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KW 43: Montag, 19. - Sonntag, 25. Oktober 2026
Themen u.a.:
LKA-NRW:
LKA NRW warnt vor Betrugsversuchen im Namen
des Bundeszentralamtes für Steuern
Polizei ermittelt zu mehr als 570
gefälschten Zahlungsaufforderungen per
E-Mail

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen
(LKA NRW) warnt vor betrügerischen
E-Mails, in denen Kriminelle im Namen des
Bundeszentralamtes für Steuern
Geldzahlungen fordern oder sensible
personenbezogene Daten erlangen wollen.
Die Schreiben erwecken den Eindruck, es
bestünden offene Steuerforderungen,
ausstehende Offenlegungspflichten oder
behördliche Maßnahmen wie eine
Kontopfändung.
Eine anlassbezogene
Sonderauswertung des LKA NRW ergab für den
Zeitraum 2025 bis Ende September 2026
mehr als 570 erfasste vollendete und
versuchte Taten mit diesem Modus
Operandi. Anzeigen von Betroffenen gingen in
nahezu allen Kreispolizeibehörden in
Nordrhein-Westfalen ein.
Die Täter
missbrauchen die Bezeichnung und das Logo
des Bundeszentralamtes für Steuern. Die
betrügerischen E-Mails enthalten häufig
PDF-Anhänge. Als Betreff erscheinen
beispielsweise "Zahlungserinnerung im
Ordnungsgeldverfahren wegen unterlassener
Offenlegung von Umsatzzahlen für das
Geschäftsjahr 2023" oder
"Verspätungszuschlag für eine fehlende
Steuererklärung". Die geforderten Beträge
liegen dabei häufig im dreistelligen
Euro-Bereich.
Seit Ende August 2026
ist zudem eine Variante bekannt, bei der die
Empfänger mit einem angeblich ergangenen
Pfändungsbeschluss unter Druck gesetzt
werden. Weitere E-Mails fordern zur
Eingabe der Steuer-Identifikationsnummer
oder zur Bestätigung von Bankdaten auf -
angeblich im Zusammenhang mit
Steuererstattungen oder einer IBAN-
beziehungsweise Kryptosteuerprüfung.
In einer weiteren Variante behaupten die
Betrüger, nach einem vermeintlichen
Lottogewinn von 765.000 Euro müsse eine
offene Steuerschuld beglichen werden. Die
geforderten Beträge liegen hier im
vierstelligen Bereich.
So schützen
Sie sich vor der Betrugsmasche: - Zahlen
Sie nicht ungeprüft. Lassen Sie sich durch
angebliche Steuerforderungen,
Pfändungsbeschlüsse oder drohende
Konsequenzen nicht unter Druck setzen.
- Öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge
und klicken Sie nicht auf unbekannte
Links. PDF-Dateien können auf betrügerische
Internetseiten führen.
- Geben Sie
keine sensiblen Daten preis. Übermitteln Sie
weder Steuer-Identifikationsnummern noch
Bank- oder Kryptodaten aufgrund einer
unaufgeforderten E-Mail.
- Prüfen Sie
die Echtheit der Nachricht. Nutzen Sie dafür
ausschließlich unabhängig recherchierte
offizielle Kontaktdaten und Informationen
des Bundeszentralamtes für Steuern.
- Erstatten Sie bei einem
Betrugsverdacht Anzeige bei der Polizei.
Haben Sie bereits Geld überwiesen,
kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank.
Das Bundeszentralamt für Steuern warnt auf
seiner Website ausdrücklich vor
betrügerischen E-Mails und unberechtigten
Zahlungsaufforderungen in seinem Namen.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.bzst.de.
Wichtig: Eine
professionell gestaltete E-Mail mit
behördlichem Logo ist kein Beleg für ihre
Echtheit. Lassen Sie sich nicht unter
Zeitdruck setzen und prüfen Sie
Zahlungsaufforderungen sorgfältig.
Online-Services der Stadt
Dinslaken nur eingeschränkt nutzbar
Aktuell stehen einige der
Online-Services auf der Webseite der Stadt
Dinslaken nicht zur Verfügung. Die
eingeschränkte Erreichbarkeit resultiert aus
der weltweiten PHP-Sicherheitslücke. Sobald
alle Sicherheitsupdates installiert wurden,
werden die Dienste wieder erreichbar sein.
Kleve:
Online-Terminbuchung derzeit nicht verfügbar
Aufgrund der kürzlich bekannt
gewordenen PHP-Sicherheitslücke hat der
IT-Dienstleister der Stadt Kleve vorsorglich
einzelne IT-Verfahren abgeschaltet.
Hierunter fällt auch die
Online-Terminbuchung. Die Abschaltung dient
dem Schutz der Systeme und Daten. Es wird
bereits an der Lösung des Problems
gearbeitet, damit die Online-Terminbuchung
schnellstmöglich wieder zur Verfügung steht.
Dinslaken: Rasanter
Rummelspaß mit Feuerwerk - Martinikirmes
startet bald Auch die
Martinikirmes 2025 wurde von Bürgermeister
Simon Panke eröffnet. Vom 6. bis 10.
November 2026 heißt es auf dem Gelände der
ehemaligen Trabrennbahn wieder: Kirmeszeit
in Dinslaken! Rund 130 Schausteller*innen
bieten ein vielfältiges Programm für die
ganze Familie – mit schnellen
Fahrgeschäften, beliebten Klassikern, bunten
Lichtern und jeder Menge kulinarischer
Genüsse.

Martinikirmes 2025 wird von Bürgermeister
Simon Panke eröffnet
Großes
Kirmesvergnügen mit Tradition 12
Großfahrgeschäfte sowie 12 Kinder- und
Familienfahrgeschäfte sorgen für Abwechslung
und Nervenkitzel. Mit dabei sind bekannte
Publikumsmagneten wie der rasant
rundfahrende Polyp der Familie Dreßen, der
Voodoo Jumper mit Freifalleffekt oder der 34
Meter hohen gigantischen Überschlagsschaukel
Extrem. Auch Laufgeschäfte, Kinderkarusselle
und Gruselspaß wird es wieder geben. Ergänzt
wird das Angebot durch zahlreiche Imbiss-
und Ausschankstände, die von gebrannten
Mandeln bis zu herzhaften Spezialitäten
alles bieten, was zu einer traditionellen
Kirmes gehört.
Eröffnung,
Gottesdienst und Feuerwerk Am Freitag,
6. November 2026, findet um 17 Uhr die
offizielle Eröffnung der Martinikirmes durch
Bürgermeister Simon Panke am Riesenrad der
Firma Göbel-Worms statt. Die weiteren
Öffnungszeiten sind: Freitag, Samstag,
Montag und Dienstag jeweils
von 14 bis 23 Uhr, am Sonntag
von 11 bis 23 Uhr.
Der Sonntag
beginnt wie gewohnt um 10 Uhr mit einem
ökumenischen Gottesdienst auf dem
Autoscooter. Am Montag ist Familientag mit
vergünstigten Preisen. Zum Kirmes-Abschluss
erwartet die Besucher*innen am Dienstag,
10. November, ab 21 Uhr ein großes
Höhenfeuerwerk. Währenddessen bleibt der
Parkplatz zwischen 20:45 und 21:20 Uhr
gesperrt.
Bürgermeister Simon Panke
freut sich schon: „Die Martinikirmes ist ein
Höhepunkt im Dinslakener Jahreskalender. Sie
ist fester Teil unserer Stadtidentität und
verbindet Menschen und Generationen. Ich
freue mich auch dieses Jahr wieder auf viele
Besucher*innen und Gäste, die hier friedlich
zusammen feiern. Damit das möglich ist,
wirken hier viele zusammen von den
Schaustellerinnen und Schaustellern bis hin
zu den Einsatzkräften. Allen Beteiligten bin
ich sehr dankbar.“
Erreichbarkeit
Ein Pendelbus verbindet den Bahnhof und die
Innenstadt mit dem Festgelände. Der Bus
verkehrt in kurzen Abständen - abhängig von
der jeweiligen Verkehrslage. Er hält dabei
auch am Bahnhofsvorplatz, am Neutor, an
Hans-Böckler-Straße / Am Pollenkamp,
Schloßstraße, Friedrich-Ebert-Straße /
Neustraße. Der Pendelbus fährt nach
folgendem Zeitplan: · Freitag und
Samstag: 14:00 bis 00:00 Uhr · Sonntag:
11:00 bis 22:00 Uhr · Montag und
Dienstag: 14:00 bis 23:00 Uhr
Aktuell
fahren auf der Bahnlinie 903 nur
Ersatzbusse. Der Ersatzbus zur Martinikirmes
hält an der Duisburger Straße, so dass die
Besucher*innen von dort aus über die
Alleestraße zum Gelände laufen können.
Wer mit dem Auto anreist, kann auf dem
großen Parkplatz an der Trabrennbahn parken.
Die Parkgebühr beträgt 3 Euro pro Tag. An
der Alleestraße wird darüber hinaus eine
eigene Fahrradabstellfläche eingerichtet.
Zugang zum Veranstaltungsgelände besteht
über vier Eingänge: · Eingang 1:
Parkplatz Trabrennbahn · Eingang 2:
Alleestraße / Bärenkampallee · Eingang 3:
Am Pollenkamp (Pendelbus-Haltestelle) ·
Eingang 4: Alleestraße / von der
Duisburger Straße kommend
(Schienenersatzverkehr)
Sicherheit
und Hausrecht Die Stadt Dinslaken macht
von ihrem Hausrecht Gebrauch und untersagt
auf dem Veranstaltungsgelände das Mitführen
von Taschen und Rucksäcken, die größer
als DIN A4 sind. Auch gibt es ein
Glasflaschenverbot. Ebenfalls nicht
gestattet sind Flaggen aller Art, Waffen,
Messer, E-Roller, Fahrräder, Drohnen,
Pyrotechnik sowie weitere gefährliche
Gegenstände. Es wird stichprobenartige
Einlasskontrollen an den Eingängen geben.
Auch der Konsum von Cannabis ist auf dem
gesamten Gelände untersagt. Hinweise auf die
entsprechenden Verbote werden gut sichtbar
an den Eingängen angebracht.
Die
Stadt Dinslaken wünscht allen
Dinslakener*innen und Gästen viel Freude bei
der Martinikirmes 2026. Im Jahr 2027 findet
die Martinikirmes auf dem Gelände der
ehemaligen Trabrennbahn dann vom 5. bis 9.
November statt.

Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe im August 2026: +23,0 % zum
Vormonat Auftragseingang im Vergleich
zum Vorjahresmonat um 17,3 % gestiegen
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, August
2026 +23,0 % zum Vormonat (real, saison-
und kalenderbereinigt) +17,3 % zum
Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
+23,8 % zum Vorjahresmonat (nominal,
unbereinigt)
Umsatz im
Bauhauptgewerbe, August 2026 +4,9 % zum
Vorjahresmonat (real, unbereinigt) +10,1
% zum Vorjahresmonat (nominal, unbereinigt)
Der reale (preisbereinigte)
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im
August 2026 gegenüber Juli 2026 kalender-
und saisonbereinigt um 23,0 % gestiegen.
Bedingt durch mehrere Großaufträge war dies
der höchste saisonbereinigte Anstieg zum
Vormonat im Bauhauptgewerbe seit Beginn der
Zeitreihe im Jahr 1991.
Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, nahm der Auftragseingang im
Hochbau um 12,4 % und im Tiefbau um 31,6 %
zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich
war der kalender- und saisonbereinigte
Auftragseingang von Juni 2026 bis August
2026 um 7,6 % höher als in den drei Monaten
zuvor (Hochbau: +0,6 %; Tiefbau: +13,8 %).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat
August 2025 stieg der reale,
kalenderbereinigte Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe im August 2026 um 17,3 %. Im
Hochbau fiel der Auftragseingang um 1,7 %
und im Tiefbau stieg er um 36,4 %. Der
nominale (nicht preisbereinigte)
Auftragseingang lag 23,8 % über dem
Vorjahreswert.
Umsatz real 4,9 %
höher als im Vorjahresmonat Der reale
Umsatz im Bauhauptgewerbe war im August 2026
um 4,9 % höher als im Vorjahresmonat. Der
nominale Umsatz stieg im gleichen Zeitraum
um 10,1 % auf 10,9 Milliarden Euro. Die Zahl
der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm
im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat
um 1,5 % auf rund 548 000 Personen zu. Alle
Angaben beziehen sich auf Betriebe von
Unternehmen mit 20 und mehr tätigen
Personen.
Kleve: Kostenlose
Gebäudeenergieberatungen: Zeitraum der
Energiekarawane verlängert Wie
viel Energie verbraucht mein Haus? Und wie
kann ich Geld und Energie sparen? Antworten
auf diese und viele weitere Fragen rund um
den Energieverbrauch des eigenen
Wohngebäudes sollen Eigentümerinnen und
Eigentümer von der „Energiekarawane“ in
Kleve erhalten.

Die Energiekarawane bringt kostenlose
Gebäudeenergieberatungen nach Kleve.
Das Projekt für Gebäude im ganzen Klever
Stadtgebiet ist Teil der Umsetzung der
kommunalen Wärmeplanung der Stadt Kleve. Nun
wurde der Projektzeitraum verlängert, um
mehr Kleverinnen und Klevern die Gelegenheit
zur Teilnahme zu geben. Die Energiekarawane
ist eine Energieberatungskampagne, die
unabhängige, professionelle und kostenfreie
Energieberatung direkt zu
Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern nach
Hause bringt.
Im Auftrag der Stadt
Kleve besuchen zertifizierte
Energieberaterinnen und Energieberater die
Häuser in Kleve, stellen Schwachstellen der
Gebäudesubstanz fest, erörtern
Modernisierungsmaßnahmen und beraten zu
Fördermöglichkeiten. Die Beratung ist
anbieter- und produktneutral, verpflichtet
nicht zu Ausgaben und ist als eine Leistung
der Stadt Kleve kostenfrei.
Berechtigt sind im nun verlängerten
Projektzeitraum bis zum 30. November 2026
alle Eigentümerinnen und Eigentümer von
Wohngebäuden im gesamten Klever Stadtgebiet.
Sie können ihren Beratungswunsch direkt an
den Klimaschutzmanager der Stadt Kleve
Christoph Bors unter Tel.: 02821/84437 oder
E-Mail: christoph.bors@kleve.de
richten.
Die Teilnahme an der
Kampagne ist für Eigentümerinnen und
Eigentümer vollkommen freiwillig und
verpflichtet nicht zur anschließenden
Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen.
Weitere Informationen stellt die Stadt Kleve
auf ihrer Internetseite unter www.kleve.de/energiekarawane
bereit. Für Rückfragen steht auch der
Klimaschutzmanager der Stadt Kleve unter den
oben angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.
Moers:
Pilotprojekt stärkt die Teilhabe von Kindern
im Schulalltag Inklusion
beginnt im Klassenzimmer: Um dem Unterricht
zu folgen und am Schulleben teilhaben zu
können, benötigen manche Kinder
Unterstützung. Mit einem neuen Pilotprojekt
setzt die Stadt Moers auf frühzeitige und
präventive Unterstützung. Seit dem Start des
neuen Schuljahres kommen an der St.
Marien-Schule und der GGS Annastraße in den
ersten Klassen sogenannte Assistenzkräfte
zum Einsatz.
Das zunächst auf zwei
Jahre angelegte Projekt wird im zweiten Jahr
auf die dann neuen ersten Klassen
ausgeweitet. So sollen künftig zwei
Jahrgangsstufen von dem Angebot profitieren.
„Unser Ziel ist es, einen nachhaltigen
Beitrag zu einem inklusiven Bildungssystem
zu leisten“, erklärt Fachberaterin für
Eingliederungshilfe Alessia Specht.
„Wir setzen präventiv an und ermöglichen
Kindern unabhängig von einem individuellen
Antragsverfahren Unterstützung, damit alle
am schulischen Alltag teilhaben können.“
Fachliche Qualifizierung für den Schulalltag
Fünf Teilnehmende haben nun die
Grundlagenqualifikation „Schule + I –
gemeinsam Inklusion gestalten“ begonnen.
In 40 Unterrichtseinheiten am CJD
Institut für Weiterbildung NRW erwerben sie
Kenntnisse – unter anderem in inklusiver
Pädagogik, Entwicklungspsychologie und
Kommunikation. Sie lernen,
Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu
erkennen, angemessen zu reagieren und eng
mit den Lehrkräften zusammenzuarbeiten. Die
Stadt Moers hat das Projekt an ihren Schulen
initiiert.
Die Caritas Moers-Xanten
e. V. stellt die Assistenzkräfte und
koordiniert deren Einsatz und das CJD
Institut für Weiterbildung NRW vermittelt
die fachlichen Grundlagen. Gemeinsam
schaffen die Beteiligten damit
Voraussetzungen für mehr Teilhabe und einen
Schulalltag, in dem Kinder mit
unterschiedlichen Bedürfnissen bestmöglich
unterstützt werden.
Die Stadt
Moers ist mit dem Modell Praxispartner des
Verbundprojekts TEAMS der Universität zu
Köln und Wuppertal. Diese begleiten Kommunen
bei der Umsetzung und Verstetigung von
Infrastrukturmodellen. Innerhalb dieses
Projekts der Universität finden im November
zwei Fortbildungstage statt, an denen die
Lehrkräfte gemeinsam mit den
Assistenzkräften teilnehmen.
Moers: KliMo-Einrichtungsbesuche
stärken das Umweltbewusstsein
Wie lässt sich Abfall vermeiden? Was gehört
in welche Tonne? Und warum ist Müll in der
Umwelt problematisch? Mit diesen Fragen
beschäftigen sich derzeit die Teilnehmenden
der KliMo-Einrichtungsbesuche an Kitas und
Schulen. Das Zentrale Gebäudemanagement der
Stadt Moers (zgm) vermittelt dabei
altersgerecht, wie Abfallvermeidung,
richtige Mülltrennung und Wiederverwendung
zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.
Von den insgesamt 39 teilnehmenden
Kindertagesstätten und Schulen haben bereits
24 das Angebot genutzt. Die übrigen Besuche
finden bis zu den Weihnachtsferien statt.
Von der Müllbande bis zur eigenen Lösung In
den Kitas lernen die Kinder mit
Unterstützung der Moerser Müllbande
spielerisch verschiedene Abfallarten und
deren richtige Entsorgung kennen.
Grundschulkinder setzen sich als
KliMo-Kapitäninnen und -Kapitäne mit den
Folgen von Müll für Tiere und Umwelt
auseinander und entwickeln Ideen zur
Abfallvermeidung. An den weiterführenden
Schulen stehen je nach Jahrgangsstufe Themen
wie Mülltrennung und Recycling, Mikroplastik
oder die Folgen von Abfällen in der Umwelt
im Mittelpunkt.
Ziel der Besuche ist es, das
Umweltbewusstsein der Kinder und
Jugendlichen zu stärken und sie zu einem
verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen
zu motivieren. Weitere Informationen und
Wissenswertes rund um das Thema Klimaschutz
findet sich auf der KliMo-Website unter
https://klimo.moers.de.
Moers: Richtig Geld anlegen ab 50: Welche
Strategie passt? Geldanlage und
Altersvorsorge: Plötzlich ist mehr Geld auf
dem Konto – etwa durch eine Erbschaft, eine
ausgezahlte Versicherung oder andere
günstige Umstände. Doch wie lässt sich das
Geld sinnvoll anlegen? Und wie kann man auch
ab 50 noch gezielt für das Alter vorsorgen?
Der Workshop ‚Richtig Geld anlegen
für Menschen ab 50‘ der vhs Moers –
Kamp-Lintfort vermittelt am Samstag, 7.
November, ab 9 Uhr einen Überblick über
verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage.
Ob Aktien, Festgeld, Tagesgeld, Immobilien,
Renten oder staatliche Geldanlagen: In den
Räumen der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, lernen die
Teilnehmenden unterschiedliche Optionen
kennen und können sich mit deren Chancen und
Besonderheiten auseinandersetzen.
Auch steuerliche Aspekte werden
thematisiert. Außerdem bietet die
Veranstaltung Raum für individuelle Fragen.
Sie richtet sich an alle, die ihre
finanziellen Möglichkeiten besser
einschätzen und fundierte Entscheidungen für
ihre Zukunft treffen möchten. Wer sich für
den Workshop interessiert, muss sich
rechtzeitig entweder telefonisch unter 0 28
41 / 201 - 565 oder online unter
www.vhs-moers.de anmelden.
Neues ambulantes OP-Zentrum startet
in Duisburg-Fahrn - Evangelisches Klinikum
Niederrhein schafft eigene Strukturen für
ambulante Eingriffe Am Standort
Duisburg-Fahrn des Evangelischen Klinikums
Niederrhein hat ein neues ambulantes
OP-Zentrum den Betrieb aufgenommen. Damit
schafft der Klinikverbund eigene Strukturen
für Eingriffe, die medizinisch sicher ohne
stationären Aufenthalt durchgeführt werden
können. Den Anfang macht die
Unfallchirurgie, weitere Fachbereiche sollen
schrittweise folgen.
Für die
Patientinnen und Patienten bedeutet dies vor
allem einen kürzeren Krankenhausaufenthalt
und klar abgestimmte Abläufe. Sie kommen für
den Eingriff in die Klinik und können bei
einem unkomplizierten Verlauf noch am selben
Tag wieder nach Hause gehen. Die Erholung
kann somit frühzeitig in der vertrauten
Umgebung beginnen. Ob eine ambulante
Operation infrage kommt, wird vorab
individuell geprüft. Vor der Entlassung
stellt das Behandlungsteam anhand
festgelegter Kriterien sicher, dass die
Patientinnen und Patienten das Krankenhaus
bedenkenlos verlassen können.
Auch
die anästhesiologische Vorbereitung wird auf
die ambulanten Eingriffe abgestimmt. Bei
Patientinnen und Patienten ohne größere
Vorerkrankungen kann die ärztliche
Aufklärung bei einfachen Eingriffen auf
Wunsch telefonisch erfolgen. In diesem Fall
werden sie von einer Anästhesistin oder
einem Anästhesisten persönlich angerufen.
Bei Vorerkrankungen oder auf Wunsch findet
das Aufklärungsgespräch weiterhin vor Ort
statt.
Für das neue Zentrum wird der
ehemalige OP-Bereich der Augenklinik wieder
in Betrieb genommen, der künftig
ausschließlich für ambulante Operationen
genutzt wird. Zu den zunächst vorgesehenen
Eingriffen in der Unfallchirurgie gehören
beispielsweise bestimmte arthroskopische
Operationen oder die Entfernung von Platten,
Schrauben und anderem Material nach einer
ausgeheilten Fraktur.
Schrittweise
sollen die Viszeralchirurgie, die
Neurochirurgie und die Rhythmuschirurgie
hinzukommen. Dabei werden Fachabteilungen
aus verschiedenen Standorten des
Klinikverbundes das ambulante OP-Zentrum
nutzen. Das Angebot ist langfristig angelegt
und soll entsprechend dem medizinischen
Bedarf weiter ausgebaut werden.
„Immer mehr Operationen können heute
ambulant durchgeführt werden. Mit unserem
neuen OP-Zentrum schaffen wir dafür die
passenden Voraussetzungen und entlasten
gleichzeitig unsere Zentral-OPs. Für uns
steht dabei immer die medizinisch richtige
Versorgung im Vordergrund. Patientinnen und
Patienten, die keinen stationären Aufenthalt
benötigen, können noch am selben Tag wieder
nach Hause. Wer nach einer Operation
weiterhin im Krankenhaus versorgt werden
muss, bleibt selbstverständlich bei uns“,
erklärt Dr. Andreas Sander, Medizinischer
Geschäftsführer des Evangelischen Klinikums
Niederrhein.
Hintergrund sind auch
veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen.
Mit den sogenannten Hybrid-DRGs werden
bestimmte Leistungen unabhängig davon, ob
sie ambulant oder stationär erbracht werden,
gleich vergütet. Gleichzeitig nimmt die Zahl
der ambulant durchführbaren Eingriffe zu.
Krankenhäuser müssen ihre Strukturen deshalb
zunehmend auf beide Versorgungsformen
ausrichten. Das neue OP-Zentrum schafft
hierfür eigene Kapazitäten. Vorhandene
Ressourcen, wie beispielsweise die
Anästhesie, die Aufwachbereiche und weitere
Einrichtungen, können somit gezielter
genutzt werden.
Moers:
Pflegearbeiten am Stadtgraben - Enni
entfernt jungen Gehölzaufwuchs
Die ENNI Stadt & Service (Enni) führt in
den kommenden Tagen Pflegearbeiten entlang
des Stadtgrabens durch. Betroffen sind die
Abschnitte zwischen Rheinberger Straße und
Repelener Straße sowie der Bereich vom Café
Mehrhoff bis zu den Kanonenstrahlern.
Gemeinsam mit einem Fachunternehmen wird
Enni dort Sträucher, junge Baumsämlinge und
sogenannte Stockausschläge entfernen.
Dabei handelt es sich um neue Triebe,
die aus bereits vorhandenen Baumstümpfen
oder Wurzelstöcken wachsen. Die Arbeiten
sollen in den kommenden Tagen beginnen und
dauern voraussichtlich zwei Wochen. Je nach
Witterung kann es zu Verzögerungen kommen.
Der vorhandene Baumbestand bleibt unberührt.
„Mit der Maßnahme pflegen wir die
Uferbereiche und halten sie von
unerwünschtem Gehölzaufwuchs frei. So
verhindern wir, dass sich an ungeeigneten
Stellen neue Bäume und größere Sträucher
entwickeln“, erklärt Marcus Petrausch,
Enni-Abteilungsleiter für Grünflächen und
Friedhöfe.
Moers: Snooker
ausprobieren mit der vhs 15
rote und 6 farbige Kugeln, ein großer Tisch
und jede Menge Fingerspitzengefühl: Snooker
ist ein Spiel, das Präzision, Konzentration
und taktisches Geschick vereint. Wer die
anspruchsvolle Billardsportart selbst
ausprobieren möchte, hat dazu an den beiden
Samstagen, 7. und 14. November,
Gelegenheit.
In Kooperation der vhs
Moers -Kamp-Lintfort und dem Moerser
Snooker-Club e. V. sind Interessierte
jeweils von 15 bis 18 Uhr eingeladen, unter
Anleitung passionierter Spieler die
Grundlagen des Snookers kennenzulernen und
erste eigene Stöße zu wagen. Dabei geht es
nicht nur darum, Kugeln zu versenken: Auch
das strategische Spiel und die richtige
Positionierung der weißen Spielkugel machen
den besonderen Reiz aus.
Ob
neugierige Einsteigerinnen und Einsteiger
oder Billardbegeisterte, die etwas Neues
entdecken möchten – hier steht das
Ausprobieren im Mittelpunkt. Vorkenntnisse
sind nicht erforderlich. Veranstaltungsort
ist der Moerser Snooker-Club an der
Franz-Haniel-Straße 26. Wer Snooker
ausprobieren möchte, muss sich vorher
anmelden: entweder telefonisch unter 0 28 41
/ 201 – 565 oder online unter
www.vhs-moers.de.
Historische Figur: Grafschafterin Anna lädt
zum Stadtrundgang ein Eine
besondere historische Stadtführung können
Geschichtsinteressierte am Sonntag, 25.
Oktober, um 11.30 Uhr erleben. Start ist vor
dem Haupteingang des Moerser Schlosses,
Kastell 9.
Unterwegs erzählt
Gästeführerin Anne-Rose Fusenig in
Grafschafter Tracht als Grafschafterin Anna
von der Entstehung der Stadt, Begebenheiten
aus der römischen, oranischen und
preußischen Regentschaft sowie vom
Stadtbrand. Auch das Leben der Bürgerschaft
und Edelleute ist dann Thema.
Die
Teilnahme an der Führung kostet pro Person 9
Euro. Verbindliche Anmeldungen sind in der
Stadt- und Touristinformation von Moers
Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b,
Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.
Preisgekrönter US-Dokumentarfilm „The Spies
Among US“ (2025) wird am Samstag 24.
Oktober in der Lichtburg Dinslaken gezeigt
- zentrale Protagonisten aus Dinslaken sind
beteiligt und anwesend
Der
preisgekrönte US-Dokumentarfilm „The Spies
Among US“ (2025), wird am Samstag 24.
Oktober 2026, um 11 Uhr, in der Lichtburg
Dinslaken öffentlich gezeigt. Restkarten
erhältlich unter:
https://www.kino-dinslaken.de/de/programm?date=2026-10-24
Der Film wird aufgrund des großen Interesses
auch nochmal am 30. Januar 2027 in Dinslaken
gezeigt.
www.thespiesamongus.film

Peter Keup im Gespräch mit Dinslakener
Schülern
Zentrale Figur dieses
spannenden und aufwühlenden Dokumentarfilms
über Diktatur, Stasi und Überwachungsstaat
ist der ehemalige Inhaber der Tanzschule
Peter Keup in Dinslaken, der heute als
Historiker sowie als ehemaliger politischer
Häftling in der Demokratieerziehung tätig
ist und über den auch an anderer Stelle
bereits berichtet wurde.

Er trifft in dem Film zum Beispiel auf den
letzten Stasi-Chef und zeigt, wie das
menschenverachtende Denken und Handeln
dieser Diktatur bis heute nachwirkt. Zum
ersten Mal wird die Begegnung eines Opfers
der SED-Diktatur mit ehemaligen Tätern in
diesem Umfang dokumentiert.
Auch die
heutige Tanzschulinhaberin in Dinslaken, Uta
Keup, ist Teil des Films und wird als
Zeitzeugin in der sich dem Film
anschließenden Fragerunde in der Lichtburg
Dinslaken anwesend sein.
Uta und
Peter Keup waren Teil der Nationalmannschaft
der DDR und sind aufgrund eines
Ausreiseantrags in die Mühlen der Stasi
geraten. Später mussten sie feststellen,
dass sie durch ihren Bruder verraten wurden.
Diese Geschichte bildet den roten Faden
durch den Film und wird ungewöhnlich
aufgearbeitet.
Biomassekraftwerke
flexibel betreiben
Wie können
Kommunen schwankende erneuerbare
Energieerträge, den Wärmebedarf und die
lokale Energieerzeugung besser aufeinander
abstimmen? Im Verbundprojekt »biovolatil«
entwickeln und erproben die Projektpartner
technische Lösungen, um Biomassevergaser mit
Blockheizkraftwerken bedarfsgerecht zu
betreiben und mit Geothermie sowie
bestehenden kommunalen Energiesystemen zu
koppeln.
Ein neu
entwickelter Reaktoreinsatz war bereits rund
3000 Betriebsstunden im Einsatz. Erste
Versuche zur Produktgasrückführung zeigen
zudem, wie sich der Betriebsbereich
erweitern lässt.

Zwei nebeneinander aufgestellte Holzvergaser
mit dem runden Reaktor der vorderen Anlage
auf der linken Seite. © Burkhardt GmbH
Sonnen- und Windenergie stehen nicht
jederzeit in gleicher Menge zur Verfügung.
Zugleich schwankt der Energiebedarf im
Tages- und Jahresverlauf. Um die lokale
Energieerzeugung und den Energieverbrauch
besser aufeinander abzustimmen, untersucht
das Verbundprojekt »biovolatil« das
Zusammenspiel von Biomassevergasern mit
Blockheizkraftwerken (BHKW), Geothermie und
bestehenden Energiesystemen. Das Ziel ist
eine klimaneutrale, möglichst autarke und
zugleich flexible kommunale
Energieversorgung.
Im Mittelpunkt
stehen konstruktive und verfahrenstechnische
Anpassungen, die einen bedarfsgerechten
Betrieb der Biomassevergasungs-BHKW
ermöglichen. Der Projektpartner Burkhardt
GmbH, ein Hersteller von
Biomassekraftwerken, erprobt die Ansätze an
einem Vergasersystem unter
Praxisbedingungen. »Die Ergebnisse schaffen
eine Grundlage, um solche flexiblen Anlagen
künftig in reale Energiesysteme zu
integrieren«, sagt Projektleiter Johannes
Voß vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-,
Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.
Neuer Reaktoreinsatz unter
Praxisbedingungen erprobt Die Geometrie
des Reaktoreinsatzes im Vergaser
beeinflusst, wie viel Brennstoff die Anlage
umsetzt und welche elektrische und
thermische Leistung sie erzeugt. Das
Projektteam hat daher einen alternativen
Reaktoreinsatz entwickelt und in einem
Demonstrator getestet. Er soll die Leistung
des Biomassevergasungs-BHKW gezielt an einen
geringeren Wärmebedarf anpassen.
Die
Konstruktion ist so ausgelegt, dass sich der
Reaktoreinsatz mit geringem Aufwand in
bestehenden Anlagen nachrüsten lässt. Eine
erste Version war bereits rund 3000
Betriebsstunden im Einsatz. Derzeit wird
eine optimierte Variante erprobt. Untersucht
werden insbesondere das Anlagenverhalten,
die Betriebssicherheit und die
Dauerhaltbarkeit. Künftig könnten
Betreibende ihre Bestandsanlagen so im
Rahmen regulärer Wartungsintervalle saisonal
an den mittelfristigen Bedarf anpassen.
Produktgasrückführung erweitert den
Betriebsbereich Ein weiterer Ansatz ist
die Rückführung von Produktgas: Dabei strömt
ein Teil des im Prozess erzeugten Gases
zurück in den Vergasungsreaktor. Erste
Versuchsreihen zeigen, dass dadurch das
Betriebsverhalten gezielt beeinflusst und
die minimale Anlagenlast verringert werden
können. Die nächsten Tests sollen klären,
wie groß das Flexibilisierungspotenzial ist
und welche Betriebsstrategien sich daraus
ableiten lassen.
Gesamtkonzept auf
Basis realer Daten Die bisherigen
Erkenntnisse fließen in eine übergreifende
Betriebsstrategie ein. »Wir diskutieren
aktuell verschiedene Konzepte, um
Biomassevergasungs-BHKW und Geothermie zu
koppeln,«, so Johannes Voß. Reale,
standortbezogene Daten aus den Energienetzen
der Kommunen Oberhausen und Zittau bilden
die Grundlage für die Bewertung.
Anschließend vergleicht das Projektteam die
Konzepte nach ökologischen und ökonomischen
Kriterien.
Projektpartner und
Förderung Das Verbundprojekt »biovolatil«
wird vom Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie BMWE gefördert. Neben dem
Fraunhofer-Institut für Umwelt-,
Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sind
folgende Partner Teil des
Projektkonsortiums: Burkhardt GmbH, EnProCo
Berlin GmbH, Fraunhofer-Einrichtung für
Energieinfrastrukturen und Geotechnologien
IEG, Hochschule Zittau/Görlitz und
ifeu-Institut. Assoziierte Partner sind die
Energieversorgung Oberhausen AG und die
Stadtwerke Zittau GmbH.

NRW: Das Einkommen
von Müttern im Alter von 30 bis 40 Jahren war
2022 halb so hoch wie das gleichaltriger Väter
* Personen im Alter von 30 bis 40
Jahren mit Kindern verdienten im Jahr knapp
5.000 Euro weniger als Kinderlose * Mütter
dieser Altersklasse verdienten jährlich mit
20.000 Euro nur halb so viel wie die Väter mit
42.600 Euro * Väter mit 2 Kindern hatten
durchschnittlich das höchste Einkommen
Die Altersgruppe der 30- bis 40-Jährigen mit
Kindern hat im Jahr 2022 in Nordrhein-Westfalen
im Mittel Jahreseinkünfte von 31.900 Euro in der
Steuererklärung angegeben. Diese Summe lag
4.900 Euro unter den Jahreseinkünften der
Personen ohne Kinder. Wie das Statistische
Landesamt anhand einer jetzt durchgeführten
Analyse zur Lohn- und Einkommensteuerstatistik
2022 mitteilt, waren es in dieser Altersgruppe
insbesondere die Mütter, die weniger verdienten
als die Väter.
Betrachtet wird der
Median, der in der Steuererklärung anzugebenden
„Summe der Einkünfte”. Als Mütter und Väter
gelten hier Personen, die ein oder mehrere
Kinder bis max. zum 25. Lebensjahr des Kindes in
ihrer Steuererklärung vermerkten. Mütter
verdienten halb so viel wie Väter Mütter in der
Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren verdienten im
Mittel 20.000 Euro, Väter dagegen 42.600 Euro.
Damit betrug das Einkommen der Mütter
lediglich 47 % des Einkommens der Väter. Zum
Vergleich: Für Frauen ohne Kinder in der
Altersgruppe von 30 bis 40 Jahren lag das
Medianeinkommen 2022 bei 37.000 Euro, während
das mittlere Einkommen vergleichbarer Männer
36.700 Euro betrug.
Das Einkommen der
Mütter verringerte sich mit der Anzahl der
Kinder; für Väter stieg es bis 2 Kinder Bei den
Eltern gab es weitere Unterschiede abhängig von
der Kinderzahl: Das Medianeinkommen für Mütter
dieser Altersgruppe betrug 21.700 Euro bei einem
Kind und sank auf 13.500 Euro bei 4 oder mehr
Kindern. Dagegen hatten Väter in dieser
Altersgruppe mit 2 Kindern und 45.300 Euro die
höchsten Einkünfte

48 % der 30- bis 40-Jährigen Personen hatten
Kinder Bei der Betrachtung von einzelnen
Personen, sogenannten „Steuerfällen”, werden
zusammenveranlagte Steuerpflichtige als zwei
Fälle erfasst. Daraus resultierten 1,9 Mio.
Personen im Alter von 30 bis 40 Jahren, von
denen 48 % Kinder hatten. Unter den 0,8 Mio.
Frauen gaben 52 % an, Kinder zu haben während es
bei den 1,1 Mio. Männern 44 % waren.
Der Fokus auf die
Alterskohorte 30 bis 40 Jahre wurde gewählt, da
es in dieser Altersgruppe zu den größten
Geschlechterunterschieden kam. Die hier
dargestellten Verteilungen zeigten sich auch in
anderen Altersgruppen, jedoch in
abgeschwächterer Form.
Museumsworkshop für Erwachsene: Mach's wie...
Erich Heckel Mit wenigen Strichen
ausdrucksstarke Bilder schaffen – und dabei ein
ganz besonderes Zeichenmaterial entdecken! In
diesem kreativen Workshop lassen wir uns von den
Werken des Expressionisten Erich Heckel
inspirieren. Mit kräftigen Linien, starken
Kontrasten und dem bewussten Einsatz von Licht
und Schatten erkunden wir die vielfältigen
Ausdrucksmöglichkeiten der Kohlezeichnung.
Im Mittelpunkt steht dabei ein besonderes
Material: finnische Holzkohle. Ihre
ungewöhnliche Haptik und ihr unmittelbares
Zeichenverhalten laden dazu ein, frei zu
experimentieren. Mal entstehen weiche
Schattierungen, mal tiefe Schwarztöne und
markante Linien. Mit den Fingern wird verwischt,
mit dem Knetradierer werden Lichtakzente
gesetzt. Nach einer kurzen Einführung in die
Kunst Erich Heckels greifen die Teilnehmenden
selbst zur Kohle.
Ob Porträt, Tier oder
Landschaft – die Motive können frei gewählt
werden. Dabei geht es nicht um perfekte
Zeichnungen, sondern um die Freude am Gestalten
und darum, den eigenen Ausdruck zu entdecken.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Der
Workshop richtet sich an Erwachsene, die Lust
haben, eine besondere Zeichentechnik
kennenzulernen und kreativ zu werden.
Termin: Samstag, 14. November 2026, 10–12 Uhr
Ort: Städtisches Museum Wesel, Ritterstraße 14,
Erdgeschoss, Raum 11 Teilnahme: kostenfrei
Material: Zeichenpapier und finnische Holzkohle
werden gestellt. Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldung unter
museum@wesel.de oder telefonisch unter 0281
2032390.
Gründen in Wesel: Neue
Angebote stoßen auf große Resonanz
Mehr als 100 Teilnehmende beim 1. Weseler
Gründungsabend und innerhalb kurzer Zeit
ausgebuchte Termine der
Orientierungssprechstunde „Gründen in Wesel“:
Zwei neue Angebote für Gründungsinteressierte
sind in Wesel auf große Resonanz gestoßen.
 v.l._
Julia Brouns (Gründungsberaterin), Bürgermeister
Rainer Benien, Pascal Schulte (Nispa), Louis
Eimert (Wirtschaftsförderung Stadt Wesel) /
Foto: Julia Brouns
Die Erfahrungen zeigen
aus Sicht der Beteiligten, wie wichtig
frühzeitige Orientierung, persönliche Beratung
und gut vernetzte Unterstützungsangebote vor Ort
sind. Beim 1. Weseler Gründungsabend am 24.
September 2026 im Gusto by CUBES standen vier
Stunden lang Information, Orientierung und
persönliche Kontakte im Mittelpunkt.
Neben dem Impulsvortrag „In 8 Schritten zum
eigenen Business“ der Weseler Gründungsberaterin
Julia Brouns berichteten junge Unternehmerinnen
und Unternehmer aus ihrer Gründungspraxis. An
verschiedenen Info-Stationen konnten die
Teilnehmenden mit Fachleuten rund um
Wirtschaftsförderung, Kammern, Finanzierung,
Förderung und sozialer Absicherung ins Gespräch
kommen und individuelle Fragen klären.
Auch Bürgermeister Rainer Benien unterstrich die
Bedeutung der Unterstützung vor Ort: „Als
Bürgermeister der Stadt Wesel ist mir ganz
wichtig: Wir wollen nicht nur, dass hier Ideen
entstehen. Wir wollen die Menschen auch dabei
unterstützen, dass aus diesen Ideen Gründungen
und erfolgreiche Unternehmen werden.“
Der 1. Weseler Gründungsabend wurde gemeinsam
von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel,
der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe und
der Initiatorin Julia Brouns von
gründungsberaterin.de veranstaltet.
Orientierungssprechstunde ebenfalls stark
nachgefragt Dass der Bedarf an frühzeitiger
Unterstützung vorhanden ist, hatte sich bereits
zuvor gezeigt.
Mit der
Orientierungssprechstunde „Gründen in Wesel“
wurde in diesem Jahr ein weiteres kostenfreies
Angebot geschaffen, das Menschen bereits in
einer frühen Phase ihrer Gründungsüberlegungen
anspricht. Die Gesprächstermine waren nach ihrer
Veröffentlichung jeweils innerhalb kurzer Zeit
ausgebucht. Im Mittelpunkt standen dabei
grundlegende Fragen: Passt eine
Selbstständigkeit zur eigenen Lebenssituation?
Wie lässt sich eine Geschäftsidee einordnen? Und
welche nächsten Schritte sind sinnvoll?
„Viele Menschen beschäftigen sich schon länger
mit dem Gedanken an eine Selbstständigkeit,
wissen aber nicht genau, wo sie anfangen sollen.
Gerade in dieser frühen Phase braucht es
Möglichkeiten, Fragen zu stellen, Orientierung
zu bekommen und die richtigen Ansprechpartner
kennenzulernen“, sagt Gründungsberaterin Julia
Brouns.
Die positiven Rückmeldungen zu
beiden Angeboten bestätigen aus Sicht der
Beteiligten, dass mit den neuen Formaten ein
konkreter Bedarf aufgegriffen wurde. Auch nach
dem Gründungsabend erreichten die Organisatoren
zahlreiche positive Rückmeldungen. Teilnehmende
berichteten zudem umfangreich in den sozialen
Medien über ihre Eindrücke und die entstandenen
Kontakte.
Gründungsförderung in Wesel
weiterentwickeln „Die große Resonanz auf
unsere beiden neuen Angebote zeigt, dass das
Interesse an einer frühzeitigen Unterstützung
bei der Existenzgründung groß ist. Mit unseren
Formaten möchten wir die bereits bestehenden,
guten Beratungs- und Unterstützungsangebote,
insbesondere der EntwicklungsAgentur Wirtschaft
(EAW) des Kreises Wesel, sinnvoll ergänzen und
das regionale Gründungsnetzwerk weiter stärken.
Die positiven Erfahrungen möchten wir
nutzen, um die Gründungsförderung in Wesel
gemeinsam mit unseren Partnern
weiterzuentwickeln und künftig zusätzliche
Impulse zu setzen“, erklärt Louis Eimert von der
Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel.
13.000 Euro für
Ideen, die Moers gesünder machen
Ob ein Verein Menschen in Bewegung
bringt, eine Kita gesunde Ernährung
vermittelt, eine Nachbarschaft gemeinsame
Spaziergänge organisiert, eine Schule ein
Projekt gegen Stress startet oder ein
Unternehmen Angebote zur Stressbewältigung
macht: In Moers gibt es viele Ideen, die das
Leben anderer verbessern.
Der
‚Gesundes Moers Award‘ will sie sichtbar
machen und ihre Weiterentwicklung
unterstützen. Die Freddy Fischer Stiftung
und die Sparkasse am Niederrhein stellen
insgesamt 13.000 Euro Preisgeld in sechs
Kategorien bereit. Entscheidend ist, dass
die Projekte Gesundheit und Lebensqualität
fördern und einen Nutzen für die Menschen in
Moers haben.
Zusätzlich vergibt die
AOK Rheinland/Hamburg einen Sach- und
Leistungspreis im Wert von rund 7.500 Euro
an ein Unternehmen, das sich besonders für
die Gesundheit seiner Beschäftigten
einsetzt. Bewerbungen können bis zum 31.
März 2027 eingereicht werden. Auch wer
selbst kein Projekt einreichen möchte, kann
engagierte Menschen, Initiativen oder
Projekte aus Moers für den Award
vorschlagen.
Für Einzelpersonen,
Vereine, Unternehmen, Kitas oder Initiativen
„Wir wollen die Menschen hinter den Ideen
sichtbar machen und ihnen Rückenwind geben“,
sagt Vanessa Buth, Initiatorin von Gesundes
Moers. „Manchmal braucht es nur einen
Impuls, damit aus einer guten Idee etwas
entsteht, das vielen Menschen zugutekommt.“
Gesucht werden Konzepte aus den
Bereichen Bewegung, mentale Gesundheit,
Gemeinschaft, Ernährung, digitale Gesundheit
und gesunde Arbeitsbedingungen von
engagierten Einzelpersonen, Vereinen,
Unternehmen, Start-ups, Schulen, Kitas oder
Initiativen. Mitmachen lohnt sich auch für
kleine Ideen. Ausgezeichnet werden nicht nur
bereits laufende Projekte, sondern auch
neue. Wer ein Projekt kennt und es für
preiswürdig hält, kann es auch gerne
vorschlagen.
Bürgermeisterin Julia
Zupancic hat die Schirmherrschaft
übernommen: „Ein gesundes Moers entsteht,
wenn Menschen Verantwortung füreinander
übernehmen und selbst etwas anstoßen.
Der Award gibt diesem Engagement eine Bühne
und kann weitere Menschen ermutigen, ihre
Ideen einzubringen.“ Die Teilnahme ist
kostenlos. Die Form der Einreichung ist frei
wählbar - ob als Beschreibung, mit Fotos,
Videos oder einer kreativen Präsentation.
Hier geht es zu den Informationen und zur
Bewerbung.
Moers. Dein
Klima. Deine Zukunft. – Infos und Ideen zum
Klimaschutz Photovoltaik auf dem
eigenen Dach, Fernwärme, energetische
Sanierung oder das Leihrad für den Weg durch
die Stadt: Klimaschutz beginnt oft vor der
eigenen Haustür. Was in Moers bereits auf
den Weg gebracht wurde und welche
Aktivitäten zukünftig geplant sind, zeigt
die Veranstaltung ‚Moers.
Dein
Klima. Deine Zukunft.‘ des städtischen
Fachdienstes Freiraum- und Umweltplanung. Am
Donnerstag, 5. November, 18 bis 20 Uhr,
bildet im Ratssaal des Rathauses das
beschlossene Klimaschutzkonzept den Rahmen
für den Abend. Was kann Moers noch tun?
Verschiedene Akteure informieren über
aktuelle Entwicklungen und stehen für Fragen
und Gespräche bereit. Außerdem sind die
Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt:
Was kann Moers noch tun? Wo besteht
Handlungsbedarf? Und welche Vorschläge
können gemeinsam weiterentwickelt werden?
Die Veranstaltung soll zeigen, wie
Klimaschutz vor Ort konkret werden kann. Die
Teilnahme ist kostenlos. Für einen kleinen
Imbiss ist gesorgt. Zur besseren Planung
wird um Anmeldung per E-Mail an
klima@moers.de oder telefonisch unter 0
28 41 / 201-543 bzw. -427 gebeten.
Mit der vhs kleine Reparaturen
und Montagen lernen Vom Dübel
in der Wand bis zur kniffligen Montage: Die
vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet im November
zwei praxisnahe Workshops für Einsteiger und
Fortgeschrittene. Der dreiteilige
Einsteiger-Kurs startet am Montag, 2.
November, um 18 Uhr in den Räumen der vhs
Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10.
Nach praktischen Übungen an
typischen Herausforderungen im Haushalt
können die Teilnehmenden eigene Wünsche
einbringen und weitere Montagen und
Reparaturen unter Anleitung erlernen. Auf
Wunsch kann auch direkt zu Hause an
konkreten Beispielen geübt werden.
Wer bereits erste Erfahrungen gesammelt oder
den Einsteigerkurs besucht hat, kann im
Aufbaukurs ‚Kleine Reparaturen und Montagen
– für Leute mit Erfahrung‘ weitere Tipps und
Tricks kennenlernen. Diese Veranstaltung
findet am Montag, 23. November, von 18 bis
20.15 Uhr, ebenfalls in der vhs Moers statt.
Eine vorherige Anmeldung ist für beide
Angebote notwendig. Diese kann telefonisch
unter 0 28 / 201 – 565 oder online unter
www.vhs-moers.de erfolgen.
Kilometer sammeln für den
Niederrhein: Kreis Wesel startet
Titelverteidigung bei „Stadt Land zu Fuß“
Vom 1. bis zum 21. November
heißt es wieder: „Stadt Land zu Fuß“. Die
bundesweite Bewegungsaktion geht 2026 in
eine neue Runde. Auch der Kreis Wesel ist
wieder mit dabei und nimmt die
Titelverteidigung ins Visier. Der Kreis
Wesel, der in den vergangenen vier Jahren
regelmäßig den ersten Platz in seiner
Kategorie belegt hat, tritt auch in diesem
Jahr erneut an.
Ziel ist es,
innerhalb von drei Wochen möglichst viele
Kilometer zu Fuß zurückzulegen – beim
ambitionierten Lauftraining ebenso wie beim
Spaziergang mit dem Hund, auf dem Weg zur
Arbeit oder in der „Bewegten Pause“. Jede
Strecke zählt. Landrat Ingo Brohl ruft die
Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen auf:
„Unsere Erfolge in den vergangenen Jahren
haben bewiesen, wie bewegungsfreudig der
Kreis Wesel ist.
Bei ‚Stadt Land zu
Fuß‘ tun wir gemeinsam etwas für die eigene
Gesundheit und den Klimaschutz im Alltag.
Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger
herzlich ein, sich aktiv zu beteiligen,
Teams zu bilden und zu zeigen, wie viel
Energie in unserem Niederrheinkreis steckt.“
Um die Teilnahme noch einfacher zu
gestalten, wurde die Anmeldung für Gruppen
im vergangenen Jahr spürbar vereinfacht.
Schulklassen, Wandergruppen und Vereine,
deren Mitglieder häufig keine eigene
E-Mail-Adresse besitzen, benötigen keine
individuelle Registrierung aller
Teilnehmenden.
Es reicht aus, wenn
eine verantwortliche Person die Gruppe
anmeldet, die Teilnehmerzahl angibt und die
gemeinsam gesammelten Kilometer einträgt. Am
fairen Wertungsmodus ändert sich dadurch
nichts: Die zurückgelegten Kilometer werden
weiterhin ins Verhältnis zur
Gesamteinwohnerzahl des Kreises gesetzt.
Alle wichtigen Informationen zur Aktion, den
Link zur Registrierung sowie eine
detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung
finden Interessierte unter https://www.kreis-wesel.de/stadt-land-zu-fuss
Kreis Wesel -
Circular.NiederRhein: Webinar vermittelt
Grundlagen der Kreislaufwirtschaft
Materialien effizienter einsetzen,
Ressourcen schonen und Produkte länger
nutzen: Die Kreislaufwirtschaft bietet
Unternehmen vielfältige Ansatzpunkte, um
betriebliche Prozesse ressourcenschonender
zu gestalten. Welche Strategien
dahinterstehen und wie sie sich in der
Praxis umsetzen lassen, zeigt das erste
Webinar der Reihe „Grundlagen der
Kreislaufwirtschaft“ im EFRE-Förderprojekt
Circular.NiederRhein.
Die
Online-Veranstaltung findet am Donnerstag,
12. November 2026, von 10 bis 11.30 Uhr
statt. Sie richtet sich insbesondere an
kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie
weitere regionale Akteure. Vorkenntnisse
sind nicht erforderlich. Im Mittelpunkt
stehen die Grundlagen der Circular Economy
und ihre Bedeutung für die betriebliche
Praxis.
Das Webinar vermittelt
zentrale Strategien und zeigt, wie
Unternehmen Materialströme und Prozesse neu
betrachten können. Konkrete Praxisbeispiele
geben Einblicke in die Umsetzung zirkulärer
Ansätze sowie in damit verbundene
Herausforderungen und Lösungswege. Die
fachliche Einführung übernimmt Prof. Dr.
Henning Wilts, Mitglied der Institutsleitung
des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt,
Energie gGmbH und Experte für
Kreislaufwirtschaft.
Ergänzend
berichtet Mats Derißen, ehemaliger Manager
Circular Economy bei der
Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen, aus
der Praxis und stellt Erfahrungen aus
konkreten Projekten vor. Kreislaufwirtschaft
als Chance für die regionale Wirtschaft Ein
effizienter Umgang mit Materialien und
Ressourcen ist ein wichtiges Zukunftsthema
für Unternehmen.
Die
Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab,
Produkte und Materialien möglichst lange im
Wirtschaftskreislauf zu halten und
Ressourcen besser zu nutzen. Für Unternehmen
im Kreis Wesel und am Niederrhein bietet das
Webinar einen Einstieg, um mögliche
Ansatzpunkte für den eigenen Betrieb zu
erkennen und Chancen zirkulären
Wirtschaftens einzuordnen.
Hier
setzt Circular.NiederRhein an: Im
EFRE-Förderprojekt arbeiten Partner aus
Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und
Praxis zusammen, um Wissen zur
Kreislaufwirtschaft zugänglich zu machen und
den Austausch von Erfahrungen zu fördern.
Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des
Kreises Wesel unterstützt den regionalen
Wissenstransfer, indem sie Unternehmen auf
das Projekt und seine Angebote aufmerksam
macht und den Zugang zu relevanten
Informationen und Austauschformaten
erleichtert.
Die fünfteilige
Webinarreihe ist ein Baustein, um fachliche
Grundlagen und praktische Impulse in die
regionale Wirtschaft zu tragen.
Veranstaltungsdetails und Anmeldung Termin:
Donnerstag, 12. November 2026 Uhrzeit: 10
bis 11:30 Uhr Format: Online Zielgruppe:
Unternehmen (KMU), kommunale Akteure,
Verbände und weitere Organisationen
Vorkenntnisse: Nicht erforderlich Weitere
Informationen und Anmeldung:
https://www.b2match.com/e/circularniederrhein-1webinar/components/75791
Geologischer Dienst NRW
bohrt in Hamminkeln – Erkundung des
Untergrundes als möglicher saisonaler
Wärmespeicher Im Winter ist der
Wärmebedarf hoch, im Sommer fällt dagegen
vielerorts mehr Wärme an, als gebraucht
wird. Eine klimafreundliche und dazu
kostengünstige Lösung, die Wärme aus dem
Sommer erst im Winter zu nutzen, bietet die
saisonale Wärmespeicherung im Untergrund.
Eine Forschungsbohrung des Landes soll diese
Möglichkeit für große Bereiche des
Niederrheins nun untersuchen.
Die
Idee hört sich so einfach wie genial an: Im
Sommer wird überschüssige Wärme,
beispielsweise aus Industrieprozessen oder
Solarthermie, über Brunnen in wasserführende
Schichten in den Untergrund geleitet und
dort gespeichert. Im Winter wird das
gespeicherte warme Wasser zum Heizen von
Häusern dann wieder zurückgewonnen. Mit dem
gleichen System können im Sommer Gebäude
auch klimafreundlich gekühlt werden. ATES
(Aquifer Thermal Energy Storage) nennt sich
diese Art der Wärmespeicherung, die in den
Niederlanden schon vielfach zum Einsatz
kommt.
Die Forschungsbohrung des
Geologischen Dienstes NRW (GD NRW) ist Teil
des „Masterplans Geothermie NRW“
Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona
Neubaur: „Erdwärme ist sauber, jederzeit
verfügbar und flexibel im Einsatz. Das zeigt
sich auch in Hamminkeln: Hier wird
untersucht, wie überschüssige Wärme
unterirdisch gespeichert und genutzt werden
kann, wenn es kalt wird. Eignet sich der
Untergrund, bedeutet das sichere und
bezahlbare Energie für Wohnungen, Schulen,
Schwimmbäder und Betriebe. Mit klugen
Lösungen wie dieser gelingt die Wärmewende
in NRW.“
Die Bohrung erkundet auf dem
Gelände der Obstkelterei van Nahmen GmbH &
Co. KG in Hamminkeln Sandschichten in bis zu
150 Meter Tiefe. Nach Aufbau des Bohrgerätes
starten die Bohrarbeiten voraussichtlich am
Donnerstag. Untersucht werden 12 bis 28
Millionen Jahre alte Meeressande aus dem
Zeitalter des Tertiärs, die in weiten Teilen
des Niederrheingebietes im Untergrund
verbreitet sind. Diese Sandschichten könnten
zukünftig für die saisonale Wärmespeicherung
infrage kommen.
Forschungsinteresse:
Ist der Untergrund am Niederrhein für
ATES-Systeme geeignet? „Damit ein
Aquifer, also eine Grundwasserschicht, als
Wärmespeicher dienen kann, müssen bestimmte
geologische Voraussetzungen erfüllt sein“,
erklärt Stefanie Schröder, verantwortliche
Geologin für die Forschungsbohrung beim GD
NRW. „Er muss ausreichend Wasser aufnehmen
und abgeben können. Außerdem sollte er nach
oben durch eine gering durchlässige Schicht,
etwa Ton, abgedichtet sein, damit die
eingespeicherte Wärme nicht nach oben
entweichen kann. Je nach Wärmebedarf sollte
der Aquifer zudem mindestens 15 Meter dick
sein und das darin enthaltene Grundwasser
sollte über die Monate gar nicht oder nur
wenig fließen.“
Die Sande, die
untersucht werden, stammen aus dem Zeitalter
des Tertiärs, als die Landschaft des
heutigen Niederrheins von einem flachen
Urmeer bedeckt war. Noch immer zeugen
fossile Reste wie Muschelschalen und
Schnecken von der einst lebendigen
Meereswelt. Mit der Forschungsbohrung soll
geklärt werden, ob innerhalb der
feinsandigen Breda-Formation
Fossilanhäufungen und auch gröbere Sandlagen
vorkommen, denn diese Bereiche haben oft
eine erhöhte Wasserdurchlässigkeit und
könnten sich als Wärmespeicher eignen. Daher
ist im Anschluss der Bohrung ein Pumptest
geplant. Mit ihm wird getestet, wie viel
Wasser aus der Breda-Formation gefördert
werden kann.
„Bisher gibt es für die
Breda-Formation nur wenige Daten zur
Wasserdurchlässigkeit“, sagt Ingo Schäfer,
Projektleiter beim GD NRW. „Diese Lücke
wollen wir mit unserer Forschungsbohrung
schließen, denn die Breda-Formation ist in
großen Bereichen am Niederrhein im
Untergrund zu finden.“
Die
Möglichkeit, ein zukunftsweisendes
Forschungsprojekt zur Wärmespeicherung zu
unterstützen, stieß bei Sabine van Nahmen
sofort auf Zustimmung: „Wir freuen uns, dass
wir hier in Hamminkeln als Referenzstandort
für die benachbarten Kommunen dienen können.
Als wir erfahren haben, dass mit der
Forschungsbohrung eine klimafreundliche und
zukunftsfähige Wärmelösung untersucht wird,
haben wir keinen Augenblick gezögert, dem GD
NRW eine Fläche für die Bohrarbeiten zur
Verfügung zu stellen.“
Unter der
Breda-Formation liegen übrigens Sande, die
zur Grafenberg-Formation gehören und bereits
2025 in Kempen mit einer erfolgreichen
Forschungsbohrung des GD NRW untersucht
wurden. In Hamminkeln wird diese Formation
erneut erbohrt, sodass die Ergebnisse beider
Forschungsbohrungen anschließend miteinander
verglichen werden können.
Ein Blick
in die Urzeit Das Bohrteam nutzt eine
Bohrtechnik, mit der über die ganze Länge
der Bohrung die geologischen Schichten
meterweise in Kunststoffrohren an die
Oberfläche gefördert werden. „Für uns ist
eine Bohrung eine Art Fenster in die
Vergangenheit. Die gewonnenen Bohrproben
erzählen uns ihre Millionen Jahre alte
Geschichte“, so Geologin Schröder. Die
Bohrkerne werden anschließend zum GD NRW
transportiert und dort untersucht. Zudem
werden Laboranalysen durchgeführt und
ausgewertet.

Die Bohrarbeiten finden nur an Werktagen
statt und sollen bis Ende November
abgeschlossen sein. „© Geologischer Dienst
NRW
Hintergrund: Masterplan
Geothermie NRW Die Bohrung wird im Rahmen
des Explorations- und Bohrprogrammes
„Geowärme – Wir erkunden NRW.“ durchgeführt.
Das Programm ist wesentlicher Teil des
„Masterplans Geothermie NRW“ des
Ministeriums für Wirtschaft, Industrie,
Klimaschutz und Energie NRW. Damit verfolgt
das Land das Ziel, lokale Projekte
anzustoßen, um bis zum Jahr 2045 bis zu 20
Prozent des Wärmebedarfs durch Erdwärme zu
decken und die Wärmewende nachhaltig
voranzubringen.
Die Forschungsbohrung
ist nicht die einzige Maßnahme, von der
Hamminkeln im Rahmen des Masterplans
profitiert: Zeitgleich verläuft die Strecke
der 2D-Seismik-Messung „Nördliches
Münsterland“ auch durch das Gemeindegebiet.
Mit dieser Untersuchung wird erkundet, wo
und in welcher Tiefe geologische Schichten
vorkommen, die zur Nutzung von tiefer
Erdwärme geeignet sein könnten. Hierbei
steht nicht die Speicherung, sondern die
direkte Nutzung im Fokus.
Tag
der nicht sichtbaren Behinderungen: Die
Stille Stunde in Kleve Am 20.
Oktober 2026 ist der Tag der nicht
sichtbaren Behinderungen. Der Tag soll auf
Menschen aufmerksam machen, deren
Behinderungen oder Beeinträchtigungen im
Alltag nicht sofort erkennbar sind. Zum
Beispiel chronische oder psychische
Erkrankungen, Autismus-Spektrum-Störung,
ADHS oder Migräne beeinflussen Menschen in
ihrem Alltag.

Das Netzwerk Stille Stunde im Kreis Kleve.
Foto: Stadt Emmerich am Rhein
Sie
können häufig nur eingeschränkt am
öffentlichen Leben teilhaben, weil in ihrem
Umfeld die erforderlichen Rahmenbedingungen
nicht vorhanden sind. Gemeinsam können sie
geschaffen werden. Zum Beispiel durch die
Einrichtung einer Stillen Stunde. Die Stille
Stunde schafft Raum für weniger Reize, mehr
Ruhe und mehr Teilhabe. Dafür reduzieren
Geschäfte, Supermärkte und weitere
Gewerbetreibende für einen festgelegten
Zeitraum sensorische Reize in ihren
Geschäftsräumen.
Sensiblen Personen
fällt es in dieser Zeit leichter, die
Geschäftsräume aufzusuchen. Zur
Unterstützung der Umsetzung im Kreis Kleve
wurde das Netzwerk „Stille Stunde Kreis
Kleve“ gegründet. Dessen Ziel ist es, zu
informieren, Verständnis zu fördern,
Vorurteile abzubauen und unsichtbare
Barrieren besser zu erkennen und zu
beseitigen.
Wer dazu Fragen hat oder
die Stille Stunde selbst in einem Klever
Unternehmen einführen möchte, kann den
Kontakt zur Inklusionsbeauftragten der Stadt
Kleve, Sonja Lemm, suchen. Per E-Mail ist
sie unter sonja.lemm@kleve.de
erreichbar.
Auf dem YouTube-Kanal der Stadt Kleve ist
außerdem ein Kurzvideo mit Erklärungen zur
Stillen Stunde abrufbar, das in
Zusammenarbeit des Netzwerkes mit der Stadt
Emmerich am Rhein entstanden ist.
Mitglieder des Netzwerks „Stille Stunde
Kreis Kleve“ Mitglieder des Netzwerkes im
Kreis Kleve sind eine Selbstvertreterin, die
Inklusionsberaterin der Stadt Emmerich, die
Inklusionsbeauftragten der Stadt Kleve, der
Stadt Geldern und des Kreises Kleve, die
ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
EUTB, die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis
Kleve, BetreuWo e.V., KoKoBe sowie das
Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz (Büro
Niederrhein). Gemeinsam treten sie für mehr
Inklusion im Kreis Kleve ein.
Kommunalpolitisches Praktikum in
Kleve: Jetzt noch anmelden!
Anmeldung zum kommunalpolitischen Praktikum
Herbst 2026 Die Anmeldung zum anstehenden
kommunalpolitischen Praktikum im November
2026 ist noch bis zum 25.10.2026 online
unter dem folgenden Link möglich:
https://beteiligung.nrw.de/portal/kleve/beteiligung/themen/1032009

Im Ratssaal des Klever Rathauses lernen die
Jugendlichen kommunalpolitische Grundlagen
und die verantwortlichen Personen kennen.
Aus erster Hand Einblicke in die
kommunalpolitische Arbeit in Kleve erhalten:
Noch bis Sonntag, 25. Oktober 2026, können
sich Schülerinnen und Schüler der Klever
Schulen ab der 9. Klasse für das
kommunalpolitische Praktikum bei der Stadt
Kleve im November anmelden.
Nach
einem sehr erfolgreichen Durchlauf im
Frühjahr handelt es sich dabei bereits um
die zweite Veranstaltungsreihe im laufenden
Jahr. Grundlage des Angebotes ist, dass
junge Menschen an der (Kinder- und
Jugend-)Politik partizipieren können, um
über die gewonnenen Einblicke ihr Vertrauen
in die Demokratie zu entwickeln und zu
festigen. Die Stadt Kleve möchte mit dem
kommunalpolitischen Praktikum also einen
zugänglichen Lernort der Demokratie-Bildung
für jugendliche Schülerinnen und Schüler
schaffen.
Das Praktikum findet im
November außerhalb der Schulzeit statt und
beinhaltet sechs Termine, fünf davon im
Nachmittagsbereich unter der Woche und ein
Samstag. Nach einem Vorbereitungstreffen
gibt es ein „Speed-Debating“ mit
Politikerinnen und Politikern, eine
Kleingruppenarbeit mit Fraktionsmitgliedern
zu politischen Themen, es wird eine
Fraktionssitzung nach Wahl sowie eine
Ausschusssitzung besucht und anschließend
ein großes Planspiel zur Simulation einer
eigenen Ausschusssitzung durchgeführt.
Programm des KoPra Herbst 2026
Termine des Kommunalpolitischen Praktikums
im Herbst 2026: - Mittwoch, 04.11.2026
15:00-16:30 Uhr Vorbereitungstreffen -
Freitag, 06.11. 15:30 - 18:00 Uhr
„Speed-Debating“ mit Politikerinnen und
Politikern - Dienstag, 10.11.2026 15:30 Uhr
- 18:00 Uhr Kleingruppenarbeit mit mehreren
Jugendlichen und jeweils einer Politikerin
oder einem Politiker - Dienstag,
17.11.2026, Uhrzeit nach Absprache Besuch
einer Fraktionssitzung bei einer Partei
eurer Wahl - Montag, den 23.11.2026 ab
17:00 Uhr Teilnahme an einer
Ausschusssitzung im Rathaus - Samstag,
28.11.2026 11:00-17:00 Uhr Planspiel
Im Rahmen des kommunalpolitischen
Praktikums gibt es also spannende Einblicke
hinter die Kulissen der Kommunalpolitik
sowie die Gelegenheit, Politikerinnen und
Politiker und Mitarbeitende der
Stadtverwaltung kennenzulernen, ihnen Fragen
zu stellen und mit ihnen ins Gespräch zu
kommen. Nach erfolgreicher Teilnahme
erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat
vom Bürgermeister, aus dem die Inhalte der
gesamten Veranstaltungsreihe hervorgehen.
Die Teilnahme am kommunalpolitischen
Praktikum ist vollkommen kostenfrei. Es
dürfen auch Jugendliche erneut teilnehmen,
die bereits bei einer früheren Ausgabe des
kommunalpolitischen Praktikums dabei waren.
Interessierte Schülerinnen und Schüler der
Klever Schulen ab der 9. Klasse können sich
noch bis Sonntag, 25. Oktober 2026, online
anmelden unter: www.kleve.de/KoPra
oder https://beteiligung.nrw.de/k/1021313.
Weitere Informationen Weitere
Informationen zum kommunalpolitischen
Praktikum und einen kleinen Rückblick auf
die bereits abgeschlossene
Veranstaltungsreihe aus dem Frühjahr 2026
gibt es hier:
Kommunalpolitik zum Anfassen: Zweite Chance
auf kommunalpolitisches Praktikum im Herbst!
„Mut zur
Gründung: Let’s talk future“ Teilzeit
starten, Zukunft sichern
Veranstaltung für Female Start-ups und
Gründerinnen am Niederrhein Am diesjährigen
Women´s Entrepreneurshipday, Donnerstag, 19.
November 2026, sind Female Start-ups und
Gründerinnen vom Niederrhein in der Zeit von
18.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Veranstaltung
„Mut zur Gründung: Let‘s talk future“ nach
Voerde ins Rathaus eingeladen. Gründerinnen
sind erfolgreich und erzielen solide
Umsätze. Trotzdem ist der Anteil der
Gründerinnen weiterhin gering.
Besonders Frauen gründen oft im Nebenerwerb
oder im Teilzeitformat, was besondere
Herausforderungen mit sich bringt und eine
gute Strategie erfordert. Oft ist die
Finanzierung oder eine ausreichende
finanzielle Absicherung ein Stolperstein.
Mit Impulsvorträgen der Regionalbanken
werden die Besonderheiten aufgegriffen. Die
Niederrheinische Sparkasse RheinLippe
spricht über finanzielle Absicherung und
Unabhängigkeit. Referentinnen sind Doreen
Hemmers, Private Banking Beraterin
gewerbliche Kunden und Ann-Christin
Tennagel, Spezialistin Versicherung
gewerblich.
Im Anschluss wird die
Volksbank Rhein-Lippe eG auf das Thema
Finanzierung und Fördermittel näher
eingehen, Referentin Fabiana Fischer,
Freiberuflerberaterin. Im regionalen Talk
kommen wir mit der Gründerin Nadine Zerbe,
ProMobil – Praxismanagerin | Beratung &
operative Unterstützung für Praxen und MVZ,
aus Voerde in´s Gespräch.
Sie hat
regionale Gründungshilfen in Anspruch
genommen und berichtet gemeinsam mit dem
Wirtschaftsförderer der Stadt Voerde
Christian Bossmann, Magdalena Kowalczyk vom
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Niederrhein
der Stadt Duisburg und Anna Küter,
Gründungsberaterin der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft Kreis Wesel über ein gelungenes
Zusammenspiel. Im Anschluss gibt es die
Möglichkeit, sich erfolgreich zu vernetzen.
Franziska Hilfenhaus, Freie
Journalistin (Frau tv/WDR) und
Moderatorin/Medientrainerin (Kooperative W),
moderiert die Veranstaltung. Die Teilnahme
ist kostenfrei, um Anmeldung zur
Veranstaltung wird bis zum 15. November 2026
gebeten. Eine Anmeldung ist über den
folgenden Link
https://beteiligung.nrw.de/k/-15Nt2PNt
sowie den Veranstaltungskalender des Kreis
Wesel möglich.
Die Veranstaltung
wird in Kooperation des STARTERCENTER
NRW.NIEDERRHEIN in der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft des Kreises Wesel und der
Fachstelle Frau und Beruf Kreis Wesel sowie
Competentia.NRW Kompetenzzentrum Frau &
Beruf Niederrhein der Stadt Duisburg in
Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsföderung
der Stadt Voerde angeboten. Das
Kompetenzzentrum Frau & Beruf Niederrhein,
unter der Trägerschaft der Stadt Duisburg,
wird gefördert vom Ministerium für Kinder,
Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und
Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Kleve Haus- und
Straßensammlung des Volksbundes bis 30.
November 2026 Aktuell
sammelt der Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e.V. wieder Spenden für
seine Arbeit. Haus- und Straßensammlung des
Volksbundes vom 15. Oktober bis 30. November
2026 Gemeinsam für Frieden und Erinnerung –
Unterstützung für die Arbeit des Volksbundes
Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Vom 15. Oktober bis zum 30. November 2026
findet die diesjährige Haus- und
Straßensammlung des Volksbundes Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. Freiwillige
Sammlerinnen und Sammler werden in diesen
Wochen um Spenden für den Volksbund bitten.
Mit den gesammelten Spenden wird die
wichtige Arbeit des Volksbundes unterstützt.
Dazu gehören unter anderem die Pflege und
Erhaltung der Kriegsgräberstätten sowie die
Förderung der internationalen Jugend- und
Bildungsarbeit.
Die Bürgerinnen und
Bürger der Stadt Kleve werden herzlich
eingeladen, die Sammlung mit einer Spende zu
unterstützen. Jeder Beitrag – unabhängig von
der Höhe – ist willkommen und hilft dabei,
die Arbeit des Volksbundes fortzuführen.
Innenstadtsammlung am 4. November 2026
Innenstadtsammlung am 4. November 2026, bei
der auch Bürgermeister Markus Dahmen die
Aktion unterstützt. Begleitet wird die
Sammlung von Vertretern aus Verwaltung und
Politik der Stadt Kleve und Soldaten der
Bundeswehr Kalkar - Kleve, die an diesem Tag
auch kostenlos Erbsensuppe am Elsabrunnen,
von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr ausgibt. Wer
vorbeikommt, ist herzlich eingeladen, sich
eine Portion Erbsensuppe schmecken zu
lassen.
Gleichzeitig besteht die
Möglichkeit, die Arbeit des Volksbundes mit
einer Spende zu unterstützen. Eine Spende
wird gerne gesehen und trägt dazu bei, die
vielfältigen Aufgaben des Volksbundes zu
ermöglichen. Die Veranstalter freuen sich
auf viele Bürgerinnen und Bürger, die mit
ihrer Teilnahme und Unterstützung ein
Zeichen für Erinnerung, Frieden und
Völkerverständigung setzen.
Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und
Bürger: Kommen Sie vorbei, informieren Sie
sich und unterstützen Sie die Arbeit des
Volksbundes! Weitere Informationen über die
Arbeit des Volksbundes und Möglichkeiten zur
Unterstützung erreichen Interessierte über
die Website des Volksbundes unter www.volksbund.de.
Patientenveranstaltung:
„Herz außer Takt: Vorhofflimmern erkennen
und beobachten“ - Klinik für Kardiologie &
Internistische Intensivmedizin des
Krankenhauses Bethanien Moers lädt zum
Herztag am 04.11.2026 ein
Rund um das Thema Herzgesundheit und den
Schwerpunkt „Herz außer Takt: Vorhofflimmern
erkennen und beobachten“ geht es beim
diesjährigen Aktionstag der Klinik für
Kardiologie & Internistische Intensivmedizin
des Krankenhauses Bethanien Moers. Am
Mittwoch, dem 04. November 2026, sind
Interessierte herzlich von 15.30 bis 18.30
Uhr in die Bethanien Akademie (Bethanienstr.
15, 47441 Moers, direkt am Parkplatz 1)
eingeladen. Patient:innen können sich
bei einer herzgesunden Stärkung zunächst
über Blutdruckmessung, Reanimationstraining,
Diätberatung und an einem Stand der
Deutschen Herzstiftung informieren.

Anschließend wird es in mehreren Vorträgen
um folgende Themen gehen: Prof. Dr. Stefan
Möhlenkamp (Foto Bethanien), Chefarzt der
Klinik für Kardiologie & Internistische
Intensivmedizin, wird über „Vorhofflimmern:
Was ist das? Was kann jede:r tun?“ sprechen.
Dr. Hanno Klemm, Leitender Oberarzt
Elektrophysiologie am Krankenhaus Bethanien
und Herzzentrum Dortmund, geht auf die
Behandlungsmöglichkeiten ein, insbesondere
auf die Bereiche „Ablation/Verödung“ und
„Tabletten – Verdünnung“.
Im
Anschluss an die Redebeiträge haben
Teilnehmer:innen im Rahmen einer offenen
Sprechstunde die Möglichkeit, Fragen an die
Experten zu stellen. Für die kostenlose
Veranstaltung ist keine Voranmeldung
notwendig.

Die Klinik für Kardiologie & Internistische
Intensivmedizin des Krankenhauses Bethanien
Moers lädt Patient:innen zum Herztag 2026
ein. (Symbolbild)

NRW–Freizeitaktivitäten: Preise
für Museums- und Zoobesuche verteuerten sich
zwischen September 2025 und September 2026
um 6,3 % * Preisanstiege um 5,0
% bei Kino-, Theater-, Konzert- und
Zirkusbesuchen im September 2026 im
Vergleich zum Vorjahresmonat *
Gesellschaftsspiele wurden im genannten
Zeitraum um 4,9 % günstiger angeboten *
Preise für Spielekonsolen um 8,3 % gestiegen
Die Preise für Museums- und
Zoobesuche sind zwischen September 2025 und
September 2026 um 6,3 % gestiegen. Wie das
Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen
anlässlich zum Start der Herbstferien
mitteilt, zeigten sich im vergangenen Monat
auch bei Kino-, Theater-, Konzert- und
Zirkusbesuchen deutliche Preisanstiege
(+5,0 %). Preisrückgänge um 6,1 % bei
Kaufläden, Puppenhäusern oder anderem
Spielzeug.

Nicht nur außer Haus gibt es
Möglichkeiten die Freizeit abwechslungsreich
zu gestalten. Die Preise für Spiele,
Spielzeug und Hobbywaren sind im September
2026 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um
2,3 % gesunken. Dabei verzeichneten
Gesellschaftsspiele einen Preisrückgang von
4,9 % und auch beim Spielzeug konnte im
Vergleich zum Vorjahr gespart werden: Die
Preise für Kaufläden, Puppenhäuser oder
anderes Spielzeug sanken um 6,1 %. Bei
Spielekonsolen zeigte sich hingegen zwischen
September 2025 und September 2026 ein
Preisanstieg von 8,3 %.

Deutschland ist drittgrößter
Nudelproduzent in der EU Ob
Spaghetti, Fusilli oder Penne – Nudeln
landen in vielen Formen auf dem Teller.
Italien ist dabei der mit Abstand größte
Nudelproduzent in der Europäischen Union
(EU). Im Jahr 2025 wurden gut 4,2 Millionen
Tonnen der Teigwaren in Italien produziert,
wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
nach Daten der europäischen Statistikbehörde
Eurostat zum Weltnudeltag am 25. Oktober
mitteilt.
Das waren 69 % der
gesamten verkauften Produktionsmenge in der
EU in Höhe von rund 6,1 Millionen Tonnen.
Auf Platz zwei folgte Spanien mit 379 000
Tonnen oder 6 %. Deutschland war mit gut 304
000 Tonnen oder 5 % drittgrößter
Nudelproduzent in der EU.

In Deutschland werden
überdurchschnittlich viele Eier-Nudeln
produziert In Deutschland enthielt 2025
knapp die Hälfte (46 %) der produzierten
Nudelmenge Ei. In vielen EU-Staaten lag
dieser Anteil deutlich niedriger, so zum
Beispiel in Italien (17 %) und Spanien
(2 %). EU-weit enthielt 18 % der verkauften
Produktionsmenge Ei, 82 % waren eifrei.
Moers:
Sebastian 23 – Zusammenhaltestelle
Wer heute jemanden mit „Guten Tag“
begrüßt, gilt schon als naiver Schönredner
und utopischer Träumer. Viele haben
vergessen, dass ein Gespräch sogar noch
schöner sein kann, als Wildfremde im
Internet zu beschimpfen. Also, warum nicht
mal das Risiko eingehen, mit Leuten zu
reden, die eine andere Meinung haben als wir
selbst? Womöglich lernen wir etwas dazu und
kommen gemeinsam weiter. Ansonsten gehen wir
wieder nach Hause und beschimpfen uns im
Netz.

Sebastian 23 sagt weit mehr als „Guten Tag“.
Der Komiker, Poetry Slammer, Aktivist und
Bestsellerautor präsentiert mit
Zusammenhaltestelle sein bereits zehntes
Soloprogramm. Und weil ich ein Werbetext
bin, sag ich es ganz offen: Sebastian 23 hat
Anfang 2025 völlig zurecht den Deutschen
Kabarettpreis gewonnen, stand auf tausenden
Bühnen – und Hunderttausende folgen ihm für
seine täglichen satirischen Beiträge in den
sozialen Medien.
Zusammenhaltestelle
ist jedoch mehr als ein Kabarettprogramm –
es ist ein Plädoyer für Optimismus, Empathie
und den Mut, gemeinsam neue Wege zu gehen.
Das klingt nach Pathos, der dringend
ironisch gebrochen werden sollte. Oder ist
das nur ein kommunikativer Trick? Finden wir
es gemeinsam heraus! Veranstaltungsdatum
22.10.2026 - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107 47441 Moers.
Einlass: 19.30 Uhr
Moers: Ductape – Echo Drama Tour
Aus der Underground-Musikszene
des pulsierenden Istanbul hervorgegangen,
trägt Ductape die Fackel der prägenden
Post-Punk-Revolution weiter. Doch sie sind
nicht nur ein Echo ihrer Vorgänger – das Duo
führt das Genre entschlossen in neue,
unerforschte Klangwelten. Ductape ist ein
türkisches Post-Punk-Duo, bestehend aus
Çağla Güleray (Gesang, Synthesizer) und
Furkan Güleray (Gitarre, Bass, Schlagzeug).

Seit ihrer Gründung im Jahr 2019 vereinen
sie melancholische Melodien mit treibenden
Beats und türkisch-englischen Texten voller
Pathos. So entsteht ein unverwechselbarer
Sound, geprägt von den Einflüssen des
80er-Jahre Post-Punk und Darkwave. Mit
emotional intensiven Live-Performances und
atmosphärischen Tracks erlangten Ductape
rasch internationale Aufmerksamkeit in der
Post-Punk- und Goth-Szene.
Veröffentlichungen wie Echo Drama und Ruh
wurden von Kritikern gelobt und festigten
ihren Ruf als aufstrebende Kraft von
Lateinamerika bis Europa. Mit vier Alben,
zwei EPs und Auftritten auf renommierten
Festivals und Bühnen in über 30 Ländern
haben sie weltweit ein wachsendes Publikum
erreicht.
Aktuell sind sie im Rahmen
der Echo Drama Tour live zu erleben. Ductape
laden ihr Publikum ein, über Enttäuschungen
hinwegzutanzen – mit einer kraftvollen,
modernen Interpretation des Post-Punk der
80er Jahre. Veranstaltungsdatum 23.10.2026 -
20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk
107, 47441 Moers.
Einlass: 19.30 Uhr
Moers: Lesung mit Alex Beer: Das dritte Grab
Am 24. Oktober 2026, dem Tag der
Bibliotheken, haben wir die
Bestseller-Autorin Alex Beer mit ihrem neuen
historischen Krimi zu Gast: Ein
verschwundener Politiker, eine erschütternde
Mordserie und ein Ermittler, für den alles
auf dem Spiel steht. Wien 1923. Die Stadt
taumelt zwischen Elend und Hoffnung.
Inmitten dieser zerrissenen Welt
verschwindet der Politiker und einstige
Unterweltboss Veit Kolja spurlos.

Für Inspektor August Emmerich, der mit Kolja
befreundet ist, beginnt eine fieberhafte
Suche. Als kurz darauf zwei ehemalige
Schleichhändler ermordet aufgefunden werden,
führen die Ermittlungen ins Gangster-Milieu.
Haben die Morde etwas mit Koljas
Verschwinden zu tun? Ist auch er tot?
Emmerich ist gezwungen, in Wiens dunkelste
Winkel hinabzusteigen und sich den Schatten
der Vergangenheit zu stellen.
Dabei
gerät er selbst ins Fadenkreuz des Mörders
und muss sich fragen, ob er für diesen Fall
bereit ist, alles zu riskieren. Eine
Kooperationsveranstaltung der Bibliothek
Moers und der Moerser Gesellschaft zur
Förderung des literarischen Lebens e. V.
Einlass ab 18.00 Uhr Eintritt: 15 Euro VVK,
AK 17 Euro Kartentelefon: 02841 201-753,
bibliothek@moers.de. Veranstaltungsdatum
24.10.2026 - 18:30 Uhr. Veranstaltungsort
Erdgeschoss
Moers: Der
Frieden Nach Aristophanes und
Antoine Vitez Krieg riecht nicht nach Blut,
sondern nach Scheiße. Den Gestank will der
kriegsmüde Weinbauer Trygaios nicht länger
ertragen, denn seit dreizehn Jahren wütet
der Krieg zwischen Athen und Sparta. Da er
die ewigen Kriege der Griechen satt hat,
sucht er sich gemäß einer Prophezeiung einen
Mistkäfer und fliegt auf ihm zu den Göttern
auf den Olymp.
Er will herausfinden,
was Zeus mit den Griechen vorhat und so
vielleicht den Krieg beenden. Auf dem Olymp
erfährt er von Gott Hermes, dass die anderen
Götter sich zurückgezogen haben, da sie von
den Menschen enttäuscht sind. Nur Polemos,
der Gott des Krieges, sei noch hier und
werde ganz Griechenland bald in seinem
großen Mörser zerstampfen.
Die
Göttin des Friedens sei von ihm in einen
Schacht geworfen worden, der sich zufällig
im Garten von Trygaios befinde. Trygaios
versucht nun, den Frieden auszugraben.
Währenddessen besuchen ihn unterschiedliche
Menschen, von der Korbflechterin bis zum
Kriegsgeräte-Fabrikanten, die alle ihre
eigenen Erwartungen an Krieg und Frieden
haben. Der Krieg schafft unzählige
Tragödien und seit Aristophanes, dem „Vater
der Komödie“, auch Lustspiele.
Mit
Der Frieden hat er eine raue Komödie
geschaffen, in der die einfache
Unterscheidung in Gut und Böse nicht leicht
zu treffen ist. Kriegsgewinnler und
-verlierer werden Friedensgewinnlern und
-verlierern gegenübergestellt. Die
Grundfrage, warum Menschen Kriege führen,
wird dadurch nicht nur emotional, sondern
auch humorvoll gestellt.
Ein altes Märchen über moderne Menschen. Ein
Gleichnis, das mit viel Fantasie auf unsere
Realität schaut. Das Ensemble wird den
antiken Text von Aristophanes in der
Bearbeitung des französischen Theatermachers
Antoine Vitez für unsere Zeit
weiterentwickeln – eine Zeit, in der jeder
den Frieden herbeisehnt: Durch Abrüsten,
durch Stärke, oder als größten Deal aller
Zeiten.
Eintritt: 22 Euro, ermäßigt 8 Euro Tickets
unter Telefon: 0 28 41 / 88 34-110 oder
www.schlosstheater-moers.de.
Veranstaltungsdatum 23.10.2026 - 19:30 Uhr -
21:00 Uhr.
Moers:
Zeichenschule „Kreatives Halloween – Katze
und Kürbis“ für Kinder ab 8 Jahren (ohne
elterliche Begleitung)
Eine schwarze Katze und ein orangener
Kürbis, mehr braucht es für Halloween fast
nicht. Wir setzen beide zusammen
zeichnerisch in Szene - wer mag, darf gerne
eigene Zeichensachen mitbringen. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich, für
das Material wird ein Kostenbeitrag von 2€
erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter
Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter
jubue@moers.de oder direkt in der
Bibliothek Moers.

Es kann immer vorkommen, dass Sie Ihre
Kinder zu einer Veranstaltung angemeldet
haben und aufgrund von Krankheit oder
Ähnlichem nicht teilnehmen können. Sagen Sie
uns Bescheid – gerne auch noch kurzfristig.
Oft gibt es aufgrund verstärkter Nachfrage
eine Warteliste für die Kinder, die keinen
Platz mehr bekommen konnten!
So
können wir diese informieren. Sie möchten
bequem und zeitnah per E-Mail über die
Kinderveranstaltungen der Bibliothek Moers
informiert werden? Schreiben Sie einfach
eine E-Mail an
ina.wilmsmann@moers.de und ich nehme Sie
in den E-Mail-Verteiler des Kinderprogramms
mit auf. Veranstaltungsdatum 21.10.2026 -
14:30 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Zeichenschule „Kreatives
Halloween – Monster“ für Kinder ab 8 Jahren
(ohne elterliche Begleitung)
Wir lassen zeichnerisch Eure
Vorstellung eines Monsters wahr werden!
Build your own monster! Wer mag, darf gerne
eigene Zeichensachen mitbringen. Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich, für
das Material wird ein Kostenbeitrag von 2€
erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter
Tel.: 0 28 41 / 201-751, unter
jubue@moers.de oder direkt in der
Bibliothek Moers.
Sie möchten bequem
und zeitnah per E-Mail über die
Kinderveranstaltungen der Bibliothek Moers
informiert werden? Schreiben Sie einfach
eine E-Mail an
ina.wilmsmann@moers.de und ich nehme Sie
in den E-Mail-Verteiler des Kinderprogramms
mit auf. Veranstaltungsdatum 22.10.2026 -
11:00 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: 1. Bastelwerkstatt „Monster,
Gespenster und Co“ für Kinder ab 4 Jahren
Monster, Gespenster, Hexen und andere
„gruselige“ Kleinig-keiten können an diesem
Nachmittag gebastelt werden. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich, für das Material
wird ein Kostenbeitrag von 2€ erhoben.
Nähere Infos und Anmeldung unter Tel.: 0 28
41 / 201-751, unter
jubue@moers.de oder direkt in der
Bibliothek Moers.
Sie möchten bequem
und zeitnah per E-Mail über die
Kinderveranstaltungen der Bibliothek Moers
informiert werden? Schreiben Sie einfach
eine E-Mail an
ina.wilmsmann@moers.de und ich nehme Sie
in den E-Mail-Verteiler des Kinderprogramms
mit auf. Veranstaltungsdatum 22.10.2026 -
15:00 Uhr - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: 250 Jahre alte
Blutbuche am Schlossplatz wurde aus
Sicherheitsgründen gefällt Die
Blutbuche am Schlossplatz hat den Eingang in
den Schlosspark lange geprägt. Nun musste
der rund 250 Jahre alte Baum in dieser Woche
aus Sicherheitsgründen gefällt werden.
Bereits im vergangenen Herbst war ein
deutlicher Pilzbefall festgestellt worden.
Trotz regelmäßiger Pflege verschlechterte
sich sein Zustand weiter, sodass die Fällung
notwendig wurde.

Da die Buche als Naturdenkmal besonders
geschützt ist, musste die Untere
Naturschutzbehörde zustimmen. Der
verbliebene Torso bleibt als Lebensraum für
Tiere und andere Organismen stehen, so die
Auflage. In unmittelbarer Nähe soll zeitnah
ein neuer Baum gepflanzt werden. (Foto: pst)
Moers: Noch Karten für
Rübengeisterumzug erhältlich
Gruselig und lehrreich wird es wieder am
Samstag, 31. Oktober, beim 17.
Rübengeisterumzug durch den Moerser
Schlosspark. Dazu lädt das Grafschafter
Museum alle Kinder in gruseliger Verkleidung
zwischen 5 und 10 Jahren ein. Dieses Mal
findet die beliebte Veranstaltung in den
Herbstferien statt, sodass noch Tickets
übrig und Reservierungen möglich sind.
Das Team bietet jeweils einen Rundgang
um 17 und 18.15 Uhr an. Dabei erfahren die
Kinder schaurige Geschichten vom Niederrhein
und Wissenswertes über die Bräuche des 31.
Oktobers. Treffpunkt ist 16.45 Uhr
beziehungsweise 18 Uhr vor dem Moerser
Schloss. Für die Rundgänge empfiehlt es
sich, eine Laterne mitzubringen.

Anschließend gibt es ‚Gruselwaffeln‘ und
andere leckere Stärkungen im Musenhof (Foto:
Maik Limbach).
Die Teilnahme kostet
für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 2 Euro.
Die Teilnahmekarten müssen bis Freitag, 23.
Oktober, an der Kasse des Museums abgeholt
werden. Nicht abgeholte Karten werden danach
wieder freigegeben. Telefonische Anmeldung:
0 28 41 / 201-68200 Öffnungszeiten der
Museumskasse: Dienstags bis freitags von 10
bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis
18 Uhr
Dinslaken:
Urkundenwerkstatt am 25. Oktober im Museum
Voswinckelshof Am 25.10.2026
findet die Urkundenwerkstatt im Museum
Voswinckelshof statt. Urkunden sind nur
was für Kaiserinnen, Könige und
Klosterbrüder? Urkunden sind langweilig?
Urkunden sind nur was für alte weiße Männer?
Das war einmal!

Im Museum Voswinckelshof kannst Du Deine
eigene Urkunde entwerfen und schreiben.
Ernenne Dich zum Beispiel zur Burgherrin
oder zum Herrscher über den Dinslakener
Ententeich. Erhebe einen Zoll von allen, die
Dein Zimmer betreten wollen. Probiere das
Schreiben mit Feder, Rohrfeder und Tusche,
ganz wie im Mittelalter. Es dauert ein
wenig, bis Du Feder und Tinte gut
beherrscht. Dann schreibst Du Deine Urkunde
und setzt ein echtes Siegel darunter. Das
Siegel bestätigt die Gültigkeit Deiner
Urkunde.
Die fertigen Urkunden können
mit nach Hause genommen werden. Wann: 25.
Oktober 2026, 15:00 Uhr Wo: Museum
Voswinckelshof Für wen: alle
interessierten Kinder und Jugendlichen mit
Spaß am Schreiben (ab 8 Jahren). Die
Teilnahme ist kostenlos.
Zur
Ausstellung „Schreiben Hören Tippen“ Seit
Mitte September ist im Museum Voswinckelshof
Dinslaken die Wechselausstellung „Aus der
Sammlung: Schreiben Hören Tippen.
Kommunikation verbindet“ zu sehen.
Stadtarchiv Dinslaken und Museum
Voswinckelshof setzen damit die gemeinsame
Ausstellungsreihe fort und präsentieren
wieder selten gezeigte Sammlungsbestände:
Seltenes und Alltägliches, Ungewohntes und
Nostalgisches.
Schreiben, Hören und
Tippen gehören fest zu unserer täglichen
Kommunikation, sie sind eine wichtige
Grundlage für unser Miteinander. Doch sie
sind nicht abstrakt, sondern gebunden an
Werkzeuge und Materialien sowie an
technische Geräte: Füllfederhalter,
Briefpapier, Schreibmaschine, Tastatur,
Grammophon, Kassette, Radio und vieles mehr.
Viele dieser Dinge haben einen Weg in
die Sammlungen von Museum und Archiv
gefunden, sind aber nur selten zu sehen. Die
Ausstellung „Aus der Sammlung: Schreiben
Hören Tippen. Kommunikation verbindet“ zeigt
diese bislang verborgenen Sammlungsobjekte.
Sie lädt ein zum Entdecken oder
Wiederentdecken längst aus unserem Alltag
verschwundener Dinge, zum Staunen und zum
Erinnern. Bei Führungen sind auch Klänge aus
diesen vergangenen Zeiten zu hören.
Ein besonderes Highlight findet sich im
Dachgeschoss des Museums: Das Skriptorium.
Hier können die Besucherinnen und Besucher
sich an alten Schriften und Alphabeten
versuchen: Keilschrift und ägyptische
Hieroglyphen können geübt werden, auch das
moderne Sütterlin kann gelesen und
geschrieben werden. Hier geht es auch um die
Braille-Schrift, die für blinde und
sehbehinderte Menschen entwickelt worden
ist.
Alle Stationen sind einfach
aufgebaut und leicht verständlich, sie laden
ein zum spielerischen Entdecken anderer
Schriften als unserer lateinischen
Schreibschrift.
Die Ausstellung wird
von einem breiten Programm begleitet:
25.10. 2026, 15:00 Uhr Workshop für Kids:
Urkundenwerkstatt (Anmeldung erbeten)
14.11. 2026, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
22.11. 2026, 15:00 Uhr Workshop:
Sütterlin-Lesen (mit mitgebrachten
Dokumenten der Teilnehmenden) (Anmeldung
erbeten)
05.12. 2026, 15:00 Uhr
Öffentliche Führung 13.12. 2026, 15:00
Uhr Öffentliche Führung 17.01. 2027,
15:00 Uhr Vortrag: "Runen - Die Magie des
Schreibens", von Susanne Frieters, Dipl.
Theol. (Anmeldung erbeten)
24.01.
2027, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
21.02. 2027, 15:00 Uhr Öffentliche Führung
28.02. 2027, 15:00 Uhr & 16:00 Uhr
Finissage mit öffentlichen Führungen
Gruppenführungen und weitere Workshops sind
nach Anmeldung
(museum-voswinckelshof@dinslaken.de) und
auch außerhalb der Öffnungszeiten des
Museums möglich.
Mit der
Ausstellungsreihe „Aus der Sammlung“ zeigt
das Stadthistorische Zentrum Dinslaken
Sammlungsbestände, die sonst in Depots und
Magazinen verwahrt sind. Im Mittelpunkt
stehen die Archivalien und Exponate: ohne
lange Texte, ohne Inszenierung, ohne
Medienstationen. Kommende Themen sind:
„Strom und Licht“, „Werkzeug“ sowie „Kneipen
und Gasthäuser“.
Der Eintritt ist
frei. Das Museum Voswinckelshof ist
dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00
Uhr geöffnet. Die Ausstellung endet am
Sonntag, den 28. Februar 2027. Weitere
Informationen zum Museum Voswinckelshof sind
unter www.dinslaken.de zu finden.

So süß is(s)t NRW: 5 Fakten zum
Thema „Zucker“
* Mehr als 5 Millionen Tonnen
Zuckerrüben wurden 2025 geerntet * Zwischen
Januar 2026 und September 2026 stiegen die
Preise für Zucker, Marmelade, Honig und sonstige
Süßwaren um 1,1 % an * Durchschnittlich
kaufte ein NRW-Haushalt knapp 460 Gramm Zucker
im Monat
Anlässlich der aktuellen
Diskussion um die Einführung der Zuckersteuer,
wirft Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
einen Blick auf Zahlen und Fakten rund um das
Thema Zucker(rüben).
Wie viele
Zuckerrüben wurden 2025 in NRW geerntet?
2025 wurden in NRW 5.250.100 Tonnen Zuckerrüben
geerntet. Auf jeden der knapp 18 Millionen
Bewohnerinnen und Bewohner in NRW kamen somit
fast 292 Kilogramm Zuckerrüben. Dabei wurden die
meisten Zuckerrüben im Regierungsbezirk Köln
geerntet (2.510.200 Tonnen), die wenigsten im
Regierungsbezirk Arnsberg (291.400 Tonnen).
An der Erntemenge in Deutschland von
insgesamt 32.326.600 Tonnen, machte die Ernte in
NRW anteilig 16,2 % aus. Weitere Ergebnisse des
Ernteberichts liegen in der Landesdatenbank
NRW vor.
Wie hat sich die Menge der
geernteten Zuckerrüben im Zeitverlauf verändert?
Im Betrachtungszeitraum ab 2016 wurden die
meisten Zuckerrüben im Jahr 2017 mit einer Menge
von 5.411.500 Tonnen geerntet. Im Folgejahr gab
es einen Rückgang um 26,9 % auf
3.958.100 Tonnen, gefolgt von Schwankungen und
einem stetigen Anstieg ab dem Jahr 2022 bis hin
zur zweithöchsten Erntemenge im Jahr 2025.
Auf regionaler Ebene gab es
die geringste Erntemenge 2016 im
Regierungsbezirk Münster mit 74.759 Tonnen.
Weitere Ergebnisse des Ernteberichts liegen in
der Landesdatenbank
NRW vor.
Wie verteilte sich die
Anbaufläche von Zuckerrüben in NRW im Jahr 2025?
In NRW wurden 2025 Zuckerrüben auf einer
Fläche von insgesamt 57.000 Hektar angebaut,
46,5 % davon im Regierungsbezirk Köln
(26.500 ha). Die übrigen Hektar Anbauflächen
verteilten sich wie folgt: Düsseldorf 13.900 ha
(24,4 %), Münster 4.200 ha (7,4 %), Detmold
9.000 ha (15,8 %), Arnsberg 3.400 ha (6,0 %).
Weitere Ergebnisse der Bodennutzungserhebung
liegen in der Landesdatenbank
NRW vor.
Wie sieht die
Preisentwicklung für Zucker, Marmelade, Honig
und sonstige Süßwaren in NRW aus? Auf Basis
des Verbraucherpreisindex NRW zeigt sich über
den bisherigen Jahresverlauf 2026 eine steigende
Tendenz in der Preisentwicklung für Zucker,
Marmelade, Honig und sonstige Süßwaren. Zwischen
Januar 2026 und September 2026 stiegen die
Preise um 1,1 % an.
Zum Vergleich: Die
Preise für Nahrungsmittel insgesamt sanken im
selben Zeitraum um 0,4 %. Weitere Informationen
zum Verbraucherpreisindex NRW liegen in der Landesdatenbank
NRW vor. Wie viel Zucker kauft ein
NRW-Haushalt im Monat? Im Jahr 2023 kaufte ein
Haushalt in NRW laut Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe (EVS) durchschnittlich
456 Gramm Zucker, Rübenzucker und Rohrzucker im
Monat und gab dafür 0,88 Euro aus.
Die
gesamten Ausgaben für Nahrungsmittel lagen bei
338,49 Euro. Weitere Informationen zu Konsum und
Konsumausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und
Tabakwaren finden Sie in der Landesdatenbank
NRW.
Ergebnisse zur Produktion von
Erfrischungsgetränken wie Cola, Limonade und
Saftschorlen in NRW finden Sie in unserer
Pressemitteilung NRW-Industrie:
Produktion von Erfrischungsgetränken seit 2020
um 11,5 % gestiegen.
Kanalsanierung
in Moers-Eick: Enni setzt auf der
Baudenstraße auf grabenloses Verfahren
Die ENNI Stadt & Service
(Enni) saniert in den kommenden Wochen die
Schmutz- und Regenwasserkanäle auf der
Baudenstraße in Eick. Die Maßnahme startet
am Montag, 19. Oktober, und dauert
voraussichtlich vier Wochen. Die
Anwohnerinnen und Anwohner wurden bereits
mit einem Einwurfschreiben über den Beginn
der Arbeiten und den genauen Ablauf
informiert.
Denn zum Einsatz kommt
auch hier das grabenlose Linerverfahren.
Hierbei werden mit Kunstharz getränkte
Schlauchliner in die bestehenden Kanäle
eingezogen und anschließend ausgehärtet.
Aufwendige Tiefbauarbeiten mit offenen
Baugruben sind dadurch nicht erforderlich.
Zwar wird die Baudenstraße für den
Durchfahrtsverkehr zeitweise gesperrt,
Garagen und Eingänge bleiben jedoch stets
erreichbar.
Lippeverband
erneuert im Auftrag der Stadt 1.000 Meter
Kanäle Ab Montag. 19.10.2026,
macht der Lippeverband im Auftrag der Stadt
Dinslaken die Kanäle in Teilen der Hünxer
Straße, der Hanielstraße sowie der
Krusenstraße und der Luisenstraße wieder fit
für die Zukunft. Die durch Bergsenkungen und
altersbedingt geschädigten Kanäle und
Anschlussleitungen müssen umfassend saniert
und erneuert werden.
In die Maßnahme
investiert die Stadt Dinslaken über fünf
Millionen Euro. Für die Umsetzung dieser und
weiterer wasserwirtschaftlicher Maßnahmen
haben Stadt und Wasserwirtschaftsverband
eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.
Die Arbeiten starten auf Höhe der
Krusenstraße 8 und der Einmündung in die
Hünxer Straße – zwischen den Hausnummern 196
und 200.
Bis voraussichtlich Ende
Januar 2027 wird die Krusenstraße dafür voll
gesperrt und die Fahrbahnen auf der Hünxer
Straße in diesem Bauabschnitt eingeengt. Um
die Verkehrsbelastung so gering wie möglich
zu halten, bleibt die Hünxer Straße in
beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Die
Umleitung für die Krusenstraße erfolgt über
die Ziegelstraße und wird entsprechend
ausgeschildert. Der Wasserwirtschaftsverband
bittet um Verständnis für etwaige
Beeinträchtigungen.
Im ersten
Bauabschnitt verlängert der Lippeverband im
Auftrag der Stadt eine aus der Krusenstraße
kommende Druckrohrleitung auf rund 500
Metern bis in die Hünxer Straße. Im Zuge der
gesamten Maßnahme saniert und erneuert der
Wasserwirtschaftsverband insgesamt rund 1000
Meter Schmutz- und Regenwasserkanäle.
Um die Vorflut in den durch
Bergsenkungen und altersbedingt beschädigten
Kanälen wiederherzustellen, verlegt der
Wasserwirtschaftsverband auf einer Länge von
615 Metern neue Schmutzwasserkanäle mit
einem Innendurchmesser von 25 Zentimetern
sowie auf knapp 480 Metern Regenwasserkanäle
mit einem Innendurchmesser von 30 bis 50
Zentimetern Die Arbeiten werden nach dem
Start in der Krusenstraße sukzessive in der
Hünxer Straße bis zur Straße Am Pfauenzehnt
fortgesetzt.
Nach Fertigstellung
dieses Abschnitts folgen die Hanielstraße
und Teile der Luisenstraße. Voraussichtlich
Ende 2028 sollen die Arbeiten komplett
abgeschlossen sein. Kooperation zwischen
Stadt und Lippeverband Die
Kanalsanierungsmaßnahme ist das größte
Bauvorhaben innerhalb der Kooperation
zwischen der Stadt Dinslaken und dem
Lippeverband, die gemeinsam im Januar 2024
geschlossen wurde.
Gegenstand der
Vereinbarung ist die Koordination und
Kooperation bei der Durchführung
wasserwirtschaftlicher Maßnahmen aus dem
Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) auf dem
Stadtgebiet. Dazu zählen
Kanalisationsmaßnahmen, ökologische
Gewässerumbaumaßnahmen sowie
Abkopplungsmaßnahmen im Bereich städtischer
Liegenschaften.
Der Wasserwirtschaftsverband setzt die
Projekte in Abstimmung mit der Stadt
Dinslaken planerisch und baulich um. Nach
Abschluss der Maßnahmen werden die Anlagen
betriebsbereit an die Stadt Dinslaken
übergeben. Der Lippeverband setzt gemeinsam
mit der Emschergenossenschaft weitere 25
Maßnahmen innerhalb der Kooperation in den
kommenden Jahren um.
100 Jahre Lippeverband Der Lippeverband
wurde vor 100 Jahren – am 19. Januar 1926 –
gegründet, um die Folgen der
Industrialisierung und des Bergbaus in
Einklang mit der Natur, der Gesundheit und
der Lebensqualität der Menschen zu bringen.
Der Verband konnte ohne größere Zeitverluste
seine Aufgaben angehen, da sich die
Verbandsorgane entschlossen hatten, die
Geschäftsführung mit der bereits 1899
gegründeten Emschergenossenschaft zu
vereinigen.
Man vermied dadurch den
Aufbau einer eigenen Verwaltung. Sitz des
neuen Verbandes wurde seinerzeit Dortmund.
Dort war die Sesekegenossenschaft ansässig,
die bereits 1913 nach Vorbild der
Emschergenossenschaft gebildet worden war
und nun im Lippeverband aufging. Zuständig
war der Lippeverband nicht für das gesamte
Lippe-Gebiet ab der Quelle, sondern für den
industriell stark geprägten Raum unterhalb
Lippborg bis zum Rhein bei Wesel – inklusive
der Nebenlaufgebiete.
Bis heute lebt
der Lippeverband als öffentlich-rechtliche
Einrichtung das Genossenschaftsprinzip als
Leitidee des eigenen Handelns. Weitere
Informationen zum Lippeverband sowie zu
Veranstaltungen rund um das 100-jährige
Bestehen finden interessierte Bürgerinnen
und Bürger auf jubilaeum.eglv.de.
Suchschachtungen
in der Friedrichstraße: Enni bereitet zweiten
Bauabschnitt der Innenstadtsanierung vor
Die Sanierung der Ver- und
Entsorgungsnetze in der Moerser Innenstadt
geht in die nächste Runde. Nachdem die Enni
bereits die unterirdische Infrastruktur in
Niederstraße, Fieselstraße sowie im Bereich
Meerstraße/Im Rosenthal/Haagstraße umfassend
erneuert hat, laufen nun die Vorbereitungen
für den zweiten Bauabschnitt. Dafür führt
die ENNI Stadt Service (Enni) Ende Oktober
in der Friedrichstraße sogenannte
Suchschachtungen durch.
An vier
Stellen im Straßenverlauf werden dazu
schmale Gräben mit einer Breite von etwa
1,50 Metern von Hauswand zu Hauswand
ausgehoben. Die entsprechenden Bereiche sind
bereits vor Ort markiert. „Die Arbeiten
liefern wichtige Erkenntnisse über den
Leitungsbestand und helfen uns, die
Planungen für die im kommenden Jahr
anstehenden Baumaßnahmen zu optimieren“,
erklärt Enni-Sachgebietsleiterin Diane
Schiffer.
Die Suchschachtungen
sowie die Vermessungsarbeiten finden in der
Woche vom 26. bis 30. Oktober statt.
Anschließend werden die Öffnungen mit
Fußgängerbrücken gesichert und zwischen dem
2. und 5. November wieder verfüllt. Die
eigentlichen Bauarbeiten zur großflächigen
Erneuerung der Versorgungsinfrastruktur in
der Friedrichstraße beginnen erst im Jahr
2027. Über die Details der Maßnahme und den
geplanten Bauablauf wird Enni unter anderem
in einer Anliegerversammlung am 30. November
informieren.
Mit der
Modernisierung der Infrastruktur schafft
Enni die Voraussetzungen für eine
zukunftssichere Versorgung der Innenstadt.
Im zweiten Bauabschnitt wird das Unternehmen
ab 2027 auf der Friedrichstraße, der Dr.
Hermann-Bähr-Straße, der Oberwallstraße, der
Kirchstraße, der Pfefferstraße sowie auf
Teilen der Steinstraße aktiv.
Hamminkeln: „Der fliegende Medicus“
– Bienenprodukte und ihre Anwendung für die
Gesundheit DerImkerverein
Hamminkeln-Wesel lädt zu einem spannenden
Vortrag über Apitherapie ein* Honig ist
vielen Menschen als natürliches
Süßungsmittel bekannt. Doch die Bienen haben
noch weit mehr zu bieten. Mit dem Vortrag
„Der fliegende Medicus – Bienenprodukte für
die Gesundheit“ lädt der Imkerverein
Hamminkeln-Wesel alle Interessierten dazu
ein, die vielfältigen Produkte aus dem
Bienenvolk näher kennenzulernen.
Der
Vortrag von *Herrn Rolf Krebber findet am
Donnerstag, 5. November 2026, um 19 Uhr* im
Vereinslokal in Wesel statt. Im Mittelpunkt
des Abends stehen die verschiedenen
Bienenprodukte und ihre
Anwendungsmöglichkeiten. Neben Honig werden
unter anderem Pollen, Bienenwachs, Propolis,
Gelée Royale, Bienengift und Bienenluft
vorgestellt.
Der Referent erläutert,
wie diese Produkte im Rahmen der Apitherapie
eingesetzt werden, und ergänzt seine
Ausführungen durch praktische Tipps und
Rezepte. Auch technische Geräte,
beispielsweise zur Anwendung von Propolis,
werden vorgestellt. Verschiedene Produkte
können vor Ort besichtigt und teilweise
ausprobiert werden. Rolf Krebber betreibt
gemeinsam mit Susanne Biedermann eine eigene
Imkerei.
Beide beschäftigen sich
seit mehr als 15 Jahren mit der Apitherapie,
halten Vorträge und Seminare und haben sich
intensiv mit den vielfältigen
Verwendungsmöglichkeiten von Bienenprodukten
auseinandergesetzt. Der Vortrag richtet sich
nicht nur an Imkerinnen und Imker, sondern
auch an Menschen, die beruflich im
Gesundheitsbereich tätig sind, sowie an
alle, die sich für Bienenprodukte und deren
Anwendung interessieren.
Der
Imkerverein Hamminkeln-Wesel freut sich auf
zahlreiche Besucherinnen und Besucher und
einen informativen Abend rund um die
faszinierende Welt der Bienen.
*Veranstaltungsdetails* *Vortrag:* Der
fliegende Medicus – Bienenprodukte für die
Gesundheit *Referent:* Rolf Krebber
Termin: Donnerstag, 5. November 2026, um
19 Uhr Veranstaltungsort:*
Vereinslokal, Tönneskamp 5, 46487 Wesel
*Veranstalter:* Imkerverein
Hamminkeln-Wesel. Eintritt: 5€
Anmeldung: Interessierte werden gebeten,
sich per E-Mail unter info@imkerverein-hamminkeln-wesel.com anzumelden.
Weitere Informationen zur Arbeit des
Referenten und zur Apitherapie finden sich
unter www.krebber-imkerei.de.
Nächstes
Reparatur-Café St. Ida am 21. Oktober
Defekte Alltagsgegenstände
müssen nicht immer direkt ersetzt werden.
Beim nächsten Reparatur-Café in St. Ida
Rheinkamp können Besucherinnen und Besucher
am Mittwoch, 21. Oktober, wieder gemeinsam
mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
die Instandsetzung beschädigter oder nicht
mehr funktionierender Dinge in Angriff
nehmen. Veranstaltungsort ist St. Ida
Rheinkamp, Eicker Grund 102.
Von 16
bis 18.30 Uhr stehen die Ehrenamtlichen
unter anderem bei der Reparatur von
Fahrrädern, kleinen Möbelstücken,
Kleidungsstücken und technischen Geräten mit
Rat und Tat zur Seite. Auch bei Fragen rund
um Smartphone, Laptop oder PC gibt es
Unterstützung: Wer Hilfe bei der
Installation oder Nutzung von Apps benötigt,
kann sich ebenfalls an die Fachkundigen
wenden.
Bei Kaffee, Kuchen und
Wasser können die Gäste miteinander ins
Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und
neue Kontakte knüpfen. Das Reparatur-Café
wird gemeinsam vom Quartierszentrum
AWO-Caritas, der katholischen
Kirchengemeinde St. Martinus und KoKoBe
Moers organisiert. Weitere Informationen
erhalten Interessierte telefonisch unter 0
28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de
Dinslaken: Bücherstube Lohberg
schließt zum 30. Oktober 2026, über
künftiges Angebot entscheidet Rat
Die Bücherstube Lohberg schließt zum 30.
Oktober 2026 an ihrem bisherigen Standort im
Ledigenheim. Bis einschließlich 30. Oktober
steht die Bücherstube ihren Besucher*innen
wie gewohnt zur Verfügung. Medien können
weiterhin ausgeliehen, zurückgegeben und vor
Ort genutzt werden. Auch nach dem letzten
regulären Öffnungstag können entliehene
Medien problemlos zurückgegeben werden.
Die Rückgabe ist jederzeit in der
Stadtbibliothek Dinslaken möglich.
Darüber hinaus wird die Bücherstube in den
ersten beiden Novemberwochen jeweils
mittwochs von 15 bis 18 Uhr und freitags von
10 bis 13 Uhr für die Rückgabe von Medien
geöffnet sein. An diesen Tagen können
ausschließlich Medien zurückgegeben werden –
eine Ausleihe und eine Nutzung der
Bücherstube sind zu diesen Zeiten nicht mehr
möglich.
Hintergrund ist, dass die
bisherigen Räume im Ledigenheim zum
Jahresende (31. Dezember) gekündigt sind und
daher nun ab November leergeräumt werden
müssen. In der Bücherstube befinden sich
rund 14.000 Medien und die dazugehörige
Einrichtung. Die Verwaltung hatte geprüft,
wie das Angebot der Bücherstube Lohberg im
Stadtteil Lohberg kostenschonend und unter
Erhalt pädagogischer Angebote weitergeführt
werden kann.
Über die Optionen hatte
der Rat in seiner Sitzung am 6. Oktober
abgestimmt. Allerdings muss die Abstimmung
aus formalen Gründen in der nächsten
Ratssitzung beanstandet werden, eine erneute
Abstimmung ist erforderlich.
Zum
Hintergrund: Der Rat hatte zunächst über den
Antrag zu entscheiden, beide Alternativen
für eine Fortführung der Bücherstube
abzulehnen. Diesem Antrag folgte der Rat mit
großer Mehrheit nicht. In einer zweiten
Abstimmung wurde alternativ über die beiden
Varianten abgestimmt, wobei die Variante B
(Caritas) eine relative Mehrheit im
Vergleich zu Variante A (Hauerstraße) und
den Nein-Stimmen fand.
Eine absolute
Mehrheit wurde allerdings für keine Variante
erreicht. Zudem wurde erst nach den beiden
erfolgten Stimmabfragen zu A und B nach
Nein-Stimmen und Enthaltungen gefragt. Es
hätte zu jeder Variante jeweils nach
Nein-Stimmen und Enthaltungen gefragt werden
müssen. Darum soll nun die Abstimmung über
den künftigen Standort des
bibliothekarisch-pädagogischen Angebotes in
Lohberg in der nächsten regulären
Ratssitzung im Dezember nachgeholt werden.
Zwischen der Schließung des
aktuellen Standortes und einer möglichen
Einrichtung eines neuen Angebotes im
Stadtteil wird es also auf jeden Fall eine
zeitliche Lücke geben.
Zum
bibliothekarischen Angebot in Dinslaken gibt
es aber auch eine aktuelle positive
Nachricht: Ab dem 7. November erweitert die
Stadtbibliothek an der
Friedrich-Ebert-Straße wieder ihre
Winter-Öffnungszeiten und setzt das Angebot
der Open Library fort. Zusätzlich zu den
regulären Öffnungszeiten ist die Bibliothek
von November bis April auch samstags und
sonntags von 13 bis 18 Uhr ohne Personal,
dafür mit einem Wachdienst, geöffnet.
Die Fortführung des Angebots wird durch
die Unterstützung des Freundeskreises
Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken e.
V. sowie durch eine zweckgebundene Spende
ermöglicht. Damit können Besucherinnen und
Besucher die Stadtbibliothek auch in den
Wintermonaten am Wochenende eigenständig
nutzen. Die Bibliothek bietet dabei Raum zum
Lesen, Lernen und Recherchieren sowie für
entspannte Treffen oder Gesellschaftsspiele.
Zur Verfügung stehen unter anderem
Arbeitsplätze mit Steckdosen, gemütliche
Sitzmöglichkeiten und kostenloses WLAN. Auch
die aktuelle Tagespresse kann vor Ort
gelesen werden. Medien können während der
erweiterten Öffnungszeiten wie gewohnt an
den Selbstverbuchungs- und Rückgabeautomaten
ausgeliehen und zurückgegeben werden. Der
Internetraum und das freie Gaming-Angebot
stehen während der erweiterten
Öffnungszeiten nicht zur Verfügung.
Moers: Vortrag neues zur Fossa
Eugeniana zum 400jährigen Jubiläum
Die Fossa Eugeniana steht im Mittelpunkt
eines Vortrags von Dr. Matthias Schrör am
Freitag, 30. Oktober. Die Karte des
unvollendeten Kanals zwischen Rhein und Maas
stammt aus dem Atlas des niederländischen
Kartografen Willem Janszoon Blaeu. (Foto:
Grafschafter Museum).

Zum 400jährigen Jubiläum der Fossa
Eugeniana lädt das Grafschafter Museum zu
einem Vortrag am Freitag, 30. Oktober, um 19
Uhr ein. Er findet im Haus der
Demokratiegeschichte im Alten Landratsamt
(Kastell 5) statt. Dr. Matthias Schrör
referiert über den Kanal zwischen Rhein und
Maas, dessen Bau 1626 begonnen hatte und nie
vollendet wurde.
Der Historiker und
Stiftungsdirektor der ‚Emilie und Hans
Stratmans-Stiftung‘ vermittelt vor allem
praktische Dinge, wie Planung oder Logistik.
Wie waren die Arbeiter tätig? Welchen Lohn
haben sie bekommen? Wie wurden sie versorgt?
Wie sahen die Zeltstädte aus?
Auch Krankheiten und das Militärische
spielen eine Rolle in dem Vortrag, denn
damals fand der Bau unter unmenschlichen
Bedingungen statt. Die Veranstaltung findet
in Kooperation mit der vhs Moers –
Kamp-Lintfort statt. Der Eintritt ist frei.
Das Grafschafter Museum bitte aber um
telefonische Anmeldung unter 0 28 41 / 201-6
82 00.
Büroalltag und
digitale Zukunft – zwei Bildungsurlaube der
vhs vhs Moers – Kamp-Lintfort Ob
Office-Grundlagen oder die Erstellung einer
eigenen Website mit KI-Unterstützung – die
vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet im November
zwei praxisnahe Bildungsurlaube, die
berufliche Kompetenzen stärken und neue
digitale Möglichkeiten eröffnen. Das Angebot
‚Einführung in Word und Excel‘ findet von
Montag, 16. November, bis Freitag, 20.
November, täglich von 9 bis 16 Uhr statt und
vermittelt die wichtigsten Grundlagen und
hilfreiche Kniffe für den Büroalltag.
Interessierte erwerben die Fähigkeit,
Texte professionell zu gestalten,
Serienbriefe zu erstellen, Tabellen und
Diagramme anzulegen oder mit Formeln zu
arbeiten. Das Seminar richtet sich an alle,
die ihre EDV-Kenntnisse erweitern und die
beiden Programme sicherer nutzen möchten.
Veranstaltungsort ist die vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10.
Mit
WordPress und ChatGPT zur eigenen Website
Die eigene Website professionell
gestalten und dabei Künstliche Intelligenz
gezielt einsetzen: Im Online-Bildungsurlaub
‚WordPress und ChatGPT: Ihr schneller Weg
zur Website‘ geht es darum, wie sich eigene
Webprojekte umsetzen lassen. Die
Teilnehmenden lernen die Arbeit mit
WordPress kennen und erfahren, wie ChatGPT
kreative Prozesse unterstützen und
effizienter machen kann.
Auch
wichtige rechtliche Aspekte wie Datenschutz
und Urheberrecht stehen auf dem Programm.
Der Online-Kurs findet von Montag bis
Donnerstag, 23. bis 26. November, jeweils
von 9 bis 16 Uhr statt. Voraussetzung sind
Computer-Grundkenntnisse; ein zweiter
Bildschirm wird empfohlen.
Anmeldeschluss für den Kurs ‚Einführung in
Word und Excel‘ ist am 2. November, für
‚Wordpress‘ am 9. November. Beide Angebote
sind als Bildungsurlaub anerkannt und
entsprechen den Richtlinien des
Arbeitnehmerweiterbildungsgesetzes (AWbG).
Bei der Anmeldung sollte eine Bescheinigung
für den Arbeitgeber angefordert werden.
Anmeldungen und weitere Infos: 0 28 41 / 201
– 565 oder www.vhs-moers.de.
Dinslaken: Musik und
Klang, Freud‘ und Gesang Am
Sonntag, den 8. November gibt es noch einmal
ein abwechslungsreiches und erlebenswertes
Konzert in der Dinslakener
Kathrin-Türks-Halle. Das Mandolinenorchester
Harmonie und der Frauenchor DIN-A-Capella
werden den Zuhörern einen echten Musikgenuss
bieten. Es ist das achte und letzte Konzert
der 2026er Veranstaltungsreihe für die
heimischen musischen Vereine Dinslakens.
Beide beteiligten Vereine gehören
zur musikalischen Spitzenklasse und haben
ein Konzertprogramm auf sehr hohem Niveau
zusammengestellt. Das Mandolinenorchester
wird unter der Leitung von Michael Jacob
eine musikalische Bandbreite von
rhythmischen Suiten bis zu beliebten
Klassikern abdecken. Und der moderne und
junge Frauenchor bietet unter der Leitung
von Rhiannon Uhlig einen fantastischen
musikalischen Kontrast mit schwungvollen
Popsongs, die zudem mit passender
Choreografie vorgetragen werden.
Die
Besucher erwartet insgesamt ein ausgewogenes
und besonderes Konzerterlebnis. Veranstaltet
wird das Gemeinschaftskonzert von der Stadt
Dinslaken. Organisiert wird es von der AG
musischer Vereinigungen in Dinslaken 1985 in
Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kultur der
Stadt. Das Konzert unter dem Titel „Musik
und Klang, Freud‘ und Gesang“ beginnt um 17
Uhr.
Besuchereinlass in das Foyer der KTH ist um
16 Uhr, in den Saal um 16:30 Uhr. Karten zum
Preis von 10 Euro sind bei den Mitwirkenden,
bei der Stadtinformation am Rittertor oder
online unter stadt-dinslaken.reservix.de zu
erhalten. Restkarten sind an der Tageskasse
erhältlich.
Workshop „Kunst & Yoga“ im
Museum Kurhaus Kleve Am
Mittwoch, den 21. Oktober 2026, findet ein
besonderer Workshop mit Stefanie Dennstedt
in Zusammenarbeit mit dem Theater im Fluss
für Mädchen von zehn bis vierzehn Jahren
statt.

Gestartet wird mit einer kurzen Yogaeinheit.
Anschließend werden von den eigenen
Bewegungen inspiriert, verschiedene
Materialien gebogen und geformt. Der
Workshop ist für Mädchen von 10 -14 Jahren,
er läuft über das Programm KulturRucksack
NRW und ist kostenlos. Anmeldungen sind
nicht im Museum Kurhaus Kleve möglich,
sondern unter Tel. +49-(0) 2821/ 97 93 79
oder
thea.fluss@t-online.de
Workshop „Linien & Fläche – Schicht um
Schicht “ im Museum Kurhaus Kleve
Am Samstag, den 24. Oktober 2026, findet ein
besonderer Workshop mit Monika Buchen und
Assistentin für Kinder ab acht Jahren statt.
Zuerst startet der Workshop mit einem
Rundgang durch die Ausstellung von Shirana
Shahbazi, dabei werden aufmerksam Linien,
Fläche, Farbspiele und Überlagerungen
betrachtet.
Anschließend werden in
der Wunderkammer verschiedene Experimente
durchgeführt. Jede Schicht verändert den
Farbton, vertieft die Wirkung und lässt neue
Bildwelten entstehen. Der Workshop ist für
Kinder ab 8 Jahren, die Gebühr beträgt 12
EUR (exkl. Materialkosten). Anmeldungen sind
zu den Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag
von 11 bis 17 Uhr) am Empfang des Museum
Kurhaus Kleve (Tel. +49-(0)2821 / 750 10)
möglich oder via E-Mail
empfang@mkk.art.
Das
Kriminal Dinner 2026 in Kranenburg: Neue
Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter
den Gästen Willkommen bei Das
Kriminal Dinner – der raffinierten
Kombination aus interaktivem Theatererlebnis
und kulinarischem Genuss! Während eines
exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich
ein packender Kriminalfall direkt zwischen
den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt
vielleicht ganz in Ihrer Nähe! Gemeinsam mit
einem professionellen Schauspielensemble
werden die Gäste Teil der Ermittlungen –
Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für
Verdächtige sind gefragt.
Nach über
2000 erfolgreichen Aufführungen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz
verwandelt sich nun auch das Gasthaus
Reichswald in Kranenburg bei Kleve in einen
Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall
aufgeklärt werden muss. Termin:
Donnerstag, 26. November 2026 Beginn: 19:00
Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab
99,90 € – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter
www.das-kriminal-dinner.de

Gasthaus Reichswald in Kranenburg bei Kleve
Moers:
Laubsammlung Wenn im Herbst die
Blätter von den Bäumen fallen, unterstützt
die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni)
die Moerserinnen und Moersern wieder bei der
Entsorgung. Zwischen dem 19. Oktober und dem
12. Dezember können sie das Laub städtischer
Bäume kostenlos an sechs mobilen
Sammelstellen abgeben. Ziel ist es,
verstopfte Gullys zu vermeiden, die
Straßenreinigung zu entlasten und das
Stadtbild sauber zu halten.
Dazu
sollen erstmals auch rund 60 Laubkörbe
beitragen, die Enni im Rahmen eines
Pilotprojekts in Straßen mit besonders hohem
städtischem Baumbestand aufstellt – vor
allem in Meerbeck sowie in weiteren
Bereichen von Repelen, Kapellen, Schwafheim
und Utfort. „Da die Körbe ausgesaugt werden,
ist wichtig, dass tatsächlich nur loses Laub
darin landet“, erklärt Ulrich Kempken,
Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und
Reinigung. Nach der Laubsaison will Enni die
Erfahrungen auswerten. „Wenn es gut läuft,
wollen wir das Angebot ausweiten.“
Bereits seit Jahren bewährt hat sich das
Laubmobil. Es hält wieder im
zweiwöchentlichen Rhythmus an sechs
Standorten im Stadtgebiet: montags an der
Eissporthalle am Solimare, dienstags am
Meerbecker Marktplatz, mittwochs am
Henri-Guidet-Zentrum in Kapellen,
donnerstags am Schwafheimer Kirmesplatz,
freitags am Schulzentrum Rheinkamp sowie
samstags in Eick an der Schillerstraße.
Die Sammelzeiten sind montags bis
freitags von 7:30 bis 15 Uhr und samstags
von 10 bis 14 Uhr. Die genauen Termine
stehen im Abfallkalender.
„Mit dem
Laubmobil und den neuen Laubkörben bieten
wir den Bürgerinnen und Bürgern praktische
Möglichkeiten, das Laub der städtischen
Bäume unkompliziert zu entsorgen“, sagt
Kempken. Gleichzeitig appelliert er, Laub
nicht in Straßenrinnen oder an Sammelstellen
außerhalb der vorgesehenen Zeiten
abzulagern. Dies könne Gullys verstopfen
oder illegale Müllablagerungen begünstigen.
Alternativ können Haushalte das Laub
auch über die Biotonne entsorgen. Am
Kreislaufwirtschaftshof am Jostenhof kostet
die Anlieferung von weichem Grünschnitt,
somit auch von Laub, zwei Euro je 100 Liter.
Fragen zur Abfallentsorgung beantwortet die
Enni unter der kostenlosen Service-Rufnummer
0800 222 1040.
Moers: Rollator-Check: Sicher unterwegs
in der dunklen Jahreszeit
Die Tage werden kürzer, die Abende dunkler –
und damit steigt gerade für ältere Personen
das Risiko, im Straßenverkehr übersehen zu
werden. Umso wichtiger ist es, dass der
eigene Rollator sicher und gut sichtbar ist.
Beim großen Rollator-Check am
Dienstag, 20. Oktober, können Bürgerinnen
und Bürger im Quartierszentrum AWO-Caritas,
Waldenburger Str. 5, ihre Gehhilfe von 14.30
bis 16.00 Uhr kostenlos überprüfen lassen.
Auf Wunsch können die Rollatoren außerdem
mit wichtigen Sicherheitsdetails wie Licht,
Klingel oder Reflektoren ausgestattet
werden.
Der Check findet in
gemütlicher Atmosphäre und ohne Kosten für
die Sicherheitsprüfung statt. Anmeldungen
sind telefonisch unter 0 28 41 / 88 78 606
sowie online
unter Caritas Moers-Xanten erwünscht.
Das Kriminal Grusel Dinner 2026
in Wesel: Neue Fälle. Neue Tatorte.
Nervenkitzel garantiert. Das beliebte
Krimidinner-Format geht 2026 in die nächste
Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen,
die Spannung, Spaß und überraschende
Wendungen versprechen. In über 600
Spielstätten in Deutschland, Österreich und
der Schweiz wurde bereits erfolgreich
ermittelt – jetzt wird auch das Restaurant
Art in Wesel zum Schauplatz eines
mysteriösen, gruseligen Verbrechens.
Am 22. Oktober 2026 um 19:00 Uhr beginnt
die Gruselshow: Ein interaktiver
Kriminalfall, professionell inszeniert von
erfahrenen Schauspielern, erwartet die
Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen
Dinner wird dieser Abend garantiert
unvergesslich. Tickets und Infos unter:
www.das-kriminal-dinner.de

Restaurant Art
Das Kriminal Grusel
Dinner 2026 in Wesel: Neue Fälle, neue
Spannung – und ein Mörder unter den Gästen
Willkommen bei Das Kriminal Grusel Dinner –
der raffinierten Kombination aus
interaktivem Theatererlebnis und
kulinarischem Genuss! Während eines
exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich
ein packender Gruselfall direkt zwischen den
Tischen.
Gemeinsam mit einem
professionellen Schauspielensemble werden
die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn,
Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige
sind gefragt. Nach über 2000 erfolgreichen
Aufführungen in Deutschland, Österreich und
der Schweiz verwandelt sich nun auch das
Restaurant Art in Wesel in einen gruseligen
Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall
aufgeklärt werden muss.
Termin:
Donnerstag, 22. Oktober 2026 Beginn: 19:00
Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) Tickets ab
94,90 € – erhältlich an allen bekannten
Vorverkaufsstellen oder online unter
www.das-kriminal-dinner.de
Das Kriminal Dinner 2026 in Rhede:
Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder
unter den Gästen Willkommen bei
Das Kriminal Dinner – der raffinierten
Kombination aus interaktivem Theatererlebnis
und kulinarischem Genuss! Während eines
exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich
ein packender Kriminalfall direkt zwischen
den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt
vielleicht ganz in Ihrer Nähe!
Gemeinsam mit einem professionellen
Schauspielensemble werden die Gäste Teil der
Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes
Gespür für Verdächtige sind gefragt. Nach
über 2000 erfolgreichen Aufführungen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz
verwandelt sich nun auch das Haus Stockhorst
in Rhede in einen Tatort, an dem ein
rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden
muss. Termin: Freitag, 23. Oktober 2026
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Tag der
Bibliotheken am 24. Oktober in der
Stadtbibliothek Dinslaken
Bibliotheken sind schon lange nicht mehr nur
reine Ausleihstellen für Bücher. Sie sind
offene Treffpunkte für Menschen jeden Alters
und jeder Herkunft. Das zeigt sich auch im
vielseitigen Programm der Bibliothek:
Vorlesestunden, Ferienangebote, Bücherclubs
oder Spieleabende laden regelmäßig zur
Teilnahme ein.
Auch Vereine und
Initiativen wie der Handarbeitstreff, die
Initiative „Zuhören draußen“ oder die 1.
Fotogemeinschaft „Objektiv“ Dinslaken e. V.
nutzen die Räume. So entsteht ein Ort, an
dem Gemeinschaft gelebt und kreative Ideen
gefördert werden. „Der Tag der Bibliotheken
ist eine wunderbare Gelegenheit, auf die
vielfältigen Angebote und die Bedeutung von
Bibliotheken aufmerksam zu machen.
Bibliotheken sind längst mehr als Orte, an
denen Bücher ausgeliehen werden. Wir möchten
diesen Tag nutzen, um zu zeigen, wie
vielfältig unsere Stadtbibliothek ist“, sagt
Constanze Palotz, Leiterin der
Stadtbibliothek. Am 24. Oktober machen
bundesweit rund 8.000 Bibliotheken auf ihre
Angebote aufmerksam.
Auch die
Stadtbibliothek Dinslaken beteiligt sich mit
einem kleinen Programm: Von 10 bis 13 Uhr
gibt es in der Kinderbibliothek ein offenes
Bastelangebot passend zum Herbst. Die
entstandenen Kunstwerke können anschließend
an einer Ausstellungswand aufgehängt und
präsentiert werden. Zudem gibt es ein
Kinderbibliotheks-Bingo, bei dem die Kinder
die Bibliothek spielerisch neu entdecken
können.
Im Erwachsenenbereich ist
eine Überraschungsausleihe vorbereitet: Auf
einem Büchertisch stehen in Zeitungspapier
verpackte Bücher zur Mitnahme bereit. Der
Inhalt wird nur anhand weniger Stichpunkte
verraten. So wird die Buchauswahl zur
kleinen Überraschung. Darüber hinaus können
Besucher*innen den ganzen Tag über die
Spielekonsolen der Bibliothek sowie den
Kickertisch nutzen oder das E-Piano vor Ort
ausprobieren.
Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über
die digitalen Angebote der Bibliothek zu
informieren. Dazu zählen unter anderem die
Onleihe und der PressReader, mit denen
Nutzer*innen bequem online auf Bücher,
Zeitungen und Magazine zugreifen können.
Weitere Informationen zum bundesweiten Tag
der Bibliotheken gibt es auf der Webseite
des Bibliotheksverbandes unter https://www.bibliotheksverband.de/tag-der-bibliotheken.
Wesel: Silent Reading Party am 24.
Oktober 2026 in der Stadtbücherei Am
Tag der Bibliotheken, dem 24. Oktober 2026,
findet in der Stadtbücherei Wesel erstmals
eine Silent Reading Party statt. Statt Tanz
und lauter Musik treffen sich Menschen ab 16
Jahren von 19 – 21 Uhr zum Lesen und
Abschalten in Gemeinschaft und Stille.

Die Bücher dürfen mitgebracht oder vor Ort
ausgeliehen werden. Buch-Fans können sich in
einer Lesepause über das Gelesene oder
andere Bücher austauschen oder einfach
weiterlesen, ohne allein zu sein. Die Party
ist ein Gegenangebot zum täglichen
Alltagstrubel und bietet die Möglichkeit,
sich ganz in Ruhe und ohne Ablenkung auf das
Lesen zu konzentrieren.
Die
Stadtbücherei stellt an diesem Abend in
Kooperation mit der Initiative "foodsharing
Wesel" kleine gerettete Snacks bereit. Das
Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist
nicht notwendig. Der Einlass beginnt um
18:30 Uhr.
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