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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

37. KW: Montag, 7. - Sonntag, 13. September 2026

Wesels Denkmäler "hinter den Kulissen" erleben
Am bundesweiten "Tag des offenen Denkmals" (13.09.2026) bietet auch die Stadt Wesel ein vielseitiges Programm. Für "Historische Orte Wesel" stellen 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr Mitglieder der Hanse-Gilde Wesel e.V.  im Hanseforum im Berliner Tor die dortige Ausstellung vor. Hier kann auch mal ein Helm aufprobiert oder den mittelalterlichen Handelsrouten Wesels nachgespürt werden. Ein besonderes Erlebnis für Klein und Groß. Kostenlos und ohne Voranmeldung! 

Blick ins ehemalige Pulvermagazin des Berliner Tores in Wesel (Foto Rinn-Kupka/Stadt Wesel)

"NetzWERKE": Denkmal & Infrastruktur ist das diesjährige Motto des Denkmaltages. So ein ganz besonderes "Netzwerk-Denkmal" ist auch das Berliner Tor (Berliner-Tor-Platz 1, 46483 Wesel). Es ist das einzige erhaltene Stadttor Wesels. Es stammt aus einer Zeit, als noch hohe Mauern die Innenstadt Wesels umgaben.

Eine wichtige Handelsroute in Richtung des Lippehafens führte hier entlang. Händler, Soldaten und Reisende durchquerten das Tor. Es war gut gesichert. Im Obergeschoss ist bis heute das originale ehemalige Pulvermagazin des Baus von 1722 noch gut zu erkennen. 

Aber es gibt noch weitere interessante Programmpunkte am diesjährigen Denkmaltag. Im Ortsteil Bislich ist ab 11.30 Uhr die Schmiede Kock am Marwick 12 (46487 Wesel) geöffnet. Die Schmiedegruppe "Hammerwerk Bislich" zeigt, wie früher in einer Dorfschmiede gearbeitet wurde (bis ca. 16.00 Uhr). 

Die ehemalige Dorfschmiede am Deich ist ein Bau aus der Zeit kurz nach 1800 und seit der Einrichtung als Außenstelle des Deichdorfmuseums Bislich als Baudenkmal anerkannt. Auch sie war ehemals Teil einer Infrastruktur, weil hier auch die Postkutscher ihre Pferde beschlagen konnten, die an der Bislicher Fähre neue Gäste und die Postsäcke aufnahmen. 

Ebenfalls in Bislich ist am Tag des offenen Denkmals auch Wesels Denkmalpflegerin, Frau Dr. Zimmermann vor Ort. Wer schon immer mal einen Blick in die evangelische Dorfkirche (Dorfstr. 2, 46487 Wesel) werfen wollte, der kann unter ihrer fachkundigen Führung dieses Denkmal besichtigen. 14.00 - ca. 14.30 Uhr und dann noch einmal von 15.00 - ca. 15.30 Uhr finden die Führungen in der Kirche statt. 

Einen mysteriösen Stein am Rheindeich (Pastor-Kühnen-Platz 1, 46487 Wesel) stellt Frau Dr. Zimmermann in Bislich ebenfalls vor. Ihre Führungen zum Myriameterstein des Dorfes finden am 13.09.2026 von 14.30 - ca. 15.00 Uhr und von 15.30-16.00 Uhr vor Ort statt.

Alle Führungen von Frau Dr. Zimmermann sind kostenlos und ein Angebot zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Ein Tag mit einem besonderen Blick hinter die Kulissen von Weseler Denkmälern. Allen Interessierten viele interessante Eindrücke wünscht "Historische Orte Wesel"! 

Wesels Lebendige Bibliothek: Mutige Menschen erzählen ihre Lebensgeschichte
Im Rahmen der Weseler Kulturnacht lädt das Mehrgenerationenhaus Bogen  (Pastor-Janßen-Str. 7) gemeinsam mit der Stadtbücherei, der Volkshochschule Wesel und der KoKoBe zum dritten Mal zur „Lebendigen Bibliothek“ ein. 

Am Samstag, den 19. September 2026, verwandeln sich menschliche Erfahrungen in spannende Erzählungen. Von 17 bis 20 Uhr haben Besucher*innen die Möglichkeit, „lebende Bücher“ für ein persönliches Gespräch von etwa 20 Minuten „auszuleihen“ und dabei ganz unterschiedliche, bewegende Lebensgeschichten kennenzulernen. 

Das Konzept funktioniert ähnlich wie eine klassische Bücherei – mit dem Unterschied, dass die Bücher aus Fleisch und Blut sind. Die Ausleihe bietet Raum für einen direkten, respektvollen Austausch über Vorurteile, Herausforderungen und außergewöhnliche Wege.

Über folgende Themen sind Gespräche möglich: Ausgrenzung und Chancengerechtigkeit, Alltag und Frauen in Lateinamerika, Heimatsuche im Sudetenland und Lesen- und Schreibenlernen im Erwachsenenalter.  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, zuzuhören und Fragen zu stellen.  Der Eintritt ist im Rahmen der Kulturnacht frei.



NRW-Krankenhäuser: 4,3 Millionen Patienten wurden im Jahr 2025 vollstationär behandelt
* Anstieg bei den Patienten (+ 1,0 %) – weniger Betten (–1,2 %) standen zur Verfügung
* Mehr Beschäftigte in Krankenhäusern – überdurchschnittlicher Anstieg beim Pflegedienst
* Leichter Anstieg der Behandlungsfälle in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen (+0,4 %)

Im Jahr 2025 wurden in den 305 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern mit insgesamt 110.208 Betten rund 4,3 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1,0 % mehr Menschen als ein Jahr zuvor.

Die Zahl der vollstationären Behandlungen stieg somit das dritte Jahr in Folge, blieb aber weiterhin um 7,6 % niedriger als vor Beginn der Corona-Pandemie. Die Anzahl der Betten verringerte sich im vergangenen Jahr um 1,2 %. Im Zeitraum von 2015 bis 2019 war die Zahl der vollstationären Behandlungsfälle von 4,5 Millionen auf 4,7 Millionen nahezu kontinuierlich angestiegen und fiel dann im ersten Pandemiejahr 2020 um 13,9 % auf 4,0 Millionen.

Im Zehnjahresvergleich lag die Zahl im Jahr 2025 um 5,3 % niedriger. Die durchschnittliche Bettenauslastung stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr zwar um 0,8 Prozentpunkte auf 72,7 %, blieb aber trotz der geringeren Gesamtbettenzahl deutlich unter dem Niveau des Jahres 2019 von 76,6 %.



Größter Anstieg der Beschäftigten im Pflegedienst
50.460 Ärztinnen und Ärzte waren 2025 hauptamtlich in den Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens beschäftigt. Das waren 1,8 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Beschäftigtenzahl im Pflegedienst war 2025 mit 135.565 Personen um 3,7 % höher als im Vorjahr.

Mit 130.606 Beschäftigten in den übrigen nichtärztlichen Diensten (wie medizinisch-technischer Dienst, Funktionsdienst oder Wirtschaft und Versorgung sowie Verwaltung) waren 1,5 % mehr in diesen Bereichen beschäftigt als 2024. Die Anzahl des nichtärztlichen Personals insgesamt stieg damit im Jahr 2025 um 2,6 % auf 266.171 Personen.

Knapp ein Drittel des ärztlichen Personals in Krankenhäusern arbeitete in Teilzeit Der Anteil Teilzeitbeschäftigter in den Krankenhäusern blieb 2025 gegenüber 2024 unverändert bei 47,2 %. Beim ärztlichen Personal waren im Jahr 2025 insgesamt 30,2 % in Teilzeit beschäftigt, im Pflegedienst waren es mit 51,7 % mehr als die Hälfte der Beschäftigten.

Insgesamt arbeiteten im Krankenhaus angestellte Frauen häufiger in Teilzeit als dort tätige Männer. Ein Viertel der Krankenhäuser verfügte über 11 oder mehr Fachabteilungen 101 bzw. ein Drittel der insgesamt 305 Krankenhäuser hatte maximal 3 Fachabteilungen. Weitere 119 Krankenhäuser (39,0 %) hatten zwischen 4 und 10 Fachabteilungen.

Knapp ein Viertel, also 75 Krankenhäuser, verfügte über 11 oder mehr Fachabteilungen. Darüber hinaus bestanden 10 Tageskliniken ohne eigene Fachabteilungen. Jeweils etwa ein Drittel der Krankenhäuser in NRW hatte zwischen 100 und 249 beziehungsweise zwischen 250 und 499 Betten. Mit 500 oder mehr Betten waren 69 Krankenhäuser ausgestattet. Das entspricht einem Anteil von 22,6 %. Lediglich 39 Einrichtungen (12,8 %) hatten weniger als 100 Betten.



Mehr Behandlungsfälle in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen
Im Jahr 2025 wurden in den 125 nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 229.832 Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Damit war die Patientenzahl um 0,4 % höher als 2024, jedoch um 2,4 % niedriger als vor Beginn der Corona-Pandemie. Im Zehnjahresvergleich sank die Zahl um 1,7 %.


Kleve: Wo Kinder spielen, spenden Bäume Schatten

Die Stadt Kleve sorgt auf ihren Spielplätzen nach und nach für mehr natürliche Verschattung. Seit 2023 wurden dort insgesamt 122 neue Baumstandorte geschaffen, für das Jahr 2027 sind weitere 27 Baumstandorte geplant. So setzt die Stadt Kleve ihren Weg zu klimaangepassten und attraktiven Spielplätzen auch in Zukunft konsequent fort.

Grün- und Spielplatzplaner Michael Verfürth mit Kleves Klimaanpassungsmanagerin Merle Gemke zwischen den jungen Bäumen auf dem Spielplatz Hüfgen in Materborn

Ein Spielplatz soll ein Ort sein, an dem Kinder unbeschwert toben, entdecken, klettern und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Aber auch Eltern und Großeltern sollen sich dort wohlfühlen. Angesichts zunehmend heißer und trockener Sommer hat die Verschattung von Spielflächen einen immer größeren Einfluss auf die Aufenthaltsqualität der Plätze.

Die Stadt Kleve setzt deshalb ihren politischen Auftrag zur natürlichen Verschattung der Spielflächen in der Schwanenstadt um und investiert langfristig in einen schattenspendenden Baumbestand, der die Spielplätze in den kommenden Jahren kühler und angenehmer machen soll.

55 neue Baumstandorte allein im Jahr 2025
Allein im Jahr 2025 konnten auf sieben Spielplätzen insgesamt 55 neue Baumstandorte geschaffen werden. Gepflanzt wurden trockenheitsresiliente sowie überwiegend heimische oder besonders insektenfreundliche Baumarten. Im laufenden Jahr wurden und werden die Pflanzungen fortgesetzt.

Auf vier weiteren Spielplätzen sind insgesamt 25 neue Baumstandorte vorgesehen. Die jungen Bäume sind dabei eine Investition in die Zukunft. Was heute noch als kleiner Baum gepflanzt wird, kann sich in den kommenden Jahren zu einem natürlichen Sonnenschirm und damit zu einem wichtigen Baustein für kinderfreundliche und klimaangepasste Spielplätze entwickeln.

„Ein Baum spendet Schatten, verbessert das Kleinklima, bietet Lebensraum für Tiere und macht einen Spielort über die Jahre immer attraktiver“, erklärt Michael Verfürth, Grün- und Spielplatzplaner der Stadt Kleve. „Als Vater weiß ich natürlich auch aus ganz persönlicher Sicht, wie wichtig es ist, dass Kinder draußen spielen können und dabei nicht durchgängig der prallen Sonne ausgesetzt sind. Genau solche Orte wollen wir schaffen: Spielplätze, auf denen Kinder gerne und lange bleiben und an denen sich auch die Eltern wohlfühlen.“

Natürliche Verschattung braucht Zeit
Seit 2023 wurden damit insgesamt 122 neue Baumstandorte auf Klever Spielplätzen geschaffen. Im Jahr 2027 sollen 27 weitere Standorte folgen. Jeder gepflanzte Baum ist dabei eine langfristige Investition in ein angenehmeres Klima und eine höhere Aufenthaltsqualität auf Klever Spielplätzen.

Denn ein neu gepflanzter Baum entfaltet seine Wirkung nicht sofort. Natürliche Verschattung braucht Zeit. Bäume müssen wachsen und ihre Kronen entwickeln, bis sie schließlich ein dichtes Blätterdach ausbilden. Umso wichtiger ist es, heute bereits beste Voraussetzungen für die Zukunft zu schaffen.

„Wir schaffen mit den neuen Baumstandorten keine kurzfristige Lösung, sondern nachhaltige Infrastruktur für die nächsten Jahrzehnte“, erklärt Merle Gemke, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve. „Die Kinder, die heute unter einem frisch gepflanzten Baum spielen, sitzen vielleicht in einigen Jahren mit ihren eigenen Kindern unter den kühlenden Kronen stattlicher Bäume.“

Auch Baumspenden tragen zur Verschattung bei
Zusätzliche Unterstützung kam durch das 2025 abgeschlossene Baumspendenprogramm der Stadt Kleve. In den vergangenen zwei Jahren konnten dadurch auf drei Spielplätzen weitere neun Baumstandorte angelegt werden. Das Programm zeigt, welchen Beitrag bürgerschaftliches Engagement zur Entwicklung einer grünen und lebenswerten Stadt leisten kann.

"Spielarten der Abstraktion" - Kunst im Turm
Farben, Formen und Strukturen: Unter dem Titel „Spielarten der Abstraktion“ laden fünf renommierte Künstlerinnen und Künstler zu einer gemeinsamen Ausstellung in das historische Ambiente des ehemaligen Wasserturms ein.


Die Werkschau verspricht einen spannenden Dialog zwischen unterschiedlichen Techniken und künstlerischen Ansätzen.

Mit den Mitteln der Malerei und Fotografie nehmen die Arbeiten des Künstlerpaares Petra Dreier & Michael Hanousek Bezug zur Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit unserer Wirklichkeit und versuchen Gegenbilder zu entwerfen. Peter Drießen orientiert sich an der Op Art. Linien, Kreise, Wellen und Winkel bilden seinen formalen Kosmos, der die Wahrnehmung des Betrachters in besonderer Weise herausfordert.



„Den Zufall gestalten“ ist das Motto des Malers und Grafikers Lothar Janssen. Abklebungen, mehrschichtige Übermalungen, durch Abdrücke entstehende Strukturen und mit der Rakel oder dem Stift gestaltete Farbflächen gehen ein Spiel miteinander ein. Gudrun Kleffe benutzt textile Techniken, um Kunstwerke mit Bändern, Fäden und Stoffen zu entwickeln.

Petra Dreier, Michael Hanousek - Spielarten der Abstraktion- Klärwasser


Die künstlerische Auseinandersetzung mit verschiedenartigen textilen Materialien, aber auch Struktur und Licht sind wesentliche Ausdrucksmittel ihrer teils großformatigen Werke."

Gudrun Kleffe -Spielarten der Abstraktion-Lexträ:

Wasserturm / Kunst im Turm
Brandstraße 44 | 46483 Wesel
Öffnungszeiten
MO-DO | 9-16 Uhr
FR | 9-14 Uhr
und bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen

Lothar Janssen - Spielarten der Abstraktion - Im Fluss:

11.09. - 25.10.2026
Vernissage 11.09.2026 18 Uhr
https://dritterortwesel.de


Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau in der Klever Innenstadt
Am 08. September 2026 erfolgte der feierliche Spatenstich für den Glasfaser-Ausbau in der Innenstadt von Kleve. Die GlasfaserPlus realisiert in diesem Rahmen für rund 5.320 Haushalte an rund 1.640 Adressen Glasfaser-Anschlüsse bis ins Haus. Der Start der Tiefbaumaßnahmen ist für Oktober 2026 geplant.

Spatenstich Glasfaser Koekkoekplatz

Am Dienstag erfolgte der symbolische Spatenstich für den Glasfaserausbau in der Klever Innenstadt

Für die Realisierung des Ausbaus arbeitet GlasfaserPlus mit der Telekom Deutschland als Baupartner zusammen. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrung im Glasfaser-Ausbau und wendet moderne Baumethoden an, so dass die Beeinträchtigung der Bürgerinnen und Bürger auf ein Mindestmaß beschränkt wird.

GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors, einem australischen Fondsverwalter, der im Eigentum von Pensionskassen steht und global Pensionsgelder in Infrastrukturunternehmen anlegt. Das neue Netz überträgt Daten stabil und zuverlässig in Gigabitgeschwindigkeit und erlaubt Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s. Alle bekannten Anwendungen können damit problemlos genutzt werden.

„Der Glasfaser-Ausbau ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur schafft die Grundlage für moderne Arbeitsplätze, starke Unternehmen, zeitgemäße Bildung und eine hohe Lebensqualität. Ich freue mich, dass nun auch in der Klever Innenstadt eine moderne zukunftsfähige Internetanbindung durch die GlasfaserPlus geschaffen wird“, so Bürgermeister Markus Dahmen.

„Die GlasfaserPlus knüpft ihre Ausbauzusage nicht an das Erreichen von Vermarktungsquoten“, so Ronny Bergmann, Glasfaser Gebietsmanager bei der Telekom. „Die Kunden müssen selbst aktiv werden und ihren Glasfaser-Anschluss buchen. Dies ist beispielsweise direkt online bei der Telekom, im T-Shop oder Fachhandel möglich.“

„In Lichtgeschwindigkeit surfen, stabil streamen oder per Video kommunizieren ist schon lange kein Luxus mehr, sondern für mehr und mehr Menschen Basis ihres täglichen Lebens. Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes treiben wir darum konsequent die Verbreitung einer Versorgungsstruktur voran, die auch den ländlichen Raum an der Digitalisierung teilhaben lässt“, so Martin Kolb, Relationship Management bei GlasfaserPlus.

GlasfaserPlus: Ein Netz der Vielfalt
Die GlasfaserPlus wird bis 2034 vier Millionen gigabitfähige Glasfaser-Anschlüsse vor allem im ländlichen Raum bauen und stellt ihr Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. Für den Ausbau in Kleve hat die Telekom bereits verbindlich angekündigt, das Netz der GlasfaserPlus zu nutzen.

Kostenloser Anschluss der Immobilie während der Ausbauphase
Die GlasfaserPlus schließt eine Immobilie während der Ausbauphase kostenfrei an, wenn Kundinnen oder Kunden einen Glasfaser-Tarif bei einem Telekommunikationsanbieter abschließen. Die GlasfaserPlus benötigt in diesem Fall lediglich eine Genehmigung, den Anschluss herstellen zu dürfen, weil die Arbeiten dafür auf Privatgrund geschehen.

Die Beauftragung funktioniert folgendermaßen: Kundinnen und Kunden buchen bei einem Telekommunikationsanbieter einen Glasfaser-Tarif. Der wiederum nimmt Kontakt mit der GlasfaserPlus auf und kümmert sich um die Genehmigung und die Details. Bei einer Buchung nach der Ausbauphase werden in der Regel Kosten für den Hausanschluss erhoben, bei der Telekom betragen diese z.B. einmalig 999,95 Euro.

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit der Anschlüsse und zu den Tarifen der Telekom:
Telekom Shop Kleve, Große Str. 55, 47533 Kleve
www.telekom.de/glasfaser
Kundenservice Privatkunden 0800 2266 100 (kostenfrei)
Kundenservice Geschäftskunden 0800 3306709 (kostenfrei)
Glasfaser-Infomobil vom 21.09.2026 – 25.09.2026 täglich von 10-18 auf dem Koekkoekplatz in Kleve
Über die GlasfaserPlus

Die GlasfaserPlus GmbH (www.glasfaserplus.de) ist ein Joint Venture zwischen der Deutschen Telekom und dem IFM Global Infrastructure Fund, das bis 2034 rund vier Millionen Glasfaser-Anschlüsse im ländlichen Raum sowie klein- und mittelstädtischen Regionen Deutschlands bauen will. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an staatlichen Förderausschreibungen.

Moers: Wie kann die letzte Lebensphase zu Hause gelingen?
Viele Menschen wünschen sich, ihre letzte Lebensphase in gewohnter Umgebung und begleitet von vertrauten Menschen zu verbringen. Der Vortrag ‚Pflegefall - Wenn es keine Heilung mehr gibt – Versorgung zuhause bis zuletzt‘ informiert am Donnerstag, 24. September, ab 14.30 Uhr darüber, wie das gelingen kann. 

Interessierte bekommen Informationen über die Unterstützung für schwer erkrankte Menschen und deren Angehörige. Außerdem werden Fragen erläutert wie ‚Welche Rolle spielen ambulante Pflege, Hospizarbeit und palliative Versorgung?‘.

Im Quartierszentrum AWO-Caritas, Waldenburger Straße 5, zeigen die Leitung des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien sowie eine Fachkraft der Antonius-Pflege Wege auf, wie Lebensqualität, Würde und Selbstbestimmung bis zuletzt in den eigenen Räumen erhalten werden können. 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe ‚Gut versorgt – in jedem Fall‘ statt.  Der Vortrag ist kostenlos.  Eine vorherige Anmeldung ist telefonisch unter 0 28 41 / 887 86 06 oder unter pflegefall.cv-mx.de erforderlich.

Moers: Teilhabe und Inklusion
Die Resolution ‚Teilhabe und Inklusion trotz finanzieller Herausforderungen sichern‘ ist ein Thema im nächsten Beirat für Menschen mit Behinderung. Er findet am Dienstag, 15. September, im Ratssaal des Rathauses Moers statt.  Die Sitzung ist öffentlich.

Positive Bilanz zum Bundesweiten Warntag 2026
Am heutigen sechsten Bundesweiten Warntag wurden in ganz Deutschland die Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle auf den Prüfstand gestellt. Die erste Bilanz des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) fällt positiv aus.

Die Warnungen erreichten die Bürgerinnen und Bürger bundesweit zuverlässig über die verschiedenen Kanäle. Dazu gehörten Fernsehen, Radio, Smartphones, Cell Broadcast, Warn-Apps und digitale Stadtinformationstafeln. Auch Sirenen und andere lokale Warnkanäle wie Lautsprecherwagen kamen zum Einsatz.

Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern:
„Der heutige Bundesweite Warntag zeigt: Unsere Warnsysteme funktionieren zuverlässig, erreichen unsere Bevölkerung auf den unterschiedlichsten Wegen und sind wichtiger Teil unseres leistungsstarken Bevölkerungsschutzes.“

BBK-Präsidentin Grit Tüngler:
„Wir blicken auf einen erfolgreichen sechsten Bundesweiten Warntag. Dabei konnten wir zeigen, dass unser Bundeswarnsystem und die daran angeschlossenen Warnkanäle zuverlässig funktionieren und im Ernstfall Millionen von Bürgerinnen und Bürgern warnen. Mein Dank gilt allen, die am heutigen Bundesweiten Warntag mitgewirkt haben: den Bundesländern, Kommunen, Warnmultiplikatoren sowie allen Partnern, von den Mobilfunkanbietern bis hin zu technischen Dienstleistern.“

Online-Umfrage für Bevölkerung läuft
Auch in diesem Jahr bittet das BBK die Bevölkerung, ihre Erfahrungen bis zum 17. September 2026 unter www.warntag-umfrage.de mitzuteilen. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und fließen in die weitere Optimierung der Warnsysteme ein.

Hintergrund
Der Bundesweite Warntag findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt und hat zum Ziel, die verschiedenen Warnkanäle in Deutschland zu testen und die Bevölkerung für Warnung und Eigenvorsorge zu sensibilisieren.

Wesel: Wie steige ich ein bei Zoll, Polizei oder Bundeswehr?  
Die Sprechstunden zu Ausbildungsberufen und Studiengängen bei Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr und Zoll finden nach den Sommerferien wieder regelmäßig statt. Nächster Termin im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Wesel: 17 September.  

Am Donnerstag, 17. September, sind Vertreter von Bundespolizei, Polizei, Hauptzollamt und Bundeswehr von 13.00 bis 16.00 Uhr zu Gast im BiZ an der Reeser Landstraße 61 in 46483 Wesel. Getrennt voneinander informieren sie über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie Auswahlverfahren und Karrierechancen in ihren Institutionen.  
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Berufen gibt es unter www.berufenet.arbeitsagentur.de und www.berufe.tv.  

DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp beendet Sommerferien mit Zeltlager
Moers-Rheinkamp/Kalkar, 31. August 2026. Noch einmal gemeinsam ins Wasser, mit dem Rettungsboot über den See fahren, abends am Ufer Stopptanz, eine Lichterfahrt der Boote und ein Feuerwerk erleben: Für die DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp endeten die Sommerferien in diesem Jahr wieder mit dem traditionellen Zeltlager am Wisseler See in Kalkar.

Vom 28. bis 31. August verbrachten Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren vier abwechslungsreiche Tage auf dem Campingplatz am Niederrhein.
Am Freitagnachmittag wurden zunächst die Taschen ausgepackt und die Schlafplätze in den Mannschaftszelten eingerichtet. Viel Zeit zum Eingewöhnen blieb allerdings nicht. Nach dem gemeinsamen Grillen ging es direkt an den See zur großen Ferienendparty.


Bei Stopptanz am Wasser, einer stimmungsvollen Lichterfahrt der Boote und einem abschließenden Feuerwerk wurde der letzte Ferienabend gemeinsam gefeiert. Besonders die beleuchteten Boote auf dem Wasser und das Feuerwerk sorgten für eine besondere Atmosphäre und einen gelungenen Start in das Zeltlagerwochenende. Am Samstag stand die DLRG ganz im Mittelpunkt. Die Gruppe besuchte die DLRG-Wache der Ortsgruppe Goch und konnte dort die Wasserrettungsboote aus nächster Nähe kennenlernen.

In kleinen Gruppen durften die Kinder und Jugendlichen anschließend selbst eine Runde mit den Booten über den Wisseler See drehen. Für viele Teilnehmer war der Besuch des Wasserparks auf dem Wisseler See der Höhepunkt des Zeltlagers. Auf Trampolinen springen, über das Wasser rutschen und sich gemeinsam im See austoben sorgte für reichlich Bewegung und Spaß. Wann immer die Sonne herauskam, war das Wasser ohnehin der beliebteste Aufenthaltsort. Dann ging es für die Kinder entweder direkt in den See oder zu den Wasserrutschen.

Auch am Sonntag wurde es nicht langweilig. Neben Sport und verschiedenen Spielen wurden Gipsmasken und Armbänder gestaltet und T-Shirts gebatikt. Zum gemeinsamen Mittagessen gab es Spaghetti, bevor anschließend langsam das Ende des Zeltlagers näher rückte.

Für die Verpflegung der Gruppe war in diesem Jahr unter anderem Tim Karrasch verantwortlich. „Die Verpflegung für eine ganze Gruppe über mehrere Tage zu organisieren, ist jedes Jahr eine Herausforderung. Umso schöner ist es, wenn am Ende alle gemeinsam am Tisch sitzen und das Essen genießen", sagt Karrasch.

Seit mehreren Jahren gehört das Zeltlager am Wisseler See fest zum Sommerprogramm der DLRG-Ortsgruppe Moers-Rheinkamp. In diesem Jahr musste allerdings bei der An- und Abreise ein neuer Weg gefunden werden. Aufgrund der stark gestiegenen Kosten für einen Bustransport wurde erstmals auf einen gemeinsamen Bus verzichtet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten individuell an und wurden auch wieder abgeholt. Bei Bedarf konnten Fahrgemeinschaften gebildet werden. Die steigenden Transportkosten sind auch ein Thema für die Zukunft. Wie auf der Ortsgruppentagung beschlossen, wird sich der Vorstand damit beschäftigen, ob die Anschaffung eines vereinseigenen Neunsitzer-Fahrzeugs eine sinnvolle Lösung sein könnte. Damit könnten Fahrten zu Veranstaltungen und anderen Vereinsaktivitäten künftig flexibler organisiert und die Kosten für externe Transporte reduziert werden.

 Nicht nur bei der Anreise gab es in diesem Jahr eine unerwartete Herausforderung. Auch der Grill, der bisher bei den Zeltlagern zum Einsatz kam, hat das Wochenende nicht überstanden. Für das nächste Zeltlager muss deshalb ein neuer Grill angeschafft werden. Die Kosten dafür werden auf knapp 1.000 Euro geschätzt. Bis zum geplanten nächsten Zeltlager am letzten Sommerferienwochenende 2027 soll geklärt werden, wie die Finanzierung umgesetzt werden kann.

„Das Zeltlager ist für unsere Jugend ein fester Bestandteil des Vereinsjahres. Die Kinder erleben hier Gemeinschaft, übernehmen Verantwortung und verbringen gemeinsam Zeit außerhalb des normalen Trainingsbetriebs. Dass wir das Zeltlager auch in Zukunft anbieten können, ist uns deshalb wichtig", erklärt Lagerleiter Andre Dacken. Mit dem Zeltlager am Wisseler See ist die gemeinsame Ferienzeit der DLRG-Jugend Moers-Rheinkamp zu Ende gegangen.

Für die Kinder und Jugendlichen bleiben vier Tage mit viel Wasser, Bewegung, gemeinsamen Erlebnissen und einer besonderen Ferienabschlussstimmung in Erinnerung. Für die Ortsgruppe geht die Jugendarbeit unterdessen weiter: Schwimmausbildung, Wasserrettung, Sport und gemeinsame Aktivitäten bleiben auch außerhalb der Ferien ein fester Bestandteil des Vereinslebens


Unfallrisiko E-Scooter
ADAC Studie wertet Unfallursachen und Verletzungsmuster aus / Kinder und Jugendliche immer häufiger betroffen / Helme schützen vor schweren Verletzungen

Schon eine Bordsteinkante kann ausreichen, um einen Sturz mit einem E-Scooter zu erleiden. Fotos ©ADAC/ABGEDREHT

In ganz Europa nehmen immer mehr E-Scooter am Straßenverkehr teil – und damit steigen auch die Unfallzahlen. Aus diesem Grund hat die ADAC Unfallforschung Daten zu Ursachen und Verletzungsmustern ausgewertet, um auf mögliche Risiken hinzuweisen.

Im vergangenen Jahr kam es laut dem Statistischen Bundesamt in Deutschland zu mehr als 16.000 Unfällen mit Beteiligung eines E-Scooters, wobei in fast 15.000 Fällen Verletzungen registriert wurden. Binnen vier Jahren hat sich die Zahl der Verunglückten damit verdreifacht. Die Daten zeigen zudem einen Anstieg der Verletzten insbesondere in der Altersgruppe zwischen zehn und 18 Jahren. Die Hauptursachen für Unfälle sind die falsche Nutzung von Fahrbahnen, Alkoholeinfluss und unangepasste Geschwindigkeit.

Für eine bessere Bewertbarkeit hat die ADAC Unfallforschung zudem klinische Studien ausgewertet. Diese zeigen, dass bei Stürzen mit dem E-Scooter zwei wesentliche Verletzungsmuster auftreten: Verletzungen der oberen Extremitäten wie Arme, Schultern oder Hände sowie Kopf- und Gesichtsverletzungen. Diese können in unterschiedlichen Szenarien passieren: Oberkörperverletzungen treten besonders dann auf, wenn es zu einem seitlichen Sturz mit einem E-Scooter kommt, etwa weil dieser wegrutscht.

In diesem Fall sind häufig Verletzungen von Schultern oder Armen zu verzeichnen. Ein weiteres Szenario sind Frontalunfälle mit dem E-Scooter, zum Beispiel wenn dieser an einer Bordsteinkante hängen bleibt. In diesen Fällen kann es passieren, dass der Fahrer nach vorne über den Lenker geschleudert wird.

Die Daten, die dem ADAC vorliegen, zeigen dabei: Ist der Fahrer nüchtern, kann er den Sturz oft reflexartig abfangen, und es treten vermehrt Verletzungen an Händen oder Armen auf. Ganz anders ist das Bild bei erhöhtem Alkoholeinfluss, der die Reflexe hemmen kann: In diesen Fällen können mitunter schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen die Folge sein.

Aus Sicht des ADAC sind E-Scooter inzwischen ein wesentlicher Bestandteil der Mobilität in Deutschland geworden und können besonders im Stadtgebiet eine Möglichkeit darstellen, ohne Stau oder andere Verzögerungen schnell ans Ziel zu kommen. Gleichzeitig sollten sich alle Nutzer aber bewusst sein, dass ein E-Scooter bauartbedingt kaum Fahrfehler verzeiht und Stürze meist Verletzungen nach sich ziehen.

Dennoch haben Fahrer einen großen Teil der Sicherheit selbst in der Hand: So sollte mit einem E-Scooter nur auf zugelassenen Strecken und an die jeweilige Situation angepasst gefahren werden. Der ADAC empfiehlt zudem, immer einen Helm zu tragen. Ein Test des Schweizer Automobilclubs TCS hat ergeben, dass dieser nachweislich die Wahrscheinlichkeit schwerer Kopfverletzungen bei einem Sturz reduzieren kann.

Ein weiterer Risikofaktor sind Fahrten, bei denen sich zwei oder sogar mehr Personen auf einem E-Scooter befinden. Die Unfallgefahr steigt durch die veränderte Fahrdynamik stark an. Die Daten des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die Zahl der sogenannten Mitfahrer-Unfälle im vergangenen Jahr um 60 Prozent angestiegen ist – vorwiegend mit Beteiligung Jugendlicher oder junger Erwachsener.

Gleichzeitig können auch Kommunen ihren Teil dazu beitragen, sichere Bedingungen für E-Scooter zu schaffen. Gut ausgebaute Radwege reduzieren das Risiko für Nutzungskonflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern.


Dinslaken: Zweites Stadtgespräch mit dem Bürgermeister am 30. September
Das erste Stadtgespräch mit Simon Panke fand am 11.03.2026 in der Aula des Gustav-Heinemann-Schulzentrums (GHZ) in Hiesfeld statt. Die Stadt Dinslaken lädt alle Interessierten herzlich zum zweiten Stadtgespräch mit Bürgermeister Simon Panke und dem Verwaltungsvorstand ein.

Dieses Mal findet die Veranstaltung am Mittwochabend, 30. September 2026, beim BSV Feldmark statt. Bürgermeister Simon Panke freut sich auf den gemeinsamen Austausch: „In schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, miteinander ins Gespräch zu gehen. Mir ist es wichtig, dass die Verwaltung nah dran ist am Geschehen und an der Perspektive der Dinslakenerinnen und Dinslakener. Ein paar Themen bringen wir dabei mit, aber möchten vor allem auch von den Teilnehmenden wissen, was Ihnen wichtig ist.“

Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr in der Helenenstraße 127 statt. Der BSV Feldmark bietet vor Ort Getränke zum Selbstkostenpreis an. Zur besseren Planung wird eine Anmeldung wird gebeten, da die Plätze auf 100 Personen begrenzt sind. Einen Anmeldelink finden Sie hier: https://www.meldooplus.de/ticketV3/401/
cea4057b8eada6ed00b5b9024f2798cb  

Jugendhilfeausschuss tagt
Am Mittwoch, 16. September 2026, tagt der Jugendhilfeausschuss der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen können grundsätzlich online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de.

Bezahlbarer Wohnraum: Kommission will EU-Staaten und Kommunen unterstützen
Die Europäische Kommission will Kommunen und Mitgliedstaaten unterstützen, die Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum auf den Weg bringen wollen. Ein heute vorgelegter Gesetzesentwurf hat zum Ziel, Behörden Rechtssicherheit zu geben, wenn sie sich entscheiden, auf der Grundlage lokaler Gegebenheiten zu handeln.

Laut der jüngsten Eurobarometer-Umfrage ist für mehr als 50 Prozent der Menschen, die in Städten wohnen, das Thema Wohnraum ein unmittelbares und dringendes Anliegen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte: „Vor einem Jahr habe ich versprochen, die Erschwinglichkeit von Wohnraum in Europa anzugehen.

Heute machen wir einen Schritt in diese Richtung. Durch mehr Klarheit und Unterstützung für lokale Behörden und Gemeinschaften, verankert in den Realitäten vor Ort. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist eine Angelegenheit, die für so viele unserer europäischen Bürgerinnen und Bürger Anlass zur Sorge gibt. Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Studierende können sich nicht leisten, dort zu leben, wo sie arbeiten und studieren. Vor allem geht es um Fairness.“


Mehr Klarheit für Kommunen
In vielen Städten und beliebten Reisezielen steigt der Druck auf den Wohnungsmarkt. Einige Mitgliedstaaten haben Maßnahmen ergriffen, um diesen Druck abzubauen, standen dabei jedoch vor Herausforderungen in Bezug auf die Vereinbarkeit mit dem EU-Recht.

Der Affordable Housing Act gibt den EU-Staaten und Kommunen mehr Klarheit, wie sie im Rahmen des EU-Binnenmarkts handeln können. Dabei geht es beispielsweise um eine gemeinsame Methodik, um Gegenden zu identifizieren, die unter besonderem Druck auf den Wohnungsmarkt leiden und um Kriterien zum Umgang mit Kurzzeitvermietungen.

 Keine neuen EU-Zuständigkeiten
Der Vorschlag überlässt die Entscheidung darüber, ob und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, den zuständigen Behörden. Wohnungspolitische Entscheidungen bleiben auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene.

Moers: Beirat für ältere Menschen tagt zum Thema Wohnen im Alter
Mit der Generation der Baby-Boomer, die jetzt nach und nach in den Ruhestand geht, wird der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum weiter steigen. Schon heute besteht in diesem Bereich ein erhebliches Defizit – auch in Moers. ‚Wohnen im Alter‘ ist das zentrale Thema in der nächsten Sitzung des Beirats für ältere Menschen am Donnerstag, 17. September, um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses.  Die Sitzung ist öffentlich. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Sitzung vom Besucherbereich aus zu verfolgen.

Fachkundiger Referent
Wohnen im Alter bedeutet mehr als eine barrierefreie Wohnung: Entscheidend sind auch ein lebenswertes Wohnumfeld, eine gute Infrastruktur und die Möglichkeit, möglichst lange selbstständig im vertrauten Quartier leben zu können.

Eine fundierte Analyse der Situation vor Ort bildet die Grundlage für ein Handlungskonzept. Die darin entwickelten Maßnahmen müssen anschließend zeitnah umgesetzt werden, damit auch in Zukunft ausreichend geeigneter Wohnraum für ältere Menschen zur Verfügung steht.

Als fachkundiger Referent informiert Christian Heerdt vom Kuratorium Deutsche Altershilfe über die aktuellen Herausforderungen des Wohnens im Alter. Er geht dabei auch auf die Bedeutung einer altersgerechten Gestaltung der Quartiere ein.


Inflationsrate im August 2026 bei +2,9 %
Weiter steigende Kraftstoffpreise treiben die Inflationsrate Verbraucherpreisindex, August 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, August 2026:
+2,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im August 2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise erneut leicht verstärkt, nachdem sie im Juli 2026 bei +2,8 % und im Juni 2026 bei +2,3 % gelegen hatte.

"Auch im August waren gestiegene Energiepreise hauptverantwortlich für die Gesamtteuerung", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). "Besonders deutlich hat sich die vor allem durch den Iran-Krieg verursachte Teuerung der Energie bei den Kraftstoffen gezeigt", so Brand. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2026 stiegen die Verbraucherpreise insgesamt im August 2026 um 0,2 %.



Energieprodukte verteuerten sich um 10,5 % gegenüber August 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im August 2026 um 10,5 % höher als im August 2025. Damit verstärkte sich die Teuerung für Energie im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat erneut deutlich (Juli 2026: +8,3 %; Juni 2026: +3,4 %.

Dies war der höchste Anstieg der Energiepreise seit über drei Jahren (Februar 2023: +19,1 % gegenüber Februar 2022). Die seit dem Beginn des Iran-Kriegs auf dem Rohölmarkt beobachtete Preisentwicklung machte sich für die Verbraucherinnen und Verbraucher auch im August 2026 an den Tankstellen bemerkbar.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten sich Kraftstoffe um 27,7 % (Juli 2026: +23,0 %). Leichtes Heizöl, ein Teil der Haushaltsenergie, verteuerte sich von August 2025 bis August 2026 mit +49,6 % noch stärker.

Da leichtes Heizöl nur einen geringen Anteil an den Konsumausgaben für Haushaltsenergie hat und die Preise für Strom (-5,5 %), Erdgas einschließlich Betriebskosten (-2,9 %) und Fernwärme (-1,0 %) im Vorjahresvergleich gleichzeitig sanken, war Haushaltsenergie insgesamt um 0,7 % günstiger als im Vorjahresmonat.

Die rückläufigen Preisentwicklungen bei Strom, Erdgas und Fernwärme sind teilweise auf die bereits seit Jahresbeginn umgesetzten 
Maßnahmen der Bundesregierung zurückzuführen.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,1 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel blieben im August 2026 mit +0,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu unverändert, nach jeweils +0,4 % im Juli, Juni und Mai 2026. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren im August 2026 dennoch einige Nahrungsmittel deutlich teurer, unter anderem 
Eier (+15,2 %), frisches Gemüse (+5,2 %) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+4,4 %).
Günstiger binnen Jahresfrist waren hingegen vor allem Speisefette und Speiseöle (-15,3 %, darunter 
Butter: -29,9 %), frisches Obst (-5,6 %) und Molkereiprodukte (-5,5 %).

Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,4 %
Im August 2026 betrug die 
Inflationsrate ohne Energie +2,2 % und die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe +2,0 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im August 2026 bei +2,4 % und damit unter der Gesamtteuerung.

Waren verteuerten sich gegenüber August 2025 um 3,0 %
Die Preise für Waren lagen im August 2026 um 3,0 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 4,2 %, insbesondere aufgrund der Energiepreisentwicklung (+10,5 %), während sich die Preise für Gebrauchsgüter um 1,0 % erhöhten.

Besonders stark stiegen binnen Jahresfrist zum Beispiel die Preise für Informationsverarbeitungsgeräte (+9,0 %) und Tabakwaren (+6,0 %). Preisrückgänge verzeichneten hingegen unter anderem Haushaltsgeräte (-1,9 %) und Geräte der Unterhaltungselektronik (-2,8 %).



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,8 %
Die Preise für 
Dienstleistungen insgesamt stiegen im August 2026 um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Teuerung für Dienstleistungen hat sich damit erneut leicht abgeschwächt und lag knapp unterhalb der Gesamtteuerung.

Besonders stark verteuerten sich im Vorjahresvergleich unter anderem Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+6,3 %), die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 %) sowie Pauschalreisen (+3,2 %). Auch die Wasserversorgung und andere Dienstleistungen für die Wohnung sowie Gaststättendienstleistungen (jeweils +3,1 %) waren im August 2026 teurer als ein Jahr zuvor.

Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im August 2026 die 
Nettokaltmieten mit +1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen blieben im Vorjahresvergleich nahezu unverändert (+0,1 %).

Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,2 %, Kraftstoffe um 3,1 %
Gegenüber Juli 2026 stieg der Verbraucherpreisindex insgesamt im August 2026 um 0,2 %. Obwohl der sogenannte Tankrabatt bereits am 30. Juni 2026 ausgelaufen war, wurden Kraftstoffe im August 2026 gegenüber dem Vormonat erneut teurer (+3,1 %, darunter Dieselkraftstoff: +6,4 %, Superbenzin: +2,1 %).

Die Energiepreise insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um 1,7 %, neben Kraftstoffen trug dazu auch leichtes Heizöl mit +6,5 % bei. Teurer binnen Monatsfrist wurden unter anderem auch Spiele, Spielzeug und Hobbywaren (+3,0 %) sowie Bekleidungsartikel (+1,8 %).

Zudem blieben die Preise für Nahrungsmittel insgesamt nahezu unverändert (-0,1 %). Hier gingen vor allem saisonbedingt die Preise für frisches Obst (-1,6 %) zurück. Ebenfalls günstiger binnen Monatsfrist wurden beispielsweise Flugtickets (-8,0 %).

NRW: Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2026 auf Zehnjahreshoch
* Unternehmensinsolvenzen stiegen um +7,5 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr an
* Insolvenzhäufigkeit pro 10.000 Unternehmen im Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ am höchsten
* Deutliche Rückgänge bei den betroffenen Beschäftigten (-34,9 %) und den voraussichtlichen Forderungen (-16,3 %)

Im 1. Halbjahr 2026 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 3.428 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das +7,5 % mehr als im 1. Halbjahr 2025. Damals hatte es 3.190 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte im 1. Halbjahr 2026 den höchsten Stand seit dem 1. Halbjahr 2016 mit 3.427 Insolvenzen. Bis zum 1. Halbjahr 2022 waren die halbjährlichen Insolvenzzahlen auf 1.805 gesunken; ab diesem Zeitpunkt stiegen sie dann wieder kontinuierlich an.




Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei“ am höchsten
Im 1. Halbjahr 2026 wurden, bezogen auf jeweils 10.000 Unternehmen, durchschnittlich 46 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die höchste Insolvenzquote verzeichnete dabei der Wirtschaftsbereich „Verkehr und Lagerei” mit 105 gemeldeten Insolvenzverfahren je 10.000 Unternehmen.

Es folgten das „Baugewerbe” mit 82 Verfahren und das „Gastgewerbe” mit 82 Verfahren je 10.000 Unternehmen. Rückgänge bei den betroffenen Beschäftigten und den voraussichtlichen Forderungen Die Zahl der insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im 1. Halbjahr 2026 mit 13.853 Beschäftigten um −34,9 % niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Damals hatte es 21.274 betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegeben. Nach ersten Auswertungen war im 1. Halbjahr 2026 der Großteil der betroffenen Beschäftigten im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe” beschäftigt.

Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im 1. Halbjahr 2026 auf 3,7 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um −16,3 % niedriger als im 1. Halbjahr 2025. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei 4,4 Milliarden Euro gelegen.

Gesamtzahl der Insolvenzen um fast 8 % höher als im 1. Halbjahr 2025
Die Gesamtzahl der gemeldeten Insolvenzverfahren in NRW (Unternehmens- und Privatinsolvenzen) war im 1. Halbjahr 2026 mit 16.698 Verfahren um +7,8 % höher als im 1. Halbjahr 2025 mit 15.491 Verfahren.

Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem 10.322 Verbraucherinsolvenzen, deren Zahl um +10,1 % gestiegen ist. Im 1. Halbjahr 2025 waren es 9.374 Verfahren gewesen. Weitere Ergebnisse finden sich auf unserer Statistikseite.


Moers: Spannende Angebote beim Schlossfest mit Theaterfest
Ein abwechslungsreiches Programm haben die Beteiligten zum Schlossfest mit Theaterfest am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September zusammengestellt.

„NetzWERKE ist dieses Mal das Motto des Denkmaltages, den wir zusammen mit dem Schlosstheater Moers seit 21 Jahren feiern“, erläutert Diana Finkele, Erste Betriebsleiterin Eigenbetrieb Bildung und Museumsleiterin. Für sie macht das Thema Netzwerke auch den Tag aus: „Viele bringen sich ein und leisten einen Beitrag. Aber auf dem Fest können auch weitere Netzwerke gesponnen werden.“

Die Beteiligten freuen sich auf das Schlossfest mit Theaterfest am Sonntag, 13. September. (Foto: pst)

Rund um das Moerser Schloss, den Musenhof und das Haus der Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt erwarten die Gäste zahlreiche Aufführungen, Führungen und Aktionen – bis auf die gastronomischen Angebote ist alles kostenlos.

Intendanten mixen Cocktails und freuen sich auf Fragen
Unter anderem gibt das Ensemble des Schlosstheaters Moers (STM) Einblicke in die kommende Spielzeit. Bei der neuen Inszenierung ‚Der Reichtum‘ nach Aristophanes steht die Frage im Zentrum, warum böse Menschen reich und die guten arm sind. Zudem bringen die Ensemblemitglieder Clara Pinheiro Walla und Florian Kager Musik auf die Bühne.

Am Abend lädt das STM zu einer Soiree rund um die Aufführung ein. Bereits am Nachmittag heißt es im Studio ‚Auf ein Getränk‘: Das Intendanz-Team Jakob Arnold und Daniel Kunze freuen sich auf Begegnungen und Gespräche mit dem Publikum, während sie Cocktails mixen.

Aus Genuss wird Hilfe
Kultur-, Geschichts- und Wohltätigkeitsvereine aus der Region beteiligen sich mit Programmpunkten und kulinarischen Ständen. „Neu dabei ist in diesem Jahr Liis School e.V. mit dominikanischen Spezialitäten und Cocktails auf dem Schlossplatz“, verrat Museumsreferentin Fania Burger als Organisatorin der Veranstaltung.

Der Foodtruck des integrativen Restaurants Ziegenpeter am Rheinpark ist erstmals dabei. Unter dem Motto ‚Aus Genuss wird Hilfe‘ steht die Weinbar des Rotary Club Moers im Rosengarten mit Live-Musik. „Der gesamte Erlös wird an das Friedensdorf International in Oberhausen gespendet“, erläutert Clubpräsident Hans Nühlen.
Dort leben übergangsweise Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, die hier medizinische Behandlungen erhalten und auch im Krankenhaus Bethanien operiert werden können.

Unterirdische und grenzüberschreitende Netzwerke
Die unterirdischen Netzwerke zeigt der Archäologe Daniel Gansauer an dem Tag. Er führt zu den neuesten archäologischen Funden in der Innenstadt. Auch in den ‚Untergrund‘ der Moerser Burg können die Gäste bei Führungen mit Diana Finkele blicken. Auf dem Schlossplatz und auf der Schlosshofbühne gibt es zahlreiche kulturelle Darbietungen, wie von der Samba Marching, dem griechisch-pontischen Kulturverein Parcharomana oder dem ukrainischen Frauenchor Synergie.

Durch ein grenzüberschreitendes Netzwerk wird die Beteiligung der neuen Artist in Residence Didianne Leusink möglich. Sie arbeitet im Rahmen der Borderland Residencies des Kulturraums Niederrhein drei Monate in Moers und zeigt ausgewählte Arbeiten im Schloss.

Weitere Informationen und das komplette Programm sind auf der Internetseite des Grafschafter Museums www.grafschafter-museum.de und im Flyer zum Schlossfest nachzulesen.  Der Flyer ist allen städtischen Einrichtungen erhältlich. 

Gemeinsame Sonderkontrolle von DVG und NIAG: 114 Fahrgäste ohne gültigen Fahrschein
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei Duisburg auf Schwerpunktkontrollen.

Dabei werden über mehrere Stunden konsequent alle Fahrgäste daraufhin überprüft, ob sie mit einem gültigen Ticket unterwegs sind.
Die DVG führte eine solche Kontrolle erneut gemeinsam mit der Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG) durch. So kontrollierte das Prüfpersonal von DVG und NIAG am Dienstag, 8. September, an der Haltestelle „Moers Bahnhof“ in Moers insgesamt 2.556 Fahrgäste.

DVG und NIAG stärken damit ihre Zusammenarbeit und gehen gemeinsam gegen das Fahren ohne Ticket vor. Das Ergebnis: 114 Fahrgäste wurden ohne gültiges Ticket angetroffen. Fahren ohne Ticket ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.

Fahrgäste, die wiederholt ohne gültigen Fahrschein angetroffen werden, erhalten daher eine Strafanzeige. Die Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro führt dabei nicht zu einer Entlastung. Als Wiederholungstäter und -täterinnen gelten diejenigen, die zweimal ohne gültiges Ticket in Bussen und Bahnen angetroffen wurden.


Dinslaken: Die Deutsche Bahn informiert über Sperrung im Knotenpunkt Jägerstraße/ Tackenstraße/ Sterkrader Straße
Für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen baut die DB InfraGO weiter an der neuen Eisenbahnüberführung für den Fuß- und Radverkehr an der Jägerstraße in Dinslaken. Die neue Eisenbahnbrücke wird zukünftig den bisherigen Bahnübergang Jägerstraße ersetzen.

Während der aktuellen Straßensperrung bis zum 14. September setzen die Fachleute vor allem Arbeiten an den südlichen und nördlichen Rampenanlangen sowie den Treppenanlagen um. Zudem haben die Fachleute das Pumpenhaus für die Entwässerung der Rampen- und Treppenanlage fertiggestellt. 

Im Zuge des Ausbauprojekts bleibt der Knotenpunkt Jägerstraße/ Tackenstraße/ Sterkrader Straße von Montag, 14. September, bis Montag, 9. November 2026, weiterhin vollständig gesperrt. Während dieser Bauphase erfolgen Arbeiten zur Anbindung der künftigen Straßenführung an die Sterkrader Straße sowie zur Herstellung des Anschlusses der neuen Umgehungsstraße L4n.

Die Umleitung für den motorisierten Verkehr erfolgt weiter über die Route Holtener Straße – Brinkstraße – Oberhausener Straße – Jägerstraße und umgekehrt.  Fußgänger:innen und Radfahrer:innen sind von der Sperrung nicht betroffen.  Nach Abschluss der Gesamtmaßnahme wird der bestehende Bahnübergang Jägerstraße dauerhaft geschlossen.

Künftig erfolgt die Querung der Bahnstrecke für den motorisierten Verkehr über die neue Straßenverbindung L4n. Fußgänger:innen und Radfahrende nutzen die neue Eisenbahnüberführung.“  

Moers: Teilstück der Rheinberger Straße wird zur Einbahnstraße - Enni erneuert Strom- und Wasserleitungen  
Im Rahmen ihrer Erneuerungsstrategie erneuert die ENNI Energie & Umwelt (Enni) in den kommenden Wochen Strom- und Wasserleitungen auf der Rheinberger Straße. Die Arbeiten erstrecken sich über den rund 250 Meter langen Abschnitt zwischen dem Wendehammer gegenüber der Rathausallee und dem Fußweg Am Anger, der zur Orsoyer Allee führt.

Auch im Bereich der Straße Am Anger, an der Trafostation der Enni neben der Unterführung Orsoyer Allee, sind Arbeiten vorgesehen. Die Maßnahme beginnt am Montag, 14. September, an der Trafostation im Wendehammer und dauert voraussichtlich bis Ende November.

Während der Bauzeit wird die Rheinberger Straße zwischen dem Café del Sol und dem Eicker Grund zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung stadtauswärts. Je nach Baufortschritt wechselt dabei die genutzte Fahrspur. Die Umleitung ist mit den Ordnungsbehörden abgestimmt und ausgeschildert. Sie führt über die Verbandsstraße, die Willy-Brandt-Allee und die Rathausallee.

Zudem werden die beiden Fußwege zwischen Am Anger und der Rheinberger Straße gesperrt. Anwohnende und Gewerbetreibende werden vor Beginn der Arbeiten mit einem Einwurfschreiben informiert.  

Moers: Energiewende hautnah erleben mit den enni-Ökotouren
Wie wird aus Holz Strom und Wärme? Wie viel Energie lässt sich auf einer ehemaligen Kiesgrube mit Sonnenlicht erzeugen und wie können sich moderne Energiegewinnung und Naturschutz ergänzen?

Antworten auf diese und weitere Fragen geben die enni-Ökotouren, die am Mittwoch, 16., und Donnerstag, 24. September, in Kooperation mit der vhs Moers - Kamp-Lintfort stattfinden. Zum Auftakt steht ein Besuch des Biomasse-Heizkraftwerks im Moerser Technologiepark Eurotec an. Seit 2009 betreibt ENNI die Anlage gemeinsam mit den Stadtwerken Dinslaken.

Die hochmoderne Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage der Tochtergesellschaft Biokraft erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme – und erreicht dadurch besonders hohe Wirkungsgrade. Auf dem historischen Gelände der ehemaligen Zeche Rheinpreußen erfahren die Teilnehmenden bei einem Rundgang, wie aus Frischholz Energie gewonnen wird.
Die Besichtigung findet am 16. September von 16.30 bis 17.30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Technologiepark Eurotec, Eurotec-Ring, in Moers.

Sonnenenergie trifft Natur: Solarpark Mühlenfeld
Wie sich regenerative Energiegewinnung und Natur miteinander verbinden lassen, zeigt die zweite Ökotour am Donnerstag, 24. September, im Solarpark Mühlenfeld in Neukirchen-Vluyn, von 15.45 bis 16.45 Uhr. Auf dem Gelände der ehemaligen Kiesbaggerei Dömkes hat ENNI bereits 2013 ein bundesweit beachtetes Projekt der Energiewende realisiert.

Rund 3,5 Millionen Euro investierte enni Solar in die Anlage. Auf einer Fläche von rund elf Fußballfeldern entstanden 14.608 Photovoltaikmodule – eine der größten Freiflächen-Photovoltaikanlagen am Niederrhein. Für das innovative Gesamtkonzept wurde der Solarpark 2016 mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet.

Die Tour startet direkt am Solarpark Mühlenfeld, Grafschafter Straße 5 in Neukirchen-Vluyn. Termine sind kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de unbedingt erforderlich.

Neukirchen-Vluyn: „Spätsommerromantik“ in der Sauna
Im Saunagarten des Freizeitbades Neukirchen-Vluyn hält langsam der Herbst Einzug. Die Tage werden kürzer, die Abende kühler. Wer die letzten warmen Wochen des Jahres entspannt ausklingen lassen möchte, ist beim nächsten Sauna-Treff genau richtig.

Die ENNI Sport & Bäder (Enni) lädt für Samstag, 19. September, von 18 bis 24 Uhr unter dem Motto „Spätsommerromantik“ zu einem stimmungsvollen Wellnessabend für die ganze Familie ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Saunaerlebnis mit besonderen Aufguss-Zeremonien und entspannter Atmosphäre.

Die Sauna-Meister verwöhnen die Gäste mit Duft-Kompositionen wie Sommerwind, Spanische Träume, Melone und Granatapfel, Blutorange und Lavendel. Ein spezielles Kaffee-Peeling rundet das Angebot ab und zum Abschluss des Abends steht das traditionellen Birkenzweig-Ritual „Wenik“ auf dem Programm. Für die passende Stimmung sorgt außerdem Chill-out-Musik.  

Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna und das Schwimmbad ausschließlich textilfrei zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer ausschließlich das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.

„Hitzewallungen & Co.: Wechseljahresbeschwerden bei Krebs“  
Krankenhaus Bethanien lädt zum Patientinnentag Gynäkologisches Tumorzentrum & Brusttag am 23.09.2026 ein  
Hitzewallungen quälen viele Frauen nicht nur in den Wechseljahren selbst. Auch im Rahmen einer Krebserkrankung können klassische Beschwerden, wie plötzliche Schweißausbrüche, ein gestörter Schlaf, Stimmungsschwankungen oder eine ungewollte Gewichtszunahme, auftreten.

Welche Maßnahmen aus der klassischen Medizin und Naturheilkunde für Linderung sorgen und so die Lebensqualität von Betroffenen positiv beeinflussen können und wie praktische Trainingsbeispiele aussehen, thematisiert der diesjährige Patientinnentag Gynäkologisches Tumorzentrum & Brusttag.

Die Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie & Senologie des Krankenhauses Bethanien Moers lädt alle Interessierten herzlich ein, sich am Mittwoch, dem 23. September 2026, von 16 bis 19 Uhr in der Kapelle und anschließend in der Cafeteria des Krankenhauses (Bethanienstraße 21, 47441 Moers) zu informieren.  
Nach einer Begrüßung durch Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik, Dr. Dorit Brunotte und Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztinnen der Klinik, spricht Dr. Sabine Rudka, Oberärztin der Frauenklinik, über das Thema „Hitzewellen & Co.: Wechseljahresbeschwerden bei Krebs“.

Im Anschluss erwarten die Teilnehmer:innen praktische Trainingsbeispiele, die von Julia Raczkowski, stellvertretende Leitung der Physiotherapie im Krankenhaus Bethanien Moers, vorgestellt werden. In einem zweiten Vortrag geht Dr. Dorit Brunotte darauf ein, wie die Naturheilkunde bei Hitzewellen und Co. sinnvoll helfen kann. Den Abschluss des ersten Teils der Veranstaltung bildet ein Redebeitrag zum diesjährigen 20-jährigen Jubiläum des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein mit seinen Standorten am Krankenhaus Bethanien Moers und am Katholischen Karl-Leisner-Klinikum in Kleve von Chefarzt Dr. Peter Tönnies.

Anschließend sind alle Teilnehmer:innen zu einem Austausch und Imbiss in die Cafeteria des Krankenhauses eingeladen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich an verschiedenen Ständen weitergehend zu informieren und mit Dienstleister:innen auszutauschen. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig.  

Was hilft in Sachen Wechseljahresbeschwerden bei Krebs? Darüber informiert der diesjährige Patientinnentag Gynäkologisches Tumorzentrum & Brusttag des Krankenhauses Bethanien Moers. (Symbolbild)



NRW: 2025 verunglückten fast 20 Kinder und Jugendliche täglich im Straßenverkehr
* Insgesamt verunglückten 7.194 Kinder und Jugendliche 2025 im Straßenverkehr - 17,1 % mehr als 2015
* Mehr als die Hälfte von ihnen war im Alter von 10 bis 14 Jahren
* Knapp 30 % der Kinder und Jugendlichen verunglückten mit dem Fahrrad

Im Jahr 2025 sind in Nordrhein-Westfalen 7.194 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren im Straßenverkehr verunglückt. Das waren 8,5 % mehr als ein Jahr zuvor (2024: 6.632) und 17,1 % mehr als vor 10 Jahren (2015: 6.145). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es damit im vergangenen Jahr im Durchschnitt täglich fast 20 verletzte und getötete Kinder oder Jugendliche.

 6.524 von ihnen erlitten leichte Verletzungen, 658 wurden schwer verletzt und 12 von ihnen wurden getötet. Mit 53,9 % war über die Hälfte der in NRW verunglückten Kinder und Jugendlichen 10 bis einschließlich 14 Jahre alt. 26,8 % der Verunglückten waren zum Zeitpunkt des Unfalls 6 bis einschließlich 9 Jahre und 19,3 % waren jünger als 6 Jahre.



Deutschlandweit sind im Jahr 2025 insgesamt 29.273 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren im Straßenverkehr verunglückt. Ein Viertel von ihnen (24,6 %) allein in NRW. Im Jahr 2015 lag die Anzahl der verunglückten Kinder und Jugendlichen noch bei 28.235, wobei NRW einen Anteil von 21,8 % ausmachte.

Knapp 30 % der Kinder und Jugendlichen verunglückten mit dem Fahrrad Die meisten Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren verunglückten 2025 mit dem Fahrrad (2.125), gefolgt von Pkw-Insassen (2.003) und denen, die zu Fuß (1.540) unterwegs waren. Jede(r) Zweite unter 6 Jahren verunglückte als Mitfahrerin oder Mitfahrer eines Pkws (55,1 %).

Bei den 6- bis einschließlich 9-Jährigen lag der Pkw- (31,8 %), Fußgänger- (29,1 %) sowie Fahrradanteil (28,3 %) bei jeweils fast einem Drittel. Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis einschließlich 14 Jahren verunglückten am häufigsten mit dem Fahrrad (38,1 %), gefolgt von Elektrokleinstfahrzeugen wie z. B. E-Scootern (16,2 %), Pkws (16,1 %) sowie zu Fuß (16,0 %).



NRW: Regionale Wirtschaftsleistung 2024 in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen
* Wirtschaftsleistung in NRW blieb 2024 knapp unter dem Bundesschnitt von +2,6 %
* Kreis Recklinghausen verzeichnet mit +7,3 % höchstes Wirtschaftswachstum in NRW
* Rückgang der Wirtschaftsleistung im Kreis Mettmann, Kreis Gütersloh, Gelsenkirchen, Kreis Olpe und Solingen

Im Jahr 2024 ist die Wirtschaftsleistung (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in fast allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, belief sich der Wert der Wirtschaftsleistung insgesamt auf rund 880 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von +2,5 % (in jeweiligen Preisen, d. h. nicht preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr.

Zur Einordnung wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den dargestellten Kennzahlen um nominale Werte handelt. Die ausgewiesenen Veränderungsraten sind nicht preisbereinigt und bilden somit nicht die realen Entwicklungen ab. Aussagen zur realen wirtschaftlichen Entwicklung können daher aus den nominalen Veränderungsraten nur eingeschränkt abgeleitet werden.

Als Anhaltspunkt kann das Ergebnis für NRW insgesamt dienen, das 2024 einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von −0,5 % (nominal +2,5 %) aufwies. Kreis Recklinghausen verzeichnete höchstes Wirtschaftswachstum in NRW Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, erreichte der Kreis Recklinghausen mit einem Anstieg von +7,3 % die höchste Zuwachsrate in NRW gegenüber dem Vorjahr.

Darauf folgten Bochum mit einem Anstieg von +5,2 % und Duisburg mit +5,1 %. Maßgebliche Wachstumsimpulse für den Kreis Recklinghausen kamen aus dem Produzierenden Gewerbe und für Bochum und Duisburg aus den Dienstleistungsbereichen. Der höchste Rückgang in NRW wurde im Kreis Mettmann mit −5,0 % verzeichnet.

Darüber hinaus wurde für den Kreis Gütersloh (−2,0 %), Gelsenkirchen (−1,4 %), Kreis Olpe (−1,2 %) und Solingen (−0,8 %) ein Rückgang ermittelt. Im Kreis Mettmann und in Solingen trugen die Dienstleistungsbereiche zum negativen Ergebnis bei. Im Gegensatz dazu trug im Kreis Olpe, in Gelsenkirchen und im Kreis Gütersloh das Verarbeitende Gewerbe zum negativen Ergebnis bei.

Rheinschiene als Spitzenreiter bei der Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person
Mit 115.513 Euro erreichte Düsseldorf die höchste Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person in NRW (+2,6 % im Vergleich zum Vorjahr). Auf den weiteren Plätzen folgten Leverkusen mit 108.028 Euro (−0,9 % im Vergleich zum Vorjahr) und Bonn mit 106.718 Euro (+4,1 % im Vergleich zum Vorjahr).

Die niedrigsten Werte ergaben sich für den Kreis Heinsberg (77.435 Euro), Kreis Höxter (74.712 Euro) und Bottrop (74.054 Euro). NRW erzielte einen durchschnittlichen Wert von 89.556 Euro je erwerbstätige Person (+2,4 % im Vergleich zum Vorjahr).



Köln und Düsseldorf trugen ein Sechstel zur Wirtschaftskraft von NRW bei Das Bruttoinlandsprodukt in NRW belief sich im Jahr 2024 auf rund 880 Milliarden Euro, das waren +2,5 % mehr als im Jahr 2023. Köln trug 9,3 % und Düsseldorf 7,7 % zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei – diese beiden Städte stellten damit etwa ein Sechstel der Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens.
Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen – sie sind also nicht preisbereinigt.


Römerstraßen-Brand - Polizei richtet Mordkommission ein. 55-Jähriger soll Brand im 5. Stock vorsätzlich gelegt haben - 77 Menschen in Lebensgefahr
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Römerstraße in Moers in der Nacht zum Montag (7. September, 1:30 Uhr) hat die Polizei Duisburg unter Leitung der Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, eine Mordkommission eingerichtet.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll ein 55-jähriger Bewohner in seiner im fünften Obergeschoss gelegenen Wohnung vorsätzlich ein Feuer gelegt haben. Aufgrund der starken Brand- und Rauchentwicklung mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr insgesamt 77 Bewohner aus dem Mehrfamilienhaus retten.

Die Feuerwehr löschte die Flammen. Neben dem 55-Jährigen wurden zehn weitere Personen durch das Brandgeschehen verletzt. Sie kamen zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser. Die Staatsanwaltschaft Kleve, Zweigstelle Moers, bewertet die Tat als versuchten Mord. Eine Mordkommission unter Führung des Polizeipräsidiums Duisburg übernahm die weiteren Ermittlungen.

Kriminalbeamte sicherten am Brandort Spuren. Zudem wurde ein Brandsachverständiger hinzugezogen. Nach seiner medizinischen Behandlung nahmen Polizeibeamte den 55-Jährigen vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft soll er am heutigen Dienstag (8. September) einem Haftrichter des Amtsgerichts Moers vorgeführt werden.

Rund 30 DRK-Kräfte bei nächtlichem Einsatz in Moers -  DRK übernimmt Betreuung, unterstützt bei Evakuierung und bringt Betroffene in Hotel unter Rund 30 Einsatzkräfte des DRK Niederrhein waren in der Nacht zu Montag, 7. September, bei einem größeren Feuerwehreinsatz an der Römerstraße in Moers im Einsatz. Die Kreisleitstelle Wesel alarmierte das DRK gegen 2.45 Uhr unter dem Einsatzstichwort „MANV 1“.

Gemeldet worden war ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus. Als Bereitstellungsraum für die DRK-Kräfte diente der Bereich an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule.  Zum Einsatz kamen Kräfte aus Moers, Rheinberg, Kamp-Lintfort, Alpen und Sonsbeck sowie der Leitungsdienst des DRK Kreisverbandes Niederrhein. Unter anderem standen zwei Rettungswagen, ein Krankentransportwagen, ein Gerätewagen Sanität, Fahrzeuge des Betreuungsdienstes sowie ein Einsatzleitfahrzeug zur Verfügung.

Bereits ab 3.15 Uhr wurde eine Anlauf- und Sammelstelle aufgebaut. Rettungsmittel standen zudem für den Eigenschutz der eingesetzten Kräfte bereit. Nachdem feststand, dass mehrere Bewohnerinnen und Bewohner aufgrund der Unbewohnbarkeit des Hauses ihre Wohnungen zunächst nicht wieder betreten konnten, übernahm das DRK weitere Betreuungs- und Unterstützungsaufgaben. Helferinnen und Helfer unterstützten unter anderem mit Tragehilfe im Gebäude.

Für Betroffene, die anderweitig untergebracht werden mussten, organisierte das DRK den Transport in ein Hotel. Parallel kümmerte sich der DRK-Betreuungsdienst um die Versorgung der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Insgesamt wurden im Verlauf des Einsatzes 110 Tassen Kaffee und 376 Flaschen Kaltgetränke ausgegeben.

„Gerade bei Einsätzen dieser Größenordnung zeigt sich, wie wichtig das Zusammenspiel der unterschiedlichen Fachdienste ist. Neben der medizinischen Absicherung gehören die Betreuung Betroffener, logistische Unterstützung und die Versorgung der Einsatzkräfte zu unseren Aufgaben“, erklärt Oliver Rühl, der den Einsatz für das DRK leitete.  

Die ersten DRK-Einheiten konnten ab kurz vor 5 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden. Gegen 5.15 Uhr waren alle DRK-Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst. Der DRK Kreisverband Niederrhein dankt allen eingesetzten ehren- und hauptamtlichen Kräften sowie Feuerwehr, Polizei und den weiteren beteiligten Stellen für die professionelle und gute Zusammenarbeit.  

„Rund 30 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes waren in der Nacht zu Montag, 7. September, bei einem größeren Feuerwehreinsatz an der Römerstraße in Moers im Einsatz. Die Kreisleitstelle Wesel alarmierte das DRK gegen 2.45 Uhr unter dem Einsatzstichwort „MANV 1“.“

Moers: Kinder für Schuljahr 2027/2028 digital anmelden
Das Anmeldeverfahren für die Grundschulen zum Schuljahr 2027/2028 wird digital durchgeführt. Zuerst können Eltern ihre Kinder zu Hause ganz bequem über das Portal https://schulbewerbung.de/ anmelden. Dies ist ab Erhalt der Unterlagen im September bis Freitag, 16. Oktober, möglich.

Anschließend vereinbaren die Eltern mit der gewünschten Grundschule telefonisch einen Termin für eine persönliche Vorstellung des Kindes im Zeitraum von Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober. Eltern, die keinen digitalen Zugang haben, können die Anmeldung weiterhin persönlich bei der gewünschten Schule abgeben.

Genaues Prozedere in Unterlagen beschrieben
Das genaue Prozedere ist in den ausführlichen Einschulungsunterlagen beschrieben, die der Fachdienst Schule der Stadt Moers bereits verschickt hat. Schulpflichtig im Schuljahr 2027/2028 sind alle Kinder, die vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 geboren sind. Kinder, die danach geboren sind, können auf Antrag der Eltern eingeschult werden.

Dafür muss ein formloser Antrag an eine Grundschule der Wahl gerichtet werden. Die Schulleitung entscheidet nach eingehender Beratung mit den Eltern über die Aufnahme des Kindes.  Hier gibt es weitere Informationen zur Einschulung.

Dinslaken: Schulanmeldungen für das Schuljahr 2027/2028 an den Grundschulen
Am 01.08.2027 werden alle Kinder schulpflichtig, die bis einschließlich 30.09.2027 das sechste Lebensjahr vollendet haben. Alle älteren Kinder, die aus irgendeinem Grund bisher noch nicht eingeschult wurden, müssen ebenfalls angemeldet werden. Die Erziehungsberechtigten der schulpflichtig werdenden Kinder in Dinslaken haben eine schriftliche Benachrichtigung erhalten, in der auch die jeweils nächstgelegene Schule benannt ist.

Über die Anmeldetermine am 5. und 6. Oktober 2026 informiert ebenfalls das neue Amtsblatt der Stadt Dinslaken, das am 7. September 2026 erschienen ist. Online kann das Amtsblatt hier eingesehen werden: https://abi.dinslaken.de/termine

Moers: Zukunft Parkplatz Mühlenstraße: Bürgerinnen und Bürger können mitreden
Wie soll der Parkplatz an der Mühlenstraße künftig aussehen und genutzt werden? Die Stadt Moers möchte die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Überlegungen einbeziehen und fragt deshalb nach ihren Erfahrungen, Wünschen und Vorstellungen. Dazu ist ab Donnerstag, 10. September, bis einschließlich 20. September eine Online-Befragung freigeschaltet.

Entsprechende Flyer werden auf dem Parkplatz verteilt.  Eine persönliche Befragung findet am 16. und 17. September statt. In einem kurzen Fragebogen geht es unter anderem darum, wie lange der Parkplatz genutzt wird, wofür er benötigt wird und welche Bedeutung der Preis für die Nutzung hat.

Die Teilnahme dauert etwa fünf Minuten. Die Ergebnisse fließen in die Planungen im Rahmen des Projekts ‚Grün inne Stadt‘ ein. Mitmachen kann jeder unter www.parkplatz-muehlenstrasse.de. 

Beratung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck: Rentenfragen klären
Rente, Zuverdienst, Steuern und Krankenversicherung – die Fragen rund um den Ruhestand sind komplex. Wer Antworten sucht, kann sich am Donnerstag, 17. September, von 15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, direkt informieren.

Der ehrenamtliche Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen und sich einen klaren Überblick zu verschaffen.

Die kostenfreie Beratung findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt und bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche Informationen direkt im Quartier zu erhalten. Weitere Informationen und Rückfragen: Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon: 0 28 41 / 201 - 530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de

Bewegung, die gut tut – fünf neue Kurse an der vhs Moers
Die vhs Moers – Kamp-Lintfort erweitert ihr Gesundheitsprogramm um fünf neue Angebote – von sanfter Morgengymnastik über Wirbelsäulentraining bis hin zu Kinomichi und Body-Mind-Übungen. Als erstes startet am Montag, 14. September die neue ‚Morgengymnastik‘, die zehnmal montags von 10 bis 11 Uhr stattfindet.

Ein sanftes Warm-up bringt Kreislauf und Muskulatur in Schwung, bevor Dehn- und Stretch-Übungen für mehr Beweglichkeit sorgen und Verspannungen lösen. Ebenfalls neu im Programm ist ‚Gymnastik nach Callanetics – ruhig und sanft‘ ab Donnerstag, 17. September.

Der Kurs läuft insgesamt fünfzehnmal immer donnerstags von 18 bis 18.45 Uhr. Das effektive Ganzkörpertraining verbindet Elemente aus Gymnastik und Yoga. Gezielte, sanfte und wiederholende Bewegungen kräftigen und dehnen die Tiefenmuskulatur, fördern Körpergefühl und Haltung und können zu einer Straffung der Figur beitragen.

Wirbelsäulengymnastik und Kinomichi Wer seinem Rücken etwas Gutes tun möchte, findet mit „Gut gehalten! Wirbelsäulengymnastik“ ab Donnerstag, 17. September, ein passendes Angebot (insgesamt fünfzehnmal immer donnerstags von 17 bis 17.45 Uhr).

Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Wirbelsäule und Muskulatur. Achtsame Übungen lockern, dehnen und kräftigen die Muskulatur, fördern Flexibilität und Elastizität und unterstützen eine bessere Körperhaltung. Etwas Besonderes bietet der neue Kennenlernworkshop ‚Kinomichi‘ am Samstag, 19. September, von 10 bis 13.30 Uhr.

Kinomichi – der ‚Weg der Lebensenergie‘ – wurde vom japanischen Aikidomeister Masamichi Noro entwickelt. Die Bewegungskunst verbindet Elemente des Aikido mit westlichen Bewegungslehren wie Eutonie und Feldenkrais. Im Mittelpunkt steht das konstruktive Miteinander.

Am selben Tag beginnt auch der neue Workshop ‚Lebenspower aktivieren: Fit und gut gelaunt Alltag und Beruf managen‘. Von 10 bis 13 Uhr stärken die Teilnehmenden mit gezielten Body-Mind-Übungen Vitalität, Mut und Selbstvertrauen.

Bei Rücken- oder Knieproblemen ist die Teilnahme nicht geeignet. Sämtliche Kurse finden in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Für alle neuen Angebote ist eine vorherige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 5656 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.

Workshop „Perspektivisches Zeichnen leicht gemacht!“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Samstag, den 12. September 2026, findet ein spezieller Workshop mit Ilka Sulten für Kinder ab sechs Jahren statt! Zuerst geht es durch die Ausstellung von Eberhard Havekost mit Fokus auf den „Perspektivischen Bildern“. Anschließend werden in der Wunderkammer verschiedene Techniken der Perspektive erlernt, die es leicht ermöglichen fabelhafte 3D Bilder zu kreieren.

Der Workshop ist für Kinder ab 6 Jahren, die Gebühr beträgt 12 EUR (exkl. Materialkosten). Anmeldungen sind zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via E-Mail empfang@mkk.art.

Dinslaken: Bundesweiter Warntag
Am Donnerstag, 10. September 2026, findet wieder der bundesweite Warntag statt. Dann heulen ab 11 Uhr auch 14 Sirenen in Dinslaken, die im Ernstfall die Bevölkerung vor akuten Gefahren, wie beispielsweise Hochwasser, Großbränden oder Chemieunfällen warnen. 

Bund, Länder und Kommunen testen gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Ziel ist es dabei, der Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die damit verbundenen Verhaltensweisen näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob der Warnprozess und das Zusammenspiel verschiedener Warnmittel funktionieren. Ebenfalls in die Aktion eingebunden werden unter anderem die Warn-App NINA und der Warnkanal Cell Broadcast (CB).

Bei CB wird eine Nachricht mit dem Text der Warnung an mobile Endgeräte im Mobilfunknetz versandt. Gleichzeitig wird auf den Geräten ein lautes Tonsignal erzeugt. Unter der Telefonnummer 0800-1204000 werden am Donnerstag von 11 Uhr bis 14 Uhr Hinweise darüber entgegengenommen, ob Sirenen an bestimmten Stellen nicht zu hören gewesen sind.

Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Hier werden gern auch Anregungen aus der Bevölkerung entgegengenommen.   Sirenen-Signalfolge und Bedeutung:  
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“
Heulton auf- und abschwellend von 1 Minute mit der Bedeutung "Gefahr, Radio einschalten und auf Durchsagen achten"
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung "Entwarnung"
Die Signalfolge wird in einem zeitlichen Abstand von 5 Minuten erfolge

Wesel: Bundesweiter Warntag am 10. September 2026
Am Donnerstag, 10. September 2026, wird um 11 Uhr wieder ein bundesweiter Probealarm der stationären Sirenen durchgeführt. Ziel ist es, der Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die damit verbundenen Verhaltensweisen näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob es Defizite bei der Technik gibt und die Signale auch überall zu hören sind.

Kreisweit werden rund 200 stationäre Sirenen und mobile Hochleistungssirenen eingesetzt. Auch der Warnkanal Cell Broadcast (CB) und Warn-Apps (z.B. NINA oder KATWARN) werden als Teil des Modularen Warnsystems getestet. Bei dem Warnkanal CB wird automatisch eine Nachricht mit dem Text der Warnung an jedes mobile Endgerät, welches in das Mobilfunknetz eingewählt ist, versandt.

Gleichzeitig wird auf dem Endgerät ein lautes Tonsignal erzeugt, welches dem Nutzer den Eingang der Warnung verdeutlicht. Cell Broadcast ist auch in anderen EU-Staaten im Einsatz.  Sirenen-Signalfolge und Bedeutung:  
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“
Heulton auf- und abschwellend von 1 Minute mit der Bedeutung „Gefahr, Radio einschalten und auf Durchsagen achten“
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“

Die Signalfolge wird in einem zeitlichen Abstand von 5 Minuten erfolgen. Bei größeren Schadensereignissen erhält man Informationen zum Schadensgeschehen unter www.kreis-wesel.de bzw. unter Tel. 0800 - 1204000. 

Dieser Telefonanschluss ist am Donnerstag, 10. September 2026, von 11 Uhr bis 14 Uhr besetzt. Hier werden Hinweise entgegengenommen, ob ggf. Sirenen an bestimmten Stellen nicht zu hören waren. Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Es werden auch Anregungen aus der Bevölkerung entgegengenommen.

Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.kreis-wesel.de/warntag sowie auf der Internetseite des Landes NRW unter https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung und über die Warn-App „NINA“ für Mobilgeräte.
Informationen in verschiedenen Sprachen sind verfügbar unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/.

Folgende Verhaltensweisen bei Ertönen der Warnsignaltöne sind im Ernstfall zu beachten:   
Ruhe bewahren Gebäude oder Wohnung aufsuchen 
Türen und Fenster schließen  Radio einschalten (Radio KW 91,7 / 107,6 MHz) - für einen möglichen Stromausfall wird empfohlen, ein Radio mit Batteriebetrieb und dafür auch Reservebatterien vorzuhalten 
Informationen beachten 
hilflose Personen und Menschen, die kein oder nur unzureichend Deutsch sprechen und verstehen, informieren.  

Die Krebsberatung Niederrhein e. V. erhält 2.000-Euro-Spende von BIG Challenge: Aktiv gegen Krebs e. V.
Einsatz zugunsten Krebsbetroffener und ihrer An- sowie Zugehörigen

Pünktlich zu ihrem fünfjährigen Bestehen im September 2026 kann sich die Krebsberatung Niederrhein e. V. über eine großzügige Spende in Höhe von 2.000 Euro freuen. Zusammengekommen ist die Summe bei einer Benefiz-Sportveranstaltung des BIG Challenge: Aktiv gegen Krebs e. V. aus Kevelaer-Winnekendonk.

Bei der symbolischen Scheck-Übergabe erklären die Verantwortlichen von BIG Challenge: Aktiv gegen Krebs e. V.: „Unser Ziel ist es, die Überlebenschancen und die Lebensqualität krebskranker Menschen zu verbessern. Am sogenannten BIG-Challenge-Tag, einem Sportevent für den guten Zweck, werden Spenden- und Sponsorengelder gesammelt und damit unter anderem regionale Projekte im Kampf gegen den Krebs gefördert.
In diesem Jahr haben insgesamt 330 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fleißig beim Radfahren in die Pedale getreten und beim Laufen oder Inlineskaten Meter gemacht.“ Von fünf Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags stellten sie sich dazu der sportlichen Herausforderung, „denn Aufgeben kommt nicht in Frage“, ist sich das Team von BIG Challenge einig.

Kerstin Zimmer-Derks, Fachliche Leitung der Krebsberatung Niederrhein e. V. und
Psychoonkologin, betont: „Wir freuen uns sehr darüber, dass der Verein BIG Challenge uns in diesem Jahr mit einer so großzügigen Spende bedacht hat. Wir sind allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Sportevents sehr dankbar für ihren starken Einsatz – der letztendlich den Menschen, die von Krebs betroffen sind und ihren An- sowie Zugehörigen zugutekommt. Herzlichen Dank!“ In den fünf Jahren seit Bestehen der Krebsberatung Niederrhein e. V. betreute diese bereits mehr als 1.000 Klient:innen.

Die Krebsberatung Niederrhein e. V. ist eine Anlaufstelle für Krebsbetroffene und ihre An- sowie Zugehörigen, die auf ein breites Netzwerk zugreifen kann und bei Bedarf vermittelt. In der Krebsberatung mit ihrem Sitz im Gewerbegebiet Eurotec (Eurotec-Ring 40, 47445 Moers) berät ein erfahrenes multiprofessionelles Team bei Fragen rund um das Thema Krebs.

Oft geht es in der Beratung neben gesundheitlichen und psychologischen Aspekten auch um berufliche und finanzielle Themen, die Ratsuchende beschäftigen. Bei allen Fragen hilft die Krebsberatung Niederrhein e. V. – kostenlos und unabhängig. Das unter anderem auch mit Außensprechstunden in Dinslaken (mittwochs, Mutter-Theresa-Haus, Bismarckstraße 28, 46535 Dinslaken), Wesel (dienstags, Pastor-Janßen-Straße 4, 46483 Wesel) und Goch (montags, Voßheider Straße 214-232, 47574 Goch).

Bei der Beratungsstelle handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef Krankenhaus GmbH und dem ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH.

Kerstin Zimmer-Derks (3. v. r.) und Martina Hanßen (2. v. r.) von der Krebsberatung Niederrhein e. V. mit Peter Schwarze (1. v. l.), Carola Deselaers (2. v. l.), Petra Kattendahl-Biedemann (3. v. l.) und Jörg Giesen (1. v. r.) von der BIG Challenge: Aktiv gegen Krebs e. V.

DANCE MASTERS! Best Of Irish Dance am 19. November in Kevelaer
Irlands neue Tanzsensation – Erneut auf Tournee durch Deutschland Das pulsierende Herz Irlands in einer rasanten Bühnenshow! Tickets ab sofort erhältlich DANCE MASTERS - Best Of Irish Dance entführt in die magische Welt, in der traditioneller irischer Stepptanz und lebensfrohe Musik eine unvergessliche Geschichte erzählen.

C Chric Mc Cann

Der langjährige Showerfolg bietet eine fesselnde Reise durch zweihundert Jahre irischer Kultur – frisch, lebensfroh und dynamisch präsentiert. Die Erfolgsshow wird in rund fünfzig Städten in Deutschland zu Gast sein. DANCE MASTERS! – Best Of Irish Dance erzählt die Geschichte des irischen Stepptanzes auf musikalische und tänzerische Weise – beginnend mit dem Erscheinen der wandernden Tanzlehrer (Dance Masters) vor rund 250 Jahren in den irischen Dörfern und Kleinstädten bis hin zum internationalen Durchbruch dank eines Gastauftrittes beim Grand Prix d'Eurovision 1994.

Dance Masters ist eine Hommage an die unbändige Kraft des irischen Tanzes. Die Show verbindet dabei die feurigen Rhythmen traditioneller irischer Musik mit der unglaublichen Präzision irischer Weltklasse-Stepptänzer. Von den ersten zarten Schritten bis hin zu furiosen, leichtfüßigen Tanzexplosionen. Jede Szene ist sorgfältig choreographiert, um die Jahrhunderte-alte Geschichte Irlands durch Tanz zu erzählen.

Die rund ein Dutzend irische Stepptänzerinnen und -tänzer haben ihr Handwerk an den besten Irish-Dance-Schulen erlernt. Sie springen, wirbeln und „clicken“ in atemberaubendem Tempo über die Bühne, unterstützt von kraftvoller Live-Musik, mit klassisch- irischen Instrumenten und original irischen Vocals. Die Szenerie wird untermalt mit Bildern der grünen Insel, ausgestrahlt auf einer großen Video-Leinwand, die auch die ausgefeilten Choreografien live und optimal ins rechte Bild rückt.

C Ronny Küttner photoron

Zwei Stunden original irischer Stepptanz, hohe tänzerische Qualität, anspruchsvolle Choreografien und authentische Kostüme verheißt die Erfolgsshow produziert und umgesetzt von Reset Production. Unterstützt werden die Tänzer von live gespielter und gesungener Musik. Die irische Band verbindet Gitarren- und Geigen-Klänge mit traditionellen Pipes und original irischem Gesang.

Seit fast zwanzig Jahren begeistert DANCE MASTERS! – Best Of Irish Dance deutschlandweit das Publikum – mit bisher über 750.000 Besuchern – und die Nachfrage nach diesem Mix aus traditionellen Elementen und modernem Entertainment hält unvermindert an.

Tickets & Informationen: www.BESTOFIRISHDANCE.de Ticket Ermäßigungen: Kinder von 7-12 Jahren erhalten 50% Rabatt auf alle Eintrittspreise Gruppen ab zehn Personen erhalten 5,00 € Ermäßigung je Ticket. Freier Eintritt für die Begleitperson bei Gästen mit einem „B“ im Ausweis Service Hotline: +49 / (0)365 – 54 818 30



NRW: Ende Januar 2026 waren 104.665 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht
* 54 % von ihnen waren seit mindestens zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum
* Zahl der untergebrachten Wohnungslosen ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 13 % gesunken
* Mehr als ein Viertel der untergebrachten Wohnungslosen waren Kinder und Jugendliche

Zum Stichtag 31. Januar 2026 waren in NRW 104.665 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der wohnungslosen Menschen am 11. September 2026 mitteilt, lebten zum Stichtag mit 54 % mehr als die Hälfte der Untergebrachten bereits seit mindestens zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum in der jeweiligen Unterbringung.

Zahl der untergebrachten Wohnungslosen ohne deutsche Staatsangehörigkeit gesunken
Die Zahl der erfassten untergebrachten Wohnungslosen ist gegenüber dem Vorjahr um 11 % bzw. 13.220 Menschen gesunken. Dabei lag die Zahl der Wohnungslosen mit deutscher Staatsangehörigkeit zum Stichtag 2026 mit 14.490 um 4 % höher als im Vorjahr. Dagegen war die Zahl der Wohnungslosen ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 13 % gesunken.

Ende Januar 2026 wurden 90.175 untergebrachte Wohnungslose ohne deutsche Staatsangehörigkeit gezählt – das waren 86 % der insgesamt erfassten Wohnungslosen Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den Ukrainerinnen und Ukrainern mit −22 % und bei den Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit mit −21 % aus.



27 % der untergebrachten Wohnungslosen waren Ukrainerinnen und Ukrainer, 18 % Syrierinnen und Syrer. Die deutsche Staatsangehörigkeit hatten 14 % der untergebrachten Wohnungslosen.

Mehr als ein Viertel der untergebrachten Wohnungslosen waren Kinder und Jugendliche Ende Januar 2026 waren 27.485 Minderjährige wegen Wohnungslosigkeit untergebracht; das waren mit 26 % gut ein Viertel der insgesamt erfassten Wohnungslosen. Mit 97 % waren die meisten von ihnen mit ihren Familien bzw. in Mehrpersonenhaushalten untergebracht. Lediglich 0,3 % waren alleinstehend. Bei 3 % der minderjährigen Wohnungslosen lagen keine Informationen zum Haushaltstyp vor.



13 % der untergebrachten Wohnungslosen waren im Alter von 18 bis unter 25 Jahren, 55 % im Alter von 25 bis unter 65 Jahren und 6 % waren 65 Jahre und älter.
Bei den unter 25-jährigen Erwachsenen waren Männer mit 66 % in der Mehrheit sowie auch bei den 25 bis unter 65-Jährigen mit 62 %. Bei den älteren untergebrachten Wohnungslosen waren dagegen die Frauen mit 52 % in der Überzahl.

Bei 63 % der Paare in Deutschland haben Frau und Mann den gleichen Bildungsstand -  Bildungsunterschiede bei jüngeren Paaren geringer als bei älteren
Die meisten Menschen in Deutschland wählen eine Partnerin oder einen Partner mit dem gleichen Bildungsniveau wie sie selbst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage des Mikrozensus mitteilt, hatten 2025 bei 63 % der gemischtgeschlechtlichen Paare beide Personen den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss.

Unterscheidet sich das Bildungsniveau, dann hat meistens der Mann den höheren Abschluss. Im letzten Jahr traf das auf ein Viertel (25 %) der Paare zu. Der umgekehrte Fall tritt seltener ein: Bei 13 % der Paare war die Frau im Vergleich zu ihrem Partner formal höher gebildet.



Bei gleichgeschlechtlichen Paaren hatten ebenfalls 63 % den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss. Bei Frauen-Paaren (65 %) war der Anteil etwas größer als bei Männer-Paaren (61 %).

Bildungsunterschiede zwischen Frau und Mann bei jüngeren Paaren geringer Bei jüngeren Paaren sind die Bildungsunterschiede zwischen Frau und Mann geringer als bei älteren. So hatten 65 % der gemischtgeschlechtlichen Paare im Alter von 18 bis 44 Jahren das gleiche Bildungsniveau, bei Paaren ab 45 Jahren lag der Anteil bei 62 %.

Auch beim Blick auf die Person mit dem höheren Bildungsabschluss ist das Geschlechterverhältnis bei jüngeren Paaren ausgeglichener. Bei 18 % von ihnen war der Mann höher gebildet, bei 17 % war es die Frau. Bei Paaren ab 45 Jahren mit ungleichem Bildungsniveau hatte der Mann (28 %) deutlich häufiger die formal höhere Bildung als die Frau (11 %).


„Vielfalt bereichert": Neue Fotoausstellung im Rathaus Wesel
Bürgemeister Rainer Benien, Lisa Quick Ab sofort ist im Rathaus die neue Ausstellung „Vielfalt bereichert - Weseler Gesichter" zu sehen. Sie zeigt Porträts von mehr als 30 Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die in Wesel leben oder arbeiten.

Hinter der Kamera stand die Fotografin und Breast Care Nurse Lisa Quick. Für die Ausstellung hat sie die Porträtierten interviewt und nach ihren Lieblingsfesten sowie Lieblingsrezepten gefragt – ihre Antworten sind als kurze Texte unter den Fotos zu lesen.

So entsteht ein bunter, lebendiger und persönlicher Einblick in das Leben der Menschen in Wesel. Die Ausstellung ist ab sofort bis Ende des Jahres während der Öffnungszeiten des Rathauses auf dem Flur vor dem Büro des Bürgermeisters zu besichtigen.

Fünf Auszubildende verstärken das Team der Arbeitsagentur
Die Agentur für Arbeit Wesel freut sich über fünf Nachwuchskräfte, die am 1. September ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen begonnen haben.  

Geschäftsführung und Personalrat der Arbeitsagentur begrüßten die fünf neuen Auszubildenden (Foto: Agentur für Arbeit Wesel).

Fünf junge Frauen zwischen 18 und 26 Jahren haben sich für die Ausbildung bei der Bundesbehörde entschieden. Sie werden in den kommenden drei Jahren vielfältige Erfahrungen in den Geschäftsstellen im Kreis Wesel und Kreis Kleve sammeln.

Barbara Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel, begrüßte gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen die neuen Nachwuchskräfte: „Wir freuen uns sehr, dass Sie unser Team als neue Kolleginnen unterstützen und künftig dazu beitragen, Menschen erfolgreich in Arbeit und Ausbildung zu vermitteln sowie Arbeitgebende mit Fachkräften zu versorgen.
Dabei legen wir großen Wert darauf, individuelle Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, um jedem Einzelnen bestmögliche Unterstützung zu bieten. Da bei uns in den kommenden Jahren vielen langjährige Mitarbeitende in den Ruhestand gehen, ist die Ausbildung und Förderung von qualifizierten Nachwuchskräften von größter Bedeutung für uns.“  

Neben der Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen bietet die Bundesagentur für Arbeit die Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in an. Für Studieninteressierte gibt es die dualen Bachelor-Studiengänge „Arbeitsmarktmanagement“ und „Beratung für Bildung, Beruf und Beschäftigung“.  

Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn 01.09.2026 sind bereits möglich. Mehr Informationen gibt es bei Aline Grasmehr, Tel.: 0201 181-3116, E-Mail: zentrale.p3-224-azubi-w-4@arbeitsagentur.de. Bewerbungen werden ausschließlich online entgegengenommen: www.arbeitsagentur.de/karriere.  


Bürgerbüro Stadtmitte Dinslaken
Das Dinslakener Bürgerbüro Stadtmitte schließt am Dienstag, 8. September 2026, zwei Stunden früher als üblich. Schließzeit ist an diesem Tag um 16 Uhr statt um 18 Uhr. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

Fit & chic für den Herbst: Das Flick-Café ist zurück
Nach einer längeren Sommerpause öffnet das Flick-Café im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck wieder seine Türen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Lieblingsstücke fit und chic für die kühleren Tage zu machen, statt sie im Schrank liegen zu lassen oder gleich zu ersetzen. Am Dienstag, 8. September, von 14.30 bis 16.30 Uhr lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck (Bismarckstraße 43b) alle Interessierten zum gemeinsamen Flicken und Reparieren in gemütlicher Atmosphäre ein. 

Im Flick-Café geht es bewusst um kleine Reparaturen, die sich oft schnell erledigen lassen: einen Knopf annähen, aufgegangene Nähte schließen oder kleinere Schäden ausbessern. Eine Änderungsschneiderei kann das Angebot nicht ersetzen, doch viele Kleidungsstücke lassen sich mit wenigen Handgriffen wieder alltagstauglich machen.  Die ehrenamtliche Expertin steht den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite.

Sie bringt ihre Nähmaschine und Materialien mit und zeigt, wie sich kleine Schäden an Kleidungsstücken oft ganz unkompliziert beheben lassen. Bei einer Tasse Kaffee, Keksen und netten Gesprächen wird ganz nebenbei Nachhaltigkeit gelebt – und so manches Lieblingsstück erhält eine zweite Chance.

Wer mag, kann außerdem Neues aus dem Fördergebiet Neu Meerbeck erfahren und sich über aktuelle Projekte und Veranstaltungen informieren. Die Teilnahme ist kostenlos.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich  Event details Veranstaltungsdatum 08.09.2026 - 14:30 Uhr - 16:30 Uhr Veranstaltungsort Bismarckstraße 43b 47443 Moers

Moerser Kirmes Feuerwerk-Party  
Mit der Feuerwerk-Party endet die Partyreihe am Kö-Treff. An diesem Abend heißt es hier noch einmal richtig Feiern, bis um 21.30 Uhr das große Feuerwerk die Kirmes beendet. Am Dienstag wird dann wieder ein Höhenfeuerwerk den Moerser Nachthimmel erleuchten.

Bildurheber: Moers Marketing

Die beste Sicht auf das Feuerwerk hat man vom Friedrich-Ebert-Platz. Event details Veranstaltungsdatum 08.09.2026 - 18:00 Uhr Veranstaltungsort Königlicher Hof 47441 Moers

Großes Abschlussfeuerwerk  
Das große Höhenfeuerwerk taucht den Nachthimmel über Moers am Kirmesdienstag in ein Meer aus funkelnden Lichtern. Damit endet das fünftägige Spektakel in der Moerser Innenstadt. Beste Sicht auf das farbenfrohe Schauspiel haben die Zuschauerinnen und Zuschauer vom Friedrich-Ebert-Platz.

Foto: Moers Marketing
Veranstaltungsdatum 08.09.2026 - 21:30 Uhr Veranstaltungsort Friedrich-Ebert-Platz 47447 Moers

Kleve: Bundesweiter Warntag 2026 mit Sirenen und Handy-Alarm
Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der nächste bundesweite Warntag statt. Ab 11:00 Uhr heulen dann in Kleve wieder testweise die Sirenen, die Warn-App NINA wird ausgelöst und mittels Cell-Broadcast proben auch die Warnfunktionen von Privathandys lautstark den Ernstfall.

Achtung, Probealarm: Am Donnerstag heulen um 11:00 Uhr die Sirenen.

Da die Stadt Kleve aktuell das städtische Sirenennetz ausbaut und erneuert, kann es dazu kommen, dass einzelne Sirenen nicht wie gewohnt auslösen, sondern stumm bleiben. Das ist den laufenden Modernisierungsarbeiten geschuldet. Die Stadt Kleve setzt dafür zusätzlich zwei mobile Sirenen im Stadtgebiet ein.

Kreis Kleve – Es wird wieder bundesweit gewarnt: Am Donnerstag, 10. September 2026, findet in Deutschland der diesjährige Warntag statt. Ab 11.00 Uhr werden auch in den Kommunen im Kreis Kleve verschiedene Warnsysteme getestet. Der Probealarm soll die Bevölkerung über die Funktionsweise und die Bedeutung der Warnmittel informieren. Gleichzeitig werden die technischen Abläufe überprüft. Für die Bevölkerung besteht somit keine Gefahr.

Auch Sirenen werden getestet
Beim Warntag kommen verschiedene Warnsysteme zum Einsatz – vom Handy und Radio bis zu Sirenen. In allen Städten und Gemeinden im Kreisgebiet ertönen Sirenensignale. Das auf- und abschwellende Heulen ist eine Warnung, die auf eine Gefahr hinweist, während ein einminütiger Dauerton „Entwarnung“ gibt. Am Warntag wird im Abstand von fünf Minuten die Tonfolge Entwarnung – Warnung – Entwarnung zu hören sein.

Die akustische Wahrnehmbarkeit der Sirenen kann durch die Windrichtung oder eine gute Schallisolierung bei Wohnhäusern beeinflusst werden. Darüber hinaus setzen einige Kommunen zusätzlich Warnmeldungen auf elektronischen Anzeigetafeln oder mobile Warnfahrzeuge mit Lautsprecherdurchsagen ein. Ferner testet der Kreis Kleve im Rahmen des Warntags Durchsagemöglichkeiten über das Lokalradio „Antenne Niederrhein“.

„Cell Broadcast“ und „NINA“ fürs Handy
Auch der Bund testet verschiedene Warnmittel. So wird um 11.00 Uhr erneut „Cell Broadcast“ getestet. Dabei werden Notfall- und Warnnachrichten direkt als Push-Nachricht an alle kompatiblen Handys in einer bestimmten Funkzelle geschickt. Auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BBK), www.bbk.bund.de / Button „Cell Broadcast“, gibt es weitere Informationen, auch zu den erforderlichen Handy-Betriebssystemen.

Ebenfalls beim Warntag am 10. September 2026 ausgelöst wird die Warn-App NINA des Bundes. Diese warnt deutschlandweit oder standortbezogen vor Gefahren wie beispielsweise Hochwasser, Gefahrstoffausbreitung oder einen Großbrand. Ferner bietet die App wichtige Verhaltensregeln für verschiedene Ernstfall-Szenarien. NINA steht in den bekannten App-Stores kostenlos zum Download bereit.

Umfrage des Bundes zum Warntag
Der Bund führt zum aktuellen Warntag erneut eine Umfrage durch. Vom 10 bis zum 17. September können Bürgerinnen und Bürger unter www.warntag-umfrage.de teilnehmen. Die Rückmeldungen sollen dabei helfen, das Warnsystem in Deutschland weiter zu verbessern. Im vergangenen Jahr haben sich knapp 120.000 Menschen an der bundesweiten Umfrage beteiligt.

Auf den Internetseiten des Kreises Kleve, www.kreis-kleve.de, gibt’s unter den Suchbegriffen „Warnung der Bevölkerung“, „Sirenentöne“ und „NINA“ weitere Informationen.

RhineCleanUp 2026: Gemeinsamer Einsatz für saubere Rheinufer in Kleve, Rees und Emmerich am Rhein
Der Rhein verbindet – und am Samstag, den 12. September 2026, steht er wieder im Mittelpunkt eines gemeinsamen Engagements für den Umweltschutz. Von 10:00 bis 13:00 Uhr beteiligen sich die Städte Kleve, Rees und Emmerich am Rhein am europaweiten RhineCleanUp. Entlang des Rheins kommen dabei zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer zusammen, um die Ufer von Abfällen zu befreien und gemeinsam ein Zeichen für einen bewussten Umgang mit der Natur zu setzen.

Die beteiligten Kommunen freuen sich auf den gemeinsamen Aktionstag am Samstag.

Mitmachen können alle, die sich an der Aktion beteiligen möchten – ob als Einzelperson, gemeinsam mit der Familie, als Verein, Unternehmen, Institution, Schulklasse oder Nachbarschaft. Informationen zum RhineCleanUp und zu den einzelnen lokalen Aktionen sind auf der offiziellen Internetseite www.rhinecleanup.org zu finden.

Alle Infos zur Aktion in Kleve
Die Aktion in Kleve beginnt um 10:00 Uhr und endet um 13:00 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz der ADM Ölwerke Spyck, Rheinstraße 24, 47533 Kleve-Salmorth.

Wer mitmachen möchte, kann sich vorab unter umwelt@kleve.de oder über die Internetseite des RhineCleanUp registrieren. Dort ist die lokale Aktion der Stadt Kleve unter dem Gruppennamen RhineCleanUp Stadt Kleve 2026 zu finden. Die Organisatoren bitten alle Teilnehmenden, sich rechtzeitig an ihrem jeweiligen Sammelstartpunkt einzufinden, damit die Aktionen vor Ort pünktlich und reibungslos beginnen können.

Nach Möglichkeit sollten die Teilnehmenden eigene Handschuhe, Greifzangen (Picker) und Müllsäcke mitbringen. Auch Verpflegung, ausreichend Getränke und gutes Schuhwerk werden empfohlen. Sollten keine eigenen Materialien vorhanden sein, können vor Ort Picker und Handschuhe in begrenzter Anzahl beim Organisationsteam ausgeliehen werden. Müllsäcke stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Wichtige Sicherheitshinweise: Das Betreten des Wassers ist im Rahmen der Sammelaktion aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Für die Reinigung von Bereichen im Wasser beziehungsweise an schwer zugänglichen Stellen organisiert das RhineCleanUp-Team entsprechend ausgebildete Profis. Sollte der Wasserstand am Aktionstag weiterhin niedrig sein, ist zudem besondere Vorsicht im Hinblick auf mögliche Rückstände aus dem Zweiten Weltkrieg geboten.

Verdächtige Gegenstände dürfen auf keinen Fall berührt werden. Entsprechende Funde sollten unbedingt direkt den Helferinnen und Helfern vor Ort gemeldet werden, sodass der Fundort geräumt und weitere Schutzmaßnahmen eingeleitet werden können.

Die Städte Kleve, Rees und Emmerich am Rhein freuen sich auf viele Menschen, die sich am RhineCleanUp beteiligen und gemeinsam dazu beitragen, die Rheinufer in der Region von Müll und Unrat zu befreien.

Informationen aus den übrigen teilnehmenden Städten:
Emmerich am Rhein
In Emmerich am Rhein findet der RhineCleanUp am Samstag, 12. September 2026, von 10 bis 13 Uhr statt. Die Sammelaktionen starten an insgesamt fünf Punkten im Stadtgebiet:
Aussichtspunkt Dornick
Kupferstraße, am Segelflugplatz
Wardstraße, unter beziehungsweise hinter der Rheinbrücke
Emmericher Ward, Runde Straße
Rheinpromenade, beim Fährmann

Der Sammelstartpunkt an der Rheinpromenade beim Fährmann ist in diesem Jahr neu dabei. Freiwillige erhalten vor Ort Handschuhe, Müllsäcke und eine kleine Stärkung für unterwegs. Der gesammelte Müll wird anschließend von den Kommunalbetrieben Emmerich abgeholt und fachgerecht entsorgt.

Wer mitmachen möchte, kann sich vorab per E-Mail oder über die Internetseite des RhineCleanUp registrieren und sollte unter „Name der Gruppe“ ergänzend den geplanten Sammelstandort (Emmericher Ward, Rheinbrücke, Fährmann, Segelflugplatz oder Aussichtspunkt Dornick) angeben, damit die Betreuung vor Ort bestmöglich gewährleistet werden kann.

Ansprechpartnerinnen für den RhineCleanUp in Emmerich am Rhein sind Regina Pommerin, Telefon 02822 75-1517, E-Mail regina.pommerin@stadt-emmerich.de und Hanna Kirchner, Telefon 02822 75-1516, E-Mail hanna.kirchner@stadt-emmerich.de.
Rees

In Rees treffen sich Sammlerinnen und Sammler um 10 Uhr vor dem Reeser Rathaus (Markt 1, 46459 Rees). Vor dem Start erhalten alle Teilnehmenden Handschuhe, Greifer, Müllbeutel sowie ein kleines Care-Paket mit Snack und Getränk.

Entlang des Rheins werden insgesamt sechs Gitterboxen aufgestellt, in denen der gesammelte Müll entsorgt wird. Diese befinden sich am Fähranleger in Grietherort, an der Mahnenburg, im Gebiet zwischen der Rheinbrücke und dem Baugebiet in Rees, auf Höhe des Skulpturenparks, vor dem Rathaus sowie am „Parkplatz Grindsee“ (am Ende der Lohrwardtstraße) in Haffen.

Nach der Sammelaktion sind alle Teilnehmenden um 13 Uhr als Dankeschön herzlich zu einem kostenlosen Imbiss im Bürgerhaus eingeladen. Wer teilnehmen möchte, kann sich vorab per E-Mail an christine.klanten@stadt-rees.de oder über die Internetseite des RhineCleanUp registrieren. Dort ist die lokale Aktion unter RhineCleanUp Rees zu finden.

Ansprechpartnerin für den RhineCleanUp in Rees ist Christine Klanten, Klimaschutzmanagerin der Stadt Rees, unter der E-Mail-Adresse christine.klanten@stadt-rees.de.

Weitere Aktionen in Rees finden am Rheinufer im Bereich Rhein-Kilometer 845 am Campingplatz Grietherort sowie bei Rhein-Kilometer 842 auf Höhe von Reeserward 3 statt.


Vorhang auf für die neue Kultursaison 2026/27 der Stadt Kleve!
Neue Kultursaison 2026/27: Die Verantwortlichen präsentieren das neue Kulturprogramm der Stadt Kleve für die Saison 2026/27.

Eindrucksvolle Theaterabende, mitreißende Musik und vielfältige Kulturerlebnisse – all das verspricht die neue Kultursaison 2026/2027 der Stadt Kleve. Die Klever Stadthalle wird damit wieder Schauplatz für zahlreiche handverlesene Veranstaltungen, die Kulturgäste aller Altersgruppen begeistern.

Auf dem Spielplan des Theaters der Stadt Kleve stehen pointierte Komödien wie „Eine Mords-Freundin“, das herrlich ehrliche Stück „Es ist nur eine Phase, Hase“ über die Herausforderungen des Älterwerdens sowie die turbulente Frauenpower-Komödie „Von wegen Stille Nacht“. Mit dem Bestseller-Hit „Achtsam Morden“ kommt außerdem eine ebenso spannende wie schwarzhumorige Bühnenfassung nach Kleve.

Spannend und emotional wird es auch mit „Der erste letzte Tag“ – einer berührenden Geschichte zwischen Roadtrip, Drama und überraschenden Wendungen. Junge Perspektiven eröffnet das Abiturstück „Heimsuchung“, das eindrucksvoll deutsche Geschichte und persönliche Schicksale miteinander verwebt. Mit „Das Lehrerzimmer“ ist zudem die gefeierte Bühnenadaption des oscarnominierten Drehbuchs in Kleve zu erleben – intensiv, aktuell und näher am echten Leben denn je.

Auch die Konzerte der Stadt Kleve versprechen außergewöhnliche musikalische Begegnungen. Von Bach bis Piazzolla, von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert: Das Publikum darf sich unter anderem auf Gustav Mahlers 4. Sinfonie in Kammerbesetzung, ein swingendes Weihnachtskonzert mit dem Landesjugendchor NRW sowie einen spannenden Crossover-Abend mit Musik von ABBA und Jean-Philippe Rameau freuen.

Für die jungen Konzertgäste heißt es beim energiegeladenen Familienkonzert „No rhythm, no music“ mit dem Schlagzeugduo Drum Twins: mitmachen, mitfühlen und Rhythmus erleben.

Wenn Frau Höpker im Februar 2027 zum Mitsingkonzert einlädt, wird aus einem Konzertabend ein gemeinschaftliches Erlebnis voller Emotionen, Erinnerungen und musikalischer Gänsehautmomente. Mit viel Herz, Humor und ansteckender Begeisterung bringt sie Menschen zusammen und lässt den ganzen Saal gemeinsam singen, lachen und fühlen.

Packend und zugleich generationenübergreifend präsentiert sich die Sonderveranstaltung „Verbrechen hautnah – Spurensuche LIVE“. Luca und Laura Di Stefano bringen einen modernen True-Crime-Livepodcast auf die Bühne. Echte Kriminalfälle werden live vor Publikum erzählt – interaktiv, emotional und visuell inszeniert. Eine außergewöhnliche Mischung aus Podcast, Live-Show und spannender Spurensuche.

Mit dem Kindertheater der Stadt Kleve gibt es auch für kleine Kulturfans großes Theater: In der Saison 2026/27 stehen „Die drei??? – Zirkus der Rätsel“, „Eine Weihnachtsgeschichte“, „Hase und Igel“, „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ sowie „Das Neinhorn“ auf dem Programm. Ein Ticket kostet familienfreundliche 4 Euro.

Karten für alle Veranstaltungen sind online unter kleve.reservix.de sowie direkt bei den bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich. Auch attraktive Abonnements mit Preisvorteilen und festen Sitzplätzen sind verfügbar. Die druckfrischen Programmflyer liegen an den bekannten Stellen aus und werden auf Wunsch auch digital oder postalisch zugestellt. Flyeranfragen können per E-Mail an kultur@kleve.de gerichtet werden.

Alle Infos zum Kulturprogramm
Alle Informationen zum Theater- und Konzertprogramm der Stadt Kleve für die Saison 2026/2027 gibt es auf der Internetseite der Stadt Kleve. Dort sind alle Veranstaltungen samt ausführlichen Informationen zum Veranstaltungsort, erhältlichen Abonnements und Vorverkaufsstellen zu finden.

Moerser Musikschule lädt zum Dozentenkonzert ein
Zu einem Klavierabend der besonderen Art lädt die Moerser Musikschule am Samstag, 12. September, um 18.30 Uhr ein. Das Konzert findet im Kammermusiksaal des Martinstifts (Filder Straße 126) statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Bongju Lee, Korrepetitorin an der Moerser Musikschule, tritt zum dritten Mal im Rahmen der Dozentenkonzerte auf.

Sie präsentierte dieses Mal Werke des Komponisten Brahim Shexo, der in Syrien aufgewachsen ist und seit 2003 in Deutschland lebt. Er absolvierte an der Hochschule Osnabrück ein Bachelorstudium in Komposition und Musikerziehung, anschließend einen Master of Music im Fach ‚Musik im Kontext‘ – ein interdisziplinärer Studiengang mit den Schwerpunkten Komposition, Arrangement, Stilkopie und Tonsatz – sowie Musikvermittlung an der Musikhochschule Münster, mit Auszeichnung.

Kompositionen in Spielfilmen zu hören
Shexos Kompositionen und Arrangements sind unter anderem in Dokumentar- und Spielfilmen zu hören und werden in Ländern wie Kanada, den USA, dem Libanon sowie in verschiedenen Teilen Europas und auf internationalen Wettbewerben aufgeführt. Seit 2023 ist Shexo Lehrbeauftragter für kurdische Sprache am Zentrum für Sprachen und Interkulturelle Kompetenz der Hochschule Kiel und unterrichtet an zwei Musikschulen in den Fächern Komposition, Studienvorbereitung, Gehörbildung und Ûd (Kurzhalslaute).

Mehrere Meisterkurse besucht
Bongju Lee wurde 1985 in Busan, Südkorea geboren. Mit vier Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Während ihrer Kindheit nahm sie an zahlreichen Wettbewerben teil und erhielt mehrmals erste Preise. An der Musikhochschule Detmold hat sie 2012 ihr Bachelorstudium in der Klasse von Prof.

Matitjahu Kellig abgeschlossen, und im Jahr 2016 folgte der Abschluss im Masteraufbaustudiengang mit Schwerpunkt Neue Musik an der Hochschule für Musik Saar in der Klasse von Prof. Stefan Litwin. Meisterkurse hat sie bei u.a. bei Josef Anton Scherrer, Manfred Aust, Angelika Nebel, Frederic Rzewski und András Schiff besucht.

Am 13. September Moerser Bergbaugeschichte auf dem Rad erleben
Die 120-jährige Geschichte des Bergbaus im Moerser Raum beleuchtet eine Radtour am Sonntag, 13. September. Start ist um 10.30 Uhr vor dem Bahnhof Moers, Homberger Straße. Der damalige Streit der benachbarten Kommunen um Schacht 5 der Zeche Rheinpreußen ist Anlass der Stadtführung mit dem Fahrrad.

Gästeführer Dr. Wilfried Scholten stellt die Entwicklung des Bergbaus in der Gegend und seine Bedeutung für das Landschaftsbild, die Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsstruktur heraus.  Verbindliche Anmeldungen zu der Führung sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0. Die Teilnahme kostet pro Person 12 Euro. 

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Werkstatt rund ums Buch 
Kreativität und Handwerk: In der ‚Werkstatt rund ums Buch‘ lädt die vhs Moers – Kamp-Lintfort dazu ein, die faszinierende Welt des Buchbindens und der Papiergestaltung zu entdecken. Ab Montag, 14. September, ab 17 Uhr erfahren die Teilnehmenden, wie aus einfachen Materialien individuelle Bücher und besondere Papierobjekte entstehen.

Im Mittelpunkt des praxisorientierten Kurses, der insgesamt zehnmal in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 stattfindet, steht die Verbindung von traditionellem Handwerk und kreativer Gestaltung. Vermittelt werden verschiedene Techniken des Buchbindens und des Papierfärbens. Vom ersten Falten über das Heften und Binden bis zur individuellen Gestaltung entsteht Schritt für Schritt ein eigenes kleines Kunstwerk.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger und Einsteigerinnen, die das Buchbinden kennenlernen möchten, als auch an Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen wollen. Eine rechtzeitige Anmeldung für die ‚Werkstatt rund ums Buch: Papier färben – Buchbinden/Buchprojekte‘ kann entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.

vhs Moers - Kamp-Lintfort: Fahrradtouren für mobile Senioren
Gemütlich radeln, die Natur genießen und gemeinsam unterwegs sein: Die vhs Moers - Kamp-Lintfort lädt mobile Senioren und Seniorinnen zu drei abwechslungsreichen Fahrradtouren durch die Region ein. Die drei Fahrten finden an den Montagen, 28. September, 12. Oktober und 26. Oktober, jeweils von 10 bis 14 Uhr statt.

Treffpunkt und Start ist jeweils der Vorplatz des Moerser Bahnhofs. Bevor es gemeinsam auf die Räder geht, findet am Montag, 14. September, in der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, um 16 Uhr eine Vorbesprechung statt. Dabei werden organisatorische Fragen geklärt, die geplanten Routen vorgestellt und Absprachen für die gemeinsamen Fahrten besprochen. 

Bei den Touren geht es auf rund 25 Kilometern durch Wiesen und Wälder, vorbei an Feldern und gastlichen Dörfern, über Deiche und entlang idyllischer Flusslandschaften. Im Mittelpunkt steht dabei nicht sportliche Höchstleistung, sondern die Freude an der Bewegung und am gemeinsamen Erleben.

Geradelt wird in gemäßigtem Tempo, sodass genügend Zeit bleibt, die Landschaft rund um Moers zu genießen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine vorherige Anmeldung für die Vorbesprechung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Die Stauprognose vom 11. bis 13. September 2026
Deutschlandweit gibt es weiterhin rund 1.000 Autobahnbaustellen. Zusätzliche Verkehrsspitzen sind durch zahlreiche Volksfeste, das Basketball-WM-Turnier der Frauen in Berlin sowie die DTM am Sachsenring bei Zwickau zu erwarten. Insbesondere rund um den Sachsenring muss mit Störungen bei An- und Abreise gerechnet werden.

Mit dem Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg sowie in den letzten österreichischen Regionen ist am Wochenende mit starkem Rückreiseverkehr zu rechnen. Besonders belastet sind die Routen aus dem Süden Richtung Norden sowie die Verbindungen von den Küsten und aus den Urlaubsregionen.

Gleichzeitig bleibt der Reiseverkehr in Richtung Alpen, Seen, Küsten und Mittelgebirge erhöht. Die größten Staugefahren bestehen Freitagnachmittag und -abend, Samstagvormittag sowie bei der Rückreise Samstagnachmittag und -abend und Sonntagvormittag bis in den frühen Abend.

• A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Dortmund – Köln
• A2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
• A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
• A4 Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
• A5 Kassel – Frankfurt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
• A6 Mannheim – Heilbronn
• A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München
• A10 Berliner Ring
• A17 Dresden – Prag
• A44 Kassel – Dortmund
• A45 Aschaffenburg – Gießen – Hagen – Dortmund
• A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A81 Singen – Stuttgart
• A95 München – Garmisch-Partenkirchen
• A96 Lindau – München
• A99 Autobahnring München

Auch in Österreich bleibt die Verkehrslage auf den Hauptreiserouten angespannt. Betroffen sind die West- (A1), die Tauern- (A10), die Karawanken- (A11), die Inntal- (A12) und die A13 Brenner Autobahn zwischen Innsbruck und Brenner. Auf der A13 sorgt insbesondere die Sanierung der Luegbrücke für zusätzliche Behinderungen. Auch auf der Fernpass Bundesstraße, der B179, ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

In der Schweiz sind insbesondere die A1 Bern – Zürich – St. Margrethen, A2 Basel – Luzern – Chiasso (Gotthardroute), A3 Basel – Zürich – Chur sowie A13 Bregenz – Chiasso (San-Bernardino-Route) staugefährdet.

In Italien sind insbesondere die Verbindungen von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7) sowie die Brennerroute (A22) betroffen.
Bei der Einreise nach Deutschland können aufgrund der Grenzkontrollen Wartezeiten entstehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de.

Dinslaken: Sperrung der Hünxer Straße ab Montag wegen DB-Baumaßnahme
Die Hünxer Straße wird aufgrund einer Maßnahme der Deutschen Bahn im Bereich der DB-Brücke vom 07.09. bis 14.09.2026 vollgesperrt. Es handelt sich um den Bereich von der DB-Brücke bis zur Kreuzung Wilhelm-Lantermann-Sttr./Hünxer Str./Karl-Heinz-Klingen-Str.

Die Karlstraße und Wielandstraße werden somit jeweils zur Sackgasse und sind von der Karl-Heinz-Klingen-Straße und Wilhelm-Lantermann-Straße anfahrbar.  Die Fuß- und Radumleitung verläuft über die Max-Eyth-Straße und Karl-Heinz-Klingen-Straße. Die KFZ-Umleitung hingegen wird über die Karl-Heinz-Klingen-Straße, Ziegelstraße und Hanielstraße geführt. Nähere Informationen zur Baumaßnahme erhalten Sie bei der Pressestelle der Deutschen Bahn.

Kreis Wesel: Bundesweiter Warntag am 10. September 2026
Am Donnerstag, 10. September 2026, wird um 11 Uhr wieder ein bundesweiter Probealarm der stationären Sirenen durchgeführt. Ziel ist es, der Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die damit verbundenen Verhaltensweisen näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob es Defizite bei der Technik gibt und die Signale auch überall zu hören sind.

Kreisweit werden rund 200 stationäre Sirenen und mobile Hochleistungssirenen eingesetzt. Auch der Warnkanal Cell Broadcast (CB) und Warn-Apps (z.B. NINA oder KATWARN) werden als Teil des Modularen Warnsystems getestet. Bei dem Warnkanal CB wird automatisch eine Nachricht mit dem Text der Warnung an jedes mobile Endgerät, welches in das Mobilfunknetz eingewählt ist, versandt. Gleichzeitig wird auf dem Endgerät ein lautes Tonsignal erzeugt, welches dem Nutzer den Eingang der Warnung verdeutlicht.

Cell Broadcast ist auch in anderen EU-Staaten im Einsatz. Sirenen-Signalfolge und Bedeutung: Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“ Heulton auf- und abschwellend von 1 Minute mit der Bedeutung „Gefahr, Radio einschalten und auf Durchsagen achten“
Dauerton von 1 Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“
Die Signalfolge wird in einem zeitlichen Abstand von 5 Minuten erfolgen. Bei größeren Schadensereignissen erhält man Informationen zum Schadensgeschehen unter www.kreis-wesel.de bzw. unter Tel. 0800 - 1204000. Dieser Telefonanschluss ist am Donnerstag, 10. September 2026, von 11 Uhr bis 14 Uhr besetzt. Hier werden Hinweise entgegengenommen, ob ggf. Sirenen an bestimmten Stellen nicht zu hören waren.

Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Es werden auch Anregungen aus der Bevölkerung entgegengenommen. Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.kreis-wesel.de/warntag sowie auf der Internetseite des Landes NRW unter https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung und über die Warn-App „NINA“ für Mobilgeräte. Informationen in verschiedenen Sprachen sind verfügbar unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/.

Folgende Verhaltensweisen bei Ertönen der Warnsignaltöne sind im Ernstfall zu beachten:
Ruhe bewahren
Gebäude oder Wohnung aufsuchen
Türen und Fenster schließen
Radio einschalten (Radio KW 91,7 / 107,6 MHz) - für einen möglichen Stromausfall wird empfohlen, ein Radio mit Batteriebetrieb und dafür auch Reservebatterien vorzuhalten
Informationen beachten
hilflose Personen und Menschen, die kein oder nur unzureichend Deutsch sprechen und verstehen, informieren.

Bündnis gegen Depression im Kreis Wesel lädt gemeinsam mit dem SCALA Kulturspielhaus zu einer besonderen Lesung in Wesel ein
Über Depressionen zu sprechen, fällt vielen Menschen noch immer schwer. Dabei gehören Depressionen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Das Bündnis gegen Depression im Kreis Wesel möchte dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, Wissen zu vermitteln und den offenen Umgang mit psychischen Erkrankungen zu fördern.

Eine besondere Gelegenheit dazu bietet am Mittwoch, 9. September 2026, die gemeinsame Veranstaltung mit dem SCALA Kulturspielhaus Wesel: Der Autor und Bühnenliterat Tobi Katze ist mit seinem Live-Literaturprogramm „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ zu Gast. Katze erzählt darin auf persönliche, schonungslose und zugleich humorvolle Weise vom Leben mit Depression.

Er beschreibt die Erkrankung nicht aus sicherer Distanz, sondern aus eigener Erfahrung – und findet dabei Worte für Zustände, die für Betroffene häufig schwer zu erklären sind. In schlechten Phasen kann bereits das Aufstehen oder Aufräumen zu einer unüberwindbaren Herausforderung werden. In sehr schlechten Phasen ist selbst das Nachdenken darüber zu anstrengend.

Mit Selbstironie, Sprachwitz und einer gehörigen Portion schwarzem Humor nimmt er die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in seinen Alltag. Sein Programm zeigt: Über Depressionen zu sprechen, muss nicht immer leise und ernst geschehen. Auch Lachen kann dabei helfen, sich einem schwierigen Thema zu nähern.

Mit der Veranstaltung wird ein Raum geschaffen, in dem Depression nicht als Tabuthema behandelt wird. Humor kann dabei eine Brücke sein – er ersetzt weder Therapie noch professionelle Hilfe, kann aber helfen, Berührungsängste abzubauen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Tobi Katze, Jahrgang 1981, kommt ursprünglich aus der Poetry-Slam-Szene und steht seit mehr als 15 Jahren auf Bühnen. 2014 gewann er den Bielefelder Kabarettpreis. Sein Blog „Das Gegenteil von traurig“ über Leben und Arbeit mit Depressionen startete 2014 auf stern.de. Im September 2015 erschien sein Erzählband „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ bei Rowohlt. Das Buch erreichte die Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde unter anderem von WDR 2 Bücher als „absolut lesenswert“ gewürdigt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten – unabhängig davon, ob sie selbst Erfahrungen mit Depression gemacht haben, Angehörige unterstützen oder sich einfach mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

Ort: SCALA Kulturspielhaus Wesel, Wilhelmstraße 8 – 10, 46483 Wesel
Datum: Mittwoch, 09. September 2026
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Tickets sind im Vorverkauf (15 Euro) unter scala-kulturspielhaus.ticket.io und an der Abendkasse (20 Euro) erhältlich.

Das Bündnis gegen Depression des Kreises Wesel setzt sich für Aufklärung über Depressionen, das Hilfesystem sowie Unterstützungsmöglichkeiten im Kreis Wesel, die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und eine Verbesserung der Versorgung Betroffener ein. Die gemeinsame Veranstaltung mit dem SCALA Kulturspielhaus soll informieren, sensibilisieren und vor allem eines ermöglichen: offen über Depressionen zu sprechen.
Kontakt
Fachstelle Kreiskommunikation
Pressestelle, Social Media
Telefon0281 207-2142

Dinslaken: Kinder- und Jugendparlament tagt
Am Donnerstag, 10.09.2026, tagt das Kinder- und Jugendparlament der Stadt Dinslaken. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Saal Agen des Dinslakener Rathauses. Unter anderem wird es thematisch um die UN-Kinderrechte gehen. Die Tagesordnung kann online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de/.

Woche der Klimaanpassung in Kleve: Waldspaziergang und Park(ing) Day
Vom 14. bis zum 20. September 2026 findet die deutschlandweite Woche der Klimaanpassung statt. In diesem Rahmen werden bundesweit zahlreiche Aktionen zum Thema Klimaanpassung angeboten. Auch die Stadt Kleve beteiligt sich wieder und lädt zu zwei Aktionen ein.

Kleves Klimaanpassungsmanagerin Merle Gemke (l.) und Kevelaers Klimaanpassungsmanagerin Chantal Fouquet (r.) laden zum Park(ing) Day ein.

Am 15. September 2026 findet in Kooperation mit dem lokalen Förster ein Spaziergang zum Thema Wald und Klimaanpassung statt. Am 18. September 2026, dem internationalen Park(ing) Day, werden zwei Stellplätze an der Hagschen Straße 33 umgestaltet, um die Bedeutung von mehr Grün und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum aufzuzeigen sowie über Möglichkeiten der Klimaanpassung zu informieren.

Am Dienstag, den 15. September 2026, lädt Förster Joachim Böhmer vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Niederrhein, in Kooperation mit der Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve, Merle Gemke, zum Klimaspaziergang durch den Tiergartenwald ein. Treffpunkt ist um 16:00 Uhr der Parkplatz Hirschpfuhl in Kleve.

In einem knapp zweistündigen Spaziergang wird Herr Böhmer die Geschichte des Klever Waldes aufgreifen, darauf eingehen, welche Klimawandel-bedingten Folgen im Forst bereits eine Rolle spielen und aus der Praxis erzählen, welche Werkzeuge man in der Forstwirtschaft hat, um mit den Auswirkungen umzugehen. Kommen Sie vorbei und erleben Sie unseren lokalen Wald aus einer neuen Perspektive. Es ist keine Voranmeldung notwendig.

Am Freitag, den 18. September 2026, findet sowohl im Rahmen der Woche der Klimaanpassung als auch der Europäischen Mobilitätswoche in der Wallfahrtsstadt Kevelaer und der Stadt Kleve zeitgleich der internationale Park(ing) Day statt. Die Aktionen finden jeweils von 12:00 bis 17:00 Uhr statt. Ziel des Park(ing) Days ist es, zu zeigen, wie viel öffentlicher Raum für alternative Nutzungen zur Verfügung stehen kann, wenn Flächen, die üblicherweise als Stellplätze für Autos dienen, vorübergehend anders genutzt werden.

Dabei entstehen kleine, temporäre Aufenthalts- und Begegnungsräume, die zeigen, wie öffentlicher Raum neu gedacht und gestaltet werden kann. In der Stadt Kleve werden zwei Stellplätze an der Hagschen Straße 33 umgestaltet. Die Initiative „10 m² Nachbarschaft“, die als Umsetzung des Gewinnerprojekts der Klever Birne 2025 entstanden ist, ist mit ihrem mobilen Fahrradanhänger vor Ort. Dieser findet auf einer etwa 10 m² großen Parkfläche Platz und setzt Impulse zu den Themen nachhaltige Mobilität und soziale Teilhabe.

Das Projekt zeigt, wie Parkflächen auch als Orte der Begegnung, des Austauschs und der nachbarschaftlichen Unterstützung genutzt werden können. Ergänzt wird das Angebot in Kleve durch einen Stand zur Klimaanpassung mit Glücksrad und Quiz. Hier können Interessierte ihr Wissen testen, mitmachen, rätseln und miteinander ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Das Klima-Team der Wallfahrtsstadt Kevelaer gestaltet gemeinsam mit dem Permakultur-Niederrhein e.V., dem Mechel-Haus zwei Stellplatzflächen am Luxemburger Platz temporär um.

Für diesen Zeitraum wird die Fläche zu einem Ort der Begegnung für Mensch und Natur. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, sich am Aktionsstand des Klima-Teams auszutauschen, zu informieren, mitmachen und zu verweilen. Weitere Informationen zu den geplanten Aktionen gibt es bei den Klimaanpassungsmanagerinnen der jeweiligen Stadt: Wallfahrtsstadt Kevelaer: chantal.fouquet@kevelaer.de Stadt Kleve: merle.gemke@kleve.de 


Dinslaken: Infoabend "Was Eltern von Kindern mit und ohne Smartphone wissen sollten"
Am 15.09.26 findet vom 18 bis 20 Uhr im Dachstudio (Friedrich-Ebert-Str. 84, über der Stadtbibliothek) eine Infoveranstaltung zum Thema: Eltern, Kinder und das Smartphone statt. Referent Moritz Becker vom smiley e. V. gibt Eltern, Großeltern, Fachkräften und weiteren Interessierten einen fachkundigen und humorvollen Einblick in die Medienwelt von Kindern und Jugendlichen.

Im Fokus stehen dabei Kinder ab dem Grundschulalter, aber die vielen praktischen Tipps und Anregungen sind auch bereits für Familien mit jüngeren Kindern hilfreich. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung per Mail an familienbuero@dinslaken.de oder telefonisch unter 02064/6032922 gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bundesweiter Warntagam am Donnerstag, den 10. September 2026
Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der sechste Bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen erproben an diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Sie finden die entsprechenden Informationen in der beigefügten Pressemitteilung sowie Bildmaterial (Quelle: BBK) zu Ihrer Verwendung.

Um 11:00 Uhr versendet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung. Diese wird an alle verbundenen Warnmultiplikatoren wie Radio- und TV-Sender, digitale Anzeigetafeln, Warn-Apps sowie Cell Broadcast weitergeleitet und erreicht dadurch Millionen Menschen in Deutschland. Zusätzlich testen viele Kommunen ihre eigenen Warnsysteme wie Sirenen oder Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr wird eine bundesweite Entwarnung gegeben.

BBK-Präsidentin Grit Tüngler: „Unser Ziel ist es, die Menschen auf das wichtige Thema Warnung aufmerksam zu machen. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger nach dem Warntag sind daher für uns entscheidend bei der Auswertung. Nur durch ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Warnkanälen können wir das Warnsystem gezielt verbessern und für den Ernstfall noch verständlicher und zuverlässiger gestalten. Wir freuen uns deshalb sehr, wenn sich auch in diesem Jahr wieder so viele Menschen wie möglich an unserer Online-Umfrage beteiligen und ihre Erfahrungen mit uns teilen.“


Aktionstag zum Tag der Wohnungslosen am 11. September in Dinslaken: „Hinschauen. Gemeinsam aktiv. Wohnungslosigkeit überwinden.“
Am Freitag, 11. September 2026, findet in Dinslaken der Aktionstag zum Tag der Wohnungslosen statt. Unter dem Motto „Hinschauen. Gemeinsam aktiv. Wohnungslosigkeit überwinden.“ informieren die beteiligten Organisationen über Wohnungslosigkeit und die bestehenden Unterstützungs- und Hilfsangebote in Dinslaken.

Die Veranstaltung findet von 10 bis 15 Uhr auf dem Neutorplatz statt und richtet sich an alle Interessierten. Der Aktionstag soll dazu beitragen, für die Lebenssituation wohnungsloser und obdachloser Menschen zu sensibilisieren und die vorhandenen Hilfsangebote und Unterstützungsstrukturen vor Ort bekannter zu machen.

Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. lebten im Jahr 2024 in Deutschland mehr als eine Million Menschen wohnungslos. Die Entwicklung verdeutlicht die gesellschaftliche Bedeutung des Themas und die Notwendigkeit von Unterstützung und Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen.

Im Mittelpunkt des Aktionstags stehen drei Aspekte: Hinschauen, aktiv werden und vernetzen. Dabei geht es darum, Wohnungslosigkeit als gesellschaftliche Herausforderung wahrzunehmen, bestehende Hilfsangebote sichtbar zu machen und den Austausch zwischen den verschiedenen beteiligten Stellen und der Öffentlichkeit zu fördern.

Der Aktionstag wird gemeinsam von der Stadt Dinslaken, dem Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel e.V., der AWO Kreisverband Wesel e.V. – Ortsverband Dinslaken, dem Diakonischen Werk im Ev. Kirchenkreis Dinslaken, der Evangelischen Stiftung Lühlerheim, dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe e. V. und Die Wunderfinder e.V. veranstaltet.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Die beteiligten Organisationen stehen vor Ort für Informationen und Gespräche rund um das Thema Wohnungslosigkeit und die Unterstützungsangebote in Dinslaken zur Verfügung.

Tag der Orthopädie im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken am 12. September
Am 12. September 2026 geht es um moderne Behandlungsmöglichkeiten an Hüfte, Knie und Wirbelsäule. Neben Informationen, Mitmachangeboten und persönlichen Gesprächen gibt es für Kinder ein Teddybär-Krankenhaus.   Wenn Gelenke schmerzen, der Rücken Probleme bereitet oder die Beweglichkeit im Alltag nachlässt, ergeben sich viele Fragen:
- Wie kann moderne Orthopädie helfen, um Schmerzen zu lindern und Mobilität zu erhalten?
- Wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll?
- Welche Möglichkeiten gibt es bei Wirbelsäulenbrüchen im Alter?

Antworten darauf gibt der „Tag der Orthopädie“ am Samstag, dem 12. September 2026, von 11 bis 15 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Gelenke, Wirbelsäule und Beweglichkeit. Fachärzte informieren in leicht verständlichen Vorträgen über moderne Behandlungsverfahren an Hüfte, Knie und Wirbelsäule.

Wer ein persönliches Anliegen besprechen möchte, kann vor Ort bei „Frag den Doc“ einen Zeitraum für ein Gespräch mit einem Arzt reservieren. So können individuelle Fragen direkt und in ruhiger Atmosphäre geklärt werden. Neben den Vorträgen präsentieren sich verschiedene medizinische Bereiche des Krankenhauses sowie externe Partner mit Informations- und Beratungsangeboten.

Auch Implantathersteller werden vor Ort sein und Einblicke in die moderne Gelenkversorgung geben. Weitere Themen sind unter anderem Schmerzmedizin, Pflege, Reha-Management, Physiotherapie und Ernährungsmedizin. Praktische Einblicke in den Krankenhausalltag gibt es ebenfalls: Besucherinnen und Besucher können OP-Demonstrationen erleben und einen Rettungswagen besichtigen.

Für Kinder gibt es ein Teddybär-Krankenhaus, in dem sie ihr mitgebrachtes Kuscheltier untersuchen und versorgen können. Außerdem warten ein Glücksrad, ein Instagram-Gewinnspiel auf die Gäste sowie Speisen und Getränke. Der Tag der Orthopädie findet am Samstag, dem 12. September 2026, von 11 bis 15 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es online auf: https://www.evkln.de/orthopaedietag.html   BU: Beim Tag der Orthopädie im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken konnten sich Besucherinnen und Besucher bereits 2025 über moderne Behandlungsmöglichkeiten informieren. Auch 2026 gibt es wieder Vorträge, Mitmachangebote und persönliche Gespräche.

Foto: EVKLN

Sommerausklang mit Musik und Feuerwerk: Lichterfest im Forstgarten am 12. September 2026
Das Lichterfest setzt die Parkanlagen rund um den Klever Forstgarten wieder stimmungsvoll in Szene. Die Stadt Kleve lädt am Samstag, 12. September 2026, ab 18 Uhr zum Sommerabschlusskonzert in den historischen Forstgarten ein, um den musikalischen Sommer mit dem beliebten Lichterfest gebührend zu verabschieden.

Die gesamte Gartenanlage wird im Zuge dessen bei musikalischer Untermalung auf verschiedenen Bühnen wieder in ein Meer aus tausenden Lichtern eingetaucht, während sich lokale Stände um die kulinarische Verpflegung kümmern.

In den kommenden Tagen bis zum Lichterfest verwandeln die Umweltbetriebe der Stadt Kleve die historischen Parkanlagen des Klever Forstgartens in eine stimmungsvoll funkelnde Gartenkulisse. Lampions, Strahler, Fackeln und Lichterketten setzen die Grünanlage dann wieder kunstvoll in Szene und schaffen eine besondere Atmosphäre, die zum Flanieren, zum Verweilen und zum Genuss des hochwertigen Musikprogramms einlädt.

Ab 18.30 Uhr sorgt das Jazz Quintett MAYA mit einer Mischung aus Funk, Jazz, Soul-Cover und eigenen Stücken für sommerliche Tanzstimmung. Anschließend bringt Public Alehouse Underground mit Folk, Pop und Rock ordentlich Energie auf die Bühne. Für rhythmische Akzente sorgen die Konga Quings, die Percussion-Gruppe des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Kleve, die das Programm auf der Bühne am Amphitheater um 18.30 Uhr eröffnet und von dort aus in die beleuchtete Parkanlage des Forstgartens zieht. Weiter geht es indessen auf der Hauptbühne mit viel swingender Leidenschaft der beiden Bigbands KAG Bigband und Bajazzo.

Ein besonderes Highlight erwartet das Publikum zum Ende des musikalischen Abends: Bajazzo tritt gemeinsam mit dem US-amerikanischen Startrompeter Philip Lassiter auf. Der elfmalige Grammy-Gewinner zählt zu den renommiertesten Musikern der internationalen Szene. Ein Topstar wie Lassiter gehört sonst auf die großen Bühnen der Welt – in Kleve gibt es ihn an diesem Abend für das Publikum für einige Songs live und kostenlos zu erleben.

Um diesen ereignisreichen Tag und damit den Sommer zu verabschieden, folgt ab 21.30 Uhr der traditionelle Höhepunkt des Sommerabschlusskonzerts im Forstgarten. Das Feuerwerk ist durch taktgenau passende Hintergrundmusik dafür prädestiniert, alle Zuschauerinnen und Zuschauer zum Staunen zu bringen. Die beeindruckenden Bilder, die durch die Kombination aus Barock- und Höhenfeuerwerk entstehen, sorgen gemeinsam mit der Musik und der leuchtenden Umgebung für ein Event, das definitiv in Erinnerung bleiben wird und nicht verpasst werden sollte.

Das Programm im Überblick
Parkanlage Forstgarten
19:30 – 20:00 Uhr: Konga Quings Percussion (Walking Act)
Konzertmuschel Blumenhof
18.30 – 19.30 Uhr: Jazz Quintett MAYA Funk, Jazz, Soul-Cover
20.00 – 21.10 Uhr: Public Alehouse Underground Folk-Pop-Rock
Bühne Amphitheater
18:30 – 18:50 Uhr: Konga Quings Percussion (Walking Act)
19:00 – 19:40 Uhr: Bajazzo Bigband Bläsersound
19:50 – 20:30 Uhr: KAG-Bigband Bläsersound
20:40 – 21.15 Uhr: Bajazzo Bigband & Philip Lassiter Bläsersound
Amphitheater
Den krönenden Abschluss bildet ab 21:30 Uhr das spektakuläre Musikfeuerwerk, bei dem Barock- und Höhenfeuerwerk perfekt auf die Begleitmusik abgestimmt sind.

Für die Veranstaltung rät die Stadt Kleve aufgrund begrenzter Parkplatzkapazitäten dringend dazu, umweltfreundlich, also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder im Auto-Sharing, anzureisen. Wer dennoch mit dem PKW kommt, findet Stellplätze an der Wasserburgallee, bei der Gesamtschule am Forstgarten, an der Tiergartenstraße (nahe dem Tiergarten) sowie am Sportplatz DJK Kleve (Stiller Winkel). Speziell für Fahrräder gibt es eine Abstellfläche an der Kreuzung Tiergartenstraße/Wasserburgallee.

Zusätzlich müssen Verkehrsteilnehmer mit Straßensperren rund um das Areal rechnen. Von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr ist das Gelände komplett für den Autoverkehr gesperrt, wozu entsprechende Blockaden an der B9 und der Wasserburgallee errichtet werden. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Waffen, Pyrotechnik, Drogen sowie eigene Getränke strengstens untersagt sind und Taschen am Eingang stichprobenartig kontrolliert werden.

Kempen: Kulturforum Franziskanerkloster öffnet anlässlich des Tages
des offenen Denkmals und des Deutschen Orgeltags am 13.
September seine Türen

Auch in diesem Jahr steht der zweite Sonntag im September im Zeichen der Kultur
und des Denkmalschutzes. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ gewähren zahlreiche Städte und Gemeinden Bürgerinnen und Bürgern einen Blick in ihre Baudenkmäler. So auch das Kulturforum Franziskanerkloster, welches am 13.09.2026 zwischen 11 und 17 Uhr ein vielfältiges Programm für Groß und Klein anbietet.

Wer sich schon immer gefragt hat, wie es eigentlich hinter den Kulissen eines Museums aussieht und welche Schätze und Objekte in sonst verschlossenen Räumen schlummern, kann um 11, 14 und 16 Uhr an einer Führung durchs Depot teilnehmen.

Von Truhen, Uhren und Spieltischen – Im Kramer-Museum wimmelt es nur so von alten Möbeln. Aber warum sind sie im Museum und nicht bei uns zuhause? Für was
wurden sie früher genutzt? Wem gehörten sie? Und welche Geschichten können sie
erzählen? Um 11:30 Uhr und 15:30 Uhr wird in einer halbstündigen Kinderführung erkundet, was das Besondere an diesen Gegenständen ist.

Auch im Museum für Niederrheinische Sakralkunst schlummert so manch ein
Museumsschatz. Gemeinsam mit Dr. Elisabeth Friese erfahren Interessierte um 13 Uhr mehr über ausgewählte Objekte.

Und wer selbst kreativ im Museum werden möchte, kann zwischen 11 und 17 Uhr an der Kreativstation in der Klosterküche malen, basteln und entdecken. Sebastian Küchler-Blessing, Domorganist aus Essen, wird jeweils um 14 und um 15 Uhr ein halbstündiges Konzert auf der König-Orgel in der Paterskirche geben.
Anschließend sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, auf der Empore die König-Orgel genauer kennenzulernen, den Balg zu treten, Register zu ziehen und der Orgel ein paar Töne zu entlocken.

Die Installation „unter fünf Augen“ des Künstlers Wilhelm Mundt ist noch bis zum 13.09.2026 zu sehen! In einem Werkgespräch in der Klosterpforte mit Dirk Steimann um 16 Uhr kann das Kunstwerk gemeinsam besprochen werden. Zudem laden der Kempener Geschichts- und Museumsverein e.V. und der Förderverein der Stadtbibliothek Kempen e.V. von 12 Uhr bis 16:30 Uhr ein, sich im Museums-Café im Rokoko-Saal zu stärken. Besuchende haben außerdem die Möglichkeit, beim Medientrödel in Büchern und Co aus dem Bestand der Stadtbibliothek und des Museums zu stöbern.

Und als Tipp: Wer das Kramer-Museum und das Museum für Niederrheinische Sakralkunst auf eigene Faust erkunden möchte, kann in die neue Museums-App
blicken! Drei unterschiedliche Touren geben spannende Hintergrundinfos zum Gebäude und der Dauerausstellung! Alle Angebote sind kostenfrei. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kempen.de

Kleve beteiligt sich mit drei Aktionen an der Europäischen Mobilitätswoche 2026
Zur Europäischen Mobilitätswoche finden auch in Kleve wieder Aktionen statt. EMW-Maskottchen Edgar hat es sich in Kleve schon bequem gemacht. Vom 16. bis 22. September 2026 findet die Europäische Mobilitätswoche (EMW) unter dem Motto „Mobilität unter den Generationen" statt.

Ziel der europaweiten Aktionswoche ist es, nachhaltige Mobilität sichtbar und erlebbar zu machen. Die Stadt Kleve beteiligt sich mit einem Auftakttermin und drei weiteren Aktionen im Stadtgebiet. Bereits im Vorfeld der EMW lädt die Stadt Kleve am Dienstag, 15. September 2026 um 17:00 Uhr zu einer Begehung im Rahmen des Fußverkehrschecks ein.

Treffpunkt für die Route durch die Unterstadt ist der Vorplatz des Klever Bahnhofs. Interessierte sind eingeladen, gemeinsam mit der Stadtverwaltung und einem spezialisierten Planungsbüro die Wegeführung für den Fußverkehr vor Ort in Augenschein zu nehmen, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und Ideen einzubringen. Alle Informationen zum Programm der Stadt Kleve zur Europäischen Mobilitätswoche 2026 sind auch auf der Internetseite der Stadt Kleve unter www.kleve.de/emw zusammengefasst.

Veranstaltung im Krankenhaus Bethanien: „Campus-Café“ am 09. September 2026  
Austausch und Information rund ums Thema „Das Wunderwerk der Atmung! Wie können wir die Atmung vertiefen, Lunge und Herz stärken und mit ihr innere Ruhe und Zufriedenheit finden?“  

Am 09. September 2026 lädt das Krankenhaus Bethanien Moers wieder zum „Campus Café“ ein. Alle pflegenden An- und Zugehörigen sind herzlich eingeladen, von 16 bis 18 Uhr in die Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) zu Kaffee, Kuchen und Austausch zu kommen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.  

Beim Fachvortrag geht es um das Thema „Das Wunderwerk der Atmung! Wie können wir die Atmung vertiefen, Lunge und Herz stärken und mit ihr innere Ruhe und Zufriedenheit finden?“. Die Heilpraktikerin und Atemtherapeutin Beate Wargalla gibt praktische Übungen mit an die Hand, um die richtige Atmung zu unterstützen, die Atemmuskeln zu trainieren, sich körperlich zu stärken und innerlich zur Ruhe zu finden.  

Um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten. Entweder per E-Mail an campuscafe@bethanienmoers.de oder telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw. +49 (0) 2841 200 20420.  

Arden Classic Day am 13. September 2026 auf Burg Zelem
Automobile Leidenschaft vor historischer Kulisse: Am Sonntag, den 13. September 2026, lädt Jochen Arden erneut zum Classic Day auf Burg Zelem in Kranenburg-Mehr ein. Von 11.00 bis 18.00 Uhr treffen Fahrer, Sammler und Freunde klassischer Automobile auf dem historischen Rittersitz zu einem besonderen Tag unter Gleichgesinnten ein.

Wenn sich am Morgen der Nebel über den Wiesen der Düffel lichtet und die Spätsommersonne auf die niederrheinische Kulturlandschaft fällt, finden die ersten klassischen Fahrzeuge ihren Weg zur Burg Zelem. Vor der Kulisse des historischen Anwesens erwartet die Besucher eine vielseitige Auswahl an Oldtimern, Youngtimern und Motorrädern.

Willkommen sind klassische Automobile und Motorräder aller Marken sowie alle Besucher, die die Leidenschaft für außergewöhnliche Fahrzeuge teilen.
Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Arden AJ 6 2+2 Coupé. Das charakteristische Fahrzeug steht bis heute für elegante Linienführung, technische Weiterentwicklung und individuelle Gestaltung.

Als eines der bemerkenswerten Modelle der Arden Historie verdeutlicht der AJ 6 die enge Verbindung zwischen klassischem Automobilbau, technischer Kompetenz und individueller Veredelung.

Veranstaltungsinformationen Arden Classic Day 2026 Sonntag, 13. September 2026 11.00 bis 18.00 Uhr, Burg Zelem Zelemer Weg 13–15, 47559 Kranenburg-Mehr .
Der Eintritt ist frei. Mit einer freiwilligen Spende können Besucher die Stiftung Burg Zelem und damit den Erhalt eines der prägenden Baudenkmäler der Region unterstützen.