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33. KW: Montag, 10. - Sonntag, 16. August 2026
Themen u.a.:
Arturo de la Vega
startet als Technischer Beigeordneter bei
der Stadt Wesel Bürgermeister
Rainer Benien mit den Dezernenten Dr. Markus
Postulka, Klaus Schütz und Arturo de la Vega
sowie den Leitenden der Fachbereiche und
Stabsstellen Verwaltungsvorstand ist ab 14.
August wieder vollständig besetzt

Bürgermeister Rainer Benien mit den
Dezernenten Dr. Marks Postulka, Klaus Schütz
und Arturo de la Vega sowie den Leitenden
der Fachbereiche und Stabsstellen
Am Freitag, 14. August 2026, nimmt Arturo de
la Vega seinen Dienst als Technischer
Beigeordneter der Stadt Wesel auf. Der Rat
der Stadt Wesel hatte ihn am 14. Juli 2026
einstimmig zum neuen Mitglied des
Verwaltungsvorstandes gewählt. Arturo de la
Vega übernimmt das Dezernat III und damit
die Verantwortung für die Fachbereiche
Stadtentwicklung, Gebäudeservice sowie
Feuerwehr und Rettungsdienst. Insgesamt
gehören rund 240 Beschäftigte zu seinem
künftigen Verantwortungsbereich.
Mit seinem Dienstantritt ist der
Verwaltungsvorstand der Stadt Wesel wieder
komplett. Die Stelle des Technischen
Beigeordneten war seit dem Amtsantritt von
Bürgermeister Rainer Benien vakant, der
zuvor selbst Dezernent bei der Stadt Wesel
war. „Ich freue mich sehr, dass Arturo de la
Vega nun bei uns startet und unser
Verwaltungsteam komplettiert und heiße ihn
herzlich willkommen. Vor uns liegen wichtige
Aufgaben und Projekte, Arturo de la Vega
bringt dafür viel Erfahrung mit“, sagt
Bürgermeister Rainer Benien.
Arturo
de la Vega verfügt über berufliche
Erfahrungen in Verwaltung, Wirtschaft und
Politik. Zuletzt war er mehr als zehn Jahre
in leitenden Funktionen bei der Stadt
Dortmund tätig, unter anderem in der
Wirtschaftsförderung und im Leitungsstab für
Strategie und Planung. Auch persönlich ist
der Wechsel nach Wesel inzwischen vollzogen:
Arturo de la Vega ist gemeinsam mit seiner
Familie nach Wesel gezogen.
Für
Bürgermeister Rainer Benien ist das ein
besonderes Zeichen: „Dass Arturo de la Vega
mit seiner Familie nach Wesel gezogen ist,
ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit
mit unserer Stadt. Ich freue mich sehr, dass
er Wesel nicht nur beruflich, sondern auch
persönlich zu seinem neuen Lebensmittelpunkt
gemacht hat.“ Die ersten Wochen werden für
den neuen Beigeordneten vor allem im Zeichen
des Kennenlernens stehen.
Gespräche
mit den Fachbereichen, den Mitarbeitenden
und weiteren Akteurinnen und Akteuren sollen
ihm einen umfassenden Einblick in die
laufenden Aufgaben und Projekte geben. „Für
mich beginnt jetzt eine spannende Zeit des
Kennenlernens und Einarbeitens. Ich freue
mich auf die Gespräche mit den Kolleginnen
und Kollegen und darauf, gemeinsam an den
Themen zu arbeiten, die Wesel in den
kommenden Jahren bewegen werden. Meine
Familie und ich sind inzwischen in Wesel
angekommen – und wir freuen uns auf die
Stadt und die Menschen hier“, sagt Arturo de
la Vega.
Mit dem Dienstantritt von
Arturo de la Vega ist die Verwaltungsführung
der Stadt Wesel wieder komplett.
Bürgermeister Rainer Benien und die
Beigeordneten Dr. Markus Postulka, Klaus
Schütz und Arturo de la Vega bilden künftig
gemeinsam den Verwaltungsvorstand. Zusammen
mit den Fachbereichsleitungen und den
Leitungen der Stabsstellen ist die
Führungsebene damit wieder vollständig
besetzt.
Wem gehört die
Demokratie? – Lesung mit Souad Lamroubal in
Wesel Der Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration (ACI)
der Stadt Wesel lädt am Donnerstag, 3.
September 2026, um 18:30 Uhr zu einer Lesung
mit der Autorin Souad Lamroubal in den
„Dritten Ort Wesel“ im Stadtwerke
Wasserturm, Brandstraße 44, 46483 Wesel,
ein.
"Die Demokratie der Anderen - Was der Kampf
um Zugehörigkeit mit uns macht"" Autorin
Souad Lamroubal
Demokratie ist eines
der höchsten Güter unserer Gesellschaft. Sie
lebt von einem offenen Austausch auf
Augenhöhe und dem respektvollen Dialog.
Rassismus und Ausgrenzung stehen diesen
demokratischen Grundwerten entgegen und
gefährden den gesellschaftlichen
Zusammenhalt. Gerade in Zeiten zunehmender
gesellschaftlicher Spaltung ist es daher
wichtiger denn je, miteinander ins Gespräch
zu kommen.
Mit der Lesung möchte der
Ausschuss einen Raum für Begegnung und
Diskussion schaffen. Souad Lamroubal ist
Migrationsexpertin, Autorin und langjährige
Kommunalbeamtin. In ihrem Buch „Die
Demokratie der Anderen – Was der Kampf um
Zugehörigkeit mit uns macht“ setzt sie sich
mit Fragen von Zugehörigkeit, Ausgrenzung
und Rassismus auseinander.
Wem
gehört die Demokratie? Wer entscheidet
darüber, wer als selbstverständlich
dazugehört und wer nicht? Diesen Fragen
nähert sie sich anhand persönlicher
Erfahrungen und gesellschaftlicher Analysen
und lädt dazu ein, vertraute Sichtweisen zu
hinterfragen und neue Perspektiven
einzunehmen. Im Anschluss an die Lesung
besteht die Möglichkeit, mit der Autorin ins
Gespräch zu kommen und gemeinsam über
Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen
Zusammenhalt zu diskutieren.
Die
Teilnahme ist kostenlos. Zur besseren
Planung wird um eine vorherige Anmeldung
gebeten. Eine Anmeldung ist bis zum 28.
August 2026 per Mail an integration@wesel.de oder
telefonisch unter 0281/203-2371 möglich.
Bitte beachten Sie, dass der
Veranstaltungsort leider nicht barrierefrei
zugänglich ist.
Moers: Digitaler
Ratgeber zeigt Wege in Ausbildung und Beruf
Ausbildung, duales Studium oder ein
vollzeitschulischer Bildungsgang – der Weg
in den Beruf kann ganz unterschiedlich
aussehen. Orientierung gibt jetzt ein neuer
interaktiver Ausbildungsratgeber der
Wirtschaftsförderung der Stadt Moers.
Gemeinsam mit dem Dienstleister
js-Deutschland wurde eine digitale Broschüre
entwickelt, die die vielfältigen
Möglichkeiten in Moers und der Region
kompakt zusammenbringt.
Für alle
drei Bildungswege gibt es in Moers
zahlreiche Angebote und Partner.
Wirtschaftsförderer Jens Heidenreich
erklärt: „Mit der Broschüre stellen wir das
breit gefächerte Angebot und die
dahinterstehenden Partner vor. Und mehr
noch: Das multimediale Format ermöglicht
praxisnahe und spannende Einblicke in
gewerblich-technische Berufe, in die
Verwaltung oder das Handwerk.“

Neben detaillierten Berufsprofilen bietet
der Ratgeber direkte Verlinkungen zu
Ansprechpartnerinnen und -partnern sowie
Tipps für die Bewerbung und weitere
Informationen rund um den Einstieg ins
Berufsleben. Angebot auch auf dem Smartphone
Der Ratgeber ist interaktiv gestaltet und
für mobile Endgeräte optimiert. Schülerinnen
und Schüler können sich damit jederzeit und
unkompliziert auf dem Smartphone über
mögliche Berufswege informieren.
So
unterstützt die Publikation die lokale
Nachwuchsförderung und macht es jungen
Menschen leichter, den passenden Einstieg in
Ausbildung und Beruf in Moers und der Region
zu finden. Bei der Ausbildungsmesse am
Mercator Berufskolleg wird der Ratgeber
außerdem als Printausgabe vorliegen.
Zur Digitalbroschüre. Die 7. Open Air
Ausbildungsmesse findet statt am Dienstag,
6. Oktober, von 9 bis 13 Uhr, auf dem
BerufsbildungsCampus Moers (Repelener Str.
91 - 95a).

Unternehmensinsolvenzen im Mai
2026: -2,0 % gegenüber Mai 2025
• Verbraucherinsolvenzen Mai 2026: -10,3
% gegenüber Mai 2025 • Januar bis Mai
2026: 4,9 % mehr Unternehmensinsolvenzen und
1,9 % mehr Verbraucherinsolvenzen als im
Vorjahreszeitraum
Im Mai 2026 haben
die deutschen Amtsgerichte 1 995 beantragte
Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
waren das 2,0 % weniger als im
Vorjahresmonat. Zuletzt war die Zahl der
Unternehmensinsolvenzen im Februar 2026
zurückgegangen (-1,0 %).
Bei den
Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die
Anträge erst nach der ersten Entscheidung
des Insolvenzgerichts in die Statistik
einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des
Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen
annähernd drei Monate davor.

Januar bis Mai 2026: 4,9 % mehr
Unternehmensinsolvenzen als im
Vorjahreszeitraum Von Januar bis Mai 2026
wurden 10 546 beantragte
Unternehmensinsolvenzen registriert. Das
waren 4,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Forderungen der Gläubiger aus den von
Januar bis Mai 2026 gemeldeten
Unternehmensinsolvenzen bezifferten die
Amtsgerichte auf rund 15,4 Milliarden Euro.
Von Januar bis Mai 2025 hatten die
Forderungen bei rund 25,7 Milliarden Euro
gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen
trotz steigender Zahl der
Unternehmensinsolvenzen ist darauf
zurückzuführen, dass in den ersten fünf
Monaten 2025 mehr wirtschaftlich bedeutende
Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als
2026.
Insolvenzhäufigkeit im
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am
höchsten Bezogen auf 10 000 Unternehmen
gab es von Januar bis Mai 2026 insgesamt
29,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten
war die Insolvenzhäufigkeit im
Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit
57,2 Fällen je 10 000 Unternehmen. Danach
folgte das Gastgewerbe mit 49,2 Fällen und
das Baugewerbe mit 44,0 Insolvenzen.
Verbraucherinsolvenzen: -10,3 % im Mai
2026, +1,9 % von Januar bis Mai 2026 Im Mai
2026 gab es 5 926 Verbraucherinsolvenzen.
Das waren 10,3 % weniger als im
Vorjahresmonat. Für Januar bis Mai 2026
wurden 32 093 Verbraucherinsolvenzen
gemeldet. Das bedeutet einen Anstieg von
1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Wesel: Kindertrödelmarkt in der
Feldmark lockte zum Stöbern, Handeln und
Entdecken ein Am 12. August
2026 fand in der Weseler Feldmark der zweite
von insgesamt drei Kindertrödelmärkten der
Stadt Wesel statt. Unter dem Motto „Von
Kindern für Kinder“ hatten junge
Verkäuferinnen und Verkäufer die
Gelegenheit, gut erhaltenes Spielzeug,
Bücher, Kleidung, Fahrzeuge und viele
weitere Schätze selbstständig anzubieten.
Dabei ging es um weit mehr als das Verkaufen
und Handeln:
Die Kinder sammelten
erste Erfahrungen im Umgang mit Kundinnen
und Kunden, lernten den Wert gebrauchter
Gegenstände kennen und konnten gleichzeitig
ihr Taschengeld aufbessern. Besucherinnen
und Besucher erwartete ein vielfältiges
Angebot zu familienfreundlichen Preisen. Ob
Spielwaren, Kinderbücher, Kleidung oder
Fahrzeuge – beim Stöbern gab es für Groß und
Klein viel zu entdecken.
Ein
besonderer Besuch bereicherte den
Kindertrödelmarkt: Bürgermeister Rainer
Benien machte sich vor Ort ein Bild von der
Veranstaltung und kam mit den jungen
Verkäuferinnen und Verkäufern sowie den
Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.
Auch eine Vertreterin der Niederrheinischen
Sparkasse RheinLippe (NiSpa) war vor Ort und
überzeugte sich von der gelungenen
Veranstaltung.
Der
Kindertrödelmarkt stand zugleich
für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.
Durch den Verkauf gebrauchter Gegenstände
erhielten Spielzeug, Kleidung und andere
Dinge ein zweites Leben. So verband die
Veranstaltung nachhaltiges Handeln mit einem
schönen Gemeinschaftserlebnis für die ganze
Familie. Neben dem Trödeln stand vor allem
das Miteinander im Mittelpunkt. Familien,
Nachbarinnen und Nachbarn sowie zahlreiche
Interessierte waren eingeladen, einen
abwechslungsreichen Tag in der Feldmark zu
verbringen.
Für die kleinen
Besucherinnen und Besucher wurde kostenlos
Kuchen angeboten, während Eltern bei einer
Tasse Kaffee miteinander ins Gespräch kommen
und eine entspannte Zeit verbringen konnten.
Für eine kostenlose Erfrischung sorgte
die Trinkwasserbar der Stadtwerke. Dort
konnten sich die Besucherinnen und Besucher
mit frischem Trinkwasser versorgen.
Die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe
(NiSpa) unterstützte die Veranstaltung
zusätzlich und stellte Trinkflaschen sowie
Caps zur Verfügung. Damit waren auch die
jüngsten Gäste bestens für den Tag
ausgestattet. Der Kindertrödelmarkt erwies
sich damit nicht nur als Ort zum Kaufen und
Verkaufen, sondern auch als Treffpunkt für
die Menschen im Stadtteil. Er bot Raum für
Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben
und stärkte das Miteinander in der Feldmark.
Die Stadt Wesel freute sich über die
zahlreichen teilnehmenden Kinder und
Besucherinnen und Besucher. Ein besonderer
Dank galt den Stadtwerken und
der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe
(NiSpa) für ihre Unterstützung und ihren
Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung.
Moers: Beim
Stadtrundgang Blick nach oben und in die
Vergangenheit wagen Einen
vielversprechenden Blick nach oben und in
die Vergangenheit können
Geschichtsinteressierte beim
Stadtspaziergang am Sonntag, 23. August,
werfen. Er startet um 10.30 Uhr am Moerser
Bahnhof (Homberger Straße). Im Mittelpunkt
steht bei der Führung der südliche Teil der
Innenstadt mit verschiedenen Stationen. Mit
der Industrialisierung ist neue
Infrastruktur auch in Moers entstanden.
Am Bahnhof kreuzten sich beispielsweise
zu dieser Zeit Schienen und Straßen. Ein
beeindruckendes Überbleibsel von damals ist
die Wohnanlage ‚Tubiskull‘ am Vinzenzpark.
Eine weitere Station ist der Friedhof an der
Klever Straße, der als Hauptfriedhof Ende
des 19. Jahrhunderts geschaffen wurde. Die
Homberger Straße war früher die Verbindung
zwischen Bahnhof und Altstadt.
Über
Geschäftsgeschossen und Werbeanlagen zeigt
sich an vielen Stellen spannende
Architekturgeschichte aus mehr als 100
Jahren. Die Zusammenhänge erläutert
Bauexpertin Eva-Maria Eifert. Die Teilnahme
an der Führung kostet pro Person 8 Euro.
Verbindliche Anmeldungen sind in der Stadt-
und Touristinformation von Moers Marketing
möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41
/ 88 22 6-0.
Schulweg:
Sicherheit vor Schnelligkeit
Website informiert über Gefahrenstellen auf
Schulweg Haftungsprivileg für Kinder
Autofahrer müssen aufpassen: Fuß vom Gas
Die Sommerferien sind
in einigen Bundesländern schon vorbei.
Zigtausende Kinder und Jugendliche machen
sich wieder auf den Schulweg. Klar ist, der
Verkehr erfordert volle Aufmerksamkeit. Das
spiegelt sich seit Jahren in den Zahlen des
Statistischen Bundesamtes wider: Kinder
verunglücken besonders häufig am frühen
Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab
Mittag, wenn die Schule aus ist.
Der
Weg zur Schule sollte also nicht der
kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein
kleiner Umweg kann sich lohnen, wenn dafür
Ampeln oder Schülerlotsen das Überqueren der
Straße sicherer machen.
Doch welches
ist der sicherste Weg? Eltern können eigene
Erfahrung auf der Seite
https://www.schulwege.de/ faktenbasiert noch
einmal gegenchecken: Hier lässt sich eine
möglichst sichere Route auf Basis bekannter
gefährlicher Bereiche berechnen. Einen Teil
der Daten zur Erkennung der Gefahrenstellen
liefert die HUK-COBURG an die „Initiative
für sichere Straßen“, Betreiber des
Schulweg-Portals.
Basis ist der
Telematik-Tarif des Versicherers, den über
800.000 Kundinnen und Kunden nutzen. In
aggregierter und anonymisierter Form geben
diese Daten Hinweise auf Gefahrenstellen im
Verkehr. Weitere Daten, die in die
Berechnung einfließen, sind u.a. die
polizeilichen Unfalldaten sowie Meldungen
von Verkehrsteilnehmern.
Eltern von
ABC-Schützen rät die HUK-COBURG, die Route
zusammen mit ihren Kindern zu planen und
mehrfach abzulaufen. Wichtig ist auch, dass
ein Kind mit ausreichendem Abstand zum
fließenden Verkehr am Bordstein stehen
bleibt. Und vor der Straßenüberquerung
sollten Kinder immer den Blickkontakt zum
Autofahrer suchen. Richtig üben lässt sich
nur unter realen Bedingungen: Also morgens,
wenn die Schule beginnt und mittags, wenn
sie endet.
Doch der Gesetzgeber weiß,
dass Kinder von der Komplexität des
motorisierten Straßenverkehrs oft
überfordert sind. Dies gilt besonders für
die Einschätzung von Geschwindigkeiten und
Entfernungen. Darum haften Kinder für
Schäden, die sie Dritten bei einem
Verkehrsunfall fahrlässig zufügen, erst ab
ihrem zehnten Geburtstag. Das hat für
Autofahrer weitreichende Konsequenzen.
Werden sie in einen Unfall mit einem
nicht-deliktsfähigen Kind verwickelt, haften
sie unabhängig von der Schuldfrage.
Autofahrer müssen also stets damit rechnen,
dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht
regelkonform verhalten. Ein Kind sehen,
heißt vorsichtig fahren, beide Straßenseiten
im Auge behalten und jederzeit bremsbereit
sein. Dies gilt in besonderem Maße in
verkehrsberuhigten Zonen sowie vor
Kindergärten und Schulen.
Ob ältere
Kinder über zehn Jahren tatsächlich für
einen Unfall und seine Folgen einstehen
müssen, hängt von ihrer Einsichtsfähigkeit
ab. Entscheidend ist, ob sie die eigene
Verantwortung und die Konsequenzen ihrer
Handlungen richtig einschätzen können.
Gleichzeitig kommt es auf das individuelle
Verschulden in der konkreten Situation an
und auf die Frage, ob von einem Kind dieses
Alters korrektes Verhalten überhaupt
erwartet werden konnte.
Lautet die
Antwort ja, müssen aber auch Kinder für
sämtliche Haftpflichtansprüche ihres Opfers
aufkommen. Sobald das Kind selbst Geld
verdient, muss es zahlen. Haben die Eltern
ihre Aufsichtspflicht verletzt, können auch
sie zur Kasse gebeten werden. Schutz bietet
in beiden Fällen eine private
Haftpflichtversicherung.
Spritpreise im Wochenvergleich kaum
verändert Rohöl deutlich teurer /
Niedrigwasser sorgt für regionale
Preisunterschiede Auf den
ersten Blick gibt es kaum Bewegung bei den
Kraftstoffpreisen. Ein Liter Super E10
kostet im bundesweiten Mittel aktuell 2,125
Euro und liegt damit nahezu auf dem Niveau
der Vorwoche (2,128 Euro je Liter). Ähnlich
sieht es beim Diesel aus: Für einen Liter
zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher
derzeit im Bundesschnitt 2,200 Euro.
Vor einer Woche lag der Dieselpreis im
Tagesdurchschnitt bei 2,204 Euro je Liter
und damit geringfügig höher. Rohöl der Sorte
Brent hat sich im selben Zeitraum allerdings
spürbar verteuert, von etwa 79 US-Dollar auf
nun rund 89 US-Dollar je Barrel. Dies
spiegelt sich in der wöchentlichen
Entwicklung der Kraftstoffpreise bislang
zwar nicht wider, das Preisniveau ist aus
Sicht des ADAC allerdings dennoch deutlich
zu hoch.
Seit dem Wochenende legen
die Kraftstoffpreise zudem wieder merklich
zu. Für spürbare regionale Preisunterschiede
sorgt derzeit vor allem das anhaltende
Niedrigwasser am Rhein infolge der starken
Trockenheit. Es verteuert derzeit in den
westlichen Landesteilen die Beschaffung und
den Transport von Kraftstoffen. Die
Kraftstoffversorgung in Deutschland erfolgt
jedoch nicht ausschließlich über die
Binnenschifffahrt, sondern zusätzlich zu
großen Teilen über Seehäfen, Pipelines,
Schiene und Straße.

Für die bundesweite Preisentwicklung
stellt das Niedrigwasser nach Einschätzung
des ADAC daher lediglich einen von mehreren
Einflussfaktoren dar, der sich wie
dargestellt regional unterschiedlich stark
äußern kann. Der ADAC empfiehlt den
Autofahrerinnen und Autofahrern, nach
Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn
dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am
niedrigsten.
Um 12 Uhr steigen sie
stark an und fallen danach langsam wieder
ab. Unterstützung bei der Suche nach
preiswerten Tankstellen bietet die
Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen
sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an
den mehr als 14.000 Tankstellen in
Deutschland vergleichen.
Moers: Badewannenrennen im Bettenkamper Meer
Das Badewannenrenn
findet dieses Jahr zum 17. Mal im
Bettenkamper Meer statt. Seit 2008 starten
bei dem familienfreundlichen Event bunt
kostümierte Teams in modifizierten
Badewannen und dürfen sich als "Kapitän"
fühlen und um die Wette paddeln.
Sowohl das beste Kostüm, als auch die
schnellsten Paddler haben Chancen auf tolle
Preise. Veranstaltet wird es von der DLRG
Ortsgruppe Moers und den Freundeskreis
Bettenkamper Meer. Also seien Sie dabei als
Paddler oder seien Sie einer von hunderten
begeisterten Zuschauern.

Anmeldung unter badewanne@moers.dlrg.de.
Veranstaltungsdatum 22.08.2026 - 14:00
Uhr - 23:59 Uhr. Veranstaltungsort Freibad
Bettenkamp - Naturfreibad Krefelder Straße
190, 47447 Moers

Generationen in
NRW: Worin unterscheiden sich Babyboomer und
Millennials? * Geburtenrate hat
sich bei den Millennials beinahe halbiert *
Verfügbarkeit von Kindergartenplätzen der
3-6-Jährigen mehr als verdoppelt * Knapp
jeder fünfte Babyboomer und jeder vierte
Millennial lebte im Alter von 25 bis 35 Jahren
allein
Zwei
Generationen, zwei verschiedene Lebenswege? Das
Statistische Landesamt hat in einem
Themenschwerpunkt Generationen
in NRW mit Daten aus Bevölkerung und Bildung
betrachtet, wie sehr sich die Generationen der
Babyboomer und Millennials in NRW tatsächlich
unterscheiden und wo sie Gemeinsamkeiten haben.
Die Geburtenjahrgänge 1964 und 1986
werden dafür in unserem
Artikel beispielhaft gegenübergestellt.
Geburtenrate um fast die Hälfte niedriger Die
sogenannten Babyboomer sind die „geburtenstarken
Jahrgänge”. 1964 gab es in NRW 1,8
Lebendgeborene je 100 Einwohnerinnen und
Einwohner. 1986, in einer Zeit in der die
Millennials – oder auch Generation Y – das Licht
der Welt erblickten, gab es nur noch fast halb
so viele Geburten.

Grafiken IT:NRW
Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen
der 3–6-Jährigen hat sich mehr als verdoppelt
Während viele Babyboomer mit etwa vier Jahren
vermutlich zu Hause betreut wurden, spielten die
Millennials bereits zusammen im Kindergarten.
Nicht verwunderlich, denn 1968 gab es nur für
etwa ein Drittel aller 3–6-jährigen Kinder in
NRW einen Betreuungsplatz im Kindergarten. Bei
den Millennials war das Platzangebot in
Kindergärten deutlich größer. Für mehr als zwei
Drittel der Kinder war ein Betreuungsplatz
verfügbar.

Knapp jeder fünfte Babyboomer und
jeder vierte Millennial lebte im Alter von 25
bis unter 35 allein Begleitet man Babyboomer und
Millennials etwa 30 Jahre weiter zur
Familienplanung, zeigen sich auch einige
Gemeinsamkeiten der Generationen.
In dieser Lebensphase wohnte
1994 etwa jede fünfte Person im Alter von 25 bis
unter 35 Jahren allein (18 %). 2016 galt dies
für ein Viertel (25 %) der Altersgruppe der
Millennials. Was sich jedoch kaum verändert hat:
Weiterhin sind Alleinerziehende fast
ausschließlich Frauen (1994: 93 %, 2016: 97 %).

2,2 Millionen Menschen in Deutschland sind
befristet beschäftigt • 6,0 % aller
Kernerwerbstätigen hatten 2025 einen befristeten
Arbeitsvertrag • Anteile von Befristungen
und anderen Formen atypischer Beschäftigung
gehen seit 2015 zurück • Jüngere
Erwerbstätige sind deutlich häufiger befristet
beschäftigt als ältere
Rund 2,2 Millionen Menschen in Deutschland
hatten im Jahr 2025 einen befristeten
Arbeitsvertrag. Das entsprach 6,0 % aller
Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 64 Jahren,
die nicht in Ausbildung, Studium oder
Freiwilligendienst waren (Kernerwerbstätige).
Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des
Mikrozensus mitteilt, ist der Anteil in den
vergangenen zehn Jahren leicht zurückgegangen:
2015 hatte er noch bei 7,0 % gelegen. Zwischen
den Geschlechtern zeigen sich kaum Unterschiede:
Bei den Frauen waren im vergangenen Jahr 6,2 %
der Kernerwerbstätigen befristet beschäftigt,
bei den Männern waren es 5,7 %.
Atypische Beschäftigung insgesamt geht zurück
Befristet Beschäftigte zählen zusammen mit
geringfügig Beschäftigten, Teilzeitbeschäftigten
mit bis zu 20 Wochenstunden und Beschäftigten in
Leih- oder Zeitarbeit zur Gruppe der
sogenannten atypisch
Beschäftigten. Insgesamt waren 2025 rund
6,4 Millionen Personen atypisch beschäftigt. Das
waren 17,2 % der Kernerwerbstätigen.
Der
Anteil ist in den vergangenen zehn Jahren
zurückgegangen: 2015 hatte er bei gut einem
Fünftel (20,8 %) gelegen. Deutlicher als bei der
befristeten Beschäftigung zeigt sich der
Rückgang bei anderen Formen atypischer
Beschäftigung: So sank der Anteil von
Teilzeitbeschäftigten mit bis zu
20 Wochenstunden im selben Zeitraum von 13,4 %
auf 10,9 % und der von geringfügig Beschäftigten
von 6,5 % auf 4,1 %.
Die Ausnahme bildet
die Zeitarbeit: Hier stieg der
Beschäftigungsanteil leicht von 1,8 % auf 2,0 %.
18,3 % der 15- bis 25-Jährigen mit befristetem
Arbeitsvertrag Jüngere Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer haben häufiger einen befristeten
Arbeitsvertrag als ältere. 18,3 % der
Kernerwerbstätigen im Alter von 15 bis 25 Jahren
waren 2025 befristet beschäftigt, bei den 25-
bis 35-Jährigen war es gut ein Zehntel (10,2 %).
Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil
befristet Beschäftigter weiter ab: Bei den 35-
bis 45-Jährigen lag er bei 5,6 %, bei den 45-
bis 55-Jährigen bei 3,8 %. Unter den 55- bis
65-Jährigen waren 2,8 % befristet angestellt.
Ein Grund dafür dürfte sein, dass jüngere
Menschen sich im Übergang vom Bildungs- zum
Beschäftigungssystem befinden und der
Berufseinstieg häufiger über befristete Stellen
stattfindet.

Beschäftigte mit abgeschlossener
Berufsausbildung am seltensten befristet
eingestellt Wie hoch der Anteil befristet
Beschäftigter ist, hängt auch mit deren
Bildungsniveau zusammen. So waren 11,6 % der
Kernerwerbstätigen ohne beruflichen Abschluss
2025 befristet beschäftigt. Unter den
Beschäftigten mit hochqualifiziertem
Bildungsabschluss wie etwa einem Meistertitel
oder einem Studium lag der Anteil bei 6,4 %. Am
geringsten war er bei Beschäftigten mit einer
mittleren Berufsqualifikation: Hier hatten 4,0 %
einen befristeten Arbeitsvertrag.
Mehr
als ein Zehntel der Beschäftigten im
Bildungssektor befristet beschäftigt Je nach
Branche unterscheidet sich der Anteil befristet
Beschäftigter ebenfalls. Besonders hoch war er
2025 im Bildungssektor mit 11,2 % sowie im
Gastgewerbe (8,8 %) und im Bereich Kunst,
Unterhaltung und private
Haushaltsdienstleistungen (8,2 %).
Im
Baugewerbe und im Finanz- und Immobilienwesen
war der Anteil der Beschäftigten mit befristetem
Arbeitsvertrag hingegen vergleichsweise gering
(jeweils 2,5 %). Lediglich 2,7 % der befristet
Beschäftigten haben sich bewusst für die
Vertragsform entschieden Beschäftigte haben aus
unterschiedlichen Gründen befristete
Arbeitsverträge.
Nach Ergebnissen der
Arbeitskräfteerhebung gab 2025 knapp ein Drittel
(31,4 %) der befristet Beschäftigten ab
25 Jahren an, dass die Stelle nur befristet
ausgeschrieben war. Weitere 16,9 % befanden sich
in Ausbildung, diese wird in der
Arbeitskräfteerhebung miterfasst.
12,9 %
nannten einen Probevertrag als Befristungsgrund,
8,2 % gingen ein befristetes Arbeitsverhältnis
ein, weil sie keine Dauerstelle gefunden hatten.
Dagegen hatten 2,7 % bewusst ein befristetes
Beschäftigungsverhältnis gewählt. Zudem gaben
28,0 % an, aus anderen Gründen befristet
beschäftigt zu sein.
Mehr als die Hälfte
der Befristungen haben Laufzeit von weniger als
einem Jahr Befristungen sind in der Regel
auf kurze Zeiträume beschränkt. Mehr als die
Hälfte (52,4 %) der befristet Beschäftigten ab
25 Jahren besaßen 2025 laut
Arbeitskräfteerhebung einen Arbeitsvertrag mit
einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Ein Grund für diese besonders
kurze Laufzeit könnten etwa Probezeiten oder
Elternzeitvertretungen sein. Bei 21,3 % der
Befragten betrug die Befristung ein bis unter
zwei Jahre, bei weiteren 14,7 % zwei bis unter
drei Jahre. 11,6 % gaben an, einen Vertrag mit
einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu
besitzen.
KDG-Schülerin fährt
als Botschafterin der Erinnerung nach Riga
Im April dieses Jahres hat der Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich
für eine Reise nach Riga zu bewerben. Sie
sollen als „Junge Botschafter der
Erinnerung“ das Wissen über die Deportation
zehntausender Kinder, Frauen und Männer aus
ihren Heimatstädten nach Riga und deren
anschließende Ermordung weitertragen.
Die 15jährige Schülerin Elisa Müller vom
Konrad-Duden-Gymnasium bewarb sich
erfolgreich und zählt nun zu den 30
Schülerinnen und Schülern, die im September
nach Riga reisen, um die authentischen
Tatorte und die Gedenkstätten
kennenzulernen.

Fotograf: Ekkehart Malz
Zur
Vorbereitung ihrer Reise hat Elisa Müller
das Stadtarchiv Wesel besucht und sich mit
dem Leben von Margrit Kohlmann beschäftigt.
Die Familie Kohlmann lebte seit Anfang der
1920er Jahre in Wesel. Mit zunehmender
Verfolgung durch die Nationalsozialisten
verlegte sie 1934 ihren Wohn- und
Geschäftssitz nach Köln.
1941, im
Alter von 17 Jahren, wurde Margrit zusammen
mit ihren Eltern von dort aus nach Riga
deportiert. Während ihre Eltern ermordet
wurden, überlebte die Tochter das Ghetto und
wurde 1945 befreit. Sie emigrierte in die
USA. Dort heiratete sie Heinz Baerman, der
wie sie selbst den Holocaust überlebt hatte.
2016 verstarbt sie im Alter von 92
Jahren. Im selben Jahr wurde ihrem Bruder
Ernst Kohlmann, später Ernest Kolman, die
Ehrenbürgerwürde der Stadt Wesel verliehen.
Nach ihm wurde jüngst die Grünfläche am
Willibrordi-Dom benannt. Stolpersteine der
Familie Kohlmann wurden in Wesel und in Köln
verlegt.
Kreislaufwirtschaft: EU-Verordnung zur
Entsorgung von Altfahrzeugen tritt in Kraft
Am 13.8.2026 treten neue
Vorschriften für die Konstruktion,
Herstellung, Sammlung und Entsorgung von
Fahrzeugen in Kraft. Die EU will damit die
Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor
stärken. Die Ressourceneffizienz soll
verbessert, die Rückgewinnung und
Wiederverwendung wertvoller Materialien wie
Stahl, Aluminium und Kupfer gesteigert und
die Umweltleistung von Fahrzeugen über ihren
gesamten Lebenszyklus hinweg erhöht werden.
Der Exekutiv-Vizepräsident für
Wohlstand und Industriestrategie, Stéphane
Séjourné, sagte: „Bei der
Altfahrzeugverordnung geht es nicht nur um
Abfall, sondern um Widerstandsfähigkeit und
die industrielle Zukunft Europas. Die
Verordnung trägt dazu bei, unsere
Abhängigkeit von externen Lieferanten zu
verringern, sie stärkt die wirtschaftliche
Sicherheit Europas und hält strategische
Ressourcen innerhalb der EU. Das ist nicht
nur gute Umweltpolitik – es ist auch eine
kluge Industriepolitik.“
Kabinett-Beschluss zur Frühstartrente
Bundesministerin für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen: „Wer früh
anfängt, kommt weiter. Mit der
Frühstartrente sorgen wir dafür, dass Kinder
ab 2027 ein Startkapital für die Absicherung
im Alter erhalten. Damit leisten wir auch
einen kleinen Beitrag zur Eigentumsbildung
in unserem Land.
Denn das vom Staat
bereitgestellte Kapital kann nach dem 18.
Geburtstag in ein privates
Altersvorsorgedepot übertragen werden. Junge
Menschen können das Kapital auch zum Kauf
einer selbst genutzten Wohnung oder eines
selbst genutzten Hauses verwenden. Die
Frühstartrente ist damit Startkapital fürs
Leben und kann ein erster Schritt hin zu
Eigentum werden.“
Heute Sonenfinsternis
Heute (12. August 2026) verdeckt
der Mond je nach Region in Deutschland
zwischen 85 und 90 Prozent der Sonne über
Deutschland. Laut dem Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) liegt die Bedeckung in
Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei
etwa 85 Prozent. Das Schauspiel beginnt
gegen 19 Uhr (mancherorts nach 20:00 Uhr)
und fällt vielerorts mit dem Sonnenuntergang
zusammen.
In
Regionen von Grönland, Island und Spanien
ist das Spektakel heute voll zu sehen,
während in Deutschland, Österreich und der
Schweiz eine starke partielle (teilweise)
Finsternis beobachtet werden kann.

Inflationsrate im
Juli 2026 bei +2,8 % Energie bleibt
zentraler Preistreiber für die Inflationsrate
Verbraucherpreisindex, Juli 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt) +0,8 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Juli 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt) +0,9 % zum Vormonat
(vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate in
Deutschland – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat –
lag im Juli 2026 bei +2,8 %. Damit hat sich die
Teuerung der Verbraucherpreise verstärkt,
nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 % und im Mai
2026 bei +2,6 % gelegen hatte. Im April 2026
hatte die Inflationsrate zuletzt etwas höher bei
+2,9 % gelegen.
"Die Energiepreise
verteuerten sich weiterhin überdurchschnittlich
und blieben somit zentraler Preistreiber. Die
Teuerung fiel hier deutlich stärker aus als im
Vormonat, wodurch sich die Inflationsrate erhöht
hat", sagt Ruth Brand, Präsidentin des
Statistischen Bundesamtes (Destatis).
"Vor allem die Preise für Kraftstoffe sind
gegenüber dem Vormonat spürbar gestiegen, da
gleichzeitig zum Ölpreisanstieg infolge des
anhaltenden Iran-Kriegs der staatliche
Tankrabatt am 30. Juni endete.", so Brand. Im
Vergleich zum Vormonat Juni 2026 stiegen die
Verbraucherpreise insgesamt im Juli 2026 um 0,8
%.

Energieprodukte verteuerten sich um 8,3 %
gegenüber Juli 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im Juli
2026 um 8,3 % höher als im Juli 2025. Damit
verstärkte sich die Teuerung für Energie im Juli
2026 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich (Juni
2026: +3,4 %; Mai 2026: +6,6 %; April 2026:
+10,1 %). Ein Grund für die erneute
Preiserhöhung dürfte neben der Rohölmarktentwicklung die
am 30. Juni 2026 ausgelaufene temporäre Senkung
der Energiesteuer auf Kraftstoffe (Tankrabatt)
gewesen sein.
Kraftstoffe verteuerten
sich im Juli 2026 binnen Jahresfrist um 23,0 %
und damit deutlich stärker, als in den beiden
Vormonaten (Juni 2026: +11,3 %; Mai 2026:
+18,0 %). Leichtes Heizöl, ein Teil der
Haushaltsenergie, verteuerte sich im Juli 2026
binnen Jahresfrist infolge der
Rohölmarktentwicklung ebenfalls deutlich mit
+34,7 % (Juni 2026: +29,4 %; Mai 2026: +47,9 %).
Trotz des Preisanstiegs war
Haushaltsenergie insgesamt mit -1,4 % günstiger
als im Vorjahresmonat, da leichtes Heizöl nur
einen geringen Anteil an den Konsumausgaben für
Haushaltsenergie hat. Bereits im Juni waren die
Preise für Haushaltsenergie um 1,6 % gegenüber
dem Vorjahresmonat gefallen.
Darüber
hinaus verbilligte sich Strom im Juli 2026 um
5,3 %, Erdgas einschließlich Betriebskosten um
2,9 % und Fernwärme um 1,2 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Diese rückläufigen
Preisentwicklungen sind teilweise auf die
bereits seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen
Jahresfrist mit +0,4 % unterdurchschnittlich Die
Preise für Nahrungsmittel lagen im Juli 2026 um
0,4 % höher als im Vorjahresmonat. Bereits im
Mai und Juni 2026 hatte die Teuerung von
Nahrungsmitteln jeweils +0,4 % betragen.
Teurer binnen Jahresfrist waren im Juli 2026
unter anderem Fleisch und Fleischwaren (+1,9 %,
darunter Rind- und Kalbfleisch: +7,2 %) sowie
Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren
(+4,0 %). Günstiger gegenüber Juli 2025
wurden hingegen Speisefette und Speiseöle
(-15,3 %, darunter Butter:
-30,1 %) sowie Molkereiprodukte (-5,9 %).
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und
Energie bei +2,4 % Im Juli 2026 betrug die Inflationsrate
ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate
ohne Heizöl und Kraftstoffe +1,9 %. Die
Inflationsrate ohne Berücksichtigung von
Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als
Kerninflation bezeichnet, lag im Juli 2026 bei
+2,4 % und damit unter der Gesamtteuerung.
Waren verteuerten sich gegenüber Juli 2025
um 2,5 % Die Preise für Waren lagen im Juli
2026 um 2,5 % über dem Niveau des
Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten
sich dabei um 3,7 %, vor allem infolge der
teuren Energieprodukte (+8,3 %), Gebrauchsgüter
um 0,3 %. Deutlich teurer unter den Waren binnen
Jahresfrist wurden zum Beispiel
Informationsverarbeitungsgeräte (+9,6 %) und
Tabakwaren (+6,0 %). Preisrückgänge gab es
hingegen unter anderem bei Haushaltsgeräten
(-2,0 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik
(-4,0 %).

Dienstleistungen verteuerten sich binnen
Jahresfrist um 2,9 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt erhöhten sich im Juli 2026 um
2,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat, nach +3,1 %
im Juni 2026. Damit hat sich die Teuerung für
Dienstleistungen etwas abgeschwächt, liegt
jedoch noch knapp über der Gesamtteuerung.
Besonders stark verteuerten sich im
Vorjahresvergleich unter anderem
Dienstleistungen sozialer Einrichtungen
(+6,5 %), Pauschalreisen (+5,6 %) sowie Wartung
und Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 %).
Auch Wasserversorgung und andere
Dienstleistungen für die Wohnung (+3,2 %) und
Gaststättendienstleistungen (+2,9 %) waren im
Juli 2026 teurer als ein Jahr zuvor. Bedeutsam
für die Preisentwicklung insgesamt blieben im
Juli 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat.
Die
Preise für Telekommunikationsdienstleistungen
blieben im Vorjahresvergleich nahezu unverändert
(+0,1 %). Preise insgesamt stiegen gegenüber dem
Vormonat um 0,8 %, Kraftstoffe um 11,2 %
Gegenüber Juni 2026 stieg der
Verbraucherpreisindex insgesamt im Juli 2026 um
0,8 %.
Teurer binnen Monatsfrist wurden
in der Sommerreisezeit vor allem Pauschalreisen
ins Ausland (+12,6 %) und internationale
Flugtickets (+7,1 %) trotz Senkung
der Luftverkehrsteuer. Auch für Fahrten mit
verbrennerbetriebenen Fahrzeugen mussten
Reisende tiefer in die Tasche greifen.
Die Preise für Kraftstoffe stiegen sprunghaft an
(+11,2 %, darunter Dieselkraftstoff: +12,6 %,
Super: +11,0 %) nachdem der staatliche
"Tankrabatt" am 30. Juni 2026 endete. Die
Energiepreise insgesamt stiegen binnen
Monatsfrist um 5,0 %, neben Kraftstoffen trug
dazu auch leichtes Heizöl mit +6,4 % bei. Zudem
blieben die Preise für Nahrungsmittel insgesamt
nahezu stabil (+0,1 %). Hier gingen die Preise
für frisches Obst (-2,4 %) zurück.
Verbraucherfreundlich war zudem der
Preisrückgang binnen Monatsfrist für einzelne
Produkte des täglichen Bedarfs wie Butter und
Kaffee (jeweils -2,3 %). Günstiger wurden
insbesondere - auch saisonbedingt -
Bekleidungsartikel (-5,4 %).
Wesel: Widmung von
Straßen, Wegen und Plätzen Mit
der Widmung erhalten Straßen die Eigenschaft
einer öffentlichen Straße im Sinne des
Straßen- und Wegegesetzes des Landes
Nordrhein-Westfalen. Der Rat der Stadt Wesel
hat in seiner Sitzung vom 14.07.2026 die
Widmung von Verkehrsteilflächen der Straßen
"Bleicherstege" und "Tückingstraße"
beschlossen.
Die Widmung wurde am
11.08.2026 im Amtsblatt der Stadt Wesel
öffentlich bekanntgemacht. Das Amtsblatt
der Stadt Wesel ist unter abi.wesel.de,
der entsprechende Auszug des Amtsblattes hier online
abrufbar.
Kleve:
Klimawandel vor der Haustür: Umfrage zur
Klimaanpassung Bis zum 30.
September 2026 möchte die Stadt Kleve ein
Stimmungsbild zum Thema Klimaanpassung in
Kleve einholen. Wie bekannt ist das Thema
der Klimaanpassung in Kleve? Und wie stark
sind Kleverinnen und Klever bislang
persönlich vom Klimawandel betroffen? Die
Stadt Kleve lädt alle Bürgerinnen und Bürger
ein, diesen Fragen nachzugehen und bis zum
30. September 2026 an einer entsprechenden
Online-Umfrage teilzunehmen.

Die Klimaanpassung ist neben dem Klimaschutz
ein wichtiges Thema, das die
Stadtentwicklung der Zukunft mitprägt. Die
Stadt Kleve arbeitet mithilfe verschiedener
Maßnahmen daran, die Schwanenstadt und ihre
Bewohnerinnen und Bewohner vor den Folgen
des Klimawandels zu schützen.
Um
besser zu verstehen, inwiefern die Angebote
der Stadt Kleve bereits wahrgenommen werden
und wo noch Informationsbedarf besteht,
führt die Stadtverwaltung aktuell eine
Online-Umfrage durch. Sie ist digital über
das Beteiligungsportal NRW über den Link https://beteiligung.nrw.de/k/1028049
abrufbar. Die Umfrage erfolgt anonym und
kann am PC oder an mobilen Endgeräten
ausgefüllt werden. Das Ausfüllen dauert rund
10-15 Minuten.
Es ist geplant, die
Ergebnisse im Nachgang in einer öffentlichen
Sitzung des Ausschusses für Umwelt-, Natur-
und Klimaschutz zu präsentieren und auf www.kleve.de
bereitzustellen. „Wir widmen uns dem Thema,
um unsere Bürgerschaft zu schützen. Deshalb
ist es uns wichtig, ein Stimmungsbild zur
Klimaanpassung in Kleve von den Bürgerinnen
und Bürgern einzufangen.“ sagt Merle Gemke,
Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve.
Nachdem die weiterführenden Schulen
in Kleve die Umfrage bereits vor
Sommerferienbeginn erhalten haben, folgt nun
der Aufruf an alle Kleverinnen und Klever.
Die Stadt Kleve bedankt sich herzlich für
alle bereits eingereichten Antworten und
freut sich auf weitere Meinungsbilder aus
der Klever Bevölkerung.
Von
Rockklassikern bis zu Balladen- Micha und
Chris live im Forstgarten Am
Sonntag wartet das nächste
Forstgartenkonzert auf die Gäste der
historischen Parkanlage. Nach dem Klevischen
Klaviersommer steht am Sonntag das nächste
Forstgartenkonzert im historischen
Forstgarten an.

Am 16. August 2026 um 15 Uhr lädt die Stadt
Kleve wieder in die Konzertmuschel im bunten
Blumenhof ein. An diesem Sonntag erwartet
die Gäste das Rock-Duo Micha & Chris,
welches mit ihrem breiten Repertoire eine
weite Spannbreite an Besucherinnen und
Besuchern begeistern kann. Die beiden
Musiker schlossen sich nach gemeinsamen
musikalischen Projekten zusammen, um heute
mit einem Mix aus verschiedenen Genres ihr
Publikum zu begeistern.
In ihrer
abwechslungsreichen Songauswahl aus
Rockklassikern, groovigen Popsongs und
belebenden Balladen wird jeder Geschmack
getroffen. Der Sänger Chris verzaubert mit
seiner unverwechselbaren Stimme und
motiviert die Zuschauer, näher an die Bühne
zu treten. Ergänzend dazu untermalt Micha
mit seinem dynamischen Klaviersound und
gelegentlicher Saitenbegleitung den Gesang,
wodurch ein rundes, stimmiges Klangbild
entsteht.
Ob Deutsch oder Englisch,
energiegeladen oder entspannt, etwas zum
Mitsingen oder nur zum entspannten Zuhören -
ein Jedermann ist eingeladen, mit Micha &
Chris einen angenehmen Mittag zu erleben.
Seit vielen Jahren sind die bekannten
Forstgartenkonzerte fester Bestandteil der
Kultur der Schwanenstadt Kleve.
Hier
werden Besucherinnen und Besucher egal
welcher Generation dazu eingeladen,
hochqualitative Livemusik zu erleben und in
grüner, historisch geprägter Atmosphäre
einen musikalischen Sonntagnachmittag zu
erleben. Weitere Informationen sowie das
vollständige Programm der Konzertreihe sind
auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte
zu finden.
Sauna-Treff
„Grill & Chill“ am 22. August - Enni lädt zum
Schwitzen ins Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn ein
Im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn
wird noch einmal kräftig eingeheizt. Die ENNI
Sport & Bäder (Enni) lädt für Samstag, 22.
August, zum letzten Sauna-Treff des
Sommerprogramms ein. Unter dem Motto „Grill &
Chill“ erwartet die Besucherinnen und Besucher
von 18 bis 24 Uhr ein entspannter Wellnessabend
für die ganze Familie mit besonderen
Aufguss-Zeremonien und kulinarischen Highlights.
Die Sauna-Meister zelebrieren stündlich
wechselnde Aufgüsse mit sommerlichen Düften.
Dabei liegen unter anderem Limone,
Sibirische Birke, Tutti Frutti, Erdbeere und
Rhabarber sowie Orange in der Luft. Für
zusätzliche Erfrischung sorgen kleine
Gaumenfreuden wie Gemüsesticks und Wassereis.
Auch die jüngsten Gäste kommen nicht zu kurz und
dürfen sich während der Aufgüsse auf eine süße
Abkühlung mit Wassereis freuen. Ein besonderer
Höhepunkt wartet im Saunagarten: Dort lädt der
Küchenchef zum Grillvergnügen unter freiem
Himmel ein und sorgt für die passende
kulinarische Begleitung des Abends.
Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna und
das Schwimmbad ausschließlich textilfrei zur
Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18
Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der
Abendkasse. Wer ausschließlich das textilfreie
Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro.
Kinder erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere
Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Verbraucher- und Umweltschutz: neue
Verpackungsvorschriften in der EU
Vom 12.8.2026 gelten in der gesamten
Europäischen Union neue Vorschriften im
Rahmen der Verpackungs- und
Verpackungsabfallverordnung (PPWR). Dazu
gehören strenge Grenzwerte für sogenannte
"Ewigkeitschemikalien" (PFAS) in
Verpackungen, die mit Lebensmitteln in
Berührung kommen. Das schützt
Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die
Umwelt noch besser.
Weitere
PPWR-Vorschriften treten schrittweise in
Kraft, die wichtigsten müssen ab 2030
angewendet werden. Dazu gehören Vorschriften
zur Recyclingfähigkeit und sehr kleinen
Einweg-Kunststoffverpackungen in Hotels und
Restaurants. So haben die Beteiligten
ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen.
Investition in Europas Zukunft
Die EU-Kommissarin für Umwelt,
Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige
Kreislaufwirtschaft, Jessika Roswall, sprach
von einer Investition in die Zukunft
Europas. "Die Verordnung wird dazu
beitragen, Abfall zu reduzieren, Recycling
zu steigern, Verpackungen mit
Lebensmittelkontakt durch die Begrenzung
schädlicher Stoffe wie PFAS für Verbraucher
sicherer zu machen und unsere Abhängigkeit
von Primärrohstoffen zu verringern. Das sind
wesentliche Schritte hin zu einer echten
Kreislaufwirtschaft."
Roswall
betonte mit Blick auf Anpassungskosten, die
jede neue Vorschriften mit sich bringen:
"Wir haben intensiv mit Marktteilnehmern
zusammengearbeitet, um die neuen
Vorschriften pragmatisch und unbürokratisch
umzusetzen.“
Grenzwerte,
Definitionen und Kennzeichnungspflichten
Mit dem 12. August 2026 gelten folgende
Elemente der PPWR: Strengere
PFAS-Grenzwerte für
Lebensmittelverpackungen; EU-weit
harmonisierte Definitionen, beispielsweise
für Hersteller und Produzenten;
Kennzeichnungen und Angaben auf bestimmten
Verpackungen.
MO ist
bundesweit das beliebteste Alt-Kennzeichen
Alt-Kennzeichen für
Nummernschilder sind auch im Ruhrgebiet
beliebt, wie die Zahlen einer
deutschlandweiten Studie der Hochschule
Heilbronn zeigen. Demnach wurden in der
Region seit 2012 fast 364.500 Mal die wieder
zugelassenen Kennungen CAS, DIN, GLA, LÜN,
MO, WAN, WAT und WIT vergeben.
Das
nicht nur ruhrgebiets-, sondern auch
deutschlandweit beliebteste Alt-Kennzeichen
ist MO (für Moers), das bis zum Stichtag 1.
Januar dieses Jahres 128.090 Mal nachgefragt
wurde. Es folgen im Ruhrgebiet die
kreisangehörigen Städte Dinslaken (DIN) mit
54.366 Kennzeichen, Witten (WIT/44.145
Kennzeichen), Lünen (LÜN/37.493),
Castrop-Rauxel (CAS/31.857) und Gladbeck
(GLA/27.972).
WAN für den heutigen
Herner Stadtteil Wanne-Eickel wurde 25.547
Mal ausgegeben, WAT für Wattenscheid, jetzt
Stadtteil von Bochum, 16.990 Mal. Die Studie
beruht auf Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes.
idr - Informationen:
https://www.hs-heilbronn.de/de/kennzeichenliberalisierung-daf96049d3206fa0
Moers: Neue
Demokratiebeauftragte ist gestartet
Giulia Di Fiore ist seit dem 1. Juli
2026 Leiterin der Fachstelle für Demokratie
der Stadt Moers. „Ich freue mich sehr, dass
wir eine Besetzung haben und mit voller
Energie die Arbeit fortführen können“,
erklärt Diana Finkele, Leiterin des
Eigenbetriebs Bildung der Stadt Moers. Dort
ist die Fachstelle angesiedelt.

Freuen sich, dass die Arbeit in der
Fachstelle für Demokratie weitergehen kann:
Demokratiebeauftragte Giulia Di Fiore und
Diana Finkele, Leiterin des Eigenbetriebs
Bildung. (Foto: pst)
Die 38-Jährige
ist gebürtige Italienerin und lebt seit 2020
in Moers. Sie bringt langjährige Erfahrungen
in den Bereichen Integration, Sozialpolitik,
Netzwerkarbeit und europäische
Zusammenarbeit mit. Zuletzt war sie als
Koordinatorin für das Kommunale
Integrationsmanagement (KIM) bei der Stadt
Moers tätig. „Ich habe mich immer für Themen
interessiert, die das Zusammenleben unserer
Gesellschaft betreffen“, erläutert die neue
Demokratiebeauftragte.
Für ihre
Tätigkeit ist ihr besonders Teamarbeit
wichtig: „Das ist der rote Faden, was
Demokratie ausmacht.“ Besonders der Einfluss
vieler Perspektiven hält Giulia Di Fiore für
entscheidend.
Stationen beim
sci:moers und bei Tuwas Genossenschaft
Vor ihrem Wechsel zur Stadtverwaltung Moers
war Giulia Di Fiore unter anderem als
pädagogische Mitarbeiterin beim sci:moers
gGmbH sowie als Anleiterin und
Sozialpädagogische Fachkraft bei der Tuwas
Genossenschaft eG tätig. Internationale
Erfahrungen sammelte sie als PR-Managerin
und Assistentin der Geschäftsführung eines
Flüchtlingsheims in Brescia
(Norditalien/Lombadei) sowie im
Eventmanagement für internationale
Wissenschaftskonferenzen.
Bereits
während ihres Studiums absolvierte sie ein
Praktikum bei einer Stiftung für
Menschenrechte und Antidiskriminierung.
Darüber hinaus sammelte sie Erfahrungen als
wissenschaftliche Mitarbeiterin an der
Universität Ca’ Foscari in Venedig sowie als
Trainee im Europäischen Parlament in
Brüssel.
Zwei Master- und einen Bachelor-Abschluss
Di Fiore hat drei Studienabschlüsse:
Master in Sozialwesen und Sozialpolitik
„Arbeit, Soziale Bürgerrechte und
Interkulturalität“, Master in „Immigration:
Migrationsphänomene und Sozialwandel” und
Bachelor in Politikwissenschaften und
internationale Beziehungen. Auch
ehrenamtlich engagiert sich seit vielen
Jahren Giulia Di Fiore für gesellschaftliche
Teilhabe.
Von 2020 bis 2024 gehörte
sie dem Vorstand des Integrationsrates der
Stadt Moers an. Neben ihrer italienischen
Muttersprache spricht sie Deutsch, Englisch,
Spanisch und Französisch.
Die Fachstelle in Moers wurde 2022
gegründet, um Demokratie zu stärken,
Vielfalt zu gestalten sowie Diskriminierung
und Extremismus in der Stadt abzubauen. Dort
werden sowohl das Bundesprogramm ‚Demokratie
Leben!‘ und das Landesprogramm ‚NRWeltoffen‘
für Moers koordiniert. Kontakt: Haus
der Demokratiegeschichte im Alten
Landratsamt (Kastell 5b), Telefon: 0 28 41 /
201-6 82 30, E-Mail: Giulia.Di.Fiore@Moers.de.
Statistik: Leichtes Plus bei
der Einwohnerzahl in Moers seit Jahresbeginn
Die Einwohnerzahl in Moers ist
in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026
nahezu konstant geblieben. Ende Juli hatten
106.091 Menschen ihren Hauptwohnsitz in der
Grafenstadt. Gegenüber dem Jahresbeginn
entspricht das einem leichten Zuwachs von 98
Personen.
Hinzu kamen 38
Einbürgerungen. Innerhalb des Stadtgebiets
entwickelten sich die Zahlen
unterschiedlich. Die größten Zuwächse
verzeichneten Moers-Mitte, Schwafheim und
Vinn, Rückgänge gab es vor allem in Utfort
und Meerbeck. Von Januar bis Ende Juli
wurden 509 Kinder geboren und 800
Sterbefälle registriert.
Gleichzeitig gab es 2.859 Zuzüge und
2.545 Wegzüge. Die meisten Zugezogenen kamen
aus dem regionalen Umfeld. Insgesamt zogen
1.247 Menschen aus benachbarten Kommunen
nach Moers. Die Statistik bezieht sich auf
das städtische Melderegister. Sie ist – wie
in vielen anderen Städten auch - nicht
deckungsgleich mit den Zensus-Zahlen des
Statistischen Landesamtes
Nordrhein-Westfalen.
Moers:
Literatur-Kneipenquiz am 17. August in der
Bibliothek Um Bücher,
Romanfiguren, Autorinnen und Autoren und
allerlei Wissenswertes aus der Welt der
Literatur geht es bei einem besonderen
‚Kneipenquiz‘ der Bibliothek
(Wilhelm-Schroeder-Straße 10) am Montag, 17.
August. Die erfahrene Quizmasterin Nina
Lochmann führt von 18 bis 20 Uhr durch den
Abend. Für die Teams auf dem Siegertreppchen
gibt es Preise zu gewinnen.
Mitmachen können Jugendliche ab 14 Jahren
und Erwachsene. Die Teilnahme ist allein
oder in einem Team mit bis zu fünf Personen
möglich. Für die Veranstaltung sind noch
Karten erhältlich. Wer dabei sein möchte,
kann sich per E-Mail unter bibliothek@moers.de anmelden.
Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.
Achtung, Kind im Auto!
ADAC untersucht Systeme zur Erkennung von
Kindern im Auto / Bei schlafenden Säuglingen
versagen viele Warneinrichtungen

ADAC/ABGEDREHT/Mark von Nordheim
Jedes Jahr werden in Deutschland Kinder im
Auto vergessen. Steht das Fahrzeug in der
Sonne, kann die Situation schnell
lebensbedrohlich werden. Der ADAC hat in
einer Studie vier Fahrzeuge mit Systemen
untersucht, die erkennen sollen, ob sich
nach dem Abstellen noch Kinder oder Tiere im
Fahrzeug befinden.
Im Idealfall
sollen die Fahrzeuge eine mehrstufige
Warnkaskade auslösen, die den Fahrer oder
auch Passanten auf die Situation aufmerksam
macht. In der Studie wurden mehrere
Szenarien untersucht: Eine Babyschale mit
Isofix und eine angegurtete Babyschale,
jeweils mit einem Neugeborenen, sowie ein
einjähriges Kind im Isofix-Kindersitz. Zudem
wurde auch getestet, ob die Technik in der
Lage ist, einen Hund auf der Rückbank zu
erkennen.
Im Moment gibt es zwei
verschiedene Arten, wie ein Lebewesen im
Innenraum erkannt werden kann. Indirekte
Systeme überprüfen eine Kombination aus
Gurtschlossstatus, Sitzbelegung und
Türöffnungen. In der Studie war nur der
Mercedes-Benz CLA mit diesem System
ausgestattet. Ein direktes System soll via
Radar Bewegungen – zum Beispiel durch die
Atmung – erkennen. Diese Technologie wurde
am Zeekr 001, BMW iX3 und BYD Seal
untersucht.
Im Vergleich konnte nur
der Mercedes in allen Fällen warnen, ohne
jedoch sicher zu erkennen, ob sich auf der
Rücksitzbank tatsächlich ein Kind befindet.
Die Warnung des Autos beschränkt sich auf
das Zentraldisplay – weitere optische oder
akustische Warnmaßnahmen erfolgen nicht. Die
direkten Systeme erkennen die meisten
Szenarien ebenfalls zuverlässig, haben
jedoch eine gemeinsame Schwäche: Keines der
Fahrzeuge erkannte das Neugeborene in der
ISOFIX-Babyschale, obwohl der verwendete
Dummy selbst Atembewegungen nachahmt.
Sehr unterschiedlich ist die Art, wie
die Fahrzeuge warnen: Alle direkten Systeme
schalten, sofern ein Kind im Fahrzeug
zurückgelassen wurde, nach einer gewissen
Zeit den Warnblinker ein. Beim BYD Seal und
Zeekr 001 folgt zusätzlich eine akustische
Warnung über die Hupe oder Alarmanlage. Je
nach Konfiguration sind auch Warnungen über
eine Smartphone-App möglich. Besonders
positiv fiel der BMW iX3 auf: Neben dem
Warnblinker zeigt das Fahrzeug zusätzlich
eine gut sichtbare Meldung im Zentraldisplay
an, die Passanten über die mögliche
Gefahrensituation informiert.
Auch
wenn das indirekte System des Mercedes in
den untersuchten Szenarien die höchste
Erkennungsrate zeigte, liegt das größere
Potenzial aus Sicht des ADAC bei direkt
messenden Systemen. Diese erkennen die
tatsächliche Anwesenheit eines Kindes und
sind nicht auf indirekte Rückschlüsse aus
Türkontakten, Sitzbelegung oder
Gurtschlosszuständen angewiesen.
Entscheidend ist zudem eine geringe
Fehlalarmquote, da diese erfahrungsgemäß die
Akzeptanz solcher Systeme beeinträchtigen
können.
Der ADAC unterstützt Child
Presence Detection-Systeme grundsätzlich als
zusätzliche Sicherheitsmaßnahme zum Schutz
von Kindern, sieht sie aber nicht als Ersatz
für die Verantwortung von Eltern und
Betreuungspersonen. Denn grundsätzlich gilt:
Babys, Kinder und Tiere sollten bei warmen
Temperaturen niemals allein im Auto gelassen
werden – auch nicht für vermeintlich kurze
Momente.
Die Temperatur im Innenraum
erreicht schon nach wenigen Minuten ein
Niveau, das für Insassen gefährlich ist.
Technische Systeme können helfen, tragische
Vorfälle zu verhindern. Entsprechende
Vorgaben sollten auf einem angemessenen
Verhältnis von Sicherheitsgewinn, Kosten und
technischer Umsetzbarkeit beruhen. Für die
Studie wurden spezielle Dummies verwendet,
die Bewegungen nachahmen können. Mehr zu der
Studie auch auf adac.de
Stadtfest: Dinslaken feiert drei
Tage lang die DIN-Tage 2026
Live-Musik auf zwei großen Bühnen,
Jugend-DIN-Tage, Familienprogramm und
zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen vom
28. bis 30. August Am letzten
Augustwochenende wird die Dinslakener
Innenstadt wieder zur großen Festmeile. Vom
28. bis 30. August 2026 laden die DIN-Tage
mit einem abwechslungsreichen Programm aus
Live-Musik, Kultur, Familienangeboten und
zahlreichen Mitmachaktionen zum gemeinsamen
Feiern ein.

Auf den Bühnen am Altmarkt und am Neutor
stehen Rock, Pop, Soul, Tanz, Chormusik und
vieles mehr auf dem Programm. Ergänzt wird
das Stadtfest durch die Jugend-DIN-Tage im
Stadtpark, das Burgcafé im historischen
Burginnenhof, den traditionellen
Bücher-Kiloverkauf sowie weitere beliebte
Programmpunkte in der gesamten Innenstadt.
Die offizielle Eröffnung erfolgt am
Freitag, 28. August, um 18 Uhr auf der Bühne
am Altmarkt durch Bürgermeister Simon Panke:
„Die DIN-Tage haben auch dieses Jahr wieder
ganz viel Abwechslung im Kultur- und
Veranstaltungsangebot. Das ist einer der
Gründe, warum unser Stadtfest für alle
Generationen so gut funktioniert. Dafür
danke ich allen Helferinnen und Helfern, den
engagierten Vereinen und Initiativen, allen
Sponsoren, den geschätzten Kolleginnen und
Kollegen der Verwaltung und der DIN-Event –
denn die DIN-Tage sind eine
Gemeinschaftsleistung des Team Dinslaken.
Und wenn dann die ganze Stadt drei Tage lang
auf den Beinen ist, spürt man dieses große
Zusammengehörigkeitsgefühl“, so
Bürgermeister Panke.
Musikalischer
Auftakt am Freitag Mit der Eröffnung
beginnt das dreitägige Festwochenende
offiziell. Im Anschluss übernehmen auf den
beiden großen Bühnen bekannte Live-Bands das
Programm.
Auf dem Altmarkt sorgen
zunächst The Servants mit Classic Rock aus
mehr als fünf Jahrzehnten Bandgeschichte für
Stimmung. Anschließend bringt Mottek mit
Rock- und Partyklassikern den Altmarkt zum
Feiern.
Parallel startet auf der
Bühne am Neutor das Musikprogramm mit Your
Decade, bevor 20 Summers Left den ersten
Festivalabend mit einer energiegeladenen
Rockshow ausklingen lassen.
Die
Jugend-DIN-Tage starten mit einer
elektronischen „Open-Air-Party“ am Freitag:
Zwischen 19 und 23 Uhr gibt es ordentlich
Bass auf die Ohren. Gemeinsam mit
3MoreEvents und Sound4Event laden die
Jugendförderung der Stadt Dinslaken und die
Aufsuchende Jugendarbeit wieder zur
„Elektronischen Jugendwiese“ ein. Im
Stadtpark, neben dem Rathaus, gibt es dabei
guten Techno, Dance oder Drum and Bass.
Glasflaschen sind auf dem Areal nicht
erlaubt.
Samstag: Das pulsierende
Herzstück der DIN-Tage Der Samstag
präsentiert sich traditionell als
umfangreichster Veranstaltungstag der
DIN-Tage. Bereits am Vormittag lädt die
Stadt Dinslaken zur öffentlichen
Fundversteigerung vor der
Kathrin-Türks-Halle ein. Ab 9 Uhr können die
Fundstücke besichtigt werden, bevor um 10
Uhr die Versteigerung beginnt. Versteigert
werden zum Beispiel Fahrräder, Rucksäcke
oder Uhren und vieles mehr.
Zeitgleich öffnet auch wieder der beliebte
Bücher-Kiloverkauf in der
Kathrin-Türks-Halle. Auf zwei Etagen
erwartet Bücherfreunde einer der größten
gemeinnützigen Büchermärkte am Niederrhein.
Der sogenannte Kilo-Verkauf findet am
Samstag von 9 bis 18 Uhr statt und am
Sonntag von 9 bis 16 Uhr. Bereits eine Woche
vor den DIN-Tagen können wieder
Bücherspenden für den traditionellen
Bücher-Kiloverkauf abgegeben werden. Die
Annahme erfolgt am 21. und 22. August,
jeweils von 10 bis 16 Uhr, am Haupteingang
der Kathrin-Türks-Halle.
Auf der
Altmarktbühne steht am Samstag zunächst die
ganze Familie im Mittelpunkt. Deine
Kinderband, das Mitmachprogramm „Der Pirat“,
der Once Upon a Time Chor sowie eine
Friseurshow sorgen für ein
abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Am
Abend wechseln die DIN-Tage dann in den
Konzertmodus: Die Juicy Souls bringen Soul-
und Disco-Klassiker auf die Bühne, bevor mit
Bounce, einer der bekanntesten
Bon-Jovi-Tributebands Deutschlands, der
musikalische Höhepunkt des Samstags folgt.
Auch auf der Bühne am Neutor beginnt der
Samstag mit einem bunten Programm regionaler
Tanzgruppen und Vereine. Im Anschluss
übernehmen mit Mandowar außergewöhnliche
Country-Folk-Versionen bekannter Rock- und
Metalhits die Bühne, ehe die
Queen-Tributeband May Rock den Samstagabend
mit legendären Klassikern wie Bohemian
Rhapsody oder We Will Rock You abschließt.
Wer zwischendurch den Burginnenhof
aufsucht, wird dort das beliebte Burgcafé
entdecken. Dort gestalten am Samstag
zwischen 13 und 17 Uhr Alexandre Zindel, 2
Peak Time und Cesare das musikalische
Nachmittagsprogramm.
Auch die
Neustraße wird erneut zu einem eigenen
Treffpunkt während der DIN-Tage. Der Lions
Club Dinslaken lädt an seinem Cocktailstand
zum Verweilen ein. Die BA’RE:SE Espressobar
verwandelt sich mit ihrer B2B-Area wieder in
eine Partyzone und One Motion sorgt bei
„Drink & Beats“ mit Live-Musik und DJ-Sounds
für Festivalatmosphäre.
Am
Samstagabend findet außerdem das
SYLS-Festival im Burgtheater statt. Einlass
ist um 17:30 Uhr. Grave Digger und viele
weitere Bands sorgen hier für Stimmung.
Sonntag: Zeit für Familien und zum
Sonntagsshopping Der Sonntag beginnt um
11 Uhr mit dem ökumenischen Gottesdienst auf
der Bühne am Altmarkt und steht anschließend
ganz im Zeichen von Musik, Kultur und
Familienprogramm.
Auf der
Altmarktbühne sorgen der Shanty-Chor
Hiesfeld, Celtic Feet, Colcannon-Mash und am
Abend Himitzu für ein abwechslungsreiches
musikalisches Programm zwischen maritimen
Klängen, irischer Musik und modernem
Alternative Rock.
Auf der Bühne am
Neutor reicht das Angebot von der
Kulturrucksack Rockschule über die
EisTheaterSchule und eine große Kinderdisco
bis zum Konzert der Dinslakener Coverband
Slippery Tooth, die den musikalischen
Abschluss am Neutor gestaltet.
Ein
Höhepunkt für Familien sind die
Jugend-DIN-Tage im Stadtpark. Von 11 bis 17
Uhr verwandelt sich das Gelände am Sonntag
in eine große Spiel- und Erlebnislandschaft.
Zahlreiche Vereine und Verbände laden mit
Bastel-, Spiel- und Mitmachaktionen zum
Entdecken ein. Ergänzt wird das Angebot
durch eine Survivalbahn, einen Spiel- und
Sportparcours, das Kinderkarussell und die
beliebte Eisenbahn. Auch der beliebte
Kindertrödelmarkt findet wieder rund um die
KTH und am Stadtpark statt. Beginn ist um 9
Uhr.
Im Burgcafé beginnt der Sonntag
bereits am Vormittag um 11 Uhr mit „Oper to
go“, einer kompakten und unterhaltsamen
Aufführung von Carl Maria von Webers Der
Freischütz. Am Nachmittag folgen Auftritte
von Peter Trabner, Stimmbruch, Tenja, den
Lohberg Voices sowie dem Frauenchor
„Liederkranz“ Barmingholten 1984.
Der
Sonntag ist außerdem verkaufsoffen. Dann
öffnen die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr in
der Innenstadt.
Gemeinsam feiern in
der Innenstadt Mit seinem vielfältigen
Programm verbindet das Stadtfest, das von
der städtischen Gesellschaft DIN Event
organisiert wird, erneut Musik, Kultur,
Ehrenamt, Vereinsleben und Familienangebote.
Die DIN-Tage zeigen damit einmal mehr
die ganze Bandbreite des gesellschaftlichen
Lebens in Dinslaken und laden Besucherinnen
und Besucher aus der Stadt und der gesamten
Region zu einem gemeinsamen Sommerwochenende
in der Innenstadt ein. Die Stadtinformation
am Rittertor erweitert zu den DIN-Tagen ihre
Öffnungszeiten und ist am Samstag von 10 bis
16 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr
geöffnet.
Anreise Die DIN-Tage
finden zentral in der Dinslakener Innenstadt
statt, vor allem rund um Altmarkt,
Neutorplatz, Stadtpark, Burginnenhof und
Burgtheater. Daher kommt es zu folgenden
Verkehrseinschränkungen: Die Althoffstraße,
Parkstraße sowie die Straße am Altmarkt
werden für den Fahrzeugverkehr voll
gesperrt. Die Bahnstraße und Duisburger
Straße werden abschnittsweise gesperrt.
Mit dem Fahrrad ist Dinslaken über
verschiedene Themen- und Freizeitrouten zu
erreichen, die über eine eigenständige
Radwegweisung verfügen. Fahrräder können an
vielen Orten abgestellt werden. In
Bereichen, in denen auch Fußverkehr
stattfindet, sollten Radfahrende aufgrund
des hohen Personenaufkommens besondere
Rücksicht nehmen und ihr Rad bei Bedarf
schieben.
Die Anreise mit
öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls
möglich: Der Bahnhof Dinslaken liegt nur
etwa 10 Gehminuten vom Geschehen entfernt
und wird von Regionalzügen angefahren.
Außerdem verkehrt die Straßenbahnlinie 903
zwischen Duisburg und der Dinslakener
Innenstadt.
Mit dem Auto erreichen
Sie Dinslaken über die Autobahnen A 59
(Ausfahrt Dinslaken-West) oder A 3 (Ausfahrt
Dinslaken-Süd). Aufgrund der oben genannten
Straßensperrungen stehen auch diverse
Stellplätze im öffentlichen Raum nicht zur
Verfügung. Die Stadt empfiehlt, auf
umliegende Parkflächen oder Parkhäuser
auszuweichen. Besucher*innen können ohne
Einschränkungen zum Beispiel die Parkgarage
unter dem Rathaus oder das Parkhaus der
Neutor Galerie ansteuern. Kostenlose
Parkmöglichkeiten gibt es weiter außerhalb,
zum Beispiel an der Hans-Efing-Halle (ca. 10
Minuten Fußweg zum Geschehen).
Besucher*innen werden gebeten, möglichst
umweltfreundlich anzureisen. Die Stadt
empfiehlt, je nach Wetter und individueller
Planung die Anreise frühzeitig zu planen, um
entspannt und sicher die DIN-Tage zu
genießen. Link zu DIN-Event:
https://din-event.de/din-tage
„Über Geld sprechen“ –
Gleichstellungsstelle Dinslaken startet
digitale Frauenfinanzreihe im Herbst 2026
Finanzielle Unabhängigkeit,
nachhaltige Geldanlagen und Börsenwissen:
Die Gleichstellungsstelle der Stadt
Dinslaken lädt im Herbst 2026 zu einer
kostenfreien Vortragsreihe ein, die Frauen
gezielt in Finanzfragen stärken und zum
aktiven Gestalten der eigenen finanziellen
Situation ermutigen möchte. D
en
Auftakt bildet am Dienstag, 15. September
2026, von 17:30 bis 19:00 Uhr der
Vortrag „Geldanlagen mit positiver
Wirkung“ im Rathaus Dinslaken, Saal Agen
(Erdgeschoss). Nina Martello von Oikocredit
International, einer ökumenischen
Entwicklungsgenossenschaft, gibt einen
Überblick über nachhaltige und ethische
Geldanlagen im deutschsprachigen Raum.
Sie zeigt auf, wie Investitionen nicht
nur Rendite, sondern auch positive
gesellschaftliche und ökologische Wirkungen
erzielen können – etwa durch die Förderung
fairer Handelsbeziehungen, von Frauenrechten
oder Klimaschutz. Im Anschluss an den
Vortrag besteht Gelegenheit für individuelle
Fragen.
Am Mittwoch, 30. September
2026, um 18:30 Uhr folgt der digitale
Vortrag „Finanzpower für Frauen – finanziell
unabhängig sein“ mit Emily Vitale,
Bankkauffrau und Master of Business
Administration vom Beratungsdienst Geld und
Haushalt. Sie thematisiert zentrale Fragen
wie die Bedeutung von Vorsorge für Frauen,
die partnerschaftliche Finanzplanung sowie
das Gleichgewicht zwischen Erwerbs- und
Fürsorgearbeit.
Zudem erläutert sie,
wann ein Partnerschafts- oder Ehevertrag
sinnvoll ist und wie Frauen schrittweise
ihre finanzielle Absicherung aufbauen
können. Die Reihe wird mit zwei weiteren
digitalen Vorträgen fortgesetzt: Am Montag,
12. Oktober 2026, um 18:30 Uhr bietet „Die
Börse verstehen: Aktien, ETFs und Fonds –
Female Finance“ einen kompakten Einstieg in
die Welt des Sparens und Anlegens. Emily
Vitale vermittelt Börsenwissen und gibt
einen Überblick über verschiedene
Anlageinstrumente sowie die wichtigsten
Börsenregeln.
Der Abschluss der
Reihe findet am Donnerstag, 5. November
2026, um 18:30 Uhr mit dem
Vortrag „Aktienkauf – Endlich starten! –
Female Finance“ statt. Hier steht die Praxis
im Mittelpunkt: Emily Vitale erklärt
verständlich und anschaulich, wie man ein
Depot eröffnet, Aktien kauft und Wertpapiere
verwaltet. Anhand von Beispielen aus der
Praxis wird ein Aktienkauf simuliert und die
Möglichkeiten der Wertpapierverwahrung
praxisnah aufgezeigt.
Alle
Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine
Anmeldung über die Volkshochschule Dinslaken
ist erforderlich. Die Vortragsreihe „Über
Geld sprechen“ zielt darauf ab, Frauen für
Finanzthemen zu begeistern und ihnen
Werkzeuge für eine selbstbestimmte
Geldplanung an die Hand zu geben.
Ob
nachhaltiges Investieren, Altersvorsorge
oder Börsenwissen – die Reihe bietet
niedrigschwellige Einstiege und konkrete
Handlungsanleitungen, um ihre finanzielle
Autonomie zu stärken.
Das
Programm VHS liegt an verschiedenen Stellen
im Stadtgebiet aus. Digital finden Sie es
auch hier: https://vhs-dinslaken.de/
Spieleabende in Stadtbibliothek
Dinslaken: jetzt schon Termine vormerken
Die beliebten Spieleabende für
Erwachsene werden fortgesetzt: Nach den
sommerlichen Spieleabenden im Dinslakener
Museum Voswinckelshof wird die erfolgreiche
Reihe ab September 2026 in der
Stadtbibliothek weitergehen. Alle, die gerne
in geselliger Runde spielen, neue Brett- und
Kartenspiele entdecken oder einfach einen
unterhaltsamen Abend verbringen möchten,
sind herzlich eingeladen.
Für den
richtigen Einstieg sorgt „Brettspiel Teddy“
alias Oliver Scholz. Er stellt die
ausgewählten Spiele vor, erklärt die Regeln
und gibt hilfreiche Tipps. So bleibt mehr
Zeit für das Wesentliche: den gemeinsamen
Spielespaß. Die Spieleabende finden immer
mittwochs von 18:30 bis 21:30 Uhr in der
Stadtbibliothek Dinslaken statt.
Die
nächsten Termine sind 23. September, 7.
Oktober, 4. November und 9. Dezember – am
besten schon jetzt vormerken. Die Teilnahme
ist kostenlos. Kleine Snacks und Getränke
stehen bereit. Eine Anmeldung ist ab sofort
per E-Mail an bibliothek@dinslaken.de möglich.
Bekämpfung der
Asiatischen Hornisse: Kreis Wesel übergibt
Lanzensysteme an Einsatzteams des
Kreisimkerverbands Der Kreis Wesel
und der Kreisimkerverband arbeiten bei der
Bekämpfung der Asiatischen Hornisse eng
zusammen: Der Kreis unterstützt finanziell, der
Kreisimkerverband stellt ehrenamtliches Personal
zur Verfügung, um den Bürgerinnen und Bürgern
bei der Beseitigung der Nester zu helfen. Der
Kreistag hatte Ende 2025 dafür gestimmt, 20.000
Euro zur Beschaffung von speziellen
Lanzensystemen in den Haushalt einzustellen.
Diese sind nun eingetroffen,
Fachdienstleiter der Unteren Naturschutzbehörde
Klaus Horstmann übergab sie am Montag, 10.
August 2026, offiziell den Vertreterinnen und
Vertretern des Imkerverbands.
Vorstandsmitglied für den Bereich Umwelt Dr.
Christian Steenpaß: „Die Ausbreitung der
Asiatischen Hornisse hat mögliche negative
Auswirkungen auf die Biodiversität. Die Menschen
im Kreis Wesel können ihren Beitrag dazu
leisten, die Ausbreitung zu verhindern, indem
sie unkompliziert über unser Meldeportal die
Nester melden. Das geschieht auf freiwilliger
Basis und gibt uns als Untere Naturschutzbehörde
die Möglichkeit, die Situation zu monitoren. Ich
freue mich sehr darüber, dass wir mit dem
Kreisimkerverband kooperieren und danke den
ehrenamtlichen Kräften herzlich für ihr
Engagement.“
„Für die Beseitigung der
Nester der Asiatischen Hornisse haben wir bei
den ehrenamtlichen Mitgliedern der Imkervereine
geworben und vier Einsatzteams bilden können,
die das gesamte Kreisgebiet Wesel abdecken. Ich
freue mich sehr über die Hilfe und sehr gute
Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Wespen-
und Hornissenberatern aus dem Naturschutz“,
erklärt Eckhard Uhlenbruck, Vorsitzender des
Kreisimkerverbandes.
Parallel dazu hat
der Kreis Wesel ein Meldeportal entwickelt, über
das Bürgerinnen und Bürger Nester angeben
können. Die Meldungen gehen automatisiert bei
den jeweiligen Einsatzteams ein, die dann die
Beseitigung organisieren und durchführen.
„Seit Einführung des Meldeportals im Mai
2026 sind über 200 Meldungen eingegangen und die
Nester durch die ehrenamtlichen Teams beseitigt
worden, innerhalb von maximal drei Tagen nach
Meldung. Dieses Meldesystem hat sich bereits
bewährt und ist ein richtiger Selbstläufer
geworden“, führt Klaus Horstmann weiter aus.
Bei den bisher gemeldeten
Nestern handelte es sich um Initial- und
Primärnester, ab Mitte/Ende Juli siedeln die
Asiatischen Hornissen in die Sekundärnester um.
Um diese zu beseitigen, werden spezielle
Lanzensysteme benötigt. Der Kreisimkerverband
hat sich nach Prüfung mehrerer Lanzensysteme für
das Produkt VeluLance quadro pro des Moerser
Herstellers Ralph Schürmeier ausgesprochen, mit
den vom Kreistag zur Verfügung gestellten Mittel
vier Systeme beschafft und an die Einsatzteams
verteilt.
Das Meldeportal für die
Bürgerinnen und Bürger, die ein Nest entdeckt
haben, findet sich unter https://beteiligung.nrw.de/k/1024580 und
auf der Website des Kreises Wesel unter www.kreis-wesel.de.

Klaus Horstmann (3.v.l.), Fachdienstleiter der
Unteren Naturschutzbehörde, übergibt die
Lanzensysteme an Eckhard Uhlenbruck (2.v.r.),
Vorsitzender des Kreisimkerverbands. Die
Mitglieder der Bekämpfungsteams werden damit
ausgestattet, um die Sekundärnester zu
beseitigen.

Anteil junger Menschen in
Deutschland bleibt auf historisch niedrigem
Niveau • Jede zehnte Person (10,0
%) in Deutschland ist zwischen 15 und 24 Jahre
alt • Anteil der 15- bis 24-Jährigen bei
Menschen mit Einwanderungsgeschichte (12,2 %)
höher als bei Menschen ohne
Einwanderungsgeschichte (8,5 %) • Regionale
Unterschiede: höchste Anteile junger Menschen in
Bremen, Hamburg und Baden-Württemberg
Der Anteil junger Menschen in Deutschland ist
weiterhin auf historisch niedrigem Niveau. 8,3
Millionen Menschen waren Ende des Jahres 2025
zwischen 15 und 24 Jahre alt. Somit waren 10,0 %
der Bevölkerung Deutschlands in diesem Alter,
wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum
Internationalen Tag der Jugend am 12. August
2026 mitteilt. Bereits seit Anfang der 2020er
Jahre liegt der Anteil junger Menschen an der
Gesamtbevölkerung auf diesem Tiefstand.

Anfang der 1980er Jahre war jede
sechste Person im jugendlichen Alter Den
höchsten Anteil an der Gesamtbevölkerung hatten
junge Menschen in der ersten Hälfte der
1980er Jahre, als die geburtenstarken Jahrgänge
der sogenannten Babyboomer im jugendlichen Alter
waren. Im Jahr 1983 war auf dem Gebiet der
heutigen Bundesrepublik jede sechste Person
(16,7 %) 15 bis 24 Jahre alt.
Junge
Altersgruppe häufiger bei Menschen mit
Einwanderungsgeschichte Ohne Eingewanderte
und ihre Nachkommen wäre der Anteil junger
Menschen in der Gesamtbevölkerung niedriger. Bei
der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte lag
der Anteil junger Menschen von 15 bis 24 Jahren
im Jahr 2025 bei 8,5 %. In der Bevölkerung mit
Einwanderungsgeschichte waren dagegen 12,2 % im
jugendlichen Alter.
Menschen mit
Einwanderungsgeschichte sind Personen, die
entweder selbst oder deren beide Elternteile
seit 1950 zugewandert sind. Der höhere Anteil
ist auch darauf zurückzuführen, dass nur die
seit 1950 Eingewanderten betrachtet werden,
deren Kinder strukturell jünger sind. So ist
ein Fünftel (20,4 %) der Nachkommen von zwei
eingewanderten Elternteilen im Alter von 15 bis
24 Jahren.
Ähnlich hoch war der Anteil
mit 20,0 % bei Menschen mit einem eingewanderten
Elternteil (einseitige Einwanderungsgeschichte).
Bei Eingewanderten selbst waren 9,5 % im Alter
von 15 bis 24 Jahren. Anteilig weniger junge
Menschen in ostdeutschen Bundesländern Die
Altersstruktur und damit auch der Anteil junger
Menschen unterscheiden sich regional.
In
den Stadtstaaten Bremen (11,1 %) und Hamburg
(10,5 %) sowie im Flächenland Baden-Württemberg
(10,4 %) war die Altersgruppe 15 bis 24
überdurchschnittlich vertreten. In Brandenburg
(8,8 %), von Mecklenburg-Vorpommern und
Sachsen-Anhalt (je 9,1 %) lag der Anteil junger
Menschen unter dem Bundesdurchschnitt.

Deutschland liegt bei Anteil der
jungen Menschen unter EU-Schnitt Laut
EU-Statistikbehörde Eurostat lag der Anteil
junger Menschen zum Jahresbeginn 2025 mit 10,0 %
leicht unter dem EU-Durchschnitt (10,7 %).
EU-weit am höchsten war der Anteil der 15- bis
24-Jährigen in Irland (12,7 %), vor Dänemark und
den Niederlanden (je 12,2 %). Den geringsten
Anteil junger Menschen innerhalb der EU
verzeichneten Malta (9,4 %) und Bulgarien
(9,5 %).
Kleve: Bürgermeister
besucht „Drehmoment“: Umschulung mit besten
Perspektiven
Direkt am Klever Bahnhof wird seit
mittlerweile zwei Jahren handwerkliche Qualität
mit der Förderung beruflicher Perspektiven
verbunden. Bürgermeister Dahmen besuchte nun das
Fahrradgeschäft „Drehmoment“ am Bahnhof in Kleve
und zeigte sich beeindruckt von dem besonderen
Konzept vor Ort.

Bürgermeister Markus Dahmen (r.) besuchte das
Fahrradgeschäft Drehmoment. Foto: BBZ Kleve.
Das Drehmoment wird vom
Berufsbildungszentrum Kleve e.V. –
Theodor-Brauer-Haus betrieben und verbindet
qualifizierte Umschulung mit einem praxisnahen
Serviceangebot. Im Drehmoment absolvieren die
erwachsenen Teilnehmer Umschulungen zum
Zweiradmechatroniker/ Fahrradmonteur mit der
Fachrichtung Fahrrad.
Die beruflichen
Perspektiven sind vielversprechend: Gerade am
fahrradbegeisterten Niederrhein sind gut
ausgebildete Fachkräfte stark gefragt.
Bürgermeister Dahmen würdigte im Rahmen seines
Besuchs die wichtige gesellschaftliche Aufgabe
des Projekts. Im Drehmoment werden neue
berufliche Perspektiven zu eröffnet und
gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zur
nachhaltigen Mobilität in der Region geleistet.
Neben der Ausbildung bietet das
Drehmoment umfassende Dienstleistungen rund ums
Fahrrad an. Ob Reparatur, Instandsetzung oder
Inspektion – hier werden Fahrräder, auch Jobrad
und Businessbike, fachgerecht und zuverlässig
gewartet, um die Sicherheit im Alltag zu
gewährleisten. Dabei spielt es keine Rolle, ob
es sich um ein klassisches Fahrrad, ein Pedelec
oder ein E-Bike handelt.
Jedes Zweirad
ist im Drehmoment willkommen. Ein weiterer
Schwerpunkt der Ausbildung liegt neben Technik
und Service auch auf Kundenberatung und Verkauf,
etwa von Neufahrrädern der belgischen
Traditionsmarke Marke Granville. Die
hochwertigen E-Bikes sind in Kleve sogar
exklusiv im Drehmoment erhältlich.
Um den Service für die
Kundinnen und Kunden weiter zu verbessern, hat
das Drehmoment bereits im Mai seine
Öffnungszeiten erweitert. Freitags ist seither
bis 18:00 Uhr geöffnet, samstags von 09:00 bis
13:00 Uhr.
Enni erhält
Genehmigung für Windpark Niep Die
Genehmigung ist erteilt – nun geht’s mit
Hochdruck an die wirtschaftliche Umsetzung: Der
Kreis Wesel hat der ENNI Energie & Umwelt (Enni)
grünes Licht für den Bau eines Windparks in Niep
gegeben. Damit ist der Weg frei für ein weiteres
Leuchtturmprojekt der Energiewende am
Niederrhein.
Denn mit einer jährlichen
Stromproduktion von rund 38 Millionen
Kilowattstunden hat der geplante Windpark ein
erhebliches Potenzial: Er soll den Bedarf von
etwa 13.000 Haushalten decken – rund 46 Prozent
des Stromverbrauchs in Neukirchen-Vluyn.
Zusammen mit bestehenden Projekten wie dem
Solarpark Mühlenfeld könnte die Stadt damit
perspektivisch und rechnerisch vollständig mit
Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.
„Aus Sicht des Klimaschutzes ist es ein
starkes Signal“, sagt Heiner Lütjen, der das
Projekt bei Enni entwickelt. Die Idee für den
Windpark auf einem Areal südlich der A40 reicht
bis ins Jahr 2011 zurück. Seitdem hat die Enni
das Vorhaben mehrfach geprüft und nun den
umfangreichen Genehmigungsprozess – unter
anderem mit Umwelt- und Naturgutachten –
erfolgreich abgeschlossen. Geplant sind demnach
drei Windenergieanlagen.
Die größte
erreicht eine Nabenhöhe von 118 Metern und eine
Gesamthöhe von 199 Metern. Das
Investitionsvolumen liegt bei rund 25 Millionen
Euro. Zudem ist vorgesehen, Bürgerinnen und
Bürger finanziell zu beteiligen. Nachdem der
rechtliche Rahmen steht, nimmt die Enni nun die
wirtschaftliche Tragfähigkeit in den Blick. Ob
das Projekt letztlich realisiert werden kann,
ist derzeit noch offen und hängt maßgeblich von
den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.
Entscheidend wird dabei die EEG-Vergütung
sein. Im Herbst will das Unternehmen an einer
Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilnehmen,
um sich eine Förderung über 20 Jahre zu sichern.
Erst auf Grundlage eines Zuschlags und einer
positiven Wirtschaftlichkeitsbetrachtung kann
über die Umsetzung des Windparks entschieden
werden. Sollte kein Zuschlag erfolgen, würde
sich das Projekt weiter verzögern oder
möglicherweise nicht umgesetzt werden.
Im Idealfall könnte der Windpark im Jahr 2028
ans Netz gehen. Für die Enni wäre der Standort
in Niep der dritte Windpark in der Region. Der
Windpark Repelen produziert seit 2015 jährlich
rund acht Millionen Kilowattstunden Strom für
etwa 2.700 Haushalte.

Auf der Halde Kohlenhuck, wo
die Enni das Projekt gemeinsam mit Partnern
betreibt, werden seit 2017 rund 32 Millionen
Kilowattstunden jährlich erzeugt – ausreichend
für bis zu 11.000 Haushalte. Die Genehmigung für
den Windpark Niep wird in Kürze öffentlich
ausgelegt.
Nächstes
Reparatur-Café in St. Ida am 19. August
Defekte Alltagsgegenstände müssen nicht
sofort ersetzt werden – oft lassen sie sich mit
fachkundiger Unterstützung wieder instand
setzen. Das spart Geld, schont Ressourcen und
trägt zur Nachhaltigkeit bei. Beim nächsten
Reparatur-Café im Pfarrheim St. Ida (Eicker
Grund 102) am Mittwoch, 19. August, von 16 bis
18.30 Uhr stehen ehrenamtliche Helferinnen und
Helfer erneut mit Rat und Tat zur Seite.
Repariert werden unter anderem
Elektrogeräte, Holzgegenstände, Textilien und
Fahrräder. Darüber hinaus gibt es Unterstützung
im Umgang mit PC, Laptop, Tablet und Smartphone
sowie Hilfe bei der Installation von Apps. Damit
genügend Zeit für die Reparaturen bleibt, werden
die letzten Geräte und Gegenstände bis 18 Uhr
angenommen.
Für eine angenehme
Atmosphäre ist ebenfalls gesorgt: Alle
Besucherinnen und Besucher sind herzlich
eingeladen, bei Kaffee, Kuchen und Wasser
miteinander ins Gespräch zu kommen. Das
Reparatur-Café ist ein gemeinsames Angebot des
Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen
Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe
Moers. Weitere Informationen erhalten
Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87
86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de
Moers:
Online-Ausweisfunktion - Behördengänge einfach,
sicher und digital Ob
Wohnsitzanmeldung, Meldebescheinigung,
Melderegisterauskunft, Führungszeugnis,
digitaler Fahrzeugschein und vieles mehr: Viele
Dienstleistungen lassen sich heute bequem online
erledigen. Möglich macht das die
Online-Ausweisfunktion des Personalausweises,
auch eID-Funktion genannt, die eine sichere
Identifizierung im Internet ermöglicht.
Die Stadt Moers empfiehlt allen Bürgerinnen
und Bürgern, diese zu aktivieren und die
Vorteile der digitalen Verwaltung zu nutzen.
Viele Verwaltungs- und Serviceleistungen lassen
sich so von zu Hause oder am Bürgerterminal im
Rathaus erledigen – ohne lange Wartezeiten und
unabhängig von den Öffnungszeiten.
Einfach starten mit der Online-Ausweisfunktion
Für die Nutzung werden ein Personalausweis,
elektronischer Aufenthaltstitel oder eine
eID-Karte für EU-Bürgerinnen und -Bürger mit
aktivierter Online-Ausweisfunktion, die
persönliche sechsstellige PIN sowie ein
NFC-fähiges Smartphone oder Tablet oder ein
Kartenlesegerät benötigt.
Außerdem sind
die kostenlose AusweisApp und eine
Internetverbindung erforderlich. Wer seine PIN
vergessen hat oder den PIN-Brief nicht mehr
besitzt, kann sie persönlich im Bürgerservice
der Stadt Moers kostenlos neu setzen lassen.
Auch ohne geeignetes Smartphone oder
Kartenlesegerät ist die Nutzung möglich: Im
Foyer des Rathauses steht während der
Öffnungszeiten ein Bürgerterminal zur
Selbstbedienung zur Verfügung. Dort können
zahlreiche Online-Anträge direkt vor Ort
gestellt werden. Bei Fragen unterstützen die
Mitarbeitenden des Bürgerservices gerne.
Moers: Engagement für Kinder und
Bildung verdient Julia Zupancic
begrüßte am Mittwoch, 29. Juli, Dr. Rüdiger
Pieler im Rathaus. Der in Moers ansässige und
bekannte Allgemeinmediziner engagiert sich seit
fast zehn Jahren als Vorsitzender des Vereins
‚Karma-Kinder-Bhutan e. V.‘. Er setzt sich mit
großem persönlichem Einsatz für bessere
Bildungs- und Zukunftschancen von Kindern in
benachteiligten Regionen ein.

(Foto: pst) Bürgermeisterin Julia Zupancic und
Dr. Rüdiger Pieler
Der Verein ist
vielen Moerserinnen und Moersern inzwischen ein
Begriff. So präsentierte er sich bereits
mehrfach auf dem Moerser Weihnachtsmarkt und war
auch mit einem Informationsstand auf dem letzten
moers festival vertreten. Ziel ist es, auf die
Projekte aufmerksam zu machen und
Unterstützerinnen und Unterstützer für die
wichtige Arbeit zu gewinnen.
Bekämpfung
von Kinderarmut sowie der Zugang zu Bildung Im
Mittelpunkt stehen die Bekämpfung von
Kinderarmut sowie der Zugang zu Bildung. Aus
einem ersten erfolgreichen Schulprojekt im
Königreich Bhutan hat sich die Vereinsarbeit
kontinuierlich weiterentwickelt.
Heute
unterstützt der Verein unter anderem
Bildungsprojekte in Kenia, wo unter anderem der
Aufbau eines Internats mit Klassenräumen,
Schlafmöglichkeiten sowie einer verbesserten
Hygiene- und Ernährungsversorgung vorangetrieben
wird. Damit erhalten Kinder die Chance auf
selbstbestimmte Zukunft.
Beeindruckendes
Engagement Bürgermeisterin Julia Zupancic
dankte Dr. Pieler ausdrücklich für sein
außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement.
„Menschen wie Dr. Rüdiger Pieler zeigen, wie
viel mit persönlichem Einsatz bewegt werden
kann. Wer Kindern Bildung ermöglicht, schafft
Perspektiven und bekämpft Armut nachhaltig.
Besonders beeindruckt mich dabei, dass der
Verein gleichzeitig dazu beiträgt, qualifizierte
Fachkräfte für Deutschland bzw. für unseren
Niederrhein zu gewinnen. Dieser Einsatz verdient
großen Respekt und unsere Unterstützung.“
Dr. Pieler berichtete im Gespräch auch über
die laufenden Projekte und die
Herausforderungen, denen sich der Verein stellt.
Dabei wurde deutlich, wie wichtig langfristige
Partnerschaften und Spenden sind, um Kindern
bessere Lebens- und Bildungschancen zu eröffnen.
Wer die Arbeit des Vereins unterstützen oder
sich näher informieren möchte, findet weitere
Informationen auf der Website www.karmakinderbhutan.de.
Moers: Kinder basteln beim
Tummelferienworkshop für den Klimaschutz
Kreativ, nachhaltig und mit viel
Spaß: Beim Tummelferien-Workshop am Spielpunkt
im Freizeitpark am Montag, 3. August,
verwandelten Kinder alte Milchkartons in
kunterbunte Stiftehalter, Aufbewahrungsboxen und
Blumentöpfe.

Vanessa Meinert und Gina Stefan aus dem
KliMo-Team und Betriebsleiterin des Zentralen
Gebäudemanagements Sabine Kasper-Wiesner (v. l.)
freuen sich über den gelungenen Workshop (Foto:
pst).
Vanessa Meinert und Gina Stefan
aus dem KliMo-Team des Zentralen
Gebäudemanagements (zgm) boten in diesem Jahr an
einigen Tummelferien-Spielpunkten ein Programm
rund um Umwelt- und Klimaschutz an. Ziel war es,
spielerisch Wissen zu vermitteln und
nachhaltiges Handeln im Alltag zu fördern.
Nebenbei konnten so rund 100 Milchkartons
vor dem Abfall bewahrt werden. „Viele Kinder
erkennen das Logo und das KliMo-Team
mittlerweile aus den Kitas und Schulen“,
berichtet zgm-Betriebsleiterin Sabine
Kasper-Wiesner. „Diese Sensibilisierung ist
wichtig, weil die Kinder die Themen Klima- und
Ressourcenschutz in ihre Familien tragen.“
KliMo ist die Klimaschutzinitiative der
Stadt Moers und wurde 2012 als Projekt zur
Nutzersensibilisierung gestartet. Ursprünglich
als Energiesparprojekt an städtischen Kitas und
Schulen aufgebaut, wurde KliMo aufgrund der
Einsparerfolge dauerhaft fortgeführt und 2022
auf weitere städtische Einrichtungen
ausgeweitet.
Jährliche Prämien von
25.000 Euro für teilnehmende Kitas und Schulen
Heute steht KliMo für gelebten Klimaschutz in
Moers. Dabei setzt die Initiative auf die
Beteiligung vieler Akteurinnen und Akteure – von
den Mitarbeitenden in den Einrichtungen bis zu
den Kindern selbst.
Eine wichtige Rolle
übernehmen die KliMo-Beauftragten in Kitas und
Schulen. Sie koordinieren die Aktivitäten vor
Ort und tauschen sich regelmäßig mit anderen
Einrichtungen aus. Unterstützt werden sie von
den Hausmeistern, die Einsparpotenziale erkennen
und Maßnahmen begleiten.
Zwei Kinder
aus jeder Klasse sind als KliMo-Kapitäninnen und
-Kapitäne aktiv und sorgen beispielsweise dafür,
dass das Licht ausgeschaltet wird. Aktuell ist
Mülltrennung ein wichtiges Thema an den Schulen
und wird unter anderem durch die
Hausmeisterinnen und Hausmeister begleitet.
Für das Engagement von Kitas,
Grundschulen und weiterführenden Schulen stellt
KliMo jährlich insgesamt 25.000 Euro an Prämien
bereit.
Weitere Informationen, Quizangebote und
Wissenswertes rund um das Thema Klimaschutz.
Moers: Führung zu Straßennamen
beleuchtet Geschichte der Stadt
Eine neue Führung über die Bedeutung von
Straßennamen ist am Mittwoch, 12. August, um 17
Uhr zu erleben. Sie startet am Haupteingang des
Moerser Schlosses (Kastell 9). Beim Bummeln
durch die Moerser Altstadt sind viele Namen zu
lesen: Steinstraße, Meerstraße, Neustraße oder
Burgstraße.

Doch wo ist die Burg? Die einstige Wasserburg
ist heute das Moerser Schloss. Gästeführerin
Anne-Rose Fusenig erläutert bei dem Rundgang,
dass hinter jedem Straßennamen ein Stück Moerser
Stadtgeschichte steckt und beleuchtet die
Hintergründe. Die Teilnahme an der Führung
kostet 9 Euro pro Person.
Verbindliche
Anmeldungen sind in der Stadt- und
Touristinformation von Moers Marketing möglich:
Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 12.08.2026 - 17:00
Uhr -19:00 Uhr. Veranstaltungsort Schlosseingang
Moers: Outdoor Pilatestraining
für Schwangere und Mütter Pilates
Mini & Me - Bewegung für dich und dein Baby Bei
Pilates Mini & Me erwartet dich eine sanfte,
aber effektive Pilates-Einheit für Mamas und
Schwangere. Dein Baby/Kleinkind darf natürlich
dabei sein - denn dein Mama-Alltag darf mit
Bewegung zusammenpassen.
Im Fokus
stehen: Mobilität & Kräftigung Stärkung
der Körpermitte Zeit für dich
Austausch und Kennenlernen
mit anderen Moerser Mamas Die Teilnahme ist
kostenlos. Bitte bringe eine Matte, Decke oder
Handtuch und etwas zu Trinken mit. Weitere
Informationen auf: www.kernzeit.info oder
bei Instagram: kernzeit_bykatrin
Veranstaltungsdatum 13.08.2026 - 10:00
Uhr - 10:45 Uhr. Veranstaltungsort Schlosspark
Beachsommer 2026 in Schwafheim
ab 13 Uhr
Chill Grill Groove, mit Chillmusik von DJ
Michael Hanssen ab 18 Uhr Einlass zur 1.
Schwafheimer Rocknacht mit der Band „Coversutra“
Wir freuen uns sehr auf diese 3 neuen
Veranstaltungen in Moers Schwafheim. Gerne
können Liegestühle für den Chillnachmittag
mitgebracht werden – der Sand lädt ein!

Es erwartet euch kühle
Getränke sowie leckeres vom Grill zu fairen
Preisen, gute Gespräche und Spaß! Ein Erlös geht
in die Handballabteilung des TV Schwafheim!
Event details Veranstaltungsdatum 15.08.2026 -
13:00 Uhr. Veranstaltungsort Platzanlage
Dorfstraße / TV Schwafheim, Dorfstraße 3, 47447
Moers.
Moers: Historischer
Stadtrundgang
Die
„Grafschafterin Anna“ und „Frau Therese Sempel“
begeben sich auf den Weg zu einer besonderen
historischen Stadtführung. Unterwegs erzählen
sie von der Entstehung der Stadt, Begebenheiten
aus Zeiten der römischen, oranischen und
preußischen Regentschaft, dem Stadtbrand und dem
Leben der Bürgerschaft und Edelleute.

Luise Henriette vor dem Moerser Schloss
Geführt von Anne-Rose Fusenig oder Renate
Brings-Ortremba Treffpunkt: Eingang Schloss
Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 15.08.2026 - 16:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Schloss. Kastell 9, 47441
Moers.
Vinner Sommerfest 2026
Am 15. August 2026 ab 18 Uhr lädt
der SV Moers-Vinn 1903 e. V. herzlich zu unserem
Sommerfest in die Vinner Str. 63, 47447 Moers.
Genießt leckere Cocktails, ein
abwechslungsreiches BBQ und unterhaltsames
Beerpong in geselliger Runde.

Veranstaltungsdatum
15.08.2026 - 18:00 Uhr - 23:00 Uhr.
Veranstaltungsort Vinner Straße 63 ,47447 Moers.
Veranstalter Schützenverein Moers-Vinn 1903 e.V.
Altes und modernes Moers
Auf
einem Rundgang durch die Altstadt gewinnen wir
interessante Einblicke in die Stadtentwicklung
im 20. und 21. Jahrhundert, in die Wirtschaft
und den Verkehr. Den tiefgreifenden Wandel, den
das ehemals kleinstädtische Moers durch den
Bergbau erfahren hat, verfolgen wir dabei bis in
die Gegenwart einer modernen Stadt.

Altmarkt in Moers
Geführt
von Dr. Wilfried Scholten.
Weitere Infos zu den Stadtführungen Kosten:
8 Euro Veranstaltungsdatum 16.08.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Eingang
Schloss.
Literaturquiz in der
Bibliothek Moers
Testet euer Wissen und stellt euch mit eurem
Team kniffligen Fragen aus der Welt der Bücher!
Moderieren wird die erfahrene Quiz Masterin Nina
Lochmann. Gespielt wird im Stil eines
klassischen Kneipenquiz in Gruppen mit bis
zu 5 Personen. Das Quiz richtet sich an
Jugendliche und Erwachsene.

Für jüngere Kinder könnten einige Fragen noch zu
schwierig sein. Für die Teams auf dem
Siegertreppchen winken Preise. Wer gerne rätselt
und Bücher liebt, ist hier genau richtig. Wir
freuen uns auf euch!
Diese Veranstaltung ist Teil
des Sommerleseclubs, daher könnt ihr beim Besuch
einen Punkt für euer Logbuch sammeln.
Zielgruppe: Jugendliche ab ca. 14 Jahren &
Erwachsene Eintritt: 5 Euro pro Person
Anmeldung unter bibliothek@moers.de (begrenzte
Platzzahl)

Zahl der
bei Verkehrsunfällen verunglückten Kinder 2025
um 7 % gestiegen
• 29 270 unter
15-Jährige verunglückt, 74 von ihnen tödlich
• 6- bis 14-Jährige verunglücken am häufigsten
zwischen 7 und 8 Uhr • Die meisten
verunglückten Kinder waren mit dem Fahrrad oder
dem Auto unterwegs
Durchschnittlich alle
18 Minuten ist im letzten Jahr ein Kind im
Straßenverkehr verletzt oder getötet worden.
Rund 29 270 Kinder unter 15 Jahren verunglückten
im Jahr 2025 bei Verkehrsunfällen, wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Damit kamen 7 % mehr Kinder zu Schaden als
im Jahr 2024 mit 27 260 Verunglückten. Die Zahl
der getöteten Kinder stieg 2025 gegenüber 2024
von 53 auf 74. Nach einem deutlichen Rückgang
während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020
und 2021 war die Zahl der bei Verkehrsunfällen
verletzten und getöteten Kinder in den letzten
Jahren wieder gestiegen.

Zahl der Todesfälle steigt in allen
Altersgruppen Die Zahl der bei
Verkehrsunfällen getöteten Kinder ist 2025 im
Vergleich zum Vorjahr in allen Altersgruppen
gestiegen. Bei den unter 6-Jährigen nahm die
Zahl der Todesfälle von 18 auf 30 zu. Bei den 6-
bis 9-Jährigen stieg Zahl der Getöteten von 15
auf 17, bei den 10- bis 14-Jährigen von 20 auf
27.
Mit Blick auf die Verkehrsmittel
stieg die Zahl der getöteten Kinder, die in Pkw
mitgefahren waren, am stärksten an: von 21 auf
31. Größere Anstiege gab es auch bei getöteten
Kindern, die mit Fahrrädern (von 8 auf 13) und
mit E-Scootern (von 0 auf 4) unterwegs gewesen
waren.
Ältere Kinder verunglücken
besonders häufig morgens auf dem Schulweg
Die 6- bis 14-Jährigen verunglücken im
Straßenverkehr montags bis freitags besonders
häufig in der Zeit von 7 bis 8 Uhr. Das ist die
Zeit, zu der Kinder in diesem Alter
üblicherweise auf dem Weg zur Schule sind und zu
der sich daher besonders viele Kinder im
Straßenverkehr aufhalten. In dieser Zeit wurden
im vergangenen Jahr 12 % der verunglückten
24 010 Kinder im entsprechenden Alter verletzt
oder getötet.
In den folgenden Stunden
bis 13 Uhr verunglücken weniger Kinder. Montags
bis freitags in den Zeiten von 13 bis 14 Uhr
sowie 15 bis 16 Uhr und 16 bis 17 Uhr erreicht
die Zahl der verunglückten Kinder mit Anteilen
von je 9 % die nächsthöchsten Werte.
Jüngere Kinder verunglücken am häufigsten im
Auto, ältere Kinder auf dem Fahrrad Die meisten
Kinder, die 2025 im Straßenverkehr
verunglückten, saßen auf einem Fahrrad (34 %).
Zum Zeitpunkt des Unfalls waren weiterhin 31 %
mit dem Auto, 20 % zu Fuß und 8 % mit dem
E-Scooter unterwegs.
Betrachtet man
jedoch verschiedene Altersgruppen, ergibt sich
ein differenzierteres Bild: Unter 6-Jährige sind
besonders häufig im Auto mit betreuenden
Erwachsenen unterwegs, demzufolge verunglücken
sie hier am häufigsten (55 % im Jahr 2025).
Schulkinder bewegen sich mit zunehmendem
Alter selbstständig im Straßenverkehr –
entsprechend steigt der Anteil der Radfahrenden
und Fußgängerinnen und -gänger unter den
Verunglückten. 6- bis 14-Jährige verunglückten
am häufigsten auf ihrem Fahrrad (39 %), 26 % in
einem Auto sowie 19 % zu Fuß.
NRW: Knapp ein
Fünftel der Erwerbstätigen war 2025 atypisch
beschäftigt * Niveau der atypischen
Beschäftigung im Vorjahresvergleich stabil *
Frauen und junge Erwerbstätige besonders häufig
betroffen * Je niedriger der Bildungsstand,
desto häufiger sind atypische Erwerbsformen
Im Jahr 2025 arbeiteten
in Nordrhein-Westfalen rund 1,47 Millionen der
insgesamt 7,65 Millionen Kernerwerbstätigen in
ihrer Haupttätigkeit in einem atypischen
Beschäftigungsverhältnis. Wie das Statistische
Landesamt auf Basis von Erstergebnissen des
Mikrozensus 2025 weiter mitteilt, lag die Quote
atypisch Beschäftigter bei 19,2 %.
Damit
blieb das Niveau im Vergleich zum Vorjahr stabil
(2024: 19,1 %). Kernerwerbstätige sind
Erwerbstätige im Alter von 15 bis 64 Jahren, die
sich nicht in Schule oder Studium, Ausbildung
oder einem Freiwilligendienst befinden. Zur
atypischen Beschäftigung zählen Teilzeitjobs mit
bis zu 20 Wochenstunden, befristete oder
geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sowie
Zeitarbeit.
Frauen und junge
Beschäftigte besonders häufig betroffen Frauen
sind häufiger atypisch beschäftigt als Männer:
Während die Quote bei den männlichen
Kernerwerbstätigen in NRW im Jahr 2025 bei
11,7 % lag, fiel sie bei den Frauen mit 27,6 %
mehr als doppelt so hoch aus.
Ausschlaggebend hierfür ist vor allem der hohe
Teilzeitanteil: 21,3 % der erwerbstätigen Frauen
arbeiteten 2025 maximal 20 Stunden pro Woche –
bei den Männern waren es lediglich 4,2 %. Zudem
waren Frauen mit 7,9 % öfter geringfügig
beschäftigt als Männer (2,8 %).

Auch der Start ins Berufsleben ist
oft von atypischer Beschäftigung geprägt. In der
Altersgruppe der unter 25-Jährigen betraf dies
mit 34,2 % gut ein Drittel der
Kernerwerbstätigen. Hauptgrund sind
Befristungen, in denen sich 23,0 % der unter
25-Jährigen befanden. Zudem lagen in dieser
Altersgruppe sowohl der Anteil geringfügig
Beschäftigter mit 9,1 % als auch der Anteil der
Beschäftigten in der Zeitarbeit mit 5,6 % über
dem Durchschnitt.
Je niedriger der
Bildungsstand, desto häufiger sind atypische
Erwerbsformen Das Bildungsniveau beeinflusst das
Risiko für atypische Beschäftigung stark. Im
Jahr 2025 war mehr als jede dritte
kernerwerbstätige Person mit niedrigem
Bildungsabschluss (35,2 %) atypisch beschäftigt.
Bei Personen mit mittlerer Qualifikation lag
dieser Anteil mit 18,2 % deutlich niedriger.
Hochqualifizierte waren mit 14,3 % am seltensten
in solchen Arbeitsverhältnissen tätig.

Dieses Muster zeigt sich auch bei
den einzelnen Merkmalen atypischer
Beschäftigung. In Teilzeitbeschäftigung bis zu
20 Wochenstunden arbeiteten 21,5 % der
geringqualifizierten Kernerwerbstätigen, während
es unter den Mittelqualifizierten 12,8 % und
unter den Hochqualifizierten nur 7,8 % waren.
Besonders ausgeprägt ist der Unterschied
bei den geringfügigen Beschäftigungen: Insgesamt
14,3 % der Geringqualifizierten standen in einem
solchen Arbeitsverhältnis. Dieser Anteil ist
dreimal so hoch wie bei den Mittelqualifizierten
(4,9 %) und sogar siebenmal so hoch wie bei den
Hochqualifizierten (2,0 %).
Bei den
Befristungen zeigt sich ein etwas anderes
Muster. Zwar ist auch hier die Gruppe der
Geringqualifizierten mit 12,6 % am häufigsten
betroffen, jedoch folgen an zweiter Stelle die
Hochqualifizierten mit 6,7 %. Die im Vergleich
zu Mittelqualifizierten etwas höhere
Befristungsquote Hochqualifizierter ist
maßgeblich durch die Befristungspraxis im
Wissenschafts- und Forschungsbereich bedingt.
Die Kernerwerbstätigen mit mittlerem
Qualifikationsniveau waren mit 5,3 % am
seltensten befristet beschäftigt.
Wesel: Kostenlose Pflegeberatung beim
DRK Niederrhein am 8. September Pflegefall
– und jetzt? Das DRK Niederrhein
informiert am 8. September in einer kostenlosen
und unabhängigen Pflegeberatung über Pflegegrad,
Leistungen der Pflegeversicherung und wichtige
Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und
Angehörige. Wie beantrage ich einen
Pflegegrad? Welche Leistungen stehen mir zu? Und
was verbirgt sich hinter der
Verhinderungspflege?
Antworten auf diese
und viele weitere Fragen gibt das DRK
Niederrhein bei einer kostenlosen und
unabhängigen Pflegeberatung am Dienstag, 8.
September 2026, um 18.30 Uhr im DRK-Zentrum,
Handwerkerstraße 5 in Wesel. Die Veranstaltung
richtet sich an Pflegebedürftige, Angehörige und
alle, die sich frühzeitig über Leistungen der
Pflegeversicherung informieren möchten.
Themen des Abends sind unter anderem der Antrag
auf einen Pflegegrad, die Begutachtung durch den
Medizinischen Dienst, Verhinderungspflege sowie
Entlastungsleistungen für den Alltag. Die
Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Für individuelle
Beratungsgespräche stehen Lorena Hermanns und
Jessica Köhler außerdem nach Terminvereinbarung
unter 0281 3001-11 zur Verfügung. 
Beratung beim DRK Niederrhein: In der
persönlichen Pflegeberatung erhalten
Interessierte wertvolle Informationen zu
Unterstützungsangeboten
Dinslaken erleben: Planwagenfahrt ins Rotbachtal
und Hexengeschichten Im August
laden die Dinslakener Gästeführer*innen wieder
zu besonderen Entdeckungstouren ein. Ob bei
einer gemütlichen Planwagenfahrt durch das
schöne Rotbachtal oder auf einer spannenden
Reise in die mittelalterliche Stadtgeschichte
mit der Hexe Ulanth Dammartz.
Am Dienstag, 18. August 2026, bietet Gästeführer
Heinrich Hülsemann von 14:00 bis 17:00 Uhr eine
Planwagenfahrt durch das Rotbachtal an. Die
Fahrt startet an der Wassermühle in Hiesfeld und
führt entlang des Rotbachs bis zum Zusammenfluss
von Rot- und Schwarzbach. Anschließend geht es
weiter durch die Kirchheller Heide zum
Weihnachtssee und zum Heidesee.
Über
Oberlohberg führt die Route schließlich zurück
zur Wassermühle nach Hiesfeld. Der Treffpunkt
befindet sich an der Wassermühle in Hiesfeld.
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person.
Am Donnerstag, 20. August 2026, von 16:00 bis
17:30 Uhr schlüpft Gästeführerin Beate Hettmer
in die Rolle der im Mittelalter der Hexerei
verdächtigten Ulanth Dammartz und berichtet
anschaulich über die Hexenverfolgung sowie das
damalige Leben der Dinslakener*innen. Dabei
führt sie zu den wichtigsten Bauwerken der
mittelalterlichen Stadt Dinslaken und lässt so
das 16. Jahrhundert lebendig werden.
Treffpunkt ist die Stadtinformation am
Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro
pro Person. Für alle Führungen ist eine
vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am
Rittertor erforderlich – telefonisch unter 02064
- 66 222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de. Die
Teilnahmegebühr wird direkt vor Ort bei den
Gästeführern bezahlt.
Landrat Ingo Brohl lädt ein:
Marktgespräch am 14. August in Alpen
Um mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins
Gespräch zu kommen, veranstaltet Kreis Wesels
Landrat Ingo Brohl regelmäßig Marktgespräche in
allen 13 kreisangehörigen Städten und
Gemeinden.
Das nächste Marktgespräch
findet am Freitag, 14. August 2026, von 14 bis
16 Uhr Auf dem Markt in Alpen statt. Landrat
Ingo Brohl wird gemeinsam mit Alpens
Bürgermeister Ludger Staymann vor Ort sein.
Landrat Ingo Brohl: „Die Marktgespräche sind für
mich eine wunderbare Gelegenheit, direkt mit den
Menschen in Alpen in Kontakt zu kommen und zu
erfahren, welche Themen für sie wichtig sind.“
Landrat Brohl, der auch Leiter der
Kreispolizeibehörde Wesel ist, wird begleitet
von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde
Wesel, die ebenfalls für Fragen der Bürgerinnen
und Bürger zur Verfügung stehen. Außerdem sind
bei jedem Marktgespräch auch Mitarbeitende aus
dem Bereich Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung
mit dabei. Sie informieren über die Themen
Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge und stehen
für Rückfragen zur Verfügung.
Sport- und Freizeitpark Kapellen:
Nächster Bauabschnitt startet
Die Arbeiten im Sport- und Freizeitpark
Kapellen schreiten planmäßig voran. Ab Montag,
10. August, wird der dritte Bauabschnitt
eingerichtet. Er erstreckt sich – von der
Bahnhofstraße aus gesehen – vom Grimraths Weiher
bis in Richtung Trafohaus am Hauptradweg.
Der äußere Weg bleibt weiterhin geöffnet. So
ist die Verbindung vom Hauptradweg in den Park
auch während der Bauarbeiten gewährleistet. Die
Stadt bittet darum, die Wegeführung zu beachten.
Der neue Sport- und Freizeitpark soll noch in
diesem Jahr komplett fertiggestellt sein.

(Grafik: GEO [3] / pst)
Kleve:
Vollsperrung ab Montag, 10. August: Straßen.NRW
saniert Oraniendeich (L8) Ab
Montag, 10. August 2026, beginnt der
Landesbetrieb Straßen.NRW mit der Sanierung des
Oraniendeichs (L8) zwischen dem Kreisverkehr
Griethausen und dem Altrhein-Schöpfwerk. Der
Oraniendeich ist währenddessen voll gesperrt.

Die Sanierungsarbeiten umfassen auf einer
Strecke von rund einem Kilometer die Fahrbahn
sowie den Geh- und Radweg des Oraniendeichs und
das Geländer der Brücke über die Olmerstraße.
Für den Auf- und Abbau eines Baugerüstes bleibt
die Olmerstraße an einzelnen Tagen zu Beginn und
zum Ende des Sanierungszeitraumes gesperrt. Ab
Montag, 24. August 2026, wird zusätzlich der
Kreisverkehr Griethausen umgestaltet.
Die überörtliche Unfallkommission hat für die
Unfallhäufungsstelle verschiedene Maßnahmen zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen,
etwa die Entfernung der hohen Betoneinfassung
der Kreisverkehrsinsel. Damit der Kreisverkehr
während der Arbeiten befahrbar bleibt, erfolgt
der Umbau abschnittsweise und Baustellenampeln
regeln den Verkehr. Insgesamt sollen die
Sanierungsarbeiten bis Ende September andauern.
Währenddessen wird der Straßenverkehr
über die Emmericher Straße (B220) und den
Postdeich (L8) umgeleitet. Im Anschluss daran
bleibt der Oraniendeich allerdings für drei
weitere Wochen gesperrt, um
Gewährleistungsschäden der früheren
Fahrbahnsanierung zu beseitigen.
Am Montag (10.8.)
startet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung
Niederrhein mit der Fahrbahndeckensanierung auf
der L8 „Oraniendeich“ in Kleve. Zusätzlich wird
das Bauwerk „Olmerstraße“ samt Geländer und der
Geh- und Radweg im Vollausbau erneuert. Dazu
wird die L8 Oraniendeich, zwischen dem
Kreisverkehr Postdeich und Schöpfwerk voll
gesperrt. Hierfür wird eine Umleitung
ausgeschildert, diese läuft über die L8
„Postdeich“ und die B220 „Emmericher Straße“.
Ebenfalls wird der parallel zur L8
geführte Radweg gesperrt, auch hier erfolgt die
Umleitung für Radfahrende über die L8
„Postdeich“ und B220 „Emmericher Straße“. Die
Arbeiten dauern bis Ende September 2026. Im Zuge
der Vollsperrung hat man sich dazu entschieden
auch den Kreisverkehr L8
„Oraniendeich/Postdeich“-L456
„Griethausen/Tweestrom“ zu sanieren. Hier soll
im Rahmen der Unfallkommission der Kreisverkehr
entsprechend umgestaltet werden. Unter anderem
soll die Betoneinfassung des inneren Rings
entfernt werden.
Diese Arbeiten sollen
am 24.8. starten und bis Ende September
ebenfalls fertiggestellt werden. Hier erfolgt
die Verkehrsführung mit Hilfe von
Baustellenampeln. Im Anschluss findet unter
Nutzung der bestehenden Vollsperrung die
Beseitigung von Gewährleistungsschäden auf der
L8 „Oraniendeich" statt. Diese Arbeiten werden
unter Federführung des Deichverbandes
ausgeführt. Hierfür muss die L8 „Oraniendeich“
für weitere 3 Wochen gesperrt bleiben.
Jetzt noch
teilnehmen: Wettbewerb für begrünte Balkone der
Stadt Kleve In diesem Jahr hat die
Stadt Kleve erstmals einen Wettbewerb rund um
private Balkone gestartet. Unter dem Motto
„Unsere blühenden und grünen Balkone“ sind
Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihr
"grünes Wohnzimmer" noch bis zum 1. September
2026 kreativ, nachhaltig und naturnah zu
gestalten.
Die besten Beiträge werden
von der Bürgerschaft ausgewählt und mit
Geldpreisen ausgezeichnet: Für den ersten Platz
winken 500 Euro, für den zweiten Platz 250 Euro
und für den dritten Platz 150 Euro. Im Fokus
steht dabei ein Thema, das zunehmend an
Bedeutung gewinnt: Klimaanpassung im Alltag.
Denn auch kleine Flächen können einen Beitrag
leisten, um Städte lebenswerter zu machen.
„Gerade in der zurzeit anhaltenden Hitze
wird deutlich, wie wichtig jedes bisschen Grün
ist. Mit bepflanzten Balkonen, Dachterrassen und
Gärten können Bürgerinnen und Bürger einen
sichtbaren Beitrag zu einem besseren Mikroklima
leisten. Pflanzen spenden Schatten, kühlen ihre
Umgebung und schaffen gleichzeitig Lebensraum
für Insekten. Unser Balkonwettbewerb soll dazu
motivieren, gemeinsam unsere Stadt grüner,
lebenswerter und klimafitter zu gestalten“,
erklärt Merle Gemke, Klimaanpassungsmanagerin
der Stadt Kleve.
Der Wettbewerb startete
am 1. Mai und läuft bis zum 1. September 2026.
Wer teilnehmen möchte, muss ein
Bewerbungsformular ausfüllen, mindestens ein
Foto des eigenen Balkons einreichen und kurz
erläutern, wie die Themen Klimaanpassung,
Artenvielfalt und essbares Grün umgesetzt
wurden.
Teilnahmeberechtigt sind alle
Kleverinnen und Klever mit Balkon, Loggia,
begehbarer Dachterrasse oder französischem
Balkon. Nach einer Vorauswahl durch eine
Fachjury entscheidet die Bürgerschaft über die
Gewinnerinnen und Gewinner. Dazu wird es
Bürgerinnen und Bürgern zum Ende des Wettbewerbs
möglich sein, über die Beteiligung NRW Stadt
Kleve Website für ihre Favoriten abzustimmen.
Weitere Informationen sowie das
Anmeldeformular stellt die Stadt Kleve online
unter
www.kleve.de/balkonwettbewerb bereit. Bei
Fragen können sich Interessierte per E-Mail an
umwelt@kleve.de
oder telefonisch unter 02821/84-408 an die
Stadtverwaltung wenden.
Direktorenführung „Eberhard
Havekost: Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994 –
2019“ im Museum Kurhaus Kleve Am
Mittwoch, den 12. August 2026, um 19 Uhr, führt
Direktor Harald Kunde durch die neue Ausstellung
„Eberhard Havekost: Benutzeroberflächen.
Arbeiten 1994 – 2019“. Der Maler Eberhard
Havekost zählte zu den großen Hoffnungen der
deutschen Gegenwartskunst und war seit dem
Beginn des 21. Jahrhunderts durch Ausstellungen
und Ankäufe auch international im Fokus des
Interesses öffentlicher Museen und renommierter
Privatsammlungen.

Seine Bildsprache verband die präzise
Darstellung der sichtbaren Welt mit den
Konditionen der Wahrnehmung selbst, insbesondere
mit den digitalen „Benutzeroberflächen“ von
Smartphones, Tablets und
Bildbearbeitungsprogrammen. Dadurch wirken seine
Arbeiten immer cool und überaus zeitgemäß,
zugleich aber eignet ihnen eine visuelle
Rätselhaftigkeit: durch Ausschnitte,
Fokussierungen und gezielte „Blow-Up-Effekte“
irritieren sie vorschnelle Erwartungshaltungen.
Veranstalter ist der Freundeskreis
Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Die
Teilnahme an der Führung ist frei. Willkommen
sind nicht nur die Mitglieder des Vereins,
sondern alle, die sich für das Museum
interessieren.
Sonnenfinsternis am 12. August: Weltgrößter
Hersteller warnt vor Engpässen bei Schutzbrillen
Unsichere Produkte könnten erneut den
europäischen Markt überschwemmen, so American
Paper Optics. Memphis (USA) - Der weltweit
größte Hersteller von Sonnenfinsternisbrillen,
American Paper Optics (APO), warnt deutsche
Verbraucher vor Lieferengpässen zertifizierter
Schutzbrillen im Vorfeld der tiefen partiellen
Sonnenfinsternis am 12. August 2026. Bei
vergangenen Finsternissen in den USA und Europa
seien geprüfte Brillen regelmäßig knapp
geworden. In die Lücke drängten dann
unzertifizierte Produkte ohne ausreichenden
Schutz.
Am 12. August verdeckt der Mond
je nach Region zwischen 85 und 90 Prozent der
Sonne über Deutschland. Laut dem Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) liegt die Bedeckung in
Freiburg bei rund 90 Prozent, in Berlin bei etwa
85 Prozent. Das Schauspiel beginnt gegen 19 Uhr
und fällt vielerorts mit dem Sonnenuntergang
zusammen.

Gerade eine tiefe partielle Finsternis
unterschätzen viele Beobachter. Bei einem
ungeschützten Blick in die Sonne treffen laut
BfS UV-Strahlung, sichtbares Licht und
Infrarotstrahlung mit hoher Intensität auf die
Netzhaut. Die dabei entstehende
Solarretinopathie verläuft schmerzfrei und wird
oft erst Stunden später bemerkt.
Wie das
Deutsche Ärzteblatt berichtet, behielten nach
früheren Sonnenfinsternissen rund zehn Prozent
der Betroffenen dauerhafte Netzhautschäden.
Normale Sonnenbrillen oder Kamerafilter genügen
nicht. Sicheres Beobachten erfordert Brillen,
die nach DIN EN ISO 12312-2:2015 zertifiziert
und mit CE-Kennzeichnung versehen sind.
„Wer direkt in die Sonne schaut, darf bei der
Schutzausrüstung keine Kompromisse eingehen",
sagt Jason Lewin, Marketingchef von American
Paper Optics. „Wir haben bei vergangenen
Finsternissen erlebt, wie in den letzten Wochen
vor dem Ereignis ungeprüfte Brillen aus dubiosen
Quellen auf den Markt kamen. Unser Rat an alle
Beobachter in Deutschland: Bestellen Sie
frühzeitig bei einem Hersteller, dessen
Zertifizierung Sie nachprüfen können."

APO hat in mehr als 15 Jahren über 500 Millionen
Sonnenfinsternisbrillen produziert. Zu den
Abnehmern zählen NASA, die Europäische
Weltraumorganisation (ESA) und die American
Astronomical Society. Zuletzt fertigte das
Unternehmen die Spezialbrillen für die Crew der
NASA-Mission Artemis II. Sämtliche APO-Brillen
erfüllen DIN EN ISO 12312-2:2015 und tragen die
CE-Kennzeichnung.
Bezugsquelle
Zertifizierte APO-Sonnenfinsternisbrillen sind
direkt beim Hersteller erhältlich. Einzel- und
Gruppenbestellungen sind über eclipseglasses.com
möglich. Der Versand nach Deutschland erfolgt
per Expresslieferung.
Über American Paper
Optics American Paper Optics mit Sitz in
Memphis, Tennessee, ist der weltweit größte
Hersteller von 3D- und Solarbrillen. Das
Unternehmen hat seit seiner Gründung über 3,5
Milliarden Brillen produziert, darunter mehr als
500 Millionen Sonnenfinsternisbrillen. APO
arbeitet mit Universitäten, Wissenschaftszentren
und Weltraumorganisationen weltweit zusammen.
Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve
Father Mother Sister Brother (2025, 111 Min.)
Das beliebte Sommerkino im Museum
Kurhaus Kleve findet dieses Jahr unter dem Titel
„Lakonie & Skurriler Humor“ statt und ist den
Filmen des Regisseurs Jim Jarmusch gewidmet. Es
wird in Kooperation mit den Tichelpark Cinemas
Kleve durchgeführt. Der Eintritt ist FREI! Am
Donnerstag, den 13. August 2026, um 21 Uhr
zeigen wir Father Mother Sister Brother (2025,
111 Min.).
In diesem Film geht Jim
Jarmusch in drei komischen Dramen, die in den
USA, Dublin und Paris spielen, der
Unbeholfenheit und Nähe zwischen Eltern und
ihren erwachsenen Kindern nach. Der Film handelt
von der uralten Frage: Wer sind oder waren die
Eltern? Hatten sie bevor sie Kinder hatten ein
eigenes Leben, das die Kinder niemals verstehen
werden?
Und ist es Schicksal, dass das
eigene Leben von den eigenen Kindern ausgelöscht
und als irrelevant oder tabu abgetan wird? Die
Besetzung ist hochkarätig mit unter anderem Kate
Blanchett, Charlotte Rampling, Adam Driver und
Tom Waits. Bitte Eingang direkt beim
Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen, bei Regen fallen
die Veranstaltungen aus.
Kleine
Runde oder großes Fest? So feiert Deutschland
die Einschulung Ostdeutschland feiert
deutlich größer Der auffälligste
Befund der Umfrage ist regional. Unter den
Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld
berichtet in Ostdeutschland mehr als die Hälfte
von Feiern mit mindestens elf Gästen oder von
mehreren Feiern (51 Prozent). Im gesamten
übrigen Bundesgebiet ist es nur rund ein Viertel
– in Norddeutschland liegt der Anteil bei 30
Prozent, in Westdeutschland bei 25 Prozent und
in Süddeutschland bei 23 Prozent. Ostdeutschland
weicht damit klar ab.

Noch deutlicher wird der Unterschied bei den
größten Feiern: In Ostdeutschland berichtet rund
jeder Vierte von einer Feier mit mehr als 20
Gästen, im übrigen Bundesgebiet nur etwa jeder
Vierzehnte. Eine mögliche Erklärung liegt in der
ostdeutschen Tradition rund um die Zuckertüte,
die den Schulanfang seit Generationen als
Familienfest im größeren Kreis begeht. Die
Umfrage selbst erhebt die Ursachen nicht – sie
belegt den Unterschied.
Zur Einschulung
gehört für die meisten mehr als Schulranzen und
Schultüte Kaum ein Produkt steht so stark für
die Einschulung wie der erste Schulranzen. Dazu
kommen Federmäppchen, Hefte, Stifte, Lunchbox,
Trinkflasche und je nach Schule weiteres
Material. Auch die Schultüte gehört fest dazu,
besonders wenn Süßigkeiten, kleine Geschenke
oder nützliches Schulzubehör darin landen.
Weitere Anschaffungen können ebenfalls eine
Rolle spielen, etwa neue Kleidung, Zubehör für
den Schulweg oder erste Technik wie eine
Kinder-Smartwatch.
Dass rund um die
Einschulung viel Geld ausgegeben wird, zeigt
auch eine aktuelle Prognose des Handelsverbands
Deutschland: Anlässlich der Einschulung rechnet
der Einzelhandel in diesem Jahr mit rund 770
Millionen Euro Umsatz – ein Plus von 6,2 Prozent
gegenüber den 725 Millionen Euro im Vorjahr.
Doch für viele Familien endet die Einschulung
nicht mit der Ausstattung für den Unterricht.
Der Tag selbst wird vorbereitet, geplant und
häufig gefeiert.
Die Mehrheit feiert im
kleinen Rahmen Wie aufwendig die Einschulung
wird, hängt vom Rahmen der Feier ab. Unter den
Befragten mit Einschulungskindern im Umfeld
berichten gut 40 Prozent, dass die Einschulung
nicht besonders oder nur im engsten Kreis
gefeiert wird. Eine kleine Feier mit bis zu zehn
Gästen nennen knapp 30 Prozent. Fast ein Drittel
(31 Prozent) gibt an, mit mindestens elf Gästen
oder mehrmals zu feiern.
Im Detail: Fast
jede fünfte Nennung entfällt auf eine Feier mit
elf bis 20 Gästen (19 Prozent), 11 Prozent
berichten von mehr als 20 Gästen. Mehrere Feiern
oder eine mehrtägige Feier bleiben die Ausnahme
(1 Prozent). Dass die Einschulung nicht
besonders gefeiert wird, sagen 8 Prozent.
Zu Hause oder im Garten wird am häufigsten
gefeiert Beim Ort der Feier gibt es einen
klaren Schwerpunkt: Am häufigsten findet die
Einschulung zu Hause oder im Garten statt (68
Prozent). Das ist naheliegend, kann je nach
Gästezahl aber trotzdem Ausgaben für Essen,
Getränke, Dekoration oder zusätzliche Sitzplätze
mit sich bringen.
Außer Haus wird
deutlich seltener gefeiert. Ein Restaurant oder
Café ist die wichtigste Alternative zum privaten
Rahmen (17 Prozent). Einen gemieteten Raum oder
Saal nennen knapp 9 Prozent, einen Ausflugs-
oder Veranstaltungsort gut 3 Prozent.
Auch hier unterscheiden sich die Regionen. In
Norddeutschland dominiert der private Rahmen
besonders deutlich (84 Prozent). In
Süddeutschland wird häufiger ein Restaurant oder
Café gewählt (26 Prozent). In Ostdeutschland
fällt der Anteil gemieteter Räume oder Säle auf
(17 Prozent) und liegt damit deutlich höher als
in den übrigen Regionen – passend zum Bild der
größeren Feiern.
Aus dem Schulstart wird
ein Familientag Die Einschulung beginnt mit
Schulranzen, Schultüte und erstem Stundenplan.
Für viele Familien gehört aber auch die Feier zu
diesem Übergang dazu. Die Umfrage zeigt, dass
der Rahmen sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Gemeinsam ist den Feiern jedoch: Der Schulstart
wird bewusst gestaltet und als besonderer
Familienmoment begangen.
Homeoffice: Wunsch und Wirklichkeit klaffen
häufiger auseinander Beschäftigte,
die mal im Homeoffice und mal im Betrieb
arbeiten, sind häufig recht zufrieden. Doch wenn
die Homeoffice-Realität stark von den eigenen
Bedürfnissen abweicht, treten häufig Stress und
gesundheitliche Probleme auf. Das ergibt eine
neue Untersuchung des Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der
Hans-Böckler-Stiftung.*

(C) Hans-Böckler-Stiftung
Die Coronakrise
hat der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu
einem nachhaltigen Durchbruch verholfen:
Mittlerweile sei offensichtlich, dass sich die
Entwicklung nicht rückgängig machen lässt,
erklärt Dr. Helge Emmler. Der WSI-Forscher hat
die aktuelle Situation in Sachen mobile Arbeit
untersucht und dafür Daten des
WSI-Erwerbspersonenpanels ausgewertet.
Seinen Ergebnissen zufolge hat sich an der
Verbreitung zuletzt wenig geändert, wobei es
deutliche Unterschiede vor allem zwischen
Beschäftigten mit und ohne Hochschulabschluss
gibt. Hybride Modelle, bei denen sich Homeoffice
und Arbeit im Betrieb abwechseln, entsprechen am
besten den Bedürfnissen der meisten
Beschäftigten, die zu rund zwei Dritteln mit den
bestehenden Regelungen zufrieden sind oder
allenfalls ein wenig öfter zu Hause arbeiten
möchten. Diejenigen, deren Bedürfnisse klar von
der betrieblichen Realität abweichen, sind
deutlich öfter von starker beruflicher Belastung
und gesundheitlichen Problemen betroffen.
Für das WSI-Erwerbspersonenpanel wurden in
15 Erhebungsrunden seit dem Frühjahr 2020
zunächst knapp 7700, zuletzt rund 6200 Personen
befragt. Emmlers Auswertung zufolge hat der
erste Corona-Lockdown im März 2020 eine
„schlagartige und in dieser Größenordnung auch
seither nicht wieder beobachtete Ausbreitung von
mobiler Arbeit“ verursacht.
Der Anteil
derjenigen, die ausschließlich im Betrieb
arbeiten, war von 83 Prozent im Januar 2020 auf
53 Prozent im April 2020 eingebrochen. Seit etwa
Mitte 2021 sind, von geringen Schwankungen
abgesehen, etwa zwei von drei Erwerbstätigen nur
im Betrieb tätig, jede und jeder Vierte an
wechselnden Orten. Es sei anzunehmen, dass
hinter diesem Trend für rund ein Viertel der
Beschäftigten eine neue Normalität von etwa zwei
bis drei Tagen Homeoffice pro Woche steckt,
heißt es in der Studie.
Um den aktuellen
Stand zu erfassen, hat der WSI-Experte
Ergebnisse der Befragungswellen im November 2024
und 2025 analysiert, in denen die Teilnehmenden
ausführliche Angaben zu mobiler Arbeit gemacht
haben. Dabei hat er sich auf abhängig
Beschäftigte konzentriert. Von denen haben
zuletzt 64,5 Prozent ihre Arbeitszeit
ausschließlich im Betrieb oder maximal zu einem
Zehntel zu Hause verbracht. Bei Akademikerinnen
und Akademikern ist die Quote mit 36,6 Prozent
deutlich geringer als bei Beschäftigten mit
Berufsausbildung mit 69 Prozent – wobei sich der
Abstand im Vergleich zu 2024 ein wenig
verringert hat.

In Ostdeutschland ist der Anteil mit 71,2
Prozent höher als im Westen mit 63,3 Prozent
(siehe auch die Abbildung in der pdf-Version
dieser PM; Link unten). Auch diese Differenz ist
rückläufig. Die Branchen Energieversorgung,
Medien, Finanzen und öffentliche Verwaltung
stechen durch einen hohen Anteil hervor. In den
Bereichen Bau, Erziehung, Gastgewerbe,
Gesundheit, Handel, Verkehr und Logistik ist
Homeoffice dagegen weniger verbreitet.
Ein Großteil dieser Unterschiede hängt laut der
Analyse mit der Natur der jeweiligen Tätigkeiten
zusammen: Dass sie ihre Aufgaben uneingeschränkt
oder zu einem Großteil zu Hause erfüllen
könnten, sagen 38 Prozent der Beschäftigten. Von
den geeigneten Tätigkeiten werden 65 Prozent
zumindest zu einem Viertel im Homeoffice
erledigt, 46 Prozent sogar überwiegend.
Bei den Beschäftigten mit akademischen
Abschlüssen und geeigneten Jobs ist die Quote
derjenigen, die mindestens die Hälfte ihrer
Arbeitszeit zu Hause ableisten, gegenüber 2024
von 57 auf 52 Prozent zurückgegangen. Das deute
darauf hin, dass sich in dieser Gruppe zunehmend
zwei statt drei Tage Homeoffice durchsetzen,
schreibt Emmler.
Unzufriedenheit ist
ungesund Der Auswertung zufolge entsprechen
die betrieblichen Regelungen nicht immer den
Wünschen der Beschäftigten: Diejenigen, deren
Aufgaben sich dafür eignen, würden im Schnitt
gern gut die Hälfte ihrer Arbeitszeit zu Hause
verbringen, tatsächlich ist es etwas mehr als
ein Drittel. Insgesamt möchte ein Viertel den
Anteil der Zeit im Homeoffice um 30
Prozentpunkte oder mehr erhöhen, ein Zehntel
möchte weniger dort arbeiten.
Rund zwei
Drittel sind zufrieden oder wünschen sich
allenfalls geringfügige Änderungen. Besonders
groß ist der Anteil der Unzufriedenen, deren
Wünsche stark von der tatsächlichen Situation
abweichen, mit 29,4 Prozent bei Beschäftigten,
die von Return-to-Office-Initiativen betroffen
sind. Bei Beschäftigten mit Kindern ist die
Quote mit 28,3 Prozent ebenfalls hoch.
Diese Unzufriedenheit gehe mit gravierenden
Belastungen einher, erklärt der Forscher. Von
den Beschäftigten, deren Homeoffice-Präferenzen
um 20 Stunden oder mehr von der tatsächlichen
Regelung abweichen, klagen 18 Prozent über eine
hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent über einen
schlechten Gesundheitszustand. Bei denjenigen,
die keinen Änderungsbedarf in Sachen Homeoffice
haben, sind es nur 6 beziehungsweise 14 Prozent.
Auch bei der Zufriedenheit mit dem
Familienleben, der Freizeitgestaltung oder
sozialen Kontakten schneiden Beschäftigte
schlechter ab, die gern deutlich länger zu Hause
arbeiten würden.
Dass die
Homeoffice-Quoten sich nach Ende der
Corona-Pandemie stabilisiert haben, sei
grundsätzlich eine gute Nachricht, so Emmlers
Fazit. „Denn mobile Arbeit hat sich nicht nur
als probate Maßnahme des Infektionsschutzes,
sondern als arbeitnehmerfreundliche
Unterstützung der Work-Life-Balance und
arbeitgeberseitiges Instrument zur
Fachkräftesuche erwiesen.“ Er empfiehlt
Unternehmen, den Wünschen der Beschäftigten
entgegenzukommen, solange keine zwingenden
betrieblichen Gründe dagegensprechen.
Schließlich würde oft schon ein zusätzlicher Tag
Homeoffice-Tag reichen, um diese Wünsche zu
erfüllen.
„Die neue Studie unterstreicht:
Das Potenzial, im Homeoffice zu arbeiten, ist
noch nicht ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. Bettina
Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des
WSI. „Gerade für Frauen, die im Durchschnitt
immer noch den ganz überwiegenden Teil der
Sorgearbeit erledigen, also etwa
Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder
Arbeit im Haushalt, ermöglicht das Homeoffice
Flexibilität bei der Vereinbarkeit, weil
beispielsweise Zeit für Pendelwege gespart
wird.“ Das Homeoffice sei jedoch kein Ersatz
für ausreichende Kinderbetreuungsangebote,
betont die Soziologin zugleich. Insbesondere in
Zeiten hoher Spritpreise ermögliche mobile
Arbeit generell auch eine finanzielle
Entlastung.
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