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Wesel:
Preisverleihung STADTRADELN 2026
Die Stadt Wesel beteiligte sich in diesem Jahr
zum achten Mal am STADTRADELN. Die Aktion fand
in der Zeit vom 10.05.2026 bis zum 30.05.2026
statt. In drei Aktionswochen dokumentierten
Bürger*innen alle mit dem Fahrrad zurückgelegten
Kilometer – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum
Einkaufen oder in der Freizeit.
Wesel
nahm gemeinsam im Verbund mit den anderen
Kommunen im Kreis Wesel sowie dem Kreis Wesel an
der Mobilitätskampagne teil. Ziel war es,
möglichst viele Teilnehmer*innen fürs
STADTRADELN zu gewinnen und so für das Radfahren
im Alltag in der Breite der Bevölkerung zu
werben.
Das STADTRADELN 2026 war für die
Stadt Wesel ein Erfolg. Insgesamt nahmen in
diesem Jahr 1.752 aktive Fahrradfahrer*innen in
69 Teams an der Aktion teil. Gemeinsam legten
sie 310.227 km zurück und vermieden damit über
50 Tonnen CO2.
Zu den teilnehmenden Teams
gehörten z.B. Vereine, Schulen, Unternehmen,
Kitas sowie Teams aus Freunden und Familien. So
positionierte sich die Stadt Wesel auch in
diesem Jahr in der kreisweiten Wertung hinter
der Stadt Moers auf dem 2. Platz. Im Vorjahr
nahmen 1.692 Bürger*innen in 70 Teams teil und
radelten zusammen ca. 322.640 Kilometer, wodurch
ca. 52 Tonnen CO2 vermieden werden konnten.
Auszeichnungen Folgende Teams und
Fahrradfahrer*innen haben in den verschiedenen
Kategorien die meisten Kilometer zurückgelegt:
Beste Kita: Kita Kartäuserweg, 5.587,8 km
Beste Grundschulklasse: 3c Wölfe,
Gemeinschaftsgrundschule Konrad Duden, 5.633,8
km Beste Klasse einer weiterführenden Schule:
Klasse 8e, Konrad-Duden-Gymnasium, 2.602,1 km
Bestes Team (absolut – Kilometer)
Gemeinschaftsgrundschule Konrad Duden, 36.274,9
km Bestes Team (relativ – Kilometer pro
Fahrer*in): MotiMuTo-Team, 1.635 km pro
Fahrer*in Bester Verein (neue Kategorie)
ADFC Wesel-2026, 23.837,1 km Bestes
Unternehmen: BYK Cycling Team, 24.288,5 km
Bestes Ratsmitglied: Rolf Blommen, 315,8 km
Zudem wurden Preise an drei Teilnehmer*innen
verlost. Dadurch würdigt die Stadt Wesel auch
diejenigen, die das Fahrrad nur für kurze
Strecken im Alltag nutzen. Einzige Bedingung für
die Berücksichtigung in der Verlosung war, dass
die Teilnehmer*innen mindestens 50 Kilometer
zurückgelegt haben.

Die Gewinner der Verlosung sind: 1. Jörg
Garlinsky (BYK Cycling Team): 1.414,4 km 2.
Justine Knüfermann (Gesundheitscampus Wesel):
69,1 km 3. Uwe Bressiere (BSV Wesel – Die
Dritte): 302,7 km
Kosten und Sponsoring
Im Haushalt stehen für das STADTRADELN Mittel in
Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung. Davon werden
ca. 50 Prozent vom Land NRW im Zuge der
Öffentlichkeitsarbeit der AGFS gefördert.
Zudem unterstützt die Westenergie AG das
STADTRADELN in Wesel mit 500 Euro.
Dinslaken: Austausch mit den Niederlanden
Bürgermeister Simon Panke mit Aldo
Lodder (Manager der Repräsentanz Düsseldorf der
Deutsch-Niederländischen Handelskammer) und
Christel Brocksch von der Wirtschaftsförderung
der Stadt Dinslaken.

Heute gab es im Dinslakener Rathaus Besuch aus
den Niederlanden: Aldo Lodder, Manager der
Repräsentanz Düsseldorf der
Deutsch-Niederländischen Handelskammer mit Sitz
in Den Haag, tauschte sich mit Bürgermeister
Simon Panke und Wirtschaftsförderin Christel
Brocksch über Ideen zur Kooperation und
Zusammenarbeit aus. Auf seiner Tour durch die
Region wird der Niederländer noch weitere
Regionen der Nachbarschaft besuchen.
Neukirchen-Vluyn,
Kreis Wesel: Neue Gesundheits- und Familienkurse
beim DRK Niederrhein Aktiv, gesund
und gemeinsam lernen: Die Familienbildung des
DRK Niederrhein startet im Juli mit neuen Kursen
für Groß und Klein. Ob Entspannung, Bewegung
oder Erste Hilfe am Hund – für viele Interessen
ist das passende Angebot dabei.
Der DRK
Kreisverband Niederrhein startet im Juli mit
neuen Kursangeboten für Familien sowie
gesundheitsbewusste Menschen. Ob Erste Hilfe am
Hund, Entspannung durch Qi Gong oder Yoga – die
vielfältigen Angebote richten sich an
unterschiedliche Altersgruppen und Interessen.
Den Auftakt macht am 11. Juli der Kurs „Erste
Hilfe am Hund“, in dem Hundebesitzerinnen und
-besitzer lernen, in Notfällen schnell und
richtig zu handeln.
Ebenfalls im Programm
ist der fortlaufende Kurs „Qi Gong – für mehr
Entspannung im Alltag“, der bis Ende August
stattfindet und Körper und Geist in Einklang
bringt. Ende Juli startet zudem „Yoga und
Ernährung bei Rheuma“, das Bewegung und
alltagstaugliche Ernährungstipps kombiniert.
Auch für Familien gibt es passende Angebote:
Nach den Sommerferien beginnt „Yoga für den
Beckenboden“, und die Spielgruppe für Kinder ab
zwölf Monaten bietet Eltern und ihren Kindern
Gelegenheit, gemeinsam zu spielen, Kontakte zu
knüpfen und die Entwicklung der Kleinsten zu
fördern.
Interessierte können sich ab
sofort anmelden. Weitere Informationen zu den
Kursen bei der DRK Familienbildung Niederrhein,
Grubenwehrstraße 5, 47506 Neukirchen-Vluyn,
Telefon: 0281 30 01- 81 00, E-Mail:
familienbildung@drk-niederrhein.de.

Familienbildung des DRK Niederrhein in der
Grubenwehrstraße in Neukirchen-Vluyn.
Kleve:
Fördermittel für kulturelle Projekte im
Haushaltsjahr 2026 weiterhin verfügbar
Die Stadt Kleve weist darauf hin, dass für die
Förderung kultureller Projekte im Haushaltsjahr
2026 weiterhin Fördermittel zur Verfügung
stehen. Solange Haushaltsmittel verfügbar sind,
können Projektförderungen vergeben werden. Ein
Rechtsanspruch auf Gewährung eines Zuschusses
besteht nicht. Anträge können nach Maßgabe der
geltenden „Richtlinien zur Förderung des
kulturellen Angebotes in der Stadt Kleve“
eingereicht werden.
Antragsberechtigt
sind natürliche Personen, Personenvereinigungen
sowie juristische Personen, die ausschließlich
ideelle Zwecke verfolgen und in Kleve wohnen
beziehungsweise ihren Sitz in Kleve haben.
Kommerzielle Anbieter sind nicht
antragsberechtigt. Die Bearbeitung erfolgt in
der Reihenfolge des Eingangs und setzt voraus,
dass die Antragsunterlagen vollständig
vorliegen.
Dazu gehören insbesondere
eine Begründung des Vorhabens, vollständige
Kostenvoranschläge sowie eine
Finanzierungsübersicht. Die Richtlinien sowie
die entsprechenden Antragsunterlagen stehen auf
der Internetseite der Stadt Kleve zum Download bereit.
Neues Geoportal: „Geoportal Fachstelle
Frau und Beruf“ Ab sofort gibt es
ein neues Geoportal für den Kreis Wesel: das
„Geoportal Fachstelle Frau und Beruf“. Unter https://geoportal-niederrhein.de/portal/kreis_wesel/frauundberuf/ steht
nun eine übersichtliche digitale Landkarte
bereit, die niederschwellig Kontakt zu
Beratungsstellen,
(Weiter-)Bildungseinrichtungen, Fachbereichen
der Kommunen und vielen weiteren Anlaufstellen
rund um das Thema Frauen und Beruf bietet.
Die beruflichen Lebenswege von Frauen sind
in der Regel sehr stark durch die persönliche
Lebenssituation geprägt. Kommen beispielsweise
Elternschaft und Sorgeaufgaben hinzu, ist es
oftmals eine große Herausforderung, alle
Bereiche miteinander in ein gesundes
Gleichgewicht zu bringen. Besonders Frauen
übernehmen derzeit weiterhin einen Großteil der
Carearbeit und möchten oftmals gerne ihren Beruf
weiter ausüben.
Um in den vielfach vernetzten
Themenbereichen zu unterstützen, haben die
Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel
sowie der Fachdienst Geoinformation und
Liegenschaftskataster diese digitale Landkarte
entwickelt. Das Geoportal bietet den Vorteil,
dass Digitales unabhängig von Uhrzeiten einen
schnellen Überblick verschafft, welche Anlauf-
oder Beratungsstelle gerade für eine konkrete
Lebenssituation hilfreich und passend ist.
Durch eine integrierte
Filterfunktion können Nutzerinnen und Nutzer
schnell eine Übersicht erhalten und die Suche
nach passenden Einrichtungen in der Nähe ihres
Wohnorts gezielt eingrenzen. Einrichtungen und
Institutionen, die in der digitalen Karte
erscheinen möchten, können sich gerne bei
Stefanie Werner melden, unter frau-und-beruf@kreis-wesel.de oder
telefonisch unter 0281/207-2201 oder -2022.
Damit die Karte ihren
größtmöglichen Nutzen entfaltet, ist es wichtig,
dass möglichst viele Menschen und Organisationen
davon erfahren. Den Link zur Karte darf daher
gern auf den Websites von Unternehmen, Anlauf-
und Beratungsstellen sowie in weiteren
Kommunikationskanälen geteilt werden.
Zusätzliche Informationen zur
Benutzung des Geoportals gibt es in einer
Kurzanleitung unter https://www.kreis-wesel.de/leben-arbeiten/bauen-wohnen-kataster/geoportale-im-kreis-wesel/kurzanleitung-geoportale.
Die berufliche Lebensweggestaltung von Frauen zu
unterstützen und dabei die Fachkräftesicherung
in der Region nachhaltig zu gestalten sind ein
wesentlicher Schwerpunkt der Fachstelle Frau und
Beruf und der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des
Kreises Wesel, der die Fachstelle angegliedert
ist.
Zecken: Klein, aber
gemein
• Wie kann man sich
schützen? • Dauerschädigung durch Zeckenbiss:
Unfallversicherung hilft
Eine Zecke ist
klein, lautlos und gefährlich. Mit FSME – einer
gefährlichen Form der Hirnhautentzün-dung - und
Borreliose überträgt sie Krankheiten, die im
schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden können.
Milde Winter und steigende Temperaturen lassen
die Plagegeister zudem immer früher aktiv
werden. Gerade im Sommer, wenn Ausflüge ins
Grüne, Gartenarbeit und andere Aktivitäten im
Freien besonders beliebt sind, steigt auch das
Risiko für Zeckenbisse. Wohl fühlen sich die
Blutsauger vor al-lem im Gebüsch, in lichtem
Unterholz, an Waldrändern und im hohen Gras.
Besonders heimtückisch ist, dass sich der
winzige Parasit oftmals unbemerkt beim Wirt
einnistet. Bei Menschen setzt er sich bevorzugt
in Achselhöhlen, Leistengegend, Kniebeugen,
Bauchnabel und Haar-ansatz. Dort durchstechen
sie die Haut ihrer Opfer und saugen sich fest.
Das Sekret, das sie dabei in die Wunde spritzen,
wirkt gerinnungshemmend und betäubend. Bis eine
Zecke satt ist, können durchaus mehrere Tage
vergehen.
Gebissen und dann …
Krankheitserreger werden meist nicht direkt nach
dem Biss, sondern oft erst Stunden später
übertra-gen. Eine gezielte Zeckensuche nach
einem Aufenthalt im Freien hilft, die lästigen
Blutsauger zu finden und rasch zu entfernen:
Experten empfehlen, den Parasiten hautnah mit
einer Pinzette oder Zecken-zange anzufassen, um
ihn danach mit möglichst wenig Druck
herauszudrehen. Der Kopf darf nicht
ste-ckenbleiben.
Von alten Hausmitteln
wie Klebstoff oder Öl sollte man die Finger
lassen. Sie helfen nicht, sondern schaden eher,
denn im Todeskampf spritzt die Zecke oft
Krankheitserreger in die Wunde.
Gegen
FSME schützt eine Impfung. Die HUK-COBURG
Versicherung warnt aber auch vor Borreliose:
Einer Bakterieninfektion, die zu dauerhaften
Gesundheitsschäden führen kann, bis hin zur
Invalidität. Darum sollte die Einstichstelle
ungefähr vier Wochen lang im Auge behalten
werden. Sobald sich rote Flecken zeigen, ist ein
Arzttermin wichtig.
Kommt es zur
Erkrankung mit Dauerschädigung, ist es gut,
vorgesorgt zu haben. Eine private
Unfall-versicherung hilft. Allerdings schließt
nicht jeder Vertrag einen Zeckenbiss und seine
Folgen automa-tisch mit ein. Um auf Nummer
Sicher zu gehen, sollte man sich bei seinem
Versicherer nach dem Um-fang seines
Versicherungsschutzes erkundigen.

In Wiesen und an
Waldrändern fühlen sich Zecken leider wohl.
Foto: HUK-COBURG
Die Stadt Moers hat ein Amtsblatt
veröffentlicht.
Alle veröffentlichten Amtsblätter finden Sie
unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter
Amtsblatt Nr. 08 vom 02.07.2026 (311.31 KB)

NRW: Kirschernte 2026
voraussichtlich 16,3 % geringer als 2025
* Rückgang der Süßkirschenernte um
17,5 % * Zweitgrößte Erntemenge von
Süßkirschen in den letzten 10 Jahren *
Erntemenge der Sauerkirschen 6,5 % niedriger als
2025
Die nordrhein-westfälischen
Obstbaubetriebe erwarten in diesem Sommer mit
1.442 Tonnen Kirschen eine um 16,3 % niedrigere
Ernte als im Vorjahr. Wie das Statistische
Landesamt auf Basis einer ersten
Ernteschätzung mitteilt, wird dieses Jahr für
Süßkirschen eine Erntemenge von 1.268 Tonnen
erwartet. Das entspricht der zweithöchsten
Erntemenge in den letzten 10 Jahren. Gegenüber
dem Vorjahr wäre dies dennoch ein Rückgang von
17,5 %. Für Sauerkirschen wird eine Erntemenge
von 174 Tonnen erwartet, was einem Rückgang von
6,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Anbaufläche von Sauerkirschen seit
2016 um 64,5 % gesunken Die Anbaufläche in
NRW betrug 2022 für Süßkirschen 118 Hektar und
22 Hektar für Sauerkirschen. Zwischen 2016 und
2022 ist die Fläche des Süßkirschenanbaus um
45,7 % gestiegen, während die des
Sauerkirschenanbaus um 64,5 % gesunken ist.
Straßenverkehr macht im Jahr
2024 gut ein Fünftel des deutschen
Energieverbrauchs aus •
Energieverbrauch im Straßenverkehr seit 2021
weitgehend konstant unter dem Rekordniveau des
Jahres 2019 • 98,0 % des Energieverbrauchs
im Straßenverkehr im Jahr 2024 durch
konventionelle Kraftstoffe, Stromanteil bei 1,0
% • 155 Millionen Tonnen CO2-Emissionen
durch den Straßenverkehr
Der Straßenverkehr machte im Jahr 2024
nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) gut ein Fünftel (22,2 %) des
deutschen Energieverbrauchs aus und verursachte
gut ein Fünftel (21,4 %) der gesamten
CO2-Emissionen. Damit blieb der Energieverbrauch
im Straßenverkehr mit rund 2 134 Petajoule
weitgehend konstant gegenüber den Jahren seit
2021 und lag damit weiterhin deutlich (-11,0 %)
unter dem Höchstwert des Vor-Corona-Jahres 2019
(2 399 Petajoule). Von 2010 bis 2019 war der
Energieverbrauch im Straßenverkehr um 6,7 %
gestiegen.
Private
Haushalte benötigen auf der Straße mehr Energie
als die Wirtschaft 58,0 % des Energieverbrauchs
im Straßenverkehr (1 238 Petajoule) entfielen
2024 auf die privaten Haushalte und 42,0 % (896
Petajoule) auf die Wirtschaft. Der
Energieverbrauch im Straßenverkehr machte gut
ein Drittel (35,3 %) des Gesamtenergieverbrauchs
der privaten Haushalte aus. Die übrige Energie
verwendeten sie beim Wohnen, etwa fürs Heizen.
Demgegenüber lag der Anteil des Straßenverkehrs
am Energieverbrauch der Wirtschaft nur bei
14,7 %.

Konventionelle Kraftstoffe
weiterhin vorne, aber stark steigender Verbrauch
von Strom Sowohl die privaten Haushalte als auch
die Wirtschaft setzten 2024 im Straßenverkehr
weiterhin auf konventionelle Kraftstoffe. So
hatte Diesel einschließlich des beigemischten
Biodiesels mit 60,8 % (1297 Petajoule) den
größten Anteil am Energieverbrauch, gefolgt von
Benzin und Bioethanol mit 37,2 % (794
Petajoule).
Nur jeweils 1,0 % des
Energieverbrauchs im Straßenverkehr entfielen
auf Strom (22 Petajoule) und Gaskraftstoffe
(21 Petajoule), wenngleich der Verbrauch von
Strom im Straßenverkehr im Zuge der Ausweitung
der Elektromobilität 2024 gegenüber 2023 um
knapp ein Drittel (+32,0 %) stieg und sich im
Vergleich zum Jahr 2021 fast vervierfachte
(+278,1 %).
Alle Biokraftstoffe zusammen,
also Biodiesel, Bioethanol und Biogas, deckten
5,5 % des Energieverbrauchs im Straßenverkehr im
Jahr 2024 ab. Luftschadstoffemissionen sinken
stärker als CO2-Emissionen im Straßenverkehr Der
Straßenverkehr verursachte im Jahr 2024
CO2-Emissionen in Höhe von 155 Millionen Tonnen.
Hinzu kommen Emissionen von Luftschadstoffen wie
Kohlenmonoxid (834 710 Tonnen), Stickoxiden
(315 500 Tonnen) und Feinstaub (PM10; 27 310
Tonnen).
Während die CO2-Emissionen im
Straßenverkehr zwischen 2010 und 2024 lediglich
um 6,0 % zurückgingen, weisen einige
Luftschadstoffe im selben Zeitraum
Emissionsreduktionen im zweistelligen
Prozentbereich auf: So sanken die Emissionen von
Kohlenmonoxid im Straßenverkehr um 38,2 %, von
Stickoxiden um 61,2 % und von Feinstaub um
34,8 %.
Öffentliche Bibliotheken
dürfen zukünftig sonntags öffnen
Der Koalitionsausschuss hat beschlossen, dass
öffentlichen Bibliotheken künftig die Sonn- und
Feiertagsöffnung ermöglicht werden soll. Damit
sollen Bibliotheken anderen Kulturorten wie
Konzerthäusern, Theatern, Kinos und Museen
gleichgestellt werden. Dazu erklärt
Staatsminister Wolfram Weimer: „Wir stärken
Bibliotheken als lebendige Kultur- und
Bildungsorte.
Denn diese sind weit mehr
als nur Ausleihe von Büchern, sie sind auch
offene Räume für Begegnung und Austausch. Dass
zukünftig mehr Bibliotheken auch sonntags öffnen
dürfen, ist ein großer Gewinn für die kulturelle
Teilhabe. Gerade Berufstätige und Familien
bekommen so die Möglichkeit, Bibliotheken dann
zu nutzen, wenn sie Zeit haben. Das macht den
Zugang zu Wissen, Kultur und Gemeinschaft
einfacher und passt besser zum Alltag vieler
Menschen.“
Mit der geplanten Neuregelung
setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung des
Koalitionsvertrags um. Sie trägt der gewandelten
Rolle öffentlicher Bibliotheken Rechnung:
Bibliotheken sind heute neben Buch- und
Medienausleihe zu lebendigen Treffpunkten
geworden. Hier kommen Menschen zum Lernen, Lesen
und Arbeiten, für kulturelle Veranstaltungen,
Austausch und gemeinsames Erleben zusammen. Als
sogenannte „dritte Orte“ zwischen Zuhause und
Arbeitsplatz leisten sie einen wichtigen Beitrag
zu Bildung, Kultur und gesellschaftlichem
Zusammenhalt.
Dieses Angebot liegt im
besonderen öffentlichen Interesse und soll
künftig auch sonntags mehr Menschen offenstehen
können. Der Schutz der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer ist dadurch gewährleistet, dass
Bibliotheken unter Einbeziehung der örtlichen
Personalvertretungen selbst über die Öffnung an
Sonn- und Feiertagen entscheiden können. Somit
bekommen Öffentliche Bibliotheken bundesweit
größere Spielräume, ihre Angebote an den
Bedürfnissen ihrer Besucherinnen und Besucher
auszurichten.
BM Verena
Hubertz zu den Ergebnissen des
Koalitionsausschusses Zu den
Beschlüssen des Koalitionsausschusses erklärt
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen:
„Ein wichtiger Schritt
nach vorne! Ich bin sehr zufrieden mit der
Einigung im Koalitionsausschuss und bin sicher,
das wird neuen Drive in den Wohnungsbau bringen.
Ich sehe drei Hebel und ein Ziel: mehr
Wohnungsbau in Deutschland.

Foto Markus C. Hurek
1.
Wir gründen eine
Wohnungsbaugesellschaft (WBG) des Bundes für
bezahlbares Wohnen. Für diese Idee habe ich
gemeinsam mit Lars Klingbeil geworben. Dass die
Koalition sie jetzt beschlossen hat, ist ein
Durchbruch. Eine neue Wohnungsbaugesellschaft
soll dort Angebot schaffen, wo der Markt
angespannt ist, und den industriellen Hochlauf
des seriellen Bauens unterstützen. Eine große
Idee für eine große Herausforderung. Mein Haus
arbeitet bereits gemeinsam mit dem
Finanzministerium an Vorschlägen für die
Umsetzung.
2.
Wir setzen
Finanzierungskraft für den Wohnungsbau frei. Die
zusätzlichen nationalen Kapitalanforderungen für
Wohnimmobilienkredite, die über das europäische
Regelwerk hinausgehen, sollen zum 1. Januar 2027
entfallen. Konkret heißt das: Geld, das Banken
bisher zurücklegen mussten, kann künftig in
Kredite für neue Wohnungen fließen. Deutsche
Banken können damit deutlich mehr Wohnungsbau
finanzieren, und zwar ohne einen Euro
Steuergeld.
3.
Wer in Deutschland
Wohnungen baut, muss sich darauf verlassen
können, dass sein Eigentum sicher ist. Eine
jahrelange Enteignungsdebatte hat in Berlin
keine einzige Wohnung geschaffen. Sie hat
vielmehr verunsichert. Wir schaffen hier
Klarheit per Bundesgesetz und fokussieren uns
auf die Dinge, die Menschen in angespannten
Wohnungsmärkten wirklich helfen: Investitionen,
Neubau und einen starken Mieterschutz im
Bestand.
Die Einigung des
Koalitionsausschusses, das „Programm für
Aufschwung und Beschäftigung“, bestätigt den
Kurs meines Hauses: Bau-Turbo, serielles Bauen
und die neue Risikokultur der Verwaltung werden
zum Maßstab für die gesamte Bundesverwaltung.
Jetzt heißt es: umsetzen. Denn gebaut wird nicht
im Koalitionsausschuss, sondern auf der
Baustelle und genau das gehen wir an.“
IHK: Reformpaket
macht Hoffnung Höhere Steuern problematisch
Die Bundesregierung hat heute ihr
Reformpaket für Wachstum und Beschäftigung
vorgestellt. Die Niederrheinische IHK begrüßt
viele der geplanten Schritte. Die Unternehmen
brauchen weniger Bürokratie, schnellere
Verfahren und digitale Prozesse.
Kritisch sieht die IHK die
Erhöhung des Steuersatzes für höhere Einkommen.
Sie mahnt: Die Unternehmen dürfen nicht noch
weiter belastet werden. Dazu Dr. Stefan
Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der
Niederrheinischen IHK: „Unsere
Wirtschaft muss schnell wieder Fahrt aufnehmen.
Mit den geplanten Reformen aus Berlin sehe ich
dafür realistische Chancen. Dass die
Berichtspflichten für Unternehmen sinken, ist
ein wichtiges Signal.
Die Betriebe haben
lange auf diese Impulse gewartet. Flexibler,
schneller, digitaler: Wir sind bereit. Jetzt
muss es schnell in die Umsetzung gehen. Gute
Pläne nur auf Papier nützen uns nichts.
Der Effekt von weniger Bürokratie darf aber
nicht mit höheren Abgaben wieder zunichte
gemacht werden. Die geplante höhere Steuerlast
für höhere Einkommen trifft vor allem den
Handel, Familienunternehmen und industrielle
Zulieferer.
Duisburg und der
Niederrhein sind ein starker Standort. Aber
stark bleiben wir nur, wenn unsere Unternehmen
ihre Potenziale nutzen können. Noch mehr Abgaben
sind da keine Hilfe.“
Reformpaket stellt wichtige Weichen für
Wachstumswende – DMB fordert weiter Entlastung
bei der Unternehmensbesteuerung Der
Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) begrüßt
zentrale Elemente des heute vorgestellten
Reformprogramms der Bundesregierung.
Bürokratieabbau, beschleunigte
Genehmigungsverfahren, eine modernere Verwaltung
und mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt
entsprechen langjährigen Forderungen des
Verbands. Gleichzeitig bleiben wesentliche
Reformen bei der Unternehmensbesteuerung aus.
Marc S. Tenbieg,
geschäftsführender Vorstand des DMB, erklärt:
„Die Bundesregierung adressiert mit dem Paket
wichtige strukturelle Probleme. Dass die
Regierungskoalition dabei nun mehr
Entscheidungsfreude zeigt, ist ausdrücklich zu
begrüßen – darauf hat der Mittelstand lange
gewartet. Insbesondere beim Bürokratieabbau, bei
schnelleren Genehmigungen und einer modernen
Verwaltung greift die Bundesregierung zentrale
Anliegen des Mittelstands auf.
Auch die
Stärkung von Zukunftstechnologien und mehr
Flexibilität am Arbeitsmarkt können die
Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland
erhöhen. Entscheidend ist jedoch, dass
Beschlüsse nicht nur gefasst und umgesetzt
werden, sondern auch zügig spürbare Wirkung in
den Unternehmen entfalten.“
Positiv
bewertet der DMB die geplante Reduzierung von
Berichts- und Dokumentationspflichten, die
Ausweitung der Genehmigungsfiktion, die
Vereinfachung des Datenschutzrechts für kleine
und mittlere Unternehmen (KMU) sowie die
stärkere Digitalisierung staatlicher Verfahren.
Zugleich fordert der Verband, den
Bürokratieabbau konsequent auf Länder und
Kommunen auszuweiten, wo die Belastung für KMU
besonders hoch ist.
„Die Richtung
stimmt. Wirksam wird die Entlastung aber erst,
wenn Bund, Länder und Kommunen ihre Maßnahmen
eng verzahnen“, so Tenbieg. Merkliche
Verbesserung bei der Einkommensteuer fehlt
Entscheidend sind nun die zügige Umsetzung der
angekündigten Reformen und das Schließen
bestehender Lücken. Tenbieg betont: „Für eine
echte Wachstumswende reicht Bürokratieabbau
allein nicht aus. Deutschland braucht
wettbewerbsfähige Unternehmenssteuern, dauerhaft
tragfähige Sozialabgaben und international
konkurrenzfähige Energiepreise.“
Kritisch sieht der DMB, dass
das Paket keine umfassende Entlastung bei der
Unternehmensbesteuerung vorsieht. Insbesondere
für inhabergeführte Personenunternehmen fehlt
eine merkliche Verbesserung bei der
Einkommensteuer. Gleichzeitig soll der erhöhte
Steuersatz der sogenannten Reichensteuer künftig
bereits ab einem zu versteuernden Einkommen von
250.000 Euro greifen – mit möglichen
Auswirkungen auch auf etablierte
mittelständische Betriebe.
Bereits im
Vorfeld des Reformgipfels hatte der DMB ein
ergänzendes Fitnessprogramm für Unternehmen
gefordert, das insbesondere eine
mittelstandsfreundliche Steuerreform zur
kurzfristigen Entlastung umfasst. Tenbieg
abschließend: „Der Mittelstand braucht
Verlässlichkeit. Viele Maßnahmen gehen in die
richtige Richtung. Entscheidend sind jetzt die
schnelle Umsetzung und die Ergänzung um
steuerliche Entlastungen – nur so entstehen
nachhaltiges Wachstum und sichere
Beschäftigung.“
Moers: Flagge
zeigen für Frieden Moers ist
Mitglied des internationalen Bündnisses, dem
allein in Deutschland 800 und weltweit über
8.000 Städte angeschlossen sind. Die Flagge vor
dem Rathaus appelliert an die Staaten der Welt,
Atomwaffen endgültig abzuschaffen.
Das
Datum zum Flaggentag ist nicht zufällig gewählt:
Denn am 8. Juli 1996 hat der Internationale
Gerichtshof in einem Rechtsgutachten im Auftrag
der Generalversammlung der Vereinten Nationen
festgestellt, dass die Androhung und der Einsatz
von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig
sind.
vhs Moers – Kamp-Lintfort:
Sommerprogramm startet Von Fitness
über Kreativität bis hin zu Philosophie – das
diesjährige Sommerprogramm der vhs Moers –
Kamp-Lintfort bietet zwischen den Semestern
wieder viele unterschiedliche Angebote. Die
Flyer mit einer Übersicht aller Veranstaltungen
liegen ab sofort in der vhs-Geschäftsstelle,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, sowie im Rathaus
aus.
Der neue Kurs ‚Keine Angst vorm
Selbstdenken‘ (ab 23. Juli) bietet eine
Einführung in die Philosphie und findet unter
dem vhs-Jahresmotto ‚Kopfsalat‘ statt. Einen
guten Beitrag zur geistigen Fitness leistet das
Angebot ‚Ganzheitliches Gedächtnistraining 60
plus – Fitness für den Kopf‘, das am 22. Juli
startet. Wer lieber kreativ tätig sein möchte,
kann sich für die Sommerakademie Malerei und
Bildhauerei mit verschiedenen Kursen im Juli
oder für den Silver Clay-Kurs (24. Juli)
anmelden.
Ein besonderes Angebot ist ein
Kurs in ‚Gebärdensprache‘ und auch die ‚Mama
fit‘- und ‚Mama+Baby Workout‘- Trainings finden
im Sommerprogramm wieder statt. Eine Übersicht
über die Angebote gibt es auch unter www.vhs-moers.de.
Weitere Informationen sind telefonisch unter 0
28 41 / 201 – 565 erhältlich.
Land unterstützt Kommunen bei der
Klimaanpassung: Die nächsten 19 Projekte
erhalten 23,9 Millionen Euro im Wettbewerb
Der Klimawandel zählt zu den
größten Herausforderungen für Städte und
Gemeinden in den kommenden Jahrzehnten. Die
aktuelle Hitzewelle in Deutschland mit hoher bis
extremer Wärmebelastung für die Bevölkerung
verdeutlicht den Handlungsbedarf. Das Land
unterstützt die Kommunen seit vielen Jahren bei
der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen.
Zwischen 2020 und 2026 wurden
rund 200 Millionen Euro bereitgestellt, um
lokale Projekte wie die Entsiegelung von Flächen
oder Dachbegrünungen zu unterstützen.
Nordrhein-Westfalen war auch das erste
Bundesland, das 2021 ein Klimaanpassungsgesetz
beschlossen hat. Zurzeit wird die Novelle im
Landtag beraten, sie soll im Herbst beschlossen
werden.
Eines der großen Förderangebote
zur kommunalen Klimaanpassung ist der
Förderaufruf „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ im
Rahmen des EFRE/JTF-Programms 2021–2027, das im
November letzten Jahres in die vierte Runde
gestartet ist. Aus 42 Bewerbungen wurden 19
Vorhaben von einem unabhängigen
Begutachtungsausschuss zur Förderung mit EU- und
Landesmitteln empfohlen. Insgesamt stehen für
diese Projekte 23,9 Millionen Euro bereit, um
eine klimaresiliente Entwicklung voranzubringen.
Umweltminister Oliver Krischer:
„Klimaanpassung ist eine zentrale
Zukunftsaufgabe. Wir müssen unsere Städte und
Gemeinden widerstandsfähiger machen, um die
Menschen vor Hitze, Dürre und Starkregen zu
schützen. Nordrhein-Westfalen hat diese
Notwendigkeit früh erkannt und treibt viele
konkrete Projekte an.“
Diese Projekte
wurden vom Begutachtungsausschuss ausgewählt und
sollen gefördert werden
(Projekt-Beispiele/Steckbriefe) Regenwald
lernen – klimaresiliente Außenanlagen im
Artenschutzzentrum Südamerika, Tiergarten Kleve
e.V.
Im Tiergarten Kleve wird
Klimaanpassung erlebbar gemacht. Die
Außenanlagen des Artenschutzzentrums werden so
umgestaltet, dass sie besser mit Hitze und
Starkregen umgehen können. Versiegelte Flächen
werden reduziert, Regenwasser gesammelt und neue
Pflanzen sorgen für Schatten und Kühlung. Auch
Dächer werden begrünt. Besucherinnen und
Besucher können so direkt sehen, wie
Klimaanpassung praktisch funktioniert.
Klimagerechte Umgestaltung des Schulhofes der
Julia-Koppers-Gesamtschule und
Remigius-Grundschule, Stadt Borken In Borken
wird der gemeinsame Schulhof von Gesamt- und
Grundschule neugestaltet. Mehr Grünflächen, neue
Bäume und ein intelligenter Umgang mit
Regenwasser sorgen künftig für Abkühlung und
Schutz vor Überflutung. Das sogenannte
Schwammstadtprinzip spielt dabei eine zentrale
Rolle. Ziel ist ein Schulgelände, das Lernen,
Bewegung und Klimaanpassung miteinander
verbindet.
Schaffung von fehlendem UV-
und Sonnenschutz in städtisch betriebenen
Einrichtungen wie KiTa, OGS und OEfK, Stadt
Moers Gerade Kinder brauchen Schutz vor
intensiver Sonne. In Moers werden die
Außenbereiche von Kitas, Offenen Ganztagsschulen
und weiteren Einrichtungen gezielt beschattet.
Markisen und neu gepflanzte Bäume sorgen dafür,
dass sich die Flächen auch an heißen Tagen
sicher nutzen lassen. Gleichzeitig wird die
Belastung durch UV-Strahlung reduziert.
Hintergrund Für zukunftsweisende, nachhaltige
und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen
stehen im EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027
EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung
(EFRE) und des Just Transition Funds (JTF) zur
Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des
Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der
Projekte. Unterstützt werden Projekte aus den
Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit,
Mittelstandsförderung, Lebensqualität,
Mobilität, Strukturwandel in
Kohlerückzugsregionen sowie strategische
Technologien und Wettbewerbsfähigkeit.
Hinweis zur Fördersumme: Die formalen
Förderzusagen erteilen die Bezirksregierungen.
Jedes Projekt hat sich um eine individuelle
Fördersumme beworben. Alle Förderprogramme
des Landes für Klimaanpassung in Kommunen: https://www.umwelt.nrw.de/klimaanpassung-nrw#foerderung
Mehr Informationen zum Förderprogramm
„Klimaanpassung.Kommunen.NRW“: https://www.efre.nrw.de/einfach-machen/foerderung-finden/klimaanpassungkommunennrw
Der Bananensprayer auf großer
Niederrheintour Höhepunkt des Kunstmarathons:
40. Ausstellungseröffnung im Museum Kurhaus
Kleve - Künstlerbananen - Hommagen an große
Künstler Thomas Baumgärtel, weltweit
bekannt als der Bananensprayer, feiert das
40-jährige Jubiläum seiner Spraybanane mit einem
gewaltigen Kunstprojekt. Unter dem Motto
„Freiheit für die Kunst“ verwandelt der aus
Rheinberg am Niederrhein stammende Künstler
seine Heimatregion in eine einzigartige
Ausstellungslandschaft und schafft damit eines
der spektakulärsten Kulturereignisse des Jahres.
Jetzt erreicht seine Niederrheintour ihren
Höhepunkt: Am Freitag, dem 10. Juli 2026, wird
im Museum Kurhaus Kleve, einem der schönsten und
wichtigsten Museen Deutschlands, die 40.
Ausstellung eröffnet.
Thomas Baumgärtel
sagt: „Wir haben es geschafft: Alle
Ausstellungen sind eröffnet.“ Baumgärtel führt
aus: „Es ist ein bewegendes Gefühl, in meiner
Heimatregion mit 40 Ausstellungen vertreten zu
sein. Das Gesamtkunstwerk ist vollendet.“ Im
Museum Kurhaus Kleve wird vom 10. Juli bis zum
27. September 2026 Thomas Baumgärtels Werkgruppe
„Künstlerbananen“ gezeigt.
Die
Werkgruppe „Künstlerbananen – Hommagen an große
Künstler“ stellt ein vielschichtiges,
kunsthistorisch reflektiertes Projekt dar, in
dem ein einziges Motiv – die Banane – zum Medium
stilistischer Übersetzung, ironischer Brechung
und ikonographischer Transformation wird.
Baumgärtel, der die Banane seit den 1980er
Jahren als sein künstlerisches Signet etabliert
hat, nutzt sie hier nicht nur als
wiedererkennbares Markenzeichen, sondern als
variables Bildinstrument, das kunsthistorische
Positionen, Handschriften und
Künstlerpersönlichkeiten absorbiert und neu
codiert.
Museum Kurhaus Kleve – Ewald
MatarÉ Sammlung Das Museum Kurhaus Kleve
gehört zu den wichtigsten Kunstmuseen in
Deutschland. Es befindet sich im Nordwesten des
Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in
unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden.
1845/1846 im damaligen Kurort „Bad Cleve“ im
klassizistischen Stil errichtet, wurde das
Kurhaus Kleve ab 1988 restauriert und 1997 als
„Museum Kurhaus Kleve“ eröffnet.
Seine
Wahrnehmung wird geprägt durch die singuläre
Verschränkung von historischer Parklandschaft,
klassizistischer Architektur und international
ausgerichtetem Programm.
Besonders
hervorzuheben ist der große Bestand an Werken
des rheinischen Bildhauers, Malers und Grafikers
Ewald Mataré (1887 – 1965). Das Museum verwaltet
den Nachlass dieses wichtigen Vertreters der
Klassischen Moderne in Deutschland und
präsentiert ihn in immer neuen
Zusammenstellungen.
Das ehemalige
Friedrich-Wilhelm Bad im Erdgeschoss des
Gebäudes wurde Ende 1957 an Joseph Beuys, einen
Schüler Matarés, vermietet, der dort im Jahre
1958 sein Atelier einrichtete.
Die
umfangreiche, in wechselnden Ausstellungen
gezeigte Sammlung zeitgenössischer Kunst setzt
in den 1960er Jahren mit Werken u. a. von
Christo, Yves Klein und Günther Uecker ein und
führt bis in die unmittelbare Gegenwart, für die
Namen wie Stephan Balkenhol, Lothar Baumgarten,
Katharina Fritsch, Andreas Gursky und Jeff Wall
stehen.
40 Werkgruppen – 40 Orte – 40
Jahre Kunstgeschichte: ein Fest für die Kunst
40 Museen, Galerien und kulturelle Institutionen
präsentieren von Mai bis September 2026 parallel
40 Werkgruppen aus vier Jahrzehnten von Thomas
Baumgärtels Schaffen. Jede Station zeigt eine
andere Facette des Künstlers und macht sichtbar,
wie vielseitig und umfangreich sein Werk ist.
Mit seiner Spraybanane hat Thomas
Baumgärtel ein ikonisches Zeichen geschaffen,
das weltweit für Freiheit der Kunst,
Meinungsvielfalt und kulturelle Offenheit steht.
Die Niederrheintour zeigt nun, wie viel
mehr hinter diesem Symbol steckt – ein
lebendiges, vielschichtiges und oft
überraschendes Werk, das über vier Jahrzehnte
entstanden ist. Neben seinem weltweit bekannten
Bananenprojekt, mit dem er seit 1986 Museen,
Galerien und bedeutende Kunstorte rund um den
Globus mit der „Exzellenz-Banane“ markiert, hat
Baumgärtel ein breites künstlerisches Œuvre
geschaffen – von Malerei über Grafik und
Installation bis zu politischer Kunst, Street
Art und performativen Aktionen.
Eine
Entdeckungsreise durch Kunst und Region An
jedem der 40 Ausstellungsorte erwartet die
Besucher etwas anderes: unterschiedliche
Werkgruppen, Themen, Materialien und
künstlerische Ansätze. So entsteht eine
außergewöhnliche Entdeckungsreise durch das
Schaffen Baumgärtels – und zugleich durch die
kulturelle Landschaft des Niederrheins. Von
Museum zu Museum entsteht Schritt für Schritt
ein umfassendes Bild des am Niederrhein
geborenen Künstlers.
Hommage an den
Niederrhein Die Niederrheintour 2026 ist
zugleich eine Hommage an die Heimat des
Künstlers und eine Einladung, den Niederrhein
als lebendige Kulturlandschaft neu zu entdecken.
Mit Unterstützung von Geißler Bentler (Bonn),
des Museums Goch sowie zahlreicher Partner aus
Kunst und Kultur entsteht ein Projekt, das die
Region 2026 zu einem der aufregendsten Kunstorte
Deutschlands erhebt. Ein Kunsthighlight, das den
Niederrhein weit über die Region hinaus sichtbar
macht.
Das sind die 40 Stationen:
Bedburg-Hau (Museum Schloss Moyland), Brüggen
(Burg Brüggen), Emmerich (PAN Kunstforum
Niederrhein), Geldern (KUHnstTurm Niederrhein
e.V.), Goch (Museum Goch), Grevenbroich (Museum
der Niederrheinischen Seele – Villa Erckens und
Versandhalle), Kalkar (Städtisches Museum,
Studio 20.21, Historisches Rathaus),
Kamp-Lintfort (Schirrhof, Schürmann 8Meter20,
Kunsthaus Bassier), Kevelaer (Niederrheinisches
Museum Kevelaer e.V.), Kleve (Museum Kurhaus
Kleve, Koekkoek-Haus, Museum Forum Arenacum),
Kranenburg (Museum Katharinenhof, Haus van der
Grinten), Krefeld (Heidefeld & Partner, Kunst
und Krefeld e.V.), Moers (Die Röhre KG),
Moers-Meerbeck (Kirche St. Barbara),
Mönchengladbach (Christian Löhrl),
Mönchengladbach-Reydt (Christian Köhler),
Nettetal (Alte Fabrik), Neuss (Kunstinitiative
Wurzeln und Flügel e.V.), Rheinberg (Altes
Rathaus, Kulturinitiative Schwarzer Adler e.V.,
Fischer’s Fotogalerie, Bananenturm Orsoy),
Viersen (Narrenmühle Dülken,
Blaubeermuffinbaum), Weeze (Schloss Wissen),
Wesel (LVR-Niederrheinmuseum, Städtisches
Museum), Wetten (Haus Te Gesselen), Xanten
(SiegfriedMuseum, Stiftsmuseum, KulturKirche
Mörmter)

Thomas Baumgärtel, Foto: Stadtmuseum Euskirchen
Das sind die 40 Werkgruppen: Alte
Meister Übersprühungen, Apokalypse,
Ausstellungsplakate, Bananenberge,
Bananenweisheiten, Bilder/Bilder Freiheit,
Brückenbilder, Bunte Bananen, Deutsche Einheit,
Editionen, Europablock, Filzarbeiten,
Fotoarbeiten, Früchtebilder, Frühwerke, Gefüllte
Bananen, Gelber Bananenpointillismus, German
Urban Pop Art, Goldstücke, Graue Bilder,
Holocaust Serie, Juristischer Block/Strafsachen,
Kinetische Objekte, Kisten und Kästen, Könige
der Herzen, Künstlerbananen, Kunstmarkt ist
Banane, Landschaften, Leben ist ...,
Medizinischer Block, Metamorphosen,
MetaSpraygramme, Objekte, Plakatwandbilder,
Politische Arbeiten, Porträts, Projekte im
Öffentlichen Raum, Religionsblock, Schablonen,
Scheiben, Schilder, Spaten und Schaufeln,
Sprayarbeiten auf Metall, Spraybanane an
Kunstorte, Spraygramme, Stielbilder, Tüten,
Umweltschutzserie, Verpackungskartons, What
happens to Banana.
Weitere
Informationen: www.40jahrebananensprayer.de
Anbei erhalten Sie unser Pressefoto, das Sie
kostenfrei verwenden dürfen.

"Mataré", 2025, Spraylack auf Verpackungskarton,
137 x 117,5 cm
Schreibwerkstatt
in der Stadtbibliothek Dinslaken
Kinder und Jugendliche entwickeln in den
Sommerferien 2026 eigene Geschichten: Vom 4. bis
8. August gibt es in der Stadtbibliothek
Dinslaken eine kreative Schreibwerkstatt. Diese
findet jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr statt und
richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter
von 10 bis 13 Jahren.
Unter dem Titel
„Dieser eine Sommer“ entwickeln die
Teilnehmenden gemeinsam eigene Geschichten.
Begleitet wird der Workshop von der Kinder- und
Jugendbuchautorin Cora Gofferjé. Aus ersten
Ideen entstehen Figuren, Szenen und komplette
Geschichten. Die Teilnehmenden experimentieren
mit Sprache, Dialogen und verschiedenen
Erzählformen und lernen dabei, wie sich
Geschichten Schritt für Schritt entwickeln
lassen.
Am Ende der Woche präsentieren
die Teilnehmenden ihre Texte im Rahmen einer
kleinen Abschlusslesung vor Familie und
Freund*innen. Die Schreibwerkstatt ist Teil des
Förderprogramms „SchreibLand NRW“, das kreative
Schreibangebote in Bibliotheken unterstützt und
Kindern sowie Jugendlichen einen spielerischen
Zugang zum Schreiben ermöglicht.
Der Teilnahmebeitrag beträgt
10 Euro. Ermöglicht wird dies durch die
Unterstützung des Freundeskreises
Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e. V.,
der den Großteil der Kosten übernimmt. Die
Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind
ab sofort möglich: per E-Mail an
bibliothek@dinslaken.de oder direkt vor Ort in
der Stadtbibliothek.

Diese Werkstatt wird gefördert vom Ministerium
für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen im Rahmen von SchreibLand
NRW, einer Initiative des Literaturbüros NRW,
unterstützt vom Verband der Bibliotheken NRW.
Wesel: Pflanzen statt Schotter:
Ausstellung für mehr Grün am eigenen Haus in der
Stadtbücherei Zwei Auszubildende
der Stadtverwaltung haben sich in den
vergangenen Wochen intensiv mit den Themen
Biodiversität und Klimaschutz auseinandergesetzt
und eine eigene Ausstellung ins Leben gerufen.
Die Ausstellung zeigt die Vorteile auf, die ein
begrünter Garten gegenüber einem versiegelten
Garten hat. Schottergärten schaden der
Artenvielfalt und heizen das Mikroklima in den
Wohnquartieren auf; dennoch sind sie auch im
Weseler Stadtgebebiet vielerorts noch präsent.
Die Ausstellung zeigt, dass es auch
anders geht. Präsentiert wird u.a. eine Auswahl
an Beispielpflanzen und pflegeleichten Stauden,
die einen Mehrwert für die Natur und
Artenvielfalt bilden. Besucher*innen können
kostenlose Infoflyer sowie Saatgutmischungen mit
nach Hause nehmen, um direkt im eigenen Garten
aktiv zu werden.

„Wir wollen zeigen, dass ein grüner Vorgarten
ein echter Gewinn für das Auge und für die Natur
ist“, erklären die beiden Auszubildenden der
Stadt Wesel. Die Ausstellung ist ab dem
25.06.2026 zu den regulären Öffnungszeiten der
Stadtbücherei für alle Interessierten frei
zugänglich.
Intelligente
Verkehrsbeobachtung im Schornacker: Wesel
startet zukunftsweisendes Projekt
Im Industriegebiet Schornacker startet ein
zukunftsweisendes Projekt zur intelligenten
Verkehrsbeobachtung und -analyse. An insgesamt
vier Kreuzungen hat die Firma LASE PeCo
Systemtechnik GmbH moderne LiDAR-Sensoren
installieren, um das Verkehrsgeschehen umfassend
und in Echtzeit zu erfassen. Ziel des Projekts
ist es, eine fundierte Datengrundlage für die
zukünftige Verkehrsplanung und die Optimierung
der Mobilität im Industriegebiet zu schaffen.

LiDiMoVer-Anlage
Die eingesetzten
LiDAR-Sensoren erfassen die Umgebung
dreidimensional und erzeugen sogenannte
Punktewolken. In diesen anonymisierten und
DSGVO-konformen Datensätzen werden sämtliche
Verkehrsteilnehmenden sichtbar – darunter
Fußgänger*innen, Radfahrende,
E-Scooter-Nutzende, Pkw, Lkw sowie Busse.
Mithilfe intelligenter Analyseverfahren können
die einzelnen Objekte automatisch klassifiziert
und ausgewertet werden.
Die gewonnenen
Daten liefern erstmals belastbare Erkenntnisse
darüber, welche Verkehrsteilnehmergruppen das
Industriegebiet nutzen und in welchem Umfang sie
dort unterwegs sind. Dadurch entsteht eine
objektive Grundlage für verkehrsplanerische
Entscheidungen und künftige Investitionen in die
Infrastruktur.
Zugleich zeigt das
Vorhaben, wie in Wesel innovative Projekte an
der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft
und kommunaler Entwicklung entstehen. Auch der
geplante Innovationscampus Wesel setzt genau auf
diese Verbindung und schafft perspektivisch eine
Plattform für Kooperation, Wissenstransfer und
anwendungsnahe Lösungen. Ein besonderer Fokus
des Projekts liegt auf der Verkehrssicherheit.
Die Sensorik ermöglicht die Erkennung
sogenannter Fast-Unfälle oder kritischer
Verkehrssituationen, bei denen es beinahe zu
einer Kollision gekommen wäre. Diese Situationen
bleiben in herkömmlichen Unfallstatistiken
häufig unberücksichtigt, liefern jedoch
wertvolle Hinweise auf potenzielle
Gefahrenstellen. Auf Basis dieser Erkenntnisse
können gezielt Maßnahmen zur Erhöhung der
Sicherheit entwickelt und umgesetzt werden.
Darüber hinaus kann der Verkehrsfluss im
Industriegebiet optimiert werden, sodass sowohl
Wartezeiten als auch CO2-Emissionen reduziert
werden können. Auch weitere Anwendungsbereiche
werden im Rahmen des Projekts untersucht. Dazu
gehören ein datenbasiertes Parkraummanagement
sowie die Beobachtung und Optimierung des
öffentlichen Personennahverkehrs.
Die
gewonnenen Erkenntnisse können helfen,
bestehende Angebote noch besser an die
tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzerinnen und
Nutzer anzupassen. Ein weiterer Meilenstein ist
die Schaffung eines digitalen Zwillings des
Industriegebiets Am Schornacker. Hierbei werden
die erfassten Verkehrsdaten in einem digitalen
Abbild der realen Verkehrsinfrastruktur
zusammengeführt.
Dieser digitale
Zwilling ermöglicht die Simulation
unterschiedlicher Szenarien und die Bewertung
möglicher Maßnahmen bereits vor deren Umsetzung.
So können beispielsweise die Auswirkungen von
Baustellen, Unfällen oder veränderten
Verkehrsführungen simuliert und geeignete
Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
Entscheidungen zur Verkehrsplanung können
dadurch schneller, präziser und datenbasiert
getroffen werden.
Mit dem Projekt setzt
die Stadt Wesel auf innovative Technologien, um
die Mobilität von morgen aktiv zu gestalten. Die
Kombination aus moderner Sensorik, intelligenter
Datenauswertung und digitaler Simulation schafft
die Grundlage für ein sichereres, effizienteres
und nachhaltigeres Verkehrssystem im
Industriegebiet Am Schornacker und darüber
hinaus. Zugleich unterstreicht das Vorhaben
den Anspruch, in Wesel mit dem geplanten
Innovationscampus neue Impulse für Forschung,
Entwicklung und den Transfer in die Praxis zu
setzen. Kontakt
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Kempen: Auf der Suche nach Ihren
Lieblingsorten! Warum fühle ich
mich an einem Ort besonders wohl: Ist es die
Umgebung, eine bestimmte Architektur, eine
beeindruckende Natur? Oder sind es die Menschen,
Emotionen und Erinnerungen, die einen einfachen
Ort zum individuellen Lieblingsort machen? Ob
ein Café auf dem Buttermarkt, das Schwimmbad
oder die Burg – auch in Kempen und der Umgebung
gibt es solche besonderen Orte zu entdecken.
Aber ein Platz, der für den einen
bedeutsam ist, muss bei dem anderen nicht die
gleichen Gefühle hervorrufen. Das Kulturforum
Franziskanerkloster widmet sich ab dem 10.
Oktober in der kommenden Sonderausstellung
„Räume des Alltags – Lieblingsorte neu
entdecken“ genau diesen besonderen Orten und den
Geschichten dahinter. Dabei werden vielfältige
Sichtweisen gezeigt.
Die
„Beldscheskieker“ präsentieren anhand einer
Gegenüberstellung historischer und aktueller
Ansichten Kempens, wie sich Gebäude, Plätze und
Straßen wandelten. Gleichzeitig möchte die
Ausstellung dazu anregen, sich selbst einmal zu
fragen, warum man sich an einem bestimmten Platz
in Kempen und der Umgebung besonders wohl fühlt
und was diesen Ort zum individuellen
Lieblingsort macht. Ihre Gedanken sollen
ebenfalls Teil der Ausstellung werden.
Ob als Foto, als Zeichnung oder in Worten: Das
Kulturforum Franziskanerkloster sucht Ihre
Lieblingsorte und die Geschichten dazu! Haben
Sie einen Lieblingsort für die Ausstellung? Dann
kontaktieren Sie gerne Ninon Noack, Kuratorin
der Ausstellung:
museum@kempen.de, 02152 917-4114.
Daran anknüpfend findet der kostenlose,
dreitägige Foto Workshop „(D)ein Ding! Entdecke
deine Stadt“ für Jugendliche zwischen 14 und 18
Jahren statt. Gemeinsam mit dem aus Kempen
stammenden Fotografen Sebastian Stengel erkunden
die Teilnehmenden ihre Stadt aus neuen
Perspektiven und lernen, ihre persönlichen
Lieblingsorte fotografisch festzuhalten. Die
entstandenen Fotografien werden ebenfalls Teil
der Ausstellung.
Ort: Kulturforum
Franziskanerkloster | Kempener Innenstadt
Termine: Montag, 24.08.2026, 13:00 bis 17:30 Uhr
Dienstag, 25.08.2026, 13:00 bis 17.30 Uhr
Samstag, 29.08.2026, 13:00 bis 16:00 Uhr Das
Angebot ist kostenlos. Um eine vorherige
Anmeldung unter: museum@kempen.de oder 02152 917
4114 wird gebeten.

250 Jahre Vereinigte
Staaten von Amerika: 13.630 in NRW lebende
US-Staatsbürger können feiern * In
Düsseldorf (2.215), Köln (1.955) und Bonn (990)
lebten Ende 2025 die meisten US-amerikanischen
Staatsangehörigen. * Zuwanderung: Mehr als
die Hälfte sind Amerikaner/innen – gut ein
Drittel sind deutsche Rückkehrer/innen *
Auswanderung: Fast zu gleichen Teilen Deutsche
und US-Amerikaner/innen
Am 4. Juli 2026 jährt sich die
Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der
Vereinigten Staaten von Amerika zum 250. Mal.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hatten
laut Ausländerzentralregister am 31.12.2025
insgesamt 13.630 Menschen mit US-amerikanischer
Staatsangehörigkeit ihren Wohnsitz in NRW.
Regionale Schwerpunkte in den
Großstädten entlang der Rheinschiene Die
regionale Verteilung der in NRW lebenden
Personen mit US-amerikanischer
Staatsangehörigkeit konzentrierte sich entlang
der Rheinschiene. Die meisten lebten in der
Landeshauptstadt Düsseldorf (2.215), gefolgt von
Köln (1.955) und Bonn (990). Der
Frauenanteil bei den US-amerikanischen
Staatsangehörigen lag in NRW bei 48,3 %.
In den kreisfreien Städten
mit den meisten US-Staatsbürgerinnen und
-bürgern lag ihr Anteil in Düsseldorf bei 48,5
%, in Köln bei 46,0 % und in Bonn bei 50,5 %.
Den landesweit höchsten Frauenanteil wiesen der
Kreis Warendorf mit 63,2 % und der
Rheinisch-Bergische Kreis mit 61,0 % auf. Weit
unter dem Landesdurchschnitt lag er dagegen in
Bottrop mit 28,6 %, gefolgt vom Kreis Wesel und
Solingen mit jeweils 35,7 %.
Ein- und Auswanderungen auf Kreisebene
Im Jahr 2025 zogen laut Wanderungsstatistik
3.154 Personen aus den USA nach NRW. Davon waren
gut die Hälfte (54,4 %) US-Amerikaner/innen und
ein Drittel (34,3%) Deutsche. Die Top drei Ziele
bei den amerikanischen Zuwanderern waren Bonn
mit 268, Köln mit 233 und Düsseldorf mit 158
Zugezogenen.
Unter den deutschen
Zuwanderern lagen Köln (109), Düsseldorf (94)
und der Rhein-Sieg-Kreis (64) vorn.
Nordrhein-westfälische Auswanderer, die 2025 in
die USA gezogen sind, waren fast zu gleichen
Teilen Deutsche (43,1 %) und
US-Amerikaner/-innen (41,2 %). Aus Düsseldorf
(138), Köln (122) und dem Rhein-Sieg-Kreis (72)
wanderten die meisten Deutschen aus.
Unter den US-amerikanischen
Auswanderern, lebten die meisten zuvor in Bonn
(226), Düsseldorf (203) und Köln (116).
Ein Grund für die hohen Wanderungsergebnisse für
die kreisfreie Stadt Bonn und den angrenzenden
Rhein-Sieg-Kreis ist, dass in der Stadt Bonn
viele internationale Organisationenwie die
Vereinten Nationen mit mehr als 20 Einrichtungen
– angesiedelt sind.
Durchschnittlich
knapp 1 400 Krankenhausbehandlungen im Jahr
bedingt durch Hitze und Sonnenlicht
• Sterbefälle in Hitzewochen der
vergangenen Jahre teilweise mehr als 20 % über
dem Vergleichswert der Vorjahre •
Hitzeperioden führen laut RKI-Schätzungen zu
mehreren tausend hitzebedingten Sterbefällen
Extreme Hitze geht für
die Menschen in Deutschland mit gesundheitlichen
Problemen einher. Hitzschläge, Sonnenstiche und
andere durch Hitze oder Sonnenlicht verursachte
Schäden führten im Schnitt in den Jahren 2004
bis 2024 zu knapp 1 400 Krankenhausbehandlungen.
Als direkte Todesursache lässt sich Hitze bei
durchschnittlich 21 Fällen in den Jahren 2004
bis 2024 allerdings selten feststellen.
Sehr hohe Temperaturen lassen die Sterblichkeit
jedoch insgesamt steigen, da in vielen Fällen
die Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen
das Sterberisiko erhöht. So stiegen in von
Hitzeperioden geprägten Wochen die
Sterbefallzahlen zum Teil deutlich an: Es gab
bereits mehrfach Sommerwochen mit Hitzewellen,
deren Sterbefallzahlen um mehr als 20 % über den
Vergleichswerten der Vorjahre lagen – zuletzt
betraf dies eine Juliwoche im Jahr 2022.
RKI: 2018 höchste hitzebedingte
Sterblichkeit der vergangenen Jahre mit
geschätzten 8 500 Sterbefällen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI)
zur hitzebedingten Mortalität zeigen, dass
Hitzeperioden in Deutschland regelmäßig zu einem
Anstieg der Sterblichkeit führen.
Hierzu
werden Sterbefallzahlen des Statistischen
Bundesamtes mit Temperaturmessungen des
Deutschen Wetterdienstes kombiniert. Laut RKI
gab es die höchste hitzebedingte Sterblichkeit
der Jahre 2004 bis 2024 im Jahr 2018 mit
schätzungsweise 8 500 Sterbefällen in Verbindung
mit Hitze, gefolgt vom Jahr 2006 mit geschätzten
7 700 Sterbefällen.
Zahl der
hitzebedingten Krankenhausbehandlungen steigt
oft in Jahren mit vielen Hitzetagen Zu
überdurchschnittlich vielen hitzebedingten
Krankenhausbehandlungen und Todesfällen kommt es
hierzulande häufig in Jahren mit vielen
sogenannten Hitzetagen mit Temperaturen von
30 Grad Celsius oder mehr. So lag die Zahl der
im Krankenhaus behandelten Schäden durch Hitze
und Sonnenlicht beispielsweise im Jahr 2015 mit
gut 2 300 Fällen 72 % über dem Durchschnitt der
Jahre 2004 bis 2024.
Im selben Jahr
waren 60 Todesfälle auf Hitze oder Sonnenlicht
zurückzuführen – knapp dreimal so viele wie im
Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2024. 2015 war
ein Jahr mit überdurchschnittlich vielen
Hitzetagen in Deutschland: Durchschnittlich
17,6 solcher Tage zählte der Deutsche
Wetterdienst.
Die meisten Hitzetage der
Jahre 2004 bis 2024 gab es im Jahr 2018 mit
20,4: In diesem Jahr lag die Zahl der
Krankenhausbehandlungen aufgrund von Schäden
durch Hitze oder Sonnenlicht mit 1 600 um 18 %
über dem Schnitt. Auch die Zahl der Todesfälle,
die in der Todesbescheinigung direkt auf Hitze
oder Sonnenlicht zurückzuführen waren, lag mit
28 leicht über dem Schnitt.
Vollstationäre Krankenhausbehandlungen aufgrund
von Schäden durch Hitze/Sonnenlicht,
durchschnittliche Hitzetage und Hitzemortalität
in Deutschland Bar chart with 3 data series.
Behandlungsfälle pro Jahr, Tage mit einer
Höchsttemperatur von mehr als 30 Grad Celsius
und geschätzte Zahl hitzebedingter Sterbefälle.
Quellen: Krankenhausstatistik, Deutscher
Wetterdienst (DWD), Robert-Koch-Institut (RKI)

NRW: Zahl der
Haushalte mit Wohngeldbezug 2025 um 7,5 %
gestiegen * Ende 2025 bezogen rund
348.000 Haushalte Wohngeld – im Schnitt 322 Euro
monatlich * Wohngeld wird zu 94 % als
Mietzuschuss geleistet * Landesweit
erhielten 4 % der Haushalte Wohngeld – höchste
Anteile in Hamm und Herne
Ende 2025 haben 348.090
nordrhein-westfälische Haushalte Wohngeld
bezogen, das waren 24.245 Haushalte bzw. 7,5 %
mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, stieg damit auch im zweiten
Jahr, nach Inkrafttreten des
Wohngeld-Plus-Gesetzes zum 01.01.2023, die Zahl
der Wohngeldhaushalte weiter an.
Zum 01.01.2025 wurde das
Wohngeld entsprechend der gesetzlich verankerten
Anpassung an die allgemeine Preis- und
Mietpreisentwicklung erhöht. Der
durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch
der Wohngeldhaushalte in NRW lag Ende 2025 bei
322 Euro und damit um 11 Euro höher als ein Jahr
zuvor.

Wohngeld wird überwiegend als
Mietzuschuss geleistet Das Wohngeld wird
als Mietzuschuss oder Lastenzuschuss bei
selbstgenutztem Wohneigentum geleistet. Zum
Jahresende 2025 erhielten in NRW 94 % der
Wohngeldhaushalte das Wohngeld in Form eines
Mietzuschusses. Die übrigen 6 % bekamen einen
Lastenzuschuss.
Der Durchschnittsbetrag für
den Mietzuschuss fiel mit 320 Euro im Monat
geringer aus als der durchschnittlich gezahlte
Lastenzuschuss mit 359 Euro. Die Höhe des
Wohngeldanspruchs hängt maßgeblich von der Höhe
des Einkommens, der zuschussfähigen Miete oder
der Belastung und der Zahl der
Haushaltsmitglieder ab.
4 % der
NRW-Haushalte erhielten Wohngeld – höchste
Anteile in Hamm und Herne Landesweit bezogen
4,0 % der Hauptwohnsitzhaushalte zum Jahresende
2025 Wohngeld. Im Vorjahr lag der Anteil der
Wohngeldhaushalte bei 3,7 %. Am höchsten waren
Ende 2025 die Anteile in den
Ruhrgebietsstädten Hamm (7,4 %) und Herne
(6,0 %); am geringsten fielen sie im Kreis Olpe
(2,7 %) und im Rheinisch-Bergischen Kreis
(2,9 %) aus.
Die meisten Haushalte
waren reine Wohngeldhaushalte 98 % aller
Haushalte mit Bezug von Wohngeld waren
sogenannte reine Wohngeldhaushalte. In diesen
Haushalten waren alle Haushaltsmitglieder
wohngeldberechtigt.
Bei den übrigen
Haushalten handelte es sich um
sogenannte Mischhaushalte, in denen
Wohngeldberechtigte mit Personen zusammenleben,
die nicht wohngeldberechtigt sind. Ende 2025 gab
es in NRW insgesamt 339.760 reine
Wohngeldhaushalte und 8.330 solcher
Mischhaushalte.
Verbindlichkeit,
Eigenverantwortung und Mitwirkung stärken
Umgestaltung der Grundsicherung: Änderungen
treten in Kraft Die wesentlichen
Änderungen im Zuge der Umgestaltung der
Grundsicherung für Arbeitsuchende treten heute
in Kraft. Der Gesetzgeber setzt mit dem 13. SGB
II-Änderungsgesetz den entsprechenden Auftrag
aus dem Koalitionsvertrag um.
Mit der
Reform wird das Verhältnis zwischen Solidarität
und Eigenverantwortung im Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch neu ausbalanciert.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Wir stärken
mit den Änderungen Verbindlichkeit,
Eigenverantwortung und Mitwirkung in der
Grundsicherung für Arbeitssuchende.
Klar
ist: Wer Hilfe braucht, muss Hilfe erhalten.
Menschen mit besonderen Herausforderungen können
weiterhin darauf vertrauen, dass ihre
spezifische Lebenslage gesehen und
berücksichtigt wird. Zur Solidarität gehört aber
auch: Wer arbeiten kann, muss sich um Arbeit
bemühen. Der Vorrang für Arbeit, wo immer es
geht, steht im Mittelpunkt der Umgestaltung der
Grundsicherung. Und wenn es für eine nachhaltige
Arbeitsaufnahme doch eine Qualifizierung
braucht, ist auch das weiterhin möglich.

© F. Pinjo /
BMAS.
Die erfolgreiche Integration
in Arbeit, Gerechtigkeit und Solidarität sind
die Ziele der Neuen Grundsicherung. Wir setzen
mit der Reform auch ein starkes Signal gegen
Sozialleistungsmissbrauch. Wer den Sozialstaat
erhalten, modernisieren und besser machen will,
der darf hier nicht wegschauen. Das ist eine
Frage der Gerechtigkeit.“
Mit der Reform
werden der Auftrag aus dem Koalitionsvertrag zur
Umgestaltung der Grundsicherung und die
Beschlüsse des Koalitionsausschusses vom 8.
Oktober 2025 umgesetzt. Sie zielt darauf ab, die
Vermittlung in Arbeit zu stärken. Den Jobcentern
werden wirksamere Instrumente an die Hand
gegeben, mit denen die Mitwirkung der
erwerbsfähigen leistungsbeziehenden Menschen
eingefordert werden kann.
Zugleich
sollen sie Langzeitarbeitslose noch besser auf
dem Weg in Arbeit unterstützen können. Die
Jobcenter erhalten darüber hinaus wirksamere
Instrumente zur Bekämpfung des
Sozialleistungsmissbrauchs.
Folgende wesentliche
Änderungen treten zum 1. Juli 2026 in Kraft:
1. Umbenennung der Geldleistung „Bürgergeld“ in
„Grundsicherungsgeld“ 2. Stärkung der
Vermittlung und des Vermittlungsvorrangs 3.
Einfordern bedarfsdeckender Integration
(Vollzeit) 4. Frühzeitigere Integration von
Erziehenden in den Arbeitsmarkt 5.
Erstgespräch persönlich im Jobcenter 6.
Höhere Verbindlichkeit bei der Umsetzung des
Kooperationsplans 7. Abschaffung der
gestaffelten Minderungshöhe und -dauer bei
Pflichtverletzungen 8. Wirksames
Instrumentarium bei Terminverweigerung 9.
Änderungen bei der persönlichen Anhörung und
Schutz von Menschen mit psychischen Erkrankungen
10. Abschaffung des Schlichtungsverfahrens
11. Abschaffung der Karenzzeit beim Vermögen.
Die Höhe der Vermögensfreibeträge wird an das
Lebensalter gekoppelt 12. Deckelung
unverhältnismäßig hoher Wohnkosten bereits
während der einjährigen Karenzzeit Wohnen 13.
Kostensenkungsaufforderung bei Kaltmieten, die
gegen eine Mietpreisbremse verstoßen 14.
Ermächtigung zur Festlegung einer kommunalen
Quadratmeterhöchstmiete 15. Einführung einer
Anzeigepflicht der Jobcenter an die
Finanzkontrolle Schwarzarbeit 16.
Erweiterung der Aufgaben der Bundesagentur für
Arbeit (BA) zur Bekämpfung des organisierten
Leistungsmissbrauchs 17. Einführung einer
Arbeitgeberhaftung bei Schwarzarbeit und
Scheinbeschäftigung 18. Verbesserung bei der
Eingliederung Langzeitleistungsbeziehender
19. Mehr Flexibilität bei der Freien Förderung
20. Anpassung der Förderung schwer zu
erreichender junger Menschen 21. Stärkung der
Jobcenter in Bezug auf Gesundheitsaspekte 22.
Gesetzliche Verankerung und Ausweitung des
Passiv-Aktiv-Transfers 23. Stärkung der
Jugendberufsagenturen 24. Informationen an
junge Menschen ohne Anschlussperspektive durch
die Agentur für Arbeit 25. Digitalisierung
und Automatisierung von Verwaltungsabläufen
sowie Pilotierung neuer Technologien 26.
Stärkung der Jobcenter bei der
Sachverhaltsermittlung und Einholung von
Nachweisen durch weitergehende Auskunfts- und
Nachweispflichten Dritter. Weitere
Informationen finden Sie unter
www.bmas.de.
„Mut kann Leben
retten“- DRK Niederrhein bildet Mitarbeitende
der Paradies GmbH in Erster Hilfe aus
Neukirchen-Vluyn, Kreis Wesel - Mut statt
Perfektion: Elf Mitarbeitende der Paradies GmbH
haben beim DRK Niederrhein gelernt, im Notfall
nicht wegzuschauen, sondern zu handeln. Mit
praxisnahen Übungen, persönlichen Erfahrungen
und viel Einfühlungsvermögen nahm Ausbilder
Gottfried Mainka den Teilnehmenden die Angst vor
der Ersten Hilfe – und stärkte ihr Vertrauen in
die eigenen Fähigkeiten. Denn oft ist der
wichtigste Schritt ganz einfach: helfen.
„Ich hoffe, ich muss das nie anwenden.“
Diesen Satz hört DRK-Ausbilder Gottfried Mainka
häufig zu Beginn eines Erste-Hilfe-Kurses. Acht
Unterrichtsstunden später klingt es meist ganz
anders: „Jetzt würde ich mir zutrauen zu
helfen.“ Genau dieses Gefühl nahmen jetzt elf
Mitarbeitende der Paradies GmbH aus
Neukirchen-Vluyn nach ihrer
Erste-Hilfe-Ausbildung beim DRK Niederrhein mit
nach Hause. Nicht perfekte Handgriffe standen
dabei im Mittelpunkt, sondern der Mut, im
entscheidenden Moment überhaupt zu handeln.
Schon eine der ersten Übungen machte
deutlich, worum es geht. Eine Person lag auf dem
Boden, die anderen standen im Kreis um sie
herum. Obwohl alle helfen wollten, machte
zunächst niemand den ersten Schritt. Für die
„verletzte“ Person fühlte sich das bedrückend
an. Für die Umstehenden wurde spürbar, wie
schnell Unsicherheit lähmen kann. Genau diese
Hemmschwelle wollte Ausbilder Gottfried Mainka
abbauen.
Statt trockener Theorie
erzählte der erfahrene Ausbilder immer wieder
persönliche Geschichten aus seinem Berufsalltag
und griff Erfahrungen der Teilnehmenden auf.
Manche berichteten von einem Verkehrsunfall,
andere von einem medizinischen Notfall in der
Familie oder von Situationen, in denen sie gerne
geholfen hätten, sich aber nicht sicher genug
fühlten. So entstand ein persönlicher Austausch,
der zeigte: Erste Hilfe ist kein Schulfach – sie
begegnet uns mitten im Leben.
Die
praktischen Übungen bauten Schritt für Schritt
aufeinander auf. Vom richtigen Ansprechen einer
verletzten Person über den Notruf und die
stabile Seitenlage bis hin zur
Herz-Lungen-Wiederbelebung wurden die
Teilnehmenden intuitiv und ohne Druck an die
Maßnahmen herangeführt. Wunden wurden versorgt,
Verbände angelegt und lebensrettende Handgriffe
geübt. Immer wieder wurde ausprobiert,
nachgefragt und gemeinsam gelacht. Mit jeder
Übung wuchs das Vertrauen in die eigenen
Fähigkeiten.
„Mein wichtigstes Ziel ist
es, den Menschen die Angst vor der Ersten Hilfe
zu nehmen. Ihr seid alle gut in Erster Hilfe.
Habt Mut, den ersten Schritt zu machen. Niemand
erwartet Perfektion – aber jeder Mensch verdient
Hilfe. Erste Hilfe beginnt damit, dass jemand
nicht wegschaut, sondern handelt. Alles Weitere
lernen wir gemeinsam“, sagt DRK-Ausbilder
Gottfried Mainka.
Neben Eigenschutz
und dem Absichern von Unfallstellen standen
unter anderem Wundversorgung, der Umgang mit
Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen,
Verbrennungen, Hitze- und Kälteschäden,
Verätzungen, Vergiftungen sowie lebensrettende
Sofortmaßnahmen wie die stabile Seitenlage und
die Wiederbelebung auf dem Programm.
Für
die Paradies GmbH ist die Ausbildung weit mehr
als die Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung
zur Vorhaltung betrieblicher Ersthelfender. Als
Familienunternehmen sieht Paradies darin eine
Investition in die Sicherheit und das
Verantwortungsbewusstsein seiner Mitarbeitenden
– denn wer im Betrieb helfen kann, hilft ebenso
im privaten Umfeld, in der Familie, im Verein
oder unterwegs.
Klaus Kremers,
geschäftsführender Gesellschafter der Paradies
GmbH, zog ein rundum positives Fazit: „Der
Inhalt des Kurses wurde durch persönliche
Geschichten des Kursleiters aus dem Alltag und
anhand von praktischen Übungen aller Teilnehmer
vermittelt. Diese Kombination sorgte dafür, dass
alle Teilnehmer mit Interesse den Ausführungen
jederzeit folgen konnten.“
Ebenso
wichtig sei die regelmäßige Auffrischung des
Wissens: „Obwohl der Abstand von zwei Jahren zum
letzten Kurs lang erscheint, lässt sich doch
sagen, dass sich der Inhalt selbst durch diese
Wiederholung festigt – und dass die Erste Hilfe
kein starres Konstrukt ist, sondern sich im
Laufe der Zeit immer wieder wandelt und neuen
Erkenntnissen anpasst.“
Das DRK
Niederrhein bietet Erste-Hilfe-Ausbildungen
sowohl für Einzelpersonen als auch als
Inhouse-Schulungen direkt in Unternehmen an.
Damit erfüllen Betriebe nicht nur ihre
gesetzlichen Verpflichtungen, sondern schaffen
einen echten Mehrwert für ihre Mitarbeitenden.
Denn wer lernt, im Notfall ruhig zu bleiben und
zu handeln, trägt dieses Wissen weit über den
Arbeitsplatz hinaus – nach Hause, in die Familie
und in den Alltag. Ganz im Sinne der wichtigsten
Botschaft dieses Kurstages: Habt Mut. Helfen ist
einfacher, als viele denken.
Kontakt
für interessierte Unternehmen und
Einzelpersonen:
breitenausbildung@drk-niederrhein.de
Telefon: 0281 3001-41

„Erste Hilfe lebt vom Handeln: DRK-Ausbilder
Gottfried Mainka (links) begleitet die
Teilnehmenden der Paradies GmbH Schritt für
Schritt durch praktische Übungen und zeigt, dass
im Notfall nicht Perfektion zählt, sondern der
Mut zu helfen.“
Erziehungsberatungsstelle Moers: Kostenfreies
Konzentrationstraining für Grundschüler mit
Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
Die Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche
und Kinder des Kreises Wesel in Moers bietet ein
Konzentrationstraining für Kinder im
Grundschulalter (3. und 4. Klasse) mit
Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten an. Das
Training beinhaltet sechs Gruppentermine und
beginnt am Montag, 7. September 2026.
Die Termine finden wöchentlich montags von 15.15
Uhr bis 16.45 Uhr statt. Am 5. Oktober sowie
während der Herbstferien pausiert das Training.
Zum Ende des Kurses können individuelle
Elterngespräche vereinbart werden. Der Kurs wird
von Dipl. Psychologin Verena Kaitna und Dipl.
Sozialpädagogin Bianca Gehrbrandt in den Räumen
der Beratungsstelle, Mühlenstr. 9-11 in 47441
Moers, geleitet. Inhalt und Ziel des
Konzentrationstrainings ist das Üben der
Selbststeuerung, um die Selbstständigkeit und
die Aufmerksamkeitsfähigkeiten der Kinder zu
fördern.
Die Kinder üben, planvoll und
systematisch Aufgabenblätter zu strukturieren.
Gleichzeitig wird dem teilweise impulsiven,
überstürzten Handeln entgegengewirkt. Trödelnde
Kinder trainieren ein Arbeitsschema ein, mit dem
sie zügiger arbeiten können. Auch der richtige
Umgang mit Fehlern wird eingeübt und das
Zutrauen in das eigene Können gestärkt.
Das Training erhöht die Leistungsmotivation und
Anstrengungsbereitschaft. Kinder, die sich
wieder etwas zutrauen und erfolgreich
mitarbeiten, sind motiviert, sich anzustrengen.
Weiteren Informationen zum Kurs und zur
Anmeldung gibt das Sekretariat der
Beratungsstelle unter 02841/202-1931. Die
Teilnahme ist kostenfrei, ein regelmäßiges
Erscheinen ist Voraussetzung.
Moers: Besuch aus Seelow stärkt
Städtepartnerschaft
Unentschieden endete ein kleines Kicker-Match im
Rathaus: Bürgermeisterin Julia Zupancic und
Bürgermeister Robert Nitz spielten gegen Anja
Hoffmann, Leiterin des Fachbereichs Innere
Verwaltung, und Ilona Weisemann vom
Citymanagement der Stadt Seelow (v. r.).

(Foto: pst)
Wie arbeitet eigentlich die
Stadtverwaltung in der jeweiligen Partnerstadt?
Darüber tauschten sich Vertreterinnen und
Vertreter aus Moers und Seelow im Moerser
Rathaus aus. Für Robert Nitz, Bürgermeister der
brandenburgischen Partnerstadt, war es zugleich
der erste offizielle Besuch bei Bürgermeisterin
Julia Zupancic, die ihr Amt in Moers im November
angetreten hat. Zum Programm gehörten außerdem
Gespräche bei Moers Marketing und die
‚ExtraSchicht‘ auf Schacht IV. Vertreterinnen
und Vertreter des Seniorenbeirats waren
ebenfalls angereist. Neben dem Treffen mit
Mitgliedern des Beirats für ältere Menschen der
Stadt Moers standen die Arbeit der Fachstelle
‚Leben im Alter‘ und Angebote für Seniorinnen
und Senioren in beiden Städten im Mittelpunkt.
Ergänzt wurde das Programm durch einen Besuch im
Forum Hülsdonk, Führungen durch das Grafschafter
Museum und das Haus der Demokratiegeschichte und
ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des
Blindenvereins Moers. „Solche Begegnungen
stärken nicht nur unsere Städtepartnerschaft,
sondern bringen auch neue Ideen und Perspektiven
für die tägliche Arbeit mit“, sagte
Bürgermeisterin Julia Zupancic. Footer
Kontakt
Kleve:
Erschließungsarbeiten für die Erweiterung des
Gewerbegebietes an der Gertrud-Boss-Straße
Die Stadt Kleve führt zurzeit
Erschließungsarbeiten für die Erweiterung des
Gewerbegebietes an der Gertrud-Boss-Straße in
Kleve/Materborn durch. Für den Anschluss der
Kanalisation an das bestehende Netz sowie zur
Verlegung von Versorgungsleitungen ist eine
Fahrbahnquerung im Bereich der Materborner Allee
(Höhe Tilsiter Straße, Zufahrt Parkplatz
Sportzentrum Oberstadt) notwendig.

Um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten und
die Einschränkungen für den Sportbetrieb
möglichst gering zu halten, wird für die Dauer
der Bauphase eine Ampelanlage installiert und
eine sichere Fußgängerführung eingerichtet. Die
Zu- und Ausfahrt des Parkplatzes bleibt
weiterhin nutzbar. Das Ein- und Ausfahren in
die Tilsiter Straße ist dann jedoch nicht mehr
möglich. Die Arbeiten finden vom 7. Juli 2026
bis zum 31. Juli 2026 statt. Für die damit
verbundenen Einschränkungen bitten wir um
Verständnis und danken für Ihre Geduld.
Dinslaken:
Nachruf Rat und Verwaltung
trauern um den ehemaligen Stadtverordneten Heinz
Brücker, der im Alter von 76 Jahren verstorben
ist. Die Nachricht von seinem Tode hat uns tief
getroffen. Herr Brücker gehörte dem Rat der
Stadt Dinslaken in den Ratsperioden von 1999 bis
zur Kommunalwahl 2025 an. Er hat während seiner
26-jährigen Ratstätigkeit als ordentliches und
stellvertretendes Mitglied in zahlreichen
Ausschüssen wertvolle Mitarbeit zum Wohle der
Stadt Dinslaken geleistet.
Er war u.a.
Mitglied im Hauptausschuss, Finanzausschuss,
Ausschuss für Liegenschaften und
Wirtschaftsförderung, Bauausschuss und
Wahlprüfungsausschuss. Mit Dankbarkeit für seine
Verdienste um die Stadt nehmen wir Abschied. Wir
werden sein Andenken in Ehren halten. Stadt
Dinslaken Simon Panke Bürgermeister
Schulung für das Beraterteam
:Neukirchener Enni-Kundenzentrum öffnet später
Das Team des Enni-Kundenzentrums an der
Niederrheinallee in Neukirchen-Vluyn kommt zu
einer internen Schulungsmaßnahme zusammen.
Deshalb beginnt die Servicezeit hier am
Donnerstag, 2. Juli, ausnahmsweise erst um 9
Uhr.
Altkleidersammlung auf dem
Prüfstand: Verwaltungsrat tagt im ENNI Sportpark
Rheinkamp Der Verwaltungsrat der
ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR kommt am
Donnerstag, 9. Juli, zu seiner nächsten Sitzung
im ENNI Sportpark Rheinkamp zusammen. Auf der
Tagesordnung stehen unter anderem das
Betriebskonzept zu den neuen Freizeitangeboten
im Solimare, ein Pilotprojekt zur Laubsammlung
und ein Bericht zu Friedhofsflächen. Ein
weiteres Thema ist die Neu-Organisation der
Altkleidersammlung in Moers. Interessierte
Bürgerinnen und Bürger können ab 16 Uhr an der
öffentlichen Sitzung teilnehmen.
Moers: Neugestaltung am Hauptfriedhof -
Enni baut Toranlage am Haupteingang zurück
Die ENNI Stadt & Service (Enni)
treibt die Neugestaltung des Hauptfriedhofs an
der Geldernschen Straße in Moers-Hülsdonk weiter
voran. In Kürze beginnen die Arbeiten im Bereich
des Haupteingangs, wo das Unternehmen zunächst
die bestehende Toranlage zurückbauen wird.
Damit schafft die Enni die Grundlage für
eine umfassende Umgestaltung des Vorplatzes. Die
derzeitige Toranlage stammt vom Anfang der
1970-er Jahre und entspricht sowohl optisch als
auch funktional nicht mehr den heutigen
Anforderungen. „Der Eingangsbereich soll künftig
übersichtlicher, freundlicher und zeitgemäßer
wirken und sich besser in das Gesamtbild des
Friedhofs einfügen“, erklärt Vorständin Sandra
Jungmaier.
Während der Arbeiten ist der
Haupteingang zeitweise nur eingeschränkt
nutzbar. Besucherinnen und Besucher werden
deshalb gebeten, auf die Nebeneingänge
auszuweichen, die weiterhin durchgehend geöffnet
bleiben. Dazu zählen die Eingänge in der Nähe
des ehemaligen Bahnhofs, rechts neben dem
Friedhof sowie am Parkplatz am östlichen Ende
des Geländes.
Die Enni bittet um
Verständnis für die vorübergehenden
Einschränkungen. Mit der Maßnahme setzt das
Unternehmen ein weiteres Zeichen für die
langfristige Aufwertung des Hauptfriedhofs und
eine bessere Aufenthaltsqualität für die
Besucherinnen und Besucher.
Ferienangebot für Kinder: "Eure Ideen, euer
Budget: Gestaltet die Stadtbücherei Wesel neu!“
Einmal selbst das Sagen haben und
entscheiden, wie ein öffentlicher Ort in der
eigenen Stadt aussieht? Genau das macht ein
besonderes Ferienprojekt in Wesel möglich. Unter
dem Motto „Eure Ideen, euer Budget: Gestaltet
die Stadtbücherei Wesel neu!“ laden die
Alon Akademie und die Stadtbücherei Wesel
kreative Köpfe ab acht Jahren dazu ein, die
Ärmel hochzukrempeln.

© Alon Akademie
Das Besondere an dieser
Aktion: Die Teilnehmenden erhalten ein echtes
Budget von 1.000 Euro an die Hand. Gemeinsam
müssen sie entscheiden, wie das Geld am
sinnvollsten eingesetzt wird, was gekauft werden
soll und wie man das Maximum aus dem Budget
herausholt. Ganz nebenbei lernen die Kinder und
Jugendlichen so, wie echtes Projektmanagement
funktioniert und wie man im Team Prioritäten
setzt.
Das Projekt erstreckt sich über
vier Tage in den Sommerferien und gliedert sich
in zwei spannende Phasen: Am 4. und 5. August
2026 wird die Bücherei genau unter die Lupe
genommen: Was fehlt? Was soll anders und besser
werden? Die Teilnehmenden sammeln Ideen und
erstellen den finalen Bauplan.
Am 11. und 12. August 2026
werden im Makerspace von Alon die Pläne zum
Leben erweckt. Es wird konstruiert, gebaut und
gestaltet, bis die neuen Möbel oder Dekorationen
bereit für die Bücherei sind. Das Ferienprojekt
endet mit einer richtigen Einweihung. Der
Workshop findet jeweils von 10 bis 15 Uhr statt.
Treffpunkt ist an allen vier Tagen der
Alon-Makerspace am Großen Markt 5 in Wesel. Die
Teilnahme an dem viertägigen Projekt ist
komplett kostenlos, inklusive aller Materialien.
Da die Tage inhaltlich aufeinander aufbauen,
sollten die Teilnehmenden an allen vier Terminen
Zeit haben.
Mitzubringen sind lediglich
Verpflegung für die Mittagspause und Kleidung,
die schmutzig werden darf. Da die Plätze
begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung
empfohlen. Links
Alon Akademie - Informationen und Anmeldung
Sauna-Event rund um die Uhr Enni
lädt zum Schwitzen ins Freizeitbad
Neukirchen‑Vluyn ein Der Sommer hat
den Niederrhein im Griff – und im Freizeitbad
Neukirchen-Vluyn wird es besonders heiß.
Erstmals lädt die ENNI Sport & Bäder Niederrhein
(Enni) dort zu einem 24‑Stunden-Sauna-Event ein.
Von Samstag, 4. Juli, 18 Uhr, bis Sonntag, 5.
Juli, 18 Uhr können Saunafans durchgängig
außergewöhnliche Aufguss-Erlebnisse genießen.
Insgesamt stehen 26 Aufguss-Zeremonien
auf dem Programm – stündlich, auch in den
Nachtstunden. Begleitet von Musik setzt das
Saunateam auf abwechslungsreiche Rituale und
besondere Düfte. Ergänzend können Besucherinnen
und Besucher in der Dampfsauna jederzeit
Salzpeelings und Honiganwendungen nutzen. Auch
die Schwimmbecken bleiben die ganze Nacht
geöffnet: Von Samstagabend bis Sonntagmorgen ist
der Bereich komplett textilfrei, anschließend
gelten die üblichen Badezeiten mit
Badebekleidung.
Wer zwischendurch Ruhe
sucht, findet diese in den Ruheräumen oder in
eigens von der Jugendfeuerwehr aufgebauten
Zelten. Liegen sind vorhanden, Kissen und Decken
dürfen mitgebracht werden. Der Eintritt kostet
im Vorverkauf 60 Euro für Erwachsene, Kinder und
Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren zahlen 40
Euro. Im Eintrittspreis ist ein Frühstück am
Sonntagmorgen enthalten.
Wer das Event
verpasst, kann einer Woche später beim
Sauna-Treff am Samstag, 11. Juli, wieder
ordentlich schwitzen. Unter dem Motto
„Summerfeeling“ erwartet die Gäste von 18 bis
etwa Mitternacht ein stimmungsvoller Abend mit
wechselnden Aufgüssen, sommerlichen Düften und
passenden Getränken. Während der Sauna-Treffs
sind Anlage und Schwimmbad textilfrei nutzbar.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 18
Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der
Abendkasse. Wer nur das textilfreie Schwimmen
nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder zahlen
zehn Euro. Vorverkaufskarten sind jeweils bis
freitagsabends auch online erhältlich. Weitere
Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Kleve: Gefühlvolle Songs unter freiem
Himmel Am Sonntag, 5. Juli 2026,
lädt die Stadt Kleve um 15 Uhr zum nächsten
Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof
des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist
der Klever Singer Songwriter Sepp Onckels, der
mit seinen einfühlsamen Eigenkompositionen und
seiner authentischen Bühnenpräsenz für einen
besonderen musikalischen Nachmittag unter freiem
Himmel sorgen wird.

Der Eintritt ist frei. Sepp Onckels ist in
der regionalen Musikszene längst kein
Unbekannter. Der Singer Songwriter aus Kleve
verbindet in seinen Songs ruhige, nachdenkliche
Klänge mit eingängigen Melodien und
schwungvolleren Arrangements. Charakteristisch
für seine Musik ist ein melancholischer
Grundton, der jedoch immer wieder von
hoffnungsvollen und positiven Botschaften
durchbrochen wird.
Inhaltlich setzt sich
Sepp Onckels mit Themen auseinander, die viele
Menschen bewegen. Seine Lieder handeln unter
anderem von zwischenmenschlichen Beziehungen,
mentaler Gesundheit, Selbstfürsorge und den
kleinen wie großen Herausforderungen des
Alltags. Dabei gelingt es ihm, persönliche
Erfahrungen in authentische Songs zu verwandeln,
die berühren und zum Nachdenken anregen.
Gesungen wird überwiegend auf Englisch,
gelegentlich gehören aber auch deutschsprachige
Titel zu seinem Programm. Begleitet von seiner
Gitarre schafft Sepp Onckels eine intime
Konzertatmosphäre, in der handgemachten Musik
und ehrliches Songwriting im Mittelpunkt stehen.
Sein Auftritt im historischen Blumenhof
verspricht einen abwechslungsreichen Nachmittag
zwischen gefühlvollen Balladen und mitreißenden
Songs.
Die Forstgartenkonzerte sind seit
vielen Jahren ein fester Bestandteil des
kulturellen Lebens in Kleve. Sie laden
Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber aller
Generationen dazu ein, hochwertige Live Musik
inmitten der historischen Parkanlage zu genießen
und den Sonntag in besonderer Atmosphäre
ausklingen zu lassen. Weitere Informationen
sowie das vollständige Programm der Konzertreihe
sind auf der Website der Stadt Kleve unter
www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden.
Dinslaken: Feierabendmarkt am 3.
Juli: Musik und Sommerstimmung auf dem Altmarkt
Am Freitag, 3. Juli 2026, lädt der
Dinslakener Feierabendmarkt erneut auf den
Altmarkt ein. Von 16 bis 20 Uhr erwartet die
Besucherinnen und Besucher ein entspannter
Sommernachmittag und -abend voller kulinarischer
Vielfalt, akustischer Musik und geselligem
Beisammensein im Herzen von Dinslaken.
Der Feierabendmarkt bietet auch an diesem
Freitag ein abwechslungsreiches kulinarisches
Angebot, das zum Genießen und Verweilen einlädt:
Frisch zubereitete Pizza, süße und herzhafte
Crêpes sowie ausgewählte Feinkost-Spezialitäten
sorgen für sommerliche Genussmomente. Ergänzt
wird das Angebot durch knusprige Pommes frites,
die das klassische Streetfood-Sortiment
abrunden.
Auch bei den Getränken ist für
jeden Geschmack etwas dabei – von erfrischenden
Sommerdrinks über Wein und spritzige Aperitifs
bis hin zu einer Auswahl alkoholfreier Getränke.
Dazu gibt es stimmungsvolle
Singer-Songwriter-Musik. Der Feierabendmarkt hat
sich längst als beliebter Treffpunkt etabliert,
ob nach der Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen,
im Freundeskreis oder mit der Familie.
Kreis Wesel: Dr. Christian Steenpaß
folgt auf Helmut Czichy als Vorstand beim Kreis
In der Führungsspitze der Kreisverwaltung
Wesel steht ein personeller Wechsel an: Zum 1.
Juli 2026 verabschiedet sich Helmut Czichy in
den Ruhestand. Seit 2013 gehörte er dem Vorstand
an und verantwortete die Bereiche Natur- und
Umweltschutz, Bauen und Planen sowie Kataster.
Sein Nachfolger ist Dr. Christian Steenpaß.
Im Einvernehmen zwischen dem Kreistag und
Landrat Ingo Brohl wurde er am 26. März 2026
offiziell zum neuen Vorstandsmitglied bestellt.
Der 1980 geborene Geologe ist verheiratet, Vater
von drei Kindern und im Kreis Wesel
aufgewachsen.
Christian Steenpaß: „Der
Kreis Wesel war für mich auch während anderer
beruflicher Stationen immer Heimat. Umso mehr
freue ich mich, mit meiner neuen Aufgabe noch
mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen.
Gemeinsam mit den Mitarbeitenden sowie den
Städten und Gemeinden möchte ich den Kreis mit
Teamgeist, Augenmaß und pragmatischen Lösungen
weiterentwickeln – und mit einer Besonnenheit,
die auch außerhalb des Berufslebens täglich
gefragt ist.“
Nach seinem Studium der
Geologie an der Rheinischen
Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn promovierte
Steenpaß an der RWTH Aachen und dem
Forschungszentrum Jülich. Anschließend sammelte
er berufliche Erfahrungen bei der GUB
Ingenieurgesellschaft in Freiberg sowie bei der
Rheinischen Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW) in
Mülheim an der Ruhr.
Parallel
absolvierte er ein Studium des
Unternehmensmanagements an der FOM Hochschule.
2018 kehrte Steenpaß beruflich in seine Heimat
zurück und wechselte zur Kreisverwaltung Wesel.
Zunächst leitete er die Untere Wasserbehörde.
Seit 2023 ist er Technischer Leiter des
Fachdienstes Umwelt, seit 2025 zudem
stellvertretendes Vorstandsmitglied.
Künftig steht Christian Steenpaß den Bereichen
Natur- und Umweltschutz, Bauen und Planen sowie
Kataster vor. Landrat Ingo Brohl: „ Ich freue
mich sehr, dass mit Dr. Christian Steenpaß ein
erfahrener und bestens vernetzter Kollege diese
verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt, einen
wichtigen Vorstandsbereich des Kreises Wesel zu
leiten.
Er kennt die Kreisverwaltung,
die Region und die Herausforderungen der
Zukunft. Ich bin überzeugt, dass er gemeinsam
mit den Mitarbeitenden die erfolgreiche Arbeit
fortführen und neue Impulse für die Entwicklung
unseres Kreises setzen wird.“

von links: Helmut Czichy, Dr. Christian
Steenpaß, Landrat Ingo Brohl
Helmut Czichy verabschiedet sich
Helmut Czichy, Vorstandsmitglied für die
Bereiche Natur- und Umweltschutz, Bauen,
Landwirtschaft und Kataster bei der
Kreisverwaltung Wesel, geht zum 1. Juli 2026 in
Ruhestand. Seit 2013 und somit seit über zehn
Jahren ist Helmut Czichy Vorstandsmitglied beim
Kreis Wesel und kann insgesamt auf über 40 Jahre
im öffentlichen Dienst zurückblicken.
Nach seinem Studium des technischen
Umweltschutzes an der TU Berlin führte ihn sein
Weg über die Berliner Stadtreinigung wieder
zurück nach NRW. Bei der Stadt Oberhausen begann
er als Abteilungsleiter, später als
Bereichsleiter Umweltschutz kümmerte sich unter
anderem um die Umwandlung des Thyssen-Geländes
in das Einkaufszentrum Centro.
Der
Wechsel zum Kreis Wesel brachte den Xantener
wieder zurück in seinen Heimatkreis. Als
Vorstandsmitglied beschäftigten ihn nun Themen
wie die Rückkehr des Wolfes an den Niederrhein,
Auskiesungen, der Erhalt der Kulturlandschaft
und die Entwicklung des Entsorgungszentrums
Asdonkshof. Helmut Czichy: „„Bei meiner Arbeit
lag mir besonders am Herzen, mich im Interesse
der Menschen für die Natur und die Umwelt
insgesamt und auch für die Infrastruktur unserer
schönen Heimat einzusetzen.
Zugleich war
mir im täglichen Tun immer das Finden von
Lösungen im Team und die persönliche Entwicklung
der mir anvertrauten Mitarbeitenden wichtig.“
Landrat Ingo Brohl: „Helmut Czichy gehört zu den
Menschen, die eine Verwaltung prägen und ich
danke ihm sehr für die jahrelange enge
Zusammenarbeit. Er hat sich immer mit großer
Kompetenz und großem Engagement den Themen
Umwelt, Natur- und Kulturlandschaft sowie der
Abfallwirtschaft gewidmet. Er hat nicht nur
Verantwortung übernommen, sondern auch Menschen
geführt – und zwar auf eine Art, die bei vielen
Kolleginnen und Kollegen großen Respekt und
große Wertschätzung hervorgerufen hat.“
Neues Amtsblatt informiert über
Ratssitzung Am 29. Juni 2026 ist
ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken
erschienen. Es enthält die Bekanntmachung der
Tagesordnung für die kommende Ratssitzung. Diese
findet am 7. Juli ab 17 Uhr in der
Kathrin-Türks-Halle statt.
Das
Amtsblatt kann online eingesehen
werden: https://abi.dinslaken.de/termine. Sitzungstermine
sowie weitere Informationen zu Gremiensitzungen
sind online im Ratsinformationssystem zu
finden: https://ris.dinslaken.de.

NRW:
Geburtenziffer auf niedrigstem Stand innerhalb
der letzten 30 Jahre
* 2025 lag die
durchschnittliche Kinderzahl je Frau bei 1,34
* Ausländische Frauen bekommen mehr Kinder
als deutsche Frauen * Regionale Unterschiede
– Höchste Geburtenziffer in Gelsenkirchen,
niedrigste in Düsseldorf
Im Jahr 2025 haben
nordrhein-westfälische Frauen im Alter von 15
bis 49 Jahren im Durchschnitt 1,34 Kinder zur
Welt gebracht. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, ist die zusammengefasste
Geburtenziffer gegenüber dem Vorjahr (2024:
1,39) gesunken und lag auf einem ähnlichen
Niveau wie 1995 (1,35 Kinder). Für 2025 wurde
damit die niedrigste
Geburtenziffer innerhalb der letzten 30 Jahre
ermittelt.

Ausländische Frauen bekommen mehr Kinder als
deutsche Frauen Frauen mit ausländischer
Staatsangehörigkeit bekamen auch 2025 mehr
Kinder als deutsche Frauen. In beiden Gruppen
zeigt sich jedoch ein Rückgang der
Geburtenziffer. Deutsche Frauen brachten in NRW
im Schnitt 1,21 Kinder zur Welt und somit
weniger als im Vorjahr (2024: 1,24).
Bei Frauen mit ausländischer
Staatsangehörigkeit fiel der Rückgang der
Geburtenziffer stärker aus und lag mit 1,88
ebenfalls unter dem Vorjahreswert (2024: 1,97).
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 147.959
Kinder geboren. Das waren 3,1 % weniger als
2024.

Höchste Geburtenziffer in
Gelsenkirchen, niedrigste in Düsseldorf
Unterschiede zeigen sich auch bei der regionalen
Betrachtung: In Gelsenkirchen brachten Frauen
mit durchschnittlich 1,69 die meisten Kinder zu
Welt. Mit einer durchschnittlichen Kinderzahl je
Frau von 1,09 hatte Düsseldorf in ganz NRW den
niedrigsten Wert.
Im Vergleich zum Jahr
2024 wurde in 5 Kreisen und kreisfreien Städten
ein Anstieg verzeichnet, in 2 Kreisen blieb die
Geburtenziffer unverändert. In den übrigen 46
Kreisen und kreisfreien Städten sank die
Geburtenziffer. Den stärksten Rückgang hatte
der Rheinisch-Bergische Kreis mit einem Minus
von 0,16. Das höchste Plus verzeichnete
die Stadt Gelsenkirchen und der Kreis Olpe mit
je 0,04.

Gluthitze
belastet Blutbestände: Jetzt Blut spenden und
Versorgung sichern Die anhaltende
Hitzewelle der vergangenen zwei Wochen hat das
Blutspendeaufkommen im Versorgungsgebiet des
DRK-Blutspendedienstes West spürbar
beeinträchtigt. Auf vielen
Blutspendeterminen blieb die Zahl der
Spenderinnen und Spender deutlich hinter dem
Bedarf zurück. Während sich die Blutbestände
jetzt von den Auswirkungen der vergangenen
Hitzewelle erholen müssen, deuten aktuelle
Wetterprognosen bereits auf eine weitere
Hitzephase Anfang Juli hin.

Leere Blutspende-Liegen
Die Hitzewelle
hat das Blutspendeaufkommen im Versorgungsgebiet
des DRK-Blutspendedienstes West spürbar
einbrechen lassen. Auf vielen Blutspendeterminen
wurden in den vergangenen zwei Wochen bis zu 40
Prozent weniger Blutspenden geleistet als für
eine stabile Versorgung erforderlich wären. Die
Blutbestände stehen deshalb zunehmend unter
Druck.
Während sich die Versorgungslage
mit Blutpräparaten jetzt erst von den
Auswirkungen der vergangenen Hitzewelle erholen
muss, deuten aktuelle Wetterprognosen bereits
auf eine weitere Hitzephase Anfang Juli hin. Der
DRK-Blutspendedienst West appelliert deshalb an
alle spendefähigen Menschen, die aktuell
angenehmeren Temperaturen jetzt für eine
Blutspende zu nutzen.
„Die vergangenen
beiden Wochen haben gezeigt, wie stark extreme
Hitze das Blutspendeaufkommen beeinflusst. Viele
Menschen verschieben ihre Blutspende oder sagen
Termine kurzfristig ab. Wenn nun bereits die
nächste Hitzewelle bevorstehen könnte, dürfen
wir keine Zeit verlieren. Jetzt ist der richtige
Zeitpunkt, die Bestände wieder aufzufüllen und
die Versorgung für die kommenden Wochen zu
sichern“, sagt Stephan David Küpper, Leiter
Kommunikation des DRK-Blutspendedienstes West.
Erschwerend kommt hinzu, dass in
Rheinland-Pfalz und im Saarland die Sommerferien
bereits begonnen haben. In Nordrhein-Westfalen
starten sie in Kürze. Erfahrungsgemäß sinkt das
Blutspendeaufkommen während der Ferien
zusätzlich, während Krankenhäuser Blutpräparate
weiterhin täglich benötigen.
„Hitze und
Ferien sind jedes Jahr eine besondere
Herausforderung für die Blutversorgung. Wer
jetzt Blut spendet, hilft dabei, Engpässe in den
Sommerwochen zu verhindern. Blut lässt sich nur
begrenzt lagern – deshalb zählt jede einzelne
Spende genau jetzt“, so Küpper weiter.
Viele Menschen sind unsicher, ob sie überhaupt
Blut spenden dürfen. Tatsächlich können deutlich
mehr Menschen Blut spenden, als häufig
angenommen wird. Eine obere Altersgrenze gibt es
nicht mehr. Entscheidend ist der individuelle
Gesundheitszustand. Vor jeder Blutspende erfolgt
eine ärztliche Untersuchung, sodass die
Spendefähigkeit verantwortungsvoll und
individuell beurteilt wird.
Alle
Blutspendetermine sowie die Möglichkeit zur
Terminreservierung finden Interessierte unter
www.blutspende.jetzt.
Kinder-
und Jugendschutz in NRW: Neue
Kooperationsvereinbarung sorgt für bessere
Zusammenarbeit Vereinbarung tritt zum 1. Juli in
Kraft Wenn Ärztinnen und
Ärzte oder Psychotherapeutinnen und
Psychotherapeuten in ihren Praxen Anzeichen
einer Kindeswohlgefährdung erkennen, tragen sie
eine besondere Verantwortung. Doch was ist bei
einem Verdacht am besten zu tun?
Diese
Frage wird nun noch klarer beantwortet: Die
Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen-Lippe
(KVWL) und Nordrhein (KVNO) haben gemeinsam mit
dem Städtetag Nordrhein-Westfalen, dem
Landkreistag Nordrhein- Westfalen sowie dem
Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen
eine Kooperationsvereinbarung auf Basis des §
73c des Sozialgesetzbuches (SGB) V
unterzeichnet.
Sie tritt zum 1. Juli
2026 in Kraft und regelt erstmals landesweit,
wie Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sowie
Vertragspsychotherapeutinnen und
Vertragspsychotherapeuten strukturiert mit den
Jugendämtern in NRW zusammenarbeiten können,
wenn es Anhaltspunkte für eine Gefährdung des
Kindeswohls gibt.
Fahrplan für den
Verdachtsfall Ergeben sich in der Praxis – etwa
bei Vorsorgeuntersuchungen – gewichtige
Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung,
sollen die betroffenen Familien zunächst direkt
angesprochen und auf Hilfsangebote hingewiesen
werden.
Führt das zu keiner Lösung,
können die Niedergelassenen das Jugendamt
einschalten. Für diesen Fall stellt die
Vereinbarung künftig Mitteilungs- und
Rückmeldungsbögen bereit, die sich an den
Empfehlungen des Kompetenzzentrums Kinderschutz
im Gesundheitswesen NRW (KKG NRW) orientieren.
Vertragsärztinnen und Vertragsärzte
sowie Vertragspsychotherapeutinnen und
Vertragspsychotherapeuten aus NRW können
Meldungen an das Jugendamt und Fallbesprechungen
über entsprechende Gebührenordnungsposition
einheitlich im ambulanten Vergütungssystem
abrechnen.
Neue Broschüre
ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern die
Beteiligung an räumlichen Entwicklungen im
deutsch/niederländischen Grenzgebiet
Um Anwohnern und Behörden, die bei
Bauprojekten in Grenznähe mitreden möchten,
praktische Hilfestellungen zu geben, präsentiert
die Deutsch-Niederländische
Raumordnungskommission (DNROK) nun eine neue
Broschüre. Diese wurde durch das
Interreg-Programm Deutschland - Niederlande mit
seinen Programmpartnern ermöglicht und von der
Europäischen Union im Rahmen des Projekts
„RaumKompass: Orientierung im Grenzgebiet“
mitfinanziert.
Die Energiewende mit
den damit verbundenen betrieblichen
Herausforderungen (Kraftwerke, Pipelines und
Windkraftanlagen), Veränderung von
Verkehrsströmen durch den Bau einer neuen Straße
oder Geruchsemissionen durch intensive
Viehhaltung: In Grenzregionen beschränken sich
die Auswirkungen solcher Projekte oft nicht auf
ein einziges Land.
Die Broschüre dient
als praktischer Leitfaden und bietet eine
verständliche Erläuterung der komplexen
niederländischen und deutschen Systeme von
Gesetzen und Verwaltungsebenen. Anhand konkreter
Beispiele vermittelt sie einen klaren Überblick
über die Beteiligungsmöglichkeiten für
Bürgerinnen und Bürger bei räumlichen
Entwicklungen im Grenzgebiet. Darüber hinaus
enthält die Broschüre ausführliche Erklärungen
zentraler Rechtsbegriffe sowie übersichtliche
Flussdiagramme zu Raumordnung und
Genehmigungsverfahren.
Die Broschüre ist
in deutscher Sprache mit Erläuterungen zum
niederländischen System und in niederländischer
Sprache mit Erläuterungen zum deutschen System
erhältlich. Mit dieser aktualisierten
Broschüre, einer Überarbeitung der Erstausgabe
aus dem Jahr 2014, reagiert die Kommission auf
jüngste Gesetzesänderungen und aktuelle
Entwicklungen.
Sie unterstützt
Bürgerinnen, Bürger und Behörden dabei, die
niederländischen und deutschen Regelungen sowie
ihre eigenen Beteiligungsrechte bei räumlichen
Planungen besser zu verstehen – und erleichtert
damit die Mitwirkung in der Praxis. Was ist
die DNROK? Die Deutsch-Niederländische
Raumordnungskommission (DNROK) fördert die
Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den
Niederlanden im Bereich der räumlichen Planung.
Die Kommission stimmt räumlich relevante
Pläne und Maßnahmen – insbesondere in der
Grenzregion – miteinander ab und berät über
grenzüberschreitende raumordnerische
Fragestellungen. Weitere Informationen
sowie die Broschüre sind über die
Deutsch-Niederländische Raumordnungskommission
oder über
https://www.brd.nrw.de/Themen/Planen-Bauen/Regionalentwicklung/Grenzueberschreitende-Zusammenarbeit
erhältlich.
Lage
auf dem Arbeitsmarkt bleibt trotz leichter
Erholung weiter angespannt
Angesichts der anhaltend angespannten
geopolitischen und wirtschaftlichen Lage bleibt
die Frühjahrsbelebung auch zum Ende hin schwach.
Im Juni 2026 waren insgesamt 2,936 Millionen
Menschen arbeitslos. Das waren 15.000 weniger
als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt bei
6,2 Prozent und ist damit gegenüber Mai um 0,1
Prozentpunkte gesunken.
Saisonbereinigt
waren im Juni 1.000 Menschen weniger arbeitslos
als im Mai. Das Risiko, durch den Verlust der
Beschäftigung arbeitslos zu werden, ist im
langjährigen Vergleich trotz kontinuierlicher
Anstiege nach wie vor relativ klein. Die
Chancen, aus der Arbeitslosigkeit heraus wieder
eine Beschäftigung zu finden, befinden sich
jedoch auf historisch niedrigem Niveau.
Im Juni 2026 konnten rund 150.000 Menschen ihre
Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer
Beschäftigung bzw. einer Berufsausbildung
beenden. Das waren ebenso viele wie im Vorjahr.
Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
ist im April saisonbereinigt um 5.000 gesunken
und lag bei 34,84 Millionen.
Ohne
Beschäftigungsaufnahmen von ausländischen
Staatsangehörigen würde die Zahl der
Beschäftigten in Deutschland schon seit längerem
noch stärker sinken. Im April waren 5,97
Millionen Ausländerinnen und Ausländer in
Deutschland sozialversicherungspflichtig
beschäftigt. Deren Zahl ist im Vergleich zum
Vorjahr um 188.000 gestiegen.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Die
aktuelle wirtschaftliche Lage bleibt weiter
angespannt und stellt vor allem unsere Industrie
vor große Herausforderungen. Doch es gibt auch
einige Branchen, wie etwa das Gesundheitswesen
oder die Baubranche, in denen wir ein leichtes
Stellenplus verzeichnen können. Zugleich machen
sich auch die Auswirkungen des demographischen
Wandels am Arbeitsmarkt zunehmend bemerkbar. Als
Bundesregierung investieren wir in
Qualifizierung und Weiterbildung, um Menschen,
deren Arbeitsplatz bedroht ist, dabei zu
unterstützen, in einem anderen Bereich Fuß zu
fassen.
In Zukunft müssen wir uns auch
noch stärker um junge Menschen ohne Berufs- oder
Schulabschluss kümmern. Kein Jugendlicher darf
beim Übergang in das Berufsleben verloren gehen.
Denn gut ausgebildete Arbeitskräfte sind das
Rückgrat unserer Wirtschaft.“
Dinslaken: Tatkräftige Hilfe für Wasserspiel auf
dem Neutorplatz Das Wasserspiel auf
dem Neutorplatz läuft. Wasser ist gerade an
heißen Tagen ganz besonders wichtig. Unter
anderem die Wasserspiele auf dem Neutorplatz und
in der Duisburger Straße helfen täglich ab 10
Uhr bei der Abkühlung in der Innenstadt.

Leider braucht das Wasserspiel auf dem
Neutorplatz gerade aber etwas Nachhilfe, wie die
Stadt Dinslaken mitteilt. Denn dort gibt es ein
technisches Problem mit der Nachspeisung von
Frischwasser, das am gestrigen Sonntag
(28.06.2026) dazu geführt hat, dass das
Wasserspiel trocken blieb. Eigentlich läuft das
Wasser dort in einem geschlossenen Kreislauf: Es
wird durch die umlaufenden Rinnen aufgefangen,
in einem Tank zwischengespeichert und
wiederverwendet.
Wenn durch die heißen
Temperaturen viel Wasser verlorengeht
(verdunstet), dann leert sich der Tank und es
wird automatisch Frischwasser nachgespeist. Und
genau an dieser Stelle hakt die Technik im
Moment. Die beauftragte Fachfirma hat ein
entsprechendes Ersatzteil bestellt, damit das
Wasserspiel auf dem Neutorplatz wieder genauso
aktiv wird wie sein Geschwisterchen auf der
Duisburger Straße.
is dahin wird
nun jeden Morgen manuell, also im Handbetrieb,
Wasser nachgefüllt. Beide Wasserspiele werden
von den Stadtwerken Dinslaken gesponsert und
sorgen regelmäßig vor allem bei den jüngsten
Dinslakenerinnen und Dinslakenern für frischen
Spaß. Ebenfalls einen kleinen „Booster“ braucht
die Pumpe für die Wasserfontäne im Ententeich
zwischen KTH und Rathaus. Hier muss ein
technisches Teil ersetzt werden, das bereits
bestellt ist. Die Umwälzpumpen im Ententeich
sind glücklicherweise nicht betroffen: Sie
funktionieren aktuell einwandfrei.
Ab 1. Juli: KV Nordrhein stärkt neue
Gesundheitsberufe in der Praxis
- Physician Assistants entlasten Ärztinnen und
Ärzte – und helfen, mehr Patientinnen und
Patienten zu versorgen In Nordrhein steigt
die Zahl der Arztbesuche jedes Jahr um rund
500.000 Behandlungsfälle. Gleichzeitig werden
Hausarztpraxen seltener, und viele Ärztinnen und
Ärzte arbeiten bereits an ihrer
Kapazitätsgrenze. Eine mögliche Antwort auf
diesen Druck sind sogenannte Physician
Assistants – akademisch ausgebildete
Gesundheitsfachkräfte, die Ärztinnen und Ärzte
in der Praxis gezielt unterstützen.
Die
Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein macht
jetzt den Weg frei, damit Praxen diese
Fachkräfte leichter einsetzen können. Ab dem 1.
Juli 2026 berücksichtigt die KV Nordrhein
angestellte Physician Assistants bei der
Abrechnungsprüfung. Das bedeutet: Praxen, die
eine solche Fachkraft beschäftigen, müssen
künftig nicht mehr befürchten, allein deshalb in
eine Nachprüfung zu geraten – weil mehr
Patientinnen und Patienten behandelt werden
konnten als ohne diese Unterstützung. „Physician
Assistants helfen dabei, mehr Menschen in
Nordrhein gut zu versorgen.
Mit dieser
Anpassung räumen wir eine bürokratische Hürde
aus dem Weg – damit Praxen die Unterstützung,
die sie brauchen, auch wirklich nutzen können",
sagt Dr. med. Frank Bergmann,
Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. „Zum
Vorteil für alle Beteiligten.“
Was
Physician Assistants leisten Physician
Assistants – kurz PAs – haben ein
Hochschulstudium absolviert und arbeiten eng mit
den Ärztinnen und Ärzten zusammen: Sie nehmen
Krankengeschichten auf, beraten Patientinnen und
Patienten, dokumentieren Behandlungen und
assistieren bei ambulanten Eingriffen. Alle ihre
Aufgaben übernehmen sie unter ärztlicher
Anleitung, Aufsicht und Verantwortung. Sie
ersetzen keine Ärztin und keinen Arzt – sie
schaffen zusätzlichen Spielraum, damit Ärztinnen
und Ärzte sich auf das konzentrieren können, was
nur sie leisten können.
Mehr Versorgung
dort, wo sie gebraucht wird Besonders in
Regionen, in denen Praxen und Ärztinnen und
Ärzte fehlen, kann der Einsatz von PAs den
Unterschied machen. Bergmann: „Das Potenzial ist
groß – gerade dort, wo die Versorgung ohnehin
unter Druck steht."
Noch aber sind PAs
keine Selbstverständlichkeit in nordrheinischen
Praxen. Denn es fehlen wichtige
Rahmenbedingungen: eine leistungsgerechte
Vergütung, Rechtssicherheit bei der
Aufgabendelegation und ein bundesweit
anerkanntes Berufsgesetz. Die KV Nordrhein
arbeitet daran, diese Grundlagen zu schaffen. In
einem seit 2025 laufenden Modellprojekt – das
bis Ende 2027 läuft und derzeit 16 Haus- und
Facharztpraxen umfasst – erprobt und evaluiert
sie den PA-Einsatz wissenschaftlich.
Ziel ist eine Grundlage für eine bundesweite
Regelung. Die heutige Anpassung bei der
Abrechnungsprüfung ist ein erster, konkreter
Schritt: Sie gibt Praxen Planungssicherheit –
und Patientinnen und Patienten mehr Zugang zur
Versorgung, die sie brauchen.
Übernachtungen: Reiseziel Niederrhein
immer beliebter Die aktuellen
Zahlen für Januar bis April belegen erneut die
positive Entwicklung. Der Niederrhein ist rund
ums Jahr eine attraktive Region und wird als
Reiseziel immer beliebter – dies belegen die
aktuellen Übernachtungszahlen auf eindrucksvolle
Weise. Zwischen Januar und April 2026 wurden
laut Landesbetrieb IT.NRW. am Niederrhein
insgesamt 664.567 Übernachtungen gezählt. Das
entspricht einem Plus von 7,2 Prozent gegenüber
dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der
Gästeankünfte stieg um 9,1 Prozent auf 299.543.
Auch bei den ausländischen Gästen setzt sich der
Wachstumstrend fort: Die Zahl der Ankünfte stieg
um 22,2 Prozent, die Übernachtungen legten um
17,2 Prozent zu. Erfasst werden jeweils Betriebe
mit 10 oder mehr Betten.
„Am Niederrhein
ergänzen sich der klassische Tourismus und
Geschäftsreisen ganz hervorragend“, kommentiert
Martina Baumgärtner, Geschäftsführerin von
Niederrhein Tourismus, die Zahlen für die ersten
vier Monate des Jahres. „Denn die eigentliche
Urlaubssaison ist ja erst im April gestartet.“
Deutlich fällt das Plus auch gegenüber
dem Jahr 2024 aus: Damals gab es zwischen Januar
und April 631.013 Übernachtungen – zwei Jahre
später sind es nun über 30.000 mehr. „Und das,
obwohl es in dieser Zeit Hotelschließungen in
der Region gab und die Preissensibilität der
Gäste aufgrund der wirtschaftlichen
Gesamtsituation deutlich zugenommen hat“, sagt
Martina Baumgärtner. Sie rechne mit einer
weiterhin positiven Entwicklung im laufenden
Jahr.
Dies hat auch Auswirkungen auf
die regionale Wirtschaft insgesamt. Eine von
Niederrhein Tourismus in Auftrag gegebene Studie
hatte für das Jahr 2023 einen Gesamtumsatz aus
dem Tourismus von 1,43 Milliarden Euro
ermittelt. „Diese Zahl dürfte sich für 2026 noch
erhöhen“, meint Baumgärtner. „Tourismus ist ein
Wegbereiter für positive Effekte auf die
Lebensqualität und Standortattraktivität und
bringt zusätzlich ökonomische Effekte in die
Region.“
Dazu tragen auch Events wie der
Raderlebnistag Niederrhein am 5. Juli bei, der
das beliebteste Fortbewegungsmittel der Region
in den Mittelpunkt stellt. BU: Ob Urlaub oder
Geschäftsreise – immer mehr Menschen übernachten
am Niederrhein.

Foto: Patrick Gawandtka
Kleve: Ein
klimaangepasster und natur-naher Schulhof für
die St. Michael Grundschule in Reichswalde
Am Mönnekenwald soll in den kommenden Monaten
ein zukunftsfähiger Schulhof entstehen: Die
Stadt Kleve plant die umfassende Umgestaltung
des Außengeländes der St. Michael Grundschule in
Reichswalde. Das rund 5.800 Quadratmeter große
Schulgelände wird dabei nicht nur erweitert,
sondern zugleich zu einem modernen,
klimaangepassten und naturnahen Lern- und
Lebensraum weiterentwickelt. Ziel ist es, die
Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und
Schüler deutlich zu verbessern und den Schulhof
gleichzeitig widerstandsfähiger gegenüber den
Folgen des Klimawandels zu machen.

Ein klimaangepasster und natur-naher Schulhof
für die St. Michael Grundschule in Reichswalde
„Mit der Neugestaltung investieren wir in
einen Schulhof, der den Anforderungen der
Zukunft gerecht wird. Wir schaffen einen Ort,
der Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und
kindgerechte naturnahe Gestaltung sinnvoll
miteinander verbindet“, betont Bürgermeister
Markus Dahmen.
Hitze, Starkregen und
Versiegelung als Herausforderung „Schulhöfe
spielen eine wichtige Rolle für die
Klimaanpassung in unseren Städten. Mehr
Grünflächen, neue Bäume und eine verbesserte
Regenwasserbewirtschaftung sorgen nicht nur für
ein angenehmeres Schulklima, sondern leisten
auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor
Hitze und Starkregen“, erklärt Pascale van
Koeverden vom Fachbereich Klimaschutz, Umwelt
und Nachhaltigkeit der Stadt Kleve.
Die
Klimaanalysekarten zeigen, dass sich die
Grundschule in einem Bereich mit einer hohen
thermischen Belastung befindet. Gerade Kinder
gehören zu den besonders hitzeempfindlichen
Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig sind große
Teile des bestehenden Schulhofs versiegelt,
wodurch Regenwasser bislang kaum versickern kann
und die Kanalisation bei Starkregen zusätzlich
belastet wird.
Mehr Grün, weniger
Versiegelung Herzstück der Umgestaltung ist
die klimaangepasste Neustrukturierung des
gesamten Schulgeländes. Rund 1.400 Quadratmeter
bestehende Asphalt- und Pflasterflächen werden
zurückgebaut und durch versickerungsfähige
Beläge ersetzt. Ergänzt werden diese durch neue
Rasenflächen, Pflanzbeete und wassergebundene
Wege. Zusätzlich wird Regenwasser künftig auf
dem Gelände zurückgehalten und versickert,
wodurch die Kanalisation entlastet und das
Wasser unmittelbar der Vegetation zur Verfügung
gestellt wird.
Mehr Natur, mehr
Schatten, mehr Aufenthaltsqualität Ein
weiterer Schwerpunkt liegt auf einer deutlichen
Begrünung des Schulgeländes. Die vorhandenen
Bäume bleiben erhalten und werden durch
verbesserte Bodenverhältnisse gestärkt.
Zusätzlich werden 13 klimaresiliente Laubbäume
sowie zahlreiche Blühsträucher, Stauden, Hecken
und Kletterpflanzen gepflanzt. Dadurch entstehen
neue Schattenbereiche, wertvolle Lebensräume für
Tiere und Pflanzen sowie eine insgesamt höhere
Aufenthaltsqualität.
Auch das
Naturerleben rückt stärker in den Mittelpunkt.
Ein neues Grünes Klassenzimmer mit
Naturstein-Sitzgruppen schafft Raum für
Unterricht im Freien. Ergänzend entstehen
Bereiche, in denen die Kinder Obst, Gemüse oder
Kräuter anbauen und die Natur unmittelbar
erleben können. Damit wird der Schulhof zu einem
außerschulischen Lernort, der Umweltbildung und
nachhaltiges Handeln fördert.
Neue
Spiel-, Sport- und Ruhebereiche Neben den
ökologischen Maßnahmen wird auch das
Bewegungsangebot deutlich erweitert. Im Zuge der
Schulhoferweiterung entsteht ein neuer
Bolzplatz, ergänzt durch eine Weitsprunganlage,
einen Spielhügel, zusätzliche Spielflächen sowie
neue Fahrradabstellplätze. Bestehende
Spielangebote wie werden in das neue Konzept
integriert. Alle Schulhofbereiche werden auch
außerhalb der Schulzeiten öffentlich nutzbar
sein.
Für Erholung sorgen künftig
großzügige Ruhebereiche mit Sitzgelegenheiten im
Grünen. Hier können die Schülerinnen und Schüler
ihre Pausen verbringen, gemeinsam lernen oder
ihre Hausaufgaben im Freien erledigen.
Beteiligung von Schule und Stadt Die Planung
entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der
Stadt Kleve, der Schulgemeinschaft und dem
Fachplanungsbüro. Bereits frühzeitig wurden
Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und
Schüler in Workshops beteiligt und konnten ihre
Wünsche und Ideen einbringen. Viele Anregungen –
etwa mehr Schatten, zusätzliche Ruhebereiche,
neue Spielangebote und ein Grünes Klassenzimmer
– flossen direkt in die Planung ein und stärken
die Identifikation der Kinder mit ihrem
Schulhof.
Die geplanten Gesamtkosten der
Maßnahme belaufen sich nach der Kostenberechnung
auf rund 1,18 Mio Euro, davon förderfähige
Kosten rund 894.000 Euro und rund 715.000 Euro
(80 % Förderung der förderfähigen Kosten) aus
Fördermitteln der EU sowie des Landes NRW aus
dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 -
Klimaanpassung.Kommunen.NRW. Mit dem geplanten
Baubeginn in den Sommerferien 2026 soll die
Fertigstellung der neuen Schulhofanlage
voraussichtlich im Sommer 2027 erfolgen.
Ehrenamt bewegt: Info-Vormittag im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Verantwortung übernehmen, Kontakte knüpfen und
das eigene Viertel mitgestalten – ehrenamtliches
Engagement hat viele Gesichter. Wer sich
einbringen möchte, aber noch keine konkrete Idee
hat, ist am Mittwoch, 1. Juli, im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck richtig.

Zwischen 10 und 12 Uhr berät dort die
Freiwilligenzentrale Moers der Grafschafter
Diakonie rund um das Thema Ehrenamt. Ob
Nachbarschaftshilfe, Unterstützung bei
Stadtteilprojekten oder kreatives Mitwirken im
Quartier: Die Freiwilligenzentrale zeigt
vielfältige Möglichkeiten auf, aktiv zu werden.
Interessierte erfahren, wo ihre Erfahrungen und
Talente gebraucht werden und erhalten
Anregungen, wie Engagement ganz individuell
aussehen kann.
Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich – einfach vorbeischauen und sich
inspirieren lassen. Rückfragen sind telefonisch
beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter 0 28
41/201 - 530 sowie per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.
Veranstaltungsdatum 01.07.2026 - 10:00
Uhr - 12:00 Uhr. Veranstaltungsort
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Adresse Bismarckstraße 43b 47443 Moers
Moers: So klingt der Sommer
- Songrevue
Das musikalische Talent hat das
neue Schauspiel Ensemble des Schlosstheater
Moers in den Inszenierungen dieser Spielzeit
eindrucksvoll bewiesen. Nun stimmen Linus
Ebner, Catherine Elsen, Matthias Heße,

Florian Kager und Clara Pinheiro Walla mit
schwungvollen Songs auf den Sommer ein.
Weitere
Informationen und Anmeldung
Veranstaltungsdatum 01.07.2026 - 19:00
Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort Café
Lyzeum, Adresse Hanns-Albeck-Platz 2, 47441
Moers.
Moers:
Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter
sind starke Heilpflanzen aus der Natur.
Gemeinsam werden wir sie entdecken, bestimmen,
essen und deren Heilwirkung für den menschlichen
Organismus kennenlernen. Zugleich ergibt sich
ein „Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach
unter besonderen Bäumen.
Geführt von
Anne-Rose Fusenig Treffpunkt: Sportplatz
Solimare Kosten: 12 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen. Event
details Veranstaltungsdatum 02.07.2026 - 18:00
Uhr - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Sportplatz
Solimare Veranstalter Firma Stadt- und
Touristinformation Moers
Moers:
Eulenschießen Unter dem Motto „Wer
wird Meistereule 2026?“ treffen sich Samstag,
den 04.07.2026 ab 11 Uhr die Schützenschwester
und -brüder sowie jede Frau und jeder Mann zum
traditionellen Eulenschießen. Auch hier haben
die Grenadiere ganze Handarbeit geliefert und
ein Wappentier, eine Eule, hergestellte und bunt
bemalt.

Meldungen für das Schießen gegen eine kleine
Gebühr, insbesondere von Gästen, werden vor Ort
entgegengenommen. Auf die Pfänder wie, Kopf,
Zepter, Reichsapfel, linker und rechter Flügel
(von der Schützin ausgesehen), dürfen alle
Gemeldeten schießen. Der Rumpf bleibt den
weiblichen Vereinsmitgliedern vorbehalten.
Um die die Wartezeit bis Schluss zu
verkürzen ist für Kaffee und Kuchen sowie Speis
und Trank bestens vorgesorgt.
Veranstaltungsdatum 04.07.2026 - 11:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Vinner Straße
63, 47447 Moers. Veranstalter Schützenverein
Moers-Vinn 1903 e.V., Adresse Vinner Straße 63,
47447 Moers
3. Moerser
City-Trödelmarkt
Die
Citytrödelmärkte werden seit 2009 von der
MoersMarketlng GmbH im innerstädtischen Bereich
der Moerser Innenstadt erfolgreich
durchgeführt. Das gemischte Besucherpublikum
bummelt entlang der aufgebauten Stände um nach
„Trödelschnäppchen" Ausschau zu halten.

(Foto: Moers Marketing)
Die Trödler und
Trödlerinnen sind Privatleute, keine
professionellen Händler oder Händlerinnen. Es
werden in der kompletten Stein- und Neustraße,
in Teilbereichen der Haag-, Meer- und
Kirchstraße sowie am Königlichen Hof wieder über
300 private Anbieter ihre „alten Schätze“ aus
Dachboden und Keller anbieten.
Veranstaltungsdatum 05.07.2026 - 11:00
Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Innenstadt
Veranstalter Moers Marketing GmbH, Adresse
Kirchstraße 27a/b, 47441 Moers .
Repelener Dorffest 2026 Es ist
endlich wieder soweit. Mit viel Spannung und
Vorfreude wird das alt hergebrachte Repelener
Dorffest von den Repelenern und vielen anderen
begeisterten Menschen aus der Umgebung
erwartet.

Quelle: Archiv Repelen aktiv e.V.
Veranstaltungsdatum 03.07.2026 - 17:30
Uhr - 05.07.2026 - 16:00 Uhr Veranstaltungsort
Rund um die Repelener Dorfkirche
Veranstaltungsort Firma Ev. Dorfkirche Repelen
Adresse An der Linde 1 47445 Moers

NRW-Inflationsrate
liegt im Juni 2026 bei 2,1 % *
Preisindex sank gegenüber dem Vormonat Mai 2026
um 0,4 % * Kraftstoffpreise sind gegenüber
Mai 2026 durchschnittlich um 8,3 % gesunken,
lagen aber immer noch um 5,6 % über dem
Vorjahresniveau * Preise für Nahrungsmittel
erstmals seit März 2024 unter dem
Vorjahresniveau
Die
Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen
als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum
Vorjahresmonat – liegt im Juni 2026 bei 2,1 %.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, sank der
Preisindex gegenüber dem Vormonat (Mai 2026) um
0,4 %. Der Verbraucherpreisindex unter
Ausschluss der Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als
Kerninflation bezeichnet – ist zwischen Juni
2025 und Juni 2026 um 2,4 % gestiegen.

Vorjahresvergleich:
Nahrungsmittelpreise sinken um 0,1 %
Zwischen Juni 2025 und Juni 2026 sind
die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich
0,1 % gesunken, womit sie erstmals seit März
2024 unter dem Vorjahresniveau lagen. Deutlich
günstiger angeboten als vor einem Jahr wurden
Speisefette und -öle (–16,1 %), darunter
insbesondere Butter (–31,5 %). Innerhalb der
Molkereiprodukte inkl. Eier verlief die
Preisentwicklung unterschiedlich: Die Preise für
Käse und Quark sanken um 8,1 %, wohingegen die
Preise für Eier binnen Jahresfrist um 14,0 %
angestiegen sind.
Die Energiepreise entwickelten sich weiterhin
gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen Juni
2025 und Juni 2026 Preisrückgänge verzeichneten
(–4,2 % bzw. –1,3 %), wurde insbesondere Heizöl
deutlich teurer angeboten (+16,0 %). Die Preise
für Kraftstoffe stiegen insgesamt um 5,6 %:
Diesel lag um 8,3 % und Benzin um 4,7 % über dem
Niveau von Juni 2025.
Die Preise
für Dienstleistungen stiegen im Vergleich zum
Vorjahresmonat u. a. in den Bereichen soziale
Einrichtungen (+6,5 %), Übernachtungen (+5,0 %)
und Gaststätten (+3,1 %).
Vormonatsvergleich: Rückgang der
Kraftstoffpreise um 8,3 % Zwischen Mai 2026 und
Juni 2026 sanken die Preise für Kraftstoffe den
zweiten Monat in Folge u. a. vor dem Hintergrund
des sogenannten „Tankrabatts“ der
Bundesregierung (–8,3 %): Diesel wurde um 10,8 %
und Benzin um 7,5 % günstiger.
Der
Tankrabatt gilt im Zeitraum vom 01. Mai bis zum
30. Juni 2026 um Autofahrende zu entlasten.
Dabei muss die Steuersenkung um bis zu 0,17 Euro
pro Liter von den Mineralölkonzernen nicht
zwingend an die Endverbraucherinnen und
Endverbraucher weitergegeben werden. Im Bereich
der Nahrungsmittel verzeichnete Obst
Preisrückgänge um durchschnittlich 3,9 %.
Gemüse wurde ebenfalls günstiger angeboten,
wobei insbesondere die Preise für Salatzutaten
wie Kopf- bzw. Eisbergsalat (– 20,7 %), Tomaten
(–16,5 %) und Paprika (–10,0 %) sanken. Teurer
wurden andere frische Lebensmittel wie
beispielsweise Kartoffeln (+15,6 %), Möhren
(+10,3 %), Gurken (+3,6 %) und Bananen (+3,2 %).
Wichtige Preisveränderungen
Von Kindern mitgeplant: Bau des
neuen Spielplatzes in Moers-Vennikel beginnt
In Vennikel entsteht ein neuer Treffpunkt für
Kinder, Jugendliche und Familien. Am
Zypressenweg beginnen ab Montag, 6. Juli, die
Arbeiten für einen neuen Stadtteilspielplatz.
Zunächst wird die Baustelle eingerichtet.

Auf fast 10.000 Quadratmetern ist für alle etwas
dabei. (Grafik: Raitz von Frentz und Tilosen)
Bis zum Frühjahr 2027 wächst auf der
rund 9.900 Quadratmeter großen Fläche ein
modernes Spiel- und Bewegungsangebot für alle
Altersgruppen. Kinder, Jugendliche und
Anwohnende konnten in zwei umfangreichen
Beteiligungen ihre Ideen und Wünsche in die
Planung einbringen. Viele Anregungen finden sich
nun im Entwurf wieder - darunter eine Seilbahn,
Schaukeln, ein Trampolin, Sandspielbereiche,
Balancier- und Kletterangebote sowie
zahlreiche Sitzmöglichkeiten und neue Bäume für
Schatten. Mit dem neuen Spielplatz setzt die
Stadt Moers einen wichtigen Baustein ihrer
Spielflächenbedarfsplanung um. Große
Himmelsschaukel und inklusive Spielgeräte Das
Herzstück der Anlage bildet ein großer zentraler
Spielbereich für Kinder bis 14 Jahre.
Blickfang wird ein großes Seilklettergerät mit
Rutsche sein, das die Kinder bei der zweiten
Beteiligungsrunde selbst ausgewählt haben. Die
außergewöhnlich hohe Himmelsschaukel gibt es in
dieser Form bislang auf keinem anderen Moerser
Spielplatz. Auch das Thema Inklusion spielte bei
der Planung eine wichtige Rolle. Ein begrünter
Erdwall erhält einen barrierefreien Rundweg.
Barrierearme Wege, eine barrierefreie
Hangrutsche, haptische Spielelemente sowie
Spielangebote für unterschiedliche motorische
und sensorische Fähigkeiten ermöglichen
möglichst vielen Kindern gemeinsame
Spielerlebnisse.
Die beliebte
BMX-Dirtbahn bleibt erhalten und wird durch
zusätzliche Erdhügel und Bepflanzung vom neuen
Spielbereich getrennt, der Bolzplatz kompakter
gestaltet und neu ausgerichtet. Nachhaltigkeit
spielt ebenfalls eine Rolle: Mehrere Spielgeräte
von den aufgegebenen Spielplätzen werden
aufgearbeitet und hier weiter genutzt.
Während der Bauzeit bleiben die wichtigen Fuß-
und Radwege auf dem Gelände weitgehend geöffnet.
Lediglich für Anlieferungen kann es kurzfristig
zu Sperrungen kommen. Auch die BMX-Dirtbahn kann
weiterhin genutzt werden.
Moers:
Tauchen ausprobieren und eine neue Welt
entdecken Aus dem Alltag abtauchen
und in eine neue Welt eintauchen – diese
besondere Gelegenheit bietet die vhs Moers –
Kamp-Lintfort Interessierten an zwei Terminen am
Mittwoch, 15. Juli, einmal ab 18 und einmal ab
19 Uhr. Das Angebot ‚Unterwasser-Erlebnis:
Tauchen ausprobieren – See‘ ist für alle
geeignet, die in diesen Sport hineinschnuppern
möchten.
Getaucht wird im Rossenrayer
See mit einer eins-zu-eins-Betreuung durch
Tauchlehrer des Vereins Taucher Kamp-Lintfort
e.V. Treffpunkt ist das Vereinsheim an der
Bendenstraße 2 in Kamp-Lintfort. Die Anmeldung
ist bis zum 8. Juli möglich. Die Anmeldung ist
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online
unter www.vhs-moers.de bis
zum 8. Juli möglich. Bei der Anmeldung erhalten
die teilnehmenden auch eine
Gesundheitserklärung, die dann ausgefüllt zum
Kurs mitzubringen ist.
Moers:
Infoveranstaltung ‚Einführung in das
Bridgespiel‘ Bridge ist eines der
ältesten Kartenspiele und vereint logisches
Denken, Taktik und Einfühlungsvermögen. Durch
einheitliche Regeln ist es kein Glücksspiel,
sondern als Sportart anerkannt. Bevor die vhs
Moers – Kamp-Lintfort im nächsten Herbstsemester
wieder einen Bridge-Kurs anbietet, können sich
Interessierte am Freitag, 10. Juli (17 bis 19
Uhr), und Samstag, 11. Juli (10 bis 12 Uhr), bei
einer Einführungsveranstaltung für dieses Spiel
begeistern lassen.
Beide Veranstaltungen
sind kostenlos und finden in den Räumen der vhs
Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich und kann
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565
oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.
Moers:
Hauptausschuss berät am 1. Juli aktuellen
Haushaltsplan Die Haushaltssatzung
für das aktuelle Jahr ist Thema im
Hauptausschuss am Mittwoch, 1. Juli. Die Sitzung
findet um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses,
Rathausplatz 1, statt. Für kommenden zehn Jahre
ist ein sogenanntes Haushaltssicherungskonzept
nötig, da ein Fehlbetrag zu erwarten ist.
Durch verschiedene Maßnahmen soll der
Haushalt in der Zeit ausgeglichen werden.
Weitere Themen sind unter anderem der städtische
Stellenplan, die Schulraumplanung der
Gebrüder-Grimm-Grundschule, Mittelbereitstellung
für das Comedy Arts Festival ab 2027 und die
Unterstützung des Nelkensamstags ab 2027. Alle
Zahlen und Fakten zu den Themen sind im Ratsinformationssystem
der Stadt Moers nachzulesen.
Krankenhaus Bethanien: Besonderes
Ultraschallverfahren ermöglicht noch mehr
Sicherheit für Patient:innen im OP
Echtzeit-Überwachung des Herzens durch
zertifizierte Expert:innen Es gibt operative
Eingriffe, bei denen aufgrund der schweren
Vorerkrankungen der Patient:innen oder des
speziellen Vorgehens während der Operation eine
besonders sorgfältige Überwachung durch das
Anästhesie-Team erforderlich ist.
Um
Betroffenen in solchen Fällen noch mehr
Sicherheit zu geben, setzt die Klinik für
Anästhesiologie & Operative Intensivmedizin des
Krankenhauses Bethanien Moers auf die
transösophageale Echokardiographie, kurz TEE:
„Mithilfe der sogenannten TEE sind wir in der
Lage, eine sehr präzise Beurteilung des Herzens
vorzunehmen“, erklärt Chefarzt Dr. Sebastian
Daehnke. „Ich bin froh, dass wir den
schwerkranken Patientinnen und Patienten diese
zusätzliche Sicherheit nun auch im OP während
der Anästhesie anbieten können.“
Bei der
transösophagealen Echokardiographie handelt es
sich um ein spezielles Ultraschallverfahren, das
umgangssprachlich auch als „Schluckecho“
bezeichnet wird. In der Anästhesiologie wird es
zu einer genauen Beurteilung des Herzens
eingesetzt. Hierbei wird den Patient:innen in
Narkose ein Ultraschallkopf an der Spitze eines
flexiblen Schlauchs über die Speiseröhre direkt
hinter das Herz geführt. Der Schallkopf liegt so
sehr nah am Organ und liefert hochauflösende
Bilder, ohne dass das Herz durch Knochen oder
die Lunge verdeckt wird.
„Aufgrund der
Einsatzmöglichkeit im OP, der hohen
Bildqualität, der schnellen Verfügbarkeit der
diagnostischen Information und einer niedrigen
Komplikationsrate ist die TEE ein sehr
vielseitiges Verfahren zur Überwachung,
Diagnostik und Therapiesteuerung kritisch
kranker Patientinnen und Patienten während einer
OP“, erklärt Dr. Daehnke. Bei ungeklärten
Kreislaufproblemen während der Narkose könne so
beispielsweise sehr schnell und zuverlässig die
Ursache diagnostiziert und eine passende
Therapie umgehend eingeleitet werden.
„Die transösophageale Echokardiographie ist in
der Anästhesiologie ein noch sehr junges Thema,
das in den letzten Jahren massiv an Bedeutung
gewonnen hat. Die Voraussetzungen für ihre
korrekte Durchführung sind fundierte Kenntnisse
anatomischer und physiologischer Grundlagen,
aber auch eine intensive praktische Ausbildung
der ausführenden Ärztinnen und Ärzte“, so Dr.
Daehnke. Darüber hinaus müssten die
Krankenhäuser die benötigten modernen
Ultraschallgeräte und -sonden vorhalten.
Zertifiziert für besondere Exzellenz in der
Durchführung des TEE-Ultraschallverfahrens
Dr. Daehnke, der seit 2017 Chefarzt im Moerser
Krankenhaus ist, verfügt über die Zertifikate
der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie
und Operative Intensivmedizin, die für diese Art
der speziellen Überwachung vorgesehen sind.
Darüber hinaus ist der Mediziner zertifizierter
Ausbilder der Deutschen Gesellschaft für
Ultraschall in der Medizin (DEGUM) für
Echokardiographie in der Anästhesiologie für das
Krankenhaus Bethanien Moers. „In unserem Haus
wird das Thema DEGUM großgeschrieben. Die
Zertifizierungen clustern sich in drei Stufen.
Bereits Stufe II zu erreichen und zu halten,
ist kompliziert“, so Dr. Daehnke, der sich seit
Kurzem über den erneuten Erhalt des
DEGUM-Zertifikats der Stufe II für das Gebiet
Echokardiographie in der Anästhesiologie freuen
kann. „Die DEGUM Stufe II spricht für eine sehr
hohe Qualität. Es ist uns wichtig, diese
bestmöglich für die uns anvertrauten
Patientinnen und Patienten sicherzustellen.“

Das Krankenhaus Bethanien Moers bietet
Patient:innen noch mehr Sicherheit während
schwieriger operativer Eingriffe mithilfe der
transösophagealen Echokardiographie (TEE).
Immer wieder wilder Müll: Enni zieht
Altkleidercontainer an der Franz-Haniel-Straße
ab Der Altglas- und
Altkleiderstandort an der Franz-Haniel-Straße
sorgt seit Jahren für Unmut bei den Anwohnenden.
Trotz täglicher Reinigung durch die ENNI Stadt &
Service (Enni) wird hier immer wieder wilder
Müll abgeladen. Die Folgen sind ein
unansehnliches Umfeld und hohe Reinigungskosten.
Die Enni reagiert nun und zieht die Container
für Altkleider ab.
Die Altglascontainer
bleiben zunächst noch stehen. Bürgerinnen und
Bürger in Scherpenberg und Westerbruch können
auf die Standorte an der Homberger Straße und an
der Hattropstraße ausweichen. Mehrmals im Jahr
bietet die Enni zudem einen Abholservice für
ausrangierte Kleidung an. Die Terminanmeldung
erfolgt – wie bei der Sperrgutabfuhr – über die
Enni-Website.
Juli-Ablesung
startet: Enni erfasst Zählerstände in Repelen
Das Ableseteam der ENNI Energie &
Umwelt Niederrhein (Enni) ist im Juli in Moers
Repelen unterwegs. Im Rahmen des rollierenden
Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 6.100
Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund
8.500 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.
Unterstützt wird Enni dabei von der
Dienstleistungsgesellschaft ASL Services.
Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich
sein, hinterlassen die Ableser eine
Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind
die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse
angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner
ihre Zählerstände selbst übermitteln können.
Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt
jährlich.
„Da es sich um ein
wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren
wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“,
erklärt Lisa Bruns als zuständige
Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um
Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell
und reibungslos durchführen können, sollten die
Zähler frei zugänglich sein.“
Alle durch
Enni beauftragten Ableser weisen sich durch
einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden
sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel
unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222
1040 bei Enni nachfragen.
Sommerleseclub 2026 in der Stadtbibliothek
Dinslaken Gemeinsam lesen, hören
und entdecken: Auch in diesem Jahr lädt die
Stadtbibliothek Dinslaken wieder zum
Sommerleseclub ein. Vom 7. Juli bis zum 5.
September 2026 können alle Lesefreund*innen
unabhängig vom Alter mitmachen und sich auf
einen Sommer voller Geschichten, Kreativität und
spannenden Aktionen freuen.
Die
Teilnahme ist sowohl allein als auch im Team mit
bis zu fünf Personen möglich. Voraussetzung ist
lediglich ein gültiger Bibliotheksausweis. Die
Anmeldung startet am 7. Juli und kann online
über www.sommerleseclub.de oder direkt in der
Stadtbibliothek erfolgen. Dort erhalten die
Teilnehmenden auch ihr persönliches Leselogbuch
in der Kinderbibliothek.
Für jedes
gelesene Buch, gehörte Hörbuch oder jede
genutzte Tonie-Figur gibt es einen Stempel im
Logbuch. Wer mindestens drei Stempel sammelt,
schließt den Sommerleseclub erfolgreich ab. Bei
einer Teamteilnahme muss jedes Mitglied
mindestens einen eigenen Beitrag leisten. Neben
dem Lesen und Hören erwartet die Teilnehmenden
ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.
Auf dem Programm stehen unter anderem
kreative Workshops wie Papierschöpfen und das
Gestalten von Origami-Karten, ein
Roboter-Workshop, Yoga für Kinder sowie ein
Astronomie-Workshop. Die Teilnahme an allen
Veranstaltungen ist kostenlos und exklusiv für
angemeldete Sommerleseclub-Mitglieder.
Da die Teilnehmerzahl bei einigen Angeboten
begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige
Anmeldung. Das vollständige Programm ist in der
Stadtbibliothek erhältlich und steht außerdem
auf der Website der Stadtbibliothek als PDF zum
Download bereit.
Zum Abschluss des
Sommerleseclubs sind alle erfolgreichen
Teilnehmer*innen herzlich zur großen
Abschlussfeier am 26. September 2026 von 11 bis
13 Uhr im Dachstudio der Stadtbibliothek
eingeladen. Dort werden Urkunden überreicht und
Preise in verschiedenen Kategorien vergeben.
Der Sommerleseclub zählt zu den größten
Projekten zur Leseförderung in
Nordrhein-Westfalen und wird vom Ministerium für
Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
unterstützt. In Dinslaken ermöglichen die
Fernwärmeversorgung Niederrhein, die
Niederrheinische Sparkasse RheinLippe (Nispa),
die Stadtwerke Dinslaken, die Volksbank
Rhein-Lippe eG sowie der Freundeskreis
Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V.
die Durchführung des Projekts. Die
Stadtbibliothek Dinslaken freut sich auf
zahlreiche Teilnehmer*innen und einen
erfolgreichen Lesesommer 2026.
Sommergewitter
über Moers - Enni räumt Schäden nach Unwetter
auf
Ein heftiges Sommergewitter hat am späten
Freitagabend Teile von Moers getroffen und
insbesondere in Meerbeck, Hülsdonk und der
Innenstadt für zahlreiche Schäden gesorgt.
Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und
überflutete Straßen sorgten in der Nacht für
zahlreiche Einsätze. Durch herabgefallenes Laub
und Äste waren viele Straßenabläufe verstopft,
sodass sich an einigen Stellen Wasser auf den
Fahrbahnen staute.
Der
Bereitschaftsdienst der Enni rückte auch in der
Innenstadt zu einer akuten Gefahrenstelle aus:
Am Altmarkt war ein großer Ast
heruntergebrochen. Besonders stark betroffen war
Meerbeck: Die Linden- und die Donaustraße
mussten zeitweise gesperrt werden, da sie
zunächst nicht gesichert werden konnten.
„In nahezu jeder Straße lagen Äste“, erklärt
Enni-Kanalmeisterin Yvonne Schwabe, die die
Einsätze der Enni koordinierte. Sie bittet
weiterhin um Vorsicht: Insbesondere unter Bäumen
bestehe Gefahr durch lose Äste. Am Samstagmorgen
gingen die Aufräumarbeiten bei Tageslicht weiter
und konzentrierten sich insbesondere auf
Meerbeck. Trotz hochsommerlicher Temperaturen
von bis zu 37 Grad waren die Mitarbeitenden der
Enni bis zum Nachmittag im Dauereinsatz.
Unterstützt von einem externen Unternehmen
fällten sie beschädigte Bäume und beseitigten
heruntergefallene Äste. Die zwischenzeitlich
gesperrten Abschnitte der Linden- und
Donaustraße konnten inzwischen wieder
freigegeben werden. In der Innenstadt kam es
ebenfalls zu nennenswerten Schäden: An dem
ehemaligen Rathausgebäude fiel ein großer Ast
einer Platane auf einen Balkon im vierten
Obergeschoss. Die Einsatzkräfte konnten diesen
sichern und zurückschneiden.
Die
Aufräumarbeiten werden am Montag fortgesetzt.
Dabei kommen auch Kehrmaschinen zum Einsatz, um
das Blattwerk von Straßen und Gehwegen zu
entfernen und so ein erneutes Verstopfen der
Abläufe zu verhindern. Bereits jetzt werden
eingehende Meldungen zu Schäden systematisch
erfasst, um sie gezielt abarbeiten zu können.
Weiterhin gesperrt bleibt der Friedhof
Meerbeck. Dort stellte die Enni bei Kontrollen
mehrere umgestürzte Bäume sowie zahlreiche
herunterhängende Äste festgestellt. Die Schäden
sind so erheblich, dass der Friedhof aus
Sicherheitsgründen zunächst geschlossen bleiben
muss.
Rotbachsee: Stadt und
Lippeverband wollen Fische schützen
Der Rotbachsee in Dinslaken am 25.06.2026.
Angesichts der hohen Temperaturen setzen sich
die Stadt Dinslaken und der Lippeverband für den
Rotbachsee ein. Beide sind zwar nicht Eigentümer
des Sees, wollen aber unbedingt verhindern, dass
sich das Fischsterben des vergangenen Jahres in
2026 wiederholt.
Deswegen hatte sich
Bürgermeister Simon Panke vorsorglich mit dem
Eigentümer Wald & Holz ausgetauscht, mit dem
Ergebnis, dass der Lippeverband unterstützend
mit der Einleitung präventiver Maßnahmen helfen
kann.

Aktuell führt der Lippeverband
Sauerstoffmessungen im See durch. Dabei zeigt
sich, dass der Saustoffgehalt stetig abnimmt.
Falls sich abzeichnet, dass er in einen
kritischen Bereich kommt, wird der Lippeverband
durch das Betreiben von Umwälzpumpen versuchen,
die Situation für die Fische zu verbessern.
Vorsorglich werden die erforderlichen Pumpen ab
Donnerstag aufgebaut.
Dinslaken: Gemeinsam für mehr Wasserinseln
Für den kostenlosen Zugang zu Trinkwasser in
Dinslaken setzen sich die Omas for Future und
Bürgermeister Simon Panke ein.

Die Sommer der vergangenen Jahre haben gezeigt,
dass anhaltende Hitzeperioden sowohl für die
Umwelt als auch für uns Menschen eine erhebliche
Belastung darstellen.
Insbesondere ist
es wichtig, bei hohen Temperaturen auf eine
ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um
der inneren Überhitzung entgegenzusteuern und
den Kreislauf zu stabilisieren. Eine Flasche
Wasser für unterwegs ist daher zu empfehlen.
Doch was tun, wenn diese ausgetrunken wurde? Die
Regionalgruppe aus Dinslaken der Omas for Future
greift dieses Thema auf und macht gemeinsam mit
der Stadt Dinslaken auf eine Kampagne des
Kreises Wesel aufmerksam.
„Die Kampagne
„Wasserinseln“ setzt sich dafür ein, dass an
Geschäften und Einrichtungen erkennbar wird,
dass die eigene Trinkflasche vor Ort mit
Leitungswasser aufgefüllt werden kann“, erklärt
Sabine Gröning von der Gruppe der Omas for
Future. Bei ihren Aktionen und in Gesprächen mit
den Bürger*innen der Stadt hat die Gruppe
erfahren, dass in der Bevölkerung ein großer
Wunsch nach mehr öffentlichen Trinkstationen
besteht. Bei einer Unterschriftenaktion konnten
viele Unterschriften für dieses Anliegen
gesammelt werden.
„Ich nehme den Wunsch
der Bürgerinnen und Bürger entgegen und freue
mich sehr über das Engagement der Omas for
Future“, so Bürgermeister Simon Panke. Die Stadt
Dinslaken unterstützt die ehrenamtliche Gruppe
dabei, Geschäfte und Einrichtungen anzusprechen
mit der Bitte, sich an der Kampagne der
„Wasserinseln“ des Kreises Wesel zu beteiligen.
„Gemeinsam schaffen wir eine gute
öffentliche Trinkwasserversorgung – nicht nur
für die kommenden heißen Tage.“ Wer sich an der
Kampagne beteiligen möchte, erhält weitere
Informationen unter Trinkwasser Stationen im
Kreis Wesel | Kreis Wesel oder kann sich direkt
an den Kreis Wesel wenden:
klima-gesundheit@kreis-wesel.de
Die
Stadt Dinslaken arbeitet gemeinsam mit der
Zukunftsinitiative Klima.Werk von
Emschergenossenschaft und Lippeverband, 15
weiteren Kommunen sowie dem Kreis Recklinghausen
im Projekt HAP.Regio. Ziel ist es, die
Bevölkerung vor den Auswirkungen zunehmender
Hitze zu schützen, über Gesundheitsrisiken
aufzuklären, Schutzmaßnahmen bekannt zu machen
und die Widerstandsfähigkeit der Städte
gegenüber Hitzeereignissen zu stärken.
Als begleitende Aktion verteilt die Stadt
Dinslaken 40 kostenfreie Trinkflaschen. Damit
soll auf die Bedeutung einer ausreichenden
Flüssigkeitszufuhr an heißen Tagen aufmerksam
gemacht werden. Gerade bei hohen Temperaturen
ist regelmäßiges Trinken eine wichtige
Voraussetzung, um gesundheitlichen Belastungen
durch Hitze vorzubeugen. Die Trinkflaschen sind
ab sofort in der Stadtinformation am Rittertor
erhältlich – natürlich nur solange der Vorrat
reicht.
Auch bei vielen Einrichtungen
der Stadt gibt es Trinkwasser: Wer eine
Wasserflasche kostenfrei auffüllen möchte, kann
das zu den allgemeinen Öffnungszeiten in der
Stadtinformation am Rittertor und im Museum
Voswinckelshof tun. Aufgefüllt werden die
Flaschen in den Küchenzeilen, die öffentlich
zugänglich sind. In anderen städtischen Gebäuden
sind die WC-Einrichtungen öffentlich zugänglich,
um dort Trinkwasser aus dem Wasserhähnen zu
zapfen.
Weitere Informationen zu
HAP.Regio finden Interessierte unter
https://www.klima-werk.de/sinnes-wandel/hapregio-mehr-schutz-in-der-heissen-stadt
sowie im Hitzeportal der Stadt Dinslaken https://www.dinslaken.de/hitzeportal#
Gut durch die Hitze: Infos
für die kommenden Sommertage in Moers
Der Wasserwandler sorgt täglich von 11 bis
19 Uhr jeweils zur vollen Stunde 30 Minuten lang
für eine Erfrischung. An den besonders warmen
Tagen läuft der Wasservorhang von 14 bis 15.30
Uhr durchgängig.

(Foto: pst)
Auch Moers steht vor
mehreren heißen Sommertagen. Damit
Bürgerinnen und Bürger gut durch die Hitze
kommen, stehen verschiedene ‚Abkühlungsangebote‘
zur Verfügung. Ein beliebter Treffpunkt an
warmen Tagen ist die Plaza im Freizeitpark. Dort
sorgt der Wasserwandler täglich von 11 bis 19
Uhr jeweils zur vollen Stunde 30 Minuten lang
für eine Erfrischung. An besonders heißen Tagen
läuft der Wasservorhang von 14 bis 15.30 Uhr
durchgängig.
Wer unterwegs seinen Durst
löschen möchte, findet kostenlose
Trinkwasserbrunnen an der Plaza, am Königlichen
Hof und vor dem Rathaus. Angenehme Temperaturen
bietet die Bibliothek Moers. In den gekühlten
Räumen können Besucherinnen und Besucher bei
einem Buch, einer Zeitung oder einer Zeitschrift
eine Pause von der Sommerhitze einlegen.
Weitere praktische Tipps für den Umgang mit
hohen Temperaturen und eine Übersicht mit
‚kühlen‘ Orten – zum Beispiel der Schlosspark -
bietet der Hitzeknigge der Stadt Moers. Vor
allem ältere Menschen, Kleinkinder und Personen
mit Vorerkrankungen sollten ausreichend trinken
und körperliche Anstrengungen in die kühleren
Stunden verlegen. Grillverbot wegen Trockenheit
Aufgrund der hohen Temperaturen kommt es zudem
zu einer Anpassung der Öffnungszeiten in der
Bußgeldstelle.
Da sich die Räume dort
derzeit stark aufheizen, ist sie am Donnerstag,
25. Juni, für den persönlichen Publikumsverkehr
nur bis 13 Uhr geöffnet. Telefonisch bleiben die
Mitarbeitenden bis 17 Uhr erreichbar. Mit Blick
auf die anhaltende Trockenheit gibt es außerdem
ein Grillverbot.
Der Graslandfeuerindex
des Deutschen Wetterdienstes steigt ab Mittwoch,
24. Juni, auf Stufe 4. Aufgrund der damit
verbundenen erhöhten Brandgefahr sind das
Grillen und offene Feuer auch im Grillareal
Bettenkamp im Freizeitpark sowie am Bergsee in
Schwafheim bis auf Weiteres untersagt. In
anderen öffentlichen Grillbereichen gelten die
bestehenden Regelungen weiterhin.
Die
Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um
besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer und
darum, keine glimmenden Zigaretten oder andere
brennbare Gegenstände in Grünanlagen zu
entsorgen.
Der aktuelle Hitzeknigge und die Karte mit
kühlen Orten. Telefonische Erreichbarkeit
der Bußgeldstelle: Ruhender Verkehr: 0 28 41 /
201-269, Fließender Verkehr: 0 28 41 / 201-138
Check dein Netz: Zweite
bundesweite Mobilfunk-Messwoche - 01.07.26
Wie steht es um das Mobilfunknetz im Kreis Wesel
tatsächlich – im Alltag, unterwegs oder draußen
in der Natur? Genau das steht im Mittelpunkt der
zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche vom 24.
Juni bis 1. Juli 2026. Unter dem Motto „Check
dein Netz“ sind Bürgerinnen und Bürger erneut
eingeladen, selbst aktiv zu werden. Jede
Teilnahme hilft: Je mehr Menschen mitmachen,
desto genauer wird das Bild der
Mobilfunkversorgung bundeweit und im Kreis
Wesel.
Die Initiative von Bund, Ländern
und Kommunen soll die Netzqualität aus
Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer sichtbar
machen und aufzeige, wo es noch
Verbesserungsbedarf gibt. Besonders in
ländlichen Regionen oder in topografisch
anspruchsvollen Gebieten ergeben sich aus den
Messdaten wichtige Erkenntnisse. „Ein
leistungsfähiges Mobilfunknetz ist heute ein
wichtiger Bestandteil unseres Alltags – ob für
die Arbeit, die Freizeit oder in Notfällen“, so
Landrat Ingo Brohl.
„Deshalb ist es
wichtig, dass wir ein möglichst genaues Bild der
tatsächlichen Mobilfunkversorgung im Kreis Wesel
erhalten. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger
herzlich ein, sich an der Mobilfunk-Messwoche zu
beteiligen. Mit wenigen Klicks auf dem
Smartphone kann jede und jeder dazu beitragen,
Stärken und mögliche Lücken im Netz sichtbar zu
machen. Je mehr Menschen mitmachen, desto
wertvoller sind die Erkenntnisse für die weitere
Verbesserung der Mobilfunkversorgung in unserer
Region. Machen Sie mit und checken Sie Ihr
Netz!“
Mitmachen ist einfach: Während
der Mobilfunk-Messwoche können Interessierte mit
ihrem Smartphone und der kostenfreien App der
Bundesnetzagentur „Mobilfunk-Check“ ihr Netz
checken. Die dabei gesammelten, anonymisierten
Daten fließen in das Gigabitgrundbuch ein und
zeigen, wie das Mobilfunknetz von den
Nutzerinnen und Nutzern im Alltag erlebt wird.
Die Mobilfunk-Messwoche setzt damit ein
wichtiges Vorhaben der Bundesregierung um: Die
Netzqualität soll künftig stärker nach dem
Erleben der Nutzerinnen und Nutzer bewertet
werden. Genau dafür kann jede und jeder seinen
Beitrag leisten. Alle Informationen zur
Mobilfunk-Messwoche, zur App und zum Mitmachen
gibt es unter www.check-dein-netz.de.
Neue
Dokumentenausgabebox im Weseler Rathaus: Stadt
Wesel macht Abholung einfacher und schneller
Ab sofort können elektronische Aufenthaltstitel
und Reiseausweise über eine neue
Dokumentenausgabebox im Rathaus abgeholt werden.
Damit entfällt für viele Bürgerinnen und Bürger
in Wesel künftig ein zusätzlicher Termin zur
reinen Dokumentenabholung.

v.l.n.r.: Dezernent Dr. Markus Postulka,
Fachbereichsleiterin Nicole Ruthert,
Bürgermeister Rainer Benien, Dezernent Klaus
Schütz Die Stadt Wesel geht einen weiteren
Schritt hin zu einem modernen und bürgernahen
Service.
„Mit der neuen
Dokumentenausgabebox schaffen wir ein
zusätzliches Serviceangebot für die Bürgerinnen
und Bürger. Die Abholung von Dokumenten wird
dadurch einfacher und schneller, gleichzeitig
werden die Mitarbeitenden im Rathaus bei
organisatorischen Abläufen entlastet“, sagt
Bürgermeister Rainer Benien.
„Gerade
dort, wo Abläufe vereinfacht werden können, ohne
Abstriche bei der Sicherheit zu machen, wollen
wir digitale und praktische Lösungen konsequent
nutzen.“ Der Ablauf ist einfach: Bei der
Beantragung des Aufenthaltstitels oder
Reiseausweises wird künftig die Mobilfunknummer
der Antragstellenden aufgenommen. Sobald das
fertige Dokument in der Ausgabebox bereitliegt,
erhalten die Abholberechtigten eine SMS mit den
notwendigen Informationen und einem PIN-Code.
Die Abholung selbst dauert in der Regel
nur rund 30 Sekunden und ist während der
Öffnungszeiten des Rathauses möglich. „Für die
Antragstellenden ist das eine deutliche
Erleichterung. Sie müssen für die reine Abholung
keinen Termin mehr buchen und keine Wartezeit
einplanen“, erklärt Nicole Vesen, zuständige
Teamleiterin bei der Stadt Wesel.
„Gleichzeitig bleibt das Verfahren sicher: Eine
mehrstufige Authentifizierung schützt die
Dokumente vor unberechtigtem Zugriff.“ Die
Dokumentenausgabebox verfügt über insgesamt 323
Fächer. Damit können zahlreiche Dokumente
gleichzeitig sicher hinterlegt und zur Abholung
bereitgestellt werden.
Wichtig bleibt:
Ein bisheriges Dokument, das ersetzt wird, muss
weiterhin an der Information im Rathaus
abgegeben werden. Mit der neuen
Dokumentenausgabebox setzt die Stadt Wesel ihren
Weg fort, Verwaltungsleistungen schrittweise
einfacher, schneller und serviceorientierter zu
gestalten.
Seifenkistenrennen
Moers: Beirat ruft ältere Menschen zur Teilnahme
auf Steffen Schnitzler war wie
‚Der Bettenkamper‘ Karl-Heinz-Theußen schon im
letzten Jahr dabei. Volker Damschen komplettiert
das Team. (v. l./Foto: pst). Ursprünglich war
das Moerser Seifenkistenrennen eine
Veranstaltung für Kinder und Jugendliche.

Doch am Sonntag, 20. September, sind
ausdrücklich auch ältere Moerserinnen und
Moerser eingeladen, ihre selbstgebauten Gefährte
an den Start zu bringen. Der Beirat für ältere
Menschen unterstützt das Rennen und möchte
möglichst viele Seniorinnen und Senioren für die
Teilnahme begeistern.
„Das macht richtig
Spaß“, weiß der Vorsitzende Karl-Heinz Theußen.
Im vergangenen Jahr ging er selbst als ‚Der
Bettenkamper‘ an den Start. In der Kategorie
‚Fun‘ zählen nicht Geschwindigkeit und
Bestzeiten, sondern Kreativität, Gemeinschaft
und die Freude am Mitmachen.
„Starten
Sie jetzt mit den Vorbereitungen, bauen Sie
gemeinsam mit Freunden, Nachbarn, Ihrem Verein
oder in Ihrer Begegnungsstätte eine eigene
Seifenkiste“, ruft Theußen zur Teilnahme auf.
Das Rennen findet wieder im Freizeitpark an der
Skateanlage statt. „Ist es nicht schön, wenn Oma
oder Opa von den Enkeln angefeuert über die
Strecke sausen? Zeigen Sie, dass Abenteuerlust,
Kreativität und Leidenschaft kein Ablaufdatum
haben.“
Nicht im
Lieferumfang enthalten: Verantwortung
Ab dem 1. Juli 2026 will die EU die Spielregeln
des grenzüberschreitenden Online-Handels neu
ordnen. Wie nötig das ist, zeigt die
Beratungspraxis des Zentrums für Europäischen
Verbraucherschutz (ZEV). Denn viele Verbraucher
merken erst dann, wo ihre vermeintlich
europäische Bestellung tatsächlich herkommt,
wenn etwas schiefläuft: Die Rücksendung soll
nach China gehen oder auf Beschwerden reagiert
niemand. Für die europäischen
Verbraucherschützer geht es deshalb um deutlich
mehr als die neue Gebühr.

Europäischer Online-Shop, Versand aus Fernost,
Rücksendung ins Ausland: Grenzüberschreitende
Lieferketten machen es Verbrauchern oft schwer,
ihre Rechte durchzusetzen. (Bild: KI-generiert)
Ab Mitte kommender Woche erhebt die
Europäische Union für viele Pakete aus
Nicht-EU-Ländern eine neue Zollpauschale.
Bislang galt für Waren im Wert von bis zu 150
Euro eine Zollbefreiung. Ab dem 1. Juli greift
nun eine neue Übergangsregelung. Pro
Warenkategorie werden künftig drei Euro fällig.
Das Ziel? Die neue Regelung soll den rasant
wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten besser
kontrollierbar machen und für gleiche
Spielregeln sorgen – unabhängig davon, ob ein
Händler inner- oder außerhalb der Europäischen
Union sitzt.
Dass Veränderungen dringend
notwendig sind, belegen Zahlen der Europäischen
Kommission: Im Jahr 2025 wurden rund 5,8
Milliarden Pakete mit einem Warenwert von bis zu
150 Euro in die Europäische Union eingeführt.
Umgerechnet sind das knapp 16 Millionen
Sendungen – jeden Tag. Eine Zahl, die in den
vergangenen Jahren rasant gestiegen ist und
Zollbehörden, Marktüberwachung sowie
Verbraucherschutz vor immense Herausforderungen
stellt.
Anders als klassische
Containerimporte erreichen viele Waren die
Europäische Union heute als einzelne
Paketsendungen. Das erschwert nicht nur die
Zollabwicklung. Auch die Marktüberwachung stößt
an Grenzen. Wird ein fehlerhaftes Produkt in
einem Container entdeckt, lässt sich die gesamte
Lieferung kontrollieren. Bei Millionen einzelner
Pakete ist das deutlich schwieriger.
Wer
Waren in großem Stil in die Europäische Union
verkauft, darf sich nicht hinter der schieren
Menge verstecken", erklärt Nadine Heselhaus,
Bundestagsabgeordnete (SPD) und stellvertretende
Verwaltungsratsvorsitzende des Zentrums für
Europäischen Verbraucherschutz (ZEV).
„Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein
Recht auf sichere Produkte und klare
Ansprechpartner – unabhängig davon, woher die
Ware kommt."
Wenn die Rücksendung zur
Fernreise wird Die Paketflut hat viele
Gesichter. Das Sommerkleid für den Urlaub, die
Handyhülle für drei Euro oder das Ersatzteil für
die Kaffeemaschine: Für viele gehören
Bestellungen bei den großen chinesischen
Onlineplattformen längst zum Alltag. Die
günstigen Preise machen die Angebote attraktiv.
Dass dieser Markt boomt, zeigt auch der erst
kürzlich veröffentlichte Konsumindex.
Doch nicht jedes Schnäppchen hält, was die
Produktbeschreibung verspricht. Immer wieder
warnen Behörden vor mangelhaften Produkten – von
durchschmorenden Ladekabeln über
schadstoffbelastetes Spielzeug bis hin zu
Heizsohlen, deren Akkus bei Benutzung Feuer
fangen können. Die Folgen zeigen sich jedoch
nicht nur bei der Marktüberwachung. Auch
Verbraucher bekommen die Strukturen hinter
vielen Billigimporten häufig erst dann zu
spüren, wenn etwas schiefläuft.
Das Kleid
sieht anders aus als auf den Produktfotos, die
Reklamation bleibt unbeantwortet oder die
Rücksendung nach China kostet mehr als die Ware
selbst. Mit solchen Fällen wenden sich
regelmäßig Verbraucher an das ZEV. Oft wird erst
im Problemfall deutlich, wie kompliziert die
Durchsetzung von Ansprüchen außerhalb der
Europäischen Union sein kann.
Besonders
häufig zeigt sich das beim sogenannten
Dropshipping. Verbraucher bestellen bei einem
Online-Händler, der laut Impressum in der EU
sitzt. Der Online-Shop wirkt deutsch oder
europäisch, versendet wird die Ware jedoch
direkt aus einem Drittstaat. Meist fällt das
erst auf, wenn die Lieferung ungewöhnlich lange
dauert oder eine Rücksendung erforderlich wird.
Nicht selten stehen Verbraucher dann
aber plötzlich allein da. Händler, Plattformen
und Lieferdienste verweisen aufeinander,
Zuständigkeiten bleiben unklar und Betroffene
werden sprichwörtlich von Pontius zu Pilatus
geschickt. Selbst wer sich dann für eine
Rücksendung entscheidet, steht vor dem nächsten
Problem: Häufig soll das Paket zurück nach
China. Die Versandkosten übersteigen dabei nicht
selten den Wert des gekauften Artikels.
„Die drei Euro werden die Probleme nicht lösen",
betont Heselhaus. „Für Verbraucher muss am Ende
klar sein, wer verantwortlich ist, wenn etwas
schiefläuft. Genau daran fehlt es heute noch
viel zu oft."
Drei Euro als
Zwischenlösung Die Europäische Union arbeitet
deshalb bereits an einer deutlich umfassenderen
Reform des Zollsystems. Geplant ist unter
anderem, Online-Marktplätze stärker in die
Pflicht zu nehmen. Der Fokus verschiebt sich
damit von der einzelnen Bestellung auf die
Strukturen dahinter. Ziel ist es, gleiche
Spielregeln für europäische Händler und Anbieter
aus Drittstaaten zu schaffen, die Kontrolle von
Warenströmen zu verbessern und
Verantwortlichkeiten klarer zu regeln.
Bis Mitte 2028 soll die bisherige
150-Euro-Freigrenze vollständig entfallen. Die
neue Zollpauschale soll die Zeit bis dahin
überbrücken und gleichzeitig die Zollbehörden
entlasten. Denn Millionen Einzelsendungen
individuell zu bewerten, wäre in der Praxis kaum
zu bewältigen.
„Wer in Europa verkauft
und Geld verdient, darf Verantwortung nicht wie
einen optionalen Lieferbestandteil behandeln",
schlussfolgert Heselhaus. "Der Online-Handel hat
sich in den vergangenen Jahren grundlegend
verändert. Jetzt müssen die Regeln Schritt
halten."
Probleme mit einer Bestellung
aus dem europäischen Ausland? Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland unterstützt
Verbraucherinnen und Verbraucher aus Deutschland
kostenlos bei grenzüberschreitenden
Streitigkeiten mit Unternehmen innerhalb
Europas. Gemeinsam mit den weiteren Europäischen
Verbraucherzentren hilft es dabei,
Verbraucherrechte über Ländergrenzen hinweg
durchzusetzen. Träger des EVZ ist das Zentrum
für Europäischen Verbraucherschutz e. V. (ZEV).
Mehr zur neuen Regelung
Vorschläge der Rentenkommission bringen
teilweise Risiken für Wirtschaftswachstum und
sozialen Zusammenhalt Der
Abschlussbericht der von der Bundesregierung
eingesetzten Rentenkommission enthält einige
sinnvolle Vorschläge zur Stabilisierung der
gesetzlichen Rentenversicherung, beinhaltet
allerdings auch Elemente, die das
Wirtschaftswachstum in Deutschland über die
nächsten Jahre spürbar zu dämpfen drohen. Auch
könnten einige der Vorschläge zu sozialen
Schieflagen führen. Das ergibt eine neue
gemeinsame Studie des Instituts für
Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und
des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung
Sinnvoll ist
danach etwa die Ausweitung der
Versicherungspflicht auf Selbständige.
Gesamtwirtschaftlich problematisch ist dagegen,
dass zum Aufbau eines neuen Elements der
Kapitaldeckung der Beitragssatz für die Rente ab
2028 zügig um zwei Prozentpunkte steigen soll.
Dies entzieht Kaufkraft und dürfte so
Konsumnachfrage und Wirtschaftswachstum in
Deutschland verringern. Eine Folge davon wären
auch niedrigere Einnahmen für Staat und
Sozialversicherungen.
Laut den
Autor*innen der Studie, Dr. Florian Blank, Prof.
Dr. Sebastian Dullien und Ulrike Stein, PhD, ist
zwar der Grundansatz der Kommission zu begrüßen,
permanent in der gesetzlichen Rentenversicherung
ein Sicherungsniveau von 48 Prozent anzustreben.
Ebenfalls erfreulich sei, dass dieses
Sicherungsniveau über eine paritätische
Finanzierung der Kosten durch Arbeitgeber und
Arbeitnehmenden finanziert werden soll.
Geplanter Aufbau des Kapitalstocks ist auf
absehbare Sicht vergleichsweise ineffizient
Als problematisch bewerten die Autor*innen aber,
dass die Stabilisierung des Rentenniveaus durch
einen neuen Kapitalstock erreicht werden soll.
Das sei auf absehbare Sicht vergleichsweise
ineffizient. „Ein Fonds am Aktienmarkt muss erst
einmal mühsam aufgefüllt werden, bevor man
Erträge auszahlen kann.
Ein aus Beiträgen gespeister
Kapitalstock ist deshalb ungeeignet, schnell
Entlastung für die Rentenversicherung zu
bringen“, erklärt der Wissenschaftliche Direktor
des IMK, Sebastian Dullien. „Der jetzt gewählte
Weg bedeutet, dass in den kommenden Jahrzehnten
Erwerbstätige zunächst doppelt bezahlen müssen –
einmal für die Rente der Älteren und einmal zum
Aufbau des Kapitalstocks.“
So würde aus
dem entsprechenden Vorschlag der Kommission nach
Berechnungen von IMK und WSI folgen, dass der
Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung
bis 2032 von derzeit 18,6 Prozent auf rund 22
Prozent steigen dürfte. Ohne den Aufbau des
Kapitalstocks würde der Beitrag 2032 nur bei
20,4 Prozent liegen. Zudem kommen auf den
Bundeshaushalt Anfang der 2030er Jahre
Zusatzkosten in Milliardenhöhe zu. Grund ist die
von der Kommission vorgeschlagene
steuerfinanzierte Kompensation für r
entennahe Versicherte, die für den Aufbau des
Kapitalstocks zahlen müssen, aber dabei wegen
des kurzen Zeithorizonts nur geringe Erträge
erwarten können. „Der Aufbau des Kapitalstocks
macht kurz- und mittelfristig die Stabilisierung
des Rentenniveaus teurer, nicht billiger“, so
Dullien. Man hätte alternativ die gleiche
Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2050 mit
einem geringeren Anstieg der Beitragssätze
erreichen können, wenn man dies rein über höhere
Beiträge statt über den Umweg eines
Kapitalstocks organisiert hätte, so die
Wissenschaftler*innen von IMK und WSI.
Es
gäbe gesamtwirtschaftlich bessere Alternativen
für eine Kapitaldeckung Da die höheren
Beitragssätze größere Abzüge vom Lohn und damit
weniger verfügbare Einkommen bei den Haushalten
bedeuten, sei für die nächsten Jahre mit einem
durch eine solche Reform gedämpften
Konsumwachstum in Deutschland zu rechnen. Denn
anders als Beitragszahlungen im Umlageverfahren,
die zeitnah für höhere Alterseinkommen sorgen,
werden die Beiträge zum Aufbau des Kapitalstocks
für längere Zeit dem Wirtschaftskreislauf
entzogen, weil sie an den internationalen
Kapitalmärkten angelegt sind.
„Das ist
besonders problematisch, weil die deutsche
Wirtschaft derzeit entscheidend auf die
Binnennachfrage angewiesen ist“, analysiert
Dullien. Von 2028 an könnte der Kapitalstock
nach dem Vorschlag der Kommission so nach
Modellrechnungen von IMK und WSI in der Summe
rund ein Prozent Wirtschaftswachstum und knapp
250.000 Jobs kosten.
Als Lösung schlagen
die Wissenschaftler*innen vor, über eine andere
Art der Finanzierung des Kapitalstocks
nachzudenken. Das von der Ampel-Koalition
geplante Generationenkapital, das über einen
Bundeskredit befüllt werden sollte, etwa hätte
einen Kapitalstock geschaffen, ohne kurzfristig
das Wachstum zu dämpfen. Ebenso könne man
überlegen, ob ein Generationenfonds über eine
einmalige Vermögensabgabe befüllt werden könne.
Auch wäre eine verpflichtende
betriebliche Altersvorsorge für alle
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in
Deutschland eine wachstumsfreundlichere Option,
weil schon rund die Hälfte der Menschen in
Deutschland heute derart abgesichert ist und
darum die negativen kurzfristigen Effekte auf
Konsum und gesamtwirtschaftliche Nachfrage
geringer ausfallen würden.
Wachsende
soziale Risiken für Menschen, die aus
gesundheitlichen Gründen nicht bis zur
Regelaltersgrenze arbeiten können Neben den
gesamtwirtschaftlichen Problemen sehen die
Wissenschaftler*innen auch soziale Risiken aus
den Vorschlägen. Die Abschaffung der
abschlagsfreien Rente für besonders langjährig
Versicherte sei für jene Menschen, die aus
gesundheitlichen Gründen die Regelaltersgrenze
nicht erreichten, unsozial und schwäche den
Sicherungscharakter des Systems.
Dieses
Problem werde noch einmal durch die ebenso
problematische Erhöhung der Regelaltersgrenze
verschärft. Hier müsse darauf geachtet werden,
dass die von der Kommission vorgeschlagenen
Härtefallregeln angemessen und niedrigschwellig
umgesetzt werden. Positiv seien hingegen die
Vorschläge zu bewerten, Anrechnungsregeln in der
Grundsicherung im Alter großzügiger zu
gestalten, damit Menschen, die
Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt haben,
mehr verfügbares Einkommen haben, als jene, die
keine oder geringe Beiträge geleistet haben.
Kritisch sehen Blank, Dullien und Stein
schließlich, dass die Kommission ihren Auftrag
sehr eng verstanden hat. „Die wahren
Stellschrauben für die Nachhaltigkeit der
Rentenversicherung liegen in einer etwas höheren
Zuwanderung und der Erschließung bislang
ungenutzter Beschäftigungspotenziale am
Arbeitsmarkt, etwa bei Frauen und
Langzeitarbeitslosen“, so Dullien. „Diese Fragen
hat die Kommission leider gar nicht betrachtet –
was dazu führt, dass sie jetzt auch politisch
wohl nicht diskutiert werden.“
Wesel:
Interkulturelle Tage 2026 In
Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt
Wesel hat die Stadt Wesel ein buntes und
abwechslungsreiches Programm für die
Interkulturellen Tage auf die Beine gestellt.
Die Interkulturellen Tage fördern den
kulturellen Austausch und stärken den sozialen
Zusammenhalt in Wesel. Durch vielfältige
Veranstaltungen wird das Bewusstsein für die
Bedeutung einer multikulturellen Gemeinschaft
geschärft.

v. l.: Ivana Radenkovic (Koordinatorin des
Kommunalen Integrationsmanagement der Stadt
Wesel), Regina Schmitz-Lenneps
(Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wesel),
Lisa Quick (Dritter Ort Wesel), Rainer Benien
(Bürgermeister), Jihane Zerhouni (Vorsitzende
des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und
Integration der Stadt Wesel), Uwe van de Sand
(Dritter Ort Wesel)
Donnerstag, 02. Juli
2026 Der Startschuss fällt am Donnerstag, 2.
Juli 2026, mit einem Besuch im
LVR-Niederrheinmuseum Wesel. Der Rundgang durch
die Dauerausstellung „Rhein, oder nicht Rhein“
beginnt um 15 Uhr an der Zitadelle. Die
Flüchtlingshilfe Wesel e. V. unterstützt und
organisiert diesen Programmpunkt. Ab 18:00
Uhr findet im Ratssaal ein Empfang für neu
eingebürgerte Deutsche durch den Bürgermeister
statt. Mit dem Empfang soll die Entscheidung für
die deutsche Staatsbürgerschaft in feierlichem
Rahmen gewürdigt werden.
Freitag, 03.
Juli 2026 Am Freitag, 3. Juli 2026, 17:00
Uhr, wird der Integrationspreis 2026 der Stadt
Wesel vergeben. Der Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration hat in
seiner Sitzung am 20. Mai 2026 beschlossen, den
diesjährigen Integrationspreis der Stadt Wesel,
gestiftet von der Niederrheinischen Sparkasse
RheinLippe, an Abdelhakim Atanjaoui zu vergeben.
Den Vorschlag machte die Gruppe Die Linke.
Abdelhakim Antanjaoui ist seit mehr als 30
Jahren im Kampfsport aktiv und bietet seit 10
Jahren in seinem Tiger-Sports-Gym Training für
Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten
an. Neben den sportlichen Fähigkeiten vermittelt
er Werte wie Disziplin, Respekt und Gemeinschaft
und schafft insbesondere für Kinder und
Jugendlichen einen Ort der Begegnung und
Unterstützung.
In der Vorschlagsbegründung
heißt es: „Die jungen Menschen lernen in seinem
Studio nicht nur Kampfsporttechniken. Sie haben
hier eine Anlaufstelle und erleben Gemeinschaft.
Nationalität und Herkunft spielen dabei keine
Rolle.“
Die Verleihung 2026 wird von
mehreren Weseler Schulen unterstützt, darunter
die Schule am Ring, die GGS Innenstadt sowie das
Konrad-Duden-Gymnasium. Schülerinnen und Schüler
der teilnehmenden Schulen werden die
Veranstaltung mit vielfältigen Darbietungen
bereichern.
Es werden musikalische
Aufführungen und Akrobatik präsentiert, die die
kreative und künstlerische Vielfalt der jungen
Generation zeigen. Zudem sorgt das
Jugendorchester Bislich mit einem musikalischen
Beitrag für einen weiteren besonderen
Programmpunkt. Die Veranstaltung findet an der
Schule am Ring statt und ist barrierefrei.
Samstag, 04. Juli 2026 Der „Bunte Markt
der Möglichkeiten“ am Samstag, 4. Juli 2026, ist
ein vielfältiges und lebendiges Event, das eine
Mischung aus Informationen, Kulturangeboten und
Unterhaltung bietet. Viele Vereine und
Organisationen präsentieren sich in der Zeit von
11:00 Uhr bis 14:00 Uhr mit ihren Angeboten im
Rathausinnenhof.
Besucherinnen und
Besucher erwartet ein abwechslungsreiches
Programm mit Mitmachangeboten, kulturellen
Beiträgen und Informationsständen. Neben einer
Hüpfburg für Kinder und internationalen Speisen
sorgt Freydun Ramezani für die musikalische
Begleitung. Darüber hinaus bietet die
Kreispolizeibehörde Wesel eine kostenlose
Fahrradcodierung an.
Ein besonderer
Programmpunkt ist die Aktion „One Billion
Rising“, die von der Gleichstellungsbeauftragten
der Stadt Wesel, Regina Schmitz-Lenneps,
organsiert wird. Mit dem gemeinsamen Tanz setzen
die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen gegen
Gewalt an Frauen und Mädchen sowie für Respekt,
Gleichberechtigung und ein gewaltfreies
Miteinander. Wer die kulturelle Vielfalt und
bunte Gesellschaft in Wesel feiern will, ist
herzlich eingeladen vorbeizuschauen.
Unter dem Motto „Feste feiern – Das Beste aus
allen Kulturen“ wird rund um den „Dritten Ort
Wesel“ im Stadtwerke Wasserturm gemeinsam
gefeiert. Besucherinnen und Besucher erwartet
ein buntes Programm mit Speisen aus aller Welt,
Mitmach-Stationen für Kinder und Live-Musik. Um
17 Uhr eröffnet die Ausstellung „Vielfalt
bereichert – Weseler Gesichter“. Die Fotografin
Lisa Quick porträtiert darin Weselaner*innen mit
unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. In
kurzen Interviews erzählen sie von ihren
Lieblingsrezepten, Traditionen und persönlichen
Festmomenten, ein lebendiger Einblick in die
Vielfalt unserer Stadt. Ausstellungszeitraum:
04.07. – 30.08.2026
Ab 18 Uhr beginnt die
lange spanische Gitarrennacht mit vielen
unterschiedlichen Gitarrenmusiker*innen. Der
Stadtwerke Wasserturm ist nicht barrierefrei
zugänglich. Das Außengelände wird ebenfalls
bespielt und ist ebenerdig erreichbar, jedoch
gepflastert und teilweise uneben.
Wer die
kulturelle Vielfalt und bunte Gesellschaft in
Wesel feiern will, ist herzlich eingeladen
vorbeizuschauen. Bitte beachten Sie die
Veranstaltungsordnung. Alle Veranstaltungen
sind kostenlos!
3. Raderlebnistag
Niederrhein zugunsten der „Stiftung RTL – Wir
helfen Kindern e.V.“ TV-Moderator
Wolfram Kons und Extremsportler Joey Kelly
radeln am 5. Juli mit Teilnehmern des
Raderlebnistags Niederrhein.
Der
Niederrhein Tourismus unterstützt beim
diesjährigen Raderlebnistag erstmalig mit einer
Spenden-Aktion die „Stiftung RTL – Wir helfen
Kindern e.V.“. Beim 3. Raderlebnistag
Niederrhein am Sonntag, 5. Juli 2026, sind
RTL-Moderator Wolfram Kons und Extremsportler
Joey Kelly zum Auftakt in Xanten am Start. Die
beiden treten gemeinsam auf einer Etappe von
rund 20 Kilometern an, um mit den Teilnehmern
Spenden für die Stiftung des Kölner
Medienunternehmens zu sammeln.
Kons und
Kelly verbindet eine langjährige Zusammenarbeit
und Freundschaft. Insgesamt 20 Weltrekorde hat
Joey Kelly in den letzten Jahren im Rahmen des
RTL-Spendenmarathon durch spektakuläre
24h-Challenges aufgestellt. „Mit Joey Kelly habe
ich in den vergangenen Jahren beim
RTL-Spendenmarathon jede Menge verrückte Sachen
erlebt. Wir haben etliche Weltrekorde in zum
Teil absurden Disziplinen aufgestellt. Dass ich
jetzt gemeinsam mit dem ‚irren Iren‘, am
Niederrhein aufs Rad steige, freut mich riesig.
Mein Freund Joey ist einfach ein
Ausnahme-Talent: voller Energie, mit riesigem
Herz und totaler Einsatzbereitschaft. Wenn wir
zusammen unterwegs sind, geht es immer um mehr
als Sport: es geht darum, alles zu geben, um
Kindern zu helfen. Und genau dafür treten wir am
5. Juli am in die Pedale“, so Wolfram Kons,
Vorstand der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern
e.V.“.

Wolfram Kons und Joey Kelly sind seit Jahren ein
starkes Duo beim RTL-Spendenmarathon. Am 5. Juli
radeln die beiden zum Auftakt des
Raderlebenistags Niederrhein gemeinsam mit
Teilnehmern rund um Xanten. Foto: RTL/Thomas
Stachelhaus
Die Idee für die
Spendenaktion anlässlich des Raderlebnistags
2026 hatte Martina Baumgärtner, die
Geschäftsführerin der Niederrhein Tourismus
GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass Wolfram Kons
und Joey Kelly uns zum ersten Mal den
Raderlebnistag für die „Stiftung RTL – Wir
helfen Kindern e.V.“ unterstützen, damit wir ein
hohes Spendenaufkommen für Kinderhilfsprojekte
erzielen. Wir werden dazu von vielen Kommunen
und Partnern am Niederrhein tatkräftig
unterstützt.“ Teilnehmer und Gäste des
Raderlebnistags 2026 können freiwillig per
QR-Code spenden.
Der Raderlebnistag
Niederrhein zählt zu den größten
Radveranstaltungen Deutschlands. Erwartet werden
tausende Teilnehmer aus der der Region und
darüber hinaus. Mehr als 50 Kommunen auf
deutscher und niederländischer Seite beteiligen
sich mit abwechslungsreichen Routenvorschlägen
für Familien, Freizeitradler und sportlich
ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer, die
zugleich Gutes tun.
Die Touren zwischen
Rhein und Maas werden digital als GPX-Tracks
sowie zusätzlich als Ausdruckversionen
bereitgestellt. Entlang der Routen sorgen
Erlebnis- und Genussstationen sowie lokale
Rahmenprogramme für zusätzlichen Freizeitwert
und machen den Tag zu einem Event für die ganze
Familie.
Das Veranstaltungskonzept setzt
stark auf Digitalisierung: Die freiwillige
Registrierung für Gewinnspiele erfolgt online
oder per QR-Code an den Infopunkten entlang der
Strecken. „Damit knüpfen wir an die erfolgreiche
digitale Neuausrichtung der vergangenen Jahre
an“, sagt Martina Baumgärtner.

Wolfram Kons und Joey Kelly gehen um 10 Uhr am
Xantener Rathaus auf die Strecke. Nach etwa zwei
Stunden – inklusive Imbisspause – wird wieder
das Rathaus angesteuert. „Wer Wolfram Kons und
Joey Kelly in Xanten begleiten möchte, kann sich
einfach anschließen – und gern mit einer
freiwilligen Spende unterstützen“, so Martina
Baumgärtner.
Die vielen anderen Touren
am Niederrhein mit ihren Highlights bieten aber
natürlich ebenfalls puren Radfahr-Genuss und
Gelegenheit zum Spenden für die „Stiftung RTL -
Wir helfen Kinder e.V.“. Die Partnerschaft mit
der Stiftung RTL soll in den nächsten Jahren
kontinuierlich ausgebaut werden – mit
prominenter Unterstützung an weiteren
attraktiven Orten des Niederrheins.
Mehr
Informationen unter:
www.niederrhein-tourismus.de/raderlebnistag-niederrhein
Sommerfest an der
Musik- und Kunstschule Wesel am Sonntag, 5. Juli
2026 Am Sonntag, den 5. Juli 2026,
findet in der/und um die Musik- und Kunstschule
zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr das jährliche
Sommerfest statt. Schüler- wie Lehrer-innen
bieten für die Besucher auf dem
Musikschulgelände ein abwechslungsreiches
Programm aus allen Schulsparten.

Sommerfest der Musik-und Kunstschule 2025
Zu diesem Fest sind alle kleinen und großen
Bürger-innen, Freunde der MKS und solche, die es
vielleicht werden wollen, herzlich eingeladen.
Neben den Darbietungen von jungen Streichern und
Bläsern, dem Jugendorchester, diversen
Ensembles, Einzeldarbietungen und JeKits-
Schüler-innen lädt die Kunstkiste zur Schule der
Fantasie unter Bäumen ein.
Außerdem wird um 15 Uhr eine
Mitmachaktion für alle starten. Auch Essen und
Trinken kommen nicht zu kurz. Das gesamte Team
der MKS mit Schülern, Eltern und Lehrern freut
sich auf zahlreiche Gäste und Besucher und auf
ein gemeinsames, schönes und buntes Fest.
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