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KW 2:
Montag, 5. - Sonntag, 11. Januar 2026
Themen u.a.:
25-Stunden-Schwimmen erfolgreich gestartet –
Mitmachen noch bis Sonntag, 12 Uhr möglich

Zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer
ziehen beim 25-Stunden-Schwimmen im ENNI
Sportpark Rheinkamp Bahn um Bahn und sorgen
bereits kurz nach dem Start für volle Becken
und beste Stimmung.
Erklärung von
Kommissionspräsidentin von der Leyen zum
EU-Mercosur-Abkommen (nach 25
Jahren Verhandlungen)
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der
Leyen hat die Zustimmung des Rates zum
Handelsabkommen zwischen der EU und Mercosur
begrüßt. In einer Erklärung betonte die
Kommissionspräsidentin: „Mit dem
Mercosur-Abkommen schaffen wir einen Markt
mit 700 Millionen Menschen – die größte
Freihandelszone der Welt. Unsere Botschaft
an die Welt lautet: Partnerschaft schafft
Wohlstand, und Offenheit treibt den
Fortschritt voran.
Die
Beharrlichkeit Europas und sein Einsatz für
die Umsetzung unserer Prioritäten und die
Einhaltung unserer Verpflichtungen sind
klar. In einer Zeit, in der Handel und
Abhängigkeiten als Waffe eingesetzt werden
und der gefährliche, transaktionale
Charakter der Realität, in der wir leben,
immer deutlicher wird, ist dieses
historische Handelsabkommen ein weiterer
Beweis dafür, dass Europa seinen eigenen
Kurs fährt und als verlässlicher Partner
auftritt.“
Neues Zeitalter der
Zusammenarbeit mit dem Mercosur Die
Kommissionspräsidentin sagte weiter: „Nach
fünfundzwanzigjähriger Entstehungszeit haben
wir eine substanzielle und für beide Seiten
vorteilhafte Einigung erzielt, die den
Wohlstand heben und unglaubliche Chancen
schaffen wird. Mit diesem Abkommen bricht
ein neues Zeitalter des Handels und der
Zusammenarbeit mit dem Mercosur an. Es zeugt
aber auch von der Dauerhaftigkeit und Stärke
unserer Beziehungen zu Lateinamerika und
wird uns näher zusammenbringen.“
Wirtschaftliche Bedeutung für Europäerinnen
und Europäer Von der Leyen bekräftigte
die Vorteile des Abkommens für Bürgerinnen
und Bürgern, Unternehmen und alle
Mitgliedstaaten in Europa: „Derzeit
exportieren 60 000 europäische Unternehmen
in den Mercosur, zur Hälfte kleine und
mittlere Unternehmen. Sie werden von den
Zollsenkungen, durch die jedes Jahr etwa
4 Milliarden Euro eingespart werden, sowie
von einfacheren Zollverfahren profitieren.
Zudem, und das ist ein äußerst wichtiger
Aspekt, erhalten unsere Unternehmen besseren
Zugang zu kritischen Rohstoffen.“
Sorgen aus der Landwirtschaft berücksichtigt
Mit Blick auf die europäische Landwirtschaft
betonte die Kommissionspräsidentin: „Wir
haben unsere Landwirtinnen und Landwirte und
unseren Agrarsektor mit ihren Sorgen
angehört und darauf reagiert. Das Abkommen
enthält robuste Klauseln zum Schutz ihrer
Existenzgrundlagen. Wir verstärken auch
unsere Maßnahmen in Bezug auf
Einfuhrkontrollen, da die Vorschriften auch
von den Einführern eingehalten werden
müssen.
Gleichzeitig werden wir die
Chancen nutzen, die dieses Abkommen unseren
Landwirtinnen und Landwirten bietet. Es
umfasst beispielsweise 350 europäische
geografische Angaben, mehr als jedes andere
EU-Handelsabkommen.“
Vorteile für
beide Seiten Abschließend betonte von der
Leyen: „Das Abkommen bringt beiden Seiten
Vorteile. Da die EU einer der wichtigsten
Handels- und Investitionspartner des
Mercosur ist, wird dieses Abkommen in Europa
mehr Geschäftsmöglichkeiten schaffen und
europäische Investitionen in strategische
Sektoren ankurbeln. Die EU-Ausfuhren in den
Mercosur dürften bis 2040 um fast
50 Mrd. Euro und die des Mercosur in die EU
um bis zu 9 Mrd. Euro steigen. Ich freue
mich darauf, nach Paraguay zu reisen, damit
wir diese neue Ära gemeinsam einläuten
können.“
Feuerwehr
Dinslaken unterstützt Feuerwehr Oberhausen
im Autobahnkreuz Oberhausen
Durch umfangreiche Baumaßnahmen auf der A
516 kann die Feuerwehr Oberhausen nur noch
verzögert das Kreuz Oberhausen und die
angeschlossen Autobahnabschnitte erreichen.
Deshalb wird ab sofort bei einem Einsatz
neben der Feuerwehr Oberhausen auch die
Feuerwehr Dinslaken alarmiert.
Diese
Baumaßnahme der Autobahn GmbH wird seit dem
8. Dezember 2025 und planmäßig bis zum 25.
August 2026 durchgeführt. Bereits im
September letzten Jahres hatte die
Bezirksregierung Düsseldorf die
Zuständigkeiten für einzelne
Autobahnabschnitte neu festgelegt. Seitdem
ist die Feuerwehr Dinslaken im Bereich des
Autobahnkreuzes Oberhausen unter anderem für
folgende Auffahrten und Strecken zuständig:
Die Tangente auf die BAB3 in Fahrtrichtung
Köln, Auffahrt von der BAB3 zur BAB2 in
Fahrtrichtung Dortmund, Teilstück A516 bis
zur Auffahrt von der A3 kommend in
Fahrtrichtung Oberhausen.
Durch die
Baumaßnahme werden nun folgende Abschnitte
zusätzlich durch die Feuerwehr Dinslaken
angefahren: A3 von Autobahnkreuz Oberhausen
Fahrtrichtung Köln bis zur Ausfahrt
Oberhausen Holten, A516 in Fahrtrichtung
Oberhausen bis zur Ausfahrt Oberhausen
Sterkrade, A2 vom Kreuz Oberhausen in
Fahrtrichtung Dortmund bis zur Raststätte
Bottrop.
Während der Bauphase ist
die BAB 516 teilweise nur einspurig
befahrbar. Deshalb wird die Feuerwehr
Dinslaken die zusätzlichen
Autobahnabschnitte gemeinsam mit der
Feuerwehr Oberhausen anfahren. Die Feuerwehr
Oberhausen entsendet weiterhin
Einsatzkräfte. Aufgrund der
baustellenbedingten Einspurigkeit ist jedoch
mit deutlich verlängerten Anfahrtszeiten für
die Feuerwehr Oberhausen zu rechnen.
Vor Ort werden dann bei einem
medizinischen Notfall, einem Verkehrsunfall
oder einem Fahrzeugbrand die
ersteintreffende Kräfte Hilfe leisten.
Insbesondere auf Autobahnen ist die
interkommunale Zusammenarbeit zwischen
Feuerwehren abseits von
Zuständigkeitsbereichen üblich. Zudem sind
die Feuerwehren im engen Austausch.
Entscheidend ist, dass die Hilfe
schnellstmöglich ankommt.
So
unterstützt die Feuerwehr Dinslaken mit
Rettungswagen und Notarzt die Feuerwehr
Hünxe auf der BAB 3 zwischen Dinslaken Nord
und der Raststätte Hünxe. Großeinsatz auf
neu übernommenem Autobahnabschnitt In dem
seit September letzten Jahres übernommenen
Autobahnabschnitt kam es jüngst zu einem
Großeinsatz.
In der Nacht zum 26.
Dezember 2025 wurde die Feuerwehr Dinslaken
um 00:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der
BAB 3 in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert.
Der Unfall ereignete sich kurz nach der
Anschlussstelle Dinslaken Süd. An dem Unfall
waren insgesamt vier Pkw beteiligt. Bereits
während der Anfahrt informierte die
Kreisleitstelle Wesel die anrückenden Kräfte
über mehrere verletzte Personen.
So
führten die ersteintreffenden Einsatzkräfte
umgehend eine sogenannte Sichtung durch und
priorisierten die Verletzten nach der
Schwere ihrer Verletzung. Anschließend wurde
die Erstversorgung eingeleitet und parallel
die Unfallstelle abgesichert sowie etwaige
Gefahren, wie auslaufende Betriebsstoffe aus
den beschädigten Fahrzeugen, beseitigt. Eine
Person musste mit hydraulischem
Rettungsgerät aus einem Pkw befreit werden.
Aufgrund der Vielzahl an Verletzten,
insgesamt wurden bei dem Unfall zwölf
Personen verletzt, wurden weitere
Rettungswagen und der Leitende Notarzt des
Kreises Wesel hinzugezogen. Benachbarte
Feuerwehren und Hilfsorganisationen
entsendeten entsprechende Kräfte. Nach der
rettungsdienstlichen Erstversorgung wurden
die Verletzten in umliegende Krankenhäuser
transportiert. Nach rund zweieinhalb Stunden
konnte die Einsatzstelle an die
Autobahnpolizei übergeben werden.
Für die Dauer der Rettungs- und
Sicherungsmaßnahmen war die BAB 3 in
Fahrtrichtung Oberhausen voll gesperrt. Der
Einsatz verdeutlicht die Bedeutung der neu
festgelegten Zuständigkeiten sowie der engen
Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren,
um auch unter erschwerten Bedingungen
während der Bauphase eine schnelle und
effektive Hilfeleistung sicherzustellen.
Sensoren
unterstützen den Winterdienst in Kleve –
Pilotprojekt von USK und Stadtverwaltung
Glätte, Schnee und winterliche Temperaturen
halten kommunale Winterdienste in der Region
derzeit in Atem. Um die Planung der Streu-
und Räumfahrten in Kleve künftig noch besser
auf die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort
anpassen zu können, erproben die
Umweltbetriebe der Stadt Kleve – AöR (USK)
und die Stadt Kleve aktuell erstmalig den
Einsatz eines neuen Sensorsystems. Mit dem
Test sollen Erfahrungen gesammelt werden,
wie sensorbasierte Daten den kommunalen
Winterdienst erleichtern können.

Das neue Sensorsystem an einem Laternenmast
im Klever Stadtgebiet.
Der
wetterfeste Sensor ist an einem Laternenmast
befestigt und erfasst unter anderem Luft-
und Bodentemperatur sowie die
Feuchtebedingungen am Einsatzort. Alle Daten
stellt das Gerät über ein städtisches
Funknetz zum Abruf bereit. Dafür arbeitet
der Sensor mit dem sogenannten
LoRaWAN-Funkprotokoll (Long Range Wide Area
Network), mit dem sich kleine Datenmengen
bei sehr geringem Energieverbrauch über
große Entfernungen übertragen lassen. Die
Informationen stehen nahezu in Echtzeit zur
Verfügung und können dazu beitragen,
Glätteentwicklungen genauer zu bewerten.
Ziel des Projektes ist es nicht,
bestehende Abläufe zu ersetzen, sondern sie
datenbasiert zu unterstützen: „Gerade im
Winterdienst sind Zeitpunkt und Umfang von
Einsätzen entscheidend“, erklärt Karsten
Koppetsch, Vorstand der Umweltbetriebe der
Stadt Kleve AöR. „Durch die zusätzlichen
Daten erhoffen wir uns eine weiter
verbesserte Entscheidungsgrundlage, um
Maßnahmen noch detaillierter planen zu
können – insbesondere bei schwer
einschätzbaren Wetterlagen.“
Durch
genauere Informationen lässt sich auch der
Einsatz von Streumitteln, Kraftstoff und
Arbeitszeit optimieren. Unnötige Belastungen
für Umwelt und Infrastruktur sollen so
vermieden werden. Langfristig können
sensorbasierte Anwendungen dazu beitragen,
den Winterdienst noch zuverlässiger und
wirtschaftlicher zu gestalten.
Auch
aus Sicht der Digitalisierung des
öffentlichen Raumes ist das Projekt ein
wichtiger Meilenstein, betont Jörg
Boltersdorf, Digitalisierungskoordinator der
Stadt Kleve. „Das Projekt zeigt uns, wie
innovative Technologie im kommunalen Kontext
sinnvoll eingesetzt werden kann“, so der
Digitalisierungsexperte.
„Sensorbasierte Anwendungen können dabei
helfen, reale Situationen digital abzubilden
und Entscheidungen datenbasiert zu treffen.“
„Wichtig ist, dass die eingesetzten
Technologien einen Mehrwert für die
städtischen Betriebe schaffen und letztlich
den Bürgerinnen und Bürger zugutekommen“,
ergänzt der Projektverantwortliche Daniel
Hendricks.
Moers: Schnee
behindert die Abfallabfuhr - Enni plant
Nachfahrten ab Montag Der
Wintereinbruch stellt das Team der Moerser
Abfallabfuhr weiterhin vor große
Herausforderungen. Nach dem starken
Schneefall zur Wochenmitte blieben Fahrzeuge
der ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni)
mehrfach stecken oder rutschten weg. In
einige Straßen konnten die Müllwerkerinnen
und Müllwerker gar nicht erst einfahren,
sodass dort Tonnen ungeleert stehen
geblieben sind.
Dies betrifft
insbesondere Straßen in den ländlichen
Außenbereichen oder Anliegerstraßen. „Wir
planen, die ausgefallenen Straßen ab Montag
nachzufahren. Da für das Wochenende erneut
Schneefälle angekündigt sind, können wir
jedoch nicht garantieren, dass dies überall
gelingt“, erklärt Ulrich Kempken,
Enni-Abteilungsleiter Entsorgung und
Reinigung. Er bittet die Kundinnen und
Kunden um Verständnis für die Situation und
darum, nicht geleerte Abfalltonnen am
Straßenrand stehen zu lassen.
Verdienstkreuz am Bande für Renate
Freundt aus Wesel: Auszeichnung für
jahrzehntelanges Engagement im Bereich des
Naturschutzes Für ihre
auszeichnungswürdigen Verdienste und über
Jahrzehnte andauerndes Engagement im Bereich
des Naturschutzes, wurde Renate Freundt aus
Wesel das Verdienstkreuz am Bande des
Verdienstordens der Bundesrepublik
Deutschland verliehen.

v. l.: Bürgermeister Rainer Benien,
Verdienstordenträgerin Renate Freundt und
der stellv. Landrat Günter Helbig bei der
Ordensübergabe.
Günter Helbig
überreichte als stellvertretender Landrat
der 88-jährigen ehemaligen
Grundschullehrerin die hohe Auszeichnung am
Donnerstag, 08. Januar, im Namen des
Bundespräsidenten im Weseler Rathaus. „
Sie und ihr Mann waren Vorreiter. Und
vor allem sind Sie Vorbilder. Vorbilder, wie
man mit unserer Natur - und damit auch
unserer Lebensgrundlage - umgehen sollte:
Fürsorglich, bedacht aber vor allem auch
interessiert“, sagte der stellvertretende
Landrat Günter Helbig bei der Übergabe.
Bereits während ihrer Tätigkeit als
Grundschullehrerin hat die frische
Verdienstkreuzträgerin oft Projekte zum
Artenschutz mit Kindern durchgeführt und
ihnen die Tiere und Pflanzen am Niederrhein
nahegebracht. Die Liebe zur Natur zu wecken
war ihr immer ein besonderes Anliegen.
Ende der 80er-Jahre kaufte sie mit ihrem
Mann eine 11.000 Quadratmeter große
Ackerfläche in der Flürener Heide in Wesel.
In Abstimmung mit der Unteren
Landschaftsbehörde des Kreises Wesel
entwickelte sie den Acker zu einer „Fläche
für Biotopvernetzung und Artenschutz“ für
bestandsgefährdete heimische Pflanzen- und
Tierarten.
Das „Biotop Freundt“ ist
Lebensraum für zahlreiche seltene Tiere und
Pflanzen, die zum Teil auf der Roten Liste
gefährdeter Arten stehen. Renate Freundt
hat auch umfangreiche Studien im Biotop
betrieben. Sie hat dort etwa 250 Eidechsen
fotografiert und katalogisiert. Zudem hat
sie weit über hundert Schwebefliegen und
Wildbienenarten bestimmt und dabei mache Art
entdeckt, die am Unteren Niederrhein als
selten, verschollen oder ausgestorben galt.
Beim Monitoring des Biotops stellte
sich ebenfalls heraus, dass einige
hochgradig gefährdete Arten in
Nordrhein-Westfalen hier einen neuen
Standort begründen konnten. So ist von dort
aus auch eine Widerausbreitung einiger Arten
möglich. Auch informiert sie die Bevölkerung
mit spannenden Bild-Vorträgen und Führungen
im Gelände des Biotops.
Das
wertvolle Naturareal hat es sogar bis in die
WDR-Sendung „Heimatflimmern“ mit dem Thema
„Naturoasen NRW – Im Einsatz für Storch &
Co.“ geschafft. Weiterhin haben ihre
Spenden dazu beigetragen, dass besonders
wertvolle Flächen in der Dingdener Heide
durch den Naturschutzbund Deutschland e.V.
(NABU) erworben werden konnten.
Als
langjähriges Mitglied im Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND) als auch im
NABU hat Renate Freundt mit ihrem
„Biotopprojekt Freundt“ durch dessen
Bedeutung und Außenwirkung einen Meilenstein
gesetzt, der als einmalig angesehen werden
kann. Mit detaillierten Pflegeanleitungen
hat sie die Biotopflächen in die Hände der
NABU-Naturschutzstiftung des
NABU-Landesverbandes gegeben.
Renate Freundt wurde für Engagement mehrfach
ausgezeichnet. Sie erhielt etwa den
Umweltpreis des Kreises Wesel im Jahr 1988,
die bronzene Ehrennadel des NABU Kreis Wesel
2005, 2014 den Rheinlandtaler des
Landschaftsverbandes Rheinland sowie die
Goldene Ehrennadel des NABU Bundesverbandes.
Zuletzt erhielt Renate Freundt im Jahr 2019
den Klimaschutzpreis der Stadt Wesel.
105.993 Personen lebten Ende
2025 in Moers Ende 2025 hatten
105.993 Personen ihren ersten Wohnsitz in
Moers - 157 weniger als im Jahr davor. Den
höchsten Rückgang gab es in Meerbeck (minus
156 Personen/1,3 Prozent), den stärksten
Zuwachs in Rheinkamp-Mitte (plus 84/1,8).
Die größte Altersgruppe ist die der 45- bis
64-Jährigen (29.523). Die Zahl der Ausländer
sank um 325.
Insgesamt zogen 4.899
Personen neu in die Grafenstadt, meist aus
dem näheren Umfeld (Duisburg, Krefeld,
Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und
Rheinberg). Wegzüge gab es dagegen nur
4.725. Die Statistik bezieht sich auf das
städtische Melderegister. Sie ist – wie in
vielen anderen Städten auch - nicht
deckungsgleich mit den Zensus-Zahlen des
Statistischen Landesamtes
Nordrhein-Westfalen.
Wetterwarnung Der Deutsche
Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo"
unter
www.youtube.com/DWDderWetterdienst und
in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html)
veröffentlicht
Minusgrade:
Expertentipps für Heizungs- und andere
Wasserleitungen Hohe
Sanierungskosten vermeiden (Düsseldorf
09.01.2026) Im Kontext des Stromausfalls in
Berlin und der Kältewelle in Deutschland,
warnt der VDI vor Schäden durch einfrierende
Heizungs- und Trinkwasserleitungen.
Gefährdet sind dabei nicht nur technische
Anlagen, sondern vor allem Häuser und
Wohnungen von Privatpersonen: Wenn Wasser
z.B. aufgrund eines Stromausfalls oder von
längerer Abwesenheit der Bewohnenden in
Leitungen steht und gefriert, dehnt es sich
aus und kann Rohre zum Bersten bringen.
Trinkwasser-Experte Thomas Wollstein von
der
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik
erklärt: „Frostschäden an Heizungs- und
Trinkwasserleitungen zeigen sich oft erst,
wenn die Kälteperiode vorbei ist und das Eis
wieder auftaut. Wer jetzt nicht vorsorgt und
später nicht aufmerksam ist, riskiert,
Wasserschäden zu spät zu bemerken, und damit
unnötig hohe Sanierungskosten.“
•
Bei einem großflächigen Stromausfall wie
beispielsweise in den vergangenen Tagen in
Teilen Berlins fallen die Heizung und die
Trinkwasserversorgung aus. Das führt dazu,
dass Gebäude auskühlen und das in den
Leitungen stehende Wasser gefrieren kann.
Das in den Leitungen stehende Wasser dehnt
sich dabei aus und die Rohre reißen.
Das bleibt zunächst unbemerkt, weil kein
Wasser austritt, solange der Frost anhält.
Beim Wiederauftauen können dann schwere
Wasserschäden auftreten. Empfehlungen für
Eigentümer, Betroffene und Fachbetriebe
Wollstein empfiehlt: „Wenn Sie absehen
können, dass Ihr Haus während einer
Frostperiode nicht beheizt und kein
Trinkwasser entnommen wird, informieren Sie
unverzüglich Ihren Sachversicherer und
halten sich an ein von ihm vorgegebenes
Vorgehen.
•
Weiter empfiehlt es sich, die
Trinkwasserinstallation abzusperren. Das
verhindert möglicherweise nicht den
Rohrbruch, begrenzt jedoch die austretende
Wassermenge. Wenn möglich, sollten die
Leitungen entleert werden. Bei
Wiederinbetriebnahme muss die
Trinkwasserinstallation gespült werden.“
Hilfreich ist es, auch Keller- und
Nebenraumfenster geschlossen zu halten, da
offene Fenster die Auskühlung beschleunigen.
Außerdem sollten regelmäßig Sichtkontrollen
auf Feuchteschäden oder erkennbare
Leitungsschäden stattfinden, besonders nach
dem Ende der Frostperiode. Wollstein
erklärt: „Dämmmaßnahmen verlängern die Zeit
bis zum Einfrieren. Rohrbegleitheizungen
können es verhindern – solange sie mit Strom
versorgt werden.“
Für die
fachgerechte Außerbetriebnahme und
Wiederinbetriebnahme von
Trinkwasserinstallationen verweist der VDI
auf die Expertenempfehlung
VDI/DVQST-EE 3810 Blatt 2.1 „Betreiben und
Instandhalten von Gebäuden und
gebäudetechnischen Anlagen;
Trinkwasser-Installationen;
Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme“.
•
Bei Verdacht auf eingefrorene Leitungen
sollte der Hauptabsperrhahn geschlossen und
Entnahmestellen (z. B. Wasserhähne) geöffnet
werden, damit der Überdruck in den Leitungen
kontrolliert abgebaut werden kann. Zudem
warnt der VDI-Experte davor, Leitungen in
Eigenregie mit offener Flamme oder
Heißluftgeräten aufzutauen.
Vielmehr
sollte ein Fachinstallationsbetrieb
hinzugezogen werden. Fachleuten empfiehlt
der VDI für die Vorsorge gegen Einfrieren in
der Planung frostgefährdeter Leitungen die
Richtlinie VDI 2069 „Verhinderung des
Einfrierens von Wasser führenden Leitungen“
zu berücksichtigen.
Dinslaken: Baugrundsondierung des
Lippeverbands wegen Kanalneubau auf
Klarastraße Zur Vorbereitung
von Kanalbaumaßnahmen im Bereich Klarastraße
lässt der Lippeverband in Abstimmung mit der
Stadt Dinslaken vorlaufende
Baugrunduntersuchungen durchführen. Diese
finden zwischen dem 12. und dem 16. Januar
statt. Der Lippeverband bittet um
Verständnis.
Auf der Klarastraße
werden im Abschnitt zwischen der
Augustastraße und der Elisabethstraße im
Bereich der Bohrstellen beidseitig absolute
Haltverbote eingerichtet. Für die
Durchführung der Bohrarbeiten wird die
Fahrbahn lediglich verengt, sodass der
Verkehr weiterhin in beide Richtungen
möglich bleibt.
Der eigentliche
(Ersatz-)Neubau des vorhandenen Trennsystems
beginnt voraussichtlich Anfang 2027. Bei der
Maßnahme verlegt der Lippeverband im Rahmen
einer wasserwirtschaftlichen Kooperation mit
der Stadt Dinslaken insgesamt rund 1,4
Kilometer Kanalrohre – darunter 700 Meter
Regenwasserkanäle und 700 Meter
Schmutzwasserkanäle (Innendurchmesser: 25
und 50 Zentimeter) Über den Beginn
dieser Maßnahme wird der Lippeverband
rechtzeitig informieren.

Baupreise für
Wohngebäude im November 2025: +3,2 % gegenüber
November 2024 - Preise für
Ausbauarbeiten steigen mit +3,8 % weiterhin
deutlich stärker als Preise für Rohbauarbeiten
mit +2,5 % Die Preise für
den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude
in Deutschland sind im November 2025 um 3,2 %
gegenüber November 2024 gestiegen. Im August
2025, dem vorherigen Berichtsmonat der
Statistik, hatte der Preisanstieg im
Vorjahresvergleich 3,1 % betragen.
Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, erhöhten sich die Baupreise im
November 2025 gegenüber August 2025 um 0,5 %.
Alle Preisangaben beziehen sich auf
Bauleistungen am Bauwerk einschließlich
Mehrwertsteuer.

Rohbauarbeiten 2,5 % teurer,
darunter Betonarbeiten +1,5 % und Mauerarbeiten
+1,3 % Die Preise für Rohbauarbeiten an
Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis
November 2025 um 2,5 %. Den größten Anteil an
den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für
den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten
und Mauerarbeiten.
Während die Preise
für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,5 %
zunahmen, erhöhten sich die Preise für
Mauerarbeiten um 1,3 %. Dachdeckungsarbeiten
waren im November 2025 um 4,5 % teurer als im
November 2024, die Preise für Erdarbeiten
stiegen im gleichen Zeitraum um 3,1 % und die
Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 %.
Ausbauarbeiten: Deutlicher Preisanstieg
bei Heiz- und Wassererwärmungsanlagen Die
Preise für Ausbauarbeiten lagen im November 2025
um 3,8 % über denen des Vorjahresmonats. Hierbei
erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und
zentrale Wassererwärmungsanlagen (darunter zum
Beispiel Wärmepumpen) um 4,4 %. Diese haben
unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten
den größten Anteil am Baupreisindex für
Wohngebäude.
Für Metallbauarbeiten
stiegen die Preise um 2,2 %. Bei Elektro-,
Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen
– darunter fallen zum Beispiel
Elektro-Warmwasserbereiter und
Kommunikationsanlagen – nahmen sie um 5,4 % zu,
bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,5 %.

Instandhaltungsarbeiten um 4,1 %
teurer als im Vorjahresmonat, Neubaupreise für
Bürogebäude +3,5 % Neben den Baupreisen
werden auch die Preise für
Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne
Schönheitsreparaturen) erhoben. Diese lagen im
November 2025 um 4,1 % über denen des
Vorjahresmonats. Die Neubaupreise für
Bürogebäude stiegen zwischen November 2024 und
November 2025 um 3,5 %, für gewerbliche
Betriebsgebäude gingen sie um 3,3 % nach oben.
Im Straßenbau erhöhten sich die Preise
im November 2025 um 3,5 % gegenüber November
2024. Damit lag der Anstieg im
Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge bei
weniger als 4 %. Dies war vor dem Berichtsmonat
August 2025 zuletzt im Berichtsmonat Mai 2021
der Fall.
NRW: Baupreise für
Wohngebäude im November 2025 um fast 3 %
gestiegen * Preise für
Rohbauarbeiten sind zum Vorjahr um 2,4 %
gestiegen. * Ausbaubauarbeiten verteuerten
sich um 3,3 %. Die Baupreise für Wohngebäude
(Bauleistungen am Bauwerk) in
Nordrhein-Westfalen waren im November 2025 um
2,9 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information
und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, ist der
Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu
August 2025 um 0,5 % gestiegen.

Preise für Rohbauarbeiten um 2,4 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von
Wohngebäuden verteuerten sich zwischen November
2024 und November 2025 um 2,4 %. Den stärksten
Preisanstieg gab es im Bereich der
Dachdeckungsarbeiten und Klempnerarbeiten mit
4,5 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten
mit 4,4 % und den Gerüstarbeiten mit 4,1 %.
Preise für Ausbauarbeiten um 3,3 % gestiegen
Die Preise für Ausbauarbeiten bei
Wohngebäuden stiegen im November 2025 gegenüber
dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 %.
Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem Bereich
mit 6,9 % den höchsten Preisanstieg.
Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde
auch bei den Wärmedämm-Verbundsystemen mit 6,3 %
festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich
um 5,6 %. Die Preise für Putz- und Stuckarbeiten
und Rollladenarbeiten stiegen im selben Zeitraum
mit je 1,2 % unterdurchschnittlich.
Aufzugsanlagen und Fahrtreppen waren 0,6 %
günstiger als ein Jahr zuvor.
Preise für
weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim
Straßenbau Der Straßenbau wies von allen
Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten
Preisanstieg zwischen November 2024 und November
2025 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für
Ortskanäle um 4,2 % und für Außenanlagen für
Wohngebäude um 3,9 %.
NRW:
Warenverkehr mit Mercosur-Staaten bei rund 4,3
Mrd. Euro * Anteil am
NRW-Handelsvolumen insgesamt bei 1 %. *
Wichtigste Exportgüter waren Chemische
Erzeugnisse und Maschinen; bei den Importen
dominierten Erze sowie mineralische Brennstoffe.
* Brasilien mit Abstand wichtigster
Handelspartner.
Das gesamte
Handelsvolumen der nordrhein-westfälischen
Wirtschaft mit den Mercosur-Staaten lag im Jahr
2024 bei rund 4,3 Milliarden Euro. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt anlässlich der geplanten
Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen
der EU und vier der Mercosur-Staaten mitteilt,
wurden in diesem Zeitraum Waren im Wert von rund
2,44 Milliarden Euro in die Staatengruppe
exportiert.
Importiert wurden Waren im
Wert von 1,83 Milliarden Euro. Damit machte der
Handel mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und
Uruguay 2024 weniger als 1 % des
nordrhein-westfälischen Außenhandels aus. Dieser
Anteil ist in der Vergangenheit auch relativ
stabil gewesen.
Wie sich die
Handelssummen zukünftig, nach dem Abschluss des
Mercosur-Abkommens mit der EU, ändern, bleibt
abzuwarten. Brasilien ist mit Abstand
wichtigster Handelspartner Der mit Abstand
größte Handelspartner für NRW innerhalb der
Mercosur-Gruppe war im Jahr 2024 Brasilien. Das
gesamte Handelsvolumen (Exporte und Importe) mit
Brasilien lag bei rund 3,6 Milliarden Euro.
Damit entfielen knapp 84 % des gesamten
Handelsvolumens zwischen NRW und der
Staatengruppe auf dieses Land.
Mit
deutlichem Abstand folgten Argentinien
(Gesamtvolumen: 520,0 Millionen Euro), Uruguay
(136,0 Millionen Euro) und Paraguay
(33,1 Millionen Euro).
Maschinen und
chemische Erzeugnisse führen bei den Exporten
Den größten Wert bei den Exporten aus NRW in
die Mercosur-Staaten hatten im Jahr 2024
Maschinen, Apparate und medizinische Geräte mit
599,9 Millionen Euro. An zweiter Stelle standen
organische chemische Erzeugnisse mit einem
Exportwert von 531,2 Millionen Euro.
Dahinter folgten Kunststoffe und Waren daraus
(191,2 Millionen Euro), Kraftfahrzeuge
(176,2 Millionen Euro) sowie pharmazeutische
Erzeugnisse (120,9 Millionen Euro). Bei Importen
dominieren Erze sowie mineralische Brennstoffe
Aus den Mercosur-Staaten wurden 2024
hauptsächlich Erze nach NRW importiert; der Wert
dieser Einfuhren lag bei 336,4 Millionen Euro.
An zweiter Stelle der wichtigsten
Importgüter standen Mineralische Brennstoffe mit
einem Wert von 212,6 Millionen Euro. Auf den
weiteren Plätzen folgten Zubereitungen von
Gemüse und Früchten (143,6 Millionen Euro),
Kaffee, Tee, Mate und Gewürze (126,8 Millionen
Euro) sowie Fleisch (107,2 Millionen Euro).
Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat
ein "Unwettervideo" unter
www.dwd.de,
auf YouTube unter
www.youtube.com/DWDderWetterdienst und
in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html)
veröffentlicht.
MACH MAL
BAND: Bandgründungsworkshops im Bollwerk 107
Das Jugendmusikfestival MACH
MAL LAUT, das in einen zweijährigen Rhythmus
überführt wurde und 2025 pausiert hat,
bleibt dennoch nicht ganz still und schickt
einen ‚Vorboten‘: MACH MAL BAND heißt der
Bandgründungsworkshop unter der Leitung von
Andreas Klees, der bereits am 13. Dezember
2025 im Bollwerk 107 seinen Auftakt hatte.
Am Samstag, 24. Januar, und Samstag,
21. Februar, jeweils um 17 Uhr wird das
Angebot fortgesetzt. Hier dürfen sich
Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren
angesprochen fühlen und zu den beiden noch
verbleibenden Terminen neu dazustoßen.
Banderfahrung ist keine Voraussetzung
für die Teilnahme, aber das eigene
Instrument sollte mitgebracht werden und so
weit beherrscht werden, dass sich die
Teilnehmende dem Rampenlicht gewachsen
fühlen. In letzterem könnte eine aus diesem
Workshop hervorgehende Formation spätestens
beim MACH MAL LAUT am 20. Juni 2026 stehen.
Gefördert werden die Workshops durch:
Volksbank am Niederrhein, Kinder- und
Jugendbüro und Kulturbüro Moers.
Eheschließungen in Moers weiterhin
beliebt 459 Paare haben die
Moerser Standbeamtinnen und -beamten im Jahr
2025 getraut. Das sind erneut mehr als im
Vorjahr (plus 16). Samstagstrauungen an
besonderen Orten stehen dabei nach wie vor
hoch im Kurs.

Foto: pst
Auch 2026 übernehmen die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder
gerne diese ‚Sonderschichten‘. Sie führen
Eheschließungen im Moerser Schloss, im
Kammermusiksaal Martinsstift, im Alten
Landratsamt, im Peschkenhaus, im Hotel Van
der Valk, im Schloss Lauersfort und im
Fördermaschinenhaus der ehemalige Zeche
Rheinpreußen/Schacht IV durch.
Weitere Informationen über Eheschließungen
und die Samstagstermine.
Reservierungen sind nur telefonisch möglich:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: 8
bis 12 Uhr, Donnerstag: zusätzlich 14 bis 17
Uhr.
|
Gemeinden neu |
Bevölkerungszahlen,
übermittelt von Information
und Technik NRW als
Statistisches Landesamt
(fortlaufend) |
|
Insgesamt |
männlich |
weiblich |
|
2025 |
2024 |
2025 |
2024 |
2025 |
2024 |
|
Juni (30.) |
Dezember (31.) |
Juni (30.) |
Dezember (31.) |
Juni (30.) |
Dezember (31.) |
|
NRW |
18011826 |
18034454 |
8863110 |
8872464 |
9148716 |
9161990 |
|
Düsseldorf, R.Bez |
5237548 |
5244379 |
2565790 |
2568274 |
2671758 |
2676105 |
|
Krefeld |
231116 |
231406 |
113658 |
113754 |
117458 |
117652 |
|
Kleve, Kreis |
321504 |
322018 |
160578 |
160893 |
160926 |
161125 |
|
Bedburg-Hau |
13661 |
13599 |
6963 |
6967 |
6698 |
6632 |
|
Emmerich |
31782 |
31829 |
15742 |
15716 |
16040 |
16113 |
|
Geldern |
34978 |
34962 |
17428 |
17409 |
17550 |
17553 |
|
Goch, Stadt |
34945 |
34907 |
17388 |
17337 |
17557 |
17570 |
|
Issum |
12421 |
12428 |
6131 |
6110 |
6290 |
6318 |
|
Kalkar |
14488 |
14513 |
7273 |
7279 |
7215 |
7234 |
|
Kerken |
13126 |
13186 |
6467 |
6503 |
6659 |
6683 |
|
Kevelaer |
28321 |
28296 |
13989 |
13952 |
14332 |
14344 |
|
Kleve |
52972 |
53028 |
26124 |
26155 |
26848 |
26873 |
|
Kranenburg |
11191 |
11303 |
5706 |
5789 |
5485 |
5514 |
|
Rees, Stadt |
21605 |
21913 |
10788 |
11025 |
10817 |
10888 |
|
Rheurdt |
6401 |
6450 |
3232 |
3268 |
3169 |
3182 |
|
Straelen, Stadt |
16631 |
16458 |
8354 |
8294 |
8277 |
8164 |
|
Uedem |
8160 |
8163 |
4068 |
4068 |
4092 |
4095 |
|
Wachtendonk |
8198 |
8217 |
4127 |
4138 |
4071 |
4079 |
|
Weeze |
12624 |
12766 |
6798 |
6883 |
5826 |
5883 |
|
Wesel, Kreis |
457906 |
457918 |
223093 |
223012 |
234813 |
234906 |
|
Alpen |
12569 |
12515 |
6186 |
6172 |
6383 |
6343 |
|
Dinslaken |
67074 |
66993 |
32457 |
32354 |
34617 |
34639 |
|
Hamminkeln |
26917 |
26873 |
13271 |
13244 |
13646 |
13629 |
|
Hünxe |
13615 |
13676 |
6666 |
6715 |
6949 |
6961 |
|
Kamp-Lintfort |
38174 |
38217 |
18693 |
18718 |
19481 |
19499 |
|
Moers |
101471 |
101503 |
49271 |
49277 |
52200 |
52226 |
|
Neukirchen-Vluyn |
27325 |
27140 |
13100 |
13020 |
14225 |
14120 |
|
Rheinberg |
31014 |
31172 |
15258 |
15344 |
15756 |
15828 |
|
Schermbeck |
13507 |
13516 |
6647 |
6665 |
6860 |
6851 |
|
Sonsbeck |
8685 |
8688 |
4292 |
4290 |
4393 |
4398 |
|
Voerde |
35581 |
35661 |
17309 |
17339 |
18272 |
18322 |
|
Wesel |
60771 |
60785 |
29680 |
29630 |
31091 |
31155 |
|
Xanten |
21203 |
21179 |
10263 |
10244 |
10940 |
10935 |
|
So entfernen
Autofahrer Eis richtig und vermeiden
Schäden, Ärger und Bußgelder
Frostige Temperaturen sorgen derzeit
bundesweit für vereiste Autoscheiben. Für
viele Autofahrer bedeutet das morgens
zusätzlichen Zeitaufwand sowie kalte Finger
und nasse Hände. Dennoch sollte die Zeit für
das Eiskratzen eingeplant werden, denn
unzureichend von Schnee und Eis befreite
Scheiben können ein Bußgeld nach sich
ziehen. Der ACV Automobil-Club Verkehr gibt
Tipps, worauf beim Eiskratzen zu achten ist,
welche Alternativen es gibt – und was
Autofahrer aus Sicherheits- und
Umweltgründen vermeiden sollten.

Wenn die Temperaturen am Gefrierpunkt
liegen, steht das Eiskratzen auf der
Tagesordnung. / Bildrechte: ACV
Eisfreie Scheibe mit dem Eiskratzer Die
gängigste Methode zum Entfernen von Eis ist
der Eiskratzer. Entscheidend ist die Wahl
eines geeigneten Hilfsmittels. Modelle mit
Metallschabern sollten vermieden werden, da
sie Scheiben und Lack beschädigen können.
Bewährt haben sich Kunststoffeiskratzer mit
glatter Kante für feines Eis und
Sägezahnkante für stärkere Vereisung.
Praktisch ist zudem eine Kombination mit
Besen, da neben Eis auch Schnee vom Fahrzeug
entfernt werden muss – einschließlich Dach,
Motorhaube, Beleuchtung und Kennzeichen.
Auch wenn morgens die Zeit drängt, darf
die Frontscheibe nicht nur teilweise vom Eis
befreit werden. Ein kleines freigekratztes
Sichtfeld genügt nicht und kann mit einem
Bußgeld von 10 bis 35 Euro geahndet werden.
Seitenscheiben und Außenspiegel müssen so
weit von Schnee und Eis befreit sein, dass
die Sicht nach vorne und zur Seite nicht
eingeschränkt ist. Die Heckscheibe muss
hingegen nicht zwingend freigeräumt werden,
wenn beide Außenspiegel frei und
uneingeschränkt nutzbar sind (vgl. Urteil
des Oberlandesgerichts Karlsruhe, Az.: 3 Ss
12/86). Es empfiehlt sich dennoch, vor
Fahrtantritt alle Scheiben vollständig von
Schnee und Eis zu befreien.
Reicht
zum Eiskratzen auch die Bankkarte? Im
Notfall kann eine Bankkarte helfen. Ob sie
danach noch uneingeschränkt nutzbar ist,
bleibt jedoch fraglich. Gänzlich ungeeignet
sind dagegen scharfkantige
Kunststoffgegenstände wie Parkscheiben oder
andere harte Plastikteile. Sie können die
Scheibe schnell verkratzen und sollten daher
nicht verwendet werden.
Heißes Wasser
und Hausmittel sind keine Lösung Heißes
oder warmes Wasser darf unter keinen
Umständen auf eine vereiste Autoscheibe
gegossen werden. Der starke
Temperaturunterschied kann Spannungsrisse
verursachen oder das Glas sogar brechen.
Auch selbst gemischte Hausmittel aus Wasser,
Spülmittel oder Spiritus sind keine
Alternative: Sie hinterlassen häufig
Schlieren, verschlechtern die Sicht und
können Gummi- sowie Kunststoffteile am
Fahrzeug beschädigen.
Enteiserspray
nur bei dünnem Eis sinnvoll Bei leichter
Vereisung kann ein Enteiserspray helfen. Die
alkoholhaltige Flüssigkeit taut das Eis an
und verhindert ein sofortiges
Wiedergefrieren. Allerdings gibt es
deutliche Qualitätsunterschiede: Manche
Produkte hinterlassen Schlieren auf der
Scheibe. Bei stärkerem Eis oder Schnee
stoßen Sprays an ihre Grenzen, dann bleibt
der klassische Eiskratzer unverzichtbar.
Motor warmlaufen lassen ist verboten
Den Motor im Stand laufen zu lassen, um
Scheiben und Innenraum zu erwärmen, ist nach
Straßenverkehrsordnung (§ 30 Abs. 1 StVO)
verboten, es verursacht Lärm und schadet der
Umwelt. Es droht ein Bußgeld von bis zu 80
Euro zzgl. Verwaltungskosten.
Warme
Luft statt Kratzen Eine Alternative zum
Eiskratzen kann warme Luft sein. Spezielle,
für den Fahrzeugeinsatz zugelassene
Heizlüfter können Eis von innen auftauen und
gleichzeitig den Innenraum erwärmen.
Heizlüfter aus dem Haushalt sind hierfür
ungeeignet und stellen ein Brandrisiko dar.
Komfortabler, aber kostenintensiver ist
eine Standheizung. Sie taut die Scheiben vor
Fahrtantritt ab und wärmt den Motor vor, was
den Kraftstoffverbrauch beim Start senken
kann. Eine Nachrüstung ist jedoch mit Kosten
von deutlich über 1.000 Euro verbunden.
Vereisung vorbeugen spart Zeit Am
effektivsten ist es, Eis gar nicht erst
entstehen zu lassen. Abdeckfolien für die
Windschutzscheibe verhindern über Nacht die
Vereisung. Dabei sollte darauf geachtet
werden, dass Folien korrekt befestigt werden
und keine Tür- oder Fenstergummis
beschädigen.
Vorsicht beim Eiskratzen
Wer zum Eiskratzer greift, sollte behutsam
vorgehen. Befinden sich Schmutzpartikel
unter dem Eis, können feine Kratzer im Glas
entstehen. Diese beeinträchtigen
insbesondere bei tief stehender Sonne oder
entgegenkommendem Verkehr die Sicht und
damit die Sicherheit.
Auch die
Gummilippen der Scheibenwischer vereisen im
Winter schnell und sollten beim Enteisen des
Fahrzeugs nicht vergessen werden. Vereiste
oder verschmutzte Wischer können Kratzer auf
der Scheibe verursachen, insbesondere wenn
sich darin Straßenschmutz festgesetzt hat.
Im Handel sind Eiskratzer erhältlich, mit
denen sich auch die Wischerblätter von Eis
befreien lassen.
Aktion
Mensch-Umfrage: Menschen mit Behinderung
blicken sorgenvoll auf 2026 - Gesundheit und
soziale Sicherheit werden Schlüsselfaktoren
Obwohl 61 Prozent der Befragten mit ihrem
Leben zufrieden sind, blickt die Mehrheit
mit Sorge und wenig Optimismus auf 2026
Gesundheit und soziale Sicherheit sind 2026
die wichtigsten Themen für Menschen mit
Behinderung – und somit deutlich relevanter
als im Vorjahr 77 Prozent fühlen sich
politisch nicht vertreten und fordern
soziale Sicherungssysteme, bedarfsgerechten
Wohnraum sowie bessere Arbeitsmarktchancen
Bonn (8. Januar 2026) Eine aktuelle
bundesweite Online-Befragung der Aktion
Mensch zu den Wünschen und Erwartungen von
Menschen mit Behinderung für 2026 zeigt:
Viele der Befragten blicken mit Unsicherheit
auf das neue Jahr. Zwar geben 61 Prozent an,
mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu
sein, gleichzeitig blicken jedoch nur 37
Prozent der Befragten optimistisch auf das
aktuelle Jahr. Die Mehrheit äußert Sorgen
oder Unsicherheiten – vor allem in Bezug auf
die Themen Gesundheit, Pflege und soziale
Sicherheit. Die Umfrage-Ergebnisse
unterstreichen den politischen
Handlungsbedarf, um Teilhabe und soziale
Sicherheit zu gewährleisten.
Gesundheit und soziale Fragen gewinnen an
Bedeutung Bei der Frage nach den
wichtigsten gesellschaftlichen Themen für
2026 nannten die Teilnehmenden am
häufigsten:
Gesundheit und Pflege
(40 Prozent) Inflation und steigende
Lebenshaltungskosten (34 Prozent) Armut
und soziale Ungleichheit (33 Prozent)
Im Vergleich zum Vorjahr offenbaren die
Ergebnisse einen erheblichen
Bedeutungszuwachs der Bereiche Gesundheit,
Pflege und Soziales. Während Anfang 2025 die
Themen Inflation, Armut und Migration die
ersten drei Plätze einnahmen, rücken nun
verstärkt Themen in den Vordergrund, die die
persönliche Lebenssituation unmittelbar
betreffen. Diese Entwicklung lässt sich
vor dem Hintergrund aktueller
gesellschaftlicher Debatten einordnen – etwa
zu steigenden Krankenkassenbeiträgen, zur
Finanzierung der Pflegeversicherung oder zu
Kürzungen von Sozialleistungen. Gefragt nach
den persönlichen Alltagsbelastungen stehen
bei Menschen mit Behinderung ebenfalls
Gesundheitsthemen an erster Stelle.
Weiterhin große Unzufriedenheit bei
politischer Interessenvertretung 77
Prozent der Menschen mit Behinderung fühlen
sich politisch nicht ausreichend vertreten.
Für das Jahr 2026 fordern sie von der
Bundesregierung vor allem:
Den
Erhalt oder Ausbau der sozialen
Sicherungssysteme (46 Prozent) Mehr
bedarfsgerechte Wohnungen (43 Prozent)
Bessere Arbeitsmarktchancen (32 Prozent)
Die Rangfolge der konkreten Maßnahmen
für Menschen mit Behinderung hat sich im
Vergleich zum Jahr 2025 kaum verändert. Dies
unterstreicht, dass zentrale Bedarfe zur
Teilhabe weiterhin bestehen und bislang nur
unzureichend adressiert wurden.
„In
der Gesamtheit verdeutlichen die Ergebnisse,
wie sehr Menschen mit Beeinträchtigung auf
verlässliche Gesundheits- und soziale
Unterstützungssysteme angewiesen sind und
bestätigen einmal mehr den dringenden
politischen Handlungsbedarf“, erklärt
Christina Marx, Sprecherin der Aktion
Mensch.
Dinslaken:
Ausstellungseröffnung am Sonntag (11.01.) im
Museum Voswinckelshof: „…und am Ende des
Blau ist Struktur“ „Blau ist die
Farbe des Wassers, des Himmels, der dunklen
Nacht, des hellen Tages. Sie bleibt, wenn
alle Farben vergehen, sich auflösen, wenn
das Licht erlischt: sowohl am Ende des Tages
als auch in der Tiefe des Meeres.
Auch hinterlegt das Blau Struktur: Jeder
Pinselstrich, ob in Öl (Wilfried Weiß) oder
in Acryl (Marayle Küpper) oder in der Grafik
(beide) lässt eine Struktur, und mag sie
noch so fein sein, durchscheinen. Sie
entsteht im Werkprozess und ist immer da. So
fein der Pinsel auch sein mag, so puderig
der Kolophoniumstaub im Tiefdruck auch
aufgetragen sein mag. Bei einem Stein
(Ingrid Handzlik) mag sich diese Frage nicht
stellen, denn der Werkprozess bleibt immer
sichtbar – wenngleich die Schleifarbeit das
Wesen der Oberfläche auch glätten mag.
In unserer Ausstellung findet beides
zusammen: Die Farbe Blau und die Struktur.“
Dieses Zitat stammt von den Künstlerinnen
und besser könnte auch das Dinslakener
Museum Voswinckelshof diese Ausstellung
nicht beschreiben. Zwei Künstlerinnen und
ein Künstler – Marayle Küpper und Ingrid
Handzlik sowie der im Frühjahr leider
verstorbene Wilfried Weiß – haben sich
jahrelang gemeinsam und einzeln mit Farbe
und Struktur beschäftigt und werden nun
folgerichtig im Museum Voswinckelshof
gemeinsam ausgestellt.
Bei Ingrid
Handzlik ist der Weg zur Formfindung
langwierig, führt oft über Umwege, mäandert
mitunter. Ihre Materialien sind Stein und
Holz, ihre Werke daher immer plastisch. Im
künstlerischen Diskurs mit Wilfried Weiß und
später mit Marayle Küpper entstanden stets
spannende, vielfältige Werke.
Wilfried Weiß´ Entscheidungen zu einer
Struktur sind beim Betrachten kaum
nachvollziehbar, sie bleiben verrätselt:
Manchmal erscheinen in seinen Werken
rasterhafte Muster und feine Geflechte,
Aufrisse oder scheinbar zufällige Abrisse
von Farben. Farben lösen sich auf, ziehen
sich zusammen, werden in Linien zerlegt oder
Krallenspuren zerfetzt. Die Farbe zeigt
sich hier in der Struktur, vielfältige
Farbspuren sind übereinander gelagert, sie
ergänzen sich, bringen sich zum Leuchten.
Die Bandbreite von Wilfried Weiß reicht von
Ölmalerei bis zum experimentellen Druck.
Marayle Küpper setzt dagegen stark auf
die Struktur selbst, diese trägt ihre Werke.
Oberfläche und Unterbau geben den
künstlerischen Wesen von Küpper die
notwendige Struktur. Ob Koralle oder Fisch:
Struktur ermöglicht ihre Existenz, ihre
Fortbewegung. Struktur, das ist bei Küpper
der funktionelle Aufbau, der Knochen, der
Knorpel. Oder das Kalkskelett, das dem
Wasser Widerstand bietet und sich der
Strömung widersetzt.
Aber nicht nur
die Natur schafft diese Vorlagen für
künstlerische Strukturen, auch der Mensch.
Er baut sich das, was ihn trägt. Der Mensch
als Gestalter, Aktiver, Kreativer, der sich
seine Um-Welt formt: Auch er findet sich in
den Kunstwerken von Marayle Küpper.
Die Kunst von Wilfried Weiß, Ingrid Handzlik
und Marayle Küpper ist unterschiedlich in
Material und kreativem Ansatz. Dennoch und
deswegen haben sie sich immer wieder
zusammengefunden, zu einem künstlerischen
Diskurs über Farbe, Form und Materialität.
Dieser Diskurs spiegelt sich in der neuen
Ausstellung im Museum Vowinckelshof und lädt
ein zu neuen Perspektiven, zum Entdecken von
Blau und Struktur.
Die Ausstellung
ist noch zu Lebzeiten Wilfried Weiß mit ihm
geplant worden, bis zu seinem plötzlichen
Tod im März 2025.
Die Ausstellung
wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 14:00
Uhr eröffnet. Sie ist dann bis zum 22. März
2026 zu sehen. Für die Ausstellung bietet
das Museum duale Führungen an: Künstlerinnen
und Museum führen gemeinsam durch die
Ausstellung. Die Termine sind der 1. März
und der 22. März, jeweils 15.00 Uhr.
Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis
sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.
Weitere
Informationen zum Museum Voswinckelshof gibt
es auf www.dinslaken.de.
Niederschlagsbilanz: 2025 war deutlich zu
trocken Das Kalenderjahr 2025
fiel in der Region in Summe deutlich zu
trocken aus. Das belegt eine aktuelle
Auswertung der beiden
Wasserwirtschaftsverbände
Emschergenossenschaft und Lippeverband
(EGLV). In beiden Einzugsgebieten schafft es
das Jahr 2025 unter die zehn trockensten
Jahre ab 1931.
Das Gebietsmittel des
Jahresniederschlages lag im Emscher-Gebiet
bei 627 mm (130-jähriges Mittel = 799 mm).
Damit landet das Jahr 2025 an der Emscher
auf Rang 7 der trockensten Jahre seit 1931.
Im Lippe-Gebiet lag das Gebietsmittel mit
565 mm (130-jähriges Mittel = 766 mm) noch
niedriger: Das Jahr 2025 landet damit im
Lippe-Gebiet sogar auf Platz fünf der
trockensten Jahre ab 1931!
Die
niedrigste Jahressumme der Stationen von
EGLV wurde an der Kläranlage Bönen erfasst.
Dort lag der Jahresniederschlag bei 516 mm.
Die höchste Jahressumme erreichte die
Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser
Weg mit 699 mm. Den höchsten
Tagesniederschlag im EGLV-Gebiet erreichte
die Station Kläranlage Dinslaken
(Lippeverband) am 31. August 2025 mit 38,5
mm.
Insgesamt fielen acht Monate im
Jahr 2025 unterdurchschnittlich aus:
Besonders trocken waren die Monate Februar
und März. Die Niederschlagssummen in den
Monaten April, September und Oktober waren
vergleichsweise durchschnittlich. Der Januar
fiel außergewöhnlich nass aus.
Dezember 2025 Der Niederschlag im
Dezember 2025 lag in beiden Verbandsgebieten
nur zirka bei der Hälfte des 130-jährigen
Mittels. Im Emscher-Gebiet liegt der
Dezember mit 39,8 mm (130-jähriges Mittel =
73 mm, ein Millimeter entspricht einem Liter
pro Quadratmeter) auf Rang 14 der
trockensten Dezembermonate seit 1931.
Im Lippe-Gebiet landet der Dezember auf
Rang 12. Dort wurden lediglich 33,7 mm
Niederschlag erreicht (130-jähriges Mittel =
68 mm). Die Monatssummen in den
Verbandsgebieten liegen zwischen 26,2 mm an
der Station Kläranlage Hünxe und 55,7 mm
am Regenüberlaufbecken Mülheim an der Ruhr
(Frohnhauser Weg). Die höchsten
Tagesniederschläge im Dezember wurden
jeweils am 8. Dezember 2025 erreicht. An
diesem Tag fielen im Gebiet der
Emschergenossenschaft maximal 30,4 mm an der
Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg.
Im Gebiet des Lippeverbandes waren
es etwa 10 mm weniger. An der
Station Kläranlage Unna-Billmerich wurde
eine Tagessumme von 19,9 mm erreicht.
Beinahe der gesamte Monatsniederschlag fiel
im ersten Drittel des Dezembers. In der Zeit
vom 10. Dezember bis Monatsende war es
nahezu komplett trocken – nur etwa 2 mm
Niederschlag kamen in dieser Zeit dazu.
Emschergenossenschaft und Lippeverband
Emschergenossenschaft und Lippeverband
(EGLV) sind öffentlich-rechtliche
Wasserwirtschaftsunternehmen, die als
Leitidee des eigenen Handelns das
Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben
der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft
sind unter anderem die Unterhaltung der
Emscher, die Abwasserentsorgung und
-reinigung sowie der Hochwasserschutz.
Der 1926 gegründete Lippeverband
bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der
Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute
unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke
naturnah um. Gemeinsam haben
Emschergenossenschaft und Lippeverband rund
2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands
größter Abwasserentsorger und Betreiber von
Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782
Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer
Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und
59 Kläranlagen). www.eglv.de
Neues Amtsblatt vom 7. Januar
Am 7. Januar 2026 ist ein
neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken
erschienen. Es informiert über eine
öffentliche Bekanntmachung der Stadt
Dinslaken. Die Amtsblätter der Stadt können
online auf der städtischen Homepage
eingesehen werden: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/aktuelles/amtsblatt#

NRW-Industrie: Produktion im November
2025 um 0,8 % gestiegen *
Energieintensive Produktion leicht
rückläufig, übrige Industrie im Plus. *
Metallerzeugung und -bearbeitung mit
Produktionsanstieg, Chemie mit Einbußen.
* Maschinenbau im Plus, elektrische
Ausrüstung mit Rückgang.
Die
Produktion der NRW-Industrie ist im November
2025 nach vorläufigen Ergebnissen kalender-
und saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber
Oktober 2025 gestiegen. Wie Information und
Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, sank die
Produktion in den energieintensiven
Wirtschaftszweigen um 0,2 %.
Die
Produktion in der übrigen Industrie stieg
gegenüber dem entsprechenden Vormonat um
1,3 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat
ging die Produktion um 3,4 % zurück. Die der
energieintensiven Industrie sank um 3,3 %;
die Produktion der übrigen Industrie war um
3,5 % rückläufig.

Metallerzeugung und -bearbeitung mit
Produktionsanstieg Im Vergleich zu
Oktober 2025 waren in NRW für die
energieintensiven Branchen im November 2025
unterschiedliche Entwicklungen zu
beobachten: Innerhalb der energieintensiven
Branchen wurde für die Metallerzeugung und
-bearbeitung ein Produktionsanstieg von
5,0 % (+0,1 % ggü. dem Vorjahresmonat)
ermittelt.
In der Kokerei und
Mineralölverarbeitung sank die Produktion
hingegen um 4,7 % (−12,2 % ggü. dem
Vorjahresmonat). Die chemische Industrie
vermeldete ein Produktionsrückgang von 4,6 %
(ebenfalls −4,6 % ggü. dem Vorjahresmonat).
Maschinenbau im Plus, elektrische
Ausrüstung verzeichnet Rückgang Auch in
den Branchen der übrigen Industrie waren
unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen:
Die Produktionsleistung im Maschinenbau
stieg um 2,5 % (−0,9 % ggü. dem
Vorjahresmonat). Im Bereich Herstellung von
Leder, Lederwaren und Schuhen wurde ein
Produktionsplus von 2,4 % verzeichnet
(−3,3 % ggü. dem Vorjahresmonat).
Die Herstellung von elektrischen
Ausrüstungen konstatierte hingegen einen
Produktionsrückgang von 2,7 % (−1,5 % ggü.
dem Vorjahresmonat). Auch die Herstellung
von Bekleidung vermeldete einen
Produktionsminus von 1,4 % (−12,0 % ggü. dem
Vorjahresmonat). Im Vergleich zu Februar
2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine,
sank die Produktion im November 2025
insgesamt um 11,8 % (−14,3 % in der
energieintensiven Industrie; −10,4 % in der
übrigen Industrie).
Wie das
Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag
der revidierte kalender- und
saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat
Oktober 2025 um 2,2 % unter dem Vormonats-
und 4,5 % unter dem Vorjahreswert.
Moers:
‚Lichtspiele im Alten Landratsamt‘ zeigen
Klassiker der Filmgeschichte
Ein Klassiker der Filmgeschichte ist bei den
nächsten ‚Lichtspielen im Alten Landratsamt‘
(Kastell 5) am Donnerstag, 8. Januar, um
19.30 Uhr zu sehen. (Foto: Grafschafter
Museum) Ein Klassiker der Filmgeschichte ist
bei den nächsten ‚Lichtspielen im Alten
Landratsamt‘ (Kastell 5) am Donnerstag, 8.
Januar, um 19.30 Uhr zu sehen. Der Titel
darf aus lizenzrechtlichen Gründen nicht
genannt werden.

Der Franziskanermönch William von
Baskerville (Sean Connery) deckt in einer
Benediktinerabtei eine unheimliche Mordserie
auf. Ein gefährliches Unternehmen in
vielfacher Weise, spielt es doch unter den
Augen der Inquisition in einer von
Satansglauben und Hexenfurcht erfüllten
Welt. Die Scheiterhaufen brennen schon, als
William vor der überraschenden Lösung des
Rätsels steht.
Der Eintritt ist
frei. Das Team des Grafschafter Museums
bittet aber um Anmeldung unter 0 28 41 /
201-6 82 00.

Investitionen im NRW-Ausbaugewerbe 2024
um 10 % gestiegen * Maschinen
und maschinelle Anlagen weiterhin größter
Investitionsposten. * Rechtliche
Einheiten mit dem wirtschaftlichen
Schwerpunkt Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie
Lüftungsinstallation und
Klimaanlageninstallation trieben den
Investitionsanstieg maßgeblich voran.
Die Unternehmen (rechtlichen Einheiten)
des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes
haben im Jahr 2024 insgesamt 259,4 Millionen
Euro investiert. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, entsprach dies einer
Zunahme von 10,0 % gegenüber dem Jahr 2023
(235,7 Millionen Euro).
Maschinen
und maschinelle Anlagen weiterhin größter
Investitionsposten Mit rund
229,8 Millionen Euro machten Investitionen
in Maschinen und maschinelle Anlagen den
größten Teil des im Jahr 2024 eingesetzten
Kapitals aus; das waren 4,9 % mehr als ein
Jahr zuvor. Die Höhe der Investitionen in
Grundstücke und Bauten lag mit insgesamt
29,6 Millionen Euro um 76,3 % über dem
entsprechenden Wert des Jahres 2023.
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie
Lüftungsinstallation und
Klimaanlageninstallation mit über 10 %
Steigerung Im Bereich der Bauinstallationen
wurden in Nordrhein-Westfalen mit
193,6 Millionen Euro um 6,7 % höhere
Bruttoanlageinvestitionen als 2023 getätigt.
Einen maßgeblichen Anteil an den
Investitionen in dieser Gruppe hatten
rechtliche Einheiten mit dem
wirtschaftlichen Schwerpunkt Gas-, Wasser-,
Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und
Klimaanlageninstallation, deren
Investitionsvolumen 2024 mit 84,1 Millionen
Euro um 10,1 % über dem Vorjahresergebnis
lag.
Die Bruttoanlageinvestitionen
im sonstigen Ausbaugewerbe, zu dem u. a. das
Maler- und Lackierergewerbe sowie
Bautischlereien und Bauschlossereien zählen,
stieg gegenüber dem Vorjahr um 21,3 % auf
65,8 Millionen Euro.
Traditioneller Neujahrsgruß der
Schornsteinfeger im Kreishaus
Auch zum Jahresbeginn 2026 durfte Landrat
Ingo Brohl im Kreishaus wieder besondere
Gäste begrüßen: Gemeinsam mit Dr. Lars
Rentmeister, Vorstand für Sicherheit und
Ordnung und zuständig für das
Schornsteinfegerwesen, empfing er die
Bezirksschornsteinfeger-Delegation, die dem
Kreis Wesel traditionell Glück und
Gesundheit für das neue Jahr wünscht.
Elf Schornsteinfeger nutzten ihren
Besuch, um dem Landrat, der Kreisverwaltung,
den Mitgliedern des Kreistages sowie allen
Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Wesel ihre
guten Wünsche für 2026 zu übermitteln. Der
Neujahrsgruß der Schornsteinfeger gilt seit
jeher als Symbol für Zuversicht, Sicherheit
und einen guten Start ins Jahr.
Landrat Ingo Brohl dankte Thomas Voß
(Dinslaken), Michael Quindeau
(Lackhausen/Hamminkeln/Brünen), Christian
Quindeau (Wesel, Hünxe), Holger Heinisch
(Wesel, Flüren/Feldmark/Bislich), Dominik
Friele (Wesel), Carsten Weltgen (Rheinberg),
Jörg Fink (Kamp-Lintfort, Moers-Repelen),
Michael Kloss (Wesel), Jürgen Bundesmann
(Kamp-Lintfort, Moers-Repelen), Michael
Benka (Xanten/Sonsbeck), sowie Ludger
Ochtrop (Dinslaken/Hiesfeld/Oberlohberg) für
ihr Kommen.
„Der Neujahrsbesuch der
Schornsteinfeger ist ein schönes Zeichen für
Kontinuität und Zusammenhalt im
Niederrheinkreis. Diese besondere
Handwerkszunft steht für Sicherheit,
Verantwortung und Vertrauen – Werte, die
auch im neuen Jahr von Bedeutung sein
werden, verbunden mit einem Quäntchen Glück.
Für die guten Wünsche danke ich herzlich und
wünsche allen Schornsteinfegerinnen und
Schornsteinfegern ein gesundes und
erfolgreiches Jahr 2026“, betonte Landrat
Ingo Brohl.

Landrat Ingo Brohl (m.), Vorstand Dr Lars
Rentmeister (4.v.l.) sowie Fachdienstleiter
Frank Brändel (2.v.r) mit den
Sachbearbeiterinnen Heike Gockel und Jane
Martens bekamen zum neuen Jahr Besuch von
den Bezirksschornsteinfegern.
Schneefall

Vogelhaus mit neuem Dach

So dick waren Sträucher und Bäume
im Flachland lange nicht mit Schnee bedeckt
Auftaktsitzung der
Alterssicherungskommission Die
Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Bärbel Bas, hat heute die Mitglieder der
Alterssicherungskommission ernannt. Die
Kommission hat unmittelbar darauf mit ihrer
Arbeit begonnen.

Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und
Soziales: „Die Alterssicherung ist eine der
tragenden Säulen unseres Sozialstaats und
zentral für Millionen hart arbeitende
Menschen in diesem Land. Sie sorgt für eine
gute Absicherung im Alter. Damit auch
künftige Generationen gut abgesichert sind,
wird die Alterssicherungskommission
Vorschläge erarbeiten, wie die
Alterssicherung auch in den kommenden
Jahrzehnten stabil, gerecht und nachhaltig
bleibt. Dabei werden ihre Mitglieder offen
über alle Vorschläge sprechen. Die
Kommission wird sowohl die gesetzliche Rente
als auch die betriebliche und die private
Vorsorge betrachten und Vorschläge für
Veränderungen vorlegen.“
Die
Kommission besteht aus zwei Vorsitzenden
(Prof. Dr. Constanze Janda, Frank-Jürgen
Weise), drei stellvertretenden Vorsitzenden
aus den Reihen des Deutschen Bundestags (Dr.
Florian Dorn (CSU), Annika Klose (SPD)
Pascal Reddig (CDU)) und acht
wissenschaftlichen Mitgliedern
(Prof. Dr. Peter Bofinger,
Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen,
Prof. Dr. Georg Cremer,
Prof. Dr. Camille Logeay,
Dr. Monika Queisser, Prof. Jörg Rocholl,
Prof. Dr. Silke Übelmesser,
Prof. Dr. Martin Werding).
Die
Deutsche Rentenversicherung Bund nimmt als
Sachverständige an allen Sitzungen teil. Die
Kommission wird sich mit den
Herausforderungen der nachhaltigen Sicherung
sowie der Fortentwicklung der gesetzlichen
Rentenversicherung und der betrieblichen und
privaten Altersvorsorge befassen. Sie wird
dabei auf die bereits von der
Bundesregierung eingeleiteten
Reformmaßnahmen aufsetzen. Die Kommission
wird zum Ende des zweiten Quartals 2026
Vorschläge für Reformen in der
Alterssicherung vorlegen.
DiscoverEU und 40 Jahre Schengen: 40.000
Reisetickets vergeben, über 6.800 gehen an
junge Menschen aus Deutschland
40.024 junge Menschen können nach der
aktuellen Auswahlrunde von DiscoverEU ab
Frühjahr kostenlos mit der Bahn durch Europa
reisen. Aus Deutschland hatten sich 46.298
junge Menschen beworben, 6.837 erhalten
einen Travel-Pass. Seit Beginn des Programms
im Jahr 2018 gab es europaweit über 1.9
Millionen Bewerbungen, 431.931 Travel-Pässe
wurden seitdem vergeben.
Glenn
Micallef, EU-Kommissar für
Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur
und Sport, erklärte: „DiscoverEU bietet
Tausenden junger Europäerinnen und Europäern
die Möglichkeit, unseren Kontinent zu
erkunden, neue Menschen kennenzulernen und
den Wert der Freizügigkeit direkt zu
erleben. Diese Sonderausgabe zum 40.
Jahrestag von Schengen erinnert daran, dass
Mobilität ein Recht ist, das wir schätzen,
ein Eckpfeiler unserer gemeinsamen
europäischen Identität.“
Auf der
Kultur-Route das kulturelle Erbe Europas
entdecken DiscoverEU wird auch zum Kulturkompass
für Europa beitragen, indem es die DiscoverEU-Kulturrouten stärker
bewirbt.
Teil des Programms sind Informationsveranstaltungen vor
der Abreise und DiscoverEU-Treffen.
Eines dieser Treffen wird im Juli in Lyon
(Frankreich) im Rahmen der Europäischen
Jugendwoche 2026 mit den Schwerpunkten
Solidarität und Fairness organisiert. Dort
werden mehr als 200 junge Reisende aus ganz
Europa zusammenkommen.
Lernen durch
Entdecken: mit DiscoverEU mehr Europa
erleben DiscoverEU ist ein wichtiger
Bestandteil des Erasmus+-Programms und
fördert die Mobilität junger Menschen,
umweltfreundliches Reisen, den kulturellen
Austausch und die europäische Einheit. Die
aktuelle Bewerbungsrunde stand allen offen,
die zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31.
Dezember 2007 geboren wurden und aus
EU-Mitgliedstaaten und mit Erasmus+
assoziierten Ländern (Island, Liechtenstein,
Norwegen, Nordmazedonien, Serbien und
Türkei) stammen.
Es gingen 246.782
Bewerbungen ein. Wie in den vergangenen
Ausgaben ermöglichen Sonderregelungen die
Teilnahme von Reisenden von Inseln, aus
Regionen in äußerster Randlage oder
abgelegenen Gebieten. Zusätzlich zum
Travel-Pass profitieren die Teilnehmenden
von einer Rabattkarte,
mit der sie viele Ermäßigungen für
kulturelle Aktivitäten, Unterkünfte,
Nahverkehr, Verpflegung und andere
Dienstleistungen erhalten.
Neukirchen-Vluyn: Gute Vorsätze in Bewegung
bringen: Freie Plätze in Yoga-Kursen
Mehr Bewegung, Entspannung
und Zeit für sich: Die DRK-Familienbildung
Niederrhein bietet ab dem 19. Januar neue
Yoga-Kurse an. Für verschiedene Angebote,
darunter Yoga Sanft und Yoga für den
Beckenboden, sind noch Plätze frei.
Mit dem Jahresbeginn rücken gute
Vorsätze wie mehr Bewegung und Entspannung
wieder in den Fokus. Passend dazu bietet die
DRK-Familienbildung Niederrhein ab dem 19.
Januar 2026 neue Yoga-Kurse an, für die noch
Plätze frei sind. Das Angebot reicht von
Yoga Sanft bis hin zu Yoga für den
Beckenboden und richtet sich an alle, die
Körper und Geist in Einklang bringen
möchten.
Die Kurse finden in den
neuen Räumlichkeiten der
DRK-Familienbildung, Grubenwehrstraße 5 in
Neukirchen-Vluyn, statt. Angeboten werden
ein Kurs montags von 16:55 bis 18:25 Uhr
sowie ein weiterer montags von 18:30 bis
20:00 Uhr (jeweils 18 Termine). Zusätzlich
startet mittwochs von 18:00 bis 19:00 Uhr
ein Kurs mit insgesamt 20 Terminen.
Anmeldungen und weitere Informationen sind
telefonisch unter 0281 3001-8100 oder per
E-Mail an familienbildung@drk-niederrhein.de
möglich.

„Entspannt und in Bewegung: Teilnehmerinnen
und Teilnehmer eines Yoga-Kurses der
DRK-Familienbildung stärken gemeinsam Körper
und Wohlbefinden in angenehmer Atmosphäre.“
Altenhilfe- und
Pflegestrukturen stärker miteinander
verzahnen Empfehlungen des
Deutschen Vereins für öffentliche und
private Fürsorge e.V. für eine integrierte
Senior*innenpolitik: Vernetzung von
Altenhilfe- und Pflegestrukturen vor Ort
In unserer Gesellschaft des langen
Lebens müssen Bedingungen guten Lebens im
Alter aktiver als bisher als Aufgabe aller
Verantwortlichen verstanden und gestaltet
werden. „Alter“ darf nicht allein mit
Pflegebedürftigkeit gleichgesetzt werden.
Notwendig ist eine umfassende, kommunal
verankerte Senior*innenpolitik, die
Selbstbestimmung, Prävention, Teilhabe und
Selbsthilfe in Bezug auf ältere Menschen in
den Mittelpunkt stellt.
„Die
Vernetzung von Altenhilfe- und
Pflegestrukturen ist ein erster wichtiger
Schritt hin zu einer integrierten
Senior*innenpolitik in den Kommunen.
Zugleich werden Schnittstellen zur
Prävention und Gesundheitsförderung sowie
Eingliederungshilfe sichtbar. Bund und
Länder sind gefordert, insbesondere
gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die eine
Vernetzung von Altenhilfe und Pflege in
Verbindung mit Prävention und
Gesundheitsförderung und der
Eingliederungshilfe vereinfachen“, so Dr.
Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen
Vereins für öffentliche und private Fürsorge
e.V.
Um dies zu erreichen, wurden
Empfehlungen für die Steuerung und
Gestaltung einer integrierten
Senior*innenpolitik sowie für die
Weiterentwicklung der Beratungsstrukturen im
kommunalen Raum formuliert:
die
Schaffung flächendeckender
Planungsgrundlagen das Neudenken von
Netzwerkstrukturen inkl. Care Management
die Stärkung zivilgesellschaftlicher und
ehrenamtlicher Mitverantwortung im Sinne von
Sorgenden Gemeinschaften/Caring Communities
die Verbesserung der Rahmenbedingungen für
Teilhabe, Prävention, Gesundheitsförderung
und Rehabilitation im Alter die
Weiterentwicklung dezentraler, integrierter,
aufsuchender und präventiver
Beratungsangebote
Die Empfehlungen
richten sich vor allem an Landkreise und
kreisfreie Städte sowie kreisangehörige
Städte und Gemeinden als steuernde und
koordinierende Akteure vor Ort. Explizit
sind auch die Pflege- und Krankenkassen
aufgefordert, die Umsetzung zu unterstützen.
Übergreifend werden Bund und Länder
adressiert, die notwendigen
Rahmenbedingungen zu schaffen.
Die
Empfehlungen des Deutschen Vereins für
öffentliche und private Fürsorge e.V. für
eine integrierte Senior*innenpolitik:
Vernetzung von Altenhilfe- und
Pflegestrukturen vor Ort sind unter
https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2025/DV-3-25_Vernetzung_von_Altenhilfe-und_Pflegestrukturen.pdf
abrufbar.
Rhede: Kater Louis
mit Schrot angeschossen– PETA bietet 500
Euro Belohnung für Hinweise
Rhede / Stuttgart, 7. Januar 2026 –
Tierquäler gesucht: Laut einer
Whistleblower-Meldung haben Unbekannte in
Rhede auf einen Kater geschossen. Der
Vorfall ereignete sich bereits vor zwei
Monaten. Louis kam am 8. November gegen 16
Uhr schwer verletzt nach Hause. Seine
Halterin brachte ihn umgehend in eine
Tierklinik, wo bei Röntgenuntersuchungen
mehrere Schrotkugeln im Bereich des
Brustkorbs festgestellt wurden. Louis musste
mehrfach operiert werden.
Er hat die Behandlungen gut überstanden, ist
jedoch weiterhin in seiner Beweglichkeit
eingeschränkt und seit dem Vorfall sehr
schreckhaft. Seine Halterin hat Strafanzeige
erstattet. PETA setzt Belohnung aus Um den
Fall aufzuklären, setzt PETA eine Belohnung
in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die
zur rechtskräftigen Verurteilung der
tatverantwortlichen Person oder Personen
führen.
Wer etwas beobachtet oder
anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten,
sich bei der Polizei oder telefonisch unter
0711-8605910 oder per
E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu
melden – auch anonym „Wer auch immer Louis
angeschossen hat, muss schnellstmöglich
gefunden werden, bevor noch weitere Tiere
oder Menschen verletzt werden“, so Björn
Thun, Fachreferent bei PETA.
„Es
ist erschreckend, wie häufig derartige
Übergriffe auf Katzen verübt werden. Fast
täglich verzeichnen wir Fälle, bei denen die
Vierbeiner mit Luftdruckwaffen, Schrot oder
Armbrustpfeilen beschossen, mit ätzenden
Flüssigkeiten übergossen, getreten oder
anderweitig misshandelt werden. PETA fordert
harte Strafen für Tierquäler, um eine
abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer
wehrlose Tiere quält, der schreckt
möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten
gegenüber Menschen zurück.“
Zusammenhang zwischen Gewalttaten an
Menschen und Tieren Tierquälerei ist kein
Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach
Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes, und kann
mit einer Geldstrafe oder einer
Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren
geahndet werden. Fachleute aus der
Psychologie und Justiz sind sich
mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren
vermehrt Aufmerksamkeit verlangen.
Aggressionsforscher
Christoph Paulus von der Universität des
Saarlandes sagt dazu: „Geschätzte 80 bis 90
Prozent aller extremen Gewalttäter haben
vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den
Zusammenhang von Tierquälerei und
Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen,
die Tiere quälen, belassen es selten dabei“
auf, die als Informationsquelle für
Staatsanwaltschaften, die Richterschaft und
Polizei sowie Angestellte im sozialen
Bereich dient.
Geflügelpest:
Neue Überwachungszone im Kreis Wesel
Der Kreis Kleve meldete heute,
06. Januar, einen weiteren Ausbruch der
Geflügelpest, diesmal in einem
Hähnchenmastbestand in Weeze. Die
10-Kilometer-Überwachungszone reicht bis in
den Kreis Wesel. Entsprechend wird der Kreis
Wesel heute eine Allgemeinverfügung
veröffentlichen, die am 07.01.2025 um 0 Uhr
in Kraft tritt.
Die Zone
überschneidet sich teilweise mit der Schutz-
und Überwachungszone, die im Kreis Wesel
erst in der letzten Woche wegen eines
Geflügelpestfalles in Kevelaer eingerichtet
werden musste. Die kreisweite Anordnung der
Aufstallpflicht muss wegen der aktuellen
Lage aufrecht erhalten bleiben. Sobald die
Aufstallpflicht aufgehoben werden kann, wird
der Kreis Wesel dies entsprechend
kommunizieren.
Das Veterinäramt
rechnet nicht vor Ende Februar mit einer
Entspannung der Lage. Die Zahl der
Wildvögel. die im Kreis Wesel aufgefunden
und positiv auf das Geflügelpestvirus H5N1
untersucht wurde, liegt mittlerweile bei 50
Tieren. Zahlreiche Vögel sind noch in der
Untersuchung, so dass mit einer weiteren
Zunahme von positiven Fällen zu rechnen
ist.
Mystery-Boxen und
Secret Packs: Das Geschäft mit der Neugier
Sie versprechen Nervenkitzel und
wertvolle Glücksgriffe – sogenannte
Mystery-Boxen oder Secret Packs. Man findet
sie europaweit an Automaten und im Internet.
Doch wer glaubt, hier stets echte Retouren
aus dem Online-Handel oder tolle Schnäppchen
zu ergattern, kann schnell enttäuscht
werden.
Das Europäische
Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland macht
auf ein Geschäftsmodell mit
Glückspielcharakter aufmerksam und
erläutert, welche Rechte Verbraucherinnen
und Verbraucher haben. Europaweit wecken
Automaten die Neugier, doch der erhoffte
Glücksgriff bleibt meist aus.

Bild: KI-generiert
Manfred S. wartet
mit seiner Familie in Mailand auf den Zug
zurück nach Frankfurt. In der Bahnhofshalle
entdeckt seine Tochter einen knallbunten
Automaten: „Ungeöffnete Pakete – 20 Euro!“.
Er kauft ihr eine dieser sogenannten
Mystery-Boxen. Der Inhalt: eine zu kleine
Handyhülle, ein undefinierbares Kabel,
Hundespielzeug – nur die Handwärmer taugen
etwas. Den Rest entsorgen sie direkt am
Bahnhof. Später sieht Manfred S. im
Internet, dass es zahlreiche Anbieter gibt,
die diese Überraschungsboxen online in
verschiedensten Preisklassen verkaufen.
Welches „Mystery“ steckt wirklich in den
Boxen? Die Retourenquote im Online-Handel
ist dieses Jahr laut einer Schätzung der
Universität Bamberg besonders hoch. Doch die
zurückgeschickten Artikel neu zu verpacken
und erneut zu verkaufen kann je nach
Produktart aufwendig sein.
Deshalb
suchen die Händler nach neuen
Geschäftsmodellen, um die Ware zu verwerten.
Ob tatsächlich echte Retouren in den Paketen
stecken, wie diese zusammengestellt und ob
Wertvolles zuvor herausgefischt wird, können
Verbraucher kaum überprüfen. Das
Investigativ-Team von „Die Spur“ ist dem
Geschäftsmodell auf den Grund gegangen:
Mystery-Boxen: Mogelei bei Retouren – Die
Spur | ZDF-Doku
Ein europaweites
Phänomen Wie Pilze schießen sie aus dem
Boden: die Verkaufsautomaten stehen
europaweit an Bahnhöfen, Flughäfen und
Einkaufszonen. Zudem gelangen die
Mystery-Boxen über Online-Plattformen leicht
zu Verbraucherinnen und Verbrauchern in der
gesamten EU.
Bevor die Artikel in der
Box landen, wandern sie oft über mehrere
Landesgrenzen. Käuferinnen und Käufer wissen
daher meist weder, wo die Waren hergestellt
wurden, noch in welchem Land sie zuletzt
sortiert oder verpackt wurden. Die
intransparente Lieferkette kann auch zu
mangelnder Sicherheit führen: fehlende
Qualitätskontrollen, Beschädigungen und
unsachgemäße Lagerung sind denkbar.
Welche Rechte gelten beim Kauf von
Mystery-Boxen? Wer vom Inhalt einer im
Internet bestellten Mystery-Box enttäuscht
ist, kann die Ware gemäß dem EU-weit
gültigen 14-tägigen Widerrufsrecht
zurücksenden. Dieses Recht kann auch nicht
per AGB ausgeschlossen werden. Dabei muss
die Box komplett zurück – einzelne Artikel
können nicht separat zurückgegeben werden.
Die Kosten für die Rücksendung trägt oft der
Kunde.
Wurde die Box am Automaten
gekauft, gibt es kein Recht auf Umtausch
oder eine Erstattung. Ist die Ware hingegen
beschädigt oder defekt, greift sowohl beim
Online-Kauf als auch am Automaten die
gesetzliche Gewährleistung, und eine
Reklamation ist möglich.
Glücksspiel
statt Glücksgriff In den sozialen Medien
kursieren zahlreiche Videos, in denen
Influencer Mystery-Boxen auspacken und
einzigartige oder wertvolle Ware wie ein
iPhone präsentieren. Diese Clips erzielen
viele Klicks – und wecken falsche
Hoffnungen. Tatsächlich ist die
Wahrscheinlichkeit, selbst eine hochwertige
Box zu erhalten, sehr gering.
Das
Prinzip dahinter ist wie beim Glücksspiel:
Viel Ungewissheit, geringe Gewinnchancen –
und der Drang, noch einmal zuzugreifen. Für
Verbraucherinnen und Verbraucher kann das
schnell teuer werden. Vergleichbare
Mechanismen finden sich auch im digitalen
Raum: In Videospielen locken sogenannte
Lootboxen mit zufällig generierten Inhalten
wie Waffen, Kleidung oder anderen Items.
Risiken für Kinder und Jugendliche
Besonders bedenklich wird es bei fehlendem
Jugendschutz, wenn Kinder und Jugendliche
ungehinderten Zugang zu den
Verkaufsautomaten haben. Dabei reagieren
gerade sie besonders anfällig auf
Glückspielmechanismen.
Zudem können
die Boxen Produkte enthalten, die für
Minderjährige ungeeignet oder sogar
gefährlich sind. Berichte über Schlagringe
oder Taser zeigen, dass diese Mystery-Boxen
nicht nur enttäuschend, sondern riskant sein
können.
Moers: Lia und Levi
sind die beliebtesten Babynamen 2025
Lia und Levi waren im Jahr 2025
die beliebtesten Babynamen in Moers. 17-mal
bzw. 20-mal haben sich Eltern für diese
Namen entschieden. Hinter Lia folgen bei den
Mädchen Malia (15) sowie Emilia, Emma, Mia
und Mila (je 12).
Bei den Jungen belegen Noah Platz 2 (18)
sowie Emil und Liam (je 17) gemeinsam Platz
3. Insgesamt hat das Moerser Standesamt im
vergangenen Jahr 2.345 Geburten beurkundet -
drei weniger als 2024.
Schulwegsicherung in Schwafheim: Mehr
Sicherheit rund um die Waldschule
Wenn morgens viele kleine Füße, Roller,
Fahrräder und Autos gleichzeitig unterwegs
sind, braucht es klare Regeln und sichere
Wege. Genau hier setzt die Schulwegsicherung
der Stadt Moers an.

Ein Zebrastreifen sorgt auf der Dorfstraße
jetzt für mehr Sicherheit. (Foto: pst)
In Schwafheim wurden rund um die
Waldschule jetzt gezielt Maßnahmen
umgesetzt, um die Wege für Kinder
übersichtlicher und sicherer zu gestalten.
Die Stadt Moers verfolgt das Thema bereits
seit 2016 systematisch. Die Waldschule ist
die fünfte Schule, an der ein umfassendes
Konzept realisiert wurde. Umfangreiche
Maßnahmen gab es bereits in Asberg,
Meerbeck-Ost, Kapellen und Hülsdonk. Ein
weiteres Konzept wird im nächsten Jahr u. a.
für die Innenstadt erarbeitet.
Zebrastreifen und Einfahrtverbot
Konkret wurden auf der Dorfstraße sogenannte
Elternhaltestellen eingerichtet – klar
markierte Haltepunkte, an denen Kinder
sicher aussteigen können. Zusätzlich
entstand dort ein neuer Fußgängerüberweg,
also ein Zebrastreifen, der das Überqueren
der Straße erleichtert.
Ende des
Jahres wurden außerdem die Altglascontainer
an der Maria-Djuk-Straße abgebaut.
Gleichzeitig wurde das bestehende
Einfahrtverbot für Kraftfahrzeuge an den
Beginn der Straße verlegt. Das Einfahren ist
nun nur noch mit Sondergenehmigung erlaubt.
„Uns war wichtig, nicht nur einzelne
Maßnahmen umzusetzen, sondern das gesamte
Umfeld der Schule in den Blick zu nehmen“,
sagt Verkehrsplanerin Sandrine Gissing.
„Schulwegsicherung funktioniert am besten,
wenn Schule, Eltern, Polizei und Verwaltung
gemeinsam an einem Strang ziehen.“
Zur Unterstützung bei der Wahl des
sichersten Schulwegs wurden nach den
Sommerferien zudem Schulwegpläne an die
Familien verteilt.
Kontrollen sind
geplant Zur Überprüfung der Akzeptanz
der neuen Regelungen führt die städtische
Verkehrsüberwachung in den kommenden Wochen
Kontrollen durch.
Zeitnah wird zudem
eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo
30 auf dem Länglingsweg zwischen
Düsseldorfer Straße und Dürerstraße
umgesetzt. Grundlage ist eine Änderung der
Straßenverkehrsordnung, die solche Maßnahmen
nun erleichtert. In den kommenden Jahren
sollen weitere bauliche Anpassungen, etwa
der Umbau der Maria-Djuk-Straße, die
Schulwegsicherheit rund um die Waldschule
zusätzlich erhöhen.
Dinslaken will freundlich gehen und radeln
Dinslaken bleibt weitere sieben
Jahre Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft
fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte,
Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS). Dadurch
wird die Stadt auch weiterhin in ihrem
Bestreben unterstützt, fußgänger- und
fahrrad-freundlicher zu werden.
Die
Verlängerungsurkunde haben Vertreter*innen
des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und
Verkehr des Landes NRW sowie des Präsidiums
der AGFS nach Überprüfung durch eine
Fachkommission überreicht. Dinslaken gehört
seit 2018 zur AGFS, einem Netzwerk von
inzwischen mehr als 100 Städten, Gemeinden
und Kreisen in NRW.
Diese Kommunen
haben gemeinsam, dass sie ihre Straßen und
Wege so gestalten wollen, dass der Alltag
für Fußgänger*innen und Radfahrende sicherer
und bequemer wird. Die Mitgliedschaft in der
AGFS wird immer für sieben Jahre vergeben.
Mit der erneuten Bestätigung der
Mitgliedschaft macht Dinslaken deutlich,
dass die Stadt den eingeschlagenen Weg
fortsetzen will.
Auch wenn aktuell
wegen knapper personeller und finanzieller
Ressourcen keine großen Bauprojekte möglich
sind, arbeitet die Stadt weiter daran, die
Bedingungen für Menschen zu verbessern, die
zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, und
nutzt dafür den Austausch und das Wissen
innerhalb des AGFS-Netzwerks.
Dinslaken: Rundgänge mit dem
Nachtwächter Bevor die Tage
wieder spürbar länger und die Nächte kürzer
werden, lädt der Dinslakener Nachtwächter
Heinrich Denkhaus noch einmal zu seinen
beliebten Rundgängen durch die Altstadt ein.
Im Anschluss verabschiedet er sich in die
wohlverdiente Sommerpause.
Die
letzten Führungen finden an den
Mittwochabenden am 21. Januar, 4.
Februar und 25. Februar 2026 statt. Beginn
ist jeweils um 19 Uhr, das Ende gegen 21:15
Uhr. Stilvoll gekleidet in seiner schwarzen
Tracht, mit einer Lampe in der Hand und
einer Hellebarde als treuem Begleiter, führt
Gästeführer Eduard Sachtje die Teilnehmenden
auf eine faszinierende Reise durch die
Geschichte Dinslakens.
Während des
Rundgangs erzählt er amüsante Anekdoten und
spannende Geschichten, die die Stadt
lebendig werden lassen. Die Teilnehmenden
erfahren nicht nur viel über die
historischen Ereignisse, die Dinslaken
geprägt haben, sondern auch über die
kleinen, oft übersehenen Details, die das
Stadtbild ausmachen.
Ein besonders
interessantes Detail, das Eduard Sachtje mit
den Gästen teilt, ist der Grund, warum
Nachtwächter Denkhaus nachts immer einen Hut
trägt. Diese kleinen Geheimnisse und die
charmante Art des Erzählens machen die Tour
zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer die
Gelegenheit hat, sollte sich diese Rundgänge
nicht entgehen lassen und in die
faszinierende Welt der Dinslakener
Stadtgeschichte eintauchen.
Treffpunkt zur Führung ist an der
Stadtinformation am Rittertor. Die
Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person
und ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu
entrichten. Eine verbindliche Anmeldung für
die Führung ist beim Team der
Stadtinformation am Rittertor telefonisch
unter 02064-66 222 oder per E-Mail an
stadtinformation@dinslaken.de erforderlich.
Kopfkino-Vorlesen am 10. Januar 2026 in der
Stadtbücherei Kleve Auch im
neuen Jahr gibt es wieder „Kopfkino“ in der
Klever Stadtbücherei: Hans-Peter Bause liest
am Samstag, 10. Januar 2026 ab 10:30 Uhr in
der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32.

Diesmal gibt es lustige Tiergeschichten für
Kinder ab 5 Jahren. Verblüffende und
vergnügliche Geschichten von schrecklich
netten Drachen, listigen Mäusen und mutigen
Menschen und den Abenteuern, die sie
zusammen erleben. Die schönsten Geschichten
zum Vorlesen - witzig, liebevoll und nicht
ohne Hintersinn. Der Eintritt zum Kopfkino
ist frei.

NRW:
Bauproduktion im Oktober 2025 um fast 2 %
gesunken * NRW-Bauproduktion sinkt
im Hochbau in allen Bausparten. * Tiefbau
mit Anstieg im gewerblichen und industriellen
Bereich – Rückgänge im öffentlichen Tiefbau und
Straßenbau. * Trotz des aktuellen Rückganges
im Oktober lag die Bauproduktion deutlich über
dem Niveau von 2019.
Die Produktion im
nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im
Oktober 2025 real (kalender-/preisbereinigt) um
1,8 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, war die
Produktion im Hochbau um 4,4 % niedriger und im
Tiefbau um 0,8 % höher als im Oktober 2024.

Hoch- und Tiefbau mit unterschiedlichen
Entwicklungen Im Bereich des Hochbaus
ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker
im Oktober 2025 in sämtlichen Bausparten eine
rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Im
Wohnungsbau war ein Rückgang von 0,8 % der
Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren
Vorjahresmonat zu konstatieren.
Im
gewerblichen und industriellen Hochbau (−7,7 %)
sowie im öffentlichen Hochbau (−6,4 %) war die
Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Oktober
2025. Im Bereich des Tiefbaus ermittelten die
Statistikerinnen und Statistiker im Oktober 2025
unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen
Bausparten: Im gewerblichen und
industriellen Tiefbau stieg die Bauproduktion um
5,2 % verglichen mit Oktober 2024. Rückgänge
gegenüber dem Vorjahresmonat wurden im sonstigen
öffentlichen Tiefbau (−4,1 %) sowie im
Straßenbau (−0,2 %) erzielt.

Bauproduktion trotz aktuellem
Rückgang deutlich über dem Niveau von 2019
Im Oktober 2025 ermittelten die Statistikerinnen
und Statistiker im Vergleich zum entsprechenden
Monatsergebnis des Jahres 2019 einen
kalender-/preisbereinigten Anstieg der
Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 17,5 %.
Sowohl im Hochbau (+8,6 %) als auch im Tiefbau
(+27,4 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau
von Oktober 2019. Zu diesem Produktionsergebnis
haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos
positiv beigetragen.
In den Bausparten
waren Zuwachsraten zwischen 7,2 % im
gewerblichen und industriellen Hochbau und
37,8 % im gewerblichen und industriellen Tiefbau
zu beobachten. Das kumulierte Ergebnis der
Bauproduktion für die ersten zehn Monate des
Jahres 2025 war kalender-/preisbereinigt um
1,9 % niedriger als in der entsprechenden
Vergleichsperiode 2024.
26 % der Haushalte haben ein
Fitnessgerät 12,9 Millionen
Fitnessgeräte standen 2023 in den privaten
Haushalten Gute Vorsätze für das neue
Jahr lauten häufig: mehr Bewegung und mehr
Sport treiben. Hilfreich bei der Umsetzung
dieser sportlichen Vorsätze kann es sein,
wenn zuhause ein Ergometer, ein Laufband
oder ein Crosstrainer steht.
Rund
12,9 Millionen Fitnessgeräte gab es im Jahr
2023 in den privaten Haushalten in
Deutschland, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt. Diese verteilten sich
auf 10,5 Millionen Haushalte. Damit besaß
gut jeder vierte Haushalt (25,6 %) in
Deutschland mindestens einen Heimtrainer.
Fünf Jahre zuvor lag der Anteil bei 23,3 %.
Haushalte mit höherem Einkommen haben
häufiger ein Fitnessgerät Das Einkommen
spielt eine Rolle dabei, ob zuhause ein
Fitnessgerät vorhanden ist: Haushalte mit
einem höheren Haushaltsnettoeinkommen
besaßen häufiger mindestens eines dieser
Geräte: Bei 5 000 Euro oder mehr monatlich
waren es mehr als ein Drittel der Haushalte
(35,8 %).
Mit einem Einkommen unter
1 300 Euro besaßen 12,3 % der Haushalte
mindestens ein Fitnessgerät. Die Ausstattung
mit Ergometer, Laufband und Co.
unterscheidet sich auch je nach
Haushaltstyp: Gut jeder dritte Paarhaushalt
ohne Kinder (33,5 %) besaß eines oder
mehrere Fitnessgeräte. Bei Paarhaushalten
mit Kindern traf dies auf gut jeden vierten
zu (27,6 %).
Bei Alleinlebenden
stand nur in knapp jedem fünften Haushalt
(18,1 %) mindestens ein Fitnessgerät.
Menschen in Deutschland treiben etwas mehr
als eine halbe Stunde Sport am Tag Ob mit
dem Heimtrainer, beim Joggen, Fußballspielen
oder im Fitnessstudio: Die Menschen ab
10 Jahren in Deutschland verbringen
durchschnittlich 34 Minuten pro Tag mit
Sport, wie die Zeitverwendungserhebung 2022
zeigt.
Das waren täglich 5 Minuten
mehr als zehn Jahre zuvor: Laut
Zeitverwendungserhebung 2012/2013 hatten
sich die Menschen damals im Schnitt noch
29 Minuten am Tag sportlich betätigt. Männer
machen durchschnittlich etwas mehr Sport als
Frauen: Während Männer und Jungen 2022
durchschnittlich 36 Minuten am Tag sportlich
aktiv waren, verbrachten Frauen und Mädchen
33 Minuten des Tages mit Sport.
Fahrdienst ab sofort mit vielen Vorteilen:
KVNO stellt ambulanten Fahrdienst neu auf
· Pilotstart ab Januar 2026 im Raum
Düsseldorf/Neuss · Nordrheinweiter
Rollout ab April · Entlastungen für die
Ärzteschaft: Weniger Aufwand,mehr Fokus auf
die Patienten, gerechte Kosten, bessere
Steuerung, schnellere Abrechnung ·
Vorteil für die Patienten: eine nachhaltig
gesicherte Versorgung mit mehr Qualität
Die Kassenärztliche Vereinigung
Nordrhein (KVNO) treibt die Modernisierung
des ambulanten Notdienstes weiter voran: Ab
sofort übernehmen Kooperationsärztinnen und
-ärzte medizinisch notwendige Hausbesuche.
Sie übernehmen in den Abend- und Nachstunden
sowie an Wochenenden und Feiertagen den
ambulanten Fahrdienst – und dies zentral von
der KVNO geplant, flexibel besetzt und
digital unterstützt.

Bildquelle: „KVNO“
Die bislang für Haus- und Fachärzte in
Nordrhein bestehende Pflicht, auch im Rahmen
des allgemeinen Notdienstes – je nach
Dienstplan – Hausbesuche zu übernehmen, ist
zum Jahresstart 2026 ruhend gestellt worden.
„Ein klarer Schnitt mit spürbarer Entlastung
für die Niedergelassenen in ganz Nordrhein“,
sagt KVNO-Vorstandsvorsitzender Dr. med.
Frank Bergmann.
Start in Modellregion
Düsseldorf/Neuss Ein Pilot ist am 1.
Januar 2026 in Düsseldorf und Neuss
gestartet. Mit den gesammelten Erfahrungen
beginnt dann ab April 2026 der Rollout in
ganz Nordrhein. Kernelemente sind eine
zentrale Planung der Fahrdienste durch die
KVNO, optimierte Neu-Zuschnitte der
Fahrdienstbezirke und digitale
Prozess-Unterstützung zur Steigerung von
Effizienz und Qualität.
Rahmenbedingungen für Niederlassung
verbessern „Die Reform des Fahrdienstes
ist für uns der Startpunkt einer
zukunftsfähigen und sicheren Gestaltung des
ambulanten Notdienstes“, beschreibt Dr.
Bergmann die Bedeutung der Fahrdienstreform.
„Wir entlasten die Praxen von zusätzlichen
Diensten und Zeitaufwänden - gerade an
Wochenenden. Damit steigern wir die
Attraktivität einer ambulanten Tätigkeit.
Denn gerade die Dienstbelastungen im
Notdienst schrecken viele junge Kolleginnen
und Kollegen von einer Niederlassung ab“.
Künftig werden Haus- und Fachärzte damit
grundsätzlich regulär „nur“ noch für Dienste
in einer der gut 90 KVNO-Notdienstpraxen
berücksichtigt, diese Pflicht bleibt
weiterhin bestehen. „Damit schaffen wir eine
sofort spürbare Entlastung für die
Niedergelassenen – sowohl finanziell als
auch bei den Arbeitsstunden“, so Dr.
Bergmann. „Durch das Neukonzept entasten wir
unsere Kolleginnen und Kollegen um weit über
100.000 Dienststunden. Jedes Jahr.“
Reform sorgt auch für eine bessere
Versorgung der Patienten Gleichzeitig
sorgt die Reform für mehr Qualität in der
Versorgung immobiler Patientinnen und
Patienten. Dr. Bergmann: „Mit unserer neuen
Software nehmen wir den Ärztinnen und Ärzten
sehr viel Verwaltungsarbeit ab und durch die
zentrale Steuerung können wir schneller und
flexibler reagieren.“ Im besten Fall könne
das auch die Wartezeit für den nächsten
Patienten verkürzen, so der KVNO-Vorstand.
„Und durch die Kooperation mit einem
Dienstleister, der die Fahrzeuge und Fahrer
stellt, kann sich der Arzt voll auf die
Vorbereitung und Nachbereitung des
Hausbesuches konzentrieren. Denn das ist,
was für uns alle an erster Stelle steht:
eine bestmögliche und gesicherte Versorgung
der Menschen in Nordrhein.“
Bisher
mussten viele Haus- und Fachärzte für die
Hausbesuche noch ihre eigenen PKWs nutzen.
Auch das fällt nun weg. Dazu kommt:
Besonders zu den Nachstunden ist die
Begleitung durch einen Fahrer ein
Sicherheitsgewinn.
Großes Interesse
und breite Unterstützung in der Ärzteschaft
Die Aufgaben im ärztlichen Fahrdienst in
Nordrhein übernehmen ab sofort alle
Ärztinnen und Ärzte, die sich bewusst für
den Dienst entschieden und dazu eine
Kooperationsvereinbarung mit der KVNO
abgeschlossen haben. Das Interesse ist groß.
Dr. Bergmann: „Für eine sichere
Umsetzung benötigen wir rund 500
Kooperationsärzte. Inzwischen können wir auf
rund 800 interessierte Fachleute zählen.“
Man freue sich über den großen Zuspruch.
„Das zeigt, dass die KVNO mit dieser Reform
genau den richtigen Weg gegangen ist!“, so
Dr. Bergmann.
Auch die Mitglieder der
Vertreterversammlung im vergangenen November
unterstützen die Reform: Der entsprechende
Antrag des Vorstands zur Umsetzung des
Konzepts wurde mit großer Mehrheit von der
VV beschlossen und erntete viel Lob: Diese
Reform zeige die Handlungsfähigkeit der KVNO
und sei ein großer Wurf.
Neue
Struktur der Fahrdienstbezirke Grundlage für
bessere Steuerung Auch eine bessere
Steuerung der Einsätze war im Blick der
Fahrdienst-Reform. Dr. Bergmann: „Wir hatten
bislang 54 teils völlig unterschiedliche
Bezirke mit ebenso unterschiedlichen
Anforderungen. Mit dem neuen System,
aufgeteilt in 20 Bereiche, können wir viel
besser und bei Bedarf sogar innerhalb einer
Schicht auf steigende Bedarfe dynamisch
reagieren - etwa bei Brücken- oder
Feiertagen.“
Die „fahrenden“
Ärztinnen und Ärzte sind während ihrer
Dienste fortwährend mit der 116
117-Disposition der KVNO in Köln verbunden.
Ihre digital übermittelten Einsätze
dokumentieren sie auf Tablets, die die KVNO
zur Verfügung stellt. Darüber können sie
online auch alle wichtigen bzw. relevanten
Angaben zum Erkrankten schon vor dem
Eintreffen vor Ort erhalten.
Vorteile auch bei der Finanzierung:
Neukonzept schafft Kostentransparenz Zur
Finanzierung des Konzepts hat die KVNO ab
2026 die solidarische Mitgliedsumlage neu
aufgestellt. Künftig beträgt diese
transparent und einheitlich 242 Euro pro
Quartal - sowohl für die Organisation der
Sitzdienste als auch der neuen Fahrdienste.
Damit gehören die
Beitragsunterschiede bei der bisherigen
Finanzierung der örtlichen Fahrdienste der
Vergangenheit an. Dr. Bergmann: „In einigen
Kreisen lagen die Beiträge der Ärzteschaft
deutlich über diesem Wert. Das gehört nun
endlich auch der Vergangenheit an!“ Und: Die
bisher zum Notdienst verpflichteten
Ärztinnen und Ärzte müssen künftig keine
eigenen Dienste mehr übernehmen und keine
Vertretungen suchen.
Fahrdienstmodell
aus Köln als Vorbild Einen ersten Beweis
für die Praxistauglichkeit des neuen
Fahrdienstkonzept gibt es bereits in der
Stadt Köln. Das Stadtgebiet wurde von der
KVNO Anfang 2025 von fünf kleinteiligen auf
zwei Fahrdienstbereiche neu zugeschnitten.
Berücksichtigt wurden auch hier Arztdichte,
räumliche Lage und Einwohnerzahlen - im
Ergebnis sind die Dienste seitdem
effizienter organisiert und gleichmäßig über
die Niedergelassenen in Köln verteilt.
Für den nun anstehenden weiteren Rollout hat
die KVNO die gewonnenen Erkenntnisse zu
Fallzahlen, Strecken und Einwohnerzahlen mit
wissenschaftlicher Unterstützung ausgewertet
und für den gesamten Landesteil simuliert.
Weitere Informationen zum ambulanten
Notdienst in Nordrhein gibt es unter
www.kvno.de/notdienst
Neue
Lyra-Klängen aus Kreta in der Paterskirche
in Kempen Zwei besondere
Kulturabende stehen bevor – noch Karten
erhältlich In den kommenden
Wochen dürfen sich Kulturinteressierte auf
gleich zwei besondere Veranstaltungen
freuen, die mit unterschiedlichen Formaten
und spannenden Inhalten überzeugen. Am 14.
Januar 2026 gastieren Kelly Thoma & Mayu
Shviro mit ihren neuen Lyra-Klängen aus
Kreta in der Paterskirche in Kempen.
Das Publikum erwartet zeitgenössische
modale Kompositionen von Kelly Thoma,
geprägt von verschiedenen Musiktraditionen
der Welt. Im Mittelpunkt stehen
Improvisation und ein kreativer Umgang mit
alten Klängen – eingebettet in die besondere
Atmosphäre der Paterskirche.
Eine
Woche später, am 21. Januar 2026, folgt mit
„Buba Huba oder Die Legende vom Ende“ ein
knallbuntes Figurentheater über das Ende und
über die Hoffnung. Das Figurentheaterstück
begleitet ein Mädchen auf der Suche nach
einer lebendigen Welt in einer zerstört
wirkenden Landschaft. Die Inszenierung von
Susi Claus erzählt eine Fabel über
menschliche Habgier und Hoffnung. Regie
führte die aus Kempen stammende
Puppenspielerin Anna Wagner-Fregin.
Für beide Veranstaltungen sind aktuell noch
Karten erhältlich. Kurzentschlossene haben
somit die Gelegenheit, sich einen Platz bei
diesen kulturellen Highlights zu sichern.
Tickets: Karten sind online erhältlich
unter: https://25629.reservix.de/events
sowie ab dem 13. Januar 2026 wieder an der
Kasse im Kulturforum Franziskanerkloster,
Burgstr. 19, 47906 Kempen. Tel.: (02152)
917-4120, E-Mail: kartenverkauf@kempen.de
Bethanien: Neuer Chefarzt
für die Klinik für Kinder- & Jugendmedizin
Der langjährige Leitende Oberarzt Dr.
Gündüz Selcan folgt auf Dr. Michael Wallot
Seit dem 01. Januar 2026 ist Dr. Gündüz
Selcan neuer Chefarzt der Klinik für Kinder-
& Jugendmedizin im Krankenhaus Bethanien in
Moers. Der erfahrene Facharzt für Kinder-
und Jugendmedizin mit Arbeitsschwerpunkten
in der Neonatologie und Pädiatrischen
Pneumologie sowie Allergologie ist hier kein
Unbekannter: Bereits seit 2003 ist er im
Moerser Krankenhaus tätig, seit 2007 als
Leitender Oberarzt.
Er folgt auf den
langjährigen Chefarzt Dr. Michael Wallot,
der sich zum Jahreswechsel in den
wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Mit
Elan in ein neues Kapitel „Ich freue mich
sehr, dass es nun endlich losgehen kann.
Nach einer mehrmonatigen Übergangsphase, in
der ich mich Schritt für Schritt
zurechtfinden und mir dankenswerterweise
noch einige Tipps und Tricks von meinem
Vorgänger an die Hand geben lassen konnte,
können wir nun die Handbremse lösen und
durchstarten“, erklärt Dr. Gündüz Selcan.
Angesprochen auf seine Ziele und
Pläne betont er: „Ich liebe meine
medizinische Arbeit. Die bestehenden
Strukturen und Abläufe möchte ich gerne so
fortsetzen, dass am Ende alle zufrieden
sind. Man selbst, aber in erster Linie
natürlich die Eltern und ihre Kinder. Sie
sollen sich gut bei uns aufgehoben fühlen.
Wir wollen gute Medizin anbieten und zeigen,
dass hier viele Expertinnen und Experten am
Werk sind.“
Konkret heißt das: Der
Komfort für Familien während ihres
Aufenthalts in der Kinderklinik solle
erhalten bleiben und perspektivisch
ausgebaut werden. Dazu gehöre auch alles
darum herum, wie etwa die Unterbringung, die
Räumlichkeiten für Therapie, Behandlungen
und Untersuchungen, aber auch der Ausbau der
Mutter-Kind-Einheiten, um eine Trennung der
Kinder von der Mutter so weit wie möglich zu
vermeiden. „Zukünftige Umbau- und
Modernisierungsmaßnahmen sollen das Ganze
zusätzlich verstärken und verbessern“, so
der neue Chefarzt.
Ein großer Wunsch
sei darüber hinaus, die Sichtbarkeit der
Klinik für Kinder- & Jugendmedizin zu
stärken – nach außen und auch nach innen.
Und dann gebe es da noch die Institution
Klinikclowns, die in den kommenden Jahren
natürlich erhalten bleiben solle, so Dr.
Gündüz Selcan. Außerdem werde man das Thema
Digitalisierung weiter mit großen Schritten
angehen.
„Wir sind schon dabei, aber
da geht noch viel mehr. Relikte, wie etwa
teilweise noch zu nutzende Papierakten
sollen so schnell es geht digitalisiert
werden.“ Außerdem möchte sich der neue
Chefarzt für folgende Themen einsetzen: „Die
Versorgung der kranken Neugeborenen und
sogar Extrem-Frühgeborenen in unserem
Perinatalzentrum Level 1, also der höchsten
Versorgungsstufe, in enger Zusammenarbeit
mit unserer Frauenklinik soll fortgeführt
und in den nächsten Jahren weiter ausgebaut
werden.
Ebenso gilt der Ausbau für
die ambulante und stationäre Versorgung von
Kindern mit Lungenkrankheiten und Allergien.
Die Fortsetzung der hohen
Behandlungsqualität bei Kindern mit
Krankheiten der Nieren und Harnwege steht
ebenfalls auf meiner Agenda. Um den
wachsenden Bedarf zu stemmen, wünsche ich
mir darüber hinaus eine Optimierung in den
Abläufen und bezüglich der Räumlichkeiten
unserer Notfallambulanz. Da eine
wichtige Schnittstelle in der Versorgung
immer auch bei den vielen niedergelassenen
Kolleginnen und Kollegen liegt, ist es mir
ebenso wichtig, die Kommunikation und den
Austausch mit diesen zu intensivieren und
auszuweiten.“
Patient:innen können
mit dem neuen Chefarzt einen zugewandten
Mediziner erwarten: „Wir möchten, dass
Eltern wissen, dass wir gut auf ihre Kinder
aufpassen. Das Team ist mit Engagement und
viel Fachwissen dabei, um zur Genesung der
Kinder beizutragen. Wir möchten ihnen die
Zeit hier so komfortabel wie möglich machen,
sodass sie sich sowohl fachlich als auch
räumlich gut aufgehoben fühlen. Für mein
Team möchte ich nach wie vor präsent und
immer ansprechbar bei Fragen sein. Der kurze
Draht ist mir wichtig und wird bestehen
bleiben.“
Außerdem hebt er hervor,
dass die Kinderklinik in Zeiten eines
Mangels an niedergelassenen Kinderärzt:innen
ihren Beitrag dazu leisten wolle, diesem
entgegenzuwirken, zum Beispiel durch die
Facharztausbildung von zukünftigen
Kinderärzt:innen. „Wir wollen aktiv dazu
beitsteuern, dass die kinderärztliche
Versorgung in der Region erhalten bleibt.“
Dr. Ralf Engels, Vorstand der
Stiftung Bethanien, freut sich über den
bereits gut bekannten neuen Chefarzt: „Mit
Herrn Dr. Selcan haben wir jemanden in der
Chefarztposition, der die Kinderklinik und
ihre Abläufe wie kein anderer kennt und
lebt. Ich freue mich, gemeinsam mit ihm und
seinem Team die pädiatrische Versorgung in
der Region weiterauszubauen und so als die
Anlaufstelle im Notfall bereitzustehen.“

Dr. Gündüz Selcan (Mitte), neuer Chefarzt
der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin des
Krankenhauses Bethanien Moers, wird vom
Vorstand der Stiftung Bethanien Dr. Ralf
Engels und dem Ärztlichen Direktor Dr.
Christoph Chylarecki zu seinem Start als
Chefarzt beglückwünscht.
Meine letzte Reise: Dem Leben
begegnen – im Gespräch über das Sterben
Neukirchen-Vluyn: Veranstaltungsreihe lädt
zu offenen Gesprächen über Abschied,
Vorsorge und Lebensende ein – Über das
Sterben zu sprechen, fällt vielen schwer.
Dabei gehört es zum Leben dazu –
unausweichlich und zutiefst menschlich.
Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Dem
Leben begegnen – im Gespräch über das
Sterben“ möchten der Hospizverein
Neukirchen-Vluyn, die Evangelischen
Kirchengemeinden Vluyn und Neukirchen sowie
das Bestattungshaus Hartschen,
Neukirchen-Vluyn dazu einladen, sich diesem
Thema in geschütztem, offenen Rahmen zu
nähern.
An fünf Abenden von Januar bis März 2026
geht es um verschiedene Aspekte rund um das
Lebensende: von rechtlicher Vorsorge über
Bestattungsformen und Sterbebegleitung bis
hin zu persönlichen und spirituellen Fragen
des Abschieds. Die Abende beginnen jeweils
um 18.30 Uhr im Gemeindehaus P23,
Pastoratstraße 23 in Neukirchen-Vluyn.
„Wir möchten das Schweigen brechen und
Räume schaffen, in denen Menschen
miteinander über das Sterben sprechen können
– offen, ehrlich und ohne Angst“, sagt
Pfarrerin Juliane Kollmann-Rusch, die die
Reihe mitorganisiert.
Neben kurzen
Impulsvorträgen erwartet die Teilnehmenden
ein offener Austausch in angenehmer
Atmosphäre. Die Veranstaltungen werden zudem
musikalisch begleitet – durch Willi
Tiegelkamp, Britta Wiese und Michaela
Coerdt, die mit ihrer Musik besondere
Akzente setzen.

Ein besonderer Höhepunkt ist der Ausflug
ins Krematorium Venlo am 14. März, der
Einblicke in Abläufe und Hintergründe der
Feuerbestattung bietet.
Die Teilnahme
ist kostenlos (außer beim Ausflug) und jeder
Abend ist in sich geschlossen. Eine
Anmeldung ist nur für den Ausflug
erforderlich.
Ort: Gemeindehaus P23,
Pastoratstraße 23, Neukirchen-Vluyn Zeit:
jeweils 18.30–20.30 Uhr Termine:
26.1.2026, 9.2.2026, 23.2.2026, 9.3.2026,
23.3.2026 Exkursion: 14.3.2026
Ansprechpartner: Juliane Kollmann-Rusch,
Tel. 02845-298141,
juliane.kollmann-rusch@ekir.de
ADAC Stauprognose: 09. – 11. Januar
2026 Berufsverkehr sorgt für
Belastung / Nur wenig Reiseverkehr auf den
Autobahnen Zum zweiten Wochenende des
Jahres rechnet der ADAC trotz des
Ferienendes in Hessen nur mit mäßigem
Reiseverkehr auf Deutschlands Autobahnen.
Lange Staus sind überwiegend nicht zu
erwarten, jedoch kann es im Berufsverkehr am
Freitagnachmittag zu Verzögerungen kommen.
Die Baustellentätigkeit ist, wie zu
dieser Jahreszeit üblich, geringer als in
den Vorwochen, dennoch kommt es an einigen
Autobahnabschnitten zu Sperrungen und
Verzögerungen. Wintersportler müssen
besonders am Freitag-, Samstag- und
Sonntagnachmittag mit einem zunehmenden
Verkehrsaufkommen in Richtung Alpenregionen
rechnen.
Strecken mit zeitweiligen
Verzögerungen in beide Richtungen (Auswahl):
A1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg A2
Oberhausen – Dortmund – Hannover – A3
Oberhausen - Köln – Nürnberg, Passau – Linz
A5 Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe –
Basel A7 Hannover - Würzburg – Ulm –
Füssen/Reutte A8 Karlsruhe – Stuttgart –
München – Salzburg A9 Nürnberg – München
A10 Berliner Ring A93 Rosenheim –
Kiefersfelden 99 Autobahnring München
Auch im Ausland kann es zu Staus kommen,
etwa auf den Hauptrouten in die
Wintersportregionen in Österreich, der
Schweiz und Italien. Zudem müssen
Autofahrerinnen und Autofahrer bei der
Einreise nach Deutschland an den Grenzen mit
stichprobenartigen Kontrollen und
Wartezeiten rechnen.

NRW-Inflationsrate lag im
Dezember 2025 bei 1,8 % *
Teuerungsrate im Jahr 2025 auf 2 % gesunken
– niedrigster Ansteig seit 2020. * Die
höchsten Inflationsraten im Herbst gemessen.
* Energiepreise lagen 2025 um 1,6 %
unter dem Niveau von 2024.
Die
Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen –
gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat –
lag im Dezember 2025 bei 1,8 %. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, blieb
der Preisindex gegenüber dem Vormonat
(November 2025) unverändert.
Der
Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der
Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und
Energie – oftmals auch als Kerninflation
bezeichnet – ist zwischen Dezember 2024 und
Dezember 2025 um 2,2 % gestiegen. Im
Jahresdurchschnitt 2025 lag die
Inflationsrate bei 2,0 %.

Vorjahresmonatsvergleich: Preise für
Rind- und Kalbfleisch um 13,7 % gestiegen
Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025
sind die Preise für Nahrungsmittel um 1,0 %
gestiegen. Dabei haben insbesondere die
Preise für Obst angezogen (+5,1 %). Für
Fleisch und Fleischwaren mussten
Verbraucherinnen und Verbraucher 3,5 % mehr
bezahlen als noch ein Jahr zuvor. Merklich
teurer wurde dabei Rind- und Kalbfleisch
(+13,7 %).
Die Preise für
Speisefette und -öle sanken durchschnittlich
um 19,0 %. Dabei entlastete die
Preisentwicklung für Butter weiterhin die
Portemonnaies (−28,7 %). Für alkoholfreie
Getränke mussten Verbraucherinnen und
Verbraucher 5,8 % mehr ausgeben als noch vor
einem Jahr. Preistreibend war hier u. a.
weiterhin der Bohnenkaffee (+21,5 %).
Die Preise für alkoholische Getränke
zogen um 1,3 % an. Allerdings wurde Sekt,
Prosecco oder Champagner im Dezember 2025 um
0,6 % günstiger angeboten als am Jahresende
2024. Bei den Haushaltsenergien zeichnete
sich im Dezember 2025 eine ähnliche
Preisentwicklung ab wie bereits die Monate
davor: Kundinnen und Kunden von Gas (−0,1 %)
und Heizöl (−7,4 %) profitierten von
Preisrückgängen, für Strom (+3,0 %) und
Fernwärme (+1,7 %) zogen die Preise an.
Die höchsten Inflationsraten im Jahr
2025 wurden im Herbst verzeichnet Bis zum
Herbstbeginn 2025 lag die Inflationsrate
zwischen 1,8 % und 2,0 %. In den Monaten
September bis November 2025 stiegen die
Werte auf jeweils 2,3 % an. Zum Jahresende
ging die Teuerungsrate auf 1,8 % zurück.
Jahresdurchschnitt 2025: Geringster
Anstieg der Teuerungsrate seit 2020 Der
Verbraucherpreisindex stieg zwischen 2024
und 2025 um 2,0 %. Das war die geringste
Rate seit 2020 (damals: +0,5 %). Die
sogenannte Kerninflation
(Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel
und Energie) stieg im selben Zeitraum um
2,4 %.
Die Nahrungsmittelpreise
zogen zwischen 2024 und 2025 um 2,0 % an,
die Energiepreise sanken um 1,6 %. Dabei
wurden Haushaltsenergien im genannten
Zeitraum um 0,6 % günstiger angeboten.
Autofahrerinnen und Autofahrer konnten sich
an der Tankstelle freuen: Die
Kraftstoffpreise lagen 2025 im Schnitt um
3,0 % unter dem Niveau des Vorjahres.
Gleichzeitig stiegen für sie die Preise
der Versicherungsdienstleistungen für den
Verkehr um 12,3 % an. Verkehrsteilnehmende,
die den ÖPNV nutzen, mussten – vor allem vor
dem Hintergrund der Preiserhöhung des
Deutschlandtickets am Jahresanfang 2025 auf
58 Euro – für die sognannten kombinierten
Personenbeförderungsleistungen 10,9 % mehr
bezahlen als im Jahr 2024.
Aber auch
bei anderen Dienstleistungen waren
verschiedenste Verbrauchergruppen im Jahr
2025 mit Preiserhöhungen konfrontiert: Für
gesetzlich Versicherte stiegen die Preise
für die stationäre Pflege um 7,2 %, für
privat Versicherte um 6,6 %. Das Entgelt für
Kinderbetreuung nach der Schule erhöhte sich
um 5,4 %.
Die Preise für
Gaststättendienstleistungen stiegen um 4,6 %
und für Übernachtungen um 4,1 %. Wichtige
Preisveränderungen
https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/004_26.xlsx
XLSX, 26,18 KB
Moers: Tag der
offenen Tür bei Schacht4 Fitness
Am Samstag, den 10.
Januar 2026, lädt Schacht4 Fitness herzlich
zum Tag der offenen Tür ein. Lernen Sie das
modernisierte Studio kennen, entdecken Sie
vielfältige Trainingsmöglichkeiten und
informieren Sie sich über unsere Angebote
rund um Fitness, Gesundheit und Ernährung.
Das erwartet Sie: Schnupperkurse zum
Ausprobieren verschiedener Trainingsformen
Studio-Rundführungen durch alle Bereiche
Beratung rund um Training, Ziele und
Mitgliedschaften Trainingsstationen zum
Testen – von Cardio bis Functional Training
Diätologin vor Ort für persönliche Fragen zu
Ernährung und Gesundheit Snacks und Getränke
zur Stärkung in entspannter Atmosphäre
Bringen Sie gerne Freunde, Familie oder
Bekannte mit – der Eintritt ist frei, und
eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Das Schacht4-Team freut sich auf Ihren
Besuch! Für Rückfragen steht Ihnen Herr
Raedt zur Verfügung. Patrick Raedt Schacht4
Fitness 01 72 / 7 25 10 24
Patrick@schacht4-fitness.de
Veranstaltungsdatum 10.01.2026 - 10:00
Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Zechenstraße 55, 47443 Moers.
Moers: Söhne
Das
Monologstück Söhne zeichnet das
eindringliche Porträt einer Familie, die an
den gesellschaftlichen und politischen
Spannungen unserer Zeit zu zerbrechen droht.
Im Mittelpunkt steht Cathy, eine Apothekerin
aus einer französischen Kleinstadt, die aus
bescheidenen Verhältnissen stammt. Ihre
Familie – ihr Mann und ihre beiden
Söhne – waren bislang stets ihr
Lebensmittelpunkt.
In
konservativ-katholischen Zirkeln findet sie
Anschluss an die wohlhabende
Gesellschaftsschicht, in denen es
selbstverständlich erscheint,
rechtskonservativ zu wählen. Ihr Engagement
gegen gesellschaftliche Veränderungen – etwa
die Ehe für alle – gibt ihr ein neues Gefühl
von Bedeutung, während sie zunehmend in
rechtes Denken abdriftet. Durch Cathys neues
Engagement verliert sie das Wohl ihrer
Familie aus den Augen.

Ihre Söhne entwickeln sich in gegensätzliche
Richtungen: Einer radikalisiert sich und
zeigt rechtsextreme Tendenzen, während der
andere seine Homosexualität ausleben möchte,
sich aber gezwungen sieht, das vor der
Gesellschaft und seiner Familie zu
verbergen. Erst als die Familie zerbricht,
erkennt Cathy das Leid, das sie verursacht
hat. Die französisch-vietnamesische Autorin
Marine Bachelot Nguyen führt das Publikum
mit einfühlsamer und zugänglicher Sprache an
die politischen Bruchlinien unserer Zeit
heran.
Sie nutzt den Monolog einer
Mutter, um den Riss innerhalb einer Familie
erlebbar zu machen, und zeigt auf, wie sich
politische Ideologien in das private Leben
einschreiben. Basierend auf Recherchen und
Interviews steht Söhne in der Tradition von
Annie Ernaux und wirft einen schonungslosen
Blick auf unsere gesellschaftliche Realität.
Eintritt: 22,00 Euro, ermäßigt 8,00
Euro. Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.01.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort
Rheinberger Straße 14, 47441 Moers.
Moers: Seniorenball Die
1. Große Grafschafter Karnevalsgesellschaft
"Fidelio" 1951 e.V. veranstaltet einen
Seniorenball im Kulturzentrum Rheinkamp.
Veranstaltungsdatum 10.01.2026 - 18:30
Uhr - 11.01.2026 - 03:00 Uhr.
Veranstaltungsort Kopernikusstraße 11, 47445
Moers. Veranstalter Firma GGKG Fidelio
Moers. Am Geldermannshof 1, 47443 Moers.
Moers: Der Frieden
Krieg riecht nicht nach Blut, sondern
nach Scheiße. Den Gestank will der
kriegsmüde Weinbauer Trygaios nicht länger
ertragen, denn seit dreizehn Jahren wütet
der Krieg zwischen Athen und Sparta. Da er
die ewigen Kriege der Griechen satt hat,
sucht er sich gemäß einer Prophezeiung einen
Mistkäfer und fliegt auf ihm zu den Göttern
auf den Olymp. Er will herausfinden, was
Zeus mit den Griechen vorhat und so
vielleicht den Krieg beenden.
Auf
dem Olymp erfährt er von Gott Hermes, dass
die anderen Götter sich zurückgezogen haben,
da sie von den Menschen enttäuscht sind. Nur
Polemos, der Gott des Krieges, sei noch hier
und werde ganz Griechenland bald in seinem
großen Mörser zerstampfen. Die Göttin des
Friedens sei von ihm in einen Schacht
geworfen worden, der sich zufällig im Garten
von Trygaios befinde.
Trygaios
versucht nun, den Frieden auszugraben.
Währenddessen besuchen ihn unterschiedliche
Menschen, von der Korbflechterin bis zum
Kriegsgeräte-Fabrikanten, die alle ihre
eigenen Erwartungen an Krieg und Frieden
haben. Der Krieg schafft unzählige
Tragödien und seit Aristophanes, dem „Vater
der Komödie“, auch Lustspiele.

Mit Der Frieden hat er eine raue Komödie
geschaffen, in der die einfache
Unterscheidung in Gut und Böse nicht leicht
zu treffen ist. Kriegsgewinnler und
-verlierer werden Friedensgewinnlern und
-verlierern gegenübergestellt. Die
Grundfrage, warum Menschen Kriege führen,
wird dadurch nicht nur emotional, sondern
auch humorvoll gestellt.
Ein altes
Märchen über moderne Menschen. Ein
Gleichnis, das mit viel Fantasie auf unsere
Realität schaut. Das Ensemble wird den
antiken Text von Aristophanes in der
Bearbeitung des französischen Theatermachers
Antoine Vitez für unsere Zeit
weiterentwickeln – eine Zeit, in der jeder
den Frieden herbeisehnt: Durch Abrüsten,
durch Stärke, oder als größten Deal aller
Zeiten. Eintritt: 22,00 Euro, ermäßigt
8,00 Euro Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10
oder www.schlosstheater-moers.de
Moers: Die Udo Jürgens Story
Die erfolgreiche
Tribute-Show über den Ausnahmekünstler und
Grandseigneur des deutschsprachigen Chanson
und Schlagers tourt nach sieben
erfolgreichen Jahren auch 2025 wieder! Der
Eintritt ist ab 42,40 Euro erhältlich.
Tickets sind online unter www.esn-eg.de/eventim.de verfügbar.

Veranstaltungsdatum 10.01.2026 - 19:30
Uhr - 23:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI
Eventhalle, Filder Straße 142, 47447 Moers.
Moers: Rüdiger Hoffmann -
Andererseits...
Endlich geht der ganz normale Wahnsinn
weiter. In seinem neuen Programm:
„Andererseits…“ feiert Rüdiger Hoffmann die
kleinen und die großen Katastrophen unseres
Alltags – entspannt, gnadenlos, befreiend.
Von der schamanischen Paartherapie über die
Influencer-Schwiegertochter und den
feuchtfröhlichen Italienurlaub bis hin zur
Heimwerker-Apokalypse – was schief gehen
kann, das geht auch schief.

Andererseits ist das ja auch das Schöne
dran. Comedy als Kurzurlaub für die
gestresste Seele! Tickets sind ab 32,44 Euro
unter www.monochromat-booking.ticket.io erhältlich.
Veranstaltungsdatum 10.01.2026 - 20:00
Uhr - 23:00 Uhr. Veranstaltungsort Aula
Gymnasium "In den Filder Benden", Adresse
Zahnstraße 43, 47447 Moers.
Moers: Heiteres Neujahrskonzert: Die
schönsten Melodien aus Oper und Operette
Wogen der
Begeisterung und ausverkauftes Haus - das
traditionelle Neujahrskonzert mit den
Meisterschülern Meisterschülerinnen der
Gesangsklasse Professorin Lindner an der
Hochschule für Musik und Tanz in Köln sorgt
jedes Jahr wieder für Begeisterung!
Schmachtende Arien, scherzende Duette und
stimmgewaltige Ensembles – das Schönste was
Oper und Operette zu bieten hat in einer
ausgelassenen, stimmungsvollen
Konzertmatinee.

Veranstaltungsdatum 11.01.2026 - 11:00 Uhr.
Veranstaltungsort Kammermusiksaal
Martinstift. Adresse Filder Straße 126
,47447 Moers.
Moers:
Nachtwächterführung
Wer Moers aus ganz
anderer Perspektive kennenlernen möchte,
begleite mich auf dieser abendlichen
Führung. Wandeln Sie in der Alt- und
Neustadt auf den Spuren des letzten
Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach
Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von
Moers wieder lebendig werden – und lauschen
Sie den spannenden Erzählungen aus früheren
Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs.
Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen
Kosten: 9 Euro. Veranstaltungsdatum
11.01.2026 - 17:00 Uhr - 19:00 Uhr.
Veranstaltungsort Denkmal am Neumarkt, 47441
Moers.
Sternsinger*innen zu
Gast im Rathaus Wesel 25
Sternsinger*innen und ihre Betreuer*innen
haben am Freitag, 02. Januar 2026, das
Rathaus Wesel besucht. Begrüßt wurde die
Gruppe von dem Ersten Beigeordneten der
Stadt Wesel, Klaus Schütz. Klaus Schütz
bedankte sich bei den Kindern und ihren
Begleiter*innen. Ohne die Sternsinger*innen
könnten viele wichtige Projekte weltweit
nicht angestoßen werden, so der Erste
Beigeordnete.

Im Gespräch berichteten die engagierten
Mädchen und Jungen im Alter von 4 bis 17
Jahren der Katholischen Kirchengemeinde
Sankt Nikolaus Wesel von ihren Erlebnissen
während der Sammelaktion. Die meisten
Menschen freuten sich, Sternsinger*innen zu
sehen und zu spenden.
Zudem nutzen
die engagierten „Könige“ den Termin, um dem
Ersten Beigeordneten mitzuteilen, wo in
Wesel aus der Sicht junger Mensch der „Schuh
drückt“. „Schule statt Fabrik – Sternsingen
gegen Kinderarbeit“ lautet das Motto des
diesjährigen Dreikönigssingens. Mit dem
gesammelten Geld werden Kinder in rund
hundert Ländern unterstützt.
Venezuela: Erklärung der Hohen
Vertreterin zu den Folgen der
US-Intervention Die Hohe
Vertreterin der EU Kaja Kallas hat eine
Erklärung zu Venezuela abgegeben, die von 26
Mitgliedstaaten der Europäischen Union
unterstützt wird. Darin heißt es: „Die
Europäische Union ruft alle Akteure zu Ruhe
und Zurückhaltung auf, um eine Eskalation zu
vermeiden und für eine friedliche Lösung der
Krise zu sorgen.“
Völkerrecht und
UN-Charta „Die EU erinnert daran, dass
unter allen Umständen die Grundsätze des
Völkerrechts und der Charta der Vereinten
Nationen gewahrt werden müssen. Die
Mitglieder des Sicherheitsrates der
Vereinten Nationen haben eine besondere
Verantwortung, diese Grundsätze als eine
Säule der internationalen
Sicherheitsarchitektur zu wahren.“
In
dem Statement wird darauf verwiesen, dass
Nicolás Maduro nicht die Legitimität eines
demokratisch gewählten Präsidenten besitze
und sich die EU wiederholt für einen von
Venezuela geführten friedlichen Übergang zur
Demokratie im Land eingesetzt hat. „Das
Recht des venezolanischen Volkes, über seine
Zukunft zu entscheiden, muss respektiert
werden.“
Sicherheitsbedrohung durch
Drogenhandel „Die EU teilt die Priorität
der Bekämpfung der grenzüberschreitenden
organisierten Kriminalität und des
Drogenhandels, die weltweit eine erhebliche
Sicherheitsbedrohung darstellen.
Gleichzeitig betont die EU, dass diese
Herausforderungen durch eine nachhaltige
Zusammenarbeit unter uneingeschränkter
Achtung des Völkerrechts und der Grundsätze
der territorialen Unversehrtheit und
Souveränität angegangen werden müssen.“
„Wir stehen in engem Kontakt mit den
Vereinigten Staaten sowie mit regionalen und
internationalen Partnern, um den Dialog mit
allen beteiligten Parteien zu unterstützen
und zu erleichtern, der zu einer
ausgehandelten, demokratischen, inklusiven
und friedlichen Lösung der Krise unter der
Führung der Venezolaner führt.“
Demokratie wiederherstellen „Die Achtung
des Willens des venezolanischen Volkes
bleibt die einzige Möglichkeit für
Venezuela, die Demokratie wiederherzustellen
und die derzeitige Krise zu lösen.
In dieser kritischen Zeit ist es von
entscheidender Bedeutung, dass alle Akteure
die Menschenrechte und das humanitäre
Völkerrecht uneingeschränkt achten. Alle
politischen Gefangenen, die derzeit in
Venezuela inhaftiert sind, müssen
bedingungslos freigelassen werden.“
Die Konsularbehörden der EU-Mitgliedstaaten
arbeiten eng zusammen, um die Sicherheit der
EU-Bürger, einschließlich der illegal in
Venezuela inhaftierten Personen, zu
schützen.
Abschmücken und
rausstellen: Enni holt nach dem
Dreikönigstag die Weihnachtsbäume ab
'Die ENNI Stadt & Service
Niederrhein (Enni) holt zu Beginn des neuen
Jahres die abgeschmückten Weihnachtsbäume
bei den Moerser Bürgerinnen und Bürgern ab.
Die Aktion startet nach dem Dreikönigstag
und läuft von Montag, 12. Januar, bis
Freitag, 23. Januar. Ulrich Kempken,
Abteilungsleiter Entsorgung bei Enni, bittet
darum, die Bäume am Tag vor der Abfuhr
vollständig abgeschmückt gut sichtbar an den
Straßenrand zu legen.
Wichtig dabei:
„Wir holen ausschließlich Tannenbäume ab.
Strauchschnitt oder anderer Grünabfall wird
bei dieser Aktion nicht mitgenommen.“ Die
genauen Abfuhrtermine und Bezirke sind dem
neuen Abfallkalender zu entnehmen, den Enni
bereits vor Weihnachten an alle Haushalte
verschickt hat. Wer keinen Termin verpassen
möchte, kann sich außerdem online unter
www.enni.de
informieren oder die App „Meine Enni“
nutzen.
Dinslaken:
Weihnachtsbäume werden abgeholt
Noch bis Freitag, 9. Januar 2026,
sammelt der DIN Service der Stadt Dinslaken
die Tannenbäume ein. Diese müssen
abgeschmückt dort abgelegt werden, wo die
Mülltonnen zur Abfuhr stehen.
Die Termine der einzelnen Bezirke sind im
Abfallkalender aufgelistet und sind auch
online zu finden. Soll ein Baum noch
länger zuhause stehen bleiben, kann er gerne
auch später am Wertstoffhof an der
Krengelstraße abgegeben werden. Dieser hat
zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag:
8:00-15:30 Uhr Mittwoch: 8:00-15:30 Uhr
Donnerstag: 11:00-19:00 Uhr Freitag:
8:00-15:30 Uhr Samstag: 8:00-15:00 Uhr
Das Krankenhaus Bethanien
lädt wieder ein: Erstes „Campus-Café“ in
diesem Jahr am 14. Januar 2026
Austausch, Information und Beisammensein
für pflegende An- und Zugehörige Am 14.
Januar 2026 heißt es im Krankenhaus
Bethanien Moers wieder: Herzlich willkommen
zum „Campus Café“. Die kostenlose
Veranstaltung, die von 16 bis 18 Uhr in der
Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15,
47441 Moers) stattfindet, lädt alle
pflegenden Zugehörigen herzlich ein, um sich
bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher
Atmosphäre auszutauschen.
Beim
diesmaligen Fachvortrag dreht sich alles um
„Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung –
das hat doch noch Zeit bis morgen! … oder
nicht?“. Tobias Scheiter, Leitung des
Sozialdienstes, gibt Ihnen einen Überblick
zu den Themen Vorsorgevollmacht und
Patientenverfügung, klärt auf und
beantwortet aufkommende Fragen.
An
einem weiteren Termin des „Campus-Cafés“ am
11. März 2026 geht es um das Thema
„Smartwatches bei Lungenerkrankungen – was
steckt dahinter?“.

Um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung
wird gebeten. Entweder per E-Mail an
campuscafe@bethanienmoers.de oder
telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw.
+49 (0) 2841 200 2042. PRESSEFOTO Das
Krankenhaus Bethanien Moers lädt
Interessierte am 14. Januar 2026 herzlich
zum ersten „Campus-Café“ in diesem Jahr ein.
Lesung in Moers: Klimakrise,
Influencer-Kultur und eine Liebesgeschichte
Zum Jahresanfang lädt die
Bibliothek Moers zu einer Lesung mit Fiona
Sironic ein, die gleich mit ihrem Debütroman
‚Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald
und jagen Sachen in die Luft‘ auf der
Shortlist des Deutschen Buchpreises 2025
stand. Die Lesung findet am Dienstag, 20.
Januar 2026, um 19.30 Uhr in der Bibliothek
Moers (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) statt.
Der Roman erzählt von der
15-jährigen Era und ihrer Mitschülerin Maja,
die sich ineinander verlieben. Allerdings
begegnen die beiden den Problemen ihrer Zeit
fundamental unterschiedlich: Während Era das
Aussterben der Vögel dokumentiert, jagt Maja
zusammen mit ihrer Schwester im Wald
Festplatten in die Luft... Die Veranstaltung
findet in Kooperation mit dem
Niederrheinischen Literaturhaus Krefeld
statt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine
Anmeldung ist erforderlich unter bibliothek@moers.de
Das sollten Autofahrer im
Winter beachten Es ist Winter
auf deutschen Straßen. Für Autofahrerinnen
und Autofahrer heißt das vor allem: nur mit
den richtigen Reifen losfahren. Wer bei
winterlichen Straßenverhältnissen mit
Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem
Bußgeld von 60 Euro rechnen, bei einer
Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer mit
80 Euro und einem Punkt in Flensburg. Der
ADAC erklärt, welche weiteren Regeln
beachtet werden sollten, um sicher unterwegs
zu sein und Bußgelder zu vermeiden.

Kennzeichen müssen immer frei von Eis und
Schnee sein - auch während der Fahrt ©
imago images/mhphoto
Fahren im
verschneiten Auto Vor jeder Fahrt müssen
die Scheiben, Scheinwerfer und Spiegel eines
Pkw von Schnee und Eis befreit werden. Das
Freikratzen eines „Gucklochs“ genügt nicht
und wird mit einem Verwarnungsgeld von zehn
Euro geahndet.
Unkenntliches
Kennzeichen Auch das Kennzeichen muss
stets lesbar sein. Bei Bedarf muss auch
während der Fahrt eine Pause eingelegt und
das Kennzeichen gesäubert werden. Kommen
Autofahrer dem nicht nach, droht ein
Verwarnungsgeld von fünf Euro. Wird das
Kennzeichen absichtlich unkenntlich gemacht,
kann das ein Strafverfahren wegen
Kennzeichenmissbrauchs nach sich ziehen.
Motor warmlaufen lassen Wer den Motor
vor Fahrtantritt laufen lässt, um Scheiben
leichter freikratzen zu können oder den
Innenraum vorzuheizen, schadet der Umwelt
und erhöht den Verschleiß des Pkw. Außerdem
riskieren Autofahrer ein Bußgeld von 80 Euro
wegen Verursachens vermeidbarer
Abgasbelästigungen.
Jacke während der
Fahrt Auch wenn es beim Losfahren kalt
ist, sollte eine (Winter-)Jacke vor der
Fahrt ausgezogen werden. Ein ADAC Test
zeigt: Trägt ein Autofahrer eine Winterjacke
und damit den Sicherheitsgurt nicht direkt
am Körper, kann bereits ein Auffahrunfall
bei 16 km/h schwere innere Verletzungen
hervorrufen.
Überwintern mit
Saisonkennzeichen Fahrzeuge mit
Saisonkennzeichen dürfen nach Ablauf des
Zulassungszeitraums nicht mehr am
öffentlichen Verkehr teilnehmen, hierzu
gehört auch das Parken. Sie müssen daher
jetzt im Winter auf reinem Privatgrund
stehen. Wer dem nicht nachkommt, riskiert
ein Verwarnungsgeld von 40 Euro.

Dry January: Alkoholische
Getränke in Deutschland so billig wie in
fast keinem anderen EU-Land Der
Alkoholkonsum pro Kopf in
Deutschland entsprach 2022 umgerechnet 448
Gläsern Bier im Jahr. Im Dry January
(„trockener Januar“) verzichten viele
Menschen den kompletten Monat auf den Konsum
von Alkohol und erhoffen sich unter anderem
positive Effekte auf ihre Gesundheit. Wein,
Spirituosen und Bier waren in Deutschland
zuletzt im europäischen Vergleich günstig.
Die Preise alkoholischer Getränke im
Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in
Deutschland 14 % unter dem Durchschnitt der
Staaten der Europäischen Union (EU), wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Lediglich in Italien waren alkoholische
Getränke noch günstiger (-19 % gegenüber
EU-Durchschnitt). In Finnland war das
Preisniveau für Alkohol EU-weit am höchsten
und lag 110 % über dem EU-Durchschnitt.
Auch in einigen Nachbarstaaten
Deutschlands war Alkohol vergleichsweise
teuer: In Dänemark kosteten alkoholische
Getränke 23 % mehr als im EU-Durchschnitt.
Auch in Belgien (+13%) und in Polen (+9 %)
war das Preisniveau für Alkohol höher.
Frankreich, die Niederlande und Luxemburg
lagen ungefähr im EU-Durchschnitt. In
Tschechien (-7 %) und in Österreich (-11 %)
lagen die Preise für alkoholische Getränke
hingegen unter dem EU-weiten Durchschnitt.

Alkoholfreie Getränke in
Deutschland etwas teurer als im EU-Schnitt
Die Preise für alkoholfreie Getränke im
Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in
Deutschland 2 % über dem Durchschnitt aller
EU-Staaten. Am teuersten waren alkoholfreie
Getränke in Lettland, wo das Preisniveau 46
% über dem EU-Schnitt lag, was unter anderem
auf die dortige Zuckersteuer zurückzuführen
ist.
Auch in Dänemark (+30 %) und in
den Niederlanden (+23 %) waren alkoholfreie
Getränke deutlich teurer als im
EU-Durchschnitt. Unter anderem in Frankreich
(-3 %) und in Tschechien (-9 %) waren sie
dagegen günstiger, in Italien (-18 %) am
günstigsten.
Alkoholkonsum pro Kopf
binnen zehn Jahren um knapp einen Liter
gesunken Der Alkoholkonsum in
Deutschland ist vergleichsweise hoch: Im
Jahr 2022 wurden nach Angaben der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) in
Deutschland 11,2 Liter reiner Alkohol pro
Person ab 15 Jahren getrunken – das
entspricht umgerechnet 448 Gläsern Bier
(0,5 Liter, Alkoholgehalt 5 % vol.).
Der Konsum ist rückläufig: Zehn Jahre
zuvor war es mit 12,1 Liter pro Kopf noch
knapp ein Liter mehr. Im EU-Vergleich lag
Deutschland 2022 beim Pro-Kopf-Alkoholkonsum
zusammen mit Frankreich und Portugal auf dem
neunten Platz. EU-weit am meisten wurde im
Jahr 2022 mit 17,1 Liter reinem Alkohol pro
Kopf in Rumänien getrunken.
Auf
Platz 2 lag Lettland (14,7 Liter pro Kopf)
und auf dem dritten Platz Tschechien
(13,7 Liter pro Kopf). Am wenigsten Alkohol
wurde in der EU in Griechenland
(7,0 Liter pro Kopf), Malta
(6,2 Liter pro Kopf) und Zypern
(5,2 Liter pro Kopf) getrunken.
NRW-Bauhauptgewerbe: Investitionen 2024
rund 3 % niedriger als ein Jahr zuvor
* Bruttoanlageinvestitionen lagen
bei 709,3 Millionen Euro. * Maschinen
und maschinelle Anlagen weiterhin größter
Investitionsposten * Rückgang des
Investitionsvolumens sowohl im Hoch- als
auch im Tiefbau.
Die rechtlichen
Einheiten des nordrhein-westfälischen
Bauhauptgewerbes tätigten im Jahr 2024
Investitionen in Höhe von 709,3 Millionen
Euro. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches
Landesamt mitteilt, waren die
Bruttoanlageinvestitionen damit um
22,6 Millionen Euro bzw. 3,1 % niedriger als
ein Jahr zuvor.
Auch im Jahr 2024
floss der größte Teil der Investitionen in
NRW mit 666,4 Millionen Euro in die
Anschaffung von Maschinen und maschinellen
Anlagen; das waren 3,1 % weniger als 2023.
Die Investitionen in Gebäude und Grundstücke
waren mit 42,9 Millionen Euro um 3,3 %
niedriger als im Jahr zuvor.
Rechtliche Einheiten, die ihren
wirtschaftlichen Schwerpunkt im Hochbau
hatten, investierten 2024 insgesamt rund
97,0 Millionen Euro; das waren 6,9 % weniger
als 2023. Die Investitionen im Bereich der
Abbrucharbeiten und vorbereitenden
Baustellenarbeiten sanken auf 30,5 Millionen
Euro (−5,8 %).
Bei den sonstigen
spezialisierten Bautätigkeiten sank das
Investitionsvolumen um 3,1 % auf
159,2 Millionen Euro. Im Tiefbau wurde
ebenfalls ein Rückgang verzeichnet; das
Investitionsvolumen sank um 1,9 % auf
422,6 Millionen Euro.
Moers: Vorrang für den Fahrradverkehr - Enni startet mit dem
Ausbau der Bankstraße
Das erste Teilstück ist bereits erneuert – nun bekommt die
Bankstraße auch zwischen der Otto-Hue-Straße und der Klever
Straße ein neues Gesicht. Spielt das Wetter mit, startet die
ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) hier am Montag, 5.
Januar, mit dem Straßenausbau, der voraussichtlich bis Ende
April dauern wird. In dieser Zeit wird das 180 Meter lange
Stücke voll gesperrt.
Lediglich für den Nelkensamstagszug Mitte Februar wird die
Enni die Baustelle abräumen. Die Anlieger erhalten über ein
Einwurfschreiben weitere Informationen. Nach Abschluss der
Arbeiten wird die Bankstraße auf diesem Teilstück als
Fahrradstraße ausgewiesen. Der Radverkehr hat dann Vorrang
gegenüber dem Autoverkehr.
Moers: Neue Kanäle für die Zahnstraße
Enni setzt Baumaßnahme im Januar fort Die ENNI Stadt &
Service (Enni) führt im Januar die Kanal- und
Straßenarbeiten im Bereich der Dr.-Karl-Hirschberg-Straße
und der Zahnstraße fort. Abhängig von der Wetterlage wird
sie zunächst den Kreuzungsbereich ab Montag, 5. Januar, für
voraussichtlich vier Wochen sperren.
Anschließend wandert
die Maßnahme in die Zahnstraße, wo die Enni zwischen der
Dr.-Karl-Hirschberg-Straße und der
Dr.-Hermann-Boschheidgen-Straße die Schmutz- und
Regenwasserkanäle in Abschnitten von jeweils etwa 20 Metern
erneuern wird. Danach bekommt die Straße eine neue
Oberfläche.
Die Anwohner können ihre Grundstücke jederzeit anfahren, die
Zufahrtsmöglichkeit variiert dabei mit dem Baufortschritt.
Eine Umleitung wird ausgeschildert. Insgesamt plant die Enni
für die Arbeiten etwa fünf Monate ein.
Moers: Vollsperrung der Annastraße - Enni repariert Schäden
am Kanal
Bei einer Kamerabefahrung hat die ENNI Stadt & Service
(Enni) Schäden am Schmutzwasserkanal unter der Annastraße
festgestellt. Diese müssen zeitnah repariert werden. Spielt
das Wetter mit, beginnen die Arbeiten am Montag, 5. Januar,
und dauern voraussichtlich zwei Wochen. Da der Kanal mitten
unter der Fahrbahn liegt, muss die Enni die Annastraße im
Bereich der Hausnummern 29 bis 31 für die Maßnahme voll
sperren.
Die mit der Stadt Moers abgestimmte Umleitung verläuft über
die Josefstraße, die Xantener Straße und die Asberger
Straße. Anlieger können ihre Grundstücke jederzeit anfahren.
Moers: Letzte Kanalreparaturarbeiten auf der Kühlerstraße
Enni erneuert weitere Senken und Hausanschlüsse
Die ENNI Stadt & Service (Enni) wird in den kommenden Wochen
weitere Senken und Hausanschlüsse auf der Kühlerstraße
erneuern. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen
hier bereits 50 Einzelmaßnahmen durchgeführt – jetzt folgt
im Bereich der Hausnummern 16 bis 28 der Endspurt.
Wenn das
Wetter es zulässt, beginnen die Arbeiten am Montag, 5.
Januar, und dauern voraussichtlich bis Mitte Februar. In
dieser Zeit wird die Kühlerstraße wieder zur Sackgasse.
Anlieger können ihre Häuser aber jederzeit aus beiden
Richtungen anfahren.
Moers: Schreibwerkstatt für
Fortgeschrittene ab 7. Januar
Wer sich mit einem eigenen Buchprojekt bei
Verlagen vorstellen möchte, dem liefert die
‚Schreibwerkstatt:
Roman/Biographie/Sachbuch‘ der vhs Moers –
Kamp-Lintfort interessante Informationen.
Ab Mittwoch, 7. Januar, gibt es
insgesamt viermal mittwochs Tipps und
Unterstützung zu möglichen Korrekturen, zur
Präsentation und zur Vermarktung. Beginn ist
jeweils ab 18 Uhr in den Räumen der vhs
Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
erfahren außerdem Hilfe beim Aufbau, bei der
Entwicklung der Romanfiguren und bei
möglichen Dialogen. Eine rechtzeitige
Anmeldung ist erforderlich und telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter
www.vhs-moers.de möglich.
Backstreet Boys jetzt 9-mal in Düsseldorf
Aufgrund der weiterhin
anhaltenden Nachfrage bestätigt die Band
eine weitere Zusatzshow in der Merkur
Spiel-Arena in Düsseldorf am 06.10.26 Neun
exklusive “Into The Millennium”-Shows der
Backstreet Boys Europäische Residenz ab dem
25. September in Düsseldorf „HOMECOMING:
LIVE IN GERMANY” in der Merkur Spiel-Arena

Aufgrund der phänomenalen Nachfrage zwei
Zusatzshows in der Merkur Spiel-Arena in
Düsseldorf am 03. & 04.10. Acht exklusive
“Into The Millennium”-Shows der Backstreet
Boys Europäische Residenz ab dem 25.
September in Düsseldorf „HOMECOMING: LIVE
IN GERMANY” in der Merkur Spiel-Arena
Aufgrund der phänomenalen Nachfrage
werden die Backstreet Boys zwei weitere
Shows in Düsseldorf spielen: am 03. und 04.
Oktober.

Die Backstreet Boys, eine der bekanntesten
und erfolgreichsten Bands aller Zeiten,
haben für Ende September 2026 eine acht
Stadion-Shows umfassende exklusive
Konzertserie in Düsseldorf angekündigt. Ab
25. September wird die Band ihre
spektakuläre Into The Millenium-Produktion
in der Merkur Spiel-Arena präsentieren.
Düsseldorf ist die einzige europäische
Station der Backstreet Boys. Das Gastspiel
unter dem Titel „Homecoming: Live in
Germany”markiert die besondere Rückkehr in
das Land, das der ikonischen Gruppe vor 30
Jahren ihre erste Platin-Schallplatte „I’ll
never break your heart“ bescherte.
Lange bevor sie zu einem globalen Phänomen
wurden, entdeckten die Backstreet Boys in
Deutschland zum ersten Mal die Dimensionen
ihres zukünftigen Superstar-Status, als sie
mit einem Publikum in Kontakt kamen, das
ihren Sound sofort verinnerlichte. In den
frühen Jahren spielte die Band in deutschen
Clubs, auf Festivals und Radioevents. Bevor
der Rest der Welt aufhorchte, gehörten die
deutschen Fans zu den ersten, die ihre
Konzerte füllten, die Singles im Radio
wünschten und sich für Autogramme
anstellten. Ein Vorgeschmack auf den Erfolg,
der den Backstreet Boys bevorstand.
Brian Littrell bringt es auf den Punkt:
„Wenn wir davon sprechen, dass dies eine
Heimkehr ist, dann deshalb, weil in
Deutschland für uns alles ins Rollen
gekommen ist. Dort hat sich unser Traum in
Realität verwandelt. Mit diesen Konzerten
schließt sich für uns der Kreis!“
Die
Ankündigung der Düsseldorfer Konzertserie
folgt auf den einzigartigen Erfolg der Band
mit ihrer „Into The Millenium“-Show in Las
Vegas, die bisher von Hunderttausenden Fans
bei über 20 Auftritten gefeiert wurde. Die
Residency in der Sphere erhielt begeisterte
Kritiken. So urteilte die renommierte
Musikzeitschrift Billboard: „Die Gruppe hat
wohl ihre bisher beste Performance in der
Sphere abgeliefert“ und „über allem glänzten
die Stimmen der Herren“. USA Today meinte:
„Dies war mehr als nur ein Konzert, eine
aufregende Fahrt, ein Ausflug durch makellos
gesungene Balladen voller Sehnsucht und auf
Hochglanz polierte Pop-Hymnen“.
Fans,
die „Homecoming: Live in Germany“ besuchen,
erwartet ein unvergessliches Erlebnis, eine
gigantische Stadion-Feier des Vermächtnisses
der Backstreet Boys. Die Gruppe wird ihr
legendäres, fünffach GRAMMY-nominiertes
Album Millennium zum Leben erwecken,
darunter beliebte Klassiker wie „I Want It
That Way“ und „Larger Than Life“ sowie eine
Auswahl ihrer größten Hits.
Tickets
für die Shows am 03. + 04. Oktober: Fans
haben Zugang zum Artist Pre Sale ab dem 12.
Dezember. Der allgemeine
Vorverkauf startet ab 15. Dezember um 12
Uhr.
ÜBER DIE BACKSTREET BOYS Seit
mehr als 30 Jahren sind die Backstreet Boys
der Garant für überragende Popmusik. Sie
gehören damit zu den einflussreichsten Bands
der Pop-Ära. Mit unzähligen Nummer-1-Hits,
rekordbrechenden Tourneen, zahlreichen
Auszeichnungen und weltweit mehr als 130
Millionen verkauften Tonträgern gelten die
Backstreet Boys als erfolgreichste Boyband
der Musikgeschichte.
Anfang 2019
veröffentlichten die Backstreet Boys ihr
GRAMMY-nominiertes zehntes Studioalbum
„DNA“. Das Album stieg auf Platz 1 ein und
enthält den Top-10-Hit „Don’t Go Breaking My
Heart“. Die von Kritikern gefeierte und die
Charts stürmende Single wurde bei den GRAMMY
Awards 2019 in der Kategorie „Best Pop Duo /
Group Performance“ nominiert und war der
erste Hit von den Backstreet Boys in den
Billboard Hot 100 seit 10 Jahren. Nach
Veröffentlichung stieg die Single direkt auf
Platz 1 der iTunes Top Songs und Global
Charts ein und war in über 22 Ländern in den
Charts vertreten.
Im Mai 2019
starteten die Backstreet Boys ihre „The DNA
World Tour“ – dank des weltweiten Erfolgs
ihres neuen Albums, das auf Platz 1 landete,
die größte Arenatournee der Gruppe seit 18
Jahren. Mit über 3 Millionen verkauften
Tickets weltweit war die DNA World Tour in
Arenen in ganz Nordamerika, Europa, Asien
und Südamerika ausverkauft.
Im Herbst
2022 veröffentlichten die Backstreet Boys
ihr erstes, mit Spannung erwartetes
Weihnachtsalbum „A Very Backstreet
Christmas“. Das Album enthält zeitlose
Weihnachtsklassiker wie „White Christmas“,
„Silent Night“ und „Have Yourself A Merry
Little Christmas“ sowie drei brandneue
Originalsongs „Christmas In New York“,
„Together“ und „Happy Days“. Das Album
erreichte sofort Platz 1 der Billboard Top
Holiday Albums Charts und die Top 20 der
Billboard 200.
Im Verlauf ihrer
Karriere haben die Backstreet Boys mit ihrem
beeindruckenden Hit-Repertoire und kreativen
Partnerschaften immer wieder Millionen von
Menschen in ihren Bann gezogen und sind nach
wie vor „Larger Than Life“, wie der Titel
einer ihrer größten Hits lautet.
Alle
Vibee-Pakete beinhalten
Premium-Konzertkarten, zwei Übernachtungen
in einem ausgewählten Hotel sowie ein
Sammler-Laminat und ein Schlüsselband. Die
VIP-Konzert- und Hotel-Erlebnispakete von
Vibee bieten zusätzliche Vorteile, darunter
frühzeitiger Einlass, ein ausgewähltes
VIP-Geschenkset, bevorzugter Einlass zum
Backstreet Boys Fan Experience Pop-up,
Zugang zum Vibee-Concierge und vieles mehr.
Für diejenigen, die keine Unterkunft
benötigen, sind auch
VIP-Konzert-Erlebnispakete erhältlich.
Weitere Informationen und die Möglichkeit
zum Kauf von Vibee-Paketen finden Sie unter
backstreetboysgermany.vibee.com.
Stadt Wesel verbessert Barrierefreiheit am
Bühnenhaus Die Stadt Wesel hat
einen weiteren wichtigen Schritt zur
Verbesserung der Barrierefreiheit
unternommen. Am rückwärtigen Eingang des
Bühnenhauses wurden zwei neue
Behindertenparkplätze eingerichtet. Die
Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt über die
Ritterstraße.
Die dort installierte
Schranke kann mit dem bekannten
Euro-Schlüssel geöffnet werden, der auch für
Behindertentoiletten im öffentlichen Raum
genutzt wird. Von den neuen Parkplätzen aus
gelangen Besucher*innen auf kürzestem Weg
ebenerdig durch eine Automatiktür direkt in
das Foyer des Bühnenhauses.
Kleve: Der Nussknacker Mi.,
07.01.2026 - 19:00 - Mi., 07.01.2026 - 21:00

CLASSICO BALLET NAPOLI - Klassisches Ballett
aus Neapel / Italien
DER NUSSKNACKER
- Ballett in 2 Akten Schon seit über
hundert Jahren nimmt Peter Tschaikowskys
Ballett „Der Nussknacker“ einen festen Platz
in der Theater- und Musikkultur der ganzen
Welt ein. Jeden Winter freuen sich Jung und
Alt über die Gelegenheit, noch einmal in die
zauberhafte Atmosphäre dieses Balletts
einzutauchen.
Allein in der Zeit der
Kindheit, in der Traum und Wirklichkeit so
untrennbar verbunden sind, ist es möglich,
sich von einem Moment zum anderen in die
wunderbare Märchenwelt zu begeben, in den
schönen Prinzen zu verlieben, der die
Gefühle selbstverständlich erwidert, aber
auch ungewöhnliche Abenteuer am
Weihnachtsbaum zu erleben. Der
mitternächtliche Stundenschlag kündigt
sodann die Erfüllung der unglaublichsten
Wünsche an.
Das aus der „Wiege des
europäischen Tanzes“ stammende italienische
Ensemble präsentiert eins der
erfolgreichsten Werke des klassischen
Balletts. Zu bewundern ist ein
wunderschönes Bühnenspektakel, liebevoll
traditionell erhalten, jedoch geschickt und
behutsam mit der Prise moderner
Choreographie und zeitgenössischer
Ausdrucksformen abgestimmt.
Die
beste klassische Ballettausbildung der
Tänzer macht sich von den ersten Szenen
bemerkbar, sowie das Bühnenbild und Kostüme,
die die sagenhafte Schönheit der populärsten
Weihnachtsgeschichte der Welt
unterstreichen.
Dank der
Tschaikowskys Musik und dem kreativen Können
der Ensembles gelangen die Zuschauer in eine
wunderbare Märchenwelt, in der lebendig
gewordene Puppen tanzen, die bewaffneten
Mäusescharen unter dem Druck der
Spielzeug-Armee zurückweichen, und jeder von
uns in der Lage ist, Wunder zu vollbringen,
vor allem, wenn er verliebt ist. Zumindest
am Weihnachten.
Mehr Info und Tickets
unter: www.klassisches-ballett.com
Einlass ab 18:00Uhr. Tickets:
Online-Ticketshop
vhs Moers:
Kreativ mit Linoleum Linoleum
ist ein vielseitiger und natürlicher
Werkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen, der
sich leicht bearbeiten lässt. Für
Anfängerinnen und Anfänger sowie
Fortgeschrittene bietet die vhs Moers
-Kamp-Lintfort am Samstag, 10. Januar, ab 13
Uhr einen Kurs an, bei dem Linoleum für
kreative Drucktechniken eingesetzt wird.
Veranstaltungsort ist die vhs Moers,
Wilhelm-Schroder-Straße 10. Eine Anmeldung
ist notwendig und telefonisch unter 0 28 41
/ 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Dinslaken: Neue Ausstellung im
Museum Voswinckelshof: „…und am Ende des
Blau ist Struktur“ So. 11. Januar
„Blau ist die Farbe des Wassers, des
Himmels, der dunklen Nacht, des hellen
Tages. Sie bleibt, wenn alle Farben
vergehen, sich auflösen, wenn das Licht
erlischt: sowohl am Ende des Tages als auch
in der Tiefe des Meeres. Auch hinterlegt
das Blau Struktur: Jeder Pinselstrich, ob in
Öl (Wilfried Weiß) oder in Acryl (Marayle
Küpper) oder in der Grafik (beide) lässt
eine Struktur, und mag sie noch so fein
sein, durchscheinen.
Sie entsteht im
Werkprozess und ist immer da. So fein der
Pinsel auch sein mag, so puderig der
Kolophoniumstaub im Tiefdruck auch
aufgetragen sein mag. Bei einem Stein
(Ingrid Handzlik) mag sich diese Frage nicht
stellen, denn der Werkprozess bleibt immer
sichtbar – wenngleich die Schleifarbeit das
Wesen der Oberfläche auch glätten mag. In
der Ausstellung findet beides zusammen: Die
Farbe Blau und die Struktur.“
Dieses
Zitat stammt von den Künstlerinnen und
besser könnte auch das Dinslakener Museum
Voswinckelshof diese Ausstellung nicht
beschreiben. Zwei Künstlerinnen und ein
Künstler – Marayle Küpper und Ingrid
Handzlik sowie der im Frühjahr leider
verstorbene Wilfried Weiß – haben sich
jahrelang gemeinsam und einzeln mit Farbe
und Struktur beschäftigt und werden nun
folgerichtig im Museum Voswinckelshof
gemeinsam ausgestellt.
Bei Ingrid
Handzlik ist der Weg zur Formfindung
langwierig, führt oft über Umwege, mäandert
mitunter. Ihre Materialien sind Stein und
Holz, ihre Werke daher immer plastisch. Im
künstlerischen Diskurs mit Wilfried Weiß und
später mit Marayle Küpper entstanden stets
spannende, vielfältige Werke.
Wilfried Weiß´ Entscheidungen zu einer
Struktur sind beim Betrachten kaum
nachvollziehbar, sie bleiben verrätselt:
Manchmal erscheinen in seinen Werken
rasterhafte Muster und feine Geflechte,
Aufrisse oder scheinbar zufällige Abrisse
von Farben. Farben lösen sich auf, ziehen
sich zusammen, werden in Linien zerlegt oder
Krallenspuren zerfetzt.
Die Farbe
zeigt sich hier in der Struktur, vielfältige
Farbspuren sind übereinander gelagert, sie
ergänzen sich, bringen sich zum Leuchten.
Die Bandbreite von Wilfried Weiß reicht von
Ölmalerei bis zum experimentellen Druck.
Marayle Küpper setzt dagegen stark auf die
Struktur selbst, diese trägt ihre Werke.
Oberfläche und Unterbau geben den
künstlerischen Wesen von Küpper die
notwendige Struktur. Ob Koralle oder Fisch:
Struktur ermöglicht ihre Existenz, ihre
Fortbewegung. Struktur, das ist bei Küpper
der funktionelle Aufbau, der Knochen, der
Knorpel. Oder das Kalkskelett, das dem
Wasser Widerstand bietet und sich der
Strömung widersetzt.
Aber nicht nur
die Natur schafft diese Vorlagen für
künstlerische Strukturen, auch der Mensch.
Er baut sich das, was ihn trägt. Der Mensch
als Gestalter, Aktiver, Kreativer, der sich
seine Um-Welt formt: Auch er findet sich in
den Kunstwerken von Marayle Küpper.
Die Kunst von Wilfried Weiß, Ingrid Handzlik
und Marayle Küpper ist unterschiedlich in
Material und kreativem Ansatz. Dennoch und
deswegen haben sie sich immer wieder
zusammengefunden, zu einem künstlerischen
Diskurs über Farbe, Form und Materialität.
Dieser Diskurs spiegelt sich in der neuen
Ausstellung im Museum Vowinckelshof und lädt
ein zu neuen Perspektiven, zum Entdecken von
Blau und Struktur.
Die Ausstellung
ist noch zu Lebzeiten Wilfried Weiß mit ihm
geplant worden, bis zu seinem plötzlichen
Tod im März 2025. Die Ausstellung wird am
Sonntag, 11. Januar 2026, um 14:00 Uhr
eröffnet. Sie ist dann bis zum 22. März 2026
zu sehen. Für die Ausstellung bietet das
Museum duale Führungen an: Künstlerinnen und
Museum führen gemeinsam durch die
Ausstellung. Die Termine sind der 1. März
und der 22. März, jeweils 15.00 Uhr. Das
Museum Voswinckelshof ist dienstags bis
sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei. Weitere
Informationen zum Museum Voswinckelshof gibt
es hier auf dieser Homepage.
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