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KW 12: 17.3. - 22.3.2025

Samstag, 22., Sonntag, 23. März 2025 - 22. März ist Tag der Kriminalitätsopfer und Weltwassertag

LKA NRW zum Tag der Kriminalitätsopfer: Digitale Gewalt erkennen, stoppen, Hilfe finden!
Weil Opferschutz zu den wesentlichen polizeilichen Aufgaben zählt, rückt das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) anlässlich des diesjährigen Tags der Kriminalitätsopfer am 22. März das Thema digitale Gewalt in den Fokus und weist auf bestehende Hilfs- und Unterstützungsangebote hin.

Digitale Gewalt hat viele Gesichter: Cybermobbing, Cyberstalking, Sextortion, Romance Scamming, Deepfakes oder das unaufgeforderte Zusenden von sogenannten Dickpics gehören dazu. Oft kennen die Betroffenen die Täterinnen und Täter persönlich - sei es aus dem familiären oder beruflichen Umfeld oder aus früheren Beziehungen.

• Cybermobbing: Insbesondere Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene sind dieser Form der digitalen öffentlichen Belästigung, Bloßstellung und Beleidigung im Internet ausgesetzt. Cyberstalking: Aus vermeintlicher Liebe wird Obsession und es kommt zu penetranter Nachstellung, Bedrohung und Belästigung im Netz. Je nach Konstellation können sich Stalkingopfer weder in ihrem alltäglichen Umfeld noch im digitalen Raum sicher fühlen.

• Sextortion: Der Begriff ist zusammengesetzt aus den englischen Begriffen "sex" und "extortion", was für Erpressung steht. Die Täter drohen ihren Opfern, zuvor provozierte intime Aufnahmen zu veröffentlichen und erpressen so Geld.

• Romance Scamming: Digital agierende Täter handeln vergleichbar analoger Heiratsschwindler und versprechen die große Liebe. Am Ende haben sie es nur auf Geld abgesehen. Sowohl Frauen als auch Männer fallen ihnen zum Opfer.

• Deepfakes sind mittels KI erstellte bzw. manipulierte Dateien, die zum Beispiel mit pornografischem Inhalt dazu genutzt werden können, ein Opfer gezielt zu demütigen oder es zu erpressen.

• Dickpics ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Bilder von (meist männlichen) Geschlechtsteilen, die oft ungefragt an einzelne Empfänger versendet werden. Solche Aufnahmen zu verschicken kann strafbar sein und mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet werden.

Die Folgen für Opfer digitaler Gewalt sind oft gravierend. Hierzu zählen der soziale Rückzug, psychische Belastungen teils einhergehend mit körperlichen Symptomen und oft ein tiefer Vertrauensverlust in Mitmenschen und Gesellschaft.

Auf https://polizei.nrw/cybercrime informiert die Polizei Nordrhein-Westfalen über Erscheinungsformen digitaler Gewalt und gibt konkrete Tipps zum Schutz und zur Prävention.

Wichtig ist: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Wer digitale Gewalt erfährt, sollte nicht zögern, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Zusätzlich bietet das LKA NRW unter https://lka.polizei.nrw/opferschutz-3 Informationen für Opfer von Kriminalität, Unfällen oder anderen Unglücksfällen.

Frühlingserwachen am Niederrhein
Wenn sich der Niederrhein langsam wieder in ein farbenfrohes Naturparadies entwickelt, ziehen auch die ersten Frühlingsangebote frisch aus der Region in die Hofläden und in die Gastronomie ein. Der Frühling ist die perfekte Jahreszeit, um die Vielfalt der Genussregion Niederrhein zu entdecken.

Copyright: Patrick Gawandtka

Von kulinarischen Highlights und regionalen Spezialitäten bis hin zu verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen bietet der Niederrhein für jeden das Passende. Frische regionale Köstlichkeiten wie Spargel und Erdbeeren machen den frühlingshaften Genuss perfekt. Ab Ende März beginnen erste Spargelbetriebe - je nach Wetterlage - mit der Ernte. Pünktlich zum Start der Saison werden auf der Webseite www.genussregion-niederrhein.de besondere Spargelerlebnisangebote und Einkaufsmöglichkeiten zu finden sein.


Dort sind auch alle anderen Frühlingsangebote der Genussregion Niederrhein zusammengestellt. Gerade im Frühling ist es wieder Zeit für aktive Entdeckungen und abwechslungsreiche Ausflüge mit der ganzen Familie. Ob Rad- oder Wandertour durch die niederrheinische Landschaft, spannende Outdoor-Abenteuer oder erlebnisreiche Gästeführungen - unsere Tourenvorschläge halten für jeden etwas bereit. 


Die vielfältigen Tourenvorschläge sind auf der Webseite www.kreis-wesel.de/tourismus zu finden. Genüsslich in den Frühling radeln kann man beispielsweise auf der 52 Kilometer langen Genusstour „Frühling küsst Spargel“ rund um Xanten, Uedem, Sonsbeck und Alpen. Nicht nur blühende Landschaften sind auf der Tour zu erradeln, sondern auch die Spezialitäten der Region in Hofläden und Gastronomiebetrieben können verkostet werden.

Jugendsportpreis der Stadt Dinslaken vergeben
Am Donnerstagabend, den 20. März 2025, hat die Stadt Dinslaken gemeinsam mit dem Stadtsportverband und der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe Sportler*innen für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt. Drei Einzelsportlerinnen sowie drei Sportmannschaften durften sich über den Jugendsportpreis der Stadt freuen.

„Ich gratuliere alle Nachwuchssportler*innen zu ihren Erfolgen. Derartige Erfolge erreicht man nicht nur über das vorhandene Talent. Derartige Erfolge erreicht man in der Regel nur mit Fleiß, einer hohen Anstrengungsbereitschaft und kontinuierlichem Training. Unsere Dinslakener Vereine beweisen, dass sie engagiert und fachlich versiert unsere Kinder und Jugendlichen trainieren und betreuen.

Den jungen Sportler*innen gratuliere ich recht herzlich! Danke auch, an alle, die dazu beigetragen haben, dass derartige Erfolge erzielt werden konnten", sagte Bürgermeisterin Michaela Eislöffel und verwies damit auf die große Bedeutung sportlichen Engagements.

„Sport passiert im Kopf: Er inspiriert uns, macht uns glücklich und stärkt uns. Beim Sport knüpfen wir Freundschaften, überwinden Vorurteile und verfolgen gemeinsame Ziele: Sport ist deshalb auch ein Motor für Integration. Er bietet Verständigung über Sprach- und Kulturbarrieren hinweg", sagt Sportdezernentin Dr. Tagrid Yousef.

Mit der Auszeichnung wurden folgende Einzelsportlerinnen und Teams aus Dinslaken geehrt (Bilder in der hier genannten Reihenfolge siehe unten):

· Kjell Reinsch TV Jahn Dinslaken-Hiesfeld e.V. (Schwimmen): Der 15 Jahre alte Schwimmer holte Bezirk Ruhrgebiet 3 mal Gold und 1 mal Silber. Bei den NRW-Meisterschaften holte er unter anderem den zweiten Platz im 200 Meter Schmetterling.

· Alina Sofia Czok – MTV Rheinwacht Dinslaken e.V. (Rollkunstlauf): Die 14-jährige Rollkunstläuferin holte unter anderem beim NRW Kürpokal den 1. Platz, beim Frieda-Else-Ritter Kürpokal in Bochum den 1. Platz und bei der Landesnachwuchsmeisterschaft ebenfalls 1. Platz.

Lena Pokorska TC Rot Weiss Dinslaken e.V. (Tennis): Die 12-Jährige hat den 1. Platz beim Ratinger Jugendturnier um den Sparkassencup W12, den 1. Platz beim A.I.T. Juniors Cup und den 1. Platz beim Bezirks-Jüngsten Cup linksrheinisch W12 gewonnen.

· Die Jüngstenmannschaft U8 - TC Rot Weiss Dinslaken (Tennis): Jonathan Achilles (seit letztem Monat 9 Jahre alt), Ferdinand Schmelt (8 Jahre), Helene Werry (8 Jahre) und Johannes Wille (8 Jahre) lieferten bei allen Spielen gegen verschiedene Vereine aus Wesel, Oberhausen und Duisburg eine tolle Leistung und belegten am Ende der Saison den zweiten Platz in der Tabelle.

· Juniorinnen U12 – TC Rot Weiss Dinslaken (Tennis): Die Juniorinnen der U12 des TC Rot-Weiß Dinslaken sind im letzten Sommer bei den Medenspielen (= Mannschafts-Saisonspiele) in der höchsten Liga dieser Altersklasse im Bezirk rechter Niederrhein (Bezirksliga) an den Start gegangen

· Sunshine Formation – TSV Kastell Dinslaken (Tanzen): In der Jugendverbandsliga West JMC (Jazz und Modern/Contemporary) dominierte das Team alle vier Saisonturniere und sicherte sich mit konstanten Höchstwertungen (1-1-1-1-1) den Gesamtsieg. In der Regionalmeisterschaft Nord: 1. Platz und Titel des Regionalmeisters und bei der Deutschen Meisterschaft in Dresden ertanzte sich Sunshine den Deutschen Vizemeister-Titel – bereits zum dritten Mal in Folge.

„Ich danke euch Sportler*innen für euren tollen Einsatz in der vergangenen Saison! Ihr tragt dazu bei, den Namen unserer Stadt als Botschafter*innen positiv in die Region tragen! Dafür bin ich euch sehr dankbar“, betonte Bürgermeisterin Eislöffel, die früher sowohl haupt- als auch freiberuflich für den Landessportbund NRW tätig war. Zu den übergebenen Preisen gehörten auch Kinogutscheine, die von der Lichtburg und dem Stadtsportbund gesponsert wurden.


Stadt Kleve sichert frühkindliche Bildung: 2.020 Betreuungsplätze genehmigt
Die Stadt Kleve stellt sich dem Strukturwandel mit einem stabilen und zukunftsorientierten Betreuungsangebot. In seiner jüngsten Sitzung hat der Jugendhilfeausschuss grünes Licht für insgesamt 2.020 Betreuungsplätze in Klever Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege gegeben.

„Seit 2022 gehen die Geburtenzahlen in Deutschland deutlich zurück“, erklärt Markus Koch, Leiter des Jugendamtes der Stadt Kleve. Dies habe unmittelbare Auswirkungen auf die Planung der Kindertagesbetreuung. „Trotz möglicher Schwankungen rechnen wir vorerst nicht mit einem signifikanten Rückgang der Betreuungsplätze.“ Kleve profitiere von seiner Attraktivität als Mittelzentrum der Region.

Strukturwandel in der frühkindlichen Betreuung
Aktuell zeigt sich eine bemerkenswerte Entwicklung: Noch nie waren so viele unter Dreijährige in Kindertageseinrichtungen untergebracht wie in diesem Kitajahr. Erstmals übersteigt der Anteil der U3-Kinder in Kitas den der Kindertagespflege. „Unsere Planungen orientieren sich stark an den Wünschen der Eltern“, so Koch weiter. In der Kindertagespflege liegt der Fokus nun auf qualitativer Weiterentwicklung.

Auch bei den Betreuungszeiten gibt es strukturelle Veränderungen. Der kontinuierliche Ausbau von Ganztagsplätzen in Kitas wurde gestoppt. Seit Ende 2023 gilt eine Obergrenze von 56 % Ganztagsplätzen, beschlossen vom Jugendhilfeausschuss. „Viele Kita-Träger stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen – es fehlt schlicht an Personal, um eine flächendeckende Übermittags- oder Ganztagsbetreuung sicherzustellen“, erklärt Koch. Eine flexiblere Gestaltung der Betreuungszeiten könnte Abhilfe schaffen: Familien, die individuelle Buchungszeiten wählen können, benötigen im Durchschnitt weniger Betreuungsstunden als Eltern mit festen Kita-Zeiten.

Zukunftsprojekte für die frühkindliche Betreuung in Kleve
Die Stadt Kleve setzt weiterhin auf eine nachhaltige Entwicklung der Betreuungsangebote. In den kommenden Jahren entstehen Ersatzbauten für die Kitas St. Lambertus (Donsbrüggen), St. Anna (Materborn) und Arche Noah (Kellen). Alle drei Einrichtungen befinden sich in der Trägerschaft katholischer Kirchengemeinden. Zudem ist in der Unterstadt die Planung einer neuen Kita in freier Trägerschaft in vollem Gange.

Mit diesen Maßnahmen stellt sich die Stadt Kleve den Herausforderungen des Strukturwandels und sorgt für ein bedarfsgerechtes und zukunftsfähiges Betreuungsangebot.

Dinslaken/Duisburg: Gedenkgottesdienste für die im Krankenhaus Verstorbenen
Die Krankenhausseelsorge des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken, des Evangelischen Krankenhauses Duisburg-Nord und des Herzzentrum Duisburg laden zu Gedenkgottesdiensten für die im Krankenhaus Verstorbenen des letzten Jahres ein.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses werden die Gottesdienste gestalten. Jetzt in der Passionszeit soll besonders den Angehörigen Kraft und Zuversicht auf Ihrem Weg durch die Trauer gegeben werden. Es ist eine Gelegenheit sich gemeinsam zu vergewissern, dass das Leben eines Menschen nicht mit dem Tod verlischt: „Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen…“, diesem Zuspruch Gottes wird in diesen Gottesdiensten nachgespürt.

Die Gedenkgottesdienste finden statt für das Evangelische Krankenhaus Dinslaken:
am Sonntag, dem 30. März 2025, um 17.00 Uhr in der Stadtkirche, Duisburger Str. 9, 46535 Dinslaken.

Für das Evangelische Krankenhaus Duisburg-Nord und das Herzzentrum Duisburg:
am Sonntag, dem 30. März 2025, um 17.00 Uhr in der Ev. Kreuzeskirche Marxloh, Kaiser-Friedrich-Straße 40, 47169 Duisburg.
Zu den Gottesdiensten sind alle Angehörigen und alle Anteilnehmenden herzlich willkommen.


Beim Mähen die Hälfte vergessen? Wie die Klever Wildblumenwiesen gepflegt werden
Die verschiedenen Wildblumenwiesen in Kleve sind vor allem in den Sommermonaten schön anzusehen und leisten einen wichtigen Beitrag zur lokalen Artenvielfalt. Im Winter wandelt sich der Anblick jedoch. Die meisten Pflanzen sind verblüht oder abgestorben und nicht ganz zu Unrecht erreichen die Stadt Kleve regelmäßig Fragen, warum die Flächen über den Winter nicht gemäht oder tote Pflanzenteile entfernt werden.

Wer aktuell etwa an den Klever Wiesen am Rathaus vorbeispaziert, dem bietet sich ein ungewohnter Anblick: Kürzlich wurden die Wiesen zwar gemäht – allerdings nur streifenweise und der Grünschnitt wurde liegengelassen. Was hat es damit auf sich?

Wildblumenwiese März 2025. Während die Osterglocken schon blühen, wurden die Wildblumenwiesen bislang nur streifenweise gemäht.


Wie und wann eine Blumenwiese gemäht wird, ist individuell von den dort vorhandenen Pflanzenarten abhängig. In der Regel werden die Flächen einmal oder zweimal jährlich mit einem Balkenmäher oder einer Sense gemäht, um den Bewuchs durch starkwüchsige Gräser gering zu halten und die Nährstoffe aus dem Boden zu befördern. So kann eine stabile Pflanzengemeinschaft entstehen. Es wird darauf geachtet, die Flächen nicht zu früh zu mähen, sodass die Samen reifen können und sich die Pflanzen selbst aussäen.

Idealerweise werden die Flächen zudem abschnittsweise und zeitlich gestaffelt gemäht, denn so wird den dort ansässigen Tieren nicht augenblicklich der komplette Lebensraum entzogen. Einzelne Streifen oder Reststücke werden sogar ganzjährig stehen gelassen, um den Tieren als Rückzugsort oder Überwinterungsmöglichkeit erhalten zu bleiben.

Grund dafür ist, dass viele Insekten in hohlen, abgestorbenen Pflanzenteilen überwintern, dort ihre Eier ablegen oder ihre Kokons daran befestigen. Genau diese abschnittsweise Mahd ist aktuell am Rathaus zu beobachten. In den kommenden Wochen werden weitere Streifen gemäht, bis die Wiesen im Frühling wieder austreiben.

Die Blumenwiesenflächen vor dem Rathaus sind als Maßnahme des Konzeptes „Insektenfreundliches Kleve“ angelegt worden, welches als Bestandteil des Klimaschutzfahrplans der Stadt Kleve laufend umgesetzt wird. Das Konzept sieht vor, die Pflege und Mahd von öffentlichen Grünflächen an den Anforderungen des Ökosystems auszurichten. Bei Fragen oder Anmerkungen zu dem Thema erreichen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Stadt Kleve unter umwelt@kleve.de.

 
Klever Vorgartenwettbewerb: Anmeldungszeitraum wird verlängert!
Am 15. Februar 2025 startete die Anmeldungsphase für den zweiten Vorgartenwettbewerb der Stadt Kleve. Ziel des Wettbewerbs ist es, Vorgärten in Kleve bis Oktober möglichst insektenfreundlich und klimaangepasst umzugestalten. Aufgrund der bisher geringen Anmeldezahlen wird der Anmeldungszeitraum bis zum 30. April 2025 verlängert. Auf den erstplatzierten Vorgarten wartet ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.

Laden zur Teilnahme am Vorgartenwettbewerb der Stadt Kleve ein (v.l.): Klimaanpassungsmanagerin Merle Gemke, Grünplaner Luc Boekholt und Klimaschutzmanager Christoph Bors.


Der diesjährige Vorgartenwettbewerb lädt alle Kleverinnen und Klever dazu ein, sich Gedanken über die klimaangepasste Gestaltung ihrer Vorgärten zu machen. Um am Vorgartenwettbewerb teilzunehmen, braucht es nichts als ein paar aktuelle Fotos des eigenen Vorgartens und eine grundlegende Idee zur Umgestaltung. In einigen kurzen Sätzen wird die zusammengefasst, mitsamt den Fotos an die Stadt Kleve gesendet und schon ist man für den Wettbewerb registriert.

Nach der Registrierung haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum 31. Oktober 2025 Zeit, ihren Vorgarten umzugestalten und davon Fotos zu schießen. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro!

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen?
Teilnehmen kann grundsätzlich jede Kleverin und jeder Klever mit Vorgarten. Es können nicht nur große, ausladende Vorgärten einen Preis gewinnen und es kommt auch nicht zwingend darauf an, Pflastersteine, Kies oder Schotter aus dem eigenen Vorgarten zu verbannen. Auch Rasenflächen und spärlich bepflanzte Vorgärten haben das Potenzial, nachhaltig umgestaltet und ökologisch aufgewertet zu werden. Sie sind damit ebenso teilnahmeberechtigt, wie vollständig versiegelte Vorgärten.

Auch die Größe des Gartens ist nicht ausschlaggebend. Ein kleiner Garten kann einen großen Beitrag zur Klimaanpassung und Artenvielfalt leisten. Die Umgestaltung kann dabei denkbar einfach sein: Kies, Schotter oder Pflastersteine raus und Pflanzen rein, schon ist der wichtigste Schritt getan.

Die entnommenen Materialien können über drei kostenfreie „Tegel-Taxis“, die unter allen Teilnehmenden verlost werden, abgefahren werden. Dazu wird von den USK jeweils ein Big-Bag auf das Grundstück gestellt, welcher mit Pflastersteinen, Kies oder Schotter gefüllt werden kann. Anschließend wird dieser Big-Bag von den USK wieder abgeholt.

Muss die Umgestaltung durch eine Firma erledigt werden?
Die Umgestaltung und folgende Umsetzung muss nicht unbedingt von professionellen Planern oder Garten- und Landschaftsbauern umgesetzt werden, sondern kann auch von jedem selbst in die Hand genommen werden. Ein mit 500 Euro Preisgeld dotierter Sonderpreis wird die Vorgartenumgestaltung auszeichnen, die am einfachsten umsetzbar und am pflegeleichtesten ist, dennoch aber eine große Wirkung entfaltet.

Alle Informationen zum Vorgartenwettbewerb der Stadt Kleve finden Interessierte unter www.kleve.de/vorgartenwettbewerb. Für Fragen steht Stadt Kleve telefonisch unter 02821/84-408 oder per E-Mail an umwelt@kleve.de zur Verfügung.


Wesel: Umwelt- und Planungsausschuss informiert über Kopfbaumpflege
Der Kopfbaum prägt den Niederrhein Kreis Wesel. Die Kopfweide stellt nicht nur das Wappen des Kreises Wesel dar, sondern ist das prägende Element der niederrheinischen Kulturlandschaft. Ihr naturschutzfachlicher Mehrwert ist enorm. Zahlreiche Tierarten sind in großem Maße von der Kopfweide abhängig, ob als Brut-, Fraß- oder Wohnstätte.


Die Pflege - das sogenannte Schneiteln - der Kopfgehölze ist unerlässlich, um deren Auseinanderbrechen zu verhindern. In den Landschaftsplänen des Kreises Wesel sind die Kopfbäume als geschützte Landschaftsbestandteile festgesetzt. Sie unterliegen damit besonderen Schutzvorgaben und für ihre Erhaltung sind konkrete Pflegemaßnahmen verankert.


Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises setzt diese Maßnahmen in Abstimmung mit Eigentümern und Nutzungsberechtigten freiwillig um. Auf Grundlage der vergangenen Förderabwicklung konnte der Kreis Wesel durch die pauschale Unterstützung in der Vergangenheit jährlich bis zu 1.000 Kopfbäume fachgerecht von EhrenamtlerInnen, EigentümerInnen und BewirtschafterInnen pflegen lassen.

Zum Ende des Jahres 2024 ist die bisherige Fördergrundlage nach dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) ausgelaufen. Für die Schnittperiode 2024/2025 lagen der Kreisverwaltung 1.235 Anträge zur Kopfbaumpflege vor. Trotz der weggefallenen Förderung konnte durch die kurzfristige Umwidmung von Kreismitteln in Höhe von 26.700 Euro die Pflege von 438 akut pflegebedürftigen Kopfbäumen beauftragt werden.


Eine alternative pauschale Förderung ist nach den nun hierfür geltenden Förderrichtlinien Naturschutz (FöNa) nicht vorgesehen. Dies stellt aktuell vor allem die kopfbaumreichen Kreise Wesel und Kleve vor besondere Herausforderungen: Die bisher durchgeführte pauschale Förderung der Kopfbaumpflege mit 60 Euro pro Kopfbaum (Gesamtvolumen: 60.000 Euro pro Jahr) ist nicht mehr komplett gegenfinanziert, es verbleibt voraussichtlich ein Eigenanteil von 20 % bei der beantragenden Kommune.


Zuwendungsfähig sind außerdem nur noch die im Rahmen des Kopfbaumschnitts entstehenden Ausgaben für Fremdleistungen, die von der Kreisverwaltung unter erheblichem personellen Mehraufwand vergeben werden müssten. Anders als bisher sind dann Eigenleistungen von Privatpersonen, Vereinen und Verbänden nicht mehr förderfähig. Diese führten die Kopfbaumpflege im Kreis Wesel bisher hauptsächlich durch.

Helmut Czichy, zuständiges Vorstandsmitglied für den Bereich Naturschutz, erläuterte dem Fachausschuss, was dies für den Kreis Wesel in Zahlen bedeutet: Dürfen künftig nur noch Fachfirmen und nicht mehr EhrenamtlerInnen oder Landwirtinnen und Landwirte die Kopfbaumpflege durchführen, stiegen die Kosten von 60 auf geschätzt 150 Euro pro Baum.

Von diesen 150 Euro verbliebet ein Eigenanteil von 20 % - also 30 Euro – beim Kreis Wesel, bei 1.000 Kopfbäumen pro Jahr ergebe sich gegenüber der vorgeschlagenen vollständigen Finanzierung über Eigenmittel zwar eine Einsparung von 30.000 Euro für den Kreishaushalt.

Wegen des hohen bürokratischen Aufwandes, der mit der erforderlichen Ausschreibung, Fremdvergabe und Leistungsabwicklung verbundenen sei, müsste diese Einsparung aber mit zusätzlichen Personalkosten erkauft werden. Am Ende ergebe sich eine jährliche Mehrbelastung von ca. 14.000 Euro für den Kreishaushalt. Dieser zusätzliche bürokratische Aufwand passe nicht mehr in die Zeit und lehne er insofern strikt ab.

Daher, so der zuständige Fachdienstleiter Klaus Horstmann, sei es für den Kreis Wesel günstiger, bei dem bisherigen Verfahren der pauschalen Förderung zu bleiben und die 60.000 Euro für die Pflege von bis zu 1.000 Kopfbäumen pro Jahr künftig als Eigenmittel ohne Gegenfinanzierung zur Verfügung zu stellen.


Dieses Vorgehen biete außerdem den Vorteil, dass das Ehrenamt, welches in vielen Fällen die Pflege übernehme, weiterhin hinreichend gewürdigt würde. In den Fällen, in denen die EigentümerInnen und BewirtschafterInnen – vielfach Landwirtinnen und Landwirte – die Pflege selbstständig durchführen, müsste kein beauftragtes Fremdunternehmen die Flächen betreten bzw. befahren. So entstünde kein Risiko, dass durch Dritte verursachte Schäden abgewickelt und beglichen werden müssten.

Da auch die Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses geschlossen hinter dem Weg des Bürokratieabbaus standen, stimmten sie diesem Beschlussvorschlag der Verwaltung einstimmig zu. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag in seiner Sitzung am 10. April 2025.

Die Kreise Wesel und Kleve haben das zuständige Landesministerium für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz bereits auf die bestehende Problematik hingewiesen und darum gebeten, diese im Rahmen der Novellierung der Förderrichtlinien angemessen zu berücksichtigen.

Ziel ist es, künftig wieder zu einer pauschalen Förderung der Kopfbaumpflege über eine Festbetragsfinanzierung zurückzukehren. Dies wäre nicht nur im Sinne einer effizienteren Mittelverwendung, sondern würde auch das wertvolle ehrenamtliche Engagement weiterhin unterstützen.


Moers: Markt zieht vorübergehend auf den Kastellplatz – Parkverbot an Markttagen 
Der Moerser Wochenmarkt ist nicht weg, sondern nur für knapp fünf Wochen verlegt. Vom 8. April bis zum 9. Mai findet er dienstags und freitags sowie wegen Karfreitag am Donnerstag, 17. April, nicht auf dem Neumarkt, sondern ein paar Meter weiter auf dem Kastellplatz statt.

Während der Leitungsarbeiten am Neumarkt müssen die Kundinnen und Kunden auf Frisches vom Markt nicht verzichten. Die Händler bauen ihre Stände auf dem Kastellplatz auf. (Foto: Pressestelle)

An den Zeiten ändert sich nichts: Die Händler bieten ihre Waren von 8 bis 14 Uhr an. Grund für die Verlegung sind Arbeiten von Enni am Neumarkt. Die Stromnetze werden erneuert und Kanäle saniert.

Kein Parken dienstags und freitags von 5.30 bis 15.30 Uhr
Auf dem Kastellplatz ist der hintere Bereich für die Stände reserviert. Deshalb ist dort von 5.30 bis 15.30 Uhr das Parken verboten. Damit der Markt reibungslos starten kann, müssten dort abgestellte Fahrzeuge abgeschleppt werden. Die vorderen Reihen können weiterhin als Parkplatz genutzt werden. Entsprechende Hinweise und Schilder weisen rechtzeitig auf das Parkverbot und die Verlegung hin. 


Nächste Marktsprechstunde in Meerbeck am 26. März 2025
Informationen und Beratungen rund ums Ehrenamt und die Stadtteilentwicklung gibt es bei der nächsten Marktsprechstunde in Meerbeck am Mittwoch, 26. März. Von 10 bis 12 Uhr lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck gemeinsam mit der Freiwilligenzentrale Moers der Grafschafter Diakonie dazu auf dem Meerbecker Wochenmarkt (Ecke Lindenstraße/Bismarckstraße) ein.

Neben Tipps und Beratungsmöglichkeiten für ehrenamtliches Engagement in Meerbeck und Hochstraß gibt es Infos zu verschiedenen Freiwilligendiensten, wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), und Einblicke in die Entwicklung der Stadtteile Meerbeck und Hochstraß. Interessierte können sich zudem direkt mit dem Team des Stadtteilbüros austauschen und mehr über aktuelle Projekte erfahren.

Für weitere Informationen steht das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck telefonisch unter 0 28 41/201 – 530 sowie online unter stadtteilbuero.meerbeck@moers.de zur Verfügung.


vhs Moers – Kamp-Lintfort: Infos über den Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung
Wie sieht die Zukunft der klimaneutralen Wärmeversorgung in Moers aus? Am Dienstag, 1. April, können sich Bürgerinnen und Bürger von 17.30 bis 19.30 Uhr darüber informieren und aktiv mitdiskutieren. Im Sitzungssaal des Alten Landratsamts, Kastell 5b, gibt das Projektteam Einblicke in den aktuellen Planungsstand und einen Ausblick auf die Schwerpunkte der künftigen Wärmeinfrastruktur in Moers.


Die Veranstaltung wird zusätzlich online übertragen, sodass möglichst viele teilnehmen können. Vor Ort besteht die Möglichkeit, sich anschließend bei Snacks und Getränken über das Thema auszutauschen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der vhs Moers – Kamp-Lintfort. Eine Anmeldung ist erforderlich.


Klimagerechte und für alle tragbare Lösung 
Die Kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Planungsinstrument zur Umgestaltung des Wärmesektors in eine klimaneutrale Zukunft. Hierbei werden lokale Akteure einbezogen. Eine gründliche Analyse des Status quo und die Erhebung von Potenzialen in Moers sollen eine klimagerechte und für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger tragbare Lösung ermöglichen.


Die Stadt Moers stellt sich dieser Herausforderung in Kooperation mit der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH und der BMU Energy Consulting GmbH. Weitere Informationen zur Wärmeplanung unter https://waermeplanung-moers.de/.

Fragen an das Projektteam per E-Mail an waermeplanung@moers.de. Anmeldungen zur Veranstaltung (im Alten Landratsamt oder online) bei der vhs Moers – Kamp-Lintfort unter Telefon 0 28 41 / 201-565 oder online: www.vhs-moers.de (Suchbegriff: ‚Wärmeplanung‘). 

 

NRW-Industrie: 2024 sank die Mineralwasserproduktion um 2,6 Prozent
Im Jahr 2024 sind nach vorläufigen Ergebnissen in 19 der 9 747 produzierenden Betriebe des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 2,1 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser (mit und ohne Kohlensäure) produziert worden. Die Menge war damit um 2,6 Prozent bzw. 55,9 Millionen Liter niedriger als ein Jahr zuvor.



Wie das Statistische Landesamt anlässlich des „Weltwassertages” am 22. März 2025 mitteilt, belief sich die Produktionsmenge rein rechnerisch auf 5,8 Millionen Liter Mineralwasser pro Tag. Diese Menge würde ausreichen, um jede Einwohnerin bzw. jeden Einwohner in Nordrhein-Westfalen täglich mit einem großen Glas Wasser (0,32 Liter) zu versorgen.


Die Produktionsmenge ist seit 2014 annähernd konstant. Im Jahr 2021 war sie mit 2,0 Milliarden Litern am niedrigsten. Über 60 Prozent mehr Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensäure produziert Von den 2,1 Milliarden Liter Mineralwasser entfielen etwa 1,3 Milliarden Liter auf Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensäure und etwa 820 Millionen Liter auf Mineralwasser mit klassischem (hohen) Kohlensäuregehalt („Sprudel”); im Jahr 2024 wurde damit 60 Prozent mehr Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensäure produziert als Sprudelwasser.


Der überwiegende Teil der Produktion im Jahr 2024 (98,3 Prozent) war für den Absatz bestimmt. Die restlichen 1,7 Prozent wurden von den produzierenden Betrieben in NRW zu anderen Getränken (z. B. Schorle, Limonade u. Ä.) weiterverarbeitet. Die Regierungsbezirke Düsseldorf und Detmold hatten den größten Anteil an der NRW Produktion 1,5 Milliarden Liter bzw. 71,1 Prozent der NRW-Produktion von Mineralwasser entfielen auf Betriebe der Regierungsbezirke Düsseldorf und Detmold.


Durchschnittlicher Absatzwert seit 2014 um über 50 Prozent gestiegen Die zum Absatz bestimmte Menge des 2024 in NRW hergestellten Mineralwassers hatte einen Wert von 420,3 Millionen Euro; das waren nominal 10,5 Millionen Euro bzw. 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der durchschnittliche Absatzwert je Liter Mineralwasser betrug 20,0 Cent und war damit um 4,7 Prozent höher als 2023.


Gegenüber den Jahr 2014 stieg er um nominal 52,8 Prozent (damals: 13,1 Cent je Liter). Rund 18 Prozent der gesamtdeutschen Produktion entfiel auf NRW Bezogen auf das Jahr 2023, für welches bereits endgültige Ergebnisse auf Bundesebene vorliegen, lag der NRW-Anteil an der bundesweiten Produktion von Mineralwasser von damals 12,5 Milliarden Litern bei 17,6 Prozent.


3,4 Millionen neue Autos im Jahr 2024 aus Deutschland exportiert
• 3,4 Millionen neue Pkw im Wert von 135,0 Milliarden Euro exportiert
• 25,9 % davon waren reine E-Autos • Importiert wurden 1,8 Millionen neue Pkw

 Im Jahr 2024 wurden rund 3,4 Millionen neue Pkw im Wert von 135,0 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Damit stieg der Export mengenmäßig im Vergleich zum Jahr 2023 um 2,5 % an. Wertmäßig ging der Export von neuen Pkw leicht um 1,3 % zurück. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das größte Abnehmerland die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 13,1 % aller exportierten neuen Fahrzeuge. Auf den Rängen zwei und drei folgen das Vereinigte Königreich (11,3 %) und Frankreich (7,4 %).



881 000 exportierte Pkw waren reine E-Autos
Der Export von Pkw, die ausschließlich elektrisch betrieben werden, nahm im Jahr 2024 mengenmäßig um 11,9 % auf 881 000 Pkw zu und erreichte damit einen Anteil von 25,9 % an allen exportierten Pkw. Wichtigste Antriebsart bei den exportierten Automobilen war wie in den Vorjahren der Benzinmotor mit einem Anteil von 42,0 % (1,4 Millionen Pkw). Hybridfahrzeuge erzielten einen Anteil von 17,2 % (584 000 Pkw), gefolgt von Dieselfahrzeugen mit einem Anteil von 15,0 % (512 000 Pkw).

1,8 Millionen neue Pkw importiert
Nach Deutschland importiert wurden im Jahr 2024 insgesamt 1,8 Millionen neue Pkw. Gegenüber dem Vorjahr 2023 sanken die Einfuhren mengenmäßig um 11,5 % und wertmäßig um 12,8 %. Auch bei den importierten Fahrzeugen war der Benzinmotor die häufigste Antriebsart mit 40,3 % oder 742 000 Pkw, gefolgt vom Dieselmotor mit 24,4 % der importierten Fahrzeuge. Hybridfahrzeuge machten einen Anteil von 22,0 % und reine E-Autos von 13,3 % aus. Die Importe von Pkw mit reinem Elektromotor (244 000 Pkw) gingen im Jahr 2024 gegenüber dem Jahr 2023 um 46,0 % zurück (2023: 451 000 Pkw).



Freitag, 21. März 2025

 
Kreis Kleve: Bunte Socken markieren den Welt-Down-Syndrom-Tag

Mit bunten Socken machen Landrat Christoph Gerwers sowie die Bürgermeisterin und Bürgermeister auf den Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03. aufmerksam.

Viele bunte Socken bei der Konferenz der Bürgermeisterin und Bürgermeister und des Landrats des Kreises Kleve. Foto: ©Gemeinde Kranenburg – Ann-Cathrin Coenen Landrat, Bürgermeisterin und Bürgermeister beteiligen sich am Aktionstag


Das Datum steht für Trisomie 21 – eine Chromosomenstörung, die ein zusätzliches Chromosom 21 hervorruft, welches dann beim Genträger in dreifacher Form vorhanden ist. An diesem Aktionstag wird weltweit für Chancengleichheit und Selbstbestimmung geworben. Das Tragen verschiedenfarbiger Socken wurde in den vergangenen Jahren zum Symbol des Welt-Down-Syndrom-Tages.


Bei der „Bunte-Socken-Aktion“ geht es darum, die Vielfalt und Einzigartigkeit eines jeden Menschen als Bereicherung der Gesellschaft zu sehen. „Wir möchten mit dieser einfachen, aber wirkungsvollen Geste zeigen, dass Vielfalt unsere Gesellschaft bereichert. Es ist normal, verschieden zu sein – und genau das feiern wir heute!“, betont Landrat Christoph Gerwers.

Niklas Beyer, Inklusionsbeauftragter des Kreises, lädt dazu ein, sich an der Aktion zu beteiligen: Am 21. März zwei verschiedene Socken tragen, ein Foto davon machen und es mit den Hashtags #bunteSockenfürVielfalt und #WDSD25 teilen. 


Dunkel wird’s in Dinslaken: Earth Hour findet am 22. März statt
In der Stadt wird es auch in diesem Jahr wieder für eine ganze Stunde dunkel, das Licht am Rathaus, im Stadthaus, im Museum und an der Kathrin-Türks-Halle wird ausgeschaltet. Ein starkes Zeichen für den Klimaschutz.

Am Samstag, den 22. März 2025, um 20.30 Uhr, findet unter dem Motto „Licht aus. Stimme an. Für einen lebendigen Planeten.“ die nächste Earth Hour statt. Diese weltweite Aktion fordert Menschen, Unternehmen und Städte dazu auf, das Licht auszuschalten, um die Dringlichkeit des Klimaschutzes zu verdeutlichen.

Die Earth Hour hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da die Auswirkungen des Klimawandels immer offensichtlicher werden. Waldbrände, Dürren und Überflutungen haben uns erneut die dramatischen Folgen der Klimakrise vor Augen geführt. Dieses Jahrzehnt wird entscheidend dafür sein, ob wir die Erderhitzung auf ein kontrollierbares Maß begrenzen können, andernfalls drohen vermehrte Extremwetterereignisse, der Verlust von Lebensräumen und das Aussterben vieler Arten.

Um auf diese bedrohliche Entwicklung aufmerksam zu machen, bleiben weltweit berühmte Bauwerke sowie Büros, Häuser und Wohnungen für eine Stunde dunkel. Auch die Stadt Dinslaken schließt sich dieser globalen Bewegung an. Die Besonderheit in unserer Stadt: Die Gebäude bleiben die ganze Nacht verdunkelt.  

Der WWF und die Stadt Dinslaken rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich aktiv an der Earth Hour 2025 zu beteiligen und auch das Licht in den eigenen vier Wänden auszuschalten. Kerzenlicht sorgt dabei für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Jeder Beitrag zählt, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen und die politische Unterstützung für dringende Klimamaßnahmen zu stärken. Machen Sie mit!   


Infoveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung in Moers
Referenten/Referentin: Daniel Rosengarten, Björn Uhlemeyer, Larissa Schlie Nordrhein-Westfalen hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu wirtschaften. Ein entscheidender Schritt ist dabei die Wärmewende mit erneuerbaren Energien. Seit Inkrafttreten des Landeswärmeplanungsgesetzes am 19. Dezember 2024 sind alle Gemeinden des Landes verpflichtet, kommunale Wärmepläne zu erstellen.

Die Stadt Moers, mit über 100.000 Einwohnern, muss ihren Plan bis zum 30. Juni 2026 vorlegen. Bereits im Juli 2024 unterzeichneten Bürgermeister Christoph Fleischhauer, ENNI-Vorstand Stephan Krämer und Dr. Kai Steinbrich eine Vereinbarung, die den Grundstein für die strategische Wärmeplanung legte. Seit September 2024 arbeitet ein Projektteam aus Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, der ENNI und der BMU Energy Consulting GmbH an einem umfassenden Plan, um eine flächendeckende, klimaneutrale Wärmeversorgung für Moers sicherzustellen.


Im Rahmen dieser Infoveranstaltung informiert das Projektteam über den aktuellen Planungsstand und gibt einen Ausblick auf die Schwerpunkte der künftigen Wärmeinfrastruktur in Moers. Die Veranstaltung findet hybrid statt, sodass möglichst viele Interessierte teilnehmen können. Teilnehmende vor Ort haben im Anschluss die Möglichkeit, bei einer leichten Verpflegung in den Austausch zu treten.


Bei Fragen an das Projektteam, können Sie sich gerne per Mail an waermeplanung@moers.de wenden. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über die Zukunft der klimaneutralen Wärmeversorgung in Moers zu informieren und aktiv mitzudiskutieren!

In Kooperation mit dem Fachdienst Freiraum- und Umweltplanung der Stadt Moers. Kurs Nr.: F10430E Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Falls Sie online teilnehmen wollen, geben Sie das bitte bei der Anmeldung an. Der Link wird Ihnen zwei Tage vor der Veranstaltung zugesandt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Veranstaltungsdatum 01.04.2025 - 17:30 Uhr - 20:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes Landratsamt.


Moers: Verdiente Schiedsleute beim Amtsgericht verabschiedet
Zu ihrer regelmäßigen Versammlung trafen sich die Schiedsleute der Städte Moers und Neukirchen-Vluyn am Donnerstag, 13. März, in den Räumlichkeiten des Amtsgerichts Moers. Bei dem Treffen dankten der stellvertretende Direktor des Amtsgerichts Bernhard Schröer und Diplom-Rechtspflegerin Sina Gidaszewski den ausgeschiedenen Schiedspersonen für ihre langjährige Tätigkeit.

(Foto: pst)

Ausgeschieden sind Alfred Mock und Werner Louven. Mock war Schiedsmann im Bezirk 5 (Hochstraß, Scherpenberg). Sein Nachfolger ist Jürgen Klein. Louven war im Bezirk 4 (Hülsdonk, Moers-Mitte) tätig, den nun Jan-Wilhelm Sperveslage übernommen hat. Beide Schiedsmänner haben sich durch ihren Einsatz für sachgerechte Einigungen um das Wohl der Stadt Moers verdient gemacht.


Die insgesamt sieben Schiedsfrauen und Schiedsmänner der Stadt Moers üben ebenso wie die zwei Schiedspersonen der Stadt Neukirchen-Vluyn eine wichtige Aufgabe für den Rechtsfrieden aus. Insbesondere in nachbarrechtlichen Streitigkeiten gelingen den Schiedspersonen immer wieder schnelle, kostengünstige und pragmatische Lösungen, die allen Beteiligten den Gang zum Gericht ersparen können.


Entwicklung des Innovationscampus Wesel geht weiter voran – erste Projekte mit lokalen Unternehmen beantragt
Zur aktuellen Entwicklung am Innovationscampus Wesel hat die Stadt Wesel gemeinsam mit Vertretern der Hochschulen, dem Beratungsunternehmen Hattinger Büro und der Firma LASE PeCo Systemtechnik GmbH die Ratsmitglieder in der Ratssitzung am 18. März 2025 ausführlich informiert.

Die Kooperation der Hochschulen Rhein-Waal (HSRW) und Ruhr-West (HRW) mit lokalen Unternehmen in Wesel hat bereits vor der offiziellen Gründung des Innovationscampus zu gemeinsamen Projekten geführt, die mit Fördergeldern umgesetzt werden sollen.

So wurde auf Basis von Rückmeldungen der Unternehmen im Förderprogramm „Innovationswettbewerb NeueWege.IN.NRW“ im Februar 2025 ein Antrag mit einem Fördervolumen von über 2,5 Millionen Euro eingereicht. Der Fokus liegt auf einer Verkehrsflussmessung im Gewerbegebiet „Am Schornacker“.

Um für alle Verkehrsteilnehmenden den Verkehrsfluss zu optimieren und die Risiken zu minimieren, soll ein digitaler Zwilling mit der dafür notwendigen Sensorik für das Gewerbegebiet entwickelt werden. Beteiligt sind das Weseler Unternehmen LASE PeCo Systemtechnik GmbH, die Hochschule Ruhr-West und die Bergische Universität Wuppertal.

„Die Technologie wird in Wesel und für alle Verkehrsteilnehmenden vor Ort weiterentwickelt“, so Henry Florin, Geschäftsführer der LASE PeCo gestern – „Ohne den Impuls aus dem InnoCampus hätten wir dieses schlagkräftige Antragskonsortium für Wesel nicht zusammen bekommen.“

Und ein zweites Förderprojekt im Förderprogramm „Nachhaltige Städtische Mobilität für alle“ knüpft daran an. Hier werden Maßnahmen einer zukunftssicheren und nachhaltigen Modernisierung des Verkehrssystems in Städten und Regionen gefördert. Die Stadt Wesel beantragt mit Unterstützung der Expertise im Innovationscampus und den beteiligten Forschungsinstituten die Umgestaltung der völlig in die Jahre gekommenen Grünstraße.

Ergänzend zu investiven städtebaulichen Maßnahmen sollen die Verkehrsflüsse im Stadtgebiet in einem digitalen Zwilling abgebildet werden, um zukünftige Entscheidungen zu Sanierung, Modernisierung und Neugestaltung des Verkehrsraums auf einer wesentlich besseren Datengrundlage treffen zu können.

Darüber hinaus wurde ein Qualifizierungsangebot “Modulare Bildungsangebote“ vorgestellt. Die Hochschulpartner, lokale Unternehmen, die Bundesagentur für Arbeit und die Volkshochschule entwickeln ein für alle Bildungswege offenes Karriereprogramm für Schüler*innen, Auszubildende, Studierende und Fach- und Führungskräfte aus Wesel.

„Der Innovationscampus in Wesel zeigt schon jetzt sehr deutlich, welchen Mehrwert die Kooperation für die Unternehmen und die Stadt bringen kann – und wir stehen damit erst am Anfang!“, fasst Professor Oliver Locker-Grütjen, Präsident der HSRW, die vielfältigen Aktivitäten der letzten Monate zusammen.

Hintergrundinformationen zum Innovationscampus Wesel
In enger Kooperation mit den benachbarten Hochschulen Rhein-Waal (HSRW) und Ruhr-West (HRW) wird der Innovationscampus von der Stadt Wesel entwickelt als Plattform zur Zusammenarbeit zwischen der lokalen Wirtschaft und den Hochschulen der Region.

Auf Initiative von Rainer Benien, Beigeordneter der Stadt Wesel, und Wendelin Knuf, Wirtschaftsförderer der Stadt Wesel, wurde das Konzept seit 2023 in engem Austausch mit Professor Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der HSRW, und der Expertise des Beratungsunternehmens HATTINGER BÜRO GmbH ausgearbeitet. Der Rat der Stadt Wesel hat die Umsetzung einstimmig befürwortet. Seither treiben die Stadt Wesel und die Hochschulen den Innovationscampus Wesel unter Einbindung der lokalen Unternehmen mit Nachdruck voran.

Perspektivisch sollen auch Räumlichkeiten für den Austausch von Wissenschaft, Unternehmen und Bürger*innen als Innovationszentrum in Wesel entstehen. Hierfür bietet ein Neubau der Niederrheinhalle in der Kombination mit Forschungs-, Entwicklungs- und Lehrmöglichkeiten für die umliegenden Hochschulen ideale Voraussetzungen.
Ein Architekturbüro wurde mit einer Vorplanung inkl. Kostenschätzung für den Innovationscampus Wesel inkl. einer Stadthalle beauftragt. Derzeit finden dazu Abstimmungen mit den beteiligten Hochschulen statt.

Inhaltlich fokussiert der Innovationscampus Wesel auf die Themen Nachhaltigkeits-transformation und Logistik, die für die Region von zentraler Bedeutung sind. Hier braucht es dringend zukunftsfähige Ansätze für die Region, die am Innovationscampus anwendungsbezogen und im engen Austausch mit den Unternehmen in der Region entwickelt werden. Für erste konkrete Projekte haben die Projektbeteiligten erste Fördermittel zusammen mit lokalen Unternehmen beantragt.

Das Interesse und das Engagement der Unternehmen in Wesel ist enorm und zeigt den großen Bedarf. Es haben bereits über 20 Unternehmen ihre Beteiligung durch eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterstrichen und laufend kommen weitere interessierte Unternehmen hinzu. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an die Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel.

Moers: Keine Bereitschaft zur vollen Kostenübernahme bei Dualen Systemen
Verwaltungsrat entschied schrittweisen Abzug von wenig genutzten Containern
Die im Moerser Stadtgebiet verteilten Glascontainer sind bei Bürgern beliebt. An den Standorten hat die ENNI Stadt & Service aber hohe Reinigungsaufwände und Kosten, die die für die Verwertung von Verpackungsabfällen zuständigen Dualen Systeme nicht in einem angemessenen Verhältnis tragen wollen. Um Kosten zu senken, beschloss der Verwaltungsrat der Enni daher gestern in der ersten Sitzung des Jahres 13 der heute 55 Containerstandorte bis 2026 stufen-weise zurückzubauen.


• Erweitern wird Enni hingegen den Nutzungskatalog für ihre Sport- und Bädereinrichtungen. Gestern beschloss der Verwaltungsrat auf-grund der gestiegenen Nachfrage, dass Privatpersonen und Unternehmen neben den großen Hallen gegen eine Gebühr jetzt auch Locations wie das Foyer der Eventhalle, die komplette Swingolf-Anlage oder die Wiese im Freibad So-limare zu festen Entgelten anmieten können. Auch hier wird Enni bei Veranstaltungen mit gemeinnützigem oder nicht kommerziellem Hintergrund eine Sonder-kondition einräumen.


• Weiter beschloss das Gremium, drei städtische Trinkwasserbrunnen zu betreiben und den gesetzlich geforderten Gleichstellungsplan fortzuschreiben. Mit dem hält Enni an den Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der heute bei 15 Prozent liegenden Frauenquote im Unternehmen festhielt.


• Zudem gaben der Vorstandsvorsitzende Stefan Krämer und seine Kollegen Lutz Hormes und Dr. Kai Gerhard Steinbrich dem Gremium gestern mehrere Sach-standsberichte etwa zur Sanierung des Hauptfriedhofes in Hülsdonk oder der Moerser Innenstadt sowie zur Aufwertung des Freizeitstandortes Solimare. „All diese Projekte zahlen auf unsere Ziele ein, die Moerser Infrastruktur für die Zukunft zu rüsten und Mehrwerte für Bürger zu schaffen“, sagt Krämer.

• Gestern diskutierte der Verwaltungsrat zunächst zu Maßnahmen an den im Stadtgebiet verteilten Containerstandorten und den hier durch den Rat der Stadt zunächst gewünschten neuen Befestigungen an fünf Stellplätzen. Wegen der hohen Kosten wird Enni diese zunächst zurückstellen. Denn für die Reinigung der Standorte würde das Unternehmen laut Lutz Hormes durch die verantwortlichen Dualen Systeme seit 2002 eine unveränderte, nicht kostendeckende Pauschalvergütung erhalten. Dies habe bei wöchentlicher Reinigung allein im Vorjahr zu einer nicht mehr vertretbaren Unterdeckung von 74.000 Euro geführt.


Da es in mehreren Verhandlungsrunden keine Einigung mit den Vertretern der Dualen Systeme gegeben habe, empfahl der Vorstand zunächst testweise an den fünf heute gering frequentierten beziehungsweise mit Problemen behafteten Standorten, Am Impler Berg in Repelen, Hinter dem Acker in Moers-Rheinkamp, der Dr.-Berns-Straße im Gewerbegebiet Hülsdonk, der Waldstraße in Schwafheim und Im Ohl in der Stadtmitte, die Container noch 2025 abzuziehen.


Dabei vereinbarte das Gremium, vor dem Abzug weiterer Container hier die Auswir-kungen auf die verbleibenden Plätze zu beobachten und über die Ergebnisse im neuen Jahr zu berichten. Weiter diskutierte der Verwaltungsrat gestern über die drei neue Trinkwasserbrunnen, die Enni im Auftrag der Stadt Moers am Königlichen Hof, auf dem Rathausvorplatz und auch an der Skaterbahn im Freizeitpark aufstellen wird.

Der Verwaltungsrat entschied dabei, dass Enni den Betrieb übernimmt. Wie Dr. Kai Gerhard Steinbrich informierte, werden die Brunnen jährlich in der frostfreien Zeit von April bis Oktober aufgestellt sein. Die einwand-freie Trinkwasserqualität wird Enni durch eine regelmäßige Reinigung und Be-probung der Anlagen sicherstellen.

•  Weiter berichtete Dr. Kai Gerhard Steinbrich über die auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen der Ende April im nördlichen und südlichen Teil der Fieselstraße startenden Hauptmaßnahme zur Sanierung der Moerser Innenstadt. Hier habe Enni mittlerweile in 39 Abschnitten, wie der Friedrich- oder der Niederstraße, Schmutz- und Regenwasserkanäle wegen des noch vorhandenen Gefälles und des Zustandes der Kanäle grabenlos sanieren können.


• Aktuell liefen Maßnahmen rund um den Neumarkt. In drei Bauabschnitten werde Enni hier die Schmutz- und Regenwasserkanäle auf dem Parkplatz und den beidsei-tig daran verlaufenden Straßen ebenfalls im sogenannten Liner-Verfahren ohne Erdarbeiten sanieren. Dabei werde Enni zwischen der Unterwall- und der Stein-straße parallel zum Modehaus Braun und in einem kleinen Abschnitt im Fahrstreifen am Ärztehaus ab Anfang April auch die Stromleitungen erneuern.

Während Autofahrer den Neumarkt dabei durchweg anfahren können, würde der Verkehr über eine Ersatzfahrspur über den Neumarkt geleitet und ein Teilstück der Straße vor dem Ärztehaus und der Parkplatz ab dem 7. April sechs Wochen gesperrt. „In dieser Zeit entfallen die Parkplätze und der Wochenmarkt wird dienstags und freitags in den hinteren Bereich des Kastellplatzes umziehen“, sagt Steinbrich. „Fahrzeuge können dort die ersten Reihen des Platzes aber auch an Markttagen nutzen.“ Allen Beteiligten sei dabei bewusst, dass das Um-feld rund um den Neumarkt besonders sensibel ist. Die Marktbeschicker wurden deswegen vorab bereits informiert.

• Lutz Hormes berichtete auch zu seinen Projekten am Freizeitstandort Solimare und auf dem Hauptfriedhof in Hülsdonk. Während Enni für die Erweiterung des Wohnmobilstellplatzes auf dann 29 Plätze, die Freiraumplanung mit Grillareal, Hundewiese und Kletterpark im Solimare sowie die Sanierung der Trauerhalle auf dem Hauptfriedhof Hülsdonk aktuell die Ausschreibung der Bauleistungen vorbereite, würde die energetische Sanierung in der Moerser Eishalle nach dem Saisonende nun starten.

• Rund eine Million Euro nimmt Enni für die Sanierung der Firstkonstruktion in die Hand, bei der die Monteure die Glaskuppelkonstruktion demontieren und durch eine lichtundurchlässige Dacheindekung schließen würden. Zudem bekommt die Eishalle eine neue Isolierung der Außenhaut, indem das vorhandene Mauerwerk eine Wärmedämmung und Klin-kerriemchen erhält.

Auch die Fenster in den Fassadenflächen tauscht Enni über den Sommer gegen eine dann komplett geschlossene Fassade aus. Energie-sparend werden auch der Austausch von Flucht- und Rettungswegtüren wirken. „Obwohl wir im Bauablauf die Nutzung der Halle bei der Baumesse und beim Moers Festival berücksichtigen müssen, rechne ich mit der rechtzeitigen Fertigstellung des Umbaus zur neuen Saison im Herbst.“

Letztlich blickte Lutz Hormes auf die durch Enni betriebenen Sport- und Bädereinrichtungen. Die beiden Freibäder, das Hallenbad des Enni-Sportparks Rheinkamp und die Eishalle hätten auch 2024 ein erfreuliches Plus an Gästen verzeichnet. „Hier kommen unsere Angebote nach den Coronajah-ren immer besser an und die ausreichende Zahl an Rettungsschwimmern ermöglicht uns eine bessere Auslastung der Anlagen“, so Hormes.

• Ab Mai ändern sich dabei die Eintrittspreise in den meisten Bädern, die sich nach ei-nem Gremienbeschluss entsprechend der Inflationsrate anpassen, wenn die Kostensteigerung eine 20-Cent-Schwelle erreicht hat. Während das Ticket im Bettenkamper Meer mit 3,20 Euro weiter stabil bleibt, wird Enni die Preise im Sportpark Rheinkamp genau wie im Aktivbad Solimare um zehn Cent auf 4,50 Euro anheben. Im Solimare kostet der Freizeitspaß mit 5,60 Euro ebenfalls 10 Cent mehr als in der letzten Saison. Der Eintritt für Kinder steigt um 20 Cent auf 3,40 Euro. Insgesamt ist Hormes überzeugt, dass bei gutem Wetter auch die kommende Freibadesaison wieder erfolgreich sein wird.


Landrat Ingo Brohl besucht das Unternehmen DeGIV GmbH in Kamp-Lintfort
Im Rahmen der Unternehmensreihe „Digitalstandort Kreis Wesel“ der kreiseigenen Entwicklungsagentur Wirtschaft (EAW) hat Landrat Ingo Brohl am Donnerstag, 13. März 2025, die DeGIV GmbH in Kamp-Lintfort besucht. Die von Dieter Rittinger im Jahr 2013 gegründete Firma startete mit der Idee eine anwenderorientierte, im Gegensatz zu PC und Smartphone sozialdatensichere Interaktionsplattform für alle Menschen anzubieten.


Niedrigschwelliger, diskriminierungsfreier Zugang für alle Bevölkerungsgruppen, die Wahrung der Privatsphäre sowie eine neutrale, sektorenübergreifende, multifunktionale und dadurch höchst kosteneffiziente Servicestruktur für Institutionen und Dienstleister. Mehr als 300 standortindividuelle Digitale Servicepunkte bilden seit 2014 als Patiententerminal, Bürgerterminal oder Gesundheitsterminal in einem die Grundlage für mehr digitalen Sozialdatenservice.

Gründer und Geschäftsführer Dieter Rittinger, Vertriebsleiter Roman Markus Wygas und IT-Leiter Julian Schultz stellten Landrat Ingo Brohl und EAW Leiter Lukas Hähnel ihr Terminal-System vor und demonstrierten dessen Nutzung. „Der steigende Kostendruck bei demografischem Verlust von Personal in Kommune und bei gesetzlichen Krankenversicherung führt zu Serviceeinschränkungen wie kürzeren Geschäftszeiten, Zentralisierung und Schließungen von Geschäftsstellen.

 Es braucht eine gemeinsam genutzte, gemeinsam finanzierte und zukunftsfähige, sichere Interaktionsplattform, welche allen Bevölkerungsgruppen die informationelle Teilhabe einer modernen Versorgung und Transformation von Servicestrukturen ermöglichen. Dafür haben wir eine einzigartige Lösung entwickelt.“ so Dieter Rittinger, Geschäftsführender Gesellschafter

Mit diesem System können Bürgerinnen und Bürger von jedem Terminal-Standort aus unter Zuhilfenahme ihres Personalausweises oder ihrer Gesundheitskarte direkt Vorgänge mit ihrer Kommune oder ihrer Krankenversicherung abwickeln. Das Prinzip: Der Vorgang muss dabei für Jeden so einfach sein, wie Geld abzuheben.

Landrat Ingo Brohl: "Die DeGIV GmbH zeigt eindrucksvoll, wie digitale Innovationen dazu beitragen können, den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern. Besonders beeindruckend ist, wie hier ein sicherer und barrierefreier Zugang zu Verwaltungs- und Gesundheitsleistungen geschaffen wird. Solche praxisnahen Lösungen stärken nicht nur die digitale Infrastruktur, sondern auch den gesamten Digitalstandort Kreis Wesel."

Mit der Unternehmensreihe „Digitalstandort Kreis Wesel“ möchte die EAW die Vielfalt und Bedeutung der Softwarebranche am Niederrhein sichtbar machen, Einblicke in die Arbeitsweise der Unternehmen gewinnen und den Dialog über Chancen und Herausforderungen stärken.

v.l.: Dieter Rittinger (Geschäftsführer und Gründer), Roman Markus Wygas (Vertriebsleiter), Landrat Ingo Brohl, EAW Leiter Lukas Hähnel


Dinslaken: Tridiculous – am 28. März in der KTH
Tridiculous treten am 28. März in der KTH auf Geballte Kraft und Dynamik, Musikalität und eine ordentliche Portion Humor: das ist Tridiculous. Die smarten Typen mit vielen Skills treten am 28. März in der Kathrin-Türks-Halle auf. Einlass ist um 19:00 Uhr und Beginn ist um 20:00 Uhr.

Ob Breakdance, Aerial oder Slapstick, ob Beatbox, Strapaten oder Hand-auf-Hand, ob Gesang, Pole oder Comedy, die Jungs aus Berlin beherrschen ihr Fach, mixen ihr Können mit authentischer Spielfreude und kreieren so einzigartige Spektakel. 


Überdies sind sie gelebte Multikultur: Ein in Tel-Aviv aufgewachsener Russe und zwei Ukrainer, die in der Berliner Breakdance-Szene zuhause waren. Gemeinsam entwickeln sie ihre Ideen von Kunst und Entertainment, zu einer Show, die mit Musik, Artistik, Comedy und ungebremster Energie rockt, bebt und berührt. 

Die drei internationalen Multitalente spielen zudem all ihre Fähigkeiten aus und nutzen ihren spitzbübischen Spieltrieb. Warum nicht den Schwung des Saltos nutzen, um dabei das Schlagzeug zu spielen? Warum Musik aus der Konserve, wenn man seine Artistik musikalisch und gesanglich auch selbst live begleiten kann?  Schnell, spektakulär, sprunggewaltig -Tridiculous präsentieren eine rasante Show, die fasziniert, verzaubert und begeistert!  

Bücherflohmarkt Stadtbücherei Kleve am Samstag, 29. März
Am Samstag, 29. März 2025 wird von 10:00 bis 13:00 Uhr wieder ein Medien- und Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32, stattfinden. Angeboten werden Romane, Kinder- und Sachbücher sowie DVDs und CDs zu kleinen Preisen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Bücherflohmarkt zu besuchen. Der reguläre Ausleihbetrieb findet parallel wie gewohnt von 10:00 bis 13:00 Uhr statt.

Beim Frauenempfang der Stadt Wesel blieb kein Lachmuskel verschont
Der traditionelle Frauenempfang der Stadt Wesel anlässlich des Internationalen Frauentages war auch in diesem Jahr wieder ein wahres Fest der Fröhlichkeit! Am Samstag, 1. März 2025, verwandelte sich der Ratssaal der Stadt Wesel in ein buntes und spritziges Highlight.

Mitten in der närrischen Zeit wurde die Veranstaltung zu einer ausgelassenen „Damensitzung“, die vor Humor nur so sprühte.

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel hatte in diesem Jahr die Kabarettistin und Eselordenträgerin Anka Zink eingeladen. Mit Auszügen aus ihrem aktuellen Programm „KO-Komplimente“ brachte sie das Publikum mit einem Feuerwerk scharfsinniger Pointen zum Lachen.
Die rund 200 Frauen, die den Vormittag im Rathaus der Stadt Wesel verbrachten, erlebten eine unvergessliche Veranstaltung voller Heiterkeit und guter Laune. Frauen und Gleichstellung


vhs Moers – Kamp-Lintfort: Kennenlern-Workshop KEN-DAO
Präzision, Schnelligkeit, Kraft und Bewegungsästhetik spielen in der Schwertkunst eine besondere Rolle. Einen Einblick in KEN-DAO, die Schwertkunst der Achtsamkeit, bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort Interessierten am Samstag, 29. März, ab 14 Uhr bei einem Kennenlern-Workshop. 

Mit einem Bokken, einem japanischen Holzschwert, üben die Teilnehmenden grundlegende dynamische und meditative Techniken. Veranstaltungsort ist das Gymnasium Adolfinum, Wilhelm-Schroeder-Straße 4. 

Mitzubringen sind Sportkleidung, Hallenschuhe und eine Bodenunterlage. Bokken werden zur Verfügung gestellt. Interessierte können sich für den Workshop telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de anmelden.

Moers: Sportausschuss und Schulausschuss tagen im März
Einen Bericht über die aktuellen Baumaßnahmen erhalten die Mitglieder des Sportausschusses am Freitag, 21. März. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, statt. Zudem entscheidet der Ausschuss über die Ehrungen für hervorragende Verdienste in der Sportführung.

Am darauffolgenden Montag, 24. März, tagt der Schulausschuss ebenfalls um 16 Uhr im Ratssaal. Themen sind unter anderem die Baumaßnahmen an der Anne-Frank-Gesamtschule und am Gymnasium in den Filder Benden sowie die Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen. Beide Ausschüsse tagen öffentlich. 

vhs Moers – Kamp-Lintfort: Experimentieren mit verschiedenen Drucktechniken
Im April bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort gleich zwei Kurse rund ums Thema Drucken an. Am Freitag, 4. April, stehen mit der ‚Experimentellen Druckwerkstatt‘ ab 13 Uhr verschiedene Techniken im Mittelpunkt, die keine Druckpresse benötigen (Foto: vhs). 

Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer arbeiten mit Stempeldruck, Frottage (Reibetechnik) und Materialdruck. Der Kurs ist für Personen ohne Vorkenntnisse geeignet. 

Einen Tag später, am Samstag, 5. April, beginnt um 10 Uhr ‚Experimentelle Monotypien – ertanzte Überraschung‘. Statt einer Presse wird hierbei das eigene Körpergewicht genutzt. Flache Materialien mit strukturierten Oberflächen und Farbe ergeben mit Schaumstoff bedeckt interessante Grafiken.

Beide Workshops finden in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Der Anmeldeschluss für beide Veranstaltungen ist 28. März. Anmeldungen sind telefonisch unter 0 28 41/201 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.



9 % mehr neue Auszubildende zur Pflegefachperson im Jahr 2024
• Rund 5 100 mehr Neuverträge in der Pflegeausbildung als im Vorjahr
• Drei Viertel der insgesamt 147 100 Auszubildenden in der Pflege sind Frauen
• Etwa 1 200 Studierende im Pflegestudium an Hochschulen

Zum Jahresende 2024 befanden sich nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 147 100 Personen in einer Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Damit hat sich die Zahl der Auszubildenden in der Pflege gegenüber dem Jahresende 2023 (146 900 Pflegeauszubildende) kaum verändert. Allerdings stieg die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 gegenüber dem Vorjahr um 9 % oder 5 100 auf rund 59 500 Neuverträge.


Weiterhin vor allem Frauen in einer Pflegeausbildung 
Während die Zahl der weiblichen Auszubildenden im Jahr 2024 leicht um 1 % oder 1 200 auf 108 700 abnahm (2023: 109 900), stieg die Zahl der männlichen Auszubildenden gegenüber dem Vorjahr um 4 % oder 1 400 auf 38 400. Somit waren immer noch 74 % der Pflegeauszubildenden Frauen.

Im Jahr 2020, dem Einführungsjahr der generalistischen Pflegeausbildung, hatte der Frauenanteil bei 76 % gelegen. Damit blieb die Geschlechterverteilung seit der Einführung der neuen Pflegeausbildung weitestgehend konstant. 

Erstmals vorläufige Ergebnisse zu Pflegestudierenden 
Für das Jahr 2024 liegen erstmals vorläufige Ergebnisse zu Pflegestudierenden im Bachelorstudiengang an Hochschulen vor. Demnach befanden sich zum Jahresende 2024 rund 1 200 Studierende in einem Pflegestudium, davon waren etwa 700 Studienanfängerinnen und -anfänger.


Hintergrundinformationen zur Pflegeausbildung und zum Pflegestudium: 
In der Ausbildung zur Pflegefachperson, die mit dem Pflegeberufereformgesetz (PflBRefG) von 2017 begründet wurde, wurden die bis dahin getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Altenpfleger/-in zum Berufsbild Pflegefachfrau/-mann zusammengeführt.


Die Ausbildung wird seit 2020 angeboten und dauert in Vollzeit drei Jahre. Die Ausbildung findet an Pflegeschulen und in Krankenhäusern, stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtungen statt. Wie bei den meisten Gesundheits- und Pflegeberufen handelt es sich nicht um eine Berufsausbildung innerhalb des dualen Ausbildungssystems. 

Neben der beruflichen Pflegeausbildung gibt es die Möglichkeit eines Pflegestudiums an Hochschulen, welches mit dem Pflegestudiumstärkungsgesetz seit 2024 vergütet und finanziert wird. An einigen Hochschulen konnte das Pflegestudium bereits vor dem Jahr 2024 begonnen werden, ab 2024 setzte die Finanzierung ein.

Das duale Studium verbindet praktische und theoretische Inhalte und schließt mit dem akademischen Grad eines Bachelors ab. Die staatliche Prüfung zur Erlangung der Berufszulassung ist Bestandteil der hochschulischen Prüfung. Die Berufsbezeichnung "Pflegefachfrau" beziehungsweise "Pflegefachmann" kann mit dem akademischen Grad geführt werden.


NRW: Zahl der Verurteilungen wegen Straftaten zum Nachteil von Kindern 2023 um rund sieben Prozent zurückgegangen
Die Zahl der Personen, die 2023 wegen einer Straftat zum Nachteil von Kindern unter 14 Jahren rechtskräftig verurteilt wurden, ist im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent zurückgegangen. Die Gerichte in Nordrhein-Westfalen sprachen 2023 insgesamt 467 Verurteilungen wegen Straftaten zum Nachteil von Kindern aus (2022: 503).


Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Kriminalitätsopfer am 22. März 2025 mitteilt, waren 2023 von den Straftaten insgesamt 614 Kinder betroffen. Das waren 16,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor; 2022 waren es 737 Kinder gewesen. Deutlich mehr verurteilte Männer als Frauen In den letzten zehn Jahren war die Zahl der verurteilten Männer deutlich höher als die Zahl der verurteilten Frauen.


Im Jahr 2023 wurden 25 Frauen und 442 Männer aufgrund von Straftaten zum Nachteil von Kindern unter 14 Jahren verurteilt. 2023 waren im Mittel 1,3 Kinder von den Straftaten einer rechtskräftig verurteilten Person betroffen, die Höchstzahl lag bei elf Kindern. Ein Jahr zuvor hatte die Höchstzahl bei neun Kindern gelegen.





Donnerstag, 20. März 2025

Der Lenz ist da!

Wetteronline: Am Donnerstag, den 20. März 2025, um 10:01 Uhr beginnt der Frühling kalendarisch. In der Meteorologie hat er bereits am 1. März begonnen und auch die Natur zeigt den Beginn des Frühlings an. Die Blühzeiten der Pflanzen dienen als Marker für die Unterteilung der Jahreszeiten. Stehen die Forsythien in voller Blüte, zeigen sie den Erstfrühling an. Quelle: Pixabay


Bezirksregierung Düsseldorf: Deichschauen im Stadtgebiet Wesel
Die diesjährigen Deichschauen im Stadtgebiet Wesel gemäß § 95 III des Wassergesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeswassergesetz – LWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Juni 1995, neu gefasst durch Artikel 3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2021 finden an folgenden Terminen statt:

29.04.2025 Stadt Wesel
Beginn: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Kläranlage, An der Windmühle/Werftstraße

15.05.2025 Erholungszentrum Grav-Insel GmbH
Beginn: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Zufahrt Campingplatz

19.05.2025 Hafen Emmelsum
Beginn: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Einfahrt Betriebsgelände (Am Schied)

19.05.2025 Hafen Rhein-Lippe (Ölhafen)
Beginn: 10:30 Uhr
Treffpunkt: Einfahrt Betriebsgelände (Zum Ölhafen)

02.09.2025 Deichverband Bislich-Landesgrenze: Bislich
Beginn: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Oberes Deichende, Kreisstraße 7 in Wesel- Bislich (Mars)

26.09.2025 Deichschau Flüren
Beginn: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Zufahrt Gravinsel

30.09.2025 Deichverband Duisburg-Xanten: Orsoy bis Büderich
Beginn: 08:30 Uhr
Treffpunkt: Bernshof, Orsoy Land 4, 47495 Rheinberg

09.10.2025 Deichverband Duisburg-Xanten: Beek bis Büderich
Beginn: 08:30 Uhr
Treffpunkt: Göt-Schleuse, Eyländer-Weg, 46509 Xanten
Die Deichschau ist grundsätzlich nicht öffentlich. Die Teilnahmeberechtigung ist in § 95 II LWG geregelt. Die Bezirksregierung Düsseldorf kann weitere Teilnehmer zulassen.


Kreis Wesel: Impfberatung und Reisemedizin – Sicher und gesund in die Osterferien reisen
Die Osterferien stehen vor der Tür, und viele Bürgerinnen und Bürger planen bereits ihren wohlverdienten Urlaub. Damit die Reisezeit sorgenfrei und gesund verläuft, bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung umfassende Informationen rund um Impfungen und reisemedizinische Vorsorge an. Impfungen zählen zu den effektivsten Präventionsmaßnahmen der modernen Medizin und schützen vor gefährlichen Erkrankungen.


Gerade bei Reisen in bestimmte Regionen, wie tropische Länder, ist es ratsam, den eigenen Impfschutz frühzeitig zu überprüfen. Wer unsicher ist, ob die aktuellen Impfungen ausreichen oder zusätzliche Maßnahmen notwendig sind, kann sich individuell im Gesundheitsamt beraten lassen. In der Beratung gibt es Empfehlungen zum Impfschutz und zur Gesundheitsvorsorge. 


Um optimal vorbereitet zu sein, sollte die reisemedizinische Beratung idealerweise spätestens sechs Wochen vor dem Reiseantritt erfolgen. Dennoch ist eine Beratung auch bei kurzfristigen oder Last-Minute-Reisen – wie sie über die Osterferien häufig geplant werden – sinnvoll. Die empfohlenen Impfungen werden durch niedergelassene Ärzte oder spezialisierte Impfstellen durchgeführt.


Viele Impfungen sind eine Kassenleistung werden somit von den Krankenkassen übernommen. Nutzen Sie die Zeit vor den Osterferien, um sich über Ihren Impfschutz zu informieren und Ihre Reise gesundheitsbewusst vorzubereiten. Für weitere Informationen und zur Terminvereinbarung steht das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung gerne zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter https://www.kreis-wesel.de/Impfberatung 

Landrat Brohl überreicht den Heimatpreis 2024
Am Montag, 17. März 2025, überreichte Landrat Ingo Brohl den Heimatpreis des Kreises Wesel an die drei Preisträger im Weseler Kreishaus. Die Gewinner sind die GGKG Fidelio 1951 Moers e. V., die Tuwas Genossenschaft eG – Radeln ohne Alter Neukirchen-Vluyn und der Tambourkorps Hamminkeln.

Landrat Ingo Brohl: „Dieser Preis ist eine Anerkennung für die, die sich mit Herz und Tatkraft für unsere Heimat einsetzen. Sie bewahren nicht nur unsere regionalen Schätze, sondern stärken sie zusätzlich mit ehrenamtlichem Engagement, das wirklich beeindruckend ist. Neben den Bräuchen geht es den Gewinnerinnen und Gewinnern aber besonders um die Menschen vor Ort, darum, sie für ihr jeweiliges Thema zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen – egal, welchen Hintergrund sie haben.“

Insgesamt hatten sich 22 Vereine und Initiativen für den Heimatpreis 2024 beworben. Der Weseler Kreistag hatte in seiner Dezembersitzung 2024 über die Vergabe entschieden, für den Landeswettbewerb Heimatpreis wird GGKG Fidelio 1951 Moers e.V. benannt.

Um die Breite des Engagements für unsere Heimat zu würdigen, hat der Kreistag beschlossen, das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro aufzuteilen und drei Preisträger zu je gleichen Teilen auszuzeichnen.

Ziel ist es, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar werden zu lassen. Der Kreis Wesel verleiht den Heimatpreis seit 2019. Auch 2025 wird es einen Heimatpreis geben, Bewerbungen können vom 4. April bis zum 16. Mai eingereicht werden.


GGKG Fidelio 1951 Moers e. V.
Das Vereinsziel ist die Pflege traditioneller Karnevalsbräuche wie die Durchführung von verschiedensten Karnevalssitzungen und Veranstaltungen. Karneval ist bunt, dies bezieht sich nicht nur auf das Verkleiden, sondern auch auf die Mitglieder des Vereins. Man ist offen für Menschen, die den Karneval in seiner Kultur und seinen Bräuchen pflegen möchten. In der Tanzgruppe „Wir“ tanzen Menschen mit und ohne Behinderung. Tradition beibehalten und mit neuen Aspekten anzupassen ist die Kunst, den Karneval lebendig zu halten. Der Verein versucht, sich immer den Lebensumständen anzupassen, um die Lebensfreude, die der Karneval den Menschen bringen soll, weiterzugeben.

Tuwas Genossenschaft eG – Radeln ohne Alter Neukirchen-Vluyn
Ziel von Radeln ohne Alter Neukirchen-Vluyn ist es, mobilitätseingeschränkte Menschen mit Ausfahrten auf Rikschas Beweglichkeit und Lebensfreude durch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der Stadt zu vermitteln. Die Rikschas dienen dabei als Medium, um Erfahrungen mit Menschen und Landschaften der Stadt zu initiieren.

Entscheidend ist dabei der Kontakt zwischen Rikschas-Pilot/in und den Fahrgästen. Beide Seiten schenken sich Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, alte und neue Erfahrungen zu teilen. Durch die Fahrten soll eine Re-Inklusion gelingen: die ehemals vorhandene Mobilität, welche z. B. die Teilnahme an Veranstaltungen oder die selbst initiierte Erschließung der Heimat möglich machte, soll durch Rikscha-Ausfahrten erneuert werden.

Tambourkorps Hamminkeln
Der Traditionsverein ist seit über 100 Jahren in den Bereichen kulturelle Bildung, Instrumentalunterricht, Brauchtumspflege sowie Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Er ist Bestandteil der jährlich stattfindenden Festivitäten und Brauchtumsveranstaltungen und begleitet u. a. Schützenfeste und Martinszüge musikalisch.

 Als einziges Orchester hat das Korps 2022 und 2023 aktiv bei der Erstellung des „Kommunalen Gesamtkonzeptes für kulturelle Bildung“ mitgewirkt, welches durch das Land NRW ausgezeichnet wurde. Die kulturellen Angebote sind vielfältig. Auch Inklusion ist ein wichtiges Thema, z. B. finden offene Übungsstunden in der örtlichen Senioreneinrichtung oder einer Wohngruppe des Kinderheims Wesel statt. Im Verein wird Inklusion gelebt: Ungeachtet des Handicaps wird versucht, eine Teilhabe an möglichst allen Aktivitäten zu ermöglichen.


Kleve: Konzert mit dem TRIO POLLON
Fr., 28.03.2025 - 20:30 - Fr., 28.03.2025 - 22:30 Uhr
Die Klever Jazzfreunde laden zum Konzert mit "Trio Pollon" in die kleine evangelische Kirche ein. „Lange kein so spannendes Konzert mehr gehört. Das junge Kölner Trio versteht es, höchste Virtuosität auf so uneitle wie unprätentiöse Weise zu einem stimmigen Gesamtkonzept zu vereinen, dass einem erst beim Achten auf die vielen liebevollen Details aufgeht.


WIE gut das alles ist. Lieber noch (…) lässt man sich von der beständig fließenden, vom ersten bis zum letzten Ton angenehm unaufgeregt erstklassigen (…) Musik in den Bann ziehen. Und: genießt.“ Robert Fischer, Autor “All That Jazz”, Reclam 2021

Die Tickets sind in der Buchhandlung Hintzen, im Elaya Hotel Kleve, in der Neuen Mitte sowie per Mail an gig@klever-jazzfreunde.de erhältlich. Der Einlass zum Konzert ist bereits um 19:30 Uhr.


Kleve: Neuer Niederländischkurs in Rees Hartelijk welkom!
Wir bieten einen neuen Kurs für interessierte Teilnehmende in Rees an. Wenn Sie noch keinen Niederländisch-Unterricht hatten und die Sprache systematisch und strukturiert erlernen möchten, melden Sie sich gerne an. Der Kurs beginnt am 31.3.2025 um 19:30 Uhr im Gymnasium Aspel. Weitere Informationen erhalten


Kleve: Perspektive Land - Mobilität im Wandel
Mi., 02.04.2025 - 19:00 - Mi., 02.04.2025 - 21:00 Uhr
Den Alltag ohne eigenen Pkw zu bewältigen, war und ist für viele Bewohner*innen in ländlichen Regionen unvorstellbar. Viele Haushalte benötigen gar zwei oder mehr Fahrzeuge. Wo die öffentlichen Verkehrsmittel nur selten fahren und die Wege lang sind, scheint das eigene Auto die einzige zuverlässige Möglichkeit der Fortbewegung zu sein und die Mobilitätswende noch fern.


Dennoch gibt es gerade in ländlichen Regionen, wie dem Niederrhein viele Initiativen und Ideen, wie dieser Problematik begegnet werden kann. Die Abendveranstaltung bietet einen Einblick in die Herausforderungen der Verkehrsinfrastruktur auf dem Land und die Möglichkeit zum Austausch über verschiedene Lösungsansätze. Diskutiert wird mit Experten und über Projekte aus der Region Kleverland, Niederrhein und darüber hinaus.

Anmeldung unter: https://www.wasserburg-rindern.de/veranstaltungen/info/25-114 erforderlich.

Moers: Französische Klänge bei der diesjährigen Benefizmatinee am 30. März
Freuen sich gemeinsam auf die 8. Benefizmatinee des Inner Wheel Clubs Moers und der Musikschule am 30. März: Musikschulleiter Georg Kresimon, Marlies Stark (IWC), Saxophonistin Mari Ángeles del Valle, Evelyn Cillis (IWC), Pianistin Bonju Lee, Ulla Schaller (IWC) und die stellvertretende Musikschulleiterin Ulrike Schweinfurth.

(Foto: Pressestelle)


Wer am Sonntag, 30. März, bei der Benefizmatinee des Inner Wheel Club (IWC) im Kammermusiksaal der Musikschule ab 11.30 Uhr (Einlass ab 11 Uhr) gerne dabei sein möchte, sollte sich zügig eine der restlichen Karten besorgen.

„Die Matinee ist stark gefragt und hat inzwischen ihr Stammpublikum, so dass es nicht mehr allzu viele Karten gibt“, freut sich die stellvertretende Leiterin der Musikschule, Ulrike Schweinfurth. Das musikalische Programm besteht in diesem Jahr überwiegend aus französischer Musik, unter anderem von Frédéric Chopin, Eugéne Bozza und François Borne.


Es ist mittlerweile die 8. Benefizmatinee und seit sieben Jahren laden die Moerser Musikschule und der Inner Wheel Club Moers gemeinsam dazu ein. Hochkarätige Musikerinnen Im ersten Programmteil präsentieren sich die Saxophonistin Mari Ángeles del Valle und die Pianistin Bonju Lee von der Musikschule.


Del Valle hat ein Hochschulstudium am Conservatorio Superior de Música Manuel Castillo in Sevilla abgeschlossen und ist seit zwei Jahren neben ihrer Musikschultätigkeit Dozentin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Die Pianistin Lee hat an der Musikhochschule in Detmold und der Hochschule für Musik Saar studiert. Sie konnte bereits im letzten Jahr das Matineepublikum gemeinsam mit ihrem Mann in Moers begeistern. Beide Musikerinnen verzichten auf ihre Gage, die dem Förderkreis der Moerser Musikschule zugutekommt.


Den zweiten Matinee-Teil bestreiten Schülerinnen und Schüler aus der Begabtenförderung. Besonderes Buffet vom Inner Wheel Club Ebenso besonders wie die musikalischen Klänge wird auch das Buffet an diesem Tag sein. Die Damen vom Inner Wheel Club bieten wieder passendes Fingerfood an – nun mit einer französischen Note.


„Wir möchte unser Buffet-Angebot diesmal noch erweitern“, kündigen die Clubmitglieder Evelyn Cillis und Ulla Schaller an. Und Marlies Stark ergänzt: „Wir sind jedes Jahr mit Freude dabei und arbeiten für das Ehrenamt aus sozialem Engagement heraus.“ Und auch Musikschulleiter Georg Kresimon ist für die Unterstützung dankbar.


„Der Einsatz des IWC ist für uns immens wichtig, denn neben dem finanziellen Aspekt zeigt er auch, wieviel Wertschätzung unsere Arbeit erfährt.“ Die wenigen Restkarten sind zum Preis von 29 Euro bei der Moerser Musikschule, Filder Straße 126, erhältlich (Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Mittwoch von 13 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 13 Uhr).


ENNI-Ökotouren mit der vhs Moers – Kamp-Lintfort im März und April  
Im März und April bieten die vhs Moers – Kamp-Lintfort und die ENNI im Rahmen der Ökotouren wieder verschiedene Besichtigungsfahrten an. Am Mittwoch, 26. März, geht es zum Biomasse-Heizkraftwerk im Technologiepark Eurotec.

Die Besucherinnen und Besucher können sich vor Ort ein Bild von der hochmodernen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage machen, die neben Strom auch Wärme produziert. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Technologiepark Eurotec, Eurotec-Ring. Wind- und Solarpark und Fassadenbegrünungen .


Am Mittwoch, 2. April, steht dann die Besichtigung regenerativer Leuchtturmprojekte auf dem Programm. Zunächst geht es zum Windpark in Repelen und anschließend wird der Solarpark im Mühlenfeld in Neukirchen-Vluyn besucht. Start ist um 15.45 Uhr am ENNI Windpark Repelen, Verbandstraße/Rheinberger-Straße.


Ein weiteres Ziel der Ökotouren ist am Mittwoch, 9. April, das Verwaltungsgebäude der ENNI in Moers-Hülsdonk (Foto: ENNI). Die drei Begrünungen an der Ostfassade, im Innenhof und dem Foyer sind ein vielbeachtetes ökologisches Vorzeigeprojekt. Neu hinzugekommen sind die grünen Fassaden am benachbarten neuen Kreislaufwirtschaftshof.


Die Tour ‚Vertikale Gärten – Grüne Lungen in Städten!‘ startet um 17 Uhr am ENNI-Verwaltungsgebäude, Am Jostenhof 15.  Alle drei Veranstaltungen sind kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Diese ist telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Kostenlose Wanderausstellung „Was ich anhatte…“ nun auch in Dinslaken
Was hatte sie/er an? War der Rock zu kurz, die Hose zu eng oder das Oberteil zu weit ausgeschnitten? In Bezug auf sexualisierte Gewalt sehen sich betroffene Menschen immer noch mit Vorurteilen konfrontiert, die eine Mitschuld unterstellen.


Wie wenig aber die Auswahl der Kleidung mit einem sexualisierten Übergriff zu tun hat, zeigt die Ausstellung „Was ich anhatte“, die im April in der Kathrin-Türks-Halle im Raum Niederrhein zu sehen ist. Eröffnet wird die Ausstellung am 02.04.25 um 17 Uhr durch Bürgermeisterin Michaela Eislöffel und den Arbeitskreis Mädchen- und Jungenarbeit.


Zusätzlich berichtet die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt der AWO von ihrer Arbeit. Bis zum 15.04.25 besteht die Möglichkeit, die Ausstellung wochentags zwischen 17 und 20 Uhr, zu besuchen. Am Wochenende ist die Ausstellung von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.


Vormittags können in diesem Zeitraum Schulen vorab einen Besuch buchen, der dann von Fachkräften begleitet wird. Nähere Infos erhalten interessierte Lehrer*innen bei der Anlaufstelle gegen sexualisierte Gewalt in Dinslaken, Tel. 0 20 64 – 62 18 50 oder asm@awo-kv-wesel.de Die von der Filmemacherin Beatrix Wilmes konzipierte Wanderausstellung tourt seit November 2020 durch verschiedene deutsche Städte.


Sie zeigt die Erfahrungen von 12 Menschen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Bei den ausgestellten Exponaten handelt es sich größtenteils um die Originalkleidung der Betroffenen mit ihrer individuellen, persönlichen Geschichte und ihrem Leben danach. 


Hier wird schnell deutlich, dass die Verantwortung niemals bei den Betroffenen liegt, sondern immer bei den Täter*innen. Link der Ausstellung www.wasichanhatte.de  Weil der Besuch der Ausstellung aufwühlen kann, kann es hilfreich sein, sie in Begleitung von Freund*innen oder Familienmitgliedern zu besuchen, die unterstützen können. Ansonsten sind während der Öffnungszeiten immer Fachkräfte als Ansprechpersonen anwesend.


Freigegeben ist die Ausstellung für Jugendliche ab 16 Jahre. 14- und 15-Jährige können die Ausstellung ausschließlich mit einer sorgeberechtigten Person besuchen. Die Buchung der Ausstellung wurde durch den Dinslakener Arbeitskreis Mädchenarbeit ermöglicht. Der Arbeitskreis Jungenarbeit unterstützt bei der Begleitung während der Ausstellung.  


„NATÜRLICH neu wirtschaften“ mit Sven Plöger am 3. April 2025 in Kleve
Der Diplom-Meteorologe und TV-Moderator Sven Plöger spricht auf Einladung des unternehmerinnen forums niederrhein, des Förderverein der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) – Campus Cleve e. V. und des Projekts TransRegINT (Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe) der HSRW, über Nachhaltigkeit in der Wirtschaft.

© Sebastian Knoth

Den Stein für diese Veranstaltung hat das unternehmerinnen forum niederrhein ins Rollen gebracht. Das Netzwerk selbständiger Unternehmerinnen, weiblicher Führungskräfte und Freiberuflerinnen bietet immer wieder neue Impulse und möchte mit neuen Ideen Mut geben. Am Abend des 3. Aprils geht es konkret um Fragen wie: Was können Unternehmer*innen, aber auch jede*r Einzelne tun, um die Zukunft nachhaltig zu gestalten? Wie mit der Herausforderung Klimawandel umgehen?

Der Vortrag des Dipl.-Met. Sven Plöger basiert auf seinem Buch „Zieht euch warm an, es wird noch heißer! Können wir den Klimawandel noch beherrschen?“. Seine Begeisterung interessierte Bürger*innen, aber auch regionale Unternehmen und Fachpublikum näher an die Themen Wetter und Klima zu führen, zeigt sich in dem Versuch, komplexe naturwissenschaftliche Vorgänge in eine für jede*n verständliche Sprache zu übersetzen. Und trotz der Ernsthaftigkeit des Themas verzichtet er in seinen Vorträgen nicht auf eine Prise Humor.


In seinem Buch stellt Dipl.-Met. Sven Plöger fest: „Alles beginnt – wie immer – mit der Haltung im Kopf…“ Wo also müssen die Menschen sich verändern und wo können technische Lösungen helfen? Er wird sich den vielen Möglichkeiten widmen, die wir noch haben, die aber häufig übersehen werden.

Wie entwickeln wir am Niederrhein das passende Mindset, also unsere Denkweise? Wie müssen wir unsere innere Einstellung anpassen, um letztlich ins Tun zu kommen? Hierzu teilt Prof. Dr.-Ing. Peter Kisters, Vizepräsident für Forschung, Innovation und Wissenstransfer der HSRW sowie Projektleiter von TransRegINT, im Anschluss seine Gedanken zur Transformation der Region durch die HSRW. TransRegINT fördert Innovation, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe – zentrale Aspekte, die das Projekt prägen und die Region nachhaltig stärken sollen.

Nach den Vorträgen wird es im Foyer die Möglichkeit geben bei Musik und Häppchen zu Netzwerken sowie nachhaltige Initiativen und Projekte von Unternehmer*innen und des Projektes TransRegINT kennenzulernen. Für Gespräche und weiteren Austausch werden unter anderem die Firmen ABS Safety GmbH, bb med. product GmbH sowie POTTBURI GmbH vor Ort sein.


Das Kevelaerer Unternehmen ABS Safety GmbH ist Hersteller von Absturzsicherungen und versucht auf ganz unterschiedlichen Wegen, Ressourcen zu schonen und den CO2-Fußabdruck zu verbessern. Die bb med. product GmbH produziert als Lohnhersteller Kosmetik und Medizinprodukte für viele im Markt etablierte Unternehmen.

Seit Langem setzt bb med. auf mikroplastikfreie Rezepturen und geht nun noch einen Schritt weiter: Als Projektpartner des HSRW-Projekts SUFACHAIN erforscht das Unternehmen innovative, nachhaltige Alternativen wie Walnussschalen als Kosmetikinhaltsstoff. Die POTTBURI GmbH hat einen zu 100 Prozent biologisch abbaubaren Topf entwickelt, der mit der Pflanze in die Erde eingegraben werden kann.

Der öffentliche Vortrag ist kostenfrei. Da die Veranstaltung bis auf wenige Restplätze ausgebucht ist, wird um Anmeldung über https://www.unternehmerinnenforum-niederrhein.de/events/2025-04-03_sven-ploeger/#em-event-booking-form gebeten.






Großhandelspreise im Februar 2025: +1,6 % gegenüber Februar 2024
Großhandelsverkaufspreise, Februar 2025 +1,6 % zum Vorjahresmonat +0,6 % zum Vormonat
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Februar 2025 um 1,6 % höher als im Februar 2024. Im Januar 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +0,9 % gelegen, im Dezember 2024 bei +0,1 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im Februar 2025 gegenüber dem Vormonat Januar 2025 um 0,6 %.



Gestiegene Preise für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren sowie für Nicht-Eisen-Erze, Nicht-Eisen-Metalle und Nicht-Eisen-Metallhalbzeug  

Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im Februar 2025 der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren. Die Preise lagen hier im Durchschnitt um 4,4 % über denen von Februar 2024. Insbesondere Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene erheblich teurer als ein Jahr zuvor (+43,8 %), ebenso Zucker, Süßwaren und Backwaren (+14,9 %).


Auch für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette (+8,1 %) musste merklich mehr bezahlt werden als im Vorjahresmonat.  Die Großhandelsverkaufspreise für Nicht-Eisen-Erze, Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus stiegen ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat (+29,7 %). 


Dagegen waren die Preise im Großhandel mit Eisen, Stahl und Halbzeug daraus 6,1 % niedriger als im Februar 2024. Im Großhandel mit Datenverarbeitungs- und peripheren Geräten musste im Schnitt 5,7 % weniger bezahlt werden als im Vorjahresmonat.  Die Preise im Großhandel mit lebenden Tieren lagen ebenfalls unter denen von Februar 2024 (-2,0 %).


Seeverkehr 2024: Güterumschlag 2,3 % höher als im Vorjahr
• Vereinigte Staaten erneut größter Handelspartner deutscher Seehäfen
• USA zugleich mit Abstand wichtigster Erdgaslieferant für Deutschland im Seeverkehr
• Containerumschlag mit Häfen in der EU legt mit +17,7 % deutlich zu

Der Güterumschlag der deutschen Seehäfen ist im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden insgesamt 274,0 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Damit überwand der Seeverkehr zwei Jahre mit sinkenden Güterumschlägen, blieb aber noch 6,7 % unter dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 (293,5 Millionen Tonnen).


USA mit 29,8 Millionen Tonnen umgeschlagener Güter bedeutendster Handelspartner  Wichtigstes Partnerland im Seehandel 2024 waren wie bereits 2023 die USA mit einem Güterumschlag von 29,8 Millionen Tonnen. Damit wuchs der Seehandel mit den USA im Vorjahresvergleich deutlich um 6,7 %.

In der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner im Seeverkehr 2024 folgten Norwegen (25,8 Millionen Tonnen; +2,6 % zum Vorjahr), Schweden (23,8 Millionen Tonnen; +3,3 %) und China (19,1 Millionen Tonnen; -4,9 %). Insgesamt entfielen mehr als zwei Fünftel (13,7 Millionen Tonnen) des Güterumschlags mit den USA auf den Empfang fossiler Energieträger. 

Fossile Energieträger nach wie vor wichtige Säule des Seehandels 
In den deutschen Seehäfen gingen im Jahr 2024 insgesamt 40,1 Millionen Tonnen Kohle, Erdöl und Erdgas aus dem Ausland ein, das waren 5,6 % mehr als im Jahr 2023. Bereits 2023 war der Seehandel mit fossilen Energieträgern markant gestiegen (+5,3 % gegenüber 2022). Allerdings zeigten sich auch 2024 unterschiedliche Entwicklungen bei den einzelnen Energieträgern: So ging der Empfang von Kohle erneut zurück, und zwar um 8,0 % gegenüber dem Vorjahr auf 6,7 Millionen Tonnen.


Demgegenüber nahm der Empfang von Erdöl um 9,7 % auf 28,5 Millionen Tonnen zu. Der Empfang von Erdgas (vornehmlich Flüssiggas), der sich im Zuge der Energiekrise nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine von 317 000 Tonnen im Jahr 2022 auf 4,8 Millionen Tonnen im Jahr 2023 vervielfacht hatte, wuchs 2024 weiter, und zwar um 4,0 % auf 5,0 Millionen Tonnen. 


Das mit Abstand wichtigste Lieferland für Erdgas im Jahr 2024 waren die USA mit 4,3 Millionen Tonnen, gefolgt von Norwegen (294 000 Tonnen) und Angola (137 000 Tonnen). Beim Empfang von Erdöl waren Norwegen (7,7 Millionen Tonnen), die USA (7,4 Millionen Tonnen) und Großbritannien (4,6 Millionen Tonnen) die wichtigsten Lieferländer. 

China bleibt wichtigster Partner der deutschen Seehäfen im Containerverkehr 
Der Containerumschlag der deutschen Seehäfen lag im Jahr 2024 mit 13,3 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) um 4,9 % über dem Vorjahreswert (12,7 Millionen TEU). Das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 von 15,0 Millionen TEU wurde damit noch nicht wieder erreicht.

Knapp ein Fünftel (2,6 Millionen TEU) des deutschen Containerumschlags entfiel 2024 auf China, gefolgt von den USA mit knapp einem Zehntel (1,3 Millionen TEU). Der Containerhandel mit China wuchs dabei um moderate 0,8 %, während er mit den USA rückläufig war (-3,0 %).

Der deutsche Containerumschlag mit den Partnerländern der Europäischen Union (3,6 Millionen TEU) wuchs dagegen deutlich um 17,7 % gegenüber 2023 (3,1 Millionen TEU) und machte nun mehr als ein Viertel des Containerhandels der deutschen Seehäfen aus.

Mittwoch, 19. März 2025

IHK: Nur mit Reformen ist Geld gut eingesetzt Sondervermögen vor allem an Rhein und Ruhr  
500 Milliarden für Infrastruktur, 500 Milliarden für Sicherheit: Das hat die Bundesregierung heute beschlossen. Dazu äußert sich Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK:  „Es ist ein gutes Signal, dass investiert wird. Das Geld muss jetzt allerdings gezielt eingesetzt werden.  

Die vielen Mittel dürfen nicht dazu verleiten, jetzt die nötigen Reformen zu verschlafen. Deswegen muss die neue Bundesregierung Bürokratie abbauen, Steuern senken und Energie bezahlbar machen. Nur so kann unsere Wirtschaft wieder wachsen.  

50 Prozent der Mittel für Infrastruktur sollten in unseren Ballungsraum Rhein-Ruhr. Wir sind Verkehrsknotenpunkt und Transit-Region. Davon hängen sehr viele Arbeitsplätze und Unternehmen ab.“  

DMB-Vorstand Tenbieg: „Infrastrukturmilliarden sind historische Chance, dürfen aber nicht zur Bürde für die nächsten Generationen werden“
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) begrüßt die im Bundestag beschlossene Schaffung eines Sondervermögens. Gleichzeitig betont Marc S. Tenbieg, geschäftsführender DMB-Vorstand, die Wichtigkeit einer zielgerichteten Verwendung der schuldenfinanzierten Ausgaben. Dafür brauche es massive strukturelle Staatsreformen, so Tenbieg.

Der DMB-Vorstand führt aus: „Dass der Bundestag heute den Weg für ein in dieser Höhe historisches Finanzpaket frei gemacht hat, ist grundsätzlich eine gute Nachricht für den Mittelstand. Wir beim DMB gehen davon aus, dass der durch das Sondervermögen finanzierte Ausbau der Infrastruktur einen dringend notwendigen Wachstumsimpuls setzen kann. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigen kleine und mittlere Unternehmen eine bezahlbare Energieversorgung und ein zuverlässiges Glasfaser-, Straßen- und Schienennetz. Genau in diese Bereiche sollen die zusätzlichen und schuldenfinanzierten Milliarden Euro vornehmlich fließen. Der DMB befürwortet dieses klare Investitionsziel und hofft, dass auch der Bundesrat dem Finanzpaket zustimmt.

Doch aus Verbandsperspektive wird es nicht reichen, einfach nur mehr Geld in Infrastrukturprojekte zu pumpen. In der Vergangenheit wurden vorhandene Finanzmittel häufig nicht zeitnah und vollständig genutzt – aufgrund langwieriger Bürokratie, komplexer europäischer Ausschreibungsvorgaben und personeller Engpässe. Beispielsweise schiebt allein die Förderung von schnellem Internet derzeit immer noch eine Milliarden-Euro-Bugwelle vor sich her. Wir fordern daher von der neuen Bundesregierung, dass die Investitionen doppelt bei den Unternehmen ankommen – als Konjunkturprogramm und in Form einer modernen Infrastruktur.

Damit dies gelingt, braucht es endlich strukturelle Staatsreformen. Konkret: die erhebliche Vereinfachung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie eine umfassende Verwaltungsdigitalisierung. Letztere muss dazu führen, dass Behörden schneller arbeiten. Bleiben die behördlichen Strukturen so starr wie bisher, werden die 500 Milliarden Euro ohne den erhofften konjunkturellen Aufschwung verpuffen. In diesem Fall wäre nichts gewonnen – schlimmer noch: Wir verlieren dadurch das Vertrauen der nachkommenden Generationen, die die Schulden zurückzahlen müssen.“


Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) e.V. ist der Bundesverband für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland. Der DMB wurde 1982 gegründet und sitzt in Düsseldorf. Unter dem Leitspruch „Wir machen uns für kleine und mittelständische Unternehmen stark!“ vertritt der DMB die Interessen seiner rund 30.000 Mitgliedsunternehmen mit über 750.000 Beschäftigten.


Damit gehört der DMB mit seinem exzellenten Netzwerk in Wirtschaft und Politik zu den größten unabhängigen Interessen- und Wirtschaftsverbänden in Deutschland. Der Verband ist politisches Sprachrohr und Dienstleister zugleich, unabhängig und leistungsstark.

Spezielle Themenkompetenz zeichnet den DMB in den Bereichen Digitalisierung, Nachfolge, Finanzen, Internationalisierung, Energiewende und Arbeit & Bildung aus. Als dienstleistungsstarker Verband bietet der DMB seinen Mitgliedsunternehmen zudem eine Vielzahl an Mehrwertleistungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstandsbund.de.


Mehr finanzieller Handlungsspielraum für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz dringend erforderlich. Schwerpunkte bei der Modernisierung auf Sicherheit und Digitalisierung setzen.
Der Geschäftsführer des TÜV-Verbands, Dr. Joachim Bühler, kommentiert die heute im Bundestag beschlossene Reform der Schuldenbremse: „Der TÜV-Verband begrüßt, dass sich der Bundestag auf ein umfangreiches Investitionspaket für Sicherheit, Infrastruktur und Klimaschutz geeinigt hat. Eine Reform der Schuldenbremse ist in der aktuellen Situation notwendig.


Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur sind eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Jetzt kommt es darauf an, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es am dringendsten gebraucht wird.“ „Unsere Verkehrsinfrastruktur muss moderner und sicherer werden. Tausende Verkehrstote und Zehntausende Schwerverletzte sind eine schwere Bürde. Die Mittel müssen in moderne Straßen, Schienennetze und Radwege fließen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass Mobilität sich aktuell stark verändert und Verkehrsmittel wie Fahr- und Lastenräder sowie E-Scooter immer wichtiger werden. Das Rückgrat einer zeitgemäßen Verkehrsinfrastruktur muss ein moderner Öffentlicher Personennah- und Fernverkehr sein.“


„Bei der öffentlichen Sicherheit Deutschlands und Europas sind Investitionen in die digitale Verteidigungsfähigkeit entscheidend. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine zeigt, wie sich die Kriegsführung verändert hat. Deutschland muss seine Cyberabwehr stärken und dabei auf Drohnen, KI und Robotik setzen. In einer digitalen, vernetzten Welt muss auch die zivile Cybersicherheit der Kritischen Infrastrukturen verbessert werden, aber auch von Unternehmen, Behörden oder Gesundheitseinrichtungen.“


„Der TÜV-Verband begrüßt ausdrücklich, dass der Klima- und Transformationsfonds gestärkt wird. Investitionen in Klimaschutz, GreenTech, E-Mobilität und Erneuerbare Energien wirken als Konjunkturprogramm für die Wirtschaft und machen Deutschland unabhängiger von Importen.“

Die wichtigsten Empfehlungen des TÜV-Verbands für die neue Legislaturperiode sind hier abrufbar: https://www.tuev-verband.de/bundestagswahl-2025

Gesundheitsnetzwerk Niederrhein e. V. & Euregionales Forum
Gesundheitsversorgung: Deutschland und Niederlande Partner bei Gesundheitsversorgung  
Nachbarländer können ihre medizinische Versorgung verbessern, indem sie zusammenarbeiten. Das funktioniert besonders gut in Grenzregionen, so auch am Niederrhein. Deshalb laden das Gesundheitsnetzwerk Niederrhein e. V. und die Euregio Rhein-Waal zu der Infoveranstaltung "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Gesundheitsversorgung zwischen Deutschland und den Niederlanden" ein. Diese findet am 19. März von 15-17 Uhr im Forum der Euregio Rhein-Waal in Kleve statt.  


Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die aktuelle Situation in der Gesundheitswirtschaft am Niederrhein und in den Niederlanden. Beleuchtet werden Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Chancen. Anschließend zeigt ein Best-Practice-Beispiel, wie eine effektive Kooperation in der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden aussehen kann.


Denn dadurch können Probleme wie lange Wege bis zur medizinischen Versorgung und der Fachkräftemangel bewältigt werden. Im Nachgang können sich die Teilnehmer untereinander vernetzen.   

Moers: Kinder- und Jugendbüro sucht Hilfskräfte für Spielmobileinsätze
Bald geht das Spielmobil des Kinder- und Jugendbüros endlich wieder auf Tour. Das kunterbunte Spiel- und Spaßangebot ist kostenlos und richtet sich an 5- bis 12-Jährige. Zu den Spielgeräten zählen verschiedene Fahrzeuge und Roller, Balanciergeräte, Stelzen, Jonglage-Material, Wurf- und Ballspiele, Hüpfstäbe und vieles mehr.
Alle Kinder sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mitzumachen. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich.

Das sind die Termine im März und April
Den Auftakt im Mai macht der Spielplatz Im Angerfeld (Utfort) am Dienstag, 25. März, und Mittwoch, 26. März.

In den darauffolgenden Wochen macht das Spielmobil an folgenden Spielplätzen Halt: Spielplatz Uranusring (Moers Ost) am 1. und 2. April;
Spielplatz Freizeitpark Kapellen (Kapellen) 9. und 10. April;
Spielplatz Sperlingsweg (Hülsdonk) am 15. und 16. April;
Spielplatz Treibweg (Hochstraß) am 29. und 30. April;

Hilfskräfte für Spielmobileinsätze gesucht
Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers sucht außerdem motivierte, junge Menschen ab 16 Jahren, die Spaß an der Arbeit mit Kindern haben und die Einsätze des Spielmobils unterstützen möchten. Es bietet von April bis Oktober an zwei Nachmittagen in der Woche offene Spiel- und Freizeitangebote für Kinder auf Spielplätzen in ganz Moers. 


Das Team vor Ort ist Ansprechpartner für Wünsche und Sorgen der Kinder. Bei besonderen Veranstaltungen oder Vermietungen ist das Spielmobil auch am Wochenende im Einsatz. Die Arbeit wird mit einer Aufwandsentschädigung honoriert. Auf Wunsch stellt das Kinder- und Jugendbüro einen Nachweis für Schule, Ausbildung oder Studium aus.


Robert Hüttinger vom Kinder- und Jugendbüro beantwortet alle Fragen rund um das Spielmobil. Interessierte, die die Spielmobileinsätze unterstützen möchten, erreichen ihn unter der Rufnummer 0 28 41 / 201-883 und per Mail unter spielmobil@moers.deAlle Infos zur Spielmobiltour, aber auch Spielmaterial und Spielmobilausleihe.


Landrat Ingo Brohl lädt ein: Marktgespräche 2025 starten am 21. März in Dinslaken
Um mit Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen, veranstaltet Kreis Wesels Landrat Ingo Brohl auch in diesem Jahr Marktgespräche in allen 13 kreisangehörigen Städten und Gemeinden.  Der erste Termin in 2025 findet am Freitag, 21. März 2025, von 10 – 12 Uhr Auf dem Altmarkt in Dinslaken statt.


Landrat Ingo Brohl: "Ich freue mich auch in diesem Jahr sehr auf die Marktgespräche im Niederrhein Kreis Wesel. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, direkt mit den Menschen in Kontakt zu kommen und zu erfahren, was sie bewegt."

Landrat Brohl, der auch Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel ist, wird begleitet von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Wesel, die ebenfalls für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. 


Wesel ist zum zwölften Mal bei der Earth Hour am 22. März 2025 dabei
Wesel folgt in diesem Jahr wieder dem Aufruf des WWF Deutschland und beteiligt sich an der „Earth Hour“, der Stunde der Erde. Mit der Earth Hour fordern Menschen, Städte und Unternehmen weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz. Sie schalten dafür am Samstag, 22. März, um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht aus, um so ein Zeichen zu setzen.


Bekannte Bauwerke stehen dann wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro. In Wesel werden zur Earth Hour neben dem Willibrordi Dom, dem Lutherhaus und der Rheinbrücke auch in diesem Jahr wieder die Lichter am Kreishaus, am Wasserturm der Stadtwerke, am Berliner Tor und an der Zitadelle ausgeschaltet.


Am Berliner Tor und an der Zitadelle erfolgt die Abschaltung in Abstimmung mit der Westnetz AG, da das Unternehmen dort auch für einen Teil der Beleuchtung verantwortlich ist. „Die Earth Hour trägt dazu bei, den Klimaschutz und ein klimafreundliches Verhalten wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rufen“, so Bibiana Piskurek, Klimaschutzmanagerin der Stadt Wesel. 


In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Licht aus. Stimme an. Für einen lebendigen Planeten“. Der WWF ruft nicht nur dazu auf, das Licht auszustellen, sondern auch die Stimme zu erheben. Ganz egal, ob im Privaten oder auf der Straße, alleine oder mit Band oder Chor: Zur Earth Hour können alle Menschen zeigen, dass ihre Stimme zählt und dass sie ihre Stimme für den Klima- und Umweltschutz einsetzen.


Auf der Internetseite www.wwf.de/earth-hour gibt es hierzu einige Anregungen. Die WWF-Earth Hour findet seit 2007 jährlich statt. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert.
In den vergangenen Jahren haben sich tausende Städte in 192 Ländern beteiligt, allein in Deutschland haben zuletzt 560 Städte und Gemeinden teilgenommen. Wesel beteiligt sich zum zwölften Mal an der Earth Hour.  Alle Infos zum Mitmachen gibt es unter wwf.de/earth-hour


Spenden für neue Reckstangen auf Spielplatz in Vinn
Gemeinsam für die Kinder in Vinn: Die freuen sich jetzt nämlich nach einer Spendenaktion über neue Reckstangen auf ihrem Spielplatz an der Helmholtzstraße.

Spielplatzpatin, Eltern, Kita und das Kinder- und Jugendbüro haben gemeinsam den Wunsch nach Reckstangen auf dem Spielplatz Helmholtzstraße in Vinn erfüllt. (Foto: pst)

Ausgangspunkt war ein Sommerfest, das die Spielplatzpatin Gertrud Gallmann gemeinsam mit Familie Luick aus Vinn veranstaltet hat. Dort haben sich einige Kinder Reckstangen gewünscht. Daraufhin haben Eltern, Kath. Kita St. Elisabeth und ihr Förderverein Spenden gesammelt.  Es gab u. a. einen Waffelverkauf.


500 Euro haben die Spielplatzpatin und Eltern gesammelt, 300 Euro hat der Kita-Förderverein draufgelegt. Das dann noch fehlende Geld hat die Stadt beigesteuert. „Das ist ein tolles Beispiel für bürgerschaftliches Engagement und ein starkes Signal der Vinner“, freut sich Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro. „Es zeigt auch, wie wichtig Spielplatzpaten sind, denn aktuell hatten wir für Reckstangen kein Budget eingeplant.“


Weitere Spielplatzpaten gesucht Damit solche Aktionen keine Einzelfälle bleiben, sucht das Kinder- und Jugendbüro ständig neue Spielplatzpatinnen und –paten. Sie setzen sich für die jeweilige Anlage ein, organisieren kleine Feste, melden Beschädigungen oder Müll. Ergebnisse sind nicht nur Feste und Spendenaktionen wie in Vinn, sondern auch der allgemeine Rückgang von Vandalismus auf den insgesamt 24 betreuten Plätzen.


„Die Verantwortung bleibt natürlich bei uns, aber durch das ehrenamtliche Engagement wissen wir immer, ob es irgendwo Probleme oder Wünsche gibt“, erklärt Mark Bochnig-Mathieu.  Alle Infos zu Spielplatzpaten. Direkter Kontakt: spielplatz@moers.de, Telefon: 0 28 41 / 201-834


Volkshochschule Moers - Kamp-Lintfort: Die 7 größten Fehler bei der Kapitalanlage Sie lernen in diesem
Vortrag, was Sie bei der Anlage von Geld grundsätzlich vermeiden sollten, warum ein einzelner Fehler Ihr ganzes Kapital/Lebenswerk zerstören kann und warum die Geschichte von den Eiern im Korb auch bei der Geldanlage wichtig ist. Kennen Sie schon den Unterschied zwischen aktiv und passiv gemanagten Fonds oder die große Gefahr von Klumpenrisiken?


Im Vortrag erfahren Sie, was es damit auf sich hat. Sie werden anhand eines Kurzvideos erarbeiten, wie Ihr Gehirn in Kapitalmärkten arbeitet und welche emotionsgeladene Handlungen hieraus erfolgen. Was das alles mit Medien aus TV und Internet zu tun hat, wird Ihnen ebenfalls aufgezeigt sowie die Gefahr von Interessenkonflikten bei der "Anlageberatung".


Ein spannender Vortrag für alle, die Fehler bei der Geldanlage vermeiden möchten und zukünftig mehr aus ihrem Ersparten machen wollen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Referent: Udo Nienhuysen Kurs-Nr.: F10342 Gebühr: 7 Euro.s Veranstaltungsdatum 20.03.2025 - 18:30 Uhr - 20:45 Uhr .Veranstaltungsort. Volkshochschule Moers - Kamp-Lintfort Adresse Wilhelm-Schroeder-Straße 10 47441 Moers


Sportgala 2025: Ehrung der Moerser Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2024.
Veranstaltungsdatum 21.03.2025 - 00:00 Uhr - 22.03.2025 - 02:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI Sportpark Rheinkamp. Adresse Am Sportzentrum 5 47445 Moers. Telefon 0 28 41 / 104-475 Internetseite https://www.enni.de/freizeit/baeder/sportbad-im-enni-sportpark-rheinkamp/ Veranstalter Firma Stadtsportverband Moers e. V.


Moers: ComedyArts - Frau Jahnke hat eingeladen …
Einlass: 19.30 Uhr ..und zwar Lieblingskolleginnen aller Genres, Alter, Haarfarben. Wir wollen nicht mehr darüber reden, dass es nur so wenige gute Frauen in der Szene gäbe. Wir sind präsent, und wir sind viele. Wir behaupten uns elegant und leichtfüßig neben all dem Männerkabarett. Wir sind nicht in Konkurrenz.


Wir machen unseren Job – in Kabarett, Comedy, Liedgut, Slapstick und Poetry, im TV, im Netz und auf den Bühnen. Wir sind witzig, politisch, böse, moralisch oder absurd, wir können singen oder eher nicht, und meistens sind wir schön! Und live ist das alles noch viel spannender.


“Frau Jahnke hat eingeladen” heißt: Wir haben Zeit, und wir lassen uns gehen. Jeder Abend ist anders, jeder ist wunderbar. Und inzwischen kommen auch eine Menge Männer zu unseren Damenshows. Freiwillig! Das ist gut! Und es geht noch besser – wir arbeiten dran!

Veranstalter: Internationales ComedyArts Festival Moers & Bollwerk Gefördert durch: Sparkasse am Niederrhein Ticket online-Shop  Veranstaltungsdatum 22.03.2025 - 20:00 Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI Eventhalle, Filder Straße 142. 47447 Moers.


Moers: Streifzug durch die deutsche Fernsehgeschichte
Vor 75 Jahren begann mit der ersten Testbild-Ausstrahlung die deutsche Fernsehgeschichte. In einem Vortrag geht die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Donnerstag, 27. März, mit unterhaltsamen Ausschnitten der Entwicklung des deutschen Fernsehens nach.


Im Fokus stehen auch die Veränderungen durch die Zulassung der Privatsender und es wird mit Blick auf die Streaming-Dienste eine Zukunftsprognose gewagt. Der Vortrag ‚Ziele des Fernsehens: Ein Streifzug durch 75 Jahre deutsche Fernsehgeschichte‘ beginnt um 19 Uhr in der vhs, Altes Landratsamt, Kastell 5b.

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.


Wesel: Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei
Ende März findet wieder ein großer Flohmarkt in der Stadtbücherei Wesel statt. Am Donnerstag, den 27. März 2025, und Freitag, den 28. März 2025, kann von 10.30 Uhr – 18.30 Uhr gestöbert werden.

Quelle: Flaggschiff Film 

Am Samstag, den 29. März 2025 stehen die Flohmarkt-Schätze im zweiten Obergeschoss der Bücherei von 10 – 13 Uhr bereit. Auf die Besucher*innen warten gute Reiseführer und vielfältige Sachbücher, Romane, Kinder- und Jugendbücher, CDs, DVDs und Zeitschriften zu kleinen Preisen.


Moers: 120 Jahre Bergbau (Radtour)
Der Streit um Schacht 5 der Zeche Rheinpreußen ist Anlass, auf einer Fahrradtour die Entwicklung des Bergbaus in Moerser Raum und seine Bedeutung für das Landschaftsbild, die Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsstruktur herauszustellen.


Geführt von Dr. Wilfried Scholten. Weitere Infos zu den Stadtführungen. Kosten: 10 Euro Event details Veranstaltungsdatum 23.03.2025 - 10:30 Uhr - 14:00 Uhr. Veranstaltungsort Bahnhof Moers. Homberger Straße 105, 47441 Moers. Veranstalter Stadt- und Touristinformation Moers.


Moers: Fynn Jacob: Brennendes Watt  
Das Bollwerk 107 lädt zur Krimilesung mit Fynn Jacob am Donnerstag, 20. März, ein. Zum Roman: Iska van Loon, erfahrene Beamtin der Nationale Politie, und der zielstrebige Kriminalhauptkommissar Marten Jaspari stehen vor einem brisanten Fall. Luuk Raand, Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, die das LNG-Terminal bei Eemshaven schützt, wird tot am Strand von Borkum angespült. 

Foto-Copyright: Jürgen Naber

Eine Spur führt zu radikalen Umweltschützern, die Missstände bei der Erdgasverarbeitung aufdecken wollen, eine andere in das undurchsichtige private Umfeld des Opfers. Als schließlich im Hamburger Hafen der Kapitän eines Containerschiffes verschwindet, erreicht der Fall ungeahnte Dimensionen.


Iska und Marten müssen alles riskieren, um zu verhindern, dass die Nordsee sich in ein Flammeninferno verwandelt. Zum Autor: Fynn Jacob heißt im richtigen Leben Christian Kuhn und lebt in Langenfeld in der Nähe seiner Geburtsstadt Köln, ist der Nordsee und ihren Inseln jedoch schon seit Kindertagen verbunden.


Die unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlichten Kriminalromane »Nordseedämmerung« und »Nordseedunkel« spielen auf den ostfriesischen Inseln Juist und Norderney, die neue Romanreihe um Marten Jaspari und Iska van Loon an unterschiedlichen Orten sowohl an der deutschen als auch der niederländischen Nordseeküste. 

Kuhn ist Mitglied im SYNDIKAT e.V., dem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur. Tickets sind unter www.bollwerk107.de erhältlich! Veranstaltungsdatum 20.03.2025 - 20:00 Uhr - 22:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.


Lesung „Niederrheinische Sagen“ von Ute Heymann genannt Hagedorn im Kreishaus Wesel
Am Donnerstag, 27. März 2025, findet im Foyer des Kreishauses Wesel (Reeser Landstraße 31, 46483 Wesel) um 18.30 Uhr eine Lesung von Autorin Ute Heymann genannt Hagedorn mit dem Titel „Niederrheinischen Sagen“ statt. Sie ist in Voerde aufgewachsen und hat neben ihrer Tätigkeit bei der Stadtverwaltung Wesel das Handwerk des Schreibens u.a. in Hamburg, Wolfenbüttel und in Kirchheim unter Teck, erlernt.


Nachdem sie die Rechte am Weseler Sagenbuch erworben hatte, schrieb sie es um. Bei den niederrheinischen Ursprungstexten handelt sich um kleine Blätter, die Ende der 1930er Jahre als Beilagen in den Tageszeitungen erschienen sind. Aus den Pressenotizen schuf die Autorin amüsante Kurzgeschichten, die daraufhin im Jahrbuch des Kreises Wesel veröffentlicht wurden. Seit einigen Jahren liegen diese auch als Hörbuch vor, das Frau Heymann genannt Hagedorn selbst eingesprochen hat.


Obwohl die Sagen der Autorin inhaltlich vorgegeben waren, ist es ihr gelungen, sie unterhaltsam umzuschreiben. In der Lesung im Kreishaus lässt sie jede Figur mit ihrer eigenen Stimme und einem eigenen, zuweilen skurrilen Charakter auftreten. Heymann legt Wert darauf, mit ihren Texten Mut zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Sie ist davon überzeugt, dass Menschen grundsätzlich gut sind, Situationen weniger schwerwiegend, als zunächst angenommen und Probleme häufig aus vermeidbaren Hemmungen, Vorurteilen und mangelndem Wissen über andere entstehen.


„Mit der Lesung von Ute Heymann genannt Hagedorn im Kreishaus bieten wir allen Interessierten eine wunderbare Gelegenheit, in die faszinierende Welt der Niederrheinischen Sagen einzutauchen. Sie schafft es auf einzigartige Weise, historische Erzählungen lebendig und unterhaltsam zu gestalten. Besonders freut es mich, dass sie mit ihren Texten nicht nur kulturelles Erbe bewahrt, sondern auch positive Impulse für den Umgang miteinander vermittelt.


Ihre Geschichten zeigen, wie aus vermeintlich schwierigen Situationen neue Perspektiven und Lösungen erwachsen können. Ich freue mich auf einen unterhaltsamen und inspirierenden Abend im Kreishaus“, so Landrat Ingo Brohl Inzwischen gibt es von ihr neben dem Hörbuch zahlreiche Kurzgeschichten, zwei im Mittelalter spielende Kinderbücher, Kriminalgeschichten und Beiträge in Anthologien.


Ein Roman um Flüchtlinge aus dem Jahre 1732 steht kurz vor der Veröffentlichung. Zur Eröffnung der Lesung von Ute Heymanns genannt Hagedorns spricht Landrat Ingo Brohl das Grußwort. Weitere Informationen gibt Marina Tsoukalas (Tel: 0281-207 2217 oder per Email: marina.tsoukalas@kreis-wesel.de).



Immer weniger Erwachsene in NRW verheiratet
Zum Zensusstichtag am 15. Mai 2022 lebten knapp 7,7 Millionen verheiratete Menschen in Nordrhein-Westfalen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war damit etwa jede zweite volljährige Person in NRW verheiratet (51,5 Prozent). Zum Vergleich: Zur Volkszählung 1970 belief sich der Anteil verheirateter Personen ab 18 Jahren noch auf mehr als zwei Drittel (70,2 Prozent).


Anteil geschiedener Menschen seit 1970 um mehr als das Vierfache gestiegen
Im Jahr 1970 lebten rund 273 000 Geschiedene in Nordrhein-Westfalen. 1987 betrug diese Anzahl schon über 642 000; 2022 waren es dann knapp 1,4 Millionen. Gemessen an der Bevölkerung ab 18 Jahren hat sich der Anteil Geschiedener damit von 2,2 Prozent im Jahr 1970 auf 9,3 Prozent im Jahr 2022 mehr als vervierfacht.



Ebenfalls ist der Anteil lediger Erwachsener im selben Zeitraum in NRW von 16,2 Prozent auf 29,5 Prozent gestiegen. Dagegen ist die Quote verwitweter Erwachsener in NRW von 11,3 Prozent im Jahr 1970 auf 8,3 Prozent im Jahr 2022 zurückgegangen.

Anteil verheirateter Erwachsener variiert NRW-weit zwischen 37,8 und 62,1 Prozent
Auf Ebene der Gemeinden zeigt sich, dass Erwachsene in Gemeinden mit niedrigerem Verstädterungsgrad überdurchschnittlich häufig verheiratet sind. So waren 2022 in NRW 57,3 Prozent der volljährigen Bevölkerung in Gemeinden mit einem niedrigen Verstädterungsgrad verheiratet.


Demgegenüber waren Erwachsene in Kommunen mit einem hohen Verstädterungsgrad (wie beispielsweise in Großstädten im Ruhrgebiet, entlang des Rheins oder in den Universitätsstädten Aachen, Münster, Bielefeld und Paderborn) im Schnitt seltener verheiratet (47,9 Prozent). Die Spannweite reichte von Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis mit 62,1 Prozent verheirateten Erwachsenen bis zur kreisfreien Stadt Aachen mit 37,8 Prozent volljährigen verheirateten Personen.


In städtischeren Gebieten leben prozentual mehr ledige Erwachsene als in ländlicheren Spiegelbildlich verhielt sich der Anteil Geschiedener: So waren 7,8 Prozent der Erwachsenen in Gemeinden mit niedrigem Verstädterungsgrad zum Zensusstichtag 2022 geschieden. In dicht besiedelten Kommunen lag dieser Anteil dagegen bei 9,7 Prozent. Ein ähnliches regionales Muster zeigt sich beim Anteil lediger Erwachsener in den NRW-Kommunen.


Während in Gebieten mit hohem Verstädterungsgrad der Anteil lediger Erwachsenen bei gut einem Drittel lag (32,9 Prozent), war anteilig in gering besiedelten Gemeinden durchschnittlich nur etwa jede vierte volljährige Person ledig (25,2 Prozent). Beim Anteil der verwitweten Personen sind für das Jahr 2022 NRW-weit vergleichsweise geringe Unterschiede zwischen dicht besiedelten und weniger dicht besiedelten Gemeinden festzustellen. Allerdings gab es auch hier regionale Differenzen: So reichte die Spannweite von 5,9 Prozent in Münster bis zu 13,1 Prozent verwitweten Erwachsenen in Bad Sassendorf im Kreis Soest.


Baugenehmigungen für Wohnungen im Januar 2025: +6,9 % zum Vorjahresmonat
Baugenehmigungen in Neubauten im Januar 2025 zum Vorjahresmonat: +21,7 %
bei Einfamilienhäusern -10,1 %
bei Zweifamilienhäusern +5,8 % bei Mehrfamilienhäusern

Im Januar 2025 wurde in Deutschland der Bau von 18 000 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,9 % oder 1 200 Baugenehmigungen mehr als im Januar 2024. Damit stieg die Zahl der Baugenehmigungen im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge, nachdem sie im Dezember 2024 bereits um 5,1 % gegenüber Dezember 2023 gestiegen war.


Zuvor war die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen seit April 2022 durchgängig gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat gesunken. In diesen Ergebnissen sind sowohl Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.



In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar 2025 insgesamt 15 100 Wohnungen genehmigt. Das waren 11,6 % oder 1 600 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 21,7 % (+600) auf 3 400 Wohnungen an.

Bei den Zweifamilienhäusern sank die Zahl genehmigter Wohnungen um 10,1 % (-100) auf 1 000 Wohnungen. Bei der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, den Mehrfamilienhäusern, erhöhte sich die Zahl der genehmigten Wohnungen um 5,8 % (+500) auf 9 800 Wohnungen.


Verbraucherpreise in NRW: 2024 waren u. a. die Entgelte für stationäre Pflege, Altenwohnheime oder betreutes Wohnen preistreibend
Im Jahresdurchschnitt 2024 war der Verbraucherpreisindex um 2,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor (Basisjahr 2020 = 100). Wie das Statistische Landesamt mitteilt, haben im vergangenen Jahr die Preise der Gütergruppe „Andere Waren und Dienstleistungen” am stärksten zur Inflationsrate beigetragen; darunter fallen unter anderem die Preise für Güter und Dienstleistungen aus dem Bereich Körperpflege, Dienstleistungen sozialer Einrichtungen sowie Versicherungs- und Finanzdienstleistungen.


Der Beitrag von „Andere Waren und Dienstleistungen” zur Inflationsrate 2024 lag bei 0,6 Prozentpunkten. Die Preise für diese Abteilung sind zwischen 2023 und 2024 mit 6,3 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. Hohe Veränderungsraten verzeichneten vor allem die Beiträge zur Kraftfahrzeugversicherung (+29,1 Prozent), die Entgelte für stationäre Pflege für privat Versicherte (+11,5 Prozent) sowie gesetzlich Versicherte (+10,5 Prozent) und die Aufwendungen für Altenwohnheime oder betreutes Wohnen (+6,2 Prozent).



Wie groß der Einfluss der einzelnen Bereiche auf die Inflationsrate 2024 war, verdeutlicht die Darstellung der sogenannten Beiträge zur Inflation in Prozentpunkten. Neben der Höhe der Preisveränderungen sind für die Berechnung auch die jeweiligen Gewichtungen (sog. Wägungsanteil) ausschlaggebend, mit der diese Güter in den Preisindex insgesamt einfließen.

Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars u. Ä. und Übernachtungen sorgten für deutliche Preisanstiege
Die Abteilung „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen” lieferte – neben „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke” und „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe” – mit 0,3 Prozentpunkten einen der höchsten Beiträge zur Inflationsrate. Hier verzeichneten insbesondere Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars u. Ä. (+7,8 Prozent) und Übernachtungen (+5,8 Prozent) Preisanstiege.



Dienstag, 18. März 2025



„Weihnachtsbäckerei“ ist Deutschlands schönste Briefmarke 2024
Fast 30.000 Personen haben an der Umfrage der Deutschen Post teilgenommen
Auf den Plätzen 2 und 3: „Hund“ und „Kryptomarke Kölner Dom“
Liedermacher Rolf Zuckowski: „Mit der Briefmarke wollten wir Kinder für das Schreiben und Empfangen von Briefen begeistern“

Deutschlands Briefmarkenfreunde haben abgestimmt: Mit knappem Vorsprung ist die Briefmarke „Weihnachten für Kinder - Weihnachtsbäckerei“ zur schönsten Briefmarke des Jahres 2024 gewählt worden. Die 85 Cent-Marke hat die Künstlerin Julia Ginsbach illustriert. Sie zeigt eine adventlich geschmückte Wohnstube, in der Kinder eifrig Plätzchen backen, während Opa die Weihnachtsgeschichte vorliest.

Auf Platz 2 folgt das Motiv „Hund“ aus der Briefmarken-Serie „Beliebte Haustiere“, das einen freundlich in die Kamera blickenden Border Collie zeigt. Platz 3 geht an die Krypto-Marke „Kölner Dom“, deren Motiv von einer Künstlichen Intelligenz gestaltet wurde. Fast 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei der Umfrage der Deutschen Post mitgemacht.

Die Sonderbriefmarke mit dem Siegermotiv „Weihnachtsbäckerei“ hatten Deutsche Post, Liedermacher Rolf Zuckowski und Ravensburger Verlag gemeinsam Anfang November vergangenen Jahres präsentiert. Der Clou ist, dass man die Briefmarke auch hören kann, z. B. Liedzeilen des Ohrwurms „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski, kurze Dialoge der abgebildeten Personen, die Weihnachtsgeschichte oder Wissenswertes rund um den Advent.

Mit einem tiptoi® Stift von Ravensburger können Kinder und Erwachsene die Audioinhalte auf dem mit viel Liebe zum Detail gestalteten Motiv zum Klingen bringen. So wurde aus der Weihnachtspost 2024 auch ein echtes, weltweit einmaliges Hörerlebnis und eine Entdeckungsreise für Jung und Alt.

Dazu Rolf Zuckowski, Liedermacher und Komponist: „Ich freue mich sehr, dass die Sondermarke ‚Weihnachtsbäckerei‘ zur schönsten Briefmarke des Jahres 2024 gewählt worden ist. Sie würdigt nicht nur die Tradition des Plätzchenbackens in der Adventszeit, die ich seit 1987 mit meinem Lied begleite. Mit der Briefmarke wollten wir zudem Kinder und ihr Umfeld für das Schreiben und Empfangen von Briefen begeistern. Das scheint uns gelungen zu sein und wir haben ein wichtiges kulturelles Zeichen in dieser zunehmend digitalen Welt gesetzt. Die Illustratorin Julia Ginsbach hat mit ihrem bezaubernden Kunstwerk viel dazu beigetragen. Dafür danke ich ihr von Herzen."

Nikola Hagleitner, Vorständin Post & Paket Deutschland der DHL Group, sagt: „Wir bedanken uns bei den vielen Menschen, die an unserer Umfrage zur schönsten Briefmarke teilgenommen haben. Für die Deutsche Post ist dieses Feedback sehr wichtig, um auch künftig bei der Gestaltung neuer Briefmarken-Motive den Nerv unserer Kundinnen und Kunden zu treffen. Dass diesmal die ‚Weihnachtsbäckerei-Marke‘ gewonnen hat, freut mich sehr, denn sie erinnert uns in diesen unübersichtlichen Zeiten an liebgewonnene Traditionen – bildlich und akustisch.“

Details zur Umfrage
Insgesamt gefiel den Umfrageteilnehmern an den drei Siegermotiven die vermittelte Stimmung und Farbgebung, die Briefmarke „Weihnachtsbäckerei“ fanden zwei Drittel originell. 55 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage waren weiblich. Für das Siegermotiv stimmten sogar 74 Prozent Frauen ab.

64 Prozent aller Teilnehmer gehörten der Altersgruppe 50+ an, wobei fast die Hälfte derjenigen, die für das Motiv “Weihnachtsbäckerei” votierten, zwischen 30 und 49 Jahre alt waren. 13 Prozent bezeichneten sich selbst als Sammler. Neun der Briefmarken, die es bei der Umfrage in die „Top Ten“ geschafft haben, sind von Briefmarkendesignerinnen und -designern der Deutschen Post gestaltet worden.

Im Zeitraum vom 6. Februar bis 6. März 2025 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer öffentlichen Online-Befragung für ihre drei Favoriten des vergangenen Jahres abstimmen.

Bereits in den Jahren zuvor hatte die Deutsche Post eine Wahl zur schönsten Briefmarke durchgeführt. 2023 gewann das Motiv „100 Jahre Disney“, davor landete mit dem „Polarlicht“ erstmals ein Naturbild auf Platz 1. 2021 war „Sendung mit der Maus“ die schönste Briefmarke, 2020 „Die Biene Maja“.


Moers: Ausschuss berät über Grillen im Park und Schulwegplanung in Schwafheim
Enni baut auf einem Teil der Fläche des Freibads Solimare ein Grillareal. Es soll zur Grillsaison 2026 eröffnet werden. Bis dahin ist das Grillen nur im ausgeschilderten Bereich Bettenkamper Meer im Freizeitpark möglich, so der Vorschlag der Verwaltung.
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt entscheidet am Donnerstag, 20. März, darüber. 

Weitere Themen sind die Schulwegplanung für die Waldschule in Schwafheim, die Sanierung der Neukirchener Straße und Ehrenmalstraße sowie die Anlage eines Parkplatzes auf der Fläche des abgerissenen Parkhauses Kautzstraße. Die öffentliche Sitzung beginnt um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses Moers (Rathausplatz 1).


Moers: Kulturausschuss erhält Bericht über Hüsch-Jahr und Theater-Jubiläum
Verschiedene Berichte erhalten die Mitglieder des Kulturausschusses am Mittwoch, 19. März. Die Sitzung findet um 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Alten Rathaus (Rathausplatz 1) statt. Der Zugang ist auch über den Eingang an der Unterwallstraße möglich.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Informationen zum 50-jährigen Bestehen des Schlosstheaters Moers und zu den zahlreichen Veranstaltungen im diesjährigen Hüsch-Jahr. Der Moerser Kabarettist und Ehrenbürger wäre im Mai 100 Jahre alt geworden. Zudem stellen die Institutionen des Eigenbetriebs Bildung ihr Jahresberichte vor. 


Moers: Beirat gratulierte Heinz-Peter Maas zum Verdienstkreuz am Bande
Sein ‚besonderer‘ Tag war der 31. Januar 2025. Da erhielt Heinz-Peter Maas für sein langjähriges Engagement u. a. im Berufsförderwerk für Blinde und Sehbehinderte sowie im Blinden- und Sehbehindertenverein den Verdienstorden am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Zudem ist er Gründungsmitglied des damaligen Behindertenbeirats und seit 1998 dabei.

Karl Rudolf Slavernik (1. von rechts), Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderung, seine Stellvertreterin Fatime Elezi (2. von links), die städtische Behindertenkoordination Kirsten Wortmann (2. von rechts) und Jörg Rodeike vom KSL (1. von links) gratulierten Heinz-Peter Maas zur Verleihung des Verdienstkreuzes. (Foto: pressestelle).


Karl Rudolf Slavernik, Vorsitzender des heutigen Beirats für Menschen mit Behinderung, seine Stellvertreterin Fatime Elezi und die städtische Behindertenkoordination Kirsten Wortmann haben dem 82-Jährigen in der letzten Sitzung am Dienstag, 11. März, zu dieser Ehrung gratuliert.

„Selbst in Ihrem Alter lassen Sie nicht los und arbeiten weiter am Ziel der Selbstbestimmung und Mitwirkung von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft“, lobte ihn Slavernik in seiner kurzen Rede.


Politische Teilhabe stärken
Ein weiteres Thema der Sitzung war die politische Partizipation von Menschen mit Behinderung. Jörg Rodeike vom ‚Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Düsseldorf‘ (KSL) erläuterte die beabsichtigte Änderung der rechtlichen Lage. Kommunen können derzeit Interessenvertretungen für bestimmte Personengruppen oder Beauftragte bilden bzw. benennen.

Diese Kann-Bestimmung soll in eine Verpflichtung umgewandelt werden. Es hat sich inzwischen das Bündnis ‚GO NRW - politische Teilhabe stärken‘ gebildet, das das Bestreben vorantreibt. Rodeike koordiniert die Arbeit des Bündnisses mit der Landespolitik und den kommunalen Spitzenverbänden.


Moers: Mit Nachtwächterin durch die Altstadt spazieren
Ausgestattet mit Laterne, Horn und Schlapphut begrüßt Gästeführerin Erika Ollefs die Teilnehmenden des Stadtrundgangs am Freitag, 21. März, um 20 Uhr. Start ist am Denkmal von König Friedrich I. auf dem Neumarkt. In historischer Gewandung berichtet die Gästeführerin über die Tätigkeiten des alten Berufsstandes in Moers. Die Nachtwächter mussten damals nicht nur die Tore öffnen und schließen, sondern auch nachts in den Gassen nach dem Rechten sehen. Die Teilnahme kostet pro Person 8 Euro.


Bergbaugeschichte in Moers auf dem Rad entdecken
Die über 90-jährige Geschichte des Bergbaus im Moerser Raum beleuchtet eine Radtour am Sonntag, 24. März. Start ist um 10.30 Uhr vor dem Bahnhof Moers, Homberger Straße. Der damalige Streit der benachbarten Kommunen um Schacht 5 der Zeche Rheinpreußen ist Anlass der Stadtführung.

Gästeführer Dr. Wilfried Scholten stellt die Entwicklung des Bergbaus in der Gegend und seine Bedeutung für das Landschaftsbild, die Siedlungs-, Sozial- und Wirtschaftsstruktur heraus. Die Teilnahme kostet pro Person 10 Euro. Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen nimmt die Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.


Führung zu Salmorth und Schenkenschanz:
Sa., 22.03.2025 - 14:00 - Sa., 22.03.2025 - 17:00 Uhr
Die Halbinsel Salmorth nördlich von Kleve ist ein landschaftliches Highlight im Klever Land und ein „Mekka" für die Gefiederten. Neben den Kursschwerpunkten Vogelwelt und Auen-Landschaft erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes aus der wechselvollen Geschichte der einstigen, umkämpften Festung Schenkenschanz.

Anmeldung: https://www.vhs-kleve.de/kurssuche/kurs/Salmorth-und-Sche
Wichtig: Wetterfeste Kleidung, Fernglas, Wanderschuhe



vhs Moers – Kamp-Lintfort: Besuch der Verbrennungsanlage Asdonkshof
Die Prozesse der Abfallentsorgung sind komplex und hochmodern. Ein Bild darüber machen können sich Interessierte beim Besuch des Abfallentsorgungszentrums Asdonkshof mit der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Mittwoch, 26. März.

Unter dem Motto ‚Was passiert mit meinem Müll? – Abfallentsorgung vor Ort kennenlernen‘ gibt es Einblicke in die Verbrennungs-  und die Schlackenaufbereitungsanlage sowie in das Kompostwerk.

Treffpunkt ist um 17 Uhr in Kamp-Lintfort am Asdonkshof, Graftstraße 25.  Die kostenlose Veranstaltung ist eine Kooperation der vhs mit dem Abfallentsorgungszentrum Asdonkshof. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich und telefonisch unter 0 28 41/201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.


Mehr als 120 Wissenschaftler*innen rufen zur gesetzlichen Stärkung von Tarifautonomie und Tarifbindung auf
Mehr als 120 Wissenschaftler*innen rufen in einem gemeinsamen Appell die Verhandler*innen von Union und SPD dazu auf, die Tarifautonomie zu stärken und dazu im Koalitionsvertrag konkrete gesetzliche Regelungen für mehr Tarifbindung zu vereinbaren. Die Forschenden, überwiegend Professor*innen der Wirtschafts-, der Sozial, und der Rechtswissenschaften, argumentieren, dass eine hohe Tarifbindung Niedriglöhne, Armut und soziale Ungleichheit reduziere.

Das hat nicht nur gesamtwirtschaftlich positive Auswirkungen, sondern stärkt nach Analyse der Unterzeichner*innen auch die Demokratie, weil ungleiche Gesellschaften von politischer Polarisierung gekennzeichnet sind. Auch ein Zusammenhang zwischen schlechten Arbeitsbedingungen und Entfremdung von demokratischen Institutionen ist in verschiedenen Studien belegt.

Gleichzeitig könnten die Tarifparteien in Tarifverträgen am besten die vielfältigen Besonderheiten unterschiedlicher Branchen berücksichtigen und „auf Augenhöhe flexibel auf wirtschaftliche und soziale Veränderungen reagieren, um Arbeitsplätze zu sichern“, heißt es in dem Aufruf.* Die internationale Forschung, allen voran der Industrieländerorganisation OECD, zeige, „dass in Ländern mit koordinierten Lohnsystemen und hoher Tarifbindung eine hohe Einkommensgleichheit mit vergleichsweise hohen Beschäftigungsquoten und geringer Arbeitslosigkeit einhergeht“, betonen die Fachleute. Zudem könne bessere Bezahlung nach Tarif wichtige Anreize zur Fachkräftequalifizierung setzen.

Eine Erhöhung der Tarifbindung sei damit „nicht nur sozial erwünscht, sondern auch ökonomisch machbar und sinnvoll“. Als zielführende gesetzliche Instrumente nennen die Wissenschaftler*innen ein Bundestariftreuegesetz, die Erleichterung von Allgemeinverbindlicherklärungen (AVE), Tarifbindung als Kriterium für staatliche Wirtschaftsförderung, eine längere Nachwirkung von Tarifverträgen bei Ausgliederungen oder Betriebsaufspaltungen, verbesserte digitale Zugangsrechte von Gewerkschaften im Betrieb und die Stärkung von Arbeitgeberverbänden als Tarifvertragspartei.

Aktuell haben 124 Wissenschaftler*innen den Aufruf gezeichnet (den Aufruf und die Liste der Unterzeichner*innen finden Sie unten verlinkt). Den Aufruf initiiert hat eine interdisziplinäre Forschungsgruppe „Stärkung der Tarifbindung“, die von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt wird.

Ihr gehören an: Prof. Dr. Gerhard Bosch, Senior Professor an der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Ingrid Artus, Professorin für Vergleichende Gesellschaftsanalyse an der Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Florian Rödl, Professor für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht an der FU Berlin, Prof. Dr. Till van Treeck, Professor für Sozioökonomie an der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Thorsten Schulten, Leiter des WSI-Tarifarchivs der Hans-Böckler-Stiftung und Honorarprofessor an der Universität Tübingen sowie sein Vorgänger beim WSI-Tarifarchiv, Dr. Reinhard Bispinck.

In ihrem Aufruf erinnern die mehr als 120 Wissenschaftler*innen daran, dass die Bundesrepublik bis Mitte der 1990er Jahre eine im internationalen Vergleich geringe Einkommensungleichheit auszeichnete. Der wichtigste Grund hierfür sei eine hohe Tarifbindung gewesen. Rund 85 Prozent aller Beschäftigten wurden nach einem Tarifvertrag bezahlt, den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände ausgehandelt hatten. Aktuell gelten Tarifverträge hingegen nur noch für 49 Prozent aller Beschäftigten.

Die Folgen sind nach Analyse der Forschenden gravierend: „Das Versprechen, mit harter Arbeit und einer guten Ausbildung zur Mittelschicht zu gehören, gilt vielfach nicht mehr.“ Der Niedriglohnsektor in Deutschland sei vergleichsweise groß. Die mittleren Einkommensgruppen schrumpften. Beschäftigte ohne Tarifvertrag verdienen nach aktuellen Untersuchungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung im Durchschnitt gut zehn Prozent weniger als vergleichbare Beschäftigte mit Tarifvertrag – und das, obwohl sie pro Woche auch eine knappe Stunde länger arbeiten müssen.

Besonders groß sind die Unterschiede in der Bezahlung mit und ohne Tarifvertrag in Kleinbetrieben, bei Frauen, Migrant*innen sowie bei An- und Ungelernten. Das trage indirekt auch zu Fachkräfteengpässen bei: „In prekären Einkommensmilieus wird weniger in Bildung investiert, so dass Fachkräfte fehlen“, warnen die Fachleute.

Der vor gut zehn Jahren eingeführte gesetzliche Mindestlohn unterbinde zwar Dumpinglöhne am unteren Rand und habe dazu beigetragen, den Niedriglohnsektor etwas zu begrenzen. Als Lohnuntergrenze könne er aber nicht die Einkommensmitte sichern. Nur Tarifverträge mit ihren differenzierten Entgeltgruppen stellten sicher, dass unterschiedliche Qualifikationen, Arbeitsanforderungen und Funktionen angemessen entlohnt werden. Sie sorgten auch dafür, dass hohe Arbeitsbelastungen, wie etwa Schicht-, Nacht oder Feiertagsarbeit, durch Geld oder Freizeit kompensiert werden.

Die Tarifparteien sind nach Analyse der Forschenden in der Lage, für Kernbereiche der Wirtschaft gute Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Ihre Gestaltungsmacht reiche aber nicht mehr in die gewachsenen tariflosen Zonen des Arbeitsmarktes. Zur Wiederherstellung des sozialen Gleichgewichts sei politische Unterstützung notwendig.

Aus der internationalen Arbeitsforschung leiten die Fachleute eine Reihe von Instrumenten ab, mit denen der Abwärtstrend bei der Tarifbindung gestoppt und die Tarifautonomie wieder gestärkt werden kann. Zum Teil werden diese Instrumente in anderen EU-Ländern bereits angewendet. Die Unterzeichner*innen des Appells „fordern daher die politischen Parteien der künftigen Koalitionsregierung auf, folgende Maßnahmen in ihrem Koalitionsvertrag aufzunehmen“:

1. Erleichterung der Allgemeinverbindlicherklärung (AVE).
Mit der Allgemeinverbindlicherklärung werde sichergestellt, dass alle Unternehmen gleiche tarifvertragliche Mindeststandards einhalten müssen und der Wettbewerb nicht auf Kosten der Beschäftigten ausgetragen wird. Um die AVE zu erleichtern, soll es zukünftig wieder ausreichen, dass nur eine Tarifpartei den Antrag auf AVE stellt. Zugleich soll eine AVE nur dann nicht erfolgen können, wenn sich der Tarifausschuss mehrheitlich dagegen ausspricht.

2. Einführung eines Bundestariftreuegesetzes.
Nach dem Vorbild vieler Bundesländer müsse auch bei Vergaben auf Bundesebene Tariftreue verlangt werden, so dass Auftrag- und Konzessionsnehmer im Rahmen ihrer Tätigkeit für die öffentliche Hand die am Arbeitsort einschlägigen Tarifverträge einhalten müssen. Zur Bekräftigung dieser Position solle Deutschland die ILO-Konvention Nr. 94 „über die Arbeitsklauseln in den von Behörden abgeschlossenen Verträgen“ ratifizieren.

3. Tarifbindung als Kriterium der Wirtschaftsförderung.
Öffentliche Fördermittel, Wirtschaftshilfen und Subventionen sollen ab einer bestimmten Fördersumme nur noch an Unternehmen vergeben werden, die Tarifverträge einhalten. In allen öffentlichen Förderprogrammen sollten Unternehmen mit Tarifbindung generell bevorzugt werden.

4. Erschwerung von Tarifflucht.
Unternehmen nutzen vielfach Ausgliederungen und Betriebsaufspaltungen, um sich einer Tarifbindung zu entledigen. Die bestehende Verkürzung der Tarifbindung bei Restrukturierungen solle beseitigt und die Nachwirkung von Tarifverträgen generell gestärkt werden.

5. Stärkung von Betriebsräten und Gewerkschaften.
Die Präsenz von Betriebsräten und Gewerkschaften im Betrieb ist in der Regel eine wichtige Voraussetzung für die Durchsetzung und verlässliche Anwendung eines Tarifvertrages. Deshalb müssten die (vor allem digitalen) Zugangsrechte von Gewerkschaften zu den Beschäftigten ausgebaut und Maßnahmen zur Behinderung von Betriebsräten stärker bestraft werden. Außerdem sollten Anreize zum Gewerkschaftsbeitritt dadurch gestärkt werden, dass Mitgliedsbeiträge vollständig steuerlich abgesetzt und in Tarifverträgen effektive Mitgliedervorteilsregelungen vereinbart werden können.

6. Stärkung von Arbeitgeberverbänden als Tarifvertragspartei.
Durch die Einführung der Mitgliedschaft ohne Tarifbindung (OT-Mitgliedschaft) hätten die Arbeitgeberverbände ihre originäre Funktion als Tarifvertragspartei immer mehr geschwächt, analysieren die Forschenden. Dies widerspreche der eigentlichen gesetzlichen Aufgabe der Verbände, an einem stabilen Tarifvertragssystem mitzuwirken. Die Möglichkeit zur OT-Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband sollte aufgehoben werden.



Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2025: +2,8 % gegenüber Januar 2024
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, Januar 2025 +2,8 % zum Vorjahresmonat -0,5 % zum Vormonat Preise für pflanzliche Erzeugnisse -3,8 % zum Vorjahresmonat Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse +7,4 % zum Vorjahresmonat

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Januar 2025 um 2,8 % höher als im Januar 2024. Im Dezember und November 2024 hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat jeweils bei +4,1 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2025 gegenüber dem Vormonat Dezember 2024 um 0,5 %.




Im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung wie bereits in den Vormonaten auch im Januar 2025 gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 3,8 % gegenüber Januar 2024, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 7,4 % stiegen. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2024 waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im Januar 2025 teurer (+2,4 %) und Produkte aus tierischer Erzeugung günstiger (-2,2 %).

Preisrückgang bei Speisekartoffeln gegenüber Vorjahresmonat
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 3,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Januar 2025 um 37,0 % niedriger als im Januar 2024. Im Dezember 2024 hatte die Vorjahresveränderung bei -32,5 %, im November 2024 bei -31,7 % gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2024 stiegen die Speisekartoffelpreise um 5,5 %.

- Preise für Obst, Getreide, Handelsgewächse und Wein gestiegen, für Gemüse und Futterpflanzen gesunken
- Die Erzeugerpreise für Obst waren im Januar 2025 um 16,5 % höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +16,9 %.
- Die Erzeugerpreise für Gemüse gingen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 % zurück. Insbesondere sanken die Preise für Kohlgemüse (-12,1 %) und Salat (-7,4 %).

Getreide war im Januar 2025 im Vergleich zum Januar 2024 um 5,5 % teurer (Dezember 2024: +1,9 % zum Vorjahresmonat). Das Handelsgewächs Raps verteuerte sich im Januar 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23,3 %. Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Januar 2025 um 8,9 % höher als ein Jahr zuvor. Wein war im Januar 2025 um 1,1 % teurer als im Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren im Januar 2025 mit einer Veränderungsrate von -10,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig (Dezember 2024: -10,7 %).


Tierische Erzeugung: Preisanstieg bei Milch, Preisrückgang bei Eiern und Tieren
Der Preisanstieg für Tiere und tierische Erzeugnisse um 7,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gestiegenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im Januar 2025 um 19,1 % höher als im Vorjahresmonat (Dezember 2024: +23,0 % zum Vorjahresmonat). Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2024 sanken die Preise für Milch um 1,5 %. Bei Eiern kam es zu einem Preisrückgang von 3,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat (Dezember 2024: -3,7 %).

Die Preise für Tiere lagen im Januar 2025 mit -0,1 % auf einem ähnlichen Niveau wie im Januar 2024 (Dezember 2024: +1,9 % zum Vorjahresmonat). Dabei stiegen die Preise für Rinder um 22,7 %, für Schlachtschweine fielen die Preise hingegen um 12,6 %. Die Preise für Geflügel waren im Januar 2025 um 4,3 % höher als im Januar 2024. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die Preissteigerungen bei Hähnchen um 6,6 %. Die Preise für Sonstiges Geflügel (Enten und Puten) stiegen binnen Jahresfrist um 0,7 %.


NRW: 2024 erstmalig mehr Eier aus ökologischer Erzeugung als aus Käfighaltung
Im Jahr 2024 sind in Nordrhein-Westfalen rund 1,43 Milliarden Eier von Legehennen produziert worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Anzahl der gehaltenen Legehennen verzeichnete einen Rückgang (−1,4 Prozent) auf 5,02 Millionen Tiere.


Mit rund 285 Eiern pro Legehenne blieb die Legeleistung im Vergleich zum Jahr 2023 damit konstant. Höchster Zuwachs bei ökologischen Erzeugungsbetrieben Mit einem Anteil von 69,0 Prozent machte Bodenhaltung, trotz weiter sinkender Eiererzeugung (−3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), nach wie vor den größten Anteil an der nordrhein-westfälischen Eierproduktion aus.



Seit 2016 fällt die Zahl der erzeugten Eier aus Bodenhaltung erstmalig wieder unter die Milliarden-Marke (2024: 985 Millionen). 209 Millionen bzw. 14,7 Prozent der produzierten Eier kamen von Legehennen aus Freilandhaltung. Die Eiererzeugung in ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben verzeichnete den größten Zuwachs innerhalb eines Jahres (+13,4 Prozent).


So überstieg die Anzahl der Eier aus ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben mit 117 Millionen erstmalig die Anzahl derer aus Käfighaltung einschließlich ausgestalteter Käfige (116 Millionen). Beide Haltungsformen machten jeweils im Jahr 2024 einen Anteil von 8,2 Prozent an der Gesamtproduktion der Eier aus.

Eiererzeugung in Freilandhaltung hat sich mehr als verdoppelt
Die Zahl der erzeugten Eier aus Käfighaltungen einschließlich ausgestalteter Käfige hat sich zwischen 2015 und 2024 um 39,5 Prozent verringert – seit dem Jahr 2021 war ein Rückgang von rund 20 Prozent zu beobachten. In ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben wurden im vergangenen Jahr dagegen 84,0 Prozent mehr Eier erzeugt als noch 2015. Die Eiererzeugung aus Freilandhaltung hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt (+116,8 Prozent).


Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 9,1 Prozent mehr Eier erzeugt als 2015. Knapp die Hälfte der Eier wurde 2024 im Regierungsbezirk Münster erzeugt Der Großteil der erzeugten Eier kam im vergangenen Jahr aus dem Regierungsbezirk Münster. Hier wurden mit 669 Millionen 46,9 Prozent aller Eier in NRW produziert.

Darauf folgten die Regierungsbezirke Detmold (16,2 Prozent), Köln (13,6 Prozent) und Arnsberg (13,4 Prozent). Den geringsten Anteil an der nordrhein-westfälischen Eierproduktion machte der Regierungsbezirk Düsseldorf (9,9 Prozent) aus. Rund 40 Prozent der Eier aus ökologischer Haltung stammte 2024 aus Arnsberg .


Der Regierungsbezirk Münster verzeichnete mit einem Anteil von 87,5 Prozent sowohl die meisten Eier aus der Käfighaltung, als auch aus Bodenhaltung (47,6 Prozent) und Freilandhaltung (37,3 Prozent). Der Großteil der Eier aus ökologischer Haltung wurde in den Regierungsbezirken Arnsberg (38,5 Prozent) und Detmold (24,0 Prozent) erzeugt.


Montag, 17. März 2025


Dinslaken: Zukunftssicherungsprozess - Verwaltung informiert
Die Stadtverwaltung Dinslaken bezieht Postition zum Vorgehen im Haushaltsprozess und verweist darauf, dass in dem im Frühjahr begonnen Prozess der Haushaltskonsolidierung bereits erste Pakete öffentlich diskutiert und beraten wurden. In der Ratssitzung am 10.12.2024 wurden erste Maßnahmen im Rat öffentlich beraten, diskutiert und entschieden. Auch bei der Einbringung des Haushalts am 30.1.2025 wurde der Prozess dargelegt und auf das 2. Paket verwiesen, was jetzt am 25.3.2025 in einer öffentlichen Sitzung beraten wird.


Die Stadt Dinslaken verweist darauf, dass dieser Prozess der Haushaltsberatungen mit einer breit angelegten Beteiligung aller Fachbereiche der Verwaltung und im Austausch mit allen politischen Vertreter*innen unter Begleitung eines externen Beratungsunternehmens geplant ist und durchgeführt wird. Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen sei eine Fülle von Ideen aus Politik und Verwaltung und seitens des Unternehmens zusammengetragen worden. Mit Unterstützung des externen Beratungsunternehmens wurden 300 Vorschläge innerhalb der Verwaltung diskutiert.


140 Vorschläge sind das Ergebnis des internen Prozesses. Über diese 140 Vorschläge wurde zwischen Politik und Verwaltung zunächst ein vertraulicher Austausch vereinbart. In diesen anstehenden Gesprächen beraten sich Politik und Verwaltung über die Auswirkungen auf die Stadtgesellschaft. In diesem Prozess arbeiten die politischen Fraktionen und die Verwaltung vertrauensvoll zusammen, sind im Austausch, ringen um gute Entscheidungen und verhandeln miteinander, was sie der Bevölkerung zumuten können.


"Die veröffentlichte Liste ist ein internes Arbeitspapier für ein 3. Paket. Das dieses nun öffentlich diskutiert wird und so dargestellt wird, als seien die dort aufgelisteten Vorschläge schon die beschlossenen Maßnahmen ist unverantwortlich. Dies verunsichert die Menschen in unserer Stadt in hohem Maße. Denn, eine Entscheidung liegt weder vor, noch wird diese ohne einen eingehenden Beratungsprozess möglich sein.

Für mich stellt sich die Frage, wer aus dem Kreise der politisch Verantwortlichen derart grob fahrlässig ein internes Arbeitspapier veröffentlicht. Hier verstößt jemand gegen seine Pflichten und nimmt die Verunsicherung der Menschen in unserer Stadt billigend in Kauf. Ich verweise darauf, das wir uns im Beratungsprozess befinden und selbstverständlich die Stadtgesellschaft eingebunden und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert wird."


„Die Beratung in der Öffentlichkeit findet statt, wenn die Beschlussvorlage da ist. Es lohnt sich nicht schon vorher darüber Debatten zu führen“, so Stadtkämmerer Achim Thomae zum weiteren Ablauf des Prozesses. 14 Tage vor Ratssitzungen sind die Tagesordnungen des Rates im Netz unter https://ris.dinslaken.de öffentlich einsehbar. Sie können dann alle Vorlagen (Button Vorlagen anklicken) für die kommenden Ratssitzungen abrufen. Es ist gewünscht, dass Interessierte die Diskussion mit den politischen Vertreter*innen und der Verwaltung suchen. Im Rahmen aller öffentlichen Sitzungen haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit Debatten zu verfolgen.


Bürgermeisterin Michaela Eislöffel verweist darauf, dass für die Sitzung am 25. März ein 2. Paket zum Haushaltskonsolidierungsprozess eingebracht wird, in dem der Rat u.a. über Vorschläge von Einsparungsmaßnahmen im Personalbereich entscheiden wird. Die jetzt veröffentlichte Liste gehört zum 3. Paket für das noch kein Beratungsweg geplant ist.

Wie der Beratungsweg für das 3. Paket verlaufen wird, ist derzeit noch nicht entschieden und wird noch mit den Fraktionen besprochen. Weitere Beratungsfolgen werden sich anschließen müssen, damit der Zukunftssicherungsprozess erfolgreich gestaltet werden kann.


Kämmerer Achim Thomae und Bürgermeisterin Michaela Eislöffel zeigen sich jedoch zuversichtlich, dass durch die gute Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen und innerhalb der Fachbereiche der Stadtverwaltung sowie durch konstruktive Gespräche mit der Politik zeitnah ein rundes Haushaltskonsolidierungskonzept auf den Weg gebracht werden kann.

Verweisen aber auch darauf, dass Bund und Land für eine auskömmliche Finanzierung der Kommunen sorgen müssen, um den sozialen Frieden in unseren Städten zu sichern. Deshalb vertreten beide die Stadt Dinslaken in dem Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ und hoffen auch auf die aktuelle Diskussion um die Altschuldenfrage zur Unterstützung der Kommunen.


Kreis Wesel startet Igelschutz-Kampagne und erlässt Nachtfahrverbot für Mähroboter
Unter dem Motto „Igelschutz - Ein sorgenfreies Zuhause für unsere Stacheltiere“ möchte die Kreisverwaltung Wesel auf die Lebensraumsituation des Igels im Kreisgebiet und insbesondere auf die Gefahren von Mährobotern für Igel aufmerksam machen.

Die Aufklärungskampagne richtet sich gezielt an alle Bürgerinnen und Bürger mit Gärten und informiert darüber, mit welchen Maßnahmen sich der Igel in den privaten Grünanlagen ganzjährig wohl und sicher fühlen kann. In einem ersten wichtigen Schritt hat die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Wesel jetzt eine Allgemeinverfügung für ein Verbot des nächtlichen Betriebes von Mährobotern erlassen (zur Allgemeinverfügung).


Aber auch andere Aktivitäten in unseren heimischen Gärten haben einen negativen Einfluss auf die Igelpopulationen. An erster Stelle ist hier der Einsatz von Schneckenkorn zu nennen, der tödliche Folgen für viele Igel hat, da auch Schnecken auf ihrem Speiseplan stehen. Der Igel steht derzeit im Fokus des Artenschutzes.


Die Deutsche Wildtierstiftung hat den Igel zum Wildtier des Jahres 2024 gewählt, um auf den stetigen Rückgang der Igelpopulation aufmerksam zu machen. Igel gehören nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den besonders geschützten Arten. Ihr Bestand nimmt seit Jahren kontinuierlich ab, was auf den Straßenverkehr, aber insbesondere auf den Verlust geeigneter Lebensräume und den Rückgang der Insektenpopulationen als Hauptnahrungsquelle zurückzuführen ist.


In ländlichen Gebieten haben Igel zunehmend ihren natürlichen Lebensraum verloren. Daher sind Gärten und Parkanlagen im Siedlungsbereich mittlerweile ein wichtiges Refugium für den Igel geworden. In naturnah gestalteten Gärten findet der Igel einen wichtigen Ersatzlebensraum. Heimische Pflanzen und Sträucher sowie aufgeschichtete Laubhaufen kann der Igel als Schlaf- oder Kinderstube nutzen. Hier findet er auch ausreichend Insekten – seine Hauptnahrungsquelle.


Dies kommt nicht nur dem Igel, sondern der gesamten Artenvielfalt zugute. Die Siedlungsbereiche tragen somit eine besondere Verantwortung für den Schutz der Igel. Indem öffentliche und private Grünflächen naturnah gestaltet werden und den Tieren ungehinderten Zugang ermöglichen, kann ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt dieser geschützten Art geleistet werden. Die Hauptaktivitätszeiten von Igeln und anderen Kleintieren liegen in der Dämmerung und der Nacht.


In diesen Zeiträumen sind die Tiere auf Nahrungssuche. Mähroboter, die zu dieser Zeit aktiv sind, stellen insbesondere für junge Igel eine große Gefahr dar, da diese bei Kontakt mit den Geräten nicht flüchten, sondern sich instinktiv zusammenrollen. Studien belegen, dass sie in dieser Schutzhaltung schwer verletzt, verstümmelt oder sogar getötet werden können, wenn sie von den Klingen erfasst werden. 


Eine aktuelle Veröffentlichung einer Studie des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung zeigt auf, dass innerhalb eines Zeitraumes von 16 Monaten 370 verletzte Tiere in Pflegestationen verbracht wurden, von denen 47 % an den Folgen ihrer Verletzungen verstarben. Da sich ein hoher Anteil der leichter verletzten Igel verstecken, kann von einer deutlich höheren Sterberate ausgegangen werden.


Alle Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer können bereits mit wenigen Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Igel leisten. Eine igelgerechte Gartengestaltung ist unkompliziert und leicht umzusetzen. Die gärtnerischen Maßnahmen kommen zudem auch anderen Wildtieren zugute.


Tipps, worauf man bei einer naturnahen und igelgerechten Gartengestaltung achten sollte, ob es notwendig ist, die Tiere zu füttern sowie weitere Informationen über den Igel, finden Interessierte unter: https://www.kreis-wesel.de/igelschutz oder  https://www.stadt-koeln.de/igelschutz


Plauderbänke in Wesel: Zahlreiche Teilnehmer stellen neue Plauderbank vor.
Wo man auch hinblicken mag, sieht man Menschen, die auf ihr Smartphone fixiert sind. „Früher war alles anders“, hört man dann häufig. „Da redeten noch die Menschen miteinander“. Um das Miteinander zu fördern, hat der Sozialausschuss in seiner Sitzung am 23. Mai 2024 beschlossen, in jedem Stadtteil eine Bank zu einer sogenannten „Plauderbank“ umzuwidmen (Grundlage: Antrag der FDP-Fraktion).

Dahinter steckt die Idee, den Austausch zu fördern und mit „fremden“ Menschen ins Gespräch zu kommen, um so Einsamkeit vorzubeugen. 2018 wurde erstmals in England (Burnham-On-Sea) eine „chat bench“ aufgestellt. Die Idee dazu hatte der Londoner Polizist Ashley Jones, als er bemerkte, dass vor allem ältere Bewohner*innen in Großstädten oftmals einsam sind. Von dort ging es rasant weiter: die Idee der Plauderbänke eroberte die ganze Welt. Mittlerweile gibt es sie unter anderem auch in Amerika.

Dass Isolation und Einsamkeit aufgrund der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auch ein Problem in kleineren Städten oder Dörfern darstellt, ist inzwischen bekannt.

In einigen deutschen Städten (z.B. Erkelenz, Oldenburg, Berlin) sind ebenfalls Plauderbänke entstanden. Dabei wurden zum Beispiel bestehende Bänke mit einem Schild versehen, das auf die Besonderheit „Plauderbank“ hinweist. Auch andere kreative Formen kommen zum Einsatz, unter anderem werden Fahnen oder Klappstühle neben einer Bank platziert.

Konzept und Zielsetzung
In einer Welt, in der oftmals Hektik und Anonymität den Alltag bestimmen, bieten Plauderbänke eine einfache, gleichwohl wirkungsvolle Möglichkeit, soziale Kontakte zu fördern und Einsamkeit zu reduzieren.

Das Prinzip ist simpel: Platz nehmen, „hallo“ sagen und ins Gespräch kommen. Ein kleines Schild, das Menschen - jung und alt - ermutigt, sich einander zuzuwenden. Wer auf einer Plauderbank Platz nimmt, signalisiert, dass er oder sie offen für eine Unterhaltung ist – sei es mit Fremden, Nachbarn oder Passanten.

Standorte
Mit Hilfe aus der Weseler Bürgerschaft konnten insgesamt zwölf geeignete Plauderbank-Standorte gefunden werden. Sie befinden sich allesamt in belebten Arealen, wie einem Park oder in Einkaufsbereichen. Standorte sind:

Fusternberg:
an der Engel Apotheke (2 Bänke)
im Park an der Niederrheinhalle (3 Bänke)
Bislich:
am Fähranleger (1 Bank)
Obrighoven:
auf dem Marktplatz (1 Bank)
Ginderich:
an der Dorfschule (1 Bank – noch nicht final entschieden)
Innenstadt:
Berliner-Tor-Platz (1 Bank)
Pastor-Janßen-Straße (1 Bank Nähe Krankenhaus)
Feldmark:
im Dorotheenpark (2 Bänke)
Die jeweiligen Plauderbänke werden sukzessive mit Hinweisschildern als solche kenntlich gemacht. Das Anbringen der Plaketten sowie kleinere Gestaltungsmaßnahmen rund um die Bänke kosten insgesamt ca. 400 Euro.

Fazit
Die Plauderbank ist ein einfaches, aber effektives Mittel, um das soziale Miteinander zu stärken. Sie hilft, Einsamkeit zu bekämpfen und spontane Gespräche zu ermöglichen. In einer immer umfangreicheren digitaleren Welt kann eine solche analoge Begegnungsmöglichkeit wertvolle Verbindungen schaffen – ganz ohne Anmeldung, Kosten oder Verpflichtungen.


Noch bis zum 28. März Vorschläge für den „Klimaschutzpreis 2025“ des Kreises Wesel einreichen!
Im Jubiläumsjahr 2025 verleiht der Kreis Wesel erneut den „Klimaschutzpreis“. Der Preis würdigt und fördert innovative Projekte und Ideen, die aktiv zur Bekämpfung des Klimawandels oder zur Anpassung an seine Auswirkungen beitragen. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises Wesel, Kinder und Jugendliche, Schulklassen sowie Vereine. Darüber hinaus können auch Personengruppen, die ehrenamtlich ein Umwelt- oder Klimaschutzprojekt umgesetzt haben oder deren Projekt im Jahr 2025 gestartet ist und im kommenden Jahr realisiert werden soll, teilnehmen.

Ziel des Klimaschutzpreises ist es, herausragendes Engagement für den Klimaschutz zu honorieren und die Öffentlichkeit für die Dringlichkeit des Themas zu sensibilisieren. Der Preis macht vorbildliche Initiativen sichtbar und motiviert dazu, ebenfalls Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen.

Der Kreistag hat im Juni 2023 folgende Kriterien für die Vergabe des Preises festgelegt:
Beitrag zum Klimaschutz
Beitrag zur Klimawandelanpassung
Gesamtgesellschaftlicher Mehrwert
Vollständige Bewerbungsunterlagen


Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben: „Klimaschutzpreis Kreis Wesel“ und „Klimaschutzpreis Kinder und Jugendliche“. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gibt es eine eigene Kategorie. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung. Jede Kategorie wird wie folgt ausgezeichnet: 1.000 Euro für den ersten Platz, 600 Euro für den zweiten Platz und 400 Euro für den dritten Platz. Die Gewinner werden von einer Fachjury ausgewählt.

Vorschläge und Bewerbungen können alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises Wesel sowie Vereine und Institutionen mit Sitz im Kreis Wesel bis spätestens Mittwoch, den 28. März 2025, bei der Kreisverwaltung Wesel einreichen. Entweder per Post (Fachstelle Europa und nachhaltige Kreisentwicklung, Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel) oder per E-Mail an petra.huelsken@kreis-wesel.de.

Bewerbungen sind ausschließlich mit dem Formblatt möglich, das auf der Website des Kreises Wesel abgerufen werden kann: https://www.kreis-wesel.de/leben-arbeiten/umwelt-natur-klima/klimaschutz#a5-toggle-content-1-1


Feuerwehr Moers beteiligt sich erneut am Girls´ Day
Auch beim diesjährigen Girls´ Day können Schülerinnen ab der 8. Klasse den Beruf einer Feuerwehrfrau und einer Notfallsanitäterin bei der Feuerwehr Moers kennenlernen. Das Angebot findet am Donnerstag, 3. April, von 9 bis 16 Uhr in der Feuer- und Rettungswache (Am Jostenhof 39) statt. 


An dem erlebnisreichen Tag können die Schülerinnen praktische Erfahrungen in den unterschiedlichen Aufgabengebieten sammeln. Unter anderem verlegen und rollen sie Schläuche, suchen Personen in einem ‚verrauchten Bereich‘ und lernen Grundlagen der Ersten Hilfe kennen. In der Mittagspause gibt es eine Verpflegung.

Anmeldungen sind möglich auf der Internetseite des Girls´ Day www.girls-day.de im Bereich ‚Radar‘ unter den Suchworten ‚Moers‘ oder ‚Feuerwehrfrau‘.


Kleve: Ostermarkt Haus Riswick am 29. und 30. März: Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten
Am 29. und 30. März 2025 findet der Klever Ostermarkt auf dem Gelände von Haus Riswick statt, zu dem – über die beiden Tage verteilt – rund 6.000 Besucherinnen und Besucher erwartet werden. Um eine geordnete An- und Abreise zu der Veranstaltung sicherzustellen, werden für den Veranstaltungszeitraum verschiedene Verkehrsmaßnahmen ergriffen.

Für den Zeitraum vom 29. bis zum 30. März 2025 wird die Riswicker Straße (K 5), von der Einmündung Mühlenstraße bis zur Einmündung Koppelstraße zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Till-Moyland. Das Befahren der Riswicker Straße ab Einmündung Koppelstraße in Fahrtrichtung Klever Ring (B 9) ist für den Zeitraum somit verboten.

Die Einbahnstraße wird eingerichtet, um auf der Fahrbahn der Riswicker Straße zusätzliche Parkplätze für Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung bereitstellen zu können. Gäste des Ostermarktes können ihre Fahrzeuge dann rechtsseitig auf der Fahrbahn der Riswicker Straße in Fahrtrichtung Till-Moyland parken. Außerdem kann der Parkplatz von Haus Riswick genutzt werden.

Eine Umleitungsstrecke ab dem Einmündungsbereich Koppelstraße wird über die Koppelstraße, Kirchstraße und Kalkarer Straße (B 57) bis zum Klever Ring eingerichtet.

Für die Anreise zum Ostermarkt wird empfohlen, den Ostermarkt aus Fahrtrichtung Till-Moyland ab dem Einmündungsbereich Sommerlandstraße (K 5)/ Holzstraße, über die Holzstraße, Kalkarer Straße, Klever Ring und die Riswicker Straße anzufahren.


ACV warnt vor steigender Wildwechsel-Gefahr zur Zeitumstellung Ende März
Wildunfälle sind ein oft unterschätztes Risiko im Straßenverkehr. Jährlich ereignen sich in Deutschland mehr als 250.000 solcher Unfälle, oft mit erheblichen Schäden und Verletzungen. Besonders zum Frühjahr steigt das Risiko, da sich der Berufsverkehr mit der Hauptaktivzeit von Wildtieren – der Dämmerung – überschneidet.

Der ACV Automobil-Club Verkehr informiert daher frühzeitig über entscheidende Fakten, die Autofahrerinnen und Autofahrer kennen sollten, um sich selbst und die Tiere zu schützen.

Die meisten Wildunfälle passieren zwischen 6 und 8 Uhr morgens sowie zwischen 17 und 20 Uhr / Bildrechte: Marius Holler


1. Der „Elefanten-Faktor“: Die Wucht eines Wildunfalls ist enorm
Der Aufprall eines Rothirsches bei 60 km/h hat die Wucht von fünf Tonnen – vergleichbar mit dem Gewicht eines ausgewachsenen Elefanten. Selbst ein Reh kann bei dieser Geschwindigkeit Schäden verursachen, die einem Frontalcrash mit einem Motorrad gleichen. Bereits ein Wildschwein kann durch seine kompakte Masse ein Fahrzeug ins Schleudern bringen. Dies verdeutlicht, welche Kräfte bei einem Wildunfall wirken und warum man gerade in der Wildwechsel-Hochsaison besonders wachsam fahren sollte.


2. Wildtiere überqueren Straßen auf festen Routen
Wildtiere bewegen sich instinktiv entlang vertrauter Pfade, selbst wenn diese durch Straßen unterbrochen werden. Besonders gefährdete Straßenabschnitte sind mit Wildwechsel-Warnschildern gekennzeichnet. Auch neu gebaute Straßen, die durch Wälder oder Felder führen, stellen ein Risiko dar, da die Tiere an ihren angestammten Wegen festhalten. Zusätzlich gilt: Rehe und Wildschweine sind selten allein unterwegs. Wer ein Tier in Straßennähe sieht, sollte stets mit weiteren rechnen.

3. Dämmerung ist die gefährlichste Zeit
Die meisten Wildunfälle passieren zwischen 6 und 8 Uhr morgens sowie zwischen 17 und 20 Uhr. Besonders im Frühjahr und Herbst steigt das Risiko, da sich durch veränderte Lichtverhältnisse der Lebensrhythmus der Tiere verschiebt. Nach der Zeitumstellung am 30. März sind Autofahrerinnen und Autofahrer vermehrt in der Dämmerung unterwegs – genau dann, wenn Wildtiere besonders aktiv sind.

4. Die richtige Reaktion kann Leben retten
Wer ein Wildtier auf der Straße sieht, sollte besonnen handeln:
Fernlicht differenziert nutzen: In offenen und übersichtlichen Bereichen kann Fernlicht helfen, Wildtiere frühzeitig zu erkennen. In dicht bewaldeten Gebieten ist jedoch Abblendlicht sicherer, da blendendes Licht Tiere irritiert und sie dazu verleitet, auf der Straße stehen zu bleiben. Mitunter kann auch die Lichthupe helfen, Wildtiere zum Rückzug zu bewegen.

Unkontrollierte Ausweichmanöver vermeiden: Plötzliches Ausweichen kann schwerere Unfälle verursachen als der Aufprall selbst. Wer stark ausweicht, riskiert von der Straße abzukommen oder sogar eine Kollision mit entgegenkommenden Fahrzeugen. Besser ist es, bei Wildtieren auf der Straße kontrolliert zu bremsen, die Spur zu halten und dann langsam vorbeizufahren.

Hupen kann helfen: Die Hupe kann Wildtiere verscheuchen, bevor sie auf die Straße laufen. Bei Tieren am Straßenrand kann die Hupe eine Kollision verhindern.

5. Das richtige Verhalten nach einem Wildunfall
Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Wildunfall, ist besonnenes Handeln gefragt. Nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch gesetzliche Vorgaben müssen beachtet werden:

Unfallstelle sichern: Warnblinker einschalten, Warnweste anlegen und das Warndreieck aufstellen, damit keine weiteren Fahrzeuge auffahren.
Hilfe leisten: Bei Personenschäden Erste Hilfe leisten und den Notruf 112 verständigen.
Polizei oder Jäger informieren: Wildunfälle sollten gemeldet werden – auch wenn das Tier flüchtet. Die Polizei oder der zuständige Jagdpächter stellt eine Wildunfallbescheinigung für die Versicherung aus.

Verletzte oder tote Tiere nicht berühren: Verletzte Wildtiere können in Panik unberechenbar reagieren, auch wenn sie zunächst regungslos am Boden liegen. Zudem können Wildtiere Krankheitserreger wie Tollwut oder Borreliose übertragen. Daher heißt es bei verletzten oder toten Tieren Abstand halten und auf Hilfe warten. Außerdem ist das Mitnehmen eines toten Wildtieres strafbar.

6. Wann zahlt die Versicherung?
Die Teilkaskoversicherung deckt in der Regel Schäden durch sogenanntes Haarwild (Rehe, Wildschweine, Hirsche) ab. Einige Policen beinhalten auch weitere Tiere wie Füchse, Marder oder Vögel – eine Prüfung der Versicherungsbedingungen lohnt sich.

Nach einem Zusammenstoß mit einem Tier sollte der Schaden dokumentiert und umgehend der Versicherung gemeldet werden. Fotos von der Unfallstelle und eventuelle Zeugen helfen bei der Schadensregulierung.

ACV Empfehlung: Vorsicht ist der beste Schutz
Um Wildunfälle zu vermeiden, rät der ACV: Geschwindigkeit in bekannten Wildwechselzonen reduzieren, Warnschilder ernst nehmen und gerade in der Dämmerung besonders vorsichtig sein.


Von Steuertipps bis Absicherung gegen Elementarschäden
Verband Wohneigentum e.V. bietet kostenlose Online-Infotage an
Die richtige Absicherung gegen Elementarschäden, Steuertipps für Wohneigentümer und rechtliche Fragen bei Vermietung/Teilen von Immobilien – das sind die Themen der nächsten Online-Informationswoche des gemeinnützigen Verbands Wohneigentum. Vom 17. bis zum 19. März 2025 informiert der Eigentümerverband jeweils ab 18 Uhr.

Information und Anmeldung: https://www.verband-wohneigentum.de/bv/on245432
‌Die Termine:
Montag, 17. März, 18 Uhr
Steuerliche Fragen rund um das Wohneigentum
Ein praxisnaher Überblick, wie die eigene steuerliche Situation optimiert werden kann. Erläutert werden Abzugsfähigkeiten im Zusammenhang mit privatem Eigentum sowie steuerliche Besonderheiten bei Einkünften aus Vermietung/Verpachtung. Wir klären, welche Kosten Sie steuerlich geltend machen können.

Dienstag, 18. März, 18 Uhr
Vermietung und geteilter Besitz – rechtliche Fragen (in Kooperation mit der Grünen Liga e. V.)
Der Vortrag befasst sich mit alternativen Nutzungsmöglichkeiten für die eigene Immobilie und klärt damit verbundene rechtliche Fragen. Es geht um Einliegerwohnungen, die genossenschaftliche Weiterentwicklung des Eigenheims und unterschiedliche Rechtsformen für kleine Wohnprojekte.

Mittwoch, 19. März, 18 Uhr
Elementarschäden - wie kann ich mein Eigentum schützen?
Starkregen und Unwetter machen vielen Hausbesitzer*innen Angst. Wie kann das Wohneigentum vor drohenden Elementarschäden geschützt werden? Ein Überblick über bauliche, rechtliche und versicherungstechnische Aspekte.


Kabarett mit Jess Jochimsen: Meine Gedanken möchte ich manchmal nicht haben
Jess Jochimsen will raus aus seinem Gedankenkarussell. Zumindest für einen Abend. Und mal nachschauen, was die Pandemie übriggelassen hat. Dazu macht der Kabarettist am Freitag, 21. März (ausverkauft) und am Samstag, 22. März 2025, 20 Uhr, halt im Dachstudio der Dinslakener Stadtbibliothek.

Jess Jochimsen (Copyright: Britt Schilling)

Der 1970 in München geborene Jess Jochimsen studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie und lebt als Autor und Kabarettist in Freiburg. Eintrittskarten für sein Programm „Meine Gedanken möchte ich manchmal nicht haben“ sind für 22 Euro in der Stadtinformation am Rittertor (montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr und zusätzlich dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr) oder bei Sportkultour in Hiesfeld erhältlich. Online sind die Tickets unter www.stadt-dinslaken.reservix.de erhältlich.



Inflationsrate im Februar 2025 bei +2,3 % Inflationsrate bleibt unverändert
- Verbraucherpreisindex, Februar 2025 +2,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) +0,4 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt) 
- Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Februar 2025 +2,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis: +2,8 %) +0,5 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis: +0,6 %)

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Februar 2025 bei +2,3 %. Im Januar 2025 hatte sie ebenfalls bei +2,3 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln im Februar 2025 verstärkt.

Zudem blieben insbesondere die überdurchschnittlichen Preiserhöhungen bei Dienstleistungen inflationstreibend. Dagegen dämpfte die Preisentwicklung bei Energie auch im Februar 2025 die Inflationsrate. Gegenüber dem Vormonat Januar 2025 stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2025 um 0,4 %.




Energieprodukte verbilligten sich um 1,6 % gegenüber Februar 2024
Die Preise für Energieprodukte lagen im Februar 2025 um 1,6 % niedriger als im Vorjahresmonat. Bereits im Januar 2025 und Dezember 2024 hatte der Preisrückgang jeweils bei -1,6 % gelegen. Binnen Jahresfrist gingen im Februar 2025 die Preise sowohl für Kraftstoffe (-0,7 %) als auch für Haushaltsenergie (-2,2 %) zurück.


Hier konnten die Verbraucherinnen und Verbraucher von günstigeren Preisen für Strom (-3,0 %), Brennholz, Holzpellets oder andere Brennstoffe (-5,0 %) und leichtes Heizöl (-6,9 %) profitieren. Erdgas (+2,0 %) und Fernwärme (+9,7 %) waren hingegen teurer als ein Jahr zuvor.

Preisindizes für Energieprodukte Line chart with 5 lines. 2020 = 100 1 Dezember 2022: Dezember-Soforthilfe nur für Erdgas, ohne Betriebskosten. 2 CO₂-Preis-Erhöhung. 3 Ende der temporären Mehrwertsteuersenkung für Gas (einschließlich Flüssiggas) und Fernwärme.




Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,4 %
Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Februar 2025 um 2,4 % höher als im Vorjahresmonat, nach +0,8 % im Januar 2025. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln hat sich damit deutlich verstärkt und lag im Februar 2025 knapp über der Gesamtteuerung.

Noch deutlicher waren die Nahrungsmittelpreise zuletzt im Januar 2024 gestiegen (+3,8 % gegenüber Januar 2023). Von Februar 2024 bis Februar 2025 verteuerten sich vor allem Speisefette und Speiseöle (+11,9 %, darunter Butter: +27,9 %). Auch für Obst (+4,0 %), Gemüse (+3,9 %) und Molkereiprodukte (+3,7 %) lag die Preiserhöhung weiterhin deutlich über der Gesamtteuerung. Für einige Nahrungsmittelgruppen war auch eine geringere Preiserhöhung zu beobachten, zum Beispiel für Brot und Getreideerzeugnisse (+1,1 %) sowie für Fleisch und Fleischwaren (+0,2 %). 


Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,7 % Im Februar 2025 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,7 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Februar 2025 ebenfalls bei +2,7 %. Die beiden Kenngrößen liegen seit über einem Jahr über der Gesamtteuerung und verdeutlichen somit, dass die Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen überdurchschnittlich hoch war.



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,8 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Februar 2025 um 3,8 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Februar 2024 bis Februar 2025 erhöhten sich Preise vor allem für kombinierte Personenbeförderung (+11,4 %), für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+10,4 %) und für Versicherungen (+9,4 %). Deutlich teurer waren unter anderem auch stationäre Gesundheitsdienstleistungen (+6,5 %), die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,6 %) sowie Gaststättendienstleistungen (+4,4 %).

Bedeutsam für die Preisentwicklung bei Dienstleistungen bleiben zudem die Nettokaltmieten, die Teuerungsrate lag hier bei +2,1 % und damit knapp unter der Inflationsrate. Dagegen waren weiterhin nur wenige Dienstleistungen günstiger als im Vorjahresmonat, zum Beispiel Telekommunikation (-1,2 %).


Waren verteuerten sich gegenüber Februar 2024 um 0,9 %
Waren insgesamt verteuerten sich von Februar 2024 bis Februar 2025 um 0,9 %. Die Preise für Verbrauchsgüter (+1,4 %) erhöhten sich, dagegen gaben die Preise für Gebrauchsgüter (-0,1 %) leicht nach. Neben dem Preisanstieg bei Nahrungsmitteln (+2,4 %) wurden einige andere Waren deutlich teurer, vor allem alkoholfreie Getränke (+5,9 %) und Tabakwaren (+4,3 %).

Preisrückgänge hingegen waren außer bei der Energie (-1,6 %) beispielsweise bei Mobiltelefonen (-8,9 %) und Informationsverarbeitungsgeräten (-7,7 %) zu verzeichnen.


Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,4 %
Im Vergleich zum Januar 2025 stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2025 um 0,4 %. Merklich teurer binnen Monatsfrist wurden unter anderem Pauschalreisen (+9,1 %). Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt stiegen binnen Monatsfrist um 1,1 %, unter anderem zogen hier die Preise für frisches Gemüse (+4,5 %) und für Obst (+2,5 %) an.

Günstiger wurden hingegen Speisefette und Speiseöle (-1,6 %, darunter Butter: -3,1 %). Energie insgesamt verteuerte sich um 0,4 % gegenüber dem Vormonat. Im Einzelnen standen auch hier den Preissteigerungen beispielweise bei Kraftstoffen (+1,2 %) und Erdgas (+0,6 %) Preissenkungen bei leichtem Heizöl (-2,8 %) gegenüber.


Beantragte Regelinsolvenzen im Februar 2025: +12,1 % zum Vorjahresmonat
Jahr 2024: 22,4 % mehr Unternehmens- und 6,5 % mehr Verbraucherinsolvenzen als im Jahr 2023

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2025 um 12,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.



Mit Ausnahme des Juni 2024 (+6,3 %) liegen die Zuwachsraten im Vorjahresvergleich damit seit Juni 2023 im zweistelligen Bereich. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.