Niederrhein aktuell Sonderseiten
• BZ-Sitemap • Reisen • Hochschule Rhein-Waal • VHS • Archiv
 

Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

• Archiv  • Vorige Woche: KW 42

Von Sommer- zur Winterzeit: So.25.10.2026 Uhr-Umstellung von 3 Uhr auf 2 Uhr.

Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 43: Montag, 19. - Sonntag, 25. Oktober 2026
Themen u.a.:
LKA-NRW: LKA NRW warnt vor Betrugsversuchen im Namen des
Bundeszentralamtes für Steuern
Polizei ermittelt zu mehr als 570 gefälschten Zahlungsaufforderungen per E-Mail

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) warnt vor
betrügerischen E-Mails, in denen Kriminelle im Namen des Bundeszentralamtes für
Steuern Geldzahlungen fordern oder sensible personenbezogene Daten erlangen
wollen. Die Schreiben erwecken den Eindruck, es bestünden offene
Steuerforderungen, ausstehende Offenlegungspflichten oder behördliche Maßnahmen
wie eine Kontopfändung.

Eine anlassbezogene Sonderauswertung des LKA NRW ergab für den Zeitraum 2025 bis
Ende September 2026 mehr als 570 erfasste vollendete und versuchte Taten mit
diesem Modus Operandi. Anzeigen von Betroffenen gingen in nahezu allen
Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen ein.

Die Täter missbrauchen die Bezeichnung und das Logo des Bundeszentralamtes für
Steuern. Die betrügerischen E-Mails enthalten häufig PDF-Anhänge. Als Betreff
erscheinen beispielsweise "Zahlungserinnerung im Ordnungsgeldverfahren wegen
unterlassener Offenlegung von Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2023" oder
"Verspätungszuschlag für eine fehlende Steuererklärung". Die geforderten Beträge
liegen dabei häufig im dreistelligen Euro-Bereich.

Seit Ende August 2026 ist zudem eine Variante bekannt, bei der die Empfänger mit
einem angeblich ergangenen Pfändungsbeschluss unter Druck gesetzt werden.
Weitere E-Mails fordern zur Eingabe der Steuer-Identifikationsnummer oder zur
Bestätigung von Bankdaten auf - angeblich im Zusammenhang mit Steuererstattungen
oder einer IBAN- beziehungsweise Kryptosteuerprüfung.

In einer weiteren Variante behaupten die Betrüger, nach einem vermeintlichen
Lottogewinn von 765.000 Euro müsse eine offene Steuerschuld beglichen werden.
Die geforderten Beträge liegen hier im vierstelligen Bereich.

So schützen Sie sich vor der Betrugsmasche:
- Zahlen Sie nicht ungeprüft. Lassen Sie sich durch angebliche Steuerforderungen,
Pfändungsbeschlüsse oder drohende Konsequenzen nicht unter Druck setzen.

- Öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge und klicken Sie nicht auf unbekannte
Links. PDF-Dateien können auf betrügerische Internetseiten führen.

- Geben Sie keine sensiblen Daten preis. Übermitteln Sie weder
Steuer-Identifikationsnummern noch Bank- oder Kryptodaten aufgrund einer
unaufgeforderten E-Mail.

- Prüfen Sie die Echtheit der Nachricht. Nutzen Sie dafür ausschließlich
unabhängig recherchierte offizielle Kontaktdaten und Informationen des
Bundeszentralamtes für Steuern.

- Erstatten Sie bei einem Betrugsverdacht Anzeige bei der Polizei.
Haben Sie bereits Geld überwiesen, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank.

Das Bundeszentralamt für Steuern warnt auf seiner Website ausdrücklich vor
betrügerischen E-Mails und unberechtigten Zahlungsaufforderungen in seinem
Namen. Weitere Informationen finden Sie unter www.bzst.de.

Wichtig: Eine professionell gestaltete E-Mail mit behördlichem Logo ist kein
Beleg für ihre Echtheit. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen und prüfen
Sie Zahlungsaufforderungen sorgfältig.


Online-Services der Stadt Dinslaken nur eingeschränkt nutzbar
Aktuell stehen einige der Online-Services auf der Webseite der Stadt Dinslaken nicht zur Verfügung. Die eingeschränkte Erreichbarkeit resultiert aus der weltweiten PHP-Sicherheitslücke. Sobald alle Sicherheitsupdates installiert wurden, werden die Dienste wieder erreichbar sein.

Kleve: Online-Terminbuchung derzeit nicht verfügbar
Aufgrund der kürzlich bekannt gewordenen PHP-Sicherheitslücke hat der IT-Dienstleister der Stadt Kleve vorsorglich einzelne IT-Verfahren abgeschaltet. Hierunter fällt auch die Online-Terminbuchung. Die Abschaltung dient dem Schutz der Systeme und Daten. Es wird bereits an der Lösung des Problems gearbeitet, damit die Online-Terminbuchung schnellstmöglich wieder zur Verfügung steht.

Dinslaken: Rasanter Rummelspaß mit Feuerwerk - Martinikirmes startet bald
Auch die Martinikirmes 2025 wurde von Bürgermeister Simon Panke eröffnet.
Vom 6. bis 10. November 2026 heißt es auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn wieder: Kirmeszeit in Dinslaken! Rund 130 Schausteller*innen bieten ein vielfältiges Programm für die ganze Familie – mit schnellen Fahrgeschäften, beliebten Klassikern, bunten Lichtern und jeder Menge kulinarischer Genüsse.

Martinikirmes 2025 wird von Bürgermeister Simon Panke eröffnet

Großes Kirmesvergnügen mit Tradition
12 Großfahrgeschäfte sowie 12 Kinder- und Familienfahrgeschäfte sorgen für Abwechslung und Nervenkitzel. Mit dabei sind bekannte Publikumsmagneten wie der rasant rundfahrende Polyp der Familie Dreßen, der Voodoo Jumper mit Freifalleffekt oder der 34 Meter hohen gigantischen Überschlagsschaukel Extrem. Auch Laufgeschäfte, Kinderkarusselle und Gruselspaß wird es wieder geben. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Imbiss- und Ausschankstände, die von gebrannten Mandeln bis zu herzhaften Spezialitäten alles bieten, was zu einer traditionellen Kirmes gehört.

Eröffnung, Gottesdienst und Feuerwerk
Am Freitag, 6. November 2026, findet um 17 Uhr die offizielle Eröffnung der Martinikirmes durch Bürgermeister Simon Panke am Riesenrad der Firma Göbel-Worms statt. Die weiteren Öffnungszeiten sind: Freitag, Samstag, Montag und Dienstag jeweils von 14 bis 23 Uhr, am Sonntag von 11 bis 23 Uhr.

Der Sonntag beginnt wie gewohnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Autoscooter. Am Montag ist Familientag mit vergünstigten Preisen. Zum Kirmes-Abschluss erwartet die Besucher*innen am Dienstag, 10. November, ab 21 Uhr ein großes Höhenfeuerwerk. Währenddessen bleibt der Parkplatz zwischen 20:45 und 21:20 Uhr gesperrt.

Bürgermeister Simon Panke freut sich schon: „Die Martinikirmes ist ein Höhepunkt im Dinslakener Jahreskalender. Sie ist fester Teil unserer Stadtidentität und verbindet Menschen und Generationen. Ich freue mich auch dieses Jahr wieder auf viele Besucher*innen und Gäste, die hier friedlich zusammen feiern. Damit das möglich ist, wirken hier viele zusammen von den Schaustellerinnen und Schaustellern bis hin zu den Einsatzkräften. Allen Beteiligten bin ich sehr dankbar.“

Erreichbarkeit
Ein Pendelbus verbindet den Bahnhof und die Innenstadt mit dem Festgelände. Der Bus verkehrt in kurzen Abständen - abhängig von der jeweiligen Verkehrslage. Er hält dabei auch am Bahnhofsvorplatz, am Neutor, an Hans-Böckler-Straße / Am Pollenkamp, Schloßstraße, Friedrich-Ebert-Straße / Neustraße.
Der Pendelbus fährt nach folgendem Zeitplan:
· Freitag und Samstag: 14:00 bis 00:00 Uhr
· Sonntag: 11:00 bis 22:00 Uhr
· Montag und Dienstag: 14:00 bis 23:00 Uhr

Aktuell fahren auf der Bahnlinie 903 nur Ersatzbusse. Der Ersatzbus zur Martinikirmes hält an der Duisburger Straße, so dass die Besucher*innen von dort aus über die Alleestraße zum Gelände laufen können.
Wer mit dem Auto anreist, kann auf dem großen Parkplatz an der Trabrennbahn parken. Die Parkgebühr beträgt 3 Euro pro Tag.
An der Alleestraße wird darüber hinaus eine eigene Fahrradabstellfläche eingerichtet.

Zugang zum Veranstaltungsgelände besteht über vier Eingänge:
· Eingang 1: Parkplatz Trabrennbahn
· Eingang 2: Alleestraße / Bärenkampallee
· Eingang 3: Am Pollenkamp (Pendelbus-Haltestelle)
· Eingang 4: Alleestraße / von der Duisburger Straße kommend (Schienenersatzverkehr)

Sicherheit und Hausrecht
Die Stadt Dinslaken macht von ihrem Hausrecht Gebrauch und untersagt auf dem Veranstaltungsgelände das Mitführen von Taschen und Rucksäcken, die größer als DIN A4 sind. Auch gibt es ein Glasflaschenverbot. Ebenfalls nicht gestattet sind Flaggen aller Art, Waffen, Messer, E-Roller, Fahrräder, Drohnen, Pyrotechnik sowie weitere gefährliche Gegenstände. Es wird stichprobenartige Einlasskontrollen an den Eingängen geben. Auch der Konsum von Cannabis ist auf dem gesamten Gelände untersagt. Hinweise auf die entsprechenden Verbote werden gut sichtbar an den Eingängen angebracht.

Die Stadt Dinslaken wünscht allen Dinslakener*innen und Gästen viel Freude bei der Martinikirmes 2026. Im Jahr 2027 findet die Martinikirmes auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn dann vom 5. bis 9. November statt.



Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im August 2026: +23,0 % zum Vormonat
Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,3 % gestiegen

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, August 2026
+23,0 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
+17,3 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
+23,8 % zum Vorjahresmonat (nominal, unbereinigt)

Umsatz im Bauhauptgewerbe, August 2026
+4,9 % zum Vorjahresmonat (real, unbereinigt)
+10,1 % zum Vorjahresmonat (nominal, unbereinigt)

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im August 2026 gegenüber Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt um 23,0 % gestiegen. Bedingt durch mehrere Großaufträge war dies der höchste saisonbereinigte Anstieg zum Vormonat im Bauhauptgewerbe seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 12,4 % und im Tiefbau um 31,6 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Juni 2026 bis August 2026 um 7,6 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +0,6 %; Tiefbau: +13,8 %).



Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2025 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im August 2026 um 17,3 %. Im Hochbau fiel der Auftragseingang um 1,7 % und im Tiefbau stieg er um 36,4 %. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 23,8 % über dem Vorjahreswert.

Umsatz real 4,9 % höher als im Vorjahresmonat
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im August 2026 um 4,9 % höher als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 10,1 % auf 10,9 Milliarden Euro. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 % auf rund 548 000 Personen zu. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen.


Kleve: Kostenlose Gebäudeenergieberatungen: Zeitraum der Energiekarawane verlängert
Wie viel Energie verbraucht mein Haus? Und wie kann ich Geld und Energie sparen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um den Energieverbrauch des eigenen Wohngebäudes sollen Eigentümerinnen und Eigentümer von der „Energiekarawane“ in Kleve erhalten.

Die Energiekarawane bringt kostenlose Gebäudeenergieberatungen nach Kleve.

Das Projekt für Gebäude im ganzen Klever Stadtgebiet ist Teil der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Kleve. Nun wurde der Projektzeitraum verlängert, um mehr Kleverinnen und Klevern die Gelegenheit zur Teilnahme zu geben. Die Energiekarawane ist eine Energieberatungskampagne, die unabhängige, professionelle und kostenfreie Energieberatung direkt zu Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern nach Hause bringt.

Im Auftrag der Stadt Kleve besuchen zertifizierte Energieberaterinnen und Energieberater die Häuser in Kleve, stellen Schwachstellen der Gebäudesubstanz fest, erörtern Modernisierungsmaßnahmen und beraten zu Fördermöglichkeiten. Die Beratung ist anbieter- und produktneutral, verpflichtet nicht zu Ausgaben und ist als eine Leistung der Stadt Kleve kostenfrei.

Berechtigt sind im nun verlängerten Projektzeitraum bis zum 30. November 2026 alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden im gesamten Klever Stadtgebiet. Sie können ihren Beratungswunsch direkt an den Klimaschutzmanager der Stadt Kleve Christoph Bors unter Tel.: 02821/84437 oder E-Mail: christoph.bors@kleve.de richten.

Die Teilnahme an der Kampagne ist für Eigentümerinnen und Eigentümer vollkommen freiwillig und verpflichtet nicht zur anschließenden Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen. Weitere Informationen stellt die Stadt Kleve auf ihrer Internetseite unter www.kleve.de/energiekarawane bereit. Für Rückfragen steht auch der Klimaschutzmanager der Stadt Kleve unter den oben angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.

Moers: Pilotprojekt stärkt die Teilhabe von Kindern im Schulalltag
Inklusion beginnt im Klassenzimmer: Um dem Unterricht zu folgen und am Schulleben teilhaben zu können, benötigen manche Kinder Unterstützung. Mit einem neuen Pilotprojekt setzt die Stadt Moers auf frühzeitige und präventive Unterstützung. Seit dem Start des neuen Schuljahres kommen an der St. Marien-Schule und der GGS Annastraße in den ersten Klassen sogenannte Assistenzkräfte zum Einsatz.

Das zunächst auf zwei Jahre angelegte Projekt wird im zweiten Jahr auf die dann neuen ersten Klassen ausgeweitet. So sollen künftig zwei Jahrgangsstufen von dem Angebot profitieren. „Unser Ziel ist es, einen nachhaltigen Beitrag zu einem inklusiven Bildungssystem zu leisten“, erklärt Fachberaterin für Eingliederungshilfe Alessia Specht.

„Wir setzen präventiv an und ermöglichen Kindern unabhängig von einem individuellen Antragsverfahren Unterstützung, damit alle am schulischen Alltag teilhaben können.“ Fachliche Qualifizierung für den Schulalltag Fünf Teilnehmende haben nun die Grundlagenqualifikation „Schule + I – gemeinsam Inklusion gestalten“ begonnen.

In 40 Unterrichtseinheiten am CJD Institut für Weiterbildung NRW erwerben sie Kenntnisse – unter anderem in inklusiver Pädagogik, Entwicklungspsychologie und Kommunikation. Sie lernen, Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen, angemessen zu reagieren und eng mit den Lehrkräften zusammenzuarbeiten. Die Stadt Moers hat das Projekt an ihren Schulen initiiert.

Die Caritas Moers-Xanten e. V. stellt die Assistenzkräfte und koordiniert deren Einsatz und das CJD Institut für Weiterbildung NRW vermittelt die fachlichen Grundlagen.
Gemeinsam schaffen die Beteiligten damit Voraussetzungen für mehr Teilhabe und einen Schulalltag, in dem Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen bestmöglich unterstützt werden.  

Die Stadt Moers ist mit dem Modell Praxispartner des Verbundprojekts TEAMS der Universität zu Köln und Wuppertal. Diese begleiten Kommunen bei der Umsetzung und Verstetigung von Infrastrukturmodellen. Innerhalb dieses Projekts der Universität finden im November zwei Fortbildungstage statt, an denen die Lehrkräfte gemeinsam mit den Assistenzkräften teilnehmen.

Moers: KliMo-Einrichtungsbesuche stärken das Umweltbewusstsein
Wie lässt sich Abfall vermeiden? Was gehört in welche Tonne? Und warum ist Müll in der Umwelt problematisch? Mit diesen Fragen beschäftigen sich derzeit die Teilnehmenden der KliMo-Einrichtungsbesuche an Kitas und Schulen. Das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers (zgm) vermittelt dabei altersgerecht, wie Abfallvermeidung, richtige Mülltrennung und Wiederverwendung zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

Von den insgesamt 39 teilnehmenden Kindertagesstätten und Schulen haben bereits 24 das Angebot genutzt. Die übrigen Besuche finden bis zu den Weihnachtsferien statt. Von der Müllbande bis zur eigenen Lösung In den Kitas lernen die Kinder mit Unterstützung der Moerser Müllbande spielerisch verschiedene Abfallarten und deren richtige Entsorgung kennen.

Grundschulkinder setzen sich als KliMo-Kapitäninnen und -Kapitäne mit den Folgen von Müll für Tiere und Umwelt auseinander und entwickeln Ideen zur Abfallvermeidung. An den weiterführenden Schulen stehen je nach Jahrgangsstufe Themen wie Mülltrennung und Recycling, Mikroplastik oder die Folgen von Abfällen in der Umwelt im Mittelpunkt.

Ziel der Besuche ist es, das Umweltbewusstsein der Kinder und Jugendlichen zu stärken und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu motivieren. Weitere Informationen und Wissenswertes rund um das Thema Klimaschutz findet sich auf der KliMo-Website unter https://klimo.moers.de.

Moers: Richtig Geld anlegen ab 50: Welche Strategie passt?
Geldanlage und Altersvorsorge: Plötzlich ist mehr Geld auf dem Konto – etwa durch eine Erbschaft, eine ausgezahlte Versicherung oder andere günstige Umstände. Doch wie lässt sich das Geld sinnvoll anlegen? Und wie kann man auch ab 50 noch gezielt für das Alter vorsorgen? 

Der Workshop ‚Richtig Geld anlegen für Menschen ab 50‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort vermittelt am Samstag, 7. November, ab 9 Uhr einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage. Ob Aktien, Festgeld, Tagesgeld, Immobilien, Renten oder staatliche Geldanlagen:  In den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Optionen kennen und können sich mit deren Chancen und Besonderheiten auseinandersetzen.

Auch steuerliche Aspekte werden thematisiert. Außerdem bietet die Veranstaltung Raum für individuelle Fragen. Sie richtet sich an alle, die ihre finanziellen Möglichkeiten besser einschätzen und fundierte Entscheidungen für ihre Zukunft treffen möchten. Wer sich für den Workshop interessiert, muss sich rechtzeitig entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 - 565 oder online unter www.vhs-moers.de anmelden.

Neues ambulantes OP-Zentrum startet in Duisburg-Fahrn - Evangelisches Klinikum Niederrhein schafft eigene Strukturen für ambulante Eingriffe
Am Standort Duisburg-Fahrn des Evangelischen Klinikums Niederrhein hat ein neues ambulantes OP-Zentrum den Betrieb aufgenommen. Damit schafft der Klinikverbund eigene Strukturen für Eingriffe, die medizinisch sicher ohne stationären Aufenthalt durchgeführt werden können. Den Anfang macht die Unfallchirurgie, weitere Fachbereiche sollen schrittweise folgen.

Für die Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor allem einen kürzeren Krankenhausaufenthalt und klar abgestimmte Abläufe. Sie kommen für den Eingriff in die Klinik und können bei einem unkomplizierten Verlauf noch am selben Tag wieder nach Hause gehen. Die Erholung kann somit frühzeitig in der vertrauten Umgebung beginnen. Ob eine ambulante Operation infrage kommt, wird vorab individuell geprüft. Vor der Entlassung stellt das Behandlungsteam anhand festgelegter Kriterien sicher, dass die Patientinnen und Patienten das Krankenhaus bedenkenlos verlassen können.

Auch die anästhesiologische Vorbereitung wird auf die ambulanten Eingriffe abgestimmt. Bei Patientinnen und Patienten ohne größere Vorerkrankungen kann die ärztliche Aufklärung bei einfachen Eingriffen auf Wunsch telefonisch erfolgen. In diesem Fall werden sie von einer Anästhesistin oder einem Anästhesisten persönlich angerufen. Bei Vorerkrankungen oder auf Wunsch findet das Aufklärungsgespräch weiterhin vor Ort statt.

Für das neue Zentrum wird der ehemalige OP-Bereich der Augenklinik wieder in Betrieb genommen, der künftig ausschließlich für ambulante Operationen genutzt wird. Zu den zunächst vorgesehenen Eingriffen in der Unfallchirurgie gehören beispielsweise bestimmte arthroskopische Operationen oder die Entfernung von Platten, Schrauben und anderem Material nach einer ausgeheilten Fraktur.

Schrittweise sollen die Viszeralchirurgie, die Neurochirurgie und die Rhythmuschirurgie hinzukommen. Dabei werden Fachabteilungen aus verschiedenen Standorten des Klinikverbundes das ambulante OP-Zentrum nutzen. Das Angebot ist langfristig angelegt und soll entsprechend dem medizinischen Bedarf weiter ausgebaut werden.

„Immer mehr Operationen können heute ambulant durchgeführt werden. Mit unserem neuen OP-Zentrum schaffen wir dafür die passenden Voraussetzungen und entlasten gleichzeitig unsere Zentral-OPs. Für uns steht dabei immer die medizinisch richtige Versorgung im Vordergrund. Patientinnen und Patienten, die keinen stationären Aufenthalt benötigen, können noch am selben Tag wieder nach Hause. Wer nach einer Operation weiterhin im Krankenhaus versorgt werden muss, bleibt selbstverständlich bei uns“, erklärt Dr. Andreas Sander, Medizinischer Geschäftsführer des Evangelischen Klinikums Niederrhein.

Hintergrund sind auch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen. Mit den sogenannten Hybrid-DRGs werden bestimmte Leistungen unabhängig davon, ob sie ambulant oder stationär erbracht werden, gleich vergütet. Gleichzeitig nimmt die Zahl der ambulant durchführbaren Eingriffe zu. Krankenhäuser müssen ihre Strukturen deshalb zunehmend auf beide Versorgungsformen ausrichten. Das neue OP-Zentrum schafft hierfür eigene Kapazitäten. Vorhandene Ressourcen, wie beispielsweise die Anästhesie, die Aufwachbereiche und weitere Einrichtungen, können somit gezielter genutzt werden.

Moers: Pflegearbeiten am Stadtgraben - Enni entfernt jungen Gehölzaufwuchs  
Die ENNI Stadt & Service (Enni) führt in den kommenden Tagen Pflegearbeiten entlang des Stadtgrabens durch. Betroffen sind die Abschnitte zwischen Rheinberger Straße und Repelener Straße sowie der Bereich vom Café Mehrhoff bis zu den Kanonenstrahlern. Gemeinsam mit einem Fachunternehmen wird Enni dort Sträucher, junge Baumsämlinge und sogenannte Stockausschläge entfernen.

Dabei handelt es sich um neue Triebe, die aus bereits vorhandenen Baumstümpfen oder Wurzelstöcken wachsen. Die Arbeiten sollen in den kommenden Tagen beginnen und dauern voraussichtlich zwei Wochen. Je nach Witterung kann es zu Verzögerungen kommen. Der vorhandene Baumbestand bleibt unberührt.

„Mit der Maßnahme pflegen wir die Uferbereiche und halten sie von unerwünschtem Gehölzaufwuchs frei. So verhindern wir, dass sich an ungeeigneten Stellen neue Bäume und größere Sträucher entwickeln“, erklärt Marcus Petrausch, Enni-Abteilungsleiter für Grünflächen und Friedhöfe.

Moers: Snooker ausprobieren mit der vhs
15 rote und 6 farbige Kugeln, ein großer Tisch und jede Menge Fingerspitzengefühl: Snooker ist ein Spiel, das Präzision, Konzentration und taktisches Geschick vereint. Wer die anspruchsvolle Billardsportart selbst ausprobieren möchte, hat dazu an den beiden Samstagen, 7. und 14. November, Gelegenheit. 

In Kooperation der vhs Moers -Kamp-Lintfort und dem Moerser Snooker-Club e. V. sind Interessierte jeweils von 15 bis 18 Uhr eingeladen, unter Anleitung passionierter Spieler die Grundlagen des Snookers kennenzulernen und erste eigene Stöße zu wagen. Dabei geht es nicht nur darum, Kugeln zu versenken: Auch das strategische Spiel und die richtige Positionierung der weißen Spielkugel machen den besonderen Reiz aus.

Ob neugierige Einsteigerinnen und Einsteiger oder Billardbegeisterte, die etwas Neues entdecken möchten – hier steht das Ausprobieren im Mittelpunkt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.  Veranstaltungsort ist der Moerser Snooker-Club an der Franz-Haniel-Straße 26. Wer Snooker ausprobieren möchte, muss sich vorher anmelden: entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de.

Historische Figur: Grafschafterin Anna lädt zum Stadtrundgang ein
Eine besondere historische Stadtführung können Geschichtsinteressierte am Sonntag, 25. Oktober, um 11.30 Uhr erleben. Start ist vor dem Haupteingang des Moerser Schlosses, Kastell 9.

Unterwegs erzählt Gästeführerin Anne-Rose Fusenig in Grafschafter Tracht als Grafschafterin Anna von der Entstehung der Stadt, Begebenheiten aus der römischen, oranischen und preußischen Regentschaft sowie vom Stadtbrand. Auch das Leben der Bürgerschaft und Edelleute ist dann Thema.  

Die Teilnahme an der Führung kostet pro Person 9 Euro. Verbindliche Anmeldungen sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.

Preisgekrönter US-Dokumentarfilm „The Spies Among US“ (2025)
wird am Samstag 24. Oktober in der Lichtburg Dinslaken gezeigt
- zentrale Protagonisten aus Dinslaken sind beteiligt und anwesend

Der preisgekrönte US-Dokumentarfilm „The Spies Among US“ (2025), wird am Samstag 24. Oktober 2026, um 11 Uhr, in der Lichtburg Dinslaken öffentlich gezeigt.
Restkarten erhältlich unter: https://www.kino-dinslaken.de/de/programm?date=2026-10-24
Der Film wird aufgrund des großen Interesses auch nochmal am 30. Januar 2027 in Dinslaken gezeigt. www.thespiesamongus.film

Peter Keup im Gespräch mit Dinslakener Schülern

Zentrale Figur dieses spannenden und aufwühlenden Dokumentarfilms über Diktatur, Stasi und Überwachungsstaat ist der ehemalige Inhaber der Tanzschule Peter Keup in Dinslaken, der heute als Historiker sowie als ehemaliger politischer Häftling in der Demokratieerziehung tätig ist und über den auch an anderer Stelle bereits berichtet wurde.

Er trifft in dem Film zum Beispiel auf den letzten Stasi-Chef und zeigt, wie das menschenverachtende Denken und Handeln dieser Diktatur bis heute nachwirkt. Zum ersten Mal wird die Begegnung eines Opfers der SED-Diktatur mit ehemaligen Tätern in diesem Umfang dokumentiert.

Auch die heutige Tanzschulinhaberin in Dinslaken, Uta Keup, ist Teil des Films und wird als Zeitzeugin in der sich dem Film anschließenden Fragerunde in der Lichtburg Dinslaken anwesend sein.

Uta und Peter Keup waren Teil der Nationalmannschaft der DDR und sind aufgrund eines Ausreiseantrags in die Mühlen der Stasi geraten. Später mussten sie feststellen, dass sie durch ihren Bruder verraten wurden. Diese Geschichte bildet den roten Faden durch den Film und wird ungewöhnlich aufgearbeitet.

Biomassekraftwerke flexibel betreiben
Wie können Kommunen schwankende erneuerbare Energieerträge, den Wärmebedarf und die lokale Energieerzeugung besser aufeinander abstimmen? Im Verbundprojekt »biovolatil« entwickeln und erproben die Projektpartner technische Lösungen, um Biomassevergaser mit Blockheizkraftwerken bedarfsgerecht zu betreiben und mit Geothermie sowie bestehenden kommunalen Energiesystemen zu koppeln.

Ein neu entwickelter Reaktoreinsatz war bereits rund 3000 Betriebsstunden im Einsatz. Erste Versuche zur Produktgasrückführung zeigen zudem, wie sich der Betriebsbereich erweitern lässt.

Zwei nebeneinander aufgestellte Holzvergaser mit dem runden Reaktor der vorderen Anlage auf der linken Seite. © Burkhardt GmbH

Sonnen- und Windenergie stehen nicht jederzeit in gleicher Menge zur Verfügung. Zugleich schwankt der Energiebedarf im Tages- und Jahresverlauf. Um die lokale Energieerzeugung und den Energieverbrauch besser aufeinander abzustimmen, untersucht das Verbundprojekt »biovolatil« das Zusammenspiel von Biomassevergasern mit Blockheizkraftwerken (BHKW), Geothermie und bestehenden Energiesystemen. Das Ziel ist eine klimaneutrale, möglichst autarke und zugleich flexible kommunale Energieversorgung.

Im Mittelpunkt stehen konstruktive und verfahrenstechnische Anpassungen, die einen bedarfsgerechten Betrieb der Biomassevergasungs-BHKW ermöglichen. Der Projektpartner Burkhardt GmbH, ein Hersteller von Biomassekraftwerken, erprobt die Ansätze an einem Vergasersystem unter Praxisbedingungen. »Die Ergebnisse schaffen eine Grundlage, um solche flexiblen Anlagen künftig in reale Energiesysteme zu integrieren«, sagt Projektleiter Johannes Voß vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.

Neuer Reaktoreinsatz unter Praxisbedingungen erprobt
Die Geometrie des Reaktoreinsatzes im Vergaser beeinflusst, wie viel Brennstoff die Anlage umsetzt und welche elektrische und thermische Leistung sie erzeugt. Das Projektteam hat daher einen alternativen Reaktoreinsatz entwickelt und in einem Demonstrator getestet. Er soll die Leistung des Biomassevergasungs-BHKW gezielt an einen geringeren Wärmebedarf anpassen.

Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass sich der Reaktoreinsatz mit geringem Aufwand in bestehenden Anlagen nachrüsten lässt. Eine erste Version war bereits rund 3000 Betriebsstunden im Einsatz. Derzeit wird eine optimierte Variante erprobt. Untersucht werden insbesondere das Anlagenverhalten, die Betriebssicherheit und die Dauerhaltbarkeit. Künftig könnten Betreibende ihre Bestandsanlagen so im Rahmen regulärer Wartungsintervalle saisonal an den mittelfristigen Bedarf anpassen.

Produktgasrückführung erweitert den Betriebsbereich
Ein weiterer Ansatz ist die Rückführung von Produktgas: Dabei strömt ein Teil des im Prozess erzeugten Gases zurück in den Vergasungsreaktor. Erste Versuchsreihen zeigen, dass dadurch das Betriebsverhalten gezielt beeinflusst und die minimale Anlagenlast verringert werden können. Die nächsten Tests sollen klären, wie groß das Flexibilisierungspotenzial ist und welche Betriebsstrategien sich daraus ableiten lassen.

Gesamtkonzept auf Basis realer Daten
Die bisherigen Erkenntnisse fließen in eine übergreifende Betriebsstrategie ein. »Wir diskutieren aktuell verschiedene Konzepte, um Biomassevergasungs-BHKW und Geothermie zu koppeln,«, so Johannes Voß. Reale, standortbezogene Daten aus den Energienetzen der Kommunen Oberhausen und Zittau bilden die Grundlage für die Bewertung. Anschließend vergleicht das Projektteam die Konzepte nach ökologischen und ökonomischen Kriterien.

Projektpartner und Förderung
Das Verbundprojekt »biovolatil« wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWE gefördert. Neben dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sind folgende Partner Teil des Projektkonsortiums: Burkhardt GmbH, EnProCo Berlin GmbH, Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG, Hochschule Zittau/Görlitz und ifeu-Institut. Assoziierte Partner sind die Energieversorgung Oberhausen AG und die Stadtwerke Zittau GmbH.


NRW: Das Einkommen von Müttern im Alter von 30 bis 40 Jahren war 2022 halb so hoch wie das gleichaltriger Väter
* Personen im Alter von 30 bis 40 Jahren mit Kindern verdienten im Jahr knapp 5.000 Euro weniger als Kinderlose
* Mütter dieser Altersklasse verdienten jährlich mit 20.000 Euro nur halb so viel wie die Väter mit 42.600 Euro
* Väter mit 2 Kindern hatten durchschnittlich das höchste Einkommen

Die Altersgruppe der 30- bis 40-Jährigen mit Kindern hat im Jahr 2022 in Nordrhein-Westfalen im Mittel Jahreseinkünfte von 31.900 Euro in der Steuererklärung angegeben. Diese Summe lag 4.900 Euro unter den Jahreseinkünften der Personen ohne Kinder. Wie das Statistische Landesamt anhand einer jetzt durchgeführten Analyse zur Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2022 mitteilt, waren es in dieser Altersgruppe insbesondere die Mütter, die weniger verdienten als die Väter.

Betrachtet wird der Median, der in der Steuererklärung anzugebenden „Summe der Einkünfte”. Als Mütter und Väter gelten hier Personen, die ein oder mehrere Kinder bis max. zum 25. Lebensjahr des Kindes in ihrer Steuererklärung vermerkten. Mütter verdienten halb so viel wie Väter Mütter in der Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren verdienten im Mittel 20.000 Euro, Väter dagegen 42.600 Euro.

Damit betrug das Einkommen der Mütter lediglich 47 % des Einkommens der Väter. Zum Vergleich: Für Frauen ohne Kinder in der Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren lag das Medianeinkommen 2022 bei 37.000 Euro, während das mittlere Einkommen vergleichbarer Männer 36.700 Euro betrug.

Das Einkommen der Mütter verringerte sich mit der Anzahl der Kinder; für Väter stieg es bis 2 Kinder Bei den Eltern gab es weitere Unterschiede abhängig von der Kinderzahl: Das Medianeinkommen für Mütter dieser Altersgruppe betrug 21.700 Euro bei einem Kind und sank auf 13.500 Euro bei 4 oder mehr Kindern. Dagegen hatten Väter in dieser Altersgruppe mit 2 Kindern und 45.300 Euro die höchsten Einkünfte


48 % der 30- bis 40-Jährigen Personen hatten Kinder
Bei der Betrachtung von einzelnen Personen, sogenannten „Steuerfällen”, werden zusammenveranlagte Steuerpflichtige als zwei Fälle erfasst. Daraus resultierten 1,9 Mio. Personen im Alter von 30 bis 40 Jahren, von denen 48 % Kinder hatten. Unter den 0,8 Mio. Frauen gaben 52 % an, Kinder zu haben während es bei den 1,1 Mio. Männern 44 % waren.

Der Fokus auf die Alterskohorte 30 bis 40 Jahre wurde gewählt, da es in dieser Altersgruppe zu den größten Geschlechterunterschieden kam. Die hier dargestellten Verteilungen zeigten sich auch in anderen Altersgruppen, jedoch in abgeschwächterer Form.

Museumsworkshop für Erwachsene: Mach's wie... Erich Heckel
Mit wenigen Strichen ausdrucksstarke Bilder schaffen – und dabei ein ganz besonderes Zeichenmaterial entdecken! In diesem kreativen Workshop lassen wir uns von den Werken des Expressionisten Erich Heckel inspirieren. Mit kräftigen Linien, starken Kontrasten und dem bewussten Einsatz von Licht und Schatten erkunden wir die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Kohlezeichnung.

Im Mittelpunkt steht dabei ein besonderes Material: finnische Holzkohle. Ihre ungewöhnliche Haptik und ihr unmittelbares Zeichenverhalten laden dazu ein, frei zu experimentieren. Mal entstehen weiche Schattierungen, mal tiefe Schwarztöne und markante Linien. Mit den Fingern wird verwischt, mit dem Knetradierer werden Lichtakzente gesetzt. Nach einer kurzen Einführung in die Kunst Erich Heckels greifen die Teilnehmenden selbst zur Kohle.

Ob Porträt, Tier oder Landschaft – die Motive können frei gewählt werden. Dabei geht es nicht um perfekte Zeichnungen, sondern um die Freude am Gestalten und darum, den eigenen Ausdruck zu entdecken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Der Workshop richtet sich an Erwachsene, die Lust haben, eine besondere Zeichentechnik kennenzulernen und kreativ zu werden.

Termin: Samstag, 14. November 2026, 10–12 Uhr Ort: Städtisches Museum Wesel, Ritterstraße 14, Erdgeschoss, Raum 11 Teilnahme: kostenfrei Material: Zeichenpapier und finnische Holzkohle werden gestellt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung unter museum@wesel.de oder telefonisch unter 0281 2032390.

Gründen in Wesel: Neue Angebote stoßen auf große Resonanz
Mehr als 100 Teilnehmende beim 1. Weseler Gründungsabend und innerhalb kurzer Zeit ausgebuchte Termine der Orientierungssprechstunde „Gründen in Wesel“: Zwei neue Angebote für Gründungsinteressierte sind in Wesel auf große Resonanz gestoßen.

 v.l._ Julia Brouns (Gründungsberaterin), Bürgermeister Rainer Benien, Pascal Schulte (Nispa), Louis Eimert (Wirtschaftsförderung Stadt Wesel) / Foto: Julia Brouns

Die Erfahrungen zeigen aus Sicht der Beteiligten, wie wichtig frühzeitige Orientierung, persönliche Beratung und gut vernetzte Unterstützungsangebote vor Ort sind. Beim 1. Weseler Gründungsabend am 24. September 2026 im Gusto by CUBES standen vier Stunden lang Information, Orientierung und persönliche Kontakte im Mittelpunkt.

Neben dem Impulsvortrag „In 8 Schritten zum eigenen Business“ der Weseler Gründungsberaterin Julia Brouns berichteten junge Unternehmerinnen und Unternehmer aus ihrer Gründungspraxis. An verschiedenen Info-Stationen konnten die Teilnehmenden mit Fachleuten rund um Wirtschaftsförderung, Kammern, Finanzierung, Förderung und sozialer Absicherung ins Gespräch kommen und individuelle Fragen klären.

Auch Bürgermeister Rainer Benien unterstrich die Bedeutung der Unterstützung vor Ort: „Als Bürgermeister der Stadt Wesel ist mir ganz wichtig: Wir wollen nicht nur, dass hier Ideen entstehen. Wir wollen die Menschen auch dabei unterstützen, dass aus diesen Ideen Gründungen und erfolgreiche Unternehmen werden.“

Der 1. Weseler Gründungsabend wurde gemeinsam von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel, der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe und der Initiatorin Julia Brouns von gründungsberaterin.de veranstaltet. Orientierungssprechstunde ebenfalls stark nachgefragt Dass der Bedarf an frühzeitiger Unterstützung vorhanden ist, hatte sich bereits zuvor gezeigt.

Mit der Orientierungssprechstunde „Gründen in Wesel“ wurde in diesem Jahr ein weiteres kostenfreies Angebot geschaffen, das Menschen bereits in einer frühen Phase ihrer Gründungsüberlegungen anspricht. Die Gesprächstermine waren nach ihrer Veröffentlichung jeweils innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. Im Mittelpunkt standen dabei grundlegende Fragen: Passt eine Selbstständigkeit zur eigenen Lebenssituation? Wie lässt sich eine Geschäftsidee einordnen? Und welche nächsten Schritte sind sinnvoll?

„Viele Menschen beschäftigen sich schon länger mit dem Gedanken an eine Selbstständigkeit, wissen aber nicht genau, wo sie anfangen sollen. Gerade in dieser frühen Phase braucht es Möglichkeiten, Fragen zu stellen, Orientierung zu bekommen und die richtigen Ansprechpartner kennenzulernen“, sagt Gründungsberaterin Julia Brouns.

Die positiven Rückmeldungen zu beiden Angeboten bestätigen aus Sicht der Beteiligten, dass mit den neuen Formaten ein konkreter Bedarf aufgegriffen wurde. Auch nach dem Gründungsabend erreichten die Organisatoren zahlreiche positive Rückmeldungen. Teilnehmende berichteten zudem umfangreich in den sozialen Medien über ihre Eindrücke und die entstandenen Kontakte.

Gründungsförderung in Wesel weiterentwickeln
„Die große Resonanz auf unsere beiden neuen Angebote zeigt, dass das Interesse an einer frühzeitigen Unterstützung bei der Existenzgründung groß ist. Mit unseren Formaten möchten wir die bereits bestehenden, guten Beratungs- und Unterstützungsangebote, insbesondere der EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel, sinnvoll ergänzen und das regionale Gründungsnetzwerk weiter stärken.

Die positiven Erfahrungen möchten wir nutzen, um die Gründungsförderung in Wesel gemeinsam mit unseren Partnern weiterzuentwickeln und künftig zusätzliche Impulse zu setzen“, erklärt Louis Eimert von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel.

13.000 Euro für Ideen, die Moers gesünder machen
Ob ein Verein Menschen in Bewegung bringt, eine Kita gesunde Ernährung vermittelt, eine Nachbarschaft gemeinsame Spaziergänge organisiert, eine Schule ein Projekt gegen Stress startet oder ein Unternehmen Angebote zur Stressbewältigung macht: In Moers gibt es viele Ideen, die das Leben anderer verbessern.

Der ‚Gesundes Moers Award‘ will sie sichtbar machen und ihre Weiterentwicklung unterstützen. Die Freddy Fischer Stiftung und die Sparkasse am Niederrhein stellen insgesamt 13.000 Euro Preisgeld in sechs Kategorien bereit. Entscheidend ist, dass die Projekte Gesundheit und Lebensqualität fördern und einen Nutzen für die Menschen in Moers haben.

Zusätzlich vergibt die AOK Rheinland/Hamburg einen Sach- und Leistungspreis im Wert von rund 7.500 Euro an ein Unternehmen, das sich besonders für die Gesundheit seiner Beschäftigten einsetzt. Bewerbungen können bis zum 31. März 2027 eingereicht werden. Auch wer selbst kein Projekt einreichen möchte, kann engagierte Menschen, Initiativen oder Projekte aus Moers für den Award vorschlagen.

Für Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Kitas oder Initiativen „Wir wollen die Menschen hinter den Ideen sichtbar machen und ihnen Rückenwind geben“, sagt Vanessa Buth, Initiatorin von Gesundes Moers. „Manchmal braucht es nur einen Impuls, damit aus einer guten Idee etwas entsteht, das vielen Menschen zugutekommt.“

Gesucht werden Konzepte aus den Bereichen Bewegung, mentale Gesundheit, Gemeinschaft, Ernährung, digitale Gesundheit und gesunde Arbeitsbedingungen von engagierten Einzelpersonen, Vereinen, Unternehmen, Start-ups, Schulen, Kitas oder Initiativen. Mitmachen lohnt sich auch für kleine Ideen. Ausgezeichnet werden nicht nur bereits laufende Projekte, sondern auch neue. Wer ein Projekt kennt und es für preiswürdig hält, kann es auch gerne vorschlagen.

Bürgermeisterin Julia Zupancic hat die Schirmherrschaft übernommen: „Ein gesundes Moers entsteht, wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und selbst etwas anstoßen.

Der Award gibt diesem Engagement eine Bühne und kann weitere Menschen ermutigen, ihre Ideen einzubringen.“ Die Teilnahme ist kostenlos. Die Form der Einreichung ist frei wählbar - ob als Beschreibung, mit Fotos, Videos oder einer kreativen Präsentation. Hier geht es zu den Informationen und zur Bewerbung.

Moers. Dein Klima. Deine Zukunft. – Infos und Ideen zum Klimaschutz
Photovoltaik auf dem eigenen Dach, Fernwärme, energetische Sanierung oder das Leihrad für den Weg durch die Stadt: Klimaschutz beginnt oft vor der eigenen Haustür. Was in Moers bereits auf den Weg gebracht wurde und welche Aktivitäten zukünftig geplant sind, zeigt die Veranstaltung ‚Moers.

Dein Klima. Deine Zukunft.‘ des städtischen Fachdienstes Freiraum- und Umweltplanung. Am Donnerstag, 5. November, 18 bis 20 Uhr, bildet im Ratssaal des Rathauses das beschlossene Klimaschutzkonzept den Rahmen für den Abend. Was kann Moers noch tun?

Verschiedene Akteure informieren über aktuelle Entwicklungen und stehen für Fragen und Gespräche bereit. Außerdem sind die Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt:  Was kann Moers noch tun?  Wo besteht Handlungsbedarf?  Und welche Vorschläge können gemeinsam weiterentwickelt werden? 

Die Veranstaltung soll zeigen, wie Klimaschutz vor Ort konkret werden kann. Die Teilnahme ist kostenlos. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Zur besseren Planung wird um Anmeldung per E-Mail an klima@moers.de oder telefonisch unter 0 28 41 / 201-543 bzw. -427 gebeten.  

Mit der vhs kleine Reparaturen und Montagen lernen
Vom Dübel in der Wand bis zur kniffligen Montage: Die vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet im November zwei praxisnahe Workshops für Einsteiger und Fortgeschrittene. Der dreiteilige Einsteiger-Kurs startet am Montag, 2. November, um 18 Uhr in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10. 

Nach praktischen Übungen an typischen Herausforderungen im Haushalt können die Teilnehmenden eigene Wünsche einbringen und weitere Montagen und Reparaturen unter Anleitung erlernen. Auf Wunsch kann auch direkt zu Hause an konkreten Beispielen geübt werden. 

Wer bereits erste Erfahrungen gesammelt oder den Einsteigerkurs besucht hat, kann im Aufbaukurs ‚Kleine Reparaturen und Montagen – für Leute mit Erfahrung‘ weitere Tipps und Tricks kennenlernen. Diese Veranstaltung findet am Montag, 23. November, von 18 bis 20.15 Uhr, ebenfalls in der vhs Moers statt. Eine vorherige Anmeldung ist für beide Angebote notwendig. Diese kann telefonisch unter 0 28 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.

Kilometer sammeln für den Niederrhein: Kreis Wesel startet Titelverteidigung bei „Stadt Land zu Fuß“
Vom 1. bis zum 21. November heißt es wieder: „Stadt Land zu Fuß“. Die bundesweite Bewegungsaktion geht 2026 in eine neue Runde. Auch der Kreis Wesel ist wieder mit dabei und nimmt die Titelverteidigung ins Visier.  Der Kreis Wesel, der in den vergangenen vier Jahren regelmäßig den ersten Platz in seiner Kategorie belegt hat, tritt auch in diesem Jahr erneut an.

Ziel ist es, innerhalb von drei Wochen möglichst viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen – beim ambitionierten Lauftraining ebenso wie beim Spaziergang mit dem Hund, auf dem Weg zur Arbeit oder in der „Bewegten Pause“. Jede Strecke zählt.  Landrat Ingo Brohl ruft die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen auf: „Unsere Erfolge in den vergangenen Jahren haben bewiesen, wie bewegungsfreudig der Kreis Wesel ist.

Bei ‚Stadt Land zu Fuß‘ tun wir gemeinsam etwas für die eigene Gesundheit und den Klimaschutz im Alltag. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich aktiv zu beteiligen, Teams zu bilden und zu zeigen, wie viel Energie in unserem Niederrheinkreis steckt.“

Um die Teilnahme noch einfacher zu gestalten, wurde die Anmeldung für Gruppen im vergangenen Jahr spürbar vereinfacht. Schulklassen, Wandergruppen und Vereine, deren Mitglieder häufig keine eigene E-Mail-Adresse besitzen, benötigen keine individuelle Registrierung aller Teilnehmenden.

Es reicht aus, wenn eine verantwortliche Person die Gruppe anmeldet, die Teilnehmerzahl angibt und die gemeinsam gesammelten Kilometer einträgt. Am fairen Wertungsmodus ändert sich dadurch nichts: Die zurückgelegten Kilometer werden weiterhin ins Verhältnis zur Gesamteinwohnerzahl des Kreises gesetzt. Alle wichtigen Informationen zur Aktion, den Link zur Registrierung sowie eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Interessierte unter https://www.kreis-wesel.de/stadt-land-zu-fuss 

Kreis Wesel - Circular.NiederRhein: Webinar vermittelt Grundlagen der Kreislaufwirtschaft
Materialien effizienter einsetzen, Ressourcen schonen und Produkte länger nutzen: Die Kreislaufwirtschaft bietet Unternehmen vielfältige Ansatzpunkte, um betriebliche Prozesse ressourcenschonender zu gestalten. Welche Strategien dahinterstehen und wie sie sich in der Praxis umsetzen lassen, zeigt das erste Webinar der Reihe „Grundlagen der Kreislaufwirtschaft“ im EFRE-Förderprojekt Circular.NiederRhein.

Die Online-Veranstaltung findet am Donnerstag, 12. November 2026, von 10 bis 11.30 Uhr statt. Sie richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie weitere regionale Akteure. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen der Circular Economy und ihre Bedeutung für die betriebliche Praxis.

Das Webinar vermittelt zentrale Strategien und zeigt, wie Unternehmen Materialströme und Prozesse neu betrachten können. Konkrete Praxisbeispiele geben Einblicke in die Umsetzung zirkulärer Ansätze sowie in damit verbundene Herausforderungen und Lösungswege. Die fachliche Einführung übernimmt Prof. Dr. Henning Wilts, Mitglied der Institutsleitung des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH und Experte für Kreislaufwirtschaft.

Ergänzend berichtet Mats Derißen, ehemaliger Manager Circular Economy bei der Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen, aus der Praxis und stellt Erfahrungen aus konkreten Projekten vor. Kreislaufwirtschaft als Chance für die regionale Wirtschaft Ein effizienter Umgang mit Materialien und Ressourcen ist ein wichtiges Zukunftsthema für Unternehmen.

Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Produkte und Materialien möglichst lange im Wirtschaftskreislauf zu halten und Ressourcen besser zu nutzen. Für Unternehmen im Kreis Wesel und am Niederrhein bietet das Webinar einen Einstieg, um mögliche Ansatzpunkte für den eigenen Betrieb zu erkennen und Chancen zirkulären Wirtschaftens einzuordnen.

Hier setzt Circular.NiederRhein an: Im EFRE-Förderprojekt arbeiten Partner aus Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Praxis zusammen, um Wissen zur Kreislaufwirtschaft zugänglich zu machen und den Austausch von Erfahrungen zu fördern. Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des Kreises Wesel unterstützt den regionalen Wissenstransfer, indem sie Unternehmen auf das Projekt und seine Angebote aufmerksam macht und den Zugang zu relevanten Informationen und Austauschformaten erleichtert.

Die fünfteilige Webinarreihe ist ein Baustein, um fachliche Grundlagen und praktische Impulse in die regionale Wirtschaft zu tragen. Veranstaltungsdetails und Anmeldung Termin: Donnerstag, 12. November 2026 Uhrzeit: 10 bis 11:30 Uhr Format: Online Zielgruppe: Unternehmen (KMU), kommunale Akteure, Verbände und weitere Organisationen Vorkenntnisse: Nicht erforderlich Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.b2match.com/e/circularniederrhein-1webinar/components/75791

Geologischer Dienst NRW bohrt in Hamminkeln – Erkundung des Untergrundes als möglicher saisonaler Wärmespeicher
Im Winter ist der Wärmebedarf hoch, im Sommer fällt dagegen vielerorts mehr Wärme an, als gebraucht wird. Eine klimafreundliche und dazu kostengünstige Lösung, die Wärme aus dem Sommer erst im Winter zu nutzen, bietet die saisonale Wärmespeicherung im Untergrund. Eine Forschungsbohrung des Landes soll diese Möglichkeit für große Bereiche des Niederrheins nun untersuchen.

Die Idee hört sich so einfach wie genial an: Im Sommer wird überschüssige Wärme, beispielsweise aus Industrieprozessen oder Solarthermie, über Brunnen in wasserführende Schichten in den Untergrund geleitet und dort gespeichert. Im Winter wird das gespeicherte warme Wasser zum Heizen von Häusern dann wieder zurückgewonnen. Mit dem gleichen System können im Sommer Gebäude auch klimafreundlich gekühlt werden. ATES (Aquifer Thermal Energy Storage) nennt sich diese Art der Wärmespeicherung, die in den Niederlanden schon vielfach zum Einsatz kommt.

Die Forschungsbohrung des Geologischen Dienstes NRW (GD NRW) ist Teil des „Masterplans Geothermie NRW“

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Erdwärme ist sauber, jederzeit verfügbar und flexibel im Einsatz. Das zeigt sich auch in Hamminkeln: Hier wird untersucht, wie überschüssige Wärme unterirdisch gespeichert und genutzt werden kann, wenn es kalt wird. Eignet sich der Untergrund, bedeutet das sichere und bezahlbare Energie für Wohnungen, Schulen, Schwimmbäder und Betriebe. Mit klugen Lösungen wie dieser gelingt die Wärmewende in NRW.“

Die Bohrung erkundet auf dem Gelände der Obstkelterei van Nahmen GmbH & Co. KG in Hamminkeln Sandschichten in bis zu 150 Meter Tiefe. Nach Aufbau des Bohrgerätes starten die Bohrarbeiten voraussichtlich am Donnerstag. Untersucht werden 12 bis 28 Millionen Jahre alte Meeressande aus dem Zeitalter des Tertiärs, die in weiten Teilen des Niederrheingebietes im Untergrund verbreitet sind. Diese Sandschichten könnten zukünftig für die saisonale Wärmespeicherung infrage kommen.

Forschungsinteresse: Ist der Untergrund am Niederrhein für ATES-Systeme geeignet?
„Damit ein Aquifer, also eine Grundwasserschicht, als Wärmespeicher dienen kann, müssen bestimmte geologische Voraussetzungen erfüllt sein“, erklärt Stefanie Schröder, verantwortliche Geologin für die Forschungsbohrung beim GD NRW. „Er muss ausreichend Wasser aufnehmen und abgeben können. Außerdem sollte er nach oben durch eine gering durchlässige Schicht, etwa Ton, abgedichtet sein, damit die eingespeicherte Wärme nicht nach oben entweichen kann. Je nach Wärmebedarf sollte der Aquifer zudem mindestens 15 Meter dick sein und das darin enthaltene Grundwasser sollte über die Monate gar nicht oder nur wenig fließen.“

Die Sande, die untersucht werden, stammen aus dem Zeitalter des Tertiärs, als die Landschaft des heutigen Niederrheins von einem flachen Urmeer bedeckt war. Noch immer zeugen fossile Reste wie Muschelschalen und Schnecken von der einst lebendigen Meereswelt. Mit der Forschungsbohrung soll geklärt werden, ob innerhalb der feinsandigen Breda-Formation Fossilanhäufungen und auch gröbere Sandlagen vorkommen, denn diese Bereiche haben oft eine erhöhte Wasserdurchlässigkeit und könnten sich als Wärmespeicher eignen. Daher ist im Anschluss der Bohrung ein Pumptest geplant. Mit ihm wird getestet, wie viel Wasser aus der Breda-Formation gefördert werden kann.

„Bisher gibt es für die Breda-Formation nur wenige Daten zur Wasserdurchlässigkeit“, sagt Ingo Schäfer, Projektleiter beim GD NRW. „Diese Lücke wollen wir mit unserer Forschungsbohrung schließen, denn die Breda-Formation ist in großen Bereichen am Niederrhein im Untergrund zu finden.“

Die Möglichkeit, ein zukunftsweisendes Forschungsprojekt zur Wärmespeicherung zu unterstützen, stieß bei Sabine van Nahmen sofort auf Zustimmung: „Wir freuen uns, dass wir hier in Hamminkeln als Referenzstandort für die benachbarten Kommunen dienen können. Als wir erfahren haben, dass mit der Forschungsbohrung eine klimafreundliche und zukunftsfähige Wärmelösung untersucht wird, haben wir keinen Augenblick gezögert, dem GD NRW eine Fläche für die Bohrarbeiten zur Verfügung zu stellen.“

Unter der Breda-Formation liegen übrigens Sande, die zur Grafenberg-Formation gehören und bereits 2025 in Kempen mit einer erfolgreichen Forschungsbohrung des GD NRW untersucht wurden. In Hamminkeln wird diese Formation erneut erbohrt, sodass die Ergebnisse beider Forschungsbohrungen anschließend miteinander verglichen werden können.

Ein Blick in die Urzeit
Das Bohrteam nutzt eine Bohrtechnik, mit der über die ganze Länge der Bohrung die geologischen Schichten meterweise in Kunststoffrohren an die Oberfläche gefördert werden. „Für uns ist eine Bohrung eine Art Fenster in die Vergangenheit. Die gewonnenen Bohrproben erzählen uns ihre Millionen Jahre alte Geschichte“, so Geologin Schröder. Die Bohrkerne werden anschließend zum GD NRW transportiert und dort untersucht. Zudem werden Laboranalysen durchgeführt und ausgewertet.

Die Bohrarbeiten finden nur an Werktagen statt und sollen bis Ende November abgeschlossen sein. „© Geologischer Dienst NRW

Hintergrund: Masterplan Geothermie NRW
Die Bohrung wird im Rahmen des Explorations- und Bohrprogrammes „Geowärme – Wir erkunden NRW.“ durchgeführt. Das Programm ist wesentlicher Teil des „Masterplans Geothermie NRW“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW. Damit verfolgt das Land das Ziel, lokale Projekte anzustoßen, um bis zum Jahr 2045 bis zu 20 Prozent des Wärmebedarfs durch Erdwärme zu decken und die Wärmewende nachhaltig voranzubringen.

Die Forschungsbohrung ist nicht die einzige Maßnahme, von der Hamminkeln im Rahmen des Masterplans profitiert: Zeitgleich verläuft die Strecke der 2D-Seismik-Messung „Nördliches Münsterland“ auch durch das Gemeindegebiet. Mit dieser Untersuchung wird erkundet, wo und in welcher Tiefe geologische Schichten vorkommen, die zur Nutzung von tiefer Erdwärme geeignet sein könnten. Hierbei steht nicht die Speicherung, sondern die direkte Nutzung im Fokus.

Tag der nicht sichtbaren Behinderungen: Die Stille Stunde in Kleve
Am 20. Oktober 2026 ist der Tag der nicht sichtbaren Behinderungen. Der Tag soll auf Menschen aufmerksam machen, deren Behinderungen oder Beeinträchtigungen im Alltag nicht sofort erkennbar sind. Zum Beispiel chronische oder psychische Erkrankungen, Autismus-Spektrum-Störung, ADHS oder Migräne beeinflussen Menschen in ihrem Alltag.

Das Netzwerk Stille Stunde im Kreis Kleve. Foto: Stadt Emmerich am Rhein

Sie können häufig nur eingeschränkt am öffentlichen Leben teilhaben, weil in ihrem Umfeld die erforderlichen Rahmenbedingungen nicht vorhanden sind. Gemeinsam können sie geschaffen werden. Zum Beispiel durch die Einrichtung einer Stillen Stunde. Die Stille Stunde schafft Raum für weniger Reize, mehr Ruhe und mehr Teilhabe. Dafür reduzieren Geschäfte, Supermärkte und weitere Gewerbetreibende für einen festgelegten Zeitraum sensorische Reize in ihren Geschäftsräumen.

Sensiblen Personen fällt es in dieser Zeit leichter, die Geschäftsräume aufzusuchen. Zur Unterstützung der Umsetzung im Kreis Kleve wurde das Netzwerk „Stille Stunde Kreis Kleve“ gegründet. Dessen Ziel ist es, zu informieren, Verständnis zu fördern, Vorurteile abzubauen und unsichtbare Barrieren besser zu erkennen und zu beseitigen.

Wer dazu Fragen hat oder die Stille Stunde selbst in einem Klever Unternehmen einführen möchte, kann den Kontakt zur Inklusionsbeauftragten der Stadt Kleve, Sonja Lemm, suchen. Per E-Mail ist sie unter sonja.lemm@kleve.de erreichbar. Auf dem YouTube-Kanal der Stadt Kleve ist außerdem ein Kurzvideo mit Erklärungen zur Stillen Stunde abrufbar, das in Zusammenarbeit des Netzwerkes mit der Stadt Emmerich am Rhein entstanden ist.

Mitglieder des Netzwerks „Stille Stunde Kreis Kleve“ Mitglieder des Netzwerkes im Kreis Kleve sind eine Selbstvertreterin, die Inklusionsberaterin der Stadt Emmerich, die Inklusionsbeauftragten der Stadt Kleve, der Stadt Geldern und des Kreises Kleve, die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung EUTB, die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Kleve, BetreuWo e.V., KoKoBe sowie das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz (Büro Niederrhein). Gemeinsam treten sie für mehr Inklusion im Kreis Kleve ein.

Kommunalpolitisches Praktikum in Kleve: Jetzt noch anmelden!
Anmeldung zum kommunalpolitischen Praktikum Herbst 2026 Die Anmeldung zum anstehenden kommunalpolitischen Praktikum im November 2026 ist noch bis zum 25.10.2026 online unter dem folgenden Link möglich: https://beteiligung.nrw.de/portal/kleve/beteiligung/themen/1032009 

Im Ratssaal des Klever Rathauses lernen die Jugendlichen kommunalpolitische Grundlagen und die verantwortlichen Personen kennen. Aus erster Hand Einblicke in die kommunalpolitische Arbeit in Kleve erhalten: Noch bis Sonntag, 25. Oktober 2026, können sich Schülerinnen und Schüler der Klever Schulen ab der 9. Klasse für das kommunalpolitische Praktikum bei der Stadt Kleve im November anmelden.

Nach einem sehr erfolgreichen Durchlauf im Frühjahr handelt es sich dabei bereits um die zweite Veranstaltungsreihe im laufenden Jahr. Grundlage des Angebotes ist, dass junge Menschen an der (Kinder- und Jugend-)Politik partizipieren können, um über die gewonnenen Einblicke ihr Vertrauen in die Demokratie zu entwickeln und zu festigen. Die Stadt Kleve möchte mit dem kommunalpolitischen Praktikum also einen zugänglichen Lernort der Demokratie-Bildung für jugendliche Schülerinnen und Schüler schaffen.

Das Praktikum findet im November außerhalb der Schulzeit statt und beinhaltet sechs Termine, fünf davon im Nachmittagsbereich unter der Woche und ein Samstag. Nach einem Vorbereitungstreffen gibt es ein „Speed-Debating“ mit Politikerinnen und Politikern, eine Kleingruppenarbeit mit Fraktionsmitgliedern zu politischen Themen, es wird eine Fraktionssitzung nach Wahl sowie eine Ausschusssitzung besucht und anschließend ein großes Planspiel zur Simulation einer eigenen Ausschusssitzung durchgeführt.

Programm des KoPra Herbst 2026
Termine des Kommunalpolitischen Praktikums im Herbst 2026:
- Mittwoch, 04.11.2026 15:00-16:30 Uhr Vorbereitungstreffen
- Freitag, 06.11. 15:30 - 18:00 Uhr  „Speed-Debating“ mit Politikerinnen und Politikern - Dienstag, 10.11.2026 15:30 Uhr - 18:00 Uhr Kleingruppenarbeit mit mehreren Jugendlichen und jeweils einer Politikerin oder einem Politiker
- Dienstag, 17.11.2026, Uhrzeit nach Absprache Besuch einer Fraktionssitzung bei einer Partei eurer Wahl
- Montag, den 23.11.2026 ab 17:00 Uhr Teilnahme an einer Ausschusssitzung im Rathaus
- Samstag, 28.11.2026 11:00-17:00 Uhr Planspiel

Im Rahmen des kommunalpolitischen Praktikums gibt es also spannende Einblicke hinter die Kulissen der Kommunalpolitik sowie die Gelegenheit, Politikerinnen und Politiker und Mitarbeitende der Stadtverwaltung kennenzulernen, ihnen Fragen zu stellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat vom Bürgermeister, aus dem die Inhalte der gesamten Veranstaltungsreihe hervorgehen.

Die Teilnahme am kommunalpolitischen Praktikum ist vollkommen kostenfrei. Es dürfen auch Jugendliche erneut teilnehmen, die bereits bei einer früheren Ausgabe des kommunalpolitischen Praktikums dabei waren. Interessierte Schülerinnen und Schüler der Klever Schulen ab der 9. Klasse können sich noch bis Sonntag, 25. Oktober 2026, online anmelden unter: www.kleve.de/KoPra oder https://beteiligung.nrw.de/k/1021313.

Weitere Informationen Weitere Informationen zum kommunalpolitischen Praktikum und einen kleinen Rückblick auf die bereits abgeschlossene Veranstaltungsreihe aus dem Frühjahr 2026 gibt es hier: Kommunalpolitik zum Anfassen: Zweite Chance auf kommunalpolitisches Praktikum im Herbst!

„Mut zur Gründung: Let’s talk future“ Teilzeit starten, Zukunft sichern
Veranstaltung für Female Start-ups und Gründerinnen am Niederrhein Am diesjährigen Women´s Entrepreneurshipday, Donnerstag, 19. November 2026, sind Female Start-ups und Gründerinnen vom Niederrhein in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Veranstaltung „Mut zur Gründung: Let‘s talk future“ nach Voerde ins Rathaus eingeladen. Gründerinnen sind erfolgreich und erzielen solide Umsätze.
Trotzdem ist der Anteil der Gründerinnen weiterhin gering.

Besonders Frauen gründen oft im Nebenerwerb oder im Teilzeitformat, was besondere Herausforderungen mit sich bringt und eine gute Strategie erfordert. Oft ist die Finanzierung oder eine ausreichende finanzielle Absicherung ein Stolperstein. Mit Impulsvorträgen der Regionalbanken werden die Besonderheiten aufgegriffen. Die Niederrheinische Sparkasse RheinLippe spricht über finanzielle Absicherung und Unabhängigkeit. Referentinnen sind Doreen Hemmers, Private Banking Beraterin gewerbliche Kunden und Ann-Christin Tennagel, Spezialistin Versicherung gewerblich.

Im Anschluss wird die Volksbank Rhein-Lippe eG auf das Thema Finanzierung und Fördermittel näher eingehen, Referentin Fabiana Fischer, Freiberuflerberaterin. Im regionalen Talk kommen wir mit der Gründerin Nadine Zerbe, ProMobil – Praxismanagerin | Beratung & operative Unterstützung für Praxen und MVZ, aus Voerde in´s Gespräch.

Sie hat regionale Gründungshilfen in Anspruch genommen und berichtet gemeinsam mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt Voerde Christian Bossmann, Magdalena Kowalczyk vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Niederrhein der Stadt Duisburg und Anna Küter, Gründungsberaterin der EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel über ein gelungenes Zusammenspiel. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich erfolgreich zu vernetzen.  

Franziska Hilfenhaus, Freie Journalistin (Frau tv/WDR) und Moderatorin/Medientrainerin (Kooperative W), moderiert die Veranstaltung. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung zur Veranstaltung wird bis zum 15. November 2026 gebeten. Eine Anmeldung ist über den folgenden Link https://beteiligung.nrw.de/k/-15Nt2PNt sowie den Veranstaltungskalender des Kreis Wesel möglich.

Die Veranstaltung wird in Kooperation des STARTERCENTER NRW.NIEDERRHEIN in der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel und der Fachstelle Frau und Beruf Kreis Wesel sowie Competentia.NRW Kompetenzzentrum Frau & Beruf Niederrhein der Stadt Duisburg in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsföderung der Stadt Voerde angeboten.
Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Niederrhein, unter der Trägerschaft der Stadt Duisburg, wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kleve Haus- und Straßensammlung des Volksbundes bis 30. November 2026  
Aktuell sammelt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wieder Spenden für seine Arbeit. Haus- und Straßensammlung des Volksbundes vom 15. Oktober bis 30. November 2026 Gemeinsam für Frieden und Erinnerung – Unterstützung für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Vom 15. Oktober bis zum 30. November 2026 findet die diesjährige Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. Freiwillige Sammlerinnen und Sammler werden in diesen Wochen um Spenden für den Volksbund bitten. Mit den gesammelten Spenden wird die wichtige Arbeit des Volksbundes unterstützt. Dazu gehören unter anderem die Pflege und Erhaltung der Kriegsgräberstätten sowie die Förderung der internationalen Jugend- und Bildungsarbeit.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kleve werden herzlich eingeladen, die Sammlung mit einer Spende zu unterstützen. Jeder Beitrag – unabhängig von der Höhe – ist willkommen und hilft dabei, die Arbeit des Volksbundes fortzuführen.

Innenstadtsammlung am 4. November 2026
Innenstadtsammlung am 4. November 2026, bei der auch Bürgermeister Markus Dahmen die Aktion unterstützt. Begleitet wird die Sammlung von Vertretern aus Verwaltung und Politik der Stadt Kleve und Soldaten der Bundeswehr Kalkar - Kleve, die an diesem Tag auch kostenlos Erbsensuppe am Elsabrunnen, von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr ausgibt. Wer vorbeikommt, ist herzlich eingeladen, sich eine Portion Erbsensuppe schmecken zu lassen.

Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Arbeit des Volksbundes mit einer Spende zu unterstützen. Eine Spende wird gerne gesehen und trägt dazu bei, die vielfältigen Aufgaben des Volksbundes zu ermöglichen. Die Veranstalter freuen sich auf viele Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrer Teilnahme und Unterstützung ein Zeichen für Erinnerung, Frieden und Völkerverständigung setzen.

Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger: Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich und unterstützen Sie die Arbeit des Volksbundes! Weitere Informationen über die Arbeit des Volksbundes und Möglichkeiten zur Unterstützung erreichen Interessierte über die Website des Volksbundes unter www.volksbund.de.

Patientenveranstaltung: „Herz außer Takt: Vorhofflimmern erkennen und beobachten“ - Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers lädt zum Herztag am 04.11.2026 ein  
Rund um das Thema Herzgesundheit und den Schwerpunkt „Herz außer Takt: Vorhofflimmern erkennen und beobachten“ geht es beim diesjährigen Aktionstag der Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers.
Am Mittwoch, dem 04. November 2026, sind Interessierte herzlich von 15.30 bis 18.30 Uhr in die Bethanien Akademie (Bethanienstr. 15, 47441 Moers, direkt am Parkplatz 1) eingeladen.  
Patient:innen können sich bei einer herzgesunden Stärkung zunächst über Blutdruckmessung, Reanimationstraining, Diätberatung und an einem Stand der Deutschen Herzstiftung informieren.

Anschließend wird es in mehreren Vorträgen um folgende Themen gehen: Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp (Foto Bethanien), Chefarzt der Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin, wird über „Vorhofflimmern: Was ist das? Was kann jede:r tun?“ sprechen. Dr. Hanno Klemm, Leitender Oberarzt Elektrophysiologie am Krankenhaus Bethanien und Herzzentrum Dortmund, geht auf die Behandlungsmöglichkeiten ein, insbesondere auf die Bereiche „Ablation/Verödung“ und „Tabletten – Verdünnung“.

Im Anschluss an die Redebeiträge haben Teilnehmer:innen im Rahmen einer offenen Sprechstunde die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen. Für die kostenlose Veranstaltung ist keine Voranmeldung notwendig.

Die Klinik für Kardiologie & Internistische Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers lädt Patient:innen zum Herztag 2026 ein. (Symbolbild)




NRW–Freizeitaktivitäten: Preise für Museums- und Zoobesuche verteuerten sich zwischen September 2025 und September 2026 um 6,3 %
* Preisanstiege um 5,0 % bei Kino-, Theater-, Konzert- und Zirkusbesuchen im September 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat
* Gesellschaftsspiele wurden im genannten Zeitraum um 4,9 % günstiger angeboten
* Preise für Spielekonsolen um 8,3 % gestiegen

Die Preise für Museums- und Zoobesuche sind zwischen September 2025 und September 2026 um 6,3 % gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen anlässlich zum Start der Herbstferien mitteilt, zeigten sich im vergangenen Monat auch bei Kino-, Theater-, Konzert- und Zirkusbesuchen deutliche Preisanstiege (+5,0 %). Preisrückgänge um 6,1 % bei Kaufläden, Puppenhäusern oder anderem Spielzeug.


Nicht nur außer Haus gibt es Möglichkeiten die Freizeit abwechslungsreich zu gestalten. Die Preise für Spiele, Spielzeug und Hobbywaren sind im September 2026 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 2,3 % gesunken. Dabei verzeichneten Gesellschaftsspiele einen Preisrückgang von 4,9 % und auch beim Spielzeug konnte im Vergleich zum Vorjahr gespart werden: Die Preise für Kaufläden, Puppenhäuser oder anderes Spielzeug sanken um 6,1 %. Bei Spielekonsolen zeigte sich hingegen zwischen September 2025 und September 2026 ein Preisanstieg von 8,3 %.



Deutschland ist drittgrößter Nudelproduzent in der EU
Ob Spaghetti, Fusilli oder Penne – Nudeln landen in vielen Formen auf dem Teller. Italien ist dabei der mit Abstand größte Nudelproduzent in der Europäischen Union (EU). Im Jahr 2025 wurden gut 4,2 Millionen Tonnen der Teigwaren in Italien produziert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat zum Weltnudeltag am 25. Oktober mitteilt.

Das waren 69 % der gesamten verkauften Produktionsmenge in der EU in Höhe von rund 6,1 Millionen Tonnen. Auf Platz zwei folgte Spanien mit 379 000 Tonnen oder 6 %. Deutschland war mit gut 304 000 Tonnen oder 5 % drittgrößter Nudelproduzent in der EU.



In Deutschland werden überdurchschnittlich viele Eier-Nudeln produziert
In Deutschland enthielt 2025 knapp die Hälfte (46 %) der produzierten Nudelmenge Ei. In vielen EU-Staaten lag dieser Anteil deutlich niedriger, so zum Beispiel in Italien (17 %) und Spanien (2 %). EU-weit enthielt 18 % der verkauften Produktionsmenge Ei, 82 % waren eifrei.


Moers: Sebastian 23 – Zusammenhaltestelle
Wer heute jemanden mit „Guten Tag“ begrüßt, gilt schon als naiver Schönredner und utopischer Träumer. Viele haben vergessen, dass ein Gespräch sogar noch schöner sein kann, als Wildfremde im Internet zu beschimpfen. Also, warum nicht mal das Risiko eingehen, mit Leuten zu reden, die eine andere Meinung haben als wir selbst? Womöglich lernen wir etwas dazu und kommen gemeinsam weiter. Ansonsten gehen wir wieder nach Hause und beschimpfen uns im Netz.

Sebastian 23 sagt weit mehr als „Guten Tag“. Der Komiker, Poetry Slammer, Aktivist und Bestsellerautor präsentiert mit Zusammenhaltestelle sein bereits zehntes Soloprogramm. Und weil ich ein Werbetext bin, sag ich es ganz offen: Sebastian 23 hat Anfang 2025 völlig zurecht den Deutschen Kabarettpreis gewonnen, stand auf tausenden Bühnen – und Hunderttausende folgen ihm für seine täglichen satirischen Beiträge in den sozialen Medien.

Zusammenhaltestelle ist jedoch mehr als ein Kabarettprogramm – es ist ein Plädoyer für Optimismus, Empathie und den Mut, gemeinsam neue Wege zu gehen. Das klingt nach Pathos, der dringend ironisch gebrochen werden sollte. Oder ist das nur ein kommunikativer Trick? Finden wir es gemeinsam heraus! Veranstaltungsdatum 22.10.2026 - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107 47441 Moers. Einlass: 19.30 Uhr 

Moers: Ductape – Echo Drama Tour
Aus der Underground-Musikszene des pulsierenden Istanbul hervorgegangen, trägt Ductape die Fackel der prägenden Post-Punk-Revolution weiter. Doch sie sind nicht nur ein Echo ihrer Vorgänger – das Duo führt das Genre entschlossen in neue, unerforschte Klangwelten. Ductape ist ein türkisches Post-Punk-Duo, bestehend aus Çağla Güleray (Gesang, Synthesizer) und Furkan Güleray (Gitarre, Bass, Schlagzeug).

Seit ihrer Gründung im Jahr 2019 vereinen sie melancholische Melodien mit treibenden Beats und türkisch-englischen Texten voller Pathos. So entsteht ein unverwechselbarer Sound, geprägt von den Einflüssen des 80er-Jahre Post-Punk und Darkwave. Mit emotional intensiven Live-Performances und atmosphärischen Tracks erlangten Ductape rasch internationale Aufmerksamkeit in der Post-Punk- und Goth-Szene.

Veröffentlichungen wie Echo Drama und Ruh wurden von Kritikern gelobt und festigten ihren Ruf als aufstrebende Kraft von Lateinamerika bis Europa. Mit vier Alben, zwei EPs und Auftritten auf renommierten Festivals und Bühnen in über 30 Ländern haben sie weltweit ein wachsendes Publikum erreicht.

Aktuell sind sie im Rahmen der Echo Drama Tour live zu erleben. Ductape laden ihr Publikum ein, über Enttäuschungen hinwegzutanzen – mit einer kraftvollen, modernen Interpretation des Post-Punk der 80er Jahre. Veranstaltungsdatum 23.10.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers. Einlass: 19.30 Uhr
 
Moers: Lesung mit Alex Beer: Das dritte Grab
Am 24. Oktober 2026, dem Tag der Bibliotheken, haben wir die Bestseller-Autorin Alex Beer mit ihrem neuen historischen Krimi zu Gast: Ein verschwundener Politiker, eine erschütternde Mordserie und ein Ermittler, für den alles auf dem Spiel steht. Wien 1923. Die Stadt taumelt zwischen Elend und Hoffnung. Inmitten dieser zerrissenen Welt verschwindet der Politiker und einstige Unterweltboss Veit Kolja spurlos.

Für Inspektor August Emmerich, der mit Kolja befreundet ist, beginnt eine fieberhafte Suche. Als kurz darauf zwei ehemalige Schleichhändler ermordet aufgefunden werden, führen die Ermittlungen ins Gangster-Milieu. Haben die Morde etwas mit Koljas Verschwinden zu tun? Ist auch er tot? Emmerich ist gezwungen, in Wiens dunkelste Winkel hinabzusteigen und sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen.

Dabei gerät er selbst ins Fadenkreuz des Mörders und muss sich fragen, ob er für diesen Fall bereit ist, alles zu riskieren. Eine Kooperationsveranstaltung der Bibliothek Moers und der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens e. V.  Einlass ab 18.00 Uhr Eintritt: 15 Euro VVK, AK 17 Euro Kartentelefon: 02841 201-753, bibliothek@moers.de. Veranstaltungsdatum 24.10.2026 - 18:30 Uhr. Veranstaltungsort Erdgeschoss

Moers: Der Frieden
Nach Aristophanes und Antoine Vitez Krieg riecht nicht nach Blut, sondern nach Scheiße. Den Gestank will der kriegsmüde Weinbauer Trygaios nicht länger ertragen, denn seit dreizehn Jahren wütet der Krieg zwischen Athen und Sparta. Da er die ewigen Kriege der Griechen satt hat, sucht er sich gemäß einer Prophezeiung einen Mistkäfer und fliegt auf ihm zu den Göttern auf den Olymp.

Er will herausfinden, was Zeus mit den Griechen vorhat und so vielleicht den Krieg beenden. Auf dem Olymp erfährt er von Gott Hermes, dass die anderen Götter sich zurückgezogen haben, da sie von den Menschen enttäuscht sind. Nur Polemos, der Gott des Krieges, sei noch hier und werde ganz Griechenland bald in seinem großen Mörser zerstampfen.

Die Göttin des Friedens sei von ihm in einen Schacht geworfen worden, der sich zufällig im Garten von Trygaios befinde. Trygaios versucht nun, den Frieden auszugraben. Währenddessen besuchen ihn unterschiedliche Menschen, von der Korbflechterin bis zum Kriegsgeräte-Fabrikanten, die alle ihre eigenen Erwartungen an Krieg und Frieden haben.  Der Krieg schafft unzählige Tragödien und seit Aristophanes, dem „Vater der Komödie“, auch Lustspiele.

Mit Der Frieden hat er eine raue Komödie geschaffen, in der die einfache Unterscheidung in Gut und Böse nicht leicht zu treffen ist. Kriegsgewinnler und -verlierer werden Friedensgewinnlern und -verlierern gegenübergestellt. Die Grundfrage, warum Menschen Kriege führen, wird dadurch nicht nur emotional, sondern auch humorvoll gestellt.

Ein altes Märchen über moderne Menschen. Ein Gleichnis, das mit viel Fantasie auf unsere Realität schaut. Das Ensemble wird den antiken Text von Aristophanes in der Bearbeitung des französischen Theatermachers Antoine Vitez für unsere Zeit weiterentwickeln – eine Zeit, in der jeder den Frieden herbeisehnt: Durch Abrüsten, durch Stärke, oder als größten Deal aller Zeiten. 

Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro Tickets unter Telefon: 0 28 41 / 88 34-110 oder www.schlosstheater-moers.de. Veranstaltungsdatum 23.10.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr.

Moers: Zeichenschule „Kreatives Halloween – Katze und Kürbis“ für Kinder ab 8 Jahren (ohne elterliche Begleitung)
Eine schwarze Katze und ein orangener Kürbis, mehr braucht es für Halloween fast nicht. Wir setzen beide zusammen zeichnerisch in Szene - wer mag, darf gerne eigene Zeichensachen mitbringen.  Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2€ erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers.

Es kann immer vorkommen, dass Sie Ihre Kinder zu einer Veranstaltung angemeldet haben und aufgrund von Krankheit oder Ähnlichem nicht teilnehmen können. Sagen Sie uns Bescheid – gerne auch noch kurzfristig. Oft gibt es aufgrund verstärkter Nachfrage eine Warteliste für die Kinder, die keinen Platz mehr bekommen konnten!

So können wir diese informieren. Sie möchten bequem und zeitnah per E-Mail über die Kinderveranstaltungen der Bibliothek Moers informiert werden? Schreiben Sie einfach eine E-Mail an ina.wilmsmann@moers.de und ich nehme Sie in den E-Mail-Verteiler des Kinderprogramms mit auf. Veranstaltungsdatum 21.10.2026 - 14:30 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: Zeichenschule „Kreatives Halloween – Monster“ für Kinder ab 8 Jahren (ohne elterliche Begleitung)
Wir lassen zeichnerisch Eure Vorstellung eines Monsters wahr werden! Build your own monster! Wer mag, darf gerne eigene Zeichensachen mitbringen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2€ erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers.

Sie möchten bequem und zeitnah per E-Mail über die Kinderveranstaltungen der Bibliothek Moers informiert werden? Schreiben Sie einfach eine E-Mail an ina.wilmsmann@moers.de und ich nehme Sie in den E-Mail-Verteiler des Kinderprogramms mit auf. Veranstaltungsdatum 22.10.2026 - 11:00 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: 1. Bastelwerkstatt „Monster, Gespenster und Co“ für Kinder ab 4 Jahren
Monster, Gespenster, Hexen und andere „gruselige“ Kleinig-keiten können an diesem Nachmittag gebastelt werden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird ein Kostenbeitrag von 2€ erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers.

Sie möchten bequem und zeitnah per E-Mail über die Kinderveranstaltungen der Bibliothek Moers informiert werden? Schreiben Sie einfach eine E-Mail an ina.wilmsmann@moers.de und ich nehme Sie in den E-Mail-Verteiler des Kinderprogramms mit auf. Veranstaltungsdatum 22.10.2026 - 15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: 250 Jahre alte Blutbuche am Schlossplatz wurde aus Sicherheitsgründen gefällt
Die Blutbuche am Schlossplatz hat den Eingang in den Schlosspark lange geprägt. Nun musste der rund 250 Jahre alte Baum in dieser Woche aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Bereits im vergangenen Herbst war ein deutlicher Pilzbefall festgestellt worden. Trotz regelmäßiger Pflege verschlechterte sich sein Zustand weiter, sodass die Fällung notwendig wurde.

Da die Buche als Naturdenkmal besonders geschützt ist, musste die Untere Naturschutzbehörde zustimmen. Der verbliebene Torso bleibt als Lebensraum für Tiere und andere Organismen stehen, so die Auflage. In unmittelbarer Nähe soll zeitnah ein neuer Baum gepflanzt werden. (Foto: pst)

Moers: Noch Karten für Rübengeisterumzug erhältlich
Gruselig und lehrreich wird es wieder am Samstag, 31. Oktober, beim 17. Rübengeisterumzug durch den Moerser Schlosspark. Dazu lädt das Grafschafter Museum alle Kinder in gruseliger Verkleidung zwischen 5 und 10 Jahren ein. Dieses Mal findet die beliebte Veranstaltung in den Herbstferien statt, sodass noch Tickets übrig und Reservierungen möglich sind.

Das Team bietet jeweils einen Rundgang um 17 und 18.15 Uhr an. Dabei erfahren die Kinder schaurige Geschichten vom Niederrhein und Wissenswertes über die Bräuche des 31. Oktobers. Treffpunkt ist 16.45 Uhr beziehungsweise 18 Uhr vor dem Moerser Schloss. Für die Rundgänge empfiehlt es sich, eine Laterne mitzubringen.

Anschließend gibt es ‚Gruselwaffeln‘ und andere leckere Stärkungen im Musenhof (Foto: Maik Limbach).

Die Teilnahme kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 2 Euro. Die Teilnahmekarten müssen bis Freitag, 23. Oktober, an der Kasse des Museums abgeholt werden. Nicht abgeholte Karten werden danach wieder freigegeben. Telefonische Anmeldung: 0 28 41 / 201-68200  Öffnungszeiten der Museumskasse: Dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr

Dinslaken: Urkundenwerkstatt am 25. Oktober im Museum Voswinckelshof
Am 25.10.2026 findet die Urkundenwerkstatt im Museum Voswinckelshof statt.
Urkunden sind nur was für Kaiserinnen, Könige und Klosterbrüder?
Urkunden sind langweilig?
Urkunden sind nur was für alte weiße Männer?
Das war einmal!

Im Museum Voswinckelshof kannst Du Deine eigene Urkunde entwerfen und schreiben. Ernenne Dich zum Beispiel zur Burgherrin oder zum Herrscher über den Dinslakener Ententeich. Erhebe einen Zoll von allen, die Dein Zimmer betreten wollen. Probiere das Schreiben mit Feder, Rohrfeder und Tusche, ganz wie im Mittelalter. Es dauert ein wenig, bis Du Feder und Tinte gut beherrscht. Dann schreibst Du Deine Urkunde und setzt ein echtes Siegel darunter. Das Siegel bestätigt die Gültigkeit Deiner Urkunde.

Die fertigen Urkunden können mit nach Hause genommen werden.
Wann: 25. Oktober 2026, 15:00 Uhr
Wo: Museum Voswinckelshof
Für wen: alle interessierten Kinder und Jugendlichen mit Spaß am Schreiben (ab 8 Jahren). Die Teilnahme ist kostenlos.

Zur Ausstellung „Schreiben Hören Tippen“
Seit Mitte September ist im Museum Voswinckelshof Dinslaken die Wechselausstellung „Aus der Sammlung: Schreiben Hören Tippen. Kommunikation verbindet“ zu sehen.

Stadtarchiv Dinslaken und Museum Voswinckelshof setzen damit die gemeinsame Ausstellungsreihe fort und präsentieren wieder selten gezeigte Sammlungsbestände: Seltenes und Alltägliches, Ungewohntes und Nostalgisches.

Schreiben, Hören und Tippen gehören fest zu unserer täglichen Kommunikation, sie sind eine wichtige Grundlage für unser Miteinander. Doch sie sind nicht abstrakt, sondern gebunden an Werkzeuge und Materialien sowie an technische Geräte: Füllfederhalter, Briefpapier, Schreibmaschine, Tastatur, Grammophon, Kassette, Radio und vieles mehr.

Viele dieser Dinge haben einen Weg in die Sammlungen von Museum und Archiv gefunden, sind aber nur selten zu sehen. Die Ausstellung „Aus der Sammlung: Schreiben Hören Tippen. Kommunikation verbindet“ zeigt diese bislang verborgenen Sammlungsobjekte. Sie lädt ein zum Entdecken oder Wiederentdecken längst aus unserem Alltag verschwundener Dinge, zum Staunen und zum Erinnern. Bei Führungen sind auch Klänge aus diesen vergangenen Zeiten zu hören.

Ein besonderes Highlight findet sich im Dachgeschoss des Museums: Das Skriptorium. Hier können die Besucherinnen und Besucher sich an alten Schriften und Alphabeten versuchen: Keilschrift und ägyptische Hieroglyphen können geübt werden, auch das moderne Sütterlin kann gelesen und geschrieben werden. Hier geht es auch um die Braille-Schrift, die für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelt worden ist.

Alle Stationen sind einfach aufgebaut und leicht verständlich, sie laden ein zum spielerischen Entdecken anderer Schriften als unserer lateinischen Schreibschrift.

Die Ausstellung wird von einem breiten Programm begleitet:
25.10. 2026, 15:00 Uhr Workshop für Kids: Urkundenwerkstatt (Anmeldung erbeten)
14.11. 2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
22.11. 2026, 15:00 Uhr Workshop: Sütterlin-Lesen (mit mitgebrachten Dokumenten der Teilnehmenden) (Anmeldung erbeten)

05.12. 2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
13.12. 2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
17.01. 2027, 15:00 Uhr Vortrag: "Runen - Die Magie des Schreibens", von Susanne Frieters, Dipl. Theol. (Anmeldung erbeten)

24.01. 2027, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
21.02. 2027, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
28.02. 2027, 15:00 Uhr & 16:00 Uhr Finissage mit öffentlichen Führungen

Gruppenführungen und weitere Workshops sind nach Anmeldung (museum-voswinckelshof@dinslaken.de) und auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums möglich.

Mit der Ausstellungsreihe „Aus der Sammlung“ zeigt das Stadthistorische Zentrum Dinslaken Sammlungsbestände, die sonst in Depots und Magazinen verwahrt sind. Im Mittelpunkt stehen die Archivalien und Exponate: ohne lange Texte, ohne Inszenierung, ohne Medienstationen. Kommende Themen sind: „Strom und Licht“, „Werkzeug“ sowie „Kneipen und Gasthäuser“.

Der Eintritt ist frei. Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung endet am Sonntag, den 28. Februar 2027. Weitere Informationen zum Museum Voswinckelshof sind unter www.dinslaken.de zu finden.




So süß is(s)t NRW: 5 Fakten zum Thema „Zucker“

* Mehr als 5 Millionen Tonnen Zuckerrüben wurden 2025 geerntet
* Zwischen Januar 2026 und September 2026 stiegen die Preise für Zucker, Marmelade, Honig und sonstige Süßwaren um 1,1 % an
* Durchschnittlich kaufte ein NRW-Haushalt knapp 460 Gramm Zucker im Monat

Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Einführung der Zuckersteuer, wirft Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt einen Blick auf Zahlen und Fakten rund um das Thema Zucker(rüben).

Wie viele Zuckerrüben wurden 2025 in NRW geerntet?
2025 wurden in NRW 5.250.100 Tonnen Zuckerrüben geerntet. Auf jeden der knapp 18 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner in NRW kamen somit fast 292 Kilogramm Zuckerrüben. Dabei wurden die meisten Zuckerrüben im Regierungsbezirk Köln geerntet (2.510.200 Tonnen), die wenigsten im Regierungsbezirk Arnsberg (291.400 Tonnen).

An der Erntemenge in Deutschland von insgesamt 32.326.600 Tonnen, machte die Ernte in NRW anteilig 16,2 % aus. Weitere Ergebnisse des Ernteberichts liegen in der Landesdatenbank NRW vor.

Wie hat sich die Menge der geernteten Zuckerrüben im Zeitverlauf verändert?
Im Betrachtungszeitraum ab 2016 wurden die meisten Zuckerrüben im Jahr 2017 mit einer Menge von 5.411.500 Tonnen geerntet. Im Folgejahr gab es einen Rückgang um 26,9 % auf 3.958.100 Tonnen, gefolgt von Schwankungen und einem stetigen Anstieg ab dem Jahr 2022 bis hin zur zweithöchsten Erntemenge im Jahr 2025.

Auf regionaler Ebene gab es die geringste Erntemenge 2016 im Regierungsbezirk Münster mit 74.759 Tonnen. Weitere Ergebnisse des Ernteberichts liegen in der Landesdatenbank NRW vor.

Wie verteilte sich die Anbaufläche von Zuckerrüben in NRW im Jahr 2025?
In NRW wurden 2025 Zuckerrüben auf einer Fläche von insgesamt 57.000 Hektar angebaut, 46,5 % davon im Regierungsbezirk Köln (26.500 ha). Die übrigen Hektar Anbauflächen verteilten sich wie folgt: Düsseldorf 13.900 ha (24,4 %), Münster 4.200 ha (7,4 %), Detmold 9.000 ha (15,8 %), Arnsberg 3.400 ha (6,0 %).
Weitere Ergebnisse der Bodennutzungserhebung liegen in der Landesdatenbank NRW vor.

Wie sieht die Preisentwicklung für Zucker, Marmelade, Honig und sonstige Süßwaren in NRW aus?
Auf Basis des Verbraucherpreisindex NRW zeigt sich über den bisherigen Jahresverlauf 2026 eine steigende Tendenz in der Preisentwicklung für Zucker, Marmelade, Honig und sonstige Süßwaren. Zwischen Januar 2026 und September 2026 stiegen die Preise um 1,1 % an.

Zum Vergleich: Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt sanken im selben Zeitraum um 0,4 %. Weitere Informationen zum Verbraucherpreisindex NRW liegen in der Landesdatenbank NRW vor. Wie viel Zucker kauft ein NRW-Haushalt im Monat? Im Jahr 2023 kaufte ein Haushalt in NRW laut Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) durchschnittlich 456 Gramm Zucker, Rübenzucker und Rohrzucker im Monat und gab dafür 0,88 Euro aus.

Die gesamten Ausgaben für Nahrungsmittel lagen bei 338,49 Euro. Weitere Informationen zu Konsum und Konsumausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

Ergebnisse zur Produktion von Erfrischungsgetränken wie Cola, Limonade und Saftschorlen in NRW finden Sie in unserer Pressemitteilung NRW-Industrie: Produktion von Erfrischungsgetränken seit 2020 um 11,5 % gestiegen.



Kanalsanierung in Moers-Eick: Enni setzt auf der Baudenstraße auf grabenloses Verfahren  
Die ENNI Stadt & Service (Enni) saniert in den kommenden Wochen die Schmutz- und Regenwasserkanäle auf der Baudenstraße in Eick. Die Maßnahme startet am Montag, 19. Oktober, und dauert voraussichtlich vier Wochen. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits mit einem Einwurfschreiben über den Beginn der Arbeiten und den genauen Ablauf informiert.

Denn zum Einsatz kommt auch hier das grabenlose Linerverfahren. Hierbei werden mit Kunstharz getränkte Schlauchliner in die bestehenden Kanäle eingezogen und anschließend ausgehärtet. Aufwendige Tiefbauarbeiten mit offenen Baugruben sind dadurch nicht erforderlich. Zwar wird die Baudenstraße für den Durchfahrtsverkehr zeitweise gesperrt, Garagen und Eingänge bleiben jedoch stets erreichbar.

Lippeverband erneuert im Auftrag der Stadt 1.000 Meter Kanäle
Ab Montag. 19.10.2026, macht der Lippeverband im Auftrag der Stadt Dinslaken die Kanäle in Teilen der Hünxer Straße, der Hanielstraße sowie der Krusenstraße und der Luisenstraße wieder fit für die Zukunft. Die durch Bergsenkungen und altersbedingt geschädigten Kanäle und Anschlussleitungen müssen umfassend saniert und erneuert werden.

In die Maßnahme investiert die Stadt Dinslaken über fünf Millionen Euro. Für die Umsetzung dieser und weiterer wasserwirtschaftlicher Maßnahmen haben Stadt und Wasserwirtschaftsverband eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.   Die Arbeiten starten auf Höhe der Krusenstraße 8 und der Einmündung in die Hünxer Straße – zwischen den Hausnummern 196 und 200.

Bis voraussichtlich Ende Januar 2027 wird die Krusenstraße dafür voll gesperrt und die Fahrbahnen auf der Hünxer Straße in diesem Bauabschnitt eingeengt. Um die Verkehrsbelastung so gering wie möglich zu halten, bleibt die Hünxer Straße in beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Die Umleitung für die Krusenstraße erfolgt über die Ziegelstraße und wird entsprechend ausgeschildert. Der Wasserwirtschaftsverband bittet um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.

Im ersten Bauabschnitt verlängert der Lippeverband im Auftrag der Stadt eine aus der Krusenstraße kommende Druckrohrleitung auf rund 500 Metern bis in die Hünxer Straße. Im Zuge der gesamten Maßnahme saniert und erneuert der Wasserwirtschaftsverband insgesamt rund 1000 Meter Schmutz- und Regenwasserkanäle.

Um die Vorflut in den durch Bergsenkungen und altersbedingt beschädigten Kanälen wiederherzustellen, verlegt der Wasserwirtschaftsverband auf einer Länge von 615 Metern neue Schmutzwasserkanäle mit einem Innendurchmesser von 25 Zentimetern sowie auf knapp 480 Metern Regenwasserkanäle mit einem Innendurchmesser von 30 bis 50 Zentimetern Die Arbeiten werden nach dem Start in der Krusenstraße sukzessive in der Hünxer Straße bis zur Straße Am Pfauenzehnt fortgesetzt.

Nach Fertigstellung dieses Abschnitts folgen die Hanielstraße und Teile der Luisenstraße. Voraussichtlich Ende 2028 sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sein. Kooperation zwischen Stadt und Lippeverband Die Kanalsanierungsmaßnahme ist das größte Bauvorhaben innerhalb der Kooperation zwischen der Stadt Dinslaken und dem Lippeverband, die gemeinsam im Januar 2024 geschlossen wurde.

Gegenstand der Vereinbarung ist die Koordination und Kooperation bei der Durchführung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen aus dem Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) auf dem Stadtgebiet. Dazu zählen Kanalisationsmaßnahmen, ökologische Gewässerumbaumaßnahmen sowie Abkopplungsmaßnahmen im Bereich städtischer Liegenschaften.

Der Wasserwirtschaftsverband setzt die Projekte in Abstimmung mit der Stadt Dinslaken planerisch und baulich um. Nach Abschluss der Maßnahmen werden die Anlagen betriebsbereit an die Stadt Dinslaken übergeben. Der Lippeverband setzt gemeinsam mit der Emschergenossenschaft weitere 25 Maßnahmen innerhalb der Kooperation in den kommenden Jahren um.

100 Jahre Lippeverband
Der Lippeverband wurde vor 100 Jahren – am 19. Januar 1926 – gegründet, um die Folgen der Industrialisierung und des Bergbaus in Einklang mit der Natur, der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen zu bringen. Der Verband konnte ohne größere Zeitverluste seine Aufgaben angehen, da sich die Verbandsorgane entschlossen hatten, die Geschäftsführung mit der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft zu vereinigen.

Man vermied dadurch den Aufbau einer eigenen Verwaltung. Sitz des neuen Verbandes wurde seinerzeit Dortmund. Dort war die Sesekegenossenschaft ansässig, die bereits 1913 nach Vorbild der Emschergenossenschaft gebildet worden war und nun im Lippeverband aufging. Zuständig war der Lippeverband nicht für das gesamte Lippe-Gebiet ab der Quelle, sondern für den industriell stark geprägten Raum unterhalb Lippborg bis zum Rhein bei Wesel – inklusive der Nebenlaufgebiete.

Bis heute lebt der Lippeverband als öffentlich-rechtliche Einrichtung das Genossenschaftsprinzip als Leitidee des eigenen Handelns. Weitere Informationen zum Lippeverband sowie zu Veranstaltungen rund um das 100-jährige Bestehen finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf jubilaeum.eglv.de.  

Suchschachtungen in der Friedrichstraße: Enni bereitet zweiten Bauabschnitt der Innenstadtsanierung vor  
Die Sanierung der Ver- und Entsorgungsnetze in der Moerser Innenstadt geht in die nächste Runde. Nachdem die Enni bereits die unterirdische Infrastruktur in Niederstraße, Fieselstraße sowie im Bereich Meerstraße/Im Rosenthal/Haagstraße umfassend erneuert hat, laufen nun die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt. Dafür führt die ENNI Stadt Service (Enni) Ende Oktober in der Friedrichstraße sogenannte Suchschachtungen durch.

An vier Stellen im Straßenverlauf werden dazu schmale Gräben mit einer Breite von etwa 1,50 Metern von Hauswand zu Hauswand ausgehoben. Die entsprechenden Bereiche sind bereits vor Ort markiert. „Die Arbeiten liefern wichtige Erkenntnisse über den Leitungsbestand und helfen uns, die Planungen für die im kommenden Jahr anstehenden Baumaßnahmen zu optimieren“, erklärt Enni-Sachgebietsleiterin Diane Schiffer.  

Die Suchschachtungen sowie die Vermessungsarbeiten finden in der Woche vom 26. bis 30. Oktober statt. Anschließend werden die Öffnungen mit Fußgängerbrücken gesichert und zwischen dem 2. und 5. November wieder verfüllt. Die eigentlichen Bauarbeiten zur großflächigen Erneuerung der Versorgungsinfrastruktur in der Friedrichstraße beginnen erst im Jahr 2027. Über die Details der Maßnahme und den geplanten Bauablauf wird Enni unter anderem in einer Anliegerversammlung am 30. November informieren.  

Mit der Modernisierung der Infrastruktur schafft Enni die Voraussetzungen für eine zukunftssichere Versorgung der Innenstadt. Im zweiten Bauabschnitt wird das Unternehmen ab 2027 auf der Friedrichstraße, der Dr. Hermann-Bähr-Straße, der Oberwallstraße, der Kirchstraße, der Pfefferstraße sowie auf Teilen der Steinstraße aktiv.

Hamminkeln: „Der fliegende Medicus“ – Bienenprodukte und ihre Anwendung für die Gesundheit
DerImkerverein Hamminkeln-Wesel lädt zu einem spannenden Vortrag über Apitherapie ein* Honig ist vielen Menschen als natürliches Süßungsmittel bekannt. Doch die Bienen haben noch weit mehr zu bieten. Mit dem Vortrag „Der fliegende Medicus – Bienenprodukte für die Gesundheit“ lädt der Imkerverein Hamminkeln-Wesel alle Interessierten dazu ein, die vielfältigen Produkte aus dem Bienenvolk näher kennenzulernen.

Der Vortrag von *Herrn Rolf Krebber findet am Donnerstag, 5. November 2026, um 19 Uhr* im Vereinslokal in Wesel statt. Im Mittelpunkt des Abends stehen die verschiedenen Bienenprodukte und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Neben Honig werden unter anderem Pollen, Bienenwachs, Propolis, Gelée Royale, Bienengift und Bienenluft vorgestellt.

Der Referent erläutert, wie diese Produkte im Rahmen der Apitherapie eingesetzt werden, und ergänzt seine Ausführungen durch praktische Tipps und Rezepte. Auch technische Geräte, beispielsweise zur Anwendung von Propolis, werden vorgestellt. Verschiedene Produkte können vor Ort besichtigt und teilweise ausprobiert werden. Rolf Krebber betreibt gemeinsam mit Susanne Biedermann eine eigene Imkerei.

Beide beschäftigen sich seit mehr als 15 Jahren mit der Apitherapie, halten Vorträge und Seminare und haben sich intensiv mit den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Bienenprodukten auseinandergesetzt. Der Vortrag richtet sich nicht nur an Imkerinnen und Imker, sondern auch an Menschen, die beruflich im Gesundheitsbereich tätig sind, sowie an alle, die sich für Bienenprodukte und deren Anwendung interessieren.

Der Imkerverein Hamminkeln-Wesel freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen informativen Abend rund um die faszinierende Welt der Bienen. *Veranstaltungsdetails* *Vortrag:* Der fliegende Medicus – Bienenprodukte für die Gesundheit   *Referent:* Rolf Krebber  

Termin: Donnerstag, 5. November 2026, um 19 Uhr  
Veranstaltungsort:* Vereinslokal, Tönneskamp 5, 46487 Wesel   *Veranstalter:* Imkerverein Hamminkeln-Wesel. Eintritt: 5€
Anmeldung: Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail unter info@imkerverein-hamminkeln-wesel.com anzumelden. Weitere Informationen zur Arbeit des Referenten und zur Apitherapie finden sich unter www.krebber-imkerei.de.


Nächstes Reparatur-Café St. Ida am 21. Oktober
Defekte Alltagsgegenstände müssen nicht immer direkt ersetzt werden. Beim nächsten Reparatur-Café in St. Ida Rheinkamp können Besucherinnen und Besucher am Mittwoch, 21. Oktober, wieder gemeinsam mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Instandsetzung beschädigter oder nicht mehr funktionierender Dinge in Angriff nehmen. Veranstaltungsort ist St. Ida Rheinkamp, Eicker Grund 102.

Von 16 bis 18.30 Uhr stehen die Ehrenamtlichen unter anderem bei der Reparatur von Fahrrädern, kleinen Möbelstücken, Kleidungsstücken und technischen Geräten mit Rat und Tat zur Seite.  Auch bei Fragen rund um Smartphone, Laptop oder PC gibt es Unterstützung: Wer Hilfe bei der Installation oder Nutzung von Apps benötigt, kann sich ebenfalls an die Fachkundigen wenden.

Bei Kaffee, Kuchen und Wasser können die Gäste miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen. Das Reparatur-Café wird gemeinsam vom Quartierszentrum AWO-Caritas, der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und KoKoBe Moers organisiert. Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de 

Dinslaken: Bücherstube Lohberg schließt zum 30. Oktober 2026, über künftiges Angebot entscheidet Rat
Die Bücherstube Lohberg schließt zum 30. Oktober 2026 an ihrem bisherigen Standort im Ledigenheim. Bis einschließlich 30. Oktober steht die Bücherstube ihren Besucher*innen wie gewohnt zur Verfügung. Medien können weiterhin ausgeliehen, zurückgegeben und vor Ort genutzt werden. Auch nach dem letzten regulären Öffnungstag können entliehene Medien problemlos zurückgegeben werden.
Die Rückgabe ist jederzeit in der Stadtbibliothek Dinslaken möglich.

Darüber hinaus wird die Bücherstube in den ersten beiden Novemberwochen jeweils mittwochs von 15 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr für die Rückgabe von Medien geöffnet sein. An diesen Tagen können ausschließlich Medien zurückgegeben werden – eine Ausleihe und eine Nutzung der Bücherstube sind zu diesen Zeiten nicht mehr möglich.

Hintergrund ist, dass die bisherigen Räume im Ledigenheim zum Jahresende (31. Dezember) gekündigt sind und daher nun ab November leergeräumt werden müssen. In der Bücherstube befinden sich rund 14.000 Medien und die dazugehörige Einrichtung. Die Verwaltung hatte geprüft, wie das Angebot der Bücherstube Lohberg im Stadtteil Lohberg kostenschonend und unter Erhalt pädagogischer Angebote weitergeführt werden kann.

Über die Optionen hatte der Rat in seiner Sitzung am 6. Oktober abgestimmt. Allerdings muss die Abstimmung aus formalen Gründen in der nächsten Ratssitzung beanstandet werden, eine erneute Abstimmung ist erforderlich.

Zum Hintergrund: Der Rat hatte zunächst über den Antrag zu entscheiden, beide Alternativen für eine Fortführung der Bücherstube abzulehnen. Diesem Antrag folgte der Rat mit großer Mehrheit nicht. In einer zweiten Abstimmung wurde alternativ über die beiden Varianten abgestimmt, wobei die Variante B (Caritas) eine relative Mehrheit im Vergleich zu Variante A (Hauerstraße) und den Nein-Stimmen fand.

Eine absolute Mehrheit wurde allerdings für keine Variante erreicht. Zudem wurde erst nach den beiden erfolgten Stimmabfragen zu A und B nach Nein-Stimmen und Enthaltungen gefragt. Es hätte zu jeder Variante jeweils nach Nein-Stimmen und Enthaltungen gefragt werden müssen. Darum soll nun die Abstimmung über den künftigen Standort des bibliothekarisch-pädagogischen Angebotes in Lohberg in der nächsten regulären Ratssitzung im Dezember nachgeholt werden.

Zwischen der Schließung des aktuellen Standortes und einer möglichen Einrichtung eines neuen Angebotes im Stadtteil wird es also auf jeden Fall eine zeitliche Lücke geben.   

Zum bibliothekarischen Angebot in Dinslaken gibt es aber auch eine aktuelle positive Nachricht: Ab dem 7. November erweitert die Stadtbibliothek an der Friedrich-Ebert-Straße wieder ihre Winter-Öffnungszeiten und setzt das Angebot der Open Library fort. Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten ist die Bibliothek von November bis April auch samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr ohne Personal, dafür mit einem Wachdienst, geöffnet.

Die Fortführung des Angebots wird durch die Unterstützung des Freundeskreises Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e. V. sowie durch eine zweckgebundene Spende ermöglicht. Damit können Besucherinnen und Besucher die Stadtbibliothek auch in den Wintermonaten am Wochenende eigenständig nutzen. Die Bibliothek bietet dabei Raum zum Lesen, Lernen und Recherchieren sowie für entspannte Treffen oder Gesellschaftsspiele.

Zur Verfügung stehen unter anderem Arbeitsplätze mit Steckdosen, gemütliche Sitzmöglichkeiten und kostenloses WLAN. Auch die aktuelle Tagespresse kann vor Ort gelesen werden. Medien können während der erweiterten Öffnungszeiten wie gewohnt an den Selbstverbuchungs- und Rückgabeautomaten ausgeliehen und zurückgegeben werden. Der Internetraum und das freie Gaming-Angebot stehen während der erweiterten Öffnungszeiten nicht zur Verfügung.

Moers: Vortrag neues zur Fossa Eugeniana zum 400jährigen Jubiläum
Die Fossa Eugeniana steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Matthias Schrör am Freitag, 30. Oktober. Die Karte des unvollendeten Kanals zwischen Rhein und Maas stammt aus dem Atlas des niederländischen Kartografen Willem Janszoon Blaeu. (Foto: Grafschafter Museum).


Zum 400jährigen Jubiläum der Fossa Eugeniana lädt das Grafschafter Museum zu einem Vortrag am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr ein. Er findet im Haus der Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt (Kastell 5) statt. Dr. Matthias Schrör referiert über den Kanal zwischen Rhein und Maas, dessen Bau 1626 begonnen hatte und nie vollendet wurde.

Der Historiker und Stiftungsdirektor der ‚Emilie und Hans Stratmans-Stiftung‘ vermittelt vor allem praktische Dinge, wie Planung oder Logistik. Wie waren die Arbeiter tätig? Welchen Lohn haben sie bekommen? Wie wurden sie versorgt? Wie sahen die Zeltstädte aus?

Auch Krankheiten und das Militärische spielen eine Rolle in dem Vortrag, denn damals fand der Bau unter unmenschlichen Bedingungen statt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der vhs Moers – Kamp-Lintfort statt. Der Eintritt ist frei. Das Grafschafter Museum bitte aber um telefonische Anmeldung unter 0 28 41 / 201-6 82 00.

Büroalltag und digitale Zukunft – zwei Bildungsurlaube der vhs vhs Moers – Kamp-Lintfort
Ob Office-Grundlagen oder die Erstellung einer eigenen Website mit KI-Unterstützung – die vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet im November zwei praxisnahe Bildungsurlaube, die berufliche Kompetenzen stärken und neue digitale Möglichkeiten eröffnen. Das Angebot ‚Einführung in Word und Excel‘ findet von Montag, 16. November, bis Freitag, 20. November, täglich von 9 bis 16 Uhr statt und vermittelt die wichtigsten Grundlagen und hilfreiche Kniffe für den Büroalltag.

Interessierte erwerben die Fähigkeit, Texte professionell zu gestalten, Serienbriefe zu erstellen, Tabellen und Diagramme anzulegen oder mit Formeln zu arbeiten. Das Seminar richtet sich an alle, die ihre EDV-Kenntnisse erweitern und die beiden Programme sicherer nutzen möchten. Veranstaltungsort ist die vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10.

Mit WordPress und ChatGPT zur eigenen Website
Die eigene Website professionell gestalten und dabei Künstliche Intelligenz gezielt einsetzen: Im Online-Bildungsurlaub ‚WordPress und ChatGPT: Ihr schneller Weg zur Website‘ geht es darum, wie sich eigene Webprojekte umsetzen lassen. Die Teilnehmenden lernen die Arbeit mit WordPress kennen und erfahren, wie ChatGPT kreative Prozesse unterstützen und effizienter machen kann.

Auch wichtige rechtliche Aspekte wie Datenschutz und Urheberrecht stehen auf dem Programm. Der Online-Kurs findet von Montag bis Donnerstag, 23. bis 26. November, jeweils von 9 bis 16 Uhr statt. Voraussetzung sind Computer-Grundkenntnisse; ein zweiter Bildschirm wird empfohlen.

Anmeldeschluss für den Kurs ‚Einführung in Word und Excel‘ ist am 2. November, für ‚Wordpress‘ am 9. November. Beide Angebote sind als Bildungsurlaub anerkannt und entsprechen den Richtlinien des Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes (AWbG). Bei der Anmeldung sollte eine Bescheinigung für den Arbeitgeber angefordert werden. Anmeldungen und weitere Infos: 0 28 41 / 201 – 565 oder www.vhs-moers.de.  

Dinslaken: Musik und Klang, Freud‘ und Gesang
Am Sonntag, den 8. November gibt es noch einmal ein abwechslungsreiches und erlebenswertes Konzert in der Dinslakener Kathrin-Türks-Halle. Das Mandolinenorchester Harmonie und der Frauenchor DIN-A-Capella werden den Zuhörern einen echten Musikgenuss bieten. Es ist das achte und letzte Konzert der 2026er Veranstaltungsreihe für die heimischen musischen Vereine Dinslakens.  

Beide beteiligten Vereine gehören zur musikalischen Spitzenklasse und haben ein Konzertprogramm auf sehr hohem Niveau zusammengestellt. Das Mandolinenorchester wird unter der Leitung von Michael Jacob eine musikalische Bandbreite von rhythmischen Suiten bis zu beliebten Klassikern abdecken. Und der moderne und junge Frauenchor bietet unter der Leitung von Rhiannon Uhlig einen fantastischen musikalischen Kontrast mit schwungvollen Popsongs, die zudem mit passender Choreografie vorgetragen werden.

Die Besucher erwartet insgesamt ein ausgewogenes und besonderes Konzerterlebnis. Veranstaltet wird das Gemeinschaftskonzert von der Stadt Dinslaken. Organisiert wird es von der AG musischer Vereinigungen in Dinslaken 1985 in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kultur der Stadt. Das Konzert unter dem Titel „Musik und Klang, Freud‘ und Gesang“ beginnt um 17 Uhr.

Besuchereinlass in das Foyer der KTH ist um 16 Uhr, in den Saal um 16:30 Uhr. Karten zum Preis von 10 Euro sind bei den Mitwirkenden, bei der Stadtinformation am Rittertor oder online unter stadt-dinslaken.reservix.de zu erhalten. Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.

Workshop „Kunst & Yoga“ im Museum Kurhaus Kleve
Am Mittwoch, den 21. Oktober 2026, findet ein besonderer Workshop mit Stefanie Dennstedt in Zusammenarbeit mit dem Theater im Fluss für Mädchen von zehn bis vierzehn Jahren statt.

Gestartet wird mit einer kurzen Yogaeinheit. Anschließend werden von den eigenen Bewegungen inspiriert, verschiedene Materialien gebogen und geformt. Der Workshop ist für Mädchen von 10 -14 Jahren, er läuft über das Programm KulturRucksack NRW und ist kostenlos. Anmeldungen sind nicht im Museum Kurhaus Kleve möglich, sondern unter Tel. +49-(0) 2821/ 97 93 79 oder thea.fluss@t-online.de 

Workshop „Linien & Fläche – Schicht um Schicht “ im Museum Kurhaus Kleve Am Samstag, den 24. Oktober 2026, findet ein besonderer Workshop mit Monika Buchen und Assistentin für Kinder ab acht Jahren statt. Zuerst startet der Workshop mit einem Rundgang durch die Ausstellung von Shirana Shahbazi, dabei werden aufmerksam Linien, Fläche, Farbspiele und Überlagerungen betrachtet.

Anschließend werden in der Wunderkammer verschiedene Experimente durchgeführt. Jede Schicht verändert den Farbton, vertieft die Wirkung und lässt neue Bildwelten entstehen. Der Workshop ist für Kinder ab 8 Jahren, die Gebühr beträgt 12 EUR (exkl. Materialkosten). Anmeldungen sind zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum Kurhaus Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10) möglich oder via E-Mail empfang@mkk.art.

Das Kriminal Dinner 2026 in Kranenburg: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen
Willkommen bei Das Kriminal Dinner – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe! Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt.

Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Gasthaus Reichswald in Kranenburg bei Kleve in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.
Termin: Donnerstag, 26. November 2026 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab 99,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.das-kriminal-dinner.de

Gasthaus Reichswald in Kranenburg bei Kleve


Moers: Laubsammlung
Wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, unterstützt die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) die Moerserinnen und Moersern wieder bei der Entsorgung. Zwischen dem 19. Oktober und dem 12. Dezember können sie das Laub städtischer Bäume kostenlos an sechs mobilen Sammelstellen abgeben. Ziel ist es, verstopfte Gullys zu vermeiden, die Straßenreinigung zu entlasten und das Stadtbild sauber zu halten.

Dazu sollen erstmals auch rund 60 Laubkörbe beitragen, die Enni im Rahmen eines Pilotprojekts in Straßen mit besonders hohem städtischem Baumbestand aufstellt – vor allem in Meerbeck sowie in weiteren Bereichen von Repelen, Kapellen, Schwafheim und Utfort. „Da die Körbe ausgesaugt werden, ist wichtig, dass tatsächlich nur loses Laub darin landet“, erklärt Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und Reinigung. Nach der Laubsaison will Enni die Erfahrungen auswerten. „Wenn es gut läuft, wollen wir das Angebot ausweiten.“  

Bereits seit Jahren bewährt hat sich das Laubmobil. Es hält wieder im zweiwöchentlichen Rhythmus an sechs Standorten im Stadtgebiet: montags an der Eissporthalle am Solimare, dienstags am Meerbecker Marktplatz, mittwochs am Henri-Guidet-Zentrum in Kapellen, donnerstags am Schwafheimer Kirmesplatz, freitags am Schulzentrum Rheinkamp sowie samstags in Eick an der Schillerstraße.

Die Sammelzeiten sind montags bis freitags von 7:30 bis 15 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr. Die genauen Termine stehen im Abfallkalender.  

„Mit dem Laubmobil und den neuen Laubkörben bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern praktische Möglichkeiten, das Laub der städtischen Bäume unkompliziert zu entsorgen“, sagt Kempken. Gleichzeitig appelliert er, Laub nicht in Straßenrinnen oder an Sammelstellen außerhalb der vorgesehenen Zeiten abzulagern. Dies könne Gullys verstopfen oder illegale Müllablagerungen begünstigen.

Alternativ können Haushalte das Laub auch über die Biotonne entsorgen. Am Kreislaufwirtschaftshof am Jostenhof kostet die Anlieferung von weichem Grünschnitt, somit auch von Laub, zwei Euro je 100 Liter. Fragen zur Abfallentsorgung beantwortet die Enni unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040.


Moers: Rollator-Check: Sicher unterwegs in der dunklen Jahreszeit
Die Tage werden kürzer, die Abende dunkler – und damit steigt gerade für ältere Personen das Risiko, im Straßenverkehr übersehen zu werden. Umso wichtiger ist es, dass der eigene Rollator sicher und gut sichtbar ist.

Beim großen Rollator-Check am Dienstag, 20. Oktober, können Bürgerinnen und Bürger im Quartierszentrum AWO-Caritas, Waldenburger Str. 5, ihre Gehhilfe von 14.30 bis 16.00 Uhr kostenlos überprüfen lassen.  Auf Wunsch können die Rollatoren außerdem mit wichtigen Sicherheitsdetails wie Licht, Klingel oder Reflektoren ausgestattet werden.

Der Check findet in gemütlicher Atmosphäre und ohne Kosten für die Sicherheitsprüfung statt. Anmeldungen sind telefonisch unter 0 28 41 / 88 78 606 sowie online unter Caritas Moers-Xanten erwünscht.

Das Kriminal Grusel Dinner 2026 in Wesel: Neue Fälle. Neue Tatorte.
Nervenkitzel garantiert. Das beliebte Krimidinner-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen versprechen. In über 600 Spielstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch das Restaurant Art in Wesel zum Schauplatz eines mysteriösen, gruseligen Verbrechens.

Am 22. Oktober 2026 um 19:00 Uhr beginnt die Gruselshow: Ein interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich. Tickets und Infos unter: www.das-kriminal-dinner.de

Restaurant Art

Das Kriminal Grusel Dinner 2026 in Wesel: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen Willkommen bei Das Kriminal Grusel Dinner – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Gruselfall direkt zwischen den Tischen.

Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Restaurant Art in Wesel in einen gruseligen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2026 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab 94,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.das-kriminal-dinner.de

Das Kriminal Dinner 2026 in Rhede: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen
Willkommen bei Das Kriminal Dinner – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Haus Stockhorst in Rhede in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss. Termin: Freitag, 23. Oktober 2026 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)



Tag der Bibliotheken am 24. Oktober in der Stadtbibliothek Dinslaken
Bibliotheken sind schon lange nicht mehr nur reine Ausleihstellen für Bücher. Sie sind offene Treffpunkte für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Das zeigt sich auch im vielseitigen Programm der Bibliothek: Vorlesestunden, Ferienangebote, Bücherclubs oder Spieleabende laden regelmäßig zur Teilnahme ein.

Auch Vereine und Initiativen wie der Handarbeitstreff, die Initiative „Zuhören draußen“ oder die 1. Fotogemeinschaft „Objektiv“ Dinslaken e. V. nutzen die Räume. So entsteht ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt und kreative Ideen gefördert werden. „Der Tag der Bibliotheken ist eine wunderbare Gelegenheit, auf die vielfältigen Angebote und die Bedeutung von Bibliotheken aufmerksam zu machen.

Bibliotheken sind längst mehr als Orte, an denen Bücher ausgeliehen werden. Wir möchten diesen Tag nutzen, um zu zeigen, wie vielfältig unsere Stadtbibliothek ist“, sagt Constanze Palotz, Leiterin der Stadtbibliothek. Am 24. Oktober machen bundesweit rund 8.000 Bibliotheken auf ihre Angebote aufmerksam.

Auch die Stadtbibliothek Dinslaken beteiligt sich mit einem kleinen Programm: Von 10 bis 13 Uhr gibt es in der Kinderbibliothek ein offenes Bastelangebot passend zum Herbst. Die entstandenen Kunstwerke können anschließend an einer Ausstellungswand aufgehängt und präsentiert werden. Zudem gibt es ein Kinderbibliotheks-Bingo, bei dem die Kinder die Bibliothek spielerisch neu entdecken können.

Im Erwachsenenbereich ist eine Überraschungsausleihe vorbereitet: Auf einem Büchertisch stehen in Zeitungspapier verpackte Bücher zur Mitnahme bereit. Der Inhalt wird nur anhand weniger Stichpunkte verraten. So wird die Buchauswahl zur kleinen Überraschung. Darüber hinaus können Besucher*innen den ganzen Tag über die Spielekonsolen der Bibliothek sowie den Kickertisch nutzen oder das E-Piano vor Ort ausprobieren.

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über die digitalen Angebote der Bibliothek zu informieren. Dazu zählen unter anderem die Onleihe und der PressReader, mit denen Nutzer*innen bequem online auf Bücher, Zeitungen und Magazine zugreifen können. Weitere Informationen zum bundesweiten Tag der Bibliotheken gibt es auf der Webseite des Bibliotheksverbandes unter https://www.bibliotheksverband.de/tag-der-bibliotheken.

Wesel: Silent Reading Party am 24. Oktober 2026 in der Stadtbücherei
Am Tag der Bibliotheken, dem 24. Oktober 2026, findet in der Stadtbücherei Wesel erstmals eine Silent Reading Party statt. Statt Tanz und lauter Musik treffen sich Menschen ab 16 Jahren von 19 – 21 Uhr zum Lesen und Abschalten in Gemeinschaft und Stille. 

Die Bücher dürfen mitgebracht oder vor Ort ausgeliehen werden. Buch-Fans können sich in einer Lesepause über das Gelesene oder andere Bücher austauschen oder einfach weiterlesen, ohne allein zu sein. Die Party ist ein Gegenangebot zum täglichen Alltagstrubel und bietet die Möglichkeit, sich ganz in Ruhe und ohne Ablenkung auf das Lesen zu konzentrieren. 

Die Stadtbücherei stellt an diesem Abend in Kooperation mit der Initiative "foodsharing Wesel" kleine gerettete Snacks bereit.  Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr.