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Der Gang durch die redaktionelle Woche am Niederrhein

KW 2: Montag, 5. - Sonntag, 11. Januar 2026
Themen u.a.:

25-Stunden-Schwimmen erfolgreich gestartet – Mitmachen noch bis Sonntag, 12 Uhr möglich

Zahlreiche Schwimmerinnen und Schwimmer ziehen beim 25-Stunden-Schwimmen im ENNI Sportpark Rheinkamp Bahn um Bahn und sorgen bereits kurz nach dem Start für volle Becken und beste Stimmung.

Erklärung von Kommissionspräsidentin von der Leyen zum EU-Mercosur-Abkommen (nach 25 Jahren Verhandlungen)
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Zustimmung des Rates zum Handelsabkommen zwischen der EU und Mercosur begrüßt. In einer Erklärung betonte die Kommissionspräsidentin: „Mit dem Mercosur-Abkommen schaffen wir einen Markt mit 700 Millionen Menschen – die größte Freihandelszone der Welt. Unsere Botschaft an die Welt lautet: Partnerschaft schafft Wohlstand, und Offenheit treibt den Fortschritt voran.

Die Beharrlichkeit Europas und sein Einsatz für die Umsetzung unserer Prioritäten und die Einhaltung unserer Verpflichtungen sind klar. In einer Zeit, in der Handel und Abhängigkeiten als Waffe eingesetzt werden und der gefährliche, transaktionale Charakter der Realität, in der wir leben, immer deutlicher wird, ist dieses historische Handelsabkommen ein weiterer Beweis dafür, dass Europa seinen eigenen Kurs fährt und als verlässlicher Partner auftritt.“

Neues Zeitalter der Zusammenarbeit mit dem Mercosur Die Kommissionspräsidentin sagte weiter: „Nach fünfundzwanzigjähriger Entstehungszeit haben wir eine substanzielle und für beide Seiten vorteilhafte Einigung erzielt, die den Wohlstand heben und unglaubliche Chancen schaffen wird. Mit diesem Abkommen bricht ein neues Zeitalter des Handels und der Zusammenarbeit mit dem Mercosur an. Es zeugt aber auch von der Dauerhaftigkeit und Stärke unserer Beziehungen zu Lateinamerika und wird uns näher zusammenbringen.“

Wirtschaftliche Bedeutung für Europäerinnen und Europäer
Von der Leyen bekräftigte die Vorteile des Abkommens für Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und alle Mitgliedstaaten in Europa: „Derzeit exportieren 60 000 europäische Unternehmen in den Mercosur, zur Hälfte kleine und mittlere Unternehmen. Sie werden von den Zollsenkungen, durch die jedes Jahr etwa 4 Milliarden Euro eingespart werden, sowie von einfacheren Zollverfahren profitieren.
Zudem, und das ist ein äußerst wichtiger Aspekt, erhalten unsere Unternehmen besseren Zugang zu kritischen Rohstoffen.“

Sorgen aus der Landwirtschaft berücksichtigt Mit Blick auf die europäische Landwirtschaft betonte die Kommissionspräsidentin: „Wir haben unsere Landwirtinnen und Landwirte und unseren Agrarsektor mit ihren Sorgen angehört und darauf reagiert. Das Abkommen enthält robuste Klauseln zum Schutz ihrer Existenzgrundlagen. Wir verstärken auch unsere Maßnahmen in Bezug auf Einfuhrkontrollen, da die Vorschriften auch von den Einführern eingehalten werden müssen.

Gleichzeitig werden wir die Chancen nutzen, die dieses Abkommen unseren Landwirtinnen und Landwirten bietet. Es umfasst beispielsweise 350 europäische geografische Angaben, mehr als jedes andere EU-Handelsabkommen.“

Vorteile für beide Seiten Abschließend betonte von der Leyen: „Das Abkommen bringt beiden Seiten Vorteile. Da die EU einer der wichtigsten Handels- und Investitionspartner des Mercosur ist, wird dieses Abkommen in Europa mehr Geschäftsmöglichkeiten schaffen und europäische Investitionen in strategische Sektoren ankurbeln. Die EU-Ausfuhren in den Mercosur dürften bis 2040 um fast 50 Mrd. Euro und die des Mercosur in die EU um bis zu 9 Mrd. Euro steigen. Ich freue mich darauf, nach Paraguay zu reisen, damit wir diese neue Ära gemeinsam einläuten können.“

Feuerwehr Dinslaken unterstützt Feuerwehr Oberhausen im Autobahnkreuz Oberhausen
Durch umfangreiche Baumaßnahmen auf der A 516 kann die Feuerwehr Oberhausen nur noch verzögert das Kreuz Oberhausen und die angeschlossen Autobahnabschnitte erreichen. Deshalb wird ab sofort bei einem Einsatz neben der Feuerwehr Oberhausen auch die Feuerwehr Dinslaken alarmiert.

Diese Baumaßnahme der Autobahn GmbH wird seit dem 8. Dezember 2025 und planmäßig bis zum 25. August 2026 durchgeführt. Bereits im September letzten Jahres hatte die Bezirksregierung Düsseldorf die Zuständigkeiten für einzelne Autobahnabschnitte neu festgelegt. Seitdem ist die Feuerwehr Dinslaken im Bereich des Autobahnkreuzes Oberhausen unter anderem für folgende Auffahrten und Strecken zuständig: Die Tangente auf die BAB3 in Fahrtrichtung Köln,  Auffahrt von der BAB3 zur BAB2 in Fahrtrichtung Dortmund, Teilstück A516 bis zur Auffahrt von der A3 kommend in Fahrtrichtung Oberhausen.

Durch die Baumaßnahme werden nun folgende Abschnitte zusätzlich durch die Feuerwehr Dinslaken angefahren: A3 von Autobahnkreuz Oberhausen Fahrtrichtung Köln bis zur Ausfahrt Oberhausen Holten, A516 in Fahrtrichtung Oberhausen bis zur Ausfahrt Oberhausen Sterkrade, A2 vom Kreuz Oberhausen in Fahrtrichtung Dortmund bis zur Raststätte Bottrop.

Während der Bauphase ist die BAB 516 teilweise nur einspurig befahrbar. Deshalb wird die Feuerwehr Dinslaken die zusätzlichen Autobahnabschnitte gemeinsam mit der Feuerwehr Oberhausen anfahren. Die Feuerwehr Oberhausen entsendet weiterhin Einsatzkräfte. Aufgrund der baustellenbedingten Einspurigkeit ist jedoch mit deutlich verlängerten Anfahrtszeiten für die Feuerwehr Oberhausen zu rechnen.

Vor Ort werden dann bei einem medizinischen Notfall, einem Verkehrsunfall oder einem Fahrzeugbrand die ersteintreffende Kräfte Hilfe leisten.  Insbesondere auf Autobahnen ist die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren abseits von Zuständigkeitsbereichen üblich. Zudem sind die Feuerwehren im engen Austausch. Entscheidend ist, dass die Hilfe schnellstmöglich ankommt.

So unterstützt die Feuerwehr Dinslaken mit Rettungswagen und Notarzt die Feuerwehr Hünxe auf der BAB 3 zwischen Dinslaken Nord und der Raststätte Hünxe.  Großeinsatz auf neu übernommenem Autobahnabschnitt In dem seit September letzten Jahres übernommenen Autobahnabschnitt kam es jüngst zu einem Großeinsatz.

In der Nacht zum 26. Dezember 2025 wurde die Feuerwehr Dinslaken um 00:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert. Der Unfall ereignete sich kurz nach der Anschlussstelle Dinslaken Süd. An dem Unfall waren insgesamt vier Pkw beteiligt. Bereits während der Anfahrt informierte die Kreisleitstelle Wesel die anrückenden Kräfte über mehrere verletzte Personen.

So führten die ersteintreffenden Einsatzkräfte umgehend eine sogenannte Sichtung durch und priorisierten die Verletzten nach der Schwere ihrer Verletzung. Anschließend wurde die Erstversorgung eingeleitet und parallel die Unfallstelle abgesichert sowie etwaige Gefahren, wie auslaufende Betriebsstoffe aus den beschädigten Fahrzeugen, beseitigt. Eine Person musste mit hydraulischem Rettungsgerät aus einem Pkw befreit werden.

Aufgrund der Vielzahl an Verletzten, insgesamt wurden bei dem Unfall zwölf Personen verletzt, wurden weitere Rettungswagen und der Leitende Notarzt des Kreises Wesel hinzugezogen. Benachbarte Feuerwehren und Hilfsorganisationen entsendeten entsprechende Kräfte. Nach der rettungsdienstlichen Erstversorgung wurden die Verletzten in umliegende Krankenhäuser transportiert. Nach rund zweieinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben werden.

Für die Dauer der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen war die BAB 3 in Fahrtrichtung Oberhausen voll gesperrt. Der Einsatz verdeutlicht die Bedeutung der neu festgelegten Zuständigkeiten sowie der engen Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren, um auch unter erschwerten Bedingungen während der Bauphase eine schnelle und effektive Hilfeleistung sicherzustellen.

Sensoren unterstützen den Winterdienst in Kleve – Pilotprojekt von USK und Stadtverwaltung
Glätte, Schnee und winterliche Temperaturen halten kommunale Winterdienste in der Region derzeit in Atem. Um die Planung der Streu- und Räumfahrten in Kleve künftig noch besser auf die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort anpassen zu können, erproben die Umweltbetriebe der Stadt Kleve – AöR (USK) und die Stadt Kleve aktuell erstmalig den Einsatz eines neuen Sensorsystems. Mit dem Test sollen Erfahrungen gesammelt werden, wie sensorbasierte Daten den kommunalen Winterdienst erleichtern können.

Das neue Sensorsystem an einem Laternenmast im Klever Stadtgebiet.

Der wetterfeste Sensor ist an einem Laternenmast befestigt und erfasst unter anderem Luft- und Bodentemperatur sowie die Feuchtebedingungen am Einsatzort. Alle Daten stellt das Gerät über ein städtisches Funknetz zum Abruf bereit. Dafür arbeitet der Sensor mit dem sogenannten LoRaWAN-Funkprotokoll (Long Range Wide Area Network), mit dem sich kleine Datenmengen bei sehr geringem Energieverbrauch über große Entfernungen übertragen lassen. Die Informationen stehen nahezu in Echtzeit zur Verfügung und können dazu beitragen, Glätteentwicklungen genauer zu bewerten.

Ziel des Projektes ist es nicht, bestehende Abläufe zu ersetzen, sondern sie datenbasiert zu unterstützen: „Gerade im Winterdienst sind Zeitpunkt und Umfang von Einsätzen entscheidend“, erklärt Karsten Koppetsch, Vorstand der Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR. „Durch die zusätzlichen Daten erhoffen wir uns eine weiter verbesserte Entscheidungsgrundlage, um Maßnahmen noch detaillierter planen zu können – insbesondere bei schwer einschätzbaren Wetterlagen.“

Durch genauere Informationen lässt sich auch der Einsatz von Streumitteln, Kraftstoff und Arbeitszeit optimieren. Unnötige Belastungen für Umwelt und Infrastruktur sollen so vermieden werden. Langfristig können sensorbasierte Anwendungen dazu beitragen, den Winterdienst noch zuverlässiger und wirtschaftlicher zu gestalten.

Auch aus Sicht der Digitalisierung des öffentlichen Raumes ist das Projekt ein wichtiger Meilenstein, betont Jörg Boltersdorf, Digitalisierungskoordinator der Stadt Kleve. „Das Projekt zeigt uns, wie innovative Technologie im kommunalen Kontext sinnvoll eingesetzt werden kann“, so der Digitalisierungsexperte.

„Sensorbasierte Anwendungen können dabei helfen, reale Situationen digital abzubilden und Entscheidungen datenbasiert zu treffen.“ „Wichtig ist, dass die eingesetzten Technologien einen Mehrwert für die städtischen Betriebe schaffen und letztlich den Bürgerinnen und Bürger zugutekommen“, ergänzt der Projektverantwortliche Daniel Hendricks.

Moers: Schnee behindert die Abfallabfuhr - Enni plant Nachfahrten ab Montag
Der Wintereinbruch stellt das Team der Moerser Abfallabfuhr weiterhin vor große Herausforderungen. Nach dem starken Schneefall zur Wochenmitte blieben Fahrzeuge der ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) mehrfach stecken oder rutschten weg. In einige Straßen konnten die Müllwerkerinnen und Müllwerker gar nicht erst einfahren, sodass dort Tonnen ungeleert stehen geblieben sind.

Dies betrifft insbesondere Straßen in den ländlichen Außenbereichen oder Anliegerstraßen. „Wir planen, die ausgefallenen Straßen ab Montag nachzufahren. Da für das Wochenende erneut Schneefälle angekündigt sind, können wir jedoch nicht garantieren, dass dies überall gelingt“, erklärt Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter Entsorgung und Reinigung. Er bittet die Kundinnen und Kunden um Verständnis für die Situation und darum, nicht geleerte Abfalltonnen am Straßenrand stehen zu lassen.

Verdienstkreuz am Bande für Renate Freundt aus Wesel: Auszeichnung für jahrzehntelanges Engagement im Bereich des Naturschutzes
Für ihre auszeichnungswürdigen Verdienste und über Jahrzehnte andauerndes Engagement im Bereich des Naturschutzes, wurde Renate Freundt aus Wesel das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

v. l.: Bürgermeister Rainer Benien, Verdienstordenträgerin Renate Freundt und der stellv. Landrat Günter Helbig bei der Ordensübergabe.

Günter Helbig überreichte als stellvertretender Landrat der 88-jährigen ehemaligen Grundschullehrerin die hohe Auszeichnung am Donnerstag, 08. Januar, im Namen des Bundespräsidenten im Weseler Rathaus.  „

Sie und ihr Mann waren Vorreiter. Und vor allem sind Sie Vorbilder. Vorbilder, wie man mit unserer Natur - und damit auch unserer Lebensgrundlage - umgehen sollte: Fürsorglich, bedacht aber vor allem auch interessiert“, sagte der stellvertretende Landrat Günter Helbig bei der Übergabe. 

Bereits während ihrer Tätigkeit als Grundschullehrerin hat die frische Verdienstkreuzträgerin oft Projekte zum Artenschutz mit Kindern durchgeführt und ihnen die Tiere und Pflanzen am Niederrhein nahegebracht. Die Liebe zur Natur zu wecken war ihr immer ein besonderes Anliegen. 

Ende der 80er-Jahre kaufte sie mit ihrem Mann eine 11.000 Quadratmeter große Ackerfläche in der Flürener Heide in Wesel. In Abstimmung mit der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Wesel entwickelte sie den Acker zu einer „Fläche für Biotopvernetzung und Artenschutz“ für bestandsgefährdete heimische Pflanzen- und Tierarten.

Das „Biotop Freundt“ ist Lebensraum für zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen, die zum Teil auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen.  Renate Freundt hat auch umfangreiche Studien im Biotop betrieben. Sie hat dort etwa 250 Eidechsen fotografiert und katalogisiert. Zudem hat sie weit über hundert Schwebefliegen und Wildbienenarten bestimmt und dabei mache Art entdeckt, die am Unteren Niederrhein als selten, verschollen oder ausgestorben galt.

Beim Monitoring des Biotops stellte sich ebenfalls heraus, dass einige hochgradig gefährdete Arten in Nordrhein-Westfalen hier einen neuen Standort begründen konnten. So ist von dort aus auch eine Widerausbreitung einiger Arten möglich. Auch informiert sie die Bevölkerung mit spannenden Bild-Vorträgen und Führungen im Gelände des Biotops.

Das wertvolle Naturareal hat es sogar bis in die WDR-Sendung „Heimatflimmern“ mit dem Thema „Naturoasen NRW – Im Einsatz für Storch & Co.“ geschafft.  Weiterhin haben ihre Spenden dazu beigetragen, dass besonders wertvolle Flächen in der Dingdener Heide durch den Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) erworben werden konnten. 

Als langjähriges Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als auch im NABU hat Renate Freundt mit ihrem „Biotopprojekt Freundt“ durch dessen Bedeutung und Außenwirkung einen Meilenstein gesetzt, der als einmalig angesehen werden kann. Mit detaillierten Pflegeanleitungen hat sie die Biotopflächen in die Hände der NABU-Naturschutzstiftung des NABU-Landesverbandes gegeben. 

Renate Freundt wurde für Engagement mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt etwa den Umweltpreis des Kreises Wesel im Jahr 1988, die bronzene Ehrennadel des NABU Kreis Wesel 2005, 2014 den Rheinlandtaler des Landschaftsverbandes Rheinland sowie die Goldene Ehrennadel des NABU Bundesverbandes. Zuletzt erhielt Renate Freundt im Jahr 2019 den Klimaschutzpreis der Stadt Wesel. 

105.993 Personen lebten Ende 2025 in Moers
Ende 2025 hatten 105.993 Personen ihren ersten Wohnsitz in Moers - 157 weniger als im Jahr davor. Den höchsten Rückgang gab es in Meerbeck (minus 156 Personen/1,3 Prozent), den stärksten Zuwachs in Rheinkamp-Mitte (plus 84/1,8). Die größte Altersgruppe ist die der 45- bis 64-Jährigen (29.523). Die Zahl der Ausländer sank um 325. 

Insgesamt zogen 4.899 Personen neu in die Grafenstadt, meist aus dem näheren Umfeld (Duisburg, Krefeld, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg). Wegzüge gab es dagegen nur 4.725. Die Statistik bezieht sich auf das städtische Melderegister. Sie ist – wie in vielen anderen Städten auch - nicht deckungsgleich mit den Zensus-Zahlen des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen. 

Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht

Minusgrade: Expertentipps für Heizungs- und andere Wasserleitungen
Hohe Sanierungskosten vermeiden (Düsseldorf 09.01.2026) Im Kontext des Stromausfalls in Berlin und der Kältewelle in Deutschland, warnt der VDI vor Schäden durch einfrierende Heizungs- und Trinkwasserleitungen. Gefährdet sind dabei nicht nur technische Anlagen, sondern vor allem Häuser und Wohnungen von Privatpersonen: Wenn Wasser z.B. aufgrund eines Stromausfalls oder von längerer Abwesenheit der Bewohnenden in Leitungen steht und gefriert, dehnt es sich aus und kann Rohre zum Bersten bringen.

Trinkwasser-Experte Thomas Wollstein von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik erklärt: „Frostschäden an Heizungs- und Trinkwasserleitungen zeigen sich oft erst, wenn die Kälteperiode vorbei ist und das Eis wieder auftaut. Wer jetzt nicht vorsorgt und später nicht aufmerksam ist, riskiert, Wasserschäden zu spät zu bemerken, und damit unnötig hohe Sanierungskosten.“

Bei einem großflächigen Stromausfall wie beispielsweise in den vergangenen Tagen in Teilen Berlins fallen die Heizung und die Trinkwasserversorgung aus. Das führt dazu, dass Gebäude auskühlen und das in den Leitungen stehende Wasser gefrieren kann. Das in den Leitungen stehende Wasser dehnt sich dabei aus und die Rohre reißen.

Das bleibt zunächst unbemerkt, weil kein Wasser austritt, solange der Frost anhält. Beim Wiederauftauen können dann schwere Wasserschäden auftreten. Empfehlungen für Eigentümer, Betroffene und Fachbetriebe Wollstein empfiehlt: „Wenn Sie absehen können, dass Ihr Haus während einer Frostperiode nicht beheizt und kein Trinkwasser entnommen wird, informieren Sie unverzüglich Ihren Sachversicherer und halten sich an ein von ihm vorgegebenes Vorgehen.

Weiter empfiehlt es sich, die Trinkwasserinstallation abzusperren. Das verhindert möglicherweise nicht den Rohrbruch, begrenzt jedoch die austretende Wassermenge. Wenn möglich, sollten die Leitungen entleert werden. Bei Wiederinbetriebnahme muss die Trinkwasserinstallation gespült werden.“

Hilfreich ist es, auch Keller- und Nebenraumfenster geschlossen zu halten, da offene Fenster die Auskühlung beschleunigen. Außerdem sollten regelmäßig Sichtkontrollen auf Feuchteschäden oder erkennbare Leitungsschäden stattfinden, besonders nach dem Ende der Frostperiode. Wollstein erklärt: „Dämmmaßnahmen verlängern die Zeit bis zum Einfrieren. Rohrbegleitheizungen können es verhindern – solange sie mit Strom versorgt werden.“

Für die fachgerechte Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme von Trinkwasserinstallationen verweist der VDI auf die Expertenempfehlung VDI/DVQST-EE 3810 Blatt 2.1 „Betreiben und Instandhalten von Gebäuden und gebäudetechnischen Anlagen; Trinkwasser-Installationen; Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme“.

Bei Verdacht auf eingefrorene Leitungen sollte der Hauptabsperrhahn geschlossen und Entnahmestellen (z. B. Wasserhähne) geöffnet werden, damit der Überdruck in den Leitungen kontrolliert abgebaut werden kann. Zudem warnt der VDI-Experte davor, Leitungen in Eigenregie mit offener Flamme oder Heißluftgeräten aufzutauen.

Vielmehr sollte ein Fachinstallationsbetrieb hinzugezogen werden. Fachleuten empfiehlt der VDI für die Vorsorge gegen Einfrieren in der Planung frostgefährdeter Leitungen die Richtlinie VDI 2069 „Verhinderung des Einfrierens von Wasser führenden Leitungen“ zu berücksichtigen.

Dinslaken: Baugrundsondierung des Lippeverbands wegen Kanalneubau auf Klarastraße
Zur Vorbereitung von Kanalbaumaßnahmen im Bereich Klarastraße lässt der Lippeverband in Abstimmung mit der Stadt Dinslaken vorlaufende Baugrunduntersuchungen durchführen. Diese finden zwischen dem 12. und dem 16. Januar statt. Der Lippeverband bittet um Verständnis.  

Auf der Klarastraße werden im Abschnitt zwischen der Augustastraße und der Elisabethstraße im Bereich der Bohrstellen beidseitig absolute Haltverbote eingerichtet. Für die Durchführung der Bohrarbeiten wird die Fahrbahn lediglich verengt, sodass der Verkehr weiterhin in beide Richtungen möglich bleibt.

Der eigentliche (Ersatz-)Neubau des vorhandenen Trennsystems beginnt voraussichtlich Anfang 2027. Bei der Maßnahme verlegt der Lippeverband im Rahmen einer wasserwirtschaftlichen Kooperation mit der Stadt Dinslaken insgesamt rund 1,4 Kilometer Kanalrohre – darunter 700 Meter Regenwasserkanäle und 700 Meter Schmutzwasserkanäle (Innendurchmesser: 25 und 50 Zentimeter)
Über den Beginn dieser Maßnahme wird der Lippeverband rechtzeitig informieren.



Baupreise für Wohngebäude im November 2025: +3,2 % gegenüber November 2024
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Preise für Ausbauarbeiten steigen mit +3,8 % weiterhin deutlich stärker als Preise für Rohbauarbeiten mit +2,5 %
Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im November 2025 um 3,2 % gegenüber November 2024 gestiegen. Im August 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 % betragen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Baupreise im November 2025 gegenüber August 2025 um 0,5 %. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.



Rohbauarbeiten 2,5 % teurer, darunter Betonarbeiten +1,5 % und Mauerarbeiten +1,3 %
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis November 2025 um 2,5 %. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten.

Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,5 % zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 1,3 %. Dachdeckungsarbeiten waren im November 2025 um 4,5 % teurer als im November 2024, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 3,1 % und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 %.

Ausbauarbeiten: Deutlicher Preisanstieg bei Heiz- und Wassererwärmungsanlagen
Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im November 2025 um 3,8 % über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (darunter zum Beispiel Wärmepumpen) um 4,4 %. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude.

Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 2,2 %. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen – darunter fallen zum Beispiel Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen – nahmen sie um 5,4 % zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,5 %.



Instandhaltungsarbeiten um 4,1 % teurer als im Vorjahresmonat, Neubaupreise für Bürogebäude +3,5 %
Neben den Baupreisen werden auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) erhoben. Diese lagen im November 2025 um 4,1 % über denen des Vorjahresmonats. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen November 2024 und November 2025 um 3,5 %, für gewerbliche Betriebsgebäude gingen sie um 3,3 % nach oben.

Im Straßenbau erhöhten sich die Preise im November 2025 um 3,5 % gegenüber November 2024. Damit lag der Anstieg im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge bei weniger als 4 %. Dies war vor dem Berichtsmonat August 2025 zuletzt im Berichtsmonat Mai 2021 der Fall.

NRW: Baupreise für Wohngebäude im November 2025 um fast 3 % gestiegen
* Preise für Rohbauarbeiten sind zum Vorjahr um 2,4 % gestiegen.
* Ausbaubauarbeiten verteuerten sich um 3,3 %.
Die Baupreise für Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk) in Nordrhein-Westfalen waren im November 2025 um 2,9 % höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ist der Baupreisindex für Wohngebäude im Vergleich zu August 2025 um 0,5 % gestiegen.



Preise für Rohbauarbeiten um 2,4 % gestiegen
Die Rohbauarbeiten für den Bau von Wohngebäuden verteuerten sich zwischen November 2024 und November 2025 um 2,4 %. Den stärksten Preisanstieg gab es im Bereich der Dachdeckungsarbeiten und Klempnerarbeiten mit 4,5 %, gefolgt von Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 4,4 % und den Gerüstarbeiten mit 4,1 %.

Preise für Ausbauarbeiten um 3,3 % gestiegen
Die Preise für Ausbauarbeiten bei Wohngebäuden stiegen im November 2025 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,3 %. Beschlagarbeiten verzeichneten in diesem Bereich mit 6,9 % den höchsten Preisanstieg.

Eine überdurchschnittliche Preiserhöhung wurde auch bei den Wärmedämm-Verbundsystemen mit 6,3 % festgestellt. Tapezierarbeiten verteuerten sich um 5,6 %. Die Preise für Putz- und Stuckarbeiten und Rollladenarbeiten stiegen im selben Zeitraum mit je 1,2 % unterdurchschnittlich. Aufzugsanlagen und Fahrtreppen waren 0,6 % günstiger als ein Jahr zuvor.

Preise für weitere Bauwerksarten: Höchster Anstieg beim Straßenbau Der Straßenbau wies von allen Bauwerksarten mit 4,9 % den höchsten Preisanstieg zwischen November 2024 und November 2025 auf. Weiter verteuerten sich die Preise für Ortskanäle um 4,2 % und für Außenanlagen für Wohngebäude um 3,9 %.

NRW: Warenverkehr mit Mercosur-Staaten bei rund 4,3 Mrd. Euro
* Anteil am NRW-Handelsvolumen insgesamt bei 1 %.
* Wichtigste Exportgüter waren Chemische Erzeugnisse und Maschinen; bei den Importen dominierten Erze sowie mineralische Brennstoffe.
* Brasilien mit Abstand wichtigster Handelspartner.

Das gesamte Handelsvolumen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft mit den Mercosur-Staaten lag im Jahr 2024 bei rund 4,3 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der geplanten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und vier der Mercosur-Staaten mitteilt, wurden in diesem Zeitraum Waren im Wert von rund 2,44 Milliarden Euro in die Staatengruppe exportiert.

Importiert wurden Waren im Wert von 1,83 Milliarden Euro. Damit machte der Handel mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay 2024 weniger als 1 % des nordrhein-westfälischen Außenhandels aus. Dieser Anteil ist in der Vergangenheit auch relativ stabil gewesen.

Wie sich die Handelssummen zukünftig, nach dem Abschluss des Mercosur-Abkommens mit der EU, ändern, bleibt abzuwarten. Brasilien ist mit Abstand wichtigster Handelspartner Der mit Abstand größte Handelspartner für NRW innerhalb der Mercosur-Gruppe war im Jahr 2024 Brasilien. Das gesamte Handelsvolumen (Exporte und Importe) mit Brasilien lag bei rund 3,6 Milliarden Euro. Damit entfielen knapp 84 % des gesamten Handelsvolumens zwischen NRW und der Staatengruppe auf dieses Land.

Mit deutlichem Abstand folgten Argentinien (Gesamtvolumen: 520,0 Millionen Euro), Uruguay (136,0 Millionen Euro) und Paraguay (33,1 Millionen Euro).

Maschinen und chemische Erzeugnisse führen bei den Exporten
Den größten Wert bei den Exporten aus NRW in die Mercosur-Staaten hatten im Jahr 2024 Maschinen, Apparate und medizinische Geräte mit 599,9 Millionen Euro. An zweiter Stelle standen organische chemische Erzeugnisse mit einem Exportwert von 531,2 Millionen Euro.

Dahinter folgten Kunststoffe und Waren daraus (191,2 Millionen Euro), Kraftfahrzeuge (176,2 Millionen Euro) sowie pharmazeutische Erzeugnisse (120,9 Millionen Euro). Bei Importen dominieren Erze sowie mineralische Brennstoffe Aus den Mercosur-Staaten wurden 2024 hauptsächlich Erze nach NRW importiert; der Wert dieser Einfuhren lag bei 336,4 Millionen Euro.

An zweiter Stelle der wichtigsten Importgüter standen Mineralische Brennstoffe mit einem Wert von 212,6 Millionen Euro. Auf den weiteren Plätzen folgten Zubereitungen von Gemüse und Früchten (143,6 Millionen Euro), Kaffee, Tee, Mate und Gewürze (126,8 Millionen Euro) sowie Fleisch (107,2 Millionen Euro).


Wetterwarnung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein "Unwettervideo" unter www.dwd.de, auf YouTube unter www.youtube.com/DWDderWetterdienst und in der DWD WarnWetter-App (https://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_artikel.html) veröffentlicht.

MACH MAL BAND: Bandgründungsworkshops im Bollwerk 107
Das Jugendmusikfestival MACH MAL LAUT, das in einen zweijährigen Rhythmus überführt wurde und 2025 pausiert hat, bleibt dennoch nicht ganz still und schickt einen ‚Vorboten‘: MACH MAL BAND heißt der Bandgründungsworkshop unter der Leitung von Andreas Klees, der bereits am 13. Dezember 2025 im Bollwerk 107 seinen Auftakt hatte. 

Am Samstag, 24. Januar, und Samstag, 21. Februar, jeweils um 17 Uhr wird das Angebot fortgesetzt. Hier dürfen sich Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren angesprochen fühlen und zu den beiden noch verbleibenden Terminen neu dazustoßen. 

Banderfahrung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme, aber das eigene Instrument sollte mitgebracht werden und so weit beherrscht werden, dass sich die Teilnehmende dem Rampenlicht gewachsen fühlen.  In letzterem könnte eine aus diesem Workshop hervorgehende Formation spätestens beim MACH MAL LAUT am 20. Juni 2026 stehen. Gefördert werden die Workshops durch: Volksbank am Niederrhein, Kinder- und Jugendbüro und Kulturbüro Moers.

Eheschließungen in Moers weiterhin beliebt
459 Paare haben die Moerser Standbeamtinnen und -beamten im Jahr 2025 getraut. Das sind erneut mehr als im Vorjahr (plus 16). Samstagstrauungen an besonderen Orten stehen dabei nach wie vor hoch im Kurs. 

Foto: pst

Auch 2026 übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder gerne diese ‚Sonderschichten‘. Sie führen Eheschließungen im Moerser Schloss, im Kammermusiksaal Martinsstift, im Alten Landratsamt, im Peschkenhaus, im Hotel Van der Valk, im Schloss Lauersfort und im Fördermaschinenhaus der ehemalige Zeche Rheinpreußen/Schacht IV durch. 

Weitere Informationen über Eheschließungen und die Samstagstermine.

Reservierungen sind nur telefonisch möglich: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: 8 bis 12 Uhr, Donnerstag: zusätzlich 14 bis 17 Uhr.
Gemeinden neu Bevölkerungszahlen, übermittelt von Information und Technik NRW als Statistisches Landesamt (fortlaufend)
Insgesamt männlich weiblich
2025 2024 2025 2024 2025 2024
Juni (30.) Dezember (31.) Juni (30.) Dezember (31.) Juni (30.) Dezember (31.)
NRW 18011826 18034454 8863110 8872464 9148716 9161990
Düsseldorf, R.Bez  5237548 5244379 2565790 2568274 2671758 2676105
Krefeld 231116 231406 113658 113754 117458 117652
Kleve, Kreis 321504 322018 160578 160893 160926 161125
Bedburg-Hau 13661 13599 6963 6967 6698 6632
Emmerich  31782 31829 15742 15716 16040 16113
Geldern 34978 34962 17428 17409 17550 17553
Goch, Stadt 34945 34907 17388 17337 17557 17570
Issum 12421 12428 6131 6110 6290 6318
Kalkar 14488 14513 7273 7279 7215 7234
Kerken 13126 13186 6467 6503 6659 6683
Kevelaer 28321 28296 13989 13952 14332 14344
Kleve 52972 53028 26124 26155 26848 26873
Kranenburg 11191 11303 5706 5789 5485 5514
Rees, Stadt 21605 21913 10788 11025 10817 10888
Rheurdt 6401 6450 3232 3268 3169 3182
Straelen, Stadt 16631 16458 8354 8294 8277 8164
Uedem 8160 8163 4068 4068 4092 4095
Wachtendonk 8198 8217 4127 4138 4071 4079
Weeze 12624 12766 6798 6883 5826 5883
Wesel, Kreis 457906 457918 223093 223012 234813 234906
Alpen 12569 12515 6186 6172 6383 6343
Dinslaken 67074 66993 32457 32354 34617 34639
Hamminkeln 26917 26873 13271 13244 13646 13629
Hünxe 13615 13676 6666 6715 6949 6961
Kamp-Lintfort 38174 38217 18693 18718 19481 19499
Moers 101471 101503 49271 49277 52200 52226
Neukirchen-Vluyn 27325 27140 13100 13020 14225 14120
Rheinberg 31014 31172 15258 15344 15756 15828
Schermbeck 13507 13516 6647 6665 6860 6851
Sonsbeck 8685 8688 4292 4290 4393 4398
Voerde 35581 35661 17309 17339 18272 18322
Wesel 60771 60785 29680 29630 31091 31155
Xanten 21203 21179 10263 10244 10940 10935


So entfernen Autofahrer Eis richtig und vermeiden Schäden, Ärger und Bußgelder
Frostige Temperaturen sorgen derzeit bundesweit für vereiste Autoscheiben. Für viele Autofahrer bedeutet das morgens zusätzlichen Zeitaufwand sowie kalte Finger und nasse Hände. Dennoch sollte die Zeit für das Eiskratzen eingeplant werden, denn unzureichend von Schnee und Eis befreite Scheiben können ein Bußgeld nach sich ziehen. Der ACV Automobil-Club Verkehr gibt Tipps, worauf beim Eiskratzen zu achten ist, welche Alternativen es gibt – und was Autofahrer aus Sicherheits- und Umweltgründen vermeiden sollten.

Wenn die Temperaturen am Gefrierpunkt liegen, steht das Eiskratzen auf der Tagesordnung. / Bildrechte: ACV

Eisfreie Scheibe mit dem Eiskratzer
Die gängigste Methode zum Entfernen von Eis ist der Eiskratzer. Entscheidend ist die Wahl eines geeigneten Hilfsmittels. Modelle mit Metallschabern sollten vermieden werden, da sie Scheiben und Lack beschädigen können. Bewährt haben sich Kunststoffeiskratzer mit glatter Kante für feines Eis und Sägezahnkante für stärkere Vereisung. Praktisch ist zudem eine Kombination mit Besen, da neben Eis auch Schnee vom Fahrzeug entfernt werden muss – einschließlich Dach, Motorhaube, Beleuchtung und Kennzeichen.

Auch wenn morgens die Zeit drängt, darf die Frontscheibe nicht nur teilweise vom Eis befreit werden. Ein kleines freigekratztes Sichtfeld genügt nicht und kann mit einem Bußgeld von 10 bis 35 Euro geahndet werden. Seitenscheiben und Außenspiegel müssen so weit von Schnee und Eis befreit sein, dass die Sicht nach vorne und zur Seite nicht eingeschränkt ist. Die Heckscheibe muss hingegen nicht zwingend freigeräumt werden, wenn beide Außenspiegel frei und uneingeschränkt nutzbar sind (vgl. Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe, Az.: 3 Ss 12/86). Es empfiehlt sich dennoch, vor Fahrtantritt alle Scheiben vollständig von Schnee und Eis zu befreien.

Reicht zum Eiskratzen auch die Bankkarte?
Im Notfall kann eine Bankkarte helfen. Ob sie danach noch uneingeschränkt nutzbar ist, bleibt jedoch fraglich. Gänzlich ungeeignet sind dagegen scharfkantige Kunststoffgegenstände wie Parkscheiben oder andere harte Plastikteile. Sie können die Scheibe schnell verkratzen und sollten daher nicht verwendet werden.

Heißes Wasser und Hausmittel sind keine Lösung
Heißes oder warmes Wasser darf unter keinen Umständen auf eine vereiste Autoscheibe gegossen werden. Der starke Temperaturunterschied kann Spannungsrisse verursachen oder das Glas sogar brechen. Auch selbst gemischte Hausmittel aus Wasser, Spülmittel oder Spiritus sind keine Alternative: Sie hinterlassen häufig Schlieren, verschlechtern die Sicht und können Gummi- sowie Kunststoffteile am Fahrzeug beschädigen.

Enteiserspray nur bei dünnem Eis sinnvoll
Bei leichter Vereisung kann ein Enteiserspray helfen. Die alkoholhaltige Flüssigkeit taut das Eis an und verhindert ein sofortiges Wiedergefrieren. Allerdings gibt es deutliche Qualitätsunterschiede: Manche Produkte hinterlassen Schlieren auf der Scheibe. Bei stärkerem Eis oder Schnee stoßen Sprays an ihre Grenzen, dann bleibt der klassische Eiskratzer unverzichtbar.

Motor warmlaufen lassen ist verboten
Den Motor im Stand laufen zu lassen, um Scheiben und Innenraum zu erwärmen, ist nach Straßenverkehrsordnung (§ 30 Abs. 1 StVO) verboten, es verursacht Lärm und schadet der Umwelt. Es droht ein Bußgeld von bis zu 80 Euro zzgl. Verwaltungskosten.

Warme Luft statt Kratzen
Eine Alternative zum Eiskratzen kann warme Luft sein. Spezielle, für den Fahrzeugeinsatz zugelassene Heizlüfter können Eis von innen auftauen und gleichzeitig den Innenraum erwärmen. Heizlüfter aus dem Haushalt sind hierfür ungeeignet und stellen ein Brandrisiko dar.

Komfortabler, aber kostenintensiver ist eine Standheizung. Sie taut die Scheiben vor Fahrtantritt ab und wärmt den Motor vor, was den Kraftstoffverbrauch beim Start senken kann. Eine Nachrüstung ist jedoch mit Kosten von deutlich über 1.000 Euro verbunden.

Vereisung vorbeugen spart Zeit
Am effektivsten ist es, Eis gar nicht erst entstehen zu lassen. Abdeckfolien für die Windschutzscheibe verhindern über Nacht die Vereisung. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Folien korrekt befestigt werden und keine Tür- oder Fenstergummis beschädigen.

Vorsicht beim Eiskratzen
Wer zum Eiskratzer greift, sollte behutsam vorgehen. Befinden sich Schmutzpartikel unter dem Eis, können feine Kratzer im Glas entstehen. Diese beeinträchtigen insbesondere bei tief stehender Sonne oder entgegenkommendem Verkehr die Sicht und damit die Sicherheit.

Auch die Gummilippen der Scheibenwischer vereisen im Winter schnell und sollten beim Enteisen des Fahrzeugs nicht vergessen werden. Vereiste oder verschmutzte Wischer können Kratzer auf der Scheibe verursachen, insbesondere wenn sich darin Straßenschmutz festgesetzt hat. Im Handel sind Eiskratzer erhältlich, mit denen sich auch die Wischerblätter von Eis befreien lassen.

Aktion Mensch-Umfrage: Menschen mit Behinderung blicken sorgenvoll auf 2026 - Gesundheit und soziale Sicherheit werden Schlüsselfaktoren
Obwohl 61 Prozent der Befragten mit ihrem Leben zufrieden sind, blickt die Mehrheit mit Sorge und wenig Optimismus auf 2026
Gesundheit und soziale Sicherheit sind 2026 die wichtigsten Themen für Menschen mit Behinderung – und somit deutlich relevanter als im Vorjahr
77 Prozent fühlen sich politisch nicht vertreten und fordern soziale Sicherungssysteme, bedarfsgerechten Wohnraum sowie bessere Arbeitsmarktchancen

Bonn (8. Januar 2026) Eine aktuelle bundesweite Online-Befragung der Aktion Mensch zu den Wünschen und Erwartungen von Menschen mit Behinderung für 2026 zeigt: Viele der Befragten blicken mit Unsicherheit auf das neue Jahr. Zwar geben 61 Prozent an, mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu sein, gleichzeitig blicken jedoch nur 37 Prozent der Befragten optimistisch auf das aktuelle Jahr.
Die Mehrheit äußert Sorgen oder Unsicherheiten – vor allem in Bezug auf die Themen Gesundheit, Pflege und soziale Sicherheit. Die Umfrage-Ergebnisse unterstreichen den politischen Handlungsbedarf, um Teilhabe und soziale Sicherheit zu gewährleisten.

Gesundheit und soziale Fragen gewinnen an Bedeutung
Bei der Frage nach den wichtigsten gesellschaftlichen Themen für 2026 nannten die Teilnehmenden am häufigsten:

Gesundheit und Pflege (40 Prozent)
Inflation und steigende Lebenshaltungskosten (34 Prozent)
Armut und soziale Ungleichheit (33 Prozent)

Im Vergleich zum Vorjahr offenbaren die Ergebnisse einen erheblichen Bedeutungszuwachs der Bereiche Gesundheit, Pflege und Soziales. Während Anfang 2025 die Themen Inflation, Armut und Migration die ersten drei Plätze einnahmen, rücken nun verstärkt Themen in den Vordergrund, die die persönliche Lebenssituation unmittelbar betreffen.
Diese Entwicklung lässt sich vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Debatten einordnen – etwa zu steigenden Krankenkassenbeiträgen, zur Finanzierung der Pflegeversicherung oder zu Kürzungen von Sozialleistungen. Gefragt nach den persönlichen Alltagsbelastungen stehen bei Menschen mit Behinderung ebenfalls Gesundheitsthemen an erster Stelle.

Weiterhin große Unzufriedenheit bei politischer Interessenvertretung
77 Prozent der Menschen mit Behinderung fühlen sich politisch nicht ausreichend vertreten. Für das Jahr 2026 fordern sie von der Bundesregierung vor allem:

Den Erhalt oder Ausbau der sozialen Sicherungssysteme (46 Prozent)
Mehr bedarfsgerechte Wohnungen (43 Prozent)
Bessere Arbeitsmarktchancen (32 Prozent)

Die Rangfolge der konkreten Maßnahmen für Menschen mit Behinderung hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 kaum verändert. Dies unterstreicht, dass zentrale Bedarfe zur Teilhabe weiterhin bestehen und bislang nur unzureichend adressiert wurden.

„In der Gesamtheit verdeutlichen die Ergebnisse, wie sehr Menschen mit Beeinträchtigung auf verlässliche Gesundheits- und soziale Unterstützungssysteme angewiesen sind und bestätigen einmal mehr den dringenden politischen Handlungsbedarf“, erklärt Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.

Dinslaken: Ausstellungseröffnung am Sonntag (11.01.) im Museum Voswinckelshof: „…und am Ende des Blau ist Struktur“
„Blau ist die Farbe des Wassers, des Himmels, der dunklen Nacht, des hellen Tages. Sie bleibt, wenn alle Farben vergehen, sich auflösen, wenn das Licht erlischt: sowohl am Ende des Tages als auch in der Tiefe des Meeres.

Auch hinterlegt das Blau Struktur: Jeder Pinselstrich, ob in Öl (Wilfried Weiß) oder in Acryl (Marayle Küpper) oder in der Grafik (beide) lässt eine Struktur, und mag sie noch so fein sein, durchscheinen. Sie entsteht im Werkprozess und ist immer da. So fein der Pinsel auch sein mag, so puderig der Kolophoniumstaub im Tiefdruck auch aufgetragen sein mag. Bei einem Stein (Ingrid Handzlik) mag sich diese Frage nicht stellen, denn der Werkprozess bleibt immer sichtbar – wenngleich die Schleifarbeit das Wesen der Oberfläche auch glätten mag.

In unserer Ausstellung findet beides zusammen: Die Farbe Blau und die Struktur.“
Dieses Zitat stammt von den Künstlerinnen und besser könnte auch das Dinslakener Museum Voswinckelshof diese Ausstellung nicht beschreiben. Zwei Künstlerinnen und ein Künstler – Marayle Küpper und Ingrid Handzlik sowie der im Frühjahr leider verstorbene Wilfried Weiß – haben sich jahrelang gemeinsam und einzeln mit Farbe und Struktur beschäftigt und werden nun folgerichtig im Museum Voswinckelshof gemeinsam ausgestellt.

Bei Ingrid Handzlik ist der Weg zur Formfindung langwierig, führt oft über Umwege, mäandert mitunter. Ihre Materialien sind Stein und Holz, ihre Werke daher immer plastisch. Im künstlerischen Diskurs mit Wilfried Weiß und später mit Marayle Küpper entstanden stets spannende, vielfältige Werke.

Wilfried Weiß´ Entscheidungen zu einer Struktur sind beim Betrachten kaum nachvollziehbar, sie bleiben verrätselt: Manchmal erscheinen in seinen Werken rasterhafte Muster und feine Geflechte, Aufrisse oder scheinbar zufällige Abrisse von Farben. Farben lösen sich auf, ziehen sich zusammen, werden in Linien zerlegt oder Krallenspuren zerfetzt.
Die Farbe zeigt sich hier in der Struktur, vielfältige Farbspuren sind übereinander gelagert, sie ergänzen sich, bringen sich zum Leuchten. Die Bandbreite von Wilfried Weiß reicht von Ölmalerei bis zum experimentellen Druck.

Marayle Küpper setzt dagegen stark auf die Struktur selbst, diese trägt ihre Werke. Oberfläche und Unterbau geben den künstlerischen Wesen von Küpper die notwendige Struktur. Ob Koralle oder Fisch: Struktur ermöglicht ihre Existenz, ihre Fortbewegung. Struktur, das ist bei Küpper der funktionelle Aufbau, der Knochen, der Knorpel. Oder das Kalkskelett, das dem Wasser Widerstand bietet und sich der Strömung widersetzt.

Aber nicht nur die Natur schafft diese Vorlagen für künstlerische Strukturen, auch der Mensch. Er baut sich das, was ihn trägt. Der Mensch als Gestalter, Aktiver, Kreativer, der sich seine Um-Welt formt: Auch er findet sich in den Kunstwerken von Marayle Küpper.

Die Kunst von Wilfried Weiß, Ingrid Handzlik und Marayle Küpper ist unterschiedlich in Material und kreativem Ansatz. Dennoch und deswegen haben sie sich immer wieder zusammengefunden, zu einem künstlerischen Diskurs über Farbe, Form und Materialität. Dieser Diskurs spiegelt sich in der neuen Ausstellung im Museum Vowinckelshof und lädt ein zu neuen Perspektiven, zum Entdecken von Blau und Struktur.

Die Ausstellung ist noch zu Lebzeiten Wilfried Weiß mit ihm geplant worden, bis zu seinem plötzlichen Tod im März 2025.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 14:00 Uhr eröffnet. Sie ist dann bis zum 22. März 2026 zu sehen. Für die Ausstellung bietet das Museum duale Führungen an: Künstlerinnen und Museum führen gemeinsam durch die Ausstellung. Die Termine sind der 1. März und der 22. März, jeweils 15.00 Uhr.

Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zum Museum Voswinckelshof gibt es auf www.dinslaken.de.

Niederschlagsbilanz: 2025 war deutlich zu trocken
Das Kalenderjahr 2025 fiel in der Region in Summe deutlich zu trocken aus. Das belegt eine aktuelle Auswertung der beiden Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV). In beiden Einzugsgebieten schafft es das Jahr 2025 unter die zehn trockensten Jahre ab 1931.

Das Gebietsmittel des Jahresniederschlages lag im Emscher-Gebiet bei 627 mm (130-jähriges Mittel = 799 mm). Damit landet das Jahr 2025 an der Emscher auf Rang 7 der trockensten Jahre seit 1931. Im Lippe-Gebiet lag das Gebietsmittel mit 565 mm (130-jähriges Mittel = 766 mm) noch niedriger: Das Jahr 2025 landet damit im Lippe-Gebiet sogar auf Platz fünf der trockensten Jahre ab 1931!

Die niedrigste Jahressumme der Stationen von EGLV wurde an der Kläranlage Bönen erfasst. Dort lag der Jahresniederschlag bei 516 mm. Die höchste Jahressumme erreichte die Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg mit 699 mm. Den höchsten Tagesniederschlag im EGLV-Gebiet erreichte die Station Kläranlage Dinslaken (Lippeverband) am 31. August 2025 mit 38,5 mm.

Insgesamt fielen acht Monate im Jahr 2025 unterdurchschnittlich aus: Besonders trocken waren die Monate Februar und März. Die Niederschlagssummen in den Monaten April, September und Oktober waren vergleichsweise durchschnittlich. Der Januar fiel außergewöhnlich nass aus.

Dezember 2025
Der Niederschlag im Dezember 2025 lag in beiden Verbandsgebieten nur zirka bei der Hälfte des 130-jährigen Mittels. Im Emscher-Gebiet liegt der Dezember mit 39,8 mm (130-jähriges Mittel = 73 mm, ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter) auf Rang 14 der trockensten Dezembermonate seit 1931.

Im Lippe-Gebiet landet der Dezember auf Rang 12. Dort wurden lediglich 33,7 mm Niederschlag erreicht (130-jähriges Mittel = 68 mm). Die Monatssummen in den Verbandsgebieten liegen zwischen 26,2 mm an der Station Kläranlage Hünxe und 55,7 mm am Regenüberlaufbecken Mülheim an der Ruhr (Frohnhauser Weg). Die höchsten Tagesniederschläge im Dezember wurden jeweils am 8. Dezember 2025 erreicht. An diesem Tag fielen im Gebiet der Emschergenossenschaft maximal 30,4 mm an der Station Mülheim an der Ruhr-Frohnhauser Weg.

Im Gebiet des Lippeverbandes waren es etwa 10 mm weniger. An der Station Kläranlage Unna-Billmerich wurde eine Tagessumme von 19,9 mm erreicht. Beinahe der gesamte Monatsniederschlag fiel im ersten Drittel des Dezembers. In der Zeit vom 10. Dezember bis Monatsende war es nahezu komplett trocken – nur etwa 2 mm Niederschlag kamen in dieser Zeit dazu.

Emschergenossenschaft und Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de


Neues Amtsblatt vom 7. Januar
Am 7. Januar 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es informiert über eine öffentliche Bekanntmachung der Stadt Dinslaken. Die Amtsblätter der Stadt können online auf der städtischen Homepage eingesehen werden: www.dinslaken.de/stadt-buergerservice/aktuelles/amtsblatt#



NRW-Industrie: Produktion im November 2025 um 0,8 % gestiegen
* Energieintensive Produktion leicht rückläufig, übrige Industrie im Plus.
* Metallerzeugung und -bearbeitung mit Produktionsanstieg, Chemie mit Einbußen.
* Maschinenbau im Plus, elektrische Ausrüstung mit Rückgang. 

Die Produktion der NRW-Industrie ist im November 2025 nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gegenüber Oktober 2025 gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 0,2 %.

Die Produktion in der übrigen Industrie stieg gegenüber dem entsprechenden Vormonat um 1,3 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging die Produktion um 3,4 % zurück. Die der energieintensiven Industrie sank um 3,3 %; die Produktion der übrigen Industrie war um 3,5 % rückläufig.



Metallerzeugung und -bearbeitung mit Produktionsanstieg
Im Vergleich zu Oktober 2025 waren in NRW für die energieintensiven Branchen im November 2025 unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten: Innerhalb der energieintensiven Branchen wurde für die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Produktionsanstieg von 5,0 % (+0,1 % ggü. dem Vorjahresmonat) ermittelt.

In der Kokerei und Mineralölverarbeitung sank die Produktion hingegen um 4,7 % (−12,2 % ggü. dem Vorjahresmonat). Die chemische Industrie vermeldete ein Produktionsrückgang von 4,6 % (ebenfalls −4,6 % ggü. dem Vorjahresmonat).

Maschinenbau im Plus, elektrische Ausrüstung verzeichnet Rückgang
Auch in den Branchen der übrigen Industrie waren unterschiedliche Entwicklungen zu erkennen: Die Produktionsleistung im Maschinenbau stieg um 2,5 % (−0,9 % ggü. dem Vorjahresmonat). Im Bereich Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen wurde ein Produktionsplus von 2,4 % verzeichnet (−3,3 % ggü. dem Vorjahresmonat).

Die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen konstatierte hingegen einen Produktionsrückgang von 2,7 % (−1,5 % ggü. dem Vorjahresmonat). Auch die Herstellung von Bekleidung vermeldete einen Produktionsminus von 1,4 % (−12,0 % ggü. dem Vorjahresmonat). Im Vergleich zu Februar 2022, zu Beginn des Krieges in der Ukraine, sank die Produktion im November 2025 insgesamt um 11,8 % (−14,3 % in der energieintensiven Industrie; −10,4 % in der übrigen Industrie).

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, lag der revidierte kalender- und saisonbereinigte Wert für den Berichtsmonat Oktober 2025 um 2,2 % unter dem Vormonats- und 4,5 % unter dem Vorjahreswert.

Moers: ‚Lichtspiele im Alten Landratsamt‘ zeigen Klassiker der Filmgeschichte

Ein Klassiker der Filmgeschichte ist bei den nächsten ‚Lichtspielen im Alten Landratsamt‘ (Kastell 5) am Donnerstag, 8. Januar, um 19.30 Uhr zu sehen. (Foto: Grafschafter Museum) Ein Klassiker der Filmgeschichte ist bei den nächsten ‚Lichtspielen im Alten Landratsamt‘ (Kastell 5) am Donnerstag, 8. Januar, um 19.30 Uhr zu sehen. Der Titel darf aus lizenzrechtlichen Gründen nicht genannt werden. 

Der Franziskanermönch William von Baskerville (Sean Connery) deckt in einer Benediktinerabtei eine unheimliche Mordserie auf. Ein gefährliches Unternehmen in vielfacher Weise, spielt es doch unter den Augen der Inquisition in einer von Satansglauben und Hexenfurcht erfüllten Welt. Die Scheiterhaufen brennen schon, als William vor der überraschenden Lösung des Rätsels steht.

Der Eintritt ist frei. Das Team des Grafschafter Museums bittet aber um Anmeldung unter 0 28 41 / 201-6 82 00.



Investitionen im NRW-Ausbaugewerbe 2024 um 10 % gestiegen
* Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter Investitionsposten.
* Rechtliche Einheiten mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und Klimaanlageninstallation trieben den Investitionsanstieg maßgeblich voran.

Die Unternehmen (rechtlichen Einheiten) des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes haben im Jahr 2024 insgesamt 259,4 Millionen Euro investiert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entsprach dies einer Zunahme von 10,0 % gegenüber dem Jahr 2023 (235,7 Millionen Euro).

Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter Investitionsposten
Mit rund 229,8 Millionen Euro machten Investitionen in Maschinen und maschinelle Anlagen den größten Teil des im Jahr 2024 eingesetzten Kapitals aus; das waren 4,9 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Höhe der Investitionen in Grundstücke und Bauten lag mit insgesamt 29,6 Millionen Euro um 76,3 % über dem entsprechenden Wert des Jahres 2023.

Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und Klimaanlageninstallation mit über 10 % Steigerung Im Bereich der Bauinstallationen wurden in Nordrhein-Westfalen mit 193,6 Millionen Euro um 6,7 % höhere Bruttoanlageinvestitionen als 2023 getätigt.

Einen maßgeblichen Anteil an den Investitionen in dieser Gruppe hatten rechtliche Einheiten mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungsinstallation und Klimaanlageninstallation, deren Investitionsvolumen 2024 mit 84,1 Millionen Euro um 10,1 % über dem Vorjahresergebnis lag.

Die Bruttoanlageinvestitionen im sonstigen Ausbaugewerbe, zu dem u. a. das Maler- und Lackierergewerbe sowie Bautischlereien und Bauschlossereien zählen, stieg gegenüber dem Vorjahr um 21,3 % auf 65,8 Millionen Euro.


Traditioneller Neujahrsgruß der Schornsteinfeger im Kreishaus
Auch zum Jahresbeginn 2026 durfte Landrat Ingo Brohl im Kreishaus wieder besondere Gäste begrüßen: Gemeinsam mit Dr. Lars Rentmeister, Vorstand für Sicherheit und Ordnung und zuständig für das Schornsteinfegerwesen, empfing er die Bezirksschornsteinfeger-Delegation, die dem Kreis Wesel traditionell Glück und Gesundheit für das neue Jahr wünscht.

Elf Schornsteinfeger nutzten ihren Besuch, um dem Landrat, der Kreisverwaltung, den Mitgliedern des Kreistages sowie allen Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Wesel ihre guten Wünsche für 2026 zu übermitteln. Der Neujahrsgruß der Schornsteinfeger gilt seit jeher als Symbol für Zuversicht, Sicherheit und einen guten Start ins Jahr.

Landrat Ingo Brohl dankte Thomas Voß (Dinslaken), Michael Quindeau (Lackhausen/Hamminkeln/Brünen), Christian Quindeau (Wesel, Hünxe), Holger Heinisch (Wesel, Flüren/Feldmark/Bislich), Dominik Friele (Wesel), Carsten Weltgen (Rheinberg), Jörg Fink (Kamp-Lintfort, Moers-Repelen), Michael Kloss (Wesel), Jürgen Bundesmann (Kamp-Lintfort, Moers-Repelen), Michael Benka (Xanten/Sonsbeck), sowie Ludger Ochtrop (Dinslaken/Hiesfeld/Oberlohberg) für ihr Kommen.

„Der Neujahrsbesuch der Schornsteinfeger ist ein schönes Zeichen für Kontinuität und Zusammenhalt im Niederrheinkreis. Diese besondere Handwerkszunft steht für Sicherheit, Verantwortung und Vertrauen – Werte, die auch im neuen Jahr von Bedeutung sein werden, verbunden mit einem Quäntchen Glück. Für die guten Wünsche danke ich herzlich und wünsche allen Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfegern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026“, betonte Landrat Ingo Brohl.

Landrat Ingo Brohl (m.), Vorstand Dr Lars Rentmeister (4.v.l.) sowie Fachdienstleiter Frank Brändel (2.v.r) mit den Sachbearbeiterinnen Heike Gockel und Jane Martens bekamen zum neuen Jahr Besuch von den Bezirksschornsteinfegern.

Schneefall

Vogelhaus mit neuem Dach

So dick waren Sträucher und Bäume im Flachland lange nicht mit Schnee bedeckt

Auftaktsitzung der Alterssicherungskommission
Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, hat heute die Mitglieder der Alterssicherungskommission ernannt. Die Kommission hat unmittelbar darauf mit ihrer Arbeit begonnen.

Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Die Alterssicherung ist eine der tragenden Säulen unseres Sozialstaats und zentral für Millionen hart arbeitende Menschen in diesem Land. Sie sorgt für eine gute Absicherung im Alter. Damit auch künftige Generationen gut abgesichert sind, wird die Alterssicherungskommission Vorschläge erarbeiten, wie die Alterssicherung auch in den kommenden Jahrzehnten stabil, gerecht und nachhaltig bleibt. Dabei werden ihre Mitglieder offen über alle Vorschläge sprechen. Die Kommission wird sowohl die gesetzliche Rente als auch die betriebliche und die private Vorsorge betrachten und Vorschläge für Veränderungen vorlegen.“

Die Kommission besteht aus zwei Vorsitzenden (Prof. Dr. Constanze Janda, Frank-Jürgen Weise), drei stellvertretenden Vorsitzenden aus den Reihen des Deutschen Bundestags (Dr. Florian Dorn (CSU), Annika Klose (SPD) Pascal Reddig (CDU)) und acht wissenschaftlichen Mitgliedern (Prof. Dr. Peter Bofinger, Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen, Prof. Dr. Georg Cremer, Prof. Dr. Camille Logeay, Dr. Monika Queisser, Prof. Jörg Rocholl, Prof. Dr. Silke Übelmesser, Prof. Dr. Martin Werding).

Die Deutsche Rentenversicherung Bund nimmt als Sachverständige an allen Sitzungen teil. Die Kommission wird sich mit den Herausforderungen der nachhaltigen Sicherung sowie der Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung und der betrieblichen und privaten Altersvorsorge befassen. Sie wird dabei auf die bereits von der Bundesregierung eingeleiteten Reformmaßnahmen aufsetzen. Die Kommission wird zum Ende des zweiten Quartals 2026 Vorschläge für Reformen in der Alterssicherung vorlegen.

DiscoverEU und 40 Jahre Schengen: 40.000 Reisetickets vergeben, über 6.800 gehen an junge Menschen aus Deutschland
40.024 junge Menschen können nach der aktuellen Auswahlrunde von DiscoverEU ab Frühjahr kostenlos mit der Bahn durch Europa reisen. Aus Deutschland hatten sich 46.298 junge Menschen beworben, 6.837 erhalten einen Travel-Pass. Seit Beginn des Programms im Jahr 2018 gab es europaweit über 1.9 Millionen Bewerbungen, 431.931 Travel-Pässe wurden seitdem vergeben. 

Glenn Micallef, EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, erklärte: „DiscoverEU bietet Tausenden junger Europäerinnen und Europäern die Möglichkeit, unseren Kontinent zu erkunden, neue Menschen kennenzulernen und den Wert der Freizügigkeit direkt zu erleben. Diese Sonderausgabe zum 40. Jahrestag von Schengen erinnert daran, dass Mobilität ein Recht ist, das wir schätzen, ein Eckpfeiler unserer gemeinsamen europäischen Identität.“

Auf der Kultur-Route das kulturelle Erbe Europas entdecken DiscoverEU wird auch zum Kulturkompass für Europa beitragen, indem es die DiscoverEU-Kulturrouten stärker bewirbt.

Teil des Programms sind Informationsveranstaltungen vor der Abreise und DiscoverEU-Treffen. Eines dieser Treffen wird im Juli in Lyon (Frankreich) im Rahmen der Europäischen Jugendwoche 2026 mit den Schwerpunkten Solidarität und Fairness organisiert. Dort werden mehr als 200 junge Reisende aus ganz Europa zusammenkommen. 

Lernen durch Entdecken: mit DiscoverEU mehr Europa erleben DiscoverEU ist ein wichtiger Bestandteil des Erasmus+-Programms und fördert die Mobilität junger Menschen, umweltfreundliches Reisen, den kulturellen Austausch und die europäische Einheit. Die aktuelle Bewerbungsrunde stand allen offen, die zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 31. Dezember 2007 geboren wurden und aus EU-Mitgliedstaaten und mit Erasmus+ assoziierten Ländern (Island, Liechtenstein, Norwegen, Nordmazedonien, Serbien und Türkei) stammen.

Es gingen 246.782 Bewerbungen ein.  Wie in den vergangenen Ausgaben ermöglichen Sonderregelungen die Teilnahme von Reisenden von Inseln, aus Regionen in äußerster Randlage oder abgelegenen Gebieten. Zusätzlich zum Travel-Pass profitieren die Teilnehmenden von einer Rabattkarte, mit der sie viele Ermäßigungen für kulturelle Aktivitäten, Unterkünfte, Nahverkehr, Verpflegung und andere Dienstleistungen erhalten. 

Neukirchen-Vluyn: Gute Vorsätze in Bewegung bringen: Freie Plätze in Yoga-Kursen  
Mehr Bewegung, Entspannung und Zeit für sich: Die DRK-Familienbildung Niederrhein bietet ab dem 19. Januar neue Yoga-Kurse an. Für verschiedene Angebote, darunter Yoga Sanft und Yoga für den Beckenboden, sind noch Plätze frei.  

Mit dem Jahresbeginn rücken gute Vorsätze wie mehr Bewegung und Entspannung wieder in den Fokus. Passend dazu bietet die DRK-Familienbildung Niederrhein ab dem 19. Januar 2026 neue Yoga-Kurse an, für die noch Plätze frei sind. Das Angebot reicht von Yoga Sanft bis hin zu Yoga für den Beckenboden und richtet sich an alle, die Körper und Geist in Einklang bringen möchten.  

Die Kurse finden in den neuen Räumlichkeiten der DRK-Familienbildung, Grubenwehrstraße 5 in Neukirchen-Vluyn, statt. Angeboten werden ein Kurs montags von 16:55 bis 18:25 Uhr sowie ein weiterer montags von 18:30 bis 20:00 Uhr (jeweils 18 Termine). Zusätzlich startet mittwochs von 18:00 bis 19:00 Uhr ein Kurs mit insgesamt 20 Terminen.  
Anmeldungen und weitere Informationen sind telefonisch unter 0281 3001-8100 oder per E-Mail an familienbildung@drk-niederrhein.de möglich.

„Entspannt und in Bewegung: Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Yoga-Kurses der DRK-Familienbildung stärken gemeinsam Körper und Wohlbefinden in angenehmer Atmosphäre.“

Altenhilfe- und Pflegestrukturen stärker miteinander verzahnen
Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine integrierte Senior*innenpolitik: Vernetzung von Altenhilfe- und Pflegestrukturen vor Ort

In unserer Gesellschaft des langen Lebens müssen Bedingungen guten Lebens im Alter aktiver als bisher als Aufgabe aller Verantwortlichen verstanden und gestaltet werden. „Alter“ darf nicht allein mit Pflegebedürftigkeit gleichgesetzt werden. Notwendig ist eine umfassende, kommunal verankerte Senior*innenpolitik, die Selbstbestimmung, Prävention, Teilhabe und Selbsthilfe in Bezug auf ältere Menschen in den Mittelpunkt stellt.

„Die Vernetzung von Altenhilfe- und Pflegestrukturen ist ein erster wichtiger Schritt hin zu einer integrierten Senior*innenpolitik in den Kommunen. Zugleich werden Schnittstellen zur Prävention und Gesundheitsförderung sowie Eingliederungshilfe sichtbar. Bund und Länder sind gefordert, insbesondere gesetzliche Grundlagen zu schaffen, die eine Vernetzung von Altenhilfe und Pflege in Verbindung mit Prävention und Gesundheitsförderung und der Eingliederungshilfe vereinfachen“, so Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Um dies zu erreichen, wurden Empfehlungen für die Steuerung und Gestaltung einer integrierten Senior*innenpolitik sowie für die Weiterentwicklung der Beratungsstrukturen im kommunalen Raum formuliert:

die Schaffung flächendeckender Planungsgrundlagen
das Neudenken von Netzwerkstrukturen inkl. Care Management
die Stärkung zivilgesellschaftlicher und ehrenamtlicher Mitverantwortung im Sinne von Sorgenden Gemeinschaften/Caring Communities
die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Teilhabe, Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation im Alter
die Weiterentwicklung dezentraler, integrierter, aufsuchender und präventiver Beratungsangebote

Die Empfehlungen richten sich vor allem an Landkreise und kreisfreie Städte sowie kreisangehörige Städte und Gemeinden als steuernde und koordinierende Akteure vor Ort. Explizit sind auch die Pflege- und Krankenkassen aufgefordert, die Umsetzung zu unterstützen. Übergreifend werden Bund und Länder adressiert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für eine integrierte Senior*innenpolitik: Vernetzung von Altenhilfe- und Pflegestrukturen vor Ort sind unter https://www.deutscher-verein.de/fileadmin/user_upload/dv/pdfs/Empfehlungen_Stellungnahmen/2025/DV-3-25_Vernetzung_von_Altenhilfe-und_Pflegestrukturen.pdf abrufbar.

Rhede: Kater Louis mit Schrot angeschossen– PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise
Rhede / Stuttgart, 7. Januar 2026 – Tierquäler gesucht: Laut einer Whistleblower-Meldung haben Unbekannte in Rhede auf einen Kater geschossen. Der Vorfall ereignete sich bereits vor zwei Monaten. Louis kam am 8. November gegen 16 Uhr schwer verletzt nach Hause. Seine Halterin brachte ihn umgehend in eine Tierklinik, wo bei Röntgenuntersuchungen mehrere Schrotkugeln im Bereich des Brustkorbs festgestellt wurden. Louis musste mehrfach operiert werden.

Er hat die Behandlungen gut überstanden, ist jedoch weiterhin in seiner Beweglichkeit eingeschränkt und seit dem Vorfall sehr schreckhaft. Seine Halterin hat Strafanzeige erstattet. PETA setzt Belohnung aus Um den Fall aufzuklären, setzt PETA eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen.

Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu melden – auch anonym „Wer auch immer Louis angeschossen hat, muss schnellstmöglich gefunden werden, bevor noch weitere Tiere oder Menschen verletzt werden“, so Björn Thun, Fachreferent bei PETA. 

 „Es ist erschreckend, wie häufig derartige Übergriffe auf Katzen verübt werden. Fast täglich verzeichnen wir Fälle, bei denen die Vierbeiner mit Luftdruckwaffen, Schrot oder Armbrustpfeilen beschossen, mit ätzenden Flüssigkeiten übergossen, getreten oder anderweitig misshandelt werden. PETA fordert harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer wehrlose Tiere quält, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“

Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes, und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Fachleute aus der Psychologie und Justiz sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen.

 Aggressionsforscher Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes sagt dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwaltschaften, die Richterschaft und Polizei sowie Angestellte im sozialen Bereich dient.

Geflügelpest: Neue Überwachungszone im Kreis Wesel
Der Kreis Kleve meldete heute, 06. Januar, einen weiteren Ausbruch der Geflügelpest, diesmal in einem Hähnchenmastbestand in Weeze. Die 10-Kilometer-Überwachungszone reicht bis in den Kreis Wesel. Entsprechend wird der Kreis Wesel heute eine Allgemeinverfügung veröffentlichen, die am 07.01.2025 um 0 Uhr in Kraft tritt.

Die Zone überschneidet sich teilweise mit der Schutz- und Überwachungszone, die im Kreis Wesel erst in der letzten Woche wegen eines Geflügelpestfalles in Kevelaer eingerichtet werden musste. Die kreisweite Anordnung der Aufstallpflicht muss wegen der aktuellen Lage aufrecht erhalten bleiben. Sobald die Aufstallpflicht aufgehoben werden kann, wird der Kreis Wesel dies entsprechend kommunizieren.

Das Veterinäramt rechnet nicht vor Ende Februar mit einer Entspannung der Lage. Die Zahl der Wildvögel. die im Kreis Wesel aufgefunden und positiv auf das Geflügelpestvirus H5N1 untersucht wurde, liegt mittlerweile bei 50 Tieren. Zahlreiche Vögel sind noch in der Untersuchung, so dass mit einer weiteren Zunahme von positiven Fällen zu rechnen ist. 

Mystery-Boxen und Secret Packs: Das Geschäft mit der Neugier
Sie versprechen Nervenkitzel und wertvolle Glücksgriffe – sogenannte Mystery-Boxen oder Secret Packs. Man findet sie europaweit an Automaten und im Internet. Doch wer glaubt, hier stets echte Retouren aus dem Online-Handel oder tolle Schnäppchen zu ergattern, kann schnell enttäuscht werden.

Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland macht auf ein Geschäftsmodell mit Glückspielcharakter aufmerksam und erläutert, welche Rechte Verbraucherinnen und Verbraucher haben. Europaweit wecken Automaten die Neugier, doch der erhoffte Glücksgriff bleibt meist aus.

Bild: KI-generiert

Manfred S. wartet mit seiner Familie in Mailand auf den Zug zurück nach Frankfurt. In der Bahnhofshalle entdeckt seine Tochter einen knallbunten Automaten: „Ungeöffnete Pakete – 20 Euro!“. Er kauft ihr eine dieser sogenannten Mystery-Boxen. Der Inhalt: eine zu kleine Handyhülle, ein undefinierbares Kabel, Hundespielzeug – nur die Handwärmer taugen etwas. Den Rest entsorgen sie direkt am Bahnhof. Später sieht Manfred S. im Internet, dass es zahlreiche Anbieter gibt, die diese Überraschungsboxen online in verschiedensten Preisklassen verkaufen.

Welches „Mystery“ steckt wirklich in den Boxen?
Die Retourenquote im Online-Handel ist dieses Jahr laut einer Schätzung der Universität Bamberg besonders hoch. Doch die zurückgeschickten Artikel neu zu verpacken und erneut zu verkaufen kann je nach Produktart aufwendig sein.

Deshalb suchen die Händler nach neuen Geschäftsmodellen, um die Ware zu verwerten. Ob tatsächlich echte Retouren in den Paketen stecken, wie diese zusammengestellt und ob Wertvolles zuvor herausgefischt wird, können Verbraucher kaum überprüfen. Das Investigativ-Team von „Die Spur“ ist dem Geschäftsmodell auf den Grund gegangen: Mystery-Boxen: Mogelei bei Retouren – Die Spur | ZDF-Doku

Ein europaweites Phänomen
Wie Pilze schießen sie aus dem Boden: die Verkaufsautomaten stehen europaweit an Bahnhöfen, Flughäfen und Einkaufszonen. Zudem gelangen die Mystery-Boxen über Online-Plattformen leicht zu Verbraucherinnen und Verbrauchern in der gesamten EU.

Bevor die Artikel in der Box landen, wandern sie oft über mehrere Landesgrenzen. Käuferinnen und Käufer wissen daher meist weder, wo die Waren hergestellt wurden, noch in welchem Land sie zuletzt sortiert oder verpackt wurden. Die intransparente Lieferkette kann auch zu mangelnder Sicherheit führen: fehlende Qualitätskontrollen, Beschädigungen und unsachgemäße Lagerung sind denkbar.

Welche Rechte gelten beim Kauf von Mystery-Boxen?
Wer vom Inhalt einer im Internet bestellten Mystery-Box enttäuscht ist, kann die Ware gemäß dem EU-weit gültigen 14-tägigen Widerrufsrecht zurücksenden. Dieses Recht kann auch nicht per AGB ausgeschlossen werden. Dabei muss die Box komplett zurück – einzelne Artikel können nicht separat zurückgegeben werden. Die Kosten für die Rücksendung trägt oft der Kunde.

Wurde die Box am Automaten gekauft, gibt es kein Recht auf Umtausch oder eine Erstattung. Ist die Ware hingegen beschädigt oder defekt, greift sowohl beim Online-Kauf als auch am Automaten die gesetzliche Gewährleistung, und eine Reklamation ist möglich.

Glücksspiel statt Glücksgriff
In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Videos, in denen Influencer Mystery-Boxen auspacken und einzigartige oder wertvolle Ware wie ein iPhone präsentieren. Diese Clips erzielen viele Klicks – und wecken falsche Hoffnungen. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, selbst eine hochwertige Box zu erhalten, sehr gering.

Das Prinzip dahinter ist wie beim Glücksspiel: Viel Ungewissheit, geringe Gewinnchancen – und der Drang, noch einmal zuzugreifen. Für Verbraucherinnen und Verbraucher kann das schnell teuer werden. Vergleichbare Mechanismen finden sich auch im digitalen Raum: In Videospielen locken sogenannte Lootboxen mit zufällig generierten Inhalten wie Waffen, Kleidung oder anderen Items.

Risiken für Kinder und Jugendliche
Besonders bedenklich wird es bei fehlendem Jugendschutz, wenn Kinder und Jugendliche ungehinderten Zugang zu den Verkaufsautomaten haben. Dabei reagieren gerade sie besonders anfällig auf Glückspielmechanismen.

Zudem können die Boxen Produkte enthalten, die für Minderjährige ungeeignet oder sogar gefährlich sind. Berichte über Schlagringe oder Taser zeigen, dass diese Mystery-Boxen nicht nur enttäuschend, sondern riskant sein können.

Moers: Lia und Levi sind die beliebtesten Babynamen 2025
Lia und Levi waren im Jahr 2025 die beliebtesten Babynamen in Moers. 17-mal bzw. 20-mal haben sich Eltern für diese Namen entschieden. Hinter Lia folgen bei den Mädchen Malia (15) sowie Emilia, Emma, Mia und Mila (je 12).

Bei den Jungen belegen Noah Platz 2 (18) sowie Emil und Liam (je 17) gemeinsam Platz 3. Insgesamt hat das Moerser Standesamt im vergangenen Jahr 2.345 Geburten beurkundet - drei weniger als 2024.

Schulwegsicherung in Schwafheim: Mehr Sicherheit rund um die Waldschule
Wenn morgens viele kleine Füße, Roller, Fahrräder und Autos gleichzeitig unterwegs sind, braucht es klare Regeln und sichere Wege. Genau hier setzt die Schulwegsicherung der Stadt Moers an.

Ein Zebrastreifen sorgt auf der Dorfstraße jetzt für mehr Sicherheit. (Foto: pst)

In Schwafheim wurden rund um die Waldschule jetzt gezielt Maßnahmen umgesetzt, um die Wege für Kinder übersichtlicher und sicherer zu gestalten. Die Stadt Moers verfolgt das Thema bereits seit 2016 systematisch. Die Waldschule ist die fünfte Schule, an der ein umfassendes Konzept realisiert wurde. Umfangreiche Maßnahmen gab es bereits in Asberg, Meerbeck-Ost, Kapellen und Hülsdonk. Ein weiteres Konzept wird im nächsten Jahr u. a. für die Innenstadt erarbeitet.

Zebrastreifen und Einfahrtverbot
Konkret wurden auf der Dorfstraße sogenannte Elternhaltestellen eingerichtet – klar markierte Haltepunkte, an denen Kinder sicher aussteigen können. Zusätzlich entstand dort ein neuer Fußgängerüberweg, also ein Zebrastreifen, der das Überqueren der Straße erleichtert.

Ende des Jahres wurden außerdem die Altglascontainer an der Maria-Djuk-Straße abgebaut. Gleichzeitig wurde das bestehende Einfahrtverbot für Kraftfahrzeuge an den Beginn der Straße verlegt. Das Einfahren ist nun nur noch mit Sondergenehmigung erlaubt.

„Uns war wichtig, nicht nur einzelne Maßnahmen umzusetzen, sondern das gesamte Umfeld der Schule in den Blick zu nehmen“, sagt Verkehrsplanerin Sandrine Gissing. „Schulwegsicherung funktioniert am besten, wenn Schule, Eltern, Polizei und Verwaltung gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Zur Unterstützung bei der Wahl des sichersten Schulwegs wurden nach den Sommerferien zudem Schulwegpläne an die Familien verteilt.

Kontrollen sind geplant
Zur Überprüfung der Akzeptanz der neuen Regelungen führt die städtische Verkehrsüberwachung in den kommenden Wochen Kontrollen durch.

Zeitnah wird zudem eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 auf dem Länglingsweg zwischen Düsseldorfer Straße und Dürerstraße umgesetzt. Grundlage ist eine Änderung der Straßenverkehrsordnung, die solche Maßnahmen nun erleichtert. In den kommenden Jahren sollen weitere bauliche Anpassungen, etwa der Umbau der Maria-Djuk-Straße, die Schulwegsicherheit rund um die Waldschule zusätzlich erhöhen.

Dinslaken will freundlich gehen und radeln
Dinslaken bleibt weitere sieben Jahre Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS). Dadurch wird die Stadt auch weiterhin in ihrem Bestreben unterstützt, fußgänger- und fahrrad-freundlicher zu werden.

Die Verlängerungsurkunde haben Vertreter*innen des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW sowie des Präsidiums der AGFS nach Überprüfung durch eine Fachkommission überreicht.  Dinslaken gehört seit 2018 zur AGFS, einem Netzwerk von inzwischen mehr als 100 Städten, Gemeinden und Kreisen in NRW.

Diese Kommunen haben gemeinsam, dass sie ihre Straßen und Wege so gestalten wollen, dass der Alltag für Fußgänger*innen und Radfahrende sicherer und bequemer wird. Die Mitgliedschaft in der AGFS wird immer für sieben Jahre vergeben. Mit der erneuten Bestätigung der Mitgliedschaft macht Dinslaken deutlich, dass die Stadt den eingeschlagenen Weg fortsetzen will.

Auch wenn aktuell wegen knapper personeller und finanzieller Ressourcen keine großen Bauprojekte möglich sind, arbeitet die Stadt weiter daran, die Bedingungen für Menschen zu verbessern, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, und nutzt dafür den Austausch und das Wissen innerhalb des AGFS-Netzwerks.

Dinslaken: Rundgänge mit dem Nachtwächter
Bevor die Tage wieder spürbar länger und die Nächte kürzer werden, lädt der Dinslakener Nachtwächter Heinrich Denkhaus noch einmal zu seinen beliebten Rundgängen durch die Altstadt ein. Im Anschluss verabschiedet er sich in die wohlverdiente Sommerpause.

Die letzten Führungen finden an den Mittwochabenden am 21. Januar, 4. Februar und 25. Februar 2026 statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, das Ende gegen 21:15 Uhr. Stilvoll gekleidet in seiner schwarzen Tracht, mit einer Lampe in der Hand und einer Hellebarde als treuem Begleiter, führt Gästeführer Eduard Sachtje die Teilnehmenden auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte Dinslakens.

Während des Rundgangs erzählt er amüsante Anekdoten und spannende Geschichten, die die Stadt lebendig werden lassen. Die Teilnehmenden erfahren nicht nur viel über die historischen Ereignisse, die Dinslaken geprägt haben, sondern auch über die kleinen, oft übersehenen Details, die das Stadtbild ausmachen.

Ein besonders interessantes Detail, das Eduard Sachtje mit den Gästen teilt, ist der Grund, warum Nachtwächter Denkhaus nachts immer einen Hut trägt. Diese kleinen Geheimnisse und die charmante Art des Erzählens machen die Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich diese Rundgänge nicht entgehen lassen und in die faszinierende Welt der Dinslakener Stadtgeschichte eintauchen.

Treffpunkt zur Führung ist an der Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und ist direkt vor Ort beim Gästeführer zu entrichten. Eine verbindliche Anmeldung für die Führung ist beim Team der Stadtinformation am Rittertor telefonisch unter 02064-66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de erforderlich.

Kopfkino-Vorlesen am 10. Januar 2026 in der Stadtbücherei Kleve
Auch im neuen Jahr gibt es wieder „Kopfkino“ in der Klever Stadtbücherei: Hans-Peter Bause liest am Samstag, 10. Januar 2026 ab 10:30 Uhr in der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32.

Diesmal gibt es lustige Tiergeschichten für Kinder ab 5 Jahren. Verblüffende und vergnügliche Geschichten von schrecklich netten Drachen, listigen Mäusen und mutigen Menschen und den Abenteuern, die sie zusammen erleben. Die schönsten Geschichten zum Vorlesen - witzig, liebevoll und nicht ohne Hintersinn. Der Eintritt zum Kopfkino ist frei.


NRW: Bauproduktion im Oktober 2025 um fast 2 % gesunken
* NRW-Bauproduktion sinkt im Hochbau in allen Bausparten.
* Tiefbau mit Anstieg im gewerblichen und industriellen Bereich – Rückgänge im öffentlichen Tiefbau und Straßenbau.
* Trotz des aktuellen Rückganges im Oktober lag die Bauproduktion deutlich über dem Niveau von 2019.

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Oktober 2025 real (kalender-/preisbereinigt) um 1,8 % niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 4,4 % niedriger und im Tiefbau um 0,8 % höher als im Oktober 2024.



Hoch- und Tiefbau mit unterschiedlichen Entwicklungen
Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Oktober 2025 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Im Wohnungsbau war ein Rückgang von 0,8 % der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren.

Im gewerblichen und industriellen Hochbau (−7,7 %) sowie im öffentlichen Hochbau (−6,4 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Oktober 2025. Im Bereich des Tiefbaus ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Oktober 2025 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten:
Im gewerblichen und industriellen Tiefbau stieg die Bauproduktion um 5,2 % verglichen mit Oktober 2024. Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat wurden im sonstigen öffentlichen Tiefbau (−4,1 %) sowie im Straßenbau (−0,2 %) erzielt.


Bauproduktion trotz aktuellem Rückgang deutlich über dem Niveau von 2019
Im Oktober 2025 ermittelten die Statistikerinnen und Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe von 17,5 %. Sowohl im Hochbau (+8,6 %) als auch im Tiefbau (+27,4 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Oktober 2019. Zu diesem Produktionsergebnis haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen.

In den Bausparten waren Zuwachsraten zwischen 7,2 % im gewerblichen und industriellen Hochbau und 37,8 % im gewerblichen und industriellen Tiefbau zu beobachten. Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zehn Monate des Jahres 2025 war kalender-/preisbereinigt um 1,9 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2024.



26 % der Haushalte haben ein Fitnessgerät
12,9 Millionen Fitnessgeräte standen 2023 in den privaten Haushalten
Gute Vorsätze für das neue Jahr lauten häufig: mehr Bewegung und mehr Sport treiben. Hilfreich bei der Umsetzung dieser sportlichen Vorsätze kann es sein, wenn zuhause ein Ergometer, ein Laufband oder ein Crosstrainer steht.

Rund 12,9 Millionen Fitnessgeräte gab es im Jahr 2023 in den privaten Haushalten in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Diese verteilten sich auf 10,5 Millionen Haushalte. Damit besaß gut jeder vierte Haushalt (25,6 %) in Deutschland mindestens einen Heimtrainer. Fünf Jahre zuvor lag der Anteil bei 23,3 %.

Haushalte mit höherem Einkommen haben häufiger ein Fitnessgerät Das Einkommen spielt eine Rolle dabei, ob zuhause ein Fitnessgerät vorhanden ist: Haushalte mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen besaßen häufiger mindestens eines dieser Geräte: Bei 5 000 Euro oder mehr monatlich waren es mehr als ein Drittel der Haushalte (35,8 %).

Mit einem Einkommen unter 1 300 Euro besaßen 12,3 % der Haushalte mindestens ein Fitnessgerät. Die Ausstattung mit Ergometer, Laufband und Co. unterscheidet sich auch je nach Haushaltstyp: Gut jeder dritte Paarhaushalt ohne Kinder (33,5 %) besaß eines oder mehrere Fitnessgeräte. Bei Paarhaushalten mit Kindern traf dies auf gut jeden vierten zu (27,6 %).

Bei Alleinlebenden stand nur in knapp jedem fünften Haushalt (18,1 %) mindestens ein Fitnessgerät. Menschen in Deutschland treiben etwas mehr als eine halbe Stunde Sport am Tag Ob mit dem Heimtrainer, beim Joggen, Fußballspielen oder im Fitnessstudio: Die Menschen ab 10 Jahren in Deutschland verbringen durchschnittlich 34 Minuten pro Tag mit Sport, wie die Zeitverwendungserhebung 2022 zeigt.

Das waren täglich 5 Minuten mehr als zehn Jahre zuvor: Laut Zeitverwendungserhebung 2012/2013 hatten sich die Menschen damals im Schnitt noch 29 Minuten am Tag sportlich betätigt. Männer machen durchschnittlich etwas mehr Sport als Frauen: Während Männer und Jungen 2022 durchschnittlich 36 Minuten am Tag sportlich aktiv waren, verbrachten Frauen und Mädchen 33 Minuten des Tages mit Sport. 


Fahrdienst ab sofort mit vielen Vorteilen: KVNO stellt ambulanten Fahrdienst neu auf
· Pilotstart ab Januar 2026 im Raum Düsseldorf/Neuss
· Nordrheinweiter Rollout ab April
· Entlastungen für die Ärzteschaft: Weniger Aufwand,mehr Fokus auf die Patienten, gerechte Kosten, bessere Steuerung, schnellere Abrechnung
· Vorteil für die Patienten: eine nachhaltig gesicherte Versorgung mit mehr Qualität

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) treibt die Modernisierung des ambulanten Notdienstes weiter voran: Ab sofort übernehmen Kooperationsärztinnen und -ärzte medizinisch notwendige Hausbesuche. Sie übernehmen in den Abend- und Nachstunden sowie an Wochenenden und Feiertagen den ambulanten Fahrdienst – und dies zentral von der KVNO geplant, flexibel besetzt und digital unterstützt.

Bildquelle: „KVNO“

Die bislang für Haus- und Fachärzte in Nordrhein bestehende Pflicht, auch im Rahmen des allgemeinen Notdienstes – je nach Dienstplan – Hausbesuche zu übernehmen, ist zum Jahresstart 2026 ruhend gestellt worden. „Ein klarer Schnitt mit spürbarer Entlastung für die Niedergelassenen in ganz Nordrhein“, sagt KVNO-Vorstandsvorsitzender Dr. med. Frank Bergmann.

Start in Modellregion Düsseldorf/Neuss
Ein Pilot ist am 1. Januar 2026 in Düsseldorf und Neuss gestartet. Mit den gesammelten Erfahrungen beginnt dann ab April 2026 der Rollout in ganz Nordrhein. Kernelemente sind eine zentrale Planung der Fahrdienste durch die KVNO, optimierte Neu-Zuschnitte der Fahrdienstbezirke und digitale Prozess-Unterstützung zur Steigerung von Effizienz und Qualität.

Rahmenbedingungen für Niederlassung verbessern
„Die Reform des Fahrdienstes ist für uns der Startpunkt einer zukunftsfähigen und sicheren Gestaltung des ambulanten Notdienstes“, beschreibt Dr. Bergmann die Bedeutung der Fahrdienstreform. „Wir entlasten die Praxen von zusätzlichen Diensten und Zeitaufwänden - gerade an Wochenenden. Damit steigern wir die Attraktivität einer ambulanten Tätigkeit. Denn gerade die Dienstbelastungen im Notdienst schrecken viele junge Kolleginnen und Kollegen von einer Niederlassung ab“.

Künftig werden Haus- und Fachärzte damit grundsätzlich regulär „nur“ noch für Dienste in einer der gut 90 KVNO-Notdienstpraxen berücksichtigt, diese Pflicht bleibt weiterhin bestehen. „Damit schaffen wir eine sofort spürbare Entlastung für die Niedergelassenen – sowohl finanziell als auch bei den Arbeitsstunden“, so Dr. Bergmann. „Durch das Neukonzept entasten wir unsere Kolleginnen und Kollegen um weit über 100.000 Dienststunden. Jedes Jahr.“

Reform sorgt auch für eine bessere Versorgung der Patienten
Gleichzeitig sorgt die Reform für mehr Qualität in der Versorgung immobiler Patientinnen und Patienten. Dr. Bergmann: „Mit unserer neuen Software nehmen wir den Ärztinnen und Ärzten sehr viel Verwaltungsarbeit ab und durch die zentrale Steuerung können wir schneller und flexibler reagieren.“ Im besten Fall könne das auch die Wartezeit für den nächsten Patienten verkürzen, so der KVNO-Vorstand.

„Und durch die Kooperation mit einem Dienstleister, der die Fahrzeuge und Fahrer stellt, kann sich der Arzt voll auf die Vorbereitung und Nachbereitung des Hausbesuches konzentrieren. Denn das ist, was für uns alle an erster Stelle steht: eine bestmögliche und gesicherte Versorgung der Menschen in Nordrhein.“

Bisher mussten viele Haus- und Fachärzte für die Hausbesuche noch ihre eigenen PKWs nutzen. Auch das fällt nun weg. Dazu kommt: Besonders zu den Nachstunden ist die Begleitung durch einen Fahrer ein Sicherheitsgewinn.

Großes Interesse und breite Unterstützung in der Ärzteschaft
Die Aufgaben im ärztlichen Fahrdienst in Nordrhein übernehmen ab sofort alle Ärztinnen und Ärzte, die sich bewusst für den Dienst entschieden und dazu eine Kooperationsvereinbarung mit der KVNO abgeschlossen haben. Das Interesse ist groß.

Dr. Bergmann: „Für eine sichere Umsetzung benötigen wir rund 500 Kooperationsärzte. Inzwischen können wir auf rund 800 interessierte Fachleute zählen.“ Man freue sich über den großen Zuspruch. „Das zeigt, dass die KVNO mit dieser Reform genau den richtigen Weg gegangen ist!“, so Dr. Bergmann.

Auch die Mitglieder der Vertreterversammlung im vergangenen November unterstützen die Reform: Der entsprechende Antrag des Vorstands zur Umsetzung des Konzepts wurde mit großer Mehrheit von der VV beschlossen und erntete viel Lob: Diese Reform zeige die Handlungsfähigkeit der KVNO und sei ein großer Wurf.

Neue Struktur der Fahrdienstbezirke Grundlage für bessere Steuerung
Auch eine bessere Steuerung der Einsätze war im Blick der Fahrdienst-Reform. Dr. Bergmann: „Wir hatten bislang 54 teils völlig unterschiedliche Bezirke mit ebenso unterschiedlichen Anforderungen. Mit dem neuen System, aufgeteilt in 20 Bereiche, können wir viel besser und bei Bedarf sogar innerhalb einer Schicht auf steigende Bedarfe dynamisch reagieren - etwa bei Brücken- oder Feiertagen.“

Die „fahrenden“ Ärztinnen und Ärzte sind während ihrer Dienste fortwährend mit der 116 117-Disposition der KVNO in Köln verbunden. Ihre digital übermittelten Einsätze dokumentieren sie auf Tablets, die die KVNO zur Verfügung stellt. Darüber können sie online auch alle wichtigen bzw. relevanten Angaben zum Erkrankten schon vor dem Eintreffen vor Ort erhalten.

Vorteile auch bei der Finanzierung: Neukonzept schafft Kostentransparenz
Zur Finanzierung des Konzepts hat die KVNO ab 2026 die solidarische Mitgliedsumlage neu aufgestellt. Künftig beträgt diese transparent und einheitlich 242 Euro pro Quartal - sowohl für die Organisation der Sitzdienste als auch der neuen Fahrdienste.

Damit gehören die Beitragsunterschiede bei der bisherigen Finanzierung der örtlichen Fahrdienste der Vergangenheit an. Dr. Bergmann: „In einigen Kreisen lagen die Beiträge der Ärzteschaft deutlich über diesem Wert. Das gehört nun endlich auch der Vergangenheit an!“ Und: Die bisher zum Notdienst verpflichteten Ärztinnen und Ärzte müssen künftig keine eigenen Dienste mehr übernehmen und keine Vertretungen suchen.

Fahrdienstmodell aus Köln als Vorbild
Einen ersten Beweis für die Praxistauglichkeit des neuen Fahrdienstkonzept gibt es bereits in der Stadt Köln. Das Stadtgebiet wurde von der KVNO Anfang 2025 von fünf kleinteiligen auf zwei Fahrdienstbereiche neu zugeschnitten. Berücksichtigt wurden auch hier Arztdichte, räumliche Lage und Einwohnerzahlen - im Ergebnis sind die Dienste seitdem effizienter organisiert und gleichmäßig über die Niedergelassenen in Köln verteilt.
Für den nun anstehenden weiteren Rollout hat die KVNO die gewonnenen Erkenntnisse zu Fallzahlen, Strecken und Einwohnerzahlen mit wissenschaftlicher Unterstützung ausgewertet und für den gesamten Landesteil simuliert.
Weitere Informationen zum ambulanten Notdienst in Nordrhein gibt es unter www.kvno.de/notdienst

Neue Lyra-Klängen aus Kreta in der Paterskirche in Kempen
Zwei besondere Kulturabende stehen bevor – noch Karten erhältlich
In den kommenden Wochen dürfen sich Kulturinteressierte auf gleich zwei besondere Veranstaltungen freuen, die mit unterschiedlichen Formaten und spannenden Inhalten überzeugen. Am 14. Januar 2026 gastieren Kelly Thoma & Mayu Shviro mit ihren neuen Lyra-Klängen aus Kreta in der Paterskirche in Kempen.

Das Publikum erwartet zeitgenössische modale Kompositionen von Kelly Thoma, geprägt von verschiedenen Musiktraditionen der Welt. Im Mittelpunkt stehen Improvisation und ein kreativer Umgang mit alten Klängen – eingebettet in die besondere Atmosphäre der Paterskirche.

Eine Woche später, am 21. Januar 2026, folgt mit „Buba Huba oder Die Legende vom Ende“ ein knallbuntes Figurentheater über das Ende und über die Hoffnung. Das Figurentheaterstück begleitet ein Mädchen auf der Suche nach einer lebendigen Welt in einer zerstört wirkenden Landschaft. Die Inszenierung von Susi Claus erzählt eine Fabel über menschliche Habgier und Hoffnung. Regie führte die aus Kempen stammende Puppenspielerin Anna Wagner-Fregin.

Für beide Veranstaltungen sind aktuell noch Karten erhältlich. Kurzentschlossene haben somit die Gelegenheit, sich einen Platz bei diesen kulturellen Highlights zu sichern.
Tickets: Karten sind online erhältlich unter: https://25629.reservix.de/events sowie ab dem 13. Januar 2026 wieder an der Kasse im Kulturforum Franziskanerkloster, Burgstr. 19, 47906 Kempen. Tel.: (02152) 917-4120, E-Mail: kartenverkauf@kempen.de

Bethanien: Neuer Chefarzt für die Klinik für Kinder- & Jugendmedizin  
Der langjährige Leitende Oberarzt Dr. Gündüz Selcan folgt auf Dr. Michael Wallot Seit dem 01. Januar 2026 ist Dr. Gündüz Selcan neuer Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin im Krankenhaus Bethanien in Moers. Der erfahrene Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Arbeitsschwerpunkten in der Neonatologie und Pädiatrischen Pneumologie sowie Allergologie ist hier kein Unbekannter: Bereits seit 2003 ist er im Moerser Krankenhaus tätig, seit 2007 als Leitender Oberarzt.

Er folgt auf den langjährigen Chefarzt Dr. Michael Wallot, der sich zum Jahreswechsel in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Mit Elan in ein neues Kapitel „Ich freue mich sehr, dass es nun endlich losgehen kann. Nach einer mehrmonatigen Übergangsphase, in der ich mich Schritt für Schritt zurechtfinden und mir dankenswerterweise noch einige Tipps und Tricks von meinem Vorgänger an die Hand geben lassen konnte, können wir nun die Handbremse lösen und durchstarten“, erklärt Dr. Gündüz Selcan.

Angesprochen auf seine Ziele und Pläne betont er: „Ich liebe meine medizinische Arbeit. Die bestehenden Strukturen und Abläufe möchte ich gerne so fortsetzen, dass am Ende alle zufrieden sind. Man selbst, aber in erster Linie natürlich die Eltern und ihre Kinder. Sie sollen sich gut bei uns aufgehoben fühlen. Wir wollen gute Medizin anbieten und zeigen, dass hier viele Expertinnen und Experten am Werk sind.“

Konkret heißt das: Der Komfort für Familien während ihres Aufenthalts in der Kinderklinik solle erhalten bleiben und perspektivisch ausgebaut werden. Dazu gehöre auch alles darum herum, wie etwa die Unterbringung, die Räumlichkeiten für Therapie, Behandlungen und Untersuchungen, aber auch der Ausbau der Mutter-Kind-Einheiten, um eine Trennung der Kinder von der Mutter so weit wie möglich zu vermeiden. „Zukünftige Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen sollen das Ganze zusätzlich verstärken und verbessern“, so der neue Chefarzt.

Ein großer Wunsch sei darüber hinaus, die Sichtbarkeit der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin zu stärken – nach außen und auch nach innen. Und dann gebe es da noch die Institution Klinikclowns, die in den kommenden Jahren natürlich erhalten bleiben solle, so Dr. Gündüz Selcan. Außerdem werde man das Thema Digitalisierung weiter mit großen Schritten angehen.

„Wir sind schon dabei, aber da geht noch viel mehr. Relikte, wie etwa teilweise noch zu nutzende Papierakten sollen so schnell es geht digitalisiert werden.“ Außerdem möchte sich der neue Chefarzt für folgende Themen einsetzen: „Die Versorgung der kranken Neugeborenen und sogar Extrem-Frühgeborenen in unserem Perinatalzentrum Level 1, also der höchsten Versorgungsstufe, in enger Zusammenarbeit mit unserer Frauenklinik soll fortgeführt und in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.

Ebenso gilt der Ausbau für die ambulante und stationäre Versorgung von Kindern mit Lungenkrankheiten und Allergien. Die Fortsetzung der hohen Behandlungsqualität bei Kindern mit Krankheiten der Nieren und Harnwege steht ebenfalls auf meiner Agenda. Um den wachsenden Bedarf zu stemmen, wünsche ich mir darüber hinaus eine Optimierung in den Abläufen und bezüglich der Räumlichkeiten unserer Notfallambulanz.
Da eine wichtige Schnittstelle in der Versorgung immer auch bei den vielen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen liegt, ist es mir ebenso wichtig, die Kommunikation und den Austausch mit diesen zu intensivieren und auszuweiten.“

Patient:innen können mit dem neuen Chefarzt einen zugewandten Mediziner erwarten: „Wir möchten, dass Eltern wissen, dass wir gut auf ihre Kinder aufpassen. Das Team ist mit Engagement und viel Fachwissen dabei, um zur Genesung der Kinder beizutragen. Wir möchten ihnen die Zeit hier so komfortabel wie möglich machen, sodass sie sich sowohl fachlich als auch räumlich gut aufgehoben fühlen. Für mein Team möchte ich nach wie vor präsent und immer ansprechbar bei Fragen sein. Der kurze Draht ist mir wichtig und wird bestehen bleiben.“

Außerdem hebt er hervor, dass die Kinderklinik in Zeiten eines Mangels an niedergelassenen Kinderärzt:innen ihren Beitrag dazu leisten wolle, diesem entgegenzuwirken, zum Beispiel durch die Facharztausbildung von zukünftigen Kinderärzt:innen. „Wir wollen aktiv dazu beitsteuern, dass die kinderärztliche Versorgung in der Region erhalten bleibt.“

Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien, freut sich über den bereits gut bekannten neuen Chefarzt: „Mit Herrn Dr. Selcan haben wir jemanden in der Chefarztposition, der die Kinderklinik und ihre Abläufe wie kein anderer kennt und lebt. Ich freue mich, gemeinsam mit ihm und seinem Team die pädiatrische Versorgung in der Region weiterauszubauen und so als die Anlaufstelle im Notfall bereitzustehen.“

Dr. Gündüz Selcan (Mitte), neuer Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers, wird vom Vorstand der Stiftung Bethanien Dr. Ralf Engels und dem Ärztlichen Direktor Dr. Christoph Chylarecki zu seinem Start als Chefarzt beglückwünscht.    

Meine letzte Reise: Dem Leben begegnen – im Gespräch über das Sterben
Neukirchen-Vluyn: Veranstaltungsreihe lädt zu offenen Gesprächen über Abschied, Vorsorge und Lebensende ein
– Über das Sterben zu sprechen, fällt vielen schwer. Dabei gehört es zum Leben dazu – unausweichlich und zutiefst menschlich.

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Dem Leben begegnen – im Gespräch über das Sterben“ möchten der Hospizverein Neukirchen-Vluyn, die Evangelischen Kirchengemeinden Vluyn und Neukirchen sowie das Bestattungshaus Hartschen, Neukirchen-Vluyn dazu einladen, sich diesem Thema in geschütztem, offenen Rahmen zu nähern.

An fünf Abenden von Januar bis März 2026 geht es um verschiedene Aspekte rund um das Lebensende: von rechtlicher Vorsorge über Bestattungsformen und Sterbebegleitung bis hin zu persönlichen und spirituellen Fragen des Abschieds. Die Abende beginnen jeweils um 18.30 Uhr im Gemeindehaus P23, Pastoratstraße 23 in Neukirchen-Vluyn.

„Wir möchten das Schweigen brechen und Räume schaffen, in denen Menschen miteinander über das Sterben sprechen können – offen, ehrlich und ohne Angst“, sagt Pfarrerin Juliane Kollmann-Rusch, die die Reihe mitorganisiert.

Neben kurzen Impulsvorträgen erwartet die Teilnehmenden ein offener Austausch in angenehmer Atmosphäre. Die Veranstaltungen werden zudem musikalisch begleitet – durch Willi Tiegelkamp, Britta Wiese und Michaela Coerdt, die mit ihrer Musik besondere Akzente setzen.


Ein besonderer Höhepunkt ist der Ausflug ins Krematorium Venlo am 14. März, der Einblicke in Abläufe und Hintergründe der Feuerbestattung bietet.

Die Teilnahme ist kostenlos (außer beim Ausflug) und jeder Abend ist in sich geschlossen. Eine Anmeldung ist nur für den Ausflug erforderlich.

Ort: Gemeindehaus P23, Pastoratstraße 23, Neukirchen-Vluyn
Zeit: jeweils 18.30–20.30 Uhr
Termine: 26.1.2026, 9.2.2026, 23.2.2026, 9.3.2026, 23.3.2026
Exkursion: 14.3.2026
Ansprechpartner: Juliane Kollmann-Rusch, Tel. 02845-298141, juliane.kollmann-rusch@ekir.de

ADAC Stauprognose: 09. – 11. Januar 2026
Berufsverkehr sorgt für Belastung / Nur wenig Reiseverkehr auf den Autobahnen
Zum zweiten Wochenende des Jahres rechnet der ADAC trotz des Ferienendes in Hessen nur mit mäßigem Reiseverkehr auf Deutschlands Autobahnen. Lange Staus sind überwiegend nicht zu erwarten, jedoch kann es im Berufsverkehr am Freitagnachmittag zu Verzögerungen kommen.

Die Baustellentätigkeit ist, wie zu dieser Jahreszeit üblich, geringer als in den Vorwochen, dennoch kommt es an einigen Autobahnabschnitten zu Sperrungen und Verzögerungen. Wintersportler müssen besonders am Freitag-, Samstag- und Sonntagnachmittag mit einem zunehmenden Verkehrsaufkommen in Richtung Alpenregionen rechnen.

Strecken mit zeitweiligen Verzögerungen in beide Richtungen (Auswahl):
A1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover –
A3 Oberhausen - Köln – Nürnberg, Passau – Linz
A5 Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
A7 Hannover - Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Nürnberg – München
A10 Berliner Ring
A93 Rosenheim – Kiefersfelden
99 Autobahnring München

Auch im Ausland kann es zu Staus kommen, etwa auf den Hauptrouten in die Wintersportregionen in Österreich, der Schweiz und Italien. Zudem müssen Autofahrerinnen und Autofahrer bei der Einreise nach Deutschland an den Grenzen mit stichprobenartigen Kontrollen und Wartezeiten rechnen.



NRW-Inflationsrate lag im Dezember 2025 bei 1,8 %
* Teuerungsrate im Jahr 2025 auf 2 % gesunken – niedrigster Ansteig seit 2020.
* Die höchsten Inflationsraten im Herbst gemessen.
* Energiepreise lagen 2025 um 1,6 % unter dem Niveau von 2024.

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – lag im Dezember 2025 bei 1,8 %. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, blieb der Preisindex gegenüber dem Vormonat (November 2025) unverändert.

Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 um 2,2 % gestiegen. Im Jahresdurchschnitt 2025 lag die Inflationsrate bei 2,0 %.



Vorjahresmonatsvergleich: Preise für Rind- und Kalbfleisch um 13,7 % gestiegen
Zwischen Dezember 2024 und Dezember 2025 sind die Preise für Nahrungsmittel um 1,0 % gestiegen. Dabei haben insbesondere die Preise für Obst angezogen (+5,1 %). Für Fleisch und Fleischwaren mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 3,5 % mehr bezahlen als noch ein Jahr zuvor. Merklich teurer wurde dabei Rind- und Kalbfleisch (+13,7 %).

Die Preise für Speisefette und -öle sanken durchschnittlich um 19,0 %. Dabei entlastete die Preisentwicklung für Butter weiterhin die Portemonnaies (−28,7 %). Für alkoholfreie Getränke mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 5,8 % mehr ausgeben als noch vor einem Jahr. Preistreibend war hier u. a. weiterhin der Bohnenkaffee (+21,5 %).

Die Preise für alkoholische Getränke zogen um 1,3 % an. Allerdings wurde Sekt, Prosecco oder Champagner im Dezember 2025 um 0,6 % günstiger angeboten als am Jahresende 2024. Bei den Haushaltsenergien zeichnete sich im Dezember 2025 eine ähnliche Preisentwicklung ab wie bereits die Monate davor: Kundinnen und Kunden von Gas (−0,1 %) und Heizöl (−7,4 %) profitierten von Preisrückgängen, für Strom (+3,0 %) und Fernwärme (+1,7 %) zogen die Preise an.

Die höchsten Inflationsraten im Jahr 2025 wurden im Herbst verzeichnet Bis zum Herbstbeginn 2025 lag die Inflationsrate zwischen 1,8 % und 2,0 %. In den Monaten September bis November 2025 stiegen die Werte auf jeweils 2,3 % an. Zum Jahresende ging die Teuerungsrate auf 1,8 % zurück.

Jahresdurchschnitt 2025: Geringster Anstieg der Teuerungsrate seit 2020 Der Verbraucherpreisindex stieg zwischen 2024 und 2025 um 2,0 %. Das war die geringste Rate seit 2020 (damals: +0,5 %). Die sogenannte Kerninflation (Verbraucherpreisindex ohne Nahrungsmittel und Energie) stieg im selben Zeitraum um 2,4 %.

Die Nahrungsmittelpreise zogen zwischen 2024 und 2025 um 2,0 % an, die Energiepreise sanken um 1,6 %. Dabei wurden Haushaltsenergien im genannten Zeitraum um 0,6 % günstiger angeboten. Autofahrerinnen und Autofahrer konnten sich an der Tankstelle freuen: Die Kraftstoffpreise lagen 2025 im Schnitt um 3,0 % unter dem Niveau des Vorjahres.

Gleichzeitig stiegen für sie die Preise der Versicherungsdienstleistungen für den Verkehr um 12,3 % an. Verkehrsteilnehmende, die den ÖPNV nutzen, mussten – vor allem vor dem Hintergrund der Preiserhöhung des Deutschlandtickets am Jahresanfang 2025 auf 58 Euro – für die sognannten kombinierten Personenbeförderungsleistungen 10,9 % mehr bezahlen als im Jahr 2024.

Aber auch bei anderen Dienstleistungen waren verschiedenste Verbrauchergruppen im Jahr 2025 mit Preiserhöhungen konfrontiert: Für gesetzlich Versicherte stiegen die Preise für die stationäre Pflege um 7,2 %, für privat Versicherte um 6,6 %. Das Entgelt für Kinderbetreuung nach der Schule erhöhte sich um 5,4 %.

Die Preise für Gaststättendienstleistungen stiegen um 4,6 % und für Übernachtungen um 4,1 %. Wichtige Preisveränderungen https://www.it.nrw/system/files/media/document/file/004_26.xlsx XLSX, 26,18 KB


Moers: Tag der offenen Tür bei Schacht4 Fitness
Am Samstag, den 10. Januar 2026, lädt Schacht4 Fitness herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Lernen Sie das modernisierte Studio kennen, entdecken Sie vielfältige Trainingsmöglichkeiten und informieren Sie sich über unsere Angebote rund um Fitness, Gesundheit und Ernährung.

Das erwartet Sie: Schnupperkurse zum Ausprobieren verschiedener Trainingsformen Studio-Rundführungen durch alle Bereiche Beratung rund um Training, Ziele und Mitgliedschaften Trainingsstationen zum Testen – von Cardio bis Functional Training Diätologin vor Ort für persönliche Fragen zu Ernährung und Gesundheit Snacks und Getränke zur Stärkung in entspannter Atmosphäre Bringen Sie gerne Freunde, Familie oder Bekannte mit – der Eintritt ist frei, und eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.

Das Schacht4-Team freut sich auf Ihren Besuch! Für Rückfragen steht Ihnen Herr Raedt zur Verfügung. Patrick Raedt Schacht4 Fitness 01 72 / 7 25 10 24 Patrick@schacht4-fitness.de
Veranstaltungsdatum 10.01.2026 - 10:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Zechenstraße 55, 47443 Moers.

Moers: Söhne
Das Monologstück Söhne zeichnet das eindringliche Porträt einer Familie, die an den gesellschaftlichen und politischen Spannungen unserer Zeit zu zerbrechen droht. Im Mittelpunkt steht Cathy, eine Apothekerin aus einer französischen Kleinstadt, die aus bescheidenen Verhältnissen stammt. Ihre Familie – ihr Mann und ihre beiden Söhne – waren bislang stets ihr Lebensmittelpunkt.

In konservativ-katholischen Zirkeln findet sie Anschluss an die wohlhabende Gesellschaftsschicht, in denen es selbstverständlich erscheint, rechtskonservativ zu wählen. Ihr Engagement gegen gesellschaftliche Veränderungen – etwa die Ehe für alle – gibt ihr ein neues Gefühl von Bedeutung, während sie zunehmend in rechtes Denken abdriftet. Durch Cathys neues Engagement verliert sie das Wohl ihrer Familie aus den Augen.

Ihre Söhne entwickeln sich in gegensätzliche Richtungen: Einer radikalisiert sich und zeigt rechtsextreme Tendenzen, während der andere seine Homosexualität ausleben möchte, sich aber gezwungen sieht, das vor der Gesellschaft und seiner Familie zu verbergen. Erst als die Familie zerbricht, erkennt Cathy das Leid, das sie verursacht hat. Die französisch-vietnamesische Autorin Marine Bachelot Nguyen führt das Publikum mit einfühlsamer und zugänglicher Sprache an die politischen Bruchlinien unserer Zeit heran.

Sie nutzt den Monolog einer Mutter, um den Riss innerhalb einer Familie erlebbar zu machen, und zeigt auf, wie sich politische Ideologien in das private Leben einschreiben. Basierend auf Recherchen und Interviews steht Söhne in der Tradition von Annie Ernaux und wirft einen schonungslosen Blick auf unsere gesellschaftliche Realität.

Eintritt: 22,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro. Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 09.01.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Rheinberger Straße 14, 47441 Moers.

Moers: Seniorenball
Die 1. Große Grafschafter Karnevalsgesellschaft "Fidelio" 1951 e.V. veranstaltet einen Seniorenball im Kulturzentrum Rheinkamp. Veranstaltungsdatum 10.01.2026 - 18:30 Uhr - 11.01.2026 - 03:00 Uhr. Veranstaltungsort Kopernikusstraße 11, 47445 Moers. Veranstalter Firma GGKG Fidelio Moers. Am Geldermannshof 1, 47443 Moers.

Moers: Der Frieden
Krieg riecht nicht nach Blut, sondern nach Scheiße. Den Gestank will der kriegsmüde Weinbauer Trygaios nicht länger ertragen, denn seit dreizehn Jahren wütet der Krieg zwischen Athen und Sparta. Da er die ewigen Kriege der Griechen satt hat, sucht er sich gemäß einer Prophezeiung einen Mistkäfer und fliegt auf ihm zu den Göttern auf den Olymp. Er will herausfinden, was Zeus mit den Griechen vorhat und so vielleicht den Krieg beenden.

Auf dem Olymp erfährt er von Gott Hermes, dass die anderen Götter sich zurückgezogen haben, da sie von den Menschen enttäuscht sind. Nur Polemos, der Gott des Krieges, sei noch hier und werde ganz Griechenland bald in seinem großen Mörser zerstampfen. Die Göttin des Friedens sei von ihm in einen Schacht geworfen worden, der sich zufällig im Garten von Trygaios befinde.

Trygaios versucht nun, den Frieden auszugraben. Währenddessen besuchen ihn unterschiedliche Menschen, von der Korbflechterin bis zum Kriegsgeräte-Fabrikanten, die alle ihre eigenen Erwartungen an Krieg und Frieden haben.  Der Krieg schafft unzählige Tragödien und seit Aristophanes, dem „Vater der Komödie“, auch Lustspiele. 

Mit Der Frieden hat er eine raue Komödie geschaffen, in der die einfache Unterscheidung in Gut und Böse nicht leicht zu treffen ist. Kriegsgewinnler und -verlierer werden Friedensgewinnlern und -verlierern gegenübergestellt. Die Grundfrage, warum Menschen Kriege führen, wird dadurch nicht nur emotional, sondern auch humorvoll gestellt.

Ein altes Märchen über moderne Menschen. Ein Gleichnis, das mit viel Fantasie auf unsere Realität schaut. Das Ensemble wird den antiken Text von Aristophanes in der Bearbeitung des französischen Theatermachers Antoine Vitez für unsere Zeit weiterentwickeln – eine Zeit, in der jeder den Frieden herbeisehnt: Durch Abrüsten, durch Stärke, oder als größten Deal aller Zeiten.
Eintritt: 22,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de

Moers: Die Udo Jürgens Story
Die erfolgreiche Tribute-Show über den Ausnahmekünstler und Grandseigneur des deutschsprachigen Chanson und Schlagers tourt nach sieben erfolgreichen Jahren auch 2025 wieder! Der Eintritt ist ab 42,40 Euro erhältlich. Tickets sind online unter www.esn-eg.de/eventim.de verfügbar.

Veranstaltungsdatum 10.01.2026 - 19:30 Uhr - 23:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI Eventhalle, Filder Straße 142, 47447 Moers.

Moers: Rüdiger Hoffmann - Andererseits...
Endlich geht der ganz normale Wahnsinn weiter. In seinem neuen Programm: „Andererseits…“ feiert Rüdiger Hoffmann die kleinen und die großen Katastrophen unseres Alltags – entspannt, gnadenlos, befreiend. Von der schamanischen Paartherapie über die Influencer-Schwiegertochter und den feuchtfröhlichen Italienurlaub bis hin zur Heimwerker-Apokalypse – was schief gehen kann, das geht auch schief.

Andererseits ist das ja auch das Schöne dran. Comedy als Kurzurlaub für die gestresste Seele! Tickets sind ab 32,44 Euro unter www.monochromat-booking.ticket.io erhältlich.
Veranstaltungsdatum 10.01.2026 - 20:00 Uhr - 23:00 Uhr. Veranstaltungsort Aula Gymnasium "In den Filder Benden", Adresse Zahnstraße 43, 47447 Moers.

Moers: Heiteres Neujahrskonzert: Die schönsten Melodien aus Oper und Operette
Wogen der Begeisterung und ausverkauftes Haus - das traditionelle Neujahrskonzert mit den Meisterschülern Meisterschülerinnen der Gesangsklasse Professorin Lindner an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln sorgt jedes Jahr wieder für Begeisterung! Schmachtende Arien, scherzende Duette und stimmgewaltige Ensembles – das Schönste was Oper und Operette zu bieten hat in einer ausgelassenen, stimmungsvollen Konzertmatinee.

Veranstaltungsdatum 11.01.2026 - 11:00 Uhr. Veranstaltungsort Kammermusiksaal Martinstift. Adresse Filder Straße 126 ,47447 Moers.

Moers: Nachtwächterführung
Wer Moers aus ganz anderer Perspektive kennenlernen möchte, begleite mich auf dieser abendlichen Führung. Wandeln Sie in der Alt- und Neustadt auf den Spuren des letzten Nachtwächters Franz Stöber. Lassen Sie nach Einbruch der Dunkelheit die Geschichte von Moers wieder lebendig werden – und lauschen Sie den spannenden Erzählungen aus früheren Zeiten.

Diese Führung begleitet Erika Ollefs. Treffpunkt: Denkmal Friedrich I. Neumarkt Weitere Infos zu den Stadtführungen
Kosten: 9 Euro. Veranstaltungsdatum 11.01.2026 - 17:00 Uhr - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Denkmal am Neumarkt, 47441 Moers.

Sternsinger*innen zu Gast im Rathaus Wesel
25 Sternsinger*innen und ihre Betreuer*innen haben am Freitag, 02. Januar 2026, das Rathaus Wesel besucht. Begrüßt wurde die Gruppe von dem Ersten Beigeordneten der Stadt Wesel, Klaus Schütz. Klaus Schütz bedankte sich bei den Kindern und ihren Begleiter*innen. Ohne die Sternsinger*innen könnten viele wichtige Projekte weltweit nicht angestoßen werden, so der Erste Beigeordnete.

Im Gespräch berichteten die engagierten Mädchen und Jungen im Alter von 4 bis 17 Jahren der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Nikolaus Wesel von ihren Erlebnissen während der Sammelaktion. Die meisten Menschen freuten sich, Sternsinger*innen zu sehen und zu spenden.

Zudem nutzen die engagierten „Könige“ den Termin, um dem Ersten Beigeordneten mitzuteilen, wo in Wesel aus der Sicht junger Mensch der „Schuh drückt“. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ lautet das Motto des diesjährigen Dreikönigssingens. Mit dem gesammelten Geld werden Kinder in rund hundert Ländern unterstützt.

Venezuela: Erklärung der Hohen Vertreterin zu den Folgen der US-Intervention
Die Hohe Vertreterin der EU Kaja Kallas hat eine Erklärung zu Venezuela abgegeben, die von 26 Mitgliedstaaten der Europäischen Union unterstützt wird. Darin heißt es: „Die Europäische Union ruft alle Akteure zu Ruhe und Zurückhaltung auf, um eine Eskalation zu vermeiden und für eine friedliche Lösung der Krise zu sorgen.“

Völkerrecht und UN-Charta
„Die EU erinnert daran, dass unter allen Umständen die Grundsätze des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen gewahrt werden müssen. Die Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen haben eine besondere Verantwortung, diese Grundsätze als eine Säule der internationalen Sicherheitsarchitektur zu wahren.“

In dem Statement wird darauf verwiesen, dass Nicolás Maduro nicht die Legitimität eines demokratisch gewählten Präsidenten besitze und sich die EU wiederholt für einen von Venezuela geführten friedlichen Übergang zur Demokratie im Land eingesetzt hat. „Das Recht des venezolanischen Volkes, über seine Zukunft zu entscheiden, muss respektiert werden.“

Sicherheitsbedrohung durch Drogenhandel
„Die EU teilt die Priorität der Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität und des Drogenhandels, die weltweit eine erhebliche Sicherheitsbedrohung darstellen. Gleichzeitig betont die EU, dass diese Herausforderungen durch eine nachhaltige Zusammenarbeit unter uneingeschränkter Achtung des Völkerrechts und der Grundsätze der territorialen Unversehrtheit und Souveränität angegangen werden müssen.“

„Wir stehen in engem Kontakt mit den Vereinigten Staaten sowie mit regionalen und internationalen Partnern, um den Dialog mit allen beteiligten Parteien zu unterstützen und zu erleichtern, der zu einer ausgehandelten, demokratischen, inklusiven und friedlichen Lösung der Krise unter der Führung der Venezolaner führt.“

Demokratie wiederherstellen
„Die Achtung des Willens des venezolanischen Volkes bleibt die einzige Möglichkeit für Venezuela, die Demokratie wiederherzustellen und die derzeitige Krise zu lösen.

In dieser kritischen Zeit ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Akteure die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht uneingeschränkt achten. Alle politischen Gefangenen, die derzeit in Venezuela inhaftiert sind, müssen bedingungslos freigelassen werden.“

Die Konsularbehörden der EU-Mitgliedstaaten arbeiten eng zusammen, um die Sicherheit der EU-Bürger, einschließlich der illegal in Venezuela inhaftierten Personen, zu schützen.

Abschmücken und rausstellen: Enni holt nach dem Dreikönigstag die Weihnachtsbäume ab
'Die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) holt zu Beginn des neuen Jahres die abgeschmückten Weihnachtsbäume bei den Moerser Bürgerinnen und Bürgern ab. Die Aktion startet nach dem Dreikönigstag und läuft von Montag, 12. Januar, bis Freitag, 23. Januar. Ulrich Kempken, Abteilungsleiter Entsorgung bei Enni, bittet darum, die Bäume am Tag vor der Abfuhr vollständig abgeschmückt gut sichtbar an den Straßenrand zu legen.

Wichtig dabei: „Wir holen ausschließlich Tannenbäume ab. Strauchschnitt oder anderer Grünabfall wird bei dieser Aktion nicht mitgenommen.“ Die genauen Abfuhrtermine und Bezirke sind dem neuen Abfallkalender zu entnehmen, den Enni bereits vor Weihnachten an alle Haushalte verschickt hat. Wer keinen Termin verpassen möchte, kann sich außerdem online unter www.enni.de informieren oder die App „Meine Enni“ nutzen.  

Dinslaken: Weihnachtsbäume werden abgeholt
Noch bis Freitag, 9. Januar 2026, sammelt der DIN Service der Stadt Dinslaken die Tannenbäume ein. Diese müssen abgeschmückt dort abgelegt werden, wo die Mülltonnen zur Abfuhr stehen. 

Die Termine der einzelnen Bezirke sind im Abfallkalender aufgelistet und sind auch online zu finden. Soll ein Baum noch länger zuhause stehen bleiben, kann er gerne auch später am Wertstoffhof an der Krengelstraße abgegeben werden. Dieser hat zu folgenden Zeiten geöffnet:
Dienstag: 8:00-15:30 Uhr
Mittwoch: 8:00-15:30 Uhr
Donnerstag: 11:00-19:00 Uhr
Freitag: 8:00-15:30 Uhr
Samstag: 8:00-15:00 Uhr

Das Krankenhaus Bethanien lädt wieder ein: Erstes „Campus-Café“ in diesem Jahr am 14. Januar 2026  
Austausch, Information und Beisammensein für pflegende An- und Zugehörige   Am 14. Januar 2026 heißt es im Krankenhaus Bethanien Moers wieder: Herzlich willkommen zum „Campus Café“. Die kostenlose Veranstaltung, die von 16 bis 18 Uhr in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) stattfindet, lädt alle pflegenden Zugehörigen herzlich ein, um sich bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen.  

Beim diesmaligen Fachvortrag dreht sich alles um „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung – das hat doch noch Zeit bis morgen! … oder nicht?“. Tobias Scheiter, Leitung des Sozialdienstes, gibt Ihnen einen Überblick zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, klärt auf und beantwortet aufkommende Fragen.  

An einem weiteren Termin des „Campus-Cafés“ am 11. März 2026 geht es um das Thema „Smartwatches bei Lungenerkrankungen – was steckt dahinter?“.  

Um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten. Entweder per E-Mail an campuscafe@bethanienmoers.de oder telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw. +49 (0) 2841 200 2042.   PRESSEFOTO Das Krankenhaus Bethanien Moers lädt Interessierte am 14. Januar 2026 herzlich zum ersten „Campus-Café“ in diesem Jahr ein.

Lesung in Moers: Klimakrise, Influencer-Kultur und eine Liebesgeschichte
Zum Jahresanfang lädt die Bibliothek Moers zu einer Lesung mit Fiona Sironic ein, die gleich mit ihrem Debütroman ‚Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft‘ auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2025 stand. Die Lesung findet am Dienstag, 20. Januar 2026, um 19.30 Uhr in der Bibliothek Moers (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) statt.

Der Roman erzählt von der 15-jährigen Era und ihrer Mitschülerin Maja, die sich ineinander verlieben. Allerdings begegnen die beiden den Problemen ihrer Zeit fundamental unterschiedlich: Während Era das Aussterben der Vögel dokumentiert, jagt Maja zusammen mit ihrer Schwester im Wald Festplatten in die Luft... Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Niederrheinischen Literaturhaus Krefeld statt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich unter bibliothek@moers.de

Das sollten Autofahrer im Winter beachten
Es ist Winter auf deutschen Straßen. Für Autofahrerinnen und Autofahrer heißt das vor allem: nur mit den richtigen Reifen losfahren. Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro rechnen, bei einer Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer mit 80 Euro und einem Punkt in Flensburg. Der ADAC erklärt, welche weiteren Regeln beachtet werden sollten, um sicher unterwegs zu sein und Bußgelder zu vermeiden.

Kennzeichen müssen immer frei von Eis und Schnee sein - auch während der Fahrt
© imago images/mhphoto

Fahren im verschneiten Auto
Vor jeder Fahrt müssen die Scheiben, Scheinwerfer und Spiegel eines Pkw von Schnee und Eis befreit werden. Das Freikratzen eines „Gucklochs“ genügt nicht und wird mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro geahndet.

Unkenntliches Kennzeichen
Auch das Kennzeichen muss stets lesbar sein. Bei Bedarf muss auch während der Fahrt eine Pause eingelegt und das Kennzeichen gesäubert werden. Kommen Autofahrer dem nicht nach, droht ein Verwarnungsgeld von fünf Euro. Wird das Kennzeichen absichtlich unkenntlich gemacht, kann das ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs nach sich ziehen.

Motor warmlaufen lassen
Wer den Motor vor Fahrtantritt laufen lässt, um Scheiben leichter freikratzen zu können oder den Innenraum vorzuheizen, schadet der Umwelt und erhöht den Verschleiß des Pkw. Außerdem riskieren Autofahrer ein Bußgeld von 80 Euro wegen Verursachens vermeidbarer Abgasbelästigungen.

Jacke während der Fahrt
Auch wenn es beim Losfahren kalt ist, sollte eine (Winter-)Jacke vor der Fahrt ausgezogen werden. Ein ADAC Test zeigt: Trägt ein Autofahrer eine Winterjacke und damit den Sicherheitsgurt nicht direkt am Körper, kann bereits ein Auffahrunfall bei 16 km/h schwere innere Verletzungen hervorrufen.

Überwintern mit Saisonkennzeichen
Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen dürfen nach Ablauf des Zulassungszeitraums nicht mehr am öffentlichen Verkehr teilnehmen, hierzu gehört auch das Parken. Sie müssen daher jetzt im Winter auf reinem Privatgrund stehen. Wer dem nicht nachkommt, riskiert ein Verwarnungsgeld von 40 Euro.



Dry January: Alkoholische Getränke in Deutschland so billig wie in fast keinem anderen EU-Land
Der Alkoholkonsum pro Kopf in Deutschland entsprach 2022 umgerechnet 448 Gläsern Bier im Jahr. Im Dry January („trockener Januar“) verzichten viele Menschen den kompletten Monat auf den Konsum von Alkohol und erhoffen sich unter anderem positive Effekte auf ihre Gesundheit. Wein, Spirituosen und Bier waren in Deutschland zuletzt im europäischen Vergleich günstig.

Die Preise alkoholischer Getränke im Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in Deutschland 14 % unter dem Durchschnitt der Staaten der Europäischen Union (EU), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Lediglich in Italien waren alkoholische Getränke noch günstiger (-19 % gegenüber EU-Durchschnitt). In Finnland war das Preisniveau für Alkohol EU-weit am höchsten und lag 110 % über dem EU-Durchschnitt.

Auch in einigen Nachbarstaaten Deutschlands war Alkohol vergleichsweise teuer: In Dänemark kosteten alkoholische Getränke 23 % mehr als im EU-Durchschnitt. Auch in Belgien (+13%) und in Polen (+9 %) war das Preisniveau für Alkohol höher. Frankreich, die Niederlande und Luxemburg lagen ungefähr im EU-Durchschnitt. In Tschechien (-7 %) und in Österreich (-11 %) lagen die Preise für alkoholische Getränke hingegen unter dem EU-weiten Durchschnitt.



Alkoholfreie Getränke in Deutschland etwas teurer als im EU-Schnitt
Die Preise für alkoholfreie Getränke im Einzelhandel lagen im Oktober 2025 in Deutschland 2 % über dem Durchschnitt aller EU-Staaten. Am teuersten waren alkoholfreie Getränke in Lettland, wo das Preisniveau 46 % über dem EU-Schnitt lag, was unter anderem auf die dortige Zuckersteuer zurückzuführen ist.

Auch in Dänemark (+30 %) und in den Niederlanden (+23 %) waren alkoholfreie Getränke deutlich teurer als im EU-Durchschnitt. Unter anderem in Frankreich (-3 %) und in Tschechien (-9 %) waren sie dagegen günstiger, in Italien (-18 %) am günstigsten.

Alkoholkonsum pro Kopf binnen zehn Jahren um knapp einen Liter gesunken
Der Alkoholkonsum in Deutschland ist vergleichsweise hoch: Im Jahr 2022 wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Deutschland 11,2 Liter reiner Alkohol pro Person ab 15 Jahren getrunken – das entspricht umgerechnet 448 Gläsern Bier (0,5 Liter, Alkoholgehalt 5 % vol.).

Der Konsum ist rückläufig: Zehn Jahre zuvor war es mit 12,1 Liter pro Kopf noch knapp ein Liter mehr. Im EU-Vergleich lag Deutschland 2022 beim Pro-Kopf-Alkoholkonsum zusammen mit Frankreich und Portugal auf dem neunten Platz. EU-weit am meisten wurde im Jahr 2022 mit 17,1 Liter reinem Alkohol pro Kopf in Rumänien getrunken.

Auf Platz 2 lag Lettland (14,7 Liter pro Kopf) und auf dem dritten Platz Tschechien (13,7 Liter pro Kopf). Am wenigsten Alkohol wurde in der EU in Griechenland (7,0 Liter pro Kopf), Malta (6,2 Liter pro Kopf) und Zypern (5,2 Liter pro Kopf) getrunken.

NRW-Bauhauptgewerbe: Investitionen 2024 rund 3 % niedriger als ein Jahr zuvor
* Bruttoanlageinvestitionen lagen bei 709,3 Millionen Euro.
* Maschinen und maschinelle Anlagen weiterhin größter Investitionsposten
* Rückgang des Investitionsvolumens sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau.

Die rechtlichen Einheiten des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes tätigten im Jahr 2024 Investitionen in Höhe von 709,3 Millionen Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die Bruttoanlageinvestitionen damit um 22,6 Millionen Euro bzw. 3,1 % niedriger als ein Jahr zuvor.

Auch im Jahr 2024 floss der größte Teil der Investitionen in NRW mit 666,4 Millionen Euro in die Anschaffung von Maschinen und maschinellen Anlagen; das waren 3,1 % weniger als 2023. Die Investitionen in Gebäude und Grundstücke waren mit 42,9 Millionen Euro um 3,3 % niedriger als im Jahr zuvor.

Rechtliche Einheiten, die ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt im Hochbau hatten, investierten 2024 insgesamt rund 97,0 Millionen Euro; das waren 6,9 % weniger als 2023. Die Investitionen im Bereich der Abbrucharbeiten und vorbereitenden Baustellenarbeiten sanken auf 30,5 Millionen Euro (−5,8 %).

Bei den sonstigen spezialisierten Bautätigkeiten sank das Investitionsvolumen um 3,1 % auf 159,2 Millionen Euro. Im Tiefbau wurde ebenfalls ein Rückgang verzeichnet; das Investitionsvolumen sank um 1,9 % auf 422,6 Millionen Euro.



Moers: Vorrang für den Fahrradverkehr - Enni startet mit dem Ausbau der Bankstraße
Das erste Teilstück ist bereits erneuert – nun bekommt die Bankstraße auch zwischen der Otto-Hue-Straße und der Klever Straße ein neues Gesicht. Spielt das Wetter mit, startet die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) hier am Montag, 5. Januar, mit dem Straßenausbau, der voraussichtlich bis Ende April dauern wird. In dieser Zeit wird das 180 Meter lange Stücke voll gesperrt.

Lediglich für den Nelkensamstagszug Mitte Februar wird die Enni die Baustelle abräumen. Die Anlieger erhalten über ein Einwurfschreiben weitere Informationen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Bankstraße auf diesem Teilstück als Fahrradstraße ausgewiesen. Der Radverkehr hat dann Vorrang gegenüber dem Autoverkehr.

Moers: Neue Kanäle für die Zahnstraße
Enni setzt Baumaßnahme im Januar fort Die ENNI Stadt & Service (Enni) führt im Januar die Kanal- und Straßenarbeiten im Bereich der Dr.-Karl-Hirschberg-Straße und der Zahnstraße fort. Abhängig von der Wetterlage wird sie zunächst den Kreuzungsbereich ab Montag, 5. Januar, für voraussichtlich vier Wochen sperren.

Anschließend wandert die Maßnahme in die Zahnstraße, wo die Enni zwischen der Dr.-Karl-Hirschberg-Straße und der Dr.-Hermann-Boschheidgen-Straße die Schmutz- und Regenwasserkanäle in Abschnitten von jeweils etwa 20 Metern erneuern wird. Danach bekommt die Straße eine neue Oberfläche.

Die Anwohner können ihre Grundstücke jederzeit anfahren, die Zufahrtsmöglichkeit variiert dabei mit dem Baufortschritt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Insgesamt plant die Enni für die Arbeiten etwa fünf Monate ein.   

Moers: Vollsperrung der Annastraße - Enni repariert Schäden am Kanal
Bei einer Kamerabefahrung hat die ENNI Stadt & Service (Enni) Schäden am Schmutzwasserkanal unter der Annastraße festgestellt. Diese müssen zeitnah repariert werden. Spielt das Wetter mit, beginnen die Arbeiten am Montag, 5. Januar, und dauern voraussichtlich zwei Wochen. Da der Kanal mitten unter der Fahrbahn liegt, muss die Enni die Annastraße im Bereich der Hausnummern 29 bis 31 für die Maßnahme voll sperren.

Die mit der Stadt Moers abgestimmte Umleitung verläuft über die Josefstraße, die Xantener Straße und die Asberger Straße. Anlieger können ihre Grundstücke jederzeit anfahren.

Moers: Letzte Kanalreparaturarbeiten auf der Kühlerstraße Enni erneuert weitere Senken und Hausanschlüsse  
Die ENNI Stadt & Service (Enni) wird in den kommenden Wochen weitere Senken und Hausanschlüsse auf der Kühlerstraße erneuern. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen hier bereits 50 Einzelmaßnahmen durchgeführt – jetzt folgt im Bereich der Hausnummern 16 bis 28 der Endspurt.

Wenn das Wetter es zulässt, beginnen die Arbeiten am Montag, 5. Januar, und dauern voraussichtlich bis Mitte Februar. In dieser Zeit wird die Kühlerstraße wieder zur Sackgasse. Anlieger können ihre Häuser aber jederzeit aus beiden Richtungen anfahren.


Moers: Schreibwerkstatt für Fortgeschrittene ab 7. Januar
Wer sich mit einem eigenen Buchprojekt bei Verlagen vorstellen möchte, dem liefert die ‚Schreibwerkstatt: Roman/Biographie/Sachbuch‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort interessante Informationen.

Ab Mittwoch, 7. Januar, gibt es insgesamt viermal mittwochs Tipps und Unterstützung zu möglichen Korrekturen, zur Präsentation und zur Vermarktung. Beginn ist jeweils ab 18 Uhr in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren außerdem Hilfe beim Aufbau, bei der Entwicklung der Romanfiguren und bei möglichen Dialogen. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

Backstreet Boys jetzt 9-mal in Düsseldorf
Aufgrund der weiterhin anhaltenden Nachfrage bestätigt die Band eine weitere Zusatzshow in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf am 06.10.26 Neun exklusive “Into The Millennium”-Shows der Backstreet Boys Europäische Residenz ab dem 25. September in Düsseldorf „HOMECOMING: LIVE IN GERMANY” in der Merkur Spiel-Arena

Aufgrund der phänomenalen Nachfrage zwei Zusatzshows in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf am 03. & 04.10.
Acht exklusive “Into The Millennium”-Shows der Backstreet Boys
Europäische Residenz ab dem 25. September in Düsseldorf
„HOMECOMING: LIVE IN GERMANY” in der Merkur Spiel-Arena

Aufgrund der phänomenalen Nachfrage werden die Backstreet Boys zwei weitere Shows in Düsseldorf spielen: am 03. und 04. Oktober.

Die Backstreet Boys, eine der bekanntesten und erfolgreichsten Bands aller Zeiten, haben für Ende September 2026 eine acht Stadion-Shows umfassende exklusive Konzertserie in Düsseldorf angekündigt. Ab 25. September wird die Band ihre spektakuläre Into The Millenium-Produktion in der Merkur Spiel-Arena präsentieren.

Düsseldorf ist die einzige europäische Station der Backstreet Boys. Das Gastspiel unter dem Titel „Homecoming: Live in Germany”markiert die besondere Rückkehr in das Land, das der ikonischen Gruppe vor 30 Jahren ihre erste Platin-Schallplatte „I’ll never break your heart“ bescherte.

Lange bevor sie zu einem globalen Phänomen wurden, entdeckten die Backstreet Boys in Deutschland zum ersten Mal die Dimensionen ihres zukünftigen Superstar-Status, als sie mit einem Publikum in Kontakt kamen, das ihren Sound sofort verinnerlichte. In den frühen Jahren spielte die Band in deutschen Clubs, auf Festivals und Radioevents. Bevor der Rest der Welt aufhorchte, gehörten die deutschen Fans zu den ersten, die ihre Konzerte füllten, die Singles im Radio wünschten und sich für Autogramme anstellten. Ein Vorgeschmack auf den Erfolg, der den Backstreet Boys bevorstand.

Brian Littrell bringt es auf den Punkt: „Wenn wir davon sprechen, dass dies eine Heimkehr ist, dann deshalb, weil in Deutschland für uns alles ins Rollen gekommen ist. Dort hat sich unser Traum in Realität verwandelt. Mit diesen Konzerten schließt sich für uns der Kreis!“

Die Ankündigung der Düsseldorfer Konzertserie folgt auf den einzigartigen Erfolg der Band mit ihrer „Into The Millenium“-Show in Las Vegas, die bisher von Hunderttausenden Fans bei über 20 Auftritten gefeiert wurde. Die Residency in der Sphere erhielt begeisterte Kritiken. So urteilte die renommierte Musikzeitschrift Billboard: „Die Gruppe hat wohl ihre bisher beste Performance in der Sphere abgeliefert“ und „über allem glänzten die Stimmen der Herren“. USA Today meinte: „Dies war mehr als nur ein Konzert, eine aufregende Fahrt, ein Ausflug durch makellos gesungene Balladen voller Sehnsucht und auf Hochglanz polierte Pop-Hymnen“.

Fans, die „Homecoming: Live in Germany“ besuchen, erwartet ein unvergessliches Erlebnis, eine gigantische Stadion-Feier des Vermächtnisses der Backstreet Boys. Die Gruppe wird ihr legendäres, fünffach GRAMMY-nominiertes Album Millennium zum Leben erwecken, darunter beliebte Klassiker wie „I Want It That Way“ und „Larger Than Life“ sowie eine Auswahl ihrer größten Hits.

Tickets für die Shows am 03. + 04. Oktober: Fans haben Zugang zum Artist Pre Sale ab dem 12. Dezember. Der allgemeine Vorverkauf startet ab 15. Dezember um 12 Uhr.

ÜBER DIE BACKSTREET BOYS
Seit mehr als 30 Jahren sind die Backstreet Boys der Garant für überragende Popmusik. Sie gehören damit zu den einflussreichsten Bands der Pop-Ära. Mit unzähligen Nummer-1-Hits, rekordbrechenden Tourneen, zahlreichen Auszeichnungen und weltweit mehr als 130 Millionen verkauften Tonträgern gelten die Backstreet Boys als erfolgreichste Boyband der Musikgeschichte.

Anfang 2019 veröffentlichten die Backstreet Boys ihr GRAMMY-nominiertes zehntes Studioalbum „DNA“. Das Album stieg auf Platz 1 ein und enthält den Top-10-Hit „Don’t Go Breaking My Heart“. Die von Kritikern gefeierte und die Charts stürmende Single wurde bei den GRAMMY Awards 2019 in der Kategorie „Best Pop Duo / Group Performance“ nominiert und war der erste Hit von den Backstreet Boys in den Billboard Hot 100 seit 10 Jahren. Nach Veröffentlichung stieg die Single direkt auf Platz 1 der iTunes Top Songs und Global Charts ein und war in über 22 Ländern in den Charts vertreten.

Im Mai 2019 starteten die Backstreet Boys ihre „The DNA World Tour“ – dank des weltweiten Erfolgs ihres neuen Albums, das auf Platz 1 landete, die größte Arenatournee der Gruppe seit 18 Jahren. Mit über 3 Millionen verkauften Tickets weltweit war die DNA World Tour in Arenen in ganz Nordamerika, Europa, Asien und Südamerika ausverkauft.

Im Herbst 2022 veröffentlichten die Backstreet Boys ihr erstes, mit Spannung erwartetes Weihnachtsalbum „A Very Backstreet Christmas“. Das Album enthält zeitlose Weihnachtsklassiker wie „White Christmas“, „Silent Night“ und „Have Yourself A Merry Little Christmas“ sowie drei brandneue Originalsongs „Christmas In New York“, „Together“ und „Happy Days“. Das Album erreichte sofort Platz 1 der Billboard Top Holiday Albums Charts und die Top 20 der Billboard 200.

Im Verlauf ihrer Karriere haben die Backstreet Boys mit ihrem beeindruckenden Hit-Repertoire und kreativen Partnerschaften immer wieder Millionen von Menschen in ihren Bann gezogen und sind nach wie vor „Larger Than Life“, wie der Titel einer ihrer größten Hits lautet.

Alle Vibee-Pakete beinhalten Premium-Konzertkarten, zwei Übernachtungen in einem ausgewählten Hotel sowie ein Sammler-Laminat und ein Schlüsselband. Die VIP-Konzert- und Hotel-Erlebnispakete von Vibee bieten zusätzliche Vorteile, darunter frühzeitiger Einlass, ein ausgewähltes VIP-Geschenkset, bevorzugter Einlass zum Backstreet Boys Fan Experience Pop-up, Zugang zum Vibee-Concierge und vieles mehr. Für diejenigen, die keine Unterkunft benötigen, sind auch VIP-Konzert-Erlebnispakete erhältlich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Kauf von Vibee-Paketen finden Sie unter backstreetboysgermany.vibee.com.


Stadt Wesel verbessert Barrierefreiheit am Bühnenhaus
Die Stadt Wesel hat einen weiteren wichtigen Schritt zur Verbesserung der Barrierefreiheit unternommen. Am rückwärtigen Eingang des Bühnenhauses wurden zwei neue Behindertenparkplätze eingerichtet. Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt über die Ritterstraße.

Die dort installierte Schranke kann mit dem bekannten Euro-Schlüssel geöffnet werden, der auch für Behindertentoiletten im öffentlichen Raum genutzt wird. Von den neuen Parkplätzen aus gelangen Besucher*innen auf kürzestem Weg ebenerdig durch eine Automatiktür direkt in das Foyer des Bühnenhauses.

Kleve: Der Nussknacker
Mi., 07.01.2026 - 19:00 - Mi., 07.01.2026 - 21:00

CLASSICO BALLET NAPOLI - Klassisches Ballett aus Neapel / Italien

DER NUSSKNACKER - Ballett in 2 Akten
Schon seit über hundert Jahren nimmt Peter Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“ einen festen Platz in der Theater- und Musikkultur der ganzen Welt ein. Jeden Winter freuen sich Jung und Alt über die Gelegenheit, noch einmal in die zauberhafte Atmosphäre dieses Balletts einzutauchen.

Allein in der Zeit der Kindheit, in der Traum und Wirklichkeit so untrennbar verbunden sind, ist es möglich, sich von einem Moment zum anderen in die wunderbare Märchenwelt zu begeben, in den schönen Prinzen zu verlieben, der die Gefühle selbstverständlich erwidert, aber auch ungewöhnliche Abenteuer am Weihnachtsbaum zu erleben. Der mitternächtliche Stundenschlag kündigt sodann die Erfüllung der unglaublichsten Wünsche an.

Das aus der „Wiege des europäischen Tanzes“ stammende italienische Ensemble präsentiert eins der erfolgreichsten Werke des klassischen Balletts.
Zu bewundern ist ein wunderschönes Bühnenspektakel, liebevoll traditionell erhalten, jedoch geschickt und behutsam mit der Prise moderner Choreographie und zeitgenössischer Ausdrucksformen abgestimmt.

Die beste klassische Ballettausbildung der Tänzer macht sich von den ersten Szenen bemerkbar, sowie das Bühnenbild und Kostüme, die die sagenhafte Schönheit der populärsten Weihnachtsgeschichte der Welt unterstreichen.

Dank der Tschaikowskys Musik und dem kreativen Können der Ensembles gelangen die Zuschauer in eine wunderbare Märchenwelt, in der lebendig gewordene Puppen tanzen, die bewaffneten Mäusescharen unter dem Druck der Spielzeug-Armee zurückweichen, und jeder von uns in der Lage ist, Wunder zu vollbringen, vor allem, wenn er verliebt ist. Zumindest am Weihnachten.

Mehr Info und Tickets unter: www.klassisches-ballett.com
Einlass ab 18:00Uhr. Tickets: Online-Ticketshop

vhs Moers: Kreativ mit Linoleum
Linoleum ist ein vielseitiger und natürlicher Werkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen, der sich leicht bearbeiten lässt. Für Anfängerinnen und Anfänger sowie Fortgeschrittene bietet die vhs Moers -Kamp-Lintfort am Samstag, 10. Januar, ab 13 Uhr einen Kurs an, bei dem Linoleum für kreative Drucktechniken eingesetzt wird.

Veranstaltungsort ist die vhs Moers, Wilhelm-Schroder-Straße 10. Eine Anmeldung ist notwendig und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.


Dinslaken: Neue Ausstellung im Museum Voswinckelshof: „…und am Ende des Blau ist Struktur“ So. 11. Januar
„Blau ist die Farbe des Wassers, des Himmels, der dunklen Nacht, des hellen Tages. Sie bleibt, wenn alle Farben vergehen, sich auflösen, wenn das Licht erlischt: sowohl am Ende des Tages als auch in der Tiefe des Meeres.
Auch hinterlegt das Blau Struktur: Jeder Pinselstrich, ob in Öl (Wilfried Weiß) oder in Acryl (Marayle Küpper) oder in der Grafik (beide) lässt eine Struktur, und mag sie noch so fein sein, durchscheinen.

Sie entsteht im Werkprozess und ist immer da. So fein der Pinsel auch sein mag, so puderig der Kolophoniumstaub im Tiefdruck auch aufgetragen sein mag. Bei einem Stein (Ingrid Handzlik) mag sich diese Frage nicht stellen, denn der Werkprozess bleibt immer sichtbar – wenngleich die Schleifarbeit das Wesen der Oberfläche auch glätten mag. In der Ausstellung findet beides zusammen: Die Farbe Blau und die Struktur.“

Dieses Zitat stammt von den Künstlerinnen und besser könnte auch das Dinslakener Museum Voswinckelshof diese Ausstellung nicht beschreiben. Zwei Künstlerinnen und ein Künstler – Marayle Küpper und Ingrid Handzlik sowie der im Frühjahr leider verstorbene Wilfried Weiß – haben sich jahrelang gemeinsam und einzeln mit Farbe und Struktur beschäftigt und werden nun folgerichtig im Museum Voswinckelshof gemeinsam ausgestellt.

Bei Ingrid Handzlik ist der Weg zur Formfindung langwierig, führt oft über Umwege, mäandert mitunter. Ihre Materialien sind Stein und Holz, ihre Werke daher immer plastisch. Im künstlerischen Diskurs mit Wilfried Weiß und später mit Marayle Küpper entstanden stets spannende, vielfältige Werke.

Wilfried Weiß´ Entscheidungen zu einer Struktur sind beim Betrachten kaum nachvollziehbar, sie bleiben verrätselt: Manchmal erscheinen in seinen Werken rasterhafte Muster und feine Geflechte, Aufrisse oder scheinbar zufällige Abrisse von Farben. Farben lösen sich auf, ziehen sich zusammen, werden in Linien zerlegt oder Krallenspuren zerfetzt.

Die Farbe zeigt sich hier in der Struktur, vielfältige Farbspuren sind übereinander gelagert, sie ergänzen sich, bringen sich zum Leuchten. Die Bandbreite von Wilfried Weiß reicht von Ölmalerei bis zum experimentellen Druck.
Marayle Küpper setzt dagegen stark auf die Struktur selbst, diese trägt ihre Werke. Oberfläche und Unterbau geben den künstlerischen Wesen von Küpper die notwendige Struktur. Ob Koralle oder Fisch: Struktur ermöglicht ihre Existenz, ihre Fortbewegung. Struktur, das ist bei Küpper der funktionelle Aufbau, der Knochen, der Knorpel. Oder das Kalkskelett, das dem Wasser Widerstand bietet und sich der Strömung widersetzt.

Aber nicht nur die Natur schafft diese Vorlagen für künstlerische Strukturen, auch der Mensch. Er baut sich das, was ihn trägt. Der Mensch als Gestalter, Aktiver, Kreativer, der sich seine Um-Welt formt: Auch er findet sich in den Kunstwerken von Marayle Küpper.

Die Kunst von Wilfried Weiß, Ingrid Handzlik und Marayle Küpper ist unterschiedlich in Material und kreativem Ansatz. Dennoch und deswegen haben sie sich immer wieder zusammengefunden, zu einem künstlerischen Diskurs über Farbe, Form und Materialität. Dieser Diskurs spiegelt sich in der neuen Ausstellung im Museum Vowinckelshof und lädt ein zu neuen Perspektiven, zum Entdecken von Blau und Struktur.

Die Ausstellung ist noch zu Lebzeiten Wilfried Weiß mit ihm geplant worden, bis zu seinem plötzlichen Tod im März 2025.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 14:00 Uhr eröffnet. Sie ist dann bis zum 22. März 2026 zu sehen. Für die Ausstellung bietet das Museum duale Führungen an: Künstlerinnen und Museum führen gemeinsam durch die Ausstellung. Die Termine sind der 1. März und der 22. März, jeweils 15.00 Uhr.
Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Museum Voswinckelshof gibt es hier auf dieser Homepage.