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32. KW: Montag, 3. - Sonntag, 9. August 2026
- Themen u.a.:
Moers:
Kreuzung Rheinberger Straße teilweise wieder
frei - Baumaßnahme der Enni kommt gut voran
Gute Nachricht von der Baumaßnahme Rheinberger
Straße/Mühlenstraße: Da die ENNI Stadt & Service
(Enni) schneller als geplant mit den Arbeiten
vorankommt, konnte der Kreuzungsbereich bereits
am heutigen Donnerstag, 6. August, teilweise
wieder freigeben werden. Verkehrsteilnehmer, die
aus Richtung Innenstadt kommen, können nun
wieder nach links in die Mühlenstraße abbiegen –
umgekehrt ebenso.
Ursprünglich war
dieser Schritt erst für Ende nächster Woche
vorgesehen. Gesperrt bleibt weiterhin und
voraussichtlich bis Ende des Jahres die
Durchfahrt der Rheinberger Straße zwischen
Mühlenstraße und Baerler Straße. Danach wird die
Rheinberger Straße bis Mitte 2027 stadtauswärts
eine Einbahnstraße.
Die Baumaßnahme
auf der Rheinberger Straße ist ein zentrales
Infrastrukturprojekt für die Moerser Innenstadt.
Die Enni erneuert hier seit April Schmutz- und
Regenwasserkanäle sowie Stromleitungen.
Anschließend erhält die Straße eine neue
Oberfläche mit optimierter Radwegeführung. Die
Arbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten.
Nach Abschluss der Kanalsanierung auf der
Rheinberger Straße im Dezember werden die
Leitungen in der Mühlenstraße bis zum
Brückenbauwerk erneuert. Parallel dazu erfolgen
die Straßenbauarbeiten im Bereich der
Rheinberger Straße unter halbseitiger Sperrung.
In einem späteren Bauabschnitt werden auch
in der Mühlenstraße die Oberflächen erneuert.
Damit investieren Enni und die Stadt Moers in
eine moderne, leistungsfähige Infrastruktur, die
den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte
gerecht wird.
Anhaltende Dürre:
Darauf ist beim Grillen in Kleve zu achten
Bei anhaltender Hitze und Trockenheit ist beim
Grillen erhöhte Vorsicht geboten. Die anhaltende
Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen
machen sich im Klever Stadtbild deutlich
bemerkbar. Bäumen, Pflanzen und Gräsern ist der
Niederschlagsmangel zunehmend anzusehen.

Da die Gefahr für Wald-, Vegetations- und
Flächenbrände auch in Kleve steigt, ist aktuell
unter anderem beim Grillen erhöhte Vorsicht
geboten. Diese Regelungen gelten. Im Klever
Stadtgebiet ist das öffentliche Grillen auf drei
offiziellen Grillplätzen gestattet. Sie
befinden sich am Hochschulcampus, am Spielplatz
Graf-Otto-Straße und auf der alten
Schützenhauswiese hinter dem Tiergarten.
Abseits dieser Orte sind jegliche offene
Feuer auf öffentlichen Plätzen untersagt. In
Wäldern und am Waldrand ist offenes Feuer
grundsätzlich streng verboten. Vom 1. März bis
zum 31. Oktober gilt im Wald zudem ein striktes
Rauchverbot. Auch auf den offiziellen
Grillplätzen ist in der aktuellen
Trockenheitsperiode jedoch erhöhte Vorsicht beim
Grillen geboten.
Für das Grillen auf den
öffentlichen Grillplätzen der Stadt Kleve gilt
daher Folgendes: Beim Grillen ist ausreichend
Abstand zu Bäumen und Sträuchern zu halten
Grillkohle ist nach dem Ausglühen oder Ablöschen
ausschließlich in den dafür vorgesehenen
feuerfesten Mülleimern zu entsorgen Außerdem
weist die Ordnungsbehörde der Stadt Kleve auf
folgende Verhaltensregeln hin: Es sollen
ausschließlich geschlossene Grills verwendet
werden, um die Wärme- und Funkenabgabe nach
außen zu minimieren.
Es soll mindestens
ein 10-Liter-Eimer mit Wasser vorgehalten
werden, um haushaltsübliche Holzkohlegrills im
Notfall oder nach dem Grillen abzulöschen Es
sollen keine Grillanzünder auf Benzin- oder
Spiritusbasis oder auf Basis anderer leicht
entzündlicher Flüssigkeiten verwendet werden,
sondern handelsübliche Grillanzünder
Der
Grill darf nie unbeaufsichtigt gelassen werden
Bei starkem Wind soll auf das Grillen
verzichtet werden, da Funkenflug die Brandgefahr
verschärft Sofern ein Brand eigenständig nicht
gefahrlos gelöscht werden kann, ist unmittelbar
der Notruf 112 zu wählen Die Ordnungsbehörde der
Stadt Kleve überwacht die Entwicklung des Graslandfeuerindex
und des Waldbrand-Gefahrenindex
kontinuierlich.
Als offizielle
Indikatoren des Deutschen Wetterdienstes geben
sie tagesaktuell Aufschluss über die aktuelle
Gefahrenlage im Stadtgebiet. Ab Sonntag sollen
beide Indizes in Kleve von mittlerer auf hohe
Gefahr ansteigen. Auch Bürgerinnen und Bürger
werden darum gebeten, sich vor dem Grillen auf
öffentlichen Grillplätzen über die aktuelle
Waldbrand- und Graslandfeuergefahr zu
informieren und ihr Verhalten entsprechend
anzupassen. Abseits öffentlicher Flächen bittet
die Stadt Kleve auch auf privaten Flächen um
einen vorsichtigen und verantwortungsvollen
Umgang mit offenem Feuer.
Weiterhin moderne Hüftendoprothetik am
Krankenhaus Bethanien Moers
Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts stärkt
die wohnortnahe Versorgung Das
Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) hat dem Antrag
des Krankenhauses Bethanien Moers hinsichtlich
der Leistungsgruppen Hüftendoprothetik
(Kunstgelenkersatz) und Wirbelsäuleneingriffe
stattgegeben.
„Damit können wir beide
Leistungsbereiche wie gewohnt anbieten. Für
unsere Patientinnen und Patienten bedeutet dies
vor allem, dass die hüftendoprothetische
Versorgung am Krankenhaus Bethanien weiterhin
wohnortnah gewährleistet bleibt“, erklärt Dr.
Andrei Visinescu, Chefarzt der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie des Krankenhauses
Bethanien Moers. „Uns ermöglicht es, unsere hohe
Versorgungsqualität in diesem essenziellen
Bereich fortzuführen“, fügt Dr. Ralf Engels,
Vorstand der Stiftung, hinzu.
Hochspezialisierte Medizin für eine umfassende
Patientenversorgung Patient:innen, die ein
künstliches Hüftgelenk benötigen, sind bei den
Spezialist:innen rund um Dr. Visinescu in den
richtigen Händen. „Unsere Klinik verfügt über
langjährige fundierte Erfahrung in der
Hüftendoprothetik. Der sogenannte
minimalinvasive direkte vordere Zugang wird bei
uns bereits seit 15 Jahren eingesetzt, ist fest
etabliert und bildet einen besonderen
Schwerpunkt unseres hüftendoprothetischen
Portfolios.
Hierbei handelt es sich um
eine schonende Operationsmethode für den Einsatz
einer Hüftendoprothese. Patientinnen und
Patienten mit Hüftarthrose können sich also
weiterhin regulär bei uns vorstellen und
behandeln lassen“, erklärt der Chefarzt. Die
Klinik begleite Betroffene vom ersten Tag der
Behandlung an bis zum Tag, an dem die Therapie
erfolgreich abgeschlossen werden könne.
Dass auch die Wirbelsäuleneingriffe bei der
positiven Entscheidung des
Oberverwaltungsgerichts NRW berücksichtigt
worden seien, trage dazu bei, Patient:innen ein
umfassendes Angebot im Rahmen der modernen
Orthopädie bieten zu können.

Dr. Andrei Visinescu, Chefarzt der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie des Krankenhauses
Bethanien Moers, und sein Team sind Expert:innen
für Hüftendoprothetik.

Ferien in NRW: Eintrittpreise für
Schwimmbäder steigen um 1,7 % *
Campingplatzgebühren zwischen Juli 2025 und Juli
2026 um 4,6 % gestiegen * Fahrräder wurden
um 3,2 % günstiger angeboten * Ausrüstung
für Camping und Erholung im Freien um 2,1 %
gesunken
Die
Eintrittspreise für Schwimmbäder sind in
Nordrhein-Westfalen zwischen Juli 2025 und Juli
2026 um 1,7 % gestiegen. Wie das Statistische
Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilt, müssen
Verbraucherinnen und Verbraucher für etliche
Ferienaktivitäten in diesem Sommer (Juli 2026)
mehr ausgeben als im letzten Jahr (Juli 2025).
Eintrittspreise für Museums- und
Zoobesuche gestiegen Besonders deutlich
fällt der Preisansteig bei beliebten
Ausflugszielen aus. So verteuerten sich Besuche
in Vergnügungsparks um 3,5 %. Noch höher waren
die Preisanstiege für Kino-, Theater-, Konzert-
und Zirkusbesuche (+5,1 %) und für Museums- und
Zoobesuche (+5,5 %).
Auch Campingplatzgebühren lagen mit einem Plus
von 4,6 % über dem Vorjahresniveau.

Outdoorausrüstung günstiger als im
Juli 2025 Die gute Nachricht: Outdoorfans
können sich über Preisrückgänge einzelner Güter
freuen. Fahrräder (inkl. E-Bikes und Pedelecs)
verzeichneten zwischen Juli 2025 und Juli 2026
Preisrückgänge von durchschnittlich 3,2 %.
Die Ausrüstung für Camping und Erholung im
Freien war im Juli 2026 um 2,1 % günstiger als
noch vor einem Jahr. Auch Sonnenschirme (−3,6 %)
sowie Garten- und Campingmöbel (−8,6 %)
verzeichneten Preisrückgänge.
Neue
Auszubildende bei der Stadt Wesel begrüßt
Bügermeister Rainer Benien und
Dezernent Dr. Markus Postulka mit den
Auszubildenden der Stadtverwaltung Wesel aus dem
Jahrgang 2026 und weiteren Mitarbeitenden. Am 3.
August 2026 begrüßten Bürgermeister Rainer
Benien, Dezernent Dr. Markus Postulka und
weitere Mitarbeitende der Stadtverwaltung die
neuen Auszubildenden der Stadt Wesel.

Insgesamt beginnen fünf
Verwaltungsfachangestellte, drei
Stadtinspektoranwärter*innen, zwei
Fachangestellte für Medien- und
Informationsdienste sowie eine Studentin der
Sozialen Arbeit ihre Ausbildung beziehungsweise
ihr Studium bei der Stadt Wesel.
Nach
der Begrüßung und einem gemeinsamen Foto
erhielten die Nachwuchskräfte erste wichtige
Informationen rund um ihre Ausbildung und die
Stadtverwaltung. Bei einem gemeinsamen
Mittagessen bestand zudem Gelegenheit,
miteinander ins Gespräch zu kommen und erste
Kontakte zu knüpfen.
Auch die weiteren
Tage der Einführungswoche stehen ganz im Zeichen
des Ankommens, der Orientierung und des
gegenseitigen Kennenlernens. Wir heißen alle
neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich
willkommen und wünschen ihnen einen guten Start,
viele interessante Einblicke und eine
erfolgreiche Zeit bei der Stadt Wesel.
Dinslaken: Sommerlicher
Empfang in Zukunft nur noch alle zwei Jahre
Der Sommerliche Empfang der Stadt Dinslaken
bleibt eine wichtige Gelegenheit für Begegnungen
und Austausch der Stadtgesellschaft.
Gleichzeitig wird die Veranstaltung an die
aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen
angepasst und nur noch alle zwei Jahre
durchgeführt. Der Sommerliche Empfang bietet die
Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen,
neue Kontakte zu knüpfen und sich mit
Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und
Verwaltung auszutauschen.
Diese
Vernetzung trägt dazu bei, das gesellschaftliche
Miteinander in Dinslaken weiter zu fördern.
Künftig findet die Veranstaltung im zweijährigen
Turnus statt, auch der Umfang der Bewirtung wird
reduziert. Zugleich erhält die Veranstaltung
einen etwas veränderten Namen. Aus dem
bisherigen „Sommerlichen Empfang des
Bürgermeisters / der Bürgermeisterin“ wird der
„Sommerliche Empfang der Stadt Dinslaken“:
„Der Sommerliche Empfang ist künftig
bewusst ein Empfang der Stadt Dinslaken. Er
steht für die Wertschätzung der ganzen Stadt
gegenüber den Menschen, die sich engagieren.
Gleichzeitig zeigen wir, dass Anerkennung und
Haushaltsdisziplin kein Widerspruch sein müssen.
Wir entwickeln das Format weiter und richten es
so aus, dass es auch unter den aktuellen
finanziellen Rahmenbedingungen Bestand hat.
Zugleich ist uns allen bewusst, dass der
Zusammenhalt und das Engagement der
Stadtgesellschaft einen unermesslichen Wert für
das Team Dinslaken haben, wofür ich sehr dankbar
bin. Viele ehrenamtlich Aktive haben mich darum
gebeten, dass sie auch in Zukunft gute
Möglichkeiten und Gelegenheiten zur Vernetzung
und zum Austausch erhalten“, erklärt
Bürgermeister Simon Panke.
In Zukunft
wechseln sich der Sommerliche Empfang und die
Veranstaltung zur Auszeichnung des
ehrenamtlichen Engagements im jährlichen
Rhythmus ab. Die Planungen zu dieser
Veranstaltung werden im Herbst gemeinsam mit
ehrenamtlich Aktiven fortgesetzt. Nach dem
diesjährigen Empfang, Ende August, wird es den
nächsten Sommerlichen Empfang also erst im Jahr
2028 geben.
Dinslaken: Weseler
Straße (B8): Verkehr kann wieder rollen
Seit gestern Abend (05.08.2026) ist die
Weseler Straße (B8) im Bereich der
Eisenbahnbrücke wieder frei. Die Sperrung kam
zwar äußerst kurzfristig, aber die Maßnahme
diente einem höheren Ziel: Sperren, um nicht
mehr sperren zu müssen. In der Vergangenheit
hatten im Rahmen der Baumaßnahme zahlreiche
Spontansperrungen für Unmut gesorgt.
Immer wieder waren Lkw gegen das
Höhenbegrenzungsschild gefahren. Zugleich
sorgten Umleitungen des Schwerverkehrs nicht nur
für Belastungen in Dinslaken, sondern auch in
der Nachbarstadt Voerde. Zu diesem Thema haben
die beiden Bürgermeister Simon Panke und Dirk
Haarmann sich daher immer wieder ausgetauscht
und auf eine pragmatische Lösung mit der
Deutschen Bahn hingearbeitet, die nun gefunden
werden konnte.
Im Rahmen der Sperrung
gestern und vorgestern wurden mit
Spezialwerkzeugen Arbeiten zur Erhöhung der
Anprallbalken durchgeführt. Durch diese
Anpassung kann die zulässige Durchfahrtshöhe der
Bahnunterführung wieder auf 3,90 Meter angehoben
werden. Damit entfällt künftig die bisher
erforderliche Umleitung für den Schwerverkehr.
Die Kurzfristigkeit der Umsetzung war
laut Bahn deswegen erforderlich, da sich bei der
ausführenden Fachfirma ein Zeitfenster geöffnet
habe, und andernfalls erst wieder im September
und Oktober geeignete Ausführungstermine zur
Verfügung gestanden hätten. „Der Einsatz hat
sich gelohnt: Mit dieser Maßnahme werden die
verkehrlichen Belastungen für die Bürgerinnen
und Bürger in Dinslaken und Voerde deutlich
verringert. Das ist vor allem gut für die
Anwohnerinnen und Anwohner der Voerder Straße /
Dinslakener Straße, aber hilft auch der
Akzeptanz des wichtigen Infrastrukturprojektes
Betuwe“, freuen sich Dirk Haarmann und Simon
Panke.
Ein besonderer Dank gelte den
Beschäftigten des Dinslakener Ordnungsamtes, die
in den vergangenen Wochen den Vorgang mit der DB
verhandelt hätten. Eine Stellungnahme von
Dinslakens Bürgermeister Simon Panke und Voerdes
Bürgermeister Dirk Haarmann zur Freigabe der B8
gibt es auf dem städtischen YouTube-Kanal: https://youtube.com/shorts/DHOCHC0t4ug
Seniorenvertretung tagt
Am Dienstag, 11.08.2026, trifft sich die
Seniorenvertretung der Stadt Dinslaken. Die
Sitzung beginnt um 17 Uhr im Großen Sitzungssaal
des Stadthauses (6. Etage) in der
Wilhelm-Lantermann-Straße. Die Tagesordnung kann
online im Ratsinformationssystem eingesehen
werden: https://ris.dinslaken.de/.
Sport- und Freizeitpark Kapellen: Nächster
Bauabschnitt startet Die
Arbeiten im Sport- und Freizeitpark Kapellen
schreiten planmäßig voran. Ab Montag, 10.
August, wird der dritte Bauabschnitt
eingerichtet. Er erstreckt sich – von der
Bahnhofstraße aus gesehen – vom Grimraths Weiher
bis in Richtung Trafohaus am Hauptradweg.
Der äußere Weg bleibt weiterhin geöffnet. So
ist die Verbindung vom Hauptradweg in den Park
auch während der Bauarbeiten gewährleistet. Die
Stadt bittet darum, die Wegeführung zu beachten.
Der neue Sport- und Freizeitpark soll noch in
diesem Jahr komplett fertiggestellt sein.

(Grafik: GEO [3] / pst)
Junge
Menschen starten Ausbildung bei der Stadt Moers
Erster Tag im Rathaus und den
Einrichtungen: 25 junge Menschen sind am Montag,
3. August, offiziell ins Berufsleben bei der
Stadtverwaltung Moers gestartet. Sie werden in
den kommenden Monaten und Jahren in
verschiedenen Berufen und Bereichen ausgebildet.

(Foto: pst)
Darunter befinden sich
Auszubildende zu Verwaltungsfachangestellten
sowie Anwärterinnen und Anwärter für den
Beamtendienst, Notfallsanitäterinnen und
-sanitäter sowie Praktikantinnen/Praktikanten
und Auszubildende in Berufen in
Kindertageseinrichtungen und im sozialen Dienst.
„Mit Ihrer Entscheidung für eine
Ausbildung bei uns haben Sie sich für einen
Beruf entschieden, der Sinn stiftet. Sie
arbeiten künftig nicht nur in einer Verwaltung –
Sie gestalten das Leben in unserer Stadt aktiv
mit“, begrüßte Bürgermeisterin Julia Zupancic
die neuen Kräfte.
Die Verwaltungschefin
riet den jungen Menschen: „Nutzen Sie diese
Zeit. Seien Sie neugierig, stellen Sie Fragen,
bringen Sie Ihre Ideen ein und trauen Sie sich,
neue Wege zu gehen. Gerade frische Perspektiven
sind für uns sehr wertvoll.“
An dem
Begrüßungstermin nahmen auch Personaldezernent
Claus Arndt, Thomas Waerder (Leiter des
Fachbereichs Interner Service), Ursula Gerwers
(Fachdienstleiterin Personalwirtschaft), Bettina
Speier (Leiterin des Fachbereichs Jugend),
Gleichstellungsbeauftragte Jacqueline
Rittershaus, Tobias Wissen (stellvertretender
Leiter der Feuerwehr), Lucas Valk (Personalrat)
sowie Vertreterinnen und Vertreter der Jugend-
und Auszubildendenvertretung und der
Personalverwaltung teil.

Duale Berufsausbildung 2025:
Top-Beruf bei Männern erneut Kfz-Mechatroniker,
bei Frauen medizinische Fachangestellte
• Ausbildung zum Fachinformatiker nur
noch auf Platz 4 der Top- Ausbildungsberufe bei
den Männern (2024: Platz 2) • Insgesamt 2,8
% weniger Neuverträge für duale
Berufsausbildungen als im Vorjahr • 18 %
mehr Neuverträge von ausländischen
Auszubildenden
Im Jahr 2025 haben 461
900 Menschen eine duale Berufsausbildung
begonnen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach endgültigen Ergebnissen weiter
mitteilt, lag bei Männern die Ausbildung zum
Kraftfahrzeugmechatroniker auf Platz 1 der
häufigsten Ausbildungsberufe mit 8 % der
Neuverträge (22 300 Personen).
Bei den
weiblichen Auszubildenden findet sich dieser
Beruf auf Platz 27; etwa 1 500 Frauen begannen
2025 eine Ausbildung zur
Kraftfahrzeugmechatronikerin. Frauen wählten
hingegen am häufigsten die Ausbildung zur
medizinischen Fachangestellten (10 % oder 16 100
Personen), am zweithäufigsten die Ausbildung zur
Kauffrau für Büromanagement (9 % oder 14 900).
Auf Platz 3 lag die Ausbildung zur
zahnmedizinischen Fachangestellten mit 8 % oder
13 400 Auszubildenden.
Auf Platz 2 und 3 bei den Männern lagen die
Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-,
Heizungs- und Klimatechnik mit 13 900
beziehungsweise 5 % der Neuverträge, dicht
gefolgt von der Ausbildung zum Elektroniker mit
13 800 (5 %) Neuverträgen. Bei Männern findet
sich der bei Frauen beliebteste Ausbildungsberuf
zum beziehungsweise zur medizinischen
Fachangestellten nicht unter den 50 häufigsten
Berufen.
Die Reihenfolge der drei
häufigsten Ausbildungsberufe blieb bei den
Frauen unverändert gegenüber dem Vorjahr.
Auffällig bei den Männern ist, dass die
Ausbildung zum Fachinformatiker 2025 nur noch
auf Platz 4 liegt (-2 300 Verträge; 2024: Platz
2). Dadurch stieg die Ausbildung zum
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik auf Platz 2 (+100 Verträge).
Insgesamt 2,8 % weniger Neuverträge als im
Vorjahr – Anstieg bei den ausländischen
Auszubildenden Insgesamt ist die Zahl der neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 2,8 %
oder 13 100 gesunken. Bereits im Jahr 2024 war
die Zahl um 1,0 % zurückgegangen. Auffällig ist,
dass die Zahl der deutschen Auszubildenden um 6
% oder 25 600 sank, während die der
Auszubildenden ohne deutsche Staatsangehörigkeit
um 18 % oder 12 400 Personen stieg. Insgesamt
befanden sich zum 31. Dezember 2025
deutschlandweit 1 211 800 Personen in einer
dualen Berufsausbildung. Das waren 6 100
Personen beziehungsweise 0,5 % weniger als 2024.
Zum 31. Dezember 2025 befanden sich die
meisten Auszubildenden in einer Ausbildung im
Bereich Industrie und Handel (676 600 oder 56
%), gefolgt vom Handwerk mit 345 700 (29 %).
Darauf folgten die freien Berufe mit 112 900
oder 9 % der Auszubildenden sowie der
öffentliche Dienst mit 42 100 (3 %),
Landwirtschaft mit 31 400 (2,6 %) und der
Bereich Hauswirtschaft mit 0,3 % oder 3 200
Auszubildenden.
Erneuter Anstieg bei
Neuverträgen von Auszubildenden mit ukrainischer
Staatsangehörigkeit Die Zahl ausländischer
Personen, die eine duale Berufsausbildung
begannen, lag 2025 um 18 % höher als 2024. Wie
schon im Vorjahr lässt sich hierbei ein Anstieg
bei Personen mit ukrainischer (+64 % auf 9 500),
und vietnamesischer (+36 % auf 9 600)
Staatsangehörigkeit feststellen. Zuwächse gab es
auch bei Personen mit türkischer oder
afghanischer Staatsangehörigkeit mit +48 %
beziehungsweise +47 %.
Auch langfristig
zeigt sich ein deutlicher Anstieg bei den
Neuverträgen von Personen ohne deutsche
Staatsangehörigkeit. Insgesamt hat sich hier die
Zahl der Neuverträge in zehn Jahren mehr als
verdoppelt. 2015 wurden knapp 38 800 Neuverträge
von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit
gemeldet, im Jahr 2025 waren es 82 400. Eher
selten finden sich Personen ohne deutsche
Staatsangehörigkeit in den Bereichen
öffentlicher Dienst, Landwirtschaft oder
Hauswirtschaft.
Anteilig an allen
ausländischen Auszubildenden mit Neuvertrag
umfassen diese drei Bereiche nur 1,5 % (1 200)
der Auszubildenden, unter den deutschen
Auszubildenden etwa 7 % (27 000). Ein deutlich
größerer Anteil der ausländischen Auszubildenden
findet sich im Bereich der freien Berufe mit 17
% (14 300), bei den deutschen Auszubildenden
liegt der Anteil bei 8 % (30 500).
Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit wählen
häufiger medizinische Berufe Die Berufswahl
von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit
unterscheidet sich teilweise von denen mit
deutscher Staatsangehörigkeit. Während bei den
Männern bei beiden Gruppen der Kfz-Mechatroniker
an erster Stelle lag, wählten Frauen ohne
deutsche Staatsangehörigkeit mit Abstand am
häufigsten medizinische Ausbildungsberufe
(zahnmedizinische Fachangestellte: 23 %,
medizinische Fachangestellte: 11 %).
Erst als dritthäufigste Wahl findet sich die
Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement (6
%), die bei den deutschen Frauen mit 10 % auf
Platz 1 lag. Der Beruf der medizinischen
Fachangestellten lag bei ihnen wiederum auf
Platz 2 mit 9 %, der der Verkäuferin auf Platz 3
mit 6 %.
NRW: Produktion von
Katzenfutter hat sich seit 2005 mehr als
verdreifacht * 110.200 Tonnen
Katzenfutter wurden 2025 industriell hergestellt
* Mehr als die Hälfte der NRW-Produktion
erzeugten Betriebe aus dem Regierungsbezirk
Detmold * NRW-Anteil mit 17,9 % an der
Deutschlandproduktion auf höchstem Stand der
letzten 20 Jahre
Im
Jahr 2025 sind in 15 produzierenden Betrieben
des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden
Gewerbes 110.200 Tonnen Katzenfutter industriell
hergestellt worden. Wie da Statistische
Landesamt anlässlich des „Internationalen
Katzentages” (8. August 2026) mitteilt, waren
das 6,5 % mehr als im Jahr zuvor. Gegenüber dem
Jahr 2015 hat sich – einhergehend mit dem
Anstieg der meldenden Betriebe – die Menge
nahezu verdoppelt (+95,0 %) und gegenüber dem
Jahr 2005 mehr als verdreifacht (+214,3).
Auch die vorläufigen Ergebnisse für das
1. Quartal 2026 zeigen mit einer Steigerung von
1,6 % einen leichten Anstieg der Produktion von
Katzenfutter gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der nominale (also nicht preisbereinigte)
Absatzwert war mit 244,3 Millionen Euro um 8,7 %
niedriger als im Jahr 2024. Gegenüber dem Jahr
2015 hat sich der Absatzwert mit einem nominalen
Anstieg von 194,7 % fast verdreifacht und mit
einem Anstieg von 518,1 % seit 2005
versechsfacht.

Betriebe im Regierungsbezirk
Detmold mit dem größten NRW-Anteil Mehr als die
Hälfte (54,9 %) der nordrhein-westfälischen
Absatzmenge wurde in Betrieben des
Regierungsbezirks Detmold produziert, gefolgt
von Betrieben im Regierungsbezirk Düsseldorf mit
32,1 %.
Anteil der NRW-Betriebe an der
gesamtdeutschen Produktion auf 20-Jahreshoch
Deutschlandweit wurden im letzten Jahr
617.000 Tonnen (−0,9 % gegenüber 2024)
Katzenfutter mit einem nominalen Absatzwert von
1,4 Milliarden Euro (−2,3 %) produziert. Der
Anteil des in NRW hergestellten Katzenfutters an
der bundesweit produzierten Futtermenge stieg
2025 auf 17,9 % (2024: 16,6 %) und damit auf den
Höchststand der letzten 20 Jahre.
Landrat
Ingo Brohl unterstützt den Ausbildungskompass
Kreis Wesel Erster
Ausbildungskompass außerhalb Bayerns stärkt die
Berufsorientierung im Kreis Wesel Was will ich
eigentlich werden – und wo kann ich das im Kreis
Wesel lernen? Genau hier setzt der neue
Ausbildungskompass Kreis Wesel an. Er bündelt
Informationen zu Ausbildungsberufen und
Betrieben in der Region und hilft Schülerinnen
und Schülern, sich besser zu orientieren.
Gleichzeitig erleichtert er Unternehmen den
Kontakt zu potenziellen Auszubildenden.
Der Ausbildungskompass Kreis Wesel ist der erste
außerhalb Bayerns und unterstützt die
Berufsorientierung, indem er regionale
Ausbildungsangebote sichtbar macht. Unternehmen
aus dem Kreis Wesel können sich im
Ausbildungskompass als attraktive
Ausbildungsbetriebe präsentieren – im Magazin
und auf der ergänzenden digitalen Plattform.
Landrat Ingo Brohl begrüßt das neue Angebot:
„Der Niederrhein Kreis Wesel ist eine attraktive
Region mit einer starken Wirtschaft und
engagierten Arbeitgebern. Der Ausbildungskompass
Kreis Wesel zeigt jungen Menschen, welche
Chancen sie hier haben. Gleichzeitig hilft er
unseren Betrieben, frühzeitig mit möglichen
Auszubildenden in Kontakt zu kommen.“ Entwickelt
und koordiniert wird der Ausbildungskompass von
der EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des
Kreises Wesel gemeinsam mit der Kommunalen
Koordinierungsstelle KAoA (Kein Abschluss ohne
Anschluss).
Das Magazin soll künftig im
Berufsorientierungsunterricht eingesetzt werden
und rund 4.000 Schülerinnen und Schüler im Kreis
Wesel erreichen. Stephanie Kurbjuhn von der KAoA
betont den praktischen Nutzen für die Schulen:
„Der Ausbildungskompass ergänzt die bestehenden
Angebote der Berufsorientierung und bringt
regionale Ausbildungsmöglichkeiten direkt in den
Unterricht.“
Das gedruckte Magazin wird
durch eine Online-Plattform ergänzt. Dort finden
Schülerinnen und Schüler Informationen zu
Ausbildungsberufen, Ausbildungsplätzen, Praktika
und Ferienjobs. Hinzu kommen innovative
didaktische Werkzeuge wie ein Stärkentest und
eine Matching-Funktion. Sie helfen jungen
Menschen dabei, ihre Interessen und Fähigkeiten
besser einzuschätzen und passende berufliche
Möglichkeiten zu entdecken.
Für Hannah
Bethaus, Schülerin am Berufskolleg Wesel und
Praktikantin bei der EAW, ist besonders wichtig,
dass die Informationen leicht zugänglich sind:
„Als Schülerin finde ich es hilfreich, auf einen
Blick zu sehen, welche Berufe und
Ausbildungsbetriebe es in der Nähe gibt. So kann
man sich leichter informieren und erste Ideen
für die eigene Zukunft entwickeln.“
Dr.
Frederik Graff, Leiter des
EAW.Unternehmensservice, ruft weitere Betriebe
zur Beteiligung auf: „Der Ausbildungskompass
bringt Unternehmen direkt in die schulische
Berufsorientierung. Je mehr Betriebe mitmachen,
desto vielfältiger wird das Angebot für die
Jugendlichen.“
Unternehmen aus dem Kreis
Wesel können sich weiterhin in den
Ausbildungskompass einbuchen. Der Eintrag kostet
90 Euro je Ausbildungsberuf und umfasst die
Darstellung im gedruckten Magazin sowie auf der
Online-Plattform. Weitere Informationen und
Anmeldung: www.ausbildungskompass.de/kreis-wesel

Ausbildungskompass Kreis Wesel
Fachkräfte der Zukunft: Landrat Ingo Brohl
begrüßt 21 neue Auszubildende in der
Kreisverwaltung Am Mittwoch, 5.
August 2026, begrüßte Landrat Ingo Brohl 21 neue
Auszubildende bei der Kreisverwaltung Wesel. „Zu
Ihrem Start in das Berufsleben wünsche ich Ihnen
eine erfolgreiche Ausbildung, die Ihnen
Perspektiven für Ihre berufliche Zukunft öffnen
soll. Im Berufsleben eines Menschen gibt es
viele einschneidende Momente, aber die
Ausbildungszeit ist vielleicht die bedeutendste
Zeit“, so Landrat Brohl.
„Mit einer
qualifizierten, praxisnahen und möglichst breit
angelegten Ausbildung und nicht zuletzt mit
einem guten Abschluss legen Sie den Grundstein
für ein erfolgreiches Berufsleben.“ Die
Ausbildung beim Kreis Wesel zeigt erneut auch in
diesem Jahr ein vielseitiges
Ausbildungsprogramm. Fünf Inspektoranwärterinnen
und -anwärter, 11 Auszubildende für den Bereich
Verwaltungsfachangestellte, ein Student im
Bereich Verwaltungsinformatik, ein
Auszubildender IT Systemfachinformatiker, ein
Auszubildender als Vermessungstechniker und zwei
Auszubildende Straßenwärter starteten am Montag
ihre Ausbildungszeit.
Die
Kreisverwaltung Wesel ist stolz darauf, ihre
Auszubildenden auf eine langfristige Karriere
als Fachkräfte in der Verwaltung
praxisorientiert vorzubereiten. Somit bestehen
für die Auszubildenden gute Chancen, nach
erfolgreich bestandener Ausbildung in ein
krisensicheres Dauerarbeitsverhältnis übernommen
zu werden. Die kontinuierliche Förderung von
Nachwuchstalenten ist für den Kreis Wesel
außerdem ein wichtiger Beitrag, um dem
Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken. Zurzeit
befinden sich insgesamt rund 75 Auszubildende in
verschiedenen Ausbildungsberufen bei der
Kreisverwaltung Wesel. Diese Nachwuchskräfte
haben ihren Dienst aufgenommen:
Inspektoranwärterinnen und -anwärter Jannik
Osterholt Lena-Sophie Klein Sahra Ahmed
Merlin Mahr Julian Schmitten Student im
Bereich Verwaltungsinformatik. Paul Pütz
IT Systemfachinformatiker Lav Apler
Verwaltungsfachangestellte Issra Abou Hamdan
Gerrit Born Fabian Crahé Ronja Hoos
Lisa Hülsemann Lena Klammer Dirk Menk
Xenia Posniak Julia Unfrau Kira Leonie
Brieskorn Viktoria Zielonka
Vermessungstechniker Jonathan Martin
Straßenwärter Marlon Küchenmeister Niclas
Niehoff

Landrat Ingo Brohl begrüßt 21 neue Auszubildende
bei der Kreisverwaltung Wesel
Fahrradverleihsystem metropolradruhr kommt nach
Moers und Neukirchen-Vluyn Das
metropolradruhr (mrr) wächst: Moers und
Neukirchen-Vluyn sind künftig Teil des
regionalen Fahrradverleihsystems, das vom
Regionalverband Ruhr (RVR) unterhalten wird. Die
beiden Städte bieten zusammen mehr als 120 Räder
an insgesamt 32 Stationen an. Die 25 Stationen
auf Moerser Stadtgebiet sind bereits in Betrieb;
ab Ende August stehen dann auch in
Neukirchen-Vluyn Räder an insgesamt sieben Orten
zur Verfügung.

Beim heutigen (5. August)
Pressetermin in Moers begrüßten Bürgermeisterin
Julia Zupancic und ihr Kollege Dirk Schauenberg
aus Neukirchen-Vluyn das neue klimafreundliche
Mobilitätsangebot. Im April dieses Jahres hat
der dänische Bike-Sharing-Spezialist Donkey
Republic den Betrieb des metropolradruhr
übernommen.
"Bis Ende September werden
rund 5.700 neue 8-Gang-Räder in den insgesamt 25
teilnehmenden Kommunen verfügbar sein. Damit
wird das Angebot mit dem neuen Betreiber mehr
als verdoppelt", so der RVR-Beigeordnete Stefan
Kuczera. Die Ausleihe ist denkbar einfach: In
der Donkey-Republic-App ein Fahrrad in der Nähe
finden, mit dem Smartphone entsperren und
losradeln.
Nach Fahrtende muss das Rad
via App verschlossen und an einer der
zahlreichen mrr-Stationen abgegeben werden. Das
Fahrradverleihsystem metropolradruhr hat sich
seit Inbetriebnahme im Jahr 2010 als beliebtes
Sharing-Angebot im Ruhrgebiet etabliert.
Mit dem neuen Betreiber und erweitertem
Angebot setzt der RVR auch in Zukunft Impulse
für eine nachhaltige Mobilität in der Region.
Und der Ausbau des Angebots geht weiter: Im
September werden alle Städte im Kreis
Recklinghausen dem Verleihsystem beitreten. idr
- Informationen:
https://www.metropolradruhr.de
Das Publikum als Festival-Macher
Das Fantastival in Dinslaken
kombiniert ein Aktienmodell mit Ehrenamt und
regionaler Wertschöpfung. Die Konzertbesucher
sitzen unter alten Kastanien. Nur wenige Meter
entfernt stehen die Stars auf der Bühne. Das
Fantastival in Dinslaken zeichnet sich aus durch
Nähe. Nicht nur zu den Künstlern. Das Publikum
selbst ist Festival-Macher. „Unser wunderschönes
Burgtheater wurde als Spielstätte kaum genutzt,
das wollte die Bevölkerung nicht akzeptieren“,
sagt Lea Eickhoff (Foto: © Tonic Design
Agentur).

Sie ist Geschäftsführerin der Freilicht AG, die
das Event organisiert. Los ging es 1996. Damals
gründeten die Bürger eine
KulturAktiengesellschaft. 436 Menschen
investierten, 150.000 Mark Startkapital kamen
zusammen. „Es ist nicht irgendjemand, der hier
ein Festival macht – es sind im Grunde die
Bürger selbst“, betont Eickhoff. Genau darin
liegt ein entscheidender wirtschaftlicher
Faktor. „Die breite Verankerung sorgt für
Akzeptanz und Stabilität zugleich“, sagt
Eickhoff.
Rund 90 Ehrenamtliche
organisieren das Festival gemeinsam mit einem
kleinen hauptamtlichen Team. Dienstleister aus
den Bereichen Veranstaltungstechnik, Sicherheit
und Logistik sind eingebunden. Gastronomie und
Hotellerie profitieren von den rund zehn
Festivaltagen. Ein Paradebeispiel für regionale
Wertschöpfung. Die Veranstalter haben auch schon
international bekannte Künstler an den
Niederrhein geholten. Stars wie Tom Jones,
Mando Diao und Anastacia sind schon in
Dinslaken aufgetreten. „Das hat das Festival
noch einmal auf ein neues Niveau gehoben“, sagt
Eickhoff. Aber auch die Konzerte mit deutschen
Künstlern wie Stoppok oder Gregor Meyle kommen
an. In Dinslaken spüren sie dennoch einen
wirtschaftlichen Druck.
Die Gagen der
Künstler sind in den vergangenen Jahren spürbar
gestiegen. Das führt zu höheren Ticketpreisen.
Sollte sich die Lage weiter verschärfen, ist
laut Eickhoff auch eine Neuausrichtung des
Programms denkbar. Die Grundlage bliebe jedoch
dieselbe. „Dieses Zusammenspiel aus Ehrenamt,
Aktionären und dieser besonderen Spielstätte“,
betont Eickhoff, „das ist es, was das
Fantastival ausmacht.“
Dinslaken: Für den Kiloverkauf Bücher spenden -
Kiloverkauf 2026 Der
Kulturförderverein „Freundeskreis
Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V."
nimmt in diesem Jahr wieder Bücher für den
Kiloverkauf 2026 an. Die diesjährigen Annahmen
von Bücherspenden finden wieder in
der Kathrin-Türks-Halle statt.

Vorfreude auf den Kiloverkauf 2026
Unter dem „Slogan Schätze teilen, Wissen
vermehren, Bücher spenden und Horizonte
erweitern“ können neuwertige und gut erhaltene
Bücher am Freitag, 21.08.2026, von 10 bis 16 Uhr
und am Samstag, 22.08.2026 von 10 bis 16
Uhr gespendet werden. Der traditionelle
Kiloverkauf zu den DIN-Tagen findet dann wieder
am Samstag, 29. August, 9 bis 18 Uhr sowie am
Sonntag, 30. August, 9 bis 16 Uhr statt.
Kreis
Wesel: EAW.Snacks zeigt Gründenden, wie
Kommunikation Wachstum ermöglicht In
der nächsten Ausgabe der kostenfreien
Webinarreihe EAW.Snacks lädt die
EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel (EAW)
am 14. Oktober 2026 zu einem Vortrag mit dem
Titel „Wachstum beginnt, wenn Du Dich zeigst –
Kommunikation als Hebel für unternehmerischen
Erfolg“ ein. Die Veranstaltung richtet sich
insbesondere an Gründerinnen und Gründer,
Start-ups sowie junge Unternehmen in der
Wachstumsphase.
Im Mittelpunkt steht die
Frage, wie Unternehmen ihre Sichtbarkeit gezielt
aufbauen können. Denn häufig liegt der Erfolg
einer Geschäftsidee nicht am Produkt oder der
Dienstleistung, sondern daran, dass potenzielle
Kundinnen und Kunden das Angebot gar nicht
kennen. Eine gute Geschäftsidee allein reicht
oft nicht aus. Gerade in der Gründungs- und
Wachstumsphase entscheidet häufig die
Sichtbarkeit darüber, ob neue Kundinnen und
Kunden, Geschäftspartner oder Investoren auf ein
Unternehmen aufmerksam werden.
Die
Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse zu
Positionierung, Markenaufbau und passenden
Kommunikationskanälen. Ein Schwerpunkt der
Veranstaltung: Nicht immer ist Social Media die
richtige Wahl. Gemeinsam mit den Teilnehmenden
wird aufgezeigt, welche Kommunikationswege für
unterschiedliche Geschäftsmodelle sinnvoll sind
und wie sich eine individuelle
Kommunikationsstrategie entwickeln lässt.
Referentin ist Denise Brücker, Inhaberin von
kokokonzept PR Beratung + Training.
Die
Kommunikationsexpertin begleitet seit mehr als
20 Jahren Unternehmen dabei, ihre Botschaften
wirksam zu platzieren und ihre Sichtbarkeit
nachhaltig zu erhöhen. „Viele Gründerinnen und
Gründer investieren viel Energie in ihr Angebot,
beschäftigen sich aber erst spät mit ihrer
Kommunikation“, sagt Dr. Jan Frederik Graff,
Leiter des Unternehmensservice der EAW.
„Wer wachsen möchte, muss sichtbar werden – und
zwar auf den Kanälen, die zur eigenen Zielgruppe
passen. Genau dafür möchten wir in den nächsten
EAW.Snacks praxisnahe Impulse geben.“
Die Veranstaltungsreihe EAW.Snacks greift
aktuelle Themen rund um Unternehmensentwicklung,
Innovation und Fachkräftesicherung auf. Im
kompakten Mittagsformat erhalten
Unternehmerinnen und Unternehmer sowie
Gründungsinteressierte konkrete Anregungen für
ihren Unternehmensalltag und die Möglichkeit zum
Austausch mit den Expertinnen und Experten und
den anderen Teilnehmenden.
Die Teilnahme
ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet am 14.
Oktober 2026 von 12:00 bis 13:00 Uhr online
statt. Eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.kreis-wesel.de/veranstaltungskalender/eawsnacks-wachstum-beginnt-wenn-du-dich-zeigst-kommunikation-als-hebel-fuer
Stillstand auf der Autobahn: Das
gilt bei einer Vollsperrung Was
dürfen Autofahrer bei einer Vollsperrung, wie
die Rettungsgasse richtig gebildet wird und
welche Ausstattung bei langen Wartezeiten hilft
Mitten in der
Sommerferienzeit sind viele Autobahnen besonders
stark belastet. Hohes Verkehrsaufkommen,
Baustellen und Unfälle können lange Staus
verursachen. Muss eine Strecke nach einem
schweren Unfall oder wegen aufwendiger
Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden,
kommt der Verkehr mitunter für mehrere Stunden
zum Erliegen.
Für Autofahrer beginnt dann eine Geduldsprobe,
zumal zunächst häufig ungewiss ist, wann es
weitergeht. Der ACV Automobil-Club Verkehr
erklärt, wie sich Autofahrer bei einer
Vollsperrung richtig verhalten, was im Stau
erlaubt ist und welche Dinge im Auto nicht
fehlen sollten.
Warum werden Autobahnen
plötzlich voll gesperrt? Nicht jede
Vollsperrung entsteht überraschend.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten
von Vollsperrungen: geplante und spontane
Sperrungen.
Geplante Vollsperrungen gibt
es zum Beispiel bei großen Baustellen,
Brückenarbeiten oder wenn eine Fahrbahn erneuert
wird. Sie werden meist frühzeitig angekündigt,
etwa über Verkehrsmeldungen, Umleitungsschilder
oder elektronische Anzeigetafeln.
Anders
ist es, wenn eine Autobahn ungeplant komplett
gesperrt werden muss. Dahinter stecken meist
ganz unterschiedliche Ursachen.
Typische
Gründe sind: schwere Verkehrsunfälle
Gefahrgutunfälle oder ausgelaufene Stoffe
aufwendige Bergungsarbeiten mit Kränen
beschädigte Fahrbahnen oder Brücken extreme
Wetterlagen wie Eisregen oder starke Stürme
Wie lange eine Vollsperrung dauert, lässt
sich pauschal nicht vorhersagen. Kleinere
Unfälle sind oft innerhalb kurzer Zeit geräumt.
Nach schweren Unfällen, Gefahrgutunfällen oder
aufwendigen Bergungsarbeiten kann eine Sperrung
jedoch mehrere Stunden dauern.
Was viele
Autofahrer nicht wissen: Nach schweren Unfällen
bleibt eine Autobahn häufig auch deshalb lange
gesperrt, weil die Polizei den Unfall
dokumentieren, Spuren sichern und den
Unfallhergang möglichst genau klären muss. Bei
besonders schweren oder komplexen Unfällen
können zusätzlich Sachverständige hinzugezogen
werden. Diese wichtige Unfallaufnahme kann die
Wartezeit für Autofahrer zusätzlich verlängern.
Wie verhalten sich Autofahrer bei einer
Vollsperrung richtig? Wenn der Verkehr
plötzlich zum Stillstand kommt, ist zunächst
Geduld gefragt. Über die Dauer einer
Vollsperrung gibt es anfangs oft noch keine
verlässlichen Informationen. Verkehrsfunk oder
Navigations-Apps informieren jedoch regelmäßig
über die aktuelle Verkehrslage und neue
Entwicklungen.
Ganz entscheidend: Die
Rettungsgasse muss sofort gebildet werden,
sobald der Verkehr stockt oder nur noch mit
Schrittgeschwindigkeit rollt. Sie entsteht
zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar
rechts danebenliegenden Fahrstreifen. Wer also
auf dem linken Fahrstreifen unterwegs ist,
weicht nach links aus. Wer auf einem der übrigen
Fahrstreifen unterwegs ist, fährt nach rechts.
Ebenso wichtig ist es, auch bei stockendem
Verkehr ausreichend Abstand zum Vordermann
einzuhalten. Selbst im Stillstand sollten
Autofahrer nicht zu dicht auffahren, damit
Rettungsfahrzeuge notfalls rangieren können.
Gerade am Stauende besteht ein hohes Risiko
durch auffahrende Fahrzeuge. Wenn Autofahrer
bemerken, dass sich der Verkehr abrupt
verlangsamt oder sie sich einem Stauende nähern,
sollten sie kurzzeitig den Warnblinker
einschalten. So werden nachfolgende Fahrer
frühzeitig gewarnt.
Und noch ein Punkt,
den viele unterschätzen: Auch wenn sich eine
Vollsperrung über Stunden hinziehen kann,
sollten Autofahrer im Fahrzeug aufmerksam
bleiben. Der Verkehr kann sich jederzeit wieder
in Bewegung setzen. Fahrer sollten deshalb nicht
einschlafen, sondern jederzeit reagieren können.
Wie lässt sich die Wartezeit bei einer
Vollsperrung vorbereiten? Auf eine
Vollsperrung selbst können sich Autofahrer kaum
vorbereiten. Ob schwerer Unfall oder
Bergungsarbeiten: Solche Ereignisse entstehen
meist unerwartet und lassen sich weder
vorhersagen noch vermeiden. Autofahrer können
jedoch dafür sorgen, dass sie auch bei einer
mehrstündigen Wartezeit gut versorgt sind.
Schon mit wenigen Dingen, die dauerhaft im
Auto liegen, lassen sich mehrere Stunden
Stillstand deutlich angenehmer überbrücken.
Ausreichend Getränke, haltbare Snacks oder eine
Decke können dabei genauso hilfreich sein wie
ein geladenes Smartphone oder wichtige
Medikamente.
Besonders wenn Kinder
mitfahren, lohnt es sich, eine kleine
Notfallausstattung im Auto zu haben. Viele der
Dinge helfen übrigens nicht nur bei einer
Vollsperrung, sondern auch bei einer Panne oder
einem längeren Stau.
Das sollte im Auto
dabei sein: Ausreichend Trinkwasser oder
andere alkoholfreie Getränke Haltbare,
energiereiche Snacks, zum Beispiel Müsliriegel
oder Nüsse Ladekabel oder Powerbank für das
Smartphone Regelmäßig benötigte Medikamente
Warme Decke oder Jacke, auch im Sommer
Beschäftigung für Kinder, zum Beispiel Bücher,
Hörspiele oder kleine Spiele Feuchttücher,
Taschentücher und Müllbeutel Gegebenenfalls
eine kompakte Notfalltoilette, zum Beispiel
Urinbeutel
Ist Aussteigen bei einer
Vollsperrung erlaubt? Wenn eine Vollsperrung
mehrere Stunden dauert, möchten viele Autofahrer
zumindest kurz aussteigen, sich die Beine
vertreten oder auf die Toilette gehen.
Grundsätzlich gilt jedoch: Das Betreten der
Autobahn ist für Fußgänger verboten. Zulässig
ist das Aussteigen jedoch, wenn eine
Unfallstelle abgesichert werden muss. In einer
akuten gesundheitlichen Notlage kann es
ebenfalls gerechtfertigt sein, das Fahrzeug zu
verlassen.
Bei langen Vollsperrungen wird
kurzes Aussteigen in der Praxis mitunter zwar
geduldet. Eine grundsätzliche Erlaubnis besteht
jedoch nicht. Wer das Fahrzeug aufgrund einer
besonderen Situation dennoch kurz verlassen
muss, sollte in unmittelbarer Nähe bleiben, die
Rettungsgasse jederzeit freihalten und die
Autobahn nicht zum Aufenthaltsort machen, etwa
für Spaziergänge, das Gassigehen mit dem Hund
oder das Aufstellen von Campingstühlen.
Toilette im Wohnmobil: Was gilt bei einer
Vollsperrung? Für Mitfahrer bietet ein
Wohnmobil mit einer vom Innenraum zugänglichen
Toilette bei einer Vollsperrung einen
praktischen Vorteil: Bei längerem vollständigem
Stillstand kann die Toilette genutzt werden,
ohne das Fahrzeug zu verlassen und die Autobahn
zu betreten. Ein Fahrer sollte währenddessen
aber am Steuer bleiben und jederzeit bereit
sein, wieder anzufahren.
Sobald sich der
Verkehr bewegt, müssen alle Insassen auf den
dafür vorgesehenen Sitzplätzen sitzen und
angeschnallt sein. Der Gang zur Toilette ist
während der Fahrt nicht erlaubt.
Bei
einem Wohnwagen ist die Situation anders. Um
dessen Toilette zu erreichen, müssten die
Insassen das Zugfahrzeug verlassen und die
Autobahn betreten. Das ist grundsätzlich
verboten. Die Toilette im Wohnwagen sollte
während einer Vollsperrung deshalb nicht genutzt
werden.
Darf der Standstreifen bei einer
Vollsperrung genutzt werden? Grundsätzlich
nein. Der Standstreifen ist für Pannenfahrzeuge
und Rettungskräfte freizuhalten und darf nicht
zum Umfahren des Staus genutzt werden. Ausnahmen
gelten, wenn Verkehrszeichen die Nutzung
erlauben, die Polizei ausdrücklich dazu
auffordert oder ein Ausweichen auf den
Standstreifen erforderlich ist, um eine
Rettungsgasse zu bilden.
Eigenmächtiges
Wenden und Rückwärtsfahren sind ebenfalls
verboten. Nur wenn die Polizei die Fahrzeuge bei
einer länger andauernden Vollsperrung
kontrolliert zurückführt, darf ihren
ausdrücklichen Anweisungen gefolgt werden.
Wer den Standstreifen als schnellen Ausweg
missbraucht, riskiert empfindliche Bußgelder.
Außerdem können lebensrettende Minuten für
schwer verletzte Personen verloren gehen, wenn
Autofahrer diese wichtige Rettungsstraße
blockieren.
Darf der Motor bei einer
Vollsperrung laufen? Ist absehbar, dass es
bei einer Vollsperrung längere Zeit nicht
weitergeht, sollten Autofahrer den Motor
ausschalten. Fahrzeugmotoren dürfen im Stand
nicht unnötig laufen, um vermeidbare Abgase und
unnötigen Lärm zu vermeiden. Außerdem lässt sich
so Kraftstoff sparen.
Bei extremer Hitze
oder Kälte kann der Betrieb von Klimaanlage oder
Heizung jedoch erforderlich sein, um
gesundheitliche Gefahren zu vermeiden. Der Motor
sollte dann nur so lange wie unbedingt nötig
laufen.
Wichtig zu wissen: Wer ein
Smartphone, Tablet oder ein anderes
elektronisches Gerät in die Hand nehmen möchte,
darf dies nur tun, wenn das Fahrzeug steht und
der Motor vollständig ausgeschaltet ist. Das
automatische Abschalten durch eine
Start-Stopp-Automatik genügt ebenso wenig wie
das bloße Ruhen des elektrischen Antriebs eines
E-Autos.

14 % der
Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74
Jahren sind erwerbstätig • Rentner
(16 %) sind häufiger erwerbstätig als
Rentnerinnen (11 %) • Knapp zwei Drittel (65
%) der abhängig beschäftigten Rentnerinnen und
Rentner sind geringfügig beschäftigt • Knapp
zwei Drittel (65 %) der erwerbstätigen
Rentnerinnen und Rentner arbeiten weniger als 20
Stunden in der Woche
Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten,
obwohl sie bereits eine Altersrente beziehen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach
Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt,
waren 14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter
von 65 bis 74 Jahren hierzulande erwerbstätig.
Ein Jahr zuvor hatte ihr Anteil noch bei 13 %
gelegen. Rentner (16 %) gingen zuletzt häufiger
einer Arbeit nach als Rentnerinnen (11 %).
Anteil der erwerbstätigen Rentnerinnen und
Rentner sinkt mit dem Alter und steigt mit dem
Bildungsniveau Der Anteil der erwerbstätigen
Rentnerinnen und Rentner nimmt mit zunehmendem
Alter kontinuierlich ab. So arbeitete von den
65- und 66-jährigen Rentenbeziehenden knapp ein
Fünftel (19 %), von den 73- und 74-jährigen
Rentnerinnen und Rentnern gingen noch 8 % einer
Arbeit nach.

Auch zwischen dem Bildungsniveau und
der Erwerbstätigkeit im höheren Alter gibt es
einen Zusammenhang: Während 18 % der
Rentenbeziehenden mit höherem Bildungsniveau
erwerbstätig waren, lag der Anteil unter
Rentnerinnen und Rentnern mit mittlerem oder
niedrigerem Bildungsniveau bei 12 %
beziehungsweise 10 %. Ein Grund dafür könnte
sein, dass Rentnerinnen und Rentner mit höherem
Bildungsniveau häufiger aufgrund
der Freude an der Tätigkeit weiterarbeiten.
Gut ein Viertel (27 %) der
erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner ist
selbständig tätig Insgesamt arbeiteten 73 % der
erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner als
abhängig Beschäftigte, 27 % waren selbstständig
tätig. Knapp zwei Drittel (65 %) der abhängig
beschäftigten Rentnerinnen und Rentner gaben an,
geringfügig beschäftigt zu sein.
Als
geringfügig beschäftigt galten im Jahr 2025
Personen, die im Monat maximal 556 Euro
verdienten (Minijob, "Ein-Euro-Job“) oder
höchstens drei Monate beziehungsweise maximal
70 Arbeitstage im Jahr einer Beschäftigung
nachgingen.
13 % der erwerbstätigen
Rentnerinnen und Rentner arbeiten mehr als
40 Wochenstunden In der Regel arbeiten
Rentnerinnen und Rentner mit reduziertem
Stundenumfang: 40 % gingen normalerweise weniger
als 10 Stunden in der Woche einer
Erwerbstätigkeit nach. Ein Viertel (25 %)
arbeitete 10 bis unter 20 Wochenarbeitsstunden.
12 % der Rentenbeziehenden mit einer Arbeit
übten diese 20 bis unter 30 Stunden in der Woche
aus. Bei 9 % waren es 30 bis unter 40 Stunden.
13 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und
Rentner hatten eine Arbeitswoche mit mehr als
40 Stunden. Selbstständige Rentnerinnen und
Rentner (28 %) arbeiteten dabei häufiger mehr
als 40 Stunden in der Woche als abhängig
beschäftigte Rentenbeziehende (8 %).

NRW-Industrie: Produktion im Juni
2026 um 2,4 % gesunken *
Energieintensive um –3,7 % und übrige Industrie
um –1,6 % gegenüber Mai 2026 gesunken *
Energieintensive Branchen ausnahmslos rückläufig
* Pharmazie mit 8,8 % im Plus – Maschinenbau
mit 7,0 % im Minus
Die Produktion der
NRW-Industrie ist im Juni 2026 nach vorläufigen
Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um
2,4 % gegenüber Mai 2026 gesunken. Wie das
StatistischesLandesamt mitteilt, sank die
Produktion in den energieintensiven
Wirtschaftszweigen um 3,7 %. Die Produktion in
der übrigen Industrie war gegenüber dem
entsprechenden Vormonat mit −1,6 % ebenfalls
rückläufig.

Energieintensive Branchen
ausnahmslos rückläufig Im Vergleich zu Mai
2026 waren in NRW für die energieintensiven
Branchen im Juni 2026 ausnahmslos rückläufige
Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der
energieintensiven Branchen wurde für
die Metallerzeugung und -bearbeitung ein
Produktionsrückgang von 3,9 % ermittelt.
Die chemische Industrie vermeldete ein
Produktionsminus von 3,8 %. In der Kokerei- und
Mineralölverarbeitung belief sich der Rückgang
auf 3,4 %. Pharmazie mit Produktionsanstieg –
Maschinenbau mit Rückgang In den Branchen der
übrigen Industrie zeigten sich hingegen
unterschiedliche Entwicklungen: Im
Bereich Herstellung von pharmazeutischen
Erzeugnissen wurde im Vergleich zum Vormonat ein
Produktionsplus von 8,8 % erzielt.
Die
Produktionsleistung im sonstigen
Fahrzeugbau stieg um 4,7 % und die in
der Herstellung von Bekleidung um 4,0 %.
Der Maschinenbau verzeichnete hingegen einen
Produktionsrückgang von 7,0 %. Die Herstellung
von elektrischen Ausrüstungen musste
Produktionseinbußen in Höhe von 3,9 % hinnehmen
und die Herstellung von
Metallerzeugnissen konstatierte einen Rückgang
von 2,7 %.
Im Vergleich zu Februar 2022,
zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die
Produktion im Juni 2026 insgesamt um 16,3 %
(−18,2 % in der energieintensiven Industrie;
−15,2 % in der übrigen Industrie). Wie das
Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag
der revidierte kalender- und saisonbereinigte
Wert für den Berichtsmonat Mai 2026 um 0,6 %
unter dem Vormonatswert.
Weseler Straße in Dinslaken
gesperrt Die Deutsche Bahn wird die
Weseler Straße (B8) sehr kurzfristig am heutigen
Dienstag, 04.08.2026, ab 9:00 Uhr bis
voraussichtlich Mittwoch, 05.08.2026, spätestens
18:00 Uhr, im Bereich der Eisenbahnbrücke voll
sperren. Grund hierfür sind Arbeiten zur
Erhöhung der Anprallbalken.
Durch diese
Anpassung kann die zulässige Durchfahrtshöhe der
Bahnunterführung wieder auf 3,90 Meter angehoben
werden. Damit entfällt künftig die bisher
erforderliche Umleitung für den Schwerverkehr.
Während der Arbeiten ist die Weseler Straße im
Baustellenbereich für den Kraftfahrzeug-, Rad-
und Fußverkehr voll gesperrt. Entsprechende
Umleitungen werden für alle Verkehrsarten
ausgeschildert.
Die kurzfristige
Durchführung der Maßnahme ist laut Bahn
erforderlich, da seitens der ausführenden
Fachfirma andernfalls erst wieder im September
bzw. Oktober geeignete Ausführungstermine zur
Verfügung gestanden hätten.
Jetzt für Heimatpreis der Stadt Moers bewerben
Auch in diesem Jahr vergibt die
Stadt Moers wieder einen Heimatpreis im Rahmen
des Förderprogramms
‚Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen - Wir
fördern, was Menschen verbindet‘. Bis Sonntag,
20. September, können sich Vereine,
Institutionen oder Personen bewerben.
Voraussetzung ist, dass sie sich mit
ehrenamtlichem Engagement für den Erhalt und die
Präsentation von Heimat in Moers einsetzen.

Das Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro kann, je
nach Antragslage, gestaffelt an bis zu drei
Preisträgerinnen und Preisträger vergeben
werden. Gesucht werden Projekte und Initiativen,
die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Moers
stärken, die lokale oder regionale Identität
fördern oder sich für Brauchtum, Geschichte,
Kultur und Nachbarschaft engagieren.
Auch Projekte im Umwelt- und Klimaschutz möglich
Ebenso können Bewerbungen eingereicht werden,
die einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz
sowie zum Erhalt der Artenvielfalt leisten, das
Miteinander von Menschen unterschiedlicher
Generationen und kultureller Herkunft fördern
oder dazu beitragen, Moers neu zu entdecken und
lokale Besonderheiten erlebbar zu machen. Auch
das ehrenamtliche Engagement zur Stärkung des
Vereinslebens im Sport kann ausgezeichnet
werden.
Eine Jury wählt aus den
Bewerbungen die Preisträgerinnen und Preisträger
aus. Die Bekanntgabe erfolgt im November 2026.
Die Verleihung der Preise findet im Januar 2027
statt. Bewerbungen mit dem ausgefüllten und
unterschriebenen Formular sowie mindestens einem
Foto gehen an kulurbuero@moers.de.
Hier finden Sie das Formular und weitere
Informationen zum Heimatpreis.
Moers: Kulturbüro lädt Kunstschaffende
zur Ausstellung „Im Grünen 60x60“ ein
Das Kulturbüro der Stadt Moers lädt
Künstlerinnen und Künstler aus den wir4-Städten
Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und
Rheinberg zur Teilnahme an der
Wander-Gruppenausstellung „Im Grünen 60x60“ ein.
Sie entsteht anlässlich der Internationalen
Gartenschau (IGA) 2027 und ist im kommenden Jahr
in allen vier Städten zu sehen. Im Mittelpunkt
steht das Thema „Grün“ – im Sinne von Natur und
Naturverbundenheit.
Welche Bedeutung
haben Grünflächen und Naherholungsgebiete im
Ruhrgebiet? Wo finden Menschen in der Region
ihre persönlichen Wohlfühlorte? Diese und
ähnliche Fragen sollen Anregung für die
künstlerische Auseinandersetzung sein.
Wahl des Mediums ist frei Bei der Wahl des
Mediums sind die Teilnehmenden frei: Ob Malerei,
Fotografie, Collage oder Grafik – zugelassen
sind alle Arbeiten im Format 60 mal 60
Zentimeter.
Dreidimensionale Objekte
können allerdings nicht berücksichtigt werden.
Die fertigen Werke müssen bis zum 1. Dezember
erstellt und in der ersten Dezemberwoche –
spätestens bis Freitag, 4. Dezember, 12 Uhr –
beim jeweiligen Kulturbüro abgegeben werden. Die
Arbeiten müssen über eine Aufhängung verfügen
und sollten so gestaltet sein, dass sie den
mehrfachen Transport zwischen den
Ausstellungsorten unbeschadet überstehen.
Da nicht alle Arbeiten in die Ausstellung
aufgenommen werden können, wird sie in diesem
Jahr von einer Jury kuratiert. Fragen
beantwortet gerne das jeweilige Kulturbüro oder
das Kulturbüro Moers per E-Mail: kulturbuero@moers.de oder
telefonisch unter 0 28 41 / 201-720.
Dinslaken: Feierabendmarkt am 7. August
Der Dinslakener Feierabendmarkt lädt am Freitag,
7. August 2026, erneut dazu ein, den Start in
den Feierabend oder sogar Sommerurlaub in
entspannter Atmosphäre zu genießen. Von 16:00
bis 20:00 Uhr verwandelt sich der Altmarkt in
einen Treffpunkt für alle, die den Tag gemeinsam
ausklingen lassen möchten.
Im
Mittelpunkt steht auch diesmal ein vielfältiges
Angebot. Freuen dürfen sich die Besucherinnen
und Besucher auf frisch gebackene Pizza von Lil
Napoli, knusprige Pommes sowie die beliebten
Klassiker des Feierabendmarktes. Dazu gibt es
eine große Auswahl an kühlen Getränken für den
perfekten Sommerabend.
Live-Musik
begleitet den Nachmittag und Abend und sorgt für
die passende Atmosphäre, ideal für entspannte
Gespräche, gute Gesellschaft und einen schönen
Sommerabend unter freiem Himmel. Auch „Filme mit
Freunden“ sind wieder dabei und sorgen mit dem
umgebauten Überseecontainer für eine Auswahl an
erfrischenden Getränken und die passende
Begleitung zum sommerlichen Feierabend.
Ob auf ein Getränk nach der Arbeit, ein
gemeinsames Essen mit anderen oder den
entspannten Auftakt in den Sommerurlaub – der
Feierabendmarkt bietet die Gelegenheit, den
Sommer mitten in der Dinslakener Innenstadt zu
genießen und gemeinsam schöne Stunden zu
verbringen. Der Eintritt ist frei. Alle
Interessierten sind herzlich eingeladen,
vorbeizukommen und den Feierabendmarkt auf dem
Altmarkt zu besuchen.
Moers:
Pflegekinder gestalten mit Graffiti-Kunst neue
Räume im Pflegekinderdienst Farben,
Kreativität und gemeinsames Erleben standen am
Freitag, 24. Juli, im Mittelpunkt eines
besonderen Graffiti-Projekts des
Pflegekinderdienstes der Stadt Moers. Unter
Anleitung des Graffiti-Künstlers Daniel Jähn
(,Graffaz‘) und der Mitarbeiterinnen des
Pflegekinderdienstes, Donatella Woiwod und
Isabelle Wagner, konnten Pflegekinder im Alter
von 11 bis 15 Jahren ihre Ideen und Gedanken
künstlerisch zum Ausdruck bringen.

Beim Graffiti-Projekt des Pflegekinderdienstes
gestalten die Jugendlichen ihre persönlichen
Kunstwerke. (Foto: pst).
In den
Räumlichkeiten des Pflegekinderdienstes
entwickelten sie sowohl in Einzel- als auch in
Gruppenarbeiten farbenfrohe Leinwände. Nach
einer Einführung in die Graffiti-Kunst folgte
der kreative Teil des Projekts. Es entstanden
einzigartige Werke, die künftig die
Räumlichkeiten des Pflegekinderdienstes
schmücken und persönliche Themen der
Jugendlichen sichtbar machen.
Ziel der
Aktion war es, ihnen Raum für Begegnung und
Austausch zu geben, neue Kontakte zu ermöglichen
und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Durch
das gemeinsame Gestalten konnten sie erleben,
wie aus eigenen Ideen etwas Sichtbares und
Bleibendes entsteht.
Nach den
Sommerferien werden die jungen Künstlerinnen und
Künstler bei einer Vernissage für ihre Werke
gefeiert. Pflegefamilien, Geschwister und
Mitarbeitende des Pflegekinderdienstes würdigen
dabei gemeinsam mit ihnen die entstandenen
Kunstwerke. Der Pflegekinderdienst der Stadt
Moers sucht noch engagierte Pflegefamilien.
Menschen, die einem Kind ein Zuhause auf
Zeit oder dauerhaft bieten möchten, sind
herzlich eingeladen, sich zu informieren. Bei
Interesse steht Sabine Bonholt unter 0 28 41 /
201-868 oder sabine.bonholt@moers.de gerne
zur Verfügung.
ADAC
Stauprognose: 7. bis 9. August Rückreisewelle
gewinnt an Fahrt / Volle Autobahnen in alle
Richtungen Am zweiten
Augustwochenende müssen sich Autofahrerinnen und
Autofahrer auf ein sehr hohes Verkehrsaufkommen
einstellen. In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem
Saarland enden die Sommerferien, während sie in
zahlreichen weiteren Bundesländern und vielen
europäischen Nachbarstaaten noch andauern.
Dadurch überlagern sich Hin- und
Rückreiseverkehr. Dadurch sind gleichzeitig
zahlreiche Urlauber auf der Hin- und Rückreise
unterwegs. Staus auf den wichtigsten Fernstraßen
sind nahezu unvermeidlich.
Besonders
dicht wird der Verkehr am Freitagnachmittag und
-abend auf den Strecken in Richtung Süden, Alpen
sowie Nord- und Ostsee. Der Rückreiseverkehr
erreicht seinen Höhepunkt am Sonntagnachmittag
und -abend, vor allem aus dem Süden, von den
Küsten und aus den Nachbarländern.
Bei
schönem Wetter sorgen zudem zahlreiche
Tagesausflügler in Richtung Alpen,
Mittelgebirge, Küsten und Seen sowie viele
Sommerfeste und Großveranstaltungen – darunter
der Hamburger Sommerdom – für zusätzliche
Belastungen. Hinzu kommen rund 1.000
Autobahnbaustellen, die den Verkehrsfluss weiter
erschweren.
Die staureichsten
Fernstrecken in Deutschland: A1 zwischen
Lübeck, Hamburg, Bremen, Dortmund und Köln A2
Dortmund – Hannover – Magdeburg A3 Oberhausen
– Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg –
Passau A5 Kassel – Frankfurt sowie Heidelberg
– Karlsruhe – Basel A6 Mannheim – Heilbronn
A7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm
– Füssen/Reutte A8 Karlsruhe – Stuttgart –
München – Salzburg A9 Halle/Leipzig –
Nürnberg – München A10 Berliner Ring A11,
A12 und A13 vom Berliner Ring in Richtung Polen
und Dresden A17 Dresden – Prag A20 Lübeck
– Rostock A81 Singen – Stuttgart A95
München – Garmisch-Partenkirchen A96 Lindau –
München A99 Autobahnring München Auch auf
den wichtigsten Reiserouten in Österreich, der
Schweiz und Italien ist die Staugefahr hoch. In
Österreich sind besonders die West Autobahn
(A1), die Tauern Autobahn (A10), die Inntal
Autobahn (A12) und die Brenner Autobahn (A13)
sowie die Fernpassroute (B179) betroffen. Auf
der A13 sorgen die Sanierungsarbeiten an der
Luegbrücke weiterhin für Behinderungen.
In der Schweiz sind vor allem die Gotthard-Route
(A2) und die San-Bernardino-Route (A13) sowie
die Autobahnen A1 und A3 stark belastet. In
Italien bleiben die Brennerroute (A22) und die
Verbindung Mailand – Genua (A9/A7)
staugefährdet.
Um den Ausweichverkehr
durch Ortschaften zu verhindern, gelten bei Stau
auf mehreren Strecken Abfahrtssperren. In
Deutschland betrifft dies unter anderem die A7
im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den
Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und
Miesbach, die A93 Inntalautobahn sowie die B2
und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.
Auch in Österreich sind an Samstagen sowie
Sonn- und Feiertagen zahlreiche Ausweichstrecken
in Tirol für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Für Lkw über 7,5 Tonnen gelten bis zum 31.
August auf vielen Autobahnen und ausgewählten
Bundesstraßen zusätzliche Ferienfahrverbote an
Samstagen von 7 bis 20 Uhr. Bei der Einreise
nach Deutschland kann es aufgrund der
Grenzkontrollen ebenfalls zu Wartezeiten kommen.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.adac.de.
Kraftstoffpreise im Juli: Diesel
verteuert sich um fast 28 Cent ADAC
Auswertung: Super E10-Preis steigt innerhalb von
drei Wochen um mehr als 15 Cent / ADAC
kritisiert Preispolitik der Mineralölkonzerne
Die Kraftstoffpreise sind im Juli drastisch
gestiegen. Die aktuelle ADAC Auswertung der
Kraftstoffpreise im vergangenen Monat
verdeutlicht, dass insbesondere der Preis für
Dieselkraftstoff im Monatsverlauf massiv
zugelegt hat. Kostete ein Liter Diesel am 5.
Juli im Tagesmittel noch 1,946 Euro, mussten die
Autofahrerinnen und Autofahrer am 31. Juli im
Schnitt 2,225 Euro bezahlen und damit 27,9 Cent
mehr.
Der Preis für Super E10 hat sich
im Vergleich zu den ersten Tagen des Monats
ebenfalls stark erhöht: Am 1. Juli, dem
günstigsten Tag des Monats, lag der Preis bei
2,016 Euro. Am 23. Juli, dem teuersten Tag,
kostete der Liter Super E10 mit 2,168 Euro
immerhin 15,2 Cent mehr.
Kraftstoffpreise
im Juli 2026:

Im Monatsmittel musste man für einen Liter
Super E10 2,099 Euro bezahlen. Damit lag der
Preis nur noch einen Cent unter dem monatlichen
Allzeithoch vom April 2026 mit 2,109 Euro. Für
Diesel waren im Schnitt im Juli 2,097 Euro
fällig und damit aber noch ein gutes Stück
weniger als im Rekordmonat April, als ein Liter
2,263 Euro kostete.
Der ADAC kritisiert
den Preisanstieg in den vergangenen Wochen
deutlich. Laut Mobilitätsclub stieg zwar der
Rohölpreis zum 23. Juli kurzzeitig wieder auf
über 100 US-Dollar je Barrel, doch obwohl er zum
Monatsende auf deutlich unter 90 US-Dollar
gesunken ist, gaben die Spritpreise nicht
entsprechend nach oder stiegen sogar weiter.
Dieser Sachverhalt muss aus Sicht des ADAC vom
Bundeskartellamt untersucht und dabei
insbesondere die Raffinerie- und
Großhandelspreise kritisch überprüft werden.
Unterstützung bei der Suche nach preiswerten
Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC
Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die
aktuellen Preise an den mehr als 14.000
Tankstellen in Deutschland vergleichen.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt
und aktuelle Preise gibt es unter
www.adac.de/tanken.
Anwendung
von EU-Gesetzen: Zehn Meilensteine bis Mitte
September Die EU-Kommission hat eine
Übersicht zu EU-Gesetzen veröffentlicht, die in
den kommenden Wochen (1.8. bis 15.9.2026) in
Kraft treten beziehungsweise angewendet werden
müssen. Es geht unter anderem um: strengere
Regeln beim Einsatz von künstlicher
Intelligenz, den Einsatz von Antibiotika
bei Tieren, Vorschriften, wie Verstöße
gegen das KI-Gesetz geahndet werden, neue
Anforderungen an Verpackungen und
Verpackungsabfälle, den schnelleren Zugang
zu elektronischen Beweismitteln bei der
Strafverfolgung, Standards für die
Interoperabilität im Schienenverkehr,
Anforderungen an die Cybersicherheit für
bestimmte Produkte sowie Vorschriften über den
fairen Zugang zu Daten und deren Nutzung.
Evang. Beratungsstelle Duisburg
/ Moers: Ressourcen-(V)acation für Eltern -
Beratungsstelle lädt zum kostenfreien Kurs nach
Hamborn Die Anforderungen des
Alltags führen oft zu Stress. Für Eltern mit
Kindern ist diese Belastung oft besonders groß.
Das weiß auch Dipl.- Sozialpädagogin Julia Tacir
von der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg /
Moers und lädt deshalb Eltern aus Duisburg zu
einer stärkenden Auszeit mit den eigenen
Ressourcen ein.
In dem kostenfreien Kurs
„Ressourcen-(V)acation“ hilft die systemische
Familientherapeutin den Teilnehmenden dabei, wie
sie eigene Bedürfnisse gut erkennen und eigene
Kompetenzen besser entdecken und einsetzen
können. Zudem gilt es, aus positiven
Lebenserfahrungen Kraft für den Alltag zu
schöpfen, zu lernen, den achtsamen Umgang mit
sich zuzulassen und emotionale Regulierung
einzuüben.
Interessierte sollten wissen:
Der vierteilige, aufeinander aufbauende Kurs
startet am 5.10.; weitere Termine sind am 2.11.,
7.12.2026 und am 11.01.2027; immer am Standort
in Duisburg Hamborn, Duisburger Straße 172, von
17.30 bis 19 Uhr. Anmeldungen sind ab jetzt bei
Julia Tacir möglich (Tel.: 0203 / 990690 oder
per Mail an: j.tacir@ev-beratung.de). Die
Teilnehmendenzahl ist auf sechs Plätze
begrenzt.

NRW:
Durchschnittliche Rente ab 65 Jahren lag 2025
bei 1.640 Euro monatlich * Knapp 4
Millionen Rentnerinnen und Rentner ab 65 Jahre
mit Rentenbezugsmitteilungen * Frauen
bezogen 17.300 Euro Rente im Jahr, Männer 22.800
Euro * Höchste Durchschnittsrenten in
Odenthal – niedrigste in Selfkant
Im
Jahr 2025 haben 3,93 Millionen Bürgerinnen und
Bürger aus Nordrhein-Westfalen Renten bezogen.
Betrachtet werden hier Personen ab 65 Jahren,
die Leistungen aus gesetzlichen, privaten oder
betrieblichen Rentenversicherungen erhielten.
Wie das StatistischesLandesamt durch
Auswertungen der Statistik der
Rentenbezugsmitteilungen mitteilt, erhielt diese
Personengruppe im Durchschnitt 19.700 Euro an
jährlichen Rentenleistungen. Dies bedeutet ein
monatlicher Betrag in Höhe von 1.640 Euro.
Frauen erhielten weniger Rentenleistungen
als Männer Die jährliche Durchschnittsrente
für Männer über 65 Jahren betrug 22.800 Euro,
während sie für Frauen über 65 Jahren bei
17.300 Euro lag. Der größte Teil, 96,7 % der
Männer und 98,6 % der Frauen, bezog Leistungen
aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die
durchschnittliche Höhe der ausgezahlten
Leistungen aus der gesetzlichen
Rentenversicherung betrug pro Person
17.800 Euro, wobei sich dieser Wert bei den
Männern auf 20.500 Euro und bei den Frauen auf
15.700 Euro belief.
Somit erhielten
Männer durchschnittlich 1.710 Euro pro Monat an
Leistungen aus der gesetzlichen
Rentenversicherung, während dieser Betrag für
Frauen 1.310 Euro betrug. Eine Person kann
Leistungen aus mehreren Rentenarten erhalten.
Relativ zur gesetzlichen Rentenversorgung
bezogen 2025 jedoch wenige Personen Renten aus
einem zertifizierten Basisrentenvertrag: Diese
Zahl belief sich auf 35.000, Renten aus einer
berufsständischen Versorgungseinrichtung
erhielten 73.000 Personen.

Die höchsten Renten gibt es in Odenthal, die
niedrigsten in Selfkant Unter den 396
nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden
hatte Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis die
höchste jährliche Pro-Kopf-Rente mit
23.800 Euro, gefolgt von Leverkusen mit
22.900 Euro und Dormagen im Rhein-Kreis Neuss
mit 22.700 Euro pro Kopf. Die niedrigsten
Renten erhielten die Menschen im Alter von
65 Jahren und älter in Selfkant im Kreis
Heinsberg (16.100 Euro), Kranenburg im Kreis
Kleve (17.500 Euro) und Geilenkirchen im Kreis
Heinsberg (17.600 Euro).

NRW-Landesjubiläum:
Preisbereinigtes BIP seit 1991 um 28,5 %
gestiegen * Jährliches
Wirtschaftswachstum zwischen 1992 bis 2025 bei
durchschnittlich 0,8 % * Rund 1,8 Millionen
mehr Erwerbstätige seit 1991 *
Bruttowertschöpfung: Anteil des Produzierenden
Gewerbes an der Gesamtwirtschaft ist über die
Jahre auf 24,8 % gesunken
80 Jahre NRW
Im August 2026 feiern wir 80 Jahre
Nordrhein-Westfalen. Die Britische
Militärregierung gründete das Bundesland
im August 1946. Aus dem nördlichen Teil der
preußischen Rheinprovinz mit den
Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln
sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde
das Land Nordrhein-Westfalen gebildet.
1947/1948 wurde zusätzlich das Land Lippe in das
Bundesland NRW integriert. Aus diesem Anlass
wirft IT.NRW als Statistisches Landesamt einen
Blick zurück: Wie sah NRW vor 80 Jahren aus? Was
hat sich im Land verändert? In
Pressemitteilungen und auf einer Themenseite zeigt
das Statistische Landesamt spannende Daten von
damals und heute.
Im Jahr 2025 lag das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) in NRW bei
909,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr
1991 ist das BIP damit um 527,8 Milliarden Euro
bzw. in jeweiligen Preisen um 138,3 % gestiegen.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg
das preisbereinigte BIP in NRW im gleichen
Zeitraum um 28,5 %. Das BIP in Deutschland stieg
um 180,8 % in jeweiligen Preisen und
preisbereinigt um 48,3 %.
Wie ist NRW
durch die letzten Jahrzehnte gekommen?
Anlässlich des Landesjubiläums am 23. August
2026 wirft IT.NRW einen Blick auf die
wirtschaftliche Entwicklung der letzten
35 Jahre, da eine konsistente und vergleichbare
Datenbasis auf Landesebene erst ab 1991
vorliegt.
Seit 1991 zeigte sich die
reale Entwicklung des BIP in den einzelnen
Jahren in NRW tendenziell positiv, aber zumeist
etwas schwächer als im gesamten Bundesgebiet.
Das jährliche Wirtschaftswachstum lag in den
Jahren 1992 bis 2025 bei durchschnittlich 0,8 %,
in Deutschland bei 1,2 %.

Die Finanzkrise 2009 und
die Corona-Krise 2020 zeigten deutliche
Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung: 2009
sank das preisbereinigte BIP in NRW um 5,3 %
gegenüber dem Vorjahr; 2020 verringerte es sich
um 3,6 %. In Deutschland war die Entwicklung
ähnlich, allerdings erholte sich die
gesamtdeutsche Wirtschaft schneller von den
beiden Krisen.
Erwerbstätigenzahl seit
1991 um 1,8 Millionen gestiegen Die Zahl
der Erwerbstätigen stieg zwischen 1991 und 2025
von 8,07 Millionen auf 9,84 Millionen. Der
Anstieg von 21,9 % fiel somit höher aus als im
Bundesdurchschnitt (+18,3 %). Das
durchschnittliche jährliche Wachstum betrug
0,6 %. Allein anhand der Erwerbstätigenzahl kann
jedoch keine Aussage über den Umfang der
geleisteten Arbeitszeit getroffen werden.
Hierzu ist das Arbeitsvolumen zu betrachten,
also die Zahl der gesamten geleisteten
Arbeitsstunden der Erwerbstätigen. Für die
Beurteilung der Beschäftigungslage spielt das
Arbeitsvolumen aufgrund der zunehmenden
Flexibilisierung der Arbeitszeit und der
steigenden Bedeutung von Teilzeitarbeit eine
immer wichtigere Rolle. Daten hierfür liegen ab
2000 vor.
Zwischen 2000 und 2025 betrug
das durchschnittliche Wachstum des
Arbeitsvolumens in NRW 0,3 %. In den
Krisenjahren 2009 und 2020 sank es durch
arbeitsmarktpolitische Mittel (z. B. Kurzarbeit)
deutlich stärker als die Erwerbstätigenzahl.
Die Arbeitsproduktivität, das preisbereinigte
BIP je erwerbstätige Person bzw. je geleistete
Arbeitsstunde, ist in NRW gestiegen, jedoch
weniger stark als im Bund: Sowohl die
Erwerbstätigen als auch deren Arbeitsvolumen
sind zwischen 2000 und 2025 in NRW gestiegen,
das preisbereinigte BIP nahm jedoch stärker zu.
Entsprechend erhöhte sich die
Arbeitsproduktivität sowohl je Erwerbstätigen
als auch je geleisteter Arbeitsstunde. Aus der
Tatsache, dass die Zahl der Erwerbstätigen
stärker stieg als die der Arbeitsstunden,
resultierte ein Anstieg der Arbeitsproduktivität
bezogen auf die Erwerbstätigen um 2,9 % (Bund
+11,0 %). Die Arbeitsproduktivität bezogen auf
die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg
hingegen um 10 % (Bund +22,1 %).

Fast drei Viertel der
Bruttowertschöpfung entstehen im
Dienstleistungssektor Die Wirtschaft in NRW wird
weiterhin maßgeblich von Dienstleistungen
geprägt. 2025 entfielen mit 74,5 % nahezu drei
Viertel der Bruttowertschöpfung (BWS) auf diesen
Sektor, während das Produzierende Gewerbe
24,8 %, die Land- und Forstwirtschaft und die
Fischerei 0,7 % beitrugen.
Der Anteil
des Produzierenden Gewerbes an der
Gesamtwirtschaft hat sich von 38,3 % im Jahr
1991 auf 24,8 % im Jahr 2025 verringert. Bei den
Erwerbstätigen zeigen sich ähnliche
Veränderungen: Der Anteil der Erwerbstätigen im
Produzierenden Gewerbe sank von 36,9 % im Jahr
1991 auf 21,1 % im Jahr 2025. Gleichzeitig stieg
der Anteil im Dienstleistungssektor von 61,7 %
auf 78,1 %.

Kleve: Wie soll der Radweg am
Spoykanal heißen? Radweg sucht
Namen: Die neue Radvorrangroute entlang des
Klever Spoykanals. Seit vergangenem Montag ist
der Radweg entlang des Spoykanals offiziell
eröffnet und verbindet die Klever Innenstadt mit
dem Gewerbegebiet sowie den Ortsteilen im Norden
des Stadtgebiets. Nachdem die neue Strecke
bereits rege genutzt wird, möchte die Stadt
Kleve nun noch einen passenden Namen für den
Radweg finden.

Ab sofort können bis zum 30. August 2026
kreative, einprägsame und ortsbezogene
Namensvorschläge für die neue Trasse am Wasser
eingereicht werden. Die Namensvorschläge werden
online über das von der Stadt Kleve genutzte
Beteiligungsportal.NRW eingereicht und
gesammelt. Neben Angaben zur einreichenden
Person müssen lediglich der Namensvorschlag und
eine kurze Begründung, weshalb der
vorgeschlagene Name zum neuen Radweg passt,
eingereicht werden.
Nach Ablauf der
Teilnahmefrist wird eine Jury alle eingereichten
Vorschläge prüfen und einen Sieger ermitteln.
Der siegreiche Name wird anschließend während
der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22.
September 2026 in Verbindung mit der
Siegerehrung des diesjährigen STADTRADELN
präsentiert. Vor Ort soll der Radwegname auf
einem Schild verewigt werden.
Alle
Informationen zum Bau des Radweges und zum
Namenswettbewerb gibt es auf www.kleve.de/radweg-spoykanal.
Unter beteiligung.nrw.de/k/1027319
geht es direkt zur Online-Beteiligung für die
Abgabe von Namensvorschlägen. Die Stadt Kleve
freut sich auf viele kreative Vorschläge!
Der Bau des Radwegs am Spoykanal samt
Radwegbrücke wird im Rahmen der Förderrichtlinie
Nahmobilität sowie der Stadt und Land Förderung
durch das Bundesverkehrsministerium unterstützt.
Drei Auszubildende starten ihre
berufliche Zukunft bei den Umweltbetrieben der
Stadt Kleve AöR Vorne (v. l.): Leon
Pollierer, René Frericks, Hannes Hakvoort.
Hinten (v. l.): Steffen Roters, Karsten
Koppetsch, Michel Groesdonk, Markus Lauff,
Philipp Look. Mit Beginn des neuen
Ausbildungsjahres begrüßen die Umweltbetriebe
der Stadt Kleve AöR (USK) drei neue
Auszubildende.

Leon Pollierer beginnt eine Ausbildung zum
Gärtner in der Fachrichtung Garten- und
Landschaftsbau. Während seiner Ausbildungszeit
lernt er die Pflege und Gestaltung von Park- und
Gartenanlagen sowie öffentlichen Grünflächen im
gesamten Stadtgebiet kennen und wirkt aktiv an
deren Erhalt und Weiterentwicklung mit.
René Frericks und Hannes Hakvoort absolvieren
eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit dem
Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik. In der
betriebseigenen Kfz-Werkstatt werden sie
schrittweise an die Wartung, Instandhaltung und
Reparatur des umfangreichen Fuhrparks
herangeführt.
Dazu gehören unter anderem
Lastkraftwagen, Abfallsammelfahrzeuge,
Kehrmaschinen sowie zahlreiche weitere Maschinen
und Geräte, die täglich für die vielfältigen
Aufgaben der Umweltbetriebe im Einsatz sind. Zur
Begrüßung der neuen Auszubildenden kamen
Vorstand Karsten Koppetsch, Bereichsleiter
Gartenbau Steffen Roters, Kfz-Werkstattmeister
Markus Lauff, der Jugend- und
Auszubildendenvertreter Philipp Look sowie
Michel Groesdonk, Leiter der allg. Verwaltung,
zusammen.
„Wir freuen uns sehr, drei
motivierte junge Menschen bei uns willkommen zu
heißen. Mit ihrer Ausbildung leisten sie einen
wichtigen Beitrag für die Zukunft der
Umweltbetriebe“, so Vorstand Karsten Koppetsch
anlässlich der Begrüßung. Die Umweltbetriebe der
Stadt Kleve AöR bilden regelmäßig in
verschiedenen Berufsfeldern aus und bieten
jungen Menschen aus Kleve und der Region eine
praxisnahe Ausbildung mit guten
Übernahmechancen.
Bewerbungen für den
Ausbildungsstart zum 1. August 2027 sind bereits
jetzt möglich. Angeboten werden
Ausbildungsplätze in den Berufen Gärtner*in
(Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau),
Straßenwärter*in sowie Industriemechaniker*in.
Weitere Informationen zu den Ausbildungsberufen
und zum Bewerbungsverfahren finden Interessierte
auf der Internetseite der Umweltbetriebe der
Stadt Kleve AöR.
Moers:
Kurzgeschichten am Mittag - zum früheren Meertor
Die Standorte der alten Moerser
Stadttore – Kirchtor an der Kirchstraße und
Mattorn am Neumarkt – sind spannende
Geschichtsorte. Bleiben Sie einfach stehen. Und
lassen Sie sich Moerser Stadtgeschichte
kurzgefasst und bequem erzählen! Geführt von
Eva-Maria Eifert Dauer: ca. 45 Minuten Preis: 6
Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen. Event
details Veranstaltungsdatum 04.08.2026 - 11:30
Uhr - 13:30 Uhr Veranstaltungsort Neumarkt am
Friedrich-Denkmal
Workshop
„Kunst, Banane & Co.“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Samstag, den 8. August 2026,
findet von 11 bis 13 Uhr ein Workshop zum Thema
„Kunst, Banane & Co.“ mit Monika Buchen und
Veronika Nowakowski statt. Von Havekost bis
Baumgärtel: Bei einem geführten Rundgang durch
die aktuelle Ausstellung gibt es einiges zu
entdecken, von überraschenden Materialien,
starken Farben bis hin zu ungewöhnlichen Ideen.

Was spricht Euch an und was würdet ihr gern
einmal ausprobieren? Wir und die Wunderkammer
stehen für Eure Projektideen bereit. Der
Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche
ab 7 Jahren. Die Teilnahmegebühr pro Person
beträgt 13 Euro (inkl. Material). Anmeldungen
sind zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag
von 11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus
Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder
via E-Mail
empfang@mkk.art.
Moers
-„Für Blut gibt es kein Copy & Paste“
Blut kann nicht kopiert oder künstlich
hergestellt werden – jede Spende zählt. Das DRK
Moers hat jetzt langjährige Blutspenderinnen und
Blutspender für ihr außergewöhnliches Engagement
ausgezeichnet. Gleichzeitig zeigt die Bilanz des
vergangenen Jahres: Mit 1.346 Blutspenden
konnten mehr als 4.000 Menschen geholfen werden.
Blut kann nicht künstlich hergestellt
werden – darauf machte das Deutsche Rote Kreuz
bei der Ehrung langjähriger Blutspenderinnen und
Blutspender in Moers aufmerksam. Für ihre
besondere Bereitschaft, anderen Menschen zu
helfen, wurden Peter Kerkes und Volker Manfred
Schlipper für 100 Blutspenden, Renate Guilani
und Elmar Hedding für 50 Blutspenden sowie Nadja
Gedanitz-Birnbaum für 25 Blutspenden
ausgezeichnet. Sie erhielten Urkunden,
Ehrennadeln und ein Präsent als Dank für ihr
langjähriges Engagement.

„Die geehrten Blutspenderinnen und Blutspender
gemeinsam mit dem Vorstand und dem
Blutspendeteam des DRK Moers sowie Jan Höpfner,
Präsident des DRK Kreisverbandes Niederrhein,
und Thorsten Hemmers, Referent für
Öffentlichkeitsarbeit beim DRK Blutspendedienst
West.“
Daniel Truyen, Leiter der
Blutspende im DRK Ortsverein Moers, zog eine
positive Bilanz des vergangenen Jahres. Bei 25
Blutspendeterminen in Schulen, Pfarr- und
Gemeindezentren sowie Unternehmen kamen 1.346
Blutspenderinnen und Blutspender zusammen.
Besonders erfreulich: 198 Menschen spendeten
erstmals Blut. Insgesamt wurden rund 673 Liter
Blut gespendet – ausreichend, um bis zu 4.038
Patientinnen und Patienten mit lebenswichtigen
Blutpräparaten zu versorgen.
Der
Präsident des DRK Kreisverbandes Niederrhein,
Jan Höpfner, unterstrich die Bedeutung jeder
einzelnen Spende: „Für Blut gibt es kein Copy &
Paste. Blut lässt sich weder künstlich
herstellen noch einfach ersetzen. Blutspenden
bedeutet unmittelbare Solidarität. Mit jeder
Spende können wir Menschen in ihren dunkelsten
Stunden Hoffnung schenken.“
Auch
Thorsten Hemmers, Referent für
Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst
West, machte deutlich, wie wichtig
kontinuierliche Blutspenden sind: „Ein Tag ohne
Blutspendetermine bedeutet leere Blutbanken und
fehlende Versorgung – und das nicht nur in der
Sommer- und Ferienzeit.“
Mit der Ehrung
bedankte sich das DRK Moers bei allen
Blutspenderinnen und Blutspendern für ihre
langjährige Treue und ihren unverzichtbaren
Beitrag zur medizinischen Versorgung der
Menschen in der Region.
Nächste
Blutspendetermine in Moers: Freitag,
07.08.2026, 15:00 - 18:30 Uhr, Evangl.
Kirchengemeinde, Bismarckstraße 35-b
Dienstag, 11.08.2026, 15:00 - 19:30 Uhr, Kath.
Pfarrheim St. Ludgner, Bahnhofstraße 18
Freitag, 21.08.2026, 15:30 - 19:00 Uhr,
Begegnungsstätte, Homberger Straße 350
Kempen: Vorhang auf für die neue Saison:
Erste Tickets für September-Veranstaltungen ab
August erhältlich Die Vorfreude
auf die neue Kultursaison 2026/2027 der
Kulturszene Kempen wächst: Bereits im September
erwarten das Publikum die ersten Veranstaltungen
des neuen Programms. Für ausgewählte Termine
startet der Einzelkartenverkauf deshalb schon im
August – jeweils einen Monat vor dem
Veranstaltungstermin.
Den Auftakt
machen folgende Veranstaltungen: ·
TAK-Ensemble 7. & 8. September 2026 | Comedy &
Kabarett Einzelkartenverkauf ab 7. August 2026
· German Hornsound 9. September 2026 |
Musica antica e viva Einzelkartenverkauf ab 9.
August 2026 · Olga Scheps 16.
September 2026 | Klavier extra
Einzelkartenverkauf ab 16. August 2026
· The Rheingans Sisters 18. September 2026
| Weltmusik Einzelkartenverkauf ab 18. August
2026 · Jin Jim 25. September 2026 |
Jazz Einzelkartenverkauf ab 25. August 2026
· Maximilian Hornung und Herbert Schuch
27. September 2026 | Kammermusik
Einzelkartenverkauf ab 27. August 2026.
Für die Konzerte von Julian Dawson am 11. & 12.
September 2026 läuft der Vorverkauf bereits. Der
reguläre Einzelkartenverkauf für alle weiteren
Veranstaltungen der Saison beginnt am 5.
September 2026.
Tickets für die neue
Saison sind über die Tourist-Information
(Orsaystraße 3a), per E-Mail an
kartenverkauf@kempen.de, telefonisch unter
02152 / 917 4120 oder über den
Online-Ticket-Shop erhältlich. Das neue
Saisonbuch 2026/2027 ist ab nächster Woche
erhältlich und gibt einen umfassenden Überblick
über das kommende Programm der Kulturszene
Kempen.
Weitere Informationen zu
Veranstaltungen, Tickets und dem gesamten
Saisonprogramm finden Interessierte auf der
Website der Kulturszene Kempen sowie direkt in
der Tourist-Information
Gesundheitsgefahr in
der Kita: Erzieher fordert Hitzeschutz für
Kinder als gesetzliche Pflicht
Erschöpfung, Kreislaufbeschwerden, Dehydrierung:
An heißen Sommertagen werden
nordrhein-westfälische Kitas für Kinder und
Fachkräfte zum Gesundheitsrisiko. In vielen
Einrichtungen erreichen Schlaf- und Ruheräume
der Kinder Temperaturen von bis zu 30 Grad. Der
Erzieher Admir Kadric aus Lippstadt erlebt das
seit Jahren im Berufsalltag und hat deshalb eine
Petition gestartet: Sie fordert
Familienministerin Verena Schäffer auf,
Hitzeschutz für Kita-Kinder als verbindliche
Kinderschutzpflicht gesetzlich zu verankern.
Bereits über 6399 Menschen haben
unterschrieben. Petitionsstarter:
„Körperverletzung durch Untätigkeit“ „30 Grad im
Schlafraum von Kleinkindern ist keine
Petitionsforderung, das ist Körperverletzung
durch Untätigkeit. Und die Landesregierung hat
es letzte Woche schwarz auf weiß beschlossen:
Kinderschutz vor Hitze war der Kita-Reform keine
einzige Zeile wert. Ich habe an
Ministerpräsident Hendrik Wüst und an
Familienministerin Verena Schäffer geschrieben -
passiert ist nichts. Wie viele hitzekranke
Kinder braucht es noch, bis gehandelt wird?“
Admir Kadric, Erzieher und Petitionsstarter
Besondere Brisanz erhält die Petition durch den
Zeitpunkt: Am 16. Juli 2026 hat der
nordrhein-westfälische Landtag die Kita-Reform
(KiBiz) endgültig beschlossen - im selben Plenum
wurde in einer „Aktuellen Stunde“ auch über
Hitzeschutz debattiert. Ein verbindlicher
Schutzparagraf für Kinder schaffte es dennoch
nicht in das neue Kita-Gesetz.
Nach
Angaben der Petition gab es in
Nordrhein-Westfalen bis Ende Juni 2026 bereits
rund 1.230 hitzebedingte Todesfälle - mehr als
im gesamten Vorjahr. Die Petition fordert u. A.
einen gesetzlich verankerten Gesundheits- und
Kinderschutz: Verbindliche Temperaturgrenzen, ab
denen Schutzmaßnahmen für Kinder verpflichtend
greifen Verpflichtende Temperaturkontrollen und
Höchstgrenzen in Schlaf- und Ruheräumen
Rechtssicherheit für pädagogische Fachkräfte, um
im Sinne des Kindeswohls handeln zu können
Gesundheits- und Arbeitsschutz für Erzieherinnen
und Erzieher Kindeswohl sei „keine freiwillige
Entscheidung, sondern eine gesetzliche Pflicht“,
so die Petition.
Sie ist Teil der
wachsenden Change.org-Bewegung „Hitzefreie
Kitas! die sich bundesweit für Gesundheits-
und Kinderschutz in Kindertageseinrichtungen
einsetzt.
Kleve:
Sanierung von Lehrschwimmbad und Turnhalle der
Marienschule startet Das
Lehrschwimmbad und die Turnhalle der
Marienschule sind dringend sanierungsbedürftig -
jetzt beginnen die Modernisierungsarbeiten.
Anfang August beginnt die Sanierung der
Sporthalle sowie des Lehrschwimmbads der
Mariengrundschule in Kleve-Materborn.
Das Gebäudeensemble aus 1970 und 1972 ist
sichtlich in die Jahre gekommen, entspricht
nicht mehr dem Stand der Technik und gerade die
Technik des Lehrschwimmbeckens musste wegen
ihrer Störanfälligkeit in den vergangenen Jahren
wiederholt außer Betrieb genommen werden.
Während der Bauzeit kommt es zu verkehrlichen
Einschränkungen auf der Annabergstraße.
An der Annabergstraße in Materborn steht eine
Großbaustelle in den Startlöchern: Im August
beginnt an der Mariengrundschule die umfassende
Sanierung des Lehrschwimmbads sowie der
Sporthalle. Geplant ist jeweils die Erneuerung
der gesamten Gebäudehülle und der
Gebäudetechnik. Beide Gebäude werden dafür
komplett entkernt und in den Rohbauzustand
zurückversetzt.
Anschließend erfolgt die
grundlegende Erneuerung von Fassaden, Fenstern,
Türen und Dächern unter Berücksichtigung
aktueller Standards der Wärmedämmung. Der Ausbau
erfolgt barrierefrei. Mit dem Einbau von
Wärmepumpen, einer Lüftungsanlage mit
Wärmetauschern, Solarkollektoren und
Photovoltaikanlagen setzt die Stadt Kleve auf
klimafreundliche Energieträger.
Beide
Gebäude sind von großer Bedeutung für den Sport
in Kleve. So wird die Turnhalle nicht nur durch
Schülerinnen und Schüler genutzt, sondern auch
durch verschiedene Sportvereine aus dem
Stadtgebiet. Das Lehrschwimmbecken wiederum
beherbergt vormittags den Schwimmunterricht von
Grundschulklassen aus Kleve und der näheren
Umgebung. Nachmittags finden zusätzliche Kurse
im Rahmen der weiteren Schwimmausbildung statt.
Annabergstraße wird streckenweise zur
Einbahnstraße Während der Arbeiten wird der
Parkplatz der Mariengrundschule an der Ecke
Königsallee / Annabergstraße für die
Baustelleneinrichtung sowie als Lagerfläche
benötigt. Außerdem ist an der Stelle mit einem
erhöhten Verkehrsaufkommen durch
Baustellenfahrzeuge zu rechnen.
Im Sinne
der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs
ändert sich daher ab dem 3. August 2026 die
Verkehrsführung auf der Annabergstraße. Von der
Königsallee kommend wird die Annabergstraße bis
zur Kreuzung Waalstraße und Sandweg zur
Einbahnstraße. Auf dem Abschnitt werden außerdem
Haltverbote eingerichtet. Der Schulbusverkehr
bleibt gewährleistet.
Planmäßig sollen die Modernisierungsarbeiten in
der ersten Jahreshälfte 2028 abgeschlossen sein.
Die Stadt Kleve investiert rund 10,2 Mio. Euro
in die Sanierung des Gebäudeensembles. Davon
fließen rund 4,5 Mio. Euro an Fördergeldern aus
dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler
Einrichtungen aus den Bereichen Sport, Jugend
und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen in die
Schwanenstadt.
Moers: Kurze
Stadtführung am 4. August zeigt ehemalige
Stadttore Unter dem Titel
‚Kurz-Geschichte(n) am Mittag‘ ist am Dienstag,
4. August, um 11.30 Uhr ein Spaziergang mit
Gästeführerin Eva-Maria Eifert zu erleben. Start
ist am Denkmal von König Friedrich I. auf dem
Neumarkt. An früheren Standorten der alten
Stadttore erhalten die Teilnehmenden kompakte
und interessante Informationen über die Moerser
Stadtgeschichte.

Foto: pst
Viele historische Entwicklungen
laufen dort zusammen. An dem Mittag ist vor
allem das frühere ‚Mattorn‘ Thema. Damals war es
das höchste und einzig übriggebliebene der
mittelalterlichen Stadttore, das aus
stadtplanerischen Erwägungen 1907 abgerissen
wurde. Die Teilnahme an der Führung kostet 6
Euro pro Person. Verbindliche Anmeldungen sind
in der Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0
28 41 / 88 22 6-0.
Neues
Amtsblatt Am 31. Juli 2026 ist ein
neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen.
Es enthält eine öffentliche Bekanntmachung der
Stadt Dinslaken zur Satzung zur Durchführung von
Bürgerentscheidungen. Das Amtsblatt kann online
eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine.
Moers: Sparkassen Summer Soul am
See
Jedes Jahr an einem Samstag im August
verwandelt sich das Gelände am Freizeitpark
Moers-Kapellen in eine Open-Air-Party. Auf der
Bühne bringen verschiedene Künstler mit Sounds
zwischen Soul, Funk und Rock die Zuhörer zum
Tanzen. Ohne Eintritt, aber dafür mit einer
riesigen Portion Funk & Soul steigt die Party
mit Liveacts vom Feinsten.

Für das leibliche Wohl sorgen Getränke- und
Imbissstände, so dass bis in die acht gefeiert
wird. Die Veranstaltung im Grünen mit Blick auf
den See des Freizeitparks hat eine ganz
besondere Atmosphäre und lockt Besucher aus
Moers und dem Umland.
Veranstaltungsdatum
08.08.2026 - 18:00 Uhr - 23:30 Uhr.
Veranstaltungsort Plaza Gelände im Moerser
Schlosspark
Dinslaken färbt
Zukunft – Werde Dialoger*in für sevengardens zur
IGA 2027 Am Hof Emschermündung
entsteht zur Internationalen Gartenausstellung
2027 ein besonderer Ort: Ein großer öffentlicher
Färbergarten, in dem Menschen kostenfrei
Färbepflanzen ernten, Saatgut sammeln und alte
wie neue Kulturtechniken entdecken können. Ein
Garten als Werkstatt, Begegnungsraum und
lebendiges Archiv der Farben.
Dafür
sucht sevengardens gemeinsam mit der Stadt
Dinslaken zehn Menschen, die als Dialogerinnen
und Dialoger ausgebildet werden möchten.
Gesucht werden nicht nur Pädagog*innen oder
Künstler*innen. Willkommen sind ebenso Menschen
mit handwerklichem, historischem, sozialem oder
experimentellem Interesse: •
Kosmetiker*innen, die sich für Naturfarben,
Bio-Kosmetik, Theater- oder Fantasy Make-up
interessieren • Tischler*innen, die alte
Färbe- und Holztechniken erforschen möchten •
Menschen aus Design, Textil, Quilt, Mode oder
Upcycling • Geschichtsinteressierte, die
Spuren der alten Färberstadt Dinslaken sichtbar
machen wollen • Kreative aus Theater,
Kulturarbeit oder Team-Building •
Gärtner*innen, Bastler*innen, Vermittler*innen,
Erzähler*innen und Neugierige
Die
Ausbildung verbindet Pflanzenwissen, kulturelle
Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung,
Handwerk, Gestaltung und gemeinschaftliches
Arbeiten. Es geht um Farben – aber auch um
Geschichten, Erinnerung, Zukunft und die Frage,
wie eine Stadt sich über Kultur und Natur neu
verbinden kann. Dinslaken war einst eine
bedeutende Färberstadt.
Mit sevengardens soll dieses Wissen nicht nur
für die IGA 2027 wieder sichtbar werden, sondern
langfristig neue Impulse für das „Grüne Tor zum
Ruhrgebiet“ schaffen: nachhaltig, offen, kreativ
und gemeinschaftlich. Der Färbergarten am Hof
Emschermündung (Am Hagelkreuz, 46535 Dinslaken)
soll über die IGA 2027 hinaus ein Ort bleiben,
an dem Menschen voneinander lernen, Saatgut
weitergeben, experimentieren und gemeinsam
Zukunft gestalten.
Wer Erfahrung,
Neugier oder Handwerk einbringen möchte,
Interesse an Pflanzen, Farbe und Gesprächen hat,
ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Das
entsprechende Bewerbungsformular ist auf der
städtischen Homepage zum Download unter https://www.dinslaken.de/wirtschaft-freizeit/tourismus/iga-2027/projekte
hinterlegt. Eine Bewerbung ist bis zum 30.
August 2026 möglich.
Dinslaken:
Fundsachenversteigerung im Rahmen der DIN-Tage
Am Samstag, den 29.08.2026, findet ab um 10
Uhr auf dem Vorplatz der Kathrin-Türks-Halle
eine Versteigerung von Fundsachen während der
DIN-Tage statt. Die Fundsachen werden öffentlich
und meistbietend gegen Barzahlung versteigert.
Mit dabei sind dieses Mal unter anderem
Damenuhren, Fahrräder, ein Winkelschleifer,
Koffer, Ladekabel, Kopfhörer und Regenschirme.
Eine Besichtigung der Fundsachen ist ab 9 Uhr
möglich. Die vollständige Liste der zu
versteigernden Gegenstände befindet sich weiter
unten.
Fehlende
Techniken als Risiko im Straßenverkehr: Vier von
zehn Kindern können nicht sicher Rad fahren
Fahrrad fahren ist für Kinder ein wichtiges
Stück Selbstständigkeit. Doch vielen fehlt es an
Fähigkeiten, sich auf dem Rad sicher im
Straßenverkehr zu bewegen. Nur knapp 60 Prozent
der 7- bis 9-Jährigen beherrschen Schulterblick,
Handzeichen und einhändiges Fahren. Statt
deshalb die Kinder im Elterntaxi zur Schule zu
chauffieren, empfiehlt die ADAC Stiftung, die
Sommerferien zum gemeinsamen Üben zu nutzen -
rechtzeitig vor dem Schulstart.

Gemeinsam für sicheres Fahrradfahren: Eltern und
Kinder Fahrrad fahren gemeinsam genießen -
aber sicher!
96 Prozent der Kinder in
Deutschland zwischen 4 und 12 Jahren können
Fahrrad fahren. Das ist das Ergebnis einer
Elternumfrage der ADAC Stiftung. Erhebliche
Defizite sehen Eltern jedoch bei den
Fähigkeiten, die für eine sichere Teilnahme am
Straßenverkehr unerlässlich sind. 38 Prozent der
7- bis 9-Jährigen beherrschen keinen
Schulterblick, können nicht sicher einhändig
fahren und somit auch keine eindeutigen
Handzeichen geben. Selbst bei den 10- bis
12-Jährigen, die üblicherweise die schulische
Radfahrausbildung bereits absolviert haben,
liegt dieser Anteil bei über 20 Prozent.
Damit fehlt es vielen Kindern an Techniken, die
als Kernkompetenz für eine sichere Teilnahme am
Straßenverkehr gelten. Beim Anfahren, Abbiegen
oder an Kreuzungen müssen Kinder mehrere Dinge
gleichzeitig leisten: das Gleichgewicht halten,
den Verkehr beobachten, Handzeichen geben und
Regeln beachten. Nach Auffassung der Eltern
müssten Kinder diese Fertigkeiten spätestens am
Ende der dritten Klasse erlernt haben.
„Radfahren ist für Kinder mehr als Fortbewegung.
Es ist ein Stück Selbstständigkeit und eine
wichtige Etappe auf dem Weg, sich sicher in der
eigenen Umgebung zu bewegen. Dafür brauchen
Kinder Übung und Vorbilder, und die finden sie
zuerst bei den eigenen Eltern“, sagt Christina
Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung. „Die
Sommerferien sind eine gute Gelegenheit,
gemeinsam als Familie zu üben. Wer jetzt Zeit
auf dem Rad verbringt, macht sein Kind fit für
den Schulweg und für alle weiteren Strecken.“
Die Verantwortung dafür sehen die Eltern
klar bei sich: 52 Prozent sehen sich zuerst
selbst in der Pflicht, Kindern sicheres
Verhalten im Verkehr beizubringen. Weitere 36
Prozent verorten die Aufgabe gleichermaßen bei
sich und der Schule. Nur rund 10 Prozent ordnen
sie primär der Schule zu. Die schulische
Radfahrausbildung bekommt von den Eltern
überwiegend gute Noten: 83 Prozent finden, dass
sie wesentliche Kompetenzen für den
Straßenverkehr vermittelt.
Die Ergebnisse
der aktuellen Elternumfrage fügen sich in ein
Bild ein, das Lehrkräfte bereits im Mai in einer
Umfrage der ADAC Stiftung gezeichnet hatten: 47
Prozent der Kinder leiden nach ihrer
Einschätzung unter erheblichen
Aufmerksamkeitsdefiziten im Straßenverkehr, 36
Prozent haben Schwierigkeiten, in entscheidenden
Momenten richtig zu reagieren.
Wie
relevant der Übungsbedarf ist, zeigt der Blick
auf die aktuelle Unfallstatistik: 2025 starben
in Deutschland 74 Kinder unter 15 Jahren bei
einem Verkehrsunfall, 13 davon waren mit dem
Fahrrad unterwegs. Rund 29.200 Kinder wurden
verletzt, im Schnitt kam damit alle 18 Minuten
ein Kind zu Schaden. Ältere Kinder verunglücken
nach Auswertung des Statistischen Bundesamts
besonders häufig werktags zwischen 7 und 8 Uhr,
zur typischen Schulwegzeit.
Den Schulweg
sicherer zu machen, ist das Ziel einer
bundesweiten Schulstartkampagne der ADAC
Stiftung. Sie richtet sich zu Beginn des neuen
Schuljahres an Eltern und Kinder, Pädagoginnen
und Pädagogen sowie alle Verkehrsteilnehmenden
im Umfeld von Schulen. Auf
stiftung.adac.de/schulstart stellt die ADAC
Stiftung umfangreiche Informationsmaterialien
und Lösungsvorschläge kostenlos zur Verfügung.
Die ADAC Stiftung Die ADAC Stiftung
konzentriert sich in ihrer Arbeit auf zwei
Themen: Mobilität und Lebensrettung. Sie setzt
sich dafür ein, dass alle Menschen in
Deutschland ihrem Bedürfnis nach Mobilität
sicher und nachhaltig nachkommen können. Und
dass Menschen mit akuten Verletzungen oder in
lebensbedrohlichen Situationen im ganzen Land
schnelle und wirksame Hilfe erhalten. Zudem
fördert sie mit der Einzelfallhilfe gezielt die
soziale Teilhabe von Unfallopfern und ihren
Familien.
Die Stiftung ist 2016 gegründet
worden. Seit Anfang 2017 ist sie alleinige
Gesellschafterin der gemeinnützigen ADAC
Luftrettung und fördert interdisziplinäre
Projekte im Rettungswesen. Die ADAC Stiftung
unterstützt Schulen mit Expertise und den
kostenlosen Programmen „Aufgepasst mit ADACUS“,
„Roller Fit“ und „Achtung Auto 2.0“. Damit
werden Kinder frühzeitig befähigt, sich sicher,
umweltbewusst und rücksichtsvoll im
Straßenverkehr zu bewegen. 2025 erreichte die
ADAC Stiftung mit ihren Programmen über 590.000
Kinder und Jugendliche, was sie zum führenden
zivilgesellschaftlichen
Mobilitätsbildungsanbieter an Kitas und Schulen
in Deutschland macht.
Über die Befragung:
Grundlage der Ergebnisse ist eine
Onlinebefragung von 1.010 Eltern in Deutschland,
deren Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren
sind. Die Fehlermarge beträgt ±3 Prozent bei
einem Konfidenzniveau von 95 Prozent. Die
Befragung wurde von We are Family Research im
Mai 2026 durchgeführt.

NRW-Private-Haushalte: Im Schnitt
20 Euro im Monat für frisches Obst *
Für Nahrungsmittel insgesamt gaben die Haushalte
im Monat durchschnittlich 339 Euro aus * 40
% der Obstausgaben entfielen auf Äpfel, Bananen
und Erdbeeren * Nächste Erhebung zu Ausgaben
privater Haushalte läuft – Teilnehmende für 2026
gesucht: 90 Euro Prämie
Die 8,7 Millionen privaten Haushalte in
Nordrhein-Westfalen gaben 2023 durchschnittlich
rund 20 Euro pro Monat für frisches Obst aus.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, entsprach
das 6 % der monatlichen Ausgaben für
Nahrungsmittel. Diese beliefen sich 2023 im
Durchschnitt auf 339 Euro je Haushalt.
Die Daten stammen aus der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS). Äpfel, Bananen und
Erdbeeren machten fast 40 % der Obstausgaben aus
Von den monatlichen Ausgaben für frisches Obst
entfielen 16,0 % auf Äpfel. Es folgten mit
11,6 % Bananen und Erdbeeren mit 11,4 %.
Zusammen standen diese drei Obstsorten für
nahezu 40 % der gesamten Ausgaben für frisches
Obst. Dahinter folgten Orangen, Mandarinen und
Clementinen sowie Stein- und Kernobst wie
Pfirsiche mit je knapp 11 %. Laut EVS 2023
hatten 83 % der privaten Haushalte Ausgaben für
frisches Obst.

Nächste Erhebung zu Ausgaben privater
Haushalte läuft – Teilnehmende für 2026 gesucht:
90 Euro Prämie Für das Jahr 2026 werden
bundesweit freiwillige Haushalte für die
Teilnahme an den „Laufenden
Wirtschaftsrechnungen” (LWR) gesucht. Die
Teilnahme kann vollständig digital über eine App
erfolgen.
Einen Monat lang erfassen die
Haushalte ihre Einnahmen und Ausgaben – optional
unterstützt durch den neuen Kassenzettel-Scan.
Ergänzend werden Angaben zur
Haushaltsausstattung, zur Wohnsituation sowie zu
Vermögens- und Schuldverhältnissen erhoben.
Weitere Informationen und die Online-Anmeldung
zur LWR finden Sie auf der Statistikseite.
NRW: Gut ein Fünftel der privaten
Haushalte besaß 2023 Aktien *
Deutlich weniger Haushalte mit Spar- und
Bausparguthaben als 10 Jahre zuvor *
Aktienbesitz und Investmentfonds waren stärker
verbreitet als 2013 * 5 % der Haushalte
besaßen Kryptowährungen als digitale
Vermögenswerte
Die Zusammensetzung der Geldanlagen privater
Haushalte in Nordrhein-Westfalen hat sich
zwischen 2013 und 2023 deutlich verändert. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
(IT.NRW) als Statistisches Landesamt im neuen
Artikel „Konsumieren,
anlegen oder investieren?” auf Basis der
Ergebnisse der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) zeigt, verloren
klassische Sparformen an Bedeutung, während
Wertpapieranlagen häufiger genutzt und durch
digitale Anlageformen ergänzt wurden.
Deutlich weniger Haushalte mit Spar- und
Bausparguthaben Der Anteil der Haushalte mit
Sparguthaben sank von 61 % im Jahr 2013 auf 42 %
im Jahr 2023. Auch Bausparguthaben verloren
kontinuierlich an Bedeutung: Ihr Anteil ging von
34 % im Jahr 2013 auf 24 % in 2023 zurück.
Tagesgeldkonten wurden dagegen häufiger genutzt.
Mit 44 % verfügten 2023 mehr Haushalte über
Tagesgeldguthaben als bei ihrer erstmaligen
Erfassung in der EVS 2018 mit 39 %.

Aktienbesitz und Investmentfonds nahmen in
den vergangenen 10 Jahren deutlich zu
Wertpapieranlagen als mögliche Anlageform, haben
in den vergangenen 10 Jahren deutlich
zugenommen. Der Anteil der Haushalte mit
Aktienbesitz stieg von 14 % im Jahr 2013 auf
21 % im Jahr 2023.
Auch Investmentfonds
verbreiteten sich stärker: Fast ein Viertel bzw.
24 % der Haushalte hielten 2023 entsprechende
Anlagen, 2013 hatte ihr Anteil noch bei 18 %
gelegen. Andere Wertpapierformen, insbesondere
festverzinsliche Wertpapiere (z. B. Staats- und
Unternehmensanleihen) und Zertifikate (an die
Wertentwicklung eines Basiswerts gekoppelte
Wertpapiere), spielten auch 2023 weiterhin eine
vergleichsweise geringe Rolle.
Festverzinsliche Wertpapiere hielten lediglich
3 % der Haushalte, Zertifikate nur 2 %. Erstmals
in der EVS 2023 wurden Kryptowährungen als
separate Anlageform erhoben: 5 % der privaten
Haushalte in Nordrhein-Westfalen verfügten über
entsprechende digitale Vermögenswerte.
Offene Druckwerkstatt im Museum
Kurhaus Kleve Am Mittwoch, den 5.
August 2026, findet von 11 bis 13 Uhr eine
offene Druckwerkstatt mit Stefanie Dennstedt
statt. Der Workshop richtet sich an Kinder und
Jugendliche von 4 bis 9 Jahren. Drucken,
stempeln, ausprobieren! In der Druckwerkstatt im
Museum Kurhaus entdecken Kinder ab 4 Jahren
Siebdruck, Gelli Print und viele kreative
Drucktechniken.

Bitte ein helles T-Shirt oder einen Stoffbeutel
mitbringen, damit ein persönliches Unikat
gestaltet werden kann! Der Workshop richtet sich
an Kinder und Jugendliche von 4 bis 9 Jahren.
Die Teilnahmegebühr pro Person beträgt 10 Euro
(ohne Begleitung). Anmeldungen sind zu den
Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis
17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve
(Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via
E-Mail
empfang@mkk.art.
Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve: The Dead
Don´t Die (2019, 104 Min.) Das beliebte
Sommerkino im Museum Kurhaus Kleve findet dieses
Jahr unter dem Titel „Lakonie & Skurriler Humor“
statt und ist den Filmen des Regisseurs Jim
Jarmusch gewidmet. Es wird in Kooperation mit
den Tichelpark Cinemas Kleve durchgeführt. Der
Eintritt ist FREI!
Am Donnerstag, den 6. August
2026, um 21 Uhr zeigen wir: The Dead Don´t Die
(2019, 104 Min.) In der verschlafenen Stadt
Centerville geht die Sonne nicht mehr unter und
es beginnen Zombies in die einst friedliche
Stadt zu strömen.
Die Menschen laufen Gefahr vom
Aussterben bedroht zu werden und die Toten
wollen einfach nicht sterben. Die Horror-Komödie
von Jim Jarmusch besticht durch eine
hochkarätige Besetzung unter anderem mit Bill
Murray, Adam Driver, Chloë Sevigny, Steve
Buscemi, Tilda Swinton, Tom Waits, Iggy Pop und
Selena Gomez. Bitte Eingang direkt beim
Friedrich-Wilhelm-Bad benutzen, bei Regen fallen
die Veranstaltungen aus.
Erwerbspersonenbefragung: Homeoffice: Wunsch und
Wirklichkeit klaffen häufiger auseinander
Beschäftigte, die mal im Homeoffice und mal im
Betrieb arbeiten, sind häufig recht zufrieden.
Doch wenn die Homeoffice-Realität stark von den
eigenen Bedürfnissen abweicht, treten häufig
Stress und gesundheitliche Probleme auf. Das
ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts-
und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der
Hans-Böckler-Stiftung.*
Die Coronakrise
hat der Arbeit in den eigenen vier Wänden zu
einem nachhaltigen Durchbruch verholfen:
Mittlerweile sei offensichtlich, dass sich die
Entwicklung nicht rückgängig machen lässt,
erklärt Dr. Helge Emmler. Der WSI-Forscher hat
die aktuelle Situation in Sachen mobile Arbeit
untersucht und dafür Daten des
WSI-Erwerbspersonenpanels ausgewertet.
Seinen Ergebnissen zufolge hat sich an der
Verbreitung zuletzt wenig geändert, wobei es
deutliche Unterschiede vor allem zwischen
Beschäftigten mit und ohne Hochschulabschluss
gibt. Hybride Modelle, bei denen sich Homeoffice
und Arbeit im Betrieb abwechseln, entsprechen am
besten den Bedürfnissen der meisten
Beschäftigten, die zu rund zwei Dritteln mit den
bestehenden Regelungen zufrieden sind oder
allenfalls ein wenig öfter zu Hause arbeiten
möchten.

Diejenigen, deren Bedürfnisse klar von der
betrieblichen Realität abweichen, sind deutlich
öfter von starker beruflicher Belastung und
gesundheitlichen Problemen betroffen.
Für
das WSI-Erwerbspersonenpanel wurden in 15
Erhebungsrunden seit dem Frühjahr 2020 zunächst
knapp 7700, zuletzt rund 6200 Personen befragt.
Emmlers Auswertung zufolge hat der erste
Corona-Lockdown im März 2020 eine „schlagartige
und in dieser Größenordnung auch seither nicht
wieder beobachtete Ausbreitung von mobiler
Arbeit“ verursacht.
Der Anteil
derjenigen, die ausschließlich im Betrieb
arbeiten, war von 83 Prozent im Januar 2020 auf
53 Prozent im April 2020 eingebrochen. Seit etwa
Mitte 2021 sind, von geringen Schwankungen
abgesehen, etwa zwei von drei Erwerbstätigen nur
im Betrieb tätig, jede und jeder Vierte an
wechselnden Orten. Es sei anzunehmen, dass
hinter diesem Trend für rund ein Viertel der
Beschäftigten eine neue Normalität von etwa zwei
bis drei Tagen Homeoffice pro Woche steckt,
heißt es in der Studie.
Um den aktuellen
Stand zu erfassen, hat der WSI-Experte
Ergebnisse der Befragungswellen im November 2024
und 2025 analysiert, in denen die Teilnehmenden
ausführliche Angaben zu mobiler Arbeit gemacht
haben. Dabei hat er sich auf abhängig
Beschäftigte konzentriert. Von denen haben
zuletzt 64,5 Prozent ihre Arbeitszeit
ausschließlich im Betrieb oder maximal zu einem
Zehntel zu Hause verbracht.
Bei
Akademikerinnen und Akademikern ist die Quote
mit 36,6 Prozent deutlich geringer als bei
Beschäftigten mit Berufsausbildung mit 69
Prozent – wobei sich der Abstand im Vergleich zu
2024 ein wenig verringert hat.
In
Ostdeutschland ist der Anteil mit 71,2 Prozent
höher als im Westen mit 63,3 Prozent (siehe auch
die Abbildung in der pdf-Version dieser PM; Link
unten). Auch diese Differenz ist rückläufig. Die
Branchen Energieversorgung, Medien, Finanzen und
öffentliche Verwaltung stechen durch einen hohen
Anteil hervor. In den Bereichen Bau, Erziehung,
Gastgewerbe, Gesundheit, Handel, Verkehr und
Logistik ist Homeoffice dagegen weniger
verbreitet.
Ein Großteil dieser
Unterschiede hängt laut der Analyse mit der
Natur der jeweiligen Tätigkeiten zusammen: Dass
sie ihre Aufgaben uneingeschränkt oder zu einem
Großteil zu Hause erfüllen könnten, sagen 38
Prozent der Beschäftigten. Von den geeigneten
Tätigkeiten werden 65 Prozent zumindest zu einem
Viertel im Homeoffice erledigt, 46 Prozent sogar
überwiegend. Bei den Beschäftigten mit
akademischen Abschlüssen und geeigneten Jobs ist
die Quote derjenigen, die mindestens die Hälfte
ihrer Arbeitszeit zu Hause ableisten, gegenüber
2024 von 57 auf 52 Prozent zurückgegangen. Das
deute darauf hin, dass sich in dieser Gruppe
zunehmend zwei statt drei Tage Homeoffice
durchsetzen, schreibt Emmler.
Unzufriedenheit ist ungesund Der Auswertung
zufolge entsprechen die betrieblichen Regelungen
nicht immer den Wünschen der Beschäftigten:
Diejenigen, deren Aufgaben sich dafür eignen,
würden im Schnitt gern gut die Hälfte ihrer
Arbeitszeit zu Hause verbringen, tatsächlich ist
es etwas mehr als ein Drittel. Insgesamt möchte
ein Viertel den Anteil der Zeit im Homeoffice um
30 Prozentpunkte oder mehr erhöhen, ein Zehntel
möchte weniger dort arbeiten.
Rund zwei
Drittel sind zufrieden oder wünschen sich
allenfalls geringfügige Änderungen. Besonders
groß ist der Anteil der Unzufriedenen, deren
Wünsche stark von der tatsächlichen Situation
abweichen, mit 29,4 Prozent bei Beschäftigten,
die von Return-to-Office-Initiativen betroffen
sind. Bei Beschäftigten mit Kindern ist die
Quote mit 28,3 Prozent ebenfalls hoch.
Diese Unzufriedenheit gehe mit gravierenden
Belastungen einher, erklärt der Forscher. Von
den Beschäftigten, deren Homeoffice-Präferenzen
um 20 Stunden oder mehr von der tatsächlichen
Regelung abweichen, klagen 18 Prozent über eine
hohe Arbeitsbelastung und 28 Prozent über einen
schlechten Gesundheitszustand. Bei denjenigen,
die keinen Änderungsbedarf in Sachen Homeoffice
haben, sind es nur 6 beziehungsweise 14 Prozent.
Auch bei der Zufriedenheit mit dem
Familienleben, der Freizeitgestaltung oder
sozialen Kontakten schneiden Beschäftigte
schlechter ab, die gern deutlich länger zu Hause
arbeiten würden.
Dass die
Homeoffice-Quoten sich nach Ende der
Corona-Pandemie stabilisiert haben, sei
grundsätzlich eine gute Nachricht, so Emmlers
Fazit. „Denn mobile Arbeit hat sich nicht nur
als probate Maßnahme des Infektionsschutzes,
sondern als arbeitnehmerfreundliche
Unterstützung der Work-Life-Balance und
arbeitgeberseitiges Instrument zur
Fachkräftesuche erwiesen.“ Er empfiehlt
Unternehmen, den Wünschen der Beschäftigten
entgegenzukommen, solange keine zwingenden
betrieblichen Gründe dagegensprechen.
Schließlich würde oft schon ein zusätzlicher Tag
Homeoffice-Tag reichen, um diese Wünsche zu
erfüllen.
„Die neue Studie unterstreicht:
Das Potenzial, im Homeoffice zu arbeiten, ist
noch nicht ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. Bettina
Kohlrausch, die wissenschaftliche Direktorin des
WSI. „Gerade für Frauen, die im Durchschnitt
immer noch den ganz überwiegenden Teil der
Sorgearbeit erledigen, also etwa
Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder
Arbeit im Haushalt, ermöglicht das Homeoffice
Flexibilität bei der Vereinbarkeit, weil
beispielsweise Zeit für Pendelwege gespart
wird.“
Das Homeoffice sei jedoch kein
Ersatz für ausreichende
Kinderbetreuungsangebote, betont die Soziologin
zugleich. Insbesondere in Zeiten hoher
Spritpreise ermögliche mobile Arbeit generell
auch eine finanzielle Entlastung.
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