Niederrhein aktuell Sonderseiten
BZ-Sitemap • Reisen Hochschule Rhein-Waal VHS Archiv
 

Informationen aus Xanten, Kleve, Dinslaken, Moers, Wesel und Hamminkeln

Archiv  • Vorige Woche: KW 16
Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche

KW 17: Montag, 20. - Sonntag, 26. April 2026 - Themen u.a.:


Kabelstörung: Wesels Lippefähre Quertreiber vorübergehend außer Betrieb
Aufgrund einer Kabelstörung im Bereich der Umspannanlage ist die Lippefähre „Quertreiber“ ab Montag, 27. April 2026, bis voraussichtlich Donnerstag, 30. April 2026, nicht in Betrieb.

Weltweit erste globale Karte für landwirtschaftliche Flächen basierend auf Satellitendaten veröffentlicht
Gemeinsam mit Taylor Geospatial hat Microsoft die weltweit erste globale Karte für Feldflächen auf Basis von Satellitenbildern realisiert. Die Anwendung macht landwirtschaftliche Flächen präziser sichtbar und schafft damit eine neue Datengrundlage für Anwendungsfelder von Agrarkarten und Ernährungssicherheit bis hin zu Umweltschutz und Analysen der Wasserqualität.

Wie groß der konkrete Mehrwert ist, zeigt sich in der Ukraine besonders deutlich: Seit der russischen Invasion 2022 sind Erhebungen in vielen Regionen nur eingeschränkt möglich oder zu gefährlich. Satellitengestützte Analysen können diese Lücke schließen. So lassen sich Anbauflächen und Veränderungen der Fruchtfolge verlässlich erfassen – und so eine Datengrundlage für fundiertere Entscheidungen in Landwirtschaft, Behörden und Hilfsorganisationen schaffen.   

Weitere Informationen und die interaktive Anwendung finden Sie hier: Studie: https://arxiv.org/abs/2603.27101
Anwendung: https://fieldsofthe.world/ftw-inference-app/dev/ Beitrag auf Microsoft Source: https://news.microsoft.com/source/emea/2026/04/wie-satellitenbilder-und-ki-landwirtschaftliche-flaechen-praezise-vermessen-und-bei-der-bewirtschaftung-von-feldern-in-der-ukraine-helfen-denn-seit-der-russischen-invasion-2022-sind-viele-e/?lang=de


ADAC Pannenstatistik 2026
Havarierte Fahrzeuge im Schnitt immer älter / Elektroautos weiterhin zuverlässiger als Verbrenner
Welche Autos sind besonders zuverlässig oder fehleranfällig? Um diese Frage beantworten zu können, hat der ADAC in seiner Pannenstatistik 2026 die Pannendaten der zulassungsstärksten Fahrzeuge in Deutschland untersucht, und analysiert, welche Modelle wie oft liegen blieben und warum.

©ADAC/Martin Hangen

Generell gilt, dass die Pannenwahrscheinlichkeit höher wird, je älter das Fahrzeug ist. Dieser Trend hat sich in den vergangenen Jahren jedoch abgeschwächt: Ein zehn Jahre altes Fahrzeug hatte im Jahr 2015 noch eine Pannenwahrscheinlichkeit von 6,5 Prozent – 2025 waren es nur noch 3,1 Prozent. Gleichzeitig lag das Durchschnittsalter der im vergangenen Jahr von Pannen betroffenen Fahrzeuge im Schnitt bei knapp 14 Jahren.

Der Umstand, dass die zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland immer älter werden, sorgt dennoch dafür, dass die reine Zahl der Pannenhilfeeinsätze des ADAC im vergangenen Jahr gestiegen ist: Die Gelben Engel waren fast 3,7 Millionen Mal im Einsatz, was eine Steigerung um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.



Elektroautos sind über alle Altersklassen hinweg erheblich zuverlässiger als Verbrenner. Besonders gut lässt sich das an der sogenannten Pannenkennziffer (PKZ) erkennen. Diese sagt aus, wie viele Pannenfälle pro 1000 Fahrzeuge auftreten. Ein vier Jahre altes Elektroauto wies 2025 eine PKZ von 6,5 auf, gleich alte Verbrenner lagen schon bei 12,5. Der Grund dafür ist, dass in einem Elektroauto deutlich weniger verschleißanfällige Teile verbaut sind. Typische Fehlerquellen beim Verbrenner sind etwa Elemente des Antriebsstrangs oder das Kraftstoffsystem.



Die mit Abstand häufigste Ursache für Einsätze der Pannenhilfe ist antriebsunabhängig ein Defekt der 12V-Batterie. Fast die Hälfte aller Fälle geht darauf zurück. Bei Elektroautos gibt es darüber hinaus einen auffälligen Anteil der Pannenfälle in Bezug auf das Bordnetz. Hier ist die Pannenkennziffer sogar höher als bei Verbrennern, was ADAC Experten auf die kompliziertere Bordelektronik bei E-Autos zurückführen.

Einige Fahrzeugmodelle sind unabhängig von ihrem Zulassungsjahr besonders zuverlässig. Bei den dreijährigen Autos sind der BMW i3 (PKZ 0,4) und das Tesla Model 3 (0,7) die zuverlässigsten Vertreter – betrachtet man nur die Verbrenner, sind abermals der Mini und der BMW X2 (beide 0,8) als sehr pannenarm zu vermerken. Die Pannenstatistik zeigt aber auch, dass einige Fahrzeuge auffällig häufig liegenbleiben.

Dazu gehört nach wie vor der Toyota C-HR, der in zahlreichen Jahrgängen zu den unzuverlässigsten Fahrzeugen seiner Klasse zählt. Gleiches gilt für die Modelle „RAV4“, „Yaris (Cross)“ und „Corolla“ des japanischen Herstellers. Bei den Elektroautos fallen die vergleichsweise hohen Pannenzahlen des Hyundai IONIQ 5 auf, bei dem es ein offenkundiges Problem mit einem Bauteil der Stromversorgung gibt.

In der ADAC Pannenstatistik werden die Pannen von 158 Fahrzeugmodellen von 27 Herstellern erfasst. Es werden nur Baureihen berücksichtigt, die in mindestens zwei Jahren zwischen dem ersten und zehnten Jahr mehr als 7.000 zugelassene Fahrzeuge im Bestand laut Kraftfahrtbundesamt aufweisen.


Moers: Zufahrt zum Kreislaufwirtschaftshof zeitweise verlegt - Baumaßnahme am Jostenhof wandert weiter
Die Enni verlegt auf der Straße Am Jostenhof derzeit neue Stromkabel. Die Arbeiten erfolgen abschnittweise auf einer Länge von rund 1.000 Metern und wandern nun weiter in Richtung der Kreuzung zur Hülsdonker Straße. Am Dienstag, 28. April, ist im Zuge der Bauarbeiten die Einfahrt zum Kreislaufwirtschaftshof (KWH) betroffen.

An diesem Tag wird die Zufahrt verlegt. „Kundinnen und Kunden können den KWH dann über die Einfahrt zum Betriebshof erreichen, wenn sie dort Abfälle entsorgen möchten“, erklärt Ulrich Kempken, Abteilungsleiter Entsorgung und Reinigung bei der Enni.

Im Anschluss erreicht die Baustelle den Bereich der Altglas- und Altkleidercontainer. Diese stehen in der Woche vom 4. bis einschließlich 9. Mai nicht zur Verfügung. „Der nächste Containerstandort befindet sich nur wenige hundert Meter entfernt an der Kranichstraße“, erklärt Kempken und bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.

Chili und Tomaten müssen noch warten - Gartenbauexperte erklärt warum wärmere Frühjahre das Gärtnern nicht einfacher machen
„Pflanze nie vor der Kalten Sophie" – was wie eine überlieferte Gartenweisheit klingt, hat einen handfesten meteorologischen Kern. Und durch den Klimawandel, so paradox das klingt, ist diese alte Bauernregel nicht obsolet geworden, sondern aktueller denn je.

Wer einen so reichen Fruchtansatz möchte, sollte wärmebedürftige Arten wie Chili, Tomaten und Paprika nicht vor den Eisheiligen auspflanzen. (Quelle: BLGL)

Wer Mitte April bereits Tomaten, Paprika oder Basilikum ins Beet setzt, geht ein unnötiges Risiko ein. Bis Mitte Mai sind in vielen Regionen Deutschlands Nachtfröste möglich, die frostempfindliche Jungpflanzen innerhalb weniger Stunden dauerhaft schädigen können. Dr. Lutz Popp, Gartenbauexperte vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL) empfiehlt deshalb, die Eisheiligen weiterhin als Orientierung für den Pflanztermin zu nutzen, auch wenn frühsommerliche Temperaturen das Gegenteil nahelegen.

Die Eisheiligen: ein stabiler Gartenkalender
Die Eisheiligen zählen zu den bekanntesten Bauernregeln im deutschsprachigen Raum. Benannt sind sie nach Heiligentagen im katholischen Kalender: Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und die „Kalte Sophie" (15. Mai). In dieser Zeit treten statistisch häufiger Kaltlufteinbrüche auf. Bei klaren Nächten kann die Temperatur in Bodennähe deutlich absinken. Für empfindliche Pflanzen kann das fatale Folgen haben.

Für diese Pflanzen gilt besondere Vorsicht
Besonders gefährdet sind wärmeliebende Kulturen: Tomaten, Gurken, Paprika, Chili, Zucchini und Basilikum. Auch Balkonpflanzen wie Geranien oder Petunien vertragen keine Temperaturen um den Gefrierpunkt und sollten erst nach Mitte Mai dauerhaft ins Freie.

„Gerade bei Tomaten zeigt sich jedes Jahr, wie schnell ein früher Pflanztermin zum Problem werden kann", weiß Dr. Popp und ergänzt: „Wer nach den Eisheiligen pflanzt, hat meist keinen Nachteil, im Gegenteil: Die Pflanzen entwickeln sich bei stabileren Temperaturen oft schneller und gleichen einen vermeintlichen Vorsprung eher erfolgter Pflanzungen rasch wieder aus."

Klimatische Veränderungen im Frühjahr
Wärmere Frühjahre führen dazu, dass viele Pflanzen früher austreiben und Hobbygärtner:innen früher pflanzen möchten. Das Risiko für späte Kälteeinbrüche verschwindet dadurch jedoch nicht. Wie eine Auswertung des Deutschen Wetterdienstes aus dem Jahr 2023 zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit für Spätfrostschäden in den vergangenen Jahrzehnten sogar gestiegen: Weil Pflanzen früher in empfindliche Wachstumsphasen eintreten, treffen Kaltlufteinbrüche sie zur Unzeit, auch wenn Frost insgesamt seltener vorkommt.

„Der Klimawandel verschiebt die Vegetationsphase nach vorne, macht das Frühjahr aber nicht automatisch frostfrei. Wer sich allein von warmen Apriltagen leiten lässt, muss im Mai unter Umständen mit Schäden rechnen,“ warnt der Experte.

Wer früher pflanzt, muss schützen
Wer dennoch bereits vor Mitte Mai pflanzen möchte, sollte geeignete Schutzmaßnahmen einplanen. Gartenvlies, Folienhauben oder ein kleiner Folientunnel können empfindliche Pflanzen über Nacht vor Kälte schützen. Balkonpflanzen lassen sich bei Frostwarnung kurzfristig an einen geschützten Ort stellen oder ins Haus holen.

Ab dem 16. Mai können empfindliche Pflanzen in vielen Gärten dauerhaft ins Freie im Beet ebenso wie auf Balkon und Terrasse.


Neues Amtsblatt
Am 23. April 2026 ist ein neues Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es enthält fünf öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Dinslaken. Ab sofort sind die städtischen Amtsblätter über folgende Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de/termine.  


NRW: Bezug von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 2025 um 1,6 % gestiegen
* Anstieg der Empfängerzahlen fiel geringer aus als im Vorjahr
* Zuwachs erneut nur bei Grundsicherung im Alter
* Anstieg bei Ukrainerinnen und Ukrainern schwächt sich ab

Ende 2025 wurden 326.285 Menschen mit Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) gezählt – das waren 1,6 % mehr als zum Jahresende 2024. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der Anstieg damit geringer aus als im Vorjahr (damals +3,7 %).

2024 dürfte eine Anhebung der Regelsätze zu dem vergleichsweise hohen Anstieg beigetragen haben. Im Jahr 2025 wurden die Regelsätze nicht erhöht. Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung haben Erwachsene, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können und entweder dauerhaft voll erwerbsgemindert sind oder das Renteneintrittsalter erreicht haben. Dieses lag im Dezember 2025 bei 66 Jahren und 2 Monaten.

Anstieg der Zahl der Leistungsbeziehenden nur bei Grundsicherung im Alter Wie schon in den Vorjahren ist 2025 ausschließlich die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter gestiegen und zwar um 3,0 % auf 201.940. Die Zahl der Personen mit Bezug von Grundsicherung bei Erwerbsminderung ist dagegen erneut leicht gesunken, um 0,6 % auf 124.345.



Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter stieg seit 2020 kontinuierlich an. Dies ist nicht nur auf die in der ersten Hälfte des Jahrzehnts wachsende Zahl der Menschen, die das Renteneintrittsalter erreicht haben, zurückzuführen, sondern auch darauf, dass seit 2020 der Anteil der Personen mit Bezug von Grundsicherungsleistungen an den älteren Menschen zugenommen hat

 Anstieg der Zahl der Ukrainerinnen und Ukrainer mit Bezug von Grundsicherung im Alter setzt sich abgeschwächt fort Einen Anstieg der Zahl der Personen mit Bezug von Grundsicherung im Alter gab es 2025 sowohl bei den Frauen (+1,0 %) und Männern (+1,8 %) mit deutscher Staatsangehörigkeit als auch bei den nicht-deutschen Frauen (+6,1 %) und Männern (+6,3 %).

Bei den Nichtdeutschen fiel der Anstieg wie schon in den Vorjahren höher aus. Dies ist unter anderem auf den Zuwachs bei den Ukrainerinnen und Ukrainern zurückzuführen: Ende 2025 bezogen 23.720 Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit Grundsicherung im Alter, das waren 9,8 % mehr als Ende 2024. Der Anstieg fiel damit aber auch hier geringer aus als im Vorjahr (damals +14,5 %).



Mehr Frauen als Männer erhalten Grundsicherung im Alter
Grundsicherung im Alter erhalten mehr Frauen als Männer: Der Frauenanteil lag Ende 2025 bei 58,1 %. Bei den Personen mit Bezug von Grundsicherung bei Erwerbsminderung sind dagegen die Männer mit 56,3 % in der Mehrheit.

Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr 2024 um 5 % gestiegen
• 426 Milliarden Euro aus öffentlicher und privater Hand für Bildung, Forschung und Wissenschaft
• Anteil der Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt bei 9,8 %

Die öffentlichen Haushalte und der private Bereich haben im Jahr 2024 nach vorläufigen Berechnungen 426 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft in Deutschland ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das nominal (nicht preisbereinigt) 21 Milliarden Euro beziehungsweise 5 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2024 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 9,8 %.

Bildungsbudget 2024 bei 305 Milliarden Euro
Das Bildungsbudget der öffentlichen Haushalte und des privaten Bereichs belief sich 2024 insgesamt auf 305 Milliarden Euro (Anteil am BIP: 7,0 %), das waren 6 % mehr als im Vorjahr. Mit 250 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben auf Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft.

Dazu gehören Ausgaben für Schulen und den schulnahen Bereich (zum Beispiel Schülerbeförderung) in Höhe von 141 Milliarden Euro, 55 Milliarden Euro für tertiäre Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) und 50 Milliarden Euro für Kindertageseinrichtungen.

Für die Bildungsförderung (zum Beispiel BAföG) wurden weitere 15 Milliarden Euro aufgewendet. Auf zusätzliche bildungsrelevante Bereiche wie die betriebliche Weiterbildung, Horte, Einrichtungen der Jugendarbeit und Volkshochschulen entfielen insgesamt 30 Milliarden Euro. Die Ausgaben von Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen für Forschung und Entwicklung lagen 2024 bei 113 Milliarden Euro und damit 4 % höher als im Vorjahr.

Für die sonstige Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur (zum Beispiel Bibliotheken oder Museen) wurden insgesamt 8 Milliarden Euro aufgewendet (+5 %). Knapp zwei Drittel der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft 2023 öffentlich finanziert Angaben über die Finanzierungsstruktur nach Trägern liegen bislang nur für das Jahr 2023 vor.

In diesem Jahr finanzierten die öffentlichen Haushalte 64 % der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft (Bund: 13 %, Länder: 38 %, Gemeinden: 13 %). Ein Drittel (33 %) wurden vom privaten Bereich (Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbszweck und private Haushalte) und 2 % vom Ausland übernommen.



Gelungener Auftakt der Gesundheitswoche in Wesel
Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung im Ratssaal ist die diesjährige Gesundheitswoche der Stadt Wesel erfolgreich gestartet. Zahlreiche Interessierte nahmen am Montag, 20. April 2026, an der Eröffnung teil. Bürgermeister Rainer Benien eröffnete die Veranstaltung und betonte dabei die Bedeutung der Gesundheitswoche.

v. l.: Bürgermeister Rainer Benien, Referentin Sabine Fabek-Fest, Integrationsbeauftragte Lotte Goldschmidtböing und Gleichstellungsbeauftragte Regina Schmitz-Lenneps

Ziel sei es, den Menschen Impulse zu geben, ihrer Gesundheit im Alltag einen höheren Stellenwert einzuräumen. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung folgte der Vortrag „Stress und Gesundheit – Wege zu mehr innerer Balance“ von Sabine Fabek-Fest. Die Referentin vermittelte praxisnahe Ansätze zum Umgang mit Stress und zeigte Möglichkeiten auf, das eigene Wohlbefinden nachhaltig zu stärken. Der Vortrag wurde von den Teilnehmenden aufmerksam verfolgt und stieß auf positive Resonanz.

Wesel: Lutz Horst Schmidt für fünf Jahre ins Schiedsamt gewählt
Neuer Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Wesel II ist Lutz Horst Schmidt. Er wurde vom Rat der Stadt Wesel für fünf Jahre in das Ehrenamt gewählt. Der Schiedsamtsbezirk Wesel II umgrenzt das Gebiet südliche Innenstadt, Wackenbruch, Fusternberg und Lippedorf.
Die Direktorin des Amtsgerichtes Wesel, Margarete Funken-Schneider, hat den Schiedsmann Lutz Horst Schmidt in seinem Amt bestätigt.

Wesel: Junge Botschafter*innen der Erinnerung gesucht!
Volksbund startet Lernprojekt für Jugendliche, unterstützt von der Bethe-Stiftung und dem Riga-Komitee
„Die Geschichte ist eine gute Lehrerin. Aber wir müssen auch gute Schüler sein.“ Das sagt Wolfgang Schneiderhan, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. 

Hier setzt die Bildungsarbeit des Volksbundes an: Sie bringt junge Menschen an die authentischen Orte der Geschichte. Riga ist ein solcher Lernort. In den Wäldern von Riga-Bikernieki wurden 1941 und 1942 über 35.000 jüdische Kinder, Frauen und Männer von deutschen Einsatzgruppen und einheimischen Kollaborateuren ermordet.

Das im Jahr 2000 gegründete Riga-Komitee ist ein bundesweit einzigartiges erinnerungskulturelles Netzwerk, in dem sich über 80 Herkunftsstädte der nach Riga deportierten Menschen zusammengeschlossen haben. Auch Wesel ist am 5. Februar 2019 offiziell als 61.

Mitgliedsstadt dem Deutschen Riga-Komitee beigetreten. Der Volksbund als Mitbegründer des Riga-Komitees hat dort eine Außenausstellung installiert. Doch das ist nicht genug: Die Erinnerung muss weitergetragen werden. Deshalb sucht der Volksbund „Junge Botschafter der Erinnerung“ und lädt 30 Schülerinnen und Schüler aus den „Riga-Städten“ im September zu einer Reise an die Gedenkorte ein.

So sollen sie zu Botschafterinnen und Botschaftern der Erinnerungskultur und des Riga-Komitees in ihren jeweiligen Städten werden. Dieses Lernprojekt will der Volksbund gemeinsam mit dem Riga-Komitee und mit Unterstützung der Bethe-Stiftung in Bergisch Gladbach umsetzen. Dazu sammelt der Volksbund Spenden.

Die Bethe-Stiftung wird die eingegangenen Spenden bis zu einem Betrag von mindestens 30.000 Euro verdoppeln. „Die Achtung der Würde jedes Menschen und die Anerkennung der Souveränität eines anderen Staates sind keine Selbstverständlichkeiten; beides ist auch in unserer Zeit bedroht.

Kenntnisse der Verbrechen des Nationalsozialismus und die persönliche Betroffenheit, die der Besuch einer Gedenkstätte wie der in Riga auslöst, ermöglichen es jungen Menschen, aus der Geschichte für unsere Zukunft zu lernen. Das ist ein Hauptanliegen der Bethe-Stiftung; sie unterstützt deshalb das Projekt ‚Junge Botschafter der Erinnerung gesucht.‘“  

Jugendliche des Sportvereins PSV Wesel besichtigten im Rahmen einer Gedenkstättenfahrt untern anderem das Jüdische Viertel in Amsterdam (Jodenbuurt), hier die Portugiesische Synagoge. Bereits in der Vergangenheit haben sich Jugendliche aus Wesel um Plätze für Projekte des Volksbundes beworben.

So begaben sich unter anderem Jugendliche gemeinsam mit Betreuern der Deutschen Kriegsgräberfürsorge in Riga auf Spurensuche nach den Menschen, die 1941/1942 in das Rigaer Ghetto deportiert oder in den umliegenden Wäldern und Konzentrationslagern ermordet worden sind. Im Wald von Bikernieki erinnert eine Gräber- und Gedenkstätte an die Opfer.

Sie liegt zehn Kilometer von der Rigaer Altstadt entfernt. Dort haben die Weseler Jugendlichen gemeinsam mit anderen Jugendlichen die Gräber der Opfer gepflegt. Mindestens 33 der ermordeten Menschen jüdischen Glaubens kamen aus Wesel (27) bzw. Büderich (6). Seit dem Beitritt der Stadt Wesel zum Riga-Komitee haben Schulen und Gruppen aus Wesel die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung aus dem eingerichteten Fördertopf für Fahrten zu Gedenkstätten zu beantragen.

Im Jahr 2021 wurde sogar eine zweite Haushaltsstelle eingerichtet, die nun auch Fahrten zu Gedenkstätten politischer Gewaltherrschaft der DDR-Diktatur fördert. Aus den Förderprogrammen „Riga-Komitee“ und „Jugend erinnert“ stehen nun jährlich insgesamt 18.000 Euro an Zuschüssen zur Verfügung.

Übernommen werden unter anderem Eintrittspreise, Führungen, Seminare oder Workshops von Gedenkstätten, Dokumentations- und Begegnungszentren sowie Lern- und Erinnerungsorten. Ebenso werden anteilig Reisekosten von der Stadt übernommen, wenn die Reise ausschließlich dem Besuch einer Gedenkstätte gilt. Insgesamt konnten bisher Gedenkstättenfahrten für über 200 Jugendliche gefördert werden.

Kleve: Dankeskaffee für Engagierte des Volksbundes im Café Moritz
Bei einem feierlichen Dankeskaffee hat Bürgermeister Markus Dahmen am Donnerstagnachmittag, 16. April 2026, den engagierten Sammlerinnen und Sammlern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine Anerkennung ausgesprochen. Die Veranstaltung würdigte den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen, die Jahr für Jahr den Erhalt von Kriegsgräbern und die Erinnerungsarbeit unterstützen.

Bürgermeister Dahmen dankte den Ehrenamtlichen bei einem Dankeskaffee im Café Moritz.

Besonders hervorgehoben wurden die Beiträge der Heimatvereine Arenacum Rindern, Donsbrüggen, Kellen und Reichswalde. Mit viel persönlichem Engagement, Zeit und Überzeugungskraft waren ihre Mitglieder in den vergangenen Wochen und Monaten unterwegs, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln.

„Dieses ehrenamtliche Wirken ist alles andere als selbstverständlich“, betonte der Bürgermeister. „Sie leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft und für die Erinnerungskultur.“ Ein weiterer Dank galt der Bundeswehr, die im vergangenen November mit der Ausgabe von Erbsensuppe die Innenstadtsammlung in Kleve unterstützte.

Wie immer wurde die Aktion gut angenommen und trug sichtbar zum Spendenerfolg bei. Der Dankeskaffee bot eine willkommene Gelegenheit zum Austausch in geselliger Atmosphäre. Bei Kaffee und Kuchen blickten die Beteiligten auf eine erfolgreiche Sammlung zurück – verbunden mit der gemeinsamen Motivation, sich auch künftig für diese wichtige Aufgabe einzusetzen. 

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt sich seit vielen Jahren für die Pflege und den Erhalt von Kriegsgräbern ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland. Für weitere Infos über die Arbeit des Volksbundes und Möglichkeiten zur Unterstützung erreichen Interessierte die Website des Volksbundes unter www.volksbund.de.

Bewegung verbindet Generationen: Einladung zum großen Bewegungstag in Wesel
Am Samstag, 25. April 2026, wird der Schulhof der GGS Innenstadt (Böhlstraße 12) in Wesel von 14:00 bis 17:00 Uhr zum Treffpunkt für Bewegung, Begegnung und Gesundheit: Die Stadt Wesel lädt gemeinsam mit dem Familiengrundschulzentrum Innenstadt, dem Offenen Ganztag sowie dem Kreissportbund Wesel zum Bewegungstag für Jung und Alt ein.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das Spaß an Bewegung mit Gesundheitsförderung verbindet. Ob beim Glücksrad, auf dem Rollatorparcours oder beim Alltags-Fitness-Test für Seniorinnen und Senioren – hier kann jeder aktiv werden. Auch spielerische Angebote wie Fußballdarts sorgen für Unterhaltung und Bewegung für die ganze Familie.

Sportlich wird es zudem mit dem WTV Wesel, der mit Aktionen rund um den Basketball zum Mitmachen einlädt. Ein besonderes Highlight ist die kostenlose Hockergymnastik, die von 14:30 bis 15:30 Uhr in der angrenzenden Turnhalle angeboten wird. Dieses niedrigschwellige Bewegungsangebot richtet sich insbesondere an ältere Menschen und alle, die ihre Mobilität sanft fördern möchten.

Darüber hinaus informiert der Kreissportbund Wesel gemeinsam mit ReGe Pflege an einem Infostand über Präventionsangebote für Pflegebedürftige im häuslichen Umfeld. Ergänzt wird das Angebot durch die Präsentation moderner Mobilitätshilfen: Die Firma ergoflix stellt zusammen mit dem Sanitätshaus Luttermann verschiedene Möglichkeiten vor, die den Alltag erleichtern – darunter auch Elektrorollstühle.

Der Bewegungstag richtet sich ausdrücklich an Menschen aller Altersgruppen und lädt dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden, Neues auszuprobieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Datum: Samstag, 25. April 2026 Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr Ort: Schulhof der GGS Innenstadt, Böhlstraße 12, Wesel Die Stadt Wesel freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen bewegten Nachmittag für die ganze Familie. Stadtteilarbeit

B70 Wesel: Vollsperrung der Hagerstownstraße am Wochenende
Von Freitag (24.4.) 20 Uhr, bis Montag (27.4.) 5 Uhr, sperrt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein die B70  (Hagerstownstraße), zwischen der B58 (Schermbecker Landstraße) und Am Schepersfeld. Während der Vollsperrung werden im Rahmen der B58n Wesel Südumgehung Versorgungsleitungen in offener Bauweise quer unter der B70 (Hagerstownstraße) verlegt.

Eine Umleitung für den Straßenverkehr wird vor Ort über die B58 (Schermbecker Landstraße / Kaiserring / Roonstraße / Schillstraße), B8 (Südring / Hansaring / Grafenring / Reeser Landstraße / Bocholter Straße) zur L7 (Emmericher Straße) und umgekehrt eingerichtet. Zu Fuß Gehende und Radfahrende werden über die bereits vorhandenen Umleitungen geführt. Des Weiteren wird die mobile Baustellenampel im Knotenpunkt B58 (Schermbecker Landstraße)/B70 (Hagerstownstraße) während der Sperrzeit ausgeschaltet.  (straßen.nrw).

Kleve: Bauarbeiten zur Umgestaltung des Stadthallen-Parkplatzes haben begonnen 
Die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Parkplatzes an der Stadthalle haben begonnen. Auf dem großen Parkplatz südlich der Klever Stadthalle rollen aktuell Bagger anstelle von Autos: In der vergangenen Woche haben dort die Bauarbeiten zur Umgestaltung des innerstädtischen Parkbereiches begonnen.

Bis Ende Oktober 2026 soll der Parkplatz größere Grünflächen erhalten, optisch aufgewertet und besser in das moderne Stadthallenumfeld integriert werden. Gestartet sind die Bauarbeiten nun auf dem kostenpflichtigen Abschnitt des Parkplatzes direkt an der Stadthalle mit seinen rund 90 Stellplätzen.

Während der Bauarbeiten kann dort nicht geparkt werden. Die gut 30 kostenfreien Stellplätze am Spielplatz sind zurzeit noch nutzbar, alternativ stehen die innenstadtnahen Parkplätze rund um die Hafenstraße zur Verfügung. Mit dem Umbau des Parkplatzes geht eine neue Anordnung der einzelnen Parkbuchten einher.

Künftig werden die insgesamt rund 90 Stellflächen durch zwei Einbahnstraßen mit Schrägparkplätzen erschlossen. Hierdurch verringert sich der Anteil befestigter Ausbauflächen und es bleibt mehr Platz für größere Grünflächen. Einerseits bietet das bessere Standbedingungen für die großen Platanen, andererseits kann Regenwasser auf dem umgestalteten Parkplatz einfacher versickern.

Die Planung für den Umbau des Parkplatzes.

Alle Bestandsbäume bleiben im Zuge des Umbaus erhalten. Zudem pflanzt die Stadt Kleve sieben neue Bäume. Zur Wasserstraße und zum Uferwanderweg wird der Parkplatz mit niedrigen Hecken abgegrenzt. 

Die Beleuchtung des Parkplatzes wird mit neuer LED-Technik aufgerüstet, deren Lichtstärke bei Bedarf angepasst werden kann. So ist es etwa möglich, den Parkplatz nach dem Ende einer Veranstaltung in der Stadthalle gezielt heller zu erleuchten, um die Sicherheit zu erhöhen.

In unmittelbarer Nähe zum Eingang der Stadthalle entstehen vier Behindertenparkplätze sowie eine neue Abstellanlage für Fahrräder. Nördlich der Stadthalle, unweit des Eingangs zum Restaurant Schwanenstuben, werden zudem 16 überdachte Stellplätze für Fahrräder gebaut. Für die Errichtung der überdachten Abstellanlage erhält die Stadt Kleve Fördermittel aus der Förderrichtlinie Nahmobilität und dem Sonderprogramm Stadt und Land.

In den Umbau des Parkplatzes investiert die Stadt Kleve rund 700.000 Euro. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten Ende Oktober endet zugleich auch die umfangreiche Umgestaltung des Stadthallenumfeldes, die seit 2017 in verschiedenen Bauabschnitten umgesetzt wurde. 

Seither wurde der gesamte Bereich rund um die Klever Stadthalle komplett neugestaltet: Straßenführung und Straßenraumgestaltung der Lohstätte und der Wasserstraße wurden modernisiert, der Parkplatz im Norden wurde erneuert, es wurde ein Uferwanderweg anstelle der Straße Bleichen angelegt und ein Vorplatz für die Stadthalle sowie ein großer neuer Spielplatz errichtet.

Moers: David Schmellenkamp ist stellvertretender Leiter des Jugendamts
Verlässlichkeit, Erfahrung und ein genauer Blick für Verwaltungsabläufe: Das Jugendamt der Stadt Moers bekommt Verstärkung in der Führung. David Schmellenkamp ist am Mittwoch, 22. April, zum neuen stellvertretenden Leiter bestellt worden. Er unterstützt damit Jugendamtsleiterin Bettina Speier.

Beigeordneter Claus Arndt, Jugendamtsleiterin Bettina Speier (v. l.), Personalchef Thomas Waerder und Personalratsvorsitzende Nadine Koziel (v. r.) gratulieren David Schmellenkamp. (Foto: pst)

Der Verwaltungsexperte kennt das Haus aus dem Effeff. Bereits seit 2009 ist er im Jugendamt tätig, seit 2015 in leitenden Funktionen. „Mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem fundierten Fachwissen bringt David Schmellenkamp beste Voraussetzungen für die Aufgabe mit“, sagte der Beigeordnete/Jugenddezernent Claus Arndt bei der Bestellung. 

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen“, entgegnete David Schmellenkamp. „Die wichtige Arbeit für Kinder, Jugendliche und Familien in unserer Stadt weiter voranzubringen, ist für mich ein großer Ansporn.“
Mit der Bestellung stärkt die Stadt gezielt die Führungsstruktur im Jugendamt und setzt auf Kontinuität und Kompetenz aus den eigenen Reihen.

Kreis Wesel: Pankraz Gasseling als Vorsitzender des Runden Tisches Ältere Menschen wiedergewählt
Am Montag, 20. April 2026, hat sich der Runde Tisch „Ältere Menschen“ im Kreis Wesel neu konstituiert. Landrat Ingo Brohl hieß die Delegierten willkommen, die von den kreisangehörigen Kommunen und den Kreistagsfraktionen entsandt wurden, und zog in seiner Eröffnungsrede Bilanz seit Einrichtung des Gremiums im September 2005. 

„Der Runde Tisch ‚Ältere Menschen‘ ist ein wertvoller Ort des Austauschs. Seit 2005 bringt er Erfahrung und Engagement zusammen und liefert wichtige Impulse für unsere Arbeit vor Ort. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssen wir die Perspektiven älterer Menschen konsequent in den Mittelpunkt stellen. Es geht um Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde bis ins hohe Alter. Ich danke allen Mitgliedern herzlich für ihr Engagement.“

Anita Schubert, Fachdienstleiterin, führte die Sitzung und leitete durch die Tagesordnung. Auf der Agenda standen neben der Wiederwahl des Vorsitzes auch die Benennungen von Vertreterinnen und Vertretern des Runden Tisches in die Fachausschüsse des Kreistages, in die Kommunale Konferenz Alter und Pflege, in die Kommunale Gesundheitskonferenz sowie in die Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung NRW.

Die Mitglieder bestätigten Pankraz Gasseling aus Xanten im Amt des Vorsitzenden. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gabriele van Royen aus Sonsbeck gewählt. Beide nahmen die Wahl an und dankten für das entgegengebrachte Vertrauen.

Im weiteren Verlauf informierten die Pflegeberaterinnen des Kreises, Martina Matenaers und Marieke Venhoven, über die Angebote der Pflegeberatung in den Städten und Gemeinden. Sie wiesen darauf hin, dass viele hilfe- und pflegebedürftige Menschen sowie deren Angehörige Beratungsstellen erst sehr spät aufsuchen.

Deshalb sei es wichtig, sich frühzeitig über mögliche Leistungsansprüche und passende Unterstützungsangebote zu informieren. Die Pflegeberatung im Kreis Wesel vermittelt Informationen als Grundlage für fundierte Entscheidungen unabhängig, neutral und kostenfrei.  

Die Kontaktdaten der kommunalen Pflegeberatungsstellen sind unter www.pflege-kreis-wesel.de abrufbar. Ein weiterer Programmpunkt war der Erfahrungsbericht von Rainer Rabsahl zur Arbeit der Ombudsperson nach dem Wohn- und Teilhabegesetz NRW. In seiner Funktion als Ombudsperson für den Kreis Wesel ist Rabsahl Anlaufstelle bei Problemen, Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten in Pflege- und Betreuungseinrichtungen.

Anhand typischer Fälle erläuterte er die Aufgaben, Zuständigkeiten und das Beschwerdeverfahren. Den Runden Tisch Ältere Menschen hat der Kreistag 2005 ins Leben gerufen.  

Mitglieder des Runden Tisches Ältere Menschen mit Landrat Ingo Brohl, Fachdienstleiterin Anita Schubert, Geschäftsstelle Heide Westrich

Am 5. Mai: vhs-Abend zu Fragen rund um die Altersrente
Muss man seine Rente beantragen, bevor man in den Ruhestand geht? Was ist eine Kontenklärung? Diese und weitere Fragen beantwortet die Veranstaltung ‚Altersrente – Wer? Wann? Wie(viel)?‘ der vhs Moers -Kamp-Lintfort am Dienstag, 5. Mai, ab 18.30 Uhr. 

Der Abend findet in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Rheinland (DRV) in den Räumen der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine rechtzeitige Anmeldung für den kostenlosen Abend ist erforderlich. Dies ist telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Deutsch-Französisch-Quiz mit der vhs am 4. Mai
Für frankophile Ratefüchse bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Montag, 4. Mai, Gelegenheit, sich bei einem deutsch-französischen Quiz zu messen. Ab 19 Uhr können sich Rateteams, aber auch Einzelpersonen, 30 Fragen rund um Frankreich, die französische Lebensart, Kunst und Musik stellen.

Durch den Abend, der zweisprachig in Deutsch und leichtem Französisch stattfindet, führt als ‚maîtresse du jeu‘ Marie-Christine Schwitzgöbel. Veranstaltungsort ist das Alte Landratsamt, Kastell 5b. Eine vorherige Anmeldung für den Quiz-Abend ist unbedingt erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich. 

Elisabeth-Turnhalle: Dinslaken sperrt Halle vorsorglich für weitere Nutzung
Im Rahmen der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 22.04.2026 wurden soeben aktuelle fachliche Einschätzungen zum baulichen Zustand der Turnhalle an der Elisabethstraße erörtert. Ergebnis: Die 1962 errichtete Halle wird vorsorglich und mit sofortiger Wirkung geschlossen, sowohl für den Schul- als auch für den Vereinssport.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass zwar keine akute Gefährdung besteht, aber auch keine Risiken hinsichtlich der Verkehrssicherheit eingegangen werden sollen. Deshalb hat die Verwaltung entschieden, mit der Schließung nicht mehr bis zu den Sommerferien zu warten. Die Stadt prüft nun alle Möglichkeiten zum alternativen Sportbetrieb für Schulen und Vereine und wird sich zeitnah dazu äußern.

Dinslaken prüft Schreiben von Bundestagsabgeordneten wegen Bundesprogramm
Die Stadtverwaltung hat die Nachricht des Bundestagsabgeordneten Sascha H. Wagner vom 22.04.2026 zur Kenntnis genommen. Darin berichtet der Bundestagsabgeordnete, dass er vom Hörensagen Kenntnis darüber erlangt habe, dass die Bewerbung der Stadt für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ aufgrund unvollständiger Unterlagen nicht berücksichtigt werden konnte. 

Diese Aussage hat die Stadtverwaltung zum Anlass genommen, um zu prüfen, ob die Darstellung stimmt. Nach einer Prüfung weist die Stadt diese Aussage deutlich zurück. Vielmehr habe die Stadt in mehreren beigefügten Unterlagen auf die finanzielle Notlage der Stadt hingewiesen. So hat die Stadt am 29.01.2026 ein Schreiben des Stadtkämmerers eingereicht, der darin feststellt, dass sich Dinslaken in den Jahren 2025 und 2026 in der vorläufigen Haushaltssicherung befunden hat bzw. befindet.

Außerdem wurde ein Schreiben des Landrats aus dem Jahr 2025 beigefügt, in dem dieser darstellt, dass der Haushalt für 2025 nicht genehmigt wird und auch das Haushaltssicherungskonzept nicht genehmigt ist. Gefordert war für die Bewerbung lediglich ein formloser Nachweis über die finanzielle Notlage der Stadt.   


Notdienst am Tag der Arbeit Enni am 1. Mai jederzeit erreichbar  
Die Kundenzentren der Enni-Unternehmensgruppe bleiben am „Tag der Arbeit“, Freitag, 1. Mai, sowie am Samstag, 2. Mai, geschlossen. Für Notfälle in der Energie‑ und Wasserversorgung, der öffentlichen Kanalisation oder auf den Moerser Straßen ist der Bereitschaftsdienst an beiden Tagen rund um die Uhr erreichbar. Hilfe gibt es jederzeit unter der Moerser Rufnummer 02841 / 104 114.

Moers: Geänderte Abfallabfuhr durch den „Tag der Arbeit“
Touren verschieben sich um einen Tag  
Der Feiertag „Tag der Arbeit“ am Freitag, 1. Mai, wirkt sich auf die Abfallabfuhr in Moers aus. Die regulär freitags stattfindenden Abfuhrtouren werden auf Samstag, 2. Mai, verlegt. Betroffen sind die Rest- und Bioabfallabfuhr sowie die Sammlung der gelben Tonnen und Säcke. Die Enni bittet alle Haushalte, ihre Abfallbehälter am geänderten Abfuhrtag rechtzeitig bereitzustellen.

Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und Reinigung, empfiehlt einen Blick in den Enni‑Abfallkalender, in dem alle Änderungen übersichtlich aufgeführt sind. Zusätzlich bietet die App „Meine Enni“ einen praktischen Erinnerungsservice.

Der Kreislaufwirtschaftshof bleibt am 1. Mai geschlossen und öffnet am Samstag, 2. Mai, wieder zu den gewohnten Zeiten. An diesem Tag ist auch das Schadstoffmobil am Kreislaufwirtschaftshof der Enni am Jostenhof im Einsatz.

Ein Tag auf der Baustelle: Jugendliche schnupperten am Girls' and Boys' Day bei der Enni
Beim bundesweiten „Girls' and Boys' Day“ konnten Mädchen und Jungen am Donnerstag (23.4.) wieder ihre Talente erproben und Berufe kennenlernen, die vermeintlich typisch für das andere Geschlecht sind. Auch die Enni beteiligte sich erneut an dem Aktionstag und empfing insgesamt 15 Jugendliche, die in sechs unterschiedliche Bereiche hineinschnupperten – von der Kfz-Werkstatt über die Schwimmbäder bis hin zum Kreislaufwirtschaftshof.

„Viele unserer Arbeitsfelder sind klassische Männerdomänen. Umso mehr freuen wir uns, wenn sich Mädchen und junge Frauen für unsere technischen Berufe interessieren“, erklären die Enni-Vorstände Sandra Jungmaier und Stefan Krämer. Die Enni biete deshalb gezielt Praktika und Schnuppertage an und beschäftige längst auch Frauen in der Straßenreinigung, im Kanalbereich und in der Entsorgung.

„Wir wollen Mädchen die Scheu vor technischen Berufen nehmen und sie für einen unserer Ausbildungsberufe begeistern.“  Natürlich sind auch Jungs am Jostenhof herzlich willkommen. Und so erhielt Phillip Einblicke in die Arbeit auf dem Kreislaufwirtschaftshof, während Chiara, Nika und Laurina auf einer Musterbaustelle Tätigkeiten aus dem Garten- und Landschaftsbau kennenlernten. Unter anderem stand die sogenannte Drei-Bock-Verankerung auf dem Programm: Dabei wird ein frisch gepflanzter Baum mit drei Pfählen sowie mit Seilen oder Gurten stabilisiert.

Außerdem erfuhren die Jugendlichen, welche Steinarten im GaLaBau zum Einsatz kommen und wie richtig gesät wird. Laurina (13), Schülerin der achten Klasse der Gesamtschule Niederberg, kann sich gut vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten. „Ich bin gerne draußen in der Natur, und das Pflanzen hat mir richtig Spaß gemacht“, sagt sie.

Die Enni-Vorstände Stefan Krämer und Sandra Jungmaier mit vier Jugendlichen, die den Bereich Garten- und Landschaftsbau kennenlernten, sowie drei Enni-Kolleginnen, die den Projekttag betreuten.

Nika (14) ist bei der Berufswahl noch unentschlossen, während sich Chiara (15) aktuell ein Medizinstudium vorstellen kann. „Trotzdem macht es Spaß, mal ganz andere Berufe kennenzulernen. Tagespraktika sind für einen ersten Eindruck ideal – sonst absolviert man vielleicht ein zweiwöchiges Praktikum, obwohl einem der Job gar nicht gefällt“, findet sie.

Diese Einschätzung teilt auch die Enni, die in Zukunft verstärkt Schnuppertage anbieten will. Insgesamt bildet das Unternehmen derzeit in zwölf verschiedenen Berufen aus. Weitere Informationen zu Praktika und Ausbildungsberufen gibt es auf www.karriere.enni.de

Mai-Ablesung startet: Enni erfasst Zählerstände in Meerbeck
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im Mai in Moers Meerbeck unterwegs. Im Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 4.400 Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund 5.900 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.

Unterstützt wird Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft ASL Services. Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände selbst übermitteln können.

Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich. „Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell und reibungslos durchführen können, sollten die Zähler frei zugänglich sein.“

Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni nachfragen.

Stiftung Lesen: Sonderausgabe zum Welttag des Buches
Zahlreiche Familien besitzen kaum und vor allem zu wenig unterschiedlichen Lesestoff. Doch gerade eine Vielfalt an Geschichten holt Kinder mit ihren Interessen ab und macht Lesen für sie als mögliche Freizeitbeschäftigung überhaupt erst sichtbar. Genau darauf machen wir zum Welttag des Buches am 23. April aufmerksam – ein Aktionstag, der jedes Jahr daran erinnert, welche Bedeutung Lesen für Kinder, Familien und unsere Gesellschaft hat.

Die bundesweite Buch-Gutschein-Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ von Stiftung Lesen, Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post und DHL sowie dem ZDF schenkt vielen Kindern ihr allererstes Buch – und das in der vierten Klasse. 

Dieser Fakt zeigt, wie wichtig Buchgeschenke sind. In diesem Jahr verschenken die teilnehmenden Buchhandlungen den Comicroman „Der fliegende Klassenscooter“ vom Autorenduo Andreas Hüging und Angelika Niestrath sowie Illustrator Timo Grubing an über 1,1 Millionen Schulkinder der 4. und 5. Klassen sowie aus Förder- und Willkommensklassen – ein spannendes Zeitreise-Abenteuer, das Lust aufs Weiterlesen macht.

Unterrichtsmaterial zum Welttagsbuch

© Stiftung Lesen 

Ergänzt wird der Welttag des Buches durch zahlreiche weitere Aktionen rund ums Lesen, die wir in diesem Newsletter sowie auf unseren Social-Media-Kanälen vorstellen. Die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister*innen der Länder. Jedes Jahr wird eigens für den Welttag des Buches ein neues Buch geschrieben, um Kinder für das Lesen zu begeistern.

Mithelfen und selbst aktiv werden Nehmen Sie den Welttag des Buches zum Anlass, um selbst aktiv zu werden. Gehen Sie in die Buchhandlung und beschenken Sie sich selbst und zum Beispiel ein Kind aus der Familie oder dem näheren Umfeld mit einem Buch – am besten die Kinder mitnehmen und selbst aussuchen lassen. Sie wollen mehr machen? Dann spenden Sie eine unserer Bücherboxen an eine Kita oder Schule in Ihrer Nähe – die Fachkräfte und Kinder werden es Ihnen danken.

Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente - BAGSO fordert Versachlichung der aktuellen Rentendiskussion
Die gesetzliche Rente ist und bleibt für die meisten Menschen in Deutschland die zentrale Säule der Alterssicherung. Sie muss deshalb weiterhin zum Ziel haben, den Lebensstandard im Alter zu sichern. Das fordert die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in ihrer Stellungnahme „Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente – Impulse zur Versachlichung der aktuellen Rentendiskussion“.

Die BAGSO warnt vor einer Rhetorik, die Ängste und Unsicherheiten schürt. Die jüngste Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass die gesetzliche Rentenversicherung künftig „allenfalls noch die Basisabsicherung“ für das Alter sein werde, ist nach Ansicht der BAGSO insoweit wenig hilfreich. „Wer ein ganzes Arbeitsleben in die Rentenkasse einzahlt, ob heute jung oder alt, muss sich darauf verlassen können, morgen eine auskömmliche Rente zu bekommen“, sagte BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner.

„Wir fordern die Bundesregierung auf, eine nachhaltige Rentenreform vorzulegen, die sozial gerecht ist und dazu beiträgt, Altersarmut zu verhindern.“ Die BAGSO fordert, die demografischen Effekte in den kommenden 15 bis 20 Jahren durch Maßnahmen auszugleichen, die das solidarische Rentensystem stabilisieren. Sie verweist darauf, dass die gesetzliche Rentenversicherung auch in der Vergangenheit besondere Lasten schultern musste.

In der Nachkriegszeit wurden aus der Rentenkasse soziale Kriegslasten mitfinanziert. Die heutige Rentnergeneration hat in der Zeit ihrer Erwerbstätigkeit die Kosten der deutschen Einheit mitgetragen. Die verzerrte öffentliche Debatte über die Rentenfinanzierung führt dazu, dass vor allem junge Menschen das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung verlieren.

Die BAGSO ruft deshalb dazu auf, zu einer sachlichen Debatte zurückzukehren. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission kann dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten. Zur Stellungnahme "Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente"

Bürgerbüro der Stadt Kleve bleibt am Samstag, 2. Mai 2026, geschlossen
Am ersten Maiwochenende bleiben die Dienststellen der Stadt Kleve geschlossen. Das Bürgerbüro der Stadt Kleve bleibt am Freitag, 1. Mai 2026, und am Samstag, 2. Mai 2026, ganztägig geschlossen. Entsprechende Aushänge an den Zugängen zum Klever Rathaus weisen auf die Schließzeit hin.

Ab Montag, 4. Mai 2026, öffnet das Bürgerbüro der Stadt Kleve wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Wer einen notwendigen Behördengang an einem Samstag erledigen möchte, hat dazu also noch am 25. April 2026 und dann erst wieder am 9. Mai 2026 Gelegenheit.  Alle Öffnungszeiten der verschiedenen städtischen Dienststellen sind auf www.kleve.de/oeffnungszeiten aufgeführt.

Landrat Ingo Brohl besucht Rettungswache in Moers – Inbetriebnahme des Rettungswachenstandorts
Am Mittwoch, 22. April 2026, besuchte Landrat Ingo Brohl gemeinsam mit der Moerser Bürgermeisterin Julia Zupancic die Rettungswache an der Homberger Straße in Moers.  Gemeinsam mit dem ärztlichen Leiter für den Rettungsdienst, Dr. Ralf Dittmer, Andre Gesthuysen und Tobias Wissen (Fachbereichsleitung Feuerwehr Moers) sowie Dr. Lars Rentmeister (Vorstandsmitglied Sicherheit und Ordnung, Kreis Wesel) besichtigten sie die neue Wache, die Anfang April 2026 in Dienst gestellt wurde. 

Mit dem Umzug der Rettungswache aus der Feuerwache in der Essenberger Straße hat der Kreis Wesel einen weiteren Schritt seines Rettungsdienstbedarfsplans umgesetzt. Die neue Rettungswache an der Homberger Straße bietet neben besseren Unterbringungsmöglichkeiten für die Einsatzkräfte eine deutlich verbesserte Erreichbarkeit von Notfallpatienten. Durch ihre zentrale Lage ermöglicht sie außerdem kürzere Reaktionszeiten bei notfallmedizinischen Einsätzen. 

„Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdienstes, die Tag und Nacht mit großem Einsatz und Professionalität für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sorgen“, so Landrat Ingo Brohl. „Die Inbetriebnahme der Rettungswache an der Homberger Straße ist ein wichtiger Schritt, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Versorgung im Kreis Wesel weiter zu stärken. Durch die zentrale Lage und die modernen Räumlichkeiten können sie noch schneller bei Notfällen vor Ort sein – das erhöht die Sicherheit und rettet im Zweifel Leben.“

Bürgermeisterin Julia Zupancic ergänzt: „Die neue Rettungswache an der Homberger Straße ist ein starkes Signal für eine moderne und verlässliche Notfallversorgung in unserer Stadt. Sie zeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommune ist, um die Infrastruktur kontinuierlich weiterzuentwickeln. Für die Menschen in Moers bedeutet das vor allem eines: schnelle Hilfe genau dann, wenn sie gebraucht wird.“ 

Landrat Ingo Brohl (mitte links) besuchte gemeinsam mit der Moerser Bürgermeisterin Julia Zupancic (5.v.l.), Vertreterinnen und Vertreter des Kreises Wesel sowie der Stadt Moers den Rettungswachenstandort an der Homberger Straße in Moers.

Erfolgreiche Tagung des Netzwerks „Flexible Teilzeit-Ausbildungsmodelle“ Kreis Wesel und Kreis Kleve
Im April 2026 tagte das Netzwerk „Flexible Teilzeit-Ausbildungsmodelle“ zum dritten Mal im Sitzungssaal des Xantener Rathauses. Veranstalter waren die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Wesel sowie der Jobcenter Kreis Wesel und Kreis Kleve gemeinsam mit der Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel.

Im Mittelpunkt der Tagung stand die Teilzeitberufsausbildung als lebensphasenorientiertes Modell, das Menschen eine flexiblere Vereinbarkeit von Ausbildung, Familie und Beruf ermöglicht.

Die Netzwerkmitglieder, u.a. Leitungen von Berufskollegs und Pflegeschulen sowie Vertreterinnen und Vertreter von G.I.B. Fachkräfteoffensive NRW, Competentia NRW und regionalen Bildungsträgern wie FachWerkBildung gGmbH und SOS-Kinderdorf - Teilzeitberufsausbildung (TEP) und die Kommunalen Koordinierungsstellen „Kein Abschluss ohne Anschluss“ der Kreise Wesel und Kleve, diskutierten Chancen und Möglichkeiten der Teilzeitberufsausbildung.

Ein zentrales Ergebnis: Der Aufbau einer Wissensdatenbank zur Teilzeitberufsausbildung wird vorangetrieben. Die Organisatorinnen sehen darin einen wichtigen Arbeitsschritt, um die umfassende fachliche Expertise aus dem Netzwerk zu bündeln, aufzubereiten und leicht zugänglich zu machen.

Die Beauftragten für Chancengleichheit Eva Eichler, Daniela Stegemann und Iris Verhülsdonk sowie die Leitung der Fachstelle Frau und Beruf, Stefanie Werner, betonen die Bedeutung des kreisübergreifenden Austauschs. Gemeinsam will das Netzwerk die Potenziale der Teilzeitberufsausbildung sichtbar machen und in Kooperation mit weiteren Akteurinnen und Akteuren die Entwicklung und Ausgestaltung entsprechender Angebote vorantreiben.

Die vier Expertinnen sind überzeugt: Mehr Flexibilität bei Ausbildungs- und Arbeitszeiten ist eine von mehreren wirkungsvollen Maßnahmen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen – insbesondere in Engpassberufen wie Pflege, Erziehung und Handwerk.

Netzwerktreffen "Flexible Teilzei-Ausbildungsmodelle"

Mode+Sport-Center Braun aus Moers spendet zum 24. Mal an die Kinderklinik Bethanien  
 Klinikclowns freuen sich über Spende in Höhe von 2.000 Euro   Seit über 20 Jahren spendet das Mode+Sport-Center Braun aus Moers die Erlöse aus seinem weihnachtlichen Einpackservice an die Klinikclowns der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers. Zuletzt kamen durch diesen Service, bei dem Kund:innen eine beliebige Summe beitragen konnten, 2.000 Euro zusammen.  

Bei der Übergabe des Schecks betonen Tanja Fischer und Xuan Becker aus dem Marketingteam die Bedeutung des Engagements: „Als Unternehmen aus der Region ist es uns wichtig, Verantwortung vor Ort zu übernehmen. Diese Aktion lebt vor allem von der Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden – dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Gemeinsam können wir dazu beitragen, den Klinikalltag für die Kinder ein Stück leichter zu machen.“

Auch Dr. Gündüz Selcan, Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin, zeigt sich dankbar: „Die Unterstützung über so viele Jahre hinweg ist alles andere als selbstverständlich. Die Klinikclowns schenken unseren kleinen Patientinnen und Patienten wertvolle Momente der Freude und Ablenkung – das ist für den Heilungsprozess von großer Bedeutung.“  

Xuan Becker (links) und Tanja Fischer (rechts) vom Mode+Sport-Center Braun übergaben eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin Dr. Gündüz Selcan (Mitte). Unternehmenskommunikation & Marketing

Digitalisiertes NiederrheinRad mit neuer App
Seit dem 1. April 2025 ist das NiederrheinRad digital nutzbar. Rund ein Jahr nach dem Start zeigt sich: Das moderne, app-basierte Verleihsystem hat sich erfolgreich etabliert, wird breit angenommen und kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der Einführung der NiederrheinRad-App zum 1. April 2025 wurde der Fahrradverleih am Niederrhein grundlegend modernisiert.

Mietverträge und AGBs auf Papier gehören seitdem der Vergangenheit an. Stattdessen erfolgt die gesamte Nutzung digital, schnell und unkompliziert über das Smartphone. Seit wenigen Wochen hat zudem die neue NiederrheinRad-App – im eigenen „Look and Feel“ – die Vorgänger-Variante abgelöst. Nun heißt es: Kundenkonto anlegen (bzw. auf die neue App wechseln), Zahlungsmittel hinterlegen, NiederrheinRad am gewünschten Standort auswählen und losfahren.

Die rund 300 Fahrräder im charakteristischen NiederrheinRad-Grün wurden im Zuge der Digitalisierung mit modernen elektronischen Schlössern ausgestattet. Dadurch ist nicht nur die Buchung, sondern auch die direkte Nutzung vor Ort vollständig digital möglich: Nach Auswahl des gewünschten Rades in der App wird das Schloss per Smartphone geöffnet und die Fahrt kann unmittelbar beginnen.

Die Bezahlung erfolgt ebenfalls bequem über die App – wahlweise per Kreditkarte, Klarna, Apple Pay oder Google Pay. „Wir freuen uns sehr, dass die digitalisierte Form des beliebten Verleihsystems so gut angenommen wird“, sagt NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. Die Resonanz aus dem ersten Betriebsjahr bestätigt diesen Eindruck: Die Nutzung ist stabil hoch, das System wird von Gästen wie Einheimischen gleichermaßen geschätzt und gilt als wichtiger Baustein einer modernen, nachhaltigen Mobilität in der Region.

Die digitale Plattform bietet eine hohe Flexibilität: Fahrräder können spontan oder im Voraus gebucht werden, auch mehrere Räder lassen sich über ein einziges Kundenkonto verwalten. Über die App werden jederzeit verfügbare Fahrzeuge in der Nähe angezeigt. Dabei hat sich das Netz auch strukturell weiterentwickelt. Neben den bestehenden Stationen wurde das Angebot zuletzt erweitert.

Neue Verleihstandorte befinden sich in Schwalmtal am Hariksee, an der Lüttelforster Mühle und an der Gemeindeverwaltung sowie am Campingplatz Graskamp in Niederkrüchten. Ein wichtiger Zukunftsaspekt ist die mögliche Weiterentwicklung in Richtung Alltagsmobilität. Perspektivisch soll das NiederrheinRad stärker in multimodale Verkehrsangebote integriert werden.

„Denkbar ist insbesondere die Nutzung als flexible Anschlusslösung für Berufspendler, die nach einer Anreise mit Bus oder Bahn die sogenannte ,letzte Meile’ mit dem Fahrrad zurücklegen“, sagt Baumgärtner. www.niederrhein-rad.de BU: Mit der NiederrheinRad-App ist das flexible Radeln ganz einfach.


Foto: NT



23. April: Tag des Deutschen Bieres - NRW-Industrie: Brauereien produzierten 2025 zum dritten Mal in Folge weniger Bier
* Insgesamt wurden 15 Millionen Hektoliter alkoholhaltiges Bier gebraut
* Produktion von alkoholfreiem Bier auf Rekordhoch
* Großteil des produzierten Bieres stammte aus dem Regierungsbezirk Arnsberg

In den 31 Brauereien mit mindestens 20 Beschäftigten wurden im Jahr 2025 insgesamt 15,0 Millionen zum Absatz bestimmte Hektoliter alkoholhaltiges Bier aus Malz (ohne Biermischgetränke) in Nordrhein-Westfalen gebraut. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages des Deutschen Bieres am 23. April 2026 mitteilt, waren das 4,1 % bzw. 636.000 Hektoliter alkoholhaltiges Bier weniger als 2024.

Der Absatzwert des im Jahr 2025 gebrauten alkoholhaltigen Bieres sank zum Vorjahr nominal, also nicht preisbereinigt, um 82,1 Millionen Euro bzw. 5,0 % auf 1,56 Milliarden Euro. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Menge um 16,0 %, während der Absatzwert um 9,9 % stieg.



Brauleistung von alkoholfreiem Bier 2025 auf Höchststand
Die Absatzproduktion von alkoholfreiem Bier und alkoholfreien Biermischgetränken ist im Jahr 2025 hingegen erneut gestiegen und hat den höchsten Stand der letzten zehn Jahre erreicht.

In 22 Brauereien in NRW wurden mit 1,32 Millionen Hektoliter rund 123.000 Hektoliter bzw. 10,2 % mehr alkoholfreies Bier gebraut als im Jahr zuvor. Der Absatzwert stieg nominal um 18,6 Millionen Euro bzw. +12,8 % auf 164,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Jahr 2015 stieg die Menge um 31,3 % und der Absatzwert um 91,4 %.



Rein rechnerisch entfielen damit im Jahr 2025 auf jede volljährige Person Nordrhein-Westfalens 100 Liter alkoholhaltiges und fast neun Liter alkoholfreies Bier. NRW-Anteil an der gesamtdeutschen Bierproduktion leicht gestiegen Auch deutschlandweit sank 2025 die zum Absatz bestimmte Produktion von alkoholhaltigem Bier aus Malz.

Nach vorläufigen Ergebnissen wurden in Deutschland insgesamt 68,1 Millionen Hektoliter mit einem nominalen Absatzwert von 6,4 Milliarden Euro hergestellt. Damit sank die Produktionsmenge um 5,9 % und der nominale Absatzwert um 3,3 %. Die zum Absatz bestimmte Menge von alkoholfreiem Bier und alkoholfreien Biermischgetränken stieg dagegen um 6,9 % auf 6,2 Millionen Hektoliter mit einem nominalen Absatzwert von 695,5 Millionen Euro (+14,7 %).

Der Anteil von NRW an der bundesdeutschen Produktion von gebrautem alkoholhaltigem und alkoholfreiem Bier ist mit 22,0 % bzw. 21,4 % leicht gestiegen; 2024 lagen diese Anteile noch bei 21,6 % bzw. 20,8 %.

Regierungsbezirk Arnsberg mit größtem Anteil an der NRW-Bierproduktion
Mit 60,9 % wurde auch 2025 mehr als die Hälfte des in NRW produzierten alkoholhaltigen und 89,3 % des alkoholfreien Bieres und der alkoholfreien Biermischgetränke in Betrieben des Regierungsbezirks Arnsberg zum Absatz gebraut, gefolgt von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf mit 20,4 % und 6,2 %.

NRW-Handwerkszählung: 15 % aller Unternehmen waren 2024 im Handwerk tätig
* 109.000 Handwerksunternehmen beschäftigten rund 1,28 Millionen Personen
* Kreis Borken mit 835 Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen Spitzenreiter in NRW
* Jedes zweite Handwerksunternehmen war im Baugewerbe tätig 

Im nordrhein-westfälischen Handwerk waren im Jahr 2024 bei den 109.000 Handwerksunternehmen rund 1,28 Millionen Personen tätig. Der nominale Umsatz belief sich auf 161,5 Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt anhand von Ergebnissen der jüngsten Handwerkszählung mitteilt, waren damit 15 % aller Unternehmen in NRW im Handwerk tätig.

Anteil der Handwerksunternehmen in NRW-Kreisen höher als in kreisfreien Städten Die meisten Handwerksunternehmen befanden sich in Köln (5.545) und Düsseldorf (3.905) sowie im Rhein-Sieg-Kreis (4.035). In Relation zur Bevölkerungszahl, ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Hier hatten die ländlich geprägten Kreise gegenüber den kreisfreien Städten die Nase vorne.

Im Kreis Borken gab es mit 835 Handwerksunternehmen mehr als doppelt so viele Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen wie in Dortmund (412). Auch in den Kreisen Viersen (822) und Euskirchen (804) gab es noch eine vergleichsweise hohe Dichte an Handwerksunternehmen.

Duisburg (425), Bonn und Hamm (je 435) gehörten zu den Städten mit der geringsten Dichte an Handwerksunternehmen in NRW. Im Durchschnitt kamen in ganz Nordrhein-Westfalen 605 Handwerksunternehmen auf 100.000 Einwohner/-innen. Damit lag NRW leicht unter dem Bundeswert von 675.



Jedes zweite Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe tätig Das Ausbaugewerbe und das Bauhauptgewerbe waren die dominierenden Gewerbegruppen im Handwerk: Mit einem Anteil von 51 % an allen Handwerksunternehmen war jedes zweite Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe tätig. 

Die meisten Beschäftigten arbeiteten dagegen in Unternehmen des Handwerks für den gewerblichen Bedarf. Mit 31 % war fast jede dritte im Handwerk beschäftigte Person in dieser Gewerbegruppe tätig. Rund ein Viertel des Gesamtumsatzes im Handwerk entfiel auf das Kfz-Gewerbe; hier fließen neben den klassischen Werkstätten auch die Umsätze der Händler und Hersteller mit ein.


Viele Beschäftigte arbeiteten im Zweit- bzw. Nebenjob in der Gebäudereinigung Die Beschäftigtenzahlen der Handwerkszählung folgen, beginnend mit dem Berichtsjahr 2024, dem sogenannten Jobkonzept. Dies bedeutet, dass Beschäftigte mit mehr als einem Beschäftigungsverhältnis mit jedem Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen werden und erscheinen demnach mehrfach in der Statistik.

Das bis einschließlich Berichtsjahr 2023 geltende Personenkonzept berücksichtigte jede abhängig beschäftigte Person nur einmal (in ihrer Haupttätigkeit). Zudem sind in den Zahlen der geringfügig Beschäftigten ab dem Berichtsjahr 2024 auch die kurzfristig beschäftigten Personen enthalten sowie geringfügig entlohnt Beschäftigte im Nebenjob (neben einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung).



Im Ergebnis zeigen die Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Vorjahr z. T. deutliche Zuwächse und sind daher nicht unmittelbar miteinander vergleichbar. I.d.R. dürfte dies in den Gewerbegruppen der Fall sein, in denen viele Beschäftigte im Zweit- bzw. im Nebenjob tätig sind, wie bspw. im zulassungsfreien Handwerk der Gebäudereinigung.

0,6 % weniger Umsatz im Handwerk im Jahr 2024
• Umsatz von großen Handwerksunternehmen steigt, kleine Unternehmen verzeichnen dagegen einen Umsatzrückgang
• Gesundheits- und Kfz-Gewerbe mit Umsatzsteigerungen, Rückgänge im Ausbau- und Bauhauptgewerbe sowie in Handwerken für den gewerblichen Bedarf
• Anteil des Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft bei 7,8 %

Die rund 564 000 Handwerksunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2024 einen Umsatz von 762 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Umsatz damit um 0,6 % und die Zahl der Handwerksunternehmen um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren rund 6,0 Millionen Personen im Handwerk tätig. Darunter waren 4,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 1,3 Millionen geringfügig Beschäftigte.

Nach der Unternehmensgröße betrachtet erzielten große Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigten im Jahr 2024 einen Umsatzanstieg von 3,4 % gegenüber dem Vorjahr, während kleine Handwerksunternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten einen deutlichen Umsatzrückgang von 15,1 % verzeichneten. A

usbaugewerbe die mit Abstand größte Gewerbegruppe im Handwerk Besondere Bedeutung hat das Handwerk im Baugewerbe: Im Jahr 2024 waren knapp zwei Drittel (65,2 %) aller Unternehmen in diesem Wirtschaftszweig Handwerksunternehmen.

Die weitaus größte Gewerbegruppe innerhalb des Baugewerbes und des Handwerks insgesamt – sowohl bezogen auf die Zahl der Unternehmen als auch die tätigen Personen sowie den Umsatz – ist das Ausbaugewerbe. Im Jahr 2024 erwirtschafteten die 213 000 Handwerksunternehmen dort mit 1,6 Millionen tätigen Personen einen Umsatz von 213 Milliarden Euro.

Damit sank die Zahl der Handwerksunternehmen im Ausbaugewerbe gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % und der Umsatz um 3,2 %. Bei der Zahl der tätigen Personen ist ein Vergleich aufgrund eines Methodenwechsels nicht möglich.
 


Unterschiedliche Umsatzentwicklung nach Gewerbegruppen Bei der Umsatzentwicklung unterschieden sich die Gewerbegruppen im Jahr 2024 zum Teil deutlich. Das größte Umsatzplus verzeichnete das Gesundheitsgewerbe mit einem Anstieg von 4,1 % im Vergleich zum Vorjahr.

Zu dieser Gewerbegruppe gehören unter anderem Augenoptiker/-innen, Hörakustiker/-innen und Zahntechniker/-innen. Einen kräftigen Umsatzanstieg verzeichnete auch das Kraftfahrzeuggewerbe (+3,3 % zum Vorjahr), während der Umsatz im Lebensmittelgewerbe nur leicht stieg (+0,6 %). Umsatzrückgänge wiesen dagegen neben dem Ausbaugewerbe (-3,2 %) auch das Handwerk für den gewerblichen Bedarf (-2,0 %) und das Bauhauptgewerbe (-1,2 %) auf.

Handwerk erwirtschaftet 7,8 % des Umsatzes der Gesamtwirtschaft
Der Anteil des Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft lag im Jahr 2024 bei 7,8 %, das waren 0,2 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Insgesamt waren im Handwerk 12,7 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland tätig. Der Anteil der Handwerksunternehmen an allen Unternehmen betrug 15,9 %

Lage in Nahost trifft Niederrhein besonders hart - Unternehmen geben Kosten weiter  
Der Nahost-Konflikt trifft fast alle Betriebe am Niederrhein. Größtes Problem bleiben die hohen Sprit- und Energiepreise. Der Inflationsdruck wächst. Immer mehr Firmen müssen die gestiegenen Kosten weitergeben. Das zeigt eine Umfrage der Niederrheinischen IHK.  

94 Prozent der Unternehmen am Niederrhein geben an, die Folgen der Krise zu spüren. Bundesweit sind es nur rund 80 Prozent „Der Nahost-Konflikt schlägt voll durch. Er hat sich zu einem Risiko für die gesamte Wirtschaft am Niederrhein entwickelt“, ordnet IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger (Foto IHK) die Ergebnisse der Umfrage ein.  

Energiekosten treiben Inflation Größtes Problem sind die hohen Energiepreise: 84 Prozent der befragten Betriebe leiden darunter. „Immer mehr Unternehmen müssen die zusätzlichen Kosten weitergeben. Anders geht es nicht mehr. Das treibt die Inflation an. Und führt möglicherweise zu steigenden Zinsen. Kredite für Investitionen werden dann teurer.

Das ist Gift für unsere Wirtschaft“, befürchtet der Hauptgeschäftsführer der IHK.   Positiv ist aus seiner Sicht, dass die Bundesregierung die Steuern auf Kraftstoffe senkt. Das reiche aber noch nicht: „Die Mineralölsteuer für Benzin und Diesel sollte auf das europäische Minimum sinken“, so Dietzfelbinger.

Schwierig bleibt es für Unternehmen zudem beim Thema Strom. Auch hier steigen die Kosten. „Die Senkung der Stromsteuer hilft nur wenigen Betrieben. Sie sollte dauerhaft für alle Betriebe auf das EU-Minimum gesenkt werden“, fordert der IHK-Chef.  Die Sorgen um gestörte Lieferketten nehmen leicht ab. Sie bleiben aber für ein Drittel der Betriebe ein Problem.

Gesundheitsvorsorge: „Pit“ kommt nach Wesel
Der Präventionsinformationstransporter „Pit“ macht Halt in Wesel und bringt wichtige Informationen rund um Gesundheitsvorsorge direkt zu den Menschen vor Ort. Im Rahmen seiner Tour durch das Rheinland informiert das mobile Angebot am Dienstag, 28. April 2026, von 10 bis 16 Uhr, im Rathausinnenhof Wesel über das kostenfreie Präventionsprogramm der Deutschen Rentenversicherung.

Das Modellprojekt richtet sich insbesondere an aktiv Berufstätige. Es ist Teil des Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. Ziel ist es, Prävention niedrigschwellig zugänglich zu machen und die Gesundheit im Arbeitsleben nachhaltig zu stärken.

Besucher*innen erhalten vor Ort umfassende Beratung zum Programm „RV Fit“. Dieses kombiniert gezielte Maßnahmen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung, um das persönliche Wohlbefinden zu verbessern. Dadurch soll gesundheitlichen Beschwerden frühzeitig vorgebeugt werden.

Anträge für das RV Fit-Programm können direkt im „Pit“ gestellt werden. Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und sich persönlich beraten zu lassen. Wer mehr über das Angebot erfahren möchte, findet weitere Informationen unter: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/pit 

Wesel: Ich schenk dir eine Geschichte
Am 23. April 2026, dem UNESCO-Welttag des Buches, feiert die Stadtbücherei Wesel das Lesen, gemeinsam mit Buchhandlungen, Verlagen, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterten. Die Bücherei verschenkt rund um diesen Tag extra gedruckte Bücher aus der Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“ an Viert- und Fünftklässler*innen sowie Förder- und Willkommensschulkinder. 

© Stiftung Lesen / Alexander Sell / Die Welle

Die diesjährige Geschichte „Der fliegende Klassenscooter“ vom Autorenduo Andreas Hüging und Angelika Niestrath sowie Illustrator Timo Grubing wurde als Comicroman umgesetzt. In der Geschichte bekommen drei beste Freunde, die eine Abneigung gegen naturwissenschaftliche Fächer haben, die ungewöhnliche Hausaufgabe, etwas Nützliches für die Zukunft zu erfinden. 

Die gemeinsame Aktion ist eine Kooperation von Buchhandel, Stiftung Lesen, Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins, Deutsche Post und DHL, cbj Verlag und ZDF. Ziel der Initiative ist es, Kinder jedes Jahr mit Geschichten, die ihre Interessen aufgreifen, für das Lesen zu begeistern.  Kontakt Team Bücherei

Dinslaken: Neue Ausstellung im Museum Voswinckelshof: Küche Kochen Esskultur - Eröffnung am 24. April
Das Museum Voswinckelshof bittet zu Tisch: Die Nahrungsaufnahme des Menschen ist verbunden mit kulturellen Praktiken und Ritualen, mit Status und Hierarchien. Es gibt ungezählte regionale Ess- und Genusskulturen. Sie sind geknüpft an Religion und Weltanschauung sowie an ethische und soziale Fragen. Wichtig für unser Essverhalten sind zudem Alter und familiäre Herkunft, persönliche Gesundheit und Geschmack.

Es kann verwirrend sein: vegan und vegetarisch, paläo-vegan, halal und koscher, Nutri-Score, Bio- und Gütesiegel, Rohkostler, Pescetarier, Carnivoren. Für all das und für vieles mehr gibt es Kochbücher. Kochbücher zeigen die Vielfalt der menschlichen Ernährung, sie belegen Veränderungen und Kontinuitäten. Sie geben Tipps und Anweisungen, sind Werbeträger und Image-Botschafter. Die Ausstellung „Küche Kochen Esskultur“ stellt Kochbücher in den Mittelpunkt und würdigt sie als historische Quelle.

Ausgehend von einer privaten Kochbuchsammlung sowie Objekten aus dem Stadthistorischen Zentrum zeigt das Museum unsere Kochkulturen. Zu sehen sind auch Kuriosa: ein Kochbuch der Diktatoren, ein Kochbüchlein für Kinder und die Broschüre eines bekannten Food-Influencers.

Esskulturen sind auch verbunden mit Technik, mit Geräten und Geschirr. Sie stellen Beziehungen über mehrere Generationen her, zum Beispiel über in der Familie weitergegebene Rezepte und Küchengeräte. Auch hierfür sind Kochbücher Beispiele, sie werden oft von mehreren Generationen intensiv benutzt und weisen entsprechende Schäden auf. Das gilt auch für Kochgeräte und -geschirr, es wird oft über Generationen genutzt und vererbt.

Eröffnet wird die Ausstellung von Bürgermeister Simon Panke: "Eine Küche ist mehr als der Ort, wo Mahlzeiten entstehen. Hier entstehen Erinnerungen, Traditionen und Gespräche, die unsere Leben prägen. Kochbücher sind Teil dieser Geschichten, sie halten fest, wie wir kochen, genießen und leben. Diese Ausstellung macht das sichtbar."
Auch die Besucherinnen und Besucher können wieder zu Wort kommen, das Museum fragt nach Lieblingsessen, Lieblingsrestaurant und nach schlimmen Ess-Erfahrungen.

Die Ausstellung wird am Freitag, 24. April 2026 um 17:00 Uhr eröffnet.
Für die Ausstellung finden folgende öffentliche Führungen statt:

Sonntag, 17. Mai, 16.00 Uhr,
Samstag, 23. Mai, 15.00 Uhr,
Sonntag, 19. Juli, 15.00 Uhr,
Sonntag, 23. August, 15.00 Uhr,
Sonntag, 30. August, 15.00 Uhr,
Sonntag, 30. August, 16.30 Uhr
Die Ausstellung ist bis zum 31. August 2026 im Museum Voswinckelshof zu sehen.
Der Eintritt ist frei. Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Dinslaken: Wildkräuterspaziergang am Waldfriedhof Oberlohberg
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, lädt die staatlich zertifizierte Kräuterpädagogin Jutta Becker-Ufermann von 17:00 bis 18:30 Uhr in Dinslaken zu einer spannenden Entdeckungstour in die Natur ein. Während der Kräuterwanderung gibt sie Einblicke in die vielfältige Pflanzenwelt unserer Region und zeigt den Teilnehmenden, wie essbare und nützliche (Un-)Kräuter sicher erkannt und gesammelt werden können.

Die Teilnahmegebühr, die direkt vor Ort bei der Gästeführerin entrichtet wird, beträgt 12 Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahren zahlen 6 Euro.  Treffpunkt ist der Parkplatz am Waldfriedhof Oberlohberg, Bergerstraße 353. 
Eine vorherige Anmeldung beim Team der Stadtinformation am Rittertor ist erforderlich: entweder telefonisch unter 02064 – 66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de.

Niederrheinische Reisemobiltage stehen vor der Tür
Jedes Jahr ein Highlight für Reisemobilisten: Vom 24. bis 26. April 2026 finden wieder die Niederrheinischen Reisemobiltage statt. Mehrere Kommunen sowie Campingplatz- und Stellplatzbetreiber in der Region beteiligen sich an diesem Event. Die Besucher können das abwechslungsreiche Angebot an Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten nutzen.

Hier nur einige Beispiele: In Emmerich am Rhein lockt der Barfußpfad Hochelten – ein tolles „Geh-Fühl“ und Erlebnis auf über zwölf verschiedenen Bodenbelägen. In Kleve ist der berühmte Schwanenturm am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. In Geldern steht traditionsgemäß der Spargel im Mittelpunkt: Es gibt Schlemmeressen-Touren per Bus oder mit dem Rad nach Walbeck.

Natürlich besteht dabei die Möglichkeit, die edlen Stangen auch für die mobile Küche einzukaufen. In Rees bieten die Wochenmarkt-Händler am Samstag zwischen 8 und 13 Uhr ihre frischen Waren an. Apropos leibliche Genüsse: Auf manchen Stellplätzen gibt es einen kostenlosen Brötchenservice, um den Tag gut gestärkt zu beginnen. www.niederrheinische-reisemobiltage.de

Der Niederrhein bietet Ruhe im Grünen, aber auch unzählige Möglichkeiten, etwas zu unternehmen. Foto: Peters

Entfall des Wochenmarktes Wesel-Feldmark anlässlich der Feiertage am 14.05.2026 (Christi Himmelfahrt) und am 04.06.2026 (Fronleichnam)
Der Wochenmarkt in Wesel-Feldmark entfällt ersatzlos, anlässlich der Feiertage „Christi Himmelfahrt“, am Donnerstag, 14.05.2026, und „Fronleichnam“ am Donnerstag, 04.06.2026.

Dinslaken: Test der Lautsprecheranlage im Burgtheater
Am Mittwoch, den 29. April 2026, findet die alljährliche Prüfung der elektroakustischen Lautsprecheranlage im Dinslakener Burgtheater statt. Hierzu gibt es einen Test der Lautsprecher mit Warn- und Rettungshinweisen. Dieser wird in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr durchgeführt.

Vorletzter Einsteigerkurs „PC-Grundkenntnisse“ – VHS Kleve sucht neue Kursleitende für EDV
Die VHS Kleve bietet ein vorletztes Mal in diesem Jahr den Einsteigerkurs „PC-Grundkenntnisse“ an – eine praxisnahe Einführung in die Arbeit am Personal-Computer für alle, die ohne Vorkenntnisse starten möchten. Viele praktische Übungen stehen im Mittelpunkt und vermitteln Schritt für Schritt Sicherheit im Umgang mit dem PC.

Interessierte sollten sich daher zeitnah anmelden. Ab dem 7.5.26 um 17:30 Uhr in der VHS Kleve, nähere Infos erhalten Sie unter www.vhs-kleve.de oder 02821-84722. Da wir gerne auch weiterhin eine Auswahl an EDV-Kursen anbieten möchten, sucht die VHS Kleve praxisorientierte Trainerinnen und Trainer für Grundlagen- und Aufbaukurse (z. B. MS Office 365, Sicherheit im Internet, Digitalkompetenzen, KI). Bei Interesse steht Ihnen Frau Monika Rycken (monika.rycken@kleve.de) gerne zur Verfügung.



NRW: Verunglückte Personen bei Straßenverkehrsunfällen- höchstem Stand seit 2018
* Anzahl der Straßenverkehrsunfälle 2025 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % angestiegen
* Weniger schwerverletzte und getötete Personen
* Städte Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und verunglückten Personen

Im Jahr 2025 wurden in Nordrhein-Westfalen 81.687 Straßenverkehrsunfälle polizeilich erfasst. Wie das Statistische Landesamt anhand der endgültigen Zahlen der Straßenverkehrsunfallstatistik mitteilt, stieg die Anzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %. Auch die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich: Waren es 2024 noch 62.741 Unfälle im Straßenverkehr, nahm die Zahl im Jahr 2025 um 4,0 % auf 65.232 Unfälle zu.

Dabei sind insgesamt 81.378 Personen verunglückt. Somit hat die Anzahl der verunglückten Personen zum Vorjahr um 3,2 % zugenommen und erreichte den höchsten Wert seit 2018. Weniger schwerverletzte und getötete Personen aber mehr Leichtverletzte als im Vorjahr Die Anzahl an getöteten Personen im Straßenverkehr sankt gegenüber 2024 um 6 Personen auf 479 Menschen. Dies entspricht einem Rückgang von 1,2 %.

Im Vergleich zum Jahr 2015 ist die Anzahl der Getöteten um 8,2 % zurückgegangen. Auch die Anzahl der schwerverletzten Personen war leicht rückläufig. 2025 lag dieser Wert bei 10.193 Schwerverletzten und sank damit um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber 2015 ist hier sogar ein Rückgang von 22,6 % zu verzeichnen. Die Anzahl der leichtverletzten Personen hingegen erhöhte sich im Vergleich zum Jahr 2024 um 3,8 % auf 70.706 Personen. Im Vergleich zu 2015 stieg deren Anzahl um 12,1 %.


Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und verunglückten Personen Die meisten Straßenverkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich 2025 in der Stadt Köln. Dort kam es zu 5.221 Unfällen mit Personenschaden. Dabei wurden 5.702 Personen leicht und 646 Personen schwer verletzt. 16 Menschen starben.

Die Stadt Düsseldorf lag mit 2.572 Unfällen mit Personenschaden an zweiter Stelle. Von den insgesamt 3.179 verunglückten Personen wurden 307 schwer verletzt und 9 Menschen starben. Die Städteregion Aachen verzeichnete mit einer Anzahl von 2.200 die drittgrößte Menge an Unfällen mit Personenschaden, wobei 2.681 Personen verunglückten. Im Rhein-Sieg-Kreis wurden 2.170 Unfälle mit Personenschaden polizeilich erfasst, bei denen 2.764 Menschen verunglückten.

Frühjahrsputz in NRW: Preise für Reinigungs- und Pflegemittel innerhalb eines Jahres um 2,3 % gestiegen
* Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen wurden hingegen günstiger
* Steigende Preise für Autowäsche * Dienstleistungen für Gartenpflege teurer als ein Jahr zuvor

Der Frühjahrsputz gehört für viele Haushalte zur festen Routine – wer vergangener Tage ausgemistet, gewaschen und aufgeräumt hat, war mit unterschiedlichen Preisentwicklungen konfrontiert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, sind die Preise für Reinigungs- und Pflegemittel im März 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 % gestiegen (Basis 2020 = 100).

Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 2,7 %. Preise für Wasch- und Geschirrspülmaschinen gesunken – die für Autowäsche gestiegen Bettwäsche, Handtücher und volle Wäschekörbe – beim Frühjahrsputz läuft die Waschmaschine in einigen Haushalten etwas häufiger als sonst. Dabei konnten Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich zum Vorjahresmonat bei der Anschaffung einer neuen Waschmaschine sparen (−4,9 %).

Auch die Preise für Wäschekörbe, Klappboxen oder Wannen sind gesunken (−0,8 %). Bei Heimtextilien waren unterschiedliche Preisentwicklungen zu beobachten: Während sich die Preise für Handtücher (+4,9 %) und die für Gardinen, Vorhänge, Rollos o. Ä. (+3,2 %) verteuerten, sanken die Preise für Bettwaren und Bettwäsche um 4,0 %.

Ebenfalls sinkende Preise waren bei weiteren elektrischen Haushaltsgeräten zu beobachten: So sanken die Preise für Geschirrspülmaschinen zwischen März 2025 und März 2026 um 5,8 % und die für Staubsauger um 0,3 %. Wer neben Wohnung oder Haus auch das Auto in den Frühjahrsputz einbezog, musste im März 2026 für eine Autowäsche 4,6 % mehr ausgeben als im Vorjahresmonat.


Steigende Preise bei Erzeugnissen für den Garten – Dünger und Düngemittel um 2,3 % teurer Wer im vergangenen Monat bereits seinen Garten oder Balkon für die ersten Frühlingstage hergerichtet hat, musste größtenteils mehr Geld ausgeben als im Jahr zuvor. Die Preise für Blumendünger, Rasendünger o. a. Düngemittel sind zwischen März 2025 und März 2026 um 2,3 % gestiegen. 

Garten- und Blumenerde, Torf o. Ä. verteuerten sich derweil um 1,9 %, Beetpflanzen, Gehölz, Freilandstauden o. Ä. um 0,7 %. Auch Dienstleistungen für Gartenpflege (+3,3 %) verteuerten sich gegenüber März 2025. Die Preise für Blumentöpfe, Blumenkästen oder Rankhilfen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu konstant geblieben (−0,1 %).


Stadtradeln: Moers startet am 10. Mai – Julia Zupancic lädt zur Radtour ein
Wenn im Mai noch mehr Räder durch Moers rollen, ist klar: Die Stadt tritt erneut kräftig fürs Klima in die Pedale. Vom 10. bis 30. Mai beteiligt sich Moers wieder an der internationalen Kampagne ‚Stadtradeln‘ des Klima-Bündnis – und setzt dabei auf Bewegung, Gemeinschaft und konkrete Beiträge zum Klimaschutz.

Erstmals lädt Bürgermeisterin Julia Zupancic zur Stadtradeln-Radtour ein. Treffpunkt ist am Parkplatz Filder Straße 147 (am Tennisclub Moers, gegenüber Solimare). Foto:pst

Ein besonderes Highlight gibt es gleich zum Auftakt: Bürgermeisterin Julia Zupancic lädt zu ihrer ersten gemeinsamen Radtour ein. Am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr startet die rund 17 Kilometer lange Strecke am Parkplatz Filder Straße 147 (gegenüber dem Solimare am Tennisclub Moers) und endet an der Feuerwehr Hülsdonk mit einem kalten Getränk und Currywurst (auch vegetarisch).

Eine gute Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen – und gemeinsam in den Aktionszeitraum zu starten. Für die bessere Planung bittet die Bürgermeisterin um Anmeldung bis 1. Mai per Mail an buergermeisterin@moers.de. Preise für Schulen Drei Wochen lang heißt es: Alltagswege aufs Rad verlegen, Kilometer sammeln und zeigen, wie viel Potenzial im Fahrrad steckt.

Ob zur Arbeit, zur Schule, zum Training oder einfach in der Freizeit – jeder Kilometer zählt. Mitmachen können alle, die in Moers wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind. Der Blick zurück zeigt, was möglich ist: 2.413 Teilnehmende haben im vergangenen Jahr in 76 Teams beeindruckende 357.063 Kilometer erradelt – und damit rund 53 Tonnen CO₂ vermieden.

Dieses Ergebnis soll 2026 noch übertroffen werden. Auch Schulen sind wieder mit dabei: Sie können Preise für besonders viele geradelte Kilometer pro Schülerin und Schüler gewinnen – ein zusätzlicher Anreiz, das Fahrrad in den Alltag zu integrieren.

Die Teilnahme am Stadtradeln ist unkompliziert: Unter www.stadtradeln.de/moers können Interessierte ein Team gründen oder sich einem bestehenden anschließen. Wer allein unterwegs ist, findet im ‚Offenen Team‘ Anschluss. Die gefahrenen Kilometer lassen sich online eintragen oder bequem per Stadtradeln-App per GPS erfassen.

Nach dem Aktionszeitraum gibt es eine siebentägige Nachtragefrist. Weitere Informationen gibt es online sowie telefonisch unter 0 28 41 / 201-709 oder per Mail an fahrrad@moers.de.

Spaziergang lebendiger Geschichten: Audiowalk in Meerbeck/Hochstraß
Spannende und lebendige Geschichten von engagierten Menschen aus Meerbeck und Hochstraß sind bei einem ‚Hörspaziergang‘ zu erleben. In den beiden Stadtteilen finden sich Tafeln mit QR-Codes, die zu ihren Hörgeschichten führen.

Dabei sind die vor Ort wohnenden und tätigen Menschen Alberto Dominguez, Monika Hohmann, Beate Böhl, Hans Streinz, Sait Taniyan sowie die Nachbarschaftshilfe rund um Uwe Neidling, Hans-Jürgen Großheim und Ralf Großheim. In ihren Geschichten erzählen sie von den letzten Jahren des 2. Weltkriegs, als Meerbeck/Hochstraß Anflugziel der alliierten Bomber war, weil sich dort ein Treibstoffwerk auf dem heutigen Ineos Gelände befand. 

Sie nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die von Sirenengeheul, Flakgeschütz und Bombenexplosionen durchtönten Nächte, die die Menschen in die nahegelegenen Bunker fliehen ließen. Andere Geschichten führen in die 60er und 70er Jahre in Meerbeck/Hochstraß - in Kindheits- und Jugenderlebnisse. Sie erzählen, wie es war, hierhin zuzuwandern, sich als Gastarbeiter eine Zukunft und neue Heimat aufzubauen.

Die Kämpfe der Bergarbeiterfamilien gegen den Verkauf der Kolonie Meerbeck und für den Erhalt ihrer Wohnungen und Häuser führt zurück in die Gegenwart. Insgesamt zeigen die Geschichten, wieviel Leben und Gemeinschaft auch heute noch in diesen besonderen Stadtteilen steckt. 

Die QR-Stationen sind zu finden: 
- Jahnstraße 32,  Zwickauer Straße 16,  Saarplatz am Denkmal Kumpel Anton, Meerbecker Grillstübchen in der Moselstraße 55,  Eupener Platz am Zugang zum Spielplatz und am Gebäude des IKM in der Kirschenallee 37. 

Der Audiowalk ist ein Projekt von Kulturprojekte Niederrhein e. V., dem Kulturbüro Moers, dem Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, der vhs Moers — Kamp-Lintfort, dem Projektentwickler Frederik Göke und dem Schauspieler Patrick Dollas. Es wurde über den Verfügungsfonds für bürgerschaftliche Aktivitäten aus dem Förderprogramm ‚Sozialer Zusammenhalt‘ für das Gebiet Neu_Meerbeck – Stadtteil der Vielfalt gefördert.

Stiftung unterstützt Moerser Theologie-Studierende
‚Altes‘ Geld für junge Menschen: Moerser Theologie-Studierende können sich um Stipendien der Hartzing-Clausthal-Stiftung bewerben. Der ehemalige Braunschweig-Lüneburgische Hof- und Bergrat Peter Hartzing in Clausthal am Harz begründete mit seinem Testament vom 20. April 1680 eine Stiftung, die Abiturienten des Gymnasiums Adolfinum sowie Studierenden Beihilfen gewährt.

Danach mussten die Stipendiaten Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde in Moers sein und das Adolfinum besucht haben. Da die Zahl der Stipendien rückläufig war, hat der Verwaltungsrat zuletzt beschlossen, evangelische und katholische Abiturientinnen und Abiturienten aller Moerser Schulen für ein Stipendium zuzulassen.

200 Euro pro Monat
Die Anträge werden formlos, aber schriftlich gestellt. Das Stipendium beinhaltet in der Regel 200 Euro pro Monat und wird normalerweise für das komplette Studium gewährt, sofern es sich nicht um ‚Dauerstudierende‘ handelt. Die Studierenden müssen die jeweils aktuelle Immatrikulationsbescheinigung in Kopie vorlegen. 

Lediglich die Hälfte des Stipendiums muss zurückgezahlt werden, wenn eine berufliche Tätigkeit aufgenommen wurde. Meist wird dabei eine Ratenzahlung vereinbart, die an die finanziellen Möglichkeiten angepasst wird.

Von Japan nach Moers
Der Stifter Peter Hartzing wurde in Japan geboren, verbrachte seine Jugend in Moers und besuchte dort selbst das Adolfinum. Sein Vermögen hat er durch seine Arbeit im Erzbergbau im Harz erwirtschaftet. In seinem Testament hat der Wohltäter verfügt, dass ‚Bürgermeister und Rat‘ die Stiftung verwalten. 

Zum aktuellen Stiftungsrat zählen Bürgermeisterin Julia Zupancic, Stadtkämmerer Wolfgang Thoenes, Schulleiter Thorsten Klag sowie Yannick Barnekow und Annette Vetter (evangelische/r Pfarrer/Pfarrerin).

In der Regel tagt das Gremium einmal im Jahr, um den Haushaltsplan zu beschließen und über die Vergabe von neuen Stipendien zu beraten. Wer Interesse an einem Stipendium hat, meldet sich bei Jörg Steinkamp, Fachdienst Finanzen der Stadt Moers (Telefon 0 28 41 / 201-358, E-Mail: Joerg.Steinkamp@Moers.de), oder bei der Schulleitung des Gymnasiums Adolfinum (Telefon: 0 28 41 / 90 80 430, E-Mail: sekretariat@adolfinum.de).

Praktische Umweltbildung im Kreis Wesel: Start Schulwettbewerb „E-Waste Race“
Jetzt startet im Kreis Wesel der Schulwettbewerb „E-Waste Race“ unter Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl: Schülerinnen und Schüler sammeln vier Wochen lang Elektroschrott in ihrer Nachbarschaft, der dann in den Kreislauf zurückgeführt wird. Dabei setzen sie sich aktiv mit den Themen Konsum, Weiterverwendung, Reparatur und Recycling auseinander.

Ziel ist es, ökologisches Bewusstsein und nachhaltiges Handeln zu fördern. An der Aktion beteiligen sich insgesamt zehn Schulen im Kreis Wesel. Schulausflug ins Mondo mio! Dortmund für Gewinnerteam  Landrat Ingo Brohl eröffnete den Wettbewerb an der Anne-Frank Gesamtschule. Auch die Heinz Trox-Stiftung und die Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co. KG wünschten den beteiligten Schülerinnen und Schülern viel Erfolg.

Die Schule, die am fleißigsten Elektroschrott sammelt, gewinnt einen Schulausflug ins Mondo mio! nach Dortmund. Elektroschrott-Sammelaktion: Bewusstseinswandel in den Schulen in Kreis Wesel  Deutschland steckt im Elektroschrott-Dilemma: Jährlich fallen 1,7 Millionen Tonnen an, doch gesammelt wird nicht einmal ein Drittel.

Statt der geforderten 65 Prozent liegt die Sammelquote aktuell bei nur 31,7 Prozent – Tendenz fallend. Der Rest verschwindet in Schubladen, Kellern oder auf fragwürdigen Wegen ins Ausland. Was fehlt, ist eine Verhaltensänderung in den Haushalten. Mit den E-Waste Races bringt die gemeinnützige Initiative „Das macht Schule“ Bewegung in die Sache und aktiviert bundesweit immer mehr Schulen – und startet erneut das E-Waste Race im Kreis Wesel.

Der Wettbewerb wird dank finanzieller Unterstützung von der Heinz Trox-Stiftung ermöglicht. Engagierte Logistikpartner sind die ASG Wesel, die ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR, sowie die Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG.

Ingo Brohl, Landrat Kreis Wesel: „Dieser Schulwettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie viel junge Menschen gemeinsam bewegen können. Die Schülerinnen und Schüler bekommen ein Bewusstsein für Konsum- und Umwelt-Themen, das weit über den Wettbewerb hinaus wirkt. Für den Kreis Wesel ist das ein wichtiges Signal: Nachhaltigkeit beginnt im Alltag und lebt vom Mitmachen. Die Kinder und Jugendlichen übernehmen hier Verantwortung für ihre Umwelt und setzen ein starkes Zeichen für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen in unserer Region.“

Paul Schwarz, Vorstandsvorsitzender der Heinz Trox-Stiftung: „Nachhaltigkeit beginnt mit Wissen und wird durch Handeln wirksam. Genau hier setzt das E-Waste-Projekt an: Es befähigt junge Menschen, aktiv Teil der Lösung zu werden und Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen.“

Magali Wefers, Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co. KG: „Das E-Waste Race im Kreis Wesel ist ein gutes Beispiel dafür, wie Umweltbildung und praktisches Handeln wirkungsvoll zusammenkommen. Wir freuen uns sehr, das Projekt gemeinsam mit unseren Partnern zu unterstützen. Dieses Schulprojekt vermittelt jungen Menschen auf anschauliche Weise, wie wichtig der richtige Umgang mit Elektro-schrott ist. Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern viel Erfolg!“

Folgende Schulen nehmen am Projekt teil:  
Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel
Julius-Stursberg-Gymnasium
Konrad-Duden-Gymnasium
Sekundarschule Alpen
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
Gesamtschule Am Lauerhaas
Ida-Noddack-Gesamtschule
Private Realschule Sonsbeck
Viktor-Schule

Gemeinsam für ein Umdenken in Deutschland Plan E unterstützt die Kommunikation und stellt den teilnehmenden Schulen Sammeltaschen zur Verfügung. Die Schulen selbst können funktionierende Geräte über Kleinanzeigen oder nebenan.de weiterverschenken und ihnen damit ein zweites Leben geben.

Das-macht-schule-net:
Kreis Wesel 2024




Frühjahrsputz im Kleiderschrank - Enni holt Altkleider ab
Der Frühling ist da – und mit ihm der klassische Frühjahrsputz. Viele Menschen nutzen diese Zeit, um ihren Kleiderschrank auszumisten. Die ENNI Stadt & Service unterstützt beim Aufräumen und bietet auch in diesem Jahr wieder vier Termine für eine haushaltsnahe Altkleidersammlung im Moerser Stadtgebiet an.

Die Abholungen finden am 24. April, 22. Mai, 25. September und 23. Oktober 2026 statt. Moerser Kundinnen und Kunden können sich vorab bequem über den Link altkleider.enni.de für einen Termin anmelden. Das Verfahren ist identisch mit der Sperrgutabfuhr: Der gewünschte Abholtermin wird online ausgewählt, die Abholung erfolgt ausschließlich an den gemeldeten Adressen.

 „Wichtig ist, dass die Altkleider und Schuhe trocken bleiben“, erklärt Ulrich Kempken, Abteilungsleiter für Entsorgung und Reinigung bei Enni. Er bittet darum, die Textilien witterungsgeschützt – am besten in gut verschlossenen Säcken – am Abholtag an der Grundstücksgrenze bereitzustellen. Die gesammelten Altkleider und Schuhe gibt Enni anschließend an einen Verwerter weiter. Dort werden sie sortiert und je nach Qualität weiterverwendet.

Weitere Informationen zu den Abholterminen und zur Anmeldung gibt es auf der Seite www.enni.de/altkleider Hier sind auch die rund 35 Standorte der Altkleider-Container aufgeführt, an denen Moerserinnen und Moerser ihre ausrangierte Kleidung das ganze Jahr über einwerfen können.

1.926 getötete Radfahrer in der EU: DVR fordert 1,1-Promillegrenze für mehr Sicherheit
Während die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Pkw-Fahrenden in Europa deutlich sinkt, bleibt der Radverkehr das Sorgenkind der Verkehrssicherheit. Ein heute veröffentlichter Bericht des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC) zeigt eine alarmierende Entwicklung:
Zwischen 2014 und 2024 sank die Zahl der getöteten Radfahrenden in der EU um lediglich acht Prozent – von 2.096 auf 1.926.
Zum Vergleich: Bei den Pkw-Fahrenden lag der Rückgang im selben Zeitraum bei 19 Prozent. Besonders kritisch ist die Lage in Deutschland: Entgegen dem EU-Trend stieg die Zahl der getöteten Radfahrenden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) sogar von 396 (2014) auf 441 (2024) an.

© Daniela Stanek, DVR

Handlungsbedarf bei Alkohol im Radverkehr
Vor diesem Hintergrund sieht der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) politischen Handlungsbedarf. In Deutschland gilt für Radfahrende derzeit ein Blutalkohol-Grenzwert von 1,6 Promille, ab dem eine Straftat vorliegt. Unterhalb dieser Grenze bleibt Alkoholkonsum juristisch meist folgenlos, solange keine Fahrunsicherheit erkennbar ist oder kein Unfall passiert.
Der DVR fordert daher die Einführung eines zusätzlichen Ordnungswidrigkeitentatbestands ab 1,1 Promille. Damit würde Deutschland zu Ländern wie Österreich, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien oder der Schweiz aufschließen, die bereits deutlich strengere Regeln anwenden.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Radfahren nach erheblichem Alkoholkonsum weiterhin ohne Konsequenzen möglich ist“, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. „Schon deutlich unter 1,6 Promille sind Reaktionsfähigkeit, Gleichgewicht und Wahrnehmung stark eingeschränkt. Lenken und Bremsen sind kaum noch sicher möglich. Wer so fährt, befindet sich auf einem Blindflug auf zwei Rädern. Bund und Länder müssen jetzt handeln.“

Politische Unterstützung und gesellschaftlicher Rückhalt
Die Forderung nach einer Herabsetzung der Promillegrenze stützt sich auf einen breiten Konsens. Der DVR setzt sich bereits seit 2014 für diesen Schritt ein und erhielt dabei wiederholt Rückendeckung durch den Deutschen Verkehrsgerichtstag, zuletzt im Januar 2026.
Auch der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Bundesregierung Ende März 2026 dazu aufgefordert, die Herabsetzung der Promillegrenze für Radfahrende und die Einführung eines Bußgeldtatbestands mit einer angemessenen Sanktionshöhe zu prüfen. Flankiert wird diese politische Dynamik durch einen gesellschaftlichen Rückhalt: Eine repräsentative forsa-Befragung im Auftrag des DVR belegt, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung entweder ein vollständiges Alkoholverbot oder deutliche niedrigere Promillegrenzen für Radfahrende befürwortet.

„Wissenschaft und Gesellschaft sind sich einig, dass die Politik jetzt die Sicherheit von Radfahrenden verbessern sollte“, sagt Manfred Wirsch. „Nun gilt es, diese Einigkeit auch politisch in konkrete Ergebnisse zu überführen.“

Alkoholgrenze nur ein Baustein für mehr Sicherheit
Der DVR betont jedoch, dass eine niedrigere Promillegrenze lediglich ein Baustein für mehr Sicherheit im Radverkehr sein kann. Für nachhaltige Verbesserungen ist zudem eine konsequente Überwachung bestehender Verbote durch Länder und Kommunen sowie eine massive Aufwertung der Radinfrastruktur erforderlich.

Dazu gehören baulich getrennte Wege für Rad- und Pkw-Verkehr, eine verständliche und sichere Führung des Radverkehrs an Kreuzungen sowie eine bauliche Umgestaltung oder Anpassung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an unfallauffälligen Stellen. Darüber hinaus müssen Radwege ausreichend breit sein, eine gut gepflegte Oberfläche ohne Schlaglöcher oder Wurzelschäden aufweisen und frei von Hindernissen sein.
Zudem sollten verstärkt Verkehrsschauen durchgeführt und die Empfehlungen der Unfallkommissionen konsequent umgesetzt werden, um Gefahrenstellen systematisch zu beseitigen. Auch die digitale Vernetzung mittels Vehicle-to-X-Technologie kann dazu beitragen, die Sichtbarkeit von Radfahrenden zu erhöhen.

„Risiken für Radfahrende müssen weiter reduziert werden“, sagt Manfred Wirsch. „Sicherheit im Straßenverkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die ein koordiniertes Vorgehen von Bund, Ländern und Kommunen zwingend erforderlich macht. Nur durch Übernahme von Verantwortung auf allen Ebenen lässt sich das Ziel erreichen, dass niemand mehr auf dem Rad sein Leben verliert. Während die Politik den Rechtsrahmen und die Infrastruktur sichern muss, können auch Radfahrende selbst aktiv ihre Sicherheit erhöhen: Setzen Sie einen Helm auf, fahren Sie immer vorsichtig und verzichten Sie bestmöglich vollständig auf Alkohol beim Radfahren.“


Straßensperrungen durch DB-Projekte an der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen in Dinslaken, Voerde und Voerde-Friedrichsfeld
Seit November 2024 arbeitet Das DB-Projektteam auf der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen. Bis Mai 2026 bündeln wir zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet ein riesiges Bauvolumen. Im Rahmen der anstehenden Bauphase kommt es in den kommenden Wochen und Monaten zu folgenden Straßensperrungen in Dinslaken, Voerde und Voerde-Friedrichsfeld:

 Sperrung der Steinstraße in Voerde
Für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen erneuern wir aktuell auch den Haltepunkt Voerde und bauen diesen barrierefrei um. Daher muss die Steinstraße auf Höhe des Haltepunkts von Montag, 20. April (7 Uhr) bis Sonntag, 26. April 2026 (18 Uhr) voll gesperrt werden.

Während der Sperrung wird der Abbau der provisorischen Bahnsteige vorangetrieben, sodass nach Aufhebung der Streckensperrung am 18. Mai 2026 die neuen Bahnsteige für die Fahrgäste zur Verfügung stehen. Die Umleitung für den motorisierten Verkehr führt über die Route Dinslakener Straße – Rahmstraße – Hindenburgstraße – Bahnhofstraße und umgekehrt. Fußgänger:innen und Radfahrende können über die Route Dinslakener Straße – Bahnhofstraße – Steinstraße und umgekehrt verkehren.

 Sperrung der Brinkstraße in Dinslaken
Im Zuge der Korridorsanierung auf der Ausbaustrecke erneuern wir aktuell auch die Eisenbahnüberführung Brinkstraße in Dinslaken. Im Rahmen der aktuellen Bauphase muss die Brinkstraße daher auf Höhe der Eisenbahnbrücke von Samstag, 25. April bis Montag, 18. Mai 2026 voll gesperrt werden.

Während der Sperrung treiben die Bauteams den Abbruch der Bestandsbrücke voran und schieben das neue Brückenbauwerk ein, das zuvor neben dem Baufeld Stück für Stück gebaut wurde. Im Anschluss werden die Gleise wieder an die Brücke angeschlossen.

Die Umleitung für den motorisierten Verkehr führt über die Route Holtener Straße – Dinslakener Straße – Bahnstraße – Emmericher Straße – Jägerstraße und umgekehrt. Fußgänger:innen und Radfahrende haben die Möglichkeit, die Bahnstrecke über die Route Winkelstraße – Tackenstraße – Jägerstraße – Oberhausener Straße und umgekehrt zu kreuzen.

 Sperrung der Alten Mittelstraße in Voerde-Friedrichsfeld
Aktuell erneuert DB  auch die Eisenbahnüberführung (EÜ) an der Spellener Straße in Voerde-Friedrichsfeld. Im Zuge dessen muss die Alte Mittelstraße auf Höhe der Zufahrten in die Spellener Straße von Freitag, 17. April bis Donnerstag, 31. Dezember 2026 voll gesperrt werden.

Die Sperrung ist notwendig, da der Bereich als Baustelleneinrichtungsfläche benötigt wird. Während der Sperrung wird der Bau des zweiten neuen Brückenteils vorangetrieben. Die Umleitung für alle Verkehrsteilnehmenden führt über die Route Frankfurter Straße – Spellener Straße – Mittelstraße und umgekehrt. Zusätzlich sind die Poststraße und die Spellener Straße voll gesperrt. 
Mehr Informationen gibt es hier. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten für die durch Bauarbeiten und Straßensperrungen entstehenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Ehrenamtskarte in Kleve: Gelockerte Anforderungen seit Jahresbeginn
Seit Jahresbeginn gelten erleichterten Voraussetzungen für die Erteilung der Ehrenamtskarte NRW. Seitdem kann die Karte erhalten, wer sich für 200 Stunden pro Jahr oder für 4 Stunden pro Woche ehrenamtlich engagiert. Zudem ist es für die Erteilung der Karte unschädlich, wenn für die ehrenamtliche Arbeit eine Aufwandsentschädigung gewährt wird – zumindest dann, wenn diese den steuerlichen Freibetrag der Ehrenamtspauschale oder der Übungsleiterpauschale nicht übersteigt.

Mit der Ehrenamtskarte kommen Engagierte in den Genuss zahlreicher Vergünstigungen - in Kleve und in ganz NRW.

Mit der Lockerung der Anforderungen soll der ehrenamtliche Einsatz vieler Kleverinnen und Klever stärker gewürdigt und neue Engagierte für die wichtige Arbeit gewonnen werden. Die Ehrenamtskarte kann in Kleve beantragt werden, wenn ehrenamtlich Tätige ihren Wohnsitz in Kleve haben, die ehrenamtliche Tätigkeit im Klever Stadtgebiet ausgeübt wird oder von Kleve aus organisatorisch erfolgt.

Als Zeichen der Anerkennung profitieren Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW von zahlreichen Vergünstigungen in Kleve. In der Schwanenstadt bieten zahlreiche Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe Rabatte für Inhaberinnen und Inhaber der Karte an, zudem gibt es Vergünstigungen in der Stadtbücherei, beim Theater und bei Konzerten der Stadt Kleve, bei der Volkshochschule und im Museum Kurhaus Kleve. Landesweit gibt es in NRW beinahe 5.000 Angebote, von denen Ehrenamtliche profitieren.

Die Ehrenamtskarte NRW kann sowohl digital als auch analog beantragt werden. Die Antragstellung ist einfach auf dem Smartphone über die Ehrenamtskarten-App möglich. Alternativ sind Antragsformulare im Rathaus der Stadt Kleve sowie online unter www.kleve.de/ehrenamtskarte erhältlich. Dort sind auch alle Informationen sowie alle Vergünstigungen zu finden, in deren Genuss Inhaberinnen und Inhaber der Karte kommen können.

Forstgartenkonzert mit den Moyländer Musikanten am Sonntag, 26. April
Die Stadt Kleve lädt am kommenden Sonntag, den 26. April 2026, um 15:00 Uhr zum nächsten Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist in dieser Woche das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Ensemble der Moyländer Musikanten, das seit vielen Jahren ein fester und beliebter Bestandteil der regionalen Kulturszene ist.

Das nächste Konzert im idyllischen Blumenhof des Klever Forstgartens steht an.

Die musikalische Reise der Moyländer Musikanten ist geprägt von der Liebe zur traditionellen Blas- und Volksmusik. Mit einem breit gefächerten Repertoire hat sich die Kapelle einen Namen als Garant für gute Laune gemacht. Das Ensemble versteht es meisterhaft, die Herzlichkeit und den Charme der klassischen Blasmusik mit technischer Spielfreude zu verbinden, und sorgt damit für begeisterte Zuhörer bei Auftritten am gesamten Niederrhein.

Im Mittelpunkt ihres Konzerts im Klever Blumenhof steht ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl traditionelle Melodien als auch moderne Akzente setzt. Die charakteristischen, warmen Klänge der Blasinstrumente harmonieren dabei perfekt mit der natürlichen Kulisse des Forstgartens und versprechen den Besucherinnen und Besuchern ein stimmungsvolles Live-Erlebnis unter freiem Himmel.

Der Eintritt ist wie gewohnt frei, und für ausreichend Sitzgelegenheiten ist gesorgt. Bei hoffentlich angenehmer Frühlingssonne bietet der Nachmittag die ideale Gelegenheit für eine musikalische Auszeit im Grünen.

Die Forstgartenkonzerte sind seit Jahrzehnten eine feste Institution im kulturellen Kalender der Stadt Kleve. Sie laden dazu ein, hochwertige Live-Musik in der besonderen, historischen Atmosphäre des Parks zu genießen. Eine vollständige Programmübersicht der Forstgartenkonzerte 2026 samt Veranstaltungsflyer und weiterführenden Informationen gibt es auf www.kleve.de/forstgartenkonzerte.



Sterbefallzahlen 1. Quartal 2026 im Bereich der mittleren Werte der Vorjahre Einfluss der Grippewelle im 1. Quartal 2026 vergleichsweise gering 
Im 1. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 270 000 Menschen gestorben. Der für Wintermonate typische Einfluss von Atemwegserkrankungen ("Grippewellen") auf die Sterbefallzahlen war in dieser Zeit vergleichsweise gering.

Sie bewegten sich zumeist im Bereich der mittleren Werte der vier Vorjahre oder merklich darunter. Deutlichste Ausnahme waren erhöhte Sterbefallzahlen Mitte Januar (+7 % und +8 % in den Kalenderwochen 2 und 3).


Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den Januar +3 %, für den Februar +1 % und für den März -11 %. Auch weitere Indikatoren, die das Robert Koch-Institut (RKI) zur Einordnung der diesjährigen Grippewelle veröffentlicht, liegen auf dem Niveau der Vorsaisons oder darunter.



Auswirkung der Grippewelle zeigte sich in anderen europäischen Ländern deutlicher
Das EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung unvollständiger Meldungen und eines eigenen Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein. Im 1. Quartal 2026 wurden in den meisten europäischen Ländern dort insbesondere zu Jahresbeginn größere Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt.

So wurde beispielsweise für Frankreich und für Spanien im Januar zeitweise eine "hohe" ("high excess mortality"), in Portugal sogar eine "sehr hohe" ("very high excess mortality") Übersterblichkeit verzeichnet. Auch in vielen anderen Ländern gab es bis in den März 2026 hinein moderate Abweichungen ("moderate excess") von den üblichen Verlaufsmustern.

NRW: Import von Düngemittel stieg 2025 um 3,6 % gegenüber dem Vorjahr
* NRW importierte rund 1,1 Millionen Tonnen Düngemittel im Warenwert von rund 345,5 Millionen Euro
* Wichtigste Importländer waren die Niederlande, Belgien und die Tschechische Republik
* Vier Fünftel der Düngemittelimporte sind mineralische oder chemische Stickstoffdüngemittel

Nach vorläufigem Ergebnis hat die nordrhein-westfälische Wirtschaft rund 1,1 Millionen Tonnen Düngemittel im Wert von rund 345,5 Millionen Euro im Jahr 2025 importiert. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren das 38.227 Tonnen bzw. 3,6 % mehr als ein Jahr zuvor.
Fast die Hälfte der importierten Düngemittel kam aus den Niederlanden Zu den drei Hauptlieferländern zählten die Niederlande mit 545.900 Tonnen (130,9 Millionen Euro), gefolgt von Belgien mit 323.000 Tonnen (124,1 Millionen Euro). Platz 3 belegte die Tschechische Republik mit 79.000 Tonnen (25,6 Millionen Euro).



Vier Fünftel der Düngemittelimporte sind mineralische oder chemische Stickstoffdüngemittel
Mit einem Anteil von über 80 % der importierten Düngemittel hatten mineralische oder chemische Düngemittel aus Stickstoff den größten Anteil an der Importmenge. Tierische oder pflanzliche Düngemittel, mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie mineralische oder chemische Phosphatdüngemittel machten insgesamt mit rund 10 % einen geringen Anteil an den Düngemittelimporten aus.

Belgien war wichtigstes Exportland gefolgt von den Niederlanden und Mexiko Im Jahr 2025 wurden 397.000 Tonnen Düngemittel aus NRW mit einem Gesamtwert von 257,5 Millionen Euro exportiert, das waren 31.826 Tonnen bzw. 9 % mehr als ein Jahr zuvor. Hauptabnehmerländer waren Belgien mit 84.500 Tonnen (35 Millionen Euro), die Niederlande mit 51.000 Tonnen (14,9 Millionen Euro) und Mexiko mit 50.800 Tonnen (31 Millionen Euro).



NRW-Wirtschaft exportierte zu einem Großteil mineralische oder chemische Düngemittel Mit einem Anteil von über 60 % an den Düngemittelexporten hat NRW im Jahr 2025 mineralische oder chemische Düngemittel exportiert, gefolgt von mineralischen oder chemischen Stickstoffdüngemittel mit einem Anteil von über 20 %. Mineralische oder chemische Kalidüngemittel sowie tierische oder pflanzliche Düngemittel machten jeweils rund 6 % der Exportmenge aus. Die Exportmenge von mineralischen oder chemischen Phosphatdüngemitteln betrug 602 Tonnen.


Moers: Bürgermeisterin informierte sich über engagiertes Unternehmen in Genend
Für ein erstes Kennenlerngespräch hat Bürgermeisterin Julia Zupancic die Triopt Group im Gewerbegebiet Genend am Montag, 13. April, besucht. Wirtschaftsförderer Frank Putzmann hat sie dabei begleitet.

Hardwich Tholel (l.) und Nils Ermert (r.) begrüßten am 13. April Bürgermeisterin Julia Zupancic bei der Triopt Group in Genend. (Foto: pst)

Ziel des Termins war es, einen persönlichen Eindruck vom Unternehmen zu gewinnen. Vor Ort wurden die beiden Gäste von Geschäftsführer Nils Ermert, Hardwich Tholel (Director Strategic Partnership) und Marketingleiter Mark Gebhart empfangen.  In dem Gespräch und beim Rundgang stellten sie das Unternehmen, seine Entwicklung sowie aktuelle Projekte und Herausforderungen vor.

Dabei wurde deutlich, welche Rolle die Triopt Group als innovativer Akteur am Standort Moers einnimmt. Seit 2019 befindet sich der Firmenhauptsitz in Moers. Zum Portfolio zählen unter anderem Softwareentwicklung, Telekommunikation, Tiefbau und Metallbau. Zudem setzt das Unternehmen 5G-Lösungen für Firmen und Institutionen um. Dies macht die Kunden unabhängig von Dritten.

Zudem können sie schnell und sicher Daten auf dem Gelände austauschen. Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Unternehmen verstärken Eine weitere Besonderheit von Triopt sind die Drohnenschulungen. Das Luftfahrt-Bundesamt hat die Firma als Prüfstelle benannt. Ein zentrales Thema des Treffens war die zukünftige Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und dem Unternehmen.

Beide Seiten verständigten sich darauf, den Dialog weiter zu intensivieren. Ein besonderer Fokus soll dabei auf dem Bereich der Digitalisierung liegen, in dem sich vielfältige Anknüpfungspunkte für gemeinsame Initiativen ergeben. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Wirtschaftsförderung die Triopt Group künftig gezielt mit passenden Unternehmen vernetzt.

Ziel ist es, Synergien zu schaffen und Kooperationen innerhalb der regionalen Wirtschaft zu fördern. Ergänzend dazu plant die Wirtschaftsförderung, spezielle Treffen für Unternehmen im Gewerbegebiet Genend zu organisieren, um den Austausch vor Ort weiter zu stärken. Der Hauptsitz der Triopt Group befindet sich in der Alexander-Bell-Straße 19 in Moers-Genend. Weitere Informationen zum Unternehmen und den Leistungen.

Platz für Spiel, Natur und Begegnung an der Wupperstraße in Kapellen
In Kapellen entsteht eine neue, grüne Oase. Das kleine Naherholungsgebiet an der Wupperstraße verbindet künftig Spiel, Natur und Erholung. Drei Bereiche werden ab Montag, 27. April gestaltet – mit Kletter- und Balanciergeräten am Spielhaus Kapellen, einer Kleinkinderspielzone samt Picknickplatz und einer Naturfläche mit Wildblumen und Spielwiese. 

Grafiken: Seeling + Kappert

Die Wünsche der Kinder und Anwohnenden aus einer Beteiligungsaktion sind in die Planung eingeflossen. Ziel ist ein Ort, an dem Bewegung, Begegnung und Biodiversität gleichermaßen ihren Platz finden.

Stadt Wesel und DGB laden ein zum Arbeitnehmer*innen-Empfang am 28. April
Traditionell laden die Stadt Wesel und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) - Region Niederrhein und der Ortsverband Wesel - zum Tag der Arbeit zu einem Arbeitnehmer*innen-Empfang ins Rathaus ein. In diesem Jahr findet der Arbeitnehmer*innen-Empfang am Dienstag, 28. April 2026, 18 Uhr, im Ratssaal der Stadt Wesel statt. Unter anderem begrüßt Bürgermeister Rainer Benien die Besucher*innen. 

Wer teilnehmen möchte, kann sich telefonisch unter der Rufnummer 0281/203-2653 (Büro des Bürgermeisters– Stadt Wesel) oder per Mail an buergermeister@wesel.de anmelden. Der Eintritt ist frei. Der Arbeitnehmerempfang wird seit 2010 von der Stadt Wesel in Zusammenarbeit mit dem DGB organisiert und im Ratssaal der Stadt durchgeführt.

Dabei orientierten sich die Empfänge an den jährlich wechselnden Mottos des DGB zum Maifeiertag. Mit Impulsreferaten von renommierten Fachleuten werden aktuelle Themen in den Mittelpunkt gerückt und anschließend diskutiert.

Wesel: Rekordjahr für die vhs – Höchstwerte bei Veranstaltungen, Teilnehmenden und Unterrichtsstunden
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2025 zurück und erreicht in zentralen Bereichen neue Höchstwerte. Die aktuellen Zahlen unterstreichen eindrucksvoll die starke Entwicklung und die hohe Relevanz der vhs als Bildungsanbieter in der Region.

Mit insgesamt 774 durchgeführten Veranstaltungen wurde im Jahr 2025 der höchste Wert seit Einführung der Statistik im Jahr 2005 erreicht. 2024 waren es noch 713 Veranstaltungen gewesen. Auch bei den Teilnehmerzahlen wurde ein neuer Rekord erzielt. 12.030 Menschen nahmen 2025 an den Angeboten der vhs teil.

Damit wurde nicht nur der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2024 (11.979 Teilnehmende) übertroffen, sondern auch die positive Entwicklung der vergangenen Jahre eindrucksvoll fortgesetzt. Seit 2022 ist ein kontinuierlicher Anstieg der Teilnehmendenzahlen zu beobachten.

Ein weiterer Meilenstein wurde bei den Unterrichtsstunden erreicht. Mit 44.012 gelisteten Unterrichtsstunden verzeichnet die vhs ebenfalls einen neuen Spitzenwert seit Beginn der Datenerfassung. Damit liegt das Angebot deutlich über dem von der Bezirksregierung vorgegebenen Pflichtstundenanteil von 6.400 Unterrichtsstunden und übertrifft die Ergebnisse aus den Vorjahren deutlich.

vhs-Direktor Andreas Brinkmann zeigt sich hochzufrieden mit der Entwicklung: „Die aktuellen Zahlen sind für uns ein großer Erfolg und bestätigen die engagierte Arbeit unseres gesamten Teams. Sie zeigt zugleich, wie hoch die Bedeutung von Weiterbildung und lebenslangem Lernen in unserer Gesellschaft ist und wie hoch die Nachfrage bei uns in Wesel, Hamminkeln und Schermbeck ist. Die vhs ist ein Ort, an dem Menschen sich persönlich und beruflich weiterentwickeln, neue Perspektiven gewinnen und miteinander in den Austausch treten können.“

Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck sieht sich durch diese Entwicklung bestärkt, ihr Angebot auch künftig weiter auszubauen und an aktuelle Ereignisse anzupassen. Ziel bleibt es, Bildung für alle zugänglich zu machen und einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe zu leisten.    
Kontakt Stadt Wesel Klever-Tor-Platz 1 46483 Wesel Telefon: +49 (0)281 / 20 3-0 E-Mail: poststelle@wesel.de Kontaktformular

Manege frei für die Roncalli-Briefmarken
Deutsche Post würdigt 50-jähriges Jubiläum des legendären Circus-Theaters mit limitierter Briefmarken-Sonderedition
Deutsche Post-Vorständin Nikola Hagleitner: „Mit unseren neuen, fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie weiter in die Welt“
Bernhard Paul, Gründer und Direktor von Roncalli: „Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen sind.“

Sonderedition ab sofort online erhältlich

Bonn/Köln, 20. April 2026: Die Deutsche Post ehrt das Circus-Theater Roncalli mit einer limitierten Briefmarken-Sonderedition zum 50-jährigen Jubiläum. Die „50 Jahre Circus Roncalli“-Edition umfasst mehrere Motive, die das Lebenswerk des Gründers und Direktors Bernhard Paul, die Artisten und die gesamte Roncalli-Familie würdigen.

Die farbenfrohen Marken zeigen auf unterschiedlichen Bögen ikonische Tournee-Plakate, den berühmten Heißluftballon und natürlich das Zirkuszelt. Zusätzlich gibt es zwei auf je 2.500 Stück limitierte Bögen mit Clown Zippo im Andy Warhol-Stil und Lieblingszitaten von Bernhard Paul im Blumen-Design. Die Marken sind ebenso bunt und fantasievoll wie die Shows des berühmten Zirkus und ab sofort erhältlich.

Nikola Hagleitner, Vorständin Post & Paket Deutschland der DHL Group, sagt: „Der Circus Roncalli begeistert seit fünf Jahrzehnten Millionen von Menschen, verzaubert Jung und Alt, mit Kreativität, Präzision und einer einzigartigen Mischung aus Emotion, Staunen und Humor.

Hinter dieser Magie stehen harte Arbeit, gelebtes Teamwork und der Mut, sich immer wieder neu zu erfinden. Genau diese Fähigkeiten prägen auch die Deutsche Post seit Jahrhunderten. Mit unseren neuen, fröhlichen Briefmarken tragen wir die besondere Roncalli-Magie nun weiter in die Welt – als kleines Stück Freude im Alltag.“

Bernhard Paul, Gründer und Direktor des Circus Roncalli: „Ich freue mich sehr über diese besondere Geste der Wertschätzung. Wir haben in den vergangenen Jahren viel Post aufgegeben, aber nicht unsere Emotionen. Die Widmung der Briefmarken zeigt, dass wir angekommen sind. Besonders berührt mich, dass mit diesen Marken nun nicht nur Gedanken, die mich über 50 Jahre begleitet haben, sondern auch Erinnerungen an liebgewonnene Roncalli-Momente in die Welt getragen werden.“

Die limitierte Sonderedition ist seit heute online unter deutschepost.de/roncalli oder telefonisch unter 0961 – 3818 3818 erhältlich. Auch eine exklusive „50 Jahre Circus Theater GOLD Edition“ kann vorbestellt werden. Zusätzlich richtet die Deutsche Post am 20. April von 10:00 bis 15:00 Uhr eine Roncalli-Sonderpostfiliale vor dem Circus in Köln ein. Besonders interessant für Fans der Philatelie: In der Sonderpostfiliale gibt es den Erstverwendungs- und einen Sonderstempel zur Jubiläumstournee.

50 Jahre Circus-Theater Roncalli
Im Jahr 1975 kündigt der Art Director Bernhard Paul in Wien seinen gut bezahlten Job beim Nachrichtenmagazin „Profil“ und wird Circusdirektor. Er besinnt sich auf seinen Jugendtraum und gründet in Wien den Circus Roncalli. Ein ausrangierter alter Circus-Wohnwagen bildet den Grundstock.

Am 18. Mai 1976 feiert Roncalli mit dem Programm „Die größte Poesie des Universums“ seine Welturaufführung beim „Bonner Sommer“. 1977 vorerst das Ende, der Circus muss aufgeben. Paul hält sich und seinen Traum vom Circus mit Auftritten als Clown in Kaufhäusern, Ausstellungen und auf Festivals über Wasser. Im folgenden Jahr siedelt er mit den Resten von Roncalli nach Köln über und baut ein historisches Panoptikum. Damit reist er über die Jahrmärkte. Mit einer Handvoll Idealisten beginnt er alte Circuswagen herzurichten für den „schönsten Circus der Welt“.

1979 wird zu einem der aufregendsten Jahre im Leben des Bernhard Paul. Ohne Geld und Reputation entsteht Roncalli aufs Neue. Dann aber geht es richtig los! Am 4. Juni 1980 heißt es Manege frei für „Die Reise zum Regenbogen“ auf dem Kölner Neumarkt. Sie begründet den legendären Erfolg von Roncalli. In den Folgejahren expandiert Roncalli, kann sich vor Besuchern kaum retten. Damit beginnt die eigentliche Erfolgsgeschichte.

Heute ist Roncalli für Zirkusunterhaltung der Spitzenklasse bekannt. Seit 1976 brachte das Circus-Theater mehr als 45 Millionen Zuschauer zum Staunen. Jetzt startet der Kultcirkus seine zweijährige Jubiläumstournee unter dem Motto “50 Jahre Circus-Theater Roncalli” mit über 300 Aufführungen allein in diesem Jahr - und feiert sein Jubiläum dort, wo vieles begann: in Köln.

Kempen: Der merkwürdige Herr Bruckner - Ein außergewöhnliches Puppentheater zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner
Ein musikalisches Geburtstagsständchen zum 200. Jubiläum erweckt den berühmten Komponisten Anton Bruckner zum Leben. Fröhlich beginnt er, aus seinem bewegten Leben zu erzählen – von künstlerischem Mut, neuen Wegen und davon, wie er seiner Zeit oft voraus war – allen Neidern zum Trotz.

Die Inszenierung lädt dazu ein, Bruckner auf ganz besondere Weise kennenzulernen. Mit viel Witz und Einfühlungsvermögen entsteht ein lebendiges Porträt des Komponisten: als ausdrucksstarke Tischpuppe, eingebettet in ein abwechslungsreiches Zusammenspiel aus Puppenspiel, Schauspiel und Musik. Die Puppenspielerinnen Annika Pilstl und Dorothee Carls schlüpfen dabei in sämtliche Rollen, erzählen offen aus Bruckners Leben und machen seine Musik auf eindrucksvolle und zugleich zugängliche Weise erfahrbar.

Am 8. Mai 2026 ist das Stück gleich zweimal zu erleben: als Familienkonzert um 11 Uhr sowie um 21.30 Uhr im Rahmen der Nachtmusikreihe. Karten sind ab sofort erhältlich an der Kasse der Tourist Information, Orsaystraße 3a, 47906 Kempen (Tel. 02152 / 917-4120; E-Mail: kartenverkauf@kempen).

Moers: Mit ‚systemischem Coaching‘ zu neuen Sichtweisen und besseren Lösungen
Neue Sichtweisen können dabei helfen, Entscheidungen leichter zu fällen und bessere Lösungsansätze zu finden. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet dazu am Mittwoch, 29. April, ab 19 Uhr den Vortrag ‚Wenn der Knoten platzt – mit systemischem Coaching zu mehr Klarheit und Leichtigkeit im Beruf‘ an.

Im Alten Landratsamt, Kastell 5b, lernen Interessierte, wie sie durch Coaching Zusammenhänge besser erkennen und dadurch leichter Entscheidungen treffen können. Denn dieser Beratungsansatz hilft, Wechselwirkungen und Muster besser zu verstehen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Sponsorenlauf der GGS Astrid-Lindgren
Weitere Informationen folgen. Event details Veranstaltungsdatum 25.04.2026 - 09:00 Uhr - 15:30 Uhr. Veranstaltungsort SV Scherpenberg 1921 e.V.
Adresse Homberger Straße 260, 47443 Moers .Telefon 0 28 41 / 5 21 76 E-Mail Scherpenberg1921@t-online.de

Moers: Musical Starlights – Best of Musicals
Erlebe die besten Musical Highlights an einem Abend! Es erwartet Dich eine erlesene Mischung aus gefühlvollen Balladen, rockigen Klassiker und mitreißenden Songs aus der Welt der Musicals. Ein unvergesslicher Abend und ein einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie.

Mit den Highlights aus Tanz der Vampire, Tarzan, die Eiskönigin, Herkules, Elisabeth, Rebecca, Wicked, We Will Rock you u.v.m. Der Eintritt ist ab 39,50 € erhältlich; Tickets sind online unter wwwesn-eg.de/eventim.de verfügbar.
Veranstaltungsdatum 24.04.2026 - 19:30 Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI Eventhalle, Adresse Filder Straße 142, 47447 Moers.

Moers: Improviser in Residence: Zwei Welten, zwei Soli
Der renommierte Altsaxophonist Michaël Attias und unsere Improviserin Evi gestalten jeweils ein Solo-Set. Erlebt die besondere Atmosphäre der katholischen Stadtkirche, wenn diese beiden Ausnahmemusiker*innen den Raum mit ihren individuellen Klangsprachen füllen.

Der Eintritt ist frei! Event details Veranstaltungsdatum 24.04.2026 - 20:00 Uhr Veranstaltungsort Kastell 11 47441 Moers Veranstaltungsort St. Josef Kirche

Moers: „Hermeline auf Hexenreise“ von Katja Reider
1. Bilderbuchkino mit Basteln - für Kinder ab 3 Jahren. Hermeline möchte die Welt sehen – und ganz allein auf Abenteuerreise gehen! Ihre Freunde sind nicht begeistert, aber die kleine Hexe hat ihre Sachen bereits gepackt. Nur einen Zauberstab lässt sie zurück – für den Notfall... 

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das Material wird in Kostenbeitrag von 2 Euro pro Person erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder direkt in der Bibliothek Moers. Veranstaltungsdatum 25.04.2026 - 10:30 Uhr - 11:45 Uhr. Veranstaltungsort Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: 49. ENNI Schlossparklauf
Veranstaltungsdatum 25.04.2026 - 12:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort Großsportanlagen Filder Benden, Filder Straße 148, 47447 Moers.
Weitere Informationen zur Enni-Laufserie gibt es unter www.enni-laufserie.de

Moers: Königsschießen des Schützenverein Holderberger-Bettenkamper BSV 1886 e.V.
Veranstaltungsdatum 25.04.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr Veranstaltungsort Moerser Straße 121, 47447 Moers. Veranstalter BSV Holderberg Bettenkamp 1886 e.V. Adresse Röntgenweg 4, 47447 Moers.

Moers: Verschiedene Wanderungen Ende April erleben
Sie sind lecker und gesund: Rund um Wildkräuter dreht sich eine Stadtführung am Mittwoch, 23. April, um 17.30 Uhr. Treffpunkt der Wildkräuterwanderung ist vor dem Sportplatz GSV/MTV am Solimare, Filder Straße 148. Anne-Rose Fusenig entdeckt mit den Teilnehmenden am Moersbach essbare Wildkräuter. 

Die Gruppe verkostet die heilsamen und leckeren Pflanzen bei einer späteren Einkehr. Auch ein ‚Gesundheitsbad‘ am fließenden Gewässer unter besonderen Bäumen gibt es bei dem Rundgang. Die Teilnahme kostet pro Person 12 Euro. Wanderung durch Meerbeck-Hochstraß 

Bei der Wanderung am Sonntag, 26. April, um 10.30 Uhr erkunden die Teilnehmenden die Bergmannssiedlung Meerbeck-Hochstraß der ehemaligen Zeche Rheinpreußen. Start ist auf dem Markplatz in Meerbeck (Johann-Esser-Platz/Lindenstraße).  Das von 1904 bis 1913 entstandene Quartier liegt zwischen Schacht IV und V an der Gemeindegrenze von Moers zu Duisburg-Baerl.

Nach umfangreicher Sanierung in den Jahren 1981 bis 1996 zählt es zu den wenigen, gut erhaltenen und typischen Zechensiedlungen, die nach der Jahrhundertwende erbaut wurden. Die geschichtlichen Hintergründe erläutert Dr. Wilfried Scholten. Die Teilnahme kostet pro Person 12 Euro. 
Verbindliche Anmeldungen zu den Führungen nimmt die Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.

Berlin, 20. April 2026: G-BA- Stellungnahmen zum Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung
Stellungnahme der hauptamtlichen unparteiischen Mitglieder des G-BA zum Referentenentwurf des BMG (PDF) (zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) Alle Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben und Verordnungsentwürfen finden Sie auf der Website des G-BA unter  Stellungnahmen.



Moers: Abendlicher Spaziergang mit Einkehr  
Lassen Sie sich bei einem gemütlichen abendlichen Bummel von A wie „Altmarkt“ bis Z wie „Zwergengasse“ führen. Und hören Sie allerlei Interessantes, mit wenigen Jahreszahlen gespicktes, über die facettenreiche Moerser Stadtgeschichte.

 Feierabend! Moerser Altmarkt

Zum geselligen Abschluss mit leckeren Häppchen im Feinkost "Gourmoers" lassen wir den Abend ausklingen. Treffpunkt: Denkmal Altmarkt Weitere Infos zu den Stadtführungen. Kosten: 27,50 Euro pro Person für Führung und Verköstigung Geführt von Renate Brings-Otremba.
Sonstiges: 8 bis 12 Personen / 1 Getränk und etwas zum Picken Preis: 27,50 Euro für Führung und Verköstigung Event details Veranstaltungsdatum 22.04.2026 - 18:18 Uhr Veranstaltungsort Neumarkt Denkmal

Moers: Book Blind Dates und Silent Reading Party am Welttag des Buches
Am 23. April feiern wir den Welttag des Buches und laden dazu ein, sich bei unseren Book Blind Dates von unbekannten Titeln überraschen zu lassen. Wer sich einmal bewusst Zeit fürs Lesen nehmen möchte, ist bei unserer Silent Reading Party genau richtig: Von 15 bis 17 Uhr stellen wir den Multifunktionsraum im 1. OG bereit, um dort in entspannter Atmosphäre (ohne Gespräche und ohne störende Handys) zu lesen.  Dabei sind Sie trotzdem in Gesellschaft. 

 Kleine Knabbereien gibt es auch! Für die Silent Reading Party stehen Bücher bereit, es kann aber auch gerne ein eigenes Buch mitgebracht werden. Silent Reading Partys werden 2026 regelmäßig stattfinden. Veranstaltungsdatum 23.04.2026 - 15:00 Uhr - 17:00 Uhr. Veranstaltungsort Multifunktionsraum im 1. OG Veranstaltungsort  Bibliothek, Zentrale Adresse: Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.

Moers: Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter sind starke Heilpflanzen aus der Natur. Gemeinsam werden wir sie entdecken, bestimmen, essen und deren Heilwirkung für den menschlichen Organismus kennenlernen. Zugleich ergibt sich ein „Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach unter besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 23.04.2026 - 17:30 Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz Solimare

Moers: enni.comedy Salon
Moderator Don Clarke freut sich auch beim nächsten enni.Comedy Salon im Moerser Bollwerk 107 wieder auf eine volle Hütte! Wie immer, lädt er sich dafür drei Top-Comedians aus ganz Deutschland ein, mit denen er das Bollwerk 107 für zwei Stunden in einen Humortempel verwandeln wird.

Tickets erhältlich unter www.comedysalon.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Rückfragen unter Tel.: 0 40 98 26 47 50, E-Mail: moers@comedysalon.de

Kreis Wesel: Schulen sammeln Elektroschrott
Unter der Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl startet in Wesel erneut das Schulprojekt „E-Waste Race“: Schulen sammeln Elektroschrott und engagieren sich für die Umwelt. Das Schulprojekt zur praktischen Umweltbildung fördert das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz bei der Jugend.

Die gemeinnützige Organisation „Das macht Schule“ lädt die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein zur Auftaktveranstaltung am Dienstag, 21.04.2026 von 10:00 - 10:30 Uhr  in der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp Adresse: Kopernikusstraße 9, 47445, Moers.

LKA-NRW: Polizei NRW setzt auf neue Impulse - Beteiligung an der Initiative K Einbruch
"Präventionsarbeit muss sich ständig weiterentwickeln. Sie muss Menschen erreichen und manchmal sogar wachrütteln", erklärt NRWs Innenminister Herbert Reul.

"Nachdem wir in Nordrhein-Westfalen über ein Jahrzehnt lang mit der Kampagne 'Riegel vor!' viel erreicht und Einbrechern den sprichwörtlichen Riegel vorgeschoben haben, gehen wir nun den nächsten Schritt und schließen uns der Initiative K Einbruch an. K Einbruch ist eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne gegen Einbruchsdiebstahl, die unsere bisherigen Maßnahmen aufgreift und sinnvoll ergänzt - denn Einbrecher machen nicht an Ländergrenzen halt."

Positive Bilanz als Triebfeder konsequenter Weiterentwicklung Seit 2011 stand "Riegel vor!" in Nordrhein-Westfalen für insbesondere die technische Einbruchsprävention und die qualifizierte Beratung durch die Polizei. So gelang es, zahlreiche Menschen für das Thema "Schutz der eigenen vier Wände" zu sensibilisieren.

Der bereits länger anhaltende Trend, dass knapp die Hälfte aller angezeigten Wohnungseinbrüche im Versuch stecken bleibt, ist nicht unwesentlich auf die stetig besser gewordene einbruchshemmende Ausrüstung von Häusern und Wohnungen zurückzuführen. Einen Großteil dieses Erfolgs können die Kampagne "Riegel vor!" und die vielen engagierten Experten der polizeilichen Präventionsdienststellen für sich verbuchen.

Moderne Wege in der Prävention: Digitales Beratungszentrum und K Einbruch Die Polizei NRW baut ihre Präventionsangebote kontinuierlich aus und modernisiert sie. Mit dem Digitalen Beratungs- und Präventionszentrum hat sie bereits ein starkes Zeichen gesetzt. (https://lka.polizei.nrw/artikel/polizei-nr w-stellt-sich-staerker-und-moderner-in-der-kriminalpraevention-auf) Mit der Beteiligung an der Initiative K Einbruch wird dieses Angebot nun konsequent ergänzt.

 K Einbruch bündelt bundesweit Informationen rund um das Thema Einbruchschutz. Auf der Homepage www.k-einbruch.de [k-einbruch.de] finden Interessierte unter anderem produktneutrale Informationen der Polizei zum technischen Einbruchschutz, ein "interaktives Haus" mit konkreten Tipps zur Sicherung des eigenen Zuhauses sowie Hinweise zu staatlichen Fördermöglichkeiten.

Unter der Rubrik "Partner" ist das stetig wachsende Netzwerk von Kooperationspartnern aufgeführt. Polizei NRW - Hier finden Sie die Experten und Ihre Ansprechpartner für Einbruchschutz Die Polizei NRW bleibt unermüdlich bei der Bekämpfung von Einbruchsdelikten. Sie berät und sensibilisiert Wohnungsinhaber zur Sicherung ihrer Immobilie und ruft Nachbarn dazu auf, aufmerksam zu sein sowie verdächtige Wahrnehmungen umgehend der Polizei zu melden.

"Bei der Verhinderung von Wohnungseinbrüchen lassen wir als Polizei NRW nicht locker. Auch zukünftig stehen den Menschen in NRW in allen Kreispolizeibehörden Expertinnen und Experten zum Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden mit Rat und Tat zur Seite. Nutzen Sie dieses Angebot - es geht um Ihre Sicherheit", sagt der Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Ingo Wünsch.

Die lokalen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der einzelnen Kreispolizeibehörden in NRW finden Sie hier: https://lka.polizei.nrw/sites/defau lt/files/2025-06/beratungsstellen-polizei-nrw.pdf [lka.polizei.nrw]

6. offener GMGV-Stammtisch
Der Grafschafter Museums- und Geschichtsverein - GMGV - veranstaltet seinen 6. offenen Stammtisch und bleibt mit der Fortsetzung im Thema „Moersbach“. Nachdem in der Veranstaltung Anfang Februar die LINEG - Mitarbeiterinnen über die Maßnahmen am Moersbach im Schlosspark berichtet hatten, geht es jetzt um weitere Fragen zu diesem Wasserlauf : Wo entspringt der Moersbach,  welchen Verlauf nimmt er,  wie lang ist er und  woher kommt sein Name? 

Auf diese scheinbar einfachen Fragen gibt es keine eindeutigen Antworten.  Warum das so ist, erläutert Jürgen Stock, ehemaliger Lokalchef der Rheinischen Post, beim nächsten offenen Stammtisch des GMGV. In seinem Vortrag geht er auf die wechselvolle Geschichte des Moersbaches ein, der Krefeld und Moers miteinander verbindet.
Veranstaltungsdatum 20.04.2026 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr. Veranstaltungsort  Café Lyzeum Adresse Hanns-Albeck-Platz 2, 47441 Moers.



Erzeugerpreise im März 2026: -0,2 % gegenüber März 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), März 2026
-0,2 % zum Vorjahresmonat
+2,5 % zum Vormonat

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2026 um 0,2 % niedriger als im März 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im März 2026 gegenüber dem Vormonat um 2,5 %, das war der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+5,4 %).
Sowohl der Rückgang der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat als auch der starke Anstieg gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich auf die Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen.

Die Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten waren dabei insbesondere in deutlichen Preisanstiegen bei Mineralölerzeugnissen im Vorjahresvergleich und starken Preisanstiegen bei fast allen Energieprodukten im Vormonatsvergleich sichtbar. Durch Preisrückgänge bei Erdgas und Strom im Vorjahresvergleich ergab sich insgesamt ein Rückgang der Energiepreise gegenüber März 2025.



Günstiger als vor einem Jahr waren Verbrauchsgüter. Hingegen waren Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im März 2026 um 1,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,4 %.

Starker Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vormonat, geteiltes Bild im Vorjahresvergleich
Energie war im März 2026 um 3,2 % billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen die Energiepreise allerdings um 7,5 %, das war der stärkste Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+14,3 %).

Insbesondere die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten im März 2026 besonders stark an, während es bei anderen Energieträgern wie Erdgas und elektrischen Strom vor allem durch längerfristige Verträge und Preisbildungsmechanismen vergleichsweise geringe Preissteigerungen gab.

Bedingt durch das seit Beginn des Kriegs in der Ukraineimmer noch hohe Preisniveau bei Erdgas und elektrischem Strom gab es hier im März 2025 sogar Preisrückgänge im Vorjahresvergleich. Die Preise für Mineralölerzeugnisse stiegen gegenüber März 2025 um 18,3 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 22,9 %.

Leichtes Heizöl kostete 55,2 % mehr als im März 2025 und 53,4 % mehr als im Februar 2026. Kraftstoffe kosteten 29,5 % mehr als im März 2025 und 22,3 % mehr als im Februar 2026. Erdgas in der Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 8,0 % weniger als im Vorjahresmonat, aber 5,7 % mehr als im Februar 2026.

Bei den im Erzeugerpreisindex enthaltenen Börsenpreisen für Erdgas wurden allerdings die Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten  auch schon im März 2026 deutlich sichtbar, die Börsenpreise für Erdgas stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 22,1 % und gegenüber Februar 2026 um 57,3 %.

Aufgrund des niedrigen Gewichts am Gesamtindex wirkte sich diese Preissteigerung allerdings nur geringfügig auf die Gesamtentwicklung aus. Die Preise für Strom fielen gegenüber März 2025 um 5,8 %, gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 3,1 %, Fernwärme war 0,6 % günstiger als im Vorjahresmonat.

Preisanstiege bei Investitionsgütern und Gebrauchsgütern, Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern
Die Preise für Investitionsgüter waren im März 2026 um 1,9 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 % gegenüber Februar 2026). Maschinen kosteten 1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,2 % gegenüber März 2025. Gebrauchsgüter waren im März 2026 um 1,9 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 % gegenüber Februar 2026).

Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,3 % weniger als im Vorjahresmonat, aber 0,6 % mehr als im Februar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,4 %, gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,8 %. Deutlich billiger als im März 2025 waren Butter (-39,8 %) und Schweinefleisch (-5,8 %).

Die Preise für Schweinefleisch stiegen gegenüber Februar 2026 um 7,7 %. Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch (+14,9 %) und Kaffee (+4,7 %). Preisanstiege auch bei Vorleistungsgütern Die Preise für Vorleistungsgüter waren im März 2026 um 1,5 % höher als im Vorjahresmonat (+0,7 % gegenüber Februar 2026).

Für den Preisanstieg gegenüber März 2025 sorgten vor allem die höheren Preise von Metallen (+8,2 %). Insbesondere die Preise für Edelmetalle (+72,8 %) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich an, gegenüber Februar 2026 lagen die Edelmetallpreise 3,2 % höher. Auch für Kupfer und Halbzeug daraus (+17,6 %) musste mehr bezahlt werden als im Vorjahr.

Billiger als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (-0,8 %), darunter kostete Betonstahl allerdings 0,5 % mehr. Holz sowie Holz- und Korkwaren (+6,0 %) waren ebenfalls teurer als im Vorjahresmonat, darunter Nadelschnittholz mit +11,2 % und Laubschnittholz mit +2,7 %.

Erhebliche Preisanstiege gab es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit +26,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,8 %. Darunter war veredeltes und bearbeitetes Flachglas 6,8 % teurer, wohingegen die Preise für Hohlglas (-2,2 %) gegenüber März 2025 sanken.

Preisrückgänge gegenüber März 2025 gab es ebenfalls bei chemischen Grundstoffen (-2,4 %), darunter stiegen allerdings die Preise für Düngemittel um 3,3 % (+2,3 % gegenüber Februar 2026). Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 2,3 % weniger als im Vorjahresmonat.

Futtermittel für Nutztiere (-7,4 %) und Getreidemehl (-4,3 %) kosteten ebenfalls deutlich weniger als im März 2025, allerdings stiegen die Futtermittelpreise um 1,1 % und die Getreidemehlpreise um 0,9 % gegenüber dem Vormonat.

NRW-Industrieproduktion: Absatzwert 2025 zum dritten Mal in Folge rückläufig
* Absatzwert um fast 7 Milliarden Euro gesunken
* Nahrungs- und Futtermittel im Plus, alle anderen Top-Branchen rückläufig
* Betriebe im Kreis Gütersloh mit höchstem Anteil am NRW-Absatzwert

Im Jahr 2025 sind in den 9.753 produzierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 310 Milliarden Euro hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war der NRW-Absatzwert damit nominal (also nicht preisbereinigt) um 6,9 Milliarden Euro bzw. 2,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2020 stieg der Absatzwert nominal um 43,5 Milliarden Euro bzw. 16,3 % und gegenüber 2015 um 27,1 Milliarden Euro bzw. 9,6 %.



Top-Branchen überwiegend mit rückläufigen Absatzwerten, nur Nahrungs- Futtermittel im Plus Innerhalb der sechs produktionsstärksten Güterabteilungen war 2025 nur in der Herstellung von „Nahrungs- und Futtermitteln” eine nominale Steigerung des Absatzwertes von 4,2 % auf 40,7 Milliarden Euro zu verzeichnen.

Rückläufig waren hingegen der Absatzwert in der „Chemischen Industrie” mit einem Minus von 5,9 % auf 38,1 Milliarden Euro sowie der Absatzwert in der „Metallerzeugung und -bearbeitung”, welcher um 5,1 % auf 36,5 Milliarden Euro sank.

Weiterhin gab es Rückgänge im Bereich „Kraftwagen und Kraftwagenteile” – hier sank der Absatzwert um 3,9 % auf 16,7 Milliarden Euro – und bei den „Metallerzeugnissen”, die mit 29,5 Milliarden Euro um 2,5 % unter dem Vorjahresergebnis lagen. Auch die wertmäßig größte Güterabteilung in NRW – der „Maschinenbau” – vermeldete einen Rückgang von 1,0 % auf 42,8 Milliarden Euro.

Höchster Absatzwert im Kreis Gütersloh – niedrigster in der kreisfreien Stadt Bottrop
Die Verteilung der Industrieproduktion war 2025 in den kreisfreien Städten und Kreisen unterschiedlich. Den höchsten Anteil am NRW-Absatzwert ermittelte das Statistische Landesamt mit 6,1 % für die Betriebe im Kreis Gütersloh; 18,9 Milliarden Euro wurden dort erzielt. Es folgten die Betriebe in der kreisfreien Stadt Köln (4,5 %; 14,0 Milliarden Euro) und im Märkischen Kreis (4,3 %; 13,3 Milliarden Euro).

Die geringsten Anteile erzielten mit jeweils 0,3 % die Betriebe in den kreisfreien Städten Herne (1,1 Milliarden Euro), Bonn (0,9 Milliarden Euro) und Bottrop (0,8 Milliarden Euro). Hinweise zur Statistik Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten.

Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises (ohne Umsatz- und Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt sich um nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwerte. Die Differenzierung nach Branchen erfolgt anhand der 29 Güterabteilungen des Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken

Preisschock beim Öl treibt vor allem die Inflationsraten von Familien hoch
Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate in Deutschland im März auf 2,7 Prozent hochgetrieben – 0,8 Prozentpunkte mehr als im Februar. Der gesamte Anstieg ist dabei noch auf den Preisschock bei Kraftstoffen und Heizöl zurückzuführen. Das gilt größtenteils auch für die haushaltsspezifischen Inflationsraten: Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen sind derzeit von der neuen Teuerungswelle besonders stark getroffen, weil in ihren Warenkörben Ausgaben für Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht haben.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung

So stieg die haushaltsspezifische Inflationsrate von Paarfamilien mit geringen Einkommen und von Alleinerziehenden mit mittleren Einkommen um je 1,2 Prozentpunkte, bei Paarfamilien mit mittleren Einkommen um 1,1 Prozentpunkte (alle Daten in den Abbildungen in der pdf-Version dieser PM; Link unten).

Am niedrigsten fiel der Anstieg im März bei Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen (+0,6 Prozentpunkte) und bei Alleinlebenden mit sehr hohen Einkommen (+0,8 Prozentpunkte) aus. Das hat unterschiedliche Gründe: Während einkommensstarke Singles viele verschiedene Güter und Dienstleistungen konsumieren, deren Preise aktuell weniger stark angezogen haben, besitzen ärmere Alleinlebende oft kein Auto. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK Inflationsmonitor.*

Ärmere Alleinlebende hatten daher im März mit 2,1 Prozent auch die niedrigste haushaltsspezifische Inflationsrate, während sie bei allen anderen betrachteten Haushaltstypen mit 2,6 bis 2,8 Prozent nahe beieinander lag. Das IMK berechnet monatlich spezifische Teuerungsraten für neun repräsentative Haushaltstypen, die sich nach Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen und zur Methode unten).

Bislang hat sich der Ölpreisschock noch nicht auf die gemessenen Preise für andere Güter übertragen. Das wird aber wahrscheinlich in allernächster Zeit passieren, weil beispielsweise die Kosten für Transporte sowie der Erdgaspreis für Endverbraucher anziehen. Wie groß dieser Effekt ist, hängt entscheidend von der Dauer des Krieges ab.

„Ein anhaltender Krieg zwischen den USA und dem Iran würde sich in den Preisen für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie niederschlagen und nicht nur deutlich höhere Inflationsraten bewirken, sondern auch die soziale Kluft erneut erhöhen“, schreibt Dr. Silke Tober, Inflationsexpertin des IMK und Autorin des Inflationsmonitors.

Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen geben einen vergleichsweise großen Anteil ihres Konsumbudgets für solche Güter des Grundbedarfs aus. Sind das die zentralen Preistreiber, wie schon in der Teuerungswelle nach dem russischen Überfall auf die Ukraine, müssen insbesondere ärmere Haushalte – Alleinstehende wie Familien – deutlich höhere Inflationsbelastungen schultern als Haushalte mit hohen Einkommen.

Auch wenn Hoffnung bestehe, dass der Krieg und der dadurch verursachte Höhenflug der Energiepreise bis zum Sommer enden, dürfte bereits der aktuelle Preisschub deutliche negative Wirkungen auf Inflation und Konjunktur im Gesamtjahr 2026 haben, analysiert Ökonomin Tober.

„Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, dass die Bundesregierung zügig Entlastungsmaßnahmen auf den Weg bringt.“ Der „Tankrabatt“, der sich schon im parlamentarischen Verfahren befindet, sei grundsätzlich geeignet, den Inflationsschub kurzfristig zu mindern und die privaten Haushalte zu entlasten.

Das gilt insbesondere für Paarfamilien und Alleinerziehende mit niedrigen bis mittleren Einkommen, deren haushaltsspezifische Inflationsrate dadurch laut Tobers Berechnung um rund einen halben Prozentpunkt gesenkt wird. Falls sich Krieg und Preisschock noch länger als bis zum Sommer fortsetzen, sollten darüber hinaus weitere Entlastungsmaßnahmen ins Auge gefasst werden, die etwa bei den Kosten für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie ansetzen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte die Leitzinsen wegen des Energiepreisschubs vorerst nicht erhöhen, zumal die hohen Energiepreise ohnehin die europäische Wirtschaft und insbesondere die angeschlagene Industrie belasten und eine Zinserhöhung die Konjunktur noch einmal zusätzlich bremsen würde, so die Ökonomin.

Gelinge es, den Anstieg der Verbraucherpreise durch staatliche Maßnahmen zu bremsen, werde es für die Zentralbank leichter, vorerst abzuwarten. Allerdings sei eine Gegenfinanzierung des Tankrabatts durch eine Erhöhung der Tabaksteuer „aus der Inflationsperspektive kontraproduktiv, weil diese den Preisdruck an anderer Stelle schafft“.

10 Jahre MVZ Bethanien Moers
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Bethanien Moers feiert sein zehnjähriges Bestehen. Zum Jubiläum wirft seine Ärztliche Leitung Dr. Petra Hinsenkamp einen Blick zurück auf die Anfänge: „Als das MVZ im vierten Quartal 2015 gegründet wurde und im Januar 2016 die Räumlichkeiten an der Homberger Straße 92 bezog, um seine Arbeit aufzunehmen, entstand eine multiprofessionelle Anlaufstelle in medizinischen Fragen für die Menschen aus Moers und Umgebung.“

Seitdem hat sich vieles getan: Waren es im ersten Jahr noch 4.945 Patient:innen, die betreut wurden, so steigerte sich diese Zahl bis Ende 2025 auf gut fünfmal so viel: 24.992 Menschen versorgte das MVZ mit seinen verschiedenen Praxen und Fachrichtungen.

Auch das ambulante OP-Zentrum, das sich seit der Gründung des MVZs an der Homberger Straße 92 befindet und am 01. April 2016 in Betrieb ging, erhöhte seine Schlagkraft und damit seine Patientenzahlen seitdem kontinuierlich – etwa 2.000 operative Eingriffe werden hier jährlich durchgeführt. Mittlerweile sind es 39 Angestellte, die sich im Bereich MFA, Pflege oder ärztlicher Dienst um die Belange der großen und kleinen Patient:innen kümmern.

Geballte fachliche Kompetenz an einem Ort
„Die verschiedenen Fachrichtungen sind einer der vielen Vorteile unseres MVZs. Zum Start in den Jahren 2015/2016 waren es ein Kassensitz für den Bereich Chirurgie sowie ein halber Kassensitz für den Fachbereich Anästhesie. 2018 kamen Kassensitze für Gynäkologie, Kinder- & Jugendmedizin und Allgemeinmedizin hinzu – und bauten damit das angebotene Portfolio aus“, erklärt die Allgemein- und Viszeralchirurgin Dr. Hinsenkamp.

Seit dem Umzug des MVZs vor etwa zwei Jahren in das Gesundheitszentrum auf dem Campus Bethanien bedeutet das unter anderem eine unmittelbare Nähe zum Krankenhaus Bethanien. „Kurze Wege und schnelle Abstimmungen machen dabei den besonderen Komfort für unsere Patientinnen und Patienten aus. In den hellen und modernen Räumlichkeiten der MVZ-Praxen sorgt ein freundliches Ambiente dafür, dass sie sich bei uns wohlfühlen.“

Die Kinderarztpraxis mit der seit Herbst 2025 verstärkten Dreierspitze aus Dr. Henriette Kyrieleis, Dr. Judith Keull und Dr. Beate Niehues-Gaußelmann ist in Zeiten eines spürbaren Mangels von Kinderärzt:innen eine verlässliche Anlaufstelle für Eltern, wenn es um die umfassende Versorgung ihrer Kinder geht. „Für alle gängigen Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen sowie die Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sind Familien bei uns in den besten Händen.

Kapazitäten für die Aufnahme neuer Patientinnen und Patienten sind vorhanden.
Wer in Moers und Umgebung also noch eine kinderärztliche Praxis sucht, ist hier genau richtig“, so die Verantwortlichen. Neben einer engen Zusammenarbeit mit der Kinderklinik des Krankenhauses Bethanien besteht ein direkter Draht zum Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) des Krankenhauses.

Ergänzt wird das Portfolio durch die gynäkologische Praxis des MVZs, in Person mit Sofia Ivancevic und Kerstin Kolleck-Metz. Neben der Spezialisierung auf Endometriose besteht ein Pluspunkt in der Betreuung von Schwangeren – insbesondere durch eine eigene Hebamme und darüber hinaus durch die enge Zusammenarbeit mit dem Kreißsaal, der Geburtsklinik und bei Bedarf, wie etwa Frühgeburtlichkeit, mit der Kinderklinik oder etwa dem Perinatalzentrum des Krankenhauses Bethanien Moers.

Seit dem 01. April 2026 haben Dr. Helmut Buscham und Jekaterina Berzina offiziell die hausärztliche Praxis des MVZs übernommen. Neu für Patient:innen ist das Angebot von Polygraphien. Hiermit sind Messungen im Rahmen der Schlafmedizin etwa bei Schlafstörungen oder Schlafapnoesyndrom gemeint, die direkt zu Hause durchgeführt werden können. Sollte sich daraus ein weiterer Handlungsbedarf ergeben, profitieren Betroffene von kurzen und engen Abstimmungswegen mit dem Schlaflabor und der Lungenklinik des Krankenhauses Bethanien.

„Durch die ärztliche Doppelspitze ist es uns außerdem möglich, Haus- und Heimbesuche anzubieten, sollten Patientinnen und Patienten nicht dazu in der Lage sein, selbstständig die hausärztliche Praxis aufzusuchen“, erklärt Dr. Hinsenkamp.

Wer an Krampfadern (Varizen), unter Durchblutungsstörungen oder an anderen Erkrankungen der Gefäße leidet, ist in der Praxis von Dr. Alessandra Milandri genau richtig. Die Fachärztin für Gefäßchirurgie hat ihre Arbeitsschwerpunkte vor allem im Bereich der Varizen-Operationen. „Frau Dr. Milandri ist neben mir die einzige Fachärztin des MVZs, die auch operiert“, so Dr. Hinsenkamp.

Den Bereich Proktologie, Allgemein- und Kinderchirurgie deckt Dr. Petra Hinsenkamp mit einem breiten (operativen) Behandlungsportfolio und ihrer langjährigen Erfahrung als Allgemein- und Viszeralchirurgin ab. „Gemeinsam mit der Klinik für Allgemein- & Viszeralchirurgie des Krankenhauses Bethanien Moers unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Dirk Bausch streben wir aktuell außerdem die Zertifizierung als Hernienzentrum an.“

„Unser Operationszentrum, das in zentraler Lage an der Homberger Straße, verblieben ist, verbindet die Vorteile der ambulanten Versorgung mit dem zeitgemäßen medizinischen Standard eines Krankenhauses. In zwei hochmodernen Operationssälen, einem großen Aufwachraum und einem einladenden Empfangs- und Wartebereich könenn wir unseren Patientinnen und Patienten eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anbieten.

Durch moderne Operationsmethoden und schonende Narkoseverfahren ist es möglich, eine Vielzahl operativer Eingriffe ambulant durchzuführen, sodass die Patientinnen und Patienten zeitnah nach dem Eingriff bereits nach Hause entlassen werden können“, betont die Ärztliche Leitung.

Fit für die Zukunft
„Assistenzärztinnen und -ärzte können einen Teil ihrer Facharztausbildung in unserem MVZ absolvieren und dabei Praxiserfahrung sammeln. Vor allem für diejenigen, die in Erwägung ziehen, sich nach der Facharztprüfung niederzulassen, ist das eine Chance“, so Dr. Hinsenkamp. Konkret besteht eine Weiterbildungsbefugnis für den Bereich Gynäkologie über zwei Jahre, für die Fachrichtung Kinder- und Jugendmedizin umfasst sie sechs Monate.

„Für den Bereich Allgemeinmedizin streben wir eine Weiterbildungsbefugnis über ein Jahr ab April nächsten Jahres an. Medizinstudentinnen und -studenten profitieren davon, dass wir Akademische Lehrpraxis der Universität Witten/Herdecke sind und sie so praktische Erfahrungen in der Primärversorgung sammeln können, betreut von mir als akademischer Lehrärztin.“

Ein großes Team
„Im MVZ geht es sehr familiär zu, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht immer ein offenes Ohr. Es ist insgesamt ein schönes Geben und Nehmen“, erklärt das Team rund um Dr. Hinsenkamp. „In den letzten zehn Jahren sind wir gut gewachsen. Wir haben uns sowohl intern als auch extern etabliert.

Hierzu zählt eine enge Kooperation der einzelnen Praxen des MVZs und extern mit dem Krankenhaus Bethanien, etwa, wenn es um komplexe Krankheitsbilder geht, die interdisziplinär behandelt werden müssen. Darüber hinaus bestehen eine sehr gute, teils jahrlange, Zusammenarbeit und ein enger Austausch mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen aus Moers und Umgebung.“

Das MVZ Bethanien Moers mit seiner Ärztlichen Leitung Dr. Petra Hinsenkamp feiert zehnjähriges Bestehen.

Aktionstag "Mach Kleve bunt - eine Gesellschaft für Alle!" am 9. Mai 2026
Seit 2006 setzen sich der Paritätische Wohlfahrtsverband in Kleve und seine Partner*innen mit dem Aktionstag aktiv für eine vielfältige und inklusive Gesellschaft ein. Das Motto lautet: “Mach Kleve bunt - eine Gesellschaft für Alle!”
Die Ziele:
Vorurteile abbauen
Barrieren sichtbar machen
Begegnung ermöglichen
Inklusion erlebbar machen

Der Inklusionsmarsch 2025. Bild: Der Paritätische Kreisgruppe Kleve


Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Kleve geben. Das Netzwerk des Aktionstages freut sich schon jetzt auf jede Beteiligung – für mehr Sichtbarkeit, mehr Begegnung und mehr Teilhabe!

Programm - Samstag, 9. Mai 2026, 11:00 - 14:00 Uhr
11:00 Uhr Start an der Gedenkstätte ehemalige Synagoge (Reitbahn)
11:15 Uhr Erste Station Elsabrunnen - Begrüßung Agnes Teilnmans (1. stv. Landrätin des Kreises Kleve), Percussionsgruppe Konga Quings
11:30 Uhr Zweite Station Höhe Sinn - Wortbeitrag von Menschen mit Behinderung
11:45 Uhr Dritte Station Höhe Reffeling - Tanzgruppe BetreuWo e.V.
12:15 Uhr Ankunft Koekkoekplatz mit Musik der Freiwilligen Feuerwehr Kleve - Begrüßung
12:30 Uhr Grußwort Markus Dahmen, Bürgermeister der Stadt Kleve
12:40 Uhr Musikbeiträge Electric Visions e.V.

Anschließendes Programm bis 14:00 Uhr
Bürgermeistersprechstunde im Möbelhaus Rexing
Ausstellung: Ich bin mehr
Inklusives Tischtennis
Lebendige Bücher - Komm ins Gespräch mit Menschen mit Behinderung und höre ihre Geschichten
Informationen zu Einfacher und Leichter Sprache
Umgebauter Pkw von Fahrschule Lagarde
Essen und Getränke

Aktionstag 2026 Aushang Aktionen
Aktionstag 2026 Aushang Programm
Das Netzwerk des Aktionstages freut sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher!

Netzwerk des Aktionstags
BetreuWo e.V. – Wohnen für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung
EUTB – Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Fahrschule Lagarde
KoKoBe Kleve – Kontakt- und Koordinierungsstelle
Lebenshilfe gGmbH – Leben und Wohnen
Kreis Kleve
LVR-Verbund für WohnenPlusLeben
Papillon e.V.
Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Kleve
SOS-Kinderdorf Niederrhein
Stadt Kleve

vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck: Informationstag zum Thema Hören
Die vhs Wesel-Hamminkeln-Schermbeck lädt in Kooperation mit Kluge Hörgeräte zu einem kostenfreien Informationstag rund um das Thema Hören ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 25. April, von 10 bis 12 Uhr in der vhs in Wesel, Ritterstraße 10-14, statt.

Im Mittelpunkt stehen drei kompakte Impulsvorträge von jeweils 20 Minuten, die unterschiedliche Aspekte des Hörens und Hörverlusts beleuchten. Den Auftakt bildet das Thema „Tinnitus“, bei dem Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten verständlich erläutert werden. Im zweiten Vortrag wird der Zusammenhang zwischen Demenz und Schwerhörigkeit thematisiert.

Abschließend widmet sich ein Vortrag den Auswirkungen von Schwerhörigkeit auf das persönliche und soziale Umfeld. Dabei wird auch aufgezeigt, wie Angehörige, Freunde oder Kollegen sensibel und unterstützend reagieren können, wenn sie eine Hörminderung wahrnehmen. Ergänzend zu den Vorträgen werden auch kostenfreie Hörtests inklusive Auswertung angeboten.

Zudem besteht ausreichend Gelegenheit, individuelle Fragen mit Fachpersonal zu klären. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wesel: „Like my Story – Was erzähle ich eigentlich von mir?“

Soziale Medien sind zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Sie laden dazu ein, Beiträge zu liken und sich selbst zu präsentieren. Die Nutzung durch Kinder und Jugendliche ist eine Selbstverständlichkeit.

 Die Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel bietet zum Aktionstag GirlsDay und BoysDay 2026 einen Workshop an, der dabei hilft, die sozialen Medien besser zu verstehen und zu entscheiden, welche Inhalte über die Teilnehmenden im Internet erscheinen sollen. Wann: Am Donnerstag, 23. April 2026, um 10:00 Uhr Wo: Ratssaal der Stadt Wesel Referentin: Stefanie Wolff, Fachfrau für Medienbildung und Digitalstorytelling




Elterngeld 2025: Anteil der Eltern mit Elterngeld Plus auf Höchststand
• 1,19 Millionen Frauen und 417 000 Männer bezogen 2025 Elterngeld; Väteranteil mit 25,9 % nahezu unverändert
• Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit 40,3 % auf neuem Höchststand
• Durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9 Monaten weiterhin deutlich länger als bei Männern mit 3,8 Monaten

Rund 1,61 Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund 62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417 000 zurück, die Zahl der leistungsbeziehenden Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19 Millionen.

Damit sank die Zahl der Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der Geburten in den vergangenen Jahren wider.

648 000 Bezieherinnen und Bezieher von Elterngeld planten im Jahr 2025 die Inanspruchnahme von Elterngeld Plus, und zwar 45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 % der Väter. Insgesamt betrug der Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von Elterngeld, die bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig auch Elterngeld Plus einplanten, 40,3 % (2024: 36,7 %).

Seit seiner Einführung wird das Elterngeld Plus somit immer stärker nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach seiner Einführung, entschieden sich 20,1 % der Mütter und 8,2 % der Väter für Elterngeld Plus. Das Elterngeld Plus fällt monatlich niedriger aus als das sogenannte Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.

Arbeiten beide Elternteile parallel in Teilzeit, können mit dem Partnerschaftsbonus bis zu vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus in Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden von Elterngeld Plus Gebrauch.

Väteranteil in Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten
Der Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 % nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 25,8 %). 2024 war der Väteranteil erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von damals 20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil der männlichen Bezieher an allen Elterngeldbeziehenden an.

Spitzenreiter im Bundesländervergleich mit einem Väteranteil von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr – Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %) und Bayern (27,6 %). Am niedrigsten lag der Väteranteil 2025 – ebenfalls wie im Vorjahr – im Saarland (21,0 %).

Erhebliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2025 unverändert bei 14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten deutlich kürzer und im Vergleich der vergangenen Jahre nahezu konstant (2024: 3,8 Monate; 2023: 3,7 Monate).

NRW: Beherbergungen und Gastgewerbe mit Umsatzeinbußen seit 2016
* Reale Umsätze von Beherbergungen um 13,0 % und der Gastronomie um 17,5 % gesunken
* Beschäftigungsindex der Gastronomie nur noch 0,5 % unter dem Niveau von 2016
* Keine Erholung nach Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank

Die realen Umsätze im NRW-Gastgewerbe sind 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 16,9 % niedriger als im Jahr 2016, jedoch um 37,6 % höher als während der Corona-Pandemie. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die realen Umsätze von Beherbergungen (−13,0 %) und Gastronomie (−17,5 %) ebenfalls unter dem Indexniveau von 2016



Die Umsätze in den Bereichen Beherbergungen und Gastronomie hatten mit Indexwerten von 49,4 bzw. 65,2 während der Corona-Pandemie jeweils ihren niedrigsten Wert. Bis zum Ende des Jahres 2025 stieg der Index wieder auf 89,7 bei den Beherbergungen und auf 82,5 in der Gastronomie. Damit erholte sich der reale Umsatzindex um 81,6 % bei den Beherbergungen und um 25,0 % in der Gastronomie verglichen mit dem Corona-Tiefpunkt.

Die Werte konnten aber noch nicht an das Vor-Corona-Niveau anschließen. Beschäftigung der Gastronomie nur noch 0,5 % unter 2016 Der Beschäftigungsindex sank bei Beherbergungen um 6,0 % verglichen mit dem Jahr 2016. Im Bereich der Gastronomie lag der Indexwert mit 97,9 nur noch 0,5 % unter dem Niveau des Jahres 2016. Auch die Beschäftigung im Gastgewerbe liegt mit 1,6 % unter dem Indexwert von 2016.

Keine Erholung nach Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank
Die Umsatzentwicklung der Ferienunterkünfte u. Ä. zeigte zur Corona-Pandemie einen Einbruch von 43,2 % für das Jahr 2019 im Vergleich zum Jahr 2020. Im Jahr 2022 stieg der Umsatzindex wieder auf das Vor-Corona-Niveau und ist seitdem leicht rückläufig.

Die Umsätze der Campingplätze wurden vergleichsweise wenig von der Pandemie beeinflusst und hatten einen moderaten Rückgang von 5,8 % zwischen den Jahren 2019 und 2020. In den folgenden Jahren unterlagen die Umsätze leichten Schwankungen und näherten sich im Jahr 2025 dem Vor-Corona-Niveau an.

Der Ausschank von Getränken wies auch 2025 niedrige Umsätze aus und setzte damit seine Negativentwicklung seit der Pandemie fort. Mit einem Indexwert von 63,3 lag dieser 2025 weiterhin deutlich unter dem Wert von 94,1 aus dem Jahr 2019.