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KW 36: Montag, 31. August - Sonntag, 6. September 2026

Themen u.a.:

Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt Haushalt 2026 des Kreises Wesel
Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt Haushalt 2026 des Kreises Wesel 03.09.2026 Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Haushalt 2026 des Kreises Wesel genehmigt. Damit kann der Kreis seine für dieses Jahr geplanten Maßnahmen und Investitionen umsetzen. Der Haushaltsplan sieht für 2026 Gesamterträge von rund 883 Millionen Euro und Gesamtaufwendungen von rund 921,3 Millionen Euro vor.

Unter Berücksichtigung eines globalen Minderaufwands von 10,3 Millionen Euro (pauschale Einsparvorgabe im Haushalt) ergibt sich ein geplanter Jahresfehlbetrag von rund 28 Millionen Euro. Der Fehlbetrag kann vollständig durch die Ausgleichsrücklage gedeckt werden. Die allgemeine Rücklage (Teil des Eigenkapitals des Kreises) muss für das Jahresergebnis 2026 nicht in Anspruch genommen werden.


„Der Kreis Wesel steht wie viele Kommunen und Kreise vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen finanziellen Spielräume verantwortungsvoll zu nutzen und gleichzeitig notwendige Zukunftsinvestitionen nicht aus dem Blick zu verlieren. Mit dem genehmigten Haushalt verfügt der Kreis nun über die Grundlage, seine Aufgaben und geplanten Investitionen im Jahr 2026 umzusetzen“, sagt Regierungspräsident Thomas Schürmann.

Landrat Ingo Brohl: „Der nun genehmigte Haushalt für das Jahr 2026 ist wichtig und gibt uns die Sicherheit, Maßnahmen wie geplant umzusetzen. Die Bezirksregierung bestätigt im Kern unser Vorgehen in Zeiten einer beispiellosen, bundesweiten kommunalen Finanzkrise. Diese hat ihre Ursache nicht in den Rat- und Kreishäusern, sondern ist verursacht durch fehlendes Wirtschaftswachstum und eine mangelhafte Finanzausstattung, insbesondere von Bundesleistungsgesetzen.

Dennoch können wir auch im Haushalt 2026 die historisch niedrige Hebesatzlinie von 36.4 Punkten halten, nachdem wir im Jahr zuvor diese sogar leicht senken konnten. Diese Linie wird leider in den nächsten Jahren nicht zu halten sein. Deshalb, unabhängig von den Ursachen der kommunalen Finanzkrise, arbeiten wir weiter, allein schon aus dem Rücksichtsnahmegebot gegenüber unseren kreisangehörigen Kommunen, mit hohem Tempo und ordentlich Tiefgang mit unserem Anspruch ‚Konsolidieren, Fokussieren und Modernisieren‘ am Kreishaushalt bis hin zu einem freiwilligen Haushaltssicherungskonzept.“

Der Hebesatz der allgemeinen Kreisumlage liegt 2026 bei 36,4 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Über die Kreisumlage beteiligen sich die kreisangehörigen Städte und Gemeinden an der Finanzierung der Aufgaben des Kreises. Insgesamt werden über die allgemeine Kreisumlage rund 338,4 Millionen Euro von den kreisangehörigen Kommunen erhoben. Auch bei weiteren Umlagen gibt es Veränderungen.

Der Hebesatz der Jugendamtsumlage steigt von 25,25 Prozent im Jahr 2025 auf 26,1 Prozent im Jahr 2026. Für den öffentlichen Personennahverkehr erhebt der Kreis eine ÖPNV-Umlage von insgesamt rund 7,97 Millionen Euro. Ab 2026 werden dabei erstmals 50 Prozent der Aufwendungen für die XBus-Linien der ersten Stufe berücksichtigt. Die Verteilung auf die kreisangehörigen Kommunen richtet sich insbesondere nach den Nutz-Kilometerleistungen und den Vereinbarungen zur jeweiligen Linienverantwortung.

Bei der seit 2019 erhobenen differenzierten Umlage für die Straßenbahnlinie 903 gibt es ebenfalls eine Anpassung. Die Stadt Dinslaken trägt 2026 einen Anteil von 80 Prozent der entsprechenden Betriebskosten. Daraus ergibt sich für die Stadt ein Betrag von rund 468.000 Euro. Ein Schwerpunkt der Finanzplanung des Kreises liegt weiterhin auf Investitionen in Baumaßnahmen.

Dazu zählt insbesondere die geplante Zentralisierung des Berufskollegs Dinslaken. Auch in den kommenden Jahren rechnet der Kreis mit negativen Jahresergebnissen. Vor Abzug des jeweils eingeplanten globalen Minderaufwands (pauschal eingeplante Einsparungen) werden für 2027 ein Fehlbetrag von rund 34,3 Millionen Euro, für 2028 von rund 26,7 Millionen Euro und für 2029 von rund 20,2 Millionen Euro erwartet.

Nach der derzeitigen Finanzplanung wird die Ausgleichsrücklage bis 2029 vollständig aufgebraucht sein. Im Jahresabschluss 2026 soll zudem ein noch bestehender Betrag in Höhe von rund 1,08 Mio. Euro ausgebucht werden. Der Betrag resultiert aus den finanziellen Belastungen infolge der Corona-Pandemie und des Krieges gegen die Ukraine und wurde entsprechend der gesetzlichen Regelungen gesondert im Haushalt ausgewiesen. Die Ausbuchung hat keine Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2026.  

Feel Good Festival und Gesundes Moers Award: Gemeinsam für eine gesunde Stadt 
Bewegung, Gesundheit, Begegnung und Gemeinschaft: Das ‚Feel Good Festival‘ bringt am Samstag, 12. September, von 10 bis 18 Uhr diese Themen im Moerser Freizeitpark zusammen. Ein besonderer Start ist die längste Frühstückstafel von Moers. Familien, Freunde, Nachbarschaften, Kolleginnen und Kollegen oder Vereine können gemeinsam unter freiem Himmel frühstücken. Tische werden zur Verfügung gestellt. Kostenloses Obst und Wasser stehen bereit.

Sie freuen sich auf ein Festival der besonderen Art: Giovanni Malaponti (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein), Gesundheitsmanagerin Vanessa Buth, Bürgermeisterin Julia Zupancic, Stiftungsgründer Freddy Fischer und Stefan Ertelt (Abteilungsleiter Vertriebsmanagement der Sparkasse am Niederrhein/v.l.). (Foto: Sparkasse am Niederrhein)

Alle Angebote sind kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich. Gleichzeitig startet an diesem Tag die Bewerbungsphase für den ‚Gesundes Moers Award‘. Gesucht werden Menschen, Unternehmen, Kitas, Schulen, Vereine und Initiativen mit Ideen, die Moers gesünder und lebenswerter machen.

‚Moers lächelt‘ 
Das Festival verbindet verschiedene Erlebnisbereiche: In der Active Area geht es um Bewegung und Fitness, in der Recovery Area um Entspannung und neue Energie. Die Gesundheitsmeile bietet Informationen und Mitmachaktionen. Dazu kommen Angebote für Familien sowie gesunde Snacks und Getränke. Auch kreativ wird es: Bei ‚Moers lächelt‘ entsteht gemeinsam mit der Freddy Fischer Stiftung ein Kunstwerk. Alle können sich beteiligen und damit ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Lebensfreude setzen.

Die ‚Feel Good Parade‘ zieht durch den Freizeitpark - gemeinsam mit DJ Nitrax. Anschließend wird auf der Plaza getanzt. Mehr als Sport und Ernährung „Gesundheit soll im Alltag sichtbar, erlebbar und für alle zugänglich sein. Unser Ziel ist es, das Thema dorthin zu bringen, wo Menschen ihren Alltag verbringen – mitten in unsere Stadt. Gesundheit sollte nicht erst dann eine Rolle spielen, wenn Menschen krank werden“, erklärt Vanessa Buth ihre Motivation für das Projekt.

 „Gesundheit ist viel mehr ist als Sport und Ernährung. Es bedeutet auch, Menschen zu treffen, gemeinsam zu lachen, Neues auszuprobieren und sich gegenseitig zu inspirieren“. Bürgermeisterin Julia Zupancic hat gerne die Schirmherrschaft übernommen: „Eine gesunde Stadt entsteht nicht allein durch Angebote der Gesundheitsförderung. Sie entsteht dort, wo Menschen füreinander da sind, sich bewegen, gemeinsam aktiv werden und Verantwortung übernehmen.“ 

Gesundes Moers Award startet
Mit dem ‚Gesundes Moers Award‘ sollen Projekte gefördert werden, die einen Beitrag zu Gesundheit, Wohlbefinden, Gemeinschaft und Lebensqualität in Moers leisten. Die Freddy Fischer Stiftung und die Sparkasse am Niederrhein stellen dafür insgesamt 13.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Es gibt sechs Kategorien: Bewegung und Aktivität, Mentale Gesundheit und Wohlbefinden, Gemeinschaft und Zusammenhalt, Ernährung und Gesundheit, Zukunftsideen, Gesundes Moers Digital und Gesunder Betrieb.

Für letztere stellt die AOK Rheinland/Hamburg zusätzlich einen Sachpreis im Wert von rund 7.500 Euro für einen individuell zugeschnittenen Gesundheitstag zur Verfügung. Mitmachen können Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen, Gesundheitsanbieter, Schulen, Kitas und Initiativen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 28. Februar 2027.

„Nicht nur darüber reden, sondern machen“
„Ich bin dabei, weil Vanessa Buth Unternehmertum nicht nur für sich selbst denkt, sondern mit Verantwortung für das Gemeinwohl verbindet“, erklärt Freddy Fischer sein Engagement. „Vanessa ist für mich ein wunderbares Beispiel dafür, wie aus einer Idee, Mut und Engagement etwas entstehen kann, das einer ganzen Stadt und den Menschen guttut.“

Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Niederrhein, sagt: „Die Resonanz auf diese phantastische Idee ist schon jetzt immens. Wir werden Vanessa Buth und die vielen Ehrenamtlichen gerne dabei unterstützen, dass Menschen in Moers dauerhaft etwas Gutes für ihre Gesundheit tun können.“

Für Vanessa Buth ist klar, dass das Festival und der Award keine Einzelprojekte sind. „Das ist der Anfang einer langfristigen Initiative. Wenn wir Menschen zusammenbringen, gute Ideen fördern und gemeinsam Verantwortung übernehmen, können wir viel Positives für unsere Stadt bewegen.“ Weitere Informationen zum Feel Good Festival: gesundesmoers.de/festival Weitere Informationen zum Gesundes Moers Award: gesundesmoers.de/award

Kreis Wesel: Ökolandbau im Unterricht entdecken: Schulwettbewerb für 3. und 4. Klassen zum Thema „Vielfalt auf dem Biohof“ startet
Die Niederrheinischen Sparkassen rufen zusammen mit der Öko-Modellregion Niederrhein die 3. und 4. Klassen der Grundschulen in den Kreisen Kleve und Wesel dazu auf, sich am Schulwettbewerb „Vielfalt auf dem Bio-Hof entdecken“ zu beteiligen. Eingereicht werden können kreative Beiträge rund um ökologische Landwirtschaft.  

Ziel ist es, Kinder für die ökologische Landwirtschaft zu sensibilisieren und die Vielfalt auf den Bio-Höfen in der Region sichtbar und für die Gewinner-Klassen auch erlebbar zu machen. Mitmachen können alle 3 und 4. Klassen der Grundschulen, die im Geschäftsgebiet der Sparkasse RheinLippe, der Sparkasse am Niederrhein oder der Sparkasse Rhein-Maas liegen.

Hierzu zählen Grundschulen aus Wesel, Dinslaken, Hamminkeln, Voerde, Schermbeck, Hünxe, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Xanten sowie die Gemeinden Alpen und Sonsbeck, Kleve, Bedburg-Hau, Kranenburg, Emmerich am Rhein, Kalkar, Rees, Uedem, Goch, Weeze, Wallfahrtsstadt Kevelaer und Straelen. Auch mehrere Klassen pro Schule können mit je einem eigenen Beitrag am Wettbewerb teilnehmen. 

„Wir freuen uns, gemeinsam mit den beiden anderen Sparkassen und der Öko Modellregion Niederrhein dieses Angebot zu ermöglichen und so Kinder früh für die ökologische Landwirtschaft zu begeistern“, sagt Simone Stackebrandt, Bereichsleiterin Unternehmensentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit bei der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe.

Um Ideen für den Wettbewerb zu entwickeln, heißt es für die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften in die ökologische Landwirtschaft am Niederrhein einzutauchen. Die teilnehmenden Klassen sind bei der Wahl des Formats für ihren Wettbewerbsbeitrag frei (z.B. kurze Videos, Hörbeiträge, Bildcollagen, gemalte Bilder, Plakate oder Modelle – wichtig ist die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema).

Teilnehmende können ihren Beitrag als Scan per Mail oder postalisch beim Regionalmanagement der Öko-Modellregion Niederrhein einreichen.  „Wir möchten die Kinder und ihre Lehrer dazu ermutigen, Bio-Bauerhöfe zu besuchen und vor Ort das ökologische Landwirtschaften kennenzulernen“, sagt Bernd Zibell, Vorstandsmitglied der Sparkasse am Niederrhein, und betont: „Ich bin gespannt, was sich die Grundschüler einfallen lassen, um möglichst kreativ von ihren Entdeckungsreisen zu berichten.“ 

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Öko-Modellregion und der drei Sparkassen prämiert die besten Beiträge; die Gewinnerinnen und Gewinner werden Anfang Dezember bekanntgegeben. Zu gewinnen gibt es tolle Preise, die Bio-Landwirtschaft vor Ort oder im Klassenzimmer erlebbar machen. So dürfen sich die 1. Plätze über eine Exkursion zu einem Bio-Betrieb am Niederrhein freuen und die 2. Plätze können bei einem gemeinsamen bio-regionalen Frühstück in der Klasse regionale Bio-Produkte verkosten.

Die 3. Plätze können ihr Wissen mit Was-ist-Was-Büchern zum Thema Ökolandbau vertiefen.  „Mit dem Wettbewerb bringen wir gemeinsam Kindern den Ökolandbau in unserer Region auf eine ganz unmittelbare und kreative Weise näher. Gleichzeitig stärken wir die Wertschätzung für die heimische Landwirtschaft und zeigen, wie vielfältig nachhaltiges Wirtschaften direkt vor unserer Haustür gelebt wird“, ergänzt Wilfried Röth, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Maas.   

Anmeldungen zum Wettbewerb werden erbeten bis zum 27. September an: pia.haartz@kreis-wesel.de. Beiträge können bis zum 16. Oktober ebenfalls per Mail oder postalisch an Öko-Modellregion Niederrhein, Pia Haartz, Reeser Landstraße 31, 46483 Wesel eingereicht werden. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb und nützliche Hinweise zu Bildungsmaterialien zum Thema ökologische Landwirtschaft gibt es auf der Seite der Öko-Modellregion: https://ömr.de/niederrhein/projekte/schulwettbewerb-vielfalt-auf-dem-bio-hof-entdecken.   

Der Wettbewerb ist Teil des Engagements der Sparkassen im Partnerschaftsbündnis für den Ökolandbau am Niederrhein. Das Bündnis vernetzt Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft, Bildung, Verwaltung, Kultur, Gastronomie und Wirtschaft, um nachhaltige Wirtschaftsweisen und regionale Wertschöpfungsketten am Niederrhein zu stärken. Mit dem Wettbewerb fördern die Sparkassen Bildungsangebote und unterstützen zugleich den regionalen Ökolandbau. Mehr Informationen zum Bündnis unter https://ömr.de/niederrhein/partnerschaftsbuendnis

Die Öko-Modellregion Niederrhein ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kreise Kleve und Wesel und wird vom Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert. Mehr Informationen zu zukünftigen Netzwerktreffen, Förderungen und Bio-Betrieben unter www.ömr.de  und bei Pia Haartz, Öko-Modellregion Niederrhein

Musicalensemble der Moerser Musikschule lädt zum Familienmusical ein
Das Familienmusical ‚Coco Superstar‘ präsentiert das Musicalensemble der Moerser Musikschule am Samstag, 10., und Sonntag, 11. Oktober, jeweils um 14.30 Uhr. Unter der musikalischen Leitung von Mona Kammermeier bringen rund 35 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren eine mitreißende Geschichte voller Musik, Humor und einer wichtigen Botschaft auf die Bühne.

Eine Live-Band aus Lehrkräften der Moerser Musikschule unter der Leitung von Christian Wolf begleitet die jungen Darstellerinnen und Darsteller musikalisch. Beste Unterhaltung für Groß und Klein Im Mittelpunkt der Handlung steht die Berühmtheit Coco. Als ihr Manager der Schule einen exklusiven VIP-Backstage-Pass und eine Konzertkarte überreicht, stellt sich die entscheidende Frage, wer die Auszeichnung erhalten soll.

Gemeinsam gehen Schulleitung, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Frage nach, was einen Menschen wirklich besonders macht. Sind es außergewöhnliche Leistungen, besondere Talente oder gute Schulnoten – oder spielen am Ende ganz andere Werte die entscheidende Rolle? 

Für zusätzliche Spannung sorgt der Hausmeister, der mit überraschenden Wendungen und einer geheimnisvollen Verbindung zu Superstar Coco immer wieder für Aufsehen sorgt. Das Musical verspricht beste Unterhaltung für Groß und Klein und vermittelt zugleich die Botschaft, dass wahre Größe oftmals dort zu finden ist, wo man sie zunächst nicht vermutet.  

Karten sind ab sofort im Sekretariat der Moerser Musikschule (Filder Straße 126) erhältlich. Erwachsene zahlen 10 Euro. Kinder haben freien Eintritt, benötigen aber eine Eintrittskarte. Die Aufführung dauert rund 60 Minuten und wird von einer etwa 30-minütigen Pause unterbrochen. Getränke und kleine Snacks stehen vor Beginn des Stücks und in der Pause bereit.

Moers: NKM-Konzert mit Ohrwürmern: ‚Die Moldau‘ und weitere Highlights
Zum Herbstkonzert lädt das Niederrheinische Kammerorchester Moers (NKM) am Sonntag, 20. September, um 18 Uhr ein. Es findet im Kulturzentrum Rheinkamp (Kopernikusstraße 11) statt.

(Foto: NKM)

Mit diesem Konzert unter der Leitung von Philip van Buren wird die neue Saison der städtischen Konzertreihe eröffnet. Auch Komponisten ernster Musik haben gelegentlich das Bedürfnis, leichtere, unterhaltsame Stücke zu schreiben. Mal aus ganz profanen Gründen, wie beispielsweise Geldsorgen, mal aus tiefer Verbundenheit zur Volksmusik ihrer Heimat.

Das NKM feiert einige dieser Komponisten bei seinem diesjährigen Herbstkonzert und präsentiert dem Publikum Stücke, die zu Herzen gehen: Beschwingt, feierlich, tänzerisch, sphärisch – im besten Sinne unterhaltsam und gute Laune verbreitend.

 Krönender Abschluss mit Marsch Nr. 1 aus ‚Pomp and Circumstance‘
Die Ouvertüre zu ‚La gazza ladra/Die Diebische Elster‘ von Gioacchino Rossini eröffnet das Konzert. Weiter geht es mit Musik von Johann Strauss (Sohn) und dem Dornröschenwalzer von Peter I. Tschaikowsky. Hauptwerk des Abends ist die berühmte Moldau von Bedřich Smetana aus dem Zyklus ‚Mein Vaterland‘.

Außerdem sind Ausschnitte aus Peer Gynt von Edvard Grieg, Ungarische Tänze von Johannes Brahms, Slawische Tänze von Antonín Dvořák und als krönender Abschluss der Marsch Nr. 1 aus ‚Pomp and Circumstance‘ von Edward Elgar zu hören. Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei (Die Musikschule bittet um Reservierung). Erwachsene zahlen im Vorverkauf 25,50 Euro.
Moerser Musikschule, Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41 / 13 33 und in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b, Telefon: 0 28 41 / 88 22 60 (zuzüglich 8 Prozent Vorverkaufsgebühren).  Eventuelle Restkarten sind an der Konzertkasse erhältlich.


Wesel: Digitale Veranstaltungen rund um das Arbeitsleben
In der Woche vom 07. bis zum 11. September stehen folgende Veranstaltungen auf dem Programm:
Montag, 07.09.2026
15:30 Uhr Dein Kompass für die Zukunft – Berufsorientierung mit IKIGAI
17:30 Uhr Fördermöglichkeiten für die Qualifizierung Beschäftigter

Dienstag, 08.09.2026
14:00 Uhr Wege in den Erzieher/innen-Beruf – Ausbildung und Umschulung im sozialpädagogischen Bereich
15:30 Uhr Lebenslanges Lernen
17:30 Uhr Berufsabschluss nachholen – besser spät als nie!

Mittwoch, 09.09.2026
10:00 Uhr Erfolgsfaktor Wiedereinstieg
16:30 Uhr Berufliche Neuausrichtung 50Plus: Chancen und Wege für erfahrene Arbeitnehmer/innen

Donnerstag, 10.09.2026
14:30 Uhr Glücklich im Job – die berufliche Zukunft aktiv gestalten
16:00 Uhr Berufswahl für Leise in einer lauten Welt
17:30 Uhr Sicher im Vorstellungsgespräch

Freitag, 11.09.2026
10:00 Uhr Irgendetwas mit Menschen – Berufe mit Zukunft im sozialen Bereich

Die Teilnahme an den Online-Veranstaltungen ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Zugangslinks und die Übersicht mit weiteren Informationen finden sich unter: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/krefeld/veranstaltungen

Weitere Information gibt es unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/krefeld/berufsberatung/bbie.
Die Berufsberatung im Erwerbsleben, die gemeinsam von den Arbeitsagenturen Mönchengladbach, Wesel und Krefeld angeboten wird, erreicht man per E-Mail an Wesel.BBiE@arbeitsagentur.de. Außerdem gibt es eine Telefon-Hotline für die Kreise Wesel und Kleve unter 0281/ 9620-282, die zu folgenden Zeiten erreichbar ist: Mo., Mi., Do. von 8 - 16 Uhr, Di. von 8 - 18 Uhr und Fr. von 8 - 13 Uhr.

Ausbildungsstart der neuen Notfallsanitäterschule an der Bethanien Akademie für den Kreis Wesel
Mit der staatlichen Anerkennung hat die neue Notfallsanitäterschule, gegründet von der Stiftung Bethanien Moers und dem Kreis Wesel, wie geplant am 1. September 2026 ihre Türen an der Bethanien Akademie Moers geöffnet.

Begrüßung der neuen Auszubildenden durch Landrat Ingo Brohl - Die ersten Auszubildenden der neuen Notfallsanitäterschule mit Landrat Ingo Brohl (4. v.l.) und weiteren Verantwortlichen.

Für die Ausbildung arbeitet die Bethanien Akademie eng mit dem Kreis Wesel, der Stadt Moers, der Feuerwehr Moers und dem DRK-Kreisverband Niederrhein zusammen. Die ersten Auszubildenden wurden zum Ausbildungsstart von Landrat Ingo Brohl, Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien Moers, und Markus Schroller, Leiter der Bethanien Akademie, herzlich begrüßt.

Mit der neuen Schule wird das Ausbildungsangebot im Bereich der Notfallrettung in der Region weiter ausgebaut. Die Kooperation der beteiligten Partner schafft dabei eine enge Verbindung zwischen theoretischer Ausbildung und der praktischen Arbeit im Rettungsdienst. „Grundsätzlich verfolgt der Kreis Wesel die Strategie der Fachkräfteregion, sei es in der beruflichen, akademischen, handwerklichen oder auch pflegerischen und sozialen Ausbildung.

Mit der Notfallsanitäterschule kommt jetzt ein weiterer, wichtiger Baustein hinzu. Kurze Wege, eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie einheitliche Standards bilden dabei die Grundlage für eine hohe Qualität in der Ausbildung unserer zukünftigen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter. Sie ist ein Meilenstein für uns als Träger des Rettungsdienstes und für eine gute und zukunftsfähige Rettungsdienststruktur im Niederrheinkreis“, erklärt Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel.

Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien, betont: „Es freut mich sehr, dass seit wenigen Tagen eine neue Generation von Notfallsanitäterinnen und -sanitätern an unserer Bethanien Akademie ausgebildet wird – und dass das Konzept, welches wir in den letzten Monaten gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet haben, an den Start gehen konnte.“

„Mit der Notfallsanitäterschule verbinden wir Ausbildung, Praxis und medizinische Expertise unter einem Dach. Außerdem ergänzen wir das Angebot unserer Akademie um ein wichtiges Element für die Gesundheitsversorgung im Kreis Wesel, indem wir jetzt auch direkt zur Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern beitragen“, fasst Markus Schroller, Leiter der Bethanien Akademie Moers zusammen.

Die Ausbildung auf einen Blick Die Ausbildung zum bzw. zur Notfallsanitäter:in dauert drei Jahre. Dabei verbindet sie Theorie und Praxis eng miteinander: Im Wechsel absolvieren die Auszubildenden Unterricht in der Bethanien Akademie und den praktischen Teil der Ausbildung in einer Lehrrettungswache sowie in einem Krankenhaus.

So wird eine umfassende und realitätsnahe Qualifizierung sichergestellt. Das Ausbildungsportfolio umfasst Wissen rund um das Tätigkeitsfeld Rettungsdienst, lebensbedrohliche Zustände und lebensrettende Maßnahmen, Einsatzbereitschaft von Rettungsmitteln sowie Unterstützung und Beratung Betroffener.

Mit dem Abschluss der Ausbildung sind die Notfallsanitäter:innen hochqualifizierte Fachkräfte im Rettungsdienst. Sie sind befähigt, eigenständig lebensbedrohliche Situationen zu erfassen und Maßnahmen zur Notfallversorgung im Rahmen ihrer Kompetenzen einzuleiten. Gemeinsam mit Ärzt:innen tragen sie so wesentlich zur hochwertigen Notfallversorgung bei.

Bundesweiter Warntagam am Donnerstag, den 10. September 2026
Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der sechste Bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen erproben an diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Sie finden die entsprechenden Informationen in der beigefügten Pressemitteilung sowie Bildmaterial (Quelle: BBK) zu Ihrer Verwendung.

Um 11:00 Uhr versendet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung. Diese wird an alle verbundenen Warnmultiplikatoren wie Radio- und TV-Sender, digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps sowie Cell Broadcast weitergeleitet und erreicht dadurch Millionen Menschen in Deutschland. Zusätzlich testen viele Kommunen ihre eigenen Warnsysteme wie Sirenen oder Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr wird eine bundesweite Entwarnung gegeben.

BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Unser Ziel ist es, die Menschen auf das wichtige Thema Warnung aufmerksam zu machen. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger nach dem Warntag sind daher für uns entscheidend bei der Auswertung. Nur durch ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Warnkanälen können wir das Warnsystem gezielt verbessern und für den Ernstfall noch verständlicher und zuverlässiger gestalten. Wir freuen uns deshalb sehr, wenn sich auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen wie möglich an unserer Online-Umfrage beteiligen und ihre Erfahrungen mit uns teilen.“

 

Neue Leitungen für Strom und Wasser - Enni rüstet ihre Netze in Asberg für die Zukunft  
Die Enni Energie & Umwelt (Enni) rüstet ihr Netz für die Zukunft. Der wachsende Strombedarf durch Wärmepumpen sorgt nun für eine umfangreichere Baumaßnahme in Moers-Asberg. Dabei wird die Enni ihre Station an der Essenberger Straße erneuern und zwischen der Römerstraße und der Straße Im Kämpken rund 1.000 Meter Mittelspannungs- und Niederspannungskabel austauschen.

Bei dieser Gelegenheit kommen auch 130 Meter neue Wasserleitungen in den Boden. Die Maßnahme ist in zwei Bauabschnitte unterteilt, startet am Montag, 7. September, und dauert voraussichtlich bis Ende Oktober. In dieser Zeit wird es Einschränkungen für den Verkehr geben. So wird zunächst die Essenberger Straße, dann die Bergstraße auf einem Teilstück zeitweise zur Einbahnstraße.

Die Umleitungen sind mit den Ordnungsbehörden abgestimmt und werden ausgeschildert. Der erste Bauabschnitt betrifft die Essenberger Straße zwischen der Bergstraße und der Römerstraße und dauert etwa drei Wochen. Die Essenberger Straße wird in dieser Zeit ab der Bergstraße zu einer Einbahnstraße in Fahrtrichtung Römerstraße. Die ausgeschilderte Umleitung führt Fahrzeuge, die von Asberg kommen, über die Asberger Straße und Am Geldermannshof. Von Scherpenberg kommend geht es über Römerstraße, Homberger Straße und Am Geldermannshof.  

Der zweite Bauabschnitt, der anschließend etwa drei bis vier Wochen dauert, betrifft die Bergstraße zwischen der Essenberger Straße und Im Kämpken. Hier wird die Bergstraße zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung zur Essenberger Straße. Auch hier wird es eine ausgeschilderte Umleitung geben. Die Anwohnenden werden per Einwurfschreiben über die Einzelheiten informiert.

Umleitung führt zum Tierheim - Enni erneuert Leitungen am Peschkenhof  
Die ENNI Energie & Umwelt (Enni) wird bis voraussichtlich Januar 2027 rund 400 Meter Wasserleitungen und 1000 Meter Stromkabel im Bereich der Straße Am Peschkenhof austauschen. Die Baumaßnahme startet am Mittwoch, 9. September, und ist in drei Abschnitte unterteilt. Startpunkt ist an der Ecke von der Steinbrückenstraße und der Straße Am Neukirchener Kanal.

Von hier aus wandert die Baustelle zunächst am Neukirchener Kanal entlang bis zur Hausnummer 12 und biegt dann in die Straße Am Peschkenhof ab. Von hier aus geht es weiter bis zum Moerser Tierheim. Während der Bauzeit wird es Einschränkungen für den Verkehr geben. Am jeweiligen Bauabschnitt wird die Straße komplett gesperrt.

Auch das Tierheim ist während der Bauzeit aus Richtung Neukirchener Kanal nicht anfahrbar. Die mit den Ordnungsbehörden abgestimmten Umleitungen werden ausgeschildert. Die Anwohnenden hat die Enni per Einwurfschreiben und bei Besonderheiten auch persönlich informiert. Fragen beantwortet das Unternehmen am Baustellentelefon unter 02841/104-600.  

Ein Badetag für Vierbeiner Hunde-Beachparty lockt ins Solimare  
Das Solimare wird zum Hunde-Magneten. Bevor im Herbst die neue Freilaufwiese mit Agility-Elementen eröffnet wird, gehört das Freibad zum Saisonende traditionell den Vierbeinern. Bei der sechsten Hunde-Beachparty können sie am Sonntag, 13. September, von 10 bis 17 Uhr nach Herzenslust schwimmen, planschen und auf der Liegewiese toben.

„Viele Besucher kommen jedes Jahr wieder und genießen die besondere Atmosphäre, wenn die Becken nach Saisonende einmal nicht den Menschen, sondern den Hunden gehören“, sagt Benjamin Beckerle, Bereichsleiter der ENNI Sport & Bäder (Enni).  

Alle Becken des Freibades stehen den Tieren an diesem Tag offen, wobei ein Bereich für kleinere Hunde reserviert ist. Dazu organisieren Dana Sabolcec und Michelle Zander vom Team der ES Event Service Niederrhein eG ein umfangreiches Rahmenprogramm, bei dem sich vieles um Gesundheit, Beschäftigung und Haltung von Hunden dreht. Erika Zimmer mit ihrer Praxis für Hundeosteopathie und -physiotherapie informiert über Behandlungsmöglichkeiten und Prävention.

Auf dem Händlermarkt gibt es Tipps zu Ernährung und Pflege. Mit dabei sind etwa LuBaccas Hundezubehör, das Moerser Hundetraining „Fein mit Hund“ und die Rettungshundestaffel Rhein-Ruhr. Fotografin Petra Oberhauser hält die schönsten Momente des Tages wieder mit ihrer Kamera fest. Auch das Moerser Tierheim und die Moerser Tiertafel informieren über ihre Arbeit für Tiere in Not. Deren Helfer unterstützen zudem die Veranstalter bei der Betreuung der Anlage.  

Für das leibliche Wohl sorgt die Freibadgastronomie. Der Eintritt kostet fünf Euro pro Person. Kinder unter zwölf Jahren und Hunde sind frei. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Tollwut-Impfung sowie eine Haftpflichtversicherung für den Hund. Zudem sollten die Tiere sozialverträglich sein.  

Die Hunde-Beachparty ist zugleich ein Ausblick auf die Zukunft des Solimare. In Kürze soll die neue Hundefreilaufwiese mit Agility-Elementen öffnen. Sie wird ganzjährig nutzbar sein und das bestehende Angebot für Hundebesitzer in Moers dauerhaft erweitern. „Viele Gäste haben sich eine solche Fläche gewünscht“, sagt Beckerle. „Mit der neuen Freilaufwiese schaffen wir ein zusätzliches Angebot, das das Solimare künftig noch attraktiver für Hundebesitzer macht.“

Deponie Lohmannsheide - abermals eine neue Wendung durch Planergänzungsbeschluss

Erneute Wendung in der juristischen Auseinandersetzung: Bezirksregierung legt -Ergänzung ihres Planfeststellungsbeschlusses auf den Tisch
- Behörde erklärt das Projekt für genehmigungsfähig - z.T auf Grundlage von Gutachten der Betreiberfirma
- Umweltschützer sehen die wesentlichen Kritikpunkte und Mängel in der Genehmigung nach wie vor als gegeben an

Duisburg/Moers, 3. September 2026 - In der Auseinandersetzung um die geplante Deponie Lohmannsheide gibt es abermals eine überraschende Wendung. Nur wenige Tage nachdem die Fa. Deponien auf Halden (DAH1) mit umfangreichen juristischen Einlassungen und zahlreichen Gutachten für Verärgerung beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sorgte, meldet sich nun die Bezirksregierung Düsseldorf als Genehmigungsbehörde mit einem sogenannten Ergänzungsbeschluss.

Dieser erklärt die Kritikpunkte der Umweltschützer als unbedenklich bzw. durch neue Bestimmungen als entschärft. Aus Sicht der Bezirksregierung stehe der Realisierung des Projektes nun nichts mehr entgegen. Für die BUND-Vertreter*innen macht es sich die Behörde zu leicht. Der BUND bleibt bei seiner Auffassung, dass der Standort für die Errichtung einer Deponie ungeeignet ist.

In die seit Jahren laufende gerichtliche Auseinandersetzung um die Deponieplanung kommt es kurz vor dem angesetzten Verhandlungstermin am 9. September vor dem Oberverwaltungsgericht NRW (OVG) zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage zu einer überraschenden Wendung. Trotz der Bitte des Gerichtes, keine weiteren Unterlagen mehr einzureichen, hatte die DAH1 erst in der vergangenen Woche umfangreiche Schriftsätze und Gutachten eingereicht.

Dies hat sowohl beim BUND als auch bei der Stadt Moers für Verärgerung und Irritation gesorgt. Jetzt eskaliert die ohnehin angespannte Situation ein weiteres Mal durch die Vorlage eines Beschlusses der Bezirksregierung Düsseldorf. Dieser abermals umfangreiche Schriftsatz, der sich in weiten Teilen auf Gutachten stützt, die von der DAH1 eingebracht wurden, spricht davon, dass es für alle Probleme eine Lösung gäbe und dass es auch das gute Recht der Bezirksregierung sei, die Fehler der ursprünglichen Genehmigung nachträglich zu heilen. Die Umweltschützer bleiben skeptisch.

Hierzu Kerstin Ciesla, BUND Duisburg: "Man geht wenige Tage vor der Verhandlung hin und legt eine überarbeitete Genehmigung auf den Tisch. Die alte war im letzten Dezember vom OVG als "wahrscheinlich nicht genehmigungsfähig" eingestuft worden. Das was wir bis jetzt in der überarbeiteten Genehmigung gesichtet haben, überzeugt uns nicht im Geringsten. Die nun präsentierten Antworten auf die Unzulänglichkeiten gehen aus unserer Sicht am Problem vorbei oder stellen teils abenteuerliche Lösungen in den Raum. Hier soll auf Biegen und Brechen gerettet werden, was die Behörde schon vor Jahren verbockt hat."

Immerhin räumt die Bezirksregierung offiziell ein, dass ein Grundwasserschaden vorliegt. Dieser aber könne saniert werden, ohne dass der Deponiebetrieb davon betroffen sei. Die Notwendigkeit hierzu wird als gering eingestuft, da - so die Ausführungen der Bezirksregierung - die Errichtung der Deponie an sich schon eine Sanierungsmaßnahme darstelle. Bei den BUND-Vertreter*innen löst dies Kopfschütteln aus.

Michael Zerkübel, BUND Moers: "Es ist klar, dass der Untergrund voll mit umweltschädlichen Substanzen ist aber nicht ersichtlich, wie eine Sanierung aussehen könnte, falls diese durch die Deponieauflast ins Grundwasser geraten. Die Abenteuer- und Risikobereitschaft der Genehmigungsbehörde und der der DAH verschlägt mir den Atem."

Nun hofft der BUND, dass das OVG dem in der nächsten Woche einen Riegel vorschiebt. Aus Sicht der Umweltschützer kann das eine langwierige Verhandlung werden, da die nun vorgelegten Gutachten teilweise von neu beauftragten Gutachtern stammen. "Da wird vielleicht Vieles noch mal zur Sprache kommen müssen, was eigentlich längst als bekannt vorausgesetzt wurde", so Zerkübel weiter.

Dinslaken - KIDStember 2026: Fachdienst Kinder- und Jugendförderung macht Kinderrechte sichtbar
 Im September dreht sich in vielen städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen alles um die Rechte von Kindern. Unter dem Motto „KIDStember – gemeinsam für Kinderrechte“ macht der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung der Stadt Dinslaken mit kreativen Aktionen, Projekten und Veranstaltungen, die Kinderrechte auf vielfältige Weise erlebbar.

Ob Wunschbriefkästen, Gemeinschaftskunstwerke, Kamishibai-Erzähltheater, Handabdruck-Aktionen oder gemeinsame Spielangebote – überall stehen die Bedürfnisse, Wünsche und Rechte von Kindern im Mittelpunkt. Ziel ist es, Kinder für ihre Rechte zu sensibilisieren und gleichzeitig Familien sowie die Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Kinderrechte aufmerksam zu machen.

Dabei greifen die Einrichtungen unterschiedliche Themen der UN-Kinderrechtskonvention auf. So beschäftigen sich die Kinder unter anderem mit dem Recht auf Gleichheit, dem Recht auf Bildung, dem Recht auf Spiel, Freizeit, Ruhe und Kultur sowie dem Recht auf Meinungsäußerung und Beteiligung.

Auch öffentliche Aktionen laden zum Mitmachen ein. So können Besucherinnen und Besucher beim Talstraßenfest am 6. September am Stand des Familienzentrums Talstraße Buttons gestalten, am 19. September in der Kita Hühnerheide ein gemeinsames Banner mit Handabdrücken entstehen lassen oder am 27. September den Aktionsstand des Jugendzentrums P-Dorf auf dem Dorffest in Hiesfeld besuchen. 

Das Familienbüro gestaltet gemeinsam mit Kindern und Eltern eine große Kinderrechte-Wand und informiert zusätzlich mit einer Ausstellung über die verschiedenen Kinderrechte. Weitere Einrichtungen setzen mit Kinderparlamenten, Bilderbüchern zum Thema oder generationsübergreifenden Spielangeboten eigene Schwerpunkte. 

Mit dem KIDStember setzen die beteiligten Einrichtungen gemeinsam ein sichtbares Zeichen dafür, dass Kinderrechte nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern im Alltag gelebt werden. Denn jedes Kind hat das Recht, geschützt zu werden, zu lernen, zu spielen und seine Meinung frei zu äußern.  

Kidstember 2026 – Gemeinsam für Kinderrechte


Dinslaken: Ausstellung im Museum - Schreiben Hören Tippen. Kommunikation verbindet
Ab Mitte September ist im Museum Voswinckelshof Dinslaken eine neue Wechselausstellung zu sehen: „Aus der Sammlung: Schreiben Hören Tippen. Kommunikation verbindet“.

Das Stadtarchiv Dinslaken und das Museum Voswinckelshof setzen damit die gemeinsame Ausstellungsreihe fort und präsentieren wieder selten gezeigte Sammlungsbestände: Seltenes und Alltägliches, Ungewohntes und Nostalgisches. Die Eröffnung findet am 13. September 2026, um 16 Uhr auf dem Elmar-Sierp-Platz statt.

Schreiben, Hören und Tippen gehören fest zu unserer täglichen Kommunikation, sie sind eine wichtige Grundlage für unser Miteinander. Doch sie sind nicht abstrakt, sondern gebunden an Werkzeuge und Materialien sowie an technische Geräte: Füllfederhalter, Briefpapier, Schreibmaschine, Tastatur, Grammophon, Kassette, Radio und vieles mehr. Viele dieser Dinge haben einen Weg in die Sammlungen von Museum und Archiv gefunden, sind aber nur selten zu sehen.

Die Ausstellung „Aus der Sammlung: Schreiben Hören Tippen. Kommunikation verbindet“ zeigt diese bislang verborgenen Sammlungsobjekte. Sie lädt ein zum Entdecken oder Wiederentdecken längst aus unserem Alltag verschwundener Dinge, zum Staunen und zum Erinnern. Bei Führungen sind auch Klänge aus diesen vergangenen Zeiten zu hören.

Ein besonderes Highlight findet sich im Dachgeschoss des Museums: Das Skriptorium. Hier können die Besucherinnen und Besucher sich an alten Schriften und Alphabeten versuchen: Keilschrift und ägyptische Hieroglyphen können geübt werden, auch das moderne Sütterlin kann gelesen und geschrieben werden. Hier geht es auch um die Braille-Schrift, die für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelt worden ist.

Alle Stationen sind einfach aufgebaut und leicht verständlich, sie laden ein zum spielerischen Entdecken anderer Schriften als unserer lateinischen Schreibschrift.
Die Ausstellung wird von einem breiten Programm begleitet:
27.09.2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
18.10. 2026, 15:00 Uhr Workshop: Sütterlin-Lesen (Anmeldung erbeten)
25.10. 2026, 15:00 Uhr Workshop für Kids: Urkundenwerkstatt (Anmeldung erbeten)
14.11. 2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
22.11. 2026, 15:00 Uhr Workshop: Sütterlin-Lesen (mit mitgebrachten Dokumenten der Teilnehmenden) (Anmeldung erbeten)
05.12. 2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
13.12. 2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
17.01. 2027, 15:00 Uhr Vortrag: "Runen - Die Magie des Schreibens"
von Susanne Frieters, Dipl. Theol. (Anmeldung erbeten)
24.01. 2027, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
21.02. 2027, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
28.02. 2027, 15:00 Uhr & 16:00 Uhr
Finissage mit öffentlichen Führungen

Gruppenführungen und weitere Workshops sind nach Anmeldung (museum-voswinckelshof@dinslaken.de) und auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums möglich.
Mit der Ausstellungsreihe „Aus der Sammlung“ zeigt das Stadthistorische Zentrum Dinslaken Sammlungsbestände, die sonst in Depots und Magazinen verwahrt sind. Im Mittelpunkt stehen die Archivalien und Exponate: ohne lange Texte, ohne Inszenierung, ohne Medienstationen. Kommende Themen sind: „Strom und Licht“, „Werkzeug“ sowie „Kneipen und Gasthäuser“.
Der Eintritt ist frei. Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung endet am Sonntag, den 28. Februar 2027.

Tag der Orthopädie im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken am 12. September
Am 12. September 2026 geht es um moderne Behandlungsmöglichkeiten an Hüfte, Knie und Wirbelsäule. Neben Informationen, Mitmachangeboten und persönlichen Gesprächen gibt es für Kinder ein Teddybär-Krankenhaus.   Wenn Gelenke schmerzen, der Rücken Probleme bereitet oder die Beweglichkeit im Alltag nachlässt, ergeben sich viele Fragen:
- Wie kann moderne Orthopädie helfen, um Schmerzen zu lindern und Mobilität zu erhalten?
- Wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll?
- Welche Möglichkeiten gibt es bei Wirbelsäulenbrüchen im Alter?

Antworten darauf gibt der „Tag der Orthopädie“ am Samstag, dem 12. September 2026, von 11 bis 15 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Gelenke, Wirbelsäule und Beweglichkeit. Fachärzte informieren in leicht verständlichen Vorträgen über moderne Behandlungsverfahren an Hüfte, Knie und Wirbelsäule.

Wer ein persönliches Anliegen besprechen möchte, kann vor Ort bei „Frag den Doc“ einen Zeitraum für ein Gespräch mit einem Arzt reservieren. So können individuelle Fragen direkt und in ruhiger Atmosphäre geklärt werden. Neben den Vorträgen präsentieren sich verschiedene medizinische Bereiche des Krankenhauses sowie externe Partner mit Informations- und Beratungsangeboten.

Auch Implantathersteller werden vor Ort sein und Einblicke in die moderne Gelenkversorgung geben. Weitere Themen sind unter anderem Schmerzmedizin, Pflege, Reha-Management, Physiotherapie und Ernährungsmedizin. Praktische Einblicke in den Krankenhausalltag gibt es ebenfalls: Besucherinnen und Besucher können OP-Demonstrationen erleben und einen Rettungswagen besichtigen.

Für Kinder gibt es ein Teddybär-Krankenhaus, in dem sie ihr mitgebrachtes Kuscheltier untersuchen und versorgen können. Außerdem warten ein Glücksrad, ein Instagram-Gewinnspiel auf die Gäste sowie Speisen und Getränke. Der Tag der Orthopädie findet am Samstag, dem 12. September 2026, von 11 bis 15 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es online auf: https://www.evkln.de/orthopaedietag.html   BU: Beim Tag der Orthopädie im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken konnten sich Besucherinnen und Besucher bereits 2025 über moderne Behandlungsmöglichkeiten informieren. Auch 2026 gibt es wieder Vorträge, Mitmachangebote und persönliche Gespräche.

Foto: EVKLN

Dinslaken: Betriebsausschuss tagt
Am Montag, 07.09.2026, tagt der Betriebsausschuss der Stadt Dinslaken. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Sozialraum des DIN-Service. Die Tagesordnung kann online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de/

Dinslaken: Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss tagt
Am Dienstag, 08.09.2026, tagt der Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss der Stadt Dinslaken. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal im Rathaus Dinslaken. Die Tagesordnung kann online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de/

Lippefähre wird in der Saison 2026 aufgrund des Amprion-Projekts nicht mehr in Betrieb gehen
Die Stadt Wesel teilte Anfang Juli mit, dass die Lippefähre „Quertreiber“ aufgrund eines Amprion-Projekts ab Montag, den 13.07.2026, bis voraussichtlich Freitag, den 18.09.2026, erneut außer Betrieb gehen muss. Aufgrund der derzeitigen Entwicklungen bei dem Amprion-Projekt ist eine erneute Inbetriebnahme der Lippefähre in der Fährsaison 2026 leider nicht möglich. Die Stadt Wesel bedauert diesen Schritt. 

Lippefähre "Quertreiber"

Ehrenamtliches Engagement für Weseler Spielplätze
Die großen Spielplätze in Wesel sollen künftig nicht nur attraktive Orte zum Spielen und Treffen sein, sondern auch vom Engagement aus der Nachbarschaft profitieren. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Wesel hatte deshalb im Rahmen des Spielraumplans die Einführung von Spielplatzpatenschaften beschlossen.

Eine solche Patenschaft bedeutet vor allem, ein Auge auf den Spielplatz zu haben, Schäden oder Mängel zu melden und als Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und die Nachbarschaft zur Verfügung zu stehen.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Kontrolle oder Ordnung, sondern gegenseitige Rücksichtnahme, ein gutes Miteinander und ein lebendiges Umfeld. Den ersten Schritt macht Tobias Hammerschlag an der Skate- und Bikeanlage am Auesee.

Am 01.09.2026 unterzeichnete er zusammen mit dem Jugenddezernenten Dr. Markus Postulka und der stellvertretenden Fachbereichsleiterin Jugend Lamprini Beyer die Patenschaftsvereinbarung an der Skate- und Bikeanlage. Gemeinsam mit weiteren Skaterinnen und Skatern engagiert Tobias Hammerschlag sich dort bereits seit der Errichtung der Skate- und Bikeanlage Zeit ehrenamtlich und steht in konstruktiven  Austausch mit der Stadtverwaltung.

Mit der offiziellen Patenschaft wird dieser Einsatz nun weitergeführt und gestärkt. Auch über die Patenschaft hinaus soll das Engagement der Skaterinnen und Skater künftig auf eine noch breitere Grundlage gestellt werden: Tobias Hammerschlag gründet derzeit gemeinsam mit weiteren Skaterinnen und Skatern einen neuen Skate-Verein.   Die Stadtverwaltung begleitet die Patenschaften, steht für Fragen zur Verfügung und kümmert sich um gemeldete Schäden und notwendige Maßnahmen.

So entsteht eine enge Verbindung zwischen ehrenamtlichem Engagement und städtischer Unterstützung. Für die größeren Spielplätze in Wesel sollen zukünftig weitere Patenschaften entstehen. Damit können Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Einrichtungen und Initiativen dazu beitragen, dass die Spielplätze lebendige, gepflegte und beliebte Treffpunkte für Kinder, Jugendliche und Familien bleiben.

DMB-Vorstand Tenbieg zur Einkommensteuerreform: „Enttäuschung für den Mittelstand – Gesetzentwurf kommt zur Unzeit“
Zum Beschluss des Einkommensteuerreformgesetzes im Bundeskabinett (2.9.) erklärt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Mittelstands-Bundes (DMB): „Der heutige Kabinettsbeschluss ist eine erneute Enttäuschung für den Mittelstand. Statt der im Koalitionsvertrag versprochenen Entlastungen würde das geplante Gesetz für viele Betriebe sogar zu neuen finanziellen Engpässen führen.

In der längsten wirtschaftlichen Schwächephase seit Gründung der Bundesrepublik brauchen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Wachstumsimpulse statt neuer Belastungen. Der aktuelle Gesetzentwurf ist daher mehr Mogelpackung als Reform und kommt völlig zur Unzeit. Als Verband teilen wir insofern die Kritik aus dem Wirtschaftsministerium. Der Gesetzentwurf gleicht nicht mal die kalte Progression vollständig aus und verfehlt damit auch das Ziel der Bundesregierung einer wirksamen Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen.

Die geplanten Detailmaßnahmen, die der Gesetzentwurf vorsieht, würden vor allem den Mittelstand belasten. So würde etwa die Anhebung der Minijob-Pauschsteuer von zwei auf fünf Prozent Beschäftigung in Handel und Gastronomie verteuern. Und die Kürzung des Handwerkerbonus würde dazu führen, dass Dachdecker, Schreiner oder Maler und Lackierer weniger Aufträge erhalten oder die Schwarzarbeit zunimmt.

Auch die geplante Anhebung des Reichensteuersatzes trifft erfolgreiche KMU und setzt ein völlig falsches Signal für Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Betriebe. Im parlamentarischen Verfahren sind daher dringend Nachbesserungen notwendig. Die Weichen in der Steuerpolitik müssen voll auf Wachstum für den Mittelstand gestellt werden – insbesondere fordern wir einen vollständigen Ausgleich der kalten Progression und eine Anhebung der Grenze, ab der der Spitzensteuersatz greift, auf mindestens 85.000 Euro.“



Kostenlose Gebäudeenergieberatungen: Energiekarawane kommt nach Kleve
Wie viel Energie verbraucht mein Haus? Und wie kann ich Geld und Energie sparen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um den Energieverbrauch des eigenen Wohngebäudes sollen Eigentümerinnen und Eigentümer im Rahmen des Aktionszeitraums der Energiekarawane in Kleve erhalten. Das Projekt für Gebäude im Fokusgebiet südlich des EOC zwischen Hoffmannallee, Siegertstraße, Triftstraße und Südstraße ist Teil der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Kleve.

Die Energiekarawane ist eine Energieberatungskampagne, die unabhängige, professionelle und kostenfreie Energieberatung direkt zu Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern nach Hause bringt. Im Auftrag der Stadt Kleve besuchen zertifizierte Energieberaterinnen und Energieberater die Häuser im berechtigten Gebiet, stellen Schwachstellen der Gebäudesubstanz fest, erörtern Modernisierungsmaßnahmen und beraten zu Fördermöglichkeiten.

Die Beratung ist anbieter- und produktneutral und als eine Leistung der Stadt Kleve kostenfrei. Wer ist berechtigt und wie funktioniert die Anmeldung? Berechtigt sind im anstehenden Projektzeitraum vom 23. September bis zum 31. Oktober 2026 zunächst Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden im Gebiet, das von der Hoffmannallee, Siegertstraße, Triftstraße und Südstraße umgrenzt wird.

Berechtigte Personen werden von der Stadt Kleve angeschrieben und können ihren Beratungswunsch anschließend an den Klimaschutzmanager der Stadt Kleve Christoph Bors unter Tel.: 02821/84437 oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de richten. Die Teilnahme an der Kampagne ist für berechtigte Eigentümerinnen und Eigentümer natürlich vollkommen freiwillig und verpflichtet nicht zur anschließenden Durchführung von Modernisierungen.

Öffentlicher Auftakttermin am 23. September 2026, 19:00 Uhr Alle Informationen zur Energiekarawane gibt es auch in einer kostenlosen öffentlichen Auftakt- und Informationsveranstaltung zu der Kampagne am Mittwoch, 23. September 2026, um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Materborn, Dorfstraße 28, 47533 Kleve. Vor Ort besteht außerdem die Möglichkeit, die Energieberaterinnen und Energieberater persönlich kennenzulernen.

Für Rückfragen steht auch der Klimaschutzmanager der Stadt Kleve unter unter Tel.: 02821/84437 oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de zur Verfügung. Kontaktdaten für Fragen und Anmeldung Christoph Bors Klimaschutzmanager der Stadt Kleve Pastor-Leinung-Platz 10 47533 Kleve Tel.: 02821 84 437 E-Mail: christoph.bors@kleve.de 

Sport- und Freizeitpark Kapellen: Wege ändern sich mit dem Baufortschritt
Im Sport- und Freizeitpark Kapellen geht die Baustelle weiter voran. Einige Bereiche sind inzwischen wieder freigegeben, andere werden neu gesperrt. Die Multifunktionsfläche kann bereits genutzt werden. Viele neue Wege sind derzeit noch als Schotterflächen vorhanden.

Die abschließende Deckschicht wird erst zum Ende der Bauarbeiten aufgebracht, damit sie durch den Baustellenverkehr nicht wieder beschädigt wird. Zu Fuß sind die Schotterflächen nutzbar, für Kinderwagen oder mit Rollator jedoch eher ungeeignet. Im Bereich der vorhandenen Gas-Station an der Fahrradtrasse werden Wege erneuert. Deshalb ist der Anschluss in den Park vorübergehend gesperrt. 

Baumaßnahme: Zentralisierung Berufskolleg Dinslaken
Im Rahmen der Zentralisierung des Berufskollegs Dinslaken startet jetzt der Rückbau der Sporthalle an der Douvermannstraße in Dinslaken. Der Rückbau wird voraussichtlich bis Ende November abgeschlossen sein.  Im Zuge des Rückbaus kann es zeitweise zu Lärmbelastungen kommen.

Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis. Auf dem Gelände der ehemaligen Douvermannhalle werden unter Federführung der Stadt Dinslaken zukünftig die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte entstehen.  Weitere Infos zur Gesamtmaßnahme gibt es unter https://www.kreis-wesel.de/aktuelles/presse/grossprojekt-berufskolleg-dinslaken-zentralisierung-neubau-und-hoher

Moers: Fundsachen online ersteigern
Fahrräder, E-Bikes, Roller und Schmuck: Ab Dienstag, 15. September, versteigert die Stadt Moers wieder Fundsachen online. Unter den Hammer kommen Gegenstände, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist und für die weder Eigentümerinnen und Eigentümer noch Finderinnen und Finder Ansprüche geltend gemacht haben.

Die ersteigerten Gegenstände können anschließend im Fundbüro im Rathaus, Rathausplatz 1, abgeholt werden. Die Bezahlung ist dort in bar möglich. Ein Versand wird nicht angeboten. Die Stadt Moers übernimmt für die versteigerten Gegenstände keine Gewährleistung oder Garantie. Das Angebot kann bereits jetzt auf www.fundbürodeutschland.de eingesehen werden. Die Online-Versteigerung läuft bis Mittwoch, 30. September.

Reparatur-Café St. Ida wieder am 16. September
Wenn der Toaster streikt, das Fahrrad eine Reparatur braucht oder sich auf dem Smartphone eine App nicht installieren lässt, muss nicht gleich etwas Neues her. Im Reparatur-Café gibt es praktische Hilfe von Menschen, die ihr handwerkliches und technisches Wissen ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Das spart Geld, schont Ressourcen und setzt ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit.

Beim nächsten Reparatur-Café im Pfarrheim St. Ida, Eicker Grund 102, stehen die Helferinnen und Helfer am Mittwoch, 16. September, von 16 bis 18.30 Uhr wieder mit Rat und Tat zur Seite.  Repariert werden unter anderem Elektrogeräte, Holzgegenstände, Textilien und Fahrräder. Auch bei digitalen Fragen gibt es Unterstützung: Wer Hilfe im Umgang mit PC, Laptop, Tablet oder Smartphone benötigt oder eine App installieren möchte, kann sich ebenfalls an das Team wenden.

Damit ausreichend Zeit für die Reparaturen bleibt, werden die letzten Geräte und Gegenstände bis 18 Uhr angenommen. Neben dem Reparieren kommt auch das Miteinander nicht zu kurz. Bei Kaffee, Kuchen und Wasser sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, ins Gespräch zu kommen und den Nachmittag in angenehmer Atmosphäre zu verbringen. 

Das Reparatur-Café ist ein gemeinsames Angebot des Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe Moers. Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de.

Unterlagen zum Genehmigungsantrag für geplantes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Voerde einsehbar
Im Technischen Rathaus der Stadt Dinslaken können Interessierte noch bis zum 14. September 2026 die Unterlagen zum Genehmigungsantrag der RWE Generation SE für die Errichtung und den Betrieb eines Gas- und Dampfturbinenkraftwerks (GuD-Anlage) am ehemaligen Standort des Steinkohlekraftwerks Voerde einsehen. Die Unterlagen liegen in der Stabsstelle Stadtentwicklung im Technischen Rathaus, Hünxer Straße 81 aus (1. Obergeschoss neben Raum 159).

Die Einsichtnahme ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie außerdem montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr möglich. Am Standort Voerde ist die Errichtung und der Betrieb einer wasserstofffähigen Gas- und Dampfturbinenanlage mit einer Feuerungswärmeleistung von 1.600 Megawatt (thermisch) geplant. Bei einer solchen Anlage werden eine Gasturbine und eine Dampfturbine miteinander kombiniert.

 Der Vorhabenstandort befindet sich im westlichen Bereich des wirksamen Bebauungsplans Nr. 150 „Energiepark Voerde“. Auf der Fläche befindet sich derzeit das im Rückbau befindliche Steinkohlekraftwerk Voerde. Einwendungen gegen das Vorhaben können bei der Bezirksregierung Düsseldorf innerhalb der Einwendungsfrist bis einschließlich 14. Oktober 2026 erhoben werden.

Für das Genehmigungsverfahren ist die Bezirksregierung Düsseldorf zuständig. Die Stadt Dinslaken stellt die genannten Unterlagen im Rahmen der vorgesehenen Offenlage zur Einsichtnahme zur Verfügung.

Aktionstag zum Tag der Wohnungslosen am 11. September in Dinslaken: „Hinschauen. Gemeinsam aktiv. Wohnungslosigkeit überwinden.“
Am Freitag, 11. September 2026, findet in Dinslaken der Aktionstag zum Tag der Wohnungslosen statt. Unter dem Motto „Hinschauen. Gemeinsam aktiv. Wohnungslosigkeit überwinden.“ informieren die beteiligten Organisationen über Wohnungslosigkeit und die bestehenden Unterstützungs- und Hilfsangebote in Dinslaken.

Die Veranstaltung findet von 10 bis 15 Uhr auf dem Neutorplatz statt und richtet sich an alle Interessierten. Der Aktionstag soll dazu beitragen, für die Lebenssituation wohnungsloser und obdachloser Menschen zu sensibilisieren und die vorhandenen Hilfsangebote und Unterstützungsstrukturen vor Ort bekannter zu machen.

Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. lebten im Jahr 2024 in Deutschland mehr als eine Million Menschen wohnungslos. Die Entwicklung verdeutlicht die gesellschaftliche Bedeutung des Themas und die Notwendigkeit von Unterstützung und Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen.

Im Mittelpunkt des Aktionstags stehen drei Aspekte: Hinschauen, aktiv werden und vernetzen. Dabei geht es darum, Wohnungslosigkeit als gesellschaftliche Herausforderung wahrzunehmen, bestehende Hilfsangebote sichtbar zu machen und den Austausch zwischen den verschiedenen beteiligten Stellen und der Öffentlichkeit zu fördern.

Der Aktionstag wird gemeinsam von der Stadt Dinslaken, dem Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel e.V., der AWO Kreisverband Wesel e.V. – Ortsverband Dinslaken, dem Diakonischen Werk im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, der Evangelischen Stiftung Lühlerheim, dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe e. V. und Die Wunderfinder e.V. veranstaltet.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Die beteiligten Organisationen stehen vor Ort für Informationen und Gespräche rund um das Thema Wohnungslosigkeit und die Unterstützungsangebote in Dinslaken zur Verfügung.

Dinslaken - Feierabendmarkt am 4. September: Sommerausklang mit kulinarischen Genüssen
Der Dinslakener Feierabendmarkt lädt am Freitag, 4. September 2026, erneut dazu ein, den Sommer bei leckerem Essen und kühlen Getränken gemeinsam ausklingen zu lassen. Von 16 bis 20 Uhr verwandelt sich der Altmarkt in einen Treffpunkt für alle, die entspannt ins Wochenende starten und den Feierabend in geselliger Atmosphäre genießen möchten.

Auch kulinarisch erwartet die Besucherinnen und Besucher wieder eine abwechslungsreiche Auswahl. BBQ-Spezialitäten von Eisenrauch, leckere Bowls und feine Feinkost sorgen für vielfältige Geschmackserlebnisse. Dazu gibt es eine Auswahl an kühlen Getränken, die den spätsommerlichen Feierabend perfekt abrunden. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, auf dem Altmarkt vorbeizukommen und gemeinsam einen schönen Feierabend zu verbringen.

Moers: Starker Frühsommer sorgt für positive Bilanz - Freibad-Saison endet an Kirmes-Sonntag  
Obwohl sich der Sommer am Niederrhein aktuell mit herbstlichen Temperaturen und Regen verabschiedet, fällt die Bilanz der Freibadsaison 2026 bei der ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) positiv aus. Vor allem die langanhaltenden Hitzeperioden im Frühsommer sorgten für großen Andrang in den Bädern. Während das Solimare mit knapp 40.000 Gästen nahezu das starke Vorjahresniveau erreichte, verzeichnete das Bettenkamper Meer mit gut 31.000 Besuchern ein deutliches Plus gegenüber 2025 (21.000).

Zum Ende der Saison am Kirmessonntag ziehen die Verantwortlichen daher ein zufriedenes Fazit. „In Summe hatten wir einen richtig guten Sommer“, sagt Bereichsleiter Benjamin Beckerle.  

Besonders der heiße und trockene Frühsommer bescherte den beiden Moerser Freibädern in den Monaten Mai und Juni eine hohe Auslastung. Der Juni war in beiden Anlagen der besucherstärkste Monat. Das Solimare zählte hier 16.007, das Bettenkamper Meer 9.912 Gäste.

„Zu Beginn der Saison wurden wir förmlich überrannt“, berichtet Beckerle. Grund hierfür war auch, dass einige Freibäder in der Region zunächst nur eingeschränkt geöffnet waren. An Spitzentagen wie dem 12. Juli mit 2.056 Besuchern bei einer Durchschnittstemperatur von 31,4 Grad erreichte das Solimare seine Kapazitätsgrenze. Neben den begrenzten Liegeflächen spielten dabei auch personelle Rahmenbedingungen eine Rolle.

Hinzu kam, dass Kinder unter einem Meter Körpergröße, die statistisch nicht erfasst werden, die tatsächliche Auslastung zusätzlich erhöhten. Nachdem weitere Freibäder in der Umgebung geöffnet hatten, entspannte sich die Situation wieder. Vom großen Andrang im Solimare profitierte das Bettenkamper Meer. Vor allem Jugendliche entdeckten das Naturbad verstärkt für sich und nahmen das Angebot als attraktive Alternative an. Auch dort wurden zeitweise Kapazitätsgrenzen erreicht.

Der besucherstärkste Tag war der 21. Juni mit 1.413 Gästen bei einer Durchschnittstemperatur von 30,4 Grad.  
Inzwischen ist der nahende Herbst deutlich zu spüren. Die Wassertemperatur im Bettenkamper Meer liegt aktuell bereits unter 18 Grad, Tendenz fallend. Der letzte reguläre Badetag ist der 6. September. Eine Woche später, am 13. September, öffnet das Bad noch einmal für das traditionelle Eisbärenschwimmen, das der Freundeskreis des Naturbades gemeinsam mit der DLRG Moers organisiert.

Dann können Hartgesottene bei Musik und Verpflegung ein letztes Mal in diesem Jahr ins Naturgewässer springen. Auch im Solimare endet die Freibadsaison am 6. September. Dort folgt am 13. September traditionell die Hunde-Beachparty, bei der die Vierbeiner noch einmal die Becken erobern dürfen.  

Herzschlagfinale im Schatten des Doms Enni-Laufserie endet mit dem Citylauf in Xanten
Die Entscheidung naht: Am Freitag, 11. September, steigt mit dem 31. Internationalen Enni-Citylauf in Xanten das Finale der 11. Enni-Laufserie. Nach den Stationen in Moers, Sonsbeck und Neukirchen-Vluyn kämpfen die rund 300 noch im Wettbewerb verbliebenen Serienläuferinnen und -läufer im Schatten des Xantener Doms um die letzten Punkte und Platzierungen in der Gesamtwertung.

Noch ist dabei längst nicht alles entschieden. Denn in die Serienwertung fließen nur die drei besten Zeiten aus den vier Läufen ein. Während einige Athletinnen und Athleten ihre drei Wertungsergebnisse bereits komplett haben, können andere im Finale noch entscheidend Boden gutmachen oder ihre Streichergebnisse verbessern. „Genau das macht den besonderen Reiz unserer Laufserie aus“, sagt Enni-Geschäftsführer Kai Steinbrich.

„Viele Entscheidungen fallen erst beim letzten Lauf. Das sorgt für Spannung bis zum Schluss und motiviert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gesamte Saison über am Ball zu bleiben.“  

Über die fünf Kilometer führt bei den Youngstern weiterhin Paul van Lück vom TSV Weeze die Gesamtwertung an. Dahinter lauern Malte Geke vom Team Enni und Luca Uzkureit vom TuS Borth auf ihre Chance. Bei den Frauen hat sich Theresa Müller vom MTV Triathlon vor Miriam Welschen von den Lauffreunden HADI Wesel eine gute Ausgangsposition für das Finale erarbeitet.

In der Masterwertung über fünf Kilometer übernahm zuletzt Alexander Ganske vom Moerser TV die Führung vor Krzysztof Rolik aus Neukirchen-Vluyn. Bei den Frauen liegt Claudia Jäkel vom TuS 08 Lintorf weiterhin auf Rang eins. Über die zehn Kilometer führt bei den Youngstern Marc-André Ocklenburg die Gesamtwertung an. Allerdings hat er bislang erst zwei Ergebnisse verbucht und muss in Xanten liefern.

Fritz Hamacher und Stefan Musu, beide vom MTV Triathlon, haben dagegen bereits drei Wertungsläufe sicher in der Ergebnisliste stehen und setzen den Spitzenreiter unter Druck. In der Youngster-Wertung der Frauen hat das Spitzen-Quartett die Serienwertung bereits sicher. Hier führt Julia Scott aus Geldern vor Marjolein Kuin aus Moers. In der Masterwertung ist Björn Temmler vom Laufteam Kassel auf dem Weg zum Gesamtsieg.

Dahinter kämpfen Sven Fasold von der FS Rheinkamp und Vadim Bauer (Runnershigh Niederrhein) um die Plätze. Bei den Frauen führen Silke Haschberger von der Sparkasse Rhein-Maas und Manuela Lanz vom TSV Weeze das Feld an.   Die Enni-Laufserie verbindet seit elf Jahren vier traditionsreiche Volksläufe am Niederrhein zu einer gemeinsamen Gesamtwertung.

Der Enni-Citylauf in Xanten gilt dabei als stimmungsvoller Schlusspunkt der Serie. Die Strecke führt durch die historische Altstadt und vorbei an zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern. Der flache Stadtkurs bietet dabei beste Voraussetzungen für schnelle Zeiten und persönliche Bestleistungen. Alle Informationen zum Finale sowie die aktuellen Zwischenstände finden Interessierte unter www.enni-laufserie.de.  

Digitale Medien machen Lesen zum Dauerbegleiter
Digitale Inhalte sind zunehmend bild- und videolastig. Ganz ohne Text kommen sie trotzdem selten aus. Suchergebnisse müssen eingeordnet, Nachrichten gelesen, Online-Artikel erfasst und Untertitel verstanden werden. Auch in Spielen führen kurze Hinweise durch den nächsten Schritt. Damit spielt Lesen auch dort eine Rolle, wo digitale Inhalte vor allem durch Bilder und Videos geprägt sind.

Besonders deutlich wird das bei Jugendlichen. Laut JIM-Studie 2025 bleibt das Smartphone für Zwölf- bis 19-Jährige ein zentrales Alltagsmedium; die durchschnittliche Bildschirmzeit liegt bei knapp vier Stunden täglich. Mit dem Alter steigt sie deutlich an: von unter drei Stunden bei den 12- bis 13-Jährigen auf mehr als viereinhalb Stunden bei den 18- bis 19-Jährigen.

VGL / KI-generiert

Natürlich ist diese Zeit nicht gleich Lesezeit. Sie zeigt aber, wie selbstverständlich Jugendliche sich in digitalen Umgebungen bewegen, in denen Texte an vielen Stellen dazugehören. Oft werden sie nur kurz aufgenommen, bevor der nächste Inhalt folgt. Für längere Texte ist dagegen ein anderer Rahmen nötig: nicht sofort der nächste Impuls auf dem Display, sondern Zeit, um bei einem Text zu bleiben.

Social-Media bringt Bücher neu ins Gespräch
Gleichzeitig gibt es Entwicklungen, die Bücher wieder sichtbarer machen. Die JIM-Studie 2025 zeigt zwar, dass regelmäßiges Buchlesen bei Jugendlichen mit zunehmendem Alter seltener wird – von 45 Prozent bei den 12- bis 13-Jährigen auf 27 Prozent bei den 18- bis 19-Jährigen. Über die vergangenen zehn Jahre beschreibt die Studie das regelmäßige Lesen von Büchern oder Comics insgesamt aber als weitgehend konstant.

Auch bei Erwachsenen bleibt das gedruckte Buch präsent: Laut Freizeit-Monitor 2025 greift gut jeder Dritte (35 Prozent) regelmäßig, also mindestens einmal pro Woche, zum gedruckten Buch. Soziale Netzwerke wie TikTok und Instagram sind dafür ein wichtiger Treiber. BookToker und Bookfluencer sprechen nicht nur über Geschichten und Autorinnen und Autoren, sondern setzen Bücher auch visuell in Szene: Cover, Farbschnitte, Prägungen und Illustrationen werden Teil der Präsentation. So ersetzen soziale Netzwerke das Buch nicht – im Gegenteil, sie verschaffen ihm zusätzliche Aufmerksamkeit.

Neue Impulse kommen vor allem über Empfehlungen, kurze Rezensionen oder BookTok-Trends. Laut Bitkom haben 29 Prozent der Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer schon einmal ein dort empfohlenes Buch gelesen. Mehr als die Hälfte der Deutschen sagt zudem, dass Beiträge in sozialen Netzwerken dem Lesen ein moderneres Image geben.

Der Buchmarkt ergänzt dieses Bild: Kinder- und Jugendbücher bleiben mit 17,9 Prozent Umsatzanteil eine wichtige Warengruppe, auch wenn sie 2025 leicht unter dem Vorjahr lagen. Neben dem gedruckten Buch können digitale Formate den Zugang erleichtern: Rund jede zweite Person liest laut Bitkom zumindest hin und wieder E-Books, bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 63 Prozent, bei Menschen ab 65 Jahren 34 Prozent. Welche Leseform passt, hängt oft davon ab, wo und wie gelesen wird. Das Smartphone ist schnell zur Hand, Tablets oder Laptops machen längere Artikel auf größeren Bildschirmen übersichtlicher, ein E-Book-Reader bündelt Bücher für unterwegs oder den Abend.

Jedem dritten Kind wird selten oder nie vorgelesen
Bei Kindern beginnt Lesen lange vor dem ersten eigenen Schulbuch. Wenn Erwachsene vorlesen, werden Wörter, Bilder und Geschichten vertraut. Aus einem Bilderbuch oder einer Geschichte entsteht so nicht nur gemeinsame Zeit, sondern auch ein früher Zugang zu Sprache und Texten.

Der Vorlesemonitor 2024 macht deutlich, dass diese Erfahrung nicht selbstverständlich ist: Bei 32,3 Prozent der Kinder zwischen einem und acht Jahren bleibt Vorlesen die Ausnahme oder findet gar nicht statt. Besonders kritisch sind laut Studie die Zeit vor der Kita und die Phase rund um den Schuleintritt, weil gerade dann wichtige Vorleseimpulse fehlen können.

Gleichzeitig bleiben Bücher im Alltag vieler Kinder präsent: Laut KIM-Studie 2024 liest knapp die Hälfte der Sechs- bis 13-Jährigen mindestens einmal pro Woche ein Buch. Vorlesen kann ein früher Einstieg in diese Welt sein: Kinder erleben Geschichten gemeinsam mit Erwachsenen und erfahren, dass Bücher und Texte zum Alltag gehören. Später entscheidet sich, ob längeres Lesen weiter einen festen Platz behält.

Bewusstes Lesen braucht Raum im Alltag
Zum Weltalphabetisierungstag zeigen aktuelle Studien: Lesen hat seinen Platz im Alltag nicht verloren, sondern findet heute auf vielen Wegen statt. Digitale Medien machen Lesen im Alltag allgegenwärtig, soziale Netzwerke können Bücher sichtbarer machen und Vorlesen eröffnet Kindern früh einen Zugang zu Sprache und Geschichten. Entscheidend ist nicht nur das Medium, sondern der Moment: Lesen kann nebenbei passieren – oder bewusst Zeit bekommen.



NRW: Zahl der Kinder unter 6 Jahren in Tagesbetreuung 2026 erstmals innerhalb der letzten 10 Jahre rückläufig
* 1,5 % weniger Kinder unter 6 Jahren in Kitas und Tagespflege
* Überdurchschnittlicher Rückgang der betreuten U3-Kinder – insbesondere in der Tagespflege
* U3-Betreuungsquote mit 33,3 % nahezu auf Vorjahresniveau

Rund 640.700 Kinder unter 6 Jahren sind am 1. März 2026 in Nordrhein-Westfalen in Kindertagesbetreuung gewesen. Das waren 1,5 % weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es damit erstmals innerhalb der letzten 10 Jahre einen Rückgang der betreuten Kinder in Kindertageseinrichtungen und in öffentlich geförderter Kindertagespflege (Tagesmütter/-väter). Dennoch war die Zahl der betreuten Kinder um 16,5 % höher als im Jahr 2016.



Von den betreuten Kindern unter 6 Jahren waren rund 558.600 in einer Tageseinrichtung und rund 52.100 ausschließlich in Kindertagespflege. Die Zahl der in einer Tageseinrichtung betreuten Kinder unter 6 Jahren war um 0,8 % niedriger als im Vorjahr. In den Jahren zuvor war die Zahl der Kinder in diesen Einrichtungen jährlich gestiegen. Bei der Kindertagespflege ging die Zahl 2026 gegenüber dem Vorjahr um 9 % zurück. Nach größeren Zuwächsen zwischen 2016 und 2020 waren hier bereits seit 2024 rückläufige Entwicklungen feststellbar.



Überdurchschnittlicher Rückgang der betreuten U3-Kinder – insbesondere in der Tagespflege Unter den betreuten Kindern waren 2026 rund 152.400 Kinder unter 3 Jahren. Das waren 3,7 % weniger als ein Jahr zuvor. Rund 46.400 und damit fast ein Drittel der U3-Kinder wurden Anfang März 2026 ausschließlich in Kindertagespflege, also bei Tagesmüttern oder -vätern, betreut.

Gegenüber dem Vorjahr gab es in dieser Altersgruppe einen überdurchschnittlichen Rückgang der betreuten Kinder um 8,6 %. In einer Kindertageseinrichtung betreut wurden im März 2026 rund 106.100 Kinder unter 3 Jahren. Ihre Zahl war um 1,4 % niedriger als im Vorjahr.

U3-Betreuungsquote um 0,1 Prozentpunkte minimal gesunken
Insgesamt waren 33,3 % aller unter 3-jährigen Kinder in Nordrhein-Westfalen am 1. März 2026 in Kindertagesbetreuung. Die Betreuungsquote, d. h. der Anteil der betreuten Kinder an allen Kindern dieser Altersgruppe, war um 0,1 Prozentpunkte niedriger als ein Jahr zuvor. Bei der Betrachtung der einzelnen Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Betreuungsquote: Lediglich 1,1 % aller Kinder unter einem Jahr waren 2026 in Kindertagesbetreuung.

Bei den 1- bis unter 2-Jährigen lag die Betreuungsquote bei 29,5 %. Von allen 2 bis unter 3-jährigen Kindern in NRW wurden 67,1 % institutionell betreut. Die Betreuungsquote von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren betrug 95,2 % und war damit 0,6 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Bei der Gesamtentwicklung der Kinder in Tagesbetreuung ist einordnend zu beachten, dass es in NRW 2025 das vierte Jahr in Folge einen Geburtenrückgang gab.

Moers: 2,2 Millionen Euro für Sport, Vereinsleben, Begegnung und den Stadtteil
Die lange erwarteten Sanierungs- und Umbauarbeiten im Sportpark in Schwafheim sind jetzt auch offiziell gestartet. Mit Vertretern des Vereins, der Verwaltung und der Politik hat Bürgermeisterin Julia Zupancic den symbolischen ersten Spatenstich vollzogen: „Das ist nicht nur eine Investition in den Sport, sondern auch in das Vereinsleben, in Begegnung und in den Stadtteil.“

Bei so vielen Spatenstichen kann nichts schiefgehen: Frank Scheel, Holger Kleinekort (2. und 1. Vorsitzender SV Schwafheim), Bürgermeisterin Julia Zupancic, Sebastian Schmiedel (Fachdienst-leiter Sport), Sportdezernent/Beigeordneter Claus Arndt, Sportausschussvorsitzende Lena Berger und Enrico Schmidt (3. Vorsitzender SVS) eröffnen die Baustelle. (Foto: pst)

Für die Sportlerinnen und Sportler sei natürlich wichtig, dass die Zeiten der staubigen Asche bald vorbei sind.  Bis zum Sommer 2027 wird das Gelände umfassend modernisiert. Der bisherigen Tennenplatz wird durch einen modernen Kunstrasenplatz ersetzt. Dazu kommen ein Kleinspielfeld und eine Fläche für einen Soccercourt.

Im benachbarten Bürgerpark werden die vorhandenen Wege instand gesetzt. Gleichzeitig soll die Verbindung zum Schwafheimer Ortszentrum verbessert werden. So entsteht rund um die Sportanlage ein attraktiver Bereich für Sport, Bewegung und Aufenthalt.  

Das war mal ein Tennenplatz. Die alte Asche ist jetzt Geschichte.  (Foto: pst)

Förderung durch Bundesprogramm „Die Sanierung ermöglicht uns einen verlässlichen Trainingsbetrieb und eröffnet uns Chancen, noch mehr junge Menschen für Sport und Bewegung zu begeistern“, sagte Enrico Schmidt, 3. Vorsitzender des SV Schwafheim, in seiner Ansprache. 

Er dankte den Vereinen in der Umgebung, bei denen die Schwafheimer während der Bauphase zu Gast sein dürfen. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 2,2 Millionen Euro. Knapp die Hälfte wird über Bundesprogramm ‚Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur‘ (SJK) finanziert.

Waschtag für die Moerser Biotonnen - Enni lässt 18.000 Gefäße reinigen  
Rund 9.000 Tonnen Küchen- und Gartenabfälle landen jährlich in den Moerser Biotonnen. Damit die rund 18.000 Gefäße auch weiterhin hygienisch bleiben, lässt die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) sie in Kürze wieder reinigen. Zwischen dem 7. September und dem 16. Oktober erfolgt der jährliche Waschgang, für den Enni erneut das Unternehmen Rieger aus Rahden-Varl beauftragt hat.

„Der Service ist für die Haushalte kostenlos. Er erfolgt bezirksweise jeweils an den regulären Tagen der Biotonnenleerung“, erklärt Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und Reinigung.   Die Reinigungsfahrzeuge folgen den Sammelfahrzeugen auf ihren Touren, kommen allerdings langsamer voran. Deswegen kennzeichnen die Entsorgungsteams die Gefäße mit einem Anhänger. Dieser weist die Nutzer darauf hin, die Tonne nach der Leerung am Straßenrand stehen zu lassen.

„Je nach Tourenverlauf kann die Reinigung bis in die Abendstunden dauern. In Einzelfällen ist die Tonne erst am folgenden Tag an der Reihe.“ Ist die Dusche erledigt, entfernt der Dienstleister den Anhänger.  

Das Unternehmen Rieger setzt moderne Spezialfahrzeuge ein. Rotierende Hochdruckdüsen reinigen die Behälter mit rund 70 Grad heißem Wasser. Das dabei anfallende Schmutzwasser wird im Fahrzeug aufgefangen, gefiltert und für weitere Spülvorgänge wiederverwendet.  

Während des Aktionszeitraums bittet Enni alle Haushalte, ihre Biotonnen an jedem regulären Leerungstag bereitzustellen, auch wenn die Behälter nicht vollständig gefüllt sind. Wer verhindert oder im Urlaub ist, sollte Nachbarn oder Angehörige um Unterstützung bitten. Nachholtermine sind nicht vorgesehen. Fragen beantwortet das Enni-Servicecenter unter der kostenlosen Rufnummer 0800/222 1040.

Erfolgreiche Bombenentschärfung am Umspannwerk in Utfort
Nach nur knapp 30 Minuten hat die Kampfmittelbeseitigung der Bezirksregierung Düsseldorf den Blindgänger am Umspannwerk in Utfort am Dienstag, 1. September, erfolgreich entschärft. Die 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe wurde bei Sondierungen in dem Bereich gefunden. 

Thomas Adler und Christian Matysik (v.l.) von der Kampfmittelbeseitigung der Bezirksregierung Düsseldorf nach der Entschärfung der Bombe, die am Umspannwerk in Utfort gefunden wurde. (Foto: privat)

Nach der kontrollierten Sprengung des Zünders um 13.06 Uhr hat der Fachdienst Ordnung der Stadt Moers die Straßensperrungen wenige Minuten später wieder freigegeben. Auch die Anwohnerinnen und Anwohner konnten wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.  Zwölf Personen hatten den Vormittag im Evakuierungszentrum in der Turnhalle der Regenbogenschule verbracht.

Die Feuerwehr der Stadt Moers hat insgesamt vier Anwohnerinnen und Anwohner dabei unterstützt, ihre Häuser zu verlassen. Darunter war ein Liegend-Transport in eines der Moerser Krankenhäuser. Neben Mitarbeitenden der Feuerwehr und des Fachdienstes Ordnung waren Kräfte der Polizei und weiterer Fachbereiche der Stadtverwaltung an dem Vormittag im Einsatz.

Kreis Wesel: Jahrgangsbeste und weitere neue Notfallsanitäter verstärken den DRK-Rettungsdienst
Tobias Dienefeld, Yunis Ernst, Maja Brunks, Jennifer Kilian und Ilka Heiermann haben ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und verstärken ab sofort den DRK-Rettungsdienst im Kreis Wesel. Jennifer Kilian schloss ihre Ausbildung zudem als Jahrgangsbeste am Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (NOBiZ) ab. Der erfolgreiche Ausbildungsabschluss aller fünf zeigt das Engagement der Auszubildenden und die intensive Begleitung durch die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter des DRK.

Fünf neue Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter starten beim Deutschen Roten Kreuz am Niederrhein ins Berufsleben: Nach erfolgreich bestandener Examensprüfung wurden Tobias Dienefeld, Yunis Ernst, Maja Brunks, Jennifer Kilian und Ilka Heiermann von der DRK Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH übernommen und erhielten unbefristete Arbeitsverträge.

Einen besonderen Erfolg erzielte Jennifer Kilian: Sie beendete ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste am Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (NOBiZ). Ihre herausragende Leistung ist ein besonderer Erfolg für sie selbst und das gesamte Ausbildungsteam des DRK Niederrhein.

„Die erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen und die direkte Übernahme zeigen, wie wichtig es ist, selbst in den Nachwuchs zu investieren. Wir freuen uns sehr, dass die fünf jetzt als qualifizierte Fachkräfte bei uns Verantwortung für die Menschen im Kreis Wesel übernehmen“, sagt Jan Höpfner, Präsident des DRK-Kreisverbandes Niederrhein.

Rund 120 Mitarbeitende sind im DRK-Rettungsdienst im Kreis Wesel tätig. Von vier Rettungswachen aus werden jährlich rund 12.000 Einsätze in der Notfallrettung und im qualifizierten Krankentransport gefahren. Zum Fuhrpark gehören sechs Rettungswagen, zehn Krankentransportwagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge.

Die dreijährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin beziehungsweise zum Notfallsanitäter verbindet theoretischen Unterricht mit klinischen Ausbildungsabschnitten und umfangreicher Praxis auf den Rettungswachen. Kooperationspartner des DRK ist unter anderem das Notfallbildungszentrum Eifel-Rur. Während der praktischen Ausbildung werden die Auszubildenden eng durch erfahrene Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter begleitet. Sie vermitteln nicht nur fachliche und medizinische Kenntnisse, sondern unterstützen die Auszubildenden auch dabei, in anspruchsvollen Einsatzsituationen sicher und verantwortungsvoll zu handeln.

Im Einsatz übernehmen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter die medizinische Erstversorgung, beurteilen den Zustand von Patientinnen und Patienten, führen notwendige Maßnahmen durch und arbeiten eng mit Notärzten und Kliniken zusammen. Die intensive Verzahnung von Theorie, Klinik und Praxis sowie die persönliche Begleitung auf den Rettungswachen schaffen wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung.

Auch nach dem Examen setzt das DRK auf die Weiterentwicklung seiner Mitarbeitenden. „Mit dem Abschluss endet das Lernen im Rettungsdienst nicht. Wir möchten unseren Kolleginnen und Kollegen langfristige Perspektiven bieten und sie gezielt weiterqualifizieren – beispielsweise als Praxisanleiter, Desinfektor oder in weiteren spezialisierten Funktionen“, erklärt Leander Thormann, Teamleiter der Aus- und Fortbildung in der Notfallvorsorge.

Das DRK Niederrhein setzt auch künftig auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Die nächsten Ausbildungsjahrgänge zur Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter starten am 1. März 2027 und 1. September 2027. Informationen zu Ausbildung und Bewerbung gibt es unter www.drk-niederrhein.de in der Stellenbörse.

„Stolz auf den erfolgreichen Abschluss: Die fünf frisch examinierten Notfallsanitäter:innen präsentieren ihre unbefristeten Arbeitsverträge beim DRK-Rettungsdienst im Kreis Wesel. Mit ihnen freuen sich (v. l.) DRK-Präsident Jan Höpfner, Andreas Bußmann (DRK-Vorstand und Geschäftsführer der DRK Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH), Felix Knorth (stellv. Geschäftsbereichsleiter Notfallvorsorge) und Leander Thormann.“

Die NiederrheinTour des Bananensprayers geht weiter - Ausstellung „Freiheit für die Kunst XL“ in Kamp-Lintfort: Highlights der NiederrheinTour 2026
Thomas Baumgärtel, weltweit bekannt als der Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum seiner Spraybanane mit einem gewaltigen Kunstprojekt. Unter dem Motto „Freiheit für die Kunst“ hat der aus Rheinberg am Niederrhein stammende Künstler seit Mai seine Heimatregion in eine einzigartige Ausstellungslandschaft verwandelt und damit eines der spektakulärsten Kulturereignisse des Jahres geschaffen.

40 Ausstellungen an 40 Orten mit 40 Werkgruppen - nun geht die NiederrheinTour langsam auf die Zielgerade. Viele der 40 Ausstellungen sind inzwischen zu Ende gegangen – aber noch immer gibt es am Niederrhein viel zu entdecken!

Ein ganz besonderes Highlight: Am Sonntag, 6. September 2026, um 11 Uhr, eröffnen die Stadt Kamp-Lintfort und die Galerie Schürmann in der westlichen Orangerie des Terrassengartens am Kloster Kamp die zusätzliche Ausstellung „Freiheit für die Kunst XL“.

Thomas Baumgärtel, Foto: Stadtmuseum Euskirchen

Die Ausstellung führt noch einmal die unterschiedlichen Seiten von Thomas Baumgärtels Schaffen zusammen und präsentiert einen Gesamtüberblick über die 40 Werkgruppen, die während der NiederrheinTour an 40 verschiedenen Standorten gezeigt wurden und noch gezeigt werden.

Thomas Baumgärtel betont: „Diese Ausstellung ist ein großes Resümee meines 40. Jubiläumsjahres der Spraybanane – und zugleich der Beweis dafür, dass es eben nicht ‚Alles nur Banane` ist!“

Ausstellungsdauer: 06.09.–18.10.2026
Öffnungszeiten: Freitag/Samstag 14–17 Uhr | Sonntag 11–17 Uhr
Diese Ausstellungen der NiederrheinTour können aktuell noch besucht werden:
Niederrheinisches Museum Kevelaer – bis 27.09.
StiftsMuseum Xanten – bis 20.09.

Museum Katharinenhof Kranenburg – bis 30.08. (die Ausstellungen bis zum 30. lieber weglassen? Kommt drauf an, wann wir die PM verschicken …)
Altes Rathaus Rheinberg – bis 27.09.
Aussichtsplattform Orsoy – bis 27.09.
PAN kunstforum niederrhein, Emmerich – bis 06.09.
SiegfriedMuseum Xanten – bis 20.09.
Katholische Kirche St. Barbara, Moers-Meerbeck – bis 27.09.
Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau – bis 27.09.
Kunstinitiative Wurzeln und Flügel, Neuss – bis 06.09.
Städtisches Museum Wesel – bis 05.09.
LVR-Niederrheinmuseum Wesel – bis 27.09.
Museum Kurhaus Kleve – bis 27.09. - Zentrale Finissage am 27.9. um 15 Uhr

Dinslaken: Schulwegsicherheit: Stadtverwaltung macht Vorschläge 
Im Rahmen eines Workshops hat sich die Stadtverwaltung mit den hohen Verkehrsaufkommen rund um die Dinslakener Schulen beschäftigt. Bürgermeister Simon Panke hatte dazu die drei Beigeordneten und die Fachleute aus den Bereichen Ordnung, Bau, Verkehrsplanung und Schule versammelt. 

Anlass dazu waren eine Petition von Dinslakener Eltern, die sich für mehr Sicherheit auf Schulwegen ausgesprochen hat, sowie die häufigen Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die im Umfeld von Schulen wohnen. Beide Gruppen identifizieren die zahlreichen „Eltern-Taxis“ als wesentliche Ursache von Gefährdungen im Morgen- und Mittagsbereich. 

Einig waren sich die Teilnehmenden des Workshops darüber, dass die Stadtverwaltung mit einem Bündel von Maßnahmen auf die große Zunahme des Hol- und Bringverkehrs reagieren muss. Dabei wurden sowohl verkehrsrechtliche Maßnahmen diskutiert, zum Beispiel durch Einrichtung von Schul- oder Einbahnstraßen oder die Ausweisung zusätzlicher Zebrastreifen, als auch bauliche Veränderungen (zum Beispiel Fahrbahnverengungen, Schwellen etc.). 

Anhand einiger diskutierter Beispiele wurde dabei klar, dass keine „Schablone“ auf alle Gegebenheiten passen wird, sondern dass die Schulen individuell betrachtet werden müssen. Beginnend mit den Grundschulen wird die Verwaltung daher jeweils einen eigenen Arbeitskreis zur Verkehrssicherheit einberufen, unter Beteiligung der Schulen, der Elternvertretungen, der Polizei und jeweils auch Vertreterinnen und Vertretern der Anwohnerschaft.

Auch die Organisatorinnen der Schulweg-Petition wird man einladen, ihre Perspektive einzubringen. So soll am Ende für jede Schule ein eigenes Konzept zur Verbesserung der örtlichen Situation erarbeitet werden. 

Ebenfalls beabsichtigt die Verwaltung, die Idee von ehrenamtlichen Lotsinnen und Lotsen weiter zu verfolgen. In einem ersten Schritt möchte man mit den Schulleitungen ein gemeinsames Konzept entwickeln und bei der öffentlichen Bewerbung unterstützen. Um weiter für das Thema zu sensibilisieren, wird die Verwaltung eine öffentliche Kampagne entwickeln, wobei die sozialen Medien eine besondere Rolle in der Ansprache der Zielgruppe von Eltern mit Kindern im Grundschulalter spielen werden. 

Mit Beginn des Schuljahres wird die Stadt zudem noch stärker mit unangekündigten Schwerpunktkontrollen arbeiten. Die Erfahrungen zeigten nämlich, dass bestehende Regelungen – wie zum Beispiel temporäre oder absolute Halteverbote im Schulumfeld – durch „Eltern-Taxis“ häufig ignoriert würden. Die Ordnungsbehörde wird damit beauftragt, in der Verteilung der personellen Ressourcen verstärkt die Hol- und Bringzeiten an Schulen zu berücksichtigen.

Dabei wird man es nicht bei mündlichen Verwarnungen belassen, sondern konsequent mit Bußgeldern arbeiten. Bürgermeister Simon Panke wird zum Schulstart ebenfalls an einer morgendlichen Kontrolle teilnehmen, um die Lage in Augenschein zu nehmen und als Zeichen für die Bedeutung, die das Thema in der Verwaltung einnehmen soll. 

Wesel: Verkehrssicherheit zum Start des neuen Schuljahres
Gruppenfoto Anna Kiesow, Anne Jansen, Ralf Klauck, Rainer Benien, Bastian Uferkamp, Frank Schulten (von links) mit Banner "Fahrt vorsichtig!"

v.l.n.r. Anna Kiesow (Kreispolizei Wesel), Anne Jansen (Ordnungsamt Stadt Wesel), Ralf Klauck (Leiter Verkehrsdirektion, Kreispolizei Wesel), Bürgermeister Rainer Benien, Bastian Uferkamp (Leiter Polizeiwache Nord) und Frank Schulten (Kreis-Verkehrswacht Wesel)

Mit Beginn des neuen Schuljahres am Mittwoch, 02. September 2026, kehren die Schüler*innen wieder in das Weseler Straßenbild zurück. In Wesel besuchen rund 6.580 Kinder und Jugendliche eine Weseler Schule, rund 2.400 davon eine Grundschule.

571 Kinder sind i-Dötzchen. Für diese Schul(weg)neulinge ist es das erste Mal, dass sie überhaupt eine Schule besuchen. Außerdem wechseln 577 Kinder von der Grundschule auf eine weiterführende Schule und müssen sich an einen neuen Schulweg gewöhnen. Daher ist vor allem in den ersten Tagen und Wochen des neuen Schuljahres die besondere Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer*innen gefragt.

Die Partner*innen für die Schulwegsicherung in Wesel (Polizei Wesel, Kreisverkehrswacht, Schulamt des Kreises Wesel, Schulleitungen, Stadt Wesel) werden deshalb verschiedene Maßnahmen ergreifen, um einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.
Um den ersten Weg zur Schule zu erleichtern, wurden für die Eltern Schulwegsicherungspläne ausgearbeitet und über die Schulen verteilt.
Zudem werden an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Wesel Spannbänder mit der Aufschrift „Brems Dich! – Schule hat begonnen.“ durch den ASG Wesel aufgehängt.

Es wird ein verstärkter Einsatz der städtischen Überwachungskräfte und des Bezirksdienstes der Polizei Wesel an Schulen, insbesondere an Grundschulen und auf Schulwegen zur Kontrolle von Halt- und Parkverboten und zur Sensibilisierung der Eltern für die Benutzung der Hol- und Bringzonen erfolgen.

Ferner werden in den nächsten Wochen die städtischen Messfahrzeuge zur Geschwindigkeitskontrolle im Umkreis der Weseler Schulen, insbesondere Grundschulen und auf Schulwegen, verstärkt eingesetzt.

Darüber hinaus wird die Verkehrssicherheitsaktion/Anhalteaktion in der Zeit vom 14. September 2026 bis zum 25. September 2026 in Kooperation mit der Polizei Wesel, den Weseler Grundschulen und der Ordnungsbehörde der Stadt Wesel durchgeführt. Hieran nehmen in diesem Jahr fünf Grundschulen bzw. 9 Klassen der Jahrgangsstufe 3 und 2 Klassen der Jahrgangsstufe 4 mit rund 280 Schüler*innen teil. Durch diese Aktion sollen die Kraftfahrzeugführer*innen durch den Einsatz der Grundschüler*innen als „kleine Hilfspolizist*innen“, die Denk- und Dankzettel verteilen, für ihre gefahrene Geschwindigkeit sensibilisiert werden.

An verschiedenen Grundschulen besteht ein Lotsendienst. Dieser wird ehrenamtlich durch die Eltern vorgenommen und trägt erheblich zur Steigerung der Verkehrssicherheit für Grundschulkinder bei.
Vor vielen Schulen sind Fahrradstraßen geschaffen worden. Hier hat der Radverkehr Vorrang und auf ihn ist besondere Rücksicht zu nehmen.

Nach Prüfung der Verkehrssituationen vor Grundschulen wurden an der GGS Buttendick und GGS Fusternberg die Einrichtung einer Schulstraße im Rahmen eines Verkehrsversuchs auf Basis der Erprobungsklausel des § 45 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) beschlossen. Darüber hinaus werden zur Verbesserung der Verkehrssituationen verkehrsrechtliche Maßnahmen an verschiedenen Grundschulen als Probelauf bis zum Ende des Jahres umgesetzt.

Auch bereits im Vorschulalter und während des Schuljahres findet immer wieder Verkehrs-/Mobilitätserziehung statt. Durch die Polizei Wesel, das Schulamt des Kreises Wesel und der Kreis-Verkehrswacht werden verschiedene Aktionen, wie zum Beispiel Verkehrspuppenbühne, „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ und Radfahrausbildung durchgeführt.

Ziel aller Maßnahmen, einschließlich der besonderen Aufmerksamkeit und gegenseitigen Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer*innen ist ein sicherer Start ins neue Schuljahr bzw. ins Schulleben für die Schüler*innen in Wesel.

Elterntaxis vor der Grundschule: Für die einen eine Notwendigkeit, für die anderen eine Gefahr
In einigen Bundesländern hat die Schule bereits wieder begonnen, und am morgigen Mittwoch startet auch das Schuljahr im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ein großes Thema gerade für Eltern von Kindern im Grundschulalter ist die Sicherheit des Schulwegs. Seit vielen Jahren in der Kritik: die Gefahrensituationen durch Elterntaxis. Eine aktuelle Umfrage der ADAC Stiftung macht aktuell wenig Hoffnung, dass sich die Zahl der Autos vor den Schulen in Zukunft verringern wird.

Elterntaxis vor der Grundschule: Für die einen eine Notwendigkeit, für die anderen eine Gefahr / ADAC Stiftung

Trotz vielerorts kritischer Diskussionen bleiben Elterntaxis das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für Grundschüler, die nicht zu Fuß gehen. Nahezu jedes vierte Kind wird in der Grundschule mehrmals pro Woche mit dem Auto zum Unterricht gefahren und nach Schulschluss wieder abgeholt. Für die Mehrheit der Eltern macht das dadurch entstehende Verkehrsaufkommen den Schulweg für alle Kinder deutlich unsicherer. Das ist das Ergebnis der Eltern-Umfrage „Sicherer Schulweg“ der ADAC Stiftung.

In den ersten beiden Klassen gehen 58 Prozent der Grundschüler an mindestens drei Tagen zu Fuß zur Schule. 12 Prozent nehmen öfters das Fahrrad, 6 Prozent den Tretroller. 25 Prozent der Kinder werden regelmäßig von den Eltern gefahren, aus Sicht der meisten Eltern zu viele. 61 Prozent der Eltern finden, dass zu viele Autos vor der Schule sind, die Kinder zur Schule bringen oder abholen.

Hauptgrund dafür ist, dass die Elterntaxis gefährliche Situationen heraufbeschwören, meinen 58 Prozent der Befragten. Gut die Hälfte der Grundschüler, die nicht mit dem Auto gebracht werden, wird mindestens gelegentlich von den Eltern zur Schule begleitet. Das wäre unnötig, wenn es weniger Elterntaxis gäbe, sagen 17 Prozent.

Allerdings kommen für die überwiegende Mehrheit der Eltern, die ihre Kinder regelmäßig fahren, Alternativen nicht in Frage. Zwei Drittel von ihnen bezeichnen es als Notwendigkeit, ihre Kinder regelmäßig zur Schule zu bringen und von dort abzuholen. Die Begründungen sind zum Großteil praktischer Natur: 37 Prozent nennen Anschlusstermine ihrer Kinder, 31 Prozent schlechtes Wetter, 27 Prozent die Verbindung mit eigenen Arbeitswegen oder Erledigungen und 18 Prozent den geringeren Zeitaufwand für die Kinder.

Die ADAC Stiftung empfiehlt Eltern, nach Möglichkeit auf Elterntaxis zu verzichten: „Zu Fuß gehen, Rollern und Radfahren schafft Bewegung, fördert Selbstständigkeit und intensiviert soziale Kontakte“, sagt Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung. Ein guter Einstieg ist das mehrfache, gemeinsame Üben des Schulwegs, das laut Umfrage bereits 88 Prozent der Eltern vor der Einschulung unternehmen.

Am ehesten auf den Fahrservice für die eigenen Kinder verzichten würden Eltern, wenn die Infrastruktur des Schulwegs besser und der Zeitaufwand geringer wäre. Es erscheint angesichts der eher praktischen Gründe, die Eltern ihre Kinder chauffieren lassen, jedoch fraglich, ob der Anteil der Elterntaxis dadurch nennenswert eingeschränkt werden könnte. Seit die ADAC Stiftung die Eltern befragt (2023), verändern sich sowohl Anteil der Elterntaxis als auch Grad der Zustimmung bzw. Ablehnung nur minimal.

„Neben den berechtigten Appellen, auf Elterntaxis zu verzichten, sollten Kommunen und Schulträger auch den Verkehrsraum vor den Schulen anpassen“, sagt Christina Tillmann. Die ADAC Stiftung empfiehlt etwa ausgewiesene Halte- und Warteflächen abseits der Schuleingänge, den Ausbau der Rad- und Gehwege, den verstärkten Einsatz von Schülerlotsen insbesondere in Schulnähe sowie falls notwendig auch den Einsatz von absoluten Halteverboten, um kritische Verkehrssituationen zu entzerren.

Nach der Grundschule verschieben sich die Anteile der Verkehrsmittel, mit denen Kinder zum Unterricht kommen: Der Weg zur weiterführenden Schule erfolgt nur noch bei 9 Prozent der Kinder per Elterntaxi. Tretroller kommen kaum noch zum Einsatz, dafür gewinnt das Fahrrad an Bedeutung (22 Prozent). Zumindest einen Teil des Weges zu Fuß gehen 52 Prozent, von denen mehr als zwei Drittel auch Schulbus oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Die ADAC Stiftung unterstützt mit der Initiative „Verkehrshelden“ und ihrer Kampagne „Sicher zu Fuß zur Schule“ Eltern, Lehrkräfte und Kinder beim Schulstart. Sie bietet praktische Tipps, interaktive Online-Spiele (wie „Verkehrshelden unterwegs“) und Lehrmaterialien zur sicheren Bewältigung des Schulwegs.

Über die ADAC Stiftung:
Die ADAC Stiftung setzt sich dafür ein, dass alle Menschen in Deutschland ihrem Bedürfnis nach Mobilität sicher und nachhaltig nachkommen können. Und dass Menschen mit akuten Verletzungen oder in lebensbedrohlichen Situationen im ganzen Land schnelle und wirksame Hilfe erhalten.
Im Mobilitätsbereich verbindet die ADAC Stiftung wissenschaftliche Analysen mit praxisnahen Programmen: Sie erforscht Einstellungen und Verhalten, entwickelt Konzepte für nachhaltige Mobilität und vermittelt jedes Jahr rund 600.000 Kindern und Jugendlichen Mobilitätskompetenz. Mehr Informationen: www.stiftung.adac.de

Über die Befragung:
Grundlage der Ergebnisse ist eine Onlinebefragung (CAWI) von 1.000 Eltern von Schulkindern im Alter von 5 bis 15 Jahren, die den Schulweg ihres Kindes beurteilen können. Die Befragung wurde vom 22. Juni bis 2. Juli 2026 im Online Access Panel von Norstat durchgeführt. Die Stichprobe ist nach Bundesländern entsprechend ihres tatsächlichen Anteils bei Familien mit Kindern gewichtet. Durchführendes Institut: komma Forschungs- und Beratungsgesellschaft mbH.

Wesel: Faire Woche 2026
Peter Trabner spielt „The Circle“ am Wasserturm Wesel
Anlässlich der Fairen Woche 2026 hat die Stadt Wesel den u.a. aus verschiedenen Tatort-Produktionen bekannten Schauspieler Peter Trabner engagiert. Am Freitag, 04. September 2026 wird er vor der historischen Kulisse des Wasserturms das Stück „The Circle“ aufführen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Fairtrade-Stadt Wesel und dem Dritten Ort Wesel im Stadtwerke Wasserturm. Peter Trabner folgt in „The Circle“ den Spuren des griechischen Philosophen und Naturdenkers Empedokles (ca. 495–435 v. Chr.), der auf Sizilien lebte und der Legende nach in den Ätna sprang, um ein Teil des Ganzen zu bleiben. Dieser Gedanke wird in die Gegenwart übertragen. 

Die Grundlage des Theaterstücks bildet das Dramenfragment „Der Tod des Empedokles“ von Friedrich Hölderlin. Dieses Stück aus dem Jahr 1797 gilt als das erste Umweltdrama und wurde verfasst, lange bevor von Themen wie CO2-Anstieg und menschengemachtem Klimawandel die Rede war. 

Peter Trabner verbindet in seiner Inszenierung klassische Theatertexte mit Alltagssprache, freier Improvisation und absurden Assoziationsketten. Im Zentrum steht die Frage nach Verantwortung, Scheitern und dem Verhältnis von Mensch und Umwelt, heißt es in einer Ankündigung des Künstlers.

Die Veranstaltung im Wasserturm wird im Rahmen der Fairen Woche 2026 durchgeführt. Die Faire Woche wird jährlich im September vom Verein Fairtrade Deutschland e.V. organisiert und ist mit rund 2.000 gemeldeten Veranstaltungen bundesweit die größte Aktionswoche zum Fairen Handel. 

An der Aktion am 4. September sind weitere Akteure aus dem Planungsteam der Fairtrade-Stadt Wesel beteiligt: So übernimmt die Eine Welt-Gruppe den Verkauf von Getränken und die Gesamtschule am Lauerhaas als Fairtrade-School beteiligt sich mit einem Fairen Waffelstand.

Initiator der Veranstaltung ist das Klimaschutzmanagement der Stadt Wesel. Das Theaterstück beginnt um 17 Uhr, der Einlass ist bereits ab 16 Uhr möglich. Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung über das Buchungssystem Gastify ist ab sofort freigeschaltet https://gastify.de/event/67/register.



NRW: Fast die Hälfte der Schülerinnen und Schüler an Grundschulen haben eine Zuwanderungsgeschichte
* Anteil lag im Schuljahr 2025/26 bei 47,4 % - leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr
* Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen mit den höchsten Anteilen innerhalb der Schülerschaft an Grundschulen
* Kreise Coesfeld, Borken und Olpe mit den niedrigsten Anteilen

Im Schuljahr 2025/26 hatten in Nordrhein-Westfalen 47,4 % der Schülerinnen und Schüler an Grundschulen eine Zuwanderungsgeschichte. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil um 0,3 Prozentpunkte und damit erstmals innerhalb der letzten 5 Schuljahre leicht zurückgegangen.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war dieser Rückgang gegenläufig zur Gesamtentwicklung: Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen insgesamt stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 44,6 %.

Betrachtet wurden die Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen mit Ausnahme der Freien Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs.

Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen haben an den Grundschulen die höchsten Anteile
An Grundschulen verzeichneten im Schuljahr 2025/26 unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen Gelsenkirchen mit 65,5 %, Duisburg mit 65,3 % und Hagen mit 64,9 % die höchsten Anteile an Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Die niedrigsten Anteile wiesen die Kreise Coesfeld mit 26,0 %, Borken mit 29,9 % und Olpe mit 31,7 % auf.



Daten zur Grafik XLSX, 11,32 KB

Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nimmt insgesamt weiter zu Insgesamt hatten im Schuljahr 2025/26 rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eine Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an allen Schülerinnen und Schülern ist in den letzten 5 Jahren kontinuierlich gestiegen, im Schuljahr 2025/26 waren es 5,2 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr 2020/21.



Der Anteil an Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nähert sich bei den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen zunehmend an. Dies ist insbesondere auf die beruflichen Schulen zurückzuführen: Hier stieg der Anteil in den letzten 5 Jahren um 7,3 Prozentpunkte auf 37,6 % im Schuljahr 2025/26. Bei den allgemeinbildenden Schulen gab es im selben Zeitraum einen Anstieg von 4,5 Prozentpunkten.

Hier hatten 46,4 % der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2025/26 eine Zuwanderungsgeschichte. Die Entwicklungen sind unter anderem vor dem Hintergrund der Fluchtbewegungen infolge von Konflikten und politischer Instabilität in verschiedenen Regionen der vergangenen Jahre zu betrachten.

Insbesondere die Fluchtbewegungen im Zeitraum 2015 bis 2018 sowie seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 haben die Zusammensetzung der Schülerschaft mit Zuwanderungsgeschichte in den unterschiedlichen Schulformen und Altersgruppen beeinflusst.

Ruheständler-Haushalte verfügen im Mittel über 2 330 Euro pro Monat
• Im Osten haben Haushalte von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren ein mittleres Einkommen von 2 270 Euro, im Westen von 2 350 Euro

• Rentnerhaushalte im Osten beziehen 96 % ihres Einkommens aus Renten und Pensionen, im Westen sind es 92 %
• 18,9 % der Menschen im Ruhestand ab 65 Jahren sind armutsgefährdet
 – Haushalte von Ruheständlerinnen und Ruheständlern ab 65 Jahren haben im Mittel 2 330 Euro pro Monat zur Verfügung.

In den östlichen Bundesländern einschließlich Berlin verfügen Haushalte von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren über ein mittleres Haushaltsnettoeinkommen (Median) von 2 270 Euro im Monat, in den westlichen Ländern sind es 2 350 Euro. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.

Rentnerhaushalte im Osten beziehen ihr Einkommen stärker aus Renten und Pensionen und weniger aus Vermögen als jene im Westen Das Haushaltseinkommen von Ruheständlerinnen und Ruheständlern ab 65 Jahren setzt sich überwiegend aus Alterseinkünften wie gesetzlichen Renten, Betriebs- und Privatrenten oder Pensionen zusammen.

Im bundesweiten Schnitt waren 93 % des Einkommens von Haushalten, in denen ausschließlich Rentnerinnen und Rentner beziehungsweise Pensionärinnen und Pensionäre lebten, aus Renten und Pensionen. Knapp 4 % des Einkommens stammten aus Einnahmen aus Vermögen wie etwa Mieteinnahmen oder Kapitalerträgen, 2 % aus Transferzahlungen wie Grundsicherung im Alter und 1 % aus Erwerbstätigkeit.

In den östlichen Bundesländern machten Renten und Pensionen durchschnittlich 96 % des Einkommens aus, Einnahmen aus Vermögen lediglich 1 %. In den westlichen Bundesländern bezogen Ruheständlerinnen und Ruheständler im Schnitt 92 % des Haushaltseinkommens aus Renten und Pensionen, gut 4 % stammten aus Einnahmen aus Vermögen.

Mit Blick auf weitere Einkünfte aus Transferzahlungen wie Grundsicherung im Alter (2 %) oder aus Erwerbstätigkeit (1 %) unterscheidet sich die Einkommensstruktur von Rentnerhaushalten in Ost und West kaum. Knapp jeder fünfte Mensch ab 65 Jahren im Ruhestand ist armutsgefährdet Bundesweit lag die Armutsgefährdungsquote von Personen im Ruhestand ab 65 Jahren laut EU-SILC 2025 bei 18,9 %.

In den östlichen (18,5 %) und westlichen (19,0 %) Bundesländern war das Armutsrisiko für Ruheständlerinnen und Ruheständler ab 65 Jahren in etwa gleich hoch. Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung waren bundesweit 16,1 % der Personen armutsgefährdet, in den östlichen Ländern waren es 17,6 % und in den westlichen 15,8 %.

Die Armutsgefährdungsquote misst die relative Einkommensarmut. Nach EU-Definition gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens (Median) der Gesamtbevölkerung verfügt. Ruheständlerinnen und Ruheständler im Westen wohnen mehrheitlich im Eigentum, im Osten mehrheitlich zur Miete Vermögenswerte wie selbst genutztes Immobilieneigentum fließen nicht in die Betrachtung der Einkommen ein, solange daraus keine Mieteinnahmen oder Kapitalerträge entstehen.

Im Jahr 2025 wohnten bundesweit 57 % der Ruheständlerinnen und Ruheständler ab 65 Jahren im Wohneigentum und 43 % zur Miete. In den westlichen Bundesländern wohnten 61 % der Ruheständlerinnen und Ruheständler im Eigentum und 39 % zur Miete. In den östlichen Ländern war das Verhältnis eher umgekehrt: 44 % wohnten im Eigentum, 56 % zur Miete.


Moers: Bombenblindgänger wird am 1. September am Umspannwerk entschärft  
Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe muss der Kampfmittelräumdienst am Dienstag, 1. September, an der Umspannanlage in Utfort entschärfen. Start der Maßnahme ist voraussichtlich um 13 Uhr. Die amerikanische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist bei Sondierungsarbeiten für eine Baumaßnahme gefunden worden. Die verkehrlichen Auswirkungen sind relativ gering.

(Grafik: Fachdienst Ordnung Stadt Moers)

Die Kamper Straße ist nicht betroffen. Gesperrt sind lediglich die Rominter Heide, Hinter dem Acker, Jägerstraße und Liebrechtstraße.  Die Sperrung für die Bereiche startet um 11.30 Uhr. Die Zugänge zu Fuß sind dann auch nicht mehr möglich. Bis dahin müssen die Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen haben. Bei Bedarf können sie ab 10 Uhr das Evakuierungszentrum in der Turnhalle der Regenbogenschule (Hinter dem Acker 70) nutzen. 

Hilfsbedürftige Kranke oder Behinderte, die beim Verlassen ihrer Wohnung Unterstützung benötigen, können sich telefonisch beim Fachdienst Ordnung melden. Sie bekommen dann durch die Feuerwehr der Stadt Moers und den Rettungsdienst des Kreise Wesel Unterstützung. Die Stadt informiert über den Fortgang der Entschärfung hier und auf ihre Kanäle auf WhatsApp, Instagram und Facebook

Telefonische Fragen beantworten die Mitarbeitenden des Fachdienstes Ordnung ab Dienstag, 1. September, um 7 Uhr unter der Telefonnummer 0 28 41 / 201 – 600. Dort ist auch eine Anmeldung für eine Hilfestellung für das Verlassen des Hauses möglich. 

KRZN-Wartungswochenende: Online-Dienste des Kreises Wesel teilweise eingeschränkt
Die Online-Dienste des Kreises Wesel stehen am kommenden Wochenende, 4. und 5. September 2026, zeitweise nicht zur Verfügung. An diesen Tagen wartet das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) routinemäßig seine Server.  Von den Arbeiten sind gegebenenfalls die Webseiten und Fachanwendungen des Kreises Wesel für Bürgerinnen und Bürger betroffen.  Ab Montag, 6. September 2026, sollen alle Online-Services wie gewohnt zur Verfügung stehen.

Moers: Teilstück der Uerdinger Straße wird zeitweise zur Einbahnstraße - Enni erneuert Stromleitungen zweier Supermärkte  
Die ENNI Energie & Umwelt (Enni) wird im Rahmen ihrer Erneuerungsstrategie eine Stromleitung auf der Uerdinger Straße austauschen. Nachdem das Unternehmen bereits die Station an der Heinrich-Pattberg-Realschule erneuert hat, erhalten nun die gegenüberliegenden Supermärkte leistungsstärkere Kabel mit einem größeren Querschnitt. Die Arbeiten beginnen am Donnerstag, 3. September, und dauern voraussichtlich vier Wochen.

Während dieser Zeit wird die Uerdinger Straße ab der Heinrich-Pattberg Realschule zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung stadtauswärts. Die Parkplätze der Supermärkte sind dann nur aus Richtung Innenstadt erreichbar. Wer den Rewe-Parkplatz verlässt, kann jedoch weiterhin in beide Richtungen fahren. In Gegenrichtung wird der Verkehr über die Xantener Straße und die Augustastraße umgeleitet.

Die Gewerbetreibenden wurden vorab persönlich über die Maßnahme unterrichtet. Vertreter der Stadt und der Feuerwehr waren in die Planungen eingebunden. Fragen beantwortet das Enni-Baustellentelefon unter 02841 104-600.


Kleve: Back to School: Die nächste Neon-Party im Radhaus steht an!
Am Freitag, 4. September 2026, findet ab 18:00 Uhr wieder eine Neon-Party im Radhaus Kleve am Sommerdeich 37 statt – dieses Mal unter dem Motto „Back to School“. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren und wird vom Klever Jugendamt in Kooperation mit den Jugendhäusern der Stadt Kleve organisiert. 

Am 4. September 2026 steht die nächste Neon Party an!

Von 18:00 bis 21:00 Uhr kann getanzt, gefeiert und gemeinsam der Start ins neue Schuljahr eingeläutet werden. Wer Lust hat, kann sich außerdem an der Free-Make-Up-Station schminken. Die verwendeten GLOW-Farben leuchten im Schwarzlicht und sorgen für ausgefallene Neon-Effekte. Neben einigen Aktionen gibt es alkoholfreie Getränke und Snacks für kleines Geld.

Der Eintritt ist wie immer frei. Eine Eintrittskarte für die Veranstaltung wird nicht benötigt. Für die Einlasskontrolle soll allerdings ein gültiger Schülerausweis, Personalausweis oder eine Krankenversicherungskarte mit Foto und Geburtsdatum mitgebracht werden. Ohne Altersnachweis ist kein Eintritt zu der Veranstaltung möglich.

Farben, Fantasie und jede Menge Spaß auf dem Meerbecker Wochenmarkt
Kleine Künstlerinnen und Künstler aufgepasst: Am Samstag, 5. September, wartet von 10 bis 13 Uhr ein buntes Mitmachprogramm auf dem Meerbecker Wochenmarkt. Gemeinsam mit den Sozialprojekten Niederrhein e. V. können Kinder Stoffe kreativ bemalen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wer möchte, kann sich außerdem beim Kinderschminken in einen Schmetterling, Tiger oder eine andere Lieblingsfigur verwandeln lassen.

Eltern können mit anderen ins Gespräch kommen
Während die Kinder kreativ werden, können Eltern über den Wochenmarkt schlendern, regionale Produkte entdecken oder bei einer kleinen Pause mit anderen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. Zusätzliche Sitzgelegenheiten schaffen dafür den passenden Rahmen.

Alle Angebote sind kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht werden. Die Aktion wird vom Stadtteilbüro Neu_Meerbeck aus Mitteln des Verfügungsfonds ‚Sozialer Zusammenhalt Neu_Meerbeck‘ unterstützt. Ebenfalls an dem Tag von 10 bis 12 Uhr findet die Marktsprechstunde des Stadtteilbüros Neu_Meerbeck gemeinsam mit Bürgermeisterin Julia Zupancic statt.

Bürgerinfo zum RS1: Moers plant Fahrradstraße als ersten Teilabschnitt
Mehr Platz fürs Fahrrad, sichere Verbindungen und eine moderne Mobilität: Moers treibt die Verkehrswende weiter voran. Ein wichtiger Baustein ist der geplante Teilabschnitt der Radschnellverbindung RS1 zwischen der Asberger Straße und der Innenstadt.

So könnte die Asberger Straße im Bereich Sportplatz/Schule aussehen. (Foto: Stadt Moers/ Karsten Schnölzer SOLIDGROUND MEDIA)

Wie die von der Politik beschlossene Strecke aussieht und was sich durch den Umbau verändert, stellt die Stadt Moers bei einer Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 9. September, um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des Stadtsportverbandes an der Asberger Straße 195 vor. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.  

Infos auch digital Der RS1 ist eine vom Land Nordrhein-Westfalen geplante Radschnellverbindung. Sie soll künftig auf mehr als 100 Kilometern von Hamm durch das Ruhrgebiet über Duisburg bis nach Moers führen. Damit entsteht eine leistungsfähige Verbindung für den Alltagsradverkehr – und ein weiterer Baustein für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität.

In Moers plant die Stadt derzeit den Abschnitt von der Asberger Straße/Ruhrorter Straße am Sportplatz vorbei bis zur Martinstraße. Von dort führt die geplante Verbindung über die Konradstraße bis zur Essenberger Straße. Vorgesehen ist, die Strecke zur Fahrradstraße umzugestalten. Was das konkret bedeutet, wie sich die Straßenräume verändern und die künftige Gestaltung aussehen kann, erläutern Fachleute bei der Veranstaltung ausführlich.

Wer am 9. September nicht dabei sein kann, hat anschließend noch die Möglichkeit, sich digital zu informieren.  Vier Wochen sind die Unterlagen im Beteiligungsportal NRW einsehbar: beteiligung.nrw.de/portal/moers

Stadtteiltreff lädt zum Spaziergang durch Meerbeck und Hochstraß
Zu einem kleinen ‚Klön-Spaziergang‘ durch die Bergmannssiedlung Meerbeck-Hochstraß der ehemaligen Zeche Rheinpreußen lädt der Stadtteiltreff Neu_Meerbeck am Mittwoch, 9. September, von 16.30 Uhr bis 18 Uhr ein.  Die Teilnehmenden erfahren die Hintergründe des von 1904 bis 1913 entstandenen Quartiers, das zwischen Schacht IV und V an der ehemaligen Gemeindegrenze von Moers zu Baerl liegt. Und sie erleben Geschichten, die das Zusammenleben der Menschen in der Siedlung prägen.

Seit einer umfangreichen Sanierung von 1981 bis 1996 zählt sie zu den wenigen gut erhaltenen und typischen Zechensiedlungen, die nach der Jahrhundertwende erbaut wurden.  Treffpunkt für die kostenlose Führung ist auf dem Meerbecker Marktplatz an der Lindenstraße. Bequemes Schuhwerk wird empfohlen. 
Anmeldungen für die kostenfreie Führung: telefonisch unter 0 28 41/201 – 530 oder per E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.

Feuerwehr Repelen lädt am 12. September zum Brandschutztag ein
Zum Brandschutztag lädt die Löscheinheit Repelen der Freiwilligen Feuerwehr Moers am Samstag, 12. September, ein. Die Veranstaltung findet von 11 bis 18 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Repelen (Am Jungbornpark 214) statt. Die Mitglieder der Löscheinheit Repelen leisten ihren Feuerwehrdienst ehrenamtlich.

Neben ihrem Beruf und ihrem Privatleben stehen sie rund um die Uhr für Einsätze in Repelen und im gesamten Stadtgebiet bereit. Mit dem Brandschutztag möchten die Feuerwehrleute den Bürgerinnen und Bürgern ihre Aufgaben, ihre Technik und die vielfältige Arbeit näherbringen. Interessierte können sich dann auch über eine mögliche Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr informieren. 

Praktischen Vorführungen und Informationsangebote
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Feuerwehr, Brandschutz und Sicherheit. Neben Einsatzübungen (Foto: Feuerwehr Repelen) und praktischen Vorführungen gibt es Informationsangebote für Kinder und Erwachsene, eine Fahrzeugschau sowie verschiedene Mitmachangebote. Ab 11 Uhr können die Feuerwehrfahrzeuge und deren technische Ausstattung besichtigt werden.

Die Mitglieder stehen den Gästen für Fragen zur Feuerwehrtechnik, zum Einsatzdienst, zur Ausbildung und zum ehrenamtlichen Engagement zur Verfügung. Während der gesamten Veranstaltung sorgen das Spielmobil der Stadt Moers und verschiedene Angebote für Spiel und Spaß bei den jüngeren Gästen. Zudem werden für alle Kaffee und Kuchen, Speisen vom Grill, Pommes sowie kalte Getränke angeboten.

Fettbrand nicht mit Wasser löschen
Um 12 Uhr beginnt im Unterrichtsraum im ersten Obergeschoss die erste Einheit zur Brandschutzerziehung. Dabei wird anschaulich vermittelt, wie Brände vermieden werden können, wie man sich im Brandfall richtig verhält und welche Angaben bei einem Notruf wichtig sind. Einen zweiten Durchgang gibt es um 14 Uhr.

Um 12.30 und 16.30 Uhr folgen auf dem Vorplatz beziehungsweise im abgesperrten Straßenbereich Vorführungen von Fettexplosionen. Die Feuerwehr demonstriert, welche erheblichen Gefahren entstehen, wenn brennendes Fett mit Wasser in Kontakt kommt. Gleichzeitig erfahren die Gäste, wie bei einem Fettbrand richtig reagiert werden sollte.

Drehleiter zur Menschenrettung und Brandbekämpfung
Von 12 bis 15 Uhr können Bürgerinnen und Bürger ihr Fahrrad codieren lassen und sich über Möglichkeiten zur Vorbeugung von Fahrraddiebstählen bei der Polizei NRW informieren. Um 13.30 Uhr findet auf dem Vorplatz eine Einsatzübung mit der Drehleiter statt.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer erhalten dabei einen Einblick in den Ablauf eines Feuerwehreinsatzes und können verfolgen, wie eine Drehleiter zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt wird. Um 15 Uhr steht eine historische Einsatzübung auf dem Programm. Sie ermöglicht einen anschaulichen Vergleich zwischen historischer und moderner Feuerwehrtechnik. 

Für die sichere Durchführung des Brandschutztages wird die Straße Am Jungbornpark im Bereich des Feuerwehrgerätehauses während der Veranstaltung für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Zufahrt zu den angrenzenden Wohnhäusern bleibt für Anwohnerinnen und Anwohner möglich. Abhängig vom jeweiligen Programmpunkt kann es kurzzeitig zu Einschränkungen oder Wartezeiten kommen. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die örtliche Beschilderung sowie die Hinweise der Feuerwehr zu beachten.

Am 12. September Häppchen genießen und Kapellen entdecken
Die Führungen ‚Moerser Häppchen‘ sind nicht nur ein kulinarischer Spaziergang, sondern vermitteln viel Wissenswertes über den jeweiligen Stadtteil. Zu einem Rundgang durch Kapellen lädt Stadtführerin Renate Brings-Otremba am Samstag, 12. September, ab 10 Uhr ein. 

Start für die Erlebnistour ist am Bapaume-Platz. Auf dem rund sieben Kilometer langen Weg erfahren die Teilnehmenden, wie sich Kapellen vom Bauerndorf zum heutigen liebenswerten Stadtteil entwickelt hat. In den Pausen der fünf Stunden dauernden Führung gibt es leckere Kostproben von inhabergeführten Betrieben.

Die Kosten für die Führung durch Kapellen inklusive Häppchen betragen 29,50 Euro pro Person. Verbindliche Anmeldungen zu der Führung sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.


DRK-Familienbildung startet mit neuen Kursangeboten in den September  
Neukirchen-Vluyn, Kreis Wesel - Mit neuen und bewährten Angeboten startet die DRK-Familienbildung Niederrhein in den September. Von PEKiP und Elternstart NRW über Spielgruppen und die neuen „Musikzwerge“ bis zur Ersten Hilfe am Hund ist für Familien und Hundehalter einiges dabei.  

Mit mehreren neuen und bewährten Angeboten startet die DRK-Familienbildung Niederrhein in den September. Das Programm richtet sich an Familien mit Babys und Kindern ebenso wie an Hundehalterinnen und Hundehalter. Bereits am 2. September startet ein neuer PEKiP-Kurs. Ab dem 3. September trifft sich eine Spielgruppe für Kinder ab sechs Monaten.  

Beim Elternstart NRW ab dem 4. September können Eltern mit ihren Babys an fünf kostenfreien Treffen teilnehmen. Neu im Programm sind außerdem die „Musikzwerge“, die ab dem 8. September mit zwei Kursen starten. Praktisches Wissen für den Notfall vermittelt der Kurs „Erste Hilfe am Hund“ am 26. September.  

„Familienbildung des DRK Niederrhein in der Grubenwehrstraße in Neukirchen-Vluyn.“

Weitere Informationen und Anmeldung gibt es bei der DRK-Familienbildung Niederrhein, Grubenwehrstraße 5 in Neukirchen-Vluyn, unter 0281 3001-8100 oder per E-Mail an familienbildung@drk-niederrhein.de.  
„Praktische Übungen stehen im Mittelpunkt des Kurses: Teilnehmende lernen unter Anleitung, wie Verbände korrekt angelegt werden.“

Moerser Kirmes 2026
Sie ist das größte und beliebteste Volksfest am Niederrhein und lockt Anfang September jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besucher in die Grafenstadt - die Rede ist von der Moerser Kirmes.

Die Veranstaltung bietet Jahr für Jahr jede Menge Spaß und Abwechslung für Groß und Klein. Mit mehr als 200 Schaustellerinnen und Schaustellern, vielen Partyzonen, Kirmesklassikern und Hightech-Fahrgeschäften stellt das Team der Moerser Marketing GmbH eine bunte Mischung für alle Kirmesfans zusammen.

Das Spektakel in der Moerser Innenstadt findet traditionell am ersten Septemberwochenende statt und dauert fünf Tage. Es endet am "Kirmesdienstag" mit einem großen Höhenfeuerwerk.

Weitere Informationen über
Programm
Attraktionen
Lageplan
Öffentliche Toiletten
Sanitätsdienst
Anreiseinfos
finden Sie unter www.kirmes-moers.de.


Kempen: Kulturforum Franziskanerkloster öffnet anlässlich des Tages des offenen Denkmals und des Deutschen Orgeltags am 13. 9. seine Türen
Auch in diesem Jahr steht der zweite Sonntag im September im Zeichen der Kultur und des Denkmalschutzes. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ gewähren zahlreiche Städte und Gemeinden Bürgerinnen und Bürgern einen Blick in ihre Baudenkmäler. So auch das Kulturforum Franziskanerkloster, welches am 13.09.2026 zwischen 11 und 17 Uhr ein vielfältiges Programm für Groß und Klein anbietet.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie es eigentlich hinter den Kulissen eines Museums aussieht und welche Schätze und Objekte in sonst verschlossenen Räumen schlummern, kann um 11, 14 und 16 Uhr an einer Führung durchs Depot teilnehmen.

Von Truhen, Uhren und Spieltischen – Im Kramer-Museum wimmelt es nur so von alten Möbeln. Aber warum sind sie im Museum und nicht bei uns zuhause? Für was wurden sie früher genutzt? Wem gehörten sie? Und welche Geschichten können sie erzählen? Um 11:30 Uhr und 15:30 Uhr wird in einer halbstündigen Kinderführung erkundet, was das Besondere an diesen Gegenständen ist.

Auch im Museum für Niederrheinische Sakralkunst schlummert so manch ein Museumsschatz. Gemeinsam mit Dr. Elisabeth Friese erfahren Interessierte um 13
Uhr mehr über ausgewählte Objekte.

Und wer selbst kreativ im Museum werden möchte, kann zwischen 11 und 17 Uhr an  er Kreativstation in der Klosterküche malen, basteln und entdecken. Sebastian Küchler-Blessing, Domorganist aus Essen, wird jeweils um 14 und um 15 Uhr ein halbstündiges Konzert auf der König-Orgel in der Paterskirche geben.
Anschließend sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, auf der Empore die König-Orgel genauer kennenzulernen, den Balg zu treten, Register zu ziehen und der Orgel ein paar Töne zu entlocken.

Die Installation „unter fünf Augen“ des Künstlers Wilhelm Mundt ist noch bis zum 13.09.2026 zu sehen! In einem Werkgespräch in der Klosterpforte mit Dirk Steimann um 16 Uhr kann das Kunstwerk gemeinsam besprochen werden.
Zudem laden der Kempener Geschichts- und Museumsverein e.V. und der Förderverein der Stadtbibliothek Kempen e.V. von 12 Uhr bis 16:30 Uhr ein, sich im Museums-Café im Rokoko-Saal zu stärken. Besuchende haben außerdem die Möglichkeit, beim Medientrödel in Büchern und Co aus dem Bestand der Stadtbibliothek und des Museums zu stöbern.

Und als Tipp: Wer das Kramer-Museum und das Museum für Niederrheinische Sakralkunst auf eigene Faust erkunden möchte, kann in die neue Museums-App blicken! Drei unterschiedliche Touren geben spannende Hintergrundinfos zum Gebäude und der Dauerausstellung!
Alle Angebote sind kostenfrei. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kempen.de

Moers: Das Kapital - Marathonlesung
Von Karl Marx Karl Marx war vieles zugleich: Philosoph, Journalist, Ökonom, Historiker, scharfer Kritiker des Kapitalismus und politischer Flüchtling. Sein Leben war geprägt von Wandel, Konflikten und intellektueller Arbeit. Aufgrund politischer Verfolgung verbrachte er einen großen Teil seines Lebens im Exil – insbesondere in London.

Dort entstand auch sein Hauptwerk Das Kapital, das heute zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt. Gemeinsam mit seinem engen Weggefährten Friedrich Engels entwickelte Marx Analysen des kapitalistischen Systems, deren gesellschaftliche Relevanz bis heute bemerkenswert aktuell erscheint. Im Anschluss an die Lesung von Ensemble und Publikum werden wir im Gespräch weiter über die Themen diskutieren, die der Text aufwirft. Eintritt frei.
Veranstaltungsdatum 06.09.2026 - 17:00 Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9, 47441 Moers. Glasfoyer im Schloss


Neu_Meerbeck: Fit & chic für den Herbst: Das Flick-Café ist zurück
Nach einer längeren Sommerpause öffnet das Flick-Café im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck wieder seine Türen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Lieblingsstücke fit und chic für die kühleren Tage zu machen, statt sie im Schrank liegen zu lassen oder gleich zu ersetzen.

Am Dienstag, 8. September, von 14.30 bis 16.30 Uhr lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck (Bismarckstraße 43b) alle Interessierten zum gemeinsamen Flicken und Reparieren in gemütlicher Atmosphäre ein. 

Im Flick-Café geht es bewusst um kleine Reparaturen, die sich oft schnell erledigen lassen: einen Knopf annähen, aufgegangene Nähte schließen oder kleinere Schäden ausbessern. Eine Änderungsschneiderei kann das Angebot nicht ersetzen, doch viele Kleidungsstücke lassen sich mit wenigen Handgriffen wieder alltagstauglich machen. 

Die ehrenamtliche Expertin steht den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite. Sie bringt ihre Nähmaschine und Materialien mit und zeigt, wie sich kleine Schäden an Kleidungsstücken oft ganz unkompliziert beheben lassen. Bei einer Tasse Kaffee, Keksen und netten Gesprächen wird ganz nebenbei Nachhaltigkeit gelebt – und so manches Lieblingsstück erhält eine zweite Chance.

Wer mag, kann außerdem Neues aus dem Fördergebiet Neu Meerbeck erfahren und sich über aktuelle Projekte und Veranstaltungen informieren. Die Teilnahme ist kostenlos.  ine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsdatum 08.09.2026 - 14:30 Uhr - 16:30 Uhr. Veranstaltungsort Bismarckstraße 43b, 47443 Moers.

Starke Halbjahresbilanz für das Reiseziel Niederrhein
Wachstum bei Übernachtungen und Gästeankünften setzt sich eindrucksvoll fort. „Diese Zahlen sind gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein starkes Signal, das Mut macht. Der Niederrhein überzeugt als attraktiver Standort – und dies nicht nur für Gäste, sondern auch für Unternehmen und die Menschen, die hier leben und arbeiten.“

So kommentiert Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel und Aufsichtsratsvorsitzender der Niederrhein Tourismus GmbH (NT), die Halbjahresbilanz bei den Übernachtungen und Gästeankünften. Was sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet hatte, wird eindrucksvoll bestätigt: Das Reiseziel Niederrhein erfreut sich im klassischen Tourismus wie unter Geschäftsreisenden stetig wachsender Beliebtheit auf hohem Niveau. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden laut Landesbetrieb IT.NRW. in der Region insgesamt 1.167.916 Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der Gästeankünfte stieg um 7,1 Prozent auf 535.891. Dabei erfasst die Statistik jeweils Betriebe mit 10 oder mehr Betten bzw. Stellplätzen (auf Campingplätzen). Besonders deutlich fällt die positive Entwicklung bei den ausländischen Gästen ins Auge: Hier stieg die Zahl der Übernachtungen mit einem Ergebnis von 196.857 um 22,9 Prozent, die Zahl der Ankünfte mit 93.899 sogar um 24,2 Prozent.

Auch der Vergleich mit der Rekord-Gesamtentwicklung in Nordrhein-Westfalen hebt die besondere Nachfrage des Niederrheins hervor: So verzeichnete NRW Zuwächse von 5,7 Prozent bei den Ankünften und 3,8 Prozent bei den Übernachtungen. Bei den Gästen aus dem Ausland ergibt sich NRW-weit ein Plus von 12,3 Prozent (Ankünfte) und 11,8 Prozent (Übernachtungen) in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres. „Touristische Übernachtungen, Geschäftsreisen und hohe Besucherzahlen stärken den Handel, die Gastronomie und die Dienstleistungswirtschaft vor Ort.

"Ihre Bedeutung für den Wirtschafts- und Wohnstandort Niederrhein kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“, sagt Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH und Vorsitzender der NT-Gesellschafterversammlung.

Für NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner ist das Halbjahresergebnis ein Beleg dafür, „dass unsere gemeinsame Arbeit für den Standort eine starke Wirkung entfaltet“. Diesen erfolgreichen Weg werde man weiter beschreiten und den Niederrhein als hochattraktiven Standort präsentieren.

Deutlich mehr Übernachtungen: Der Standort Niederrhein erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Foto: gymi media



NRW-Inflationsrate liegt im August 2026 bei 2,9 %
* Preise für Nahrungsmittel im August 2026 um 0,1 % höher als vor einem Jahr
* Im Fokus: Die Entwicklung der Kraftstoffpreise in NRW im Jahr 2026
* Kraftstoffpreise zwischen August 2025 und August 2026 um 26,5 % gestiegen

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im August 2026 bei 2,9 %. Das ist der höchste Wert seit Januar 2024 (damals: +3,0 %). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Juli 2026) um 0,2 %.

Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen August 2025 und August 2026 um 2,4 % gestiegen.



Vorjahresvergleich: Nahrungsmittelpreise steigen um 0,1 %, Energiepreise 10,1 % teurer Zwischen August 2025 und August 2026 sind die Nahrungsmittelpreise um durchschnittlich 0,1 % gestiegen. Teurer wurde u. a. Gemüse wie Kopf- oder Eisbergsalat (+30,1 %) und Möhren (+18,0 %).

Auch die Eierpreise stiegen weiter an (+15,8 %). Molkereiprodukte wie teilentrahmte Milch (−11,2 %) und Vollmilch (−10,1 %) hingegen wurden günstiger angeboten. Sinkende Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten auch Speisefette und -öle (−16,9 %), darunter insbesondere Butter (−32,3 %).

Die Energiepreise entwickelten sich weiterhin gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen August 2025 und August 2026 Preisrückgänge verzeichneten (−5,6 % bzw. −1,2 %), wurde Heizöl deutlich teurer angeboten (+33,6 %) als vor einem Jahr. Im August 2026 mussten Autofahrende für Kraftstoffe 26,5 % mehr bezahlen als im August 2025 (darunter Diesel +35,6 % und Benzin +24,0 %).

Im Bereich der Dienstleistungen stiegen zwischen August 2025 und August 2026 die Preise in Gaststätten (+3,3 %) und der häuslichen Alten- und Behindertenpflege (+11,5 %). Im Fokus: Die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Jahr 2026.

Kraftstoffpreise seit Januar 2026 um 22,3 % gestiegen
Nach vorläufigen Ergebnissen sind in Nordrhein-Westfalen die Kraftstoffpreise zwischen Juli und August 2026 um 2,6 % gestiegen, auch vor dem Hintergrund des im August herrschenden Niedrigwassers im Rhein. Insgesamt war die Preisentwicklung bei Kraftstoffen im Jahr 2026 insbesondere durch weltweite Krisen und Krisenmanagement geprägt.



Zwischen Januar und August 2026 stiegen die Kraftstoffpreise in Nordrhein-Westfalen um 22,3 %. Innerhalb dieses Zeitraums gab es in den einzelnen Monaten teilweise sehr unterschiedliche Entwicklungen. Ende Februar 2026 begannen die Kriegshandlungen im Nahen Osten („Irankrieg”), in dessen Folge durch die Blockade der wichtigen Schifffahrtswege im Persischen Golf (Straße von Hormus) die Energie- und damit auch die Kraftstoffpreise deutlich stiegen: Im März 2026 wurden Kraftstoffe um 15,9 % teurer angeboten als noch im Vormonat.

Der Tankrabatt, der von der Bundesregierung vor diesem Hintergrund für die Monate Mai und Juni 2026 temporär eingeführt wurde, ließ die Kraftstoffpreise nur vorübergehend sinken (Mai 2026: −6,5 %; Juni 2026: −8,3 %; jeweils zum Vormonat). Im Folgemonat (Juli 2026) kam es erneut zu einem deutlichen Preissprung (+16,6 %).

Zwischen 2023 und 2025 sanken die Kraftstoffpreise um 5,6 %
Die Trendwende bei den Kraftstoffpreisen ist seit Anfang 2026 erkennbar: Im Januar 2026 erhöhten sie sich binnen eines Monats um 5,9 %. Die dynamische Entwicklung der Kraftstoffpreise im Jahr 2026 löste eine längere Phase tendenziell sinkender Kraftstoffpreise in den Jahren 2023 bis 2025 ab: In diesem Zeitraum sind sie um durchschnittlich 5,6 % gesunken, während der Verbraucherpreisindex insgesamt um 4,3 % stieg.

 Ergebnisse zu den Entwicklungen der Kraftstoffpreise von Januar 2020 bis August 2026 XLSX, 52,62 KB Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 = 100) im August 2026 – vorläufige Ergebnisse (Wichtige Preisveränderungen) XLSX, 25,9 KB


Kleve: Baustart im Projekt Wirbelfallschacht - Sperrungen auf der Nassauerallee
Ab kommenden Montag, 31. August 2026, wird die Nassauerallee streckenweise zur Einbahnstraße.
Die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt des umfangreichen Projektes der Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) zur Errichtung eines Wirbelfallschachtes an der Nassauerallee in Kleve starten. Über das Bauwerk soll künftig ein großer Teil des Niederschlagswassers der Klever Oberstadt in den Kermisdahl abfließen. Bevor jedoch mit dem Bau des eigentlichen Wirbelfallschachtes begonnen wird, stehen zunächst Kanalbauarbeiten im Bereich der Nassauerallee an.

Von Ende August bis Dezember 2026 wird der erste Bauabschnitt umgesetzt. Er beinhaltet den Neubau eines etwa 60 Meter langen Regenwasserkanals samt fünf Schächten auf dem Teilstück der Nassaueralle zwischen den Einmündungen Siegener Straße / Eiserner Mann und dem Parkplatz der LVR-Sternbuschklinik. Für die Zeit der Arbeiten kommt es im Bereich der Nassauerallee zu Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs.

Ab dem 31. August 2026 wird die Nassauerallee zwischen der Kreuzung Nassauerallee / Albersallee / Uedemer Straße und den Einmündungen Siegener Straße und Eiserner Mann halbseitig in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt. Die Nassauerallee wird dann an dieser Stelle zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Süden, also stadtauswärts.

Eine Umleitungsstrecke in Richtung Oberstadt und Materborn wird über die Querallee, Materborner Allee und Hoffmannallee bis zur Lindenallee geführt, die Umleitung für Verkehr nach Emmerich, Kranenburg und in die Unterstadt führt über die Uedemer Straße und den Klever Ring. Hinweistafeln weisen an mehreren Stellen auf den Verlauf der Umleitungen hin.

Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten startet der zweite Bauabschnitt. Von Januar 2027 bis Oktober 2028 sollen dann Regenklärbecken sowie der Wirbelfallschacht selbst, eine Pumpstation und der Kanalabschnitt bis zum Kermisdahl samt Auslaufbauwerk in das Gewässer errichtet werden. Hierzu informieren die USK und die Stadt Kleve vor dem Beginn der Arbeiten noch einmal gesondert.
Hintergrund: Entwässerung der Klever Oberstadt über einen Wirbelfallschacht

Aktuell fließt das anfallende Niederschlagswasser der Klever Oberstadt über den Eisernen Mann bis zur Kaskade am Ufer des Kermisdahls, wo es in das Gewässer eingeleitet wird. Das Bauwerk der Kaskade ist allerdings in die Jahre gekommen und muss abgelöst werden. Hierfür ist der Wirbelfallschacht vorgesehen.

Kanäle leiten das Regenwasser künftig über Regenklärbecken zum Wirbelfallschacht, der den Höhenunterschied zwischen Oberstadt und Kermisdahl überbrückt und das Niederschlagswasser in den Kermisdahl einleitet. Detaillierte Informationen zu dem umfangreichen Projekt sind auf der Internetseite der USK und der Stadt Kleve zu finden: www.kleve.de/wirbelfallschacht

September-Ablesung startet: Enni erfasst Zählerstände in Utfort, Eick und Neukirchen-Vluyn
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im September in den Moerser Stadtteilen Utfort und Eick sowie in den ländlichen Bereichen von Neukirchen-Vluyn unterwegs. Im Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 5.200 Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund 7.900 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.

Unterstützt wird Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft ASL Services. Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände selbst übermitteln können.

Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich. „Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell und reibungslos durchführen können, sollten die Zähler frei zugänglich sein.“

Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni nachfragen.

Pädagogische Fachkräfte treffen sich beim Fachtag in Kleve: „Marte Meo“-Gründerin Maria Aarts stellt ihre entwicklungsunterstützende Methode vor

Marte Meo Fachtag November 2026 (c) Kathrin Wißen
Anna Eggers (SOS-Kinderdorf Niederrhein), Alexander Paß-von Wedel (Stadt Kleve), Monika Helmus und Andrea Tübbing (beide Anna-Stift), Rosa Nieke (Hochschule Rhein-Waal) sowie Lena Werken (SOS-Kinderdorf Niederrhein) organisieren gemeinsam den „Marte Meo“-Fachtag im November in Kleve. Bildnachweis: SOS-Kinderdorf Niederrhein / Foto: Katrin Wißen

Kleve: SOS-Kinderdorf Niederrhein
Bereits mehr als 200 pädagogische Fachkräfte und Studierende haben sich für den Fachtag „Die Wirkkraft von Marte Meo“ angemeldet. Er findet am Samstag, 14. November von 10 bis 16 Uhr im Audimax der Hochschule Rhein-Waal in Kleve statt.

„Marte Meo“ ist eine pädagogische Methode zur Unterstützung von Entwicklung und positiven Beziehungen. Gegründet wurde sie vor mehr als vierzig Jahren von der Niederländerin Maria Aarts. Aarts selbst wird beim Fachtag in Kleve die Wirkkraft ihrer Methode anhand von Fallbeispielen vorstellen. Facharzt Dr. Michael Hipp beleuchtet die Methode aus psychiatrischer Perspektive.

„Wir sind bereits seit 2011 mit ‚Marte Meo‘ am Start und bilden unsere Fachkräfte in der Methode weiter“, erklärt Monika Helmus, Bereichsleiterin beim Anna-Stift aus Goch. Helmus weiter: „Ob stationäre oder ambulante Hilfe – die Methode stärkt die Entwicklung der von uns betreuten Kinder, Jugendlichen und Familien, und das bereits seit vielen Jahren.“ Ihre Kollegin und „Marte Meo“-Supervisorin Andrea Tübbing ergänzt: „Wir haben mit 150 Fachkräften weit mehr als die Hälfte unserer Mitarbeitenden bereits geschult und bilden laufend weitere aus. Seit 2022 sind wir auch offizielles ‚Marte Meo‘-Institut.“

Das Besondere der Methode sei neben ihrer guten Anwendbarkeit im Alltag vor allem eine stärkenorientierte Haltung. Bei ‚Marte Meo‘ gingen die pädagogischen Fachkräfte immer vom Positiven aus. Das Gute werde gestärkt. Die Kommunikation sei jederzeit wertschätzend. Tübbing betont: “Ich bin gespannt, was dies auch aus neurowissenschaftlicher Perspektive bedeutet, und freue mich daher besonders auf den Input von Dr. Michael Hipp als Experten auf diesem Gebiet.“

Auch das SOS-Kinderdorf Niederrhein mit seinen 330 Beschäftigten und 80 ehrenamtlich Engagierten hat sich auf den Weg gemacht, „Marte Meo“-Institut zu werden. Der Sozialträger bildet seine pädagogischen Fachkräfte seit einigen Jahren in der Methode weiter. Mit dem Fachtag wolle man die Wirkkraft der Methode in den Vordergrund rücken.

SOS-Bereichsleiterin Anna Eggers sagt: „‚Marte Meo‘ hilft, die Entwicklung und die Beziehungen von Kindern, Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen zum Beispiel in Pflegekontexten zu stärken. Im Mittelpunkt steht dabei die Initiative des Kindes, des Jugendlichen oder des Erwachsenen. Sie wird aufmerksam wahrgenommen, wertschätzend aufgegriffen und durch passende sprachliche Begleitung unterstützt. So entstehen im Alltag stärkende Momente, die Sicherheit, Orientierung und Raum für Entwicklung aus eigener Kraft ermöglichen.“

Ihre Kollegin Lena Werken führt aus: “Bei ‘Marte Meo’ nutzen wir videobasierte Analysen, um aufzuzeigen, wo Entwicklung gelingt und wie sie positiv unterstützt werden kann.”
Für Rosa Nieke vom Fachbereich Kindheitspädagogik der Hochschule Rhein-Waal wird der Fachtag auch den Studierenden helfen: „Die Studierenden kommen in direkten Kontakt mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis. Der Fachtag ermöglicht ihnen, eigene Netzwerke zu den Einrichtungen und Institutionen zu knüpfen, in denen sie vielleicht später einmal arbeiten wollen. Gleichzeitig bekommen sie viel fachlichen Input durch das Kennenlernen der ‚Marte Meo‘-Methode.“

Netzwerke zu knüpfen und den Austausch untereinander zu fördern, gehört für Alexander Paß-von Wedel zu seinen zentralen Aufgaben. Als Netzwerkkoordinator für die „Frühen Hilfen“ der Stadt Kleve ist ihm besonders daran gelegen, die Akteure der Kinder- und Jugendhilfe aus der Region zusammenzubringen: „Alle können sehr voneinander profitieren, und der Fachtag bringt die Akteure zusammen. Das ist unglaublich wertvoll für alle Beteiligten. Wir freuen uns, dass wir in der Stadt Kleve so gut aufgestellt sind.“

INFO - Der Fachtag „Die Wirkkraft von ‚Marte Meo‘“
Der Fachtag „Die Wirkkraft von ‚Marte Meo‘“ richtet sich an Fachkräfte und Leitungen aus Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, Studierende sowie an alle fachlich Interessierten. Er findet am Samstag, 14. November, von 10 bis 16 Uhr im Audimax der Hochschule Rhein-Waal statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 69 Euro. Für Partnerorganisationen ist die Teilnahme kostenfrei. Anna-Stift, SOS-Kinderdorf Niederrhein, Hochschule Rhein-Waal und Stadt Kleve laden gemeinsam zum Fachtag ein. Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.sos-kinderdorf.de/marte-meo.

Moerser Kirmes - 4. - 8. September 2026
Sie ist das größte und beliebteste Volksfest am Niederrhein und lockt Anfang September jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besucher in die Grafenstadt - die Rede ist von der Moerser Kirmes.  Die Veranstaltung bietet Jahr für Jahr jede Menge Spaß und Abwechslung für Groß und Klein.

Mit mehr als 200 Schaustellerinnen und Schaustellern, vielen Partyzonen, Kirmesklassikern und Hightech-Fahrgeschäften stellt das Team der Moerser Marketing GmbH eine bunte Mischung für alle Kirmesfans zusammen. Das Spektakel in der Moerser Innenstadt findet traditionell am ersten Septemberwochenende statt und dauert fünf Tage.

Es endet am "Kirmesdienstag" mit einem großen Höhenfeuerwerk. Weitere Informationen über Programm, Attraktionen, Lageplan ,Öffentliche Toiletten, Sanitätsdienst  und Anreiseinfos gibt es unter www.kirmes-moers.de.

FVC 2026: Zweiter „Walkshop“ am 15.09.2026 in der Klever Unterstadt
Der zweite Walkshop des Fußverkehrschecks 2026 in Kleve führt durch die Unterstadt. Mit dem Fußverkehrscheck 2026 stellt die Stadt Kleve ihre Fußwege auf den Prüfstand. Am 14. Juli 2026 fand bereits der erste „Walkshop“ in der Klever Oberstadt entlang der Verkehrsachse Lindenallee/Hoffmannallee statt.

Rund 25 Teilnehmende aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und angrenzenden Institutionen beteiligten sich an dem Rundgang. Vor Ort wurden Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten für den Fußverkehr benannt und diskutiert. Die Teilnehmenden konnten zudem selbst im mitgebrachten Rollstuhl nachvollziehen, wie Fußwege von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wahrgenommen werden.

Mit dem zweiten Walkshop am Dienstag, 15.09.2026, um 17:00 Uhr in der Klever Unterstadt wird der praktische Teil des Fußverkehrschecks nun fortgesetzt. Startpunkt ist der Bahnhofsvorplatz. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird von dort aus die abgesteckte Route (Bahnhofstr. – Hochschule – Hafenstr. – Herzogstr.) abgegangen.

Auch entlang dieser Strecke sollen unter anderem wieder Gehwegbreiten aufgemessen, Verkehrsinseln und Ampeln gemeinsam überquert sowie mögliche Barrieren für mobilitätseingeschränkte Personen identifiziert werden. Die Teilnehmenden können zudem konkrete Stellen benennen, an denen sie sich unsicher fühlen oder die attraktiver gestaltet werden könnten. 

Die Route des zweiten Walkshops. Klicken zum Vergrößern. Alle Hinweise werden gesammelt, kartiert und fachlich durch die Expertinnen und Experten des Planungsbüro VIA aus Köln ausgewertet. Aus den Ergebnissen entstehen anschließend Vorschläge für Maßnahmen, mit denen der Fußverkehr in Kleve sicherer, komfortabler und attraktiver gestaltet werden kann.

Die Stadt Kleve lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an den Walkshops zu beteiligen und ihre Beobachtungen und Ideen einzubringen. Um Anmeldung über die Website www.kleve.de/fvc wird gebeten.

Moers: Was passiert mit dem digitalen Leben nach dem Tod?
Online-Banking, Streaming-Abos, E-Mail-Postfächer oder Social-Media-Profile – ein großer Teil unseres Lebens spielt sich heute digital ab. Doch was geschieht mit diesen Konten und Verträgen, wenn ein Mensch stirbt?  Antworten auf diese und weitere Fragen gibt der Vortrag ‚Todesfall – digitaler Nachlass‘ am Donnerstag, 10. September, um 14.30 Uhr im Quartierszentrum AWO Caritas, Waldenburger Straße 5, in Moers.

Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe ‚Gut versorgt – in jedem Fall‘.  Eine Expertin der Verbraucherzentrale NRW informiert darüber, welche Aspekte des digitalen Nachlasses berücksichtigt werden sollten und welche Vorsorgemaßnahmen helfen, den eigenen digitalen Nachlass rechtzeitig und übersichtlich zu regeln.

Dabei erfahren die Teilnehmenden unter anderem, was mit Online-Verträgen, Abonnements und Social-Media-Konten nach dem Tod geschieht und welche Vorkehrungen sinnvoll sind, damit Angehörige im Ernstfall handlungsfähig bleiben. Die Veranstaltung ist kostenlos.  Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter 0 28 41 / 887 86 06 oder nachlass.cv-mx.de 

Workshops „A walk in the park – von der Skizze zur Druckgrafik“ im Museum Kurhaus Kleve
An diesem Langen Freitag, den 4. September 2026, findet ein besonderer Workshop mit Nicole Peters für Klein und Groß statt. Zuerst geht es in den Forstgarten, wo schnelle Skizzen erstellt werden. Diese werden anschließend in der Wunderkammer auf kleine Linolplatten übertragen, die geschnitten und gedruckt werden. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Spaß an Linien und Strukturen.

Der Workshop ist für Alle zwischen 8 und 90 Jahren, die Gebühr beträgt 12 EUR (exkl. Materialkosten). Anmeldungen sind zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via E-Mail empfang@mkk.art.

District Moers – 360 Grad Edition
Getreu dem Motto Nitrax & Friends erwarten euch beim Techno-Rave District Moers wieder zehn bekannte DJs auf zwei Floors. Ein besonderes Highlight an diesem Abend: Das DJ-Pult rückt in die Mitte des Floors – ihr seid mitten im Geschehen und feiert gemeinsam rund um das Pult.

Noch näher, noch intensiver, noch mehr Rave-Feeling. Einlass ab 18 Jahre! Veranstaltungsdatum 04.09.2026 - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107. 47441 Moers.

Bühne frei für die neue Spielzeit: Kulturszene Kempen startet im September
Am 7. September startet die Kulturszene Kempen mit dem Comedy-Trio „TAK- Ensemble“ aus Ingo Börchers, Matthias Brodowy und Hans Gerzlich in die neue Saison. Doch Comedy und Kabarett sind nur ein Teil dessen, was die neue Spielzeit zu bieten hat: Besucherinnen und Besucher erwartet eine bunte Mischung aus klassischen und modernen Klängen, Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt, fantasievollem Puppentheater und besonderen Formaten.

Dabei reicht die musikalische Vielfalt von unterschiedlichen internationalen Einflüssen bis hin zu ungewöhnlichen Konzertformen. Auch thematisch ist für unterschiedliche Interessen und Altersgruppen etwas dabei. Die Kinderveranstaltungen widmen sich beispielsweise ganz unterschiedlichen Themen – vom Anderssein und von Queerness bis hin zum Umgang mit Ängsten.

Wie vielfältig das musikalische Programm ist, zeigen unter anderem German Hornsound und das Orchester „Stegreif“: Während German Hornsound barocke Musik mit modernen Klängen verbindet, bricht „Stegreif“ traditionelle Konzertformen auf und musiziert ohne Noten und Dirigenten.

Mit VOCES8 ist außerdem eines der international renommiertesten Vokalensembles zu Gast. In der Weltmusik-Reihe reicht die musikalische Reise von Senegal bis England und von Folk und lateinamerikanischen Klängen bis zu Einflüssen indigener Musiktraditionen. Auch die Jazzreihe bringt junge und etablierte Musikerinnen und Musiker aus dem In- und Ausland nach Kempen und zeigt, wie vielfältig Jazz mit Instrumenten wie Saxophon, Mundharmonika, Flöte, Gitarre und Klavier klingen kann. Ein besonderes Erlebnis bietet erneut die „Nachtmusik“.

Hier gibt es keine festen Sitzplätze: Das Publikum bringt einfach den eigenen Stuhl, ein Kissen oder eine Decke mit und macht es sich für einen ungewöhnlichen Konzertabend gemütlich. Musikalisch ist dabei ebenfalls für Überraschungen gesorgt – von wienerischem Flair mit Ethel Merhaut bis zu einer wilden Mischung aus Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik mit „uwaga!“.

Wer die ersten Veranstaltungen der neuen Spielzeit live erleben möchte, sollte sich den 5. September vormerken: Dann startet um 11 Uhr der Einzelkartenverkauf für die erste Saisonhälfte in der Tourist Information, Orsaystraße 3a. Ab 14 Uhr sind die Karten auch online im Ticket-Shop erhältlich.

Das neue Saisonbuch mit dem vollständigen Programm der Spielzeit 2026/2027 ist ab sofort in der Tourist Information erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kulturamtes Kempen.


Dinslakener Stadtführungen: Von der Walz über Bergbaugeschichte bis zu Klima- und Umweltprojekten
Auch im September 2026 werden die engagierten Gästeführer*innen aus Dinslaken ein abwechslungsreiches Programm bieten. Ob historische Rundgänge, Naturerlebnisse oder spannende Einblicke in die Stadtgeschichte: Das Angebot hält vielfältige Entdeckungen bereit. Den Auftakt macht am Mittwoch, 2. September, um 18 Uhr die Führung „Zimmermann auf der Walz“.

Gästeführer Eduard Sachtje schlüpft in die Rolle des Zimmermanns Heinrich Schlitzohr und nimmt die Teilnehmenden mit auf einen unterhaltsamen Rundgang durch die Dinslakener Altstadt. Dabei erzählt er von seinen Wanderjahren und erläutert auf anschauliche Weise die Ursprünge bekannter Redensarten wie „Kurve kratzen“, „blaumachen“ oder „schreib’s dir hinter die Ohren“. Treffpunkt ist die Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person.

Am Sonntag, 6. September, von 15 bis 17 Uhr, führt der ehemalige Obersteiger Silvo Magerl bei seiner Führung „Mit dem Steiger auf den Spuren der Bergleute“ über das ehemalige Zechengelände Lohberg. Mit persönlichen Erinnerungen und fundierten Kenntnissen vermittelt er eindrucksvoll den Arbeitsalltag unter Tage sowie die Geschichte der 2005 stillgelegten Zeche Lohberg. Treffpunkt ist das Ledigenheim in Lohberg, Stollenstraße 1. Die Teilnahme kostet 7,50 Euro pro Person.

Naturinteressierte kommen am Mittwoch, 9. September, von 16 bis 17:30 Uhr bei der Führung „Pilze finden für Einsteiger“ auf ihre Kosten. Die zertifizierte Kräuterpädagogin Jutta Becker-Ufermann vermittelt Wissenswertes über die heimische Pilzwelt, deren ökologische Bedeutung sowie das umweltschonende Sammeln. Treffpunkt ist der Parkplatz des Waldfriedhofs Oberlohberg, Bergerstraße 353. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, Kinder bis 14 Jahre zahlen 6 Euro. Wetterangepasste Kleidung wird empfohlen.

Eine neue Perspektive auf die Stadt eröffnet am Donnerstag, 10. September, von 17 bis 19 Uhr die Führung „Die anderen Orte“. Stadtarchivarin Katharina Schinhan und Danny Könnicke, Leiter des Museums Voswinckelshof, lenken den Blick auf oft übersehene oder längst verschwundene Orte, die dennoch einen wichtigen Teil der Dinslakener Geschichte erzählen. Der Rundgang startet an der Tiefgarage am Rathaus und ist kostenfrei.

Am Freitag, 11. September, lädt der Heimatverein Eppinghoven von 17 bis 19 Uhr zur Wanderung „Eppinghoven – Dinslakens liebenswerter Stadtteil – Teilabschnitt Rheinaue“ ein. Die rund 3,5 Kilometer lange Tour verbindet historische Stationen mit der reizvollen Landschaft der Rheinaue und führt unter anderem zur renaturierten Emschermündung sowie zu bedeutenden Orten des Stadtteils Eppinghoven. Treffpunkt ist der Parkplatz an der St.-Johannes-Kirche an der Kerkmannstraße. Die Teilnahme kostet 7,50 Euro pro Person.

Eine Zwischeneinkehr ist nach vorheriger Absprache möglich. Historisch wird es erneut am Donnerstag, 17. September, von 16 bis 17.30 Uhr bei der Erlebnisführung „Unterwegs mit der Hexe Ulanth Dammartz“. Gästeführerin Beate Hettmer versetzt die Teilnehmenden in die Zeit der Hexenverfolgung und erzählt in der Rolle der Ulanth Dammartz anschaulich vom Leben der Dinslakener im Mittelalter. Treffpunkt ist die Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person.

Den Abschluss des Septemberprogramms bildet am Dienstag, 22. September, von 17 bis etwa 19 Uhr die kostenfreie Fahrradtour „Klima und Umweltschutz in Dinslaken erfahren – eine Fahrradtour zu Klima- und Umweltprojekten“. Das Team Nachhaltige Entwicklung der Stadt Dinslaken stellt verschiedene Klima- und Umweltmaßnahmen im Stadtgebiet vor. Auf der rund zweistündigen Tour werden unter anderem begrünte Dächer, Bienenweiden sowie Projekte zu erneuerbaren Energien und nachhaltiger Mobilität vorgestellt. Treffpunkt ist die Stadtinformation am Rittertor. Ein eigenes Fahrrad ist mitzubringen.

Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor gerne entgegen – telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de.

Stadt Kleve ist Kooperationspartner der Benefizgala „A Musical Journey“ 2026
Die Stadt Kleve präsentiert gemeinsam mit Q-Events am 4. und 5. September 2026 die Benefizgala „A Musical Journey“ zugunsten des Tiergartens Kleve. Die Veranstaltung verbindet hochkarätige Musical-Unterhaltung mit gesellschaftlichem Engagement und setzt so ein Zeichen für kulturelle Teilhabe, niedrigschwellige Kulturangebote und ein starkes Miteinander durch gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Anfang September bringt "A Musical Journey" deutsche Musicalgrößen auf die Bühne der Stadthalle Kleve. Bild: Q-Events.

Mit der Benefizgala kommt ein außergewöhnliches Kulturprojekt nach Kleve, das Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation zusammenbringt. Sein Ziel ist es, Kultur für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen, indem die Tickets so günstig wie möglich (ab 23,72€) angeboten werden. Auf diese Weise sollen Begegnungen gefördert und gesellschaftliche Barrieren abgebaut werden.

Musikalisch erwartet das Publikum ein Ensemble, das zu den renommiertesten Stimmen der deutschsprachigen Musicalszene zählt. Angeführt wird der Abend von Judith Caspari, bekannt aus Hauptrollen in Anastasia, Wicked und Disneys Tarzan. Gemeinsam mit Andreas Bongard (& Julia), Christina Maria Brenner (Abenteuerland – Das Musical) und Tobias Joch (Grease) präsentiert sie die schönsten Melodien der Musicalwelt.

Begleitet werden die Solistinnen und Solisten von der vielfach geschätzten Pianistin Nadja Bach. Das Publikum darf sich auf bewegende Balladen, mitreißende Duette und große Showstopper freuen – interpretiert von Künstlerinnen und Künstlern, die auf den bedeutenden Musicalbühnen Deutschlands zu Hause sind. Die Kooperation entspricht dem Selbstverständnis der Stadt Kleve als offene und vielfältige Kommune, die kulturelle Angebote für alle Menschen stärkt und gesellschaftliches Engagement unterstützt.

Bürgermeister Markus Dahmen erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit Dirk van der Koelen die Benefizgala ‚A Musical Journey‘ nach Kleve holen. Kultur verbindet Menschen und schafft Begegnungen. Gleichzeitig ist es uns als Stadt wichtig, kulturelle Teilhabe zu fördern und möglichst vielen Menschen den Zugang zu hochwertigen Veranstaltungen zu ermöglichen.

Genau dafür steht dieses Projekt.“ Mit der Kooperation setzt die Stadt Kleve ein sichtbares Zeichen für kulturelle Vielfalt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Ausbau niedrigschwelliger Kulturangebote. „A Musical Journey“ verspricht zwei besondere Abende voller Musik, Emotionen und erstklassiger Musicalkunst. Tickets sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, online über kleve.reservi

Moers: Am 10. September: Laura Wagner liest in der Bibliothek aus ‚Tutto bene‘
Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Selbstzweifel und die kleinen Fluchten des Alltags:  Am Donnerstag, 10. September, um 19.30 Uhr ist die Autorin Laura Wagner zu Gast in der Bibliothek Moers (Wilhelm-Schroeder-Straße 10).  Im Erdgeschoss liest sie aus ihrem Romandebüt‚ Tutto bene‘.

Copyright: Alina Schmick.

Im Mittelpunkt steht Emma, die in einem Berliner Späti arbeitet, kaum eine Schicht ohne Wein durchsteht und ihr Studium abgebrochen hat.  Als ihr die freche Schülerpraktikantin Ingrid vorgesetzt wird, schließt Emma sie ins Herz, muss sich allerdings auch plötzlich mit ihren Problemen auseinandersetzen.

Als dann noch der Matrose Leo in Emmas Leben tritt und eine Beziehung möchte, wird es für sie zunehmend schwierig. Karten für die Lesung sind im Vorverkauf für 12 Euro und an der Abendkasse für 14 Euro in der Bibliothek Moers erhältlich (Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 10.30 bis 13.30 Uhr).