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37. KW: Montag, 7. - Sonntag, 13. September 2026
Wesels Denkmäler "hinter den Kulissen"
erleben Am bundesweiten "Tag des
offenen Denkmals" (13.09.2026) bietet auch
die Stadt Wesel ein vielseitiges Programm.
Für "Historische Orte Wesel" stellen 11.00
Uhr bis 17.00 Uhr Mitglieder der Hanse-Gilde
Wesel e.V. im Hanseforum im Berliner Tor
die dortige Ausstellung vor. Hier kann auch
mal ein Helm aufprobiert oder den
mittelalterlichen Handelsrouten Wesels
nachgespürt werden. Ein besonderes Erlebnis
für Klein und Groß. Kostenlos und ohne
Voranmeldung!

Blick ins ehemalige Pulvermagazin des
Berliner Tores in Wesel (Foto
Rinn-Kupka/Stadt Wesel)
"NetzWERKE":
Denkmal & Infrastruktur ist das diesjährige
Motto des Denkmaltages. So ein ganz
besonderes "Netzwerk-Denkmal" ist auch das
Berliner Tor (Berliner-Tor-Platz 1, 46483
Wesel). Es ist das einzige erhaltene
Stadttor Wesels. Es stammt aus einer Zeit,
als noch hohe Mauern die Innenstadt Wesels
umgaben.
Eine wichtige Handelsroute
in Richtung des Lippehafens führte hier
entlang. Händler, Soldaten und Reisende
durchquerten das Tor. Es war gut gesichert.
Im Obergeschoss ist bis heute das originale
ehemalige Pulvermagazin des Baus von 1722
noch gut zu erkennen.
Aber es gibt
noch weitere interessante Programmpunkte am
diesjährigen Denkmaltag. Im Ortsteil Bislich
ist ab 11.30 Uhr die Schmiede Kock am
Marwick 12 (46487 Wesel) geöffnet. Die
Schmiedegruppe "Hammerwerk Bislich" zeigt,
wie früher in einer Dorfschmiede gearbeitet
wurde (bis ca. 16.00 Uhr).
Die
ehemalige Dorfschmiede am Deich ist ein Bau
aus der Zeit kurz nach 1800 und seit der
Einrichtung als Außenstelle des
Deichdorfmuseums Bislich als Baudenkmal
anerkannt. Auch sie war ehemals Teil einer
Infrastruktur, weil hier auch die
Postkutscher ihre Pferde beschlagen konnten,
die an der Bislicher Fähre neue Gäste und
die Postsäcke aufnahmen.
Ebenfalls
in Bislich ist am Tag des offenen Denkmals
auch Wesels Denkmalpflegerin, Frau Dr.
Zimmermann vor Ort. Wer schon immer mal
einen Blick in die evangelische Dorfkirche
(Dorfstr. 2, 46487 Wesel) werfen wollte, der
kann unter ihrer fachkundigen Führung dieses
Denkmal besichtigen. 14.00 - ca. 14.30 Uhr
und dann noch einmal von 15.00 - ca. 15.30
Uhr finden die Führungen in der Kirche
statt.
Einen mysteriösen Stein am
Rheindeich (Pastor-Kühnen-Platz 1, 46487
Wesel) stellt Frau Dr. Zimmermann in Bislich
ebenfalls vor. Ihre Führungen zum
Myriameterstein des Dorfes finden am
13.09.2026 von 14.30 - ca. 15.00 Uhr und von
15.30-16.00 Uhr vor Ort statt.
Alle
Führungen von Frau Dr. Zimmermann sind
kostenlos und ein Angebot zum bundesweiten
Tag des offenen Denkmals. Ein Tag mit einem
besonderen Blick hinter die Kulissen von
Weseler Denkmälern. Allen Interessierten
viele interessante Eindrücke wünscht
"Historische Orte Wesel"!
Wesels Lebendige Bibliothek:
Mutige Menschen erzählen ihre
Lebensgeschichte Im Rahmen der
Weseler Kulturnacht lädt das
Mehrgenerationenhaus Bogen
(Pastor-Janßen-Str. 7) gemeinsam mit der
Stadtbücherei, der Volkshochschule Wesel und
der KoKoBe zum dritten Mal zur „Lebendigen
Bibliothek“ ein.

Am Samstag, den 19. September 2026,
verwandeln sich menschliche Erfahrungen in
spannende Erzählungen. Von 17 bis 20 Uhr
haben Besucher*innen die Möglichkeit,
„lebende Bücher“ für ein persönliches
Gespräch von etwa 20 Minuten „auszuleihen“
und dabei ganz unterschiedliche, bewegende
Lebensgeschichten kennenzulernen.

Das Konzept funktioniert ähnlich wie eine
klassische Bücherei – mit dem Unterschied,
dass die Bücher aus Fleisch und Blut sind.
Die Ausleihe bietet Raum für einen direkten,
respektvollen Austausch über Vorurteile,
Herausforderungen und außergewöhnliche Wege.
Über folgende Themen sind Gespräche
möglich: Ausgrenzung und
Chancengerechtigkeit, Alltag und Frauen in
Lateinamerika, Heimatsuche im Sudetenland
und Lesen- und Schreibenlernen im
Erwachsenenalter. Alle Interessierten sind
herzlich eingeladen, vorbeizukommen,
zuzuhören und Fragen zu stellen. Der
Eintritt ist im Rahmen der Kulturnacht frei.

NRW-Krankenhäuser: 4,3 Millionen Patienten
wurden im Jahr 2025 vollstationär behandelt
* Anstieg bei den Patienten (+
1,0 %) – weniger Betten (–1,2 %) standen zur
Verfügung * Mehr Beschäftigte in
Krankenhäusern – überdurchschnittlicher
Anstieg beim Pflegedienst * Leichter
Anstieg der Behandlungsfälle in Vorsorge-
oder Rehabilitationseinrichtungen (+0,4 %)
Im Jahr 2025 wurden
in den 305 nordrhein-westfälischen
Krankenhäusern mit insgesamt 110.208 Betten
rund 4,3 Millionen Patientinnen und
Patienten vollstationär behandelt. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, waren
das 1,0 % mehr Menschen als ein Jahr zuvor.
Die Zahl der vollstationären
Behandlungen stieg somit das dritte Jahr in
Folge, blieb aber weiterhin um 7,6 %
niedriger als vor Beginn der
Corona-Pandemie. Die Anzahl der Betten
verringerte sich im vergangenen Jahr um
1,2 %. Im Zeitraum von 2015 bis 2019 war die
Zahl der vollstationären Behandlungsfälle
von 4,5 Millionen auf 4,7 Millionen nahezu
kontinuierlich angestiegen und fiel dann im
ersten Pandemiejahr 2020 um 13,9 % auf
4,0 Millionen.
Im
Zehnjahresvergleich lag die Zahl im Jahr
2025 um 5,3 % niedriger. Die
durchschnittliche Bettenauslastung stieg
2025 gegenüber dem Vorjahr zwar um
0,8 Prozentpunkte auf 72,7 %, blieb aber
trotz der geringeren Gesamtbettenzahl
deutlich unter dem Niveau des Jahres 2019
von 76,6 %.

Größter Anstieg der
Beschäftigten im Pflegedienst 50.460
Ärztinnen und Ärzte waren 2025 hauptamtlich
in den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens
beschäftigt. Das waren 1,8 % mehr als ein
Jahr zuvor. Die Beschäftigtenzahl im
Pflegedienst war 2025 mit 135.565 Personen
um 3,7 % höher als im Vorjahr.
Mit
130.606 Beschäftigten in den übrigen
nichtärztlichen Diensten (wie
medizinisch-technischer Dienst,
Funktionsdienst oder Wirtschaft und
Versorgung sowie Verwaltung) waren 1,5 %
mehr in diesen Bereichen beschäftigt als
2024. Die Anzahl des nichtärztlichen
Personals insgesamt stieg damit im Jahr 2025
um 2,6 % auf 266.171 Personen.
Knapp
ein Drittel des ärztlichen Personals in
Krankenhäusern arbeitete in Teilzeit Der
Anteil Teilzeitbeschäftigter in den
Krankenhäusern blieb 2025 gegenüber 2024
unverändert bei 47,2 %. Beim ärztlichen
Personal waren im Jahr 2025 insgesamt 30,2 %
in Teilzeit beschäftigt, im Pflegedienst
waren es mit 51,7 % mehr als die Hälfte der
Beschäftigten.
Insgesamt arbeiteten
im Krankenhaus angestellte Frauen häufiger
in Teilzeit als dort tätige Männer. Ein
Viertel der Krankenhäuser verfügte über 11
oder mehr Fachabteilungen 101 bzw. ein
Drittel der insgesamt 305 Krankenhäuser
hatte maximal 3 Fachabteilungen. Weitere 119
Krankenhäuser (39,0 %) hatten zwischen 4 und
10 Fachabteilungen.
Knapp ein
Viertel, also 75 Krankenhäuser, verfügte
über 11 oder mehr Fachabteilungen. Darüber
hinaus bestanden 10 Tageskliniken ohne
eigene Fachabteilungen. Jeweils etwa ein
Drittel der Krankenhäuser in NRW hatte
zwischen 100 und 249 beziehungsweise
zwischen 250 und 499 Betten. Mit 500 oder
mehr Betten waren 69 Krankenhäuser
ausgestattet. Das entspricht einem Anteil
von 22,6 %. Lediglich 39 Einrichtungen
(12,8 %) hatten weniger als 100 Betten.

Mehr Behandlungsfälle in
Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
Im Jahr 2025 wurden in den 125
nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder
Rehabilitationseinrichtungen 229.832
Patientinnen und Patienten vollstationär
behandelt. Damit war die Patientenzahl um
0,4 % höher als 2024, jedoch um 2,4 %
niedriger als vor Beginn der
Corona-Pandemie. Im Zehnjahresvergleich sank
die Zahl um 1,7 %.
Kleve: Wo Kinder spielen, spenden Bäume
Schatten Die Stadt Kleve sorgt auf
ihren Spielplätzen nach und nach für mehr
natürliche Verschattung. Seit 2023 wurden
dort insgesamt 122 neue Baumstandorte
geschaffen, für das Jahr 2027 sind weitere
27 Baumstandorte geplant. So setzt die Stadt
Kleve ihren Weg zu klimaangepassten und
attraktiven Spielplätzen auch in Zukunft
konsequent fort.

Grün- und Spielplatzplaner Michael Verfürth
mit Kleves Klimaanpassungsmanagerin Merle
Gemke zwischen den jungen Bäumen auf dem
Spielplatz Hüfgen in Materborn
Ein
Spielplatz soll ein Ort sein, an dem Kinder
unbeschwert toben, entdecken, klettern und
ihrer Fantasie freien Lauf lassen können.
Aber auch Eltern und Großeltern sollen sich
dort wohlfühlen. Angesichts zunehmend heißer
und trockener Sommer hat die Verschattung
von Spielflächen einen immer größeren
Einfluss auf die Aufenthaltsqualität der
Plätze.
Die Stadt Kleve setzt
deshalb ihren politischen Auftrag zur
natürlichen Verschattung der Spielflächen in
der Schwanenstadt um und investiert
langfristig in einen schattenspendenden
Baumbestand, der die Spielplätze in den
kommenden Jahren kühler und angenehmer
machen soll.
55 neue Baumstandorte
allein im Jahr 2025 Allein im Jahr 2025
konnten auf sieben Spielplätzen insgesamt 55
neue Baumstandorte geschaffen werden.
Gepflanzt wurden trockenheitsresiliente
sowie überwiegend heimische oder besonders
insektenfreundliche Baumarten. Im laufenden
Jahr wurden und werden die Pflanzungen
fortgesetzt.
Auf vier weiteren
Spielplätzen sind insgesamt 25 neue
Baumstandorte vorgesehen. Die jungen Bäume
sind dabei eine Investition in die Zukunft.
Was heute noch als kleiner Baum gepflanzt
wird, kann sich in den kommenden Jahren zu
einem natürlichen Sonnenschirm und damit zu
einem wichtigen Baustein für
kinderfreundliche und klimaangepasste
Spielplätze entwickeln.
„Ein Baum
spendet Schatten, verbessert das Kleinklima,
bietet Lebensraum für Tiere und macht einen
Spielort über die Jahre immer attraktiver“,
erklärt Michael Verfürth, Grün- und
Spielplatzplaner der Stadt Kleve. „Als Vater
weiß ich natürlich auch aus ganz
persönlicher Sicht, wie wichtig es ist, dass
Kinder draußen spielen können und dabei
nicht durchgängig der prallen Sonne
ausgesetzt sind. Genau solche Orte wollen
wir schaffen: Spielplätze, auf denen Kinder
gerne und lange bleiben und an denen sich
auch die Eltern wohlfühlen.“
Natürliche Verschattung braucht Zeit Seit
2023 wurden damit insgesamt 122 neue
Baumstandorte auf Klever Spielplätzen
geschaffen. Im Jahr 2027 sollen 27 weitere
Standorte folgen. Jeder gepflanzte Baum ist
dabei eine langfristige Investition in ein
angenehmeres Klima und eine höhere
Aufenthaltsqualität auf Klever Spielplätzen.
Denn ein neu gepflanzter Baum entfaltet
seine Wirkung nicht sofort. Natürliche
Verschattung braucht Zeit. Bäume müssen
wachsen und ihre Kronen entwickeln, bis sie
schließlich ein dichtes Blätterdach
ausbilden. Umso wichtiger ist es, heute
bereits beste Voraussetzungen für die
Zukunft zu schaffen.
„Wir schaffen
mit den neuen Baumstandorten keine
kurzfristige Lösung, sondern nachhaltige
Infrastruktur für die nächsten Jahrzehnte“,
erklärt Merle Gemke,
Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve.
„Die Kinder, die heute unter einem frisch
gepflanzten Baum spielen, sitzen vielleicht
in einigen Jahren mit ihren eigenen Kindern
unter den kühlenden Kronen stattlicher
Bäume.“
Auch Baumspenden tragen zur
Verschattung bei Zusätzliche
Unterstützung kam durch das 2025
abgeschlossene Baumspendenprogramm der Stadt
Kleve. In den vergangenen zwei Jahren
konnten dadurch auf drei Spielplätzen
weitere neun Baumstandorte angelegt werden.
Das Programm zeigt, welchen Beitrag
bürgerschaftliches Engagement zur
Entwicklung einer grünen und lebenswerten
Stadt leisten kann.
"Spielarten der Abstraktion" - Kunst
im Turm
Farben, Formen und Strukturen: Unter dem
Titel „Spielarten der Abstraktion“ laden
fünf renommierte Künstlerinnen und Künstler
zu einer gemeinsamen Ausstellung in das
historische Ambiente des ehemaligen
Wasserturms ein.

Die Werkschau verspricht einen
spannenden Dialog zwischen unterschiedlichen
Techniken und künstlerischen Ansätzen.

Mit den Mitteln der Malerei und Fotografie
nehmen die Arbeiten des Künstlerpaares Petra
Dreier & Michael Hanousek Bezug zur
Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit
unserer Wirklichkeit und versuchen
Gegenbilder zu entwerfen. Peter Drießen
orientiert sich an der Op Art. Linien,
Kreise, Wellen und Winkel bilden seinen
formalen Kosmos, der die Wahrnehmung des
Betrachters in besonderer Weise
herausfordert.



„Den Zufall gestalten“ ist das Motto des
Malers und Grafikers Lothar Janssen.
Abklebungen, mehrschichtige Übermalungen,
durch Abdrücke entstehende Strukturen und
mit der Rakel oder dem Stift gestaltete
Farbflächen gehen ein Spiel miteinander ein.
Gudrun Kleffe benutzt textile Techniken, um
Kunstwerke mit Bändern, Fäden und Stoffen zu
entwickeln.
Petra Dreier, Michael
Hanousek - Spielarten der Abstraktion-
Klärwasser

Die künstlerische Auseinandersetzung mit
verschiedenartigen textilen Materialien,
aber auch Struktur und Licht sind
wesentliche Ausdrucksmittel ihrer teils
großformatigen Werke."
Gudrun Kleffe
-Spielarten der Abstraktion-Lexträ:

Wasserturm / Kunst im Turm Brandstraße 44
| 46483 Wesel Öffnungszeiten MO-DO |
9-16 Uhr FR | 9-14 Uhr und bei
zahlreichen weiteren Veranstaltungen
Lothar Janssen - Spielarten der Abstraktion
- Im Fluss:

11.09. - 25.10.2026 Vernissage 11.09.2026
18 Uhr
https://dritterortwesel.de
Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau in
der Klever Innenstadt Am 08.
September 2026 erfolgte der feierliche
Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau in der
Innenstadt von Kleve. Die GlasfaserPlus
realisiert in diesem Rahmen für rund 5.320
Haushalte an rund 1.640 Adressen
Glasfaser-Anschlüsse bis ins Haus. Der Start
der Tiefbaumaßnahmen ist für Oktober 2026
geplant.
Spatenstich Glasfaser
Koekkoekplatz

Am Dienstag erfolgte der symbolische
Spatenstich für den Glasfaserausbau in der
Klever Innenstadt
Für die
Realisierung des Ausbaus arbeitet
GlasfaserPlus mit der Telekom Deutschland
als Baupartner zusammen. Das Unternehmen
verfügt über umfangreiche Erfahrung im
Glasfaser-Ausbau und wendet moderne
Baumethoden an, so dass die Beeinträchtigung
der Bürgerinnen und Bürger auf ein
Mindestmaß beschränkt wird.
GlasfaserPlus ist ein
Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen
Telekom und IFM Investors, einem
australischen Fondsverwalter, der im
Eigentum von Pensionskassen steht und global
Pensionsgelder in Infrastrukturunternehmen
anlegt. Das neue Netz überträgt Daten stabil
und zuverlässig in Gigabitgeschwindigkeit
und erlaubt Downloadgeschwindigkeiten von
bis zu 1 Gbit/s. Alle bekannten Anwendungen
können damit problemlos genutzt werden.
„Der Glasfaser-Ausbau ist eine
Investition in die Zukunft unserer Stadt.
Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur
schafft die Grundlage für moderne
Arbeitsplätze, starke Unternehmen,
zeitgemäße Bildung und eine hohe
Lebensqualität. Ich freue mich, dass nun
auch in der Klever Innenstadt eine moderne
zukunftsfähige Internetanbindung durch die
GlasfaserPlus geschaffen wird“, so
Bürgermeister Markus Dahmen.
„Die
GlasfaserPlus knüpft ihre Ausbauzusage nicht
an das Erreichen von Vermarktungsquoten“, so
Ronny Bergmann, Glasfaser Gebietsmanager bei
der Telekom. „Die Kunden müssen selbst aktiv
werden und ihren Glasfaser-Anschluss buchen.
Dies ist beispielsweise direkt online bei
der Telekom, im T-Shop oder Fachhandel
möglich.“
„In Lichtgeschwindigkeit
surfen, stabil streamen oder per Video
kommunizieren ist schon lange kein Luxus
mehr, sondern für mehr und mehr Menschen
Basis ihres täglichen Lebens. Mit dem Ausbau
des Glasfasernetzes treiben wir darum
konsequent die Verbreitung einer
Versorgungsstruktur voran, die auch den
ländlichen Raum an der Digitalisierung
teilhaben lässt“, so Martin Kolb,
Relationship Management bei GlasfaserPlus.
GlasfaserPlus: Ein Netz der Vielfalt
Die GlasfaserPlus wird bis 2034 vier
Millionen gigabitfähige Glasfaser-Anschlüsse
vor allem im ländlichen Raum bauen und
stellt ihr Netz allen
Telekommunikationsanbietern zur Verfügung.
Für den Ausbau in Kleve hat die Telekom
bereits verbindlich angekündigt, das Netz
der GlasfaserPlus zu nutzen.
Kostenloser Anschluss der Immobilie während
der Ausbauphase Die GlasfaserPlus
schließt eine Immobilie während der
Ausbauphase kostenfrei an, wenn Kundinnen
oder Kunden einen Glasfaser-Tarif bei einem
Telekommunikationsanbieter abschließen. Die
GlasfaserPlus benötigt in diesem Fall
lediglich eine Genehmigung, den Anschluss
herstellen zu dürfen, weil die Arbeiten
dafür auf Privatgrund geschehen.
Die
Beauftragung funktioniert folgendermaßen:
Kundinnen und Kunden buchen bei einem
Telekommunikationsanbieter einen
Glasfaser-Tarif. Der wiederum nimmt Kontakt
mit der GlasfaserPlus auf und kümmert sich
um die Genehmigung und die Details. Bei
einer Buchung nach der Ausbauphase werden in
der Regel Kosten für den Hausanschluss
erhoben, bei der Telekom betragen diese z.B.
einmalig 999,95 Euro.
Mehr
Informationen zur Verfügbarkeit der
Anschlüsse und zu den Tarifen der Telekom:
Telekom Shop Kleve, Große Str. 55, 47533
Kleve www.telekom.de/glasfaser
Kundenservice Privatkunden 0800 2266 100
(kostenfrei) Kundenservice
Geschäftskunden 0800 3306709 (kostenfrei)
Glasfaser-Infomobil vom 21.09.2026 –
25.09.2026 täglich von 10-18 auf dem
Koekkoekplatz in Kleve Über die
GlasfaserPlus
Die GlasfaserPlus GmbH
(www.glasfaserplus.de) ist ein Joint Venture
zwischen der Deutschen Telekom und dem IFM
Global Infrastructure Fund, das bis 2034
rund vier Millionen Glasfaser-Anschlüsse im
ländlichen Raum sowie klein- und
mittelstädtischen Regionen Deutschlands
bauen will. Darüber hinaus beteiligt sich
das Unternehmen an staatlichen
Förderausschreibungen.
Moers: Wie
kann die letzte Lebensphase zu Hause
gelingen? Viele Menschen wünschen
sich, ihre letzte Lebensphase in gewohnter
Umgebung und begleitet von vertrauten
Menschen zu verbringen. Der Vortrag
‚Pflegefall - Wenn es keine Heilung mehr
gibt – Versorgung zuhause bis zuletzt‘
informiert am Donnerstag, 24. September, ab
14.30 Uhr darüber, wie das gelingen kann.
Interessierte bekommen Informationen
über die Unterstützung für schwer erkrankte
Menschen und deren Angehörige. Außerdem
werden Fragen erläutert wie ‚Welche Rolle
spielen ambulante Pflege, Hospizarbeit und
palliative Versorgung?‘.
Im
Quartierszentrum AWO-Caritas, Waldenburger
Straße 5, zeigen die Leitung des Ambulanten
Hospizdienstes Bethanien sowie eine
Fachkraft der Antonius-Pflege Wege auf, wie
Lebensqualität, Würde und Selbstbestimmung
bis zuletzt in den eigenen Räumen erhalten
werden können.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe
‚Gut versorgt – in jedem Fall‘ statt. Der
Vortrag ist kostenlos. Eine vorherige
Anmeldung ist telefonisch unter 0 28 41 /
887 86 06 oder unter pflegefall.cv-mx.de erforderlich.
Moers: Teilhabe und Inklusion
Die Resolution ‚Teilhabe und Inklusion trotz
finanzieller Herausforderungen sichern‘ ist
ein Thema im nächsten Beirat für Menschen
mit Behinderung. Er findet am Dienstag, 15.
September, im Ratssaal des Rathauses Moers
statt. Die Sitzung ist öffentlich.
Positive Bilanz zum Bundesweiten Warntag
2026 Am heutigen sechsten
Bundesweiten Warntag wurden in ganz
Deutschland die Warnsysteme für Krisen- und
Katastrophenfälle auf den Prüfstand
gestellt. Die erste Bilanz des Bundesamtes
für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(BBK) fällt positiv aus.
Die
Warnungen erreichten die Bürgerinnen und
Bürger bundesweit zuverlässig über die
verschiedenen Kanäle. Dazu gehörten
Fernsehen, Radio, Smartphones, Cell
Broadcast, Warn-Apps und digitale
Stadtinformationstafeln. Auch Sirenen und
andere lokale Warnkanäle wie
Lautsprecherwagen kamen zum Einsatz.
Alexander Dobrindt, Bundesminister des
Innern: „Der heutige Bundesweite Warntag
zeigt: Unsere Warnsysteme funktionieren
zuverlässig, erreichen unsere Bevölkerung
auf den unterschiedlichsten Wegen und sind
wichtiger Teil unseres leistungsstarken
Bevölkerungsschutzes.“
BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Wir
blicken auf einen erfolgreichen sechsten
Bundesweiten Warntag. Dabei konnten wir
zeigen, dass unser Bundeswarnsystem und die
daran angeschlossenen Warnkanäle zuverlässig
funktionieren und im Ernstfall Millionen von
Bürgerinnen und Bürgern warnen. Mein Dank
gilt allen, die am heutigen Bundesweiten
Warntag mitgewirkt haben: den Bundesländern,
Kommunen, Warnmultiplikatoren sowie allen
Partnern, von den Mobilfunkanbietern bis hin
zu technischen Dienstleistern.“
Online-Umfrage für Bevölkerung läuft Auch
in diesem Jahr bittet das BBK die
Bevölkerung, ihre Erfahrungen bis zum 17.
September 2026 unter www.warntag-umfrage.de
mitzuteilen. Die Ergebnisse werden
wissenschaftlich ausgewertet und fließen in
die weitere Optimierung der Warnsysteme ein.
Hintergrund Der Bundesweite
Warntag findet jährlich am zweiten
Donnerstag im September statt und hat zum
Ziel, die verschiedenen Warnkanäle in
Deutschland zu testen und die Bevölkerung
für Warnung und Eigenvorsorge zu
sensibilisieren.
Wesel: Wie steige
ich ein bei Zoll, Polizei oder Bundeswehr?
Die Sprechstunden zu
Ausbildungsberufen und Studiengängen bei
Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr und Zoll
finden nach den Sommerferien wieder
regelmäßig statt. Nächster Termin im
Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur
für Arbeit Wesel: 17 September.
Am
Donnerstag, 17. September, sind Vertreter
von Bundespolizei, Polizei, Hauptzollamt und
Bundeswehr von 13.00 bis 16.00 Uhr zu Gast
im BiZ an der Reeser Landstraße 61 in 46483
Wesel. Getrennt voneinander informieren sie
über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten
sowie Auswahlverfahren und Karrierechancen
in ihren Institutionen. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Weitere
Informationen zu den Berufen gibt es unter
www.berufenet.arbeitsagentur.de und
www.berufe.tv.
DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp
beendet Sommerferien mit Zeltlager
Moers-Rheinkamp/Kalkar, 31. August 2026.
Noch einmal gemeinsam ins Wasser, mit dem
Rettungsboot über den See fahren, abends am
Ufer Stopptanz, eine Lichterfahrt der Boote
und ein Feuerwerk erleben: Für die
DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp endeten die
Sommerferien in diesem Jahr wieder mit dem
traditionellen Zeltlager am Wisseler See in
Kalkar.
Vom 28. bis 31. August
verbrachten Kinder und Jugendliche im Alter
von acht bis 14 Jahren vier
abwechslungsreiche Tage auf dem Campingplatz
am Niederrhein. Am Freitagnachmittag
wurden zunächst die Taschen ausgepackt und
die Schlafplätze in den Mannschaftszelten
eingerichtet. Viel Zeit zum Eingewöhnen
blieb allerdings nicht. Nach dem gemeinsamen
Grillen ging es direkt an den See zur großen
Ferienendparty.

Bei Stopptanz am Wasser, einer
stimmungsvollen Lichterfahrt der Boote und
einem abschließenden Feuerwerk wurde der
letzte Ferienabend gemeinsam gefeiert.
Besonders die beleuchteten Boote auf dem
Wasser und das Feuerwerk sorgten für eine
besondere Atmosphäre und einen gelungenen
Start in das Zeltlagerwochenende. Am Samstag
stand die DLRG ganz im Mittelpunkt. Die
Gruppe besuchte die DLRG-Wache der
Ortsgruppe Goch und konnte dort die
Wasserrettungsboote aus nächster Nähe
kennenlernen.
In kleinen Gruppen
durften die Kinder und Jugendlichen
anschließend selbst eine Runde mit den
Booten über den Wisseler See drehen. Für
viele Teilnehmer war der Besuch des
Wasserparks auf dem Wisseler See der
Höhepunkt des Zeltlagers. Auf Trampolinen
springen, über das Wasser rutschen und sich
gemeinsam im See austoben sorgte für
reichlich Bewegung und Spaß. Wann immer die
Sonne herauskam, war das Wasser ohnehin der
beliebteste Aufenthaltsort. Dann ging es für
die Kinder entweder direkt in den See oder
zu den Wasserrutschen.
Auch am
Sonntag wurde es nicht langweilig. Neben
Sport und verschiedenen Spielen wurden
Gipsmasken und Armbänder gestaltet und
T-Shirts gebatikt. Zum gemeinsamen
Mittagessen gab es Spaghetti, bevor
anschließend langsam das Ende des Zeltlagers
näher rückte.
Für die Verpflegung der
Gruppe war in diesem Jahr unter anderem Tim
Karrasch verantwortlich. „Die Verpflegung
für eine ganze Gruppe über mehrere Tage zu
organisieren, ist jedes Jahr eine
Herausforderung. Umso schöner ist es, wenn
am Ende alle gemeinsam am Tisch sitzen und
das Essen genießen", sagt Karrasch.
Seit mehreren Jahren gehört das Zeltlager am
Wisseler See fest zum Sommerprogramm der
DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp. In diesem
Jahr musste allerdings bei der An- und
Abreise ein neuer Weg gefunden werden.
Aufgrund der stark gestiegenen Kosten für
einen Bustransport wurde erstmals auf einen
gemeinsamen Bus verzichtet.
Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten
individuell an und wurden auch wieder
abgeholt. Bei Bedarf konnten
Fahrgemeinschaften gebildet werden. Die
steigenden Transportkosten sind auch ein
Thema für die Zukunft. Wie auf der
Ortsgruppentagung beschlossen, wird sich der
Vorstand damit beschäftigen, ob die
Anschaffung eines vereinseigenen
Neunsitzer-Fahrzeugs eine sinnvolle Lösung
sein könnte. Damit könnten Fahrten zu
Veranstaltungen und anderen
Vereinsaktivitäten künftig flexibler
organisiert und die Kosten für externe
Transporte reduziert werden.
Nicht
nur bei der Anreise gab es in diesem Jahr
eine unerwartete Herausforderung. Auch der
Grill, der bisher bei den Zeltlagern zum
Einsatz kam, hat das Wochenende nicht
überstanden. Für das nächste Zeltlager muss
deshalb ein neuer Grill angeschafft werden.
Die Kosten dafür werden auf knapp 1.000 Euro
geschätzt. Bis zum geplanten nächsten
Zeltlager am letzten Sommerferienwochenende
2027 soll geklärt werden, wie die
Finanzierung umgesetzt werden kann.
„Das Zeltlager ist für unsere Jugend ein
fester Bestandteil des Vereinsjahres. Die
Kinder erleben hier Gemeinschaft, übernehmen
Verantwortung und verbringen gemeinsam Zeit
außerhalb des normalen Trainingsbetriebs.
Dass wir das Zeltlager auch in Zukunft
anbieten können, ist uns deshalb wichtig",
erklärt Lagerleiter Andre Dacken. Mit dem
Zeltlager am Wisseler See ist die gemeinsame
Ferienzeit der DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp
zu Ende gegangen.
Für die Kinder und
Jugendlichen bleiben vier Tage mit viel
Wasser, Bewegung, gemeinsamen Erlebnissen
und einer besonderen Ferienabschlussstimmung
in Erinnerung. Für die Ortsgruppe geht die
Jugendarbeit unterdessen weiter:
Schwimmausbildung, Wasserrettung, Sport und
gemeinsame Aktivitäten bleiben auch
außerhalb der Ferien ein fester Bestandteil
des Vereinslebens
Unfallrisiko E-Scooter ADAC
Studie wertet Unfallursachen und
Verletzungsmuster aus / Kinder und
Jugendliche immer häufiger betroffen / Helme
schützen vor schweren Verletzungen

Schon eine Bordsteinkante kann ausreichen,
um einen Sturz mit einem E-Scooter zu
erleiden. Fotos ©ADAC/ABGEDREHT
In
ganz Europa nehmen immer mehr E-Scooter am
Straßenverkehr teil – und damit steigen auch
die Unfallzahlen. Aus diesem Grund hat die
ADAC Unfallforschung Daten zu Ursachen und
Verletzungsmustern ausgewertet, um auf
mögliche Risiken hinzuweisen.
Im
vergangenen Jahr kam es laut dem
Statistischen Bundesamt in Deutschland zu
mehr als 16.000 Unfällen mit Beteiligung
eines E-Scooters, wobei in fast 15.000
Fällen Verletzungen registriert wurden.
Binnen vier Jahren hat sich die Zahl der
Verunglückten damit verdreifacht. Die Daten
zeigen zudem einen Anstieg der Verletzten
insbesondere in der Altersgruppe zwischen
zehn und 18 Jahren. Die Hauptursachen für
Unfälle sind die falsche Nutzung von
Fahrbahnen, Alkoholeinfluss und unangepasste
Geschwindigkeit.
Für eine bessere
Bewertbarkeit hat die ADAC Unfallforschung
zudem klinische Studien ausgewertet. Diese
zeigen, dass bei Stürzen mit dem E-Scooter
zwei wesentliche Verletzungsmuster
auftreten: Verletzungen der oberen
Extremitäten wie Arme, Schultern oder Hände
sowie Kopf- und Gesichtsverletzungen. Diese
können in unterschiedlichen Szenarien
passieren: Oberkörperverletzungen treten
besonders dann auf, wenn es zu einem
seitlichen Sturz mit einem E-Scooter kommt,
etwa weil dieser wegrutscht.
In
diesem Fall sind häufig Verletzungen von
Schultern oder Armen zu verzeichnen. Ein
weiteres Szenario sind Frontalunfälle mit
dem E-Scooter, zum Beispiel wenn dieser an
einer Bordsteinkante hängen bleibt. In
diesen Fällen kann es passieren, dass der
Fahrer nach vorne über den Lenker
geschleudert wird.
Die Daten, die
dem ADAC vorliegen, zeigen dabei: Ist der
Fahrer nüchtern, kann er den Sturz oft
reflexartig abfangen, und es treten vermehrt
Verletzungen an Händen oder Armen auf. Ganz
anders ist das Bild bei erhöhtem
Alkoholeinfluss, der die Reflexe hemmen
kann: In diesen Fällen können mitunter
schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen die
Folge sein.
Aus Sicht des ADAC sind
E-Scooter inzwischen ein wesentlicher
Bestandteil der Mobilität in Deutschland
geworden und können besonders im Stadtgebiet
eine Möglichkeit darstellen, ohne Stau oder
andere Verzögerungen schnell ans Ziel zu
kommen. Gleichzeitig sollten sich alle
Nutzer aber bewusst sein, dass ein E-Scooter
bauartbedingt kaum Fahrfehler verzeiht und
Stürze meist Verletzungen nach sich ziehen.
Dennoch haben Fahrer einen großen
Teil der Sicherheit selbst in der Hand: So
sollte mit einem E-Scooter nur auf
zugelassenen Strecken und an die jeweilige
Situation angepasst gefahren werden. Der
ADAC empfiehlt zudem, immer einen Helm zu
tragen. Ein Test des Schweizer
Automobilclubs TCS hat ergeben, dass dieser
nachweislich die Wahrscheinlichkeit schwerer
Kopfverletzungen bei einem Sturz reduzieren
kann.

Ein weiterer Risikofaktor sind Fahrten, bei
denen sich zwei oder sogar mehr Personen auf
einem E-Scooter befinden. Die Unfallgefahr
steigt durch die veränderte Fahrdynamik
stark an. Die Daten des Statistischen
Bundesamts zeigen, dass die Zahl der
sogenannten Mitfahrer-Unfälle im vergangenen
Jahr um 60 Prozent angestiegen ist –
vorwiegend mit Beteiligung Jugendlicher oder
junger Erwachsener.
Gleichzeitig
können auch Kommunen ihren Teil dazu
beitragen, sichere Bedingungen für E-Scooter
zu schaffen. Gut ausgebaute Radwege
reduzieren das Risiko für Nutzungskonflikte
zwischen den Verkehrsteilnehmern.
Dinslaken: Zweites Stadtgespräch mit dem
Bürgermeister am 30. September Das
erste Stadtgespräch mit Simon Panke fand am
11.03.2026 in der Aula des
Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ) in
Hiesfeld statt. Die Stadt Dinslaken lädt
alle Interessierten herzlich zum zweiten
Stadtgespräch mit Bürgermeister Simon Panke
und dem Verwaltungsvorstand ein.

Dieses Mal findet die Veranstaltung am
Mittwochabend, 30. September 2026, beim BSV
Feldmark statt. Bürgermeister Simon Panke
freut sich auf den gemeinsamen Austausch:
„In schwierigen Zeiten ist es umso
wichtiger, miteinander ins Gespräch zu
gehen. Mir ist es wichtig, dass die
Verwaltung nah dran ist am Geschehen und an
der Perspektive der Dinslakenerinnen und
Dinslakener. Ein paar Themen bringen wir
dabei mit, aber möchten vor allem auch von
den Teilnehmenden wissen, was Ihnen wichtig
ist.“
Die Veranstaltung findet von
18 bis 20 Uhr in der Helenenstraße 127
statt. Der BSV Feldmark bietet vor Ort
Getränke zum Selbstkostenpreis an. Zur
besseren Planung wird eine Anmeldung wird
gebeten, da die Plätze auf 100 Personen
begrenzt sind. Einen Anmeldelink finden Sie
hier: https://www.meldooplus.de/ticketV3/401/
cea4057b8eada6ed00b5b9024f2798cb
Jugendhilfeausschuss tagt
Am Mittwoch, 16. September 2026, tagt der
Jugendhilfeausschuss der Stadt Dinslaken.
Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im
Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen
und Unterlagen zu Ausschuss- und
Ratssitzungen können grundsätzlich online im
Ratsinformationssystem eingesehen
werden: https://ris.dinslaken.de.
Bezahlbarer Wohnraum: Kommission will
EU-Staaten und Kommunen unterstützen
Die Europäische Kommission will
Kommunen und Mitgliedstaaten unterstützen,
die Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum auf
den Weg bringen wollen. Ein heute
vorgelegter Gesetzesentwurf hat zum Ziel,
Behörden Rechtssicherheit zu geben, wenn sie
sich entscheiden, auf der Grundlage lokaler
Gegebenheiten zu handeln.
Laut der
jüngsten Eurobarometer-Umfrage ist für mehr
als 50 Prozent der Menschen, die in Städten
wohnen, das Thema Wohnraum ein unmittelbares
und dringendes Anliegen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der
Leyen erklärte: „Vor einem Jahr habe ich
versprochen, die Erschwinglichkeit von
Wohnraum in Europa anzugehen.
Heute
machen wir einen Schritt in diese Richtung.
Durch mehr Klarheit und Unterstützung für
lokale Behörden und Gemeinschaften,
verankert in den Realitäten vor Ort. Der
Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist eine
Angelegenheit, die für so viele unserer
europäischen Bürgerinnen und Bürger Anlass
zur Sorge gibt. Arbeiternehmerinnen und
Arbeitnehmer sowie Studierende können sich
nicht leisten, dort zu leben, wo sie
arbeiten und studieren. Vor allem geht es um
Fairness.“
Mehr Klarheit
für Kommunen In vielen Städten und
beliebten Reisezielen steigt der Druck auf
den Wohnungsmarkt. Einige Mitgliedstaaten
haben Maßnahmen ergriffen, um diesen Druck
abzubauen, standen dabei jedoch vor
Herausforderungen in Bezug auf die
Vereinbarkeit mit dem EU-Recht.
Der
Affordable Housing Act gibt den EU-Staaten
und Kommunen mehr Klarheit, wie sie im
Rahmen des EU-Binnenmarkts handeln können.
Dabei geht es beispielsweise um eine
gemeinsame Methodik, um Gegenden zu
identifizieren, die unter besonderem Druck
auf den Wohnungsmarkt leiden und um
Kriterien zum Umgang mit
Kurzzeitvermietungen.
Keine neuen
EU-Zuständigkeiten Der Vorschlag
überlässt die Entscheidung darüber, ob und
welche Maßnahmen zu ergreifen sind, den
zuständigen Behörden. Wohnungspolitische
Entscheidungen bleiben auf nationaler,
regionaler und lokaler Ebene.
Moers: Beirat für ältere Menschen
tagt zum Thema Wohnen im Alter
Mit der Generation der Baby-Boomer, die
jetzt nach und nach in den Ruhestand geht,
wird der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum
weiter steigen. Schon heute besteht in
diesem Bereich ein erhebliches Defizit –
auch in Moers. ‚Wohnen im Alter‘ ist das
zentrale Thema in der nächsten Sitzung des
Beirats für ältere Menschen am Donnerstag,
17. September, um 16 Uhr im Ratssaal des
Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich.
Bürgerinnen und Bürger sind herzlich
eingeladen, die Sitzung vom Besucherbereich
aus zu verfolgen.
Fachkundiger
Referent Wohnen im Alter bedeutet mehr
als eine barrierefreie Wohnung: Entscheidend
sind auch ein lebenswertes Wohnumfeld, eine
gute Infrastruktur und die Möglichkeit,
möglichst lange selbstständig im vertrauten
Quartier leben zu können.
Eine
fundierte Analyse der Situation vor Ort
bildet die Grundlage für ein
Handlungskonzept. Die darin entwickelten
Maßnahmen müssen anschließend zeitnah
umgesetzt werden, damit auch in Zukunft
ausreichend geeigneter Wohnraum für ältere
Menschen zur Verfügung steht.
Als
fachkundiger Referent informiert Christian
Heerdt vom Kuratorium Deutsche Altershilfe
über die aktuellen Herausforderungen des
Wohnens im Alter. Er geht dabei auch auf die
Bedeutung einer altersgerechten Gestaltung
der Quartiere ein.

Inflationsrate im August 2026 bei +2,9 %
Weiter steigende Kraftstoffpreise
treiben die Inflationsrate
Verbraucherpreisindex, August 2026: +2,9 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) +0,2 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, August 2026: +2,9 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) +0,2 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt)
Die
Inflationsrate in Deutschland – gemessen als
Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum
Vorjahresmonat – lag im August 2026 bei +2,9 %.
Damit hat sich die Teuerung der
Verbraucherpreise erneut leicht verstärkt,
nachdem sie im Juli 2026 bei +2,8 % und im Juni
2026 bei +2,3 % gelegen hatte.
"Auch im
August waren gestiegene Energiepreise
hauptverantwortlich für die Gesamtteuerung",
sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen
Bundesamtes (Destatis). "Besonders deutlich hat
sich die vor allem durch den Iran-Krieg
verursachte Teuerung der Energie bei den
Kraftstoffen gezeigt", so Brand. Im Vergleich
zum Vormonat Juli 2026 stiegen die
Verbraucherpreise insgesamt im August 2026 um
0,2 %.

Energieprodukte verteuerten sich um 10,5 %
gegenüber August 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen
im August 2026 um 10,5 % höher als im
August 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung
für Energie im August 2026 gegenüber dem
Vorjahresmonat erneut deutlich
(Juli 2026: +8,3 %; Juni 2026: +3,4 %.
Dies war der höchste Anstieg der Energiepreise
seit über drei Jahren (Februar 2023: +19,1 %
gegenüber Februar 2022). Die seit dem Beginn des
Iran-Kriegs auf dem Rohölmarkt beobachtete
Preisentwicklung machte sich für die
Verbraucherinnen und Verbraucher auch im
August 2026 an den Tankstellen bemerkbar.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten
sich Kraftstoffe um 27,7 % (Juli 2026: +23,0 %).
Leichtes Heizöl, ein Teil der Haushaltsenergie,
verteuerte sich von August 2025 bis August 2026
mit +49,6 % noch stärker.
Da leichtes Heizöl
nur einen geringen Anteil an den Konsumausgaben
für Haushaltsenergie hat und die Preise für
Strom (-5,5 %), Erdgas einschließlich
Betriebskosten (-2,9 %) und Fernwärme (-1,0 %)
im Vorjahresvergleich gleichzeitig sanken, war
Haushaltsenergie insgesamt um 0,7 % günstiger
als im Vorjahresmonat.
Die rückläufigen
Preisentwicklungen bei Strom, Erdgas und
Fernwärme sind teilweise auf die bereits seit
Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung zurückzuführen.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen
Jahresfrist mit +0,1 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel blieben im
August 2026 mit +0,1 % gegenüber dem
Vorjahresmonat nahezu unverändert, nach jeweils
+0,4 % im Juli, Juni und Mai 2026. Im Vergleich
zum Vorjahresmonat waren im August 2026 dennoch
einige Nahrungsmittel deutlich teurer, unter
anderem Eier (+15,2 %),
frisches Gemüse (+5,2 %) sowie Fisch, Fischwaren
und Meeresfrüchte (+4,4 %). Günstiger binnen
Jahresfrist waren hingegen vor allem Speisefette
und Speiseöle (-15,3 %, darunter Butter: -29,9 %),
frisches Obst (-5,6 %) und Molkereiprodukte
(-5,5 %).
Inflationsrate ohne
Nahrungsmittel und Energie bei +2,4 % Im
August 2026 betrug die Inflationsrate
ohne Energie +2,2 %
und die Inflationsrate ohne Heizöl und
Kraftstoffe +2,0 %. Die Inflationsrate ohne
Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und
Energie, häufig auch als Kerninflation
bezeichnet, lag im August 2026 bei +2,4 % und
damit unter der Gesamtteuerung.
Waren
verteuerten sich gegenüber August 2025 um 3,0 %
Die Preise für Waren lagen im August 2026 um
3,0 % über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 4,2 %,
insbesondere aufgrund der
Energiepreisentwicklung (+10,5 %), während sich
die Preise für Gebrauchsgüter um 1,0 % erhöhten.
Besonders stark stiegen binnen
Jahresfrist zum Beispiel die Preise für
Informationsverarbeitungsgeräte (+9,0 %) und
Tabakwaren (+6,0 %). Preisrückgänge
verzeichneten hingegen unter anderem
Haushaltsgeräte (-1,9 %) und Geräte der
Unterhaltungselektronik (-2,8 %).

Dienstleistungen verteuerten sich binnen
Jahresfrist um 2,8 % Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt stiegen
im August 2026 um 2,8 % gegenüber dem
Vorjahresmonat. Die Teuerung für
Dienstleistungen hat sich damit erneut leicht
abgeschwächt und lag knapp unterhalb der
Gesamtteuerung.
Besonders stark
verteuerten sich im Vorjahresvergleich unter
anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen
(+6,3 %), die Wartung und Reparatur von
Fahrzeugen (+4,7 %) sowie Pauschalreisen
(+3,2 %). Auch die Wasserversorgung und andere
Dienstleistungen für die Wohnung sowie
Gaststättendienstleistungen (jeweils +3,1 %)
waren im August 2026 teurer als ein Jahr zuvor.
Bedeutsam für die Preisentwicklung
insgesamt blieben im August 2026 die Nettokaltmieten mit
+1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise
für Telekommunikationsdienstleistungen blieben
im Vorjahresvergleich nahezu unverändert
(+0,1 %).
Preise insgesamt stiegen
gegenüber dem Vormonat um 0,2 %, Kraftstoffe um
3,1 % Gegenüber Juli 2026 stieg der
Verbraucherpreisindex insgesamt im August 2026
um 0,2 %. Obwohl der sogenannte Tankrabatt
bereits am 30. Juni 2026 ausgelaufen war, wurden
Kraftstoffe im August 2026 gegenüber dem
Vormonat erneut teurer (+3,1 %, darunter
Dieselkraftstoff: +6,4 %, Superbenzin: +2,1 %).
Die Energiepreise insgesamt stiegen
binnen Monatsfrist um 1,7 %, neben Kraftstoffen
trug dazu auch leichtes Heizöl mit +6,5 % bei.
Teurer binnen Monatsfrist wurden unter anderem
auch Spiele, Spielzeug und Hobbywaren (+3,0 %)
sowie Bekleidungsartikel (+1,8 %).
Zudem
blieben die Preise für Nahrungsmittel insgesamt
nahezu unverändert (-0,1 %). Hier gingen vor
allem saisonbedingt die Preise für frisches Obst
(-1,6 %) zurück. Ebenfalls günstiger binnen
Monatsfrist wurden beispielsweise Flugtickets
(-8,0 %).
NRW:
Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2026 auf
Zehnjahreshoch *
Unternehmensinsolvenzen stiegen um +7,5 %
gegenüber dem Vorjahreshalbjahr an *
Insolvenzhäufigkeit pro 10.000 Unternehmen im
Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ am
höchsten * Deutliche Rückgänge bei den
betroffenen Beschäftigten (-34,9 %) und den
voraussichtlichen Forderungen (-16,3 %)
Im 1. Halbjahr 2026
haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen
3.428 beantragte Unternehmensinsolvenzen
gemeldet. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren das +7,5 % mehr als im
1. Halbjahr 2025. Damals hatte es 3.190
gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen
erreichte im 1. Halbjahr 2026 den höchsten Stand
seit dem 1. Halbjahr 2016 mit 3.427 Insolvenzen.
Bis zum 1. Halbjahr 2022 waren die
halbjährlichen Insolvenzzahlen auf 1.805
gesunken; ab diesem Zeitpunkt stiegen sie dann
wieder kontinuierlich an.

Insolvenzhäufigkeit im
Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ am
höchsten Im 1. Halbjahr 2026 wurden, bezogen
auf jeweils 10.000 Unternehmen, durchschnittlich
46 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die höchste
Insolvenzquote verzeichnete dabei der
Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit 105
gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000
Unternehmen.
Es folgten das „Baugewerbe”
mit 82 Verfahren und das „Gastgewerbe” mit 82
Verfahren je 10.000 Unternehmen. Rückgänge bei
den betroffenen Beschäftigten und den
voraussichtlichen Forderungen Die Zahl der
insgesamt von einer
Unternehmensinsolvenz betroffenen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im
1. Halbjahr 2026 mit 13.853 Beschäftigten um
−34,9 % niedriger als im Vorjahreszeitraum.
Damals hatte es 21.274 betroffene
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeben. Nach
ersten Auswertungen war im 1. Halbjahr 2026 der
Großteil der betroffenen Beschäftigten im
Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe”
beschäftigt.
Die Höhe der
voraussichtlichen Forderungen der
Unternehmensinsolvenzen summierte sich im
1. Halbjahr 2026 auf 3,7 Milliarden Euro. Damit
waren die Forderungen um −16,3 % niedriger als
im 1. Halbjahr 2025. Damals hatte die Höhe der
summierten Forderungen bei 4,4 Milliarden Euro
gelegen.
Gesamtzahl der Insolvenzen um
fast 8 % höher als im 1. Halbjahr 2025 Die
Gesamtzahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in
NRW (Unternehmens- und Privatinsolvenzen) war im
1. Halbjahr 2026 mit 16.698 Verfahren um +7,8 %
höher als im 1. Halbjahr 2025 mit 15.491
Verfahren.
Neben den
Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem
10.322 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl um
+10,1 % gestiegen ist. Im 1. Halbjahr 2025 waren
es 9.374 Verfahren gewesen. Weitere Ergebnisse
finden sich auf unserer Statistikseite.
Moers:
Spannende Angebote beim Schlossfest mit
Theaterfest Ein
abwechslungsreiches Programm haben die
Beteiligten zum Schlossfest mit Theaterfest
am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13.
September zusammengestellt.
„NetzWERKE ist dieses Mal das Motto des
Denkmaltages, den wir zusammen mit dem
Schlosstheater Moers seit 21 Jahren feiern“,
erläutert Diana Finkele, Erste
Betriebsleiterin Eigenbetrieb Bildung und
Museumsleiterin. Für sie macht das Thema
Netzwerke auch den Tag aus: „Viele bringen
sich ein und leisten einen Beitrag. Aber auf
dem Fest können auch weitere Netzwerke
gesponnen werden.“

Die Beteiligten freuen sich auf das
Schlossfest mit Theaterfest am Sonntag, 13.
September. (Foto: pst)
Rund um das
Moerser Schloss, den Musenhof und das Haus
der Demokratiegeschichte im Alten
Landratsamt erwarten die Gäste zahlreiche
Aufführungen, Führungen und Aktionen – bis
auf die gastronomischen Angebote ist alles
kostenlos.
Intendanten mixen
Cocktails und freuen sich auf Fragen
Unter anderem gibt das Ensemble des
Schlosstheaters Moers (STM) Einblicke in die
kommende Spielzeit. Bei der neuen
Inszenierung ‚Der Reichtum‘ nach
Aristophanes steht die Frage im Zentrum,
warum böse Menschen reich und die guten arm
sind. Zudem bringen die Ensemblemitglieder
Clara Pinheiro Walla und Florian Kager Musik
auf die Bühne.
Am Abend lädt das STM
zu einer Soiree rund um die Aufführung ein.
Bereits am Nachmittag heißt es im Studio
‚Auf ein Getränk‘: Das Intendanz-Team Jakob
Arnold und Daniel Kunze freuen sich auf
Begegnungen und Gespräche mit dem Publikum,
während sie Cocktails mixen.
Aus
Genuss wird Hilfe Kultur-, Geschichts-
und Wohltätigkeitsvereine aus der Region
beteiligen sich mit Programmpunkten und
kulinarischen Ständen. „Neu dabei ist in
diesem Jahr Liis School e.V. mit
dominikanischen Spezialitäten und Cocktails
auf dem Schlossplatz“, verrat
Museumsreferentin Fania Burger als
Organisatorin der Veranstaltung.
Der
Foodtruck des integrativen Restaurants
Ziegenpeter am Rheinpark ist erstmals dabei.
Unter dem Motto ‚Aus Genuss wird Hilfe‘
steht die Weinbar des Rotary Club Moers im
Rosengarten mit Live-Musik. „Der gesamte
Erlös wird an das Friedensdorf International
in Oberhausen gespendet“, erläutert
Clubpräsident Hans Nühlen. Dort leben
übergangsweise Kinder aus Kriegs- und
Krisengebieten, die hier medizinische
Behandlungen erhalten und auch im
Krankenhaus Bethanien operiert werden
können.
Unterirdische und
grenzüberschreitende Netzwerke Die
unterirdischen Netzwerke zeigt der
Archäologe Daniel Gansauer an dem Tag. Er
führt zu den neuesten archäologischen Funden
in der Innenstadt. Auch in den ‚Untergrund‘
der Moerser Burg können die Gäste bei
Führungen mit Diana Finkele blicken. Auf dem
Schlossplatz und auf der Schlosshofbühne
gibt es zahlreiche kulturelle Darbietungen,
wie von der Samba Marching, dem
griechisch-pontischen Kulturverein
Parcharomana oder dem ukrainischen
Frauenchor Synergie.
Durch ein
grenzüberschreitendes Netzwerk wird die
Beteiligung der neuen Artist in Residence
Didianne Leusink möglich. Sie arbeitet im
Rahmen der Borderland Residencies des
Kulturraums Niederrhein drei Monate in Moers
und zeigt ausgewählte Arbeiten im Schloss.
Weitere
Informationen und das komplette Programm
sind auf der Internetseite des Grafschafter
Museums www.grafschafter-museum.de und
im Flyer zum Schlossfest nachzulesen. Der
Flyer ist allen städtischen Einrichtungen
erhältlich.
Gemeinsame Sonderkontrolle von DVG und NIAG:
114 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft
AG (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne
Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor.
Zusätzlich zu den täglich stattfindenden
Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit
der Polizei Duisburg auf
Schwerpunktkontrollen.
Dabei werden
über mehrere Stunden konsequent alle
Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit
einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Die DVG führte eine solche Kontrolle erneut
gemeinsam mit der Niederrheinische
Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG)
durch. So kontrollierte das Prüfpersonal von
DVG und NIAG am Dienstag, 8. September, an
der Haltestelle „Moers Bahnhof“ in Moers
insgesamt 2.556 Fahrgäste.
DVG und
NIAG stärken damit ihre Zusammenarbeit und
gehen gemeinsam gegen das Fahren ohne Ticket
vor. Das Ergebnis: 114 Fahrgäste wurden ohne
gültiges Ticket angetroffen. Fahren ohne
Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern
eine Straftat.
Fahrgäste, die
wiederholt ohne gültigen Fahrschein
angetroffen werden, erhalten daher eine
Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten
Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60
Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung.
Als Wiederholungstäter und -täterinnen
gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges
Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen
wurden.
Dinslaken: Die Deutsche Bahn
informiert über Sperrung im Knotenpunkt
Jägerstraße/ Tackenstraße/ Sterkrader Straße
Für den dreigleisigen Ausbau zwischen
Emmerich und Oberhausen baut die
DB InfraGO weiter an der neuen
Eisenbahnüberführung für den Fuß- und
Radverkehr an der Jägerstraße in Dinslaken.
Die neue Eisenbahnbrücke wird zukünftig den
bisherigen Bahnübergang Jägerstraße
ersetzen.
Während der aktuellen
Straßensperrung bis zum 14. September setzen
die Fachleute vor allem Arbeiten an den
südlichen und nördlichen Rampenanlangen
sowie den Treppenanlagen um. Zudem haben die
Fachleute das Pumpenhaus für die
Entwässerung der Rampen- und Treppenanlage
fertiggestellt.
Im Zuge des
Ausbauprojekts bleibt der Knotenpunkt
Jägerstraße/ Tackenstraße/ Sterkrader Straße
von Montag, 14. September, bis Montag, 9.
November 2026, weiterhin vollständig
gesperrt. Während dieser Bauphase erfolgen
Arbeiten zur Anbindung der künftigen
Straßenführung an die Sterkrader Straße
sowie zur Herstellung des Anschlusses der
neuen Umgehungsstraße L4n.
Die
Umleitung für den motorisierten Verkehr
erfolgt weiter über die Route Holtener
Straße – Brinkstraße – Oberhausener Straße –
Jägerstraße und umgekehrt. Fußgänger:innen
und Radfahrer:innen sind von der Sperrung
nicht betroffen. Nach Abschluss der
Gesamtmaßnahme wird der bestehende
Bahnübergang Jägerstraße dauerhaft
geschlossen.
Künftig erfolgt die Querung der Bahnstrecke
für den motorisierten Verkehr über die neue
Straßenverbindung L4n. Fußgänger:innen und
Radfahrende nutzen die neue
Eisenbahnüberführung.“
Moers:
Teilstück der Rheinberger Straße wird zur
Einbahnstraße - Enni erneuert Strom- und
Wasserleitungen Im Rahmen ihrer
Erneuerungsstrategie erneuert die ENNI
Energie & Umwelt (Enni) in den kommenden
Wochen Strom- und Wasserleitungen auf der
Rheinberger Straße. Die Arbeiten erstrecken
sich über den rund 250 Meter langen
Abschnitt zwischen dem Wendehammer gegenüber
der Rathausallee und dem Fußweg Am Anger,
der zur Orsoyer Allee führt.
Auch im
Bereich der Straße Am Anger, an der
Trafostation der Enni neben der Unterführung
Orsoyer Allee, sind Arbeiten vorgesehen. Die
Maßnahme beginnt am Montag, 14. September,
an der Trafostation im Wendehammer und
dauert voraussichtlich bis Ende November.
Während der Bauzeit wird die
Rheinberger Straße zwischen dem Café del Sol
und dem Eicker Grund zur Einbahnstraße in
Fahrtrichtung stadtauswärts. Je nach
Baufortschritt wechselt dabei die genutzte
Fahrspur. Die Umleitung ist mit den
Ordnungsbehörden abgestimmt und
ausgeschildert. Sie führt über die
Verbandsstraße, die Willy-Brandt-Allee und
die Rathausallee.
Zudem werden die
beiden Fußwege zwischen Am Anger und der
Rheinberger Straße gesperrt. Anwohnende und
Gewerbetreibende werden vor Beginn der
Arbeiten mit einem Einwurfschreiben
informiert.
Moers: Energiewende hautnah
erleben mit den enni-Ökotouren Wie
wird aus Holz Strom und Wärme? Wie viel
Energie lässt sich auf einer ehemaligen
Kiesgrube mit Sonnenlicht erzeugen und wie
können sich moderne Energiegewinnung und
Naturschutz ergänzen?
Antworten auf
diese und weitere Fragen geben die
enni-Ökotouren, die am Mittwoch, 16., und
Donnerstag, 24. September, in Kooperation
mit der vhs Moers - Kamp-Lintfort
stattfinden. Zum Auftakt steht ein Besuch
des Biomasse-Heizkraftwerks im Moerser
Technologiepark Eurotec an. Seit 2009
betreibt ENNI die Anlage gemeinsam mit den
Stadtwerken Dinslaken.
Die
hochmoderne Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage der
Tochtergesellschaft Biokraft erzeugt
gleichzeitig Strom und Wärme – und erreicht
dadurch besonders hohe Wirkungsgrade. Auf
dem historischen Gelände der ehemaligen
Zeche Rheinpreußen erfahren die
Teilnehmenden bei einem Rundgang, wie aus
Frischholz Energie gewonnen wird. Die
Besichtigung findet am 16. September von
16.30 bis 17.30 Uhr statt. Treffpunkt ist
der Technologiepark Eurotec, Eurotec-Ring,
in Moers.
Sonnenenergie trifft
Natur: Solarpark Mühlenfeld Wie sich
regenerative Energiegewinnung und Natur
miteinander verbinden lassen, zeigt die
zweite Ökotour am Donnerstag, 24. September,
im Solarpark Mühlenfeld in Neukirchen-Vluyn,
von 15.45 bis 16.45 Uhr. Auf dem Gelände der
ehemaligen Kiesbaggerei Dömkes hat ENNI
bereits 2013 ein bundesweit beachtetes
Projekt der Energiewende realisiert.
Rund 3,5 Millionen Euro investierte enni
Solar in die Anlage. Auf einer Fläche von
rund elf Fußballfeldern entstanden 14.608
Photovoltaikmodule – eine der größten
Freiflächen-Photovoltaikanlagen am
Niederrhein. Für das innovative
Gesamtkonzept wurde der Solarpark 2016 mit
dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet.
Die Tour startet direkt am Solarpark
Mühlenfeld, Grafschafter Straße 5 in
Neukirchen-Vluyn. Termine sind kostenlos,
allerdings ist eine vorherige Anmeldung
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 –
565 oder online unter www.vhs-moers.de unbedingt
erforderlich.
Neukirchen-Vluyn: „Spätsommerromantik“ in
der Sauna Im Saunagarten des
Freizeitbades Neukirchen-Vluyn hält langsam
der Herbst Einzug. Die Tage werden kürzer,
die Abende kühler. Wer die letzten warmen
Wochen des Jahres entspannt ausklingen
lassen möchte, ist beim nächsten Sauna-Treff
genau richtig.
Die ENNI Sport &
Bäder (Enni) lädt für Samstag, 19.
September, von 18 bis 24 Uhr unter dem Motto
„Spätsommerromantik“ zu einem
stimmungsvollen Wellnessabend für die ganze
Familie ein. Die Besucherinnen und Besucher
erwartet ein abwechslungsreiches
Saunaerlebnis mit besonderen
Aufguss-Zeremonien und entspannter
Atmosphäre.
Die Sauna-Meister
verwöhnen die Gäste mit Duft-Kompositionen
wie Sommerwind, Spanische Träume, Melone und
Granatapfel, Blutorange und Lavendel. Ein
spezielles Kaffee-Peeling rundet das Angebot
ab und zum Abschluss des Abends steht das
traditionellen Birkenzweig-Ritual „Wenik“
auf dem Programm. Für die passende Stimmung
sorgt außerdem Chill-out-Musik.
Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna
und das Schwimmbad ausschließlich textilfrei
zur Verfügung. Der Eintritt kostet für
Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro
an der Abendkasse. Wer ausschließlich das
textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt
sieben Euro. Kinder erhalten Eintritt für
acht Euro. Weitere Informationen gibt es
unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.
„Hitzewallungen & Co.:
Wechseljahresbeschwerden bei Krebs“
Krankenhaus Bethanien lädt zum
Patientinnentag Gynäkologisches Tumorzentrum
& Brusttag am 23.09.2026 ein
Hitzewallungen quälen viele Frauen nicht nur
in den Wechseljahren selbst. Auch im Rahmen
einer Krebserkrankung können klassische
Beschwerden, wie plötzliche
Schweißausbrüche, ein gestörter Schlaf,
Stimmungsschwankungen oder eine ungewollte
Gewichtszunahme, auftreten.
Welche
Maßnahmen aus der klassischen Medizin und
Naturheilkunde für Linderung sorgen und so
die Lebensqualität von Betroffenen positiv
beeinflussen können und wie praktische
Trainingsbeispiele aussehen, thematisiert
der diesjährige Patientinnentag
Gynäkologisches Tumorzentrum & Brusttag.
Die Klinik für Gynäkologie,
Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie &
Senologie des Krankenhauses Bethanien Moers
lädt alle Interessierten herzlich ein, sich
am Mittwoch, dem 23. September 2026, von 16
bis 19 Uhr in der Kapelle und anschließend
in der Cafeteria des Krankenhauses
(Bethanienstraße 21, 47441 Moers) zu
informieren. Nach einer Begrüßung
durch Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der
Klinik, Dr. Dorit Brunotte und Dr. Almut
Raabe, Leitende Oberärztinnen der Klinik,
spricht Dr. Sabine Rudka, Oberärztin der
Frauenklinik, über das Thema „Hitzewellen &
Co.: Wechseljahresbeschwerden bei Krebs“.
Im Anschluss erwarten die
Teilnehmer:innen praktische
Trainingsbeispiele, die von Julia
Raczkowski, stellvertretende Leitung der
Physiotherapie im Krankenhaus Bethanien
Moers, vorgestellt werden. In einem zweiten
Vortrag geht Dr. Dorit Brunotte darauf ein,
wie die Naturheilkunde bei Hitzewellen und
Co. sinnvoll helfen kann. Den Abschluss des
ersten Teils der Veranstaltung bildet ein
Redebeitrag zum diesjährigen 20-jährigen
Jubiläum des Kooperativen Brustzentrums
Linker Niederrhein mit seinen Standorten am
Krankenhaus Bethanien Moers und am
Katholischen Karl-Leisner-Klinikum in Kleve
von Chefarzt Dr. Peter Tönnies.
Anschließend sind alle Teilnehmer:innen zu
einem Austausch und Imbiss in die Cafeteria
des Krankenhauses eingeladen. Außerdem gibt
es die Möglichkeit, sich an verschiedenen
Ständen weitergehend zu informieren und mit
Dienstleister:innen auszutauschen. Eine
Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht
notwendig.

Was hilft in Sachen Wechseljahresbeschwerden
bei Krebs? Darüber informiert der
diesjährige Patientinnentag Gynäkologisches
Tumorzentrum & Brusttag des Krankenhauses
Bethanien Moers. (Symbolbild)

NRW: 2025
verunglückten fast 20 Kinder und Jugendliche
täglich im Straßenverkehr
* Insgesamt verunglückten 7.194 Kinder und
Jugendliche 2025 im Straßenverkehr - 17,1 %
mehr als 2015 * Mehr als die Hälfte von
ihnen war im Alter von 10 bis 14 Jahren
* Knapp 30 % der Kinder und Jugendlichen
verunglückten mit dem Fahrrad
Im Jahr 2025 sind in
Nordrhein-Westfalen 7.194 Kinder und
Jugendliche unter 15 Jahren im
Straßenverkehr verunglückt. Das waren 8,5 %
mehr als ein Jahr zuvor (2024: 6.632) und
17,1 % mehr als vor 10 Jahren (2015: 6.145).
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab
es damit im vergangenen Jahr im Durchschnitt
täglich fast 20 verletzte und getötete
Kinder oder Jugendliche.
6.524 von
ihnen erlitten leichte Verletzungen, 658
wurden schwer verletzt und 12 von ihnen
wurden getötet. Mit 53,9 % war über die
Hälfte der in NRW verunglückten Kinder und
Jugendlichen 10 bis einschließlich 14 Jahre
alt. 26,8 % der Verunglückten waren zum
Zeitpunkt des Unfalls 6 bis einschließlich
9 Jahre und 19,3 % waren jünger als 6 Jahre.

Deutschlandweit sind im
Jahr 2025 insgesamt 29.273 Kinder und
Jugendliche unter 15 Jahren im
Straßenverkehr verunglückt. Ein Viertel von
ihnen (24,6 %) allein in NRW. Im Jahr 2015
lag die Anzahl der verunglückten Kinder und
Jugendlichen noch bei 28.235, wobei NRW
einen Anteil von 21,8 % ausmachte.
Knapp 30 % der Kinder und Jugendlichen
verunglückten mit dem Fahrrad Die meisten
Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren
verunglückten 2025 mit dem Fahrrad (2.125),
gefolgt von Pkw-Insassen (2.003) und denen,
die zu Fuß (1.540) unterwegs waren. Jede(r)
Zweite unter 6 Jahren verunglückte als
Mitfahrerin oder Mitfahrer eines Pkws
(55,1 %).
Bei den 6- bis
einschließlich 9-Jährigen lag der Pkw-
(31,8 %), Fußgänger- (29,1 %) sowie
Fahrradanteil (28,3 %) bei jeweils fast
einem Drittel. Kinder und Jugendliche im
Alter von 10 bis einschließlich 14 Jahren
verunglückten am häufigsten mit dem Fahrrad
(38,1 %), gefolgt von
Elektrokleinstfahrzeugen wie z. B.
E-Scootern (16,2 %), Pkws (16,1 %) sowie zu
Fuß (16,0 %).

NRW: Regionale Wirtschaftsleistung 2024
in fast allen Kreisen und kreisfreien
Städten gestiegen *
Wirtschaftsleistung in NRW blieb 2024 knapp
unter dem Bundesschnitt von +2,6 % *
Kreis Recklinghausen verzeichnet mit +7,3 %
höchstes Wirtschaftswachstum in NRW *
Rückgang der Wirtschaftsleistung im Kreis
Mettmann, Kreis Gütersloh, Gelsenkirchen,
Kreis Olpe und Solingen
Im Jahr 2024 ist die
Wirtschaftsleistung (gemessen am
Bruttoinlandsprodukt) in fast allen
nordrhein-westfälischen Kreisen und
kreisfreien Städten gestiegen. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, belief sich
der Wert der Wirtschaftsleistung insgesamt
auf rund 880 Milliarden Euro. Das entspricht
einem Anstieg von +2,5 % (in jeweiligen
Preisen, d. h. nicht preisbereinigt) im
Vergleich zum Vorjahr.
Zur
Einordnung wird darauf hingewiesen, dass es
sich bei den dargestellten Kennzahlen um
nominale Werte handelt. Die ausgewiesenen
Veränderungsraten sind nicht preisbereinigt
und bilden somit nicht die realen
Entwicklungen ab. Aussagen zur realen
wirtschaftlichen Entwicklung können daher
aus den nominalen Veränderungsraten nur
eingeschränkt abgeleitet werden.
Als
Anhaltspunkt kann das Ergebnis für NRW
insgesamt dienen, das 2024 einen
preisbereinigten Rückgang des
Bruttoinlandsprodukts von −0,5 % (nominal
+2,5 %) aufwies. Kreis Recklinghausen
verzeichnete höchstes Wirtschaftswachstum in
NRW Wie das Statistische Landesamt weiter
mitteilt, erreichte der Kreis
Recklinghausen mit einem Anstieg von +7,3 %
die höchste Zuwachsrate in NRW gegenüber dem
Vorjahr.
Darauf folgten Bochum mit
einem Anstieg von +5,2 % und Duisburg mit
+5,1 %. Maßgebliche Wachstumsimpulse für
den Kreis Recklinghausen kamen aus dem
Produzierenden Gewerbe und
für Bochum und Duisburg aus den
Dienstleistungsbereichen. Der höchste
Rückgang in NRW wurde im Kreis Mettmann mit
−5,0 % verzeichnet.
Darüber hinaus
wurde für den Kreis
Gütersloh (−2,0 %), Gelsenkirchen (−1,4 %), Kreis
Olpe (−1,2 %) und Solingen (−0,8 %)
ein Rückgang ermittelt. Im Kreis Mettmann
und in Solingen trugen die
Dienstleistungsbereiche zum negativen
Ergebnis bei. Im Gegensatz dazu trug im
Kreis Olpe, in Gelsenkirchen und im Kreis
Gütersloh das Verarbeitende Gewerbe zum
negativen Ergebnis bei.
Rheinschiene
als Spitzenreiter bei der
Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person
Mit 115.513 Euro
erreichte Düsseldorf die höchste
Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person
in NRW (+2,6 % im Vergleich zum Vorjahr).
Auf den weiteren Plätzen
folgten Leverkusen mit 108.028 Euro (−0,9 %
im Vergleich zum Vorjahr) und Bonn mit
106.718 Euro (+4,1 % im Vergleich zum
Vorjahr).
Die niedrigsten
Werte ergaben sich für den
Kreis Heinsberg (77.435 Euro),
Kreis Höxter (74.712 Euro)
und Bottrop (74.054 Euro). NRW erzielte
einen durchschnittlichen Wert von
89.556 Euro je erwerbstätige Person (+2,4 %
im Vergleich zum Vorjahr).

Köln und Düsseldorf trugen ein
Sechstel zur Wirtschaftskraft von NRW bei
Das Bruttoinlandsprodukt in NRW belief sich
im Jahr 2024 auf rund 880 Milliarden Euro,
das waren +2,5 % mehr als im Jahr
2023. Köln trug 9,3 % und Düsseldorf 7,7 %
zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei –
diese beiden Städte stellten damit etwa ein
Sechstel der Wirtschaftskraft
Nordrhein-Westfalens. Alle angegebenen
Werte beziehen sich auf das
Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen –
sie sind also nicht preisbereinigt.
Römerstraßen-Brand - Polizei
richtet Mordkommission ein. 55-Jähriger soll
Brand im 5. Stock vorsätzlich gelegt haben -
77 Menschen in Lebensgefahr Nach
einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der
Römerstraße in Moers in der Nacht zum Montag
(7. September, 1:30 Uhr) hat die Polizei
Duisburg unter Leitung der
Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers,
eine Mordkommission eingerichtet.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll
ein 55-jähriger Bewohner in seiner im
fünften Obergeschoss gelegenen Wohnung
vorsätzlich ein Feuer gelegt haben. Aufgrund
der starken Brand- und Rauchentwicklung
mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr
insgesamt 77 Bewohner aus dem
Mehrfamilienhaus retten.
Die
Feuerwehr löschte die Flammen. Neben dem
55-Jährigen wurden zehn weitere Personen
durch das Brandgeschehen verletzt. Sie kamen
zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser.
Die Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle
Moers, bewertet die Tat als versuchten Mord.
Eine Mordkommission unter Führung des
Polizeipräsidiums Duisburg übernahm die
weiteren Ermittlungen.
Kriminalbeamte sicherten am Brandort Spuren.
Zudem wurde ein Brandsachverständiger
hinzugezogen. Nach seiner medizinischen
Behandlung nahmen Polizeibeamte den
55-Jährigen vorläufig fest. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft soll er am heutigen
Dienstag (8. September) einem Haftrichter
des Amtsgerichts Moers vorgeführt werden.
Rund 30 DRK-Kräfte bei
nächtlichem Einsatz in Moers - DRK
übernimmt Betreuung, unterstützt bei
Evakuierung und bringt Betroffene in Hotel
unter Rund 30 Einsatzkräfte des DRK
Niederrhein waren in der Nacht zu Montag, 7.
September, bei einem größeren
Feuerwehreinsatz an der Römerstraße in Moers
im Einsatz. Die Kreisleitstelle Wesel
alarmierte das DRK gegen 2.45 Uhr unter dem
Einsatzstichwort „MANV 1“.
Gemeldet
worden war ein Zimmerbrand in einem
Mehrfamilienhaus. Als Bereitstellungsraum
für die DRK-Kräfte diente der Bereich an der
Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Zum
Einsatz kamen Kräfte aus Moers, Rheinberg,
Kamp-Lintfort, Alpen und Sonsbeck sowie der
Leitungsdienst des DRK Kreisverbandes
Niederrhein. Unter anderem standen zwei
Rettungswagen, ein Krankentransportwagen,
ein Gerätewagen Sanität, Fahrzeuge des
Betreuungsdienstes sowie ein
Einsatzleitfahrzeug zur Verfügung.
Bereits ab 3.15 Uhr wurde eine Anlauf- und
Sammelstelle aufgebaut. Rettungsmittel
standen zudem für den Eigenschutz der
eingesetzten Kräfte bereit. Nachdem
feststand, dass mehrere Bewohnerinnen und
Bewohner aufgrund der Unbewohnbarkeit des
Hauses ihre Wohnungen zunächst nicht wieder
betreten konnten, übernahm das DRK weitere
Betreuungs- und Unterstützungsaufgaben.
Helferinnen und Helfer unterstützten unter
anderem mit Tragehilfe im Gebäude.
Für Betroffene, die anderweitig
untergebracht werden mussten, organisierte
das DRK den Transport in ein Hotel. Parallel
kümmerte sich der DRK-Betreuungsdienst um
die Versorgung der Einsatzkräfte von
Feuerwehr und Polizei. Insgesamt wurden im
Verlauf des Einsatzes 110 Tassen Kaffee und
376 Flaschen Kaltgetränke ausgegeben.
„Gerade bei Einsätzen dieser
Größenordnung zeigt sich, wie wichtig das
Zusammenspiel der unterschiedlichen
Fachdienste ist. Neben der medizinischen
Absicherung gehören die Betreuung
Betroffener, logistische Unterstützung und
die Versorgung der Einsatzkräfte zu unseren
Aufgaben“, erklärt Oliver Rühl, der den
Einsatz für das DRK leitete.
Die
ersten DRK-Einheiten konnten ab kurz vor 5
Uhr aus dem Einsatz entlassen werden. Gegen
5.15 Uhr waren alle DRK-Kräfte aus dem
Einsatz herausgelöst. Der DRK Kreisverband
Niederrhein dankt allen eingesetzten ehren-
und hauptamtlichen Kräften sowie Feuerwehr,
Polizei und den weiteren beteiligten Stellen
für die professionelle und gute
Zusammenarbeit.

„Rund 30 Einsatzkräfte des Deutschen Roten
Kreuzes waren in der Nacht zu Montag, 7.
September, bei einem größeren
Feuerwehreinsatz an der Römerstraße in Moers
im Einsatz. Die Kreisleitstelle Wesel
alarmierte das DRK gegen 2.45 Uhr unter dem
Einsatzstichwort „MANV 1“.“
Moers: Kinder für Schuljahr 2027/2028
digital anmelden
Das Anmeldeverfahren für die
Grundschulen zum Schuljahr 2027/2028 wird
digital durchgeführt. Zuerst können Eltern
ihre Kinder zu Hause ganz bequem über das
Portal https://schulbewerbung.de/ anmelden.
Dies ist ab Erhalt der Unterlagen im
September bis Freitag, 16. Oktober, möglich.

Anschließend vereinbaren die Eltern mit der
gewünschten Grundschule telefonisch einen
Termin für eine persönliche Vorstellung des
Kindes im Zeitraum von Montag, 12. Oktober,
bis Freitag, 16. Oktober. Eltern, die keinen
digitalen Zugang haben, können die Anmeldung
weiterhin persönlich bei der gewünschten
Schule abgeben.
Genaues Prozedere in
Unterlagen beschrieben Das genaue
Prozedere ist in den ausführlichen
Einschulungsunterlagen beschrieben, die der
Fachdienst Schule der Stadt Moers bereits
verschickt hat. Schulpflichtig im Schuljahr
2027/2028 sind alle Kinder, die vom 1.
Oktober 2020 bis 30. September 2021 geboren
sind. Kinder, die danach geboren sind,
können auf Antrag der Eltern eingeschult
werden.
Dafür muss ein formloser
Antrag an eine Grundschule der Wahl
gerichtet werden. Die Schulleitung
entscheidet nach eingehender Beratung mit
den Eltern über die Aufnahme des Kindes.
Hier gibt es weitere Informationen zur
Einschulung.
Dinslaken: Schulanmeldungen für das
Schuljahr 2027/2028 an den Grundschulen
Am 01.08.2027 werden alle
Kinder schulpflichtig, die bis
einschließlich 30.09.2027 das sechste
Lebensjahr vollendet haben. Alle älteren
Kinder, die aus irgendeinem Grund bisher
noch nicht eingeschult wurden, müssen
ebenfalls angemeldet werden. Die
Erziehungsberechtigten der schulpflichtig
werdenden Kinder in Dinslaken haben eine
schriftliche Benachrichtigung erhalten, in
der auch die jeweils nächstgelegene Schule
benannt ist.
Über die Anmeldetermine
am 5. und 6. Oktober 2026 informiert
ebenfalls das neue Amtsblatt der Stadt
Dinslaken, das am 7. September 2026
erschienen ist. Online
kann das Amtsblatt hier eingesehen werden:
https://abi.dinslaken.de/termine.
Moers: Zukunft Parkplatz
Mühlenstraße: Bürgerinnen und Bürger können
mitreden
Wie soll der Parkplatz an der
Mühlenstraße künftig aussehen und genutzt
werden? Die Stadt Moers möchte die
Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die
Überlegungen einbeziehen und fragt deshalb
nach ihren Erfahrungen, Wünschen und
Vorstellungen. Dazu ist ab Donnerstag, 10.
September, bis einschließlich 20. September
eine Online-Befragung freigeschaltet.

Entsprechende Flyer werden auf dem Parkplatz
verteilt. Eine persönliche Befragung findet
am 16. und 17. September statt. In einem
kurzen Fragebogen geht es unter anderem
darum, wie lange der Parkplatz genutzt wird,
wofür er benötigt wird und welche Bedeutung
der Preis für die Nutzung hat.
Die
Teilnahme dauert etwa fünf Minuten. Die
Ergebnisse fließen in die Planungen im
Rahmen des Projekts ‚Grün inne Stadt‘ ein.
Mitmachen kann jeder unter www.parkplatz-muehlenstrasse.de.
Beratung im Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck: Rentenfragen klären
Rente, Zuverdienst, Steuern und
Krankenversicherung – die Fragen rund um den
Ruhestand sind komplex. Wer Antworten sucht,
kann sich am Donnerstag, 17. September, von
15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck,
Bismarckstraße 43b, direkt informieren.
Der ehrenamtliche Versichertenälteste
der Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase,
gibt praktische Hinweise zum Renteneintritt,
zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur
Krankenversicherung. Dabei haben
Interessierte Gelegenheit, individuelle
Anliegen zu besprechen und sich einen klaren
Überblick zu verschaffen.
Die
kostenfreie Beratung findet jeden dritten
Donnerstag im Monat statt und bietet eine
unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche
Informationen direkt im Quartier zu
erhalten. Weitere Informationen und
Rückfragen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck,
Telefon: 0 28 41 / 201 - 530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
Bewegung, die gut tut – fünf neue Kurse
an der vhs Moers
Die vhs Moers – Kamp-Lintfort erweitert
ihr Gesundheitsprogramm um fünf neue
Angebote – von sanfter Morgengymnastik über
Wirbelsäulentraining bis hin zu Kinomichi
und Body-Mind-Übungen. Als erstes startet am
Montag, 14. September die neue
‚Morgengymnastik‘, die zehnmal montags von
10 bis 11 Uhr stattfindet.
Ein
sanftes Warm-up bringt Kreislauf und
Muskulatur in Schwung, bevor Dehn- und
Stretch-Übungen für mehr Beweglichkeit
sorgen und Verspannungen lösen. Ebenfalls
neu im Programm ist ‚Gymnastik nach
Callanetics – ruhig und sanft‘ ab
Donnerstag, 17. September.
Der Kurs
läuft insgesamt fünfzehnmal immer
donnerstags von 18 bis 18.45 Uhr. Das
effektive Ganzkörpertraining verbindet
Elemente aus Gymnastik und Yoga. Gezielte,
sanfte und wiederholende Bewegungen
kräftigen und dehnen die Tiefenmuskulatur,
fördern Körpergefühl und Haltung und können
zu einer Straffung der Figur beitragen.
Wirbelsäulengymnastik und Kinomichi Wer
seinem Rücken etwas Gutes tun möchte, findet
mit „Gut gehalten! Wirbelsäulengymnastik“ ab
Donnerstag, 17. September, ein passendes
Angebot (insgesamt fünfzehnmal immer
donnerstags von 17 bis 17.45 Uhr).
Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von
Wirbelsäule und Muskulatur. Achtsame Übungen
lockern, dehnen und kräftigen die
Muskulatur, fördern Flexibilität und
Elastizität und unterstützen eine bessere
Körperhaltung. Etwas Besonderes bietet der
neue Kennenlernworkshop ‚Kinomichi‘ am
Samstag, 19. September, von 10 bis 13.30
Uhr.
Kinomichi – der ‚Weg der
Lebensenergie‘ – wurde vom japanischen
Aikidomeister Masamichi Noro entwickelt. Die
Bewegungskunst verbindet Elemente des Aikido
mit westlichen Bewegungslehren wie Eutonie
und Feldenkrais. Im Mittelpunkt steht das
konstruktive Miteinander.
Am selben
Tag beginnt auch der neue Workshop
‚Lebenspower aktivieren: Fit und gut gelaunt
Alltag und Beruf managen‘. Von 10 bis 13 Uhr
stärken die Teilnehmenden mit gezielten
Body-Mind-Übungen Vitalität, Mut und
Selbstvertrauen.
Bei Rücken- oder
Knieproblemen ist die Teilnahme nicht
geeignet. Sämtliche Kurse finden in den
Räumen der vhs Moers an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Für alle
neuen Angebote ist eine vorherige Anmeldung
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 –
5656 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
Workshop „Perspektivisches
Zeichnen leicht gemacht!“ im Museum Kurhaus
Kleve Am Samstag, den 12.
September 2026, findet ein spezieller
Workshop mit Ilka Sulten für Kinder ab sechs
Jahren statt! Zuerst geht es durch die
Ausstellung von Eberhard Havekost mit Fokus
auf den „Perspektivischen Bildern“.
Anschließend werden in der Wunderkammer
verschiedene Techniken der Perspektive
erlernt, die es leicht ermöglichen
fabelhafte 3D Bilder zu kreieren.

Der Workshop ist für Kinder ab 6 Jahren, die
Gebühr beträgt 12 EUR (exkl.
Materialkosten). Anmeldungen sind zu den
Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11
bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus
Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich
oder via E-Mail
empfang@mkk.art.
Dinslaken: Bundesweiter
Warntag Am Donnerstag, 10.
September 2026, findet wieder der
bundesweite Warntag statt. Dann heulen ab 11
Uhr auch 14 Sirenen in Dinslaken, die im
Ernstfall die Bevölkerung vor akuten
Gefahren, wie beispielsweise Hochwasser,
Großbränden oder Chemieunfällen warnen.
Bund, Länder und Kommunen testen
gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und
Katastrophenfälle. Ziel ist es dabei, der
Bevölkerung die Bedeutung der Signale und
die damit verbundenen Verhaltensweisen
näherzubringen. Gleichzeitig soll
festgestellt werden, ob der Warnprozess und
das Zusammenspiel verschiedener Warnmittel
funktionieren. Ebenfalls in die Aktion
eingebunden werden unter anderem die
Warn-App NINA und der Warnkanal Cell
Broadcast (CB).
Bei CB wird eine
Nachricht mit dem Text der Warnung an mobile
Endgeräte im Mobilfunknetz versandt.
Gleichzeitig wird auf den Geräten ein lautes
Tonsignal erzeugt. Unter der Telefonnummer
0800-1204000 werden am Donnerstag von 11 Uhr
bis 14 Uhr Hinweise darüber
entgegengenommen, ob Sirenen an bestimmten
Stellen nicht zu hören gewesen sind.
Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man
sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Hier
werden gern auch Anregungen aus der
Bevölkerung entgegengenommen.
Sirenen-Signalfolge und Bedeutung:
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung
„Entwarnung“ Heulton auf- und
abschwellend von 1 Minute mit der Bedeutung
"Gefahr, Radio einschalten und auf
Durchsagen achten" Dauerton von 1 Minute
mit der Bedeutung "Entwarnung" Die
Signalfolge wird in einem zeitlichen Abstand
von 5 Minuten erfolge
Wesel: Bundesweiter Warntag am
10. September 2026 Am
Donnerstag, 10. September 2026, wird um 11
Uhr wieder ein bundesweiter Probealarm der
stationären Sirenen durchgeführt. Ziel ist
es, der Bevölkerung die Bedeutung der
Signale und die damit verbundenen
Verhaltensweisen näherzubringen.
Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob es
Defizite bei der Technik gibt und die
Signale auch überall zu hören sind.
Kreisweit werden rund 200 stationäre Sirenen
und mobile Hochleistungssirenen eingesetzt.
Auch der Warnkanal Cell Broadcast (CB) und
Warn-Apps (z.B. NINA oder KATWARN) werden
als Teil des Modularen Warnsystems getestet.
Bei dem Warnkanal CB wird automatisch eine
Nachricht mit dem Text der Warnung an jedes
mobile Endgerät, welches in das
Mobilfunknetz eingewählt ist, versandt.

Gleichzeitig wird auf dem Endgerät ein
lautes Tonsignal erzeugt, welches dem Nutzer
den Eingang der Warnung verdeutlicht. Cell
Broadcast ist auch in anderen EU-Staaten im
Einsatz. Sirenen-Signalfolge und Bedeutung:
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung
„Entwarnung“ Heulton auf- und
abschwellend von 1 Minute mit der Bedeutung
„Gefahr, Radio einschalten und auf
Durchsagen achten“ Dauerton von 1 Minute
mit der Bedeutung „Entwarnung“
Die
Signalfolge wird in einem zeitlichen Abstand
von 5 Minuten erfolgen. Bei größeren
Schadensereignissen erhält man Informationen
zum Schadensgeschehen unter www.kreis-wesel.de bzw.
unter Tel. 0800 - 1204000.
Dieser
Telefonanschluss ist am Donnerstag, 10.
September 2026, von 11 Uhr bis 14 Uhr
besetzt. Hier werden Hinweise
entgegengenommen, ob ggf. Sirenen an
bestimmten Stellen nicht zu hören waren. Bei
Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich
ebenfalls an diese Nummer wenden. Es werden
auch Anregungen aus der Bevölkerung
entgegengenommen.
Informationen
erhalten Sie auch im Internet unter www.kreis-wesel.de/warntag sowie
auf der Internetseite des Landes NRW unter https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung und
über die Warn-App „NINA“ für Mobilgeräte.
Informationen in verschiedenen Sprachen
sind verfügbar unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/.
Folgende Verhaltensweisen bei
Ertönen der Warnsignaltöne sind
im Ernstfall zu beachten: Ruhe
bewahren Gebäude oder Wohnung aufsuchen
Türen und Fenster schließen Radio
einschalten (Radio KW 91,7 / 107,6 MHz) -
für einen möglichen Stromausfall wird
empfohlen, ein Radio mit Batteriebetrieb und
dafür auch Reservebatterien vorzuhalten
Informationen beachten hilflose
Personen und Menschen, die kein oder nur
unzureichend Deutsch sprechen und verstehen,
informieren.
Die
Krebsberatung Niederrhein e. V. erhält
2.000-Euro-Spende von BIG Challenge: Aktiv
gegen Krebs e. V. Einsatz
zugunsten Krebsbetroffener und ihrer An-
sowie Zugehörigen
Pünktlich zu ihrem
fünfjährigen Bestehen im September 2026 kann
sich die Krebsberatung Niederrhein e. V.
über eine großzügige Spende in Höhe von
2.000 Euro freuen. Zusammengekommen ist die
Summe bei einer Benefiz-Sportveranstaltung
des BIG Challenge: Aktiv gegen Krebs e. V.
aus Kevelaer-Winnekendonk.
Bei der
symbolischen Scheck-Übergabe erklären die
Verantwortlichen von BIG Challenge: Aktiv
gegen Krebs e. V.: „Unser Ziel ist es, die
Überlebenschancen und die Lebensqualität
krebskranker Menschen zu verbessern. Am
sogenannten BIG-Challenge-Tag, einem
Sportevent für den guten Zweck, werden
Spenden- und Sponsorengelder gesammelt und
damit unter anderem regionale Projekte im
Kampf gegen den Krebs gefördert. In
diesem Jahr haben insgesamt 330
Teilnehmerinnen und Teilnehmer fleißig beim
Radfahren in die Pedale getreten und beim
Laufen oder Inlineskaten Meter gemacht.“ Von
fünf Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags
stellten sie sich dazu der sportlichen
Herausforderung, „denn Aufgeben kommt nicht
in Frage“, ist sich das Team von BIG
Challenge einig.
Kerstin
Zimmer-Derks, Fachliche Leitung der
Krebsberatung Niederrhein e. V. und
Psychoonkologin, betont: „Wir freuen uns
sehr darüber, dass der Verein BIG Challenge
uns in diesem Jahr mit einer so großzügigen
Spende bedacht hat. Wir sind allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern des
Sportevents sehr dankbar für ihren starken
Einsatz – der letztendlich den Menschen, die
von Krebs betroffen sind und ihren An- sowie
Zugehörigen zugutekommt. Herzlichen Dank!“
In den fünf Jahren seit Bestehen der
Krebsberatung Niederrhein e. V. betreute
diese bereits mehr als 1.000 Klient:innen.
Die Krebsberatung Niederrhein e. V. ist
eine Anlaufstelle für Krebsbetroffene und
ihre An- sowie Zugehörigen, die auf ein
breites Netzwerk zugreifen kann und bei
Bedarf vermittelt. In der Krebsberatung mit
ihrem Sitz im Gewerbegebiet Eurotec
(Eurotec-Ring 40, 47445 Moers) berät ein
erfahrenes multiprofessionelles Team bei
Fragen rund um das Thema Krebs.
Oft
geht es in der Beratung neben
gesundheitlichen und psychologischen
Aspekten auch um berufliche und finanzielle
Themen, die Ratsuchende beschäftigen. Bei
allen Fragen hilft die Krebsberatung
Niederrhein e. V. – kostenlos und
unabhängig. Das unter anderem auch mit
Außensprechstunden in Dinslaken (mittwochs,
Mutter-Theresa-Haus, Bismarckstraße 28,
46535 Dinslaken), Wesel (dienstags,
Pastor-Janßen-Straße 4, 46483 Wesel) und
Goch (montags, Voßheider Straße 214-232,
47574 Goch).
Bei der Beratungsstelle
handelt es sich um eine Kooperation zwischen
der Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef
Krankenhaus GmbH und dem ambulanten
Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH.

Kerstin Zimmer-Derks (3. v. r.) und Martina
Hanßen (2. v. r.) von der Krebsberatung
Niederrhein e. V. mit Peter Schwarze (1. v.
l.), Carola Deselaers (2. v. l.), Petra
Kattendahl-Biedemann (3. v. l.) und Jörg
Giesen (1. v. r.) von der BIG Challenge:
Aktiv gegen Krebs e. V.
DANCE MASTERS! Best Of Irish
Dance am 19. November in Kevelaer
Irlands neue Tanzsensation – Erneut auf
Tournee durch Deutschland Das pulsierende
Herz Irlands in einer rasanten Bühnenshow!
Tickets ab sofort erhältlich DANCE MASTERS -
Best Of Irish Dance entführt in die magische
Welt, in der traditioneller irischer
Stepptanz und lebensfrohe Musik eine
unvergessliche Geschichte erzählen.

C Chric Mc Cann
Der langjährige
Showerfolg bietet eine fesselnde Reise durch
zweihundert Jahre irischer Kultur – frisch,
lebensfroh und dynamisch präsentiert. Die
Erfolgsshow wird in rund fünfzig Städten in
Deutschland zu Gast sein. DANCE MASTERS! –
Best Of Irish Dance erzählt die Geschichte
des irischen Stepptanzes auf musikalische
und tänzerische Weise – beginnend mit dem
Erscheinen der wandernden Tanzlehrer (Dance
Masters) vor rund 250 Jahren in den irischen
Dörfern und Kleinstädten bis hin zum
internationalen Durchbruch dank eines
Gastauftrittes beim Grand Prix d'Eurovision
1994.

Dance Masters ist eine Hommage an die
unbändige Kraft des irischen Tanzes. Die
Show verbindet dabei die feurigen Rhythmen
traditioneller irischer Musik mit der
unglaublichen Präzision irischer
Weltklasse-Stepptänzer. Von den ersten
zarten Schritten bis hin zu furiosen,
leichtfüßigen Tanzexplosionen. Jede Szene
ist sorgfältig choreographiert, um die
Jahrhunderte-alte Geschichte Irlands durch
Tanz zu erzählen.
Die rund ein
Dutzend irische Stepptänzerinnen und -tänzer
haben ihr Handwerk an den besten
Irish-Dance-Schulen erlernt. Sie springen,
wirbeln und „clicken“ in atemberaubendem
Tempo über die Bühne, unterstützt von
kraftvoller Live-Musik, mit klassisch-
irischen Instrumenten und original irischen
Vocals. Die Szenerie wird untermalt mit
Bildern der grünen Insel, ausgestrahlt auf
einer großen Video-Leinwand, die auch die
ausgefeilten Choreografien live und optimal
ins rechte Bild rückt.

C Ronny Küttner photoron
Zwei Stunden
original irischer Stepptanz, hohe
tänzerische Qualität, anspruchsvolle
Choreografien und authentische Kostüme
verheißt die Erfolgsshow produziert und
umgesetzt von Reset Production. Unterstützt
werden die Tänzer von live gespielter und
gesungener Musik. Die irische Band verbindet
Gitarren- und Geigen-Klänge mit
traditionellen Pipes und original irischem
Gesang.
Seit fast zwanzig Jahren
begeistert DANCE MASTERS! – Best Of Irish
Dance deutschlandweit das Publikum – mit
bisher über 750.000 Besuchern – und die
Nachfrage nach diesem Mix aus traditionellen
Elementen und modernem Entertainment hält
unvermindert an.
Tickets &
Informationen: www.BESTOFIRISHDANCE.de
Ticket Ermäßigungen: Kinder von 7-12 Jahren
erhalten 50% Rabatt auf alle Eintrittspreise
Gruppen ab zehn Personen erhalten 5,00 €
Ermäßigung je Ticket. Freier Eintritt für
die Begleitperson bei Gästen mit einem „B“
im Ausweis Service Hotline: +49 / (0)365 –
54 818 30
NRW:
Ende Januar 2026 waren 104.665 Menschen
wegen Wohnungslosigkeit untergebracht
* 54 % von ihnen waren seit
mindestens zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum
* Zahl der untergebrachten Wohnungslosen
ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 13 %
gesunken * Mehr als ein Viertel der
untergebrachten Wohnungslosen waren Kinder
und Jugendliche
Zum
Stichtag 31. Januar 2026 waren in NRW
104.665 Menschen wegen Wohnungslosigkeit
untergebracht. Wie das Statistische
Landesamt anlässlich des Tages der
wohnungslosen Menschen am 11. September 2026
mitteilt, lebten zum Stichtag mit 54 % mehr
als die Hälfte der Untergebrachten bereits
seit mindestens zwei Jahren ohne eigenen
Wohnraum in der jeweiligen Unterbringung.
Zahl der untergebrachten
Wohnungslosen ohne deutsche
Staatsangehörigkeit gesunken Die Zahl
der erfassten untergebrachten Wohnungslosen
ist gegenüber dem Vorjahr um 11 % bzw.
13.220 Menschen gesunken. Dabei lag die Zahl
der Wohnungslosen mit deutscher
Staatsangehörigkeit zum Stichtag 2026 mit
14.490 um 4 % höher als im Vorjahr. Dagegen
war die Zahl der Wohnungslosen ohne deutsche
Staatsangehörigkeit um 13 % gesunken.
Ende Januar 2026 wurden 90.175
untergebrachte Wohnungslose ohne deutsche
Staatsangehörigkeit gezählt – das waren 86 %
der insgesamt erfassten Wohnungslosen
Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den
Ukrainerinnen und Ukrainern mit −22 % und
bei den Personen mit syrischer
Staatsangehörigkeit mit −21 % aus.

27 % der untergebrachten
Wohnungslosen waren Ukrainerinnen und
Ukrainer, 18 % Syrierinnen und Syrer. Die
deutsche Staatsangehörigkeit hatten 14 % der
untergebrachten Wohnungslosen.
Mehr
als ein Viertel der untergebrachten
Wohnungslosen waren Kinder und Jugendliche
Ende Januar 2026 waren
27.485 Minderjährige wegen Wohnungslosigkeit
untergebracht; das waren mit 26 % gut ein
Viertel der insgesamt erfassten
Wohnungslosen. Mit 97 % waren die meisten
von ihnen mit ihren Familien bzw. in
Mehrpersonenhaushalten untergebracht.
Lediglich 0,3 % waren alleinstehend. Bei 3 %
der minderjährigen Wohnungslosen lagen keine
Informationen zum Haushaltstyp vor.

13 % der untergebrachten
Wohnungslosen waren im Alter von 18 bis
unter 25 Jahren, 55 % im Alter von 25 bis
unter 65 Jahren und 6 % waren 65 Jahre und
älter. Bei den unter 25-jährigen
Erwachsenen waren Männer mit 66 % in der
Mehrheit sowie auch bei den 25 bis unter
65-Jährigen mit 62 %. Bei den älteren
untergebrachten Wohnungslosen waren dagegen
die Frauen mit 52 % in der Überzahl.
Bei 63 % der Paare in Deutschland
haben Frau und Mann den gleichen
Bildungsstand - Bildungsunterschiede bei
jüngeren Paaren geringer als bei älteren
Die meisten Menschen in Deutschland
wählen eine Partnerin oder einen Partner mit
dem gleichen Bildungsniveau wie sie selbst.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
auf Grundlage des Mikrozensus mitteilt,
hatten 2025 bei 63 % der
gemischtgeschlechtlichen Paare beide
Personen den gleichen oder einen ähnlichen
Bildungsabschluss.
Unterscheidet
sich das Bildungsniveau, dann hat meistens
der Mann den höheren Abschluss. Im letzten
Jahr traf das auf ein Viertel (25 %) der
Paare zu. Der umgekehrte Fall tritt seltener
ein: Bei 13 % der Paare war die Frau im
Vergleich zu ihrem Partner formal höher
gebildet.

Bei gleichgeschlechtlichen
Paaren hatten ebenfalls 63 % den gleichen
oder einen ähnlichen Bildungsabschluss. Bei
Frauen-Paaren (65 %) war der Anteil etwas
größer als bei Männer-Paaren (61 %).
Bildungsunterschiede zwischen Frau und
Mann bei jüngeren Paaren geringer Bei
jüngeren Paaren sind die
Bildungsunterschiede zwischen Frau und Mann
geringer als bei älteren. So hatten 65 % der
gemischtgeschlechtlichen Paare im Alter von
18 bis 44 Jahren das gleiche Bildungsniveau,
bei Paaren ab 45 Jahren lag der Anteil bei
62 %.
Auch beim Blick auf die Person
mit dem höheren Bildungsabschluss ist das
Geschlechterverhältnis bei jüngeren Paaren
ausgeglichener. Bei 18 % von ihnen war der
Mann höher gebildet, bei 17 % war es die
Frau. Bei Paaren ab 45 Jahren mit ungleichem
Bildungsniveau hatte der Mann (28 %)
deutlich häufiger die formal höhere Bildung
als die Frau (11 %).
„Vielfalt bereichert": Neue Fotoausstellung
im Rathaus Wesel Bürgemeister
Rainer Benien, Lisa Quick Ab sofort ist im
Rathaus die neue Ausstellung „Vielfalt
bereichert - Weseler Gesichter" zu sehen.
Sie zeigt Porträts von mehr als 30
Menschen mit unterschiedlichen kulturellen
Hintergründen, die in Wesel leben oder
arbeiten.

Hinter der Kamera stand die Fotografin und
Breast Care Nurse Lisa Quick. Für die
Ausstellung hat sie die Porträtierten
interviewt und nach ihren Lieblingsfesten
sowie Lieblingsrezepten gefragt – ihre
Antworten sind als kurze Texte unter den
Fotos zu lesen.
So entsteht ein
bunter, lebendiger und persönlicher Einblick
in das Leben der Menschen in Wesel. Die
Ausstellung ist ab sofort bis Ende des
Jahres während der Öffnungszeiten des
Rathauses auf dem Flur vor dem Büro des
Bürgermeisters zu besichtigen.
Fünf Auszubildende verstärken das
Team der Arbeitsagentur
Die Agentur für Arbeit Wesel freut sich über
fünf Nachwuchskräfte, die am 1. September
ihre Ausbildung zur Fachangestellten für
Arbeitsmarktdienstleistungen begonnen haben.

Geschäftsführung und Personalrat der
Arbeitsagentur begrüßten die fünf neuen
Auszubildenden (Foto: Agentur für Arbeit
Wesel).
Fünf junge Frauen zwischen
18 und 26 Jahren haben sich für die
Ausbildung bei der Bundesbehörde
entschieden. Sie werden in den kommenden
drei Jahren vielfältige Erfahrungen in den
Geschäftsstellen im Kreis Wesel und Kreis
Kleve sammeln.
Barbara Ossyra,
Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur
für Arbeit Wesel, begrüßte gemeinsam mit
Kolleginnen und Kollegen die neuen
Nachwuchskräfte: „Wir freuen uns sehr, dass
Sie unser Team als neue Kolleginnen
unterstützen und künftig dazu beitragen,
Menschen erfolgreich in Arbeit und
Ausbildung zu vermitteln sowie Arbeitgebende
mit Fachkräften zu versorgen. Dabei
legen wir großen Wert darauf, individuelle
Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, um
jedem Einzelnen bestmögliche Unterstützung
zu bieten. Da bei uns in den kommenden
Jahren vielen langjährige Mitarbeitende in
den Ruhestand gehen, ist die Ausbildung und
Förderung von qualifizierten
Nachwuchskräften von größter Bedeutung für
uns.“
Neben der Ausbildung zum/zur
Fachangestellten für
Arbeitsmarktdienstleistungen bietet die
Bundesagentur für Arbeit die Ausbildung
zum/zur Fachinformatiker/in an. Für
Studieninteressierte gibt es die dualen
Bachelor-Studiengänge
„Arbeitsmarktmanagement“ und „Beratung für
Bildung, Beruf und Beschäftigung“.
Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn
01.09.2026 sind bereits möglich. Mehr
Informationen gibt es bei Aline Grasmehr,
Tel.: 0201 181-3116, E-Mail:
zentrale.p3-224-azubi-w-4@arbeitsagentur.de.
Bewerbungen werden ausschließlich online
entgegengenommen:
www.arbeitsagentur.de/karriere.
Bürgerbüro Stadtmitte
Dinslaken Das Dinslakener
Bürgerbüro Stadtmitte schließt am Dienstag,
8. September 2026, zwei Stunden früher als
üblich. Schließzeit ist an diesem Tag um 16
Uhr statt um 18 Uhr. Die Stadtverwaltung
bittet um Verständnis.
Fit &
chic für den Herbst: Das Flick-Café ist
zurück Nach einer längeren
Sommerpause öffnet das Flick-Café im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck wieder seine
Türen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt,
Lieblingsstücke fit und chic für die
kühleren Tage zu machen, statt sie im
Schrank liegen zu lassen oder gleich zu
ersetzen. Am Dienstag, 8. September, von
14.30 bis 16.30 Uhr lädt das Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck (Bismarckstraße 43b) alle
Interessierten zum gemeinsamen Flicken und
Reparieren in gemütlicher Atmosphäre ein.
Im Flick-Café geht es bewusst um kleine
Reparaturen, die sich oft schnell erledigen
lassen: einen Knopf annähen, aufgegangene
Nähte schließen oder kleinere Schäden
ausbessern. Eine Änderungsschneiderei kann
das Angebot nicht ersetzen, doch viele
Kleidungsstücke lassen sich mit wenigen
Handgriffen wieder alltagstauglich machen.
Die ehrenamtliche Expertin steht den
Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite.
Sie bringt ihre Nähmaschine und
Materialien mit und zeigt, wie sich kleine
Schäden an Kleidungsstücken oft ganz
unkompliziert beheben lassen. Bei einer
Tasse Kaffee, Keksen und netten Gesprächen
wird ganz nebenbei Nachhaltigkeit gelebt –
und so manches Lieblingsstück erhält eine
zweite Chance.
Wer mag, kann
außerdem Neues aus dem Fördergebiet Neu
Meerbeck erfahren und sich über aktuelle
Projekte und Veranstaltungen informieren.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich Event details
Veranstaltungsdatum 08.09.2026 - 14:30
Uhr - 16:30 Uhr Veranstaltungsort
Bismarckstraße 43b 47443 Moers
Moerser Kirmes Feuerwerk-Party
Mit der Feuerwerk-Party endet die
Partyreihe am Kö-Treff. An diesem Abend
heißt es hier noch einmal richtig Feiern,
bis um 21.30 Uhr das große Feuerwerk die
Kirmes beendet. Am Dienstag wird dann wieder
ein Höhenfeuerwerk den Moerser Nachthimmel
erleuchten.

Bildurheber: Moers Marketing
Die
beste Sicht auf das Feuerwerk hat man vom
Friedrich-Ebert-Platz. Event details
Veranstaltungsdatum 08.09.2026 - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort Königlicher Hof 47441
Moers
Großes
Abschlussfeuerwerk
Das große
Höhenfeuerwerk taucht den Nachthimmel über
Moers am Kirmesdienstag in ein Meer aus
funkelnden Lichtern. Damit endet das
fünftägige Spektakel in der Moerser
Innenstadt. Beste Sicht auf das farbenfrohe
Schauspiel haben die Zuschauerinnen und
Zuschauer vom Friedrich-Ebert-Platz.

Foto: Moers Marketing Veranstaltungsdatum
08.09.2026 - 21:30 Uhr Veranstaltungsort
Friedrich-Ebert-Platz 47447 Moers
Kleve: Bundesweiter Warntag 2026 mit
Sirenen und Handy-Alarm Am
Donnerstag, 10. September 2026, findet der
nächste bundesweite Warntag statt. Ab 11:00
Uhr heulen dann in Kleve wieder testweise
die Sirenen, die Warn-App NINA wird
ausgelöst und mittels Cell-Broadcast proben
auch die Warnfunktionen von Privathandys
lautstark den Ernstfall.

Achtung, Probealarm: Am Donnerstag heulen um
11:00 Uhr die Sirenen.
Da die Stadt
Kleve aktuell das städtische Sirenennetz
ausbaut und erneuert, kann es dazu kommen,
dass einzelne Sirenen nicht wie gewohnt
auslösen, sondern stumm bleiben. Das ist den
laufenden Modernisierungsarbeiten
geschuldet. Die Stadt Kleve setzt dafür
zusätzlich zwei mobile Sirenen im
Stadtgebiet ein.
Kreis Kleve – Es
wird wieder bundesweit gewarnt: Am
Donnerstag, 10. September 2026, findet in
Deutschland der diesjährige Warntag statt.
Ab 11.00 Uhr werden auch in den Kommunen im
Kreis Kleve verschiedene Warnsysteme
getestet. Der Probealarm soll die
Bevölkerung über die Funktionsweise und die
Bedeutung der Warnmittel informieren.
Gleichzeitig werden die technischen Abläufe
überprüft. Für die Bevölkerung besteht somit
keine Gefahr.
Auch Sirenen werden
getestet Beim Warntag kommen verschiedene
Warnsysteme zum Einsatz – vom Handy und
Radio bis zu Sirenen. In allen Städten und
Gemeinden im Kreisgebiet ertönen
Sirenensignale. Das auf- und abschwellende
Heulen ist eine Warnung, die auf eine Gefahr
hinweist, während ein einminütiger Dauerton
„Entwarnung“ gibt. Am Warntag wird im
Abstand von fünf Minuten die Tonfolge
Entwarnung – Warnung – Entwarnung zu hören
sein.
Die akustische Wahrnehmbarkeit
der Sirenen kann durch die Windrichtung oder
eine gute Schallisolierung bei Wohnhäusern
beeinflusst werden. Darüber hinaus setzen
einige Kommunen zusätzlich Warnmeldungen auf
elektronischen Anzeigetafeln oder mobile
Warnfahrzeuge mit Lautsprecherdurchsagen
ein. Ferner testet der Kreis Kleve im Rahmen
des Warntags Durchsagemöglichkeiten über das
Lokalradio „Antenne Niederrhein“.
„Cell Broadcast“ und „NINA“ fürs Handy
Auch der Bund testet verschiedene
Warnmittel. So wird um 11.00 Uhr erneut
„Cell Broadcast“ getestet. Dabei werden
Notfall- und Warnnachrichten direkt als
Push-Nachricht an alle kompatiblen Handys in
einer bestimmten Funkzelle geschickt. Auf
der Internetseite des Bundesamtes für
Bevölkerungsschutz (BBK), www.bbk.bund.de /
Button „Cell Broadcast“, gibt es weitere
Informationen, auch zu den erforderlichen
Handy-Betriebssystemen.
Ebenfalls
beim Warntag am 10. September 2026 ausgelöst
wird die Warn-App NINA des Bundes. Diese
warnt deutschlandweit oder standortbezogen
vor Gefahren wie beispielsweise Hochwasser,
Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand.
Ferner bietet die App wichtige
Verhaltensregeln für verschiedene
Ernstfall-Szenarien. NINA steht in den
bekannten App-Stores kostenlos zum Download
bereit.
Umfrage des Bundes zum
Warntag Der Bund führt zum aktuellen
Warntag erneut eine Umfrage durch. Vom 10
bis zum 17. September können Bürgerinnen und
Bürger unter www.warntag-umfrage.de
teilnehmen. Die Rückmeldungen sollen dabei
helfen, das Warnsystem in Deutschland weiter
zu verbessern. Im vergangenen Jahr haben
sich knapp 120.000 Menschen an der
bundesweiten Umfrage beteiligt.
Auf
den Internetseiten des Kreises Kleve,
www.kreis-kleve.de, gibt’s unter den
Suchbegriffen „Warnung der Bevölkerung“,
„Sirenentöne“ und „NINA“ weitere
Informationen.
RhineCleanUp
2026: Gemeinsamer Einsatz für saubere
Rheinufer in Kleve, Rees und Emmerich am
Rhein Der Rhein verbindet – und
am Samstag, den 12. September 2026, steht er
wieder im Mittelpunkt eines gemeinsamen
Engagements für den Umweltschutz. Von 10:00
bis 13:00 Uhr beteiligen sich die Städte
Kleve, Rees und Emmerich am Rhein am
europaweiten RhineCleanUp. Entlang des
Rheins kommen dabei zahlreiche freiwillige
Helferinnen und Helfer zusammen, um die Ufer
von Abfällen zu befreien und gemeinsam ein
Zeichen für einen bewussten Umgang mit der
Natur zu setzen.

Die beteiligten Kommunen freuen sich auf den
gemeinsamen Aktionstag am Samstag.
Mitmachen können alle, die sich an der
Aktion beteiligen möchten – ob als
Einzelperson, gemeinsam mit der Familie, als
Verein, Unternehmen, Institution,
Schulklasse oder Nachbarschaft.
Informationen zum RhineCleanUp und zu den
einzelnen lokalen Aktionen sind auf der
offiziellen Internetseite
www.rhinecleanup.org zu finden.
Alle
Infos zur Aktion in Kleve Die Aktion in
Kleve beginnt um 10:00 Uhr und endet um
13:00 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz der
ADM Ölwerke Spyck, Rheinstraße 24, 47533
Kleve-Salmorth.
Wer mitmachen möchte,
kann sich vorab unter umwelt@kleve.de oder
über die Internetseite des RhineCleanUp
registrieren. Dort ist die lokale Aktion der
Stadt Kleve unter dem Gruppennamen
RhineCleanUp Stadt Kleve 2026 zu finden. Die
Organisatoren bitten alle Teilnehmenden,
sich rechtzeitig an ihrem jeweiligen
Sammelstartpunkt einzufinden, damit die
Aktionen vor Ort pünktlich und reibungslos
beginnen können.
Nach Möglichkeit
sollten die Teilnehmenden eigene Handschuhe,
Greifzangen (Picker) und Müllsäcke
mitbringen. Auch Verpflegung, ausreichend
Getränke und gutes Schuhwerk werden
empfohlen. Sollten keine eigenen Materialien
vorhanden sein, können vor Ort Picker und
Handschuhe in begrenzter Anzahl beim
Organisationsteam ausgeliehen werden.
Müllsäcke stehen in ausreichender Zahl zur
Verfügung.
Wichtige
Sicherheitshinweise: Das Betreten des
Wassers ist im Rahmen der Sammelaktion aus
Sicherheitsgründen nicht gestattet. Für die
Reinigung von Bereichen im Wasser
beziehungsweise an schwer zugänglichen
Stellen organisiert das RhineCleanUp-Team
entsprechend ausgebildete Profis. Sollte der
Wasserstand am Aktionstag weiterhin niedrig
sein, ist zudem besondere Vorsicht im
Hinblick auf mögliche Rückstände aus dem
Zweiten Weltkrieg geboten.
Verdächtige Gegenstände dürfen auf keinen
Fall berührt werden. Entsprechende Funde
sollten unbedingt direkt den Helferinnen und
Helfern vor Ort gemeldet werden, sodass der
Fundort geräumt und weitere Schutzmaßnahmen
eingeleitet werden können.
Die Städte
Kleve, Rees und Emmerich am Rhein freuen
sich auf viele Menschen, die sich am
RhineCleanUp beteiligen und gemeinsam dazu
beitragen, die Rheinufer in der Region von
Müll und Unrat zu befreien.
Informationen aus den übrigen teilnehmenden
Städten: Emmerich am Rhein In Emmerich
am Rhein findet der RhineCleanUp am Samstag,
12. September 2026, von 10 bis 13 Uhr statt.
Die Sammelaktionen starten an insgesamt fünf
Punkten im Stadtgebiet: Aussichtspunkt
Dornick Kupferstraße, am Segelflugplatz
Wardstraße, unter beziehungsweise hinter der
Rheinbrücke Emmericher Ward, Runde Straße
Rheinpromenade, beim Fährmann
Der
Sammelstartpunkt an der Rheinpromenade beim
Fährmann ist in diesem Jahr neu dabei.
Freiwillige erhalten vor Ort Handschuhe,
Müllsäcke und eine kleine Stärkung für
unterwegs. Der gesammelte Müll wird
anschließend von den Kommunalbetrieben
Emmerich abgeholt und fachgerecht entsorgt.
Wer mitmachen möchte, kann sich vorab
per E-Mail oder über die Internetseite des
RhineCleanUp registrieren und sollte unter
„Name der Gruppe“ ergänzend den geplanten
Sammelstandort (Emmericher Ward,
Rheinbrücke, Fährmann, Segelflugplatz oder
Aussichtspunkt Dornick) angeben, damit die
Betreuung vor Ort bestmöglich gewährleistet
werden kann.
Ansprechpartnerinnen für
den RhineCleanUp in Emmerich am Rhein sind
Regina Pommerin, Telefon 02822 75-1517,
E-Mail regina.pommerin@stadt-emmerich.de und
Hanna Kirchner, Telefon 02822 75-1516,
E-Mail hanna.kirchner@stadt-emmerich.de.
Rees
In Rees treffen sich
Sammlerinnen und Sammler um 10 Uhr vor dem
Reeser Rathaus (Markt 1, 46459 Rees). Vor
dem Start erhalten alle Teilnehmenden
Handschuhe, Greifer, Müllbeutel sowie ein
kleines Care-Paket mit Snack und Getränk.
Entlang des Rheins werden insgesamt
sechs Gitterboxen aufgestellt, in denen der
gesammelte Müll entsorgt wird. Diese
befinden sich am Fähranleger in Grietherort,
an der Mahnenburg, im Gebiet zwischen der
Rheinbrücke und dem Baugebiet in Rees, auf
Höhe des Skulpturenparks, vor dem Rathaus
sowie am „Parkplatz Grindsee“ (am Ende der
Lohrwardtstraße) in Haffen.
Nach der
Sammelaktion sind alle Teilnehmenden um 13
Uhr als Dankeschön herzlich zu einem
kostenlosen Imbiss im Bürgerhaus eingeladen.
Wer teilnehmen möchte, kann sich vorab per
E-Mail an christine.klanten@stadt-rees.de
oder über die Internetseite des RhineCleanUp
registrieren. Dort ist die lokale Aktion
unter RhineCleanUp Rees zu finden.
Ansprechpartnerin für den RhineCleanUp in
Rees ist Christine Klanten,
Klimaschutzmanagerin der Stadt Rees, unter
der E-Mail-Adresse
christine.klanten@stadt-rees.de.
Weitere Aktionen in Rees finden am Rheinufer
im Bereich Rhein-Kilometer 845 am
Campingplatz Grietherort sowie bei
Rhein-Kilometer 842 auf Höhe von Reeserward
3 statt.
Vorhang auf für
die neue Kultursaison 2026/27 der Stadt
Kleve! Neue Kultursaison
2026/27: Die Verantwortlichen präsentieren
das neue Kulturprogramm der Stadt Kleve für
die Saison 2026/27.

Eindrucksvolle Theaterabende, mitreißende
Musik und vielfältige Kulturerlebnisse – all
das verspricht die neue Kultursaison
2026/2027 der Stadt Kleve. Die Klever
Stadthalle wird damit wieder Schauplatz für
zahlreiche handverlesene Veranstaltungen,
die Kulturgäste aller Altersgruppen
begeistern.
Auf dem Spielplan des
Theaters der Stadt Kleve stehen pointierte
Komödien wie „Eine Mords-Freundin“, das
herrlich ehrliche Stück „Es ist nur eine
Phase, Hase“ über die Herausforderungen des
Älterwerdens sowie die turbulente
Frauenpower-Komödie „Von wegen Stille
Nacht“. Mit dem Bestseller-Hit „Achtsam
Morden“ kommt außerdem eine ebenso spannende
wie schwarzhumorige Bühnenfassung nach
Kleve.
Spannend und emotional wird
es auch mit „Der erste letzte Tag“ – einer
berührenden Geschichte zwischen Roadtrip,
Drama und überraschenden Wendungen. Junge
Perspektiven eröffnet das Abiturstück
„Heimsuchung“, das eindrucksvoll deutsche
Geschichte und persönliche Schicksale
miteinander verwebt. Mit „Das Lehrerzimmer“
ist zudem die gefeierte Bühnenadaption des
oscarnominierten Drehbuchs in Kleve zu
erleben – intensiv, aktuell und näher am
echten Leben denn je.
Auch die
Konzerte der Stadt Kleve versprechen
außergewöhnliche musikalische Begegnungen.
Von Bach bis Piazzolla, von der Renaissance
bis ins 21. Jahrhundert: Das Publikum darf
sich unter anderem auf Gustav Mahlers 4.
Sinfonie in Kammerbesetzung, ein swingendes
Weihnachtskonzert mit dem Landesjugendchor
NRW sowie einen spannenden Crossover-Abend
mit Musik von ABBA und Jean-Philippe Rameau
freuen.
Für die jungen Konzertgäste
heißt es beim energiegeladenen
Familienkonzert „No rhythm, no music“ mit
dem Schlagzeugduo Drum Twins: mitmachen,
mitfühlen und Rhythmus erleben.
Wenn
Frau Höpker im Februar 2027 zum
Mitsingkonzert einlädt, wird aus einem
Konzertabend ein gemeinschaftliches Erlebnis
voller Emotionen, Erinnerungen und
musikalischer Gänsehautmomente. Mit viel
Herz, Humor und ansteckender Begeisterung
bringt sie Menschen zusammen und lässt den
ganzen Saal gemeinsam singen, lachen und
fühlen.
Packend und zugleich
generationenübergreifend präsentiert sich
die Sonderveranstaltung „Verbrechen hautnah
– Spurensuche LIVE“. Luca und Laura Di
Stefano bringen einen modernen
True-Crime-Livepodcast auf die Bühne. Echte
Kriminalfälle werden live vor Publikum
erzählt – interaktiv, emotional und visuell
inszeniert. Eine außergewöhnliche Mischung
aus Podcast, Live-Show und spannender
Spurensuche.
Mit dem Kindertheater
der Stadt Kleve gibt es auch für kleine
Kulturfans großes Theater: In der Saison
2026/27 stehen „Die drei??? – Zirkus der
Rätsel“, „Eine Weihnachtsgeschichte“, „Hase
und Igel“, „Schneewittchen und die 7 Zwerge“
sowie „Das Neinhorn“ auf dem Programm. Ein
Ticket kostet familienfreundliche 4 Euro.
Karten für alle Veranstaltungen sind
online unter kleve.reservix.de sowie direkt
bei den bekannten
Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich. Auch
attraktive Abonnements mit Preisvorteilen
und festen Sitzplätzen sind verfügbar. Die
druckfrischen Programmflyer liegen an den
bekannten Stellen aus und werden auf Wunsch
auch digital oder postalisch zugestellt.
Flyeranfragen können per E-Mail an
kultur@kleve.de gerichtet werden.
Alle Infos zum Kulturprogramm Alle
Informationen zum Theater- und
Konzertprogramm der Stadt Kleve für die
Saison 2026/2027 gibt es auf der
Internetseite der Stadt Kleve. Dort sind
alle Veranstaltungen samt ausführlichen
Informationen zum Veranstaltungsort,
erhältlichen Abonnements und
Vorverkaufsstellen zu finden.
Moerser Musikschule lädt zum
Dozentenkonzert ein Zu einem
Klavierabend der besonderen Art lädt die
Moerser Musikschule am Samstag, 12.
September, um 18.30 Uhr ein. Das Konzert
findet im Kammermusiksaal des Martinstifts
(Filder Straße 126) statt. Der Eintritt ist
frei, um Spenden wird gebeten. Bongju Lee,
Korrepetitorin an der Moerser Musikschule,
tritt zum dritten Mal im Rahmen der
Dozentenkonzerte auf.
Sie
präsentierte dieses Mal Werke des
Komponisten Brahim Shexo, der in Syrien
aufgewachsen ist und seit 2003 in
Deutschland lebt. Er absolvierte an der
Hochschule Osnabrück ein Bachelorstudium in
Komposition und Musikerziehung, anschließend
einen Master of Music im Fach ‚Musik im
Kontext‘ – ein interdisziplinärer
Studiengang mit den Schwerpunkten
Komposition, Arrangement, Stilkopie und
Tonsatz – sowie Musikvermittlung an der
Musikhochschule Münster, mit Auszeichnung.
Kompositionen in Spielfilmen zu hören
Shexos Kompositionen und Arrangements sind
unter anderem in Dokumentar- und Spielfilmen
zu hören und werden in Ländern wie Kanada,
den USA, dem Libanon sowie in verschiedenen
Teilen Europas und auf internationalen
Wettbewerben aufgeführt. Seit 2023 ist Shexo
Lehrbeauftragter für kurdische Sprache am
Zentrum für Sprachen und Interkulturelle
Kompetenz der Hochschule Kiel und
unterrichtet an zwei Musikschulen in den
Fächern Komposition, Studienvorbereitung,
Gehörbildung und Ûd (Kurzhalslaute).
Mehrere Meisterkurse besucht Bongju Lee
wurde 1985 in Busan, Südkorea geboren. Mit
vier Jahren erhielt sie ihren ersten
Klavierunterricht. Während ihrer Kindheit
nahm sie an zahlreichen Wettbewerben teil
und erhielt mehrmals erste Preise. An der
Musikhochschule Detmold hat sie 2012 ihr
Bachelorstudium in der Klasse von Prof.
Matitjahu Kellig abgeschlossen, und im
Jahr 2016 folgte der Abschluss im
Masteraufbaustudiengang mit Schwerpunkt Neue
Musik an der Hochschule für Musik Saar in
der Klasse von Prof. Stefan Litwin.
Meisterkurse hat sie bei u.a. bei Josef
Anton Scherrer, Manfred Aust, Angelika
Nebel, Frederic Rzewski und András Schiff
besucht.
Am 13. September
Moerser Bergbaugeschichte auf dem Rad
erleben Die 120-jährige
Geschichte des Bergbaus im Moerser Raum
beleuchtet eine Radtour am Sonntag, 13.
September. Start ist um 10.30 Uhr vor dem
Bahnhof Moers, Homberger Straße. Der
damalige Streit der benachbarten Kommunen um
Schacht 5 der Zeche Rheinpreußen ist Anlass
der Stadtführung mit dem Fahrrad.
Gästeführer Dr. Wilfried Scholten stellt die
Entwicklung des Bergbaus in der Gegend und
seine Bedeutung für das Landschaftsbild, die
Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsstruktur
heraus. Verbindliche Anmeldungen zu der
Führung sind in der Stadt- und
Touristinformation von Moers Marketing
möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41
/ 88 22 6-0. Die Teilnahme kostet pro Person
12 Euro.
vhs Moers –
Kamp-Lintfort: Werkstatt rund ums Buch
Kreativität und Handwerk: In
der ‚Werkstatt rund ums Buch‘ lädt die vhs
Moers – Kamp-Lintfort dazu ein, die
faszinierende Welt des Buchbindens und der
Papiergestaltung zu entdecken. Ab Montag,
14. September, ab 17 Uhr erfahren die
Teilnehmenden, wie aus einfachen Materialien
individuelle Bücher und besondere
Papierobjekte entstehen.
Im
Mittelpunkt des praxisorientierten Kurses,
der insgesamt zehnmal in den Räumen der vhs
Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10
stattfindet, steht die Verbindung von
traditionellem Handwerk und kreativer
Gestaltung. Vermittelt werden verschiedene
Techniken des Buchbindens und des
Papierfärbens. Vom ersten Falten über das
Heften und Binden bis zur individuellen
Gestaltung entsteht Schritt für Schritt ein
eigenes kleines Kunstwerk.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der
Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger und
Einsteigerinnen, die das Buchbinden
kennenlernen möchten, als auch an
Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse und
Fertigkeiten vertiefen wollen. Eine
rechtzeitige Anmeldung für die ‚Werkstatt
rund ums Buch: Papier färben –
Buchbinden/Buchprojekte‘ kann entweder
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter www.vhs-moers.de erfolgen.
vhs Moers - Kamp-Lintfort:
Fahrradtouren für mobile Senioren
Gemütlich radeln, die Natur genießen und
gemeinsam unterwegs sein: Die vhs Moers -
Kamp-Lintfort lädt mobile Senioren und
Seniorinnen zu drei abwechslungsreichen
Fahrradtouren durch die Region ein. Die drei
Fahrten finden an den Montagen, 28.
September, 12. Oktober und 26. Oktober,
jeweils von 10 bis 14 Uhr statt.
Treffpunkt und Start ist jeweils der
Vorplatz des Moerser Bahnhofs. Bevor es
gemeinsam auf die Räder geht, findet am
Montag, 14. September, in der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, um 16 Uhr eine
Vorbesprechung statt. Dabei werden
organisatorische Fragen geklärt, die
geplanten Routen vorgestellt und Absprachen
für die gemeinsamen Fahrten besprochen.
Bei den Touren geht es auf rund 25
Kilometern durch Wiesen und Wälder, vorbei
an Feldern und gastlichen Dörfern, über
Deiche und entlang idyllischer
Flusslandschaften. Im Mittelpunkt steht
dabei nicht sportliche Höchstleistung,
sondern die Freude an der Bewegung und am
gemeinsamen Erleben.
Geradelt wird
in gemäßigtem Tempo, sodass genügend Zeit
bleibt, die Landschaft rund um Moers zu
genießen und miteinander ins Gespräch zu
kommen. Eine vorherige Anmeldung für die
Vorbesprechung ist erforderlich und
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter www.vhs-moers.de möglich.
Die Stauprognose vom 11. bis
13. September 2026
Deutschlandweit gibt es weiterhin rund 1.000
Autobahnbaustellen. Zusätzliche
Verkehrsspitzen sind durch zahlreiche
Volksfeste, das Basketball-WM-Turnier der
Frauen in Berlin sowie die DTM am
Sachsenring bei Zwickau zu erwarten.
Insbesondere rund um den Sachsenring muss
mit Störungen bei An- und Abreise gerechnet
werden.
Mit dem Ferienende in Bayern
und Baden-Württemberg sowie in den letzten
österreichischen Regionen ist am Wochenende
mit starkem Rückreiseverkehr zu rechnen.
Besonders belastet sind die Routen aus dem
Süden Richtung Norden sowie die Verbindungen
von den Küsten und aus den Urlaubsregionen.
Gleichzeitig bleibt der Reiseverkehr
in Richtung Alpen, Seen, Küsten und
Mittelgebirge erhöht. Die größten
Staugefahren bestehen Freitagnachmittag und
-abend, Samstagvormittag sowie bei der
Rückreise Samstagnachmittag und -abend und
Sonntagvormittag bis in den frühen Abend.
• A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen –
Osnabrück – Dortmund – Köln • A2 Dortmund
– Hannover – Braunschweig – Magdeburg •
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg
– Nürnberg – Passau • A4 Aachen – Köln –
Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz •
A5 Kassel – Frankfurt – Heidelberg –
Karlsruhe – Basel • A6 Mannheim –
Heilbronn • A7 Flensburg – Hamburg –
Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm –
Füssen/Reutte • A8 Karlsruhe – Stuttgart
– München – Salzburg • A9 Berlin –
Halle/Leipzig – Nürnberg – München • A10
Berliner Ring • A17 Dresden – Prag •
A44 Kassel – Dortmund • A45 Aschaffenburg
– Gießen – Hagen – Dortmund • A61
Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A81 Singen – Stuttgart • A95 München –
Garmisch-Partenkirchen • A96 Lindau –
München • A99 Autobahnring München
Auch in Österreich bleibt die
Verkehrslage auf den Hauptreiserouten
angespannt. Betroffen sind die West- (A1),
die Tauern- (A10), die Karawanken- (A11),
die Inntal- (A12) und die A13 Brenner
Autobahn zwischen Innsbruck und Brenner. Auf
der A13 sorgt insbesondere die Sanierung der
Luegbrücke für zusätzliche Behinderungen.
Auch auf der Fernpass Bundesstraße, der
B179, ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu
rechnen.
In der Schweiz sind
insbesondere die A1 Bern – Zürich – St.
Margrethen, A2 Basel – Luzern – Chiasso
(Gotthardroute), A3 Basel – Zürich – Chur
sowie A13 Bregenz – Chiasso
(San-Bernardino-Route) staugefährdet.
In Italien sind insbesondere die
Verbindungen von der Schweizer Grenze über
Mailand nach Genua (A9/A7) sowie die
Brennerroute (A22) betroffen. Bei der
Einreise nach Deutschland können aufgrund
der Grenzkontrollen Wartezeiten entstehen.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.adac.de.
Dinslaken: Sperrung der Hünxer
Straße ab Montag wegen DB-Baumaßnahme
Die Hünxer Straße wird aufgrund einer
Maßnahme der Deutschen Bahn im Bereich der
DB-Brücke vom 07.09. bis 14.09.2026
vollgesperrt. Es handelt sich um den Bereich
von der DB-Brücke bis zur Kreuzung
Wilhelm-Lantermann-Sttr./Hünxer
Str./Karl-Heinz-Klingen-Str.
Die
Karlstraße und Wielandstraße werden somit
jeweils zur Sackgasse und sind von der
Karl-Heinz-Klingen-Straße und
Wilhelm-Lantermann-Straße anfahrbar. Die
Fuß- und Radumleitung verläuft über die
Max-Eyth-Straße und
Karl-Heinz-Klingen-Straße. Die KFZ-Umleitung
hingegen wird über die
Karl-Heinz-Klingen-Straße, Ziegelstraße und
Hanielstraße geführt. Nähere Informationen
zur Baumaßnahme erhalten Sie bei der
Pressestelle der Deutschen Bahn.
Kreis Wesel: Bundesweiter Warntag am
10. September 2026 Am
Donnerstag, 10. September 2026, wird um 11
Uhr wieder ein bundesweiter Probealarm der
stationären Sirenen durchgeführt. Ziel ist
es, der Bevölkerung die Bedeutung der
Signale und die damit verbundenen
Verhaltensweisen näherzubringen.
Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob es
Defizite bei der Technik gibt und die
Signale auch überall zu hören sind.
Kreisweit werden rund 200 stationäre Sirenen
und mobile Hochleistungssirenen eingesetzt.
Auch der Warnkanal Cell Broadcast (CB) und
Warn-Apps (z.B. NINA oder KATWARN) werden
als Teil des Modularen Warnsystems getestet.
Bei dem Warnkanal CB wird automatisch eine
Nachricht mit dem Text der Warnung an jedes
mobile Endgerät, welches in das
Mobilfunknetz eingewählt ist, versandt.
Gleichzeitig wird auf dem Endgerät ein
lautes Tonsignal erzeugt, welches dem Nutzer
den Eingang der Warnung verdeutlicht.
Cell Broadcast ist auch in anderen
EU-Staaten im Einsatz. Sirenen-Signalfolge
und Bedeutung: Dauerton von 1 Minute mit der
Bedeutung „Entwarnung“ Heulton auf- und
abschwellend von 1 Minute mit der Bedeutung
„Gefahr, Radio einschalten und auf
Durchsagen achten“ Dauerton von 1 Minute
mit der Bedeutung „Entwarnung“ Die
Signalfolge wird in einem zeitlichen Abstand
von 5 Minuten erfolgen. Bei größeren
Schadensereignissen erhält man Informationen
zum Schadensgeschehen unter
www.kreis-wesel.de bzw. unter Tel. 0800 -
1204000. Dieser Telefonanschluss ist am
Donnerstag, 10. September 2026, von 11 Uhr
bis 14 Uhr besetzt. Hier werden Hinweise
entgegengenommen, ob ggf. Sirenen an
bestimmten Stellen nicht zu hören waren.
Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man
sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Es
werden auch Anregungen aus der Bevölkerung
entgegengenommen. Informationen erhalten Sie
auch im Internet unter
www.kreis-wesel.de/warntag sowie auf der
Internetseite des Landes NRW unter
https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung
und über die Warn-App „NINA“ für
Mobilgeräte. Informationen in verschiedenen
Sprachen sind verfügbar unter
https://warnung-der-bevoelkerung.de/.
Folgende Verhaltensweisen bei Ertönen
der Warnsignaltöne sind im Ernstfall zu
beachten: Ruhe bewahren Gebäude oder
Wohnung aufsuchen Türen und Fenster
schließen Radio einschalten (Radio KW
91,7 / 107,6 MHz) - für einen möglichen
Stromausfall wird empfohlen, ein Radio mit
Batteriebetrieb und dafür auch
Reservebatterien vorzuhalten
Informationen beachten hilflose Personen
und Menschen, die kein oder nur unzureichend
Deutsch sprechen und verstehen, informieren.
Bündnis gegen Depression im
Kreis Wesel lädt gemeinsam mit dem SCALA
Kulturspielhaus zu einer besonderen Lesung
in Wesel ein Über Depressionen
zu sprechen, fällt vielen Menschen noch
immer schwer. Dabei gehören Depressionen zu
den häufigsten psychischen Erkrankungen. Das
Bündnis gegen Depression im Kreis Wesel
möchte dazu beitragen, Vorurteile abzubauen,
Wissen zu vermitteln und den offenen Umgang
mit psychischen Erkrankungen zu fördern.
Eine besondere Gelegenheit dazu bietet
am Mittwoch, 9. September 2026, die
gemeinsame Veranstaltung mit dem SCALA
Kulturspielhaus Wesel: Der Autor und
Bühnenliterat Tobi Katze ist mit seinem
Live-Literaturprogramm „Morgen ist leider
auch noch ein Tag“ zu Gast. Katze erzählt
darin auf persönliche, schonungslose und
zugleich humorvolle Weise vom Leben mit
Depression.
Er beschreibt die
Erkrankung nicht aus sicherer Distanz,
sondern aus eigener Erfahrung – und findet
dabei Worte für Zustände, die für Betroffene
häufig schwer zu erklären sind. In
schlechten Phasen kann bereits das Aufstehen
oder Aufräumen zu einer unüberwindbaren
Herausforderung werden. In sehr schlechten
Phasen ist selbst das Nachdenken darüber zu
anstrengend.
Mit Selbstironie,
Sprachwitz und einer gehörigen Portion
schwarzem Humor nimmt er die Zuschauerinnen
und Zuschauer mit in seinen Alltag. Sein
Programm zeigt: Über Depressionen zu
sprechen, muss nicht immer leise und ernst
geschehen. Auch Lachen kann dabei helfen,
sich einem schwierigen Thema zu nähern.
Mit der Veranstaltung wird ein Raum
geschaffen, in dem Depression nicht als
Tabuthema behandelt wird. Humor kann dabei
eine Brücke sein – er ersetzt weder Therapie
noch professionelle Hilfe, kann aber helfen,
Berührungsängste abzubauen und miteinander
ins Gespräch zu kommen.
Tobi Katze,
Jahrgang 1981, kommt ursprünglich aus der
Poetry-Slam-Szene und steht seit mehr als 15
Jahren auf Bühnen. 2014 gewann er den
Bielefelder Kabarettpreis. Sein Blog „Das
Gegenteil von traurig“ über Leben und Arbeit
mit Depressionen startete 2014 auf stern.de.
Im September 2015 erschien sein Erzählband
„Morgen ist leider auch noch ein Tag“ bei
Rowohlt. Das Buch erreichte die Top Ten der
SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde unter
anderem von WDR 2 Bücher als „absolut
lesenswert“ gewürdigt.
Die
Veranstaltung richtet sich an alle
Interessierten – unabhängig davon, ob sie
selbst Erfahrungen mit Depression gemacht
haben, Angehörige unterstützen oder sich
einfach mit dem Thema auseinandersetzen
möchten.
Ort: SCALA Kulturspielhaus
Wesel, Wilhelmstraße 8 – 10, 46483 Wesel
Datum: Mittwoch, 09. September 2026
Einlass: 19 Uhr Beginn: 20 Uhr
Tickets sind im Vorverkauf (15 Euro) unter
scala-kulturspielhaus.ticket.io und an der
Abendkasse (20 Euro) erhältlich.
Das
Bündnis gegen Depression des Kreises Wesel
setzt sich für Aufklärung über Depressionen,
das Hilfesystem sowie
Unterstützungsmöglichkeiten im Kreis Wesel,
die Entstigmatisierung psychischer
Erkrankungen und eine Verbesserung der
Versorgung Betroffener ein. Die gemeinsame
Veranstaltung mit dem SCALA Kulturspielhaus
soll informieren, sensibilisieren und vor
allem eines ermöglichen: offen über
Depressionen zu sprechen. Kontakt
Fachstelle Kreiskommunikation
Pressestelle, Social Media Telefon0281
207-2142
Dinslaken: Kinder-
und Jugendparlament tagt Am
Donnerstag, 10.09.2026, tagt das Kinder- und
Jugendparlament der Stadt Dinslaken. Die
Sitzung beginnt um 18 Uhr im Saal Agen des
Dinslakener Rathauses. Unter anderem wird es
thematisch um die UN-Kinderrechte gehen. Die
Tagesordnung kann online im
Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de/.
Woche der Klimaanpassung in
Kleve: Waldspaziergang und Park(ing) Day
Vom 14. bis zum 20. September
2026 findet die deutschlandweite Woche der
Klimaanpassung statt. In diesem Rahmen
werden bundesweit zahlreiche Aktionen zum
Thema Klimaanpassung angeboten. Auch die
Stadt Kleve beteiligt sich wieder und lädt
zu zwei Aktionen ein.

Kleves Klimaanpassungsmanagerin Merle Gemke
(l.) und Kevelaers Klimaanpassungsmanagerin
Chantal Fouquet (r.) laden zum Park(ing) Day
ein.
Am 15. September 2026 findet in
Kooperation mit dem lokalen Förster ein
Spaziergang zum Thema Wald und
Klimaanpassung statt. Am 18. September 2026,
dem internationalen Park(ing) Day, werden
zwei Stellplätze an der Hagschen Straße 33
umgestaltet, um die Bedeutung von mehr Grün
und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum
aufzuzeigen sowie über Möglichkeiten der
Klimaanpassung zu informieren.
Am
Dienstag, den 15. September 2026, lädt
Förster Joachim Böhmer vom Landesbetrieb
Wald und Holz NRW, Regionalforstamt
Niederrhein, in Kooperation mit der
Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve,
Merle Gemke, zum Klimaspaziergang durch den
Tiergartenwald ein. Treffpunkt ist um 16:00
Uhr der Parkplatz Hirschpfuhl in Kleve.
In einem knapp zweistündigen Spaziergang
wird Herr Böhmer die Geschichte des Klever
Waldes aufgreifen, darauf eingehen, welche
Klimawandel-bedingten Folgen im Forst
bereits eine Rolle spielen und aus der
Praxis erzählen, welche Werkzeuge man in der
Forstwirtschaft hat, um mit den Auswirkungen
umzugehen. Kommen Sie vorbei und erleben Sie
unseren lokalen Wald aus einer neuen
Perspektive. Es ist keine Voranmeldung
notwendig.
Am Freitag, den 18.
September 2026, findet sowohl im Rahmen der
Woche der Klimaanpassung als auch der
Europäischen Mobilitätswoche in der
Wallfahrtsstadt Kevelaer und der Stadt Kleve
zeitgleich der internationale Park(ing) Day
statt. Die Aktionen finden jeweils von 12:00
bis 17:00 Uhr statt. Ziel des Park(ing) Days
ist es, zu zeigen, wie viel öffentlicher
Raum für alternative Nutzungen zur Verfügung
stehen kann, wenn Flächen, die üblicherweise
als Stellplätze für Autos dienen,
vorübergehend anders genutzt werden.
Dabei entstehen kleine, temporäre
Aufenthalts- und Begegnungsräume, die
zeigen, wie öffentlicher Raum neu gedacht
und gestaltet werden kann. In der Stadt
Kleve werden zwei Stellplätze an der
Hagschen Straße 33 umgestaltet. Die
Initiative „10 m² Nachbarschaft“, die als
Umsetzung des Gewinnerprojekts der Klever
Birne 2025 entstanden ist, ist mit ihrem
mobilen Fahrradanhänger vor Ort. Dieser
findet auf einer etwa 10 m² großen
Parkfläche Platz und setzt Impulse zu den
Themen nachhaltige Mobilität und soziale
Teilhabe.
Das Projekt zeigt, wie
Parkflächen auch als Orte der Begegnung, des
Austauschs und der nachbarschaftlichen
Unterstützung genutzt werden können. Ergänzt
wird das Angebot in Kleve durch einen Stand
zur Klimaanpassung mit Glücksrad und Quiz.
Hier können Interessierte ihr Wissen testen,
mitmachen, rätseln und miteinander ins
Gespräch kommen. Wir freuen uns auf Ihren
Besuch! Das Klima-Team der Wallfahrtsstadt
Kevelaer gestaltet gemeinsam mit dem
Permakultur-Niederrhein e.V., dem
Mechel-Haus zwei Stellplatzflächen am
Luxemburger Platz temporär um.
Für
diesen Zeitraum wird die Fläche zu einem Ort
der Begegnung für Mensch und Natur.
Besucherinnen und Besucher sind herzlich
eingeladen, vorbeizukommen, sich am
Aktionsstand des Klima-Teams auszutauschen,
zu informieren, mitmachen und zu verweilen.
Weitere Informationen zu den geplanten
Aktionen gibt es bei den
Klimaanpassungsmanagerinnen der jeweiligen
Stadt: Wallfahrtsstadt Kevelaer: chantal.fouquet@kevelaer.de
Stadt Kleve: merle.gemke@kleve.de
Dinslaken: Infoabend
"Was Eltern von Kindern mit und ohne
Smartphone wissen sollten" Am
15.09.26 findet vom 18 bis 20 Uhr im
Dachstudio (Friedrich-Ebert-Str. 84, über
der Stadtbibliothek) eine Infoveranstaltung
zum Thema: Eltern, Kinder und das Smartphone
statt. Referent Moritz Becker vom smiley e.
V. gibt Eltern, Großeltern, Fachkräften und
weiteren Interessierten einen fachkundigen
und humorvollen Einblick in die Medienwelt
von Kindern und Jugendlichen.
Im
Fokus stehen dabei Kinder ab dem
Grundschulalter, aber die vielen praktischen
Tipps und Anregungen sind auch bereits für
Familien mit jüngeren Kindern hilfreich. Da
die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um
eine vorherige Anmeldung per Mail an
familienbuero@dinslaken.de oder telefonisch
unter 02064/6032922 gebeten. Die Teilnahme
ist kostenlos.
Bundesweiter Warntagam am
Donnerstag, den 10. September 2026
Am Donnerstag, den 10. September
2026, findet der sechste Bundesweite Warntag
statt. Bund, Länder und Kommunen erproben an
diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme für
Krisen- und Katastrophenfälle. Sie finden
die entsprechenden Informationen in der
beigefügten Pressemitteilung sowie
Bildmaterial (Quelle: BBK) zu Ihrer
Verwendung.
Um 11:00 Uhr versendet
das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare
Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine
Testwarnung. Diese wird an alle verbundenen
Warnmultiplikatoren wie Radio- und
TV-Sender, digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps
sowie Cell Broadcast weitergeleitet und
erreicht dadurch Millionen Menschen in
Deutschland. Zusätzlich testen viele
Kommunen ihre eigenen Warnsysteme wie
Sirenen oder Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr
wird eine bundesweite Entwarnung gegeben.
BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Unser
Ziel ist es, die Menschen auf das wichtige
Thema Warnung aufmerksam zu machen. Die
Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger
nach dem Warntag sind daher für uns
entscheidend bei der Auswertung. Nur durch
ihre Erfahrungen mit den verschiedenen
Warnkanälen können wir das Warnsystem
gezielt verbessern und für den Ernstfall
noch verständlicher und zuverlässiger
gestalten. Wir freuen uns deshalb sehr, wenn
sich auch in diesem Jahr wieder so viele
Menschen wie möglich an unserer
Online-Umfrage beteiligen und ihre
Erfahrungen mit uns teilen.“
Aktionstag zum Tag der
Wohnungslosen am 11. September in Dinslaken:
„Hinschauen. Gemeinsam aktiv.
Wohnungslosigkeit überwinden.“
Am Freitag, 11. September 2026, findet in
Dinslaken der Aktionstag zum Tag der
Wohnungslosen statt. Unter dem Motto
„Hinschauen. Gemeinsam aktiv.
Wohnungslosigkeit überwinden.“ informieren
die beteiligten Organisationen über
Wohnungslosigkeit und die bestehenden
Unterstützungs- und Hilfsangebote in
Dinslaken.
Die Veranstaltung findet
von 10 bis 15 Uhr auf dem Neutorplatz statt
und richtet sich an alle Interessierten. Der
Aktionstag soll dazu beitragen, für die
Lebenssituation wohnungsloser und
obdachloser Menschen zu sensibilisieren und
die vorhandenen Hilfsangebote und
Unterstützungsstrukturen vor Ort bekannter
zu machen.
Nach Angaben der
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe
e. V. lebten im Jahr 2024 in Deutschland
mehr als eine Million Menschen wohnungslos.
Die Entwicklung verdeutlicht die
gesellschaftliche Bedeutung des Themas und
die Notwendigkeit von Unterstützung und
Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen.
Im Mittelpunkt des Aktionstags stehen
drei Aspekte: Hinschauen, aktiv werden und
vernetzen. Dabei geht es darum,
Wohnungslosigkeit als gesellschaftliche
Herausforderung wahrzunehmen, bestehende
Hilfsangebote sichtbar zu machen und den
Austausch zwischen den verschiedenen
beteiligten Stellen und der Öffentlichkeit
zu fördern.
Der Aktionstag wird
gemeinsam von der Stadt Dinslaken, dem
Caritasverband für die Dekanate Dinslaken
und Wesel e.V., der AWO Kreisverband Wesel
e.V. – Ortsverband Dinslaken, dem
Diakonischen Werk im Ev. Kirchenkreis
Dinslaken, der Evangelischen Stiftung
Lühlerheim, dem Deutschen Roten Kreuz
Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe e. V.
und Die Wunderfinder e.V. veranstaltet.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Die
beteiligten Organisationen stehen vor Ort
für Informationen und Gespräche rund um das
Thema Wohnungslosigkeit und die
Unterstützungsangebote in Dinslaken zur
Verfügung.
Tag der Orthopädie
im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken am
12. September Am 12. September
2026 geht es um moderne
Behandlungsmöglichkeiten an Hüfte, Knie und
Wirbelsäule. Neben Informationen,
Mitmachangeboten und persönlichen Gesprächen
gibt es für Kinder ein Teddybär-Krankenhaus.
Wenn Gelenke schmerzen, der Rücken
Probleme bereitet oder die Beweglichkeit im
Alltag nachlässt, ergeben sich viele Fragen:
- Wie kann moderne Orthopädie helfen, um
Schmerzen zu lindern und Mobilität zu
erhalten? - Wann ist ein künstliches
Gelenk sinnvoll? - Welche Möglichkeiten
gibt es bei Wirbelsäulenbrüchen im Alter?
Antworten darauf gibt der „Tag der
Orthopädie“ am Samstag, dem 12. September
2026, von 11 bis 15 Uhr im Evangelischen
Krankenhaus Dinslaken. Besucherinnen und
Besucher erwartet ein abwechslungsreiches
Programm rund um die Themen Gelenke,
Wirbelsäule und Beweglichkeit. Fachärzte
informieren in leicht verständlichen
Vorträgen über moderne Behandlungsverfahren
an Hüfte, Knie und Wirbelsäule.
Wer
ein persönliches Anliegen besprechen möchte,
kann vor Ort bei „Frag den Doc“ einen
Zeitraum für ein Gespräch mit einem Arzt
reservieren. So können individuelle Fragen
direkt und in ruhiger Atmosphäre geklärt
werden. Neben den Vorträgen präsentieren
sich verschiedene medizinische Bereiche des
Krankenhauses sowie externe Partner mit
Informations- und Beratungsangeboten.
Auch Implantathersteller werden vor Ort
sein und Einblicke in die moderne
Gelenkversorgung geben. Weitere Themen sind
unter anderem Schmerzmedizin, Pflege,
Reha-Management, Physiotherapie und
Ernährungsmedizin. Praktische Einblicke in
den Krankenhausalltag gibt es ebenfalls:
Besucherinnen und Besucher können
OP-Demonstrationen erleben und einen
Rettungswagen besichtigen.
Für
Kinder gibt es ein Teddybär-Krankenhaus, in
dem sie ihr mitgebrachtes Kuscheltier
untersuchen und versorgen können. Außerdem
warten ein Glücksrad, ein
Instagram-Gewinnspiel auf die Gäste sowie
Speisen und Getränke. Der Tag der Orthopädie
findet am Samstag, dem 12. September 2026,
von 11 bis 15 Uhr im Evangelischen
Krankenhaus Dinslaken statt.
Die
Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es
online auf:
https://www.evkln.de/orthopaedietag.html
BU: Beim Tag der Orthopädie im
Evangelischen Krankenhaus Dinslaken konnten
sich Besucherinnen und Besucher bereits 2025
über moderne Behandlungsmöglichkeiten
informieren. Auch 2026 gibt es wieder
Vorträge, Mitmachangebote und persönliche
Gespräche.

Foto: EVKLN
Sommerausklang mit Musik und
Feuerwerk: Lichterfest im Forstgarten am 12.
September 2026 Das Lichterfest
setzt die Parkanlagen rund um den Klever
Forstgarten wieder stimmungsvoll in Szene.
Die Stadt Kleve lädt am Samstag, 12.
September 2026, ab 18 Uhr zum
Sommerabschlusskonzert in den historischen
Forstgarten ein, um den musikalischen Sommer
mit dem beliebten Lichterfest gebührend zu
verabschieden.

Die gesamte Gartenanlage wird im Zuge dessen
bei musikalischer Untermalung auf
verschiedenen Bühnen wieder in ein Meer aus
tausenden Lichtern eingetaucht, während sich
lokale Stände um die kulinarische
Verpflegung kümmern.
In den
kommenden Tagen bis zum Lichterfest
verwandeln die Umweltbetriebe der Stadt
Kleve die historischen Parkanlagen des
Klever Forstgartens in eine stimmungsvoll
funkelnde Gartenkulisse. Lampions, Strahler,
Fackeln und Lichterketten setzen die
Grünanlage dann wieder kunstvoll in Szene
und schaffen eine besondere Atmosphäre, die
zum Flanieren, zum Verweilen und zum Genuss
des hochwertigen Musikprogramms einlädt.
Ab 18.30 Uhr sorgt das Jazz Quintett
MAYA mit einer Mischung aus Funk, Jazz,
Soul-Cover und eigenen Stücken für
sommerliche Tanzstimmung. Anschließend
bringt Public Alehouse Underground mit Folk,
Pop und Rock ordentlich Energie auf die
Bühne. Für rhythmische Akzente sorgen die
Konga Quings, die Percussion-Gruppe des
Konrad-Adenauer-Gymnasiums Kleve, die das
Programm auf der Bühne am Amphitheater um
18.30 Uhr eröffnet und von dort aus in die
beleuchtete Parkanlage des Forstgartens
zieht. Weiter geht es indessen auf der
Hauptbühne mit viel swingender Leidenschaft
der beiden Bigbands KAG Bigband und Bajazzo.

Ein besonderes Highlight erwartet das
Publikum zum Ende des musikalischen Abends:
Bajazzo tritt gemeinsam mit dem
US-amerikanischen Startrompeter Philip
Lassiter auf. Der elfmalige Grammy-Gewinner
zählt zu den renommiertesten Musikern der
internationalen Szene. Ein Topstar wie
Lassiter gehört sonst auf die großen Bühnen
der Welt – in Kleve gibt es ihn an diesem
Abend für das Publikum für einige Songs live
und kostenlos zu erleben.
Um diesen
ereignisreichen Tag und damit den Sommer zu
verabschieden, folgt ab 21.30 Uhr der
traditionelle Höhepunkt des
Sommerabschlusskonzerts im Forstgarten. Das
Feuerwerk ist durch taktgenau passende
Hintergrundmusik dafür prädestiniert, alle
Zuschauerinnen und Zuschauer zum Staunen zu
bringen. Die beeindruckenden Bilder, die
durch die Kombination aus Barock- und
Höhenfeuerwerk entstehen, sorgen gemeinsam
mit der Musik und der leuchtenden Umgebung
für ein Event, das definitiv in Erinnerung
bleiben wird und nicht verpasst werden
sollte.

Das Programm im Überblick Parkanlage
Forstgarten 19:30 – 20:00 Uhr: Konga
Quings Percussion (Walking Act)
Konzertmuschel Blumenhof 18.30 – 19.30
Uhr: Jazz Quintett MAYA Funk, Jazz,
Soul-Cover 20.00 – 21.10 Uhr: Public
Alehouse Underground Folk-Pop-Rock Bühne
Amphitheater 18:30 – 18:50 Uhr: Konga
Quings Percussion (Walking Act) 19:00 –
19:40 Uhr: Bajazzo Bigband Bläsersound
19:50 – 20:30 Uhr: KAG-Bigband Bläsersound
20:40 – 21.15 Uhr: Bajazzo Bigband & Philip
Lassiter Bläsersound Amphitheater Den
krönenden Abschluss bildet ab 21:30 Uhr das
spektakuläre Musikfeuerwerk, bei dem Barock-
und Höhenfeuerwerk perfekt auf die
Begleitmusik abgestimmt sind.

Für die Veranstaltung rät die Stadt Kleve
aufgrund begrenzter Parkplatzkapazitäten
dringend dazu, umweltfreundlich, also zu
Fuß, mit dem Fahrrad oder im Auto-Sharing,
anzureisen. Wer dennoch mit dem PKW kommt,
findet Stellplätze an der Wasserburgallee,
bei der Gesamtschule am Forstgarten, an der
Tiergartenstraße (nahe dem Tiergarten) sowie
am Sportplatz DJK Kleve (Stiller Winkel).
Speziell für Fahrräder gibt es eine
Abstellfläche an der Kreuzung
Tiergartenstraße/Wasserburgallee.

Zusätzlich müssen Verkehrsteilnehmer mit
Straßensperren rund um das Areal rechnen.
Von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr ist das Gelände
komplett für den Autoverkehr gesperrt, wozu
entsprechende Blockaden an der B9 und der
Wasserburgallee errichtet werden. Zudem wird
darauf hingewiesen, dass Waffen,
Pyrotechnik, Drogen sowie eigene Getränke
strengstens untersagt sind und Taschen am
Eingang stichprobenartig kontrolliert
werden.
Kempen: Kulturforum
Franziskanerkloster öffnet anlässlich des
Tages des offenen Denkmals und des
Deutschen Orgeltags am 13. September
seine Türen Auch in diesem Jahr
steht der zweite Sonntag im September im
Zeichen der Kultur und des
Denkmalschutzes. Unter dem Motto „NetzWERKE:
Denkmale & Infrastruktur“ gewähren
zahlreiche Städte und Gemeinden Bürgerinnen
und Bürgern einen Blick in ihre
Baudenkmäler. So auch das Kulturforum
Franziskanerkloster, welches am
13.09.2026 zwischen 11 und 17 Uhr ein
vielfältiges Programm für Groß und Klein
anbietet.
Wer sich schon immer
gefragt hat, wie es eigentlich hinter den
Kulissen eines Museums aussieht und
welche Schätze und Objekte in sonst
verschlossenen Räumen schlummern, kann um
11, 14 und 16 Uhr an einer Führung durchs
Depot teilnehmen.
Von Truhen,
Uhren und Spieltischen – Im Kramer-Museum
wimmelt es nur so von alten Möbeln. Aber
warum sind sie im Museum und nicht bei uns
zuhause? Für was wurden sie früher
genutzt? Wem gehörten sie? Und welche
Geschichten können sie erzählen? Um 11:30
Uhr und 15:30 Uhr wird in einer
halbstündigen Kinderführung erkundet, was
das Besondere an diesen Gegenständen ist.

Auch im Museum für Niederrheinische
Sakralkunst schlummert so manch ein
Museumsschatz. Gemeinsam mit Dr. Elisabeth
Friese erfahren Interessierte um 13 Uhr
mehr über ausgewählte Objekte.
Und
wer selbst kreativ im Museum werden möchte,
kann zwischen 11 und 17 Uhr an der
Kreativstation in der Klosterküche malen,
basteln und entdecken. Sebastian
Küchler-Blessing, Domorganist aus Essen,
wird jeweils um 14 und um 15 Uhr ein
halbstündiges Konzert auf der König-Orgel in
der Paterskirche geben. Anschließend sind
Besucherinnen und Besucher eingeladen, auf
der Empore die König-Orgel genauer
kennenzulernen, den Balg zu treten, Register
zu ziehen und der Orgel ein paar Töne zu
entlocken.
Die Installation „unter
fünf Augen“ des Künstlers Wilhelm Mundt ist
noch bis zum 13.09.2026 zu sehen! In
einem Werkgespräch in der Klosterpforte mit
Dirk Steimann um 16 Uhr kann das
Kunstwerk gemeinsam besprochen werden.
Zudem laden der Kempener Geschichts- und
Museumsverein e.V. und der Förderverein
der Stadtbibliothek Kempen e.V. von 12 Uhr
bis 16:30 Uhr ein, sich im Museums-Café
im Rokoko-Saal zu stärken. Besuchende haben
außerdem die Möglichkeit, beim
Medientrödel in Büchern und Co aus dem
Bestand der Stadtbibliothek und des
Museums zu stöbern.
Und als Tipp: Wer
das Kramer-Museum und das Museum für
Niederrheinische Sakralkunst auf eigene
Faust erkunden möchte, kann in die neue
Museums-App blicken! Drei
unterschiedliche Touren geben spannende
Hintergrundinfos zum Gebäude und der
Dauerausstellung! Alle Angebote sind
kostenfrei. Weitere Informationen erhalten
Sie unter www.kempen.de
Kleve beteiligt sich mit drei
Aktionen an der Europäischen Mobilitätswoche
2026 Zur Europäischen
Mobilitätswoche finden auch in Kleve wieder
Aktionen statt. EMW-Maskottchen Edgar hat es
sich in Kleve schon bequem gemacht. Vom 16.
bis 22. September 2026 findet die
Europäische Mobilitätswoche (EMW) unter dem
Motto „Mobilität unter den Generationen"
statt.

Ziel der europaweiten Aktionswoche ist es,
nachhaltige Mobilität sichtbar und erlebbar
zu machen. Die Stadt Kleve beteiligt sich
mit einem Auftakttermin und drei weiteren
Aktionen im Stadtgebiet. Bereits im Vorfeld
der EMW lädt die Stadt Kleve am Dienstag,
15. September 2026 um 17:00 Uhr zu
einer Begehung im Rahmen des
Fußverkehrschecks ein.
Treffpunkt
für die Route durch die Unterstadt ist der
Vorplatz des Klever Bahnhofs. Interessierte
sind eingeladen, gemeinsam mit der
Stadtverwaltung und einem spezialisierten
Planungsbüro die Wegeführung für den
Fußverkehr vor Ort in Augenschein zu nehmen,
Verbesserungspotenziale zu identifizieren
und Ideen einzubringen. Alle Informationen
zum Programm der Stadt Kleve zur
Europäischen Mobilitätswoche 2026 sind auch
auf der Internetseite der Stadt Kleve unter www.kleve.de/emw
zusammengefasst.
Veranstaltung im Krankenhaus
Bethanien: „Campus-Café“ am 09. September
2026 Austausch und
Information rund ums Thema „Das Wunderwerk
der Atmung! Wie können wir die Atmung
vertiefen, Lunge und Herz stärken und mit
ihr innere Ruhe und Zufriedenheit finden?“
Am 09. September 2026 lädt das Krankenhaus
Bethanien Moers wieder zum „Campus Café“
ein. Alle pflegenden An- und Zugehörigen
sind herzlich eingeladen, von 16 bis 18 Uhr
in die Bethanien Akademie (Bethanienstraße
15, 47441 Moers) zu Kaffee, Kuchen und
Austausch zu kommen. Die Teilnahme an der
Veranstaltung ist kostenlos.
Beim
Fachvortrag geht es um das Thema „Das
Wunderwerk der Atmung! Wie können wir die
Atmung vertiefen, Lunge und Herz stärken und
mit ihr innere Ruhe und Zufriedenheit
finden?“. Die Heilpraktikerin und
Atemtherapeutin Beate Wargalla gibt
praktische Übungen mit an die Hand, um die
richtige Atmung zu unterstützen, die
Atemmuskeln zu trainieren, sich körperlich
zu stärken und innerlich zur Ruhe zu finden.
Um vorherige Anmeldung zur
Veranstaltung wird gebeten. Entweder per
E-Mail an
campuscafe@bethanienmoers.de oder
telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw.
+49 (0) 2841 200 20420.
Arden Classic Day am 13.
September 2026 auf Burg Zelem
Automobile Leidenschaft vor historischer
Kulisse: Am Sonntag, den 13. September 2026,
lädt Jochen Arden erneut zum Classic Day auf
Burg Zelem in Kranenburg-Mehr ein. Von 11.00
bis 18.00 Uhr treffen Fahrer, Sammler und
Freunde klassischer Automobile auf dem
historischen Rittersitz zu einem besonderen
Tag unter Gleichgesinnten ein.

Wenn sich am Morgen der Nebel über den
Wiesen der Düffel lichtet und die
Spätsommersonne auf die niederrheinische
Kulturlandschaft fällt, finden die ersten
klassischen Fahrzeuge ihren Weg zur Burg
Zelem. Vor der Kulisse des historischen
Anwesens erwartet die Besucher eine
vielseitige Auswahl an Oldtimern,
Youngtimern und Motorrädern.
Willkommen sind klassische Automobile und
Motorräder aller Marken sowie alle Besucher,
die die Leidenschaft für außergewöhnliche
Fahrzeuge teilen. Der Schwerpunkt liegt
in diesem Jahr auf dem Arden AJ 6 2+2 Coupé.
Das charakteristische Fahrzeug steht bis
heute für elegante Linienführung, technische
Weiterentwicklung und individuelle
Gestaltung.
Als eines der bemerkenswerten Modelle der
Arden Historie verdeutlicht der AJ 6 die
enge Verbindung zwischen klassischem
Automobilbau, technischer Kompetenz und
individueller Veredelung.
Veranstaltungsinformationen Arden Classic
Day 2026 Sonntag, 13. September 2026 11.00
bis 18.00 Uhr, Burg Zelem Zelemer Weg 13–15,
47559 Kranenburg-Mehr . Der Eintritt ist
frei. Mit einer freiwilligen Spende können
Besucher die Stiftung Burg Zelem und damit
den Erhalt eines der prägenden Baudenkmäler
der Region unterstützen.
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