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Archiv  • Vorige Woche: KW 34
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

35. KW: Montag, 24. - Sonntag, 30.8.2026
Themen u.a.:

Denkmal-Plakette für das Alte Forstamt in Wesel   
Das imposante Gebäude wurde im Jahr 1929 vom preußischen Hochbauamt als Oberförster-Dienstwohngebäude und Forstamt errichtet. Hier lebte und arbeitete seinerzeit der Forstmeister Heinz Glasmacher. Auch der Chauffeur und Gärtner Dlubis war im angrenzenden Gebäudeteil untergebracht. 

Das historische Gebäude am Nordglacis 18 ist bereits seit 2010 als Baudenkmal geschützt, nun hat es auch die Denkmal-Plakette erhalten

Architektonisch ist das freistehende, zweigeschossige Backsteingebäude ein besonderes Zeugnis seiner Zeit. Charakteristische Elemente wie die aufwendig gestaltete Eingangspartie, die Holzfenster mit Sprossenaufteilung, der halbrunde Altan an der Westseite sowie dekorative, blau und rot glasierte Backsteinbänder prägen bis heute das Erscheinungsbild des Gebäudes. Auch Teile der ursprünglichen Innenausstattung, darunter Parkettböden, Füllungstüren und eine historische Holztreppe, sind erhalten geblieben. 

Im Jahr 2009 wurde die Nutzung als Forstamt aufgegeben. Anschließend erfolgte die Umgestaltung des Gebäudes zur Kindertagesstätte. Heute ist das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Niederrhein Mieter des historischen Gebäudes und betreibt dort die Kindertagesstätte Altes Forstamt. Damit wird das denkmalgeschützte Haus weiterhin mit Leben gefüllt und verbindet auf besondere Weise seine historische Bedeutung mit einer wichtigen Aufgabe für Familien und Kinder in Wesel. 

Das Alte Forstamt gilt als beispielhaftes repräsentatives Wohnhaus mit offizieller Nutzung aus den 1920er-Jahren. Das Gebäude verbindet unterschiedliche Lebens-, Arbeits- und Wohnformen seiner ursprünglichen Nutzung und besitzt aufgrund seiner Architektur sowie seiner orts- und siedlungsgeschichtlichen Bedeutung einen besonderen Denkmalwert. 

Bei der Verleihung der Denkmal-Plakette waren von Seiten der Stadt Wesel Herr Arturo De la Vega, Beigeordneter, Frau Dr. Annette Zimmermann von der Unteren Denkmalbehörde sowie der Auszubildende bei der Stadt Wesel, Herr Jan-Philipp Albustin anwesend. Foto © DRK KV Niederrhein e. V.

Das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Niederrhein wurde durch seinen Präsidenten Jan Höpfner und Patrick Neu, Einrichtungsleitung der Kindertagesstätte Altes Forstamt, vertreten. 

Digitale Wohnsitzanmeldung in Kleve ab sofort verfügbar
Wer eine neue Wohnung als Hauptwohnsitz oder alleinige Wohnung bezieht, muss sich innerhalb von 14 Tagen nach dem Umzug bei der Meldebehörde des neuen Wohnortes anmelden. Bislang war dazu stets ein Gang ins Rathaus erforderlich, der gerade in der stressigen Umzugszeit nicht immer gut in den Terminkalender passt.

Ab sofort bietet die Stadt Kleve ihren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, den Behördengang vollständig digital und bequem von zuhause aus zu erledigen. Über die neue Online-Wohnsitzanmeldung werden alle melderechtlichen Vorgänge rund um den Umzug abgewickelt.

Sie ermöglicht sowohl die digitale Anmeldung bei Zuzügen nach Kleve als auch Ummeldungen bei Umzügen innerhalb Kleves, sorgt für die automatische Aktualisierung der Adresse im Melderegister, die Übernahme der neuen Adressdaten auf Personalausweis, Reisepass oder eID-Karte und stellt abschließend eine digitale Meldebestätigung zur Verfügung.

Durch das Online-Verfahren entfällt somit nicht nur der Gang ins Rathaus, sondern es entlastet auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros. Alle Funktionen zur Online-Wohnsitzanmeldung sind unter www.kleve.de/wohnsitzanmeldung verfügbar. Für die Nutzung des Services ist die Authentifizierung per Online-Ausweisfunktion des Personalausweises mithilfe der AusweisApp und der Bund-ID notwendig. Das komplette Verfahren entspricht dadurch höchsten Sicherheitsstandards.

Nach der Authentifizierung mit der AusweisApp können die eigenen Meldedaten abgerufen und aktualisiert werden. Wer zur Miete wohnt, lädt noch die Wohnungsgeberbestätigung hoch und sendet den Antrag ab. Hat die Meldebehörde den Antrag erfolgreich geprüft, wird eine fälschungssichere digitale Meldebescheinigung ausgestellt.

Per AusweisApp können die Nutzerinnen und Nutzer dann noch selbstständig die Adressdaten auf dem Chip des Personalausweises aktualisieren. Abschließend schickt die Bundesdruckerei neue Adressaufkleber für Personalausweis und gegebenenfalls Reisepass direkt nach Hause, die nach Anleitung eigenständig aufgebracht werden können. Nach wie vor ist es natürlich weiterhin möglich, Anmeldungen und Ummeldungen auch vor Ort im Bürgerbüro des Klever Rathauses zu erledigen. Das bestehende Angebot wird dadurch lediglich ergänzt.

Beide Optionen sind gebührenfrei. Digitalisierung der Verwaltung schreitet voran Auch in weiteren Verwaltungsbereichen der Schwanenstadt schreitet die Digitalisierung weiter voran. Zahlreiche Verwaltungsdienstleistungen können mit online bereitgestellten Antragsformularen bereits vollständig digital erledigt werden. Nicht zuletzt erleichtert und beschleunigt das an vielen Stellen auch die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung. 

So bittet etwa die Wohngeldstelle der Stadt Kleve explizit darum, etwaige Anträge und Unterlagen nach Möglichkeit direkt online zu stellen, um eine zügigere Bearbeitung zu ermöglichen. Alle Informationen und Unterlagen dazu sind auf www.kleve.de/wohngeld hinterlegt. Eine Übersicht über alle Verwaltungsdienstleistungen bietet die Seite www.kleve.de/serviceportal

Wesel: Den Fledermäusen auf der Spur am Alten Wasserwerk
Was haben alte Maschinen und versteckt lebende, nachtaktive Flugkünstler gemeinsam? Man konnte sie bei der Weseler Fledermausnacht erkunden!  Am Samstag, den 22. August fand die Weseler Fledermausnacht zum 35. Mal statt. Treffpunkt für die beliebte Familienveranstaltung war dieses Mal das Alte Wasserwerk am Fusternberg. 

Etwas abseits zwischen alter Eisenbahnstrecke nach Haltern und Lippe gelegen, war alles dazu vorbereitet, um einen geheimnisvollen und spannenden Abend rund um die Jäger der Nacht zu erleben.

In den historischen Räumen des technischen Baudenkmals wurde den Besucherinnen und Besuchern von Paul Schnitzler von der Biologischen Station in Wesel Interessantes und Verblüffendes rund um die Fledermaus vermittelt.

So passt die in Wesel heimische Zwergfledermaus in eine Streichholzschachtel, kann aber in einer Nacht durchaus 1500 Insekten fangen und so den Menschen vor lästigen Plagegeistern schützen. Er erläuterte in seinem Vortrag, wie die geheimnisvollen Tiere leben, warum sie gefährdet sind und wie man helfen kann, ihren Bestand zu schützen. 

Nach dem Vortrag konnten Jung und Alt an verschiedenen Ständen ihr Wissen zu den nächtlichen Jägerinnen vertiefen und testen. Hier konnte man erfahren, dass Fledermäuse keine Schmetterlinge fressen, da diese im Gegensatz zu Motten nachts nicht fliegen. Außerdem gibt es tatsächlich Fledermausarten, die sich vom Blut anderer Tiere ernähren. Allerdings leben diese Arten in Übersee. 

Bevor es nach draußen ging, gab es für die hungrigen Forscherinnen und Forscher die Gelegenheit, sich zu stärken. Bei trockenem Wetter bot sich nach Sonnenuntergang dann die Gelegenheit, Fledermäuse rund um das Gebäude an der Lippe bei der Jagd zu beobachten und mittels Ultraschall-Detektoren ihre Orientierungsrufe hörbar zu machen.

Blick vom alten Wasserwerk auf die Lippe

Zum Abschluss des spannenden Abends gab es für die jungen Fledermausforscherinnen und -forscher eine Urkunde als Erinnerung.  Neben den verschiedenen Angeboten und Informationen rund um die Fledermaus bestand außerdem die Gelegenheit, im Rahmen von Führungen Wissenswertes zu Geschichte und Technik des Alten Wasserwerks zu erfahren.

Bei einem Rundgang wurde die beeindruckende Technik, mit der von 1886 bis 1956 die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Wesel mit Trinkwasser versorgt wurden, erläutert. Die technische Revolution spiegelt sich hier im Antrieb der Pumpen, der erst durch Dampf, später durch Strom und Gas erfolgte, wider. 

Sowohl Naturfreunde wie auch Technikbegeisterte kamen bei der rundum gelungenen Veranstaltung auf ihre Kosten.  Die Weseler Fledermausnacht wird seit 1999 in Kooperation von Stadt Wesel und Biologischer Station Kreis Wesel und Krefeld e. V. durchgeführt und findet einmal jährlich an wechselnden Orten in Wesel statt.

Paukenschlag beim 4. Domspringen Wesel
– Vizeweltmeister im Stabhochsprung kommt nach Wesel
- Vorjahressieger und weitere nationale und internationale Spitzenathleten nehmen neuen Meetingrekord von 5,80m ins Visier
Paukenschlag beim 4. Domspringen Wesel: Der Vizeweltmeister des Jahres 2023, Ernest Obiena von den Philippinen, reist am Dienstag, 1. September als Topfavorit zum internationalen Weltklasse-Stabhochsprungmeeting nach Wesel an. Der Asienrekordhalter ist in diesem Jahr bereits 5,91m gesprungen und zählt mit einer Bestleistung von 6,00m zum erlauchten Kreis der 6m-Springer.

Obiena ist in Asien eine Art Volksheld und einer der absoluten Topspringer der Welt, neben Silber bei der WM 2023 belegte er ein Jahr zuvor den 3. Platz bei der WM in Oregon und 2024 bei den Olympischen Spielen den 4. Platz. Der 30-Jährige dreifache Asienmeister trifft vor der beeindruckenden Kulisse des Willibrordi Doms unter anderem auf Vorjahressieger Robin Emig, der gemeinsam mit seinem französischen Landsmann Ethan Cormont nach Wesel anreist.

Emig hat 2025 mit übersprungenen 5,76m für einen neuen Meetingrekord und Begeisterungsstürme auf dem Großen Markt gesorgt und möchte diesen gerne verteidigen. Seine Bestleistung steht bei 5,92m, aufgestellt drei Tage nach dem letzten Domspringen. „Ich freue mich, dass wir dem Publikum zum vierten Mal in Folge ein Weltklassefeld beim Domspringen Wesel präsentieren können.

Der Große Markt wird am letzten Schulferientag zu einer einzigartigen Sportarena umgebaut und ich gehe davon aus, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer den Platz wieder in einen Hexenkessel verwandeln werden. Mein großer Dank gilt den Wirtschaftspartnern, die das Domspringen Wesel bei freiem Eintritt überhaupt erst ermöglichen“, sagt Veranstalter Kai Meesters.

Ende der Kabinettsklausur: Zeit der Absichtserklärungen ist vorbei – DMB fordert konkrete Maßnahmen für den Mittelstand
Anlässlich des Abschlusses der Kabinettsklausur fordert der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) die Bundesregierung auf, den vor der Sommerpause eingeschlagenen Reformkurs schnellstmöglich in wachstumsfördernde Maßnahmen zu überführen. Dazu zeigt der Verband fünf zentrale Handlungsfelder auf.

„Das Bekenntnis der Bundesregierung zu Innovation und Wettbewerbsfähigkeit ist ein wichtiges Signal, aber Stimmungsbilder und Ankündigungen bringen noch kein einziges mittelständisches Unternehmen voran,“ sagt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB: „Wer einen echten wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland entfachen will, darf sich nicht in Zweckoptimismus üben oder den Wandel auf den Herbst vertagen. Der Mittelstand braucht schnellstmöglich greifbare Maßnahmen, die wieder Dynamik, Investitionsfreude und Planungssicherheit in den Standort bringen.“

Aus DMB-Sicht reicht es nicht aus, die Umsetzung von Reformen in Aussicht zu stellen und sich dann in Detail-Diskussionen zu verlieren. Damit aus dem Stillstand nachhaltiges Wachstum wird, muss die Bundesregierung jetzt Einigkeit beweisen und kurzfristig in fünf zentralen Handlungsfeldern Fakten schaffen:

1. Echte Investitionsanreize schaffen & Steuerfairness sichern: Aufschwung entsteht dort, wo Betriebe Eigenkapital bilden und für Investitionen einsetzen können. Dafür muss die Bundesregierung klare Anreize setzen. Dazu zählt vor allem eine mittelstandsfreundliche Anpassung des Einkommensteuertarifs (Anhebung der Schwelle für den Spitzensteuersatz) sowie die Vereinfachung der Thesaurierungsbegünstigung und des Optionsmodells. Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften müssen gleichermaßen entlastet werden.

2. Föderale Entlastungsoffensive – Schwung von Bundesebene konsequent auf die Länder übertragen: Bei der Entbürokratisierung auf Bundesebene wurden erste wichtige Impulse gesetzt: Diesen Schwung gilt es nun auf die Länder auszuweiten. In verbindlichen Bund-Länder-Abstimmungen muss jetzt ein umfassendes Entlastungspaket geschnürt werden, das auf allen föderalen Ebenen – von den Landesministerien bis hin zu den Kommunen und Genehmigungsbehörden vor Ort – praxistauglich umgesetzt wird.

3. Verlässliche Deckelung der Lohnnebenkosten (40-Prozent-Grenze): Wachstum benötigt Beschäftigung und Leistungsanreize. Ständig steigende Sozialabgaben verteuern den Faktor Arbeit und bremsen die Dynamik im Mittelstand massiv aus. Die Begrenzung der Sozialversicherungsbeiträge auf maximal 40 Prozent muss als verbindliche Obergrenze fest verankert werden. Dafür sind die geplanten Reformen des Renten- und Gesundheitssystems unerlässlich.

4. Planbare Energiepreise und Beschleunigung von Investitionsgenehmigungen: Der Mittelstand investiert nur dann in Transformation, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle, wenn Genehmigungsverfahren im Höchsttempo abgewickelt werden und Energiepreise wettbewerbsfähig bleiben. Eine mittelstandsfreundliche Energiepolitik zur Stabilisierung der Energiepreise muss daher oberste Priorität haben.

5. Verantwortungsvolle Schulden- und Haushaltspolitik: Die aktuelle Finanzpolitik – historisch einmalige Schuldenaufnahme bei gleichzeitig ausbleibenden Strukturreformen – gefährdet die finanzielle Substanz und Stabilität Deutschlands. Die geplanten Schulden dürfen nicht Haushaltslöcher stopfen, sondern müssen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts und Wachstum eingesetzt werden.

„Der angekündigte ‚arbeitsreiche Herbst‘ der Bundesregierung muss bereits heute beginnen. Die Betriebe im Land haben keine Zeit für weitere Diskussionsrunden und Selbstvergewisserung. Wir erwarten, dass den Beratungen in Neuhardenberg nun schnell konkrete Gesetzentwürfe folgen, die den Mittelstand zum Motor des Aufschwungs werden lassen“, so Tenbieg abschließend.




Erwerbstätigkeit im Juli 2026 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht gesunken

 Erwerbstätigenzahl 0,5 % niedriger als im Vorjahresmonat Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, Juli 2026 0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt)
 -0,1 % zum Vormonat (nicht saisonbereinigt) -0,5 % zum Vorjahresmonat

Im Juli 2026 waren rund 45,48 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 13 000 Personen (0,0 %). Von Januar bis Juni 2026 war sie gegenüber dem jeweiligen Vormonat durchschnittlich um 19 000 Personen gefallen.



Nicht saisonbereinigt sank die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 um 60 000 Personen (-0,1 %). Im Juli-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 war die Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich um 52 000 Personen (-0,1 %) zurückgegangen. Rückgang der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr hält an Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2026 deutlich um 223 000 Personen (-0,5 %).

Damit setzte sich der seit Januar 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich fort. In den Monaten Januar bis April 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei -0,4 %, im Mai und Juni 2026 bei -0,5 % gelegen.

Bereinigte Erwerbslosenquote im Juli 2026 bei 4,0 %
Im Juli 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,84 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 149 000 Personen oder 8,8 % mehr als im Juli 2025. Die Erwerbslosenquote lag mit 4,2 % über dem Vorjahreswert (Juli 2025: 3,9 %). Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Juli 2026 bei 1,74 Millionen Personen. Das waren 11 000 Personen oder 0,6 % mehr als im Juni 2026. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert zum Vormonat bei 4,0 %.

Azubis in NRW: Knapp die Hälfte wohnte bei Vertragsabschluss am Ausbildungsort – die übrigen durchschnittlich 23,3 km entfernt

* Auszubildende in Erwitte mit Wohnort außerhalb des Ortes hatten mit 78,8 km die weiteste Distanz zu ihrem Zuhause
* Weiteste Distanzen in den Ausbildungsbereichen Öffentlicher Dienst und Landwirtschaft
* Interaktive Anwendung gibt Einblicke in das Mobilitätsverhalten der Azubis

Im Jahr 2025 haben 266.730 Azubis ihre duale Ausbildung in einer Ausbildungsstätte in NRW gemacht. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, absolvierten 48,8 % von ihnen ihre Ausbildung in der Stadt oder Gemeinde, in der sie schon bei Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen Azubis wohnten durchschnittlich 23,3 km von dem Ort ihrer Ausbildungsstätte entfernt.

Die nun aktualisierte und erweiterte interaktive Anwendung Mobilität von Auszubildenden in NRW liefert auf Kreis- und Gemeindeebene detaillierte Informationen dazu, wohin und wie weit sich Azubis bei der Wahl ihrer Ausbildungsstätte bewegen. Außerdem zeigt sie, wie anziehend die Städte und Gemeinden in NRW als Ausbildungsorte sind.

Auszubildende in Erwitte, die nicht aus dem Ort kommen, hatten mit 78,8 km die weiteste Distanz zu ihrem Wohnort
Die durchschnittliche Luftliniendistanz zwischen dem Ort der Ausbildungsstätte und dem Wohnort der Auszubildenden in NRW variierte zwischen den Städten und Gemeinden. Von den Azubis mit Ausbildungsstätte in Erwitte wohnten 21,3 % bereits vor Ort. Die übrigen wohnten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses durchschnittlich 78,8 km von Erwitte entfernt; das war 2025 die weiteste Distanz in NRW.

Ein Grund für die weite Distanz: In Erwitte kamen viele Azubis aus anderen Bundesländern. Auf Platz 2 folgte Paderborn, hier wohnten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bereits 47,0 % der Auszubildenden, die anderen Auszubildenden hatten eine durchschnittliche Distanz von 66,3 km zu ihrem Wohnort. Dahinter folgte Welver mit einer durchschnittlichen Luftliniendistanz von 46,0 km; 35,4 % der Welver Azubis wohnten bereits vor Ort.



Die geringste Luftliniendistanz zwischen Ausbildungsort und Wohnort hatten 2025 die Azubis mit Ausbildungsstätte in Kierspe.
59,7 % der Azubis mit Ausbildungsort Kierspe kamen auch von dort; die übrigen hatten ihren Wohnort bei Vertragsabschluss durchschnittlich 8,7 km von Kierspe entfernt.

Öffentlicher Dienst und Landwirtschaft: Hier sind die Wege zur Ausbildungsstätte am weitesten
In der Anwendung ist auch das Mobilitätsverhalten in den verschiedenen Ausbildungsbereichen des dualen Systems dargestellt. Die Auszubildenden in den Bereichen Öffentlicher Dienst und Landwirtschaft, die ihre Ausbildungsstätte nicht in ihrem Wohnort hatten, legten 2025 für ihre Ausbildung die weiteste Distanz zurück: Sie wohnten bei Vertragsabschluss durchschnittlich 29,4 beziehungsweise 28,3 km von dem Ort ihrer Ausbildungsstätte entfernt.

Azubis im Ausbildungsbereich Industrie, Handel u. a., bei denen Ausbildungs- und Wohnort nicht identisch waren, absolvierten ihre Ausbildung durchschnittlich 23,8 km von ihrem Wohnort entfernt. Eine kürzere Luftliniendistanz zwischen Ausbildungsort und Wohnort hatten die Azubis im Ausbildungsbereich Handwerk mit 21,4 km sowie im Bereich Freie Berufe mit 20,9 km.

 Zu den freien Berufen zählen unter anderem medizinische Fachangestellte sowie Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte. Interaktive Anwendung zeigt auch den Anteil der innerörtlich mobilen Azubis sowie die Mobilitätsverflechtungen für jeden Ort Neben den Informationen zu den Distanzen zwischen dem Wohnort bei Vertragsabschluss und dem Ort der Ausbildungsstätte der Auszubildenden zeigt die interaktive Anwendung auch die innerörtliche Mobilität.

Im gleichnamigen Reiter ist dargestellt, wie viele Azubis ihren Wohnort und ihre Ausbildungsstätte im selben Ort haben. Nutzende können vergleichen, wie hoch der Anteil der sog. innerörtlich mobilen Auszubildenden in den Orten in NRW ist. Unter Mobilitätsverflechtungen lässt sich für jeden Ort im Detail nachvollziehen, aus welchen Wohnorten die Auszubildenden kommen beziehungsweise in welche Ausbildungsorte sie gehen. So können Nutzende die Verflechtung eines Ortes mit anderen Orten in NRW betrachten.

Moers: Geänderte Servicezeiten Enni auch zur Kirmes im Einsatz  
Die Enni-Unternehmensgruppe ist auch während der Moerser Kirmestage vom 4. bis zum 8. September im Einsatz. In besonderen Notfällen in der Energie- und Wasserversorgung sowie der öffentlichen Kanalisation oder auf den Moerser Straßen ist unter der Moerser Rufnummer 02841/104-114 einen Bereitschaftsdienst erreichbar.  

In einigen Einrichtungen der Enni ändern sich an den Kirmestagen die Servicezeiten. Am Kirmessamstag, 5. September, bleiben die Kundenräume an der Steinstraße geschlossen, eine telefonische Beratung gibt es unter 0800 222 1040 dennoch zu den üblichen Geschäftszeiten von 10 bis 13 Uhr. Am Kirmesmontag, 7. September, öffnet das Kundenzentrum in Neukirchen-Vluyn von 8 bis 14 Uhr und das in der Moerser Innenstadt von 10 bis 14 Uhr. Die Telefone sind hier aber wie gewohnt bis 16 Uhr geschaltet.  

Für Badegäste gibt es nur am Kirmesmontag Veränderungen.  Dann entfällt im Aktivbad die Nachmittagsschwimmzeit. An diesem Tag können aber Frühschwimmer hier von 6:30 Uhr bis 8 Uhr ihre Bahnen ziehen. Das Hallenbad im Enni Sportpark Rheinkamp bleibt Kirmesmontag ganztägig geschlossen.  

 

Der Kreislaufwirtschaftshof hat am Kirmesmontag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Onlinetermine gibt es auch an diesem Tag bereits ab 6 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.enni.de.  

Verkehrshinweise zu den DIN-Tagen
Anlässlich der DIN-Tage gelten am kommenden Wochenende von Freitag, 28. August 06:00 Uhr, bis Sonntag, 30. August 2026, in mehreren Bereichen der Dinslakener Innenstadt Haltverbote. Betroffen sind Teilbereiche der Althoffstraße, Kolpingstraße, Parkstraße, Am Altmarkt, Bahnstraße sowie am Parkplatz Am Neutor. Zudem wurde auf der Wilhelm-Lantermann-Straße eine Ersatzbushaltestelle eingerichtet.

Die Stadt Dinslaken bittet um Verständnis für die erforderlichen Einschränkungen und bittet alle Verkehrsteilnehmenden darum, die aufgestellten Haltverbotsbeschilderungen unbedingt zu beachten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig aus den betroffenen Bereichen zu entfernen, auch um zu vermeiden, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge unter Umständen abgeschleppt werden müssen.

Die Stadt wünscht allen Dinslakener*innen und Gästen schöne und fröhliche DIN-Tage 2026. Informationen zum Programm des Stadtfestes und zur Anfahrt im Allgemeinen gibt es auf www.dinslaken.de

Neue EU-Regeln schaffen mehr Transparenz beim nachhaltigen Einkauf
Ab dem 27. September 2026 gelten europaweit neue Vorschriften gegen Greenwashing. Die EmpCo-Richtlinie stärkt den Verbraucherschutz und verpflichtet Unternehmen zu mehr Transparenz und strengeren Anforderungen bei Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen.

Wer mit Umweltaussagen wirbt, muss diese auch belegen können. Foto: Stockwerk-Fotodesign / Adobe Stock

Umweltaussagen müssen nachvollziehbar belegt werden können
Greenwashing ist in den vergangenen Jahren zu einem der häufigsten Kritikpunkte an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen geworden. Mit der „EmpCo“-Richtlinie reagiert die EU auf die wachsende Zahl irreführender Umweltversprechen.

Die Richtlinie (EU) 2024/825 trat 2024 in Kraft. Deutschland setzte sie im Februar 2026 fristgerecht in deutsches Recht um. Ab dem 27. September 2026 findet sie in Deutschland und allen EU-Mitgliedstaaten Anwendung.

Von da an müssen sich Unternehmen an strenge Regeln halten. Umweltaussagen müssen auf zuverlässigen, vergleichbaren und überprüfbaren Informationen beruhen und nachvollziehbar belegt werden können. Bei Verstößen drohen Sanktionen.

Die wichtigsten Regelungen im Überblick
- Allgemeine Umweltaussagen wie z.B. „grün“, „ökologisch“ oder „klimafreundlich“ sind nur noch zulässig, wenn sie nachgewiesen werden können.

- Nachhaltigkeitssiegel, die nicht von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle geprüft wurden oder von einer staatlichen Stelle vergeben wurden, sind verboten. Anerkannte Siegel sind beispielweise das EU-Eco Label oder der Blaue Engel.

- Umweltaussagen dürfen nicht so formuliert sein, dass man den Eindruck erhält, das gesamte Produkt sei nachhaltig, obwohl es sich nur um einen bestimmten Aspekt des Produkts handelt.

- Werbung mit Klimaneutralitäts- oder ähnlichen Umweltaussagen ist unzulässig, wenn sie ausschließlich auf der Kompensation von Treibhausgasemissionen beruht.

- Verbot von Praktiken in Verbindung mit der frühzeitigen Obsoleszenz. Zum Beispiel Aufforderung, Betriebsstoffe von Produkten zu ersetzen oder aufzufüllen, obwohl dies nicht notwendig wäre.

Mit der EmpCo-Richtlinie schafft die EU europaweit einheitliche Spielregeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Dadurch werden Verbraucherinnen und Verbraucher im europäischen Binnenmarkt besser vor irreführenden Umweltversprechen geschützt.
Mehr zur EmpCo-Richtlinie und Greenwashing


Beruf, Finanzen, Gesundheit – FrauenInformationsTag mit Vorträgen, Beratung und Kinderbetreuung in der Moerser Musikschule
Am 30. September laden die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Wesel und des Jobcenters Kreis Wesel sowie die Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel herzlich zum FrauenInformationsTag (F.I.T.) in der Moerser Musikschule ein. Für die Kinderbetreuung ist eine Anmeldung bis 31. August erforderlich.  

Das kostenlose Event bietet am Mittwoch, 30. September, von 9.00 bis 12.00 Uhr ein vielfältiges Programm. Dieses richtet sich in erster Linie an Frauen mit Kindern unter zehn Jahren, Alleinerziehende und Frauen in Elternzeit.   „Bei unserem diesjährigen FrauenInformationsTag dreht sich alles um Mütter, die die vielen Anforderungen des Alltags allein oder im Rahmen ihrer Familie meistern und damit unterschiedlichste Aufgaben in Einklang bringen müssen.

Dieser Tag ist eine hervorragende Gelegenheit für Frauen, sich zu vernetzen, Informationen zu erhalten und sich über die vielfältigen Möglichkeiten der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung zu informieren.“, erklären die Organisatorinnen Stefanie Werner, Iris Verhülsdonk und Daniela Stegemann.  

In der dreistündigen Veranstaltung wird es Vorträge zu den Themen Wiedereinstieg, Altersvorsorge und Stressmanagement geben. Außerdem geht es um Themen wie finanzielle Unterstützung für Familien, Teilzeitberufsausbildung, Qualifizierung, Bewerbungstraining und Berufsberatung für Erwachsene sowie Gesundheit und Ernährung.  

Damit Teilnehmende mit kleinen Kindern das Angebot bestmöglich nutzen können, wird in den Räumen der musikalischen Früherziehung eine Kinderbetreuung angeboten. Dazu ist eine Anmeldung bis 31. August erforderlich: https://beteiligung.nrw.de/k/-nX6qkNdp. Sofern man keine Betreuung benötigt, ist ein Besuch ohne Anmeldung möglich.  

Der FrauenInformationsTag findet in der Moerser Musikschule, Filder Straße 126, 47447 Moers, statt. Weitere Informationen und Anmeldungen per Mail an Wesel.BCA@arbeitsagentur.de oder Jobcenter-Kreis-Wesel.BCA@jobcenter-ge.de.


Bürgermeister und Kämmerer besuchen Ferienfreizeiten der Stadt Kleve
Auch in diesem Jahr hat die Stadt Kleve wieder ein umfangreiches Sommerferienprogramm für Kinder aus der Schwanenstadt zusammengestellt. Neben abwechslungsreichen Ferien- und Sportkursen von verschiedenen Klever Vereinen standen die beliebten Ferienmaßnahmen des Jugendamtes der Stadt Kleve auf dem Robinsonspielplatz und dem Fingerhutshof im Mittelpunkt des Programms. Bürgermeister Markus Dahmen und Stadtkämmerer Klaus Keysers besuchten die Freizeiten nun und wurden schnell selbst Teil des Ferienspaßes.

Zuerst stand am Dienstag, 11. August 2026, ein Besuch des städtischen Abenteuerspielplatzes Robinson an der Nimweger Straße auf dem Programm. Unter dem Motto „Gute Laune, Sommer, Sonnenschein“ verbringen dort vier Wochen lang bis zu 50 Kinder pro Woche eine abenteuerliche Zeit auf dem weitläufigen Waldgelände. Das gut gelaunte Betreuungsteam sorgt für ein Rahmenprogramm, es bleibt allerdings auch ausreichend Zeit für das freie Spiel beim Matschen, Toben, Klettern und vielen weiteren Aktivitäten.

Robinsonspielplatz 2026: Schatzsuche auf dem "Robi": Bürgermeister Dahmen rätselte sich von Station zu Station.

Eigens für den Besuch des Bürgermeisters hatten die Robinsoner eine Schatzkarte vorbereitet, mit der sich das Stadtoberhaupt auf Schatzsuche begeben hat. Mithilfe von Koordinaten gelangte der Verwaltungschef von Station zu Station, musste Rätsel lösen, Fragen beantworten und Hinweise sammeln, um Schritt für Schritt weiterzukommen. Schließlich konnte der Schatz geborgen werden – im Gegenzug verteilten Bürgermeister und Kämmerer Stieleis an die abenteuerlustigen Kinder.

Am Dienstag, 18. August 2026, ging es dann auf den Fingerhutshof. Drei Wochen lang stellt das Betreuungsteam dort ein vielfältiges Programm für wöchentlich bis zu 120 Kinder zusammen. Bürgermeister und Kämmerer schnupperten in einen laufenden Parcours-Kurs hinein, sahen sich die Räumlichkeiten an und erkundeten das weitläufige Gelände. Inmitten einer großen Menschentraube verteilten die beiden dann Eis im Akkord.

Schatzkarte Robinsonspielplatz

Die Robinsoner schickten den Bürgermeister mit einer aufwendig gestalteten Karte auf Schatzsuche.

Eis Fingerhutshof 2026

Bürgermeister Dahmen und Kämmerer Keysers sorgten auf dem Fingerhutshof mit dem mitgebrachten Eis für Abkühlung.

Bürgermeisterstuhl Robinsonspielplatz 2026

Upcycling: Aus einem ausrangierten Friseurstuhl gestalteten die Robi-Plus-Kinder einen reich dekorierten Bürgermeisterstuhl.

Schließlich führte die Reise am Mittwoch, 19. August 2026, noch einmal auf den Robinsonspielplatz. Die letzten beiden Ferienwochen auf dem Abenteuerspielplatz sind für die Inklusivmaßnahme Robi+ reserviert. In kleinerer Gruppe wird den Kindern hier eine intensive pädagogische Begleitung des Ferienspaßes ermöglicht. Trotz Regenwetters war die Stimmung bestens.

Bürgermeister und Kämmerer wurden mit Medaillen ausgestattet und mit einigen selbstgebastelten Geschenken bedacht, von Armbändern über Bilder bis zu selbstgezimmerten Schatztruhen. Vom sorgfältig dekorierten Bürgermeister-Stuhl aus leitete der Verwaltungschef eine Runde Bingo, bevor die Gäste aus dem Rathaus wiederum ihr mitgebrachtes Eis verteilten.

Besonders möchte sich die Stadt Kleve bei den dutzenden ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern bedanken, ohne deren Hilfe das Ferienprogramm undenkbar wäre. Organisiert und begleitet werden die Freizeiten durch das Team der Jugendpflege im Jugendamt der Stadt Kleve und durch das Team des Robinsonspielplatzes.
Die Kolleginnen und Kollegen sorgen gemeinsam mit den ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern durch ihren Einsatz Jahr für Jahr dafür, dass hunderte Kinder aus der Schwanenstadt sich in den Sommerferien wohlfühlen, auspowern, Zeit mit Freunden verbringen und neue Freundschaften knüpfen können.

Kleve: Baustart im Projekt Wirbelfallschacht - Sperrungen auf der Nassauerallee
Ab kommenden Montag, 31. August 2026, wird die Nassauerallee streckenweise zur Einbahnstraße.

Die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt des umfangreichen Projektes der Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) zur Errichtung eines Wirbelfallschachtes an der Nassauerallee in Kleve starten. Über das Bauwerk soll künftig ein großer Teil des Niederschlagswassers der Klever Oberstadt in den Kermisdahl abfließen. Bevor jedoch mit dem Bau des eigentlichen Wirbelfallschachtes begonnen wird, stehen zunächst Kanalbauarbeiten im Bereich der Nassauerallee an.

Von Ende August bis Dezember 2026 wird der erste Bauabschnitt umgesetzt. Er beinhaltet den Neubau eines etwa 60 Meter langen Regenwasserkanals samt fünf Schächten auf dem Teilstück der Nassaueralle zwischen den Einmündungen Siegener Straße / Eiserner Mann und dem Parkplatz der LVR-Sternbuschklinik. Für die Zeit der Arbeiten kommt es im Bereich der Nassauerallee zu Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs.

Ab dem 31. August 2026 wird die Nassauerallee zwischen der Kreuzung Nassauerallee / Albersallee / Uedemer Straße und den Einmündungen Siegener Straße und Eiserner Mann halbseitig in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt. Die Nassauerallee wird dann an dieser Stelle zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Süden, also stadtauswärts.

Eine Umleitungsstrecke in Richtung Oberstadt und Materborn wird über die Querallee, Materborner Allee und Hoffmannallee bis zur Lindenallee geführt, die Umleitung für Verkehr nach Emmerich, Kranenburg und in die Unterstadt führt über die Uedemer Straße und den Klever Ring. Hinweistafeln weisen an mehreren Stellen auf den Verlauf der Umleitungen hin.

Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten startet der zweite Bauabschnitt. Von Januar 2027 bis Oktober 2028 sollen dann Regenklärbecken sowie der Wirbelfallschacht selbst, eine Pumpstation und der Kanalabschnitt bis zum Kermisdahl samt Auslaufbauwerk in das Gewässer errichtet werden. Hierzu informieren die USK und die Stadt Kleve vor dem Beginn der Arbeiten noch einmal gesondert.
Hintergrund: Entwässerung der Klever Oberstadt über einen Wirbelfallschacht

Aktuell fließt das anfallende Niederschlagswasser der Klever Oberstadt über den Eisernen Mann bis zur Kaskade am Ufer des Kermisdahls, wo es in das Gewässer eingeleitet wird. Das Bauwerk der Kaskade ist allerdings in die Jahre gekommen und muss abgelöst werden. Hierfür ist der Wirbelfallschacht vorgesehen.

Kanäle leiten das Regenwasser künftig über Regenklärbecken zum Wirbelfallschacht, der den Höhenunterschied zwischen Oberstadt und Kermisdahl überbrückt und das Niederschlagswasser in den Kermisdahl einleitet. Detaillierte Informationen zu dem umfangreichen Projekt sind auf der Internetseite der USK und der Stadt Kleve zu finden: www.kleve.de/wirbelfallschacht




NRW: Im 1. Halbjahr 2026 wurden 1,5 % und damit knapp 300 Wohnungen weniger genehmigt als im Vorjahr
Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern auf dem niedrigsten Stand seit 13 Jahren Zuwachs bei Einfamilienhäusern um 9 %
Im Regierungsbezirk Köln wurden 8 % mehr Wohnungen genehmigt – im Regierungsbezirk Arnsberg 14,6 % weniger

Im 1. Halbjahr 2026 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter Baugenehmigungen für 20.191 Wohnungen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 1,5 % bzw. 298 Wohnungen weniger als im 1. Halbjahr 2025 (20.489). Insgesamt sollen 15.876 Wohnungen (−5,1 %) in neuen Wohngebäuden entstehen.

Weitere 3.810 Wohnungen (+8,3 %) sind durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden – wie z. B. durch den Ausbau von Dachgeschossen – geplant. In neuen Nichtwohngebäuden – d. h. in gemischt genutzten Gebäuden, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen – sind weitere 505 Wohnungen vorgesehen.



Nur Ein- und Zweifamilienhäuser mit Steigerung
Die Zahl der genehmigten neuen Einfamilienhäuser stieg im 1. Halbjahr 2026 um 9 % bzw. um 312 Wohnungen auf 3.778 Genehmigungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 19,6 % bzw. um 190 Wohnungen auf 1.160.

Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen) lag der Rückgang bei 11 %. Damit wurden in diesem Segment nur 10.938 Wohnungen genehmigt, das waren 1.348 weniger als im 1. Halbjahr 2025 und ist der niedrigste Wert seit 13 Jahren (2013: 9.300 Wohnungen).

Abnahmen in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Düsseldorf
In drei der fünf Regierungsbezirke des Landes war die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen niedriger als im 1. Halbjahr 2025. Den stärksten prozentualen Rückgang ermittelte das Statistische Landesamt für den Regierungsbezirk Arnsberg mit 2.820 genehmigten Wohnungen und damit −14,6 %.; Darauf folgten die Regierungsbezirke Detmold (2.876; −9,3 %) und Düsseldorf (4.729; −2,0 %). Zunahmen waren in den Regierungsbezirken Köln (5.980; +8,0 %) und Münster (3.786; +3,6 %) zu verzeichnen.


Wesel und des Kreises Wesel: „Einheit in Vielfalt“: Landespolizeiorchester bringt Klassik, Rock und Pop nach Moers
Ein großes Orchester, klassische Instrumente und Musik, die viele aus einem ganz anderen Klanggewand kennen: Am Samstag, 3. Oktober 2026, lädt das Landespolizeiorchester Nordrhein-Westfalen die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Wesel zu einem besonderen Benefizkonzert in die ENNI Eventhalle nach Moers ein. Unter dem Titel „Einheit in Vielfalt - Klassik trifft Rock & Pop“ erwartet die Besucherinnen und Besucher am Tag der Deutschen Einheit ab 19 Uhr ein Konzertabend, der bekannte Rock- und Popmusik mit dem Klang eines großen Orchesters verbindet.

Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl, der auch Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist. Gemeinsam getragen wird das Projekt von der Kreispolizeibehörde Wesel, dem Kreis Wesel, der Volksbank Niederrhein und der ENNI.

Der Tag der Deutschen Einheit ist als Veranstaltungstag bewusst gewählt. Der 3. Oktober steht für Einigkeit und Recht und Freiheit und damit für den Zusammenhalt und das Gemeinsame in einer vielfältigen Gesellschaft.

„Der Titel ‚Einheit in Vielfalt‘ könnte kaum besser zu diesem Tag und zu unserem Kreis passen“, sagt Schirmherr Ingo Brohl. „Wir sind in unseren Städten und Gemeinden und auch in unseren Lebensentwürfen und Erfahrungen vielfältig. Und wir gehören zusammen. Vielleicht kann Musik genau das besonders gut zeigen: Ganz unterschiedliche Stimmen und Instrumente führen zu gemeinsamem Einklang.“

Wie sich dieser Gedanke musikalisch anhört, zeigt das Landespolizeiorchester NRW unter der Leitung seines Dirigenten Scott Lawton. Klassische Orchesterinstrumente treffen an diesem Abend auf Rock- und Popmusik. Bekannte Stücke bekommen durch die Arrangements für das große Ensemble einen neuen Charakter. Das Programm richtet sich damit ausdrücklich auch an Menschen, die bei einem Orchesterkonzert bislang eher nicht an ihre eigene Playlist gedacht haben.

Auf einen Akzent im Programm dürfen sich die Gäste besonders freuen, wie Dirigent Scott Lawton verrät: „Bei diesem Konzert singt Oliver Schmitt, seit Jahren ein Publikumsliebling bei Konzerten des Landespolizeiorchesters. Er präsentiert unter anderem Lieder von Vicky Leandros, Udo Jürgens und Michael Bublé. Ich freue mich besonders, dass er beim Konzert am Tag der deutschen Einheit einer von mir komponierte Vertonung des Gedichtes ,Das Lied der Freiheit‘ von Fallersleben seine Stimme leiht.“

Der Konzertabend dient zugleich einem guten Zweck. Der Benefizerlös geht an den Verein „WEISSER RING“ und unterstützt damit die Hilfe für Menschen, die Opfer von Straftaten geworden sind.

Für Polizeidirektor Wolfgang Tühl von der Kreispolizeibehörde Wesel ist diese Verbindung naheliegend: „Für uns als Polizei stehen häufig die Täter und die Aufklärung einer Straftat im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung. Wir erleben aber jeden Tag auch die andere Seite: Menschen, denen etwas widerfahren ist und für die nach einer Straftat oft nichts mehr so ist wie vorher. Deshalb möchten wir mit diesem Konzert ganz bewusst die Opferhilfe in den Mittelpunkt stellen.“

Auch für Schirmherrn Ingo Brohl gehört dieser Gedanke zum Kern des Abends. Gesellschaftlicher Zusammenhalt zeige sich gerade dort, wo Menschen Unterstützung benötigen. „Wer Opfer einer Straftat wird, braucht Menschen, die zuhören, begleiten und ganz praktisch helfen. Der WEISSE RING leistet hier seit vielen Jahren wertvolle Arbeit. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir mit diesem Konzert einen Beitrag dazu leisten können“, so Brohl.

Die Volksbank Niederrhein unterstützt das Projekt und begleitet unter anderem das Marketing für die Veranstaltung. Vorstandsvorsitzender Guido Lohmann setzt dabei auf die gemeinsame Kraft der Beteiligten: „Eine solche Veranstaltung lebt davon, dass viele Partner ihre Möglichkeiten zusammenbringen. Wir möchten als Volksbank dazu beitragen, dass dieses besondere Konzert möglichst viele Menschen im Kreis Wesel erreicht.“

Mit der ENNI-Eventhalle findet der Konzertabend in einem der etablierten Veranstaltungsorte der Region statt. „Ein Konzert lebt nicht nur vom Programm auf der Bühne, sondern auch von der Atmosphäre drumherum. In der Enni-Eventhalle schaffen wir gerne den passenden Rahmen für diesen besonderen Abend“, sagt Enni-Vorstandsvorsitzender Dr. Kai Gerhard Steinbrich und betont: „Als am Niederrhein verwurzelter Infrastrukturdienstleister freuen wir uns, gemeinsam mit der Volksbank Niederrhein Partner und Sponsor dieser Veranstaltung zu sein, die Menschen zusammenbringt und zugleich die wichtige Arbeit des WEISSEN RINGS unterstützt."

Karten und Informationen
„Einheit in Vielfalt – Klassik trifft Rock & Pop“
Samstag, 3. Oktober 2026, 19 Uhr
ENNI Eventhalle Moers

Tickets: https://esn-eg.de/events/benefizkonzert-des-landespolizeiorchesters-nrw.html
und bei Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b in 47441 Moers
Vorverkauf: 25€ / Schüler, Studenten Azubis 20€
Vorverkaufsstart: ab sofort
Abendkasse: 30€

von links: stellv. Abteilungsleiter Polizei der KPB Wesel, Polizeidirektor Wolfgang Tühl/ Scott Lawton, Dirigent des Landespolizeiorchesters NRW/ Landrat Ingo Brohl, Leiter der KPB Wesel und Schirmherr des Konzertes/ Guido Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederrhein/ Dr. Kai Gerhard Steinbrich, Vorstandsvorsitzender der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH Copyright: KPB Wesel, Pressestelle

Neue Öffnungszeiten bei der Familienkasse Wesel  
Zum 1. September ändern sich die Öffnungszeiten der Familienkasse Nordrhein-Westfalen Nord am Standort Wesel. Künftig ist Dienstag von 8.00 bis 12.30 Uhr geöffnet und Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr.  

Unabhängig von Öffnungszeiten stehen viele Dienstleistungen online unter www.familienkasse.de zur Verfügung. Nach der Registrierung im Portal kann man dort Kindergeld oder Kinderzuschlag beantragen und Änderungen mitteilen.

Rollstuhl wurde zum Sportgerät: WCMX-Workshop im Moerser Skatepark begeisterte
Rampen, Buckel und sogar zwei Stufen rückwärts hinunter: Beim ersten WCMX-Anfänger-Workshop am Samstag, 22. August, auf der Moerser Skateanlage haben Kinder und Jugendliche im Rollstuhl ordentlich Fahrt aufgenommen. Elf Teilnehmende nutzten das Angebot, acht davon Rollstuhlfahrer.

Auf der Moerser Skateanlage haben Kinder und Jugendliche im Rollstuhl ordentlich Fahrt aufgenommen. (Foto: Leon Manitz)

Drei Kinder konnten mit Leihrollstühlen von Sit’n’Skate teilnehmen. Auch zwei Väter setzten sich kurzerhand in einen Leihrollstuhl und probierten die Skateanlage gemeinsam mit ihren Kindern aus. „Gar nicht so einfach“, lautete eine der ersten Erkenntnisse. Einen Rollstuhl sicher über Rampen und Hindernisse zu steuern, braucht Geschick, Koordination, Kraft – und manchmal auch Mut. Doch innerhalb der drei Stunden wurden die Kinder immer sicherer. Was anfangs noch schwierig war, wurde plötzlich machbar. Sogar die schrägen Wände konnten sie befahren.

Spontanes Ausprobieren
Für die richtige Mischung aus Herausforderung und Sicherheit sorgten die beiden erfahrenen ‚Sit’n’Skate‘ - Coaches Simone Wachowiak und Florian Günther, die selbst im Rollstuhl sitzen. Mit viel Geduld und einem guten Gespür gingen sie individuell auf die Kinder ein. Auch der kräftige Regenguss zwischendurch konnte die Begeisterung nicht bremsen.

Nach einer kurzen Pause mit Pommes und Getränken ging es weiter. Erste Freundschaften wurden geschlossen, weitere Treffen zum gemeinsamen Rollstuhlskaten bereits verabredet. Für Aufmerksamkeit sorgte der Workshop auch über die Teilnehmenden hinaus: Spaziergängerinnen und Spaziergänger blieben stehen und schauten interessiert zu.

Ein Junge vom benachbarten Spielplatz wollte schließlich selbst einmal ausprobieren, wie sich ein Rollstuhl auf der Skateanlage fährt – ein gutes Beispiel für gelebte Inklusion. Er kann übrigens im Frühjahr 2027 ‚regulär‘ teilnehmen – wie alle anderen Interessierten auch. Nach den Osterferien soll ein weiterer Workshop mit Sit’n’Skate folgen.

Der Workshop war eine von vier Maßnahmen des Projekts‚ Gemeinsam aktiv – gemeinsam inklusiv‘, das vom Kinder- und Jugendbüro, dem Inklusionsbeauftragten des Fachbereichs Jugend und der Behindertenkoordinatorin der Stadt Moers umgesetzt und über den Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW gefördert wird. Unterstützt wurde er von der aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit ‚Streetbox‘ des Caritasverbandes Moers-Xanten e. V.

Moers: Lichtspiele im Haus der Demokratiegeschichte zeigen ‚The Zone of Interest‘
Die Lichtspiele im Haus der Demokratiegeschichte sind zurück aus der Sommerpause.
Am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr ist der vielfach ausgezeichnete Film ‚The Zone of Interest‘ im Alten Landratsamt (Kastell 5) zu sehen.

Der vielfach ausgezeichnete Film ‚The Zone of Interest‘ ist am Donnerstag, 3. September, um 19.30 Uhr im Alten Landratsamt (Kastell 5) zu sehen. (Foto: © LEONINE Studios)

Regisseur Jonathan Glazer erzählt die Geschichte der Familie des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß, die unmittelbar neben dem Konzentrationslager ein scheinbar idyllisches Familienleben führt. 

Gerade durch die zurückhaltende Inszenierung und den Fokus auf den Alltag der Familie wirft ‚The Zone of Interest‘ eindringliche Fragen nach Wahrnehmung, Verdrängung und der Verantwortung des Einzelnen auf. Der Eintritt ist frei. Das Team des Grafschafter Museums bittet um telefonische Anmeldung unter 0 28 41/ 201-6 82 00.

Dinslaken: Sondersitzung zur Entwicklung des ehemaligen Trabrennbahngeländes
Am 31. August und am 1. September 2026 befassen sich verschiedene Ausschüsse und abschließend der Rat der Stadt Dinslaken mit dem ehemaligen Trabrennbahngelände. Die Entwicklung des neuen Stadtquartiers mit künftig rund 700 bis 800 Wohneinheiten auf dem Gelände ist die wichtigste und prägendste Maßnahme der Stadtentwicklung in Dinslaken. Die Maßnahme basiert auf dem Regionalplan Ruhr, der allerdings kürzlich vom Oberverwaltungsgericht NRW für unwirksam erklärt worden ist.

Ob und in welchem Ausmaß die Nichtzulassungsbeschwerde des RVR gegen das Gerichtsurteil Erfolg hat, kann derzeit nicht eingeschätzt werden. Sowohl der RVR als auch die Bezirksregierung Düsseldorf geben an, dass der Regionalplan Ruhr so lange Anwendung findet, bis das Urteil gegebenenfalls rechtskräftig wäre. Falls es rechtskräftig werden sollte, würde der alte Gebietsentwicklungsplan aus dem Jahr 1999 (GEP 99) wieder in Kraft treten, der die Trabrennbahn jedoch nicht als Siedlungsbereich vorsieht.

Die Stadtverwaltung will vorausschauend handeln und einen Planungsstillstand verhindern, um die Entwicklung weiter voranzutreiben. Daher hat die Verwaltung zwei Vorschläge für die Politik vorbereitet, um handlungsfähig zu bleiben: Zum einen schlägt die Stadtverwaltung vor, dass der Rat die Flächennutzungsplanänderung auf Grundlage des noch gültigen Regionalplans Ruhr verabschiedet. Diese Änderung muss dann auf der Grundlage des geltenden Regionalplans durch die Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt werden.

Der geänderte Flächennutzungsplan wäre dann im Anschluss die Grundlage für weitere kommende Bebauungsplanverfahren in diesem Bereich. Ob und inwieweit sich ein späterer möglicher Eintritt der Rechtskraft des Urteils des OVG Münster auf das weitere Bebauungsplanverfahren auswirkt, ist derzeit nicht abschließend sicher abschätzbar. Zum anderen möchte die Stadt Dinslaken eine Alternative vorbereiten für den Fall, dass der Regionalplan ungültig würde.

Darum schlägt sie vor, ein Zielabweichungsverfahren für den GEP 99 anzustoßen. Die Verwaltung könnte im Fall eines entsprechenden Ratsbeschlusses schon jetzt mit der Vorbereitung eines solchen Antrags beginnen und diesen dann unmittelbar stellen, wenn der Regionalplan ungültig würde. Der Ausschuss für Mobilitäts- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt- und Klimaschutz tagt am Montag, 31.08.2026, um 17 Uhr im Saal Agen des Rathauses.

Der Haupt- und Finanzausschuss trifft sich dann am Dienstag, 01.09.2026 um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Im Anschluss, um 17:15 Uhr, tagt dann der Rat am selben Ort. Die Sitzungen sind öffentlich. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen sind grundsätzlich online im Ratsinformationssystem abrufbar: https://ris.dinslaken.de/


Besuch aus Frankreich in Dinslaken
Besonderer Besuch im Dinslakener Rathaus: Am Dienstag, 25. August 2026, freute sich Bürgermeister Simon Panke über eine rund 40-köpfige Reisegruppe aus der französischen Partnerstadt Agen, die vom Städtepartnerschaftsverein Dinslaken und vom Comité de Jumelage Agen-Dinslaken begleitet wurde.

Bürgermeister Simon Panke durfte erstmals im Amt des Bürgermeisters Gäste aus der Partnerstadt im Ratssaal des Rathauses begrüßen: „Liebe auf den ersten Blick – so könnte man wohl die Beziehung zwischen Agen und Dinslaken bezeichnen. Diese erste Verliebtheit ist nie vergangen, die Beziehungen haben sich sogar immer weiter vertieft.

Das Vermächtnis der Bürgermeister Dr. Pierre Esquirol und Karl-Heinz Klingen ist stärker denn je. Aus der dunkelsten Zeit Europas ist eine deutsch-französische Freundschaft erwachsen, auf die wir sehr stolz sein dürfen. Ihr Besuch in Dinslaken ist ein weiteres Kapitel dieser langen Geschichte von Freundschaft, Frieden und Verständigung.“

Ulla Moya, Vizepräsidentin des Comité de Jumelage Agen-Dinslaken, betonte: „Endlich hat diese Bürgerreise stattgefunden und alle Bürger aus Agen sind tief beeindruckt von diesem herzlichen Empfang, den wir ja aus allen vorhergehenden Jahren immer wieder erfahren. Diese Freundschaft zwischen unseren beiden Städten ist in unserer heutigen Zeit so wertvoll und wir hoffen, dass sie sich durch diese Reise noch mehr verstärkt.“

Und Michael Heidinger, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Dinslaken, unterstrich: „Wir freuen uns sehr über den Besuch unserer Freundinnen und Freunde aus Agen. Denn seit 51 Jahren ist die Beziehung zwischen Dinslaken und Agen vor allem geprägt durch die persönlichen Begegnungen der Bürgerinnen und Bürger beider Städte. Unsere Städtepartnerschaft mit Agen ist deshalb nicht nur eine Freundschaft zwischen zwei Städten, sie ist eine Städtepartnerschaft der Herzen.“

Weitere Programmpunkte erwarten die Gäste in den kommenden Tagen. Ein Höhepunkt ist dabei der Deutsch-Französische Abend am Donnerstag (27. August) ab 18 Uhr in der Zechenwerkstatt auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lohberg. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Neben dem Projektchor „Singin Agen“, der schon mehrfach beim Musikfestival in Agen auftrat, und der Solistin Madina, die französische Lieder und Chansons darbietet, wird auch die Dinslakener Rockgruppe Midnight auf der Bühne stehen. Diese Band feierte bereits im letzten Jahr in Agen Erfolge und wird auch ihre aktuelle Dinslaken-Agen-Hymne präsentieren.

Vor Ort kann man auch den bekannten Jubiläumswein aus Agen probieren sowie deutsche und französische Spezialitäten vom Team der ASE genießen. Ein weiteres Highlight gibt es für die Gäste aus Frankreich einen Tag später. Dann beginnen die DIN-Tage und bieten die Gelegenheit, Dinslaken auf ganz besondere und vielfältige Weise zu erleben. Bis Samstagmorgen bleibt die Reisegruppe noch in Dinslaken und Umgebung, bevor es dann über Straßburg zurück nach Agen geht.


Faire Woche 2026 in Dinslaken: „Fair handeln – Vielfalt erleben!“

Vom 11. bis 25. September 2026 findet in diesem Jahr bundesweit die Faire Woche statt. Nach dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ stehen auch in Dinslaken wieder zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm: Am Dienstag, 15.09.2026, 17 bis 19 Uhr findet im Rathaus im Saal Agen ein Vortrag über „Geldanlagen mit positiver Wirkung“ statt und bietet einen Überblick über nachhaltige und ethische Geldanlagen im deutschsprachigen Raum.

Diese Veranstaltung ist ein Teil der Frauenfinanzreihe „Über Geld Sprechen“ und findet in Kooperation statt zwischen Stadt Dinslaken (Gleichstellungsstelle & Nachhaltige Entwicklung), Weltladen Dinslaken, Oikocredit International und VHS Dinslaken - Voerde - Hünxe. Anmeldung möglich auf: https://vhs-dinslaken.de/

Am Mittwoch, 16.09.2026, gibt es gleich zweimal die Möglichkeit in den Genuss von fair gehandelten Lebensmitteln zu kommen. Das Familienbüro bietet ein gemütliches Faires Café an, zu dem von 11 bis 12:30 Uhr Familien mit Kindern im Alter von 0-1 Jahr und von 14 bis 15 Uhr im Alter von 1-2 Jahren herzlich eingeladen sind. In der Kinderbücherei werden am selben Tag während der Kinder-Vorlesestunde von 16 bis 17 Uhr fair gehandelte Leckereien gebacken und verkostet. 

Für Samstag, 19.09.2026, 10 bis 14 Uhr hat der Weltladen Dinslaken einen Aktionstag mit Weltspielplane vorbereitet. Hier machen Weltkarten neugierig und stellen die Frage: Woher kommt eigentlich mein Produkt?  Am Montag, 21. September, von 15 bis 16 Uhr lädt das Team der Stadtinformation am Rittertor zu einer besonderen Vorlesestunde ein.

Bürgermeister Simon Panke liest aus dem Kinderbuch „Ein Brief geht auf die Reise“ und nimmt die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende Reise, die zeigt, wie Freundschaft, kulturelle Vielfalt und fairer Handel Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden können. Während gesamten Fairen Woche gibt es an verschiedenen Orten noch Folgendes zu entdecken: Die Ausstellung „DIE SPRECHENDEN SHIRTS“ ist mit Unterstützung des Weltladens Dinslaken in der Stadtbibliothek zu finden.

Statements auf bedruckten T-Shirts thematisieren die Notwendigkeit von Fairtrade- und Nachhaltigkeitsaspekten in der Kleidungsindustrie. In der Verbraucherzentrale Dinslaken finden Verkostungen von fair gehandelten Produkten statt und Foodsharing informiert über den Fairen Handel und einen bewussten, ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln im Museum Voswinckelshof.

Außerdem gestaltet das Faire Jugendhaus P-Dorf in Kooperation mit der Gesamtschule Hiesfeld einen Workshop für Schüler*innen der 5. Klasse. Hier erfahren die Kinder spielerisch, was Fairer Handel bedeutet und warum er wichtig ist. Die Faire Kita Villa Kunterbunt eröffnet gemeinsam mit den Kindern und Eltern spielerisch einen Fairtrade-Kaufladen und genießt nach einem gemeinsamen Einkauf im Weltladen ein Faires Frühstück. 

Die Faire Woche ist deutschlandweit die größte Aktionswoche zum Fairen Handel. Ziel ist es, den Fairen Handel stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Vielfalt fair gehandelter Produkte und Initiativen erlebbar zu machen. Weitere Infos über alle Veranstaltungen sind hier zu finden: https://www.faire-woche.de/


Erbinformation verrät Bewohner: 1.072 Arten in einem Eimer Wasser
Reichen DNA-Spuren in zwei Litern Wasser, um zu verfolgen, wie sich die Artenvielfalt eines Flusses über ein Jahr verändert? Eine Studie der Universität Duisburg-Essen am Beispiel der Lippe zeigt, wie die pragmatische, umfangreiche und gleichzeitig günstige Analyse der Artenvielfalt in Gewässern gelingen kann. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift Ecological Indicators erschienen.

Robin Schütz bei der Probenahme an der Lippemündung. © Till-Hendrik-Macher

Till-Hendrik Macher und Robin Schütz, damals beide Doktoranden in der Biologie der Universität Duisburg-Essen, fuhren ein Jahr lang alle zwei Wochen zur renaturierten Lippemündung bei Wesel und filtrierten je zwei Wasserproben – 26 Termine, 52 Proben. Darin konnten sie in Summe 1.072 Arten nachweisen: 40 Fisch- und Neunaugenarten, 41 Vogel- und 26 Säugetierarten, 425 aquatische und 350 terrestrische Wirbellose sowie 190 Arten von Kieselalgen. Zum Vergleich: Für denselben Ort sind in der globalen Biodiversitätsdatenbank GBIF insgesamt 1.029 Arten registriert, die in über 130 Jahren zusammengetragen wurden.

Bei der klassischen Methode werden Organismen einzeln mit Kescher, Pinzette, Lupe und Mikroskop bestimmt. Mittels DNA-Metabarcoding lassen sich Arten hingegen über ihre Erbinformationen identifizieren, die sich in den Proben nachweisen lassen.

„Wir haben mit zwei Litern Wasser pro Termin 1.072 Arten quer durch den Stammbaum des Lebens nachgewiesen – von Kieselalgen über Eintagsfliegen bis zum Biber", sagt Till-Hendrik Macher, Erstautor der Studie, der inzwischen an der Universität Trier forscht. „Und wir konnten nachweisen, dass unsere Daten tatsächlich die Biologie der Lippe abbilden und nicht nur zufällig in den Fluss gespülte DNA ist“, ergänzt Robin Schütz, mittlerweile Wissenschaftler am Bundesamt für Naturschutz. „Denn Winterlaicher wie Quappe und Hecht zum Beispiel zeigten ihre DNA-Maxima im Winter, die Blässgans genau in ihrer Überwinterungszeit.“

Auch ökonomisch ist der Ansatz interessant, denn der Bedarf an solchen Daten wächst: Sowohl das globale Biodiversitätsrahmenwerk von Kunming-Montreal (GBF) als auch die nationalen und europäischen Berichtspflichten verlangen eine räumliche und zeitliche Datendichte, die mit klassischen Methoden kaum zu leisten ist.

Effektiv und günstig
Mit der Methode von Macher und Schütz kostete die Analyse aller 52 Proben rund 12.000 Euro; eine vergleichbare klassische Erfassung derselben Organismengruppen über ein Jahr würde etwa 70.000 Euro kosten – rund das Sechsfache. Für die EU-Wasserrahmenrichtlinie werden derzeit pro Fluss im Schnitt 1,71 der vier biologischen Qualitätskomponenten (Fische, Wirbellose, Mikroalgen, Wasserpflanzen) untersucht, bei den wenigsten Gewässern alle vier. Eine Kombination aus einer klassischen Erfassung mit drei Erhebungen, die auf Umwelt-DNA basieren, käme auf alle vier – bei etwa 115 Prozent des bisherigen Budgets.

„Die Rechnung zeigt, welches Potenzial in der Kombination der Methoden steckt", sagt Florian Leese, Leiter der AG Aquatische Ökosystemforschung an der UDE. „Denn Biomasse und Individuenzahlen liefert die Umwelt-DNA nicht, sodass wir weiterhin auch andere Methoden brauchen, um ein vollständiges Bild zu bekommen."

Die Untersuchungen entstanden im Rahmen der Projekte GeDNA und TrendDNA, gefördert vom Umweltbundesamt (FKZ 3719242040, Projektnummer 156318), in Kooperation mit Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).


Esso wird neuer Partner in der ADAC Vorteilswelt
Neue Vorteile für mehr als 22 Millionen ADAC Mitglieder / Auftakt-Aktion: Zwei Cent Tankrabatt pro Liter an teilnehmenden Esso-Tankstellen

Der ADAC und die Esso Deutschland GmbH haben eine mehrjährige Kooperation im Rahmen der ADAC Vorteilswelt vereinbart. Esso wird somit neuer Vorteilspartner beim ADAC Tankrabatt. Ab 1. September 2026 können ADAC Mitglieder an rund 1.100 Esso Tankstellen in Deutschland günstiger tanken. Die bisherige Kooperation mit dem Tankpartner Shell endet zum 31. Dezember 2026. Bis dahin sind für ADAC Mitglieder beide Vorteilsangebote parallel verfügbar. Auch an Enilive, Eni und Agip Service-Stationen erhalten ADAC Mitglieder weiterhin Vergünstigungen.

Mehr als 22 Millionen ADAC Mitglieder können den Tankrabatt an den teilnehmenden Esso Tankstellen nutzen. Zusätzlich sind im Rahmen der Partnerschaft weitere digitale Angebote vorgesehen. Ziel ist es, Mitgliedern im Alltag einen zusätzlichen Einkaufsvorteil beim Tanken zu bieten und den Zugang zu weiteren Vorteilen an möglichst vielen Tankstellen zu ermöglichen. Zum Start der Kooperation bieten der ADAC und Esso bis einschließlich 15. Oktober 2026 einen Tankrabatt von zwei Cent pro Liter Kraftstoff. Danach beträgt der Rabatt einen Cent pro Liter.

„Mit Esso gewinnen wir einen starken und bundesweit präsenten Partner für die ADAC Vorteilswelt. Das große Esso Netzwerk ermöglicht vielen unserer Mitglieder, den Tankvorteil einfach in ihren mobilen Alltag zu integrieren. Gleichzeitig entwickeln wir die ADAC Vorteilswelt konsequent weiter“, sagt Joost Greve, Ressortleiter Loyalty & Customer Engagement beim ADAC.

Tim Paulsen, Leiter des Tankstellengeschäftes von Esso, ergänzt: „Kundentreue ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Tankstellengeschäfts. Mit der neuen Partnerschaft verbinden wir die Stärke der Marke Esso mit der Reichweite und dem Vertrauen in den ADAC. Gemeinsam möchten wir unseren Kunden attraktive Vorteile bieten, neue Zielgruppen erreichen und die Bindung zu unseren bestehenden Kunden weiter stärken.“

Nutzung des Tankrabatts im Alltag
Für den Tankrabatt genügt das Vorzeigen der ADAC Mitgliedskarte in physischer oder digitaler Form („Show your Card“). Eine zusätzliche Registrierung oder die Übermittlung persönlicher Daten sind nicht erforderlich.

In der ADAC Drive App können Mitglieder teilnehmende Tankstellen in der Nähe oder entlang einer Route finden und dort ihre digitale Mitgliedskarte vorzeigen. Die App zeigt zudem aktuelle Kraftstoffpreise an.

Weitere Informationen zur ADAC Vorteilswelt und zum Esso Tankrabatt unter adac.de/vorteile.

Über die ADAC SE
Die ADAC SE mit Sitz in München ist eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts, die mobilitätsorientierte Leistungen und Produkte für ADAC Mitglieder, Nichtmitglieder und Unternehmen anbietet. Sie besteht aus 25 Tochter- und Beteiligungsunternehmen, unter anderem der ADAC Versicherung AG, der ADAC Finanzdienste GmbH, der ADAC Autovermietung GmbH sowie der ADAC Service GmbH. Als wachstumsorientierter Marktteilnehmer treibt die ADAC SE die digitale Transformation über alle Geschäfte hinweg voran und setzt dabei auf Innovation und zukunftsfähige Technologien.

Über Esso Deutschland GmbH
Die Esso Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg gehört zur globalen ExxonMobil Organisation, einem der weltweit größten Energieunternehmen. In Deutschland ist Esso seit 1890 vertreten. Unter der Marke Esso wird heute ein Netz von rund 1.150 Tankstellen betrieben. Dort werden Kunden unter anderem mit Synergy Kraftstoffen sowie Schmierstoffen der Marke Mobil versorgt.


Baubeginn für den Kreisverkehr an der K23 / K34 in Alpen – Umleitungen ab 31. August 2026
Der Kreis Wesel informiert über den bevorstehenden Baubeginn für den Umbau des Knotenpunktes K23 Dickstraße / K34 Winnenthaler Straße in Alpen zu einem Kreisverkehr. Die Arbeiten beginnen planmäßig am Montag, 31. August 2026, und werden voraussichtlich bis zum 18. Dezember 2026 andauern.

Diese Maßnahme, die auf Empfehlung der Unfallkommission durch den Kreistag beschlossen wurde, dient der nachhaltigen Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Verbesserung des Verkehrsflusses an dieser Unfallhäufungsstelle. Ab dem 31. August 2026 wird der Knotenpunkt K23 Dickstraße / K34 Winnenthaler Straße für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt.

Für die Dauer der Bauarbeiten wird der Verkehr in einem Ring westlich der B57 über das klassifizierte Straßennetz umgeleitet. Die Umleitungsstrecke führt über die K23 Ulrichstraße, die B58 Weseler Straße, die L491 Bönninghardter Straße, die K20 Thorenstraße, die K23 Dickstraße und die L460 Sonsbecker Straße. Parallel zu diesen Arbeiten läuft die bereits begonnene Sanierung der B57 durch Straßen.NRW.

Die hierfür notwendige Umleitung verläuft östlich der Bundesstraße B57. Diese beiden Umleitungsstrecken wurden in enger Abstimmung der zuständigen Baulastträger koordiniert, um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten und eine aufeinander abgestimmte Verkehrsführung zu gewährleisten.

Der Rad- und Fußgängerverkehr ist ebenfalls von der Baumaßnahme betroffen und wird im Nahbereich der Baustelle entsprechend ortsnah umgeleitet.  Informationen zu Ersatzhaltestellen für den öffentlichen Busverkehr an den betroffenen Haltestellen werden gesondert bekannt gegeben.

Die Rhein-Ruhr-Bahn wurde bereits in die Planungen einbezogen. Mit der Durchführung der Bauarbeiten wurde nach einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Quick aus Kevelaer beauftragt. Der Kreis Wesel bittet alle Verkehrsteilnehmenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis und Geduld für die durch die Baumaßnahme entstehenden unvermeidbaren Einschränkungen. 



NRW: In acht Minuten zum nächsten Supermarkt
Interaktive - Kartenanwendung zeigt Entfernungen zur Nahversorgung
- Experimentelle Analyse zeigt Entfernungen zu Supermärkten, Drogerien, Ärzten, Apotheken und Haltestellen auf dem Land und in der Stadt
- Nächste Hausarztpraxis fast überall in NRW mit dem Pkw in höchstens 10 Minuten erreichbar

Altersgruppenvergleich zeigt: 20- bis 40-Jährige haben die kürzesten Wege
In NRW benötigen die Menschen zu Fuß im Mittel rund 8 Minuten zum nächsten Supermarkt oder Discounter. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verlängert sich der Weg in überwiegend ländlichen Kommunen auf rund 13 Minuten. Dies zeigen Ergebnisse einer experimentellen Erreichbarkeitsanalyse von Standort- und kleinräumigen Bevölkerungsdaten.



Auch zu anderen Einrichtungen der Nahversorgung wie Hausarztpraxen, Apotheken und Haltestellen sind die mittleren Fußwege in überwiegend ländlichen Kommunen länger; je nach Einrichtung um etwa 0,5 bis 6 Minuten im Vergleich zu überwiegend städtischen Kommunen.

Bei den Drogeriemärkten beträgt der Unterschied zu Fuß sogar mehr als eine Stunde. Aber auch auf dem Land erreicht rund ein Fünftel der Bevölkerung innerhalb von 20 Gehminuten einen Drogeriemarkt. Wer hingegen mit dem Pkw fährt, schafft es fast überall in NRW in bis zu 10 Minuten zur nächsten Hausarztpraxis oder dem nächsten Supermarkt oder Discounter (jeweils 99,9 % der Bevölkerung).

In überwiegend städtischen Kommunen erreicht man den nächsten Supermarkt oder Discounter im Mittel schon in etwa einer Minute und auch einen Drogeriemarkt in etwa zweieinhalb Minuten. Die Pkw-Fahrzeit in ländlichen Kommunen beträgt zum nächsten Supermarkt 2 Minuten und rund 8 Minuten zum nächsten Drogeriemarkt.

Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen haben die kürzesten Wege
Personen im Alter von 20 bis 40 Jahren haben im Mittel die kürzesten Wege. Zum nächsten Supermarkt oder Discounter laufen sie mit rund sieben Minuten und damit rund eine Minute weniger im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Insgesamt unterscheiden sich die restlichen Altersgruppen im NRW kaum. In einzelnen Kommunen kann es jedoch große Abweichungen zwischen den Altersgruppen geben.



Detaillierte Ergebnisse der Analyse und methodische Hinweise finden Sie im Artikel und eine interaktive Kartenanwendung mit kleinräumigen Ergebnissen der Erreichbarkeiten zu allen Einrichtungen und Altersgruppen nach unterschiedlichen Verkehrsmitteln für alle Kommunen.

NRW: Anstieg der Reallöhne auf niedrigstem Stand seit 2023
Reallöhne stiegen im 2. Quartal 2026 um 0,5 %
Zuwachs der Reallöhne hat sich deutlich abgeschwächt
Geringerer Anstieg der Nominallöhne verantwortlich für den gedämpften Reallohnzuwachs

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in Nordrhein-Westfalen im 2. Quartal 2026 real – also preisbereinigt – um 0,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Landesamt auf Basis der Ergebnisse der Verdiensterhebung mitteilt, übertraf der Anstieg der Nominallöhne mit 2,9 % die Zunahme der Verbraucherpreise (+2,4 %).

Anstieg der Reallöhne auf dem niedrigsten Stand der letzten drei Jahre Mit einem Plus von 0,5 % hat sich der Anstieg der Reallöhne im 2. Quartal 2026 gegenüber den Vorperioden deutlich abgeschwächt und lag auf dem niedrigsten Stand der letzten drei Jahre.

Hauptverantwortlich für die gedämpfte Zunahme der Reallöhne war der im Vergleich zu den Vorquartalen geringere Zuwachs der Nominallöhne. Gleichzeitig war ein stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise zu verzeichnen. Der Reallohn ist der Verdienst, über den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tatsächlich verfügen können. Er misst die tatsächliche Kaufkraft unter Berücksichtigung der Inflation.





Blind Date bringt Jugendliche und Ausbildungsbetriebe zusammen
Ausbildungsplätze für 2026 oder 2027 gibt es beim Azubi-Blind-Date der Niederrheinischen IHK und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Wesel am 1. September. Interessierte Jugendliche können ohne Anmeldung vorbeikommen.

Wer einen Ausbildungsplatz für dieses oder nächstes Jahr sucht, sollte sich das Azubi-Blind-Date am Dienstag, 1. September von 10.00 bis 14.00 Uhr vormerken. Im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Wesel in der Reeser Landstraße 61 können Jugendliche Personalverantwortliche von Betrieben aus der Region treffen und über Ausbildungsangebote sprechen. Idealerweise bringen Jugendliche Bewerbungsunterlagen oder eine Kurzbewerbung zur Veranstaltung mit.

Es gibt Angebote für folgende Ausbildungsberufe:
• Kfz-Mechatroniker/-in
• Elektroniker/-in
• Verkäufer/-in
• Kaufleute im Einzelhandel
• Fachinformatiker/-in
• Automobilkaufmann/-frau
• Fachkraft für Lagerlogistik
• Kaufleute für Büromanagement
• Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement
• Sport- und Fitnesskaufmann/-kauffrau
Die Berufsberatung hilft außerdem bei allen Fragen, wie es nach der Schule weitergehen kann, weiter. Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.

Moers: Wochenmarkt zieht zur Kirmes um
uckerwatte und Wurstbrötchen statt Obst und Gemüse: Zur Moerser Kirmes machen die Händler des Wochenmarktes ausnahmsweise Platz für die Schausteller. Deshalb wird der Markt am Freitag, 4. September, auf den Parkplatz Mühlenstraße (Nordring/Moerser Benden) verlegt.

Am Kirmesdienstag, 8. September, fällt er aus. Ab Freitag, 11. September, findet der Wochenmarkt wieder wie gewohnt auf dem Neumarkt statt. Das Rathaus mit Bürgerservice und die Volkshochschule haben am Kirmesmontag, 7. September, nur bis 13 Uhr geöffnet. Das Grafschafter Museum und die Bibliothek sind wie immer montags ganztägig geschlossen. 

Ein offenes Ohr auf dem Friedhof Hülsdonk - Ehrenamtliche Seelsorgerinnen bieten Gespräche an  
Trauer teilen, Erinnerungen bewahren oder einfach mit jemandem sprechen: Dafür gibt es auf dem Hauptfriedhof Hülsdonk künftig ein neues Angebot. Ab dem 2. September sind jeden Mittwoch von 14:30 bis 16:30 Uhr ehrenamtliche Seelsorgerinnen im Eingangsbereich des Hauptfriedhofs anzutreffen. Unter dem Motto „Ein offenes Ohr für dich. Dasein, Zuhören, Zeit haben.“ laden sie Friedhofsbesucherinnen und -besucher zu einem vertrauensvollen Gespräch ein.

von links: Anke Prumbaum, Ulrike Kaufmann, Sabine Beier und Felicitas Knuth

„Friedhöfe sind besondere Orte. Viele Menschen kommen hierher, um der Verstorbenen zu gedenken, Ruhe zu finden oder nachzudenken. Nicht selten entsteht dabei auch das Bedürfnis, Gedanken, Erinnerungen oder Sorgen mit jemandem zu teilen“, weiß Marcus Petrausch, Abteilungsleiter der ENNI Stadt & Service, die die zehn Moerser Friedhöfe betreibt und von der Idee sofort begeistert war. Von der Idee eines offenen Gesprächsangebots war er deshalb sofort überzeugt.  

Der Impuls für das Angebot kam von Pfarrerin Anke Prumbaum, die in Moers unter anderem für ordnungsrechtliche Bestattungen sowie für Beerdigungen und Beisetzungen von Sternenkindern zuständig ist. „Wir möchten einfach da sein, zuhören und Zeit schenken. Manchmal hilft schon ein Gespräch, um Belastendes auszusprechen oder Erinnerungen zu teilen. Wer uns ansprechen möchte, ist herzlich willkommen.“  

Die Gespräche sind kostenlos, unverbindlich und ohne Anmeldung möglich. Konfession, Religion oder Weltanschauung spielen dabei keine Rolle. Die Seelsorgerinnen sind an ihren orangefarbenen Schals erkennbar und während der Präsenzzeiten ansprechbar. Sie drängen sich jedoch niemandem auf. Vertraulichkeit und Verschwiegenheit haben dabei oberste Priorität.

Moers: Offene Hebammensprechstunden in zwei Familienzentren
Gute Nachrichten für werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern: Bis Ende des Jahres gibt es in zwei Moerser Familienzentren offene Hebammensprechstunden. Sie bieten werdenden Eltern und Familien die Möglichkeit, unkompliziert und ohne großen organisatorischen Aufwand Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby zu besprechen.

Auch persönliche Anliegen oder Unsicherheiten können in einem vertraulichen Gespräch mit einer Hebamme geklärt werden. „Gerade in der Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt entstehen viele Fragen. Nicht immer ist es leicht, kurzfristig eine passende Anlaufstelle zu finden.

Mit der offenen Hebammensprechstunde schaffen wir deshalb ein einfaches und wohnortnahes Angebot“, sagt Stephan Caniels von den ‚Frühen Hilfen‘ der Stadt. Zusätzliches Unterstützungsangebot Das niedrigschwellige Beratungsangebot ist kostenlos und kann kurzfristig aus Fördermitteln des Landesprogramms ‚kinderstark – NRW schafft Chancen‘ finanziert werden.

„Die Förderung ermöglicht uns dieses zusätzliche Unterstützungsangebot und erreicht Familien dort, wo sie ohnehin Angebote nutzen“, so Caniels weiter. „Wir freuen uns, dass die beiden Familienzentren die Sprechstunden gemeinsam mit uns durchführen.“ Sie finden wöchentlich zu wechselnden Terminen in der Mattheck und in Moers-Mitte statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. 

Die Termine im Städtischen Familienzentrum Wilhelm-Müller-Straße 1: 
8. September (9 bis 11 Uhr),
18. September (10 bis 12 Uhr),
16. und 23. Oktober (jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr),
5. und 18. November (jeweils 12 bis 14 Uhr),
20. November (9.30 bis 11.30 Uhr),
4. und 10. Dezember (jeweils 12 bis 14 Uhr),
18. Dezember (9.30 bis 11.30 Uhr). 

Die Termine im Städtischen Familienzentrum Diergardtstraße 46:
3. September (10 bis 12 Uhr),
10. September (9 bis 11 Uhr),
14. September 10 bis 12 Uhr),
24. September (9 bis 11 Uhr),
28. September 10 bis 12 Uhr),
14., 22., 26. Oktober, 5., 19., 26. November, 4., 10., 16. Dezember (jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr). Alle Termine gibt es auch online hier.

David gegen Goliath - das merkwürdige Gebaren der Anwälte der DAH1 zur Auseinandersetzung der geplanten Deponie Lohmannsheide
Bereitstellung von Unterlagen der DAH1 kurz vor der mündlichen Verhandlung
BUND wird mit Anlagen "zugeschüttet" - relevante und irrelevante Dokument die noch kurzfristig zu sichten sind
BUND kritisiert dieses legale Verhalten, dass aber keinesfalls legitim sondern eine Frechheit ist

Duisburg/Moers: In der Auseinandersetzung um die Planung einer Deponie auf der Halde Lohmannsheide, setzen die Anwälte der Betreiberfirma "Deponien auf Halden" (DAH1) kurz vor der mündlichen Hauptverhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) am 9. September den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit umfangreichen Schriftsätzen erneut unter Druck.

Dabei war der ursprüngliche Termin auf Betreiben der DAH1 verschoben worden, weil man sich nicht in der Lage sah, innerhalb von 4 Wochen auf Einwendungen der Gutachter und des Fachanwalts des BUND zu reagieren. Diese Einwendungen umfassten ingesamt 55 Seiten. Die nun vorgelegten Unterlagen umfassen ein Vielfaches davon. Der BUND zeigt sich irritiert und verärgert.

Am 24.08. erreichten den BUND zwei ausführliche Stellungnahmen der Anwälte der DAH. Die Vertreter*innen des Umweltverbandes sind vor allem deshalb überrascht, weil das OVG noch vor zwei Wochen alle Seiten darauf hingewiesen hat, dass nun ja vor der mündlichen Verhandlung keine weiteren Unterlagen benötigt würden, weil ja bereits alles vorgelegt wurde. Inhaltlich greifen die Anwälte der DAH1 einmal die Frage auf, ob es einen Abschlussbetriebsplan der Bergehalde geben müsse und falls ja, wie ein solcher aussehen soll.

"Diese Frage wurde bereits vor Jahren bei der Erörterung lang und breit diskutiert, und nun unterfüttert die Anwaltskanzlei der DAH1 ihre Dutzende Seiten umfassende Stellungnahme mit etlichen mehr oder weniger umfangreichen PDFs, beginnend im Jahr 1997. Da geht es mal um Verwaltungsvorgänge, mal sind es Gutachten,

Gefährdungsabschätzungen und vieles mehr. Wenig hilfreich bei diesen Anlagen ist, dass sie zum größten Teil einfach nur „Anlage 21“ heißen oder auch „Anlage 22“ usw. usf.", stellt Michael Zerkübel, Sprecher der Ortsgruppe Moers des BUND dar und führt weiter aus: " Wir müssen nun die Spreu vom Weizen trennen, denn relevante und irrelevante Dokument sind chaotisch vermischt."

In einem weiteren Schreiben befassen sich die Anwälte der DAH1 mit einem ganzen Reigen strittiger Sachfragen, zu denen es bereits in der Vergangenheit umfangreiche Schriftwechsel gab. Da geht es um Fragen der der Auswirkungen auf das Grundwasser, Lärm- und Staubemissionen, der grundsätzlichen Eignung des Standortes und vieles mehr.

Kerstin Ciesla, Sprecherin des BUND Duisburg ärgert sich über dieses Gebaren und teilt mit: "Wir müssen nun in kürzester Zeit alle Unterlagen, die bereits vor Monaten hätten vorgelegt werden können, sichten, systematisieren, einordnen und schauen, ob wirklich etwas Neues aufgeführt ist oder ob es sich um längst bekannte Aussagen handelt.


Ich hoffe das OVG ist genauso irritiert und wütend wie wir. Aber entscheidend ist, dass wir erneut unsere Gutachter und unseren Fachanwalt zur Bewertung dieser Dokumente hinzuziehen müssen. Und weil die nicht von Luft und Liebe leben, heißt das auch wieder, dass unsere Kalkulation der Kosten gerade wider zunichte gemacht wurde".

Der BUND ruft daher die Städte Duisburg und Moers wie auch die Bevölkerung dazu auf, für die Gerichtsverfahren des BUND zur Verhinderung der Deponie auf der Bergehalde Lohmannsheide zu spenden.

"Als ehrenamtlicher Umweltverband, der seine Mittel nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen bezieht, können wir den Kampf gegen Goliath nicht alleine stemmen. Das Verhalten der DAH ist leider völlig legal, aber dennoch eine Frechheit und keinesfalls legitim. Dagegen hilft nur geballte Fachkompetenz, die jedoch auch finanziert werden muss", führen Ciesla und Zerkübel aus.

„Heimat shoppen“
Am 11. und 12. September findet die Initiative „Heimat shoppen“ der Niederrheinischen IHK statt. Händler, Gastronomen, Dienstleister und Kommunen lassen sich jedes Jahr besondere Aktionen einfallen, um Menschen in die Innenstädte zu locken. Ziel ist es, den Handel zu stärken und zu zeigen, wie wichtig die Unternehmen für einen attraktiven Ortskerne sind.  

Die Aktionstage sind zugleich ein Dankeschön an die Kunden, die mit ihrer Treue die lokalen Anbieter unterstützen. „Heimat shoppen lebt von engagierten Unternehmern, die ihre Geschäfte mit Leidenschaft führen. Und genauso von Kunden, die dort einkaufen und verweilen. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zu lebendigen Innenstädten“, sagt Jürgen Kaiser, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK.  

Angebote der Städte und Gemeinden Die Immobilien Standortgemeinschaft Moers Innenstadt e. V. (ISG) Moers und ihre beteiligten Händler bieten am 11. und 12. September Sektausschank, ein Glücksrad, Verlosungen und Rabattaktionen. Am 13. September heißt es außerdem „Moers trinkt Tee“: Eine Aktion des Unternehmens Tee Gschwendner, um das Getränk beliebter zu machen und zum Verweilen in der Innenstadt anzuregen.

In Kleve findet das Aktionswochenende auf der Kavarinerstraße mit Marktständen von Künstlern und Handwerkern sowie Live-Musik statt.  

Rees veranstaltet vom 7. bis 13. September eine ganze Heimat shoppen-Woche. Dazu gehört unter anderem eine geführte Fahrradtour zu regionalen Selbstvermarktern.

In Schermbeck gibt es am 11. September einen Feierabendmarkt, leckere Kulinarik, Live und DJ-Musik. Highlight ist die Wahl zum „Shopping Star“: Drei Personen kleiden sich innerhalb von drei Stunden komplett ein, einschließlich Friseurbesuch und Accessoires.

In Xanten sorgen am 19. und 20. September besonders gestaltete Schaufenster für Aufmerksamkeit. Ergänzt wird das Programm durch den verkaufsoffenen Sonntag und den „Classic Car Day“ auf dem Marktplatz.  

Neukirchen-Vluyn veranstaltet am 19. September ein Erntedankfest mit Glücksrad und großem Gewinnspiel. Sonsbeck lädt am 27. September zum Herbstmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag ein. Und in Goch können Besucher mit einer Heimat shoppen-Fotobox besondere Erinnerungen festhalten.  

Aktionen im Überblick
Eine Übersicht aller Veranstaltungen finden Interessierte unter www.heimat-shoppen.de/veranstaltungen. Auch online wird Heimat shoppen sichtbar: Auf dem Instagram-Kanal @heimatshoppen_ndrh werden Händler sowie ihre Geschichten vorgestellt. Ansprechpartnerin in der IHK ist Katrin Hasenohr, hasenohr@niederrhein.ihk.de, 0203 2821-257.    

Heimat Shoppen im Vluyner Pflanzenmarkt. Foto: Werbering Neukirchen-Vluyn


Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026
+0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)
+1,0 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)
+1,0 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 2. Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2026 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel der Anstieg der Wirtschaftsleistung damit um 0,1 Prozentpunkte stärker aus als in der Schnellmeldung vom 30. Juli 2026 berichtet.

"Die Wachstumsdynamik der deutschen Wirtschaft vom Jahresbeginn setzt sich fort", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Wie schon im ersten Quartal ging der Anstieg vor allem auf die gute Exportentwicklung zurück", so Brand weiter.



Auf Grundlage der neu verfügbaren Konjunkturindikatoren für das 2. Quartal 2026 zeigt sich insgesamt ein etwas besseres wirtschaftliches Gesamtbild als noch zur BIP-Schnellmeldung. So entwickelten sich etwa die Umsätze im Groß- und Einzelhandel deutlich positiver als erwartet. Zugleich wurden die Exporte aufgrund neu vorliegender Informationen zum Warenhandel im Juni 2026 merklich nach oben revidiert.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt (saison- und kalenderbereinigte Werte nach X13) Veränderung gegenüber dem Vorquartal in Prozent 0,3 Exporte deutlich im Plus, Ausrüstungsinvestitionen gehen zurück
Wie auch schon im Vorquartal nahm der Handel mit dem Ausland im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden insgesamt 2,0 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im 1. Quartal 2026, was vor allem auf die Warenausfuhren zurückzuführen war (+2,6 %).

Die Dienstleistungsexporte blieben dagegen im Vergleich zum Vorquartal unverändert (0,0 %). Bei den Importen zeigte sich ein ähnliches Bild. Während die Warenimporte deutlich um 2,1 % zunahmen, stiegen die Dienstleistungsimporte mit +0,3 % nur moderat. Insgesamt wurde preis-, saison- und kalenderbereinigt 1,5 % mehr importiert als im 1. Quartal 2026.

Die Bruttoanlageinvestitionen sanken dagegen im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt leicht um 0,2 %. In Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – wurde deutlich weniger investiert als noch im Vorquartal (‑1,4 %). Die Bauinvestitionen stiegen zwar mit +0,1 % leicht an, ein stärkerer Anstieg nach dem – auch wegen ungewöhnlich kalter Witterung – schwachen Jahresbeginn blieb jedoch aus.

Die Konsumausgaben entwickelten sich im 2. Quartal 2026 verhalten (+0,1 %). Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit jeweils +0,1 % zum Vorquartal nur leicht an.

Bruttowertschöpfung im 2. Quartal 2026 erneut gewachsen
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im 2. Quartal 2026 mit +0,4 % ähnlich wie in den beiden Vorquartalen an. Dabei konnte insbesondere das Verarbeitende Gewerbe seine Wertschöpfung zum Vorquartal deutlich steigern, sie wuchs um 0,9 %.

Vor allem in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen und von elektrischen Ausrüstungen nahm die Wirtschaftsleistung zu. In der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie der Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen sanken die preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich dagegen.

Im Baugewerbe war die Wirtschaftsleistung nahezu unverändert (-0,1 %). Damit schwächte sich die Abwärtsdynamik der vergangenen Quartale zumindest ab. Beinahe alle Dienstleistungsbereiche konnten ihre Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 steigern.

Deutliche Zuwächse im Vorquartalsvergleich erzielten der Bereich Information und Kommunikation, das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (jeweils +0,6 %). Lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister mussten mit -0,7 % einen Rückgang der preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttowertschöpfung hinnehmen.

Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen
Im Vorjahresvergleich war das BIP im 2. Quartal 2026 preisbereinigt um 1,0 % höher als im 2. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Anstieg ebenfalls 1,0 %.

Exporte deutlich im Plus, Ausrüstungsinvestitionen gehen zurück
Wie auch schon im Vorquartal nahm der Handel mit dem Ausland im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt kräftig zu: So wurden insgesamt 2,0 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im 1. Quartal 2026, was vor allem auf die Warenausfuhren zurückzuführen war (+2,6 %).

Die Dienstleistungsexporte blieben dagegen im Vergleich zum Vorquartal unverändert (0,0 %).
Bei den Importen zeigte sich ein ähnliches Bild. Während die Warenimporte deutlich um 2,1 % zunahmen, stiegen die Dienstleistungsimporte mit +0,3 % nur moderat. Insgesamt wurde preis-, saison- und kalenderbereinigt 1,5 % mehr importiert als im 1. Quartal 2026.

Die Bruttoanlageinvestitionen sanken dagegen im 2. Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt leicht um 0,2 %. In Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – wurde deutlich weniger investiert als noch im Vorquartal (‑1,4 %). Die Bauinvestitionen stiegen zwar mit +0,1 % leicht an, ein stärkerer Anstieg nach dem – auch wegen ungewöhnlich kalter Witterung – schwachen Jahresbeginn blieb jedoch aus.

Die Konsumausgaben entwickelten sich im 2. Quartal 2026 verhalten (+0,1 %). Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit jeweils +0,1 % zum Vorquartal nur leicht an.

Bruttowertschöpfung im 2. Quartal 2026 erneut gewachsen
Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im 2. Quartal 2026 mit +0,4 % ähnlich wie in den beiden Vorquartalen an. Dabei konnte insbesondere das Verarbeitende Gewerbe seine Wertschöpfung zum Vorquartal deutlich steigern, sie wuchs um 0,9 %.

Vor allem in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen und von elektrischen Ausrüstungen nahm die Wirtschaftsleistung zu. In der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie der Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen sanken die preisbereinigten Umsätze im Vorquartalsvergleich dagegen.

Im Baugewerbe war die Wirtschaftsleistung nahezu unverändert (-0,1 %). Damit schwächte sich die Abwärtsdynamik der vergangenen Quartale zumindest ab. Beinahe alle Dienstleistungsbereiche konnten ihre Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 steigern.

Deutliche Zuwächse im Vorquartalsvergleich erzielten der Bereich Information und Kommunikation, das Grundstücks- und Wohnungswesen sowie die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (jeweils +0,6 %). Lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister mussten mit -0,7 % einen Rückgang der preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttowertschöpfung hinnehmen.

Bruttoinlandsprodukt im Vorjahresvergleich gestiegen
Im Vorjahresvergleich war das BIP im 2. Quartal 2026 preisbereinigt um 1,0 % höher als im 2. Quartal 2025. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Anstieg ebenfalls 1,0 %.

Deutsches Staatsdefizit erhöht sich im 1. Halbjahr 2026 auf 71,3 Milliarden Euro
• Verschuldung des Bundes am stärksten gestiegen – Gemeinden verringern Defizit leicht
• Trotz höherer Einnahmen bei Steuern und Sozialbeiträgen wachsen die Ausgaben stärker

Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im 1. Halbjahr 2026 nach vorläufigen Berechnungen 71,3 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das staatliche Defizit damit um 36,6 Milliarden Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen ergibt sich für das 1. Halbjahr 2026 eine Defizitquote von 3,1 %. Der Maastricht-Vertrag legt unter anderem den Referenzwert für das Staatsdefizit in Höhe von 3 % des Bruttoinlandsprodukts fest.

Bei den Ergebnissen handelt es sich um Daten in Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Sie bilden die Grundlage für die Überwachung der Haushaltslage in den EU-Mitgliedstaaten gemäß dem Stabilitäts- und Wachstumspakt (Maastricht-Kriterien) und sind nicht identisch mit dem Finanzierungssaldo des Öffentlichen Gesamthaushalts in der Abgrenzung der Finanzstatistiken.

Aus den Ergebnissen für das 1. Halbjahr lassen sich nur begrenzt Rückschlüsse auf das Jahresergebnis ziehen. Finanzierungsdefizit des Bundes steigt deutlich an Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit im 1. Halbjahr 2026 ist zu großen Teilen auf das Finanzierungsdefizit des Bundes (48,1 Milliarden Euro) zurückzuführen.

Dabei stieg das Defizit des Bundes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,0 Milliarden Euro. Die Ausgaben sind hier stärker gestiegen als die Einnahmen. Auch die Länder verzeichneten Defizitzuwächse in Höhe von 3,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und lagen damit im ersten Halbjahr 2026 bei 6,5 Milliarden Euro.

Die Gemeinden verringerten hingegen ihr Defizit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Milliarden Euro auf 14,8 Milliarden Euro. Die Sozialversicherung verzeichnete ein Defizit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, nachdem im 1. Halbjahr 2025 noch ein Überschuss in Höhe von 3,8 Milliarden Euro erzielt wurde. Dies lag insbesondere an höheren Ausgaben in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Sozialbeiträge steigen stärker als die Steuereinnahmen
Im 1. Halbjahr 2026 betrugen die Einnahmen des Staates in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 1 073,2 Milliarden Euro. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,8 % lag vor allem an Zuwächsen bei den Sozialbeiträgen. So stiegen die Einnahmen bei den Sozialbeiträgen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,6 %.

Der Anstieg bei den laufenden Steuereinnahmen lag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingegen nur bei 1,9 %, wobei die Mehrwertsteuereinnahmen überdurchschnittlich um 2,6 % anstiegen. Der Rückgang der empfangenen Vermögenstransfers ist auf einen Basiseffekt bei den Erbschaftsteuereinnahmen zurückzuführen.

Diese waren im 1. Halbjahr 2025 außergewöhnlich hoch und wiesen 2026 einen Rückgang um 2,7 Milliarden Euro auf 6,1 Milliarden Euro (-30,4 %) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Ausgaben des Staates steigen stärker als die Einnahmen Die Ausgaben des Staates in Abgrenzung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen erhöhten sich im 1. Halbjahr 2026 um 6,1 % auf 1 144,5 Milliarden Euro.

Sie stiegen damit stärker als die Einnahmen. Während die monetären Sozialleistungen um 5,2 % auf 389,0 Milliarden Euro stiegen, wuchsen die sozialen Sachleistungen um 8,2 % auf 222,5 Milliarden Euro an. Weitere Gründe sind höhere Ausgaben für Subventionen, Vermögenstransfers und ein Anstieg der laufenden Transfers.

Die geleisteten Subventionen stiegen im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1 % auf 25,8 Milliarden Euro. Im 1. Halbjahr 2026 wurden vor allem aus Bundesmitteln Forschungsvorhaben zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen sowie die Forschung im Bereich der Batterietechnologie gefördert. Gleichzeitig wurde ein Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten geleistet.

Die Investitionszuschüsse verzeichneten einen Anstieg um 19,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 27,5 Milliarden Euro. Dazu beigetragen haben insbesondere Ausgaben aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie höhere Ausgaben an multilaterale Entwicklungsbanken.

Die übrigen laufenden Transfers stiegen um 11,8 % auf 47,4 Milliarden Euro, in die auch die seit 2026 eingeführte E-Autoförderung eingeflossen ist. Die Zinsausgaben stiegen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 um 11,6 % auf 27,3 Milliarden Euro.


Folk, Fiddle und feuchtfröhlicher Klamauk: SpelUnkeley im Forstgarten
Zum finalen Forstgartenkonzert der diesjährigen Saison lädt die Stadt Kleve am 30. August 2026 ab 15 Uhr zum Auftritt der Folkband SpelUnkeley ein.

Zum letzten regulären Forstgartenkonzert dieser Saison sorgt SpelUnkeley für gute Stimmung in den Parkanlagen. Fotoquelle: SpelUnkeley.

Die siebenköpfige Formation präsentiert auf humorvolle und akustische Weise deutschsprachige Kneipen- und Trinklieder aus den vergangenen 500 Jahren. Das Konzert ist das letzte Forstgartenkonzert in diesem Jahr. Am 12. September findet ab 18 Uhr das Sommerabschlusskonzert mit großem Lichterfest statt. Seit vielen Jahren gehören die Forstgartenkonzerte zu den kulturellen Höhepunkten des Sommers in Kleve.

Inmitten der blühenden Parkanlage bietet die Konzertmuschel mit mehr als 500 Stühlen sowie weiteren Sitzgelegenheiten ausreichend Platz und Komfort für alle Freunde der Live-Musik, die einen abwechslungsreichen Sonntagnachmittag genießen möchten. Passend zur besonderen Atmosphäre serviert die Klever Folkband SpelUnkeley ihre musikalische Hausmannskost zum Verweilen, Schmunzeln und Mitsingen.

Mit einem vielseitigen Repertoire ist für jeden Geschmack etwas dabei: von heiteren und beschwingten Liedern über freche und frivole Melodien bis hin zu tiefgründigen und hintergründigen Texten. So erwartet das Publikum ein unterhaltsamer und musikalisch berauschender Nachmittag im Forstgarten. Für das besondere Klangbild sorgen die markante Violine von Jeannette Honselmann, die Gitarrenklänge von Julian Görtz sowie das Akkordeonspiel von Yvonne Poley.

Ergänzt wird der Sound durch die Bass-Ukulele von Sabrina Geertz und die Percussion von Carsten Viehöver. Gemeinsam mit Lars Poley, der auf Banjo, Mandoline und Bouzouki die richtigen Akzente setzt und zudem den Gesang übernimmt, entsteht ein abwechslungsreiches und mitreißendes Musikerlebnis, das man nicht alle Tage erlebt.

Für den guten Ton sorgt Wolfgang van Uffelt als Klangmeister der Band. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der Konzertreihe sind auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/forstgartenkonzerte zu finden.

Wesel: Beratungshotline FRAU.BERUF.ARBEIT ist mittwochs erreichbar  
Frauen, die sich beruflich (um-)orientieren möchten, können sich schnell, unkompliziert und unverbindlich per Telefon erste Informationen und Tipps einholen.   Die Beratungshotline FRAU.BERUF.ARBEIT. ist jeden Mittwoch in der Zeit von 9 bis 11 Uhr geschaltet.   

Drei Expertinnen stehen zur Verfügung bei allen Fragen rund um den beruflichen (Wieder-) Einstieg, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten (auch in Teilzeit), Unterstützungsangebote in der Region, Elternzeit und Bewerbungsstrategien.   

Interessierte können sich an eine der Fachfrauen wenden:  
Stefanie Werner, Fachstelle Frau und Beruf Kreis Wesel, Tel. 0281-207 2201  
Daniela Stegemann, Agentur für Arbeit Wesel, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Tel. 0281-9620 625  
Iris Verhülsdonk, Jobcenter Kreis Wesel, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Tel. 02064-4370610  

Dinslaken: Verkürzter Wochenmarkt
Am Freitag, 28. August 2026, endet der Wochenmarkt auf dem Dinslakener Altmarkt bereits um 12 Uhr. Grund dafür sind die anschließenden Vorbereitungen für die DIN-Tage, die am Freitag starten. Das beliebte Stadtfest dauert dann bis Sonntagabend. Infos zu den DIN-Tagen 2026 gibt es auf der städtischen Homepage.

Die „Garten-Girls“ waren die schönsten - 17. Badewannenrennen im Bettenkamper Meer  
42 Teams, volle Zuschauerränge und jede Menge kreative Kostüme: Das 17. Badewannenrennen im Bettenkamper Meer hat sich erneut als eines der beliebtesten und verrücktesten Sommerevents in Moers erwiesen. Gemeinsam mit dem Freundeskreis Bettenkamper Meer, der DLRG und zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sorgte die ENNI Sport & Bäder (Enni) für einen erlebnisreichen Tag voller Spaß, Spannung und guter Laune.


Noch am Mittag war ein kräftiger Regenschauer über das Naturfreibad gezogen. Pünktlich zum Rennstart zeigte sich jedoch die Sonne und schuf beste Bedingungen für die traditionelle Wasserschlacht. Die Fans säumten Steg und Ufer, feuerten die Teilnehmenden lautstark an und bestaunten deren fantasievollen Verkleidungen. Im sportlichen Wettbewerb paddelten sich die Teams im K.-o.-System Runde für Runde Richtung Finale.

Den Sieg sicherten sich Daniel und Jana mit ihrem Team „Glückauf“. Auf den weiteren Plätzen folgten die „Crashtest Mummies“ sowie das Team „Titties“.  Ebenso begehrt wie die sportlichen Trophäen waren die Auszeichnungen für die schönsten Kostüme. Über die Platzierungen entschieden die Besucherinnen und Besucher selbst. Den ersten Platz belegten die „Garten-Girls“, gefolgt von „Der Fischer und das Biest“ sowie den „Badebomben“.  

„Das Besondere am Badewannenrennen ist die Mischung aus Wettbewerb, Kreativität und Gemeinschaft. Viele Teams investieren Wochen in ihre Kostüme und freuen sich darauf, gemeinsam mit den Zuschauenden einen unvergesslichen Tag zu erleben“, sagte Badleiterin Inga Mahler.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten zahlreiche Ehrenamtliche. Rund 40 Helferinnen und Helfer der DLRG waren auf und am Wasser im Einsatz, während der Freundeskreis Bettenkamper Meer gemeinsam mit den Partnern die Organisation übernahm. Bei der traditionellen After-Race-Party klang der Tag schließlich stimmungsvoll aus.

Moers: ComedyArts Straßentheatertag
Wie in der Festivalvergangenheit wird die Moerser Innenstadt dieses Jahr wieder zur Theaterbühne. Zahlreiche Acts verzaubern mit Witz, Gesang und Kunststücken. Dieses Jahr mit dabei sind Tukkers Connextion, Laura Dilettante, Das kleinste Varieté der Welt, Shiva Grings und Felice & Cortes.

Gefördert durch die Sparkasse am Niederrhein, die Stadt Moers und Enni. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos:  Website – www.comedyarts.de Instagram – @comedyartsfestival Facebook – @Internationales ComedyArts Festival  Veranstaltungsdatum 29.08.2026 - 11:00 Uhr. Veranstaltungsort Moerser Innenstadt

Moers: Geheimnisvoller Stadtgraben mit Wall – Wanderung mit Einkehr Feierabend!
Lassen Sie sich bei einem gemütlichen abendlichen Bummel von A wie „Altmarkt“ bis Z wie „Zwergengasse“ führen. Und hören Sie allerlei Interessantes, mit wenigen Jahreszahlen gespicktes, über die facettenreiche Moerser Stadtgeschichte. Zum geselligen Abschluss mit leckeren Häppchen im Feinkost "Gourmoers" lassen wir den Abend ausklingen.

Treffpunkt: Denkmal Altmarkt Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Geführt von Anne-Rose Fusenig Treffpunkt: Steinstraße 49 am Enni-Mann Preis: 9 Euro ohne und 20 Euro mit Essen Event details Veranstaltungsdatum 27.08.2026 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Steinstraße 49 am Enni-Mann

Moers: Cosmo Festival
Der Verein c.o.s.MO e.V. wurde im Januar 2019 gegründet. Wir „feiern für den guten Zweck – im Kampf gegen die Kinderarmut – zu Gunsten von Klartext für Kinder!“

Veranstaltungsdatum 29.08.2026 - 13:00 Uhr - 23:30 Uhr. Veranstaltungsort ENNI Sportpark Rheinkamp, Am Sportzentrum 5, 47445 Moers.

Moers: Briefmarken Großtauschtag
Tausch-, Kauf- und Verkaufsbörse für Briefmarken und neuerdings auch Münzen. Händlerstände mit vielfältigem Angebot.  Geboten werden zudem fachkundige Beratung zum Aufbau neuer Sammlungen sowie zur Bewertung und Auflösung bestehender Sammlungen.

Infostände der Arbeitsgemeinschaft „Tag der Briefmarke“ und der Motivgruppe Musik informieren über aktuelle Aktivitäten und Themenphilatelie. Infobox Parkmöglichkeiten stehen im Innenhof hinter der Sparkasse zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei.

Sommerfest des TV Vennikel
Drei Tage voller Musik, Sport und Gemeinschaft – Eintritt frei! Der TV Vennikel lädt herzlich zum diesjährigen dreitägigen Sommerfest ein und freut sich auf ein abwechslungsreiches Wochenende für Jung und Alt. Neben einem bunten Rahmenprogramm erwartet die Besucherinnen und Besucher an allen drei Tagen spannender Tennissport im Rahmen des NÜHLEN & GHP CUP mit packenden Matches auf der Anlage.

Auftakt ist am Freitag mit einer stimmungsvollen Party, bei der DJ Carlos Dee Lite ausgelassene Feierlaune sorgen wird. Am Samstag erwartet die Gäste ein musikalisches Highlight mit Livemusik der Band Moodish, die in Vennikel bereits bestens bekannt ist. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familie. Der Familientag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Im Anschluss präsentieren die Gruppen der Fitnessabteilung des Vereins eindrucksvoll ihr Können. Darüber hinaus wartet auf die Gäste ein buntes Programm mit zahlreichen Unterhaltungsangeboten für Kinder. Wer den Verein näher kennenlernen möchte, kann bei den Schnupperangeboten der verschiedenen Abteilungen aktiv mitmachen und das vielseitige Sportangebot des TV Vennikel entdecken.

Auch kulinarisch ist bestens für alle gesorgt: Die Metzgerei Heinen und Knorke’s Backfisch bieten herzhafte Spezialitäten an. Bierstand und Weinbar runden das gastronomische Angebot perfekt ab. Der TV Vennikel freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf ein fröhliches Sommerfest voller Begegnungen, sportlicher Highlights, guter Musik und gemeinsamer Erlebnisse – feiern Sie mit und unterstützen Sie dabei eine gute Sache.

Der Erlös des Sommerfestes wird für einen guten Zweck gespendet und kommt dem WDR 2 Weihnachtswunder zugute! Veranstaltungsdatum 28.08.2026 - 17:00 Uhr - 30.08.2026 - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Boschheideweg 17b, 47447 Moers.

Moerser Schlosspark – Entwicklung im Wandel
Auf einem Rundgang erfahren wir Wissenswertes und Kurioses, Amüsantes, Verbotenes und Bedrohliches über Schlosspark, Wall und Graben. Vor allem geht es aber um die Entwicklung der im 19. Jahrhundert angelegten privaten Parks der Fabrikantenfamilie Wintgens hin zu einem Volks- und Bürgerpark im 20. Jahrhundert – sowie um aktuelle denkmalgerechte und zukunftsorientierte Gestaltungskonzepte.

Geführt von Dr. Wilfried Scholten Treffpunkt: Schlosseingang Kosten: 9 Euro  Weitere Infos zu den Stadtführungen. Veranstaltungsdatum 30.08.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Schlosseingang

Moerser Kirmes - 4. - 8. September 2026
Sie ist das größte und beliebteste Volksfest am Niederrhein und lockt Anfang September jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besucher in die Grafenstadt - die Rede ist von der Moerser Kirmes.  Die Veranstaltung bietet Jahr für Jahr jede Menge Spaß und Abwechslung für Groß und Klein.

Mit mehr als 200 Schaustellerinnen und Schaustellern, vielen Partyzonen, Kirmesklassikern und Hightech-Fahrgeschäften stellt das Team der Moerser Marketing GmbH eine bunte Mischung für alle Kirmesfans zusammen. Das Spektakel in der Moerser Innenstadt findet traditionell am ersten Septemberwochenende statt und dauert fünf Tage.

Es endet am "Kirmesdienstag" mit einem großen Höhenfeuerwerk. Weitere Informationen über Programm, Attraktionen, Lageplan ,Öffentliche Toiletten, Sanitätsdienst  und Anreiseinfos gibt es unter www.kirmes-moers.de.

District Moers – 360 Grad Edition
Getreu dem Motto Nitrax & Friends erwarten euch beim Techno-Rave District Moers wieder zehn bekannte DJs auf zwei Floors. Ein besonderes Highlight an diesem Abend: Das DJ-Pult rückt in die Mitte des Floors – ihr seid mitten im Geschehen und feiert gemeinsam rund um das Pult.

Noch näher, noch intensiver, noch mehr Rave-Feeling. Einlass ab 18 Jahre! Veranstaltungsdatum 04.09.2026 - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107. 47441 Moers.

Veranstaltung im Krankenhaus Bethanien: „Campus-Café“ am 09. September 2026  
Austausch und Information rund ums Thema „Das Wunderwerk der Atmung! Wie können wir die Atmung vertiefen, Lunge und Herz stärken und mit ihr innere Ruhe und Zufriedenheit finden?“  

Am 09. September 2026 lädt das Krankenhaus Bethanien Moers wieder zum „Campus Café“ ein. Alle pflegenden An- und Zugehörigen sind herzlich eingeladen, von 16 bis 18 Uhr in die Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) zu Kaffee, Kuchen und Austausch zu kommen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.  

Beim Fachvortrag geht es um das Thema „Das Wunderwerk der Atmung! Wie können wir die Atmung vertiefen, Lunge und Herz stärken und mit ihr innere Ruhe und Zufriedenheit finden?“. Die Heilpraktikerin und Atemtherapeutin Beate Wargalla gibt praktische Übungen mit an die Hand, um die richtige Atmung zu unterstützen, die Atemmuskeln zu trainieren, sich körperlich zu stärken und innerlich zur Ruhe zu finden.  

Um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten. Entweder per E-Mail an campuscafe@bethanienmoers.de oder telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw. +49 (0) 2841 200 20420.  

Moers: Nicht nur für Technikfans, Enni ermöglicht Blick hinter die Kulissen der Energieerzeugung  
Wie entsteht Strom aus Holz? Und wie funktioniert einer der größten Solarparks am Niederrhein? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Interessierte bei der Enni-Ökotour. Gemeinsam mit der Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort öffnet die ENNI Energie & Umwelt (Enni) im September die Türen zu zwei Anlagen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

„Viele Menschen nutzen jeden Tag Strom und Wärme, wissen aber nur wenig darüber, wie sie erzeugt werden“, sagt Enni-Geschäftsführer Dr. Kai Gerhard Steinbrich. „Bei der Ökotour können sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und unsere Anlagen aus nächster Nähe kennenlernen.“

Den Auftakt macht am Mittwoch, 16. September, 16:30 bis 17:30 Uhr, das Biomasse-Heizkraftwerk im Moerser Technologiepark Eurotec. Die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage der Biokraftgesellschaft Moers produziert auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Rheinpreußen seit 2009 aus Landschaftspflegeholz Strom für rund 5.000 Haushalte sowie Wärme für etwa 3.200 Häuser. Dabei erreicht sie besonders hohe Wirkungsgrade. Während der Führung erläutern Mitarbeitende die technischen Abläufe und beantworten Fragen der Besucherinnen und Besucher.  

Die zweite Station ist am Donnerstag, 24. September, 15:45 bis 16:45 Uhr, der Solarpark Mühlenfeld in Neukirchen-Vluyn. Auf dem rund 24 Hektar großen Gelände erzeugen mehr als 14.000 Solarmodule jährlich über drei Millionen Kilowattstunden Solarstrom.

Bei einem Rundgang über die Anlage und den integrierten Energiepfad erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die Technik und das besondere Zusammenspiel von Energieerzeugung und Natur. Für dieses Konzept erhielt die Enni 2016 den Deutschen Solarpreis.  
Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos. Eine Anmeldung über die Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort ist jedoch erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter www.enni.de


Rheinberg: Musikerflohmarkt am 30. August im to hoop ab 11 Uhr
Am kommenden Sonntag freuen wir uns auf viele Stände und Besucher:innen zu unserem traditionellen Alpsrayer Musikerflohmarkt. Es sind übrigens noch Standplätze frei! Bei Interesse 0163-7452042. (Für Händler: 15€/ lfd. Meter) Angeboten werden Instrumente, Zubehör, Veranstaltungstechnik, Tonträger etc. und evtl. sogar Musiker. Eintritt frei. Verhungern muss auch niemand: Es gibt eine Frühstücksauswahl (ab 10 Uhr), leckeren Kuchen und der Grill ist auch in Aktion.



NRW: Mehr als die Hälfte der Grundschüler/-innen nutzte im Schuljahr 2025/26 die Ganztagsbetreuung an Schulen
Anteil ist in den letzten 10 Jahren um fast 14 Prozentpunkte gestiegen Höchster Anteil an Grundschüler/-innen im Ganztagsbetrieb in Köln – niedrigster im Kreis Olpe 99°% aller Ganztagsschüler/-innen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags

Mehr als die Hälfte der Grundschülerinnen und Grundschüler in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Schuljahr 2025/26 ein Angebot des offenen oder gebundenen Ganztags an Schulen besucht. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Beginns des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter mitteilt, stieg dieser Anteil in den letzten Jahren stetig an.

Hatten im Schuljahr 2015/16 noch 42,4 % aller Grundschüler/-innen am offenen oder gebundenen Ganztag teilgenommen, so waren es im Schuljahr 2025/26 bereits 56,2 %. Das Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) regelt die stufenweise Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter, beginnend 2026 mit der ersten Klassenstufe. Im vorherigen Schuljahr 2025/26 nahmen bereits 58,1 % der Grundschülerinnen und -schüler, die die erste Klasse besuchten, an einem Ganztagsangebot an einer Schule teil.



Unterschiede zwischen Kreisen und kreisfreien Städten – Köln mit höchstem und Kreis Olpe mit niedrigstem Anteil Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte war der Anteil in Köln mit 86,5 % NRW-weit am höchsten, gefolgt von Leverkusen mit 83,8 % und Oberhausen mit 80,3 %. 

Am niedrigsten war der Anteil in den Kreisen Olpe (31,1 %), Borken (32,7 %), Siegen-Wittgenstein (33,6 %) und dem Hochsauerlandkreis (33,6 %). Tendenziell sind die Anteile der Ganztagsschülerinnen und -schüler an Grundschulen in den kreisfreien Städten höher als in den Kreisen.



99 % der Grundschüler/-innen im Ganztag besuchten ein Angebot des offenen Ganztags
Insgesamt nahmen 409.835 Grundschüler/-innen im Schuljahr 2025/26 ein Angebot des schulischen Ganztagsbetriebs wahr. Mehr als 99 % von ihnen besuchten ein Angebot des offenen Ganztags. In einer offenen Ganztagsschule nimmt dieser Teil der Schülerinnen und Schüler an den außerunterrichtlichen Angeboten teil.

Die Anmeldung bindet für die Dauer eines Schuljahres und verpflichtet in der Regel zur regelmäßigen und täglichen Teilnahme an diesen Angeboten. Lediglich 3.615 Kinder waren im Schuljahr 2025/26 im gebundenen Ganztagsbetrieb. In einer gebundenen Ganztagsschule nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Schule verpflichtend an den Ganztagsangeboten teil.


DB: Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen -  Lärmschutzwände Eisenbahnbrücke an der Karl-Heinz-Klingen-Straße in Dinslaken
"Für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen baut die DB InfraGO entlang der Strecke auch zahlreiche Schallschutzwände. Damit sorgt das Projektteam dafür, dass es für Anwohnende trotz Ausbau deutlich leiser wird. Im Bereich der Eisenbahnbrücke an der Karl-Heinz-Klingen-Straße in Dinslaken finden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Arbeiten für die neuen Lärmschutzwände statt.

In der kommenden Woche werden Bohrpfähle für die neue Schallschutzwandbrücke hergestellt. Hierfür muss die Karl-Heinz-Klingen-Straße in der Zeit von Montag, 24. August bis einschließlich Donnerstag, 27. August 2026 vollgesperrt werden. Für das Stadtfest am Wochenende wird die Straße wieder geöffnet. Gegebenenfalls finden von Montag, 31. August bis Mittwoch, 1. September letzte Restarbeiten statt, für die die Straße nochmal gesperrt wird.

Der Verkehr wird während der Zeit der Arbeiten über die Max-Eyth-Straße bzw. über Hünxer Straße, Hanielstraße und Ziegelstraße umgeleitet. Die Karlstraße und die Max-Eyth-Straße bleiben befahrbar. Für den Fuß- und Radverkehr ist der betroffene Bereich ebenfalls gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Max-Eyth-Straße und die Hünxer Straße. 

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Karl-Heinz-Klingen-Straße wieder halbseitig gesperrt. Allerdings bleiben beide Fahrtrichtungen für den motorisierten Verkehr befahrbar. Der Radverkehr wird über die Max-Eyth-Straße zur Kreuzung Wilhelm-Lantermann-Straße / Hünxer Straße / Karl-Heinz-Klingen-Straße umgeleitet. Fußgänger:innen werden während der Bauarbeiten jeweils auf die gegenüberliegende Straßenseite geführt. Die Änderungen gelten bis einschließlich Sonntag, 8. November 2026.

B58: Wesel Fahrbahnsanierung auf der Schermbecker Landstraße Bauarbeiten ab Montag
Ab Montag, 24. August 2026, saniert Straßen.NRW an zwei Stellen die Fahrbahn der B58 (Schermbecker Landstraße) in Fahrtrichtung Wesel. Die Arbeiten dauern voraussichtlich eine Woche. Während der Bauarbeiten kann es insbesondere im Berufsverkehr zu Staus und längeren Fahrzeiten kommen.

Kurt-Kräcker-Straße / Aldi-Markt
- In diesem Bereich wird der Verkehr mit einer Baustellenampel einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.
- Das Abbiegen von der B58 in die Kurt-Kräcker-Straße ist nicht möglich.
- Der Aldi-Markt bleibt über die B58 erreichbar. Halterner Straße bis Schepersweg Auf einem rund 150 Meter langen Abschnitt wird die Fahrbahn in Richtung Wesel erneuert. Der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt.
- Das Linksabbiegen in den Schepersweg ist nicht möglich. - Die Fahrstreifen werden auf 3 Meter verengt.
- Im Baustellenbereich gilt Tempo 20. Straßen.NRW empfiehlt, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren oder mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen.

Moers: Offene Hebammensprechstunden in zwei Familienzentren
Gute Nachrichten für werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern: Bis Ende des Jahres gibt es in zwei Moerser Familienzentren offene Hebammensprechstunden. Sie bieten werdenden Eltern und Familien die Möglichkeit, unkompliziert und ohne großen organisatorischen Aufwand Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Baby zu besprechen.

Auch persönliche Anliegen oder Unsicherheiten können in einem vertraulichen Gespräch mit einer Hebamme geklärt werden. „Gerade in der Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt entstehen viele Fragen. Nicht immer ist es leicht, kurzfristig eine passende Anlaufstelle zu finden. Mit der offenen Hebammensprechstunde schaffen wir deshalb ein einfaches und wohnortnahes Angebot“, sagt Stephan Caniels von den ‚Frühen Hilfen‘ der Stadt.  

Zusätzliches Unterstützungsangebot
Das niedrigschwellige Beratungsangebot ist kostenlos und kann kurzfristig aus Fördermitteln des Landesprogramms ‚kinderstark – NRW schafft Chancen‘ finanziert werden. „Die Förderung ermöglicht uns dieses zusätzliche Unterstützungsangebot und erreicht Familien dort, wo sie ohnehin Angebote nutzen“, so Caniels weiter.

„Wir freuen uns, dass die beiden Familienzentren die Sprechstunden gemeinsam mit uns durchführen.“ Sie finden wöchentlich zu wechselnden Terminen in der Mattheck und in Moers-Mitte statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. 

Die Termine im Städtischen Familienzentrum Wilhelm-Müller-Straße 1: 
8. September (9 bis 11 Uhr), 18. September (10 bis 12 Uhr), 16. und 23. Oktober (jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr), 5. und 18. November (jeweils 12 bis 14 Uhr), 20. November (9.30 bis 11.30 Uhr), 4. Und 10. Dezember (jeweils 12 bis 14 Uhr), 18. Dezember (9.30 bis 11.30 Uhr).

Die Termine im Städtischen Familienzentrum Diergardtstraße 46:
3. September (10 bis 12 Uhr), 10. September (9 bis 11 Uhr), 14. September 10 bis 12 Uhr), 24. September (9 bis 11 Uhr), 28. September 10 bis 12 Uhr), 14., 22., 26. Oktober, 5., 19., 26. November, 4., 10., 16. Dezember (jeweils 9.30 bis 11.30 Uhr).

Alle Termine gibt es auch online hier: www.moers.de/leben-moers/familienstadt-moers/familie-von-anfang/offene-hebammensprechstunde-zwei-familienzentren  oder www.moers.de (Suchbegriff: ‚Offene Hebammensprechstunde‘)

Evangelisches Krankenhaus Dinslaken bei den DIN-Tagen 2026
Blutdruck messen, Reanimation üben, Teddy behandeln: Das Evangelische Krankenhaus Dinslaken ist am 29. und 30. August beim Stadtfest in der Innenstadt dabei.
Wenn die Dinslakener Innenstadt Ende August wieder zur großen Veranstaltungsfläche wird, ist auch das Evangelische Krankenhaus Dinslaken mit dabei. Bei den DIN-Tagen 2026 können Besucherinnen und Besucher am Samstag, 29. August, und Sonntag, 30. August, jeweils von 12 bis 16 Uhr mit Expertinnen und Experten des Krankenhauses ins Gespräch kommen, Fragen stellen und bei verschiedenen kostenfreien Aktionen mitmachen.

Im Mittelpunkt stehen verständliche Informationen rund um Gesundheit und Medizin. Ärztinnen und Ärzte aus den Bereichen Pflege, Physiotherapie, Chirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Schmerzmedizin und Anästhesie geben Einblicke in ihre Arbeit und beantworten Fragen. Wer möchte, kann außerdem Blutdruck oder Blutzucker messen lassen. Beim Reanimationstraining können Interessierte ausprobieren, wie sie im Notfall richtig helfen.

Etwas spielerischer wird es bei einer kleinen „Operation“ an Gummibärchen, bei der Fingerspitzengefühl gefragt ist. Im Teddybär-Krankenhaus können Kinder ihre Kuscheltiere untersuchen und behandeln lassen. So erfahren sie auf spielerische Weise, was bei einer Behandlung im Krankenhaus passiert und manches wirkt danach vielleicht schon weniger fremd. Außerdem warten ein Glücksrad, ein Instagram-Gewinnspiel und etwas Süßes auf die Besucherinnen und Besucher.

Infos zum Programm des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken gibt es online unter: https://www.evkln.de/din-tage-2026.html

Wesel: Gemeinsam unterwegs: Frauenwanderung zur Europäischen Mobilitätswoche
Die Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Wesel lädt gemeinsam mit der Öko-Modellregion Niederrhein im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche zu einer geführten Frauenwanderung ein. Am Samstag, 19. September 2026, können interessierte Frauen bei einer gemeinsamen Wanderung die Natur rund um die Lühlerheide in Schermbeck entdecken, sich bewegen und miteinander ins Gespräch kommen.

Begleitet wird die etwa 1 bis 1,5 Stunden dauernde Wanderung von einer zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Nachmittag bei einem gemütlichen Austausch im Hofcafé ausklingen zu lassen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Café Lühlerheide, Marienthaler Straße 10, 46514 Schermbeck. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Kosten für den persönlichen Verzehr im Hofcafé sind selbst zu tragen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: https://beteiligung.nrw.de/k/-GA6Luh1r oder bei Isabella Kubon oder Helena Fischer von der Gleichstellungsstelle, Tel: 0281 207-3143 und 0281 207 2143 | E-Mail: gleichstellung@kreis-wesel.de

Das komplette Programm mit allen Informationen zu den einzelnen Aktionen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche gibt es unter www.kreis-wesel.de


Wesel: BioWochen NRW 2026 in der Öko-Modellregion Niederrhein - Erleben, wie regionale Bio-Lebensmittel entstehen & schmecken
Am 28. August 2026 starten auch am Niederrhein die BioWochen NRW – die größte landesweite Aktionsreihe für ökologischen Landbau und Bio-Produkte. Vom 28. August bis zum 13. September öffnen in Nordrhein-Westfalen bei einer Vielzahl von Veranstaltungen Bio-Höfe, Gärtnereien, Verarbeiter und Fachgeschäfte ihre Türen.

Auch in der Öko-Modellregion Niederrhein laden zahlreiche Veranstalter – von Mitmachaktionen auf dem Acker über Koch-Events bis zum Hofkonzert - dazu ein, ökologische Landwirtschaft vor Ort live zu erleben.

„Die Biovielfalt direkt vor der eigenen Haustür ist groß, sowohl in ganz NRW als auch am Niederrhein, und das zeigen die BioWochen mit ihrem bunten Programm. Nutzen Sie die Möglichkeit hinter Stalltüren und Hoftore zu blicken und die Höfe sowie die regionalen Bio-Produkte vor Ort kennenzulernen und zu genießen“, sagt Pia Haartz, Regionalmanagerin der Öko-Modellregion Niederrhein.

Hof-Kochen: Ein Angebot der Öko-Modellregion Niederrhein
Neben dem vielfältigen Angebot der Betriebe am Niederrhein lädt die Öko-Modellregion beim Hof-Kochen zu kulinarischen Entdeckungsreise auf den Bio-Höfen am Niederrhein ein. Das Hof-Kochen bietet nicht nur die Möglichkeit, Einblicke in die Erzeugung regionaler Bio-Lebensmittel zu gewinnen, sondern diese direkt vor Ort zuzubereiten und so geschmacklich zu erleben. Es werden zwei Termine auf unterschiedlichen Höfen angeboten:

Hof-Kochen auf dem Bio-Hof Frohnenbruch, Samstag, 12. September um 14 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter: https:/ömr.de/termine/detail/oeko-modellregion-niederrhein/hof-kochen
Hof-Kochen auf dem Schanzenhof mit ProVita Naturkost, Samstag, 19. September um 14 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung unter: https://ömr.de/termine/detail/oeko-modellregion-niederrhein/hof-kochen-auf-dem-schanzenhof
Öko-Landwirtschaft am Niederrhein entdecken

Auch die vielen Betriebe in der Öko-Modellregion Niederrhein bieten tolle Veranstaltungen an und geben Einblicke in ihre Arbeit.
Eine Auswahl der Veranstaltungen:

Ackerplausch
46562 Voerde am 29. August

Die Solidarische Landwirtschaft Niederrhein e.V. auf dem Tinthof in Voerde lädt zu einem Rundgang, Ackerplausch und Gemüseverkostung ein. Solidarische Landwirtschaft heißt Mitmachen! Das Angebot reicht von der Aussaat bis zum gemeinsamen Ernteteilen.
Säh-Aktion und Führung durch den Bio-Kistenbetrieb 47669 Wachtendonk am 2., 5. und 12. September

Der Naturkost Schniedershof in Wachtendonk lädt gleich zu drei spannenden Veranstaltungen eine Säh-Aktion und das Ausbringen von Demeter-Präparaten sowie zwei Führungen durch den Biokistenbetrieb, die spannende Einblicke in die Prozesse des Biokistenlieferservices geben.

Hofführung und Bandabend
46519 Alpen am 5. September

Der Schanzenhof in Alpen öffnet seine Hoftore und zeigt den Besuchenden vor Ort, wie Landwirtschaft nachhaltig wirtschaften kann, welche Strategien es zum Umgang mit dem Klimawandel gibt und wie artgerechte Tierhaltung aussehen kann. Für Jazz-Liebhaber gibt es abends Live-Musik zum Mitschwingen und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Hofführung und Hofkonzert
47533 Kleve am 6. September

Die am Deich in Kleve laden ein zu einem schönen Nachmittag auf dem Hof. Gäste erfahren bei der Hofführung mehr über die Wirtschaftsweise und Tierhaltung auf dem Betrieb. Abends können die Besucher zur Musik von PADISTA tanzen.

Tomatenvielfalt
46485 Wesel am 11. September

Der Biomarkt Wesel lädt zur Verkostung der vielfältigen Tomaten aus eigenem Anbau ein. Dabei können Besucher mit den Erzeugern der Produkte ins Gespräch kommen.
Das vollständige Programm finden Sie unter: www.biowochen-nrw.de/events
Jetzt heißt es: Bio am Niederrhein – erleben, entdecken, genießen!

Die BioWochen 2026 werden von der Landesvereinigung Ökologischer Landbau und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz organisiert. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert das Format seit vielen Jahren.

Die Öko-Modellregion Niederrhein ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kreise Kleve und Wesel und wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.

Mehr Informationen zu zukünftigen Netzwerktreffen, Förderungen und Bio-Betrieben unter www.ömr.de und bei Pia Haartz, Öko-Modellregion Niederrhein Tel: 0281 207-4015 | E-Mail: pia.haartz@kreis-wesel.de


Kempen: Auf Entdeckungstour in den städtischen Museen: Vorstellung der neuen Museums-App
Am Donnerstag, den 27. August 2026, um 15.30 Uhr lädt das Kulturamt der Stadt Kempen zur Vorstellung der neuen Museums-App in das Kulturforum Franziskanerkloster ein. Alle Interessierten – insbesondere Familien – sind herzlich eingeladen, die App erstmals kennenzulernen und gemeinsam die städtischen Museen auf neue Weise zu entdecken.

Die neue Museums-App bietet drei unterschiedliche Touren, die Besuchende durch die Museen begleiten und spannende Einblicke aus verschiedenen Perspektiven ermöglichen. Geführt werden sie dabei von drei besonderen Museumsfiguren: Die Museumsfledermaus fliegt nicht nur durch das Museum, sondern nachts auch durch die Stadt und hat deshalb viel Wissenswertes über Kempen zu erzählen (Tour 1, geeignet ab 6 Jahren).

Johanna Ida Wilmius, eine Dame aus feinem Haus, kennt sich bestens mit den Gepflogenheiten vergangener Zeiten aus und ordnet die Objekte des Kramer-Museums ein (Tour 2, geeignet ab 12 Jahren). Pater Paschalis Adams, ein ehemaliger Franziskanermönch, berichtet über das Leben im Kloster und die sakrale Sammlung (Tour 3, geeignet ab 14 Jahren).

Die Inhalte der Touren werden ganz einfach über QR-Codes auf dem eigenen Smartphone aufgerufen. Die Nutzung der Museums-App ist kostenfrei. Für die Nutzung wird ein internetfähiges Smartphone benötigt. Die Entwicklung der App wurde durch die Unterstützung der Sparkassenstiftung „Natur und Kultur“ Kreis Viersen sowie des Kempener Geschichts- und Museumsvereins ermöglicht. Konzept, Recherche und Storyline hat Dr. Pia Steffen erarbeitet.


Die App wurde von Orpheo Deutschland GmbH aus Weimar erstellt. Nach einer kurzen Einführung haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die neue Museums-App erstmals selbst auszuprobieren. Besonders Familien dürfen sich außerdem auf eine Malstation für Kinder und weitere kleine Überraschungen freuen.

Am 29. August: Netzwerk 55plus Meerbeck lädt zum offenen Kaffeetreff ein
Bei einer guten Tasse Kaffee miteinander ins Gespräch kommen - dazu lädt das Netzwerk 55plus Meerbeck am Samstag, 29. August, von 10 bis 13 Uhr auf den Meerbecker Wochenmarkt ein.

Unter dem Motto ‚Gemeinsam Kaffee trinken und neue Kontakte knüpfen‘ entsteht auf dem Johann-Esser-Platz ein besonderer Treffpunkt für Begegnung und Austausch. Ob Nachbarinnen und Nachbarn, alte Bekannte oder Menschen, die Meerbeck neu kennenlernen möchten – alle sind herzlich willkommen. 

Neben Kaffee und netten Gesprächen gibt es außerdem Infos über das Netzwerk 55plus und seine vielfältigen Angebote und Aktivitäten. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung und geben gerne Auskunft darüber, welche Möglichkeiten das Netzwerk bietet und wie man sich selbst einbringen kann.

Die Aktion wird unterstützt vom Stadtteilbüro Neu_Meerbeck im Rahmen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen beim Stadtteilbüro Neu_Meerbeck unter Telefon 0 28 41 / 201 – 530 oder per Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de

Stadtfest: Dinslaken feiert drei Tage lang die DIN-Tage 2026
Live-Musik auf zwei großen Bühnen, Jugend-DIN-Tage, Familienprogramm und zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen vom 28. bis 30. August
Am letzten Augustwochenende wird die Dinslakener Innenstadt wieder zur großen Festmeile. Vom 28. bis 30. August 2026 laden die DIN-Tage mit einem abwechslungsreichen Programm aus Live-Musik, Kultur, Familienangeboten und zahlreichen Mitmachaktionen zum gemeinsamen Feiern ein.

Auf den Bühnen am Altmarkt und am Neutor stehen Rock, Pop, Soul, Tanz, Chormusik und vieles mehr auf dem Programm. Ergänzt wird das Stadtfest durch die Jugend-DIN-Tage im Stadtpark, das Burgcafé im historischen Burginnenhof, den traditionellen Bücher-Kiloverkauf sowie weitere beliebte Programmpunkte in der gesamten Innenstadt.

Die offizielle Eröffnung erfolgt am Freitag, 28. August, um 18 Uhr auf der Bühne am Altmarkt durch Bürgermeister Simon Panke: „Die DIN-Tage haben auch dieses Jahr wieder ganz viel Abwechslung im Kultur- und Veranstaltungsangebot. Das ist einer der Gründe, warum unser Stadtfest für alle Generationen so gut funktioniert. Dafür danke ich allen Helferinnen und Helfern, den engagierten Vereinen und Initiativen, allen Sponsoren, den geschätzten Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung und der DIN-Event – denn die DIN-Tage sind eine Gemeinschaftsleistung des Team Dinslaken. Und wenn dann die ganze Stadt drei Tage lang auf den Beinen ist, spürt man dieses große Zusammengehörigkeitsgefühl“, so Bürgermeister Panke.

Musikalischer Auftakt am Freitag
Mit der Eröffnung beginnt das dreitägige Festwochenende offiziell. Im Anschluss übernehmen auf den beiden großen Bühnen bekannte Live-Bands das Programm.

Auf dem Altmarkt sorgen zunächst The Servants mit Classic Rock aus mehr als fünf Jahrzehnten Bandgeschichte für Stimmung. Anschließend bringt Mottek mit Rock- und Partyklassikern den Altmarkt zum Feiern.

Parallel startet auf der Bühne am Neutor das Musikprogramm mit Your Decade, bevor 20 Summers Left den ersten Festivalabend mit einer energiegeladenen Rockshow ausklingen lassen.

Die Jugend-DIN-Tage starten mit einer elektronischen „Open-Air-Party“ am Freitag: Zwischen 19 und 23 Uhr gibt es ordentlich Bass auf die Ohren. Gemeinsam mit 3MoreEvents und Sound4Event laden die Jugendförderung der Stadt Dinslaken und die Aufsuchende Jugendarbeit wieder zur „Elektronischen Jugendwiese“ ein. Im Stadtpark, neben dem Rathaus, gibt es dabei guten Techno, Dance oder Drum and Bass. Glasflaschen sind auf dem Areal nicht erlaubt.

Samstag: Das pulsierende Herzstück der DIN-Tage
Der Samstag präsentiert sich traditionell als umfangreichster Veranstaltungstag der DIN-Tage. Bereits am Vormittag lädt die Stadt Dinslaken zur öffentlichen Fundversteigerung vor der Kathrin-Türks-Halle ein. Ab 9 Uhr können die Fundstücke besichtigt werden, bevor um 10 Uhr die Versteigerung beginnt. Versteigert werden zum Beispiel Fahrräder, Rucksäcke oder Uhren und vieles mehr.

Zeitgleich öffnet auch wieder der beliebte Bücher-Kiloverkauf in der Kathrin-Türks-Halle. Auf zwei Etagen erwartet Bücherfreunde einer der größten gemeinnützigen Büchermärkte am Niederrhein. Der sogenannte Kilo-Verkauf findet am Samstag von 9 bis 18 Uhr statt und am Sonntag von 9 bis 16 Uhr. Bereits eine Woche vor den DIN-Tagen können wieder Bücherspenden für den traditionellen Bücher-Kiloverkauf abgegeben werden. Die Annahme erfolgt am 21. und 22. August, jeweils von 10 bis 16 Uhr, am Haupteingang der Kathrin-Türks-Halle.

Auf der Altmarktbühne steht am Samstag zunächst die ganze Familie im Mittelpunkt. Deine Kinderband, das Mitmachprogramm „Der Pirat“, der Once Upon a Time Chor sowie eine Friseurshow sorgen für ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Am Abend wechseln die DIN-Tage dann in den Konzertmodus: Die Juicy Souls bringen Soul- und Disco-Klassiker auf die Bühne, bevor mit Bounce, einer der bekanntesten Bon-Jovi-Tributebands Deutschlands, der musikalische Höhepunkt des Samstags folgt.

Auch auf der Bühne am Neutor beginnt der Samstag mit einem bunten Programm regionaler Tanzgruppen und Vereine. Im Anschluss übernehmen mit Mandowar außergewöhnliche Country-Folk-Versionen bekannter Rock- und Metalhits die Bühne, ehe die Queen-Tributeband May Rock den Samstagabend mit legendären Klassikern wie Bohemian Rhapsody oder We Will Rock You abschließt.

Wer zwischendurch den Burginnenhof aufsucht, wird dort das beliebte Burgcafé entdecken. Dort gestalten am Samstag zwischen 13 und 17 Uhr Alexandre Zindel, 2 Peak Time und Cesare das musikalische Nachmittagsprogramm.

Auch die Neustraße wird erneut zu einem eigenen Treffpunkt während der DIN-Tage. Der Lions Club Dinslaken lädt an seinem Cocktailstand zum Verweilen ein. Die BA’RE:SE Espressobar verwandelt sich mit ihrer B2B-Area wieder in eine Partyzone und One Motion sorgt bei „Drink & Beats“ mit Live-Musik und DJ-Sounds für Festivalatmosphäre.

Am Samstagabend findet außerdem das SYLS-Festival im Burgtheater statt. Einlass ist um 17:30 Uhr. Grave Digger und viele weitere Bands sorgen hier für Stimmung.

Sonntag: Zeit für Familien und zum Sonntagsshopping
Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit dem ökumenischen Gottesdienst auf der Bühne am Altmarkt und steht anschließend ganz im Zeichen von Musik, Kultur und Familienprogramm.

Auf der Altmarktbühne sorgen der Shanty-Chor Hiesfeld, Celtic Feet, Colcannon-Mash und am Abend Himitzu für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm zwischen maritimen Klängen, irischer Musik und modernem Alternative Rock.

Auf der Bühne am Neutor reicht das Angebot von der Kulturrucksack Rockschule über die EisTheaterSchule und eine große Kinderdisco bis zum Konzert der Dinslakener Coverband Slippery Tooth, die den musikalischen Abschluss am Neutor gestaltet.

Ein Höhepunkt für Familien sind die Jugend-DIN-Tage im Stadtpark. Von 11 bis 17 Uhr verwandelt sich das Gelände am Sonntag in eine große Spiel- und Erlebnislandschaft. Zahlreiche Vereine und Verbände laden mit Bastel-, Spiel- und Mitmachaktionen zum Entdecken ein. Ergänzt wird das Angebot durch eine Survivalbahn, einen Spiel- und Sportparcours, das Kinderkarussell und die beliebte Eisenbahn. Auch der beliebte Kindertrödelmarkt findet wieder rund um die KTH und am Stadtpark statt. Beginn ist um 9 Uhr.

Im Burgcafé beginnt der Sonntag bereits am Vormittag um 11 Uhr mit „Oper to go“, einer kompakten und unterhaltsamen Aufführung von Carl Maria von Webers Der Freischütz. Am Nachmittag folgen Auftritte von Peter Trabner, Stimmbruch, Tenja, den Lohberg Voices sowie dem Frauenchor „Liederkranz“ Barmingholten 1984.

Der Sonntag ist außerdem verkaufsoffen. Dann öffnen die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr in der Innenstadt.

Gemeinsam feiern in der Innenstadt
Mit seinem vielfältigen Programm verbindet das Stadtfest, das von der städtischen Gesellschaft DIN Event organisiert wird, erneut Musik, Kultur, Ehrenamt, Vereinsleben und Familienangebote.
Die DIN-Tage zeigen damit einmal mehr die ganze Bandbreite des gesellschaftlichen Lebens in Dinslaken und laden Besucherinnen und Besucher aus der Stadt und der gesamten Region zu einem gemeinsamen Sommerwochenende in der Innenstadt ein. Die Stadtinformation am Rittertor erweitert zu den DIN-Tagen ihre Öffnungszeiten und ist am Samstag von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Anreise
Die DIN-Tage finden zentral in der Dinslakener Innenstadt statt, vor allem rund um Altmarkt, Neutorplatz, Stadtpark, Burginnenhof und Burgtheater. Daher kommt es zu folgenden Verkehrseinschränkungen: Die Althoffstraße, Parkstraße sowie die Straße am Altmarkt werden für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Die Bahnstraße und Duisburger Straße werden abschnittsweise gesperrt.

Mit dem Fahrrad ist Dinslaken über verschiedene Themen- und Freizeitrouten zu erreichen, die über eine eigenständige Radwegweisung verfügen. Fahrräder können an vielen Orten abgestellt werden. In Bereichen, in denen auch Fußverkehr stattfindet, sollten Radfahrende aufgrund des hohen Personenaufkommens besondere Rücksicht nehmen und ihr Rad bei Bedarf schieben.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls möglich: Der Bahnhof Dinslaken liegt nur etwa 10 Gehminuten vom Geschehen entfernt und wird von Regionalzügen angefahren. Außerdem verkehrt die Straßenbahnlinie 903 zwischen Duisburg und der Dinslakener Innenstadt.

Mit dem Auto erreichen Sie Dinslaken über die Autobahnen A 59 (Ausfahrt Dinslaken-West) oder A 3 (Ausfahrt Dinslaken-Süd). Aufgrund der oben genannten Straßensperrungen stehen auch diverse Stellplätze im öffentlichen Raum nicht zur Verfügung. Die Stadt empfiehlt, auf umliegende Parkflächen oder Parkhäuser auszuweichen.
Besucher*innen können ohne Einschränkungen zum Beispiel die Parkgarage unter dem Rathaus oder das Parkhaus der Neutor Galerie ansteuern. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es weiter außerhalb, zum Beispiel an der Hans-Efing-Halle (ca. 10 Minuten Fußweg zum Geschehen).

Besucher*innen werden gebeten, möglichst umweltfreundlich anzureisen. Die Stadt empfiehlt, je nach Wetter und individueller Planung die Anreise frühzeitig zu planen, um entspannt und sicher die DIN-Tage zu genießen.
Link zu DIN-Event: https://din-event.de/din-tage


Die NiederrheinCard – ideale Begleiterin fürs ganze Jahr
Mehr als 60 Partner sind inzwischen dabei und bieten mit der digitalen Vorteilskarte Vergünstigungen für Ausflüge, Genuss und Erholung. Der Sommer neigt sich dem Ende zu, doch am Niederrhein gibt es auch in Herbst und Winter viel zu entdecken – auf besonders attraktive Weise mit der NiederrheinCard. Lust auf ein Abendessen in romantischer Atmosphäre? Oder doch lieber eine Indoor-Kletterpartie? Wie wäre es mit einem Wellness-Wochenende im Herbst? Oder mit einem informativen Museumsbummel?

Durch die große Bandbreite ist für jeden Geschmack und Anlass etwas dabei. Zu den bisherigen Partnern zählen unter anderem das beliebte Restaurant Lüttelforster Mühle in Schwalmtal, das für seine Bowlingbahn bekannte Freizeit Center Janssen in Geldern, die nostalgische Selfkantbahn im Kreis Heinsberg und das Waldhotel Tannenhäuschen in Wesel – perfekt für einen Wellness-Trip.

Weit mehr als 60 Partner sind bereits dabei, und die Liste wird immer länger. Dabei umfasst die NiederrheinCard die unterschiedlichsten Vorteilsangebote, wie allein diese vier Beispiele zeigen: So erhalten Karteninhaber im Grefrather EisSport & EventPark 10 Prozent Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis innerhalb der öffentlichen Laufzeit.

Beim Kauf einer Tageskarte für das Libertine SPA im Kalkarer Landhaus Beckmann gibt es die zweite Karte für die Begleitperson kostenlos dazu. Die Niederrhein-Westfälische Braumanufaktur in Hamminkeln gewährt unter anderem 5 Prozent Ermäßigung auf einen Einkauf im Regionalitäten-Fachgeschäft.

Das Freiheitsmuseum im niederländischen Groesbeek reduziert den Eintrittspreis um 6 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder und Jugendliche ab 7 Jahren. Auf diese Weise rentiert sich der Erwerb einer NiederrheinCard rasch: Die NiederrheinCard 365 – konzipiert für Mehrfachurlauber und Menschen, die am Niederrhein leben –, kostet lediglich 49 Euro für ein ganzes Jahr – Start ab Wunschtermin.

Die Variante für Kurzurlauber mit einer Gültigkeit an vier zusammenhängenden Tagen gibt es für 29 Euro. Dabei lässt sich die NiederrheinCard ganz bequem als App auf dem Smartphone nutzen. Weitere Infos mit allen Attraktionen und Vergünstigungen sind hier zu finden: www.niederrhein-card.de

Auch die Lüttelforster Mühle gehört zu den Partnern der NiederrheinCard. 
Foto: gymi media



Ausgaben für Sozialhilfe im Jahr 2025 um 6,1 % gestiegen
Steigender Anteil der Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben

Im Jahr 2025 haben die Sozialhilfeträger in Deutschland 21,5 Milliarden Euro netto für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Ausgaben damit gegenüber dem Vorjahr um 6,1 %.

Anteil der Ausgaben für Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sinkt bei insgesamt steigenden Ausgaben
Der Großteil der Ausgaben für Sozialhilfeleistungen ging mit 54,9 % wie in den Vorjahren auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zurück: Auf diese Leistungen, die vollständig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die Länder finanziert werden, entfielen im Jahr 2025 nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 11,8 Milliarden Euro.

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zwar um 2,9 %, ihr Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging jedoch im dritten Jahr in Folge zurück (2022: 59,0 %). Niedriger fiel der Anstieg gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Jahr 2016 aus (+2,5 % gegenüber 2015).

Zum 1. Januar 2025 blieben die Regelsätze der Sozialhilfe für den monatlichen Lebensunterhalt erstmals seit Inkrafttreten des Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes zum 1. Januar 2011 unverändert. In den Vorjahren 2023 und 2024 hatte es im Rahmen der jährlichen Fortschreibung der Regelbedarfe jeweils starke Erhöhungen der Regelsätze gegeben.

Entsprechend stiegen die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in diesen beiden Jahren stark an. Anteil der Ausgaben für Hilfe zur Pflege zum dritten Mal gestiegen Die Nettoausgaben für Hilfe zur Pflege stiegen um 13,3 % auf 6 Milliarden Euro. Damit stieg der Anteil der Ausgaben für die Hilfe zur Pflege an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe im dritten Jahr in Folge an und beträgt im Jahr 2025 somit 27,8 %.

Im Jahr 2022 hatte der Anteil noch 23,6 % betragen. Für die Hilfe zum Lebensunterhalt wurden 1,7 Milliarden Euro ausgegeben, das waren 4,4 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil an den Gesamtausgaben der Sozialhilfe ging auch bei der Hilfe zum Lebensunterhalt zum dritten Mal in Folge zurück, auf 8,0 % im Jahr 2025 (2022: 8,5 %.

In die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten sowie die Hilfe in anderen Lebenslagen flossen zusammen 2 Milliarden Euro und damit 6,7 % mehr als im Jahr 2024.