr lädt die Stadtbibliothek Dinslaken wieder zum Sommerleseclub ein. Vom 7. Juli bis zum 5. September 2026 können alle Lesefreund*innen unabhängig vom Alter mitmachen und sich auf einen Sommer voller Geschichten, Kreativität und spannenden Aktionen freuen.

Die Teilnahme ist sowohl allein als auch im Team mit bis zu fünf Personen möglich. Voraussetzung ist lediglich ein gültiger Bibliotheksausweis. Die Anmeldung startet am 7. Juli und kann online über www.sommerleseclub.de oder direkt in der Stadtbibliothek erfolgen. Dort erhalten die Teilnehmenden auch ihr persönliches Leselogbuch in der Kinderbibliothek.

Für jedes gelesene Buch, gehörte Hörbuch oder jede genutzte Tonie-Figur gibt es einen Stempel im Logbuch. Wer mindestens drei Stempel sammelt, schließt den Sommerleseclub erfolgreich ab. Bei einer Teamteilnahme muss jedes Mitglied mindestens einen eigenen Beitrag leisten. Neben dem Lesen und Hören erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.

Auf dem Programm stehen unter anderem kreative Workshops wie Papierschöpfen und das Gestalten von Origami-Karten, ein Roboter-Workshop, Yoga für Kinder sowie ein Astronomie-Workshop. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos und exklusiv für angemeldete Sommerleseclub-Mitglieder.

Da die Teilnehmerzahl bei einigen Angeboten begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung. Das vollständige Programm ist in der Stadtbibliothek erhältlich und steht außerdem auf der Website der Stadtbibliothek als PDF zum Download bereit.

Zum Abschluss des Sommerleseclubs sind alle erfolgreichen Teilnehmer*innen herzlich zur großen Abschlussfeier am 26. September 2026 von 11 bis 13 Uhr im Dachstudio der Stadtbibliothek eingeladen. Dort werden Urkunden überreicht und Preise in verschiedenen Kategorien vergeben.

Der Sommerleseclub zählt zu den größten Projekten zur Leseförderung in Nordrhein-Westfalen und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW unterstützt. In Dinslaken ermöglichen die Fernwärmeversorgung Niederrhein, die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe (Nispa), die Stadtwerke Dinslaken, die Volksbank Rhein-Lippe eG sowie der Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V. die Durchführung des Projekts. Die Stadtbibliothek Dinslaken freut sich auf zahlreiche Teilnehmer*innen und einen erfolgreichen Lesesommer 2026.

 

Sommergewitter über Moers - Enni räumt Schäden nach Unwetter auf
Ein heftiges Sommergewitter hat am späten Freitagabend Teile von Moers getroffen und insbesondere in Meerbeck, Hülsdonk und der Innenstadt für zahlreiche Schäden gesorgt. Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und überflutete Straßen sorgten in der Nacht für zahlreiche Einsätze. Durch herabgefallenes Laub und Äste waren viele Straßenabläufe verstopft, sodass sich an einigen Stellen Wasser auf den Fahrbahnen staute.

Der Bereitschaftsdienst der Enni rückte auch in der Innenstadt zu einer akuten Gefahrenstelle aus: Am Altmarkt war ein großer Ast heruntergebrochen. Besonders stark betroffen war Meerbeck: Die Linden- und die Donaustraße mussten zeitweise gesperrt werden, da sie zunächst nicht gesichert werden konnten.

„In nahezu jeder Straße lagen Äste“, erklärt Enni-Kanalmeisterin Yvonne Schwabe, die die Einsätze der Enni koordinierte. Sie bittet weiterhin um Vorsicht: Insbesondere unter Bäumen bestehe Gefahr durch lose Äste. Am Samstagmorgen gingen die Aufräumarbeiten bei Tageslicht weiter und konzentrierten sich insbesondere auf Meerbeck. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von bis zu 37 Grad waren die Mitarbeitenden der Enni bis zum Nachmittag im Dauereinsatz.

Unterstützt von einem externen Unternehmen fällten sie beschädigte Bäume und beseitigten heruntergefallene Äste. Die zwischenzeitlich gesperrten Abschnitte der Linden- und Donaustraße konnten inzwischen wieder freigegeben werden. In der Innenstadt kam es ebenfalls zu nennenswerten Schäden: An dem ehemaligen Rathausgebäude fiel ein großer Ast einer Platane auf einen Balkon im vierten Obergeschoss. Die Einsatzkräfte konnten diesen sichern und zurückschneiden.

Die Aufräumarbeiten werden am Montag fortgesetzt. Dabei kommen auch Kehrmaschinen zum Einsatz, um das Blattwerk von Straßen und Gehwegen zu entfernen und so ein erneutes Verstopfen der Abläufe zu verhindern. Bereits jetzt werden eingehende Meldungen zu Schäden systematisch erfasst, um sie gezielt abarbeiten zu können.

Weiterhin gesperrt bleibt der Friedhof Meerbeck. Dort stellte die Enni bei Kontrollen mehrere umgestürzte Bäume sowie zahlreiche herunterhängende Äste festgestellt. Die Schäden sind so erheblich, dass der Friedhof aus Sicherheitsgründen zunächst geschlossen bleiben muss.  

Rotbachsee: Stadt und Lippeverband wollen Fische schützen
Der Rotbachsee in Dinslaken am 25.06.2026. Angesichts der hohen Temperaturen setzen sich die Stadt Dinslaken und der Lippeverband für den Rotbachsee ein. Beide sind zwar nicht Eigentümer des Sees, wollen aber unbedingt verhindern, dass sich das Fischsterben des vergangenen Jahres in 2026 wiederholt.

Deswegen hatte sich Bürgermeister Simon Panke vorsorglich mit dem Eigentümer Wald & Holz ausgetauscht, mit dem Ergebnis, dass der Lippeverband unterstützend mit der Einleitung präventiver Maßnahmen helfen kann.

Aktuell führt der Lippeverband Sauerstoffmessungen im See durch. Dabei zeigt sich, dass der Saustoffgehalt stetig abnimmt. Falls sich abzeichnet, dass er in einen kritischen Bereich kommt, wird der Lippeverband durch das Betreiben von Umwälzpumpen versuchen, die Situation für die Fische zu verbessern. Vorsorglich werden die erforderlichen Pumpen ab Donnerstag aufgebaut.   

Dinslaken: Gemeinsam für mehr Wasserinseln
Für den kostenlosen Zugang zu Trinkwasser in Dinslaken setzen sich die Omas for Future und Bürgermeister Simon Panke ein.

Die Sommer der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass anhaltende Hitzeperioden sowohl für die Umwelt als auch für uns Menschen eine erhebliche Belastung darstellen.

Insbesondere ist es wichtig, bei hohen Temperaturen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um der inneren Überhitzung entgegenzusteuern und den Kreislauf zu stabilisieren. Eine Flasche Wasser für unterwegs ist daher zu empfehlen. Doch was tun, wenn diese ausgetrunken wurde? Die Regionalgruppe aus Dinslaken der Omas for Future greift dieses Thema auf und macht gemeinsam mit der Stadt Dinslaken auf eine Kampagne des Kreises Wesel aufmerksam.

„Die Kampagne „Wasserinseln“ setzt sich dafür ein, dass an Geschäften und Einrichtungen erkennbar wird, dass die eigene Trinkflasche vor Ort mit Leitungswasser aufgefüllt werden kann“, erklärt Sabine Gröning von der Gruppe der Omas for Future. Bei ihren Aktionen und in Gesprächen mit den Bürger*innen der Stadt hat die Gruppe erfahren, dass in der Bevölkerung ein großer Wunsch nach mehr öffentlichen Trinkstationen besteht. Bei einer Unterschriftenaktion konnten viele Unterschriften für dieses Anliegen gesammelt werden.

„Ich nehme den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger entgegen und freue mich sehr über das Engagement der Omas for Future“, so Bürgermeister Simon Panke. Die Stadt Dinslaken unterstützt die ehrenamtliche Gruppe dabei, Geschäfte und Einrichtungen anzusprechen mit der Bitte, sich an der Kampagne der „Wasserinseln“ des Kreises Wesel zu beteiligen.

„Gemeinsam schaffen wir eine gute öffentliche Trinkwasserversorgung – nicht nur für die kommenden heißen Tage.“ Wer sich an der Kampagne beteiligen möchte, erhält weitere Informationen unter Trinkwasser Stationen im Kreis Wesel | Kreis Wesel oder kann sich direkt an den Kreis Wesel wenden: klima-gesundheit@kreis-wesel.de

Die Stadt Dinslaken arbeitet gemeinsam mit der Zukunftsinitiative Klima.Werk von Emschergenossenschaft und Lippeverband, 15 weiteren Kommunen sowie dem Kreis Recklinghausen im Projekt HAP.Regio. Ziel ist es, die Bevölkerung vor den Auswirkungen zunehmender Hitze zu schützen, über Gesundheitsrisiken aufzuklären, Schutzmaßnahmen bekannt zu machen und die Widerstandsfähigkeit der Städte gegenüber Hitzeereignissen zu stärken.

Als begleitende Aktion verteilt die Stadt Dinslaken 40 kostenfreie Trinkflaschen. Damit soll auf die Bedeutung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr an heißen Tagen aufmerksam gemacht werden. Gerade bei hohen Temperaturen ist regelmäßiges Trinken eine wichtige Voraussetzung, um gesundheitlichen Belastungen durch Hitze vorzubeugen. Die Trinkflaschen sind ab sofort in der Stadtinformation am Rittertor erhältlich – natürlich nur solange der Vorrat reicht.

Auch bei vielen Einrichtungen der Stadt gibt es Trinkwasser: Wer eine Wasserflasche kostenfrei auffüllen möchte, kann das zu den allgemeinen Öffnungszeiten in der Stadtinformation am Rittertor und im Museum Voswinckelshof tun. Aufgefüllt werden die Flaschen in den Küchenzeilen, die öffentlich zugänglich sind. In anderen städtischen Gebäuden sind die WC-Einrichtungen öffentlich zugänglich, um dort Trinkwasser aus dem Wasserhähnen zu zapfen.

Weitere Informationen zu HAP.Regio finden Interessierte unter https://www.klima-werk.de/sinnes-wandel/hapregio-mehr-schutz-in-der-heissen-stadt sowie im Hitzeportal der Stadt Dinslaken https://www.dinslaken.de/hitzeportal#

Gut durch die Hitze: Infos für die kommenden Sommertage in Moers
Der Wasserwandler sorgt täglich von 11 bis 19 Uhr jeweils zur vollen Stunde 30 Minuten lang für eine Erfrischung. An den besonders warmen Tagen läuft der Wasservorhang von 14 bis 15.30 Uhr durchgängig.

(Foto: pst)

Auch Moers steht vor mehreren heißen Sommertagen.
Damit Bürgerinnen und Bürger gut durch die Hitze kommen, stehen verschiedene ‚Abkühlungsangebote‘ zur Verfügung. Ein beliebter Treffpunkt an warmen Tagen ist die Plaza im Freizeitpark. Dort sorgt der Wasserwandler täglich von 11 bis 19 Uhr jeweils zur vollen Stunde 30 Minuten lang für eine Erfrischung. An besonders heißen Tagen läuft der Wasservorhang von 14 bis 15.30 Uhr durchgängig. 

Wer unterwegs seinen Durst löschen möchte, findet kostenlose Trinkwasserbrunnen an der Plaza, am Königlichen Hof und vor dem Rathaus. Angenehme Temperaturen bietet die Bibliothek Moers. In den gekühlten Räumen können Besucherinnen und Besucher bei einem Buch, einer Zeitung oder einer Zeitschrift eine Pause von der Sommerhitze einlegen.

Weitere praktische Tipps für den Umgang mit hohen Temperaturen und eine Übersicht mit ‚kühlen‘ Orten – zum Beispiel der Schlosspark - bietet der Hitzeknigge der Stadt Moers. Vor allem ältere Menschen, Kleinkinder und Personen mit Vorerkrankungen sollten ausreichend trinken und körperliche Anstrengungen in die kühleren Stunden verlegen. Grillverbot wegen Trockenheit Aufgrund der hohen Temperaturen kommt es zudem zu einer Anpassung der Öffnungszeiten in der Bußgeldstelle.

Da sich die Räume dort derzeit stark aufheizen, ist sie am Donnerstag, 25. Juni, für den persönlichen Publikumsverkehr nur bis 13 Uhr geöffnet. Telefonisch bleiben die Mitarbeitenden bis 17 Uhr erreichbar. Mit Blick auf die anhaltende Trockenheit gibt es außerdem ein Grillverbot.

Der Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes steigt ab Mittwoch, 24. Juni, auf Stufe 4. Aufgrund der damit verbundenen erhöhten Brandgefahr sind das Grillen und offene Feuer auch im Grillareal Bettenkamp im Freizeitpark sowie am Bergsee in Schwafheim bis auf Weiteres untersagt. In anderen öffentlichen Grillbereichen gelten die bestehenden Regelungen weiterhin.

Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer und darum, keine glimmenden Zigaretten oder andere brennbare Gegenstände in Grünanlagen zu entsorgen. Der aktuelle Hitzeknigge und die Karte mit kühlen Orten.  Telefonische Erreichbarkeit der Bußgeldstelle:  Ruhender Verkehr: 0 28 41 / 201-269,  Fließender Verkehr: 0 28 41 / 201-138

Check dein Netz: Zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche - 01.07.26
Wie steht es um das Mobilfunknetz im Kreis Wesel tatsächlich – im Alltag, unterwegs oder draußen in der Natur? Genau das steht im Mittelpunkt der zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis 1. Juli 2026. Unter dem Motto „Check dein Netz“ sind Bürgerinnen und Bürger erneut eingeladen, selbst aktiv zu werden. Jede Teilnahme hilft: Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer wird das Bild der Mobilfunkversorgung bundeweit und im Kreis Wesel.

Die Initiative von Bund, Ländern und Kommunen soll die Netzqualität aus Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer sichtbar machen und aufzeige, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Besonders in ländlichen Regionen oder in topografisch anspruchsvollen Gebieten ergeben sich aus den Messdaten wichtige Erkenntnisse. „Ein leistungsfähiges Mobilfunknetz ist heute ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags – ob für die Arbeit, die Freizeit oder in Notfällen“, so Landrat Ingo Brohl.

„Deshalb ist es wichtig, dass wir ein möglichst genaues Bild der tatsächlichen Mobilfunkversorgung im Kreis Wesel erhalten. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an der Mobilfunk-Messwoche zu beteiligen. Mit wenigen Klicks auf dem Smartphone kann jede und jeder dazu beitragen, Stärken und mögliche Lücken im Netz sichtbar zu machen. Je mehr Menschen mitmachen, desto wertvoller sind die Erkenntnisse für die weitere Verbesserung der Mobilfunkversorgung in unserer Region. Machen Sie mit und checken Sie Ihr Netz!“

Mitmachen ist einfach: Während der Mobilfunk-Messwoche können Interessierte mit ihrem Smartphone und der kostenfreien App der Bundesnetzagentur „Mobilfunk-Check“ ihr Netz checken. Die dabei gesammelten, anonymisierten Daten fließen in das Gigabitgrundbuch ein und zeigen, wie das Mobilfunknetz von den Nutzerinnen und Nutzern im Alltag erlebt wird. 

Die Mobilfunk-Messwoche setzt damit ein wichtiges Vorhaben der Bundesregierung um: Die Netzqualität soll künftig stärker nach dem Erleben der Nutzerinnen und Nutzer bewertet werden. Genau dafür kann jede und jeder seinen Beitrag leisten. Alle Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen gibt es unter www.check-dein-netz.de.  

Neue Dokumentenausgabebox im Weseler Rathaus: Stadt Wesel macht Abholung einfacher und schneller
Ab sofort können elektronische Aufenthaltstitel und Reiseausweise über eine neue Dokumentenausgabebox im Rathaus abgeholt werden. Damit entfällt für viele Bürgerinnen und Bürger in Wesel künftig ein zusätzlicher Termin zur reinen Dokumentenabholung.

v.l.n.r.: Dezernent Dr. Markus Postulka, Fachbereichsleiterin Nicole Ruthert, Bürgermeister Rainer Benien, Dezernent Klaus Schütz Die Stadt Wesel geht einen weiteren Schritt hin zu einem modernen und bürgernahen Service.

„Mit der neuen Dokumentenausgabebox schaffen wir ein zusätzliches Serviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger. Die Abholung von Dokumenten wird dadurch einfacher und schneller, gleichzeitig werden die Mitarbeitenden im Rathaus bei organisatorischen Abläufen entlastet“, sagt Bürgermeister Rainer Benien.

„Gerade dort, wo Abläufe vereinfacht werden können, ohne Abstriche bei der Sicherheit zu machen, wollen wir digitale und praktische Lösungen konsequent nutzen.“ Der Ablauf ist einfach: Bei der Beantragung des Aufenthaltstitels oder Reiseausweises wird künftig die Mobilfunknummer der Antragstellenden aufgenommen. Sobald das fertige Dokument in der Ausgabebox bereitliegt, erhalten die Abholberechtigten eine SMS mit den notwendigen Informationen und einem PIN-Code.

Die Abholung selbst dauert in der Regel nur rund 30 Sekunden und ist während der Öffnungszeiten des Rathauses möglich. „Für die Antragstellenden ist das eine deutliche Erleichterung. Sie müssen für die reine Abholung keinen Termin mehr buchen und keine Wartezeit einplanen“, erklärt Nicole Vesen, zuständige Teamleiterin bei der Stadt Wesel.

„Gleichzeitig bleibt das Verfahren sicher: Eine mehrstufige Authentifizierung schützt die Dokumente vor unberechtigtem Zugriff.“ Die Dokumentenausgabebox verfügt über insgesamt 323 Fächer. Damit können zahlreiche Dokumente gleichzeitig sicher hinterlegt und zur Abholung bereitgestellt werden.

Wichtig bleibt: Ein bisheriges Dokument, das ersetzt wird, muss weiterhin an der Information im Rathaus abgegeben werden. Mit der neuen Dokumentenausgabebox setzt die Stadt Wesel ihren Weg fort, Verwaltungsleistungen schrittweise einfacher, schneller und serviceorientierter zu gestalten.

Seifenkistenrennen Moers: Beirat ruft ältere Menschen zur Teilnahme auf 
Steffen Schnitzler war wie ‚Der Bettenkamper‘ Karl-Heinz-Theußen schon im letzten Jahr dabei. Volker Damschen komplettiert das Team. (v. l./Foto: pst). Ursprünglich war das Moerser Seifenkistenrennen eine Veranstaltung für Kinder und Jugendliche.

Doch am Sonntag, 20. September, sind ausdrücklich auch ältere Moerserinnen und Moerser eingeladen, ihre selbstgebauten Gefährte an den Start zu bringen. Der Beirat für ältere Menschen unterstützt das Rennen und möchte möglichst viele Seniorinnen und Senioren für die Teilnahme begeistern.

„Das macht richtig Spaß“, weiß der Vorsitzende Karl-Heinz Theußen. Im vergangenen Jahr ging er selbst als ‚Der Bettenkamper‘ an den Start.  In der Kategorie ‚Fun‘ zählen nicht Geschwindigkeit und Bestzeiten, sondern Kreativität, Gemeinschaft und die Freude am Mitmachen.

„Starten Sie jetzt mit den Vorbereitungen, bauen Sie gemeinsam mit Freunden, Nachbarn, Ihrem Verein oder in Ihrer Begegnungsstätte eine eigene Seifenkiste“, ruft Theußen zur Teilnahme auf. Das Rennen findet wieder im Freizeitpark an der Skateanlage statt. „Ist es nicht schön, wenn Oma oder Opa von den Enkeln angefeuert über die Strecke sausen? Zeigen Sie, dass Abenteuerlust, Kreativität und Leidenschaft kein Ablaufdatum haben.“ 

Nicht im Lieferumfang enthalten: Verantwortung
Ab dem 1. Juli 2026 will die EU die Spielregeln des grenzüberschreitenden Online-Handels neu ordnen. Wie nötig das ist, zeigt die Beratungspraxis des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV). Denn viele Verbraucher merken erst dann, wo ihre vermeintlich europäische Bestellung tatsächlich herkommt, wenn etwas schiefläuft: Die Rücksendung soll nach China gehen oder auf Beschwerden reagiert niemand. Für die europäischen Verbraucherschützer geht es deshalb um deutlich mehr als die neue Gebühr.

Europäischer Online-Shop, Versand aus Fernost, Rücksendung ins Ausland: Grenzüberschreitende Lieferketten machen es Verbrauchern oft schwer, ihre Rechte durchzusetzen. (Bild: KI-generiert)

Ab Mitte kommender Woche erhebt die Europäische Union für viele Pakete aus Nicht-EU-Ländern eine neue Zollpauschale. Bislang galt für Waren im Wert von bis zu 150 Euro eine Zollbefreiung. Ab dem 1. Juli greift nun eine neue Übergangsregelung. Pro Warenkategorie werden künftig drei Euro fällig. Das Ziel? Die neue Regelung soll den rasant wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten besser kontrollierbar machen und für gleiche Spielregeln sorgen – unabhängig davon, ob ein Händler inner- oder außerhalb der Europäischen Union sitzt.

Dass Veränderungen dringend notwendig sind, belegen Zahlen der Europäischen Kommission: Im Jahr 2025 wurden rund 5,8 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von bis zu 150 Euro in die Europäische Union eingeführt. Umgerechnet sind das knapp 16 Millionen Sendungen – jeden Tag. Eine Zahl, die in den vergangenen Jahren rasant gestiegen ist und Zollbehörden, Marktüberwachung sowie Verbraucherschutz vor immense Herausforderungen stellt.

Anders als klassische Containerimporte erreichen viele Waren die Europäische Union heute als einzelne Paketsendungen. Das erschwert nicht nur die Zollabwicklung. Auch die Marktüberwachung stößt an Grenzen. Wird ein fehlerhaftes Produkt in einem Container entdeckt, lässt sich die gesamte Lieferung kontrollieren. Bei Millionen einzelner Pakete ist das deutlich schwieriger.

Wer Waren in großem Stil in die Europäische Union verkauft, darf sich nicht hinter der schieren Menge verstecken", erklärt Nadine Heselhaus, Bundestagsabgeordnete (SPD) und stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV). „Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht auf sichere Produkte und klare Ansprechpartner – unabhängig davon, woher die Ware kommt."

Wenn die Rücksendung zur Fernreise wird
Die Paketflut hat viele Gesichter. Das Sommerkleid für den Urlaub, die Handyhülle für drei Euro oder das Ersatzteil für die Kaffeemaschine: Für viele gehören Bestellungen bei den großen chinesischen Onlineplattformen längst zum Alltag. Die günstigen Preise machen die Angebote attraktiv. Dass dieser Markt boomt, zeigt auch der erst kürzlich veröffentlichte Konsumindex.

Doch nicht jedes Schnäppchen hält, was die Produktbeschreibung verspricht. Immer wieder warnen Behörden vor mangelhaften Produkten – von durchschmorenden Ladekabeln über schadstoffbelastetes Spielzeug bis hin zu Heizsohlen, deren Akkus bei Benutzung Feuer fangen können. Die Folgen zeigen sich jedoch nicht nur bei der Marktüberwachung. Auch Verbraucher bekommen die Strukturen hinter vielen Billigimporten häufig erst dann zu spüren, wenn etwas schiefläuft.

Das Kleid sieht anders aus als auf den Produktfotos, die Reklamation bleibt unbeantwortet oder die Rücksendung nach China kostet mehr als die Ware selbst. Mit solchen Fällen wenden sich regelmäßig Verbraucher an das ZEV. Oft wird erst im Problemfall deutlich, wie kompliziert die Durchsetzung von Ansprüchen außerhalb der Europäischen Union sein kann.

Besonders häufig zeigt sich das beim sogenannten Dropshipping. Verbraucher bestellen bei einem Online-Händler, der laut Impressum in der EU sitzt. Der Online-Shop wirkt deutsch oder europäisch, versendet wird die Ware jedoch direkt aus einem Drittstaat. Meist fällt das erst auf, wenn die Lieferung ungewöhnlich lange dauert oder eine Rücksendung erforderlich wird.

Nicht selten stehen Verbraucher dann aber plötzlich allein da. Händler, Plattformen und Lieferdienste verweisen aufeinander, Zuständigkeiten bleiben unklar und Betroffene werden sprichwörtlich von Pontius zu Pilatus geschickt. Selbst wer sich dann für eine Rücksendung entscheidet, steht vor dem nächsten Problem: Häufig soll das Paket zurück nach China. Die Versandkosten übersteigen dabei nicht selten den Wert des gekauften Artikels.

„Die drei Euro werden die Probleme nicht lösen", betont Heselhaus. „Für Verbraucher muss am Ende klar sein, wer verantwortlich ist, wenn etwas schiefläuft. Genau daran fehlt es heute noch viel zu oft."

Drei Euro als Zwischenlösung
Die Europäische Union arbeitet deshalb bereits an einer deutlich umfassenderen Reform des Zollsystems. Geplant ist unter anderem, Online-Marktplätze stärker in die Pflicht zu nehmen. Der Fokus verschiebt sich damit von der einzelnen Bestellung auf die Strukturen dahinter. Ziel ist es, gleiche Spielregeln für europäische Händler und Anbieter aus Drittstaaten zu schaffen, die Kontrolle von Warenströmen zu verbessern und Verantwortlichkeiten klarer zu regeln.

Bis Mitte 2028 soll die bisherige 150-Euro-Freigrenze vollständig entfallen. Die neue Zollpauschale soll die Zeit bis dahin überbrücken und gleichzeitig die Zollbehörden entlasten. Denn Millionen Einzelsendungen individuell zu bewerten, wäre in der Praxis kaum zu bewältigen.

„Wer in Europa verkauft und Geld verdient, darf Verantwortung nicht wie einen optionalen Lieferbestandteil behandeln", schlussfolgert Heselhaus. "Der Online-Handel hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Jetzt müssen die Regeln Schritt halten."

Probleme mit einer Bestellung aus dem europäischen Ausland?
Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland unterstützt Verbraucherinnen und Verbraucher aus Deutschland kostenlos bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten mit Unternehmen innerhalb Europas. Gemeinsam mit den weiteren Europäischen Verbraucherzentren hilft es dabei, Verbraucherrechte über Ländergrenzen hinweg durchzusetzen. Träger des EVZ ist das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e. V. (ZEV). Mehr zur neuen Regelung

Vorschläge der Rentenkommission bringen teilweise Risiken für Wirtschaftswachstum und sozialen Zusammenhalt
Der Abschlussbericht der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission enthält einige sinnvolle Vorschläge zur Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung, beinhaltet allerdings auch Elemente, die das Wirtschaftswachstum in Deutschland über die nächsten Jahre spürbar zu dämpfen drohen. Auch könnten einige der Vorschläge zu sozialen Schieflagen führen. Das ergibt eine neue gemeinsame Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung

Sinnvoll ist danach etwa die Ausweitung der Versicherungspflicht auf Selbständige. Gesamtwirtschaftlich problematisch ist dagegen, dass zum Aufbau eines neuen Elements der Kapitaldeckung der Beitragssatz für die Rente ab 2028 zügig um zwei Prozentpunkte steigen soll. Dies entzieht Kaufkraft und dürfte so Konsumnachfrage und Wirtschaftswachstum in Deutschland verringern. Eine Folge davon wären auch niedrigere Einnahmen für Staat und Sozialversicherungen.

Laut den Autor*innen der Studie, Dr. Florian Blank, Prof. Dr. Sebastian Dullien und Ulrike Stein, PhD, ist zwar der Grundansatz der Kommission zu begrüßen, permanent in der gesetzlichen Rentenversicherung ein Sicherungsniveau von 48 Prozent anzustreben. Ebenfalls erfreulich sei, dass dieses Sicherungsniveau über eine paritätische Finanzierung der Kosten durch Arbeitgeber und Arbeitnehmenden finanziert werden soll.

Geplanter Aufbau des Kapitalstocks ist auf absehbare Sicht vergleichsweise ineffizient
Als problematisch bewerten die Autor*innen aber, dass die Stabilisierung des Rentenniveaus durch einen neuen Kapitalstock erreicht werden soll. Das sei auf absehbare Sicht vergleichsweise ineffizient. „Ein Fonds am Aktienmarkt muss erst einmal mühsam aufgefüllt werden, bevor man Erträge auszahlen kann.

Ein aus Beiträgen gespeister Kapitalstock ist deshalb ungeeignet, schnell Entlastung für die Rentenversicherung zu bringen“, erklärt der Wissenschaftliche Direktor des IMK, Sebastian Dullien. „Der jetzt gewählte Weg bedeutet, dass in den kommenden Jahrzehnten Erwerbstätige zunächst doppelt bezahlen müssen – einmal für die Rente der Älteren und einmal zum Aufbau des Kapitalstocks.“

So würde aus dem entsprechenden Vorschlag der Kommission nach Berechnungen von IMK und WSI folgen, dass der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung bis 2032 von derzeit 18,6 Prozent auf rund 22 Prozent steigen dürfte. Ohne den Aufbau des Kapitalstocks würde der Beitrag 2032 nur bei 20,4 Prozent liegen. Zudem kommen auf den Bundeshaushalt Anfang der 2030er Jahre Zusatzkosten in Milliardenhöhe zu. Grund ist die von der Kommission vorgeschlagene steuerfinanzierte Kompensation für r

entennahe Versicherte, die für den Aufbau des Kapitalstocks zahlen müssen, aber dabei wegen des kurzen Zeithorizonts nur geringe Erträge erwarten können. „Der Aufbau des Kapitalstocks macht kurz- und mittelfristig die Stabilisierung des Rentenniveaus teurer, nicht billiger“, so Dullien. Man hätte alternativ die gleiche Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2050 mit einem geringeren Anstieg der Beitragssätze erreichen können, wenn man dies rein über höhere Beiträge statt über den Umweg eines Kapitalstocks organisiert hätte, so die Wissenschaftler*innen von IMK und WSI.

Es gäbe gesamtwirtschaftlich bessere Alternativen für eine Kapitaldeckung
Da die höheren Beitragssätze größere Abzüge vom Lohn und damit weniger verfügbare Einkommen bei den Haushalten bedeuten, sei für die nächsten Jahre mit einem durch eine solche Reform gedämpften Konsumwachstum in Deutschland zu rechnen. Denn anders als Beitragszahlungen im Umlageverfahren, die zeitnah für höhere Alterseinkommen sorgen, werden die Beiträge zum Aufbau des Kapitalstocks für längere Zeit dem Wirtschaftskreislauf entzogen, weil sie an den internationalen Kapitalmärkten angelegt sind.

„Das ist besonders problematisch, weil die deutsche Wirtschaft derzeit entscheidend auf die Binnennachfrage angewiesen ist“, analysiert Dullien. Von 2028 an könnte der Kapitalstock nach dem Vorschlag der Kommission so nach Modellrechnungen von IMK und WSI in der Summe rund ein Prozent Wirtschaftswachstum und knapp 250.000 Jobs kosten.

Als Lösung schlagen die Wissenschaftler*innen vor, über eine andere Art der Finanzierung des Kapitalstocks nachzudenken. Das von der Ampel-Koalition geplante Generationenkapital, das über einen Bundeskredit befüllt werden sollte, etwa hätte einen Kapitalstock geschaffen, ohne kurzfristig das Wachstum zu dämpfen. Ebenso könne man überlegen, ob ein Generationenfonds über eine einmalige Vermögensabgabe befüllt werden könne.

Auch wäre eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland eine wachstumsfreundlichere Option, weil schon rund die Hälfte der Menschen in Deutschland heute derart abgesichert ist und darum die negativen kurzfristigen Effekte auf Konsum und gesamtwirtschaftliche Nachfrage geringer ausfallen würden.

Wachsende soziale Risiken für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur Regelaltersgrenze arbeiten können
Neben den gesamtwirtschaftlichen Problemen sehen die Wissenschaftler*innen auch soziale Risiken aus den Vorschlägen. Die Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte sei für jene Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen die Regelaltersgrenze nicht erreichten, unsozial und schwäche den Sicherungscharakter des Systems.

Dieses Problem werde noch einmal durch die ebenso problematische Erhöhung der Regelaltersgrenze verschärft. Hier müsse darauf geachtet werden, dass die von der Kommission vorgeschlagenen Härtefallregeln angemessen und niedrigschwellig umgesetzt werden. Positiv seien hingegen die Vorschläge zu bewerten, Anrechnungsregeln in der Grundsicherung im Alter großzügiger zu gestalten, damit Menschen, die Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt haben, mehr verfügbares Einkommen haben, als jene, die keine oder geringe Beiträge geleistet haben.

Kritisch sehen Blank, Dullien und Stein schließlich, dass die Kommission ihren Auftrag sehr eng verstanden hat. „Die wahren Stellschrauben für die Nachhaltigkeit der Rentenversicherung liegen in einer etwas höheren Zuwanderung und der Erschließung bislang ungenutzter Beschäftigungspotenziale am Arbeitsmarkt, etwa bei Frauen und Langzeitarbeitslosen“, so Dullien. „Diese Fragen hat die Kommission leider gar nicht betrachtet – was dazu führt, dass sie jetzt auch politisch wohl nicht diskutiert werden.“


Wesel: Interkulturelle Tage 2026

In Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Wesel hat die Stadt Wesel ein buntes und abwechslungsreiches Programm für die Interkulturellen Tage auf die Beine gestellt.

Die Interkulturellen Tage fördern den kulturellen Austausch und stärken den sozialen Zusammenhalt in Wesel. Durch vielfältige Veranstaltungen wird das Bewusstsein für die Bedeutung einer multikulturellen Gemeinschaft geschärft.

v. l.: Ivana Radenkovic (Koordinatorin des Kommunalen Integrationsmanagement der Stadt Wesel), Regina Schmitz-Lenneps (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wesel), Lisa Quick (Dritter Ort Wesel), Rainer Benien (Bürgermeister), Jihane Zerhouni (Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Wesel), Uwe van de Sand (Dritter Ort Wesel)

Donnerstag, 02. Juli 2026
Der Startschuss fällt am Donnerstag, 2. Juli 2026, mit einem Besuch im LVR-Niederrheinmuseum Wesel. Der Rundgang durch die Dauerausstellung „Rhein, oder nicht Rhein“ beginnt um 15 Uhr an der Zitadelle. Die Flüchtlingshilfe Wesel e. V. unterstützt und organisiert diesen Programmpunkt.
Ab 18:00 Uhr findet im Ratssaal ein Empfang für neu eingebürgerte Deutsche durch den Bürgermeister statt. Mit dem Empfang soll die Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft in feierlichem Rahmen gewürdigt werden.

Freitag, 03. Juli 2026
Am Freitag, 3. Juli 2026, 17:00 Uhr, wird der Integrationspreis 2026 der Stadt Wesel vergeben. Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration hat in seiner Sitzung am 20. Mai 2026 beschlossen, den diesjährigen Integrationspreis der Stadt Wesel, gestiftet von der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe, an Abdelhakim Atanjaoui zu vergeben. Den Vorschlag machte die Gruppe Die Linke.

Abdelhakim Antanjaoui ist seit mehr als 30 Jahren im Kampfsport aktiv und bietet seit 10 Jahren in seinem Tiger-Sports-Gym Training für Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten an. Neben den sportlichen Fähigkeiten vermittelt er Werte wie Disziplin, Respekt und Gemeinschaft und schafft insbesondere für Kinder und Jugendlichen einen Ort der Begegnung und Unterstützung.

In der Vorschlagsbegründung heißt es: „Die jungen Menschen lernen in seinem Studio nicht nur Kampfsporttechniken. Sie haben hier eine Anlaufstelle und erleben Gemeinschaft. Nationalität und Herkunft spielen dabei keine Rolle.“

Die Verleihung 2026 wird von mehreren Weseler Schulen unterstützt, darunter die Schule am Ring, die GGS Innenstadt sowie das Konrad-Duden-Gymnasium. Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen werden die Veranstaltung mit vielfältigen Darbietungen bereichern.

Es werden musikalische Aufführungen und Akrobatik präsentiert, die die kreative und künstlerische Vielfalt der jungen Generation zeigen. Zudem sorgt das Jugendorchester Bislich mit einem musikalischen Beitrag für einen weiteren besonderen Programmpunkt. Die Veranstaltung findet an der Schule am Ring statt und ist barrierefrei.

Samstag, 04. Juli 2026
Der „Bunte Markt der Möglichkeiten“ am Samstag, 4. Juli 2026, ist ein vielfältiges und lebendiges Event, das eine Mischung aus Informationen, Kulturangeboten und Unterhaltung bietet. Viele Vereine und Organisationen präsentieren sich in der Zeit von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr mit ihren Angeboten im Rathausinnenhof.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmachangeboten, kulturellen Beiträgen und Informationsständen. Neben einer Hüpfburg für Kinder und internationalen Speisen sorgt Freydun Ramezani für die musikalische Begleitung. Darüber hinaus bietet die Kreispolizeibehörde Wesel eine kostenlose Fahrradcodierung an.

Ein besonderer Programmpunkt ist die Aktion „One Billion Rising“, die von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wesel, Regina Schmitz-Lenneps, organsiert wird. Mit dem gemeinsamen Tanz setzen die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie für Respekt, Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Miteinander. Wer die kulturelle Vielfalt und bunte Gesellschaft in Wesel feiern will, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.

Unter dem Motto „Feste feiern – Das Beste aus allen Kulturen“ wird rund um den „Dritten Ort Wesel“ im Stadtwerke Wasserturm gemeinsam gefeiert. Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm mit Speisen aus aller Welt, Mitmach-Stationen für Kinder und Live-Musik. Um 17 Uhr eröffnet die Ausstellung „Vielfalt bereichert – Weseler Gesichter“. Die Fotografin Lisa Quick porträtiert darin Weselaner*innen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. In kurzen Interviews erzählen sie von ihren Lieblingsrezepten, Traditionen und persönlichen Festmomenten, ein lebendiger Einblick in die Vielfalt unserer Stadt. Ausstellungszeitraum: 04.07. – 30.08.2026

Ab 18 Uhr beginnt die lange spanische Gitarrennacht mit vielen unterschiedlichen Gitarrenmusiker*innen.
Der Stadtwerke Wasserturm ist nicht barrierefrei zugänglich. Das Außengelände wird ebenfalls bespielt und ist ebenerdig erreichbar, jedoch gepflastert und teilweise uneben.

Wer die kulturelle Vielfalt und bunte Gesellschaft in Wesel feiern will, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Bitte beachten Sie die Veranstaltungsordnung.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos!


3. Raderlebnistag Niederrhein zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“
TV-Moderator Wolfram Kons und Extremsportler Joey Kelly radeln am 5. Juli mit Teilnehmern des Raderlebnistags Niederrhein.

Der Niederrhein Tourismus unterstützt beim diesjährigen Raderlebnistag erstmalig mit einer Spenden-Aktion die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“. Beim 3. Raderlebnistag Niederrhein am Sonntag, 5. Juli 2026, sind RTL-Moderator Wolfram Kons und Extremsportler Joey Kelly zum Auftakt in Xanten am Start. Die beiden treten gemeinsam auf einer Etappe von rund 20 Kilometern an, um mit den Teilnehmern Spenden für die Stiftung des Kölner Medienunternehmens zu sammeln.

Kons und Kelly verbindet eine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft. Insgesamt 20 Weltrekorde hat Joey Kelly in den letzten Jahren im Rahmen des RTL-Spendenmarathon durch spektakuläre 24h-Challenges aufgestellt. „Mit Joey Kelly habe ich in den vergangenen Jahren beim RTL-Spendenmarathon jede Menge verrückte Sachen erlebt. Wir haben etliche Weltrekorde in zum Teil absurden Disziplinen aufgestellt. Dass ich jetzt gemeinsam mit dem ‚irren Iren‘, am Niederrhein aufs Rad steige, freut mich riesig.

Mein Freund Joey ist einfach ein Ausnahme-Talent: voller Energie, mit riesigem Herz und totaler Einsatzbereitschaft. Wenn wir zusammen unterwegs sind, geht es immer um mehr als Sport: es geht darum, alles zu geben, um Kindern zu helfen. Und genau dafür treten wir am 5. Juli am in die Pedale“, so Wolfram Kons, Vorstand der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“.

Wolfram Kons und Joey Kelly sind seit Jahren ein starkes Duo beim RTL-Spendenmarathon. Am 5. Juli radeln die beiden zum Auftakt des Raderlebenistags Niederrhein gemeinsam mit Teilnehmern rund um Xanten. Foto: RTL/Thomas Stachelhaus

Die Idee für die Spendenaktion anlässlich des Raderlebnistags 2026 hatte Martina Baumgärtner, die Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass Wolfram Kons und Joey Kelly uns zum ersten Mal den Raderlebnistag für die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ unterstützen, damit wir ein hohes Spendenaufkommen für Kinderhilfsprojekte erzielen. Wir werden dazu von vielen Kommunen und Partnern am Niederrhein tatkräftig unterstützt.“ Teilnehmer und Gäste des Raderlebnistags 2026 können freiwillig per QR-Code spenden.

Der Raderlebnistag Niederrhein zählt zu den größten Radveranstaltungen Deutschlands. Erwartet werden tausende Teilnehmer aus der der Region und darüber hinaus. Mehr als 50 Kommunen auf deutscher und niederländischer Seite beteiligen sich mit abwechslungsreichen Routenvorschlägen für Familien, Freizeitradler und sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer, die zugleich Gutes tun.

Die Touren zwischen Rhein und Maas werden digital als GPX-Tracks sowie zusätzlich als Ausdruckversionen bereitgestellt. Entlang der Routen sorgen Erlebnis- und Genussstationen sowie lokale Rahmenprogramme für zusätzlichen Freizeitwert und machen den Tag zu einem Event für die ganze Familie.

Das Veranstaltungskonzept setzt stark auf Digitalisierung: Die freiwillige Registrierung für Gewinnspiele erfolgt online oder per QR-Code an den Infopunkten entlang der Strecken. „Damit knüpfen wir an die erfolgreiche digitale Neuausrichtung der vergangenen Jahre an“, sagt Martina Baumgärtner.

Wolfram Kons und Joey Kelly gehen um 10 Uhr am Xantener Rathaus auf die Strecke. Nach etwa zwei Stunden – inklusive Imbisspause – wird wieder das Rathaus angesteuert. „Wer Wolfram Kons und Joey Kelly in Xanten begleiten möchte, kann sich einfach anschließen – und gern mit einer freiwilligen Spende unterstützen“, so Martina Baumgärtner.

Die vielen anderen Touren am Niederrhein mit ihren Highlights bieten aber natürlich ebenfalls puren Radfahr-Genuss und Gelegenheit zum Spenden für die „Stiftung RTL - Wir helfen Kinder e.V.“. Die Partnerschaft mit der Stiftung RTL soll in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden – mit prominenter Unterstützung an weiteren attraktiven Orten des Niederrheins.

Mehr Informationen unter:
www.niederrhein-tourismus.de/raderlebnistag-niederrhein


Sommerfest an der Musik- und Kunstschule Wesel am Sonntag, 5. Juli 2026
Am Sonntag, den 5. Juli 2026, findet in der/und um die Musik- und Kunstschule zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr das jährliche Sommerfest statt. Schüler- wie Lehrer-innen bieten für die Besucher auf dem Musikschulgelände ein abwechslungsreiches Programm aus allen Schulsparten.

Sommerfest der Musik-und Kunstschule 2025

Zu diesem Fest sind alle kleinen und großen Bürger-innen, Freunde der MKS und solche, die es vielleicht werden wollen, herzlich eingeladen. Neben den Darbietungen von jungen Streichern und Bläsern, dem Jugendorchester, diversen Ensembles, Einzeldarbietungen und JeKits- Schüler-innen lädt die Kunstkiste zur Schule der Fantasie unter Bäumen ein.

Außerdem wird um 15 Uhr eine Mitmachaktion für alle starten. Auch Essen und Trinken kommen nicht zu kurz. Das gesamte Team der MKS mit Schülern, Eltern und Lehrern freut sich auf zahlreiche Gäste und Besucher und auf ein gemeinsames, schönes und buntes Fest.