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KW 11:
Montag, 9. - Sonntag,15. März 2026
Themen u.a.:
Nahost-Konflikt
dämpft erhofften Aufschwung - IHK-Umfrage:
Auswirkungen für Niederrhein – Webinar 16. 3.
für betroffene Unternehmen Der Krieg
im Nahen Osten wirkt sich auf die Unternehmen in
Duisburg und am Niederrhein aus. Hohe
Energiekosten und gestörte Lieferketten machen
den Firmen das Leben schwer. Damit schwindet die
Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Das zeigt eine Umfrage der Niederrheinischen
IHK.
Fast die Hälfte der Betriebe
sehen Probleme bei ihren Lieferketten. „Unsere
Umfrage macht deutlich: Der Nahost-Konflikt
schlägt voll durch. Die Preise für Öl und Gas
schießen in die Höhe. Und damit auch die
Benzin-, Diesel- und Energie-Kosten. 80 Prozent
der Firmen sagen, dass das ihre Geschäfte
erschwert. Der Konflikt ist Gift für die
Wirtschaft“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer
Dr. Stefan Dietzfelbinger.
Preisanstieg erhöht Druck auf Unternehmen Die
gestiegenen Treibstoffpreise wirken sich
besonders auf die für unsere Region wichtige
Transport- und Logistikbranche aus. Die Betriebe
können die Kosten meist nicht an die Kunden
weitergeben. Auch die Industrie leidet unter dem
Preisschock. Hinzu kommt: Seefrachten und die
Versicherungen der Transporte werden teurer.
Viele Schiffe sind länger unterwegs. Das führt
dazu, dass auch andere Rohstoffpreise steigen
könnten. Viele Unternehmen rechnen mit höheren
Kosten in weiteren Bereichen.
Konflikt erschwert Geschäfte Der Luftverkehr
ist ebenfalls stark beeinträchtigt. Dubai ist
eines der größten Luftdrehkreuze der Welt. So
erreichen Serviceteams ihre Kunden nicht.
Geschäftspartner kommen nur über Umwege nach
Deutschland. „Wir hoffen, dass der
Ausnahmezustand bald vorbei ist. Und die
Freigabe der nationalen Ölreserve den
Kostenanstieg bremst. Sonst könnte der Krieg
unsere Wirtschaft wieder in die Rezession
treiben. Sechs Jahre Stagnation sind mehr als
genug“, warnt Dietzfelbinger.
IHK-Webinar am 16. März Die Niederrheinische IHK
informiert zur aktuellen Lage vor Ort und über
das Außenwirtschaftsrecht im Kriegs- und
Krisenfall. Interessierte Unternehmen können
sich zum Webinar am 16. März, 10 bis 11 Uhr,
anmelden:
www.ihk.de/niederrhein/nahost-konflikt/webinar.
ENNI: Gasverbrauch in Moers und
Neukirchen-Vluyn im Jahr 2025 im Vergleich zu
2024. Im Jahr 2024 lag der
Gasverbrauch bei 610 GWh. Im Jahr 2025 ist der
Verbrauch um rund 4,5 Prozent auf 638 GWh
gestiegen. Dieser Anstieg steht im direkten
Zusammenhang mit der Witterung. Zur Einordnung
wird die Kennzahl der sogenannten Gradtage
herangezogen.
Gradtage geben an, wie
kalt ein Jahr war und wie viel Heizenergie
entsprechend benötigt wurde: Je kälter die
Witterung, desto höher die Zahl der Gradtage. Im
Jahr 2024 wurden rund 3.390 Gradtage erfasst. Im
Jahr 2025 ist dieser Wert um rund 4 Prozent auf
3.540 Gradtage gestiegen. Das Jahr 2025 war
somit insgesamt kälter als 2024.
Berücksichtigt man diese niedrigeren
Temperaturen, zeigt sich: Der Gasverbrauch pro
Witterungseinheit ist im Jahr 2025 auf einem
vergleichbaren Niveau zum Vorjahr geblieben. Der
höhere Gesamtverbrauch ist daher im Wesentlichen
auf die kältere Witterung zurückzuführen und
nicht auf einen grundsätzlich höheren
Energiebedarf der Haushalte.
Lungenkrebs-Früherkennung für Raucherinnen und
Raucher kommt ab April in die Versorgung
Die Lungenkrebs-Früherkennung kommt
ab April in die gesundheitliche Versorgung.
Aktive und ehemalige starke Raucherinnen und
Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren
können dann alle 12 Monate mittels
Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT)
untersucht werden.
Ziel ist es, bei
diesem besonders gefährdeten Personenkreis
Lungenkrebs möglichst früh zu erkennen. Die neue
Leistung der gesetzlichen Krankenkassen beruht
auf einem Beschluss des Gemeinsamen
Bundesausschusses (G-BA) sowie der
vorausgegangenen
Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung des
Bundesumweltministeriums.
Tulpen auf
Platz 1: Diese Frühlingsblüten sind am
beliebtesten
Wann ist der richtige Zeitpunkt für den
Start in die Garten- oder Balkonsaison?
Vergleich.org hat dazu eine Umfrage unter
Leser:innen durchgeführt und nach dem aktuellen
Stand der Gartenarbeiten gefragt. Bei den
Frühlingsblumen gibt es ebenfalls klare
Favoriten, die für Farbe und Frühlingsstimmung
sorgen.

VGL
Wer sich
aktuell im Internet informiert, was in den
ersten milden Tagen des Vorfrühlings im Garten
oder auf dem Balkon zu tun ist, stößt auf zwei
gegensätzliche Empfehlungen: Auf der einen Seite
stehen Ratgeber und To-do-Listen mit frühen
Arbeiten wie
Heckenschnitt, Laub harken, Kompost umsetzen
oder Stauden zurückschneiden.
Auf der
anderen Seite werden Stimmen aus Natur- und
Umweltschutz lauter, die – zum Schutz der
Biodiversität – dazu raten, mit dem Aufräumen
noch zu warten, auch wenn es unordentlicher
aussieht. So empfiehlt der WWF* deutlich, dass
Gärten „ausschlafen“ dürfen. Das Saubermachen
des Gartens schade Insekten, Igeln, heimischen
Schlangen wie der Ringelnatter und Pflanzen.
Insekten und Igel etwa sind noch im
Winterschlaf. Sie werden durch
Laubharken und Pflanzenschnitt zu früh
geweckt oder verletzt und damit unter Stress
gesetzt.
Junge Pflanzentriebe wiederum
sollten noch durch Laub und tote Halme vor Kälte
und Spätfrost geschützt werden, weshalb die
Haufen bis April liegen bleiben können. Früh mit
der Gartenarbeit beginnen oder noch liegen
lassen? Aus diesem Grund wollte
Vergleich.org
wissen, wann unsere Leser:innen in die Garten-
oder Balkonsaison starten.
Ob aus
Umweltschutzgründen oder anderen Hintergründen:
Die meisten haben zu Beginn des März nur wenig
erledigt. 43 % der Befragten gaben an, nur
Kleinigkeiten gemacht zu haben. Mit den größeren
Gartenarbeiten wollen sie warten, bis es keinen
Nachtfrost mehr gibt. Erst dann ist die
Wetterlage stabil genug, damit neu gepflanzte
Stauden und Jungtriebe gut gedeihen können.
Weitere 30 % genießen die frühen Sonnenstrahlen
ganz entspannt, ohne irgendein
Gartengerät in die Hand zu nehmen.
Für sie startet die Gartenarbeitssaison ohnehin
erst später im Frühling. Nur 4 % aller Befragten
haben die ersten warmen Tage genutzt und bereits
alles erledigt, was zu tun ist. Weitere 5 % sind
fast durch und immerhin 18 % befinden sich
gerade mittendrin im Prozess und freuen sich
darauf, auch mal wieder neue Gartengeräte oder
Pflanzen zu kaufen.
Tulpen sind die
Lieblinge im Frühling! Doch ob jetzt schon
viel im Garten gearbeitet wird oder nicht – an
einem erfreuen sich fast alle: Frühlingsblumen
wie lila Krokusse, weiße Schneeglöckchen, gelbe
Narzissen oder rosa Baumblüten. Darum wollte
Vergleich.org darüber hinaus wissen, welche der
vielen schönen Blumen die Favoriten unserer
Leser:innen sind. Auf Platz 1 mit 30 % liegen
die anmutigen und farbenfrohen Tulpen.
Die klassisch schönen Blumen sind um Ostern
herum sowohl im Beet als auch in der Vase eine
Augenweide. Nur knapp dahinter reihen sich die
zarten
Frühblüher wie Schneeglöckchen, Krokusse und
Winterlinge mit 26 % auf Platz 2 ein. Auf Platz
3 folgen klassische Frühlingsblumen wie
Narzissen, Osterglocken oder Hyazinthen mit 22
%. 11 % bevorzugen kleine Beet- und
Balkonblumen, die jetzt schon gepflanzt werden
können, wie Stiefmütterchen, Primeln und
Veilchen.
Diese hübschen Blumen machen
sich nicht nur im Beet, sondern auch in
Balkonkübeln und auf Fensterbänken wunderschön.
Ebenfalls 11 % gaben den Busch- und Baumblüten
ihre Stimme. Forsythien, Weidenkätzchen, Kirsch-
oder Apfelblüten erzeugen schon aufgrund ihrer
üppigen Blüte eine wunderschöne
Frühlingsstimmung. Sie sind auch im weiten
Stadtbild sowie in der Landschaft verbreitet,
sodass man diese auch ohne eigenen Garten
genießen kann.
Das Schöne ist: Viele
dieser Blumen und Blüten blühen nacheinander und
geben einen Vorgeschmack auf das bald
sprießende, satte Sommergrün, sodass der lange
Winter ohne Farbe endlich vorbei sein dürfte.
Woher kommen die Ergebnisse?
Vergleich.org
hat mithilfe von MakeOpinion 509 Personen in
Deutschland befragt. Die Umfragen starteten am
04. März 2026 und liefen ca. 2 Tage. Es waren
mehrere Antwortmöglichkeiten vorgegeben. Quelle:
*WWF: „Gärten wollen ausschlafen“. 05.03.2026

NRW: 2025
wurden erneut mehr Eier in Bio-Qualität
produziert
* Die
Legeleistung stieg auf 289 Eier pro Legehenne
* Bodenhaltung macht fast 70 % der
Eierproduktion aus * Regierungsbezirk
Arnsberg und Detmold mit größtem Anteil an Eiern
aus ökologischer Haltung
Im Jahr 2025
sind in Nordrhein-Westfalen rund 1,47 Milliarden
Eier von Legehennen produziert worden. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, entsprach dies
einem Anstieg von 2,7 % im Vergleich zum
Vorjahr. Die Anzahl der gehaltenen Legehennen
verzeichnete einen Anstieg um 1,2 % auf 5,08
Millionen Tiere. Grafik IT.NRW

Mit rund 289 Eiern pro Legehenne stieg die
Legeleistung im Vergleich zum Jahr 2024 leicht
an. 7 von 10 Eiern stammten aus Bodenhaltung Mit
einem Anteil von 69,1 % machte Bodenhaltung nach
wie vor den größten Anteil an der
nordrhein-westfälischen Eierproduktion aus. Im
Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der
erzeugten Eier aus Bodenhaltung wieder über die
Milliarden-Marke.
225 Millionen
bzw. 15,4 % der produzierten Eier kamen von
Legehennen aus Freilandhaltung. Die Produktion
stieg im Vergleich zum Jahr 2024 um 7,7 %. Die
Eiererzeugung in ökologisch anerkannten
Erzeugungsbetrieben verzeichnete einen Zuwachs
von 5,8 %. Im zweiten Jahr in Folge überstieg
die Anzahl der Eier aus ökologisch anerkannten
Erzeugungsbetrieben mit 123 Millionen die Anzahl
derer aus Kleingruppenhaltung und ausgestalteter
Käfige (105 Millionen). Eier aus dieser
Haltungsform, verzeichneten mit –10,0 % den
stärksten Rückgang bei den Haltungsformen.
Eiererzeugung in Freilandhaltung binnen 10
Jahren mehr als verdoppelt Die Zahl der
erzeugten Eier aus Kleingruppenhaltungund
ausgestalteter Käfige verringerte sich zwischen
2015 und 2025 um 45,5 % – seit dem Jahr 2021 war
ein Rückgang von 27,6 % zu beobachten. In
ökologisch anerkannten Erzeugungsbetrieben
erzeugten Legehennen im vergangenen Jahr dagegen
94,6 % mehr Eier als noch 2015. Die
Eiererzeugung aus Freilandhaltung hat sich im
selben Zeitraum mehr als verdoppelt (133,5 %).
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr
12,0 % mehr Eier erzeugt als 2015 Knapp die
Hälfte der Eier wurde 2025 im Regierungsbezirk
Münster erzeugt Der Großteil der erzeugten Eier
kam im vergangenen Jahr aus dem Regierungsbezirk
Münster. Dort wurden mit 691 Millionen 47,1 %
aller Eier in NRW produziert. Darauf folgten die
Regierungsbezirke Detmold (16,5 %), Arnsberg
(13,5 %) und Köln (12,6 %). Den geringsten
Anteil an der nordrhein-westfälischen
Eierproduktion machte der Regierungsbezirk
Düsseldorf (10,3 %) aus.
Rund 40 % der
Eier aus ökologischer Haltung stammte 2025 aus
Arnsberg Der Regierungsbezirk Münster
verzeichnete mit einem Anteil von 87,4 % sowohl
die meisten Eier aus Kleingruppenhaltung, als
auch aus Bodenhaltung (49,2 %) und
Freilandhaltung (35,6 %). Der Großteil der Eier
aus ökologischer Haltung wurde in den
Regierungsbezirken Arnsberg (39,2 %) und Detmold
(22,4 %) erzeugt.
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im
Januar 2026: -10,1 % gegenüber Januar 2025
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher
Produkte insgesamt, Januar 2026 -10,1 % zum
Vorjahresmonat -2,3 % zum Vormonat Preise
für pflanzliche Erzeugnisse -11,9 % zum
Vorjahresmonat Preise für Tiere und tierische
Erzeugnisse -8,9 % zum Vorjahresmonat
Die
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte
waren im Januar 2026 um 10,1 % niedriger als im
Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat
bei -8,3 % gelegen, im November 2025 bei -5,7 %.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, fielen die Erzeugerpreise
landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026
gegenüber Dezember 2025 um 2,3 %.

Die Preise für pflanzliche
Erzeugnisse sanken im Januar 2026 um 11,9 %
gegenüber Januar 2025. Die Preise für Tiere und
tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 8,9 %
gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum
Vormonat entwickelten sich die Preise für
Produkte aus pflanzlicher und tierischer
Erzeugung im Januar 2026 erneut gegenläufig.
So stiegen die Preise für pflanzliche
Erzeugnisse um 1,9 %, während die Preise für
Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,7 % sanken.
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an Der
Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um
11,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat ist
erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise
für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren
im Januar 2026 um 49,8 % niedriger als im Januar
2025.
Im Dezember 2025 hatte die
Vorjahresveränderung bei -48,0 %, im November
2025 bei -45,6 % gelegen. Gegenüber dem Vormonat
Dezember 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise
um 1,7 %. Preise für Obst, Getreide,
Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken, für
Gemüse und Wein gestiegen.
Die
Erzeugerpreise für Obst waren im Januar 2026 um
25,3 % niedriger als ein Jahr zuvor.
Preissenkungen gab es unter anderem bei
Tafeläpfeln mit -26,9 %. Die Preise für Gemüse
stiegen binnen Jahresfrist um 1,8 %, wobei
insbesondere Salat (+14,4 %) und Champignons
(+3,4 %) teurer waren.
Preisrückgänge
waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu
beobachten, das 24,1 % billiger war. Getreide
war im Januar 2026 im Vergleich zum Januar 2025
um 16,7 % günstiger. Die Preise für
Handelsgewächse insgesamt lagen im Januar 2026
um 4,7 % niedriger als ein Jahr zuvor.
Auch Raps verbilligte sich um 9,1 % zum
Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen
waren mit einem Rückgang von 8,2 % im Vergleich
zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin
rückläufig. Beim Wein war im Januar 2026 dagegen
eine Preissteigerung um 1,4 % gegenüber Januar
2025 zu verzeichnen.
Tierische
Erzeugung: Preisanstieg bei Rindern, Geflügel
und Eiern, Preisrückgang bei Schweinen und Milch
Der Preisrückgang für Tiere und tierische
Erzeugnisse um 8,9 % im Vergleich zum
Vorjahresmonat ist unter anderem auf die
gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der
Milchpreis lag im Januar 2026 um 23,5 %
niedriger als im Vorjahresmonat.
Auch im
Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 sanken die
Preise für Milch (-8,7 %). Bei Eiern kam es
binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von
15,4 %. Die Preise für Tiere lagen im Januar
2026 um 1,6 % höher als im Januar 2025.
Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei
Rindern um 26,5 %. Bei Schlachtschweinen sanken
die Preise hingegen erneut um 16,1 % (Dezember
2025: -16,1 % gegenüber Dezember 2024). Die
Preise für Geflügel waren im Januar 2026 um
5,1 % höher als im Januar 2025. Ausschlaggebend
hierfür waren die Preissteigerungen bei
Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 12,9 %.
Bei Hähnchen kam es zu einem moderaten
Preisanstieg um 0,2 %.
Wesel: Sirenenalarm
auf dem Großen Markt erfolgreich
Der heutige Sirenenalarm im Rahmen des
landesweiten Warntags war in Wesel erfolgreich.
Die Feuerwehr Wesel hat gemeinsam mit dem Kreis
Wesel auf dem Großen Markt Fragen rund um den
landesweiten Warntag von Bürger*innen
beantwortet.

Bürgermeister Rainer Benien (5. v. r.) zusammen
mit der Feuerwehr Wesel auf dem Großen Markt.
Zudem stellte die Feuerwehr Wesel
ihre Notfall- und Informationspunkte (NIP) vor.
Dabei wurden auch mobile Sirenen, Stromaggregate
und andere technische Hilfsmittel getestet.
Bürgermeister Rainer Benien sagt über den
gelungenen Test: "Es ist gut, dass der Alarm
funktioniert hat. Ebenso erfreulich ist, dass
die Menschen das Angebot auf dem Großen Markt
angenommen haben. So konnten Fragen beantwortet
und wichtige Aufklärung für den Ernstfall
geleistet werden." Ziel des Probealarms ist es,
in der Bevölkerung ein Bewusstsein für diese
Warnsignale zu schaffen. Durch regelmäßige
Probealarme wissen Menschen im Ernstfall
(Gefahrensituationen), wie sie sich verhalten
sollen.
Kleve: Platz an der
Herzogbrücke: Sperrung für vorbereitende
Arbeiten zum Umbau Der Platz an der
Herzogbrücke wird umgestaltet. Montag beginnen
dafür die Vorbereitungen. Der Platz an der
Herzogbrücke zwischen den Gebäuden der
Volksbank, der Deutschen Bank, dem Elaya Hotel
und dem Spoycenter in der Klever Innenstadt wird
in den kommenden Monaten grundlegend
umgestaltet.

Ist die Fläche aktuell vom Durchgangsverkehr
geprägt und kaum als Platz erkennbar, soll sie
künftig deutlich mehr Aufenthaltsqualität
bieten. Ab Montag, 16. März 2026, beginnen
vorbereitende Arbeiten für den Umbau, die
bereits eine Teilabsperrung des Platzes nach
sich ziehen. In einem ersten Schritt werden die
Fachleute des Kampfmittelräumdienstes das
künftige Baufeld auf Blindgänger aus dem Zweiten
Weltkrieg untersuchen.
Hierfür wird ein
Teilbereich des Platzes an der Herzogbrücke
zwischen dem Gebäude der Deutschen Bank, der
Volksbank und dem Spoycenter gesperrt. Der
Citybus, notwendiger Lieferverkehr für die
Innenstadt sowie Fußverkehr können die
Arbeitsstelle dauerhaft passieren. Auch die
Minoritenstraße bleibt zunächst befahrbar. Im
Rahmen der Bauarbeiten wird es jedoch notwendig
sein, die Fahrradständer unter den Platanen auf
dem Platz zu entfernen.
Die Stadt Kleve
bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger
dringend darum, ihre dort angeketteten Fahrräder
kurzfristig bis Sonntagabend zu entfernen.
Entsprechende Hinweisschilder wurden vor Ort
bereits aufgehängt. Im weiteren Verlauf der
Baustelle wird die Baustelleneinrichtung und
damit verbunden auch die Sperrung ausgeweitet.
Hierüber informiert die Stadt Kleve rechtzeitig.
In der Bensdorpstraße ist im Zuge der
Platzumgestaltung mit Baustellenverkehr zu
rechnen, da die Wiese am Hotel als Lagerfläche
dient. Mitunter muss der Baustellenverkehr die
Bensdorpstraße auch entgegen der
Einbahnstraßenregelung nutzen. Alle anliegenden
Geschäfte im Bereich des Platzes an der
Herzogbrücke (Deutsche Bank, Galaxy Mode, Kodi,
Waschsalon Speed Queen, Büro der Hochschule
Rhein-Waal, Volksbank Kleverland, Venga) bleiben
während der gesamten Bauzeit geöffnet und sind
zu Fuß erreichbar.
Mit dem Beginn der
Bauarbeiten wird die Stadt Kleve die
Umgestaltungspläne für den innerstädtischen
Platz ausführlich vorstellen. Insgesamt
investiert die Stadt Kleve über 2 Mio. Euro in
das Projekt. Als Maßnahme des Integrierten
Handlungskonzeptes Innenstadt wird der Umbau zu
70 % mit Mitteln aus der Städtebauförderung von
Bund und Land gefördert.
Hintergrund:
Integriertes Handlungskonzept Die Umgestaltung
des Platzes an der Herzogbrücke ist Teil des
Integrierten Handlungskonzeptes. Das Integrierte
Handlungskonzept bildet den Rahmen für die
Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2027.
„Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder
und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt
werden: Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie,
Kultur und öffentlicher Raum.
Viele
unterschiedliche Gruppen und Akteure werden
dabei miteinbezogen. Für Kleve wurde 2013 ein
Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In
diesem Konzept sind drei Themenfelder als
Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum,
Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das
Integrierte Handlungskonzept über die
Städtebauförderung von Bund und Land, vom
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung
und Bauwesen, sowie vom Ministerium für Heimat,
Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes
Nordrhein-Westfalen.
Moers:
Bürgermeisterin übernimmt Schirmherrschaft für
wichtige Vereinsarbeit
„Ich freue mich, dass ich dieses
wichtige Projekt insgesamt und viele einzelne
Aktionen künftig stärker begleiten darf“,
begrüßte Bürgermeisterin Julia Zupancic am
Dienstag, 3. März, Vorstandsmitglieder der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Moers. Sie möchte helfen, die
Erinnerung an jüdisches Leben in der Stadt
wachzuhalten und Antisemitismus zu bekämpfen.

Freuen sich auf das künftige gemeinsame
Engagement zur Erinnerung an jüdisches Leben in
der Stadt und den Einsatz gegen Antisemitismus:
Lutz Hartmann, Annedore Kremers, Bürgermeisterin
Julia Zupancic, Daniel Schirra, Martin
Behnisch-Wittig, Julian Müller und Andrea Dieren
(v.l.). (Foto: pst)
Hintergrund des
Besuchs war der offizielle Start der
Schirmherrschaft der Bürgermeisterin für den
Verein. Zudem haben die Vorstandsmitglieder die
neue Broschüre ‚Spuren jüdischen Lebens’
vorgestellt. „Wir sind seit Jahren aus der
Bevölkerung heraus gewachsen“, erläuterte der
evangelische Vorsitzende Martin Behnisch-Wittig
die Besonderheiten des Vereins.
Einbindung von jungen Menschen Trotz der
Ausrichtung auf Moers ist der Verein bundesweit
gut vernetzt. Das hat dazu geführt, dass die
Buber-Rosenzweig-Medaille, die der Deutsche
Koordinierungsrat der Gesellschaft für
christlich-jüdische Zusammenarbeit jedes Jahr
verleiht, nach Moers gegangen ist. Heinz Kremers
hat die Auszeichnung 1986 für seinen Einsatz für
den christlich-jüdischen Dialog erhalten. Seine
Tochter Annedore Kremers ist aktuell im Vorstand
des Vereins tätig.
Auch Nikolaus
Schneider, ehemaliger Superintendent des
Kirchenkreises Moers und Präses der
Evangelischen Kirche im Rheinland, erhielt die
Medaille 2012 für sein Engagement. Ein wichtiger
Teil der Arbeit ist die Einbindung von jungen
Menschen. So gibt es regelmäßig Kooperationen
mit Moerser Schulen. Zudem sind mit Lehrer
Daniel Schirra (Adolfinum) und sein ehemaliger
Schüler Julian Müller wichtige Multiplikatoren
im Vorstand, um jungen Menschen die Arbeit des
Vereins näherzubringen.
Jüdische
Bürgerinnen und Bürger waren wichtiger Teil der
Gesellschaft Die Broschüre geht den wenigen
noch vorhandenen Zeugnissen jüdischen Lebens in
Moers nach. Beispielsweise gibt es unter anderem
Informationen über die frühe Geschichte der
Moerser Jüdinnen und Juden in der Stadt, die
ehemalige Synagoge, die Stolpersteine und die
Deportationen der Menschen.
Die
Gestaltung hat die Künstlerin Andrea Dieren
übernommen, die zum 700-jährigen Stadtjubiläum
auch die Geschichtsstationen konzipiert hatte.
Für den inhaltlichen Part sind die ehemaligen
Vorstandsmitglieder Hans-Helmut Eickschen und
Lutz Hartmann verantwortlich. Ein wichtiges
Thema sind auch die jüdischen Mitbürgerinnen und
Mitbürger als Nachbarn, die vor der
Machtübernahme der Nationalsozialisten alle
staatsbürgerlichen Rechte hatten.
Sehr
bekannt war beispielsweise Dr. Hermann Bähr, der
als praktischer Arzt geachtet und beliebt war.
Auch die Lehrerin Maria Djuk war ein wichtiger
Teil der Moerser Gesellschaft. Die Broschüre
‚Spuren jüdischen Lebens‘ ist zum Preis von drei
Euro in vielen öffentlichen Einrichtungen
erhältlich. Dazu zählen unter anderem das
Grafschafter Museum, das Stadtarchiv, die
Barbara Buchhandlung und Stadt- und
Touristinformation von Moers Marketing.
Hauptweg im Freizeitpark Kapellen
gesperrt Die Umbauarbeiten im
Bereich Freizeitpark/Sportanlage in Kapellen
kommen gut voran. Ab Montag, 16. März, muss für
Erdarbeiten der Hauptweg im Park auf Höhe des
Spielplatzes für einige Tage gesperrt werden.
Der Zugang ist aber weiterhin möglich.
Mentale Gesundheit im Alltag stärken
In einer schnelllebigen Zeit ist es
besonders wichtig, auf das eigene innere Erleben
zu achten und persönliche Kraftquellen zu
finden. Der Abend ‚Mentale Gesundheit im Alltag
stärken: Selbstwahrnehmung, Resilienz und
Achtsamkeit‘ der vhs Moers – Kamp-Lintfort am
Dienstag, 17. März, lädt genau dazu ein.
Ab
18 Uhr erklärt Julian Adams von der Fachstelle
für Psychiatriekoordination des Kreises Wesel,
wie man den Fokus auf eigene Stärken und
positive Eigenschaften richtet. Zusätzlich
informiert das Bündnis gegen Depression über
mögliche Hilfs- und Unterstützungsangebote im
Kreis Wesel.
Die kostenlose
Veranstaltung findet im Alten Landratsamt,
Kastell 5b, in Moers statt. Eine vorherige
Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter
0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Neuer vhs-Kurs: Entspannen mit
allen Sinnen In die Welt der
Entspannung führt ein neues Kursangebot der vhs
Moers – Kamp-Lintfort, das am Freitag, 20. März
(17 bis 20 Uhr), und am Samstag, 21. März (10
bis 13 Uhr) läuft. ‚Zur Ruhe kommen – Entspannen
mit allen Sinnen‘ setzt auf Elemente des
autogenen Trainings und sanfte
Achtsamkeitsübungen gepaart mit Bildern, Klängen
und Düften.
Die Veranstaltung findet in
den Räumen der vhs Moers an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Für den
Workshop ist eine rechtzeitige Anmeldung
entweder telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565
oder online unter www.vhs-moers.de erforderlich.
Wenn die Sirenen
heulen – Landesweiter Warntag am 12. März
Am Donnerstag, 12. März 2026, heulen erneut
landesweit bei einem Probealarm die Sirenen.
Auch im Kreis Wesel werden um 11 Uhr die Sirenen
mit einem ein-minütigen Dauerton, dem Signal
„Entwarnung“, starten. Gegen 11.06 Uhr folgt ein
ein-minütiger auf- und abschwellender Heulton,
das Signal „Warnung“.
 Zusätzlich werden
Warnmeldungen über das Modulare Warnsystem
(„MoWaS“), über die Warn-Apps „NINA“ und
„KATWARN“ sowie das sogenannte „Cell Broadcast“,
bei dem automatische Warnungen an
Mobilfunkgeräte versendet werden, ausgelöst. Im
Ernstfall sind alle Bürgerinnen und Bürger bei
diesem Ton aufgefordert, umgehend ein Gebäude
aufzusuchen und das Radio für weitere
Informationen einzuschalten.
Geplant
ist, dass der Probealarm um 11.12 Uhr mit einer
erneuten „Entwarnung“ beendet wird. Ziel des
Probealarms ist es, in der Bevölkerung ein
Bewusstsein für diese Warnsignale zu schaffen.
Durch regelmäßige Probealarme wissen sich
Menschen in Ernstfällen (Gefahrensituationen) zu
helfen. Zudem können beteiligte Akteure (unter
anderem Behörden und Feuerwehr) ihre Warnsysteme
testen.
Unter der Telefonnummer 0800 120
4000 nimmt der Kreis Wesel von 11 Uhr bis 14
Uhr Hinweise darüber entgegen, ob Sirenen an
bestimmten Stellen nicht zu hören waren. Bei
Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich
ebenfalls an diese Nummer wenden. Hier werden
gerne auch Anregungen aus der Bevölkerung
entgegengenommen.
Für den landesweiten
Warntag plant die Feuerwehr Wesel zusammen mit
dem Kreis Wesel, zusätzlich mit mobilen Notfall-
und Informationspunkten (ausgebaute, einfach zu
verlegende Container) auf dem Großen Markt
Anlaufstellen in Krisen- bzw.
Gefahrensituationen für die Bevölkerung
anzubieten. Denkbar ist, dass bei einem
Stromausfall von solchen Notfall- und
Informationspunkten aus Notrufe abgesetzt
werden.
Zudem erhalten dort Menschen wichtige
Informationen (unabhängig vom Strom-, Telefon-
oder einem anderen Netz), da im Zweifel alle
strombetriebenen Netze zusammenbrechen können.
Kontakt
Fachstelle Kreiskommunikation Pressestelle,
Social Media Telefon0281
207-4142 E-MailE-Mail
senden
Dinslaken:
Landesweiter Warntag am Donnerstag, 12. März
2026 Ab 11 Uhr heulen 14 Sirenen in
Dinslaken, um die Bevölkerung vor akuten
Gefahren, wie beispielsweise Hochwasser,
Großbränden oder Chemieunfällen zu warnen.
Nordrhein-Westfalen führt bereits seit 2018
regelmäßig einen landesweiten Sirenenprobealarm
durch.
Ziel ist es dabei, der
Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die
damit verbundenen Verhaltensweisen
näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt
werden, ob der Warnprozess und das Zusammenspiel
verschiedener Warnmittel funktionieren. Die
Stadt Dinslaken nutzt den Warntag zudem, um die
Funktionsfähigkeit ihres bestehenden
Sirenennetzes zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Dazu werden am Donnerstag sechs ältere
Sirenenanlagen „stumm“ bleiben, um
festzustellen, ob die betroffenen Bereiche
bereits durch moderne, leistungsfähigere
Sirenenanlagen versorgt sind. Die Feuerwehr
Dinslaken wird mit einem Dutzend Einsatzkräften
entsprechend Hörproben durchführen.
Ebenfalls in die Aktion eingebunden werden unter
anderem die Warn-App NINA und der Warnkanal Cell
Broadcast (CB). Bei CB wird eine Nachricht mit
dem Text der Warnung an mobile Endgeräte im
Mobilfunknetz versandt. Gleichzeitig wird auf
den Geräten ein lautes Tonsignal erzeugt.
Unter der Telefonnummer 0800-1204000 werden
am Donnerstag von 11 Uhr bis 14 Uhr Hinweise
darüber entgegengenommen, ob Sirenen an
bestimmten Stellen nicht zu hören gewesen sind.
Bei Rückfragen zum Sirenenalarm kann man sich
ebenfalls an diese Nummer wenden. Hier werden
gern auch Anregungen aus der Bevölkerung
entgegengenommen.
KV Nordrhein ruft
zur Vorsorge auf Früherkennung rettet Leben –
Warnsignale ernst nehmen Anhaltende
Durchfälle, Schmerzen, Krämpfe – wenn die
Verdauung streikt, leidet die Lebensqualität
erheblich. Die Ursachen sind vielfältig, die
Folgen oft unterschätzt. Laut Statistischem
Bundesamt zählt Darmkrebs zu den fünf häufigsten
Todesarten in Deutschland, im Jahr 2024 gingen
allein auf diese Krebsart 23.600 Todesfälle
bundesweit zurück.
Dabei ist Darmkrebs
wie kaum eine andere Krebserkrankung durch
konsequente Vorsorge vermeidbar oder in einem
noch heilbaren Stadium erkennbar. Und: Bei
rechtzeitiger Früherkennung liegen die
Heilungschancen bei über 90 Prozent, in sehr
frühen Stadien sogar bei nahezu 100 Prozent.
Anlässlich des Darmkrebs-Monats März
appelliert die Kassenärztliche Vereinigung (KV)
Nordrhein daher an alle Anspruchsberechtigten,
die Vorsorgeangebote in den Praxen der
niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte
wahrzunehmen. „Darmkrebs ist in der Regel gut
heilbar, wenn er früh erkannt wird. Die
Vorsorgeuntersuchungen sind einfach zugänglich
und können Leben retten. Wir ermutigen alle
Menschen in Nordrhein, diese Chance zu nutzen
und Verantwortung für ihre Gesundheit zu
übernehmen", betont Dr. med. Frank Bergmann,
Vorsitzender der KV Nordrhein.
Vorsorge
rettet Leben: Diese Angebote stehen zur
Verfügung In der gesetzlichen
Krankenversicherung wird das Programm zur
Früherkennung von Darmkrebs seit 2019 als
organisiertes Darmkrebsscreening angeboten:
Versicherte erhalten ab dem Alter von 50 Jahren
von ihrer Krankenkasse eine Einladung und
Informationen zur Früherkennung und zur
Durchführung einer Koloskopie.
Bleibt
diese ohne Befund, ist eine erneute
Früherkennungs-Koloskopie dann nach Ablauf von
neun Kalenderjahren möglich. Alternativ kann ab
50 Jahren bei Frauen und Männern alle zwei Jahre
ein Test auf okkultes Blut im Stuhl mit einem
quantitativen immunologischen Test (iFOBT)
durchgeführt werden, wenn sich die Person gegen
eine Darmspiegelung entscheidet.
Die
Kosten für diese Tests übernehmen ebenfalls die
Krankenkassen. Warnsignale ernst nehmen
Grundsätzlicher Rat: Veränderungen im Stuhlgang,
Blut im Stuhl, anhaltende Bauchschmerzen oder
unerklärlicher Gewichtsverlust sollten immer
ärztlich abgeklärt werden. Auch eine familiäre
Vorbelastung erhöht das Risiko – in diesen
Fällen empfehlen Fachleute eine frühere und
engmaschigere Vorsorge.

Vorbereitung einer Koloskopie, Quelle: PonyWang
/ gettyimages
ITB Berlin 2026:
Großes Interesse am Niederrhein Auf
dem internationalen Branchentreffen standen
unter anderem
das neue Ferienresort Marissa
Lake Village und die Digitalisierung im
Mittelpunkt. Auch in diesem Jahr hat sich der
Niederrhein Tourismus (NT) auf der ITB Berlin
präsentiert. Das NT-Team war am
Landesgemeinschaftsstand von Tourismus NRW auf
der führenden Plattform der globalen Reise- und
Tourismusbranche zu finden, gemeinsam mit dem
Flughafen Weeze, der Stadt Rees und dem Marissa
Lake Village.
Dabei handelt es sich um
das aktuell größte Investitionsprojekt im
Tourismus in Nordrhein-Westfalen. Mit dem
Ferienresort Marissa Lake Village (mit Vorbild
am Dümmer See im niedersächsischen Damme) werden
neue Impulse für den Tourismus am Niederrhein
gesetzt. Der Spatenstich an der Wasserfläche des
„Reeser Meeres“ erfolgte Ende 2025.
Insgesamt entstehen 300 Ferienhäuser und 150
Wohnungen. „Und bereits Ende diesen Jahres
sollen voraussichtlich die ersten Häuser an
Gäste vermittelt werden – ein wichtiger
Meilenstein für dieses zukunftsweisende
Projekt“, freut sich NT-Geschäftsführerin
Martina Baumgärtner. Auch beim Besuch von
Ministerpräsident Hendrik Wüst am NRW-Stand war
der Niederrhein Thema.
Martina
Baumgärtner stellte unter anderem das
„NiederrheinRad“ als digitalisiertes, regionales
Fahrradverleihsystem vor und gab Einblicke in
das Radfahren am Niederrhein. Ebenfalls auf
großes Interesse bei den Besuchern stieß die im
vergangenen Jahr eingeführte NiederrheinCard,
die durch Rabatte und exklusive Angebote neue
und attraktive Zugänge zu bekannten Highlights
und versteckten Geheimtipps in der Region
schafft.
Ebenso wie das modernisierte
Fahrradverleihsystem ist auch die
NiederrheinCard – die sich ganz bequem als App
verwalten lässt –, Teil einer verstärkten
Digitalisierung von NT-Angeboten, um die
zahllosen Möglichkeiten der Region noch leichter
nutzbar zu machen.
In diesem
Zusammenhang verweist Martina Baumgärtner auch
auf die guten Gespräche mit Juvigo auf der
Messe: „Dieser Berliner Veranstalter möchte
Jugendreisen mit uns planen und zudem die
European Youth Card für junge Reisende bis zum
30. Geburtstag mit unserer NiederrheinCard
kombinieren. Sicherlich eine
vielversprechende Partnerschaft, um verstärkt
jüngere Zielgruppen anzusprechen und für unsere
wunderbare Region zu begeistern.“

Martina Baumgärtner (Geschäftsführerin
Niederrhein Tourismus GmbH, 3.v.l.) freute sich
über das rege Interesse am Niederrhein auf der
ITB. Neben ihr (v.l.): Burkhard
Schmidt-Schönefeldt (Vorsitzender des Vorstandes
Tourismus NRW e.V.), Dr. Heike Döll-König
(Geschäftsführerin Tourismus NRW e.V.),
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Dominic
Fischer (TourComm Germany) und Achim Laurs
(Vorstandsmitglied Tourismus NRW e.V.). Foto: RP
Creatives_Tourismus NRW e.V.
Dinslaken: Neue Gestaltungssatzung bringt
Erleichterungen für Zechensiedlung
Wer in der Zechensiedlung Dinslaken-Lohberg
wohnt, hat inzwischen mehr Möglichkeiten, Haus
und Garten individuell zu gestalten. Die neue
Gestaltungssatzung sorgt für spürbare
Erleichterungen bei Umbauten und
Modernisierungen, etwa bei Markisen, Zäunen oder
Solaranlagen.
Die Satzung wurde vom Rat
Ende Oktober 2025 beschlossen und ist Anfang
Dezember 2025 in Kraft getreten. Damit wurde auf
viele Anregungen aus der Bevölkerung reagiert
und klarere und zeitgemäße Regeln für den Erhalt
der denkmalgeschützten Siedlung wurden
geschaffen.
Bewohner*innen können im
rückwärtigen, also gartenseitigen Bereich ihrer
Häuser künftig einfacher Veränderungen
beantragen. Unter bestimmten Voraussetzungen
können beispielsweise zugelassen werden: ·
Markisen als Sonnen- und Sichtschutz, ·
aufgeständerte Terrassen, · höhere
Einfriedungen oder Hecken bis 1,80 Meter, ·
Anbauten oder Balkone an Gebäuden, die nach 1945
entstanden sind.
Die Gestaltungssatzung
ist online hier zu finden:
www.dinslaken.de/system/files/2025-12/606.pdf
Mit diesen Anpassungen erhalten
Eigentümer*innen mehr Gestaltungsfreiheit, ohne
das historische Erscheinungsbild der Gartenstadt
zu gefährden.
Neu ist auch, dass
Solaranlagen zur Strom- oder Wärmeerzeugung in
einer denkmalgerechten Ausführung zulässig sind.
Unter bestimmten gestalterischen Bedingungen
können außerdem Wärmepumpen und Klimaanlagen
genehmigt werden, sofern sie von öffentlichen
Flächen nicht sichtbar sind. Damit
berücksichtigt die Stadt die Anforderungen des
Klimaschutzes und der Energieversorgung und
eröffnet zusätzliche Wege, Häuser nachhaltiger
zu gestalten.
Von unzulässigen Maßnahmen,
die also mit der Satzung im Widerspruch stehen,
wird abgeraten, da diese Rückbauforderungen und
weitere Kosten auslösen können. Alle Vorhaben
müssen darum wie bisher von der städtischen
Bauaufsicht genehmigt werden. Wer eine
entsprechende Maßnahme plant, sollte sich
frühzeitig mit der Bauaufsicht der Stadt
Dinslaken in Verbindung setzen, um die
Voraussetzungen abzustimmen. Per Mail ist diese
unter der Adresse bauaufsicht@dinslaken.de
erreichbar.
Starke Saison endet
mit Schaumparty -Mehr als 43.000 Gäste in der
Moerser Eissporthalle Die
Eislaufsaison in der Moerser Eissporthalle
steuert auf ihr großes Finale zu – und das mit
einer rundum positiven Bilanz. Mehr als 43.000
Besucherinnen und Besucher nutzten in dieser
Saison allein die öffentlichen Laufzeiten. Damit
setzt sich der positive Trend der vergangenen
Jahre fort.
„Wir hatten eine richtig
gute Saison mit sehr viel Zuspruch aus allen
Altersgruppen“, erklärt Benjamin Beckerle,
Bereichsleiter der ENNI Sport & Bäder (Enni).
Besonders beliebt waren erneut die Eisdiscos,
die freitags regelmäßig für ein volles Haus
sorgten. Mit mehreren hundert Gästen gehörten
sie auch in dieser Saison zu den absoluten
Publikumsmagneten.
Zum offiziellen
Saisonabschluss steht am Montag, 23. März, ein
letztes Highlight an: die Schaumparty. Tickets
dafür sind ab sofort online im Vorverkauf
erhältlich. Dabei empfiehlt Beckerle, sich
frühzeitig Karten zu sichern: „Das Schaum-Event
ist erfahrungsgemäß schnell ausverkauft.“
Vor allem bei den jungen Gästen ist die
Schaumparty seit Jahren äußerst beliebt. Los
geht es um 17 Uhr zunächst mit Schlittschuhen
und Discomusik auf dem Eis. Nach etwa einer
Stunde schmeißt die Enni dann die Schaum-Kanone
an: Die Eisfläche wird geflutet, Kufen sind
tabu, getanzt wird in Straßenschuhen.
Für die passende Partystimmung sorgt ein DJ.
Nach dem Saisonende setzt in der Eissporthalle
das Tauwetter ein. Die Eisfläche verschwindet,
sodass nach Ostern die Baumesse dort stattfinden
kann. Im Anschluss beginnt dann der zweite Teil
der energetischen Sanierung, in die die Enni
rund eine Million Euro investiert.
Bereits im vergangenen Jahr hatte das
Unternehmen die Wärmeschleuse und die
Schneegrube erneuert. Nun geht es mit
umfangreichen baulichen Maßnahmen weiter, die
den Energieverbrauch der Halle künftig deutlich
senken sollen. Geplant sind unter anderem
Arbeiten an Dach und Fassade und eine
verbesserte Wärmedämmung. Ziel ist es, die
Eissporthalle nachhaltig aufzustellen und fit
für die kommenden Jahre zu machen.
Der erste Job rückt näher: DRK bietet
kostenloses Bewerbungstraining für Jugendliche
Wie schreibe ich eine überzeugende
Bewerbung? Und wie trete ich im
Vorstellungsgespräch sicher auf? Die DRK
Familienbildung Niederrhein unterstützt
Jugendliche von 15 bis 18 Jahren mit einem
kostenlosen Bewerbungstraining und
professionellem Jobcoaching beim erfolgreichen
Start ins Berufsleben.
Der Einstieg ins
Berufsleben ist ein wichtiger Schritt – und
genau dabei unterstützt die DRK Familienbildung
Niederrhein Jugendliche im Alter von 15 bis 18
Jahren mit einem kostenlosen Bewerbungstraining.
Gemeinsam mit einem professionellen Jobcoach
lernen die Teilnehmenden, wie sie sich
selbstbewusst präsentieren und erfolgreich in
Ausbildung und Beruf starten können.
In zehn Terminen erhalten die Jugendlichen
praxisnahe Tipps rund um das Thema Bewerbung:
von überzeugenden Bewerbungsunterlagen über die
Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche bis hin
zum sicheren Auftreten im Gespräch. Neben
wertvollen Informationen steht vor allem das
aktive Üben und persönliche Feedback im
Mittelpunkt.

„Kostenloses Bewerbertraining für Jugendliche in
der DRK Familienbildung Neukirchen-Vluyn: Ein
professioneller Jobcoach unterstützt junge
Menschen praxisnah bei Lebenslauf, Bewerbung und
Vorbereitung auf den Berufseinstieg.“
Der Kurs startet am 13. April 2026 und findet
jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.
Veranstaltungsort ist die DRK-Familienbildung
Niederrhein, Grubenwehrstraße 5 in
Neukirchen-Vluyn. Die Teilnahme ist kostenfrei,
die Gruppe ist auf maximal 10 Teilnehmende
begrenzt, um eine intensive Betreuung zu
ermöglichen. Interessierte Jugendliche können
sich ab sofort unter Telefon: 0281 3001-8100
oder E-Mail: familienbildung@drk-niederrhein.de
anmelden.
UN-Freiwilligenjahr
2026: DSEE fördert Bildungsaktionen zu globaler
Gerechtigkeit 2026 steht weltweit im
Zeichen des freiwilligen Engagements: Die
Vereinten Nationen haben das Jahr zum
Internationalen Jahr der Freiwilligen für
nachhaltige Entwicklung (IVY 2026) erklärt. Die
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
(DSEE) beteiligt sich mit dem Förderprogramm
„action! Aktiv für eine globale Welt" und
unterstützt Bildungsaktionen zu globaler
Gerechtigkeit mit bis zu 500 Euro.
Mit
action! können Einzelpersonen, Initiativen und
Gruppen eigene Bildungsaktionen zu globalen
Themen auf die Beine stellen – etwa Filmabende
zur Klimagerechtigkeit, Workshops zum
Ressourcenabbau im Globalen Süden oder
Veranstaltungen zum fairen Handel.

Planspiel Ernährung - Fotoa Hanna Stanke
Wie solche Aktionen aussehen können, zeigt ein
Beispiel aus Rheinland-Pfalz: Eine
Foodsharing-Initiative informierte bei einem
Stadtfest mit einem Infostand über die globalen
Folgen von Lebensmittelverschwendung. Mit
geretteten Lebensmitteln, einem Quiz zu den
Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und
Infomaterialien wurde anschaulich vermittelt,
wie lokales Handeln mit globalen
Herausforderungen zusammenhängt.

Bundesfoto Guido Schiefer
„Das
Internationale Freiwilligenjahr rückt
ehrenamtliches Engagement weltweit in den
Fokus“, sagt Jan Holze, Vorstand der DSEE. „Mit
action! erreichen wir Menschen, die sich für
globale Gerechtigkeit einsetzen wollen, aber
noch keine Erfahrung mit Förderanträgen haben.
Deshalb setzen wir auf eine einfache
Antragstellung und persönliche Beratung.“
Das Programm richtet sich bewusst an
Engagierte ohne Vereinsstruktur: Anträge können
von informellen Gruppen und Einzelpersonen
eingereicht werden. Eingetragene Vereine sind
nicht antragsberechtigt. Die DSEE bietet
Interessierten eine persönliche Beratung per
Telefon oder Videokonferenz. Auch der
Verwendungsnachweis kann unkompliziert in einer
Online-Sprechstunde mündlich eingereicht werden.
Das Förderprogramm action! wird vom
Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.
Das Programm läuft bis Ende 2027.
Weitere
Informationen zum Förderprogramm action! sowie
zur mündlichen Einreichung des
Verwendungsnachweises unter
www.d-s-e-e.de/action.
Das
Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung fördert das
lokale Engagement für globale Gerechtigkeit und
für eine nachhaltige Zukunft. Mit dem
Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale
Welt“ wird dieses Engagement besonders in
ländlichen Regionen Deutschlands gestärkt.
Von 2025 bis 2027 werden
entwicklungspolitische Bildungsaktionen mit bis
zu 500 Euro gefördert. Die Deutsche Stiftung für
Engagement und Ehrenamt setzt das Förderprogramm
um und bietet jungen Engagierten eine umfassende
Beratung und praxisnahe Hilfestellungen. 17
Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl.
Sustainable Development Goals)
Die
Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige
Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193
Staats- und Regierungschefs auf dem
Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York
verabschiedet. Die Agenda 2030 stellt einen
„Weltzukunftsvertrag“ dar, der die Staaten dazu
verpflichtet, allen Menschen bis 2030 ein Leben
in Würde zu ermöglichen.
Kanalanschluss für den Einzelhandel Kornstraße
in Moers wird einige Tage zur Sackgasse
Die ENNI Stadt & Service
Niederrhein (Enni) wird in der Kornstraße in
Nähe des Kreisverkehres Franz-Haniel-Straße in
Moers ab Montag, 16. März 2026, einen großen
Einzelhändler an den öffentlichen
Mischwasserkanal anschließen. Da der Hauptkanal
in rund drei Metern Tiefe und auf der
gegenüberliegenden Fahrbahnseite liegt, wird die
Straße in Höhe der Baustelle für Autofahrer gut
eine Woche zur Sackgasse.
Anlieger und
der Durchgangsverkehr können während der
Bauarbeiten über eine ausgeschilderte Umleitung
jederzeit in beiden Fahrtrichtungen über die
Franz-Haniel-Str/Römer Str./Homberger
Str./Cecilienstr./Kornstr fahren. Zudem wird die
Linienführung der Buslinie 912 für die Dauer der
Baumaßnahme umgeleitet. Für Fußgänger und
Radfahrende bleibt die Baustelle die ganze Zeit
passierbar.
Enni möchte die Baumaßnahme
spätestens am 25. März abschließen. Alle
Prozesse wurden im Vorfeld mit dem zuständigen
Fachbereich Straßen und Verkehr der Stadt Moers
sowie der Polizei und Feuerwehr abgestimmt. Wer
Fragen hat, kann sich unter der Rufnummer
02841-104600 informieren.
Dinslaken: Kondolenzbuch Barbara und Alfred
Grimm liegt noch im Museum Voswinckelshof aus
In den vergangenen Wochen haben
sich bereits viele Menschen in das Kondolenzbuch
für Barbara und Alfred Grimm eingetragen und so
des verstorbenen Künstler-Paares gedacht. Für
alle, die sich noch eintragen wollen liegt das
Kondolenzbuch im Museum aus. Es befindet sich in
der Ausstellung "Kartongeschichten", die unterem
das letzte Kunstwerk von Alfred Grimm zeigt.

4,8 Millionen Photovoltaikanlagen zum
Jahresende 2025 installiert • Neuer
Höchstwert: Zahl binnen eines Jahres um 17,6 %
gestiegen • Wert der importierten
Photovoltaikanlagen 2025 gegenüber Vorjahr um
7,8 % zurückgegangen, Exporte um 30,1 % •
Produktion von Solarmodulen in den ersten drei
Quartalen 2025 um 60,6 % gegenüber
Vorjahreszeitraum gesunken
Nach wie vor setzen immer mehr Unternehmen und
private Haushalte in Deutschland auf die Energie
der Sonne zur Stromerzeugung. Zum Jahresende
2025 waren auf Dächern und Grundstücken
hierzulande knapp 4,8 Millionen
Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von
insgesamt rund 106 200 Megawatt installiert, wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Damit nahm die Zahl der Anlagen
gegenüber dem Vorjahr um 17,6 % zu, die
installierte Leistung stieg im selben Zeitraum
um 11,8 %. Zum Jahresende 2024 hatte es gut 4,0
Millionen Photovoltaikanlagen mit einer
Nennleistung von insgesamt 95 000 Megawatt
gegeben.

China wichtigster Lieferant
von Photovoltaikanlagen für den deutschen Markt
Die Importe von
Photovoltaikanlagen sind im Jahr 2025
zurückgegangen: Der Wert der eingeführten
Solarzellen und Solarmodule sank gegenüber 2024
um 7,8 % auf 1,8 Milliarden Euro. Deutlicher
ging der Wert der exportierten
Photovoltaikanlagen in diesem Zeitraum zurück:
von 513 Millionen Euro auf 358 Millionen Euro –
ein Rückgang von knapp einem Drittel (30,1 %).
China ist aus deutscher Sicht mit
Abstand das wichtigste Herkunftsland für
Photovoltaikanlagen: 88,0 % der nach Deutschland
eingeführten Photovoltaikanlagen kamen 2025 aus
der Volksrepublik. Danach folgten mit großem
Abstand die Niederlande (5,2 %). Der Importwert
von Photovoltaikanlagen war 2025 nahezu fünfmal
so hoch wie der Exportwert dieser Waren aus
Deutschland.
Die Exporte gingen zu einem
großen Teil in europäische Staaten. Die
wichtigsten Abnehmer waren 2025 Italien
(15,9 %), Österreich (14,8 %), und die Schweiz
(7,2 %). Produktion von Solarmodulen mit
deutlichem Rückgang Die Produktion von
Solarmodulen für Photovoltaikanlagen ist in
Deutschland in den ersten drei Quartalen 2025
deutlich gesunken: Gegenüber dem
Vorjahreszeitraum ging die Anzahl der
produzierten Solarmodule um 60,6 % auf
509 200 Stück zurück.
Bereits im
Jahr 2024 war die Produktion von Solarmodulen
hierzulande deutlich zurückgegangen. 2024 wurden
gut 1,5 Millionen Solarmodule zum Absatz
produziert. Damit hatte sich die Produktion
gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert
(-56,2 %). 2023 waren knapp 3,5 Millionen
solcher Module hergestellt worden. Solarstrom
war 2023 eine Einnahmequelle für 4,9 % der
privaten Haushalte Private Haushalte erzeugen
Solarstrom nicht nur für den Eigenbedarf – sie
speisen ihn auch ins Netz ein.
Im
Jahr 2023 hatten 4,9 % der privaten Haushalte
(rund 2,0 Millionen) in Deutschland Einnahmen
aus dem Verkauf von Solarstrom. Der Anteil hat
in den vergangenen Jahren zugenommen: 2018 waren
es 2,9 % (1,2 Millionen Haushalte). Die
Einnahmen dieser privaten Haushalte aus dem
Stromverkauf lagen 2023 bei durchschnittlich
153 Euro im Monat und sind somit im Vergleich zu
2018 mit monatlich 243 Euro um 37 % gesunken.
Eine mögliche Ursache für diesen Rückgang dürfte
die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
sinkende Einspeisevergütung für neuinstallierte
Photovoltaikanlagen sein.
10 500
Euro je Schülerin und Schüler an öffentlichen
Schulen im Jahr 2024 Ausgaben je
Schülerin und Schüler gegenüber 2023 um gut 7 %
gestiegen Die öffentlichen Haushalte haben
im Jahr 2024 durchschnittlich 10 500 Euro für
die Ausbildung einer Schülerin beziehungsweise
eines Schülers an einer öffentlichen Schule
ausgegeben.

Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter
mitteilt, waren das nominal (nicht
preisbereinigt) rund 700 Euro beziehungsweise 7
% mehr als im Jahr 2023. Das ist der stärkste
Anstieg seit 2019, der hauptsächlich auf
gestiegene Personalkosten zurückzuführen ist.
Drei Viertel der Gesamtausgaben (7 900
Euro beziehungsweise 75 %) entfielen auf diesen
Aufgabenbereich. Die restlichen Mittel wurden
für den laufenden Sachaufwand (1 500 Euro
beziehungsweise 14 %) und Investitionen (1 100
Euro beziehungsweise 11 %) bereitgestellt.
Ausgaben je Schülerin und Schüler in Bremen,
Brandenburg und Hessen am stärksten gestiegen
Die Ausgaben je Schülerin und Schüler
stiegen im Jahr 2024 in allen Bundesländern. Am
stärksten nahmen die Ausgaben in Bremen,
Brandenburg und Hessen (jeweils um +11 %) zu.
Die höchsten Ausgaben verzeichneten Berlin mit
13 700 Euro, Hamburg mit 13 200 Euro und Bayern
mit 11 900 Euro. In Sachsen-Anhalt lagen die
Ausgaben mit 9 100 Euro je Schülerin und Schüler
am niedrigsten.
Bei einem
Ausgabenvergleich zwischen den Bundesländern ist
zu beachten, dass sich nicht nur die
Schulstruktur und das Unterrichtsangebot in den
einzelnen Ländern unterscheiden, sondern auch
Unterschiede hinsichtlich
Schüler-Lehrer-Relationen, Besoldungsstruktur,
Gebäudemanagement oder der zeitlichen Verteilung
von Investitionsprogrammen vorliegen.
Moers:
Bürgermeisterin Zupancic dankt jungem Ersthelfer
für mutiges Handeln Bürgermeisterin
Julia Zupancic hatte am 5. März den jungen
Ersthelfer Konstantin ins Rathaus eingeladen, um
sich für sein Engagement bei einem Notfall zu
bedanken. Sein Vater Johann Kartaschow freute
sich ebenfalls über die Einladung.

(Foto: pst)
Ein besonderer Besuch im
Rathaus: Bürgermeisterin Julia Zupancic hat am
Donnerstag, 5. März, den zehnjährigen Konstantin
Kartaschow eingeladen, um ihm persönlich für
sein besonnenes und mutiges Verhalten bei einem
medizinischen Notfall zu danken.
„Ich
habe dich eingeladen, weil du ein ganz
besonderer Held unserer Stadt bist“, lobte die
Bürgermeisterin seinen Einsatz. Der Schüler
hatte im Januar in Schwafheim einer schwer
verletzten Frau in einer Notsituation schnell
und umsichtig geholfen: Er hatte sie nach einem
Sturz betreut und den Unfallort mit einer
Taschenlampe ausgeleuchtet, damit die
Einsatzkräfte eine bessere Sicht hatten.
Trotz des offenen Bruchs, der nicht schön
anzusehen war, ist Konstantin bis zum
Abtransport der Verletzten vor Ort geblieben.
Konstatin möchte „echter“ Feuerwehrmann werden
Bei dem Treffen im Rathaus zeigte die
Bürgermeisterin dem jungen Retter das Gebäude.
Neben ihrem Büro durfte Konstantin auch einen
Blick in den Ratssaal werfen.
Dabei
erzählte er von seinen Zukunftsplänen: Er möchte
Mitglied der Jugendfeuerwehr und später einmal
„echter“ Feuerwehrmann werden. In seiner
Freizeit spielt Konstantin gerne Fußball und ist
ein großer Fan von Star Wars. Als kleines
Dankeschön überreichte die Bürgermeisterin dem
jungen Helfer ein Moerser Kniffelspiel, einen
Notizblock und eine Taschenlampe - als
Erinnerung an seinen besonderen Einsatz, bei dem
eine Lampe bereits eine wichtige Rolle gespielt
hatte.
Mit der Einladung ins Rathaus wollte die
Bürgermeisterin nicht nur Danke sagen, sondern
auch darauf hinzuweisen, wie wichtig
Zivilcourage und Hilfsbereitschaft sind - ganz
gleich, wie alt man ist.
Zeitenwende erreicht die Wirtschaft: Immer mehr
NRW-Unternehmen engagieren sich im
Verteidigungssektor Anlässlich
des
Kongresses Defence.NRW des Landes NRW in
Düsseldorf betont IHK NRW die wachsende
Bedeutung der Sicherheits- und
Verteidigungsindustrie für die
nordrhein-westfälische Wirtschaft. Die aktuelle
Konjunkturumfrage der Industrie- und
Handelskammern zeigt: Rund 15 Prozent der
Industrieunternehmen in NRW sind bereits heute
direkt oder über Wertschöpfungsketten im
Verteidigungssektor aktiv, weitere 13 Prozent
prüfen einen Einstieg.
Die Ergebnisse
verdeutlichen: Die sicherheitspolitische
Zeitenwende ist auch ein wirtschaftlicher Faktor
für Nordrhein-Westfalen. In der Metallerzeugung
sind 20 Prozent der Unternehmen bereits aktiv,
weitere 27 Prozent sehen Einstiegspotenzial. In
Elektrotechnik und Datenverarbeitung liegt der
Anteil aktiver Unternehmen bei rund 19
beziehungsweise 20 Prozent.
Besonders
groß ist das Interesse im Fahrzeugbau. Bereits
heute trägt die Sicherheits- und
Verteidigungsindustrie – inklusive indirekter
Effekte – mit bis zu 2,8 Prozent zum
Produktionswert des Landes bei. Kleine und
mittlere Unternehmen stellen dabei einen
wesentlichen Teil der Wertschöpfung.
„NRW verfügt über eine breite industrielle
Basis, die zur Stärkung der
Verteidigungsfähigkeit beitragen kann“, erklärt
Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer von
IHK NRW. „Um dieses Potenzial auszuschöpfen,
sind eindeutige strategische Leitlinien und
stabile, verlässliche Rahmenbedingungen
erforderlich.“
Aus Sicht von IHK NRW
ergeben sich daraus klare Handlungsempfehlungen
für die Politik: Innovationsökosystem stärken:
NRW braucht einen leistungsfähigen
Innovationshub für Sicherheits- und
Verteidigungstechnologien, um Mittelstand,
Start-ups und Forschung besser zu vernetzen.
Resiliente Infrastruktur sichern: Straßen,
Brücken, Schienen und digitale Netze müssen
ertüchtigt werden, um Logistik und Produktion im
Ernstfall sicherzustellen. Förderprogramme
öffnen: Landesförderung,
Finanzierungsmöglichkeiten und Bürgschaften
müssen konsequent auch für sicherheits- und
verteidigungsrelevante Technologien zugänglich
sein. Koordinierung verbessern: Eine
ressortübergreifende Gesamtstrategie „Sicherheit
und Verteidigung NRW“ ist notwendig, um
Unternehmen Planungssicherheit zu geben.
Dr. Ulrich Biedendorf, Fachpolitischer
Sprecher für Wirtschaft und Verteidigung von IHK
NRW betont: „Viele Unternehmen sind bereit,
Verantwortung zu übernehmen und ihre Kompetenzen
einzubringen – sei es bei Dual-Use-Technologien,
IT-Sicherheit oder moderner Produktion. Jetzt
kommt es darauf an, bürokratische Hürden
abzubauen, Genehmigungsverfahren zu
beschleunigen und klare strategische Leitplanken
zu setzen.“
IHK NRW spricht sich dafür
aus, Sicherheit und Verteidigung
ressortübergreifend zu koordinieren und
Wirtschaft und Kammern frühzeitig in
strategische Planungen einzubinden. Nur so könne
NRW seine industrielle Stärke mit einer
resilienten Sicherheitsarchitektur verbinden.
Wesel: Vorstellung des
Kulturrucksacks NRW 2026 Der
Kulturrucksack 2026 der Städtegemeinschaft Wesel
und Hamminkeln ist fertig gestellt. Es kann ab
sofort unter LINKS heruntergeladen werden. Der
Kulturrucksack wird zum 12. Mal in Kooperation
mit Hamminkeln durchgeführt. 1318 Kinder aus
Hamminkeln und 2916 Kinder aus Wesel von 10 bis
unter 14 Jahren können unterschiedliche Sparten
kultureller Bildung kennenlernen, ausprobieren
und mitgestalten.

Das Organisationsteam der Städte Wesel und
Hamminkeln besteht aus Katharina Bittiehn (Team
Kinder und Jugendförderung der Stadt Wesel),
Paul Borgardts (Bühnenhaus Stadt Wesel),
Lamprini Beyer (Teamleiterin Team Kinder und
Jugendförderung der Stadt Wesel), Thomas Janssen
und Britta Dura (Jugendhaus JUZE in Hamminkeln)
und Rita Nehling (Fachdienstleitung des Bereichs
Bildung, Sport, Jugend Hamminkeln).
Für
den Kulturrucksack 2026 konnten
Jugendeinrichtungen und andere Organisationen
ihre Ideen einreichen, woraus ein buntes
Programm entstanden ist. Wiederholt liegt die
Verwaltung der Fördermittel in diesem Jahr bei
der Stadt Wesel. Das Programm umfasst 232
Angebote.
Hier einige beispielhafte
Angebote: Bildende Kunst: Hier einige
beispielhafte Angebote:
Bildende Kunst:
Theaterstück, Upcycling, Graffiti,
Hand-Lettering-Workshop, Cajon-Bau-Workshop,
Stempeln, Weihnachtskarten selbst gestalten mit
Handlettering, Lightpainiting-Workshop
Foto/Film/ Audio /Medien: Film,
Fotoworkshops, Musik Workshop, „Game Design für
Einsteiger: Kreative Spielideen mit Scratch und
Bloxels“
Musik: Cajon-Bau-Workshop,
DJ-Workshop, "Unser Song auf Spotify & co", Rap
on Tour & Live-Band, "Podcast Kids - Wir machen
unser eigenes Format"
Die Veranstalter
der Programme in der Gesamtschau:
Kunst-
und Musikschule Wesel Stadtbücherei Wesel
Stadtbücherei Hamminkeln Jugendtreff "Next
Generation" (Hamminkeln) Jugendzentrum
Hamminkeln (Juze) Jugendzentrum Karolinenheim
Upstairs Flüren Schloss Ringenberg
Rockschule Hamminkeln Förderung des Landes
Nordrhein-Westfalen
Das Land NRW hat für
die Jugendkulturarbeit im Rahmen des
Kulturrucksacks den Kooperationspartnern
insgesamt 25.404,00 Euro zur Verfügung gestellt.
Das Angebot ist für Kinder in der
Altersstufe zwischen 10 und 14 Jahren und hat
zum Ziel einen wesentlichen Beitrag zur
Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zu
leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, soll es
viele spannende altersgemäße kulturelle Angebote
geben, die nicht nur für alle Kinder und
Jugendlichen erreichbar, sondern auch bezahlbar
sind.
Für die Veranstaltungen der Stadt
Wesel sind ab sofort online Anmeldungen unter
LINKS möglich:
Rap on Tour & Live-Band
Theaterkurs Möbel UPCYCLING - wir verwandeln
ein altes Möbelstück zum coolen Eyecatcher für
Dein Zimmer Weihnachtskarten selbst gestalten
mit Handlettering Stempeln Comic-Workshop
Fotografieren Game Design für Einsteiger:
Kreative Spielideen mit Scratch und Bloxels
Kunst – mehr als malen! Theater - spielen!
Film – Kamera und Story! Cajon-Workshop
Für die Veranstaltungen der Stadt Hamminkeln
erfolgt die Anmeldung über die Jugendapp
(https://www.hamminkeln.de/de/inhalt/jugendzentrum-juze/)
Video-Workshop Graffiti-Workshop
"Unser Song auf Spotify & co"
Handlettering-Workshop Trommelworkshop
DJ-Workshop Lightpainiting-Workshop "Stark
im Netz" "Podcast Kids - Wir machen unser
eigenes Format" Monet - Große Kunst von
kleinen Künstlern Schreibwerkstatt Die
Teilnahmebeträge für diese Veranstaltungen sind
kostenlos. Links
Programm Kulturrucksack 2026 (1.22 MB)
Kulturrucksack
Anmeldung Kulturrucksack
Förderaufruf für Kleinprojekte 2026 in der
LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein
Ab dem 16.03.2026 können Bürgerinnen und
Bürger aus den Kommunen Hamminkeln, Hünxe,
Schermbeck, Voerde und Wesel wieder ihre Ideen
für Kleinprojekte beim Regionalmanagement
einreichen. Gefördert werden Projekte, die den
ländlichen Raum als Lebens-, Wirtschafts- und
Umweltraum sichern und weiterentwickeln.
„Wenn Sie also eine Idee haben, die ihre
Heimat noch lebenswerter machen kann, dann
melden Sie sich gerne bei uns“, so Alexander
Jaegers vom Regionalmanagement. Mögliche
Förderprojekte sind Infrastrukturmaßnamen, wie
beispielsweise Bänke, Sitzgruppen,
Hinweistafeln, Ausstattungen für Spiel- oder
Mehrgenerationenplätze, aber auch Workshops,
Vorträge oder Printmedien.
„Aufgrund der
drei Handlungsfelder der regionalen
Entwicklungsstrategie (Lebensraum und regionale
Identität, Wirtschaftsraum und nachhaltiger
Tourismus sowie Umweltraum und ökologische
Bildung) gibt es viele Ansatzpunkte für die
Ideen der Bürgerinnen und Bürger“, so Jaegers.
Seit 2020 wurden bereits über 100 Kleinprojekte
in der Region umgesetzt.
„Durch den
unbürokratischen Ansatz und die schnelle
Umsetzungsmöglichkeit erfreut sich das
Förderprogramm großer Beliebtheit“, berichtet
Jaegers. Für Kleinprojekte sind keine
umfangreichen Formulare erforderlich. Es genügt
der digitale Antragsprozess unter http://lag-lin.de/kleinprojekte-2026/ sowie
eine Kostenkalkulation mit Angeboten.
Mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent und
einer Obergrenze von 20.000 Euro an maximal
förderfähigen Gesamtkosten bietet das Programm
eine finanzielle Unterstützung für Kleinprojekte
mit überschaubarem Budget.
Projektträgerinnen und Projektträger können
beispielsweise Vereine, Verbände,
Privatpersonen, Kirchen, Stiftungen oder die
Kommunen aus der LEADER-Region sein. Ende der
Einreichungsfrist ist der 26.04.2026.
Voraussichtlich im Zeitraum Mai/Juni entscheidet
die Lokale Aktionsgruppe, das
Entscheidungsgremium der Region, über die
Projektauswahl. Mit der Umsetzung der
bewilligten Projekte kann dann voraussichtlich
im Sommer gestartet werden.
Bis Ende
Januar 2027 müssen sie voraussichtlich
abgeschlossen sein. Dieser Förderaufruf erfolgt
unter dem Vorbehalt der Bereitstellung
entsprechender Fördermittel. Ein Rechtsanspruch
auf Förderung besteht nicht. Alle Informationen
stehen im Internet unter
http://lag-lin.de/kleinprojekte-2026/ bereit.
Bei Fragen zum Programm und zur
Abwicklung erreichen Interessierte Alexander
Jaegers vom LEADER-Regionalmanagement (projaegt
gmbh) telefonisch unter 02561/ 917169-3 oder
0178-4554509 sowie per Mail an
kleinprojekte-lin@projaegt.de.
Streetwork in Moers – mehr Unterstützung für
alle Der Kreis Wesel, die Stadt
Moers, die Grafschafter Diakonie und der
Caritasverband Moers-Xanten bringen gemeinsam
das Projekt „Streetwork in Moers“ (SIM) nach
vorne. Seit dem letzten Jahr sind zwei
Streetworkerinnen in Moers unterwegs, um
Menschen, die im öffentlichen Raum Alkohol und
andere Drogen konsumieren, zu erreichen. An
mindestens vier Tagen in der Woche gehen sie
durch Moers und suchen bekannte Aufenthaltsorte
auf.
Die aktive, aufsuchende
Beziehungsgestaltung soll dazu beitragen, die
Bereitschaft zur Inanspruchnahme von Hilfen zu
fördern. Die Mitarbeiterinnen helfen den
Menschen dabei, die bestehenden Hilfesysteme zu
nutzen, klären über gesundheitliche Risiken und
über safer-use auf. Neben der direkten
Unterstützung für die Betroffenen sind sie auch
Ansprechpartnerinnen für besorgte Bürgerinnen
und Bürger.
Das Angebot soll dazu
beitragen, die teilweise konfliktbehaftete
Situation rund um die „Szene-Treffpunkte“ zu
entlasten. Das Szene-Geschehen ist allerdings
nicht statisch, konsumierende Menschen halten
sich immer wieder auch an anderen Orten im
gesamten Stadtgebiet auf. Die Finanzierung wird
jeweils hälftig durch den Kreis Wesel und die
Stadt Moers sichergestellt.
Die
Streetworkerinnen übernehmen als sichtbare,
bekannte und vertraute Ansprechpartnerinnen die
Interessenvertretung der Betroffenen in der
Öffentlichkeit, z. B. gegenüber Institutionen.
Sie wirken in der Stadtgesellschaft durch
aufklärende, informative und kooperierende
Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den
Betroffenen.
Dadurch soll das
Sicherheitsgefühl der Allgemeinbevölkerung
gesteigert werden, da in der Vergangenheit
bereits mehrfach zu Konflikten zwischen Szenen
und Bürgerschaft kam. Gleichzeitig soll aber
auch die Sicherheit der konsumierenden Menschen
in prekären Lebenslagen gesteigert werden, da
diese überproportional häufig Opfer von
Gewalttaten werden. Die Streetworkerinnen haben
einen sozialen und keinen ordnungsrechtlichen
Hintergrund.
Die Streetworkerinnen sind
eng angebunden an die Sucht- und
Drogenberatungsstellen und arbeiten aktiv mit
der Wohnungslosenhilfe zusammen. Sie kooperieren
mit der aufsuchenden medizinischen Hilfe des
Kreisgesundheitsamts. Auch Bürgerinnen und
Bürger können sich gerne direkt an die
Streetworkerinnen wenden, wenn sie Menschen
sehen, die in der Öffentlichkeit konsumieren.
Caritasverband Moers-Xanten e.V.: Laura
Kaiser, Laura.Kaiser@caritas-moers-xanten.de,
0176/18145588 Grafschafter Diakonie: Gisela
Stölting-Grabbe, g.stoelting-grabbe@grafschafter-diakonie.de,
0157/74695415 Bei Rückfragen zum Projekt können
sich Bürgerinnen und Bürger an folgende Adressen
wenden: Kreisgesundheitsamt Wesel: Ines
Leuchtenberg, ines.leuchtenberg@kreis-wesel.de,
02841/202-1512
Moerser
Grundstücksmarkt zeigt deutliche Erholung
Nach dem ‚Knick‘ im Jahr 2023
steigen die Werte wieder. (Grafik: pst) Der
Moerser Immobilienmarkt hat 2025 wieder Fahrt
aufgenommen. Nach Jahren mit rückläufigen
Verkäufen profitieren Käufer und Verkäufer
gleichermaßen vom gesunkenen Zinsniveau – auch
wenn die Verluste der vergangenen Jahre noch
nicht vollständig aufgeholt sind.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat
die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt
analysiert und in seinem aktuellen Bericht
veröffentlicht. Demnach stieg die Zahl der
Kauffälle deutlich und erreicht wieder das
Niveau von 2021. Der Geldumsatz wuchs auf gut
240 Millionen Euro (etwa plus 18 Prozent) -
getragen vor allem von Ein- und
Zweifamilienhäusern (knapp 135 Millionen Euro
Umsatz/plus von 29,9 Prozent).
Weiterverkäufe dominieren den Markt weiterhin,
Neubauten machen nur einen kleinen Anteil aus.
Durchschnittspreise liegen bei 354.000 Euro für
Doppelhaushälften und Reihenendhäuser,
freistehende Einfamilienhäuser kosten rund
402.000 Euro. Neubauten ohne Keller wurden im
Schnitt für 477.000 Euro verkauft.
Wohnungen: Verkäufe stiegen um fast ein Viertel
Ein Plus gab es auch beim Flächenumsatz und
da besonders stark in den Segmenten Gewerbe und
Industrie – über 90 Prozent des Zuwachses
entfallen auf diese Bereiche.
Auch beim
Wohnungseigentum zeigt sich ein Aufwärtstrend.
Die Zahl der Verkäufe stieg um fast ein Viertel,
der Geldumsatz um rund ein Fünftel.
Eigentumswohnungen jüngeren Baujahres liegen bei
rund 3.700 Euro pro Quadratmeter, neue Wohnungen
zwischen 4.100 und 4.900 Euro pro Quadratmeter.
Insgesamt stiegen die Preise für
Wohnungseigentum im Schnitt um etwa 2,8 Prozent.
Erstverkäufe spielen nur noch eine geringe
Rolle, Weiterverkäufe dominieren klar.
Höhere Bodenrichtwerte Zum 1. Januar 2026
wurden die Bodenrichtwerte angepasst
(durchschnittliche Erhöhung: 3 Prozent):
Wohnbauflächen und Mischgebiete verteuern sich
um 10 Euro pro Quadratmeter, Wohnen im
Außenbereich um 5 Euro.
Landwirtschaftliche Flächen steigen erstmals
seit 2021 wieder leicht an (auf 7 Euro),
Forstflächen bleiben unverändert, Gewerbeflächen
behalten ihre bisherigen Werte. Auch die
Immobilienrichtwerte wurden angepasst: Ein- und
Zweifamilienhäuser steigen im Schnitt um 3,7
Prozent, Eigentumswohnungen um 4,9 Prozent.
Alle Produkte des Gutachterausschusses –
Boden- und Immobilienrichtwerte sowie der
Grundstücksmarktbericht können kostenfrei unter www.boris.nrw.de eingesehen
werden. Die Geschäftsstelle ist telefonisch
unter 0 28 41 / 201-485 oder 201-497 erreichbar.
Rentenfragen im Quartier klären:
Beratung im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck
Rente, Zuverdienst, Steuern und
Krankenversicherung - viele Fragen rund um den
Ruhestand sind komplex. Wer Antworten sucht,
kann sich am Donnerstag, 19. März, von 15 bis 16
Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck an der
Bismarckstraße 43b direkt informieren.
Der ehrenamtliche Versichertenälteste der
Deutschen Rentenversicherung
Knappschaft-Bahn-See, Klaus Werner Haase, gibt
praktische Hinweise zum Renteneintritt, zu
Pflegeleistungen, Hilfsmitteln und zur
Krankenversicherung. Dabei haben Interessierte
Gelegenheit, individuelle Anliegen zu besprechen
und sich einen klaren Überblick zu verschaffen.
Die kostenfreie Beratung findet jeden
dritten Donnerstag im Monat statt und bietet
eine unkomplizierte Möglichkeit, verlässliche
Informationen direkt im Quartier zu erhalten.
Finanzen und Digitalisierung im
Hauptausschuss Die städtischen
Finanzen, die neue Organisationsstruktur der
Feuerwehr und aktuelle Entwicklungen und
Projekte im Bereich Digitalisierung sind Themen
im nächsten Hauptausschuss. Der öffentliche
Teil der Sitzung beginnt am Mittwoch, 18. März,
um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Alle Themen
und Inhalte sind unter ris.moers.de nachlesbar.
Stadtbibliothek Dinslaken: Die
Saatgutbibliothek lädt zum Mitmachen ein
Ab dem 10. März 2026 startet die
Stadtbibliothek Dinslaken wieder mit ihrer
Saatgutbibliothek in die neue Gartensaison.
Besucher*innen können dort kostenlos Saatgut
mitnehmen und auf Balkon, Fensterbank oder im
eigenen Garten Kräuter, Gemüse und Blühpflanzen
anbauen.
Das Angebot basiert auf einem
einfachen Tauschprinzip: In der Bibliothek
stehen verschiedene Saatgutpäckchen bereit, die
mitgenommen und zuhause ausgesät werden können.
Nach einer erfolgreichen Ernte können
Teilnehmende einen Teil des neu gewonnenen
Saatguts verpackt und beschriftet zur Bibliothek
zurückbringen. So wird der Bestand stetig
erweitert.
Auch Spenden aus eigenen
Vorräten sind willkommen, sofern es sich um
samenfestes, natürlich gezüchtetes Saatgut
handelt. Mit der Saatgutbibliothek möchte die
Stadtbibliothek zum nachhaltigen Gärtnern
anregen und Menschen zum Mitmachen einladen.
Wesel:
Beratungsangebot zum Thema Vorsorgevollmacht,
Patientenverfügung und Vermeidung einer
rechtlichen Betreuung Die
Mitarbeiter der Betreuungsstelle der Stadt Wesel
beraten Interessierte zum Thema
Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und
Vermeidung einer rechtlichen Betreuung. Bei
Bedarf kann eine Beglaubigung der
Vorsorgevollmacht gegen eine Verwaltungsgebühr
i.H.v. 10 Euro vorgenommen werden.
Die
Vorlage eines amtlichen Ausweises ist
erforderlich. Termin: Dienstag, 10. März 2026,
in der Zeit von 14:30 -16:30 Uhr Ort:
Dorfschule Ginderich, Schulpl. 1, 46487 Wesel
GEDENKTAG FÜR DIE OPFER
TERRORISTISCHER GEWALT AM 11. MÄRZ: MINISTER
REUL ORDNET TRAUERBEFLAGGUNG AN
Innenminister Herbert Reul hat für Mittwoch, den
11. März 2026, aus Anlass des Gedenktages für
die Opfer terroristischer Gewalt für alle
Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und
Gemeindeverbände sowie der übrigen
Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des
öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes
unterliegen, Trauerbeflaggung angeordnet.
Minister Reul: „Der 11. März erinnert uns
daran, dass terroristische Gewalt keine
abstrakte Bedrohung ist, sondern Menschen
trifft. Und zwar mitten in ihrem Alltag, mitten
in unserer offenen Gesellschaft. Von einem
Moment auf den anderen kann aus Normalität Angst
und Schrecken werden. Wir trauern um die
Opfer dieser schrecklichen Anschläge, stehen an
der Seite ihrer Angehörigen und würdigen alle,
die in solchen Situationen helfen und schützen.
Mit der Trauerbeflaggung senden wir in Zeiten
zunehmender Radikalisierung und extremistischer
Gewalt ein klares Signal: Der Rechtsstaat
schützt, wehrt sich und lässt sich von Terror
nicht einschüchtern.“
Technik,
Handwerk und gute Tipps: Reparatur-Café St. Ida
lädt ein Der nächste
Reparatur-Mittwoch steht bevor: Am Mittwoch, 18.
März, öffnet das Reparatur-Café St. Ida im
Pfarrheim (Eicker Grund 102) von 16 bis 18.30
Uhr wieder seine Türen. Ehrenamtliche
Helferinnen und Helfer unterstützen beim
Reparieren von Elektrogeräten, Holzobjekten,
Fahrrädern oder Textilien.
Auch beim
Umgang mit PC, Laptop, Tablet und Smartphone
stehen sie beratend zur Seite – von der
Installation hilfreicher Apps bis zu nützlichen
Tipps für den Alltag mit Technik. Für alle
Gäste gibt es wie gewohnt Kaffee, Kuchen und
Wasser, sodass sich das Reparieren in
gemütlicher Atmosphäre angenehm gestalten lässt.
Das Reparatur-Café ist eine
Zusammenarbeit des Quartierzentrums AWO-Caritas,
der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus
und der KoKoBe Moers. Weitere Informationen
erhalten Interessierte telefonisch unter 0 28 41
/ 8 87 86 06 oder per Mail an tanja.reckers@caritas-moers-xanten.de.
Moers: Die Krebsberatung
Niederrhein e. V. und „Die Pflege“ laden
Krebsbetroffene erneut zu Kreativ-Event ein
„Pinselstrich und Tintenfass –
kunsttherapeutischer Workshop“ geht in die
nächste Runde Von Krebs Betroffene sind
herzlich zu den neuen Terminen der
Veranstaltungsreihe „Pinselstrich und
Tintenfass“ von der Krebsberatung Niederrhein e.
V. und „Die Pflege“ eingeladen. Jeweils von
16.30 bis 18 Uhr geht es am Hauptsitz der
Krebsberatung (Eurotec-Ring 40, 47445 Moers, 1.
Etage) im kunsttherapeutischen Workshop darum,
gemeinsam kreativ zu werden.
Interessierte
haben die Möglichkeit, an folgenden Terminen für
2026 teilzunehmen: 13. April, 01. Juni, 20.
Juli, 24. August, 05. Oktober, 16. November und
28. Dezember 2026. Geleitet wird der
anderthalbstündige Workshop von Psychoonkologin
und Diplom Sozialarbeiterin Ursula Ellermann von
„Die Pflege“. Außerdem ist Kerstin Zimmer-Derks,
Fachliche Leitung der Krebsberatung Niederrhein
e. V. und Psychoonkologin, als
Gesprächspartnerin für die Teilnehmer:innen da
sein.
„Wir möchten die Betroffenen
zu einer Reise zu sich selbst einladen. Denn
nicht alles, was uns bewegt, lässt sich auch in
Worte fassen. Bei unserem Kreativ-Event geht es
darum, Gedanken und Gefühle über Farben und das
gemeiname Zeichnen zum Ausdruck zu bringen. Ohne
Bewertung und ohne Zielvorgabe. Im kreativen
Prozess darf sich alles entfalten“, erklärt
Ursula Ellermann.
Kerstin Zimmer-Derks
fügt hinzu: „Im Rahmen einer Krebserkrankung
kommt den Patientinnen und Patienten oft eine
eher passive Rolle zu. Beim Malen und Zeichnen
ist das Gegenteil der Fall. Sie erleben das
Ganze aktiv und gehen darüber in den Austausch –
und das kann sehr wertvoll sein.“
ANMELDUNG & KOSTEN: Für die Teilnahme am
Workshop ist eine vorherige Anmeldung notwendig.
Ansprechpartnerin Martina Hanßen: +49 (0) 2841
656 20 50 oder
kontakt@krebsberatung-niederrhein.de.
Außerdem fällt eine Teilnahmegebühr in Höhe von
10 Euro pro Person (Material inklusive) an.
Die Krebsberatung Niederrhein e. V. ist
eine Anlaufstelle für Krebsbetroffene und ihre
An- sowie Zugehörigen, die auf ein breites
Netzwerk zugreifen kann und bei Bedarf
vermittelt. In der Krebsberatung mit ihrem Sitz
im Gewerbegebiet Eurotec (Eurotec-Ring 40, 47445
Moers) berät ein erfahrenes multiprofessionelles
Team bei Fragen rund um das Thema Krebs.
Oft geht es in der Beratung neben
gesundheitlichen und psychologischen Aspekten
auch um berufliche und finanzielle Themen, die
Ratsuchende beschäftigen. Bei allen Fragen hilft
die Krebsberatung Niederrhein e. V. – kostenlos
und unabhängig. Es handelt sich bei der
Beratungsstelle um eine Kooperation zwischen der
Stiftung Bethanien Moers, der St. Josef
Krankenhaus GmbH und dem ambulanten Pflegedienst
„Die Pflege“ GmbH.

Kerstin Zimmer-Derks (li.) von der Krebsberatung
Niederrhein e. V. und Ursula Ellermann (re.) von
„Die Pflege“ laden Krebsbetroffene wieder zur
Veranstaltungsreihe „Pinselstrich und
Tintenfass“ ein.
MVZ Bethanien
Moers: Neue Doppelspitze für die hausärztliche
Versorgung Dr. Helmut Buscham und
Jekaterina Berzina bieten Patient:innen breites
Behandlungsportfolio Seit Dezember 2025
kümmert sich Jekaterina Berzina, Fachärztin für
Allgemeinmedizin, in vertretender Position um
die hausärztliche Versorgung der Patient:innen
des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ)
Bethanien Moers. Ihr Praxispartner Dr. Helmut
Buscham kam als Vertretung für die hausärztliche
Praxis schon im Herbst 2025 für einige Wochen
nach Moers und verstärkt seit Januar 2026 erneut
das Team.
Eine ärztliche Zulassung der
neuen Doppelspitze ist beantragt und soll
innerhalb des Monats März vorliegen. Umfassende
Versorgung für die Menschen aus der Region Der
gebürtige Würzburger Buscham absolvierte sein
Medizinstudium in West-Berlin und Italien, bevor
Stationen als Arzt in West-Berlin und
Niedersachsen hinzukamen. Nach der Ablegung
seiner Facharztprüfung für Innere Medizin 1989,
zog es ihn nach Jena und nach dem Facharzt für
Innere Medizin und Pneumologie schließlich für
einige Jahre als Oberarzt an eine Kölner Klinik.
Zuletzt arbeitete er in der
Oberarztfunktion für 24 Jahre in Düsseldorf.
Zusätzliche Qualifikationen in den Bereichen
Palliativmedizin und Schlafmedizin
vervollständigen das Portfolio, von dem
Patient:innen aus Moers und Umgebung
profitieren.
Jekaterina Berzina stammt
aus Lettland und studierte dort Humanmedizin,
bevor sie 2014 nach Deutschland kam. Nach einer
kurzen Station in Sachsen, arbeitete sie ab 2016
als Assistenzärztin in einer Duisburger Praxis.
Mit dem erfolgreichen Ablegen der
Facharztprüfung im Bereich Allgemeinmedizin kam
sie schließlich Ende 2025 in das MVZ nach Moers.
„Bei uns treffen Lebens- und Berufserfahrung auf
jede Menge frischen Wind“, erklären Buscham und
Berzina, „und das ist nicht zuletzt für unsere
Patientinnen und Patienten von Vorteil. Sie
können Gespräche auf Augenhöhe, wahlweise auch
in Russisch, Lettisch, Englisch und Italienisch,
und eine umfassende Betreuung erwarten.
Als Internist bzw. Allgemeinmedizinerin sind
wir breit im Bereich der Inneren Medizin
aufgestellt und können uns, weil wir hier zwar
an unterschiedlichen Tagen, aber trotzdem als
ein Team arbeiten, immer miteinander
austauschen. Uns ist es wichtig, gemeinsam
Lösungen zu finden oder eine Zweitmeinung auf
direktem Wege und in kollegialem Austausch
einzuholen.“
Außerdem sei der kurze
Draht zum MVZ Bethanien Moers mit all seinen
Fachrichtungen und zum Krankenhaus Bethanien ein
weiterer Pluspunkt. „Schnelle Absprachen, kurze
Wege und eine zügige Terminfindung bei den
Kolleginnen und Kollegen, sollte Bedarf
bestehen, sind positiv für unsere Patientinnen
und Patienten“, so der Vater von drei
erwachsenen Kindern Dr. Buscham.
Zukunft
mit vielfältigen Perspektiven Angesprochen auf
Wünsche und Ziele für die Zukunft haben die
beiden Mediziner:innen eine klare Vorstellung:
„Wir möchten den bereits bestehenden kurzen
Draht zum Krankenhaus Bethanien weiterausbauen.
Außerdem gibt es die Überlegung, so genannte
Polygraphien, also Messungen im Rahmen der
Schlafmedizin etwa bei Schlafstörungen oder
Schlafapnoesyndrom, die direkt zu Hause
durchgeführt werden, anzubieten, und so eine
Vorarbeit für die Kolleginnen und Kollegen des
Schlaflabors im Krankenhaus zu leisten.“
Jekaterina Berzina fügt an: „Wir könnten uns
darüber hinaus vorstellen, einen Fokus auf den
Bereich Ernährungsmedizin zu legen, ein Thema,
das immer wichtiger wird. Ich möchte zusätzlich
gerne die nötigen Kurse belegen, mit denen wir
in Zukunft Hautkrebsscreenings für unsere
Patientinnen und Patienten anbieten können.“
Dr. Petra Hinsenkamp, ärztliche Leitung
des MVZs, betont: „Ich freue mich, dass wir ein
hochqualifiziertes Team für die hausärztliche
Praxis unseres MVZs gewinnen konnten.“

Jekaterina Berzina und Dr. Helmut Buscham sind
die neue Doppelspitze für die hausärztliche
Praxis des MVZs Bethanien Moers.

Inflationsrate im
Februar 2026 bei +1,9 % Abgeschwächter Anstieg
der Nahrungsmittelpreise wirkt sich dämpfend auf
die Inflationsrate aus
Verbraucherpreisindex, Februar 2026: +1,9 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) +0,2 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt) Harmonisierter
Verbraucherpreisindex, Februar 2026: +2,0 %
zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis
bestätigt) +0,4 % zum Vormonat (vorläufiges
Ergebnis bestätigt)
Die Inflationsrate
in Deutschland – gemessen als Veränderung des
Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat –
lag im Februar 2026 bei +1,9 %. Im Januar 2026
hatte sie +2,1 % betragen und im Dezember 2025
+1,8 %. "Der Anstieg der Verbraucherpreise hat
sich im Februar leicht abgeschwächt", sagt Ruth
Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes
(Destatis).
"Vor allem die Teuerung bei
Nahrungsmitteln hat sich deutlich verringert und
wirkte sich preisdämpfend aus, während
Dienstleistungen die Inflationsrate weiterhin
erhöhten." Gegenüber dem Vormonat Januar 2026
stiegen die Verbraucherpreise im Februar 2026 um
0,2 %.

Energieprodukte verbilligten sich
um 1,9 % gegenüber Februar 2025 Die Preise
für Energieprodukte insgesamt lagen im
Februar 2026 um 1,9 % niedriger als im
Vorjahresmonat, nach -1,7 % im Januar 2026. Von
Februar 2025 bis Februar 2026 verbilligte sich
insbesondere die Haushaltsenergie (-3,5 %).
Verbraucherinnen und Verbraucher konnten zum
Beispiel von günstigeren Preisen für Erdgas
(-4,4 %), Strom (-4,1 %) und Fernwärme (-1,0 %)
profitieren, was unter anderem auf die seit
Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen
der Bundesregierung (zum Beispiel reduzierte
Übertragungsnetzentgelte, Abschaffung der
Gasspeicherumlage) zurückzuführen ist.
Während leichtes Heizöl (-4,7 %) ebenfalls
günstiger wurde, erhöhten sich die Preise für
feste Brennstoffe binnen Jahresfrist um 6,0 %.
Kraftstoffe verteuerten sich im gleichen
Zeitraum um +0,3 %. Die Kriegshandlungen im Iran
und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026
haben sich noch nicht auf das Februar-Ergebnis
der Verbraucherpreise ausgewirkt.

Nahrungsmittel verteuerten sich
binnen Jahresfrist mit +1,1 %
unterdurchschnittlich Die Preise für
Nahrungsmittel lagen im Februar 2026 um 1,1 %
höher als im Vorjahresmonat. Damit schwächte
sich der im Vormonat Januar 2026 beobachtete
Preisauftrieb (+2,1 %) wieder ab.
Preiserhöhungen zeigten sich weiterhin vor allem
bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen
Süßwaren (+8,1 %, darunter Schokolade:
+13,7 %).
Auch für Fleisch und
Fleischwaren (+4,5 %, darunter Rind- und
Kalbfleisch: +14,5 %; Geflügelfleisch: +8,2 %)
sowie Obst und frisches Gemüse (jeweils +4,3 %)
mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher
spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.
Günstiger hingegen wurden insbesondere
Speisefette und Speiseöle (-19,7 %, darunter Butter:
-32,9 %; Olivenöl:
-12,8 %).
Zudem verbilligten sich einige
Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie
Kartoffeln (-18,1 %) und Molkereiprodukte
(-4,9 %) deutlich, während Eier (+14,5 %) erneut
merklich teurer wurden. Inflationsrate ohne
Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 % Im Februar
2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei
+2,3 %, nach +2,5 % im Januar 2026. Die Inflationsrate
ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und
Energie, häufig auch als Kerninflation
bezeichnet, lag im Februar 2026 wie bereits im
Vormonat bei +2,5 %. Beide Kenngrößen
verdeutlichen, dass die Teuerung in anderen
wichtigen Güterbereichen weiterhin
überdurchschnittlich hoch war.

Dienstleistungen verteuerten sich
binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 %
Die Preise für Dienstleistungen
insgesamt lagen im Februar 2026 um 3,2 %
über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits
seit Januar 2024 lag die Teuerung für
Dienstleistungen oberhalb der Gesamtteuerung.
Besonders stark im Vorjahresvergleich
verteuerten sich Dienstleistungen
sozialer Einrichtungen (+7,0 %) sowie die
kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %).
Letzteres ist insbesondere auf die Erhöhung
des Preises für das Deutschlandticket zum
Jahresbeginn zurückzuführen. Auch die Preise für
Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,0 %),
Versicherungsdienstleistungen für die Gesundheit
(+4,4 %), Gaststättendienstleistungen (+3,4 %)
sowie Wasserversorgung und andere
Dienstleistungen an der Wohnung (+3,3 %) waren
im Februar 2026 deutlich höher als ein Jahr
zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung
insgesamt blieben im Februar 2026 die Nettokaltmieten mit
+2,1 %. Nur wenige Dienstleistungen waren
günstiger als im Vorjahresmonat, darunter
Telekommunikationsdienstleistungen (-0,2 %).

Waren verteuerten sich gegenüber
Februar 2025 um 0,8 % Im Februar 2026 lagen
die Preise für Waren insgesamt um 0,8 % über dem
Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter
verteuerten sich dabei um 0,8 % und
Gebrauchsgüter um 0,6 %. Neben Nahrungsmitteln
(+1,1 %) wurden auch andere Waren spürbar
teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke
(+5,3 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao:
+16,7 %) sowie Tabakwaren (+4,7 %).
Preisrückgänge zeigten sich, neben der Energie
(-1,9 %), unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten
(-3,1 %).
Preise insgesamt stiegen
gegenüber dem Vormonat um 0,2 % Gegenüber
Januar 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im
Februar 2026 um 0,2 %. Sowohl die Preise für
Nahrungsmittel (+0,1 %; darunter frisches
Gemüse: +2,7 %) als auch für Energie (+0,2 %)
stiegen binnen Monatsfrist. Bei den
Dienstleistungen stiegen gegenüber dem Vormonat
beispielsweise die Verwaltungsgebühren (+6,9 %),
ursächlich hierfür sind die angepassten Gebühren
für Personalausweise. Vor allem saisonbedingt
zeigten sich zudem Preisanstiege bei
Pauschalreisen (+6,7 %).
Olympiabewerbung NRW: Mitgliederzahl in
Sportvereinen gestiegen – Menschen verbringen
mehr Zeit mit Sporttreiben * Fast
5,5 Millionen Menschen waren 2025 in
Sportvereinen aktiv: 8 % mehr als vor 10 Jahren
* Zahl der Sportvereine um 8 %
zurückgegangen: Fußball, Turnen und Tennis
zählten die meisten Mitglieder * Menschen in
NRW treiben täglich durchschnittlich 32 Minuten
Sport: 6 Minuten mehr als 10 Jahre zuvor
Während die paralympischen
Spitzensportlerinnen und -sportler in Italien
noch um ihre Medaillen kämpfen, laufen die
Vorbereitungen für die Ratsbürgerentscheide zur
Bewerbung „KölnRheinRuhr“ am 19. April 2026.
Dabei geht es um eine mögliche Austragung der
Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in
den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Sport spielt in
NRW auch außerhalb großer
Spitzensport-Ereignisse eine Rolle: Wie das
Statistische Landesamt anhand der Daten des
Landessportbundes NRW mitteilt, waren Ende März
2025 rund 5,5 Millionen Menschen in den 17.400
Sportvereinen des Landes aktiv.
Damit
war, rein rechnerisch, rund ein Drittel der
Bevölkerung Nordrhein-Westfalens Mitglied in
einem Sportverein. Im Vergleich zu 2015 war die
Zahl der Sportvereinsmitglieder 2025 um rund 8 %
höher, während die Zahl der Sportvereine im
gleichen Zeitraum um 8 % zurückgegangen ist.
Fußball, Turnen und Tennis: Die beliebtesten
Sportarten in NRW sind olympisch.
Die
Daten des Landessportbundes NRW zeigen, dass die
beliebtesten Sportarten in NRW fest im
olympischen Programm verankert sind. Fußball
stand 2025 mit 1,9 Millionen Mitgliedern und
3.400 Vereinen an der Spitze der beliebtesten
Vereinsportarten. Turnen belegte mit 629.000
Vereinsmitgliedern Platz 2 vor Tennis mit
324.000 Mitgliedern. Umgerechnet spielte damit
etwa eine/-r von neun Einwohnerinnen und
Einwohnern aus NRW Fußball im Verein, während es
im Turnen rund jede 29. und im Tennis rund jede
56. in NRW lebende Person war.
In
Nordrhein-Westfalen sind auch Sportangebote für
Menschen mit körperlicher Behinderung fest
etabliert: Die 1.300 Sportvereine des
Behinderten- und Rehabilitationssportverbands
zählten Ende März 2025 rund 118.000 Mitglieder.
Menschen in Nordrhein-Westfalen treiben
durchschnittlich gut eine halbe Stunde Sport am
Tag Egal, ob im Verein oder privat: Laut
Zeitverwendungserhebung 2022 verbrachten
Menschen ab 10 Jahren in Nordrhein-Westfalen
durchschnittlich 32 Minuten pro Tag mit Sport
und körperlicher Bewegung.
Das waren
täglich 6 Minuten mehr als 10 Jahre zuvor: Laut
der Erhebung aus dem Jahr 2012/2013 hatten sich
Menschen damals im Schnitt 26 Minuten am Tag
sportlich betätigt. Der Erhebung zufolge übte
knapp ein Drittel der Bevölkerung (31,8 %)
täglich sportliche Aktivitäten aus. Diese Gruppe
der Bevölkerung investierte deutlich mehr Zeit:
Die Ausübenden verbrachten im Schnitt 1 Stunde
und 40 Minuten täglich mit Sport und
körperlicher Bewegung – Männer 1 Stunde und 49
Minuten, Frauen 1 Stunde und 31 Minuten.
Wesel:
Fünf Jahre „Stadtentdecker“ – Jubiläum mit
Stadtführungen für den guten Zweck
Die „Stadtentdecker“ feiern in diesem Jahr ihr
fünfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt
Gründerin Ingeborg Deselaers-Pottgießer am 1.
Mai zu einem besonderen Geburtstag ein: Drei
thematische Stadtentdeckungen verbinden
Geschichte, Begegnung und Engagement für den
guten Zweck.

Fotografin: Katarina Neuenhaus
„Durch
meine Arbeit fühle ich mich selbst so beschenkt,
dass ich diesen Anlass nutzen möchte, um etwas
zurückzugeben“, erklärt die Initiatorin. Am 1.
Mai 2026 finden deshalb drei unterschiedliche
Stadtentdeckungen statt: 10:00 Uhr –
Stadtentdeckung für Familien Teilnahme gegen
eine Spende an die Eltern-Kind-Einrichtung am
Birkenfeld des Sozialdienst katholischer Frauen
(SKF). 13:00 Uhr – Die Suche nach dem
Silberschatz der Stadt Wesel Eine historische
Spurensuche rund um den Geusenbecher,
Glaubensflüchtlinge und das „Vesalia
Hospitalis“.
Teilnahme gegen eine Spende an
Wesel für Demokratie und Vielfalt e.V. 16:00 Uhr
– „Tischlein deck dich“: Essen und Trinken im
Mittelalter Eine kulinarisch-historische
Stadtentdeckung zugunsten der Weseler Tafel
e.V.. Wer teilnehmen möchte, spendet vorab an
die jeweilige Organisation und sendet einen
Screenshot der Spendenbestätigung zur Anmeldung
ein.
Aus organisatorischen Gründen ist die
Teilnehmerzahl auf 20 Personen pro
Stadtentdeckung begrenzt. Mit dieser besonderen
Jubiläumsaktion verbindet die Stadtentdeckerin
Ingeborg Deselaers-Pottgießer Stadtgeschichte,
gemeinsames Erleben und soziales Engagement,
ganz im Sinne der Idee, Wesel immer wieder neu
zu entdecken.
vhs Moers -
Kamp-Lintfort: Naturzeit mit Kindern in NRW
spannend gestalten NRW gibt es
zahlreiche Möglichkeiten für schöne
Familienausflüge in die Natur. Über ganz
besondere Stellen, wie Burgruinen,
Abenteuerpfade, Bachufer und andere Plätze
informiert der vhs-Abend ‚Naturzeit mit Kindern
in NRW spannend gestalten‘ am Mittwoch, 18.
März.

(Foto: Crevelt Magazine)
Ab 19 Uhr
verrät die Wanderbloggerin und Buchautorin
Natalie Dickmann in der Mediathek in
Kamp-Lintfort, Freiherr-vom-Stein-Straße 26,
ihre besten Tipps, um kleine Menschen für die
Natur zu begeistern. Sie berichtet über ihre
Lieblingsplätze am Niederrhein, aber auch im
benachbarten Ruhrgebiet.
Die Veranstaltung der vhs Moers - Kamp-Lintfort
findet in Kooperation mit der Mediathek
Kamp-Lintfort statt. Eine vorherige Anmeldung
für den Abend ist erforderlich und telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Von der Idee zum Konzept:
Gemeinsame Arbeit am Projekt Stadtnatur Moers
Wie wird aus vielen guten Ideen ein
tragfähiges Konzept? Genau dieser Frage widmet
sich die nächste Veranstaltung im Rahmen der
Biodiversitätsstrategie der Stadt Moers. Nach
Auftaktforum und Fachwerkstatt geht der
Beteiligungsprozess am Dienstag, 24. März, 18
Uhr, im Alten Landratsamt (Kastell 5), in die
nächste Phase: Es wird konkret.

Auch das Beet vor dem Rathaus ist ein
Biodiversitätsprojekt. (Foto: pst)
Mit
der öffentlichen Konzeptwerkstatt setzt die
Stadt den Dialog fort und lädt dazu ein,
gemeinsam an der inhaltlichen Ausgestaltung
weiterzuarbeiten. Ziel ist es, die bislang
gesammelten Anregungen zu bündeln, Schwerpunkte
zu schärfen und erste Handlungsfelder weiter zu
konkretisieren. Dabei steht nicht nur die
ökologische Qualität im Mittelpunkt, sondern
auch die Frage, wie Stadtnatur langfristig
wirksam und praktikabel gestärkt werden kann.
Biologische Vielfalt verantwortungsvoll
und vernetzt angehen Die Biodiversitätsstrategie
soll als verlässlicher Leitfaden dienen –
fachlich fundiert, realistisch umsetzbar und
getragen von einem breiten Netzwerk engagierter
Akteure. Ob Verbesserung von Lebensräumen,
ökologische Pflege oder neue Kooperationen: Die
kommenden Schritte bauen auf dem Wissen und der
Erfahrung der Beteiligten auf.
Mit der
Konzeptwerkstatt unterstreicht die Stadt Moers
ihren Anspruch, das Thema Biodiversität
verantwortungsvoll und vernetzt anzugehen. Die
Ergebnisse fließen direkt in die weitere
Ausarbeitung der Strategie ein. Das Projekt wird
gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt
durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln
des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz,
Naturschutz und nukleare Sicherheit. Weitere
Informationen zur Veranstaltung und zum
Gesamtprojekt sind unter www.stadtnatur-moers.de zu
finden. Anmeldungen: www.vhs-moers.de oder
Telefon 0 28 41 / 201 - 565.
Anmeldestart für den Contest beim Moerser
Trendsportevent 360 Threesixty Das
Moerser Trendsportevent ,360 Threesixty‘ startet
in diesem Jahr mit einem ambitionierten Konzept
und bringt vier Action-Sportarten in einem
gemeinsamen Event zusammen. Am Sonntag, 26.
April, wird es beim Trendsportevent ‚360
Threesixty‘ von 10.30 bis 18 Uhr den ersten
Contest mit Preisen für alle vier
Trendsportarten geben.
Die Anmeldephase
ist gestartet, eine Teilnahme ist kostenlos. Der
Contest richtet sich an Amateur- und
Pro-Fahrerinnen und Fahrer zwischen 6 und 25
Jahren in den Sportarten Skateboarding,
Aggressive Inline, Scooter und BMX/Dirtbike.
Anfängerklassen wird es nicht geben.
Teilnehmende der Sportarten Scooter,
Skateboarding und Aggressive Inline haben eine
Minute Zeit, um ihr Können im Streetbereich des
Skateparks zu zeigen und sich damit die Chance
auf die finale Best-Trick-Runde und die Chance
auf Preise zu sichern. Der Radsport-Wettbewerb
wird von der Bikeschule-Fun Ride aus Dortmund
begleitet und auf dem Airbag-Sprung ausgetragen.
Organisiert wird der Contest vom Team
der Aufsuchenden Jugendarbeit Streetbox der
Caritas Moers-Xanten in Zusammenarbeit mit dem
Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers. Mit
einem Mix aus sportlicher Herausforderung,
Community-Feeling und hochkarätigem Wettbewerb
bildet das Event den Abschluss des einjährigen
Förderprojekts ‚Urban Moves – Trendsport im
öffentlichen Raum‘.
Bewegung, Gesundheit
und Resilienz/Widerstandskraft stehen im
Vordergrund. Die Veranstaltung wird aus Mitteln
des Kinder- und Jugendförderplans des Landes NRW
mitfinanziert. Die Startplätze sind begrenzt –
eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Details
zum Contest und zur kostenlosen Anmeldung. Telefon:
0170 / 4 53 09 76 (Telefon oder WhatsApp)
möglich.
Lesung mit Helmut Ortner: Muss eine
Demokratie ihre Feinde aushalten? Der
deutsche Journalist, Medienentwickler und
Publizist Helmut Ortner kommt am Tag der
Demokratiegeschichte, Mittwoch, 18. März, nach
Moers. Im Alten Landratsamt, Kastell 5b, liest
er ab 19 Uhr aus seinem neuen Werk, in dem es
ihm um die Verteidigung der liberalen Demokratie
und gegen die Verharmlosung und Relativierung
der NS-Vergangenheit geht.

Foto: Helmut Ortner
Der Abend unter dem
Titel ‚Gnadenlos Deutsch – Von der Gegenwart der
Vergangenheit - Muss eine Demokratie ihre Feinde
aushalten?‘ ist kostenlos. Er wird von Erinnern
für die Zukunft, dem Partnerschaftsverein
Moers-Ramla, der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, dem
Grafschafter Museum und der vhs umgesetzt. Eine
rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt
erforderlich und kann telefonisch unter 0 28 41
/ 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de erfolgen.
Jugendbefragung: Stadt Dinslaken
fragt junge Menschen nach ihrer Meinung
Wo verbringen junge Menschen ihre Freizeit?
Welche Angebote nutzen sie und wie bewegen sie
sich in ihrer Stadt? Antworten auf diese Fragen
möchte die Stadt Dinslaken mit der
Jugendbefragung 2026 erhalten.
„Wir
möchten wissen, wo ihr euch in eurer Freizeit
aufhaltet, was ihr gerne macht und was euch
interessiert, damit wir Dinslaken für
Jugendliche noch besser machen können“, heißt es
in der Beschreibung der Online-Umfrage, die vom
9. März bis zum 15. April 2026 durchgeführt
wird. Eingeladen sind alle Jugendlichen und
jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 27
Jahren.
In elf Fragen können sie
angeben, wo sie sich in ihrer Freizeit
aufhalten, welche Aktivitäten sie besonders
mögen und welche Angebote sie in Dinslaken
wahrnehmen. Ziel ist es, ein möglichst genaues
Bild von den Interessen und Bedürfnissen der
jungen Generation zu erhalten. Mitmachen lohnt
sich, denn mit der Jugendbefragung 2026 setzt
die Stadt ein klares Zeichen für Beteiligung:
Junge Menschen sollen aktiv an der
Weiterentwicklung ihrer Stadt mitwirken.
Die Ergebnisse der Umfrage sind Teil des
kommunalen Kinder- und Jugendförderplans der
Stadt Dinslaken. Die Teilnahme ist anonym und
unkompliziert: Link
zur Umfrage - hier tippen. Bei Fragen oder
für weitere Informationen können sich
Jugendliche per E-Mail an jugend@dinslaken.de oder
telefonisch unter 02064-66456 an die
Stadtverwaltung wenden.
Biken,
Inlinern und Skaten: Anmeldestart für
Trendsport-Contest moers Das
Moerser Trendsportevent "360 Threesixty" bringt
vier Action-Sportarten in einem gemeinsamen
Event zusammen: Skateboarding, Aggressive
Inline, Scooter und BMX/Dirtbike. Am Sonntag,
26. April, wird es den ersten Contest mit
Preisen für alle vier Trendsportarten geben,
teilt die Stadt Moers mit. Die Anmeldephase ist
gestartet, eine Teilnahme ist kostenlos.
Der Contest richtet sich an Amateur- und
Pro-Fahrer und -Fahrerinnen zwischen 6 und 25
Jahren. Anfängerklassen wird es nicht geben.
Teilnehmende haben bei dem Contest eine Minute
Zeit, um ihr Können im Streetbereich des
Skateparks zu zeigen und sich damit die Chance
auf die finale Best-Trick-Runde und die Chance
auf Preise zu sichern. Der Radsport-Wettbewerb
wird von der Bikeschule-Fun Ride aus Dortmund
begleitet und auf dem Airbag-Sprung ausgetragen.
Organisiert wird der Contest vom Team
der Aufsuchenden Jugendarbeit Streetbox der
Caritas Moers-Xanten in Zusammenarbeit mit dem
Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers. Die
Startplätze sind begrenzt – eine frühzeitige
Anmeldung wird empfohlen. Eine kostenlose
Anmeldemöglichkeit ist unter
https://www.streetbox-moers.de/ oder unter
0170/4530976 (Telefon oder WhatsApp) möglich.
Cannabis e. V. Duisburg & Wesel:
Erster regionaler Cannabis Verein startet mit
behördlicher Genehmigung
Ausgabestelle Wesel startet mit der Ausgabe von
Cannabis im Mai 2026 Der Cannabis e. V.
Duisburg & Wesel ist der erste und bisher
einzige behördlich genehmigte Verein dieser Art
in Wesel und der weiteren Umgebung. Der Aufbau
der eigenen Anbauanlage ist bereits erfolgreich
abgeschlossen und der Anbau hat begonnen.
Künftig bietet der Verein seinen Mitgliedern
einen sicheren, legalen und transparenten Zugang
zu hochwertigem Cannabis gemäß dem neuen
Konsumcannabisgesetz (KCanG). Die erste
Ausgabestelle wird verkehrsgünstig an der B8 in
Wesel (direkt an der Grenze zu Voerde) eröffnet.
Die erste kontrollierte Abgabe an
Vereinsmitglieder ist für Anfang Mai 2026
vorgesehen.
Die Vorbereitungen laufen
auf Hochtouren: Bereits jetzt läuft der erste
eigene Anbauzyklus, der sogenannte „Grow“.
Regional, nachhaltig und von höchster Qualität
Der Verein setzt auf einen regional verwurzelten
und nachhaltigen Anbau. Verwendet wird
ausschließlich professionelles Saatgut höchster
Qualität und beste Genetik. Dieses Konzept
ermöglicht zukünftig die Kultivierung regional
entwickelter Sorten und vereint lokale Kompetenz
mit gemeinschaftlichem Engagement.
Vom
Pflanzenwachstum über die Blüte bis zur Ernte
und Trocknung vergehen etwa vier Monate. Erst
nach diesem behutsamen und qualitätsorientierten
Prozess erfolgt die erste Abgabe. Alle
Mitglieder erhalten ausschließlich 100% reines,
unbehandeltes und auf gesetzlicher Grundlage
geprüftes Cannabis aus gemeinschaftlichem Anbau.
Mitgliedschaft: Begrenzte Aufnahme! Die
Mitgliedschaft ist ausschließlich Personen ab
dem vollendeten 21. Lebensjahr vorbehalten. Zum
Start werden vorerst maximal 100 Mitglieder
aufgenommen. Interessierte werden gebeten, sich
frühzeitig anzumelden, da die begehrten Plätze
limitiert sind. Mit der Aufnahme fällt eine
einmalige Aufnahmegebühr von 90 Euro an.
Regelmäßige Beiträge oder Kosten für Cannabis
entstehen erst ab dem Zeitpunkt der ersten
möglichen Ausgabe im Mai 2026.
Event und
Ausblick: Feierlicher Start und zweite
Ausgabestelle in Planung Zur Feier des
Projektstarts plant der Verein ein besonderes
Kennenlern-Event am 26. April 2026 um 15 Uhr.
Den genauen Ort geben wir nach Anmeldung
bekannt. Interessierte melden sich einfach
per E-Mail an info@cannabis-ev.de oder besuchen
unsere Website. P arallel laufen bereits die
Planungen für eine zweite Ausgabestelle in
Duisburg, deren Eröffnung voraussichtlich gegen
Ende 2026 geplant ist. Ein genaues Datum steht
noch aus und hängt von den finalen behördlichen
Genehmigungen ab.
Über den Cannabis e. V.
Duisburg & Wesel Der Verein verfolgt das
Ziel, einen verantwortungsvollen, rechtssicheren
und transparenten Zugang zu Cannabis für
Erwachsene ab 21 Jahren zu schaffen. Im
Mittelpunkt stehen höchste Qualitätsstandards,
regionale Verwurzelung, Nachhaltigkeit und die
strikte Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben.
vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck: Vortrag
über drei Pharaoninnen: Hatschepsut, Nofretete,
Kleopatra Die vhs
Wesel-Hamminkeln-Schermbeck lädt am Donnerstag,
12. März, ab 18 Uhr zum Vortrag „Drei
Pharaoninnen: Hatschepsut, Nofretete, Kleopatra“
ein. Der Vortrag beleuchtet das Leben dieser
drei außergewöhnlichen Frauen, die das alte
Ägypten nachhaltig geprägt haben.
Die
Veranstaltung findet in der vhs in Wesel,
Ritterstraße 10-14, statt. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Weitere Informationen unter
0281-203 2590 oder www.vhs-wesel.de.
KRZN-Wartungswochenende: Online-Dienste des
Kreises Wesel teilweise eingeschränkt
Die Online-Dienste des Kreises Wesel stehen
am kommenden Wochenende, 14. und 15. März 2026,
zeitweise nicht zur Verfügung. An diesen Tagen
wartet das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein
(KRZN) routinemäßig seine Server.
Von
den Arbeiten sind gegebenenfalls die Webseiten
und Fachanwendungen des Kreises Wesel für
Bürgerinnen und Bürger betroffen. Ab Montag, 16.
März 2026, sollen alle Online-Services wie
gewohnt zur Verfügung stehen.

NRW: Rund
15 % mehr Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025
* Rückgang bei den betroffenen
Beschäftigten um 33,1 % gegenüber 2024. *
Voraussichtliche Forderungen um 38,8 %
zurückgegangen. * Wirtschaftsbereiche
„Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“
sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders
betroffen.
Im Jahr 2025 haben die
Amtsgerichte in Nordrhein-Westfalen 6.502
beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Wie
das Statistische Landesamt mitteilt, waren das
15,3 % mehr als im Jahr 2024. Damals hatte es
5.640 gemeldete Unternehmensinsolvenzen gegeben.
Die Zahl der insgesamt von einer
Unternehmensinsolvenz betroffenen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war im Jahr
2025 mit 37.135 Beschäftigten jedoch um 33,1 %
niedriger als im Vorjahr.
Damals waren
55.534 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
betroffen gewesen. Die Höhe der
voraussichtlichen Forderungen der
Unternehmensinsolvenzen summierte sich im Jahr
2025 auf 8,3 Milliarden Euro. Damit waren die
Forderungen um 38,8 % niedriger als im Vorjahr.
Damals hatte die Höhe der summierten Forderungen
bei 13,6 Milliarden Euro gelegen.
Die
Rückgänge bei den betroffenen Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern und bei der Höhe der
voraussichtlichen Forderungen bei zugleich
steigenden Unternehmensinsolvenzzahlen deuten
auf einen Rückgang von Insolvenzanträgen
wirtschaftlich bedeutender Unternehmen und
Unternehmensketten hin. Wirtschaftsbereiche
„Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“
sowie „Baugewerbe“ und „Gastgewerbe“ besonders
betroffen.
Die meisten gemeldeten
beantragten Insolvenzverfahren gab es im Jahr
2025 mit 1.189 Verfahren im Wirtschaftsbereich
„Handel; Instandhaltung und Reparatur von KFZ“,
darunter die Mehrheit im Einzelhandel mit 615
Verfahren. Gegenüber dem Vorjahr war das ein
Anstieg von 28,5 %. Es folgten die
Wirtschaftsbereiche „Baugewerbe“ mit 1.164
Verfahren und „Gastgewerbe“ mit 701 Verfahren.
Verarbeitendes Gewerbe mit höchster
Forderungssumme und den meisten betroffenen
Beschäftigten Die meisten betroffenen
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die
höchste voraussichtlichen Forderungssumme gab es
2025 im Wirtschaftsbereich „Verarbeitendes
Gewerbe“. Es waren 11.065 Beschäftigte betroffen
und die Höhe der voraussichtlichen Forderungen
lag bei rund 2 Milliarden Euro.
Gesamtzahl der Insolvenzverfahren um 13,6 %
gestiegen – Verbraucherinsolvenzen mit einem
Plus von 14,4 % Im Jahr 2025 haben die
Amtsgerichte insgesamt 32.181 beantragte
Insolvenzverfahren gemeldet, das entspricht
einem Plus von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr
(2024: 28.334 Verfahren). Neben den
Unternehmensinsolvenzen gab es unter anderem
19.777 Verbraucherinsolvenzverfahren, deren Zahl
um 14,4 % gestiegen ist (2024: 17.285
Verfahren). Mehr Informationen finden Sie in den
Eckdatentabellen (https://statistik.nrw/wirtschaft-und-umwelt/unternehmen/insolvenzen).

Exporte im
Januar 2026: -2,3 % zum Dezember 2025
Exporte (kalender- und saisonbereinigte
Warenausfuhren), Januar 2026 130,5 Milliarden
Euro -2,3 % zum Vormonat +0,6 % zum
Vorjahresmonat Importe (kalender- und
saisonbereinigte Wareneinfuhren), Januar 2026
109,2 Milliarden Euro -5,9 % zum Vormonat
-4,0 % zum Vorjahresmonat
Außenhandelsbilanz (kalender- und
saisonbereinigt), Januar 2026 21,2 Milliarden
Euro
Im Januar 2026 sind die deutschen
Exporte gegenüber Dezember 2025 kalender- und
saisonbereinigt um 2,3 % und die Importe um 5,9
% gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
Januar 2025 nahmen die Exporte um 0,6 % zu und
die Importe um 4,0 % ab, wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger
Ergebnisse weiter mitteilt.

Im Januar 2026 wurden kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
130,5 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert
und Waren im Wert von 109,2 Milliarden Euro nach
Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz
schloss damit im Januar 2026 mit einem
Überschuss von 21,2 Milliarden Euro ab. Im
Dezember 2025 hatte der kalender- und
saisonbereinigte Außenhandelssaldo
+17,4 Milliarden Euro betragen.
Im
Januar 2025 hatte er bei +15,9 Milliarden Euro
gelegen. Außenhandel mit EU-Staaten In die
Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU)
wurden im Januar 2026 kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
71,6 Milliarden Euro exportiert und es wurden
Waren im Wert von 55,6 Milliarden Euro von dort
importiert. Gegenüber Dezember 2025 sanken die
kalender- und saisonbereinigten Exporte in die
EU-Staaten um 4,8 % und die Importe aus diesen
Staaten um 6,5 %.
In die Staaten der
Eurozone wurden Waren im Wert von
50,1 Milliarden Euro (-5,7 %) exportiert und es
wurden Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro
(-5,9 %) aus diesen Staaten importiert. In die
EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören,
wurden Waren im Wert von 21,5 Milliarden Euro
(-2,7 %) exportiert und es wurden Waren im Wert
von 18,0 Milliarden Euro (-7,8 %) von dort
importiert.
Außenhandel mit
Nicht-EU-Staaten In die Staaten außerhalb
der EU (Drittstaaten) wurden im Januar 2026
kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von
58,8 Milliarden Euro exportiert und es wurden
Waren im Wert von 53,6 Milliarden Euro aus
diesen Staaten importiert. Gegenüber
Dezember 2025 stiegen die Exporte in die
Drittstaaten um 1,0 %, die Importe von dort
sanken um 5,3 %.
Die meisten deutschen
Exporte gingen im Januar 2026 in die Vereinigten
Staaten. Dorthin wurden kalender- und
saisonbereinigt Waren im Wert von
13,2 Milliarden Euro exportiert, das waren
11,7 % mehr als im Dezember 2025. Gegenüber dem
Vorjahresmonat Januar 2025 waren die Exporte in
die Vereinigten Staaten kalender- und
saisonbereinigt um 0,4 % höher.
Die
Exporte in das Vereinigte Königreich nahmen im
Vergleich zum Vormonat um 2,6 % auf
6,8 Milliarden Euro ab. Die Exporte in die
Volksrepublik China sanken im Januar 2026 im
Vergleich zum Dezember 2025 um 13,2 % auf
6,3 Milliarden Euro. Die meisten Importe kamen
im Januar 2026 aus der Volksrepublik China. Von
dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren
im Wert von 14,2 Milliarden Euro eingeführt. Das
waren 8,3 % weniger als im Vormonat.
Die
Importe aus den Vereinigten Staaten sanken um
8,2 % auf 7,2 Milliarden Euro. Die Importe aus
dem Vereinigten Königreich nahmen im gleichen
Zeitraum um 2,5 % auf 3,0 Milliarden Euro zu.
Die Exporte in die Russische Föderation sanken
im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender-
und saisonbereinigt um 8,3 % auf
0,5 Milliarden Euro. Gegenüber Januar 2025
nahmen sie um 15,9 % ab.
Die Importe aus
Russland sanken im Januar 2026 gegenüber
Dezember 2025 um 20,0 % auf 0,1 Milliarden Euro,
gegenüber Januar 2025 nahmen sie um 19,7 % ab.
Originalwerte für den Außenhandel (nicht
kalender- und saisonbereinigt) Nominal (nicht
kalender- und saisonbereinigt) wurden im
Januar 2026 Waren im Wert von
121,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert
und Waren im Wert von 105,1 Milliarden Euro nach
Deutschland importiert.
Im Vergleich zum
Vorjahresmonat Januar 2025 sanken die Exporte
damit um 2,7 % und die Importe um 6,4 %. Die
unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im
Januar 2026 mit einem Überschuss von
16,6 Milliarden Euro ab. Im Januar 2025 hatte
der Saldo +12,8 Milliarden Euro betragen.
B8: Wesel Erneuerung
einer Ampelanlage auf der Oberndorfstraße
Am Montag (9.3.) startet die
Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein
mit der Erneuerung der Ampelanlage auf der B8
„Oberndorfstraße / Dinslakener Landstraße“ im
Abzweig zur „Dinslakener Landstraße“. Für die
Modifikationen der Ampel muss ein Laternenmast
auf der Dreiecksinsel in der Einmündung versetzt
werden, zusätzlich werden Fundamente für die
wegweisende Beschilderung neu gebaut.
Für die anfallenden Arbeiten wird die Abzweigung
(Zu- und Ausfahrt) zur „Dinslakener Landstraße“
voll gesperrt. Eine Umleitung für den
KFZ-Verkehr und den Fuß- und Radverkehr wird vor
Ort eingerichtet. Sie verläuft in beiden
Richtungen über die B8 „Oberndorfstraße“, B58
„Schillstraße / Roonstraße“ und weiter zur B58
„Kaiserring“. Während der Bauzeit ist die
Ampelanlage in der Abzweigung abgeschaltet,
zusätzlich werden die Fahrstreifen der B8 im
Baufeld auf drei Meter verengt. Geplant ist eine
Bauzeit von zwei Wochen.
B58n
Südumgehung Wesel: Zweiter Bauabschnitt zwischen
Wackenbrucher Straße und B70 startet im März
Die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt der
B58n Südumgehung Wesel beginnen Mitte März 2026.
Der nun betroffene Abschnitt verläuft zwischen
der Wackenbrucher Straße und dem Knoten B58
(Schermbecker Landstraße) / B70
(Hagerstownstraße). Für die Bauarbeiten wurde
kürzlich der Auftrag an eine Baufirma mit einem
Auftragsvolumen von rund 60 Millionen Euro
vergeben.
Die Baustelle wird bereits ab
dem 9. März 2026 eingerichtet. Dafür kommt es
auf der B58 (Schermbecker Landstraße) zunächst
zu Verkehrseinschränkungen, da die
Baustellentrasse angedient werden muss, um
Baugeräte, Material und Container anzuliefern.
Bau eines zentralen Trogbauwerks
Kernstück dieses Bauabschnittes ist der Bau
eines Trogbauwerks. Dabei handelt es sich um ein
in offener Bauweise errichtetes, aus Stahlbeton
bestehendes Bauwerk, das wie eine längliche
Wanne („Trog“) ausgebildet ist.
Solche
Bauwerke werden eingesetzt, um Verkehrswege
tiefer zu führen und andere Straßen oder
Bauwerke darüber hinwegzuführen. Im vorliegenden
Fall wird die neue B58n Südumgehung mithilfe
dieses Trogbauwerks unter der bestehenden B58
(Schermbecker Landstraße) hindurchgeführt und
anschließend an die B70 (Hagerstownstraße)
angebunden. Das Bauwerk wird zusätzlich mit
Lärmschutzelementen ausgestattet, um
Anwohnerinnen und Anwohner vor Verkehrslärm zu
schützen.
Trassenverlauf überwiegend im
Einschnitt Die neue Trasse verläuft in
großen Teilen im Einschnitt, also unterhalb der
bestehenden Geländeoberkante. Dadurch entsteht
im Zuge der Bauarbeiten ein erheblicher
Bodenaushub. Der ausgehobene Boden wird
größtenteils vor Ort wiederverwendet,
insbesondere für den Bau von Lärmschutzwällen,
die entlang der zukünftigen Straße entstehen.
In Bereichen mit angrenzender Wohnbebauung
werden zusätzlich Lärmschutzwände errichtet, um
die Lärmbelastung weiter zu reduzieren.
Kreuzung der Wackenbrucher Straße und Kiek in
den Busch Im Zuge des Bauabschnitts werden
auch die kreuzenden Straßen Wackenbrucher Straße
und Kiek in den Busch umgebaut. Die neue B58n
wird künftig unter diesen Straßen hindurch
verlaufen.
Beide Straßen werden deshalb
jeweils über ein neues Brückenbauwerk über die
Südumgehung geführt. Zusätzlich entstehen an
beiden Querungen sogenannte Dükerbauwerke. Diese
dienen dazu, zahlreiche bestehende
Versorgungsleitungen unter der neuen Straße
hindurchzuführen.
Dazu gehören unter
anderem Schmutzwasser- und Trinkwasserleitungen,
Gas- und Stromleitungen sowie
Telekommunikationsleitungen. Der Landesbetrieb
steht hierzu in einem Austausch mit den
Versorgungsträgern, insbesondere mit den
Stadtwerken Wesel.
Verkehrsführung
während der Bauzeit Während der Bauarbeiten
wird es in verschiedenen Bauphasen zu
verkehrlichen Einschränkungen kommen. Zum Start
der Baumaßnahme ist zum Beispiel im Rahmen von
Leitungsverlegungen die erste Wochenendsperrung
der B70 zwischen B58 Schermbecker Landstraße und
Am Schepersfeld erforderlich. Vor allem
Vollsperrungen werden auf ein Mindestmaß
reduziert und möglichst auf Wochenenden und
Feiertage beschränkt.
Sobald für
einzelne Bauphasen Sperrungen oder
Verkehrsänderungen notwendig werden,
kommunizieren wir diese über weitere
Pressemitteilungen. Eine genaue zeitliche
Festlegung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht
sinnvoll.
Bürgerinformationen im März
und April Wir stellen die Baumaßnahme an
fünf Terminen vor. Die Anzahl der Teilnehmenden
ist begrenzt, eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich. Weitere Informationen hierzu
finden sie auf unserer Projektseite:
B58n: Neubau Ortsumgehung Wesel -
Projektüberblick - Bundesstraßenprojekt -
Straßen.NRW.
Gesamtprojekt
Südumgehung Wesel Die B58n Südumgehung Wesel
wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Der
erste Bauabschnitt befindet sich derzeit in der
Fertigstellung und soll im Sommer 2026 für den
Verkehr freigegeben werden. Der Bau des letzten
großen Abschnitts, einschließlich des
Tunnelbauwerks Fusternberg, ist nach aktuellem
Stand ab 2028 vorgesehen. Die
Gesamtfertigstellung der Südumgehung Wesel ist
derzeit für das Jahr 2032 geplant.
SportEsel-Awards 2025 in Gold, Silber
und Bronze an Wesels beste Sportlerinnen und
Sportler vergeben 4. SportNacht
Wesel begeisterte mit Olympiasieger und Sonder
SportEsel-Award für Mathias Mester rund 200
Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik
Die 4. SportNacht Wesel, erstmals im exklusiven
Ambiente des Gusto by Cubes, war eine rauschende
Nacht ganz im Zeichen des Sports. Im
Mittelpunkt: Wesels beste Sportlerinnen und
Sportler des zurückliegenden Jahres. Die Top-3
standen bereits vor der festlichen Gala fest, am
Freitagabend wurde auf der Bühne gelüftet, wer
die begehrten SportEsel-Awards in Gold, Silber
und Bronze erhält. Bei den Frauen gewann die
Handballerin Mia Hinz den SportEsel-Award
Sportlerin des Jahres 2025, präsentiert von
fielmann.

Bei den Herren ging der goldene
SportEsel-Award, präsentiert von Volksbank
RheinLippe an den Ruderer Horst Bross von der
RTG Wesel, und als beste Mannschaft des Jahres
2025, präsentiert von Niederrheinische
Sparkassse RheinLippe wurden die deutschen
Meister im Tanzen, das Ensemble Meravella vom
Weseler Turnverein, unter großem Applaus
ausgezeichnet.
Tolle Einspielfilme,
emotional und hochkarätig auf der riesigen
Beamerleinwand visualisiert von Flaggschiff
Film, würdigten das sportliche Abschneiden aller
23 Nominierten im letzten Jahr. Per
Online-Voting stimmten im Vorfeld über 8.000
Teilnehmer für ihre Favoriten ab. Ein
Jury-Voting floss zu 50% in die Gesamtwertung
ein.
Mit Mady Cetin wurde zudem die
Vorsitzende von Viktoria Wesel für ihr
unermüdliches Engagement im Ehrenamt mit dem
SportEsel-Award „Ehrenamt des Jahres 2025,
präsentiert von Stadtwerke Wesel“,
ausgezeichnet.
Besonders überrascht war
Ehrengast Mathias Mester. Deutschlands
bekanntester Paraathlet erhielt im Rahmen der
SportNacht den „Sonder SportEsel-Award der Stadt
Wesel, präsentiert von Rhenus“ für seine
besonderen Leistungen und sein herausragendes
Engagement als nationale Persönlichkeit im
Sport. „Was für eine besondere Ehre, mit dem
Sonder SportEsel-Award ausgezeichnet zu werden.
Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Danke
Wesel! Der goldene Esel erhält einen besonderen
Platz bei mir zuhause“, zeigte sich Mester nach
der Ehrung sichtlich gerührt.
Im
anschließdenen Talk „Olympische und
Paralympische Spiele in Deutschland“ sprachen
Mester und ZDF-Experte Christian Keller über die
Aussichten und Chancen der Spiele in Deutschland
2036, 2040 oder 2044. Schnell wurde klar, dass
die Zeit jetzt da ist, den Sport auf eine neue
Eben zu heben. „Wir haben jetzt die Chance, dem
Sport und dem Thema Inklusion einen enormen
Schub zu geben. Das sollten wir nutzen“, so
Mester.
Das sah auch der vierfache
Kanu-Olympiasieger Max Rendschmidt so. Er
erklärte den Gästen, was es alles braucht, um
überhaupt Spitzensportler zu werden. „Neben
einem starken Willen, der Freude am Sport und
einer Portion Ehrgeiz braucht es engagierte
Trainer, gute Sportstätten und ein harmonisches
Umfeld. Die Olympischen und Paralympischen
Spiele bieten eine große Chance, dies nachhaltig
zu unterstützen“, so Rendschmidt, der im
Anschluss an die Gala zahlreiche Selfies mit
seiner Goldmedaille aus Paris mit den Gästen
machte und sich in einem spontanen Fechtduell
mit Mester sehr geschickt zeigte.
„Die 4.
SportNacht Wesel war ein voller Erfolg und ein
würdiger Rahmen für die Ehrungen Wesels bester
Sportlerinnen und Sportler. Ein herzliches
Dankeschön an Kai Meesters und das Gusto für die
hervorragende Organisation“, so Frank Rothkopf,
Vorsitzender des Stadtsportverband Wesel e.V.,
der vom Publikum mit stehenden Ovationen
gefeiert wurde, da dies sein letzter Auftritt
nach 15 Jahren als Vorsitzender war.
„Ich freue mich, dass wir mit der SportNacht
Wesel einmal mehr zeigen konnten, welchen
Stellenwert der Sport in unserer Gesellschaft
hat. Mein großer Dank gilt Mathias Mester und
Max Rendschmidt, dass sie der Einladung nach
Wesel gefolgt sind und den Abend unter der
tollen Moderation unseres Schwimmweltmeisters
Christian Keller zu einem besonderen Abend
gemacht haben“, so Kai Meesters, Organisator der
SportNacht Wesel. Erstmals wurden knapp 7.000
Euro an die ausgezeichneten Sportlerinnen und
Sportler ausgeschüttet.
„Die
Unterstützung der Wirtschaftspartner ist nicht
hoch genug anzurechnen. Ohne sie wäre eine solch
hochkarätige Gala nicht denkbar. Mein
ausdrücklicher Dank gilt der Volksbank
RheinLippe, Mercedes Bortenlänger, Rhenus
Warehousing Solutions, Stadtwerke Wesel, der
Niederreihnischen Sparkasse RheinLippe,
fielmann, Gesundheitszentrum am Auesee, Kieser
Wesel, Gesundheitscampus Wesel, Autohaus
Bulenda, Edeka Komp, Weselfit, Expert Wesel
sowie Ayhan Yirtik, dem Inhaber des Gusto by
Cubes. Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch“,
so Meesters.
Und auch der erstmals
angebotene Livestream war mit knapp 1.200
Aufrufen am Freitagabend ein erfolgreiches
Angebot. On Demand zu sehen unter:
www.sportnacht-wesel.de oder auf youtube.
SportEsel-Awards 2025 – Die Sieger
SportEsel-Award „Sportlerin des Jahres 2025
präsentiert von fielmann“ 1. Mia Hinz,
Turnerschaft St. Tönis e.V. 2. Carina
Hubbert, Lauffreunde HADI Wesel e.V. 3. Lea
Diehl, BV Wesel Rot-Weiss e.V.
SportEsel-Award „Sportler des Jahres 2025
präsentiert von Volksbank Rhein-Lippe“ 1.
Horst Bross, RTG Wesel e.V. 2. Youri Schwarz,
BV Wesel Rot-Weiss e.V. 3. Tristan Licht,
Weseler Turnverein von 1860 e.V.
SportEsel-Award „Mannschaft des Jahres 2025
präsentiert von Niederrheinische Sparkasse
RheinLippe“ 1. Meravella, Weseler Turnverein
von 1860 e.V. 2. D1 Handball HSG Wesel e.V.
3. LeLaDiNi Jugendförderpreise 2025,
präsentiert von Mercedes Bortenlänger 1.
Basketballabteilung des WTV – 750,- Euro 2.
BV Wesel Rot-Weiss – 500,- Euro 3. PSV
Wesel-Lackhausen – 250,- Euro
SportEsel-Award Ehrenamt des Jahres 2025
präsentiert von Stadtwerke Wesel Mandy Cetin
– Victoria Wesel e.V. Sonder-SportEsel der
Stadt Wesel präsentiert von Rhenus Mathias
Mester
Erlebnistouren im März:
Wesel entdecken Im März lädt
WeselMarketing wieder zu verschiedenen
Erlebnistouren ein. Die Führungen bieten
spannende Einblicke in Geschichte, Natur und
besondere Orte der Stadt. Am 14. März um 14.30
Uhr führt eine Tour durch das Polderdorf
Büderich und erzählt von der Entwicklung und den
Besonderheiten des Dorfes.
Unter dem
Titel „Achtung – kann Spuren von Frauen
enthalten!“ steht am 22. März um 14 Uhr eine
Führung, die spannende Geschichten über Frauen
in der Weseler Stadtgeschichte in den
Mittelpunkt stellt. Mit der Führung „Die
Zerstörung Wesels“ am 28. März um 14 Uhr wird
ein bewegendes Kapitel der Stadtgeschichte
aufgegriffen.
Die Tour beleuchtet
die Ereignisse rund um die Zerstörung Wesels im
Zweiten Weltkrieg. Den Abschluss bildet am 29.
März um 14 Uhr eine Waldführung in Diersfordt,
bei der die Teilnehmenden die Natur und
Besonderheiten des Waldes kennenlernen. Weitere
Informationen zu den Führungen finden
Interessierte in der Stadtinformation oder
online unter wesel-tourismus.de
Wesel: Themenabend „Energieberatung vom Dach bis
zum Keller – Der individuelle Sanierungsfahrplan
(iSFP)“ Die energetische Sanierung
von Wohngebäuden stößt weiterhin sowohl auf
großes Interesse als auch auf Verunsicherung.
Die jüngsten Diskussionen rund um die
Novellierung des Gebäude-Energie-Gesetz (GEG)
werfen nach wie vor Fragen auf. Viele
Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wissen
nicht, wie sie ihr Gebäude zukunftsfähig
aufstellen können und welche Schritte dafür
notwendig sind.
Eine hilfreiche
Orientierung bietet dabei ein individueller
Sanierungsfahrplan (iSFP). Er zeigt auf, in
welcher Reihenfolge Maßnahmen sinnvoll umgesetzt
werden sollten, welche Energieeinsparungen
erreichbar sind und mit welchen Kosten
überschlägig zu rechnen ist. So erhalten
Immobilienbesitzende eine fundierte Grundlage
für ihre weitere Planung.
Aufgrund der
hohen Nachfrage findet der Themenabend rund um
Dämmung, Heizungserneuerung und energetische
Modernisierung erneut statt. Erste
Ansprechpartner für die Erstellung eines
individuellen Sanierungsfahrplans sind
qualifizierte Energieberaterinnen und
Energieberater. Sie informieren über technische
Möglichkeiten, Investitionskosten sowie passende
Förderprogramme.
Das
Sanierungsmanagement im Energiequartier
Schepersfeld lädt dazu ein, mehr über die Arbeit
eines Energieberaters zu erfahren: Welche
Aufgaben übernimmt er konkret? Wie läuft die
Erstellung eines Sanierungsfahrplans ab? Wie
viel Zeit sollte eingeplant werden und welche
Kosten entstehen? Antworten auf diese und
weitere Fragen gibt Projektleiter und
Energie-Effizienz-Experte Philipp Pospieszny.
In seinem Vortrag erläutert er den Weg
von der ersten Kontaktaufnahme über die
Beantragung von Fördermitteln bis hin zur
praktischen Umsetzung der Maßnahmen und stellt
dabei den typischen Ablauf einer Energieberatung
anschaulich dar. Im Anschluss stehen er und der
Klimaschutzmanager der Stadt Wesel, Ulrich
Kemmerling, für eine offene Fragerunde rund um
das Thema energetische Haussanierung zur
Verfügung.
Der Themenabend findet am
10.03.2026 um 18:00 Uhr im MehrGenerationenHaus,
Am Birkenfeld 14, statt. Zur besseren
Planbarkeit wird um vorige Anmeldung gebeten: info@energiequartier-schepersfeld.de .
Die kostenlosen Angebote der Sanierungsberatung
können noch bis zum 30.04.2026 in Anspruch
genommen werden. Die Beratungen finden nach
vorheriger Absprache vor Ort im Sanierungsbüro
Am Birkenfeld 14 oder an der eigenen Immobilie
statt.
Die Beratung kann auch
telefonisch unter 0281/203-2778 oder via E-Mail
stattfinden. Eine vorherige Terminvereinbarung
ist gewünscht und kann telefonisch oder unter info@energiequartier-schepersfeld.de abgestimmt
werden. Aktuelle Termine und Informationen zum
Energiequartier Schepersfeld sind über die
Projektwebseite www.energiequartier-schepersfeld.de abrufbar.
Trockener Winter, nasser Februar
Niederschlagsbilanz von
Emschergenossenschaft und Lippeverband
Als erster Monat des im vergangenen Oktober
begonnenen Wasserwirtschaftsjahres fiel der
Februar 2026 geringfügig zu nass aus. Das ist
das Ergebnis der aktuellen
Niederschlagsauswertungen der beiden regionalen
Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft
und Lippeverband (EGLV).
Im
Emscher-Gebiet wurde im vergangenen Monat im
Mittel eine Niederschlagssumme von 63,5 mm (ein
Millimeter entspricht einem Liter pro
Quadratmeter). Zum Vergleich: Der langjährige
Durchschnittswert für den Monat Februar liegt
bei 56 mm. Im Lippe-Gebiet fielen 61,3 mm
Niederschlag und damit etwa 8 mm mehr
Niederschlag als im langjährigen Mittel (53 mm).
Die niedrigste Monatssumme in den
Verbandsgebieten an Emscher und Lippe wurde im
Einzugsgebiet des Lippeverbandes an der Station
Kläranlage Unna-Billmerich mit 48,4 mm erfasst.
Die höchste Niederschlagssumme wurde – ebenfalls
im Einzugsgebiet des Lippeverbandes – an der
Station Pumpwerk Dorsten-Harsewinkel mit 78,1 mm
erreicht. Ausschlaggebend für die
überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen im
Februar war eine niederschlagsreiche Phase ab
der zweiten Monatshälfte, welche bis zum 23.
Februar anhielt.
An diesem Tag wurden
zudem die höchsten Tagessummen in beiden
Verbandsgebieten erreicht. Im Emscher-Gebiet
fielen am 23. Februar im Maximum 18,4 mm an der
Station Pumpwerk Herne-Horsthausen. Im
Lippe-Gebiet fielen im Maximum 19,5 mm an der
Station Kläranlage Dorsten-Wulfen. Der
meteorologische Winter war zu trocken
Insbesondere aufgrund des deutlich
unterdurchschnittlichen Monats Dezember fiel der
meteorologische Winter (Dezember, Januar und
Februar) in Summe zu trocken aus.
Erreicht wurden Niederschlagssummen von 160 mm
im Bereich der Emschergenossenschaft und 151 mm
im Lippeverbands-Gebiet. Das langjährige Mittel
liegt im Emscher-Gebiet bei 197 mm und im
Lippe-Gebiet bei 186 mm. Emschergenossenschaft
und Lippeverband Emschergenossenschaft und
Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche
Wasserwirtschaftsunternehmen, die als Leitidee
des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip
leben.
Die Aufgaben der 1899 gegründeten
Emschergenossenschaft sind unter anderem die
Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung
und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der
1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das
Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen
Ruhrgebiet und baute unter anderem den
Lippe-Zufluss Seseke naturnah um.
Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und
Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind
Deutschlands größter Abwasserentsorger und
Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken (rund
782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer
Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59
Kläranlagen). www.eglv.de
Wesel: E-Medien ziehen um:
Umstellung auf Onleihe Am 11. März
2026 stellen die Stadtbüchereien Wesel,
Hamminkeln, Rees und Emmerich die Onleihe
Niederrhein auf eine neue Version um. Mit diesem
Schritt erhält die Onleihe, eine Plattform für
die Ausleihe von E-Books und anderen digitalen
Medien, eine technisch erneuerte Grundlage und
eine modernisierte Benutzeroberfläche. Die
Onleihe 3, die dritte Version der Onleihe,
bietet eine übersichtlichere Struktur,
verbesserte Such- und Filterfunktionen sowie
eine optimierte Darstellung auf mobilen
Endgeräten.
Auch die Leistung wurde
weiterentwickelt, so dass Inhalte stabiler und
schneller verfügbar sind. Neu ist auch die
Möglichkeit, die Leihfrist ausgeliehener E-Books
zu verlängern. Für die Nutzung der neuen Version
auf Smartphones und Tablet-PCs ist eine neue App
erforderlich. Mit der alten Onleihe-App ist die
Nutzung der Onleihe Niederrhein ab dem 11. März
nicht mehr möglich.
Die Onleihe-3-App
ist sowohl für Android- wie für iOS-Geräte
kostenlos in den jeweiligen App-Stores
verfügbar. Abgesehen von der neuen App und einem
neuen URL-Pfad bedeutet die Umstellung für die
Nutzer*innen der Onleihe Niederrhein nur wenige
Einschränkungen. Bis zum Abend des 10. März wird
die Onleihe Niederrhein wie gewohnt nutzbar
sein.
Am 11. März wird die Onleihe
Niederrhein voraussichtlich bis etwa 20 Uhr
offline bleiben. Spätestens am 12. März erwarten
die Nutzer*innen nach dem ersten Login das neue
Design und die neuen Funktionen. Die bisherigen
Zugangsdaten bleiben weiterhin gültig, eine
Neuregistrierung ist nicht notwendig. Auch die
bisherigen Ausleihen, Vormerkungen und der
Merkzettel bleiben erhalten.
Bei Fragen
zur Umstellung oder zur Installation der neuen
App ist das Team der Bücherei Wesel persönlich,
per E-Mail an stadtbuecherei@wesel.de oder unter
Tel. 0281-203 2355 erreichbar.
Street Sounds Wesel: Die Innenstadt wird zur
Live-Bühne Von April bis September
soll sich die Weseler Fußgängerzone jeden
Samstag in eine lebendige Open-Air-Bühne
verwandeln. Mit der neuen Veranstaltungsreihe
„Street Sounds Wesel“ lädt WeselMarketing
Musikerinnen und Musiker ein, die Innenstadt mit
handgemachter Live-Musik zu beleben.

Straßenmusik hat eine lange Tradition, Menschen
direkt zu erreichen und Momente der Freude und
Begegnung zu schaffen. Bei „Street Sounds Wesel“
können Musikerinnen und Musiker ihre Kreativität
frei entfalten, ihre Stücke ohne technische
Verstärkung spielen und so ein authentisches
Erlebnis für Passantinnen und Passanten
gestalten. Musizierende können sich kostenlos
für einen festen Samstag zwischen 11 und 16 Uhr
anmelden.
Gebühren fallen nicht an, eine
feste Gage gibt es nicht. Stattdessen
profitieren die Teilnehmenden von kostenloser
Social-Media-Werbung durch WeselMarketing. Und
ganz im Sinne klassischer Straßenmusik darf
selbstverständlich ein Hut für freiwillige
Spenden aufgestellt werden. Innerhalb des
Zeitfensters spielen die Musikerinnen und
Musiker insgesamt mindestens 1,5 Stunden. Zudem
ist vorgesehen, den Auftrittsort innerhalb der
Fußgängerzone eigenverantwortlich spätestens
alle 30 Minuten zu wechseln. Platzzuweisungen
durch WeselMarketing erfolgen nicht.
Mit
„Street Sounds Wesel“ soll die Innenstadt an den
Wochenenden zusätzlich belebt und Besucherinnen
und Besuchern ein besonderes Einkaufserlebnis
geboten werden. Interessierte Musikerinnen und
Musiker können ihren Wunschtermin online unter
wesel-tourismus.de/streetsoundswesel buchen.
Jetzt Termin sichern und Teil von Street Sounds
Wesel werden.
Erna
Suhrborg-Preis 2026: Stadt Wesel verleiht
Kunstpreis am Weltfrauentag Am
Internationalen Frauentag fand im festlich
gefüllten Städtischen Bühnenhaus Wesel der
Höhepunkt des Erna Suhrborg-Preises 2026 statt.
In einem feierlichen Festakt wurden die
Preisträgerinnen des Hauptpreises sowie des
Nachwuchspreises vor rund 400 Gästen bekannt
gegeben. Die Veranstaltung markierte den
Abschluss einer überaus erfolgreichen
Ausstellung, die seit Januar die Vielfalt
autodidaktischer Kunst in der Region
präsentierte.

Hohe Beteiligung beim demokratischen Votum
Ein besonderes Merkmal des Preises ist seine
demokratische Struktur: Das Votum des Publikums
floss zu exakt 50 Prozent gleichberechtigt mit
dem Urteil einer Fachjury in die finale
Entscheidung ein. Über die gesamte
Ausstellungsdauer hinweg machten zahlreiche
Besucherinnen und Besucher von ihrem Stimmrecht
Gebrauch – sowohl digital via Tablet als auch
klassisch per Stimmkarte.
Die
Preisträgerinnen des Hauptpreises Der mit
2.000 Euro dotierte Erna Suhrborg-Preis 2026
wurde durch das Stifterpaar Gabriele und Hans
Dieter Suhrborg überreicht.
1. Preis:
Bettina Hachmann Neben dem Preisgeld erhält
die Künstlerin die Möglichkeit zu einer
Einzelausstellung in der Hauptstelle der
Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe. 2.
Preis: Dr. Petra Zieracks 3. Preis: Seona
Sommer
Die zweit- und drittplatzierten
Künstlerinnen erhalten die Möglichkeit einer
Ausstellung im Stadtgebiet von Wesel.
Starke Signale im Nachwuchsbereich Besonderes
Augenmerk lag in diesem Jahr auf der Förderung
junger Talente. Aus den 14 nominierten
Schülerinnen aus Wesel wurden in zwei
Alterskategorien folgende Siegerinnen gekürt:
Kategorie 10–14 Jahre: 1. Preis:
Franziska Gruhn 2. Preis: Alessia Inkmann
3. Preis: Charlotte Gardemann
Kategorie
15–18 Jahre: 1. Preis: Siyu Guan 2.
Preis: Nabiha Jimmader 3. Preis: Marie Korsch
Zusätzlich zu einer finanziellen Anerkennung
erwartet die Nachwuchspreisträgerinnen ein
besonderes Highlight: Sie erhalten eine kreative
Begleitung durch eine erfahrene Künstlerin im
Rahmen eines Workshops. Die dort entstehenden
Arbeiten werden im Anschluss in einer
gemeinschaftlichen Ausstellung präsentiert, bei
der die Jugendlichen professionelle Einblicke in
die kuratorische Museumsarbeit gewinnen.
Hintergrund zum Preis Das Städtische Museum
Wesel vergibt seit 2017 alle drei Jahre den von
Gabriele und Hans Dieter Suhrborg gestifteten
»Erna Suhrborg-Preis«. Die Auszeichnung wird
an bildende Künstlerinnen vergeben, die sich –
wie die Namensgeberin des Preises – durch eine
hohe Qualität ihres künstlerischen Schaffens
auszeichnen, ohne ein künstlerisches
Hochschulstudium abgeschlossen zu haben.
Gleichzeitig verleiht die Stadt Wesel seit 2020
einen Nachwuchspreis an Schülerinnen
Hochschule Rhein-Waal und Stadt Moers
unterzeichnen eine Absichtserklärung
Bürgermeisterin Julia Zupancic, Prof.
Dr. Oliver Locker-Grütjen (Präsident der HSRW)
und Prof. Dr.-Ing. Christian Ressel
(Projektleitung ZAT an der HSRW) unterzeichnen
die gemeinsame Absichtserklärung zur
strategischen Zusammenarbeit

Foto: Wirtschaftsförderung der Stadt Moers
Das Zentrum Assistive Technologien (ZAT)
Rhein-Ruhr der Hochschule Rhein-Waal und die
Stadt Moers unterzeichnen eine Absichtserklärung
zur strategischen Zusammenarbeit
Roboter, smarte Sensoren und digitale Helfer,
die den Alltag in Pflegeeinrichtungen
erleichtern und Patient*innen Sicherheit geben.
Die Stadt Moers will an ihrem Innovationscampus
Zentrum für digitale Pflegeinnovationen werden.
Ende Februar unterzeichneten Bürgermeisterin
Julia Zupancic und Hochschulpräsident Prof. Dr.
Oliver Locker-Grütjen eine Absichtserklärung zur
strategischen Zusammenarbeit (Letter of Intent).
Mit dieser Kooperation soll die
Entwicklung digitaler Assistenzsysteme für
Gesundheit und Pflege in der Region Niederrhein
vorangetrieben werden. Eine zentrale Rolle
spielt dabei das Zentrum Assistive Technologien
(ZAT) Rhein-Ruhr an der Hochschule Rhein-Waal
(HSRW).
Um innovative Lösungen für den
Gesundheits- und Pflegesektor zu entwickeln und
zu erproben, bringt der Innovationscampus Moers
Hochschule, Stadt und regionale Unternehmen
zusammen. „Damit stärken wir den Standort Moers
und schaffen neue Perspektiven für Unternehmen
und Bürgerinnen und Bürger“, betont
Bürgermeisterin Julia Zupancic.
Prof.
Dr. Oliver Locker-Grütjen, Präsident der
Hochschule Rhein-Waal, ergänzt: „Diese
Kooperation zeigt, wie Forschung und Praxis
gemeinsam Innovationen gestalten können.
Digitale Assistenzsysteme werden die Pflege in
der Region nachhaltig unterstützen.“ An der HSRW
hat vor allem Prof. Dr. Christian Ressel, Leiter
des ZAT, die Kooperation vorangetrieben.
Er betont den Nutzen für Betroffene: „Bei
aller Technologie geht es am Ende immer um die
Menschen. Digitale Assistenzsysteme können
Pflegekräfte entlasten und gleichzeitig dazu
beitragen, dass Pflegebedürftige länger
selbstständig bleiben und mehr Sicherheit im
Alltag haben. Gerade angesichts des
Fachkräftemangels werden solche Lösungen künftig
entscheidend sein, um Pflege in guter Qualität
zu ermöglichen.“
Die Partnerschaft
bündelt wissenschaftliche Expertise, technisches
Know-how und kommunale Unterstützung. Das ZAT
bringt Forschung und ein starkes Netzwerk aus
Wissenschaft und Technik ein, während die Stadt
Moers Infrastruktur und strategische
Sichtbarkeit bereitstellt. Gemeinsam werden
konkrete Pilot- und Transferprojekte zur
Erprobung digitaler Assistenzsysteme initiiert,
regionale Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und
Akteure der Gesundheitswirtschaft aktiv
eingebunden.
Es entstehen
Veranstaltungen, Workshops und Netzwerkformate
für den Austausch von Wissen und Praxis.
Gleichzeitig soll der Standort Moers als
Innovationszentrum für Gesundheit und Pflege
klar sichtbar werden.
Hintergrundinformationen Das Zentrum
Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr, eine
Kooperation der Hochschule Rhein-Waal, der
Hochschule Niederrhein, der Hochschule
Bonn-Rhein-Sieg und der Universität
Duisburg-Essen, fördert die partizipative
Forschung, Entwicklung und den Praxistransfer
von digitalen kognitiven Assistenzsystemen.
Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in
diesem zukunftsweisenden Forschungsfeld, wodurch
die beteiligten Hochschulen und Universitäten
gemeinsam ein Forschungsprofil entwickeln, das
über die Region hinausstrahlt. Das ZAT dient als
regionale Anlaufstelle und Austauschplattform
für Forschende, Entwickler*innen, Hersteller,
Anbieter sowie weitere Organisationen und
Betroffene im Umfeld von Menschen mit
Assistenzbedarf.
Das Zentrum Assistive
Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr wird vom
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des
Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Moers: Ausschuss berät über Vorplanung
von Schulerweiterung Verschiedene
städtische Bauprojekte sind Thema im Ausschuss
für Bauen, Wirtschaft, Wohnen und Liegenschaften
am Montag, 16. März. Die Sitzung findet um 16
Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1,
statt. Die Mitglieder beraten zudem über die
Vorplanung zur Erweiterung der Grundschule
Annastraße beim Schulraum und der Küche. Die
Sitzung ist öffentlich.
Kreissportbund Wesel übernimmt Spielmobil des
Kreises Wesel Am Montag, 9. März
2026, übergab Kreisdirektor Ralf Berensmeier das
Spielmobil des Jugendamts an Gustav Hensel
(Vorsitzender), Ulrich Glanz (stv. Vorsitzender)
und Denise Boymann (Geschäftsführerin) vom
Kreissportbund Wesel. Viele Jahre lang war das
Spielmobil ein Teil der offenen Kinder- und
Jugendarbeit des Kreisjugendamts Wesel.
Mit sogenannten Spielplatzaktionen führten
Jugendpflegerinnen, pädagogische Honorarkräfte
und lokale Jugendeinrichtungen gemeinsam
Projekte für Kinder im Alter von etwa 6 bis 10
Jahren durch. In den letzten Jahren sank jedoch
die Nachfrage bei den Jugendeinrichtungen. Auch
das zweite Standbein des Spielmobils, der
Verleih an Vereine, Schulen und
Kindertageseinrichtungen, erwies sich in den
letzten Jahren als wirtschaftlich nicht mehr
tragfähig.
Denn die für den Unterhalt
des Fahrzeugs entstehenden Kosten und den damit
verbundenen Arbeitsaufwand konnten durch die
geringen Einnahmen nicht gedeckt werden. Deshalb
wurde entschieden, die Arbeit mit dem Spielmobil
einzustellen und das Fahrzeug inklusive
Spielmaterialien zu veräußern.
„Ich
freue mich sehr, dass wir mit dem Kreissportbund
Wesel einen Abnehmer für unser lieb gewonnenes
Spielmobil gefunden haben, bei dem es auch
weiterhin in der Kinder- und Jugendarbeit zum
Einsatz kommt“, so Kreisdirektor Ralf
Berensmeier bei der Übergabe.
Der
Kreissportbund plant, das Spielmobil
multifunktional zu nutzen: Neben dem Transport
von Spielgeräten soll auch einen
Rollstuhlparcours mit dem Fahrzeug realisiert
werden. Beim Spielmobil handelt es sich um einen
Fiat Ducato (Baujahr 2013) mit einer
Laufleistung von rund 32.500 km. Die
Innenausstattung ist speziell für die Lagerung
von Spielmaterialien ausgebaut.

Zum Inventar gehören unter anderem Pedalos,
Longboards, Krabbelfässer, Schwungtücher,
Stelzen sowie weitere Spiel- und
Beschäftigungsgeräte. Gustav Hensel, Denise
Boymann, Kreisdirektor Ralf Berensmeier, Kai
Stegemann und Jennifer Sniegon (beide
Jugendarbeit Kreis Wesel) sowie Ulrich Glanz mit
einer kleinen Auswahl an Spielgeräten aus dem
Spielmobil.
Verdienstmedaille
für Dr. Christoph Chylarecki aus Moers:
Jahrelanges Engagement im
gesundheitlich-sozialen Bereich Am
Freitag, 6. März 2026, verlieh Landrat Ingo
Brohl das Verdienstkreuz am Bande des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
an Dr. Christoph Chylarecki aus Moers. Durch
sein jahrelanges Engagement im
gesundheitlich-sozialen Bereich hat Dr.
Christoph Chylarecki auszeichnungswürdige
Verdienste erworben.
Landrat Ingo Brohl:
„Lieber Herr Dr. Chyralecki, Sie setzen sich vor
allem für die Schwächsten in der Gesellschaft
ein – für Kinder, die sich notwendige
Operationen nicht leisten können. Durch Ihre
Arbeit im Friedensdorf Oberhausen sorgen Sie
dafür, dass kriegsversehrte Kinder,
beispielsweise aus Afghanistan, medizinisch gut
versorgt werden. Ein solcher Einsatz,
ehrenamtlich und ohne die Suche nach
Anerkennung, sondern getrieben von dem Wunsch,
anderen zu helfen, beeindruckt mich sehr.
Menschen wie Sie zeigen, dass eine Gesellschaft
vom Miteinander lebt, und von einem Bewusstsein
und einer Verantwortung füreinander, die über
die bloße Pflicht hinausgeht. Denn Ihnen geht es
um die Menschen, und besonders um das
Wohlergehen der Kinder.“
Dr. Christoph
Chylarecki ist Facharzt für Unfallchirurgie und
seit 2020 Ärztlicher Direktor des Krankenhauses
Bethanien in Moers. Überregional und
international hat er sich einen sehr guten Ruf
erarbeitet. Als Führungskraft legt er großen
Wert auf die Ausbildung des Nachwuchses und die
Förderung junger Kolleginnen und Kollegen,
insbesondere auch solchen mit
Migrationshintergrund.
Seit 2014
unterstützt er die Gutachterkommission für
ärztliche Behandlungsfehler bei der Ärztekammer
Nordrhein mit seiner breiten Expertise. In den
vergangenen acht Jahren hat er insgesamt 40
Erstgutachten mit Schwerpunkt Unfallchirurgie
für die Gutachterkommission erstellt. Seine
Gutachten haben die Arbeit in den vergangenen
Jahren sehr unterstützt und in vielen Fällen
einen wesentlichen Beitrag zu einer Befriedung
des Verhältnisses zwischen Arzt und Patient
beigetragen.
Dr. Christoph Chylarecki
hat sich insbesondere durch seinen
ehrenamtlichen Einsatz in Zusammenarbeit mit dem
Friedensdorf Oberhausen einen Namen gemacht.
Seit 2005 operiert er unentgeltlich
schwerstverletzte Kinder aus Kriegsgebieten,
insbesondere Afghanistan, die in ihrem
Heimatland keine angemessene medizinische
Versorgung bekommen können.
Das
Friedensdorf ist existenziell abhängig davon,
dass deutsche Krankenhäuser Kinder aus
Krisenregionen versorgen, ohne dass Kosten für
das Friedensdorf anfallen. Einer der
verlässlichen Partner des Friedensdorfs ist das
Bethanien Krankenhaus Moers, das aber wie andere
Kliniken auch gravierende Strukturveränderungen
umsetzen musste. Dass die Klinik mit der
Versorgung von Kindern aus Kriegs- und
Krisengebieten weitermachte, ist unter anderem
Dr. Christoph Chylarecki und seinem Lions Club
Moers zu verdanken.
Das entwickelte
Konzept sieht vor, dass der Lions Club Moers
Spenden generiert und der Klinik zur Verfügung
stellt, um damit die medizinische Behandlung von
einem Friedensdorf Kind zu ermöglichen. Dr.
Christoph Chylarecki besucht regelmäßig das
Oberhausener Friedensdorf zu weiteren
medizinischen Behandlungen der Schützlinge.
Seine fachlichen Beurteilungen der
Krankheitsbilder von Kindern sind von
unschätzbarem Wert.
Er findet Lösungen
für die Behandlungen von medizinischen
Problemfällen und ist in ärztlichen Kreisen gut
vernetzt. Seine eigenen Geburtstage hat Dr.
Christoph Chylarecki zum Anlass genommen, statt
Geschenken um Spenden für das Friedensdorf zu
bitten. Gemeinsam mit seinen Lions Freunden
organisiert er seit Jahrzehnten Spendenaktionen,
deren Erlöse direkt an das Friedensdorf gehen.
Seit 2003 ist er Mitglied im Lions Club
Moers und engagiert sich trotz seiner hohen
beruflichen Belastung regelmäßig bei den
Charity-Aktivitäten des Clubs. Gemeinsam mit
anderen Lions-Freunden hat er vor Jahren ein
inzwischen erfolgreich abgeschlossenes Projekt
in Rumänien initiiert. Mit anderen Clubs
gemeinsam unterstützte der Lions Club Moers die
medizintechnische Ausstattung des Krankenhauses
in Anina und stellte dort einen Rettungswagen
bereit.

Dr. Christoph Chylarecki wurde für sein
jahrelanges Engagement im
gesundheitlich-sozialen Bereich mit dem
Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Lesung in Moers - Annett Gröschner,
Schwebende Lasten
Hanna Krause war
Blumenbinderin, bevor das Leben sie zur
Kranführerin machte. Sie hat zwei Revolutionen,
zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege
und zwei Niederlagen in Weltkriegen, zwei
Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute
und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder
geboren und zwei davon nicht begraben können,
was ihr naheging bis zum Lebensende.

Annett Gröschner, Foto: Susanne Schleyer
Hatte später, nachdem ihr Blumenladen längst
Geschichte war, von einem Kran in der Halle
eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg
einen guten Überblick auf die Beziehungen der
Menschen unter ihr und starb rechtzeitig, bevor
sie die Welt nicht mehr verstand. Hanna Krause
blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben
nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo:
anständig bleiben.
Annett Gröschners
Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts
in einem einzigen Leben und gibt, mit Hanna,
denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar
bleiben. Ein Roman über das Ende des
Industriezeitalters und seiner Heldinnen im
Osten Deutschlands – und über eine gewöhnliche
Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert.
Kooperationen: In Kooperation mit:
Bibliothek, Gleichstellungsstelle,
Barbarabuchhandlung Gebühr: 10 Euro.
Veranstaltungsdatum 09.03.2026 - 19:30
Uhr -21:00 Uhr. Veranstaltungsort Bibliothek,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Digital älter werden in Moers:
Nutzen Sie schon die App "Gut versorgt in
Moers"? 50+ In Kooperation mit der
Leitstelle Älter werden Im Alter digital! Die
vergangenen Jahre haben uns gezeigt, wie wichtig
und notwendig auch bedienbare digitale Angebote
für ältere Menschen sind. Darum stellt die
Leitstelle Älterwerden der Stadt Moers die
kostenlose App vor und unterstützt Sie bei der
Installation und der Bedienung. Entdecken Sie
mit uns in der App die vielseitigen Themen und
nützlichen Informationen rund ums Älterwerden in
Moers.
Lassen Sie uns zusammen Hürden
abbauen, damit Sie in Zukunft keine Information
mehr verpassen. Das Angebot richtet sich an
Bürgerinnen und Bürger der Stadt Moers ab 55
Jahren. Bitte bringen Sie Ihr Tablet oder
Smartphone mit.
Referentin: Pia Kegel.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10253 Gebühr: unentgeltlich.
Veranstaltungsdatum 10.03.2026 - 10:00
Uhr - 2:00 Uhr .Veranstaltungsort
Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: Das Leben der Bienen
Dieser Vortrag richtet
sich an interessierte Laien. Anhand von
ausgewählten Beispielen werden die Lebenszyklen
von Wildbienen und Honigbienen dargestellt,
wobei der Schwerpunkt auf der Honigbiene liegen
wird. Sie lernen, die Welt aus der Sicht einer
Biene zu betrachten und erfahren, was Sie tun
können, um Ihren Balkon oder Garten für Bienen
wirklich attraktiv zu gestalten.

Foto: Martina Röttger
Angesichts der
Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in NRW
werden auch deren Folgen für unsere
Bestäuberinsekten und für die Biodiversität
Thema sein.. Referentin: Martina Röttger Eine
Anmeldung ist erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10410 Gebühr: 7 Euro Event details
Veranstaltungsdatum 10.03.2026 - 19:00
Uhr -20:30 Uhr Veranstaltungsort Firma Altes
Landratsamt Adresse Kastell 5b 47441 Moers
Moers: Listening Session mit Evi
Filippou
Evi lädt zur Listening
Session in die Residenz: Gemeinsam hört ihr
Musik, die geprägt, inspiriert oder
herausgefordert hat ... Kaffee & Kuchen gibt es
auch!

- Am 11.03. ist Tim Isfort, der künstlerische
Leiter des moers festivals zu Gast; - 18 Uhr
- Am 22.03. Juliane Höttges (Booking,
Produktion und Infrastruktur beim moers
festival) - 16 Uhr - Am 26.04. lauscht ihr
gemeinsam mit Evi und dem New Yorker
Alt-Saxofonist Michaël Attias der Musik - 16 Uhr
Der Eintritt ist frei! Keine Anmeldung
erforderlich! Weitere Infos folgen.
Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 16:00
Uhr - 26.04.2026 - 16:00 Uhr. Veranstaltungsort
Neustraße 20, 47441 Moers.
Moers: Kaffee - von Äthopien in die Welt
Kaffee ist aus unserem Alltag nicht
mehr wegzudenken. Vom ursprünglichen
Genussmittel in Äthiopien hat er sich zum
weltweiten Kultgetränk und wichtigen Handelsgut
entwickelt. Der Vortrag beleuchtet Herkunft,
Anbau und Verarbeitung der Kaffeebohne,
vergleicht traditionelle Methoden mit
Monokulturen und zeigt die Bedeutung fairer
Handelsbeziehungen auf.
Zudem erhalten
Sie Einblicke in den nachhaltigen Anbau und die
Vielfalt der Geschmacksvarianten. Abgerundet
wird der Vortrag mit einer Kaffeeverkostung und
literarischen Geschichten zur Kaffeekultur.
Referent: Alfred Wronski Eine Anmeldung ist
erforderlich unter www.vhs-moers.de
Kurs-Nr.: H10255 Gebühr: 7 Euro.
Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 18:00
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Altes
Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
Moers: Gemeinsam schauen - Wo sind denn
alle? ab 18.30 Uhr im Studio
(Eintritt frei)
Gemeinsam schauen ! Hier beim Schlosstheater
anmelden
von Emil Borgeest und Leo Meier Gut sichtbar
prangt er an der Wand. Glücklicherweise nur für
die Person, die den Raum bewohnt. Das Motiv des
Flecks taucht als Symbol für Schuld und Makel an
den Händen von Lady Macbeth oder als Zeichen für
einen lächerlichen Riss in der Welt in
Büchners Leonce und Lena auf.
In Wo sind
denn alle? des Autorenduos Emil Borgeest und Leo
Meier versuchen vier Nachbar*innen, schamhaft
den Wasserfleck loszuwerden. Unberufen kommt
Olaf Meier, der fast 30 Jahre die
Telefonseelsorge Duisburg / Mülheim / Oberhausen
geleitet hat, in unsere kleine Gesellschaft.
Vielleicht kann er uns dabei helfen, mit dieser
verdammten Einsamkeit umzugehen.
Nach
den Publikumserfolgen zwei herren von real
madrid und fünf minuten stille schreibt Leo
Meier nun zusammen mit Emil Borgeest ein neues
Stück für das S.T.M. Gemeinsam mit dem Ensemble
stellen sie zentrale Fragen unserer Zeit: Wie
entsteht Gemeinschaft? Wie entsteht Einsamkeit?
Und: Wo sind denn alle?
Eintritt: 22
Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets unter 0 28 41/8
83 41 10 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 11.03.2026 - 18:30
Uhr - 21:30 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9,
47441 Moers.
Moers:
Verwaltungsgeschichte in Deutschland – Von der
Reichsstadt zum Rechtsstaat
Deutschlands Verwaltung entwickelte sich vom
Heiligen Römischen Reich über föderale
Strukturen des Deutschen Bundes (1815) und des
Kaiserreichs (1871) hin zu zentralistisch
geprägten NS-Strukturen; seit 1949 prägt
föderaler Aufbau mit Bund, Ländern und Kommunen
die Verwaltung.
Mit einem Augenzwinkern
werden Absurditäten des deutschen
Verwaltungsrechts beleuchtet. Referent: Dennis
Stephan Kurs-Nr.: H10106 Gebühr: 7 Euro Event
details Veranstaltungsdatum 12.03.2026 - 18:30
Uhr - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Altes
Landratsamt, Kastell 5b, 47441 Moers.
Moerser Krimifestival: Lesung mit
Andreas Pflüger („Kälter“)
Moderation: Ulrich Noller (WDR) Andreas Pflüger,
1957 geboren, wuchs im Saarland auf, studierte
Theologie, Germanistik und Philosophie und lebt
seit vielen Jahren in Berlin. Er hat
Theaterstücke, Hörspiele und Dokumentarfilme
verfasst. Als Drehbuchautor hat er unter anderem
mehr als zwanzig „Tatorte“ geschrieben.

Mit seiner Mischung aus zeitgeschichtlichen
Fakten, literarischem Anspruch und
hochspannenden Plots hat er sich einen Ruf als
Meister seines Fachs und Ausnahmetalent im
Krimigenre erworben. Andreas Pflüger ist
vielfach ausgezeichnet worden, u. a. mit dem
Deutschen Krimipreis 2023 und dem Stuttgarter
Krimipreis 2024. Für das Krimifestival in
Moers hat er seinen aktuellen Agententhriller
„Kälter“ im Gepäck: »500 Seiten Zeitgeschichte,
explosive Action, glühende Sprache.«
Jury der Krimibestenliste Im Herbst 1989
führt Luzy Morgenroth auf Amrum das Leben einer
Provinzpolizistin. Kaum jemand ahnt, dass sie
vor langer Zeit eine andere war. Als in einer
Sturmnacht ein Einheimischer spurlos von der
Fähre verschwindet, muss sie sich einem
Killerkommando stellen, das auf die Insel kam,
und verwandelt sich wieder in die Luzy von
früher. Eine Waffe.
Andreas Pflüger
schickt seine Heldin am Ende des Kalten Krieges
als Racheengel um die halbe Welt. Sie tritt
gegen ein Geheimdienstimperium an, das den Mann
beschützt, der ihr Leben zerstörte. Und es wird
sich zeigen, wer kälter ist: ihr Todfeind oder
sie.
Moderation: Ulrich Noller
Ulrich Noller ist Journalist und einer der
versiertesten deutschen Krimispezialisten. Er
arbeitet für den WDR und andere Sender und
gestaltet und moderiert Lesungen und
Krimi-Events.
Er ist Mitglied der Jurys
des Deutschen Krimi Preises und der
Krimibestenliste. Seit fast zwanzig Jahren
kommentiert er jeweils montags auf WDR5 den
Sonntagabend-Krimi – „Wie war der Tatort, Herr
Noller?“ Eintritt 20 Euro Kartenverkauf
Karten für alle Veranstaltungen des
Krimifestivals können im Vorverkauf persönlich
ab dem 13.12.2025 nur hier erworben werden:
Bibliothek Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10,
47441 Moers, Telefon: 0 28 41 / 201-753.
Moers: Kneipenkonzert - Cheers Agnes
Bei einem guten
Cocktail kommt es auf die richtige Mischung an.
Die 6köpfige Band Cheers Agnes hat ihre
aromatische Mischung gefunden; man nehme eine
Basis aus Indie und Pop, verfeinert mit
elektrischem Rock, akustischem Folk und feinsten
Synthieklängen.

Das Ganze wird mal sanft gerührt, mal heftig
geschüttelt; heraus kommt aber immer ein Anlass
für ein leidenschaftliches “Cheers!”. Der
Eintritt ist frei! Veranstaltungsdatum
12.03.2026 - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers, Veranstaltungsort
Kneipe.
Moers: Krimifestival
DAME AGATHA - zum 50. Todestag (Ralf Kramp) -
ausverkauft Sie ist die
unangefochtene „Queen of Crime“: Dame Agatha
Christie (1890-1976), 1971 von Königin Elizabeth
II in den Adelsstand erhoben, gilt als
berühmteste Krimiautorin weltweit. Die Auflage
ihrer Bücher wird auf mehr als zwei Milliarden
Exemplare geschätzt. Vor allem Figuren wie
Hercule Poirot oder Miss Marple und deren
scharfsinnige Ermittlungsmethoden haben die
Herzen der Krimi-Fans erobert.

Anlässlich ihres 50. Todestages widmet der
Krimischriftsteller Ralf Kramp der legendären
Engländerin, die 66 Romane, zahlreiche
Kurzgeschichten, zwei Autobiografien, mehrere
Lyriksammlungen und 23 Bühnenstücke verfasste,
ein eigenes Programm. Dabei richtet er seine
Aufmerksamkeit nicht zuletzt auf die bis heute
ungeklärte Frage nach dem elftätigen
Verschwinden Agatha Christies im Dezember 1926
und stellt eigene Kurzgeschichten zu bzw. mit
Agatha Christie vor. ´
Ralf Kramp ist
Autor, Verleger, Dramatiker, Karikaturist,
Archivar und Moderator. Er betreibt in
Hillesheim den KBV-Verlag, der auf
Kriminalromane mit Lokalkolorit spezialisiert
ist. Zugleich unterhält er dort das
Kriminalhaus, in dem sich u. a. das Deutsche
Krimi-Archiv befindet - mit mehr als 30.000
Bänden die größte zusammenhängende Sammlung
deutschsprachiger Kriminalliteratur.
Dort finden sich auch zahlreiche Spuren und
Hinweise auf Kramps
Agatha-Christie-Faszination. Im Eintrittspreis
enthalten ist ein kleiner Sandwich- und
Scones-Imbiss in der Pause. Eintritt: 20 Euro
inkl. Imbiss Kartenverkauf/Warteliste. Die
Veranstaltung ist ausverkauft. Sie können sich
vor Ort oder telefonisch auf die Warteliste
setzen lassen: Bibliothek Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers,
Telefon: 0 28 41 / 201-753
vhs
Moers – Kamp-Lintfort bereitet auf das
Englisch-Abi 2026 vor Am Dienstag,
31. Mai, startet bei der vhs Moers –
Kamp-Lintfort ein dreitägiges Seminar, das
Schülerinnen und Schüler auf die Abiturprüfungen
im Fach Englisch vorbereitet. Schwerpunktmäßig
geht es um die intensive Analyse ausgewählter,
abiturrelevanter Texte bedeutender Autoren wie
Georg Orwell, Ernest Hemingway, James Thurber
und Arthur Miller. Außerdem werden auch
nicht-fiktionale Textsorten wie politische Reden
einbezogen.
Neben einer systematischen
inhaltlichen und sprachlich-stilistischen
Analyse wird besonderer Wert auf die Einordnung
der Texte in aktuelle gesellschaftliche
Zusammenhänge gelegt. Ein erfahrener Pädagoge,
der vor seiner Pensionierung viele Jahre als
Fachleiter für Englisch an einer weiterführenden
Schule gelehrt hat, leitet das Seminar.
Es findet von Dienstag, 31. März, bis
Donnerstag, 2. April, jeweils von 10 bis 15 Uhr
in den Räumen der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, statt. Eine
Anmeldung für das Seminar ‚Englischsprachige
Literatur auf Abi-Niveau – Analyse und
Interpretation‘ ist notwendig und telefonisch
unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Flick-Café Neu_Meerbeck:
Kleidung reparieren und kreativ gestalten
Der Frühling und Ostern stehen vor der Tür –
Zeit für mehr Farbe nach dem Winter. Am
Dienstag, 17. März, lädt das Stadtteilbüro
Neu_Meerbeck von 14.30 bis 17 Uhr zum Flick-Café
ein. Ort der Veranstaltung ist das Stadtteilbüro
in der Bismarckstraße 43b. Beschädigte
Kleidungsstücke können repariert, verschönert
oder frühlingshaft kreativ aufgepeppt werden.
Unter Anleitung einer ehrenamtlichen
Expertin wird gemeinsam geflickt und gestaltet –
in gemütlicher Atmosphäre bei Getränken und
Keksen. Gleichzeitig bietet das Café Gelegenheit
zum Austausch über nachhaltige Mode und aktuelle
Neuigkeiten aus dem Stadtteil.
Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Getränke
und Knabbereien sorgt das Team des
Stadtteilbüros Neu_Meerbeck. Weitere
Informationen und Rückfragen unter Telefon 0 28
41 / 201-530 oder per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de.
Frühjahrsputz in Dinslaken:
picobello startet am 14. März 2026
Pünktlich zum Start in den Frühling ruft die
Stadt Dinslaken auch 2026 wieder zur großen
„picobello“-Müllsammelaktion auf. Vom 14. bis
21. März 2026 sind alle in Dinslaken eingeladen,
Straßen, Wege, Parks und Grünflächen von Müll
und Unrat zu befreien.
„Ich freue mich
sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder
gemeinsam mit vielen engagierten Menschen,
Kitas, Schulen, Vereinen und Nachbarschaften
anpacken können. Jede helfende Hand trägt dazu
bei, dass unsere Stadt sauberer und noch ein
Stückchen lebenswerter wird“, sagt Bürgermeister
Simon Panke.
Mitmachen kann jede und
jeder: ob Einzelperson, Familie, Freundesgruppe
oder Organisation. Der Sammelort und -termin
können im Aktionszeitraum frei gewählt werden –
vorausgesetzt, es handelt sich um öffentliche
Flächen oder es liegt die Zustimmung der
Grundstückseigentümerin beziehungsweise des
Grundstückseigentümers vor.
Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage der
Stadt Dinslaken möglich. Anmeldeschluss ist
der 10. März 2026. Die Stadt stellt wieder
Sammelsäcke zur Verfügung. Arbeitshandschuhe,
Greifzangen und Warnwesten können, soweit in
ausreichender Menge vorhanden, ebenfalls
ausgeliehen werden. Diese müssen nach der Aktion
kurzfristig zurückgegeben werden, damit sie für
weitere Gruppen genutzt werden können.
Teilnehmende sollten auf festes Schuhwerk,
Handschuhe und eine Warnweste achten.
Problemabfälle dürfen nicht gesammelt werden.
Wer auf umweltgefährliche Stoffe, scharfe oder
schwere Gegenstände stößt, wird gebeten, den
Fund dem DIN-Service zu melden.
Erfolgreicher Abfallsammeltag Moers 2026: Rund
1.300 Teilnehmende en-gagieren sich für die
Stadtsauberkeit Unter dem Motto
„Gemeinsam für ein sauberes Moers“ haben auch in
diesem Jahr wieder rund 1.300 Freiwillige am
Abfallsammeltag teilgenommen und ein klares
Zei-chen für Umweltbewusstsein und städtische
Verantwortung ge-setzt. Der Aktionstag fand am
Samstag, 7. März, im Rahmen der Initiative
„Sauberes Moers“ statt – und bestätigte erneut,
wie groß die Bereitschaft unter den Bürgerinnen
und Bürgern ist, aktiv zu einem aufgeräumten
Stadtbild beizutragen.

Sandra Jungmaier und Julia Zupancic mit
freiwillig Helfenden (c) Norbert Prümen/Enni
Wie bereits in den Vorjahren organisierte
Claudia Jaeckel den Aktionstag und zeigte sich
über die große Resonanz bei besten
Wetterverhältnissen hocherfreut: „Es ist
beeindruckend, wie viele Menschen sich wieder
beteiligt haben – von Einzelpersonen und
Familien über Vereine bis hin zu Schulen. Dieses
Engagement bestätigt uns jedes Jahr aufs Neue,
wie wichtig den Moerserinnen und Moersern ein
sauberes Lebensumfeld ist.“
Auch ENNI
Vorständin Sandra Jungmaier war vor Ort und
beton-te die Bedeutung der Aktion als
gemeinschaftliche Bewegung: „Wir haben den
Abfallsammeltag auch in diesem Jahr wieder gern
logistisch und mit Handschuhen und Zangen
unterstützt. Stadt-sauberkeit ist eine echte
Gemeinschaftsaufgabe – sie gelingt nur, wenn
viele Partner zusammenwirken und Verantwortung
über-nehmen. Deshalb stehen wir als ENNI-Team
gern an der Seite der engagierten Bürgerinnen
und Bürger, Vereine, Schulen und Initiativen,
die mit ihrem Einsatz ein starkes Zeichen für
ein sau-beres Moers setzen.“

v.l.: Bürgermeisterin Julia Zupancic und
Enni-Vorständin Sandra Jungmaier (c)Norbert
Prümen/ Enni
Bürgermeisterin Julia
Zupancic liegt das Thema Sauberkeit ebenfalls
sehr am Herzen. Und dieser Tag passt natürlich
besonders gut zu ihrem Motto ‚Miteinander‘: „Es
wird besser, wenn man gemeinsam dranbleibt.
Entscheidend ist, dass Verwaltung, Unternehmen
und Bürgerschaft zusammen Verantwortung
übernehmen – dann wird aus vielen kleinen
Beiträgen spürbare Sauberkeit.“
Wie
gewohnt beteiligten sich zahlreiche Gruppen
bereits in der Woche vor oder nach dem
offiziellen Termin. Ob Vereine am Waldsee,
Schulen im Stadtgebiet oder soziale Initiativen
in den Ortsteilen – überall wurden achtlos
weggeworfene Verpackungen, Zigarettenkippen und
sogar Sperrmüll eingesammelt. „Ein besonderer
Fund in diesem Jahr waren die Reste eines
Motorrollers, den die Helfenden nach Rücksprache
mit der Polizei entsorgen durften“, erklärt
Sandra Jungmaier.
Auch Vertreterinnen
und Vertreter aus Politik und Verwaltung
unterstützten die Aktion tatkräftig am ENNI
Sportpark Rheinkamp. Unter den zahlreichen
Unterstützenden aus der lokalen Politik nahm
auch die Moerser Bürgermeisterin Julia Zupancic
teil, deren Engagement den hohen Stellenwert des
Abfallsammeltags für die Stadt noch einmal
deutlich unterstrich. Die von Enni zur Verfügung
gestellten Materialien, können wiederverwendet
werden und werden auch zukünftig noch zum
Einsatz kommen – ganz im Sin-ne der
Nachhaltigkeit.
Projektleiterin Claudia
Jaeckel adressierte zusätzlich nochmal an alle
Bürgerinnen und Bürger, das Thema illegale
Müllentsorgung weiterhin ernst zu nehmen: „Viele
machen es richtig – doch leider finden wir jedes
Jahr auch Sperrgut an Orten, an die es nicht
gehört. Dabei sind kostenlose
Entsorgungsangebote vorhanden. Unsere Botschaft
ist klar: Stadtsauberkeit gelingt nur durch
Gemeinschaft.“
Moers:
Bevölkerungsbestand am 31.12.2025
Die Einwohner:innen der Stadt Moers werden
anhand verschiedener Merkmale wie Alter,
Geschlecht und Familienstand untersucht. Einen
Themenschwerpunkt bildet die
Religionszugehörigkeit. Einwohnerzahl leicht
gesunken Am 31.12.2025 hatten 105.993 Personen
ihren alleinigen oder Hauptwohnsitz in Moers.
Ein Jahr zuvor waren es 106.150
Individuen. Somit ist die Einwohnerzahl leicht
um 157 Personen (-0,1 %) gesunken. Von den 12
Sozialatlasbezirken verlor Meerbeck mit -1,3 %
die meisten Einwohner:innen. Rheinkamp-Mitte
(+1,8 %) und Vinn (+0,9 %) hatten mit Abstand
die höchsten Zuwächse (vgl. Tab. 2 im Anhang).
Fläche und Bevölkerungsdichte Wird
die Einwohnerzahl auf die 67,6 Quadratkilometer
umfassende Fläche der Stadt Moers bezogen,
wohnten durchschnittlich 1.567 Personen auf
einem Quadratkilometer. Meerbeck und Asberg
hatten die höchste, Kapellen die niedrigste
Bevölkerungsdichte. Allerdings bestehen zwei
Drittel des Gebiets von Kapellen und Schwafheim
aus Vegetations- und Gewässerflächen.
Insofern ist die Nettowohndichte ein
geeigneterer Indikator die Wohnverhältnisse zu
beschreiben, da nur Wohnbauflächen und Flächen
gemischter Nutzung (z. B. Gewerbe mit Wohnen)
berücksichtigt werden. Danach lebten in Moers
7.522 Personen auf einem Quadratkilometer.
Moers-Mitte war mit 13.060 am dichtesten,
Kapellen, Hülsdonk und Schwafheim mit über 5.000
am dünnsten besiedelt (vgl. Tab. 2 im Anhang).
Alter Das Durchschnittsalter liegt
unverändert bei 45,4 Jahren. Dennoch hat sich
die Altersstruktur verändert, wie die folgende
Aufstellung zeigt:

Gegenüber dem Vorjahr gab es in Moers 414 Ältere ab 65
Jahren mehr. Ein Plus um 0,4 Prozentpunkte auf
25,0 % . Die meisten Minderjährigen gab es
anteilig in Vinn (19,4), Meerbeck (19,3 %) und
Moers-Ost (19,0 %), die wenigsten in Eick (13,9
%) und Schwafheim (13,8 %). Da Meerbeck auch die
meisten 18- bis 64-Jährigen hatte (61,5 %), gab
es dort den geringsten Anteil Älterer ab 65
Jahren (19,2 %). In Schwafheim verhält es sich
genau andersherum.
Geschlecht Das
Geschlechterverhältnis blieb gegenüber 2024
unverändert bei 51,3 % Frauen zu 48,7 % Männern.
Während in den jüngeren Altersgruppen ein
leichter Männerüberhang besteht (z. B. waren es
bei den 0- bis 5-Jährigen 51,7 %), wechselt dies
ab der Gruppe der 45- bis 64-Jährigen und der
Anteil der Frauen steigt bis auf 58,4 % bei den
Älteren ab 75 Jahren an (vgl. Tab. 3).
Moers-Mitte ist mit insgesamt 53,7 % Frauen
quasi der „weiblichste“ Sozialatlasbezirk,
während Moers-Ost der einzige Bezirk ist, in dem
es mit 50,4 % mehr Männer als Frauen gibt.
Familienstand 37,7 % aller Moerser:innen
waren 2025 ledig (2024 waren es 37,5 %). 44,6 %
waren verheiratet (44,7 %), 7,9 % geschieden
(7,8 %), 7,3 % verwitwet (7,4 %) und von 2,5 %
war der Familienstand unbekannt (gegenüber 2024
unverändert). Im bezüglich der Altersstruktur
„jungen“ Meerbeck gab es viele Ledige (42,0 %)
aber wenige Verheiratete (39,8 %).
Im
„alten“ Moers-Mitte sind nur 36,5 % der
Einwohner:innen verheiratet, dafür leben hier
viele Singles (Ledige, Geschiedene und
Verwitwete) sowie Personen mit unbekanntem
Familienstand (vgl. Tab. 4). Wohndauer An der
aktuellen Adresse wohnten volljährige
Moerser:innen durchschnittlich seit 16,3 Jahren
(2024: 16,5).
Die Wohndauer wird nur für
Personen ab 18 Jahren berechnet und variierte
zwischen 11,5 Jahren in Moers-Mitte und 18,1
Jahren in Schwafheim und Kapellen. Die Wohndauer
innerhalb der Kommune lag bei 23,4 Jahren (2024
23,5 Jahre). Zieht eine Person innerhalb von
Moers um, wechselt sie die Adresse, nicht aber
die Kommune.
Daher ist die Wohndauer in
der Kommune deutlich länger als die an der
Adresse. Die kürzeste durchschnittliche
Wohndauer in der Kommune wies wiederum
Moers-Mitte mit 19,1 Jahren auf, die längsten
Repelen mit 25,1 und Rheinkamp-Mitte mit 25,0
Jahren.

Kleve sucht engagierte Pflegeeltern
– Infoveranstaltung am 24. März 2026
Die Stadt Kleve sucht Familien mit
Herz, Geduld und Verantwortungsbewusstsein, die
bereit sind, Pflegekindern ein liebevolles und
längerfristiges Zuhause zu geben.
„Pflegefamilien sind weit mehr als eine
Unterbringungsform, sie sind ein stabiler Anker,
der Kindern Sicherheit, Zugehörigkeit und
Entwicklungsperspektiven eröffnet“, erklären
Sabine Jenneskens-Bartjes und Melanie
Müller-Memmer vom Team der Öffentlichkeitsarbeit
aus dem Pflegekinderdienst.

Freut sich auf viele Interessierte: Das Team des
Pflegekinderdienstes der Stadt Kleve.
Damit sich Interessierte ein genaues Bild machen
können, lädt der Pflegekinderdienst zu einer
Informationsveranstaltung ein, bei der alle
wichtigen Fragen rund um die Aufnahme eines
Pflegekindes beantwortet werden. Der Infoabend
findet am Dienstag, 24. März 2026, um 18:30 Uhr
im Jugendamt, Lindenallee 33 in Kleve, statt.
Dort erhalten Interessierte Einblicke in die
vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, die
mit der Aufnahme eines Pflegekindes verbunden
sind.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt
auf sogenannten Dauerpflegeverhältnissen, bei
denen Kinder auf längere Zeit – oft bis zur
Verselbstständigung – in einer Pflegefamilie
leben und dort ein verlässliches, geborgenes
Zuhause finden. Darüber hinaus stellt der
Pflegekinderdienst die Unterstützungs- und
Beratungsangebote vor, mit denen Familien bei
dieser verantwortungsvollen Aufgabe begleitet
werden.
Mit der Veranstaltung werden
Familien eingeladen, sich ganz unverbindlich
über das Leben mit einem Pflegekind zu
informieren. Anmeldungen und Rückfragen nimmt
der Pflegekinderdienst unter der Telefonnummer
02821 84 820 oder per E-Mail (pflegekinderdienst@kleve.de)
gerne entgegen. Erste Informationen zum Thema
sind auch auf der Website der Stadt Kleve unter www.kleve.de/pflegekinderdienst
zu finde
Schnelle Hilfe für
Familien in Not: Caritas und Stadt Kleve starten
Pilotprojekt Ab dem 1. April 2026
bietet der Caritasverband Kleve gemeinsam mit
dem Jugendamt der Stadt Kleve ein neues
Pilotprojekt an: die Familienbegleitung nach §20
SGB VIII. Das Angebot richtet sich an Familien,
die sich in belastenden Lebenssituationen
befinden, und setzt auf schnelle,
niedrigschwellige Unterstützung. Wir beantworten
die wichtigsten Fragen.

Elke Kotthoff vom Caritasverband Kleve und
Markus Koch von der Stadt Kleve stellen das
Pilotprojekt für Familien in Not vor. Am 1.
April 2026 geht es an den Start.Foto: Caritas
Kleve
Was ist Familienbegleitung?
Familienbegleitung ist ein vorübergehendes,
ambulantes Unterstützungsangebot für Familien,
die in einer akuten Notlage stecken. Anders als
klassische Hilfen zur Erziehung geht es hier
weniger um Erziehungsberatung, sondern um
konkrete Hilfe im Alltag. Dazu zählen
Unterstützung bei der Alltagsorganisation,
Haushaltsführung, Kinderbetreuung sowie
pädagogische und psychosoziale Begleitung.
„Die Familienbegleitung orientiert,
stabilisiert und guckt, welche Probleme schnell
in den Griff zu bekommen sind“, sagt Elke
Kotthoff, Leiterin des Fachbereichs „Kinder,
Jugend und Familie“ beim Caritasverband Kleve
e.V. und ergänzt: „Die Caritas ist allgemein
bekannt als Anlaufstelle für Rat- und
Hilfesuchende. Mit dem neuen Projekt sind wir in
der Lage, Familien in Not ganz schnell und
unbürokratisch zu helfen. Und zwar dort, wo die
Hilfe konkret benötigt wird: im familiären
Umfeld.“
Rechtliche Grundlage ist § 20
SGB VIII. Dieser sieht vor, dass Familien
unterstützt werden können, wenn Eltern aus
gesundheitlichen oder anderen schwerwiegenden
Gründen vorübergehend nicht in der Lage sind,
den Alltag mit ihren Kindern alleine zu
bewältigen.
Wie ist die Idee zum
Pilotprojekt entstanden? Die Idee zur
Familienbegleitung entstand im Herbst 2025 bei
einem gemeinsamen Austausch zwischen dem
Jugendamt der Stadt Kleve, der
Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche
und Familien sowie den Ambulanten Erzieherischen
Hilfen. „Es gibt es einen großen Leidensdruck –
einen enormen Bedarf an Hilfen und gleichzeitig
wenig Personal“, so beschreibt Markus Koch,
Leiter des Jugendamtes Kleve, die Situation in
der Jugendhilfe. Gleichzeitig verbinde Stadt und
Caritas die große Leidenschaft, neue Wege
auszuprobieren und Angebote im Sinne der Kinder
und Familien weiterzuentwickeln.
Für
welche Familien ist das Angebot gedacht? Das
Angebot richtet sich an Familien, die sich akut
in belastenden Lebenssituationen befinden. Etwa
durch Krankheit, psychische Belastung, Trennung,
Suchterkrankung oder plötzliche soziale Krisen.
Auch der Tod eines Elternteils oder andere akute
Krisen zählen dazu. „Immer dann, wenn es im
Alltag brennt, wollen wir schnell reagieren“,
erklärt Markus Koch.
Was ist das Ziel der
Familienbegleitung? Das Hauptziel ist die
frühzeitige Entlastung von Familien und die
Stärkung ihrer Ressourcen, bevor größere
Probleme entstehen. Durch die schnelle und
befristete Unterstützung sollen
Kinderschutzrisiken vermindert und die
Notwendigkeit intensiverer Hilfen – wie zum
Beispiel Inobhutnahmen – möglichst vermieden
werden.
„Wir wollen, dass Kinder in
ihrem familiären Umfeld bleiben und Eltern ihre
Aufgaben nach Ende der Krisensituation wieder
übernehmen können“, sagt Markus Koch. Elke
Kotthoff ergänzt: „Und falls die
Familienbegleitung nicht ausreichen sollte,
können wir natürlich auch in andere Maßnahmen
überleiten.“
Wie kann man
Familienbegleitung in Anspruch nehmen? Das
Angebot ist für die Familien kostenlos und
Zugang bewusst niedrigschwellig gestaltet: Sie
benötigen keinen formellen Antrag. Im Gegenteil:
Die Caritas-Beratungsstelle für Kinder,
Jugendliche und Familien bewertet in ihrer
alltäglichen Arbeit, ob ein Fall den Kriterien
der Familienbegleitung entspricht und leitet die
Familien innerhalb des Verbandes dann an die
entsprechenden Familienbegleiterinnen weiter.
„Wir können innerhalb weniger Stunden
reagieren, das ist das Besondere an diesem
Projekt“, sagt Kotthoff. „Und im besten Fall hat
sich das Angebot irgendwann so herumgesprochen,
dass die einzelnen Puzzleteile nur noch
ineinandergreifen.“
Wie unterscheidet
sich Familienbegleitung von anderen Hilfen?
Im Unterschied zur sozialpädagogischen
Familienhilfe oder anderen Hilfen zur Erziehung
ist die Familienbegleitung zeitlich begrenzt.
Das heißt: Die Hilfe greift nur bei akuten
Krisen, meist über wenige Wochen.
Familienbegleiter:innen arbeiten zudem stark
alltagsorientiert. Sie haben primär keinen
erzieherischen Auftrag, sondern unterstützen
ganz praktisch im Familienalltag.
Gleichzeitig ist die Hilfe schnell verfügbar und
verfolgt einen präventiven Ansatz, um größere
Krisen zu vermeiden. „Gerade mit Blick auf die
Herausforderungen in der Jugendhilfe begreifen
wir die Familienbegleitung als ein neues
Instrument, um handlungsfähig zu bleiben. Es
geht nicht um langfristige Betreuung, sondern um
schnelle Hilfe im Alltag“, erklärt Markus Koch.
Info – Pilotprojekt für 18 Monate Das
Pilotprojekt „Familienbegleitung“ – Umsetzung
des § 20 SGB VIII läuft zunächst für 18 Monate.
Für 2026 sind 54.300 Euro im städtischen
Haushalt eingeplant. Zum Jahresende ist eine
erste Auswertung vorgesehen. Markus Koch,
Fachbereichsleiter Jugend & Familie bei der
Stadt Kleve, betont den präventiven Aspekt des
Angebots: „Die Kosten für Hilfen zur Erziehung
haben sich in den letzten zehn Jahren
verdoppelt. Familien frühzeitig zu unterstützen,
ist nicht nur sinnstiftend, sondern hilft auch
finanziell.“
Der Kontakt zur
Familienbegleitung läuft über die
Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche
und Familien, Telefon 02821 7209-300 oder E-Mail
eb-info@caritas-kleve.de. Die Leitung der
Beratungsstelle hat Holger Brauer inne. Für
Familien ist das Angebot kostenlos und ohne
Antrag zugänglich.
Julia Lörcks von der
Stabsstelle Kommunikation & Medien des
Caritasverbandes Kleve fasste die Fragen und
Antworten zusammen.
Kleve sagt
Danke: Jetzt Tickets für den Ehrenamtsabend 2026
sichern! Ehrenamtliches Engagement
ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres
gesellschaftlichen Zusammenhalts. Menschen, die
ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Energie
freiwillig für andere einsetzen, stärken
Gemeinschaft, schaffen Begegnungen und tragen
dazu bei, dass unsere Stadt lebendig und
solidarisch bleibt. Dieses Engagement verdient
Anerkennung, Wertschätzung und einen besonderen
Rahmen, um Danke zu sagen.
Einladung
Ehrenamtsabend 2026

Die Verantwortlichen aus dem Rathaus um
Bürgermeister Markus Dahmen freuen sich auf
einen besonderen Abend mit vielen Engagierten.
Die Stadt Kleve lädt deshalb am Samstag, 25.
April 2026, unter dem Motto „Kleve sagt Danke!“
zum ersten Ehrenamtsabend in die Stadthalle an
der Lohstätte ein. Die Veranstaltung richtet
sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich
ehrenamtlich engagieren, und stellt Begegnung,
Austausch sowie vor allem den Dank an die vielen
engagierten Menschen in den Mittelpunkt, die
sich täglich für das Gemeinwohl einsetzen.
Nach dem Einlass um 17:00 Uhr mit kleinem
Sektempfang, Fotobox und musikalischer
Begleitung beginnt um 18:00 Uhr das offizielle
Programm im Saal der Stadthalle. Ein Moderator
führt durch den Abend, der unter anderem mit
interaktiven Fakten, Improvisations-Theater der
Gruppe „Gude Leude“ sowie einer
Podiumsdiskussion mit engagierten Klever
Ehrenamtlichen spannende Ein- und Ausblicke auf
das Ehrenamt bietet. Bei kostenfreien Getränken,
Fingerfood und Live-Musik von Gerrit Quade
besteht abschließend die Gelegenheit zum
persönlichen Austausch und zur Vernetzung in
geselliger Atmosphäre im Foyer.
Kostenfreie Eintrittskarten sind im Rathaus der
Stadt Kleve beim Fachbereich Schulen, Kultur und
Sport (2. Obergeschoss) erhältlich.
Reservierungsanfragen sind per E-Mail an
ehrenamt@kleve.de möglich. Die Anzahl der Plätze
ist begrenzt.
Die Stadt Kleve freut sich
darauf, viele engagierte Ehrenamtliche an diesem
besonderen Abend begrüßen zu dürfen und
gemeinsam das ehrenamtliche Engagement gebührend
zu feiern!
Multimodales
Verkehrsnetz für Deutschland: MMVNet schafft
gemeinsame Datengrundlage für Straße, Schiene
und Wasserstraße Bislang fehlt eine
durchgängige, aktuelle und leicht nutzbare
Übersicht, die Straßen, Schienen und Wasserwege
gemeinsam abbildet. Dies soll sich mit dem
mFUND-Projekt „Multimodales Verkehrsnetz
Deutschland – MMVNet“ ändern.
Ziel ist
eine öffentliche, deutschlandweite
Datengrundlage, die Straßen‑, Schienen‑ und
Wasserwege in einem integrierten Netz
zusammenführt. So werden künftige Anwendungen
wie verkehrsträgerübergreifende Routenplanungen
und übersichtliche Informationsangebote deutlich
vereinfacht. Mehr Informationen unter:
https://www.bast.de/DE/Themen/Digitales/Daten/PM_MMVNet.html
TV Utfort-Eick unterstützt
Krankenhaus Bethanien Moers mit Spende
Teilerlös des jährlichen Bürgerfestes kommt
kriegsverletzten Kindern zugute Das
Krankenhaus Bethanien Moers durfte sich erneut
über eine großzügige Unterstützung des TV
Utfort-Eick freuen. Die Spende in Höhe von 300
Euro wird für die Kooperation mit dem
Friedensdorf International in Oberhausen
eingesetzt und kommt kriegsverletzten Kindern
zugute.
Die Summe, die Sozialwartin und
Vorstandsmitglied Susanne Ruiz Moreno und
Kassenwartin Celina Mara Damschen übergaben, ist
ein Teilerlös des alljährlichen Bürgerfestes.
„Wir versuchen mit unserer Spende immer lokal zu
unterstützen. Deshalb freuen wir uns, wieder
etwas Gutes für die Kinder im Krankenhaus getan
haben zu können“, betont Susanne Ruiz Moreno.
„Es ist schön, dass wir mit dem Geld,
das uns zugutekommt, auch noch anderen helfen
können“, fügt Celina Mara Damschen hinzu. Dr.
Christoph Chylarecki, Chefarzt der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie und Ärztlicher
Direktor, für den die Kooperation ein
Herzensprojekt ist, nahm den Spendenscheck
stellvertretend entgegen: „Ich bin Ihnen sehr,
sehr dankbar. Wir können Kindern dadurch nicht
nur die Chance auf einen gesunden Arm oder ein
gesundes Bein schenken, sondern das Überleben.“
Seit vielen Jahren engagiert sich der
Moerser Chefarzt für das Friedensdorf
International in Oberhausen und operiert
gemeinsam mit seinem Team in der Klinik für
Unfallchirurgie & Orthopädie und in
Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- &
Jugendmedizin kriegsverletzte Kinder. Die
Stiftung Bethanien kooperiert bereits seit den
80er Jahren mit der Organisation. Zu dieser
kommen Kinder aus internationalen Kriegs- und
Krisengebieten, um in Deutschland die notwendige
medizinische Hilfe zu erhalten und wieder gesund
zu werden.

Die Übergabe des Spendenschecks vom TV
Utfort-Eick an Dr. Christoph Chylarecki,
Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie &
Orthopädie.

6,1 % der deutschen
Rohöl-Importe 2025 aus dem Nahen Osten
• EU
bezieht 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen
Osten • Die meisten deutschen Rohöl-Importe
2025 stammen aus Norwegen (16,6 %), den
Vereinigten Staaten (16,4 %) und Libyen (13,8 %)
• Aus dem Nahen Osten waren der Irak (4,2
%), die Vereinigten Arabischen Emirate (1,1 %)
und Saudi-Arabien (0,8 %) die wichtigsten
Rohöl-Lieferanten Deutschlands
Der Krieg
im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die
weltweite Versorgung mit Rohöl. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
stammten 6,1 % des im Jahr 2025 nach Deutschland
eingeführten Rohöls aus dem Nahen Osten, genauer
aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen
Emiraten, Saudi- Arabien und Israel.
Das
entspricht 4,6 Millionen Tonnen von 75,7
Millionen Tonnen Rohöl, die insgesamt nach
Deutschland importiert wurden. Im Jahr 2020 lag
der Anteil der Rohöl-Importe aus den Staaten
dieser Region bei 4,4 % von insgesamt 84,7
Millionen Tonnen. Andere Staaten des Nahen
Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder Iran
lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland.
Die Mitgliedstaaten der EU beziehen 13,0 %
ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten Die
27 EU-Mitgliedstaaten importierten im Jahr 2025
laut EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt
429,3 Millionen Tonnen Rohöl, wovon 13,0 %
(55,9 Millionen Tonnen) aus dem Nahen Osten
stammten. Die wichtigsten Lieferländer der EU
für Rohöl aus dem Nahen Osten waren 2025
Saudi-Arabien mit einem Anteil von 6,9 %
(29,6 Millionen Tonnen) und der Irak mit 5,9 %
(25,1 Millionen Tonnen).
Die meisten
deutschen Rohöl-Importe kommen aus Norwegen
Wichtigster Rohöl-Lieferant für Deutschland ist
Norwegen. 16,6 % der gesamten Rohöl-Einfuhren
nach Deutschland kamen 2025 von dort. Das
entspricht 12,5 Millionen Tonnen Rohöl. Danach
folgten die Vereinigten Staaten mit einem Anteil
von 16,4 % an den Rohöl-Einfuhren
(12,4 Millionen Tonnen) und Libyen mit 13,8 %
(10,4 Millionen Tonnen).

Irak wichtigster Rohöl-Lieferant
Deutschlands aus dem Nahen Osten
Bedeutendstes Lieferland für Rohöl aus dem Nahen
Osten nach Deutschland war 2025 der Irak mit
einem Anteil von 4,2 % (3,1 Millionen Tonnen) am
gesamten Rohöl-Import. Damit lag der Irak an
siebter Stelle der wichtigsten Rohöl-Lieferanten
für Deutschland. Aus dem Nahen Osten folgten die
Vereinigten Arabischen Emirate mit 1,1 %
(801 000 Tonnen) und Saudi-Arabien mit 0,8 %
(642 000 Tonnen).
Unter den Ländern im
Nahen Osten hat insbesondere Saudi-Arabien seine
Bedeutung für den Rohöl-Import nach Deutschland
in den letzten Jahrzehnten verloren. Im Jahr
2020 kamen 2,3 % der Rohöl-Importe nach
Deutschland aus Saudi-Arabien
(1,9 Millionen Tonnen).
Rohöl-Importe
Deutschlands binnen 20 Jahren um ein Drittel
gesunken Die deutsche Nachfrage nach Rohöl
ist insgesamt in den letzten Jahren deutlich
gesunken. Im Jahr 2025 wurden
75,7 Millionen Tonnen Rohöl für durchschnittlich
477 Euro pro Tonne nach Deutschland importiert.
Das waren 10,6 % weniger als noch im Jahr 2020
mit 84,7 Millionen Tonnen. Im langfristigen
Vergleich ist der Rückgang noch größer: 2025
wurde gut ein Drittel (33,9 %) weniger Rohöl
nach Deutschland eingeführt als noch 2005.
NRW: Anteil der
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem
Förderbedarf steigt auf 8,2 % *
Absolute Zahl der Schülerinnen und Schüler mit
einem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt seit
dem Schuljahr 2005/06 um 47,4 % gestiegen. *
Inklusionsquote liegt im aktuellen Schuljahr bei
45,6 %. * Interaktive Schulkarte zeigt
Standorte aller allgemeinen Förderschulen.
Im aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen
1.994.055 Schülerinnen und Schüler die
allgemeinbildenden Schulen in
Nordrhein-Westfalen. 164.425 dieser Schülerinnen
und Schüler und damit 8,2 % haben einen
sonderpädagogischen Förderbedarf. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, ist der Anteil
an Schülerinnen und Schülern mit
sonderpädagogischem Förderbedarf damit um 0,2
Prozentpunkte höher als im Schuljahr 2024/25 mit
8,0 %.

Im Vergleich zum Schuljahr 2005/06 ist der
Anteil um 3,3 Prozentpunkte gestiegen; damals
hatten 4,9 % aller Schülerinnen und Schüler
einen sonderpädagogischen Förderschwerpunkt
gehabt. Sonderpädagogischer Förderbedarf binnen
20 Jahren um 47 % gestiegen Auch die absolute
Zahl der Schüler/-innen mit sonderpädagogischem
Förderbedarf ist in den letzten 20 Jahren
gestiegen: Im aktuellen Schuljahr ist sie um
47,4 % höher als im Schuljahr 2005/06. Damals
hatte es 111.531 Schüler/-innen mit
sonderpädagogischem Förderbedarf gegeben.
Nachdem sich die absolute Zahl bis zum
Schuljahr 2015/16 auf einem relativ ähnlichen
Niveau bewegt hatte, stieg sie ab dem Schuljahr
2016/17 kontinuierlich an. Inklusionsquote im
Schuljahr 2025/26 liegt bei 45,6 % Im aktuellen
Schuljahr besuchen 89.365 der 164.425
Schülerinnen und Schülern mit
sonderpädagogischem Förderbedarf eine
Förderschule. Dies entspricht einem Anteil von
54,4 %. Die übrigen 75.060 Schülerinnen und
Schüler lernen an einer allgemeinen Schule (d.
h. keine Förderschule).

Die sog. Inklusionsquote im Schuljahr
2025/26 liegt damit bei 45,6 %. Die
Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe der
Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem
Förderbedarf an allgemeinen Schulen dividiert
durch die Summe aller Schülerinnen und Schüler
mit sonderpädagogischem Förderbedarf an
allgemeinbildenden Schulformen (allgemeine
Schulen und Förderschulen).
Im Vergleich
zum Schuljahr 2024/25 ist die Inklusionsquote
damit um 0,5 Prozentpunkte und im Vergleich zum
Schuljahr 2005/06 um 35,9 Prozentpunkte
gestiegen. Hatte im Schuljahr 2005/06 knapp
jede/-r zehnte Schüler/-in mit
sonderpädagogischem Förderbedarf eine allgemeine
Schule (d. h. keine Förderschule) besucht, so
ist es aktuell fast jede/-r zweite.
Die
deutlichsten Zuwächse der Inklusionsquote hatte
es dabei bis zum Schuljahr 2016/17 gegeben.
Interaktive Schulkarte zeigt Standorte aller
Schulen in NRW In Nordrhein-Westfalen gibt es im
aktuellen Schuljahr insgesamt 488 Förderschulen
im allgemeinbildenden Bereich und 4.557
allgemeine Schulen.
Wo diese genau
liegen, kann der interaktiven Schulkarte (https://statistik.nrw/service/veroeffentlichungen/schulen-in-nordrhein-westfalen-und-ihre-erreichbarkeiten/schulkarte-und-umkreissuche)
entnommen werden. Sie wurde mit den aktuellen
Daten des Schuljahres 2025/26 sowie zahlreichen
neuen Funktionen aktualisiert.
Stadt Moers und Hochschule
Rhein-Waal wollen Pflege digitaler machen
Roboter, smarte Sensoren und
digitale Helfer, die den Alltag in
Pflegeeinrichtungen erleichtern: Die Stadt Moers
will die digitale Pflege in der Region
Niederrhein vorantreiben. Eine zentrale Rolle
spielt dabei das Zentrum Assistive Technologien
(ZAT) Rhein-Ruhr an der Hochschule Rhein-Waal
(HSRW).
Stadt und Hochschule
unterzeichneten jetzt eine Absichtserklärung zur
strategischen Zusammenarbeit. Die Partnerschaft
bündelt wissenschaftliche Expertise, technisches
Know-how und kommunale Unterstützung. Das ZAT
bringt Forschung und ein Netzwerk aus
Wissenschaft und Technik ein, während die Stadt
Moers Infrastruktur und strategische
Sichtbarkeit bereitstellt.
Regionale
Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Akteure der
Gesundheitswirtschaft sollen dabei aktiv
eingebunden werden. Das ZAT Rhein-Ruhr ist eine
Kooperation der Hochschule Rhein-Waal, der
Hochschule Niederrhein, der Hochschule
Bonn-Rhein-Sieg und der Universität
Duisburg-Essen. Es fördert die partizipative
Forschung, Entwicklung und den Praxistransfer
von digitalen kognitiven Assistenzsystemen. idr
Moers: Personalausschuss berät über
Einstellung von Nachwuchskräften Der
Ausschuss für Personal tagt am Mittwoch, 11.
März. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal
des Rathauses, Rathausplatz 1, statt. Themen
sind unter anderem die Neuorganisation des
Fachbereichs Feuerwehr sowie die Einstellung von
Nachwuchskräften in verschiedenen Bereichen im
kommenden Jahr. Zudem beraten die Mitglieder
über den Gleichstellungsplan der Stadt Moers.
Die Sitzung ist öffentlich.
Kamishibai am 14. März 2026 in der Stadtbücherei
Kleve Am Samstag, den 14.03.2026 um
10:30 Uhr öffnen sich die Türen der
Stadtbücherei Kleve, Wasserstraße 30-32, für ein
weiteres Kamishibai-Event. Alle kennen die
wunderschöne Geschichte „O, wie schön ist
Panama“ von Janosch. Doch wie klingt diese
Geschichte in niederländischer Sprache?

Am Samstag, 14. März 2026, gibt es wieder
Kamishibai in der Stadtbücherei Kleve!
Jeroen Blok vom Klever Vorleseclub liest „O, wat
mooi is Panama!“ und freut sich auf viele
niederländisch sprechende Zuhörende. Danach gibt
es „Die Nacht, in der das Spielzeug lebendig
wurde“ von Enid Blyton. Dazu darf sich jedes
Kind ein Lieblingsspielzeug von zu Hause
mitbringen und hoffen, dass durch die Magie der
Geschichte, z.B. der Teddy zum Leben erweckt
wird – ganz im Sinne der Geschichte:
Eines Abends haben Laura und Till vergessen,
auch den Teddy in den Spielzeugschrank zu
räumen. Als es Mitternacht ist, genau Schlag
zwölf, erwacht Teddy zum Leben und ruft seine
Freunde, die anderen Spielsachen zusammen … Der
Eintritt zum Kamishibai ist selbstverständlich
frei. Anmeldung nicht erforderlich.
Am
Tag der Druckkunst am 15. März eigene
Kreativität zeigen Selbst kreativ
werden: Zum ‚Tag der Druckkunst‘ am Sonntag, 15.
März, von 12 bis 16 Uhr können Kinder und
Erwachsene verschiedene Drucktechniken
ausprobieren. Die kostenlosen Workshopangebote
finden in vier Räumen an drei Orten in Moers
statt.

Foto: Kulturbüro Moers
In der vhs Moers –
Kamp-Lintfort
(Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10) bieten die
Künstlerinnen Gudrun Kleffe und Sigrid Neuwinger
einen Workshop zu Materialdruck und Monotypie
an, während Norbert Soyka an der großen
Druckerpresse das Thema Buchdruck vorstellt.
Im Multifunktionsraum der Bibliothek
(ebenfalls Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum)
bringen die Künstlerinnen Katja Jäger und Diana
Kirsten-Szlaski den Frühling aufs Papier: Mit
Hochdruck (Stempeldruck) und Tiefdruck
(Tetrapack-Druck) entstehen kreative
Blumenmotive. Karin Dammers zaubert mit der
Drucktechnik Monotypie im Peschkenhaus
(Meerstraße 1) zwei Bilder auf ein Blatt.
Workshop im Museum beendet Escape Room
Im Grafschafter Museum im Schloss (Kastell 9)
können die Teilnehmenden unter der Anleitung von
Dietlinde Fricke und Werner Bartoldus mit der
Siebdruck-Technik Postkarten, Jutebeutel, und
T-Shirts mit verschiedenen Motiven selbst
bedrucken. Der Workshop beendet gleichzeitig den
Escape Room ‚Container der Wahrheit‘ im Museum,
in dem es um prekäre Arbeitsverhältnisse in der
Textilindustrie geht.
Die bedruckten
Shirts stammen aus dem Eine-Welt-Laden Moers und
sind fairtrade gehandelt und produziert. Im
Rahmen des Aktionstages bietet das Museum für
die kleinen Gäste eine öffentliche
Familienführung durch die Mitmachausstellung
‚ZEITREISE. Kinderleben um 1900‘ um 14 Uhr an.
Der Eintritt in das Museum ist ebenfalls
frei. Die Teilnahme an allen Workshops ist ohne
Vorkenntnisse möglich und kostenlos (mit
Ausnahme der T-Shirts und Jutebeutel). Der
Tag der Druckkunst wird deutschlandweit vom
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und
Künstler ausgerichtet und jährlich am 15. März
begangen. Moers ist seit 2024 mit dabei. Die
Veranstaltung wird gefördert vom Kulturbüro
Moers, dem Kulturrucksack NRW und der Sparkasse
am Niederrhein.
Internationale Wochen gegen
Rassismus vom 16.–29. März 2026 in Dinslaken
Downloads Die Internationalen Wochen
gegen Rassismus finden vom 16. bis 29. März 2026
in Dinslaken statt. Vom 16. bis 29. März 2026
beteiligt sich Dinslaken erneut an den
Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mit
einem vielfältigen Programm setzen zahlreiche
engagierte Akteur*innen ein starkes Zeichen für
Vielfalt, Respekt und ein solidarisches
Miteinander. Die Aktionswochen stehen für eine
klare Haltung gegen Rassismus, Diskriminierung
und Ausgrenzung.

Sie bieten Raum für Begegnung, Austausch und
Information und machen deutlich, dass die Stadt
Dinslaken für Demokratie, Menschenwürde und
gesellschaftlichen Zusammenhalt steht. Das
abwechslungsreiche Programm umfasst unter
anderem Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden,
kulturelle Veranstaltungen sowie Angebote für
Kinder und Jugendliche.
Ziel ist es,
Menschen unterschiedlicher Herkunft,
Generationen und Lebensrealitäten
zusammenzubringen und für das Thema Rassismus zu
sensibilisieren. Das vollständige Programm sowie
das offizielle Veranstaltungsplakat finden Sie
im Anhang dieser Mitteilung. Die Stadt lädt alle
Bürger*innen herzlich ein, die Veranstaltungen
zu besuchen und ein sichtbares Zeichen gegen
Rassismus zu setzen.
Gemeinsam können
wir ein starkes Signal für Offenheit, Respekt
und Chancengerechtigkeit in Dinslaken setzen.
Weiterführende Infos gibt es hier: „Dinslaken
hält zusammen – Gegen Rassismus und
Rechtsextremismus, für Vielfalt und
Menschlichkeit “ | Stiftung gegen Rassismus
Schüler-BAföG:
Einkommensanrechnung bei
Grundsicherungsleistungen - Ist das Schulgeld
für eine private Berufsfachschule absetzbar?
Hierüber beabsichtigt der 4. Senat des
Bundessozialgerichts am 12. März 2026 um 13:00
Uhr und 14:00 Uhr in zwei Verfahren zu
entscheiden (Aktenzeichen B 4 AS 8/25 R und B 4
AS 16/25 R). Konkret geht es im ersten Fall um
Schulgeld in Höhe von 400 Euro monatlich für den
Besuch einer privaten Berufsfachschule für
Kosmetik in Hamburg und im zweiten Fall um
Schulgeld in Höhe von 59 Euro monatlich für die
Ausbildung zur Staatlich anerkannten
Heilerziehungspflegerin an einer privaten
Fachschule in Thüringen.
Schüler an
Berufsfachschulen und Fachschulen erhalten unter
bestimmten Voraussetzungen Leistungen zur
Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II
zusätzlich zu den Leistungen der
Ausbildungsförderung nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz.
Dieses Schüler-BAföG und ein etwaiges
Erwerbseinkommen des Auszubildenden werden auf
die Grundsicherungsleistungen angerechnet. Es
ist umstritten, ob bei Schülern, die eine
Privatschule besuchen, das von ihnen gezahlte
Schulgeld vom Einkommen in Abzug zu bringen ist.
In der Rechtsprechung der Landessozialgerichte
wird die Frage, ob es sich beim Schulgeld um
eine mit der Einkommenserzielung verbundene
notwendige Ausgabe handelt, uneinheitlich
beantwortet.
Yoga für
einen starken Rücken und eine stabile Mitte –
DRK startet neue Kurse in Neukirchen-Vluyn
Starke Mitte, mehr Beweglichkeit,
bewusste Entspannung: Die DRK-Familienbildung in
Neukirchen-Vluyn bietet ab dem 18. März 2026
wieder Yoga-Kurse an – darunter ein spezielles
Angebot für den Beckenboden.
Bewegung,
Entspannung und gezielte Gesundheitsförderung
stehen bei der DRK-Familienbildung Niederrhein
wieder im Mittelpunkt: Am 18. März 2026 um 18
Uhr startet in den Räumen an der
Grubenwehrstraße 5 ein neuer Yoga-Kurs speziell
für den Beckenboden. Für das Angebot sind noch
Plätze frei. Der Kurs richtet sich an alle, die
ihre Körpermitte stärken, Beschwerden vorbeugen
oder ihr Körpergefühl verbessern möchten.
Mit achtsamen Übungen werden Muskulatur,
Haltung und Stabilität sanft aufgebaut.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Nach den
Osterferien erweitert die DRK-Familienbildung
ihr Programm: Dann beginnen weitere Yogakurse in
unterschiedlichen Ausrichtungen – darunter Hatha
Yoga und Yoga Sanft.
Die Angebote
sprechen sowohl Einsteiger als auch Geübte an
und verbinden Bewegung mit bewusster
Entspannung. Alle Kurse finden in den neuen
Räumlichkeiten der DRK-Familienbildung in
Neukirchen-Vluyn statt. Informationen und
Anmeldung unter Telefon 0281 3001-8100 oder per
E-Mail an
familienbildung@drk-niederrhein.de.

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