Niederrhein aktuell Sonderseiten
BZ-Sitemap • Reisen Hochschule Rhein-Waal VHS Archiv
 

Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

Archiv  • Vorige Woche: KW 37
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

38. KW: Montag, 14. - Sonntag, 20. September 2026

Moers: Indonesische Gäste besuchten Bürgermeisterin Zupancic
Weitgereisten Besuch hat Bürgermeisterin Julia Zupancic am Dienstag, 16. September, im Rathaus begrüßt. Zu Gast waren Debora Suparni, Eko Rahayu, Mika Sentiyani und Ester Daniyati, die Mitglieder der indonesischen Christlichen Kirche Java Mitte-Nord sind. Die Bürgermeisterin lud die Frauen ein, sich in das Goldene Buch der Stadt Moers einzutragen. Superintendent Wolfram Syben und Mitglieder des Kirchenkreises Moers begleiteten die kleine Reisegruppe. 

Debora Suparni, Eko Rahayu, Mika Sentiyani und Ester Daniyati aus Java/Indonesien trugen sich auf Einladung von Bürgermeisterin Julia Zupancic in das Goldene Buch der Stadt Moers ein. Begleitetet wurden sie von Superintendent Wolfram Syben und Mitgliedern des Kirchenkreises Moers.

(Foto: pst)


Organisiert haben den Austausch Hintergrund des Besuchs ist die Partnerschaft der Kirchengemeinde Gereja Kristen Jawa Tengah Utara (GKJTU) und des Kirchenkreises Moers, die seit 1988 besteht. Die Mitglieder des GKJTU-Partnerschaftsausschusses Christoph Roller, Kirsten-Luisa Wegmann, Ruth Gudlick, Annika Stepputat, Elke Grobe, Britt und Frank Wichmann haben den Austausch dieses Mal organisiert. Bürgermeisterin Zupancic freute sich, dass das christliche Engagement nicht an Landesgrenzen endet.

Besuch in Bildungseinrichtungen und Werkstatt
Gastgeberin und Gäste tauschten sich über die Gleichberechtigung von Frauen und den Klimawandel aus, der in Indonesien stark zu spüren ist. Beispielsweise überflutet das Meer in manchen Regionen wertvolles Ackerland oder dringt in das Grundwasser ein. Dies hatte Ester Daniyati, die in ihrer Heimat auch als Pastorin tätig ist, bei einer Gast-Predigt in der Dorfkirche Schwafheim behandelt. Zudem war die Inklusion in Schulen und Kitas Thema des Gesprächs. 

Um die Herangehensweise in Deutschland zu sehen, haben die Frauen hier Bildungseinrichtungen, eine Wohngruppe und eine Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen besucht. Der Kirchenkreis Moers unterstützt die GKJTU bei Maßnahmen, die Familien ein Einkommen verschaffen. Dazu zählen unter anderem Handwerksausbildungen oder diakonische Aufgaben.

20.09. Konzert in Dinslaken: Verlegung in Kathrin-Türks-Halle
Die AG musischer Vereinigungen und die Stadt Dinslaken laden für Sonntag, 20. September, 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr), zum Konzert ein. Das für den Burginnenhof geplante Konzert findet aufgrund des unbeständigen Wetters und der kühlen Temperaturen allerdings nicht OpenAir, sondern in der Kathrin-Türks-Halle statt.

Die Teilnehmer sind diesmal die Bergkapelle Niederrhein e.V. und der MGV Dinslaken-Feldmark 1907. Beide Gruppen haben moderne, schwungvolle und rhythmische Stücke ausgewählt und viele davon mit eigenen Bearbeitungen auf die speziellen Anforderungen der Sänger und Musiker abgestimmt. Die Zuhörer können sich auf gute Musik und gekonnte Arrangements freuen.

Der MGV Dinslaken-Feldmark wird unter der Leitung von Stefan Büscherfeld unter anderem mit Liedern von Udo Lindenberg, Marius Müller-Westernhagen, Die Ärzte und vielen weiteren Top-Acts unterhalten. Die Bergkapelle Niederrhein e.V., unter der Leitung von Helmut Nowok, beweist ihr Können und besondere Spielfreude in einer großen musikalischen Bandbreite mit Marsch, Polka und Dixie-Musik sowie vielen berühmten Evergreens.

Das Konzert wird durch die Stadt Dinslaken in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft musischer Vereinigungen in Dinslaken 1985 organisiert. Karten zum Preis von 10 Euro sind bei den mitwirkenden Vereinen, der Stadtinformation am Rittertor oder online unter stadt-dinslaken.reservix.de erhältlich.

Bürgermeister Simon Panke und Landrat Ingo Brohl beim Marktgespräch am 23. September in Lohberg
Am Mittwoch, den 23. September sind Landrat Ingo Brohl und Bürgermeister Simon Panke auf dem Markt in Dinslaken-Lohberg zu Gast. Zwischen 9 und 11 Uhr können Besucher*innen mit den beiden ins Gespräch kommen und Fragen, Anregungen, Ideen Lob oder Kritik äußern.

Neben Simon Panke und Ingo Brohl, der auch Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist, stehen auch Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Wesel und Mitarbeitende aus dem Bereich Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung für Gespräche zur Verfügung. Sie informieren über verschiedene Maßnahmen zur Krisenvorsorge und stehen für Rückfragen zur Verfügung.



Dinslaken: Poetry Slam im Dachstudio am 25. September
Die nächste Ausgabe des Dachstudio Slams Dinslaken steht am Freitag, 25. September, 19.30 Uhr, vor der Tür. Sechs Künstlerinnen und Künstler erhalten die Gelegenheit, das Publikum von sich und ihren Texten zu überzeugen. Dafür haben die Künstler pro Text sechs Minuten Zeit. Es dürfen keine Requisiten verwendet werden.

Wer am Ende gewinnt, entscheidet das Publikum. Der Abend wird wie immer charmant moderiert von Anna Conni und Tobias Reinartz. Die Türen öffnen sich um 19 Uhr. Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich, es gibt keinen Vorverkauf. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Schüler und Studenten gibt es einen ermäßigten Eintritt von 2,50 Euro.

Dinslaken: Sondervorführung & Schulvorführung „Wir sind Juden aus Breslau“ mit Regisseurbesuch
Am Montag, den 12.10.26, findet um 19.30 Uhr eine Sondervorführung des Films „Wir sind Juden aus Breslau“ statt und am Dienstag, den 13.10., gibt es den Film für Schulklassen zu sehen. Das Lichtburg Center Dinslaken führt den preisgekrönten Dokumentarfilm, der ein eindringliches Zeichen gegen stärker werdende nationalistische und antisemitistische Strömungen in Europa setzt, in Anwesenheit des Regisseurs Dirk Szuszies vor.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit: Anne Prior, Dinslaken, Stadtbibliothek Dinslaken, Omas gegen Rechts Dinslaken, Evangelischer Kirchenkreis Dinslaken, Flüchtlingsrat Dinslaken, Amnesty International Dinslaken, Mother's call Dinslaken und der Stadt Dinslaken statt. Das Projekt wird gefördert durch die Fachstelle für Demokratie der Stadt Moers im Auftrag des Kreises Wesel im Rahmen des Landesprogramms "NRWeltoffen" des Demokratiezentrums NRW in der Landeszentrale für politische Bildung.

Filmplakat: Wir sind Juden aus Breslau.

„Wir sind Juden aus Breslau“ ist ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

Anita Lasker Wallfisch, eine wichtige Protagonistin, hielt im Deutschen Bundestag die Rede bei der Holocaust-Gedenkfeier und wurde mit dem Deutschen Nationalpreis geehrt. In diesem Jahr ist der 88. Jahrestag der Pogromnacht. Das Kapitel "Pogromnacht" spielt in den Erinnerungen der Protagonisten eine elementare Rolle. http://www.judenausbreslaufilm.de

Verleihung des Heimat-Preises 2026 der Stadt Wesel
Am Dienstag, den 08.09.2026, verlieh Bürgermeister Rainer Benien an drei Projekte beziehungsweise Vereine den Heimat-Preis der Stadt Wesel. Über die Auszeichnung freuen durften sich der Fanfarencorps CCL Wesel 1973 e.V., der 1. Weseler Highlander e. V. und die Katholische öffentliche Bücherei Ginderich.

Für den Heimat-Preis 2026 gingen insgesamt 13 Bewerbungen beziehungsweise Vorschläge ein. Am 03.06.2026 hat eine Jury, bestehend aus Bürgermeister Rainer Benien, Dr. Barbara Rinn-Kupka vom Kulturbereich der Stadt Wesel, Karin Nienhaus vom Kulturspielhaus SCALA, Max Trapp von der Weseler Demografischen Gesellschaft e. V., Ludwig Maritzen von der Hanse-Gilde Wesel e. V und Thomas Voigt vom Jugendrat der Stadt Wesel, aus den eingegangenen Bewerbungen beziehungsweise Vorschlägen drei mögliche Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Mit seiner Sitzung vom 14.07.2026 ist der Rat der Stadt Wesel dieser Empfehlung einstimmig gefolgt.

Bürgermeister Rainer Benien bedankt sich bei den Preisträger*innen:“ Die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren geben unserer Stadt Zusammenhalt. Sie bewahren, was Wesel geprägt hat, und entwickeln es zugleich weiter. Sie bringen Menschen unterschiedlicher Generationen, Erfahrungen und Herkunft zusammen. Damit tragen Sie ganz wesentlich dazu bei, dass Wesel nicht nur ein Wohnort, sondern für viele Menschen tatsächlich ein Zuhause ist.“

Seit 2019 wird der Heimat-Preis der Stadt Wesel verliehen. Er rückt das ehrenamtliche Engagement in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit und macht sichtbar, was häufig im Hintergrund geschieht und dennoch für die Stadt Wesel von unschätzbarem Wert ist.

Fanfarencorps CCL Wesel 1973 e.V.
Seit mehr als einem halben Jahrhundert begleitet das Fanfarencorps das gesellschaftliche Leben in Wesel. Es sorgt bei Schützenfesten, Karnevalsveranstaltungen und vielen weiteren Anlässen für den passenden musikalischen Rahmen.

Dabei ist der Verein nicht nur in Wesel zu hören, sondern trägt den Namen der Stadt auch an den Niederrhein und in das Ruhrgebiet. Für dieses jahrzehntelange Engagement, für die Pflege unseres Brauchtums und insbesondere für die Weitergabe der musikalischen Tradition an junge Menschen erhält das Fanfarencorps CCL Wesel 1973 den ersten Heimat-Preis der Stadt Wesel mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.

1. Weseler Highlander e. V.
Der 1. Weseler Highlander e. V. zeigt eindrucksvoll, dass Heimat und Tradition nichts Starres sein müssen. Die Highland-Games, die dieses Jahr bereits zum vierten Mal ausgerichtet wurden, verbinden sportliche Leistung und Teamgeist mit schottischer Kultur.

Ob beim Baumstammwerfen, beim Gewichthochwurf oder beim Tauziehen: Gefragt sind Kraft, Geschicklichkeit und vor allem die gegenseitige Unterstützung im Team. Zugleich steht die Freude am gemeinsamen Erlebnis im Mittelpunkt. Für dieses kreative und tatkräftige Engagement erhält der 1. Weseler Highlander Verein den zweiten Heimat-Preis der Stadt Wesel mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.

Katholische öffentliche Bücherei Ginderich
In diesem Jahr blickt die Bücherei auf ihr 175-jähriges Bestehen zurück. Das Angebot richtet sich an alle Generationen: Kinder entdecken dort ihre ersten Bücher, Jugendliche finden Geschichten und Informationen, Erwachsene können lesen, stöbern und sich austauschen. Neben Büchern und Hörbüchern gehören auch Gesellschaftsspiele zum Bestand.

Dass die Nutzung kostenlos ist, macht deutlich, dass der Zugang zu Bildung, Kultur und Gemeinschaft allen Menschen offenstehen soll. Für dieses beständige und wertvolle Engagement erhält die Katholische öffentliche Bücherei Ginderich den dritten Heimat-Preis der Stadt Wesel mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Kreis Wesel: Lange Wartezeiten im DLZ Moers
Am Donnerstag, 17.09.2026, kommt es aufgrund von kurzfristigen Personalausfällen zu langen Warte- und Bearbeitungszeiten bei der Fahrzeugzulassung und Fahrerlaubnisangelegenheiten des Kreises Wesel im Dienstleistungszentrum (DLZ) Moers.

Immer dienstags und donnerstags haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, ihre Zulassungsangelegenheiten ohne vorherige Terminvereinbarung zu erledigen. Daher ist das Kundenaufkommen an diesen beiden Tagen in der Regel hoch. 

Grundsätzlich empfiehlt der Kreis Wesel, für Zulassungsangelegenheiten vor Ort vorab online einen Termin unter https://tevis.krzn.de/tevisweb080/ zu vereinbaren. Da auch diese Termine knapp sind, wird noch einmal darum gebeten, gebuchte Termine zu stornieren, sofern sie nicht mehr benötigt werden.

Um längere Wartezeiten anderweitig zu nutzen, können Kundinnen und Kunden den Barcode auf ihrem Aufrufticket scannen. So können sie jederzeit live sehen, wie viele Personen noch vor ihnen warten.  Zulassungsdienste und Autohäuser werden darauf hingewiesen, dass die terminfreien Tage ausschließlich für Privatkunden vorgesehen sind. 


Baugenehmigungen für Wohnungen im Juli 2026: +1,9 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen im Neubau von Januar bis Juli 2026 zum Vorjahreszeitraum:
+13,5 % bei Wohnungen in Wohngebäuden insgesamt
+9,7 % bei Einfamilienhäusern
+25,0 % bei Zweifamilienhäusern
+15,1 % bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Im Juli 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22 500 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 1,9 % oder 400 Baugenehmigungen mehr als im Juli 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 0,8 % oder 100 auf
18 400.
Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,0 % oder 300 auf 4 100. Bei den Ergebnissen ist zu beachten, dass Baugenehmigungen häufig nicht in den Berichtsmonat ihrer Erteilung, sondern durch Nachmeldungen der Baubehörden erst später in die Statistik einfließen.



Januar bis Juli 2026: Aufwärtstrend bei neuen Wohngebäuden hält an
Von Januar bis Juli 2026 wurden in Deutschland Baugenehmigungen für 148 800 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden erteilt. Das waren 12,9 % oder 17 000 Wohnungen mehr als von Januar bis Juli 2025. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 121 200 Wohnungen genehmigt, das waren 13,5 % oder 14 400 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 9,7 % (+2 500) auf 27 900. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 25,0 % (+1 800) auf 8 900 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 79 700 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 15,1 % (+10 500) gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen sank dagegen um 6,2 % auf 4 700 Wohnungen (-300). In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 2 700 Wohnungen (+25,0 %; +500) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Juli 2026 insgesamt 24 900 Wohnungen genehmigt, das waren 8,9 % oder 2 000 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

NRW: Absatzwert der Backwarenproduktion erreicht neuen Höchststand
* 2025 wurden Backwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro hergestellt (+1,4 % zum Vorjahr)
* Fast ein Viertel des bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW
* Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf beim Absatzwert der Backwarenproduktion fast gleichauf an der Spitze

Im Jahr 2025 sind in 441 produzierenden Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes Backwaren im Wert von 5,8 Milliarden Euro industriell hergestellt worden. Hierzu zählen u. a. Brot, Brötchen, Leb- und Honigkuchen sowie Kekse und Kleingebäck.

Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages des Deutschen Butterbrotes am 25. September 2026 mitteilt, war der Absatzwert damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 82,0 Millionen Euro bzw. 1,4 % höher als ein Jahr zuvor. Damit erreichte der Absatzwert der in NRW hergestellten Backwaren einen neuen Höchststand. Bisher lag dieser bei 5,7 Milliarden Euro und stammt aus dem Vorjahr.

Gegenüber 2015, als noch 495 Betriebe in NRW Backwaren produzierten, hat sich der Absatzwert nominal um 38,4 % erhöht. Im 1. Halbjahr 2026 produzierten nach vorläufigen Ergebnissen 425 nordrhein-westfälische Betriebe Backwaren im Wert von 2,8 Milliarden Euro. Damit stieg der Absatzwert gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 1,7 %.

Fast ein Viertel des bundesweiten Absatzwertes entfiel auf Betriebe in NRW Bundesweit stieg der Absatzwert der Backwarenproduktion im Jahr 2025 um 1,6 % auf 24,1 Milliarden Euro. Mit 24,0 % entfiel fast ein Viertel davon auf nordrhein-westfälische Betriebe (2024: 24,1 %).

Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf beim Absatzwert der Backwarenproduktion fast gleichauf an der Spitze
Mit 24,0 % entfiel 2025 der größte Anteil des Absatzwertes der in NRW produzierten Backwaren auf Betriebe im Regierungsbezirk Köln. Darauf folgten Betriebe in den Regierungsbezirken Düsseldorf (23,6 %) und Münster (22,9 %). Dahinter reihten sich die Regierungsbezirke Arnsberg (17,8 %) und Detmold (11,8 %) ein.

Absatzwert von frischem Brot und Brötchen seit 2015 stark gestiegen, während Produktionsmenge sinkt
In 398 der 441 Betriebe wurden 2025 in NRW u. a. 1,2 Millionen Tonnen (+1,3 % gegenüber 2024) frisches Brot und Brötchen im Wert von 3,3 Milliarden Euro (+1,4 %) industriell produziert. Damit könnten jede Einwohnerin und jeder Einwohner in NRW monatlich mit 5,3 Kilo frischem Brot und Brötchen versorgt werden.
Während die produzierte Menge an frischem Brot und Brötchen seit 2015 um 2,4 % zurückging, stieg der Absatzwert im gleichen Zeitraum um 37,2 %.



Der in 378 Betrieben erzielte Absatzwert von feinen Backwaren betrug 1,9 Milliarden Euro. In 95 Betrieben wurden zudem Dauerbackwaren wie z. B. Kekse, Kleingebäck, Lebkuchen und Waffeln mit einem Absatzwert von 0,54 Milliarden Euro produziert.



Bürgersolarberatungsgruppen im Kreis Wesel mit Klimaflagge des Klimabündnisses ausgezeichnet
Am Mittwoch, 16. September 2026, wurden die Bürgersolarberatungsgruppen im Kreis Wesel mit der Klimaflagge des Klimabündnisses der Kommunen im Kreis Wesel ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde vom Bürgermeister der Gemeinde Alpen, Ludger Staymann, im Rathaus Alpen überreicht.

„Ich freue mich sehr, dass die engagierten Bürgersolarberaterinnen und -berater unserer Region heute mit der Klimaflagge gewürdigt werden,“ so Bürgermeister Staymann. „Ihr ehrenamtlicher Einsatz für die Solarenergie stärkt nicht nur die Energiewende vor Ort, sondern zeigt auch: Klimaschutz funktioniert, wenn Menschen sich vor Ort vernetzen, beraten und anpacken.

Diese Auszeichnung ist ein Dankeschön an alle Beteiligten und ein Ansporn, weiterhin gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft zu arbeiten. Ganz besonders dankbar bin ich, dass durch dieses tolle ehrenamtliche Engagement eine wertvolle und fachlich herausragende Beratung in den Kommunen geschaffen wurde, die allen Bürgerinnen und Bürgern kostenlos zur Verfügung steht. “

Im Kreis Wesel gibt es die folgenden Bürgersolarberatungsgruppen: Alpen/Sonsbeck, Dinslaken, Hamminkeln, Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen- Vluyn und Rheinberg. Die Gruppen beraten Bürgerinnen und Bürger unabhängig über Solarenergie, fördern lokale Projekte zur Energiewende und unterstützen bei der praktischen Umsetzung von Photovoltaik- und Speicherlösungen.

Weiterführende Informationen zur Arbeit der Bürgersolarberatungen sind zu finden unter https://buergersolarberatung.de oder direkt bei den genannten Kommunen. Über die Klimaflagge und das Klimabündnis der Kommunen im Kreis Wesel: Die Klimaflagge wird vom Klimabündnis der Kommunen im Kreis Wesel für besonders nachahmenswerte Konzepte und Projekte im Bereich des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung verliehen.

Das Netzwerk vergibt diese Auszeichnung seit dem Jahr 2011 (in der Regel halbjährlich), um lokales Engagement sichtbar zu machen und andere zum Nachahmen zu animieren. Die Klimaflagge wird wie ein Staffelstab weitergereicht. Zuletzt wurde im Februar 2026 die Initiative Foodsharing aus Wesel ausgezeichnet.

Das „Klimabündnis der Kommunen im Kreis Wesel" ist ein Zusammenschluss aller 13 Kommunen und dem Kreis Wesel sowie den Partnern Verbraucherzentrale NRW, Zentrum für Umwelt, Energie und Klima der Handwerkskammer Düsseldorf und der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate.

Gemeinsam arbeiten die Partner aktiv an den Themen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, vernetzen kommunale Akteurinnen und Akteure und fördern vorbildliche Projekte.

Preisverleihung der Klimaflagge in Alpen.

Moers: Ehrenamtsfestival bringt Meerbeck und Hochstraß zusammen
Am Samstag, 26. September, wird der Barbaraplatz in Meerbeck von 14 bis 18 Uhr zum Treffpunkt für Engagement, Begegnung und Kultur. Zum fünften Mal lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck beim Ehrenamtsfestival dazu ein, die vielfältige Arbeit von Vereinen, Initiativen, Einrichtungen und engagierten Menschen aus Meerbeck und Hochstraß kennenzulernen.

An Informations- und Aktionsständen gibt es Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und verschiedene Angebote auszuprobieren. Vielleicht entsteht dabei auch die Idee, selbst aktiv zu werden. Kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern ergänzen das Programm. Auf der Bühne sorgen Schulklassen, Chöre sowie Tanz- und Musikgruppen für Unterhaltung.

Das Ehrenamtsfestival bietet damit einen Nachmittag für alle Generationen – mit Begegnungen, Aktionen, Musik und Kultur. Selbstverständlich sind auch Gäste aus anderen Stadteilen herzlich willkommen. 

Moers: ASPU berät über Umweltleitplan, Schlosspark und Parkgebühren
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt (ASPU) kommt am Donnerstag, 24. September, um 16 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Fortschreibung des Umweltleitplans, das weitere Vorgehen bei der Umgestaltung des Schlossparks und eine Anpassung der Parkgebühren.

Der Umweltleitplan soll als wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Stadtgebiets fortgeschrieben werden.  Er gibt einen Überblick darüber, welche Flächen aus ökologischer Sicht und für die Erholung besonders geeignet sind und wo Nutzungen wie Bebauung oder Ausgleichsmaßnahmen sinnvoll möglich sind. Gleichzeitig zeigt der Plan Bereiche auf, die für Natur und Umwelt eine besondere Bedeutung haben und entsprechend entwickelt oder geschützt werden sollen.

Auswirkungen rechtlicher Rahmenbedingungen auf Parkgebühren Auch die Zukunft des Schlossparks steht auf der Tagesordnung. Nach drei Workshops und einem gemeinsamen Rundgang unter anderem mit dem Grafschafter Museums- und Geschichtsverein sowie einer Bürgerinitiative soll nun der erste Bauabschnitt konkretisiert werden. Hierfür besteht bereits weitgehend Konsens.

In der Sitzung werden die vorgesehenen Maßnahmen vorgestellt und das weitere Vorgehen beraten. Darüber hinaus beschäftigt sich der ASPU mit einer Anpassung der Parkgebühren.  Hintergrund ist eine gesetzliche Unterscheidung zwischen selbstständigen und unselbstständigen Parkplätzen.

Während unselbstständige Parkplätze unmittelbar entlang öffentlicher Straßen liegen, handelt es sich bei selbstständigen Parkplätzen um eigenständige, bewirtschaftete Parkplatzanlagen. Für diese Parkraumarten gelten unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen. Deshalb ist eine moderate Erhöhung der Gebühren notwendig. Zusätzliche Einnahmen bedeutet das für die Stadt nicht.

Kleve: Einbahnstraßenregelung und Haltverbote auf Klombeckstraße und Lüdeckestraße
Auf der Klombeckstraße und Lüdeckestraße werden Haltverbote und eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet. Symbolbild: studio v-zwoelf - stock.adobe.com Ein kurzes Teilstück der Klombeckstraße sowie die Lüdeckestraße in Kleve werden künftig zur Einbahnstraße mit einseitigen Haltverboten. Dort hat die Parksituation am Straßenrand zuletzt dafür gesorgt, dass Abfallentsorgungsfahrzeuge die stellenweise engen Straßen mitunter nicht mehr passieren konnten.

Auch für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge können die Engstellen zum Problem werden. Die nun angeordneten Verkehrsmaßnahmen sollen Abhilfe schaffen. Betroffen ist der kurze Abschnitt der Klombeckstraße zwischen der Einmündung Südstraße und der Einmündung Lüdeckestraße sowie daran anschließend die Lüdeckestraße. Ab der Einmündung Südstraße wird die Klombeckstraße dauerhaft zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Lüdeckestraße.

Von dort aus wird auch die Lüdeckestraße zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Südstraße. Auf beiden Straßen werden auf den betroffenen Abschnitten zudem absolute Haltverbote am rechten Fahrbahnrand eingerichtet, damit größere Fahrzeuge zukünftig einfacher rangieren können. Für den Radverkehr bleibt die Einbahnstraße in beide Richtungen befahrbar. Geplant ist es, dass die Verkehrszeichen im Laufe der kommenden Woche aufgestellt werden und die neue Verkehrsführung damit in Kraft tritt.

Neue Veranstaltungsreihe: „Potential International“ in der Klever Stadthalle
Die neue Veranstaltungsreihe für Arbeitgeberinnen, Arbeitgeber und Personalverantwortliche in Kleve.

Laden zur neuen Veranstaltungsreihe ein (v.l.n.r.): Sonja Lemm (Stadt Kleve), Saskia Elders (Kommunales Integrationszentrum Kreis Kleve), Verena Rohde (WTM), Elisabeth Hagen (Kommunales Integrationszentrum Kreis Kleve), Marcel Erps (Stadt Kleve). Foto Potential International

Für die Auftaktveranstaltung am 16.10.2026 von 9 bis 12 Uhr im Foyer der Klever Stadthalle gibt es noch freie Plätze! Die Stadt Kleve, die Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve GmbH (WTM) und das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Kleve kooperieren zur Durchführung der neuen Veranstaltungsreihe „Potential International“ in der Klever Stadthalle.

Im Fokus stehen internationale Mitarbeitende, die, einmal gewonnen und integriert, langfristig zum gemeinsamen Erfolg eines Unternehmens beitragen. Beispiele für ein gutes Gelingen dieses Prozesses bieten Erfahrungsberichte aus Arbeitgebersicht und Informationen der Experten und Expertinnen vor Ort. Für die Auftaktveranstaltung am 16. Oktober 2026 wurde „Sprache“ als Schwerpunktthema gewählt, denn die Sprache ist ein zentraler Faktor für gelingende Zusammenarbeit.

Verständliche Kommunikation erleichtert Abläufe im Betrieb, senkt die Fehlerquoten, verkürzt Einarbeitungsphasen und wirkt sich positiv auf die Zusammenarbeit im Team aus. Die Teilnehmenden können sich freuen auf konkrete Tipps und Material zum Thema „Kommunikation und Sprache“ für den Betriebsalltag, Förderprogramme zum Spracherwerb für internationale Mitarbeitende, Informationen für einen kultursensiblen Umgang in Teams und natürlich Zeit für Austausch und Vernetzung untereinander.

Verena Rohde, Leiterin der WTM, betont die Bedeutung des Formats: „Unternehmen stehen heute vor der Aufgabe, internationale Fachkräfte nicht nur zu gewinnen, sondern erfolgreich zu integrieren. Potential International zeigt konkrete Wege, wie das gelingen kann - praxisnah, regional und direkt umsetzbar.“

Auch Marcel Erps, Fachbereichsleiter Arbeit und Soziales - Jobcenter der Stadt Kleve, unterstreicht den Nutzen für Arbeitgeber: „Viele Betriebe leisten bereits Beeindruckendes in der Integration. Mit dieser Reihe möchten wir sie unterstützen, gute Ansätze sichtbar machen und zeigen, wie Sprache, klare Strukturen und Modelle für Patenschaften Integration nachhaltig stärken.“

„Als Kommunales Integrationszentrum helfen wir Betrieben, passgenaue Unterstützung zu finden – etwa bei Sprachförderung, Ausbildung oder aufenthaltsrechtlichen Fragen. Die Veranstaltungsreihe wollen wir nutzen, um gemeinsam mit unseren Partnern bewährte Lösungen sichtbar zu machen und die konkreten Hilfen weiterzuentwickeln, die in den Betriebsalltag passen – praxisnah, verständlich und am tatsächlichen Bedarf orientiert“, ergänzt Jenny Pretzer, Leitung des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Kleve.

Die Experten und Expertinnen vor Ort stehen den Teilnehmenden bei Fragen auch zwischen den Veranstaltungsterminen zur Verfügung. Informationen und den Link zur Anmeldung gibt es im Internet unter: https://kleve-erleben.de/veranstaltungen/potential-international-das-neue-austauschformat-fuer-unternehmen-in-kleve/

vhs-Gesundheitsforum: Kinder psychisch kranker Eltern
Schätzungen nach leben in Deutschland rund 3,8 Millionen Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil. Welche Unterstützung und Hilfsangebote es für Familien in so einer Situation gibt – darüber informiert ein Abend des vhs-Gesundheitsforum am Donnerstag, 24. September. 

Der Vortrag ‚Kinder psychisch kranker Eltern – ihre Situation, Hilfen, Präventionsmöglichkeiten‘ findet um 18 Uhr im Alten Landratsamt in Moers, Kastell 5b, statt. Er beleuchtet, wie Eltern und das soziale Umfeld zum gesunden Aufwachsen des Nachwuchses beitragen können.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der vhs Moers - Kamp-Lintfort und dem Bündnis gegen Depression im Kreis Wesel. Eine rechtzeitige Anmeldung zu dem kostenlosen Vortrag ist telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter der Internetseite der VHS-Moers erforderlich.

Digital älter werden in Moers: vhs und Fachstelle Leben im Alter informieren Smartphone und Tablet gehören längst zum Alltag – doch gerade für ältere Menschen ist der Einstieg in die digitale Welt nicht immer selbstverständlich. Deshalb laden die vhs Moers -Kamp-Lintfort und die Fachstelle Leben im Alter am Donnerstag, 24. September, gemeinsam ein, die kostenlose App ‚Gut versorgt in Moers‘ kennenzulernen.

Von 10 bis 12 Uhr erfahren die Teilnehmenden wie die App funktioniert und welche Möglichkeiten sie bietet. Veranstaltungsort ist die vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10.  Die App bündelt wichtige Informationen und Angebote für das Leben in Moers und kann damit zu einem praktischen digitalen Begleiter im Alltag werden. Außerdem gibt es Unterstützung bei der Installation, Einrichtung und Bedienung.

Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger ab 55 Jahren.  Wer teilnehmen möchte, sollte das eigene Smartphone oder Tablet mitbringen. Es wird empfohlen, die App bereits vor der Veranstaltung im Apple App Store herunterzuladen oder im Google Play Store für Android Geräte. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Dies ist telefonisch unter 0 28 41 / 2 01 565 sowie online unter der Internetseite der VHS-Moers möglich.

vhs-Vortrag ‚Die Vermüllung der Ozeane‘ am 24. September
Die Vermüllung der Ozeane zählt inzwischen zu den großen globalen Umweltproblemen unserer Zeit. Welche Folgen das hat und wie eng die Plastikverschmutzung mit anderen Umweltkrisen verbunden ist, beleuchtet ein Vortrag der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Donnerstag, 24. September, um 18 Uhr. 

Unter dem Titel ‚Die Vermüllung der Ozeane: Das Plastik, das ich schuf, werd' ich nicht mehr los‘ nimmt Dr. Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in eine Welt, in der Plastik längst allgegenwärtig ist.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und kann entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 565 oder online unter der Internetseite der VHS-Moers erfolgen.

Moers: Industriegeschichte und Weitblick am 26. September erleben
Hoch über Moers erhebt sich auf der Halde Rheinpreußen ein außergewöhnliches Wahrzeichen: das Geleucht des Künstlers Otto Piene, das als größtes Montankunstwerk der Welt gilt .

Foto: pst

Bei einer geführten Wanderung am Samstag, 26. September, um 18.30 Uhr gibt Gästeführer Karl Brand den Teilnehmenden spannende Einblicke in die Entstehung des Kunstwerks sowie in die Industriegeschichte der Region. Treffpunkt ist das Clubhaus der Freien Schwimmer an der Römerstraße 790. 

Das begehbare Kunstobjekt in Form einer überdimensionalen Grubenlampe symbolisiert die industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets und des Niederrheins und markiert mit seiner Position in 103,60 Metern Höhe einen besonderen Aussichtspunkt.

Die rund zweistündige Tour erstreckt sich über etwa 3,5 Kilometer und setzt eine gute Grundkondition sowie festes Schuhwerk voraus. Verbindliche Anmeldungen zu der Führung nimmt die Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.  Kosten pro Person: 9 Euro

Arden Classic Day 2026: Rund 400 Klassiker auf Burg Zelem Kranenburg.
Trotz wechselhaften Wetters wurden am Sonntag, 13. September 2026, über den Tag verteilt rund 400 Oldtimer und Youngtimer beim Arden Classic Day auf Burg Zelem gezählt. Teilnehmer und Besucher reisten nicht nur aus der Region, sondern unter anderem auch aus Dänemark, der Schweiz, Frankreich, England und Schottland an. Zahlreiche Clubs hatten ihre Teilnahme bereits im Vorfeld angekündigt.

Einige mussten aufgrund der Wetterlage kurzfristig absagen. Das typisch englische Wetter verlieh dem diesjährigen Classic Day einen besonderen Charakter. Historische Automobile, Live-Musik und zahlreiche Gespräche sorgten auch bei Regen für eine entspannte Atmosphäre vor der Kulisse von Burg Zelem.

„Unser besonderer Dank gilt allen Teilnehmern und Besuchern, die sich vom Wetter nicht haben abhalten lassen und den Classic Day mit ihren Fahrzeugen und ihrer Begeisterung zu einem besonderen Tag gemacht haben“, sagt Jochen Arden. Ein weiterer Dank gilt den ehrenamtlichen Helfern, dem Arden Team, Freunden und der Familie, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Der nächste Arden Classic Day findet 2028 statt. Bereits im Jahr 2027 öffnet Burg Zelem im Rahmen des Tags des offenen Denkmals ihre Türen für Besucher. Beide Veranstaltungen finden künftig im jährlichen Wechsel statt. So bleibt Burg Zelem auch in den kommenden Jahren ein besonderer Treffpunkt.

„Manga Day“ in der Stadtbibliothek Dinslaken
Am Samstag, 26. September 2026, verwandelt sich die Stadtbibliothek Dinslaken in ein Paradies für Manga-Fans. Von 10 bis 13 Uhr heißt es: „Mangas für alle – und das kostenlos!“ Besucher*innen sich bis zu drei Gratishefte sichern und so in die faszinierende Vielfalt japanischer Comics eintauchen.

Mitarbeiter Harley Lücke hat 2026 den Manga Day organisiert.

Die Stadtbibliothek Dinslaken beteiligt sich in diesem Jahr wieder am bundesweiten „Manga Day“, der 2026 bereits zum fünften Mal stattfindet. An diesem Tag laden Bibliotheken und Buchhandlungen in ganz Deutschland Manga-Liebhaber*innen dazu ein, neue Geschichten kennenzulernen. Die Auswahl reicht von beliebten Klassikern bis hin zu aktuellen Neuheiten.

Ob Fantasy, Romance, Mystery oder Zeichenanleitungen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zu den vertretenen Titeln zählen unter anderem My Hero Academia, Fullmetal Alchemist, Tokyo Ghoul, Kuroko’s Basketball sowie Stitch und der Samurai. Ein Highlight gibt es im ersten Obergeschoss: Ebenfalls von 10 bis 13 Uhr bietet die Kunststudentin Isabell Lucia Esders einen offenen Manga-Workshop an.

Interessierte können dort ohne Anmeldung und kostenfrei eigene Manga zeichnen. Über den Manga Day: Der „Manga Day“ ist eine bundesweite Aktion, bei der teilnehmende Comic- und Buchhandlungen sowie Bibliotheken kostenlose Leseproben ausgewählter Manga verteilen.

Ziel ist es, neue Leser*innen für das Medium zu begeistern und die Bandbreite des Genres sichtbar zu machen. Weitere Informationen zum „Manga Day“ sowie zum Programm in Dinslaken sind auf der Website der Stadtbibliothek und unter https://mangaday.de verfügbar.

Am 23. 9. in der Stadtbibliothek Dinslaken: Spieleabend für Erwachsene
Ab der kommenden Woche finden die Spieleabende für Erwachsene wieder in der Stadtbibliothek statt. Im Sommer war im Museum Voswinckelshof gespielt worden.Alle, die gerne neue Brett- und Kartenspiele entdecken oder einfach einen unterhaltsamen Abend verbringen möchten, sind herzlich eingeladen, am 23. September um 18.30 Uhr in die Stadtbibliothek zu kommen.

Spielen verbindet und macht jede Menge Spaß! Ob Neueinsteigerin oder erfahrener Spielerin – bei den Spieleabenden ist für alle etwas dabei. Gemeinsam können spannende Titel ausprobiert, neue Mitspieler*innen kennengelernt und natürlich auch der eine oder andere Sieg gefeiert werden.

Für den richtigen Einstieg sorgt „Brettspiel Teddy“ alias Oliver Scholz. Er stellt die ausgewählten Spiele vor, erklärt die Regeln und gibt hilfreiche Tipps. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: den gemeinsamen Spielspaß. Die Spieleabende finden immer mittwochs von 18:30 bis 21:30 Uhr in der Stadtbibliothek Dinslaken statt. Die nächsten Termine sind 7. Oktober, 4. November und 9. Dezember.

Die Teilnahme ist kostenlos. Kleine Snacks und Getränke stehen bereit. Eine Anmeldung ist ab sofort per E-Mail an bibliothek@dinslaken.de möglich. Ansprechpartnerin Silke Burkhardt, Stadtbibliothek Dinslaken, Tel.: 02064 66275, Mail: silke.burkhardt@dinslaken.de

Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration tagt
Am Dienstag, den 22. September 2026, tagt der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr großen Sitzungssaal des Stadthauses auf der 6. Etage (Wilhelm-Lantermann-Straße 65).

Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen können grundsätzlich online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de.

Wesel: Notfall auf vier Pfoten: Beim DRK lernen, dem eigenen Hund zu helfen
Wenn der eigene Hund plötzlich Hilfe braucht, zählt sicheres Handeln. In zwei praxisnahen Kursen am 17. Oktober und 21. November in Wesel zeigt das DRK Niederrhein, wie Hundehalter im Notfall helfen können. Jetzt anmelden – es sind noch Plätze frei.

Ein Schnitt in die Pfote, ein verschluckter Fremdkörper oder ein plötzlicher Zusammenbruch: Auch Hunde können unerwartet Hilfe brauchen. Doch was ist dann zu tun? In den Kursen „Erste Hilfe am Hund“ des DRK Niederrhein lernen Hundehalterinnen und Hundehalter, im Ernstfall Ruhe zu bewahren und die richtigen ersten Schritte einzuleiten. Für die Termine am 17. Oktober und 21. November 2026 sind noch Anmeldungen möglich.

„Eine erfahrene Tierarzthelferin zeigt beim DRK Niederrhein, wie ein verletzter Hund ruhig und sicher versorgt werden kann.“

Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen: Verletzungen versorgen, Verbände anlegen und einen verletzten Hund sicher zum Tierarzt transportieren. Auch das Erkennen von Notfällen, Wiederbelebung und der eigene Schutz beim Helfen gehören zum Programm. Tipps zur Vermeidung typischer Alltagsgefahren ergänzen den Kurs. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Beide Kurse finden samstags von 10 bis 13.45 Uhr im DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5 in Wesel, statt. Die Teilnahme kostet 45 Euro pro Person. Information und Anmeldung: Maren Siedentopf beim DRK Niederrhein, Telefon 0281-3001-41 oder per E-Mail an breitenausbildung@drk-niederrhein.de.

Informationen zu unserem Kursformat: „Wie man im Ernstfall Hundeleben rettet“ https://www1.wdr.de/freizeit/tiere/wesel-erste-hilfe-hund-100.html  

1,656 Millionen Euro für Kleves Innenstadt
Die Stadt Kleve erhält 1,656 Millionen Euro aus der Städtebauförderung von Bund und Land für die weitere Entwicklung ihrer Innenstadt. Regierungspräsident Thomas Schürmann übergab den Förderbescheid am Mittwoch an Kleves Ersten Beigeordneten und Stadtkämmerer Klaus Keysers.

Regierungspräsident Thomas Schürmann übergab den Förderbescheid am Mittwochvormittag in Kleve an Stadtkämmerer Klaus Keysers. Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf Regierungspräsident Thomas Schürmann übergibt ersten Förderbescheid für „Innenstadt 2.0“ – Stadtumbau flankiert Landesgartenschau 2029

Damit erfolgt die Erstbewilligung für die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Innenstadt 2.0 – Flankierung Landesgartenschau“. Der Bewilligungszeitraum läuft bis Ende 2032. „Kleve hat beste Voraussetzungen für eine lebendige und attraktive Innenstadt: kurze Wege, eine starke Hochschule und die besondere Lage am Wasser.

Mit der Städtebauförderung unterstützen Bund und Land die Stadt dabei, diese Stärken weiter auszubauen. Es geht um bessere Verbindungen, attraktive öffentliche Räume und mehr Aufenthaltsqualität – und damit um eine Innenstadt, von der die Menschen in Kleve auch lange nach der Landesgartenschau profitieren werden“, sagte Regierungspräsident Thomas Schürmann.

Kleves Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Klaus Keysers betonte: „Ich freue mich sehr über die finanzielle Unterstützung durch Bund und Land und möchte mich bei der Bezirksregierung ausdrücklich dafür bedanken. Für die Stadt Kleve ist die Städtebauförderung eine große Chance, wichtige Projekte jetzt konkret auf den Weg zu bringen.

Bei den anstehenden Maßnahmen sprechen wir teilweise über erhebliche Investitionen, die ohne eine solche Unterstützung in dieser Größenordnung nicht umsetzbar wären. Mit diesen Projekten schaffen wir langfristige Verbesserungen für unsere Innenstadt. Mehr Aufenthaltsqualität, attraktivere öffentliche Räume und bessere Verbindungen werden Kleve nachhaltig aufwerten.

Davon sollen vor allem die Menschen in unserer Stadt profitieren – aber natürlich auch die vielen Besucherinnen und Besucher, die wir zur Landesgartenschau 2029 und darüber hinaus in Kleve begrüßen möchten. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Städtebauförderung einen wichtigen Schritt für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt machen.“

Unter dem Leitmotiv „Kleve – Stadt am Wasser“ will die Stadt ihre Innenstadt in den kommenden Jahren umfassend weiterentwickeln. Die Lage am Spoykanal und am Kermisdahl soll stärker genutzt, Handel, Gastronomie und Tourismus sollen gestärkt werden. Gleichzeitig sollen Leerstände und Barrieren reduziert sowie stark versiegelte Bereiche klimaangepasst umgestaltet werden.

Die Gesamtmaßnahme umfasst derzeit vorläufig zuwendungsfähige Ausgaben von rund 27 Millionen Euro. Daraus ergibt sich bei einem Fördersatz von 70 Prozent eine mögliche Förderung von insgesamt bis zu rund 18,9 Millionen Euro. Mit dem jetzt übergebenen ersten Bescheid werden davon 1,656 Millionen Euro bewilligt.

868.000 Euro stammen aus Landes-, 788.000 Euro aus Bundesmitteln.
Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehören unter anderem die Personen- und Radfahrerunterführung am Bahnhof einschließlich eines neuen Stadtplatzes, die Qualifizierung der Stadtpromenade, der Umbau der Fußgängerzone in mehreren Abschnitten, die Neugestaltung des Dr.-Heinz-Will-Platzes sowie die Herrichtung des Prinz-Moritz-Parks Nord. Ein Großteil der baulichen Maßnahmen soll bis zur Landesgartenschau 2029 umgesetzt werden.

Die Städtebauförderung flankiert dabei die Landesgartenschau. Die Herrichtung des eigentlichen Ausstellungsgeländes wird überwiegend über andere Förderprogramme sowie Eigenmittel der Stadt finanziert. Eine Ausnahme bildet der Prinz-Moritz-Park Nord, der Teil der Städtebauförderung ist. Die neue Gesamtmaßnahme knüpft an die bisherige Städtebauförderung in Kleve an.

Bereits seit 2014 wurden Maßnahmen zur gestalterischen und funktionalen Stärkung der Innenstadt unterstützt. Dazu zählen unter anderem die Neuordnung des Umfelds der Stadthalle mit Wasserspielplatz und Promenade. Die Neugestaltung des Platzes an der Herzogbrücke befindet sich derzeit im Bau.

Von der Idee zur Gründung: 1. Weseler Gründungsabend bietet Orientierung und Kontakte
Wer über eine Selbstständigkeit nachdenkt oder vor kurzem gegründet hat, erhält beim 1. Weseler Gründungsabend am Donnerstag, 24. September 2026, Orientierung, Kontakte und Antworten auf zentrale Fragen rund um die Existenzgründung. Die kostenfreie Veranstaltung findet von 18 bis 22 Uhr im Gusto by CUBES Wesel statt. 

Foto: Rebecca Han Design

Initiiert wurde der Gründungsabend von der Weseler Gründungsberaterin Julia Brouns gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel und der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe. Neben einem Impulsvortrag „In 8 Schritten zum eigenen Business“ von Julia Brouns stehen der persönliche Austausch und kurze Wege zu den richtigen Ansprechpersonen im Mittelpunkt.

An verschiedenen Info-Stationen können sich die Gäste unter anderem zu Businessplan, Finanzierung, Förderung, Absicherung und regionalen Unterstützungsangeboten informieren.  

Bürgermeister Rainer Benien unterstützt den Gründungsabend von Beginn an:  „Mit dem Weseler Gründungsabend möchten wir Menschen mit unternehmerischen Ideen zeigen, welche Unterstützung sie direkt hier vor Ort finden. Wesel verfügt über ein starkes Netzwerk, das wir an diesem Abend sichtbar und unkompliziert zugänglich machen.“  

Der Gründungsabend richtet sich an Menschen, die über eine Selbstständigkeit nachdenken, sich bereits in der Gründung befinden oder vor Kurzem ein Unternehmen gegründet haben. Angesprochen sind Gründerinnen und Gründer aus Dienstleistung, Handel, Handwerk, freien Berufen und der Start-up-Szene. Ausdrücklich willkommen sind auch Interessierte, die noch nicht wissen, ob eine Selbstständigkeit für sie der richtige Weg ist.  

„Viele Menschen tragen die Idee einer Selbstständigkeit schon länger mit sich herum, wissen aber nicht, was der erste Schritt sein könnte. Genau dafür ist dieser Abend gedacht. Niemand muss mit einem fertigen Businessplan kommen. Entscheidend ist zunächst, die eigene Idee zu sortieren, Fragen stellen zu können und die richtigen Ansprechpersonen kennenzulernen“, sagt Initiatorin Julia Brouns.  

Die Teilnahme am 1. Weseler Gründungsabend ist kostenfrei. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.  Termin: Donnerstag, 24. September 2026, 18 bis 22 Uhr  Ort: Gusto by CUBES Wesel  Information und Anmeldung: wg.gstfy.de  Anmeldeschluss: Montag, 21. September 2026

‚Fruchtige Begegnungen‘ auf dem Meerbecker Wochenmarkt
Mal fruchtig, mal würzig, mal überraschend anders – am Samstag, 26. September, dreht sich auf dem Meerbecker Wochenmarkt von 10 bis 13 Uhr alles um außergewöhnliche Marmeladenkreationen.

Solange der Vorrat reicht, können die eingekochten Marmeladen kostenlos probiert werden. (Foto: SCI:Regenbogenhaus)

Unter dem Motto ‚Fruchtige Begegnung‘ präsentiert das SCI:Regenbogenhaus selbst eingekochte Marmeladen mit besonderen Rezepturen und lädt Besucherinnen und Besucher zum Probieren ein. Die kleinen Kostproben machen Lust auf neue Geschmackserlebnisse und zeigen, wie kreativ selbstgemachte Marmeladen sein können. 

Mindestens genauso wichtig wie der Genuss sind die Begegnungen. Die Aktion bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Menschen kennenzulernen und den Wochenmarkt in entspannter Atmosphäre zu erleben.

Zusätzliche Sitzgelegenheiten auf dem Meerbecker Wochenmarkt laden zum Verweilen ein. Die Marmeladenkreationen können kostenlos probiert werden – solange der Vorrat reicht. Die Aktion wird vom Stadtteilbüro Neu_Meerbeck aus Mitteln des Verfügungsfonds ‚Sozialer Zusammenhalt Neu_Meerbeck‘ unterstützt. 

Landrat Ingo Brohl lädt ein: Marktgespräch am 23. September in Dinslaken
Um mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen, veranstaltet Landrat Ingo Brohl Marktgespräche in allen 13 kreisangehörigen Städten und Gemeinden.  Das nächste Marktgespräch findet am Mittwoch, 23. September 2026, von 9 bis 11 Uhr auf dem Markt in Dinslaken-Lohberg statt. 

Landrat Ingo Brohl: „„Mir ist es wichtig, direkt mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen – nur so erfahren wir, was wirklich bewegt, wo Handlungsbedarf besteht und wie wir gemeinsam die Zukunft unseres schönen Niederrhein Kreises Wesel gestalten können.“

Landrat Brohl, der auch Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist, wird begleitet von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Wesel, die ebenfalls für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Außerdem sind seit diesem Jahr bei jedem Marktgespräch auch Mitarbeitende aus dem Bereich Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung mit dabei. Sie informieren über verschiedene Maßnahmen zur Krisenvorsorge und stehen für Rückfragen zur Verfügung. 

Dinslaken: Letzter Feierabendmarkt des Jahres am 18. September
zum Saisonabschluss Der Dinslakener Feierabendmarkt lädt am Freitag, 18. September 2026, zum letzten Mal in diesem Jahr auf den Altmarkt ein. Von 16 bis 20 Uhr können Besucher*innen den Feierabend in entspannter Atmosphäre genießen, leckeres Essen probieren und bei abwechslungsreicher Musik gemeinsam den Saisonabschluss feiern. Kulinarisch erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Angebot.

Frische Falafel, Pizza, knusprige Pommes und leckere Crêpes sorgen für unterschiedliche Geschmackserlebnisse. Dazu gibt es eine Auswahl an passenden Getränken, die den letzten Feierabendmarkt des Jahres abrunden. Für die musikalische Begleitung sorgen gleich zwei Acts: Von 16:00 bis 18:00 Uhr spielt Cesare Acoustic und sorgt mit akustischer Musik für eine entspannte Atmosphäre auf dem Altmarkt.

Von 18:00 bis 20:00 Uhr übernimmt das Team von Barese den Sound mit Chicha Music und Francesco Ratti und bringt zum Abschluss noch einmal besondere musikalische Klänge auf den Feierabendmarkt. Ob zum gemeinsamen Essen mit Freunden, auf ein kühles Getränk nach der Arbeit oder einfach zum entspannten Ausklang der Woche – der letzte Feierabendmarkt des Jahres bietet noch einmal die Gelegenheit, den Sommer gemeinsam in geselliger Atmosphäre zu verabschieden.

Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Freitag, 18. September, auf dem Altmarkt vorbeizukommen und gemeinsam den letzten Feierabendmarkt des Jahres zu feiern. Weitere Informationen und alle Termine des Feierabendmarktes 2026 finden Sie unter: https://www.dinslaken.de/wirtschaft-freizeit/citymanagement/dinslakener-feierabendmarkt

Jeder fünfte Deutsche hat keine koordinierende Arztpraxis
Forsa-Umfrage zum Welttag der Patientensicherheit

Wer wegen einer Erkrankung von mehreren Ärztinnen und Ärzten behandelt wird, braucht vor allem eines: eine gute Abstimmung. Doch genau daran scheint es, bei vielen Patientinnen und Patienten zu fehlen. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September zeigt: Bei 20 Prozent der 18- bis 70-jährigen Befragten gibt es keine Ärztin oder keinen Arzt, die oder der die gesamte Krankengeschichte kennt und die Behandlung durch verschiedene Ärzte koordiniert.

„Damit fehlt einem Fünftel der Befragten eine zentrale Anlaufstelle, die den Überblick über ihre gesundheitliche Versorgung behält“, sagt Vijitha Sanjivkumar aus dem Kompetenzteam Medizin und Expertin für Patientensicherheit bei der KKH. Das will die schwarz-rote Koalition mit der Einführung eines verbindlichen Primärversorgungssystems ändern.

Patientinnen und Patienten sollen sich laut den aktuellen Plänen künftig in der Regel zunächst an eine Hausarztpraxis wenden. Dort soll der individuelle Behandlungsbedarf eingeschätzt und bei Bedarf die weitere Versorgung koordiniert werden – etwa durch eine gezielte Überweisung an eine Facharztpraxis mit einem Termin innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Vorgesehen ist zudem eine einheitliche, onlinegestützte Ersteinschätzung von Beschwerden, die bereits vor dem Praxisbesuch Orientierung über den richtigen Versorgungsweg geben soll. Das neue System soll voraussichtlich 2028 greifen. Jeder dritte Befragte erhielt widersprüchliche Empfehlungen Wie wichtig eine koordinierte Versorgung ist, zeigen auch die Erfahrungen derjenigen, die wegen ihrer Beschwerden in mehreren Arztpraxen waren.

61 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen drei Jahren gesundheitliche Beschwerden gehabt zu haben, wegen derer sie bei mehr als einem Arzt oder Ärztin in Behandlung waren – beispielsweise zunächst in der Hausarztpraxis und anschließend in einer Facharztpraxis. 43 Prozent dieser Patientinnen und Patienten mit mehrfachen Arztbesuchen mussten ihre Krankengeschichte oder Medikation mehrfach erklären. Jeder Dritte erhielt sogar widersprüchliche Empfehlungen.

30 Prozent der Patienten, die in den letzten drei Jahren wegen einer Beschwerde bei mehreren Ärzten in Behandlung waren, hatten den Eindruck, dass die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt über die bisherige Behandlung nicht ausreichend informiert war. Bei jedem Vierten lagen beim Termin nicht alle bisherigen Befunde oder Arztbriefe vor.

Auch bei den weiteren Behandlungsschritten gab es Unsicherheiten: 21 Prozent hatten mindestens einmal den Eindruck, dass unklar war, wer den nächsten Behandlungsschritt übernehmen sollte. Bei 16 Prozent kam es zu mindestens einer unnötigen Doppeluntersuchung. Bei knapp einem Drittel (30 Prozent) der Befragten mit Behandlung durch mehrere Ärzte trat keines dieser Probleme auf.

„Patientensicherheit darf nicht nur davon abhängen, wie gut einzelne Patientinnen und Patienten selbst ihre Behandlung organisieren können. Wir brauchen Strukturen, die dabei unterstützen, Orientierung und Koordination in der Versorgung zu verankern. Ein modernes Primärversorgungssystem kann hierfür einen wichtigen Rahmen schaffen“, so Vijitha Sanjivkumar.

KKH fordert: Primärversorgungssystem jetzt gesetzlich auf den Weg bringen Vor diesem Hintergrund fordert die KKH die Bundesregierung auf, die geplante Neuordnung der Primärversorgung schnellstmöglich gesetzlich auf den Weg zu bringen. „Ein gut ausgestaltetes Primärversorgungssystem sollte Patientinnen und Patienten vor allem dabei unterstützen, schnell und unkompliziert die für sie passende medizinische Versorgung zu finden.

Dazu braucht es aus Sicht der KKH eine verlässliche und einheitliche Ersteinschätzung, die Orientierung gibt und den Weg zur richtigen Anlaufstelle erleichtert. Digitale Lösungen wie eine elektronische Überweisung und eine gemeinsame GKV-Terminplattform können zusätzlich dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten nach der Ersteinschätzung möglichst direkt und zeitnah einen passenden Termin erhalten“, erklärt Stephanie Engelmann, Vorstandsmitglied bei der KKH.

Auch die Kompetenzen weiterer Gesundheitsfachberufe sollten stärker genutzt werden. Physician Assistants und nichtärztliche Praxisassistentinnen und -assistenten (NäPa) können Ärztinnen und Ärzte bei geeigneten Aufgaben unterstützen und damit Freiräume für die medizinische Versorgung schaffen.

Krankenkassen können chronisch Erkrankte individuell begleiten
Gerade Menschen mit chronischen Erkrankungen sind häufig auf mehrere Ärztinnen und Ärzte sowie unterschiedliche Gesundheitsangebote angewiesen. Der Welttag der Patientensicherheit am 17. September steht deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen – für ein gutes Leben!“.

Der seit 2019 jährlich stattfindende Welttag ist einer der globalen Gesundheitstage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wird vom Aktionsbündnis Patientensicherheit ausgerichtet. Neben einer strukturell besseren Koordination kommt auch der individuellen Begleitung von Patientinnen und Patienten eine wichtige Rolle zu. „Krankenkassen können dabei unterstützen, Versicherte durch die verschiedenen Bereiche des Gesundheitssystems zu lotsen.

Denn bei ihnen laufen die Versorgungs- und Abrechnungsdaten der Versicherten zusammen. Dadurch verfügen sie über eine gute Grundlage, um passende Versorgungsangebote zu identifizieren und Versicherte bedarfsgerecht anzusprechen“, sagt Stephanie Engelmann. Das könne insbesondere chronisch Erkrankten helfen, ihre Behandlung besser zu verstehen, gesundheitliche Entscheidungen informierter zu treffen und sich sicherer im Versorgungssystem zu bewegen.

Die KKH informiert daher ihre Versicherten freiwillig regelmäßig über individuell geeignete Versorgungsleistungen sowie über ausgewählte Gesundheitsrisiken. Dazu gehören aktuelle Informationen, die auf den individuellen Bedarf zugeschnitten sind, bedarfsgerechte Angebote wie Präventionskurse sowie passende Services.

„Eine sichere Versorgung braucht beides: gute Strukturen im Gesundheitssystem und eine individuelle Begleitung der Menschen. Gerade chronisch Erkrankte profitieren davon, wenn Informationen, Behandlung und passende Unterstützungsangebote besser zusammengeführt werden“, erklärt die KKH-Vorständin.

Ausschuss für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Sicherheit, Digitalisierung tagt
Am Montag, den 21. September 2026, tagt der Ausschuss für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Sicherheit, Digitalisierung der Stadt Dinslaken. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Tagesordnungen und Unterlagen zu Ausschuss- und Ratssitzungen können grundsätzlich online im Ratsinformationssystem eingesehen werden: https://ris.dinslaken.de.

Moers: Schloss, Zeche oder Galerie Peschkenhaus: Besondere Trauorte für 2027
Verliebt, verlobt, aber noch nicht verheiratet? Für Paare, die sich für ihre Eheschließung einen besonderen Ort wünschen, bietet das Standesamt Moers 2027 noch mehr Möglichkeiten.

Trauungssaal mit Besuchern - Foto pst/mit KI bearbeitet

Ob historische Schlösser, ehemaliges Landratsamt, Zechenanlage oder Ort für Kunst und Musik: An ausgewählten Samstagen können Trauungen an besonderen Orten in Moers stattfinden – und zwar zehn statt wie bisher sieben pro Tag.

Trauungsaal, Perspektive von der Seite - (Foto pst)

Den ersten Termin gibt es am 13. März im Moerser Schloss. In der Galerie Peschkenhaus können Paare am 10. April erstmals heiraten, im Schloss Lauersfort am 24. April. Eine besondere Kulisse bietet auch die Zechenanlage Schacht IV, beispielsweise am 22. Mai. Im Hotel Van der Valk sind Eheschließungen u. a. am 10. Juli möglich, im Alten Landratsamt am 25. September. Der Kammermusiksaal der Moerser Musikschule bietet z. B. am 5. Juni einen besonderen Rahmen für die Trauung.

Alle Termine – Wunsch- und reguläre Bürotermine - können ab sofort online reserviert werden. Alle Reservierungen sind online möglich. Informationen zu den besonderen Trauorten, den Kosten und zur Reservierung gibt es online.
Die weiteren Trautermine 2027 an Samstagen:
10. April, 11. September: Peschkenhaus
15. Mai, 7. August: Altes Rathaus
19. Juni, 6. November: Schloss Lauersfort
24. Juli: Schacht IV
21. August, 9. Oktober: Van der Valk
25. September: Altes Landratsamt
4. Dezember: Kammermusiksaal



Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Zahl der neuen Auszubildenden binnen zehn Jahren um 30,5 % gestiegen
• Frauenanteil bei neuen Auszubildenden in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei 2,4 %
• Knapp jede vierte erwerbstätige Person in der Berufsgruppe ist zwischen 55 und 64 Jahre alt
• Preise für Handwerksleistungen in der Branche deutlich gestiegen

Egal ob Wärmepumpen oder Klimaanlagen – für die Installation und Wartung solcher Geräte braucht es entsprechend ausgebildete Fachkräfte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, begannen im Jahr 2025 knapp 14 400 Menschen eine Ausbildung in einem Beruf der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Damit nahm die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im Zehn- Jahres- Vergleich um 30,5 % zu. 2015 hatte sie bei rund 11 000 gelegen. Zu dem Bereich zählen neben Anlagenmechanikerinnen und -mechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik vereinzelt auch Ofen- und Luftheizungsbauerinnen und -bauer.



Die überwiegende Mehrheit der neuen Auszubildenden in den genannten Ausbildungsberufen ist nach wie vor männlich. 2025 lag der Frauenanteil unter den Neuabschlüssen mit 2,4 % deutlich unter dem Durchschnitt aller Berufsgruppen innerhalb des dualen Systems. Hier wurde mehr als jeder dritte Ausbildungsvertrag (36,0 %) im Jahr 2025 von einer Frau abgeschlossen.

Zahl der Erwerbstätigen in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gestiegen
Auch die Zahl der Erwerbstätigen in der Branche ist in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. Nach Erstergebnissen des Mikrozensus waren im Jahr 2025 rund 278 000 Menschen in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik beschäftigt. Das waren 4,1 % mehr als 2021. Damals gingen rund 267 000 Menschen einem solchen Beruf nach.

Zum Vergleich: Die Zahl aller Erwerbstätigen ist im selben Zeitraum um 3,7 % gestiegen. Anteil der älteren Erwerbstätigen in der Berufsgruppe nimmt zu Knapp jede oder jeder vierte (23,3 %) Erwerbstätige in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik war 2025 zwischen 55 und 64 Jahren alt und dürfte daher in den nächsten Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.

Anders als in anderen sogenannten 
Engpassberufen lag der Anteil nur geringfügig über dem entsprechenden Anteil bei den Erwerbstätigen insgesamt (23,0 %). Der Anteil der 55- bis 64-Jährigen in Berufen der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist binnen fünf Jahren leicht gestiegen: 2021 hatte er noch bei 22,3 % gelegen. Unter allen Erwerbstätigen waren es 22,0 %.

Deutliche Preissteigerung für Handwerksleistungen in der Branche
Neben der Zahl der neuen Auszubildenden und der Erwerbstätigen im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind auch die Preise für Leistungen der Branche gestiegen. Für Arbeiten an Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im August dieses Jahres 6,6 % mehr zahlen als im Vorjahresmonat.

Die Preise für Arbeiten an Heizungs- und Wassererwärmungsanlagen erhöhten sich um 5,1 %. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,9 %.

Zahl der Betriebe und Umsätze deutlich gestiegen
Der Boom der eher kleinstrukturierten Branche zeigt sich auch in der wachsenden Zahl der größeren Betriebe: Im 1. Quartal 2026 waren knapp 4 100 Betriebe von Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten in der Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation tätig.

Die Zahl nahm im Vergleich zum 1. Quartal 2016 mit gut 2 900 Betrieben um 38,9 % zu. Noch deutlicher stiegen die erwirtschafteten Umsätze: Sie verdoppelten sich im selben Zeitraum von knapp 2,9 Milliarden Euro auf rund 5,9 Milliarden Euro (+103,8 ).

NRW: Nur knapp 30 % der Führungskräfte im Jahr 2025 waren Frauen
* Frauenanteil bei Teilzeit-Führungskräften bei knapp 65 %
* Frauenanteil bei älteren Führungskräften am geringsten
* Frauenanteil in NRW unter dem Bundes- und EU-Durchschnitt

Frauen sind in Führungspositionen weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Wie das Statistische Landesamt anhand von Erstergebnissen des Mikrozensus mitteilt, waren im Jahr 2025 in NRW 28,9 % der insgesamt rund 376.000 Führungskräfte Frauen. Dieser Wert lag deutlich unter dem Frauenanteil an allen Erwerbstätigen, der im selben Jahr 47,1 % betrug. 

Im Zehnjahresvergleich zeigt sich ein leichter Zuwachs: Im Jahr 2015 machte der Frauenanteil an den Führungskräften noch 26,0 % aus, während der Anteil an allen Erwerbstätigen damals bei 46,5 % lag. Als Führungskräfte gelten hierbei – basierend auf der internationalen Berufsklassifikation ISCO-08 – Personen mit strategischer Leitungs-, Budget- und Personalverantwortung wie Vorstände, Geschäftsführungen, Abteilungsleitungen oder auch die Leitungen kleinerer Betriebe. F

rauen stellten Mehrheit der Teilzeit-Führungskräfte
Teilzeitarbeit ist bei Erwerbstätigen in Führungspositionen eher die Ausnahme. Im Jahr 2025 arbeiteten lediglich 10,5 % der Führungskräfte in NRW in Teilzeit – das ist dreimal weniger als bei der Gesamtheit aller Erwerbstätigen (31,8 %).

Unter den Teilzeitführungskräften stellten Frauen aber mit 64,9 % die Mehrheit. Bei den in Vollzeit arbeitenden Führungskräften lag der Frauenanteil hingegen nur bei 24,7 %.

Frauenanteil bei älteren Führungskräften am geringsten


Bei den jüngeren Führungskräften lag dieser Anteil in 2025 über dem Gesamtdurchschnitt. In den Altersgruppen bis 44 Jahre war gut jede dritte Führungskraft eine Frau (mit Werten von knapp 34 % bis gut 35 %). In den höheren Altersgruppen liegt die Quote niedriger, wobei die Gruppe ab 55 Jahren mit 23,5 % den geringsten Anteil aufwies.

NRW unter dem Bundes- und EU-Durchschnitt
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt in Nordrhein-Westfalen sowohl im bundesweiten als auch im EU-Vergleich unter dem Durchschnitt. Bundesweit lag der Anteil der Frauen in Führungspositionen 2025 bei 30,3 %.

Noch deutlicher fiel der Abstand zum europäischen Ausland aus: Der Durchschnitt in der Europäischen Union lag im selben Jahr bei 35,9 %. Den Spitzenplatz im europäischen Vergleich belegte Schweden, wo der Frauenanteil an den Führungskräften bei 44,4 % lag.


Kleve: Elternvertretung: Mehr Mitsprache für Eltern in der Kindertagespflege
Mit der Wahl von Elternvertretungen werden die Mitsprachemöglichkeiten der Eltern von Kindern in der Kindertagespflege gestärkt. Symbolbild: Paylessimages - stock.adobe.com Mit der Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wird die Mitwirkung von Eltern in der Kindertagespflege in Nordrhein-Westfalen weiter gestärkt.

Ab dem 1. August 2027 ist im KiBiz ausdrücklich vorgesehen, dass Eltern, deren Kinder in Kindertagespflege betreut werden, im jeweiligen Jugendamtsbezirk eine Elternvertretung für die Kindertagespflege wählen können. 

Das Jugendamt der Stadt Kleve unterstützt Eltern bereits jetzt dabei, eine Elternvertretung für das seit dem 1. August 2026 laufende Kitajahr aufzubauen. Die Bildung der Elternvertretung erfolgt in einem strukturierten und transparenten Verfahren. Aktuell haben Eltern die Möglichkeit, ihr Interesse an einer Mitwirkung zu bekunden und sich über die Aufgaben und Möglichkeiten der Elternvertretung zu informieren. Hierzu haben die Eltern eine Nachricht vom Jugendamt erhalten.

Wenn sich Eltern finden, die Interesse an der Gründung einer Elternvertretung haben, findet die Wahl der Elternvertretung Anfang Oktober statt. Das Verfahren soll vollständig online durchgeführt werden. Damit möchte das Klever Jugendamt eine unkomplizierte, niedrigschwellige und zeitgemäße Beteiligung ermöglichen und möglichst vielen Eltern die Teilnahme an der Wahl eröffnen. Eltern bekommen eine gemeinsame Stimme Mit der Elternvertretung erhalten Eltern eine Interessenvertretung in der Kindertagespflege.

Sie können ihre Erfahrungen, Anliegen und Perspektiven einbringen und damit die Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung aktiv mitgestalten. Die Elternvertretung soll dazu beitragen, dass die Perspektive der Familien, die Kindertagespflege in Anspruch nehmen, stärker berücksichtigt wird. Sie bietet zugleich eine Möglichkeit, Anliegen der Eltern zu bündeln und gegenüber dem Jugendamt und anderen Verantwortlichen zu vertreten.

Darüber hinaus kann sich die Elternvertretung gemeinsam mit den Elternbeiräten der Kindertageseinrichtungen auf örtlicher Ebene zur Versammlung der Elternbeiräte zusammenschließen. Damit wird die Interessenvertretung von Eltern in der Kindertagesbetreuung insgesamt gestärkt.

Performance an der Skulptur WESTSTREAM 8 zur Weseler Kulturnacht 2026
Sonderprogramm: Performance an der Skulptur WESTSTREAM 8 auf dem Rathausvorplatz Nicht verpassen! Performance auf dem Rathausvorplatz zur Weseler Kulturnacht (19.09.2026). 

Das Städtische Museum Wesel bietet zur Weseler Kulturnacht in diesem Jahr am Standort Centrum einen zusätzlichen Programmpunkt: 
17.30 Uhr & 18.30 Uhr findet an der Skulptur WESTSTREAM 8 auf Rathausvorplatz eine Performance statt.  Durch ihre farbigen und teilweise transparenten Materialien, wechselnde Lichtverhältnisse und ihre Begehbarkeit verändert sich WESTSTREAM 8 fortlaufend. Sie ist ein Werk des Künstlers Paul Schwer.  

Eine besondere Veränderung erfährt diese Skulptur nun mit einer Performance zur Weseler Kulturnacht! Angelehnt an das Kunstwerk interpretiert die Perfomance die Themen: Freiheit / Offenheit / Vielfalt Kostenlos & draußen  Ein Angebot des Städtischen Museums Wesel

Moers: Rund 70 Bürgerinnen und Bürger informieren sich über den RS1
Derzeit ist die Bahnunterführungen für Radfahrer und Fußgänger schwierig. Künftig gibt es hier einen sicheren Weg.

(Foto: Karsten Schnölzer SOLIDGROUND MEDIA/KI unterstützt)

Groß war das Interesse an der Informationsveranstaltung zur geplanten Radschnellverbindung RS1 im Bereich der Moerser Innenstadt. Rund 70 Bürgerinnen und Bürger kamen. Fachbereichsleiterin Nadine Beinemann stellte den vorgesehenen Streckenabschnitt und die geplante Umgestaltung zur Fahrradstraße vor. Dabei ging es auch um konkrete Fragen und Hinweise aus dem Alltag.

Ein Thema war unter anderem die schwierige Parksituation rund um den Asberger Sportplatz sowie aufgrund des Besucherverkehrs des Krankenhauses. Auch weitere Anmerkungen und Anregungen wurden bei der Veranstaltung aufgenommen. Sie fließen in die weitere Planung ein.

„Wir arbeiten konkret daran“ „Wir sind bei diesem Projekt schon ziemlich weit. Und ich finde, das dürfen wir auch einmal sagen“, stellte Bürgermeisterin Julia Zupancic in ihrer Begrüßung heraus. „Wir reden nicht nur über bessere Radverbindungen – wir arbeiten konkret daran, sie auf den Weg zu bringen.“

Der RS1 ist die erste und wird die längste Radschnellverbindung in Deutschland. Der über 100 Kilometer lange Radweg verknüpft elf Städte von Moers über Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund bis nach Hamm. Auch nach der Veranstaltung können sich Bürgerinnen und Bürger bis zum 12. Oktober über das Beteiligungsportal NRW informieren und beteiligen. Die Unterlagen sind unter 
beteiligung.nrw.de/portal/moers einsehbar. 

Klever Konzerte: Fulminante Saisoneröffnung mit Händel und Mahler
Mit zwei sehr unterschiedlichen Klangwelten eröffnet das Bayerische Kammerorchester am 22. September um 20 Uhr die Konzertsaison in der Stadthalle.

Bayerisches Kammerorchester (c) Irène Zandel

Unter der Leitung von Sebastian Tewinkel – der bereits mit dem Landesjugendorchester NRW in Kleve zu Gast war – musiziert das renommierte Ensemble Werke von Georg Friedrich Händel und Gustav Mahler. Die erste Konzerthälfte steht ganz im Zeichen des Barock. Händels berühmter „Einzug der Königin von Saba“, sein Concerto grosso G-Dur op. 6 Nr. 1 und die Arien „Non disperar, chi sà?“ und „Piangerò la sorte mia” der Cleopatra aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“ stehen auf dem Programm.

Den Solopart singt die slowakische Sopranistin Simona Saturová, die auf internationalen Konzert- und Opernbühnen zu Hause ist. Nach der Pause wird das Cembalo auf der Bühne durch einen Flügel ersetzt, und zur barocken Orchesterbesetzung gesellen sich diverse Blas- und Schlaginstrumente. Das Bayerische Kammerorchester spielt Gustav Mahlers farbenreiche Sinfonie Nr. 4 in einer Bearbeitung für gut zwei Dutzend Musiker.

Als eine der „schlankeren“ Mahler-Sinfonien (in Punkto Länge und Besetzung) eignet sich die Vierte hervorragend für die durchsichtige Fassung des Arrangeurs Klaus Simon. Im letzten Satz hat Mahler ein herrliches Sopransolo komponiert – eine Gedichtvertonung aus „Des Knaben Wunderhorn“ über das Leben im Paradies –, für das Simona Saturová noch einmal die Bühne betritt. Um 19 Uhr gibt Verena Krauledat die Konzerteinführung im Gespräch mit Dirigent Sebastian Tewinkel. Tickets gibt es an der Rathaus-Info, an den bekannten Vorverkaufsstellen und hier.

In den kommenden Monaten folgen weitere musikalische Höhepunkte: Violinsonaten mit dem preisgekrönten Geiger Niek Baar (13. Oktober), ein Streichquartettabend auf den Spuren von Hans Werner Henze (6. November), ein junges Duo aus Stipendiaten des Deutschen Musikrats (21. November), swingende Christmas-Hits mit zwei Jugendchören (5. Dezember) und ein energiegeladenes Familienkonzert mit dem Schlagzeugduo Drum Twins (13. Dezember). 

Zweites Klever Apfelfest lädt zum Ernten, Entdecken und Genießen ein
Die Stadt Kleve lädt am Freitag, 25. September 2026, von 10:00 bis 18:00 Uhr zum zweiten Klever Apfelfest in das Obstbaumarboretum am Klever Forstgarten ein. Unter dem Motto „Ernten. Entdecken. Genießen.“

Das Obstbaumarboretum liegt inmitten der historischen Parkanlagen am Prinz-Moritz-Kanal in Kleve. Unter dem Motto „Ernten. Entdecken. Genießen.“ erwartet die
erwartet die Besucherinnen und Besucher auf der Fläche hinter dem Landhaus Forstgarten an der Joseph-Beuys-Allee 1 ein kostenloses, familienfreundliches Programm rund um Streuobstwiesen, Obstsorten, Naturschutz und die Nutzung regionalen Obstes.

Äpfel ernten und direkt zu Saft verarbeiten Ein besonderer Höhepunkt ist wie schon im Vorjahr die mechanische Apfelsaftpresse aus Uedem. Besucherinnen und Besucher können Äpfel und Birnen direkt vor Ort zu frischem Saft verarbeiten lassen. Darüber hinaus lädt die Stadt Kleve dazu ein, die Obstbäume im Arboretum gemeinsam abzuernten. Sammelbehälter und Greifer zum Abernten der höher hängenden Früchte müssen selbst mitgebracht werden. 

Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Informations- und Mitmachangebote. Mit dabei sind unter anderem LiKK e. V. (Landschaftspflege im Kreis Kleve), das TransRegINT-Agroforstprojekt, der Tiergarten Kleve, die Solidarische Landwirtschaft Kleve (SoLaWi) sowie die biologischen Stationen NABU Naturschutzstation e.V. und Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. Auch für Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Angebot mit Spiel, Spaß und Naturerlebnissen.

Für das leibliche Wohl sorgt unter anderem das Café im Gärtchen mit Kuchen und Getränken. Gerne kann auch die eigene Picknickdecke mitgebracht werden, um es sich zwischen den Bäumen gemütlich zu machen. Fachkundige Führungen durch das Arboretum Insbesondere steht auch die Wissensvermittlung im Mittelpunkt des Apfelfestes.

Um 14:00 Uhr führt ein fachkundiger Pomologe des LiKK e. V. kostenlos durch das Arboretum und gibt Einblicke in die Vielfalt der Obstsorten und Streuobstwiesen. Um 15:00 Uhr folgt eine weitere Führung mit dem erfahrenen Klever Gartenführer Hans Heinz Hübers, der vor allem auf die Entstehung und den Bau des Obstbaumarboretums eingeht.

„Das Apfelfest setzt den Fokus auf viele wichtige Themen. Es dreht sich um den Erhalt alter Obstsorten, die Förderung der Artenvielfalt und einen bewussten Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen“, freut sich Luc Boekholt, Grünplaner der Stadt Kleve und Organisator des Festes.

„Gleichzeitig soll das Fest vor allem Spaß machen. Wer selbst einen Apfel pflückt, ihn zu Saft verarbeiten lässt oder bei einer Führung mehr über das Arboretum erfährt, erlebt ganz unmittelbar, welchen Wert unser Obstbaumarboretum mitten in Kleve hat.“  Viele weitere Informationen zum zweiten Klever Apfelfest gibt es online unter www.kleve.de/apfelfest. Die Stadt Kleve freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher!

Kleve: Straßensperrungen zum Erntedankfest 2026 in Warbeyen
Zur Auftaktveranstaltung des Erntedankfestes in Warbeyen werden Straßensperrungen eingerichtet. Zum Auftakt des Erntedankfestes 2026 in Warbeyen findet auf dem Festgelände am Hermesplatz von Freitag, 2. Oktober auf Samstag, 3. Oktober 2026 eine Discoveranstaltung statt, zu der ca. 800 Besucher erwartet werden.

Zur Sicherung des Straßenverkehrs werden Sperrungen eingerichtet. Die Huiskampstraße wird von Freitag, 02.10.2026, 20:00 Uhr bis Samstag, 03.10.2026, 04:00 Uhr im Bereich zwischen der Einmündung Emmericher Straße (B 220) und dem Duvenpoll für Kraftfahrzeuge aller Art, ausgenommen Taxen, gesperrt. Parkplätze befinden sich auf dem Duvenpoll an der Sportanlage.

Es wird empfohlen, das Veranstaltungsgelände aus Fahrtrichtung Kleve über die Emmericher Straße – An der Ley und aus Fahrtrichtung Emmerich über die Emmericher Straße – Grüner Weg – Huiskampstraße anzufahren. Nachts wird außerdem die Emmericher Straße vom Einmündungsbereich der Straße Alte Mühle bis zum Kreuzungsbereich Emmericher Straße/Oraniendeich (Rheinbrücke) am Samstag, 03.10.2026, in der Zeit von 00:00 Uhr bis 04:00 Uhr für Kraftfahrzeuge gesperrt.

Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung wird eingerichtet. Die Rad- und Gehwege entlang der Emmericher Straße (B 220) können durchgehend genutzt werden.

Klever Rathaus und Außenstelle Lindenallee bleiben Freitag geschlossen
Das Klever Rathaus und die Außenstelle Lindenallee bleiben am Freitag, 18.09.2026, geschlossen. Wegen einer betrieblichen Veranstaltung bleiben das Rathaus der Stadt Kleve sowie die Außenstelle Lindenallee 33 mit den Fachbereichen Arbeit und Soziales – Jobcenter sowie Jugend und Familie am Freitag, 18. September 2026, ganztägig geschlossen. 

Auch das Bürgerbüro der Stadt Kleve ist daher am Freitag nicht erreichbar. Am Samstag, 19. September 2026, öffnet das Bürgerbüro jedoch zu seinen regulären Öffnungszeiten von 10:00 bis 13:00 Uhr. Bereits vereinbarte Termine mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Rathaus sowie der Außenstelle Lindenallee 33 finden statt.

Da die Dienstgebäude an diesem Tag geschlossen sind, werden Bürgerinnen und Bürger mit Termin am Eingang abgeholt. Die Stadtbücherei Kleve öffnet am Freitag zu den gewohnten Zeiten. Auch die Anmeldung der Volkshochschule Kleve ist regulär erreichbar. Alle geplanten VHS-Kurse finden statt.

Eintägige Schließung bei der Bücherstube Lohberg am 15. September
Am Dienstag, 15. September 2026, bleibt die Bücherstube geschlossen. Ein Aushang an der Eingangtüre sowie ein Eintrag im OPAC weisen auf die eintägige Schließung hin.

Inspirierende Ideen und strahlende Kinderaugen – Das sind die Preisträger*innen der Klever Birne 2026
Der erste Platz und damit der Gewinn von 2.000 Euro sowie einem individuellen Coaching ging an die Studentin der HSRW Sophie Niegsch und Christoph Schmidl. Ihre Wettbewerbsidee „HawcAI“ ist eine drohnenbasierte Lösung zur Erkennung und Beseitigung von Abfällen auf Feldern, die an Straßen grenzen.

Am Donnerstagabend, 10. September 2026, fand die Preisverleihung der Klever Birne auf dem Hochschulcampus statt. Foto: © Claudia de Kruijf / HSRW

„In Vorbereitung auf die Preisverleihung haben wir in der letzten Woche innerhalb von 15 Minuten 70 Stück Müll auf rund 100 Metern an der Riswicker Straße an einem Feldrand aufgesammelt und heute zur Veranschaulichung mitgebracht“, so Sophie Niegsch. Die „Scouting“ genannte Drohne mit Kamera zur Mülldetektion ist bereit für den Einsatz. Im nächsten Schritt werden KI-gestützte Datensätze gesammelt, um verschiedene Arten von Müll zu kategorisieren.

Mit dem zweiten Preis zeichnete die Jury, bestehend aus Markus Kock, Kisters Stiftung, Peter Schönrock, SOS-Kinderdorf Niederrhein, Marco Stabe, Kreis Kleve sowie Pascale van Koeverden, Stadt Kleve und Florian Gaisrucker, HSRW, den Möbelrestaurateur Clemens Giesen aus. Er schenkt nicht nur Möbeln ein neues Leben, sondern leitet Kund*innen an, leichte Reparaturarbeiten selbst zu versuchen. Sein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro möchte er dem RepairCafé Kleve spenden und damit die Einrichtung einer Werkstatt für Möbelreparaturen ermöglichen.

Über den dritten Preis freut sich Eddy Nakaana. „TSCHÜSS“ hat er seine Plattform genannt, die theoretisch allen Verkaufspunkten von Nahrungsmitteln helfen soll, Lebensmittel bereits kurz vor Verfallsdatum zu vermarkten. Der Student, der an der Fakultät Technologie und Bionik der HSRW in Kleve im neuen projektbasierten Studiengang Engineering for Sustanaibility studiert, möchte sein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro für die weitere Entwicklung einsetzen und als erstes eine Zusammenarbeit mit der Mensa der HSRW beginnen.

Den Schulpreis teilen sich die Clever Klimadetektive der Bekenntnisgrundschule St. Antonius Hau und die Schüler*innen der Projektgruppe LIP – Lernen im Projekt der Gesamtschule Kevelaer. Die jungen Nachhaltigkeitsbotschafter*innen erhalten jeweils 500 Euro für die Fortsetzung ihrer Projekte. In Bedburg-Hau wird der Klima-Detektiv-Koffer mit weiterem Forschungswerkzeug wie einem Solarmodul und einem Luxmeter erweitert, in Kevelaer werden alternative Inhaltsstoffe für das mikroplastikfreie Shampoo getestet und am Markenauftritt gefeilt.

Die Clever Klimadetektive, die Kleve in ihrer Präsentation zum Forschungsstandort auch für Kinder ausgerufen haben, wurden zusätzlich mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

„Gewonnen haben eigentlich alle Teilnehmenden. Bereits vor den Kurzpräsentation und der eigentlichen Eröffnung wurde an den Messeständen der Finalteams geredet, vorgestellt und genetzwerkt“, resümiert Christina Martens von der HSRW. Und damit wurde ein wichtiges Ziel erreicht: Unterstützer*innen finden, Menschen motivieren und ein Netzwerk knüpfen für die Umsetzung der Ideen, aber auch für die Verbindung Nachhaltigkeitsinteressierter. Nicht ganz zufällig lautete der Appell der Schulpreissponsoren FLUXANA GmbH & Co. KG und Omexom Smart Technologies GmbH an die anwesenden Schüler*innen: „Tragt es raus in die Welt!“.

Zukunft der Klever Birne
„Manche Ideen bleiben nicht auf dem Papier“, stellte Josef Gietemann, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kleve in seiner Begrüßung fest. Während er an Wettbewerbsideen der vergangenen Jahre erinnerte, wurden beim Tiergarten Kleve unabhängig von einem Gewinn die ersten Maßnahmen für die Umsetzung der diesjährigen Wettbewerbsidee „Lebensraum statt Beton“ unternommen.

„Die Klever Birne ist angekommen“, konstatiert auch Dr. Gerhard Heusipp von der HSRW. „In den vergangenen Jahren ist einiges passiert und der Nachhaltigkeitswettbewerb wächst weiter, in diesem Jahr etwa mit dem kreisweiten Schulpreis." Damit die Klever Birne im nächsten Jahr nicht nur ihr kleines Jubiläum von fünf Jahren feiert, sondern auch darüber hinaus Bestand hat, findet im Oktober ein Workshop zum Thema „Klever Birne weiterdenken – Nachhaltigkeit auszeichnen und fördern“ statt. Haben Sie Interesse als Unterstützer*in bei der Fortführung der Klever Birne mitzuwirken? Schreiben Sie eine kurze Mail an transregint@hochschule-rhein-waal.de.

Hintergrund
Der Ideenwettbewerb „Klever Birne“ ist eine Kooperation vom Projekt TransRegINT der Hochschule Rhein-Waal mit der Stadt Kleve. Der Nachhaltigkeitspreis wurde erstmals im Jahr 2023 vergeben. Ziel ist es unter anderem, die Menschen in Kleve und Umgebung für Themen der Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und Innovationsthemen zu identifizieren.

Mit dem Projekt ‚TransRegINT - Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe‘ hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten. Gefördert wird das Projekt durch das Programm ‚Innovative Hochschule‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Diese Förderinitiative unterstützt Hochschulen dabei, aus Forschungserkenntnissen kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Bis Ende 2027 wird ‚TransRegINT‘ mit Fördergeldern in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gefördert. Dies ermöglicht es, Lösungen zu erarbeiten, um die Zukunft in der Region im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu gestalten.



 So werkelt NRW – 5 Fakten zum Tag des Handwerks
* In 109.000 Handwerksunternehmen waren rund 1,28 Millionen Personen tätig
* Handwerk-Azubis im 1. Lehrjahr verdienten im Schnitt 910 Euro pro Monat * IT.NRW als Statistisches Landesamt liefert weitere Fakten zu den häufigsten Gewerben, den beliebtesten Ausbildungsberufen sowie zur Azubi-Mobilität

Zum Tag des Handwerks am 19. September 2026 wirft Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt einen Blick auf Zahlen und Fakten rund um das Thema Handwerk. Wie viele Handwerksunternehmen gibt es in NRW?

In NRW waren im Jahr 2024 rund 109.000 Handwerksunternehmen mit rund 1,28 Millionen tätigen Personen ansässig. Handwerksunternehmen machten 15 % aller Unternehmen aus. Der Kreis Borken war mit 835 Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen Spitzenreiter in NRW. Im NRW-Schnitt lag die Dichte bei 605 Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen. Datenquelle ist die Handwerkszählung.

Nicht berücksichtigt wurden hier Kleinstbetriebe, die im Jahr 2024 weder steuerbare Umsätze noch Beschäftigte angegeben hatten. Weitere Regionalergebnisse finden Sie in der Pressemitteilung zur NRW-Handwerkszählung vom 23. April 2026
. Welche Gewerbe sind am häufigsten im NRW-Handwerk vertreten?

An der Spitze stehen Friseure: 11.371 Handwerksunternehmen im Friseurwesen gab es in NRW im Jahr 2024. Das waren rund 10 % aller Handwerksunternehmen. Es folgten „Elektrotechnik” (8.327) sowie &bdquo:Installation und Heizungsbau” (8.262). Weitere Ergebnisse der Handwerkszählung gibt es in der Landesdatenbank NRW.

Wie steht es um den Nachwuchs im Handwerk?
Ende 2025 machten rund 75.000 Personen in NRW eine Ausbildung im Handwerk. Das waren 28 % aller Azubis im dualen System. Die meisten Handwerk-Azubis gab es in den Berufen „Kraftfahrzeugmechatroniker/-in”, „Elektroniker/-in” und „Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik”.

Diese und die nachfolgenden Daten zu den Azubis entstammen der Berufsbildungsstatistik, die jährlich zum 31.12. erhoben wird. Mehr Daten der Berufsbildungsstatistik gibt es in der 
Landesdatenbank NRW. Was verdienen Azubis im Handwerk? Auszubildende im Handwerk verdienten 2025 im ersten Lehrjahr im Schnitt 910 Euro. Damit lagen sie unter dem Durchschnitt aller dualen Azubis, der bei 1.040 Euro lag.

Die geringste Vergütung hatten die Azubis im Beruf „Friseur/-in” mit 710 Euro, am besten verdienten die angehenden Fachkräfte u. a. in den Bereichen Zimmerer- und Maurerhandwerk mit 1.080 Euro. Weitere Infos zur Ausbildungsvergütung nach Ausbildungsbereichen finden Sie als Excel-Datei aus der Landesdatenbank NRW.

Wo machen die Handwerk-Azubis ihre Ausbildung?
56,2 % der Handwerk-Azubis machten 2025 ihre Ausbildung dort, wo sie bei Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen überschritten die Gemeindegrenzen: Ihr Ausbildungsort war durchschnittlich 21,4 km von ihrem Wohnort entfernt. Wohin und wie weit sich Azubis bei der Wahl ihrer Ausbildungsstätte im Detail bewegen, zeigt unsere interaktive Anwendung Mobilität von Auszubildenden in NRW für alle Kreise, Städte und Gemeinden.


Workshop „Der künstlerische Blick ins ‘Außen‘ “ im Museum Kurhaus Kleve
Am Samstag, den 19. September 2026, findet ein besonderer Workshop mit Monika Buchen und Veronika Nowakowski für Kinder ab acht Jahren statt. Dabei stehen die Arbeiten von Eberhard Havekost zum Thema Natur und Architektur im Fokus. Formen, Linien, Perspektiven und das Prinzip von An- und Ausschnitt werden experimentell beobachtet.

Je nach Wetterlage wird sowohl im als auch außerhalb des Museums gearbeitet. Der Workshop ist für Kinder ab 8 Jahren, die Gebühr beträgt 13 EUR (inkl. Materialkosten). Anmeldungen sind zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via E-Mail empfang@mkk.art.

Plausch und Ehrenamt: Stadtteilbüro lädt auf den Meerbecker Markt ein
Der Duft von frischem Obst und Gemüse, freundliche Gespräche und lebendiges Treiben auf dem Meerbecker Markt und mittendrin das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck: Am Mittwoch, 23. September, von 10 bis 12 Uhr lädt das Team dort zur Marktsprechstunde ein.

Wer möchte, kann einfach vorbeischauen, ins Gespräch kommen und Ideen loswerden. Gleichzeitig informiert die Freiwilligenzentrale der Grafschafter Diakonie über das Ehrenamt: wie man mit anpacken, Kontakte knüpfen und etwas bewegen kann.
Alle, die Lust haben, sich einzubringen oder noch Fragen haben, sind herzlich willkommen. Rückfragen an das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Telefon 0 28 41 / 201-530, E-Mail: stadtteilbuero.meerbeck@moers.de

Saatgut teilen: Aufruf zur Saatgut-Spende in der Stadtbibliothek Dinslaken
Die Stadtbibliothek Dinslaken startet am 15. September in eine neue Runde ihrer Saatgut-Bibliothek und lädt herzlich dazu ein, Saatgut zu spenden. Das Konzept der Saatgut-Bibliothek basiert auf dem Tausch von Saatgut: Besucher*innen können Tütchen mit Gemüse-, Kräuter- oder Blumensamen mitnehmen und diese auf dem Balkon, der Fensterbank oder im Garten aussäen.

Die Ernte kann dann genutzt werden, um neues Saatgut in die Bibliothek zurückzubringen. So wächst die Saatgut-Bibliothek kontinuierlich und trägt zum Erhalt einer vielfältigen Pflanzenwelt bei. Um auch im kommenden Gartenjahr ein buntes Saatgutsortiment anzubieten, können Saatgutspenden sorgfältig beschriftet und verpackt in der Stadtbibliothek abgegeben werden.

Gesucht wird Saatgut von sortenreinen Pflanzen, sowohl von Blühpflanzen als auch von Gemüsesorten. Besonders wichtig ist, dass das gespendete Saatgut samenfest ist und aus natürlicher Züchtung stammt. Wer Saatgut erntet und in die Bibliothek bringt, kann im Gegenzug neues Saatgut mitnehmen.

Das Team der Stadtbibliothek freut sich über die Unterstützung von allen Hobbygärtner*innen, die sich mit einer Saatgutspende an dem Projekt beteiligen möchten. Ansprechpartnerin: Elisa Fischedick Stadtbibliothek Dinslaken Telefon: 02064 66564 elisa.fischedick@dinslaken.de

vhs Moers: Offene PC-Sprechstunde
Jetzt haben Sie endlich einen PC oder einen Laptop und schon kommen Fragen über Fragen. Was tun, wenn die Nachbarschaft nicht helfen kann und die Kinder weit weg sind?  Die vhs bietet Ihnen hier die Möglichkeit, einfach mal vorbeizukommen und Ihre Fragen zu stellen. 

Der offene Treff findet einmal im Monat, jeweils am Mittwochmorgen statt und kostet pro Besuch 7 Euro. Kommen Sie und stellen Sie Ihre Fragen oder gucken Sie einfach mal, welche Computerprobleme andere haben. 
 Kurs-Nr.: I50101A Gebühr: 7 Euro Referent: Tobias Weber Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de. Die Sprechstunde bezieht sich auf Windows-Geräte.  

Veranstaltungsdatum 16.09.2026 - 11:00 Uhr - 12:30 Uhr Veranstaltungsort F Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum Adresse Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers

Moers: Bürgerinnen und Bürger-Solar-Beratung
Bürgerinnen und Bürger werden von ehrenamtlichen Solarberaterinnen und Solarberatern auf ihrem Weg zur PV-Anlage begleitet. Herr Reisner stellt das Konzept der Bürgerinnen und Bürger-Solar-Beratung vor. Er berichtet von seinen Erfahrungen und kann diverse Fragen beantworten.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Kurs-Nr.: I10429 Teilnahmegebühr: Unentgeltlich Experte: Ernst-Ulrich Reisner. Veranstaltungsdatum 17.09.2026 - 18:00 Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers

Moers: Die Zofen - Junges S.T.M. Von Jean Genet - Ensemble Total
Die Schwestern Claire und Solange dienen der Gnädigen Frau. Oh, wie sie ihre Herrin hassen: ihre Güte, ihren Pomp, ihre Lebenslust! Den Zofen bleibt nach Dienstschluss nur das Rülpsen der Spüle und ein Zimmerchen, durch dessen Dachfenster von Zeit zu Zeit der klägliche Milchmann springt, in der vergeblichen Hoffnung auf ein Rendezvous.

Eins ist ihnen klar: Um frei zu werden, muss die Gnädige Frau getötet werden. Aber wie, wo sie doch so schön ist? Und will man die Freiheit eigentlich wirklich? Mit drei Spielerinnen des Jungen S.T.M. erarbeitet Ensemblemitglied Matthias Heße eine neue Sicht auf Jean Genets Skandalstück von 1947, auf die ewigen Fragen nach Klasse, Solidarität und Schönheit in einer brutaler werdenden Zeit.

Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro Tickets unter 0 28 41 / 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 16.09.2026 - 18:00 Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort  Schlosstheater - Kapelle Adresse Rheinberger Straße 14 47441 Moers


NRW: Preisentwicklung für Pausensnacks – Brotbeläge für Pausenbrot wurden günstiger
* Im August 2026 waren Veggie-Produkte auf Getreidebasis um 11,1 % und Schnittkäse um 9,3 % günstiger als vor einem Jahr
* Preise für Haferflocken, Müsli und andere Cerealien um 1,6 % gestiegen
* Bento-Box: Steigende Preise bei proteinreichen Bestandteilen – Eier um 15,8 % gestiegen

Die Preise für Nahrungsmittel sind zwischen August 2025 und August 2026 um 0,1 % gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen mitteilt, lässt sich bei den Nahrungsmitteln insgesamt in den letzten Monaten eine weitgehend stabile Entwicklung beobachten (Juni 2026 −0,1 %; Juli 2026 −0,2 % jeweils im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Pausensnacks werden immer abwechslungsreicher, darum lohnt sich ein Blick auf die Preisentwicklung unterschiedlicher Zutaten. Pausenbrotbeläge wurden günstiger: Butterpreise z. B. um 32,3 % gesunken:

Die Preise für das klassische Pausenbrot sind im Vergleich zum Vorjahr größtenteils gesunken: Butter wurde um 32,3 % günstiger angeboten, Schnittkäse um 9,3 % und Wurstaufschnitt um 1,0 %. Auch für vegetarische und vegane Alternativprodukte auf Getreidebasis („Veggie-Produkte”) mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im August 2026 weniger ausgeben als noch im August 2025 (−11,1 %).

Die Preise für Brot und Brötchen sind im selben Zeitraum um 0,6 % gestiegen. Müslizutaten: Trockenobst, Nüsse u. Ä. 1,2 % teurer – Vollmilch um 10,1 % günstiger Wer im vergangenen Monat Haferflocken, Müsli und andere Cerealien (sog. Frühstückszubereitungen) in den Einkaufswagen gelegt hat, war an der Kasse mit Preissteigerungen konfrontiert (+1,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat).

Die Preise für einige klassische Toppings wie Trockenobst, Nüsse und Ähnliches (+1,2 %) sowie Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren oder Ähnliches (+2,0 %) stiegen ebenfalls. Weitere Preise für fruchtige Komponenten hingegen wie Äpfel (−7,6 %) und Bananen (−0,6 %) sanken. Auch klassische Grundzutaten wurden günstiger angeboten: So sanken die Preise für Quark um 9,0 %, teilentrahmte Milch um 11,2 % und Vollmilch um 10,1 %.



Bento-Box Trend: Eier, Fleisch und Gemüse deutlich teurer Der Trend von Bento-Boxen wird immer beliebter: Oft befinden sich darin neben kleinen Snacks auch ganze Mahlzeiten, die sich nach der traditionellen 4:2:1 Methode aufteilen (4 Teile Kohlenhydrate, 2 Teile Eiweiß und 1 Teil Gemüse).

Im Bereich der Kohlenhydrate sind bei der Preisentwicklung daher nicht nur Brot und Brötchen relevant, sondern z. B. auch Teigwaren (−3,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat). Bei den proteinreichen Komponenten zeigen sich im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutliche Preisanstiege.

So verteuerten sich Rind- und Kalbfleisch um 7,1 %, Geflügelfleisch um 3,7 %, frischer oder gekühlter Fisch um 7,3 % und Eier um 15,8 %. Auch für ausgewählte Gemüsesorten mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im vergangenen Monat mehr ausgeben als noch ein Jahr zuvor: Die Preise für Möhren stiegen um 18,0 %, Tomaten um 13,6 % und Paprika um 11,5 %.

NRW: Ausgaben der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung 2025 um 7 % gestiegen
* 2025 wurden 7,7 Milliarden Euro für die Leistungen der Eingliederungshilfe aufgebracht
* Größter Ausgabeposten waren Assistenzleistungen, die 142.800 Menschen erhielten
* Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen bildeten zweitgrößten Ausgabeposten

Im Jahr 2025 beliefen sich die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen nach Abzug der Einnahmen auf 7,7 Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das +7 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Leistungen der Eingliederungshilfe sollen Menschen mit Behinderung eine individuelle Lebensführung ermöglichen und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft fördern.



Assistenzleistungen waren der größte Ausgabeposten Für die Leistungen zur sozialen Teilhabe wurden 2025 insgesamt 5,1 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Den größten Teil dieser Ausgaben machten die Assistenzleistungen zur selbstbestimmten und eigenständigen Bewältigung des Alltags aus.

Die Bruttoausgaben für diese Leistungen betrugen 4,1 Milliarden Euro und damit +5 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger dieser Leistungen ist um +2 % gestiegen: Im Jahr 2025 erhielten 142.800 Menschen Assistenzleistungen. Diese waren zu 52 % männlich und durchschnittlich 48,2 Jahre alt.



Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen bildeten den zweitgrößten Ausgabeposten
Für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurden 2025 insgesamt 1,7 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Diese Ausgaben entfielen zu 99 % auf die Leistungen im Arbeitsbereich anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen. 2025 wurden für diese Leistungen +8 % mehr aufgewendet als ein Jahr zuvor.

Von den 73.520 Menschen, die 2025 Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen erhielten, waren 59 % Männer und das Durchschnittsalter lag bei 42,6 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger dieser Leistungen um −1 % gesunken. Leistungen zur Teilhabe an Bildung gestiegen

Die Ausgaben für die Leistungen zur Teilhabe an Bildung lagen 2025 bei 753 Millionen Euro und damit um ca. +12 % höher als im Vorjahr. Diese Ausgaben wurden zu 79 % direkt von den nordrhein-westfälischen Kommunen erbracht, die wesentlich für die Eingliederungshilfeleistungen für Schülerinnen und Schüler zuständig sind. Die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe insgesamt wurden zu 8 % direkt von den Kommunen und zu 92 % über die Landschaftsverbände erbracht.


Enni-Läufer Malte Geke gewinnt in Xanten und holt den Seriensieg
Ergebnis der 11. Enni-Laufserie steht fest  

Trockenes Spätsommerwetter, angenehme Temperaturen und beste Stimmung: Die 1.355 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Enni-Citylaufs Xanten fanden gute Laufbedingungen vor, als sie durch die historische Altstadt der Römerstadt liefen. Der Traditionslauf bildet Jahr für Jahr den Abschluss der Enni-Laufserie. So standen beim Zieleinlauf auch die Siegerinnen und Sieger der 11. Enni-Laufserie fest, in der die Enni erneut vier traditionelle Volksläufe in Moers, Sonsbeck, Neukirchen-Vluyn und Xanten zu einem großen Breitensportevent zusammengefasst hat.  

Vier Läufe – die drei besten Ergebnisse fließen in die Serienwertung ein. Das ist das Prinzip, durch das die Spannung in der Enni-Laufserie bis zum Finale erhalten bleibt. In diesem Jahr hatte die Enni-Betriebssportgemeinschaft besonderen Grund zur Freude: Enni-Läufer Malte Geke gewann den 5-Kilometer-Lauf in Xanten in 16:24 Minuten und sicherte sich damit zugleich Platz eins in der Youngster-Serienwertung. Für seine drei besten Läufe benötigte er insgesamt 49:19 Minuten.  

Bei den Frauen gewann Theresa Müller vom Moerser TV Triathlon die Youngster-Wertung über fünf Kilometer. In der Masterserie erkämpften sich Dana Thelen vom TuS Xanten bei den Frauen und Krzysztof Rolik aus Neukirchen-Vluyn bei den Männern Platz eins der Gesamtwertung.  

Über zehn Kilometer standen in der Youngster-Wertung Julia Scott aus Geldern und Fritz Hamacher vom Moerser TV Triathlon ganz oben auf dem Siegertreppchen. Die Master-Wertung entschieden Silke Haschberger von der Sparkasse Rhein-Maas und Björn Temmler vom Laufteam Kassel für sich.  

Wieder einmal hat sich gezeigt: Die Enni-Laufserie ist ein Breitensportevent, das begeistert. Jeder Einzellauf in Moers, Sonsbeck, Neukirchen-Vluyn und Xanten überzeugt durch seinen ganz eigenen Charakter. Im kommenden Jahr geht die Serie in die nächste Runde. Alle aktuellen Informationen gibt es unter www.enni-laufserie.de.

Ab dem 25. September gibt’s Glatteis - Enni-Eiswelt startet neue Saison  
In Moers ist endlich wieder Glatteis angesagt! Mit dem Ende der Sommerpause startet die Enni-Eiswelt am Freitag, 25. September, in die neue Saison. Bis zum 15. März können große und kleine Eislauffans wieder ihre Runden drehen. Los geht es traditionell mit der beliebten Eisdisco, bei der von 17 bis 21 Uhr aktuelle Musik und Lichteffekte für Partystimmung sorgen.

Die ENNI Sport & Bäder (Enni) rechnet mit rund 800 Jugendlichen, die die Kufenzeit erfahrungsgemäß kaum erwarten können. „Für viele Familien und Jugendliche gehört der Start der Eissaison fest zum Herbst. Die Vorfreude auf das erste Eis ist jedes Jahr spürbar – bei unseren Gästen genauso wie bei den Mitarbeitenden, die nach der erfolgreichen Freibadsaison nun wieder in unserem Winter-Domizil im Einsatz sind“, sagt Enni-Bereichsleiter Benjamin Beckerle.  

Tatsächlich haben die Vorbereitungen in der Eissporthalle bereits am Kirmessonntag begonnen. Seitdem bauen die Eismeister die Eisfläche schrittweise auf, bis sie nach rund drei Wochen die erforderliche Stärke von drei Zentimetern erreicht hat. Um die Linien und Markierungen für Eishockey und Eiskunstlauf besser sichtbar zu machen, wird die Fläche zudem weiß eingefärbt. Danach steht dem Saisonstart nichts mehr im Wege.

Dabei erwartet die Besucherinnen und Besucher neben den regulären Laufzeiten in den kommenden Monaten wieder mehrere Events. Den Auftakt macht die Halloween-Disco am 30. Oktober. Es folgen unter anderem die Black-Friday-Disco, eine Pre-Nikolaus-Disco und die beliebte Karneval-Disco. Zum Saisonabschluss steigt am 15. März wie immer eine Schaumparty. Auch die jüngeren Gäste können sich auf besondere Aktionen freuen.

Samstags gibt es für sie von 13 bis 17 Uhr eine Familiendisco. In den Herbst- und Weihnachtsferien warten außerdem spezielle Kinder-Partys mit Spiel, Musik und Aktionen. Um Titel und Pokale geht es am 27. Februar beim Grafschafter Cup. Auch das Sportfest für Menschen mit Handicap steht auf dem Programm und wird am 30. Januar stattfinden.  

Während der laufenden Saison sollen zudem weitere Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Diese sollen den Energieverbrauch der Halle langfristig deutlich senken.   An den Öffnungszeiten ändert sich nichts. Die Enni-Eiswelt ist mittwochs von 10 bis 12.30 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 15 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Freitags findet von 17 bis 21 Uhr die Eisdisco statt. In den Herbst- und Weihnachtsferien erweitert Enni die Laufzeiten und öffnet die Halle täglich. Die Eintrittspreise bleiben ebenfalls weitgehend stabil. Lediglich die Familienkarte kostet in der neuen Saison mit 11,40 Euro 20 Cent mehr als bislang. Schlittschuhe können vor Ort in den Größen 24 bis 50 ausgeliehen werden.

Tickets für die öffentlichen Laufzeiten, die Eisdisco und Kindergeburtstage können bequem online gebucht werden. Für die besonders gut besuchten Discos empfiehlt Enni eine frühzeitige Reservierung.   Weitere Informationen zu Öffnungszeiten, Veranstaltungen und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.enni.de

Amtsblatt vom 14.09.2026
Die Stadt Moers hat ein Amtsblatt veröffentlicht. Alle veröffentlichten Amtsblätter finden Sie unter https://www.moers.de/rathaus-politik/amtsblaetter Amtsblatt Nr. 12 vom 14.09.2026 (185.27 KB)

Neue Anlaufstelle für Familien auf Niederberg: DRK-Kita Niederrheiner Gänseblümchen ist jetzt Familienzentrum NRW –
Neukirchen-Vluyn: Mehr Unterstützung für Familien, neue Impulse für Niederberg: Die DRK-Kita Niederrheiner Gänseblümchen ist jetzt zertifiziertes Familienzentrum NRW. Gemeinsam mit der DRK Familienbildung im selben Haus verbindet sie Betreuung, Bildung und Beratung auf kurzen Wegen – und stärkt die Nachbarschaft auf dem ehemaligen Zechengelände.

Auf dem ehemaligen Zechengelände Niederberg wächst das Angebot für Familien: Die DRK-Kita Niederrheiner Gänseblümchen hat die Zertifizierung zum „Familienzentrum NRW“ erfolgreich abgeschlossen. Rund 140 Kinder aus 130 Familien werden in der Einrichtung betreut. Mit der Weiterentwicklung zum Familienzentrum kommen Beratung, Familienbildung und Begegnung als verlässliche Angebote für Familien im Quartier stärker in den Mittelpunkt.  

Die Zertifizierungsurkunde übergaben jetzt Jan Höpfner, Präsident des DRK Kreisverbandes Niederrhein, und Petra Meier-Haesters, Fachbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie, offiziell an Kitaleiterin Ute Michalski.  

Für Eltern bedeutet die Entwicklung vor allem kurze Wege: Sie finden Unterstützung bei Erziehungsfragen, Bildungsangebote und Möglichkeiten zum Austausch an einem vertrauten Ort. Gute Voraussetzungen bietet die DRK Familienbildung Niederrhein, die ebenfalls im Haus angesiedelt ist. Ihre Angebote und die Arbeit des Familienzentrums können so unmittelbar ineinandergreifen. Davon sollen auch Familien aus der Nachbarschaft profitieren, deren Kinder die Kita nicht besuchen.  

Gerade mit Blick auf die weitere Entwicklung Niederbergs gewinnt eine solche Anlaufstelle an Bedeutung. Die Stadt hat das rund zwölf Hektar große Areal Niederberg Süd-Ost erworben und möchte dort ein Kreativrevier mit Unternehmen sowie Angeboten für Nahversorgung und Gastronomie entwickeln. Während die Planungen weiter konkretisiert werden, kann das Familienzentrum bereits das Zusammenleben im Quartier stärken: Es bringt Familien zusammen, erleichtert das Ankommen in der Nachbarschaft und verbindet frühkindliche Bildung mit Unterstützung im Alltag.  

„Mit der Zertifizierung zum Familienzentrum beginnt für unsere Kita Niederrheiner Gänseblümchen ein neues Kapitel. Wir erweitern unseren Blick auf die ganze Familie und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Beratung, Bildung und Begegnung. Dass unsere DRK Familienbildung bereits im selben Haus zu Hause ist, bietet dafür beste Voraussetzungen. So wächst auf Niederberg eine Anlaufstelle, die Familien stärkt und das Zusammenleben im Quartier bereichert. Mein herzlicher Dank gilt Ute Michalski, Sonja Korsch und dem gesamten Team, das diesen Schritt möglich gemacht hat“, erklärt Jan Höpfner.  

Ute Michalski und Sonja Korsch, Leiterin der DRK Familienbildung Niederrhein, haben den Zertifizierungsprozess federführend begleitet. Das Gütesiegel bestätigt geprüfte Angebote und Strukturen, darunter die Beratung und Unterstützung von Familien, Familienbildung und die Zusammenarbeit mit Eltern und Kooperationspartnern. Es gilt für vier Jahre und muss anschließend erneuert werden.  

„Offizielle Urkundenübergabe beim DRK-Familienzentrum Niederrheiner Gänseblümchen: Kreisverbandspräsident Jan Höpfner überreichte die Zertifizierungsurkunde an Leiterin Ute Michalski. Petra Meier-Haesters dankte ihr und Sonja Korsch mit Blumen für ihr Engagement im Zertifizierungsprozess.

Im Bild v. l. n. r.: Sonja Korsch (Leitung DRK-Familienbildung Niederrhein), Jan Höpfner (Präsident DRK Kreisverband Niederrhein), Ute Michalski (Leitung DRK-Familienzentrum Niederrheiner Gänseblümchen) und Petra Meier-Haesters (Geschäftsbereichsleitung Kinder, Jugend und Familie).“

Denkmalförderung, die wirkt: Historisches bewahren, Zukunft ermöglichen
Regierungspräsident Schürmann besucht vier geförderte Denkmalprojekte und übergibt in Krefeld und Duisburg Förderbescheide über insgesamt 353.000 Euro

Wie Denkmalschutz und heutige Nutzung zusammengehen, davon konnte sich Regierungspräsident Thomas Schürmann am Tag des offenen Denkmals bei Besuchen in Krefeld, Duisburg und Oberhausen selbst überzeugen.

Schürmann eröffnete zunächst den Tag des offenen Denkmals in der Bezirksregierung Düsseldorf an der Cecilienallee. Anschließend besuchte er vier Denkmalprojekte, für die das Land Nordrhein-Westfalen insgesamt 607.600 Euro bereitgestellt hat. Bei zwei der Projekte übergab er neue Förderbescheide über zusammen 353.000 Euro.

„Denkmalschutz bedeutet nicht, Gebäude aus der Vergangenheit unveränderlich zu bewahren. Entscheidend ist, dass diese Orte auch heute und morgen für die Menschen da sind. Wenn wir historische Substanz erhalten und zugleich soziale, kulturelle oder gesellschaftliche Nutzungen sichern, bewahren wir Geschichte und ermöglichen diesen Orten eine Zukunft. So wird Denkmalförderung ganz konkret wirksam für unsere Region, in dem sie unser kulturelles Erbe dauerhaft sichert“, sagt Regierungspräsident Thomas Schürmann.

129.000 Euro für Krefelder Obdachlosenunterkunft
In Krefeld übergab Schürmann einen Förderbescheid über 129.000 Euro an die Stadt Krefeld. Mit den Mitteln des Landes wird die Instandsetzung der Ziegelfassade der städtischen Obdachlosenunterkunft an der Feldstraße unterstützt. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten liegen bei rund 430.000 Euro.

Bei dem dreigeschossigen Backsteinbau handelt es sich um ein ehemaliges Schulgebäude aus dem Jahr 1889 mit einem eingeschossigen Anbau aus dem Jahr 1913. 1939 wurde der Keller des Schulgebäudes zu einem öffentlichen Luftschutzraum ausgebaut.

Die städtische Notschlafstelle soll saniert und neu gestaltet werden. Damit verbindet das Projekt den Erhalt historischer Bausubstanz mit einer sozialen Nutzung, die unmittelbar Menschen zugutekommt.

Kaisersaal zeigt Wirkung früherer Förderung
Beim historischen Kaisersaal am Karlsplatz stand dagegen das Ergebnis einer bereits erfolgten Förderung im Mittelpunkt. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte die Ertüchtigung der Außenhülle sowie die Sicherung und Instandsetzung der historischen Stuckdecke mit 187.600 Euro unterstützt. Der Zuwendungsbescheid stammt vom 2. November 2023. Die geförderten Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen.

Der große Festsaal mit seiner reich verzierten Gewölbestuckdecke war erst nach dem Rückbau späterer Einbauten wieder vollständig zum Vorschein gekommen. Feuchtigkeit hatte der historischen Bausubstanz stark zugesetzt. Durch die Sanierung konnte ein erheblicher Verlust denkmalwerter Substanz verhindert werden.

Bereits am Tag des offenen Denkmals 2025 konnte der Kaisersaal wieder für Interessierte geöffnet werden.
224.000 Euro für die Duisburger „Nikolausburg“

In Duisburg übergab Schürmann dem Caritasverband Duisburg einen Förderbescheid über 224.000 Euro. Die Landesmittel fließen in die Sicherung und Instandsetzung des Turms der sogenannten Nikolausburg an der Fürst-Bismarck-Straße. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten dieses Bauabschnitts liegen bei rund 448.000 Euro.

Das ehemalige Schifferkinderheim wurde zwischen 1923 und 1927 im Stil des Backsteinexpressionismus errichtet. Der markante Gebäudekomplex ist eng mit der Geschichte Ruhrorts und der Rheinschifffahrt verbunden.

Heute betreibt der Caritasverband dort eine Einrichtung der Jugendhilfe mit Angeboten für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Die Sanierung des Turms ist dringend erforderlich: Tragende Bauteile und die Dachkonstruktion weisen erhebliche Schäden auf. Wegen der Gefahr herabfallender Ziersteine können Teile der Außenanlagen derzeit nicht genutzt werden.

„Die Nikolausburg zeigt, wie unmittelbar Denkmalschutz und soziale Verantwortung miteinander verbunden sein können. Wir erhalten einen Ort, der für die Geschichte Duisburgs steht, und tragen zugleich dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ihn auch künftig sicher nutzen können“, sagt Schürmann.

Gemeindehaus in Oberhausen bleibt Ort der Begegnung
Beim denkmalgeschützten Gemeindehaus der Evangelischen Christus-Kirchengemeinde an der Nohlstraße in Oberhausen informierte sich Schürmann über die Wirkung einer früheren Landesförderung.

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte die Sicherung und Instandsetzung des historischen Erkers mit 67.000 Euro unterstützt. Der Zuwendungsbescheid wurde am 19. Oktober 2021 erteilt.

Die Förderung war notwendig geworden, weil tragende Mauerwerkspfeiler im Bereich des Erkers stark beschädigt und teilweise nicht mehr tragfähig waren. Es bestand die Gefahr eines Einsturzes des Erkers und angrenzender Gebäudeteile.

Das 1910/1911 errichtete Gemeindehaus wird bis heute intensiv genutzt. Es beherbergt Gemeindebüros und bietet Raum für Gremienarbeit, Chöre und Orchester, Kinder- und Jugendarbeit sowie kulturelle Veranstaltungen.

607.600 Euro für Denkmäler mit unterschiedlichen Nutzungen
Die vier Projekte zeigen die Bandbreite der Denkmalförderung im Regierungsbezirk Düsseldorf: von der Obdachlosenhilfe über Kultur und Jugendhilfe bis zum kirchlichen Gemeindehaus. Insgesamt wurden beziehungsweise werden sie mit 607.600 Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. 353.000 Euro davon entfallen auf die beiden Förderbescheide, die Schürmann am Tag des offenen Denkmals in Krefeld und Duisburg übergab.



Anmeldungen an den Grundschulen in Wesel
Die Anmeldungen an den Weseler Grundschulen für das Schuljahr 2027/28 starten am Montag, 12. Oktober 2026. Schulpflichtig werden alle Kinder, die in der Zeit vom 01.10.2020 bis 30.09.2021 geboren sind. Die Erziehungsberechtigten erhalten ab der 37. Kalenderwoche ein persönliches Schreiben der Stadt Wesel mit Informationen zur Schulanmeldung. 

Kinder, die nach dem 30.09.2021 geboren sind, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten vorzeitig eingeschult werden, wenn sie die Schulfähigkeit besitzen. Die Entscheidung darüber trifft die Schulleitung unter Berücksichtigung eines schulärztlichen Gutachtens. 

Die Anmeldungen finden zu folgenden Zeiten statt: 
Montag, 12. Oktober 2026, von 08.00 – 12.00 Uhr,
Dienstag, 13. Oktober 2026, von 14.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch, 14. Oktober 2026, von 08.00 – 12.00 Uhr 

Eltern werden gebeten, sich vorab auf der Internetseite ihrer Wunschschule darüber zu informieren, ob für die Anmeldung ein Termin vereinbart werden muss und ob das Kind persönlich mitgebracht werden soll. Zur Anmeldung ist das Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde des Kindes vorzulegen.

Alternativ zur persönlichen Anmeldung in der Schule ist eine Online-Anmeldung über schulbewerbung.de möglich. Die hierfür erforderlichen Zugangsdaten und weitere Informationen erhalten die Erziehungsberechtigten mit dem Anschreiben der Stadt Wesel.

Grundsätzlich hat jedes Kind im Rahmen der vorhandenen Aufnahmekapazität Anspruch auf Aufnahme in die seiner Wohnung nächstgelegene Grundschule. Eltern können ihr Kind jedoch auch an einer anderen Grundschule anmelden. Da einzelne Schulen möglicherweise nicht alle angemeldeten Kinder aufnehmen können, wird empfohlen, bei der Anmeldung einen Zweitwunsch anzugeben. Über die Aufnahme entscheiden die Schulleitungen nach den gesetzlichen Vorgaben.

Die Aufnahmebestätigungen werden im Frühjahr 2027 versandt. Die Anmeldung für den Schulstandort Bislich erfolgt am Hauptstandort der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsgrundschule in Flüren. Weitere Informationen gibt es unter www.wesel.de im Bereich „Gesellschaft & Bildung“. Für Fragen steht das Team Schule und Sport der Stadt Wesel unter 0281/203-2529 gerne zur Verfügung.

Dinslaken: Hochstraße bis 18. September 26 gesperrt
Für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen arbeitet die DB InfraGO auch intensiv entlang der Hochstraße in Dinslaken. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem der Bau einer Stützwand sowie der Neubau der Eisenbahnüberführungen Landwehr-/Küpperstraße und Landwehr-/Ziethenstraße.

Aus diesem Grund gilt auf der Hochstraße eine Einbahnstraßenregelung. Für die anstehenden Asphaltarbeiten muss die Hochstraße von Donnerstag, 10. September bis Freitag, 18. September 2026 für den motorisierten Verkehr voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Landwehr-/Krengelstraße und umgekehrt.

Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sind von der Sperrung nicht betroffen. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird die Einbahnstraßenregelung in der Hochstraße aufgehoben. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden.

Veranstaltung zum Weltkindertag in Wesel 2026
„Starke Kinder, starke Zukunft!“ lautet das Motto des diesjährigen Weltkindertages, der am 20. September 2026 in Deutschland gefeiert wird. Aus diesem Grund bietet die Stadt Wesel am Tag davor zusammen mit der UNICEF Arbeitsgruppe Wesel am Rathaus ein buntes und kreatives Programm an.

Es gibt viele Vereine und Gruppen.
Die Vereine und Gruppen machen verschiedene Angebote.
Zum Beispiel:
Spiele
Sport.
Die Vereine und Gruppen sind:
die Arbeiterwohlfahrt Kreis-Verband Wesel
der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel
das Diakonische Werk des Kirchenkreises Wesel
der Internationale Bund
die Verbraucher-Zentrale NRW
das Mehr-Generationen-Haus vom Sozial-Dienst katholischer Frauen
die Bürger-Stiftung KREAKTIV
die Luft-Sport-Freunde Wesel Rhein-Hausen e.V.
der Neukirchener Erziehungs-Verein
das Familienorientierte Suchthilfe-Zentrum und die Fitkids
die Interdisziplinäre Frühförderstelle vom Marien-Hospital Wesel
die Alon Akademie
das Familien-Zentrum Martini-Straße von der katholischen Kirchen-Gemeinde St. Nikolaus Wesel
die Feuerwehr Wesel.

Die Mitwirkenden laden Kinder und ihre Familien ein.
Die Kinder und ihre Familien können zusammen kreativ sein.
Sie können neue Sachen ausprobieren.
Und sie können sich bewegen.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Fitkids haben ein Motto für den Tag.
Das Motto ist: Lesen schafft Chancen!
Man kann zum Beispiel Lese-Zeichen basteln.



Es gibt auch noch viele andere Angebote.
Zum Beispiel:
Kinder-Tattoos
Basteln von Armbändern
eine Haferflockenquetsche.

Die Kinder sollen spielen und Spaß haben.
Und die Kinder sollen sich bewegen.
Die Kinder sollen auch miteinander reden.
Der Bürgermeister von Wesel redet mit den Kindern.
Der Bürgermeister heißt: Rainer Benien.
Die Kinder können dem Bürgermeister Fragen stellen.
Und die Kinder können dem Bürgermeister ihre Probleme sagen.

Die Eltern können mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von den Vereinen reden.
Und die Eltern können die Angebote von den Vereinen kennenlernen.

Es gibt auch Essen und Trinken.
Es gibt Kuchen, Kaffee und Wasser.
Ein besonderes Highlight erwartet die kleinen und großen Luftfahrtfans: Die Luftsportfreunde Wesel Rheinhausen e. V. bringen erstmals neben einem Segelflieger auch einen Flugsimulator zur Veranstaltung mit.
Auch auf der Bühne wird einiges geboten. Unter der Fläche des Ratssaals zeigen die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Ballett Akademie Niederrhein ihr Können.

Neben Spiel, Spaß und Bewegung steht auch der Austausch im Mittelpunkt. Unser Bürgermeister Rainer Benien bietet eine eigene Sprechstunde für Kinder an. Dabei haben die jungen Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen, Anliegen zu äußern und direkt mit dem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen.

Auch für Eltern bietet die Veranstaltung einen Mehrwert: Sie können sich bei den beteiligten Einrichtungen und Organisationen über deren Angebote informieren und die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich kennenlernen.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Neben Kuchen und Kaffee wird auch Wasser angeboten. Die teilnehmenden Kinder erhalten zudem kleine Präsente von der Stadt Wesel.

Die Aktion zum Weltkindertag findet am Samstag, 19. September 2026, ab 14 Uhr bis 17 Uhr, im Rahmen der Festlichkeiten der Weseler Kulturnacht statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Dinslaken: Hundebestandsaufnahme wird fortgeführt
Nach der Sommerferienpause wird die im Frühjahr gestartete Hundebestandsaufnahme der Stadt Dinslaken seit Anfang September fortgeführt. Die Mitarbeitenden der mit der Durchführung beauftragten Firma Springer Kommunale Dienste GmbH haben ihre Tätigkeit wieder aufgenommen und werden in den kommenden Wochen die noch ausstehenden Bereiche im Stadtgebiet aufsuchen.

Dabei wird weiterhin erfasst, ob und wie viele Hunde in den jeweiligen Haushalten gehalten werden. Ziel der Hundebestandsaufnahme ist es, einen möglichst vollständigen und aktuellen Überblick über den Hundebestand im Stadtgebiet zu erhalten. Insbesondere sollen bislang nicht zur Hundesteuer angemeldete Hunde erfasst werden.

Die Maßnahme trägt damit zu einer gleichmäßigen und gerechten Erhebung der Hundesteuer bei. Die Stadt Dinslaken bittet die Bürger*innen die Mitarbeitenden bei ihrer Arbeit zu unterstützen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Mitarbeitenden können sich entsprechend ausweisen. 

Wer seinen Hund bereits ordnungsgemäß zur Hundesteuer angemeldet hat, muss nichts unternehmen. Hundehalter*innen, die ihrer Anmeldepflicht bislang nicht nachgekommen sind, werden gebeten, die Anmeldung zeitnah vorzunehmen. Die Stadt Dinslaken bedankt sich bei allen Bürger*innen für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.  

Wesel: Wie steige ich ein bei Zoll, Polizei oder Bundeswehr?  
Die Sprechstunden zu Ausbildungsberufen und Studiengängen bei Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr und Zoll finden nach den Sommerferien wieder regelmäßig statt. Nächster Termin im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Wesel: 17 September.  

Am Donnerstag, 17. September, sind Vertreter von Bundespolizei, Polizei, Hauptzollamt und Bundeswehr von 13.00 bis 16.00 Uhr zu Gast im BiZ an der Reeser Landstraße 61 in 46483 Wesel. Getrennt voneinander informieren sie über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie Auswahlverfahren und Karrierechancen in ihren Institutionen.  

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Berufen gibt es unter www.berufenet.arbeitsagentur.de und www.berufe.tv.  



NRW: Flächennutzung für Tagebau 2025 um 2,7 % zurückgegangen
* Rund 0,5 % der NRW-Landesfläche waren 2025 Abbauflächen für Tagebau, Grube und Steinbruch
* Drei Kreise des Rheinisches Reviers mit deutlichem Rückgang bei der Flächennutzung für Tagebau, Grube und Steinbruch
* Rund drei Viertel der Landesfläche waren Vegetationsflächen

Zum Stichtag 31.12.2025 waren die Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch in Nordrhein-Westfalen um 2,7 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt anhand neuer Ergebnisse der Flächenerhebung mitteilt, umfassten diese Abbaugebiete mit insgesamt 18.594 Hektar insgesamt rund 0,5 % der gesamten Landesfläche. Das entsprach ungefähr der Bodenfläche der Landeshauptstadt Düsseldorf, die 21.741 Hektar umfasst.

Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch vor allem im Rheinischen Revier
Der Rückgang der Flächen für Tagebau, Grube und Steinbruch entfiel vor allem auf drei Kreise: den Rhein-Erft-Kreis mit 384 Hektar, den Kreis Düren mit 136 Hektar und den Rhein-Kreis Neuss mit 46 Hektar. Die drei genannten Kreise sind Teil des Rheinischen Reviers, dem größten Braunkohleabbaugebiet Deutschlands.

Dazu gehören unter anderem die Tagebaue Hambach und Garzweiler. Dort wurden Flächen in 2025 teilweise rekultiviert und neuen Nutzungsarten zugeführt, darunter Landwirtschaft, Wald und Gehölze, d. h. Flächen, die z. B. mit einzelnen Bäumen oder Sträuchern bestockt sind.


Vegetationsflächen bedeckten rund drei Viertel der Landesfläche
Wie bereits in den Vorjahren machten Vegetationsflächen auch 2025 den größten Anteil der Landesfläche Nordrhein-Westfalens aus. Sie umfassten 2.531.388 Hektar und damit 74,2 % der Gesamtfläche. Diese 74,2 % setzten sich zusammen aus landwirtschaftlichen Flächen mit 46,5 %, gefolgt von Waldflächen mit 24,9 % und übrigen Flächen mit 2,8 %; darunter Moore auf 0,04 % der Landesfläche.

Den zweitgrößten Anteil bildeten die Siedlungsflächen mit 576.900 Hektar beziehungsweise 16,9 %. Dazu gehörten neben Wohnbauflächen mit 7,3 % auch Industrie- und Gewerbeflächen mit 3,1 %. Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen machten 2,5 % aus. Auch die Nutzungsart Tagebau, Grube und Steinbruch zählt zur Siedlungsfläche, auf sie entfiel ein Anteil von 0,5 % der Fläche.

Verkehrsflächen nahmen 241.682 Hektar und damit 7,1 % der Landesfläche ein. Sie umfassten vor allem Straßen mit 3,9 % und Wege mit 2,5 %. Gewässer bildeten mit 61.273 Hektar beziehungsweise 1,8 % den kleinsten Anteil an der Landesfläche; dabei entfielen jeweils 0,9 % auf Fließgewässer und auf stehende Gewässer.


Dinslaken: Rollatortag wird zur Plattform für Mobilität und Teilhabe
Der Rollatortag auf dem Neutorplatz hat sich in den vergangenen Jahren als beliebtes und niedrigschwelliges Angebot für ältere Menschen etabliert. In diesem Jahr wird die Veranstaltung erstmals deutlich breiter aufgestellt: Am Freitag, 18. September, von 10 bis 13 Uhr, wird der Neutorplatz zur Plattform für Information, Beratung und Austausch rund um Mobilität, Sicherheit und Teilhabe im Alter.

„Wir möchten den Rollatortag weiterentwickeln und den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben, sich an einem Ort über ganz unterschiedliche Themen und Unterstützungsangebote zu informieren“, sagt das Seniorenbüro der Stadt Dinslaken. „Dabei geht es nicht nur um den Rollator, sondern um die Frage, wie ältere Menschen möglichst lange selbstständig, mobil und aktiv bleiben können.“

Zahlreiche Einrichtungen und Organisationen sind dabei und stehen für persönliche Gespräche und Fragen zur Verfügung. Vertreten sind unter anderem der die GFO Kliniken Niederrhein mit dem Vinzenz Hospital, das Sanitätshaus Lang, der Kreissportbund Wesel, die NIAG, die Polizei Wesel, sowie weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Wohnen und Begleitung.

Auch praktische Fragen kommen nicht zu kurz. Das Sanitätshaus Lang informiert rund um den Rollator und dessen Nutzung, der Kreissportbund zeigt Möglichkeiten für Bewegung im Alter auf und die NIAG steht für Fragen zur Mobilität mit Bus und Bahn zur Verfügung. Darüber hinaus können sich Besucherinnen und Besucher über Pflege,

Selbsthilfe, soziale Unterstützung, ambulante Angebote und weitere Hilfen informieren. „Gerade die persönliche Ansprache macht solche Veranstaltungen wertvoll“, so das Seniorenbüro.

„Viele Menschen wissen gar nicht, welche Angebote es gibt oder wer bei einer konkreten Frage weiterhelfen kann. Der Rollatortag bringt diese Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner direkt zu den Menschen.“ Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Rollatortag 2026 Freitag, 18. September 2026 10 bis 13 Uhr Neutorplatz Dinslaken

Wesels Lebendige Bibliothek: Mutige Menschen erzählen ihre Lebensgeschichte
Im Rahmen der Weseler Kulturnacht lädt das Mehrgenerationenhaus Bogen  (Pastor-Janßen-Str. 7) gemeinsam mit der Stadtbücherei, der Volkshochschule Wesel und der KoKoBe zum dritten Mal zur „Lebendigen Bibliothek“ ein. 

Am Samstag, den 19. September 2026, verwandeln sich menschliche Erfahrungen in spannende Erzählungen. Von 17 bis 20 Uhr haben Besucher*innen die Möglichkeit, „lebende Bücher“ für ein persönliches Gespräch von etwa 20 Minuten „auszuleihen“ und dabei ganz unterschiedliche, bewegende Lebensgeschichten kennenzulernen. 

Das Konzept funktioniert ähnlich wie eine klassische Bücherei – mit dem Unterschied, dass die Bücher aus Fleisch und Blut sind. Die Ausleihe bietet Raum für einen direkten, respektvollen Austausch über Vorurteile, Herausforderungen und außergewöhnliche Wege.

Über folgende Themen sind Gespräche möglich: Ausgrenzung und Chancengerechtigkeit, Alltag und Frauen in Lateinamerika, Heimatsuche im Sudetenland und Lesen- und Schreibenlernen im Erwachsenenalter.  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, zuzuhören und Fragen zu stellen.  Der Eintritt ist im Rahmen der Kulturnacht frei.

Dinslaken: Bürgermeister Panke liest zur Fairen Woche aus „Ein Brief geht auf die Reise“
Im Rahmen der Fairen Woche unter dem diesjährigen Motto „Fair handeln, Vielfalt erleben“ lädt das Team der Dinslakener Stadtinformation am Rittertor am Montag, 21. September 2026, von 15 bis 16 Uhr zu einer besonderen Vorlesestunde ein. Bürgermeister Simon Panke liest aus dem Kinderbuch „Ein Brief geht auf die Reise“ und nimmt die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende Reise, die zeigt, wie Freundschaft, kulturelle Vielfalt und fairer Handel Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden können.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Geschichte von Rasmus, der sich zum Geburtstag Vielfaltspuppen wünscht. Gemeinsam mit den Puppen erhält er einen Brief von Anoma aus Sri Lanka. Deren Mutter arbeitet in einer Fairtrade-Kooperative, in der die Puppen hergestellt werden. Zwischen den beiden Kindern entsteht eine Brieffreundschaft, die schließlich bei einem Besuch in Sri Lanka zu einer persönlichen Begegnung wird. 

Während der Vorlesestunde werden ausgewählte Passagen aus dem Buch gelesen. Im Anschluss haben die Kinder Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich über die Geschichte und ihre Botschaften auszutauschen. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Vorschul- und Grundschulkinder sowie deren Eltern, aber auch ältere Kinder sind herzlich willkommen. 

Begleitend zur Veranstaltung informiert ein Infotisch über die Faire Woche, den Fairen Handel und über Hintergründe und Mitmachmöglichkeiten. Außerdem präsentiert der Eine-Welt-Laden eine kleine Ausstellung der handgefertigten Vielfaltspuppen aus Sri Lanka.

Die Puppen können vor Ort angeschaut und auch erworben werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese nimmt das Team der Stadtinformation am Rittertor gerne telefonisch unter 02064 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de entgegen. Die Lesung ist kostenfrei

Neues EU-Gewährleistungslabel: Verbraucherrechte ab 27. September auf einen Blick
Ab dem 27. September 2026 müssen Händler in der EU Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem einheitlichen Gewährleistungslabel über ihre gesetzlichen Rechte bei mangelhaften Waren informieren. Das gilt im stationären Handel ebenso wie im Onlinehandel.
Ein weiteres EU-Label, das sogenannte GARAN-Label, kennzeichnet eine etwaig vorhandene, freiwillige Herstellergarantie. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, was die neuen Labels bedeuten und worauf Verbraucher achten sollten.

Die neuen EU-Labels: für gesetzliche Gewährleistung (links) und freiwillige Herstellergarantien (rechts). Grafik: Europäische Union

Wer in der EU ein Produkt kauft, hat bei Mängeln gesetzliche Rechte gegenüber dem Verkäufer. Ab dem 27. September werden diese Rechte durch ein europaweit einheitliches Gewährleistungslabel leichter erkennbar. Das Label informiert bereits vor dem Kauf über die wichtigsten Aspekte der gesetzlichen Gewährleistung und weist unter anderem darauf hin, dass die Gewährleistungsfrist in den EU-Ländern unterschiedlich lang sein kann. Die EU-weite Mindestdauer beträgt für Neuware zwei Jahre.

„Das neue Gewährleistungslabel kann Verbrauchern dabei helfen, ihre Rechte besser zu erkennen und einzuschätzen – gerade wenn sie bei einem Händler in einem anderen EU-Land einkaufen“, sagt Elisabeth Viering, Juristin beim EVZ Deutschland.

Ab wann gilt das neue Gewährleistungslabel?
Die neue Informationspflicht gilt ab 27. September 2026 EU-weit im stationären Handel ebenso wie im Fernabsatz, etwa im Onlinehandel. Sie betrifft den Verkauf von physischen Waren an Verbraucher, einschließlich solcher mit digitalen Elementen (z. B. Smartphones, Kopfhörer etc.).

Eine Ausnahme von der Informationspflicht gilt für Geschäfte des täglichen Lebens im stationären Handel, die bei Vertragsschluss sofort erfüllt werden, etwa beim Kauf von Lebensmitteln oder Medikamenten.

Das Label muss gut sichtbar angebracht werden. Im Ladengeschäft kann es beispielsweise auf einem Poster oder in der Nähe der Kasse zu sehen sein. Im Onlinehandel muss es farbig dargestellt werden. Die Gestaltung ist europaweit vorgegeben und darf vom Händler nicht verändert werden. Gedruckt muss das Label mindestens DIN-A4-Größe haben.

Was sagt das Gewährleistungslabel aus?
Das Gewährleistungslabel informiert über die gesetzlichen Rechte bei mangelhafter Ware. Ein Mangel liegt z. B. vor, wenn die Ware nicht richtig funktioniert oder nicht der Beschreibung entspricht. Das Label weist unter anderem darauf hin,

dass die gesetzliche Gewährleistung für Neuware grundsätzlich mindestens zwei Jahre beträgt,
dass die genaue Dauer je nach EU-Land auch länger sein kann,
wann Verkäufer für einen Mangel haften,
wie der Verkäufer bei einem Mangel weiterhelfen muss und
was Verbraucher tun können, um ihre Rechte durchzusetzen.

Ein QR-Code führt zu weiterführenden Informationen in den einzelnen Ländern. Das Label selbst schafft keine neuen Rechte, sondern macht die bestehenden gesetzlichen Rechte leichter erkennbar.

Gewährleistung oder Garantie – wo liegt der Unterschied?
Die Begriffe werden im Alltag häufig miteinander verwechselt. Die beiden neuen EU-Labels machen den Unterschied sichtbarer.
Die gesetzliche Gewährleistung besteht unabhängig davon, ob ein Hersteller zusätzlich eine Garantie anbietet. Sie richtet sich grundsätzlich gegen den Verkäufer und greift, wenn die gekaufte Ware mangelhaft ist.

Eine Garantie ist dagegen eine freiwillige, zusätzliche Leistung, die ein Hersteller anbieten kann.
Für bestimmte freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantien gibt es ab dem 27. September 2026 zusätzlich das neue EU-GARAN-Label.

Was bedeutet das GARAN-Label?
Das GARAN-Label kennzeichnet eine freiwillige, gewerbliche Haltbarkeitsgarantie des Herstellers. Es muss verwendet werden, wenn die Garantie
für Verbraucher ohne zusätzliche Kosten gilt,
die gesamte Ware abdeckt und
mehr als zwei Jahre gültig ist.

Das GARAN-Label macht insbesondere die Dauer der Herstellergarantie sichtbar. Es muss um Angaben zur Marke beziehungsweise zum Hersteller, zur Modellkennzeichnung und zum Garantiezeitraum ergänzt werden.

Deckt die Haltbarkeitsgarantie beispielsweise nur einen Teil der Ware ab, darf das GARAN-Label nicht verwendet werden. In diesem Fall muss der Verbraucher auf andere Weise klar über die bestehende Garantie informiert werden.
Weitere Informationen:
- Mehr zum Thema Gewährleistung und Garantie
- EU-Durchführungsverordnung zu den neuen Labels

Neue Scheidungs-Hauptstadt: Hier kommen 85 Scheidungen auf 100 Hochzeiten
Wo hält die Ehe – und wo wird besonders häufig geschieden? Erotik.com hat die amtlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für alle 102 deutschen Großstädte ausgewertet und die Zahl der Scheidungen je 100 Eheschließungen im Berichtsjahr 2025 berechnet.

Die wichtigsten Ergebnisse: Bremerhaven ist mit 85,2 Scheidungen je 100 Eheschließungen die neue „Scheidungshauptstadt“ Deutschlands. Leverkusen, der bisherige Spitzenreiter, folgt mit 79,9 auf Platz zwei. Unter den zehn Städten mit den höchsten Quoten liegen gleich vier im Ruhrgebiet: Duisburg, Hagen, Oberhausen und Herne.

Im Durchschnitt zeigt sich ein deutliches Ost-West-Gefälle: In ostdeutschen Großstädten liegt die Quote bei 46,8, im Westen bei 38,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen. Besonders niedrig fallen die Werte in süddeutschen Universitätsstädten aus: Freiburg erreicht 16,5, Ulm 16,6 und Heidelberg 17,5 Scheidungen je 100 Eheschließungen.

Eine Psychologin ordnet die Ergebnisse ein und erklärt unter anderem, weshalb wirtschaftlicher Druck, Arbeitslosigkeit und unsichere Lebensverhältnisse Partnerschaften zusätzlich belasten können. Wichtig: Die Auswertung stellt Scheidungen und Eheschließungen desselben Berichtsjahres gegenüber.

Sie zeigt regionale Muster und Zusammenhänge, beweist jedoch keine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung und ist nicht als tatsächliche Scheidungswahrscheinlichkeit einzelner Ehen zu verstehen.


Ruhrgebiet dominiert die Spitzengruppe
Unter den zehn Städten mit der höchsten Scheidungsquote liegen gleich vier im Ruhrgebiet: Duisburg (68,9 Prozent), Hagen (64,6 Prozent), Oberhausen (57,4 Prozent) und Herne (57,3 Prozent). Das Ruhrgebiet ist damit die Region mit der stabilsten Häufung hoher Scheidungsquoten in Deutschland: ein Muster, das sich schon in früheren Auswertungen zeigte und sich 2025 fortsetzt.

Ein Erklärungsansatz, den Soziolog:innen für solche Cluster häufig anführen: Strukturwandel-Regionen mit geringerem Durchschnittseinkommen und höherer Arbeitslosigkeit zeigen bundesweit tendenziell höhere Scheidungsraten. Wirtschaftlicher Druck bleibt einer der stärksten Prädiktoren für Trennungen. "Finanzieller Druck kann zum Beziehungsproblem werden" Die Psychologin Borbala Rozsnyik ordnet den Zusammenhang zwischen Geld und Trennung ein:

Im Osten liegt im Schnitt vorn – Spitzenwerte kommen aus dem Westen
Die 18 ostdeutschen Großstädte im Ranking kommen auf eine durchschnittliche Scheidungsquote von 46,8 Prozent, die 84 westdeutschen auf 38,5 Prozent. Das ist kein Widerspruch zur Dominanz des Ruhrgebiets an der Tabellenspitze: Die höchsten Einzelwerte finden sich zwar in einzelnen West-Städten, dort liegen aber auch die niedrigsten Werte Deutschlands, etwa in Freiburg oder Ulm.

Diese Spannbreite drückt den West-Durchschnitt nach unten. Im Osten dagegen liegt das Niveau gleichmäßiger auf mittlerem bis hohem Niveau, ohne vergleichbare Ausreißer nach unten. Deshalb liegt der Ost-Durchschnitt trotz fehlender Top-Platzierungen insgesamt höher.

Angeführt wird der Osten von Halle (Saale) (67,7 Prozent) und Frankfurt (Oder) (56,6 Prozent), gefolgt von Magdeburg (51,8 Prozent) und Brandenburg an der Havel (49,4 Prozent). Der Abstand von über acht Prozentpunkten im Städtedurchschnitt deckt sich mit einem seit Jahrzehnten beobachteten Muster der amtlichen Statistik: Ehen, die in den neuen Bundesländern geschlossen werden, enden im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich häufig vor dem Scheidungsrichter.

Millionenstädte: Hamburg knapp über 50, Köln überraschend hinten
Hamburg ist mit 50,1 Prozent die einzige deutsche Millionenstadt über der 50-Prozent-Marke, knapp vor Berlin (48,5 Prozent). München (39,7 Prozent) und Köln (31,1 Prozent) liegen dagegen deutlich darunter. Köln bildet damit das Schlusslicht unter den vier Millionenstädten, mit weniger als einem Drittel Scheidungen je Eheschließung.

Wo Ehen halten: süddeutsche Universitätsstädte vorn
Am anderen Ende der Tabelle dominieren Baden-Württemberg und Bayern: Freiburg im Breisgau (16,5 Prozent), Ulm (16,6 Prozent), Heidelberg (17,5 Prozent) und Coburg (17,6 Prozent) haben die niedrigsten Scheidungsquoten Deutschlands, durchweg Universitäts- oder Kurstädte mit vergleichsweise stabilen Ehen. Der bundesweite Durchschnitt liegt 2025 bei 40,3 Prozent.

Was das für Beziehungen bedeutet
Eine hohe Scheidungsquote heißt nicht automatisch, dass in einer Stadt weniger Liebe herrscht. Oft sagt sie mehr über Lebensrealität als über Gefühle: Wirtschaftliche Lage, Ehedauer-Trends und regionale Heiratsmuster prägen die Zahlen mindestens so stark wie die Beziehungsqualität selbst.
Klar wird aber auch: Der Trend zur früheren, bewussteren Trennung ist längst in der Fläche angekommen, ob in Bremerhaven, Halle oder Duisburg. Wer eine Beziehung führt, tut gut daran, sich weniger an Statistiken zu orientieren als an dem, was zwischen zwei Menschen tatsächlich funktioniert.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick
Bremerhaven führt mit 85,2 Prozent (155 Scheidungen / 182 Eheschließungen 2025)
19 von 102 Großstädten liegen über der 50-Prozent-Marke
68,7 Prozentpunkte Abstand zwischen Platz 1 (Bremerhaven) und Platz 102 (Freiburg im Breisgau)
Ost-West-Gefälle: 46,8 Prozent (Ost) vs. 38,5 Prozent (West) im Städtedurchschnitt

Das vollständige Ranking aller 102 Großstädte, die Methodik sowie zitierfähige Experteneinschätzungen finden Sie hier: https://erotik.com/blog/trennungsatlas/



DEIN WESEL. DEIN BLICK. DEIN FOTO.
Unter dem Motto: DEIN WESEL. DEIN BLICK. DEIN FOTO bietet das städtische Museum Wesel einen kostenlosen Smartphone-Workshop für Jugendliche im Alter von 13-18 Jahren an. In einem 3-stündigen Fotoworkshop wird gezeigt, wie man mit dem eigenen Smartphone richtig gute Fotos machen kann, indem die Funktionen und auch Tricks zu Perspektive, Licht, Bildaufbau sowie der Motivwahl erklärt und ausprobiert werden.

Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich und benötigt wird lediglich das eigene Smartphone. Der Kurs wird stattfinden am Samstag, den 26. September 2026 um 12:00–15:00 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang des Kulturzentrums in der Ritterstr. 12 am Kornmarkt. Bewerben können sich alle interessierten Jugendlichen bis zum 16. September 2026 unter museum@wesel.de.

Die Teilnehmer: innen Zahl ist begrenzt. Wer sich einen Platz gesichert hat, erhält vom Museum eine Anmeldebestätigung per E-Mail. Anschließend ist der Kreativität der Teilnehmenden keine Grenze gesetzt. Mit der Aktion „Zeig‘ und Dein Wesel!“ möchten wir Jugendliche dazu auffordern, uns Wesel aus der ganz persönlichen Perspektive zu zeigen.

Mit der Fragestellung „Was bedeutet Wesel für Dich?“ sollen die Jugendlichen Fotos von sich selbst, ihrer Umgebung oder von Orten und Momenten, welche für sie zu Wesel gehören, machen. Im November 2026 wird das städtische Museum Wesel die besten der eingereichten Fotos in einer Ausstellung zeigen.

Dinslaken: Infoabend "Was Eltern von Kindern mit und ohne Smartphone wissen sollten"
Am 15.09.26 findet vom 18 bis 20 Uhr im Dachstudio (Friedrich-Ebert-Str. 84, über der Stadtbibliothek) eine Infoveranstaltung zum Thema: Eltern, Kinder und das Smartphone statt. Referent Moritz Becker vom smiley e. V. gibt Eltern, Großeltern, Fachkräften und weiteren Interessierten einen fachkundigen und humorvollen Einblick in die Medienwelt von Kindern und Jugendlichen.

Im Fokus stehen dabei Kinder ab dem Grundschulalter, aber die vielen praktischen Tipps und Anregungen sind auch bereits für Familien mit jüngeren Kindern hilfreich. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung per Mail an familienbuero@dinslaken.de oder telefonisch unter 02064/6032922 gebeten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kleve beteiligt sich mit drei Aktionen an der Europäischen Mobilitätswoche 2026
Zur Europäischen Mobilitätswoche finden auch in Kleve wieder Aktionen statt. EMW-Maskottchen Edgar hat es sich in Kleve schon bequem gemacht. Vom 16. bis 22. September 2026 findet die Europäische Mobilitätswoche (EMW) unter dem Motto „Mobilität unter den Generationen" statt.

Ziel der europaweiten Aktionswoche ist es, nachhaltige Mobilität sichtbar und erlebbar zu machen. Die Stadt Kleve beteiligt sich mit einem Auftakttermin und drei weiteren Aktionen im Stadtgebiet. Bereits im Vorfeld der EMW lädt die Stadt Kleve am Dienstag, 15. September 2026 um 17:00 Uhr zu einer Begehung im Rahmen des Fußverkehrschecks ein.

Treffpunkt für die Route durch die Unterstadt ist der Vorplatz des Klever Bahnhofs. Interessierte sind eingeladen, gemeinsam mit der Stadtverwaltung und einem spezialisierten Planungsbüro die Wegeführung für den Fußverkehr vor Ort in Augenschein zu nehmen, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und Ideen einzubringen.
Alle Informationen zum Programm der Stadt Kleve zur Europäischen Mobilitätswoche 2026 sind auch auf der Internetseite der Stadt Kleve unter www.kleve.de/emw zusammengefasst.

Reparatur-Café St. Ida wieder am 16. September
Wenn der Toaster streikt, das Fahrrad eine Reparatur braucht oder sich auf dem Smartphone eine App nicht installieren lässt, muss nicht gleich etwas Neues her. Im Reparatur-Café gibt es praktische Hilfe von Menschen, die ihr handwerkliches und technisches Wissen ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Das spart Geld, schont Ressourcen und setzt ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit.

Beim nächsten Reparatur-Café im Pfarrheim St. Ida, Eicker Grund 102, stehen die Helferinnen und Helfer am Mittwoch, 16. September, von 16 bis 18.30 Uhr wieder mit Rat und Tat zur Seite.  Repariert werden unter anderem Elektrogeräte, Holzgegenstände, Textilien und Fahrräder. Auch bei digitalen Fragen gibt es Unterstützung: Wer Hilfe im Umgang mit PC, Laptop, Tablet oder Smartphone benötigt oder eine App installieren möchte, kann sich ebenfalls an das Team wenden.

Damit ausreichend Zeit für die Reparaturen bleibt, werden die letzten Geräte und Gegenstände bis 18 Uhr angenommen. Neben dem Reparieren kommt auch das Miteinander nicht zu kurz. Bei Kaffee, Kuchen und Wasser sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, ins Gespräch zu kommen und den Nachmittag in angenehmer Atmosphäre zu verbringen. 

Das Reparatur-Café ist ein gemeinsames Angebot des Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe Moers. Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de.

Moers: Nicht nur für Technikfans, Enni ermöglicht Blick hinter die Kulissen der Energieerzeugung  
Wie entsteht Strom aus Holz? Und wie funktioniert einer der größten Solarparks am Niederrhein? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Interessierte bei der Enni-Ökotour. Gemeinsam mit der Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort öffnet die ENNI Energie & Umwelt (Enni) im September die Türen zu zwei Anlagen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

„Viele Menschen nutzen jeden Tag Strom und Wärme, wissen aber nur wenig darüber, wie sie erzeugt werden“, sagt Enni-Geschäftsführer Dr. Kai Gerhard Steinbrich. „Bei der Ökotour können sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und unsere Anlagen aus nächster Nähe kennenlernen.“

Den Auftakt macht am Mittwoch, 16. September, 16:30 bis 17:30 Uhr, das Biomasse-Heizkraftwerk im Moerser Technologiepark Eurotec. Die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage der Biokraftgesellschaft Moers produziert auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Rheinpreußen seit 2009 aus Landschaftspflegeholz Strom für rund 5.000 Haushalte sowie Wärme für etwa 3.200 Häuser. Dabei erreicht sie besonders hohe Wirkungsgrade. Während der Führung erläutern Mitarbeitende die technischen Abläufe und beantworten Fragen der Besucherinnen und Besucher.  

Die zweite Station ist am Donnerstag, 24. September, 15:45 bis 16:45 Uhr, der Solarpark Mühlenfeld in Neukirchen-Vluyn. Auf dem rund 24 Hektar großen Gelände erzeugen mehr als 14.000 Solarmodule jährlich über drei Millionen Kilowattstunden Solarstrom.

Bei einem Rundgang über die Anlage und den integrierten Energiepfad erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die Technik und das besondere Zusammenspiel von Energieerzeugung und Natur. Für dieses Konzept erhielt die Enni 2016 den Deutschen Solarpreis.  
Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos. Eine Anmeldung über die Volkshochschule Moers/Kamp-Lintfort ist jedoch erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter www.enni.de

Neukirchen-Vluyn: „Spätsommerromantik“ in der Sauna
Im Saunagarten des Freizeitbades Neukirchen-Vluyn hält langsam der Herbst Einzug. Die Tage werden kürzer, die Abende kühler. Wer die letzten warmen Wochen des Jahres entspannt ausklingen lassen möchte, ist beim nächsten Sauna-Treff genau richtig.

Die ENNI Sport & Bäder (Enni) lädt für Samstag, 19. September, von 18 bis 24 Uhr unter dem Motto „Spätsommerromantik“ zu einem stimmungsvollen Wellnessabend für die ganze Familie ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Saunaerlebnis mit besonderen Aufguss-Zeremonien und entspannter Atmosphäre.

Die Sauna-Meister verwöhnen die Gäste mit Duft-Kompositionen wie Sommerwind, Spanische Träume, Melone und Granatapfel, Blutorange und Lavendel. Ein spezielles Kaffee-Peeling rundet das Angebot ab und zum Abschluss des Abends steht das traditionellen Birkenzweig-Ritual „Wenik“ auf dem Programm. Für die passende Stimmung sorgt außerdem Chill-out-Musik.  

Während des Sauna-Treffs stehen die Sauna und das Schwimmbad ausschließlich textilfrei zur Verfügung. Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer ausschließlich das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder erhalten Eintritt für acht Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de.

Kleve: Fahrradparcours und STADTRADELN-Preisverleihung am 16. September 2026
Zum Auftakt der EMW wird am Mittwoch, 16. September 2026 von 11:30 bis 15:00 Uhr auf der autofreien Spyckstraße an der Montessori-Grundschule ein Fahrradparcours aufgebaut. Grundschulkinder können hier spielerisch ihr Geschick beim Fahrradfahren verbessern und so ihre selbstständige Mobilität stärken. Ab 15:00 Uhr wird dort gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Josef Gietemann die Preisverleihung des diesjährigen STADTRADELN ausgerichtet.

Kleve/Kevelaer: Internationaler Park(ing) Day am 18. September 2026
Am Freitag, den 18. September 2026 findet im Rahmen der Woche der Klimaanpassung und der Europäischen Mobilitätswoche in der Wallfahrtsstadt Kevelaer und der Stadt Kleve der internationale Park(ing) Day statt. Die Aktionen laufen jeweils von 12:00 bis 17:00 Uhr.

Ziel des Park(ing) Days ist es, zu zeigen, wie viel öffentlicher Raum für andere, alternative Nutzungen zur Verfügung stehen kann, wenn Stellplätze für Autos umgenutzt werden. Das Klima-Team der Wallfahrtsstadt Kevelaer gestaltet gemeinsam mit dem Permakultur-Niederrhein e.V. und dem Mechel-Haus zwei Stellplatzflächen am Luxemburger Platz temporär um.

Für diesen Zeitraum wird die Fläche zu einem Ort der Begegnung für Mensch und Natur. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, sich am Aktionsstand des Klima-Teams auszutauschen, zu informieren, mitzumachen und zu verweilen. Auch in der Stadt Kleve werden zwei Stellplätze an der Hagschen Straße 33 umgestaltet.

Die Initiative „10 m² Nachbarschaft“, als Umsetzung des Gewinnerprojekts der Klever Birne 2025, ist mit ihrem mobilen Fahrradanhänger vor Ort. Dieser findet auf etwa 10 m²-Parkfläche Platz und setzt Impulse zu den Themen „nachhaltige Mobilität“ und „soziale Teilhabe“.

Das Projekt zeigt, wie Parkflächen auch als Orte der Begegnung, des Austauschs und der nachbarschaftlichen Unterstützung genutzt werden können. Ergänzt wird das Angebot in Kleve durch einen Stand zur Klimaanpassung mit Glücksrad und Quiz, das zum Mitmachen, Rätseln und Austausch einlädt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Klimaanpassungsmanagerinnen der jeweiligen Stadt: Wallfahrtsstadt Kevelaer: chantal.fouquet@kevelaer.de Stadt Kleve: Merle.Gemke@kleve.de

Kleve: Inklusionstour am Spoykanal am 19. September 2026
Den Abschluss bildet am Samstag, 19. September 2026 um 15 Uhr eine Inklusionstour auf dem neuen Spoykanal-Radweg. Start und Ziel ist der Hafenkran auf dem Hochschulgelände.

Die rund zehn Kilometer lange, etwa einstündige Tour führt über die neue Radbrücke entlang des Spoykanals, über den Deich Richtung Griethausen (Eisenbahnbrücke) und zurück über den Sandweg Richtung Hochschule Rhein-Waal. Alle Interessierten – insbesondere Menschen mit Bewegungseinschränkungen sowie Seniorinnen und Senioren – sind herzlich eingeladen, mitzufahren.

Rikscha und Rollstuhlrad stehen zum Ausprobieren bereit. Anmeldungen werden gerne entgegengenommen (Tel. 0 28 21 / 84-322, E-Mail: Pascale.van.Koeverden@Kleve.de).

Moers: NKM-Konzert mit Ohrwürmern: ‚Die Moldau‘ und weitere Highlights
Zum Herbstkonzert lädt das Niederrheinische Kammerorchester Moers (NKM) am Sonntag, 20. September, um 18 Uhr ein. Es findet im Kulturzentrum Rheinkamp (Kopernikusstraße 11) statt.

(Foto: NKM)

Mit diesem Konzert unter der Leitung von Philip van Buren wird die neue Saison der städtischen Konzertreihe eröffnet. Auch Komponisten ernster Musik haben gelegentlich das Bedürfnis, leichtere, unterhaltsame Stücke zu schreiben. Mal aus ganz profanen Gründen, wie beispielsweise Geldsorgen, mal aus tiefer Verbundenheit zur Volksmusik ihrer Heimat.

Das NKM feiert einige dieser Komponisten bei seinem diesjährigen Herbstkonzert und präsentiert dem Publikum Stücke, die zu Herzen gehen: Beschwingt, feierlich, tänzerisch, sphärisch – im besten Sinne unterhaltsam und gute Laune verbreitend.

 Krönender Abschluss mit Marsch Nr. 1 aus ‚Pomp and Circumstance‘
Die Ouvertüre zu ‚La gazza ladra/Die Diebische Elster‘ von Gioacchino Rossini eröffnet das Konzert. Weiter geht es mit Musik von Johann Strauss (Sohn) und dem Dornröschenwalzer von Peter I. Tschaikowsky. Hauptwerk des Abends ist die berühmte Moldau von Bedřich Smetana aus dem Zyklus ‚Mein Vaterland‘.

Außerdem sind Ausschnitte aus Peer Gynt von Edvard Grieg, Ungarische Tänze von Johannes Brahms, Slawische Tänze von Antonín Dvořák und als krönender Abschluss der Marsch Nr. 1 aus ‚Pomp and Circumstance‘ von Edward Elgar zu hören. Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei (Die Musikschule bittet um Reservierung). Erwachsene zahlen im Vorverkauf 25,50 Euro.
Moerser Musikschule, Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41 / 13 33 und in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b, Telefon: 0 28 41 / 88 22 60 (zuzüglich 8 Prozent Vorverkaufsgebühren).  Eventuelle Restkarten sind an der Konzertkasse erhältlich.



Wesel: Gemeinsam unterwegs: Frauenwanderung zur Europäischen Mobilitätswoche
Die Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Wesel lädt gemeinsam mit der Öko-Modellregion Niederrhein im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche zu einer geführten Frauenwanderung ein. Am Samstag, 19. September 2026, können interessierte Frauen bei einer gemeinsamen Wanderung die Natur rund um die Lühlerheide in Schermbeck entdecken, sich bewegen und miteinander ins Gespräch kommen.

Begleitet wird die etwa 1 bis 1,5 Stunden dauernde Wanderung von einer zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Nachmittag bei einem gemütlichen Austausch im Hofcafé ausklingen zu lassen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Café Lühlerheide, Marienthaler Straße 10, 46514 Schermbeck. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Kosten für den persönlichen Verzehr im Hofcafé sind selbst zu tragen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: https://beteiligung.nrw.de/k/-GA6Luh1r oder bei Isabella Kubon oder Helena Fischer von der Gleichstellungsstelle, Tel: 0281 207-3143 und 0281 207 2143 | E-Mail: gleichstellung@kreis-wesel.de

Das komplette Programm mit allen Informationen zu den einzelnen Aktionen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche gibt es unter www.kreis-wesel.de