|
35. KW: Montag, 24. - Sonntag, 30.8.2026
Themen u.a.:
Denkmal-Plakette für
das Alte Forstamt in Wesel
Das imposante Gebäude wurde im Jahr 1929 vom
preußischen Hochbauamt als
Oberförster-Dienstwohngebäude und Forstamt
errichtet. Hier lebte und arbeitete
seinerzeit der Forstmeister Heinz
Glasmacher. Auch der Chauffeur und
Gärtner Dlubis war im angrenzenden
Gebäudeteil untergebracht.
Das
historische Gebäude am
Nordglacis 18 ist bereits seit 2010 als
Baudenkmal geschützt, nun hat es auch
die Denkmal-Plakette erhalten
Architektonisch ist das freistehende,
zweigeschossige Backsteingebäude ein
besonderes Zeugnis seiner Zeit.
Charakteristische Elemente wie die aufwendig
gestaltete Eingangspartie, die Holzfenster
mit Sprossenaufteilung, der halbrunde Altan
an der Westseite sowie dekorative, blau und
rot glasierte Backsteinbänder prägen bis
heute das Erscheinungsbild des Gebäudes.
Auch Teile der ursprünglichen
Innenausstattung, darunter Parkettböden,
Füllungstüren und eine historische
Holztreppe, sind erhalten geblieben.
Im Jahr 2009 wurde die Nutzung als
Forstamt aufgegeben. Anschließend erfolgte
die Umgestaltung des Gebäudes zur
Kindertagesstätte. Heute ist das Deutsche
Rote Kreuz Kreisverband Niederrhein Mieter
des historischen Gebäudes und betreibt dort
die Kindertagesstätte Altes Forstamt. Damit
wird das denkmalgeschützte Haus weiterhin
mit Leben gefüllt und verbindet auf
besondere Weise seine historische Bedeutung
mit einer wichtigen Aufgabe für Familien und
Kinder in Wesel.
Das Alte Forstamt
gilt als beispielhaftes repräsentatives
Wohnhaus mit offizieller Nutzung aus den
1920er-Jahren. Das Gebäude verbindet
unterschiedliche Lebens-, Arbeits- und
Wohnformen seiner ursprünglichen Nutzung und
besitzt aufgrund seiner Architektur sowie
seiner orts- und siedlungsgeschichtlichen
Bedeutung einen besonderen Denkmalwert.

Bei der Verleihung der Denkmal-Plakette
waren von Seiten der Stadt Wesel Herr Arturo
De la Vega, Beigeordneter, Frau Dr. Annette
Zimmermann von der Unteren
Denkmalbehörde sowie der Auszubildende bei
der Stadt Wesel, Herr Jan-Philipp
Albustin anwesend. Foto © DRK KV Niederrhein
e. V.
Das Deutsche Rote Kreuz
Kreisverband Niederrhein wurde durch seinen
Präsidenten Jan Höpfner und Patrick Neu,
Einrichtungsleitung der Kindertagesstätte
Altes Forstamt, vertreten.
Digitale Wohnsitzanmeldung in Kleve ab
sofort verfügbar Wer eine neue
Wohnung als Hauptwohnsitz oder alleinige
Wohnung bezieht, muss sich innerhalb von 14
Tagen nach dem Umzug bei der Meldebehörde
des neuen Wohnortes anmelden. Bislang war
dazu stets ein Gang ins Rathaus
erforderlich, der gerade in der stressigen
Umzugszeit nicht immer gut in den
Terminkalender passt.
Ab sofort
bietet die Stadt Kleve ihren Bürgerinnen und
Bürgern die Möglichkeit, den Behördengang
vollständig digital und bequem von zuhause
aus zu erledigen. Über die neue
Online-Wohnsitzanmeldung werden alle
melderechtlichen Vorgänge rund um den Umzug
abgewickelt.
Sie ermöglicht sowohl die digitale Anmeldung
bei Zuzügen nach Kleve als auch Ummeldungen
bei Umzügen innerhalb Kleves, sorgt für die
automatische Aktualisierung der Adresse im
Melderegister, die Übernahme der neuen
Adressdaten auf Personalausweis, Reisepass
oder eID-Karte und stellt abschließend eine
digitale Meldebestätigung zur Verfügung.
Durch das Online-Verfahren entfällt
somit nicht nur der Gang ins Rathaus,
sondern es entlastet auch die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Bürgerbüros. Alle Funktionen zur
Online-Wohnsitzanmeldung sind unter www.kleve.de/wohnsitzanmeldung
verfügbar. Für die Nutzung des Services ist
die Authentifizierung per
Online-Ausweisfunktion des Personalausweises
mithilfe der AusweisApp und der Bund-ID
notwendig. Das komplette Verfahren
entspricht dadurch höchsten
Sicherheitsstandards.
Nach der
Authentifizierung mit der AusweisApp können
die eigenen Meldedaten abgerufen und
aktualisiert werden. Wer zur Miete wohnt,
lädt noch die Wohnungsgeberbestätigung hoch
und sendet den Antrag ab. Hat die
Meldebehörde den Antrag erfolgreich geprüft,
wird eine fälschungssichere digitale
Meldebescheinigung ausgestellt.
Per
AusweisApp können die Nutzerinnen und Nutzer
dann noch selbstständig die Adressdaten auf
dem Chip des Personalausweises
aktualisieren. Abschließend schickt die
Bundesdruckerei neue Adressaufkleber für
Personalausweis und gegebenenfalls Reisepass
direkt nach Hause, die nach Anleitung
eigenständig aufgebracht werden können. Nach
wie vor ist es natürlich weiterhin möglich,
Anmeldungen und Ummeldungen auch vor Ort im
Bürgerbüro des Klever Rathauses zu
erledigen. Das bestehende Angebot wird
dadurch lediglich ergänzt.
Beide
Optionen sind gebührenfrei. Digitalisierung
der Verwaltung schreitet voran Auch in
weiteren Verwaltungsbereichen der
Schwanenstadt schreitet die Digitalisierung
weiter voran. Zahlreiche
Verwaltungsdienstleistungen können mit
online bereitgestellten Antragsformularen
bereits vollständig digital erledigt werden.
Nicht zuletzt erleichtert und beschleunigt
das an vielen Stellen auch die Arbeit der
Kolleginnen und Kollegen in der
Stadtverwaltung.
So bittet etwa die
Wohngeldstelle der Stadt Kleve explizit
darum, etwaige Anträge und Unterlagen nach
Möglichkeit direkt online zu stellen, um
eine zügigere Bearbeitung zu ermöglichen.
Alle Informationen und Unterlagen dazu sind
auf www.kleve.de/wohngeld
hinterlegt. Eine Übersicht über alle
Verwaltungsdienstleistungen bietet die
Seite www.kleve.de/serviceportal.
Wesel: Den Fledermäusen auf
der Spur am Alten Wasserwerk
Was haben alte Maschinen und versteckt
lebende, nachtaktive Flugkünstler gemeinsam?
Man konnte sie bei der Weseler
Fledermausnacht erkunden! Am Samstag, den
22. August fand die Weseler Fledermausnacht
zum 35. Mal statt. Treffpunkt für die
beliebte Familienveranstaltung war dieses
Mal das Alte Wasserwerk am Fusternberg.

Etwas abseits zwischen alter
Eisenbahnstrecke nach Haltern und Lippe
gelegen, war alles dazu vorbereitet, um
einen geheimnisvollen und spannenden Abend
rund um die Jäger der Nacht zu erleben.
In den historischen Räumen des
technischen Baudenkmals wurde den
Besucherinnen und Besuchern von Paul
Schnitzler von der Biologischen Station in
Wesel Interessantes und Verblüffendes rund
um die Fledermaus vermittelt.

So passt die in Wesel heimische
Zwergfledermaus in eine
Streichholzschachtel, kann aber in einer
Nacht durchaus 1500 Insekten fangen und so
den Menschen vor lästigen Plagegeistern
schützen. Er erläuterte in seinem Vortrag,
wie die geheimnisvollen Tiere leben, warum
sie gefährdet sind und wie man helfen kann,
ihren Bestand zu schützen.

Nach dem Vortrag konnten Jung und Alt an
verschiedenen Ständen ihr Wissen zu den
nächtlichen Jägerinnen vertiefen und testen.
Hier konnte man erfahren, dass Fledermäuse
keine Schmetterlinge fressen, da diese im
Gegensatz zu Motten nachts nicht fliegen.
Außerdem gibt es tatsächlich
Fledermausarten, die sich vom Blut anderer
Tiere ernähren. Allerdings leben diese Arten
in Übersee.
Bevor es nach draußen ging, gab es für
die hungrigen Forscherinnen und Forscher die
Gelegenheit, sich zu stärken. Bei trockenem
Wetter bot sich nach Sonnenuntergang dann
die Gelegenheit, Fledermäuse rund um das
Gebäude an der Lippe bei der Jagd zu
beobachten und mittels
Ultraschall-Detektoren ihre
Orientierungsrufe hörbar zu machen.

Blick vom alten Wasserwerk auf die Lippe
Zum Abschluss des spannenden Abends gab
es für die jungen Fledermausforscherinnen
und -forscher eine Urkunde als Erinnerung.
Neben den verschiedenen Angeboten und
Informationen rund um die Fledermaus bestand
außerdem die Gelegenheit, im Rahmen von
Führungen Wissenswertes zu Geschichte und
Technik des Alten Wasserwerks zu erfahren.

Bei einem Rundgang wurde die beeindruckende
Technik, mit der von 1886 bis 1956 die
Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Wesel
mit Trinkwasser versorgt wurden, erläutert.
Die technische Revolution spiegelt sich hier
im Antrieb der Pumpen, der erst durch Dampf,
später durch Strom und Gas erfolgte, wider.
Sowohl Naturfreunde wie auch
Technikbegeisterte kamen bei der rundum
gelungenen Veranstaltung auf ihre Kosten.
Die Weseler Fledermausnacht wird seit 1999
in Kooperation von Stadt Wesel und Biologischer
Station Kreis Wesel und Krefeld e. V. durchgeführt
und findet einmal jährlich an wechselnden
Orten in Wesel statt.
Paukenschlag beim 4. Domspringen Wesel
– Vizeweltmeister im
Stabhochsprung kommt nach Wesel -
Vorjahressieger und weitere nationale und
internationale Spitzenathleten nehmen neuen
Meetingrekord von 5,80m ins Visier
Paukenschlag beim 4. Domspringen Wesel: Der
Vizeweltmeister des Jahres 2023, Ernest
Obiena von den Philippinen, reist am
Dienstag, 1. September als Topfavorit zum
internationalen
Weltklasse-Stabhochsprungmeeting nach Wesel
an. Der Asienrekordhalter ist in diesem Jahr
bereits 5,91m gesprungen und zählt mit einer
Bestleistung von 6,00m zum erlauchten Kreis
der 6m-Springer.
Obiena ist in Asien
eine Art Volksheld und einer der absoluten
Topspringer der Welt, neben Silber bei der
WM 2023 belegte er ein Jahr zuvor den 3.
Platz bei der WM in Oregon und 2024 bei den
Olympischen Spielen den 4. Platz. Der
30-Jährige dreifache Asienmeister trifft vor
der beeindruckenden Kulisse des Willibrordi
Doms unter anderem auf Vorjahressieger Robin
Emig, der gemeinsam mit seinem französischen
Landsmann Ethan Cormont nach Wesel anreist.
Emig hat 2025 mit übersprungenen
5,76m für einen neuen Meetingrekord und
Begeisterungsstürme auf dem Großen Markt
gesorgt und möchte diesen gerne verteidigen.
Seine Bestleistung steht bei 5,92m,
aufgestellt drei Tage nach dem letzten
Domspringen. „Ich freue mich, dass wir dem
Publikum zum vierten Mal in Folge ein
Weltklassefeld beim Domspringen Wesel
präsentieren können.
Der Große Markt
wird am letzten Schulferientag zu einer
einzigartigen Sportarena umgebaut und ich
gehe davon aus, dass die Zuschauerinnen und
Zuschauer den Platz wieder in einen
Hexenkessel verwandeln werden. Mein großer
Dank gilt den Wirtschaftspartnern, die das
Domspringen Wesel bei freiem Eintritt
überhaupt erst ermöglichen“, sagt
Veranstalter Kai Meesters.
Ende der Kabinettsklausur: Zeit der
Absichtserklärungen ist vorbei – DMB fordert
konkrete Maßnahmen für den Mittelstand
Anlässlich des Abschlusses der
Kabinettsklausur fordert der Deutsche
Mittelstands-Bund (DMB) die Bundesregierung
auf, den vor der Sommerpause eingeschlagenen
Reformkurs schnellstmöglich in
wachstumsfördernde Maßnahmen zu überführen.
Dazu zeigt der Verband fünf zentrale
Handlungsfelder auf.
„Das Bekenntnis
der Bundesregierung zu Innovation und
Wettbewerbsfähigkeit ist ein wichtiges
Signal, aber Stimmungsbilder und
Ankündigungen bringen noch kein einziges
mittelständisches Unternehmen voran,“ sagt
Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand
des DMB: „Wer einen echten wirtschaftlichen
Aufschwung in Deutschland entfachen will,
darf sich nicht in Zweckoptimismus üben oder
den Wandel auf den Herbst vertagen. Der
Mittelstand braucht schnellstmöglich
greifbare Maßnahmen, die wieder Dynamik,
Investitionsfreude und Planungssicherheit in
den Standort bringen.“
Aus DMB-Sicht
reicht es nicht aus, die Umsetzung von
Reformen in Aussicht zu stellen und sich
dann in Detail-Diskussionen zu verlieren.
Damit aus dem Stillstand nachhaltiges
Wachstum wird, muss die Bundesregierung
jetzt Einigkeit beweisen und kurzfristig in
fünf zentralen Handlungsfeldern Fakten
schaffen:
1. Echte
Investitionsanreize schaffen &
Steuerfairness sichern: Aufschwung entsteht
dort, wo Betriebe Eigenkapital bilden und
für Investitionen einsetzen können. Dafür
muss die Bundesregierung klare Anreize
setzen. Dazu zählt vor allem eine
mittelstandsfreundliche Anpassung des
Einkommensteuertarifs (Anhebung der Schwelle
für den Spitzensteuersatz) sowie die
Vereinfachung der Thesaurierungsbegünstigung
und des Optionsmodells.
Personengesellschaften und
Kapitalgesellschaften müssen gleichermaßen
entlastet werden.
2. Föderale
Entlastungsoffensive – Schwung von
Bundesebene konsequent auf die Länder
übertragen: Bei der Entbürokratisierung auf
Bundesebene wurden erste wichtige Impulse
gesetzt: Diesen Schwung gilt es nun auf die
Länder auszuweiten. In verbindlichen
Bund-Länder-Abstimmungen muss jetzt ein
umfassendes Entlastungspaket geschnürt
werden, das auf allen föderalen Ebenen – von
den Landesministerien bis hin zu den
Kommunen und Genehmigungsbehörden vor Ort –
praxistauglich umgesetzt wird.
3.
Verlässliche Deckelung der Lohnnebenkosten
(40-Prozent-Grenze): Wachstum benötigt
Beschäftigung und Leistungsanreize. Ständig
steigende Sozialabgaben verteuern den Faktor
Arbeit und bremsen die Dynamik im
Mittelstand massiv aus. Die Begrenzung der
Sozialversicherungsbeiträge auf maximal 40
Prozent muss als verbindliche Obergrenze
fest verankert werden. Dafür sind die
geplanten Reformen des Renten- und
Gesundheitssystems unerlässlich.
4.
Planbare Energiepreise und Beschleunigung
von Investitionsgenehmigungen: Der
Mittelstand investiert nur dann in
Transformation, Digitalisierung und neue
Geschäftsmodelle, wenn Genehmigungsverfahren
im Höchsttempo abgewickelt werden und
Energiepreise wettbewerbsfähig bleiben. Eine
mittelstandsfreundliche Energiepolitik zur
Stabilisierung der Energiepreise muss daher
oberste Priorität haben.
5.
Verantwortungsvolle Schulden- und
Haushaltspolitik: Die aktuelle Finanzpolitik
– historisch einmalige Schuldenaufnahme bei
gleichzeitig ausbleibenden Strukturreformen
– gefährdet die finanzielle Substanz und
Stabilität Deutschlands. Die geplanten
Schulden dürfen nicht Haushaltslöcher
stopfen, sondern müssen für die
Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts
und Wachstum eingesetzt werden.
„Der
angekündigte ‚arbeitsreiche Herbst‘ der
Bundesregierung muss bereits heute beginnen.
Die Betriebe im Land haben keine Zeit für
weitere Diskussionsrunden und
Selbstvergewisserung. Wir erwarten, dass den
Beratungen in Neuhardenberg nun schnell
konkrete Gesetzentwürfe folgen, die den
Mittelstand zum Motor des Aufschwungs werden
lassen“, so Tenbieg abschließend.

Erwerbstätigkeit im Juli 2026
saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat
leicht gesunken
Erwerbstätigenzahl 0,5 % niedriger als im
Vorjahresmonat Erwerbstätige mit Wohnort in
Deutschland, Juli 2026 0,0 % zum Vormonat
(saisonbereinigt) -0,1 % zum Vormonat
(nicht saisonbereinigt) -0,5 % zum
Vorjahresmonat
Im Juli 2026 waren
rund 45,48 Millionen Personen mit Wohnort in
Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig.
Nach vorläufigen Berechnungen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank
die Zahl der Erwerbstätigen damit
saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat
leicht um 13 000 Personen (0,0 %). Von
Januar bis Juni 2026 war sie gegenüber dem
jeweiligen Vormonat durchschnittlich um 19
000 Personen gefallen.

Nicht saisonbereinigt sank die
Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2026
gegenüber Juni 2026 um 60 000 Personen
(-0,1 %). Im Juli-Durchschnitt der Jahre
2023 bis 2025 war die Erwerbstätigkeit im
Vormonatsvergleich um 52 000 Personen
(-0,1 %) zurückgegangen. Rückgang der
Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr
hält an Im Vorjahresvergleich sank die Zahl
der Erwerbstätigen im Juli 2026 deutlich um
223 000 Personen (-0,5 %).
Damit
setzte sich der seit Januar 2025 auf dem
Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im
Vorjahresvergleich fort. In den Monaten
Januar bis April 2026 hatte die
Veränderungsrate gegenüber dem
Vorjahresmonat jeweils bei -0,4 %, im Mai
und Juni 2026 bei -0,5 % gelegen.
Bereinigte Erwerbslosenquote im Juli 2026
bei 4,0 % Im Juli 2026 waren nach
Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung
1,84 Millionen Personen erwerbslos. Das
waren 149 000 Personen oder 8,8 % mehr als
im Juli 2025. Die Erwerbslosenquote lag mit
4,2 % über dem Vorjahreswert
(Juli 2025: 3,9 %). Bereinigt um saisonale
und irreguläre Effekte lag die
Erwerbslosenzahl im Juli 2026 bei
1,74 Millionen Personen. Das waren
11 000 Personen oder 0,6 % mehr als im
Juni 2026. Die bereinigte Erwerbslosenquote
lag unverändert zum Vormonat bei 4,0 %.
Azubis in NRW: Knapp die
Hälfte wohnte bei Vertragsabschluss am
Ausbildungsort – die übrigen
durchschnittlich 23,3 km entfernt
* Auszubildende in Erwitte mit Wohnort
außerhalb des Ortes hatten mit 78,8 km die
weiteste Distanz zu ihrem Zuhause *
Weiteste Distanzen in den
Ausbildungsbereichen Öffentlicher Dienst und
Landwirtschaft * Interaktive Anwendung
gibt Einblicke in das Mobilitätsverhalten
der Azubis
Im Jahr
2025 haben 266.730 Azubis ihre duale
Ausbildung in einer Ausbildungsstätte in NRW
gemacht. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, absolvierten 48,8 % von ihnen ihre
Ausbildung in der Stadt oder Gemeinde, in
der sie schon bei Vertragsabschluss wohnten.
Die übrigen Azubis wohnten durchschnittlich
23,3 km von dem Ort ihrer Ausbildungsstätte
entfernt.
Die nun aktualisierte und
erweiterte interaktive Anwendung Mobilität
von Auszubildenden in NRW liefert auf
Kreis- und Gemeindeebene detaillierte
Informationen dazu, wohin und wie weit sich
Azubis bei der Wahl ihrer Ausbildungsstätte
bewegen. Außerdem zeigt sie, wie anziehend
die Städte und Gemeinden in NRW als
Ausbildungsorte sind.
Auszubildende
in Erwitte, die nicht aus dem Ort kommen,
hatten mit 78,8 km die weiteste Distanz zu
ihrem Wohnort Die durchschnittliche
Luftliniendistanz zwischen dem Ort der
Ausbildungsstätte und dem Wohnort der
Auszubildenden in NRW variierte zwischen den
Städten und Gemeinden. Von den Azubis mit
Ausbildungsstätte in Erwitte wohnten 21,3 %
bereits vor Ort. Die übrigen wohnten zum
Zeitpunkt des Vertragsabschlusses
durchschnittlich 78,8 km von Erwitte
entfernt; das war 2025 die weiteste Distanz
in NRW.
Ein Grund für die weite
Distanz: In Erwitte kamen viele Azubis aus
anderen Bundesländern. Auf Platz 2
folgte Paderborn, hier wohnten zum Zeitpunkt
des Vertragsabschlusses bereits 47,0 % der
Auszubildenden, die anderen Auszubildenden
hatten eine durchschnittliche Distanz von
66,3 km zu ihrem Wohnort. Dahinter
folgte Welver mit einer durchschnittlichen
Luftliniendistanz von 46,0 km; 35,4 % der
Welver Azubis wohnten bereits vor Ort.

Die geringste Luftliniendistanz
zwischen Ausbildungsort und Wohnort hatten
2025 die Azubis mit Ausbildungsstätte in
Kierspe. 59,7 % der Azubis mit
Ausbildungsort Kierspe kamen auch von dort;
die übrigen hatten ihren Wohnort bei
Vertragsabschluss durchschnittlich 8,7 km
von Kierspe entfernt.
Öffentlicher
Dienst und Landwirtschaft: Hier sind die
Wege zur Ausbildungsstätte am weitesten
In der Anwendung ist auch das
Mobilitätsverhalten in den verschiedenen
Ausbildungsbereichen des dualen Systems
dargestellt. Die Auszubildenden in den
Bereichen Öffentlicher
Dienst und Landwirtschaft, die ihre
Ausbildungsstätte nicht in ihrem Wohnort
hatten, legten 2025 für ihre Ausbildung die
weiteste Distanz zurück: Sie wohnten bei
Vertragsabschluss durchschnittlich 29,4
beziehungsweise 28,3 km von dem Ort ihrer
Ausbildungsstätte entfernt.
Azubis
im Ausbildungsbereich Industrie, Handel
u. a., bei denen Ausbildungs- und Wohnort
nicht identisch waren, absolvierten ihre
Ausbildung durchschnittlich 23,8 km von
ihrem Wohnort entfernt. Eine kürzere
Luftliniendistanz zwischen Ausbildungsort
und Wohnort hatten die Azubis im
Ausbildungsbereich Handwerk mit 21,4 km
sowie im Bereich Freie Berufe mit 20,9 km.
Zu den freien Berufen zählen unter
anderem medizinische Fachangestellte sowie
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte.
Interaktive Anwendung zeigt auch den Anteil
der innerörtlich mobilen Azubis sowie die
Mobilitätsverflechtungen für jeden Ort Neben
den Informationen zu den Distanzen zwischen
dem Wohnort bei Vertragsabschluss und dem
Ort der Ausbildungsstätte der Auszubildenden
zeigt die interaktive Anwendung auch
die innerörtliche Mobilität.
Im
gleichnamigen Reiter ist dargestellt, wie
viele Azubis ihren Wohnort und ihre
Ausbildungsstätte im selben Ort haben.
Nutzende können vergleichen, wie hoch der
Anteil der sog. innerörtlich mobilen
Auszubildenden in den Orten in NRW ist.
Unter Mobilitätsverflechtungen lässt sich
für jeden Ort im Detail nachvollziehen, aus
welchen Wohnorten die Auszubildenden kommen
beziehungsweise in welche Ausbildungsorte
sie gehen. So können Nutzende die
Verflechtung eines Ortes mit anderen Orten
in NRW betrachten.
Moers: Geänderte
Servicezeiten Enni auch zur Kirmes im
Einsatz Die
Enni-Unternehmensgruppe ist auch während der
Moerser Kirmestage vom 4. bis zum 8.
September im Einsatz. In besonderen
Notfällen in der Energie- und
Wasserversorgung sowie der öffentlichen
Kanalisation oder auf den Moerser Straßen
ist unter der Moerser Rufnummer
02841/104-114 einen Bereitschaftsdienst
erreichbar.
In einigen
Einrichtungen der Enni ändern sich an den
Kirmestagen die Servicezeiten. Am
Kirmessamstag, 5. September, bleiben die
Kundenräume an der Steinstraße geschlossen,
eine telefonische Beratung gibt es unter
0800 222 1040 dennoch zu den üblichen
Geschäftszeiten von 10 bis 13 Uhr. Am
Kirmesmontag, 7. September, öffnet das
Kundenzentrum in Neukirchen-Vluyn von 8 bis
14 Uhr und das in der Moerser Innenstadt von
10 bis 14 Uhr. Die Telefone sind hier aber
wie gewohnt bis 16 Uhr geschaltet.
Für Badegäste gibt es nur am
Kirmesmontag Veränderungen. Dann entfällt
im Aktivbad die Nachmittagsschwimmzeit. An
diesem Tag können aber Frühschwimmer hier
von 6:30 Uhr bis 8 Uhr ihre Bahnen ziehen.
Das Hallenbad im Enni Sportpark Rheinkamp
bleibt Kirmesmontag ganztägig geschlossen.
Der Kreislaufwirtschaftshof hat am
Kirmesmontag von 8 bis 12 Uhr geöffnet.
Onlinetermine gibt es auch an diesem Tag
bereits ab 6 Uhr. Weitere Informationen gibt
es unter www.enni.de.
Verkehrshinweise zu den DIN-Tagen
Anlässlich der DIN-Tage gelten am
kommenden Wochenende von Freitag, 28. August
06:00 Uhr, bis Sonntag, 30. August 2026, in
mehreren Bereichen der Dinslakener
Innenstadt Haltverbote. Betroffen sind
Teilbereiche der Althoffstraße,
Kolpingstraße, Parkstraße, Am Altmarkt,
Bahnstraße sowie am Parkplatz Am Neutor.
Zudem wurde auf der
Wilhelm-Lantermann-Straße eine
Ersatzbushaltestelle eingerichtet.
Die Stadt Dinslaken bittet um Verständnis
für die erforderlichen Einschränkungen und
bittet alle Verkehrsteilnehmenden darum, die
aufgestellten Haltverbotsbeschilderungen
unbedingt zu beachten und ihre Fahrzeuge
rechtzeitig aus den betroffenen Bereichen zu
entfernen, auch um zu vermeiden, dass
widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge unter
Umständen abgeschleppt werden müssen.
Die Stadt wünscht allen
Dinslakener*innen und Gästen schöne und
fröhliche DIN-Tage 2026. Informationen zum
Programm des Stadtfestes und zur Anfahrt im
Allgemeinen gibt es auf www.dinslaken.de
Neue EU-Regeln schaffen mehr
Transparenz beim nachhaltigen Einkauf
Ab dem 27. September 2026 gelten
europaweit neue Vorschriften gegen
Greenwashing. Die EmpCo-Richtlinie stärkt
den Verbraucherschutz und verpflichtet
Unternehmen zu mehr Transparenz und
strengeren Anforderungen bei Umwelt- und
Nachhaltigkeitsaussagen.

Wer mit Umweltaussagen wirbt, muss diese
auch belegen können. Foto:
Stockwerk-Fotodesign / Adobe Stock
Umweltaussagen müssen nachvollziehbar belegt
werden können Greenwashing ist in den
vergangenen Jahren zu einem der häufigsten
Kritikpunkte an Umwelt- und
Nachhaltigkeitsaussagen geworden. Mit der
„EmpCo“-Richtlinie reagiert die EU auf die
wachsende Zahl irreführender
Umweltversprechen.
Die Richtlinie
(EU) 2024/825 trat 2024 in Kraft.
Deutschland setzte sie im Februar 2026
fristgerecht in deutsches Recht um. Ab dem
27. September 2026 findet sie in Deutschland
und allen EU-Mitgliedstaaten Anwendung.
Von da an müssen sich Unternehmen an
strenge Regeln halten. Umweltaussagen müssen
auf zuverlässigen, vergleichbaren und
überprüfbaren Informationen beruhen und
nachvollziehbar belegt werden können. Bei
Verstößen drohen Sanktionen.
Die
wichtigsten Regelungen im Überblick -
Allgemeine Umweltaussagen wie z.B. „grün“,
„ökologisch“ oder „klimafreundlich“ sind nur
noch zulässig, wenn sie nachgewiesen werden
können.
- Nachhaltigkeitssiegel, die
nicht von einer unabhängigen
Zertifizierungsstelle geprüft wurden oder
von einer staatlichen Stelle vergeben
wurden, sind verboten. Anerkannte Siegel
sind beispielweise das EU-Eco Label oder der
Blaue Engel.
- Umweltaussagen dürfen
nicht so formuliert sein, dass man den
Eindruck erhält, das gesamte Produkt sei
nachhaltig, obwohl es sich nur um einen
bestimmten Aspekt des Produkts handelt.
- Werbung mit Klimaneutralitäts- oder
ähnlichen Umweltaussagen ist unzulässig,
wenn sie ausschließlich auf der Kompensation
von Treibhausgasemissionen beruht.
-
Verbot von Praktiken in Verbindung mit der
frühzeitigen Obsoleszenz. Zum Beispiel
Aufforderung, Betriebsstoffe von Produkten
zu ersetzen oder aufzufüllen, obwohl dies
nicht notwendig wäre.
Mit der
EmpCo-Richtlinie schafft die EU europaweit
einheitliche Spielregeln für Umwelt- und
Nachhaltigkeitsaussagen. Dadurch werden
Verbraucherinnen und Verbraucher im
europäischen Binnenmarkt besser vor
irreführenden Umweltversprechen geschützt.
Mehr zur EmpCo-Richtlinie und Greenwashing
Beruf, Finanzen, Gesundheit –
FrauenInformationsTag mit Vorträgen,
Beratung und Kinderbetreuung in der Moerser
Musikschule Am 30. September
laden die Beauftragten für Chancengleichheit
am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Wesel
und des Jobcenters Kreis Wesel sowie die
Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel
herzlich zum FrauenInformationsTag (F.I.T.)
in der Moerser Musikschule ein. Für die
Kinderbetreuung ist eine Anmeldung bis 31.
August erforderlich.
Das
kostenlose Event bietet am Mittwoch, 30.
September, von 9.00 bis 12.00 Uhr ein
vielfältiges Programm. Dieses richtet sich
in erster Linie an Frauen mit Kindern unter
zehn Jahren, Alleinerziehende und Frauen in
Elternzeit. „Bei unserem diesjährigen
FrauenInformationsTag dreht sich alles um
Mütter, die die vielen Anforderungen des
Alltags allein oder im Rahmen ihrer Familie
meistern und damit unterschiedlichste
Aufgaben in Einklang bringen müssen.
Dieser Tag ist eine hervorragende
Gelegenheit für Frauen, sich zu vernetzen,
Informationen zu erhalten und sich über die
vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen
und persönlichen Weiterentwicklung zu
informieren.“, erklären die Organisatorinnen
Stefanie Werner, Iris Verhülsdonk und
Daniela Stegemann.
In der
dreistündigen Veranstaltung wird es Vorträge
zu den Themen Wiedereinstieg, Altersvorsorge
und Stressmanagement geben. Außerdem geht es
um Themen wie finanzielle Unterstützung für
Familien, Teilzeitberufsausbildung,
Qualifizierung, Bewerbungstraining und
Berufsberatung für Erwachsene sowie
Gesundheit und Ernährung.
Damit
Teilnehmende mit kleinen Kindern das Angebot
bestmöglich nutzen können, wird in den
Räumen der musikalischen Früherziehung eine
Kinderbetreuung angeboten. Dazu ist eine
Anmeldung bis 31. August erforderlich:
https://beteiligung.nrw.de/k/-nX6qkNdp.
Sofern man keine Betreuung benötigt, ist ein
Besuch ohne Anmeldung möglich.
Der
FrauenInformationsTag findet in der Moerser
Musikschule, Filder Straße 126, 47447 Moers,
statt. Weitere Informationen und Anmeldungen
per Mail an Wesel.BCA@arbeitsagentur.de oder
Jobcenter-Kreis-Wesel.BCA@jobcenter-ge.de.
Bürgermeister und
Kämmerer besuchen Ferienfreizeiten der Stadt
Kleve Auch in diesem Jahr hat
die Stadt Kleve wieder ein umfangreiches
Sommerferienprogramm für Kinder aus der
Schwanenstadt zusammengestellt. Neben
abwechslungsreichen Ferien- und Sportkursen
von verschiedenen Klever Vereinen standen
die beliebten Ferienmaßnahmen des
Jugendamtes der Stadt Kleve auf dem
Robinsonspielplatz und dem Fingerhutshof im
Mittelpunkt des Programms. Bürgermeister
Markus Dahmen und Stadtkämmerer Klaus
Keysers besuchten die Freizeiten nun und
wurden schnell selbst Teil des Ferienspaßes.
Zuerst stand am Dienstag, 11. August
2026, ein Besuch des städtischen
Abenteuerspielplatzes Robinson an der
Nimweger Straße auf dem Programm. Unter dem
Motto „Gute Laune, Sommer, Sonnenschein“
verbringen dort vier Wochen lang bis zu 50
Kinder pro Woche eine abenteuerliche Zeit
auf dem weitläufigen Waldgelände. Das gut
gelaunte Betreuungsteam sorgt für ein
Rahmenprogramm, es bleibt allerdings auch
ausreichend Zeit für das freie Spiel beim
Matschen, Toben, Klettern und vielen
weiteren Aktivitäten.

Robinsonspielplatz 2026: Schatzsuche auf dem
"Robi": Bürgermeister Dahmen rätselte sich
von Station zu Station.
Eigens für
den Besuch des Bürgermeisters hatten die
Robinsoner eine Schatzkarte vorbereitet, mit
der sich das Stadtoberhaupt auf Schatzsuche
begeben hat. Mithilfe von Koordinaten
gelangte der Verwaltungschef von Station zu
Station, musste Rätsel lösen, Fragen
beantworten und Hinweise sammeln, um Schritt
für Schritt weiterzukommen. Schließlich
konnte der Schatz geborgen werden – im
Gegenzug verteilten Bürgermeister und
Kämmerer Stieleis an die abenteuerlustigen
Kinder.
Am Dienstag, 18. August 2026,
ging es dann auf den Fingerhutshof. Drei
Wochen lang stellt das Betreuungsteam dort
ein vielfältiges Programm für wöchentlich
bis zu 120 Kinder zusammen. Bürgermeister
und Kämmerer schnupperten in einen laufenden
Parcours-Kurs hinein, sahen sich die
Räumlichkeiten an und erkundeten das
weitläufige Gelände. Inmitten einer großen
Menschentraube verteilten die beiden dann
Eis im Akkord.
Schatzkarte
Robinsonspielplatz

Die Robinsoner schickten den Bürgermeister
mit einer aufwendig gestalteten Karte auf
Schatzsuche.
Eis Fingerhutshof 2026

Bürgermeister Dahmen und Kämmerer Keysers
sorgten auf dem Fingerhutshof mit dem
mitgebrachten Eis für Abkühlung.
Bürgermeisterstuhl Robinsonspielplatz 2026

Upcycling: Aus einem ausrangierten
Friseurstuhl gestalteten die
Robi-Plus-Kinder einen reich dekorierten
Bürgermeisterstuhl.
Schließlich
führte die Reise am Mittwoch, 19. August
2026, noch einmal auf den
Robinsonspielplatz. Die letzten beiden
Ferienwochen auf dem Abenteuerspielplatz
sind für die Inklusivmaßnahme Robi+
reserviert. In kleinerer Gruppe wird den
Kindern hier eine intensive pädagogische
Begleitung des Ferienspaßes ermöglicht.
Trotz Regenwetters war die Stimmung bestens.
Bürgermeister und Kämmerer wurden mit
Medaillen ausgestattet und mit einigen
selbstgebastelten Geschenken bedacht, von
Armbändern über Bilder bis zu
selbstgezimmerten Schatztruhen. Vom
sorgfältig dekorierten Bürgermeister-Stuhl
aus leitete der Verwaltungschef eine Runde
Bingo, bevor die Gäste aus dem Rathaus
wiederum ihr mitgebrachtes Eis verteilten.
Besonders möchte sich die Stadt Kleve
bei den dutzenden ehrenamtlichen
Betreuerinnen und Betreuern bedanken, ohne
deren Hilfe das Ferienprogramm undenkbar
wäre. Organisiert und begleitet werden die
Freizeiten durch das Team der Jugendpflege
im Jugendamt der Stadt Kleve und durch das
Team des Robinsonspielplatzes. Die
Kolleginnen und Kollegen sorgen gemeinsam
mit den ehrenamtlichen Betreuerinnen und
Betreuern durch ihren Einsatz Jahr für Jahr
dafür, dass hunderte Kinder aus der
Schwanenstadt sich in den Sommerferien
wohlfühlen, auspowern, Zeit mit Freunden
verbringen und neue Freundschaften knüpfen
können.
Kleve: Baustart im
Projekt Wirbelfallschacht - Sperrungen auf
der Nassauerallee Ab kommenden
Montag, 31. August 2026, wird die
Nassauerallee streckenweise zur
Einbahnstraße.
Die Bauarbeiten im
ersten Bauabschnitt des umfangreichen
Projektes der Umweltbetriebe der Stadt Kleve
(USK) zur Errichtung eines
Wirbelfallschachtes an der Nassauerallee in
Kleve starten. Über das Bauwerk soll künftig
ein großer Teil des Niederschlagswassers der
Klever Oberstadt in den Kermisdahl
abfließen. Bevor jedoch mit dem Bau des
eigentlichen Wirbelfallschachtes begonnen
wird, stehen zunächst Kanalbauarbeiten im
Bereich der Nassauerallee an.
Von
Ende August bis Dezember 2026 wird der erste
Bauabschnitt umgesetzt. Er beinhaltet den
Neubau eines etwa 60 Meter langen
Regenwasserkanals samt fünf Schächten auf
dem Teilstück der Nassaueralle zwischen den
Einmündungen Siegener Straße / Eiserner Mann
und dem Parkplatz der LVR-Sternbuschklinik.
Für die Zeit der Arbeiten kommt es im
Bereich der Nassauerallee zu
Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs.
Ab dem 31. August 2026 wird die
Nassauerallee zwischen der Kreuzung
Nassauerallee / Albersallee / Uedemer Straße
und den Einmündungen Siegener Straße und
Eiserner Mann halbseitig in Fahrtrichtung
Innenstadt gesperrt. Die Nassauerallee wird
dann an dieser Stelle zur Einbahnstraße in
Fahrtrichtung Süden, also stadtauswärts.
Eine Umleitungsstrecke in Richtung
Oberstadt und Materborn wird über die
Querallee, Materborner Allee und
Hoffmannallee bis zur Lindenallee geführt,
die Umleitung für Verkehr nach Emmerich,
Kranenburg und in die Unterstadt führt über
die Uedemer Straße und den Klever Ring.
Hinweistafeln weisen an mehreren Stellen auf
den Verlauf der Umleitungen hin.
Nach
Abschluss der Kanalbauarbeiten startet der
zweite Bauabschnitt. Von Januar 2027 bis
Oktober 2028 sollen dann Regenklärbecken
sowie der Wirbelfallschacht selbst, eine
Pumpstation und der Kanalabschnitt bis zum
Kermisdahl samt Auslaufbauwerk in das
Gewässer errichtet werden. Hierzu
informieren die USK und die Stadt Kleve vor
dem Beginn der Arbeiten noch einmal
gesondert. Hintergrund: Entwässerung der
Klever Oberstadt über einen
Wirbelfallschacht
Aktuell fließt das
anfallende Niederschlagswasser der Klever
Oberstadt über den Eisernen Mann bis zur
Kaskade am Ufer des Kermisdahls, wo es in
das Gewässer eingeleitet wird. Das Bauwerk
der Kaskade ist allerdings in die Jahre
gekommen und muss abgelöst werden. Hierfür
ist der Wirbelfallschacht vorgesehen.
Kanäle leiten das Regenwasser künftig
über Regenklärbecken zum Wirbelfallschacht,
der den Höhenunterschied zwischen Oberstadt
und Kermisdahl überbrückt und das
Niederschlagswasser in den Kermisdahl
einleitet. Detaillierte Informationen zu dem
umfangreichen Projekt sind auf der
Internetseite der USK und der Stadt Kleve zu
finden: www.kleve.de/wirbelfallschacht

NRW: Im 1. Halbjahr 2026 wurden
1,5 % und damit knapp 300 Wohnungen weniger
genehmigt als im Vorjahr
Baugenehmigungen für Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern auf dem niedrigsten
Stand seit 13 Jahren Zuwachs bei
Einfamilienhäusern um 9 % Im
Regierungsbezirk Köln wurden 8 % mehr
Wohnungen genehmigt – im Regierungsbezirk
Arnsberg 14,6 % weniger
Im 1. Halbjahr 2026 erteilten die
nordrhein-westfälischen Bauämter
Baugenehmigungen für 20.191 Wohnungen. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, waren
das 1,5 % bzw. 298 Wohnungen weniger als im
1. Halbjahr 2025 (20.489). Insgesamt sollen
15.876 Wohnungen (−5,1 %) in neuen
Wohngebäuden entstehen.
Weitere
3.810 Wohnungen (+8,3 %) sind
durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und
Nichtwohngebäuden – wie z. B. durch den
Ausbau von Dachgeschossen – geplant. In
neuen Nichtwohngebäuden – d. h. in gemischt
genutzten Gebäuden, die überwiegend nicht
Wohnzwecken dienen – sind weitere 505
Wohnungen vorgesehen.

Nur Ein- und Zweifamilienhäuser
mit Steigerung Die Zahl der genehmigten
neuen Einfamilienhäuser stieg im 1. Halbjahr
2026 um 9 % bzw. um 312 Wohnungen auf 3.778
Genehmigungen gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Bei den Wohngebäuden mit
zwei Wohnungen stieg die Zahl der
genehmigten Wohnungen um 19,6 % bzw. um 190
Wohnungen auf 1.160.
Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr
Wohnungen (einschließlich Wohnungen in
Wohnheimen) lag der Rückgang bei 11 %. Damit
wurden in diesem Segment nur 10.938
Wohnungen genehmigt, das waren 1.348 weniger
als im 1. Halbjahr 2025 und ist der
niedrigste Wert seit 13 Jahren (2013: 9.300
Wohnungen).
Abnahmen in den
Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und
Düsseldorf In drei der fünf
Regierungsbezirke des Landes war die Zahl
der Baugenehmigungen für Wohnungen niedriger
als im 1. Halbjahr 2025. Den stärksten
prozentualen Rückgang ermittelte das
Statistische Landesamt für
den Regierungsbezirk Arnsberg mit 2.820
genehmigten Wohnungen und damit −14,6 %.;
Darauf folgten die
Regierungsbezirke Detmold (2.876; −9,3 %)
und Düsseldorf (4.729; −2,0 %). Zunahmen
waren in den Regierungsbezirken Köln (5.980;
+8,0 %) und Münster (3.786; +3,6 %) zu
verzeichnen.
Wesel und des
Kreises Wesel: „Einheit in Vielfalt“:
Landespolizeiorchester bringt Klassik, Rock
und Pop nach Moers Ein großes
Orchester, klassische Instrumente und Musik,
die viele aus einem ganz anderen Klanggewand
kennen: Am Samstag, 3. Oktober 2026, lädt
das Landespolizeiorchester
Nordrhein-Westfalen die Bürgerinnen und
Bürger des Kreises Wesel zu einem besonderen
Benefizkonzert in die ENNI Eventhalle nach
Moers ein. Unter dem Titel „Einheit in
Vielfalt - Klassik trifft Rock & Pop“
erwartet die Besucherinnen und Besucher am
Tag der Deutschen Einheit ab 19 Uhr ein
Konzertabend, der bekannte Rock- und
Popmusik mit dem Klang eines großen
Orchesters verbindet.
Das Konzert
steht unter der Schirmherrschaft von Landrat
Ingo Brohl, der auch Leiter der
Kreispolizeibehörde Wesel ist. Gemeinsam
getragen wird das Projekt von der
Kreispolizeibehörde Wesel, dem Kreis Wesel,
der Volksbank Niederrhein und der ENNI.
Der Tag der Deutschen Einheit ist als
Veranstaltungstag bewusst gewählt. Der 3.
Oktober steht für Einigkeit und Recht und
Freiheit und damit für den Zusammenhalt und
das Gemeinsame in einer vielfältigen
Gesellschaft.
„Der Titel ‚Einheit in
Vielfalt‘ könnte kaum besser zu diesem Tag
und zu unserem Kreis passen“, sagt
Schirmherr Ingo Brohl. „Wir sind in unseren
Städten und Gemeinden und auch in unseren
Lebensentwürfen und Erfahrungen vielfältig.
Und wir gehören zusammen. Vielleicht kann
Musik genau das besonders gut zeigen: Ganz
unterschiedliche Stimmen und Instrumente
führen zu gemeinsamem Einklang.“
Wie
sich dieser Gedanke musikalisch anhört,
zeigt das Landespolizeiorchester NRW unter
der Leitung seines Dirigenten Scott Lawton.
Klassische Orchesterinstrumente treffen an
diesem Abend auf Rock- und Popmusik.
Bekannte Stücke bekommen durch die
Arrangements für das große Ensemble einen
neuen Charakter. Das Programm richtet sich
damit ausdrücklich auch an Menschen, die bei
einem Orchesterkonzert bislang eher nicht an
ihre eigene Playlist gedacht haben.
Auf einen Akzent im Programm dürfen sich die
Gäste besonders freuen, wie Dirigent Scott
Lawton verrät: „Bei diesem Konzert singt
Oliver Schmitt, seit Jahren ein
Publikumsliebling bei Konzerten des
Landespolizeiorchesters. Er präsentiert
unter anderem Lieder von Vicky Leandros, Udo
Jürgens und Michael Bublé. Ich freue mich
besonders, dass er beim Konzert am Tag der
deutschen Einheit einer von mir komponierte
Vertonung des Gedichtes ,Das Lied der
Freiheit‘ von Fallersleben seine Stimme
leiht.“
Der Konzertabend dient
zugleich einem guten Zweck. Der Benefizerlös
geht an den Verein „WEISSER RING“ und
unterstützt damit die Hilfe für Menschen,
die Opfer von Straftaten geworden sind.
Für Polizeidirektor Wolfgang Tühl von
der Kreispolizeibehörde Wesel ist diese
Verbindung naheliegend: „Für uns als Polizei
stehen häufig die Täter und die Aufklärung
einer Straftat im Mittelpunkt der
öffentlichen Wahrnehmung. Wir erleben aber
jeden Tag auch die andere Seite: Menschen,
denen etwas widerfahren ist und für die nach
einer Straftat oft nichts mehr so ist wie
vorher. Deshalb möchten wir mit diesem
Konzert ganz bewusst die Opferhilfe in den
Mittelpunkt stellen.“
Auch für
Schirmherrn Ingo Brohl gehört dieser Gedanke
zum Kern des Abends. Gesellschaftlicher
Zusammenhalt zeige sich gerade dort, wo
Menschen Unterstützung benötigen. „Wer Opfer
einer Straftat wird, braucht Menschen, die
zuhören, begleiten und ganz praktisch
helfen. Der WEISSE RING leistet hier seit
vielen Jahren wertvolle Arbeit. Ich freue
mich deshalb sehr, dass wir mit diesem
Konzert einen Beitrag dazu leisten können“,
so Brohl.
Die Volksbank Niederrhein
unterstützt das Projekt und begleitet unter
anderem das Marketing für die Veranstaltung.
Vorstandsvorsitzender Guido Lohmann setzt
dabei auf die gemeinsame Kraft der
Beteiligten: „Eine solche Veranstaltung lebt
davon, dass viele Partner ihre Möglichkeiten
zusammenbringen. Wir möchten als Volksbank
dazu beitragen, dass dieses besondere
Konzert möglichst viele Menschen im Kreis
Wesel erreicht.“
Mit der
ENNI-Eventhalle findet der Konzertabend in
einem der etablierten Veranstaltungsorte der
Region statt. „Ein Konzert lebt nicht nur
vom Programm auf der Bühne, sondern auch von
der Atmosphäre drumherum. In der
Enni-Eventhalle schaffen wir gerne den
passenden Rahmen für diesen besonderen
Abend“, sagt Enni-Vorstandsvorsitzender Dr.
Kai Gerhard Steinbrich und betont: „Als am
Niederrhein verwurzelter
Infrastrukturdienstleister freuen wir uns,
gemeinsam mit der Volksbank Niederrhein
Partner und Sponsor dieser Veranstaltung zu
sein, die Menschen zusammenbringt und
zugleich die wichtige Arbeit des WEISSEN
RINGS unterstützt."
Karten und
Informationen „Einheit in Vielfalt –
Klassik trifft Rock & Pop“ Samstag, 3.
Oktober 2026, 19 Uhr ENNI Eventhalle
Moers
Tickets:
https://esn-eg.de/events/benefizkonzert-des-landespolizeiorchesters-nrw.html
und bei Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b
in 47441 Moers Vorverkauf: 25€ /
Schüler, Studenten Azubis 20€
Vorverkaufsstart: ab sofort Abendkasse:
30€

von links: stellv. Abteilungsleiter Polizei
der KPB Wesel, Polizeidirektor Wolfgang
Tühl/ Scott Lawton, Dirigent des
Landespolizeiorchesters NRW/ Landrat Ingo
Brohl, Leiter der KPB Wesel und Schirmherr
des Konzertes/ Guido Lohmann,
Vorstandsvorsitzender der Volksbank
Niederrhein/ Dr. Kai Gerhard Steinbrich,
Vorstandsvorsitzender der ENNI Energie &
Umwelt Niederrhein GmbH Copyright: KPB
Wesel, Pressestelle
Neue
Öffnungszeiten bei der Familienkasse Wesel
Zum 1. September ändern sich
die Öffnungszeiten der Familienkasse
Nordrhein-Westfalen Nord am Standort Wesel.
Künftig ist Dienstag von 8.00 bis 12.30 Uhr
geöffnet und Donnerstag von 8.00 bis 16.00
Uhr.
Unabhängig von Öffnungszeiten stehen viele
Dienstleistungen online unter
www.familienkasse.de zur Verfügung. Nach der
Registrierung im Portal kann man dort
Kindergeld oder Kinderzuschlag beantragen
und Änderungen mitteilen.
Rollstuhl wurde zum Sportgerät:
WCMX-Workshop im Moerser Skatepark
begeisterte Rampen, Buckel und
sogar zwei Stufen rückwärts hinunter: Beim
ersten WCMX-Anfänger-Workshop am Samstag,
22. August, auf der Moerser Skateanlage
haben Kinder und Jugendliche im Rollstuhl
ordentlich Fahrt aufgenommen. Elf
Teilnehmende nutzten das Angebot, acht davon
Rollstuhlfahrer.

Auf der Moerser Skateanlage haben Kinder und
Jugendliche im Rollstuhl ordentlich Fahrt
aufgenommen. (Foto: Leon Manitz)
Drei Kinder konnten mit Leihrollstühlen von
Sit’n’Skate teilnehmen. Auch zwei Väter
setzten sich kurzerhand in einen
Leihrollstuhl und probierten die Skateanlage
gemeinsam mit ihren Kindern aus. „Gar nicht
so einfach“, lautete eine der ersten
Erkenntnisse. Einen Rollstuhl sicher über
Rampen und Hindernisse zu steuern, braucht
Geschick, Koordination, Kraft – und manchmal
auch Mut. Doch innerhalb der drei Stunden
wurden die Kinder immer sicherer. Was
anfangs noch schwierig war, wurde plötzlich
machbar. Sogar die schrägen Wände konnten
sie befahren.
Spontanes Ausprobieren
Für die richtige Mischung aus
Herausforderung und Sicherheit sorgten die
beiden erfahrenen ‚Sit’n’Skate‘ - Coaches
Simone Wachowiak und Florian Günther, die
selbst im Rollstuhl sitzen. Mit viel Geduld
und einem guten Gespür gingen sie
individuell auf die Kinder ein. Auch der
kräftige Regenguss zwischendurch konnte die
Begeisterung nicht bremsen.
Nach
einer kurzen Pause mit Pommes und Getränken
ging es weiter. Erste Freundschaften wurden
geschlossen, weitere Treffen zum gemeinsamen
Rollstuhlskaten bereits verabredet. Für
Aufmerksamkeit sorgte der Workshop auch über
die Teilnehmenden hinaus: Spaziergängerinnen
und Spaziergänger blieben stehen und
schauten interessiert zu.
Ein Junge
vom benachbarten Spielplatz wollte
schließlich selbst einmal ausprobieren, wie
sich ein Rollstuhl auf der Skateanlage fährt
– ein gutes Beispiel für gelebte Inklusion.
Er kann übrigens im Frühjahr 2027 ‚regulär‘
teilnehmen – wie alle anderen Interessierten
auch. Nach den Osterferien soll ein weiterer
Workshop mit Sit’n’Skate folgen.
Der
Workshop war eine von vier Maßnahmen des
Projekts‚ Gemeinsam aktiv – gemeinsam
inklusiv‘, das vom Kinder- und Jugendbüro,
dem Inklusionsbeauftragten des Fachbereichs
Jugend und der Behindertenkoordinatorin der
Stadt Moers umgesetzt und über den Kinder-
und Jugendförderplan des Landes NRW
gefördert wird. Unterstützt wurde er von der
aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit
‚Streetbox‘ des Caritasverbandes
Moers-Xanten e. V.
Moers:
Lichtspiele im Haus der Demokratiegeschichte
zeigen ‚The Zone of Interest‘
Die Lichtspiele im Haus der
Demokratiegeschichte sind zurück aus der
Sommerpause. Am Donnerstag, 3.
September, um 19.30 Uhr ist der vielfach
ausgezeichnete Film ‚The Zone of Interest‘
im Alten Landratsamt (Kastell 5) zu sehen.

Der vielfach ausgezeichnete Film ‚The Zone
of Interest‘ ist am Donnerstag, 3.
September, um 19.30 Uhr im Alten Landratsamt
(Kastell 5) zu sehen. (Foto: © LEONINE
Studios)
Regisseur Jonathan Glazer
erzählt die Geschichte der Familie des
Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß, die
unmittelbar neben dem Konzentrationslager
ein scheinbar idyllisches Familienleben
führt.
Gerade durch die zurückhaltende Inszenierung
und den Fokus auf den Alltag der Familie
wirft ‚The Zone of Interest‘ eindringliche
Fragen nach Wahrnehmung, Verdrängung und der
Verantwortung des Einzelnen auf. Der
Eintritt ist frei. Das Team des Grafschafter
Museums bittet um telefonische Anmeldung
unter 0 28 41/ 201-6 82 00.
Dinslaken: Sondersitzung zur Entwicklung des
ehemaligen Trabrennbahngeländes
Am 31. August und am 1. September 2026
befassen sich verschiedene Ausschüsse und
abschließend der Rat der Stadt Dinslaken mit
dem ehemaligen Trabrennbahngelände. Die
Entwicklung des neuen Stadtquartiers mit
künftig rund 700 bis 800 Wohneinheiten auf
dem Gelände ist die wichtigste und
prägendste Maßnahme der Stadtentwicklung in
Dinslaken. Die Maßnahme basiert auf dem
Regionalplan Ruhr, der allerdings kürzlich
vom Oberverwaltungsgericht NRW für unwirksam
erklärt worden ist.
Ob und in
welchem Ausmaß die Nichtzulassungsbeschwerde
des RVR gegen das Gerichtsurteil Erfolg hat,
kann derzeit nicht eingeschätzt werden.
Sowohl der RVR als auch die Bezirksregierung
Düsseldorf geben an, dass der Regionalplan
Ruhr so lange Anwendung findet, bis das
Urteil gegebenenfalls rechtskräftig wäre.
Falls es rechtskräftig werden sollte, würde
der alte Gebietsentwicklungsplan aus dem
Jahr 1999 (GEP 99) wieder in Kraft treten,
der die Trabrennbahn jedoch nicht als
Siedlungsbereich vorsieht.
Die
Stadtverwaltung will vorausschauend handeln
und einen Planungsstillstand verhindern, um
die Entwicklung weiter voranzutreiben. Daher
hat die Verwaltung zwei Vorschläge für die
Politik vorbereitet, um handlungsfähig zu
bleiben: Zum einen schlägt die
Stadtverwaltung vor, dass der Rat die
Flächennutzungsplanänderung auf Grundlage
des noch gültigen Regionalplans Ruhr
verabschiedet. Diese Änderung muss dann auf
der Grundlage des geltenden Regionalplans
durch die Bezirksregierung Düsseldorf
genehmigt werden.
Der geänderte
Flächennutzungsplan wäre dann im Anschluss
die Grundlage für weitere kommende
Bebauungsplanverfahren in diesem Bereich. Ob
und inwieweit sich ein späterer möglicher
Eintritt der Rechtskraft des Urteils des OVG
Münster auf das weitere
Bebauungsplanverfahren auswirkt, ist derzeit
nicht abschließend sicher abschätzbar. Zum
anderen möchte die Stadt Dinslaken eine
Alternative vorbereiten für den Fall, dass
der Regionalplan ungültig würde.
Darum schlägt sie vor, ein
Zielabweichungsverfahren für den GEP 99
anzustoßen. Die Verwaltung könnte im Fall
eines entsprechenden Ratsbeschlusses schon
jetzt mit der Vorbereitung eines solchen
Antrags beginnen und diesen dann unmittelbar
stellen, wenn der Regionalplan ungültig
würde. Der Ausschuss für Mobilitäts- und
Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt-
und Klimaschutz tagt am Montag, 31.08.2026,
um 17 Uhr im Saal Agen des Rathauses.
Der Haupt- und Finanzausschuss trifft
sich dann am Dienstag, 01.09.2026 um 17 Uhr
im Ratssaal des Rathauses. Im Anschluss, um
17:15 Uhr, tagt dann der Rat am selben Ort.
Die Sitzungen sind öffentlich.
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss-
und Ratssitzungen sind grundsätzlich online
im Ratsinformationssystem
abrufbar: https://ris.dinslaken.de/
Besuch aus Frankreich in
Dinslaken Besonderer Besuch im
Dinslakener Rathaus: Am Dienstag, 25. August
2026, freute sich Bürgermeister Simon Panke
über eine rund 40-köpfige Reisegruppe aus
der französischen Partnerstadt Agen, die vom
Städtepartnerschaftsverein Dinslaken und vom
Comité de Jumelage Agen-Dinslaken begleitet
wurde.
Bürgermeister Simon Panke
durfte erstmals im Amt des Bürgermeisters
Gäste aus der Partnerstadt im Ratssaal des
Rathauses begrüßen: „Liebe auf den ersten
Blick – so könnte man wohl die Beziehung
zwischen Agen und Dinslaken bezeichnen.
Diese erste Verliebtheit ist nie vergangen,
die Beziehungen haben sich sogar immer
weiter vertieft.
Das Vermächtnis der
Bürgermeister Dr. Pierre Esquirol und
Karl-Heinz Klingen ist stärker denn je. Aus
der dunkelsten Zeit Europas ist eine
deutsch-französische Freundschaft erwachsen,
auf die wir sehr stolz sein dürfen. Ihr
Besuch in Dinslaken ist ein weiteres Kapitel
dieser langen Geschichte von Freundschaft,
Frieden und Verständigung.“
Ulla
Moya, Vizepräsidentin des Comité de Jumelage
Agen-Dinslaken, betonte: „Endlich hat diese
Bürgerreise stattgefunden und alle Bürger
aus Agen sind tief beeindruckt von diesem
herzlichen Empfang, den wir ja aus allen
vorhergehenden Jahren immer wieder erfahren.
Diese Freundschaft zwischen unseren beiden
Städten ist in unserer heutigen Zeit so
wertvoll und wir hoffen, dass sie sich durch
diese Reise noch mehr verstärkt.“
Und Michael Heidinger, Vorsitzender des
Städtepartnerschaftsvereins Dinslaken,
unterstrich: „Wir freuen uns sehr über den
Besuch unserer Freundinnen und Freunde aus
Agen. Denn seit 51 Jahren ist die Beziehung
zwischen Dinslaken und Agen vor allem
geprägt durch die persönlichen Begegnungen
der Bürgerinnen und Bürger beider Städte.
Unsere Städtepartnerschaft mit Agen ist
deshalb nicht nur eine Freundschaft zwischen
zwei Städten, sie ist eine
Städtepartnerschaft der Herzen.“
Weitere Programmpunkte erwarten die Gäste in
den kommenden Tagen. Ein Höhepunkt ist dabei
der Deutsch-Französische Abend am Donnerstag
(27. August) ab 18 Uhr in der
Zechenwerkstatt auf dem Gelände der
ehemaligen Zeche Lohberg. Der Eintritt ist
frei, alle Interessierten sind herzlich
eingeladen.
Neben dem Projektchor
„Singin Agen“, der schon mehrfach beim
Musikfestival in Agen auftrat, und der
Solistin Madina, die französische Lieder und
Chansons darbietet, wird auch die
Dinslakener Rockgruppe Midnight auf der
Bühne stehen. Diese Band feierte bereits im
letzten Jahr in Agen Erfolge und wird auch
ihre aktuelle Dinslaken-Agen-Hymne
präsentieren.
Vor Ort kann man auch
den bekannten Jubiläumswein aus Agen
probieren sowie deutsche und französische
Spezialitäten vom Team der ASE genießen. Ein
weiteres Highlight gibt es für die Gäste aus
Frankreich einen Tag später. Dann beginnen
die DIN-Tage und bieten die Gelegenheit,
Dinslaken auf ganz besondere und vielfältige
Weise zu erleben. Bis Samstagmorgen bleibt
die Reisegruppe noch in Dinslaken und
Umgebung, bevor es dann über Straßburg
zurück nach Agen geht.
Faire Woche 2026 in Dinslaken: „Fair handeln
– Vielfalt erleben!“ Vom 11.
bis 25. September 2026 findet in diesem Jahr
bundesweit die Faire Woche statt. Nach dem
Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“
stehen auch in Dinslaken wieder zahlreiche
Veranstaltungen auf dem Programm: Am
Dienstag, 15.09.2026, 17 bis 19 Uhr findet
im Rathaus im Saal Agen ein Vortrag über
„Geldanlagen mit positiver Wirkung“ statt
und bietet einen Überblick über nachhaltige
und ethische Geldanlagen im
deutschsprachigen Raum.
Diese
Veranstaltung ist ein Teil der
Frauenfinanzreihe „Über Geld Sprechen“ und
findet in Kooperation statt zwischen Stadt
Dinslaken (Gleichstellungsstelle &
Nachhaltige Entwicklung), Weltladen
Dinslaken, Oikocredit International und VHS
Dinslaken - Voerde - Hünxe. Anmeldung
möglich auf: https://vhs-dinslaken.de/
Am Mittwoch, 16.09.2026, gibt es
gleich zweimal die Möglichkeit in den Genuss
von fair gehandelten Lebensmitteln zu
kommen. Das Familienbüro bietet
ein gemütliches Faires Café an, zu dem von
11 bis 12:30 Uhr Familien mit Kindern im
Alter von 0-1 Jahr und von 14 bis 15 Uhr im
Alter von 1-2 Jahren herzlich eingeladen
sind. In der Kinderbücherei werden am selben
Tag während der Kinder-Vorlesestunde von 16
bis 17 Uhr fair gehandelte Leckereien
gebacken und verkostet.
Für
Samstag, 19.09.2026, 10 bis 14 Uhr hat der
Weltladen Dinslaken einen Aktionstag mit
Weltspielplane vorbereitet. Hier machen
Weltkarten neugierig und stellen die Frage:
Woher kommt eigentlich mein Produkt?
Am Montag, 21. September, von 15 bis 16
Uhr lädt das Team der Stadtinformation am
Rittertor zu einer besonderen Vorlesestunde
ein.
Bürgermeister Simon Panke liest aus dem
Kinderbuch „Ein Brief geht auf die
Reise“ und nimmt die jungen Zuhörerinnen und
Zuhörer mit auf eine spannende Reise, die
zeigt, wie Freundschaft, kulturelle Vielfalt
und fairer Handel Menschen über
Ländergrenzen hinweg verbinden können.
Während gesamten Fairen Woche gibt es an
verschiedenen Orten noch Folgendes zu
entdecken: Die Ausstellung „DIE SPRECHENDEN
SHIRTS“ ist mit Unterstützung des Weltladens
Dinslaken in der Stadtbibliothek zu finden.
Statements auf bedruckten T-Shirts
thematisieren die Notwendigkeit von
Fairtrade- und Nachhaltigkeitsaspekten in
der Kleidungsindustrie. In
der Verbraucherzentrale Dinslaken finden
Verkostungen von fair gehandelten
Produkten statt und Foodsharing informiert
über den Fairen Handel und einen bewussten,
ressourcenschonenden Umgang mit
Lebensmitteln im Museum Voswinckelshof.
Außerdem gestaltet das Faire Jugendhaus
P-Dorf in Kooperation mit der Gesamtschule
Hiesfeld einen Workshop für Schüler*innen
der 5. Klasse. Hier erfahren die Kinder
spielerisch, was Fairer Handel bedeutet und
warum er wichtig ist. Die Faire Kita Villa
Kunterbunt eröffnet gemeinsam mit den
Kindern und Eltern spielerisch einen
Fairtrade-Kaufladen und genießt nach einem
gemeinsamen Einkauf im Weltladen ein Faires
Frühstück.
Die Faire Woche ist deutschlandweit die
größte Aktionswoche zum Fairen Handel. Ziel
ist es, den Fairen Handel stärker ins
öffentliche Bewusstsein zu rücken und die
Vielfalt fair gehandelter Produkte und
Initiativen erlebbar zu machen. Weitere
Infos über alle Veranstaltungen sind hier zu
finden: https://www.faire-woche.de/
Erbinformation verrät Bewohner: 1.072 Arten
in einem Eimer Wasser Reichen
DNA-Spuren in zwei Litern Wasser, um zu
verfolgen, wie sich die Artenvielfalt eines
Flusses über ein Jahr verändert? Eine Studie
der Universität Duisburg-Essen am Beispiel
der Lippe zeigt, wie die pragmatische,
umfangreiche und gleichzeitig günstige
Analyse der Artenvielfalt in Gewässern
gelingen kann. Die Ergebnisse sind jetzt in
der Fachzeitschrift Ecological Indicators
erschienen.

Robin Schütz bei der Probenahme an der
Lippemündung. © Till-Hendrik-Macher
Till-Hendrik Macher und Robin Schütz, damals
beide Doktoranden in der Biologie der
Universität Duisburg-Essen, fuhren ein Jahr
lang alle zwei Wochen zur renaturierten
Lippemündung bei Wesel und filtrierten je
zwei Wasserproben – 26 Termine, 52 Proben.
Darin konnten sie in Summe 1.072 Arten
nachweisen: 40 Fisch- und Neunaugenarten, 41
Vogel- und 26 Säugetierarten, 425 aquatische
und 350 terrestrische Wirbellose sowie 190
Arten von Kieselalgen. Zum Vergleich: Für
denselben Ort sind in der globalen
Biodiversitätsdatenbank GBIF insgesamt 1.029
Arten registriert, die in über 130 Jahren
zusammengetragen wurden.
Bei der
klassischen Methode werden Organismen
einzeln mit Kescher, Pinzette, Lupe und
Mikroskop bestimmt. Mittels
DNA-Metabarcoding lassen sich Arten hingegen
über ihre Erbinformationen identifizieren,
die sich in den Proben nachweisen lassen.
„Wir haben mit zwei Litern Wasser pro
Termin 1.072 Arten quer durch den Stammbaum
des Lebens nachgewiesen – von Kieselalgen
über Eintagsfliegen bis zum Biber", sagt
Till-Hendrik Macher, Erstautor der Studie,
der inzwischen an der Universität Trier
forscht. „Und wir konnten nachweisen, dass
unsere Daten tatsächlich die Biologie der
Lippe abbilden und nicht nur zufällig in den
Fluss gespülte DNA ist“, ergänzt Robin
Schütz, mittlerweile Wissenschaftler am
Bundesamt für Naturschutz. „Denn
Winterlaicher wie Quappe und Hecht zum
Beispiel zeigten ihre DNA-Maxima im Winter,
die Blässgans genau in ihrer
Überwinterungszeit.“
Auch ökonomisch
ist der Ansatz interessant, denn der Bedarf
an solchen Daten wächst: Sowohl das globale
Biodiversitätsrahmenwerk von
Kunming-Montreal (GBF) als auch die
nationalen und europäischen
Berichtspflichten verlangen eine räumliche
und zeitliche Datendichte, die mit
klassischen Methoden kaum zu leisten ist.
Effektiv und günstig Mit der Methode
von Macher und Schütz kostete die Analyse
aller 52 Proben rund 12.000 Euro; eine
vergleichbare klassische Erfassung derselben
Organismengruppen über ein Jahr würde etwa
70.000 Euro kosten – rund das Sechsfache.
Für die EU-Wasserrahmenrichtlinie werden
derzeit pro Fluss im Schnitt 1,71 der vier
biologischen Qualitätskomponenten (Fische,
Wirbellose, Mikroalgen, Wasserpflanzen)
untersucht, bei den wenigsten Gewässern alle
vier. Eine Kombination aus einer klassischen
Erfassung mit drei Erhebungen, die auf
Umwelt-DNA basieren, käme auf alle vier –
bei etwa 115 Prozent des bisherigen Budgets.
„Die Rechnung zeigt, welches Potenzial
in der Kombination der Methoden steckt",
sagt Florian Leese, Leiter der AG Aquatische
Ökosystemforschung an der UDE. „Denn
Biomasse und Individuenzahlen liefert die
Umwelt-DNA nicht, sodass wir weiterhin auch
andere Methoden brauchen, um ein
vollständiges Bild zu bekommen."
Die
Untersuchungen entstanden im Rahmen der
Projekte GeDNA und TrendDNA, gefördert vom
Umweltbundesamt (FKZ 3719242040,
Projektnummer 156318), in Kooperation mit
Emschergenossenschaft und Lippeverband
(EGLV).
Esso
wird neuer Partner in der ADAC Vorteilswelt
Neue Vorteile für mehr als 22 Millionen ADAC
Mitglieder / Auftakt-Aktion: Zwei Cent
Tankrabatt pro Liter an teilnehmenden
Esso-Tankstellen
Der ADAC und die
Esso Deutschland GmbH haben eine mehrjährige
Kooperation im Rahmen der ADAC Vorteilswelt
vereinbart. Esso wird somit neuer
Vorteilspartner beim ADAC Tankrabatt. Ab 1.
September 2026 können ADAC Mitglieder an
rund 1.100 Esso Tankstellen in Deutschland
günstiger tanken. Die bisherige Kooperation
mit dem Tankpartner Shell endet zum 31.
Dezember 2026. Bis dahin sind für ADAC
Mitglieder beide Vorteilsangebote parallel
verfügbar. Auch an Enilive, Eni und Agip
Service-Stationen erhalten ADAC Mitglieder
weiterhin Vergünstigungen.
Mehr als
22 Millionen ADAC Mitglieder können den
Tankrabatt an den teilnehmenden Esso
Tankstellen nutzen. Zusätzlich sind im
Rahmen der Partnerschaft weitere digitale
Angebote vorgesehen. Ziel ist es,
Mitgliedern im Alltag einen zusätzlichen
Einkaufsvorteil beim Tanken zu bieten und
den Zugang zu weiteren Vorteilen an
möglichst vielen Tankstellen zu ermöglichen.
Zum Start der Kooperation bieten der ADAC
und Esso bis einschließlich 15. Oktober 2026
einen Tankrabatt von zwei Cent pro Liter
Kraftstoff. Danach beträgt der Rabatt einen
Cent pro Liter.
„Mit Esso gewinnen
wir einen starken und bundesweit präsenten
Partner für die ADAC Vorteilswelt. Das große
Esso Netzwerk ermöglicht vielen unserer
Mitglieder, den Tankvorteil einfach in ihren
mobilen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig
entwickeln wir die ADAC Vorteilswelt
konsequent weiter“, sagt Joost Greve,
Ressortleiter Loyalty & Customer Engagement
beim ADAC.
Tim Paulsen, Leiter des
Tankstellengeschäftes von Esso, ergänzt:
„Kundentreue ist ein wesentlicher
Erfolgsfaktor unseres Tankstellengeschäfts.
Mit der neuen Partnerschaft verbinden wir
die Stärke der Marke Esso mit der Reichweite
und dem Vertrauen in den ADAC. Gemeinsam
möchten wir unseren Kunden attraktive
Vorteile bieten, neue Zielgruppen erreichen
und die Bindung zu unseren bestehenden
Kunden weiter stärken.“
Nutzung des
Tankrabatts im Alltag Für den Tankrabatt
genügt das Vorzeigen der ADAC Mitgliedskarte
in physischer oder digitaler Form („Show
your Card“). Eine zusätzliche Registrierung
oder die Übermittlung persönlicher Daten
sind nicht erforderlich.
In der ADAC
Drive App können Mitglieder teilnehmende
Tankstellen in der Nähe oder entlang einer
Route finden und dort ihre digitale
Mitgliedskarte vorzeigen. Die App zeigt
zudem aktuelle Kraftstoffpreise an.
Weitere Informationen zur ADAC Vorteilswelt
und zum Esso Tankrabatt unter
adac.de/vorteile.
Über die ADAC SE
Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine
Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die
mobilitätsorientierte Leistungen und
Produkte für ADAC Mitglieder,
Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet.
Sie besteht aus 25 Tochter- und
Beteiligungsunternehmen, unter anderem der
ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste
GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der
ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter
Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die
digitale Transformation über alle Geschäfte
hinweg voran und setzt dabei auf Innovation
und zukunftsfähige Technologien.
Über
Esso Deutschland GmbH Die Esso
Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg gehört
zur globalen ExxonMobil Organisation, einem
der weltweit größten Energieunternehmen. In
Deutschland ist Esso seit 1890 vertreten.
Unter der Marke Esso wird heute ein Netz von
rund 1.150 Tankstellen betrieben. Dort
werden Kunden unter anderem mit Synergy
Kraftstoffen sowie Schmierstoffen der Marke
Mobil versorgt.
Baubeginn für den
Kreisverkehr an der K23 / K34 in Alpen –
Umleitungen ab 31. August 2026
Der Kreis Wesel informiert über den
bevorstehenden Baubeginn für den Umbau des
Knotenpunktes K23 Dickstraße / K34
Winnenthaler Straße in Alpen zu einem
Kreisverkehr. Die Arbeiten beginnen
planmäßig am Montag, 31. August 2026, und
werden voraussichtlich bis zum 18. Dezember
2026 andauern.
Diese Maßnahme, die
auf Empfehlung der Unfallkommission durch
den Kreistag beschlossen wurde, dient der
nachhaltigen Erhöhung der Verkehrssicherheit
und der Verbesserung des Verkehrsflusses an
dieser Unfallhäufungsstelle. Ab dem 31.
August 2026 wird der Knotenpunkt K23
Dickstraße / K34 Winnenthaler Straße für den
Durchgangsverkehr vollständig gesperrt.
Für die Dauer der Bauarbeiten wird der
Verkehr in einem Ring westlich der B57 über
das klassifizierte Straßennetz umgeleitet.
Die Umleitungsstrecke führt über die K23
Ulrichstraße, die B58 Weseler Straße, die
L491 Bönninghardter Straße, die K20
Thorenstraße, die K23 Dickstraße und die
L460 Sonsbecker Straße. Parallel zu diesen
Arbeiten läuft die bereits begonnene
Sanierung der B57 durch Straßen.NRW.
Die hierfür notwendige Umleitung
verläuft östlich der Bundesstraße B57. Diese
beiden Umleitungsstrecken wurden in enger
Abstimmung der zuständigen Baulastträger
koordiniert, um die Beeinträchtigungen für
die Verkehrsteilnehmenden so gering wie
möglich zu halten und eine aufeinander
abgestimmte Verkehrsführung zu
gewährleisten.
Der Rad- und Fußgängerverkehr ist ebenfalls
von der Baumaßnahme betroffen und wird im
Nahbereich der Baustelle entsprechend
ortsnah umgeleitet. Informationen zu
Ersatzhaltestellen für den öffentlichen
Busverkehr an den betroffenen Haltestellen
werden gesondert bekannt gegeben.
Die Rhein-Ruhr-Bahn wurde bereits in die
Planungen einbezogen. Mit der Durchführung
der Bauarbeiten wurde nach einer
öffentlichen Ausschreibung die Firma Quick
aus Kevelaer beauftragt. Der Kreis Wesel
bittet alle Verkehrsteilnehmenden sowie
Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis
und Geduld für die durch die Baumaßnahme
entstehenden unvermeidbaren
Einschränkungen.

NRW: In acht Minuten zum
nächsten Supermarkt Interaktive -
Kartenanwendung zeigt Entfernungen zur
Nahversorgung - Experimentelle
Analyse zeigt Entfernungen zu Supermärkten,
Drogerien, Ärzten, Apotheken und
Haltestellen auf dem Land und in der Stadt
- Nächste Hausarztpraxis fast überall in
NRW mit dem Pkw in höchstens 10 Minuten
erreichbar
Altersgruppenvergleich
zeigt: 20- bis 40-Jährige haben die
kürzesten Wege In NRW benötigen die
Menschen zu Fuß im Mittel rund 8 Minuten zum
nächsten Supermarkt oder Discounter. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt,
verlängert sich der Weg in überwiegend
ländlichen Kommunen auf rund 13 Minuten.
Dies zeigen Ergebnisse einer
experimentellen Erreichbarkeitsanalyse von
Standort- und kleinräumigen
Bevölkerungsdaten.

Auch zu anderen
Einrichtungen der Nahversorgung
wie Hausarztpraxen, Apotheken und
Haltestellen sind die mittleren Fußwege in
überwiegend ländlichen Kommunen länger; je
nach Einrichtung um etwa 0,5 bis 6 Minuten
im Vergleich zu überwiegend städtischen
Kommunen.
Bei
den Drogeriemärkten beträgt der Unterschied
zu Fuß sogar mehr als eine Stunde. Aber auch
auf dem Land erreicht rund ein Fünftel der
Bevölkerung innerhalb von 20 Gehminuten
einen Drogeriemarkt. Wer hingegen mit dem
Pkw fährt, schafft es fast überall in NRW in
bis zu 10 Minuten zur
nächsten Hausarztpraxis oder dem
nächsten Supermarkt oder Discounter (jeweils
99,9 % der Bevölkerung).
In
überwiegend städtischen Kommunen erreicht
man den nächsten Supermarkt oder
Discounter im Mittel schon in etwa einer
Minute und auch einen Drogeriemarkt in etwa
zweieinhalb Minuten. Die Pkw-Fahrzeit in
ländlichen Kommunen beträgt zum nächsten
Supermarkt 2 Minuten und rund 8 Minuten zum
nächsten Drogeriemarkt.
Altersgruppe
der 20- bis 40-Jährigen haben die kürzesten
Wege Personen im Alter von 20 bis
40 Jahren haben im Mittel die kürzesten
Wege. Zum nächsten Supermarkt oder
Discounter laufen sie mit rund sieben
Minuten und damit rund eine Minute weniger
im Vergleich zur Gesamtbevölkerung.
Insgesamt unterscheiden sich die restlichen
Altersgruppen im NRW kaum. In einzelnen
Kommunen kann es jedoch große Abweichungen
zwischen den Altersgruppen geben.

Detaillierte Ergebnisse der
Analyse und methodische Hinweise finden Sie
im Artikel und
eine interaktive
Kartenanwendung mit kleinräumigen
Ergebnissen der Erreichbarkeiten zu allen
Einrichtungen und Altersgruppen nach
unterschiedlichen Verkehrsmitteln für alle
Kommunen.
NRW: Anstieg der
Reallöhne auf niedrigstem Stand seit 2023
Reallöhne stiegen im 2. Quartal
2026 um 0,5 % Zuwachs der Reallöhne hat
sich deutlich abgeschwächt Geringerer
Anstieg der Nominallöhne verantwortlich für
den gedämpften Reallohnzuwachs
Die effektiven
Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen
im 2. Quartal 2026 real –
also preisbereinigt – um 0,5 % gegenüber dem
Vorjahresquartal gestiegen. Wie das
Statistische Landesamt auf Basis der
Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilt,
übertraf der Anstieg der Nominallöhne mit
2,9 % die Zunahme der
Verbraucherpreise (+2,4 %).
Anstieg
der Reallöhne auf dem niedrigsten Stand der
letzten drei Jahre Mit einem Plus von 0,5 %
hat sich der Anstieg der Reallöhne im
2. Quartal 2026 gegenüber den Vorperioden
deutlich abgeschwächt und lag auf dem
niedrigsten Stand der letzten drei Jahre.
Hauptverantwortlich für die
gedämpfte Zunahme der Reallöhne war der im
Vergleich zu den Vorquartalen geringere
Zuwachs der Nominallöhne. Gleichzeitig war
ein stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise
zu verzeichnen. Der Reallohn ist der
Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer tatsächlich verfügen können. Er
misst die tatsächliche Kaufkraft unter
Berücksichtigung der Inflation.

Blind
Date bringt Jugendliche und
Ausbildungsbetriebe zusammen
Ausbildungsplätze für 2026 oder 2027 gibt es
beim Azubi-Blind-Date der Niederrheinischen
IHK und der Berufsberatung der Agentur für
Arbeit Wesel am 1. September. Interessierte
Jugendliche können ohne Anmeldung
vorbeikommen.
Wer einen
Ausbildungsplatz für dieses oder nächstes
Jahr sucht, sollte sich das Azubi-Blind-Date
am Dienstag, 1. September von 10.00 bis
14.00 Uhr vormerken. Im
Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur
für Arbeit Wesel in der Reeser Landstraße 61
können Jugendliche Personalverantwortliche
von Betrieben aus der Region treffen und
über Ausbildungsangebote sprechen.
Idealerweise bringen Jugendliche
Bewerbungsunterlagen oder eine Kurzbewerbung
zur Veranstaltung mit.
Es gibt
Angebote für folgende Ausbildungsberufe:
• Kfz-Mechatroniker/-in •
Elektroniker/-in • Verkäufer/-in •
Kaufleute im Einzelhandel •
Fachinformatiker/-in •
Automobilkaufmann/-frau • Fachkraft für
Lagerlogistik • Kaufleute für
Büromanagement • Kaufleute für Groß- und
Außenhandelsmanagement • Sport- und
Fitnesskaufmann/-kauffrau Die
Berufsberatung hilft außerdem bei allen
Fragen, wie es nach der Schule weitergehen
kann, weiter. Für die Veranstaltung ist
keine Anmeldung erforderlich.
Moers: Wochenmarkt zieht zur Kirmes
um uckerwatte und Wurstbrötchen
statt Obst und Gemüse: Zur Moerser Kirmes
machen die Händler des Wochenmarktes
ausnahmsweise Platz für die Schausteller.
Deshalb wird der Markt am Freitag, 4.
September, auf den Parkplatz Mühlenstraße
(Nordring/Moerser Benden) verlegt.
Am Kirmesdienstag, 8. September, fällt er
aus. Ab Freitag, 11. September, findet der
Wochenmarkt wieder wie gewohnt auf dem
Neumarkt statt. Das Rathaus mit
Bürgerservice und die Volkshochschule haben
am Kirmesmontag, 7. September, nur bis 13
Uhr geöffnet. Das Grafschafter Museum und
die Bibliothek sind wie immer montags
ganztägig geschlossen.
Ein
offenes Ohr auf dem Friedhof Hülsdonk -
Ehrenamtliche Seelsorgerinnen bieten
Gespräche an Trauer teilen,
Erinnerungen bewahren oder einfach mit
jemandem sprechen: Dafür gibt es auf dem
Hauptfriedhof Hülsdonk künftig ein neues
Angebot. Ab dem 2. September sind jeden
Mittwoch von 14:30 bis 16:30 Uhr
ehrenamtliche Seelsorgerinnen im
Eingangsbereich des Hauptfriedhofs
anzutreffen. Unter dem Motto „Ein offenes
Ohr für dich. Dasein, Zuhören, Zeit haben.“
laden sie Friedhofsbesucherinnen und
-besucher zu einem vertrauensvollen Gespräch
ein.

von links: Anke Prumbaum, Ulrike Kaufmann,
Sabine Beier und Felicitas Knuth
„Friedhöfe sind besondere Orte. Viele
Menschen kommen hierher, um der Verstorbenen
zu gedenken, Ruhe zu finden oder
nachzudenken. Nicht selten entsteht dabei
auch das Bedürfnis, Gedanken, Erinnerungen
oder Sorgen mit jemandem zu teilen“, weiß
Marcus Petrausch, Abteilungsleiter der ENNI
Stadt & Service, die die zehn Moerser
Friedhöfe betreibt und von der Idee sofort
begeistert war. Von der Idee eines offenen
Gesprächsangebots war er deshalb sofort
überzeugt.
Der Impuls für das
Angebot kam von Pfarrerin Anke Prumbaum, die
in Moers unter anderem für
ordnungsrechtliche Bestattungen sowie für
Beerdigungen und Beisetzungen von
Sternenkindern zuständig ist. „Wir möchten
einfach da sein, zuhören und Zeit schenken.
Manchmal hilft schon ein Gespräch, um
Belastendes auszusprechen oder Erinnerungen
zu teilen. Wer uns ansprechen möchte, ist
herzlich willkommen.“
Die
Gespräche sind kostenlos, unverbindlich und
ohne Anmeldung möglich. Konfession, Religion
oder Weltanschauung spielen dabei keine
Rolle. Die Seelsorgerinnen sind an ihren
orangefarbenen Schals erkennbar und während
der Präsenzzeiten ansprechbar. Sie drängen
sich jedoch niemandem auf. Vertraulichkeit
und Verschwiegenheit haben dabei oberste
Priorität.
Moers: Offene
Hebammensprechstunden in zwei
Familienzentren Gute
Nachrichten für werdende Eltern und Familien
mit kleinen Kindern: Bis Ende des Jahres
gibt es in zwei Moerser Familienzentren
offene Hebammensprechstunden. Sie bieten
werdenden Eltern und Familien die
Möglichkeit, unkompliziert und ohne großen
organisatorischen Aufwand Fragen rund um
Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit
mit dem Baby zu besprechen.
Auch
persönliche Anliegen oder Unsicherheiten
können in einem vertraulichen Gespräch mit
einer Hebamme geklärt werden. „Gerade in der
Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt
entstehen viele Fragen. Nicht immer ist es
leicht, kurzfristig eine passende
Anlaufstelle zu finden.
Mit der
offenen Hebammensprechstunde schaffen wir
deshalb ein einfaches und wohnortnahes
Angebot“, sagt Stephan Caniels von den
‚Frühen Hilfen‘ der Stadt. Zusätzliches
Unterstützungsangebot Das niedrigschwellige
Beratungsangebot ist kostenlos und kann
kurzfristig aus Fördermitteln des
Landesprogramms ‚kinderstark – NRW schafft
Chancen‘ finanziert werden.
„Die
Förderung ermöglicht uns dieses zusätzliche
Unterstützungsangebot und erreicht Familien
dort, wo sie ohnehin Angebote nutzen“, so
Caniels weiter. „Wir freuen uns, dass die
beiden Familienzentren die Sprechstunden
gemeinsam mit uns durchführen.“ Sie finden
wöchentlich zu wechselnden Terminen in der
Mattheck und in Moers-Mitte statt. Eine
vorherige Terminvereinbarung ist nicht
erforderlich.
Die Termine im
Städtischen Familienzentrum
Wilhelm-Müller-Straße 1: 8. September
(9 bis 11 Uhr), 18. September (10 bis 12
Uhr), 16. und 23. Oktober (jeweils 9.30
bis 11.30 Uhr), 5. und 18. November
(jeweils 12 bis 14 Uhr), 20. November
(9.30 bis 11.30 Uhr), 4. und 10.
Dezember (jeweils 12 bis 14 Uhr), 18.
Dezember (9.30 bis 11.30 Uhr).
Die
Termine im Städtischen Familienzentrum
Diergardtstraße 46: 3. September (10 bis
12 Uhr), 10. September (9 bis 11 Uhr),
14. September 10 bis 12 Uhr), 24.
September (9 bis 11 Uhr), 28. September
10 bis 12 Uhr), 14., 22., 26. Oktober,
5., 19., 26. November, 4., 10., 16. Dezember
(jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr).
Alle Termine gibt es auch online hier.
David gegen Goliath -
das merkwürdige Gebaren der Anwälte der DAH1 zur
Auseinandersetzung der geplanten Deponie
Lohmannsheide Bereitstellung von
Unterlagen der DAH1 kurz vor der mündlichen
Verhandlung BUND wird mit Anlagen
"zugeschüttet" - relevante und irrelevante
Dokument die noch kurzfristig zu sichten sind
BUND kritisiert dieses legale Verhalten, dass
aber keinesfalls legitim sondern eine Frechheit
ist
Duisburg/Moers: In der
Auseinandersetzung um die Planung einer Deponie
auf der Halde Lohmannsheide, setzen die Anwälte
der Betreiberfirma "Deponien auf Halden" (DAH1)
kurz vor der mündlichen Hauptverhandlung vor dem
Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) am 9. September
den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND) mit umfangreichen Schriftsätzen erneut
unter Druck.
Dabei war der ursprüngliche
Termin auf Betreiben der DAH1 verschoben worden,
weil man sich nicht in der Lage sah, innerhalb
von 4 Wochen auf Einwendungen der Gutachter und
des Fachanwalts des BUND zu reagieren. Diese
Einwendungen umfassten ingesamt 55 Seiten. Die
nun vorgelegten Unterlagen umfassen ein
Vielfaches davon. Der BUND zeigt sich irritiert
und verärgert.
Am 24.08. erreichten den
BUND zwei ausführliche Stellungnahmen der
Anwälte der DAH. Die Vertreter*innen des
Umweltverbandes sind vor allem deshalb
überrascht, weil das OVG noch vor zwei Wochen
alle Seiten darauf hingewiesen hat, dass nun ja
vor der mündlichen Verhandlung keine weiteren
Unterlagen benötigt würden, weil ja bereits
alles vorgelegt wurde. Inhaltlich greifen die
Anwälte der DAH1 einmal die Frage auf, ob es
einen Abschlussbetriebsplan der Bergehalde geben
müsse und falls ja, wie ein solcher aussehen
soll.
"Diese Frage wurde bereits vor
Jahren bei der Erörterung lang und breit
diskutiert, und nun unterfüttert die
Anwaltskanzlei der DAH1 ihre Dutzende Seiten
umfassende Stellungnahme mit etlichen mehr oder
weniger umfangreichen PDFs, beginnend im Jahr
1997. Da geht es mal um Verwaltungsvorgänge, mal
sind es Gutachten,
Gefährdungsabschätzungen und vieles mehr. Wenig
hilfreich bei diesen Anlagen ist, dass sie zum
größten Teil einfach nur „Anlage 21“ heißen oder
auch „Anlage 22“ usw. usf.", stellt Michael
Zerkübel, Sprecher der Ortsgruppe Moers des BUND
dar und führt weiter aus: " Wir müssen nun die
Spreu vom Weizen trennen, denn relevante und
irrelevante Dokument sind chaotisch vermischt."
In einem weiteren Schreiben befassen sich
die Anwälte der DAH1 mit einem ganzen Reigen
strittiger Sachfragen, zu denen es bereits in
der Vergangenheit umfangreiche Schriftwechsel
gab. Da geht es um Fragen der der Auswirkungen
auf das Grundwasser, Lärm- und Staubemissionen,
der grundsätzlichen Eignung des Standortes und
vieles mehr.
Kerstin Ciesla, Sprecherin
des BUND Duisburg ärgert sich über dieses
Gebaren und teilt mit: "Wir müssen nun in
kürzester Zeit alle Unterlagen, die bereits vor
Monaten hätten vorgelegt werden können, sichten,
systematisieren, einordnen und schauen, ob
wirklich etwas Neues aufgeführt ist oder ob es
sich um längst bekannte Aussagen handelt.
Ich hoffe das OVG ist
genauso irritiert und wütend wie wir. Aber
entscheidend ist, dass wir erneut unsere
Gutachter und unseren Fachanwalt zur Bewertung
dieser Dokumente hinzuziehen müssen. Und weil
die nicht von Luft und Liebe leben, heißt das
auch wieder, dass unsere Kalkulation der Kosten
gerade wider zunichte gemacht wurde".
Der
BUND ruft daher die Städte Duisburg und Moers
wie auch die Bevölkerung dazu auf, für die
Gerichtsverfahren des BUND zur Verhinderung der
Deponie auf der Bergehalde Lohmannsheide zu
spenden.
"Als ehrenamtlicher
Umweltverband, der seine Mittel nur aus Spenden
und Mitgliedsbeiträgen bezieht, können wir den
Kampf gegen Goliath nicht alleine stemmen. Das
Verhalten der DAH ist leider völlig legal, aber
dennoch eine Frechheit und keinesfalls legitim.
Dagegen hilft nur geballte Fachkompetenz, die
jedoch auch finanziert werden muss", führen
Ciesla und Zerkübel aus.
„Heimat shoppen“
Am 11. und 12. September findet die
Initiative „Heimat shoppen“ der
Niederrheinischen IHK statt. Händler,
Gastronomen, Dienstleister und Kommunen
lassen sich jedes Jahr besondere Aktionen
einfallen, um Menschen in die Innenstädte zu
locken. Ziel ist es, den Handel zu stärken
und zu zeigen, wie wichtig die Unternehmen
für einen attraktiven Ortskerne sind.
Die Aktionstage sind zugleich ein
Dankeschön an die Kunden, die mit ihrer
Treue die lokalen Anbieter unterstützen.
„Heimat shoppen lebt von engagierten
Unternehmern, die ihre Geschäfte mit
Leidenschaft führen. Und genauso von Kunden,
die dort einkaufen und verweilen. Sie
leisten so einen wichtigen Beitrag zu
lebendigen Innenstädten“, sagt Jürgen
Kaiser, Geschäftsführer der
Niederrheinischen IHK.
Angebote
der Städte und Gemeinden Die
Immobilien Standortgemeinschaft Moers
Innenstadt e. V. (ISG) Moers und ihre
beteiligten Händler bieten am 11. und 12.
September Sektausschank, ein Glücksrad,
Verlosungen und Rabattaktionen. Am 13.
September heißt es außerdem „Moers trinkt
Tee“: Eine Aktion des Unternehmens Tee
Gschwendner, um das Getränk beliebter zu
machen und zum Verweilen in der Innenstadt
anzuregen.
In Kleve findet das
Aktionswochenende auf der Kavarinerstraße
mit Marktständen von Künstlern und
Handwerkern sowie Live-Musik statt.
Rees veranstaltet vom 7. bis 13.
September eine ganze Heimat shoppen-Woche.
Dazu gehört unter anderem eine geführte
Fahrradtour zu regionalen Selbstvermarktern.
In Schermbeck gibt es am 11.
September einen Feierabendmarkt, leckere
Kulinarik, Live und DJ-Musik. Highlight ist
die Wahl zum „Shopping Star“: Drei Personen
kleiden sich innerhalb von drei Stunden
komplett ein, einschließlich Friseurbesuch
und Accessoires.
In Xanten sorgen am 19. und 20. September
besonders gestaltete Schaufenster für
Aufmerksamkeit. Ergänzt wird das Programm
durch den verkaufsoffenen Sonntag und den
„Classic Car Day“ auf dem Marktplatz.
Neukirchen-Vluyn veranstaltet am 19.
September ein Erntedankfest mit Glücksrad
und großem Gewinnspiel. Sonsbeck lädt am 27.
September zum Herbstmarkt mit
verkaufsoffenem Sonntag ein. Und in Goch
können Besucher mit einer Heimat
shoppen-Fotobox besondere Erinnerungen
festhalten.
Aktionen im Überblick
Eine Übersicht aller Veranstaltungen
finden Interessierte unter
www.heimat-shoppen.de/veranstaltungen. Auch
online wird Heimat shoppen sichtbar: Auf dem
Instagram-Kanal @heimatshoppen_ndrh werden
Händler sowie ihre Geschichten vorgestellt.
Ansprechpartnerin in der IHK ist Katrin
Hasenohr,
hasenohr@niederrhein.ihk.de, 0203
2821-257.

Heimat Shoppen im Vluyner Pflanzenmarkt.
Foto: Werbering Neukirchen-Vluyn

Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse
zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026
+0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison-
und kalenderbereinigt) +1,0 % zum
Vorjahresquartal (preisbereinigt) +1,0 % zum
Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2.
Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2026 –
preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 %
gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, fiel der Anstieg der
Wirtschaftsleistung damit um 0,1 Prozentpunkte
stärker aus als in der Schnellmeldung vom 30.
Juli 2026 berichtet.
"Die
Wachstumsdynamik der deutschen Wirtschaft vom
Jahresbeginn setzt sich fort", sagt Ruth Brand,
Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Wie
schon im ersten Quartal ging der Anstieg vor
allem auf die gute Exportentwicklung zurück", so
Brand weiter.

Auf Grundlage der neu verfügbaren
Konjunkturindikatoren für das 2. Quartal 2026
zeigt sich insgesamt ein etwas besseres
wirtschaftliches Gesamtbild als noch zur
BIP-Schnellmeldung. So entwickelten sich etwa
die Umsätze im Groß- und Einzelhandel deutlich
positiver als erwartet. Zugleich wurden die
Exporte aufgrund neu vorliegender Informationen zum
Warenhandel im Juni 2026 merklich nach oben
revidiert.
Bruttoinlandsprodukt,
preisbereinigt (saison- und kalenderbereinigte
Werte nach X13) Veränderung gegenüber dem
Vorquartal in Prozent 0,3 Exporte deutlich im
Plus, Ausrüstungsinvestitionen gehen zurück
Wie auch schon im Vorquartal nahm der Handel mit
dem Ausland im 2. Quartal 2026 preis-, saison-
und kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden
insgesamt 2,0 % mehr Waren und Dienstleistungen
exportiert als im 1. Quartal 2026, was vor allem
auf die Warenausfuhren zurückzuführen war
(+2,6 %).
Die Dienstleistungsexporte
blieben dagegen im Vergleich zum Vorquartal
unverändert (0,0 %). Bei den Importen zeigte
sich ein ähnliches Bild. Während die
Warenimporte deutlich um 2,1 % zunahmen, stiegen
die Dienstleistungsimporte mit +0,3 % nur
moderat. Insgesamt wurde preis-, saison- und
kalenderbereinigt 1,5 % mehr importiert als im
1. Quartal 2026.
Die
Bruttoanlageinvestitionen sanken dagegen im
2. Quartal 2026 preis-, saison- und
kalenderbereinigt leicht um 0,2 %. In
Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen,
Geräte und Fahrzeuge – wurde deutlich weniger
investiert als noch im Vorquartal (‑1,4 %). Die
Bauinvestitionen stiegen zwar mit +0,1 % leicht
an, ein stärkerer Anstieg nach dem – auch wegen
ungewöhnlich kalter Witterung – schwachen
Jahresbeginn blieb jedoch aus.
Die
Konsumausgaben entwickelten sich im
2. Quartal 2026 verhalten (+0,1 %). Sowohl die
privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben
stiegen mit jeweils +0,1 % zum Vorquartal nur
leicht an.
Bruttowertschöpfung im
2. Quartal 2026 erneut gewachsen Die preis-,
saison- und kalenderbereinigte
Bruttowertschöpfung stieg im 2. Quartal 2026 mit
+0,4 % ähnlich wie in den beiden Vorquartalen
an. Dabei konnte insbesondere das Verarbeitende
Gewerbe seine Wertschöpfung zum Vorquartal
deutlich steigern, sie wuchs um 0,9 %.
Vor allem in der Herstellung von chemischen
Erzeugnissen und von elektrischen Ausrüstungen
nahm die Wirtschaftsleistung zu. In der
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln
sowie der Reparatur und Installation von
Maschinen und Ausrüstungen sanken die
preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich
dagegen.
Im Baugewerbe war die
Wirtschaftsleistung nahezu unverändert (-0,1 %).
Damit schwächte sich die Abwärtsdynamik der
vergangenen Quartale zumindest ab. Beinahe alle
Dienstleistungsbereiche konnten ihre
Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 steigern.
Deutliche Zuwächse im
Vorquartalsvergleich erzielten der Bereich
Information und Kommunikation, das Grundstücks-
und Wohnungswesen sowie die Öffentlichen
Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (jeweils
+0,6 %). Lediglich die Finanz- und
Versicherungsdienstleister mussten mit -0,7 %
einen Rückgang der preis-, saison- und
kalenderbereinigten Bruttowertschöpfung
hinnehmen.
Bruttoinlandsprodukt im
Vorjahresvergleich gestiegen Im
Vorjahresvergleich war das BIP im
2. Quartal 2026 preisbereinigt um 1,0 % höher
als im 2. Quartal 2025. Preis- und
kalenderbereinigt betrug der Anstieg ebenfalls
1,0 %.
Exporte deutlich
im Plus, Ausrüstungsinvestitionen gehen zurück
Wie auch schon im Vorquartal nahm der Handel
mit dem Ausland im 2. Quartal 2026 preis-,
saison- und kalenderbereinigt kräftig zu: So
wurden insgesamt 2,0 % mehr Waren und
Dienstleistungen exportiert als im 1. Quartal
2026, was vor allem auf die Warenausfuhren
zurückzuführen war (+2,6 %).
Die
Dienstleistungsexporte blieben dagegen im
Vergleich zum Vorquartal unverändert (0,0 %).
Bei den Importen zeigte sich ein ähnliches
Bild. Während die Warenimporte deutlich um 2,1 %
zunahmen, stiegen die Dienstleistungsimporte mit
+0,3 % nur moderat. Insgesamt wurde preis-,
saison- und kalenderbereinigt 1,5 % mehr
importiert als im 1. Quartal 2026.
Die
Bruttoanlageinvestitionen sanken dagegen im
2. Quartal 2026 preis-, saison- und
kalenderbereinigt leicht um 0,2 %. In
Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen,
Geräte und Fahrzeuge – wurde deutlich weniger
investiert als noch im Vorquartal (‑1,4 %). Die
Bauinvestitionen stiegen zwar mit +0,1 % leicht
an, ein stärkerer Anstieg nach dem – auch wegen
ungewöhnlich kalter Witterung – schwachen
Jahresbeginn blieb jedoch aus.
Die
Konsumausgaben entwickelten sich im
2. Quartal 2026 verhalten (+0,1 %). Sowohl die
privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben
stiegen mit jeweils +0,1 % zum Vorquartal nur
leicht an.
Bruttowertschöpfung im
2. Quartal 2026 erneut gewachsen Die preis-,
saison- und kalenderbereinigte
Bruttowertschöpfung stieg im 2. Quartal 2026 mit
+0,4 % ähnlich wie in den beiden Vorquartalen
an. Dabei konnte insbesondere das Verarbeitende
Gewerbe seine Wertschöpfung zum Vorquartal
deutlich steigern, sie wuchs um 0,9 %.
Vor allem in der Herstellung von chemischen
Erzeugnissen und von elektrischen Ausrüstungen
nahm die Wirtschaftsleistung zu. In der
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln
sowie der Reparatur und Installation von
Maschinen und Ausrüstungen sanken die
preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich
dagegen.
Im Baugewerbe war die
Wirtschaftsleistung nahezu unverändert (-0,1 %).
Damit schwächte sich die Abwärtsdynamik der
vergangenen Quartale zumindest ab. Beinahe alle
Dienstleistungsbereiche konnten ihre
Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 steigern.
Deutliche Zuwächse im
Vorquartalsvergleich erzielten der Bereich
Information und Kommunikation, das Grundstücks-
und Wohnungswesen sowie die Öffentlichen
Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (jeweils
+0,6 %). Lediglich die Finanz- und
Versicherungsdienstleister mussten mit -0,7 %
einen Rückgang der preis-, saison- und
kalenderbereinigten Bruttowertschöpfung
hinnehmen.
Bruttoinlandsprodukt im
Vorjahresvergleich gestiegen Im
Vorjahresvergleich war das BIP im
2. Quartal 2026 preisbereinigt um 1,0 % höher
als im 2. Quartal 2025. Preis- und
kalenderbereinigt betrug der Anstieg ebenfalls
1,0 %.
Deutsches Staatsdefizit
erhöht sich im 1. Halbjahr 2026 auf 71,3
Milliarden Euro • Verschuldung des
Bundes am stärksten gestiegen – Gemeinden
verringern Defizit leicht • Trotz höherer
Einnahmen bei Steuern und Sozialbeiträgen
wachsen die Ausgaben stärker
Das
Finanzierungsdefizit des Staates betrug im 1.
Halbjahr 2026 nach vorläufigen Berechnungen 71,3
Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, lag das staatliche
Defizit damit um 36,6 Milliarden Euro höher als
im Vorjahreszeitraum.
Gemessen am
Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen
ergibt sich für das 1. Halbjahr 2026 eine
Defizitquote von 3,1 %. Der Maastricht-Vertrag
legt unter anderem den Referenzwert für das
Staatsdefizit in Höhe von 3 % des
Bruttoinlandsprodukts fest.
Bei den Ergebnissen handelt es sich um
Daten in Abgrenzung des Europäischen Systems
Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG)
2010. Sie bilden die Grundlage für die
Überwachung der Haushaltslage in den
EU-Mitgliedstaaten gemäß dem Stabilitäts- und
Wachstumspakt (Maastricht-Kriterien) und sind
nicht identisch mit dem Finanzierungssaldo des
Öffentlichen Gesamthaushalts in der Abgrenzung
der Finanzstatistiken.
Aus den
Ergebnissen für das 1. Halbjahr lassen sich nur
begrenzt Rückschlüsse auf das Jahresergebnis
ziehen. Finanzierungsdefizit des Bundes steigt
deutlich an Das gesamtstaatliche
Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2026 ist zu
großen Teilen auf das Finanzierungsdefizit des
Bundes (48,1 Milliarden Euro) zurückzuführen.
Dabei stieg das Defizit des Bundes im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
29,0 Milliarden Euro. Die Ausgaben sind hier
stärker gestiegen als die Einnahmen. Auch die
Länder verzeichneten Defizitzuwächse in Höhe von
3,5 Milliarden Euro im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum und lagen damit im ersten
Halbjahr 2026 bei 6,5 Milliarden Euro.
Die Gemeinden verringerten hingegen ihr Defizit
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
1,5 Milliarden Euro auf 14,8 Milliarden Euro.
Die Sozialversicherung verzeichnete ein Defizit
in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, nachdem im
1. Halbjahr 2025 noch ein Überschuss in Höhe von
3,8 Milliarden Euro erzielt wurde. Dies lag
insbesondere an höheren Ausgaben in der
gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.
Sozialbeiträge steigen stärker als die
Steuereinnahmen Im 1. Halbjahr 2026 betrugen
die Einnahmen des Staates in Abgrenzung der
Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
1 073,2 Milliarden Euro. Der Anstieg im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,8 % lag vor
allem an Zuwächsen bei den Sozialbeiträgen. So
stiegen die Einnahmen bei den Sozialbeiträgen im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 %.
Der Anstieg bei den laufenden
Steuereinnahmen lag im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum hingegen nur bei 1,9 %, wobei
die Mehrwertsteuereinnahmen überdurchschnittlich
um 2,6 % anstiegen. Der Rückgang der empfangenen
Vermögenstransfers ist auf einen Basiseffekt bei
den Erbschaftsteuereinnahmen zurückzuführen.
Diese waren im 1. Halbjahr 2025
außergewöhnlich hoch und wiesen 2026 einen
Rückgang um 2,7 Milliarden Euro auf
6,1 Milliarden Euro (-30,4 %) im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum auf. Ausgaben des Staates
steigen stärker als die Einnahmen Die Ausgaben
des Staates in Abgrenzung der
Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen erhöhten
sich im 1. Halbjahr 2026 um 6,1 % auf
1 144,5 Milliarden Euro.
Sie stiegen
damit stärker als die Einnahmen. Während die
monetären Sozialleistungen um 5,2 % auf
389,0 Milliarden Euro stiegen, wuchsen die
sozialen Sachleistungen um 8,2 % auf
222,5 Milliarden Euro an. Weitere Gründe sind
höhere Ausgaben für Subventionen,
Vermögenstransfers und ein Anstieg der laufenden
Transfers.
Die geleisteten Subventionen
stiegen im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 10,1 % auf
25,8 Milliarden Euro. Im 1. Halbjahr 2026 wurden
vor allem aus Bundesmitteln Forschungsvorhaben
zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen
sowie die Forschung im Bereich der
Batterietechnologie gefördert. Gleichzeitig
wurde ein Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten
geleistet.
Die Investitionszuschüsse
verzeichneten einen Anstieg um 19,8 % im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf
27,5 Milliarden Euro. Dazu beigetragen haben
insbesondere Ausgaben aus dem Sondervermögen für
Infrastruktur und Klimaneutralität sowie höhere
Ausgaben an multilaterale Entwicklungsbanken.
Die übrigen laufenden
Transfers stiegen um 11,8 % auf
47,4 Milliarden Euro, in die auch die seit 2026
eingeführte E-Autoförderung eingeflossen ist.
Die Zinsausgaben stiegen im Vergleich zum
1. Halbjahr 2025 um 11,6 % auf
27,3 Milliarden Euro.
Folk, Fiddle und
feuchtfröhlicher Klamauk: SpelUnkeley im
Forstgarten Zum finalen
Forstgartenkonzert der diesjährigen Saison
lädt die Stadt Kleve am 30. August 2026 ab
15 Uhr zum Auftritt der Folkband SpelUnkeley
ein.

Zum letzten regulären Forstgartenkonzert
dieser Saison sorgt SpelUnkeley für gute
Stimmung in den Parkanlagen. Fotoquelle:
SpelUnkeley.
Die siebenköpfige
Formation präsentiert auf humorvolle und
akustische Weise deutschsprachige Kneipen-
und Trinklieder aus den vergangenen 500
Jahren. Das Konzert ist das letzte
Forstgartenkonzert in diesem Jahr. Am 12.
September findet ab 18 Uhr das
Sommerabschlusskonzert mit großem
Lichterfest statt. Seit vielen Jahren
gehören die Forstgartenkonzerte zu den
kulturellen Höhepunkten des Sommers in
Kleve.
Inmitten der blühenden
Parkanlage bietet die Konzertmuschel mit
mehr als 500 Stühlen sowie weiteren
Sitzgelegenheiten ausreichend Platz und
Komfort für alle Freunde der Live-Musik, die
einen abwechslungsreichen Sonntagnachmittag
genießen möchten. Passend zur besonderen
Atmosphäre serviert die Klever Folkband
SpelUnkeley ihre musikalische Hausmannskost
zum Verweilen, Schmunzeln und Mitsingen.
Mit einem vielseitigen Repertoire ist
für jeden Geschmack etwas dabei: von
heiteren und beschwingten Liedern über
freche und frivole Melodien bis hin zu
tiefgründigen und hintergründigen Texten. So
erwartet das Publikum ein unterhaltsamer und
musikalisch berauschender Nachmittag im
Forstgarten. Für das besondere Klangbild
sorgen die markante Violine von Jeannette
Honselmann, die Gitarrenklänge von Julian
Görtz sowie das Akkordeonspiel von Yvonne
Poley.
Ergänzt wird der Sound durch
die Bass-Ukulele von Sabrina Geertz und die
Percussion von Carsten Viehöver. Gemeinsam
mit Lars Poley, der auf Banjo, Mandoline und
Bouzouki die richtigen Akzente setzt und
zudem den Gesang übernimmt, entsteht ein
abwechslungsreiches und mitreißendes
Musikerlebnis, das man nicht alle Tage
erlebt.
Für den guten Ton sorgt
Wolfgang van Uffelt als Klangmeister der
Band. Weitere Informationen sowie das
vollständige Programm der Konzertreihe sind
auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte
zu finden.
Wesel: Beratungshotline
FRAU.BERUF.ARBEIT ist mittwochs erreichbar
Frauen, die sich beruflich
(um-)orientieren möchten, können sich
schnell, unkompliziert und unverbindlich per
Telefon erste Informationen und Tipps
einholen. Die Beratungshotline
FRAU.BERUF.ARBEIT. ist jeden Mittwoch in der
Zeit von 9 bis 11 Uhr geschaltet.
Drei Expertinnen stehen zur Verfügung
bei allen Fragen rund um den beruflichen
(Wieder-) Einstieg, die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf, Aus- und
Weiterbildungsmöglichkeiten (auch in
Teilzeit), Unterstützungsangebote in der
Region, Elternzeit und
Bewerbungsstrategien.
Interessierte können sich an eine der
Fachfrauen wenden: Stefanie Werner,
Fachstelle Frau und Beruf Kreis Wesel, Tel.
0281-207 2201 Daniela Stegemann,
Agentur für Arbeit Wesel, Beauftragte für
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Tel.
0281-9620 625 Iris Verhülsdonk,
Jobcenter Kreis Wesel, Beauftragte für
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Tel.
02064-4370610
Dinslaken:
Verkürzter Wochenmarkt Am
Freitag, 28. August 2026, endet der
Wochenmarkt auf dem Dinslakener Altmarkt
bereits um 12 Uhr. Grund dafür sind die
anschließenden Vorbereitungen für die
DIN-Tage, die am Freitag starten. Das
beliebte Stadtfest dauert dann bis
Sonntagabend. Infos
zu den DIN-Tagen 2026 gibt es auf der
städtischen Homepage.
Die „Garten-Girls“ waren die schönsten - 17.
Badewannenrennen im Bettenkamper Meer
42 Teams, volle Zuschauerränge
und jede Menge kreative Kostüme: Das 17.
Badewannenrennen im Bettenkamper Meer hat
sich erneut als eines der beliebtesten und
verrücktesten Sommerevents in Moers
erwiesen. Gemeinsam mit dem Freundeskreis
Bettenkamper Meer, der DLRG und zahlreichen
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
sorgte die ENNI Sport & Bäder (Enni) für
einen erlebnisreichen Tag voller Spaß,
Spannung und guter Laune.
Noch
am Mittag war ein kräftiger Regenschauer
über das Naturfreibad gezogen. Pünktlich zum
Rennstart zeigte sich jedoch die Sonne und
schuf beste Bedingungen für die
traditionelle Wasserschlacht. Die Fans
säumten Steg und Ufer, feuerten die
Teilnehmenden lautstark an und bestaunten
deren fantasievollen Verkleidungen. Im
sportlichen Wettbewerb paddelten sich die
Teams im K.-o.-System Runde für Runde
Richtung Finale.
Den Sieg sicherten sich Daniel und Jana mit
ihrem Team „Glückauf“. Auf den weiteren
Plätzen folgten die „Crashtest Mummies“
sowie das Team „Titties“. Ebenso begehrt
wie die sportlichen Trophäen waren die
Auszeichnungen für die schönsten Kostüme.
Über die Platzierungen entschieden die
Besucherinnen und Besucher selbst. Den
ersten Platz belegten die „Garten-Girls“,
gefolgt von „Der Fischer und das Biest“
sowie den „Badebomben“.
„Das Besondere am Badewannenrennen ist die
Mischung aus Wettbewerb, Kreativität und
Gemeinschaft. Viele Teams investieren Wochen
in ihre Kostüme und freuen sich darauf,
gemeinsam mit den Zuschauenden einen
unvergesslichen Tag zu erleben“, sagte
Badleiterin Inga Mahler.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgten
zahlreiche Ehrenamtliche. Rund 40
Helferinnen und Helfer der DLRG waren auf
und am Wasser im Einsatz, während der
Freundeskreis Bettenkamper Meer gemeinsam
mit den Partnern die Organisation übernahm.
Bei der traditionellen After-Race-Party
klang der Tag schließlich stimmungsvoll aus.
Moers: ComedyArts
Straßentheatertag
Wie in der
Festivalvergangenheit wird die Moerser
Innenstadt dieses Jahr wieder zur
Theaterbühne. Zahlreiche Acts verzaubern mit
Witz, Gesang und Kunststücken. Dieses Jahr
mit dabei sind Tukkers Connextion, Laura
Dilettante, Das kleinste Varieté der Welt,
Shiva Grings und Felice & Cortes.

Gefördert durch die Sparkasse am
Niederrhein, die Stadt Moers und Enni. Der
Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos:
Website – www.comedyarts.de
Instagram – @comedyartsfestival
Facebook – @Internationales
ComedyArts Festival
Veranstaltungsdatum 29.08.2026 - 11:00 Uhr.
Veranstaltungsort Moerser Innenstadt
Moers: Geheimnisvoller
Stadtgraben mit Wall – Wanderung mit Einkehr
Feierabend! Lassen Sie sich bei
einem gemütlichen abendlichen Bummel von A
wie „Altmarkt“ bis Z wie „Zwergengasse“
führen. Und hören Sie allerlei
Interessantes, mit wenigen Jahreszahlen
gespicktes, über die facettenreiche Moerser
Stadtgeschichte. Zum geselligen Abschluss
mit leckeren Häppchen im Feinkost
"Gourmoers" lassen wir den Abend ausklingen.
Treffpunkt: Denkmal Altmarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Geführt von Anne-Rose Fusenig
Treffpunkt: Steinstraße 49 am Enni-Mann
Preis: 9 Euro ohne und 20 Euro mit Essen
Event details Veranstaltungsdatum 27.08.2026
- 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort
Steinstraße 49 am Enni-Mann
Moers: Cosmo Festival
Der Verein c.o.s.MO
e.V. wurde im Januar 2019 gegründet. Wir
„feiern für den guten Zweck – im Kampf gegen
die Kinderarmut – zu Gunsten von Klartext
für Kinder!“
Veranstaltungsdatum 29.08.2026 - 13:00
Uhr - 23:30 Uhr. Veranstaltungsort ENNI
Sportpark Rheinkamp, Am Sportzentrum 5,
47445 Moers.
Moers:
Briefmarken Großtauschtag
Tausch-, Kauf- und Verkaufsbörse für
Briefmarken und neuerdings auch Münzen.
Händlerstände mit vielfältigem Angebot.
Geboten werden zudem fachkundige Beratung
zum Aufbau neuer Sammlungen sowie zur
Bewertung und Auflösung bestehender
Sammlungen.
Infostände der Arbeitsgemeinschaft „Tag der
Briefmarke“ und der Motivgruppe Musik
informieren über aktuelle Aktivitäten und
Themenphilatelie. Infobox Parkmöglichkeiten
stehen im Innenhof hinter der Sparkasse zur
Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei.
Sommerfest des TV Vennikel
Drei Tage voller Musik, Sport
und Gemeinschaft – Eintritt frei! Der TV
Vennikel lädt herzlich zum diesjährigen
dreitägigen Sommerfest ein und freut sich
auf ein abwechslungsreiches Wochenende für
Jung und Alt. Neben einem bunten
Rahmenprogramm erwartet die Besucherinnen
und Besucher an allen drei Tagen spannender
Tennissport im Rahmen des NÜHLEN & GHP
CUP mit packenden Matches auf der Anlage.

Auftakt ist am Freitag mit einer
stimmungsvollen Party, bei der DJ Carlos Dee
Lite ausgelassene Feierlaune sorgen wird. Am
Samstag erwartet die Gäste ein musikalisches
Highlight mit Livemusik der Band Moodish,
die in Vennikel bereits bestens bekannt ist.
Der Sonntag steht ganz im Zeichen der
Familie. Der Familientag beginnt mit einem
ökumenischen Gottesdienst.
Im
Anschluss präsentieren die Gruppen der
Fitnessabteilung des Vereins eindrucksvoll
ihr Können. Darüber hinaus wartet auf die
Gäste ein buntes Programm mit zahlreichen
Unterhaltungsangeboten für Kinder. Wer den
Verein näher kennenlernen möchte, kann bei
den Schnupperangeboten der verschiedenen
Abteilungen aktiv mitmachen und das
vielseitige Sportangebot des TV Vennikel
entdecken.
Auch kulinarisch ist
bestens für alle gesorgt: Die Metzgerei
Heinen und Knorke’s Backfisch bieten
herzhafte Spezialitäten an. Bierstand und
Weinbar runden das gastronomische Angebot
perfekt ab. Der TV Vennikel freut sich auf
zahlreiche Besucherinnen und Besucher und
auf ein fröhliches Sommerfest voller
Begegnungen, sportlicher Highlights, guter
Musik und gemeinsamer Erlebnisse – feiern
Sie mit und unterstützen Sie dabei eine gute
Sache.
Der Erlös des Sommerfestes
wird für einen guten Zweck gespendet und
kommt dem WDR 2 Weihnachtswunder zugute!
Veranstaltungsdatum 28.08.2026 - 17:00
Uhr - 30.08.2026 - 19:30 Uhr.
Veranstaltungsort Boschheideweg 17b, 47447
Moers.
Moerser Schlosspark –
Entwicklung im Wandel Auf einem
Rundgang erfahren wir Wissenswertes und
Kurioses, Amüsantes, Verbotenes und
Bedrohliches über Schlosspark, Wall und
Graben. Vor allem geht es aber um die
Entwicklung der im 19. Jahrhundert
angelegten privaten Parks der
Fabrikantenfamilie Wintgens hin zu einem
Volks- und Bürgerpark im 20. Jahrhundert –
sowie um aktuelle denkmalgerechte und
zukunftsorientierte Gestaltungskonzepte.
Geführt von Dr. Wilfried Scholten
Treffpunkt: Schlosseingang Kosten: 9 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 30.08.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosseingang
Moerser
Kirmes - 4. - 8. September 2026
Sie ist das größte
und beliebteste Volksfest am Niederrhein und
lockt Anfang September jährlich rund 500.000
Besucherinnen und Besucher in die
Grafenstadt - die Rede ist von der Moerser
Kirmes. Die Veranstaltung bietet Jahr für
Jahr jede Menge Spaß und Abwechslung für
Groß und Klein.

Mit mehr als 200 Schaustellerinnen und
Schaustellern, vielen Partyzonen,
Kirmesklassikern und Hightech-Fahrgeschäften
stellt das Team der Moerser Marketing GmbH
eine bunte Mischung für alle Kirmesfans
zusammen. Das Spektakel in der Moerser
Innenstadt findet traditionell am ersten
Septemberwochenende statt und dauert fünf
Tage.
Es endet am "Kirmesdienstag" mit einem
großen Höhenfeuerwerk. Weitere Informationen
über Programm, Attraktionen, Lageplan
,Öffentliche Toiletten, Sanitätsdienst
und Anreiseinfos gibt es unter www.kirmes-moers.de.
District Moers – 360 Grad
Edition
Getreu dem Motto
Nitrax & Friends erwarten euch beim
Techno-Rave District Moers wieder zehn
bekannte DJs auf zwei Floors. Ein besonderes
Highlight an diesem Abend: Das DJ-Pult rückt
in die Mitte des Floors – ihr seid mitten im
Geschehen und feiert gemeinsam rund um das
Pult.

Noch näher, noch intensiver, noch mehr
Rave-Feeling. Einlass ab 18 Jahre!
Veranstaltungsdatum 04.09.2026 - 22:00 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107. 47441
Moers.
Veranstaltung im
Krankenhaus Bethanien: „Campus-Café“ am 09.
September 2026 Austausch und
Information rund ums Thema „Das Wunderwerk
der Atmung! Wie können wir die Atmung
vertiefen, Lunge und Herz stärken und mit
ihr innere Ruhe und Zufriedenheit finden?“
Am 09. September 2026 lädt das Krankenhaus
Bethanien Moers wieder zum „Campus Café“
ein. Alle pflegenden An- und Zugehörigen
sind herzlich eingeladen, von 16 bis 18 Uhr
in die Bethanien Akademie (Bethanienstraße
15, 47441 Moers) zu Kaffee, Kuchen und
Austausch zu kommen. Die Teilnahme an der
Veranstaltung ist kostenlos.
Beim
Fachvortrag geht es um das Thema „Das
Wunderwerk der Atmung! Wie können wir die
Atmung vertiefen, Lunge und Herz stärken und
mit ihr innere Ruhe und Zufriedenheit
finden?“. Die Heilpraktikerin und
Atemtherapeutin Beate Wargalla gibt
praktische Übungen mit an die Hand, um die
richtige Atmung zu unterstützen, die
Atemmuskeln zu trainieren, sich körperlich
zu stärken und innerlich zur Ruhe zu finden.
Um vorherige Anmeldung zur
Veranstaltung wird gebeten. Entweder per
E-Mail an
campuscafe@bethanienmoers.de oder
telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw.
+49 (0) 2841 200 20420.
Moers: Nicht nur für Technikfans, Enni
ermöglicht Blick hinter die Kulissen der
Energieerzeugung Wie entsteht
Strom aus Holz? Und wie funktioniert einer
der größten Solarparks am Niederrhein?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen
erhalten Interessierte bei der Enni-Ökotour.
Gemeinsam mit der Volkshochschule
Moers/Kamp-Lintfort öffnet die ENNI Energie
& Umwelt (Enni) im September die Türen zu
zwei Anlagen, die sonst nicht öffentlich
zugänglich sind.
„Viele Menschen
nutzen jeden Tag Strom und Wärme, wissen
aber nur wenig darüber, wie sie erzeugt
werden“, sagt Enni-Geschäftsführer Dr. Kai
Gerhard Steinbrich. „Bei der Ökotour können
sie einen Blick hinter die Kulissen werfen
und unsere Anlagen aus nächster Nähe
kennenlernen.“
Den Auftakt macht am
Mittwoch, 16. September, 16:30 bis 17:30
Uhr, das Biomasse-Heizkraftwerk im Moerser
Technologiepark Eurotec. Die
Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage der
Biokraftgesellschaft Moers produziert auf
dem Gelände der ehemaligen Zeche
Rheinpreußen seit 2009 aus
Landschaftspflegeholz Strom für rund 5.000
Haushalte sowie Wärme für etwa 3.200 Häuser.
Dabei erreicht sie besonders hohe
Wirkungsgrade. Während der Führung erläutern
Mitarbeitende die technischen Abläufe und
beantworten Fragen der Besucherinnen und
Besucher.
Die zweite Station ist
am Donnerstag, 24. September, 15:45 bis
16:45 Uhr, der Solarpark Mühlenfeld in
Neukirchen-Vluyn. Auf dem rund 24 Hektar
großen Gelände erzeugen mehr als 14.000
Solarmodule jährlich über drei Millionen
Kilowattstunden Solarstrom.
Bei
einem Rundgang über die Anlage und den
integrierten Energiepfad erfahren die
Teilnehmenden Wissenswertes über die Technik
und das besondere Zusammenspiel von
Energieerzeugung und Natur. Für dieses
Konzept erhielt die Enni 2016 den Deutschen
Solarpreis. Die Teilnahme an den
Führungen ist kostenlos. Eine Anmeldung über
die Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort ist
jedoch erforderlich. Weitere Informationen
gibt es unter www.enni.de
Rheinberg:
Musikerflohmarkt am 30. August im to hoop ab
11 Uhr Am kommenden Sonntag
freuen wir uns auf viele Stände und
Besucher:innen zu unserem traditionellen
Alpsrayer Musikerflohmarkt. Es sind übrigens
noch Standplätze frei! Bei Interesse
0163-7452042. (Für Händler: 15€/ lfd. Meter)
Angeboten werden Instrumente, Zubehör,
Veranstaltungstechnik, Tonträger etc. und
evtl. sogar Musiker. Eintritt frei.
Verhungern muss auch niemand: Es gibt eine
Frühstücksauswahl (ab 10 Uhr), leckeren
Kuchen und der Grill ist auch in Aktion.

NRW: Mehr als die Hälfte der
Grundschüler/-innen nutzte im Schuljahr
2025/26 die Ganztagsbetreuung an Schulen
Anteil ist in den letzten 10 Jahren
um fast 14 Prozentpunkte gestiegen Höchster
Anteil an Grundschüler/-innen im
Ganztagsbetrieb in Köln – niedrigster im
Kreis Olpe 99°% aller Ganztagsschüler/-innen
besuchten ein Angebot des offenen Ganztags
Mehr als die Hälfte der
Grundschülerinnen und Grundschüler in
Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen
Schuljahr 2025/26 ein Angebot des offenen
oder gebundenen Ganztags an Schulen besucht.
Wie das Statistische Landesamt anlässlich
des Beginns des Rechtsanspruchs auf
Ganztagsbetreuung für Kinder im
Grundschulalter mitteilt, stieg dieser
Anteil in den letzten Jahren stetig an.
Hatten im Schuljahr 2015/16 noch 42,4 %
aller Grundschüler/-innen am offenen oder
gebundenen Ganztag teilgenommen, so waren es
im Schuljahr 2025/26 bereits 56,2 %.
Das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) regelt
die stufenweise Einführung eines
Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für
Kinder im Grundschulalter, beginnend 2026
mit der ersten Klassenstufe. Im vorherigen
Schuljahr 2025/26 nahmen bereits 58,1 % der
Grundschülerinnen und -schüler, die die
erste Klasse besuchten, an einem
Ganztagsangebot an einer Schule teil.

Unterschiede zwischen Kreisen
und kreisfreien Städten – Köln mit höchstem
und Kreis Olpe mit niedrigstem Anteil Auf
Ebene der Kreise und kreisfreien Städte war
der Anteil in Köln mit 86,5 % NRW-weit am
höchsten, gefolgt von Leverkusen mit 83,8 %
und Oberhausen mit 80,3 %.
Am
niedrigsten war der Anteil in den Kreisen
Olpe (31,1 %), Borken (32,7 %), Siegen-Wittgenstein (33,6 %)
und dem Hochsauerlandkreis (33,6 %).
Tendenziell sind die Anteile der
Ganztagsschülerinnen und -schüler an
Grundschulen in den kreisfreien Städten
höher als in den Kreisen.

99 % der Grundschüler/-innen im
Ganztag besuchten ein Angebot des offenen
Ganztags Insgesamt nahmen 409.835
Grundschüler/-innen im Schuljahr 2025/26 ein
Angebot des schulischen Ganztagsbetriebs
wahr. Mehr als 99 % von ihnen besuchten ein
Angebot des offenen Ganztags. In einer
offenen Ganztagsschule nimmt dieser Teil der
Schülerinnen und Schüler an den
außerunterrichtlichen Angeboten teil.
Die Anmeldung bindet für die Dauer eines
Schuljahres und verpflichtet in der Regel
zur regelmäßigen und täglichen Teilnahme an
diesen Angeboten. Lediglich 3.615
Kinder waren im Schuljahr 2025/26
im gebundenen Ganztagsbetrieb. In einer
gebundenen Ganztagsschule nehmen alle
Schülerinnen und Schüler der Schule
verpflichtend an den Ganztagsangeboten teil.
DB: Ausbau
zwischen Emmerich und Oberhausen -
Lärmschutzwände Eisenbahnbrücke an der
Karl-Heinz-Klingen-Straße in Dinslaken
"Für den dreigleisigen Ausbau zwischen
Emmerich und Oberhausen baut die DB InfraGO
entlang der Strecke auch zahlreiche
Schallschutzwände. Damit sorgt das
Projektteam dafür, dass es für Anwohnende
trotz Ausbau deutlich leiser wird. Im
Bereich der Eisenbahnbrücke an der
Karl-Heinz-Klingen-Straße in Dinslaken
finden in den kommenden Wochen und Monaten
weitere Arbeiten für die neuen
Lärmschutzwände statt.
In der
kommenden Woche werden Bohrpfähle für die
neue Schallschutzwandbrücke hergestellt.
Hierfür muss die Karl-Heinz-Klingen-Straße
in der Zeit von Montag, 24. August bis
einschließlich Donnerstag, 27. August 2026
vollgesperrt werden. Für das Stadtfest am
Wochenende wird die Straße wieder geöffnet.
Gegebenenfalls finden von Montag, 31. August
bis Mittwoch, 1. September letzte
Restarbeiten statt, für die die Straße
nochmal gesperrt wird.
Der Verkehr
wird während der Zeit der Arbeiten über die
Max-Eyth-Straße bzw. über Hünxer Straße,
Hanielstraße und Ziegelstraße umgeleitet.
Die Karlstraße und die Max-Eyth-Straße
bleiben befahrbar. Für den Fuß- und
Radverkehr ist der betroffene Bereich
ebenfalls gesperrt. Die Umleitung erfolgt
über die Max-Eyth-Straße und die Hünxer
Straße.
Nach Abschluss der Arbeiten
wird die Karl-Heinz-Klingen-Straße wieder
halbseitig gesperrt. Allerdings bleiben
beide Fahrtrichtungen für den motorisierten
Verkehr befahrbar. Der Radverkehr wird über
die Max-Eyth-Straße zur Kreuzung
Wilhelm-Lantermann-Straße / Hünxer Straße /
Karl-Heinz-Klingen-Straße umgeleitet.
Fußgänger:innen werden während der
Bauarbeiten jeweils auf die
gegenüberliegende Straßenseite geführt. Die
Änderungen gelten bis einschließlich
Sonntag, 8. November 2026.
B58: Wesel Fahrbahnsanierung auf der
Schermbecker Landstraße Bauarbeiten ab
Montag Ab Montag, 24. August
2026, saniert Straßen.NRW an zwei Stellen
die Fahrbahn der B58 (Schermbecker
Landstraße) in Fahrtrichtung Wesel. Die
Arbeiten dauern voraussichtlich eine Woche.
Während der Bauarbeiten kann es insbesondere
im Berufsverkehr zu Staus und längeren
Fahrzeiten kommen.
Kurt-Kräcker-Straße / Aldi-Markt - In
diesem Bereich wird der Verkehr mit einer
Baustellenampel einspurig an der Baustelle
vorbeigeführt. - Das Abbiegen von der
B58 in die Kurt-Kräcker-Straße ist nicht
möglich. - Der Aldi-Markt bleibt über
die B58 erreichbar. Halterner Straße bis
Schepersweg Auf einem rund 150 Meter langen
Abschnitt wird die Fahrbahn in Richtung
Wesel erneuert. Der Verkehr wird an der
Baustelle vorbeigeführt. - Das
Linksabbiegen in den Schepersweg ist nicht
möglich. - Die Fahrstreifen werden auf 3
Meter verengt. - Im Baustellenbereich
gilt Tempo 20. Straßen.NRW empfiehlt, den
Bereich nach Möglichkeit zu umfahren oder
mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen.
Moers: Offene
Hebammensprechstunden in zwei
Familienzentren Gute
Nachrichten für werdende Eltern und Familien
mit kleinen Kindern: Bis Ende des Jahres
gibt es in zwei Moerser Familienzentren
offene Hebammensprechstunden. Sie bieten
werdenden Eltern und Familien die
Möglichkeit, unkompliziert und ohne großen
organisatorischen Aufwand Fragen rund um
Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit
mit dem Baby zu besprechen.
Auch
persönliche Anliegen oder Unsicherheiten
können in einem vertraulichen Gespräch mit
einer Hebamme geklärt werden. „Gerade in der
Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt
entstehen viele Fragen. Nicht immer ist es
leicht, kurzfristig eine passende
Anlaufstelle zu finden. Mit der offenen
Hebammensprechstunde schaffen wir deshalb
ein einfaches und wohnortnahes Angebot“,
sagt Stephan Caniels von den ‚Frühen Hilfen‘
der Stadt.
Zusätzliches
Unterstützungsangebot Das
niedrigschwellige Beratungsangebot ist
kostenlos und kann kurzfristig aus
Fördermitteln des Landesprogramms
‚kinderstark – NRW schafft Chancen‘
finanziert werden. „Die Förderung ermöglicht
uns dieses zusätzliche Unterstützungsangebot
und erreicht Familien dort, wo sie ohnehin
Angebote nutzen“, so Caniels weiter.
„Wir freuen uns, dass die beiden
Familienzentren die Sprechstunden gemeinsam
mit uns durchführen.“ Sie finden wöchentlich
zu wechselnden Terminen in der Mattheck und
in Moers-Mitte statt. Eine vorherige
Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.
Die Termine im Städtischen
Familienzentrum Wilhelm-Müller-Straße 1:
8. September (9 bis 11 Uhr), 18.
September (10 bis 12 Uhr), 16. und 23.
Oktober (jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr), 5. und
18. November (jeweils 12 bis 14 Uhr), 20.
November (9.30 bis 11.30 Uhr), 4. Und 10.
Dezember (jeweils 12 bis 14 Uhr), 18.
Dezember (9.30 bis 11.30 Uhr).
Die
Termine im Städtischen Familienzentrum
Diergardtstraße 46: 3. September (10 bis
12 Uhr), 10. September (9 bis 11 Uhr), 14.
September 10 bis 12 Uhr), 24. September (9
bis 11 Uhr), 28. September 10 bis 12 Uhr),
14., 22., 26. Oktober, 5., 19., 26.
November, 4., 10., 16. Dezember (jeweils
9.30 bis 11.30 Uhr).
Alle Termine
gibt es auch online hier: www.moers.de/leben-moers/familienstadt-moers/familie-von-anfang/offene-hebammensprechstunde-zwei-familienzentren
oder www.moers.de (Suchbegriff:
‚Offene Hebammensprechstunde‘)
Evangelisches
Krankenhaus Dinslaken bei den DIN-Tagen 2026
Blutdruck messen, Reanimation üben, Teddy
behandeln: Das Evangelische Krankenhaus
Dinslaken ist am 29. und 30. August beim
Stadtfest in der Innenstadt dabei. Wenn
die Dinslakener Innenstadt Ende August
wieder zur großen Veranstaltungsfläche wird,
ist auch das Evangelische Krankenhaus
Dinslaken mit dabei. Bei den DIN-Tagen 2026
können Besucherinnen und Besucher am
Samstag, 29. August, und Sonntag, 30.
August, jeweils von 12 bis 16 Uhr mit
Expertinnen und Experten des Krankenhauses
ins Gespräch kommen, Fragen stellen und bei
verschiedenen kostenfreien Aktionen
mitmachen.
Im Mittelpunkt stehen
verständliche Informationen rund um
Gesundheit und Medizin. Ärztinnen und Ärzte
aus den Bereichen Pflege, Physiotherapie,
Chirurgie, Orthopädie,
Wirbelsäulenchirurgie, Schmerzmedizin und
Anästhesie geben Einblicke in ihre Arbeit
und beantworten Fragen. Wer möchte, kann
außerdem Blutdruck oder Blutzucker messen
lassen. Beim Reanimationstraining können
Interessierte ausprobieren, wie sie im
Notfall richtig helfen.
Etwas
spielerischer wird es bei einer kleinen
„Operation“ an Gummibärchen, bei der
Fingerspitzengefühl gefragt ist. Im
Teddybär-Krankenhaus können Kinder ihre
Kuscheltiere untersuchen und behandeln
lassen. So erfahren sie auf spielerische
Weise, was bei einer Behandlung im
Krankenhaus passiert und manches wirkt
danach vielleicht schon weniger fremd.
Außerdem warten ein Glücksrad, ein
Instagram-Gewinnspiel und etwas Süßes auf
die Besucherinnen und Besucher.
Infos zum Programm des Evangelischen
Krankenhauses Dinslaken gibt es online
unter:
https://www.evkln.de/din-tage-2026.html
Wesel: Gemeinsam unterwegs:
Frauenwanderung zur Europäischen
Mobilitätswoche Die
Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung
Wesel lädt gemeinsam mit der
Öko-Modellregion Niederrhein im Rahmen der
Europäischen Mobilitätswoche zu einer
geführten Frauenwanderung ein. Am Samstag,
19. September 2026, können interessierte
Frauen bei einer gemeinsamen Wanderung die
Natur rund um die Lühlerheide in Schermbeck
entdecken, sich bewegen und miteinander ins
Gespräch kommen.
Begleitet wird die
etwa 1 bis 1,5 Stunden dauernde Wanderung
von einer zertifizierten Natur- und
Landschaftsführerin. Im Anschluss besteht
die Möglichkeit, den Nachmittag bei einem
gemütlichen Austausch im Hofcafé ausklingen
zu lassen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Café
Lühlerheide, Marienthaler Straße 10, 46514
Schermbeck. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Kosten für den persönlichen
Verzehr im Hofcafé sind selbst zu tragen.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich
unter: https://beteiligung.nrw.de/k/-GA6Luh1r oder
bei Isabella Kubon oder Helena Fischer von
der Gleichstellungsstelle, Tel: 0281
207-3143 und 0281 207 2143 | E-Mail:
gleichstellung@kreis-wesel.de
Das komplette Programm mit allen
Informationen zu den einzelnen Aktionen im
Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche gibt
es unter www.kreis-wesel.de.
Wesel: BioWochen NRW
2026 in der Öko-Modellregion Niederrhein -
Erleben, wie regionale Bio-Lebensmittel
entstehen & schmecken Am 28.
August 2026 starten auch am Niederrhein die
BioWochen NRW – die größte landesweite
Aktionsreihe für ökologischen Landbau und
Bio-Produkte. Vom 28. August bis zum 13.
September öffnen in Nordrhein-Westfalen bei
einer Vielzahl von Veranstaltungen Bio-Höfe,
Gärtnereien, Verarbeiter und Fachgeschäfte
ihre Türen.
Auch in der
Öko-Modellregion Niederrhein laden
zahlreiche Veranstalter – von
Mitmachaktionen auf dem Acker über
Koch-Events bis zum Hofkonzert - dazu ein,
ökologische Landwirtschaft vor Ort live zu
erleben.
„Die Biovielfalt direkt vor
der eigenen Haustür ist groß, sowohl in ganz
NRW als auch am Niederrhein, und das zeigen
die BioWochen mit ihrem bunten Programm.
Nutzen Sie die Möglichkeit hinter Stalltüren
und Hoftore zu blicken und die Höfe sowie
die regionalen Bio-Produkte vor Ort
kennenzulernen und zu genießen“, sagt Pia
Haartz, Regionalmanagerin der
Öko-Modellregion Niederrhein.
Hof-Kochen: Ein Angebot der Öko-Modellregion
Niederrhein Neben dem vielfältigen
Angebot der Betriebe am Niederrhein lädt die
Öko-Modellregion beim Hof-Kochen zu
kulinarischen Entdeckungsreise auf den
Bio-Höfen am Niederrhein ein. Das Hof-Kochen
bietet nicht nur die Möglichkeit, Einblicke
in die Erzeugung regionaler Bio-Lebensmittel
zu gewinnen, sondern diese direkt vor Ort
zuzubereiten und so geschmacklich zu
erleben. Es werden zwei Termine auf
unterschiedlichen Höfen angeboten:
Hof-Kochen auf dem Bio-Hof Frohnenbruch,
Samstag, 12. September um 14 Uhr. Weitere
Infos und Anmeldung unter:
https:/ömr.de/termine/detail/oeko-modellregion-niederrhein/hof-kochen
Hof-Kochen auf dem Schanzenhof mit
ProVita Naturkost, Samstag, 19. September um
14 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter:
https://ömr.de/termine/detail/oeko-modellregion-niederrhein/hof-kochen-auf-dem-schanzenhof
Öko-Landwirtschaft am Niederrhein entdecken
Auch die vielen Betriebe in der
Öko-Modellregion Niederrhein bieten tolle
Veranstaltungen an und geben Einblicke in
ihre Arbeit. Eine Auswahl der
Veranstaltungen:
Ackerplausch 46562 Voerde am 29. August
Die Solidarische Landwirtschaft
Niederrhein e.V. auf dem Tinthof in Voerde
lädt zu einem Rundgang, Ackerplausch und
Gemüseverkostung ein. Solidarische
Landwirtschaft heißt Mitmachen! Das Angebot
reicht von der Aussaat bis zum gemeinsamen
Ernteteilen. Säh-Aktion und Führung
durch den Bio-Kistenbetrieb 47669
Wachtendonk am 2., 5. und 12. September
Der Naturkost Schniedershof in
Wachtendonk lädt gleich zu drei spannenden
Veranstaltungen eine Säh-Aktion und das
Ausbringen von Demeter-Präparaten sowie zwei
Führungen durch den Biokistenbetrieb, die
spannende Einblicke in die Prozesse des
Biokistenlieferservices geben.
Hofführung und Bandabend 46519 Alpen am
5. September
Der Schanzenhof in
Alpen öffnet seine Hoftore und zeigt den
Besuchenden vor Ort, wie Landwirtschaft
nachhaltig wirtschaften kann, welche
Strategien es zum Umgang mit dem Klimawandel
gibt und wie artgerechte Tierhaltung
aussehen kann. Für Jazz-Liebhaber gibt es
abends Live-Musik zum Mitschwingen und für
das leibliche Wohl ist auch gesorgt.
Hofführung und Hofkonzert 47533 Kleve
am 6. September
Die am Deich in Kleve
laden ein zu einem schönen Nachmittag auf
dem Hof. Gäste erfahren bei der Hofführung
mehr über die Wirtschaftsweise und
Tierhaltung auf dem Betrieb. Abends können
die Besucher zur Musik von PADISTA tanzen.
Tomatenvielfalt 46485 Wesel am
11. September
Der Biomarkt Wesel lädt
zur Verkostung der vielfältigen Tomaten aus
eigenem Anbau ein. Dabei können Besucher mit
den Erzeugern der Produkte ins Gespräch
kommen. Das vollständige Programm finden
Sie unter: www.biowochen-nrw.de/events
Jetzt heißt es: Bio am Niederrhein –
erleben, entdecken, genießen!
Die
BioWochen 2026 werden von der
Landesvereinigung Ökologischer Landbau und
der Landwirtschaftskammer
Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit
dem Ministerium für Landwirtschaft und
Verbraucherschutz organisiert. Das
Ministerium für Landwirtschaft und
Verbraucherschutz fördert das Format seit
vielen Jahren.
Die Öko-Modellregion
Niederrhein ist ein Gemeinschaftsprojekt der
Kreise Kleve und Wesel und wird vom
Ministerium für Landwirtschaft und
Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.
Mehr Informationen zu zukünftigen
Netzwerktreffen, Förderungen und
Bio-Betrieben unter www.ömr.de und bei Pia
Haartz, Öko-Modellregion Niederrhein Tel:
0281 207-4015 | E-Mail:
pia.haartz@kreis-wesel.de
Kempen: Auf
Entdeckungstour in den städtischen Museen:
Vorstellung der neuen Museums-App
Am Donnerstag, den 27. August 2026, um 15.30
Uhr lädt das Kulturamt der Stadt Kempen zur
Vorstellung der neuen Museums-App in das
Kulturforum Franziskanerkloster ein. Alle
Interessierten – insbesondere Familien –
sind herzlich eingeladen, die App erstmals
kennenzulernen und gemeinsam die städtischen
Museen auf neue Weise zu entdecken.
Die neue Museums-App bietet drei
unterschiedliche Touren, die Besuchende
durch die Museen begleiten und spannende
Einblicke aus verschiedenen Perspektiven
ermöglichen. Geführt werden sie dabei von
drei besonderen Museumsfiguren: Die
Museumsfledermaus fliegt nicht nur durch das
Museum, sondern nachts auch durch die Stadt
und hat deshalb viel Wissenswertes über
Kempen zu erzählen (Tour 1, geeignet ab 6
Jahren).
Johanna Ida Wilmius, eine
Dame aus feinem Haus, kennt sich bestens mit
den Gepflogenheiten vergangener Zeiten aus
und ordnet die Objekte des Kramer-Museums
ein (Tour 2, geeignet ab 12 Jahren). Pater
Paschalis Adams, ein ehemaliger
Franziskanermönch, berichtet über das Leben
im Kloster und die sakrale Sammlung (Tour 3,
geeignet ab 14 Jahren).
Die Inhalte
der Touren werden ganz einfach über QR-Codes
auf dem eigenen Smartphone aufgerufen. Die
Nutzung der Museums-App ist kostenfrei. Für
die Nutzung wird ein internetfähiges
Smartphone benötigt. Die Entwicklung der App
wurde durch die Unterstützung der
Sparkassenstiftung „Natur und Kultur“ Kreis
Viersen sowie des Kempener Geschichts- und
Museumsvereins ermöglicht. Konzept,
Recherche und Storyline hat Dr. Pia Steffen
erarbeitet.

Die App wurde von Orpheo Deutschland GmbH
aus Weimar erstellt. Nach einer kurzen
Einführung haben die Besucherinnen und
Besucher Gelegenheit, die neue Museums-App
erstmals selbst auszuprobieren. Besonders
Familien dürfen sich außerdem auf eine
Malstation für Kinder und weitere kleine
Überraschungen freuen.
Am
29. August: Netzwerk 55plus Meerbeck lädt
zum offenen Kaffeetreff ein Bei
einer guten Tasse Kaffee miteinander ins
Gespräch kommen - dazu lädt das Netzwerk
55plus Meerbeck am Samstag, 29. August, von
10 bis 13 Uhr auf den Meerbecker Wochenmarkt
ein.
Unter dem Motto ‚Gemeinsam
Kaffee trinken und neue Kontakte knüpfen‘
entsteht auf dem Johann-Esser-Platz ein
besonderer Treffpunkt für Begegnung und
Austausch. Ob Nachbarinnen und Nachbarn,
alte Bekannte oder Menschen, die Meerbeck
neu kennenlernen möchten – alle sind
herzlich willkommen.
Neben Kaffee
und netten Gesprächen gibt es außerdem Infos
über das Netzwerk 55plus und seine
vielfältigen Angebote und Aktivitäten. Die
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stehen
für Fragen und Gespräche zur Verfügung und
geben gerne Auskunft darüber, welche
Möglichkeiten das Netzwerk bietet und wie
man sich selbst einbringen kann.
Die
Aktion wird unterstützt vom Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck im Rahmen des Förderprogramms
„Sozialer Zusammenhalt“. Die Teilnahme ist
kostenlos, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Informationen beim
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter Telefon 0
28 41 / 201 – 530 oder per Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
Stadtfest: Dinslaken
feiert drei Tage lang die DIN-Tage 2026
Live-Musik auf zwei großen Bühnen,
Jugend-DIN-Tage, Familienprogramm und zahlreiche
Veranstaltungen und Aktionen vom 28. bis 30.
August Am letzten Augustwochenende wird die
Dinslakener Innenstadt wieder zur großen
Festmeile. Vom 28. bis 30. August 2026 laden die
DIN-Tage mit einem abwechslungsreichen Programm
aus Live-Musik, Kultur, Familienangeboten und
zahlreichen Mitmachaktionen zum gemeinsamen
Feiern ein.

Auf den Bühnen am Altmarkt und am Neutor stehen
Rock, Pop, Soul, Tanz, Chormusik und vieles mehr
auf dem Programm. Ergänzt wird das Stadtfest
durch die Jugend-DIN-Tage im Stadtpark, das
Burgcafé im historischen Burginnenhof, den
traditionellen Bücher-Kiloverkauf sowie weitere
beliebte Programmpunkte in der gesamten
Innenstadt.
Die offizielle Eröffnung
erfolgt am Freitag, 28. August, um 18 Uhr auf
der Bühne am Altmarkt durch Bürgermeister Simon
Panke: „Die DIN-Tage haben auch dieses Jahr
wieder ganz viel Abwechslung im Kultur- und
Veranstaltungsangebot. Das ist einer der Gründe,
warum unser Stadtfest für alle Generationen so
gut funktioniert. Dafür danke ich allen
Helferinnen und Helfern, den engagierten
Vereinen und Initiativen, allen Sponsoren, den
geschätzten Kolleginnen und Kollegen der
Verwaltung und der DIN-Event – denn die DIN-Tage
sind eine Gemeinschaftsleistung des Team
Dinslaken. Und wenn dann die ganze Stadt drei
Tage lang auf den Beinen ist, spürt man dieses
große Zusammengehörigkeitsgefühl“, so
Bürgermeister Panke.
Musikalischer
Auftakt am Freitag Mit der Eröffnung beginnt
das dreitägige Festwochenende offiziell. Im
Anschluss übernehmen auf den beiden großen
Bühnen bekannte Live-Bands das Programm.
Auf dem Altmarkt sorgen zunächst The Servants
mit Classic Rock aus mehr als fünf Jahrzehnten
Bandgeschichte für Stimmung. Anschließend bringt
Mottek mit Rock- und Partyklassikern den
Altmarkt zum Feiern.
Parallel startet auf
der Bühne am Neutor das Musikprogramm mit Your
Decade, bevor 20 Summers Left den ersten
Festivalabend mit einer energiegeladenen
Rockshow ausklingen lassen.
Die
Jugend-DIN-Tage starten mit einer elektronischen
„Open-Air-Party“ am Freitag: Zwischen 19 und 23
Uhr gibt es ordentlich Bass auf die Ohren.
Gemeinsam mit 3MoreEvents und Sound4Event laden
die Jugendförderung der Stadt Dinslaken und die
Aufsuchende Jugendarbeit wieder zur
„Elektronischen Jugendwiese“ ein. Im Stadtpark,
neben dem Rathaus, gibt es dabei guten Techno,
Dance oder Drum and Bass. Glasflaschen sind auf
dem Areal nicht erlaubt.
Samstag: Das
pulsierende Herzstück der DIN-Tage Der
Samstag präsentiert sich traditionell als
umfangreichster Veranstaltungstag der DIN-Tage.
Bereits am Vormittag lädt die Stadt Dinslaken
zur öffentlichen Fundversteigerung vor der
Kathrin-Türks-Halle ein. Ab 9 Uhr können die
Fundstücke besichtigt werden, bevor um 10 Uhr
die Versteigerung beginnt. Versteigert werden
zum Beispiel Fahrräder, Rucksäcke oder Uhren und
vieles mehr.
Zeitgleich öffnet auch
wieder der beliebte Bücher-Kiloverkauf in der
Kathrin-Türks-Halle. Auf zwei Etagen erwartet
Bücherfreunde einer der größten gemeinnützigen
Büchermärkte am Niederrhein. Der sogenannte
Kilo-Verkauf findet am Samstag von 9 bis 18 Uhr
statt und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr. Bereits
eine Woche vor den DIN-Tagen können wieder
Bücherspenden für den traditionellen
Bücher-Kiloverkauf abgegeben werden. Die Annahme
erfolgt am 21. und 22. August, jeweils von 10
bis 16 Uhr, am Haupteingang der
Kathrin-Türks-Halle.
Auf der
Altmarktbühne steht am Samstag zunächst die
ganze Familie im Mittelpunkt. Deine Kinderband,
das Mitmachprogramm „Der Pirat“, der Once Upon a
Time Chor sowie eine Friseurshow sorgen für ein
abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Am
Abend wechseln die DIN-Tage dann in den
Konzertmodus: Die Juicy Souls bringen Soul- und
Disco-Klassiker auf die Bühne, bevor mit Bounce,
einer der bekanntesten Bon-Jovi-Tributebands
Deutschlands, der musikalische Höhepunkt des
Samstags folgt.
Auch auf der Bühne am
Neutor beginnt der Samstag mit einem bunten
Programm regionaler Tanzgruppen und Vereine. Im
Anschluss übernehmen mit Mandowar
außergewöhnliche Country-Folk-Versionen
bekannter Rock- und Metalhits die Bühne, ehe die
Queen-Tributeband May Rock den Samstagabend mit
legendären Klassikern wie Bohemian Rhapsody oder
We Will Rock You abschließt.
Wer
zwischendurch den Burginnenhof aufsucht, wird
dort das beliebte Burgcafé entdecken. Dort
gestalten am Samstag zwischen 13 und 17 Uhr
Alexandre Zindel, 2 Peak Time und Cesare das
musikalische Nachmittagsprogramm.
Auch
die Neustraße wird erneut zu einem eigenen
Treffpunkt während der DIN-Tage. Der Lions Club
Dinslaken lädt an seinem Cocktailstand zum
Verweilen ein. Die BA’RE:SE Espressobar
verwandelt sich mit ihrer B2B-Area wieder in
eine Partyzone und One Motion sorgt bei „Drink &
Beats“ mit Live-Musik und DJ-Sounds für
Festivalatmosphäre.
Am Samstagabend
findet außerdem das SYLS-Festival im Burgtheater
statt. Einlass ist um 17:30 Uhr. Grave Digger
und viele weitere Bands sorgen hier für
Stimmung.
Sonntag: Zeit für Familien und
zum Sonntagsshopping Der Sonntag beginnt um
11 Uhr mit dem ökumenischen Gottesdienst auf der
Bühne am Altmarkt und steht anschließend ganz im
Zeichen von Musik, Kultur und Familienprogramm.
Auf der Altmarktbühne sorgen der Shanty-Chor
Hiesfeld, Celtic Feet, Colcannon-Mash und am
Abend Himitzu für ein abwechslungsreiches
musikalisches Programm zwischen maritimen
Klängen, irischer Musik und modernem Alternative
Rock.
Auf der Bühne am Neutor reicht das
Angebot von der Kulturrucksack Rockschule über
die EisTheaterSchule und eine große Kinderdisco
bis zum Konzert der Dinslakener Coverband
Slippery Tooth, die den musikalischen Abschluss
am Neutor gestaltet.
Ein Höhepunkt für
Familien sind die Jugend-DIN-Tage im Stadtpark.
Von 11 bis 17 Uhr verwandelt sich das Gelände am
Sonntag in eine große Spiel- und
Erlebnislandschaft. Zahlreiche Vereine und
Verbände laden mit Bastel-, Spiel- und
Mitmachaktionen zum Entdecken ein. Ergänzt wird
das Angebot durch eine Survivalbahn, einen
Spiel- und Sportparcours, das Kinderkarussell
und die beliebte Eisenbahn. Auch der beliebte
Kindertrödelmarkt findet wieder rund um die KTH
und am Stadtpark statt. Beginn ist um 9 Uhr.
Im Burgcafé beginnt der Sonntag bereits am
Vormittag um 11 Uhr mit „Oper to go“, einer
kompakten und unterhaltsamen Aufführung von Carl
Maria von Webers Der Freischütz. Am Nachmittag
folgen Auftritte von Peter Trabner, Stimmbruch,
Tenja, den Lohberg Voices sowie dem Frauenchor
„Liederkranz“ Barmingholten 1984.
Der
Sonntag ist außerdem verkaufsoffen. Dann öffnen
die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr in der
Innenstadt.
Gemeinsam feiern in der
Innenstadt Mit seinem vielfältigen Programm
verbindet das Stadtfest, das von der städtischen
Gesellschaft DIN Event organisiert wird, erneut
Musik, Kultur, Ehrenamt, Vereinsleben und
Familienangebote. Die DIN-Tage zeigen damit
einmal mehr die ganze Bandbreite des
gesellschaftlichen Lebens in Dinslaken und laden
Besucherinnen und Besucher aus der Stadt und der
gesamten Region zu einem gemeinsamen
Sommerwochenende in der Innenstadt ein. Die
Stadtinformation am Rittertor erweitert zu den
DIN-Tagen ihre Öffnungszeiten und ist am Samstag
von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18
Uhr geöffnet.
Anreise Die DIN-Tage
finden zentral in der Dinslakener Innenstadt
statt, vor allem rund um Altmarkt, Neutorplatz,
Stadtpark, Burginnenhof und Burgtheater. Daher
kommt es zu folgenden Verkehrseinschränkungen:
Die Althoffstraße, Parkstraße sowie die Straße
am Altmarkt werden für den Fahrzeugverkehr voll
gesperrt. Die Bahnstraße und Duisburger Straße
werden abschnittsweise gesperrt.
Mit dem
Fahrrad ist Dinslaken über verschiedene Themen-
und Freizeitrouten zu erreichen, die über eine
eigenständige Radwegweisung verfügen. Fahrräder
können an vielen Orten abgestellt werden. In
Bereichen, in denen auch Fußverkehr stattfindet,
sollten Radfahrende aufgrund des hohen
Personenaufkommens besondere Rücksicht nehmen
und ihr Rad bei Bedarf schieben.
Die
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist
ebenfalls möglich: Der Bahnhof Dinslaken liegt
nur etwa 10 Gehminuten vom Geschehen entfernt
und wird von Regionalzügen angefahren. Außerdem
verkehrt die Straßenbahnlinie 903 zwischen
Duisburg und der Dinslakener Innenstadt.
Mit dem Auto erreichen Sie Dinslaken über die
Autobahnen A 59 (Ausfahrt Dinslaken-West) oder A
3 (Ausfahrt Dinslaken-Süd). Aufgrund der oben
genannten Straßensperrungen stehen auch diverse
Stellplätze im öffentlichen Raum nicht zur
Verfügung. Die Stadt empfiehlt, auf umliegende
Parkflächen oder Parkhäuser auszuweichen.
Besucher*innen können ohne Einschränkungen zum
Beispiel die Parkgarage unter dem Rathaus oder
das Parkhaus der Neutor Galerie ansteuern.
Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es weiter
außerhalb, zum Beispiel an der Hans-Efing-Halle
(ca. 10 Minuten Fußweg zum Geschehen).
Besucher*innen werden gebeten, möglichst
umweltfreundlich anzureisen. Die Stadt
empfiehlt, je nach Wetter und individueller
Planung die Anreise frühzeitig zu planen, um
entspannt und sicher die DIN-Tage zu genießen.
Link zu DIN-Event:
https://din-event.de/din-tage
Die NiederrheinCard – ideale
Begleiterin fürs ganze Jahr
Mehr als 60 Partner sind inzwischen dabei
und bieten mit der digitalen Vorteilskarte
Vergünstigungen für Ausflüge, Genuss und
Erholung. Der Sommer neigt sich dem Ende zu,
doch am Niederrhein gibt es auch in Herbst
und Winter viel zu entdecken – auf besonders
attraktive Weise mit der NiederrheinCard.
Lust auf ein Abendessen in romantischer
Atmosphäre? Oder doch lieber eine
Indoor-Kletterpartie? Wie wäre es mit einem
Wellness-Wochenende im Herbst? Oder mit
einem informativen Museumsbummel?
Durch die große Bandbreite ist für jeden
Geschmack und Anlass etwas dabei. Zu den
bisherigen Partnern zählen unter anderem das
beliebte Restaurant Lüttelforster Mühle in
Schwalmtal, das für seine Bowlingbahn
bekannte Freizeit Center Janssen in Geldern,
die nostalgische Selfkantbahn im Kreis
Heinsberg und das Waldhotel Tannenhäuschen
in Wesel – perfekt für einen Wellness-Trip.
Weit mehr als 60 Partner sind
bereits dabei, und die Liste wird immer
länger. Dabei umfasst die NiederrheinCard
die unterschiedlichsten Vorteilsangebote,
wie allein diese vier Beispiele zeigen: So
erhalten Karteninhaber im Grefrather
EisSport & EventPark 10 Prozent Ermäßigung
auf den regulären Eintrittspreis innerhalb
der öffentlichen Laufzeit.
Beim Kauf
einer Tageskarte für das Libertine SPA im
Kalkarer Landhaus Beckmann gibt es die
zweite Karte für die Begleitperson kostenlos
dazu. Die Niederrhein-Westfälische
Braumanufaktur in Hamminkeln gewährt unter
anderem 5 Prozent Ermäßigung auf einen
Einkauf im Regionalitäten-Fachgeschäft.
Das Freiheitsmuseum im niederländischen
Groesbeek reduziert den Eintrittspreis um 6
Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder
und Jugendliche ab 7 Jahren. Auf diese Weise
rentiert sich der Erwerb einer
NiederrheinCard rasch: Die NiederrheinCard
365 – konzipiert für Mehrfachurlauber und
Menschen, die am Niederrhein leben –, kostet
lediglich 49 Euro für ein ganzes Jahr –
Start ab Wunschtermin.
Die Variante
für Kurzurlauber mit einer Gültigkeit an
vier zusammenhängenden Tagen gibt es für 29
Euro. Dabei lässt sich die NiederrheinCard
ganz bequem als App auf dem Smartphone
nutzen. Weitere Infos mit allen Attraktionen
und Vergünstigungen sind hier zu finden:
www.niederrhein-card.de

Auch die Lüttelforster Mühle gehört zu den
Partnern der NiederrheinCard.
Foto: gymi
media

Ausgaben für Sozialhilfe im Jahr
2025 um 6,1 % gestiegen Steigender
Anteil der Hilfe zur Pflege an den
Gesamtausgaben Im Jahr 2025
haben die Sozialhilfeträger in Deutschland
21,5 Milliarden Euro netto für
Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch
Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, stiegen die Ausgaben damit
gegenüber dem Vorjahr um 6,1 %.
Anteil der Ausgaben für Grundsicherung im
Alter und bei Erwerbsminderung sinkt bei
insgesamt steigenden Ausgaben Der
Großteil der Ausgaben für
Sozialhilfeleistungen ging mit 54,9 % wie in
den Vorjahren auf die Grundsicherung im
Alter und bei Erwerbsminderung zurück: Auf
diese Leistungen, die vollständig aus
Erstattungsmitteln des Bundes an die Länder
finanziert werden, entfielen im Jahr 2025
nach Angaben des Bundesministeriums für
Arbeit und Soziales 11,8 Milliarden Euro.
Gegenüber dem Vorjahr stiegen die
Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und
bei Erwerbsminderung zwar um 2,9 %, ihr
Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe
ging jedoch im dritten Jahr in Folge zurück
(2022: 59,0 %). Niedriger fiel der Anstieg
gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Jahr 2016
aus (+2,5 % gegenüber 2015).
Zum
1. Januar 2025 blieben die Regelsätze der
Sozialhilfe für den monatlichen
Lebensunterhalt erstmals seit Inkrafttreten
des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes zum
1. Januar 2011 unverändert. In den Vorjahren
2023 und 2024 hatte es im Rahmen der
jährlichen Fortschreibung der Regelbedarfe
jeweils starke Erhöhungen der Regelsätze
gegeben.
Entsprechend stiegen die
Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und
bei Erwerbsminderung in diesen beiden Jahren
stark an. Anteil der Ausgaben für Hilfe zur
Pflege zum dritten Mal gestiegen Die
Nettoausgaben für Hilfe zur Pflege stiegen
um 13,3 % auf 6 Milliarden Euro. Damit stieg
der Anteil der Ausgaben für die Hilfe zur
Pflege an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe
im dritten Jahr in Folge an und beträgt im
Jahr 2025 somit 27,8 %.
Im Jahr 2022
hatte der Anteil noch 23,6 % betragen. Für
die Hilfe zum Lebensunterhalt wurden
1,7 Milliarden Euro ausgegeben, das waren
4,4 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil an den
Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging auch bei
der Hilfe zum Lebensunterhalt zum dritten
Mal in Folge zurück, auf 8,0 % im Jahr 2025
(2022: 8,5 %.
In die Hilfen zur
Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung
besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie
die Hilfe in anderen Lebenslagen flossen
zusammen 2 Milliarden Euro und damit 6,7 %
mehr als im Jahr 2024.
|