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KW 44: Montag, 26. Oktober - Sonntag, 1. November 2026
Themen u.a.:
Von Dinslaken in
alle Welt - der Dokumentarfilm "Spione unter
uns" bewegt Vor ausverkauften
Saal wurde am Samstag, 24.10.2026, in der
Lichtburg in Dinslaken der US-Dokumentarfilm
"The Spies Among Us" gezeigt und hat zu
einem intensivem Austausch über die
deutsch-deutsche Geschichte sowie über
Vertrauensmissbrauch in Überwachungsstaaten
und die Nutzung von Big Data geführt. "Der
Film ist megarelevant und muss unbedingt an
die Schulen", so die erste Reaktion eines
Zuschauers.

Peter Keup im Gespräch mit Dinslakener
Schülerinnen und Schüler
Die
anwesenden Protagonisten, der ehemalige
Inhaber der Tanzschule Peter Keup in
Dinslaken, der heute als promovierter
Historiker in Berlin und Cottbus tätig ist,
seine Schwester Uta Keup und sein Partner
Harald Korff machten deutlich, wie wichtig
die Aufarbeitung der Familiengeschichte ist
und wie stark der Film über die SED-Diktatur
auch mit der Stadt Dinslaken verbunden ist.
Unter den Zuschauern waren auch viele
Wegbegleiter und Freunde,
Familienangehörige, Schulkameraden sowie
Tanzschülerinnen und Tanzschüler, die die
Aufführung zu einem ganz besonderen Erlebnis
machten.

Peter Keup
Am 30. Januar 2027 wird
der Dokumentarfilm nochmal in Dinslaken
unter Teilnahme verschiedener Schulen
gezeigt und bald auch in Mediatheken zu
sehen sein. Zuvor wird Peter Keup im Rahmen
von Lehr- und Vortragsveranstaltungen durch
Nord- und Südamerika reisen und auch dort -
zum Teil als Premiere - den Film zeigen.
Weitere Informationen unter
www.thespiesamongus.film
Moers:
Schaurig-schöne Eisdisco zu Halloween -
Auch an Allerheiligen gibt es eine
öffentliche Eislaufzeit In
der Moerser Eissporthalle wird es zu
Halloween wieder schaurig-schön. Die vor
allem beim jüngeren Publikum beliebte
Eisdisco steigt am Freitag, 30. Oktober, in
passend gruseliger Atmosphäre. Bekannte DJs
legen aktuelle Hits aus den Charts auf. Los
geht es um 17 Uhr, die Party endet um 21
Uhr. Gruselige Verkleidungen sind
ausdrücklich willkommen.
An
Allerheiligen, Sonntag, 1. November, gelten
in den Einrichtungen der ENNI Sport & Bäder
Niederrhein (Enni) die regulären
Wochenend-Öffnungszeiten. Auch in der
Enni-Eiswelt gibt es am Feiertag von 10 bis
17 Uhr eine öffentliche Laufzeit, da das
ursprünglich für diesen Tage geplante
Hobbyturnier ausfällt.
Das Hallenbad
im Enni Sportpark Rheinkamp öffnet von 10
bis 17 Uhr, das Freizeitbad Neukirchen-Vluyn
von 9 bis 17 Uhr. Die dortige Sauna steht
den Gästen von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung.
Das Aktivbad Solimare bleibt aufgrund von
Wartungsarbeiten noch bis einschließlich 1.
November geschlossen.
Herbstputz vor Allerheiligen - Enni macht
Moerser Friedhöfe fit für die Gedenktage
Auf den Moerser Friedhöfen laufen
derzeit die Vorbereitungen auf Allerheiligen
und den Totensonntag. In der Zeit rund um
die beiden Gedenktage besuchen traditionell
besonders viele Menschen die Gräber ihrer
verstorbenen Angehörigen. Das Team der ENNI
Stadt & Service Niederrhein (Enni) nutzt
deshalb die Wochen davor für einen
gründlichen Herbstputz.
Die Enni
bewirtschaftet die zehn Moerser Friedhöfe.
Mit einer Fläche von 51 Hektar sind sie
insgesamt ungefähr so groß wie 71
Fußballfelder, auf denen knapp 9.000 Meter
Hecke stehen. Derzeit hält jedoch das viele
Laub der etwa 3.500 Bäume die rund 20
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Friedhofspflege auf Trab. Sie reinigen Wege
und Flächen, pflegen Grünanlagen und sorgen
dafür, dass die Friedhöfe trotz herbstlicher
Witterung sicher begehbar sind.
Unterstützt werden sie dabei von den
gewerblichen Friedhofsgärtnern, die sich um
zahlreiche Grabstätten kümmern. Gleichzeitig
nutzen auch viele Moerserinnen und Moerser
diese Tage, um die Gräber ihrer Angehörigen
winterfest zu machen und neu zu bepflanzen.
„Im Herbst ist das ein Wettlauf mit dem
Laub“, sagt Teamleiter Tim Ketelaers. „Kaum
sind die Wege gereinigt, liegt schon wieder
neues da. Vor den Gedenktagen sind wir
deshalb besonders intensiv auf den Anlagen
unterwegs und haben vor allem die sichere
Begehbarkeit der Wege im Blick.“
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch den
Ehren- und Kriegsgräbern. Dazu zählt das
Ehrengrab des Moerser Kabarettisten Hanns
Dieter Hüsch. Auch die mehr als 600
Grabsteine auf den Kriegsgräberstätten hat
Enni im Blick. Viele von ihnen wurden in den
vergangenen Jahren gemeinsam mit einer
Fachfirma restauriert und ihre Inschriften
aufgearbeitet. Dabei wurden auch die
Anforderungen des Denkmalschutzes
berücksichtigt.
Dinslaken:
Comic-Schreibwerkstatt in den Herbstferien
Vom 27. bis 31. Oktober 2026
lädt die Stadtbibliothek Dinslaken Kinder im
Alter von 9 bis 12 Jahren zu einer
fünftägigen Comic-Schreibwerkstatt ein.
Unter der professionellen Anleitung des
Comic-Autors Ulf Keyenburg entwickeln die
Teilnehmer*innen eigene Figuren und
Geschichten und setzen ihre Ideen
anschließend zeichnerisch um.

Täglich wird von 10 bis 13 Uhr
geschrieben und gezeichne, sodass am Ende
der Woche ein eigenes kleines Comic-Heft
entsteht. Die Werkstatt ist Teil des
Förderprogramms „SchreibLand NRW“, das
Schreibwerkstätten an öffentlichen
Bibliotheken unterstützt. Im Mittelpunkt
steht die Freude am kreativen Schreiben. Die
Kinder können ihrer Fantasie freien Lauf
lassen, eigene Geschichten entwickeln und
dabei ganz nebenbei ihre Ausdrucksfähigkeit
und ihr Sprachgefühl stärken.
Zum
Abschluss der Werkstatt am Freitag, den 31.
Oktober, stehen die entstandenen Comics im
Mittelpunkt. Die Kinder haben die
Möglichkeit, ihre Hefte der Familie und
Freunden zu zeigen. Dank der Unterstützung
des Freundeskreises Stadtbibliothek und
Stadtarchiv Dinslaken e. V. kann die
Comic-Schreibwerkstatt zu einem reduzierten
Teilnahmebeitrag von 10 € angeboten werden.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an
bibliothek@dinslaken.de oder direkt vor Ort
in der Stadtbibliothek möglich.
Förderhinweis Diese Werkstatt wird gefördert
vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft
des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von
SchreibLand NRW, einer Initiative des
Literaturbüros NRW, unterstützt vom Verband
der Bibliotheken NRW.
Schaurig-schöne Lesestunde in der
Bücherstube Lohberg Am 29. Oktober
2026 findet von 16 bis 17:30 Uhr die
schaurig-schöne Lesestunde in der
Bücherstube Lohberg statt. In der
Bücherstube Lohberg wird es am Donnerstag,
29. Oktober 2026, gespenstisch gemütlich.
Von 16 bis 17:30 Uhr lädt das Team der
Bücherstube Kinder ab 5 Jahren zu einer
Grusel-Lesung unter dem Motto
„Schaurig-schöne Lesestunde“ ein.

Inmitten von Büchern und Gespenstern wird
eine passende Geschichte vorgelesen. Im
Anschluss können die kleinen Besucherinnen
und Besucher bei einer Bastelaktion ihrer
Kreativität freien Lauf lassen. Wer möchte,
darf gerne im Halloweenkostüm kommen. Der
Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Die Aktion ist Teil
der Quartiersarbeit in Lohberg und wird
durch Landesmittel des Programms
„kinderstark – NRW schafft Chancen“
gefördert. Ansprechpartnerin Elisa
Fischedick Stadtbibliothek Dinslaken
Telefon: 02064 66564
elisa.fischedick@dinslaken.de
Moers: Vortrag ‚Die Nacht
in der Philosophiegeschichte‘ am 12.
November Was offenbart die
Nacht, was dem Tag verborgen bleibt? Dieser
Frage widmet sich ein Vortragsgespräch der
vhs Moers – Kamp-Lintfort, am Donnerstag,
12. November, von 19 bis 20.30 Uhr in den
Räumen der vhs Moers an der
Wilhelm-Schroder-Straße 10. Seit der Antike
fasziniert die Nacht die Philosophie als Ort
der Stille, der Erkenntnis und der
Inspiration – zugleich aber auch als
Sinnbild für Zweifel und Verzweiflung.
Von Platons Höhlengleichnis über die
romantische Vorstellung der Nacht als Quelle
schöpferischer Kraft bis hin zu den
existenziellen Gedanken Martin Heideggers
und Emil Ciorans spannt sich ein weiter
Bogen philosophischer Deutungen.
Der
Vortrag lädt dazu ein, die vielfältigen
Bedeutungen der Nacht zu entdecken und
gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen,
welche Erkenntnisse gerade im Dunkeln
möglich werden. Für den Abend ist eine
vorherige Anmeldung erforderlich. Diese ist
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 –
565 oder online unter
www.vhs-moers.de möglich.
Konjunkturausblick für
das Schlussquartal hellt sich auf
–Rezessionsrisiko deutlich gesunken
Die konjunkturellen Aussichten
für die das Schlussquartal 2026 haben sich
deutlich aufgehellt. Das signalisiert der
Konjunkturindikator des Instituts für
Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
der Hans-Böckler-Stiftung, der monatlich die
neuesten verfügbaren Daten zu den
wichtigsten wirtschaftlichen Kenngrößen
bündelt. Für den Zeitraum von Oktober bis
Ende Dezember 2026 weist der Indikator eine
Rezessionswahrscheinlichkeit von 16,5
Prozent aus.

Anfang September betrug sie für die
folgenden drei Monate noch 25,9 Prozent.
Eine so geringe Rezessionswahrscheinlichkeit
wie aktuell hat der Indikator zuletzt vor
dem Beginn des Iran-Kriegs Anfang 2026
ausgewiesen und davor im Jahr 2022, bevor
Russland die Ukraine überfallen hat. Die
statistische Streuung im Indikator, ein
Maßstab für Verunsicherung unter
Wirtschaftsakteuren, hat gleichzeitig nur
geringfügig zugenommen von 7,7 auf 9,9
Prozent. Der nach dem Ampelsystem arbeitende
Indikator bleibt bei der Phase „gelb-grün“
(moderater Wachstumspfad).

Maßgeblich für den deutlichen Rückgang der
Rezessionswahrscheinlichkeit sind vor allem
fortgesetzte Aufhellungen bei
Stimmungsindikatoren wie dem ifo
Geschäftsklimaindex und dem S&P
Einkaufmanagerindex sowie im Trend positive
Entwicklungen bei Aufträgen und
Produktionsdaten – zuletzt vor allem am Bau.
Einen stärkeren Rückgang der
Rezessionswahrscheinlichkeit verhindert hat
ein weiterer Anstieg der Geldmarktzinsen und
zuletzt gesunkene Aktienkurse.
„Die
konjunkturelle Stabilisierung ist
bemerkenswert. Sie zeigt die grundsätzliche
Stärke des Standorts Deutschland auch in
extrem schwierigen Zeiten von durch Kriegen
verursachten Energiepreisschocks, US-Zöllen
und erhöhter wirtschaftspolitischer
Unsicherheit“, sagt IMK-Konjunkturexperte
Prof. Dr. Christian Breuer. In dieser
Situation brauche die konjunkturelle
Erholung weiteren Rückenwind. Die
staatlichen Mehrausgaben für Infrastruktur
und Verteidigung regten die Wirtschaft an.
Ebenfalls in die richtige Richtung
gingen die europäischen Ansätze zu einer
wirksameren Industriepolitik, auch wenn sie
noch zu zögerlich seien. Nun komme es darauf
an, Fortschritte nicht gleich wieder zu
konterkarieren, sagt der Ökonom. „Was wir
aktuell überhaupt nicht brauchen können, ist
eine langandauernde Schwäche des privaten
Konsums.
Versuche, die
außenwirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit
mit Lohnkürzungen oder Einschnitten bei den
Sozialleistungen zu verbessern, sind daher
hoch riskant, und sie gehen am Problem
vorbei“, sagt Breuer. Denn die
wirtschaftlichen Schwierigkeiten seien sei
kein Problem einfacher mangelnder
preislicher Wettbewerbsfähigkeit, sondern
überwiegend geopolitisch verursacht.

NRW: 7,5 % der
Bevölkerung konnten sich nach eigenen Angaben
keine warme Wohnung leisten * 5,3 %
der Bevölkerung lebten in Haushalten mit
Zahlungsrückständen bei Versorgungsbetrieben
* 14,5 % der Haushalte hatten eine
überdurchschnittliche Energieausgabenbelastung
* Versteckte Energiearmut: 14,4 % der
geringverdienenden Haushalte hatten
unterdurchschnittliche Energieausgaben
Schlagworte: Energiearmut, Armut,
Energieausgaben, Mikrozensus, Heizkosten
Laut Europäischer Kommission sind Haushalte
von Energiearmut betroffen, wenn sie sich
notwendige Energie nicht leisten können, keinen
Zugang dazu haben oder ihren Verbrauch so
drastisch einschränken müssen, dass Gesundheit
und Lebensqualität leiden. Im Jahr 2025
lebten laut Ergebnissen des Mikrozensus 7,5 %
der nordrhein-westfälischen Bevölkerung in einem
Haushalt, der nach eigenen Angaben die Wohnung
aus finanziellen Gründen nicht ausreichend
warmhalten kann.
Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, fiel dieser Wert unter
armutsgefährdeten Personen mit 15,6 % mehr als
doppelt so hoch aus. Auch von der
Bevölkerung, die nicht von relativer
Einkommensarmut betroffen war, lebten 5,8 % in
einem Haushalt, für den nach Selbsteinschätzung
die angemessene Beheizung der Wohnung ein
finanzielles Problem darstellt.

5,3 % der Bevölkerung von
Zahlungsrückständen bei Versorgungsbetrieben
betroffen Ein weiteres indirektes Anzeichen für
Energiearmut können Zahlungsschwierigkeiten bei
den Versorgungsbetrieben sein. Laut Mikrozensus
lebten 5,3 % der Bevölkerung in NRW 2025 in
einem Haushalt, der angab, Rechnungen für Strom,
Heizkosten oder Wasser im Vorjahr nicht immer
fristgerecht bezahlt zu haben.
Bei der
von relativer Einkommensarmut betroffenen
Bevölkerung lag dieser Anteil mit 8,8 % deutlich
höher, insbesondere im Vergleich zu 4,5 % bei
den nicht armutsgefährdeten Personen. Hohe
Energieausgabenbelastung bei 14,5 % der
Haushalte Auch die tatsächlichen Energieausgaben
können Hinweise auf Energiearmut geben.
Der sogenannte 2M-Indikator misst den Anteil der
Energieausgaben wie Heizung, Warmwasser und
Strom am Haushaltsnettoeinkommen eines
Haushalts. Dieser Anteil des einzelnen Haushalts
wird dann mit dem doppelten Medianwert (2 x
Median) aller Haushalte verglichen. Liegt der
Energieausgabenanteil des Haushalts über dem
doppelten Medianwert besteht demnach eine
überdurchschnittliche Energieausgabenbelastung.
Der Median der Energieausgabenanteile
der nordrhein-westfälischen Haushalte lag laut
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe im Jahr
2023 bei 5,6 %. Haushalte mit
überdurchschnittlicher Energieausgabenbelastung
wendeten in diesem Jahr somit mehr als ein
Zehntel (11,2 %) ihres Einkommens für Energie
auf. Dies traf auf 14,5 % aller Haushalte zu.
Bei geringverdienenden Haushalten war sogar
nahezu die Hälfte (44,7 %) betroffen.

Versteckte Energiearmut: 14,4 %
geringverdienender Haushalte mit
unterdurchschnittlichen Energieausgaben
Deutlich unterdurchschnittliche Energieausgaben
können auch darauf hinweisen, dass Haushalte von
versteckter Energiearmut betroffen sind und
ihren Verbrauch aus Angst vor hohen Rechnungen
gezielt senken. Der sogenannte M/2-Indikator
identifiziert Haushalte, deren absolute
Energieausgaben besonders niedrig sind.
Das ist dann der Fall, wenn die Energieausgaben
des Haushalts geringer sind als die Hälfte des
Medians der Energieausgaben aller Haushalte
(Median / 2). Im Jahr 2023 lagen die
Energieausgaben von 9,4 % der Haushalte laut der
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe bei weniger
als der Hälfte des Medianwerts. Bei
Geringverdiener-Haushalten war dieser Anteil mit
14,4 % höher als bei nicht geringverdienenden
Haushalten mit 8,1 %.
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