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KW 34: Montag, 17. - Sonntag, 23. August 2026

Themen u.a.:

Wesel: Interkulturelles Grillfest als Dank für ehrenamtliches Engagement
Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten Lotte Goldschmidtböing lädt Bürgermeister Rainer Benien alle ehrenamtlich Engagierten im Bereich der Integration herzlich zu einem Interkulturellen Grillfest ein. Die Veranstaltung soll vor allem eines: Danke sagen. 

 v.l. Bürgermeister Rainer Benien, Lotte Goldschmidtböing (Integrationsbeauftragte), Uwe van de Sand (Dritter Ort Wesel)

Ehrenamtliches Engagement ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von unschätzbarem Wert. Viele Menschen begleiten Zugewanderte auf ihrem Weg, unterstützen sie beim Ankommen und dabei, sich in Wesel einzufinden. Sie schenken Zeit, hören zu, vermitteln Orientierung und schaffen Begegnungen. 

Das Fest bietet Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig soll der Nachmittag ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes für den ehrenamtlichen Einsatz sein.

Das Interkulturelle Grillfest findet statt am 18. September 2026, 14:30 Uhr, im „Dritten Ort Wesel“ im Stadtwerke Wasserturm, Brandstraße 44, 46483 Wesel. Das Außengelände wird ebenfalls für die Veranstaltung genutzt und ist ebenerdig erreichbar; es ist allerdings gepflastert und teilweise uneben. Der Wasserturm selbst ist nicht barrierefrei zugänglich.

Eingeladen sind alle, die sich in Wesel ehrenamtlich im Bereich der Integration engagieren. Sie sind herzlich eingeladen, auch bis zu drei Personen anzumelden, die sie im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements auf ihrem Weg der Integration in Wesel begleiten oder begleitet haben. 

Eine Anmeldung ist bis zum 11. September 2026 per Mail an integration@wesel.de oder telefonisch unter 0281/203-2371 möglich.  Die Veranstaltung wird durch das Land Nordrhein-Westfalen über das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Wesel gefördert.

Regionalplan Ruhr: Ruhrparlament stimmt Nichtzulassungsbeschwerde einstimmig zu / Neuaufstellung wird ab sofort vorbereitet
Der Regionalverband Ruhr (RVR) wird gegen die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster Nichtzulassungsbeschwerde einlegen. Das OVG hatte in seinem Urteil Mitte Juni dieses Jahres den Regionalplan Ruhr für ungültig erklärt und keine Revision zugelassen.

Das Ruhrparlament hat heute in einer Sondersitzung einstimmig zugestimmt, dagegen rechtlich vorzugehen. Zudem verabschiedete die Verbandsversammlung einen gemeinsamen Antrag von SPD, CDU und den Grünen, „unverzüglich die fachlichen, rechtlichen und organisatorischen Vorbereitungen für die Neuaufstellung des Regionalplans Ruhr aufzunehmen“.

Regionaldirektor Duin betonte in der Sondersitzung: „Wir werden uns für unseren Standpunkt und für den Regionalplan juristisch einsetzen. Aber wir kalkulieren den Fall ein, dass das jetzige Urteil des OVG Münster in Gänze Rechtskraft entfaltet und der gesamte Regionalplan unwirksam wird. Deshalb ist unsere klare Entscheidung: Wir beginnen unabhängig von den weiteren juristischen Schritten mit der Neuaufstellung des Regionalplans.“

Der Fraktionsantrag formuliert das Ziel, der Verbandsversammlung spätestens in der Sitzung im Oktober 2027 – soweit dies nach dem Stand des Rechtsmittelverfahrens und der rechtlichen Prüfung erforderlich ist – einen Aufstellungsbeschluss zur Entscheidung vorzulegen.

Mit Blick auf die klagenden Kommunen im Kreis Wesel setzt die Regionalplanung im RVR beim Neustart für den Regionalplan Ruhr auf fachliche Kooperation – auf Augenhöhe und von Beginn an. Garrelt Duin: „Ich lade daher sowohl die Kommunen als auch die Unternehmen im Kreis Wesel ein, Gespräche über die Ziele, das Verfahren und die nächsten Schritte zu führen.“

Bei der Nichtzulassungsbeschwerde führt der RVR drei Fragen von grundsätzlicher Bedeutung an, die das Urteil des OVG Münster aufwirft. Darin geht es um die Beteiligung der Öffentlichkeit, verfassungsrechtliche Fehlerfolgen sowie die Teil- und Gesamtunwirksamkeit des Regionalplans Ruhr. „Wir wollen auf diesem Weg wichtige Grundsatzfragen der Raumordnung klären lassen, die für Planungsbehörden auch weit über das Ruhrgebiet hinaus von Bedeutung sind“, so Regionaldirektor Duin.

Nach Ansicht des OVG ist der Regionalplan Ruhr verfahrensfehlerhaft zustande gekommen, weil die erste öffentliche Bekanntmachung in den Amtsblättern aus dem Jahr 2018 eine Formulierung enthielt, der zufolge handschriftliche Stellungnahmen nur berücksichtigt werden könnten, wenn sie in lesbaren Druckbuchstaben verfasst seien.

Der zuständige Senat wertete diese Vorgabe als unzulässige Einschränkung der Beteiligungsmöglichkeit, die geeignet sei, interessierte Bürger von der Abgabe einer Stellungnahme abzuhalten und daher zur Unwirksamkeit des Plans führe. Eine Einschätzung, die aus Sicht des RVR sowohl im Hinblick auf die einschlägigen Vorgaben des Raumordnungsgesetzes als auch unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten Fragen aufwirft.

Nach Ansicht des RVR ist dieser Aspekt des Urteils daher ebenso klärungsbedürftig wie die vom OVG vertretene Auffassung, einzelne Abwägungsmängel bei der Planung der Abgrabungsbereiche für Kies und Sand führten zur Unwirksamkeit des gesamten Regionalplans.

Der RVR hat nach dem positiven Votum der Verbandsversammlung einen Monat Zeit, seine schriftliche Begründung beim OVG in Münster einzureichen. Hält das Oberverwaltungsgericht die Beschwerde für unzulässig oder unbegründet, legt es diese unverzüglich dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vor, das abschließend entscheiden wird. Durch die Beschwerde bleibt der Regionalplan Ruhr bis auf Weiteres rechtswirksam. idr

Moers: Offene Hebammensprechstunden in zwei Familienzentren
Gute Nachrichten für werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern: Bis Ende des Jahres gibt es in zwei Moerser Familienzentren offene Hebammensprechstunden. Sie bieten werdenden Eltern und Familien die Möglichkeit, unkompliziert und ohne großen organisatorischen Aufwand Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby zu besprechen.

Auch persönliche Anliegen oder Unsicherheiten können in einem vertraulichen Gespräch mit einer Hebamme geklärt werden. „Gerade in der Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt entstehen viele Fragen. Nicht immer ist es leicht, kurzfristig eine passende Anlaufstelle zu finden. Mit der offenen Hebammensprechstunde schaffen wir deshalb ein einfaches und wohnortnahes Angebot“, sagt Stephan Caniels von den ‚Frühen Hilfen‘ der Stadt.  

Zusätzliches Unterstützungsangebot Das niedrigschwellige Beratungsangebot ist kostenlos und kann kurzfristig aus Fördermitteln des Landesprogramms ‚kinderstark – NRW schafft Chancen‘ finanziert werden.

„Die Förderung ermöglicht uns dieses zusätzliche Unterstützungsangebot und erreicht Familien dort, wo sie ohnehin Angebote nutzen“, so Caniels weiter. „Wir freuen uns, dass die beiden Familienzentren die Sprechstunden gemeinsam mit uns durchführen.“ Sie finden wöchentlich zu wechselnden Terminen in der Mattheck und in Moers-Mitte statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. 

Die Termine im Städtischen Familienzentrum Wilhelm-Müller-Straße 1: 
8. September (9 bis 11 Uhr),
18. September (10 bis 12 Uhr),
16. und 23. Oktober (jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr),
5. und 18. November (jeweils 12 bis 14 Uhr),
20. November (9.30 bis 11.30 Uhr),
4. Und 10. Dezember (jeweils 12 bis 14 Uhr),
18. Dezember (9.30 bis 11.30 Uhr).   

Die Termine im Städtischen Familienzentrum Diergardtstraße 46:
3. September (10 bis 12 Uhr),
10. September (9 bis 11 Uhr),
14. September 10 bis 12 Uhr),
24. September (9 bis 11 Uhr),
28. September 10 bis 12 Uhr),
14., 22., 26. Oktober,
5., 19., 26. November,
4., 10., 16. Dezember (jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr).  


Alle Termine gibt es auch online hier: www.moers.de/leben-moers/familienstadt-moers/familie-von-anfang/offene-hebammensprechstunde-zwei-familienzentren  oder www.moers.de (Suchbegriff: ‚Offene Hebammensprechstunde‘)

Jugendamt der Stadt Kleve sucht engagierte Pflegeeltern
Das Jugendamt der Stadt Kleve sucht aktuell Pflegeeltern. Pflegeeltern leisten unverzichtbare Arbeit für Kinder und Jugendliche, die vorübergehend oder dauerhaft aus den verschiedensten Gründen nicht in ihren Herkunftsfamilien leben können.

Aktuell sucht die Stadt Kleve neue Pflegefamilien, die sich es sich vorstellen können, Kindern in schwierigen Lebenssituationen ein Zuhause zu bieten. Der Alltag von Pflegefamilien bringt gleichermaßen Herausforderungen als auch viele wertvolle Momente mit sich. Wer sich für ein Pflegekind entscheidet, schenkt Zukunft und gewinnt selbst neue Perspektiven.

Für die Kinder soll in ihren Pflegefamilien ein Ort der Geborgenheit, Sicherheit und Stabilität entstehen. Bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe werden Pflegeeltern in Kleve durch das Jugendamt der Stadt Kleve begleitet und unterstützt. Von der Vorbereitung über die Vermittlung bis hin zur kontinuierlichen Betreuung stehen die Kolleginnen des Pflegekinderdienstes stets mit Rat und Tat zur Seite und lassen niemanden mit dieser wichtigen Aufgabe allein.

Fachliche Beratung, Schulungen und persönliche Ansprechpartner sind jederzeit verfügbar. Im September sind alle Pflegefamilien wieder zum Pflegefamilientag auf dem Fingerhutshof in Kalkar-Wissel eingeladen. Das Jugendamt organisiert den beliebten Tag, um sich bei den engagierten Familien zu bedanken. Neben Spiel- und Mitmachaktionen für die Kinder und Jugendlichen bietet die Veranstaltung einen Rahmen für die Begegnung und Vernetzung der Pflegefamilien untereinander.

So soll die Gemeinschaft als auch die Wertschätzung der bestehenden Pflegeverhältnisse gestärkt werden. Wer sich vollkommen unverbindlich näher über die wichtige Tätigkeit der Vollzeit- oder Bereitschaftspflege informieren möchte, erreicht den Pflegekinderdienst der Stadt Kleve telefonisch unter 02821/84820 oder per E-Mail unter pflegekinderdienst@kleve.de.
Im Internet hat die Stadt Kleve viele Informationen rund um das Thema auf www.kleve.de/pflegekinderdienst zusammengestellt.

Europäische Mobilitätswoche 2026 – Programm im Kreis Wesel
Jedes Jahr findet vom 16. bis zum 22. September europaweit die Europäische Mobilitätswoche statt. Sie ist eine Kampagne der Europäischen Kommission mit dem Ziel, der Öffentlichkeit eine neue Perspektive zu ihrem bisherigen Mobilitätsverhalten zu eröffnen. In diesem Jahr finden zum vierten Mal auch Aktionen im Kreis Wesel statt.

Gemeinsam mit einigen kreisangehörigen Kommunen hat der Kreis Wesel koordinierend ein spannendes und vielfältiges Programm für die Mobilitätswoche aufgestellt. Zu den Aktionen gehören unter anderem ein Ampelquiz in Voerde, Rollatortage in Moers und Dinslaken, Verkehrssicherheitsaktionen in Schulen und Kindergärten in Hamminkeln, eine Rundfahrt des Rheinberger Bürgermeisters im Bürgerbus, eine Frauenwanderung durch die Lühlerheide und die kreisweite Aktion „Abstand halten!“, die Autofahrende auf den einzuhaltenden Abstand beim Überholen von Radfahrenden hinweist.

Auch der Weltkindertag am 20.09.2026 fällt in die Europäische Mobilitätswoche. An diesem Tag fahren Kinder unter 15 Jahren kostenlos mit Bus und Bahn – in ganz NRW! Das komplette Programm mit allen Informationen zu den einzelnen Aktionen finden Sie auf der Internetseite des Kreises Wesel (https://www.kreis-wesel.de/europaeische-mobilitaetswoche-kreis-wesel).

Spaziergruppe in Meerbeck: „Gemeinsam unterwegs zu sein, tut gut.“
Gemeinsam an der frischen Luft unterwegs sein, in Bewegung bleiben und dabei nette Menschen kennenlernen: In Meerbeck ist eine neue Spaziergruppe des Interkulturellen Netzwerkes 55plus gestartet. Eingeladen sind alle, die gerne in Gesellschaft unterwegs sind - unabhängig davon, ob sie zu Fuß, mit Rollator oder mit einer Gehhilfe kommen.

Jeden Dienstag um 9.30 Uhr trifft sich die Gruppe am Sportpark Rheinpreußen direkt am Tor des Haupteingangs (Barbarastraße 18). In gemütlichem Tempo geht es gemeinsam durch den Stadtteil. Dabei bleibt genügend Zeit für Gespräche und Begegnungen.  Unterstützt wird die Aktion von Stadtteilbüro Neu_Meerbeck.

„Gemeinsam unterwegs zu sein, tut gut. Bewegung an der frischen Luft und nette Gespräche lassen sich dabei wunderbar verbinden“, sagt Constanze Wesely vom Team des Stadtteilbüros. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können einfach zum Treffpunkt kommen.

Bei Regen fällt der Spaziergang aus. Treffpunkt jeden Dienstag um 9.30 Uhr: Sportpark Rheinpreußen, Zugang über Barbarastraße 18, Tor des Haupteingangs.  Kontakt für Fragen: Irmgard Rabiega, Telefon: 0176 / 45 70 14 06 oder 0 28 41 / 50 95 33


NRW: 2025 wurde Bauland im Wert von 1,9 Milliarden Euro verkauft
Rund 10 Millionen Quadratmeter Bauland wurden abgesetzt 3.130 Hektar landwirtschaftliche Flächen wurden 2025 zu einem Gesamtkaufwert von 253 Millionen Euro veräußert Bauland im Reg.-Bez. Düsseldorf und landwirtschaftliche Flächen im Reg.-Bez. Münster am teuersten

Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 6.558 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund 10 Millionen Quadratmetern getätigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, betrug der Gesamtkaufwert rund 1,9 Milliarden Euro, was rein rechnerisch 193,98 Euro pro Quadratmeter Bauland entspricht. Im Jahr 2024 lag der durchschnittliche Kaufwert noch bei 177,69 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 17,3 % mehr Baugrundstücke veräußert.

Höchster durchschnittlicher Kaufwert im Regierungsbezirk Düsseldorf
Den höchsten Durchschnittspreis verzeichnete der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 254,58 Euro je Quadratmeter Bauland, gefolgt vom Regierungsbezirk Köln mit 245,87 Euro. Der niedrigste durchschnittliche Kaufwert wurde 2025 für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 129,00 Euro pro Quadratmeter ermittelt.



Landwirtschaftliche Flächen im Wert von rund 253 Millionen Euro verkauft Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 1.907 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 3.130 Hektar veräußert. Der Kaufwert lag insgesamt bei rund 253 Millionen Euro. Damit lag der durchschnittliche Kaufwert 2025 bei 80.732 Euro je Hektar bzw. 8,07 Euro je Quadratmeter landwirtschaftlicher Fläche.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden 28,6 % mehr landwirtschaftliche Grundstücke veräußert. Durchschnittlicher Kaufwert für landwirtschaftliche Flächen im Regierungsbezirk Münster am höchsten Der höchste durchschnittliche Kaufwert für landwirtschaftliche Flächen wurde im Regierungsbezirk Münster mit 121.503 Euro je Hektar registriert; der niedrigste im Regierungsbezirk Arnsberg mit 45.178 Euro.



Kitas und allgemeinbildende Schulen in NRW: Mehr private Einrichtungen als vor 20 Jahren
2025 gab es 18,2 % mehr Kitas in freier Trägerschaft, aber nur 1,7 % mehr öffentliche Kitas als 2006 Zahl der allgemeinbildenden Privatschulen seit dem Schuljahr 2005/2006 um 36,7 % gestiegen, 24,0 % weniger öffentliche Schulen Anteil der Kinder in Kitas in freier Trägerschaft und Privatschulen leicht gestiegen

Die Zahl der Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft für Kinder ist in Nordrhein-Westfalen in den letzten 20 Jahren gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es 2025 rund 8.300 Kitas in freier Trägerschaft und damit 18,2 % mehr als im Jahr 2006. An allgemeinbildenden Schulen fiel das Wachstum privater Einrichtungen seit dem Schuljahr 2005/06 mit 36,7 % noch deutlicher aus: Im Schuljahr 2025/26 gab es 428 private Ersatzschulen in NRW.

Zu den freien Trägern von Kitas zählen die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege sowie unabhängige, gemeinnützige und nicht gemeinnützige Unternehmen oder Vereine. Schulen in freier Trägerschaft, auch private Ersatzschulen bzw. hier Privatschulen genannt, sind Schulen, die nicht vom Land, den Kommunen oder sonstigen öffentlichen Schulträgern geführt werden. Sie können konfessionell, weltanschaulich oder durch besondere pädagogische Interessen und Konzepte geprägt sein. 20-Jahresvergleich: Mehr Kitas in freier Trägerschaft, aber weniger religiöse Träger.


 

Insgesamt ist die Zahl der Kindertageseinrichtungen in den letzten 20 Jahren um 13,8 % gestiegen. Der Gesamtanstieg ist dabei vor allem auf die Kitas in freier Trägerschaft zurückzuführen: Die Zahl der Einrichtungen öffentlicher Träger wuchs um lediglich 1,7 %. Damit befanden sich 2025 76,3 % aller Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft; 2006 lag ihr Anteil noch bei 73,5 %.

Bei den freien Trägern nahm die Zahl nicht-religiöser privat-gemeinnütziger Träger, worunter bspw. der Paritätische Wohlfahrtsverband fällt, am meisten zu. In den letzten 20 Jahren stieg ihre Zahl um 58,0 %. Währenddessen ging die Zahl der Kitas in religiöser privat-gemeinnütziger Trägerschaft (z. B. Caritasverband) um 4,6 % zurück.

Insgesamt stellten 2025 dennoch katholische Träger die meisten Einrichtungen, gefolgt von Jugendämtern und evangelischen Trägern. Mehr Privatschulen, weniger öffentliche Schulen Auch im Schulsystem Nordrhein-Westfalens ist eine Entwicklung hin zu mehr privaten Einrichtungen erkennbar: Ihre Zahl wuchs, während die Gesamtzahl der allgemeinbildenden Schulen um 21,0 % zurückging.

Ausschlaggebend dafür war insbesondere der Rückgang öffentlicher Schulen. Im 20-Jahresvergleich stieg der Anteil privater Schulen am allgemeinbildenden Schulangebot von 4,9 % auf 8,5 %.



Hinsichtlich der schülerstärksten allgemeinbildenden Schulformen zeigten sich jedoch Unterschiede. So waren private Gymnasien schon im Schuljahr 2005/06 mit 16,8 % recht verbreitet; im Schuljahr 2025/26 waren es lediglich drei private Gymnasien mehr. Bei den Grundschulen hat sich die Zahl hingegen von 26 auf 79 nahezu verdreifacht.

Anteilig machten private Grundschulen zuletzt allerdings nur 2,8 % des Grundschulangebots aus. Anteil der Kinder und Jugendlichen in privaten Kitas und Schulen leicht gestiegen Neben der steigenden Anzahl von privaten Einrichtungen besuchen mittlerweile auch mehr Kinder und Jugendliche diese Kitas und Schulen.

Der Anteil der Kinder, die eine Tageseinrichtung in privater Trägerschaft besuchen, ist innerhalb von 20 Jahren leicht gestiegen: Von 71,0 % im Jahr 2006 auf 73,1 % im Jahr 2025. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Privatschulen lag im Schuljahr 2025/26 bei 8,3 %.

Das waren 1,3 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2005/06, als der Anteil bei 7,0 % lag. Allerdings gab es nach kontinuierlichen Zuwächsen ab dem Schuljahr 2021/22 eine leicht rückläufige Entwicklung.


Stadt Dinslaken erweitert erneut ihr Online-Angebot
Christiane Wenzel (Geschäftsbereichsleitung Bürgerservice, Recht und Ordnung) an der Dokumentenboxausgabe mit Simon Panke (Bürgermeister Stadt Dinslaken)
Die Dinslakener Stadtverwaltung baut ihre digitalen Serviceangebote weiter aus. In den vergangenen Monaten sind viele weitere Online-Dienstleistungen eingeführt oder erweitert worden. So sollen Behördengänge erleichtert und Verwaltungsleistungen zeit- und ortsunabhängig zugänglich gemacht werden.

Schon heute stehen viele Online-Angebote zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem die „Beantragung von Miet- und Lastenzuschüssen“, besser bekannt unter dem Namen „Wohngeld“, verschiedene Dienstleistungen rund um die Hundesteuer, die „Beantragung von Personenstandsurkunden“, die „Anmeldung von Sperrmüll“ sowie Geoinformationen in Portalen und Karten. Beispielsweise gibt es eine Kartendarstellung aller aktuellen Baustellen in Dinslaken.

Die Online-Leistungen „Sperrmüll anmelden“, „Mängel melden“ und „Hund an- und abmelden“ erfreuen sich größter Beliebtheit. So werden bereits rund 95 Prozent der Anträge für Hundeanmeldungen digital gestellt. Durch die Nutzung der digitalen Angebote können diese reibungsloser bearbeitet werden, insbesondere auch weil schon jetzt in einigen Bereichen der Verwaltung mit digitalen Akten gearbeitet wird.

„Die Zahlen belegen: Das Interesse an digitalen Angeboten ist vorhanden, was uns natürlich sehr begeistert. Allen denjenigen, die sich noch nicht getraut haben, kann ein Besuch im Serviceportal nur empfohlen werden – es lohnt sich“, findet Nils Gilges, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung.

Deutlich erweitert wurde das digitale Angebot in den Bereichen Bürgerbüro und Ausländerangelegenheiten:

Im Bürgerbüro können Bürgerinnen und Bürger neuerdings zahlreiche Anliegen vollständig online erledigen. Dazu zählen seit kurzem die elektronische Wohnsitzanmeldung, die Beantragung von digitalen und postalischen Meldebescheinigungen, Melderegisterauskünfte, die Einrichtung einer Übermittlungssperre sowie die persönliche Selbstauskunft. Auch den Fischereischein gibt es zukünftig digital. Bei diesen Leistungen wird der Gang zum Bürgerbüro zukünftig nicht mehr notwendig sein.

Antragsstellende können sich bequem und unkompliziert vollständig digital durch den Antrag klicken. Teilweise erhalten die Antragsstellenden Änderungsaufkleber für den Personalausweis oder Bescheinigungen auf dem Postweg, weil die bestehenden gesetzlichen Vorschriften die Papierform vorschreiben. Da, wo es möglich ist, versucht die Stadt Dinslaken, bestehende Vorschriften zu entbürokratisieren. Dies ist beispielsweise bei der Hundemarke passiert.

Auch im Bereich Ausländerangelegenheiten wurden neue digitale Lösungen eingeführt. So können beispielsweise Anträge auf Einbürgerung, Verpflichtungserklärungen oder Aufenthaltstitel online gestellt werden. Bei der Beantragung von Aufenthaltstiteln kommt inzwischen zum ersten Mal auch künstliche Intelligenz zum Einsatz: Sie unterstützt vornehmlich die Antragsstellenden, indem sie hochgeladene Dokumente automatisiert auf Vollständigkeit und Plausibilität prüft.

Im Ergebnis sind die eingereichten Anträge dadurch vollständiger, sodass auch die Verwaltung einen Vorteil davon hat. Die Funktion kann selbstverständlich individuell ein- und ausgestellt werden, sodass niemand zur Nutzung der künstlichen Intelligenz gezwungen wird. Nur durch eine überwiegende Nutzung von digitalen Services können jedoch auch die Vorteile für die anschließende optimierte Bearbeitung genutzt werden.

Ein weiteres Highlight: Seit Mai steht eine sogenannte Dokumentenausgabebox im Rathaus zur Verfügung, die eine flexible Abholung, unabhängig von den Erreichbarkeiten der Mitarbeitenden, ermöglicht. Die Box ist ein Service für alle Antragstellenden von Aufenthaltstiteln. Bei der Verlängerung oder Erstausstellung besteht nun die Möglichkeit die Aufenthaltskarte selbstständig aus dem smarten Schrank zu nehmen.

Hierfür wird der antragsstellenden Person eine SMS zugesendet, die einen Code zum Öffnen der Box enthält. Terminvereinbarungen zur Abholung der Aufenthaltskarte sind damit grundsätzlich nicht mehr notwendig. Lediglich zur Erfassung biometrischer Daten und individuellen Rückfragen ist ein persönliches Vorsprechen weiterhin notwendig. Die Box steht im Erdgeschoss des Rathauses und kann montags bis freitags zwischen 7 und 19 Uhr genutzt werden.

„Die Einrichtung solcher digitalen Angebote passiert nie von jetzt auf gleich. Da steckt eine ganze Menge Arbeit an vielen Stellen dahinter. Daher gilt der Dank allen Mitarbeitenden der Fachdienste und der Stabsstelle, die sich in diesen komplexen Projekten engagiert haben“, unterstreicht Achim Thomae, Erster Beigeordneter und Kämmerer.

Die Digitalisierung der Stadtverwaltung wird auch künftig konsequent weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem ein KI-gestützter Chatbot auf der städtischen Website, der Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zu Verwaltungsleistungen unterstützen soll, sowie ein Anmeldeterminal im Bürgerbüro der Stadtmitte, das den Besuch vor Ort komfortabler gestalten und die Mitarbeitenden entlasten soll. Zudem können Meldungen und Einkommenserklärungen für die Tagesbetreuung von Kindern ab Herbst digital eingereicht werden.

„Mit dem kontinuierlichen Ausbau der digitalen Angebote machen wir unsere Verwaltungsservices immer bürgerfreundlicher und erleichtern den Zugang zu kommunalen Dienstleistungen. Das digitale Angebot wird daher auch in den nächsten Jahren noch erweitert werden. Wir ruhen uns darauf nicht aus, sondern nutzen diesen Aufwind, um noch einmal genau hinzusehen, wo die Verwaltung sowohl nach außen als auch nach innen effizienter werden kann“, erläutert Bürgermeister Simon Panke.

Um die Nutzung aller digitalen Angebote sicherstellen zu können, empfiehlt die Stadtverwaltung, die Einrichtung eines persönlichen Kontos bei der BundID, welche eine sichere Authentifizierung ermöglicht. Detaillierte Informationen zur Kontoerstellung befinden sich auf der Seite der BundID. Das Angebot der Stadtverwaltung wird somit langfristig überwiegend mit dieser Authentifizierung möglich sein.

Die Stadtverwaltung will bedarfsorientiert digitalisieren, daher sind Anregungen zur Digitalisierung oder Optimierung des Leistungsangebotes willkommen und können über das Ideenformular hier eingereicht werden. Link zum Serviceportal: https://service.dinslaken.de/services

Dinslaken: Pflegekinderdienst sucht Pflegefamilien
Der Pflegekinderdienst der Stadt Dinslaken sucht Menschen, die Kindern Sicherheit, Alltag und verlässliche Beziehungen geben – auf Zeit oder auf Dauer.
Manchmal verändert sich das Leben eines Kindes innerhalb weniger Stunden. Wenn Eltern vorübergehend nicht für ihr Kind sorgen können, muss schnell ein sicherer Ort gefunden werden.
In anderen Fällen steht nach einer längeren Klärung fest, dass ein Kind nicht zu seinen Eltern zurückkehren kann. Dann braucht es Menschen, die ihm Halt geben, Vertrauen ermöglichen und ein verlässliches Zuhause bieten, für eine begrenzte Zeit oder bis ins Erwachsenenleben.

Der Pflegekinderdienst der Stadt Dinslaken sucht deshalb weitere Pflegefamilien. Dabei geht es nicht darum, für Erwachsene ein passendes Kind zu finden. Im Mittelpunkt steht das Kind: seine Geschichte, seine Bedürfnisse und die Frage, welche Menschen zu ihm passen.

Pflegeeltern können Paare mit oder ohne eigene Kinder sein, ebenso Alleinstehende und Menschen mit internationaler Familiengeschichte. Unterschiedliche Familienformen und Lebensentwürfe sind ausdrücklich willkommen. Ein Trauschein, eigene Kinder oder eine pädagogische Ausbildung sind keine Voraussetzung.

Wichtig sind vor allem eine stabile Lebenssituation, ausreichend Zeit und Platz, Belastbarkeit, Geduld und die Bereitschaft, sich verlässlich auf ein Kind einzulassen. Viele Pflegekinder haben Trennungen, Unsicherheit oder andere belastende Erfahrungen erlebt. Manche Verhaltensweisen lassen sich erst verstehen, wenn man die Geschichte eines Kindes kennt. Pflegeeltern brauchen deshalb die Bereitschaft, genau hinzusehen, nicht vorschnell zu bewerten und auch in schwierigen Phasen verlässlich zu bleiben.

Ebenso wichtig ist der respektvolle Umgang mit der Herkunft eines Kindes. Seine leiblichen Eltern und Angehörigen bleiben Teil seiner Biografie und häufig auch Teil seines Lebens. Pflegeeltern übernehmen Verantwortung für ein Kind, ersetzen aber nicht seine Herkunftsfamilie.

Zuhause auf Zeit oder auf Dauer
In der Bereitschaftspflege nehmen Familien ein Kind kurzfristig in einer akuten Krise bei sich auf. Währenddessen wird geklärt, wie es für das Kind weitergeht.
In der Dauerpflege wird die Pflegefamilie zum langfristigen Lebensmittelpunkt eines Kindes und begleitet es über viele Jahre, manchmal bis ins Erwachsenenleben.
Welche Form der Pflege zu den Möglichkeiten und persönlichen Grenzen einer Familie passt, wird gemeinsam mit den Fachkräften des Pflegekinderdienstes besprochen.

Vorbereitung und Begleitung von Anfang an
Niemand übernimmt diese verantwortungsvolle Aufgabe unvorbereitet oder allein. Nach ersten unverbindlichen Informations- und Kennenlerngesprächen folgen eine Vorbereitungsschulung und eine sorgfältige Eignungsprüfung. Auch nach der Aufnahme eines Pflegekindes bleibt der Pflegekinderdienst an der Seite der Familie; mit Beratung, Fortbildungen und Unterstützung im Alltag, bei Kontakten zur Herkunftsfamilie und insbesondere auch in schwierigen Situationen oder Krisen. Für den Unterhalt des Kindes und die erzieherische Leistung erhalten Pflegeeltern Pflegegeld.

Ein erstes Gespräch ist noch keine Entscheidung: Wer schon einmal darüber nachgedacht hat, einem Kind ein Zuhause zu geben, muss noch keine fertige Antwort haben. Ein erstes Gespräch ist keine Bewerbung und keine Verpflichtung. Es ist vor allem eine Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich zu informieren und gemeinsam herauszufinden, ob Pflegeelternschaft zum eigenen Leben passen könnte.

Unverbindlich informieren
Der Pflegekinderdienst der Stadt Dinslaken informiert interessierte Menschen gerne persönlich über die verschiedenen Formen der Pflege, die Voraussetzungen und die Unterstützung, die Pflegefamilien erhalten.
Wer einem Kind ein Stück Sicherheit, Vertrauen und Zuhause geben möchte, kann sich unverbindlich an den Pflegekinderdienst der Stadt Dinslaken wenden:
Telefon: 02064/66-221 oder 02064/66-571
E-Mail: Florian.Kendza@dinslaken.de oder Andreas.Radusch@dinslaken.de

Eine Woche vor den DIN-Tagen: Feierabendmarkt am 21. August
Der Dinslakener Feierabendmarkt lädt am Freitag, 21. August 2026, erneut dazu ein, den Sommer bei guter Musik, leckerem Essen und kühlen Getränken gemeinsam zu genießen. Von 16 bis 20 Uhr verwandelt sich der Altmarkt in einen Treffpunkt für alle, die entspannt ins Wochenende starten möchten.

Für die passende musikalische Begleitung sorgt diesmal das Dinslakener Cover-Trio „Solo Zu Zweit“. Mit bekannten Songs und abwechslungsreicher Live-Musik bringt die Band Stimmung auf den Altmarkt und lädt zum Zuhören, Mitsingen und Verweilen ein. Auch kulinarisch ist wieder einiges geboten. Neben frisch gebackener Pizza von Lil Napoli, knusprigen Pommes von Zeloh und leckeren Antipasti erwartet die Besucherinnen und Besucher eine bunte Auswahl an Bowls in verschiedenen Variationen – darunter auch zahlreiche vegetarische Optionen.

So ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dazu gibt es eine Auswahl an kühlen Getränken, die den sommerlichen Feierabend perfekt abrunden. Ob nach der Arbeit auf ein Getränk, zum gemeinsamen Essen mit Bekannten oder einfach für einen entspannten Nachmittag mit guter Musik – alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Neues Amtsblatt
Am 19. August 2026 ist ein neues der Stadt Dinslaken erschienen. Es informiert über die kommende Sitzung des Rates. Diese findet am Dienstag, 01.09.2026, ab 17:15 Uhr im Ratssaal des Rathauses statt. Online können die Amtsblätter hier gelesen werden: https://abi.dinslaken.de/termine.

Die 10.000-Euro-Frage: Wofür gilt diese Obergrenze wirklich?
Ob Bargeld im Reisegepäck, Schmuck aus dem Urlaub oder eine größere Barzahlung im Ausland: Auf Reisen gelten je nach Situation unterschiedliche Betragsgrenzen. Weil die Zahl von 10.000 Euro in verschiedenen Zusammenhängen auftaucht, kommt es dabei immer wieder zu Verwechslungen.

https://www.evz.de/themen/finanzen-versicherungen/bezahlen-eu/bargeldobergrenze


Ein Beratungsfall des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) Deutschland zeigt, wie teuer dieser Irrtum werden kann – und warum Reisende unbedingt genauer hinschauen sollten.

10.000 Euro, 1.000 Euro oder 430 Euro? Wer bei den verschiedenen Betragsgrenzen den Überblick verliert, riskiert auf Reisen teure Überraschungen. (Bild: KI-generiert)

Ein frisch verheiratetes Paar kehrt aus Indien nach Deutschland zurück. Im Gepäck: Ein Goldschmuckset, das die Eltern des Bräutigams der Braut zur Hochzeit geschenkt haben. Der Wert liegt unter 10.000 Euro. Für das Paar scheint die Sache damit erledigt. Die viel diskutierte Grenze ist schließlich nicht erreicht. An der Zollkontrolle folgt dann aber die Überraschung.
Denn entscheidend ist in diesem Fall gar nicht die Bargeldgrenze, sondern die Freigrenze für Waren. Die Freude über das Hochzeitsgeschenk währt deshalb nur kurz. Es folgen eine hohe Rechnung für die Nachverzollung und ein Steuerstrafverfahren.

„Wer nur auf die Zahl schaut, kann leicht die falschen Schlüsse ziehen“, erklärt André Schulze-Wethmar. „Denn je nachdem, ob es um Bargeld, Waren oder Barzahlungen geht, greifen unterschiedliche Vorschriften.“

Der Fall zeigt, wie leicht sich verschiedene Betragsgrenzen verwechseln lassen – und welche Folgen das haben kann. Denn die viel diskutierte 10.000-Euro-Grenze ist längst nicht die einzige Grenze, die Reisende kennen sollten.

Welche Grenze gilt wann?
Für Waren, die Reisende ab 16 Jahren aus einem Nicht-EU-Staat mitbringen, gilt bei der Einreise per Flugzeug oder Schiff grundsätzlich eine Freigrenze von 430 Euro pro Person. Wer auf dem Landweg, etwa mit dem Auto oder Zug, einreist, darf Waren im Wert von bis zu 300 Euro abgabenfrei mitbringen. Die Freigrenze kann nicht auf Mitreisende übertragen werden. Wird sie überschritten, müssen die Waren beim Zoll angemeldet werden – unabhängig davon, ob sie gekauft oder geschenkt wurden. Dabei werden grundsätzlich die gesamten Waren verzollt und versteuert, nicht nur der Wert oberhalb der Freigrenze.

Wer 10.000 Euro oder mehr an Bargeld über eine EU-Außengrenze bringt, muss diese beim Zoll proaktiv anmelden. Diese Regel dient der Geldwäschebekämpfung und hat nichts mit den Zollfreigrenzen für Waren zu tun.

Ab Mitte 2027 kommt schließlich eine dritte Regel hinzu: Dann gilt in der Europäischen Union erstmals eine Obergrenze von 10.000 Euro für Barzahlungen an Unternehmen. Sie soll Geldwäsche erschweren, organisierte Kriminalität bekämpfen und für einheitlichere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Für Länder wie Deutschland oder Luxemburg, die bislang keine allgemeine Bargeldobergrenze kennen, gilt damit erstmals überhaupt eine Obergrenze. Sie betrifft jedoch ausschließlich Barzahlungen an Unternehmen, nicht Geschäfte zwischen Privatpersonen.

Einheitliche Obergrenze, unterschiedliche Vorschriften
Mit der neuen EU-Regel gilt ab dem kommenden Jahr erstmals eine gemeinsame Obergrenze für Barzahlungen an Unternehmen in allen EU-Mitgliedstaaten. Aber: Die Mitgliedstaaten dürfen weiterhin niedrigere nationale Bargeldobergrenzen festlegen oder bestehende Grenzen beibehalten.

Die Unterschiede sind aktuell erheblich. Während Deutschland und Luxemburg bislang keine allgemeine Bargeldobergrenze kennen, gilt in den Niederlanden bereits eine Grenze von 3.000 Euro. In Italien sind es 5.000 Euro, in Spanien grundsätzlich 1.000 Euro bei Barzahlungen an Unternehmen.

„Die EU zieht mit der neuen Regel eine Grenze nach oben. Mitgliedstaaten dürfen ihre strengeren nationalen Bargeldobergrenzen aber behalten oder neue einführen“, sagt Schulze-Wethmar. „Nicht nur bei größeren Anschaffungen lohnt sich deshalb ein Blick auf die Regeln des jeweiligen Landes.“

Wer sich vor einer Reise informieren möchte, findet auf der Internetseite des Europäischen Verbraucherzentrums eine Übersicht zu den Bargeldobergrenzen. Das EVZ Deutschland hat sie gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern (ECC-Net) aus ganz Europa auf den neusten Stand gebracht. Sie zeigt, welche Obergrenzen derzeit gelten, wo Ausnahmen bestehen und welche Änderungen die neue Geldwäscheverordnung ab 2027 tatsächlich bringt. Für Fragen zur Einfuhr von Waren aus Nicht-EU-Staaten oder anderen konkreten Fragen hilft außerdem der Abgabenrechner für den Reiseverkehr des Zolls weiter.


‚Moerser Müllbande‘ bringt Kindern Mülltrennung näher
Vier Figuren, vier Abfallarten und jede Menge Tipps für den richtigen Umgang mit Müll: Plastikus, Kompi, Papyra und Restus zeigen, was in welche Tonne gehört. Mit der ‚Moerser Müllbande‘ ergänzt das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers (zgm) im Rahmen von ‚KliMo‘ (Klimaschutz in Moers) einen weiteren wichtigen Baustein im Bereich der Umweltbildung.

Zum Projekt gehören auch passende Mülleimer mit Hinweisschildern, Poster, Handlungsleitfäden sowie Lern- und Informationsmaterialien für Kitas und Schulen (Foto: zgm).

Statt allein mit Regeln und Hinweisschildern zu arbeiten, geben die vier Figuren den unterschiedlichen Abfallarten ein Gesicht. Sie schaffen einen spielerischen Zugang und helfen den Kindern dabei, das Gelernte mit Bildern und Geschichten zu verbinden.

Ziel: Alle sollen mitmachen
Entstanden ist die Idee aus dem Wunsch, das Thema Abfalltrennung einprägsamer zu machen. Gleichzeitig unterstützt KliMo Kitas und Schulen dabei, eine einheitliche und leicht verständliche Mülltrennung zu etablieren.

„Knapp die Hälfte der städtischen Kitas und Grundschulen haben die ‚Moerser Müllbande‘ schon fest in den Alltag integriert“, berichtet Vanessa Meinert, Energiemanagerin vom zgm.  „Um mit der ‚Moerser Müllbande‘ möglichst viele Kinder zu erreichen, stehen alle Materialien zum Download auf unserer KliMo-Website zur Verfügung.“

Dass sich der Einsatz lohnt, zeigen die ersten Reaktionen: „Besonders schön ist es, wenn Kinder von sich aus auf uns zu kommen und begeistert von der Müllbande erzählen. Daran merken wir, dass die Inhalte bei ihnen ankommen und sie sich bewusst mit dem Thema auseinandersetzen.“

Lern- und Informationsmaterialien für Kitas und Schulen
Im Mittelpunkt steht das Buch ‚Abenteuer mit der Moerser Müllbande‘ speziell für Grundschulen. In spannenden Geschichten begleiten Kinder die vier Figuren und erfahren, welcher Abfall in welche Tonne gehört und warum Recycling wichtig ist. Kindgerechte Texte und liebevolle Illustrationen machen das Thema anschaulich und unterstützen den Einsatz im Unterricht.

 „Ein wichtiger Gedanke war, Kinder über mehrere Bildungsstufen hinweg beim Thema zu begleiten. Wiederkehrende Farben, Formen und Inhalte schaffen einen roten Faden, an dem neues Wissen altersgerecht anknüpfen kann“, erklärt Gina Stefan, ebenfalls zgm-Energiemanagerin. 

Während die Figuren ab der weiterführenden Schule in den Hintergrund treten, bleibt das vertraute System der Mülltrennung erhalten. „Uns ist wichtig, dass Mülltrennung nicht nur einmal erklärt wird, sondern die Kinder über mehrere Jahre begleitet. Was in der Kita spielerisch beginnt, soll Schritt für Schritt ganz selbstverständlich werden“, betont Vanessa Meinert.

Die ‚Moerser Müllbande‘ wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt, um die Figuren und ihre Welt realisieren zu können. Ohne die KI gäbe es die Müllbande in dieser Form nicht. Kontakt: Gina Stefan und Vanessa Meinert: klimo@moers.dehttps://klimo.moers.de



NRW: Zahl der gemeldeten Prostituierten erstmals seit 2020 wieder gesunken
8.339 Prostituierte waren Ende 2025 in NRW offiziell angemeldet – 51 weniger als im Vorjahr Rumänische Staatsangehörigkeit am häufigsten vertreten (40 %) 76 % der gemeldeten Prostituierten waren 21 bis 44 Jahre alt

Ende 2025 waren in Nordrhein-Westfalen 8.339 Personen nach dem Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) angemeldet. Das waren 51 Personen weniger als zum Jahresende 2024. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist damit die Zahl der gemeldeten Prostituierten erstmals seit 2020 wieder leicht gesunken. Ende 2019, vor der Corona-Pandemie, lag ihre Zahl mit 9.472 deutlich höher.


40 % der gemeldeten Prostituierten hatten die rumänische Staatsangehörigkeit
Mit 40 % hatten die in NRW gemeldeten Prostituierten Ende 2025 am häufigsten die rumänische Staatsangehörigkeit und 18 % waren Deutsche. An dritter Stelle stand die bulgarische Staatsangehörigkeit (12 %) gefolgt von der spanischen (6 %) und der polnischen (4 %) Staatsangehörigkeit. Mehr als drei Viertel (76 %) der angemeldeten Prostituierten waren 21 bis 44 Jahre alt. Weitere 21 % waren 45 Jahre oder älter und 3 % waren im Alter von 18 bis 20 Jahren.

Entlastung der Unternehmen von Berichtspflichten im EU-Binnenhandel
• Nur jedes zwanzigste Unternehmen mit Warenverkehren zwischen Deutschland und anderen EU-Staaten war im Jahr 2025 meldepflichtig zur Intrahandelsstatistik
• Zahl der meldepflichtigen Unternehmen im Vergleich zu 2021 um 40 % verringert
• Umfrage der EU-Statistikbehörde Eurostat zeigt: Deutschland bei Entlastung der Unternehmen im europäischen Vergleich unter den Top 3

Seit dem vergangenen Jahr müssen in Deutschland deutlich weniger Unternehmen als zuvor Meldungen zur Außenhandelsstatistik abgeben, wenn sie Waren innerhalb der Europäischen Union (EU) handeln: Mit dem novellierten Außenhandelsstatistikgesetz wurden 2025 die jährlichen Meldeschwellen, ab denen Unternehmen Angaben zur Statistik machen müssen, bei Exporten im EU- Binnenmarkt von 500 000 Euro auf 1 Million Euro verdoppelt und bei Importen von 800 000 Euro auf 3 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

Dadurch waren im Jahr 2025 in Deutschland 40 % oder 29 400 Unternehmen weniger zur Intrahandelsstatistik meldepflichtig als noch 2021. Eine Umfrage der europäischen Statistikbehörde Eurostat zeigt, dass Deutschland damit nach Estland (-57 %) und Bulgarien (-52 %) die EU-weit dritthöchste Bürokratieentlastung im Intrahandel erreicht hat.

Der Intrahandel – also der Warenhandel mit anderen EU-Staaten – machte 2025 mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Außenhandels aus. Die Daten zur Intrahandelsstatistik erhebt das Statistische Bundesamt (Destatis) monatlich direkt von den Unternehmen.

Der Außenhandel mit Nicht-EU-Mitgliedstaaten (Extrahandel) wird dagegen fast vollständig über die Zollverwaltung nach den zollrechtlichen Bestimmungen erhoben. Hier kann das Statistische Bundesamt keine Meldebefreiungen festlegen.

Beim Abbau von statistischen Meldepflichten muss immer die Entlastung der Unternehmen von Bürokratie gegen die erforderliche Qualität der Ergebnisse abgewogen werden: Einerseits sollen möglichst viele Unternehmen von den Berichtspflichten entlastet werden, andererseits sollen qualitativ hochwertige Aussagen über die konjunkturelle und strukturelle Entwicklung des Außenhandels Deutschlands möglich bleiben.

Daher werden Meldeschwellen festgelegt, die sowohl den Entlastungsmöglichkeiten als auch dem Qualitätsaspekt Rechnung tragen. Nur 5,4 % der Unternehmen mit Warenverkehren zwischen Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten waren im Jahr 2025 meldepflichtig .

Im Zeitraum von 2021 bis 2025 waren jährlich durchschnittlich 5,7 Millionen Unternehmen in der EU im innergemeinschaftlichen Warenhandel aktiv. Davon waren im Schnitt jedes Jahr rund 430 000 Unternehmen meldepflichtig zur Intrahandelsstatistik.

Der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen an allen Außenhandel betreibenden Unternehmen sank zwischen 2021 und 2025 EU-weit von 8,3 % auf 6,8 %. In Deutschland nahm der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen im selben Zeitraum von 8,3 % auf 5,4 % der außenhandelsaktiven Unternehmen ab. Damit waren nur etwa 43 800 von 803 900 Unternehmen oder jedes zwanzigste außenhandelsaktive Unternehmen zu Angaben gegenüber der Statistik verpflichtet.

Import: Zahl der meldepflichtigen Unternehmen seit 2021 mehr als halbiert Importseitig hat sich der Zahl der meldepflichtigen Unternehmen in Deutschland 2025 gegenüber 2021 mehr als halbiert (-57 %). In der Rangfolge der EU-weit höchsten Entlastungen belegt Deutschland damit hinter Estland den zweiten Platz.

2025 mussten durch die Anhebung der Meldeschwelle nur noch 2,7 % der Unternehmen in Deutschland, die Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten importierten, Meldungen zur Intrahandelsstatistik abgeben. Damit hat sich auch der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen im Vergleich zu 2021 (5,8 %) mehr als halbiert.

Dabei werden weiterhin über 90 % des Wertes der aus der EU nach Deutschland importierten Waren primärstatistisch erfasst. Importseitig gibt es keine EU-weite Anforderung an die Höhe des Abdeckungsgrads. Die EU-Staaten müssen die Qualität der Ergebnisse durch die Festlegung der Meldeschwelle eigenverantwortlich sicherstellen.

Auch nach der jüngsten Anhebung der Meldeschwelle bleibt die Qualität der Außenhandelsergebnisse hoch, da die Importe der Unternehmen, die von der Meldepflicht befreit wurden, auf Basis von Exportdaten der anderen EU-Mitgliedstaaten aus dem europäischen Mikrodatenaustausch (MDE) ergänzt werden. Deshalb konnte die Meldeschwelle – ohne größere Qualitätseinbußen – importseitig bedeutend stärker angehoben werden als exportseitig.

Export: 30 % weniger meldepflichtige Unternehmen als im Jahr 2021 Im Jahr 2025 wurden exportseitig 30 % der im Jahr 2021 noch meldepflichtigen exportierenden Unternehmen von der Meldepflicht zur Intrahandelsstatistik befreit. Damit liegt Deutschland EU-weit auf dem vierten Platz hinter Bulgarien (-57 %), Portugal (-34 %) und Estland (-30 %).

Mit der Verdopplung der Meldeschwelle konnte die akkumulierte Inflation seit der vorherigen Anpassung mehr als ausgeglichen werden und somit auch auf der Exportseite inflationsbereinigt eine Entlastung der Unternehmen erreicht werden. Im Jahr 2025 waren nur noch 16,1 % der in die EU exportierenden Unternehmen meldepflichtig zur Statistik, 2021 waren es noch 19,1 % gewesen.

Die Meldeschwelle bei Exporten innerhalb der EU ist durch europäische Vorgaben nach oben begrenzt. Demnach müssen mindestens 95 % des Wertes der innergemeinschaftlichen Exporte direkt erhoben werden. Dies sichert die Qualität der unter den nationalen Statistikbehörden ausgetauschten Exportdaten und ermöglicht erst die weitreichenden Entlastungen auf der Importseite.



Kamp-Lintfort verbindet Reaktivierung der Niederrheinbahn mit neuem Projekt für die IGA 2027
Im Vorlauf zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet erhält die Stadt Kamp-Lintfort Unterstützung zur ökologischen Weiterentwicklung des Zechenparks Friedrich Heinrich: Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union unterstützen das Projekt "Lebensraumband im Zechenpark" mit 1,32 Millionen Euro. Das ökologische Aufwertungsprojekt ist Teil der IGA‑Kategorie "Unsere Gärten".

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Anlass für die Erstellung des Lebensraumbandes ist die geplante Reaktivierung der Niederrheinbahn, deren Trasse künftig durch den Zechenpark führt. Entlang der Strecke entstehen neue Vegetationszonen, Blühhecken, artenreiche Wiesen sowie ein klimaresilienter Tiny Forest.

Ein zweiter Baustein der Maßnahme betrifft das südlich des Parks gelegene Klimawäldchen, das erschlossen und über einen barrierefreien Weg an den Park angebunden wird. Der Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen; bis zum Start der IGA sollen die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen sein. Laut Stadt Kamp-Lintfort werden die Gleisbauarbeiten für die Niederrheinbahn bis dahin voraussichtlich noch nicht begonnen haben. idr - Infos: https://www.kamp-lintfort.de/service-rathaus/pressemeldungen

Kreis Wesel: Neubau eines Kreisverkehrs am Knotenpunkt K23 Dickstraße / K34 Winnenthaler Straße in Alpen
Der Kreis Wesel baut den Knotenpunkt der Kreisstraßen K23 (Dickstraße) und K34 (Winnenthaler Straße) in Alpen zu einem Kreisverkehr um. Die Arbeiten beginnen nach derzeitiger Planung am 31. August 2026 und sollen voraussichtlich bis zum 18. Dezember 2026 abgeschlossen sein. Der Knotenpunkt hat sich in der Vergangenheit wiederholt als Unfallhäufungsstelle erwiesen.

Auf Empfehlung der Unfallkommission hat der Kreistag daher den Umbau zum Kreisverkehr beschlossen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig zu verbessern. Für die Bauarbeiten muss der Knotenpunkt für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt werden. Eine weiträumige Umleitung über das umliegende Straßennetz wird eingerichtet. Auch der Rad- und Fußgängerverkehr ist betroffen und wird ortsnah umgeleitet.

Die Ersatzhaltestellen für den öffentlichen Busverkehr an den betroffenen Haltestellen werden gesondert bekannt gegeben. Die Rhein-Ruhr-Bahn wurde beteiligt. Weitere Details zur Verkehrsführung werden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten veröffentlicht. Parallel zu den Arbeiten des Kreises Wesel läuft die bereits begonnene Sanierung der B57 durch Straßen.NRW. Damit finden im Umfeld leider zeitgleich zwei größere Baumaßnahmen statt.

Die Maßnahme des Kreises Wesel ist bereits lange geplant. Um Förderbedingungen einzuhalten, kann eine Umsetzung erst jetzt erfolgen. Zum Zeitpunkt der Beauftragung des ausführenden Unternehmens war die Sanierung der B 57 nicht bekannt. Unter diesen Bedingungen wird versucht, die Beeinträchtigung für die Verkehrsteilnehmenden möglichst gering zu halten.

Insofern erfolgte eine Abstimmung der Umleitungsstrecken: Für den Umbau des Kreisverkehrs wird der Verkehr westlich der B57 umgeleitet, während die Umleitung für die Sanierung der B57 östlich der Bundesstraße verläuft. Durch die zeitliche und räumliche Abstimmung der beiden Maßnahmen sollen die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger soweit möglich reduziert werden.

Mit der Durchführung der Bauarbeiten wurde nach einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Quick aus Kevelaer beauftragt. Der Kreis Wesel bittet alle Verkehrsteilnehmenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauzeit.

Der Umbau des Knotenpunktes K23/K34 ist ein wichtiger Schritt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Verkehrsinfrastruktur im Kreis Wesel weiter zu verbessern. Der Kreis Wesel bedankt sich bereits jetzt für das Verständnis und die Geduld aller Betroffenen.

Splittarbeiten im Stadtgebiet Kleve
In Kleve stehen Splittarbeiten an. Pressemitteilung der Umweltbetriebe der Stadt Kleve Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR (USK) führen in der Zeit vom 24. bis 28. August 2026 partielle Splittarbeiten an verschiedenen Straßen im Stadtgebiet Kleve sowie in den zugehörigen Ortschaften durch.
Witterungsbedingte Verschiebungen sind nicht vorhersehbar und können Nacharbeiten notwendig werden lassen. Die USK AöR bitten um Verständnis und Beachtung der notwendigen Halteverbote sowie eine vorsichtige Fahrweise.

Rezessionsrisiko leicht gesunken – IMK Konjunkturindikator schaltet auf gelb-grün – „Erholung braucht politischen Rückenwind“
Die konjunkturellen Aussichten für die kommenden Monate hellen sich auf, die deutsche Wirtschaft dürfte weiter moderat wachsen. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten verfügbaren Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt. Für den Zeitraum von August bis Ende Oktober 2026 weist der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 24,6 Prozent aus.

Anfang Juli betrug sie für die folgenden drei Monate noch 26,8 Prozent. Zusätzlich ist die statistische Streuung im Indikator gesunken von 10,2 auf 7,2 Prozent, was auf eine geringere Verunsicherung unter Wirtschaftsakteuren hindeutet. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator schaltet deshalb von „gelb-rot“ (erhöhte konjunkturelle Unsicherheit) auf die günstigere Phase „gelb-grün“ (moderater Wachstumspfad).

„Die konjunkturelle Stabilisierung ist angesichts der andauernden Kriege im Iran und der Ukraine durchaus bemerkenswert, aber auch mit Vorsicht zu betrachten“, sagt IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald über das Konjunkturbild. Tendenzen wie die zuletzt aufwärtsgerichteten Auftragseingänge aus Ländern außerhalb der EU an die deutsche Industrie und eine leichte Erholung der Exporte seien Indizien für die grundsätzliche erhebliche Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

In Zeiten von US-Zöllen, aggressiver chinesischer Industriepolitik und politisch verursachten Energiepreisschocks bräuchten „die konjunkturellen Fortschritte auch politisch weiteren Rücken- und keinen Gegenwind“, sagt Prof. Dr. Sebastian Dullien, der wissenschaftliche Direktor des IMK. Die staatlichen Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung zeigten mittlerweile positive Effekte, aber aktuell sei mehr notwendig, so Dullien.

„Damit uns nicht die Zeit wegläuft, braucht Deutschland schnell eine wirtschaftspolitische Wende hin zu einer offensiven und kraftvollen Industriepolitik. Ohne geht es in der aktuellen Weltlage einfach nicht.“ Die Krise der Wirtschaft und insbesondere der Industrie sei kein Problem einfacher mangelnder preislicher Wettbewerbsfähigkeit. „Versuche, die Wettbewerbsfähigkeit mit Lohnkürzungen oder Einschnitten bei den Sozialleistungen zu verbessern, gehen am Problem vorbei“, betont der Ökonom.

Wenn Chinas Regierung beschließe, dass möglichst keine Autos westlicher Hersteller mehr in China verkauft werden sollen oder dass die Infrastruktur Chinas weitgehend ohne ausländische Technologie auskommen soll, „dann helfen ein paar Prozent niedrigere Lohnkosten in Deutschland wenig“, sagt Dullien. „Gefragt sind deshalb nun die konsequente Anwendung von Local-Content-Klauseln für europäische Produkte bei öffentlicher Beschaffung und staatlicher Förderung etwa von E-Autos, selektive Schutzzölle für Schlüsselbranchen und gezielte Förderung von Zukunftstechnologien.“

Maßgeblich für den leichten Rückgang der Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem Aufhellungen bei einigen Finanzmarkt- und Stimmungsindikatoren. Dazu zählen unter anderem ein geringerer Finanzmarkstress, den das IMK anhand eines breiten Datenkranzes misst, und eine positive Entwicklung beim S&P Einkaufsmanagerindex, der erstmals seit März 2026 über die Expansionsschwelle kletterte. Einen stärkeren Rückgang der Rezessionswahrscheinlichkeit verhindert hat ein weiterer Anstieg der Geldmarktzinsen, der nach Theobalds Analyse die Markterwartung widerspiegelt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) in Folge des Energiepreisschocks im September den Leitzins erhöhen wird.



Moers: Vollsperrung Karl-Hoffmeister-Straße
Aufgrund von Abbrucharbeiten kommt es von Montag, 24., bis Montag, 31. August, zu einer Vollsperrung im Bereich Karl-Hoffmeister-Straße 32. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Im zweiten Bauabschnitt (31. August bis 14. September) ist lediglich der Gehweg gesperrt.



Gamescom: So zockt NRW – 5 Fakten zum Thema Gaming
* 1,5 Mio. Menschen ab 10 Jahren spielten 2022 täglich an PC oder Spielekonsole
* 15 % der 16- bis 74-Jährigen kauften 2025 Computer- oder Videospiele online zum Download
* Fakten zu Spieldauer, Konsolen und Umsätzen der Gaming-Industrie hat IT.NRW als Statistisches Landesamt zusammengestellt

Anlässlich der Gamescom, die am 26. August 2026 startet, wirft das Statistische Landesamt einen Blick auf Zahlen und Entwicklungen rund um das Thema Gaming. Wie viele Stunden am Tag zocken die Menschen in NRW? Im Jahr 2022 spielten knapp 10 % der etwa 16 Millionen Personen ab 10 Jahren täglich Spiele an PC oder Spielekonsole.

Die Spielenden wendeten dafür durchschnittlich 2 Stunden und 43 Minuten pro Tag auf. Besonders bei Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren war das Interesse am Gaming hoch. Rund 28 % in dieser Altersgruppe verbrachten täglich im Schnitt 3 Stunden und 11 Minuten mit virtuellen Spielen.

Datenquelle ist die Zeitverwendungserhebung (ZVE). Weitere Infos finden Sie in der PressemitteilungEckdatentabelle oder in diesem Artikel. Wie viele Haushalte in NRW besitzen mindestens eine Spielekonsole?

Anfang 2024 besaßen 3,2 Millionen und damit 39 % der 8,2 Millionen NRW-Haushalte mindestens eine Spielekonsole. Im Schnitt verfügten diese Haushalte über zwei Geräte. Spielekonsolen waren insbesondere in Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren vorhanden: 70 % besaßen mindestens eines dieser Geräte. Der Anteil der Haushalte mit Spielekonsolen hat sich damit seit 2006 mehr als verdoppelt, von 15 % im Jahr 2006 auf 39 % im Jahr 2024.

Datenquelle sind die „Laufenden Wirtschaftsrechnungen” (LWR) und mehr Infos dazu finden Sie in der PressemitteilungEckdatentabelle oder in der Landesdatenbank NRW. Wie viele Menschen in NRW spielen Online-Games? Im Jahr 2024 gaben 29 % der 16- bis 74-Jährigen in NRW an, in den letzten drei Monaten Online-Spiele gespielt bzw. Spiele (einschließlich Updates, Upgrades oder Spieleerweiterungen) heruntergeladen zu haben.

Mit 45 % war der Anteil der 16- bis 44-Jährigen mehr als doppelt so hoch wie bei den 45- bis 74-Jährigen mit 17 %. Zudem lag der Anteil bei den Männern mit 35 % höher als bei den Frauen mit 23 %. Datenquelle ist die Europäische Erhebung über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten (IKT).

Wie viele Menschen in NRW kaufen Videospiele online?
Im Jahr 2025 kauften 15 % der 16- bis 74-Jährigen in NRW innerhalb der letzten drei Monate vor der Befragung Computer- oder Videospiele online zum Download, einschließlich kostenpflichtiger Upgrades und Spielerweiterungen. Ein kostenpflichtiges Abonnement für Cloud Gaming besaßen zudem 7 % in dieser Altersgruppe. Datenquelle ist die Europäische Erhebung über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten (IKT).

Welche Rolle spielt die Gaming-Industrie in der Kultur- und Kreativwirtschaft?
Die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW erzielte im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro und trug damit rund 2 % zum Gesamtumsatz des Landes bei. Die Software- und Games-Industrie in NRW erwirtschaftete 2023 mit rund einem Drittel den größten Anteil am Gesamtumsatz innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft. Fast 40 % der abhängig Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft waren im Teilmarkt Software- und Games-Industrie tätig.

10 % mehr Anerkennungen ausländischer Berufsabschlüsse 2025
• Anstieg fällt geringer aus als in den Vorjahren
• Deutlich mehr Anerkennungen aus Syrien, weniger Anerkennungen aus Bosnien und Herzegowina

Die Zahl der im Ausland erworbenen und in Deutschland anerkannten Berufsabschlüsse ist im Jahr 2025 erneut gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2025 rund 86 600 Anerkennungsanträge positiv beschieden, das sind knapp 10 % mehr als im Jahr 2024 (79 100).

Damit zeigt sich allerdings eine Verlangsamung des Wachstums, das in den beiden vorherigen Jahren wesentlich höher lag (2024: +21 %, 2023: +25 %). Knapp 84 % der positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren gingen im Jahr 2025 auf nach Bundesrecht geregelte Berufe zurück, 16 % auf nach Landesrecht geregelte Berufe.

2025 wurden insgesamt 102 900 Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen bearbeitet, darunter 76 200 Neuanträge, das heißt Anträge, die im Jahr 2025 eingereicht wurden. Dies entspricht einem Zuwachs von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit steigt auch diese Zahl deutlich langsamer als in den Vorjahren (2024: 71 000; 2023: 62 100; 2022: 49 500).

Deutlicher Rückgang bei Berufsqualifikationen aus Bosnien und Herzegowina
Die meisten Anerkennungen stammen wie in den vergangenen Jahren auch 2025 aus der Türkei (9 800), dies entspricht einem Anteil von 11 % an allen Anerkennungen. Mit einem Anteil von 10 % wurden rund 8 300 Anerkennungen aus der Ukraine gemeldet.

Unter den Top 5 finden sich außerdem Berufsabschlüsse aus Syrien (6 100), Indien und Tunesien (jeweils 5 400). Die Zahl der in Syrien erworbenen Berufsqualifikationen stieg mit einem Zuwachs von 42 % im Vergleich zum Vorjahr am stärksten unter diesen fünf Staaten. Ein deutlicher Rückgang zeigt sich beim Anteil der positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren für Berufsabschlüsse aus Bosnien und Herzegowina.

Aus dem Westbalkanstaat stammten in den Jahren 2016 bis 2023 die meisten oder zweitmeisten anerkannten Berufsqualifikationen, dies entsprach zwischen 6 % und 9 % aller positiv beschiedenen Anträge. Seit 2024 ist die Zahl der aus Bosnien und Herzegowina insgesamt gestellten Anträge (2025: 3 200, 2024: 4 500) sowie der positiv beschiedenen Verfahren (2025: 2 800, 2024: 4 000) rückläufig.

Die positiv beschiedenen Verfahren aus Bosnien und Herzegowina machten 2025 noch einen Anteil von 3 % an allen positiv beschiedenen Verfahren aus. Pflegefachfrau/-mann auch 2025 der am häufigsten anerkannte Beruf Der mit Abstand am häufigsten anerkannte Beruf war mit 32 000 Anerkennungen im Jahr 2025 erneut der Beruf der Pflegefachfrau/des Pflegefachmanns (einschließlich der Vorgängerberufe Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Gesundheits- und Krankenpfleger/-in).

Am zweit- und dritthäufigsten wurden unverändert zu den Vorjahren die Berufe der Ärztin/des Arztes (13 900), der im Rahmen der Approbationserteilung anerkannt werden kann, und der Ingenieurin/des Ingenieurs (4 600) anerkannt. Diese drei Berufe machten 58 % aller anerkannten Berufe aus.


Herzlich Willkommen: 15 neue Azubis bei der Stadt Kleve und den USK
Die neuen Azubis der Stadt Kleve und der USK wurden von der Verwaltungsspitze begrüßt. Die Stadt Kleve und die Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR (USK) freuen sich in diesem Jahr über insgesamt 15 Auszubildende in verschiedenen Bereichen, die ihren neuen Lebensabschnitt je nach Beruf zum 1. August 2026 oder zum 1. September 2026 beginnen.

Im August wurden die Nachwuchskräfte von der Verwaltungsspitze der Stadt Kleve, der Ausbildungsleitung, vom Vorstand der USK, von den Personalräten sowie der Jugend- und Auszubildendenvertretung im Ratssaal des Klever Rathauses begrüßt.

Mats Hecht, Alexander Engelhardt und Lisa-Marie Liebl starten ihr duales Studium zum Stadtinspektor bzw. zur Stadtinspektorin (LL.B.) bei der Stadt Kleve. Mats Steinvoort beginnt sein duales Studium in Verwaltungsinformatik (B.Sc.). Erza Selimi, Berfin Varan und Tyron Bonewitz werden zu Verwaltungsfachangestellten, Chaoyi Liu zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik und Janis Johanna Mysor zur Veranstaltungskauffrau ausgebildet.

Für Sarah Storm, Sina Marie Derix und Emily Winterberg startet eine praxisintegrierte Ausbildung (PiA) für den Beruf der Erzieherin. René Frericks und Hannes Hakvoort haben Ihre Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker bei den Umweltbetrieben der Stadt Kleve begonnen. Leon Pollierer wird bei den USK zum Gärtner ausgebildet. Die USK und die Stadt Kleve wünschen allen neuen Azubis einen guten Start in ihre Ausbildungen!

Seniorenblaskapelle Niederrhein lädt in den Klever Forstgarten ein
Die Forstgartenkonzerte der Stadt Kleve begeistern mit ihren ansprechenden Vorstellungen seit Jahren eine Vielzahl an Besucherinnen und Besuchern. Durch die farbenfrohe Atmosphäre des Blumenhofes und die zahlreichen Sitzmöglichkeiten bekommt das Publikum schnell Lust darauf, einen ganzen Mittag lang bei musikalischer Untermalung zu verweilen.

Foto: Seniorenblaskapelle Niederrhein.

Auch am Sonntag, den 23.08.2026, lädt die Stadt Kleve um 15:00 Uhr wieder zu einer musikalischen Reise in die Konzertmuschel ein. Die Seniorenblaskapelle Niederrhein begeistert den bunten Blumenhof dann sowohl mit traditionellen Märschen und Polkas als auch mit bekannten, modernen Melodien. Mit ihren dynamischen Klängen und durch ihre teils jahrzehntelange Erfahrung wird schnell die große Leidenschaft der Kapelle für die Blasmusik deutlich. Das Herz der Musiker schlägt für ihre handgemachte Musik und das spürt auch das Publikum schnell. Man wird automatisch mitgerissen in ein Gefühl von Zusammenhalt, Tradition und wunderbaren Erinnerungen. In Verbindung mit der gemütlichen Atmosphäre des Forstgartens wird dieser Sonntag ein Tag für die Erinnerung. Die gefühlvolle, traditionsreiche Musik und die geschichtsträchtige Umgebung ergänzen sich hervorragend, um den Konzertgästen ein rundum gelungenes Erlebnis zu bieten.  Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden.

Picknick am 22. August lädt zum Mitgestalten der Stadt Moers ein
Zu einem öffentlichen Wohnzimmer und einer öffentlichen Terrasse verwandelt eine Gemeinschaft verschiedener Veranstalterinnen und Veranstalter die Bibliothek (Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum, Wilhelm-Schroeder-Straße 10) am Samstag, 22. August, von 10.30 bis 13.30 Uhr.

Die Beteiligten freuen sich auf das Picknick am Samstag, 22. August, von 10.30 bis 13.30 Uhr in der Bibliothek (Wilhelm-Schroeder-Straße 10). Dann können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Themen besprechen, die die Stadtgesellschaft betreffen. (Foto: pst)

Beim Essen und Trinken können die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kommen.  Das Picknick steht unter dem Motto ‚Moers - eine Stadt, in der ich gerne lebe!?‘. Was dabei zur Sprache kommt, ist offen - es gibt keine Vorgaben. Der Vorschlag kam von der Initiative ‚Bürger*innenrat für Moers‘ durch das bundesweite Projekt ‚Wohnzimmer der Gesellschaft‘.

„Die Idee ist, dass es in einer Stadt wie Moers noch viel mehr öffentliche Orte geben soll, die für jede und jeden zugänglich sind – barrierefrei und ohne Konsumzwang“, erläutert Dieter Zisenis, Mitglied der Initiative. Tische und Stühle im Foyer und im Außenbereich schaffen einen lockeren Rahmen Die Teilnehmenden können in der Bibliothek andere Menschen oder Gruppen und Initiativen treffen, um sich auszutauschen, Aktionen zu initiieren oder auch kontroverse Debatten zu führen.

„Das ist kein Seminar, sondern wir wollen einfach einen informellen, lockeren Rahmen für interessante Gespräche schaffen“, stellt Zisenis klar. Auch nur „abzuhängen“ ist erwünscht. Alles ist im Rahmen der demokratischen Werte erlaubt.  Ob die Bibliothek künftig fester Ort für dieses Angebot sein soll, können die Teilnehmenden ebenfalls an dem Vormittag besprechen.

Die Initiative erhofft sich Hinweise, welche Themen oder Orte weiterverfolgt werden könnten. Kinder sind ausdrücklich willkommen. Wer kann, bringt gerne etwas mit für das Picknick. 
Veranstaltet wird das Picknick von: Eigenbetrieb Bildung Stadt Moers, Bibliothek Moers, Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort, Fachstelle für Demokratie Stadt Moers, Bildungswerk FRIEDA Kirchenkreis Moers und Initiative Bürger*innenrat für Moers.

Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen:   „Dreizehn Monate in Folge steigende Genehmigungszahlen und ein Plus von gut 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025: Der Wohnungsbau kommt zurück. Das ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis zielgerichteter Politik.

Der Bau-Turbo nimmt Fahrt auf, unsere Förderprogramme werden breit angenommen und das Upgrade des Baugesetzbuchs steht in den Startlöchern. Zugleich sage ich klar: Wir kommen von einem niedrigen Niveau, und wir sind noch längst nicht dort, wo dieses Land beim Wohnungsbau stehen muss. Genau deshalb legen wir nach: mit einem massiven Mitteleinsatz für den sozialen Wohnungsbau, dem weiteren Abbau von Bürokratie und der Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft des Bundes für mehr bezahlbaren Wohnraum."

Wespe im Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall gilt
Experte der HUK-COBURG betont: Eine Wespe im Auto ist unangenehm, aber die Situation sollte erst geklärt werden, wenn das Fahrzeug steht – Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Aktuell sind Wespen wieder besonders aktiv.

Laut Umweltbundesamt gibt es in Deutschland rund 700 Wespenarten; aber nur zwei davon sind echte Plagegeister. Und trotzdem reicht das schon, wenn diese auf der Suche nach Süßem und Eiweiß sind. Dann machen sie vor wenig halt – auch nicht vor Autos. Eine einzige Wespe im Innenraum reicht aus, um viele Fahrer aus der Ruhe zu bringen.

Wespe im Auto: Ruhe bewahren und schnell anhalten. Foto: HUK-COBURG

Vorsichtiger Respekt ist die Regel; Panikreaktionen sind keine Seltenheit. Was auf der Terrasse oder in der Eisdiele meist glimpflich endet, kann im Auto gefährlich wer- den. Wer erschrickt, wild nach der Wespe schlägt oder abrupt lenkt und bremst, riskiert schnell einen Unfall. Die HUK-COBURG erklärt, wie man gelassen bleibt – und was im Schaden-fall gilt.

Wespe im Auto: Was tun?
- Ruhe bewahren: Auch wenn das schwerfällt – hektische Bewegungen machen die Situation meist schlimmer.
- Nicht anpusten: Der hohe Kohlendioxidgehalt der Atemluft ist für Wespen ein Alarmsignal und kann sie eher zum Angriff reizen.
- Geschwindigkeit reduzieren: Möglichst kontrolliert langsamer werden, Abstand halten und nicht plötzlich bremsen.
- Warnblinker einschalten: So wird signalisiert, dass das Fahrzeug langsamer wird oder stehenbleibt
- Sicheren Platz zum Anhalten suchen: Wenn möglich auf einen Parkplatz, Seitenstreifen oder eine Ausfahrt fahren.
- Fenster oder Türen öffnen: Erst anhalten, dann dem ungebetenen Fahrgast einen Weg nach draußen anbieten – ohne ihn zusätzlich zu reizen.

Wer zahlt bei „Wespen-Unfällen“?
Kommt es durch eine Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversi- cherung die Schäden anderer Beteiligter. Für den Schaden am eigenen Auto kommt in den meisten Fällen die Vollkaskoversicherung auf.

Wichtig ist: „Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Eine Wespe im Auto ist unangenehm, be- wahren Sie dennoch Ruhe und klären Sie die Situation erst, wenn das Fahrzeug steht. So reduzieren Sie das Risiko eines Unfalls deutlich“, sagt Karl Kräußlich, Experte für Kfz-Versicherungen bei der HUK-COBURG. So muss selbst eine überraschende Wespen-Begegnung im Auto nicht im Chaos enden.


Familien Yoga Luna Hase von Yogaherzlauschen (Gesundes Moers)
Gemeinsam bewegen, lachen und entspannen für die ganze Familie. Für Familien mit Kindern ab 3 Jahren Für jedes Level geeignet. Auf der Ballonwiese im Freizeitpark Moers. Bitte mitbringen: Matte und Badetuch, 2 Schwammtücher für den Kreativteil.

Veranstaltungsdatum 18.08.2026 - 16:30 Uhr - 17:30 Uhr. Veranstaltungsort Freizeitpark Moers ,Ballonwiese. Veranstalter Gesundes Moers (Sport im Park), Ferdinandstraße 29, 47441 Moers.

Picknick am Samstagvormittag: MOERS – eine Stadt, in der ich gerne lebe!?
Wir machen die Moerser Bibliothek zu einem öffentlichen Wohnzimmer und zu einer öffentlichen Terrasse. Alle sind herzlich eingeladen. Jede und jeder ist willkommen. Miteinander essen und trinken – andere Moerser und Moerserinnen kennen lernen – miteinander ins Gespräch kommen, zuhören, sich einbringen. 

Moers – eine Stadt, in der ich gerne lebe! Wo gibt es in Moers öffentliche Orte für Begegnung, Gespräch, Austausch, kontroverse Debatten, Information, Aktionen, Initiativen – ohne Konsumzwang und ohne große bürokratische Hürden, möglichst spontan und flexibel von allen zu nutzen? Wo könnte ein solcher Ort geschaffen werden? Könnte die Bibliothek ein solcher Ort sein?

Wer kann, bringt gerne etwas zu unserem gemeinsamen Picknick mit. Wir sind uns sicher, es wird für alle gesorgt sein. Kinder sind ausdrücklich willkommen. Für sie gibt es besondere Angebote. Veranstaltet wird das Picknick von: Eigenbetrieb Bildung Stadt Moers, Bibliothek Moers, Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort, Fachstelle für Demokratie Stadt Moers, Bildungswerk FRIEDA Kirchenkreis Moers und Initiative Bürger*innenrat für Moers. Veranstaltungsdatum 22.08.2026 - 10:00 Uhr - 13:30 Uhr. Veranstaltungsort Foyer und im Außenbereich der Bibliothek Moers. Veranstalter  Bibliothek, Zentrale

2,2 Millionen Euro für Sport: Sanierungsarbeiten in Schwafheim beginnen
Die Zeiten der staubigen Asche sind in Schwafheim bald vorbei: Am Montag, 17. August, beginnen die lange erwarteten Sanierungs- und Umbauarbeiten im Sportpark an der Altdorfer Straße.

Dieser Anblick gehört bald der Vergangenheit an. (Luftbild: RVR)

Bis zum Jahresende wird das Gelände umfassend modernisiert. Der bisherigen Tennenplatz wird durch einen modernen Kunstrasenplatz ersetzt. Dazu kommen ein Kleinspielfeld und eine Fläche für einen Soccercourt. Im benachbarte Bürgerpark werden die vorhandenen Wege instand gesetzt. Gleichzeitig soll die Verbindung zum Schwafheimer Ortszentrum verbessert werden.

So entsteht rund um die Sportanlage ein attraktiver Bereich für Sport, Bewegung und Aufenthalt – nicht nur für den Vereinssport, sondern für den gesamten Stadtteil.  Während der Bauarbeiten kann es vorübergehend zu Einschränkungen bei den Wegeverbindungen und auf dem Parkplatz kommen.

Die Stadt bittet Besucherinnen und Besucher um Verständnis. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 2,2 Millionen Euro. Knapp die Hälfte wird über Bundesprogramm ‚Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur‘ (SJK) finanziert.



Baugenehmigungen für Wohnungen im Juni 2026: +13,8 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau im 1. Halbjahr 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+15,8 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+12,7 % bei Einfamilienhäusern
+27,3 % bei Zweifamilienhäusern
+16,9 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern
Im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 15,1 % mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum

Im Juni 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 13,8 % oder 2 600 Baugenehmigungen mehr als im Juni 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 14,1 % oder 2 200 auf 17 800. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,1 % oder 400 auf 3 900.



1. Halbjahr 2026: Stärkster Anstieg der Baugenehmigungen für Wohnungen seit 2016 Im gesamten 1. Halbjahr 2026 wurden in Deutschland Baugenehmigungen für 126 300 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das waren 15,1 % oder 16 600 Wohnungen mehr als im 1. Halbjahr 2025.

Stärker war die Zahl der Baugenehmigungen in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum zuletzt im Jahr 2016 gestiegen (+30,4 % oder +42 700 auf 182 800 Wohnungen im 1. Halbjahr 2016). Allerdings erfolgte der aktuelle Anstieg vom niedrigen Niveau der ersten sechs Monate der Jahre 2024 und 2025 (106 700 bzw. 109 800 Wohnungen).

Einen ähnlich niedrigen Wert hatte es zuvor im 1 Halbjahr 2011 (108 600 Wohnungen) gegeben. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 103 100 Wohnungen genehmigt, das waren 15,8 % oder 14 100 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,7 % (+2 700) auf 24 000.

Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 27,3 % (+1 700) auf 7 700 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 67 000 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 16,9 % (+9 700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen veränderte sich dagegen mit +0,9 % auf 4 400 Wohnungen (+40) nur leicht. In neuen Nichtwohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 2 400 Wohnungen (+42,7 %; +700) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 20 800 Wohnungen genehmigt, das waren 9,2 % oder 1 800 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.


NRW-Landesjubiläum: Lebenserwartung der Bevölkerung in den vergangenen 80 Jahren deutlich gestiegen
* Neugeborene Jungen leben heute im Schnitt 22 Jahre länger als vor 80 Jahren - Mädchen knapp 20 Jahre
* Seniorenanteil an der Bevölkerung hat sich gegenüber 1946 mehr als verdoppelt
* Anteil der Einpersonenhaushalte in NRW stark angestiegen

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen werden statistisch gesehen immer älter. Dies wird beim Blick zurück ins Gründungsjahr 1946 deutlich. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des 80-jährigen Landesjubiläums am 23. August 2026 mitteilt, werden neugeborene Jungen heute im Schnitt 78,5 Jahre und Mädchen 82,8 Jahre alt.

Vor 80 Jahren lag die Lebenserwartung noch bei 56,1 Jahren bei Jungen und 63,1 Jahren bei Mädchen. Damit ist die Lebenserwartung bei neugeborenen Jungen um mehr als 20 Jahre und bei Mädchen um knapp 20 Jahre gestiegen. Die relativ niedrige Lebenserwartung im Jahr 1946 ist zu einem Teil auf die mangelnde Versorgungslage und die Folgen des Zweiten Weltkrieges zurückzuführen.

Bereits in den Jahren 1949/51 erreichte die mittlere Lebenserwartung in NRW bei Geburt bei den Jungen einen Wert von 63,7 Jahren und bei den Mädchen von 67,9 Jahren.



2025 war fast jede vierte Person in NRW mindestens 65 Jahre alt
Die gestiegene Lebenserwartung spiegelt sich auch in einem immer höheren Anteil von Seniorinnen und Senioren (Menschen im Alter von 65+) an der NRW-Gesamtbevölkerung wider. So lag der Seniorenanteil 1946 bei gerade einmal 8,5 %.

Weniger als jede zehnte Person war in NRW demnach 65 Jahre oder älter. Ende 2025 war fast jede vierte Person in NRW mindestens 65 Jahre alt (22,4 %). Ein weiterer Aspekt, der sich in unserer Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich verändert hat, ist die Art des Zusammenlebens.

Heute sind 40,7 % aller Haushalte in NRW Einpersonenhaushalte. 1946 betrug der Anteil gerade einmal 14,1 %. Entgegengesetzt dazu hat sich der Anteil der Haushalte entwickelt, in denen vier und mehr Personen wohnen. So lag dieser Anteil im Gründungsjahr unseres Bundeslandes noch bei 32,8 %, also bei etwa einem Drittel aller Haushalte. 2025 war gerade einmal jeder siebte Haushalt in NRW ein Haushalt mit mindestens vier Personen (13,7 %).

80 Jahre NRW I
m August 2026 feiern wir 80 Jahre Nordrhein-Westfalen.
Die Britische Militärregierung gründete das Bundesland im August 1946. Aus dem nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde das Land Nordrhein-Westfalen gebildet.

1947/1948 wurde zusätzlich das Land Lippe in das Bundesland NRW integriert. Aus diesem Anlass wirft IT.NRW als Statistisches Landesamt einen Blick zurück: Wie sah NRW vor 80 Jahren aus? Was hat sich im Land verändert? In Pressemitteilungen und auf einer Themenseite zeigt das Statistische Landesamt spannende Daten von damals und heute.

 
Smart-Home: 78 % der Haushalte waren 2024 mit smarter Technik ausgestattet
* Ausstattungsgrad der Haushalte stieg innerhalb von zwei Jahren um 6 Prozentpunkte * Ältere Haushalte holten mit +7 Prozentpunkten bei der smarten Ausstattung auf * Smart-TV waren mit 72 % am weitesten verbreitet

Rund 78 % der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen verfügten im Jahr 2024 über mindestens ein smartes Gerät oder System. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Ausstattungsgrad innerhalb von zwei Jahren um 6 Prozentpunkte – von 72 % im Jahr 2022 auf 78 % im Jahr 2024.

Smarte Geräte oder Systeme sind internetfähige oder vernetzte Geräte, die sich per App oder Sprachsteuerung bedienen lassen und zusätzliche digitale Funktionen bieten. Ältere Haushalte holten bei der smarten Ausstattung auf Haushalte mit einer Haupteinkommensperson unter 65 Jahren verfügten 2024 mit 83 % häufiger über ein smartes Gerät oder System als Haushalte mit einer Haupteinkommensperson ab 65 Jahren mit 62 %.

Während die Ausstattung bei den älteren Haushalten gegenüber 2022 um 7 Prozentpunkte zunahm, fiel der Zuwachs bei den jüngeren Haushalten mit 5 Prozentpunkten geringer aus. Der Abstand zwischen beiden Gruppen verringerte sich dadurch leicht. (Grafik IT.NRW)



Smart-TV am weitesten verbreitet
Unter den smarten Geräten und Systemen waren Smart-TV in den NRW-Haushalten am weitesten verbreitet. 2024 verfügten 72 % der privaten Haushalte über einen internetfähigen Fernseher mit integrierten Apps und vernetzten Funktionen, 2022 waren es noch 64 %. Intelligente Lautsprecher beziehungsweise Smart-Speaker besaßen 26 % und damit mehr Haushalte als 2022 mit 20 %.



Auch smarte Haushaltsgeräte wie Saugroboter, Kühlschränke oder Waschmaschinen gewannen an Bedeutung. Die Ausstattung der Haushalte stieg von 14 % im Jahr 2022 auf 19 % im Jahr 2024 an. Energiemanagementsysteme, etwa zur Steuerung von Thermostaten, Stromzählern oder Beleuchtung, waren 2024 in 18 % der Haushalte vorhanden und damit weiter verbreitet als 2022; damals verfügten lediglich 11 % der Haushalte über eine derartige Ausstattung. Smarte Sicherheitssysteme, beispielsweise Alarmanlagen, Rauchmelder oder Überwachungskameras, hatten 2024 14 % der Haushalte; im Jahr 2022 waren es 11 %.


Moers: Partie de boule
Was ist französischer als eine gepflegte partie de boule an einem sonnigen Sonntagvormittag? Wir treffen uns um 9.30 Uhr an der Henriette vor dem Moerser Schloss, und gehen dann gemeinsam zur Boulebahn. Falls Sie eigene Kugeln haben, bringen Sie diese gerne mit! Französischkenntnisse sind wünschenswert, um noch ein bisschen mehr mediterranes Flair zu zaubern, aber keine Voraussetzung.

Im Anschluss können wir gerne noch ein gemeinsames petit déjeuner in der angrenzenden Gastronomie einnehmen. Bitte beachten Sie, dass eine vorherige Anmeldung notwendig ist. Referentin: Marie-Christine Schwitzgöbel Kurs-Nr.: H40803S Gebühr: 15 Euro Ab 8 Personen Event details Veranstaltungsdatum 23.08.2026 - 09:30 Uhr - 12:00 Uhr .Veranstaltungsort Moers, Denkmal vor dem Schloss.

Trödelmarkt Repelen
Komm nach Repelen: Hier wird Trödeln jedes Mal zum Erlebnis. Veranstaltungsdatum 23.08.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Markt 1-3, 47445 Moers. Veranstalter WMV Märkte & Mehr UG

Moers: Stadtspaziergang 3
Lassen Sie uns die spannende Moerser Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Industrialisierung auf Stadtspaziergängen entdecken. Wer an allen drei Führungen teilnimmt, bekommt eine kleine Moers-Überraschung! Geführt von Eva-Maria Eifert.

Treffpunkt: vor dem Bahnhof Kosten: 9 Euro  Weitere Infos zu den Stadtführungen. Stadtspaziergang 1 am 11.04.2026 Stadtspaziergang 2 am 26.04.2026
Veranstaltungsdatum 23.08.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Vor der Stadt: Bahnhof – Schlachthof – Friedhof Klever Straße – Homberger Straße


Wesel: BioWochen NRW 2026 in der Öko-Modellregion Niederrhein - Erleben, wie regionale Bio-Lebensmittel entstehen & schmecken
Am 28. August 2026 starten auch am Niederrhein die BioWochen NRW – die größte landesweite Aktionsreihe für ökologischen Landbau und Bio-Produkte. Vom 28. August bis zum 13. September öffnen in Nordrhein-Westfalen bei einer Vielzahl von Veranstaltungen Bio-Höfe, Gärtnereien, Verarbeiter und Fachgeschäfte ihre Türen.

Auch in der Öko-Modellregion Niederrhein laden zahlreiche Veranstalter – von Mitmachaktionen auf dem Acker über Koch-Events bis zum Hofkonzert - dazu ein, ökologische Landwirtschaft vor Ort live zu erleben.

„Die Biovielfalt direkt vor der eigenen Haustür ist groß, sowohl in ganz NRW als auch am Niederrhein, und das zeigen die BioWochen mit ihrem bunten Programm. Nutzen Sie die Möglichkeit hinter Stalltüren und Hoftore zu blicken und die Höfe sowie die regionalen Bio-Produkte vor Ort kennenzulernen und zu genießen“, sagt Pia Haartz, Regionalmanagerin der Öko-Modellregion Niederrhein.

Hof-Kochen: Ein Angebot der Öko-Modellregion Niederrhein
Neben dem vielfältigen Angebot der Betriebe am Niederrhein lädt die Öko-Modellregion beim Hof-Kochen zu kulinarischen Entdeckungsreise auf den Bio-Höfen am Niederrhein ein. Das Hof-Kochen bietet nicht nur die Möglichkeit, Einblicke in die Erzeugung regionaler Bio-Lebensmittel zu gewinnen, sondern diese direkt vor Ort zuzubereiten und so geschmacklich zu erleben. Es werden zwei Termine auf unterschiedlichen Höfen angeboten:

Hof-Kochen auf dem Bio-Hof Frohnenbruch, Samstag, 12. September um 14 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter: https:/ömr.de/termine/detail/oeko-modellregion-niederrhein/hof-kochen
Hof-Kochen auf dem Schanzenhof mit ProVita Naturkost, Samstag, 19. September um 14 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter: https://ömr.de/termine/detail/oeko-modellregion-niederrhein/hof-kochen-auf-dem-schanzenhof
Öko-Landwirtschaft am Niederrhein entdecken

Auch die vielen Betriebe in der Öko-Modellregion Niederrhein bieten tolle Veranstaltungen an und geben Einblicke in ihre Arbeit.
Eine Auswahl der Veranstaltungen:

Ackerplausch
46562 Voerde am 29. August
Die Solidarische Landwirtschaft Niederrhein e.V. auf dem Tinthof in Voerde lädt zu einem Rundgang, Ackerplausch und Gemüseverkostung ein. Solidarische Landwirtschaft heißt Mitmachen! Das Angebot reicht von der Aussaat bis zum gemeinsamen Ernteteilen.
Säh-Aktion und Führung durch den Bio-Kistenbetrieb 47669 Wachtendonk am 2., 5. und 12. September

Der Naturkost Schniedershof in Wachtendonk lädt gleich zu drei spannenden Veranstaltungen eine Säh-Aktion und das Ausbringen von Demeter-Präparaten sowie zwei Führungen durch den Biokistenbetrieb, die spannende Einblicke in die Prozesse des Biokistenlieferservices geben.

Hofführung und Bandabend
46519 Alpen am 5. September

Der Schanzenhof in Alpen öffnet seine Hoftore und zeigt den Besuchenden vor Ort, wie Landwirtschaft nachhaltig wirtschaften kann, welche Strategien es zum Umgang mit dem Klimawandel gibt und wie artgerechte Tierhaltung aussehen kann. Für Jazz-Liebhaber gibt es abends Live-Musik zum Mitschwingen und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Hofführung und Hofkonzert
47533 Kleve am 6. September

Die am Deich in Kleve laden ein zu einem schönen Nachmittag auf dem Hof. Gäste erfahren bei der Hofführung mehr über die Wirtschaftsweise und Tierhaltung auf dem Betrieb. Abends können die Besucher zur Musik von PADISTA tanzen.

Tomatenvielfalt
46485 Wesel am 11. September

Der Biomarkt Wesel lädt zur Verkostung der vielfältigen Tomaten aus eigenem Anbau ein. Dabei können Besucher mit den Erzeugern der Produkte ins Gespräch kommen.
Das vollständige Programm finden Sie unter: www.biowochen-nrw.de/events
Jetzt heißt es: Bio am Niederrhein – erleben, entdecken, genießen!

Die BioWochen 2026 werden von der Landesvereinigung Ökologischer Landbau und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz organisiert. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert das Format seit vielen Jahren.

Die Öko-Modellregion Niederrhein ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kreise Kleve und Wesel und wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.

Mehr Informationen zu zukünftigen Netzwerktreffen, Förderungen und Bio-Betrieben unter www.ömr.de und bei Pia Haartz, Öko-Modellregion Niederrhein Tel: 0281 207-4015 | E-Mail: pia.haartz@kreis-wesel.de


Moers: Von Bananenbiegern, Chillkröten und der Hai Society 17. Badewannenrennen im Bettenkamper Meer  
Die Badewannen stehen in den Startlöchern: Am Samstag, 22. August, steigt im Naturfreibad Bettenkamper Meer das wohl verrückteste Sommerhighlight der Saison. Bei guten Wetterprognosen und freiem Eintritt rechnen die drei Veranstalter – die ENNI Sport & Bäder (Enni), die DLRG und der Freundeskreis Bettenkamper Meer – mit bis zu 2.000 Gästen.

Mit 42 Teams geht ab 14 Uhr ein Rekord-Starterfeld ins Rennen. Das sind zehn Mannschaften mehr als im Vorjahr. Mit dabei sind auch die „Maui-Brüder“, die ihren Titel als schnellste Paddler verteidigen wollen. Für kreative Kostüme sind erneut die Vorjahressieger „Die Ringjäger“ bekannt. Unter ihrem diesjährigen Namen „Der Fischer und das Biest“ wollen sie erneut die Zuschauer begeistern.

Konkurrenz bekommen sie unter anderem von der „Hai Society“, den „Bademeistern und Entchen“, den „Bananenbiegern“, den „Rabauken auf Kaperfahrt“, den „Beieraten“, den „Chillkröten Deluxe“ und den „Baby Boomern“. Welche Ideen und Verkleidungen sich hinter den Namen verbergen, wird sich am Renntag zeigen.   Gepaddelt wird im K.-o.-System über eine Distanz von rund 100 Metern.

Runde für Runde kämpfen sich die Teams bis ins Finale vor. Für die schnellsten Mannschaften und die kreativsten Kostüme warten attraktive Preise. Wer unterwegs kentert, darf sich immerhin über eine erfrischende Abkühlung im Bettenkamper Meer freuen. Die Wassertemperatur liegt aktuell bei rund 21 Grad. Sicherheit hat dabei oberste Priorität: Alle Teilnehmenden müssen schwimmen können.

Die DLRG begleitet die Veranstaltung mit 35 Helferinnen und Helfern und sorgt dafür, dass auch unfreiwillige Badegäste schnell wieder festen Boden unter den Füßen haben. Nach dem Rennen geht die Veranstaltung ab 18 Uhr mit der traditionellen After-Race-Party weiter.  

Wer dem Trubel lieber entgehen möchte, findet im Freibad Solimare eine Alternative. Das Familienbad öffnet an diesem Tag von 10 bis 19 Uhr. Weitere Informationen zum Naturfreibad Bettenkamper Meer gibt es auf www.bettenkamper-meer.de und auf www.enni.de

Moers: Musenhof: Märchen, Mittelalter und eine Zeitreise ins Jahr 1900
In den Sommerferien wird es im Grafschafter Museum und im Grafschafter Musenhof märchenhaft, abenteuerlich und historisch: Das Grafschafter Museum bietet am Donnerstag, 20. August, und am Dienstag, 25. August, jeweils um 13.30 Uhr zwei interaktive Märchenführungen für Familien durch die Mitmachausstellung ‚ZEITREISE – Kinderleben um 1900‘ an.

(Foto: Bettina Engel-Albustin)

Unter dem Titel ‚Willi, der Kartoffelkäfer‘ begeben sich Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren gemeinsam mit ihren Familien auf eine spannende Zeitreise.  Im Mittelpunkt der etwa einstündigen Führung steht der kleine Kartoffelkäfer Willi. Er hat einen großen Wunsch: Er möchte unbedingt ein Mensch sein.

Eines Tages erfüllt eine geheimnisvolle Fee seinen Wunsch – und Willi findet sich plötzlich in einer Welt wieder, die sich deutlich von der heutigen unterscheidet. Gemeinsam mit Willi entdecken die Kinder, wie der Alltag von Kindern um 1900 aussah, und erfahren spielerisch, wie er sich im Laufe der Zeit verändert hat. Die Führung lässt sich direkt mit dem Nachmittagsprogramm im Musenhof verbinden.

Ferienprogramm bis 28. August
Unter dem Motto ‚Welt der Sagen, Mären und Legenden des Mittelalters. Von Helden, Rittern, Burgfräulein, Drachen, magischen Tieren, Heiligen und Wundern‘ lädt das Musenhof-Team noch bis 28. August Kinder dazu ein, in die faszinierende Welt des Mittelalters einzutauchen.

Montags bis freitags können sie jeweils von 10 bis 13 Uhr oder von 15 bis 18 Uhr am kostenfreien Ferienprogramm teilnehmen – ganz ohne Anmeldung.  Treffpunkt für die Märchenführungen ist das Foyer des Grafschafter Museums. Für die Teilnahme gilt der reguläre Museumseintritt. Eine Anmeldung unter 0 28 41 / 201 - 6 82 00 wird empfohlen.

Am 29. August: Netzwerk 55plus Meerbeck lädt zum offenen Kaffeetreff ein
Bei einer guten Tasse Kaffee miteinander ins Gespräch kommen - dazu lädt das Netzwerk 55plus Meerbeck am Samstag, 29. August, von 10 bis 13 Uhr auf den Meerbecker Wochenmarkt ein.

Unter dem Motto ‚Gemeinsam Kaffee trinken und neue Kontakte knüpfen‘ entsteht auf dem Johann-Esser-Platz ein besonderer Treffpunkt für Begegnung und Austausch. Ob Nachbarinnen und Nachbarn, alte Bekannte oder Menschen, die Meerbeck neu kennenlernen möchten – alle sind herzlich willkommen. 

Neben Kaffee und netten Gesprächen gibt es außerdem Infos über das Netzwerk 55plus und seine vielfältigen Angebote und Aktivitäten. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung und geben gerne Auskunft darüber, welche Möglichkeiten das Netzwerk bietet und wie man sich selbst einbringen kann.

Die Aktion wird unterstützt vom Stadtteilbüro Neu_Meerbeck im Rahmen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter Telefon 0 28 41 / 201 – 530 oder per Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de 

Sonsbeck: DRK unterstützt Waldbrand-Einsatz in Sonsbeck  
Von Freitagabend bis Samstagabend unterstützte das Deutsche Rote Kreuz die Einsatzmaßnahmen beim Brand des Tüschenwald in Sonsbeck im Kreis Wesel. Nach der Alarmierung des Leiters vom Dienst durch die Kreisleitstelle Wesel entsand der Einsatzführungsdienst umgehend einen Fachberater zur Unterstützung des Einsatzstabes des Kreises Wesel.

Gegen 20:00 Uhr alarmierte der Leiter vom Dienst DRK-Einheiten aus Moers und Kamp-Lintfort; das DRK Moers übernahm zur Eigensicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte die Besetzung eines Rettungswagens des DRK-Kreisverbandes Niederrhein, parallel versorgte die DRK-Küche Moers die Einsatzkräfte mit insgesamt 300 Portionen Warmverpflegung und stellte 2.000 Flaschen Kaltgetränke bereit.

Um 03:00 Uhr in der Nacht löste die Bereitschaft Dingden Moers und Kamp-Lintfort die Einsatzkräfte ab. Am Morgen um 07:00 Uhr wurde die Bereitschaft Wesel alarmiert, um 100 Portionen Warmverpflegung sowie heiße und kalte Getränke für Mittag- und Abendessen zuzubereiten und im Einsatzgebiet an die Einsatzkräfte auszugeben.

Am Nachmittag war die Bereitschaft Wesel erneut im laufenden Einsatz eingesetzt. Die Einheit Kamp-Lintfort stellte die Besatzung der Medical Unit und unterstützte die Ausgabe der Verpflegung vor Ort; insgesamt befanden sich rund 40 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis Samstag, 20:05 Uhr und die gesamte Einsatzleitung lag bei der Feuerwehr Sonsbeck.

„Unser Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den beteiligten Organisationen für die engagierte und professionelle Zusammenarbeit“, so Oliver Rühl, Kreisbereitschaftsleiter des DRK des Kreisverband Niederrhein e. V.




Stellenabbau in der Automobilindustrie: 42 300 weniger Beschäftigte zum Ende des 1. Halbjahres 2026 als ein Jahr zuvor
• So wenig Beschäftigte in der Automobilindustrie wie noch nie seit 2005
• Stellenabbau bei Autoherstellern und Zulieferern von Teilen und Zubehör, Stellenzuwächse bei Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
• Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 144 100 (-2,7 %) gesunken

In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten.

Mit 691 500 hat die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 2026.

Zum Vergleich: Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt waren 5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies entsprach einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 % binnen eines Jahres. Zulieferer von Teilen und Zubehör bauen innerhalb der Automobilindustrie am stärksten Stellen ab Innerhalb der Automobilindustrie haben die Autohersteller sowie die Zulieferer von Teilen und Zubehör Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm hingegen zum Ende des 1. Halbjahres 2026 die Zahl der Beschäftigten zu.

Im Bereich der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren waren mit insgesamt 429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 6,1 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Zulieferbereich der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500. In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.

Weitere Zulieferer außerhalb der Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen, wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt. Beschäftigtenrückgang auch in allen anderen großen Industriebranchen Nicht nur in der Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch in anderen großen Industriebranchen ging die Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück.

In der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie binnen eines Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum Ende des 1. Halbjahres 2026. In der Metallerzeugung und -bearbeitung ging die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 3,7 % zurück auf 207 200. Höher als im Durchschnitt fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der chemischen Industrie
(-3,6 % auf 312 000) sowie in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.



Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen beschäftigt.
In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.

Unter EU-Schnitt: 10,0 % der 20- bis 24-Jährigen in Deutschland sind nicht in Ausbildung oder Beschäftigung
• EU-weit lag der Anteil 2025 bei 12,9 %
• In den Niederlanden (5,6 %) sind junge Menschen am seltensten betroffen, in Rumänien (22,8 %) am häufigsten
• Betreuungspflichten sind ein häufiger Grund für den Nichterwerbsstatus junger Menschen

Der Anteil junger Menschen, die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. In Deutschland lag er unter den 20- bis 24-Jährigen im Jahr 2025 bei 10,0 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis internationaler Vergleichsdaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mitteilt. In den vergangenen Jahren ist der Anteil hierzulande kontinuierlich leicht gestiegen: Im Jahr 2022 waren noch 8,8 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder Beschäftigung.



Trotz Anstiegs hierzulande anteilig weniger junge Menschen betroffen als im EU-Schnitt Im Vergleich der 27 EU-Staaten hat Deutschland trotz des Anstiegs eine vergleichsweise niedrige NEET-Quote (Not in Employment, Education or Training - Nicht in Ausbildung, Weiterbildung oder Beschäftigung). Im EU-Schnitt waren 12,9 % der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder Beschäftigung. Am niedrigsten war der Anteil in den Niederlanden (5,6 %), Schweden (7,3 %) und Tschechien (7,6 %).

In Rumänien (22,8 %), Bulgarien (17,3 %) und Frankreich (16,2 %) waren junge Menschen anteilig am häufigsten nicht in Ausbildung oder Beschäftigung. Für Luxemburg liegen keine Daten für das Jahr 2025 vor (2024: 10,8 %). Anteil junger Frauen etwas höher als der junger Männer Unter jungen Frauen ist der Anteil derjenigen, die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind, etwas höher als unter jungen Männern. 2025 waren in Deutschland 10,5 % der jungen Frauen und 9,6 % der jungen Männer im Alter von 20 bis 24 Jahren betroffen.

Im EU-Schnitt waren es 13,2 % der jungen Frauen und 12,5 % der jungen Männer. In knapp zwei von drei EU-Staaten waren junge Frauen stärker betroffen als junge Männer. Mit Blick auf die Situation junger Menschen in größeren Städten und ländlichen Gebieten ergibt sich ein uneinheitliches Bild. In Deutschland waren junge Menschen in größeren Städten (10,6 %) häufiger nicht in Ausbildung oder Beschäftigung als in ländlichen Gebieten (7,9 %).

In der EU insgesamt waren dagegen junge Menschen in ländlichen Gebieten (15,4 %) deutlich häufiger betroffen als in größeren Städten (11,5 %). Betreuungspflichten, gesundheitliche Einschränkungen und Suche nach Ausbildung oder Studium sind häufige Gründe Warum junge Menschen im Alter von 20 bis 24 Jahren weder in einer Bildungsmaßnahme noch in einer Beschäftigung sind, kann unterschiedliche Gründe haben.

Für Deutschland liegen dazu Angaben aus dem nationalen Bildungsbericht für das Jahr 2024 vor. Demnach waren 25 % von ihnen arbeitssuchend, sie gelten als Erwerbslose. 66 % standen dem Arbeitsmarkt dagegen nicht zur Verfügung und gelten damit als Nichterwerbspersonen. Weitere 6 % starteten demnächst eine Ausbildung oder ein Studium und 4 % standen vor einem neuen Job.

Unter den 20- bis 24-jährigen Nichterwerbspersonen nannten 20 % Betreuungspflichten und 18 % gesundheitliche Einschränkungen als Grund. Weitere 17 % suchten aus bildungsbezogenen Gründen keine Arbeit, möglicherweise weil sie auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz warteten.


Dinslaken: Karl-Heinz-Klingen-Straße wird für Arbeiten an Stromleitung gesperrt
„Karl-Heinz-Klingen-Straße wird für Arbeiten an Stromleitung gesperrt Die Stadtwerke Dinslaken verlegen neue 10-kV-Stromkabel und queren dabei die Karl-Heinz-Klingen-Straße.

Diese muss dafür ab Montag, 17. August, für sechs Tage zwischen der Karlstraße und der Hünxer Straße in beide Richtungen voll gesperrt werden. Der KFZ-Verkehr wird über die Max-Eyth-Straße bzw. über die Hünxer Straße umgeleitet. Die beiden Teile der Karlstraße nördlich und südlich der Karl-Heinz-Klingen-Straße bleiben weiterhin befahrbar.

Der Fuß- und Radverkehr wird über die Karlstraße, Hünxer Straße und Max-Eyth-Straße geführt. Die Sperrung dauert bis einschließlich Samstag, 22. August. Die Stadtwerke Dinslaken bitten um Verständnis für die Maßnahme, die die Stromversorgung mehrerer Dinslakener Stadtteile für jetzt und für die erhöhten Anforderungen der Zukunft sichert.“

Dinslaken: Dr.-Otto-Seidel-Straße für 4 Tage teilweise Einbahnstraße
Die Dinslakener Dr.-Otto-Seidel-Straße zwischen der B8 und der Marktstraße wird ab Montag, 17.08.2026, bis einschließlich Donnerstag, 20.08.2026, zu einer Einbahnstraße in Fahrtrichtung Innenstadt. Grund hierfür sind Vorarbeiten für eine zukünftige Fahrbahndeckenerneuerung.

Aufgrund der Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Innenstadt wird eine Umleitung des Verkehrs eingerichtet. Diese führt über die Marktstraße, Kreuzstraße, Duisburger Straße und Willy-Brandt-Straße (B8). Die Gehwege auf der Dr.-Otto-Seidel-Straße bleiben weiterhin geöffnet.

Moers: Vorverkauf für das Sparkassen-Seniorenherbstfest
Für das Sparkassen-Seniorenherbstfest am Sonntag, 27. September, 15 Uhr, sind ab kommenden Montag (17. August) die Karten im Vorverkauf erhältlich. Auf der Bühne des Kulturzentrums Rheinkamp gibt es ein buntes Programm mit Tanz, Musik und Unterhaltung.

Die Veranstaltung wird von der Fachstelle Leben im Alter in Zusammenarbeit mit der Sparkasse am Niederrhein organisiert.  Karten sind in der Stadtinformation, Kirchstraße 27 a/b, erhältlich. Der Eintritt kostet 12 Euro, für Inhaberinnen und Inhaber des Moers-Passes 6 Euro. 

IHK: Was ist wichtig bei Unternehmensnachfolge - Teegeschäft in Xanten zeigt, wie es geht
Gemeinsam mit zwei Kollegen berät Kai Hagenbruck (Foto: Niederrheinische IHK / Jacqueline Wardeski) bei der Niederrheinischen IHK Unternehmer zur Nachfolge. Er erläutert, worauf es ankommt und welche Rolle der demografische Wandel spielt. Die IHK hat auch Hannah Adam beraten. Sie hat im Frühling ein Teegeschäft in Xanten übernommen.

„Wir hören zunächst einmal zu. Denn jeder Betrieb ist anders, was Größe, Struktur und Branche angeht. Da sind kleinere Einzelhändler ebenso dabei wie größere Produktionsbetriebe. Oft geht es um ein Lebenswerk, da schwingen auch Emotionen mit“, erklärt IHK-Berater Kai Hagenbruck seinen Beratungsalltag. Im zweiten Schritt konzentriere er sich auf die Zahlen.

Es geht um die Wirtschaftslage, um anstehende Investitionen und die Frage: Trägt das Geschäftsmodell in Zukunft? Dabei gehe es nicht um den ideellen Wert oder den Substanzwert wie Maschinen oder Anlagen. Wichtig sei vor allem der Ertrag: „Ein Unternehmer, der eine Firma übernimmt, muss davon leben können. Dafür brauchen wir ein realistisches Szenario“, so Hagenbruck.

Problem Nachfolgesuche
Vor allem der demografische Wandel werde zum Problem. „Zum einen gibt es immer mehr Firmeninhaber, die ins Rentenalter kommen. Und gleichzeitig weniger Nachwuchs. In Familienbetrieben ist es nicht mehr so selbstverständlich wie früher, dass Tochter oder Sohn die Firma weiterführen“, erklärt der IHK-Berater. Meist stammen die Käufer dann aus dem Wettbewerbsumfeld oder auch aus vor- oder nachgelagerten Produktionsstufen.

Digitale Unternehmenswerkstatt
Kai Hagenbruck empfiehlt interessierten Abgebern und Nachfolgern die digitale Unternehmenswerkstatt der IHK (https://www.uwd.de/). „Sie können konkrete Pläne erstellen, sowohl für eine Übergabe als auch eine Übernahme. Es gibt einen kostenlosen Unternehmenswertrechner, Musterverträge, Checklisten und einiges mehr. Die Kombination aus persönlicher Beratung und Online-Angeboten ist ideal und zeitgemäß.“

Xantee zeigt, wie erfolgreiche Nachfolge geht
Hannah Adam hat es geschafft: Sie hat das beliebte Teegeschäft Xantee übernommen. An der Marsstraße 6 in Xanten bietet sie neben 200 Teesorten auch regionale Produkte an sowie Schnittblumen aus eigener Farm. Xantee-Gründerin Hildegard Stück ist froh über Ihre Nachfolgerin. „Xantee, das war wie eines meiner Kinder. Ein Lebensprojekt. Doch die letzten, sehr anstrengenden zwei Jahre haben viel Energie gekostet. Ich merkte: Es wird Zeit für einen Generationswechsel“, erzählt Hildegard Stück

V.r.n.l.: Gründerin Hildegard Stück ist freut sich über Nachfolgerin Hannah Adam. Foto: Niederrheinische IHK / Hendrik Grzebatzki

IHK-Beratung von der Gründung bis zur Nachfolge
Sowohl vor der Gründung im Jahr 2000 als auch wegen der geplanten Nachfolge hat sie sich von der Niederrheinischen IHK beraten lassen. Beide Male haben ihr die Gespräche Mut gemacht für den nächsten Schritt. „Ein Teeladen, das war damals in Xanten noch etwas Exotisches. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen“, sagt Hildegard Stück. Insbesondere die Aufbauphase fand sie spannend, mit immer neuen Ideen und Möglichkeiten.

In genau dieser Phase steckt nun Hannah Adam, die von der Kundin zur Inhaberin wurde. Einen Tag, nachdem sie bei Xantee eingekauft hatte, stand sie schon wieder im Laden. „Ich war im Ort, um frische Kräuter einzukaufen, habe mich dann über Kräutertees erkundigt und offenbar mehr Interesse an Tee gezeigt als der Durchschnittskunde“, blickt Hannah Adam auf das lange Gespräch mit Hildegard Stück zurück. Beiden Frauen wurde währenddessen klar: Hier könnte sich eine Unternehmensnachfolge anbahnen.

Nicht nur Tee soll es geben
Hannah Adam war nach zehn Jahren in Baden-Württemberg erst kurz zuvor in ihre niederrheinische Heimat zurückgekehrt – und bereits selbstständig. Im Jahr 2025 eröffnete sie eine Schnittblumenfarm auf dem Rest-Bauernhof ihrer Großmutter. „Die Idee stammt aus den USA. Es geht darum, Schnittblumen lokal anzubauen, um lange Transportwege zu vermeiden“, erklärt sie. Das Konzept kam sofort gut an.

Dass Hannah Adam dieses nun mit stationärem Handel kombinieren kann, ist nur konsequent. An der Marsstraße 6 will sie Xantee zudem noch mehr zu einem Ort der Begegnung machen als bisher. Sie will Stammkunden halten und neue gewinnen. Auf den 75 Quadratmetern Fläche soll es viele gemütliche Sitzgelegenheiten geben. Je nach Saison will sie Themenworkshops veranstalten. Neben den rund 200 Teesorten plus Zubehör will sie unter anderem auch Wolle und Keramik aus der Region anbieten. Und zudem kleinen Manufakturen eine Bühne geben. Dank einer Kooperation mit einer regionalen Regalvermietung gibt es bei Xantee viele ausgesuchte Produkte vom Niederrhein.

Probieren im Laden, Werbung auf Social Media
Im Mittelpunkt steht weiter der Tee. „Tee ist ein Getränk für alle Generationen und auf Instagram ein echter Trend, gerade auch unter gesundheitsbewussten jüngeren Menschen“, weiß Hannah Adam. Deshalb wird Xantee auch auf Social Media sehr aktiv sein.

In der Kundenberatung indes kommt es vor allem auf eines an: „Man muss für jede Teesorte den passenden Kunden finden.“ Das herauszufinden, geht nur mit Zeit. Mit dem richtigen Gespür. Mit einem guten Gespräch.

Ein solches war Mitte vergangenen Jahres der Startschuss für die Zukunft von Xantee. Es folgten Konzeption, Finanzierung, Umzug, Renovierung und Neustart. All das stemmte Hannah Adam als Mutter von vier Kindern. Der Einsatz hat sich ausgezahlt. Mit Xantee hat sie ein Traditionsgeschäft in Xanten ganz neu erfunden. Und sie fühlt sich angekommen: „Das hier ist mein Traumarbeitsplatz.“

Neuauflage des Seniorenwegweisers der Stadt Kleve
Nach eingehender Überarbeitung hat die Stadt Kleve jüngst eine aktualisierte Version ihres hilfreichen Seniorenwegweisers herausgegeben. Ziel des Seniorenwegweisers ist es nach wie vor, älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine kostenlose Orientierungshilfe für viele Themen des alltäglichen Lebens in der Schwanenstadt an die Hand zu geben.

Der neue Seniorenwegweiser der Stadt Kleve ist da

Die umfangreiche Broschüre bietet auf einen Blick Rat und Hilfe, zeigt aber auch Möglichkeiten auf, im Alter aktiv am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. So beschäftigt sich der Seniorenwegweiser sowohl mit den Themen Vorsorge und Betreuungsrecht, Pflege, Wohnen und Sozialleistungen als auch mit Kultur- und Bildungsangeboten in Kleve, sozialem Engagement, Sport und Freizeit.

Darüber hinaus möchte der Seniorenwegweiser vor kriminellen Aktivitäten warnen, die insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Ziel haben können. Nicht zuletzt ist der Wegweiser auch für jüngere Menschen interessant, bietet er doch beispielsweise wichtige Anregungen für die Betreuung der Angehörigen. Im Rahmen eines Anzeigenteils machen zahlreiche Dienste und Einrichtungen der Altenhilfe sowie der Geschäfts- und Firmenwelt auf ihre Unternehmen, ihre Angebote und Produkte aufmerksam.

Die neuen Broschüren liegen ab sofort unter anderem im Bürgerbüro der Stadt Kleve, in Seniorenheimen, Altentagesstätten, Banken und Weiterbildungseinrichtungen im Klever Stadtgebiet aus. Zusätzlich gibt es eine Online-Version unter www.stadt-kleve-senioren.ancos-verlag.de.


Dinslaken erleben: Planwagenfahrt ins Rotbachtal und Hexengeschichten
Im August laden die Dinslakener Gästeführer*innen wieder zu besonderen Entdeckungstouren ein. Ob bei einer gemütlichen Planwagenfahrt durch das schöne Rotbachtal oder auf einer spannenden Reise in die mittelalterliche Stadtgeschichte mit der Hexe Ulanth Dammartz.

Am Dienstag, 18. August 2026, bietet Gästeführer Heinrich Hülsemann von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Planwagenfahrt durch das Rotbachtal an. Die Fahrt startet an der Wassermühle in Hiesfeld und führt entlang des Rotbachs bis zum Zusammenfluss von Rot- und Schwarzbach. Anschließend geht es weiter durch die Kirchheller Heide zum Weihnachtssee und zum Heidesee.

Über Oberlohberg führt die Route schließlich zurück zur Wassermühle nach Hiesfeld. Der Treffpunkt befindet sich an der Wassermühle in Hiesfeld. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person. Am Donnerstag, 20. August 2026, von 16:00 bis 17:30 Uhr schlüpft Gästeführerin Beate Hettmer in die Rolle der im Mittelalter der Hexerei verdächtigten Ulanth Dammartz und berichtet anschaulich über die Hexenverfolgung sowie das damalige Leben der Dinslakener*innen. Dabei führt sie zu den wichtigsten Bauwerken der mittelalterlichen Stadt Dinslaken und lässt so das 16. Jahrhundert lebendig werden. 

Treffpunkt ist die Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person. Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am Rittertor erforderlich – telefonisch unter 02064 - 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de. Die Teilnahmegebühr wird direkt vor Ort bei den Gästeführern bezahlt.

Dinslaken: Für den Kiloverkauf: Bücherspenden am 21. und 22. August möglich
Der Kulturförderverein „Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V." nimmt in diesem Jahr wieder Bücher für den Kiloverkauf 2026 an. Die diesjährigen Annahmen von Bücherspenden für den Kiloverkauf 2026 finden wieder in der Kathrin-Türks-Halle statt.

Bürgermeister Simon Panke (3. v.l.) freut sich gemeinsam mit dem Kulturförderverein „Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V." auf den Kiloverkauf 2026.

Unter dem „Slogan Schätze teilen, Wissen vermehren, Bücher spenden und Horizonte erweitern“ können neuwertige und gut erhaltene Bücher am:             
Freitag, 21.08.2026 von 10 bis 16 Uhr und am            
Samstag, 22.08.2026 von 10 bis 16 Uhr  gespendet werden.

Der traditionelle Kiloverkauf findet dann wieder am Samstag, 29. August: 9 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 30. August: 9 bis 16 Uhr statt.  

Moers: Badewannenrennen im Bettenkamper Meer
Das Badewannenrenn findet dieses Jahr zum 17. Mal im Bettenkamper Meer statt. Seit 2008 starten bei dem familienfreundlichen Event bunt kostümierte Teams in modifizierten Badewannen und dürfen sich als "Kapitän" fühlen und um die Wette paddeln.

 Sowohl das beste Kostüm, als auch die schnellsten Paddler haben Chancen auf tolle Preise. Veranstaltet wird es von der DLRG Ortsgruppe Moers und den Freundeskreis Bettenkamper Meer. Also seien Sie dabei als Paddler oder seien Sie einer von hunderten begeisterten Zuschauern.

Anmeldung unter badewanne@moers.dlrg.de
Veranstaltungsdatum 22.08.2026 - 14:00 Uhr - 23:59 Uhr. Veranstaltungsort Freibad Bettenkamp - Naturfreibad Krefelder Straße 190, 47447 Moers


Sauna-Treff „Grill & Chill“ am 22. August - Enni lädt zum Schwitzen ins Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn ein
Im Freizeitbad Neukirchen-Vluyn wird noch einmal kräftig eingeheizt. Die ENNI Sport & Bäder (Enni) lädt für Samstag, 22. August, zum letzten Sauna-Treff des Sommerprogramms ein. Unter dem Motto „Grill & Chill“ erwartet die Besucherinnen und Besucher von 18 bis 24 Uhr ein entspannter Wellnessabend für die ganze Familie mit besonderen Aufguss-Zeremonien und kulinarischen Highlights. Die Sauna-Meister zelebrieren stündlich wechselnde Aufgüsse mit sommerlichen Düften.

Dabei liegen unter anderem Limone, Sibirische Birke, Tutti Frutti, Erdbeere und Rhabarber sowie Orange in der Luft. Für zusätzliche Erfrischung sorgen kleine Gaumenfreuden wie Gemüsesticks und Wassereis. Auch die jüngsten Gäste kommen nicht zu kurz und dürfen sich während der Aufgüsse auf eine süße Abkühlung mit Wassereis freuen. Ein besonderer Höhepunkt wartet im Saunagarten: Dort lädt der Küchenchef zum Grillvergnügen unter freiem Himmel ein und sorgt für die passende kulinarische Begleitung des Abends.

Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna und das Schwimmbad ausschließlich textilfrei zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer ausschließlich das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de


Deutschlands Städte im Check: So hat sich die Anwaltsbranche entwickelt
Lernplattform Jurafuchs vergleicht Namen, Titel und Standorte von über 189.300 Anwälten in Deutschland und analysiert die Entwicklung seit 2025
Frankfurt am Main bleibt Juristen-Hochburg, größtes Plus verzeichnet Lahr im Schwarzwald
Anzahl an Fachanwälten im Insolvenz- und Sanierungsrecht steigt deutlich an, Anzahl im Familien- und Sozialrecht rückläufig

Ob in den Fachbereichen, bei den Vornamen und den Standorten: Deutschlands Anwaltschaft befindet sich im Wandel. Das geht aus einer Analyse der führenden juristischen Lernplattform Jurafuchs hervor. Dabei wurden insgesamt 189.394 Einträge aus dem Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer im Hinblick auf die 200 größten deutschen Städte, Namen und Titel analysiert und mit den Vorjahreszahlen verglichen. Demnach stieg der Frauenanteil unter Deutschlands Anwälten leicht an. Zudem hat sich die Zahl der Juristinnen und Juristen je nach Standort und Fachbereich teils deutlich verändert.

So hat sich die Anzahl an Anwälten in den Städten entwickelt
Frankfurt am Main führt mit durchschnittlich 17,07 Anwälten pro 1.000 Einwohner zwar erneut das Ranking der Anwalts-Hochburg an, gefolgt von Düsseldorf (14,89) und München (11,88). Das größte Plus an Anwälten verzeichnet hingegen das im Schwarzwald gelegene Lahr: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl an Anwälten in der Stadt um 14,5 Prozent an.

Einen deutlichen Zuwachs an Anwälten verzeichnet auch das nordrhein-westfälische Viersen mit einem Plus von 7,6 Prozent und das niedersächsische Nordhorn (+7,1 Prozent). In Delmenhorst (+6,8 Prozent) und Ravensburg (+5,6 Prozent) sind ebenfalls mehr Juristinnen und Juristen tätig als noch im Vorjahr. Zum Vergleich: Im Bundesschnitt ist die Anzahl an Anwälten um 0,6 Prozent angestiegen.

Anzahl an Anwälten in über der Hälfte aller Städte rückläufig
Es gibt aber auch Städte, in denen die Zahlen zurückgehen. Besonders deutlich ist der Rückgang im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße, wo die Anzahl an Anwälten seit dem Vorjahr um 15,5 Prozent zurückgegangen ist. Ähnlich stark fällt der Rückgang in zwei norddeutschen Städten aus: In Emden ging die Zahl der Anwälte um 11,8 Prozent zurück, im nahegelegenen Wilhelmshaven um 10,8 Prozent. Langenfeld und Frankfurt (Oder) folgen mit einem Minus von jeweils 9,1 Prozent. Insgesamt ist die Anzahl an Anwälten in 102 der 200 untersuchten Städte zurückgegangen.

Rechtswesen wird weiblicher
Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung sind aktuell 39,1 Prozent aller Anwälte weiblich. Vor einem Jahr lag die Frauenquote laut Jurafuchs-Analyse noch bei 38,7 Prozent. Besonders in Dorsten (+12,7 Prozent), Wilhelmshaven und Dormagen (je +12,2 Prozent) ist der Anteil an weiblichen Anwälten angestiegen. Deutlich gesunken ist die Frauenquote hingegen in Ludwigshafen (-26,9 Prozent) und Cuxhaven (-11,7 Prozent).

Insgesamt bleibt Sindelfingen mit 47,2 Prozent die Stadt mit dem höchsten Anteil an weiblichen Anwälten, gefolgt von Unna und Elmshorn mit einer Frauenquote von 45,5 bzw. 44,6 Prozent.

Am unteren Ende der Skala bleiben die Schlusslichter wie 2025 gleich: In Bad Kreuznach und Wolfenbüttel liegt die Quote bei jeweils 20,2 Prozent, in der Universitätsstadt Greifswald bei 21,6 Prozent – nur rund halb so hoch wie bei den Spitzenreitern.

Diese Fachbereiche erleben einen Boom
Je nach Fachbereich, in dem sich Deutschlands Anwälte spezialisiert haben, gibt es im Vorjahresvergleich teilweise deutliche Veränderungen. Deutlich im Plus liegt das Vergaberecht mit 6,6 Prozent. Einen großen Sprung macht auch das Insolvenz- und Sanierungsrecht, das Unternehmen in wirtschaftlichen Krisen rechtlich zur Seite steht: Die Zahl der darauf spezialisierten Fachanwälte wuchs um 5,2 Prozent.

Ein möglicher Auslöser: Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025 um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit verzeichnen besonders die Fachbereiche der lukrativen Wirtschaftsrechtsgebiete einen Zuwachs. Doch auch gesellschaftliche Entwicklungen spiegeln sich wider: Die Zahl der Fachanwälte für Migrationsrecht nahm um 4,5 Prozent zu.

Einen leichten Rückgang gibt es hingegen im Familienrecht und im Sozialrecht: Verglichen mit den Zahlen von 2025 ist die Anzahl an Fachanwälten für Familien- und Sozialrecht um jeweils 1,9 Prozent gesunken. Beide Bereiche gehören in der Regel zu weniger lukrativen Feldern der privaten Lebens- und staatlichen Fürsorge. Ein Minus von 0,6 Prozent verzeichnet der Fachbereich Steuerrecht.

Mehr Anwälte namens Niklas, Lukas und Mohammed
Bei den Vornamen führen Anwälte namens Michael (4.423), Christian (4.204) und Thomas (3.888) weiterhin das Ranking an. Jedoch holen andere Vornamen auf: Im Vorjahresvergleich ist der Anteil an Anwälten mit dem Vornamen Niclas bzw. Niklas um 13 Prozent und Lucas bzw. Lukas um 11,7 Prozent angestiegen. Auch Mohammed (alternative Schreibweisen Muhammed bzw. Mohamed) gehört zu den Vornamen, die mit einem Plus von 10 Prozent häufiger vertreten sind als 2025.

Unter den weiblichen Vornamen sind unverändert Maria (1.984) und Julia (1.721) an der Spitze. Anna rückt mit 1.609 Anwältinnen, die den Namen tragen, um einen Rang nach oben. Im Hinblick auf den höchsten Anstieg landen Anwältinnen mit dem Vornamen Marie ganz vorne (+9,6 Prozent). Mit Aylin gehört ein weiterer Vorname, der auf einen Migrationshintergrund hinweist, mit 9,1 Prozent zu den Namen mit dem größten Plus. Auch Anwältinnen namens Lena gibt es seit dem Vorjahr um 6,8 Prozent häufiger.

Jurafuchs-Gründer: Branche wandelt sich vor dem Hintergrund herausfordernder Zeiten.
„Unsere Analyse zeigt, dass der Frauenanteil unter Deutschlands Anwältinnen und Anwälten zuletzt leicht angestiegen ist. Angesichts dessen, dass mittlerweile rund 60 Prozent der Studienanfänger im Fach Jura weiblich sind und eine überwiegend männlich geprägte Juristengeneration in den kommenden Jahren in den Ruhestand geht, dürfte sich dieser Wandel künftig zudem noch verstärken. Das bringt frische Impulse und Perspektiven in die Kanzleien, was ein gutes Zeichen ist“, kommentiert Dr. Carl-Wendelin Neubert, Mitgründer von Jurafuchs. Er ergänzt:

„Der Vergleich zeigt aber auch, wie eng wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen mit dem Rechtswesen verknüpft sind. Besonders sichtbar wird das bei den Fachgebieten: Während insbesondere das Insolvenz- und Sanierungsrecht sowie das Migrationsrecht wachsen, verzeichnen das Familien- und Sozialrecht zuletzt rückläufige Zahlen.

Umso wichtiger wird eine zeitgemäße juristische Ausbildung, damit dem Nachwuchs die passenden Werkzeuge für die Praxis von morgen an die Hand gegeben werden. Mit unserem innovativen digitalen Lernansatz bei Jurafuchs, KI-gestützten Lerntools und praxisnahen Fallbeispielen wollen wir genau hier ansetzen und den Nachwuchs optimal auf diese Zukunft vorbereiten.“

Alle Ergebnisse des Vergleichs stehen grafisch aufbereitet unter dem nachfolgenden Link bereit: https://www.jurafuchs.de/presse/deutschlands-st%C3%A4dte-im-check-so-hat-sich-die-anwaltsbranche-entwickelt

Über die Untersuchung
Für den Vergleich wurden insgesamt 189.394 Einträge aus dem Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer berücksichtigt und im Hinblick auf den Standort, Namen und Titel ausgewertet. Für den Städtevergleich wurden die 200 größten deutschen Städte herangezogen (Stand der Untersuchung: 15. Juli 2026). Darüber hinaus wurden die Zahlen mit den Ergebnissen 2025 verglichen.





Jurafuchs (www.jurafuchs.de) ist Deutschlands führende juristische Lernplattform. Die App vermittelt prüfungsrelevantes Wissen und juristische Fähigkeiten für das gesamte Jurastudium, das Rechtsreferendariat und darüber hinaus. Auf Grundlage aktueller lernwissenschaftlicher Erkenntnisse ermöglicht Jurafuchs effektives und anwendungsorientiertes Lernen durch Interaktion, Gamification, Microlearning, KI-gestützte Funktionen und eine aktive Community von fast 20.000 Jurastudenten und Referendaren.

Mit über 10 Millionen gelösten interaktiven Aufgaben pro Monat ist Jurafuchs die meistgenutzte Plattform ihrer Art. Strategische Partnerschaften mit 25 Top-Kanzleien und führenden Universitäten, diverse Auszeichnungen als „beliebtestes digitales Lernmittel" und die Verleihung der prestigeträchtigen Comenius Edu Media Medaille 2025 unterstreichen die Marktführerschaft. Das Unternehmen wurde 2018 von Christian Leupold-Wendling, LLM. (Cambridge), Rechtsanwalt Dr. Carl-Wendelin Neubert und Steffen Schebesta gegründet.