Niederrhein aktuell Sonderseiten
BZ-Sitemap • Reisen Hochschule Rhein-Waal VHS Archiv
 

Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

Archiv  • Vorige Woche: KW 10
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 11:  Montag, 9. -  Sonntag,15. März 2026
Themen u.a.:

Nahost-Konflikt dämpft erhofften Aufschwung - IHK-Umfrage: Auswirkungen für Niederrhein – Webinar 16. 3. für betroffene Unternehmen
Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich auf die Unternehmen in Duisburg und am Niederrhein aus. Hohe Energiekosten und gestörte Lieferketten machen den Firmen das Leben schwer. Damit schwindet die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung. Das zeigt eine Umfrage der Niederrheinischen IHK.  

Fast die Hälfte der Betriebe sehen Probleme bei ihren Lieferketten. „Unsere Umfrage macht deutlich: Der Nahost-Konflikt schlägt voll durch. Die Preise für Öl und Gas schießen in die Höhe. Und damit auch die Benzin-, Diesel- und Energie-Kosten. 80 Prozent der Firmen sagen, dass das ihre Geschäfte erschwert. Der Konflikt ist Gift für die Wirtschaft“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger.  

Preisanstieg erhöht Druck auf Unternehmen Die gestiegenen Treibstoffpreise wirken sich besonders auf die für unsere Region wichtige Transport- und Logistikbranche aus. Die Betriebe können die Kosten meist nicht an die Kunden weitergeben. Auch die Industrie leidet unter dem Preisschock. Hinzu kommt: Seefrachten und die Versicherungen der Transporte werden teurer. Viele Schiffe sind länger unterwegs. Das führt dazu, dass auch andere Rohstoffpreise steigen könnten. Viele Unternehmen rechnen mit höheren Kosten in weiteren Bereichen.     

Konflikt erschwert Geschäfte
Der Luftverkehr ist ebenfalls stark beeinträchtigt. Dubai ist eines der größten Luftdrehkreuze der Welt. So erreichen Serviceteams ihre Kunden nicht. Geschäftspartner kommen nur über Umwege nach Deutschland. „Wir hoffen, dass der Ausnahmezustand bald vorbei ist. Und die Freigabe der nationalen Ölreserve den Kostenanstieg bremst. Sonst könnte der Krieg unsere Wirtschaft wieder in die Rezession treiben. Sechs Jahre Stagnation sind mehr als genug“, warnt Dietzfelbinger.  

IHK-Webinar am 16. März Die Niederrheinische IHK informiert zur aktuellen Lage vor Ort und über das Außenwirtschaftsrecht im Kriegs- und Krisenfall. Interessierte Unternehmen können sich zum Webinar am 16. März, 10 bis 11 Uhr, anmelden: www.ihk.de/niederrhein/nahost-konflikt/webinar.

ENNI: Gasverbrauch in Moers und Neukirchen-Vluyn im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024.  
Im Jahr 2024 lag der Gasverbrauch bei 610 GWh. Im Jahr 2025 ist der Verbrauch um rund 4,5 Prozent auf 638 GWh gestiegen. Dieser Anstieg steht im direkten Zusammenhang mit der Witterung. Zur Einordnung wird die Kennzahl der sogenannten Gradtage herangezogen.

Gradtage geben an, wie kalt ein Jahr war und wie viel Heizenergie entsprechend benötigt wurde: Je kälter die Witterung, desto höher die Zahl der Gradtage. Im Jahr 2024 wurden rund 3.390 Gradtage erfasst. Im Jahr 2025 ist dieser Wert um rund 4 Prozent auf 3.540 Gradtage gestiegen. Das Jahr 2025 war somit insgesamt kälter als 2024.  

Berücksichtigt man diese niedrigeren Temperaturen, zeigt sich: Der Gasverbrauch pro Witterungseinheit ist im Jahr 2025 auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr geblieben. Der höhere Gesamtverbrauch ist daher im Wesentlichen auf die kältere Witterung zurückzuführen und nicht auf einen grundsätzlich höheren Energiebedarf der Haushalte.

Lungenkrebs-Früherkennung für Raucherinnen und Raucher kommt ab April in die Versorgung
Die Lungenkrebs-Früherkennung kommt ab April in die gesundheitliche Versorgung. Aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren können dann alle 12 Monate mittels Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT) untersucht werden.

Ziel ist es, bei diesem besonders gefährdeten Personenkreis Lungenkrebs möglichst früh zu erkennen. Die neue Leistung der gesetzlichen Krankenkassen beruht auf einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sowie der vorausgegangenen Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung des Bundesumweltministeriums.

Tulpen auf Platz 1: Diese Frühlingsblüten sind am beliebtesten
Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Start in die Garten- oder Balkonsaison? Vergleich.org hat dazu eine Umfrage unter Leser:innen durchgeführt und nach dem aktuellen Stand der Gartenarbeiten gefragt. Bei den Frühlingsblumen gibt es ebenfalls klare Favoriten, die für Farbe und Frühlingsstimmung sorgen.

VGL

Wer sich aktuell im Internet informiert, was in den ersten milden Tagen des Vorfrühlings im Garten oder auf dem Balkon zu tun ist, stößt auf zwei gegensätzliche Empfehlungen: Auf der einen Seite stehen Ratgeber und To-do-Listen mit frühen Arbeiten wie Heckenschnitt, Laub harken, Kompost umsetzen oder Stauden zurückschneiden.

Auf der anderen Seite werden Stimmen aus Natur- und Umweltschutz lauter, die – zum Schutz der Biodiversität – dazu raten, mit dem Aufräumen noch zu warten, auch wenn es unordentlicher aussieht. So empfiehlt der WWF* deutlich, dass Gärten „ausschlafen“ dürfen. Das Saubermachen des Gartens schade Insekten, Igeln, heimischen Schlangen wie der Ringelnatter und Pflanzen. Insekten und Igel etwa sind noch im Winterschlaf. Sie werden durch Laubharken und Pflanzenschnitt zu früh geweckt oder verletzt und damit unter Stress gesetzt.

Junge Pflanzentriebe wiederum sollten noch durch Laub und tote Halme vor Kälte und Spätfrost geschützt werden, weshalb die Haufen bis April liegen bleiben können. Früh mit der Gartenarbeit beginnen oder noch liegen lassen? Aus diesem Grund wollte Vergleich.org wissen, wann unsere Leser:innen in die Garten- oder Balkonsaison starten.

Ob aus Umweltschutzgründen oder anderen Hintergründen: Die meisten haben zu Beginn des März nur wenig erledigt. 43 % der Befragten gaben an, nur Kleinigkeiten gemacht zu haben. Mit den größeren Gartenarbeiten wollen sie warten, bis es keinen Nachtfrost mehr gibt. Erst dann ist die Wetterlage stabil genug, damit neu gepflanzte Stauden und Jungtriebe gut gedeihen können. Weitere 30 % genießen die frühen Sonnenstrahlen ganz entspannt, ohne irgendein Gartengerät in die Hand zu nehmen.

Für sie startet die Gartenarbeitssaison ohnehin erst später im Frühling. Nur 4 % aller Befragten haben die ersten warmen Tage genutzt und bereits alles erledigt, was zu tun ist. Weitere 5 % sind fast durch und immerhin 18 % befinden sich gerade mittendrin im Prozess und freuen sich darauf, auch mal wieder neue Gartengeräte oder Pflanzen zu kaufen.

Tulpen sind die Lieblinge im Frühling!
Doch ob jetzt schon viel im Garten gearbeitet wird oder nicht – an einem erfreuen sich fast alle: Frühlingsblumen wie lila Krokusse, weiße Schneeglöckchen, gelbe Narzissen oder rosa Baumblüten. Darum wollte Vergleich.org darüber hinaus wissen, welche der vielen schönen Blumen die Favoriten unserer Leser:innen sind. Auf Platz 1 mit 30 % liegen die anmutigen und farbenfrohen Tulpen.

Die klassisch schönen Blumen sind um Ostern herum sowohl im Beet als auch in der Vase eine Augenweide. Nur knapp dahinter reihen sich die zarten Frühblüher wie Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge mit 26 % auf Platz 2 ein. Auf Platz 3 folgen klassische Frühlingsblumen wie Narzissen, Osterglocken oder Hyazinthen mit 22 %. 11 % bevorzugen kleine Beet- und Balkonblumen, die jetzt schon gepflanzt werden können, wie Stiefmütterchen, Primeln und Veilchen.

Diese hübschen Blumen machen sich nicht nur im Beet, sondern auch in Balkonkübeln und auf Fensterbänken wunderschön. Ebenfalls 11 % gaben den Busch- und Baumblüten ihre Stimme. Forsythien, Weidenkätzchen, Kirsch- oder Apfelblüten erzeugen schon aufgrund ihrer üppigen Blüte eine wunderschöne Frühlingsstimmung. Sie sind auch im weiten Stadtbild sowie in der Landschaft verbreitet, sodass man diese auch ohne eigenen Garten genießen kann.

Das Schöne ist: Viele dieser Blumen und Blüten blühen nacheinander und geben einen Vorgeschmack auf das bald sprießende, satte Sommergrün, sodass der lange Winter ohne Farbe endlich vorbei sein dürfte. Woher kommen die Ergebnisse? Vergleich.org hat mithilfe von MakeOpinion 509 Personen in Deutschland befragt. Die Umfragen starteten am 04. März 2026 und liefen ca. 2 Tage. Es waren mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Quelle: *WWF: „Gärten wollen ausschlafen“. 05.03.2026



NRW: 2025 wurden erneut mehr Eier in Bio-Qualität produziert 
* Die Legeleistung stieg auf 289 Eier pro Legehenne
* Bodenhaltung macht fast 70 % der Eierproduktion aus
* Regierungsbezirk Arnsberg und Detmold mit größtem Anteil an Eiern aus ökologischer Haltung

Im Jahr 2025 sind in Nordrhein-Westfalen rund 1,47 Milliarden Eier von Legehennen produziert worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, entsprach dies einem Anstieg von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der gehaltenen Legehennen verzeichnete einen Anstieg um 1,2 % auf 5,08 Millionen Tiere. Grafik IT.NRW



Mit rund 289 Eiern pro Legehenne stieg die Legeleistung im Vergleich zum Jahr 2024 leicht an. 7 von 10 Eiern stammten aus Bodenhaltung Mit einem Anteil von 69,1 % machte Bodenhaltung nach wie vor den größten Anteil an der nordrhein-westfälischen Eierproduktion aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der erzeugten Eier aus Bodenhaltung wieder über die Milliarden-Marke. 

225 Millionen bzw. 15,4 % der produzierten Eier kamen von Legehennen aus Freilandhaltung. Die Produktion stieg im Vergleich zum Jahr 2024 um 7,7 %. Die Eiererzeugung in ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben verzeichnete einen Zuwachs von 5,8 %. Im zweiten Jahr in Folge überstieg die Anzahl der Eier aus ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben mit 123 Millionen die Anzahl derer aus Kleingruppenhaltung und ausgestalteter Käfige (105 Millionen). Eier aus dieser Haltungsform, verzeichneten mit –10,0 % den stärksten Rückgang bei den Haltungsformen.

Eiererzeugung in Freilandhaltung binnen 10 Jahren mehr als verdoppelt
Die Zahl der erzeugten Eier aus Kleingruppenhaltungund ausgestalteter Käfige verringerte sich zwischen 2015 und 2025 um 45,5 % – seit dem Jahr 2021 war ein Rückgang von 27,6 % zu beobachten. In ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben erzeugten Legehennen im vergangenen Jahr dagegen 94,6 % mehr Eier als noch 2015. Die Eiererzeugung aus Freilandhaltung hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt (133,5 %).

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 12,0 % mehr Eier erzeugt als 2015
Knapp die Hälfte der Eier wurde 2025 im Regierungsbezirk Münster erzeugt Der Großteil der erzeugten Eier kam im vergangenen Jahr aus dem Regierungsbezirk Münster. Dort wurden mit 691 Millionen 47,1 % aller Eier in NRW produziert. Darauf folgten die Regierungsbezirke Detmold (16,5 %), Arnsberg (13,5 %) und Köln (12,6 %). Den geringsten Anteil an der nordrhein-westfälischen Eierproduktion machte der Regierungsbezirk Düsseldorf (10,3 %) aus.

Rund 40 % der Eier aus ökologischer Haltung stammte 2025 aus Arnsberg
Der Regierungsbezirk Münster verzeichnete mit einem Anteil von 87,4 % sowohl die meisten Eier aus Kleingruppenhaltung, als auch aus Bodenhaltung (49,2 %) und Freilandhaltung (35,6 %). Der Großteil der Eier aus ökologischer Haltung wurde in den Regierungsbezirken Arnsberg (39,2 %) und Detmold (22,4 %) erzeugt.


Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026: -10,1 % gegenüber Januar 2025
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, Januar 2026
-10,1 % zum Vorjahresmonat
-2,3 % zum Vormonat
Preise für pflanzliche Erzeugnisse
-11,9 % zum Vorjahresmonat
Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse
-8,9 % zum Vorjahresmonat

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Januar 2026 um 10,1 % niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,3 % gelegen, im November 2025 bei -5,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 2,3 %.



Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Januar 2026 um 11,9 % gegenüber Januar 2025. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 8,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im Januar 2026 erneut gegenläufig.

So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 1,9 %, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,7 % sanken. Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 11,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Januar 2026 um 49,8 % niedriger als im Januar 2025.

Im Dezember 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -48,0 %, im November 2025 bei -45,6 % gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 1,7 %. Preise für Obst, Getreide, Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken, für Gemüse und Wein gestiegen.

 Die Erzeugerpreise für Obst waren im Januar 2026 um 25,3 % niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -26,9 %. Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 1,8 %, wobei insbesondere Salat (+14,4 %) und Champignons (+3,4 %) teurer waren.

Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 24,1 % billiger war. Getreide war im Januar 2026 im Vergleich zum Januar 2025 um 16,7 % günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Januar 2026 um 4,7 % niedriger als ein Jahr zuvor.

Auch Raps verbilligte sich um 9,1 % zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 8,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Beim Wein war im Januar 2026 dagegen eine Preissteigerung um 1,4 % gegenüber Januar 2025 zu verzeichnen.

Tierische Erzeugung: Preisanstieg bei Rindern, Geflügel und Eiern, Preisrückgang bei Schweinen und Milch Der Preisrückgang für Tiere und tierische Erzeugnisse um 8,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im Januar 2026 um 23,5 % niedriger als im Vorjahresmonat.

Auch im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 sanken die Preise für Milch (-8,7 %). Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 15,4 %. Die Preise für Tiere lagen im Januar 2026 um 1,6 % höher als im Januar 2025.

Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 26,5 %. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen erneut um 16,1 % (Dezember 2025: -16,1 % gegenüber Dezember 2024). Die Preise für Geflügel waren im Januar 2026 um 5,1 % höher als im Januar 2025. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 12,9 %. Bei Hähnchen kam es zu einem moderaten Preisanstieg um 0,2 %.



Wesel: Sirenenalarm auf dem Großen Markt erfolgreich
Der heutige Sirenenalarm im Rahmen des landesweiten Warntags war in Wesel erfolgreich. Die Feuerwehr Wesel hat gemeinsam mit dem Kreis Wesel auf dem Großen Markt Fragen rund um den landesweiten Warntag von Bürger*innen beantwortet.

Bürgermeister Rainer Benien (5. v. r.) zusammen mit der Feuerwehr Wesel auf dem Großen Markt.

 Zudem stellte die Feuerwehr Wesel ihre Notfall- und Informationspunkte (NIP) vor. Dabei wurden auch mobile Sirenen, Stromaggregate und andere technische Hilfsmittel getestet. Bürgermeister Rainer Benien sagt über den gelungenen Test: "Es ist gut, dass der Alarm funktioniert hat. Ebenso erfreulich ist, dass die Menschen das Angebot auf dem Großen Markt angenommen haben. So konnten Fragen beantwortet und wichtige Aufklärung für den Ernstfall geleistet werden." Ziel des Probealarms ist es, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für diese Warnsignale zu schaffen. Durch regelmäßige Probealarme wissen Menschen im Ernstfall (Gefahrensituationen), wie sie sich verhalten sollen.

Kleve: Platz an der Herzogbrücke: Sperrung für vorbereitende Arbeiten zum Umbau
Der Platz an der Herzogbrücke wird umgestaltet. Montag beginnen dafür die Vorbereitungen. Der Platz an der Herzogbrücke zwischen den Gebäuden der Volksbank, der Deutschen Bank, dem Elaya Hotel und dem Spoycenter in der Klever Innenstadt wird in den kommenden Monaten grundlegend umgestaltet.

Ist die Fläche aktuell vom Durchgangsverkehr geprägt und kaum als Platz erkennbar, soll sie künftig deutlich mehr Aufenthaltsqualität bieten. Ab Montag, 16. März 2026, beginnen vorbereitende Arbeiten für den Umbau, die bereits eine Teilabsperrung des Platzes nach sich ziehen. In einem ersten Schritt werden die Fachleute des Kampfmittelräumdienstes das künftige Baufeld auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg untersuchen.

Hierfür wird ein Teilbereich des Platzes an der Herzogbrücke zwischen dem Gebäude der Deutschen Bank, der Volksbank und dem Spoycenter gesperrt. Der Citybus, notwendiger Lieferverkehr für die Innenstadt sowie Fußverkehr können die Arbeitsstelle dauerhaft passieren. Auch die Minoritenstraße bleibt zunächst befahrbar. Im Rahmen der Bauarbeiten wird es jedoch notwendig sein, die Fahrradständer unter den Platanen auf dem Platz zu entfernen.

Die Stadt Kleve bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger dringend darum, ihre dort angeketteten Fahrräder kurzfristig bis Sonntagabend zu entfernen. Entsprechende Hinweisschilder wurden vor Ort bereits aufgehängt. Im weiteren Verlauf der Baustelle wird die Baustelleneinrichtung und damit verbunden auch die Sperrung ausgeweitet. Hierüber informiert die Stadt Kleve rechtzeitig.

In der Bensdorpstraße ist im Zuge der Platzumgestaltung mit Baustellenverkehr zu rechnen, da die Wiese am Hotel als Lagerfläche dient. Mitunter muss der Baustellenverkehr die Bensdorpstraße auch entgegen der Einbahnstraßenregelung nutzen.  Alle anliegenden Geschäfte im Bereich des Platzes an der Herzogbrücke (Deutsche Bank, Galaxy Mode, Kodi, Waschsalon Speed Queen, Büro der Hochschule Rhein-Waal, Volksbank Kleverland, Venga) bleiben während der gesamten Bauzeit geöffnet und sind zu Fuß erreichbar.

Mit dem Beginn der Bauarbeiten wird die Stadt Kleve die Umgestaltungspläne für den innerstädtischen Platz ausführlich vorstellen. Insgesamt investiert die Stadt Kleve über 2 Mio. Euro in das Projekt. Als Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt wird der Umbau zu 70 % mit Mitteln aus der Städtebauförderung von Bund und Land gefördert.

Hintergrund: Integriertes Handlungskonzept Die Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes. Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2027. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden: Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum.

Viele unterschiedliche Gruppen und Akteure werden dabei miteinbezogen. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Moers: Bürgermeisterin übernimmt Schirmherrschaft für wichtige Vereinsarbeit   
„Ich freue mich, dass ich dieses wichtige Projekt insgesamt und viele einzelne Aktionen künftig stärker begleiten darf“, begrüßte Bürgermeisterin Julia Zupancic am Dienstag, 3. März, Vorstandsmitglieder der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers. Sie möchte helfen, die Erinnerung an jüdisches Leben in der Stadt wachzuhalten und Antisemitismus zu bekämpfen.

Freuen sich auf das künftige gemeinsame Engagement zur Erinnerung an jüdisches Leben in der Stadt und den Einsatz gegen Antisemitismus: Lutz Hartmann, Annedore Kremers, Bürgermeisterin Julia Zupancic, Daniel Schirra, Martin Behnisch-Wittig, Julian Müller und Andrea Dieren  (v.l.). (Foto: pst)

Hintergrund des Besuchs war der offizielle Start der Schirmherrschaft der Bürgermeisterin für den Verein. Zudem haben die Vorstandsmitglieder die neue Broschüre ‚Spuren jüdischen Lebens’ vorgestellt. „Wir sind seit Jahren aus der Bevölkerung heraus gewachsen“, erläuterte der evangelische Vorsitzende Martin Behnisch-Wittig die Besonderheiten des Vereins.

Einbindung von jungen Menschen
Trotz der Ausrichtung auf Moers ist der Verein bundesweit gut vernetzt. Das hat dazu geführt, dass die Buber-Rosenzweig-Medaille, die der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit jedes Jahr verleiht, nach Moers gegangen ist. Heinz Kremers hat die Auszeichnung 1986 für seinen Einsatz für den christlich-jüdischen Dialog erhalten. Seine Tochter Annedore Kremers ist aktuell im Vorstand des Vereins tätig.

Auch Nikolaus Schneider, ehemaliger Superintendent des Kirchenkreises Moers und Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, erhielt die Medaille 2012 für sein Engagement. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Einbindung von jungen Menschen. So gibt es regelmäßig Kooperationen mit Moerser Schulen. Zudem sind mit Lehrer Daniel Schirra (Adolfinum) und sein ehemaliger Schüler Julian Müller wichtige Multiplikatoren im Vorstand, um jungen Menschen die Arbeit des Vereins näherzubringen.

Jüdische Bürgerinnen und Bürger waren wichtiger Teil der Gesellschaft
Die Broschüre geht den wenigen noch vorhandenen Zeugnissen jüdischen Lebens in Moers nach. Beispielsweise gibt es unter anderem Informationen über die frühe Geschichte der Moerser Jüdinnen und Juden in der Stadt, die ehemalige Synagoge, die Stolpersteine und die Deportationen der Menschen.

Die Gestaltung hat die Künstlerin Andrea Dieren übernommen, die zum 700-jährigen Stadtjubiläum auch die Geschichtsstationen konzipiert hatte. Für den inhaltlichen Part sind die ehemaligen Vorstandsmitglieder Hans-Helmut Eickschen und Lutz Hartmann verantwortlich. Ein wichtiges Thema sind auch die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger als Nachbarn, die vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten alle staatsbürgerlichen Rechte hatten.

Sehr bekannt war beispielsweise Dr. Hermann Bähr, der als praktischer Arzt geachtet und beliebt war. Auch die Lehrerin Maria Djuk war ein wichtiger Teil der Moerser Gesellschaft. Die Broschüre ‚Spuren jüdischen Lebens‘ ist zum Preis von drei Euro in vielen öffentlichen Einrichtungen erhältlich. Dazu zählen unter anderem das Grafschafter Museum, das Stadtarchiv, die Barbara Buchhandlung und Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing. 

Hauptweg im Freizeitpark Kapellen gesperrt
Die Umbauarbeiten im Bereich Freizeitpark/Sportanlage in Kapellen kommen gut voran. Ab Montag, 16. März, muss für Erdarbeiten der Hauptweg im Park auf Höhe des Spielplatzes für einige Tage gesperrt werden. Der Zugang ist aber weiterhin möglich.

Mentale Gesundheit im Alltag stärken
In einer schnelllebigen Zeit ist es besonders wichtig, auf das eigene innere Erleben zu achten und persönliche Kraftquellen zu finden. Der Abend ‚Mentale Gesundheit im Alltag stärken: Selbstwahrnehmung, Resilienz und Achtsamkeit‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort am Dienstag, 17. März, lädt genau dazu ein.

 Ab 18 Uhr erklärt Julian Adams von der Fachstelle für Psychiatriekoordination des Kreises Wesel, wie man den Fokus auf eigene Stärken und positive Eigenschaften richtet. Zusätzlich informiert das Bündnis gegen Depression über mögliche Hilfs- und Unterstützungsangebote im Kreis Wesel.

Die kostenlose Veranstaltung findet im Alten Landratsamt, Kastell 5b, in Moers statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

Neuer vhs-Kurs: Entspannen mit allen Sinnen
In die Welt der Entspannung führt ein neues Kursangebot der vhs Moers – Kamp-Lintfort, das am Freitag, 20. März (17 bis 20 Uhr), und am Samstag, 21. März (10 bis 13 Uhr) läuft. ‚Zur Ruhe kommen – Entspannen mit allen Sinnen‘ setzt auf Elemente des autogenen Trainings und sanfte Achtsamkeitsübungen gepaart mit Bildern, Klängen und Düften.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Für den Workshop ist eine rechtzeitige Anmeldung entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.

Wenn die Sirenen heulen – Landesweiter Warntag am 12. März
Am Donnerstag, 12. März 2026, heulen erneut landesweit bei einem Probealarm die Sirenen.  Auch im Kreis Wesel werden um 11 Uhr die Sirenen mit einem ein-minütigen Dauerton, dem Signal „Entwarnung“, starten. Gegen 11.06 Uhr folgt ein ein-minütiger auf- und abschwellender Heulton, das Signal „Warnung“.

Zusätzlich werden Warnmeldungen über das Modulare Warnsystem („MoWaS“), über die Warn-Apps „NINA“ und „KATWARN“ sowie das sogenannte „Cell Broadcast“, bei dem automatische Warnungen an Mobilfunkgeräte versendet werden, ausgelöst. Im Ernstfall sind alle Bürgerinnen und Bürger bei diesem Ton aufgefordert, umgehend ein Gebäude aufzusuchen und das Radio für weitere Informationen einzuschalten. 

Geplant ist, dass der Probealarm um 11.12 Uhr mit einer erneuten „Entwarnung“ beendet wird. Ziel des Probealarms ist es, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für diese Warnsignale zu schaffen. Durch regelmäßige Probealarme wissen sich Menschen in Ernstfällen (Gefahrensituationen) zu helfen. Zudem können beteiligte Akteure (unter anderem Behörden und Feuerwehr) ihre Warnsysteme testen.

Unter der Telefonnummer 0800 120 4000 nimmt der Kreis Wesel von 11 Uhr bis 14 Uhr Hinweise darüber entgegen, ob Sirenen an bestimmten Stellen nicht zu hören waren. Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Hier werden gerne auch Anregungen aus der Bevölkerung entgegengenommen.

Für den landesweiten Warntag plant die Feuerwehr Wesel zusammen mit dem Kreis Wesel, zusätzlich mit mobilen Notfall- und Informationspunkten (ausgebaute, einfach zu verlegende Container) auf dem Großen Markt Anlaufstellen in Krisen- bzw. Gefahrensituationen für die Bevölkerung anzubieten. Denkbar ist, dass bei einem Stromausfall von solchen Notfall- und Informationspunkten aus Notrufe abgesetzt werden.

Zudem erhalten dort Menschen wichtige Informationen (unabhängig vom Strom-, Telefon- oder einem anderen Netz), da im Zweifel alle strombetriebenen Netze zusammenbrechen können. Kontakt Fachstelle Kreiskommunikation Pressestelle, Social Media  Telefon0281 207-4142  E-MailE-Mail senden

Dinslaken: Landesweiter Warntag am Donnerstag, 12. März 2026
Ab 11 Uhr heulen 14 Sirenen in Dinslaken, um die Bevölkerung vor akuten Gefahren, wie beispielsweise Hochwasser, Großbränden oder Chemieunfällen zu warnen.  Nordrhein-Westfalen führt bereits seit 2018 regelmäßig einen landesweiten Sirenenprobealarm durch.

Ziel ist es dabei, der Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die damit verbundenen Verhaltensweisen näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob der Warnprozess und das Zusammenspiel verschiedener Warnmittel funktionieren. Die Stadt Dinslaken nutzt den Warntag zudem, um die Funktionsfähigkeit ihres bestehenden Sirenennetzes zu prüfen und weiterzuentwickeln.

Dazu werden am Donnerstag sechs ältere Sirenenanlagen „stumm“ bleiben, um festzustellen, ob die betroffenen Bereiche bereits durch moderne, leistungsfähigere Sirenenanlagen versorgt sind. Die Feuerwehr Dinslaken wird mit einem Dutzend Einsatzkräften entsprechend Hörproben durchführen. 

Ebenfalls in die Aktion eingebunden werden unter anderem die Warn-App NINA und der Warnkanal Cell Broadcast (CB). Bei CB wird eine Nachricht mit dem Text der Warnung an mobile Endgeräte im Mobilfunknetz versandt. Gleichzeitig wird auf den Geräten ein lautes Tonsignal erzeugt.

Unter der Telefonnummer 0800-1204000 werden am Donnerstag von 11 Uhr bis 14 Uhr Hinweise darüber entgegengenommen, ob Sirenen an bestimmten Stellen nicht zu hören gewesen sind. Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich ebenfalls an diese Nummer wenden. Hier werden gern auch Anregungen aus der Bevölkerung entgegengenommen.

KV Nordrhein ruft zur Vorsorge auf Früherkennung rettet Leben – Warnsignale ernst nehmen
Anhaltende Durchfälle, Schmerzen, Krämpfe – wenn die Verdauung streikt, leidet die Lebensqualität erheblich. Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen oft unterschätzt. Laut Statistischem Bundesamt zählt Darmkrebs zu den fünf häufigsten Todesarten in Deutschland, im Jahr 2024 gingen allein auf diese Krebsart 23.600 Todesfälle bundesweit zurück.

Dabei ist Darmkrebs wie kaum eine andere Krebserkrankung durch konsequente Vorsorge vermeidbar oder in einem noch heilbaren Stadium erkennbar. Und: Bei rechtzeitiger Früherkennung liegen die Heilungschancen bei über 90 Prozent, in sehr frühen Stadien sogar bei nahezu 100 Prozent.

Anlässlich des Darmkrebs-Monats März appelliert die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein daher an alle Anspruchsberechtigten, die Vorsorgeangebote in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte wahrzunehmen. „Darmkrebs ist in der Regel gut heilbar, wenn er früh erkannt wird. Die Vorsorgeuntersuchungen sind einfach zugänglich und können Leben retten. Wir ermutigen alle Menschen in Nordrhein, diese Chance zu nutzen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen", betont Dr. med. Frank Bergmann, Vorsitzender der KV Nordrhein.

Vorsorge rettet Leben: Diese Angebote stehen zur Verfügung In der gesetzlichen Krankenversicherung wird das Programm zur Früherkennung von Darmkrebs seit 2019 als organisiertes Darmkrebsscreening angeboten: Versicherte erhalten ab dem Alter von 50 Jahren von ihrer Krankenkasse eine Einladung und Informationen zur Früherkennung und zur Durchführung einer Koloskopie.

Bleibt diese ohne Befund, ist eine erneute Früherkennungs-Koloskopie dann nach Ablauf von neun Kalenderjahren möglich. Alternativ kann ab 50 Jahren bei Frauen und Männern alle zwei Jahre ein Test auf okkultes Blut im Stuhl mit einem quantitativen immunologischen Test (iFOBT) durchgeführt werden, wenn sich die Person gegen eine Darmspiegelung entscheidet.

Die Kosten für diese Tests übernehmen ebenfalls die Krankenkassen. Warnsignale ernst nehmen Grundsätzlicher Rat: Veränderungen im Stuhlgang, Blut im Stuhl, anhaltende Bauchschmerzen oder unerklärlicher Gewichtsverlust sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Auch eine familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko – in diesen Fällen empfehlen Fachleute eine frühere und engmaschigere Vorsorge.

Vorbereitung einer Koloskopie, Quelle: PonyWang / gettyimages

ITB Berlin 2026: Großes Interesse am Niederrhein
Auf dem internationalen Branchentreffen standen unter anderem 
das neue Ferienresort Marissa Lake Village und die Digitalisierung im Mittelpunkt. Auch in diesem Jahr hat sich der Niederrhein Tourismus (NT) auf der ITB Berlin präsentiert. Das NT-Team war am Landesgemeinschaftsstand von Tourismus NRW auf der führenden Plattform der globalen Reise- und Tourismusbranche zu finden, gemeinsam mit dem Flughafen Weeze, der Stadt Rees und dem Marissa Lake Village.

Dabei handelt es sich um das aktuell größte Investitionsprojekt im Tourismus in Nordrhein-Westfalen. Mit dem Ferienresort Marissa Lake Village (mit Vorbild am Dümmer See im niedersächsischen Damme) werden neue Impulse für den Tourismus am Niederrhein gesetzt. Der Spatenstich an der Wasserfläche des „Reeser Meeres“ erfolgte Ende 2025.

Insgesamt entstehen 300 Ferienhäuser und 150 Wohnungen. „Und bereits Ende diesen Jahres sollen voraussichtlich die ersten Häuser an Gäste vermittelt werden – ein wichtiger Meilenstein für dieses zukunftsweisende Projekt“, freut sich NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. Auch beim Besuch von Ministerpräsident Hendrik Wüst am NRW-Stand war der Niederrhein Thema.

Martina Baumgärtner stellte unter anderem das „NiederrheinRad“ als digitalisiertes, regionales Fahrradverleihsystem vor und gab Einblicke in das Radfahren am Niederrhein. Ebenfalls auf großes Interesse bei den Besuchern stieß die im vergangenen Jahr eingeführte NiederrheinCard, die durch Rabatte und exklusive Angebote neue und attraktive Zugänge zu bekannten Highlights und versteckten Geheimtipps in der Region schafft.

Ebenso wie das modernisierte Fahrradverleihsystem ist auch die NiederrheinCard – die sich ganz bequem als App verwalten lässt –, Teil einer verstärkten Digitalisierung von NT-Angeboten, um die zahllosen Möglichkeiten der Region noch leichter nutzbar zu machen.

In diesem Zusammenhang verweist Martina Baumgärtner auch auf die guten Gespräche mit Juvigo auf der Messe: „Dieser Berliner Veranstalter möchte Jugendreisen mit uns planen und zudem die European Youth Card für junge Reisende bis zum 30. Geburtstag mit unserer NiederrheinCard kombinieren.
Sicherlich eine vielversprechende Partnerschaft, um verstärkt jüngere Zielgruppen anzusprechen und für unsere wunderbare Region zu begeistern.“

Martina Baumgärtner (Geschäftsführerin Niederrhein Tourismus GmbH, 3.v.l.) freute sich über das rege Interesse am Niederrhein auf der ITB. Neben ihr (v.l.): Burkhard Schmidt-Schönefeldt (Vorsitzender des Vorstandes Tourismus NRW e.V.), Dr. Heike Döll-König (Geschäftsführerin Tourismus NRW e.V.), NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Dominic Fischer (TourComm Germany) und Achim Laurs (Vorstandsmitglied Tourismus NRW e.V.). Foto: RP Creatives_Tourismus NRW e.V.

Dinslaken: Neue Gestaltungssatzung bringt Erleichterungen für Zechensiedlung
Wer in der Zechensiedlung Dinslaken-Lohberg wohnt, hat inzwischen mehr Möglichkeiten, Haus und Garten individuell zu gestalten. Die neue Gestaltungssatzung sorgt für spürbare Erleichterungen bei Umbauten und Modernisierungen, etwa bei Markisen, Zäunen oder Solaranlagen.

Die Satzung wurde vom Rat Ende Oktober 2025 beschlossen und ist Anfang Dezember 2025 in Kraft getreten. Damit wurde auf viele Anregungen aus der Bevölkerung reagiert und klarere und zeitgemäße Regeln für den Erhalt der denkmalgeschützten Siedlung wurden geschaffen.

Bewohner*innen können im rückwärtigen, also gartenseitigen Bereich ihrer Häuser künftig einfacher Veränderungen beantragen. Unter bestimmten Voraussetzungen können beispielsweise zugelassen werden:
· Markisen als Sonnen- und Sichtschutz,
· aufgeständerte Terrassen,
· höhere Einfriedungen oder Hecken bis 1,80 Meter,
· Anbauten oder Balkone an Gebäuden, die nach 1945 entstanden sind.

Die Gestaltungssatzung ist online hier zu finden: www.dinslaken.de/system/files/2025-12/606.pdf

Mit diesen Anpassungen erhalten Eigentümer*innen mehr Gestaltungsfreiheit, ohne das historische Erscheinungsbild der Gartenstadt zu gefährden.

Neu ist auch, dass Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeerzeugung in einer denkmalgerechten Ausführung zulässig sind. Unter bestimmten gestalterischen Bedingungen können außerdem Wärmepumpen und Klimaanlagen genehmigt werden, sofern sie von öffentlichen Flächen nicht sichtbar sind.
Damit berücksichtigt die Stadt die Anforderungen des Klimaschutzes und der Energieversorgung und eröffnet zusätzliche Wege, Häuser nachhaltiger zu gestalten.

Von unzulässigen Maßnahmen, die also mit der Satzung im Widerspruch stehen, wird abgeraten, da diese Rückbauforderungen und weitere Kosten auslösen können. Alle Vorhaben müssen darum wie bisher von der städtischen Bauaufsicht genehmigt werden. Wer eine entsprechende Maßnahme plant, sollte sich frühzeitig mit der Bauaufsicht der Stadt Dinslaken in Verbindung setzen, um die Voraussetzungen abzustimmen. Per Mail ist diese unter der Adresse bauaufsicht@dinslaken.de erreichbar.

Starke Saison endet mit Schaumparty -Mehr als 43.000 Gäste in der Moerser Eissporthalle  
Die Eislaufsaison in der Moerser Eissporthalle steuert auf ihr großes Finale zu – und das mit einer rundum positiven Bilanz. Mehr als 43.000 Besucherinnen und Besucher nutzten in dieser Saison allein die öffentlichen Laufzeiten. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort.

„Wir hatten eine richtig gute Saison mit sehr viel Zuspruch aus allen Altersgruppen“, erklärt Benjamin Beckerle, Bereichsleiter der ENNI Sport & Bäder (Enni). Besonders beliebt waren erneut die Eisdiscos, die freitags regelmäßig für ein volles Haus sorgten. Mit mehreren hundert Gästen gehörten sie auch in dieser Saison zu den absoluten Publikumsmagneten.

Zum offiziellen Saisonabschluss steht am Montag, 23. März, ein letztes Highlight an: die Schaumparty. Tickets dafür sind ab sofort online im Vorverkauf erhältlich. Dabei empfiehlt Beckerle, sich frühzeitig Karten zu sichern: „Das Schaum-Event ist erfahrungsgemäß schnell ausverkauft.“  

Vor allem bei den jungen Gästen ist die Schaumparty seit Jahren äußerst beliebt. Los geht es um 17 Uhr zunächst mit Schlittschuhen und Discomusik auf dem Eis. Nach etwa einer Stunde schmeißt die Enni dann die Schaum-Kanone an: Die Eisfläche wird geflutet, Kufen sind tabu, getanzt wird in Straßenschuhen.

Für die passende Partystimmung sorgt ein DJ. Nach dem Saisonende setzt in der Eissporthalle das Tauwetter ein. Die Eisfläche verschwindet, sodass nach Ostern die Baumesse dort stattfinden kann. Im Anschluss beginnt dann der zweite Teil der energetischen Sanierung, in die die Enni rund eine Million Euro investiert.

Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Wärmeschleuse und die Schneegrube erneuert. Nun geht es mit umfangreichen baulichen Maßnahmen weiter, die den Energieverbrauch der Halle künftig deutlich senken sollen. Geplant sind unter anderem Arbeiten an Dach und Fassade und eine verbesserte Wärmedämmung. Ziel ist es, die Eissporthalle nachhaltig aufzustellen und fit für die kommenden Jahre zu machen.  

Der erste Job rückt näher: DRK bietet kostenloses Bewerbungstraining für Jugendliche
Wie schreibe ich eine überzeugende Bewerbung? Und wie trete ich im Vorstellungsgespräch sicher auf? Die DRK Familienbildung Niederrhein unterstützt Jugendliche von 15 bis 18 Jahren mit einem kostenlosen Bewerbungstraining und professionellem Jobcoaching beim erfolgreichen Start ins Berufsleben.  

Der Einstieg ins Berufsleben ist ein wichtiger Schritt – und genau dabei unterstützt die DRK Familienbildung Niederrhein Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren mit einem kostenlosen Bewerbungstraining. Gemeinsam mit einem professionellen Jobcoach lernen die Teilnehmenden, wie sie sich selbstbewusst präsentieren und erfolgreich in Ausbildung und Beruf starten können.  

In zehn Terminen erhalten die Jugendlichen praxisnahe Tipps rund um das Thema Bewerbung: von überzeugenden Bewerbungsunterlagen über die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche bis hin zum sicheren Auftreten im Gespräch. Neben wertvollen Informationen steht vor allem das aktive Üben und persönliche Feedback im Mittelpunkt.  

„Kostenloses Bewerbertraining für Jugendliche in der DRK Familienbildung Neukirchen-Vluyn: Ein professioneller Jobcoach unterstützt junge Menschen praxisnah bei Lebenslauf, Bewerbung und Vorbereitung auf den Berufseinstieg.“

Der Kurs startet am 13. April 2026 und findet jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die DRK-Familienbildung Niederrhein, Grubenwehrstraße 5 in Neukirchen-Vluyn. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Gruppe ist auf maximal 10 Teilnehmende begrenzt, um eine intensive Betreuung zu ermöglichen.   Interessierte Jugendliche können sich ab sofort unter Telefon: 0281 3001-8100 oder E-Mail: familienbildung@drk-niederrhein.de anmelden.

UN-Freiwilligenjahr 2026: DSEE fördert Bildungsaktionen zu globaler Gerechtigkeit
2026 steht weltweit im Zeichen des freiwilligen Engagements: Die Vereinten Nationen haben das Jahr zum Internationalen Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung (IVY 2026) erklärt. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) beteiligt sich mit dem Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale Welt" und unterstützt Bildungsaktionen zu globaler Gerechtigkeit mit bis zu 500 Euro.

Mit action! können Einzelpersonen, Initiativen und Gruppen eigene Bildungsaktionen zu globalen Themen auf die Beine stellen – etwa Filmabende zur Klimagerechtigkeit, Workshops zum Ressourcenabbau im Globalen Süden oder Veranstaltungen zum fairen Handel.

Planspiel Ernährung - Fotoa Hanna Stanke

Wie solche Aktionen aussehen können, zeigt ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz: Eine Foodsharing-Initiative informierte bei einem Stadtfest mit einem Infostand über die globalen Folgen von Lebensmittelverschwendung. Mit geretteten Lebensmitteln, einem Quiz zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und Infomaterialien wurde anschaulich vermittelt, wie lokales Handeln mit globalen Herausforderungen zusammenhängt.

Bundesfoto Guido Schiefer

„Das Internationale Freiwilligenjahr rückt ehrenamtliches Engagement weltweit in den Fokus“, sagt Jan Holze, Vorstand der DSEE. „Mit action! erreichen wir Menschen, die sich für globale Gerechtigkeit einsetzen wollen, aber noch keine Erfahrung mit Förderanträgen haben. Deshalb setzen wir auf eine einfache Antragstellung und persönliche Beratung.“

Das Programm richtet sich bewusst an Engagierte ohne Vereinsstruktur: Anträge können von informellen Gruppen und Einzelpersonen eingereicht werden. Eingetragene Vereine sind nicht antragsberechtigt. Die DSEE bietet Interessierten eine persönliche Beratung per Telefon oder Videokonferenz. Auch der Verwendungsnachweis kann unkompliziert in einer Online-Sprechstunde mündlich eingereicht werden.

Das Förderprogramm action! wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Das Programm läuft bis Ende 2027.

Weitere Informationen zum Förderprogramm action! sowie zur mündlichen Einreichung des Verwendungsnachweises unter www.d-s-e-e.de/action.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert das lokale Engagement für globale Gerechtigkeit und für eine nachhaltige Zukunft. Mit dem Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale Welt“ wird dieses Engagement besonders in ländlichen Regionen Deutschlands gestärkt.

Von 2025 bis 2027 werden entwicklungspolitische Bildungsaktionen mit bis zu 500 Euro gefördert. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt setzt das Förderprogramm um und bietet jungen Engagierten eine umfassende Beratung und praxisnahe Hilfestellungen. 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals)

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die Agenda 2030 stellt einen „Weltzukunftsvertrag“ dar, der die Staaten dazu verpflichtet, allen Menschen bis 2030 ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Kanalanschluss für den Einzelhandel Kornstraße in Moers wird einige Tage zur Sackgasse  
Die ENNI Stadt & Service Niederrhein (Enni) wird in der Kornstraße in Nähe des Kreisverkehres Franz-Haniel-Straße in Moers ab Montag, 16. März 2026, einen großen Einzelhändler an den öffentlichen Mischwasserkanal anschließen. Da der Hauptkanal in rund drei Metern Tiefe und auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite liegt, wird die Straße in Höhe der Baustelle für Autofahrer gut eine Woche zur Sackgasse.  

Anlieger und der Durchgangsverkehr können während der Bauarbeiten über eine ausgeschilderte Umleitung jederzeit in beiden Fahrtrichtungen über die Franz-Haniel-Str/Römer Str./Homberger Str./Cecilienstr./Kornstr fahren. Zudem wird die Linienführung der Buslinie 912 für die Dauer der Baumaßnahme umgeleitet. Für Fußgänger und Radfahrende bleibt die Baustelle die ganze Zeit passierbar.

Enni möchte die Baumaßnahme spätestens am 25. März abschließen. Alle Prozesse wurden im Vorfeld mit dem zuständigen Fachbereich Straßen und Verkehr der Stadt Moers sowie der Polizei und Feuerwehr abgestimmt. Wer Fragen hat, kann sich unter der Rufnummer 02841-104600 informieren.

Dinslaken: Kondolenzbuch Barbara und Alfred Grimm liegt noch im Museum Voswinckelshof aus
In den vergangenen Wochen haben sich bereits viele Menschen in das Kondolenzbuch für Barbara und Alfred Grimm eingetragen und so des verstorbenen Künstler-Paares gedacht. Für alle, die sich noch eintragen wollen liegt das Kondolenzbuch im Museum aus. Es befindet sich in der Ausstellung "Kartongeschichten", die unterem das letzte Kunstwerk von Alfred Grimm zeigt.



4,8 Millionen Photovoltaikanlagen zum Jahresende 2025 installiert
• Neuer Höchstwert: Zahl binnen eines Jahres um 17,6 % gestiegen
• Wert der importierten Photovoltaikanlagen 2025 gegenüber Vorjahr um 7,8 % zurückgegangen, Exporte um 30,1 %
• Produktion von Solarmodulen in den ersten drei Quartalen 2025 um 60,6 % gegenüber Vorjahreszeitraum gesunken


Nach wie vor setzen immer mehr Unternehmen und private Haushalte in Deutschland auf die Energie der Sonne zur Stromerzeugung. Zum Jahresende 2025 waren auf Dächern und Grundstücken hierzulande knapp 4,8 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 106 200 Megawatt installiert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Damit nahm die Zahl der Anlagen gegenüber dem Vorjahr um 17,6 % zu, die installierte Leistung stieg im selben Zeitraum um 11,8 %. Zum Jahresende 2024 hatte es gut 4,0 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 95 000 Megawatt gegeben.



China wichtigster Lieferant von Photovoltaikanlagen für den deutschen Markt
Die Importe von Photovoltaikanlagen sind im Jahr 2025 zurückgegangen: Der Wert der eingeführten Solarzellen und Solarmodule sank gegenüber 2024 um 7,8 % auf 1,8 Milliarden Euro. Deutlicher ging der Wert der exportierten Photovoltaikanlagen in diesem Zeitraum zurück: von 513 Millionen Euro auf 358 Millionen Euro – ein Rückgang von knapp einem Drittel (30,1 %).

China ist aus deutscher Sicht mit Abstand das wichtigste Herkunftsland für Photovoltaikanlagen: 88,0 % der nach Deutschland eingeführten Photovoltaikanlagen kamen 2025 aus der Volksrepublik. Danach folgten mit großem Abstand die Niederlande (5,2 %). Der Importwert von Photovoltaikanlagen war 2025 nahezu fünfmal so hoch wie der Exportwert dieser Waren aus Deutschland.

Die Exporte gingen zu einem großen Teil in europäische Staaten. Die wichtigsten Abnehmer waren 2025 Italien (15,9 %), Österreich (14,8 %), und die Schweiz (7,2 %). Produktion von Solarmodulen mit deutlichem Rückgang Die Produktion von Solarmodulen für Photovoltaikanlagen ist in Deutschland in den ersten drei Quartalen 2025 deutlich gesunken: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging die Anzahl der produzierten Solarmodule um 60,6 % auf 509 200 Stück zurück.

Bereits im Jahr 2024 war die Produktion von Solarmodulen hierzulande deutlich zurückgegangen. 2024 wurden gut 1,5 Millionen Solarmodule zum Absatz produziert. Damit hatte sich die Produktion gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert (-56,2 %). 2023 waren knapp 3,5 Millionen solcher Module hergestellt worden. Solarstrom war 2023 eine Einnahmequelle für 4,9 % der privaten Haushalte Private Haushalte erzeugen Solarstrom nicht nur für den Eigenbedarf – sie speisen ihn auch ins Netz ein.

Im Jahr 2023 hatten 4,9 % der privaten Haushalte (rund 2,0 Millionen) in Deutschland Einnahmen aus dem Verkauf von Solarstrom. Der Anteil hat in den vergangenen Jahren zugenommen: 2018 waren es 2,9 % (1,2 Millionen Haushalte). Die Einnahmen dieser privaten Haushalte aus dem Stromverkauf lagen 2023 bei durchschnittlich 153 Euro im Monat und sind somit im Vergleich zu 2018 mit monatlich 243 Euro um 37 % gesunken. Eine mögliche Ursache für diesen Rückgang dürfte die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkende Einspeisevergütung für neuinstallierte Photovoltaikanlagen sein.

10 500 Euro je Schülerin und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2024
Ausgaben je Schülerin und Schüler gegenüber 2023 um gut 7 % gestiegen
Die öffentlichen Haushalte haben im Jahr 2024 durchschnittlich 10 500 Euro für die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise eines Schülers an einer öffentlichen Schule ausgegeben.



Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das nominal (nicht preisbereinigt) rund 700 Euro beziehungsweise 7 % mehr als im Jahr 2023. Das ist der stärkste Anstieg seit 2019, der hauptsächlich auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen ist.

Drei Viertel der Gesamtausgaben (7 900 Euro beziehungsweise 75 %) entfielen auf diesen Aufgabenbereich. Die restlichen Mittel wurden für den laufenden Sachaufwand (1 500 Euro beziehungsweise 14 %) und Investitionen (1 100 Euro beziehungsweise 11 %) bereitgestellt.

Ausgaben je Schülerin und Schüler in Bremen, Brandenburg und Hessen am stärksten gestiegen
Die Ausgaben je Schülerin und Schüler stiegen im Jahr 2024 in allen Bundesländern. Am stärksten nahmen die Ausgaben in Bremen, Brandenburg und Hessen (jeweils um +11 %) zu. Die höchsten Ausgaben verzeichneten Berlin mit 13 700 Euro, Hamburg mit 13 200 Euro und Bayern mit 11 900 Euro. In Sachsen-Anhalt lagen die Ausgaben mit 9 100 Euro je Schülerin und Schüler am niedrigsten.

Bei einem Ausgabenvergleich zwischen den Bundesländern ist zu beachten, dass sich nicht nur die Schulstruktur und das Unterrichtsangebot in den einzelnen Ländern unterscheiden, sondern auch Unterschiede hinsichtlich Schüler-Lehrer-Relationen, Besoldungsstruktur, Gebäudemanagement oder der zeitlichen Verteilung von Investitionsprogrammen vorliegen.



Moers: Bürgermeisterin Zupancic dankt jungem Ersthelfer für mutiges Handeln
Bürgermeisterin Julia Zupancic hatte am 5. März den jungen Ersthelfer Konstantin ins Rathaus eingeladen, um sich für sein Engagement bei einem Notfall zu bedanken. Sein Vater Johann Kartaschow freute sich ebenfalls über die Einladung.

(Foto: pst)

Ein besonderer Besuch im Rathaus: Bürgermeisterin Julia Zupancic hat am Donnerstag, 5. März, den zehnjährigen Konstantin Kartaschow eingeladen, um ihm persönlich für sein besonnenes und mutiges Verhalten bei einem medizinischen Notfall zu danken.

„Ich habe dich eingeladen, weil du ein ganz besonderer Held unserer Stadt bist“, lobte die Bürgermeisterin seinen Einsatz. Der Schüler hatte im Januar in Schwafheim einer schwer verletzten Frau in einer Notsituation schnell und umsichtig geholfen: Er hatte sie nach einem Sturz betreut und den Unfallort mit einer Taschenlampe ausgeleuchtet, damit die Einsatzkräfte eine bessere Sicht hatten.

Trotz des offenen Bruchs, der nicht schön anzusehen war, ist Konstantin bis zum Abtransport der Verletzten vor Ort geblieben. Konstatin möchte „echter“ Feuerwehrmann werden Bei dem Treffen im Rathaus zeigte die Bürgermeisterin dem jungen Retter das Gebäude. Neben ihrem Büro durfte Konstantin auch einen Blick in den Ratssaal werfen.

Dabei erzählte er von seinen Zukunftsplänen: Er möchte Mitglied der Jugendfeuerwehr und später einmal „echter“ Feuerwehrmann werden. In seiner Freizeit spielt Konstantin gerne Fußball und ist ein großer Fan von Star Wars. Als kleines Dankeschön überreichte die Bürgermeisterin dem jungen Helfer ein Moerser Kniffelspiel, einen Notizblock und eine Taschenlampe - als Erinnerung an seinen besonderen Einsatz, bei dem eine Lampe bereits eine wichtige Rolle gespielt hatte.

Mit der Einladung ins Rathaus wollte die Bürgermeisterin nicht nur Danke sagen, sondern auch darauf hinzuweisen, wie wichtig Zivilcourage und Hilfsbereitschaft sind - ganz gleich, wie alt man ist.

Zeitenwende erreicht die Wirtschaft: Immer mehr NRW-Unternehmen engagieren sich im Verteidigungssektor  
Anlässlich des Kongresses Defence.NRW des Landes NRW in Düsseldorf betont IHK NRW die wachsende Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für die nordrhein-westfälische Wirtschaft. Die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern zeigt: Rund 15 Prozent der Industrieunternehmen in NRW sind bereits heute direkt oder über Wertschöpfungsketten im Verteidigungssektor aktiv, weitere 13 Prozent prüfen einen Einstieg.  

Die Ergebnisse verdeutlichen: Die sicherheitspolitische Zeitenwende ist auch ein wirtschaftlicher Faktor für Nordrhein-Westfalen. In der Metallerzeugung sind 20 Prozent der Unternehmen bereits aktiv, weitere 27 Prozent sehen Einstiegspotenzial. In Elektrotechnik und Datenverarbeitung liegt der Anteil aktiver Unternehmen bei rund 19 beziehungsweise 20 Prozent.

Besonders groß ist das Interesse im Fahrzeugbau. Bereits heute trägt die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie – inklusive indirekter Effekte – mit bis zu 2,8 Prozent zum Produktionswert des Landes bei. Kleine und mittlere Unternehmen stellen dabei einen wesentlichen Teil der Wertschöpfung.  

„NRW verfügt über eine breite industrielle Basis, die zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit beitragen kann“, erklärt Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von IHK NRW. „Um dieses Potenzial auszuschöpfen, sind eindeutige strategische Leitlinien und stabile, verlässliche Rahmenbedingungen erforderlich.“  

Aus Sicht von IHK NRW ergeben sich daraus klare Handlungsempfehlungen für die Politik: Innovationsökosystem stärken: NRW braucht einen leistungsfähigen Innovationshub für Sicherheits- und Verteidigungstechnologien, um Mittelstand, Start-ups und Forschung besser zu vernetzen.

Resiliente Infrastruktur sichern: Straßen, Brücken, Schienen und digitale Netze müssen ertüchtigt werden, um Logistik und Produktion im Ernstfall sicherzustellen. Förderprogramme öffnen: Landesförderung, Finanzierungsmöglichkeiten und Bürgschaften müssen konsequent auch für sicherheits- und verteidigungsrelevante Technologien zugänglich sein. Koordinierung verbessern: Eine ressortübergreifende Gesamtstrategie „Sicherheit und Verteidigung NRW“ ist notwendig, um Unternehmen Planungssicherheit zu geben.  

Dr. Ulrich Biedendorf, Fachpolitischer Sprecher für Wirtschaft und Verteidigung von IHK NRW betont: „Viele Unternehmen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und ihre Kompetenzen einzubringen – sei es bei Dual-Use-Technologien, IT-Sicherheit oder moderner Produktion. Jetzt kommt es darauf an, bürokratische Hürden abzubauen, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und klare strategische Leitplanken zu setzen.“  

IHK NRW spricht sich dafür aus, Sicherheit und Verteidigung ressortübergreifend zu koordinieren und Wirtschaft und Kammern frühzeitig in strategische Planungen einzubinden. Nur so könne NRW seine industrielle Stärke mit einer resilienten Sicherheitsarchitektur verbinden.

Wesel: Vorstellung des Kulturrucksacks NRW 2026
Der Kulturrucksack 2026 der Städtegemeinschaft Wesel und Hamminkeln ist fertig gestellt. Es kann ab sofort unter LINKS heruntergeladen werden.  Der Kulturrucksack wird zum 12. Mal in Kooperation mit Hamminkeln durchgeführt. 1318 Kinder aus Hamminkeln und 2916 Kinder aus Wesel von 10 bis unter 14 Jahren können unterschiedliche Sparten kultureller Bildung kennenlernen, ausprobieren und mitgestalten.

Das Organisationsteam der Städte Wesel und Hamminkeln besteht aus Katharina Bittiehn (Team Kinder und Jugendförderung der Stadt Wesel), Paul Borgardts (Bühnenhaus Stadt Wesel), Lamprini Beyer (Teamleiterin Team Kinder und Jugendförderung der Stadt Wesel), Thomas Janssen und Britta Dura (Jugendhaus JUZE in Hamminkeln) und Rita Nehling (Fachdienstleitung des Bereichs Bildung, Sport, Jugend Hamminkeln).

Für den Kulturrucksack 2026 konnten Jugendeinrichtungen und andere Organisationen ihre Ideen einreichen, woraus ein buntes Programm entstanden ist. Wiederholt liegt die Verwaltung der Fördermittel in diesem Jahr bei der Stadt Wesel. Das Programm umfasst 232 Angebote. 

Hier einige beispielhafte Angebote: Bildende Kunst: 
Hier einige beispielhafte Angebote:

Bildende Kunst: Theaterstück, Upcycling, Graffiti, Hand-Lettering-Workshop, Cajon-Bau-Workshop, Stempeln, Weihnachtskarten selbst gestalten mit Handlettering, Lightpainiting-Workshop

Foto/Film/
Audio /Medien: Film, Fotoworkshops, Musik Workshop, „Game Design für Einsteiger: Kreative Spielideen mit Scratch und Bloxels“

Musik: Cajon-Bau-Workshop, DJ-Workshop, "Unser Song auf Spotify & co", Rap on Tour & Live-Band, "Podcast Kids - Wir machen unser eigenes Format"

Die Veranstalter der Programme in der Gesamtschau:

Kunst- und Musikschule Wesel
Stadtbücherei Wesel
Stadtbücherei Hamminkeln
Jugendtreff "Next Generation" (Hamminkeln)
Jugendzentrum Hamminkeln (Juze)
Jugendzentrum Karolinenheim
Upstairs Flüren
Schloss Ringenberg
Rockschule Hamminkeln
Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen

Das Land NRW hat für die Jugendkulturarbeit im Rahmen des Kulturrucksacks den Kooperationspartnern insgesamt 25.404,00 Euro zur Verfügung gestellt.

Das Angebot ist für Kinder in der Altersstufe zwischen 10 und 14 Jahren und hat zum Ziel einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zu leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, soll es viele spannende altersgemäße kulturelle Angebote geben, die nicht nur für alle Kinder und Jugendlichen erreichbar, sondern auch bezahlbar sind.

Für die Veranstaltungen der Stadt Wesel sind ab sofort online Anmeldungen unter LINKS möglich:

Rap on Tour & Live-Band
Theaterkurs
Möbel UPCYCLING - wir verwandeln ein altes Möbelstück zum coolen Eyecatcher für Dein Zimmer
Weihnachtskarten selbst gestalten mit Handlettering
Stempeln
Comic-Workshop
Fotografieren
Game Design für Einsteiger: Kreative Spielideen mit Scratch und Bloxels
Kunst – mehr als malen!
Theater - spielen!
Film – Kamera und Story!
Cajon-Workshop
Für die Veranstaltungen der Stadt Hamminkeln erfolgt die Anmeldung über die Jugendapp (https://www.hamminkeln.de/de/inhalt/jugendzentrum-juze/)

Video-Workshop
Graffiti-Workshop
"Unser Song auf Spotify & co"
Handlettering-Workshop
Trommelworkshop
DJ-Workshop
Lightpainiting-Workshop
"Stark im Netz"
"Podcast Kids - Wir machen unser eigenes Format"
Monet - Große Kunst von kleinen Künstlern
Schreibwerkstatt
Die Teilnahmebeträge für diese Veranstaltungen sind kostenlos.
Links Programm Kulturrucksack 2026 (1.22 MB) Kulturrucksack Anmeldung Kulturrucksack

Förderaufruf für Kleinprojekte 2026 in der LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein
Ab dem 16.03.2026 können Bürgerinnen und Bürger aus den Kommunen Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde und Wesel wieder ihre Ideen für Kleinprojekte beim Regionalmanagement einreichen. Gefördert werden Projekte, die den ländlichen Raum als Lebens-, Wirtschafts- und Umweltraum sichern und weiterentwickeln.

„Wenn Sie also eine Idee haben, die ihre Heimat noch lebenswerter machen kann, dann melden Sie sich gerne bei uns“, so Alexander Jaegers vom Regionalmanagement. Mögliche Förderprojekte sind Infrastrukturmaßnamen, wie beispielsweise Bänke, Sitzgruppen, Hinweistafeln, Ausstattungen für Spiel- oder Mehrgenerationenplätze, aber auch Workshops, Vorträge oder Printmedien.

„Aufgrund der drei Handlungsfelder der regionalen Entwicklungsstrategie (Lebensraum und regionale Identität, Wirtschaftsraum und nachhaltiger Tourismus sowie Umweltraum und ökologische Bildung) gibt es viele Ansatzpunkte für die Ideen der Bürgerinnen und Bürger“, so Jaegers. Seit 2020 wurden bereits über 100 Kleinprojekte in der Region umgesetzt.

„Durch den unbürokratischen Ansatz und die schnelle Umsetzungsmöglichkeit erfreut sich das Förderprogramm großer Beliebtheit“, berichtet Jaegers. Für Kleinprojekte sind keine umfangreichen Formulare erforderlich. Es genügt der digitale Antragsprozess unter http://lag-lin.de/kleinprojekte-2026/ sowie eine Kostenkalkulation mit Angeboten.

Mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent und einer Obergrenze von 20.000 Euro an maximal förderfähigen Gesamtkosten bietet das Programm eine finanzielle Unterstützung für Kleinprojekte mit überschaubarem Budget.

Projektträgerinnen und Projektträger können beispielsweise Vereine, Verbände, Privatpersonen, Kirchen, Stiftungen oder die Kommunen aus der LEADER-Region sein. Ende der Einreichungsfrist ist der 26.04.2026. Voraussichtlich im Zeitraum Mai/Juni entscheidet die Lokale Aktionsgruppe, das Entscheidungsgremium der Region, über die Projektauswahl. Mit der Umsetzung der bewilligten Projekte kann dann voraussichtlich im Sommer gestartet werden.

Bis Ende Januar 2027 müssen sie voraussichtlich abgeschlossen sein. Dieser Förderaufruf erfolgt unter dem Vorbehalt der Bereitstellung entsprechender Fördermittel. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Alle Informationen stehen im Internet unter http://lag-lin.de/kleinprojekte-2026/ bereit.

Bei Fragen zum Programm und zur Abwicklung erreichen Interessierte Alexander Jaegers vom LEADER-Regionalmanagement (projaegt gmbh) telefonisch unter 02561/ 917169-3 oder 0178-4554509 sowie per Mail an kleinprojekte-lin@projaegt.de.

Streetwork in Moers – mehr Unterstützung für alle
Der Kreis Wesel, die Stadt Moers, die Grafschafter Diakonie und der Caritasverband Moers-Xanten bringen gemeinsam das Projekt „Streetwork in Moers“ (SIM) nach vorne. Seit dem letzten Jahr sind zwei Streetworkerinnen in Moers unterwegs, um Menschen, die im öffentlichen Raum Alkohol und andere Drogen konsumieren, zu erreichen. An mindestens vier Tagen in der Woche gehen sie durch Moers und suchen bekannte Aufenthaltsorte auf.

Die aktive, aufsuchende Beziehungsgestaltung soll dazu beitragen, die Bereitschaft zur Inanspruchnahme von Hilfen zu fördern. Die Mitarbeiterinnen helfen den Menschen dabei, die bestehenden Hilfesysteme zu nutzen, klären über gesundheitliche Risiken und über safer-use auf. Neben der direkten Unterstützung für die Betroffenen sind sie auch Ansprechpartnerinnen für besorgte Bürgerinnen und Bürger.

Das Angebot soll dazu beitragen, die teilweise konfliktbehaftete Situation rund um die „Szene-Treffpunkte“ zu entlasten. Das Szene-Geschehen ist allerdings nicht statisch, konsumierende Menschen halten sich immer wieder auch an anderen Orten im gesamten Stadtgebiet auf. Die Finanzierung wird jeweils hälftig durch den Kreis Wesel und die Stadt Moers sichergestellt. 

Die Streetworkerinnen übernehmen als sichtbare, bekannte und vertraute Ansprechpartnerinnen die Interessenvertretung der Betroffenen in der Öffentlichkeit, z. B. gegenüber Institutionen. Sie wirken in der Stadtgesellschaft durch aufklärende, informative und kooperierende Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Betroffenen.

Dadurch soll das Sicherheitsgefühl der Allgemeinbevölkerung gesteigert werden, da in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Konflikten zwischen Szenen und Bürgerschaft kam. Gleichzeitig soll aber auch die Sicherheit der konsumierenden Menschen in prekären Lebenslagen gesteigert werden, da diese überproportional häufig Opfer von Gewalttaten werden. Die Streetworkerinnen haben einen sozialen und keinen ordnungsrechtlichen Hintergrund.

Die Streetworkerinnen sind eng angebunden an die Sucht- und Drogenberatungsstellen und arbeiten aktiv mit der Wohnungslosenhilfe zusammen. Sie kooperieren mit der aufsuchenden medizinischen Hilfe des Kreisgesundheitsamts. Auch Bürgerinnen und Bürger können sich gerne direkt an die Streetworkerinnen wenden, wenn sie Menschen sehen, die in der Öffentlichkeit konsumieren. 

Caritasverband Moers-Xanten e.V.: Laura Kaiser, Laura.Kaiser@caritas-moers-xanten.de, 0176/18145588 Grafschafter Diakonie: Gisela Stölting-Grabbe, g.stoelting-grabbe@grafschafter-diakonie.de, 0157/74695415 Bei Rückfragen zum Projekt können sich Bürgerinnen und Bürger an folgende Adressen wenden: Kreisgesundheitsamt Wesel: Ines Leuchtenberg, ines.leuchtenberg@kreis-wesel.de, 02841/202-1512

Moerser Grundstücksmarkt zeigt deutliche Erholung
Nach dem ‚Knick‘ im Jahr 2023 steigen die Werte wieder. (Grafik: pst) Der Moerser Immobilienmarkt hat 2025 wieder Fahrt aufgenommen. Nach Jahren mit rückläufigen Verkäufen profitieren Käufer und Verkäufer gleichermaßen vom gesunkenen Zinsniveau – auch wenn die Verluste der vergangenen Jahre noch nicht vollständig aufgeholt sind.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt analysiert und in seinem aktuellen Bericht veröffentlicht. Demnach stieg die Zahl der Kauffälle deutlich und erreicht wieder das Niveau von 2021. Der Geldumsatz wuchs auf gut 240 Millionen Euro (etwa plus 18 Prozent) - getragen vor allem von Ein- und Zweifamilienhäusern (knapp 135 Millionen Euro Umsatz/plus von 29,9 Prozent).

Weiterverkäufe dominieren den Markt weiterhin, Neubauten machen nur einen kleinen Anteil aus. Durchschnittspreise liegen bei 354.000 Euro für Doppelhaushälften und Reihenendhäuser, freistehende Einfamilienhäuser kosten rund 402.000 Euro. Neubauten ohne Keller wurden im Schnitt für 477.000 Euro verkauft.

Wohnungen: Verkäufe stiegen um fast ein Viertel
Ein Plus gab es auch beim Flächenumsatz und da besonders stark in den Segmenten Gewerbe und Industrie – über 90 Prozent des Zuwachses entfallen auf diese Bereiche.

Auch beim Wohnungseigentum zeigt sich ein Aufwärtstrend. Die Zahl der Verkäufe stieg um fast ein Viertel, der Geldumsatz um rund ein Fünftel. Eigentumswohnungen jüngeren Baujahres liegen bei rund 3.700 Euro pro Quadratmeter, neue Wohnungen zwischen 4.100 und 4.900 Euro pro Quadratmeter.

Insgesamt stiegen die Preise für Wohnungseigentum im Schnitt um etwa 2,8 Prozent. Erstverkäufe spielen nur noch eine geringe Rolle, Weiterverkäufe dominieren klar.

Höhere Bodenrichtwerte
Zum 1. Januar 2026 wurden die Bodenrichtwerte angepasst (durchschnittliche Erhöhung: 3 Prozent): Wohnbauflächen und Mischgebiete verteuern sich um 10 Euro pro Quadratmeter, Wohnen im Außenbereich um 5 Euro.

Landwirtschaftliche Flächen steigen erstmals seit 2021 wieder leicht an (auf 7 Euro), Forstflächen bleiben unverändert, Gewerbeflächen behalten ihre bisherigen Werte. Auch die Immobilienrichtwerte wurden angepasst: Ein- und Zweifamilienhäuser steigen im Schnitt um 3,7 Prozent, Eigentumswohnungen um 4,9 Prozent.


Alle Produkte des Gutachterausschusses – Boden- und Immobilienrichtwerte sowie der Grundstücksmarktbericht können kostenfrei unter www.boris.nrw.de eingesehen werden. Die Geschäftsstelle ist telefonisch unter 0 28 41 / 201-485 oder 201-497 erreichbar.

Rentenfragen im Quartier klären: Beratung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Rente, Zuverdienst, Steuern und Krankenversicherung - viele Fragen rund um den Ruhestand sind komplex. Wer Antworten sucht, kann sich am Donnerstag, 19. März, von 15 bis 16 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck an der Bismarckstraße 43b direkt informieren. 

Der ehrenamtliche Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen und sich einen klaren Überblick zu verschaffen. 

Die kostenfreie Beratung findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt und bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche Informationen direkt im Quartier zu erhalten.

Finanzen und Digitalisierung im Hauptausschuss
Die städtischen Finanzen, die neue Organisationsstruktur der Feuerwehr und aktuelle Entwicklungen und Projekte im Bereich Digitalisierung sind Themen im nächsten Hauptausschuss.
Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt am Mittwoch, 18. März, um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Alle Themen und Inhalte sind unter ris.moers.de nachlesbar.

Stadtbibliothek Dinslaken: Die Saatgutbibliothek lädt zum Mitmachen ein
Ab dem 10. März 2026 startet die Stadtbibliothek Dinslaken wieder mit ihrer Saatgutbibliothek in die neue Gartensaison. Besucher*innen können dort kostenlos Saatgut mitnehmen und auf Balkon, Fensterbank oder im eigenen Garten Kräuter, Gemüse und Blühpflanzen anbauen.

Das Angebot basiert auf einem einfachen Tauschprinzip: In der Bibliothek stehen verschiedene Saatgutpäckchen bereit, die mitgenommen und zuhause ausgesät werden können. Nach einer erfolgreichen Ernte können Teilnehmende einen Teil des neu gewonnenen Saatguts verpackt und beschriftet zur Bibliothek zurückbringen. So wird der Bestand stetig erweitert.

Auch Spenden aus eigenen Vorräten sind willkommen, sofern es sich um samenfestes, natürlich gezüchtetes Saatgut handelt. Mit der Saatgutbibliothek möchte die Stadtbibliothek zum nachhaltigen Gärtnern anregen und Menschen zum Mitmachen einladen.

Wesel: Beratungsangebot zum Thema Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Vermeidung einer rechtlichen Betreuung
Die Mitarbeiter der Betreuungsstelle der Stadt Wesel beraten Interessierte zum Thema Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Vermeidung einer rechtlichen Betreuung. Bei Bedarf kann eine Beglaubigung der Vorsorgevollmacht gegen eine Verwaltungsgebühr i.H.v. 10 Euro vorgenommen werden.  

Die Vorlage eines amtlichen Ausweises ist erforderlich. Termin: Dienstag, 10. März 2026, in der Zeit von 14:30 -16:30 Uhr  Ort: Dorfschule Ginderich, Schulpl. 1, 46487 Wesel

GEDENKTAG FÜR DIE OPFER TERRORISTISCHER GEWALT AM 11. MÄRZ: MINISTER REUL ORDNET TRAUERBEFLAGGUNG AN
Innenminister Herbert Reul hat für Mittwoch, den 11. März 2026, aus  Anlass des Gedenktages für die Opfer terroristischer Gewalt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, Trauerbeflaggung angeordnet.

Minister Reul: „Der 11. März erinnert uns daran, dass terroristische Gewalt keine abstrakte Bedrohung ist, sondern Menschen trifft. Und zwar mitten in ihrem Alltag, mitten in unserer offenen Gesellschaft. Von einem Moment auf den anderen kann aus Normalität Angst und Schrecken werden.
Wir trauern um die Opfer dieser schrecklichen Anschläge, stehen an der Seite ihrer Angehörigen und würdigen alle, die in solchen Situationen helfen und schützen. Mit der Trauerbeflaggung senden wir in Zeiten zunehmender Radikalisierung und extremistischer Gewalt ein klares Signal: Der Rechtsstaat schützt, wehrt sich und lässt sich von Terror nicht einschüchtern.“

Technik, Handwerk und gute Tipps: Reparatur-Café St. Ida lädt ein
Der nächste Reparatur-Mittwoch steht bevor: Am Mittwoch, 18. März, öffnet das Reparatur-Café St. Ida im Pfarrheim (Eicker Grund 102) von 16 bis 18.30 Uhr wieder seine Türen. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützen beim Reparieren von Elektrogeräten, Holzobjekten, Fahrrädern oder Textilien.

Auch beim Umgang mit PC, Laptop, Tablet und Smartphone stehen sie beratend zur Seite – von der Installation hilfreicher Apps bis zu nützlichen Tipps für den Alltag mit Technik.  Für alle Gäste gibt es wie gewohnt Kaffee, Kuchen und Wasser, sodass sich das Reparieren in gemütlicher Atmosphäre angenehm gestalten lässt.

Das Reparatur-Café ist eine Zusammenarbeit des Quartierzentrums AWO-Caritas, der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus und der KoKoBe Moers. Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0 28 41 / 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de

Moers: Die Krebsberatung Niederrhein e. V. und „Die Pflege“ laden Krebsbetroffene erneut zu Kreativ-Event ein  
„Pinselstrich und Tintenfass – kunsttherapeutischer Workshop“ geht in die nächste Runde   Von Krebs Betroffene sind herzlich zu den neuen Terminen der Veranstaltungsreihe „Pinselstrich und Tintenfass“ von der Krebsberatung Niederrhein e. V. und „Die Pflege“ eingeladen. Jeweils von 16.30 bis 18 Uhr geht es am Hauptsitz der Krebsberatung (Eurotec-Ring 40, 47445 Moers, 1. Etage) im kunsttherapeutischen Workshop darum, gemeinsam kreativ zu werden.

 Interessierte haben die Möglichkeit, an folgenden Terminen für 2026 teilzunehmen: 13. April, 01. Juni, 20. Juli, 24. August, 05. Oktober, 16. November und 28. Dezember 2026.   Geleitet wird der anderthalbstündige Workshop von Psychoonkologin und Diplom Sozialarbeiterin Ursula Ellermann von „Die Pflege“. Außerdem ist Kerstin Zimmer-Derks, Fachliche Leitung der Krebsberatung Niederrhein e. V. und Psychoonkologin, als Gesprächspartnerin für die Teilnehmer:innen da sein.

 „Wir möchten die Betroffenen zu einer Reise zu sich selbst einladen. Denn nicht alles, was uns bewegt, lässt sich auch in Worte fassen. Bei unserem Kreativ-Event geht es darum, Gedanken und Gefühle über Farben und das gemeiname Zeichnen zum Ausdruck zu bringen. Ohne Bewertung und ohne Zielvorgabe. Im kreativen Prozess darf sich alles entfalten“, erklärt Ursula Ellermann.

Kerstin Zimmer-Derks fügt hinzu: „Im Rahmen einer Krebserkrankung kommt den Patientinnen und Patienten oft eine eher passive Rolle zu. Beim Malen und Zeichnen ist das Gegenteil der Fall. Sie erleben das Ganze aktiv und gehen darüber in den Austausch – und das kann sehr wertvoll sein.“  

ANMELDUNG & KOSTEN: Für die Teilnahme am Workshop ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Ansprechpartnerin Martina Hanßen: +49 (0) 2841 656 20 50 oder kontakt@krebsberatung-niederrhein.de. Außerdem fällt eine Teilnahmegebühr in Höhe von 10 Euro pro Person (Material inklusive) an.  

Die Krebsberatung Niederrhein e. V. ist eine Anlaufstelle für Krebsbetroffene und ihre An- sowie Zugehörigen, die auf ein breites Netzwerk zugreifen kann und bei Bedarf vermittelt. In der Krebsberatung mit ihrem Sitz im Gewerbegebiet Eurotec (Eurotec-Ring 40, 47445 Moers) berät ein erfahrenes multiprofessionelles Team bei Fragen rund um das Thema Krebs.

Oft geht es in der Beratung neben gesundheitlichen und psychologischen Aspekten auch um berufliche und finanzielle Themen, die Ratsuchende beschäftigen. Bei allen Fragen hilft die Krebsberatung Niederrhein e. V. – kostenlos und unabhängig. Es handelt sich bei der Beratungsstelle um eine Kooperation zwischen der Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef Krankenhaus GmbH und dem ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH.  

Kerstin Zimmer-Derks (li.) von der Krebsberatung Niederrhein e. V. und Ursula Ellermann (re.) von „Die Pflege“ laden Krebsbetroffene wieder zur Veranstaltungsreihe „Pinselstrich und Tintenfass“ ein.

MVZ Bethanien Moers: Neue Doppelspitze für die hausärztliche Versorgung  
Dr. Helmut Buscham und Jekaterina Berzina bieten Patient:innen breites Behandlungsportfolio
Seit Dezember 2025 kümmert sich Jekaterina Berzina, Fachärztin für Allgemeinmedizin, in vertretender Position um die hausärztliche Versorgung der Patient:innen des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Bethanien Moers. Ihr Praxispartner Dr. Helmut Buscham kam als Vertretung für die hausärztliche Praxis schon im Herbst 2025 für einige Wochen nach Moers und verstärkt seit Januar 2026 erneut das Team.

Eine ärztliche Zulassung der neuen Doppelspitze ist beantragt und soll innerhalb des Monats März vorliegen. Umfassende Versorgung für die Menschen aus der Region Der gebürtige Würzburger Buscham absolvierte sein Medizinstudium in West-Berlin und Italien, bevor Stationen als Arzt in West-Berlin und Niedersachsen hinzukamen. Nach der Ablegung seiner Facharztprüfung für Innere Medizin 1989, zog es ihn nach Jena und nach dem Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie schließlich für einige Jahre als Oberarzt an eine Kölner Klinik.

Zuletzt arbeitete er in der Oberarztfunktion für 24 Jahre in Düsseldorf. Zusätzliche Qualifikationen in den Bereichen Palliativmedizin und Schlafmedizin vervollständigen das Portfolio, von dem Patient:innen aus Moers und Umgebung profitieren.

Jekaterina Berzina stammt aus Lettland und studierte dort Humanmedizin, bevor sie 2014 nach Deutschland kam. Nach einer kurzen Station in Sachsen, arbeitete sie ab 2016 als Assistenzärztin in einer Duisburger Praxis.

Mit dem erfolgreichen Ablegen der Facharztprüfung im Bereich Allgemeinmedizin kam sie schließlich Ende 2025 in das MVZ nach Moers. „Bei uns treffen Lebens- und Berufserfahrung auf jede Menge frischen Wind“, erklären Buscham und Berzina, „und das ist nicht zuletzt für unsere Patientinnen und Patienten von Vorteil. Sie können Gespräche auf Augenhöhe, wahlweise auch in Russisch, Lettisch, Englisch und Italienisch, und eine umfassende Betreuung erwarten.


Als Internist bzw. Allgemeinmedizinerin sind wir breit im Bereich der Inneren Medizin aufgestellt und können uns, weil wir hier zwar an unterschiedlichen Tagen, aber trotzdem als ein Team arbeiten, immer miteinander austauschen. Uns ist es wichtig, gemeinsam Lösungen zu finden oder eine Zweitmeinung auf direktem Wege und in kollegialem Austausch einzuholen.“

Außerdem sei der kurze Draht zum MVZ Bethanien Moers mit all seinen Fachrichtungen und zum Krankenhaus Bethanien ein weiterer Pluspunkt. „Schnelle Absprachen, kurze Wege und eine zügige Terminfindung bei den Kolleginnen und Kollegen, sollte Bedarf bestehen, sind positiv für unsere Patientinnen und Patienten“, so der Vater von drei erwachsenen Kindern Dr. Buscham.

Zukunft mit vielfältigen Perspektiven Angesprochen auf Wünsche und Ziele für die Zukunft haben die beiden Mediziner:innen eine klare Vorstellung: „Wir möchten den bereits bestehenden kurzen Draht zum Krankenhaus Bethanien weiterausbauen. Außerdem gibt es die Überlegung, so genannte Polygraphien, also Messungen im Rahmen der Schlafmedizin etwa bei Schlafstörungen oder Schlafapnoesyndrom, die direkt zu Hause durchgeführt werden, anzubieten, und so eine Vorarbeit für die Kolleginnen und Kollegen des Schlaflabors im Krankenhaus zu leisten.“

Jekaterina Berzina fügt an: „Wir könnten uns darüber hinaus vorstellen, einen Fokus auf den Bereich Ernährungsmedizin zu legen, ein Thema, das immer wichtiger wird. Ich möchte zusätzlich gerne die nötigen Kurse belegen, mit denen wir in Zukunft Hautkrebsscreenings für unsere Patientinnen und Patienten anbieten können.“ 

Dr. Petra Hinsenkamp, ärztliche Leitung des MVZs, betont: „Ich freue mich, dass wir ein hochqualifiziertes Team für die hausärztliche Praxis unseres MVZs gewinnen konnten.“

Jekaterina Berzina und Dr. Helmut Buscham sind die neue Doppelspitze für die hausärztliche Praxis des MVZs Bethanien Moers. 



Inflationsrate im Februar 2026 bei +1,9 % Abgeschwächter Anstieg der Nahrungsmittelpreise wirkt sich dämpfend auf die Inflationsrate aus Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+1,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,2 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Februar 2026:
+2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
+0,4 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Februar 2026 bei +1,9 %. Im Januar 2026 hatte sie +2,1 % betragen und im Dezember 2025 +1,8 %. "Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Februar leicht abgeschwächt", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

"Vor allem die Teuerung bei Nahrungsmitteln hat sich deutlich verringert und wirkte sich preisdämpfend aus, während Dienstleistungen die Inflationsrate weiterhin erhöhten." Gegenüber dem Vormonat Januar 2026 stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2026 um 0,2 %.



Energieprodukte verbilligten sich um 1,9 % gegenüber Februar 2025 Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im Februar 2026 um 1,9 % niedriger als im Vorjahresmonat, nach -1,7 % im Januar 2026. Von Februar 2025 bis Februar 2026 verbilligte sich insbesondere die Haushaltsenergie (-3,5 %).

Verbraucherinnen und Verbraucher konnten zum Beispiel von günstigeren Preisen für Erdgas (-4,4 %), Strom (-4,1 %) und Fernwärme (-1,0 %) profitieren, was unter anderem auf die seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung (zum Beispiel reduzierte Übertragungsnetzentgelte, Abschaffung der Gasspeicherumlage) zurückzuführen ist.

Während leichtes Heizöl (-4,7 %) ebenfalls günstiger wurde, erhöhten sich die Preise für feste Brennstoffe binnen Jahresfrist um 6,0 %. Kraftstoffe verteuerten sich im gleichen Zeitraum um +0,3 %. Die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 haben sich noch nicht auf das Februar-Ergebnis der Verbraucherpreise ausgewirkt.



Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +1,1 % unterdurchschnittlich Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Februar 2026 um 1,1 % höher als im Vorjahresmonat. Damit schwächte sich der im Vormonat Januar 2026 beobachtete Preisauftrieb (+2,1 %) wieder ab. Preiserhöhungen zeigten sich weiterhin vor allem bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+8,1 %, darunter Schokolade: +13,7 %).

Auch für Fleisch und Fleischwaren (+4,5 %, darunter Rind- und Kalbfleisch: +14,5 %; Geflügelfleisch: +8,2 %) sowie Obst und frisches Gemüse (jeweils +4,3 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Günstiger hingegen wurden insbesondere Speisefette und Speiseöle (-19,7 %, darunter Butter: -32,9 %; Olivenöl: -12,8 %).

Zudem verbilligten sich einige Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Kartoffeln
(-18,1 %) und Molkereiprodukte (-4,9 %) deutlich, während Eier (+14,5 %) erneut merklich teurer wurden. Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 % Im Februar 2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,3 %, nach +2,5 % im Januar 2026. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im Februar 2026 wie bereits im Vormonat bei +2,5 %. Beide Kenngrößen verdeutlichen, dass die Teuerung in anderen wichtigen Güterbereichen weiterhin überdurchschnittlich hoch war. 



Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 % Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Februar 2026 um 3,2 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung für Dienstleistungen oberhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+7,0 %) sowie die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).

Letzteres ist insbesondere auf die Erhöhung des Preises für das Deutschlandticket zum Jahresbeginn zurückzuführen. Auch die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 %), Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit (+4,4 %), Gaststättendienstleistungen (+3,4 %) sowie Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung (+3,3 %) waren im Februar 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im Februar 2026 die Nettokaltmieten mit +2,1 %. Nur wenige Dienstleistungen waren günstiger als im Vorjahresmonat, darunter Telekommunikationsdienstleistungen (-0,2 %).



Waren verteuerten sich gegenüber Februar 2025 um 0,8 %
Im Februar 2026 lagen die Preise für Waren insgesamt um 0,8 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 0,8 % und Gebrauchsgüter um 0,6 %. Neben Nahrungsmitteln (+1,1 %) wurden auch andere Waren spürbar teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+5,3 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +16,7 %) sowie Tabakwaren (+4,7 %). Preisrückgänge zeigten sich, neben der Energie (-1,9 %), unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-3,1 %).

Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,2 %
Gegenüber Januar 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im Februar 2026 um 0,2 %. Sowohl die Preise für Nahrungsmittel (+0,1 %; darunter frisches Gemüse: +2,7 %) als auch für Energie (+0,2 %) stiegen binnen Monatsfrist. Bei den Dienstleistungen stiegen gegenüber dem Vormonat beispielsweise die Verwaltungsgebühren (+6,9 %), ursächlich hierfür sind die angepassten Gebühren für Personalausweise. Vor allem saisonbedingt zeigten sich zudem Preisanstiege bei Pauschalreisen (+6,7 %).

Olympiabewerbung NRW: Mitgliederzahl in Sportvereinen gestiegen – Menschen verbringen mehr Zeit mit Sporttreiben

* Fast 5,5 Millionen Menschen waren 2025 in Sportvereinen aktiv: 8 % mehr als vor 10 Jahren
* Zahl der Sportvereine um 8 % zurückgegangen:  Fußball, Turnen und Tennis zählten die meisten Mitglieder
* Menschen in NRW treiben täglich durchschnittlich 32 Minuten Sport: 6 Minuten mehr als 10 Jahre zuvor

Während die paralympischen Spitzensportlerinnen und -sportler in Italien noch um ihre Medaillen kämpfen, laufen die Vorbereitungen für die Ratsbürgerentscheide zur Bewerbung „KölnRheinRuhr“ am 19. April 2026. Dabei geht es um eine mögliche Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Sport spielt in NRW auch außerhalb großer Spitzensport-Ereignisse eine Rolle: Wie das Statistische Landesamt anhand der Daten des Landessportbundes NRW mitteilt, waren Ende März 2025 rund 5,5 Millionen Menschen in den 17.400 Sportvereinen des Landes aktiv.

Damit war, rein rechnerisch, rund ein Drittel der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens Mitglied in einem Sportverein. Im Vergleich zu 2015 war die Zahl der Sportvereinsmitglieder 2025 um rund 8 % höher, während die Zahl der Sportvereine im gleichen Zeitraum um 8 % zurückgegangen ist. Fußball, Turnen und Tennis: Die beliebtesten Sportarten in NRW sind olympisch.

Die Daten des Landessportbundes NRW zeigen, dass die beliebtesten Sportarten in NRW fest im olympischen Programm verankert sind. Fußball stand 2025 mit 1,9 Millionen Mitgliedern und 3.400 Vereinen an der Spitze der beliebtesten Vereinsportarten. Turnen belegte mit 629.000 Vereinsmitgliedern Platz 2 vor Tennis mit 324.000 Mitgliedern. Umgerechnet spielte damit etwa eine/-r von neun Einwohnerinnen und Einwohnern aus NRW Fußball im Verein, während es im Turnen rund jede 29. und im Tennis rund jede 56. in NRW lebende Person war.

In Nordrhein-Westfalen sind auch Sportangebote für Menschen mit körperlicher Behinderung fest etabliert: Die 1.300 Sportvereine des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands zählten Ende März 2025 rund 118.000 Mitglieder. Menschen in Nordrhein-Westfalen treiben durchschnittlich gut eine halbe Stunde Sport am Tag Egal, ob im Verein oder privat: Laut Zeitverwendungserhebung 2022 verbrachten Menschen ab 10 Jahren in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 32 Minuten pro Tag mit Sport und körperlicher Bewegung.

Das waren täglich 6 Minuten mehr als 10 Jahre zuvor: Laut der Erhebung aus dem Jahr 2012/2013 hatten sich Menschen damals im Schnitt 26 Minuten am Tag sportlich betätigt.  Der Erhebung zufolge übte knapp ein Drittel der Bevölkerung (31,8 %) täglich sportliche Aktivitäten aus. Diese Gruppe der Bevölkerung investierte deutlich mehr Zeit: Die Ausübenden verbrachten im Schnitt 1 Stunde und 40 Minuten täglich mit Sport und körperlicher Bewegung – Männer 1 Stunde und 49 Minuten, Frauen 1 Stunde und 31 Minuten.


Wesel: Fünf Jahre „Stadtentdecker“ – Jubiläum mit Stadtführungen für den guten Zweck
Die „Stadtentdecker“ feiern in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt Gründerin Ingeborg Deselaers-Pottgießer am 1. Mai zu einem besonderen Geburtstag ein: Drei thematische Stadtentdeckungen verbinden Geschichte, Begegnung und Engagement für den guten Zweck.

Fotografin: Katarina Neuenhaus

„Durch meine Arbeit fühle ich mich selbst so beschenkt, dass ich diesen Anlass nutzen möchte, um etwas zurückzugeben“, erklärt die Initiatorin. Am 1. Mai 2026 finden deshalb drei unterschiedliche Stadtentdeckungen statt: 10:00 Uhr – Stadtentdeckung für Familien Teilnahme gegen eine Spende an die Eltern-Kind-Einrichtung am Birkenfeld des Sozialdienst katholischer Frauen (SKF). 13:00 Uhr – Die Suche nach dem Silberschatz der Stadt Wesel Eine historische Spurensuche rund um den Geusenbecher, Glaubensflüchtlinge und das „Vesalia Hospitalis“.

Teilnahme gegen eine Spende an Wesel für Demokratie und Vielfalt e.V. 16:00 Uhr – „Tischlein deck dich“: Essen und Trinken im Mittelalter Eine kulinarisch-historische Stadtentdeckung zugunsten der Weseler Tafel e.V.. Wer teilnehmen möchte, spendet vorab an die jeweilige Organisation und sendet einen Screenshot der Spendenbestätigung zur Anmeldung ein.

Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen pro Stadtentdeckung begrenzt. Mit dieser besonderen Jubiläumsaktion verbindet die Stadtentdeckerin Ingeborg Deselaers-Pottgießer Stadtgeschichte, gemeinsames Erleben und soziales Engagement, ganz im Sinne der Idee, Wesel immer wieder neu zu entdecken.

vhs Moers - Kamp-Lintfort: Naturzeit mit Kindern in NRW spannend gestalten
NRW gibt es zahlreiche Möglichkeiten für schöne Familienausflüge in die Natur. Über ganz besondere Stellen, wie Burgruinen, Abenteuerpfade, Bachufer und andere Plätze informiert der vhs-Abend ‚Naturzeit mit Kindern in NRW spannend gestalten‘ am Mittwoch, 18. März.

(Foto: Crevelt Magazine)

Ab 19 Uhr verrät die Wanderbloggerin und Buchautorin Natalie Dickmann in der Mediathek in Kamp-Lintfort, Freiherr-vom-Stein-Straße 26, ihre besten Tipps, um kleine Menschen für die Natur zu begeistern.  Sie berichtet über ihre Lieblingsplätze am Niederrhein, aber auch im benachbarten Ruhrgebiet.

Die Veranstaltung der vhs Moers - Kamp-Lintfort findet in Kooperation mit der Mediathek Kamp-Lintfort statt.  Eine vorherige Anmeldung für den Abend ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Von der Idee zum Konzept: Gemeinsame Arbeit am Projekt Stadtnatur Moers
Wie wird aus vielen guten Ideen ein tragfähiges Konzept? Genau dieser Frage widmet sich die nächste Veranstaltung im Rahmen der Biodiversitätsstrategie der Stadt Moers. Nach Auftaktforum und Fachwerkstatt geht der Beteiligungsprozess am Dienstag, 24. März, 18 Uhr, im Alten Landratsamt (Kastell 5), in die nächste Phase: Es wird konkret. 

Auch das Beet vor dem Rathaus ist ein Biodiversitätsprojekt. (Foto: pst)

Mit der öffentlichen Konzeptwerkstatt setzt die Stadt den Dialog fort und lädt dazu ein, gemeinsam an der inhaltlichen Ausgestaltung weiterzuarbeiten. Ziel ist es, die bislang gesammelten Anregungen zu bündeln, Schwerpunkte zu schärfen und erste Handlungsfelder weiter zu konkretisieren. Dabei steht nicht nur die ökologische Qualität im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie Stadtnatur langfristig wirksam und praktikabel gestärkt werden kann.

Biologische Vielfalt verantwortungsvoll und vernetzt angehen Die Biodiversitätsstrategie soll als verlässlicher Leitfaden dienen – fachlich fundiert, realistisch umsetzbar und getragen von einem breiten Netzwerk engagierter Akteure. Ob Verbesserung von Lebensräumen, ökologische Pflege oder neue Kooperationen: Die kommenden Schritte bauen auf dem Wissen und der Erfahrung der Beteiligten auf.

Mit der Konzeptwerkstatt unterstreicht die Stadt Moers ihren Anspruch, das Thema Biodiversität verantwortungsvoll und vernetzt anzugehen. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Ausarbeitung der Strategie ein. Das Projekt wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Gesamtprojekt sind unter www.stadtnatur-moers.de zu finden. Anmeldungen: www.vhs-moers.de oder Telefon 0 28 41 / 201 - 565.

Anmeldestart für den Contest beim Moerser Trendsportevent 360 Threesixty
Das Moerser Trendsportevent ,360 Threesixty‘ startet in diesem Jahr mit einem ambitionierten Konzept und bringt vier Action-Sportarten in einem gemeinsamen Event zusammen. Am Sonntag, 26. April, wird es beim Trendsportevent ‚360 Threesixty‘ von 10.30 bis 18 Uhr den ersten Contest mit Preisen für alle vier Trendsportarten geben.

Die Anmeldephase ist gestartet, eine Teilnahme ist kostenlos. Der Contest richtet sich an Amateur- und Pro-Fahrerinnen und Fahrer zwischen 6 und 25 Jahren in den Sportarten Skateboarding, Aggressive Inline, Scooter und BMX/Dirtbike. Anfängerklassen wird es nicht geben.

Teilnehmende der Sportarten Scooter, Skateboarding und Aggressive Inline haben eine Minute Zeit, um ihr Können im Streetbereich des Skateparks zu zeigen und sich damit die Chance auf die finale Best-Trick-Runde und die Chance auf Preise zu sichern. Der Radsport-Wettbewerb wird von der Bikeschule-Fun Ride aus Dortmund begleitet und auf dem Airbag-Sprung ausgetragen.

Organisiert wird der Contest vom Team der Aufsuchenden Jugendarbeit Streetbox der Caritas Moers-Xanten in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers. Mit einem Mix aus sportlicher Herausforderung, Community-Feeling und hochkarätigem Wettbewerb bildet das Event den Abschluss des einjährigen Förderprojekts ‚Urban Moves – Trendsport im öffentlichen Raum‘.

Bewegung, Gesundheit und Resilienz/Widerstandskraft stehen im Vordergrund. Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans des Landes NRW mitfinanziert. Die Startplätze sind begrenzt – eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Details zum Contest und zur kostenlosen Anmeldung. Telefon: 0170 / 4 53 09 76 (Telefon oder WhatsApp) möglich.

Lesung mit Helmut Ortner: Muss eine Demokratie ihre Feinde aushalten?
 Der deutsche Journalist, Medienentwickler und Publizist Helmut Ortner kommt am Tag der Demokratiegeschichte, Mittwoch, 18. März, nach Moers. Im Alten Landratsamt, Kastell 5b, liest er ab 19 Uhr aus seinem neuen Werk, in dem es ihm um die Verteidigung der liberalen Demokratie und gegen die Verharmlosung und Relativierung der NS-Vergangenheit geht. 

Foto: Helmut Ortner

Der Abend unter dem Titel ‚Gnadenlos Deutsch – Von der Gegenwart der Vergangenheit - Muss eine Demokratie ihre Feinde aushalten?‘ ist kostenlos. Er wird von Erinnern für die Zukunft, dem Partnerschaftsverein Moers-Ramla, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, dem Grafschafter Museum und der vhs umgesetzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich und kann telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.

Jugendbefragung: Stadt Dinslaken fragt junge Menschen nach ihrer Meinung
Wo verbringen junge Menschen ihre Freizeit? Welche Angebote nutzen sie und wie bewegen sie sich in ihrer Stadt? Antworten auf diese Fragen möchte die Stadt Dinslaken mit der Jugendbefragung 2026 erhalten.

„Wir möchten wissen, wo ihr euch in eurer Freizeit aufhaltet, was ihr gerne macht und was euch interessiert, damit wir Dinslaken für Jugendliche noch besser machen können“, heißt es in der Beschreibung der Online-Umfrage, die vom 9. März bis zum 15. April 2026 durchgeführt wird. Eingeladen sind alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 27 Jahren.

In elf Fragen können sie angeben, wo sie sich in ihrer Freizeit aufhalten, welche Aktivitäten sie besonders mögen und welche Angebote sie in Dinslaken wahrnehmen. Ziel ist es, ein möglichst genaues Bild von den Interessen und Bedürfnissen der jungen Generation zu erhalten. Mitmachen lohnt sich, denn mit der Jugendbefragung 2026 setzt die Stadt ein klares Zeichen für Beteiligung: Junge Menschen sollen aktiv an der Weiterentwicklung ihrer Stadt mitwirken. 

Die Ergebnisse der Umfrage sind Teil des kommunalen Kinder- und Jugendförderplans der Stadt Dinslaken. Die Teilnahme ist anonym und unkompliziert: Link zur Umfrage - hier tippen. Bei Fragen oder für weitere Informationen können sich Jugendliche per E-Mail an jugend@dinslaken.de oder telefonisch unter 02064-66456 an die Stadtverwaltung wenden. 

Biken, Inlinern und Skaten: Anmeldestart für Trendsport-Contest moers
Das Moerser Trendsportevent "360 Threesixty" bringt vier Action-Sportarten in einem gemeinsamen Event zusammen: Skateboarding, Aggressive Inline, Scooter und BMX/Dirtbike. Am Sonntag, 26. April, wird es den ersten Contest mit Preisen für alle vier Trendsportarten geben, teilt die Stadt Moers mit. Die Anmeldephase ist gestartet, eine Teilnahme ist kostenlos.

Der Contest richtet sich an Amateur- und Pro-Fahrer und -Fahrerinnen zwischen 6 und 25 Jahren. Anfängerklassen wird es nicht geben. Teilnehmende haben bei dem Contest eine Minute Zeit, um ihr Können im Streetbereich des Skateparks zu zeigen und sich damit die Chance auf die finale Best-Trick-Runde und die Chance auf Preise zu sichern. Der Radsport-Wettbewerb wird von der Bikeschule-Fun Ride aus Dortmund begleitet und auf dem Airbag-Sprung ausgetragen.

Organisiert wird der Contest vom Team der Aufsuchenden Jugendarbeit Streetbox der Caritas Moers-Xanten in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers. Die Startplätze sind begrenzt – eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Eine kostenlose Anmeldemöglichkeit ist unter https://www.streetbox-moers.de/ oder unter 0170/4530976 (Telefon oder WhatsApp) möglich.

Cannabis e. V. Duisburg & Wesel: Erster regionaler Cannabis Verein startet mit behördlicher Genehmigung
Ausgabestelle Wesel startet mit der Ausgabe von Cannabis im Mai 2026
Der Cannabis e. V. Duisburg & Wesel ist der erste und bisher einzige behördlich genehmigte Verein dieser Art in Wesel und der weiteren Umgebung. Der Aufbau der eigenen Anbauanlage ist bereits erfolgreich abgeschlossen und der Anbau hat begonnen.

Künftig bietet der Verein seinen Mitgliedern einen sicheren, legalen und transparenten Zugang zu hochwertigem Cannabis gemäß dem neuen Konsumcannabisgesetz (KCanG). Die erste Ausgabestelle wird verkehrsgünstig an der B8 in Wesel (direkt an der Grenze zu Voerde) eröffnet. Die erste kontrollierte Abgabe an Vereinsmitglieder ist für Anfang Mai 2026 vorgesehen.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Bereits jetzt läuft der erste eigene Anbauzyklus, der sogenannte „Grow“. Regional, nachhaltig und von höchster Qualität Der Verein setzt auf einen regional verwurzelten und nachhaltigen Anbau. Verwendet wird ausschließlich professionelles Saatgut höchster Qualität und beste Genetik. Dieses
Konzept ermöglicht zukünftig die Kultivierung regional entwickelter Sorten und vereint lokale Kompetenz mit gemeinschaftlichem Engagement.

Vom Pflanzenwachstum über die Blüte bis zur Ernte und Trocknung vergehen etwa vier Monate. Erst nach diesem behutsamen und qualitätsorientierten Prozess erfolgt die erste Abgabe. Alle Mitglieder erhalten ausschließlich 100% reines, unbehandeltes und auf gesetzlicher Grundlage geprüftes Cannabis aus gemeinschaftlichem Anbau.

Mitgliedschaft: Begrenzte Aufnahme!
Die Mitgliedschaft ist ausschließlich Personen ab dem vollendeten 21. Lebensjahr vorbehalten. Zum Start werden vorerst maximal 100 Mitglieder aufgenommen. Interessierte werden gebeten, sich frühzeitig anzumelden, da die begehrten Plätze limitiert sind. Mit der Aufnahme fällt eine einmalige Aufnahmegebühr von 90 Euro an. Regelmäßige Beiträge oder Kosten für Cannabis entstehen erst ab dem Zeitpunkt der ersten möglichen Ausgabe im Mai 2026.

Event und Ausblick: Feierlicher Start und zweite Ausgabestelle in Planung
Zur Feier des Projektstarts plant der Verein ein besonderes Kennenlern-Event am 26. April 2026 um 15 Uhr. Den genauen Ort geben wir nach Anmeldung bekannt.
Interessierte melden sich einfach per E-Mail an info@cannabis-ev.de oder besuchen unsere Website. P arallel laufen bereits die Planungen für eine zweite Ausgabestelle in Duisburg, deren Eröffnung voraussichtlich gegen Ende 2026 geplant ist. Ein genaues Datum steht noch aus und hängt von den finalen behördlichen Genehmigungen ab.

Über den Cannabis e. V. Duisburg & Wesel
Der Verein verfolgt das Ziel, einen verantwortungsvollen, rechtssicheren und transparenten Zugang zu Cannabis für Erwachsene ab 21 Jahren zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen höchste Qualitätsstandards, regionale Verwurzelung, Nachhaltigkeit und die strikte Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben.

vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck: Vortrag über drei Pharaoninnen: Hatschepsut, Nofretete, Kleopatra
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck lädt am Donnerstag, 12. März, ab 18 Uhr zum Vortrag „Drei Pharaoninnen: Hatschepsut, Nofretete, Kleopatra“ ein. Der Vortrag beleuchtet das Leben dieser drei außergewöhnlichen Frauen, die das alte Ägypten nachhaltig geprägt haben.

Die Veranstaltung findet in der vhs in Wesel, Ritterstraße 10-14, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter 0281-203 2590 oder www.vhs-wesel.de.

KRZN-Wartungswochenende: Online-Dienste des Kreises Wesel teilweise eingeschränkt
Die Online-Dienste des Kreises Wesel stehen am kommenden Wochenende, 14. und 15. März 2026, zeitweise nicht zur Verfügung. An diesen Tagen wartet das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) routinemäßig seine Server. 

Von den Arbeiten sind gegebenenfalls die Webseiten und Fachanwendungen des Kreises Wesel für Bürgerinnen und Bürger betroffen. Ab Montag, 16. März 2026, sollen alle Online-Services wie gewohnt zur Verfügung stehen.


NRW: Rund 15 % mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025

* Rückgang bei den betroffenen Beschäftigten um 33,1 % gegenüber 2024.
* Voraussichtliche Forderungen um 38,8 % zurückgegangen.
* Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders betroffen. 

Im Jahr 2025 haben die Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 6.502 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 15,3 % mehr als im Jahr 2024. Damals hatte es 5.640 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben. Die Zahl der insgesamt von einer Unternehmensinsolvenz betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im Jahr 2025 mit 37.135 Beschäftigten jedoch um 33,1 % niedriger als im Vorjahr.

Damals waren 55.534 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betroffen gewesen. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im Jahr 2025 auf 8,3 Milliarden Euro. Damit waren die Forderungen um 38,8 % niedriger als im Vorjahr. Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen bei 13,6 Milliarden Euro gelegen.

Die Rückgänge bei den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und bei der Höhe der voraussichtlichen Forderungen bei zugleich steigenden Unternehmensinsolvenzzahlen deuten auf einen Rückgang von Insolvenzanträgen wirtschaftlich bedeutender Unternehmen und Unternehmensketten hin. Wirtschaftsbereiche „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“ sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders betroffen.

Die meisten gemeldeten beantragten Insolvenzverfahren gab es im Jahr 2025 mit 1.189 Verfahren im Wirtschaftsbereich „Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“, darunter die Mehrheit im Einzelhandel mit 615 Verfahren. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg von 28,5 %. Es folgten die Wirtschaftsbereiche „Baugewerbe“ mit 1.164 Verfahren und „Gastgewerbe“ mit 701 Verfahren.

Verarbeitendes Gewerbe mit höchster Forderungssumme und den meisten betroffenen Beschäftigten Die meisten betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die höchste voraussichtlichen Forderungssumme gab es 2025 im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes Gewerbe“. Es waren 11.065 Beschäftigte betroffen und die Höhe der voraussichtlichen Forderungen lag bei rund 2 Milliarden Euro.

Gesamtzahl der Insolvenzverfahren um 13,6 % gestiegen – Verbraucherinsolvenzen mit einem Plus von 14,4 %
Im Jahr 2025 haben die Amtsgerichte insgesamt 32.181 beantragte Insolvenzverfahren gemeldet, das entspricht einem Plus von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr (2024: 28.334 Verfahren). Neben den Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem 19.777 Verbraucherinsolvenzverfahren, deren Zahl um 14,4 % gestiegen ist (2024: 17.285 Verfahren). Mehr Informationen finden Sie in den Eckdatentabellen (https://statistik.nrw/wirtschaft-und-umwelt/unternehmen/insolvenzen).



Exporte im Januar 2026: -2,3 % zum Dezember 2025
Exporte (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), Januar 2026 130,5 Milliarden Euro
-2,3 % zum Vormonat
+0,6 % zum Vorjahresmonat
Importe (kalender- und saisonbereinigte Wareneinfuhren), Januar 2026 109,2 Milliarden Euro
-5,9 % zum Vormonat
-4,0 % zum Vorjahresmonat
Außenhandelsbilanz (kalender- und saisonbereinigt), Januar 2026 21,2 Milliarden Euro

Im Januar 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 2,3 % und die Importe um 5,9 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 nahmen die Exporte um 0,6 % zu und die Importe um 4,0 % ab, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.



Im Januar 2026 wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 130,5 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 109,2 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss damit im Januar 2026 mit einem Überschuss von 21,2 Milliarden Euro ab. Im Dezember 2025 hatte der kalender- und saisonbereinigte Außenhandelssaldo +17,4 Milliarden Euro betragen.

Im Januar 2025 hatte er bei +15,9 Milliarden Euro gelegen. Außenhandel mit EU-Staaten In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 71,6 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 55,6 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber Dezember 2025 sanken die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 4,8 % und die Importe aus diesen Staaten um 6,5 %.

In die Staaten der Eurozone wurden Waren im Wert von 50,1 Milliarden Euro (-5,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (-5,9 %) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden Waren im Wert von 21,5 Milliarden Euro (-2,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert von 18,0 Milliarden Euro (-7,8 %) von dort importiert.

Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten
In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,8 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 53,6 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber Dezember 2025 stiegen die Exporte in die Drittstaaten um 1,0 %, die Importe von dort sanken um 5,3 %.

Die meisten deutschen Exporte gingen im Januar 2026 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 13,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 11,7 % mehr als im Dezember 2025. Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2025 waren die Exporte in die Vereinigten Staaten kalender- und saisonbereinigt um 0,4 % höher.

Die Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im Vergleich zum Vormonat um 2,6 % auf 6,8 Milliarden Euro ab. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken im Januar 2026 im Vergleich zum Dezember 2025 um 13,2 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die meisten Importe kamen im Januar 2026 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 14,2 Milliarden Euro eingeführt. Das waren 8,3 % weniger als im Vormonat.

Die Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um 8,2 % auf 7,2 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen Zeitraum um 2,5 % auf 3,0 Milliarden Euro zu. Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 8,3 % auf 0,5 Milliarden Euro. Gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 15,9 % ab.

Die Importe aus Russland sanken im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 20,0 % auf 0,1 Milliarden Euro, gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 19,7 % ab. Originalwerte für den Außenhandel (nicht kalender- und saisonbereinigt) Nominal (nicht kalender- und saisonbereinigt) wurden im Januar 2026 Waren im Wert von 121,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 105,1 Milliarden Euro nach Deutschland importiert.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2025 sanken die Exporte damit um 2,7 % und die Importe um 6,4 %. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Januar 2026 mit einem Überschuss von 16,6 Milliarden Euro ab. Im Januar 2025 hatte der Saldo +12,8 Milliarden Euro betragen.


B8: Wesel Erneuerung einer Ampelanlage auf der Oberndorfstraße
Am Montag (9.3.) startet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein mit der Erneuerung der Ampelanlage auf der B8 „Oberndorfstraße / Dinslakener Landstraße“ im Abzweig zur „Dinslakener Landstraße“. Für die Modifikationen der Ampel muss ein Laternenmast auf der Dreiecksinsel in der Einmündung versetzt werden, zusätzlich werden Fundamente für die wegweisende Beschilderung neu gebaut.

Für die anfallenden Arbeiten wird die Abzweigung (Zu- und Ausfahrt) zur „Dinslakener Landstraße“ voll gesperrt. Eine Umleitung für den KFZ-Verkehr und den Fuß- und Radverkehr wird vor Ort eingerichtet. Sie verläuft in beiden Richtungen über die B8 „Oberndorfstraße“, B58 „Schillstraße / Roonstraße“ und weiter zur B58 „Kaiserring“. Während der Bauzeit ist die Ampelanlage in der Abzweigung abgeschaltet, zusätzlich werden die Fahrstreifen der B8 im Baufeld auf drei Meter verengt. Geplant ist eine Bauzeit von zwei Wochen.

B58n Südumgehung Wesel: Zweiter Bauabschnitt zwischen Wackenbrucher Straße und B70 startet im März
Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt der B58n Südumgehung Wesel beginnen Mitte März 2026. Der nun betroffene Abschnitt verläuft zwischen der Wackenbrucher Straße und dem Knoten B58 (Schermbecker Landstraße) / B70 (Hagerstownstraße). Für die Bauarbeiten wurde kürzlich der Auftrag an eine Baufirma mit einem Auftragsvolumen von rund 60 Millionen Euro vergeben.

Die Baustelle wird bereits ab dem 9. März 2026 eingerichtet. Dafür kommt es auf der B58 (Schermbecker Landstraße) zunächst zu Verkehrseinschränkungen, da die Baustellentrasse angedient werden muss, um Baugeräte, Material und Container anzuliefern.

Bau eines zentralen Trogbauwerks
Kernstück dieses Bauabschnittes ist der Bau eines Trogbauwerks. Dabei handelt es sich um ein in offener Bauweise errichtetes, aus Stahlbeton bestehendes Bauwerk, das wie eine längliche Wanne („Trog“) ausgebildet ist.

Solche Bauwerke werden eingesetzt, um Verkehrswege tiefer zu führen und andere Straßen oder Bauwerke darüber hinwegzuführen. Im vorliegenden Fall wird die neue B58n Südumgehung mithilfe dieses Trogbauwerks unter der bestehenden B58 (Schermbecker Landstraße) hindurchgeführt und anschließend an die B70 (Hagerstownstraße) angebunden.
Das Bauwerk wird zusätzlich mit Lärmschutzelementen ausgestattet, um Anwohnerinnen und Anwohner vor Verkehrslärm zu schützen.

Trassenverlauf überwiegend im Einschnitt
Die neue Trasse verläuft in großen Teilen im Einschnitt, also unterhalb der bestehenden Geländeoberkante. Dadurch entsteht im Zuge der Bauarbeiten ein erheblicher Bodenaushub. Der ausgehobene Boden wird größtenteils vor Ort wiederverwendet, insbesondere für den Bau von Lärmschutzwällen, die entlang der zukünftigen Straße entstehen.
In Bereichen mit angrenzender Wohnbebauung werden zusätzlich Lärmschutzwände errichtet, um die Lärmbelastung weiter zu reduzieren.

Kreuzung der Wackenbrucher Straße und Kiek in den Busch
Im Zuge des Bauabschnitts werden auch die kreuzenden Straßen Wackenbrucher Straße und Kiek in den Busch umgebaut. Die neue B58n wird künftig unter diesen Straßen hindurch verlaufen.

Beide Straßen werden deshalb jeweils über ein neues Brückenbauwerk über die Südumgehung geführt. Zusätzlich entstehen an beiden Querungen sogenannte Dükerbauwerke. Diese dienen dazu, zahlreiche bestehende Versorgungsleitungen unter der neuen Straße hindurchzuführen.

Dazu gehören unter anderem Schmutzwasser- und Trinkwasserleitungen, Gas- und Stromleitungen sowie Telekommunikationsleitungen. Der Landesbetrieb steht hierzu in einem Austausch mit den Versorgungsträgern, insbesondere mit den Stadtwerken Wesel.

Verkehrsführung während der Bauzeit
Während der Bauarbeiten wird es in verschiedenen Bauphasen zu verkehrlichen Einschränkungen kommen. Zum Start der Baumaßnahme ist zum Beispiel im Rahmen von Leitungsverlegungen die erste Wochenendsperrung der B70 zwischen B58 Schermbecker Landstraße und Am Schepersfeld erforderlich. Vor allem Vollsperrungen werden auf ein Mindestmaß reduziert und möglichst auf Wochenenden und Feiertage beschränkt.

Sobald für einzelne Bauphasen Sperrungen oder Verkehrsänderungen notwendig werden, kommunizieren wir diese über weitere Pressemitteilungen. Eine genaue zeitliche Festlegung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sinnvoll.

Bürgerinformationen im März und April
Wir stellen die Baumaßnahme an fünf Terminen vor. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen hierzu finden sie auf unserer Projektseite:
B58n: Neubau Ortsumgehung Wesel - Projektüberblick - Bundesstraßenprojekt - Straßen.NRW.

Gesamtprojekt Südumgehung Wesel
Die B58n Südumgehung Wesel wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Der erste Bauabschnitt befindet sich derzeit in der Fertigstellung und soll im Sommer 2026 für den Verkehr freigegeben werden. Der Bau des letzten großen Abschnitts, einschließlich des Tunnelbauwerks Fusternberg, ist nach aktuellem Stand ab 2028 vorgesehen. Die Gesamtfertigstellung der Südumgehung Wesel ist derzeit für das Jahr 2032 geplant.

SportEsel-Awards 2025 in Gold, Silber und Bronze an Wesels beste Sportlerinnen und Sportler vergeben
4. SportNacht Wesel begeisterte mit Olympiasieger und Sonder SportEsel-Award für Mathias Mester rund 200 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik

Die 4. SportNacht Wesel, erstmals im exklusiven Ambiente des Gusto by Cubes, war eine rauschende Nacht ganz im Zeichen des Sports. Im Mittelpunkt: Wesels beste Sportlerinnen und Sportler des zurückliegenden Jahres. Die Top-3 standen bereits vor der festlichen Gala fest, am Freitagabend wurde auf der Bühne gelüftet, wer die begehrten SportEsel-Awards in Gold, Silber und Bronze erhält. Bei den Frauen gewann die Handballerin Mia Hinz den SportEsel-Award Sportlerin des Jahres 2025, präsentiert von fielmann.


Bei den Herren ging der goldene SportEsel-Award, präsentiert von Volksbank RheinLippe an den Ruderer Horst Bross von der RTG Wesel, und als beste Mannschaft des Jahres 2025, präsentiert von Niederrheinische Sparkassse RheinLippe wurden die deutschen Meister im Tanzen, das Ensemble Meravella vom Weseler Turnverein, unter großem Applaus ausgezeichnet.

Tolle Einspielfilme, emotional und hochkarätig auf der riesigen Beamerleinwand visualisiert von Flaggschiff Film, würdigten das sportliche Abschneiden aller 23 Nominierten im letzten Jahr. Per Online-Voting stimmten im Vorfeld über 8.000 Teilnehmer für ihre Favoriten ab. Ein Jury-Voting floss zu 50% in die Gesamtwertung ein.

Mit Mady Cetin wurde zudem die Vorsitzende von Viktoria Wesel für ihr unermüdliches Engagement im Ehrenamt mit dem SportEsel-Award „Ehrenamt des Jahres 2025, präsentiert von Stadtwerke Wesel“, ausgezeichnet.

Besonders überrascht war Ehrengast Mathias Mester. Deutschlands bekanntester Paraathlet erhielt im Rahmen der SportNacht den „Sonder SportEsel-Award der Stadt Wesel, präsentiert von Rhenus“ für seine besonderen Leistungen und sein herausragendes Engagement als nationale Persönlichkeit im Sport. „Was für eine besondere Ehre, mit dem Sonder SportEsel-Award ausgezeichnet zu werden. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Danke Wesel! Der goldene Esel erhält einen besonderen Platz bei mir zuhause“, zeigte sich Mester nach der Ehrung sichtlich gerührt.

Im anschließdenen Talk „Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland“ sprachen Mester und ZDF-Experte Christian Keller über die Aussichten und Chancen der Spiele in Deutschland 2036, 2040 oder 2044. Schnell wurde klar, dass die Zeit jetzt da ist, den Sport auf eine neue Eben zu heben. „Wir haben jetzt die Chance, dem Sport und dem Thema Inklusion einen enormen Schub zu geben. Das sollten wir nutzen“, so Mester.

Das sah auch der vierfache Kanu-Olympiasieger Max Rendschmidt so. Er erklärte den Gästen, was es alles braucht, um überhaupt Spitzensportler zu werden. „Neben einem starken Willen, der Freude am Sport und einer Portion Ehrgeiz braucht es engagierte Trainer, gute Sportstätten und ein harmonisches Umfeld. Die Olympischen und Paralympischen Spiele bieten eine große Chance, dies nachhaltig zu unterstützen“, so Rendschmidt, der im Anschluss an die Gala zahlreiche Selfies mit seiner Goldmedaille aus Paris mit den Gästen machte und sich in einem spontanen Fechtduell mit Mester sehr geschickt zeigte.

„Die 4. SportNacht Wesel war ein voller Erfolg und ein würdiger Rahmen für die Ehrungen Wesels bester Sportlerinnen und Sportler. Ein herzliches Dankeschön an Kai Meesters und das Gusto für die hervorragende Organisation“, so Frank Rothkopf, Vorsitzender des Stadtsportverband Wesel e.V., der vom Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert wurde, da dies sein letzter Auftritt nach 15 Jahren als Vorsitzender war.

„Ich freue mich, dass wir mit der SportNacht Wesel einmal mehr zeigen konnten, welchen Stellenwert der Sport in unserer Gesellschaft hat. Mein großer Dank gilt Mathias Mester und Max Rendschmidt, dass sie der Einladung nach Wesel gefolgt sind und den Abend unter der tollen Moderation unseres Schwimmweltmeisters Christian Keller zu einem besonderen Abend gemacht haben“, so Kai Meesters, Organisator der SportNacht Wesel. Erstmals wurden knapp 7.000 Euro an die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler ausgeschüttet.

„Die Unterstützung der Wirtschaftspartner ist nicht hoch genug anzurechnen. Ohne sie wäre eine solch hochkarätige Gala nicht denkbar. Mein ausdrücklicher Dank gilt der Volksbank RheinLippe, Mercedes Bortenlänger, Rhenus Warehousing Solutions, Stadtwerke Wesel, der Niederreihnischen Sparkasse RheinLippe, fielmann, Gesundheitszentrum am Auesee, Kieser Wesel, Gesundheitscampus Wesel, Autohaus Bulenda, Edeka Komp, Weselfit, Expert Wesel sowie Ayhan Yirtik, dem Inhaber des Gusto by Cubes. Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch“, so Meesters.

Und auch der erstmals angebotene Livestream war mit knapp 1.200 Aufrufen am Freitagabend ein erfolgreiches Angebot. On Demand zu sehen unter: www.sportnacht-wesel.de oder auf youtube.

SportEsel-Awards 2025 – Die Sieger
SportEsel-Award „Sportlerin des Jahres 2025 präsentiert von fielmann“
1. Mia Hinz, Turnerschaft St. Tönis e.V.
2. Carina Hubbert, Lauffreunde HADI Wesel e.V.
3. Lea Diehl, BV Wesel Rot-Weiss e.V.

SportEsel-Award „Sportler des Jahres 2025 präsentiert von Volksbank Rhein-Lippe“
1. Horst Bross, RTG Wesel e.V.
2. Youri Schwarz, BV Wesel Rot-Weiss e.V.
3. Tristan Licht, Weseler Turnverein von 1860 e.V.

SportEsel-Award „Mannschaft des Jahres 2025 präsentiert von Niederrheinische Sparkasse RheinLippe“
1. Meravella, Weseler Turnverein von 1860 e.V.
2. D1 Handball HSG Wesel e.V.
3. LeLaDiNi
Jugendförderpreise 2025, präsentiert von Mercedes Bortenlänger
1. Basketballabteilung des WTV – 750,- Euro
2. BV Wesel Rot-Weiss – 500,- Euro
3. PSV Wesel-Lackhausen – 250,- Euro

SportEsel-Award Ehrenamt des Jahres 2025 präsentiert von Stadtwerke Wesel
Mandy Cetin – Victoria Wesel e.V.
Sonder-SportEsel der Stadt Wesel präsentiert von Rhenus
Mathias Mester

Erlebnistouren im März: Wesel entdecken
Im März lädt WeselMarketing wieder zu verschiedenen Erlebnistouren ein. Die Führungen bieten spannende Einblicke in Geschichte, Natur und besondere Orte der Stadt. Am 14. März um 14.30 Uhr führt eine Tour durch das Polderdorf Büderich und erzählt von der Entwicklung und den Besonderheiten des Dorfes.

Unter dem Titel „Achtung – kann Spuren von Frauen enthalten!“ steht am 22. März um 14 Uhr eine Führung, die spannende Geschichten über Frauen in der Weseler Stadtgeschichte in den Mittelpunkt stellt. Mit der Führung „Die Zerstörung Wesels“ am 28. März um 14 Uhr wird ein bewegendes Kapitel der Stadtgeschichte aufgegriffen.

 Die Tour beleuchtet die Ereignisse rund um die Zerstörung Wesels im Zweiten Weltkrieg. Den Abschluss bildet am 29. März um 14 Uhr eine Waldführung in Diersfordt, bei der die Teilnehmenden die Natur und Besonderheiten des Waldes kennenlernen. Weitere Informationen zu den Führungen finden Interessierte in der Stadtinformation oder online unter wesel-tourismus.de

Wesel: Themenabend „Energieberatung vom Dach bis zum Keller – Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP)“
Die energetische Sanierung von Wohngebäuden stößt weiterhin sowohl auf großes Interesse als auch auf Verunsicherung. Die jüngsten Diskussionen rund um die Novellierung des Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) werfen nach wie vor Fragen auf. Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wissen nicht, wie sie ihr Gebäude zukunftsfähig aufstellen können und welche Schritte dafür notwendig sind.

Eine hilfreiche Orientierung bietet dabei ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP). Er zeigt auf, in welcher Reihenfolge Maßnahmen sinnvoll umgesetzt werden sollten, welche Energieeinsparungen erreichbar sind und mit welchen Kosten überschlägig zu rechnen ist. So erhalten Immobilienbesitzende eine fundierte Grundlage für ihre weitere Planung.

Aufgrund der hohen Nachfrage findet der Themenabend rund um Dämmung, Heizungserneuerung und energetische Modernisierung erneut statt. Erste Ansprechpartner für die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans sind qualifizierte Energieberaterinnen und Energieberater. Sie informieren über technische Möglichkeiten, Investitionskosten sowie passende Förderprogramme.

Das Sanierungsmanagement im Energiequartier Schepersfeld lädt dazu ein, mehr über die Arbeit eines Energieberaters zu erfahren: Welche Aufgaben übernimmt er konkret? Wie läuft die Erstellung eines Sanierungsfahrplans ab? Wie viel Zeit sollte eingeplant werden und welche Kosten entstehen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Projektleiter und Energie-Effizienz-Experte Philipp Pospieszny.

In seinem Vortrag erläutert er den Weg von der ersten Kontaktaufnahme über die Beantragung von Fördermitteln bis hin zur praktischen Umsetzung der Maßnahmen und stellt dabei den typischen Ablauf einer Energieberatung anschaulich dar. Im Anschluss stehen er und der Klimaschutzmanager der Stadt Wesel, Ulrich Kemmerling, für eine offene Fragerunde rund um das Thema energetische Haussanierung zur Verfügung.

Der Themenabend findet am 10.03.2026 um 18:00 Uhr im MehrGenerationenHaus, Am Birkenfeld 14, statt. Zur besseren Planbarkeit wird um vorige Anmeldung gebeten: info@energiequartier-schepersfeld.de . Die kostenlosen Angebote der Sanierungsberatung können noch bis zum 30.04.2026 in Anspruch genommen werden. Die Beratungen finden nach vorheriger Absprache vor Ort im Sanierungsbüro Am Birkenfeld 14 oder an der eigenen Immobilie statt.

Die Beratung kann auch telefonisch unter 0281/203-2778 oder via E-Mail stattfinden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist gewünscht und kann telefonisch oder unter info@energiequartier-schepersfeld.de abgestimmt werden. Aktuelle Termine und Informationen zum Energiequartier Schepersfeld sind über die Projektwebseite www.energiequartier-schepersfeld.de abrufbar.

Trockener Winter, nasser Februar
Niederschlagsbilanz von Emschergenossenschaft und Lippeverband

Als erster Monat des im vergangenen Oktober begonnenen Wasserwirtschaftsjahres fiel der Februar 2026 geringfügig zu nass aus. Das ist das Ergebnis der aktuellen Niederschlagsauswertungen der beiden regionalen Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV).

Im Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im Mittel eine Niederschlagssumme von 63,5 mm (ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter). Zum Vergleich: Der langjährige Durchschnittswert für den Monat Februar liegt bei 56 mm. Im Lippe-Gebiet fielen 61,3 mm Niederschlag und damit etwa 8 mm mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel (53 mm).

Die niedrigste Monatssumme in den Verbandsgebieten an Emscher und Lippe wurde im Einzugsgebiet des Lippeverbandes an der Station Kläranlage Unna-Billmerich mit 48,4 mm erfasst. Die höchste Niederschlagssumme wurde – ebenfalls im Einzugsgebiet des Lippeverbandes – an der Station Pumpwerk Dorsten-Harsewinkel mit 78,1 mm erreicht. Ausschlaggebend für die überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen im Februar war eine niederschlagsreiche Phase ab der zweiten Monatshälfte, welche bis zum 23. Februar anhielt.

An diesem Tag wurden zudem die höchsten Tagessummen in beiden Verbandsgebieten erreicht. Im Emscher-Gebiet fielen am 23. Februar im Maximum 18,4 mm an der Station Pumpwerk Herne-Horsthausen. Im Lippe-Gebiet fielen im Maximum 19,5 mm an der Station Kläranlage Dorsten-Wulfen. Der meteorologische Winter war zu trocken Insbesondere aufgrund des deutlich unterdurchschnittlichen Monats Dezember fiel der meteorologische Winter (Dezember, Januar und Februar) in Summe zu trocken aus.

Erreicht wurden Niederschlagssummen von 160 mm im Bereich der Emschergenossenschaft und 151 mm im Lippeverbands-Gebiet. Das langjährige Mittel liegt im Emscher-Gebiet bei 197 mm und im Lippe-Gebiet bei 186 mm. Emschergenossenschaft und Lippeverband Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip leben.

Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet und baute unter anderem den Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.

Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen). www.eglv.de

Wesel: E-Medien ziehen um: Umstellung auf Onleihe
Am 11. März 2026 stellen die Stadtbüchereien Wesel, Hamminkeln, Rees und Emmerich die Onleihe Niederrhein auf eine neue Version um. Mit diesem Schritt erhält die Onleihe, eine Plattform für die Ausleihe von E-Books und anderen digitalen Medien, eine technisch erneuerte Grundlage und eine modernisierte Benutzeroberfläche. Die Onleihe 3, die dritte Version der Onleihe, bietet eine übersichtlichere Struktur, verbesserte Such- und Filterfunktionen sowie eine optimierte Darstellung auf mobilen Endgeräten.

Auch die Leistung wurde weiterentwickelt, so dass Inhalte stabiler und schneller verfügbar sind. Neu ist auch die Möglichkeit, die Leihfrist ausgeliehener E-Books zu verlängern. Für die Nutzung der neuen Version auf Smartphones und Tablet-PCs ist eine neue App erforderlich. Mit der alten Onleihe-App ist die Nutzung der Onleihe Niederrhein ab dem 11. März nicht mehr möglich.

Die Onleihe-3-App ist sowohl für Android- wie für iOS-Geräte kostenlos in den jeweiligen App-Stores verfügbar. Abgesehen von der neuen App und einem neuen URL-Pfad bedeutet die Umstellung für die Nutzer*innen der Onleihe Niederrhein nur wenige Einschränkungen. Bis zum Abend des 10. März wird die Onleihe Niederrhein wie gewohnt nutzbar sein.

Am 11. März wird die Onleihe Niederrhein voraussichtlich bis etwa 20 Uhr offline bleiben. Spätestens am 12. März erwarten die Nutzer*innen nach dem ersten Login das neue Design und die neuen Funktionen. Die bisherigen Zugangsdaten bleiben weiterhin gültig, eine Neuregistrierung ist nicht notwendig. Auch die bisherigen Ausleihen, Vormerkungen und der Merkzettel bleiben erhalten.

Bei Fragen zur Umstellung oder zur Installation der neuen App ist das Team der Bücherei Wesel persönlich, per E-Mail an stadtbuecherei@wesel.de oder unter Tel. 0281-203 2355 erreichbar.

Street Sounds Wesel: Die Innenstadt wird zur Live-Bühne
Von April bis September soll sich die Weseler Fußgängerzone jeden Samstag in eine lebendige Open-Air-Bühne verwandeln. Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Street Sounds Wesel“ lädt WeselMarketing Musikerinnen und Musiker ein, die Innenstadt mit handgemachter Live-Musik zu beleben.

Straßenmusik hat eine lange Tradition, Menschen direkt zu erreichen und Momente der Freude und Begegnung zu schaffen. Bei „Street Sounds Wesel“ können Musikerinnen und Musiker ihre Kreativität frei entfalten, ihre Stücke ohne technische Verstärkung spielen und so ein authentisches Erlebnis für Passantinnen und Passanten gestalten. Musizierende können sich kostenlos für einen festen Samstag zwischen 11 und 16 Uhr anmelden.

Gebühren fallen nicht an, eine feste Gage gibt es nicht. Stattdessen profitieren die Teilnehmenden von kostenloser Social-Media-Werbung durch WeselMarketing. Und ganz im Sinne klassischer Straßenmusik darf selbstverständlich ein Hut für freiwillige Spenden aufgestellt werden. Innerhalb des Zeitfensters spielen die Musikerinnen und Musiker insgesamt mindestens 1,5 Stunden. Zudem ist vorgesehen, den Auftrittsort innerhalb der Fußgängerzone eigenverantwortlich spätestens alle 30 Minuten zu wechseln. Platzzuweisungen durch WeselMarketing erfolgen nicht.

Mit „Street Sounds Wesel“ soll die Innenstadt an den Wochenenden zusätzlich belebt und Besucherinnen und Besuchern ein besonderes Einkaufserlebnis geboten werden. Interessierte Musikerinnen und Musiker können ihren Wunschtermin online unter  wesel-tourismus.de/streetsoundswesel buchen. Jetzt Termin sichern und Teil von Street Sounds Wesel werden.

Erna Suhrborg-Preis 2026: Stadt Wesel verleiht Kunstpreis am Weltfrauentag
Am Internationalen Frauentag fand im festlich gefüllten Städtischen Bühnenhaus Wesel der Höhepunkt des Erna Suhrborg-Preises 2026 statt. In einem feierlichen Festakt wurden die Preisträgerinnen des Hauptpreises sowie des Nachwuchspreises vor rund 400 Gästen bekannt gegeben. Die Veranstaltung markierte den Abschluss einer überaus erfolgreichen Ausstellung, die seit Januar die Vielfalt autodidaktischer Kunst in der Region präsentierte.

Hohe Beteiligung beim demokratischen Votum
Ein besonderes Merkmal des Preises ist seine demokratische Struktur: Das Votum des Publikums floss zu exakt 50 Prozent gleichberechtigt mit dem Urteil einer Fachjury in die finale Entscheidung ein.
Über die gesamte Ausstellungsdauer hinweg machten zahlreiche Besucherinnen und Besucher von ihrem Stimmrecht Gebrauch – sowohl digital via Tablet als auch klassisch per Stimmkarte.

Die Preisträgerinnen des Hauptpreises
Der mit 2.000 Euro dotierte Erna Suhrborg-Preis 2026 wurde durch das Stifterpaar Gabriele und Hans Dieter Suhrborg überreicht.

1. Preis: Bettina Hachmann
Neben dem Preisgeld erhält die Künstlerin die Möglichkeit zu einer Einzelausstellung in der Hauptstelle der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe.
2. Preis: Dr. Petra Zieracks
3. Preis: Seona Sommer

Die zweit- und drittplatzierten Künstlerinnen erhalten die Möglichkeit einer Ausstellung im Stadtgebiet von Wesel.

Starke Signale im Nachwuchsbereich
Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf der Förderung junger Talente. Aus den 14 nominierten Schülerinnen aus Wesel wurden in zwei Alterskategorien folgende Siegerinnen gekürt:

Kategorie 10–14 Jahre:
1. Preis: Franziska Gruhn
2. Preis: Alessia Inkmann
3. Preis: Charlotte Gardemann

Kategorie 15–18 Jahre:
1. Preis: Siyu Guan
2. Preis: Nabiha Jimmader
3. Preis: Marie Korsch

Zusätzlich zu einer finanziellen Anerkennung erwartet die Nachwuchspreisträgerinnen ein besonderes Highlight: Sie erhalten eine kreative Begleitung durch eine erfahrene Künstlerin im Rahmen eines Workshops. Die dort entstehenden Arbeiten werden im Anschluss in einer gemeinschaftlichen Ausstellung präsentiert, bei der die Jugendlichen professionelle Einblicke in die kuratorische Museumsarbeit gewinnen.

Hintergrund zum Preis
Das Städtische Museum Wesel vergibt seit 2017 alle drei Jahre den von Gabriele und Hans Dieter Suhrborg gestifteten »Erna Suhrborg-Preis«.
Die Auszeichnung wird an bildende Künstlerinnen vergeben, die sich – wie die Namensgeberin des Preises – durch eine hohe Qualität ihres künstlerischen Schaffens auszeichnen, ohne ein künstlerisches Hochschulstudium abgeschlossen zu haben. Gleichzeitig verleiht die Stadt Wesel seit 2020 einen Nachwuchspreis an Schülerinnen

Hochschule Rhein-Waal und Stadt Moers unterzeichnen eine Absichtserklärung
Bürgermeisterin Julia Zupancic, Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen (Präsident der HSRW) und Prof. Dr.-Ing. Christian Ressel (Projektleitung ZAT an der HSRW) unterzeichnen die gemeinsame Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit

Foto: Wirtschaftsförderung der Stadt Moers

Das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr der Hochschule Rhein-Waal und die Stadt Moers unterzeichnen eine Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit

Roboter, smarte Sensoren und digitale Helfer, die den Alltag in Pflegeeinrichtungen erleichtern und Patient*innen Sicherheit geben. Die Stadt Moers will an ihrem Innovationscampus Zentrum für digitale Pflegeinnovationen werden. Ende Februar unterzeichneten Bürgermeisterin Julia Zupancic und Hochschulpräsident Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen eine Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit (Letter of Intent).

Mit dieser Kooperation soll die Entwicklung digitaler Assistenzsysteme für Gesundheit und Pflege in der Region Niederrhein vorangetrieben werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr an der Hochschule Rhein-Waal (HSRW).

Um innovative Lösungen für den Gesundheits- und Pflegesektor zu entwickeln und zu erproben, bringt der Innovationscampus Moers Hochschule, Stadt und regionale Unternehmen zusammen. „Damit stärken wir den Standort Moers und schaffen neue Perspektiven für Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger“, betont Bürgermeisterin Julia Zupancic.

 Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der Hochschule Rhein-Waal, ergänzt: „Diese Kooperation zeigt, wie Forschung und Praxis gemeinsam Innovationen gestalten können. Digitale Assistenzsysteme werden die Pflege in der Region nachhaltig unterstützen.“ An der HSRW hat vor allem Prof. Dr. Christian Ressel, Leiter des ZAT, die Kooperation vorangetrieben.

Er betont den Nutzen für Betroffene: „Bei aller Technologie geht es am Ende immer um die Menschen. Digitale Assistenzsysteme können Pflegekräfte entlasten und gleichzeitig dazu beitragen, dass Pflegebedürftige länger selbstständig bleiben und mehr Sicherheit im Alltag haben. Gerade angesichts des Fachkräftemangels werden solche Lösungen künftig entscheidend sein, um Pflege in guter Qualität zu ermöglichen.“

Die Partnerschaft bündelt wissenschaftliche Expertise, technisches Know-how und kommunale Unterstützung. Das ZAT bringt Forschung und ein starkes Netzwerk aus Wissenschaft und Technik ein, während die Stadt Moers Infrastruktur und strategische Sichtbarkeit bereitstellt. Gemeinsam werden konkrete Pilot- und Transferprojekte zur Erprobung digitaler Assistenzsysteme initiiert, regionale Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Akteure der Gesundheitswirtschaft aktiv eingebunden.

Es entstehen Veranstaltungen, Workshops und Netzwerkformate für den Austausch von Wissen und Praxis. Gleichzeitig soll der Standort Moers als Innovationszentrum für Gesundheit und Pflege klar sichtbar werden.

Hintergrundinformationen
Das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr, eine Kooperation der Hochschule Rhein-Waal, der Hochschule Niederrhein, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität Duisburg-Essen, fördert die partizipative Forschung, Entwicklung und den Praxistransfer von digitalen kognitiven Assistenzsystemen.

Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem zukunftsweisenden Forschungsfeld, wodurch die beteiligten Hochschulen und Universitäten gemeinsam ein Forschungsprofil entwickeln, das über die Region hinausstrahlt. Das ZAT dient als regionale Anlaufstelle und Austauschplattform für Forschende, Entwickler*innen, Hersteller, Anbieter sowie weitere Organisationen und Betroffene im Umfeld von Menschen mit Assistenzbedarf.

Das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Moers: Ausschuss berät über Vorplanung von Schulerweiterung
Verschiedene städtische Bauprojekte sind Thema im Ausschuss für Bauen, Wirtschaft, Wohnen und Liegenschaften am Montag, 16. März. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, statt. Die Mitglieder beraten zudem über die Vorplanung zur Erweiterung der Grundschule Annastraße beim Schulraum und der Küche. Die Sitzung ist öffentlich. 

Kreissportbund Wesel übernimmt Spielmobil des Kreises Wesel
Am Montag, 9. März 2026, übergab Kreisdirektor Ralf Berensmeier das Spielmobil des Jugendamts an Gustav Hensel (Vorsitzender), Ulrich Glanz (stv. Vorsitzender) und Denise Boymann (Geschäftsführerin) vom Kreissportbund Wesel. Viele Jahre lang war das Spielmobil ein Teil der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Kreisjugendamts Wesel.

Mit sogenannten Spielplatzaktionen führten Jugendpflegerinnen, pädagogische Honorarkräfte und lokale Jugendeinrichtungen gemeinsam Projekte für Kinder im Alter von etwa 6 bis 10 Jahren durch. In den letzten Jahren sank jedoch die Nachfrage bei den Jugendeinrichtungen. Auch das zweite Standbein des Spielmobils, der Verleih an Vereine, Schulen und Kindertageseinrichtungen, erwies sich in den letzten Jahren als wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.

Denn die für den Unterhalt des Fahrzeugs entstehenden Kosten und den damit verbundenen Arbeitsaufwand konnten durch die geringen Einnahmen nicht gedeckt werden. Deshalb wurde entschieden, die Arbeit mit dem Spielmobil einzustellen und das Fahrzeug inklusive Spielmaterialien zu veräußern.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Kreissportbund Wesel einen Abnehmer für unser lieb gewonnenes Spielmobil gefunden haben, bei dem es auch weiterhin in der Kinder- und Jugendarbeit zum Einsatz kommt“, so Kreisdirektor Ralf Berensmeier bei der Übergabe.

Der Kreissportbund plant, das Spielmobil multifunktional zu nutzen: Neben dem Transport von Spielgeräten soll auch einen Rollstuhlparcours mit dem Fahrzeug realisiert werden. Beim Spielmobil handelt es sich um einen Fiat Ducato (Baujahr 2013) mit einer Laufleistung von rund 32.500 km. Die Innenausstattung ist speziell für die Lagerung von Spielmaterialien ausgebaut.

Zum Inventar gehören unter anderem Pedalos, Longboards, Krabbelfässer, Schwungtücher, Stelzen sowie weitere Spiel- und Beschäftigungsgeräte. Gustav Hensel, Denise Boymann, Kreisdirektor Ralf Berensmeier, Kai Stegemann und Jennifer Sniegon (beide Jugendarbeit Kreis Wesel) sowie Ulrich Glanz mit einer kleinen Auswahl an Spielgeräten aus dem Spielmobil.

Verdienstmedaille für Dr. Christoph Chylarecki aus Moers: Jahrelanges Engagement im gesundheitlich-sozialen Bereich
Am Freitag, 6. März 2026, verlieh Landrat Ingo Brohl das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Christoph Chylarecki aus Moers. Durch sein jahrelanges Engagement im gesundheitlich-sozialen Bereich hat Dr. Christoph Chylarecki auszeichnungswürdige Verdienste erworben.

Landrat Ingo Brohl: „Lieber Herr Dr. Chyralecki, Sie setzen sich vor allem für die Schwächsten in der Gesellschaft ein – für Kinder, die sich notwendige Operationen nicht leisten können. Durch Ihre Arbeit im Friedensdorf Oberhausen sorgen Sie dafür, dass kriegsversehrte Kinder, beispielsweise aus Afghanistan, medizinisch gut versorgt werden.
Ein solcher Einsatz, ehrenamtlich und ohne die Suche nach Anerkennung, sondern getrieben von dem Wunsch, anderen zu helfen, beeindruckt mich sehr. Menschen wie Sie zeigen, dass eine Gesellschaft vom Miteinander lebt, und von einem Bewusstsein und einer Verantwortung füreinander, die über die bloße Pflicht hinausgeht. Denn Ihnen geht es um die Menschen, und besonders um das Wohlergehen der Kinder.“

Dr. Christoph Chylarecki ist Facharzt für Unfallchirurgie und seit 2020 Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien in Moers. Überregional und international hat er sich einen sehr guten Ruf erarbeitet. Als Führungskraft legt er großen Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses und die Förderung junger Kolleginnen und Kollegen, insbesondere auch solchen mit Migrationshintergrund.

Seit 2014 unterstützt er die Gutachterkommission für ärztliche Behandlungsfehler bei der Ärztekammer Nordrhein mit seiner breiten Expertise. In den vergangenen acht Jahren hat er insgesamt 40 Erstgutachten mit Schwerpunkt Unfallchirurgie für die Gutachterkommission erstellt. Seine Gutachten haben die Arbeit in den vergangenen Jahren sehr unterstützt und in vielen Fällen einen wesentlichen Beitrag zu einer Befriedung des Verhältnisses zwischen Arzt und Patient beigetragen.

Dr. Christoph Chylarecki hat sich insbesondere durch seinen ehrenamtlichen Einsatz in Zusammenarbeit mit dem Friedensdorf Oberhausen einen Namen gemacht. Seit 2005 operiert er unentgeltlich schwerstverletzte Kinder aus Kriegsgebieten, insbesondere Afghanistan, die in ihrem Heimatland keine angemessene medizinische Versorgung bekommen können.

Das Friedensdorf ist existenziell abhängig davon, dass deutsche Krankenhäuser Kinder aus Krisenregionen versorgen, ohne dass Kosten für das Friedensdorf anfallen. Einer der verlässlichen Partner des Friedensdorfs ist das Bethanien Krankenhaus Moers, das aber wie andere Kliniken auch gravierende Strukturveränderungen umsetzen musste. Dass die Klinik mit der Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten weitermachte, ist unter anderem Dr. Christoph Chylarecki und seinem Lions Club Moers zu verdanken.

Das entwickelte Konzept sieht vor, dass der Lions Club Moers Spenden generiert und der Klinik zur Verfügung stellt, um damit die medizinische Behandlung von einem Friedensdorf Kind zu ermöglichen. Dr. Christoph Chylarecki besucht regelmäßig das Oberhausener Friedensdorf zu weiteren medizinischen Behandlungen der Schützlinge. Seine fachlichen Beurteilungen der Krankheitsbilder von Kindern sind von unschätzbarem Wert.

Er findet Lösungen für die Behandlungen von medizinischen Problemfällen und ist in ärztlichen Kreisen gut vernetzt. Seine eigenen Geburtstage hat Dr. Christoph Chylarecki zum Anlass genommen, statt Geschenken um Spenden für das Friedensdorf zu bitten. Gemeinsam mit seinen Lions Freunden organisiert er seit Jahrzehnten Spendenaktionen, deren Erlöse direkt an das Friedensdorf gehen.  

Seit 2003 ist er Mitglied im Lions Club Moers und engagiert sich trotz seiner hohen beruflichen Belastung regelmäßig bei den Charity-Aktivitäten des Clubs. Gemeinsam mit anderen Lions-Freunden hat er vor Jahren ein inzwischen erfolgreich abgeschlossenes Projekt in Rumänien initiiert. Mit anderen Clubs gemeinsam unterstützte der Lions Club Moers die medizintechnische Ausstattung des Krankenhauses in Anina und stellte dort einen Rettungswagen bereit. 

Dr. Christoph Chylarecki wurde für sein jahrelanges Engagement im gesundheitlich-sozialen Bereich mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Lesung in Moers - Annett Gröschner, Schwebende Lasten  
Hanna Krause war Blumenbinderin, bevor das Leben sie zur Kranführerin machte. Sie hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen in Weltkriegen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können, was ihr naheging bis zum Lebensende.

Annett Gröschner, Foto: Susanne Schleyer

Hatte später, nachdem ihr Blumenladen längst Geschichte war, von einem Kran in der Halle eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen unter ihr und starb rechtzeitig, bevor sie die Welt nicht mehr verstand. Hanna Krause blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo: anständig bleiben.

Annett Gröschners Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts in einem einzigen Leben und gibt, mit Hanna, denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar bleiben. Ein Roman über das Ende des Industriezeitalters und seiner Heldinnen im Osten Deutschlands – und über eine gewöhnliche Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert.

Kooperationen: In Kooperation mit: Bibliothek, Gleichstellungsstelle, Barbarabuchhandlung Gebühr: 10 Euro. Veranstaltungsdatum 09.03.2026 - 19:30 Uhr -21:00 Uhr. Veranstaltungsort Bibliothek, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Digital älter werden in Moers: Nutzen Sie schon die App "Gut versorgt in Moers"? 50+
In Kooperation mit der Leitstelle Älter werden Im Alter digital! Die vergangenen Jahre haben uns gezeigt, wie wichtig und notwendig auch bedienbare digitale Angebote für ältere Menschen sind. Darum stellt die Leitstelle Älterwerden der Stadt Moers die kostenlose App vor und unterstützt Sie bei der Installation und der Bedienung. Entdecken Sie mit uns in der App die vielseitigen Themen und nützlichen Informationen rund ums Älterwerden in Moers.

Lassen Sie uns zusammen Hürden abbauen, damit Sie in Zukunft keine Information mehr verpassen.  Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt Moers ab 55 Jahren. Bitte bringen Sie Ihr Tablet oder Smartphone mit. 

Referentin: Pia Kegel. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de Kurs-Nr.: H10253 Gebühr: unentgeltlich. Veranstaltungsdatum 10.03.2026 - 10:00 Uhr - 2:00 Uhr .Veranstaltungsort Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: Das Leben der Bienen  
Dieser Vortrag richtet sich an interessierte Laien. Anhand von ausgewählten Beispielen werden die Lebenszyklen von Wildbienen und Honigbienen dargestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Honigbiene liegen wird. Sie lernen, die Welt aus der Sicht einer Biene zu betrachten und erfahren, was Sie tun können, um Ihren Balkon oder Garten für Bienen wirklich attraktiv zu gestalten.

Foto: Martina Röttger

Angesichts der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in NRW werden auch deren Folgen für unsere Bestäuberinsekten und für die Biodiversität Thema sein.. Referentin: Martina Röttger Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de Kurs-Nr.: H10410 Gebühr: 7 Euro Event details Veranstaltungsdatum 10.03.2026 - 19:00 Uhr -20:30 Uhr Veranstaltungsort Firma Altes Landratsamt Adresse Kastell 5b 47441 Moers

Moers: Listening Session mit Evi Filippou
Evi lädt zur Listening Session in die Residenz: Gemeinsam hört ihr Musik, die geprägt, inspiriert oder herausgefordert hat ... Kaffee & Kuchen gibt es auch!

- Am 11.03. ist Tim Isfort, der künstlerische Leiter des moers festivals zu Gast;
- 18 Uhr
- Am 22.03. Juliane Höttges (Booking, Produktion und Infrastruktur beim moers festival) - 16 Uhr
- Am 26.04. lauscht ihr gemeinsam mit Evi und dem New Yorker Alt-Saxofonist Michaël Attias der Musik - 16 Uhr

Der Eintritt ist frei! Keine Anmeldung erforderlich! Weitere Infos folgen.  Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 16:00 Uhr - 26.04.2026 - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort Neustraße 20, 47441 Moers.

Moers: Kaffee - von Äthopien in die Welt
Kaffee ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Vom ursprünglichen Genussmittel in Äthiopien hat er sich zum weltweiten Kultgetränk und wichtigen Handelsgut entwickelt. Der Vortrag beleuchtet Herkunft, Anbau und Verarbeitung der Kaffeebohne, vergleicht traditionelle Methoden mit Monokulturen und zeigt die Bedeutung fairer Handelsbeziehungen auf.

Zudem erhalten Sie Einblicke in den nachhaltigen Anbau und die Vielfalt der Geschmacksvarianten.  Abgerundet wird der Vortrag mit einer Kaffeeverkostung und literarischen Geschichten zur Kaffeekultur.

Referent: Alfred Wronski Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de Kurs-Nr.: H10255 Gebühr: 7 Euro. Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 18:00 Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.

Moers: Gemeinsam schauen - Wo sind denn alle?
ab 18.30 Uhr im Studio (Eintritt frei) Gemeinsam schauen ! Hier beim Schlosstheater anmelden von Emil Borgeest und Leo Meier Gut sichtbar prangt er an der Wand. Glücklicherweise nur für die Person, die den Raum bewohnt. Das Motiv des Flecks taucht als Symbol für Schuld und Makel an den Händen von Lady Macbeth oder als Zeichen für einen lächerlichen Riss in der Welt in Büchners Leonce und Lena auf. 

In Wo sind denn alle? des Autorenduos Emil Borgeest und Leo Meier versuchen vier Nachbar*innen, schamhaft den Wasserfleck loszuwerden.  Unberufen kommt Olaf Meier, der fast 30 Jahre die Telefonseelsorge Duisburg / Mülheim / Oberhausen geleitet hat, in unsere kleine Gesellschaft. Vielleicht kann er uns dabei helfen, mit dieser verdammten Einsamkeit umzugehen.

Nach den Publikumserfolgen zwei herren von real madrid und fünf minuten stille schreibt Leo Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein neues Stück für das S.T.M. Gemeinsam mit dem Ensemble stellen sie zentrale Fragen unserer Zeit: Wie entsteht Gemeinschaft? Wie entsteht Einsamkeit? Und: Wo sind denn alle?

Eintritt:  22 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/8 83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 18:30 Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9, 47441 Moers.

Moers: Verwaltungsgeschichte in Deutschland – Von der Reichsstadt zum Rechtsstaat
Deutschlands Verwaltung entwickelte sich vom Heiligen Römischen Reich über föderale Strukturen des Deutschen Bundes (1815) und des Kaiserreichs (1871) hin zu zentralistisch geprägten NS-Strukturen; seit 1949 prägt föderaler Aufbau mit Bund, Ländern und Kommunen die Verwaltung. 

Mit einem Augenzwinkern werden Absurditäten des deutschen Verwaltungsrechts beleuchtet. Referent: Dennis Stephan Kurs-Nr.: H10106 Gebühr: 7 Euro Event details Veranstaltungsdatum 12.03.2026 - 18:30 Uhr - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Altes Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.

Moerser Krimifestival: Lesung mit Andreas Pflüger („Kälter“)
Moderation: Ulrich Noller (WDR) Andreas Pflüger, 1957 geboren, wuchs im Saarland auf, studierte Theologie, Germanistik und Philosophie und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Er hat Theaterstücke, Hörspiele und Dokumentarfilme verfasst. Als Drehbuchautor hat er unter anderem mehr als zwanzig „Tatorte“ geschrieben.

Mit seiner Mischung aus zeitgeschichtlichen Fakten, literarischem Anspruch und hochspannenden Plots hat er sich einen Ruf als Meister seines Fachs und Ausnahmetalent im Krimigenre erworben. Andreas Pflüger ist vielfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Deutschen Krimipreis 2023 und dem Stuttgarter Krimipreis 2024. 
Für das Krimifestival in Moers hat er seinen aktuellen Agententhriller „Kälter“ im Gepäck: »500 Seiten Zeitgeschichte, explosive Action, glühende Sprache.«

Jury der Krimibestenliste
Im Herbst 1989 führt Luzy Morgenroth auf Amrum das Leben einer Provinzpolizistin. Kaum jemand ahnt, dass sie vor langer Zeit eine andere war. Als in einer Sturmnacht ein Einheimischer spurlos von der Fähre verschwindet, muss sie sich einem Killerkommando stellen, das auf die Insel kam, und verwandelt sich wieder in die Luzy von früher. Eine Waffe.

Andreas Pflüger schickt seine Heldin am Ende des Kalten Krieges als Racheengel um die halbe Welt. Sie tritt gegen ein Geheimdienstimperium an, das den Mann beschützt, der ihr Leben zerstörte. Und es wird sich zeigen, wer kälter ist: ihr Todfeind oder sie.

Moderation: Ulrich Noller
Ulrich Noller ist Journalist und einer der versiertesten deutschen Krimispezialisten. Er arbeitet für den WDR und andere Sender und gestaltet und moderiert Lesungen und Krimi-Events.

Er ist Mitglied der Jurys des Deutschen Krimi Preises und der Krimibestenliste. Seit fast zwanzig Jahren kommentiert er jeweils montags auf WDR5 den Sonntagabend-Krimi – „Wie war der Tatort, Herr Noller?“
Eintritt 20 Euro Kartenverkauf Karten für alle Veranstaltungen des Krimifestivals können im Vorverkauf persönlich ab dem 13.12.2025 nur hier erworben werden: Bibliothek Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers, Telefon: 0 28 41 / 201-753.

Moers: Kneipenkonzert - Cheers Agnes
Bei einem guten Cocktail kommt es auf die richtige Mischung an. Die 6köpfige Band Cheers Agnes hat ihre aromatische Mischung gefunden; man nehme eine Basis aus Indie und Pop, verfeinert mit elektrischem Rock, akustischem Folk und feinsten Synthieklängen. 

Das Ganze wird mal sanft gerührt, mal heftig geschüttelt; heraus kommt aber immer ein Anlass für ein leidenschaftliches “Cheers!”. Der Eintritt ist frei!  Veranstaltungsdatum 12.03.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers, Veranstaltungsort Kneipe.

Moers: Krimifestival  DAME AGATHA - zum 50. Todestag (Ralf Kramp) - ausverkauft
Sie ist die unangefochtene „Queen of Crime“: Dame Agatha Christie (1890-1976), 1971 von Königin Elizabeth II in den Adelsstand erhoben, gilt als berühmteste Krimiautorin weltweit. Die Auflage ihrer Bücher wird auf mehr als zwei Milliarden Exemplare geschätzt. Vor allem Figuren wie Hercule Poirot oder Miss Marple und deren scharfsinnige Ermittlungsmethoden haben die Herzen der Krimi-Fans erobert. 

Anlässlich ihres 50. Todestages widmet der Krimischriftsteller Ralf Kramp der legendären Engländerin, die 66 Romane, zahlreiche Kurzgeschichten, zwei Autobiografien, mehrere Lyriksammlungen und 23 Bühnenstücke verfasste,  ein eigenes Programm. Dabei richtet er seine Aufmerksamkeit nicht zuletzt auf die bis heute ungeklärte Frage nach dem elftätigen Verschwinden Agatha Christies im Dezember 1926 und stellt eigene Kurzgeschichten zu bzw. mit Agatha Christie vor. ´

Ralf Kramp ist Autor, Verleger, Dramatiker, Karikaturist, Archivar und Moderator. Er betreibt in Hillesheim den KBV-Verlag, der auf Kriminalromane mit Lokalkolorit spezialisiert ist. Zugleich unterhält er dort das Kriminalhaus, in dem sich u. a. das Deutsche Krimi-Archiv befindet - mit mehr als 30.000 Bänden die größte   zusammenhängende Sammlung deutschsprachiger Kriminalliteratur.

Dort finden sich auch zahlreiche Spuren und Hinweise auf Kramps Agatha-Christie-Faszination.  Im Eintrittspreis enthalten ist ein kleiner Sandwich- und Scones-Imbiss in der Pause. Eintritt: 20 Euro inkl. Imbiss Kartenverkauf/Warteliste.
Die Veranstaltung ist ausverkauft. Sie können sich vor Ort oder telefonisch auf die Warteliste setzen lassen: Bibliothek Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers, Telefon: 0 28 41 / 201-753

vhs Moers – Kamp-Lintfort bereitet auf das Englisch-Abi 2026 vor
Am Dienstag, 31. Mai, startet bei der vhs Moers – Kamp-Lintfort ein dreitägiges Seminar, das Schülerinnen und Schüler auf die Abiturprüfungen im Fach Englisch vorbereitet. Schwerpunktmäßig geht es um die intensive Analyse ausgewählter, abiturrelevanter Texte bedeutender Autoren wie Georg Orwell, Ernest Hemingway, James Thurber und Arthur Miller. Außerdem werden auch nicht-fiktionale Textsorten wie politische Reden einbezogen. 

Neben einer systematischen inhaltlichen und sprachlich-stilistischen Analyse wird besonderer Wert auf die Einordnung der Texte in aktuelle gesellschaftliche Zusammenhänge gelegt. Ein erfahrener Pädagoge, der vor seiner Pensionierung viele Jahre als Fachleiter für Englisch an einer weiterführenden Schule gelehrt hat, leitet das Seminar.

Es findet von Dienstag, 31. März, bis Donnerstag, 2. April, jeweils von 10 bis 15 Uhr in den Räumen der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Eine Anmeldung für das Seminar ‚Englischsprachige Literatur auf Abi-Niveau – Analyse und Interpretation‘ ist notwendig und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Flick-Café Neu_Meerbeck: Kleidung reparieren und kreativ gestalten
Der Frühling und Ostern stehen vor der Tür – Zeit für mehr Farbe nach dem Winter. Am Dienstag, 17. März, lädt das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck von 14.30 bis 17 Uhr zum Flick-Café ein. Ort der Veranstaltung ist das Stadtteilbüro in der Bismarckstraße 43b. Beschädigte Kleidungsstücke können repariert, verschönert oder frühlingshaft kreativ aufgepeppt werden. 

Unter Anleitung einer ehrenamtlichen Expertin wird gemeinsam geflickt und gestaltet – in gemütlicher Atmosphäre bei Getränken und Keksen. Gleichzeitig bietet das Café Gelegenheit zum Austausch über nachhaltige Mode und aktuelle Neuigkeiten aus dem Stadtteil. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Getränke und Knabbereien sorgt das Team des Stadtteilbüros Neu_Meerbeck. Weitere Informationen und Rückfragen unter Telefon 0 28 41 / 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de

Frühjahrsputz in Dinslaken: picobello startet am 14. März 2026
Pünktlich zum Start in den Frühling ruft die Stadt Dinslaken auch 2026 wieder zur großen „picobello“-Müllsammelaktion auf. Vom 14. bis 21. März 2026 sind alle in Dinslaken eingeladen, Straßen, Wege, Parks und Grünflächen von Müll und Unrat zu befreien.

„Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit vielen engagierten Menschen, Kitas, Schulen, Vereinen und Nachbarschaften anpacken können. Jede helfende Hand trägt dazu bei, dass unsere Stadt sauberer und noch ein Stückchen lebenswerter wird“, sagt Bürgermeister Simon Panke.

Mitmachen kann jede und jeder: ob Einzelperson, Familie, Freundesgruppe oder Organisation. Der Sammelort und -termin können im Aktionszeitraum frei gewählt werden – vorausgesetzt, es handelt sich um öffentliche Flächen oder es liegt die Zustimmung der Grundstückseigentümerin beziehungsweise des Grundstückseigentümers vor.

Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage der Stadt Dinslaken möglich. Anmeldeschluss ist der 10. März 2026. Die Stadt stellt wieder Sammelsäcke zur Verfügung. Arbeitshandschuhe, Greifzangen und Warnwesten können, soweit in ausreichender Menge vorhanden, ebenfalls ausgeliehen werden. Diese müssen nach der Aktion kurzfristig zurückgegeben werden, damit sie für weitere Gruppen genutzt werden können.

Teilnehmende sollten auf festes Schuhwerk, Handschuhe und eine Warnweste achten. Problemabfälle dürfen nicht gesammelt werden. Wer auf umweltgefährliche Stoffe, scharfe oder schwere Gegenstände stößt, wird gebeten, den Fund dem DIN-Service zu melden.

Erfolgreicher Abfallsammeltag Moers 2026: Rund 1.300 Teilnehmende en-gagieren sich für die Stadtsauberkeit
Unter dem Motto „Gemeinsam für ein sauberes Moers“ haben auch in diesem Jahr wieder rund 1.300 Freiwillige am Abfallsammeltag teilgenommen und ein klares Zei-chen für Umweltbewusstsein und städtische Verantwortung ge-setzt. Der Aktionstag fand am Samstag, 7. März, im Rahmen der Initiative „Sauberes Moers“ statt – und bestätigte erneut, wie groß die Bereitschaft unter den Bürgerinnen und Bürgern ist, aktiv zu einem aufgeräumten Stadtbild beizutragen.

Sandra Jungmaier und Julia Zupancic mit freiwillig Helfenden (c) Norbert Prümen/Enni

Wie bereits in den Vorjahren organisierte Claudia Jaeckel den Aktionstag und zeigte sich über die große Resonanz bei besten Wetterverhältnissen hocherfreut: „Es ist beeindruckend, wie viele Menschen sich wieder beteiligt haben – von Einzelpersonen und Familien über Vereine bis hin zu Schulen. Dieses Engagement bestätigt uns jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig den Moerserinnen und Moersern ein sauberes Lebensumfeld ist.“

Auch ENNI Vorständin Sandra Jungmaier war vor Ort und beton-te die Bedeutung der Aktion als gemeinschaftliche Bewegung: „Wir haben den Abfallsammeltag auch in diesem Jahr wieder gern logistisch und mit Handschuhen und Zangen unterstützt. Stadt-sauberkeit ist eine echte Gemeinschaftsaufgabe – sie gelingt nur, wenn viele Partner zusammenwirken und Verantwortung über-nehmen. Deshalb stehen wir als ENNI-Team gern an der Seite der engagierten Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und Initiativen, die mit ihrem Einsatz ein starkes Zeichen für ein sau-beres Moers setzen.“

v.l.: Bürgermeisterin Julia Zupancic und Enni-Vorständin Sandra Jungmaier (c)Norbert Prümen/ Enni

Bürgermeisterin Julia Zupancic liegt das Thema Sauberkeit ebenfalls sehr am Herzen. Und dieser Tag passt natürlich besonders gut zu ihrem Motto ‚Miteinander‘: „Es wird besser, wenn man gemeinsam dranbleibt. Entscheidend ist, dass Verwaltung, Unternehmen und Bürgerschaft zusammen Verantwortung übernehmen – dann wird aus vielen kleinen Beiträgen spürbare Sauberkeit.“

Wie gewohnt beteiligten sich zahlreiche Gruppen bereits in der Woche vor oder nach dem offiziellen Termin. Ob Vereine am Waldsee, Schulen im Stadtgebiet oder soziale Initiativen in den Ortsteilen – überall wurden achtlos weggeworfene Verpackungen, Zigarettenkippen und sogar Sperrmüll eingesammelt. „Ein besonderer Fund in diesem Jahr waren die Reste eines Motorrollers, den die Helfenden nach Rücksprache mit der Polizei entsorgen durften“, erklärt Sandra Jungmaier.

Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung unterstützten die Aktion tatkräftig am ENNI Sportpark Rheinkamp. Unter den zahlreichen Unterstützenden aus der lokalen Politik nahm auch die Moerser Bürgermeisterin Julia Zupancic teil, deren Engagement den hohen Stellenwert des Abfallsammeltags für die Stadt noch einmal deutlich unterstrich. Die von Enni zur Verfügung gestellten Materialien, können wiederverwendet werden und werden auch zukünftig noch zum Einsatz kommen – ganz im Sin-ne der Nachhaltigkeit.

Projektleiterin Claudia Jaeckel adressierte zusätzlich nochmal an alle Bürgerinnen und Bürger, das Thema illegale Müllentsorgung weiterhin ernst zu nehmen: „Viele machen es richtig – doch leider finden wir jedes Jahr auch Sperrgut an Orten, an die es nicht gehört. Dabei sind kostenlose Entsorgungsangebote vorhanden. Unsere Botschaft ist klar: Stadtsauberkeit gelingt nur durch Gemeinschaft.“

Moers: Bevölkerungsbestand am 31.12.2025
Die Einwohner:innen der Stadt Moers werden anhand verschiedener Merkmale wie Alter, Geschlecht und Familienstand untersucht. Einen Themenschwerpunkt bildet die Religionszugehörigkeit. Einwohnerzahl leicht gesunken Am 31.12.2025 hatten 105.993 Personen ihren alleinigen oder Hauptwohnsitz in Moers.

Ein Jahr zuvor waren es 106.150 Individuen. Somit ist die Einwohnerzahl leicht um 157 Personen (-0,1 %) gesunken. Von den 12 Sozialatlasbezirken verlor Meerbeck mit -1,3 % die meisten Einwohner:innen. Rheinkamp-Mitte (+1,8 %) und Vinn (+0,9 %) hatten mit Abstand die höchsten Zuwächse (vgl. Tab. 2 im Anhang).

Fläche und Bevölkerungsdichte
Wird die Einwohnerzahl auf die 67,6 Quadratkilometer umfassende Fläche der Stadt Moers bezogen, wohnten durchschnittlich 1.567 Personen auf einem Quadratkilometer. Meerbeck und Asberg hatten die höchste, Kapellen die niedrigste Bevölkerungsdichte. Allerdings bestehen zwei Drittel des Gebiets von Kapellen und Schwafheim aus Vegetations- und Gewässerflächen.

Insofern ist die Nettowohndichte ein geeigneterer Indikator die Wohnverhältnisse zu beschreiben, da nur Wohnbauflächen und Flächen gemischter Nutzung (z. B. Gewerbe mit Wohnen) berücksichtigt werden. Danach lebten in Moers 7.522 Personen auf einem Quadratkilometer. Moers-Mitte war mit 13.060 am dichtesten, Kapellen, Hülsdonk und Schwafheim mit über 5.000 am dünnsten besiedelt (vgl. Tab. 2 im Anhang).

Alter
Das Durchschnittsalter liegt unverändert bei 45,4 Jahren. Dennoch hat sich die Altersstruktur verändert, wie die folgende Aufstellung zeigt:


 Gegenüber dem Vorjahr gab es in Moers 414 Ältere ab 65 Jahren mehr. Ein Plus um 0,4 Prozentpunkte auf 25,0 % . Die meisten Minderjährigen gab es anteilig in Vinn (19,4), Meerbeck (19,3 %) und Moers-Ost (19,0 %), die wenigsten in Eick (13,9 %) und Schwafheim (13,8 %). Da Meerbeck auch die meisten 18- bis 64-Jährigen hatte (61,5 %), gab es dort den geringsten Anteil Älterer ab 65 Jahren (19,2 %). In Schwafheim verhält es sich genau andersherum.

Geschlecht
Das Geschlechterverhältnis blieb gegenüber 2024 unverändert bei 51,3 % Frauen zu 48,7 % Männern. Während in den jüngeren Altersgruppen ein leichter Männerüberhang besteht (z. B. waren es bei den 0- bis 5-Jährigen 51,7 %), wechselt dies ab der Gruppe der 45- bis 64-Jährigen und der Anteil der Frauen steigt bis auf 58,4 % bei den Älteren ab 75 Jahren an (vgl. Tab. 3).
Moers-Mitte ist mit insgesamt 53,7 % Frauen quasi der „weiblichste“ Sozialatlasbezirk, während Moers-Ost der einzige Bezirk ist, in dem es mit 50,4 % mehr Männer als Frauen gibt.

Familienstand
37,7 % aller Moerser:innen waren 2025 ledig (2024 waren es 37,5 %). 44,6 % waren verheiratet (44,7 %), 7,9 % geschieden (7,8 %), 7,3 % verwitwet (7,4 %) und von 2,5 % war der Familienstand unbekannt (gegenüber 2024 unverändert). Im bezüglich der Altersstruktur „jungen“ Meerbeck gab es viele Ledige (42,0 %) aber wenige Verheiratete (39,8 %).

Im „alten“ Moers-Mitte sind nur 36,5 % der Einwohner:innen verheiratet, dafür leben hier viele Singles (Ledige, Geschiedene und Verwitwete) sowie Personen mit unbekanntem Familienstand (vgl. Tab. 4). Wohndauer An der aktuellen Adresse wohnten volljährige Moerser:innen durchschnittlich seit 16,3 Jahren (2024: 16,5).

Die Wohndauer wird nur für Personen ab 18 Jahren berechnet und variierte zwischen 11,5 Jahren in Moers-Mitte und 18,1 Jahren in Schwafheim und Kapellen. Die Wohndauer innerhalb der Kommune lag bei 23,4 Jahren (2024 23,5 Jahre). Zieht eine Person innerhalb von Moers um, wechselt sie die Adresse, nicht aber die Kommune.

Daher ist die Wohndauer in der Kommune deutlich länger als die an der Adresse. Die kürzeste durchschnittliche Wohndauer in der Kommune wies wiederum Moers-Mitte mit 19,1 Jahren auf, die längsten Repelen mit 25,1 und Rheinkamp-Mitte mit 25,0 Jahren.



Kleve sucht engagierte Pflegeeltern – Infoveranstaltung am 24. März 2026
Die Stadt Kleve sucht Familien mit Herz, Geduld und Verantwortungsbewusstsein, die bereit sind, Pflegekindern ein liebevolles und längerfristiges Zuhause zu geben.  „Pflegefamilien sind weit mehr als eine Unterbringungsform, sie sind ein stabiler Anker, der Kindern Sicherheit, Zugehörigkeit und Entwicklungsperspektiven eröffnet“, erklären Sabine Jenneskens-Bartjes und Melanie Müller-Memmer vom Team der Öffentlichkeitsarbeit aus dem Pflegekinderdienst.

Freut sich auf viele Interessierte: Das Team des Pflegekinderdienstes der Stadt Kleve.

Damit sich Interessierte ein genaues Bild machen können, lädt der Pflegekinderdienst zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der alle wichtigen Fragen rund um die Aufnahme eines Pflegekindes beantwortet werden.  Der Infoabend findet am Dienstag, 24. März 2026, um 18:30 Uhr im Jugendamt, Lindenallee 33 in Kleve, statt. Dort erhalten Interessierte Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, die mit der Aufnahme eines Pflegekindes verbunden sind.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf sogenannten Dauerpflegeverhältnissen, bei denen Kinder auf längere Zeit – oft bis zur Verselbstständigung – in einer Pflegefamilie leben und dort ein verlässliches, geborgenes Zuhause finden.  Darüber hinaus stellt der Pflegekinderdienst die Unterstützungs- und Beratungsangebote vor, mit denen Familien bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe begleitet werden.

Mit der Veranstaltung werden Familien eingeladen, sich ganz unverbindlich über das Leben mit einem Pflegekind zu informieren. Anmeldungen und Rückfragen nimmt der Pflegekinderdienst unter der Telefonnummer 02821 84 820 oder per E-Mail (pflegekinderdienst@kleve.de) gerne entgegen. Erste Informationen zum Thema sind auch auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/pflegekinderdienst zu finde

Schnelle Hilfe für Familien in Not: Caritas und Stadt Kleve starten Pilotprojekt
Ab dem 1. April 2026 bietet der Caritasverband Kleve gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Kleve ein neues Pilotprojekt an: die Familienbegleitung nach §20 SGB VIII. Das Angebot richtet sich an Familien, die sich in belastenden Lebenssituationen befinden, und setzt auf schnelle, niedrigschwellige Unterstützung. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Elke Kotthoff vom Caritasverband Kleve und Markus Koch von der Stadt Kleve stellen das Pilotprojekt für Familien in Not vor. Am 1. April 2026 geht es an den Start.Foto: Caritas Kleve

Was ist Familienbegleitung?
Familienbegleitung ist ein vorübergehendes, ambulantes Unterstützungsangebot für Familien, die in einer akuten Notlage stecken. Anders als klassische Hilfen zur Erziehung geht es hier weniger um Erziehungsberatung, sondern um konkrete Hilfe im Alltag. Dazu zählen Unterstützung bei der Alltagsorganisation, Haushaltsführung, Kinderbetreuung sowie pädagogische und psychosoziale Begleitung.

„Die Familienbegleitung orientiert, stabilisiert und guckt, welche Probleme schnell in den Griff zu bekommen sind“, sagt Elke Kotthoff, Leiterin des Fachbereichs „Kinder, Jugend und Familie“ beim Caritasverband Kleve e.V. und ergänzt: „Die Caritas ist allgemein bekannt als Anlaufstelle für Rat- und Hilfesuchende. Mit dem neuen Projekt sind wir in der Lage, Familien in Not ganz schnell und unbürokratisch zu helfen. Und zwar dort, wo die Hilfe konkret benötigt wird: im familiären Umfeld.“

Rechtliche Grundlage ist § 20 SGB VIII. Dieser sieht vor, dass Familien unterstützt werden können, wenn Eltern aus gesundheitlichen oder anderen schwerwiegenden Gründen vorübergehend nicht in der Lage sind, den Alltag mit ihren Kindern alleine zu bewältigen.

Wie ist die Idee zum Pilotprojekt entstanden?
Die Idee zur Familienbegleitung entstand im Herbst 2025 bei einem gemeinsamen Austausch zwischen dem Jugendamt der Stadt Kleve, der Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien sowie den Ambulanten Erzieherischen Hilfen. „Es gibt es einen großen Leidensdruck – einen enormen Bedarf an Hilfen und gleichzeitig wenig Personal“, so beschreibt Markus Koch, Leiter des Jugendamtes Kleve, die Situation in der Jugendhilfe. Gleichzeitig verbinde Stadt und Caritas die große Leidenschaft, neue Wege auszuprobieren und Angebote im Sinne der Kinder und Familien weiterzuentwickeln.

Für welche Familien ist das Angebot gedacht?
Das Angebot richtet sich an Familien, die sich akut in belastenden Lebenssituationen befinden. Etwa durch Krankheit, psychische Belastung, Trennung, Suchterkrankung oder plötzliche soziale Krisen. Auch der Tod eines Elternteils oder andere akute Krisen zählen dazu. „Immer dann, wenn es im Alltag brennt, wollen wir schnell reagieren“, erklärt Markus Koch.

Was ist das Ziel der Familienbegleitung?
Das Hauptziel ist die frühzeitige Entlastung von Familien und die Stärkung ihrer Ressourcen, bevor größere Probleme entstehen. Durch die schnelle und befristete Unterstützung sollen Kinderschutzrisiken vermindert und die Notwendigkeit intensiverer Hilfen – wie zum Beispiel Inobhutnahmen – möglichst vermieden werden.

„Wir wollen, dass Kinder in ihrem familiären Umfeld bleiben und Eltern ihre Aufgaben nach Ende der Krisensituation wieder übernehmen können“, sagt Markus Koch. Elke Kotthoff ergänzt: „Und falls die Familienbegleitung nicht ausreichen sollte, können wir natürlich auch in andere Maßnahmen überleiten.“

Wie kann man Familienbegleitung in Anspruch nehmen?
Das Angebot ist für die Familien kostenlos und Zugang bewusst niedrigschwellig gestaltet: Sie benötigen keinen formellen Antrag. Im Gegenteil: Die Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien bewertet in ihrer alltäglichen Arbeit, ob ein Fall den Kriterien der Familienbegleitung entspricht und leitet die Familien innerhalb des Verbandes dann an die entsprechenden Familienbegleiterinnen weiter.

„Wir können innerhalb weniger Stunden reagieren, das ist das Besondere an diesem Projekt“, sagt Kotthoff. „Und im besten Fall hat sich das Angebot irgendwann so herumgesprochen, dass die einzelnen Puzzleteile nur noch ineinandergreifen.“

Wie unterscheidet sich Familienbegleitung von anderen Hilfen?
Im Unterschied zur sozialpädagogischen Familienhilfe oder anderen Hilfen zur Erziehung ist die Familienbegleitung zeitlich begrenzt. Das heißt: Die Hilfe greift nur bei akuten Krisen, meist über wenige Wochen. Familienbegleiter:innen arbeiten zudem stark alltagsorientiert. Sie haben primär keinen erzieherischen Auftrag, sondern unterstützen ganz praktisch im Familienalltag.

Gleichzeitig ist die Hilfe schnell verfügbar und verfolgt einen präventiven Ansatz, um größere Krisen zu vermeiden. „Gerade mit Blick auf die Herausforderungen in der Jugendhilfe begreifen wir die Familienbegleitung als ein neues Instrument, um handlungsfähig zu bleiben. Es geht nicht um langfristige Betreuung, sondern um schnelle Hilfe im Alltag“, erklärt Markus Koch.

Info – Pilotprojekt für 18 Monate
Das Pilotprojekt „Familienbegleitung“ – Umsetzung des § 20 SGB VIII läuft zunächst für 18 Monate. Für 2026 sind 54.300 Euro im städtischen Haushalt eingeplant. Zum Jahresende ist eine erste Auswertung vorgesehen. Markus Koch, Fachbereichsleiter Jugend & Familie bei der Stadt Kleve, betont den präventiven Aspekt des Angebots: „Die Kosten für Hilfen zur Erziehung haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Familien frühzeitig zu unterstützen, ist nicht nur sinnstiftend, sondern hilft auch finanziell.“

Der Kontakt zur Familienbegleitung läuft über die Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien, Telefon 02821 7209-300 oder E-Mail eb-info@caritas-kleve.de. Die Leitung der Beratungsstelle hat Holger Brauer inne. Für Familien ist das Angebot kostenlos und ohne Antrag zugänglich.

Julia Lörcks von der Stabsstelle Kommunikation & Medien des Caritasverbandes Kleve fasste die Fragen und Antworten zusammen.

Kleve sagt Danke: Jetzt Tickets für den Ehrenamtsabend 2026 sichern!
Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Menschen, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Energie freiwillig für andere einsetzen, stärken Gemeinschaft, schaffen Begegnungen und tragen dazu bei, dass unsere Stadt lebendig und solidarisch bleibt. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Wertschätzung und einen besonderen Rahmen, um Danke zu sagen.

Einladung Ehrenamtsabend 2026

Die Verantwortlichen aus dem Rathaus um Bürgermeister Markus Dahmen freuen sich auf einen besonderen Abend mit vielen Engagierten.

Die Stadt Kleve lädt deshalb am Samstag, 25. April 2026, unter dem Motto „Kleve sagt Danke!“ zum ersten Ehrenamtsabend in die Stadthalle an der Lohstätte ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, und stellt Begegnung, Austausch sowie vor allem den Dank an die vielen engagierten Menschen in den Mittelpunkt, die sich täglich für das Gemeinwohl einsetzen.

Nach dem Einlass um 17:00 Uhr mit kleinem Sektempfang, Fotobox und musikalischer Begleitung beginnt um 18:00 Uhr das offizielle Programm im Saal der Stadthalle. Ein Moderator führt durch den Abend, der unter anderem mit interaktiven Fakten, Improvisations-Theater der Gruppe „Gude Leude“ sowie einer Podiumsdiskussion mit engagierten Klever Ehrenamtlichen spannende Ein- und Ausblicke auf das Ehrenamt bietet. Bei kostenfreien Getränken, Fingerfood und Live-Musik von Gerrit Quade besteht abschließend die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung in geselliger Atmosphäre im Foyer.

Kostenfreie Eintrittskarten sind im Rathaus der Stadt Kleve beim Fachbereich Schulen, Kultur und Sport (2. Obergeschoss) erhältlich. Reservierungsanfragen sind per E-Mail an ehrenamt@kleve.de möglich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Die Stadt Kleve freut sich darauf, viele engagierte Ehrenamtliche an diesem besonderen Abend begrüßen zu dürfen und gemeinsam das ehrenamtliche Engagement gebührend zu feiern!

Multimodales Verkehrsnetz für Deutschland: MMVNet schafft gemeinsame Datengrundlage für Straße, Schiene und Wasserstraße
Bislang fehlt eine durchgängige, aktuelle und leicht nutzbare Übersicht, die Straßen, Schienen und Wasserwege gemeinsam abbildet. Dies soll sich mit dem mFUND-Projekt „Multimodales Verkehrsnetz Deutschland – MMVNet“ ändern.

Ziel ist eine öffentliche, deutschlandweite Datengrundlage, die Straßen‑, Schienen‑ und Wasserwege in einem integrierten Netz zusammenführt. So werden künftige Anwendungen wie verkehrsträgerübergreifende Routenplanungen und übersichtliche Informationsangebote deutlich vereinfacht. Mehr Informationen unter: https://www.bast.de/DE/Themen/Digitales/Daten/PM_MMVNet.html

TV Utfort-Eick unterstützt Krankenhaus Bethanien Moers mit Spende   Teilerlös des jährlichen Bürgerfestes kommt kriegsverletzten Kindern zugute   Das Krankenhaus Bethanien Moers durfte sich erneut über eine großzügige Unterstützung des TV Utfort-Eick freuen. Die Spende in Höhe von 300 Euro wird für die Kooperation mit dem Friedensdorf International in Oberhausen eingesetzt und kommt kriegsverletzten Kindern zugute.

Die Summe, die Sozialwartin und Vorstandsmitglied Susanne Ruiz Moreno und Kassenwartin Celina Mara Damschen übergaben, ist ein Teilerlös des alljährlichen Bürgerfestes. „Wir versuchen mit unserer Spende immer lokal zu unterstützen. Deshalb freuen wir uns, wieder etwas Gutes für die Kinder im Krankenhaus getan haben zu können“, betont Susanne Ruiz Moreno.

„Es ist schön, dass wir mit dem Geld, das uns zugutekommt, auch noch anderen helfen können“, fügt Celina Mara Damschen hinzu.   Dr. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie und Ärztlicher Direktor, für den die Kooperation ein Herzensprojekt ist, nahm den Spendenscheck stellvertretend entgegen: „Ich bin Ihnen sehr, sehr dankbar. Wir können Kindern dadurch nicht nur die Chance auf einen gesunden Arm oder ein gesundes Bein schenken, sondern das Überleben.“

Seit vielen Jahren engagiert sich der Moerser Chefarzt für das Friedensdorf International in Oberhausen und operiert gemeinsam mit seinem Team in der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie und in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin kriegsverletzte Kinder. Die Stiftung Bethanien kooperiert bereits seit den 80er Jahren mit der Organisation. Zu dieser kommen Kinder aus internationalen Kriegs- und Krisengebieten, um in Deutschland die notwendige medizinische Hilfe zu erhalten und wieder gesund zu werden.  

Die Übergabe des Spendenschecks vom TV Utfort-Eick an Dr. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie & Orthopädie.



6,1 % der deutschen Rohöl-Importe 2025 aus dem Nahen Osten
• EU bezieht 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten
• Die meisten deutschen Rohöl-Importe 2025 stammen aus Norwegen (16,6 %), den Vereinigten Staaten (16,4 %) und Libyen (13,8 %)
• Aus dem Nahen Osten waren der Irak (4,2 %), die Vereinigten Arabischen Emirate (1,1 %) und Saudi-Arabien (0,8 %) die wichtigsten Rohöl-Lieferanten Deutschlands

Der Krieg im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die weltweite Versorgung mit Rohöl. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stammten 6,1 % des im Jahr 2025 nach Deutschland eingeführten Rohöls aus dem Nahen Osten, genauer aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi- Arabien und Israel.

Das entspricht 4,6 Millionen Tonnen von 75,7 Millionen Tonnen Rohöl, die insgesamt nach Deutschland importiert wurden. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Rohöl-Importe aus den Staaten dieser Region bei 4,4 % von insgesamt 84,7 Millionen Tonnen. Andere Staaten des Nahen Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder Iran lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland.

Die Mitgliedstaaten der EU beziehen 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten Die 27 EU-Mitgliedstaaten importierten im Jahr 2025 laut EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt 429,3 Millionen Tonnen Rohöl, wovon 13,0 % (55,9 Millionen Tonnen) aus dem Nahen Osten stammten. Die wichtigsten Lieferländer der EU für Rohöl aus dem Nahen Osten waren 2025 Saudi-Arabien mit einem Anteil von 6,9 % (29,6 Millionen Tonnen) und der Irak mit 5,9 % (25,1 Millionen Tonnen).

Die meisten deutschen Rohöl-Importe kommen aus Norwegen
Wichtigster Rohöl-Lieferant für Deutschland ist Norwegen. 16,6 % der gesamten Rohöl-Einfuhren nach Deutschland kamen 2025 von dort. Das entspricht 12,5 Millionen Tonnen Rohöl. Danach folgten die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 16,4 % an den Rohöl-Einfuhren (12,4 Millionen Tonnen) und Libyen mit 13,8 % (10,4 Millionen Tonnen).



Irak wichtigster Rohöl-Lieferant Deutschlands aus dem Nahen Osten
Bedeutendstes Lieferland für Rohöl aus dem Nahen Osten nach Deutschland war 2025 der Irak mit einem Anteil von 4,2 % (3,1 Millionen Tonnen) am gesamten Rohöl-Import. Damit lag der Irak an siebter Stelle der wichtigsten Rohöl-Lieferanten für Deutschland. Aus dem Nahen Osten folgten die Vereinigten Arabischen Emirate mit 1,1 % (801 000 Tonnen) und Saudi-Arabien mit 0,8 % (642 000 Tonnen).

Unter den Ländern im Nahen Osten hat insbesondere Saudi-Arabien seine Bedeutung für den Rohöl-Import nach Deutschland in den letzten Jahrzehnten verloren. Im Jahr 2020 kamen 2,3 % der Rohöl-Importe nach Deutschland aus Saudi-Arabien (1,9 Millionen Tonnen).

Rohöl-Importe Deutschlands binnen 20 Jahren um ein Drittel gesunken
Die deutsche Nachfrage nach Rohöl ist insgesamt in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im Jahr 2025 wurden 75,7 Millionen Tonnen Rohöl für durchschnittlich 477 Euro pro Tonne nach Deutschland importiert. Das waren 10,6 % weniger als noch im Jahr 2020 mit 84,7 Millionen Tonnen. Im langfristigen Vergleich ist der Rückgang noch größer: 2025 wurde gut ein Drittel (33,9 %) weniger Rohöl nach Deutschland eingeführt als noch 2005.


NRW: Anteil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf steigt auf 8,2 %
* Absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt seit dem Schuljahr 2005/06 um 47,4 % gestiegen.
* Inklusionsquote liegt im aktuellen Schuljahr bei 45,6 %.
* Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller allgemeinen Förderschulen.

Im aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen 1.994.055 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. 164.425 dieser Schülerinnen und Schüler und damit 8,2 % haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ist der Anteil an Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Schuljahr 2024/25 mit 8,0 %.



Im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 ist der Anteil um 3,3 Prozentpunkte gestiegen; damals hatten 4,9 % aller Schülerinnen und Schüler einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt gehabt. Sonderpädagogischer Förderbedarf binnen 20 Jahren um 47 % gestiegen Auch die absolute Zahl der Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist in den letzten 20 Jahren gestiegen: Im aktuellen Schuljahr ist sie um 47,4 % höher als im Schuljahr 2005/06. Damals hatte es 111.531 Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gegeben.

Nachdem sich die absolute Zahl bis zum Schuljahr 2015/16 auf einem relativ ähnlichen Niveau bewegt hatte, stieg sie ab dem Schuljahr 2016/17 kontinuierlich an. Inklusionsquote im Schuljahr 2025/26 liegt bei 45,6 % Im aktuellen Schuljahr besuchen 89.365 der 164.425 Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Förderschule. Dies entspricht einem Anteil von 54,4 %. Die übrigen 75.060 Schülerinnen und Schüler lernen an einer allgemeinen Schule (d. h. keine Förderschule).



Die sog. Inklusionsquote im Schuljahr 2025/26 liegt damit bei 45,6 %. Die Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen dividiert durch die Summe aller Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinbildenden Schulformen (allgemeine Schulen und Förderschulen).

Im Vergleich zum Schuljahr 2024/25 ist die Inklusionsquote damit um 0,5 Prozentpunkte und im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 um 35,9 Prozentpunkte gestiegen. Hatte im Schuljahr 2005/06 knapp jede/-r zehnte Schüler/-in mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine allgemeine Schule (d. h. keine Förderschule) besucht, so ist es aktuell fast jede/-r zweite.

Die deutlichsten Zuwächse der Inklusionsquote hatte es dabei bis zum Schuljahr 2016/17 gegeben. Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller Schulen in NRW In Nordrhein-Westfalen gibt es im aktuellen Schuljahr insgesamt 488 Förderschulen im allgemeinbildenden Bereich und 4.557 allgemeine Schulen.

Wo diese genau liegen, kann der interaktiven Schulkarte (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/schulen-in-nordrhein-westfalen-und-ihre-erreichbarkeiten/schulkarte-und-umkreissuche) entnommen werden. Sie wurde mit den aktuellen Daten des Schuljahres 2025/26 sowie zahlreichen neuen Funktionen aktualisiert.  



Stadt Moers und Hochschule Rhein-Waal wollen Pflege digitaler machen
Roboter, smarte Sensoren und digitale Helfer, die den Alltag in Pflegeeinrichtungen erleichtern: Die Stadt Moers will die digitale Pflege in der Region Niederrhein vorantreiben. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Zentrum Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr an der Hochschule Rhein-Waal (HSRW).

Stadt und Hochschule unterzeichneten jetzt eine Absichtserklärung zur strategischen Zusammenarbeit. Die Partnerschaft bündelt wissenschaftliche Expertise, technisches Know-how und kommunale Unterstützung. Das ZAT bringt Forschung und ein Netzwerk aus Wissenschaft und Technik ein, während die Stadt Moers Infrastruktur und strategische Sichtbarkeit bereitstellt.

Regionale Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Akteure der Gesundheitswirtschaft sollen dabei aktiv eingebunden werden. Das ZAT Rhein-Ruhr ist eine Kooperation der Hochschule Rhein-Waal, der Hochschule Niederrhein, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität Duisburg-Essen. Es fördert die partizipative Forschung, Entwicklung und den Praxistransfer von digitalen kognitiven Assistenzsystemen. idr

Moers: Personalausschuss berät über Einstellung von Nachwuchskräften
Der Ausschuss für Personal tagt am Mittwoch, 11. März. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, statt. Themen sind unter anderem die Neuorganisation des Fachbereichs Feuerwehr sowie die Einstellung von Nachwuchskräften in verschiedenen Bereichen im kommenden Jahr. Zudem beraten die Mitglieder über den Gleichstellungsplan der Stadt Moers. Die Sitzung ist öffentlich.

Kamishibai am 14. März 2026 in der Stadtbücherei Kleve
Am Samstag, den 14.03.2026 um 10:30 Uhr öffnen sich die Türen der Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32, für ein weiteres Kamishibai-Event. Alle kennen die wunderschöne Geschichte „O, wie schön ist Panama“ von Janosch. Doch wie klingt diese Geschichte in niederländischer Sprache?

Am Samstag, 14. März 2026, gibt es wieder Kamishibai in der Stadtbücherei Kleve!

Jeroen Blok vom Klever Vorleseclub liest „O, wat mooi is Panama!“ und freut sich auf viele niederländisch sprechende Zuhörende. Danach gibt es „Die Nacht, in der das Spielzeug lebendig wurde“ von Enid Blyton. Dazu darf sich jedes Kind ein Lieblingsspielzeug von zu Hause mitbringen und hoffen, dass durch die Magie der Geschichte, z.B. der Teddy zum Leben erweckt wird – ganz im Sinne der Geschichte:

Eines Abends haben Laura und Till vergessen, auch den Teddy in den Spielzeugschrank zu räumen. Als es Mitternacht ist, genau Schlag zwölf, erwacht Teddy zum Leben und ruft seine Freunde, die anderen Spielsachen zusammen …  Der Eintritt zum Kamishibai ist selbstverständlich frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Am Tag der Druckkunst am 15. März eigene Kreativität zeigen
Selbst kreativ werden: Zum ‚Tag der Druckkunst‘ am Sonntag, 15. März, von 12 bis 16 Uhr können Kinder und Erwachsene verschiedene Drucktechniken ausprobieren. Die kostenlosen Workshopangebote finden in vier Räumen an drei Orten in Moers statt.

Foto: Kulturbüro Moers

In der vhs Moers – Kamp-Lintfort (Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum, Wilhelm-Schroeder-Straße 10) bieten die Künstlerinnen Gudrun Kleffe und Sigrid Neuwinger einen Workshop zu Materialdruck und Monotypie an, während Norbert Soyka an der großen Druckerpresse das Thema Buchdruck vorstellt. 

Im Multifunktionsraum der Bibliothek (ebenfalls Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum) bringen die Künstlerinnen Katja Jäger und Diana Kirsten-Szlaski den Frühling aufs Papier: Mit Hochdruck (Stempeldruck) und Tiefdruck (Tetrapack-Druck) entstehen kreative Blumenmotive. Karin Dammers zaubert mit der Drucktechnik Monotypie im Peschkenhaus (Meerstraße 1) zwei Bilder auf ein Blatt.

Workshop im Museum beendet Escape Room
Im Grafschafter Museum im Schloss (Kastell 9) können die Teilnehmenden unter der Anleitung von Dietlinde Fricke und Werner Bartoldus mit der Siebdruck-Technik Postkarten, Jutebeutel, und T-Shirts mit verschiedenen Motiven selbst bedrucken. Der Workshop beendet gleichzeitig den Escape Room ‚Container der Wahrheit‘ im Museum, in dem es um prekäre Arbeitsverhältnisse in der Textilindustrie geht.

Die bedruckten Shirts stammen aus dem Eine-Welt-Laden Moers und sind fairtrade gehandelt und produziert. Im Rahmen des Aktionstages bietet das Museum für die kleinen Gäste eine öffentliche Familienführung durch die Mitmachausstellung ‚ZEITREISE. Kinderleben um 1900‘ um 14 Uhr an.

Der Eintritt in das Museum ist ebenfalls frei. Die Teilnahme an allen Workshops ist ohne Vorkenntnisse möglich und kostenlos (mit Ausnahme der T-Shirts und Jutebeutel). 
Der Tag der Druckkunst wird deutschlandweit vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler ausgerichtet und jährlich am 15. März begangen. Moers ist seit 2024 mit dabei. Die Veranstaltung wird gefördert vom Kulturbüro Moers, dem Kulturrucksack NRW und der Sparkasse am Niederrhein.

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 16.–29. März 2026 in Dinslaken Downloads
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 16. bis 29. März 2026 in Dinslaken statt. Vom 16. bis 29. März 2026 beteiligt sich Dinslaken erneut an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mit einem vielfältigen Programm setzen zahlreiche engagierte Akteur*innen ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein solidarisches Miteinander. Die Aktionswochen stehen für eine klare Haltung gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung.


Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und Information und machen deutlich, dass die Stadt Dinslaken für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Das abwechslungsreiche Programm umfasst unter anderem Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden, kulturelle Veranstaltungen sowie Angebote für Kinder und Jugendliche.

Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebensrealitäten zusammenzubringen und für das Thema Rassismus zu sensibilisieren. Das vollständige Programm sowie das offizielle Veranstaltungsplakat finden Sie im Anhang dieser Mitteilung. Die Stadt lädt alle Bürger*innen herzlich ein, die Veranstaltungen zu besuchen und ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Gemeinsam können wir ein starkes Signal für Offenheit, Respekt und Chancengerechtigkeit in Dinslaken setzen. Weiterführende Infos gibt es hier: „Dinslaken hält zusammen – Gegen Rassismus und Rechtsextremismus, für Vielfalt und Menschlichkeit “ | Stiftung gegen Rassismus

Schüler-BAföG: Einkommensanrechnung bei Grundsicherungsleistungen - Ist das Schulgeld für eine private Berufsfachschule absetzbar?
Hierüber beabsichtigt der 4. Senat des Bundessozialgerichts am 12. März 2026 um 13:00 Uhr und 14:00 Uhr in zwei Verfahren zu entscheiden (Aktenzeichen B 4 AS 8/25 R und B 4 AS 16/25 R). Konkret geht es im ersten Fall um Schulgeld in Höhe von 400 Euro monatlich für den Besuch einer privaten Berufsfachschule für Kosmetik in Hamburg und im zweiten Fall um Schulgeld in Höhe von 59 Euro monatlich für die Ausbildung zur Staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin an einer privaten Fachschule in Thüringen.

Schüler an Berufsfachschulen und Fachschulen erhalten unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II zusätzlich zu den Leistungen der Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz.

Dieses Schüler-BAföG und ein etwaiges Erwerbseinkommen des Auszubildenden werden auf die Grundsicherungsleistungen angerechnet. Es ist umstritten, ob bei Schülern, die eine Privatschule besuchen, das von ihnen gezahlte Schulgeld vom Einkommen in Abzug zu bringen ist. In der Rechtsprechung der Landessozialgerichte wird die Frage, ob es sich beim Schulgeld um eine mit der Einkommenserzielung verbundene notwendige Ausgabe handelt, uneinheitlich beantwortet.

Yoga für einen starken Rücken und eine stabile Mitte – DRK startet neue Kurse in Neukirchen-Vluyn  
Starke Mitte, mehr Beweglichkeit, bewusste Entspannung: Die DRK-Familienbildung in Neukirchen-Vluyn bietet ab dem 18. März 2026  wieder Yoga-Kurse an – darunter ein spezielles Angebot für den Beckenboden.

Bewegung, Entspannung und gezielte Gesundheitsförderung stehen bei der DRK-Familienbildung Niederrhein wieder im Mittelpunkt: Am 18. März 2026 um 18 Uhr startet in den Räumen an der Grubenwehrstraße 5 ein neuer Yoga-Kurs speziell für den Beckenboden. Für das Angebot sind noch Plätze frei. Der Kurs richtet sich an alle, die ihre Körpermitte stärken, Beschwerden vorbeugen oder ihr Körpergefühl verbessern möchten.

Mit achtsamen Übungen werden Muskulatur, Haltung und Stabilität sanft aufgebaut. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Nach den Osterferien erweitert die DRK-Familienbildung ihr Programm: Dann beginnen weitere Yogakurse in unterschiedlichen Ausrichtungen – darunter Hatha Yoga und Yoga Sanft.

Die Angebote sprechen sowohl Einsteiger als auch Geübte an und verbinden Bewegung mit bewusster Entspannung. Alle Kurse finden in den neuen Räumlichkeiten der DRK-Familienbildung in Neukirchen-Vluyn statt. Informationen und Anmeldung unter Telefon 0281 3001-8100 oder per E-Mail an familienbildung@drk-niederrhein.de.

„Entspannt und in Bewegung: Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Yoga-Kurses der DRK-Familienbildung stärken gemeinsam Körper und Wohlbefinden in angenehmer Atmosphäre.“


Warnmeldungen zu gefährlichen Produkten in der EU auf Rekordhoch

EU-Kommission meldet 4.671 Warnungen im Schnellwarnsystem für gefährliche Non-Food-Produkte. Anstieg um 13 Prozent gegenüber 2024. Spielzeug ist die zweithäufigste Produktgruppe. Der TÜV-Verband fordert Stärkung der Marktüberwachung, gerade bei Importen über Online-Plattformen.

©TÜV-Verband

BDie Europäische Kommission hat heute den Safety Gate Report 2025 veröffentlicht. Das sogenannte Safety Gate ist das europäische Schnellwarnsystem, über das Behörden gefährliche Non-Food-Produkte melden und Maßnahmen zum Schutz von Verbraucher:innen koordinieren. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 4.671 Warnmeldungen im System erfasst – so viele wie nie zuvor seit Bestehen des Systems. Das entspricht einem Anstieg um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2024: 4.137). Zu den Warnmeldungen wurden insgesamt 5.794 Folgemaßnahmen, darunter die Entfernung von Online-Angeboten, Marktrücknahmen oder Rückrufe, gemeldet.

„Das Rekordniveau bei den Warnmeldungen ist alarmierend, denn hinter jeder Warnmeldung steht ein Produkt, das nicht in die Hände von Verbraucherinnen und Verbrauchern gehört“, sagt Johannes Kröhnert, Leiter des Brüsseler Büros des TÜV-Verbands. „Umso alarmierender ist, dass Safety Gate nur die behördlich entdeckten Fälle abbildet. Die Dunkelziffer potenziell gefährlicher, nicht EU-konformer Ware liegt um ein Vielfaches höher.“

Kosmetika am häufigsten, Spielzeug auf Platz zwei
Am häufigsten betrafen die Warnmeldungen Kosmetika (36 Prozent). Mit 16 Prozent war Spielzeug die zweithäufigste Produktgruppe unter den Warnmeldungen gefolgt von elektrischen Geräten und Ausrüstung (11 Prozent). Als häufigster Auslöser werden Gesundheitsrisiken durch gefährliche Chemikalien genannt (53 Prozent), gefolgt von Verletzungsrisiken (14 Prozent) und Erstickungsgefahr (9 Prozent).

Die Anforderungen an Spielzeug sind aus gutem Grund besonders hoch: Kinder nehmen Produkte in den Mund, kauen daran und spielen oft unbeaufsichtigt. Wenn sich Teile lösen oder abbrechen, kann das schnell zu Erstickungs- und Verletzungsgefahren führen. „Eltern erwarten zu Recht, dass Spielwaren im europäischen Handel strengen Sicherheitsanforderungen entsprechen und keine Gesundheitsrisiken bergen“, sagt Kröhnert. „Der Safety Gate Report 2025 zeigt jedoch, dass diese Erwartung nicht in jedem Fall erfüllt wird.“

Derzeitige Produktregulierung und Marktüberwachung nicht effektiv
Ein wachsendes Problem ist, dass viele gefährliche Produkte über internationale Online-Plattformen verkauft werden. Gerade dort können Anbieter europäische Sicherheitsanforderungen und behördliche Kontrollen leichter umgehen. Zudem können Verbraucher:innen am Bildschirm nicht auf den ersten Blick erkennen, ob ein Spielzeug sicher ist.

Im EU-Binnenmarkt gelten einheitliche gesetzliche Anforderungen für Verbraucherprodukte, festgelegt etwa durch die Spielzeugrichtlinie, die Niederspannungsrichtlinie oder die Allgemeine Produktsicherheitsrichtlinie. Hersteller und Importeure von Spielwaren oder Elektronikprodukten müssen eine so genannte Herstellerselbsterklärung abgeben und auf dem Produkt selbst oder der Verpackung das CE-Kennzeichen anbringen. Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, dass das Produkt den einschlägigen EU-Vorschriften entspricht.

Bei vielen Verbraucherprodukten ist in der Regel keine unabhängige Prüfung erforderlich ist. Die CE-Kennzeichnung richtet sich in erster Linie an die Behörden und hat für Verbraucher eine nur eingeschränkte Aussagekraft. „Gefährliche Produkte werden häufig nur zufällig entdeckt“, sagt Kröhnert. „Wir brauchen eine Marktüberwachung, die EU-weit wirksamer, koordinierter und digitaler aufgestellt ist, mit mehr Kontrollen und einer engeren Verzahnung von Marktüberwachung und Zoll, gerade bei Importen über Online-Plattformen.“

Grundlage der Angaben sind Daten Angaben der EU-Kommission das Jahr 2025. Der Safety Gate Report 2025 ist abrufbar unter: https://ec.europa.eu/safety-gate

Bürger wollen menschliche Kontrolle militärischer KI
Die Bundeswehr beschleunigt Entwicklung und Beschaffung KI-gestützter Systeme. Eine Mehrheit der Bevölkerung unterstützt diesen Kurs, wie eine Umfrage des TÜV-Verbands zeigt. Zugleich sind die Sicherheitsbedenken groß. Der Mensch soll die Hoheit über Entscheidungen behalten.

TÜV-Verband

Die Bundeswehr beschleunigt ihre Beschaffung und investiert verstärkt in moderne Waffensysteme. Dazu gehören unter anderem Kampf- und Aufklärungsdrohnen, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) weitgehend autonom agieren können. Eine große Mehrheit in Bevölkerung befürwortet diesen Kurs. Vier von fünf Bundesbürger:innen (81 Prozent) finden es grundsätzlich sinnvoll, dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge investiert. 11 Prozent lehnen das ab und 8 Prozent sind unentschieden. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.

„Die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass neue Technologien auch die sicherheitspolitische Lage verändern“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Moderne Streitkräfte kommen an modernen Verteidigungssystemen mit Künstlicher Intelligenz nicht vorbei. Entscheidend ist, dass die Politik für ihren Einsatz klare Leitplanken definiert.“
Die aktuelle Umfrage des TÜV-Verbands zeigt: Eine klare Mehrheit unterstützt zwar eine technologisch zeitgemäße Ausstattung, fordert aber klare Grenzen bei autonomen Waffensystemen.

Sorge vor Fehlentscheidungen und Eskalation
Laut den Ergebnissen der Umfrage des TÜV-Verbands fürchten zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) Fehlentscheidungen autonomer Systeme, beispielsweise durch falsche Zielerkennung. 64 Prozent sehen die Gefahr, dass der Mensch die Kontrolle über KI-gesteuerte Waffensysteme verlieren könnte. 63 Prozent haben Sorgen vor wachsenden Spannungen durch ein internationales Wettrüsten mit KI-Technologien und 61 Prozent halten ungewollte Eskalationen oder eine Ausweitung von Konflikten für ein realistisches Risiko.

„Die Bevölkerung sieht beim militärischen Einsatz von KI nicht nur Effizienz- und Verteidigungspotenziale, sondern auch erhebliche Risiken“, sagt Bühler. „Gerade bei autonomen Systemen fürchten die Befragten einen Kontrollverlust, der zur Entstehung oder Ausweitung militärischer Konflikte führen kann.“

Autonome KI-Systeme nur mit menschlicher Kontrolle
Im Zentrum der Debatte steht die Frage, wer über den Einsatz von Waffengewalt im Verteidigungsfall entscheidet: Der Mensch oder das KI-System. Vier von zehn Befragten (40 Prozent) sprechen sich für eine vollständige menschliche Kontrolle aus, jede einzelne Entscheidung eines KI-Systems müsse überprüft werden. Immerhin 41 Prozent befürworten den Einsatz teilautonomer Systeme.

Diese Waffensysteme erstellen Analysen, machen Vorschläge und treffen eigenständig Entscheidungen, Menschen können aber jederzeit eingreifen. Vollautonome Systeme ohne menschliche Kontrolle finden mit nur 1 Prozent Zustimmung praktisch keine Akzeptanz bei den Befragten. Insgesamt verlangen damit 81 Prozent eine klare menschliche Letztverantwortung. Fast jede:r achte Befragte (12 Prozent) lehnt es grundsätzlich ab, KI-Systemen Entscheidungsbefugnisse über den Einsatz von Waffengewalt einzuräumen.

Internationale Verhandlungen über Regeln für autonome Waffensysteme
Während sich der Einsatz KI-gestützter Waffensysteme bei militärischen Konflikten immer mehr zum Standard entwickelt, wird in internationalen UN-Gremien über verbindliche Regeln bis hin zu einem Verbot diskutiert. Bisher konnten sich die Länder im Rahmen der UN-Waffenkonvention aber nicht auf einheitliche Regelungen einigen.

Auch beim jüngsten AI Summit in Indien wurde über den Einsatz von KI im Militär diskutiert. Der europäische AI Act fokussiert sich auf zivile Anwendungen und klammert KI-Systeme aus, die ausschließlich für militärische, verteidigungspolitische oder die nationale Sicherheit betreffende Zwecke genutzt werden. Allerdings sind viele KI-Systeme dual-use-fähig und können sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden.

In diesem Fall greift der AI Act. „Der AI Act adressiert auch die technische Sicherheit von KI-Systemen. Themen wie Qualität der Trainingsdaten, menschliche Aufsicht oder Nachvollzieharbeit von Entscheidungen, sind sowohl für zivile als auch für militärische KI-Anwendungen essenziell“, sagt Bühler.
Im Kern müsse es darum gehen, auf allen Ebenen einen verantwortungsvollen Umgang mit sicherheitskritischen Technologien zu finden. Bühler: „Verteidigungsfähigkeit bedeutet nicht, Maschinen die Entscheidung über Leben und Tod zu überlassen. Sie bedeutet, Technologie so zu gestalten, dass sie unsere Sicherheit stärkt, ohne die menschliche Hoheit aufzugeben.“

Weitere Informationen zur KI-Studie des TÜV-Verbands sind hier abrufbar: https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/drei-jahre-chatgpt-zwei-von-drei-nutzen-ki-anwendungen

Methodik-Hinweis: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.005 Personen ab 16 Jahren. Die Umfrage wurde vom 20. bis 26. Oktober 2025 durchgeführt. Die Fragen lauteten: „Finden Sie es grundsätzlich sinnvoll oder nicht, dass die Bundeswehr stärker in die Entwicklung militärischer KI-Technologien wie Drohnen, Roboter oder autonome Fahrzeuge investiert, um neue Bedrohungen besser abwehren zu können?“

„Machen Sie sich Sorgen, dass der militärische Einsatz von KI diese Folgen haben könnte?“ „Stellen Sie sich vor, die Bundeswehr setzt KI-gesteuerte Systeme wie z. B. Drohnen oder autonome Abwehrsysteme im Verteidigungsfall ein. In welchem Ausmaß sollen diese Systeme eigenständig Entscheidungen über den Einsatz von Waffengewalt treffen dürfen?“


7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe im Jahr 2025
• Zahl der vollständigen Aufgaben größerer Betriebe steigt mit +0,8 % zum Vorjahr deutlich schwächer als Zahl der Betriebsgründungen
• Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben nimmt im Vorjahresvergleich um 7,7 % zu, Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben sinkt leicht um 0,2 %

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 130 100 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe als im Vorjahr.

Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 0,8 % auf rund 99 900. Damit blieb die Zahl größerer Betriebsgründungen auch 2025 wie in allen Jahren seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.

Insgesamt 640 500 Neugründungen und 502 200 vollständige Gewerbeaufgaben
Die Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben war im Jahr 2025 mit rund 640 500 um 7,7 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen stieg um 6,4 % auf rund 762 400. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.

Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war 2025 mit rund 502 200 um 0,2 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der Gewerbeabmeldungen sank um 1,0 % auf rund 612 900. Neben Gewerbeaufgaben zählen dazu auch Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke.


NRW: Leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose "Psychische und Verhaltensstörungen"
* 2024 wurden 246.012 Menschen mit dieser Diagnose vollstationär behandelt.
* Häufigste Diagnosen waren "Störungen durch psychotrope Substanzen" bei Männern und "affektive Störungen" bei Frauen.
* Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im Kreis Herford.

Im Jahr 2024 wurden 246.012 Menschen aus Nordrhein-Westfalen wegen psychischer und Verhaltensstörungen vollstationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Zahl dieser Behandlungsfälle damit um 2,1 % höher als im Vorjahr, lag aber immer noch knapp 15 % niedriger als 10 Jahre zuvor.

Die Zahl der Behandlungen ist seit ihrem vorläufigen Höhepunkt mit 288.892 Fällen im Jahr 2014 bis 2020 stetig zurückgegangen. Im Pandemiejahr 2020 fiel die Zahl der Behandlungen um 11,7 % auf 237.452 Behandlungsfälle. Seither ist ein leichter Anstieg der Krankenhausbehandlungen aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen zu verzeichnen.



Anteil der Frauen nahezu auf Vorjahresniveau

 Der Anteil der im Jahr 2024 in Krankenhäusern behandelten Frauen mit der Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen” betrug rund 47 % und ist damit in etwa auf Vorjahresniveau. Fast ein Drittel der Behandelten war zwischen 40 und 59 Jahre alt. In der Altersgruppe der unter 20-Jährigen fanden etwa 12 % der Behandlungen statt. Die meisten Behandlungen entfielen auf Störungen durch psychotrope Substanzen, z. B. Alkohol.

Das Spektrum der Krankheitsbilder, die diesem Diagnosebereich zuzuordnen sind, ist vielfältig. Die meisten Behandlungen entfielen 2024 mit 79.391 Fällen auf Störungen durch psychotrope Substanzen – darunter 52.180 Fälle psychischer und Verhaltensstörungen durch Alkohol. Darauf folgten mit 68.720 Fällen sogenannte affektive Störungen, zu denen überwiegend depressive Episoden und rezidivierende depressive Störungen gehören.

Von Störungen aufgrund psychotroper Substanzen waren zu knapp drei Viertel Männer betroffen, affektive Störungen wurden mehrheitlich bei Frauen behandelt. Diese beiden Krankheitsgruppen machten rund 60 % aller Behandlung im Diagnosebereich „psychische und Verhaltensstörungen“ aus.

Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste im Kreis Herford
Der Anteil der aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten an der Bevölkerung lag 2024 im Landesdurchschnitt bei 1.365 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Von den kreisfreien Städten und Kreisen hatte Remscheid mit 2.244 die höchste Behandlungsrate, gefolgt von Bielefeld mit 1.926 und Herne mit 1.856 je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die niedrigsten Raten gab es mit 993 im Kreis Herford, gefolgt vom Rhein-Sieg-Kreis mit 1.027 und dem Rhein-Erft-Kreis mit 1.028.