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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche
13. August 2026 - Berliner Mauerbau 1961

33. KW: Montag, 10. - Sonntag, 16. August 2026
Themen u.a.:

Arturo de la Vega startet als Technischer Beigeordneter bei der Stadt Wesel
Bürgermeister Rainer Benien mit den Dezernenten Dr. Markus Postulka, Klaus Schütz und Arturo de la Vega sowie den Leitenden der Fachbereiche und Stabsstellen Verwaltungsvorstand ist ab 14. August wieder vollständig besetzt

Bürgermeister Rainer Benien mit den Dezernenten Dr. Marks Postulka, Klaus Schütz und Arturo de la Vega sowie den Leitenden der Fachbereiche und Stabsstellen
Am Freitag, 14. August 2026, nimmt Arturo de la Vega seinen Dienst als Technischer Beigeordneter der Stadt Wesel auf. Der Rat der Stadt Wesel hatte ihn am 14. Juli 2026 einstimmig zum neuen Mitglied des Verwaltungsvorstandes gewählt.  Arturo de la Vega übernimmt das Dezernat III und damit die Verantwortung für die Fachbereiche Stadtentwicklung, Gebäudeservice sowie Feuerwehr und Rettungsdienst. Insgesamt gehören rund 240 Beschäftigte zu seinem künftigen Verantwortungsbereich. 

Mit seinem Dienstantritt ist der Verwaltungsvorstand der Stadt Wesel wieder komplett. Die Stelle des Technischen Beigeordneten war seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Rainer Benien vakant, der zuvor selbst Dezernent bei der Stadt Wesel war. „Ich freue mich sehr, dass Arturo de la Vega nun bei uns startet und unser Verwaltungsteam komplettiert und heiße ihn herzlich willkommen. Vor uns liegen wichtige Aufgaben und Projekte, Arturo de la Vega bringt dafür viel Erfahrung mit“, sagt Bürgermeister Rainer Benien.

Arturo de la Vega verfügt über berufliche Erfahrungen in Verwaltung, Wirtschaft und Politik. Zuletzt war er mehr als zehn Jahre in leitenden Funktionen bei der Stadt Dortmund tätig, unter anderem in der Wirtschaftsförderung und im Leitungsstab für Strategie und Planung.  Auch persönlich ist der Wechsel nach Wesel inzwischen vollzogen: Arturo de la Vega ist gemeinsam mit seiner Familie nach Wesel gezogen.

Für Bürgermeister Rainer Benien ist das ein besonderes Zeichen: „Dass Arturo de la Vega mit seiner Familie nach Wesel gezogen ist, ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit unserer Stadt. Ich freue mich sehr, dass er Wesel nicht nur beruflich, sondern auch persönlich zu seinem neuen Lebensmittelpunkt gemacht hat.“ Die ersten Wochen werden für den neuen Beigeordneten vor allem im Zeichen des Kennenlernens stehen.

Gespräche mit den Fachbereichen, den Mitarbeitenden und weiteren Akteurinnen und Akteuren sollen ihm einen umfassenden Einblick in die laufenden Aufgaben und Projekte geben.  „Für mich beginnt jetzt eine spannende Zeit des Kennenlernens und Einarbeitens. Ich freue mich auf die Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen und darauf, gemeinsam an den Themen zu arbeiten, die Wesel in den kommenden Jahren bewegen werden. Meine Familie und ich sind inzwischen in Wesel angekommen – und wir freuen uns auf die Stadt und die Menschen hier“, sagt Arturo de la Vega.

Mit dem Dienstantritt von Arturo de la Vega ist die Verwaltungsführung der Stadt Wesel wieder komplett. Bürgermeister Rainer Benien und die Beigeordneten Dr. Markus Postulka, Klaus Schütz und Arturo de la Vega bilden künftig gemeinsam den Verwaltungsvorstand. Zusammen mit den Fachbereichsleitungen und den Leitungen der Stabsstellen ist die Führungsebene damit wieder vollständig besetzt.

Wem gehört die Demokratie? – Lesung mit Souad Lamroubal in Wesel
Der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI) der Stadt Wesel lädt am Donnerstag, 3. September 2026, um 18:30 Uhr zu einer Lesung mit der Autorin Souad Lamroubal in den „Dritten Ort Wesel“ im Stadtwerke Wasserturm, Brandstraße 44, 46483 Wesel, ein.   
      
"Die Demokratie der Anderen - Was der Kampf um Zugehörigkeit mit uns macht"" Autorin Souad Lamroubal

Demokratie ist eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft. Sie lebt von einem offenen Austausch auf Augenhöhe und dem respektvollen Dialog. Rassismus und Ausgrenzung stehen diesen demokratischen Grundwerten entgegen und gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung ist es daher wichtiger denn je, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mit der Lesung möchte der Ausschuss einen Raum für Begegnung und Diskussion schaffen. Souad Lamroubal ist Migrationsexpertin, Autorin und langjährige Kommunalbeamtin. In ihrem Buch „Die Demokratie der Anderen – Was der Kampf um Zugehörigkeit mit uns macht“ setzt sie sich mit Fragen von Zugehörigkeit, Ausgrenzung und Rassismus auseinander.

Wem gehört die Demokratie? Wer entscheidet darüber, wer als selbstverständlich dazugehört und wer nicht?
Diesen Fragen nähert sie sich anhand persönlicher Erfahrungen und gesellschaftlicher Analysen und lädt dazu ein, vertraute Sichtweisen zu hinterfragen und neue Perspektiven einzunehmen. Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen und gemeinsam über Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu diskutieren.

Die Teilnahme ist kostenlos. Zur besseren Planung wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Eine Anmeldung ist bis zum 28. August 2026 per Mail an integration@wesel.de oder telefonisch unter 0281/203-2371 möglich. Bitte beachten Sie, dass der Veranstaltungsort leider nicht barrierefrei zugänglich ist.  


Moers: Digitaler Ratgeber zeigt Wege in Ausbildung und Beruf
Ausbildung, duales Studium oder ein vollzeitschulischer Bildungsgang – der Weg in den Beruf kann ganz unterschiedlich aussehen. Orientierung gibt jetzt ein neuer interaktiver Ausbildungsratgeber der Wirtschaftsförderung der Stadt Moers. Gemeinsam mit dem Dienstleister js-Deutschland wurde eine digitale Broschüre entwickelt, die die vielfältigen Möglichkeiten in Moers und der Region kompakt zusammenbringt.

Für alle drei Bildungswege gibt es in Moers zahlreiche Angebote und Partner. Wirtschaftsförderer Jens Heidenreich erklärt: „Mit der Broschüre stellen wir das breit gefächerte Angebot und die dahinterstehenden Partner vor. Und mehr noch: Das multimediale Format ermöglicht praxisnahe und spannende Einblicke in gewerblich-technische Berufe, in die Verwaltung oder das Handwerk.“

Neben detaillierten Berufsprofilen bietet der Ratgeber direkte Verlinkungen zu Ansprechpartnerinnen und -partnern sowie Tipps für die Bewerbung und weitere Informationen rund um den Einstieg ins Berufsleben. Angebot auch auf dem Smartphone Der Ratgeber ist interaktiv gestaltet und für mobile Endgeräte optimiert. Schülerinnen und Schüler können sich damit jederzeit und unkompliziert auf dem Smartphone über mögliche Berufswege informieren.

So unterstützt die Publikation die lokale Nachwuchsförderung und macht es jungen Menschen leichter, den passenden Einstieg in Ausbildung und Beruf in Moers und der Region zu finden. Bei der Ausbildungsmesse am Mercator Berufskolleg wird der Ratgeber außerdem als Printausgabe vorliegen.

Zur Digitalbroschüre. Die 7. Open Air Ausbildungsmesse findet statt am Dienstag, 6. Oktober, von 9 bis 13 Uhr, auf dem BerufsbildungsCampus Moers (Repelener Str. 91 - 95a).





Unternehmensinsolvenzen im Mai 2026: -2,0 % gegenüber Mai 2025
• Verbraucherinsolvenzen Mai 2026: -10,3 % gegenüber Mai 2025
• Januar bis Mai 2026: 4,9 % mehr Unternehmensinsolvenzen und 1,9 % mehr Verbraucherinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum

Im Mai 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 1 995 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,0 % weniger als im Vorjahresmonat. Zuletzt war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026 zurückgegangen (-1,0 %).

Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.



Januar bis Mai 2026: 4,9 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum Von Januar bis Mai 2026 wurden 10 546 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Das waren 4,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen der Gläubiger aus den von Januar bis Mai 2026 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 15,4 Milliarden Euro.

Von Januar bis Mai 2025 hatten die Forderungen bei rund 25,7 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass in den ersten fünf Monaten 2025 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als 2026.

Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten
Bezogen auf 10 000 Unternehmen gab es von Januar bis Mai 2026 insgesamt 29,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 57,2 Fällen je 10 000 Unternehmen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 49,2 Fällen und das Baugewerbe mit 44,0 Insolvenzen.

Verbraucherinsolvenzen: -10,3 % im Mai 2026, +1,9 % von Januar bis Mai 2026 Im Mai 2026 gab es 5 926 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 10,3 % weniger als im Vorjahresmonat. Für Januar bis Mai 2026 wurden 32 093 Verbraucherinsolvenzen gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg von 1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Wesel: Kindertrödelmarkt in der Feldmark lockte zum Stöbern, Handeln und Entdecken ein
Am 12. August 2026 fand in der Weseler Feldmark der zweite von insgesamt drei Kindertrödelmärkten der Stadt Wesel statt. Unter dem Motto „Von Kindern für Kinder“ hatten junge Verkäuferinnen und Verkäufer die Gelegenheit, gut erhaltenes Spielzeug, Bücher, Kleidung, Fahrzeuge und viele weitere Schätze selbstständig anzubieten. Dabei ging es um weit mehr als das Verkaufen und Handeln:

Die Kinder sammelten erste Erfahrungen im Umgang mit Kundinnen und Kunden, lernten den Wert gebrauchter Gegenstände kennen und konnten gleichzeitig ihr Taschengeld aufbessern. Besucherinnen und Besucher erwartete ein vielfältiges Angebot zu familienfreundlichen Preisen. Ob Spielwaren, Kinderbücher, Kleidung oder Fahrzeuge – beim Stöbern gab es für Groß und Klein viel zu entdecken.

Ein besonderer Besuch bereicherte den Kindertrödelmarkt: Bürgermeister Rainer Benien machte sich vor Ort ein Bild von der Veranstaltung und kam mit den jungen Verkäuferinnen und Verkäufern sowie den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Auch eine Vertreterin der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe (NiSpa) war vor Ort und überzeugte sich von der gelungenen Veranstaltung. 

Der Kindertrödelmarkt stand zugleich für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Durch den Verkauf gebrauchter Gegenstände erhielten Spielzeug, Kleidung und andere Dinge ein zweites Leben. So verband die Veranstaltung nachhaltiges Handeln mit einem schönen Gemeinschaftserlebnis für die ganze Familie. Neben dem Trödeln stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Familien, Nachbarinnen und Nachbarn sowie zahlreiche Interessierte waren eingeladen, einen abwechslungsreichen Tag in der Feldmark zu verbringen.

Für die kleinen Besucherinnen und Besucher wurde kostenlos Kuchen angeboten, während Eltern bei einer Tasse Kaffee miteinander ins Gespräch kommen und eine entspannte Zeit verbringen konnten. Für eine kostenlose Erfrischung sorgte die Trinkwasserbar der Stadtwerke. Dort konnten sich die Besucherinnen und Besucher mit frischem Trinkwasser versorgen.

Die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe (NiSpa) unterstützte die Veranstaltung zusätzlich und stellte Trinkflaschen sowie Caps zur Verfügung. Damit waren auch die jüngsten Gäste bestens für den Tag ausgestattet. Der Kindertrödelmarkt erwies sich damit nicht nur als Ort zum Kaufen und Verkaufen, sondern auch als Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil. Er bot Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben und stärkte das Miteinander in der Feldmark.

Die Stadt Wesel freute sich über die zahlreichen teilnehmenden Kinder und Besucherinnen und Besucher. Ein besonderer Dank galt den Stadtwerken und der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe (NiSpa) für ihre Unterstützung und ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung.


Moers: Beim Stadtrundgang Blick nach oben und in die Vergangenheit wagen
Einen vielversprechenden Blick nach oben und in die Vergangenheit können Geschichtsinteressierte beim Stadtspaziergang am Sonntag, 23. August, werfen. Er startet um 10.30 Uhr am Moerser Bahnhof (Homberger Straße). Im Mittelpunkt steht bei der Führung der südliche Teil der Innenstadt mit verschiedenen Stationen. Mit der Industrialisierung ist neue Infrastruktur auch in Moers entstanden.

Am Bahnhof kreuzten sich beispielsweise zu dieser Zeit Schienen und Straßen. Ein beeindruckendes Überbleibsel von damals ist die Wohnanlage ‚Tubiskull‘ am Vinzenzpark. Eine weitere Station ist der Friedhof an der Klever Straße, der als Hauptfriedhof Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen wurde. Die Homberger Straße war früher die Verbindung zwischen Bahnhof und Altstadt.

Über Geschäftsgeschossen und Werbeanlagen zeigt sich an vielen Stellen spannende Architekturgeschichte aus mehr als 100 Jahren. Die Zusammenhänge erläutert Bauexpertin Eva-Maria Eifert.  Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person 8 Euro. Verbindliche Anmeldungen sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.

Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit
Website informiert über Gefahrenstellen auf Schulweg
Haftungsprivileg für Kinder
Autofahrer müssen aufpassen: Fuß vom Gas
Die Sommerferien sind in einigen Bundesländern schon vorbei. Zigtausende Kinder und Jugendliche machen sich wieder auf den Schulweg. Klar ist, der Verkehr erfordert volle Aufmerksamkeit. Das spiegelt sich seit Jahren in den Zahlen des Statistischen Bundesamtes wider: Kinder verunglücken besonders häufig am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab Mittag, wenn die Schule aus ist.

Der Weg zur Schule sollte also nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg kann sich lohnen, wenn dafür Ampeln oder Schülerlotsen das Überqueren der Straße sicherer machen.

Doch welches ist der sicherste Weg? Eltern können eigene Erfahrung auf der Seite https://www.schulwege.de/ faktenbasiert noch einmal gegenchecken: Hier lässt sich eine möglichst sichere Route auf Basis bekannter gefährlicher Bereiche berechnen. Einen Teil der Daten zur Erkennung der Gefahrenstellen liefert die HUK-COBURG an die „Initiative für sichere Straßen“, Betreiber des Schulweg-Portals.

Basis ist der Telematik-Tarif des Versicherers, den über 800.000 Kundinnen und Kunden nutzen. In aggregierter und anonymisierter Form geben diese Daten Hinweise auf Gefahrenstellen im Verkehr. Weitere Daten, die in die Berechnung einfließen, sind u.a. die polizeilichen Unfalldaten sowie Meldungen von Verkehrsteilnehmern.

Eltern von ABC-Schützen rät die HUK-COBURG, die Route zusammen mit ihren Kindern zu planen und mehrfach abzulaufen. Wichtig ist auch, dass ein Kind mit ausreichendem Abstand zum fließenden Verkehr am Bordstein stehen bleibt. Und vor der Straßenüberquerung sollten Kinder immer den Blickkontakt zum Autofahrer suchen. Richtig üben lässt sich nur unter realen Bedingungen: Also morgens, wenn die Schule beginnt und mittags, wenn sie endet.

Doch der Gesetzgeber weiß, dass Kinder von der Komplexität des motorisierten Straßenverkehrs oft überfordert sind. Dies gilt besonders für die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften Kinder für Schäden, die sie Dritten bei einem Verkehrsunfall fahrlässig zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag. Das hat für Autofahrer weitreichende Konsequenzen. Werden sie in einen Unfall mit einem nicht-deliktsfähigen Kind verwickelt, haften sie unabhängig von der Schuldfrage.

Autofahrer müssen also stets damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regelkonform verhalten. Ein Kind sehen, heißt vorsichtig fahren, beide Straßenseiten im Auge behalten und jederzeit bremsbereit sein. Dies gilt in besonderem Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor Kindergärten und Schulen.

Ob ältere Kinder über zehn Jahren tatsächlich für einen Unfall und seine Folgen einstehen müssen, hängt von ihrer Einsichtsfähigkeit ab. Entscheidend ist, ob sie die eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen richtig einschätzen können. Gleichzeitig kommt es auf das individuelle Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von einem Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet werden konnte.

Lautet die Antwort ja, müssen aber auch Kinder für sämtliche Haftpflichtansprüche ihres Opfers aufkommen. Sobald das Kind selbst Geld verdient, muss es zahlen. Haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, können auch sie zur Kasse gebeten werden. Schutz bietet in beiden Fällen eine private Haftpflichtversicherung.

Spritpreise im Wochenvergleich kaum verändert Rohöl deutlich teurer / Niedrigwasser sorgt für regionale Preisunterschiede
Auf den ersten Blick gibt es kaum Bewegung bei den Kraftstoffpreisen. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Mittel aktuell 2,125 Euro und liegt damit nahezu auf dem Niveau der Vorwoche (2,128 Euro je Liter). Ähnlich sieht es beim Diesel aus: Für einen Liter zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit im Bundesschnitt 2,200 Euro.

Vor einer Woche lag der Dieselpreis im Tagesdurchschnitt bei 2,204 Euro je Liter und damit geringfügig höher. Rohöl der Sorte Brent hat sich im selben Zeitraum allerdings spürbar verteuert, von etwa 79 US-Dollar auf nun rund 89 US-Dollar je Barrel. Dies spiegelt sich in der wöchentlichen Entwicklung der Kraftstoffpreise bislang zwar nicht wider, das Preisniveau ist aus Sicht des ADAC allerdings dennoch deutlich zu hoch.

Seit dem Wochenende legen die Kraftstoffpreise zudem wieder merklich zu. Für spürbare regionale Preisunterschiede sorgt derzeit vor allem das anhaltende Niedrigwasser am Rhein infolge der starken Trockenheit. Es verteuert derzeit in den westlichen Landesteilen die Beschaffung und den Transport von Kraftstoffen. Die Kraftstoffversorgung in Deutschland erfolgt jedoch nicht ausschließlich über die Binnenschifffahrt, sondern zusätzlich zu großen Teilen über Seehäfen, Pipelines, Schiene und Straße.



Für die bundesweite Preisentwicklung stellt das Niedrigwasser nach Einschätzung des ADAC daher lediglich einen von mehreren Einflussfaktoren dar, der sich wie dargestellt regional unterschiedlich stark äußern kann. Der ADAC empfiehlt den Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten.

Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach langsam wieder ab. Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.

Moers: Badewannenrennen im Bettenkamper Meer
Das Badewannenrenn findet dieses Jahr zum 17. Mal im Bettenkamper Meer statt. Seit 2008 starten bei dem familienfreundlichen Event bunt kostümierte Teams in modifizierten Badewannen und dürfen sich als "Kapitän" fühlen und um die Wette paddeln.

Sowohl das beste Kostüm, als auch die schnellsten Paddler haben Chancen auf tolle Preise. Veranstaltet wird es von der DLRG Ortsgruppe Moers und den Freundeskreis Bettenkamper Meer. Also seien Sie dabei als Paddler oder seien Sie einer von hunderten begeisterten Zuschauern.

Anmeldung unter badewanne@moers.dlrg.de
Veranstaltungsdatum 22.08.2026 - 14:00 Uhr - 23:59 Uhr. Veranstaltungsort Freibad Bettenkamp - Naturfreibad Krefelder Straße 190, 47447 Moers



Generationen in NRW: Worin unterscheiden sich Babyboomer und Millennials?
* Geburtenrate hat sich bei den Millennials beinahe halbiert
* Verfügbarkeit von Kindergartenplätzen der 3-6-Jährigen mehr als verdoppelt
* Knapp jeder fünfte Babyboomer und jeder vierte Millennial lebte im Alter von 25 bis 35 Jahren allein

Zwei Generationen, zwei verschiedene Lebenswege? Das Statistische Landesamt hat in einem Themenschwerpunkt Generationen in NRW mit Daten aus Bevölkerung und Bildung betrachtet, wie sehr sich die Generationen der Babyboomer und Millennials in NRW tatsächlich unterscheiden und wo sie Gemeinsamkeiten haben.

Die Geburtenjahrgänge 1964 und 1986 werden dafür in unserem Artikel beispielhaft gegenübergestellt. Geburtenrate um fast die Hälfte niedriger Die sogenannten Babyboomer sind die „geburtenstarken Jahrgänge”. 1964 gab es in NRW 1,8 Lebendgeborene je 100 Einwohnerinnen und Einwohner. 1986, in einer Zeit in der die Millennials – oder auch Generation Y – das Licht der Welt erblickten, gab es nur noch fast halb so viele Geburten.


Grafiken IT:NRW

Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen der 3–6-Jährigen hat sich mehr als verdoppelt Während viele Babyboomer mit etwa vier Jahren vermutlich zu Hause betreut wurden, spielten die Millennials bereits zusammen im Kindergarten. Nicht verwunderlich, denn 1968 gab es nur für etwa ein Drittel aller 3–6-jährigen Kinder in NRW einen Betreuungsplatz im Kindergarten. Bei den Millennials war das Platzangebot in Kindergärten deutlich größer. Für mehr als zwei Drittel der Kinder war ein Betreuungsplatz verfügbar.



Knapp jeder fünfte Babyboomer und jeder vierte Millennial lebte im Alter von 25 bis unter 35 allein Begleitet man Babyboomer und Millennials etwa 30 Jahre weiter zur Familienplanung, zeigen sich auch einige Gemeinsamkeiten der Generationen.

In dieser Lebensphase wohnte 1994 etwa jede fünfte Person im Alter von 25 bis unter 35 Jahren allein (18 %). 2016 galt dies für ein Viertel (25 %) der Altersgruppe der Millennials. Was sich jedoch kaum verändert hat: Weiterhin sind Alleinerziehende fast ausschließlich Frauen (1994: 93 %, 2016: 97 %).



2,2 Millionen Menschen in Deutschland sind befristet beschäftigt
• 6,0 % aller Kernerwerbstätigen hatten 2025 einen befristeten Arbeitsvertrag
• Anteile von Befristungen und anderen Formen atypischer Beschäftigung gehen seit 2015 zurück
• Jüngere Erwerbstätige sind deutlich häufiger befristet beschäftigt als ältere

Rund 2,2 Millionen Menschen in Deutschland hatten im Jahr 2025 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das entsprach 6,0 % aller Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 64 Jahren, die nicht in Ausbildung, Studium oder Freiwilligendienst waren (Kernerwerbstätige).

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, ist der Anteil in den vergangenen zehn Jahren leicht zurückgegangen: 2015 hatte er noch bei 7,0 % gelegen. Zwischen den Geschlechtern zeigen sich kaum Unterschiede: Bei den Frauen waren im vergangenen Jahr 6,2 % der Kernerwerbstätigen befristet beschäftigt, bei den Männern waren es 5,7 %.

Atypische Beschäftigung insgesamt geht zurück Befristet Beschäftigte zählen zusammen mit geringfügig Beschäftigten, Teilzeitbeschäftigten mit bis zu 20 Wochenstunden und Beschäftigten in Leih- oder Zeitarbeit zur Gruppe der sogenannten atypisch Beschäftigten. Insgesamt waren 2025 rund 6,4 Millionen Personen atypisch beschäftigt. Das waren 17,2 % der Kernerwerbstätigen.

Der Anteil ist in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen: 2015 hatte er bei gut einem Fünftel (20,8 %) gelegen. Deutlicher als bei der befristeten Beschäftigung zeigt sich der Rückgang bei anderen Formen atypischer Beschäftigung: So sank der Anteil von Teilzeitbeschäftigten mit bis zu 20 Wochenstunden im selben Zeitraum von 13,4 % auf 10,9 % und der von geringfügig Beschäftigten von 6,5 % auf 4,1 %.

Die Ausnahme bildet die Zeitarbeit: Hier stieg der Beschäftigungsanteil leicht von 1,8 % auf 2,0 %. 18,3 % der 15- bis 25-Jährigen mit befristetem Arbeitsvertrag Jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben häufiger einen befristeten Arbeitsvertrag als ältere. 18,3 % der Kernerwerbstätigen im Alter von 15 bis 25 Jahren waren 2025 befristet beschäftigt, bei den 25- bis 35-Jährigen war es gut ein Zehntel (10,2 %).

Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil befristet Beschäftigter weiter ab: Bei den 35- bis 45-Jährigen lag er bei 5,6 %, bei den 45- bis 55-Jährigen bei 3,8 %. Unter den 55- bis 65-Jährigen waren 2,8 % befristet angestellt. Ein Grund dafür dürfte sein, dass jüngere Menschen sich im Übergang vom Bildungs- zum Beschäftigungssystem befinden und der Berufseinstieg häufiger über befristete Stellen stattfindet.



Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung am seltensten befristet eingestellt
Wie hoch der Anteil befristet Beschäftigter ist, hängt auch mit deren Bildungsniveau zusammen. So waren 11,6 % der Kernerwerbstätigen ohne beruflichen Abschluss 2025 befristet beschäftigt. Unter den Beschäftigten mit hochqualifiziertem Bildungsabschluss wie etwa einem Meistertitel oder einem Studium lag der Anteil bei 6,4 %. Am geringsten war er bei Beschäftigten mit einer mittleren Berufsqualifikation: Hier hatten 4,0 % einen befristeten Arbeitsvertrag.

Mehr als ein Zehntel der Beschäftigten im Bildungssektor befristet beschäftigt
Je nach Branche unterscheidet sich der Anteil befristet Beschäftigter ebenfalls. Besonders hoch war er 2025 im Bildungssektor mit 11,2 % sowie im Gastgewerbe (8,8 %) und im Bereich Kunst, Unterhaltung und private Haushaltsdienstleistungen (8,2 %).

Im Baugewerbe und im Finanz- und Immobilienwesen war der Anteil der Beschäftigten mit befristetem Arbeitsvertrag hingegen vergleichsweise gering (jeweils 2,5 %). Lediglich 2,7 % der befristet Beschäftigten haben sich bewusst für die Vertragsform entschieden Beschäftigte haben aus unterschiedlichen Gründen befristete Arbeitsverträge.

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung gab 2025 knapp ein Drittel (31,4 %) der befristet Beschäftigten ab 25 Jahren an, dass die Stelle nur befristet ausgeschrieben war. Weitere 16,9 % befanden sich in Ausbildung, diese wird in der Arbeitskräfteerhebung miterfasst.

12,9 % nannten einen Probevertrag als Befristungsgrund, 8,2 % gingen ein befristetes Arbeitsverhältnis ein, weil sie keine Dauerstelle gefunden hatten.
Dagegen hatten 2,7 % bewusst ein befristetes Beschäftigungsverhältnis gewählt. Zudem gaben 28,0 % an, aus anderen Gründen befristet beschäftigt zu sein.

Mehr als die Hälfte der Befristungen haben Laufzeit von weniger als einem Jahr
Befristungen sind in der Regel auf kurze Zeiträume beschränkt. Mehr als die Hälfte (52,4 %) der befristet Beschäftigten ab 25 Jahren besaßen 2025 laut Arbeitskräfteerhebung einen Ar­beitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Ein Grund für diese besonders kurze Laufzeit könnten etwa Probezeiten oder Elternzeitvertretungen sein. Bei 21,3 % der Befragten betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre, bei weiteren 14,7 % zwei bis unter drei Jahre. 11,6 % gaben an, einen Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen.


KDG-Schülerin fährt als Botschafterin der Erinnerung nach Riga
Im April dieses Jahres hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich für eine Reise nach Riga zu bewerben. Sie sollen als „Junge Botschafter der Erinnerung“ das Wissen über die Deportation zehntausender Kinder, Frauen und Männer aus ihren Heimatstädten nach Riga und deren anschließende Ermordung weitertragen.

Die 15jährige Schülerin Elisa Müller vom Konrad-Duden-Gymnasium bewarb sich erfolgreich und zählt nun zu den 30 Schülerinnen und Schülern, die im September nach Riga reisen, um die authentischen Tatorte und die Gedenkstätten kennenzulernen. 

Fotograf: Ekkehart Malz

Zur Vorbereitung ihrer Reise hat Elisa Müller das Stadtarchiv Wesel besucht und sich mit dem Leben von Margrit Kohlmann beschäftigt. Die Familie Kohlmann lebte seit Anfang der 1920er Jahre in Wesel. Mit zunehmender Verfolgung durch die Nationalsozialisten verlegte sie 1934 ihren Wohn- und Geschäftssitz nach Köln.

1941, im Alter von 17 Jahren, wurde Margrit zusammen mit ihren Eltern von dort aus nach Riga deportiert. Während ihre Eltern ermordet wurden, überlebte die Tochter das Ghetto und wurde 1945 befreit. Sie emigrierte in die USA. Dort heiratete sie Heinz Baerman, der wie sie selbst den Holocaust überlebt hatte.

2016 verstarbt sie im Alter von 92 Jahren. Im selben Jahr wurde ihrem Bruder Ernst Kohlmann, später Ernest Kolman, die Ehrenbürgerwürde der Stadt Wesel verliehen. Nach ihm wurde jüngst die Grünfläche am Willibrordi-Dom benannt. Stolpersteine der Familie Kohlmann wurden in Wesel und in Köln verlegt.

Kreislaufwirtschaft: EU-Verordnung zur Entsorgung von Altfahrzeugen tritt in Kraft
Am 13.8.2026 treten neue Vorschriften für die Konstruktion, Herstellung, Sammlung und Entsorgung von Fahrzeugen in Kraft. Die EU will damit die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor stärken. Die Ressourceneffizienz soll verbessert, die Rückgewinnung und Wiederverwendung wertvoller Materialien wie Stahl, Aluminium und Kupfer gesteigert und die Umweltleistung von Fahrzeugen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg erhöht werden.

Der Exekutiv-Vizepräsident für Wohlstand und Industriestrategie, Stéphane Séjourné, sagte: „Bei der Altfahrzeugverordnung geht es nicht nur um Abfall, sondern um Widerstandsfähigkeit und die industrielle Zukunft Europas. Die Verordnung trägt dazu bei, unsere Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern, sie stärkt die wirtschaftliche Sicherheit Europas und hält strategische Ressourcen innerhalb der EU. Das ist nicht nur gute Umweltpolitik – es ist auch eine kluge Industriepolitik.“

Kabinett-Beschluss zur Frühstartrente
Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:  „Wer früh anfängt, kommt weiter. Mit der Frühstartrente sorgen wir dafür, dass Kinder ab 2027 ein Startkapital für die Absicherung im Alter erhalten. Damit leisten wir auch einen kleinen Beitrag zur Eigentumsbildung in unserem Land.

Denn das vom Staat bereitgestellte Kapital kann nach dem 18. Geburtstag in ein privates Altersvorsorgedepot übertragen werden. Junge Menschen können das Kapital auch zum Kauf einer selbst genutzten Wohnung oder eines selbst genutzten Hauses verwenden. Die Frühstartrente ist damit Startkapital fürs Leben und kann ein erster Schritt hin zu Eigentum werden.“  

Heute Sonenfinsternis
Heute (12. August 2026) verdeckt der Mond je nach Region in Deutschland zwischen 85 und 90 Prozent der Sonne über Deutschland. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) liegt die Bedeckung in Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei etwa 85 Prozent. Das Schauspiel beginnt gegen 19 Uhr (mancherorts nach 20:00 Uhr) und fällt vielerorts mit dem Sonnenuntergang zusammen.

In Regionen von Grönland, Island und Spanien ist das Spektakel heute voll zu sehen, während in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine starke partielle (teilweise) Finsternis beobachtet werden kann.


Inflationsrate im Juli 2026 bei +2,8 %
Energie bleibt zentraler Preistreiber für die Inflationsrate

Verbraucherpreisindex, Juli 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,8 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Juli 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,9 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

 Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Juli 2026 bei +2,8 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise verstärkt, nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 % und im Mai 2026 bei +2,6 % gelegen hatte. Im April 2026 hatte die Inflationsrate zuletzt etwas höher bei +2,9 % gelegen.

"Die Energiepreise verteuerten sich weiterhin überdurchschnittlich und blieben somit zentraler Preistreiber. Die Teuerung fiel hier deutlich stärker aus als im Vormonat, wodurch sich die Inflationsrate erhöht hat", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

"Vor allem die Preise für Kraftstoffe sind gegenüber dem Vormonat spürbar gestiegen, da gleichzeitig zum Ölpreisanstieg infolge des anhaltenden Iran-Kriegs der staatliche Tankrabatt am 30. Juni endete.", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2026 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im Juli 2026 um 0,8 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 8,3 % gegenüber Juli 2025
Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Juli 2026 um 8,3 % höher als im Juli 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für Energie im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich (Juni 2026: +3,4 %; Mai 2026: +6,6 %; April 2026: +10,1 %). Ein Grund für die erneute Preiserhöhung dürfte neben der Rohölmarktentwicklung die am 30. Juni 2026 ausgelaufene temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe (Tankrabatt) gewesen sein.

Kraftstoffe verteuerten sich im Juli 2026 binnen Jahresfrist um 23,0 % und damit deutlich stärker, als in den beiden Vormonaten (Juni 2026: +11,3 %; Mai 2026: +18,0 %). Leichtes Heizöl, ein Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich im Juli 2026 binnen Jahresfrist infolge der Rohölmarktentwicklung ebenfalls deutlich mit +34,7 % (Juni 2026: +29,4 %; Mai 2026: +47,9 %).

Trotz des Preisanstiegs war Haushaltsenergie insgesamt mit -1,4 % günstiger als im Vorjahresmonat, da leichtes Heizöl nur einen geringen Anteil an den Konsumausgaben für Haushaltsenergie hat. Bereits im Juni waren die Preise für Haushaltsenergie um 1,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat gefallen.

Darüber hinaus verbilligte sich Strom im Juli 2026 um 5,3 %, Erdgas einschließlich Betriebskosten um 2,9 % und Fernwärme um 1,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese rückläufigen Preisentwicklungen sind teilweise auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,4 % unterdurchschnittlich Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Juli 2026 um 0,4 % höher als im Vorjahresmonat. Bereits im Mai und Juni 2026 hatte die Teuerung von Nahrungsmitteln jeweils +0,4 % betragen.
Teurer binnen Jahresfrist waren im Juli 2026 unter anderem Fleisch und Fleischwaren (+1,9 %, darunter Rind- und Kalbfleisch: +7,2 %) sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (+4,0 %).
Günstiger gegenüber Juli 2025 wurden hingegen Speisefette und Speiseöle (-15,3 %, darunter Butter: -30,1 %) sowie Molkereiprodukte (-5,9 %).

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,4 %
Im Juli 2026 betrug die Inflationsrate ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe +1,9 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Juli 2026 bei +2,4 % und damit unter der Gesamtteuerung.

Waren verteuerten sich gegenüber Juli 2025 um 2,5 %
Die Preise für Waren lagen im Juli 2026 um 2,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 3,7 %, vor allem infolge der teuren Energieprodukte (+8,3 %), Gebrauchsgüter um 0,3 %. Deutlich teurer unter den Waren binnen Jahresfrist wurden zum Beispiel Informationsverarbeitungsgeräte (+9,6 %) und Tabakwaren (+6,0 %). Preisrückgänge gab es hingegen unter anderem bei Haushaltsgeräten (-2,0 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-4,0 %).



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,9 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im Juli 2026 um 2,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat, nach +3,1 % im Juni 2026. Damit hat sich die Teuerung für Dienstleistungen etwas abgeschwächt, liegt jedoch noch knapp über der Gesamtteuerung. Besonders stark verteuerten sich im Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,5 %), Pauschalreisen (+5,6 %) sowie Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 %).

Auch Wasserversorgung und andere Dienstleistungen für die Wohnung (+3,2 %) und Gaststättendienstleistungen (+2,9 %) waren im Juli 2026 teurer als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im Juli 2026 die Nettokaltmieten mit +1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen blieben im Vorjahresvergleich nahezu unverändert (+0,1 %). Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,8 %, Kraftstoffe um 11,2 % Gegenüber Juni 2026 stieg der Verbraucherpreisindex insgesamt im Juli 2026 um 0,8 %.

Teurer binnen Monatsfrist wurden in der Sommerreisezeit vor allem Pauschalreisen ins Ausland (+12,6 %) und internationale Flugtickets (+7,1 %) trotz Senkung der Luftverkehrsteuer. Auch für Fahrten mit verbrennerbetriebenen Fahrzeugen mussten Reisende tiefer in die Tasche greifen.

Die Preise für Kraftstoffe stiegen sprunghaft an (+11,2 %, darunter Dieselkraftstoff: +12,6 %, Super: +11,0 %) nachdem der staatliche "Tankrabatt" am 30. Juni 2026 endete. Die Energiepreise insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um 5,0 %, neben Kraftstoffen trug dazu auch leichtes Heizöl mit +6,4 % bei. Zudem blieben die Preise für Nahrungsmittel insgesamt nahezu stabil (+0,1 %). Hier gingen die Preise für frisches Obst (-2,4 %) zurück.

Verbraucherfreundlich war zudem der Preisrückgang binnen Monatsfrist für einzelne Produkte des täglichen Bedarfs wie Butter und Kaffee (jeweils -2,3 %). Günstiger wurden insbesondere - auch saisonbedingt - Bekleidungsartikel (-5,4 %).


Wesel: Widmung von Straßen, Wegen und Plätzen
Mit der Widmung erhalten Straßen die Eigenschaft einer öffentlichen Straße im Sinne des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Rat der Stadt Wesel hat in seiner Sitzung vom 14.07.2026 die Widmung von Verkehrsteilflächen der Straßen "Bleicherstege" und "Tückingstraße" beschlossen. 

Die Widmung wurde am 11.08.2026 im Amtsblatt der Stadt Wesel öffentlich bekanntgemacht.  Das Amtsblatt der Stadt Wesel ist unter abi.wesel.de, der entsprechende Auszug des Amtsblattes hier online abrufbar. 

Kleve: Klimawandel vor der Haustür: Umfrage zur Klimaanpassung
Bis zum 30. September 2026 möchte die Stadt Kleve ein Stimmungsbild zum Thema Klimaanpassung in Kleve einholen. Wie bekannt ist das Thema der Klimaanpassung in Kleve? Und wie stark sind Kleverinnen und Klever bislang persönlich vom Klimawandel betroffen? Die Stadt Kleve lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, diesen Fragen nachzugehen und bis zum 30. September 2026 an einer entsprechenden Online-Umfrage teilzunehmen.

Die Klimaanpassung ist neben dem Klimaschutz ein wichtiges Thema, das die Stadtentwicklung der Zukunft mitprägt. Die Stadt Kleve arbeitet mithilfe verschiedener Maßnahmen daran, die Schwanenstadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.

Um besser zu verstehen, inwiefern die Angebote der Stadt Kleve bereits wahrgenommen werden und wo noch Informationsbedarf besteht, führt die Stadtverwaltung aktuell eine Online-Umfrage durch. Sie ist digital über das Beteiligungsportal NRW über den Link https://beteiligung.nrw.de/k/1028049 abrufbar.  Die Umfrage erfolgt anonym und kann am PC oder an mobilen Endgeräten ausgefüllt werden. Das Ausfüllen dauert rund 10-15 Minuten.

Es ist geplant, die Ergebnisse im Nachgang in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu präsentieren und auf www.kleve.de bereitzustellen. „Wir widmen uns dem Thema, um unsere Bürgerschaft zu schützen. Deshalb ist es uns wichtig, ein Stimmungsbild zur Klimaanpassung in Kleve von den Bürgerinnen und Bürgern einzufangen.“ sagt Merle Gemke, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve.

Nachdem die weiterführenden Schulen in Kleve die Umfrage bereits vor Sommerferienbeginn erhalten haben, folgt nun der Aufruf an alle Kleverinnen und Klever. Die Stadt Kleve bedankt sich herzlich für alle bereits eingereichten Antworten und freut sich auf weitere Meinungsbilder aus der Klever Bevölkerung.

Von Rockklassikern bis zu Balladen- Micha und Chris live im Forstgarten
Am Sonntag wartet das nächste Forstgartenkonzert auf die Gäste der historischen Parkanlage. Nach dem Klevischen Klaviersommer steht am Sonntag das nächste Forstgartenkonzert im historischen Forstgarten an.

Am 16. August 2026 um 15 Uhr lädt die Stadt Kleve wieder in die Konzertmuschel im bunten Blumenhof ein. An diesem Sonntag erwartet die Gäste das Rock-Duo Micha & Chris, welches mit ihrem breiten Repertoire eine weite Spannbreite an Besucherinnen und Besuchern begeistern kann. Die beiden Musiker schlossen sich nach gemeinsamen musikalischen Projekten zusammen, um heute mit einem Mix aus verschiedenen Genres ihr Publikum zu begeistern.

In ihrer abwechslungsreichen Songauswahl aus Rockklassikern, groovigen Popsongs und belebenden Balladen wird jeder Geschmack getroffen. Der Sänger Chris verzaubert mit seiner unverwechselbaren Stimme und motiviert die Zuschauer, näher an die Bühne zu treten. Ergänzend dazu untermalt Micha mit seinem dynamischen Klaviersound und gelegentlicher Saitenbegleitung den Gesang, wodurch ein rundes, stimmiges Klangbild entsteht.

Ob Deutsch oder Englisch, energiegeladen oder entspannt, etwas zum Mitsingen oder nur zum entspannten Zuhören - ein Jedermann ist eingeladen, mit Micha & Chris einen angenehmen Mittag zu erleben. Seit vielen Jahren sind die bekannten Forstgartenkonzerte fester Bestandteil der Kultur der Schwanenstadt Kleve.

Hier werden Besucherinnen und Besucher egal welcher Generation dazu eingeladen, hochqualitative Livemusik zu erleben und in grüner, historisch geprägter Atmosphäre einen musikalischen Sonntagnachmittag zu erleben.  Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden.

Sauna-Treff „Grill & Chill“ am 22. August - Enni lädt zum Schwitzen ins Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn ein
Im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn wird noch einmal kräftig eingeheizt. Die ENNI Sport & Bäder (Enni) lädt für Samstag, 22. August, zum letzten Sauna-Treff des Sommerprogramms ein. Unter dem Motto „Grill & Chill“ erwartet die Besucherinnen und Besucher von 18 bis 24 Uhr ein entspannter Wellnessabend für die ganze Familie mit besonderen Aufguss-Zeremonien und kulinarischen Highlights. Die Sauna-Meister zelebrieren stündlich wechselnde Aufgüsse mit sommerlichen Düften.

Dabei liegen unter anderem Limone, Sibirische Birke, Tutti Frutti, Erdbeere und Rhabarber sowie Orange in der Luft. Für zusätzliche Erfrischung sorgen kleine Gaumenfreuden wie Gemüsesticks und Wassereis. Auch die jüngsten Gäste kommen nicht zu kurz und dürfen sich während der Aufgüsse auf eine süße Abkühlung mit Wassereis freuen. Ein besonderer Höhepunkt wartet im Saunagarten: Dort lädt der Küchenchef zum Grillvergnügen unter freiem Himmel ein und sorgt für die passende kulinarische Begleitung des Abends.

Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna und das Schwimmbad ausschließlich textilfrei zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer ausschließlich das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de

Verbraucher- und Umweltschutz: neue Verpackungsvorschriften in der EU
Vom 12.8.2026 gelten in der gesamten Europäischen Union neue Vorschriften im Rahmen der Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR). Dazu gehören strenge Grenzwerte für sogenannte "Ewigkeitschemikalien" (PFAS) in Verpackungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Das schützt Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die Umwelt noch besser.

Weitere PPWR-Vorschriften treten schrittweise in Kraft, die wichtigsten müssen ab 2030 angewendet werden. Dazu gehören Vorschriften zur Recyclingfähigkeit und sehr kleinen Einweg-Kunststoffverpackungen in Hotels und Restaurants. So haben die Beteiligten ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen.

Investition in Europas Zukunft
Die EU-Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall, sprach von einer Investition in die Zukunft Europas. "Die Verordnung wird dazu beitragen, Abfall zu reduzieren, Recycling zu steigern, Verpackungen mit Lebensmittelkontakt durch die Begrenzung schädlicher Stoffe wie PFAS für Verbraucher sicherer zu machen und unsere Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern. Das sind wesentliche Schritte hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft."

Roswall betonte mit Blick auf Anpassungskosten, die jede neue Vorschriften mit sich bringen: "Wir haben intensiv mit Marktteilnehmern zusammengearbeitet, um die neuen Vorschriften pragmatisch und unbürokratisch umzusetzen.“

Grenzwerte, Definitionen und Kennzeichnungspflichten
Mit dem 12. August 2026 gelten folgende Elemente der PPWR:
Strengere PFAS-Grenzwerte für Lebensmittelverpackungen;
EU-weit harmonisierte Definitionen, beispielsweise für Hersteller und Produzenten;
Kennzeichnungen und Angaben auf bestimmten Verpackungen.

MO ist bundesweit das beliebteste Alt-Kennzeichen
Alt-Kennzeichen für Nummernschilder sind auch im Ruhrgebiet beliebt, wie die Zahlen einer deutschlandweiten Studie der Hochschule Heilbronn zeigen. Demnach wurden in der Region seit 2012 fast 364.500 Mal die wieder zugelassenen Kennungen CAS, DIN, GLA, LÜN, MO, WAN, WAT und WIT vergeben.

Das nicht nur ruhrgebiets-, sondern auch deutschlandweit beliebteste Alt-Kennzeichen ist MO (für Moers), das bis zum Stichtag 1. Januar dieses Jahres 128.090 Mal nachgefragt wurde. Es folgen im Ruhrgebiet die kreisangehörigen Städte Dinslaken (DIN) mit 54.366 Kennzeichen, Witten (WIT/44.145 Kennzeichen), Lünen (LÜN/37.493), Castrop-Rauxel (CAS/31.857) und Gladbeck (GLA/27.972).

WAN für den heutigen Herner Stadtteil Wanne-Eickel wurde 25.547 Mal ausgegeben, WAT für Wattenscheid, jetzt Stadtteil von Bochum, 16.990 Mal. Die Studie beruht auf Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes. idr - Informationen: https://www.hs-heilbronn.de/de/kennzeichenliberalisierung-daf96049d3206fa0

Moers: Neue Demokratiebeauftragte ist gestartet
Giulia Di Fiore ist seit dem 1. Juli 2026 Leiterin der Fachstelle für Demokratie der Stadt Moers. „Ich freue mich sehr, dass wir eine Besetzung haben und mit voller Energie die Arbeit fortführen können“, erklärt Diana Finkele, Leiterin des Eigenbetriebs Bildung der Stadt Moers. Dort ist die Fachstelle angesiedelt. 

Freuen sich, dass die Arbeit in der Fachstelle für Demokratie weitergehen kann: Demokratiebeauftragte Giulia Di Fiore und Diana Finkele, Leiterin des Eigenbetriebs Bildung. (Foto: pst)

Die 38-Jährige ist gebürtige Italienerin und lebt seit 2020 in Moers. Sie bringt langjährige Erfahrungen in den Bereichen Integration, Sozialpolitik, Netzwerkarbeit und europäische Zusammenarbeit mit. Zuletzt war sie als Koordinatorin für das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) bei der Stadt Moers tätig. „Ich habe mich immer für Themen interessiert, die das Zusammenleben unserer Gesellschaft betreffen“, erläutert die neue Demokratiebeauftragte.

Für ihre Tätigkeit ist ihr besonders Teamarbeit wichtig: „Das ist der rote Faden, was Demokratie ausmacht.“ Besonders der Einfluss vieler Perspektiven hält Giulia Di Fiore für entscheidend.

Stationen beim sci:moers und bei Tuwas Genossenschaft
Vor ihrem Wechsel zur Stadtverwaltung Moers war Giulia Di Fiore unter anderem als pädagogische Mitarbeiterin beim sci:moers gGmbH sowie als Anleiterin und Sozialpädagogische Fachkraft bei der Tuwas Genossenschaft eG tätig. Internationale Erfahrungen sammelte sie als PR-Managerin und Assistentin der Geschäftsführung eines Flüchtlingsheims in Brescia (Norditalien/Lombadei) sowie im Eventmanagement für internationale Wissenschaftskonferenzen. 

Bereits während ihres Studiums absolvierte sie ein Praktikum bei einer Stiftung für Menschenrechte und Antidiskriminierung. Darüber hinaus sammelte sie Erfahrungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Ca’ Foscari in Venedig sowie als Trainee im Europäischen Parlament in Brüssel.

Zwei Master- und einen Bachelor-Abschluss
Di Fiore hat drei Studienabschlüsse: Master in Sozialwesen und Sozialpolitik „Arbeit, Soziale Bürgerrechte und Interkulturalität“, Master in „Immigration: Migrationsphänomene und Sozialwandel” und Bachelor in Politikwissenschaften und internationale Beziehungen. Auch ehrenamtlich engagiert sich seit vielen Jahren Giulia Di Fiore für gesellschaftliche Teilhabe.

Von 2020 bis 2024 gehörte sie dem Vorstand des Integrationsrates der Stadt Moers an. Neben ihrer italienischen Muttersprache spricht sie Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch. 

Die Fachstelle in Moers wurde 2022 gegründet, um Demokratie zu stärken, Vielfalt zu gestalten sowie Diskriminierung und Extremismus in der Stadt abzubauen. Dort werden sowohl das Bundesprogramm ‚Demokratie Leben!‘ und das Landesprogramm ‚NRWeltoffen‘ für Moers koordiniert. 
Kontakt: Haus der Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt (Kastell 5b), Telefon: 0 28 41 / 201-6 82 30, E-Mail: Giulia.Di.Fiore@Moers.de

Statistik: Leichtes Plus bei der Einwohnerzahl in Moers seit Jahresbeginn
Die Einwohnerzahl in Moers ist in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 nahezu konstant geblieben. Ende Juli hatten 106.091 Menschen ihren Hauptwohnsitz in der Grafenstadt. Gegenüber dem Jahresbeginn entspricht das einem leichten Zuwachs von 98 Personen.

Hinzu kamen 38 Einbürgerungen. Innerhalb des Stadtgebiets entwickelten sich die Zahlen unterschiedlich. Die größten Zuwächse verzeichneten Moers-Mitte, Schwafheim und Vinn, Rückgänge gab es vor allem in Utfort und Meerbeck.  Von Januar bis Ende Juli wurden 509 Kinder geboren und 800 Sterbefälle registriert.

 Gleichzeitig gab es 2.859 Zuzüge und 2.545 Wegzüge. Die meisten Zugezogenen kamen aus dem regionalen Umfeld. Insgesamt zogen 1.247 Menschen aus benachbarten Kommunen nach Moers. Die Statistik bezieht sich auf das städtische Melderegister. Sie ist – wie in vielen anderen Städten auch - nicht deckungsgleich mit den Zensus-Zahlen des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen.

Moers: Literatur-Kneipenquiz am 17. August in der Bibliothek
Um Bücher, Romanfiguren, Autorinnen und Autoren und allerlei Wissenswertes aus der Welt der Literatur geht es bei einem besonderen ‚Kneipenquiz‘ der Bibliothek (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) am Montag, 17. August. Die erfahrene Quizmasterin Nina Lochmann führt von 18 bis 20 Uhr durch den Abend. Für die Teams auf dem Siegertreppchen gibt es Preise zu gewinnen.

Mitmachen können Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. Die Teilnahme ist allein oder in einem Team mit bis zu fünf Personen möglich.  Für die Veranstaltung sind noch Karten erhältlich. Wer dabei sein möchte, kann sich per E-Mail unter bibliothek@moers.de anmelden. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.

Achtung, Kind im Auto!
ADAC untersucht Systeme zur Erkennung von Kindern im Auto / Bei schlafenden Säuglingen versagen viele Warneinrichtungen

ADAC/ABGEDREHT/Mark von Nordheim

Jedes Jahr werden in Deutschland Kinder im Auto vergessen. Steht das Fahrzeug in der Sonne, kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden. Der ADAC hat in einer Studie vier Fahrzeuge mit Systemen untersucht, die erkennen sollen, ob sich nach dem Abstellen noch Kinder oder Tiere im Fahrzeug befinden.

Im Idealfall sollen die Fahrzeuge eine mehrstufige Warnkaskade auslösen, die den Fahrer oder auch Passanten auf die Situation aufmerksam macht. In der Studie wurden mehrere Szenarien untersucht: Eine Babyschale mit Isofix und eine angegurtete Babyschale, jeweils mit einem Neugeborenen, sowie ein einjähriges Kind im Isofix-Kindersitz. Zudem wurde auch getestet, ob die Technik in der Lage ist, einen Hund auf der Rückbank zu erkennen.

Im Moment gibt es zwei verschiedene Arten, wie ein Lebewesen im Innenraum erkannt werden kann. Indirekte Systeme überprüfen eine Kombination aus Gurtschlossstatus, Sitzbelegung und Türöffnungen. In der Studie war nur der Mercedes-Benz CLA mit diesem System ausgestattet. Ein direktes System soll via Radar Bewegungen – zum Beispiel durch die Atmung – erkennen. Diese Technologie wurde am Zeekr 001, BMW iX3 und BYD Seal untersucht.

Im Vergleich konnte nur der Mercedes in allen Fällen warnen, ohne jedoch sicher zu erkennen, ob sich auf der Rücksitzbank tatsächlich ein Kind befindet. Die Warnung des Autos beschränkt sich auf das Zentraldisplay – weitere optische oder akustische Warnmaßnahmen erfolgen nicht. Die direkten Systeme erkennen die meisten Szenarien ebenfalls zuverlässig, haben jedoch eine gemeinsame Schwäche: Keines der Fahrzeuge erkannte das Neugeborene in der ISOFIX-Babyschale, obwohl der verwendete Dummy selbst Atembewegungen nachahmt.

Sehr unterschiedlich ist die Art, wie die Fahrzeuge warnen: Alle direkten Systeme schalten, sofern ein Kind im Fahrzeug zurückgelassen wurde, nach einer gewissen Zeit den Warnblinker ein. Beim BYD Seal und Zeekr 001 folgt zusätzlich eine akustische Warnung über die Hupe oder Alarmanlage. Je nach Konfiguration sind auch Warnungen über eine Smartphone-App möglich. Besonders positiv fiel der BMW iX3 auf: Neben dem Warnblinker zeigt das Fahrzeug zusätzlich eine gut sichtbare Meldung im Zentraldisplay an, die Passanten über die mögliche Gefahrensituation informiert.

Auch wenn das indirekte System des Mercedes in den untersuchten Szenarien die höchste Erkennungsrate zeigte, liegt das größere Potenzial aus Sicht des ADAC bei direkt messenden Systemen. Diese erkennen die tatsächliche Anwesenheit eines Kindes und sind nicht auf indirekte Rückschlüsse aus Türkontakten, Sitzbelegung oder Gurtschlosszuständen angewiesen. Entscheidend ist zudem eine geringe Fehlalarmquote, da diese erfahrungsgemäß die Akzeptanz solcher Systeme beeinträchtigen können.

Der ADAC unterstützt Child Presence Detection-Systeme grundsätzlich als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme zum Schutz von Kindern, sieht sie aber nicht als Ersatz für die Verantwortung von Eltern und Betreuungspersonen. Denn grundsätzlich gilt: Babys, Kinder und Tiere sollten bei warmen Temperaturen niemals allein im Auto gelassen werden – auch nicht für vermeintlich kurze Momente.

Die Temperatur im Innenraum erreicht schon nach wenigen Minuten ein Niveau, das für Insassen gefährlich ist.
Technische Systeme können helfen, tragische Vorfälle zu verhindern. Entsprechende Vorgaben sollten auf einem angemessenen Verhältnis von Sicherheitsgewinn, Kosten und technischer Umsetzbarkeit beruhen. Für die Studie wurden spezielle Dummies verwendet, die Bewegungen nachahmen können. Mehr zu der Studie auch auf adac.de
 

Stadtfest: Dinslaken feiert drei Tage lang die DIN-Tage 2026
Live-Musik auf zwei großen Bühnen, Jugend-DIN-Tage, Familienprogramm und zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen vom 28. bis 30. August
Am letzten Augustwochenende wird die Dinslakener Innenstadt wieder zur großen Festmeile. Vom 28. bis 30. August 2026 laden die DIN-Tage mit einem abwechslungsreichen Programm aus Live-Musik, Kultur, Familienangeboten und zahlreichen Mitmachaktionen zum gemeinsamen Feiern ein.

Auf den Bühnen am Altmarkt und am Neutor stehen Rock, Pop, Soul, Tanz, Chormusik und vieles mehr auf dem Programm. Ergänzt wird das Stadtfest durch die Jugend-DIN-Tage im Stadtpark, das Burgcafé im historischen Burginnenhof, den traditionellen Bücher-Kiloverkauf sowie weitere beliebte Programmpunkte in der gesamten Innenstadt.

Die offizielle Eröffnung erfolgt am Freitag, 28. August, um 18 Uhr auf der Bühne am Altmarkt durch Bürgermeister Simon Panke: „Die DIN-Tage haben auch dieses Jahr wieder ganz viel Abwechslung im Kultur- und Veranstaltungsangebot. Das ist einer der Gründe, warum unser Stadtfest für alle Generationen so gut funktioniert. Dafür danke ich allen Helferinnen und Helfern, den engagierten Vereinen und Initiativen, allen Sponsoren, den geschätzten Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung und der DIN-Event – denn die DIN-Tage sind eine Gemeinschaftsleistung des Team Dinslaken. Und wenn dann die ganze Stadt drei Tage lang auf den Beinen ist, spürt man dieses große Zusammengehörigkeitsgefühl“, so Bürgermeister Panke.

Musikalischer Auftakt am Freitag
Mit der Eröffnung beginnt das dreitägige Festwochenende offiziell. Im Anschluss übernehmen auf den beiden großen Bühnen bekannte Live-Bands das Programm.

Auf dem Altmarkt sorgen zunächst The Servants mit Classic Rock aus mehr als fünf Jahrzehnten Bandgeschichte für Stimmung. Anschließend bringt Mottek mit Rock- und Partyklassikern den Altmarkt zum Feiern.

Parallel startet auf der Bühne am Neutor das Musikprogramm mit Your Decade, bevor 20 Summers Left den ersten Festivalabend mit einer energiegeladenen Rockshow ausklingen lassen.

Die Jugend-DIN-Tage starten mit einer elektronischen „Open-Air-Party“ am Freitag: Zwischen 19 und 23 Uhr gibt es ordentlich Bass auf die Ohren. Gemeinsam mit 3MoreEvents und Sound4Event laden die Jugendförderung der Stadt Dinslaken und die Aufsuchende Jugendarbeit wieder zur „Elektronischen Jugendwiese“ ein. Im Stadtpark, neben dem Rathaus, gibt es dabei guten Techno, Dance oder Drum and Bass. Glasflaschen sind auf dem Areal nicht erlaubt.

Samstag: Das pulsierende Herzstück der DIN-Tage
Der Samstag präsentiert sich traditionell als umfangreichster Veranstaltungstag der DIN-Tage. Bereits am Vormittag lädt die Stadt Dinslaken zur öffentlichen Fundversteigerung vor der Kathrin-Türks-Halle ein. Ab 9 Uhr können die Fundstücke besichtigt werden, bevor um 10 Uhr die Versteigerung beginnt. Versteigert werden zum Beispiel Fahrräder, Rucksäcke oder Uhren und vieles mehr.

Zeitgleich öffnet auch wieder der beliebte Bücher-Kiloverkauf in der Kathrin-Türks-Halle. Auf zwei Etagen erwartet Bücherfreunde einer der größten gemeinnützigen Büchermärkte am Niederrhein. Der sogenannte Kilo-Verkauf findet am Samstag von 9 bis 18 Uhr statt und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr. Bereits eine Woche vor den DIN-Tagen können wieder Bücherspenden für den traditionellen Bücher-Kiloverkauf abgegeben werden. Die Annahme erfolgt am 21. und 22. August, jeweils von 10 bis 16 Uhr, am Haupteingang der Kathrin-Türks-Halle.

Auf der Altmarktbühne steht am Samstag zunächst die ganze Familie im Mittelpunkt. Deine Kinderband, das Mitmachprogramm „Der Pirat“, der Once Upon a Time Chor sowie eine Friseurshow sorgen für ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Am Abend wechseln die DIN-Tage dann in den Konzertmodus: Die Juicy Souls bringen Soul- und Disco-Klassiker auf die Bühne, bevor mit Bounce, einer der bekanntesten Bon-Jovi-Tributebands Deutschlands, der musikalische Höhepunkt des Samstags folgt.

Auch auf der Bühne am Neutor beginnt der Samstag mit einem bunten Programm regionaler Tanzgruppen und Vereine. Im Anschluss übernehmen mit Mandowar außergewöhnliche Country-Folk-Versionen bekannter Rock- und Metalhits die Bühne, ehe die Queen-Tributeband May Rock den Samstagabend mit legendären Klassikern wie Bohemian Rhapsody oder We Will Rock You abschließt.

Wer zwischendurch den Burginnenhof aufsucht, wird dort das beliebte Burgcafé entdecken. Dort gestalten am Samstag zwischen 13 und 17 Uhr Alexandre Zindel, 2 Peak Time und Cesare das musikalische Nachmittagsprogramm.

Auch die Neustraße wird erneut zu einem eigenen Treffpunkt während der DIN-Tage. Der Lions Club Dinslaken lädt an seinem Cocktailstand zum Verweilen ein. Die BA’RE:SE Espressobar verwandelt sich mit ihrer B2B-Area wieder in eine Partyzone und One Motion sorgt bei „Drink & Beats“ mit Live-Musik und DJ-Sounds für Festivalatmosphäre.

Am Samstagabend findet außerdem das SYLS-Festival im Burgtheater statt. Einlass ist um 17:30 Uhr. Grave Digger und viele weitere Bands sorgen hier für Stimmung.

Sonntag: Zeit für Familien und zum Sonntagsshopping
Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit dem ökumenischen Gottesdienst auf der Bühne am Altmarkt und steht anschließend ganz im Zeichen von Musik, Kultur und Familienprogramm.

Auf der Altmarktbühne sorgen der Shanty-Chor Hiesfeld, Celtic Feet, Colcannon-Mash und am Abend Himitzu für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm zwischen maritimen Klängen, irischer Musik und modernem Alternative Rock.

Auf der Bühne am Neutor reicht das Angebot von der Kulturrucksack Rockschule über die EisTheaterSchule und eine große Kinderdisco bis zum Konzert der Dinslakener Coverband Slippery Tooth, die den musikalischen Abschluss am Neutor gestaltet.

Ein Höhepunkt für Familien sind die Jugend-DIN-Tage im Stadtpark. Von 11 bis 17 Uhr verwandelt sich das Gelände am Sonntag in eine große Spiel- und Erlebnislandschaft. Zahlreiche Vereine und Verbände laden mit Bastel-, Spiel- und Mitmachaktionen zum Entdecken ein. Ergänzt wird das Angebot durch eine Survivalbahn, einen Spiel- und Sportparcours, das Kinderkarussell und die beliebte Eisenbahn. Auch der beliebte Kindertrödelmarkt findet wieder rund um die KTH und am Stadtpark statt. Beginn ist um 9 Uhr.

Im Burgcafé beginnt der Sonntag bereits am Vormittag um 11 Uhr mit „Oper to go“, einer kompakten und unterhaltsamen Aufführung von Carl Maria von Webers Der Freischütz. Am Nachmittag folgen Auftritte von Peter Trabner, Stimmbruch, Tenja, den Lohberg Voices sowie dem Frauenchor „Liederkranz“ Barmingholten 1984.

Der Sonntag ist außerdem verkaufsoffen. Dann öffnen die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr in der Innenstadt.

Gemeinsam feiern in der Innenstadt
Mit seinem vielfältigen Programm verbindet das Stadtfest, das von der städtischen Gesellschaft DIN Event organisiert wird, erneut Musik, Kultur, Ehrenamt, Vereinsleben und Familienangebote.
Die DIN-Tage zeigen damit einmal mehr die ganze Bandbreite des gesellschaftlichen Lebens in Dinslaken und laden Besucherinnen und Besucher aus der Stadt und der gesamten Region zu einem gemeinsamen Sommerwochenende in der Innenstadt ein. Die Stadtinformation am Rittertor erweitert zu den DIN-Tagen ihre Öffnungszeiten und ist am Samstag von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Anreise
Die DIN-Tage finden zentral in der Dinslakener Innenstadt statt, vor allem rund um Altmarkt, Neutorplatz, Stadtpark, Burginnenhof und Burgtheater. Daher kommt es zu folgenden Verkehrseinschränkungen: Die Althoffstraße, Parkstraße sowie die Straße am Altmarkt werden für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Bahnstraße und Duisburger Straße werden abschnittsweise gesperrt.

Mit dem Fahrrad ist Dinslaken über verschiedene Themen- und Freizeitrouten zu erreichen, die über eine eigenständige Radwegweisung verfügen. Fahrräder können an vielen Orten abgestellt werden. In Bereichen, in denen auch Fußverkehr stattfindet, sollten Radfahrende aufgrund des hohen Personenaufkommens besondere Rücksicht nehmen und ihr Rad bei Bedarf schieben.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls möglich: Der Bahnhof Dinslaken liegt nur etwa 10 Gehminuten vom Geschehen entfernt und wird von Regionalzügen angefahren. Außerdem verkehrt die Straßenbahnlinie 903 zwischen Duisburg und der Dinslakener Innenstadt.

Mit dem Auto erreichen Sie Dinslaken über die Autobahnen A 59 (Ausfahrt Dinslaken-West) oder A 3 (Ausfahrt Dinslaken-Süd). Aufgrund der oben genannten Straßensperrungen stehen auch diverse Stellplätze im öffentlichen Raum nicht zur Verfügung. Die Stadt empfiehlt, auf umliegende Parkflächen oder Parkhäuser auszuweichen.
Besucher*innen können ohne Einschränkungen zum Beispiel die Parkgarage unter dem Rathaus oder das Parkhaus der Neutor Galerie ansteuern. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es weiter außerhalb, zum Beispiel an der Hans-Efing-Halle (ca. 10 Minuten Fußweg zum Geschehen).

Besucher*innen werden gebeten, möglichst umweltfreundlich anzureisen. Die Stadt empfiehlt, je nach Wetter und individueller Planung die Anreise frühzeitig zu planen, um entspannt und sicher die DIN-Tage zu genießen.
Link zu DIN-Event: https://din-event.de/din-tage

„Über Geld sprechen“ – Gleichstellungsstelle Dinslaken startet digitale Frauenfinanzreihe im Herbst 2026
Finanzielle Unabhängigkeit, nachhaltige Geldanlagen und Börsenwissen: Die Gleichstellungsstelle der Stadt Dinslaken lädt im Herbst 2026 zu einer kostenfreien Vortragsreihe ein, die Frauen gezielt in Finanzfragen stärken und zum aktiven Gestalten der eigenen finanziellen Situation ermutigen möchte. D

en Auftakt bildet am Dienstag, 15. September 2026, von 17:30 bis 19:00 Uhr der Vortrag „Geldanlagen mit positiver Wirkung“ im Rathaus Dinslaken, Saal Agen (Erdgeschoss). Nina Martello von Oikocredit International, einer ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft, gibt einen Überblick über nachhaltige und ethische Geldanlagen im deutschsprachigen Raum.

Sie zeigt auf, wie Investitionen nicht nur Rendite, sondern auch positive gesellschaftliche und ökologische Wirkungen erzielen können – etwa durch die Förderung fairer Handelsbeziehungen, von Frauenrechten oder Klimaschutz. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit für individuelle Fragen.

Am Mittwoch, 30. September 2026, um 18:30 Uhr folgt der digitale Vortrag „Finanzpower für Frauen – finanziell unabhängig sein“ mit Emily Vitale, Bankkauffrau und Master of Business Administration vom Beratungsdienst Geld und Haushalt. Sie thematisiert zentrale Fragen wie die Bedeutung von Vorsorge für Frauen, die partnerschaftliche Finanzplanung sowie das Gleichgewicht zwischen Erwerbs- und Fürsorgearbeit.

Zudem erläutert sie, wann ein Partnerschafts- oder Ehevertrag sinnvoll ist und wie Frauen schrittweise ihre finanzielle Absicherung aufbauen können. Die Reihe wird mit zwei weiteren digitalen Vorträgen fortgesetzt: Am Montag, 12. Oktober 2026, um 18:30 Uhr bietet „Die Börse verstehen: Aktien, ETFs und Fonds – Female Finance“ einen kompakten Einstieg in die Welt des Sparens und Anlegens. Emily Vitale vermittelt Börsenwissen und gibt einen Überblick über verschiedene Anlageinstrumente sowie die wichtigsten Börsenregeln.

Der Abschluss der Reihe findet am Donnerstag, 5. November 2026, um 18:30 Uhr mit dem Vortrag „Aktienkauf – Endlich starten! – Female Finance“ statt. Hier steht die Praxis im Mittelpunkt: Emily Vitale erklärt verständlich und anschaulich, wie man ein Depot eröffnet, Aktien kauft und Wertpapiere verwaltet. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird ein Aktienkauf simuliert und die Möglichkeiten der Wertpapierverwahrung praxisnah aufgezeigt.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung über die Volkshochschule Dinslaken ist erforderlich. Die Vortragsreihe „Über Geld sprechen“ zielt darauf ab, Frauen für Finanzthemen zu begeistern und ihnen Werkzeuge für eine selbstbestimmte Geldplanung an die Hand zu geben.

Ob nachhaltiges Investieren, Altersvorsorge oder Börsenwissen – die Reihe bietet niedrigschwellige Einstiege und konkrete Handlungsanleitungen, um ihre finanzielle Autonomie zu stärken. Das Programm VHS liegt an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet aus. Digital finden Sie es auch hier: https://vhs-dinslaken.de/

Spieleabende in Stadtbibliothek Dinslaken: jetzt schon Termine vormerken
Die beliebten Spieleabende für Erwachsene werden fortgesetzt: Nach den sommerlichen Spieleabenden im Dinslakener Museum Voswinckelshof wird die erfolgreiche Reihe ab September 2026 in der Stadtbibliothek weitergehen. Alle, die gerne in geselliger Runde spielen, neue Brett- und Kartenspiele entdecken oder einfach einen unterhaltsamen Abend verbringen möchten, sind herzlich eingeladen.

Für den richtigen Einstieg sorgt „Brettspiel Teddy“ alias Oliver Scholz. Er stellt die ausgewählten Spiele vor, erklärt die Regeln und gibt hilfreiche Tipps. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: den gemeinsamen Spielespaß. Die Spieleabende finden immer mittwochs von 18:30 bis 21:30 Uhr in der Stadtbibliothek Dinslaken statt.

Die nächsten Termine sind 23. September, 7. Oktober, 4. November und 9. Dezember – am besten schon jetzt vormerken. Die Teilnahme ist kostenlos. Kleine Snacks und Getränke stehen bereit. Eine Anmeldung ist ab sofort per E-Mail an bibliothek@dinslaken.de möglich.

Bekämpfung der Asiatischen Hornisse: Kreis Wesel übergibt Lanzensysteme an Einsatzteams des Kreisimkerverbands
Der Kreis Wesel und der Kreisimkerverband arbeiten bei der Bekämpfung der Asiatischen Hornisse eng zusammen: Der Kreis unterstützt finanziell, der Kreisimkerverband stellt ehrenamtliches Personal zur Verfügung, um den Bürgerinnen und Bürgern bei der Beseitigung der Nester zu helfen. Der Kreistag hatte Ende 2025 dafür gestimmt, 20.000 Euro zur Beschaffung von speziellen Lanzensystemen in den Haushalt einzustellen.

Diese sind nun eingetroffen, Fachdienstleiter der Unteren Naturschutzbehörde Klaus Horstmann übergab sie am Montag, 10. August 2026, offiziell den Vertreterinnen und Vertretern des Imkerverbands. 

Vorstandsmitglied für den Bereich Umwelt Dr. Christian Steenpaß: „Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse hat mögliche negative Auswirkungen auf die Biodiversität. Die Menschen im Kreis Wesel können ihren Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung zu verhindern, indem sie unkompliziert über unser Meldeportal die Nester melden. Das geschieht auf freiwilliger Basis und gibt uns als Untere Naturschutzbehörde die Möglichkeit, die Situation zu monitoren. Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit dem Kreisimkerverband kooperieren und danke den ehrenamtlichen Kräften herzlich für ihr Engagement.“

„Für die Beseitigung der Nester der Asiatischen Hornisse haben wir bei den ehrenamtlichen Mitgliedern der Imkervereine geworben und vier Einsatzteams bilden können, die das gesamte Kreisgebiet Wesel abdecken. Ich freue mich sehr über die Hilfe und sehr gute Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Wespen- und Hornissenberatern aus dem Naturschutz“, erklärt Eckhard Uhlenbruck, Vorsitzender des Kreisimkerverbandes.

Parallel dazu hat der Kreis Wesel ein Meldeportal entwickelt, über das Bürgerinnen und Bürger Nester angeben können. Die Meldungen gehen automatisiert bei den jeweiligen Einsatzteams ein, die dann die Beseitigung organisieren und durchführen.

„Seit Einführung des Meldeportals im Mai 2026 sind über 200 Meldungen eingegangen und die Nester durch die ehrenamtlichen Teams beseitigt worden, innerhalb von maximal drei Tagen nach Meldung. Dieses Meldesystem hat sich bereits bewährt und ist ein richtiger Selbstläufer geworden“, führt Klaus Horstmann weiter aus.

Bei den bisher gemeldeten Nestern handelte es sich um Initial- und Primärnester, ab Mitte/Ende Juli siedeln die Asiatischen Hornissen in die Sekundärnester um. Um diese zu beseitigen, werden spezielle Lanzensysteme benötigt. Der Kreisimkerverband hat sich nach Prüfung mehrerer Lanzensysteme für das Produkt VeluLance quadro pro des Moerser Herstellers Ralph Schürmeier ausgesprochen, mit den vom Kreistag zur Verfügung gestellten Mittel vier Systeme beschafft und an die Einsatzteams verteilt. 

Das Meldeportal für die Bürgerinnen und Bürger, die ein Nest entdeckt haben, findet sich unter https://beteiligung.nrw.de/k/1024580 und auf der Website des Kreises Wesel unter www.kreis-wesel.de.    

Klaus Horstmann (3.v.l.), Fachdienstleiter der Unteren Naturschutzbehörde, übergibt die Lanzensysteme an Eckhard Uhlenbruck (2.v.r.), Vorsitzender des Kreisimkerverbands. Die Mitglieder der Bekämpfungsteams werden damit ausgestattet, um die Sekundärnester zu beseitigen.



Anteil junger Menschen in Deutschland bleibt auf historisch niedrigem Niveau
• Jede zehnte Person (10,0 %) in Deutschland ist zwischen 15 und 24 Jahre alt
• Anteil der 15- bis 24-Jährigen bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte (12,2 %) höher als bei Menschen ohne Einwanderungsgeschichte (8,5 %) • Regionale Unterschiede: höchste Anteile junger Menschen in Bremen, Hamburg und Baden-Württemberg

Der Anteil junger Menschen in Deutschland ist weiterhin auf historisch niedrigem Niveau. 8,3 Millionen Menschen waren Ende des Jahres 2025 zwischen 15 und 24 Jahre alt. Somit waren 10,0 % der Bevölkerung Deutschlands in diesem Alter, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August 2026 mitteilt. Bereits seit Anfang der 2020er Jahre liegt der Anteil junger Menschen an der Gesamtbevölkerung auf diesem Tiefstand.



Anfang der 1980er Jahre war jede sechste Person im jugendlichen Alter Den höchsten Anteil an der Gesamtbevölkerung hatten junge Menschen in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, als die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer im jugendlichen Alter waren. Im Jahr 1983 war auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik jede sechste Person (16,7 %) 15 bis 24 Jahre alt.

Junge Altersgruppe häufiger bei Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Ohne Eingewanderte und ihre Nachkommen wäre der Anteil junger Menschen in der Gesamtbevölkerung niedriger. Bei der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte lag der Anteil junger Menschen von 15 bis 24 Jahren im Jahr 2025 bei 8,5 %. In der Bevölkerung mit Einwanderungsgeschichte waren dagegen 12,2 % im jugendlichen Alter.

Menschen mit Einwanderungsgeschichte sind Personen, die entweder selbst oder deren beide Elternteile seit 1950 zugewandert sind. Der höhere Anteil ist auch darauf zurückzuführen, dass nur die seit 1950 Eingewanderten betrachtet werden, deren Kinder strukturell jünger sind. So ist ein Fünftel (20,4 %) der Nachkommen von zwei eingewanderten Elternteilen im Alter von 15 bis 24 Jahren.

Ähnlich hoch war der Anteil mit 20,0 % bei Menschen mit einem eingewanderten Elternteil (einseitige Einwanderungsgeschichte). Bei Eingewanderten selbst waren 9,5 % im Alter von 15 bis 24 Jahren. Anteilig weniger junge Menschen in ostdeutschen Bundesländern Die Altersstruktur und damit auch der Anteil junger Menschen unterscheiden sich regional.

In den Stadtstaaten Bremen (11,1 %) und Hamburg (10,5 %) sowie im Flächenland Baden-Württemberg (10,4 %) war die Altersgruppe 15 bis 24 überdurchschnittlich vertreten. In Brandenburg (8,8 %), von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (je 9,1 %) lag der Anteil junger Menschen unter dem Bundesdurchschnitt.



Deutschland liegt bei Anteil der jungen Menschen unter EU-Schnitt
Laut EU-Statistikbehörde Eurostat lag der Anteil junger Menschen zum Jahresbeginn 2025 mit 10,0 % leicht unter dem EU-Durchschnitt (10,7 %). EU-weit am höchsten war der Anteil der 15- bis 24-Jährigen in Irland (12,7 %), vor Dänemark und den Niederlanden (je 12,2 %). Den geringsten Anteil junger Menschen innerhalb der EU verzeichneten Malta (9,4 %) und Bulgarien (9,5 %).

Kleve: Bürgermeister besucht „Drehmoment“: Umschulung mit besten Perspektiven  
Direkt am Klever Bahnhof wird seit mittlerweile zwei Jahren handwerkliche Qualität mit der Förderung beruflicher Perspektiven verbunden. Bürgermeister Dahmen besuchte nun das Fahrradgeschäft „Drehmoment“ am Bahnhof in Kleve und zeigte sich beeindruckt von dem besonderen Konzept vor Ort.

Bürgermeister Markus Dahmen (r.) besuchte das Fahrradgeschäft Drehmoment. Foto: BBZ Kleve.

Das Drehmoment wird vom Berufsbildungszentrum Kleve e.V. – Theodor-Brauer-Haus betrieben und verbindet qualifizierte Umschulung mit einem praxisnahen Serviceangebot. Im Drehmoment absolvieren die erwachsenen Teilnehmer Umschulungen zum Zweiradmechatroniker/ Fahrradmonteur mit der Fachrichtung Fahrrad.

Die beruflichen Perspektiven sind vielversprechend: Gerade am fahrradbegeisterten Niederrhein sind gut ausgebildete Fachkräfte stark gefragt. Bürgermeister Dahmen würdigte im Rahmen seines Besuchs die wichtige gesellschaftliche Aufgabe des Projekts. Im Drehmoment werden neue berufliche Perspektiven zu eröffnet und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in der Region geleistet.

Neben der Ausbildung bietet das Drehmoment umfassende Dienstleistungen rund ums Fahrrad an. Ob Reparatur, Instandsetzung oder Inspektion – hier werden Fahrräder, auch Jobrad und Businessbike, fachgerecht und zuverlässig gewartet, um die Sicherheit im Alltag zu gewährleisten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein klassisches Fahrrad, ein Pedelec oder ein E-Bike handelt.

Jedes Zweirad ist im Drehmoment willkommen. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung liegt neben Technik und Service auch auf Kundenberatung und Verkauf, etwa von Neufahrrädern der belgischen Traditionsmarke Marke Granville. Die hochwertigen E-Bikes sind in Kleve sogar exklusiv im Drehmoment erhältlich.

 Um den Service für die Kundinnen und Kunden weiter zu verbessern, hat das Drehmoment bereits im Mai seine Öffnungszeiten erweitert. Freitags ist seither bis 18:00 Uhr geöffnet, samstags von 09:00 bis 13:00 Uhr.

Enni erhält Genehmigung für Windpark Niep
Die Genehmigung ist erteilt – nun geht’s mit Hochdruck an die wirtschaftliche Umsetzung: Der Kreis Wesel hat der ENNI Energie & Umwelt (Enni) grünes Licht für den Bau eines Windparks in Niep gegeben. Damit ist der Weg frei für ein weiteres Leuchtturmprojekt der Energiewende am Niederrhein.

Denn mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 38 Millionen Kilowattstunden hat der geplante Windpark ein erhebliches Potenzial: Er soll den Bedarf von etwa 13.000 Haushalten decken – rund 46 Prozent des Stromverbrauchs in Neukirchen-Vluyn. Zusammen mit bestehenden Projekten wie dem Solarpark Mühlenfeld könnte die Stadt damit perspektivisch und rechnerisch vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

„Aus Sicht des Klimaschutzes ist es ein starkes Signal“, sagt Heiner Lütjen, der das Projekt bei Enni entwickelt. Die Idee für den Windpark auf einem Areal südlich der A40 reicht bis ins Jahr 2011 zurück. Seitdem hat die Enni das Vorhaben mehrfach geprüft und nun den umfangreichen Genehmigungsprozess – unter anderem mit Umwelt- und Naturgutachten – erfolgreich abgeschlossen. Geplant sind demnach drei Windenergieanlagen.

Die größte erreicht eine Nabenhöhe von 118 Metern und eine Gesamthöhe von 199 Metern. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 25 Millionen Euro. Zudem ist vorgesehen, Bürgerinnen und Bürger finanziell zu beteiligen. Nachdem der rechtliche Rahmen steht, nimmt die Enni nun die wirtschaftliche Tragfähigkeit in den Blick. Ob das Projekt letztlich realisiert werden kann, ist derzeit noch offen und hängt maßgeblich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

Entscheidend wird dabei die EEG-Vergütung sein. Im Herbst will das Unternehmen an einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilnehmen, um sich eine Förderung über 20 Jahre zu sichern. Erst auf Grundlage eines Zuschlags und einer positiven Wirtschaftlichkeitsbetrachtung kann über die Umsetzung des Windparks entschieden werden. Sollte kein Zuschlag erfolgen, würde sich das Projekt weiter verzögern oder möglicherweise nicht umgesetzt werden.

Im Idealfall könnte der Windpark im Jahr 2028 ans Netz gehen. Für die Enni wäre der Standort in Niep der dritte Windpark in der Region. Der Windpark Repelen produziert seit 2015 jährlich rund acht Millionen Kilowattstunden Strom für etwa 2.700 Haushalte.

Auf der Halde Kohlenhuck, wo die Enni das Projekt gemeinsam mit Partnern betreibt, werden seit 2017 rund 32 Millionen Kilowattstunden jährlich erzeugt – ausreichend für bis zu 11.000 Haushalte. Die Genehmigung für den Windpark Niep wird in Kürze öffentlich ausgelegt.


Nächstes Reparatur-Café in St. Ida am 19. August

Defekte Alltagsgegenstände müssen nicht sofort ersetzt werden – oft lassen sie sich mit fachkundiger Unterstützung wieder instand setzen. Das spart Geld, schont Ressourcen und trägt zur Nachhaltigkeit bei. Beim nächsten Reparatur-Café im Pfarrheim St. Ida (Eicker Grund 102) am Mittwoch, 19. August, von 16 bis 18.30 Uhr stehen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer erneut mit Rat und Tat zur Seite. 

Repariert werden unter anderem Elektrogeräte, Holzgegenstände, Textilien und Fahrräder. Darüber hinaus gibt es Unterstützung im Umgang mit PC, Laptop, Tablet und Smartphone sowie Hilfe bei der Installation von Apps. Damit genügend Zeit für die Reparaturen bleibt, werden die letzten Geräte und Gegenstände bis 18 Uhr angenommen.

Für eine angenehme Atmosphäre ist ebenfalls gesorgt: Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, bei Kaffee, Kuchen und Wasser miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Reparatur-Café ist ein gemeinsames Angebot des Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe Moers.
Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de 


Moers: Online-Ausweisfunktion - Behördengänge einfach, sicher und digital
Ob Wohnsitzanmeldung, Meldebescheinigung, Melderegisterauskunft, Führungszeugnis, digitaler Fahrzeugschein und vieles mehr: Viele Dienstleistungen lassen sich heute bequem online erledigen. Möglich macht das die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises, auch eID-Funktion genannt, die eine sichere Identifizierung im Internet ermöglicht. 

Die Stadt Moers empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, diese zu aktivieren und die Vorteile der digitalen Verwaltung zu nutzen. Viele Verwaltungs- und Serviceleistungen lassen sich so von zu Hause oder am Bürgerterminal im Rathaus erledigen – ohne lange Wartezeiten und unabhängig von den Öffnungszeiten.

Einfach starten mit der Online-Ausweisfunktion
Für die Nutzung werden ein Personalausweis, elektronischer Aufenthaltstitel oder eine eID-Karte für EU-Bürgerinnen und -Bürger mit aktivierter Online-Ausweisfunktion, die persönliche sechsstellige PIN sowie ein NFC-fähiges Smartphone oder Tablet oder ein Kartenlesegerät benötigt.

Außerdem sind die kostenlose AusweisApp und eine Internetverbindung erforderlich. Wer seine PIN vergessen hat oder den PIN-Brief nicht mehr besitzt, kann sie persönlich im Bürgerservice der Stadt Moers kostenlos neu setzen lassen.  Auch ohne geeignetes Smartphone oder Kartenlesegerät ist die Nutzung möglich: Im Foyer des Rathauses steht während der Öffnungszeiten ein Bürgerterminal zur Selbstbedienung zur Verfügung. Dort können zahlreiche Online-Anträge direkt vor Ort gestellt werden. Bei Fragen unterstützen die Mitarbeitenden des Bürgerservices gerne.

Moers: Engagement für Kinder und Bildung verdient
Julia Zupancic begrüßte am Mittwoch, 29. Juli, Dr. Rüdiger Pieler im Rathaus. Der in Moers ansässige und bekannte Allgemeinmediziner engagiert sich seit fast zehn Jahren als Vorsitzender des Vereins ‚Karma-Kinder-Bhutan e. V.‘. Er setzt sich mit großem persönlichem Einsatz für bessere Bildungs- und Zukunftschancen von Kindern in benachteiligten Regionen ein. 

(Foto: pst) Bürgermeisterin Julia Zupancic und Dr. Rüdiger Pieler 

Der Verein ist vielen Moerserinnen und Moersern inzwischen ein Begriff. So präsentierte er sich bereits mehrfach auf dem Moerser Weihnachtsmarkt und war auch mit einem Informationsstand auf dem letzten moers festival vertreten. Ziel ist es, auf die Projekte aufmerksam zu machen und Unterstützerinnen und Unterstützer für die wichtige Arbeit zu gewinnen.

Bekämpfung von Kinderarmut sowie der Zugang zu Bildung Im Mittelpunkt stehen die Bekämpfung von Kinderarmut sowie der Zugang zu Bildung. Aus einem ersten erfolgreichen Schulprojekt im Königreich Bhutan hat sich die Vereinsarbeit kontinuierlich weiterentwickelt.

Heute unterstützt der Verein unter anderem Bildungsprojekte in Kenia, wo unter anderem der Aufbau eines Internats mit Klassenräumen, Schlafmöglichkeiten sowie einer verbesserten Hygiene- und Ernährungsversorgung vorangetrieben wird. Damit erhalten Kinder die Chance auf selbstbestimmte Zukunft.

Beeindruckendes Engagement
Bürgermeisterin Julia Zupancic dankte Dr. Pieler ausdrücklich für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. „Menschen wie Dr. Rüdiger Pieler zeigen, wie viel mit persönlichem Einsatz bewegt werden kann. Wer Kindern Bildung ermöglicht, schafft Perspektiven und bekämpft Armut nachhaltig. Besonders beeindruckt mich dabei, dass der Verein gleichzeitig dazu beiträgt, qualifizierte Fachkräfte für Deutschland bzw. für unseren Niederrhein zu gewinnen. Dieser Einsatz verdient großen Respekt und unsere Unterstützung.“ 

Dr. Pieler berichtete im Gespräch auch über die laufenden Projekte und die Herausforderungen, denen sich der Verein stellt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig langfristige Partnerschaften und Spenden sind, um Kindern bessere Lebens- und Bildungschancen zu eröffnen. Wer die Arbeit des Vereins unterstützen oder sich näher informieren möchte, findet weitere Informationen auf der Website www.karmakinderbhutan.de

Moers: Kinder basteln beim Tummelferienworkshop für den Klimaschutz
Kreativ, nachhaltig und mit viel Spaß: Beim Tummelferien-Workshop am Spielpunkt im Freizeitpark am Montag, 3. August, verwandelten Kinder alte Milchkartons in kunterbunte Stiftehalter, Aufbewahrungsboxen und Blumentöpfe.

Vanessa Meinert und Gina Stefan aus dem KliMo-Team und Betriebsleiterin des Zentralen Gebäudemanagements Sabine Kasper-Wiesner (v. l.) freuen sich über den gelungenen Workshop (Foto: pst).

Vanessa Meinert und Gina Stefan aus dem KliMo-Team des Zentralen Gebäudemanagements (zgm) boten in diesem Jahr an einigen Tummelferien-Spielpunkten ein Programm rund um Umwelt- und Klimaschutz an. Ziel war es, spielerisch Wissen zu vermitteln und nachhaltiges Handeln im Alltag zu fördern.

Nebenbei konnten so rund 100 Milchkartons vor dem Abfall bewahrt werden. „Viele Kinder erkennen das Logo und das KliMo-Team mittlerweile aus den Kitas und Schulen“, berichtet zgm-Betriebsleiterin Sabine Kasper-Wiesner. „Diese Sensibilisierung ist wichtig, weil die Kinder die Themen Klima- und Ressourcenschutz in ihre Familien tragen.“

KliMo ist die Klimaschutzinitiative der Stadt Moers und wurde 2012 als Projekt zur Nutzersensibilisierung gestartet. Ursprünglich als Energiesparprojekt an städtischen Kitas und Schulen aufgebaut, wurde KliMo aufgrund der Einsparerfolge dauerhaft fortgeführt und 2022 auf weitere städtische Einrichtungen ausgeweitet.

Jährliche Prämien von 25.000 Euro für teilnehmende Kitas und Schulen
Heute steht KliMo für gelebten Klimaschutz in Moers. Dabei setzt die Initiative auf die Beteiligung vieler Akteurinnen und Akteure – von den Mitarbeitenden in den Einrichtungen bis zu den Kindern selbst.

Eine wichtige Rolle übernehmen die KliMo-Beauftragten in Kitas und Schulen. Sie koordinieren die Aktivitäten vor Ort und tauschen sich regelmäßig mit anderen Einrichtungen aus. Unterstützt werden sie von den Hausmeistern, die Einsparpotenziale erkennen und Maßnahmen begleiten. 

Zwei Kinder aus jeder Klasse sind als KliMo-Kapitäninnen und -Kapitäne aktiv und sorgen beispielsweise dafür, dass das Licht ausgeschaltet wird. Aktuell ist Mülltrennung ein wichtiges Thema an den Schulen und wird unter anderem durch die Hausmeisterinnen und Hausmeister begleitet.

Für das Engagement von Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen stellt KliMo jährlich insgesamt 25.000 Euro an Prämien bereit. Weitere Informationen, Quizangebote und Wissenswertes rund um das Thema Klimaschutz.

Moers: Führung zu Straßennamen beleuchtet Geschichte der Stadt
Eine neue Führung über die Bedeutung von Straßennamen ist am Mittwoch, 12. August, um 17 Uhr zu erleben. Sie startet am Haupteingang des Moerser Schlosses (Kastell 9). Beim Bummeln durch die Moerser Altstadt sind viele Namen zu lesen: Steinstraße, Meerstraße, Neustraße oder Burgstraße.

Doch wo ist die Burg? Die einstige Wasserburg ist heute das Moerser Schloss. Gästeführerin Anne-Rose Fusenig erläutert bei dem Rundgang, dass hinter jedem Straßennamen ein Stück Moerser Stadtgeschichte steckt und beleuchtet die Hintergründe. Die Teilnahme an der Führung kostet 9 Euro pro Person. 

Verbindliche Anmeldungen sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.
Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 12.08.2026 - 17:00 Uhr -19:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosseingang

Moers: Outdoor Pilatestraining für Schwangere und Mütter
Pilates Mini & Me - Bewegung für dich und dein Baby  Bei Pilates Mini & Me erwartet dich eine sanfte, aber effektive Pilates-Einheit für Mamas und Schwangere.   Dein Baby/Kleinkind darf natürlich dabei sein - denn dein Mama-Alltag darf mit Bewegung zusammenpassen.

Im Fokus stehen: 
Mobilität & Kräftigung 
Stärkung der Körpermitte 
Zeit für dich 

Austausch und Kennenlernen mit anderen Moerser Mamas
Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte bringe eine Matte, Decke oder Handtuch und etwas zu Trinken mit. 
Weitere Informationen auf: www.kernzeit.info oder bei Instagram: kernzeit_bykatrin 
Veranstaltungsdatum 13.08.2026 - 10:00 Uhr - 10:45 Uhr. Veranstaltungsort Schlosspark

Beachsommer 2026 in Schwafheim ab 13 Uhr
Chill Grill Groove, mit Chillmusik von DJ Michael Hanssen   ab 18 Uhr Einlass zur 1. Schwafheimer Rocknacht mit der Band „Coversutra“ Wir freuen uns sehr auf diese 3 neuen Veranstaltungen in Moers Schwafheim. Gerne können Liegestühle für den Chillnachmittag mitgebracht werden – der Sand lädt ein!


Es erwartet euch kühle Getränke sowie leckeres vom Grill zu fairen Preisen, gute Gespräche und Spaß! Ein Erlös geht in die Handballabteilung des TV Schwafheim! Event details Veranstaltungsdatum 15.08.2026 - 13:00 Uhr. Veranstaltungsort Platzanlage Dorfstraße / TV Schwafheim, Dorfstraße 3, 47447 Moers.

Moers: Historischer Stadtrundgang  
Die „Grafschafterin Anna“ und „Frau Therese Sempel“ begeben sich auf den Weg zu einer besonderen historischen Stadtführung. Unterwegs erzählen sie von der Entstehung der Stadt, Begebenheiten aus Zeiten der römischen, oranischen und preußischen Regentschaft, dem Stadtbrand und dem Leben der Bürgerschaft und Edelleute.

Luise Henriette vor dem Moerser Schloss

Geführt von Anne-Rose Fusenig oder Renate Brings-Ortremba Treffpunkt: Eingang Schloss Kosten: 9 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 15.08.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosstheater - Schloss. Kastell 9, 47441 Moers.

Vinner Sommerfest 2026
Am 15. August 2026 ab 18 Uhr lädt der SV Moers-Vinn 1903 e. V. herzlich zu unserem Sommerfest in die Vinner Str. 63, 47447 Moers. Genießt leckere Cocktails, ein abwechslungsreiches BBQ und unterhaltsames Beerpong in geselliger Runde.

Veranstaltungsdatum 15.08.2026 - 18:00 Uhr - 23:00 Uhr. Veranstaltungsort Vinner Straße 63 ,47447 Moers. Veranstalter Schützenverein Moers-Vinn 1903 e.V.

Altes und modernes Moers  
Auf einem Rundgang durch die Altstadt gewinnen wir interessante Einblicke in die Stadtentwicklung im 20. und 21. Jahrhundert, in die Wirtschaft und den Verkehr. Den tiefgreifenden Wandel, den das ehemals kleinstädtische Moers durch den Bergbau erfahren hat, verfolgen wir dabei bis in die Gegenwart einer modernen Stadt.

Altmarkt in Moers

Geführt von Dr. Wilfried Scholten. Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten: 8 Euro Veranstaltungsdatum 16.08.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Eingang Schloss.

Literaturquiz in der Bibliothek Moers
Testet euer Wissen und stellt euch mit eurem Team kniffligen Fragen aus der Welt der Bücher! Moderieren wird die erfahrene Quiz Masterin Nina Lochmann. Gespielt wird im Stil eines klassischen Kneipenquiz in Gruppen mit bis zu 5 Personen. Das Quiz richtet sich an Jugendliche und Erwachsene.

Für jüngere Kinder könnten einige Fragen noch zu schwierig sein. Für die Teams auf dem Siegertreppchen winken Preise. Wer gerne rätselt und Bücher liebt, ist hier genau richtig. Wir freuen uns auf euch!

Diese Veranstaltung ist Teil des Sommerleseclubs, daher könnt ihr beim Besuch einen Punkt für euer Logbuch sammeln. Zielgruppe: Jugendliche ab ca. 14 Jahren & Erwachsene  Eintritt: 5 Euro pro Person Anmeldung unter bibliothek@moers.de (begrenzte Platzzahl)




Zahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten Kinder 2025 um 7 % gestiegen
• 29 270 unter 15-Jährige verunglückt, 74 von ihnen tödlich
• 6- bis 14-Jährige verunglücken am häufigsten zwischen 7 und 8 Uhr
• Die meisten verunglückten Kinder waren mit dem Fahrrad oder dem Auto unterwegs

Durchschnittlich alle 18 Minuten ist im letzten Jahr ein Kind im Straßenverkehr verletzt oder getötet worden. Rund 29 270 Kinder unter 15 Jahren verunglückten im Jahr 2025 bei Verkehrsunfällen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Damit kamen 7 % mehr Kinder zu Schaden als im Jahr 2024 mit 27 260 Verunglückten. Die Zahl der getöteten Kinder stieg 2025 gegenüber 2024 von 53 auf 74. Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 war die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten und getöteten Kinder in den letzten Jahren wieder gestiegen.



Zahl der Todesfälle steigt in allen Altersgruppen
Die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Kinder ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr in allen Altersgruppen gestiegen. Bei den unter 6-Jährigen nahm die Zahl der Todesfälle von 18 auf 30 zu. Bei den 6- bis 9-Jährigen stieg Zahl der Getöteten von 15 auf 17, bei den 10- bis 14-Jährigen von 20 auf 27.

Mit Blick auf die Verkehrsmittel stieg die Zahl der getöteten Kinder, die in Pkw mitgefahren waren, am stärksten an: von 21 auf 31. Größere Anstiege gab es auch bei getöteten Kindern, die mit Fahrrädern (von 8 auf 13) und mit E-Scootern (von 0 auf 4) unterwegs gewesen waren.

Ältere Kinder verunglücken besonders häufig morgens auf dem Schulweg
Die 6- bis 14-Jährigen verunglücken im Straßenverkehr montags bis freitags besonders häufig in der Zeit von 7 bis 8 Uhr. Das ist die Zeit, zu der Kinder in diesem Alter üblicherweise auf dem Weg zur Schule sind und zu der sich daher besonders viele Kinder im Straßenverkehr aufhalten. In dieser Zeit wurden im vergangenen Jahr 12 % der verunglückten 24 010 Kinder im entsprechenden Alter verletzt oder getötet.

In den folgenden Stunden bis 13 Uhr verunglücken weniger Kinder. Montags bis freitags in den Zeiten von 13 bis 14 Uhr sowie 15 bis 16 Uhr und 16 bis 17 Uhr erreicht die Zahl der verunglückten Kinder mit Anteilen von je 9 % die nächsthöchsten Werte.

Jüngere Kinder verunglücken am häufigsten im Auto, ältere Kinder auf dem Fahrrad Die meisten Kinder, die 2025 im Straßenverkehr verunglückten, saßen auf einem Fahrrad (34 %). Zum Zeitpunkt des Unfalls waren weiterhin 31 % mit dem Auto, 20 % zu Fuß und 8 % mit dem E-Scooter unterwegs.

Betrachtet man jedoch verschiedene Altersgruppen, ergibt sich ein differenzierteres Bild: Unter 6-Jährige sind besonders häufig im Auto mit betreuenden Erwachsenen unterwegs, demzufolge verunglücken sie hier am häufigsten (55 % im Jahr 2025).

Schulkinder bewegen sich mit zunehmendem Alter selbstständig im Straßenverkehr – entsprechend steigt der Anteil der Radfahrenden und Fußgängerinnen und -gänger unter den Verunglückten. 6- bis 14-Jährige verunglückten am häufigsten auf ihrem Fahrrad (39 %), 26 % in einem Auto sowie 19 % zu Fuß.

NRW: Knapp ein Fünftel der Erwerbstätigen war 2025 atypisch beschäftigt
* Niveau der atypischen Beschäftigung im Vorjahresvergleich stabil
* Frauen und junge Erwerbstätige besonders häufig betroffen
* Je niedriger der Bildungsstand, desto häufiger sind atypische Erwerbsformen

Im Jahr 2025 arbeiteten in Nordrhein-Westfalen rund 1,47 Millionen der insgesamt 7,65 Millionen Kernerwerbstätigen in ihrer Haupttätigkeit in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis. Wie das Statistische Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 weiter mitteilt, lag die Quote atypisch Beschäftigter bei 19,2 %.

Damit blieb das Niveau im Vergleich zum Vorjahr stabil (2024: 19,1 %). Kernerwerbstätige sind Erwerbstätige im Alter von 15 bis 64 Jahren, die sich nicht in Schule oder Studium, Ausbildung oder einem Freiwilligendienst befinden. Zur atypischen Beschäftigung zählen Teilzeitjobs mit bis zu 20 Wochenstunden, befristete oder geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sowie Zeitarbeit.

Frauen und junge Beschäftigte besonders häufig betroffen Frauen sind häufiger atypisch beschäftigt als Männer: Während die Quote bei den männlichen Kernerwerbstätigen in NRW im Jahr 2025 bei 11,7 % lag, fiel sie bei den Frauen mit 27,6 % mehr als doppelt so hoch aus.

Ausschlaggebend hierfür ist vor allem der hohe Teilzeitanteil: 21,3 % der erwerbstätigen Frauen arbeiteten 2025 maximal 20 Stunden pro Woche – bei den Männern waren es lediglich 4,2 %. Zudem waren Frauen mit 7,9 % öfter geringfügig beschäftigt als Männer (2,8 %).



Auch der Start ins Berufsleben ist oft von atypischer Beschäftigung geprägt. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen betraf dies mit 34,2 % gut ein Drittel der Kernerwerbstätigen. Hauptgrund sind Befristungen, in denen sich 23,0 % der unter 25-Jährigen befanden.
Zudem lagen in dieser Altersgruppe sowohl der Anteil geringfügig Beschäftigter mit 9,1 % als auch der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit mit 5,6 % über dem Durchschnitt.

Je niedriger der Bildungsstand, desto häufiger sind atypische Erwerbsformen Das Bildungsniveau beeinflusst das Risiko für atypische Beschäftigung stark. Im Jahr 2025 war mehr als jede dritte kernerwerbstätige Person mit niedrigem Bildungsabschluss (35,2 %) atypisch beschäftigt. Bei Personen mit mittlerer Qualifikation lag dieser Anteil mit 18,2 % deutlich niedriger. Hochqualifizierte waren mit 14,3 % am seltensten in solchen Arbeitsverhältnissen tätig.



Dieses Muster zeigt sich auch bei den einzelnen Merkmalen atypischer Beschäftigung. In Teilzeitbeschäftigung bis zu 20 Wochenstunden arbeiteten 21,5 % der geringqualifizierten Kernerwerbstätigen, während es unter den Mittelqualifizierten 12,8 % und unter den Hochqualifizierten nur 7,8 % waren.

Besonders ausgeprägt ist der Unterschied bei den geringfügigen Beschäftigungen: Insgesamt 14,3 % der Geringqualifizierten standen in einem solchen Arbeitsverhältnis. Dieser Anteil ist dreimal so hoch wie bei den Mittelqualifizierten (4,9 %) und sogar siebenmal so hoch wie bei den Hochqualifizierten (2,0 %).

Bei den Befristungen zeigt sich ein etwas anderes Muster. Zwar ist auch hier die Gruppe der Geringqualifizierten mit 12,6 % am häufigsten betroffen, jedoch folgen an zweiter Stelle die Hochqualifizierten mit 6,7 %. Die im Vergleich zu Mittelqualifizierten etwas höhere Befristungsquote Hochqualifizierter ist maßgeblich durch die Befristungspraxis im Wissenschafts- und Forschungsbereich bedingt. Die Kernerwerbstätigen mit mittlerem Qualifikationsniveau waren mit 5,3 % am seltensten befristet beschäftigt.



Wesel: Kostenlose Pflegeberatung beim DRK Niederrhein am 8. September  
Pflegefall – und jetzt?

Das DRK Niederrhein informiert am 8. September in einer kostenlosen und unabhängigen Pflegeberatung über Pflegegrad, Leistungen der Pflegeversicherung und wichtige Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige.  
Wie beantrage ich einen Pflegegrad? Welche Leistungen stehen mir zu? Und was verbirgt sich hinter der Verhinderungspflege?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt das DRK Niederrhein bei einer kostenlosen und unabhängigen Pflegeberatung am Dienstag, 8. September 2026, um 18.30 Uhr im DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5 in Wesel. Die Veranstaltung richtet sich an Pflegebedürftige, Angehörige und alle, die sich frühzeitig über Leistungen der Pflegeversicherung informieren möchten.

Themen des Abends sind unter anderem der Antrag auf einen Pflegegrad, die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst, Verhinderungspflege sowie Entlastungsleistungen für den Alltag.  Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für individuelle Beratungsgespräche stehen Lorena Hermanns und Jessica Köhler außerdem nach Terminvereinbarung unter 0281 3001-11 zur Verfügung.  
Beratung beim DRK Niederrhein: In der persönlichen Pflegeberatung erhalten Interessierte wertvolle Informationen zu Unterstützungsangeboten


Dinslaken erleben: Planwagenfahrt ins Rotbachtal und Hexengeschichten
Im August laden die Dinslakener Gästeführer*innen wieder zu besonderen Entdeckungstouren ein. Ob bei einer gemütlichen Planwagenfahrt durch das schöne Rotbachtal oder auf einer spannenden Reise in die mittelalterliche Stadtgeschichte mit der Hexe Ulanth Dammartz.

Am Dienstag, 18. August 2026, bietet Gästeführer Heinrich Hülsemann von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Planwagenfahrt durch das Rotbachtal an. Die Fahrt startet an der Wassermühle in Hiesfeld und führt entlang des Rotbachs bis zum Zusammenfluss von Rot- und Schwarzbach. Anschließend geht es weiter durch die Kirchheller Heide zum Weihnachtssee und zum Heidesee.

Über Oberlohberg führt die Route schließlich zurück zur Wassermühle nach Hiesfeld. Der Treffpunkt befindet sich an der Wassermühle in Hiesfeld. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person. Am Donnerstag, 20. August 2026, von 16:00 bis 17:30 Uhr schlüpft Gästeführerin Beate Hettmer in die Rolle der im Mittelalter der Hexerei verdächtigten Ulanth Dammartz und berichtet anschaulich über die Hexenverfolgung sowie das damalige Leben der Dinslakener*innen. Dabei führt sie zu den wichtigsten Bauwerken der mittelalterlichen Stadt Dinslaken und lässt so das 16. Jahrhundert lebendig werden. 

Treffpunkt ist die Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person. Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am Rittertor erforderlich – telefonisch unter 02064 - 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de. Die Teilnahmegebühr wird direkt vor Ort bei den Gästeführern bezahlt.

Landrat Ingo Brohl lädt ein: Marktgespräch am 14. August in Alpen
Um mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen, veranstaltet Kreis Wesels Landrat Ingo Brohl regelmäßig Marktgespräche in allen 13 kreisangehörigen Städten und Gemeinden. 

Das nächste Marktgespräch findet am Freitag, 14. August 2026, von 14 bis 16 Uhr  Auf dem Markt in Alpen statt. Landrat Ingo Brohl wird gemeinsam mit Alpens Bürgermeister Ludger Staymann vor Ort sein. Landrat Ingo Brohl: „Die Marktgespräche sind für mich eine wunderbare Gelegenheit, direkt mit den Menschen in Alpen in Kontakt zu kommen und zu erfahren, welche Themen für sie wichtig sind.“

Landrat Brohl, der auch Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist, wird begleitet von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Wesel, die ebenfalls für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Außerdem sind bei jedem Marktgespräch auch Mitarbeitende aus dem Bereich Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung mit dabei. Sie informieren über die Themen Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge und stehen für Rückfragen zur Verfügung. 

Sport- und Freizeitpark Kapellen: Nächster Bauabschnitt startet 
Die Arbeiten im Sport- und Freizeitpark Kapellen schreiten planmäßig voran. Ab Montag, 10. August, wird der dritte Bauabschnitt eingerichtet. Er erstreckt sich – von der Bahnhofstraße aus gesehen – vom Grimraths Weiher bis in Richtung Trafohaus am Hauptradweg.

Der äußere Weg bleibt weiterhin geöffnet. So ist die Verbindung vom Hauptradweg in den Park auch während der Bauarbeiten gewährleistet. Die Stadt bittet darum, die Wegeführung zu beachten. Der neue Sport- und Freizeitpark soll noch in diesem Jahr komplett fertiggestellt sein.

(Grafik: GEO [3] / pst)

Kleve: Vollsperrung ab Montag, 10. August: Straßen.NRW saniert Oraniendeich (L8)
Ab Montag, 10. August 2026, beginnt der Landesbetrieb Straßen.NRW mit der Sanierung des Oraniendeichs (L8) zwischen dem Kreisverkehr Griethausen und dem Altrhein-Schöpfwerk. Der Oraniendeich ist währenddessen voll gesperrt.

Die Sanierungsarbeiten umfassen auf einer Strecke von rund einem Kilometer die Fahrbahn sowie den Geh- und Radweg des Oraniendeichs und das Geländer der Brücke über die Olmerstraße. Für den Auf- und Abbau eines Baugerüstes bleibt die Olmerstraße an einzelnen Tagen zu Beginn und zum Ende des Sanierungszeitraumes gesperrt. Ab Montag, 24. August 2026, wird zusätzlich der Kreisverkehr Griethausen umgestaltet.

Die überörtliche Unfallkommission hat für die Unfallhäufungsstelle verschiedene Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen, etwa die Entfernung der hohen Betoneinfassung der Kreisverkehrsinsel. Damit der Kreisverkehr während der Arbeiten befahrbar bleibt, erfolgt der Umbau abschnittsweise und Baustellenampeln regeln den Verkehr. Insgesamt sollen die Sanierungsarbeiten bis Ende September andauern.

Währenddessen wird der Straßenverkehr über die Emmericher Straße (B220) und den Postdeich (L8) umgeleitet. Im Anschluss daran bleibt der Oraniendeich allerdings für drei weitere Wochen gesperrt, um Gewährleistungsschäden der früheren Fahrbahnsanierung zu beseitigen.

 Am Montag (10.8.) startet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein mit der Fahrbahndeckensanierung auf der L8 „Oraniendeich“ in Kleve. Zusätzlich wird das Bauwerk „Olmerstraße“ samt Geländer und der Geh- und Radweg im Vollausbau erneuert. Dazu wird die L8 Oraniendeich, zwischen dem Kreisverkehr Postdeich und Schöpfwerk voll gesperrt. Hierfür wird eine Umleitung ausgeschildert, diese läuft über die L8 „Postdeich“ und die B220 „Emmericher Straße“.

Ebenfalls wird der parallel zur L8 geführte Radweg gesperrt, auch hier erfolgt die Umleitung für Radfahrende über die L8 „Postdeich“ und B220 „Emmericher Straße“. Die Arbeiten dauern bis Ende September 2026. Im Zuge der Vollsperrung hat man sich dazu entschieden auch den Kreisverkehr L8 „Oraniendeich/Postdeich“-L456 „Griethausen/Tweestrom“ zu sanieren. Hier soll im Rahmen der Unfallkommission der Kreisverkehr entsprechend umgestaltet werden. Unter anderem soll die Betoneinfassung des inneren Rings entfernt werden.

Diese Arbeiten sollen am 24.8. starten und bis Ende September ebenfalls fertiggestellt werden. Hier erfolgt die Verkehrsführung mit Hilfe von Baustellenampeln. Im Anschluss findet unter Nutzung der bestehenden Vollsperrung die Beseitigung von Gewährleistungsschäden auf der L8 „Oraniendeich" statt. Diese Arbeiten werden unter Federführung des Deichverbandes ausgeführt. Hierfür muss die  L8 „Oraniendeich“ für weitere 3 Wochen gesperrt bleiben.  


Jetzt noch teilnehmen: Wettbewerb für begrünte Balkone der Stadt Kleve
In diesem Jahr hat die Stadt Kleve erstmals einen Wettbewerb rund um private Balkone gestartet. Unter dem Motto „Unsere blühenden und grünen Balkone“ sind Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihr "grünes Wohnzimmer" noch bis zum 1. September 2026 kreativ, nachhaltig und naturnah zu gestalten.

Die besten Beiträge werden von der Bürgerschaft ausgewählt und mit Geldpreisen ausgezeichnet: Für den ersten Platz winken 500 Euro, für den zweiten Platz 250 Euro und für den dritten Platz 150 Euro. Im Fokus steht dabei ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: Klimaanpassung im Alltag. Denn auch kleine Flächen können einen Beitrag leisten, um Städte lebenswerter zu machen.

„Gerade in der zurzeit anhaltenden Hitze wird deutlich, wie wichtig jedes bisschen Grün ist. Mit bepflanzten Balkonen, Dachterrassen und Gärten können Bürgerinnen und Bürger einen sichtbaren Beitrag zu einem besseren Mikroklima leisten. Pflanzen spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und schaffen gleichzeitig Lebensraum für Insekten. Unser Balkonwettbewerb soll dazu motivieren, gemeinsam unsere Stadt grüner, lebenswerter und klimafitter zu gestalten“, erklärt Merle Gemke, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve.

Der Wettbewerb startete am 1. Mai und läuft bis zum 1. September 2026. Wer teilnehmen möchte, muss ein Bewerbungsformular ausfüllen, mindestens ein Foto des eigenen Balkons einreichen und kurz erläutern, wie die Themen Klimaanpassung, Artenvielfalt und essbares Grün umgesetzt wurden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Kleverinnen und Klever mit Balkon, Loggia, begehbarer Dachterrasse oder französischem Balkon. Nach einer Vorauswahl durch eine Fachjury entscheidet die Bürgerschaft über die Gewinnerinnen und Gewinner. Dazu wird es Bürgerinnen und Bürgern zum Ende des Wettbewerbs möglich sein, über die Beteiligung NRW Stadt Kleve Website für ihre Favoriten abzustimmen.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular stellt die Stadt Kleve online unter www.kleve.de/balkonwettbewerb bereit. Bei Fragen können sich Interessierte per E-Mail an umwelt@kleve.de oder telefonisch unter 02821/84-408 an die Stadtverwaltung wenden.


Direktorenführung „Eberhard Havekost: Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994 – 2019“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Mittwoch, den 12. August 2026, um 19 Uhr, führt Direktor Harald Kunde durch die neue Ausstellung „Eberhard Havekost: Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994 – 2019“. Der Maler Eberhard Havekost zählte zu den großen Hoffnungen der deutschen Gegenwartskunst und war seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts durch Ausstellungen und Ankäufe auch international im Fokus des Interesses öffentlicher Museen und renommierter Privatsammlungen.

Seine Bildsprache verband die präzise Darstellung der sichtbaren Welt mit den Konditionen der Wahrnehmung selbst, insbesondere mit den digitalen „Benutzeroberflächen“ von Smartphones, Tablets und Bildbearbeitungsprogrammen. Dadurch wirken seine Arbeiten immer cool und überaus zeitgemäß, zugleich aber eignet ihnen eine visuelle Rätselhaftigkeit: durch Ausschnitte, Fokussierungen und gezielte „Blow-Up-Effekte“ irritieren sie vorschnelle Erwartungshaltungen.

Veranstalter ist der Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Die Teilnahme an der Führung ist frei. Willkommen sind nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern alle, die sich für das Museum interessieren. 

Sonnenfinsternis am 12. August: Weltgrößter Hersteller warnt vor Engpässen bei Schutzbrillen
Unsichere Produkte könnten erneut den europäischen Markt überschwemmen, so American Paper Optics.
Memphis (USA) - Der weltweit größte Hersteller von Sonnenfinsternisbrillen, American Paper Optics (APO), warnt deutsche Verbraucher vor Lieferengpässen zertifizierter Schutzbrillen im Vorfeld der tiefen partiellen Sonnenfinsternis am 12. August 2026. Bei vergangenen Finsternissen in den USA und Europa seien geprüfte Brillen regelmäßig knapp geworden. In die Lücke drängten dann unzertifizierte Produkte ohne ausreichenden Schutz.

Am 12. August verdeckt der Mond je nach Region zwischen 85 und 90 Prozent der Sonne über Deutschland. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) liegt die Bedeckung in Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei etwa 85 Prozent. Das Schauspiel beginnt gegen 19 Uhr und fällt vielerorts mit dem Sonnenuntergang zusammen.

Gerade eine tiefe partielle Finsternis unterschätzen viele Beobachter. Bei einem ungeschützten Blick in die Sonne treffen laut BfS UV-Strahlung, sichtbares Licht und Infrarotstrahlung mit hoher Intensität auf die Netzhaut. Die dabei entstehende Solarretinopathie verläuft schmerzfrei und wird oft erst Stunden später bemerkt.

Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, behielten nach früheren Sonnenfinsternissen rund zehn Prozent der Betroffenen dauerhafte Netzhautschäden. Normale Sonnenbrillen oder Kamerafilter genügen nicht. Sicheres Beobachten erfordert Brillen, die nach DIN EN ISO 12312-2:2015 zertifiziert und mit CE-Kennzeichnung versehen sind.

„Wer direkt in die Sonne schaut, darf bei der Schutzausrüstung keine Kompromisse eingehen", sagt Jason Lewin, Marketingchef von American Paper Optics. „Wir haben bei vergangenen Finsternissen erlebt, wie in den letzten Wochen vor dem Ereignis ungeprüfte Brillen aus dubiosen Quellen auf den Markt kamen. Unser Rat an alle Beobachter in Deutschland: Bestellen Sie frühzeitig bei einem Hersteller, dessen Zertifizierung Sie nachprüfen können."

APO hat in mehr als 15 Jahren über 500 Millionen Sonnenfinsternisbrillen produziert. Zu den Abnehmern zählen NASA, die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die American Astronomical Society. Zuletzt fertigte das Unternehmen die Spezialbrillen für die Crew der NASA-Mission Artemis II. Sämtliche APO-Brillen erfüllen DIN EN ISO 12312-2:2015 und tragen die CE-Kennzeichnung.

Bezugsquelle
Zertifizierte APO-Sonnenfinsternisbrillen sind direkt beim Hersteller erhältlich. Einzel- und Gruppenbestellungen sind über eclipseglasses.com möglich. Der Versand nach Deutschland erfolgt per Expresslieferung.

Über American Paper Optics
American Paper Optics mit Sitz in Memphis, Tennessee, ist der weltweit größte Hersteller von 3D- und Solarbrillen. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung über 3,5 Milliarden Brillen produziert, darunter mehr als 500 Millionen Sonnenfinsternisbrillen. APO arbeitet mit Universitäten, Wissenschaftszentren und Weltraumorganisationen weltweit zusammen.

Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve Father Mother Sister Brother (2025, 111 Min.)
Das beliebte Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve findet dieses Jahr unter dem Titel „Lakonie & Skurriler Humor“ statt und ist den Filmen des Regisseurs Jim Jarmusch gewidmet. Es wird in Kooperation mit den Tichelpark Cinemas Kleve durchgeführt. Der Eintritt ist FREI! Am Donnerstag, den 13. August 2026, um 21 Uhr zeigen wir Father Mother Sister Brother (2025, 111 Min.).

In diesem Film geht Jim Jarmusch in drei komischen Dramen, die in den USA, Dublin und Paris spielen, der Unbeholfenheit und Nähe zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern nach. Der Film handelt von der uralten Frage: Wer sind oder waren die Eltern? Hatten sie bevor sie Kinder hatten ein eigenes Leben, das die Kinder niemals verstehen werden?

Und ist es Schicksal, dass das eigene Leben von den eigenen Kindern ausgelöscht und als irrelevant oder tabu abgetan wird? Die Besetzung ist hochkarätig mit unter anderem Kate Blanchett, Charlotte Rampling, Adam Driver und Tom Waits. Bitte Eingang direkt beim Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen, bei Regen fallen die Veranstaltungen aus.  

Kleine Runde oder großes Fest? So feiert Deutschland die Einschulung
Ostdeutschland feiert deutlich größer

Der auffälligste Befund der Umfrage ist regional. Unter den Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld berichtet in Ostdeutschland mehr als die Hälfte von Feiern mit mindestens elf Gästen oder von mehreren Feiern (51 Prozent). Im gesamten übrigen Bundesgebiet ist es nur rund ein Viertel – in Norddeutschland liegt der Anteil bei 30 Prozent, in Westdeutschland bei 25 Prozent und in Süddeutschland bei 23 Prozent. Ostdeutschland weicht damit klar ab.

Noch deutlicher wird der Unterschied bei den größten Feiern: In Ostdeutschland berichtet rund jeder Vierte von einer Feier mit mehr als 20 Gästen, im übrigen Bundesgebiet nur etwa jeder Vierzehnte. Eine mögliche Erklärung liegt in der ostdeutschen Tradition rund um die Zuckertüte, die den Schulanfang seit Generationen als Familienfest im größeren Kreis begeht. Die Umfrage selbst erhebt die Ursachen nicht – sie belegt den Unterschied.

Zur Einschulung gehört für die meisten mehr als Schulranzen und Schultüte
Kaum ein Produkt steht so stark für die Einschulung wie der erste Schulranzen. Dazu kommen Federmäppchen, Hefte, Stifte, Lunchbox, Trinkflasche und je nach Schule weiteres Material. Auch die Schultüte gehört fest dazu, besonders wenn Süßigkeiten, kleine Geschenke oder nützliches Schulzubehör darin landen. Weitere Anschaffungen können ebenfalls eine Rolle spielen, etwa neue Kleidung, Zubehör für den Schulweg oder erste Technik wie eine Kinder-Smartwatch.

Dass rund um die Einschulung viel Geld ausgegeben wird, zeigt auch eine aktuelle Prognose des Handelsverbands Deutschland: Anlässlich der Einschulung rechnet der Einzelhandel in diesem Jahr mit rund 770 Millionen Euro Umsatz – ein Plus von 6,2 Prozent gegenüber den 725 Millionen Euro im Vorjahr. Doch für viele Familien endet die Einschulung nicht mit der Ausstattung für den Unterricht. Der Tag selbst wird vorbereitet, geplant und häufig gefeiert.

Die Mehrheit feiert im kleinen Rahmen
Wie aufwendig die Einschulung wird, hängt vom Rahmen der Feier ab. Unter den Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld berichten gut 40 Prozent, dass die Einschulung nicht besonders oder nur im engsten Kreis gefeiert wird. Eine kleine Feier mit bis zu zehn Gästen nennen knapp 30 Prozent. Fast ein Drittel (31 Prozent) gibt an, mit mindestens elf Gästen oder mehrmals zu feiern.

Im Detail: Fast jede fünfte Nennung entfällt auf eine Feier mit elf bis 20 Gästen (19 Prozent), 11 Prozent berichten von mehr als 20 Gästen. Mehrere Feiern oder eine mehrtägige Feier bleiben die Ausnahme (1 Prozent). Dass die Einschulung nicht besonders gefeiert wird, sagen 8 Prozent.

Zu Hause oder im Garten wird am häufigsten gefeiert
Beim Ort der Feier gibt es einen klaren Schwerpunkt: Am häufigsten findet die Einschulung zu Hause oder im Garten statt (68 Prozent). Das ist naheliegend, kann je nach Gästezahl aber trotzdem Ausgaben für Essen, Getränke, Dekoration oder zusätzliche Sitzplätze mit sich bringen.

Außer Haus wird deutlich seltener gefeiert. Ein Restaurant oder Café ist die wichtigste Alternative zum privaten Rahmen (17 Prozent). Einen gemieteten Raum oder Saal nennen knapp 9 Prozent, einen Ausflugs- oder Veranstaltungsort gut 3 Prozent.

Auch hier unterscheiden sich die Regionen. In Norddeutschland dominiert der private Rahmen besonders deutlich (84 Prozent). In Süddeutschland wird häufiger ein Restaurant oder Café gewählt (26 Prozent). In Ostdeutschland fällt der Anteil gemieteter Räume oder Säle auf (17 Prozent) und liegt damit deutlich höher als in den übrigen Regionen – passend zum Bild der größeren Feiern.

Aus dem Schulstart wird ein Familientag
Die Einschulung beginnt mit Schulranzen, Schultüte und erstem Stundenplan. Für viele Familien gehört aber auch die Feier zu diesem Übergang dazu. Die Umfrage zeigt, dass der Rahmen sehr unterschiedlich ausfallen kann. Gemeinsam ist den Feiern jedoch: Der Schulstart wird bewusst gestaltet und als besonderer Familienmoment begangen.


Homeoffice: Wunsch und Wirklichkeit klaffen häufiger auseinander

Beschäftigte, die mal im Homeoffice und mal im Betrieb arbeiten, sind häufig recht zufrieden. Doch wenn die Homeoffice-Realität stark von den eigenen Bedürfnissen abweicht, treten häufig Stress und gesundheitliche Probleme auf. Das ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.*

(C) Hans-Böckler-Stiftung

Die Coronakrise hat der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu einem nachhaltigen Durchbruch verholfen: Mittlerweile sei offensichtlich, dass sich die Entwicklung nicht rückgängig machen lässt, erklärt Dr. Helge Emmler. Der WSI-Forscher hat die aktuelle Situation in Sachen mobile Arbeit untersucht und dafür Daten des WSI-Erwerbspersonenpanels ausgewertet.

Seinen Ergebnissen zufolge hat sich an der Verbreitung zuletzt wenig geändert, wobei es deutliche Unterschiede vor allem zwischen Beschäftigten mit und ohne Hochschulabschluss gibt. Hybride Modelle, bei denen sich Homeoffice und Arbeit im Betrieb abwechseln, entsprechen am besten den Bedürfnissen der meisten Beschäftigten, die zu rund zwei Dritteln mit den bestehenden Regelungen zufrieden sind oder allenfalls ein wenig öfter zu Hause arbeiten möchten. Diejenigen, deren Bedürfnisse klar von der betrieblichen Realität abweichen, sind deutlich öfter von starker beruflicher Belastung und gesundheitlichen Problemen betroffen.

Für das WSI-Erwerbspersonenpanel wurden in 15 Erhebungsrunden seit dem Frühjahr 2020 zunächst knapp 7700, zuletzt rund 6200 Personen befragt. Emmlers Auswertung zufolge hat der erste Corona-Lockdown im März 2020 eine „schlagartige und in dieser Größenordnung auch seither nicht wieder beobachtete Ausbreitung von mobiler Arbeit“ verursacht.

Der Anteil derjenigen, die ausschließlich im Betrieb arbeiten, war von 83 Prozent im Januar 2020 auf 53 Prozent im April 2020 eingebrochen. Seit etwa Mitte 2021 sind, von geringen Schwankungen abgesehen, etwa zwei von drei Erwerbstätigen nur im Betrieb tätig, jede und jeder Vierte an wechselnden Orten. Es sei anzunehmen, dass hinter diesem Trend für rund ein Viertel der Beschäftigten eine neue Normalität von etwa zwei bis drei Tagen Homeoffice pro Woche steckt, heißt es in der Studie.

Um den aktuellen Stand zu erfassen, hat der WSI-Experte Ergebnisse der Befragungswellen im November 2024 und 2025 analysiert, in denen die Teilnehmenden ausführliche Angaben zu mobiler Arbeit gemacht haben. Dabei hat er sich auf abhängig Beschäftigte konzentriert. Von denen haben zuletzt 64,5 Prozent ihre Arbeitszeit ausschließlich im Betrieb oder maximal zu einem Zehntel zu Hause verbracht. Bei Akademikerinnen und Akademikern ist die Quote mit 36,6 Prozent deutlich geringer als bei Beschäftigten mit Berufsausbildung mit 69 Prozent – wobei sich der Abstand im Vergleich zu 2024 ein wenig verringert hat.



In Ostdeutschland ist der Anteil mit 71,2 Prozent höher als im Westen mit 63,3 Prozent (siehe auch die Abbildung in der pdf-Version dieser PM; Link unten). Auch diese Differenz ist rückläufig. Die Branchen Energieversorgung, Medien, Finanzen und öffentliche Verwaltung stechen durch einen hohen Anteil hervor. In den Bereichen Bau, Erziehung, Gastgewerbe, Gesundheit, Handel, Verkehr und Logistik ist Homeoffice dagegen weniger verbreitet.

Ein Großteil dieser Unterschiede hängt laut der Analyse mit der Natur der jeweiligen Tätigkeiten zusammen: Dass sie ihre Aufgaben uneingeschränkt oder zu einem Großteil zu Hause erfüllen könnten, sagen 38 Prozent der Beschäftigten. Von den geeigneten Tätigkeiten werden 65 Prozent zumindest zu einem Viertel im Homeoffice erledigt, 46 Prozent sogar überwiegend.

Bei den Beschäftigten mit akademischen Abschlüssen und geeigneten Jobs ist die Quote derjenigen, die mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause ableisten, gegenüber 2024 von 57 auf 52 Prozent zurückgegangen. Das deute darauf hin, dass sich in dieser Gruppe zunehmend zwei statt drei Tage Homeoffice durchsetzen, schreibt Emmler.

Unzufriedenheit ist ungesund
Der Auswertung zufolge entsprechen die betrieblichen Regelungen nicht immer den Wünschen der Beschäftigten: Diejenigen, deren Aufgaben sich dafür eignen, würden im Schnitt gern gut die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause verbringen, tatsächlich ist es etwas mehr als ein Drittel. Insgesamt möchte ein Viertel den Anteil der Zeit im Homeoffice um 30 Prozentpunkte oder mehr erhöhen, ein Zehntel möchte weniger dort arbeiten.

Rund zwei Drittel sind zufrieden oder wünschen sich allenfalls geringfügige Änderungen. Besonders groß ist der Anteil der Unzufriedenen, deren Wünsche stark von der tatsächlichen Situation abweichen, mit 29,4 Prozent bei Beschäftigten, die von Return-to-Office-Initiativen betroffen sind. Bei Beschäftigten mit Kindern ist die Quote mit 28,3 Prozent ebenfalls hoch.

Diese Unzufriedenheit gehe mit gravierenden Belastungen einher, erklärt der Forscher. Von den Beschäftigten, deren Homeoffice-Präferenzen um 20 Stunden oder mehr von der tatsächlichen Regelung abweichen, klagen 18 Prozent über eine hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent über einen schlechten Gesundheitszustand. Bei denjenigen, die keinen Änderungsbedarf in Sachen Homeoffice haben, sind es nur 6 beziehungsweise 14 Prozent. Auch bei der Zufriedenheit mit dem Familienleben, der Freizeitgestaltung oder sozialen Kontakten schneiden Beschäftigte schlechter ab, die gern deutlich länger zu Hause arbeiten würden.

Dass die Homeoffice-Quoten sich nach Ende der Corona-Pandemie stabilisiert haben, sei grundsätzlich eine gute Nachricht, so Emmlers Fazit. „Denn mobile Arbeit hat sich nicht nur als probate Maßnahme des Infektionsschutzes, sondern als arbeitnehmerfreundliche Unterstützung der Work-Life-Balance und arbeitgeberseitiges Instrument zur Fachkräftesuche erwiesen.“ Er empfiehlt Unternehmen, den Wünschen der Beschäftigten entgegenzukommen, solange keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Schließlich würde oft schon ein zusätzlicher Tag Homeoffice-Tag reichen, um diese Wünsche zu erfüllen.

„Die neue Studie unterstreicht: Das Potenzial, im Homeoffice zu arbeiten, ist noch nicht ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. Bettina Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des WSI. „Gerade für Frauen, die im Durchschnitt immer noch den ganz überwiegenden Teil der Sorgearbeit erledigen, also etwa Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder Arbeit im Haushalt, ermöglicht das Homeoffice Flexibilität bei der Vereinbarkeit, weil beispielsweise Zeit für Pendelwege gespart wird.“
Das Homeoffice sei jedoch kein Ersatz für ausreichende Kinderbetreuungsangebote, betont die Soziologin zugleich. Insbesondere in Zeiten hoher Spritpreise ermögliche mobile Arbeit generell auch eine finanzielle Entlastung.