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38. KW: Montag, 14. - Sonntag, 20. September 2026
Moers: Indonesische Gäste
besuchten Bürgermeisterin Zupancic
Weitgereisten Besuch hat Bürgermeisterin
Julia Zupancic am Dienstag, 16. September,
im Rathaus begrüßt. Zu Gast waren Debora
Suparni, Eko Rahayu, Mika Sentiyani und
Ester Daniyati, die Mitglieder der
indonesischen Christlichen Kirche Java
Mitte-Nord sind. Die Bürgermeisterin lud die
Frauen ein, sich in das Goldene Buch der
Stadt Moers einzutragen. Superintendent
Wolfram Syben und Mitglieder des
Kirchenkreises Moers begleiteten die kleine
Reisegruppe.
Debora Suparni, Eko Rahayu, Mika Sentiyani
und Ester Daniyati aus Java/Indonesien
trugen sich auf Einladung von
Bürgermeisterin Julia Zupancic in das
Goldene Buch der Stadt Moers ein.
Begleitetet wurden sie von Superintendent
Wolfram Syben und Mitgliedern des
Kirchenkreises Moers.

(Foto: pst)
Organisiert haben den Austausch
Hintergrund des Besuchs ist die
Partnerschaft der Kirchengemeinde Gereja
Kristen Jawa Tengah Utara (GKJTU) und des
Kirchenkreises Moers, die seit 1988 besteht.
Die Mitglieder des
GKJTU-Partnerschaftsausschusses Christoph
Roller, Kirsten-Luisa Wegmann, Ruth Gudlick,
Annika Stepputat, Elke Grobe, Britt und
Frank Wichmann haben den Austausch dieses
Mal organisiert. Bürgermeisterin Zupancic
freute sich, dass das christliche Engagement
nicht an Landesgrenzen endet.
Besuch
in Bildungseinrichtungen und Werkstatt
Gastgeberin und Gäste tauschten sich über
die Gleichberechtigung von Frauen und den
Klimawandel aus, der in Indonesien stark zu
spüren ist. Beispielsweise überflutet das
Meer in manchen Regionen wertvolles
Ackerland oder dringt in das Grundwasser
ein. Dies hatte Ester Daniyati, die in ihrer
Heimat auch als Pastorin tätig ist, bei
einer Gast-Predigt in der Dorfkirche
Schwafheim behandelt. Zudem war die
Inklusion in Schulen und Kitas Thema des
Gesprächs.
Um die Herangehensweise
in Deutschland zu sehen, haben die Frauen
hier Bildungseinrichtungen, eine Wohngruppe
und eine Werkstatt für Menschen mit
psychischen Erkrankungen besucht. Der
Kirchenkreis Moers unterstützt die GKJTU bei
Maßnahmen, die Familien ein Einkommen
verschaffen. Dazu zählen unter anderem
Handwerksausbildungen oder diakonische
Aufgaben.
20.09. Konzert in
Dinslaken: Verlegung in Kathrin-Türks-Halle
Die AG musischer Vereinigungen und
die Stadt Dinslaken laden für Sonntag, 20.
September, 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr), zum
Konzert ein. Das für den Burginnenhof
geplante Konzert findet aufgrund des
unbeständigen Wetters und der kühlen
Temperaturen allerdings nicht OpenAir,
sondern in der Kathrin-Türks-Halle statt.
Die Teilnehmer sind diesmal die
Bergkapelle Niederrhein e.V. und der MGV
Dinslaken-Feldmark 1907. Beide Gruppen haben
moderne, schwungvolle und rhythmische Stücke
ausgewählt und viele davon mit eigenen
Bearbeitungen auf die speziellen
Anforderungen der Sänger und Musiker
abgestimmt. Die Zuhörer können sich auf gute
Musik und gekonnte Arrangements freuen.
Der MGV Dinslaken-Feldmark wird unter
der Leitung von Stefan Büscherfeld unter
anderem mit Liedern von Udo Lindenberg,
Marius Müller-Westernhagen, Die Ärzte und
vielen weiteren Top-Acts unterhalten. Die
Bergkapelle Niederrhein e.V., unter der
Leitung von Helmut Nowok, beweist ihr Können
und besondere Spielfreude in einer großen
musikalischen Bandbreite mit Marsch, Polka
und Dixie-Musik sowie vielen berühmten
Evergreens.
Das Konzert wird durch die Stadt Dinslaken
in Zusammenarbeit mit der
Arbeitsgemeinschaft musischer Vereinigungen
in Dinslaken 1985 organisiert. Karten zum
Preis von 10 Euro sind bei den mitwirkenden
Vereinen, der Stadtinformation am Rittertor
oder online unter
stadt-dinslaken.reservix.de erhältlich.
Bürgermeister Simon
Panke und Landrat Ingo Brohl beim
Marktgespräch am 23. September in Lohberg
Am Mittwoch, den 23. September
sind Landrat Ingo Brohl und Bürgermeister
Simon Panke auf dem Markt in
Dinslaken-Lohberg zu Gast. Zwischen 9 und 11
Uhr können Besucher*innen mit den beiden ins
Gespräch kommen und Fragen, Anregungen,
Ideen Lob oder Kritik äußern.
Neben Simon Panke und Ingo Brohl, der auch
Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist,
stehen auch Polizeibeamte der
Kreispolizeibehörde Wesel und Mitarbeitende
aus dem Bereich Bevölkerungsschutz der
Kreisverwaltung für Gespräche zur Verfügung.
Sie informieren über verschiedene Maßnahmen
zur Krisenvorsorge und stehen für Rückfragen
zur Verfügung.
Dinslaken: Poetry Slam im
Dachstudio am 25. September Die
nächste Ausgabe des Dachstudio Slams
Dinslaken steht am Freitag, 25. September,
19.30 Uhr, vor der Tür. Sechs Künstlerinnen
und Künstler erhalten die Gelegenheit, das
Publikum von sich und ihren Texten zu
überzeugen. Dafür haben die Künstler pro
Text sechs Minuten Zeit. Es dürfen keine
Requisiten verwendet werden.
Wer am
Ende gewinnt, entscheidet das Publikum. Der
Abend wird wie immer charmant moderiert von
Anna Conni und Tobias Reinartz. Die Türen
öffnen sich um 19 Uhr. Tickets sind nur an
der Abendkasse erhältlich, es gibt keinen
Vorverkauf. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für
Schüler und Studenten gibt es einen
ermäßigten Eintritt von 2,50 Euro.
Dinslaken: Sondervorführung &
Schulvorführung „Wir sind Juden aus Breslau“
mit Regisseurbesuch Am Montag, den
12.10.26, findet um 19.30 Uhr eine
Sondervorführung des Films „Wir sind Juden
aus Breslau“ statt und am Dienstag, den
13.10., gibt es den Film für Schulklassen zu
sehen. Das Lichtburg Center Dinslaken führt
den preisgekrönten Dokumentarfilm, der ein
eindringliches Zeichen gegen stärker
werdende nationalistische und
antisemitistische Strömungen in Europa
setzt, in Anwesenheit des Regisseurs Dirk
Szuszies vor.
Die Veranstaltung
findet in Zusammenarbeit mit: Anne Prior,
Dinslaken, Stadtbibliothek Dinslaken, Omas
gegen Rechts Dinslaken, Evangelischer
Kirchenkreis Dinslaken, Flüchtlingsrat
Dinslaken, Amnesty International Dinslaken,
Mother's call Dinslaken und der Stadt
Dinslaken statt. Das Projekt wird gefördert
durch die Fachstelle für Demokratie der
Stadt Moers im Auftrag des Kreises Wesel im
Rahmen des Landesprogramms "NRWeltoffen" des
Demokratiezentrums NRW in der Landeszentrale
für politische Bildung.

Filmplakat: Wir sind Juden aus Breslau.
„Wir sind Juden aus Breslau“ ist ein
Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale
Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen
führt. Ein Film, der anhand der
Lebensschicksale der Protagonisten auch die
Gründung des Staates Israel mit den
Erfahrungen des Holocaust in Verbindung
setzt.
Anita Lasker Wallfisch, eine
wichtige Protagonistin, hielt im Deutschen
Bundestag die Rede bei der
Holocaust-Gedenkfeier und wurde mit dem
Deutschen Nationalpreis geehrt. In diesem
Jahr ist der 88. Jahrestag der Pogromnacht.
Das Kapitel "Pogromnacht" spielt in den
Erinnerungen der Protagonisten eine
elementare Rolle.
http://www.judenausbreslaufilm.de
Verleihung des Heimat-Preises 2026 der
Stadt Wesel Am Dienstag, den
08.09.2026, verlieh Bürgermeister Rainer
Benien an drei Projekte beziehungsweise
Vereine den Heimat-Preis der Stadt Wesel.
Über die Auszeichnung freuen durften sich
der Fanfarencorps CCL Wesel 1973 e.V., der
1. Weseler Highlander e. V. und die
Katholische öffentliche Bücherei Ginderich.

Für den Heimat-Preis 2026 gingen insgesamt
13 Bewerbungen beziehungsweise Vorschläge
ein. Am 03.06.2026 hat eine Jury, bestehend
aus Bürgermeister Rainer Benien, Dr. Barbara
Rinn-Kupka vom Kulturbereich der Stadt
Wesel, Karin Nienhaus vom Kulturspielhaus
SCALA, Max Trapp von der Weseler
Demografischen Gesellschaft e. V., Ludwig
Maritzen von der Hanse-Gilde Wesel e. V und
Thomas Voigt vom Jugendrat der Stadt Wesel,
aus den eingegangenen Bewerbungen
beziehungsweise Vorschlägen drei mögliche
Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt.
Mit seiner Sitzung vom 14.07.2026 ist der
Rat der Stadt Wesel dieser Empfehlung
einstimmig gefolgt.
Bürgermeister
Rainer Benien bedankt sich bei den
Preisträger*innen:“ Die Menschen, die sich
ehrenamtlich engagieren geben unserer Stadt
Zusammenhalt. Sie bewahren, was Wesel
geprägt hat, und entwickeln es zugleich
weiter. Sie bringen Menschen
unterschiedlicher Generationen, Erfahrungen
und Herkunft zusammen. Damit tragen Sie ganz
wesentlich dazu bei, dass Wesel nicht nur
ein Wohnort, sondern für viele Menschen
tatsächlich ein Zuhause ist.“
Seit
2019 wird der Heimat-Preis der Stadt Wesel
verliehen. Er rückt das ehrenamtliche
Engagement in den Mittelpunkt der
öffentlichen Aufmerksamkeit und macht
sichtbar, was häufig im Hintergrund
geschieht und dennoch für die Stadt Wesel
von unschätzbarem Wert ist.
Fanfarencorps CCL Wesel 1973 e.V. Seit
mehr als einem halben Jahrhundert begleitet
das Fanfarencorps das gesellschaftliche
Leben in Wesel. Es sorgt bei Schützenfesten,
Karnevalsveranstaltungen und vielen weiteren
Anlässen für den passenden musikalischen
Rahmen.
Dabei ist der Verein nicht
nur in Wesel zu hören, sondern trägt den
Namen der Stadt auch an den Niederrhein und
in das Ruhrgebiet. Für dieses
jahrzehntelange Engagement, für die Pflege
unseres Brauchtums und insbesondere für die
Weitergabe der musikalischen Tradition an
junge Menschen erhält das Fanfarencorps CCL
Wesel 1973 den ersten Heimat-Preis der Stadt
Wesel mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000
Euro.
1. Weseler Highlander e. V.
Der 1. Weseler Highlander e. V. zeigt
eindrucksvoll, dass Heimat und Tradition
nichts Starres sein müssen. Die
Highland-Games, die dieses Jahr bereits zum
vierten Mal ausgerichtet wurden, verbinden
sportliche Leistung und Teamgeist mit
schottischer Kultur.
Ob beim Baumstammwerfen, beim
Gewichthochwurf oder beim Tauziehen: Gefragt
sind Kraft, Geschicklichkeit und vor allem
die gegenseitige Unterstützung im Team.
Zugleich steht die Freude am gemeinsamen
Erlebnis im Mittelpunkt. Für dieses kreative
und tatkräftige Engagement erhält der 1.
Weseler Highlander Verein den zweiten
Heimat-Preis der Stadt Wesel mit einem
Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.
Katholische öffentliche Bücherei Ginderich
In diesem Jahr blickt die Bücherei auf ihr
175-jähriges Bestehen zurück. Das Angebot
richtet sich an alle Generationen: Kinder
entdecken dort ihre ersten Bücher,
Jugendliche finden Geschichten und
Informationen, Erwachsene können lesen,
stöbern und sich austauschen. Neben Büchern
und Hörbüchern gehören auch
Gesellschaftsspiele zum Bestand.
Dass die Nutzung kostenlos ist, macht
deutlich, dass der Zugang zu Bildung, Kultur
und Gemeinschaft allen Menschen offenstehen
soll. Für dieses beständige und wertvolle
Engagement erhält die Katholische
öffentliche Bücherei Ginderich den dritten
Heimat-Preis der Stadt Wesel mit einem
Preisgeld in Höhe von 500 Euro.
Kreis Wesel: Lange Wartezeiten im DLZ Moers
Am Donnerstag, 17.09.2026, kommt es
aufgrund von kurzfristigen Personalausfällen
zu langen Warte- und Bearbeitungszeiten bei
der Fahrzeugzulassung und
Fahrerlaubnisangelegenheiten des Kreises
Wesel im Dienstleistungszentrum (DLZ) Moers.
Immer dienstags und donnerstags
haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit,
ihre Zulassungsangelegenheiten ohne
vorherige Terminvereinbarung zu erledigen.
Daher ist das Kundenaufkommen an diesen
beiden Tagen in der Regel hoch.
Grundsätzlich empfiehlt der Kreis Wesel, für
Zulassungsangelegenheiten vor Ort vorab
online einen Termin unter https://tevis.krzn.de/tevisweb080/ zu
vereinbaren. Da auch diese Termine knapp
sind, wird noch einmal darum gebeten,
gebuchte Termine zu stornieren, sofern sie
nicht mehr benötigt werden.
Um längere Wartezeiten anderweitig zu
nutzen, können Kundinnen und Kunden den
Barcode auf ihrem Aufrufticket scannen. So
können sie jederzeit live sehen, wie viele
Personen noch vor ihnen warten.
Zulassungsdienste und Autohäuser werden
darauf hingewiesen, dass die terminfreien
Tage ausschließlich für Privatkunden
vorgesehen sind.

Baugenehmigungen für
Wohnungen im Juli 2026: +1,9 % zum
Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im
Neubau von Januar bis Juli 2026 zum
Vorjahreszeitraum: +13,5 % bei Wohnungen in
Wohngebäuden insgesamt +9,7 % bei
Einfamilienhäusern +25,0 % bei
Zweifamilienhäusern +15,1 % bei Wohnungen in
Mehrfamilienhäusern
Im
Juli 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22
500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 1,9 %
oder 400 Baugenehmigungen mehr als im Juli 2025.
Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen
im Neubau um 0,8 % oder 100 auf 18 400.
Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den
Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im
Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,0 %
oder 300 auf 4 100. Bei den Ergebnissen ist zu
beachten, dass Baugenehmigungen häufig nicht in
den Berichtsmonat ihrer Erteilung, sondern durch
Nachmeldungen der Baubehörden erst später in die
Statistik einfließen.

Januar bis Juli 2026: Aufwärtstrend
bei neuen Wohngebäuden hält an Von Januar
bis Juli 2026 wurden in Deutschland
Baugenehmigungen für 148 800 Wohnungen in neuen
sowie bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das
waren 12,9 % oder 17 000 Wohnungen mehr als von
Januar bis Juli 2025. In neu zu errichtenden
Wohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2026
insgesamt 121 200 Wohnungen genehmigt, das waren
13,5 % oder 14 400 Neubauwohnungen mehr als im
Vorjahreszeitraum.
Dabei stieg die Zahl
der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um
9,7 % (+2 500) auf 27 900. Bei den
Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter
Wohnungen um 25,0 % (+1 800) auf 8 900 zu. In
Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten
Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden
79 700 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um
15,1 % (+10 500) gegenüber dem
Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der
genehmigten Wohnungen in Wohnheimen sank dagegen
um 6,2 % auf 4 700 Wohnungen (-300). In neuen
Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis
Juli 2026 insgesamt 2 700 Wohnungen
(+25,0 %; +500) genehmigt. Hierunter fallen zum
Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden
oder Wohnungen in Innenstadtlagen über
Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in
bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden
von Januar bis Juli 2026 insgesamt
24 900 Wohnungen genehmigt, das waren 8,9 % oder
2 000 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum
des Jahres 2025.
NRW: Absatzwert
der Backwarenproduktion erreicht neuen
Höchststand * 2025 wurden Backwaren
im Wert von 5,8 Milliarden Euro hergestellt
(+1,4 % zum Vorjahr) * Fast ein Viertel des
bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Betriebe
in NRW * Regierungsbezirke Köln und
Düsseldorf beim Absatzwert der
Backwarenproduktion fast gleichauf an der Spitze
Im Jahr 2025 sind in
441 produzierenden Betrieben des
nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes
Backwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro
industriell hergestellt worden. Hierzu zählen
u. a. Brot, Brötchen, Leb- und Honigkuchen sowie
Kekse und Kleingebäck.
Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Tages des
Deutschen Butterbrotes am 25. September 2026
mitteilt, war der Absatzwert damit nominal
(also nicht preisbereinigt) um 82,0 Millionen
Euro bzw. 1,4 % höher als ein Jahr zuvor. Damit
erreichte der Absatzwert der in NRW
hergestellten Backwaren einen neuen Höchststand.
Bisher lag dieser bei 5,7 Milliarden Euro und
stammt aus dem Vorjahr.
Gegenüber 2015,
als noch 495 Betriebe in NRW Backwaren
produzierten, hat sich der Absatzwert nominal um
38,4 % erhöht. Im 1. Halbjahr 2026 produzierten
nach vorläufigen Ergebnissen 425
nordrhein-westfälische Betriebe Backwaren im
Wert von 2,8 Milliarden Euro. Damit stieg der
Absatzwert gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um
1,7 %.
Fast ein Viertel des bundesweiten
Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW
Bundesweit stieg der Absatzwert der
Backwarenproduktion im Jahr 2025 um 1,6 % auf
24,1 Milliarden Euro. Mit 24,0 % entfiel fast
ein Viertel davon auf nordrhein-westfälische
Betriebe (2024: 24,1 %).
Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf beim
Absatzwert der Backwarenproduktion fast
gleichauf an der Spitze Mit 24,0 % entfiel
2025 der größte Anteil des Absatzwertes der in
NRW produzierten Backwaren auf Betriebe im
Regierungsbezirk Köln. Darauf folgten Betriebe
in den Regierungsbezirken Düsseldorf (23,6 %)
und Münster (22,9 %). Dahinter reihten sich die
Regierungsbezirke Arnsberg (17,8 %) und Detmold
(11,8 %) ein.
Absatzwert von
frischem Brot und Brötchen seit 2015 stark
gestiegen, während Produktionsmenge sinkt In
398 der 441 Betriebe wurden 2025 in NRW u. a.
1,2 Millionen Tonnen (+1,3 % gegenüber 2024)
frisches Brot und Brötchen im Wert von
3,3 Milliarden Euro (+1,4 %) industriell
produziert. Damit könnten jede Einwohnerin und
jeder Einwohner in NRW monatlich mit 5,3 Kilo
frischem Brot und Brötchen versorgt werden.
Während die produzierte Menge an frischem Brot
und Brötchen seit 2015 um 2,4 % zurückging,
stieg der Absatzwert im gleichen Zeitraum um
37,2 %.

Der in 378 Betrieben erzielte
Absatzwert von feinen Backwaren betrug
1,9 Milliarden Euro. In 95 Betrieben wurden
zudem Dauerbackwaren wie z. B. Kekse,
Kleingebäck, Lebkuchen und Waffeln mit einem
Absatzwert von 0,54 Milliarden Euro produziert.
Bürgersolarberatungsgruppen im Kreis Wesel
mit Klimaflagge des Klimabündnisses
ausgezeichnet Am Mittwoch, 16.
September 2026, wurden die
Bürgersolarberatungsgruppen im Kreis Wesel
mit der Klimaflagge des Klimabündnisses der
Kommunen im Kreis Wesel ausgezeichnet. Die
Auszeichnung wurde vom Bürgermeister der
Gemeinde Alpen, Ludger Staymann, im Rathaus
Alpen überreicht.
„Ich freue mich
sehr, dass die engagierten
Bürgersolarberaterinnen und -berater unserer
Region heute mit der Klimaflagge gewürdigt
werden,“ so Bürgermeister Staymann. „Ihr
ehrenamtlicher Einsatz für die Solarenergie
stärkt nicht nur die Energiewende vor Ort,
sondern zeigt auch: Klimaschutz
funktioniert, wenn Menschen sich vor Ort
vernetzen, beraten und anpacken.
Diese Auszeichnung ist ein Dankeschön an
alle Beteiligten und ein Ansporn, weiterhin
gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft zu
arbeiten. Ganz besonders dankbar bin ich,
dass durch dieses tolle ehrenamtliche
Engagement eine wertvolle und fachlich
herausragende Beratung in den Kommunen
geschaffen wurde, die allen Bürgerinnen und
Bürgern kostenlos zur Verfügung steht. “
Im Kreis Wesel gibt es die folgenden
Bürgersolarberatungsgruppen: Alpen/Sonsbeck,
Dinslaken, Hamminkeln, Kamp-Lintfort, Moers,
Neukirchen- Vluyn und Rheinberg. Die Gruppen
beraten Bürgerinnen und Bürger unabhängig
über Solarenergie, fördern lokale Projekte
zur Energiewende und unterstützen bei der
praktischen Umsetzung von Photovoltaik- und
Speicherlösungen.
Weiterführende
Informationen zur Arbeit der
Bürgersolarberatungen sind zu finden unter https://buergersolarberatung.de oder
direkt bei den genannten Kommunen. Über die
Klimaflagge und das Klimabündnis der
Kommunen im Kreis Wesel: Die Klimaflagge
wird vom Klimabündnis der Kommunen im Kreis
Wesel für besonders nachahmenswerte Konzepte
und Projekte im Bereich des Klimaschutzes
und der Klimafolgenanpassung verliehen.
Das Netzwerk vergibt diese Auszeichnung
seit dem Jahr 2011 (in der Regel
halbjährlich), um lokales Engagement
sichtbar zu machen und andere zum Nachahmen
zu animieren. Die Klimaflagge wird wie ein
Staffelstab weitergereicht. Zuletzt wurde im
Februar 2026 die Initiative Foodsharing aus
Wesel ausgezeichnet.
Das
„Klimabündnis der Kommunen im Kreis Wesel"
ist ein Zusammenschluss aller 13 Kommunen
und dem Kreis Wesel sowie den Partnern
Verbraucherzentrale NRW, Zentrum für Umwelt,
Energie und Klima der Handwerkskammer
Düsseldorf und der Landesgesellschaft
NRW.Energy4Climate.
Gemeinsam
arbeiten die Partner aktiv an den Themen
Klimaschutz und Anpassung an den
Klimawandel, vernetzen kommunale Akteurinnen
und Akteure und fördern vorbildliche
Projekte.

Preisverleihung der Klimaflagge in Alpen.
Moers: Ehrenamtsfestival bringt
Meerbeck und Hochstraß zusammen Am
Samstag, 26. September, wird der
Barbaraplatz in Meerbeck von 14 bis 18 Uhr
zum Treffpunkt für Engagement, Begegnung und
Kultur. Zum fünften Mal lädt das
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck beim
Ehrenamtsfestival dazu ein, die vielfältige
Arbeit von Vereinen, Initiativen,
Einrichtungen und engagierten Menschen aus
Meerbeck und Hochstraß kennenzulernen.
An Informations- und Aktionsständen gibt
es Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu
kommen und verschiedene Angebote
auszuprobieren. Vielleicht entsteht dabei
auch die Idee, selbst aktiv zu
werden. Kulinarische Spezialitäten aus
verschiedenen Ländern ergänzen das Programm.
Auf der Bühne sorgen Schulklassen, Chöre
sowie Tanz- und Musikgruppen für
Unterhaltung.
Das Ehrenamtsfestival
bietet damit einen Nachmittag für alle
Generationen – mit Begegnungen, Aktionen,
Musik und Kultur. Selbstverständlich sind
auch Gäste aus anderen Stadteilen herzlich
willkommen.
Moers: ASPU
berät über Umweltleitplan, Schlosspark und
Parkgebühren Der Ausschuss für
Stadtentwicklung, Planen und Umwelt (ASPU)
kommt am Donnerstag, 24. September, um 16
Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Auf
der Tagesordnung stehen unter anderem die
Fortschreibung des Umweltleitplans, das
weitere Vorgehen bei der Umgestaltung des
Schlossparks und eine Anpassung der
Parkgebühren.
Der Umweltleitplan
soll als wichtige Grundlage für die weitere
Entwicklung des Stadtgebiets fortgeschrieben
werden. Er gibt einen Überblick darüber,
welche Flächen aus ökologischer Sicht und
für die Erholung besonders geeignet sind und
wo Nutzungen wie Bebauung oder
Ausgleichsmaßnahmen sinnvoll möglich sind.
Gleichzeitig zeigt der Plan Bereiche auf,
die für Natur und Umwelt eine besondere
Bedeutung haben und entsprechend entwickelt
oder geschützt werden sollen.
Auswirkungen rechtlicher Rahmenbedingungen
auf Parkgebühren Auch die Zukunft des
Schlossparks steht auf der Tagesordnung.
Nach drei Workshops und einem gemeinsamen
Rundgang unter anderem mit dem Grafschafter
Museums- und Geschichtsverein sowie einer
Bürgerinitiative soll nun der erste
Bauabschnitt konkretisiert werden. Hierfür
besteht bereits weitgehend Konsens.
In der Sitzung werden die vorgesehenen
Maßnahmen vorgestellt und das weitere
Vorgehen beraten. Darüber hinaus beschäftigt
sich der ASPU mit einer Anpassung der
Parkgebühren. Hintergrund ist eine
gesetzliche Unterscheidung zwischen
selbstständigen und unselbstständigen
Parkplätzen.
Während
unselbstständige Parkplätze unmittelbar
entlang öffentlicher Straßen liegen, handelt
es sich bei selbstständigen Parkplätzen um
eigenständige, bewirtschaftete
Parkplatzanlagen. Für diese Parkraumarten
gelten unterschiedliche rechtliche
Rahmenbedingungen. Deshalb ist eine moderate
Erhöhung der Gebühren notwendig. Zusätzliche
Einnahmen bedeutet das für die Stadt nicht.
Kleve:
Einbahnstraßenregelung und Haltverbote auf
Klombeckstraße und Lüdeckestraße
Auf der Klombeckstraße und Lüdeckestraße
werden Haltverbote und eine
Einbahnstraßenregelung eingerichtet.
Symbolbild: studio v-zwoelf -
stock.adobe.com Ein kurzes Teilstück der
Klombeckstraße sowie die Lüdeckestraße in
Kleve werden künftig zur Einbahnstraße mit
einseitigen Haltverboten. Dort hat die
Parksituation am Straßenrand zuletzt dafür
gesorgt, dass Abfallentsorgungsfahrzeuge die
stellenweise engen Straßen mitunter nicht
mehr passieren konnten.
Auch für
Rettungs- und Einsatzfahrzeuge können die
Engstellen zum Problem werden. Die nun
angeordneten Verkehrsmaßnahmen sollen
Abhilfe schaffen. Betroffen ist der kurze
Abschnitt der Klombeckstraße zwischen der
Einmündung Südstraße und der Einmündung
Lüdeckestraße sowie daran anschließend die
Lüdeckestraße. Ab der Einmündung Südstraße
wird die Klombeckstraße dauerhaft zur
Einbahnstraße in Fahrtrichtung
Lüdeckestraße.
Von dort aus wird
auch die Lüdeckestraße zur Einbahnstraße in
Fahrtrichtung Südstraße. Auf beiden Straßen
werden auf den betroffenen Abschnitten zudem
absolute Haltverbote am rechten Fahrbahnrand
eingerichtet, damit größere Fahrzeuge
zukünftig einfacher rangieren können. Für
den Radverkehr bleibt die Einbahnstraße in
beide Richtungen befahrbar. Geplant ist es,
dass die Verkehrszeichen im Laufe der
kommenden Woche aufgestellt werden und die
neue Verkehrsführung damit in Kraft tritt.
Neue Veranstaltungsreihe:
„Potential International“ in der Klever
Stadthalle Die neue
Veranstaltungsreihe für Arbeitgeberinnen,
Arbeitgeber und Personalverantwortliche in
Kleve.

Laden zur neuen Veranstaltungsreihe ein
(v.l.n.r.): Sonja Lemm (Stadt Kleve), Saskia
Elders (Kommunales Integrationszentrum Kreis
Kleve), Verena Rohde (WTM), Elisabeth Hagen
(Kommunales Integrationszentrum Kreis
Kleve), Marcel Erps (Stadt Kleve). Foto
Potential International
Für die
Auftaktveranstaltung am 16.10.2026 von 9 bis
12 Uhr im Foyer der Klever Stadthalle gibt
es noch freie Plätze! Die Stadt Kleve, die
Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt
Kleve GmbH (WTM) und das Kommunale
Integrationszentrum des Kreises Kleve
kooperieren zur Durchführung der neuen
Veranstaltungsreihe „Potential
International“ in der Klever Stadthalle.
Im Fokus stehen internationale
Mitarbeitende, die, einmal gewonnen und
integriert, langfristig zum gemeinsamen
Erfolg eines Unternehmens beitragen.
Beispiele für ein gutes Gelingen dieses
Prozesses bieten Erfahrungsberichte aus
Arbeitgebersicht und Informationen der
Experten und Expertinnen vor Ort. Für die
Auftaktveranstaltung am 16. Oktober 2026
wurde „Sprache“ als Schwerpunktthema
gewählt, denn die Sprache ist ein zentraler
Faktor für gelingende Zusammenarbeit.
Verständliche Kommunikation erleichtert
Abläufe im Betrieb, senkt die Fehlerquoten,
verkürzt Einarbeitungsphasen und wirkt sich
positiv auf die Zusammenarbeit im Team aus.
Die Teilnehmenden können sich freuen auf
konkrete Tipps und Material zum Thema
„Kommunikation und Sprache“ für den
Betriebsalltag, Förderprogramme zum
Spracherwerb für internationale
Mitarbeitende, Informationen für einen
kultursensiblen Umgang in Teams und
natürlich Zeit für Austausch und Vernetzung
untereinander.
Verena Rohde,
Leiterin der WTM, betont die Bedeutung des
Formats: „Unternehmen stehen heute vor der
Aufgabe, internationale Fachkräfte nicht nur
zu gewinnen, sondern erfolgreich zu
integrieren. Potential International zeigt
konkrete Wege, wie das gelingen kann -
praxisnah, regional und direkt umsetzbar.“
Auch Marcel Erps, Fachbereichsleiter
Arbeit und Soziales - Jobcenter der Stadt
Kleve, unterstreicht den Nutzen für
Arbeitgeber: „Viele Betriebe leisten bereits
Beeindruckendes in der Integration. Mit
dieser Reihe möchten wir sie unterstützen,
gute Ansätze sichtbar machen und zeigen, wie
Sprache, klare Strukturen und Modelle für
Patenschaften Integration nachhaltig
stärken.“
„Als Kommunales
Integrationszentrum helfen wir Betrieben,
passgenaue Unterstützung zu finden – etwa
bei Sprachförderung, Ausbildung oder
aufenthaltsrechtlichen Fragen. Die
Veranstaltungsreihe wollen wir nutzen, um
gemeinsam mit unseren Partnern bewährte
Lösungen sichtbar zu machen und die
konkreten Hilfen weiterzuentwickeln, die in
den Betriebsalltag passen – praxisnah,
verständlich und am tatsächlichen Bedarf
orientiert“, ergänzt Jenny Pretzer, Leitung
des Kommunalen Integrationszentrums Kreis
Kleve.
Die Experten und Expertinnen
vor Ort stehen den Teilnehmenden bei Fragen
auch zwischen den Veranstaltungsterminen zur
Verfügung. Informationen und den Link zur
Anmeldung gibt es im Internet unter:
https://kleve-erleben.de/veranstaltungen/potential-international-das-neue-austauschformat-fuer-unternehmen-in-kleve/
vhs-Gesundheitsforum: Kinder psychisch
kranker Eltern
Schätzungen nach leben in Deutschland rund
3,8 Millionen Kinder mit einem psychisch
kranken Elternteil. Welche Unterstützung und
Hilfsangebote es für Familien in so einer
Situation gibt – darüber informiert ein
Abend des vhs-Gesundheitsforum am
Donnerstag, 24. September.
Der
Vortrag ‚Kinder psychisch kranker Eltern –
ihre Situation, Hilfen,
Präventionsmöglichkeiten‘ findet um 18 Uhr
im Alten Landratsamt in Moers, Kastell 5b,
statt. Er beleuchtet, wie Eltern und das
soziale Umfeld zum gesunden Aufwachsen des
Nachwuchses beitragen können.
Die
Veranstaltung ist eine Kooperation der vhs
Moers - Kamp-Lintfort und dem Bündnis gegen
Depression im Kreis Wesel. Eine rechtzeitige
Anmeldung zu dem kostenlosen Vortrag ist
telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder
online unter der Internetseite
der VHS-Moers erforderlich.
Digital älter werden in Moers: vhs
und Fachstelle Leben im Alter informieren
Smartphone und Tablet gehören längst zum
Alltag – doch gerade für ältere Menschen ist
der Einstieg in die digitale Welt nicht
immer selbstverständlich. Deshalb laden die
vhs Moers -Kamp-Lintfort und die Fachstelle
Leben im Alter am Donnerstag, 24. September,
gemeinsam ein, die kostenlose App ‚Gut
versorgt in Moers‘ kennenzulernen.
Von 10 bis 12 Uhr erfahren die Teilnehmenden
wie die App funktioniert und welche
Möglichkeiten sie bietet. Veranstaltungsort
ist die vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße
10. Die App bündelt wichtige Informationen
und Angebote für das Leben in Moers und kann
damit zu einem praktischen digitalen
Begleiter im Alltag werden. Außerdem gibt es
Unterstützung bei der Installation,
Einrichtung und Bedienung.
Das
Angebot richtet sich an Bürgerinnen und
Bürger ab 55 Jahren. Wer teilnehmen möchte,
sollte das eigene Smartphone oder Tablet
mitbringen. Es
wird empfohlen, die App bereits vor der
Veranstaltung im Apple App Store
herunterzuladen oder im
Google Play Store für Android Geräte.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Dies ist telefonisch unter 0 28 41 / 2 01
565 sowie online unter der Internetseite
der VHS-Moers möglich.
vhs-Vortrag ‚Die Vermüllung der Ozeane‘
am 24. September
Die Vermüllung der Ozeane zählt inzwischen
zu den großen globalen Umweltproblemen
unserer Zeit. Welche Folgen das hat und wie
eng die Plastikverschmutzung mit anderen
Umweltkrisen verbunden ist, beleuchtet ein
Vortrag der vhs Moers – Kamp-Lintfort am
Donnerstag, 24. September, um 18 Uhr.
Unter dem Titel ‚Die Vermüllung der
Ozeane: Das Plastik, das ich schuf, werd'
ich nicht mehr los‘ nimmt Dr. Lars Gutow vom
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und
Meeresforschung in Bremerhaven die
Zuhörerinnen und Zuhörer mit in eine Welt,
in der Plastik längst allgegenwärtig ist.
Die Veranstaltung ist kostenlos und
findet in den Räumen der vhs Moers an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Eine
vorherige Anmeldung ist notwendig und kann
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565
oder online
unter der Internetseite der VHS-Moers erfolgen.
Moers: Industriegeschichte
und Weitblick am 26. September erleben
Hoch über Moers erhebt sich auf der
Halde Rheinpreußen ein außergewöhnliches
Wahrzeichen: das Geleucht des Künstlers Otto
Piene, das als größtes Montankunstwerk der
Welt gilt .

Foto: pst
Bei einer geführten
Wanderung am Samstag, 26. September, um
18.30 Uhr gibt Gästeführer Karl Brand den
Teilnehmenden spannende Einblicke in die
Entstehung des Kunstwerks sowie in die
Industriegeschichte der Region. Treffpunkt
ist das Clubhaus der Freien Schwimmer an der
Römerstraße 790.
Das begehbare
Kunstobjekt in Form einer überdimensionalen
Grubenlampe symbolisiert die industrielle
Vergangenheit des Ruhrgebiets und des
Niederrheins und markiert mit seiner
Position in 103,60 Metern Höhe einen
besonderen Aussichtspunkt.
Die rund
zweistündige Tour erstreckt sich über etwa
3,5 Kilometer und setzt eine gute
Grundkondition sowie festes Schuhwerk
voraus. Verbindliche Anmeldungen zu der
Führung nimmt die Stadt- und
Touristinformation von Moers Marketing
entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41
/ 88 22 6-0. Kosten pro Person: 9 Euro
Arden Classic Day 2026: Rund 400
Klassiker auf Burg Zelem Kranenburg.
Trotz wechselhaften Wetters wurden am
Sonntag, 13. September 2026, über den Tag
verteilt rund 400 Oldtimer und Youngtimer
beim Arden Classic Day auf Burg Zelem
gezählt. Teilnehmer und Besucher reisten
nicht nur aus der Region, sondern unter
anderem auch aus Dänemark, der Schweiz,
Frankreich, England und Schottland an.
Zahlreiche Clubs hatten ihre Teilnahme
bereits im Vorfeld angekündigt.

Einige mussten aufgrund der Wetterlage
kurzfristig absagen. Das typisch englische
Wetter verlieh dem diesjährigen Classic Day
einen besonderen Charakter. Historische
Automobile, Live-Musik und zahlreiche
Gespräche sorgten auch bei Regen für eine
entspannte Atmosphäre vor der Kulisse von
Burg Zelem.
„Unser besonderer Dank
gilt allen Teilnehmern und Besuchern, die
sich vom Wetter nicht haben abhalten lassen
und den Classic Day mit ihren Fahrzeugen und
ihrer Begeisterung zu einem besonderen Tag
gemacht haben“, sagt Jochen Arden. Ein
weiterer Dank gilt den ehrenamtlichen
Helfern, dem Arden Team, Freunden und der
Familie, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen
der Veranstaltung beigetragen haben.
Der nächste Arden Classic Day findet
2028 statt. Bereits im Jahr 2027 öffnet Burg
Zelem im Rahmen des Tags des offenen
Denkmals ihre Türen für Besucher. Beide
Veranstaltungen finden künftig im jährlichen
Wechsel statt. So bleibt Burg Zelem auch in
den kommenden Jahren ein besonderer
Treffpunkt.
„Manga Day“ in der
Stadtbibliothek Dinslaken Am
Samstag, 26. September 2026, verwandelt sich
die Stadtbibliothek Dinslaken in ein
Paradies für Manga-Fans. Von 10 bis 13 Uhr
heißt es: „Mangas für alle – und das
kostenlos!“ Besucher*innen sich bis zu drei
Gratishefte sichern und so in die
faszinierende Vielfalt japanischer Comics
eintauchen.

Mitarbeiter Harley Lücke hat 2026 den Manga
Day organisiert.
Die Stadtbibliothek
Dinslaken beteiligt sich in diesem Jahr
wieder am bundesweiten „Manga Day“, der 2026
bereits zum fünften Mal stattfindet. An
diesem Tag laden Bibliotheken und
Buchhandlungen in ganz Deutschland
Manga-Liebhaber*innen dazu ein, neue
Geschichten kennenzulernen. Die Auswahl
reicht von beliebten Klassikern bis hin zu
aktuellen Neuheiten.
Ob Fantasy,
Romance, Mystery oder Zeichenanleitungen –
für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zu den
vertretenen Titeln zählen unter anderem My
Hero Academia, Fullmetal Alchemist, Tokyo
Ghoul, Kuroko’s Basketball sowie Stitch und
der Samurai. Ein Highlight gibt es im ersten
Obergeschoss: Ebenfalls von 10 bis 13 Uhr
bietet die Kunststudentin Isabell Lucia
Esders einen offenen Manga-Workshop an.
Interessierte können dort ohne Anmeldung
und kostenfrei eigene Manga zeichnen. Über
den Manga Day: Der „Manga Day“ ist eine
bundesweite Aktion, bei der teilnehmende
Comic- und Buchhandlungen sowie Bibliotheken
kostenlose Leseproben ausgewählter Manga
verteilen.
Ziel ist es, neue
Leser*innen für das Medium zu begeistern und
die Bandbreite des Genres sichtbar zu
machen. Weitere Informationen zum „Manga
Day“ sowie zum Programm in Dinslaken sind
auf der Website der Stadtbibliothek und
unter https://mangaday.de verfügbar.
Am 23. 9. in der
Stadtbibliothek Dinslaken: Spieleabend für
Erwachsene Ab der kommenden
Woche finden die Spieleabende für Erwachsene
wieder in der Stadtbibliothek statt. Im
Sommer war im Museum Voswinckelshof gespielt
worden.Alle, die gerne neue Brett- und
Kartenspiele entdecken oder einfach einen
unterhaltsamen Abend verbringen möchten,
sind herzlich eingeladen, am 23. September
um 18.30 Uhr in die Stadtbibliothek zu
kommen.
Spielen verbindet und macht
jede Menge Spaß! Ob Neueinsteigerin oder
erfahrener Spielerin – bei den Spieleabenden
ist für alle etwas dabei. Gemeinsam können
spannende Titel ausprobiert, neue
Mitspieler*innen kennengelernt und natürlich
auch der eine oder andere Sieg gefeiert
werden.
Für den richtigen Einstieg sorgt „Brettspiel
Teddy“ alias Oliver Scholz. Er stellt die
ausgewählten Spiele vor, erklärt die Regeln
und gibt hilfreiche Tipps. So bleibt mehr
Zeit für das Wesentliche: den gemeinsamen
Spielspaß. Die Spieleabende finden immer
mittwochs von 18:30 bis 21:30 Uhr in der
Stadtbibliothek Dinslaken statt. Die
nächsten Termine sind 7. Oktober, 4.
November und 9. Dezember.
Die
Teilnahme ist kostenlos. Kleine Snacks und
Getränke stehen bereit. Eine Anmeldung ist
ab sofort per E-Mail an bibliothek@dinslaken.de möglich.
Ansprechpartnerin Silke Burkhardt,
Stadtbibliothek Dinslaken, Tel.: 02064
66275, Mail: silke.burkhardt@dinslaken.de
Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration tagt
Am Dienstag, den 22. September
2026, tagt der Ausschuss für
Chancengerechtigkeit und Integration der
Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung
beginnt um 17 Uhr großen Sitzungssaal des
Stadthauses auf der 6. Etage
(Wilhelm-Lantermann-Straße 65).
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss-
und Ratssitzungen können grundsätzlich
online im Ratsinformationssystem eingesehen
werden: https://ris.dinslaken.de.
Wesel: Notfall auf vier
Pfoten: Beim DRK lernen, dem eigenen Hund zu
helfen Wenn der eigene Hund
plötzlich Hilfe braucht, zählt sicheres
Handeln. In zwei praxisnahen Kursen am 17.
Oktober und 21. November in Wesel zeigt das
DRK Niederrhein, wie Hundehalter im Notfall
helfen können. Jetzt anmelden – es sind noch
Plätze frei.
Ein Schnitt in die
Pfote, ein verschluckter Fremdkörper oder
ein plötzlicher Zusammenbruch: Auch Hunde
können unerwartet Hilfe brauchen. Doch was
ist dann zu tun? In den Kursen „Erste Hilfe
am Hund“ des DRK Niederrhein lernen
Hundehalterinnen und Hundehalter, im
Ernstfall Ruhe zu bewahren und die richtigen
ersten Schritte einzuleiten. Für die Termine
am 17. Oktober und 21. November 2026 sind
noch Anmeldungen möglich.

„Eine erfahrene Tierarzthelferin zeigt beim
DRK Niederrhein, wie ein verletzter Hund
ruhig und sicher versorgt werden kann.“
Im Mittelpunkt stehen praktische
Übungen: Verletzungen versorgen, Verbände
anlegen und einen verletzten Hund sicher zum
Tierarzt transportieren. Auch das Erkennen
von Notfällen, Wiederbelebung und der eigene
Schutz beim Helfen gehören zum Programm.
Tipps zur Vermeidung typischer
Alltagsgefahren ergänzen den Kurs.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Beide Kurse finden samstags von 10 bis
13.45 Uhr im DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5
in Wesel, statt. Die Teilnahme kostet 45
Euro pro Person. Information und Anmeldung:
Maren Siedentopf beim DRK Niederrhein,
Telefon 0281-3001-41 oder per E-Mail an
breitenausbildung@drk-niederrhein.de.
Informationen zu unserem Kursformat:
„Wie man im Ernstfall Hundeleben rettet“
https://www1.wdr.de/freizeit/tiere/wesel-erste-hilfe-hund-100.html
1,656 Millionen Euro für Kleves
Innenstadt Die Stadt Kleve
erhält 1,656 Millionen Euro aus der
Städtebauförderung von Bund und Land für die
weitere Entwicklung ihrer Innenstadt.
Regierungspräsident Thomas Schürmann übergab
den Förderbescheid am Mittwoch an Kleves
Ersten Beigeordneten und Stadtkämmerer Klaus
Keysers.

Regierungspräsident Thomas Schürmann übergab
den Förderbescheid am Mittwochvormittag in
Kleve an Stadtkämmerer Klaus Keysers.
Pressemitteilung der Bezirksregierung
Düsseldorf Regierungspräsident Thomas
Schürmann übergibt ersten Förderbescheid für
„Innenstadt 2.0“ – Stadtumbau flankiert
Landesgartenschau 2029
Damit erfolgt
die Erstbewilligung für die städtebauliche
Gesamtmaßnahme „Innenstadt 2.0 – Flankierung
Landesgartenschau“. Der Bewilligungszeitraum
läuft bis Ende 2032. „Kleve hat beste
Voraussetzungen für eine lebendige und
attraktive Innenstadt: kurze Wege, eine
starke Hochschule und die besondere Lage am
Wasser.
Mit der Städtebauförderung
unterstützen Bund und Land die Stadt dabei,
diese Stärken weiter auszubauen. Es geht um
bessere Verbindungen, attraktive öffentliche
Räume und mehr Aufenthaltsqualität – und
damit um eine Innenstadt, von der die
Menschen in Kleve auch lange nach der
Landesgartenschau profitieren werden“, sagte
Regierungspräsident Thomas Schürmann.
Kleves Erster Beigeordneter und
Stadtkämmerer Klaus Keysers betonte: „Ich
freue mich sehr über die finanzielle
Unterstützung durch Bund und Land und möchte
mich bei der Bezirksregierung ausdrücklich
dafür bedanken. Für die Stadt Kleve ist die
Städtebauförderung eine große Chance,
wichtige Projekte jetzt konkret auf den Weg
zu bringen.
Bei den anstehenden
Maßnahmen sprechen wir teilweise über
erhebliche Investitionen, die ohne eine
solche Unterstützung in dieser Größenordnung
nicht umsetzbar wären. Mit diesen Projekten
schaffen wir langfristige Verbesserungen für
unsere Innenstadt. Mehr Aufenthaltsqualität,
attraktivere öffentliche Räume und bessere
Verbindungen werden Kleve nachhaltig
aufwerten.
Davon sollen vor allem die Menschen in
unserer Stadt profitieren – aber natürlich
auch die vielen Besucherinnen und Besucher,
die wir zur Landesgartenschau 2029 und
darüber hinaus in Kleve begrüßen möchten.
Ich bin überzeugt, dass wir mit der
Städtebauförderung einen wichtigen Schritt
für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt
machen.“
Unter dem Leitmotiv „Kleve
– Stadt am Wasser“ will die Stadt ihre
Innenstadt in den kommenden Jahren umfassend
weiterentwickeln. Die Lage am Spoykanal und
am Kermisdahl soll stärker genutzt, Handel,
Gastronomie und Tourismus sollen gestärkt
werden. Gleichzeitig sollen Leerstände und
Barrieren reduziert sowie stark versiegelte
Bereiche klimaangepasst umgestaltet werden.
Die Gesamtmaßnahme umfasst derzeit
vorläufig zuwendungsfähige Ausgaben von rund
27 Millionen Euro. Daraus ergibt sich bei
einem Fördersatz von 70 Prozent eine
mögliche Förderung von insgesamt bis zu rund
18,9 Millionen Euro. Mit dem jetzt
übergebenen ersten Bescheid werden davon
1,656 Millionen Euro bewilligt.
868.000 Euro stammen aus Landes-, 788.000
Euro aus Bundesmitteln. Zu den
vorgesehenen Maßnahmen gehören unter anderem
die Personen- und Radfahrerunterführung am
Bahnhof einschließlich eines neuen
Stadtplatzes, die Qualifizierung der
Stadtpromenade, der Umbau der Fußgängerzone
in mehreren Abschnitten, die Neugestaltung
des Dr.-Heinz-Will-Platzes sowie die
Herrichtung des Prinz-Moritz-Parks Nord. Ein
Großteil der baulichen Maßnahmen soll bis
zur Landesgartenschau 2029 umgesetzt werden.
Die Städtebauförderung flankiert
dabei die Landesgartenschau. Die Herrichtung
des eigentlichen Ausstellungsgeländes wird
überwiegend über andere Förderprogramme
sowie Eigenmittel der Stadt finanziert. Eine
Ausnahme bildet der Prinz-Moritz-Park Nord,
der Teil der Städtebauförderung ist. Die
neue Gesamtmaßnahme knüpft an die bisherige
Städtebauförderung in Kleve an.
Bereits seit 2014 wurden Maßnahmen zur
gestalterischen und funktionalen Stärkung
der Innenstadt unterstützt. Dazu zählen
unter anderem die Neuordnung des Umfelds der
Stadthalle mit Wasserspielplatz und
Promenade. Die Neugestaltung des Platzes an
der Herzogbrücke befindet sich derzeit im
Bau.
Von der Idee zur
Gründung: 1. Weseler Gründungsabend bietet
Orientierung und Kontakte Wer
über eine Selbstständigkeit nachdenkt oder
vor kurzem gegründet hat, erhält beim 1.
Weseler Gründungsabend am Donnerstag, 24.
September 2026, Orientierung, Kontakte und
Antworten auf zentrale Fragen rund um die
Existenzgründung. Die kostenfreie
Veranstaltung findet von 18 bis 22 Uhr im
Gusto by CUBES Wesel statt.

Foto: Rebecca Han Design
Initiiert
wurde der Gründungsabend von der Weseler
Gründungsberaterin Julia Brouns gemeinsam
mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel
und der Niederrheinischen Sparkasse
RheinLippe. Neben einem Impulsvortrag „In 8
Schritten zum eigenen Business“ von Julia
Brouns stehen der persönliche Austausch und
kurze Wege zu den richtigen Ansprechpersonen
im Mittelpunkt.
An verschiedenen
Info-Stationen können sich die Gäste unter
anderem zu Businessplan, Finanzierung,
Förderung, Absicherung und regionalen
Unterstützungsangeboten informieren.
Bürgermeister Rainer Benien unterstützt
den Gründungsabend von Beginn an: „Mit dem
Weseler Gründungsabend möchten wir Menschen
mit unternehmerischen Ideen zeigen, welche
Unterstützung sie direkt hier vor Ort
finden. Wesel verfügt über ein starkes
Netzwerk, das wir an diesem Abend sichtbar
und unkompliziert zugänglich machen.“
Der Gründungsabend richtet sich an
Menschen, die über eine Selbstständigkeit
nachdenken, sich bereits in der Gründung
befinden oder vor Kurzem ein Unternehmen
gegründet haben. Angesprochen sind
Gründerinnen und Gründer aus Dienstleistung,
Handel, Handwerk, freien Berufen und der
Start-up-Szene. Ausdrücklich willkommen sind
auch Interessierte, die noch nicht wissen,
ob eine Selbstständigkeit für sie der
richtige Weg ist.
„Viele Menschen
tragen die Idee einer Selbstständigkeit
schon länger mit sich herum, wissen aber
nicht, was der erste Schritt sein könnte.
Genau dafür ist dieser Abend gedacht.
Niemand muss mit einem fertigen Businessplan
kommen. Entscheidend ist zunächst, die
eigene Idee zu sortieren, Fragen stellen zu
können und die richtigen Ansprechpersonen
kennenzulernen“, sagt Initiatorin Julia
Brouns.
Die Teilnahme am 1. Weseler
Gründungsabend ist kostenfrei. Da die Zahl
der Plätze begrenzt ist, ist eine vorherige
Anmeldung erforderlich. Termin: Donnerstag,
24. September 2026, 18 bis 22 Uhr
Ort: Gusto by CUBES Wesel Information und
Anmeldung: wg.gstfy.de
Anmeldeschluss: Montag, 21. September 2026
‚Fruchtige Begegnungen‘
auf dem Meerbecker Wochenmarkt
Mal fruchtig, mal würzig, mal überraschend
anders – am Samstag, 26. September, dreht
sich auf dem Meerbecker Wochenmarkt von 10
bis 13 Uhr alles um außergewöhnliche
Marmeladenkreationen.

Solange der Vorrat reicht, können die
eingekochten Marmeladen kostenlos probiert
werden. (Foto: SCI:Regenbogenhaus)
Unter dem Motto ‚Fruchtige Begegnung‘
präsentiert das SCI:Regenbogenhaus selbst
eingekochte Marmeladen mit besonderen
Rezepturen und lädt Besucherinnen und
Besucher zum Probieren ein. Die kleinen
Kostproben machen Lust auf neue
Geschmackserlebnisse und zeigen, wie kreativ
selbstgemachte Marmeladen sein können.
Mindestens genauso wichtig wie der
Genuss sind die Begegnungen. Die Aktion
bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch
zu kommen, neue Menschen kennenzulernen und
den Wochenmarkt in entspannter Atmosphäre zu
erleben.
Zusätzliche
Sitzgelegenheiten auf dem Meerbecker
Wochenmarkt laden zum Verweilen ein. Die
Marmeladenkreationen können kostenlos
probiert werden – solange der Vorrat reicht.
Die Aktion wird vom Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck aus Mitteln des Verfügungsfonds
‚Sozialer Zusammenhalt Neu_Meerbeck‘
unterstützt.
Landrat Ingo
Brohl lädt ein: Marktgespräch am 23.
September in Dinslaken Um mit
Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch
zu kommen, veranstaltet Landrat Ingo Brohl
Marktgespräche in allen 13 kreisangehörigen
Städten und Gemeinden. Das nächste
Marktgespräch findet am Mittwoch, 23.
September 2026, von 9 bis 11 Uhr auf dem
Markt in Dinslaken-Lohberg statt.
Landrat Ingo Brohl: „„Mir ist es wichtig,
direkt mit den Menschen vor Ort ins Gespräch
zu kommen – nur so erfahren wir, was
wirklich bewegt, wo Handlungsbedarf besteht
und wie wir gemeinsam die Zukunft unseres
schönen Niederrhein Kreises Wesel gestalten
können.“
Landrat Brohl, der auch
Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist,
wird begleitet von Polizeibeamten der
Kreispolizeibehörde Wesel, die ebenfalls für
Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur
Verfügung stehen. Außerdem sind seit diesem
Jahr bei jedem Marktgespräch auch
Mitarbeitende aus dem Bereich
Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung mit
dabei. Sie informieren über verschiedene
Maßnahmen zur Krisenvorsorge und stehen für
Rückfragen zur Verfügung.
Dinslaken: Letzter Feierabendmarkt des
Jahres am 18. September zum
Saisonabschluss Der Dinslakener
Feierabendmarkt lädt am Freitag, 18.
September 2026, zum letzten Mal in diesem
Jahr auf den Altmarkt ein. Von 16 bis 20 Uhr
können Besucher*innen den Feierabend in
entspannter Atmosphäre genießen, leckeres
Essen probieren und bei abwechslungsreicher
Musik gemeinsam den Saisonabschluss feiern.
Kulinarisch erwartet die Gäste ein
abwechslungsreiches Angebot.
Frische
Falafel, Pizza, knusprige Pommes und leckere
Crêpes sorgen für unterschiedliche
Geschmackserlebnisse. Dazu gibt es eine
Auswahl an passenden Getränken, die den
letzten Feierabendmarkt des Jahres abrunden.
Für die musikalische Begleitung sorgen
gleich zwei Acts: Von 16:00 bis 18:00 Uhr
spielt Cesare Acoustic und sorgt mit
akustischer Musik für eine entspannte
Atmosphäre auf dem Altmarkt.
Von
18:00 bis 20:00 Uhr übernimmt das Team von
Barese den Sound mit Chicha Music und
Francesco Ratti und bringt zum Abschluss
noch einmal besondere musikalische Klänge
auf den Feierabendmarkt. Ob zum gemeinsamen
Essen mit Freunden, auf ein kühles Getränk
nach der Arbeit oder einfach zum entspannten
Ausklang der Woche – der letzte
Feierabendmarkt des Jahres bietet noch
einmal die Gelegenheit, den Sommer gemeinsam
in geselliger Atmosphäre zu verabschieden.
Der Eintritt ist frei. Alle
Interessierten sind herzlich eingeladen, am
Freitag, 18. September, auf dem Altmarkt
vorbeizukommen und gemeinsam den letzten
Feierabendmarkt des Jahres zu feiern.
Weitere Informationen und alle Termine des
Feierabendmarktes 2026 finden Sie unter: https://www.dinslaken.de/wirtschaft-freizeit/citymanagement/dinslakener-feierabendmarkt
Jeder fünfte Deutsche hat
keine koordinierende Arztpraxis
Forsa-Umfrage zum Welttag der
Patientensicherheit Wer wegen
einer Erkrankung von mehreren Ärztinnen und
Ärzten behandelt wird, braucht vor allem
eines: eine gute Abstimmung. Doch genau
daran scheint es, bei vielen Patientinnen
und Patienten zu fehlen. Eine aktuelle
Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische
Krankenkasse zum Welttag der
Patientensicherheit am 17. September zeigt:
Bei 20 Prozent der 18- bis 70-jährigen
Befragten gibt es keine Ärztin oder keinen
Arzt, die oder der die gesamte
Krankengeschichte kennt und die Behandlung
durch verschiedene Ärzte koordiniert.
„Damit fehlt einem Fünftel der Befragten
eine zentrale Anlaufstelle, die den
Überblick über ihre gesundheitliche
Versorgung behält“, sagt Vijitha Sanjivkumar
aus dem Kompetenzteam Medizin und Expertin
für Patientensicherheit bei der KKH. Das
will die schwarz-rote Koalition mit der
Einführung eines verbindlichen
Primärversorgungssystems ändern.
Patientinnen und Patienten sollen sich laut
den aktuellen Plänen künftig in der Regel
zunächst an eine Hausarztpraxis wenden. Dort
soll der individuelle Behandlungsbedarf
eingeschätzt und bei Bedarf die weitere
Versorgung koordiniert werden – etwa durch
eine gezielte Überweisung an eine
Facharztpraxis mit einem Termin innerhalb
eines festgelegten Zeitraums.
Vorgesehen ist zudem eine einheitliche,
onlinegestützte Ersteinschätzung von
Beschwerden, die bereits vor dem
Praxisbesuch Orientierung über den richtigen
Versorgungsweg geben soll. Das neue System
soll voraussichtlich 2028 greifen. Jeder
dritte Befragte erhielt widersprüchliche
Empfehlungen Wie wichtig eine koordinierte
Versorgung ist, zeigen auch die Erfahrungen
derjenigen, die wegen ihrer Beschwerden in
mehreren Arztpraxen waren.
61
Prozent der Befragten gaben an, in den
vergangenen drei Jahren gesundheitliche
Beschwerden gehabt zu haben, wegen derer sie
bei mehr als einem Arzt oder Ärztin in
Behandlung waren – beispielsweise zunächst
in der Hausarztpraxis und anschließend in
einer Facharztpraxis. 43 Prozent dieser
Patientinnen und Patienten mit mehrfachen
Arztbesuchen mussten ihre Krankengeschichte
oder Medikation mehrfach erklären. Jeder
Dritte erhielt sogar widersprüchliche
Empfehlungen.
30 Prozent der
Patienten, die in den letzten drei Jahren
wegen einer Beschwerde bei mehreren Ärzten
in Behandlung waren, hatten den Eindruck,
dass die behandelnde Ärztin oder der
behandelnde Arzt über die bisherige
Behandlung nicht ausreichend informiert war.
Bei jedem Vierten lagen beim Termin nicht
alle bisherigen Befunde oder Arztbriefe vor.
Auch bei den weiteren
Behandlungsschritten gab es Unsicherheiten:
21 Prozent hatten mindestens einmal den
Eindruck, dass unklar war, wer den nächsten
Behandlungsschritt übernehmen sollte. Bei 16
Prozent kam es zu mindestens einer unnötigen
Doppeluntersuchung. Bei knapp einem Drittel
(30 Prozent) der Befragten mit Behandlung
durch mehrere Ärzte trat keines dieser
Probleme auf.
„Patientensicherheit
darf nicht nur davon abhängen, wie gut
einzelne Patientinnen und Patienten selbst
ihre Behandlung organisieren können. Wir
brauchen Strukturen, die dabei unterstützen,
Orientierung und Koordination in der
Versorgung zu verankern. Ein modernes
Primärversorgungssystem kann hierfür einen
wichtigen Rahmen schaffen“, so Vijitha
Sanjivkumar.
KKH fordert:
Primärversorgungssystem jetzt gesetzlich auf
den Weg bringen Vor diesem Hintergrund
fordert die KKH die Bundesregierung auf, die
geplante Neuordnung der Primärversorgung
schnellstmöglich gesetzlich auf den Weg zu
bringen. „Ein gut ausgestaltetes
Primärversorgungssystem sollte Patientinnen
und Patienten vor allem dabei unterstützen,
schnell und unkompliziert die für sie
passende medizinische Versorgung zu finden.
Dazu braucht es aus Sicht der KKH
eine verlässliche und einheitliche
Ersteinschätzung, die Orientierung gibt und
den Weg zur richtigen Anlaufstelle
erleichtert. Digitale Lösungen wie eine
elektronische Überweisung und eine
gemeinsame GKV-Terminplattform können
zusätzlich dafür sorgen, dass Patientinnen
und Patienten nach der Ersteinschätzung
möglichst direkt und zeitnah einen passenden
Termin erhalten“, erklärt Stephanie
Engelmann, Vorstandsmitglied bei der KKH.
Auch die Kompetenzen weiterer
Gesundheitsfachberufe sollten stärker
genutzt werden. Physician Assistants und
nichtärztliche Praxisassistentinnen und
-assistenten (NäPa) können Ärztinnen und
Ärzte bei geeigneten Aufgaben unterstützen
und damit Freiräume für die medizinische
Versorgung schaffen.
Krankenkassen
können chronisch Erkrankte individuell
begleiten Gerade Menschen mit
chronischen Erkrankungen sind häufig auf
mehrere Ärztinnen und Ärzte sowie
unterschiedliche Gesundheitsangebote
angewiesen. Der Welttag der
Patientensicherheit am 17. September steht
deshalb in diesem Jahr unter dem Motto
„Sichere Versorgung chronisch erkrankter
Menschen – für ein gutes Leben!“.
Der seit 2019 jährlich stattfindende Welttag
ist einer der globalen Gesundheitstage der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wird
vom Aktionsbündnis Patientensicherheit
ausgerichtet. Neben einer strukturell
besseren Koordination kommt auch der
individuellen Begleitung von Patientinnen
und Patienten eine wichtige Rolle zu.
„Krankenkassen können dabei unterstützen,
Versicherte durch die verschiedenen Bereiche
des Gesundheitssystems zu lotsen.
Denn bei ihnen laufen die Versorgungs- und
Abrechnungsdaten der Versicherten zusammen.
Dadurch verfügen sie über eine gute
Grundlage, um passende Versorgungsangebote
zu identifizieren und Versicherte
bedarfsgerecht anzusprechen“, sagt Stephanie
Engelmann. Das könne insbesondere chronisch
Erkrankten helfen, ihre Behandlung besser zu
verstehen, gesundheitliche Entscheidungen
informierter zu treffen und sich sicherer im
Versorgungssystem zu bewegen.
Die
KKH informiert daher ihre Versicherten
freiwillig regelmäßig über individuell
geeignete Versorgungsleistungen sowie über
ausgewählte Gesundheitsrisiken. Dazu gehören
aktuelle Informationen, die auf den
individuellen Bedarf zugeschnitten sind,
bedarfsgerechte Angebote wie
Präventionskurse sowie passende Services.
„Eine sichere Versorgung braucht beides:
gute Strukturen im Gesundheitssystem und
eine individuelle Begleitung der Menschen.
Gerade chronisch Erkrankte profitieren
davon, wenn Informationen, Behandlung und
passende Unterstützungsangebote besser
zusammengeführt werden“, erklärt die
KKH-Vorständin.
Ausschuss
für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und
Sicherheit, Digitalisierung tagt
Am Montag, den 21. September 2026, tagt
der Ausschuss für Bürgerservice, öffentliche
Ordnung und Sicherheit, Digitalisierung der
Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung
beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses.
Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss-
und Ratssitzungen können grundsätzlich
online im Ratsinformationssystem eingesehen
werden: https://ris.dinslaken.de.
Moers: Schloss, Zeche oder
Galerie Peschkenhaus: Besondere Trauorte für
2027 Verliebt, verlobt, aber
noch nicht verheiratet? Für Paare, die sich
für ihre Eheschließung einen besonderen Ort
wünschen, bietet das Standesamt Moers 2027
noch mehr Möglichkeiten.

Trauungssaal mit Besuchern - Foto pst/mit KI
bearbeitet
Ob historische Schlösser,
ehemaliges Landratsamt, Zechenanlage oder
Ort für Kunst und Musik: An ausgewählten
Samstagen können Trauungen an besonderen
Orten in Moers stattfinden – und zwar zehn
statt wie bisher sieben pro Tag.

Trauungsaal, Perspektive von der Seite -
(Foto pst)
Den ersten Termin gibt es
am 13. März im Moerser Schloss. In der
Galerie Peschkenhaus können Paare am 10.
April erstmals heiraten, im Schloss
Lauersfort am 24. April. Eine besondere
Kulisse bietet auch die Zechenanlage Schacht
IV, beispielsweise am 22. Mai. Im Hotel Van
der Valk sind Eheschließungen u. a. am 10.
Juli möglich, im Alten Landratsamt am 25.
September. Der Kammermusiksaal der Moerser
Musikschule bietet z. B. am 5. Juni einen
besonderen Rahmen für die Trauung.
Alle Termine – Wunsch- und reguläre
Bürotermine - können ab sofort online
reserviert werden. Alle Reservierungen sind
online möglich. Informationen zu den
besonderen Trauorten, den Kosten und zur
Reservierung gibt es online. Die weiteren
Trautermine 2027 an Samstagen: 10. April,
11. September: Peschkenhaus 15. Mai, 7.
August: Altes Rathaus 19. Juni, 6.
November: Schloss Lauersfort 24. Juli:
Schacht IV 21. August, 9. Oktober: Van
der Valk 25. September: Altes
Landratsamt 4. Dezember: Kammermusiksaal

Sanitär-,
Heizungs- und Klimatechnik: Zahl der neuen
Auszubildenden binnen zehn Jahren um 30,5 %
gestiegen
• Frauenanteil
bei neuen Auszubildenden in Berufen der
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei 2,4
% • Knapp jede vierte erwerbstätige
Person in der Berufsgruppe ist zwischen 55
und 64 Jahre alt • Preise für
Handwerksleistungen in der Branche deutlich
gestiegen
Egal ob
Wärmepumpen oder Klimaanlagen – für die
Installation und Wartung solcher Geräte
braucht es entsprechend ausgebildete
Fachkräfte. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, begannen im Jahr 2025
knapp 14 400 Menschen eine Ausbildung in
einem Beruf der Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik.
Damit nahm die Zahl
der neuen Ausbildungsverträge im Zehn-
Jahres- Vergleich um 30,5 % zu. 2015 hatte
sie bei rund 11 000 gelegen. Zu dem Bereich
zählen neben Anlagenmechanikerinnen und
-mechanikern für Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik vereinzelt auch Ofen- und
Luftheizungsbauerinnen und -bauer.

Die überwiegende Mehrheit der
neuen Auszubildenden in den genannten
Ausbildungsberufen ist nach wie vor
männlich. 2025 lag der Frauenanteil unter
den Neuabschlüssen mit 2,4 % deutlich unter
dem Durchschnitt aller Berufsgruppen
innerhalb des dualen Systems. Hier wurde
mehr als jeder dritte Ausbildungsvertrag
(36,0 %) im Jahr 2025 von einer Frau
abgeschlossen.
Zahl der
Erwerbstätigen in der Sanitär-, Heizungs-
und Klimatechnik gestiegen Auch die Zahl
der Erwerbstätigen in der Branche ist in den
vergangenen fünf Jahren gestiegen. Nach
Erstergebnissen des Mikrozensus waren im
Jahr 2025 rund 278 000 Menschen in Berufen
der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
beschäftigt. Das waren 4,1 % mehr als 2021.
Damals gingen rund 267 000 Menschen einem
solchen Beruf nach.
Zum Vergleich:
Die Zahl aller Erwerbstätigen ist im selben
Zeitraum um 3,7 % gestiegen. Anteil der
älteren Erwerbstätigen in der Berufsgruppe
nimmt zu Knapp jede oder jeder vierte
(23,3 %) Erwerbstätige in Berufen der
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik war
2025 zwischen 55 und 64 Jahren alt und
dürfte daher in den nächsten Jahren aus dem
Berufsleben ausscheiden.
Anders als
in anderen sogenannten Engpassberufen lag
der Anteil nur geringfügig über dem
entsprechenden Anteil bei den Erwerbstätigen
insgesamt (23,0 %). Der Anteil der 55- bis
64-Jährigen in Berufen der Sanitär-,
Heizungs- und Klimatechnik ist binnen fünf
Jahren leicht gestiegen: 2021 hatte er noch
bei 22,3 % gelegen. Unter allen
Erwerbstätigen waren es 22,0 %.
Deutliche Preissteigerung für
Handwerksleistungen in der Branche Neben
der Zahl der neuen Auszubildenden und der
Erwerbstätigen im Bereich Sanitär-,
Heizungs- und Klimatechnik sind auch die
Preise für Leistungen der Branche gestiegen.
Für Arbeiten an Gas-, Wasser- und
Entwässerungsanlagen mussten die
Verbraucherinnen und Verbraucher im August
dieses Jahres 6,6 % mehr zahlen als im
Vorjahresmonat.
Die Preise für
Arbeiten an Heizungs- und
Wassererwärmungsanlagen erhöhten sich um
5,1 %. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise
insgesamt stiegen im selben Zeitraum um
2,9 %.
Zahl der Betriebe und Umsätze
deutlich gestiegen Der Boom der eher
kleinstrukturierten Branche zeigt sich auch
in der wachsenden Zahl der größeren
Betriebe: Im 1. Quartal 2026 waren knapp
4 100 Betriebe von Unternehmen mit
mindestens 20 Beschäftigten in der Gas-,
Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und
Klimainstallation tätig.
Die Zahl
nahm im Vergleich zum 1. Quartal 2016 mit
gut 2 900 Betrieben um 38,9 % zu. Noch
deutlicher stiegen die erwirtschafteten
Umsätze: Sie verdoppelten sich im selben
Zeitraum von knapp 2,9 Milliarden Euro auf
rund 5,9 Milliarden Euro (+103,8 ).
NRW: Nur knapp 30 % der
Führungskräfte im Jahr 2025 waren Frauen
* Frauenanteil bei
Teilzeit-Führungskräften bei knapp 65 %
* Frauenanteil bei älteren Führungskräften
am geringsten * Frauenanteil in NRW
unter dem Bundes- und EU-Durchschnitt
Frauen sind in Führungspositionen
weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Wie
das Statistische Landesamt anhand von
Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt,
waren im Jahr 2025 in NRW 28,9 % der
insgesamt rund 376.000 Führungskräfte
Frauen. Dieser Wert lag deutlich unter dem
Frauenanteil an allen Erwerbstätigen, der im
selben Jahr 47,1 % betrug.
Im
Zehnjahresvergleich zeigt sich ein leichter
Zuwachs: Im Jahr 2015 machte der
Frauenanteil an den Führungskräften noch
26,0 % aus, während der Anteil an allen
Erwerbstätigen damals bei 46,5 % lag. Als
Führungskräfte gelten hierbei – basierend
auf der internationalen Berufsklassifikation
ISCO-08 – Personen mit strategischer
Leitungs-, Budget- und Personalverantwortung
wie Vorstände, Geschäftsführungen,
Abteilungsleitungen oder auch die Leitungen
kleinerer Betriebe. F
rauen stellten
Mehrheit der Teilzeit-Führungskräfte
Teilzeitarbeit ist bei Erwerbstätigen in
Führungspositionen eher die Ausnahme. Im
Jahr 2025 arbeiteten lediglich 10,5 % der
Führungskräfte in NRW in Teilzeit – das ist
dreimal weniger als bei der Gesamtheit aller
Erwerbstätigen (31,8 %).
Unter den
Teilzeitführungskräften stellten Frauen aber
mit 64,9 % die Mehrheit. Bei den in Vollzeit
arbeitenden Führungskräften lag der
Frauenanteil hingegen nur bei 24,7 %.
Frauenanteil bei älteren Führungskräften
am geringsten

Bei den jüngeren
Führungskräften lag dieser Anteil in 2025
über dem Gesamtdurchschnitt. In den
Altersgruppen bis 44 Jahre war gut jede
dritte Führungskraft eine Frau (mit Werten
von knapp 34 % bis gut 35 %). In den höheren
Altersgruppen liegt die Quote niedriger,
wobei die Gruppe ab 55 Jahren mit 23,5 % den
geringsten Anteil aufwies.
NRW unter
dem Bundes- und EU-Durchschnitt Der
Anteil von Frauen in Führungspositionen
liegt in Nordrhein-Westfalen sowohl im
bundesweiten als auch im EU-Vergleich unter
dem Durchschnitt. Bundesweit lag der Anteil
der Frauen in Führungspositionen 2025 bei
30,3 %.
Noch deutlicher fiel der
Abstand zum europäischen Ausland aus: Der
Durchschnitt in der Europäischen Union lag
im selben Jahr bei 35,9 %. Den Spitzenplatz
im europäischen Vergleich belegte Schweden,
wo der Frauenanteil an den Führungskräften
bei 44,4 % lag.
Kleve: Elternvertretung: Mehr
Mitsprache für Eltern in der
Kindertagespflege
Mit der Wahl von Elternvertretungen
werden die Mitsprachemöglichkeiten der
Eltern von Kindern in der Kindertagespflege
gestärkt. Symbolbild: Paylessimages -
stock.adobe.com Mit der Reform des
Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wird die
Mitwirkung von Eltern in der
Kindertagespflege in Nordrhein-Westfalen
weiter gestärkt.
Ab dem 1. August
2027 ist im KiBiz ausdrücklich vorgesehen,
dass Eltern, deren Kinder in
Kindertagespflege betreut werden, im
jeweiligen Jugendamtsbezirk eine
Elternvertretung für die Kindertagespflege
wählen können.
Das Jugendamt der
Stadt Kleve unterstützt Eltern bereits jetzt
dabei, eine Elternvertretung für das seit
dem 1. August 2026 laufende Kitajahr
aufzubauen. Die Bildung der Elternvertretung
erfolgt in einem strukturierten und
transparenten Verfahren. Aktuell haben
Eltern die Möglichkeit, ihr Interesse an
einer Mitwirkung zu bekunden und sich über
die Aufgaben und Möglichkeiten der
Elternvertretung zu informieren. Hierzu
haben die Eltern eine Nachricht vom
Jugendamt erhalten.
Wenn sich Eltern
finden, die Interesse an der Gründung einer
Elternvertretung haben, findet die Wahl der
Elternvertretung Anfang Oktober statt. Das
Verfahren soll vollständig online
durchgeführt werden. Damit möchte das Klever
Jugendamt eine unkomplizierte,
niedrigschwellige und zeitgemäße Beteiligung
ermöglichen und möglichst vielen Eltern die
Teilnahme an der Wahl eröffnen. Eltern
bekommen eine gemeinsame Stimme Mit der
Elternvertretung erhalten Eltern eine
Interessenvertretung in der
Kindertagespflege.
Sie können ihre
Erfahrungen, Anliegen und Perspektiven
einbringen und damit die Weiterentwicklung
der Kindertagesbetreuung aktiv mitgestalten.
Die Elternvertretung soll dazu beitragen,
dass die Perspektive der Familien, die
Kindertagespflege in Anspruch nehmen,
stärker berücksichtigt wird. Sie bietet
zugleich eine Möglichkeit, Anliegen der
Eltern zu bündeln und gegenüber dem
Jugendamt und anderen Verantwortlichen zu
vertreten.
Darüber hinaus kann sich
die Elternvertretung gemeinsam mit den
Elternbeiräten der Kindertageseinrichtungen
auf örtlicher Ebene zur Versammlung der
Elternbeiräte zusammenschließen. Damit wird
die Interessenvertretung von Eltern in der
Kindertagesbetreuung insgesamt gestärkt.
Performance an der Skulptur
WESTSTREAM 8 zur Weseler Kulturnacht 2026
Sonderprogramm: Performance an
der Skulptur WESTSTREAM 8 auf dem
Rathausvorplatz Nicht verpassen! Performance
auf dem Rathausvorplatz zur Weseler
Kulturnacht (19.09.2026).
Das
Städtische Museum Wesel bietet zur Weseler
Kulturnacht in diesem Jahr am Standort
Centrum einen zusätzlichen Programmpunkt:
17.30 Uhr & 18.30 Uhr findet an der
Skulptur WESTSTREAM 8 auf Rathausvorplatz
eine Performance statt. Durch ihre farbigen
und teilweise transparenten Materialien,
wechselnde Lichtverhältnisse und ihre
Begehbarkeit verändert sich WESTSTREAM 8
fortlaufend. Sie ist ein Werk des Künstlers
Paul Schwer.

Eine besondere Veränderung erfährt diese
Skulptur nun mit einer Performance zur
Weseler Kulturnacht! Angelehnt an das
Kunstwerk interpretiert die Perfomance die
Themen: Freiheit / Offenheit / Vielfalt
Kostenlos & draußen Ein Angebot des
Städtischen Museums Wesel
Moers: Rund 70 Bürgerinnen und
Bürger informieren sich über den RS1
Derzeit ist die
Bahnunterführungen für Radfahrer und
Fußgänger schwierig. Künftig gibt es hier
einen sicheren Weg.

(Foto: Karsten Schnölzer SOLIDGROUND
MEDIA/KI unterstützt)
Groß war das
Interesse an der Informationsveranstaltung
zur geplanten Radschnellverbindung RS1 im
Bereich der Moerser Innenstadt. Rund 70
Bürgerinnen und Bürger kamen.
Fachbereichsleiterin Nadine Beinemann
stellte den vorgesehenen Streckenabschnitt
und die geplante Umgestaltung zur
Fahrradstraße vor. Dabei ging es auch um
konkrete Fragen und Hinweise aus dem Alltag.
Ein Thema war unter anderem die
schwierige Parksituation rund um den
Asberger Sportplatz sowie aufgrund des
Besucherverkehrs des Krankenhauses. Auch
weitere Anmerkungen und Anregungen wurden
bei der Veranstaltung aufgenommen. Sie
fließen in die weitere Planung ein.
„Wir arbeiten konkret daran“ „Wir sind bei
diesem Projekt schon ziemlich weit. Und ich
finde, das dürfen wir auch einmal sagen“,
stellte Bürgermeisterin Julia Zupancic in
ihrer Begrüßung heraus. „Wir reden nicht nur
über bessere Radverbindungen – wir arbeiten
konkret daran, sie auf den Weg zu bringen.“
Der RS1 ist die erste und wird die
längste Radschnellverbindung in Deutschland.
Der über 100 Kilometer lange Radweg
verknüpft elf Städte von Moers über
Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund bis
nach Hamm. Auch nach der Veranstaltung
können sich Bürgerinnen und Bürger bis zum
12. Oktober über das Beteiligungsportal NRW
informieren und beteiligen. Die Unterlagen
sind unter
beteiligung.nrw.de/portal/moers einsehbar.
Klever Konzerte: Fulminante
Saisoneröffnung mit Händel und Mahler
Mit zwei sehr unterschiedlichen
Klangwelten eröffnet das Bayerische
Kammerorchester am 22. September um 20 Uhr
die Konzertsaison in der Stadthalle.

Bayerisches Kammerorchester (c) Irène Zandel
Unter der Leitung von Sebastian
Tewinkel – der bereits mit dem
Landesjugendorchester NRW in Kleve zu Gast
war – musiziert das renommierte Ensemble
Werke von Georg Friedrich Händel und Gustav
Mahler. Die erste Konzerthälfte steht ganz
im Zeichen des Barock. Händels berühmter
„Einzug der Königin von Saba“, sein Concerto
grosso G-Dur op. 6 Nr. 1 und die Arien „Non
disperar, chi sà?“ und „Piangerò la sorte
mia” der Cleopatra aus der Oper „Giulio
Cesare in Egitto“ stehen auf dem Programm.
Den Solopart singt die slowakische
Sopranistin Simona Saturová, die auf
internationalen Konzert- und Opernbühnen zu
Hause ist. Nach der Pause wird das Cembalo
auf der Bühne durch einen Flügel ersetzt,
und zur barocken Orchesterbesetzung gesellen
sich diverse Blas- und Schlaginstrumente.
Das Bayerische Kammerorchester spielt Gustav
Mahlers farbenreiche Sinfonie Nr. 4 in einer
Bearbeitung für gut zwei Dutzend Musiker.
Als eine der „schlankeren“
Mahler-Sinfonien (in Punkto Länge und
Besetzung) eignet sich die Vierte
hervorragend für die durchsichtige Fassung
des Arrangeurs Klaus Simon. Im letzten Satz
hat Mahler ein herrliches Sopransolo
komponiert – eine Gedichtvertonung aus „Des
Knaben Wunderhorn“ über das Leben im
Paradies –, für das Simona Saturová noch
einmal die Bühne betritt. Um 19 Uhr gibt
Verena Krauledat die Konzerteinführung im
Gespräch mit Dirigent Sebastian Tewinkel.
Tickets gibt es an der Rathaus-Info, an den
bekannten Vorverkaufsstellen und
hier.
In den kommenden Monaten
folgen weitere musikalische Höhepunkte:
Violinsonaten mit dem preisgekrönten Geiger
Niek Baar (13.
Oktober), ein Streichquartettabend auf
den Spuren von Hans Werner Henze (6.
November), ein junges Duo aus
Stipendiaten des Deutschen Musikrats (21.
November), swingende Christmas-Hits mit
zwei Jugendchören (5.
Dezember) und ein energiegeladenes
Familienkonzert mit dem Schlagzeugduo Drum
Twins (13.
Dezember).
Zweites
Klever Apfelfest lädt zum Ernten, Entdecken
und Genießen ein Die Stadt
Kleve lädt am Freitag, 25. September 2026,
von 10:00 bis 18:00 Uhr zum zweiten Klever
Apfelfest in das Obstbaumarboretum am Klever
Forstgarten ein. Unter dem Motto „Ernten.
Entdecken. Genießen.“

Das Obstbaumarboretum liegt inmitten der
historischen Parkanlagen am
Prinz-Moritz-Kanal in Kleve. Unter dem Motto
„Ernten. Entdecken. Genießen.“ erwartet die
erwartet die Besucherinnen und Besucher auf
der Fläche hinter dem Landhaus Forstgarten
an der Joseph-Beuys-Allee 1 ein kostenloses,
familienfreundliches Programm rund um
Streuobstwiesen, Obstsorten, Naturschutz und
die Nutzung regionalen Obstes.
Äpfel
ernten und direkt zu Saft verarbeiten Ein
besonderer Höhepunkt ist wie schon im
Vorjahr die mechanische Apfelsaftpresse aus
Uedem. Besucherinnen und Besucher können
Äpfel und Birnen direkt vor Ort zu frischem
Saft verarbeiten lassen. Darüber hinaus lädt
die Stadt Kleve dazu ein, die Obstbäume im
Arboretum gemeinsam abzuernten.
Sammelbehälter und Greifer zum Abernten der
höher hängenden Früchte müssen selbst
mitgebracht werden.
Ergänzt wird
das Programm durch zahlreiche Informations-
und Mitmachangebote. Mit dabei sind unter
anderem LiKK e. V. (Landschaftspflege im
Kreis Kleve), das
TransRegINT-Agroforstprojekt, der Tiergarten
Kleve, die Solidarische Landwirtschaft Kleve
(SoLaWi) sowie die biologischen Stationen
NABU Naturschutzstation e.V. und
Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. Auch
für Kinder gibt es ein abwechslungsreiches
Angebot mit Spiel, Spaß und
Naturerlebnissen.
Für das leibliche
Wohl sorgt unter anderem das Café im
Gärtchen mit Kuchen und Getränken. Gerne
kann auch die eigene Picknickdecke
mitgebracht werden, um es sich zwischen den
Bäumen gemütlich zu machen. Fachkundige
Führungen durch das Arboretum Insbesondere
steht auch die Wissensvermittlung im
Mittelpunkt des Apfelfestes.
Um
14:00 Uhr führt ein fachkundiger Pomologe
des LiKK e. V. kostenlos durch das Arboretum
und gibt Einblicke in die Vielfalt der
Obstsorten und Streuobstwiesen. Um 15:00 Uhr
folgt eine weitere Führung mit dem
erfahrenen Klever Gartenführer Hans Heinz
Hübers, der vor allem auf die Entstehung und
den Bau des Obstbaumarboretums eingeht.
„Das Apfelfest setzt den Fokus auf viele
wichtige Themen. Es dreht sich um den Erhalt
alter Obstsorten, die Förderung der
Artenvielfalt und einen bewussten Umgang mit
unseren natürlichen Ressourcen“, freut sich
Luc Boekholt, Grünplaner der Stadt Kleve und
Organisator des Festes.
„Gleichzeitig soll das Fest vor allem Spaß
machen. Wer selbst einen Apfel pflückt, ihn
zu Saft verarbeiten lässt oder bei einer
Führung mehr über das Arboretum erfährt,
erlebt ganz unmittelbar, welchen Wert unser
Obstbaumarboretum mitten in Kleve hat.“
Viele weitere Informationen zum zweiten
Klever Apfelfest gibt es online unter
www.kleve.de/apfelfest. Die Stadt Kleve
freut sich auf viele Besucherinnen und
Besucher!
Kleve:
Straßensperrungen zum Erntedankfest 2026 in
Warbeyen
Zur Auftaktveranstaltung des
Erntedankfestes in Warbeyen werden
Straßensperrungen eingerichtet. Zum Auftakt
des Erntedankfestes 2026 in Warbeyen findet
auf dem Festgelände am Hermesplatz von
Freitag, 2. Oktober auf Samstag, 3. Oktober
2026 eine Discoveranstaltung statt, zu der
ca. 800 Besucher erwartet werden.
Zur Sicherung des Straßenverkehrs werden
Sperrungen eingerichtet. Die Huiskampstraße
wird von Freitag, 02.10.2026, 20:00 Uhr bis
Samstag, 03.10.2026, 04:00 Uhr im Bereich
zwischen der Einmündung Emmericher Straße (B
220) und dem Duvenpoll für Kraftfahrzeuge
aller Art, ausgenommen Taxen, gesperrt.
Parkplätze befinden sich auf dem Duvenpoll
an der Sportanlage.
Es wird
empfohlen, das Veranstaltungsgelände aus
Fahrtrichtung Kleve über die Emmericher
Straße – An der Ley und aus Fahrtrichtung
Emmerich über die Emmericher Straße – Grüner
Weg – Huiskampstraße anzufahren. Nachts wird
außerdem die Emmericher Straße vom
Einmündungsbereich der Straße Alte Mühle bis
zum Kreuzungsbereich Emmericher
Straße/Oraniendeich (Rheinbrücke) am
Samstag, 03.10.2026, in der Zeit von 00:00
Uhr bis 04:00 Uhr für Kraftfahrzeuge
gesperrt.
Eine entsprechende
Umleitungsbeschilderung wird eingerichtet.
Die Rad- und Gehwege entlang der Emmericher
Straße (B 220) können durchgehend genutzt
werden.
Klever Rathaus und
Außenstelle Lindenallee bleiben Freitag
geschlossen Das Klever Rathaus
und die Außenstelle Lindenallee bleiben am
Freitag, 18.09.2026, geschlossen. Wegen
einer betrieblichen Veranstaltung bleiben
das Rathaus der Stadt Kleve sowie die
Außenstelle Lindenallee 33 mit den
Fachbereichen Arbeit und Soziales –
Jobcenter sowie Jugend und Familie am
Freitag, 18. September 2026, ganztägig
geschlossen.

Auch das Bürgerbüro der Stadt Kleve ist
daher am Freitag nicht erreichbar. Am
Samstag, 19. September 2026, öffnet das
Bürgerbüro jedoch zu seinen regulären
Öffnungszeiten von 10:00 bis 13:00 Uhr.
Bereits vereinbarte Termine mit den
Kolleginnen und Kollegen aus dem Rathaus
sowie der Außenstelle Lindenallee 33 finden
statt.
Da die Dienstgebäude an
diesem Tag geschlossen sind, werden
Bürgerinnen und Bürger mit Termin am Eingang
abgeholt. Die Stadtbücherei Kleve öffnet am
Freitag zu den gewohnten Zeiten. Auch die
Anmeldung der Volkshochschule Kleve ist
regulär erreichbar. Alle geplanten VHS-Kurse
finden statt.
Eintägige Schließung bei der
Bücherstube Lohberg am 15. September
Am Dienstag, 15. September
2026, bleibt die Bücherstube geschlossen.
Ein Aushang an der Eingangtüre sowie ein
Eintrag im OPAC weisen auf die eintägige
Schließung hin.
Inspirierende Ideen und
strahlende Kinderaugen – Das sind die
Preisträger*innen der Klever Birne 2026
Der erste Platz und damit der Gewinn von
2.000 Euro sowie einem individuellen
Coaching ging an die Studentin der HSRW
Sophie Niegsch und Christoph Schmidl. Ihre
Wettbewerbsidee „HawcAI“ ist eine
drohnenbasierte Lösung zur Erkennung und
Beseitigung von Abfällen auf Feldern, die an
Straßen grenzen.

Am Donnerstagabend, 10. September 2026, fand
die Preisverleihung der Klever Birne auf dem
Hochschulcampus statt. Foto: © Claudia de
Kruijf / HSRW
„In Vorbereitung auf die Preisverleihung
haben wir in der letzten Woche innerhalb von
15 Minuten 70 Stück Müll auf rund 100 Metern
an der Riswicker Straße an einem Feldrand
aufgesammelt und heute zur Veranschaulichung
mitgebracht“, so Sophie Niegsch. Die
„Scouting“ genannte Drohne mit Kamera zur
Mülldetektion ist bereit für den Einsatz. Im
nächsten Schritt werden KI-gestützte
Datensätze gesammelt, um verschiedene Arten
von Müll zu kategorisieren.
Mit dem
zweiten Preis zeichnete die Jury, bestehend
aus Markus Kock, Kisters Stiftung, Peter
Schönrock, SOS-Kinderdorf Niederrhein, Marco
Stabe, Kreis Kleve sowie Pascale van
Koeverden, Stadt Kleve und Florian
Gaisrucker, HSRW, den Möbelrestaurateur
Clemens Giesen aus. Er schenkt nicht nur
Möbeln ein neues Leben, sondern leitet
Kund*innen an, leichte Reparaturarbeiten
selbst zu versuchen. Sein Preisgeld in Höhe
von 1.500 Euro möchte er dem RepairCafé
Kleve spenden und damit die Einrichtung
einer Werkstatt für Möbelreparaturen
ermöglichen.
Über den dritten Preis
freut sich Eddy Nakaana. „TSCHÜSS“ hat er
seine Plattform genannt, die theoretisch
allen Verkaufspunkten von Nahrungsmitteln
helfen soll, Lebensmittel bereits kurz vor
Verfallsdatum zu vermarkten. Der Student,
der an der Fakultät Technologie und Bionik
der HSRW in Kleve im neuen projektbasierten
Studiengang Engineering for Sustanaibility
studiert, möchte sein Preisgeld in Höhe von
1.000 Euro für die weitere Entwicklung
einsetzen und als erstes eine Zusammenarbeit
mit der Mensa der HSRW beginnen.
Den
Schulpreis teilen sich die Clever
Klimadetektive der Bekenntnisgrundschule St.
Antonius Hau und die Schüler*innen der
Projektgruppe LIP – Lernen im Projekt der
Gesamtschule Kevelaer. Die jungen
Nachhaltigkeitsbotschafter*innen erhalten
jeweils 500 Euro für die Fortsetzung ihrer
Projekte. In Bedburg-Hau wird der
Klima-Detektiv-Koffer mit weiterem
Forschungswerkzeug wie einem Solarmodul und
einem Luxmeter erweitert, in Kevelaer werden
alternative Inhaltsstoffe für das
mikroplastikfreie Shampoo getestet und am
Markenauftritt gefeilt.
Die Clever
Klimadetektive, die Kleve in ihrer
Präsentation zum Forschungsstandort auch für
Kinder ausgerufen haben, wurden zusätzlich
mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
„Gewonnen haben eigentlich alle
Teilnehmenden. Bereits vor den
Kurzpräsentation und der eigentlichen
Eröffnung wurde an den Messeständen der
Finalteams geredet, vorgestellt und
genetzwerkt“, resümiert Christina Martens
von der HSRW. Und damit wurde ein wichtiges
Ziel erreicht: Unterstützer*innen finden,
Menschen motivieren und ein Netzwerk knüpfen
für die Umsetzung der Ideen, aber auch für
die Verbindung
Nachhaltigkeitsinteressierter. Nicht ganz
zufällig lautete der Appell der
Schulpreissponsoren FLUXANA GmbH & Co. KG
und Omexom Smart Technologies GmbH an die
anwesenden Schüler*innen: „Tragt es raus in
die Welt!“.
Zukunft der Klever Birne
„Manche Ideen bleiben nicht auf dem Papier“,
stellte Josef Gietemann, stellvertretender
Bürgermeister der Stadt Kleve in seiner
Begrüßung fest. Während er an
Wettbewerbsideen der vergangenen Jahre
erinnerte, wurden beim Tiergarten Kleve
unabhängig von einem Gewinn die ersten
Maßnahmen für die Umsetzung der diesjährigen
Wettbewerbsidee „Lebensraum statt Beton“
unternommen.
„Die Klever Birne ist
angekommen“, konstatiert auch Dr. Gerhard
Heusipp von der HSRW. „In den vergangenen
Jahren ist einiges passiert und der
Nachhaltigkeitswettbewerb wächst weiter, in
diesem Jahr etwa mit dem kreisweiten
Schulpreis." Damit die Klever Birne im
nächsten Jahr nicht nur ihr kleines Jubiläum
von fünf Jahren feiert, sondern auch darüber
hinaus Bestand hat, findet im Oktober ein
Workshop zum Thema „Klever Birne
weiterdenken – Nachhaltigkeit auszeichnen
und fördern“ statt. Haben Sie Interesse als
Unterstützer*in bei der Fortführung der
Klever Birne mitzuwirken? Schreiben Sie eine
kurze Mail an
transregint@hochschule-rhein-waal.de.
Hintergrund Der Ideenwettbewerb
„Klever Birne“ ist eine Kooperation vom
Projekt TransRegINT der Hochschule
Rhein-Waal mit der Stadt Kleve. Der
Nachhaltigkeitspreis wurde erstmals im Jahr
2023 vergeben. Ziel ist es unter anderem,
die Menschen in Kleve und Umgebung für
Themen der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren
und Innovationsthemen zu identifizieren.
Mit dem Projekt ‚TransRegINT -
Transformation der Region Niederrhein:
Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe‘ hat
sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel
gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der
Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten.
Gefördert wird das Projekt durch das
Programm ‚Innovative Hochschule‘ des
Bundesministeriums für Bildung und
Forschung.
Diese Förderinitiative
unterstützt Hochschulen dabei, aus
Forschungserkenntnissen kreative Lösungen
für die drängenden Herausforderungen unserer
Zeit zu finden. Bis Ende 2027 wird
‚TransRegINT‘ mit Fördergeldern in Höhe von
knapp zehn Millionen Euro gefördert. Dies
ermöglicht es, Lösungen zu erarbeiten, um
die Zukunft in der Region im Sinne der 17
Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen
zu gestalten.

So werkelt NRW – 5 Fakten zum
Tag des Handwerks
* In 109.000
Handwerksunternehmen waren rund 1,28
Millionen Personen tätig *
Handwerk-Azubis im 1. Lehrjahr verdienten im
Schnitt 910 Euro pro Monat * IT.NRW als
Statistisches Landesamt liefert weitere
Fakten zu den häufigsten Gewerben, den
beliebtesten Ausbildungsberufen sowie zur
Azubi-Mobilität
Zum Tag des
Handwerks am 19. September 2026 wirft
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt einen Blick auf
Zahlen und Fakten rund um das Thema
Handwerk. Wie viele Handwerksunternehmen
gibt es in NRW?
In NRW waren im Jahr
2024 rund 109.000 Handwerksunternehmen mit
rund 1,28 Millionen tätigen Personen
ansässig. Handwerksunternehmen machten 15 %
aller Unternehmen aus. Der Kreis Borken war
mit 835 Handwerksunternehmen je 100.000
Einwohner/-innen Spitzenreiter in NRW. Im
NRW-Schnitt lag die Dichte bei 605
Handwerksunternehmen je 100.000
Einwohner/-innen. Datenquelle ist die
Handwerkszählung.
Nicht
berücksichtigt wurden hier Kleinstbetriebe,
die im Jahr 2024 weder steuerbare Umsätze
noch Beschäftigte angegeben hatten. Weitere
Regionalergebnisse finden Sie in der Pressemitteilung
zur NRW-Handwerkszählung vom 23. April 2026.
Welche Gewerbe sind am häufigsten im
NRW-Handwerk vertreten?
An der
Spitze stehen Friseure: 11.371
Handwerksunternehmen im Friseurwesen gab es
in NRW im Jahr 2024. Das waren rund 10 %
aller Handwerksunternehmen. Es folgten
„Elektrotechnik” (8.327) sowie
&bdquo:Installation und Heizungsbau”
(8.262). Weitere Ergebnisse der
Handwerkszählung gibt es in der Landesdatenbank
NRW.
Wie steht es um den
Nachwuchs im Handwerk? Ende 2025 machten
rund 75.000 Personen in NRW eine Ausbildung
im Handwerk. Das waren 28 % aller Azubis im
dualen System. Die meisten Handwerk-Azubis
gab es in den Berufen
„Kraftfahrzeugmechatroniker/-in”,
„Elektroniker/-in” und
„Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-,
Heizungs- und Klimatechnik”.
Diese
und die nachfolgenden Daten zu den Azubis
entstammen der Berufsbildungsstatistik, die
jährlich zum 31.12. erhoben wird. Mehr Daten
der Berufsbildungsstatistik gibt es in der Landesdatenbank
NRW.
Was verdienen Azubis im Handwerk?
Auszubildende im Handwerk verdienten 2025 im
ersten Lehrjahr im Schnitt 910 Euro. Damit
lagen sie unter dem Durchschnitt aller
dualen Azubis, der bei 1.040 Euro lag.
Die geringste Vergütung hatten die
Azubis im Beruf „Friseur/-in” mit 710 Euro,
am besten verdienten die angehenden
Fachkräfte u. a. in den Bereichen Zimmerer-
und Maurerhandwerk mit 1.080 Euro. Weitere
Infos zur Ausbildungsvergütung nach
Ausbildungsbereichen finden Sie als Excel-Datei
aus der Landesdatenbank NRW.
Wo
machen die Handwerk-Azubis ihre Ausbildung?
56,2 % der Handwerk-Azubis machten 2025
ihre Ausbildung dort, wo sie bei
Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen
überschritten die Gemeindegrenzen: Ihr
Ausbildungsort war durchschnittlich 21,4 km
von ihrem Wohnort entfernt. Wohin und wie
weit sich Azubis bei der Wahl ihrer
Ausbildungsstätte im Detail bewegen, zeigt
unsere interaktive Anwendung Mobilität von
Auszubildenden in NRW für alle Kreise,
Städte und Gemeinden.
Workshop
„Der künstlerische Blick ins ‘Außen‘ “ im
Museum Kurhaus Kleve Am Samstag,
den 19. September 2026, findet ein
besonderer Workshop mit Monika Buchen und
Veronika Nowakowski für Kinder ab acht
Jahren statt. Dabei stehen die Arbeiten von
Eberhard Havekost zum Thema Natur und
Architektur im Fokus. Formen, Linien,
Perspektiven und das Prinzip von An- und
Ausschnitt werden experimentell beobachtet.

Je nach Wetterlage wird sowohl im als auch
außerhalb des Museums gearbeitet. Der
Workshop ist für Kinder ab 8 Jahren, die
Gebühr beträgt 13 EUR (inkl.
Materialkosten). Anmeldungen sind zu den
Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11
bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus
Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich
oder via E-Mail
empfang@mkk.art.
Plausch und Ehrenamt:
Stadtteilbüro lädt auf den Meerbecker Markt
ein Der Duft von frischem Obst
und Gemüse, freundliche Gespräche und
lebendiges Treiben auf dem Meerbecker Markt
und mittendrin das Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck: Am Mittwoch, 23. September,
von 10 bis 12 Uhr lädt das Team dort zur
Marktsprechstunde ein.
Wer möchte,
kann einfach vorbeischauen, ins Gespräch
kommen und Ideen loswerden. Gleichzeitig
informiert die Freiwilligenzentrale der
Grafschafter Diakonie über das Ehrenamt: wie
man mit anpacken, Kontakte knüpfen und etwas
bewegen kann. Alle, die Lust haben, sich
einzubringen oder noch Fragen haben, sind
herzlich willkommen. Rückfragen an das
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon 0 28 41
/ 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de
Saatgut teilen: Aufruf zur
Saatgut-Spende in der Stadtbibliothek
Dinslaken Die Stadtbibliothek
Dinslaken startet am 15. September in eine
neue Runde ihrer Saatgut-Bibliothek und lädt
herzlich dazu ein, Saatgut zu spenden. Das
Konzept der Saatgut-Bibliothek basiert auf
dem Tausch von Saatgut: Besucher*innen
können Tütchen mit Gemüse-, Kräuter- oder
Blumensamen mitnehmen und diese auf dem
Balkon, der Fensterbank oder im Garten
aussäen.
Die Ernte kann dann genutzt
werden, um neues Saatgut in die Bibliothek
zurückzubringen. So wächst die
Saatgut-Bibliothek kontinuierlich und trägt
zum Erhalt einer vielfältigen Pflanzenwelt
bei. Um auch im kommenden Gartenjahr ein
buntes Saatgutsortiment anzubieten, können
Saatgutspenden sorgfältig beschriftet und
verpackt in der Stadtbibliothek abgegeben
werden.
Gesucht wird Saatgut von
sortenreinen Pflanzen, sowohl von
Blühpflanzen als auch von Gemüsesorten.
Besonders wichtig ist, dass das gespendete
Saatgut samenfest ist und aus natürlicher
Züchtung stammt. Wer Saatgut erntet und in
die Bibliothek bringt, kann im Gegenzug
neues Saatgut mitnehmen.
Das Team
der Stadtbibliothek freut sich über die
Unterstützung von allen Hobbygärtner*innen,
die sich mit einer Saatgutspende an dem
Projekt beteiligen möchten.
Ansprechpartnerin: Elisa Fischedick
Stadtbibliothek Dinslaken Telefon: 02064
66564
elisa.fischedick@dinslaken.de
vhs Moers: Offene PC-Sprechstunde
Jetzt haben Sie endlich einen
PC oder einen Laptop und schon kommen Fragen
über Fragen. Was tun, wenn die Nachbarschaft
nicht helfen kann und die Kinder weit weg
sind? Die vhs bietet Ihnen hier die
Möglichkeit, einfach mal vorbeizukommen und
Ihre Fragen zu stellen.
Der offene
Treff findet einmal im Monat, jeweils am
Mittwochmorgen statt und kostet pro Besuch 7
Euro. Kommen Sie und stellen Sie Ihre Fragen
oder gucken Sie einfach mal, welche
Computerprobleme andere haben. Kurs-Nr.:
I50101A Gebühr: 7 Euro Referent: Tobias
Weber Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de.
Die Sprechstunde bezieht sich auf
Windows-Geräte.
Veranstaltungsdatum
16.09.2026 - 11:00 Uhr - 12:30 Uhr
Veranstaltungsort F
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum Adresse
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers
Moers: Bürgerinnen und
Bürger-Solar-Beratung
Bürgerinnen und Bürger werden von
ehrenamtlichen Solarberaterinnen und
Solarberatern auf ihrem Weg zur PV-Anlage
begleitet. Herr Reisner stellt das Konzept
der Bürgerinnen und Bürger-Solar-Beratung
vor. Er berichtet von seinen Erfahrungen und
kann diverse Fragen beantworten.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Kurs-Nr.: I10429 Teilnahmegebühr:
Unentgeltlich Experte: Ernst-Ulrich Reisner.
Veranstaltungsdatum 17.09.2026 - 18:00
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers
Moers: Die Zofen - Junges S.T.M.
Von Jean
Genet - Ensemble Total Die
Schwestern Claire und Solange dienen der
Gnädigen Frau. Oh, wie sie ihre Herrin
hassen: ihre Güte, ihren Pomp, ihre
Lebenslust! Den Zofen bleibt nach
Dienstschluss nur das Rülpsen der Spüle und
ein Zimmerchen, durch dessen Dachfenster von
Zeit zu Zeit der klägliche Milchmann
springt, in der vergeblichen Hoffnung auf
ein Rendezvous.

Eins ist ihnen klar: Um frei zu werden, muss
die Gnädige Frau getötet werden. Aber wie,
wo sie doch so schön ist? Und will man die
Freiheit eigentlich wirklich? Mit drei
Spielerinnen des Jungen S.T.M. erarbeitet
Ensemblemitglied Matthias Heße eine neue
Sicht auf Jean Genets Skandalstück von 1947,
auf die ewigen Fragen nach Klasse,
Solidarität und Schönheit in einer brutaler
werdenden Zeit.
Eintritt: 10 Euro,
ermäßigt 5 Euro Tickets unter 0 28 41 / 88
34-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 16.09.2026 - 18:00
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort
Schlosstheater - Kapelle Adresse Rheinberger
Straße 14 47441 Moers

NRW:
Preisentwicklung für Pausensnacks – Brotbeläge
für Pausenbrot wurden günstiger *
Im August 2026 waren Veggie-Produkte auf
Getreidebasis um 11,1 % und Schnittkäse um 9,3 %
günstiger als vor einem Jahr * Preise für
Haferflocken, Müsli und andere Cerealien um 1,6
% gestiegen * Bento-Box: Steigende Preise
bei proteinreichen Bestandteilen – Eier um 15,8
% gestiegen
Die Preise
für Nahrungsmittel sind zwischen August 2025 und
August 2026 um 0,1 % gestiegen. Wie das
Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen
mitteilt, lässt sich bei den Nahrungsmitteln
insgesamt in den letzten Monaten eine weitgehend
stabile Entwicklung beobachten (Juni 2026
−0,1 %; Juli 2026 −0,2 % jeweils im Vergleich
zum Vorjahresmonat).
Pausensnacks werden
immer abwechslungsreicher, darum lohnt sich ein
Blick auf die Preisentwicklung unterschiedlicher
Zutaten. Pausenbrotbeläge wurden günstiger:
Butterpreise z. B. um 32,3 % gesunken:
Die Preise für das
klassische Pausenbrot sind im Vergleich zum
Vorjahr größtenteils gesunken: Butter wurde um
32,3 % günstiger angeboten, Schnittkäse um 9,3 %
und Wurstaufschnitt um 1,0 %. Auch
für vegetarische und vegane Alternativprodukte
auf Getreidebasis („Veggie-Produkte”) mussten
Verbraucherinnen und Verbraucher im August 2026
weniger ausgeben als noch im August 2025
(−11,1 %).
Die Preise für Brot und
Brötchen sind im selben Zeitraum um 0,6 %
gestiegen. Müslizutaten: Trockenobst, Nüsse u.
Ä. 1,2 % teurer – Vollmilch um 10,1 % günstiger
Wer im vergangenen Monat Haferflocken, Müsli und
andere Cerealien (sog. Frühstückszubereitungen)
in den Einkaufswagen gelegt hat, war an der
Kasse mit Preissteigerungen konfrontiert (+1,6 %
im Vergleich zum Vorjahresmonat).
Die
Preise für einige klassische Toppings
wie Trockenobst, Nüsse und Ähnliches (+1,2 %)
sowie Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder
Ähnliches (+2,0 %) stiegen ebenfalls. Weitere
Preise für fruchtige Komponenten hingegen wie
Äpfel (−7,6 %) und Bananen (−0,6 %) sanken. Auch
klassische Grundzutaten wurden günstiger
angeboten: So sanken die Preise für Quark um
9,0 %, teilentrahmte Milch um 11,2 % und
Vollmilch um 10,1 %.

Bento-Box Trend: Eier, Fleisch und
Gemüse deutlich teurer Der Trend von Bento-Boxen
wird immer beliebter: Oft befinden sich darin
neben kleinen Snacks auch ganze Mahlzeiten, die
sich nach der traditionellen 4:2:1 Methode
aufteilen (4 Teile Kohlenhydrate, 2 Teile Eiweiß
und 1 Teil Gemüse).
Im Bereich der
Kohlenhydrate sind bei der Preisentwicklung
daher nicht nur Brot und Brötchen relevant,
sondern z. B. auch Teigwaren (−3,3 % im
Vergleich zum Vorjahresmonat). Bei den
proteinreichen Komponenten zeigen sich im
Vergleich zum Vorjahr teilweise deutliche
Preisanstiege.
So verteuerten sich Rind-
und Kalbfleisch um 7,1 %, Geflügelfleisch um
3,7 %, frischer oder gekühlter Fisch um 7,3 %
und Eier um 15,8 %. Auch für ausgewählte
Gemüsesorten mussten Verbraucherinnen und
Verbraucher im vergangenen Monat mehr ausgeben
als noch ein Jahr zuvor: Die Preise
für Möhren stiegen um 18,0 %, Tomaten um 13,6 %
und Paprika um 11,5 %.
NRW:
Ausgaben der Eingliederungshilfe für Menschen
mit Behinderung 2025 um 7 % gestiegen
* 2025 wurden 7,7 Milliarden Euro für
die Leistungen der Eingliederungshilfe
aufgebracht * Größter Ausgabeposten waren
Assistenzleistungen, die 142.800 Menschen
erhielten * Leistungen in Werkstätten für
behinderte Menschen bildeten zweitgrößten
Ausgabeposten
Im Jahr
2025 beliefen sich die Ausgaben für Leistungen
der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen
nach Abzug der Einnahmen auf 7,7 Milliarden
Euro. Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
waren das +7 % mehr als ein Jahr zuvor. Die
Leistungen der Eingliederungshilfe sollen
Menschen mit Behinderung eine individuelle
Lebensführung ermöglichen und die Teilhabe am
Leben in der Gesellschaft fördern.

Assistenzleistungen waren der
größte Ausgabeposten Für die Leistungen zur
sozialen Teilhabe wurden 2025 insgesamt
5,1 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Den
größten Teil dieser Ausgaben machten
die Assistenzleistungen zur selbstbestimmten und
eigenständigen Bewältigung des Alltags aus.
Die Bruttoausgaben für diese Leistungen
betrugen 4,1 Milliarden Euro und damit +5 % mehr
als im Vorjahr. Die Zahl der Empfängerinnen und
Empfänger dieser Leistungen ist um +2 %
gestiegen: Im Jahr 2025 erhielten 142.800
Menschen Assistenzleistungen. Diese waren zu
52 % männlich und durchschnittlich 48,2 Jahre
alt.

Leistungen in Werkstätten für
behinderte Menschen bildeten den zweitgrößten
Ausgabeposten Für Leistungen zur Teilhabe am
Arbeitsleben wurden 2025 insgesamt
1,7 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Diese
Ausgaben entfielen zu 99 % auf die Leistungen im
Arbeitsbereich anerkannter Werkstätten für
behinderte Menschen. 2025 wurden für diese
Leistungen +8 % mehr aufgewendet als ein Jahr
zuvor.
Von den 73.520 Menschen, die 2025
Leistungen in Werkstätten für behinderte
Menschen erhielten, waren 59 % Männer und das
Durchschnittsalter lag bei 42,6 Jahren.
Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der
Empfängerinnen und Empfänger dieser Leistungen
um −1 % gesunken. Leistungen zur Teilhabe an
Bildung gestiegen
Die Ausgaben für
die Leistungen zur Teilhabe an Bildung lagen
2025 bei 753 Millionen Euro und damit um ca.
+12 % höher als im Vorjahr. Diese Ausgaben
wurden zu 79 % direkt von den
nordrhein-westfälischen Kommunen erbracht, die
wesentlich für die Eingliederungshilfeleistungen
für Schülerinnen und Schüler zuständig sind. Die
Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe
insgesamt wurden zu 8 % direkt von den Kommunen
und zu 92 % über die Landschaftsverbände
erbracht.
Enni-Läufer Malte
Geke gewinnt in Xanten und holt den Seriensieg
Ergebnis der 11. Enni-Laufserie steht fest
Trockenes Spätsommerwetter,
angenehme Temperaturen und beste Stimmung: Die
1.355 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Enni-Citylaufs Xanten fanden gute
Laufbedingungen vor, als sie durch die
historische Altstadt der Römerstadt liefen. Der
Traditionslauf bildet Jahr für Jahr den
Abschluss der Enni-Laufserie. So standen beim
Zieleinlauf auch die Siegerinnen und Sieger der
11. Enni-Laufserie fest, in der die Enni erneut
vier traditionelle Volksläufe in Moers,
Sonsbeck, Neukirchen-Vluyn und Xanten zu einem
großen Breitensportevent zusammengefasst hat.
Vier Läufe – die drei besten Ergebnisse
fließen in die Serienwertung ein. Das ist das
Prinzip, durch das die Spannung in der
Enni-Laufserie bis zum Finale erhalten bleibt.
In diesem Jahr hatte die
Enni-Betriebssportgemeinschaft besonderen Grund
zur Freude: Enni-Läufer Malte Geke gewann den
5-Kilometer-Lauf in Xanten in 16:24 Minuten und
sicherte sich damit zugleich Platz eins in der
Youngster-Serienwertung. Für seine drei besten
Läufe benötigte er insgesamt 49:19 Minuten.
Bei den Frauen gewann Theresa Müller vom
Moerser TV Triathlon die Youngster-Wertung über
fünf Kilometer. In der Masterserie erkämpften
sich Dana Thelen vom TuS Xanten bei den Frauen
und Krzysztof Rolik aus Neukirchen-Vluyn bei den
Männern Platz eins der Gesamtwertung.
Über zehn Kilometer standen in der
Youngster-Wertung Julia Scott aus Geldern und
Fritz Hamacher vom Moerser TV Triathlon ganz
oben auf dem Siegertreppchen. Die Master-Wertung
entschieden Silke Haschberger von der Sparkasse
Rhein-Maas und Björn Temmler vom Laufteam Kassel
für sich.
Wieder einmal hat sich
gezeigt: Die Enni-Laufserie ist ein
Breitensportevent, das begeistert. Jeder
Einzellauf in Moers, Sonsbeck, Neukirchen-Vluyn
und Xanten überzeugt durch seinen ganz eigenen
Charakter. Im kommenden Jahr geht die Serie in
die nächste Runde. Alle aktuellen Informationen
gibt es unter
www.enni-laufserie.de.
Ab
dem 25. September gibt’s Glatteis - Enni-Eiswelt
startet neue Saison In Moers ist
endlich wieder Glatteis angesagt! Mit dem Ende
der Sommerpause startet die Enni-Eiswelt am
Freitag, 25. September, in die neue Saison. Bis
zum 15. März können große und kleine Eislauffans
wieder ihre Runden drehen. Los geht es
traditionell mit der beliebten Eisdisco, bei der
von 17 bis 21 Uhr aktuelle Musik und
Lichteffekte für Partystimmung sorgen.
Die ENNI Sport & Bäder (Enni) rechnet mit rund
800 Jugendlichen, die die Kufenzeit
erfahrungsgemäß kaum erwarten können. „Für viele
Familien und Jugendliche gehört der Start der
Eissaison fest zum Herbst. Die Vorfreude auf das
erste Eis ist jedes Jahr spürbar – bei unseren
Gästen genauso wie bei den Mitarbeitenden, die
nach der erfolgreichen Freibadsaison nun wieder
in unserem Winter-Domizil im Einsatz sind“, sagt
Enni-Bereichsleiter Benjamin Beckerle.
Tatsächlich haben die Vorbereitungen in der
Eissporthalle bereits am Kirmessonntag begonnen.
Seitdem bauen die Eismeister die Eisfläche
schrittweise auf, bis sie nach rund drei Wochen
die erforderliche Stärke von drei Zentimetern
erreicht hat. Um die Linien und Markierungen für
Eishockey und Eiskunstlauf besser sichtbar zu
machen, wird die Fläche zudem weiß eingefärbt.
Danach steht dem Saisonstart nichts mehr im
Wege.
Dabei erwartet die Besucherinnen
und Besucher neben den regulären Laufzeiten in
den kommenden Monaten wieder mehrere Events. Den
Auftakt macht die Halloween-Disco am 30.
Oktober. Es folgen unter anderem die
Black-Friday-Disco, eine Pre-Nikolaus-Disco und
die beliebte Karneval-Disco. Zum Saisonabschluss
steigt am 15. März wie immer eine Schaumparty.
Auch die jüngeren Gäste können sich auf
besondere Aktionen freuen.
Samstags gibt
es für sie von 13 bis 17 Uhr eine Familiendisco.
In den Herbst- und Weihnachtsferien warten
außerdem spezielle Kinder-Partys mit Spiel,
Musik und Aktionen. Um Titel und Pokale geht es
am 27. Februar beim Grafschafter Cup. Auch das
Sportfest für Menschen mit Handicap steht auf
dem Programm und wird am 30. Januar stattfinden.
Während der laufenden Saison sollen
zudem weitere Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt
werden. Diese sollen den Energieverbrauch der
Halle langfristig deutlich senken. An den
Öffnungszeiten ändert sich nichts. Die
Enni-Eiswelt ist mittwochs von 10 bis 12.30 Uhr
sowie von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 15 bis
17 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags
von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Freitags
findet von 17 bis 21 Uhr die Eisdisco statt. In
den Herbst- und Weihnachtsferien erweitert Enni
die Laufzeiten und öffnet die Halle täglich. Die
Eintrittspreise bleiben ebenfalls weitgehend
stabil. Lediglich die Familienkarte kostet in
der neuen Saison mit 11,40 Euro 20 Cent mehr als
bislang. Schlittschuhe können vor Ort in den
Größen 24 bis 50 ausgeliehen werden.
Tickets für die öffentlichen Laufzeiten, die
Eisdisco und Kindergeburtstage können bequem
online gebucht werden. Für die besonders gut
besuchten Discos empfiehlt Enni eine frühzeitige
Reservierung. Weitere Informationen zu
Öffnungszeiten, Veranstaltungen und
Buchungsmöglichkeiten gibt es unter
www.enni.de
Amtsblatt vom 14.09.2026
Die Stadt Moers hat ein Amtsblatt
veröffentlicht. Alle veröffentlichten
Amtsblätter finden Sie unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter
Amtsblatt Nr. 12 vom 14.09.2026 (185.27 KB)
Neue Anlaufstelle für Familien
auf Niederberg: DRK-Kita Niederrheiner
Gänseblümchen ist jetzt Familienzentrum NRW –
Neukirchen-Vluyn: Mehr Unterstützung für
Familien, neue Impulse für Niederberg: Die
DRK-Kita Niederrheiner Gänseblümchen ist jetzt
zertifiziertes Familienzentrum NRW. Gemeinsam
mit der DRK Familienbildung im selben Haus
verbindet sie Betreuung, Bildung und Beratung
auf kurzen Wegen – und stärkt die Nachbarschaft
auf dem ehemaligen Zechengelände.
Auf dem ehemaligen Zechengelände Niederberg
wächst das Angebot für Familien: Die
DRK-Kita Niederrheiner Gänseblümchen hat die
Zertifizierung zum „Familienzentrum NRW“
erfolgreich abgeschlossen. Rund 140 Kinder
aus 130 Familien werden in der Einrichtung
betreut. Mit der Weiterentwicklung zum
Familienzentrum kommen Beratung,
Familienbildung und Begegnung als
verlässliche Angebote für Familien im
Quartier stärker in den Mittelpunkt.
Die Zertifizierungsurkunde übergaben
jetzt Jan Höpfner, Präsident des DRK
Kreisverbandes Niederrhein, und Petra
Meier-Haesters, Fachbereichsleitung Kinder,
Jugend und Familie, offiziell an
Kitaleiterin Ute Michalski.
Für
Eltern bedeutet die Entwicklung vor allem
kurze Wege: Sie finden Unterstützung bei
Erziehungsfragen, Bildungsangebote und
Möglichkeiten zum Austausch an einem
vertrauten Ort. Gute Voraussetzungen bietet
die DRK Familienbildung Niederrhein, die
ebenfalls im Haus angesiedelt ist. Ihre
Angebote und die Arbeit des Familienzentrums
können so unmittelbar ineinandergreifen.
Davon sollen auch Familien aus der
Nachbarschaft profitieren, deren Kinder die
Kita nicht besuchen.
Gerade mit
Blick auf die weitere Entwicklung
Niederbergs gewinnt eine solche Anlaufstelle
an Bedeutung. Die Stadt hat das rund zwölf
Hektar große Areal Niederberg Süd-Ost
erworben und möchte dort ein Kreativrevier
mit Unternehmen sowie Angeboten für
Nahversorgung und Gastronomie entwickeln.
Während die Planungen weiter konkretisiert
werden, kann das Familienzentrum bereits das
Zusammenleben im Quartier stärken: Es bringt
Familien zusammen, erleichtert das Ankommen
in der Nachbarschaft und verbindet
frühkindliche Bildung mit Unterstützung im
Alltag.
„Mit der Zertifizierung zum
Familienzentrum beginnt für unsere Kita
Niederrheiner Gänseblümchen ein neues
Kapitel. Wir erweitern unseren Blick auf die
ganze Familie und schaffen zusätzliche
Möglichkeiten für Beratung, Bildung und
Begegnung. Dass unsere DRK Familienbildung
bereits im selben Haus zu Hause ist, bietet
dafür beste Voraussetzungen. So wächst auf
Niederberg eine Anlaufstelle, die Familien
stärkt und das Zusammenleben im Quartier
bereichert. Mein herzlicher Dank gilt Ute
Michalski, Sonja Korsch und dem gesamten
Team, das diesen Schritt möglich gemacht
hat“, erklärt Jan Höpfner.
Ute
Michalski und Sonja Korsch, Leiterin der DRK
Familienbildung Niederrhein, haben den
Zertifizierungsprozess federführend
begleitet. Das Gütesiegel bestätigt geprüfte
Angebote und Strukturen, darunter die
Beratung und Unterstützung von Familien,
Familienbildung und die Zusammenarbeit mit
Eltern und Kooperationspartnern. Es gilt für
vier Jahre und muss anschließend erneuert
werden.

„Offizielle Urkundenübergabe beim
DRK-Familienzentrum Niederrheiner
Gänseblümchen: Kreisverbandspräsident Jan
Höpfner überreichte die
Zertifizierungsurkunde an Leiterin Ute
Michalski. Petra Meier-Haesters dankte ihr
und Sonja Korsch mit Blumen für ihr
Engagement im Zertifizierungsprozess.
Im Bild v. l. n. r.: Sonja Korsch
(Leitung DRK-Familienbildung Niederrhein),
Jan Höpfner (Präsident DRK Kreisverband
Niederrhein), Ute Michalski (Leitung
DRK-Familienzentrum Niederrheiner
Gänseblümchen) und Petra Meier-Haesters
(Geschäftsbereichsleitung Kinder, Jugend und
Familie).“
Denkmalförderung, die wirkt: Historisches
bewahren, Zukunft ermöglichen
Regierungspräsident Schürmann besucht vier
geförderte Denkmalprojekte und übergibt in
Krefeld und Duisburg Förderbescheide über
insgesamt 353.000 Euro
Wie
Denkmalschutz und heutige Nutzung
zusammengehen, davon konnte sich
Regierungspräsident Thomas Schürmann am Tag
des offenen Denkmals bei Besuchen in
Krefeld, Duisburg und Oberhausen selbst
überzeugen.
Schürmann eröffnete
zunächst den Tag des offenen Denkmals in der
Bezirksregierung Düsseldorf an der
Cecilienallee. Anschließend besuchte er vier
Denkmalprojekte, für die das Land
Nordrhein-Westfalen insgesamt 607.600 Euro
bereitgestellt hat. Bei zwei der Projekte
übergab er neue Förderbescheide über
zusammen 353.000 Euro.
„Denkmalschutz bedeutet nicht, Gebäude aus
der Vergangenheit unveränderlich zu
bewahren. Entscheidend ist, dass diese Orte
auch heute und morgen für die Menschen da
sind. Wenn wir historische Substanz erhalten
und zugleich soziale, kulturelle oder
gesellschaftliche Nutzungen sichern,
bewahren wir Geschichte und ermöglichen
diesen Orten eine Zukunft. So wird
Denkmalförderung ganz konkret wirksam für
unsere Region, in dem sie unser kulturelles
Erbe dauerhaft sichert“, sagt
Regierungspräsident Thomas Schürmann.
129.000 Euro für Krefelder
Obdachlosenunterkunft In Krefeld übergab
Schürmann einen Förderbescheid über 129.000
Euro an die Stadt Krefeld. Mit den Mitteln
des Landes wird die Instandsetzung der
Ziegelfassade der städtischen
Obdachlosenunterkunft an der Feldstraße
unterstützt. Die zuwendungsfähigen
Gesamtkosten liegen bei rund 430.000 Euro.
Bei dem dreigeschossigen Backsteinbau
handelt es sich um ein ehemaliges
Schulgebäude aus dem Jahr 1889 mit einem
eingeschossigen Anbau aus dem Jahr 1913.
1939 wurde der Keller des Schulgebäudes zu
einem öffentlichen Luftschutzraum ausgebaut.
Die städtische Notschlafstelle soll
saniert und neu gestaltet werden. Damit
verbindet das Projekt den Erhalt
historischer Bausubstanz mit einer sozialen
Nutzung, die unmittelbar Menschen
zugutekommt.
Kaisersaal zeigt
Wirkung früherer Förderung Beim
historischen Kaisersaal am Karlsplatz stand
dagegen das Ergebnis einer bereits erfolgten
Förderung im Mittelpunkt. Das Land
Nordrhein-Westfalen hatte die Ertüchtigung
der Außenhülle sowie die Sicherung und
Instandsetzung der historischen Stuckdecke
mit 187.600 Euro unterstützt. Der
Zuwendungsbescheid stammt vom 2. November
2023. Die geförderten Arbeiten sind
inzwischen abgeschlossen.
Der große
Festsaal mit seiner reich verzierten
Gewölbestuckdecke war erst nach dem Rückbau
späterer Einbauten wieder vollständig zum
Vorschein gekommen. Feuchtigkeit hatte der
historischen Bausubstanz stark zugesetzt.
Durch die Sanierung konnte ein erheblicher
Verlust denkmalwerter Substanz verhindert
werden.
Bereits am Tag des offenen
Denkmals 2025 konnte der Kaisersaal wieder
für Interessierte geöffnet werden.
224.000 Euro für die Duisburger
„Nikolausburg“
In Duisburg übergab
Schürmann dem Caritasverband Duisburg einen
Förderbescheid über 224.000 Euro. Die
Landesmittel fließen in die Sicherung und
Instandsetzung des Turms der sogenannten
Nikolausburg an der Fürst-Bismarck-Straße.
Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten dieses
Bauabschnitts liegen bei rund 448.000 Euro.
Das ehemalige Schifferkinderheim
wurde zwischen 1923 und 1927 im Stil des
Backsteinexpressionismus errichtet. Der
markante Gebäudekomplex ist eng mit der
Geschichte Ruhrorts und der Rheinschifffahrt
verbunden.
Heute betreibt der
Caritasverband dort eine Einrichtung der
Jugendhilfe mit Angeboten für Kinder,
Jugendliche und ihre Familien. Die Sanierung
des Turms ist dringend erforderlich:
Tragende Bauteile und die Dachkonstruktion
weisen erhebliche Schäden auf. Wegen der
Gefahr herabfallender Ziersteine können
Teile der Außenanlagen derzeit nicht genutzt
werden.
„Die Nikolausburg zeigt, wie
unmittelbar Denkmalschutz und soziale
Verantwortung miteinander verbunden sein
können. Wir erhalten einen Ort, der für die
Geschichte Duisburgs steht, und tragen
zugleich dazu bei, dass Kinder und
Jugendliche ihn auch künftig sicher nutzen
können“, sagt Schürmann.
Gemeindehaus in Oberhausen bleibt Ort der
Begegnung Beim denkmalgeschützten
Gemeindehaus der Evangelischen
Christus-Kirchengemeinde an der Nohlstraße
in Oberhausen informierte sich Schürmann
über die Wirkung einer früheren
Landesförderung.
Das Land
Nordrhein-Westfalen hatte die Sicherung und
Instandsetzung des historischen Erkers mit
67.000 Euro unterstützt. Der
Zuwendungsbescheid wurde am 19. Oktober 2021
erteilt.
Die Förderung war notwendig
geworden, weil tragende Mauerwerkspfeiler im
Bereich des Erkers stark beschädigt und
teilweise nicht mehr tragfähig waren. Es
bestand die Gefahr eines Einsturzes des
Erkers und angrenzender Gebäudeteile.
Das 1910/1911 errichtete Gemeindehaus
wird bis heute intensiv genutzt. Es
beherbergt Gemeindebüros und bietet Raum für
Gremienarbeit, Chöre und Orchester, Kinder-
und Jugendarbeit sowie kulturelle
Veranstaltungen.
607.600 Euro für
Denkmäler mit unterschiedlichen Nutzungen
Die vier Projekte zeigen die Bandbreite der
Denkmalförderung im Regierungsbezirk
Düsseldorf: von der Obdachlosenhilfe über
Kultur und Jugendhilfe bis zum kirchlichen
Gemeindehaus. Insgesamt wurden
beziehungsweise werden sie mit 607.600 Euro
aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen
unterstützt. 353.000 Euro davon entfallen
auf die beiden Förderbescheide, die
Schürmann am Tag des offenen Denkmals in
Krefeld und Duisburg übergab.
Anmeldungen an den Grundschulen
in Wesel Die Anmeldungen an den
Weseler Grundschulen für das Schuljahr
2027/28 starten am Montag, 12. Oktober 2026.
Schulpflichtig werden alle Kinder, die in
der Zeit vom 01.10.2020 bis 30.09.2021
geboren sind. Die Erziehungsberechtigten
erhalten ab der 37. Kalenderwoche ein
persönliches Schreiben der Stadt Wesel mit
Informationen zur Schulanmeldung.
Kinder, die nach dem 30.09.2021 geboren
sind, können auf Antrag der
Erziehungsberechtigten vorzeitig eingeschult
werden, wenn sie die Schulfähigkeit
besitzen. Die Entscheidung darüber trifft
die Schulleitung unter Berücksichtigung
eines schulärztlichen Gutachtens.
Die Anmeldungen finden zu folgenden Zeiten
statt: Montag, 12. Oktober 2026, von
08.00 – 12.00 Uhr, Dienstag, 13. Oktober
2026, von 14.00 – 18.00 Uhr Mittwoch,
14. Oktober 2026, von 08.00 – 12.00 Uhr
Eltern werden gebeten, sich vorab auf
der Internetseite ihrer Wunschschule darüber
zu informieren, ob für die Anmeldung ein
Termin vereinbart werden muss und ob das
Kind persönlich mitgebracht werden soll. Zur
Anmeldung ist das Familienstammbuch oder die
Geburtsurkunde des Kindes vorzulegen.
Alternativ zur persönlichen Anmeldung in
der Schule ist eine Online-Anmeldung über
schulbewerbung.de möglich. Die hierfür
erforderlichen Zugangsdaten und weitere
Informationen erhalten die
Erziehungsberechtigten mit dem Anschreiben
der Stadt Wesel.
Grundsätzlich hat
jedes Kind im Rahmen der vorhandenen
Aufnahmekapazität Anspruch auf Aufnahme in
die seiner Wohnung nächstgelegene
Grundschule. Eltern können ihr Kind jedoch
auch an einer anderen Grundschule anmelden.
Da einzelne Schulen möglicherweise nicht
alle angemeldeten Kinder aufnehmen können,
wird empfohlen, bei der Anmeldung einen
Zweitwunsch anzugeben. Über die Aufnahme
entscheiden die Schulleitungen nach den
gesetzlichen Vorgaben.
Die
Aufnahmebestätigungen werden im Frühjahr
2027 versandt. Die Anmeldung für den
Schulstandort Bislich erfolgt am
Hauptstandort der
Theodor-Heuss-Gemeinschaftsgrundschule in
Flüren. Weitere Informationen gibt es unter
www.wesel.de im Bereich „Gesellschaft &
Bildung“. Für Fragen steht das Team Schule
und Sport der Stadt Wesel unter
0281/203-2529 gerne zur Verfügung.
Dinslaken: Hochstraße bis 18.
September 26 gesperrt Für den
dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und
Oberhausen arbeitet die DB InfraGO auch
intensiv entlang der Hochstraße in
Dinslaken. Zu den Maßnahmen gehören unter
anderem der Bau einer Stützwand sowie der
Neubau der Eisenbahnüberführungen
Landwehr-/Küpperstraße und
Landwehr-/Ziethenstraße.
Aus diesem
Grund gilt auf der Hochstraße eine
Einbahnstraßenregelung. Für die
anstehenden Asphaltarbeiten muss
die Hochstraße von Donnerstag, 10. September
bis Freitag, 18. September 2026 für den
motorisierten Verkehr voll gesperrt werden.
Die Umleitung erfolgt über die
Landwehr-/Krengelstraße und umgekehrt.
Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sind
von der Sperrung nicht betroffen. Mit dem
Abschluss der Arbeiten wird die
Einbahnstraßenregelung in der Hochstraße
aufgehoben. Trotz des Einsatzes modernster
Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu
vermeiden.
Veranstaltung zum
Weltkindertag in Wesel 2026
„Starke Kinder, starke Zukunft!“ lautet das
Motto des diesjährigen Weltkindertages, der
am 20. September 2026 in Deutschland
gefeiert wird. Aus diesem Grund bietet die
Stadt Wesel am Tag davor zusammen mit der
UNICEF Arbeitsgruppe Wesel am Rathaus ein
buntes und kreatives Programm an.

Es gibt viele Vereine und Gruppen. Die
Vereine und Gruppen machen verschiedene
Angebote. Zum Beispiel: Spiele
Sport. Die Vereine und Gruppen sind:
die Arbeiterwohlfahrt Kreis-Verband Wesel
der Caritasverband für die Dekanate
Dinslaken und Wesel das Diakonische Werk
des Kirchenkreises Wesel der
Internationale Bund die
Verbraucher-Zentrale NRW das
Mehr-Generationen-Haus vom Sozial-Dienst
katholischer Frauen die Bürger-Stiftung
KREAKTIV die Luft-Sport-Freunde Wesel
Rhein-Hausen e.V. der Neukirchener
Erziehungs-Verein das Familienorientierte
Suchthilfe-Zentrum und die Fitkids die
Interdisziplinäre Frühförderstelle vom
Marien-Hospital Wesel die Alon Akademie
das Familien-Zentrum Martini-Straße von der
katholischen Kirchen-Gemeinde St. Nikolaus
Wesel die Feuerwehr Wesel.
Die
Mitwirkenden laden Kinder und ihre Familien
ein. Die Kinder und ihre Familien können
zusammen kreativ sein. Sie können neue
Sachen ausprobieren. Und sie können sich
bewegen. Die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen von Fitkids haben ein Motto
für den Tag. Das Motto ist: Lesen schafft
Chancen! Man kann zum Beispiel
Lese-Zeichen basteln.

Es gibt auch noch viele andere Angebote.
Zum Beispiel: Kinder-Tattoos Basteln
von Armbändern eine Haferflockenquetsche.
Die Kinder sollen spielen und Spaß
haben. Und die Kinder sollen sich
bewegen. Die Kinder sollen auch
miteinander reden. Der Bürgermeister von
Wesel redet mit den Kindern. Der
Bürgermeister heißt: Rainer Benien. Die
Kinder können dem Bürgermeister Fragen
stellen. Und die Kinder können dem
Bürgermeister ihre Probleme sagen.
Die Eltern können mit den Mitarbeitern und
Mitarbeiterinnen von den Vereinen reden.
Und die Eltern können die Angebote von den
Vereinen kennenlernen.
Es gibt auch
Essen und Trinken. Es gibt Kuchen, Kaffee
und Wasser. Ein besonderes Highlight
erwartet die kleinen und großen
Luftfahrtfans: Die Luftsportfreunde Wesel
Rheinhausen e. V. bringen erstmals neben
einem Segelflieger auch einen Flugsimulator
zur Veranstaltung mit. Auch auf der Bühne
wird einiges geboten. Unter der Fläche des
Ratssaals zeigen die jungen Tänzerinnen und
Tänzer der Ballett Akademie Niederrhein ihr
Können.
Neben Spiel, Spaß und
Bewegung steht auch der Austausch im
Mittelpunkt. Unser Bürgermeister Rainer
Benien bietet eine eigene Sprechstunde für
Kinder an. Dabei haben die jungen
Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit,
ihre Fragen zu stellen, Anliegen zu äußern
und direkt mit dem Bürgermeister ins
Gespräch zu kommen.
Auch für Eltern
bietet die Veranstaltung einen Mehrwert: Sie
können sich bei den beteiligten
Einrichtungen und Organisationen über deren
Angebote informieren und die dort tätigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich
kennenlernen. Für das leibliche Wohl ist
ebenfalls gesorgt. Neben Kuchen und Kaffee
wird auch Wasser angeboten. Die
teilnehmenden Kinder erhalten zudem kleine
Präsente von der Stadt Wesel.
Die
Aktion zum Weltkindertag findet am Samstag,
19. September 2026, ab 14 Uhr bis 17 Uhr, im
Rahmen der Festlichkeiten der Weseler
Kulturnacht statt. Die Teilnahme ist
kostenlos.
Dinslaken:
Hundebestandsaufnahme wird fortgeführt
Nach der Sommerferienpause wird
die im Frühjahr gestartete
Hundebestandsaufnahme der Stadt Dinslaken
seit Anfang September fortgeführt. Die
Mitarbeitenden der mit der Durchführung
beauftragten Firma Springer Kommunale
Dienste GmbH haben ihre Tätigkeit wieder
aufgenommen und werden in den kommenden
Wochen die noch ausstehenden Bereiche im
Stadtgebiet aufsuchen.
Dabei wird
weiterhin erfasst, ob und wie viele Hunde in
den jeweiligen Haushalten gehalten werden.
Ziel der Hundebestandsaufnahme ist es, einen
möglichst vollständigen und aktuellen
Überblick über den Hundebestand im
Stadtgebiet zu erhalten. Insbesondere sollen
bislang nicht zur Hundesteuer angemeldete
Hunde erfasst werden.
Die Maßnahme
trägt damit zu einer gleichmäßigen und
gerechten Erhebung der Hundesteuer bei. Die
Stadt Dinslaken bittet die Bürger*innen die
Mitarbeitenden bei ihrer Arbeit zu
unterstützen und die erforderlichen
Auskünfte zu erteilen. Die Mitarbeitenden
können sich entsprechend ausweisen.
Wer seinen Hund bereits ordnungsgemäß
zur Hundesteuer angemeldet hat, muss nichts
unternehmen. Hundehalter*innen, die ihrer
Anmeldepflicht bislang nicht nachgekommen
sind, werden gebeten, die Anmeldung zeitnah
vorzunehmen. Die Stadt Dinslaken bedankt
sich bei allen Bürger*innen für ihre
Unterstützung und ihr Verständnis.
Wesel: Wie steige ich ein bei Zoll,
Polizei oder Bundeswehr? Die
Sprechstunden zu Ausbildungsberufen und
Studiengängen bei Polizei, Bundespolizei,
Bundeswehr und Zoll finden nach den
Sommerferien wieder regelmäßig statt.
Nächster Termin im Berufsinformationszentrum
(BiZ) der Agentur für Arbeit Wesel: 17
September.
Am Donnerstag, 17.
September, sind Vertreter von Bundespolizei,
Polizei, Hauptzollamt und Bundeswehr von
13.00 bis 16.00 Uhr zu Gast im BiZ an der
Reeser Landstraße 61 in 46483 Wesel.
Getrennt voneinander informieren sie über
Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie
Auswahlverfahren und Karrierechancen in
ihren Institutionen.
Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere
Informationen zu den Berufen gibt es unter
www.berufenet.arbeitsagentur.de und
www.berufe.tv.
NRW: Flächennutzung für
Tagebau 2025 um 2,7 % zurückgegangen
* Rund 0,5 % der
NRW-Landesfläche waren 2025 Abbauflächen für
Tagebau, Grube und Steinbruch * Drei
Kreise des Rheinisches Reviers mit
deutlichem Rückgang bei der Flächennutzung
für Tagebau, Grube und Steinbruch * Rund
drei Viertel der Landesfläche waren
Vegetationsflächen
Zum Stichtag
31.12.2025 waren die Flächen für Tagebau,
Grube und Steinbruch in Nordrhein-Westfalen
um 2,7 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie
das Statistische Landesamt anhand neuer
Ergebnisse der Flächenerhebung mitteilt,
umfassten diese Abbaugebiete mit insgesamt
18.594 Hektar insgesamt rund 0,5 % der
gesamten Landesfläche. Das entsprach
ungefähr der Bodenfläche der
Landeshauptstadt Düsseldorf, die
21.741 Hektar umfasst.
Rückgang der
Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch
vor allem im Rheinischen Revier Der
Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und
Steinbruch entfiel vor allem auf drei
Kreise: den Rhein-Erft-Kreis mit 384 Hektar,
den Kreis Düren mit 136 Hektar und
den Rhein-Kreis Neuss mit 46 Hektar. Die
drei genannten Kreise sind Teil des
Rheinischen Reviers, dem größten
Braunkohleabbaugebiet Deutschlands.
Dazu gehören unter anderem die Tagebaue
Hambach und Garzweiler. Dort wurden Flächen
in 2025 teilweise rekultiviert und neuen
Nutzungsarten zugeführt, darunter
Landwirtschaft, Wald und Gehölze, d. h.
Flächen, die z. B. mit einzelnen Bäumen oder
Sträuchern bestockt sind.

Vegetationsflächen bedeckten rund drei
Viertel der Landesfläche Wie bereits in
den Vorjahren
machten Vegetationsflächen auch 2025 den
größten Anteil der Landesfläche
Nordrhein-Westfalens aus. Sie umfassten
2.531.388 Hektar und damit 74,2 % der
Gesamtfläche. Diese 74,2 % setzten sich
zusammen aus landwirtschaftlichen Flächen
mit 46,5 %, gefolgt von Waldflächen mit
24,9 % und übrigen Flächen mit 2,8 %;
darunter Moore auf 0,04 % der Landesfläche.
Den zweitgrößten Anteil bildeten
die Siedlungsflächen mit 576.900 Hektar
beziehungsweise 16,9 %. Dazu gehörten neben
Wohnbauflächen mit 7,3 % auch Industrie- und
Gewerbeflächen mit 3,1 %. Sport-, Freizeit-
und Erholungsflächen machten 2,5 % aus. Auch
die Nutzungsart Tagebau, Grube und
Steinbruch zählt zur Siedlungsfläche, auf
sie entfiel ein Anteil von 0,5 % der Fläche.
Verkehrsflächen nahmen 241.682 Hektar
und damit 7,1 % der Landesfläche ein. Sie
umfassten vor allem Straßen mit 3,9 % und
Wege mit 2,5 %. Gewässer bildeten mit
61.273 Hektar beziehungsweise 1,8 % den
kleinsten Anteil an der Landesfläche; dabei
entfielen jeweils 0,9 % auf Fließgewässer
und auf stehende Gewässer.
Dinslaken: Rollatortag wird zur
Plattform für Mobilität und Teilhabe
Der Rollatortag auf dem
Neutorplatz hat sich in den vergangenen
Jahren als beliebtes und niedrigschwelliges
Angebot für ältere Menschen etabliert. In
diesem Jahr wird die Veranstaltung erstmals
deutlich breiter aufgestellt: Am Freitag,
18. September, von 10 bis 13 Uhr, wird der
Neutorplatz zur Plattform für Information,
Beratung und Austausch rund um Mobilität,
Sicherheit und Teilhabe im Alter.

„Wir möchten den Rollatortag
weiterentwickeln und den Besucherinnen und
Besuchern die Möglichkeit geben, sich an
einem Ort über ganz unterschiedliche Themen
und Unterstützungsangebote zu informieren“,
sagt das Seniorenbüro der Stadt Dinslaken.
„Dabei geht es nicht nur um den Rollator,
sondern um die Frage, wie ältere Menschen
möglichst lange selbstständig, mobil und
aktiv bleiben können.“
Zahlreiche
Einrichtungen und Organisationen sind dabei
und stehen für persönliche Gespräche und
Fragen zur Verfügung. Vertreten sind unter
anderem der die GFO Kliniken Niederrhein mit
dem Vinzenz Hospital, das Sanitätshaus Lang,
der Kreissportbund Wesel, die NIAG, die
Polizei Wesel, sowie weitere Beratungs- und
Unterstützungsangebote aus den Bereichen
Pflege, Gesundheit, Wohnen und Begleitung.
Auch praktische Fragen kommen nicht
zu kurz. Das Sanitätshaus Lang informiert
rund um den Rollator und dessen Nutzung, der
Kreissportbund zeigt Möglichkeiten für
Bewegung im Alter auf und die NIAG steht für
Fragen zur Mobilität mit Bus und Bahn zur
Verfügung. Darüber hinaus können sich
Besucherinnen und Besucher über Pflege,
Selbsthilfe, soziale Unterstützung,
ambulante Angebote und weitere Hilfen
informieren. „Gerade die persönliche
Ansprache macht solche Veranstaltungen
wertvoll“, so das Seniorenbüro.
„Viele Menschen wissen gar nicht, welche
Angebote es gibt oder wer bei einer
konkreten Frage weiterhelfen kann. Der
Rollatortag bringt diese
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
direkt zu den Menschen.“ Der Eintritt ist
frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Rollatortag 2026 Freitag, 18. September 2026
10 bis 13 Uhr Neutorplatz Dinslaken
Wesels Lebendige Bibliothek: Mutige
Menschen erzählen ihre Lebensgeschichte
Im Rahmen der Weseler Kulturnacht lädt das
Mehrgenerationenhaus Bogen
(Pastor-Janßen-Str. 7) gemeinsam mit der
Stadtbücherei, der Volkshochschule Wesel und
der KoKoBe zum dritten Mal zur „Lebendigen
Bibliothek“ ein.

Am Samstag, den 19. September 2026,
verwandeln sich menschliche Erfahrungen in
spannende Erzählungen. Von 17 bis 20 Uhr
haben Besucher*innen die Möglichkeit,
„lebende Bücher“ für ein persönliches
Gespräch von etwa 20 Minuten „auszuleihen“
und dabei ganz unterschiedliche, bewegende
Lebensgeschichten kennenzulernen.
Das Konzept funktioniert ähnlich wie eine
klassische Bücherei – mit dem Unterschied,
dass die Bücher aus Fleisch und Blut sind.
Die Ausleihe bietet Raum für einen direkten,
respektvollen Austausch über Vorurteile,
Herausforderungen und außergewöhnliche Wege.
Über folgende Themen sind Gespräche
möglich: Ausgrenzung und
Chancengerechtigkeit, Alltag und Frauen in
Lateinamerika, Heimatsuche im Sudetenland
und Lesen- und Schreibenlernen im
Erwachsenenalter. Alle Interessierten sind
herzlich eingeladen, vorbeizukommen,
zuzuhören und Fragen zu stellen. Der
Eintritt ist im Rahmen der Kulturnacht frei.
Dinslaken: Bürgermeister Panke
liest zur Fairen Woche aus „Ein Brief geht
auf die Reise“ Im Rahmen der
Fairen Woche unter dem diesjährigen Motto
„Fair handeln, Vielfalt erleben“ lädt das
Team der Dinslakener Stadtinformation am
Rittertor am Montag, 21. September 2026, von
15 bis 16 Uhr zu einer besonderen
Vorlesestunde ein. Bürgermeister Simon Panke
liest aus dem Kinderbuch „Ein Brief geht auf
die Reise“ und nimmt die jungen Zuhörerinnen
und Zuhörer mit auf eine spannende Reise,
die zeigt, wie Freundschaft, kulturelle
Vielfalt und fairer Handel Menschen über
Ländergrenzen hinweg verbinden können.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht
die Geschichte von Rasmus, der sich zum
Geburtstag Vielfaltspuppen wünscht.
Gemeinsam mit den Puppen erhält er einen
Brief von Anoma aus Sri Lanka. Deren Mutter
arbeitet in einer Fairtrade-Kooperative, in
der die Puppen hergestellt werden. Zwischen
den beiden Kindern entsteht eine
Brieffreundschaft, die schließlich bei einem
Besuch in Sri Lanka zu einer persönlichen
Begegnung wird.
Während der
Vorlesestunde werden ausgewählte Passagen
aus dem Buch gelesen. Im Anschluss haben die
Kinder Gelegenheit, Fragen zu stellen und
sich über die Geschichte und ihre
Botschaften auszutauschen. Die Veranstaltung
richtet sich in erster Linie an Vorschul-
und Grundschulkinder sowie deren Eltern,
aber auch ältere Kinder sind herzlich
willkommen.
Begleitend zur
Veranstaltung informiert ein Infotisch über
die Faire Woche, den Fairen Handel und über
Hintergründe und Mitmachmöglichkeiten.
Außerdem präsentiert der Eine-Welt-Laden
eine kleine Ausstellung der handgefertigten
Vielfaltspuppen aus Sri Lanka.
Die
Puppen können vor Ort angeschaut und auch
erworben werden. Da die Teilnehmerzahl
begrenzt ist, ist eine Anmeldung
erforderlich. Diese nimmt das Team der
Stadtinformation am Rittertor gerne
telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail
an stadtinformation@dinslaken.de entgegen.
Die Lesung ist kostenfrei
Neues
EU-Gewährleistungslabel: Verbraucherrechte
ab 27. September auf einen Blick
Ab dem 27. September 2026 müssen
Händler in der EU Verbraucherinnen und
Verbraucher mit einem einheitlichen
Gewährleistungslabel über ihre gesetzlichen
Rechte bei mangelhaften Waren informieren.
Das gilt im stationären Handel ebenso wie im
Onlinehandel. Ein weiteres EU-Label, das
sogenannte GARAN-Label, kennzeichnet eine
etwaig vorhandene, freiwillige
Herstellergarantie. Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland
erklärt, was die neuen Labels bedeuten und
worauf Verbraucher achten sollten.

Die neuen EU-Labels: für gesetzliche
Gewährleistung (links) und freiwillige
Herstellergarantien (rechts). Grafik:
Europäische Union
Wer in der EU ein
Produkt kauft, hat bei Mängeln gesetzliche
Rechte gegenüber dem Verkäufer. Ab dem 27.
September werden diese Rechte durch ein
europaweit einheitliches
Gewährleistungslabel leichter erkennbar. Das
Label informiert bereits vor dem Kauf über
die wichtigsten Aspekte der gesetzlichen
Gewährleistung und weist unter anderem
darauf hin, dass die Gewährleistungsfrist in
den EU-Ländern unterschiedlich lang sein
kann. Die EU-weite Mindestdauer beträgt für
Neuware zwei Jahre.
„Das neue
Gewährleistungslabel kann Verbrauchern dabei
helfen, ihre Rechte besser zu erkennen und
einzuschätzen – gerade wenn sie bei einem
Händler in einem anderen EU-Land einkaufen“,
sagt Elisabeth Viering, Juristin beim EVZ
Deutschland.
Ab wann gilt das neue
Gewährleistungslabel? Die neue
Informationspflicht gilt ab 27. September
2026 EU-weit im stationären Handel ebenso
wie im Fernabsatz, etwa im Onlinehandel. Sie
betrifft den Verkauf von physischen Waren an
Verbraucher, einschließlich solcher mit
digitalen Elementen (z. B. Smartphones,
Kopfhörer etc.).
Eine Ausnahme von
der Informationspflicht gilt für Geschäfte
des täglichen Lebens im stationären Handel,
die bei Vertragsschluss sofort erfüllt
werden, etwa beim Kauf von Lebensmitteln
oder Medikamenten.
Das Label muss gut
sichtbar angebracht werden. Im Ladengeschäft
kann es beispielsweise auf einem Poster oder
in der Nähe der Kasse zu sehen sein. Im
Onlinehandel muss es farbig dargestellt
werden. Die Gestaltung ist europaweit
vorgegeben und darf vom Händler nicht
verändert werden. Gedruckt muss das Label
mindestens DIN-A4-Größe haben.
Was
sagt das Gewährleistungslabel aus? Das
Gewährleistungslabel informiert über die
gesetzlichen Rechte bei mangelhafter Ware.
Ein Mangel liegt z. B. vor, wenn die Ware
nicht richtig funktioniert oder nicht der
Beschreibung entspricht. Das Label weist
unter anderem darauf hin,
dass die
gesetzliche Gewährleistung für Neuware
grundsätzlich mindestens zwei Jahre beträgt,
dass die genaue Dauer je nach EU-Land auch
länger sein kann, wann Verkäufer für
einen Mangel haften, wie der Verkäufer
bei einem Mangel weiterhelfen muss und
was Verbraucher tun können, um ihre Rechte
durchzusetzen.
Ein QR-Code führt zu
weiterführenden Informationen in den
einzelnen Ländern. Das Label selbst schafft
keine neuen Rechte, sondern macht die
bestehenden gesetzlichen Rechte leichter
erkennbar.
Gewährleistung oder
Garantie – wo liegt der Unterschied? Die
Begriffe werden im Alltag häufig miteinander
verwechselt. Die beiden neuen EU-Labels
machen den Unterschied sichtbarer. Die
gesetzliche Gewährleistung besteht
unabhängig davon, ob ein Hersteller
zusätzlich eine Garantie anbietet. Sie
richtet sich grundsätzlich gegen den
Verkäufer und greift, wenn die gekaufte Ware
mangelhaft ist.
Eine Garantie ist
dagegen eine freiwillige, zusätzliche
Leistung, die ein Hersteller anbieten kann.
Für bestimmte freiwillige, gewerbliche
Haltbarkeitsgarantien gibt es ab dem 27.
September 2026 zusätzlich das neue
EU-GARAN-Label.
Was bedeutet das
GARAN-Label? Das GARAN-Label kennzeichnet
eine freiwillige, gewerbliche
Haltbarkeitsgarantie des Herstellers. Es
muss verwendet werden, wenn die Garantie
für Verbraucher ohne zusätzliche Kosten
gilt, die gesamte Ware abdeckt und
mehr als zwei Jahre gültig ist.
Das
GARAN-Label macht insbesondere die Dauer der
Herstellergarantie sichtbar. Es muss um
Angaben zur Marke beziehungsweise zum
Hersteller, zur Modellkennzeichnung und zum
Garantiezeitraum ergänzt werden.
Deckt die Haltbarkeitsgarantie
beispielsweise nur einen Teil der Ware ab,
darf das GARAN-Label nicht verwendet werden.
In diesem Fall muss der Verbraucher auf
andere Weise klar über die bestehende
Garantie informiert werden. Weitere
Informationen: - Mehr zum Thema
Gewährleistung und Garantie -
EU-Durchführungsverordnung zu den neuen
Labels
Neue
Scheidungs-Hauptstadt: Hier kommen 85
Scheidungen auf 100 Hochzeiten Wo
hält die Ehe – und wo wird besonders häufig
geschieden? Erotik.com hat die amtlichen Zahlen
des Statistischen Bundesamtes für alle 102
deutschen Großstädte ausgewertet und die Zahl
der Scheidungen je 100 Eheschließungen im
Berichtsjahr 2025 berechnet.
Die
wichtigsten Ergebnisse: Bremerhaven ist mit 85,2
Scheidungen je 100 Eheschließungen die neue
„Scheidungshauptstadt“ Deutschlands. Leverkusen,
der bisherige Spitzenreiter, folgt mit 79,9 auf
Platz zwei. Unter den zehn Städten mit den
höchsten Quoten liegen gleich vier im
Ruhrgebiet: Duisburg, Hagen, Oberhausen und
Herne.
Im Durchschnitt zeigt sich ein
deutliches Ost-West-Gefälle: In ostdeutschen
Großstädten liegt die Quote bei 46,8, im Westen
bei 38,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen.
Besonders niedrig fallen die Werte in
süddeutschen Universitätsstädten aus: Freiburg
erreicht 16,5, Ulm 16,6 und Heidelberg 17,5
Scheidungen je 100 Eheschließungen.
Eine
Psychologin ordnet die Ergebnisse ein und
erklärt unter anderem, weshalb wirtschaftlicher
Druck, Arbeitslosigkeit und unsichere
Lebensverhältnisse Partnerschaften zusätzlich
belasten können. Wichtig: Die Auswertung stellt
Scheidungen und Eheschließungen desselben
Berichtsjahres gegenüber.
Sie zeigt regionale
Muster und Zusammenhänge, beweist jedoch keine
direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung und ist nicht
als tatsächliche Scheidungswahrscheinlichkeit
einzelner Ehen zu verstehen.

Ruhrgebiet dominiert die Spitzengruppe
Unter den zehn Städten mit der höchsten
Scheidungsquote liegen gleich vier im
Ruhrgebiet: Duisburg (68,9 Prozent), Hagen (64,6
Prozent), Oberhausen (57,4 Prozent) und Herne
(57,3 Prozent). Das Ruhrgebiet ist damit die
Region mit der stabilsten Häufung hoher
Scheidungsquoten in Deutschland: ein Muster, das
sich schon in früheren Auswertungen zeigte und
sich 2025 fortsetzt.
Ein
Erklärungsansatz, den Soziolog:innen für solche
Cluster häufig anführen: Strukturwandel-Regionen
mit geringerem Durchschnittseinkommen und
höherer Arbeitslosigkeit zeigen bundesweit
tendenziell höhere Scheidungsraten.
Wirtschaftlicher Druck bleibt einer der
stärksten Prädiktoren für Trennungen.
"Finanzieller Druck kann zum Beziehungsproblem
werden" Die Psychologin Borbala Rozsnyik ordnet
den Zusammenhang zwischen Geld und Trennung ein:
Im Osten liegt im Schnitt vorn –
Spitzenwerte kommen aus dem Westen Die 18
ostdeutschen Großstädte im Ranking kommen auf
eine durchschnittliche Scheidungsquote von 46,8
Prozent, die 84 westdeutschen auf 38,5 Prozent.
Das ist kein Widerspruch zur Dominanz des
Ruhrgebiets an der Tabellenspitze: Die höchsten
Einzelwerte finden sich zwar in einzelnen
West-Städten, dort liegen aber auch die
niedrigsten Werte Deutschlands, etwa in Freiburg
oder Ulm.
Diese Spannbreite drückt den
West-Durchschnitt nach unten. Im Osten dagegen
liegt das Niveau gleichmäßiger auf mittlerem bis
hohem Niveau, ohne vergleichbare Ausreißer nach
unten. Deshalb liegt der Ost-Durchschnitt trotz
fehlender Top-Platzierungen insgesamt höher.
Angeführt wird der Osten von Halle (Saale)
(67,7 Prozent) und Frankfurt (Oder) (56,6
Prozent), gefolgt von Magdeburg (51,8 Prozent)
und Brandenburg an der Havel (49,4 Prozent). Der
Abstand von über acht Prozentpunkten im
Städtedurchschnitt deckt sich mit einem seit
Jahrzehnten beobachteten Muster der amtlichen
Statistik: Ehen, die in den neuen Bundesländern
geschlossen werden, enden im bundesweiten
Vergleich überdurchschnittlich häufig vor dem
Scheidungsrichter.
Millionenstädte:
Hamburg knapp über 50, Köln überraschend hinten
Hamburg ist mit 50,1 Prozent die einzige
deutsche Millionenstadt über der
50-Prozent-Marke, knapp vor Berlin (48,5
Prozent). München (39,7 Prozent) und Köln (31,1
Prozent) liegen dagegen deutlich darunter. Köln
bildet damit das Schlusslicht unter den vier
Millionenstädten, mit weniger als einem Drittel
Scheidungen je Eheschließung.
Wo Ehen
halten: süddeutsche Universitätsstädte vorn
Am anderen Ende der Tabelle dominieren
Baden-Württemberg und Bayern: Freiburg im
Breisgau (16,5 Prozent), Ulm (16,6 Prozent),
Heidelberg (17,5 Prozent) und Coburg (17,6
Prozent) haben die niedrigsten Scheidungsquoten
Deutschlands, durchweg Universitäts- oder
Kurstädte mit vergleichsweise stabilen Ehen. Der
bundesweite Durchschnitt liegt 2025 bei 40,3
Prozent.
Was das für Beziehungen bedeutet
Eine hohe Scheidungsquote heißt nicht
automatisch, dass in einer Stadt weniger Liebe
herrscht. Oft sagt sie mehr über Lebensrealität
als über Gefühle: Wirtschaftliche Lage,
Ehedauer-Trends und regionale Heiratsmuster
prägen die Zahlen mindestens so stark wie die
Beziehungsqualität selbst. Klar wird aber
auch: Der Trend zur früheren, bewussteren
Trennung ist längst in der Fläche angekommen, ob
in Bremerhaven, Halle oder Duisburg. Wer eine
Beziehung führt, tut gut daran, sich weniger an
Statistiken zu orientieren als an dem, was
zwischen zwei Menschen tatsächlich funktioniert.
Die wichtigsten Zahlen im Überblick
Bremerhaven führt mit 85,2 Prozent (155
Scheidungen / 182 Eheschließungen 2025) 19
von 102 Großstädten liegen über der
50-Prozent-Marke 68,7 Prozentpunkte Abstand
zwischen Platz 1 (Bremerhaven) und Platz 102
(Freiburg im Breisgau) Ost-West-Gefälle: 46,8
Prozent (Ost) vs. 38,5 Prozent (West) im
Städtedurchschnitt
Das vollständige
Ranking aller 102 Großstädte, die Methodik sowie
zitierfähige Experteneinschätzungen finden Sie
hier:
https://erotik.com/blog/trennungsatlas/
DEIN WESEL. DEIN BLICK. DEIN
FOTO. Unter dem Motto: DEIN
WESEL. DEIN BLICK. DEIN FOTO bietet das
städtische Museum Wesel einen kostenlosen
Smartphone-Workshop für Jugendliche im Alter
von 13-18 Jahren an. In einem 3-stündigen
Fotoworkshop wird gezeigt, wie man mit dem
eigenen Smartphone richtig gute Fotos machen
kann, indem die Funktionen und auch Tricks
zu Perspektive, Licht, Bildaufbau sowie der
Motivwahl erklärt und ausprobiert werden.
Vorkenntnisse sind für die Teilnahme
nicht erforderlich und benötigt wird
lediglich das eigene Smartphone. Der Kurs
wird stattfinden am Samstag, den 26.
September 2026 um 12:00–15:00 Uhr.
Treffpunkt ist der Eingang des
Kulturzentrums in der Ritterstr. 12 am
Kornmarkt. Bewerben können sich alle
interessierten Jugendlichen bis zum 16.
September 2026 unter
museum@wesel.de.
Die Teilnehmer:
innen Zahl ist begrenzt. Wer sich einen
Platz gesichert hat, erhält vom Museum eine
Anmeldebestätigung per E-Mail. Anschließend
ist der Kreativität der Teilnehmenden keine
Grenze gesetzt. Mit der Aktion „Zeig‘ und
Dein Wesel!“ möchten wir Jugendliche dazu
auffordern, uns Wesel aus der ganz
persönlichen Perspektive zu zeigen.
Mit der Fragestellung „Was bedeutet Wesel
für Dich?“ sollen die Jugendlichen Fotos von
sich selbst, ihrer Umgebung oder von Orten
und Momenten, welche für sie zu Wesel
gehören, machen. Im November 2026 wird das
städtische Museum Wesel die besten der
eingereichten Fotos in einer Ausstellung
zeigen.
Dinslaken: Infoabend
"Was Eltern von Kindern mit und ohne
Smartphone wissen sollten" Am
15.09.26 findet vom 18 bis 20 Uhr im
Dachstudio (Friedrich-Ebert-Str. 84, über
der Stadtbibliothek) eine Infoveranstaltung
zum Thema: Eltern, Kinder und das Smartphone
statt. Referent Moritz Becker vom smiley e.
V. gibt Eltern, Großeltern, Fachkräften und
weiteren Interessierten einen fachkundigen
und humorvollen Einblick in die Medienwelt
von Kindern und Jugendlichen.
Im
Fokus stehen dabei Kinder ab dem
Grundschulalter, aber die vielen praktischen
Tipps und Anregungen sind auch bereits für
Familien mit jüngeren Kindern hilfreich. Da
die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um
eine vorherige Anmeldung per Mail an
familienbuero@dinslaken.de oder telefonisch
unter 02064/6032922 gebeten. Die Teilnahme
ist kostenlos.
Kleve
beteiligt sich mit drei Aktionen an der
Europäischen Mobilitätswoche 2026
Zur Europäischen Mobilitätswoche finden
auch in Kleve wieder Aktionen statt.
EMW-Maskottchen Edgar hat es sich in Kleve
schon bequem gemacht. Vom 16. bis 22.
September 2026 findet die Europäische
Mobilitätswoche (EMW) unter dem Motto
„Mobilität unter den Generationen" statt.

Ziel der europaweiten Aktionswoche ist es,
nachhaltige Mobilität sichtbar und erlebbar
zu machen. Die Stadt Kleve beteiligt sich
mit einem Auftakttermin und drei weiteren
Aktionen im Stadtgebiet. Bereits im Vorfeld
der EMW lädt die Stadt Kleve am Dienstag,
15. September 2026 um 17:00 Uhr zu
einer Begehung im Rahmen des
Fußverkehrschecks ein.
Treffpunkt
für die Route durch die Unterstadt ist der
Vorplatz des Klever Bahnhofs. Interessierte
sind eingeladen, gemeinsam mit der
Stadtverwaltung und einem spezialisierten
Planungsbüro die Wegeführung für den
Fußverkehr vor Ort in Augenschein zu nehmen,
Verbesserungspotenziale zu identifizieren
und Ideen einzubringen. Alle Informationen
zum Programm der Stadt Kleve zur
Europäischen Mobilitätswoche 2026 sind auch
auf der Internetseite der Stadt Kleve unter www.kleve.de/emw
zusammengefasst.
Reparatur-Café St. Ida wieder am
16. September Wenn der Toaster
streikt, das Fahrrad eine Reparatur braucht
oder sich auf dem Smartphone eine App nicht
installieren lässt, muss nicht gleich etwas
Neues her. Im Reparatur-Café gibt es
praktische Hilfe von Menschen, die ihr
handwerkliches und technisches Wissen
ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Das
spart Geld, schont Ressourcen und setzt ein
Zeichen für mehr Nachhaltigkeit.
Beim nächsten Reparatur-Café im Pfarrheim
St. Ida, Eicker Grund 102, stehen die
Helferinnen und Helfer am Mittwoch, 16.
September, von 16 bis 18.30 Uhr wieder mit
Rat und Tat zur Seite. Repariert werden
unter anderem Elektrogeräte,
Holzgegenstände, Textilien und Fahrräder.
Auch bei digitalen Fragen gibt es
Unterstützung: Wer Hilfe im Umgang mit PC,
Laptop, Tablet oder Smartphone benötigt oder
eine App installieren möchte, kann sich
ebenfalls an das Team wenden.
Damit
ausreichend Zeit für die Reparaturen bleibt,
werden die letzten Geräte und Gegenstände
bis 18 Uhr angenommen. Neben dem Reparieren
kommt auch das Miteinander nicht zu kurz.
Bei Kaffee, Kuchen und Wasser sind alle
Besucherinnen und Besucher herzlich
eingeladen, ins Gespräch zu kommen und den
Nachmittag in angenehmer Atmosphäre zu
verbringen.
Das Reparatur-Café ist
ein gemeinsames Angebot des Quartierzentrums
AWO-Caritas, der katholischen
Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe
Moers. Weitere Informationen erhalten
Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8
87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de.
Moers: Nicht nur für
Technikfans, Enni ermöglicht Blick hinter
die Kulissen der Energieerzeugung
Wie entsteht Strom aus Holz? Und wie
funktioniert einer der größten Solarparks am
Niederrhein? Antworten auf diese und viele
weitere Fragen erhalten Interessierte bei
der Enni-Ökotour. Gemeinsam mit der
Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort öffnet
die ENNI Energie & Umwelt (Enni) im
September die Türen zu zwei Anlagen, die
sonst nicht öffentlich zugänglich sind.
„Viele Menschen nutzen jeden Tag Strom
und Wärme, wissen aber nur wenig darüber,
wie sie erzeugt werden“, sagt
Enni-Geschäftsführer Dr. Kai Gerhard
Steinbrich. „Bei der Ökotour können sie
einen Blick hinter die Kulissen werfen und
unsere Anlagen aus nächster Nähe
kennenlernen.“
Den Auftakt macht am
Mittwoch, 16. September, 16:30 bis 17:30
Uhr, das Biomasse-Heizkraftwerk im Moerser
Technologiepark Eurotec. Die
Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage der
Biokraftgesellschaft Moers produziert auf
dem Gelände der ehemaligen Zeche
Rheinpreußen seit 2009 aus
Landschaftspflegeholz Strom für rund 5.000
Haushalte sowie Wärme für etwa 3.200 Häuser.
Dabei erreicht sie besonders hohe
Wirkungsgrade. Während der Führung erläutern
Mitarbeitende die technischen Abläufe und
beantworten Fragen der Besucherinnen und
Besucher.
Die zweite Station ist
am Donnerstag, 24. September, 15:45 bis
16:45 Uhr, der Solarpark Mühlenfeld in
Neukirchen-Vluyn. Auf dem rund 24 Hektar
großen Gelände erzeugen mehr als 14.000
Solarmodule jährlich über drei Millionen
Kilowattstunden Solarstrom.
Bei
einem Rundgang über die Anlage und den
integrierten Energiepfad erfahren die
Teilnehmenden Wissenswertes über die Technik
und das besondere Zusammenspiel von
Energieerzeugung und Natur. Für dieses
Konzept erhielt die Enni 2016 den Deutschen
Solarpreis. Die Teilnahme an den
Führungen ist kostenlos. Eine Anmeldung über
die Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort ist
jedoch erforderlich. Weitere Informationen
gibt es unter www.enni.de
Neukirchen-Vluyn:
„Spätsommerromantik“ in der Sauna
Im Saunagarten des Freizeitbades
Neukirchen-Vluyn hält langsam der Herbst
Einzug. Die Tage werden kürzer, die Abende
kühler. Wer die letzten warmen Wochen des
Jahres entspannt ausklingen lassen möchte,
ist beim nächsten Sauna-Treff genau richtig.
Die ENNI Sport & Bäder (Enni) lädt
für Samstag, 19. September, von 18 bis 24
Uhr unter dem Motto „Spätsommerromantik“ zu
einem stimmungsvollen Wellnessabend für die
ganze Familie ein. Die Besucherinnen und
Besucher erwartet ein abwechslungsreiches
Saunaerlebnis mit besonderen
Aufguss-Zeremonien und entspannter
Atmosphäre.
Die Sauna-Meister
verwöhnen die Gäste mit Duft-Kompositionen
wie Sommerwind, Spanische Träume, Melone und
Granatapfel, Blutorange und Lavendel. Ein
spezielles Kaffee-Peeling rundet das Angebot
ab und zum Abschluss des Abends steht das
traditionellen Birkenzweig-Ritual „Wenik“
auf dem Programm. Für die passende Stimmung
sorgt außerdem Chill-out-Musik.
Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna
und das Schwimmbad ausschließlich textilfrei
zur Verfügung. Der Eintritt kostet für
Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro
an der Abendkasse. Wer ausschließlich das
textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt
sieben Euro. Kinder erhalten Eintritt für
acht Euro. Weitere Informationen gibt es
unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.
Kleve: Fahrradparcours und
STADTRADELN-Preisverleihung am 16. September
2026 Zum Auftakt der EMW wird
am Mittwoch, 16. September 2026 von 11:30
bis 15:00 Uhr auf der autofreien Spyckstraße
an der Montessori-Grundschule ein
Fahrradparcours aufgebaut. Grundschulkinder
können hier spielerisch ihr Geschick beim
Fahrradfahren verbessern und so ihre
selbstständige Mobilität stärken. Ab 15:00
Uhr wird dort gemeinsam mit dem
stellvertretenden Bürgermeister Josef
Gietemann die Preisverleihung des
diesjährigen STADTRADELN ausgerichtet.
Kleve/Kevelaer: Internationaler
Park(ing) Day am 18. September 2026
Am Freitag, den 18. September 2026
findet im Rahmen der Woche der
Klimaanpassung und der Europäischen
Mobilitätswoche in der Wallfahrtsstadt
Kevelaer und der Stadt Kleve der
internationale Park(ing) Day statt. Die
Aktionen laufen jeweils von 12:00 bis 17:00
Uhr.
Ziel des Park(ing) Days ist es,
zu zeigen, wie viel öffentlicher Raum für
andere, alternative Nutzungen zur Verfügung
stehen kann, wenn Stellplätze für Autos
umgenutzt werden. Das Klima-Team der
Wallfahrtsstadt Kevelaer gestaltet gemeinsam
mit dem Permakultur-Niederrhein e.V. und dem
Mechel-Haus zwei Stellplatzflächen am
Luxemburger Platz temporär um.
Für
diesen Zeitraum wird die Fläche zu einem Ort
der Begegnung für Mensch und Natur.
Besucherinnen und Besucher sind herzlich
eingeladen, vorbeizukommen, sich am
Aktionsstand des Klima-Teams auszutauschen,
zu informieren, mitzumachen und zu
verweilen. Auch in der Stadt Kleve werden
zwei Stellplätze an der Hagschen Straße 33
umgestaltet.
Die Initiative „10 m²
Nachbarschaft“, als Umsetzung des
Gewinnerprojekts der Klever Birne 2025, ist
mit ihrem mobilen Fahrradanhänger vor Ort.
Dieser findet auf etwa 10 m²-Parkfläche
Platz und setzt Impulse zu den Themen
„nachhaltige Mobilität“ und „soziale
Teilhabe“.
Das Projekt zeigt, wie
Parkflächen auch als Orte der Begegnung, des
Austauschs und der nachbarschaftlichen
Unterstützung genutzt werden können. Ergänzt
wird das Angebot in Kleve durch einen Stand
zur Klimaanpassung mit Glücksrad und Quiz,
das zum Mitmachen, Rätseln und Austausch
einlädt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Informationen erhalten Sie bei den
Klimaanpassungsmanagerinnen der jeweiligen
Stadt: Wallfahrtsstadt Kevelaer: chantal.fouquet@kevelaer.de
Stadt Kleve: Merle.Gemke@kleve.de
Kleve: Inklusionstour am
Spoykanal am 19. September 2026
Den Abschluss bildet am Samstag, 19.
September 2026 um 15 Uhr eine Inklusionstour
auf dem neuen Spoykanal-Radweg. Start und
Ziel ist der Hafenkran auf dem
Hochschulgelände.
Die rund zehn
Kilometer lange, etwa einstündige Tour führt
über die neue Radbrücke entlang des
Spoykanals, über den Deich Richtung
Griethausen (Eisenbahnbrücke) und zurück
über den Sandweg Richtung Hochschule
Rhein-Waal. Alle Interessierten –
insbesondere Menschen mit
Bewegungseinschränkungen sowie Seniorinnen
und Senioren – sind herzlich eingeladen,
mitzufahren.
Rikscha und
Rollstuhlrad stehen zum Ausprobieren bereit.
Anmeldungen werden gerne entgegengenommen
(Tel. 0 28 21 / 84-322, E-Mail: Pascale.van.Koeverden@Kleve.de).
Moers: NKM-Konzert mit
Ohrwürmern: ‚Die Moldau‘ und weitere
Highlights Zum Herbstkonzert
lädt das Niederrheinische Kammerorchester
Moers (NKM) am Sonntag, 20. September, um 18
Uhr ein. Es findet im Kulturzentrum
Rheinkamp (Kopernikusstraße 11) statt.

(Foto: NKM)
Mit diesem Konzert unter
der Leitung von Philip van Buren wird die
neue Saison der städtischen Konzertreihe
eröffnet. Auch Komponisten ernster Musik
haben gelegentlich das Bedürfnis, leichtere,
unterhaltsame Stücke zu schreiben. Mal aus
ganz profanen Gründen, wie beispielsweise
Geldsorgen, mal aus tiefer Verbundenheit zur
Volksmusik ihrer Heimat.
Das NKM
feiert einige dieser Komponisten bei seinem
diesjährigen Herbstkonzert und präsentiert
dem Publikum Stücke, die zu Herzen gehen:
Beschwingt, feierlich, tänzerisch, sphärisch
– im besten Sinne unterhaltsam und gute
Laune verbreitend.
Krönender Abschluss mit
Marsch Nr. 1 aus ‚Pomp and Circumstance‘ Die
Ouvertüre zu ‚La gazza ladra/Die Diebische
Elster‘ von Gioacchino Rossini eröffnet das
Konzert. Weiter geht es mit Musik von Johann
Strauss (Sohn) und dem Dornröschenwalzer von
Peter I. Tschaikowsky. Hauptwerk des Abends ist
die berühmte Moldau von Bedřich Smetana aus dem
Zyklus ‚Mein Vaterland‘.
Außerdem sind
Ausschnitte aus Peer Gynt von Edvard Grieg,
Ungarische Tänze von Johannes Brahms, Slawische
Tänze von Antonín Dvořák und als krönender
Abschluss der Marsch Nr. 1 aus ‚Pomp and
Circumstance‘ von Edward Elgar zu hören. Bis 18
Jahre ist der Eintritt frei (Die Musikschule
bittet um Reservierung). Erwachsene zahlen im
Vorverkauf 25,50 Euro. Moerser Musikschule,
Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41 / 13 33 und
in der Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing, Kirchstraße 27 a/b, Telefon: 0 28 41
/ 88 22 60 (zuzüglich 8 Prozent
Vorverkaufsgebühren). Eventuelle Restkarten
sind an der Konzertkasse erhältlich.
Wesel: Gemeinsam unterwegs:
Frauenwanderung zur Europäischen
Mobilitätswoche Die
Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung
Wesel lädt gemeinsam mit der
Öko-Modellregion Niederrhein im Rahmen der
Europäischen Mobilitätswoche zu einer
geführten Frauenwanderung ein. Am Samstag,
19. September 2026, können interessierte
Frauen bei einer gemeinsamen Wanderung die
Natur rund um die Lühlerheide in Schermbeck
entdecken, sich bewegen und miteinander ins
Gespräch kommen.
Begleitet wird die
etwa 1 bis 1,5 Stunden dauernde Wanderung
von einer zertifizierten Natur- und
Landschaftsführerin. Im Anschluss besteht
die Möglichkeit, den Nachmittag bei einem
gemütlichen Austausch im Hofcafé ausklingen
zu lassen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Café
Lühlerheide, Marienthaler Straße 10, 46514
Schermbeck. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Kosten für den persönlichen
Verzehr im Hofcafé sind selbst zu tragen.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich
unter: https://beteiligung.nrw.de/k/-GA6Luh1r oder
bei Isabella Kubon oder Helena Fischer von
der Gleichstellungsstelle, Tel: 0281
207-3143 und 0281 207 2143 | E-Mail:
gleichstellung@kreis-wesel.de
Das komplette Programm mit allen
Informationen zu den einzelnen Aktionen im
Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche gibt
es unter www.kreis-wesel.de.
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