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Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt Haushalt
2026 des Kreises Wesel
Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt Haushalt
2026 des Kreises Wesel 03.09.2026 Die
Bezirksregierung Düsseldorf hat den Haushalt
2026 des Kreises Wesel genehmigt. Damit kann der
Kreis seine für dieses Jahr geplanten Maßnahmen
und Investitionen umsetzen. Der Haushaltsplan
sieht für 2026 Gesamterträge von rund 883
Millionen Euro und Gesamtaufwendungen von rund
921,3 Millionen Euro vor.
Unter
Berücksichtigung eines globalen Minderaufwands
von 10,3 Millionen Euro (pauschale
Einsparvorgabe im Haushalt) ergibt sich ein
geplanter Jahresfehlbetrag von rund 28 Millionen
Euro. Der Fehlbetrag kann vollständig durch die
Ausgleichsrücklage gedeckt werden. Die
allgemeine Rücklage (Teil des Eigenkapitals des
Kreises) muss für das Jahresergebnis 2026 nicht
in Anspruch genommen werden.
„Der
Kreis Wesel steht wie viele Kommunen und Kreise
vor erheblichen finanziellen Herausforderungen.
Umso wichtiger ist es, die vorhandenen
finanziellen Spielräume verantwortungsvoll zu
nutzen und gleichzeitig notwendige
Zukunftsinvestitionen nicht aus dem Blick zu
verlieren. Mit dem genehmigten Haushalt verfügt
der Kreis nun über die Grundlage, seine Aufgaben
und geplanten Investitionen im Jahr 2026
umzusetzen“, sagt Regierungspräsident Thomas
Schürmann.
Landrat Ingo Brohl: „Der nun
genehmigte Haushalt für das Jahr 2026 ist
wichtig und gibt uns die Sicherheit, Maßnahmen
wie geplant umzusetzen. Die Bezirksregierung
bestätigt im Kern unser Vorgehen in Zeiten einer
beispiellosen, bundesweiten kommunalen
Finanzkrise. Diese hat ihre Ursache nicht in den
Rat- und Kreishäusern, sondern ist verursacht
durch fehlendes Wirtschaftswachstum und eine
mangelhafte Finanzausstattung, insbesondere von
Bundesleistungsgesetzen.
Dennoch können wir auch im
Haushalt 2026 die historisch niedrige
Hebesatzlinie von 36.4 Punkten halten, nachdem
wir im Jahr zuvor diese sogar leicht senken
konnten. Diese Linie wird leider in den nächsten
Jahren nicht zu halten sein. Deshalb, unabhängig
von den Ursachen der kommunalen Finanzkrise,
arbeiten wir weiter, allein schon aus dem
Rücksichtsnahmegebot gegenüber unseren
kreisangehörigen Kommunen, mit hohem Tempo und
ordentlich Tiefgang mit unserem Anspruch
‚Konsolidieren, Fokussieren und Modernisieren‘
am Kreishaushalt bis hin zu einem freiwilligen
Haushaltssicherungskonzept.“
Der
Hebesatz der allgemeinen Kreisumlage
liegt 2026 bei 36,4 Prozent und damit
0,2 Prozentpunkte über dem
Vorjahreswert. Über die Kreisumlage beteiligen
sich die kreisangehörigen Städte und Gemeinden
an der Finanzierung der Aufgaben des Kreises.
Insgesamt werden über die allgemeine Kreisumlage
rund 338,4 Millionen Euro von den
kreisangehörigen Kommunen erhoben. Auch bei
weiteren Umlagen gibt es Veränderungen.
Der Hebesatz der Jugendamtsumlage steigt von
25,25 Prozent im Jahr 2025 auf 26,1 Prozent im
Jahr 2026. Für den öffentlichen
Personennahverkehr erhebt der Kreis eine
ÖPNV-Umlage von insgesamt rund 7,97 Millionen
Euro. Ab 2026 werden dabei erstmals 50 Prozent
der Aufwendungen für die XBus-Linien der ersten
Stufe berücksichtigt. Die Verteilung auf die
kreisangehörigen Kommunen richtet sich
insbesondere nach den Nutz-Kilometerleistungen
und den Vereinbarungen zur jeweiligen
Linienverantwortung.
Bei der seit 2019
erhobenen differenzierten Umlage für die
Straßenbahnlinie 903 gibt es ebenfalls eine
Anpassung. Die Stadt Dinslaken trägt 2026 einen
Anteil von 80 Prozent der entsprechenden
Betriebskosten. Daraus ergibt sich für die Stadt
ein Betrag von rund 468.000 Euro. Ein
Schwerpunkt der Finanzplanung des Kreises liegt
weiterhin auf Investitionen in Baumaßnahmen.
Dazu zählt insbesondere die geplante
Zentralisierung des Berufskollegs Dinslaken.
Auch in den kommenden Jahren rechnet der Kreis
mit negativen Jahresergebnissen. Vor Abzug des
jeweils eingeplanten globalen Minderaufwands
(pauschal eingeplante Einsparungen) werden für
2027 ein Fehlbetrag von rund 34,3 Millionen
Euro, für 2028 von rund 26,7 Millionen Euro und
für 2029 von rund 20,2 Millionen Euro erwartet.
Nach der derzeitigen Finanzplanung wird
die Ausgleichsrücklage bis 2029 vollständig
aufgebraucht sein. Im Jahresabschluss 2026 soll
zudem ein noch bestehender Betrag in Höhe von
rund 1,08 Mio. Euro ausgebucht werden. Der
Betrag resultiert aus den finanziellen
Belastungen infolge der Corona-Pandemie und des
Krieges gegen die Ukraine und wurde entsprechend
der gesetzlichen Regelungen gesondert im
Haushalt ausgewiesen. Die Ausbuchung hat keine
Auswirkungen auf das Jahresergebnis 2026.
Feel Good Festival und Gesundes
Moers Award: Gemeinsam für eine gesunde Stadt
Bewegung, Gesundheit, Begegnung und
Gemeinschaft: Das ‚Feel Good Festival‘ bringt am
Samstag, 12. September, von 10 bis 18 Uhr diese
Themen im Moerser Freizeitpark zusammen. Ein
besonderer Start ist die längste Frühstückstafel
von Moers. Familien, Freunde, Nachbarschaften,
Kolleginnen und Kollegen oder Vereine können
gemeinsam unter freiem Himmel frühstücken.
Tische werden zur Verfügung gestellt.
Kostenloses Obst und Wasser stehen bereit.

Sie freuen sich auf ein Festival der besonderen
Art: Giovanni Malaponti (Vorstandsvorsitzender
der Sparkasse am Niederrhein),
Gesundheitsmanagerin Vanessa Buth,
Bürgermeisterin Julia Zupancic, Stiftungsgründer
Freddy Fischer und Stefan Ertelt
(Abteilungsleiter Vertriebsmanagement der
Sparkasse am Niederrhein/v.l.). (Foto: Sparkasse
am Niederrhein)
Alle Angebote sind
kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich.
Gleichzeitig startet an diesem Tag die
Bewerbungsphase für den ‚Gesundes Moers Award‘.
Gesucht werden Menschen, Unternehmen, Kitas,
Schulen, Vereine und Initiativen mit Ideen, die
Moers gesünder und lebenswerter machen.
‚Moers lächelt‘ Das
Festival verbindet verschiedene
Erlebnisbereiche: In der Active Area geht es um
Bewegung und Fitness, in der Recovery Area um
Entspannung und neue Energie. Die
Gesundheitsmeile bietet Informationen und
Mitmachaktionen. Dazu kommen Angebote für
Familien sowie gesunde Snacks und Getränke. Auch
kreativ wird es: Bei ‚Moers lächelt‘ entsteht
gemeinsam mit der Freddy Fischer Stiftung ein
Kunstwerk. Alle können sich beteiligen und damit
ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und
Lebensfreude setzen.
Die ‚Feel Good
Parade‘ zieht durch den Freizeitpark - gemeinsam
mit DJ Nitrax. Anschließend wird auf der Plaza
getanzt. Mehr als Sport und Ernährung
„Gesundheit soll im Alltag sichtbar, erlebbar
und für alle zugänglich sein. Unser Ziel ist es,
das Thema dorthin zu bringen, wo Menschen ihren
Alltag verbringen – mitten in unsere Stadt.
Gesundheit sollte nicht erst dann eine Rolle
spielen, wenn Menschen krank werden“, erklärt
Vanessa Buth ihre Motivation für das Projekt.
„Gesundheit ist viel
mehr ist als Sport und Ernährung. Es bedeutet
auch, Menschen zu treffen, gemeinsam zu lachen,
Neues auszuprobieren und sich gegenseitig zu
inspirieren“. Bürgermeisterin Julia Zupancic hat
gerne die Schirmherrschaft übernommen: „Eine
gesunde Stadt entsteht nicht allein durch
Angebote der Gesundheitsförderung. Sie entsteht
dort, wo Menschen füreinander da sind, sich
bewegen, gemeinsam aktiv werden und
Verantwortung übernehmen.“
Gesundes
Moers Award startet Mit dem ‚Gesundes Moers
Award‘ sollen Projekte gefördert werden, die
einen Beitrag zu Gesundheit, Wohlbefinden,
Gemeinschaft und Lebensqualität in Moers
leisten. Die Freddy Fischer Stiftung und die
Sparkasse am Niederrhein stellen dafür insgesamt
13.000 Euro Preisgeld zur Verfügung. Es gibt
sechs Kategorien: Bewegung und Aktivität,
Mentale Gesundheit und Wohlbefinden,
Gemeinschaft und Zusammenhalt, Ernährung und
Gesundheit, Zukunftsideen, Gesundes Moers
Digital und Gesunder Betrieb.
Für
letztere stellt die AOK Rheinland/Hamburg
zusätzlich einen Sachpreis im Wert von rund
7.500 Euro für einen individuell zugeschnittenen
Gesundheitstag zur Verfügung. Mitmachen können
Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen,
Gesundheitsanbieter, Schulen, Kitas und
Initiativen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum
28. Februar 2027.
„Nicht nur darüber
reden, sondern machen“ „Ich bin dabei, weil
Vanessa Buth Unternehmertum nicht nur für sich
selbst denkt, sondern mit Verantwortung für das
Gemeinwohl verbindet“, erklärt Freddy Fischer
sein Engagement. „Vanessa ist für mich ein
wunderbares Beispiel dafür, wie aus einer Idee,
Mut und Engagement etwas entstehen kann, das
einer ganzen Stadt und den Menschen guttut.“
Giovanni Malaponti, Vorstandsvorsitzender
der Sparkasse am Niederrhein, sagt: „Die
Resonanz auf diese phantastische Idee ist schon
jetzt immens. Wir werden Vanessa Buth und die
vielen Ehrenamtlichen gerne dabei unterstützen,
dass Menschen in Moers dauerhaft etwas Gutes für
ihre Gesundheit tun können.“
Für Vanessa
Buth ist klar, dass das Festival und der Award
keine Einzelprojekte sind. „Das ist der Anfang
einer langfristigen Initiative. Wenn wir
Menschen zusammenbringen, gute Ideen fördern und
gemeinsam Verantwortung übernehmen, können wir
viel Positives für unsere Stadt bewegen.“
Weitere Informationen zum Feel Good Festival: gesundesmoers.de/festival
Weitere Informationen zum Gesundes Moers Award: gesundesmoers.de/award
Kreis Wesel: Ökolandbau im
Unterricht entdecken: Schulwettbewerb für 3. und
4. Klassen zum Thema „Vielfalt auf dem Biohof“
startet Die Niederrheinischen
Sparkassen rufen zusammen mit der
Öko-Modellregion Niederrhein die 3. und 4.
Klassen der Grundschulen in den Kreisen Kleve
und Wesel dazu auf, sich am Schulwettbewerb
„Vielfalt auf dem Bio-Hof entdecken“ zu
beteiligen. Eingereicht werden können kreative
Beiträge rund um ökologische Landwirtschaft.
Ziel ist es, Kinder für die ökologische
Landwirtschaft zu sensibilisieren und die
Vielfalt auf den Bio-Höfen in der Region
sichtbar und für die Gewinner-Klassen auch
erlebbar zu machen. Mitmachen können alle 3 und
4. Klassen der Grundschulen, die im
Geschäftsgebiet der Sparkasse RheinLippe, der
Sparkasse am Niederrhein oder der Sparkasse
Rhein-Maas liegen.
Hierzu zählen
Grundschulen aus Wesel, Dinslaken, Hamminkeln,
Voerde, Schermbeck, Hünxe, Moers,
Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Xanten sowie die
Gemeinden Alpen und Sonsbeck, Kleve,
Bedburg-Hau, Kranenburg, Emmerich am Rhein,
Kalkar, Rees, Uedem, Goch, Weeze,
Wallfahrtsstadt Kevelaer und Straelen. Auch
mehrere Klassen pro Schule können mit je einem
eigenen Beitrag am Wettbewerb teilnehmen.
„Wir freuen uns, gemeinsam mit den beiden
anderen Sparkassen und der Öko Modellregion
Niederrhein dieses Angebot zu ermöglichen und so
Kinder früh für die ökologische Landwirtschaft
zu begeistern“, sagt Simone Stackebrandt,
Bereichsleiterin Unternehmensentwicklung und
Öffentlichkeitsarbeit bei der Niederrheinischen
Sparkasse RheinLippe.
Um Ideen für den
Wettbewerb zu entwickeln, heißt es für die
Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren
Lehrkräften in die ökologische Landwirtschaft am
Niederrhein einzutauchen. Die teilnehmenden
Klassen sind bei der Wahl des Formats für ihren
Wettbewerbsbeitrag frei (z.B. kurze Videos,
Hörbeiträge, Bildcollagen, gemalte Bilder,
Plakate oder Modelle – wichtig ist die kreative
Auseinandersetzung mit dem Thema).
Teilnehmende können ihren Beitrag als Scan per
Mail oder postalisch beim Regionalmanagement der
Öko-Modellregion Niederrhein einreichen. „Wir
möchten die Kinder und ihre Lehrer dazu
ermutigen, Bio-Bauerhöfe zu besuchen und vor Ort
das ökologische Landwirtschaften
kennenzulernen“, sagt Bernd Zibell,
Vorstandsmitglied der Sparkasse am Niederrhein,
und betont: „Ich bin gespannt, was sich die
Grundschüler einfallen lassen, um möglichst
kreativ von ihren Entdeckungsreisen zu
berichten.“
Eine Jury aus
Vertreterinnen und Vertretern der
Öko-Modellregion und der drei Sparkassen
prämiert die besten Beiträge; die Gewinnerinnen
und Gewinner werden Anfang Dezember
bekanntgegeben. Zu gewinnen gibt es tolle
Preise, die Bio-Landwirtschaft vor Ort oder im
Klassenzimmer erlebbar machen. So dürfen sich
die 1. Plätze über eine Exkursion zu einem
Bio-Betrieb am Niederrhein freuen und die 2.
Plätze können bei einem gemeinsamen
bio-regionalen Frühstück in der Klasse regionale
Bio-Produkte verkosten.
Die 3. Plätze
können ihr Wissen mit Was-ist-Was-Büchern zum
Thema Ökolandbau vertiefen. „Mit dem Wettbewerb
bringen wir gemeinsam Kindern den Ökolandbau in
unserer Region auf eine ganz unmittelbare und
kreative Weise näher. Gleichzeitig stärken wir
die Wertschätzung für die heimische
Landwirtschaft und zeigen, wie vielfältig
nachhaltiges Wirtschaften direkt vor unserer
Haustür gelebt wird“, ergänzt Wilfried Röth,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rhein-Maas.
Anmeldungen zum Wettbewerb werden
erbeten bis zum 27. September an: pia.haartz@kreis-wesel.de.
Beiträge können bis zum 16. Oktober ebenfalls
per Mail oder postalisch an Öko-Modellregion
Niederrhein, Pia Haartz, Reeser Landstraße 31,
46483 Wesel eingereicht werden.
Weitere
Informationen zum Wettbewerb und nützliche
Hinweise zu Bildungsmaterialien zum Thema
ökologische Landwirtschaft gibt es auf der Seite
der Öko-Modellregion: https://ömr.de/niederrhein/projekte/schulwettbewerb-vielfalt-auf-dem-bio-hof-entdecken.
Der Wettbewerb ist Teil des Engagements
der Sparkassen im Partnerschaftsbündnis für den
Ökolandbau am Niederrhein. Das Bündnis vernetzt
Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft,
Bildung, Verwaltung, Kultur, Gastronomie und
Wirtschaft, um nachhaltige Wirtschaftsweisen und
regionale Wertschöpfungsketten am Niederrhein zu
stärken. Mit dem Wettbewerb fördern die
Sparkassen Bildungsangebote und unterstützen
zugleich den regionalen Ökolandbau. Mehr
Informationen zum Bündnis unter https://ömr.de/niederrhein/partnerschaftsbuendnis.
Die Öko-Modellregion Niederrhein ist ein
Gemeinschaftsprojekt der Kreise Kleve und Wesel
und wird vom Ministerium für Landwirtschaft und
Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert. Mehr
Informationen zu zukünftigen Netzwerktreffen,
Förderungen und Bio-Betrieben unter www.ömr.de und
bei Pia Haartz, Öko-Modellregion Niederrhein
Musicalensemble der Moerser
Musikschule lädt zum Familienmusical ein
Das Familienmusical ‚Coco Superstar‘
präsentiert das Musicalensemble der Moerser
Musikschule am Samstag, 10., und Sonntag, 11.
Oktober, jeweils um 14.30 Uhr. Unter der
musikalischen Leitung von Mona Kammermeier
bringen rund 35 Kinder im Alter von sechs bis
zwölf Jahren eine mitreißende Geschichte voller
Musik, Humor und einer wichtigen Botschaft auf
die Bühne.

Eine Live-Band aus Lehrkräften der Moerser
Musikschule unter der Leitung von Christian Wolf
begleitet die jungen Darstellerinnen und
Darsteller musikalisch. Beste Unterhaltung für
Groß und Klein Im Mittelpunkt der Handlung steht
die Berühmtheit Coco. Als ihr Manager der Schule
einen exklusiven VIP-Backstage-Pass und eine
Konzertkarte überreicht, stellt sich die
entscheidende Frage, wer die Auszeichnung
erhalten soll.
Gemeinsam gehen
Schulleitung, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und
Schüler der Frage nach, was einen Menschen
wirklich besonders macht. Sind es
außergewöhnliche Leistungen, besondere Talente
oder gute Schulnoten – oder spielen am Ende ganz
andere Werte die entscheidende Rolle?
Für zusätzliche Spannung sorgt der Hausmeister,
der mit überraschenden Wendungen und einer
geheimnisvollen Verbindung zu Superstar Coco
immer wieder für Aufsehen sorgt. Das Musical
verspricht beste Unterhaltung für Groß und Klein
und vermittelt zugleich die Botschaft, dass
wahre Größe oftmals dort zu finden ist, wo man
sie zunächst nicht vermutet.
Karten
sind ab sofort im Sekretariat der Moerser
Musikschule (Filder Straße 126) erhältlich.
Erwachsene zahlen 10 Euro. Kinder haben freien
Eintritt, benötigen aber eine Eintrittskarte.
Die Aufführung dauert rund 60 Minuten und wird
von einer etwa 30-minütigen Pause unterbrochen.
Getränke und kleine Snacks stehen vor Beginn des
Stücks und in der Pause bereit.
Moers: NKM-Konzert mit Ohrwürmern: ‚Die Moldau‘
und weitere Highlights Zum
Herbstkonzert lädt das Niederrheinische
Kammerorchester Moers (NKM) am Sonntag, 20.
September, um 18 Uhr ein. Es findet im
Kulturzentrum Rheinkamp (Kopernikusstraße 11)
statt.

(Foto: NKM)
Mit diesem Konzert unter der
Leitung von Philip van Buren wird die neue
Saison der städtischen Konzertreihe eröffnet.
Auch Komponisten ernster Musik haben
gelegentlich das Bedürfnis, leichtere,
unterhaltsame Stücke zu schreiben. Mal aus ganz
profanen Gründen, wie beispielsweise Geldsorgen,
mal aus tiefer Verbundenheit zur Volksmusik
ihrer Heimat.
Das NKM feiert einige
dieser Komponisten bei seinem diesjährigen
Herbstkonzert und präsentiert dem Publikum
Stücke, die zu Herzen gehen: Beschwingt,
feierlich, tänzerisch, sphärisch – im besten
Sinne unterhaltsam und gute Laune verbreitend.
Krönender Abschluss mit
Marsch Nr. 1 aus ‚Pomp and Circumstance‘ Die
Ouvertüre zu ‚La gazza ladra/Die Diebische
Elster‘ von Gioacchino Rossini eröffnet das
Konzert. Weiter geht es mit Musik von Johann
Strauss (Sohn) und dem Dornröschenwalzer von
Peter I. Tschaikowsky. Hauptwerk des Abends ist
die berühmte Moldau von Bedřich Smetana aus dem
Zyklus ‚Mein Vaterland‘.
Außerdem sind
Ausschnitte aus Peer Gynt von Edvard Grieg,
Ungarische Tänze von Johannes Brahms, Slawische
Tänze von Antonín Dvořák und als krönender
Abschluss der Marsch Nr. 1 aus ‚Pomp and
Circumstance‘ von Edward Elgar zu hören. Bis 18
Jahre ist der Eintritt frei (Die Musikschule
bittet um Reservierung). Erwachsene zahlen im
Vorverkauf 25,50 Euro. Moerser Musikschule,
Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41 / 13 33 und
in der Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing, Kirchstraße 27 a/b, Telefon: 0 28 41
/ 88 22 60 (zuzüglich 8 Prozent
Vorverkaufsgebühren). Eventuelle Restkarten
sind an der Konzertkasse erhältlich.
Wesel: Digitale Veranstaltungen rund
um das Arbeitsleben
In der Woche vom 07.
bis zum 11. September stehen folgende
Veranstaltungen auf dem Programm:
Montag, 07.09.2026 15:30 Uhr Dein Kompass für
die Zukunft – Berufsorientierung mit IKIGAI
17:30 Uhr Fördermöglichkeiten für die
Qualifizierung Beschäftigter
Dienstag,
08.09.2026 14:00 Uhr Wege in den
Erzieher/innen-Beruf – Ausbildung und Umschulung
im sozialpädagogischen Bereich 15:30 Uhr
Lebenslanges Lernen 17:30 Uhr Berufsabschluss
nachholen – besser spät als nie!
Mittwoch, 09.09.2026 10:00 Uhr Erfolgsfaktor
Wiedereinstieg 16:30 Uhr Berufliche
Neuausrichtung 50Plus: Chancen und Wege für
erfahrene Arbeitnehmer/innen
Donnerstag,
10.09.2026 14:30 Uhr Glücklich im Job – die
berufliche Zukunft aktiv gestalten 16:00 Uhr
Berufswahl für Leise in einer lauten Welt
17:30 Uhr Sicher im Vorstellungsgespräch
Freitag, 11.09.2026 10:00 Uhr Irgendetwas
mit Menschen – Berufe mit Zukunft im sozialen
Bereich
Die Teilnahme an den
Online-Veranstaltungen ist kostenlos, eine
Anmeldung nicht erforderlich. Die Zugangslinks
und die Übersicht mit weiteren Informationen
finden sich unter:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/krefeld/veranstaltungen
Weitere Information gibt es unter
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/krefeld/berufsberatung/bbie.
Die Berufsberatung im Erwerbsleben, die
gemeinsam von den Arbeitsagenturen
Mönchengladbach, Wesel und Krefeld angeboten
wird, erreicht man per E-Mail an
Wesel.BBiE@arbeitsagentur.de. Außerdem gibt es
eine Telefon-Hotline für die Kreise Wesel und
Kleve unter 0281/ 9620-282, die zu folgenden
Zeiten erreichbar ist: Mo., Mi., Do. von 8 - 16
Uhr, Di. von 8 - 18 Uhr und Fr. von 8 - 13 Uhr.
Ausbildungsstart der neuen
Notfallsanitäterschule an der Bethanien Akademie
für den Kreis Wesel Mit der
staatlichen Anerkennung hat die neue
Notfallsanitäterschule, gegründet von der
Stiftung Bethanien Moers und dem Kreis Wesel,
wie geplant am 1. September 2026 ihre Türen an
der Bethanien Akademie Moers geöffnet.

Begrüßung der neuen Auszubildenden durch Landrat
Ingo Brohl - Die ersten Auszubildenden der neuen
Notfallsanitäterschule mit Landrat Ingo Brohl
(4. v.l.) und weiteren Verantwortlichen.
Für die Ausbildung arbeitet die Bethanien
Akademie eng mit dem Kreis Wesel, der Stadt
Moers, der Feuerwehr Moers und dem
DRK-Kreisverband Niederrhein zusammen. Die
ersten Auszubildenden wurden zum
Ausbildungsstart von Landrat Ingo Brohl, Dr.
Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien
Moers, und Markus Schroller, Leiter der
Bethanien Akademie, herzlich begrüßt.
Mit der neuen Schule wird das Ausbildungsangebot
im Bereich der Notfallrettung in der Region
weiter ausgebaut. Die Kooperation der
beteiligten Partner schafft dabei eine enge
Verbindung zwischen theoretischer Ausbildung und
der praktischen Arbeit im Rettungsdienst.
„Grundsätzlich verfolgt der Kreis Wesel die
Strategie der Fachkräfteregion, sei es in der
beruflichen, akademischen, handwerklichen oder
auch pflegerischen und sozialen Ausbildung.
Mit der Notfallsanitäterschule kommt jetzt
ein weiterer, wichtiger Baustein hinzu. Kurze
Wege, eine enge Verknüpfung von Theorie und
Praxis sowie einheitliche Standards bilden dabei
die Grundlage für eine hohe Qualität in der
Ausbildung unserer zukünftigen
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter. Sie
ist ein Meilenstein für uns als Träger des
Rettungsdienstes und für eine gute und
zukunftsfähige Rettungsdienststruktur im
Niederrheinkreis“, erklärt Ingo Brohl, Landrat
des Kreises Wesel.
Dr. Ralf Engels,
Vorstand der Stiftung Bethanien, betont: „Es
freut mich sehr, dass seit wenigen Tagen eine
neue Generation von Notfallsanitäterinnen und
-sanitätern an unserer Bethanien Akademie
ausgebildet wird – und dass das Konzept, welches
wir in den letzten Monaten gemeinsam mit allen
Beteiligten erarbeitet haben, an den Start gehen
konnte.“
„Mit der Notfallsanitäterschule
verbinden wir Ausbildung, Praxis und
medizinische Expertise unter einem Dach.
Außerdem ergänzen wir das Angebot unserer
Akademie um ein wichtiges Element für die
Gesundheitsversorgung im Kreis Wesel, indem wir
jetzt auch direkt zur Ausbildung von
Notfallsanitäterinnen und
Notfallsanitätern beitragen“, fasst Markus
Schroller, Leiter der Bethanien Akademie Moers
zusammen.
Die Ausbildung auf einen Blick
Die Ausbildung zum bzw. zur Notfallsanitäter:in
dauert drei Jahre. Dabei verbindet sie Theorie
und Praxis eng miteinander: Im Wechsel
absolvieren die Auszubildenden Unterricht in der
Bethanien Akademie und den praktischen Teil der
Ausbildung in einer Lehrrettungswache sowie in
einem Krankenhaus.
So wird eine
umfassende und realitätsnahe Qualifizierung
sichergestellt. Das Ausbildungsportfolio umfasst
Wissen rund um das Tätigkeitsfeld
Rettungsdienst, lebensbedrohliche Zustände und
lebensrettende Maßnahmen, Einsatzbereitschaft
von Rettungsmitteln sowie Unterstützung und
Beratung Betroffener.
Mit dem Abschluss
der Ausbildung sind die Notfallsanitäter:innen
hochqualifizierte Fachkräfte im Rettungsdienst.
Sie sind befähigt, eigenständig
lebensbedrohliche Situationen zu erfassen und
Maßnahmen zur Notfallversorgung im Rahmen ihrer
Kompetenzen einzuleiten. Gemeinsam mit
Ärzt:innen tragen sie so wesentlich zur
hochwertigen Notfallversorgung bei.
Bundesweiter Warntagam am Donnerstag,
den 10. September 2026 Am
Donnerstag, den 10. September 2026, findet der
sechste Bundesweite Warntag statt. Bund, Länder
und Kommunen erproben an diesem Tag gemeinsam
ihre Warnsysteme für Krisen- und
Katastrophenfälle. Sie finden die entsprechenden
Informationen in der beigefügten
Pressemitteilung sowie Bildmaterial (Quelle:
BBK) zu Ihrer Verwendung.
Um 11:00 Uhr
versendet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare
Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung.
Diese wird an alle verbundenen
Warnmultiplikatoren wie Radio- und TV-Sender,
digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps sowie Cell
Broadcast weitergeleitet und erreicht dadurch
Millionen Menschen in Deutschland. Zusätzlich
testen viele Kommunen ihre eigenen Warnsysteme
wie Sirenen oder Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr
wird eine bundesweite Entwarnung gegeben.
BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Unser Ziel
ist es, die Menschen auf das wichtige Thema
Warnung aufmerksam zu machen. Die Rückmeldungen
der Bürgerinnen und Bürger nach dem Warntag sind
daher für uns entscheidend bei der Auswertung.
Nur durch ihre Erfahrungen mit den verschiedenen
Warnkanälen können wir das Warnsystem gezielt
verbessern und für den Ernstfall noch
verständlicher und zuverlässiger gestalten. Wir
freuen uns deshalb sehr, wenn sich auch in
diesem Jahr wieder so viele Menschen wie möglich
an unserer Online-Umfrage beteiligen und ihre
Erfahrungen mit uns teilen.“
Neue Leitungen für
Strom und Wasser - Enni rüstet ihre Netze in
Asberg für die Zukunft Die Enni
Energie & Umwelt (Enni) rüstet ihr Netz für die
Zukunft. Der wachsende Strombedarf durch
Wärmepumpen sorgt nun für eine umfangreichere
Baumaßnahme in Moers-Asberg. Dabei wird die Enni
ihre Station an der Essenberger Straße erneuern
und zwischen der Römerstraße und der Straße Im
Kämpken rund 1.000 Meter Mittelspannungs- und
Niederspannungskabel austauschen.
Bei
dieser Gelegenheit kommen auch 130 Meter neue
Wasserleitungen in den Boden. Die Maßnahme ist
in zwei Bauabschnitte unterteilt, startet am
Montag, 7. September, und dauert voraussichtlich
bis Ende Oktober. In dieser Zeit wird es
Einschränkungen für den Verkehr geben. So wird
zunächst die Essenberger Straße, dann die
Bergstraße auf einem Teilstück zeitweise zur
Einbahnstraße.
Die Umleitungen sind mit
den Ordnungsbehörden abgestimmt und werden
ausgeschildert. Der erste Bauabschnitt betrifft
die Essenberger Straße zwischen der Bergstraße
und der Römerstraße und dauert etwa drei Wochen.
Die Essenberger Straße wird in dieser Zeit ab
der Bergstraße zu einer Einbahnstraße in
Fahrtrichtung Römerstraße. Die ausgeschilderte
Umleitung führt Fahrzeuge, die von Asberg
kommen, über die Asberger Straße und Am
Geldermannshof. Von Scherpenberg kommend geht es
über Römerstraße, Homberger Straße und Am
Geldermannshof.
Der zweite
Bauabschnitt, der anschließend etwa drei bis
vier Wochen dauert, betrifft die Bergstraße
zwischen der Essenberger Straße und Im Kämpken.
Hier wird die Bergstraße zur Einbahnstraße in
Fahrtrichtung zur Essenberger Straße. Auch hier
wird es eine ausgeschilderte Umleitung geben.
Die Anwohnenden werden per Einwurfschreiben über
die Einzelheiten informiert.
Umleitung führt zum Tierheim - Enni erneuert
Leitungen am Peschkenhof Die ENNI
Energie & Umwelt (Enni) wird bis voraussichtlich
Januar 2027 rund 400 Meter Wasserleitungen und
1000 Meter Stromkabel im Bereich der Straße Am
Peschkenhof austauschen. Die Baumaßnahme startet
am Mittwoch, 9. September, und ist in drei
Abschnitte unterteilt. Startpunkt ist an der
Ecke von der Steinbrückenstraße und der Straße
Am Neukirchener Kanal.
Von hier aus
wandert die Baustelle zunächst am Neukirchener
Kanal entlang bis zur Hausnummer 12 und biegt
dann in die Straße Am Peschkenhof ab. Von hier
aus geht es weiter bis zum Moerser Tierheim.
Während der Bauzeit wird es Einschränkungen für
den Verkehr geben. Am jeweiligen Bauabschnitt
wird die Straße komplett gesperrt.
Auch
das Tierheim ist während der Bauzeit aus
Richtung Neukirchener Kanal nicht anfahrbar. Die
mit den Ordnungsbehörden abgestimmten
Umleitungen werden ausgeschildert. Die
Anwohnenden hat die Enni per Einwurfschreiben
und bei Besonderheiten auch persönlich
informiert. Fragen beantwortet das Unternehmen
am Baustellentelefon unter 02841/104-600.
Ein Badetag für Vierbeiner
Hunde-Beachparty lockt ins Solimare
Das Solimare wird zum Hunde-Magneten. Bevor
im Herbst die neue Freilaufwiese mit
Agility-Elementen eröffnet wird, gehört das
Freibad zum Saisonende traditionell den
Vierbeinern. Bei der sechsten Hunde-Beachparty
können sie am Sonntag, 13. September, von 10 bis
17 Uhr nach Herzenslust schwimmen, planschen und
auf der Liegewiese toben.
„Viele
Besucher kommen jedes Jahr wieder und genießen
die besondere Atmosphäre, wenn die Becken nach
Saisonende einmal nicht den Menschen, sondern
den Hunden gehören“, sagt Benjamin Beckerle,
Bereichsleiter der ENNI Sport & Bäder (Enni).
Alle Becken des Freibades stehen den
Tieren an diesem Tag offen, wobei ein Bereich
für kleinere Hunde reserviert ist. Dazu
organisieren Dana Sabolcec und Michelle Zander
vom Team der ES Event Service Niederrhein eG ein
umfangreiches Rahmenprogramm, bei dem sich
vieles um Gesundheit, Beschäftigung und Haltung
von Hunden dreht. Erika Zimmer mit ihrer Praxis
für Hundeosteopathie und -physiotherapie
informiert über Behandlungsmöglichkeiten und
Prävention.
Auf dem Händlermarkt gibt es
Tipps zu Ernährung und Pflege. Mit dabei sind
etwa LuBaccas Hundezubehör, das Moerser
Hundetraining „Fein mit Hund“ und die
Rettungshundestaffel Rhein-Ruhr. Fotografin
Petra Oberhauser hält die schönsten Momente des
Tages wieder mit ihrer Kamera fest. Auch das
Moerser Tierheim und die Moerser Tiertafel
informieren über ihre Arbeit für Tiere in Not.
Deren Helfer unterstützen zudem die Veranstalter
bei der Betreuung der Anlage.
Für das
leibliche Wohl sorgt die Freibadgastronomie. Der
Eintritt kostet fünf Euro pro Person. Kinder
unter zwölf Jahren und Hunde sind frei.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige
Tollwut-Impfung sowie eine
Haftpflichtversicherung für den Hund. Zudem
sollten die Tiere sozialverträglich sein.
Die Hunde-Beachparty ist zugleich ein
Ausblick auf die Zukunft des Solimare. In Kürze
soll die neue Hundefreilaufwiese mit
Agility-Elementen öffnen. Sie wird ganzjährig
nutzbar sein und das bestehende Angebot für
Hundebesitzer in Moers dauerhaft erweitern.
„Viele Gäste haben sich eine solche Fläche
gewünscht“, sagt Beckerle. „Mit der neuen
Freilaufwiese schaffen wir ein zusätzliches
Angebot, das das Solimare künftig noch
attraktiver für Hundebesitzer macht.“
Deponie
Lohmannsheide - abermals eine neue Wendung durch
Planergänzungsbeschluss
Erneute Wendung in der juristischen
Auseinandersetzung: Bezirksregierung legt
-Ergänzung ihres Planfeststellungsbeschlusses
auf den Tisch - Behörde erklärt das Projekt
für genehmigungsfähig - z.T auf Grundlage von
Gutachten der Betreiberfirma -
Umweltschützer sehen die wesentlichen
Kritikpunkte und Mängel in der Genehmigung nach
wie vor als gegeben an
Duisburg/Moers,
3. September 2026 - In der Auseinandersetzung um
die geplante Deponie Lohmannsheide gibt es
abermals eine überraschende Wendung. Nur wenige
Tage nachdem die Fa. Deponien auf Halden (DAH1)
mit umfangreichen juristischen Einlassungen und
zahlreichen Gutachten für Verärgerung beim Bund
für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
sorgte, meldet sich nun die Bezirksregierung
Düsseldorf als Genehmigungsbehörde mit einem
sogenannten Ergänzungsbeschluss.
Dieser
erklärt die Kritikpunkte der Umweltschützer als
unbedenklich bzw. durch neue Bestimmungen als
entschärft. Aus Sicht der Bezirksregierung stehe
der Realisierung des Projektes nun nichts mehr
entgegen. Für die BUND-Vertreter*innen macht es
sich die Behörde zu leicht. Der BUND bleibt bei
seiner Auffassung, dass der Standort für die
Errichtung einer Deponie ungeeignet ist.
In die seit Jahren laufende gerichtliche
Auseinandersetzung um die Deponieplanung kommt
es kurz vor dem angesetzten Verhandlungstermin
am 9. September vor dem Oberverwaltungsgericht
NRW (OVG) zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage
zu einer überraschenden Wendung. Trotz der Bitte
des Gerichtes, keine weiteren Unterlagen mehr
einzureichen, hatte die DAH1 erst in der
vergangenen Woche umfangreiche Schriftsätze und
Gutachten eingereicht.
Dies
hat sowohl beim BUND als auch bei der Stadt
Moers für Verärgerung und Irritation gesorgt.
Jetzt eskaliert die ohnehin angespannte
Situation ein weiteres Mal durch die Vorlage
eines Beschlusses der Bezirksregierung
Düsseldorf. Dieser abermals umfangreiche
Schriftsatz, der sich in weiten Teilen auf
Gutachten stützt, die von der DAH1 eingebracht
wurden, spricht davon, dass es für alle Probleme
eine Lösung gäbe und dass es auch das gute Recht
der Bezirksregierung sei, die Fehler der
ursprünglichen Genehmigung nachträglich zu
heilen. Die Umweltschützer bleiben skeptisch.
Hierzu Kerstin Ciesla, BUND Duisburg:
"Man geht wenige Tage vor der Verhandlung hin
und legt eine überarbeitete Genehmigung auf den
Tisch. Die alte war im letzten Dezember vom OVG
als "wahrscheinlich nicht genehmigungsfähig"
eingestuft worden. Das was wir bis jetzt in der
überarbeiteten Genehmigung gesichtet haben,
überzeugt uns nicht im Geringsten. Die nun
präsentierten Antworten auf die
Unzulänglichkeiten gehen aus unserer Sicht am
Problem vorbei oder stellen teils abenteuerliche
Lösungen in den Raum. Hier soll auf Biegen und
Brechen gerettet werden, was die Behörde schon
vor Jahren verbockt hat."
Immerhin räumt
die Bezirksregierung offiziell ein, dass ein
Grundwasserschaden vorliegt. Dieser aber könne
saniert werden, ohne dass der Deponiebetrieb
davon betroffen sei. Die Notwendigkeit hierzu
wird als gering eingestuft, da - so die
Ausführungen der Bezirksregierung - die
Errichtung der Deponie an sich schon eine
Sanierungsmaßnahme darstelle. Bei den
BUND-Vertreter*innen löst dies Kopfschütteln
aus.
Michael Zerkübel, BUND Moers: "Es
ist klar, dass der Untergrund voll mit
umweltschädlichen Substanzen ist aber nicht
ersichtlich, wie eine Sanierung aussehen könnte,
falls diese durch die Deponieauflast ins
Grundwasser geraten. Die Abenteuer- und
Risikobereitschaft der Genehmigungsbehörde und
der der DAH verschlägt mir den Atem."
Nun
hofft der BUND, dass das OVG dem in der nächsten
Woche einen Riegel vorschiebt. Aus Sicht der
Umweltschützer kann das eine langwierige
Verhandlung werden, da die nun vorgelegten
Gutachten teilweise von neu beauftragten
Gutachtern stammen. "Da wird vielleicht Vieles
noch mal zur Sprache kommen müssen, was
eigentlich längst als bekannt vorausgesetzt
wurde", so Zerkübel weiter.
Dinslaken -
KIDStember 2026: Fachdienst Kinder- und
Jugendförderung macht Kinderrechte sichtbar Im
September dreht sich in vielen städtischen
Kinder- und Jugendeinrichtungen alles um die
Rechte von Kindern. Unter dem Motto „KIDStember
– gemeinsam für Kinderrechte“ macht der
Fachdienst Kinder- und Jugendförderung der Stadt
Dinslaken mit kreativen Aktionen, Projekten und
Veranstaltungen, die Kinderrechte auf
vielfältige Weise erlebbar.
Ob
Wunschbriefkästen, Gemeinschaftskunstwerke,
Kamishibai-Erzähltheater, Handabdruck-Aktionen
oder gemeinsame Spielangebote – überall stehen
die Bedürfnisse, Wünsche und Rechte von Kindern
im Mittelpunkt. Ziel ist es, Kinder für ihre
Rechte zu sensibilisieren und gleichzeitig
Familien sowie die Öffentlichkeit auf die
Bedeutung der Kinderrechte aufmerksam zu machen.
Dabei greifen die Einrichtungen
unterschiedliche Themen der
UN-Kinderrechtskonvention auf. So beschäftigen
sich die Kinder unter anderem mit dem Recht auf
Gleichheit, dem Recht auf Bildung, dem Recht auf
Spiel, Freizeit, Ruhe und Kultur sowie dem Recht
auf Meinungsäußerung und Beteiligung.
Auch öffentliche Aktionen laden zum Mitmachen
ein. So können Besucherinnen und Besucher beim
Talstraßenfest am 6. September am Stand des
Familienzentrums Talstraße Buttons gestalten, am
19. September in der Kita Hühnerheide ein
gemeinsames Banner mit Handabdrücken entstehen
lassen oder am 27. September den Aktionsstand
des Jugendzentrums P-Dorf auf dem Dorffest in
Hiesfeld besuchen.
Das Familienbüro
gestaltet gemeinsam mit Kindern und Eltern eine
große Kinderrechte-Wand und informiert
zusätzlich mit einer Ausstellung über die
verschiedenen Kinderrechte. Weitere
Einrichtungen setzen mit Kinderparlamenten,
Bilderbüchern zum Thema oder
generationsübergreifenden Spielangeboten eigene
Schwerpunkte.
Mit dem KIDStember setzen
die beteiligten Einrichtungen gemeinsam ein
sichtbares Zeichen dafür, dass Kinderrechte
nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern im
Alltag gelebt werden. Denn jedes Kind hat das
Recht, geschützt zu werden, zu lernen, zu
spielen und seine Meinung frei zu äußern.
Kidstember 2026 – Gemeinsam für Kinderrechte

Dinslaken: Ausstellung im Museum -
Schreiben Hören Tippen. Kommunikation verbindet
Ab Mitte September ist im Museum Voswinckelshof
Dinslaken eine neue Wechselausstellung zu sehen:
„Aus der Sammlung: Schreiben Hören Tippen.
Kommunikation verbindet“.
Das Stadtarchiv
Dinslaken und das Museum Voswinckelshof setzen
damit die gemeinsame Ausstellungsreihe fort und
präsentieren wieder selten gezeigte
Sammlungsbestände: Seltenes und Alltägliches,
Ungewohntes und Nostalgisches. Die Eröffnung
findet am 13. September 2026, um 16 Uhr auf dem
Elmar-Sierp-Platz statt.
Schreiben, Hören
und Tippen gehören fest zu unserer täglichen
Kommunikation, sie sind eine wichtige Grundlage
für unser Miteinander. Doch sie sind nicht
abstrakt, sondern gebunden an Werkzeuge und
Materialien sowie an technische Geräte:
Füllfederhalter, Briefpapier, Schreibmaschine,
Tastatur, Grammophon, Kassette, Radio und vieles
mehr. Viele dieser Dinge haben einen Weg in die
Sammlungen von Museum und Archiv gefunden, sind
aber nur selten zu sehen.
Die
Ausstellung „Aus der Sammlung: Schreiben Hören
Tippen. Kommunikation verbindet“ zeigt diese
bislang verborgenen Sammlungsobjekte. Sie lädt
ein zum Entdecken oder Wiederentdecken längst
aus unserem Alltag verschwundener Dinge, zum
Staunen und zum Erinnern. Bei Führungen sind
auch Klänge aus diesen vergangenen Zeiten zu
hören.
Ein besonderes Highlight findet
sich im Dachgeschoss des Museums: Das
Skriptorium. Hier können die Besucherinnen und
Besucher sich an alten Schriften und Alphabeten
versuchen: Keilschrift und ägyptische
Hieroglyphen können geübt werden, auch das
moderne Sütterlin kann gelesen und geschrieben
werden. Hier geht es auch um die
Braille-Schrift, die für blinde und
sehbehinderte Menschen entwickelt worden ist.
Alle Stationen sind einfach aufgebaut und
leicht verständlich, sie laden ein zum
spielerischen Entdecken anderer Schriften als
unserer lateinischen Schreibschrift. Die
Ausstellung wird von einem breiten Programm
begleitet: 27.09.2026, 15:00 Uhr Öffentliche
Führung 18.10. 2026, 15:00 Uhr Workshop:
Sütterlin-Lesen (Anmeldung erbeten) 25.10.
2026, 15:00 Uhr Workshop für Kids:
Urkundenwerkstatt (Anmeldung erbeten) 14.11.
2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung 22.11.
2026, 15:00 Uhr Workshop: Sütterlin-Lesen (mit
mitgebrachten Dokumenten der Teilnehmenden)
(Anmeldung erbeten) 05.12. 2026, 15:00 Uhr
Öffentliche Führung 13.12. 2026, 15:00 Uhr
Öffentliche Führung 17.01. 2027, 15:00 Uhr
Vortrag: "Runen - Die Magie des Schreibens"
von Susanne Frieters, Dipl. Theol. (Anmeldung
erbeten) 24.01. 2027, 15:00 Uhr Öffentliche
Führung 21.02. 2027, 15:00 Uhr Öffentliche
Führung 28.02. 2027, 15:00 Uhr & 16:00 Uhr
Finissage mit öffentlichen Führungen
Gruppenführungen und weitere Workshops sind nach
Anmeldung (museum-voswinckelshof@dinslaken.de)
und auch außerhalb der Öffnungszeiten des
Museums möglich. Mit der Ausstellungsreihe
„Aus der Sammlung“ zeigt das Stadthistorische
Zentrum Dinslaken Sammlungsbestände, die sonst
in Depots und Magazinen verwahrt sind. Im
Mittelpunkt stehen die Archivalien und Exponate:
ohne lange Texte, ohne Inszenierung, ohne
Medienstationen. Kommende Themen sind: „Strom
und Licht“, „Werkzeug“ sowie „Kneipen und
Gasthäuser“. Der Eintritt ist frei. Das
Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags
von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung
endet am Sonntag, den 28. Februar 2027.
Tag der Orthopädie im Evangelischen
Krankenhaus Dinslaken am 12. September
Am 12. September 2026 geht es um moderne
Behandlungsmöglichkeiten an Hüfte, Knie und
Wirbelsäule. Neben Informationen,
Mitmachangeboten und persönlichen Gesprächen
gibt es für Kinder ein Teddybär-Krankenhaus.
Wenn Gelenke schmerzen, der Rücken Probleme
bereitet oder die Beweglichkeit im Alltag
nachlässt, ergeben sich viele Fragen: - Wie
kann moderne Orthopädie helfen, um Schmerzen zu
lindern und Mobilität zu erhalten? - Wann
ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? -
Welche Möglichkeiten gibt es bei
Wirbelsäulenbrüchen im Alter?
Antworten
darauf gibt der „Tag der Orthopädie“ am Samstag,
dem 12. September 2026, von 11 bis 15 Uhr im
Evangelischen Krankenhaus Dinslaken.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein
abwechslungsreiches Programm rund um die Themen
Gelenke, Wirbelsäule und Beweglichkeit.
Fachärzte informieren in leicht verständlichen
Vorträgen über moderne Behandlungsverfahren an
Hüfte, Knie und Wirbelsäule.
Wer ein
persönliches Anliegen besprechen möchte, kann
vor Ort bei „Frag den Doc“ einen Zeitraum für
ein Gespräch mit einem Arzt reservieren. So
können individuelle Fragen direkt und in ruhiger
Atmosphäre geklärt werden. Neben den Vorträgen
präsentieren sich verschiedene medizinische
Bereiche des Krankenhauses sowie externe Partner
mit Informations- und Beratungsangeboten.
Auch Implantathersteller werden vor Ort sein
und Einblicke in die moderne Gelenkversorgung
geben. Weitere Themen sind unter anderem
Schmerzmedizin, Pflege, Reha-Management,
Physiotherapie und Ernährungsmedizin. Praktische
Einblicke in den Krankenhausalltag gibt es
ebenfalls: Besucherinnen und Besucher können
OP-Demonstrationen erleben und einen
Rettungswagen besichtigen.
Für Kinder
gibt es ein Teddybär-Krankenhaus, in dem sie ihr
mitgebrachtes Kuscheltier untersuchen und
versorgen können. Außerdem warten ein Glücksrad,
ein Instagram-Gewinnspiel auf die Gäste sowie
Speisen und Getränke. Der Tag der Orthopädie
findet am Samstag, dem 12. September 2026, von
11 bis 15 Uhr im Evangelischen Krankenhaus
Dinslaken statt.
Die Teilnahme ist
kostenlos, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Weitere Infos gibt es online auf:
https://www.evkln.de/orthopaedietag.html
BU: Beim Tag der Orthopädie im Evangelischen
Krankenhaus Dinslaken konnten sich Besucherinnen
und Besucher bereits 2025 über moderne
Behandlungsmöglichkeiten informieren. Auch 2026
gibt es wieder Vorträge, Mitmachangebote und
persönliche Gespräche.

Foto: EVKLN
Dinslaken:
Betriebsausschuss tagt Am Montag,
07.09.2026, tagt der Betriebsausschuss der Stadt
Dinslaken. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im
Sozialraum des DIN-Service. Die Tagesordnung
kann online im Ratsinformationssystem eingesehen
werden: https://ris.dinslaken.de/.
Dinslaken: Kultur-,
Partnerschafts- und Europaausschuss tagt
Am Dienstag, 08.09.2026, tagt der
Kultur-, Partnerschafts- und Europaausschuss der
Stadt Dinslaken. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr
im Ratssaal im Rathaus Dinslaken. Die
Tagesordnung kann online im
Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de/.
Lippefähre wird in der Saison 2026 aufgrund des
Amprion-Projekts nicht mehr in Betrieb gehen
Die Stadt Wesel teilte Anfang Juli
mit, dass die Lippefähre „Quertreiber“ aufgrund
eines Amprion-Projekts ab Montag, den
13.07.2026, bis voraussichtlich Freitag, den
18.09.2026, erneut außer Betrieb gehen muss.
Aufgrund der derzeitigen Entwicklungen bei dem
Amprion-Projekt ist eine erneute Inbetriebnahme
der Lippefähre in der Fährsaison 2026 leider
nicht möglich. Die Stadt Wesel bedauert diesen
Schritt.

Lippefähre "Quertreiber"
Ehrenamtliches Engagement für Weseler
Spielplätze Die großen Spielplätze
in Wesel sollen künftig nicht nur attraktive
Orte zum Spielen und Treffen sein, sondern auch
vom Engagement aus der Nachbarschaft
profitieren. Der Jugendhilfeausschuss der Stadt
Wesel hatte deshalb im Rahmen des Spielraumplans
die Einführung von Spielplatzpatenschaften
beschlossen.
Eine solche Patenschaft
bedeutet vor allem, ein Auge auf den Spielplatz
zu haben, Schäden oder Mängel zu melden und als
Ansprechpartner für Kinder, Jugendliche und die
Nachbarschaft zur Verfügung zu stehen.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Kontrolle oder
Ordnung, sondern gegenseitige Rücksichtnahme,
ein gutes Miteinander und ein lebendiges Umfeld.
Den ersten Schritt macht Tobias Hammerschlag an
der Skate- und Bikeanlage am Auesee.
Am
01.09.2026 unterzeichnete er zusammen mit dem
Jugenddezernenten Dr. Markus Postulka und der
stellvertretenden Fachbereichsleiterin Jugend
Lamprini Beyer die Patenschaftsvereinbarung an
der Skate- und Bikeanlage. Gemeinsam mit
weiteren Skaterinnen und Skatern engagiert
Tobias Hammerschlag sich dort bereits seit der
Errichtung der Skate- und Bikeanlage Zeit
ehrenamtlich und steht in konstruktiven
Austausch mit der Stadtverwaltung.
Mit
der offiziellen Patenschaft wird dieser Einsatz
nun weitergeführt und gestärkt. Auch über die
Patenschaft hinaus soll das Engagement der
Skaterinnen und Skater künftig auf eine noch
breitere Grundlage gestellt werden: Tobias
Hammerschlag gründet derzeit gemeinsam mit
weiteren Skaterinnen und Skatern einen neuen
Skate-Verein. Die Stadtverwaltung begleitet
die Patenschaften, steht für Fragen zur
Verfügung und kümmert sich um gemeldete Schäden
und notwendige Maßnahmen.
So entsteht
eine enge Verbindung zwischen ehrenamtlichem
Engagement und städtischer Unterstützung. Für
die größeren Spielplätze in Wesel sollen
zukünftig weitere Patenschaften entstehen. Damit
können Bürgerinnen und Bürger, Vereine,
Einrichtungen und Initiativen dazu beitragen,
dass die Spielplätze lebendige, gepflegte und
beliebte Treffpunkte für Kinder, Jugendliche und
Familien bleiben.
DMB-Vorstand Tenbieg
zur Einkommensteuerreform: „Enttäuschung für den
Mittelstand – Gesetzentwurf kommt zur Unzeit“
Zum Beschluss des
Einkommensteuerreformgesetzes im Bundeskabinett
(2.9.) erklärt Marc S. Tenbieg,
geschäftsführender Vorstand des Deutschen
Mittelstands-Bundes (DMB): „Der heutige
Kabinettsbeschluss ist eine erneute Enttäuschung
für den Mittelstand. Statt der im
Koalitionsvertrag versprochenen Entlastungen
würde das geplante Gesetz für viele Betriebe
sogar zu neuen finanziellen Engpässen führen.
In der längsten
wirtschaftlichen Schwächephase seit Gründung der
Bundesrepublik brauchen kleine und mittlere
Unternehmen (KMU) Wachstumsimpulse statt neuer
Belastungen. Der aktuelle Gesetzentwurf ist
daher mehr Mogelpackung als Reform und kommt
völlig zur Unzeit. Als Verband teilen wir
insofern die Kritik aus dem
Wirtschaftsministerium. Der Gesetzentwurf
gleicht nicht mal die kalte Progression
vollständig aus und verfehlt damit auch das Ziel
der Bundesregierung einer wirksamen Entlastung
kleiner und mittlerer Einkommen.
Die
geplanten Detailmaßnahmen, die der Gesetzentwurf
vorsieht, würden vor allem den Mittelstand
belasten. So würde etwa die Anhebung der
Minijob-Pauschsteuer von zwei auf fünf Prozent
Beschäftigung in Handel und Gastronomie
verteuern. Und die Kürzung des Handwerkerbonus
würde dazu führen, dass Dachdecker, Schreiner
oder Maler und Lackierer weniger Aufträge
erhalten oder die Schwarzarbeit zunimmt.
Auch die geplante Anhebung
des Reichensteuersatzes trifft erfolgreiche KMU
und setzt ein völlig falsches Signal für
Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der
Betriebe. Im parlamentarischen Verfahren sind
daher dringend Nachbesserungen notwendig. Die
Weichen in der Steuerpolitik müssen voll auf
Wachstum für den Mittelstand gestellt werden –
insbesondere fordern wir einen vollständigen
Ausgleich der kalten Progression und eine
Anhebung der Grenze, ab der der
Spitzensteuersatz greift, auf mindestens 85.000
Euro.“
Kostenlose
Gebäudeenergieberatungen: Energiekarawane kommt
nach Kleve Wie viel Energie
verbraucht mein Haus? Und wie kann ich Geld und
Energie sparen? Antworten auf diese und viele
weitere Fragen rund um den Energieverbrauch des
eigenen Wohngebäudes sollen Eigentümerinnen und
Eigentümer im Rahmen des Aktionszeitraums der
Energiekarawane in Kleve erhalten. Das Projekt
für Gebäude im Fokusgebiet südlich des EOC
zwischen Hoffmannallee, Siegertstraße,
Triftstraße und Südstraße ist Teil der Umsetzung
der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Kleve.

Die Energiekarawane ist eine
Energieberatungskampagne, die unabhängige,
professionelle und kostenfreie Energieberatung
direkt zu Hauseigentümerinnen und
Hauseigentümern nach Hause bringt. Im Auftrag
der Stadt Kleve besuchen zertifizierte
Energieberaterinnen und Energieberater die
Häuser im berechtigten Gebiet, stellen
Schwachstellen der Gebäudesubstanz fest,
erörtern Modernisierungsmaßnahmen und beraten zu
Fördermöglichkeiten.
Die Beratung ist
anbieter- und produktneutral und als eine
Leistung der Stadt Kleve kostenfrei. Wer ist
berechtigt und wie funktioniert die Anmeldung?
Berechtigt sind im anstehenden
Projektzeitraum vom 23. September bis zum 31.
Oktober 2026 zunächst Eigentümerinnen und
Eigentümer von Wohngebäuden im Gebiet, das von
der Hoffmannallee, Siegertstraße, Triftstraße
und Südstraße umgrenzt wird.

Berechtigte Personen werden von der Stadt Kleve
angeschrieben und können ihren Beratungswunsch
anschließend an den Klimaschutzmanager der Stadt
Kleve Christoph Bors unter Tel.: 02821/84437
oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de
richten. Die Teilnahme an der Kampagne ist für
berechtigte Eigentümerinnen und Eigentümer
natürlich vollkommen freiwillig und verpflichtet
nicht zur anschließenden Durchführung von
Modernisierungen.
Öffentlicher
Auftakttermin am 23. September 2026, 19:00 Uhr
Alle Informationen zur Energiekarawane gibt es
auch in einer kostenlosen öffentlichen Auftakt-
und Informationsveranstaltung zu der Kampagne am
Mittwoch, 23. September 2026, um 19:00 Uhr in
der Mehrzweckhalle Materborn, Dorfstraße 28,
47533 Kleve. Vor Ort besteht außerdem die
Möglichkeit, die Energieberaterinnen und
Energieberater persönlich kennenzulernen.
Für Rückfragen steht auch der
Klimaschutzmanager der Stadt Kleve unter unter
Tel.: 02821/84437 oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de
zur Verfügung. Kontaktdaten für Fragen und
Anmeldung Christoph Bors Klimaschutzmanager der
Stadt Kleve Pastor-Leinung-Platz 10 47533 Kleve
Tel.: 02821 84 437 E-Mail:
christoph.bors@kleve.de
Sport- und Freizeitpark Kapellen: Wege ändern
sich mit dem Baufortschritt Im
Sport- und Freizeitpark Kapellen geht die
Baustelle weiter voran. Einige Bereiche sind
inzwischen wieder freigegeben, andere werden neu
gesperrt. Die Multifunktionsfläche kann bereits
genutzt werden. Viele neue Wege sind derzeit
noch als Schotterflächen vorhanden.
Die
abschließende Deckschicht wird erst zum Ende der
Bauarbeiten aufgebracht, damit sie durch den
Baustellenverkehr nicht wieder beschädigt wird.
Zu Fuß sind die Schotterflächen nutzbar, für
Kinderwagen oder mit Rollator jedoch eher
ungeeignet. Im Bereich der vorhandenen
Gas-Station an der Fahrradtrasse werden Wege
erneuert. Deshalb ist der Anschluss in den Park
vorübergehend gesperrt.
Baumaßnahme: Zentralisierung Berufskolleg
Dinslaken Im Rahmen der
Zentralisierung des Berufskollegs Dinslaken
startet jetzt der Rückbau der Sporthalle an der
Douvermannstraße in Dinslaken. Der Rückbau wird
voraussichtlich bis Ende November abgeschlossen
sein. Im Zuge des Rückbaus kann es zeitweise zu
Lärmbelastungen kommen.
Die
Kreisverwaltung bittet um Verständnis. Auf dem
Gelände der ehemaligen Douvermannhalle werden
unter Federführung der Stadt Dinslaken zukünftig
die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte
entstehen. Weitere Infos zur Gesamtmaßnahme
gibt es unter
https://www.kreis-wesel.de/aktuelles/presse/grossprojekt-berufskolleg-dinslaken-zentralisierung-neubau-und-hoher.
Moers: Fundsachen online
ersteigern Fahrräder, E-Bikes,
Roller und Schmuck: Ab Dienstag, 15. September,
versteigert die Stadt Moers wieder Fundsachen
online. Unter den Hammer kommen Gegenstände,
deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen
ist und für die weder Eigentümerinnen und
Eigentümer noch Finderinnen und Finder Ansprüche
geltend gemacht haben.
Die ersteigerten
Gegenstände können anschließend im Fundbüro im
Rathaus, Rathausplatz 1, abgeholt werden. Die
Bezahlung ist dort in bar möglich. Ein Versand
wird nicht angeboten. Die Stadt Moers übernimmt
für die versteigerten Gegenstände keine
Gewährleistung oder Garantie.
Das Angebot kann bereits jetzt auf
www.fundbürodeutschland.de eingesehen werden.
Die Online-Versteigerung läuft bis Mittwoch, 30.
September.
Reparatur-Café St.
Ida wieder am 16. September Wenn
der Toaster streikt, das Fahrrad eine Reparatur
braucht oder sich auf dem Smartphone eine App
nicht installieren lässt, muss nicht gleich
etwas Neues her. Im Reparatur-Café gibt es
praktische Hilfe von Menschen, die ihr
handwerkliches und technisches Wissen
ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Das spart
Geld, schont Ressourcen und setzt ein Zeichen
für mehr Nachhaltigkeit.
Beim nächsten
Reparatur-Café im Pfarrheim St. Ida, Eicker
Grund 102, stehen die Helferinnen und Helfer am
Mittwoch, 16. September, von 16 bis 18.30 Uhr
wieder mit Rat und Tat zur Seite. Repariert
werden unter anderem Elektrogeräte,
Holzgegenstände, Textilien und Fahrräder. Auch
bei digitalen Fragen gibt es Unterstützung: Wer
Hilfe im Umgang mit PC, Laptop, Tablet oder
Smartphone benötigt oder eine App installieren
möchte, kann sich ebenfalls an das Team wenden.
Damit ausreichend Zeit für die
Reparaturen bleibt, werden die letzten Geräte
und Gegenstände bis 18 Uhr angenommen. Neben dem
Reparieren kommt auch das Miteinander nicht zu
kurz. Bei Kaffee, Kuchen und Wasser sind alle
Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen,
ins Gespräch zu kommen und den Nachmittag in
angenehmer Atmosphäre zu verbringen.
Das Reparatur-Café ist ein gemeinsames Angebot
des Quartierzentrums AWO-Caritas, der
katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und
der KoKoBe Moers. Weitere Informationen erhalten
Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87
86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de.
Unterlagen zum Genehmigungsantrag für geplantes
Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Voerde
einsehbar Im Technischen Rathaus
der Stadt Dinslaken können Interessierte noch
bis zum 14. September 2026 die Unterlagen zum
Genehmigungsantrag der RWE Generation SE für die
Errichtung und den Betrieb eines Gas- und
Dampfturbinenkraftwerks (GuD-Anlage) am
ehemaligen Standort des Steinkohlekraftwerks
Voerde einsehen. Die Unterlagen liegen in der
Stabsstelle Stadtentwicklung im Technischen
Rathaus, Hünxer Straße 81 aus (1. Obergeschoss
neben Raum 159).
Die Einsichtnahme ist
montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie
außerdem montags bis donnerstags von 14 bis 16
Uhr möglich. Am Standort Voerde ist die
Errichtung und der Betrieb einer
wasserstofffähigen Gas- und Dampfturbinenanlage
mit einer Feuerungswärmeleistung von 1.600
Megawatt (thermisch) geplant. Bei einer solchen
Anlage werden eine Gasturbine und eine
Dampfturbine miteinander kombiniert.
Der
Vorhabenstandort befindet sich im westlichen
Bereich des wirksamen Bebauungsplans Nr. 150
„Energiepark Voerde“. Auf der Fläche befindet
sich derzeit das im Rückbau befindliche
Steinkohlekraftwerk Voerde. Einwendungen gegen
das Vorhaben können bei der Bezirksregierung
Düsseldorf innerhalb der Einwendungsfrist bis
einschließlich 14. Oktober 2026 erhoben werden.
Für das Genehmigungsverfahren ist die
Bezirksregierung Düsseldorf zuständig. Die Stadt
Dinslaken stellt die genannten Unterlagen im
Rahmen der vorgesehenen Offenlage zur
Einsichtnahme zur Verfügung.
Aktionstag zum Tag der Wohnungslosen am 11.
September in Dinslaken: „Hinschauen. Gemeinsam
aktiv. Wohnungslosigkeit überwinden.“
Am Freitag, 11. September 2026, findet in
Dinslaken der Aktionstag zum Tag der
Wohnungslosen statt. Unter dem Motto
„Hinschauen. Gemeinsam aktiv. Wohnungslosigkeit
überwinden.“ informieren die beteiligten
Organisationen über Wohnungslosigkeit und die
bestehenden Unterstützungs- und Hilfsangebote in
Dinslaken.
Die Veranstaltung findet von
10 bis 15 Uhr auf dem Neutorplatz statt und
richtet sich an alle Interessierten. Der
Aktionstag soll dazu beitragen, für die
Lebenssituation wohnungsloser und obdachloser
Menschen zu sensibilisieren und die vorhandenen
Hilfsangebote und Unterstützungsstrukturen vor
Ort bekannter zu machen.
Nach Angaben der
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.
V. lebten im Jahr 2024 in Deutschland mehr als
eine Million Menschen wohnungslos. Die
Entwicklung verdeutlicht die gesellschaftliche
Bedeutung des Themas und die Notwendigkeit von
Unterstützung und Zusammenarbeit auf
unterschiedlichen Ebenen.
Im Mittelpunkt
des Aktionstags stehen drei Aspekte: Hinschauen,
aktiv werden und vernetzen. Dabei geht es darum,
Wohnungslosigkeit als gesellschaftliche
Herausforderung wahrzunehmen, bestehende
Hilfsangebote sichtbar zu machen und den
Austausch zwischen den verschiedenen beteiligten
Stellen und der Öffentlichkeit zu fördern.
Der Aktionstag wird gemeinsam von der Stadt
Dinslaken, dem Caritasverband für die Dekanate
Dinslaken und Wesel e.V., der AWO Kreisverband
Wesel e.V. – Ortsverband Dinslaken, dem
Diakonischen Werk im Ev. Kirchenkreis Dinslaken,
der Evangelischen Stiftung Lühlerheim, dem
Deutschen Roten Kreuz Kreisverband
Dinslaken-Voerde-Hünxe e. V. und Die
Wunderfinder e.V. veranstaltet.
Die
Veranstaltung ist öffentlich. Die beteiligten
Organisationen stehen vor Ort für Informationen
und Gespräche rund um das Thema
Wohnungslosigkeit und die Unterstützungsangebote
in Dinslaken zur Verfügung.
Dinslaken - Feierabendmarkt am 4. September:
Sommerausklang mit kulinarischen Genüssen
Der Dinslakener Feierabendmarkt
lädt am Freitag, 4. September 2026, erneut dazu
ein, den Sommer bei leckerem Essen und kühlen
Getränken gemeinsam ausklingen zu lassen. Von 16
bis 20 Uhr verwandelt sich der Altmarkt in einen
Treffpunkt für alle, die entspannt ins
Wochenende starten und den Feierabend in
geselliger Atmosphäre genießen möchten.
Auch kulinarisch erwartet die Besucherinnen und
Besucher wieder eine abwechslungsreiche Auswahl.
BBQ-Spezialitäten von Eisenrauch, leckere Bowls
und feine Feinkost sorgen für vielfältige
Geschmackserlebnisse. Dazu gibt es eine Auswahl
an kühlen Getränken, die den spätsommerlichen
Feierabend perfekt abrunden. Der Eintritt ist
frei. Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen, auf dem Altmarkt vorbeizukommen und
gemeinsam einen schönen Feierabend zu
verbringen.
Moers: Starker
Frühsommer sorgt für positive Bilanz -
Freibad-Saison endet an Kirmes-Sonntag
Obwohl sich der Sommer am Niederrhein
aktuell mit herbstlichen Temperaturen und Regen
verabschiedet, fällt die Bilanz der
Freibadsaison 2026 bei der ENNI Sport & Bäder
Niederrhein (Enni) positiv aus. Vor allem die
langanhaltenden Hitzeperioden im Frühsommer
sorgten für großen Andrang in den Bädern.
Während das Solimare mit knapp 40.000 Gästen
nahezu das starke Vorjahresniveau erreichte,
verzeichnete das Bettenkamper Meer mit gut
31.000 Besuchern ein deutliches Plus gegenüber
2025 (21.000).
Zum Ende der Saison am
Kirmessonntag ziehen die Verantwortlichen daher
ein zufriedenes Fazit. „In Summe hatten wir
einen richtig guten Sommer“, sagt Bereichsleiter
Benjamin Beckerle.
Besonders der heiße
und trockene Frühsommer bescherte den beiden
Moerser Freibädern in den Monaten Mai und Juni
eine hohe Auslastung. Der Juni war in beiden
Anlagen der besucherstärkste Monat. Das Solimare
zählte hier 16.007, das Bettenkamper Meer 9.912
Gäste.
„Zu Beginn der Saison wurden wir
förmlich überrannt“, berichtet Beckerle. Grund
hierfür war auch, dass einige Freibäder in der
Region zunächst nur eingeschränkt geöffnet
waren. An Spitzentagen wie dem 12. Juli mit
2.056 Besuchern bei einer
Durchschnittstemperatur von 31,4 Grad erreichte
das Solimare seine Kapazitätsgrenze. Neben den
begrenzten Liegeflächen spielten dabei auch
personelle Rahmenbedingungen eine Rolle.
Hinzu kam, dass Kinder unter einem Meter
Körpergröße, die statistisch nicht erfasst
werden, die tatsächliche Auslastung zusätzlich
erhöhten. Nachdem weitere Freibäder in der
Umgebung geöffnet hatten, entspannte sich die
Situation wieder. Vom großen Andrang im Solimare
profitierte das Bettenkamper Meer. Vor allem
Jugendliche entdeckten das Naturbad verstärkt
für sich und nahmen das Angebot als attraktive
Alternative an. Auch dort wurden zeitweise
Kapazitätsgrenzen erreicht.
Der
besucherstärkste Tag war der 21. Juni mit 1.413
Gästen bei einer Durchschnittstemperatur von
30,4 Grad. Inzwischen ist der nahende
Herbst deutlich zu spüren. Die Wassertemperatur
im Bettenkamper Meer liegt aktuell bereits unter
18 Grad, Tendenz fallend. Der letzte reguläre
Badetag ist der 6. September. Eine Woche später,
am 13. September, öffnet das Bad noch einmal für
das traditionelle Eisbärenschwimmen, das der
Freundeskreis des Naturbades gemeinsam mit der
DLRG Moers organisiert.
Dann können
Hartgesottene bei Musik und Verpflegung ein
letztes Mal in diesem Jahr ins Naturgewässer
springen. Auch im Solimare endet die
Freibadsaison am 6. September. Dort folgt am 13.
September traditionell die Hunde-Beachparty, bei
der die Vierbeiner noch einmal die Becken
erobern dürfen.
Herzschlagfinale im Schatten des Doms
Enni-Laufserie endet mit dem Citylauf in Xanten
Die Entscheidung naht: Am Freitag,
11. September, steigt mit dem 31.
Internationalen Enni-Citylauf in Xanten das
Finale der 11. Enni-Laufserie. Nach den
Stationen in Moers, Sonsbeck und
Neukirchen-Vluyn kämpfen die rund 300 noch im
Wettbewerb verbliebenen Serienläuferinnen und
-läufer im Schatten des Xantener Doms um die
letzten Punkte und Platzierungen in der
Gesamtwertung.
Noch ist dabei längst
nicht alles entschieden. Denn in die
Serienwertung fließen nur die drei besten Zeiten
aus den vier Läufen ein. Während einige
Athletinnen und Athleten ihre drei
Wertungsergebnisse bereits komplett haben,
können andere im Finale noch entscheidend Boden
gutmachen oder ihre Streichergebnisse
verbessern. „Genau das macht den besonderen Reiz
unserer Laufserie aus“, sagt
Enni-Geschäftsführer Kai Steinbrich.
„Viele Entscheidungen fallen erst beim letzten
Lauf. Das sorgt für Spannung bis zum Schluss und
motiviert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
die gesamte Saison über am Ball zu bleiben.“
Über die fünf Kilometer führt
bei den Youngstern weiterhin Paul van Lück vom
TSV Weeze die Gesamtwertung an. Dahinter lauern
Malte Geke vom Team Enni und Luca Uzkureit vom
TuS Borth auf ihre Chance. Bei den Frauen hat
sich Theresa Müller vom MTV Triathlon vor Miriam
Welschen von den Lauffreunden HADI Wesel eine
gute Ausgangsposition für das Finale erarbeitet.
In der Masterwertung über fünf Kilometer
übernahm zuletzt Alexander Ganske vom Moerser TV
die Führung vor Krzysztof Rolik aus
Neukirchen-Vluyn. Bei den Frauen liegt Claudia
Jäkel vom TuS 08 Lintorf weiterhin auf Rang
eins. Über die zehn Kilometer führt bei den
Youngstern Marc-André Ocklenburg die
Gesamtwertung an. Allerdings hat er bislang erst
zwei Ergebnisse verbucht und muss in Xanten
liefern.
Fritz Hamacher und Stefan Musu,
beide vom MTV Triathlon, haben dagegen bereits
drei Wertungsläufe sicher in der Ergebnisliste
stehen und setzen den Spitzenreiter unter Druck.
In der Youngster-Wertung der Frauen hat das
Spitzen-Quartett die Serienwertung bereits
sicher. Hier führt Julia Scott aus Geldern vor
Marjolein Kuin aus Moers. In der Masterwertung
ist Björn Temmler vom Laufteam Kassel auf dem
Weg zum Gesamtsieg.
Dahinter kämpfen Sven Fasold
von der FS Rheinkamp und Vadim Bauer
(Runnershigh Niederrhein) um die Plätze. Bei den
Frauen führen Silke Haschberger von der
Sparkasse Rhein-Maas und Manuela Lanz vom TSV
Weeze das Feld an. Die Enni-Laufserie
verbindet seit elf Jahren vier traditionsreiche
Volksläufe am Niederrhein zu einer gemeinsamen
Gesamtwertung.
Der Enni-Citylauf in Xanten
gilt dabei als stimmungsvoller Schlusspunkt der
Serie. Die Strecke führt durch die historische
Altstadt und vorbei an zahlreichen
Zuschauerinnen und Zuschauern. Der flache
Stadtkurs bietet dabei beste Voraussetzungen für
schnelle Zeiten und persönliche Bestleistungen.
Alle Informationen zum Finale sowie die
aktuellen Zwischenstände finden Interessierte
unter www.enni-laufserie.de.
Digitale Medien machen Lesen zum Dauerbegleiter
Digitale Inhalte sind zunehmend bild-
und videolastig. Ganz ohne Text kommen sie
trotzdem selten aus. Suchergebnisse müssen
eingeordnet, Nachrichten gelesen, Online-Artikel
erfasst und Untertitel verstanden werden. Auch
in Spielen führen kurze Hinweise durch den
nächsten Schritt. Damit spielt Lesen auch dort
eine Rolle, wo digitale Inhalte vor allem durch
Bilder und Videos geprägt sind.
Besonders
deutlich wird das bei Jugendlichen. Laut
JIM-Studie 2025 bleibt das Smartphone für Zwölf-
bis 19-Jährige ein zentrales Alltagsmedium; die
durchschnittliche Bildschirmzeit liegt bei knapp
vier Stunden täglich. Mit dem Alter steigt sie
deutlich an: von unter drei Stunden bei den 12-
bis 13-Jährigen auf mehr als viereinhalb Stunden
bei den 18- bis 19-Jährigen.

VGL / KI-generiert
Natürlich ist diese
Zeit nicht gleich Lesezeit. Sie zeigt aber, wie
selbstverständlich Jugendliche sich in digitalen
Umgebungen bewegen, in denen Texte an vielen
Stellen dazugehören. Oft werden sie nur kurz
aufgenommen, bevor der nächste Inhalt folgt. Für
längere Texte ist dagegen ein anderer Rahmen
nötig: nicht sofort der nächste Impuls auf dem
Display, sondern Zeit, um bei einem Text zu
bleiben.
Social-Media bringt Bücher neu
ins Gespräch Gleichzeitig gibt es
Entwicklungen, die Bücher wieder sichtbarer
machen. Die JIM-Studie 2025 zeigt zwar, dass
regelmäßiges Buchlesen bei Jugendlichen mit
zunehmendem Alter seltener wird – von 45 Prozent
bei den 12- bis 13-Jährigen auf 27 Prozent bei
den 18- bis 19-Jährigen. Über die vergangenen
zehn Jahre beschreibt die Studie das regelmäßige
Lesen von Büchern oder Comics insgesamt aber als
weitgehend konstant.
Auch bei Erwachsenen
bleibt das gedruckte Buch präsent: Laut
Freizeit-Monitor 2025 greift gut jeder Dritte
(35 Prozent) regelmäßig, also mindestens einmal
pro Woche, zum gedruckten Buch. Soziale
Netzwerke wie TikTok und Instagram sind dafür
ein wichtiger Treiber. BookToker und
Bookfluencer sprechen nicht nur über Geschichten
und Autorinnen und Autoren, sondern setzen
Bücher auch visuell in Szene: Cover,
Farbschnitte, Prägungen und Illustrationen
werden Teil der Präsentation. So ersetzen
soziale Netzwerke das Buch nicht – im Gegenteil,
sie verschaffen ihm zusätzliche Aufmerksamkeit.
Neue Impulse kommen vor allem über
Empfehlungen, kurze Rezensionen oder
BookTok-Trends. Laut Bitkom haben 29 Prozent der
Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer schon
einmal ein dort empfohlenes Buch gelesen. Mehr
als die Hälfte der Deutschen sagt zudem, dass
Beiträge in sozialen Netzwerken dem Lesen ein
moderneres Image geben.
Der Buchmarkt
ergänzt dieses Bild: Kinder- und Jugendbücher
bleiben mit 17,9 Prozent Umsatzanteil eine
wichtige Warengruppe, auch wenn sie 2025 leicht
unter dem Vorjahr lagen. Neben dem gedruckten
Buch können digitale Formate den Zugang
erleichtern: Rund jede zweite Person liest laut
Bitkom zumindest hin und wieder E-Books, bei den
16- bis 29-Jährigen sind es 63 Prozent, bei
Menschen ab 65 Jahren 34 Prozent. Welche
Leseform passt, hängt oft davon ab, wo und wie
gelesen wird. Das Smartphone ist schnell zur
Hand, Tablets oder Laptops machen längere
Artikel auf größeren Bildschirmen
übersichtlicher, ein E-Book-Reader bündelt
Bücher für unterwegs oder den Abend.
Jedem dritten Kind wird selten oder nie
vorgelesen Bei Kindern beginnt Lesen lange
vor dem ersten eigenen Schulbuch. Wenn
Erwachsene vorlesen, werden Wörter, Bilder und
Geschichten vertraut. Aus einem Bilderbuch oder
einer Geschichte entsteht so nicht nur
gemeinsame Zeit, sondern auch ein früher Zugang
zu Sprache und Texten.
Der Vorlesemonitor
2024 macht deutlich, dass diese Erfahrung nicht
selbstverständlich ist: Bei 32,3 Prozent der
Kinder zwischen einem und acht Jahren bleibt
Vorlesen die Ausnahme oder findet gar nicht
statt. Besonders kritisch sind laut Studie die
Zeit vor der Kita und die Phase rund um den
Schuleintritt, weil gerade dann wichtige
Vorleseimpulse fehlen können.
Gleichzeitig bleiben Bücher im Alltag vieler
Kinder präsent: Laut KIM-Studie 2024 liest knapp
die Hälfte der Sechs- bis 13-Jährigen mindestens
einmal pro Woche ein Buch. Vorlesen kann ein
früher Einstieg in diese Welt sein: Kinder
erleben Geschichten gemeinsam mit Erwachsenen
und erfahren, dass Bücher und Texte zum Alltag
gehören. Später entscheidet sich, ob längeres
Lesen weiter einen festen Platz behält.
Bewusstes Lesen braucht Raum im Alltag Zum
Weltalphabetisierungstag zeigen aktuelle
Studien: Lesen hat seinen Platz im Alltag nicht
verloren, sondern findet heute auf vielen Wegen
statt. Digitale Medien machen Lesen im Alltag
allgegenwärtig, soziale Netzwerke können Bücher
sichtbarer machen und Vorlesen eröffnet Kindern
früh einen Zugang zu Sprache und Geschichten.
Entscheidend ist nicht nur das Medium, sondern
der Moment: Lesen kann nebenbei passieren – oder
bewusst Zeit bekommen.

NRW: Zahl der Kinder unter 6 Jahren
in Tagesbetreuung 2026 erstmals innerhalb der
letzten 10 Jahre rückläufig * 1,5 %
weniger Kinder unter 6 Jahren in Kitas und
Tagespflege * Überdurchschnittlicher
Rückgang der betreuten U3-Kinder – insbesondere
in der Tagespflege * U3-Betreuungsquote mit
33,3 % nahezu auf Vorjahresniveau
Rund 640.700 Kinder unter 6 Jahren
sind am 1. März 2026 in Nordrhein-Westfalen in
Kindertagesbetreuung gewesen. Das waren 1,5 %
weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, gab es damit erstmals
innerhalb der letzten 10 Jahre einen Rückgang
der betreuten Kinder in Kindertageseinrichtungen
und in öffentlich geförderter Kindertagespflege
(Tagesmütter/-väter). Dennoch war die Zahl der
betreuten Kinder um 16,5 % höher als im Jahr
2016.

Von den betreuten Kindern unter
6 Jahren waren rund 558.600 in einer
Tageseinrichtung und rund 52.100 ausschließlich
in Kindertagespflege. Die Zahl der in einer
Tageseinrichtung betreuten Kinder unter 6 Jahren
war um 0,8 % niedriger als im Vorjahr. In den
Jahren zuvor war die Zahl der Kinder in diesen
Einrichtungen jährlich gestiegen. Bei der
Kindertagespflege ging die Zahl 2026 gegenüber
dem Vorjahr um 9 % zurück. Nach größeren
Zuwächsen zwischen 2016 und 2020 waren hier
bereits seit 2024 rückläufige Entwicklungen
feststellbar.

Überdurchschnittlicher Rückgang der
betreuten U3-Kinder – insbesondere in der
Tagespflege Unter den betreuten Kindern waren
2026 rund 152.400 Kinder unter 3 Jahren. Das
waren 3,7 % weniger als ein Jahr zuvor. Rund
46.400 und damit fast ein Drittel der U3-Kinder
wurden Anfang März 2026 ausschließlich in
Kindertagespflege, also bei Tagesmüttern oder
-vätern, betreut.
Gegenüber dem Vorjahr
gab es in dieser Altersgruppe einen
überdurchschnittlichen Rückgang der betreuten
Kinder um 8,6 %. In einer Kindertageseinrichtung
betreut wurden im März 2026 rund 106.100 Kinder
unter 3 Jahren. Ihre Zahl war um 1,4 % niedriger
als im Vorjahr.
U3-Betreuungsquote um
0,1 Prozentpunkte minimal gesunken Insgesamt
waren 33,3 % aller unter 3-jährigen Kinder in
Nordrhein-Westfalen am 1. März 2026 in
Kindertagesbetreuung. Die Betreuungsquote, d. h.
der Anteil der betreuten Kinder an allen Kindern
dieser Altersgruppe, war um 0,1 Prozentpunkte
niedriger als ein Jahr zuvor. Bei der
Betrachtung der einzelnen Altersgruppen zeigen
sich deutliche Unterschiede bei der
Betreuungsquote: Lediglich 1,1 % aller Kinder
unter einem Jahr waren 2026 in
Kindertagesbetreuung.
Bei den 1- bis
unter 2-Jährigen lag die Betreuungsquote bei
29,5 %. Von allen 2 bis unter 3-jährigen Kindern
in NRW wurden 67,1 % institutionell betreut. Die
Betreuungsquote von Kindern im Alter von 3 bis
6 Jahren betrug 95,2 % und war damit
0,6 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Bei
der Gesamtentwicklung der Kinder in
Tagesbetreuung ist einordnend zu beachten, dass
es in NRW 2025 das vierte Jahr in Folge
einen Geburtenrückgang gab.
Moers: 2,2 Millionen Euro für Sport,
Vereinsleben, Begegnung und den Stadtteil
Die lange erwarteten Sanierungs- und
Umbauarbeiten im Sportpark in Schwafheim sind
jetzt auch offiziell gestartet. Mit Vertretern
des Vereins, der Verwaltung und der Politik hat
Bürgermeisterin Julia Zupancic den symbolischen
ersten Spatenstich vollzogen: „Das ist nicht nur
eine Investition in den Sport, sondern auch in
das Vereinsleben, in Begegnung und in den
Stadtteil.“

Bei so vielen Spatenstichen kann nichts
schiefgehen: Frank Scheel, Holger Kleinekort (2.
und 1. Vorsitzender SV Schwafheim),
Bürgermeisterin Julia Zupancic, Sebastian
Schmiedel (Fachdienst-leiter Sport),
Sportdezernent/Beigeordneter Claus Arndt,
Sportausschussvorsitzende Lena Berger und Enrico
Schmidt (3. Vorsitzender SVS) eröffnen die
Baustelle. (Foto: pst)
Für die
Sportlerinnen und Sportler sei natürlich
wichtig, dass die Zeiten der staubigen Asche
bald vorbei sind. Bis zum Sommer 2027 wird das
Gelände umfassend modernisiert. Der bisherigen
Tennenplatz wird durch einen modernen
Kunstrasenplatz ersetzt. Dazu kommen ein
Kleinspielfeld und eine Fläche für einen
Soccercourt.
Im benachbarten Bürgerpark
werden die vorhandenen Wege instand gesetzt.
Gleichzeitig soll die Verbindung zum
Schwafheimer Ortszentrum verbessert werden. So
entsteht rund um die Sportanlage ein attraktiver
Bereich für Sport, Bewegung und Aufenthalt.

Das war mal ein Tennenplatz. Die alte Asche ist
jetzt Geschichte. (Foto: pst)
Förderung durch Bundesprogramm „Die Sanierung
ermöglicht uns einen verlässlichen
Trainingsbetrieb und eröffnet uns Chancen, noch
mehr junge Menschen für Sport und Bewegung zu
begeistern“, sagte Enrico Schmidt, 3.
Vorsitzender des SV Schwafheim, in seiner
Ansprache.
Er dankte den Vereinen in
der Umgebung, bei denen die Schwafheimer während
der Bauphase zu Gast sein dürfen. Die
Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 2,2
Millionen Euro. Knapp die Hälfte wird über
Bundesprogramm ‚Sanierung kommunaler
Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und
Kultur‘ (SJK) finanziert.
Waschtag für die Moerser Biotonnen - Enni lässt
18.000 Gefäße reinigen Rund 9.000
Tonnen Küchen- und Gartenabfälle landen jährlich
in den Moerser Biotonnen. Damit die rund 18.000
Gefäße auch weiterhin hygienisch bleiben, lässt
die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) sie
in Kürze wieder reinigen. Zwischen dem 7.
September und dem 16. Oktober erfolgt der
jährliche Waschgang, für den Enni erneut das
Unternehmen Rieger aus Rahden-Varl beauftragt
hat.
„Der Service ist für die Haushalte
kostenlos. Er erfolgt bezirksweise jeweils an
den regulären Tagen der Biotonnenleerung“,
erklärt Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter
für Entsorgung und Reinigung. Die
Reinigungsfahrzeuge folgen den Sammelfahrzeugen
auf ihren Touren, kommen allerdings langsamer
voran. Deswegen kennzeichnen die
Entsorgungsteams die Gefäße mit einem Anhänger.
Dieser weist die Nutzer darauf hin, die Tonne
nach der Leerung am Straßenrand stehen zu
lassen.
„Je nach Tourenverlauf kann die
Reinigung bis in die Abendstunden dauern. In
Einzelfällen ist die Tonne erst am folgenden Tag
an der Reihe.“ Ist die Dusche erledigt, entfernt
der Dienstleister den Anhänger.
Das
Unternehmen Rieger setzt moderne
Spezialfahrzeuge ein. Rotierende Hochdruckdüsen
reinigen die Behälter mit rund 70 Grad heißem
Wasser. Das dabei anfallende Schmutzwasser wird
im Fahrzeug aufgefangen, gefiltert und für
weitere Spülvorgänge wiederverwendet.
Während des Aktionszeitraums bittet Enni alle
Haushalte, ihre Biotonnen an jedem regulären
Leerungstag bereitzustellen, auch wenn die
Behälter nicht vollständig gefüllt sind. Wer
verhindert oder im Urlaub ist, sollte Nachbarn
oder Angehörige um Unterstützung bitten.
Nachholtermine sind nicht vorgesehen. Fragen
beantwortet das Enni-Servicecenter unter der
kostenlosen Rufnummer 0800/222 1040.
Erfolgreiche Bombenentschärfung am
Umspannwerk in Utfort Nach nur
knapp 30 Minuten hat die Kampfmittelbeseitigung
der Bezirksregierung Düsseldorf den Blindgänger
am Umspannwerk in Utfort am Dienstag, 1.
September, erfolgreich entschärft. Die 250
Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe
wurde bei Sondierungen in dem Bereich gefunden.

Thomas Adler und Christian Matysik (v.l.) von
der Kampfmittelbeseitigung der Bezirksregierung
Düsseldorf nach der Entschärfung der Bombe, die
am Umspannwerk in Utfort gefunden wurde. (Foto:
privat)
Nach der kontrollierten Sprengung
des Zünders um 13.06 Uhr hat der Fachdienst
Ordnung der Stadt Moers die Straßensperrungen
wenige Minuten später wieder freigegeben. Auch
die Anwohnerinnen und Anwohner konnten wieder in
ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Zwölf
Personen hatten den Vormittag im
Evakuierungszentrum in der Turnhalle der
Regenbogenschule verbracht.
Die
Feuerwehr der Stadt Moers hat insgesamt vier
Anwohnerinnen und Anwohner dabei unterstützt,
ihre Häuser zu verlassen. Darunter war ein
Liegend-Transport in eines der Moerser
Krankenhäuser. Neben Mitarbeitenden der
Feuerwehr und des Fachdienstes Ordnung waren
Kräfte der Polizei und weiterer Fachbereiche der
Stadtverwaltung an dem Vormittag im Einsatz.
Kreis Wesel: Jahrgangsbeste und
weitere neue Notfallsanitäter verstärken den
DRK-Rettungsdienst Tobias Dienefeld,
Yunis Ernst, Maja Brunks, Jennifer Kilian und
Ilka Heiermann haben ihre dreijährige Ausbildung
erfolgreich abgeschlossen und verstärken ab
sofort den DRK-Rettungsdienst im Kreis Wesel.
Jennifer Kilian schloss ihre Ausbildung zudem
als Jahrgangsbeste am Notfallbildungszentrum
Eifel-Rur (NOBiZ) ab. Der erfolgreiche
Ausbildungsabschluss aller fünf zeigt das
Engagement der Auszubildenden und die intensive
Begleitung durch die Praxisanleiterinnen und
Praxisanleiter des DRK.
Fünf neue
Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter
starten beim Deutschen Roten Kreuz am
Niederrhein ins Berufsleben: Nach erfolgreich
bestandener Examensprüfung wurden Tobias
Dienefeld, Yunis Ernst, Maja Brunks, Jennifer
Kilian und Ilka Heiermann von der DRK Rettungs-
und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH übernommen
und erhielten unbefristete Arbeitsverträge.
Einen besonderen Erfolg erzielte Jennifer
Kilian: Sie beendete ihre Ausbildung als
Jahrgangsbeste am Notfallbildungszentrum
Eifel-Rur (NOBiZ). Ihre herausragende Leistung
ist ein besonderer Erfolg für sie selbst und das
gesamte Ausbildungsteam des DRK Niederrhein.
„Die erfolgreich abgeschlossenen
Ausbildungen und die direkte Übernahme zeigen,
wie wichtig es ist, selbst in den Nachwuchs zu
investieren. Wir freuen uns sehr, dass die fünf
jetzt als qualifizierte Fachkräfte bei uns
Verantwortung für die Menschen im Kreis Wesel
übernehmen“, sagt Jan Höpfner, Präsident des
DRK-Kreisverbandes Niederrhein.
Rund 120
Mitarbeitende sind im DRK-Rettungsdienst im
Kreis Wesel tätig. Von vier Rettungswachen aus
werden jährlich rund 12.000 Einsätze in der
Notfallrettung und im qualifizierten
Krankentransport gefahren. Zum Fuhrpark gehören
sechs Rettungswagen, zehn Krankentransportwagen
und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge.
Die
dreijährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin
beziehungsweise zum Notfallsanitäter verbindet
theoretischen Unterricht mit klinischen
Ausbildungsabschnitten und umfangreicher Praxis
auf den Rettungswachen. Kooperationspartner des
DRK ist unter anderem das Notfallbildungszentrum
Eifel-Rur. Während der praktischen Ausbildung
werden die Auszubildenden eng durch erfahrene
Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter
begleitet. Sie vermitteln nicht nur fachliche
und medizinische Kenntnisse, sondern
unterstützen die Auszubildenden auch dabei, in
anspruchsvollen Einsatzsituationen sicher und
verantwortungsvoll zu handeln.
Im Einsatz
übernehmen Notfallsanitäterinnen und
Notfallsanitäter die medizinische
Erstversorgung, beurteilen den Zustand von
Patientinnen und Patienten, führen notwendige
Maßnahmen durch und arbeiten eng mit Notärzten
und Kliniken zusammen. Die intensive Verzahnung
von Theorie, Klinik und Praxis sowie die
persönliche Begleitung auf den Rettungswachen
schaffen wichtige Voraussetzungen für eine
erfolgreiche Ausbildung.
Auch nach dem
Examen setzt das DRK auf die Weiterentwicklung
seiner Mitarbeitenden. „Mit dem Abschluss endet
das Lernen im Rettungsdienst nicht. Wir möchten
unseren Kolleginnen und Kollegen langfristige
Perspektiven bieten und sie gezielt
weiterqualifizieren – beispielsweise als
Praxisanleiter, Desinfektor oder in weiteren
spezialisierten Funktionen“, erklärt Leander
Thormann, Teamleiter der Aus- und Fortbildung in
der Notfallvorsorge.
Das DRK Niederrhein
setzt auch künftig auf die Ausbildung eigener
Fachkräfte. Die nächsten Ausbildungsjahrgänge
zur Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter
starten am 1. März 2027 und 1. September 2027.
Informationen zu Ausbildung und Bewerbung gibt
es unter www.drk-niederrhein.de in der
Stellenbörse.

„Stolz auf den erfolgreichen Abschluss: Die fünf
frisch examinierten Notfallsanitäter:innen
präsentieren ihre unbefristeten Arbeitsverträge
beim DRK-Rettungsdienst im Kreis Wesel. Mit
ihnen freuen sich (v. l.) DRK-Präsident Jan
Höpfner, Andreas Bußmann (DRK-Vorstand und
Geschäftsführer der DRK Rettungs- und
Einsatzdienste Niederrhein gGmbH), Felix Knorth
(stellv. Geschäftsbereichsleiter
Notfallvorsorge) und Leander Thormann.“
Die NiederrheinTour des Bananensprayers
geht weiter - Ausstellung „Freiheit für die
Kunst XL“ in Kamp-Lintfort: Highlights der
NiederrheinTour 2026 Thomas
Baumgärtel, weltweit bekannt als der
Bananensprayer, feiert das 40-jährige Jubiläum
seiner Spraybanane mit einem gewaltigen
Kunstprojekt. Unter dem Motto „Freiheit für die
Kunst“ hat der aus Rheinberg am Niederrhein
stammende Künstler seit Mai seine Heimatregion
in eine einzigartige Ausstellungslandschaft
verwandelt und damit eines der spektakulärsten
Kulturereignisse des Jahres geschaffen.
40 Ausstellungen an 40 Orten mit 40 Werkgruppen
- nun geht die NiederrheinTour langsam auf die
Zielgerade. Viele der 40 Ausstellungen sind
inzwischen zu Ende gegangen – aber noch immer
gibt es am Niederrhein viel zu entdecken!
Ein ganz besonderes Highlight: Am Sonntag,
6. September 2026, um 11 Uhr, eröffnen die Stadt
Kamp-Lintfort und die Galerie Schürmann in der
westlichen Orangerie des Terrassengartens am
Kloster Kamp die zusätzliche Ausstellung
„Freiheit für die Kunst XL“.

Thomas Baumgärtel, Foto: Stadtmuseum Euskirchen
Die Ausstellung führt noch einmal die
unterschiedlichen Seiten von Thomas Baumgärtels
Schaffen zusammen und präsentiert einen
Gesamtüberblick über die 40 Werkgruppen, die
während der NiederrheinTour an 40 verschiedenen
Standorten gezeigt wurden und noch gezeigt
werden.
Thomas Baumgärtel betont: „Diese
Ausstellung ist ein großes Resümee meines 40.
Jubiläumsjahres der Spraybanane – und zugleich
der Beweis dafür, dass es eben nicht ‚Alles nur
Banane` ist!“
Ausstellungsdauer:
06.09.–18.10.2026 Öffnungszeiten:
Freitag/Samstag 14–17 Uhr | Sonntag 11–17 Uhr
Diese Ausstellungen der NiederrheinTour können
aktuell noch besucht werden:
Niederrheinisches Museum Kevelaer – bis 27.09.
StiftsMuseum Xanten – bis 20.09.
Museum
Katharinenhof Kranenburg – bis 30.08. (die
Ausstellungen bis zum 30. lieber weglassen?
Kommt drauf an, wann wir die PM verschicken …)
Altes Rathaus Rheinberg – bis 27.09.
Aussichtsplattform Orsoy – bis 27.09. PAN
kunstforum niederrhein, Emmerich – bis 06.09.
SiegfriedMuseum Xanten – bis 20.09.
Katholische Kirche St. Barbara, Moers-Meerbeck –
bis 27.09. Museum Schloss Moyland,
Bedburg-Hau – bis 27.09. Kunstinitiative
Wurzeln und Flügel, Neuss – bis 06.09.
Städtisches Museum Wesel – bis 05.09.
LVR-Niederrheinmuseum Wesel – bis 27.09.
Museum Kurhaus Kleve – bis 27.09. - Zentrale
Finissage am 27.9. um 15 Uhr
Dinslaken: Schulwegsicherheit: Stadtverwaltung
macht Vorschläge Im Rahmen eines
Workshops hat sich die Stadtverwaltung mit den
hohen Verkehrsaufkommen rund um die Dinslakener
Schulen beschäftigt. Bürgermeister Simon Panke
hatte dazu die drei Beigeordneten und die
Fachleute aus den Bereichen Ordnung, Bau,
Verkehrsplanung und Schule versammelt.
Anlass dazu waren eine Petition von Dinslakener
Eltern, die sich für mehr Sicherheit auf
Schulwegen ausgesprochen hat, sowie die häufigen
Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die im
Umfeld von Schulen wohnen. Beide Gruppen
identifizieren die zahlreichen „Eltern-Taxis“
als wesentliche Ursache von Gefährdungen im
Morgen- und Mittagsbereich.
Einig waren
sich die Teilnehmenden des Workshops darüber,
dass die Stadtverwaltung mit einem Bündel von
Maßnahmen auf die große Zunahme des Hol- und
Bringverkehrs reagieren muss. Dabei wurden
sowohl verkehrsrechtliche Maßnahmen diskutiert,
zum Beispiel durch Einrichtung von Schul- oder
Einbahnstraßen oder die Ausweisung zusätzlicher
Zebrastreifen, als auch bauliche Veränderungen
(zum Beispiel Fahrbahnverengungen, Schwellen
etc.).
Anhand einiger diskutierter
Beispiele wurde dabei klar, dass keine
„Schablone“ auf alle Gegebenheiten passen wird,
sondern dass die Schulen individuell betrachtet
werden müssen. Beginnend mit den Grundschulen
wird die Verwaltung daher jeweils einen eigenen
Arbeitskreis zur Verkehrssicherheit einberufen,
unter Beteiligung der Schulen, der
Elternvertretungen, der Polizei und jeweils auch
Vertreterinnen und Vertretern der
Anwohnerschaft.
Auch die
Organisatorinnen der Schulweg-Petition wird man
einladen, ihre Perspektive einzubringen. So soll
am Ende für jede Schule ein eigenes Konzept zur
Verbesserung der örtlichen Situation erarbeitet
werden.
Ebenfalls beabsichtigt die
Verwaltung, die Idee von ehrenamtlichen
Lotsinnen und Lotsen weiter zu verfolgen. In
einem ersten Schritt möchte man mit den
Schulleitungen ein gemeinsames Konzept
entwickeln und bei der öffentlichen Bewerbung
unterstützen. Um weiter für das Thema zu
sensibilisieren, wird die Verwaltung eine
öffentliche Kampagne entwickeln, wobei die
sozialen Medien eine besondere Rolle in der
Ansprache der Zielgruppe von Eltern mit Kindern
im Grundschulalter spielen werden.
Mit
Beginn des Schuljahres wird die Stadt zudem noch
stärker mit unangekündigten
Schwerpunktkontrollen arbeiten. Die Erfahrungen
zeigten nämlich, dass bestehende Regelungen –
wie zum Beispiel temporäre oder absolute
Halteverbote im Schulumfeld – durch
„Eltern-Taxis“ häufig ignoriert würden. Die
Ordnungsbehörde wird damit beauftragt, in der
Verteilung der personellen Ressourcen verstärkt
die Hol- und Bringzeiten an Schulen zu
berücksichtigen.
Dabei wird man es nicht
bei mündlichen Verwarnungen belassen, sondern
konsequent mit Bußgeldern arbeiten.
Bürgermeister Simon Panke wird zum Schulstart
ebenfalls an einer morgendlichen Kontrolle
teilnehmen, um die Lage in Augenschein zu nehmen
und als Zeichen für die Bedeutung, die das Thema
in der Verwaltung einnehmen soll.
Wesel: Verkehrssicherheit zum Start des
neuen Schuljahres Gruppenfoto Anna
Kiesow, Anne Jansen, Ralf Klauck, Rainer Benien,
Bastian Uferkamp, Frank Schulten (von links) mit
Banner "Fahrt vorsichtig!"

v.l.n.r. Anna Kiesow (Kreispolizei Wesel), Anne
Jansen (Ordnungsamt Stadt Wesel), Ralf Klauck
(Leiter Verkehrsdirektion, Kreispolizei Wesel),
Bürgermeister Rainer Benien, Bastian Uferkamp
(Leiter Polizeiwache Nord) und Frank Schulten
(Kreis-Verkehrswacht Wesel)
Mit Beginn
des neuen Schuljahres am Mittwoch, 02. September
2026, kehren die Schüler*innen wieder in das
Weseler Straßenbild zurück. In Wesel besuchen
rund 6.580 Kinder und Jugendliche eine Weseler
Schule, rund 2.400 davon eine Grundschule.
571 Kinder sind i-Dötzchen. Für diese
Schul(weg)neulinge ist es das erste Mal, dass
sie überhaupt eine Schule besuchen. Außerdem
wechseln 577 Kinder von der Grundschule auf eine
weiterführende Schule und müssen sich an einen
neuen Schulweg gewöhnen. Daher ist vor allem in
den ersten Tagen und Wochen des neuen
Schuljahres die besondere Rücksichtnahme aller
Verkehrsteilnehmer*innen gefragt.
Die
Partner*innen für die Schulwegsicherung in Wesel
(Polizei Wesel, Kreisverkehrswacht, Schulamt des
Kreises Wesel, Schulleitungen, Stadt Wesel)
werden deshalb verschiedene Maßnahmen ergreifen,
um einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.
Um den ersten Weg zur Schule zu erleichtern,
wurden für die Eltern Schulwegsicherungspläne
ausgearbeitet und über die Schulen verteilt.
Zudem werden an verschiedenen Stellen im
Stadtgebiet Wesel Spannbänder mit der Aufschrift
„Brems Dich! – Schule hat begonnen.“ durch den
ASG Wesel aufgehängt.
Es wird ein
verstärkter Einsatz der städtischen
Überwachungskräfte und des Bezirksdienstes der
Polizei Wesel an Schulen, insbesondere an
Grundschulen und auf Schulwegen zur Kontrolle
von Halt- und Parkverboten und zur
Sensibilisierung der Eltern für die Benutzung
der Hol- und Bringzonen erfolgen.
Ferner
werden in den nächsten Wochen die städtischen
Messfahrzeuge zur Geschwindigkeitskontrolle im
Umkreis der Weseler Schulen, insbesondere
Grundschulen und auf Schulwegen, verstärkt
eingesetzt.
Darüber hinaus wird die
Verkehrssicherheitsaktion/Anhalteaktion in der
Zeit vom 14. September 2026 bis zum 25.
September 2026 in Kooperation mit der Polizei
Wesel, den Weseler Grundschulen und der
Ordnungsbehörde der Stadt Wesel durchgeführt.
Hieran nehmen in diesem Jahr fünf Grundschulen
bzw. 9 Klassen der Jahrgangsstufe 3 und 2
Klassen der Jahrgangsstufe 4 mit rund 280
Schüler*innen teil. Durch diese Aktion sollen
die Kraftfahrzeugführer*innen durch den Einsatz
der Grundschüler*innen als „kleine
Hilfspolizist*innen“, die Denk- und Dankzettel
verteilen, für ihre gefahrene Geschwindigkeit
sensibilisiert werden.
An verschiedenen
Grundschulen besteht ein Lotsendienst. Dieser
wird ehrenamtlich durch die Eltern vorgenommen
und trägt erheblich zur Steigerung der
Verkehrssicherheit für Grundschulkinder bei.
Vor vielen Schulen sind Fahrradstraßen
geschaffen worden. Hier hat der Radverkehr
Vorrang und auf ihn ist besondere Rücksicht zu
nehmen.
Nach Prüfung der
Verkehrssituationen vor Grundschulen wurden an
der GGS Buttendick und GGS Fusternberg die
Einrichtung einer Schulstraße im Rahmen eines
Verkehrsversuchs auf Basis der Erprobungsklausel
des § 45 Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)
beschlossen. Darüber hinaus werden zur
Verbesserung der Verkehrssituationen
verkehrsrechtliche Maßnahmen an verschiedenen
Grundschulen als Probelauf bis zum Ende des
Jahres umgesetzt.
Auch bereits im
Vorschulalter und während des Schuljahres findet
immer wieder Verkehrs-/Mobilitätserziehung
statt. Durch die Polizei Wesel, das Schulamt des
Kreises Wesel und der Kreis-Verkehrswacht werden
verschiedene Aktionen, wie zum Beispiel
Verkehrspuppenbühne, „Sicherheit durch
Sichtbarkeit“ und Radfahrausbildung
durchgeführt.
Ziel aller Maßnahmen,
einschließlich der besonderen Aufmerksamkeit und
gegenseitigen Rücksichtnahme aller
Verkehrsteilnehmer*innen ist ein sicherer Start
ins neue Schuljahr bzw. ins Schulleben für die
Schüler*innen in Wesel.
Elterntaxis vor der Grundschule: Für die einen
eine Notwendigkeit, für die anderen eine Gefahr
In einigen Bundesländern hat die Schule
bereits wieder begonnen, und am morgigen
Mittwoch startet auch das Schuljahr im
bevölkerungsreichsten Bundesland
Nordrhein-Westfalen. Ein großes Thema gerade für
Eltern von Kindern im Grundschulalter ist die
Sicherheit des Schulwegs. Seit vielen Jahren in
der Kritik: die Gefahrensituationen durch
Elterntaxis. Eine aktuelle Umfrage der ADAC
Stiftung macht aktuell wenig Hoffnung, dass sich
die Zahl der Autos vor den Schulen in Zukunft
verringern wird.

Elterntaxis vor der Grundschule: Für die einen
eine Notwendigkeit, für die anderen eine Gefahr
/ ADAC Stiftung
Trotz vielerorts
kritischer Diskussionen bleiben Elterntaxis das
am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für
Grundschüler, die nicht zu Fuß gehen. Nahezu
jedes vierte Kind wird in der Grundschule
mehrmals pro Woche mit dem Auto zum Unterricht
gefahren und nach Schulschluss wieder abgeholt.
Für die Mehrheit der Eltern macht das dadurch
entstehende Verkehrsaufkommen den Schulweg für
alle Kinder deutlich unsicherer. Das ist das
Ergebnis der Eltern-Umfrage „Sicherer Schulweg“
der ADAC Stiftung.
In den ersten beiden
Klassen gehen 58 Prozent der Grundschüler an
mindestens drei Tagen zu Fuß zur Schule. 12
Prozent nehmen öfters das Fahrrad, 6 Prozent den
Tretroller. 25 Prozent der Kinder werden
regelmäßig von den Eltern gefahren, aus Sicht
der meisten Eltern zu viele. 61 Prozent der
Eltern finden, dass zu viele Autos vor der
Schule sind, die Kinder zur Schule bringen oder
abholen.
Hauptgrund dafür ist, dass die
Elterntaxis gefährliche Situationen
heraufbeschwören, meinen 58 Prozent der
Befragten. Gut die Hälfte der Grundschüler, die
nicht mit dem Auto gebracht werden, wird
mindestens gelegentlich von den Eltern zur
Schule begleitet. Das wäre unnötig, wenn es
weniger Elterntaxis gäbe, sagen 17 Prozent.
Allerdings kommen für die überwiegende
Mehrheit der Eltern, die ihre Kinder regelmäßig
fahren, Alternativen nicht in Frage. Zwei
Drittel von ihnen bezeichnen es als
Notwendigkeit, ihre Kinder regelmäßig zur Schule
zu bringen und von dort abzuholen. Die
Begründungen sind zum Großteil praktischer
Natur: 37 Prozent nennen Anschlusstermine ihrer
Kinder, 31 Prozent schlechtes Wetter, 27 Prozent
die Verbindung mit eigenen Arbeitswegen oder
Erledigungen und 18 Prozent den geringeren
Zeitaufwand für die Kinder.
Die ADAC
Stiftung empfiehlt Eltern, nach Möglichkeit auf
Elterntaxis zu verzichten: „Zu Fuß gehen,
Rollern und Radfahren schafft Bewegung, fördert
Selbstständigkeit und intensiviert soziale
Kontakte“, sagt Christina Tillmann, Vorständin
der ADAC Stiftung. Ein guter Einstieg ist das
mehrfache, gemeinsame Üben des Schulwegs, das
laut Umfrage bereits 88 Prozent der Eltern vor
der Einschulung unternehmen.
Am ehesten
auf den Fahrservice für die eigenen Kinder
verzichten würden Eltern, wenn die Infrastruktur
des Schulwegs besser und der Zeitaufwand
geringer wäre. Es erscheint angesichts der eher
praktischen Gründe, die Eltern ihre Kinder
chauffieren lassen, jedoch fraglich, ob der
Anteil der Elterntaxis dadurch nennenswert
eingeschränkt werden könnte. Seit die ADAC
Stiftung die Eltern befragt (2023), verändern
sich sowohl Anteil der Elterntaxis als auch Grad
der Zustimmung bzw. Ablehnung nur minimal.
„Neben den berechtigten Appellen, auf
Elterntaxis zu verzichten, sollten Kommunen und
Schulträger auch den Verkehrsraum vor den
Schulen anpassen“, sagt Christina Tillmann. Die
ADAC Stiftung empfiehlt etwa ausgewiesene Halte-
und Warteflächen abseits der Schuleingänge, den
Ausbau der Rad- und Gehwege, den verstärkten
Einsatz von Schülerlotsen insbesondere in
Schulnähe sowie falls notwendig auch den Einsatz
von absoluten Halteverboten, um kritische
Verkehrssituationen zu entzerren.
Nach
der Grundschule verschieben sich die Anteile der
Verkehrsmittel, mit denen Kinder zum Unterricht
kommen: Der Weg zur weiterführenden Schule
erfolgt nur noch bei 9 Prozent der Kinder per
Elterntaxi. Tretroller kommen kaum noch zum
Einsatz, dafür gewinnt das Fahrrad an Bedeutung
(22 Prozent). Zumindest einen Teil des Weges zu
Fuß gehen 52 Prozent, von denen mehr als zwei
Drittel auch Schulbus oder öffentliche
Verkehrsmittel nutzen.
Die ADAC Stiftung
unterstützt mit der Initiative „Verkehrshelden“
und ihrer Kampagne „Sicher zu Fuß zur Schule“
Eltern, Lehrkräfte und Kinder beim Schulstart.
Sie bietet praktische Tipps, interaktive
Online-Spiele (wie „Verkehrshelden unterwegs“)
und Lehrmaterialien zur sicheren Bewältigung des
Schulwegs.
Über die ADAC Stiftung: Die
ADAC Stiftung setzt sich dafür ein, dass alle
Menschen in Deutschland ihrem Bedürfnis nach
Mobilität sicher und nachhaltig nachkommen
können. Und dass Menschen mit akuten
Verletzungen oder in lebensbedrohlichen
Situationen im ganzen Land schnelle und wirksame
Hilfe erhalten. Im Mobilitätsbereich
verbindet die ADAC Stiftung wissenschaftliche
Analysen mit praxisnahen Programmen: Sie
erforscht Einstellungen und Verhalten,
entwickelt Konzepte für nachhaltige Mobilität
und vermittelt jedes Jahr rund 600.000 Kindern
und Jugendlichen Mobilitätskompetenz. Mehr
Informationen: www.stiftung.adac.de
Über
die Befragung: Grundlage der Ergebnisse ist
eine Onlinebefragung (CAWI) von 1.000 Eltern von
Schulkindern im Alter von 5 bis 15 Jahren, die
den Schulweg ihres Kindes beurteilen können. Die
Befragung wurde vom 22. Juni bis 2. Juli 2026 im
Online Access Panel von Norstat durchgeführt.
Die Stichprobe ist nach Bundesländern
entsprechend ihres tatsächlichen Anteils bei
Familien mit Kindern gewichtet. Durchführendes
Institut: komma Forschungs- und
Beratungsgesellschaft mbH.
Wesel:
Faire Woche 2026 Peter Trabner spielt „The
Circle“ am Wasserturm Wesel
Anlässlich der Fairen Woche 2026 hat die Stadt
Wesel den u.a. aus verschiedenen
Tatort-Produktionen bekannten Schauspieler Peter
Trabner engagiert. Am Freitag, 04. September
2026 wird er vor der historischen Kulisse des
Wasserturms das Stück „The Circle“ aufführen.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation
zwischen der Fairtrade-Stadt Wesel und dem
Dritten Ort Wesel im Stadtwerke Wasserturm.
Peter Trabner folgt in „The Circle“ den Spuren
des griechischen Philosophen und Naturdenkers
Empedokles (ca. 495–435 v. Chr.), der auf
Sizilien lebte und der Legende nach in den Ätna
sprang, um ein Teil des Ganzen zu bleiben.
Dieser Gedanke wird in die Gegenwart
übertragen.
Die Grundlage des
Theaterstücks bildet das Dramenfragment „Der Tod
des Empedokles“ von Friedrich Hölderlin. Dieses
Stück aus dem Jahr 1797 gilt als das erste
Umweltdrama und wurde verfasst, lange bevor von
Themen wie CO2-Anstieg und menschengemachtem
Klimawandel die Rede war.
Peter Trabner
verbindet in seiner Inszenierung klassische
Theatertexte mit Alltagssprache, freier
Improvisation und absurden Assoziationsketten.
Im Zentrum steht die Frage nach Verantwortung,
Scheitern und dem Verhältnis von Mensch und
Umwelt, heißt es in einer Ankündigung des
Künstlers.
Die Veranstaltung im
Wasserturm wird im Rahmen der Fairen Woche 2026
durchgeführt. Die Faire Woche wird jährlich im
September vom Verein Fairtrade Deutschland e.V.
organisiert und ist mit rund 2.000 gemeldeten
Veranstaltungen bundesweit die größte
Aktionswoche zum Fairen Handel.
An der
Aktion am 4. September sind weitere Akteure aus
dem Planungsteam der Fairtrade-Stadt Wesel
beteiligt: So übernimmt die Eine Welt-Gruppe den
Verkauf von Getränken und die Gesamtschule am
Lauerhaas als Fairtrade-School beteiligt sich
mit einem Fairen Waffelstand.
Initiator der Veranstaltung
ist das Klimaschutzmanagement der Stadt Wesel.
Das Theaterstück beginnt um 17 Uhr, der Einlass
ist bereits ab 16 Uhr möglich. Der Eintritt ist
frei. Die Anmeldung über das Buchungssystem
Gastify ist ab sofort freigeschaltet https://gastify.de/event/67/register.

NRW: Fast die Hälfte der Schülerinnen und
Schüler an Grundschulen haben eine
Zuwanderungsgeschichte * Anteil lag
im Schuljahr 2025/26 bei 47,4 % - leichter
Rückgang gegenüber dem Vorjahr *
Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen mit den
höchsten Anteilen innerhalb der Schülerschaft an
Grundschulen * Kreise Coesfeld, Borken und
Olpe mit den niedrigsten Anteilen
Im
Schuljahr 2025/26 hatten in Nordrhein-Westfalen
47,4 % der Schülerinnen und Schüler an
Grundschulen eine Zuwanderungsgeschichte.
Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil um
0,3 Prozentpunkte und damit erstmals innerhalb
der letzten 5 Schuljahre leicht zurückgegangen.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
war dieser Rückgang gegenläufig zur
Gesamtentwicklung: Der Anteil der Schülerinnen
und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an den
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen
insgesamt stieg im Vergleich zum Vorjahr um
0,3 Prozentpunkte auf 44,6 %.
Betrachtet
wurden die Schülerinnen und Schüler an den
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen mit
Ausnahme der Freien Waldorfschulen und
Weiterbildungskollegs.
Gelsenkirchen,
Duisburg und Hagen haben an den Grundschulen die
höchsten Anteile An Grundschulen
verzeichneten im Schuljahr 2025/26 unter den
Kreisen und kreisfreien Städten in
Nordrhein-Westfalen Gelsenkirchen mit
65,5 %, Duisburg mit 65,3 % und Hagen mit 64,9 %
die höchsten Anteile an Schülerinnen und
Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Die
niedrigsten Anteile wiesen die
Kreise Coesfeld mit 26,0 %, Borken mit 29,9 %
und Olpe mit 31,7 % auf.

Daten zur Grafik XLSX, 11,32 KB
Anteil der Schülerinnen und Schüler mit
Zuwanderungsgeschichte nimmt insgesamt weiter zu
Insgesamt hatten im Schuljahr 2025/26 rund
1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen eine
Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil der
Schülerinnen und Schüler mit
Zuwanderungsgeschichte an allen Schülerinnen und
Schülern ist in den letzten 5 Jahren
kontinuierlich gestiegen, im Schuljahr 2025/26
waren es 5,2 Prozentpunkte mehr als im Schuljahr
2020/21.

Der Anteil an Schülerinnen und Schüler mit
Zuwanderungsgeschichte nähert sich bei den
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen
zunehmend an. Dies ist insbesondere auf die
beruflichen Schulen zurückzuführen: Hier stieg
der Anteil in den letzten 5 Jahren um
7,3 Prozentpunkte auf 37,6 % im Schuljahr
2025/26. Bei den allgemeinbildenden Schulen gab
es im selben Zeitraum einen Anstieg von
4,5 Prozentpunkten.
Hier hatten 46,4 %
der Schülerinnen und Schüler im Schuljahr
2025/26 eine Zuwanderungsgeschichte. Die
Entwicklungen sind unter anderem vor dem
Hintergrund der Fluchtbewegungen infolge von
Konflikten und politischer Instabilität in
verschiedenen Regionen der vergangenen Jahre zu
betrachten.
Insbesondere die
Fluchtbewegungen im Zeitraum 2015 bis 2018 sowie
seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen
die Ukraine im Jahr 2022 haben die
Zusammensetzung der Schülerschaft mit
Zuwanderungsgeschichte in den unterschiedlichen
Schulformen und Altersgruppen beeinflusst.
Ruheständler-Haushalte verfügen im
Mittel über 2 330 Euro pro Monat • Im Osten
haben Haushalte von Personen im Ruhestand ab 65
Jahren ein mittleres Einkommen von 2 270 Euro,
im Westen von 2 350 Euro •
Rentnerhaushalte im Osten beziehen 96 % ihres
Einkommens aus Renten und Pensionen, im Westen
sind es 92 % • 18,9 % der Menschen im
Ruhestand ab 65 Jahren sind armutsgefährdet –
Haushalte von Ruheständlerinnen und
Ruheständlern ab 65 Jahren haben im Mittel 2 330
Euro pro Monat zur Verfügung.
In den
östlichen Bundesländern einschließlich Berlin
verfügen Haushalte von Personen im Ruhestand ab
65 Jahren über ein mittleres
Haushaltsnettoeinkommen (Median) von 2 270 Euro
im Monat, in den westlichen Ländern sind es 2
350 Euro. Das teilt das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach Ergebnissen der europäischen
Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und
Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 mit.
Rentnerhaushalte im Osten beziehen ihr Einkommen
stärker aus Renten und Pensionen und weniger aus
Vermögen als jene im Westen Das
Haushaltseinkommen von Ruheständlerinnen und
Ruheständlern ab 65 Jahren setzt sich
überwiegend aus Alterseinkünften wie
gesetzlichen Renten, Betriebs- und Privatrenten
oder Pensionen zusammen.
Im bundesweiten
Schnitt waren 93 % des Einkommens von
Haushalten, in denen ausschließlich Rentnerinnen
und Rentner beziehungsweise Pensionärinnen und
Pensionäre lebten, aus Renten und Pensionen.
Knapp 4 % des Einkommens stammten aus Einnahmen
aus Vermögen wie etwa Mieteinnahmen oder
Kapitalerträgen, 2 % aus Transferzahlungen wie
Grundsicherung im Alter und 1 % aus
Erwerbstätigkeit.
In den östlichen
Bundesländern machten Renten und Pensionen
durchschnittlich 96 % des Einkommens aus,
Einnahmen aus Vermögen lediglich 1 %. In den
westlichen Bundesländern bezogen
Ruheständlerinnen und Ruheständler im Schnitt
92 % des Haushaltseinkommens aus Renten und
Pensionen, gut 4 % stammten aus Einnahmen aus
Vermögen.
Mit Blick auf weitere
Einkünfte aus Transferzahlungen wie
Grundsicherung im Alter (2 %) oder aus
Erwerbstätigkeit (1 %) unterscheidet sich die
Einkommensstruktur von Rentnerhaushalten in Ost
und West kaum. Knapp jeder fünfte Mensch ab 65
Jahren im Ruhestand ist armutsgefährdet
Bundesweit lag die Armutsgefährdungsquote von
Personen im Ruhestand ab 65 Jahren laut EU-SILC
2025 bei 18,9 %.
In den östlichen
(18,5 %) und westlichen (19,0 %) Bundesländern
war das Armutsrisiko für Ruheständlerinnen und
Ruheständler ab 65 Jahren in etwa gleich hoch.
Zum Vergleich: In der Gesamtbevölkerung waren
bundesweit 16,1 % der Personen armutsgefährdet,
in den östlichen Ländern waren es 17,6 % und in
den westlichen 15,8 %.
Die
Armutsgefährdungsquote misst die relative
Einkommensarmut. Nach EU-Definition gilt eine
Person als armutsgefährdet, wenn sie über
weniger als 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens (Median)
der Gesamtbevölkerung verfügt. Ruheständlerinnen
und Ruheständler im Westen wohnen mehrheitlich
im Eigentum, im Osten mehrheitlich zur Miete
Vermögenswerte wie selbst genutztes
Immobilieneigentum fließen nicht in die
Betrachtung der Einkommen ein, solange daraus
keine Mieteinnahmen oder Kapitalerträge
entstehen.
Im Jahr 2025 wohnten
bundesweit 57 % der Ruheständlerinnen und
Ruheständler ab 65 Jahren im Wohneigentum und
43 % zur Miete. In den westlichen Bundesländern
wohnten 61 % der Ruheständlerinnen und
Ruheständler im Eigentum und 39 % zur Miete. In
den östlichen Ländern war das Verhältnis eher
umgekehrt: 44 % wohnten im Eigentum, 56 % zur
Miete.
Moers: Bombenblindgänger wird am 1. September am
Umspannwerk entschärft
Eine 250 Kilogramm
schwere Fliegerbombe muss der
Kampfmittelräumdienst am Dienstag, 1. September,
an der Umspannanlage in Utfort entschärfen.
Start der Maßnahme ist voraussichtlich um 13
Uhr. Die amerikanische Bombe aus dem Zweiten
Weltkrieg ist bei Sondierungsarbeiten für eine
Baumaßnahme gefunden worden. Die verkehrlichen
Auswirkungen sind relativ gering.

(Grafik: Fachdienst Ordnung Stadt Moers)
Die Kamper Straße ist nicht betroffen. Gesperrt
sind lediglich die Rominter Heide, Hinter dem
Acker, Jägerstraße und Liebrechtstraße. Die
Sperrung für die Bereiche startet um 11.30 Uhr.
Die Zugänge zu Fuß sind dann auch nicht mehr
möglich. Bis dahin müssen die Anwohnerinnen und
Anwohner ihre Häuser verlassen haben. Bei Bedarf
können sie ab 10 Uhr das Evakuierungszentrum in
der Turnhalle der Regenbogenschule (Hinter dem
Acker 70) nutzen.
Hilfsbedürftige
Kranke oder Behinderte, die beim Verlassen ihrer
Wohnung Unterstützung benötigen, können sich
telefonisch beim Fachdienst Ordnung melden. Sie
bekommen dann durch die Feuerwehr der Stadt
Moers und den Rettungsdienst des Kreise Wesel
Unterstützung. Die Stadt informiert über den
Fortgang der Entschärfung hier und auf ihre
Kanäle auf WhatsApp, Instagram und Facebook.
Telefonische Fragen
beantworten die Mitarbeitenden des Fachdienstes
Ordnung ab Dienstag, 1. September, um 7 Uhr
unter der Telefonnummer 0 28 41 / 201 – 600.
Dort ist auch eine Anmeldung für eine
Hilfestellung für das Verlassen des Hauses
möglich.
KRZN-Wartungswochenende: Online-Dienste des
Kreises Wesel teilweise eingeschränkt
Die Online-Dienste des Kreises Wesel stehen
am kommenden Wochenende, 4. und 5. September
2026, zeitweise nicht zur Verfügung. An diesen
Tagen wartet das Kommunale Rechenzentrum
Niederrhein (KRZN) routinemäßig seine Server.
Von den Arbeiten sind gegebenenfalls die
Webseiten und Fachanwendungen des Kreises Wesel
für Bürgerinnen und Bürger betroffen. Ab
Montag, 6. September 2026, sollen alle
Online-Services wie gewohnt zur Verfügung
stehen.
Moers: Teilstück der
Uerdinger Straße wird zeitweise zur
Einbahnstraße - Enni erneuert Stromleitungen
zweier Supermärkte Die ENNI
Energie & Umwelt (Enni) wird im Rahmen ihrer
Erneuerungsstrategie eine Stromleitung auf der
Uerdinger Straße austauschen. Nachdem das
Unternehmen bereits die Station an der
Heinrich-Pattberg-Realschule erneuert hat,
erhalten nun die gegenüberliegenden Supermärkte
leistungsstärkere Kabel mit einem größeren
Querschnitt. Die Arbeiten beginnen am
Donnerstag, 3. September, und dauern
voraussichtlich vier Wochen.
Während
dieser Zeit wird die Uerdinger Straße ab der
Heinrich-Pattberg Realschule zur Einbahnstraße
in Fahrtrichtung stadtauswärts. Die Parkplätze
der Supermärkte sind dann nur aus Richtung
Innenstadt erreichbar. Wer den Rewe-Parkplatz
verlässt, kann jedoch weiterhin in beide
Richtungen fahren. In Gegenrichtung wird der
Verkehr über die Xantener Straße und die
Augustastraße umgeleitet.
Die
Gewerbetreibenden wurden vorab persönlich über
die Maßnahme unterrichtet. Vertreter der Stadt
und der Feuerwehr waren in die Planungen
eingebunden. Fragen beantwortet das
Enni-Baustellentelefon unter 02841 104-600.
Kleve: Back to School: Die
nächste Neon-Party im Radhaus steht an!
Am Freitag, 4. September 2026, findet ab
18:00 Uhr wieder eine Neon-Party im Radhaus
Kleve am Sommerdeich 37 statt – dieses Mal unter
dem Motto „Back to School“. Die Veranstaltung
richtet sich an Schülerinnen und Schüler im
Alter von 12 bis 15 Jahren und wird vom Klever
Jugendamt in Kooperation mit den Jugendhäusern
der Stadt Kleve organisiert.

Am 4. September 2026 steht die nächste Neon
Party an!
Von 18:00 bis 21:00 Uhr kann
getanzt, gefeiert und gemeinsam der Start ins
neue Schuljahr eingeläutet werden. Wer Lust hat,
kann sich außerdem an der Free-Make-Up-Station
schminken. Die verwendeten GLOW-Farben leuchten
im Schwarzlicht und sorgen für ausgefallene
Neon-Effekte. Neben einigen Aktionen gibt es
alkoholfreie Getränke und Snacks für kleines
Geld.
Der Eintritt ist wie immer frei.
Eine Eintrittskarte für die Veranstaltung wird
nicht benötigt. Für die Einlasskontrolle soll
allerdings ein gültiger Schülerausweis,
Personalausweis oder eine
Krankenversicherungskarte mit Foto und
Geburtsdatum mitgebracht werden. Ohne
Altersnachweis ist kein Eintritt zu der
Veranstaltung möglich.
Farben,
Fantasie und jede Menge Spaß auf dem Meerbecker
Wochenmarkt Kleine Künstlerinnen
und Künstler aufgepasst: Am Samstag, 5.
September, wartet von 10 bis 13 Uhr ein buntes
Mitmachprogramm auf dem Meerbecker Wochenmarkt.
Gemeinsam mit den Sozialprojekten Niederrhein e.
V. können Kinder Stoffe kreativ bemalen und
ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Wer möchte,
kann sich außerdem beim Kinderschminken in einen
Schmetterling, Tiger oder eine andere
Lieblingsfigur verwandeln lassen.
Eltern können mit anderen ins
Gespräch kommen Während die Kinder kreativ
werden, können Eltern über den Wochenmarkt
schlendern, regionale Produkte entdecken oder
bei einer kleinen Pause mit anderen
Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.
Zusätzliche Sitzgelegenheiten schaffen dafür den
passenden Rahmen.
Alle Angebote sind
kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht
werden. Die Aktion wird vom Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck aus Mitteln des Verfügungsfonds
‚Sozialer Zusammenhalt Neu_Meerbeck‘
unterstützt. Ebenfalls an dem Tag von 10 bis 12
Uhr findet die Marktsprechstunde des
Stadtteilbüros Neu_Meerbeck gemeinsam mit
Bürgermeisterin Julia Zupancic statt.
Bürgerinfo zum RS1: Moers plant
Fahrradstraße als ersten Teilabschnitt
Mehr Platz fürs Fahrrad, sichere
Verbindungen und eine moderne Mobilität: Moers
treibt die Verkehrswende weiter voran. Ein
wichtiger Baustein ist der geplante
Teilabschnitt der Radschnellverbindung RS1
zwischen der Asberger Straße und der Innenstadt.

So könnte die Asberger Straße im Bereich
Sportplatz/Schule aussehen. (Foto: Stadt Moers/
Karsten Schnölzer SOLIDGROUND MEDIA)
Wie
die von der Politik beschlossene Strecke
aussieht und was sich durch den Umbau verändert,
stellt die Stadt Moers bei einer
Bürgerinformationsveranstaltung am Mittwoch, 9.
September, um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des
Stadtsportverbandes an der Asberger Straße 195
vor. Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Infos auch digital Der RS1 ist eine
vom Land Nordrhein-Westfalen geplante
Radschnellverbindung. Sie soll künftig auf mehr
als 100 Kilometern von Hamm durch das Ruhrgebiet
über Duisburg bis nach Moers führen. Damit
entsteht eine leistungsfähige Verbindung für den
Alltagsradverkehr – und ein weiterer Baustein
für eine klimafreundliche und zukunftsfähige
Mobilität.
In Moers plant die Stadt
derzeit den Abschnitt von der Asberger
Straße/Ruhrorter Straße am Sportplatz vorbei bis
zur Martinstraße. Von dort führt die geplante
Verbindung über die Konradstraße bis zur
Essenberger Straße. Vorgesehen ist, die Strecke
zur Fahrradstraße umzugestalten. Was das konkret
bedeutet, wie sich die Straßenräume verändern
und die künftige Gestaltung aussehen kann,
erläutern Fachleute bei der Veranstaltung
ausführlich.
Wer am 9. September nicht
dabei sein kann, hat anschließend noch die
Möglichkeit, sich digital zu informieren. Vier
Wochen sind die Unterlagen im Beteiligungsportal
NRW einsehbar: beteiligung.nrw.de/portal/moers
Stadtteiltreff lädt zum
Spaziergang durch Meerbeck und Hochstraß
Zu einem kleinen ‚Klön-Spaziergang‘ durch
die Bergmannssiedlung Meerbeck-Hochstraß der
ehemaligen Zeche Rheinpreußen lädt der
Stadtteiltreff Neu_Meerbeck am Mittwoch, 9.
September, von 16.30 Uhr bis 18 Uhr ein. Die
Teilnehmenden erfahren die Hintergründe des von
1904 bis 1913 entstandenen Quartiers, das
zwischen Schacht IV und V an der ehemaligen
Gemeindegrenze von Moers zu Baerl liegt. Und sie
erleben Geschichten, die das Zusammenleben der
Menschen in der Siedlung prägen.

Seit einer umfangreichen Sanierung von 1981 bis
1996 zählt sie zu den wenigen gut erhaltenen und
typischen Zechensiedlungen, die nach der
Jahrhundertwende erbaut wurden. Treffpunkt für
die kostenlose Führung ist auf dem Meerbecker
Marktplatz an der Lindenstraße. Bequemes
Schuhwerk wird empfohlen. Anmeldungen für
die kostenfreie Führung: telefonisch unter 0 28
41/201 – 530 oder per E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Feuerwehr Repelen lädt am 12.
September zum Brandschutztag ein
Zum Brandschutztag lädt die Löscheinheit
Repelen der Freiwilligen Feuerwehr Moers am
Samstag, 12. September, ein. Die Veranstaltung
findet von 11 bis 18 Uhr am Feuerwehrgerätehaus
Repelen (Am Jungbornpark 214) statt. Die
Mitglieder der Löscheinheit Repelen leisten
ihren Feuerwehrdienst ehrenamtlich.
Neben ihrem Beruf und ihrem Privatleben stehen
sie rund um die Uhr für Einsätze in Repelen und
im gesamten Stadtgebiet bereit. Mit dem
Brandschutztag möchten die Feuerwehrleute den
Bürgerinnen und Bürgern ihre Aufgaben, ihre
Technik und die vielfältige Arbeit näherbringen.
Interessierte können sich dann auch über eine
mögliche Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr
informieren.
Praktischen Vorführungen
und Informationsangebote Die Besucherinnen
und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches
Programm rund um die Themen Feuerwehr,
Brandschutz und Sicherheit. Neben Einsatzübungen
(Foto: Feuerwehr Repelen) und praktischen
Vorführungen gibt es Informationsangebote für
Kinder und Erwachsene, eine Fahrzeugschau sowie
verschiedene Mitmachangebote. Ab 11 Uhr können
die Feuerwehrfahrzeuge und deren technische
Ausstattung besichtigt werden.
Die
Mitglieder stehen den Gästen für Fragen zur
Feuerwehrtechnik, zum Einsatzdienst, zur
Ausbildung und zum ehrenamtlichen Engagement zur
Verfügung. Während der gesamten Veranstaltung
sorgen das Spielmobil der Stadt Moers und
verschiedene Angebote für Spiel und Spaß bei den
jüngeren Gästen. Zudem werden für alle Kaffee
und Kuchen, Speisen vom Grill, Pommes sowie
kalte Getränke angeboten.
Fettbrand
nicht mit Wasser löschen Um 12 Uhr beginnt
im Unterrichtsraum im ersten Obergeschoss die
erste Einheit zur Brandschutzerziehung. Dabei
wird anschaulich vermittelt, wie Brände
vermieden werden können, wie man sich im
Brandfall richtig verhält und welche Angaben bei
einem Notruf wichtig sind. Einen zweiten
Durchgang gibt es um 14 Uhr.
Um 12.30
und 16.30 Uhr folgen auf dem Vorplatz
beziehungsweise im abgesperrten Straßenbereich
Vorführungen von Fettexplosionen. Die Feuerwehr
demonstriert, welche erheblichen Gefahren
entstehen, wenn brennendes Fett mit Wasser in
Kontakt kommt. Gleichzeitig erfahren die Gäste,
wie bei einem Fettbrand richtig reagiert werden
sollte.
Drehleiter zur Menschenrettung
und Brandbekämpfung Von 12 bis 15 Uhr können
Bürgerinnen und Bürger ihr Fahrrad codieren
lassen und sich über Möglichkeiten zur
Vorbeugung von Fahrraddiebstählen bei der
Polizei NRW informieren. Um 13.30 Uhr findet auf
dem Vorplatz eine Einsatzübung mit der
Drehleiter statt.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer erhalten dabei
einen Einblick in den Ablauf eines
Feuerwehreinsatzes und können verfolgen, wie
eine Drehleiter zur Menschenrettung und
Brandbekämpfung eingesetzt wird. Um 15 Uhr steht
eine historische Einsatzübung auf dem Programm.
Sie ermöglicht einen anschaulichen Vergleich
zwischen historischer und moderner
Feuerwehrtechnik.
Für die sichere
Durchführung des Brandschutztages wird die
Straße Am Jungbornpark im Bereich des
Feuerwehrgerätehauses während der Veranstaltung
für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt.
Die Zufahrt zu den angrenzenden Wohnhäusern
bleibt für Anwohnerinnen und Anwohner möglich.
Abhängig vom jeweiligen Programmpunkt kann es
kurzzeitig zu Einschränkungen oder Wartezeiten
kommen. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die
örtliche Beschilderung sowie die Hinweise der
Feuerwehr zu beachten.
Am 12.
September Häppchen genießen und Kapellen
entdecken Die Führungen ‚Moerser
Häppchen‘ sind nicht nur ein kulinarischer
Spaziergang, sondern vermitteln viel
Wissenswertes über den jeweiligen Stadtteil. Zu
einem Rundgang durch Kapellen lädt Stadtführerin
Renate Brings-Otremba am Samstag, 12. September,
ab 10 Uhr ein.
Start für die
Erlebnistour ist am Bapaume-Platz. Auf dem rund
sieben Kilometer langen Weg erfahren die
Teilnehmenden, wie sich Kapellen vom Bauerndorf
zum heutigen liebenswerten Stadtteil entwickelt
hat. In den Pausen der fünf Stunden dauernden
Führung gibt es leckere Kostproben von
inhabergeführten Betrieben.
Die Kosten
für die Führung durch Kapellen inklusive
Häppchen betragen 29,50 Euro pro Person.
Verbindliche Anmeldungen zu der Führung sind in
der Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0
28 41 / 88 22 6-0.
DRK-Familienbildung startet mit neuen
Kursangeboten in den September
Neukirchen-Vluyn, Kreis Wesel - Mit neuen und
bewährten Angeboten startet die
DRK-Familienbildung Niederrhein in den
September. Von PEKiP und Elternstart NRW über
Spielgruppen und die neuen „Musikzwerge“ bis zur
Ersten Hilfe am Hund ist für Familien und
Hundehalter einiges dabei.
Mit mehreren
neuen und bewährten Angeboten startet die
DRK-Familienbildung Niederrhein in den
September. Das Programm richtet sich an Familien
mit Babys und Kindern ebenso wie an
Hundehalterinnen und Hundehalter. Bereits am 2.
September startet ein neuer PEKiP-Kurs. Ab dem
3. September trifft sich eine Spielgruppe für
Kinder ab sechs Monaten.
Beim
Elternstart NRW ab dem 4. September können
Eltern mit ihren Babys an fünf kostenfreien
Treffen teilnehmen. Neu im Programm sind
außerdem die „Musikzwerge“, die ab dem 8.
September mit zwei Kursen starten. Praktisches
Wissen für den Notfall vermittelt der Kurs
„Erste Hilfe am Hund“ am 26. September.

„Familienbildung des DRK Niederrhein in der
Grubenwehrstraße in Neukirchen-Vluyn.“
Weitere Informationen und Anmeldung gibt es bei
der DRK-Familienbildung Niederrhein,
Grubenwehrstraße 5 in Neukirchen-Vluyn, unter
0281 3001-8100 oder per E-Mail an
familienbildung@drk-niederrhein.de.

„Praktische Übungen stehen im Mittelpunkt des
Kurses: Teilnehmende lernen unter Anleitung, wie
Verbände korrekt angelegt werden.“
Moerser Kirmes 2026 Sie ist
das größte und beliebteste Volksfest am
Niederrhein und lockt Anfang September jährlich
rund 500.000 Besucherinnen und Besucher in die
Grafenstadt - die Rede ist von der Moerser
Kirmes.
Die Veranstaltung bietet Jahr
für Jahr jede Menge Spaß und Abwechslung für
Groß und Klein. Mit mehr als 200
Schaustellerinnen und Schaustellern, vielen
Partyzonen, Kirmesklassikern und
Hightech-Fahrgeschäften stellt das Team der
Moerser Marketing GmbH eine bunte Mischung für
alle Kirmesfans zusammen.

Das Spektakel in der Moerser Innenstadt findet
traditionell am ersten Septemberwochenende statt
und dauert fünf Tage. Es endet am
"Kirmesdienstag" mit einem großen
Höhenfeuerwerk.
Weitere Informationen
über Programm Attraktionen Lageplan
Öffentliche Toiletten Sanitätsdienst
Anreiseinfos finden Sie unter
www.kirmes-moers.de.
Kempen:
Kulturforum Franziskanerkloster öffnet
anlässlich des Tages des offenen Denkmals und
des Deutschen Orgeltags am 13. 9. seine Türen
Auch in diesem Jahr steht der zweite Sonntag im
September im Zeichen der Kultur und des
Denkmalschutzes. Unter dem Motto „NetzWERKE:
Denkmale & Infrastruktur“ gewähren zahlreiche
Städte und Gemeinden Bürgerinnen und Bürgern
einen Blick in ihre Baudenkmäler. So auch das
Kulturforum Franziskanerkloster, welches am
13.09.2026 zwischen 11 und 17 Uhr ein
vielfältiges Programm für Groß und Klein
anbietet.
Wer sich schon immer gefragt
hat, wie es eigentlich hinter den Kulissen eines
Museums aussieht und welche Schätze und Objekte
in sonst verschlossenen Räumen schlummern, kann
um 11, 14 und 16 Uhr an einer Führung durchs
Depot teilnehmen.
Von Truhen, Uhren und
Spieltischen – Im Kramer-Museum wimmelt es nur
so von alten Möbeln. Aber warum sind sie im
Museum und nicht bei uns zuhause? Für was wurden
sie früher genutzt? Wem gehörten sie? Und welche
Geschichten können sie erzählen? Um 11:30 Uhr
und 15:30 Uhr wird in einer halbstündigen
Kinderführung erkundet, was das Besondere an
diesen Gegenständen ist.

Auch im Museum für Niederrheinische Sakralkunst
schlummert so manch ein Museumsschatz. Gemeinsam
mit Dr. Elisabeth Friese erfahren Interessierte
um 13 Uhr mehr über ausgewählte Objekte.
Und wer selbst kreativ im Museum werden
möchte, kann zwischen 11 und 17 Uhr an er
Kreativstation in der Klosterküche malen,
basteln und entdecken. Sebastian
Küchler-Blessing, Domorganist aus Essen, wird
jeweils um 14 und um 15 Uhr ein halbstündiges
Konzert auf der König-Orgel in der Paterskirche
geben. Anschließend sind Besucherinnen und
Besucher eingeladen, auf der Empore die
König-Orgel genauer kennenzulernen, den Balg zu
treten, Register zu ziehen und der Orgel ein
paar Töne zu entlocken.
Die Installation
„unter fünf Augen“ des Künstlers Wilhelm Mundt
ist noch bis zum 13.09.2026 zu sehen! In einem
Werkgespräch in der Klosterpforte mit Dirk
Steimann um 16 Uhr kann das Kunstwerk gemeinsam
besprochen werden. Zudem laden der Kempener
Geschichts- und Museumsverein e.V. und der
Förderverein der Stadtbibliothek Kempen e.V. von
12 Uhr bis 16:30 Uhr ein, sich im Museums-Café
im Rokoko-Saal zu stärken. Besuchende haben
außerdem die Möglichkeit, beim Medientrödel in
Büchern und Co aus dem Bestand der
Stadtbibliothek und des Museums zu stöbern.
Und als Tipp: Wer das Kramer-Museum und das
Museum für Niederrheinische Sakralkunst auf
eigene Faust erkunden möchte, kann in die neue
Museums-App blicken! Drei unterschiedliche
Touren geben spannende Hintergrundinfos zum
Gebäude und der Dauerausstellung! Alle
Angebote sind kostenfrei. Weitere Informationen
erhalten Sie unter www.kempen.de
Moers: Das Kapital - Marathonlesung
Von Karl Marx Karl Marx
war vieles zugleich: Philosoph, Journalist,
Ökonom, Historiker, scharfer Kritiker des
Kapitalismus und politischer Flüchtling. Sein
Leben war geprägt von Wandel, Konflikten und
intellektueller Arbeit. Aufgrund politischer
Verfolgung verbrachte er einen großen Teil
seines Lebens im Exil – insbesondere in London.

Dort entstand auch sein Hauptwerk Das
Kapital, das heute zum
UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt. Gemeinsam mit
seinem engen Weggefährten Friedrich Engels
entwickelte Marx Analysen des kapitalistischen
Systems, deren gesellschaftliche Relevanz bis
heute bemerkenswert aktuell erscheint. Im
Anschluss an die Lesung von Ensemble und
Publikum werden wir im Gespräch weiter über die
Themen diskutieren, die der Text aufwirft.
Eintritt frei. Veranstaltungsdatum 06.09.2026
- 17:00 Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort
Kastell 9, 47441 Moers. Glasfoyer im Schloss
Neu_Meerbeck: Fit & chic für den
Herbst: Das Flick-Café ist zurück
Nach einer längeren Sommerpause öffnet das
Flick-Café im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck wieder
seine Türen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt,
Lieblingsstücke fit und chic für die kühleren
Tage zu machen, statt sie im Schrank liegen zu
lassen oder gleich zu ersetzen.
Am
Dienstag, 8. September, von 14.30 bis 16.30 Uhr
lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
(Bismarckstraße 43b) alle Interessierten zum
gemeinsamen Flicken und Reparieren in
gemütlicher Atmosphäre ein.

Im Flick-Café geht es bewusst um kleine
Reparaturen, die sich oft schnell erledigen
lassen: einen Knopf annähen, aufgegangene Nähte
schließen oder kleinere Schäden ausbessern. Eine
Änderungsschneiderei kann das Angebot nicht
ersetzen, doch viele Kleidungsstücke lassen sich
mit wenigen Handgriffen wieder alltagstauglich
machen.
Die ehrenamtliche Expertin
steht den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur
Seite. Sie bringt ihre Nähmaschine und
Materialien mit und zeigt, wie sich kleine
Schäden an Kleidungsstücken oft ganz
unkompliziert beheben lassen. Bei einer Tasse
Kaffee, Keksen und netten Gesprächen wird ganz
nebenbei Nachhaltigkeit gelebt – und so manches
Lieblingsstück erhält eine zweite Chance.
Wer mag, kann außerdem Neues aus dem
Fördergebiet Neu Meerbeck erfahren und sich über
aktuelle Projekte und Veranstaltungen
informieren. Die Teilnahme ist kostenlos. ine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstaltungsdatum 08.09.2026 - 14:30
Uhr - 16:30 Uhr. Veranstaltungsort
Bismarckstraße 43b, 47443 Moers.
Starke Halbjahresbilanz für das
Reiseziel Niederrhein Wachstum bei
Übernachtungen und Gästeankünften setzt sich
eindrucksvoll fort. „Diese Zahlen sind gerade in
wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein
starkes Signal, das Mut macht. Der Niederrhein
überzeugt als attraktiver Standort – und dies
nicht nur für Gäste, sondern auch für
Unternehmen und die Menschen, die hier leben und
arbeiten.“
So kommentiert Ingo Brohl,
Landrat des Kreises Wesel und
Aufsichtsratsvorsitzender der Niederrhein
Tourismus GmbH (NT), die Halbjahresbilanz bei
den Übernachtungen und Gästeankünften. Was sich
bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet
hatte, wird eindrucksvoll bestätigt: Das
Reiseziel Niederrhein erfreut sich im
klassischen Tourismus wie unter
Geschäftsreisenden stetig wachsender Beliebtheit
auf hohem Niveau. Zwischen Januar und Juni 2026
wurden laut Landesbetrieb IT.NRW. in der Region
insgesamt 1.167.916 Übernachtungen gezählt. Das
entspricht einem Plus von 5,1 Prozent gegenüber
dem Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der
Gästeankünfte stieg um 7,1 Prozent auf 535.891.
Dabei erfasst die Statistik jeweils Betriebe mit
10 oder mehr Betten bzw. Stellplätzen (auf
Campingplätzen). Besonders deutlich fällt die
positive Entwicklung bei den ausländischen
Gästen ins Auge: Hier stieg die Zahl der
Übernachtungen mit einem Ergebnis von 196.857 um
22,9 Prozent, die Zahl der Ankünfte mit 93.899
sogar um 24,2 Prozent.
Auch der
Vergleich mit der Rekord-Gesamtentwicklung in
Nordrhein-Westfalen hebt die besondere Nachfrage
des Niederrheins hervor: So verzeichnete NRW
Zuwächse von 5,7 Prozent bei den Ankünften und
3,8 Prozent bei den Übernachtungen. Bei den
Gästen aus dem Ausland ergibt sich NRW-weit ein
Plus von 12,3 Prozent (Ankünfte) und 11,8
Prozent (Übernachtungen) in den ersten sechs
Monaten des laufenden Jahres. „Touristische
Übernachtungen, Geschäftsreisen und hohe
Besucherzahlen stärken den Handel, die
Gastronomie und die Dienstleistungswirtschaft
vor Ort.
"Ihre Bedeutung für den
Wirtschafts- und Wohnstandort Niederrhein kann
nicht hoch genug eingeschätzt werden“, sagt
Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis
Heinsberg mbH und Vorsitzender der
NT-Gesellschafterversammlung.
Für
NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner ist das
Halbjahresergebnis ein Beleg dafür, „dass unsere
gemeinsame Arbeit für den Standort eine starke
Wirkung entfaltet“. Diesen erfolgreichen Weg
werde man weiter beschreiten und den Niederrhein
als hochattraktiven Standort präsentieren.

Deutlich mehr Übernachtungen:
Der Standort Niederrhein erfreut sich stetig
wachsender Beliebtheit. Foto: gymi media

NRW-Inflationsrate liegt im August
2026 bei 2,9 % * Preise für
Nahrungsmittel im August 2026 um 0,1 % höher als
vor einem Jahr * Im Fokus: Die Entwicklung
der Kraftstoffpreise in NRW im Jahr 2026 *
Kraftstoffpreise zwischen August 2025 und August
2026 um 26,5 % gestiegen
Die Inflationsrate in
Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung
des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat –
liegt im August 2026 bei 2,9 %. Das ist der
höchste Wert seit Januar 2024 (damals: +3,0 %).
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg
der Preisindex gegenüber dem Vormonat (Juli
2026) um 0,2 %.
Der
Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der
Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie
– oftmals auch als Kerninflation bezeichnet –
ist zwischen August 2025 und August 2026 um
2,4 % gestiegen.

Vorjahresvergleich:
Nahrungsmittelpreise steigen um 0,1 %,
Energiepreise 10,1 % teurer Zwischen August 2025
und August 2026 sind die Nahrungsmittelpreise um
durchschnittlich 0,1 % gestiegen. Teurer wurde
u. a. Gemüse wie Kopf- oder Eisbergsalat
(+30,1 %) und Möhren (+18,0 %).
Auch die
Eierpreise stiegen weiter an (+15,8 %).
Molkereiprodukte wie teilentrahmte Milch
(−11,2 %) und Vollmilch (−10,1 %) hingegen
wurden günstiger angeboten. Sinkende Preise im
Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten auch
Speisefette und -öle (−16,9 %), darunter
insbesondere Butter (−32,3 %).
Die
Energiepreise entwickelten sich weiterhin
gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen
August 2025 und August 2026 Preisrückgänge
verzeichneten (−5,6 % bzw. −1,2 %), wurde Heizöl
deutlich teurer angeboten (+33,6 %) als vor
einem Jahr. Im August 2026 mussten Autofahrende
für Kraftstoffe 26,5 % mehr bezahlen als im
August 2025 (darunter Diesel +35,6 % und Benzin
+24,0 %).
Im Bereich der
Dienstleistungen stiegen zwischen August 2025
und August 2026 die Preise in Gaststätten
(+3,3 %) und der häuslichen Alten- und
Behindertenpflege (+11,5 %). Im Fokus: Die
Entwicklung der Kraftstoffpreise im Jahr 2026.
Kraftstoffpreise seit Januar 2026 um 22,3 %
gestiegen Nach vorläufigen Ergebnissen sind
in Nordrhein-Westfalen die Kraftstoffpreise
zwischen Juli und August 2026 um 2,6 %
gestiegen, auch vor dem Hintergrund des im
August herrschenden Niedrigwassers im Rhein.
Insgesamt war die Preisentwicklung bei
Kraftstoffen im Jahr 2026 insbesondere durch
weltweite Krisen und Krisenmanagement geprägt.

Zwischen Januar und August 2026
stiegen die Kraftstoffpreise in
Nordrhein-Westfalen um 22,3 %. Innerhalb dieses
Zeitraums gab es in den einzelnen Monaten
teilweise sehr unterschiedliche Entwicklungen.
Ende Februar 2026 begannen die Kriegshandlungen
im Nahen Osten („Irankrieg”), in dessen Folge
durch die Blockade der wichtigen
Schifffahrtswege im Persischen Golf (Straße von
Hormus) die Energie- und damit auch die
Kraftstoffpreise deutlich stiegen: Im März 2026
wurden Kraftstoffe um 15,9 % teurer angeboten
als noch im Vormonat.
Der Tankrabatt,
der von der Bundesregierung vor diesem
Hintergrund für die Monate Mai und Juni 2026
temporär eingeführt wurde, ließ die
Kraftstoffpreise nur vorübergehend sinken (Mai
2026: −6,5 %; Juni 2026: −8,3 %; jeweils zum
Vormonat). Im Folgemonat (Juli 2026) kam es
erneut zu einem deutlichen Preissprung
(+16,6 %).
Zwischen 2023 und 2025 sanken
die Kraftstoffpreise um 5,6 % Die Trendwende
bei den Kraftstoffpreisen ist seit Anfang 2026
erkennbar: Im Januar 2026 erhöhten sie sich
binnen eines Monats um 5,9 %. Die dynamische
Entwicklung der Kraftstoffpreise im Jahr 2026
löste eine längere Phase tendenziell sinkender
Kraftstoffpreise in den Jahren 2023 bis 2025 ab:
In diesem Zeitraum sind sie um durchschnittlich
5,6 % gesunken, während der
Verbraucherpreisindex insgesamt um 4,3 % stieg.
Ergebnisse
zu den Entwicklungen der Kraftstoffpreise von
Januar 2020 bis August 2026 XLSX, 52,62 KB
Verbraucherpreisindex für NRW (Basisjahr 2020 =
100) im August 2026 – vorläufige Ergebnisse
(Wichtige Preisveränderungen) XLSX, 25,9 KB
Kleve: Baustart im Projekt
Wirbelfallschacht - Sperrungen auf der
Nassauerallee Ab kommenden Montag,
31. August 2026, wird die Nassauerallee
streckenweise zur Einbahnstraße. Die
Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt des
umfangreichen Projektes der Umweltbetriebe der
Stadt Kleve (USK) zur Errichtung eines
Wirbelfallschachtes an der Nassauerallee in
Kleve starten. Über das Bauwerk soll künftig ein
großer Teil des Niederschlagswassers der Klever
Oberstadt in den Kermisdahl abfließen. Bevor
jedoch mit dem Bau des eigentlichen
Wirbelfallschachtes begonnen wird, stehen
zunächst Kanalbauarbeiten im Bereich der
Nassauerallee an.
Von Ende August bis
Dezember 2026 wird der erste Bauabschnitt
umgesetzt. Er beinhaltet den Neubau eines etwa
60 Meter langen Regenwasserkanals samt fünf
Schächten auf dem Teilstück der Nassaueralle
zwischen den Einmündungen Siegener Straße /
Eiserner Mann und dem Parkplatz der
LVR-Sternbuschklinik. Für die Zeit der Arbeiten
kommt es im Bereich der Nassauerallee zu
Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs.
Ab dem 31. August 2026 wird die Nassauerallee
zwischen der Kreuzung Nassauerallee /
Albersallee / Uedemer Straße und den
Einmündungen Siegener Straße und Eiserner Mann
halbseitig in Fahrtrichtung Innenstadt gesperrt.
Die Nassauerallee wird dann an dieser Stelle zur
Einbahnstraße in Fahrtrichtung Süden, also
stadtauswärts.
Eine Umleitungsstrecke in
Richtung Oberstadt und Materborn wird über die
Querallee, Materborner Allee und Hoffmannallee
bis zur Lindenallee geführt, die Umleitung für
Verkehr nach Emmerich, Kranenburg und in die
Unterstadt führt über die Uedemer Straße und den
Klever Ring. Hinweistafeln weisen an mehreren
Stellen auf den Verlauf der Umleitungen hin.
Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten startet
der zweite Bauabschnitt. Von Januar 2027 bis
Oktober 2028 sollen dann Regenklärbecken sowie
der Wirbelfallschacht selbst, eine Pumpstation
und der Kanalabschnitt bis zum Kermisdahl samt
Auslaufbauwerk in das Gewässer errichtet werden.
Hierzu informieren die USK und die Stadt Kleve
vor dem Beginn der Arbeiten noch einmal
gesondert. Hintergrund: Entwässerung der
Klever Oberstadt über einen Wirbelfallschacht
Aktuell fließt das anfallende
Niederschlagswasser der Klever Oberstadt über
den Eisernen Mann bis zur Kaskade am Ufer des
Kermisdahls, wo es in das Gewässer eingeleitet
wird. Das Bauwerk der Kaskade ist allerdings in
die Jahre gekommen und muss abgelöst werden.
Hierfür ist der Wirbelfallschacht vorgesehen.
Kanäle leiten das Regenwasser künftig
über Regenklärbecken zum Wirbelfallschacht, der
den Höhenunterschied zwischen Oberstadt und
Kermisdahl überbrückt und das
Niederschlagswasser in den Kermisdahl einleitet.
Detaillierte Informationen zu dem umfangreichen
Projekt sind auf der Internetseite der USK und
der Stadt Kleve zu finden:
www.kleve.de/wirbelfallschacht
September-Ablesung startet: Enni erfasst
Zählerstände in Utfort, Eick und
Neukirchen-Vluyn Das Ableseteam der
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im
September in den Moerser Stadtteilen Utfort und
Eick sowie in den ländlichen Bereichen von
Neukirchen-Vluyn unterwegs. Im Rahmen des
rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei
etwa 5.200 Haushalts- und Gewerbekunden
insgesamt rund 7.900 Strom-, Gas- und
Wasserzählerstände.
Unterstützt wird
Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft
ASL Services. Sollte ein Zähler einmal nicht
zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine
Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind
die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse
angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner
ihre Zählerstände selbst übermitteln können.
Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung
erfolgt jährlich. „Da es sich um ein
wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren
wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“,
erklärt Lisa Bruns als zuständige
Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um
Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell
und reibungslos durchführen können, sollten die
Zähler frei zugänglich sein.“
Alle durch
Enni beauftragten Ableser weisen sich durch
einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden
sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel
unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222
1040 bei Enni nachfragen.
Pädagogische Fachkräfte treffen sich beim
Fachtag in Kleve: „Marte Meo“-Gründerin Maria
Aarts stellt ihre entwicklungsunterstützende
Methode vor

Marte Meo Fachtag November 2026 (c) Kathrin
Wißen Anna Eggers (SOS-Kinderdorf
Niederrhein), Alexander Paß-von Wedel (Stadt
Kleve), Monika Helmus und Andrea Tübbing (beide
Anna-Stift), Rosa Nieke (Hochschule Rhein-Waal)
sowie Lena Werken (SOS-Kinderdorf Niederrhein)
organisieren gemeinsam den „Marte Meo“-Fachtag
im November in Kleve. Bildnachweis:
SOS-Kinderdorf Niederrhein / Foto: Katrin Wißen
Kleve: SOS-Kinderdorf Niederrhein
Bereits mehr als 200 pädagogische Fachkräfte und
Studierende haben sich für den Fachtag „Die
Wirkkraft von Marte Meo“ angemeldet. Er findet
am Samstag, 14. November von 10 bis 16 Uhr im
Audimax der Hochschule Rhein-Waal in Kleve
statt.
„Marte Meo“ ist eine pädagogische
Methode zur Unterstützung von Entwicklung und
positiven Beziehungen. Gegründet wurde sie vor
mehr als vierzig Jahren von der Niederländerin
Maria Aarts. Aarts selbst wird beim Fachtag in
Kleve die Wirkkraft ihrer Methode anhand von
Fallbeispielen vorstellen. Facharzt Dr. Michael
Hipp beleuchtet die Methode aus psychiatrischer
Perspektive.
„Wir sind bereits seit 2011
mit ‚Marte Meo‘ am Start und bilden unsere
Fachkräfte in der Methode weiter“, erklärt
Monika Helmus, Bereichsleiterin beim Anna-Stift
aus Goch. Helmus weiter: „Ob stationäre oder
ambulante Hilfe – die Methode stärkt die
Entwicklung der von uns betreuten Kinder,
Jugendlichen und Familien, und das bereits seit
vielen Jahren.“ Ihre Kollegin und „Marte
Meo“-Supervisorin Andrea Tübbing ergänzt: „Wir
haben mit 150 Fachkräften weit mehr als die
Hälfte unserer Mitarbeitenden bereits geschult
und bilden laufend weitere aus. Seit 2022 sind
wir auch offizielles ‚Marte Meo‘-Institut.“
Das Besondere der Methode sei neben ihrer
guten Anwendbarkeit im Alltag vor allem eine
stärkenorientierte Haltung. Bei ‚Marte Meo‘
gingen die pädagogischen Fachkräfte immer vom
Positiven aus. Das Gute werde gestärkt. Die
Kommunikation sei jederzeit wertschätzend.
Tübbing betont: “Ich bin gespannt, was dies auch
aus neurowissenschaftlicher Perspektive
bedeutet, und freue mich daher besonders auf den
Input von Dr. Michael Hipp als Experten auf
diesem Gebiet.“
Auch das SOS-Kinderdorf
Niederrhein mit seinen 330 Beschäftigten und 80
ehrenamtlich Engagierten hat sich auf den Weg
gemacht, „Marte Meo“-Institut zu werden. Der
Sozialträger bildet seine pädagogischen
Fachkräfte seit einigen Jahren in der Methode
weiter. Mit dem Fachtag wolle man die Wirkkraft
der Methode in den Vordergrund rücken.
SOS-Bereichsleiterin Anna Eggers sagt: „‚Marte
Meo‘ hilft, die Entwicklung und die Beziehungen
von Kindern, Jugendlichen, aber auch von
Erwachsenen zum Beispiel in Pflegekontexten zu
stärken. Im Mittelpunkt steht dabei die
Initiative des Kindes, des Jugendlichen oder des
Erwachsenen. Sie wird aufmerksam wahrgenommen,
wertschätzend aufgegriffen und durch passende
sprachliche Begleitung unterstützt. So entstehen
im Alltag stärkende Momente, die Sicherheit,
Orientierung und Raum für Entwicklung aus
eigener Kraft ermöglichen.“
Ihre Kollegin
Lena Werken führt aus: “Bei ‘Marte Meo’ nutzen
wir videobasierte Analysen, um aufzuzeigen, wo
Entwicklung gelingt und wie sie positiv
unterstützt werden kann.” Für Rosa Nieke vom
Fachbereich Kindheitspädagogik der Hochschule
Rhein-Waal wird der Fachtag auch den
Studierenden helfen: „Die Studierenden kommen in
direkten Kontakt mit Vertreterinnen und
Vertretern aus der Praxis. Der Fachtag
ermöglicht ihnen, eigene Netzwerke zu den
Einrichtungen und Institutionen zu knüpfen, in
denen sie vielleicht später einmal arbeiten
wollen. Gleichzeitig bekommen sie viel
fachlichen Input durch das Kennenlernen der
‚Marte Meo‘-Methode.“
Netzwerke zu
knüpfen und den Austausch untereinander zu
fördern, gehört für Alexander Paß-von Wedel zu
seinen zentralen Aufgaben. Als
Netzwerkkoordinator für die „Frühen Hilfen“ der
Stadt Kleve ist ihm besonders daran gelegen, die
Akteure der Kinder- und Jugendhilfe aus der
Region zusammenzubringen: „Alle können sehr
voneinander profitieren, und der Fachtag bringt
die Akteure zusammen. Das ist unglaublich
wertvoll für alle Beteiligten. Wir freuen uns,
dass wir in der Stadt Kleve so gut aufgestellt
sind.“
INFO - Der Fachtag „Die Wirkkraft
von ‚Marte Meo‘“ Der Fachtag „Die Wirkkraft
von ‚Marte Meo‘“ richtet sich an Fachkräfte und
Leitungen aus Sozial-, Bildungs- und
Gesundheitswesen, Studierende sowie an alle
fachlich Interessierten. Er findet am Samstag,
14. November, von 10 bis 16 Uhr im Audimax der
Hochschule Rhein-Waal statt. Die Teilnahmegebühr
beträgt 69 Euro. Für Partnerorganisationen ist
die Teilnahme kostenfrei. Anna-Stift,
SOS-Kinderdorf Niederrhein, Hochschule
Rhein-Waal und Stadt Kleve laden gemeinsam zum
Fachtag ein. Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt
es unter www.sos-kinderdorf.de/marte-meo.
Moerser Kirmes - 4. - 8. September 2026
Sie ist das größte und
beliebteste Volksfest am Niederrhein und lockt
Anfang September jährlich rund 500.000
Besucherinnen und Besucher in die Grafenstadt -
die Rede ist von der Moerser Kirmes. Die
Veranstaltung bietet Jahr für Jahr jede Menge
Spaß und Abwechslung für Groß und Klein.
Mit mehr als 200 Schaustellerinnen und
Schaustellern, vielen Partyzonen,
Kirmesklassikern und Hightech-Fahrgeschäften
stellt das Team der Moerser Marketing GmbH eine
bunte Mischung für alle Kirmesfans zusammen. Das
Spektakel in der Moerser Innenstadt findet
traditionell am ersten Septemberwochenende statt
und dauert fünf Tage.
Es endet am "Kirmesdienstag" mit einem
großen Höhenfeuerwerk. Weitere Informationen
über Programm, Attraktionen, Lageplan
,Öffentliche Toiletten, Sanitätsdienst
und Anreiseinfos gibt es unter www.kirmes-moers.de.
FVC 2026: Zweiter „Walkshop“
am 15.09.2026 in der Klever Unterstadt
Der zweite Walkshop des
Fußverkehrschecks 2026 in Kleve führt durch
die Unterstadt. Mit dem Fußverkehrscheck
2026 stellt die Stadt Kleve ihre Fußwege auf
den Prüfstand. Am 14. Juli 2026 fand bereits
der erste „Walkshop“ in der Klever Oberstadt
entlang der Verkehrsachse
Lindenallee/Hoffmannallee statt.
Rund 25 Teilnehmende aus Bürgerschaft,
Politik, Verwaltung und angrenzenden
Institutionen beteiligten sich an dem
Rundgang. Vor Ort wurden Herausforderungen
und Verbesserungsmöglichkeiten für den
Fußverkehr benannt und diskutiert. Die
Teilnehmenden konnten zudem selbst im
mitgebrachten Rollstuhl nachvollziehen, wie
Fußwege von Menschen mit
Mobilitätseinschränkungen wahrgenommen
werden.
Mit dem zweiten Walkshop am
Dienstag, 15.09.2026, um 17:00 Uhr in der
Klever Unterstadt wird der praktische Teil
des Fußverkehrschecks nun fortgesetzt.
Startpunkt ist der Bahnhofsvorplatz.
Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird von
dort aus die abgesteckte Route (Bahnhofstr.
– Hochschule – Hafenstr. – Herzogstr.)
abgegangen.
Auch entlang dieser
Strecke sollen unter anderem wieder
Gehwegbreiten aufgemessen, Verkehrsinseln
und Ampeln gemeinsam überquert sowie
mögliche Barrieren für
mobilitätseingeschränkte Personen
identifiziert werden. Die Teilnehmenden
können zudem konkrete Stellen benennen, an
denen sie sich unsicher fühlen oder die
attraktiver gestaltet werden könnten.
Die Route des zweiten Walkshops.
Klicken zum Vergrößern. Alle Hinweise werden
gesammelt, kartiert und fachlich durch die
Expertinnen und Experten des Planungsbüro
VIA aus Köln ausgewertet. Aus den
Ergebnissen entstehen anschließend
Vorschläge für Maßnahmen, mit denen der
Fußverkehr in Kleve sicherer, komfortabler
und attraktiver gestaltet werden kann.
Die Stadt Kleve lädt alle interessierten
Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an
den Walkshops zu beteiligen und ihre
Beobachtungen und Ideen einzubringen. Um
Anmeldung über die Website www.kleve.de/fvc
wird gebeten.
Moers: Was passiert mit dem
digitalen Leben nach dem Tod?
Online-Banking, Streaming-Abos,
E-Mail-Postfächer oder Social-Media-Profile
– ein großer Teil unseres Lebens spielt sich
heute digital ab. Doch was geschieht mit
diesen Konten und Verträgen, wenn ein Mensch
stirbt? Antworten auf diese und weitere
Fragen gibt der Vortrag ‚Todesfall –
digitaler Nachlass‘ am Donnerstag, 10.
September, um 14.30 Uhr im Quartierszentrum
AWO Caritas, Waldenburger Straße 5, in
Moers.
Die Veranstaltung ist Teil
der Vortragsreihe ‚Gut versorgt – in jedem
Fall‘. Eine Expertin der
Verbraucherzentrale NRW informiert darüber,
welche Aspekte des digitalen Nachlasses
berücksichtigt werden sollten und welche
Vorsorgemaßnahmen helfen, den eigenen
digitalen Nachlass rechtzeitig und
übersichtlich zu regeln.
Dabei
erfahren die Teilnehmenden unter anderem,
was mit Online-Verträgen, Abonnements und
Social-Media-Konten nach dem Tod geschieht
und welche Vorkehrungen sinnvoll sind, damit
Angehörige im Ernstfall handlungsfähig
bleiben. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich
unter 0 28 41 / 887 86 06 oder nachlass.cv-mx.de
Workshops „A walk in the
park – von der Skizze zur Druckgrafik“ im
Museum Kurhaus Kleve An diesem
Langen Freitag, den 4. September 2026,
findet ein besonderer Workshop mit Nicole
Peters für Klein und Groß statt. Zuerst geht
es in den Forstgarten, wo schnelle Skizzen
erstellt werden. Diese werden anschließend
in der Wunderkammer auf kleine Linolplatten
übertragen, die geschnitten und gedruckt
werden. Es geht nicht um Perfektion, sondern
um Spaß an Linien und Strukturen.

Der Workshop ist für Alle zwischen 8 und 90
Jahren, die Gebühr beträgt 12 EUR (exkl.
Materialkosten). Anmeldungen sind zu den
Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11
bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus
Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich
oder via E-Mail
empfang@mkk.art.
District Moers – 360 Grad
Edition
Getreu dem Motto
Nitrax & Friends erwarten euch beim
Techno-Rave District Moers wieder zehn
bekannte DJs auf zwei Floors. Ein besonderes
Highlight an diesem Abend: Das DJ-Pult rückt
in die Mitte des Floors – ihr seid mitten im
Geschehen und feiert gemeinsam rund um das
Pult.

Noch näher, noch intensiver, noch mehr
Rave-Feeling. Einlass ab 18 Jahre!
Veranstaltungsdatum 04.09.2026 - 22:00 Uhr.
Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107. 47441
Moers.
Bühne frei für die
neue Spielzeit: Kulturszene Kempen startet
im September Am 7. September
startet die Kulturszene Kempen mit dem
Comedy-Trio „TAK- Ensemble“ aus Ingo
Börchers, Matthias Brodowy und Hans Gerzlich
in die neue Saison. Doch Comedy und Kabarett
sind nur ein Teil dessen, was die neue
Spielzeit zu bieten hat: Besucherinnen und
Besucher erwartet eine bunte Mischung aus
klassischen und modernen Klängen,
Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt,
fantasievollem Puppentheater und besonderen
Formaten.
Dabei reicht die
musikalische Vielfalt von unterschiedlichen
internationalen Einflüssen bis hin zu
ungewöhnlichen Konzertformen. Auch
thematisch ist für unterschiedliche
Interessen und Altersgruppen etwas dabei.
Die Kinderveranstaltungen widmen sich
beispielsweise ganz unterschiedlichen Themen
– vom Anderssein und von Queerness bis hin
zum Umgang mit Ängsten.
Wie
vielfältig das musikalische Programm ist,
zeigen unter anderem German Hornsound und
das Orchester „Stegreif“: Während German
Hornsound barocke Musik mit modernen Klängen
verbindet, bricht „Stegreif“ traditionelle
Konzertformen auf und musiziert ohne Noten
und Dirigenten.
Mit VOCES8 ist
außerdem eines der international
renommiertesten Vokalensembles zu Gast. In
der Weltmusik-Reihe reicht die musikalische
Reise von Senegal bis England und von Folk
und lateinamerikanischen Klängen bis zu
Einflüssen indigener Musiktraditionen. Auch
die Jazzreihe bringt junge und etablierte
Musikerinnen und Musiker aus dem In- und
Ausland nach Kempen und zeigt, wie
vielfältig Jazz mit Instrumenten wie
Saxophon, Mundharmonika, Flöte, Gitarre und
Klavier klingen kann. Ein besonderes
Erlebnis bietet erneut die „Nachtmusik“.
Hier gibt es keine festen Sitzplätze:
Das Publikum bringt einfach den eigenen
Stuhl, ein Kissen oder eine Decke mit und
macht es sich für einen ungewöhnlichen
Konzertabend gemütlich. Musikalisch ist
dabei ebenfalls für Überraschungen gesorgt –
von wienerischem Flair mit Ethel Merhaut bis
zu einer wilden Mischung aus Klassik, Jazz,
Balkan- und Popmusik mit „uwaga!“.
Wer die ersten Veranstaltungen der neuen
Spielzeit live erleben möchte, sollte sich
den 5. September vormerken: Dann startet um
11 Uhr der Einzelkartenverkauf für die erste
Saisonhälfte in der Tourist Information,
Orsaystraße 3a. Ab 14 Uhr sind die Karten
auch online im Ticket-Shop erhältlich.
Das neue Saisonbuch mit dem
vollständigen Programm der Spielzeit
2026/2027 ist ab sofort in der Tourist
Information erhältlich. Weitere
Informationen gibt es auf der Internetseite
des Kulturamtes Kempen.
Dinslakener
Stadtführungen: Von der Walz über
Bergbaugeschichte bis zu Klima- und
Umweltprojekten Auch im September
2026 werden die engagierten Gästeführer*innen
aus Dinslaken ein abwechslungsreiches Programm
bieten. Ob historische Rundgänge,
Naturerlebnisse oder spannende Einblicke in die
Stadtgeschichte: Das Angebot hält vielfältige
Entdeckungen bereit. Den Auftakt macht
am Mittwoch, 2. September, um 18 Uhr die
Führung „Zimmermann auf der Walz“.
Gästeführer Eduard Sachtje schlüpft in die Rolle
des Zimmermanns Heinrich Schlitzohr und nimmt
die Teilnehmenden mit auf einen unterhaltsamen
Rundgang durch die Dinslakener Altstadt. Dabei
erzählt er von seinen Wanderjahren und erläutert
auf anschauliche Weise die Ursprünge bekannter
Redensarten wie „Kurve kratzen“, „blaumachen“
oder „schreib’s dir hinter die Ohren“.
Treffpunkt ist die Stadtinformation am
Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro
pro Person.
Am Sonntag, 6. September,
von 15 bis 17 Uhr, führt der ehemalige
Obersteiger Silvo Magerl bei seiner Führung „Mit
dem Steiger auf den Spuren der Bergleute“ über
das ehemalige Zechengelände Lohberg. Mit
persönlichen Erinnerungen und fundierten
Kenntnissen vermittelt er eindrucksvoll den
Arbeitsalltag unter Tage sowie die Geschichte
der 2005 stillgelegten Zeche Lohberg. Treffpunkt
ist das Ledigenheim in Lohberg, Stollenstraße 1.
Die Teilnahme kostet 7,50 Euro pro Person.
Naturinteressierte kommen am Mittwoch, 9.
September, von 16 bis 17:30 Uhr bei der Führung
„Pilze finden für Einsteiger“ auf ihre Kosten.
Die zertifizierte Kräuterpädagogin Jutta
Becker-Ufermann vermittelt Wissenswertes über
die heimische Pilzwelt, deren ökologische
Bedeutung sowie das umweltschonende Sammeln.
Treffpunkt ist der Parkplatz des Waldfriedhofs
Oberlohberg, Bergerstraße 353. Die
Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, Kinder bis 14
Jahre zahlen 6 Euro. Wetterangepasste Kleidung
wird empfohlen.
Eine neue Perspektive
auf die Stadt eröffnet am Donnerstag, 10.
September, von 17 bis 19 Uhr die Führung „Die
anderen Orte“. Stadtarchivarin Katharina
Schinhan und Danny Könnicke, Leiter des Museums
Voswinckelshof, lenken den Blick auf oft
übersehene oder längst verschwundene Orte, die
dennoch einen wichtigen Teil der Dinslakener
Geschichte erzählen. Der Rundgang startet an der
Tiefgarage am Rathaus und ist kostenfrei.
Am Freitag, 11. September, lädt der
Heimatverein Eppinghoven von 17 bis 19 Uhr zur
Wanderung „Eppinghoven – Dinslakens
liebenswerter Stadtteil – Teilabschnitt
Rheinaue“ ein. Die rund 3,5 Kilometer lange Tour
verbindet historische Stationen mit der
reizvollen Landschaft der Rheinaue und führt
unter anderem zur renaturierten Emschermündung
sowie zu bedeutenden Orten des Stadtteils
Eppinghoven. Treffpunkt ist der Parkplatz an der
St.-Johannes-Kirche an der Kerkmannstraße. Die
Teilnahme kostet 7,50 Euro pro Person.
Eine Zwischeneinkehr ist nach vorheriger
Absprache möglich. Historisch wird es erneut
am Donnerstag, 17. September, von 16 bis 17.30
Uhr bei der Erlebnisführung „Unterwegs mit der
Hexe Ulanth Dammartz“. Gästeführerin Beate
Hettmer versetzt die Teilnehmenden in die Zeit
der Hexenverfolgung und erzählt in der Rolle der
Ulanth Dammartz anschaulich vom Leben der
Dinslakener im Mittelalter. Treffpunkt ist die
Stadtinformation am Rittertor. Die
Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person.
Den Abschluss des Septemberprogramms bildet
am Dienstag, 22. September, von 17 bis etwa 19
Uhr die kostenfreie Fahrradtour „Klima und
Umweltschutz in Dinslaken erfahren – eine
Fahrradtour zu Klima- und Umweltprojekten“. Das
Team Nachhaltige Entwicklung der Stadt Dinslaken
stellt verschiedene Klima- und Umweltmaßnahmen
im Stadtgebiet vor. Auf der rund zweistündigen
Tour werden unter anderem begrünte Dächer,
Bienenweiden sowie Projekte zu erneuerbaren
Energien und nachhaltiger Mobilität vorgestellt.
Treffpunkt ist die Stadtinformation am
Rittertor. Ein eigenes Fahrrad ist mitzubringen.
Für alle Führungen ist eine vorherige
Anmeldung erforderlich. Diese nimmt das Team der
Stadtinformation am Rittertor gerne entgegen –
telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail
an stadtinformation@dinslaken.de.
Stadt
Kleve ist Kooperationspartner der Benefizgala „A
Musical Journey“ 2026 Die Stadt
Kleve präsentiert gemeinsam mit Q-Events am 4.
und 5. September 2026 die Benefizgala „A Musical
Journey“ zugunsten des Tiergartens Kleve. Die
Veranstaltung verbindet hochkarätige
Musical-Unterhaltung mit gesellschaftlichem
Engagement und setzt so ein Zeichen für
kulturelle Teilhabe, niedrigschwellige
Kulturangebote und ein starkes Miteinander durch
gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Anfang September bringt "A Musical Journey"
deutsche Musicalgrößen auf die Bühne der
Stadthalle Kleve. Bild: Q-Events.
Mit der
Benefizgala kommt ein außergewöhnliches
Kulturprojekt nach Kleve, das Menschen
unabhängig von Alter, Herkunft oder
Lebenssituation zusammenbringt. Sein Ziel ist
es, Kultur für möglichst viele Menschen
zugänglich zu machen, indem die Tickets so
günstig wie möglich (ab 23,72€) angeboten
werden. Auf diese Weise sollen Begegnungen
gefördert und gesellschaftliche Barrieren
abgebaut werden.
Musikalisch erwartet
das Publikum ein Ensemble, das zu den
renommiertesten Stimmen der deutschsprachigen
Musicalszene zählt. Angeführt wird der Abend von
Judith Caspari, bekannt aus Hauptrollen in
Anastasia, Wicked und Disneys Tarzan. Gemeinsam
mit Andreas Bongard (& Julia), Christina Maria
Brenner (Abenteuerland – Das Musical) und Tobias
Joch (Grease) präsentiert sie die schönsten
Melodien der Musicalwelt.
Begleitet
werden die Solistinnen und Solisten von der
vielfach geschätzten Pianistin Nadja Bach. Das
Publikum darf sich auf bewegende Balladen,
mitreißende Duette und große Showstopper freuen
– interpretiert von Künstlerinnen und Künstlern,
die auf den bedeutenden Musicalbühnen
Deutschlands zu Hause sind. Die Kooperation
entspricht dem Selbstverständnis der Stadt Kleve
als offene und vielfältige Kommune, die
kulturelle Angebote für alle Menschen stärkt und
gesellschaftliches Engagement unterstützt.
Bürgermeister Markus Dahmen erklärt: „Ich
freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit Dirk van
der Koelen die Benefizgala ‚A Musical Journey‘
nach Kleve holen. Kultur verbindet Menschen und
schafft Begegnungen. Gleichzeitig ist es uns als
Stadt wichtig, kulturelle Teilhabe zu fördern
und möglichst vielen Menschen den Zugang zu
hochwertigen Veranstaltungen zu ermöglichen.
Genau dafür steht dieses Projekt.“ Mit der
Kooperation setzt die Stadt Kleve ein sichtbares
Zeichen für kulturelle Vielfalt,
gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Ausbau
niedrigschwelliger Kulturangebote. „A Musical
Journey“ verspricht zwei besondere Abende voller
Musik, Emotionen und erstklassiger Musicalkunst.
Tickets sind bei allen bekannten
Vorverkaufsstellen, online über kleve.reservi
Moers: Am 10. September:
Laura Wagner liest in der Bibliothek aus
‚Tutto bene‘ Eine Geschichte
über Freundschaft, Liebe, Selbstzweifel und
die kleinen Fluchten des Alltags: Am
Donnerstag, 10. September, um 19.30 Uhr ist
die Autorin Laura Wagner zu Gast in der
Bibliothek Moers (Wilhelm-Schroeder-Straße
10). Im Erdgeschoss liest sie aus ihrem
Romandebüt‚ Tutto bene‘.

Copyright: Alina Schmick.
Im
Mittelpunkt steht Emma, die in einem
Berliner Späti arbeitet, kaum eine Schicht
ohne Wein durchsteht und ihr Studium
abgebrochen hat. Als ihr die freche
Schülerpraktikantin Ingrid vorgesetzt wird,
schließt Emma sie ins Herz, muss sich
allerdings auch plötzlich mit ihren
Problemen auseinandersetzen.
Als
dann noch der Matrose Leo in Emmas Leben
tritt und eine Beziehung möchte, wird es für
sie zunehmend schwierig. Karten für die
Lesung sind im Vorverkauf für 12 Euro und an
der Abendkasse für 14 Euro in der Bibliothek
Moers erhältlich (Öffnungszeiten: Dienstag
bis Freitag von 10.30 bis 18.30 Uhr, Samstag
von 10.30 bis 13.30 Uhr).
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