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Themen u.a.:
Wesel:
Interkulturelles Grillfest als Dank für
ehrenamtliches Engagement
Gemeinsam mit der
Integrationsbeauftragten Lotte Goldschmidtböing
lädt Bürgermeister Rainer Benien alle
ehrenamtlich Engagierten im Bereich der
Integration herzlich zu einem Interkulturellen
Grillfest ein. Die Veranstaltung soll vor allem
eines: Danke sagen.
 v.l.
Bürgermeister Rainer Benien, Lotte
Goldschmidtböing (Integrationsbeauftragte), Uwe
van de Sand (Dritter Ort Wesel)
Ehrenamtliches Engagement ist für den
gesellschaftlichen Zusammenhalt von
unschätzbarem Wert. Viele Menschen begleiten
Zugewanderte auf ihrem Weg, unterstützen sie
beim Ankommen und dabei, sich in Wesel
einzufinden. Sie schenken Zeit, hören zu,
vermitteln Orientierung und schaffen
Begegnungen.
Das Fest bietet
Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre
miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen
auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Gleichzeitig soll der Nachmittag ein Zeichen der
Anerkennung und des Dankes für den
ehrenamtlichen Einsatz sein.
Das
Interkulturelle Grillfest findet statt am 18.
September 2026, 14:30 Uhr, im „Dritten Ort
Wesel“ im Stadtwerke Wasserturm, Brandstraße 44,
46483 Wesel. Das Außengelände wird ebenfalls für
die Veranstaltung genutzt und ist ebenerdig
erreichbar; es ist allerdings gepflastert und
teilweise uneben. Der Wasserturm selbst ist
nicht barrierefrei zugänglich.
Eingeladen sind alle, die sich in Wesel
ehrenamtlich im Bereich der Integration
engagieren. Sie sind herzlich eingeladen, auch
bis zu drei Personen anzumelden, die sie im
Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements auf
ihrem Weg der Integration in Wesel begleiten
oder begleitet haben.
Eine Anmeldung
ist bis zum 11. September 2026 per Mail an integration@wesel.de oder
telefonisch unter 0281/203-2371 möglich. Die
Veranstaltung wird durch das Land
Nordrhein-Westfalen über das Kommunale
Integrationszentrum des Kreises Wesel gefördert.
Regionalplan Ruhr: Ruhrparlament stimmt
Nichtzulassungsbeschwerde einstimmig zu /
Neuaufstellung wird ab sofort vorbereitet
Der Regionalverband Ruhr (RVR) wird
gegen die Entscheidung des
Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster
Nichtzulassungsbeschwerde einlegen. Das OVG
hatte in seinem Urteil Mitte Juni dieses Jahres
den Regionalplan Ruhr für ungültig erklärt und
keine Revision zugelassen.
Das
Ruhrparlament hat heute in einer Sondersitzung
einstimmig zugestimmt, dagegen rechtlich
vorzugehen. Zudem verabschiedete die
Verbandsversammlung einen gemeinsamen Antrag von
SPD, CDU und den Grünen, „unverzüglich die
fachlichen, rechtlichen und organisatorischen
Vorbereitungen für die Neuaufstellung des
Regionalplans Ruhr aufzunehmen“.
Regionaldirektor Duin betonte in der
Sondersitzung: „Wir werden uns für unseren
Standpunkt und für den Regionalplan juristisch
einsetzen. Aber wir kalkulieren den Fall ein,
dass das jetzige Urteil des OVG Münster in Gänze
Rechtskraft entfaltet und der gesamte
Regionalplan unwirksam wird. Deshalb ist unsere
klare Entscheidung: Wir beginnen unabhängig von
den weiteren juristischen Schritten mit der
Neuaufstellung des Regionalplans.“
Der
Fraktionsantrag formuliert das Ziel, der
Verbandsversammlung spätestens in der Sitzung im
Oktober 2027 – soweit dies nach dem Stand des
Rechtsmittelverfahrens und der rechtlichen
Prüfung erforderlich ist – einen
Aufstellungsbeschluss zur Entscheidung
vorzulegen.
Mit Blick auf die klagenden
Kommunen im Kreis Wesel setzt die
Regionalplanung im RVR beim Neustart für den
Regionalplan Ruhr auf fachliche Kooperation –
auf Augenhöhe und von Beginn an. Garrelt Duin:
„Ich lade daher sowohl die Kommunen als auch die
Unternehmen im Kreis Wesel ein, Gespräche über
die Ziele, das Verfahren und die nächsten
Schritte zu führen.“
Bei der
Nichtzulassungsbeschwerde führt der RVR drei
Fragen von grundsätzlicher Bedeutung an, die das
Urteil des OVG Münster aufwirft. Darin geht es
um die Beteiligung der Öffentlichkeit,
verfassungsrechtliche Fehlerfolgen sowie die
Teil- und Gesamtunwirksamkeit des Regionalplans
Ruhr. „Wir wollen auf diesem Weg wichtige
Grundsatzfragen der Raumordnung klären lassen,
die für Planungsbehörden auch weit über das
Ruhrgebiet hinaus von Bedeutung sind“, so
Regionaldirektor Duin.
Nach Ansicht des
OVG ist der Regionalplan Ruhr
verfahrensfehlerhaft zustande gekommen, weil die
erste öffentliche Bekanntmachung in den
Amtsblättern aus dem Jahr 2018 eine Formulierung
enthielt, der zufolge handschriftliche
Stellungnahmen nur berücksichtigt werden
könnten, wenn sie in lesbaren Druckbuchstaben
verfasst seien.
Der zuständige Senat
wertete diese Vorgabe als unzulässige
Einschränkung der Beteiligungsmöglichkeit, die
geeignet sei, interessierte Bürger von der
Abgabe einer Stellungnahme abzuhalten und daher
zur Unwirksamkeit des Plans führe. Eine
Einschätzung, die aus Sicht des RVR sowohl im
Hinblick auf die einschlägigen Vorgaben des
Raumordnungsgesetzes als auch unter
verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten Fragen
aufwirft.
Nach Ansicht des RVR ist
dieser Aspekt des Urteils daher ebenso
klärungsbedürftig wie die vom OVG vertretene
Auffassung, einzelne Abwägungsmängel bei der
Planung der Abgrabungsbereiche für Kies und Sand
führten zur Unwirksamkeit des gesamten
Regionalplans.
Der RVR hat nach dem
positiven Votum der Verbandsversammlung einen
Monat Zeit, seine schriftliche Begründung beim
OVG in Münster einzureichen. Hält das
Oberverwaltungsgericht die Beschwerde für
unzulässig oder unbegründet, legt es diese
unverzüglich dem Bundesverwaltungsgericht in
Leipzig vor, das abschließend entscheiden wird.
Durch die Beschwerde bleibt der Regionalplan
Ruhr bis auf Weiteres rechtswirksam.
idr
Moers: Offene
Hebammensprechstunden in zwei Familienzentren
Gute Nachrichten für werdende
Eltern und Familien mit kleinen Kindern: Bis
Ende des Jahres gibt es in zwei Moerser
Familienzentren offene Hebammensprechstunden.
Sie bieten werdenden Eltern und Familien die
Möglichkeit, unkompliziert und ohne großen
organisatorischen Aufwand Fragen rund um
Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit
dem Baby zu besprechen.
Auch persönliche
Anliegen oder Unsicherheiten können in einem
vertraulichen Gespräch mit einer Hebamme geklärt
werden. „Gerade in der Zeit rund um
Schwangerschaft und Geburt entstehen viele
Fragen. Nicht immer ist es leicht, kurzfristig
eine passende Anlaufstelle zu finden. Mit der
offenen Hebammensprechstunde schaffen wir
deshalb ein einfaches und wohnortnahes Angebot“,
sagt Stephan Caniels von den ‚Frühen Hilfen‘ der
Stadt.
Zusätzliches
Unterstützungsangebot Das niedrigschwellige
Beratungsangebot ist kostenlos und kann
kurzfristig aus Fördermitteln des
Landesprogramms ‚kinderstark – NRW schafft
Chancen‘ finanziert werden.
„Die
Förderung ermöglicht uns dieses zusätzliche
Unterstützungsangebot und erreicht Familien
dort, wo sie ohnehin Angebote nutzen“, so
Caniels weiter. „Wir freuen uns, dass die beiden
Familienzentren die Sprechstunden gemeinsam mit
uns durchführen.“ Sie finden wöchentlich zu
wechselnden Terminen in der Mattheck und in
Moers-Mitte statt. Eine vorherige
Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Die Termine im Städtischen Familienzentrum
Wilhelm-Müller-Straße 1: 8. September (9
bis 11 Uhr), 18. September (10 bis 12 Uhr),
16. und 23. Oktober (jeweils 9.30 bis 11.30
Uhr), 5. und 18. November (jeweils 12 bis 14
Uhr), 20. November (9.30 bis 11.30 Uhr),
4. Und 10. Dezember (jeweils 12 bis 14 Uhr),
18. Dezember (9.30 bis 11.30 Uhr).
Die Termine im Städtischen Familienzentrum
Diergardtstraße 46: 3. September (10 bis 12
Uhr), 10. September (9 bis 11 Uhr), 14.
September 10 bis 12 Uhr), 24. September (9
bis 11 Uhr), 28. September 10 bis 12 Uhr),
14., 22., 26. Oktober, 5., 19., 26.
November, 4., 10., 16. Dezember (jeweils
9.30 bis 11.30 Uhr).
Alle Termine gibt es
auch online hier: www.moers.de/leben-moers/familienstadt-moers/familie-von-anfang/offene-hebammensprechstunde-zwei-familienzentren
oder www.moers.de (Suchbegriff:
‚Offene Hebammensprechstunde‘)
Jugendamt der Stadt Kleve sucht engagierte
Pflegeeltern Das Jugendamt der
Stadt Kleve sucht aktuell Pflegeeltern.
Pflegeeltern leisten unverzichtbare Arbeit für
Kinder und Jugendliche, die vorübergehend oder
dauerhaft aus den verschiedensten Gründen nicht
in ihren Herkunftsfamilien leben können.
Aktuell sucht die Stadt Kleve neue
Pflegefamilien, die sich es sich vorstellen
können, Kindern in schwierigen Lebenssituationen
ein Zuhause zu bieten. Der Alltag von
Pflegefamilien bringt gleichermaßen
Herausforderungen als auch viele wertvolle
Momente mit sich. Wer sich für ein Pflegekind
entscheidet, schenkt Zukunft und gewinnt selbst
neue Perspektiven.
Für die Kinder soll
in ihren Pflegefamilien ein Ort der
Geborgenheit, Sicherheit und Stabilität
entstehen. Bei dieser verantwortungsvollen
Aufgabe werden Pflegeeltern in Kleve durch das
Jugendamt der Stadt Kleve begleitet und
unterstützt. Von der Vorbereitung über die
Vermittlung bis hin zur kontinuierlichen
Betreuung stehen die Kolleginnen des
Pflegekinderdienstes stets mit Rat und Tat zur
Seite und lassen niemanden mit dieser wichtigen
Aufgabe allein.
Fachliche Beratung,
Schulungen und persönliche Ansprechpartner sind
jederzeit verfügbar. Im September sind alle
Pflegefamilien wieder zum Pflegefamilientag auf
dem Fingerhutshof in Kalkar-Wissel eingeladen.
Das Jugendamt organisiert den beliebten Tag, um
sich bei den engagierten Familien zu bedanken.
Neben Spiel- und Mitmachaktionen für die Kinder
und Jugendlichen bietet die Veranstaltung einen
Rahmen für die Begegnung und Vernetzung der
Pflegefamilien untereinander.
So soll
die Gemeinschaft als auch die Wertschätzung der
bestehenden Pflegeverhältnisse gestärkt werden.
Wer sich vollkommen unverbindlich näher über die
wichtige Tätigkeit der Vollzeit- oder
Bereitschaftspflege informieren möchte, erreicht
den Pflegekinderdienst der Stadt Kleve
telefonisch unter 02821/84820 oder per E-Mail
unter pflegekinderdienst@kleve.de.
Im Internet hat die Stadt Kleve viele
Informationen rund um das Thema auf
www.kleve.de/pflegekinderdienst
zusammengestellt.
Europäische
Mobilitätswoche 2026 – Programm im Kreis Wesel
Jedes Jahr findet vom 16. bis zum
22. September europaweit die Europäische
Mobilitätswoche statt. Sie ist eine Kampagne der
Europäischen Kommission mit dem Ziel, der
Öffentlichkeit eine neue Perspektive zu ihrem
bisherigen Mobilitätsverhalten zu eröffnen. In
diesem Jahr finden zum vierten Mal auch Aktionen
im Kreis Wesel statt.
Gemeinsam mit
einigen kreisangehörigen Kommunen hat der Kreis
Wesel koordinierend ein spannendes und
vielfältiges Programm für die Mobilitätswoche
aufgestellt. Zu den Aktionen gehören unter
anderem ein Ampelquiz in Voerde, Rollatortage in
Moers und Dinslaken, Verkehrssicherheitsaktionen
in Schulen und Kindergärten in Hamminkeln, eine
Rundfahrt des Rheinberger Bürgermeisters im
Bürgerbus, eine Frauenwanderung durch die
Lühlerheide und die kreisweite Aktion „Abstand
halten!“, die Autofahrende auf den
einzuhaltenden Abstand beim Überholen von
Radfahrenden hinweist.
Auch der
Weltkindertag am 20.09.2026 fällt in die
Europäische Mobilitätswoche. An diesem Tag
fahren Kinder unter 15 Jahren kostenlos mit Bus
und Bahn – in ganz NRW! Das komplette Programm
mit allen Informationen zu den einzelnen
Aktionen finden Sie auf der Internetseite des
Kreises Wesel (https://www.kreis-wesel.de/europaeische-mobilitaetswoche-kreis-wesel).
Spaziergruppe in Meerbeck:
„Gemeinsam unterwegs zu sein, tut gut.“
Gemeinsam an der frischen Luft unterwegs
sein, in Bewegung bleiben und dabei nette
Menschen kennenlernen: In Meerbeck ist eine neue
Spaziergruppe des Interkulturellen Netzwerkes
55plus gestartet. Eingeladen sind alle, die
gerne in Gesellschaft unterwegs sind -
unabhängig davon, ob sie zu Fuß, mit Rollator
oder mit einer Gehhilfe kommen.
Jeden
Dienstag um 9.30 Uhr trifft sich die Gruppe am
Sportpark Rheinpreußen direkt am Tor des
Haupteingangs (Barbarastraße 18). In gemütlichem
Tempo geht es gemeinsam durch den Stadtteil.
Dabei bleibt genügend Zeit für Gespräche und
Begegnungen. Unterstützt wird die Aktion von
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck.
„Gemeinsam
unterwegs zu sein, tut gut. Bewegung an der
frischen Luft und nette Gespräche lassen sich
dabei wunderbar verbinden“, sagt Constanze
Wesely vom Team des Stadtteilbüros. Die
Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Interessierte können einfach
zum Treffpunkt kommen.
Bei Regen fällt
der Spaziergang aus. Treffpunkt jeden Dienstag
um 9.30 Uhr: Sportpark Rheinpreußen, Zugang über
Barbarastraße 18, Tor des Haupteingangs.
Kontakt für Fragen: Irmgard Rabiega, Telefon:
0176 / 45 70 14 06 oder 0 28 41 / 50 95 33

NRW:
2025 wurde Bauland im Wert von 1,9 Milliarden
Euro verkauft Rund 10 Millionen
Quadratmeter Bauland wurden abgesetzt 3.130
Hektar landwirtschaftliche Flächen wurden 2025
zu einem Gesamtkaufwert von 253 Millionen Euro
veräußert Bauland im Reg.-Bez. Düsseldorf und
landwirtschaftliche Flächen im Reg.-Bez. Münster
am teuersten
Im Jahr
2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 6.558
Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von rund
10 Millionen Quadratmetern getätigt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, betrug der
Gesamtkaufwert rund 1,9 Milliarden Euro, was
rein rechnerisch 193,98 Euro pro Quadratmeter
Bauland entspricht. Im Jahr 2024 lag der
durchschnittliche Kaufwert noch bei 177,69 Euro.
Im Vergleich zum Vorjahr wurden 17,3 % mehr
Baugrundstücke veräußert.
Höchster
durchschnittlicher Kaufwert im Regierungsbezirk
Düsseldorf Den höchsten Durchschnittspreis
verzeichnete der Regierungsbezirk Düsseldorf mit
254,58 Euro je Quadratmeter Bauland, gefolgt vom
Regierungsbezirk Köln mit 245,87 Euro. Der
niedrigste durchschnittliche Kaufwert wurde 2025
für den Regierungsbezirk Arnsberg mit
129,00 Euro pro Quadratmeter ermittelt.

Landwirtschaftliche Flächen im Wert
von rund 253 Millionen Euro verkauft Wie das
Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden
im vergangenen Jahr 1.907 landwirtschaftliche
Grundstücke mit einer Gesamtfläche von
3.130 Hektar veräußert. Der Kaufwert lag
insgesamt bei rund 253 Millionen Euro. Damit lag
der durchschnittliche Kaufwert 2025 bei
80.732 Euro je Hektar bzw. 8,07 Euro je
Quadratmeter landwirtschaftlicher Fläche.
Im Vergleich zum Vorjahr wurden 28,6 % mehr
landwirtschaftliche Grundstücke veräußert.
Durchschnittlicher Kaufwert für
landwirtschaftliche Flächen im Regierungsbezirk
Münster am höchsten Der höchste
durchschnittliche Kaufwert für
landwirtschaftliche Flächen wurde im
Regierungsbezirk Münster mit 121.503 Euro je
Hektar registriert; der niedrigste im
Regierungsbezirk Arnsberg mit 45.178 Euro.

Kitas und allgemeinbildende Schulen in NRW:
Mehr private Einrichtungen als vor 20 Jahren
2025 gab es 18,2 % mehr Kitas in freier
Trägerschaft, aber nur 1,7 % mehr öffentliche
Kitas als 2006 Zahl der allgemeinbildenden
Privatschulen seit dem Schuljahr 2005/2006 um
36,7 % gestiegen, 24,0 % weniger öffentliche
Schulen Anteil der Kinder in Kitas in freier
Trägerschaft und Privatschulen leicht gestiegen
Die Zahl der Bildungseinrichtungen in freier
Trägerschaft für Kinder ist in
Nordrhein-Westfalen in den letzten 20 Jahren
gestiegen. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, gab es 2025 rund 8.300 Kitas in freier
Trägerschaft und damit 18,2 % mehr als im Jahr
2006. An allgemeinbildenden Schulen fiel das
Wachstum privater Einrichtungen seit dem
Schuljahr 2005/06 mit 36,7 % noch deutlicher
aus: Im Schuljahr 2025/26 gab es 428 private
Ersatzschulen in NRW.
Zu den freien
Trägern von Kitas zählen die Spitzenverbände der
freien Wohlfahrtspflege sowie unabhängige,
gemeinnützige und nicht gemeinnützige
Unternehmen oder Vereine. Schulen in freier
Trägerschaft, auch private Ersatzschulen bzw.
hier Privatschulen genannt, sind Schulen, die
nicht vom Land, den Kommunen oder sonstigen
öffentlichen Schulträgern geführt werden. Sie
können konfessionell, weltanschaulich oder durch
besondere pädagogische Interessen und Konzepte
geprägt sein. 20-Jahresvergleich: Mehr Kitas in
freier Trägerschaft, aber weniger religiöse
Träger.


Insgesamt ist die Zahl der
Kindertageseinrichtungen in den letzten
20 Jahren um 13,8 % gestiegen. Der Gesamtanstieg
ist dabei vor allem auf die Kitas in freier
Trägerschaft zurückzuführen: Die Zahl der
Einrichtungen öffentlicher Träger wuchs um
lediglich 1,7 %. Damit befanden sich 2025 76,3 %
aller Kindertageseinrichtungen in freier
Trägerschaft; 2006 lag ihr Anteil noch bei
73,5 %.
Bei den freien Trägern nahm die
Zahl nicht-religiöser privat-gemeinnütziger
Träger, worunter bspw. der Paritätische
Wohlfahrtsverband fällt, am meisten zu. In den
letzten 20 Jahren stieg ihre Zahl um 58,0 %.
Währenddessen ging die Zahl der Kitas in
religiöser privat-gemeinnütziger Trägerschaft
(z. B. Caritasverband) um 4,6 % zurück.
Insgesamt stellten 2025 dennoch katholische
Träger die meisten Einrichtungen, gefolgt von
Jugendämtern und evangelischen Trägern. Mehr
Privatschulen, weniger öffentliche Schulen Auch
im Schulsystem Nordrhein-Westfalens ist eine
Entwicklung hin zu mehr privaten Einrichtungen
erkennbar: Ihre Zahl wuchs, während die
Gesamtzahl der allgemeinbildenden Schulen um
21,0 % zurückging.
Ausschlaggebend dafür
war insbesondere der Rückgang öffentlicher
Schulen. Im 20-Jahresvergleich stieg der Anteil
privater Schulen am allgemeinbildenden
Schulangebot von 4,9 % auf 8,5 %.

Hinsichtlich der schülerstärksten
allgemeinbildenden Schulformen zeigten sich
jedoch Unterschiede. So waren private Gymnasien
schon im Schuljahr 2005/06 mit 16,8 % recht
verbreitet; im Schuljahr 2025/26 waren es
lediglich drei private Gymnasien mehr. Bei den
Grundschulen hat sich die Zahl hingegen von 26
auf 79 nahezu verdreifacht.
Anteilig
machten private Grundschulen zuletzt allerdings
nur 2,8 % des Grundschulangebots aus. Anteil der
Kinder und Jugendlichen in privaten Kitas und
Schulen leicht gestiegen Neben der steigenden
Anzahl von privaten Einrichtungen besuchen
mittlerweile auch mehr Kinder und Jugendliche
diese Kitas und Schulen.
Der Anteil der
Kinder, die eine Tageseinrichtung in privater
Trägerschaft besuchen, ist innerhalb von
20 Jahren leicht gestiegen: Von 71,0 % im Jahr
2006 auf 73,1 % im Jahr 2025. Der Anteil der
Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden
Privatschulen lag im Schuljahr 2025/26 bei
8,3 %.
Das waren
1,3 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2005/06,
als der Anteil bei 7,0 % lag. Allerdings gab es
nach kontinuierlichen Zuwächsen ab dem Schuljahr
2021/22 eine leicht rückläufige Entwicklung.
Stadt Dinslaken erweitert erneut ihr
Online-Angebot Christiane Wenzel
(Geschäftsbereichsleitung Bürgerservice, Recht
und Ordnung) an der Dokumentenboxausgabe mit
Simon Panke (Bürgermeister Stadt Dinslaken)
Die Dinslakener Stadtverwaltung baut ihre
digitalen Serviceangebote weiter aus. In den
vergangenen Monaten sind viele weitere
Online-Dienstleistungen eingeführt oder
erweitert worden. So sollen Behördengänge
erleichtert und Verwaltungsleistungen zeit- und
ortsunabhängig zugänglich gemacht werden.
Schon heute stehen viele Online-Angebote zur
Verfügung. Dazu gehören unter anderem die
„Beantragung von Miet- und Lastenzuschüssen“,
besser bekannt unter dem Namen „Wohngeld“,
verschiedene Dienstleistungen rund um die
Hundesteuer, die „Beantragung von
Personenstandsurkunden“, die „Anmeldung von
Sperrmüll“ sowie Geoinformationen in Portalen
und Karten. Beispielsweise gibt es eine
Kartendarstellung aller aktuellen Baustellen in
Dinslaken.
Die Online-Leistungen
„Sperrmüll anmelden“, „Mängel melden“ und „Hund
an- und abmelden“ erfreuen sich größter
Beliebtheit. So werden bereits rund 95 Prozent
der Anträge für Hundeanmeldungen digital
gestellt. Durch die Nutzung der digitalen
Angebote können diese reibungsloser bearbeitet
werden, insbesondere auch weil schon jetzt in
einigen Bereichen der Verwaltung mit digitalen
Akten gearbeitet wird.
„Die Zahlen belegen: Das
Interesse an digitalen Angeboten ist vorhanden,
was uns natürlich sehr begeistert. Allen
denjenigen, die sich noch nicht getraut haben,
kann ein Besuch im Serviceportal nur empfohlen
werden – es lohnt sich“, findet Nils Gilges,
Leiter der Stabsstelle Digitalisierung.
Deutlich erweitert wurde das digitale Angebot in
den Bereichen Bürgerbüro und
Ausländerangelegenheiten:
Im Bürgerbüro
können Bürgerinnen und Bürger neuerdings
zahlreiche Anliegen vollständig online
erledigen. Dazu zählen seit kurzem die
elektronische Wohnsitzanmeldung, die Beantragung
von digitalen und postalischen
Meldebescheinigungen, Melderegisterauskünfte,
die Einrichtung einer Übermittlungssperre sowie
die persönliche Selbstauskunft. Auch den
Fischereischein gibt es zukünftig digital. Bei
diesen Leistungen wird der Gang zum Bürgerbüro
zukünftig nicht mehr notwendig sein.
Antragsstellende können sich bequem und
unkompliziert vollständig digital durch den
Antrag klicken. Teilweise erhalten die
Antragsstellenden Änderungsaufkleber für den
Personalausweis oder Bescheinigungen auf dem
Postweg, weil die bestehenden gesetzlichen
Vorschriften die Papierform vorschreiben. Da, wo
es möglich ist, versucht die Stadt Dinslaken,
bestehende Vorschriften zu entbürokratisieren.
Dies ist beispielsweise bei der Hundemarke
passiert.
Auch im Bereich
Ausländerangelegenheiten wurden neue digitale
Lösungen eingeführt. So können beispielsweise
Anträge auf Einbürgerung,
Verpflichtungserklärungen oder Aufenthaltstitel
online gestellt werden. Bei der Beantragung von
Aufenthaltstiteln kommt inzwischen zum ersten
Mal auch künstliche Intelligenz zum Einsatz: Sie
unterstützt vornehmlich die Antragsstellenden,
indem sie hochgeladene Dokumente automatisiert
auf Vollständigkeit und Plausibilität prüft.
Im Ergebnis sind die eingereichten Anträge
dadurch vollständiger, sodass auch die
Verwaltung einen Vorteil davon hat. Die Funktion
kann selbstverständlich individuell ein- und
ausgestellt werden, sodass niemand zur Nutzung
der künstlichen Intelligenz gezwungen wird. Nur
durch eine überwiegende Nutzung von digitalen
Services können jedoch auch die Vorteile für die
anschließende optimierte Bearbeitung genutzt
werden.
Ein weiteres Highlight: Seit Mai
steht eine sogenannte Dokumentenausgabebox im
Rathaus zur Verfügung, die eine flexible
Abholung, unabhängig von den Erreichbarkeiten
der Mitarbeitenden, ermöglicht. Die Box ist ein
Service für alle Antragstellenden von
Aufenthaltstiteln. Bei der Verlängerung oder
Erstausstellung besteht nun die Möglichkeit die
Aufenthaltskarte selbstständig aus dem smarten
Schrank zu nehmen.
Hierfür wird der
antragsstellenden Person eine SMS zugesendet,
die einen Code zum Öffnen der Box enthält.
Terminvereinbarungen zur Abholung der
Aufenthaltskarte sind damit grundsätzlich nicht
mehr notwendig. Lediglich zur Erfassung
biometrischer Daten und individuellen Rückfragen
ist ein persönliches Vorsprechen weiterhin
notwendig. Die Box steht im Erdgeschoss des
Rathauses und kann montags bis freitags zwischen
7 und 19 Uhr genutzt werden.
„Die
Einrichtung solcher digitalen Angebote passiert
nie von jetzt auf gleich. Da steckt eine ganze
Menge Arbeit an vielen Stellen dahinter. Daher
gilt der Dank allen Mitarbeitenden der
Fachdienste und der Stabsstelle, die sich in
diesen komplexen Projekten engagiert haben“,
unterstreicht Achim Thomae, Erster Beigeordneter
und Kämmerer.
Die Digitalisierung der
Stadtverwaltung wird auch künftig konsequent
weiterentwickelt. Geplant sind unter anderem ein
KI-gestützter Chatbot auf der städtischen
Website, der Bürgerinnen und Bürger bei Fragen
zu Verwaltungsleistungen unterstützen soll,
sowie ein Anmeldeterminal im Bürgerbüro der
Stadtmitte, das den Besuch vor Ort komfortabler
gestalten und die Mitarbeitenden entlasten soll.
Zudem können Meldungen und Einkommenserklärungen
für die Tagesbetreuung von Kindern ab Herbst
digital eingereicht werden.
„Mit dem
kontinuierlichen Ausbau der digitalen Angebote
machen wir unsere Verwaltungsservices immer
bürgerfreundlicher und erleichtern den Zugang zu
kommunalen Dienstleistungen. Das digitale
Angebot wird daher auch in den nächsten Jahren
noch erweitert werden. Wir ruhen uns darauf
nicht aus, sondern nutzen diesen Aufwind, um
noch einmal genau hinzusehen, wo die Verwaltung
sowohl nach außen als auch nach innen
effizienter werden kann“, erläutert
Bürgermeister Simon Panke.
Um die Nutzung
aller digitalen Angebote sicherstellen zu
können, empfiehlt die Stadtverwaltung, die
Einrichtung eines persönlichen Kontos bei der
BundID, welche eine sichere Authentifizierung
ermöglicht. Detaillierte Informationen zur
Kontoerstellung befinden sich auf der Seite der
BundID. Das Angebot der Stadtverwaltung wird
somit langfristig überwiegend mit dieser
Authentifizierung möglich sein.
Die
Stadtverwaltung will bedarfsorientiert
digitalisieren, daher sind Anregungen zur
Digitalisierung oder Optimierung des
Leistungsangebotes willkommen und können über
das Ideenformular hier eingereicht werden. Link
zum Serviceportal:
https://service.dinslaken.de/services
Dinslaken: Pflegekinderdienst sucht
Pflegefamilien Der
Pflegekinderdienst der Stadt Dinslaken sucht
Menschen, die Kindern Sicherheit, Alltag und
verlässliche Beziehungen geben – auf Zeit oder
auf Dauer. Manchmal verändert sich das Leben
eines Kindes innerhalb weniger Stunden. Wenn
Eltern vorübergehend nicht für ihr Kind sorgen
können, muss schnell ein sicherer Ort gefunden
werden. In anderen Fällen steht nach einer
längeren Klärung fest, dass ein Kind nicht zu
seinen Eltern zurückkehren kann. Dann braucht es
Menschen, die ihm Halt geben, Vertrauen
ermöglichen und ein verlässliches Zuhause
bieten, für eine begrenzte Zeit oder bis ins
Erwachsenenleben.
Der Pflegekinderdienst
der Stadt Dinslaken sucht deshalb weitere
Pflegefamilien. Dabei geht es nicht darum, für
Erwachsene ein passendes Kind zu finden. Im
Mittelpunkt steht das Kind: seine Geschichte,
seine Bedürfnisse und die Frage, welche Menschen
zu ihm passen.
Pflegeeltern können Paare
mit oder ohne eigene Kinder sein, ebenso
Alleinstehende und Menschen mit internationaler
Familiengeschichte. Unterschiedliche
Familienformen und Lebensentwürfe sind
ausdrücklich willkommen. Ein Trauschein, eigene
Kinder oder eine pädagogische Ausbildung sind
keine Voraussetzung.
Wichtig sind vor
allem eine stabile Lebenssituation, ausreichend
Zeit und Platz, Belastbarkeit, Geduld und die
Bereitschaft, sich verlässlich auf ein Kind
einzulassen. Viele Pflegekinder haben
Trennungen, Unsicherheit oder andere belastende
Erfahrungen erlebt. Manche Verhaltensweisen
lassen sich erst verstehen, wenn man die
Geschichte eines Kindes kennt. Pflegeeltern
brauchen deshalb die Bereitschaft, genau
hinzusehen, nicht vorschnell zu bewerten und
auch in schwierigen Phasen verlässlich zu
bleiben.
Ebenso wichtig ist der
respektvolle Umgang mit der Herkunft eines
Kindes. Seine leiblichen Eltern und Angehörigen
bleiben Teil seiner Biografie und häufig auch
Teil seines Lebens. Pflegeeltern übernehmen
Verantwortung für ein Kind, ersetzen aber nicht
seine Herkunftsfamilie.
Zuhause auf Zeit
oder auf Dauer In der Bereitschaftspflege
nehmen Familien ein Kind kurzfristig in einer
akuten Krise bei sich auf. Währenddessen wird
geklärt, wie es für das Kind weitergeht. In
der Dauerpflege wird die Pflegefamilie zum
langfristigen Lebensmittelpunkt eines Kindes und
begleitet es über viele Jahre, manchmal bis ins
Erwachsenenleben. Welche Form der Pflege zu
den Möglichkeiten und persönlichen Grenzen einer
Familie passt, wird gemeinsam mit den
Fachkräften des Pflegekinderdienstes besprochen.
Vorbereitung und Begleitung von Anfang an
Niemand übernimmt diese verantwortungsvolle
Aufgabe unvorbereitet oder allein. Nach ersten
unverbindlichen Informations- und
Kennenlerngesprächen folgen eine
Vorbereitungsschulung und eine sorgfältige
Eignungsprüfung. Auch nach der Aufnahme eines
Pflegekindes bleibt der Pflegekinderdienst an
der Seite der Familie; mit Beratung,
Fortbildungen und Unterstützung im Alltag, bei
Kontakten zur Herkunftsfamilie und insbesondere
auch in schwierigen Situationen oder Krisen. Für
den Unterhalt des Kindes und die erzieherische
Leistung erhalten Pflegeeltern Pflegegeld.
Ein erstes Gespräch ist noch keine
Entscheidung: Wer schon einmal darüber
nachgedacht hat, einem Kind ein Zuhause zu
geben, muss noch keine fertige Antwort haben.
Ein erstes Gespräch ist keine Bewerbung und
keine Verpflichtung. Es ist vor allem eine
Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich zu
informieren und gemeinsam herauszufinden, ob
Pflegeelternschaft zum eigenen Leben passen
könnte.
Unverbindlich informieren Der
Pflegekinderdienst der Stadt Dinslaken
informiert interessierte Menschen gerne
persönlich über die verschiedenen Formen der
Pflege, die Voraussetzungen und die
Unterstützung, die Pflegefamilien erhalten.
Wer einem Kind ein Stück Sicherheit, Vertrauen
und Zuhause geben möchte, kann sich
unverbindlich an den Pflegekinderdienst der
Stadt Dinslaken wenden: Telefon: 02064/66-221
oder 02064/66-571 E-Mail:
Florian.Kendza@dinslaken.de oder
Andreas.Radusch@dinslaken.de
Eine
Woche vor den DIN-Tagen: Feierabendmarkt am 21.
August Der Dinslakener
Feierabendmarkt lädt am Freitag, 21. August
2026, erneut dazu ein, den Sommer bei guter
Musik, leckerem Essen und kühlen Getränken
gemeinsam zu genießen. Von 16 bis 20 Uhr
verwandelt sich der Altmarkt in einen Treffpunkt
für alle, die entspannt ins Wochenende starten
möchten.
Für die passende musikalische
Begleitung sorgt diesmal das Dinslakener
Cover-Trio „Solo Zu Zweit“. Mit bekannten Songs
und abwechslungsreicher Live-Musik bringt die
Band Stimmung auf den Altmarkt und lädt zum
Zuhören, Mitsingen und Verweilen ein. Auch
kulinarisch ist wieder einiges geboten. Neben
frisch gebackener Pizza von Lil Napoli,
knusprigen Pommes von Zeloh und leckeren
Antipasti erwartet die Besucherinnen und
Besucher eine bunte Auswahl an Bowls in
verschiedenen Variationen – darunter auch
zahlreiche vegetarische Optionen.
So ist
für jeden Geschmack etwas dabei. Dazu gibt es
eine Auswahl an kühlen Getränken, die den
sommerlichen Feierabend perfekt abrunden. Ob
nach der Arbeit auf ein Getränk, zum gemeinsamen
Essen mit Bekannten oder einfach für einen
entspannten Nachmittag mit guter Musik – alle
Interessierten sind herzlich eingeladen.
Neues Amtsblatt Am 19.
August 2026 ist ein neues der Stadt Dinslaken
erschienen. Es informiert über die kommende
Sitzung des Rates. Diese findet am Dienstag,
01.09.2026, ab 17:15 Uhr im Ratssaal des
Rathauses statt. Online
können die Amtsblätter hier gelesen werden:
https://abi.dinslaken.de/termine.
Die
10.000-Euro-Frage: Wofür gilt diese Obergrenze
wirklich? Ob Bargeld im Reisegepäck,
Schmuck aus dem Urlaub oder eine größere
Barzahlung im Ausland: Auf Reisen gelten je nach
Situation unterschiedliche Betragsgrenzen. Weil
die Zahl von 10.000 Euro in verschiedenen
Zusammenhängen auftaucht, kommt es dabei immer
wieder zu Verwechslungen.
https://www.evz.de/themen/finanzen-versicherungen/bezahlen-eu/bargeldobergrenze
Ein
Beratungsfall des Europäischen
Verbraucherzentrums (EVZ) Deutschland zeigt, wie
teuer dieser Irrtum werden kann – und warum
Reisende unbedingt genauer hinschauen sollten.

10.000 Euro, 1.000 Euro oder 430 Euro? Wer bei
den verschiedenen Betragsgrenzen den Überblick
verliert, riskiert auf Reisen teure
Überraschungen. (Bild: KI-generiert)
Ein
frisch verheiratetes Paar kehrt aus Indien nach
Deutschland zurück. Im Gepäck: Ein
Goldschmuckset, das die Eltern des Bräutigams
der Braut zur Hochzeit geschenkt haben. Der Wert
liegt unter 10.000 Euro. Für das Paar scheint
die Sache damit erledigt. Die viel diskutierte
Grenze ist schließlich nicht erreicht. An der
Zollkontrolle folgt dann aber die Überraschung.
Denn entscheidend ist in diesem Fall gar
nicht die Bargeldgrenze, sondern die Freigrenze
für Waren. Die Freude über das Hochzeitsgeschenk
währt deshalb nur kurz. Es folgen eine hohe
Rechnung für die Nachverzollung und ein
Steuerstrafverfahren.
„Wer nur auf die
Zahl schaut, kann leicht die falschen Schlüsse
ziehen“, erklärt André Schulze-Wethmar. „Denn je
nachdem, ob es um Bargeld, Waren oder
Barzahlungen geht, greifen unterschiedliche
Vorschriften.“
Der Fall zeigt, wie leicht
sich verschiedene Betragsgrenzen verwechseln
lassen – und welche Folgen das haben kann. Denn
die viel diskutierte 10.000-Euro-Grenze ist
längst nicht die einzige Grenze, die Reisende
kennen sollten.
Welche Grenze gilt wann?
Für Waren, die Reisende ab 16 Jahren aus einem
Nicht-EU-Staat mitbringen, gilt bei der Einreise
per Flugzeug oder Schiff grundsätzlich eine
Freigrenze von 430 Euro pro Person. Wer auf dem
Landweg, etwa mit dem Auto oder Zug, einreist,
darf Waren im Wert von bis zu 300 Euro
abgabenfrei mitbringen. Die Freigrenze kann
nicht auf Mitreisende übertragen werden. Wird
sie überschritten, müssen die Waren beim Zoll
angemeldet werden – unabhängig davon, ob sie
gekauft oder geschenkt wurden. Dabei werden
grundsätzlich die gesamten Waren verzollt und
versteuert, nicht nur der Wert oberhalb der
Freigrenze.
Wer 10.000 Euro oder mehr an
Bargeld über eine EU-Außengrenze bringt, muss
diese beim Zoll proaktiv anmelden. Diese Regel
dient der Geldwäschebekämpfung und hat nichts
mit den Zollfreigrenzen für Waren zu tun.
Ab Mitte 2027 kommt schließlich eine dritte
Regel hinzu: Dann gilt in der Europäischen Union
erstmals eine Obergrenze von 10.000 Euro für
Barzahlungen an Unternehmen. Sie soll Geldwäsche
erschweren, organisierte Kriminalität bekämpfen
und für einheitlichere Wettbewerbsbedingungen
sorgen. Für Länder wie Deutschland oder
Luxemburg, die bislang keine allgemeine
Bargeldobergrenze kennen, gilt damit erstmals
überhaupt eine Obergrenze. Sie betrifft jedoch
ausschließlich Barzahlungen an Unternehmen,
nicht Geschäfte zwischen Privatpersonen.
Einheitliche Obergrenze, unterschiedliche
Vorschriften Mit der neuen EU-Regel gilt ab
dem kommenden Jahr erstmals eine gemeinsame
Obergrenze für Barzahlungen an Unternehmen in
allen EU-Mitgliedstaaten. Aber: Die
Mitgliedstaaten dürfen weiterhin niedrigere
nationale Bargeldobergrenzen festlegen oder
bestehende Grenzen beibehalten.
Die
Unterschiede sind aktuell erheblich. Während
Deutschland und Luxemburg bislang keine
allgemeine Bargeldobergrenze kennen, gilt in den
Niederlanden bereits eine Grenze von 3.000 Euro.
In Italien sind es 5.000 Euro, in Spanien
grundsätzlich 1.000 Euro bei Barzahlungen an
Unternehmen.
„Die EU zieht mit der neuen
Regel eine Grenze nach oben. Mitgliedstaaten
dürfen ihre strengeren nationalen
Bargeldobergrenzen aber behalten oder neue
einführen“, sagt Schulze-Wethmar. „Nicht nur bei
größeren Anschaffungen lohnt sich deshalb ein
Blick auf die Regeln des jeweiligen Landes.“
Wer sich vor einer Reise informieren möchte,
findet auf der Internetseite des Europäischen
Verbraucherzentrums eine Übersicht zu den
Bargeldobergrenzen. Das EVZ Deutschland hat sie
gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern (ECC-Net)
aus ganz Europa auf den neusten Stand gebracht.
Sie zeigt, welche Obergrenzen derzeit gelten, wo
Ausnahmen bestehen und welche Änderungen die
neue Geldwäscheverordnung ab 2027 tatsächlich
bringt. Für Fragen zur Einfuhr von Waren aus
Nicht-EU-Staaten oder anderen konkreten Fragen
hilft außerdem der Abgabenrechner für den
Reiseverkehr des Zolls weiter.
‚Moerser Müllbande‘ bringt Kindern Mülltrennung
näher Vier Figuren, vier
Abfallarten und jede Menge Tipps für den
richtigen Umgang mit Müll: Plastikus, Kompi,
Papyra und Restus zeigen, was in welche Tonne
gehört. Mit der ‚Moerser Müllbande‘ ergänzt das
Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers (zgm)
im Rahmen von ‚KliMo‘ (Klimaschutz in Moers)
einen weiteren wichtigen Baustein im Bereich der
Umweltbildung.

Zum Projekt gehören auch passende Mülleimer mit
Hinweisschildern, Poster, Handlungsleitfäden
sowie Lern- und Informationsmaterialien für
Kitas und Schulen (Foto: zgm).
Statt
allein mit Regeln und Hinweisschildern zu
arbeiten, geben die vier Figuren den
unterschiedlichen Abfallarten ein Gesicht. Sie
schaffen einen spielerischen Zugang und helfen
den Kindern dabei, das Gelernte mit Bildern und
Geschichten zu verbinden.
Ziel: Alle
sollen mitmachen Entstanden ist die Idee aus
dem Wunsch, das Thema Abfalltrennung
einprägsamer zu machen. Gleichzeitig unterstützt
KliMo Kitas und Schulen dabei, eine einheitliche
und leicht verständliche Mülltrennung zu
etablieren.
„Knapp die Hälfte der
städtischen Kitas und Grundschulen haben die
‚Moerser Müllbande‘ schon fest in den Alltag
integriert“, berichtet Vanessa Meinert,
Energiemanagerin vom zgm. „Um mit der ‚Moerser
Müllbande‘ möglichst viele Kinder zu erreichen,
stehen alle Materialien zum Download auf unserer
KliMo-Website zur Verfügung.“
Dass sich
der Einsatz lohnt, zeigen die ersten Reaktionen:
„Besonders schön ist es, wenn Kinder von sich
aus auf uns zu kommen und begeistert von der
Müllbande erzählen. Daran merken wir, dass die
Inhalte bei ihnen ankommen und sie sich bewusst
mit dem Thema auseinandersetzen.“
Lern-
und Informationsmaterialien für Kitas und
Schulen Im Mittelpunkt steht das Buch
‚Abenteuer mit der Moerser Müllbande‘ speziell
für Grundschulen. In spannenden Geschichten
begleiten Kinder die vier Figuren und erfahren,
welcher Abfall in welche Tonne gehört und warum
Recycling wichtig ist. Kindgerechte Texte und
liebevolle Illustrationen machen das Thema
anschaulich und unterstützen den Einsatz im
Unterricht.
„Ein wichtiger Gedanke
war, Kinder über mehrere Bildungsstufen hinweg
beim Thema zu begleiten. Wiederkehrende Farben,
Formen und Inhalte schaffen einen roten Faden,
an dem neues Wissen altersgerecht anknüpfen
kann“, erklärt Gina Stefan, ebenfalls
zgm-Energiemanagerin.
Während die
Figuren ab der weiterführenden Schule in den
Hintergrund treten, bleibt das vertraute System
der Mülltrennung erhalten. „Uns ist wichtig,
dass Mülltrennung nicht nur einmal erklärt wird,
sondern die Kinder über mehrere Jahre begleitet.
Was in der Kita spielerisch beginnt, soll
Schritt für Schritt ganz selbstverständlich
werden“, betont Vanessa Meinert.
Die
‚Moerser Müllbande‘ wurde mit Unterstützung von
Künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt, um die
Figuren und ihre Welt realisieren zu können.
Ohne die KI gäbe es die Müllbande in dieser Form
nicht. Kontakt: Gina Stefan und Vanessa
Meinert: klimo@moers.de, https://klimo.moers.de.

NRW: Zahl
der gemeldeten Prostituierten erstmals seit 2020
wieder gesunken 8.339 Prostituierte
waren Ende 2025 in NRW offiziell angemeldet – 51
weniger als im Vorjahr Rumänische
Staatsangehörigkeit am häufigsten vertreten (40
%) 76 % der gemeldeten Prostituierten waren 21
bis 44 Jahre alt
Ende
2025 waren in Nordrhein-Westfalen 8.339 Personen
nach dem Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG)
angemeldet. Das waren 51 Personen weniger als
zum Jahresende 2024. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, ist damit die Zahl der
gemeldeten Prostituierten erstmals seit 2020
wieder leicht gesunken. Ende 2019, vor der
Corona-Pandemie, lag ihre Zahl mit 9.472
deutlich höher.

40 % der gemeldeten Prostituierten
hatten die rumänische Staatsangehörigkeit
Mit 40 % hatten die in NRW gemeldeten
Prostituierten Ende 2025 am häufigsten die
rumänische Staatsangehörigkeit und 18 % waren
Deutsche. An dritter Stelle stand die
bulgarische Staatsangehörigkeit (12 %) gefolgt
von der spanischen (6 %) und der polnischen
(4 %) Staatsangehörigkeit. Mehr als drei Viertel
(76 %) der angemeldeten Prostituierten waren 21
bis 44 Jahre alt. Weitere 21 % waren 45 Jahre
oder älter und 3 % waren im Alter von 18 bis
20 Jahren.
Entlastung der
Unternehmen von Berichtspflichten im
EU-Binnenhandel • Nur jedes
zwanzigste Unternehmen mit Warenverkehren
zwischen Deutschland und anderen EU-Staaten war
im Jahr 2025 meldepflichtig zur
Intrahandelsstatistik • Zahl der
meldepflichtigen Unternehmen im Vergleich zu
2021 um 40 % verringert • Umfrage der
EU-Statistikbehörde Eurostat zeigt: Deutschland
bei Entlastung der Unternehmen im europäischen
Vergleich unter den Top 3
Seit dem vergangenen Jahr müssen in
Deutschland deutlich weniger Unternehmen als
zuvor Meldungen zur Außenhandelsstatistik
abgeben, wenn sie Waren innerhalb der
Europäischen Union (EU) handeln: Mit dem
novellierten Außenhandelsstatistikgesetz wurden
2025 die jährlichen Meldeschwellen, ab denen
Unternehmen Angaben zur Statistik machen müssen,
bei Exporten im EU- Binnenmarkt von 500 000 Euro
auf 1 Million Euro verdoppelt und bei Importen
von 800 000 Euro auf 3 Millionen Euro mehr als
verdreifacht.
Dadurch waren im Jahr 2025
in Deutschland 40 % oder 29 400 Unternehmen
weniger zur Intrahandelsstatistik meldepflichtig
als noch 2021. Eine Umfrage der europäischen
Statistikbehörde Eurostat zeigt, dass
Deutschland damit nach Estland (-57 %) und
Bulgarien (-52 %) die EU-weit dritthöchste
Bürokratieentlastung im Intrahandel erreicht
hat.
Der Intrahandel – also der
Warenhandel mit anderen EU-Staaten – machte 2025
mehr als die Hälfte des gesamten deutschen
Außenhandels aus. Die Daten zur
Intrahandelsstatistik erhebt das Statistische
Bundesamt (Destatis) monatlich direkt von den
Unternehmen.
Der Außenhandel mit
Nicht-EU-Mitgliedstaaten (Extrahandel) wird
dagegen fast vollständig über die Zollverwaltung
nach den zollrechtlichen Bestimmungen erhoben.
Hier kann das Statistische Bundesamt keine
Meldebefreiungen festlegen.
Beim Abbau von statistischen
Meldepflichten muss immer die Entlastung der
Unternehmen von Bürokratie gegen die
erforderliche Qualität der Ergebnisse abgewogen
werden: Einerseits sollen möglichst viele
Unternehmen von den Berichtspflichten entlastet
werden, andererseits sollen qualitativ
hochwertige Aussagen über die konjunkturelle und
strukturelle Entwicklung des Außenhandels
Deutschlands möglich bleiben.
Daher
werden Meldeschwellen festgelegt, die sowohl den
Entlastungsmöglichkeiten als auch dem
Qualitätsaspekt Rechnung tragen. Nur 5,4 % der
Unternehmen mit Warenverkehren zwischen
Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten waren
im Jahr 2025 meldepflichtig .
Im Zeitraum
von 2021 bis 2025 waren jährlich
durchschnittlich 5,7 Millionen Unternehmen in
der EU im innergemeinschaftlichen Warenhandel
aktiv. Davon waren im Schnitt jedes Jahr rund
430 000 Unternehmen meldepflichtig zur
Intrahandelsstatistik.
Der Anteil der
meldepflichtigen Unternehmen an allen
Außenhandel betreibenden Unternehmen sank
zwischen 2021 und 2025 EU-weit von 8,3 % auf
6,8 %. In Deutschland nahm der Anteil der
meldepflichtigen Unternehmen im selben Zeitraum
von 8,3 % auf 5,4 % der außenhandelsaktiven
Unternehmen ab. Damit waren nur etwa 43 800 von
803 900 Unternehmen oder jedes zwanzigste
außenhandelsaktive Unternehmen zu Angaben
gegenüber der Statistik verpflichtet.
Import: Zahl der meldepflichtigen Unternehmen
seit 2021 mehr als halbiert Importseitig hat
sich der Zahl der meldepflichtigen Unternehmen
in Deutschland 2025 gegenüber 2021 mehr als
halbiert (-57 %). In der Rangfolge der EU-weit
höchsten Entlastungen belegt Deutschland damit
hinter Estland den zweiten Platz.
2025
mussten durch die Anhebung der Meldeschwelle nur
noch 2,7 % der Unternehmen in Deutschland, die
Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten
importierten, Meldungen zur
Intrahandelsstatistik abgeben. Damit hat sich
auch der Anteil der meldepflichtigen Unternehmen
im Vergleich zu 2021 (5,8 %) mehr als halbiert.
Dabei werden weiterhin über 90 % des
Wertes der aus der EU nach Deutschland
importierten Waren primärstatistisch erfasst.
Importseitig gibt es keine EU-weite Anforderung
an die Höhe des Abdeckungsgrads. Die EU-Staaten
müssen die Qualität der Ergebnisse durch die
Festlegung der Meldeschwelle eigenverantwortlich
sicherstellen.
Auch nach der jüngsten
Anhebung der Meldeschwelle bleibt die Qualität
der Außenhandelsergebnisse hoch, da die Importe
der Unternehmen, die von der Meldepflicht
befreit wurden, auf Basis von Exportdaten der
anderen EU-Mitgliedstaaten aus dem europäischen
Mikrodatenaustausch (MDE) ergänzt werden.
Deshalb konnte die Meldeschwelle – ohne größere
Qualitätseinbußen – importseitig bedeutend
stärker angehoben werden als exportseitig.
Export: 30 % weniger meldepflichtige
Unternehmen als im Jahr 2021 Im Jahr 2025 wurden
exportseitig 30 % der im Jahr 2021 noch
meldepflichtigen exportierenden Unternehmen von
der Meldepflicht zur Intrahandelsstatistik
befreit. Damit liegt Deutschland EU-weit auf dem
vierten Platz hinter Bulgarien (-57 %), Portugal
(-34 %) und Estland (-30 %).
Mit der
Verdopplung der Meldeschwelle konnte die
akkumulierte Inflation seit der vorherigen
Anpassung mehr als ausgeglichen werden und somit
auch auf der Exportseite inflationsbereinigt
eine Entlastung der Unternehmen erreicht werden.
Im Jahr 2025 waren nur noch 16,1 % der in die EU
exportierenden Unternehmen meldepflichtig zur
Statistik, 2021 waren es noch 19,1 % gewesen.
Die Meldeschwelle bei Exporten innerhalb
der EU ist durch europäische Vorgaben nach oben
begrenzt. Demnach müssen mindestens 95 % des
Wertes der innergemeinschaftlichen Exporte
direkt erhoben werden. Dies sichert die Qualität
der unter den nationalen Statistikbehörden
ausgetauschten Exportdaten und ermöglicht erst
die weitreichenden Entlastungen auf der
Importseite.
Kamp-Lintfort verbindet
Reaktivierung der Niederrheinbahn mit neuem
Projekt für die IGA 2027 Im Vorlauf
zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027
Ruhrgebiet erhält die Stadt Kamp-Lintfort
Unterstützung zur ökologischen Weiterentwicklung
des Zechenparks Friedrich Heinrich: Das Land
Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union
unterstützen das Projekt "Lebensraumband im
Zechenpark" mit 1,32 Millionen Euro. Das
ökologische Aufwertungsprojekt ist Teil der
IGA‑Kategorie "Unsere Gärten".
Die
Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,5
Millionen Euro. Anlass für die Erstellung des
Lebensraumbandes ist die geplante Reaktivierung
der Niederrheinbahn, deren Trasse künftig durch
den Zechenpark führt. Entlang der Strecke
entstehen neue Vegetationszonen, Blühhecken,
artenreiche Wiesen sowie ein klimaresilienter
Tiny Forest.
Ein zweiter Baustein der
Maßnahme betrifft das südlich des Parks gelegene
Klimawäldchen, das erschlossen und über einen
barrierefreien Weg an den Park angebunden wird.
Der Baubeginn ist für Anfang 2027 vorgesehen;
bis zum Start der IGA sollen die Arbeiten
weitestgehend abgeschlossen sein. Laut Stadt
Kamp-Lintfort werden die Gleisbauarbeiten für
die Niederrheinbahn bis dahin voraussichtlich
noch nicht begonnen haben. idr - Infos:
https://www.kamp-lintfort.de/service-rathaus/pressemeldungen
Kreis Wesel: Neubau eines
Kreisverkehrs am Knotenpunkt K23 Dickstraße /
K34 Winnenthaler Straße in Alpen
Der Kreis Wesel baut den Knotenpunkt der
Kreisstraßen K23 (Dickstraße) und K34
(Winnenthaler Straße) in Alpen zu einem
Kreisverkehr um. Die Arbeiten beginnen nach
derzeitiger Planung am 31. August 2026 und
sollen voraussichtlich bis zum 18. Dezember 2026
abgeschlossen sein. Der Knotenpunkt hat sich in
der Vergangenheit wiederholt als
Unfallhäufungsstelle erwiesen.
Auf
Empfehlung der Unfallkommission hat der Kreistag
daher den Umbau zum Kreisverkehr beschlossen.
Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen
und die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig zu
verbessern. Für die Bauarbeiten muss der
Knotenpunkt für den Durchgangsverkehr
vollständig gesperrt werden. Eine weiträumige
Umleitung über das umliegende Straßennetz wird
eingerichtet. Auch der Rad- und Fußgängerverkehr
ist betroffen und wird ortsnah umgeleitet.
Die Ersatzhaltestellen für den öffentlichen
Busverkehr an den betroffenen Haltestellen
werden gesondert bekannt gegeben. Die
Rhein-Ruhr-Bahn wurde beteiligt. Weitere Details
zur Verkehrsführung werden rechtzeitig vor
Beginn der Arbeiten veröffentlicht. Parallel zu
den Arbeiten des Kreises Wesel läuft die bereits
begonnene Sanierung der B57 durch Straßen.NRW.
Damit finden im Umfeld leider zeitgleich zwei
größere Baumaßnahmen statt.
Die Maßnahme
des Kreises Wesel ist bereits lange geplant. Um
Förderbedingungen einzuhalten, kann eine
Umsetzung erst jetzt erfolgen. Zum Zeitpunkt der
Beauftragung des ausführenden Unternehmens war
die Sanierung der B 57 nicht bekannt. Unter
diesen Bedingungen wird versucht, die
Beeinträchtigung für die Verkehrsteilnehmenden
möglichst gering zu halten.
Insofern
erfolgte eine Abstimmung der Umleitungsstrecken:
Für den Umbau des Kreisverkehrs wird der Verkehr
westlich der B57 umgeleitet, während die
Umleitung für die Sanierung der B57 östlich der
Bundesstraße verläuft. Durch die zeitliche und
räumliche Abstimmung der beiden Maßnahmen sollen
die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und
Bürger soweit möglich reduziert werden.
Mit der Durchführung der Bauarbeiten wurde nach
einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Quick
aus Kevelaer beauftragt. Der Kreis Wesel bittet
alle Verkehrsteilnehmenden sowie Anwohnerinnen
und Anwohner um Verständnis für die
unvermeidbaren Einschränkungen während der
Bauzeit.
Der Umbau des Knotenpunktes
K23/K34 ist ein wichtiger Schritt, um die
Verkehrssicherheit zu erhöhen und die
Verkehrsinfrastruktur im Kreis Wesel weiter zu
verbessern. Der Kreis Wesel bedankt sich bereits
jetzt für das Verständnis und die Geduld aller
Betroffenen.
Splittarbeiten im Stadtgebiet
Kleve In Kleve stehen
Splittarbeiten an. Pressemitteilung der
Umweltbetriebe der Stadt Kleve Die
Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR (USK) führen
in der Zeit vom 24. bis 28. August 2026
partielle Splittarbeiten an verschiedenen
Straßen im Stadtgebiet Kleve sowie in den
zugehörigen Ortschaften durch.
Witterungsbedingte Verschiebungen sind nicht
vorhersehbar und können Nacharbeiten notwendig
werden lassen. Die USK AöR bitten um Verständnis
und Beachtung der notwendigen Halteverbote sowie
eine vorsichtige Fahrweise.
Rezessionsrisiko leicht gesunken – IMK
Konjunkturindikator schaltet auf gelb-grün –
„Erholung braucht politischen Rückenwind“
Die konjunkturellen Aussichten für die kommenden
Monate hellen sich auf, die deutsche Wirtschaft
dürfte weiter moderat wachsen. Das signalisiert
der monatliche Konjunkturindikator des Instituts
für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
der Hans-Böckler-Stiftung, der die neuesten
verfügbaren Daten zu den wichtigsten
wirtschaftlichen Kenngrößen bündelt. Für den
Zeitraum von August bis Ende Oktober 2026 weist
der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit
von 24,6 Prozent aus.
Anfang Juli betrug
sie für die folgenden drei Monate noch 26,8
Prozent. Zusätzlich ist die statistische
Streuung im Indikator gesunken von 10,2 auf 7,2
Prozent, was auf eine geringere Verunsicherung
unter Wirtschaftsakteuren hindeutet. Der nach
dem Ampelsystem arbeitende Indikator schaltet
deshalb von „gelb-rot“ (erhöhte konjunkturelle
Unsicherheit) auf die günstigere Phase
„gelb-grün“ (moderater Wachstumspfad).
„Die konjunkturelle Stabilisierung ist
angesichts der andauernden Kriege im Iran und
der Ukraine durchaus bemerkenswert, aber auch
mit Vorsicht zu betrachten“, sagt
IMK-Konjunkturexperte Dr. Thomas Theobald über
das Konjunkturbild. Tendenzen wie die zuletzt
aufwärtsgerichteten Auftragseingänge aus Ländern
außerhalb der EU an die deutsche Industrie und
eine leichte Erholung der Exporte seien Indizien
für die grundsätzliche erhebliche
Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.
In Zeiten von US-Zöllen, aggressiver
chinesischer Industriepolitik und politisch
verursachten Energiepreisschocks bräuchten „die
konjunkturellen Fortschritte auch politisch
weiteren Rücken- und keinen Gegenwind“, sagt
Prof. Dr. Sebastian Dullien, der
wissenschaftliche Direktor des IMK. Die
staatlichen Mehrausgaben für Infrastruktur und
Verteidigung zeigten mittlerweile positive
Effekte, aber aktuell sei mehr notwendig, so
Dullien.
„Damit uns nicht die Zeit
wegläuft, braucht Deutschland schnell eine
wirtschaftspolitische Wende hin zu einer
offensiven und kraftvollen Industriepolitik.
Ohne geht es in der aktuellen Weltlage einfach
nicht.“ Die Krise der Wirtschaft und
insbesondere der Industrie sei kein Problem
einfacher mangelnder preislicher
Wettbewerbsfähigkeit. „Versuche, die
Wettbewerbsfähigkeit mit Lohnkürzungen oder
Einschnitten bei den Sozialleistungen zu
verbessern, gehen am Problem vorbei“, betont der
Ökonom.
Wenn Chinas Regierung beschließe,
dass möglichst keine Autos westlicher Hersteller
mehr in China verkauft werden sollen oder dass
die Infrastruktur Chinas weitgehend ohne
ausländische Technologie auskommen soll, „dann
helfen ein paar Prozent niedrigere Lohnkosten in
Deutschland wenig“, sagt Dullien. „Gefragt sind
deshalb nun die konsequente Anwendung von
Local-Content-Klauseln für europäische Produkte
bei öffentlicher Beschaffung und staatlicher
Förderung etwa von E-Autos, selektive
Schutzzölle für Schlüsselbranchen und gezielte
Förderung von Zukunftstechnologien.“
Maßgeblich für den leichten Rückgang der
Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem
Aufhellungen bei einigen Finanzmarkt- und
Stimmungsindikatoren. Dazu zählen unter anderem
ein geringerer Finanzmarkstress, den das IMK
anhand eines breiten Datenkranzes misst, und
eine positive Entwicklung beim S&P
Einkaufsmanagerindex, der erstmals seit März
2026 über die Expansionsschwelle kletterte.
Einen stärkeren Rückgang der
Rezessionswahrscheinlichkeit verhindert hat ein
weiterer Anstieg der Geldmarktzinsen, der nach
Theobalds Analyse die Markterwartung
widerspiegelt, dass die Europäische Zentralbank
(EZB) in Folge des Energiepreisschocks im
September den Leitzins erhöhen wird.
Moers: Vollsperrung Karl-Hoffmeister-Straße
Aufgrund von Abbrucharbeiten kommt
es von Montag, 24., bis Montag, 31. August, zu
einer Vollsperrung im Bereich
Karl-Hoffmeister-Straße 32. Eine entsprechende
Umleitung ist ausgeschildert. Im zweiten
Bauabschnitt (31. August bis 14. September) ist
lediglich der Gehweg gesperrt.

Gamescom: So
zockt NRW – 5 Fakten zum Thema Gaming
* 1,5 Mio. Menschen ab 10 Jahren
spielten 2022 täglich an PC oder Spielekonsole
* 15 % der 16- bis 74-Jährigen kauften 2025
Computer- oder Videospiele online zum Download
* Fakten zu Spieldauer, Konsolen und
Umsätzen der Gaming-Industrie hat IT.NRW als
Statistisches Landesamt zusammengestellt
Anlässlich der Gamescom, die am
26. August 2026 startet, wirft das Statistische
Landesamt einen Blick auf Zahlen und
Entwicklungen rund um das Thema Gaming. Wie
viele Stunden am Tag zocken die Menschen in NRW?
Im Jahr 2022 spielten knapp 10 % der etwa
16 Millionen Personen ab 10 Jahren täglich
Spiele an PC oder Spielekonsole.
Die
Spielenden wendeten dafür durchschnittlich
2 Stunden und 43 Minuten pro Tag auf. Besonders
bei Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren war
das Interesse am Gaming hoch. Rund 28 % in
dieser Altersgruppe verbrachten täglich im
Schnitt 3 Stunden und 11 Minuten mit virtuellen
Spielen.
Datenquelle ist die
Zeitverwendungserhebung (ZVE). Weitere Infos
finden Sie in der Pressemitteilung, Eckdatentabelle oder
in diesem Artikel.
Wie viele Haushalte in NRW besitzen mindestens
eine Spielekonsole?
Anfang 2024 besaßen
3,2 Millionen und damit 39 % der 8,2 Millionen
NRW-Haushalte mindestens eine Spielekonsole. Im
Schnitt verfügten diese Haushalte über zwei
Geräte. Spielekonsolen waren insbesondere in
Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren
vorhanden: 70 % besaßen mindestens eines dieser
Geräte. Der Anteil der Haushalte mit
Spielekonsolen hat sich damit seit 2006 mehr als
verdoppelt, von 15 % im Jahr 2006 auf 39 % im
Jahr 2024.
Datenquelle sind die
„Laufenden Wirtschaftsrechnungen” (LWR) und mehr
Infos dazu finden Sie in der Pressemitteilung, Eckdatentabelle oder
in der Landesdatenbank
NRW. Wie viele Menschen in NRW spielen
Online-Games? Im Jahr 2024 gaben 29 % der 16-
bis 74-Jährigen in NRW an, in den letzten drei
Monaten Online-Spiele gespielt bzw. Spiele
(einschließlich Updates, Upgrades oder
Spieleerweiterungen) heruntergeladen zu haben.
Mit 45 % war der Anteil der 16- bis
44-Jährigen mehr als doppelt so hoch wie bei den
45- bis 74-Jährigen mit 17 %. Zudem lag der
Anteil bei den Männern mit 35 % höher als bei
den Frauen mit 23 %. Datenquelle ist die
Europäische Erhebung über die Nutzung von
Informations- und Kommunikationstechnologien in
privaten Haushalten (IKT).
Wie viele
Menschen in NRW kaufen Videospiele online?
Im Jahr 2025 kauften 15 % der 16- bis
74-Jährigen in NRW innerhalb der letzten drei
Monate vor der Befragung Computer- oder
Videospiele online zum Download, einschließlich
kostenpflichtiger Upgrades und
Spielerweiterungen. Ein kostenpflichtiges
Abonnement für Cloud Gaming besaßen zudem 7 % in
dieser Altersgruppe. Datenquelle ist die
Europäische Erhebung über die Nutzung von
Informations- und Kommunikationstechnologien in
privaten Haushalten (IKT).
Welche Rolle
spielt die Gaming-Industrie in der Kultur- und
Kreativwirtschaft? Die Kultur- und
Kreativwirtschaft in NRW erzielte im Jahr 2023
einen Gesamtumsatz von 49,1 Milliarden Euro und
trug damit rund 2 % zum Gesamtumsatz des Landes
bei. Die Software- und Games-Industrie in NRW
erwirtschaftete 2023 mit rund einem Drittel den
größten Anteil am Gesamtumsatz innerhalb der
Kultur- und Kreativwirtschaft. Fast 40 % der
abhängig Beschäftigten in der Kultur- und
Kreativwirtschaft waren im Teilmarkt Software-
und Games-Industrie tätig.
10 %
mehr Anerkennungen ausländischer
Berufsabschlüsse 2025 • Anstieg
fällt geringer aus als in den Vorjahren •
Deutlich mehr Anerkennungen aus Syrien, weniger
Anerkennungen aus Bosnien und Herzegowina
Die Zahl der im Ausland erworbenen und in
Deutschland anerkannten Berufsabschlüsse ist im
Jahr 2025 erneut gestiegen. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 2025 rund
86 600 Anerkennungsanträge positiv beschieden,
das sind knapp 10 % mehr als im Jahr 2024 (79
100).
Damit zeigt sich allerdings eine
Verlangsamung des Wachstums, das in den beiden
vorherigen Jahren wesentlich höher lag (2024:
+21 %, 2023: +25 %). Knapp 84 % der positiv
beschiedenen Anerkennungsverfahren gingen im
Jahr 2025 auf nach Bundesrecht geregelte Berufe
zurück, 16 % auf nach Landesrecht geregelte
Berufe.
2025 wurden
insgesamt 102 900 Anerkennungsverfahren
ausländischer Berufsqualifikationen bearbeitet,
darunter 76 200 Neuanträge, das heißt Anträge,
die im Jahr 2025 eingereicht wurden. Dies
entspricht einem Zuwachs von 7 % im Vergleich
zum Vorjahr. Damit steigt auch diese Zahl
deutlich langsamer als in den Vorjahren
(2024: 71 000; 2023: 62 100; 2022: 49 500).
Deutlicher Rückgang bei
Berufsqualifikationen aus Bosnien und
Herzegowina Die meisten Anerkennungen
stammen wie in den vergangenen Jahren auch 2025
aus der Türkei (9 800), dies entspricht einem
Anteil von 11 % an allen Anerkennungen. Mit
einem Anteil von 10 % wurden rund
8 300 Anerkennungen aus der Ukraine gemeldet.
Unter den Top 5 finden sich außerdem
Berufsabschlüsse aus Syrien (6 100), Indien und
Tunesien (jeweils 5 400). Die Zahl der in Syrien
erworbenen Berufsqualifikationen stieg mit einem
Zuwachs von 42 % im Vergleich zum Vorjahr am
stärksten unter diesen fünf Staaten. Ein
deutlicher Rückgang zeigt sich beim Anteil der
positiv beschiedenen Anerkennungsverfahren für
Berufsabschlüsse aus Bosnien und Herzegowina.
Aus dem Westbalkanstaat stammten in den
Jahren 2016 bis 2023 die meisten oder
zweitmeisten anerkannten Berufsqualifikationen,
dies entsprach zwischen 6 % und 9 % aller
positiv beschiedenen Anträge. Seit 2024 ist die
Zahl der aus Bosnien und Herzegowina insgesamt
gestellten Anträge (2025: 3 200, 2024: 4 500)
sowie der positiv beschiedenen Verfahren
(2025: 2 800, 2024: 4 000) rückläufig.
Die positiv beschiedenen Verfahren aus Bosnien
und Herzegowina machten 2025 noch einen Anteil
von 3 % an allen positiv beschiedenen Verfahren
aus. Pflegefachfrau/-mann auch 2025 der am
häufigsten anerkannte Beruf Der mit Abstand am
häufigsten anerkannte Beruf war mit
32 000 Anerkennungen im Jahr 2025 erneut der
Beruf der Pflegefachfrau/des Pflegefachmanns
(einschließlich der Vorgängerberufe Gesundheits-
und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Gesundheits-
und Krankenpfleger/-in).
Am zweit- und
dritthäufigsten wurden unverändert zu den
Vorjahren die Berufe der Ärztin/des Arztes
(13 900), der im Rahmen der
Approbationserteilung anerkannt werden kann, und
der Ingenieurin/des Ingenieurs (4 600)
anerkannt. Diese drei Berufe machten 58 % aller
anerkannten Berufe aus.
Herzlich Willkommen: 15 neue Azubis bei der
Stadt Kleve und den USK Die neuen
Azubis der Stadt Kleve und der USK wurden von
der Verwaltungsspitze begrüßt. Die Stadt Kleve
und die Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR (USK)
freuen sich in diesem Jahr über insgesamt 15
Auszubildende in verschiedenen Bereichen, die
ihren neuen Lebensabschnitt je nach Beruf zum 1.
August 2026 oder zum 1. September 2026 beginnen.

Im August wurden die Nachwuchskräfte von der
Verwaltungsspitze der Stadt Kleve, der
Ausbildungsleitung, vom Vorstand der USK, von
den Personalräten sowie der Jugend- und
Auszubildendenvertretung im Ratssaal des Klever
Rathauses begrüßt.
Mats Hecht, Alexander
Engelhardt und Lisa-Marie Liebl starten ihr
duales Studium zum Stadtinspektor bzw. zur
Stadtinspektorin (LL.B.) bei der Stadt Kleve.
Mats Steinvoort beginnt sein duales Studium in
Verwaltungsinformatik (B.Sc.). Erza Selimi,
Berfin Varan und Tyron Bonewitz werden zu
Verwaltungsfachangestellten, Chaoyi Liu zur
Fachkraft für Veranstaltungstechnik und Janis
Johanna Mysor zur Veranstaltungskauffrau
ausgebildet.
Für Sarah Storm, Sina Marie
Derix und Emily Winterberg startet eine
praxisintegrierte Ausbildung (PiA) für den Beruf
der Erzieherin. René Frericks und Hannes
Hakvoort haben Ihre Ausbildung zum
KFZ-Mechatroniker bei den Umweltbetrieben der
Stadt Kleve begonnen. Leon Pollierer wird bei
den USK zum Gärtner ausgebildet. Die USK und die
Stadt Kleve wünschen allen neuen Azubis einen
guten Start in ihre Ausbildungen!
Seniorenblaskapelle Niederrhein lädt in
den Klever Forstgarten ein Die
Forstgartenkonzerte der Stadt Kleve begeistern
mit ihren ansprechenden Vorstellungen seit
Jahren eine Vielzahl an Besucherinnen und
Besuchern. Durch die farbenfrohe Atmosphäre des
Blumenhofes und die zahlreichen
Sitzmöglichkeiten bekommt das Publikum schnell
Lust darauf, einen ganzen Mittag lang bei
musikalischer Untermalung zu verweilen.

Foto: Seniorenblaskapelle Niederrhein.
Auch am Sonntag, den 23.08.2026, lädt die Stadt
Kleve um 15:00 Uhr wieder zu einer musikalischen
Reise in die Konzertmuschel ein. Die
Seniorenblaskapelle Niederrhein begeistert den
bunten Blumenhof dann sowohl mit traditionellen
Märschen und Polkas als auch mit bekannten,
modernen Melodien. Mit ihren dynamischen Klängen
und durch ihre teils jahrzehntelange Erfahrung
wird schnell die große Leidenschaft der Kapelle
für die Blasmusik deutlich. Das Herz der Musiker
schlägt für ihre handgemachte Musik und das
spürt auch das Publikum schnell. Man wird
automatisch mitgerissen in ein Gefühl von
Zusammenhalt, Tradition und wunderbaren
Erinnerungen. In Verbindung mit der gemütlichen
Atmosphäre des Forstgartens wird dieser Sonntag
ein Tag für die Erinnerung. Die gefühlvolle,
traditionsreiche Musik und die
geschichtsträchtige Umgebung ergänzen sich
hervorragend, um den Konzertgästen ein rundum
gelungenes Erlebnis zu bieten. Weitere
Informationen sowie das vollständige Programm
der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt
Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte
zu finden.
Picknick am 22.
August lädt zum Mitgestalten der Stadt Moers ein
Zu einem öffentlichen Wohnzimmer
und einer öffentlichen Terrasse verwandelt eine
Gemeinschaft verschiedener Veranstalterinnen und
Veranstalter die Bibliothek
(Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10) am Samstag, 22.
August, von 10.30 bis 13.30 Uhr.

Die Beteiligten freuen sich auf das Picknick am
Samstag, 22. August, von 10.30 bis 13.30 Uhr in
der Bibliothek (Wilhelm-Schroeder-Straße 10).
Dann können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
verschiedene Themen besprechen, die die
Stadtgesellschaft betreffen. (Foto: pst)
Beim Essen und Trinken können die
Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kommen.
Das Picknick steht unter dem Motto ‚Moers - eine
Stadt, in der ich gerne lebe!?‘. Was dabei zur
Sprache kommt, ist offen - es gibt keine
Vorgaben. Der Vorschlag kam von der Initiative
‚Bürger*innenrat für Moers‘ durch das
bundesweite Projekt ‚Wohnzimmer der
Gesellschaft‘.
„Die Idee ist, dass es in
einer Stadt wie Moers noch viel mehr öffentliche
Orte geben soll, die für jede und jeden
zugänglich sind – barrierefrei und ohne
Konsumzwang“, erläutert Dieter Zisenis, Mitglied
der Initiative. Tische und Stühle im Foyer und
im Außenbereich schaffen einen lockeren Rahmen
Die Teilnehmenden können in der Bibliothek
andere Menschen oder Gruppen und Initiativen
treffen, um sich auszutauschen, Aktionen zu
initiieren oder auch kontroverse Debatten zu
führen.
„Das ist kein Seminar, sondern
wir wollen einfach einen informellen, lockeren
Rahmen für interessante Gespräche schaffen“,
stellt Zisenis klar. Auch nur „abzuhängen“ ist
erwünscht. Alles ist im Rahmen der
demokratischen Werte erlaubt. Ob die Bibliothek
künftig fester Ort für dieses Angebot sein soll,
können die Teilnehmenden ebenfalls an dem
Vormittag besprechen.
Die Initiative
erhofft sich Hinweise, welche Themen oder Orte
weiterverfolgt werden könnten. Kinder sind
ausdrücklich willkommen. Wer kann, bringt gerne
etwas mit für das Picknick. Veranstaltet
wird das Picknick von: Eigenbetrieb Bildung
Stadt Moers, Bibliothek Moers, Volkshochschule
Moers – Kamp-Lintfort, Fachstelle für Demokratie
Stadt Moers, Bildungswerk FRIEDA Kirchenkreis
Moers und Initiative Bürger*innenrat für Moers.
Baugenehmigungszahlen des Statistischen
Bundesamtes Verena Hubertz,
Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung
und Bauwesen: „Dreizehn Monate in
Folge steigende Genehmigungszahlen und ein Plus
von gut 15 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr
2025: Der Wohnungsbau kommt zurück. Das ist kein
Selbstläufer, sondern das Ergebnis
zielgerichteter Politik.
Der Bau-Turbo nimmt
Fahrt auf, unsere Förderprogramme werden breit
angenommen und das Upgrade des Baugesetzbuchs
steht in den Startlöchern. Zugleich sage ich
klar: Wir kommen von einem niedrigen Niveau, und
wir sind noch längst nicht dort, wo dieses Land
beim Wohnungsbau stehen muss. Genau deshalb
legen wir nach: mit einem massiven Mitteleinsatz
für den sozialen Wohnungsbau, dem weiteren Abbau
von Bürokratie und der Gründung einer
Wohnungsbaugesellschaft des Bundes für mehr
bezahlbaren Wohnraum."
Wespe im
Auto: Ruhe bewahren – und was im Schadenfall
gilt Experte der HUK-COBURG betont:
Eine Wespe im Auto ist unangenehm, aber die
Situation sollte erst geklärt werden, wenn das
Fahrzeug steht – Sicherheit im Straßenverkehr
geht vor. Aktuell sind Wespen wieder besonders
aktiv.
Laut Umweltbundesamt gibt es in
Deutschland rund 700 Wespenarten; aber nur zwei
davon sind echte Plagegeister. Und trotzdem
reicht das schon, wenn diese auf der Suche nach
Süßem und Eiweiß sind. Dann machen sie vor wenig
halt – auch nicht vor Autos. Eine einzige Wespe
im Innenraum reicht aus, um viele Fahrer aus der
Ruhe zu bringen.

Wespe im Auto: Ruhe bewahren und schnell
anhalten. Foto: HUK-COBURG
Vorsichtiger
Respekt ist die Regel; Panikreaktionen sind
keine Seltenheit. Was auf der Terrasse oder in
der Eisdiele meist glimpflich endet, kann im
Auto gefährlich wer- den. Wer erschrickt, wild
nach der Wespe schlägt oder abrupt lenkt und
bremst, riskiert schnell einen Unfall. Die
HUK-COBURG erklärt, wie man gelassen bleibt –
und was im Schaden-fall gilt.
Wespe im
Auto: Was tun? - Ruhe bewahren: Auch wenn
das schwerfällt – hektische Bewegungen machen
die Situation meist schlimmer. - Nicht
anpusten: Der hohe Kohlendioxidgehalt der
Atemluft ist für Wespen ein Alarmsignal und kann
sie eher zum Angriff reizen. -
Geschwindigkeit reduzieren: Möglichst
kontrolliert langsamer werden, Abstand halten
und nicht plötzlich bremsen. - Warnblinker
einschalten: So wird signalisiert, dass das
Fahrzeug langsamer wird oder stehenbleibt
- Sicheren Platz zum
Anhalten suchen: Wenn möglich auf einen
Parkplatz, Seitenstreifen oder eine Ausfahrt
fahren. - Fenster oder Türen öffnen: Erst
anhalten, dann dem ungebetenen Fahrgast einen
Weg nach draußen anbieten – ohne ihn zusätzlich
zu reizen.
Wer zahlt bei
„Wespen-Unfällen“? Kommt es durch eine
Schreckreaktion zu einem Unfall, übernimmt die
Kfz-Haftpflichtversi- cherung die Schäden
anderer Beteiligter. Für den Schaden am eigenen
Auto kommt in den meisten Fällen die
Vollkaskoversicherung auf.
Wichtig ist:
„Sicherheit im Straßenverkehr geht vor. Eine
Wespe im Auto ist unangenehm, be- wahren Sie
dennoch Ruhe und klären Sie die Situation erst,
wenn das Fahrzeug steht. So reduzieren Sie das
Risiko eines Unfalls deutlich“, sagt Karl
Kräußlich, Experte für Kfz-Versicherungen bei
der HUK-COBURG. So muss selbst eine
überraschende Wespen-Begegnung im Auto nicht im
Chaos enden.
Familien Yoga Luna Hase von Yogaherzlauschen
(Gesundes Moers)
Gemeinsam bewegen,
lachen und entspannen für die ganze Familie. Für
Familien mit Kindern ab 3 Jahren Für jedes Level
geeignet. Auf der Ballonwiese im Freizeitpark
Moers. Bitte mitbringen: Matte und Badetuch, 2
Schwammtücher für den Kreativteil.

Veranstaltungsdatum 18.08.2026 - 16:30
Uhr - 17:30 Uhr. Veranstaltungsort Freizeitpark
Moers ,Ballonwiese. Veranstalter Gesundes Moers
(Sport im Park), Ferdinandstraße 29, 47441
Moers.
Picknick am
Samstagvormittag: MOERS – eine Stadt, in der ich
gerne lebe!? Wir machen die Moerser
Bibliothek zu einem öffentlichen Wohnzimmer und
zu einer öffentlichen Terrasse. Alle sind
herzlich eingeladen. Jede und jeder ist
willkommen. Miteinander essen und trinken –
andere Moerser und Moerserinnen kennen lernen –
miteinander ins Gespräch kommen, zuhören, sich
einbringen.
Moers – eine Stadt, in der
ich gerne lebe! Wo gibt es in Moers öffentliche
Orte für Begegnung, Gespräch, Austausch,
kontroverse Debatten, Information, Aktionen,
Initiativen – ohne Konsumzwang und ohne große
bürokratische Hürden, möglichst spontan und
flexibel von allen zu nutzen? Wo könnte ein
solcher Ort geschaffen werden? Könnte die
Bibliothek ein solcher Ort sein?
Wer
kann, bringt gerne etwas zu unserem gemeinsamen
Picknick mit. Wir sind uns sicher, es wird für
alle gesorgt sein. Kinder sind ausdrücklich
willkommen. Für sie gibt es besondere Angebote.
Veranstaltet wird das Picknick von: Eigenbetrieb
Bildung Stadt Moers, Bibliothek Moers,
Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort,
Fachstelle für Demokratie Stadt Moers,
Bildungswerk FRIEDA Kirchenkreis Moers und
Initiative Bürger*innenrat für Moers.
Veranstaltungsdatum 22.08.2026 - 10:00
Uhr - 13:30 Uhr. Veranstaltungsort Foyer und im
Außenbereich der Bibliothek Moers. Veranstalter
Bibliothek, Zentrale
2,2
Millionen Euro für Sport: Sanierungsarbeiten in
Schwafheim beginnen Die Zeiten der
staubigen Asche sind in Schwafheim bald vorbei:
Am Montag, 17. August, beginnen die lange
erwarteten Sanierungs- und Umbauarbeiten im
Sportpark an der Altdorfer Straße.

Dieser Anblick gehört bald der Vergangenheit an.
(Luftbild: RVR)
Bis zum Jahresende wird
das Gelände umfassend modernisiert. Der
bisherigen Tennenplatz wird durch einen modernen
Kunstrasenplatz ersetzt. Dazu kommen ein
Kleinspielfeld und eine Fläche für einen
Soccercourt. Im benachbarte Bürgerpark werden
die vorhandenen Wege instand gesetzt.
Gleichzeitig soll die Verbindung zum
Schwafheimer Ortszentrum verbessert werden.
So entsteht rund um die Sportanlage ein
attraktiver Bereich für Sport, Bewegung und
Aufenthalt – nicht nur für den Vereinssport,
sondern für den gesamten Stadtteil. Während der
Bauarbeiten kann es vorübergehend zu
Einschränkungen bei den Wegeverbindungen und auf
dem Parkplatz kommen.
Die Stadt bittet
Besucherinnen und Besucher um Verständnis. Die
Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 2,2
Millionen Euro. Knapp die Hälfte wird über
Bundesprogramm ‚Sanierung kommunaler
Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und
Kultur‘ (SJK) finanziert.

Baugenehmigungen für Wohnungen im Juni 2026:
+13,8 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau im 1. Halbjahr 2026
zum Vorjahreszeitraum: +15,8 % bei Wohnungen
in Wohngebäuden insgesamt +12,7 % bei
Einfamilienhäusern +27,3 % bei
Zweifamilienhäusern +16,9 % bei Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern Im 1.
Halbjahr 2026 insgesamt 15,1 % mehr
Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum
Im Juni 2026 wurde in Deutschland der Bau
von 21 600 Wohnungen genehmigt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
waren das 13,8 % oder 2 600 Baugenehmigungen
mehr als im Juni 2025. Dabei stieg die Zahl der
genehmigten Wohnungen im Neubau um 14,1 % oder 2
200 auf 17 800. Die Zahl genehmigter Wohnungen,
die durch den Umbau bestehender Gebäude
entstehen, stieg im Juni 2026 gegenüber dem
Vorjahresmonat um 12,1 % oder 400 auf 3 900.

1. Halbjahr 2026: Stärkster Anstieg
der Baugenehmigungen für Wohnungen seit 2016 Im
gesamten 1. Halbjahr 2026 wurden in Deutschland
Baugenehmigungen für 126 300 Wohnungen in neuen
sowie bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das
waren 15,1 % oder 16 600 Wohnungen mehr als im
1. Halbjahr 2025.
Stärker war die Zahl
der Baugenehmigungen in der ersten Jahreshälfte
gegenüber dem Vorjahreszeitraum zuletzt im Jahr
2016 gestiegen (+30,4 % oder +42 700 auf
182 800 Wohnungen im 1. Halbjahr 2016).
Allerdings erfolgte der aktuelle Anstieg vom
niedrigen Niveau der ersten sechs Monate der
Jahre 2024 und 2025 (106 700 bzw.
109 800 Wohnungen).
Einen ähnlich
niedrigen Wert hatte es zuvor im 1 Halbjahr 2011
(108 600 Wohnungen) gegeben. In neu zu
errichtenden Wohngebäuden wurden im
1. Halbjahr 2026 insgesamt 103 100 Wohnungen
genehmigt, das waren 15,8 % oder
14 100 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der
Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 12,7 %
(+2 700) auf 24 000.
Bei den
Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter
Wohnungen um 27,3 % (+1 700) auf 7 700 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten
Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
67 000 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um
16,9 % (+9 700) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der genehmigten Wohnungen in
Wohnheimen veränderte sich dagegen mit +0,9 %
auf 4 400 Wohnungen (+40) nur leicht. In neuen
Nichtwohngebäuden wurden im 1. Halbjahr 2026
insgesamt 2 400 Wohnungen (+42,7 %; +700)
genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel
Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder
Wohnungen in Innenstadtlagen über
Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden
im 1. Halbjahr 2026 insgesamt 20 800 Wohnungen
genehmigt, das waren 9,2 % oder 1 800 Wohnungen
mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
NRW-Landesjubiläum:
Lebenserwartung der Bevölkerung in den
vergangenen 80 Jahren deutlich gestiegen
* Neugeborene Jungen leben heute im
Schnitt 22 Jahre länger als vor 80 Jahren -
Mädchen knapp 20 Jahre * Seniorenanteil an
der Bevölkerung hat sich gegenüber 1946 mehr als
verdoppelt * Anteil der Einpersonenhaushalte
in NRW stark angestiegen
Die Menschen in Nordrhein-Westfalen
werden statistisch gesehen immer älter. Dies
wird beim Blick zurück ins Gründungsjahr 1946
deutlich. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
anlässlich des 80-jährigen Landesjubiläums am
23. August 2026 mitteilt, werden neugeborene
Jungen heute im Schnitt 78,5 Jahre und Mädchen
82,8 Jahre alt.
Vor 80 Jahren lag die
Lebenserwartung noch bei 56,1 Jahren bei Jungen
und 63,1 Jahren bei Mädchen. Damit ist die
Lebenserwartung bei neugeborenen Jungen um mehr
als 20 Jahre und bei Mädchen um knapp 20 Jahre
gestiegen. Die relativ niedrige Lebenserwartung
im Jahr 1946 ist zu einem Teil auf die mangelnde
Versorgungslage und die Folgen des Zweiten
Weltkrieges zurückzuführen.
Bereits in
den Jahren 1949/51 erreichte die mittlere
Lebenserwartung in NRW bei Geburt bei den Jungen
einen Wert von 63,7 Jahren und bei den Mädchen
von 67,9 Jahren.

2025 war fast jede vierte Person in
NRW mindestens 65 Jahre alt Die gestiegene
Lebenserwartung spiegelt sich auch in einem
immer höheren Anteil von Seniorinnen und
Senioren (Menschen im Alter von 65+) an der
NRW-Gesamtbevölkerung wider. So lag der
Seniorenanteil 1946 bei gerade einmal 8,5 %.
Weniger als jede zehnte Person war in NRW
demnach 65 Jahre oder älter. Ende 2025 war fast
jede vierte Person in NRW mindestens 65 Jahre
alt (22,4 %). Ein weiterer Aspekt, der sich in
unserer Bevölkerung in den vergangenen Jahren
deutlich verändert hat, ist die Art des
Zusammenlebens.
Heute sind 40,7 % aller
Haushalte in NRW Einpersonenhaushalte. 1946
betrug der Anteil gerade einmal 14,1 %.
Entgegengesetzt dazu hat sich der Anteil der
Haushalte entwickelt, in denen vier und mehr
Personen wohnen. So lag dieser Anteil im
Gründungsjahr unseres Bundeslandes noch bei
32,8 %, also bei etwa einem Drittel aller
Haushalte. 2025 war gerade einmal jeder siebte
Haushalt in NRW ein Haushalt mit mindestens vier
Personen (13,7 %).
80 Jahre NRW I m
August 2026 feiern wir 80 Jahre
Nordrhein-Westfalen. Die Britische
Militärregierung gründete das Bundesland
im August 1946. Aus dem nördlichen Teil der
preußischen Rheinprovinz mit den
Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln
sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde
das Land Nordrhein-Westfalen gebildet.
1947/1948 wurde zusätzlich das Land Lippe in das
Bundesland NRW integriert. Aus diesem Anlass
wirft IT.NRW als Statistisches Landesamt einen
Blick zurück: Wie sah NRW vor 80 Jahren aus? Was
hat sich im Land verändert? In
Pressemitteilungen und auf einer Themenseite zeigt
das Statistische Landesamt spannende Daten von
damals und heute.
Smart-Home: 78 % der Haushalte waren 2024 mit smarter
Technik ausgestattet
* Ausstattungsgrad der Haushalte stieg innerhalb von zwei
Jahren um 6 Prozentpunkte * Ältere Haushalte holten mit +7
Prozentpunkten bei der smarten Ausstattung auf * Smart-TV
waren mit 72 % am weitesten verbreitet
Rund 78 % der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen
verfügten im Jahr 2024 über mindestens ein smartes Gerät
oder System. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg
der Ausstattungsgrad innerhalb von zwei Jahren um
6 Prozentpunkte – von 72 % im Jahr 2022 auf 78 % im Jahr
2024.
Smarte Geräte oder Systeme sind internetfähige oder
vernetzte Geräte, die sich per App oder Sprachsteuerung
bedienen lassen und zusätzliche digitale Funktionen bieten.
Ältere Haushalte holten bei der smarten Ausstattung auf
Haushalte mit einer Haupteinkommensperson unter 65 Jahren
verfügten 2024 mit 83 % häufiger über ein smartes Gerät oder
System als Haushalte mit einer Haupteinkommensperson ab
65 Jahren mit 62 %.
Während die Ausstattung bei den älteren Haushalten gegenüber
2022 um 7 Prozentpunkte zunahm, fiel der Zuwachs bei den
jüngeren Haushalten mit 5 Prozentpunkten geringer aus. Der
Abstand zwischen beiden Gruppen verringerte sich dadurch
leicht. (Grafik IT.NRW)

Smart-TV am weitesten verbreitet
Unter den smarten Geräten und Systemen waren Smart-TV in den
NRW-Haushalten am weitesten verbreitet. 2024 verfügten 72 %
der privaten Haushalte über einen internetfähigen Fernseher
mit integrierten Apps und vernetzten Funktionen, 2022 waren
es noch 64 %. Intelligente Lautsprecher
beziehungsweise Smart-Speaker besaßen 26 % und damit mehr
Haushalte als 2022 mit 20 %.

Auch smarte Haushaltsgeräte wie Saugroboter, Kühlschränke
oder Waschmaschinen gewannen an Bedeutung. Die Ausstattung
der Haushalte stieg von 14 % im Jahr 2022 auf 19 % im Jahr
2024 an. Energiemanagementsysteme, etwa zur Steuerung von
Thermostaten, Stromzählern oder Beleuchtung, waren 2024 in
18 % der Haushalte vorhanden und damit weiter verbreitet als
2022; damals verfügten lediglich 11 % der Haushalte über
eine derartige Ausstattung. Smarte Sicherheitssysteme,
beispielsweise Alarmanlagen, Rauchmelder oder
Überwachungskameras, hatten 2024 14 % der Haushalte; im Jahr
2022 waren es 11 %.
Moers:
Partie de boule Was ist
französischer als eine gepflegte partie de boule
an einem sonnigen Sonntagvormittag? Wir treffen
uns um 9.30 Uhr an der Henriette vor dem Moerser
Schloss, und gehen dann gemeinsam zur Boulebahn.
Falls Sie eigene Kugeln haben, bringen Sie diese
gerne mit! Französischkenntnisse sind
wünschenswert, um noch ein bisschen mehr
mediterranes Flair zu zaubern, aber keine
Voraussetzung.
Im Anschluss können wir
gerne noch ein gemeinsames petit déjeuner in der
angrenzenden Gastronomie einnehmen. Bitte
beachten Sie, dass eine vorherige Anmeldung
notwendig ist. Referentin: Marie-Christine
Schwitzgöbel Kurs-Nr.: H40803S Gebühr: 15 Euro
Ab 8 Personen Event details Veranstaltungsdatum
23.08.2026 - 09:30 Uhr - 12:00 Uhr
.Veranstaltungsort Moers, Denkmal vor dem
Schloss.
Trödelmarkt Repelen
Komm nach Repelen: Hier wird
Trödeln jedes Mal zum Erlebnis.
Veranstaltungsdatum 23.08.2026 - 11:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Markt 1-3,
47445 Moers. Veranstalter WMV Märkte & Mehr UG
Moers: Stadtspaziergang 3
Lassen Sie uns die
spannende Moerser Stadtgeschichte vom
Mittelalter bis zur Industrialisierung auf
Stadtspaziergängen entdecken. Wer an allen drei
Führungen teilnimmt, bekommt eine kleine
Moers-Überraschung! Geführt von Eva-Maria
Eifert.
Treffpunkt: vor dem Bahnhof
Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Stadtspaziergang 1 am 11.04.2026
Stadtspaziergang 2 am 26.04.2026
Veranstaltungsdatum 23.08.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Vor der
Stadt: Bahnhof – Schlachthof – Friedhof Klever
Straße – Homberger Straße
Wesel: BioWochen NRW 2026 in der
Öko-Modellregion Niederrhein - Erleben, wie
regionale Bio-Lebensmittel entstehen & schmecken
Am 28. August 2026 starten auch am Niederrhein
die BioWochen NRW – die größte landesweite
Aktionsreihe für ökologischen Landbau und
Bio-Produkte. Vom 28. August bis zum 13.
September öffnen in Nordrhein-Westfalen bei
einer Vielzahl von Veranstaltungen Bio-Höfe,
Gärtnereien, Verarbeiter und Fachgeschäfte ihre
Türen.
Auch in der Öko-Modellregion
Niederrhein laden zahlreiche Veranstalter – von
Mitmachaktionen auf dem Acker über Koch-Events
bis zum Hofkonzert - dazu ein, ökologische
Landwirtschaft vor Ort live zu erleben.
„Die Biovielfalt direkt vor der eigenen Haustür
ist groß, sowohl in ganz NRW als auch am
Niederrhein, und das zeigen die BioWochen mit
ihrem bunten Programm. Nutzen Sie die
Möglichkeit hinter Stalltüren und Hoftore zu
blicken und die Höfe sowie die regionalen
Bio-Produkte vor Ort kennenzulernen und zu
genießen“, sagt Pia Haartz, Regionalmanagerin
der Öko-Modellregion Niederrhein.
Hof-Kochen: Ein Angebot der Öko-Modellregion
Niederrhein Neben dem vielfältigen Angebot
der Betriebe am Niederrhein lädt die
Öko-Modellregion beim Hof-Kochen zu
kulinarischen Entdeckungsreise auf den Bio-Höfen
am Niederrhein ein. Das Hof-Kochen bietet nicht
nur die Möglichkeit, Einblicke in die Erzeugung
regionaler Bio-Lebensmittel zu gewinnen, sondern
diese direkt vor Ort zuzubereiten und so
geschmacklich zu erleben. Es werden zwei Termine
auf unterschiedlichen Höfen angeboten:
Hof-Kochen auf dem Bio-Hof Frohnenbruch,
Samstag, 12. September um 14 Uhr. Weitere Infos
und Anmeldung unter:
https:/ömr.de/termine/detail/oeko-modellregion-niederrhein/hof-kochen
Hof-Kochen auf dem Schanzenhof mit ProVita
Naturkost, Samstag, 19. September um 14 Uhr.
Weitere Infos und Anmeldung unter:
https://ömr.de/termine/detail/oeko-modellregion-niederrhein/hof-kochen-auf-dem-schanzenhof
Öko-Landwirtschaft am Niederrhein entdecken
Auch die vielen Betriebe in der
Öko-Modellregion Niederrhein bieten tolle
Veranstaltungen an und geben Einblicke in ihre
Arbeit. Eine Auswahl der
Veranstaltungen:
Ackerplausch
46562 Voerde am 29. August Die Solidarische
Landwirtschaft Niederrhein e.V. auf dem Tinthof
in Voerde lädt zu einem Rundgang, Ackerplausch
und Gemüseverkostung ein. Solidarische
Landwirtschaft heißt Mitmachen! Das Angebot
reicht von der Aussaat bis zum gemeinsamen
Ernteteilen. Säh-Aktion und Führung durch
den Bio-Kistenbetrieb 47669 Wachtendonk am 2.,
5. und 12. September
Der Naturkost
Schniedershof in Wachtendonk lädt gleich zu drei
spannenden Veranstaltungen eine Säh-Aktion und
das Ausbringen von Demeter-Präparaten sowie zwei
Führungen durch den Biokistenbetrieb, die
spannende Einblicke in die Prozesse des
Biokistenlieferservices geben.
Hofführung und Bandabend 46519 Alpen am 5.
September
Der Schanzenhof in Alpen
öffnet seine Hoftore und zeigt den Besuchenden
vor Ort, wie Landwirtschaft nachhaltig
wirtschaften kann, welche Strategien es zum
Umgang mit dem Klimawandel gibt und wie
artgerechte Tierhaltung aussehen kann. Für
Jazz-Liebhaber gibt es abends Live-Musik zum
Mitschwingen und für das leibliche Wohl ist auch
gesorgt.
Hofführung und Hofkonzert
47533 Kleve am 6. September
Die am Deich
in Kleve laden ein zu einem schönen Nachmittag
auf dem Hof. Gäste erfahren bei der Hofführung
mehr über die Wirtschaftsweise und Tierhaltung
auf dem Betrieb. Abends können die Besucher zur
Musik von PADISTA tanzen.
Tomatenvielfalt 46485 Wesel am 11. September
Der Biomarkt Wesel lädt zur Verkostung der
vielfältigen Tomaten aus eigenem Anbau ein.
Dabei können Besucher mit den Erzeugern der
Produkte ins Gespräch kommen. Das
vollständige Programm finden Sie unter:
www.biowochen-nrw.de/events Jetzt heißt es:
Bio am Niederrhein – erleben, entdecken,
genießen!
Die BioWochen 2026 werden von
der Landesvereinigung Ökologischer Landbau und
der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in
Zusammenarbeit mit dem Ministerium für
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
organisiert. Das Ministerium für Landwirtschaft
und Verbraucherschutz fördert das Format seit
vielen Jahren.
Die Öko-Modellregion
Niederrhein ist ein Gemeinschaftsprojekt der
Kreise Kleve und Wesel und wird vom Ministerium
für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des
Landes NRW gefördert.
Mehr Informationen
zu zukünftigen Netzwerktreffen, Förderungen und
Bio-Betrieben unter www.ömr.de und bei Pia
Haartz, Öko-Modellregion Niederrhein Tel: 0281
207-4015 | E-Mail: pia.haartz@kreis-wesel.de
Moers: Von Bananenbiegern,
Chillkröten und der Hai Society 17.
Badewannenrennen im Bettenkamper Meer
Die Badewannen stehen in den Startlöchern:
Am Samstag, 22. August, steigt im Naturfreibad
Bettenkamper Meer das wohl verrückteste
Sommerhighlight der Saison. Bei guten
Wetterprognosen und freiem Eintritt rechnen die
drei Veranstalter – die ENNI Sport & Bäder
(Enni), die DLRG und der Freundeskreis
Bettenkamper Meer – mit bis zu 2.000 Gästen.
Mit 42 Teams geht ab 14 Uhr ein
Rekord-Starterfeld ins Rennen. Das sind zehn
Mannschaften mehr als im Vorjahr. Mit dabei sind
auch die „Maui-Brüder“, die ihren Titel als
schnellste Paddler verteidigen wollen. Für
kreative Kostüme sind erneut die Vorjahressieger
„Die Ringjäger“ bekannt. Unter ihrem
diesjährigen Namen „Der Fischer und das Biest“
wollen sie erneut die Zuschauer begeistern.
Konkurrenz bekommen sie unter anderem von
der „Hai Society“, den „Bademeistern und
Entchen“, den „Bananenbiegern“, den „Rabauken
auf Kaperfahrt“, den „Beieraten“, den
„Chillkröten Deluxe“ und den „Baby Boomern“.
Welche Ideen und Verkleidungen sich hinter den
Namen verbergen, wird sich am Renntag zeigen.
Gepaddelt wird im K.-o.-System über eine Distanz
von rund 100 Metern.
Runde für Runde
kämpfen sich die Teams bis ins Finale vor. Für
die schnellsten Mannschaften und die kreativsten
Kostüme warten attraktive Preise. Wer unterwegs
kentert, darf sich immerhin über eine
erfrischende Abkühlung im Bettenkamper Meer
freuen. Die Wassertemperatur liegt aktuell bei
rund 21 Grad. Sicherheit hat dabei oberste
Priorität: Alle Teilnehmenden müssen schwimmen
können.
Die DLRG begleitet die
Veranstaltung mit 35 Helferinnen und Helfern und
sorgt dafür, dass auch unfreiwillige Badegäste
schnell wieder festen Boden unter den Füßen
haben. Nach dem Rennen geht die Veranstaltung ab
18 Uhr mit der traditionellen After-Race-Party
weiter.
Wer dem Trubel lieber entgehen
möchte, findet im Freibad Solimare eine
Alternative. Das Familienbad öffnet an diesem
Tag von 10 bis 19 Uhr. Weitere Informationen zum
Naturfreibad Bettenkamper Meer gibt es auf
www.bettenkamper-meer.de und auf
www.enni.de
Moers: Musenhof: Märchen,
Mittelalter und eine Zeitreise ins Jahr 1900
In den Sommerferien wird es im Grafschafter
Museum und im Grafschafter Musenhof märchenhaft,
abenteuerlich und historisch: Das Grafschafter
Museum bietet am Donnerstag, 20. August, und am
Dienstag, 25. August, jeweils um 13.30 Uhr zwei
interaktive Märchenführungen für Familien durch
die Mitmachausstellung ‚ZEITREISE – Kinderleben
um 1900‘ an.

(Foto: Bettina Engel-Albustin)
Unter dem
Titel ‚Willi, der Kartoffelkäfer‘ begeben sich
Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren gemeinsam
mit ihren Familien auf eine spannende
Zeitreise. Im Mittelpunkt der etwa einstündigen
Führung steht der kleine Kartoffelkäfer Willi.
Er hat einen großen Wunsch: Er möchte unbedingt
ein Mensch sein.
Eines Tages erfüllt
eine geheimnisvolle Fee seinen Wunsch – und
Willi findet sich plötzlich in einer Welt
wieder, die sich deutlich von der heutigen
unterscheidet. Gemeinsam mit Willi entdecken die
Kinder, wie der Alltag von Kindern um 1900
aussah, und erfahren spielerisch, wie er sich im
Laufe der Zeit verändert hat. Die Führung lässt
sich direkt mit dem Nachmittagsprogramm im
Musenhof verbinden.
Ferienprogramm bis
28. August Unter dem Motto ‚Welt der Sagen,
Mären und Legenden des Mittelalters. Von Helden,
Rittern, Burgfräulein, Drachen, magischen
Tieren, Heiligen und Wundern‘ lädt das
Musenhof-Team noch bis 28. August Kinder dazu
ein, in die faszinierende Welt des Mittelalters
einzutauchen.
Montags bis freitags
können sie jeweils von 10 bis 13 Uhr oder von 15
bis 18 Uhr am kostenfreien Ferienprogramm
teilnehmen – ganz ohne Anmeldung. Treffpunkt
für die Märchenführungen ist das Foyer des
Grafschafter Museums. Für die Teilnahme gilt der
reguläre Museumseintritt. Eine Anmeldung unter 0
28 41 / 201 - 6 82 00 wird empfohlen.
Am 29. August: Netzwerk 55plus Meerbeck
lädt zum offenen Kaffeetreff ein Bei
einer guten Tasse Kaffee miteinander ins
Gespräch kommen - dazu lädt das Netzwerk 55plus
Meerbeck am Samstag, 29. August, von 10 bis 13
Uhr auf den Meerbecker Wochenmarkt ein.
Unter dem Motto ‚Gemeinsam Kaffee trinken und
neue Kontakte knüpfen‘ entsteht auf dem
Johann-Esser-Platz ein besonderer Treffpunkt für
Begegnung und Austausch. Ob Nachbarinnen und
Nachbarn, alte Bekannte oder Menschen, die
Meerbeck neu kennenlernen möchten – alle sind
herzlich willkommen.
Neben Kaffee und
netten Gesprächen gibt es außerdem Infos über
das Netzwerk 55plus und seine vielfältigen
Angebote und Aktivitäten. Die ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfer stehen für Fragen und
Gespräche zur Verfügung und geben gerne Auskunft
darüber, welche Möglichkeiten das Netzwerk
bietet und wie man sich selbst einbringen kann.
Die Aktion wird unterstützt vom
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck im Rahmen des
Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“. Die
Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Informationen beim
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter Telefon 0 28 41
/ 201 – 530 oder per Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
Sonsbeck: DRK unterstützt Waldbrand-Einsatz in
Sonsbeck Von Freitagabend bis
Samstagabend unterstützte das Deutsche Rote
Kreuz die Einsatzmaßnahmen beim Brand des
Tüschenwald in Sonsbeck im Kreis Wesel. Nach der
Alarmierung des Leiters vom Dienst durch die
Kreisleitstelle Wesel entsand der
Einsatzführungsdienst umgehend einen Fachberater
zur Unterstützung des Einsatzstabes des Kreises
Wesel.

Gegen 20:00 Uhr alarmierte der Leiter vom Dienst
DRK-Einheiten aus Moers und Kamp-Lintfort; das
DRK Moers übernahm zur Eigensicherung der
eingesetzten Feuerwehrkräfte die Besetzung eines
Rettungswagens des DRK-Kreisverbandes
Niederrhein, parallel versorgte die DRK-Küche
Moers die Einsatzkräfte mit insgesamt 300
Portionen Warmverpflegung und stellte 2.000
Flaschen Kaltgetränke bereit.
Um 03:00
Uhr in der Nacht löste die Bereitschaft Dingden
Moers und Kamp-Lintfort die Einsatzkräfte ab. Am
Morgen um 07:00 Uhr wurde die Bereitschaft Wesel
alarmiert, um 100 Portionen Warmverpflegung
sowie heiße und kalte Getränke für Mittag- und
Abendessen zuzubereiten und im Einsatzgebiet an
die Einsatzkräfte auszugeben.

Am Nachmittag war die Bereitschaft Wesel erneut
im laufenden Einsatz eingesetzt. Die Einheit
Kamp-Lintfort stellte die Besatzung der Medical
Unit und unterstützte die Ausgabe der
Verpflegung vor Ort; insgesamt befanden sich
rund 40 Einsatzkräfte des Deutschen Roten
Kreuzes im Einsatz. Der Einsatz dauerte bis
Samstag, 20:05 Uhr und die gesamte
Einsatzleitung lag bei der Feuerwehr Sonsbeck.
„Unser Dank gilt allen ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern sowie den beteiligten
Organisationen für die engagierte und
professionelle Zusammenarbeit“, so Oliver Rühl,
Kreisbereitschaftsleiter des DRK des
Kreisverband Niederrhein e. V.

Stellenabbau in der
Automobilindustrie: 42 300 weniger Beschäftigte
zum Ende des 1. Halbjahres 2026 als ein Jahr
zuvor • So wenig Beschäftigte in der
Automobilindustrie wie noch nie seit 2005 •
Stellenabbau bei Autoherstellern und Zulieferern
von Teilen und Zubehör, Stellenzuwächse bei
Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und
Anhängern • Zahl der Beschäftigten im
Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 144 100
(-2,7 %) gesunken
In der deutschen
Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut.
Besonders betroffen ist die Automobilindustrie.
Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten
42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als
noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach
einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner
anderen großen Industriebranche mit mehr als
200 000 Beschäftigten.
Mit 691 500 hat
die Zahl der Beschäftigten in der
Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand
erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger
Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch
bleibt die Automobilindustrie gemessen an der
Beschäftigtenzahl die zweitgrößte
Industriebranche nach dem Maschinenbau mit
905 900 Beschäftigten zum Ende des
1. Halbjahres 2026.
Zum Vergleich: Im
Verarbeitenden Gewerbe insgesamt waren
5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies
entsprach einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 %
binnen eines Jahres. Zulieferer von Teilen und
Zubehör bauen innerhalb der Automobilindustrie
am stärksten Stellen ab Innerhalb der
Automobilindustrie haben die Autohersteller
sowie die Zulieferer von Teilen und Zubehör
Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von
Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm
hingegen zum Ende des 1. Halbjahres 2026 die
Zahl der Beschäftigten zu.
Im Bereich
der Herstellung von Kraftwagen und
Kraftwagenmotoren waren mit insgesamt
429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres
6,1 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr
zuvor. Im Zulieferbereich der Herstellung von
Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der
Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500.
In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung
von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg
die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.
Weitere Zulieferer außerhalb der
Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der
Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen,
wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt.
Beschäftigtenrückgang auch in allen anderen
großen Industriebranchen Nicht nur in der
Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch
in anderen großen Industriebranchen ging die
Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück.
In
der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie
binnen eines Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum
Ende des 1. Halbjahres 2026. In der
Metallerzeugung und -bearbeitung ging die
Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 3,7 %
zurück auf 207 200. Höher als im Durchschnitt
fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der
chemischen Industrie (-3,6 % auf 312 000)
sowie in der Herstellung von elektrischer
Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.

Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau
sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so
stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren
Ende des 1. Halbjahres 2026 rund
905 900 Personen beschäftigt. In der
Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der
Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400)
sowie in der Herstellung von
Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und
optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war
der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.
Unter
EU-Schnitt: 10,0 % der 20- bis 24-Jährigen in
Deutschland sind nicht in Ausbildung oder
Beschäftigung • EU-weit lag der
Anteil 2025 bei 12,9 % • In den Niederlanden
(5,6 %) sind junge Menschen am seltensten
betroffen, in Rumänien (22,8 %) am häufigsten
• Betreuungspflichten sind ein häufiger
Grund für den Nichterwerbsstatus junger Menschen
Der Anteil junger Menschen, die nicht in
Ausbildung oder Beschäftigung sind, ist in den
vergangenen Jahren gestiegen. In Deutschland lag
er unter den 20- bis 24-Jährigen im Jahr 2025
bei 10,0 %, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) auf Basis internationaler
Vergleichsdaten der europäischen
Statistikbehörde Eurostat mitteilt. In den
vergangenen Jahren ist der Anteil hierzulande
kontinuierlich leicht gestiegen: Im Jahr 2022
waren noch 8,8 % der 20- bis 24-Jährigen nicht
in Ausbildung oder Beschäftigung.

Trotz Anstiegs hierzulande anteilig weniger
junge Menschen betroffen als im EU-Schnitt Im
Vergleich der 27 EU-Staaten hat Deutschland
trotz des Anstiegs eine vergleichsweise niedrige
NEET-Quote (Not in Employment, Education or
Training - Nicht in Ausbildung, Weiterbildung
oder Beschäftigung). Im EU-Schnitt waren 12,9 %
der 20- bis 24-Jährigen nicht in Ausbildung oder
Beschäftigung. Am niedrigsten war der Anteil in
den Niederlanden (5,6 %), Schweden (7,3 %) und
Tschechien (7,6 %).
In Rumänien
(22,8 %), Bulgarien (17,3 %) und Frankreich
(16,2 %) waren junge Menschen anteilig am
häufigsten nicht in Ausbildung oder
Beschäftigung. Für Luxemburg liegen keine Daten
für das Jahr 2025 vor (2024: 10,8 %). Anteil
junger Frauen etwas höher als der junger Männer
Unter jungen Frauen ist der Anteil derjenigen,
die nicht in Ausbildung oder Beschäftigung sind,
etwas höher als unter jungen Männern. 2025 waren
in Deutschland 10,5 % der jungen Frauen und
9,6 % der jungen Männer im Alter von 20 bis 24
Jahren betroffen.
Im EU-Schnitt waren es
13,2 % der jungen Frauen und 12,5 % der jungen
Männer. In knapp zwei von drei EU-Staaten waren
junge Frauen stärker betroffen als junge Männer.
Mit Blick auf die Situation junger Menschen in
größeren Städten und ländlichen Gebieten ergibt
sich ein uneinheitliches Bild. In Deutschland
waren junge Menschen in größeren Städten
(10,6 %) häufiger nicht in Ausbildung oder
Beschäftigung als in ländlichen Gebieten
(7,9 %).
In der EU insgesamt waren
dagegen junge Menschen in ländlichen Gebieten
(15,4 %) deutlich häufiger betroffen als in
größeren Städten (11,5 %). Betreuungspflichten,
gesundheitliche Einschränkungen und Suche nach
Ausbildung oder Studium sind häufige Gründe
Warum junge Menschen im Alter von 20 bis 24
Jahren weder in einer Bildungsmaßnahme noch in
einer Beschäftigung sind, kann unterschiedliche
Gründe haben.
Für Deutschland liegen
dazu Angaben aus dem nationalen Bildungsbericht für
das Jahr 2024 vor. Demnach waren 25 % von ihnen
arbeitssuchend, sie gelten als Erwerbslose. 66 %
standen dem Arbeitsmarkt dagegen nicht zur
Verfügung und gelten damit als
Nichterwerbspersonen. Weitere 6 % starteten
demnächst eine Ausbildung oder ein Studium und
4 % standen vor einem neuen Job.
Unter
den 20- bis 24-jährigen Nichterwerbspersonen
nannten 20 % Betreuungspflichten und 18 %
gesundheitliche Einschränkungen als Grund.
Weitere 17 % suchten aus bildungsbezogenen
Gründen keine Arbeit, möglicherweise weil sie
auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz
warteten.
Dinslaken: Karl-Heinz-Klingen-Straße wird für
Arbeiten an Stromleitung gesperrt
„Karl-Heinz-Klingen-Straße wird für Arbeiten an
Stromleitung gesperrt Die Stadtwerke Dinslaken
verlegen neue 10-kV-Stromkabel und queren dabei
die Karl-Heinz-Klingen-Straße.
Diese
muss dafür ab Montag, 17. August, für sechs Tage
zwischen der Karlstraße und der Hünxer Straße in
beide Richtungen voll gesperrt werden. Der
KFZ-Verkehr wird über die Max-Eyth-Straße bzw.
über die Hünxer Straße umgeleitet. Die beiden
Teile der Karlstraße nördlich und südlich der
Karl-Heinz-Klingen-Straße bleiben weiterhin
befahrbar.
Der Fuß- und Radverkehr wird
über die Karlstraße, Hünxer Straße und
Max-Eyth-Straße geführt. Die Sperrung dauert bis
einschließlich Samstag, 22. August. Die
Stadtwerke Dinslaken bitten um Verständnis für
die Maßnahme, die die Stromversorgung mehrerer
Dinslakener Stadtteile für jetzt und für die
erhöhten Anforderungen der Zukunft sichert.“
Dinslaken: Dr.-Otto-Seidel-Straße für 4 Tage
teilweise Einbahnstraße Die
Dinslakener Dr.-Otto-Seidel-Straße zwischen der
B8 und der Marktstraße wird ab Montag,
17.08.2026, bis einschließlich Donnerstag,
20.08.2026, zu einer Einbahnstraße in
Fahrtrichtung Innenstadt. Grund hierfür sind
Vorarbeiten für eine zukünftige
Fahrbahndeckenerneuerung.
Aufgrund der
Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung
Innenstadt wird eine Umleitung des Verkehrs
eingerichtet. Diese führt über die Marktstraße,
Kreuzstraße, Duisburger Straße und
Willy-Brandt-Straße (B8). Die Gehwege auf der
Dr.-Otto-Seidel-Straße bleiben weiterhin
geöffnet.
Moers: Vorverkauf für das
Sparkassen-Seniorenherbstfest Für
das Sparkassen-Seniorenherbstfest am Sonntag,
27. September, 15 Uhr, sind ab kommenden Montag
(17. August) die Karten im Vorverkauf
erhältlich. Auf der Bühne des Kulturzentrums
Rheinkamp gibt es ein buntes Programm mit Tanz,
Musik und Unterhaltung.
Die
Veranstaltung wird von der Fachstelle Leben im
Alter in Zusammenarbeit mit der Sparkasse am
Niederrhein organisiert. Karten sind in der
Stadtinformation, Kirchstraße 27 a/b,
erhältlich. Der Eintritt kostet 12 Euro, für
Inhaberinnen und Inhaber des Moers-Passes 6
Euro.
IHK: Was ist wichtig bei
Unternehmensnachfolge - Teegeschäft in Xanten
zeigt, wie es geht Gemeinsam mit
zwei Kollegen berät Kai Hagenbruck (Foto:
Niederrheinische IHK / Jacqueline Wardeski) bei
der Niederrheinischen IHK Unternehmer zur
Nachfolge. Er erläutert, worauf es ankommt und
welche Rolle der demografische Wandel spielt.
Die IHK hat auch Hannah Adam beraten. Sie hat im
Frühling ein Teegeschäft in Xanten übernommen.

„Wir hören zunächst einmal zu. Denn jeder
Betrieb ist anders, was Größe, Struktur und
Branche angeht. Da sind kleinere Einzelhändler
ebenso dabei wie größere Produktionsbetriebe.
Oft geht es um ein Lebenswerk, da schwingen auch
Emotionen mit“, erklärt IHK-Berater Kai
Hagenbruck seinen Beratungsalltag. Im zweiten
Schritt konzentriere er sich auf die Zahlen.
Es geht um die Wirtschaftslage, um
anstehende Investitionen und die Frage: Trägt
das Geschäftsmodell in Zukunft? Dabei gehe es
nicht um den ideellen Wert oder den Substanzwert
wie Maschinen oder Anlagen. Wichtig sei vor
allem der Ertrag: „Ein Unternehmer, der eine
Firma übernimmt, muss davon leben können. Dafür
brauchen wir ein realistisches Szenario“, so
Hagenbruck.
Problem Nachfolgesuche Vor
allem der demografische Wandel werde zum
Problem. „Zum einen gibt es immer mehr
Firmeninhaber, die ins Rentenalter kommen. Und
gleichzeitig weniger Nachwuchs. In
Familienbetrieben ist es nicht mehr so
selbstverständlich wie früher, dass Tochter oder
Sohn die Firma weiterführen“, erklärt der
IHK-Berater. Meist stammen die Käufer dann aus
dem Wettbewerbsumfeld oder auch aus vor- oder
nachgelagerten Produktionsstufen.
Digitale Unternehmenswerkstatt Kai Hagenbruck
empfiehlt interessierten Abgebern und
Nachfolgern die digitale Unternehmenswerkstatt
der IHK (https://www.uwd.de/). „Sie können
konkrete Pläne erstellen, sowohl für eine
Übergabe als auch eine Übernahme. Es gibt einen
kostenlosen Unternehmenswertrechner,
Musterverträge, Checklisten und einiges mehr.
Die Kombination aus persönlicher Beratung und
Online-Angeboten ist ideal und zeitgemäß.“
Xantee zeigt, wie erfolgreiche Nachfolge
geht Hannah Adam hat es geschafft: Sie hat
das beliebte Teegeschäft Xantee übernommen. An
der Marsstraße 6 in Xanten bietet sie neben 200
Teesorten auch regionale Produkte an sowie
Schnittblumen aus eigener Farm. Xantee-Gründerin
Hildegard Stück ist froh über Ihre Nachfolgerin.
„Xantee, das war wie eines meiner Kinder. Ein
Lebensprojekt. Doch die letzten, sehr
anstrengenden zwei Jahre haben viel Energie
gekostet. Ich merkte: Es wird Zeit für einen
Generationswechsel“, erzählt Hildegard Stück

V.r.n.l.: Gründerin Hildegard Stück ist freut
sich über Nachfolgerin Hannah Adam. Foto:
Niederrheinische IHK / Hendrik Grzebatzki
IHK-Beratung von der Gründung bis zur
Nachfolge Sowohl vor der Gründung im Jahr
2000 als auch wegen der geplanten Nachfolge hat
sie sich von der Niederrheinischen IHK beraten
lassen. Beide Male haben ihr die Gespräche Mut
gemacht für den nächsten Schritt. „Ein Teeladen,
das war damals in Xanten noch etwas Exotisches.
Das kann man sich heute gar nicht mehr
vorstellen“, sagt Hildegard Stück. Insbesondere
die Aufbauphase fand sie spannend, mit immer
neuen Ideen und Möglichkeiten.
In genau
dieser Phase steckt nun Hannah Adam, die von der
Kundin zur Inhaberin wurde. Einen Tag, nachdem
sie bei Xantee eingekauft hatte, stand sie schon
wieder im Laden. „Ich war im Ort, um frische
Kräuter einzukaufen, habe mich dann über
Kräutertees erkundigt und offenbar mehr
Interesse an Tee gezeigt als der
Durchschnittskunde“, blickt Hannah Adam auf das
lange Gespräch mit Hildegard Stück zurück.
Beiden Frauen wurde währenddessen klar: Hier
könnte sich eine Unternehmensnachfolge anbahnen.
Nicht nur Tee soll es geben Hannah
Adam war nach zehn Jahren in Baden-Württemberg
erst kurz zuvor in ihre niederrheinische Heimat
zurückgekehrt – und bereits selbstständig. Im
Jahr 2025 eröffnete sie eine Schnittblumenfarm
auf dem Rest-Bauernhof ihrer Großmutter. „Die
Idee stammt aus den USA. Es geht darum,
Schnittblumen lokal anzubauen, um lange
Transportwege zu vermeiden“, erklärt sie. Das
Konzept kam sofort gut an.
Dass Hannah
Adam dieses nun mit stationärem Handel
kombinieren kann, ist nur konsequent. An der
Marsstraße 6 will sie Xantee zudem noch mehr zu
einem Ort der Begegnung machen als bisher. Sie
will Stammkunden halten und neue gewinnen. Auf
den 75 Quadratmetern Fläche soll es viele
gemütliche Sitzgelegenheiten geben. Je nach
Saison will sie Themenworkshops veranstalten.
Neben den rund 200 Teesorten plus Zubehör will
sie unter anderem auch Wolle und Keramik aus der
Region anbieten. Und zudem kleinen Manufakturen
eine Bühne geben. Dank einer Kooperation mit
einer regionalen Regalvermietung gibt es bei
Xantee viele ausgesuchte Produkte vom
Niederrhein.
Probieren im Laden, Werbung
auf Social Media Im Mittelpunkt steht weiter
der Tee. „Tee ist ein Getränk für alle
Generationen und auf Instagram ein echter Trend,
gerade auch unter gesundheitsbewussten jüngeren
Menschen“, weiß Hannah Adam. Deshalb wird Xantee
auch auf Social Media sehr aktiv sein.
In der Kundenberatung indes kommt es vor allem
auf eines an: „Man muss für jede Teesorte den
passenden Kunden finden.“ Das herauszufinden,
geht nur mit Zeit. Mit dem richtigen Gespür. Mit
einem guten Gespräch.
Ein solches war
Mitte vergangenen Jahres der Startschuss für die
Zukunft von Xantee. Es folgten Konzeption,
Finanzierung, Umzug, Renovierung und Neustart.
All das stemmte Hannah Adam als Mutter von vier
Kindern. Der Einsatz hat sich ausgezahlt. Mit
Xantee hat sie ein Traditionsgeschäft in Xanten
ganz neu erfunden. Und sie fühlt sich
angekommen: „Das hier ist mein
Traumarbeitsplatz.“
Neuauflage des Seniorenwegweisers der Stadt
Kleve Nach eingehender
Überarbeitung hat die Stadt Kleve jüngst eine
aktualisierte Version ihres hilfreichen
Seniorenwegweisers herausgegeben. Ziel des
Seniorenwegweisers ist es nach wie vor, älteren
Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine kostenlose
Orientierungshilfe für viele Themen des
alltäglichen Lebens in der Schwanenstadt an die
Hand zu geben.

Der neue Seniorenwegweiser der Stadt Kleve ist
da
Die umfangreiche Broschüre bietet auf
einen Blick Rat und Hilfe, zeigt aber auch
Möglichkeiten auf, im Alter aktiv am Leben in
der Gemeinschaft teilzunehmen. So beschäftigt
sich der Seniorenwegweiser sowohl mit den Themen
Vorsorge und Betreuungsrecht, Pflege, Wohnen und
Sozialleistungen als auch mit Kultur- und
Bildungsangeboten in Kleve, sozialem Engagement,
Sport und Freizeit.
Darüber hinaus
möchte der Seniorenwegweiser vor kriminellen
Aktivitäten warnen, die insbesondere ältere
Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Ziel haben
können. Nicht zuletzt ist der Wegweiser auch für
jüngere Menschen interessant, bietet er doch
beispielsweise wichtige Anregungen für die
Betreuung der Angehörigen. Im Rahmen eines
Anzeigenteils machen zahlreiche Dienste und
Einrichtungen der Altenhilfe sowie der
Geschäfts- und Firmenwelt auf ihre Unternehmen,
ihre Angebote und Produkte aufmerksam.
Die neuen Broschüren liegen ab sofort unter
anderem im Bürgerbüro der Stadt Kleve, in
Seniorenheimen, Altentagesstätten, Banken und
Weiterbildungseinrichtungen im Klever
Stadtgebiet aus. Zusätzlich gibt es eine
Online-Version unter www.stadt-kleve-senioren.ancos-verlag.de.
Dinslaken erleben: Planwagenfahrt ins Rotbachtal
und Hexengeschichten Im August
laden die Dinslakener Gästeführer*innen wieder
zu besonderen Entdeckungstouren ein. Ob bei
einer gemütlichen Planwagenfahrt durch das
schöne Rotbachtal oder auf einer spannenden
Reise in die mittelalterliche Stadtgeschichte
mit der Hexe Ulanth Dammartz.
Am Dienstag, 18. August 2026, bietet Gästeführer
Heinrich Hülsemann von 14:00 bis 17:00 Uhr eine
Planwagenfahrt durch das Rotbachtal an. Die
Fahrt startet an der Wassermühle in Hiesfeld und
führt entlang des Rotbachs bis zum Zusammenfluss
von Rot- und Schwarzbach. Anschließend geht es
weiter durch die Kirchheller Heide zum
Weihnachtssee und zum Heidesee.
Über
Oberlohberg führt die Route schließlich zurück
zur Wassermühle nach Hiesfeld. Der Treffpunkt
befindet sich an der Wassermühle in Hiesfeld.
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person.
Am Donnerstag, 20. August 2026, von 16:00 bis
17:30 Uhr schlüpft Gästeführerin Beate Hettmer
in die Rolle der im Mittelalter der Hexerei
verdächtigten Ulanth Dammartz und berichtet
anschaulich über die Hexenverfolgung sowie das
damalige Leben der Dinslakener*innen. Dabei
führt sie zu den wichtigsten Bauwerken der
mittelalterlichen Stadt Dinslaken und lässt so
das 16. Jahrhundert lebendig werden.
Treffpunkt ist die Stadtinformation am
Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro
pro Person. Für alle Führungen ist eine
vorherige Anmeldung bei der Stadtinformation am
Rittertor erforderlich – telefonisch unter 02064
- 66 222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de. Die
Teilnahmegebühr wird direkt vor Ort bei den
Gästeführern bezahlt.
Dinslaken:
Für den Kiloverkauf: Bücherspenden am 21. und
22. August möglich Der
Kulturförderverein „Freundeskreis
Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.V."
nimmt in diesem Jahr wieder Bücher für den
Kiloverkauf 2026 an. Die diesjährigen Annahmen
von Bücherspenden für den Kiloverkauf 2026
finden wieder in der Kathrin-Türks-Halle statt.

Bürgermeister Simon Panke (3. v.l.) freut sich
gemeinsam mit dem Kulturförderverein
„Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv
Dinslaken e.V." auf den Kiloverkauf 2026.
Unter dem „Slogan Schätze teilen, Wissen
vermehren, Bücher spenden und Horizonte
erweitern“ können neuwertige und gut erhaltene
Bücher am: Freitag, 21.08.2026
von 10 bis 16 Uhr und am
Samstag, 22.08.2026 von 10 bis 16 Uhr gespendet
werden.
Der traditionelle Kiloverkauf findet dann wieder
am Samstag, 29. August: 9 bis 18 Uhr sowie
am Sonntag, 30. August: 9 bis 16 Uhr statt.
Moers: Badewannenrennen im
Bettenkamper Meer
Das Badewannenrenn
findet dieses Jahr zum 17. Mal im Bettenkamper
Meer statt. Seit 2008 starten bei dem
familienfreundlichen Event bunt kostümierte
Teams in modifizierten Badewannen und dürfen
sich als "Kapitän" fühlen und um die Wette
paddeln.
Sowohl das beste Kostüm,
als auch die schnellsten Paddler haben Chancen
auf tolle Preise. Veranstaltet wird es von der
DLRG Ortsgruppe Moers und den Freundeskreis
Bettenkamper Meer. Also seien Sie dabei als
Paddler oder seien Sie einer von hunderten
begeisterten Zuschauern.

Anmeldung unter badewanne@moers.dlrg.de.
Veranstaltungsdatum 22.08.2026 - 14:00
Uhr - 23:59 Uhr. Veranstaltungsort Freibad
Bettenkamp - Naturfreibad Krefelder Straße 190,
47447 Moers
Sauna-Treff „Grill & Chill“ am
22. August - Enni lädt zum Schwitzen ins
Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn ein Im
Freizeitbad Neukirchen-Vluyn wird noch einmal
kräftig eingeheizt. Die ENNI Sport & Bäder
(Enni) lädt für Samstag, 22. August, zum letzten
Sauna-Treff des Sommerprogramms ein. Unter dem
Motto „Grill & Chill“ erwartet die Besucherinnen
und Besucher von 18 bis 24 Uhr ein entspannter
Wellnessabend für die ganze Familie mit
besonderen Aufguss-Zeremonien und kulinarischen
Highlights. Die Sauna-Meister zelebrieren
stündlich wechselnde Aufgüsse mit sommerlichen
Düften.
Dabei liegen unter anderem
Limone, Sibirische Birke, Tutti Frutti, Erdbeere
und Rhabarber sowie Orange in der Luft. Für
zusätzliche Erfrischung sorgen kleine
Gaumenfreuden wie Gemüsesticks und Wassereis.
Auch die jüngsten Gäste kommen nicht zu kurz und
dürfen sich während der Aufgüsse auf eine süße
Abkühlung mit Wassereis freuen. Ein besonderer
Höhepunkt wartet im Saunagarten: Dort lädt der
Küchenchef zum Grillvergnügen unter freiem
Himmel ein und sorgt für die passende
kulinarische Begleitung des Abends.
Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna und
das Schwimmbad ausschließlich textilfrei zur
Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18
Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der
Abendkasse. Wer ausschließlich das textilfreie
Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro.
Kinder erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere
Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Deutschlands Städte im Check: So
hat sich die Anwaltsbranche entwickelt
Lernplattform Jurafuchs vergleicht Namen, Titel
und Standorte von über 189.300 Anwälten in
Deutschland und analysiert die Entwicklung seit
2025 Frankfurt am Main bleibt
Juristen-Hochburg, größtes Plus verzeichnet Lahr
im Schwarzwald Anzahl an Fachanwälten im
Insolvenz- und Sanierungsrecht steigt deutlich
an, Anzahl im Familien- und Sozialrecht
rückläufig
Ob in den Fachbereichen, bei
den Vornamen und den Standorten: Deutschlands
Anwaltschaft befindet sich im Wandel. Das geht
aus einer Analyse der führenden juristischen
Lernplattform Jurafuchs hervor. Dabei wurden
insgesamt 189.394 Einträge aus dem
Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer
im Hinblick auf die 200 größten deutschen
Städte, Namen und Titel analysiert und mit den
Vorjahreszahlen verglichen. Demnach stieg der
Frauenanteil unter Deutschlands Anwälten leicht
an. Zudem hat sich die Zahl der Juristinnen und
Juristen je nach Standort und Fachbereich teils
deutlich verändert.
So hat sich die
Anzahl an Anwälten in den Städten entwickelt
Frankfurt am Main führt mit durchschnittlich
17,07 Anwälten pro 1.000 Einwohner zwar erneut
das Ranking der Anwalts-Hochburg an, gefolgt von
Düsseldorf (14,89) und München (11,88). Das
größte Plus an Anwälten verzeichnet hingegen das
im Schwarzwald gelegene Lahr: Im Vergleich zum
Vorjahr stieg die Anzahl an Anwälten in der
Stadt um 14,5 Prozent an.
Einen
deutlichen Zuwachs an Anwälten verzeichnet auch
das nordrhein-westfälische Viersen mit einem
Plus von 7,6 Prozent und das niedersächsische
Nordhorn (+7,1 Prozent). In Delmenhorst (+6,8
Prozent) und Ravensburg (+5,6 Prozent) sind
ebenfalls mehr Juristinnen und Juristen tätig
als noch im Vorjahr. Zum Vergleich: Im
Bundesschnitt ist die Anzahl an Anwälten um 0,6
Prozent angestiegen.
Anzahl an Anwälten
in über der Hälfte aller Städte rückläufig Es
gibt aber auch Städte, in denen die Zahlen
zurückgehen. Besonders deutlich ist der Rückgang
im rheinland-pfälzischen Neustadt an der
Weinstraße, wo die Anzahl an Anwälten seit dem
Vorjahr um 15,5 Prozent zurückgegangen ist.
Ähnlich stark fällt der Rückgang in zwei
norddeutschen Städten aus: In Emden ging die
Zahl der Anwälte um 11,8 Prozent zurück, im
nahegelegenen Wilhelmshaven um 10,8 Prozent.
Langenfeld und Frankfurt (Oder) folgen mit einem
Minus von jeweils 9,1 Prozent. Insgesamt ist die
Anzahl an Anwälten in 102 der 200 untersuchten
Städte zurückgegangen.
Rechtswesen wird
weiblicher Im Hinblick auf die
Geschlechterverteilung sind aktuell 39,1 Prozent
aller Anwälte weiblich. Vor einem Jahr lag die
Frauenquote laut Jurafuchs-Analyse noch bei 38,7
Prozent. Besonders in Dorsten (+12,7 Prozent),
Wilhelmshaven und Dormagen (je +12,2 Prozent)
ist der Anteil an weiblichen Anwälten
angestiegen. Deutlich gesunken ist die
Frauenquote hingegen in Ludwigshafen (-26,9
Prozent) und Cuxhaven (-11,7 Prozent).
Insgesamt bleibt Sindelfingen mit 47,2 Prozent
die Stadt mit dem höchsten Anteil an weiblichen
Anwälten, gefolgt von Unna und Elmshorn mit
einer Frauenquote von 45,5 bzw. 44,6 Prozent.
Am unteren Ende der Skala bleiben die
Schlusslichter wie 2025 gleich: In Bad Kreuznach
und Wolfenbüttel liegt die Quote bei jeweils
20,2 Prozent, in der Universitätsstadt
Greifswald bei 21,6 Prozent – nur rund halb so
hoch wie bei den Spitzenreitern.
Diese
Fachbereiche erleben einen Boom Je nach
Fachbereich, in dem sich Deutschlands Anwälte
spezialisiert haben, gibt es im
Vorjahresvergleich teilweise deutliche
Veränderungen. Deutlich im Plus liegt das
Vergaberecht mit 6,6 Prozent. Einen großen
Sprung macht auch das Insolvenz- und
Sanierungsrecht, das Unternehmen in
wirtschaftlichen Krisen rechtlich zur Seite
steht: Die Zahl der darauf spezialisierten
Fachanwälte wuchs um 5,2 Prozent.
Ein
möglicher Auslöser: Laut Statistischem Bundesamt
stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im
Jahr 2025 um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Damit verzeichnen besonders die Fachbereiche der
lukrativen Wirtschaftsrechtsgebiete einen
Zuwachs. Doch auch gesellschaftliche
Entwicklungen spiegeln sich wider: Die Zahl der
Fachanwälte für Migrationsrecht nahm um 4,5
Prozent zu.
Einen leichten Rückgang gibt
es hingegen im Familienrecht und im Sozialrecht:
Verglichen mit den Zahlen von 2025 ist die
Anzahl an Fachanwälten für Familien- und
Sozialrecht um jeweils 1,9 Prozent gesunken.
Beide Bereiche gehören in der Regel zu weniger
lukrativen Feldern der privaten Lebens- und
staatlichen Fürsorge. Ein Minus von 0,6 Prozent
verzeichnet der Fachbereich Steuerrecht.
Mehr Anwälte namens Niklas, Lukas und Mohammed
Bei den Vornamen führen Anwälte namens Michael
(4.423), Christian (4.204) und Thomas (3.888)
weiterhin das Ranking an. Jedoch holen andere
Vornamen auf: Im Vorjahresvergleich ist der
Anteil an Anwälten mit dem Vornamen Niclas bzw.
Niklas um 13 Prozent und Lucas bzw. Lukas um
11,7 Prozent angestiegen. Auch Mohammed
(alternative Schreibweisen Muhammed bzw.
Mohamed) gehört zu den Vornamen, die mit einem
Plus von 10 Prozent häufiger vertreten sind als
2025.
Unter den weiblichen Vornamen sind
unverändert Maria (1.984) und Julia (1.721) an
der Spitze. Anna rückt mit 1.609 Anwältinnen,
die den Namen tragen, um einen Rang nach oben.
Im Hinblick auf den höchsten Anstieg landen
Anwältinnen mit dem Vornamen Marie ganz vorne
(+9,6 Prozent). Mit Aylin gehört ein weiterer
Vorname, der auf einen Migrationshintergrund
hinweist, mit 9,1 Prozent zu den Namen mit dem
größten Plus. Auch Anwältinnen namens Lena gibt
es seit dem Vorjahr um 6,8 Prozent häufiger.
Jurafuchs-Gründer: Branche wandelt sich vor
dem Hintergrund herausfordernder Zeiten.
„Unsere Analyse zeigt, dass der Frauenanteil
unter Deutschlands Anwältinnen und Anwälten
zuletzt leicht angestiegen ist. Angesichts
dessen, dass mittlerweile rund 60 Prozent der
Studienanfänger im Fach Jura weiblich sind und
eine überwiegend männlich geprägte
Juristengeneration in den kommenden Jahren in
den Ruhestand geht, dürfte sich dieser Wandel
künftig zudem noch verstärken. Das bringt
frische Impulse und Perspektiven in die
Kanzleien, was ein gutes Zeichen ist“,
kommentiert Dr. Carl-Wendelin Neubert,
Mitgründer von Jurafuchs. Er ergänzt:
„Der Vergleich zeigt aber auch, wie eng
wirtschaftliche und gesellschaftliche
Entwicklungen mit dem Rechtswesen verknüpft
sind. Besonders sichtbar wird das bei den
Fachgebieten: Während insbesondere das
Insolvenz- und Sanierungsrecht sowie das
Migrationsrecht wachsen, verzeichnen das
Familien- und Sozialrecht zuletzt rückläufige
Zahlen.
Umso wichtiger wird eine
zeitgemäße juristische Ausbildung, damit dem
Nachwuchs die passenden Werkzeuge für die Praxis
von morgen an die Hand gegeben werden. Mit
unserem innovativen digitalen Lernansatz bei
Jurafuchs, KI-gestützten Lerntools und
praxisnahen Fallbeispielen wollen wir genau hier
ansetzen und den Nachwuchs optimal auf diese
Zukunft vorbereiten.“
Alle Ergebnisse des
Vergleichs stehen grafisch aufbereitet unter dem
nachfolgenden Link bereit:
https://www.jurafuchs.de/presse/deutschlands-st%C3%A4dte-im-check-so-hat-sich-die-anwaltsbranche-entwickelt
Über die Untersuchung Für den Vergleich
wurden insgesamt 189.394 Einträge aus dem
Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer
berücksichtigt und im Hinblick auf den Standort,
Namen und Titel ausgewertet. Für den
Städtevergleich wurden die 200 größten deutschen
Städte herangezogen (Stand der Untersuchung: 15.
Juli 2026). Darüber hinaus wurden die Zahlen mit
den Ergebnissen 2025 verglichen.


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prüfungsrelevantes Wissen und juristische
Fähigkeiten für das gesamte Jurastudium, das
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Media Medaille 2025 unterstreichen die
Marktführerschaft. Das Unternehmen wurde 2018
von Christian Leupold-Wendling, LLM.
(Cambridge), Rechtsanwalt Dr. Carl-Wendelin
Neubert und Steffen Schebesta gegründet.
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