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Kabelstörung: Wesels Lippefähre
Quertreiber vorübergehend außer Betrieb
Aufgrund einer Kabelstörung im Bereich
der Umspannanlage ist die Lippefähre
„Quertreiber“ ab Montag, 27. April 2026, bis
voraussichtlich Donnerstag, 30. April 2026,
nicht in Betrieb.
Weltweit
erste globale Karte für landwirtschaftliche
Flächen basierend auf Satellitendaten
veröffentlicht
Gemeinsam
mit Taylor Geospatial hat Microsoft die
weltweit erste globale Karte für Feldflächen
auf Basis von Satellitenbildern realisiert.
Die Anwendung macht landwirtschaftliche
Flächen präziser sichtbar und schafft damit
eine neue Datengrundlage für
Anwendungsfelder von Agrarkarten und
Ernährungssicherheit bis hin zu Umweltschutz
und Analysen der Wasserqualität.
Wie
groß der konkrete Mehrwert ist, zeigt sich
in der Ukraine besonders deutlich: Seit der
russischen Invasion 2022 sind Erhebungen in
vielen Regionen nur eingeschränkt möglich
oder zu gefährlich. Satellitengestützte
Analysen können diese Lücke schließen. So
lassen sich Anbauflächen und Veränderungen
der Fruchtfolge verlässlich erfassen – und
so eine Datengrundlage für fundiertere
Entscheidungen in Landwirtschaft, Behörden
und Hilfsorganisationen schaffen.
Weitere Informationen und die
interaktive Anwendung finden Sie hier:
Studie:
https://arxiv.org/abs/2603.27101
Anwendung:
https://fieldsofthe.world/ftw-inference-app/dev/
Beitrag auf Microsoft Source:
https://news.microsoft.com/source/emea/2026/04/wie-satellitenbilder-und-ki-landwirtschaftliche-flaechen-praezise-vermessen-und-bei-der-bewirtschaftung-von-feldern-in-der-ukraine-helfen-denn-seit-der-russischen-invasion-2022-sind-viele-e/?lang=de
ADAC
Pannenstatistik 2026
Havarierte
Fahrzeuge im Schnitt immer älter /
Elektroautos weiterhin zuverlässiger als
Verbrenner Welche Autos sind besonders
zuverlässig oder fehleranfällig? Um diese
Frage beantworten zu können, hat der ADAC in
seiner Pannenstatistik 2026 die Pannendaten
der zulassungsstärksten Fahrzeuge in
Deutschland untersucht, und analysiert,
welche Modelle wie oft liegen blieben und
warum.

©ADAC/Martin Hangen
Generell gilt,
dass die Pannenwahrscheinlichkeit höher
wird, je älter das Fahrzeug ist. Dieser
Trend hat sich in den vergangenen Jahren
jedoch abgeschwächt: Ein zehn Jahre altes
Fahrzeug hatte im Jahr 2015 noch eine
Pannenwahrscheinlichkeit von 6,5 Prozent –
2025 waren es nur noch 3,1 Prozent.
Gleichzeitig lag das Durchschnittsalter der
im vergangenen Jahr von Pannen betroffenen
Fahrzeuge im Schnitt bei knapp 14 Jahren.
Der Umstand, dass die zugelassenen
Fahrzeuge in Deutschland immer älter werden,
sorgt dennoch dafür, dass die reine Zahl der
Pannenhilfeeinsätze des ADAC im vergangenen
Jahr gestiegen ist: Die Gelben Engel waren
fast 3,7 Millionen Mal im Einsatz, was eine
Steigerung um 1,6 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr bedeutet.

Elektroautos sind über alle
Altersklassen hinweg erheblich zuverlässiger
als Verbrenner. Besonders gut lässt sich das
an der sogenannten Pannenkennziffer (PKZ)
erkennen. Diese sagt aus, wie viele
Pannenfälle pro 1000 Fahrzeuge auftreten.
Ein vier Jahre altes Elektroauto wies 2025
eine PKZ von 6,5 auf, gleich alte Verbrenner
lagen schon bei 12,5. Der Grund dafür ist,
dass in einem Elektroauto deutlich weniger
verschleißanfällige Teile verbaut sind.
Typische Fehlerquellen beim Verbrenner sind
etwa Elemente des Antriebsstrangs oder das
Kraftstoffsystem.

Die mit Abstand häufigste Ursache für
Einsätze der Pannenhilfe ist
antriebsunabhängig ein Defekt der
12V-Batterie. Fast die Hälfte aller Fälle
geht darauf zurück. Bei Elektroautos gibt es
darüber hinaus einen auffälligen Anteil der
Pannenfälle in Bezug auf das Bordnetz. Hier
ist die Pannenkennziffer sogar höher als bei
Verbrennern, was ADAC Experten auf die
kompliziertere Bordelektronik bei E-Autos
zurückführen.
Einige Fahrzeugmodelle
sind unabhängig von ihrem Zulassungsjahr
besonders zuverlässig. Bei den dreijährigen
Autos sind der BMW i3 (PKZ 0,4) und das
Tesla Model 3 (0,7) die zuverlässigsten
Vertreter – betrachtet man nur die
Verbrenner, sind abermals der Mini und der
BMW X2 (beide 0,8) als sehr pannenarm zu
vermerken. Die Pannenstatistik zeigt aber
auch, dass einige Fahrzeuge auffällig häufig
liegenbleiben.
Dazu gehört nach wie
vor der Toyota C-HR, der in zahlreichen
Jahrgängen zu den unzuverlässigsten
Fahrzeugen seiner Klasse zählt. Gleiches
gilt für die Modelle „RAV4“, „Yaris (Cross)“
und „Corolla“ des japanischen Herstellers.
Bei den Elektroautos fallen die
vergleichsweise hohen Pannenzahlen des
Hyundai IONIQ 5 auf, bei dem es ein
offenkundiges Problem mit einem Bauteil der
Stromversorgung gibt.
In der ADAC
Pannenstatistik werden die Pannen von 158
Fahrzeugmodellen von 27 Herstellern erfasst.
Es werden nur Baureihen berücksichtigt, die
in mindestens zwei Jahren zwischen dem
ersten und zehnten Jahr mehr als 7.000
zugelassene Fahrzeuge im Bestand laut
Kraftfahrtbundesamt aufweisen.
Moers: Zufahrt zum
Kreislaufwirtschaftshof zeitweise verlegt -
Baumaßnahme am Jostenhof wandert weiter
Die Enni verlegt auf der Straße Am
Jostenhof derzeit neue Stromkabel. Die
Arbeiten erfolgen abschnittweise auf einer
Länge von rund 1.000 Metern und wandern nun
weiter in Richtung der Kreuzung zur
Hülsdonker Straße. Am Dienstag, 28. April,
ist im Zuge der Bauarbeiten die Einfahrt zum
Kreislaufwirtschaftshof (KWH) betroffen.
An diesem Tag wird die Zufahrt verlegt.
„Kundinnen und Kunden können den KWH dann
über die Einfahrt zum Betriebshof erreichen,
wenn sie dort Abfälle entsorgen möchten“,
erklärt Ulrich Kempken, Abteilungsleiter
Entsorgung und Reinigung bei der Enni.
Im Anschluss erreicht die Baustelle den
Bereich der Altglas- und
Altkleidercontainer. Diese stehen in der
Woche vom 4. bis einschließlich 9. Mai nicht
zur Verfügung. „Der nächste
Containerstandort befindet sich nur wenige
hundert Meter entfernt an der
Kranichstraße“, erklärt Kempken und bittet
um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.
Chili und
Tomaten müssen noch warten -
Gartenbauexperte erklärt warum wärmere
Frühjahre das Gärtnern nicht einfacher
machen
„Pflanze nie
vor der Kalten Sophie" – was wie eine
überlieferte Gartenweisheit klingt, hat
einen handfesten meteorologischen Kern. Und
durch den Klimawandel, so paradox das
klingt, ist diese alte Bauernregel nicht
obsolet geworden, sondern aktueller denn je.

Wer einen so reichen Fruchtansatz möchte,
sollte wärmebedürftige Arten wie Chili,
Tomaten und Paprika nicht vor den
Eisheiligen auspflanzen. (Quelle: BLGL)
Wer Mitte April bereits Tomaten, Paprika
oder Basilikum ins Beet setzt, geht ein
unnötiges Risiko ein. Bis Mitte Mai sind in
vielen Regionen Deutschlands Nachtfröste
möglich, die frostempfindliche Jungpflanzen
innerhalb weniger Stunden dauerhaft
schädigen können. Dr. Lutz Popp,
Gartenbauexperte vom Bayerischen
Landesverband für Gartenbau und Landespflege
(BLGL) empfiehlt deshalb, die Eisheiligen
weiterhin als Orientierung für den
Pflanztermin zu nutzen, auch wenn
frühsommerliche Temperaturen das Gegenteil
nahelegen.
Die Eisheiligen: ein
stabiler Gartenkalender Die Eisheiligen
zählen zu den bekanntesten Bauernregeln im
deutschsprachigen Raum. Benannt sind sie
nach Heiligentagen im katholischen Kalender:
Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai),
Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai)
und die „Kalte Sophie" (15. Mai). In dieser
Zeit treten statistisch häufiger
Kaltlufteinbrüche auf. Bei klaren Nächten
kann die Temperatur in Bodennähe deutlich
absinken. Für empfindliche Pflanzen kann das
fatale Folgen haben.
Für diese
Pflanzen gilt besondere Vorsicht
Besonders gefährdet sind wärmeliebende
Kulturen: Tomaten, Gurken, Paprika, Chili,
Zucchini und Basilikum. Auch Balkonpflanzen
wie Geranien oder Petunien vertragen keine
Temperaturen um den Gefrierpunkt und sollten
erst nach Mitte Mai dauerhaft ins Freie.
„Gerade bei Tomaten zeigt sich jedes
Jahr, wie schnell ein früher Pflanztermin
zum Problem werden kann", weiß Dr. Popp und
ergänzt: „Wer nach den Eisheiligen pflanzt,
hat meist keinen Nachteil, im Gegenteil: Die
Pflanzen entwickeln sich bei stabileren
Temperaturen oft schneller und gleichen
einen vermeintlichen Vorsprung eher
erfolgter Pflanzungen rasch wieder aus."
Klimatische Veränderungen im Frühjahr
Wärmere Frühjahre führen dazu, dass viele
Pflanzen früher austreiben und
Hobbygärtner:innen früher pflanzen möchten.
Das Risiko für späte Kälteeinbrüche
verschwindet dadurch jedoch nicht. Wie eine
Auswertung des Deutschen Wetterdienstes aus
dem Jahr 2023 zeigt, ist die
Wahrscheinlichkeit für Spätfrostschäden in
den vergangenen Jahrzehnten sogar gestiegen:
Weil Pflanzen früher in empfindliche
Wachstumsphasen eintreten, treffen
Kaltlufteinbrüche sie zur Unzeit, auch wenn
Frost insgesamt seltener vorkommt.
„Der Klimawandel verschiebt die
Vegetationsphase nach vorne, macht das
Frühjahr aber nicht automatisch frostfrei.
Wer sich allein von warmen Apriltagen leiten
lässt, muss im Mai unter Umständen mit
Schäden rechnen,“ warnt der Experte.
Wer früher pflanzt, muss schützen Wer
dennoch bereits vor Mitte Mai pflanzen
möchte, sollte geeignete Schutzmaßnahmen
einplanen. Gartenvlies, Folienhauben oder
ein kleiner Folientunnel können empfindliche
Pflanzen über Nacht vor Kälte schützen.
Balkonpflanzen lassen sich bei Frostwarnung
kurzfristig an einen geschützten Ort stellen
oder ins Haus holen.
Ab dem 16. Mai
können empfindliche Pflanzen in vielen
Gärten dauerhaft ins Freie im Beet ebenso
wie auf Balkon und Terrasse.
Neues Amtsblatt
Am 23. April 2026 ist ein neues
Amtsblatt der Stadt Dinslaken erschienen. Es
enthält fünf öffentlichen Bekanntmachungen
der Stadt Dinslaken. Ab sofort sind die
städtischen Amtsblätter über folgende
Internetseite abrufbar: https://abi.dinslaken.de/termine.

NRW: Bezug von
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
2025 um 1,6 % gestiegen * Anstieg
der Empfängerzahlen fiel geringer aus als im
Vorjahr * Zuwachs erneut nur bei
Grundsicherung im Alter * Anstieg bei
Ukrainerinnen und Ukrainern schwächt sich ab
Ende 2025 wurden 326.285
Menschen mit Leistungen der Grundsicherung im
Alter und bei Erwerbsminderung nach dem zwölften
Sozialgesetzbuch (SGB XII) gezählt – das waren
1,6 % mehr als zum Jahresende 2024. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
Statistisches Landesamt mitteilt, fiel der
Anstieg damit geringer aus als im Vorjahr
(damals +3,7 %).
2024 dürfte eine
Anhebung der Regelsätze zu dem vergleichsweise
hohen Anstieg beigetragen haben. Im Jahr 2025
wurden die Regelsätze nicht erhöht. Anspruch auf
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
haben Erwachsene, die ihren Lebensunterhalt
nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen
sicherstellen können und entweder dauerhaft voll
erwerbsgemindert sind oder das
Renteneintrittsalter erreicht haben. Dieses lag
im Dezember 2025 bei 66 Jahren und 2 Monaten.
Anstieg der Zahl der
Leistungsbeziehenden nur bei Grundsicherung im
Alter Wie schon in den Vorjahren ist 2025
ausschließlich die Zahl der Empfängerinnen und
Empfänger von Grundsicherung im Alter gestiegen
und zwar um 3,0 % auf 201.940. Die Zahl der
Personen mit Bezug von Grundsicherung bei
Erwerbsminderung ist dagegen erneut leicht
gesunken, um 0,6 % auf 124.345.

Die Zahl der Empfängerinnen und
Empfänger von Grundsicherung im Alter stieg seit
2020 kontinuierlich an. Dies ist nicht nur auf
die in der ersten Hälfte des Jahrzehnts
wachsende Zahl der Menschen, die das
Renteneintrittsalter erreicht haben,
zurückzuführen, sondern auch darauf, dass seit
2020 der Anteil der Personen mit Bezug von
Grundsicherungsleistungen an den älteren
Menschen zugenommen hat
Anstieg der
Zahl der Ukrainerinnen und Ukrainer mit Bezug
von Grundsicherung im Alter setzt sich
abgeschwächt fort Einen Anstieg der Zahl der
Personen mit Bezug von Grundsicherung im Alter
gab es 2025 sowohl bei den Frauen (+1,0 %) und
Männern (+1,8 %) mit deutscher
Staatsangehörigkeit als auch bei
den nicht-deutschen Frauen (+6,1 %) und Männern
(+6,3 %).
Bei den Nichtdeutschen fiel
der Anstieg wie schon in den Vorjahren höher
aus. Dies ist unter anderem auf den Zuwachs bei
den Ukrainerinnen und Ukrainern zurückzuführen:
Ende 2025 bezogen 23.720 Personen mit
ukrainischer Staatsangehörigkeit Grundsicherung
im Alter, das waren 9,8 % mehr als Ende 2024.
Der Anstieg fiel damit aber auch hier geringer
aus als im Vorjahr (damals +14,5 %).

Mehr Frauen als Männer erhalten
Grundsicherung im Alter Grundsicherung im
Alter erhalten mehr Frauen als Männer: Der
Frauenanteil lag Ende 2025 bei 58,1 %. Bei den
Personen mit Bezug von Grundsicherung bei
Erwerbsminderung sind dagegen die Männer mit
56,3 % in der Mehrheit.
Ausgaben
für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahr
2024 um 5 % gestiegen • 426
Milliarden Euro aus öffentlicher und privater
Hand für Bildung, Forschung und Wissenschaft
• Anteil der Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt
bei 9,8 %
Die öffentlichen Haushalte und
der private Bereich haben im Jahr 2024 nach
vorläufigen Berechnungen 426 Milliarden Euro für
Bildung, Forschung und Wissenschaft in
Deutschland ausgegeben. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das nominal
(nicht preisbereinigt) 21 Milliarden Euro
beziehungsweise 5 % mehr als im Vorjahr. Der
Anteil der Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt
(BIP) stieg 2024 gegenüber dem Vorjahr leicht um
0,2 Prozentpunkte auf 9,8 %.
Bildungsbudget 2024 bei 305 Milliarden Euro
Das Bildungsbudget der öffentlichen Haushalte
und des privaten Bereichs belief sich 2024
insgesamt auf 305 Milliarden Euro (Anteil am
BIP: 7,0 %), das waren 6 % mehr als im Vorjahr.
Mit 250 Milliarden Euro entfiel der größte Teil
der Ausgaben auf Bildungseinrichtungen in
öffentlicher und privater Trägerschaft.
Dazu gehören Ausgaben für Schulen und den
schulnahen Bereich (zum Beispiel
Schülerbeförderung) in Höhe von 141 Milliarden
Euro, 55 Milliarden Euro für tertiäre
Bildungseinrichtungen wie etwa Hochschulen
(einschließlich Forschung und Entwicklung) und
50 Milliarden Euro für Kindertageseinrichtungen.
Für die Bildungsförderung (zum Beispiel
BAföG) wurden weitere 15 Milliarden Euro
aufgewendet. Auf zusätzliche bildungsrelevante
Bereiche wie die betriebliche Weiterbildung,
Horte, Einrichtungen der Jugendarbeit und
Volkshochschulen entfielen insgesamt
30 Milliarden Euro. Die Ausgaben von Unternehmen
und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
für Forschung und Entwicklung lagen 2024 bei
113 Milliarden Euro und damit 4 % höher als im
Vorjahr.
Für die sonstige Bildungs- und
Wissenschaftsinfrastruktur (zum Beispiel
Bibliotheken oder Museen) wurden insgesamt
8 Milliarden Euro aufgewendet (+5 %). Knapp zwei
Drittel der Ausgaben für Bildung, Forschung und
Wissenschaft 2023 öffentlich finanziert Angaben
über die Finanzierungsstruktur nach Trägern
liegen bislang nur für das Jahr 2023 vor.
In diesem Jahr finanzierten die öffentlichen
Haushalte 64 % der Ausgaben für Bildung,
Forschung und Wissenschaft (Bund: 13 %, Länder:
38 %, Gemeinden: 13 %). Ein Drittel (33 %)
wurden vom privaten Bereich (Unternehmen,
Organisationen ohne Erwerbszweck und private
Haushalte) und 2 % vom Ausland übernommen.
Gelungener Auftakt der Gesundheitswoche
in Wesel
Mit einer gut besuchten
Auftaktveranstaltung im Ratssaal ist die
diesjährige Gesundheitswoche der Stadt Wesel
erfolgreich gestartet. Zahlreiche
Interessierte nahmen am Montag, 20. April
2026, an der Eröffnung teil. Bürgermeister
Rainer Benien eröffnete die Veranstaltung
und betonte dabei die Bedeutung der
Gesundheitswoche.

v. l.: Bürgermeister Rainer Benien,
Referentin Sabine Fabek-Fest,
Integrationsbeauftragte Lotte
Goldschmidtböing und
Gleichstellungsbeauftragte Regina
Schmitz-Lenneps
Ziel sei es, den
Menschen Impulse zu geben, ihrer Gesundheit
im Alltag einen höheren Stellenwert
einzuräumen. Im Anschluss an die offizielle
Eröffnung folgte der Vortrag „Stress und
Gesundheit – Wege zu mehr innerer Balance“
von Sabine Fabek-Fest. Die Referentin
vermittelte praxisnahe Ansätze zum Umgang
mit Stress und zeigte Möglichkeiten auf, das
eigene Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.
Der Vortrag wurde von den Teilnehmenden
aufmerksam verfolgt und stieß auf positive
Resonanz.
Wesel: Lutz Horst Schmidt für fünf
Jahre ins Schiedsamt gewählt
Neuer Schiedsmann für den
Schiedsamtsbezirk Wesel II ist Lutz Horst
Schmidt. Er wurde vom Rat der Stadt Wesel
für fünf Jahre in das Ehrenamt gewählt. Der
Schiedsamtsbezirk Wesel II umgrenzt das
Gebiet südliche Innenstadt, Wackenbruch,
Fusternberg und Lippedorf. Die
Direktorin des Amtsgerichtes Wesel,
Margarete Funken-Schneider, hat den
Schiedsmann Lutz Horst Schmidt in seinem Amt
bestätigt.
Wesel: Junge Botschafter*innen der
Erinnerung gesucht!
Volksbund startet Lernprojekt für
Jugendliche, unterstützt von der
Bethe-Stiftung und dem Riga-Komitee „Die
Geschichte ist eine gute Lehrerin. Aber wir
müssen auch gute Schüler sein.“ Das sagt
Wolfgang Schneiderhan, Präsident des
Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.
V.
Hier setzt die Bildungsarbeit
des Volksbundes an: Sie bringt junge
Menschen an die authentischen Orte der
Geschichte. Riga ist ein solcher Lernort. In
den Wäldern von Riga-Bikernieki wurden 1941
und 1942 über 35.000 jüdische Kinder, Frauen
und Männer von deutschen Einsatzgruppen und
einheimischen Kollaborateuren ermordet.
Das im Jahr 2000 gegründete Riga-Komitee
ist ein bundesweit einzigartiges
erinnerungskulturelles Netzwerk, in dem sich
über 80 Herkunftsstädte der nach Riga
deportierten Menschen zusammengeschlossen
haben. Auch Wesel ist am 5. Februar 2019
offiziell als 61.
Mitgliedsstadt dem
Deutschen Riga-Komitee beigetreten. Der
Volksbund als Mitbegründer des Riga-Komitees
hat dort eine Außenausstellung installiert.
Doch das ist nicht genug: Die Erinnerung
muss weitergetragen werden. Deshalb sucht
der Volksbund „Junge Botschafter der
Erinnerung“ und lädt 30 Schülerinnen und
Schüler aus den „Riga-Städten“ im September
zu einer Reise an die Gedenkorte ein.
So sollen sie zu Botschafterinnen und
Botschaftern der Erinnerungskultur und des
Riga-Komitees in ihren jeweiligen Städten
werden. Dieses Lernprojekt will der
Volksbund gemeinsam mit dem Riga-Komitee und
mit Unterstützung der Bethe-Stiftung in
Bergisch Gladbach umsetzen. Dazu sammelt der
Volksbund Spenden.
Die
Bethe-Stiftung wird die eingegangenen
Spenden bis zu einem Betrag von mindestens
30.000 Euro verdoppeln. „Die Achtung der
Würde jedes Menschen und die Anerkennung der
Souveränität eines anderen Staates sind
keine Selbstverständlichkeiten; beides ist
auch in unserer Zeit bedroht.
Kenntnisse der Verbrechen des
Nationalsozialismus und die persönliche
Betroffenheit, die der Besuch einer
Gedenkstätte wie der in Riga auslöst,
ermöglichen es jungen Menschen, aus der
Geschichte für unsere Zukunft zu lernen. Das
ist ein Hauptanliegen der Bethe-Stiftung;
sie unterstützt deshalb das Projekt ‚Junge
Botschafter der Erinnerung gesucht.‘“

Jugendliche des Sportvereins PSV Wesel
besichtigten im Rahmen einer
Gedenkstättenfahrt untern anderem das
Jüdische Viertel in Amsterdam (Jodenbuurt),
hier die Portugiesische Synagoge. Bereits in
der Vergangenheit haben sich Jugendliche aus
Wesel um Plätze für Projekte des Volksbundes
beworben.
So begaben sich unter
anderem Jugendliche gemeinsam mit Betreuern
der Deutschen Kriegsgräberfürsorge in Riga
auf Spurensuche nach den Menschen, die
1941/1942 in das Rigaer Ghetto deportiert
oder in den umliegenden Wäldern und
Konzentrationslagern ermordet worden sind.
Im Wald von Bikernieki erinnert eine Gräber-
und Gedenkstätte an die Opfer.
Sie
liegt zehn Kilometer von der Rigaer Altstadt
entfernt. Dort haben die Weseler
Jugendlichen gemeinsam mit anderen
Jugendlichen die Gräber der Opfer gepflegt.
Mindestens 33 der ermordeten Menschen
jüdischen Glaubens kamen aus Wesel (27) bzw.
Büderich (6). Seit dem Beitritt der Stadt
Wesel zum Riga-Komitee haben Schulen und
Gruppen aus Wesel die Möglichkeit,
finanzielle Unterstützung aus dem
eingerichteten Fördertopf für Fahrten zu
Gedenkstätten zu beantragen.
Im Jahr
2021 wurde sogar eine zweite Haushaltsstelle
eingerichtet, die nun auch Fahrten zu
Gedenkstätten politischer Gewaltherrschaft
der DDR-Diktatur fördert. Aus den
Förderprogrammen „Riga-Komitee“ und „Jugend
erinnert“ stehen nun jährlich insgesamt
18.000 Euro an Zuschüssen zur Verfügung.
Übernommen werden unter anderem
Eintrittspreise, Führungen, Seminare oder
Workshops von Gedenkstätten, Dokumentations-
und Begegnungszentren sowie Lern- und
Erinnerungsorten. Ebenso werden anteilig
Reisekosten von der Stadt übernommen, wenn
die Reise ausschließlich dem Besuch einer
Gedenkstätte gilt. Insgesamt konnten bisher
Gedenkstättenfahrten für über 200
Jugendliche gefördert werden.
Kleve: Dankeskaffee für Engagierte
des Volksbundes im Café Moritz
Bei einem feierlichen Dankeskaffee hat
Bürgermeister Markus Dahmen am
Donnerstagnachmittag, 16. April 2026, den
engagierten Sammlerinnen und Sammlern des
Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
seine Anerkennung ausgesprochen. Die
Veranstaltung würdigte den unermüdlichen
Einsatz der Ehrenamtlichen, die Jahr für
Jahr den Erhalt von Kriegsgräbern und die
Erinnerungsarbeit unterstützen.

Bürgermeister Dahmen dankte den
Ehrenamtlichen bei einem Dankeskaffee im
Café Moritz.
Besonders hervorgehoben
wurden die Beiträge der Heimatvereine
Arenacum Rindern, Donsbrüggen, Kellen und
Reichswalde. Mit viel persönlichem
Engagement, Zeit und Überzeugungskraft waren
ihre Mitglieder in den vergangenen Wochen
und Monaten unterwegs, um Spenden für den
guten Zweck zu sammeln.
„Dieses
ehrenamtliche Wirken ist alles andere als
selbstverständlich“, betonte der
Bürgermeister. „Sie leisten einen wertvollen
Beitrag für unsere Gesellschaft und für die
Erinnerungskultur.“ Ein weiterer Dank galt
der Bundeswehr, die im vergangenen November
mit der Ausgabe von Erbsensuppe die
Innenstadtsammlung in Kleve unterstützte.
Wie immer wurde die Aktion gut
angenommen und trug sichtbar zum
Spendenerfolg bei. Der Dankeskaffee bot eine
willkommene Gelegenheit zum Austausch in
geselliger Atmosphäre. Bei Kaffee und Kuchen
blickten die Beteiligten auf eine
erfolgreiche Sammlung zurück – verbunden mit
der gemeinsamen Motivation, sich auch
künftig für diese wichtige Aufgabe
einzusetzen.
Der Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge setzt sich seit vielen
Jahren für die Pflege und den Erhalt von
Kriegsgräbern ein und leistet damit einen
wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in
Deutschland. Für weitere Infos über die
Arbeit des Volksbundes und Möglichkeiten zur
Unterstützung erreichen Interessierte die
Website des Volksbundes unter www.volksbund.de.
Bewegung verbindet Generationen:
Einladung zum großen Bewegungstag in Wesel
Am Samstag, 25. April 2026, wird der
Schulhof der GGS Innenstadt (Böhlstraße 12)
in Wesel von 14:00 bis 17:00 Uhr zum
Treffpunkt für Bewegung, Begegnung und
Gesundheit: Die Stadt Wesel lädt gemeinsam
mit dem Familiengrundschulzentrum
Innenstadt, dem Offenen Ganztag sowie dem
Kreissportbund Wesel zum Bewegungstag für
Jung und Alt ein.
Die Besucherinnen
und Besucher erwartet ein
abwechslungsreiches Programm, das Spaß an
Bewegung mit Gesundheitsförderung verbindet.
Ob beim Glücksrad, auf dem Rollatorparcours
oder beim Alltags-Fitness-Test für
Seniorinnen und Senioren – hier kann jeder
aktiv werden. Auch spielerische Angebote wie
Fußballdarts sorgen für Unterhaltung und
Bewegung für die ganze Familie.
Sportlich wird es zudem mit dem WTV Wesel,
der mit Aktionen rund um den Basketball zum
Mitmachen einlädt. Ein besonderes Highlight
ist die kostenlose Hockergymnastik, die von
14:30 bis 15:30 Uhr in der angrenzenden
Turnhalle angeboten wird. Dieses
niedrigschwellige Bewegungsangebot richtet
sich insbesondere an ältere Menschen und
alle, die ihre Mobilität sanft fördern
möchten.
Darüber hinaus informiert
der Kreissportbund Wesel gemeinsam mit ReGe
Pflege an einem Infostand über
Präventionsangebote für Pflegebedürftige im
häuslichen Umfeld. Ergänzt wird das Angebot
durch die Präsentation moderner
Mobilitätshilfen: Die Firma ergoflix stellt
zusammen mit dem Sanitätshaus Luttermann
verschiedene Möglichkeiten vor, die den
Alltag erleichtern – darunter auch
Elektrorollstühle.
Der Bewegungstag
richtet sich ausdrücklich an Menschen aller
Altersgruppen und lädt dazu ein, gemeinsam
aktiv zu werden, Neues auszuprobieren und
miteinander ins Gespräch zu kommen. Die
Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
Datum: Samstag,
25. April 2026 Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr
Ort: Schulhof der GGS Innenstadt, Böhlstraße
12, Wesel Die Stadt Wesel freut sich auf
zahlreiche Besucherinnen und Besucher und
einen bewegten Nachmittag für die ganze
Familie.
Stadtteilarbeit
B70 Wesel: Vollsperrung der
Hagerstownstraße am Wochenende
Von Freitag (24.4.) 20 Uhr, bis Montag
(27.4.) 5 Uhr, sperrt die
Straßen.NRW-Regionalniederlassung
Niederrhein die B70 (Hagerstownstraße),
zwischen der B58 (Schermbecker Landstraße)
und Am Schepersfeld. Während der
Vollsperrung werden im Rahmen der B58n Wesel
Südumgehung Versorgungsleitungen in offener
Bauweise quer unter der B70
(Hagerstownstraße) verlegt.
Eine
Umleitung für den Straßenverkehr wird vor
Ort über die B58 (Schermbecker Landstraße /
Kaiserring / Roonstraße / Schillstraße), B8
(Südring / Hansaring / Grafenring / Reeser
Landstraße / Bocholter Straße) zur L7
(Emmericher Straße) und umgekehrt
eingerichtet. Zu Fuß Gehende und Radfahrende
werden über die bereits vorhandenen
Umleitungen geführt. Des Weiteren wird die
mobile Baustellenampel im Knotenpunkt B58
(Schermbecker Landstraße)/B70
(Hagerstownstraße) während der Sperrzeit
ausgeschaltet. (straßen.nrw).
Kleve: Bauarbeiten zur Umgestaltung
des Stadthallen-Parkplatzes haben begonnen
Die Bauarbeiten zur Umgestaltung des
Parkplatzes an der Stadthalle haben
begonnen. Auf dem großen Parkplatz südlich
der Klever Stadthalle rollen aktuell Bagger
anstelle von Autos: In der vergangenen Woche
haben dort die Bauarbeiten zur Umgestaltung
des innerstädtischen Parkbereiches begonnen.

Bis Ende Oktober 2026 soll der Parkplatz
größere Grünflächen erhalten, optisch
aufgewertet und besser in das moderne
Stadthallenumfeld integriert werden.
Gestartet sind die Bauarbeiten nun auf dem
kostenpflichtigen Abschnitt des Parkplatzes
direkt an der Stadthalle mit seinen rund 90
Stellplätzen.
Während der
Bauarbeiten kann dort nicht geparkt werden.
Die gut 30 kostenfreien Stellplätze am
Spielplatz sind zurzeit noch nutzbar,
alternativ stehen die innenstadtnahen
Parkplätze rund um die Hafenstraße zur
Verfügung. Mit dem Umbau des Parkplatzes
geht eine neue Anordnung der einzelnen
Parkbuchten einher.
Künftig werden
die insgesamt rund 90 Stellflächen durch
zwei Einbahnstraßen mit Schrägparkplätzen
erschlossen. Hierdurch verringert sich der
Anteil befestigter Ausbauflächen und es
bleibt mehr Platz für größere Grünflächen.
Einerseits bietet das bessere
Standbedingungen für die großen Platanen,
andererseits kann Regenwasser auf dem
umgestalteten Parkplatz einfacher
versickern.

Die Planung für den Umbau des Parkplatzes.
Alle Bestandsbäume bleiben im Zuge
des Umbaus erhalten. Zudem pflanzt die Stadt
Kleve sieben neue Bäume. Zur Wasserstraße
und zum Uferwanderweg wird der Parkplatz mit
niedrigen Hecken abgegrenzt.
Die
Beleuchtung des Parkplatzes wird mit neuer
LED-Technik aufgerüstet, deren Lichtstärke
bei Bedarf angepasst werden kann. So ist es
etwa möglich, den Parkplatz nach dem Ende
einer Veranstaltung in der Stadthalle
gezielt heller zu erleuchten, um die
Sicherheit zu erhöhen.
In
unmittelbarer Nähe zum Eingang der
Stadthalle entstehen vier
Behindertenparkplätze sowie eine neue
Abstellanlage für Fahrräder. Nördlich der
Stadthalle, unweit des Eingangs zum
Restaurant Schwanenstuben, werden zudem 16
überdachte Stellplätze für Fahrräder gebaut.
Für die Errichtung der überdachten
Abstellanlage erhält die Stadt Kleve
Fördermittel aus der Förderrichtlinie
Nahmobilität und dem Sonderprogramm Stadt
und Land.
In den Umbau des Parkplatzes
investiert die Stadt Kleve rund 700.000
Euro. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten Ende
Oktober endet zugleich auch die umfangreiche
Umgestaltung des Stadthallenumfeldes, die
seit 2017 in verschiedenen Bauabschnitten
umgesetzt wurde.
Seither wurde
der gesamte Bereich rund um die Klever
Stadthalle komplett neugestaltet:
Straßenführung und Straßenraumgestaltung der
Lohstätte und der Wasserstraße wurden
modernisiert, der Parkplatz im Norden wurde
erneuert, es wurde ein Uferwanderweg
anstelle der Straße Bleichen angelegt und
ein Vorplatz für die Stadthalle sowie ein
großer neuer Spielplatz errichtet.
Moers: David Schmellenkamp ist
stellvertretender Leiter des Jugendamts
Verlässlichkeit, Erfahrung und ein
genauer Blick für Verwaltungsabläufe: Das
Jugendamt der Stadt Moers bekommt
Verstärkung in der Führung. David
Schmellenkamp ist am Mittwoch, 22. April,
zum neuen stellvertretenden Leiter bestellt
worden. Er unterstützt damit
Jugendamtsleiterin Bettina Speier.

Beigeordneter Claus Arndt,
Jugendamtsleiterin Bettina Speier (v. l.),
Personalchef Thomas Waerder und
Personalratsvorsitzende Nadine Koziel (v.
r.) gratulieren David Schmellenkamp. (Foto:
pst)
Der Verwaltungsexperte kennt das
Haus aus dem Effeff. Bereits seit 2009 ist
er im Jugendamt tätig, seit 2015 in
leitenden Funktionen. „Mit seiner
langjährigen Erfahrung und seinem fundierten
Fachwissen bringt David Schmellenkamp beste
Voraussetzungen für die Aufgabe mit“, sagte
der Beigeordnete/Jugenddezernent Claus Arndt
bei der Bestellung.
„Ich freue mich
sehr über das Vertrauen“, entgegnete David
Schmellenkamp. „Die wichtige Arbeit für
Kinder, Jugendliche und Familien in unserer
Stadt weiter voranzubringen, ist für mich
ein großer Ansporn.“ Mit der Bestellung
stärkt die Stadt gezielt die
Führungsstruktur im Jugendamt und setzt auf
Kontinuität und Kompetenz aus den eigenen
Reihen.
Kreis Wesel: Pankraz
Gasseling als Vorsitzender des Runden
Tisches Ältere Menschen wiedergewählt
Am Montag, 20. April 2026, hat sich der
Runde Tisch „Ältere Menschen“ im Kreis Wesel
neu konstituiert. Landrat Ingo Brohl hieß
die Delegierten willkommen, die von den
kreisangehörigen Kommunen und den
Kreistagsfraktionen entsandt wurden, und zog
in seiner Eröffnungsrede Bilanz seit
Einrichtung des Gremiums im September 2005.
„Der Runde Tisch ‚Ältere Menschen‘
ist ein wertvoller Ort des Austauschs. Seit
2005 bringt er Erfahrung und Engagement
zusammen und liefert wichtige Impulse für
unsere Arbeit vor Ort. Vor dem Hintergrund
des demografischen Wandels müssen wir die
Perspektiven älterer Menschen konsequent in
den Mittelpunkt stellen. Es geht um
Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde bis ins
hohe Alter. Ich danke allen Mitgliedern
herzlich für ihr Engagement.“
Anita
Schubert, Fachdienstleiterin, führte die
Sitzung und leitete durch die Tagesordnung.
Auf der Agenda standen neben der Wiederwahl
des Vorsitzes auch die Benennungen von
Vertreterinnen und Vertretern des Runden
Tisches in die Fachausschüsse des
Kreistages, in die Kommunale Konferenz Alter
und Pflege, in die Kommunale
Gesundheitskonferenz sowie in die
Mitgliederversammlung der
Landesseniorenvertretung NRW.
Die
Mitglieder bestätigten Pankraz Gasseling aus
Xanten im Amt des Vorsitzenden. Zur
stellvertretenden Vorsitzenden wurde
Gabriele van Royen aus Sonsbeck gewählt.
Beide nahmen die Wahl an und dankten für das
entgegengebrachte Vertrauen.
Im
weiteren Verlauf informierten die
Pflegeberaterinnen des Kreises, Martina
Matenaers und Marieke Venhoven, über die
Angebote der Pflegeberatung in den Städten
und Gemeinden. Sie wiesen darauf hin, dass
viele hilfe- und pflegebedürftige Menschen
sowie deren Angehörige Beratungsstellen erst
sehr spät aufsuchen.
Deshalb sei es
wichtig, sich frühzeitig über mögliche
Leistungsansprüche und passende
Unterstützungsangebote zu informieren. Die
Pflegeberatung im Kreis Wesel vermittelt
Informationen als Grundlage für fundierte
Entscheidungen unabhängig, neutral und
kostenfrei.
Die Kontaktdaten der
kommunalen Pflegeberatungsstellen sind
unter www.pflege-kreis-wesel.de abrufbar.
Ein weiterer Programmpunkt war der
Erfahrungsbericht von Rainer Rabsahl zur
Arbeit der Ombudsperson nach dem Wohn- und
Teilhabegesetz NRW. In seiner Funktion als
Ombudsperson für den Kreis Wesel ist Rabsahl
Anlaufstelle bei Problemen,
Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten
in Pflege- und Betreuungseinrichtungen.
Anhand typischer Fälle erläuterte er die
Aufgaben, Zuständigkeiten und das
Beschwerdeverfahren. Den Runden Tisch Ältere
Menschen hat der Kreistag 2005 ins Leben
gerufen.

Mitglieder des Runden Tisches Ältere
Menschen mit Landrat Ingo Brohl,
Fachdienstleiterin Anita Schubert,
Geschäftsstelle Heide Westrich
Am 5. Mai: vhs-Abend zu Fragen rund
um die Altersrente
Muss man seine Rente beantragen, bevor
man in den Ruhestand geht? Was ist eine
Kontenklärung? Diese und weitere Fragen
beantwortet die Veranstaltung ‚Altersrente –
Wer? Wann? Wie(viel)?‘ der vhs Moers
-Kamp-Lintfort am Dienstag, 5. Mai, ab 18.30
Uhr.
Der Abend findet in
Kooperation mit der Deutschen
Rentenversicherung Rheinland (DRV) in den
Räumen der vhs Moers an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 statt. Die
Teilnahme ist kostenlos. Eine rechtzeitige
Anmeldung für den kostenlosen Abend ist
erforderlich. Dies ist telefonisch unter 0
28 41 / 201 – 565 und online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Deutsch-Französisch-Quiz mit
der vhs am 4. Mai
Für frankophile Ratefüchse bietet die
vhs Moers – Kamp-Lintfort am Montag, 4. Mai,
Gelegenheit, sich bei einem
deutsch-französischen Quiz zu messen. Ab 19
Uhr können sich Rateteams, aber auch
Einzelpersonen, 30 Fragen rund um
Frankreich, die französische Lebensart,
Kunst und Musik stellen.
Durch den
Abend, der zweisprachig in Deutsch und
leichtem Französisch stattfindet, führt als
‚maîtresse du jeu‘ Marie-Christine
Schwitzgöbel. Veranstaltungsort ist das Alte
Landratsamt, Kastell 5b. Eine vorherige
Anmeldung für den Quiz-Abend ist unbedingt
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 /
201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Elisabeth-Turnhalle: Dinslaken sperrt Halle
vorsorglich für weitere Nutzung
Im Rahmen der Sitzung des
Verwaltungsvorstands am 22.04.2026 wurden soeben
aktuelle fachliche Einschätzungen zum baulichen
Zustand der Turnhalle an der Elisabethstraße
erörtert. Ergebnis: Die 1962 errichtete Halle
wird vorsorglich und mit sofortiger Wirkung
geschlossen, sowohl für den Schul- als auch für
den Vereinssport.
Die Verwaltung weist
darauf hin, dass zwar keine akute Gefährdung
besteht, aber auch keine Risiken hinsichtlich
der Verkehrssicherheit eingegangen werden
sollen. Deshalb hat die Verwaltung entschieden,
mit der Schließung nicht mehr bis zu den
Sommerferien zu warten. Die Stadt prüft nun alle
Möglichkeiten zum alternativen Sportbetrieb für
Schulen und Vereine und wird sich zeitnah dazu
äußern.
Dinslaken prüft Schreiben von
Bundestagsabgeordneten wegen Bundesprogramm
Die Stadtverwaltung hat die Nachricht
des Bundestagsabgeordneten Sascha H. Wagner vom
22.04.2026 zur Kenntnis genommen. Darin
berichtet der Bundestagsabgeordnete, dass er vom
Hörensagen Kenntnis darüber erlangt habe, dass
die Bewerbung der Stadt für das Bundesprogramm
„Sanierung kommunaler Sportstätten“ aufgrund
unvollständiger Unterlagen nicht berücksichtigt
werden konnte.
Diese Aussage hat die
Stadtverwaltung zum Anlass genommen, um zu
prüfen, ob die Darstellung stimmt. Nach einer
Prüfung weist die Stadt diese Aussage deutlich
zurück. Vielmehr habe die Stadt in mehreren
beigefügten Unterlagen auf die finanzielle
Notlage der Stadt hingewiesen. So hat die Stadt
am 29.01.2026 ein Schreiben des Stadtkämmerers
eingereicht, der darin feststellt, dass sich
Dinslaken in den Jahren 2025 und 2026 in der
vorläufigen Haushaltssicherung befunden hat bzw.
befindet.
Außerdem wurde ein Schreiben
des Landrats aus dem Jahr 2025 beigefügt, in dem
dieser darstellt, dass der Haushalt für 2025
nicht genehmigt wird und auch das
Haushaltssicherungskonzept nicht genehmigt ist.
Gefordert war für die Bewerbung lediglich ein
formloser Nachweis über die finanzielle Notlage
der Stadt.
Notdienst am Tag der Arbeit Enni am
1. Mai jederzeit erreichbar
Die
Kundenzentren der Enni-Unternehmensgruppe
bleiben am „Tag der Arbeit“, Freitag, 1. Mai,
sowie am Samstag, 2. Mai, geschlossen. Für
Notfälle in der Energie‑ und Wasserversorgung,
der öffentlichen Kanalisation oder auf den
Moerser Straßen ist der Bereitschaftsdienst an
beiden Tagen rund um die Uhr erreichbar. Hilfe
gibt es jederzeit unter der Moerser Rufnummer
02841 / 104 114.
Moers: Geänderte Abfallabfuhr durch
den „Tag der Arbeit“ Touren verschieben sich
um einen Tag
Der Feiertag „Tag der Arbeit“ am
Freitag, 1. Mai, wirkt sich auf die Abfallabfuhr
in Moers aus. Die regulär freitags
stattfindenden Abfuhrtouren werden auf Samstag,
2. Mai, verlegt. Betroffen sind die Rest- und
Bioabfallabfuhr sowie die Sammlung der gelben
Tonnen und Säcke. Die Enni bittet alle
Haushalte, ihre Abfallbehälter am geänderten
Abfuhrtag rechtzeitig bereitzustellen.
Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für
Entsorgung und Reinigung, empfiehlt einen Blick
in den Enni‑Abfallkalender, in dem alle
Änderungen übersichtlich aufgeführt sind.
Zusätzlich bietet die App „Meine Enni“ einen
praktischen Erinnerungsservice.
Der
Kreislaufwirtschaftshof bleibt am 1. Mai
geschlossen und öffnet am Samstag, 2. Mai,
wieder zu den gewohnten Zeiten. An diesem Tag
ist auch das Schadstoffmobil am
Kreislaufwirtschaftshof der Enni am Jostenhof im
Einsatz.
Ein Tag auf der
Baustelle: Jugendliche schnupperten am Girls'
and Boys' Day bei der Enni Beim
bundesweiten „Girls' and Boys' Day“ konnten
Mädchen und Jungen am Donnerstag (23.4.) wieder
ihre Talente erproben und Berufe kennenlernen,
die vermeintlich typisch für das andere
Geschlecht sind. Auch die Enni beteiligte sich
erneut an dem Aktionstag und empfing insgesamt
15 Jugendliche, die in sechs unterschiedliche
Bereiche hineinschnupperten – von der
Kfz-Werkstatt über die Schwimmbäder bis hin zum
Kreislaufwirtschaftshof.
„Viele unserer
Arbeitsfelder sind klassische Männerdomänen.
Umso mehr freuen wir uns, wenn sich Mädchen und
junge Frauen für unsere technischen Berufe
interessieren“, erklären die Enni-Vorstände
Sandra Jungmaier und Stefan Krämer. Die Enni
biete deshalb gezielt Praktika und Schnuppertage
an und beschäftige längst auch Frauen in der
Straßenreinigung, im Kanalbereich und in der
Entsorgung.
„Wir wollen Mädchen die
Scheu vor technischen Berufen nehmen und sie für
einen unserer Ausbildungsberufe begeistern.“
Natürlich sind auch Jungs am Jostenhof herzlich
willkommen. Und so erhielt Phillip Einblicke in
die Arbeit auf dem Kreislaufwirtschaftshof,
während Chiara, Nika und Laurina auf einer
Musterbaustelle Tätigkeiten aus dem Garten- und
Landschaftsbau kennenlernten. Unter anderem
stand die sogenannte Drei-Bock-Verankerung auf
dem Programm: Dabei wird ein frisch gepflanzter
Baum mit drei Pfählen sowie mit Seilen oder
Gurten stabilisiert.
Außerdem erfuhren
die Jugendlichen, welche Steinarten im GaLaBau
zum Einsatz kommen und wie richtig gesät wird.
Laurina (13), Schülerin der achten Klasse der
Gesamtschule Niederberg, kann sich gut
vorstellen, später in diesem Bereich zu
arbeiten. „Ich bin gerne draußen in der Natur,
und das Pflanzen hat mir richtig Spaß gemacht“,
sagt sie.

Die
Enni-Vorstände Stefan Krämer und Sandra
Jungmaier mit vier Jugendlichen, die den Bereich
Garten- und Landschaftsbau kennenlernten, sowie
drei Enni-Kolleginnen, die den Projekttag
betreuten.
Nika (14) ist bei der
Berufswahl noch unentschlossen, während sich
Chiara (15) aktuell ein Medizinstudium
vorstellen kann. „Trotzdem macht es Spaß, mal
ganz andere Berufe kennenzulernen. Tagespraktika
sind für einen ersten Eindruck ideal – sonst
absolviert man vielleicht ein zweiwöchiges
Praktikum, obwohl einem der Job gar nicht
gefällt“, findet sie.
Diese Einschätzung
teilt auch die Enni, die in Zukunft verstärkt
Schnuppertage anbieten will. Insgesamt bildet
das Unternehmen derzeit in zwölf verschiedenen
Berufen aus. Weitere Informationen zu Praktika
und Ausbildungsberufen gibt es auf
www.karriere.enni.de
Mai-Ablesung startet: Enni erfasst
Zählerstände in Meerbeck
Das Ableseteam der ENNI Energie &
Umwelt Niederrhein (Enni) ist im Mai in Moers
Meerbeck unterwegs. Im Rahmen des rollierenden
Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 4.400
Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund
5.900 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.
Unterstützt wird Enni dabei von der
Dienstleistungsgesellschaft ASL Services. Sollte
ein Zähler einmal nicht zugänglich sein,
hinterlassen die Ableser eine Informationskarte
im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer
und die E-Mail-Adresse angegeben, über die
Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände
selbst übermitteln können.
Wichtiger
Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich.
„Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis
handelt, informieren wir die Kundinnen und
Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als
zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch
um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung
schnell und reibungslos durchführen können,
sollten die Zähler frei zugänglich sein.“
Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen
sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen
und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und
im Zweifel unter der kostenlosen
Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni
nachfragen.
Stiftung Lesen: Sonderausgabe zum
Welttag des Buches
Zahlreiche Familien besitzen kaum und
vor allem zu wenig unterschiedlichen Lesestoff.
Doch gerade eine Vielfalt an Geschichten holt
Kinder mit ihren Interessen ab und macht Lesen
für sie als mögliche Freizeitbeschäftigung
überhaupt erst sichtbar. Genau darauf machen wir
zum
Welttag des Buches am 23. April aufmerksam –
ein Aktionstag, der jedes Jahr daran erinnert,
welche Bedeutung Lesen für Kinder, Familien und
unsere Gesellschaft hat.
Die bundesweite
Buch-Gutschein-Aktion
„Ich schenk dir eine Geschichte“ von
Stiftung Lesen, Stiftung Buchkultur und
Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen
Buchhandels, cbj Verlag, Deutsche Post und DHL
sowie dem ZDF schenkt vielen Kindern ihr
allererstes Buch – und das in der vierten
Klasse.
Dieser Fakt zeigt, wie wichtig
Buchgeschenke sind. In diesem Jahr verschenken
die teilnehmenden Buchhandlungen den Comicroman
„Der fliegende Klassenscooter“ vom Autorenduo
Andreas Hüging und Angelika Niestrath sowie
Illustrator Timo Grubing an über 1,1 Millionen
Schulkinder der 4. und 5. Klassen sowie aus
Förder- und Willkommensklassen – ein spannendes
Zeitreise-Abenteuer, das Lust aufs Weiterlesen
macht.
Unterrichtsmaterial zum
Welttagsbuch

© Stiftung Lesen
Ergänzt wird der
Welttag des Buches durch zahlreiche
weitere Aktionen rund ums Lesen, die wir in
diesem Newsletter sowie auf unseren
Social-Media-Kanälen vorstellen. Die Aktion
„Ich schenk dir eine Geschichte“ steht unter der
Schirmherrschaft der Kultusminister*innen der
Länder. Jedes Jahr wird eigens für den Welttag
des Buches ein neues Buch geschrieben, um Kinder
für das Lesen zu begeistern.
Mithelfen
und selbst aktiv werden Nehmen Sie den Welttag
des Buches zum Anlass, um selbst aktiv zu
werden. Gehen Sie in die Buchhandlung und
beschenken Sie sich selbst und zum Beispiel ein
Kind aus der Familie oder dem näheren Umfeld mit
einem Buch – am besten die Kinder mitnehmen und
selbst aussuchen lassen. Sie wollen mehr machen?
Dann spenden Sie eine unserer
Bücherboxen an eine Kita oder Schule in
Ihrer Nähe – die Fachkräfte und Kinder werden es
Ihnen danken.
Für eine
zukunftsfeste gesetzliche Rente - BAGSO fordert
Versachlichung der aktuellen Rentendiskussion
Die gesetzliche Rente ist und bleibt
für die meisten Menschen in Deutschland die
zentrale Säule der Alterssicherung. Sie muss
deshalb weiterhin zum Ziel haben, den
Lebensstandard im Alter zu sichern. Das fordert
die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der
Seniorenorganisationen in ihrer Stellungnahme
„Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente –
Impulse zur Versachlichung der aktuellen
Rentendiskussion“.
Die BAGSO warnt vor
einer Rhetorik, die Ängste und Unsicherheiten
schürt. Die jüngste Aussage von Bundeskanzler
Friedrich Merz, dass die gesetzliche
Rentenversicherung künftig „allenfalls noch die
Basisabsicherung“ für das Alter sein werde, ist
nach Ansicht der BAGSO insoweit wenig hilfreich.
„Wer ein ganzes Arbeitsleben in die Rentenkasse
einzahlt, ob heute jung oder alt, muss sich
darauf verlassen können, morgen eine
auskömmliche Rente zu bekommen“, sagte
BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner.
„Wir fordern die Bundesregierung auf, eine
nachhaltige Rentenreform vorzulegen, die sozial
gerecht ist und dazu beiträgt, Altersarmut zu
verhindern.“ Die BAGSO fordert, die
demografischen Effekte in den kommenden 15 bis
20 Jahren durch Maßnahmen auszugleichen, die das
solidarische Rentensystem stabilisieren. Sie
verweist darauf, dass die gesetzliche
Rentenversicherung auch in der Vergangenheit
besondere Lasten schultern musste.
In
der Nachkriegszeit wurden aus der Rentenkasse
soziale Kriegslasten mitfinanziert. Die heutige
Rentnergeneration hat in der Zeit ihrer
Erwerbstätigkeit die Kosten der deutschen
Einheit mitgetragen. Die verzerrte öffentliche
Debatte über die Rentenfinanzierung führt dazu,
dass vor allem junge Menschen das Vertrauen in
die gesetzliche Rentenversicherung verlieren.
Die BAGSO ruft deshalb dazu auf, zu
einer sachlichen Debatte zurückzukehren. Die von
der Bundesregierung eingesetzte Kommission kann
dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten.
Zur Stellungnahme "Für eine zukunftsfeste
gesetzliche Rente"
Bürgerbüro der Stadt Kleve bleibt am Samstag, 2.
Mai 2026, geschlossen
Am ersten Maiwochenende bleiben die
Dienststellen der Stadt Kleve geschlossen. Das
Bürgerbüro der Stadt Kleve bleibt am Freitag, 1.
Mai 2026, und am Samstag, 2. Mai 2026, ganztägig
geschlossen. Entsprechende Aushänge an den
Zugängen zum Klever Rathaus weisen auf die
Schließzeit hin.
Ab Montag, 4. Mai 2026,
öffnet das Bürgerbüro der Stadt Kleve wieder zu
den gewohnten Öffnungszeiten. Wer einen
notwendigen Behördengang an einem Samstag
erledigen möchte, hat dazu also noch am 25.
April 2026 und dann erst wieder am 9. Mai 2026
Gelegenheit. Alle Öffnungszeiten der
verschiedenen städtischen Dienststellen sind
auf www.kleve.de/oeffnungszeiten
aufgeführt.
Landrat Ingo Brohl
besucht Rettungswache in Moers – Inbetriebnahme
des Rettungswachenstandorts
Am Mittwoch, 22. April 2026, besuchte
Landrat Ingo Brohl gemeinsam mit der Moerser
Bürgermeisterin Julia Zupancic die Rettungswache
an der Homberger Straße in Moers. Gemeinsam mit
dem ärztlichen Leiter für den Rettungsdienst,
Dr. Ralf Dittmer, Andre Gesthuysen und Tobias
Wissen (Fachbereichsleitung Feuerwehr Moers)
sowie Dr. Lars Rentmeister (Vorstandsmitglied
Sicherheit und Ordnung, Kreis Wesel)
besichtigten sie die neue Wache, die Anfang
April 2026 in Dienst gestellt wurde.
Mit dem Umzug der Rettungswache aus der
Feuerwache in der Essenberger Straße hat der
Kreis Wesel einen weiteren Schritt seines
Rettungsdienstbedarfsplans umgesetzt. Die neue
Rettungswache an der Homberger Straße bietet
neben besseren Unterbringungsmöglichkeiten für
die Einsatzkräfte eine deutlich verbesserte
Erreichbarkeit von Notfallpatienten. Durch ihre
zentrale Lage ermöglicht sie außerdem kürzere
Reaktionszeiten bei notfallmedizinischen
Einsätzen.
„Mein Dank gilt allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des
Rettungsdienstes, die Tag und Nacht mit großem
Einsatz und Professionalität für die Sicherheit
unserer Bürgerinnen und Bürger sorgen“, so
Landrat Ingo Brohl. „Die Inbetriebnahme der
Rettungswache an der Homberger Straße ist ein
wichtiger Schritt, um ihre Arbeitsbedingungen zu
verbessern und die Versorgung im Kreis Wesel
weiter zu stärken. Durch die zentrale Lage und
die modernen Räumlichkeiten können sie noch
schneller bei Notfällen vor Ort sein – das
erhöht die Sicherheit und rettet im Zweifel
Leben.“
Bürgermeisterin Julia Zupancic
ergänzt: „Die neue Rettungswache an der
Homberger Straße ist ein starkes Signal für eine
moderne und verlässliche Notfallversorgung in
unserer Stadt. Sie zeigt, wie wichtig eine enge
Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommune ist,
um die Infrastruktur kontinuierlich
weiterzuentwickeln. Für die Menschen in Moers
bedeutet das vor allem eines: schnelle Hilfe
genau dann, wenn sie gebraucht wird.“

Landrat Ingo Brohl (mitte links) besuchte
gemeinsam mit der Moerser Bürgermeisterin Julia
Zupancic (5.v.l.), Vertreterinnen und Vertreter
des Kreises Wesel sowie der Stadt Moers den
Rettungswachenstandort an der Homberger Straße
in Moers.
Erfolgreiche Tagung
des Netzwerks „Flexible
Teilzeit-Ausbildungsmodelle“ Kreis Wesel und
Kreis Kleve
Im April 2026 tagte das Netzwerk
„Flexible Teilzeit-Ausbildungsmodelle“ zum
dritten Mal im Sitzungssaal des Xantener
Rathauses. Veranstalter waren die Beauftragten
für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der
Agentur für Arbeit Wesel sowie der Jobcenter
Kreis Wesel und Kreis Kleve gemeinsam mit der
Fachstelle Frau und Beruf des Kreises Wesel.
Im Mittelpunkt der Tagung stand die
Teilzeitberufsausbildung als
lebensphasenorientiertes Modell, das Menschen
eine flexiblere Vereinbarkeit von Ausbildung,
Familie und Beruf ermöglicht.
Die Netzwerkmitglieder, u.a.
Leitungen von Berufskollegs und Pflegeschulen
sowie Vertreterinnen und Vertreter von G.I.B.
Fachkräfteoffensive NRW, Competentia NRW und
regionalen Bildungsträgern wie FachWerkBildung
gGmbH und SOS-Kinderdorf -
Teilzeitberufsausbildung (TEP) und die
Kommunalen Koordinierungsstellen „Kein Abschluss
ohne Anschluss“ der Kreise Wesel und Kleve,
diskutierten Chancen und Möglichkeiten der
Teilzeitberufsausbildung.
Ein zentrales
Ergebnis: Der Aufbau einer Wissensdatenbank zur
Teilzeitberufsausbildung wird vorangetrieben.
Die Organisatorinnen sehen darin einen wichtigen
Arbeitsschritt, um die umfassende fachliche
Expertise aus dem Netzwerk zu bündeln,
aufzubereiten und leicht zugänglich zu machen.
Die Beauftragten für Chancengleichheit
Eva Eichler, Daniela Stegemann und Iris
Verhülsdonk sowie die Leitung der Fachstelle
Frau und Beruf, Stefanie Werner, betonen die
Bedeutung des kreisübergreifenden Austauschs.
Gemeinsam will das Netzwerk die Potenziale der
Teilzeitberufsausbildung sichtbar machen und in
Kooperation mit weiteren Akteurinnen und
Akteuren die Entwicklung und Ausgestaltung
entsprechender Angebote vorantreiben.
Die vier Expertinnen sind überzeugt: Mehr
Flexibilität bei Ausbildungs- und Arbeitszeiten
ist eine von mehreren wirkungsvollen Maßnahmen,
um dem Fachkräftemangel zu begegnen –
insbesondere in Engpassberufen wie Pflege,
Erziehung und Handwerk.

Netzwerktreffen "Flexible
Teilzei-Ausbildungsmodelle"
Mode+Sport-Center Braun aus Moers spendet zum
24. Mal an die Kinderklinik Bethanien Klinikclowns
freuen sich über Spende in Höhe von 2.000 Euro
Seit über 20 Jahren spendet das
Mode+Sport-Center Braun aus Moers die Erlöse aus
seinem weihnachtlichen Einpackservice an die
Klinikclowns der Klinik für Kinder- &
Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien Moers.
Zuletzt kamen durch diesen Service, bei dem
Kund:innen eine beliebige Summe beitragen
konnten, 2.000 Euro zusammen.
Bei der
Übergabe des Schecks betonen Tanja Fischer und
Xuan Becker aus dem Marketingteam die Bedeutung
des Engagements: „Als Unternehmen aus der Region
ist es uns wichtig, Verantwortung vor Ort zu
übernehmen. Diese Aktion lebt vor allem von der
Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden –
dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, den
Klinikalltag für die Kinder ein Stück leichter
zu machen.“
Auch Dr. Gündüz Selcan,
Chefarzt der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin,
zeigt sich dankbar: „Die Unterstützung über so
viele Jahre hinweg ist alles andere als
selbstverständlich. Die Klinikclowns schenken
unseren kleinen Patientinnen und Patienten
wertvolle Momente der Freude und Ablenkung – das
ist für den Heilungsprozess von großer
Bedeutung.“

Xuan Becker (links) und Tanja Fischer (rechts)
vom Mode+Sport-Center Braun übergaben eine
Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Chefarzt
der Klinik für Kinder- & Jugendmedizin Dr.
Gündüz Selcan (Mitte). Unternehmenskommunikation
& Marketing
Digitalisiertes
NiederrheinRad mit neuer App Seit
dem 1. April 2025 ist das NiederrheinRad digital
nutzbar. Rund ein Jahr nach dem Start zeigt
sich: Das moderne, app-basierte Verleihsystem
hat sich erfolgreich etabliert, wird breit
angenommen und kontinuierlich weiterentwickelt.
Mit der Einführung der NiederrheinRad-App zum 1.
April 2025 wurde der Fahrradverleih am
Niederrhein grundlegend modernisiert.
Mietverträge und AGBs auf Papier gehören seitdem
der Vergangenheit an. Stattdessen erfolgt die
gesamte Nutzung digital, schnell und
unkompliziert über das Smartphone. Seit wenigen
Wochen hat zudem die neue NiederrheinRad-App –
im eigenen „Look and Feel“ – die
Vorgänger-Variante abgelöst. Nun heißt es:
Kundenkonto anlegen (bzw. auf die neue App
wechseln), Zahlungsmittel hinterlegen,
NiederrheinRad am gewünschten Standort auswählen
und losfahren.
Die rund 300 Fahrräder im
charakteristischen NiederrheinRad-Grün wurden im
Zuge der Digitalisierung mit modernen
elektronischen Schlössern ausgestattet. Dadurch
ist nicht nur die Buchung, sondern auch die
direkte Nutzung vor Ort vollständig digital
möglich: Nach Auswahl des gewünschten Rades in
der App wird das Schloss per Smartphone geöffnet
und die Fahrt kann unmittelbar beginnen.
Die Bezahlung erfolgt ebenfalls bequem über
die App – wahlweise per Kreditkarte, Klarna,
Apple Pay oder Google Pay. „Wir freuen uns sehr,
dass die digitalisierte Form des beliebten
Verleihsystems so gut angenommen wird“, sagt
NT-Geschäftsführerin Martina Baumgärtner. Die
Resonanz aus dem ersten Betriebsjahr bestätigt
diesen Eindruck: Die Nutzung ist stabil hoch,
das System wird von Gästen wie Einheimischen
gleichermaßen geschätzt und gilt als wichtiger
Baustein einer modernen, nachhaltigen Mobilität
in der Region.
Die digitale Plattform
bietet eine hohe Flexibilität: Fahrräder können
spontan oder im Voraus gebucht werden, auch
mehrere Räder lassen sich über ein einziges
Kundenkonto verwalten. Über die App werden
jederzeit verfügbare Fahrzeuge in der Nähe
angezeigt. Dabei hat sich das Netz auch
strukturell weiterentwickelt. Neben den
bestehenden Stationen wurde das Angebot zuletzt
erweitert.
Neue Verleihstandorte
befinden sich in Schwalmtal am Hariksee, an der
Lüttelforster Mühle und an der
Gemeindeverwaltung sowie am Campingplatz
Graskamp in Niederkrüchten. Ein wichtiger
Zukunftsaspekt ist die mögliche
Weiterentwicklung in Richtung Alltagsmobilität.
Perspektivisch soll das NiederrheinRad stärker
in multimodale Verkehrsangebote integriert
werden.
„Denkbar ist insbesondere die
Nutzung als flexible Anschlusslösung für
Berufspendler, die nach einer Anreise mit Bus
oder Bahn die sogenannte ,letzte Meile’ mit dem
Fahrrad zurücklegen“, sagt Baumgärtner.
www.niederrhein-rad.de BU: Mit der
NiederrheinRad-App ist das flexible Radeln ganz
einfach.

Foto: NT

23. April: Tag des Deutschen Bieres -
NRW-Industrie: Brauereien produzierten 2025 zum
dritten Mal in Folge weniger Bier
* Insgesamt wurden 15 Millionen
Hektoliter alkoholhaltiges Bier gebraut *
Produktion von alkoholfreiem Bier auf Rekordhoch
* Großteil des produzierten Bieres stammte
aus dem Regierungsbezirk Arnsberg
In den
31 Brauereien mit mindestens 20 Beschäftigten
wurden im Jahr 2025 insgesamt 15,0 Millionen zum
Absatz bestimmte Hektoliter alkoholhaltiges Bier
aus Malz (ohne Biermischgetränke) in
Nordrhein-Westfalen gebraut. Wie das
Statistische Landesamt anlässlich des Tages des
Deutschen Bieres am 23. April 2026 mitteilt,
waren das 4,1 % bzw. 636.000 Hektoliter
alkoholhaltiges Bier weniger als 2024.
Der Absatzwert des im Jahr 2025 gebrauten
alkoholhaltigen Bieres sank zum Vorjahr nominal,
also nicht preisbereinigt, um 82,1 Millionen
Euro bzw. 5,0 % auf 1,56 Milliarden Euro.
Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Menge um
16,0 %, während der Absatzwert um 9,9 % stieg.

Brauleistung von alkoholfreiem Bier 2025 auf
Höchststand Die Absatzproduktion von
alkoholfreiem Bier und alkoholfreien
Biermischgetränken ist im Jahr 2025 hingegen
erneut gestiegen und hat den höchsten Stand der
letzten zehn Jahre erreicht.
In 22
Brauereien in NRW wurden mit 1,32 Millionen
Hektoliter rund 123.000 Hektoliter bzw. 10,2 %
mehr alkoholfreies Bier gebraut als im Jahr
zuvor. Der Absatzwert stieg nominal um
18,6 Millionen Euro bzw. +12,8 % auf
164,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Jahr 2015
stieg die Menge um 31,3 % und der Absatzwert um
91,4 %.

Rein rechnerisch entfielen damit im Jahr
2025 auf jede volljährige Person
Nordrhein-Westfalens 100 Liter alkoholhaltiges
und fast neun Liter alkoholfreies Bier.
NRW-Anteil an der gesamtdeutschen Bierproduktion
leicht gestiegen Auch deutschlandweit sank 2025
die zum Absatz bestimmte Produktion
von alkoholhaltigem Bier aus Malz.
Nach
vorläufigen Ergebnissen wurden in Deutschland
insgesamt 68,1 Millionen Hektoliter mit einem
nominalen Absatzwert von 6,4 Milliarden Euro
hergestellt. Damit sank die Produktionsmenge um
5,9 % und der nominale Absatzwert um 3,3 %. Die
zum Absatz bestimmte Menge von alkoholfreiem
Bier und alkoholfreien Biermischgetränken stieg
dagegen um 6,9 % auf 6,2 Millionen Hektoliter
mit einem nominalen Absatzwert von
695,5 Millionen Euro (+14,7 %).
Der
Anteil von NRW an der bundesdeutschen Produktion
von gebrautem alkoholhaltigem und alkoholfreiem
Bier ist mit 22,0 % bzw. 21,4 % leicht
gestiegen; 2024 lagen diese Anteile noch bei
21,6 % bzw. 20,8 %.
Regierungsbezirk
Arnsberg mit größtem Anteil an der
NRW-Bierproduktion Mit 60,9 % wurde auch 2025
mehr als die Hälfte des in NRW produzierten
alkoholhaltigen und 89,3 % des alkoholfreien
Bieres und der alkoholfreien Biermischgetränke
in Betrieben des Regierungsbezirks Arnsberg zum
Absatz gebraut, gefolgt von Betrieben aus dem
Regierungsbezirk Düsseldorf mit 20,4 % und
6,2 %.
NRW-Handwerkszählung:
15 % aller Unternehmen waren 2024 im Handwerk
tätig * 109.000
Handwerksunternehmen beschäftigten rund 1,28
Millionen Personen * Kreis Borken mit 835
Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen
Spitzenreiter in NRW * Jedes zweite
Handwerksunternehmen war im Baugewerbe tätig
Im nordrhein-westfälischen
Handwerk waren im Jahr 2024 bei den 109.000
Handwerksunternehmen rund 1,28 Millionen
Personen tätig. Der nominale Umsatz belief sich
auf 161,5 Milliarden Euro. Wie das Statistische
Landesamt anhand von Ergebnissen der jüngsten
Handwerkszählung mitteilt, waren damit 15 %
aller Unternehmen in NRW im Handwerk tätig.
Anteil der Handwerksunternehmen in
NRW-Kreisen höher als in kreisfreien Städten Die
meisten Handwerksunternehmen befanden sich
in Köln (5.545) und Düsseldorf (3.905) sowie
im Rhein-Sieg-Kreis (4.035). In Relation zur
Bevölkerungszahl, ergibt sich jedoch ein anderes
Bild. Hier hatten die ländlich geprägten Kreise
gegenüber den kreisfreien Städten die Nase
vorne.
Im Kreis Borken gab es mit 835
Handwerksunternehmen mehr als doppelt so viele
Handwerksunternehmen je 100.000 Einwohner/-innen
wie in Dortmund (412). Auch in den Kreisen
Viersen (822) und Euskirchen (804) gab es noch
eine vergleichsweise hohe Dichte an
Handwerksunternehmen.
Duisburg (425),
Bonn und Hamm (je 435) gehörten zu den Städten
mit der geringsten Dichte an
Handwerksunternehmen in NRW. Im Durchschnitt
kamen in ganz Nordrhein-Westfalen 605
Handwerksunternehmen auf 100.000
Einwohner/-innen. Damit lag NRW leicht unter dem
Bundeswert von 675.

Jedes zweite Handwerksunternehmen
in NRW im Baugewerbe tätig Das Ausbaugewerbe und
das Bauhauptgewerbe waren die dominierenden
Gewerbegruppen im Handwerk: Mit einem Anteil von
51 % an allen Handwerksunternehmen war jedes
zweite Handwerksunternehmen in NRW im Baugewerbe
tätig.
Die meisten Beschäftigten
arbeiteten dagegen in Unternehmen des Handwerks
für den gewerblichen Bedarf. Mit 31 % war fast
jede dritte im Handwerk beschäftigte Person in
dieser Gewerbegruppe tätig. Rund ein Viertel des
Gesamtumsatzes im Handwerk entfiel auf
das Kfz-Gewerbe; hier fließen neben den
klassischen Werkstätten auch die Umsätze der
Händler und Hersteller mit ein.

Viele Beschäftigte arbeiteten im Zweit-
bzw. Nebenjob in der Gebäudereinigung Die
Beschäftigtenzahlen der Handwerkszählung folgen,
beginnend mit dem Berichtsjahr 2024, dem
sogenannten Jobkonzept. Dies bedeutet, dass
Beschäftigte mit mehr als einem
Beschäftigungsverhältnis mit jedem
Beschäftigungsverhältnis nachgewiesen werden und
erscheinen demnach mehrfach in der Statistik.
Das bis einschließlich Berichtsjahr 2023
geltende Personenkonzept berücksichtigte jede
abhängig beschäftigte Person nur einmal (in
ihrer Haupttätigkeit). Zudem sind in den Zahlen
der geringfügig Beschäftigten ab dem
Berichtsjahr 2024 auch die kurzfristig
beschäftigten Personen enthalten sowie
geringfügig entlohnt Beschäftigte im Nebenjob
(neben einer sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigung).

Im Ergebnis zeigen die Beschäftigtenzahlen
im Vergleich zum Vorjahr z. T. deutliche
Zuwächse und sind daher nicht unmittelbar
miteinander vergleichbar. I.d.R. dürfte dies in
den Gewerbegruppen der Fall sein, in denen viele
Beschäftigte im Zweit- bzw. im Nebenjob tätig
sind, wie bspw. im zulassungsfreien Handwerk der
Gebäudereinigung.
0,6 % weniger
Umsatz im Handwerk im Jahr 2024 •
Umsatz von großen Handwerksunternehmen steigt,
kleine Unternehmen verzeichnen dagegen einen
Umsatzrückgang • Gesundheits- und
Kfz-Gewerbe mit Umsatzsteigerungen, Rückgänge im
Ausbau- und Bauhauptgewerbe sowie in Handwerken
für den gewerblichen Bedarf • Anteil des
Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft bei 7,8
%
Die rund 564 000 Handwerksunternehmen
in Deutschland haben im Jahr 2024 einen Umsatz
von 762 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank
der Umsatz damit um 0,6 % und die Zahl der
Handwerksunternehmen um 0,7 % gegenüber dem
Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren rund
6,0 Millionen Personen im Handwerk tätig.
Darunter waren 4,1 Millionen
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und
1,3 Millionen geringfügig Beschäftigte.
Nach der Unternehmensgröße
betrachtet erzielten große Handwerksunternehmen
ab 50 Beschäftigten im Jahr 2024 einen
Umsatzanstieg von 3,4 % gegenüber dem Vorjahr,
während kleine Handwerksunternehmen mit weniger
als fünf Beschäftigten einen deutlichen
Umsatzrückgang von 15,1 % verzeichneten. A
usbaugewerbe die mit Abstand größte Gewerbegruppe im
Handwerk Besondere Bedeutung hat das Handwerk im
Baugewerbe: Im Jahr 2024 waren knapp zwei
Drittel (65,2 %) aller Unternehmen in diesem
Wirtschaftszweig Handwerksunternehmen.
Die weitaus größte Gewerbegruppe innerhalb des
Baugewerbes und des Handwerks insgesamt – sowohl
bezogen auf die Zahl der Unternehmen als auch
die tätigen Personen sowie den Umsatz – ist das
Ausbaugewerbe. Im Jahr 2024 erwirtschafteten die
213 000 Handwerksunternehmen dort mit 1,6
Millionen tätigen Personen einen Umsatz von 213
Milliarden Euro.
Damit sank die Zahl der
Handwerksunternehmen im Ausbaugewerbe gegenüber
dem Vorjahr um 2,1 % und der Umsatz um 3,2 %.
Bei der Zahl der tätigen Personen ist ein
Vergleich aufgrund eines Methodenwechsels nicht
möglich. 
Unterschiedliche Umsatzentwicklung nach
Gewerbegruppen Bei der Umsatzentwicklung
unterschieden sich die Gewerbegruppen im Jahr
2024 zum Teil deutlich. Das größte Umsatzplus
verzeichnete das Gesundheitsgewerbe mit einem
Anstieg von 4,1 % im Vergleich zum Vorjahr.
Zu dieser Gewerbegruppe gehören unter
anderem Augenoptiker/-innen, Hörakustiker/-innen
und Zahntechniker/-innen. Einen kräftigen
Umsatzanstieg verzeichnete auch das
Kraftfahrzeuggewerbe (+3,3 % zum Vorjahr),
während der Umsatz im Lebensmittelgewerbe nur
leicht stieg (+0,6 %). Umsatzrückgänge wiesen
dagegen neben dem Ausbaugewerbe (-3,2 %) auch
das Handwerk für den gewerblichen Bedarf
(-2,0 %) und das Bauhauptgewerbe (-1,2 %) auf.
Handwerk erwirtschaftet 7,8 % des
Umsatzes der Gesamtwirtschaft Der Anteil des
Handwerks am Umsatz der Gesamtwirtschaft lag
im Jahr 2024 bei 7,8 %, das waren 0,2
Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Insgesamt
waren im Handwerk 12,7 % aller
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in
Deutschland tätig. Der Anteil der
Handwerksunternehmen an allen Unternehmen betrug
15,9 %
Lage in Nahost trifft
Niederrhein besonders hart - Unternehmen geben
Kosten weiter
Der Nahost-Konflikt trifft fast alle
Betriebe am Niederrhein. Größtes Problem bleiben
die hohen Sprit- und Energiepreise. Der
Inflationsdruck wächst. Immer mehr Firmen müssen
die gestiegenen Kosten weitergeben. Das zeigt
eine Umfrage der Niederrheinischen IHK.
94 Prozent der Unternehmen am Niederrhein
geben an, die Folgen der Krise zu spüren.
Bundesweit sind es nur rund 80 Prozent „Der
Nahost-Konflikt schlägt voll durch. Er hat sich
zu einem Risiko für die gesamte Wirtschaft am
Niederrhein entwickelt“, ordnet
IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan
Dietzfelbinger (Foto IHK) die Ergebnisse der
Umfrage ein.

Energiekosten treiben Inflation Größtes Problem
sind die hohen Energiepreise: 84 Prozent der
befragten Betriebe leiden darunter. „Immer mehr
Unternehmen müssen die zusätzlichen Kosten
weitergeben. Anders geht es nicht mehr. Das
treibt die Inflation an. Und führt
möglicherweise zu steigenden Zinsen. Kredite für
Investitionen werden dann teurer.
Das
ist Gift für unsere Wirtschaft“, befürchtet der
Hauptgeschäftsführer der IHK. Positiv ist aus
seiner Sicht, dass die Bundesregierung die
Steuern auf Kraftstoffe senkt. Das reiche aber
noch nicht: „Die Mineralölsteuer für Benzin und
Diesel sollte auf das europäische Minimum
sinken“, so Dietzfelbinger.
Schwierig
bleibt es für Unternehmen zudem beim Thema
Strom. Auch hier steigen die Kosten. „Die
Senkung der Stromsteuer hilft nur wenigen
Betrieben. Sie sollte dauerhaft für alle
Betriebe auf das EU-Minimum gesenkt werden“,
fordert der IHK-Chef. Die Sorgen um gestörte
Lieferketten nehmen leicht ab. Sie bleiben aber
für ein Drittel der Betriebe ein Problem.
Gesundheitsvorsorge: „Pit“ kommt
nach Wesel
Der Präventionsinformationstransporter
„Pit“ macht Halt in Wesel und bringt wichtige
Informationen rund um Gesundheitsvorsorge direkt
zu den Menschen vor Ort. Im Rahmen seiner Tour
durch das Rheinland informiert das mobile
Angebot am Dienstag, 28. April 2026, von 10 bis
16 Uhr, im Rathausinnenhof Wesel über das
kostenfreie Präventionsprogramm der Deutschen
Rentenversicherung.

Das Modellprojekt richtet sich insbesondere an
aktiv Berufstätige. Es ist Teil des
Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am
Arbeitsleben – rehapro“, das vom
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
gefördert wird. Ziel ist es, Prävention
niedrigschwellig zugänglich zu machen und die
Gesundheit im Arbeitsleben nachhaltig zu
stärken.
Besucher*innen erhalten vor Ort
umfassende Beratung zum Programm „RV Fit“.
Dieses kombiniert gezielte Maßnahmen aus den
Bereichen Bewegung, Ernährung und
Stressbewältigung, um das persönliche
Wohlbefinden zu verbessern. Dadurch soll
gesundheitlichen Beschwerden frühzeitig
vorgebeugt werden.
Anträge für das RV
Fit-Programm können direkt im „Pit“ gestellt
werden. Interessierte sind herzlich eingeladen,
vorbeizukommen und sich persönlich beraten zu
lassen. Wer mehr über das Angebot erfahren
möchte, findet weitere Informationen unter: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/pit
Wesel: Ich schenk dir eine Geschichte
Am 23. April 2026, dem UNESCO-Welttag
des Buches, feiert die Stadtbücherei Wesel das
Lesen, gemeinsam mit Buchhandlungen, Verlagen,
Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterten. Die
Bücherei verschenkt rund um diesen Tag extra
gedruckte Bücher aus der Reihe „Ich schenk dir
eine Geschichte“ an Viert- und
Fünftklässler*innen sowie Förder- und
Willkommensschulkinder.

© Stiftung Lesen / Alexander Sell / Die Welle
Die diesjährige Geschichte „Der fliegende
Klassenscooter“ vom Autorenduo Andreas Hüging
und Angelika Niestrath sowie Illustrator Timo
Grubing wurde als Comicroman umgesetzt. In der
Geschichte bekommen drei beste Freunde, die eine
Abneigung gegen naturwissenschaftliche Fächer
haben, die ungewöhnliche Hausaufgabe, etwas
Nützliches für die Zukunft zu erfinden.
Die gemeinsame Aktion ist eine Kooperation
von Buchhandel, Stiftung Lesen, Stiftung
Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins,
Deutsche Post und DHL, cbj Verlag und ZDF. Ziel
der Initiative ist es, Kinder jedes Jahr mit
Geschichten, die ihre Interessen aufgreifen, für
das Lesen zu begeistern. Kontakt
Team Bücherei
Dinslaken:
Neue Ausstellung im Museum Voswinckelshof: Küche
Kochen Esskultur - Eröffnung am 24. April
Das Museum Voswinckelshof bittet zu
Tisch: Die Nahrungsaufnahme des Menschen ist
verbunden mit kulturellen Praktiken und
Ritualen, mit Status und Hierarchien. Es gibt
ungezählte regionale Ess- und Genusskulturen.
Sie sind geknüpft an Religion und Weltanschauung
sowie an ethische und soziale Fragen. Wichtig
für unser Essverhalten sind zudem Alter und
familiäre Herkunft, persönliche Gesundheit und
Geschmack.
Es kann verwirrend sein:
vegan und vegetarisch, paläo-vegan, halal und
koscher, Nutri-Score, Bio- und Gütesiegel,
Rohkostler, Pescetarier, Carnivoren. Für all das
und für vieles mehr gibt es Kochbücher.
Kochbücher zeigen die Vielfalt der menschlichen
Ernährung, sie belegen Veränderungen und
Kontinuitäten. Sie geben Tipps und Anweisungen,
sind Werbeträger und Image-Botschafter. Die
Ausstellung „Küche Kochen Esskultur“ stellt
Kochbücher in den Mittelpunkt und würdigt sie
als historische Quelle.
Ausgehend von
einer privaten Kochbuchsammlung sowie Objekten
aus dem Stadthistorischen Zentrum zeigt das
Museum unsere Kochkulturen. Zu sehen sind auch
Kuriosa: ein Kochbuch der Diktatoren, ein
Kochbüchlein für Kinder und die Broschüre eines
bekannten Food-Influencers.
Esskulturen
sind auch verbunden mit Technik, mit Geräten und
Geschirr. Sie stellen Beziehungen über mehrere
Generationen her, zum Beispiel über in der
Familie weitergegebene Rezepte und Küchengeräte.
Auch hierfür sind Kochbücher Beispiele, sie
werden oft von mehreren Generationen intensiv
benutzt und weisen entsprechende Schäden auf.
Das gilt auch für Kochgeräte und -geschirr, es
wird oft über Generationen genutzt und vererbt.
Eröffnet wird die Ausstellung von
Bürgermeister Simon Panke: "Eine Küche ist mehr
als der Ort, wo Mahlzeiten entstehen. Hier
entstehen Erinnerungen, Traditionen und
Gespräche, die unsere Leben prägen. Kochbücher
sind Teil dieser Geschichten, sie halten fest,
wie wir kochen, genießen und leben. Diese
Ausstellung macht das sichtbar." Auch die
Besucherinnen und Besucher können wieder zu Wort
kommen, das Museum fragt nach Lieblingsessen,
Lieblingsrestaurant und nach schlimmen
Ess-Erfahrungen.
Die Ausstellung wird am
Freitag, 24. April 2026 um 17:00 Uhr eröffnet.
Für die Ausstellung finden folgende öffentliche
Führungen statt:
Sonntag, 17. Mai, 16.00
Uhr, Samstag, 23. Mai, 15.00 Uhr, Sonntag,
19. Juli, 15.00 Uhr, Sonntag, 23. August,
15.00 Uhr, Sonntag, 30. August, 15.00 Uhr,
Sonntag, 30. August, 16.30 Uhr Die
Ausstellung ist bis zum 31. August 2026 im
Museum Voswinckelshof zu sehen. Der Eintritt
ist frei. Das Museum Voswinckelshof ist
dienstags bis sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr
geöffnet.
Dinslaken:
Wildkräuterspaziergang am Waldfriedhof
Oberlohberg
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, lädt die
staatlich zertifizierte Kräuterpädagogin Jutta
Becker-Ufermann von 17:00 bis 18:30 Uhr in
Dinslaken zu einer spannenden Entdeckungstour in
die Natur ein. Während der Kräuterwanderung gibt
sie Einblicke in die vielfältige Pflanzenwelt
unserer Region und zeigt den Teilnehmenden, wie
essbare und nützliche (Un-)Kräuter sicher
erkannt und gesammelt werden können.
Die
Teilnahmegebühr, die direkt vor Ort bei der
Gästeführerin entrichtet wird, beträgt 12 Euro
pro Person, Kinder bis 14 Jahren zahlen 6 Euro.
Treffpunkt ist der Parkplatz am Waldfriedhof
Oberlohberg, Bergerstraße 353.
Eine vorherige Anmeldung beim Team der
Stadtinformation am Rittertor ist erforderlich:
entweder telefonisch unter 02064 – 66 222 oder
per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de.
Niederrheinische Reisemobiltage stehen
vor der Tür
Jedes Jahr ein Highlight für
Reisemobilisten: Vom 24. bis 26. April 2026
finden wieder die Niederrheinischen
Reisemobiltage statt. Mehrere Kommunen sowie
Campingplatz- und Stellplatzbetreiber in der
Region beteiligen sich an diesem Event. Die
Besucher können das abwechslungsreiche Angebot
an Informations- und Unterhaltungsmöglichkeiten
nutzen.
Hier nur einige Beispiele: In
Emmerich am Rhein lockt der Barfußpfad Hochelten
– ein tolles „Geh-Fühl“ und Erlebnis auf über
zwölf verschiedenen Bodenbelägen. In Kleve ist
der berühmte Schwanenturm am Wochenende von 11
bis 17 Uhr geöffnet. In Geldern steht
traditionsgemäß der Spargel im Mittelpunkt: Es
gibt Schlemmeressen-Touren per Bus oder mit dem
Rad nach Walbeck.
Natürlich besteht
dabei die Möglichkeit, die edlen Stangen auch
für die mobile Küche einzukaufen. In Rees bieten
die Wochenmarkt-Händler am Samstag zwischen 8
und 13 Uhr ihre frischen Waren an. Apropos
leibliche Genüsse: Auf manchen Stellplätzen gibt
es einen kostenlosen Brötchenservice, um den Tag
gut gestärkt zu beginnen.
www.niederrheinische-reisemobiltage.de

Der Niederrhein bietet Ruhe im Grünen, aber auch
unzählige Möglichkeiten, etwas zu unternehmen.
Foto: Peters
Entfall des
Wochenmarktes Wesel-Feldmark anlässlich der
Feiertage am 14.05.2026 (Christi Himmelfahrt)
und am 04.06.2026 (Fronleichnam)
Der Wochenmarkt in Wesel-Feldmark
entfällt ersatzlos, anlässlich der Feiertage
„Christi Himmelfahrt“, am Donnerstag,
14.05.2026, und „Fronleichnam“ am Donnerstag,
04.06.2026.
Dinslaken: Test der
Lautsprecheranlage im Burgtheater
Am Mittwoch, den 29. April 2026, findet
die alljährliche Prüfung der elektroakustischen
Lautsprecheranlage im Dinslakener Burgtheater
statt. Hierzu gibt es einen Test der
Lautsprecher mit Warn- und Rettungshinweisen.
Dieser wird in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr
durchgeführt.
Vorletzter
Einsteigerkurs „PC-Grundkenntnisse“ – VHS Kleve
sucht neue Kursleitende für EDV
Die VHS Kleve bietet ein vorletztes Mal
in diesem Jahr den Einsteigerkurs
„PC-Grundkenntnisse“ an – eine praxisnahe
Einführung in die Arbeit am Personal-Computer
für alle, die ohne Vorkenntnisse starten
möchten. Viele praktische Übungen stehen im
Mittelpunkt und vermitteln Schritt für Schritt
Sicherheit im Umgang mit dem PC.
Interessierte sollten sich daher zeitnah
anmelden. Ab dem 7.5.26 um 17:30 Uhr in der VHS
Kleve, nähere Infos erhalten Sie unter
www.vhs-kleve.de oder 02821-84722. Da wir gerne
auch weiterhin eine Auswahl an EDV-Kursen
anbieten möchten, sucht die VHS Kleve
praxisorientierte Trainerinnen und Trainer für
Grundlagen- und Aufbaukurse (z. B. MS Office
365, Sicherheit im Internet, Digitalkompetenzen,
KI). Bei Interesse steht Ihnen Frau Monika
Rycken (monika.rycken@kleve.de) gerne zur
Verfügung.

NRW: Verunglückte Personen bei
Straßenverkehrsunfällen- höchstem Stand seit
2018
* Anzahl der Straßenverkehrsunfälle
2025 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % angestiegen
* Weniger schwerverletzte und getötete
Personen * Städte Köln und Düsseldorf mit
den meisten Unfällen und verunglückten Personen
Im Jahr 2025 wurden in
Nordrhein-Westfalen 81.687
Straßenverkehrsunfälle polizeilich erfasst. Wie
das Statistische Landesamt anhand der
endgültigen Zahlen der
Straßenverkehrsunfallstatistik mitteilt, stieg
die Anzahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr
um 2,6 %. Auch die Anzahl der Unfälle mit
Personenschaden erhöhte sich: Waren es 2024 noch
62.741 Unfälle im Straßenverkehr, nahm die Zahl
im Jahr 2025 um 4,0 % auf 65.232 Unfälle zu.
Dabei sind insgesamt 81.378 Personen
verunglückt. Somit hat die Anzahl der
verunglückten Personen zum Vorjahr um 3,2 %
zugenommen und erreichte den höchsten Wert seit
2018. Weniger schwerverletzte und getötete
Personen aber mehr Leichtverletzte als im
Vorjahr Die Anzahl an getöteten Personen im
Straßenverkehr sankt gegenüber 2024 um 6
Personen auf 479 Menschen. Dies entspricht einem
Rückgang von 1,2 %.
Im Vergleich zum Jahr
2015 ist die Anzahl der Getöteten um 8,2 %
zurückgegangen. Auch die Anzahl
der schwerverletzten Personen war leicht
rückläufig. 2025 lag dieser Wert bei 10.193
Schwerverletzten und sank damit um 1,1 % im
Vergleich zum Vorjahr. Gegenüber 2015 ist hier
sogar ein Rückgang von 22,6 % zu verzeichnen.
Die Anzahl der leichtverletzten
Personen hingegen erhöhte sich im Vergleich zum
Jahr 2024 um 3,8 % auf 70.706 Personen. Im
Vergleich zu 2015 stieg deren Anzahl um 12,1 %.

Köln und Düsseldorf mit den meisten Unfällen und
verunglückten Personen Die meisten
Straßenverkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen
ereigneten sich 2025 in der Stadt Köln. Dort kam
es zu 5.221 Unfällen mit Personenschaden. Dabei
wurden 5.702 Personen leicht und 646 Personen
schwer verletzt. 16 Menschen starben.
Die Stadt Düsseldorf lag mit 2.572 Unfällen mit
Personenschaden an zweiter Stelle. Von den
insgesamt 3.179 verunglückten Personen wurden
307 schwer verletzt und 9 Menschen starben.
Die Städteregion Aachen verzeichnete mit einer
Anzahl von 2.200 die drittgrößte Menge an
Unfällen mit Personenschaden, wobei 2.681
Personen verunglückten.
Im Rhein-Sieg-Kreis wurden 2.170 Unfälle mit
Personenschaden polizeilich erfasst, bei denen
2.764 Menschen verunglückten.
Frühjahrsputz in NRW: Preise für Reinigungs- und
Pflegemittel innerhalb eines Jahres um 2,3 %
gestiegen
* Waschmaschinen und
Geschirrspülmaschinen wurden hingegen günstiger
* Steigende Preise für Autowäsche *
Dienstleistungen für Gartenpflege teurer als ein
Jahr zuvor
Der Frühjahrsputz gehört für
viele Haushalte zur festen Routine – wer
vergangener Tage ausgemistet, gewaschen und
aufgeräumt hat, war mit unterschiedlichen
Preisentwicklungen konfrontiert. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, sind die Preise
für Reinigungs- und Pflegemittel im März 2026 im
Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 % gestiegen
(Basis 2020 = 100).
Insgesamt stiegen
die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um
2,7 %. Preise für Wasch- und
Geschirrspülmaschinen gesunken – die für
Autowäsche gestiegen Bettwäsche, Handtücher und
volle Wäschekörbe – beim Frühjahrsputz läuft die
Waschmaschine in einigen Haushalten etwas
häufiger als sonst. Dabei konnten
Verbraucherinnen und Verbraucher im Vergleich
zum Vorjahresmonat bei der Anschaffung einer
neuen Waschmaschine sparen (−4,9 %).
Auch die Preise für Wäschekörbe, Klappboxen oder
Wannen sind gesunken (−0,8 %). Bei Heimtextilien
waren unterschiedliche Preisentwicklungen zu
beobachten: Während sich die Preise
für Handtücher (+4,9 %) und die für Gardinen,
Vorhänge, Rollos o. Ä. (+3,2 %) verteuerten,
sanken die Preise für Bettwaren und
Bettwäsche um 4,0 %.
Ebenfalls sinkende
Preise waren bei weiteren elektrischen
Haushaltsgeräten zu beobachten: So sanken die
Preise für Geschirrspülmaschinen zwischen März
2025 und März 2026 um 5,8 % und die
für Staubsauger um 0,3 %. Wer neben Wohnung oder
Haus auch das Auto in den Frühjahrsputz
einbezog, musste im März 2026 für
eine Autowäsche 4,6 % mehr ausgeben als im
Vorjahresmonat.

Steigende Preise bei Erzeugnissen für den Garten
– Dünger und Düngemittel um 2,3 % teurer Wer im
vergangenen Monat bereits seinen Garten oder
Balkon für die ersten Frühlingstage hergerichtet
hat, musste größtenteils mehr Geld ausgeben als
im Jahr zuvor. Die Preise für Blumendünger,
Rasendünger o. a. Düngemittel sind zwischen März
2025 und März 2026 um 2,3 % gestiegen.
Garten- und Blumenerde, Torf o. Ä. verteuerten
sich derweil um 1,9 %, Beetpflanzen, Gehölz,
Freilandstauden o. Ä. um 0,7 %.
Auch Dienstleistungen für Gartenpflege (+3,3 %)
verteuerten sich gegenüber März 2025. Die Preise
für Blumentöpfe, Blumenkästen oder
Rankhilfen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat
nahezu konstant geblieben (−0,1 %).
Stadtradeln:
Moers startet am 10. Mai – Julia Zupancic lädt
zur Radtour ein
Wenn im Mai noch mehr Räder durch Moers
rollen, ist klar: Die Stadt tritt erneut kräftig
fürs Klima in die Pedale. Vom 10. bis 30. Mai
beteiligt sich Moers wieder an der
internationalen Kampagne ‚Stadtradeln‘ des
Klima-Bündnis – und setzt dabei auf Bewegung,
Gemeinschaft und konkrete Beiträge zum
Klimaschutz.

Erstmals lädt Bürgermeisterin Julia Zupancic zur
Stadtradeln-Radtour ein. Treffpunkt ist am
Parkplatz Filder Straße 147 (am Tennisclub
Moers, gegenüber Solimare). Foto:pst
Ein
besonderes Highlight gibt es gleich zum Auftakt:
Bürgermeisterin Julia Zupancic lädt zu ihrer
ersten gemeinsamen Radtour ein. Am Sonntag, 10.
Mai, um 11 Uhr startet die rund 17 Kilometer
lange Strecke am Parkplatz Filder Straße 147
(gegenüber dem Solimare am Tennisclub Moers) und
endet an der Feuerwehr Hülsdonk mit einem kalten
Getränk und Currywurst (auch vegetarisch).
Eine gute Gelegenheit, ins Gespräch zu
kommen – und gemeinsam in den Aktionszeitraum zu
starten. Für die bessere Planung bittet die
Bürgermeisterin um Anmeldung bis 1. Mai per Mail
an buergermeisterin@moers.de.
Preise für Schulen Drei Wochen lang heißt es:
Alltagswege aufs Rad verlegen, Kilometer sammeln
und zeigen, wie viel Potenzial im Fahrrad
steckt.
Ob zur Arbeit, zur Schule, zum
Training oder einfach in der Freizeit – jeder
Kilometer zählt. Mitmachen können alle, die in
Moers wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in
einem Verein aktiv sind. Der Blick zurück zeigt,
was möglich ist: 2.413 Teilnehmende haben im
vergangenen Jahr in 76 Teams beeindruckende
357.063 Kilometer erradelt – und damit rund 53
Tonnen CO₂ vermieden.
Dieses Ergebnis
soll 2026 noch übertroffen werden. Auch Schulen
sind wieder mit dabei: Sie können Preise für
besonders viele geradelte Kilometer pro
Schülerin und Schüler gewinnen – ein
zusätzlicher Anreiz, das Fahrrad in den Alltag
zu integrieren.
Die Teilnahme am Stadtradeln
ist unkompliziert: Unter www.stadtradeln.de/moers können
Interessierte ein Team gründen oder sich einem
bestehenden anschließen. Wer allein unterwegs
ist, findet im ‚Offenen Team‘ Anschluss. Die
gefahrenen Kilometer lassen sich online
eintragen oder bequem per Stadtradeln-App per
GPS erfassen.
Nach dem Aktionszeitraum gibt
es eine siebentägige Nachtragefrist. Weitere
Informationen gibt es online sowie telefonisch
unter 0 28 41 / 201-709 oder per Mail an fahrrad@moers.de.
Spaziergang lebendiger
Geschichten: Audiowalk in Meerbeck/Hochstraß
Spannende und lebendige Geschichten von
engagierten Menschen aus Meerbeck und Hochstraß
sind bei einem ‚Hörspaziergang‘ zu erleben. In
den beiden Stadtteilen finden sich Tafeln mit
QR-Codes, die zu ihren Hörgeschichten führen.
Dabei sind die vor Ort wohnenden und
tätigen Menschen Alberto Dominguez, Monika
Hohmann, Beate Böhl, Hans Streinz, Sait Taniyan
sowie die Nachbarschaftshilfe rund um Uwe
Neidling, Hans-Jürgen Großheim und Ralf
Großheim. In ihren Geschichten erzählen sie von
den letzten Jahren des 2. Weltkriegs, als
Meerbeck/Hochstraß Anflugziel der alliierten
Bomber war, weil sich dort ein Treibstoffwerk
auf dem heutigen Ineos Gelände befand.
Sie nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in
die von Sirenengeheul, Flakgeschütz und
Bombenexplosionen durchtönten Nächte, die die
Menschen in die nahegelegenen Bunker fliehen
ließen. Andere Geschichten führen in die 60er
und 70er Jahre in Meerbeck/Hochstraß - in
Kindheits- und Jugenderlebnisse. Sie erzählen,
wie es war, hierhin zuzuwandern, sich als
Gastarbeiter eine Zukunft und neue Heimat
aufzubauen.
Die Kämpfe der
Bergarbeiterfamilien gegen den Verkauf der
Kolonie Meerbeck und für den Erhalt ihrer
Wohnungen und Häuser führt zurück in die
Gegenwart. Insgesamt zeigen die Geschichten,
wieviel Leben und Gemeinschaft auch heute noch
in diesen besonderen Stadtteilen steckt.
Die QR-Stationen sind zu finden: -
Jahnstraße 32, Zwickauer Straße 16, Saarplatz
am Denkmal Kumpel Anton, Meerbecker
Grillstübchen in der Moselstraße 55, Eupener
Platz am Zugang zum Spielplatz und am Gebäude
des IKM in der Kirschenallee 37.
Der
Audiowalk ist ein Projekt von Kulturprojekte
Niederrhein e. V., dem Kulturbüro Moers, dem
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, der vhs Moers —
Kamp-Lintfort, dem Projektentwickler Frederik
Göke und dem Schauspieler Patrick Dollas. Es
wurde über den Verfügungsfonds für
bürgerschaftliche Aktivitäten aus dem
Förderprogramm ‚Sozialer Zusammenhalt‘ für das
Gebiet Neu_Meerbeck – Stadtteil der Vielfalt
gefördert.
Stiftung unterstützt
Moerser Theologie-Studierende
‚Altes‘ Geld für junge Menschen:
Moerser Theologie-Studierende können sich um
Stipendien der Hartzing-Clausthal-Stiftung
bewerben. Der ehemalige
Braunschweig-Lüneburgische Hof- und Bergrat
Peter Hartzing in Clausthal am Harz begründete
mit seinem Testament vom 20. April 1680 eine
Stiftung, die Abiturienten des Gymnasiums
Adolfinum sowie Studierenden Beihilfen gewährt.
Danach mussten die Stipendiaten
Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde in
Moers sein und das Adolfinum besucht haben. Da
die Zahl der Stipendien rückläufig war, hat der
Verwaltungsrat zuletzt beschlossen, evangelische
und katholische Abiturientinnen und Abiturienten
aller Moerser Schulen für ein Stipendium
zuzulassen.
200 Euro pro Monat Die
Anträge werden formlos, aber schriftlich
gestellt. Das Stipendium beinhaltet in der Regel
200 Euro pro Monat und wird normalerweise für
das komplette Studium gewährt, sofern es sich
nicht um ‚Dauerstudierende‘ handelt. Die
Studierenden müssen die jeweils aktuelle
Immatrikulationsbescheinigung in Kopie
vorlegen.
Lediglich die Hälfte des
Stipendiums muss zurückgezahlt werden, wenn eine
berufliche Tätigkeit aufgenommen wurde. Meist
wird dabei eine Ratenzahlung vereinbart, die an
die finanziellen Möglichkeiten angepasst wird.
Von Japan nach Moers Der Stifter
Peter Hartzing wurde in Japan geboren,
verbrachte seine Jugend in Moers und besuchte
dort selbst das Adolfinum. Sein Vermögen hat er
durch seine Arbeit im Erzbergbau im Harz
erwirtschaftet. In seinem Testament hat der
Wohltäter verfügt, dass ‚Bürgermeister und Rat‘
die Stiftung verwalten.
Zum aktuellen
Stiftungsrat zählen Bürgermeisterin Julia
Zupancic, Stadtkämmerer Wolfgang Thoenes,
Schulleiter Thorsten Klag sowie Yannick Barnekow
und Annette Vetter (evangelische/r
Pfarrer/Pfarrerin).
In der Regel tagt
das Gremium einmal im Jahr, um den Haushaltsplan
zu beschließen und über die Vergabe von neuen
Stipendien zu beraten. Wer Interesse an einem
Stipendium hat, meldet sich bei Jörg Steinkamp,
Fachdienst Finanzen der Stadt Moers (Telefon 0
28 41 / 201-358, E-Mail: Joerg.Steinkamp@Moers.de),
oder bei der Schulleitung des Gymnasiums
Adolfinum (Telefon: 0 28 41 / 90 80 430,
E-Mail: sekretariat@adolfinum.de).
Praktische Umweltbildung im Kreis Wesel:
Start Schulwettbewerb „E-Waste Race“
Jetzt startet im Kreis Wesel der
Schulwettbewerb „E-Waste Race“ unter
Schirmherrschaft von Landrat Ingo Brohl:
Schülerinnen und Schüler sammeln vier Wochen
lang Elektroschrott in ihrer Nachbarschaft, der
dann in den Kreislauf zurückgeführt wird. Dabei
setzen sie sich aktiv mit den Themen Konsum,
Weiterverwendung, Reparatur und Recycling
auseinander.
Ziel ist es, ökologisches
Bewusstsein und nachhaltiges Handeln zu fördern.
An der Aktion beteiligen sich insgesamt zehn
Schulen im Kreis Wesel. Schulausflug ins Mondo
mio! Dortmund für Gewinnerteam Landrat Ingo
Brohl eröffnete den Wettbewerb an der Anne-Frank
Gesamtschule. Auch die Heinz Trox-Stiftung und
die Kreis Weseler Abfallgesellschaft mbH & Co.
KG wünschten den beteiligten Schülerinnen und
Schülern viel Erfolg.
Die Schule, die am
fleißigsten Elektroschrott sammelt, gewinnt
einen Schulausflug ins Mondo mio! nach Dortmund.
Elektroschrott-Sammelaktion: Bewusstseinswandel
in den Schulen in Kreis Wesel Deutschland
steckt im Elektroschrott-Dilemma: Jährlich
fallen 1,7 Millionen Tonnen an, doch gesammelt
wird nicht einmal ein Drittel.
Statt der
geforderten 65 Prozent liegt die Sammelquote
aktuell bei nur 31,7 Prozent – Tendenz fallend.
Der Rest verschwindet in Schubladen, Kellern
oder auf fragwürdigen Wegen ins Ausland. Was
fehlt, ist eine Verhaltensänderung in den
Haushalten. Mit den E-Waste Races bringt die
gemeinnützige Initiative „Das macht Schule“
Bewegung in die Sache und aktiviert bundesweit
immer mehr Schulen – und startet erneut das
E-Waste Race im Kreis Wesel.
Der
Wettbewerb wird dank finanzieller Unterstützung
von der Heinz Trox-Stiftung ermöglicht.
Engagierte Logistikpartner sind die ASG Wesel,
die ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR, sowie
die Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG.
Ingo Brohl, Landrat Kreis Wesel: „Dieser
Schulwettbewerb zeigt eindrucksvoll, wie viel
junge Menschen gemeinsam bewegen können. Die
Schülerinnen und Schüler bekommen ein
Bewusstsein für Konsum- und Umwelt-Themen, das
weit über den Wettbewerb hinaus wirkt. Für den
Kreis Wesel ist das ein wichtiges Signal:
Nachhaltigkeit beginnt im Alltag und lebt vom
Mitmachen. Die Kinder und Jugendlichen
übernehmen hier Verantwortung für ihre Umwelt
und setzen ein starkes Zeichen für einen
bewussteren Umgang mit Ressourcen in unserer
Region.“
Paul Schwarz,
Vorstandsvorsitzender der Heinz Trox-Stiftung:
„Nachhaltigkeit beginnt mit Wissen und wird
durch Handeln wirksam. Genau hier setzt das
E-Waste-Projekt an: Es befähigt junge Menschen,
aktiv Teil der Lösung zu werden und
Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen.“
Magali Wefers, Kreis Weseler
Abfallgesellschaft mbH & Co. KG: „Das E-Waste
Race im Kreis Wesel ist ein gutes Beispiel
dafür, wie Umweltbildung und praktisches Handeln
wirkungsvoll zusammenkommen. Wir freuen uns
sehr, das Projekt gemeinsam mit unseren Partnern
zu unterstützen. Dieses Schulprojekt vermittelt
jungen Menschen auf anschauliche Weise, wie
wichtig der richtige Umgang mit Elektro-schrott
ist. Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern
viel Erfolg!“
Folgende Schulen nehmen am
Projekt teil: Andreas-Vesalius-Gymnasium
Wesel Julius-Stursberg-Gymnasium
Konrad-Duden-Gymnasium Sekundarschule Alpen
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
Gesamtschule Am Lauerhaas
Ida-Noddack-Gesamtschule Private Realschule
Sonsbeck Viktor-Schule
Gemeinsam für
ein Umdenken in Deutschland Plan E unterstützt
die Kommunikation und stellt den teilnehmenden
Schulen Sammeltaschen zur Verfügung. Die Schulen
selbst können funktionierende Geräte über
Kleinanzeigen oder nebenan.de weiterverschenken
und ihnen damit ein zweites Leben geben.
Das-macht-schule-net:
Kreis Wesel 2024


Frühjahrsputz im Kleiderschrank - Enni holt
Altkleider ab
Der Frühling ist da – und mit ihm der
klassische Frühjahrsputz. Viele Menschen nutzen
diese Zeit, um ihren Kleiderschrank auszumisten.
Die ENNI Stadt & Service unterstützt beim
Aufräumen und bietet auch in diesem Jahr wieder
vier Termine für eine haushaltsnahe
Altkleidersammlung im Moerser Stadtgebiet an.
Die Abholungen finden am 24. April, 22.
Mai, 25. September und 23. Oktober 2026 statt.
Moerser Kundinnen und Kunden können sich vorab
bequem über den Link altkleider.enni.de für
einen Termin anmelden. Das Verfahren ist
identisch mit der Sperrgutabfuhr: Der gewünschte
Abholtermin wird online ausgewählt, die Abholung
erfolgt ausschließlich an den gemeldeten
Adressen.
„Wichtig ist, dass die
Altkleider und Schuhe trocken bleiben“, erklärt
Ulrich Kempken, Abteilungsleiter für Entsorgung
und Reinigung bei Enni. Er bittet darum, die
Textilien witterungsgeschützt – am besten in gut
verschlossenen Säcken – am Abholtag an der
Grundstücksgrenze bereitzustellen. Die
gesammelten Altkleider und Schuhe gibt Enni
anschließend an einen Verwerter weiter. Dort
werden sie sortiert und je nach Qualität
weiterverwendet.
Weitere Informationen
zu den Abholterminen und zur Anmeldung gibt es
auf der Seite
www.enni.de/altkleider Hier sind auch die
rund 35 Standorte der Altkleider-Container
aufgeführt, an denen Moerserinnen und Moerser
ihre ausrangierte Kleidung das ganze Jahr über
einwerfen können.
1.926 getötete
Radfahrer in der EU: DVR fordert
1,1-Promillegrenze für mehr Sicherheit
Während die
Zahl der im Straßenverkehr getöteten
Pkw-Fahrenden in Europa deutlich sinkt, bleibt
der Radverkehr das Sorgenkind der
Verkehrssicherheit. Ein heute veröffentlichter
Bericht des Europäischen
Verkehrssicherheitsrates (ETSC) zeigt eine
alarmierende Entwicklung: Zwischen 2014 und
2024 sank die Zahl der getöteten Radfahrenden in
der EU um lediglich acht Prozent – von 2.096 auf
1.926. Zum Vergleich: Bei den Pkw-Fahrenden
lag der Rückgang im selben Zeitraum bei 19
Prozent. Besonders kritisch ist die Lage in
Deutschland: Entgegen dem EU-Trend stieg die
Zahl der getöteten Radfahrenden laut
Statistischem Bundesamt (Destatis) sogar von 396
(2014) auf 441 (2024) an.

© Daniela Stanek, DVR
Handlungsbedarf
bei Alkohol im Radverkehr Vor diesem
Hintergrund sieht der Deutsche
Verkehrssicherheitsrat (DVR) politischen
Handlungsbedarf. In Deutschland gilt für
Radfahrende derzeit ein Blutalkohol-Grenzwert
von 1,6 Promille, ab dem eine Straftat vorliegt.
Unterhalb dieser Grenze bleibt Alkoholkonsum
juristisch meist folgenlos, solange keine
Fahrunsicherheit erkennbar ist oder kein Unfall
passiert. Der DVR fordert daher die
Einführung eines zusätzlichen
Ordnungswidrigkeitentatbestands ab 1,1 Promille.
Damit würde Deutschland zu Ländern wie
Österreich, Frankreich, Italien, Portugal,
Spanien oder der Schweiz aufschließen, die
bereits deutlich strengere Regeln anwenden.
„Es ist nicht hinnehmbar, dass Radfahren
nach erheblichem Alkoholkonsum weiterhin ohne
Konsequenzen möglich ist“, sagt Manfred Wirsch,
Präsident des DVR. „Schon deutlich unter 1,6
Promille sind Reaktionsfähigkeit, Gleichgewicht
und Wahrnehmung stark eingeschränkt. Lenken und
Bremsen sind kaum noch sicher möglich. Wer so
fährt, befindet sich auf einem Blindflug auf
zwei Rädern. Bund und Länder müssen jetzt
handeln.“
Politische Unterstützung und
gesellschaftlicher Rückhalt Die Forderung
nach einer Herabsetzung der Promillegrenze
stützt sich auf einen breiten Konsens. Der DVR
setzt sich bereits seit 2014 für diesen Schritt
ein und erhielt dabei wiederholt Rückendeckung
durch den Deutschen Verkehrsgerichtstag, zuletzt
im Januar 2026. Auch der Verkehrsausschuss
des Deutschen Bundestages hat die
Bundesregierung Ende März 2026 dazu
aufgefordert, die Herabsetzung der
Promillegrenze für Radfahrende und die
Einführung eines Bußgeldtatbestands mit einer
angemessenen Sanktionshöhe zu prüfen. Flankiert
wird diese politische Dynamik durch einen
gesellschaftlichen Rückhalt: Eine repräsentative
forsa-Befragung im Auftrag des DVR belegt, dass
ein erheblicher Teil der Bevölkerung entweder
ein vollständiges Alkoholverbot oder deutliche
niedrigere Promillegrenzen für Radfahrende
befürwortet.
„Wissenschaft und
Gesellschaft sind sich einig, dass die Politik
jetzt die Sicherheit von Radfahrenden verbessern
sollte“, sagt Manfred Wirsch. „Nun gilt es,
diese Einigkeit auch politisch in konkrete
Ergebnisse zu überführen.“
Alkoholgrenze
nur ein Baustein für mehr Sicherheit Der DVR
betont jedoch, dass eine niedrigere
Promillegrenze lediglich ein Baustein für mehr
Sicherheit im Radverkehr sein kann. Für
nachhaltige Verbesserungen ist zudem eine
konsequente Überwachung bestehender Verbote
durch Länder und Kommunen sowie eine massive
Aufwertung der Radinfrastruktur erforderlich.
Dazu gehören baulich getrennte Wege für
Rad- und Pkw-Verkehr, eine verständliche und
sichere Führung des Radverkehrs an Kreuzungen
sowie eine bauliche Umgestaltung oder Anpassung
der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an
unfallauffälligen Stellen. Darüber hinaus müssen
Radwege ausreichend breit sein, eine gut
gepflegte Oberfläche ohne Schlaglöcher oder
Wurzelschäden aufweisen und frei von
Hindernissen sein. Zudem sollten verstärkt
Verkehrsschauen durchgeführt und die
Empfehlungen der Unfallkommissionen konsequent
umgesetzt werden, um Gefahrenstellen
systematisch zu beseitigen. Auch die digitale
Vernetzung mittels Vehicle-to-X-Technologie kann
dazu beitragen, die Sichtbarkeit von
Radfahrenden zu erhöhen.
„Risiken für
Radfahrende müssen weiter reduziert werden“,
sagt Manfred Wirsch. „Sicherheit im
Straßenverkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe,
die ein koordiniertes Vorgehen von Bund, Ländern
und Kommunen zwingend erforderlich macht. Nur
durch Übernahme von Verantwortung auf allen
Ebenen lässt sich das Ziel erreichen, dass
niemand mehr auf dem Rad sein Leben verliert.
Während die Politik den Rechtsrahmen und die
Infrastruktur sichern muss, können auch
Radfahrende selbst aktiv ihre Sicherheit
erhöhen: Setzen Sie einen Helm auf, fahren Sie
immer vorsichtig und verzichten Sie bestmöglich
vollständig auf Alkohol beim Radfahren.“
Straßensperrungen durch DB-Projekte an der
Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen
in Dinslaken, Voerde und Voerde-Friedrichsfeld
Seit November 2024 arbeitet Das
DB-Projektteam auf der Ausbaustrecke zwischen
Emmerich und Oberhausen. Bis Mai 2026 bündeln
wir zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet ein
riesiges Bauvolumen. Im Rahmen der anstehenden
Bauphase kommt es in den kommenden Wochen und
Monaten zu folgenden Straßensperrungen in
Dinslaken, Voerde und Voerde-Friedrichsfeld:
•
Sperrung der
Steinstraße in Voerde Für den dreigleisigen
Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen erneuern
wir aktuell auch den Haltepunkt Voerde und bauen
diesen barrierefrei um. Daher muss die
Steinstraße auf Höhe des Haltepunkts von Montag,
20. April (7 Uhr) bis Sonntag, 26. April 2026
(18 Uhr) voll gesperrt werden.
Während
der Sperrung wird der Abbau der provisorischen
Bahnsteige vorangetrieben, sodass nach Aufhebung
der Streckensperrung am 18. Mai 2026 die neuen
Bahnsteige für die Fahrgäste zur Verfügung
stehen. Die Umleitung für den motorisierten
Verkehr führt über die Route Dinslakener Straße
– Rahmstraße – Hindenburgstraße – Bahnhofstraße
und umgekehrt. Fußgänger:innen und Radfahrende
können über die Route Dinslakener Straße –
Bahnhofstraße – Steinstraße und umgekehrt
verkehren.
•
Sperrung der
Brinkstraße in Dinslaken Im Zuge der
Korridorsanierung auf der Ausbaustrecke erneuern
wir aktuell auch die Eisenbahnüberführung
Brinkstraße in Dinslaken. Im Rahmen der
aktuellen Bauphase muss die Brinkstraße daher
auf Höhe der Eisenbahnbrücke von Samstag, 25.
April bis Montag, 18. Mai 2026 voll gesperrt
werden.
Während der Sperrung treiben
die Bauteams den Abbruch der Bestandsbrücke
voran und schieben das neue Brückenbauwerk ein,
das zuvor neben dem Baufeld Stück für Stück
gebaut wurde. Im Anschluss werden die Gleise
wieder an die Brücke angeschlossen.
Die
Umleitung für den motorisierten Verkehr führt
über die Route Holtener Straße – Dinslakener
Straße – Bahnstraße – Emmericher Straße –
Jägerstraße und umgekehrt. Fußgänger:innen und
Radfahrende haben die Möglichkeit, die
Bahnstrecke über die Route Winkelstraße –
Tackenstraße – Jägerstraße – Oberhausener Straße
und umgekehrt zu kreuzen.
•
Sperrung der Alten
Mittelstraße in Voerde-Friedrichsfeld
Aktuell erneuert DB auch die
Eisenbahnüberführung (EÜ) an der Spellener
Straße in Voerde-Friedrichsfeld. Im Zuge dessen
muss die Alte Mittelstraße auf Höhe der
Zufahrten in die Spellener Straße von Freitag,
17. April bis Donnerstag, 31. Dezember 2026 voll
gesperrt werden.
Die Sperrung ist
notwendig, da der Bereich als
Baustelleneinrichtungsfläche benötigt wird.
Während der Sperrung wird der Bau des zweiten
neuen Brückenteils vorangetrieben. Die Umleitung
für alle Verkehrsteilnehmenden führt über die
Route Frankfurter Straße – Spellener Straße –
Mittelstraße und umgekehrt. Zusätzlich sind
die Poststraße und die Spellener Straße voll
gesperrt.
Mehr Informationen gibt es hier.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist
Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten
für die durch Bauarbeiten und Straßensperrungen
entstehenden Unannehmlichkeiten um
Entschuldigung.
Ehrenamtskarte in
Kleve: Gelockerte Anforderungen seit
Jahresbeginn
Seit Jahresbeginn gelten erleichterten
Voraussetzungen für die Erteilung der
Ehrenamtskarte NRW. Seitdem kann die Karte
erhalten, wer sich für 200 Stunden pro Jahr oder
für 4 Stunden pro Woche ehrenamtlich engagiert.
Zudem ist es für die Erteilung der Karte
unschädlich, wenn für die ehrenamtliche Arbeit
eine Aufwandsentschädigung gewährt wird –
zumindest dann, wenn diese den steuerlichen
Freibetrag der Ehrenamtspauschale oder der
Übungsleiterpauschale nicht übersteigt.

Mit der Ehrenamtskarte kommen Engagierte in den
Genuss zahlreicher Vergünstigungen - in Kleve
und in ganz NRW.
Mit der Lockerung der
Anforderungen soll der ehrenamtliche Einsatz
vieler Kleverinnen und Klever stärker gewürdigt
und neue Engagierte für die wichtige Arbeit
gewonnen werden. Die Ehrenamtskarte kann in
Kleve beantragt werden, wenn ehrenamtlich Tätige
ihren Wohnsitz in Kleve haben, die ehrenamtliche
Tätigkeit im Klever Stadtgebiet ausgeübt wird
oder von Kleve aus organisatorisch erfolgt.
Als Zeichen der Anerkennung profitieren
Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte NRW
von zahlreichen Vergünstigungen in Kleve. In der
Schwanenstadt bieten zahlreiche Einzelhandels-
und Gastronomiebetriebe Rabatte für Inhaberinnen
und Inhaber der Karte an, zudem gibt es
Vergünstigungen in der Stadtbücherei, beim
Theater und bei Konzerten der Stadt Kleve, bei
der Volkshochschule und im Museum Kurhaus Kleve.
Landesweit gibt es in NRW beinahe 5.000
Angebote, von denen Ehrenamtliche profitieren.
Die Ehrenamtskarte NRW kann sowohl digital
als auch analog beantragt werden. Die
Antragstellung ist einfach auf dem Smartphone
über die Ehrenamtskarten-App möglich. Alternativ
sind Antragsformulare im Rathaus der Stadt Kleve
sowie online unter www.kleve.de/ehrenamtskarte
erhältlich. Dort sind auch alle Informationen
sowie alle Vergünstigungen zu finden, in deren
Genuss Inhaberinnen und Inhaber der Karte kommen
können.
Forstgartenkonzert mit
den Moyländer Musikanten am Sonntag, 26. April
Die Stadt Kleve lädt am kommenden Sonntag, den
26. April 2026, um 15:00 Uhr zum nächsten
Forstgartenkonzert in den idyllischen Blumenhof
des historischen Forstgartens ein. Zu Gast ist
in dieser Woche das weit über die Stadtgrenzen
hinaus bekannte Ensemble der Moyländer
Musikanten, das seit vielen Jahren ein fester
und beliebter Bestandteil der regionalen
Kulturszene ist.

Das nächste Konzert im idyllischen Blumenhof des
Klever Forstgartens steht an.
Die
musikalische Reise der Moyländer Musikanten ist
geprägt von der Liebe zur traditionellen Blas-
und Volksmusik. Mit einem breit gefächerten
Repertoire hat sich die Kapelle einen Namen als
Garant für gute Laune gemacht. Das Ensemble
versteht es meisterhaft, die Herzlichkeit und
den Charme der klassischen Blasmusik mit
technischer Spielfreude zu verbinden, und sorgt
damit für begeisterte Zuhörer bei Auftritten am
gesamten Niederrhein.
Im Mittelpunkt
ihres Konzerts im Klever Blumenhof steht ein
abwechslungsreiches Programm, das sowohl
traditionelle Melodien als auch moderne Akzente
setzt. Die charakteristischen, warmen Klänge der
Blasinstrumente harmonieren dabei perfekt mit
der natürlichen Kulisse des Forstgartens und
versprechen den Besucherinnen und Besuchern ein
stimmungsvolles Live-Erlebnis unter freiem
Himmel.
Der Eintritt ist wie gewohnt
frei, und für ausreichend Sitzgelegenheiten ist
gesorgt. Bei hoffentlich angenehmer
Frühlingssonne bietet der Nachmittag die ideale
Gelegenheit für eine musikalische Auszeit im
Grünen.
Die Forstgartenkonzerte sind
seit Jahrzehnten eine feste Institution im
kulturellen Kalender der Stadt Kleve. Sie laden
dazu ein, hochwertige Live-Musik in der
besonderen, historischen Atmosphäre des Parks zu
genießen. Eine vollständige Programmübersicht
der Forstgartenkonzerte 2026 samt
Veranstaltungsflyer und weiterführenden
Informationen gibt es auf
www.kleve.de/forstgartenkonzerte.

Sterbefallzahlen
1. Quartal 2026 im Bereich der mittleren Werte
der Vorjahre Einfluss der Grippewelle im 1.
Quartal 2026 vergleichsweise gering
Im 1. Quartal 2026 sind in Deutschland
nach vorläufigen Angaben des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) rund 270 000 Menschen
gestorben. Der für Wintermonate typische
Einfluss von Atemwegserkrankungen
("Grippewellen") auf die Sterbefallzahlen war in
dieser Zeit vergleichsweise gering.
Sie
bewegten sich zumeist im Bereich der mittleren
Werte der vier Vorjahre oder merklich darunter.
Deutlichste Ausnahme waren erhöhte
Sterbefallzahlen Mitte Januar (+7 % und +8 % in
den Kalenderwochen 2 und 3).

Auf die einzelnen Monate
bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen
mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den
Januar +3 %, für den Februar +1 % und für den
März -11 %. Auch weitere Indikatoren, die das
Robert Koch-Institut (RKI) zur Einordnung der
diesjährigen Grippewelle veröffentlicht, liegen
auf dem Niveau der Vorsaisons oder darunter.

Auswirkung der Grippewelle zeigte
sich in anderen europäischen Ländern deutlicher
Das EuroMOMO-Netzwerk zur
Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen
ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis
einer eigenen Hochrechnung unvollständiger
Meldungen und eines eigenen
Übersterblichkeitskonzepts europaweit
vergleichend ein. Im 1. Quartal 2026 wurden in
den meisten europäischen Ländern dort
insbesondere zu Jahresbeginn größere
Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen
festgestellt.
So wurde beispielsweise
für Frankreich und für Spanien im Januar
zeitweise eine "hohe" ("high excess mortality"),
in Portugal sogar eine "sehr hohe" ("very high
excess mortality") Übersterblichkeit
verzeichnet. Auch in vielen anderen Ländern gab
es bis in den März 2026 hinein moderate
Abweichungen ("moderate excess") von den
üblichen Verlaufsmustern.
NRW: Import von Düngemittel stieg 2025 um
3,6 % gegenüber dem Vorjahr * NRW
importierte rund 1,1 Millionen Tonnen
Düngemittel im Warenwert von rund 345,5
Millionen Euro * Wichtigste Importländer
waren die Niederlande, Belgien und die
Tschechische Republik * Vier Fünftel der
Düngemittelimporte sind mineralische oder
chemische Stickstoffdüngemittel
Nach vorläufigem Ergebnis hat die
nordrhein-westfälische Wirtschaft rund
1,1 Millionen Tonnen Düngemittel im Wert von
rund 345,5 Millionen Euro im Jahr 2025
importiert. Wie das Statistische Landesamt
mitteilt, waren das 38.227 Tonnen bzw. 3,6 %
mehr als ein Jahr zuvor. Fast die Hälfte der
importierten Düngemittel kam aus den
Niederlanden Zu den drei Hauptlieferländern
zählten die Niederlande mit 545.900 Tonnen
(130,9 Millionen Euro), gefolgt von Belgien mit
323.000 Tonnen (124,1 Millionen Euro). Platz 3
belegte die Tschechische Republik mit
79.000 Tonnen (25,6 Millionen Euro).

Vier Fünftel der Düngemittelimporte
sind mineralische oder chemische
Stickstoffdüngemittel Mit
einem Anteil von über 80 % der importierten
Düngemittel hatten mineralische oder chemische
Düngemittel aus Stickstoff den größten Anteil an
der Importmenge. Tierische oder pflanzliche
Düngemittel, mineralische oder chemische
Kalidüngemittel sowie mineralische oder
chemische Phosphatdüngemittel machten insgesamt
mit rund 10 % einen geringen Anteil an den
Düngemittelimporten aus.
Belgien war
wichtigstes Exportland gefolgt von den
Niederlanden und Mexiko Im Jahr 2025 wurden
397.000 Tonnen Düngemittel aus NRW mit einem
Gesamtwert von 257,5 Millionen Euro exportiert,
das waren 31.826 Tonnen bzw. 9 % mehr als ein
Jahr zuvor. Hauptabnehmerländer waren Belgien
mit 84.500 Tonnen (35 Millionen Euro), die
Niederlande mit 51.000 Tonnen (14,9 Millionen
Euro) und Mexiko mit 50.800 Tonnen (31 Millionen
Euro).

NRW-Wirtschaft exportierte zu einem
Großteil mineralische oder chemische Düngemittel
Mit einem Anteil von über 60 % an den
Düngemittelexporten hat NRW im Jahr 2025
mineralische oder chemische Düngemittel
exportiert, gefolgt von mineralischen oder
chemischen Stickstoffdüngemittel mit einem
Anteil von über 20 %. Mineralische oder
chemische Kalidüngemittel sowie tierische oder
pflanzliche Düngemittel machten jeweils rund 6 %
der Exportmenge aus. Die Exportmenge von
mineralischen oder chemischen
Phosphatdüngemitteln betrug 602 Tonnen.
Moers:
Bürgermeisterin informierte sich über
engagiertes Unternehmen in Genend
Für ein erstes Kennenlerngespräch hat
Bürgermeisterin Julia Zupancic die Triopt Group
im Gewerbegebiet Genend am Montag, 13. April,
besucht. Wirtschaftsförderer Frank Putzmann hat
sie dabei begleitet.

Hardwich Tholel (l.) und Nils Ermert (r.)
begrüßten am 13. April Bürgermeisterin Julia
Zupancic bei der Triopt Group in Genend. (Foto:
pst)
Ziel des Termins war es, einen
persönlichen Eindruck vom Unternehmen zu
gewinnen. Vor Ort wurden die beiden Gäste von
Geschäftsführer Nils Ermert, Hardwich Tholel
(Director Strategic Partnership) und
Marketingleiter Mark Gebhart empfangen. In dem
Gespräch und beim Rundgang stellten sie das
Unternehmen, seine Entwicklung sowie aktuelle
Projekte und Herausforderungen vor.
Dabei wurde deutlich, welche Rolle die Triopt
Group als innovativer Akteur am Standort Moers
einnimmt. Seit 2019 befindet sich der
Firmenhauptsitz in Moers. Zum Portfolio zählen
unter anderem Softwareentwicklung,
Telekommunikation, Tiefbau und Metallbau. Zudem
setzt das Unternehmen 5G-Lösungen für Firmen und
Institutionen um. Dies macht die Kunden
unabhängig von Dritten.
Zudem können sie
schnell und sicher Daten auf dem Gelände
austauschen. Zusammenarbeit zwischen
Stadtverwaltung und Unternehmen verstärken Eine
weitere Besonderheit von Triopt sind die
Drohnenschulungen. Das Luftfahrt-Bundesamt hat
die Firma als Prüfstelle benannt. Ein zentrales
Thema des Treffens war die zukünftige
Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und
dem Unternehmen.
Beide Seiten
verständigten sich darauf, den Dialog weiter zu
intensivieren. Ein besonderer Fokus soll dabei
auf dem Bereich der Digitalisierung liegen, in
dem sich vielfältige Anknüpfungspunkte für
gemeinsame Initiativen ergeben. Darüber hinaus
wurde vereinbart, dass die Wirtschaftsförderung
die Triopt Group künftig gezielt mit passenden
Unternehmen vernetzt.
Ziel ist es,
Synergien zu schaffen und Kooperationen
innerhalb der regionalen Wirtschaft zu fördern.
Ergänzend dazu plant die Wirtschaftsförderung,
spezielle Treffen für Unternehmen im
Gewerbegebiet Genend zu organisieren, um den
Austausch vor Ort weiter zu stärken. Der
Hauptsitz der Triopt Group befindet sich in der
Alexander-Bell-Straße 19 in Moers-Genend. Weitere
Informationen zum Unternehmen und den Leistungen.
Platz für Spiel, Natur und
Begegnung an der Wupperstraße in Kapellen
In Kapellen entsteht eine neue, grüne Oase. Das
kleine Naherholungsgebiet an der Wupperstraße
verbindet künftig Spiel, Natur und Erholung.
Drei Bereiche werden ab Montag, 27. April
gestaltet – mit Kletter- und Balanciergeräten am
Spielhaus Kapellen, einer Kleinkinderspielzone
samt Picknickplatz und einer Naturfläche mit
Wildblumen und Spielwiese.

Grafiken: Seeling + Kappert
Die Wünsche
der Kinder und Anwohnenden aus einer
Beteiligungsaktion sind in die Planung
eingeflossen. Ziel ist ein Ort, an dem Bewegung,
Begegnung und Biodiversität gleichermaßen ihren
Platz finden.
Stadt Wesel und
DGB laden ein zum Arbeitnehmer*innen-Empfang am
28. April Traditionell laden die
Stadt Wesel und der Deutsche Gewerkschaftsbund
(DGB) - Region Niederrhein und der Ortsverband
Wesel - zum Tag der Arbeit zu einem
Arbeitnehmer*innen-Empfang ins Rathaus ein. In
diesem Jahr findet der
Arbeitnehmer*innen-Empfang am Dienstag, 28.
April 2026, 18 Uhr, im Ratssaal der Stadt Wesel
statt. Unter anderem begrüßt Bürgermeister
Rainer Benien die Besucher*innen.
Wer
teilnehmen möchte, kann sich telefonisch unter
der Rufnummer 0281/203-2653 (Büro des
Bürgermeisters– Stadt Wesel) oder per Mail an
buergermeister@wesel.de anmelden. Der Eintritt
ist frei. Der Arbeitnehmerempfang wird seit 2010
von der Stadt Wesel in Zusammenarbeit mit dem
DGB organisiert und im Ratssaal der Stadt
durchgeführt.
Dabei orientierten sich
die Empfänge an den jährlich wechselnden Mottos
des DGB zum Maifeiertag. Mit Impulsreferaten von
renommierten Fachleuten werden aktuelle Themen
in den Mittelpunkt gerückt und anschließend
diskutiert.
Wesel: Rekordjahr
für die vhs – Höchstwerte bei Veranstaltungen,
Teilnehmenden und Unterrichtsstunden
Die vhs
Wesel-Hamminkeln-Schermbeck blickt auf ein
außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2025 zurück
und erreicht in zentralen Bereichen neue
Höchstwerte. Die aktuellen Zahlen unterstreichen
eindrucksvoll die starke Entwicklung und die
hohe Relevanz der vhs als Bildungsanbieter in
der Region.
Mit insgesamt 774
durchgeführten Veranstaltungen wurde im Jahr
2025 der höchste Wert seit Einführung der
Statistik im Jahr 2005 erreicht. 2024 waren es
noch 713 Veranstaltungen gewesen. Auch bei den
Teilnehmerzahlen wurde ein neuer Rekord erzielt.
12.030 Menschen nahmen 2025 an den Angeboten der
vhs teil.
Damit wurde nicht nur der
bisherige Höchststand aus dem Jahr 2024 (11.979
Teilnehmende) übertroffen, sondern auch die
positive Entwicklung der vergangenen Jahre
eindrucksvoll fortgesetzt. Seit 2022 ist ein
kontinuierlicher Anstieg der Teilnehmendenzahlen
zu beobachten.
Ein weiterer Meilenstein
wurde bei den Unterrichtsstunden erreicht. Mit
44.012 gelisteten Unterrichtsstunden verzeichnet
die vhs ebenfalls einen neuen Spitzenwert seit
Beginn der Datenerfassung. Damit liegt das
Angebot deutlich über dem von der
Bezirksregierung vorgegebenen
Pflichtstundenanteil von 6.400
Unterrichtsstunden und übertrifft die Ergebnisse
aus den Vorjahren deutlich.
vhs-Direktor
Andreas Brinkmann zeigt sich hochzufrieden mit
der Entwicklung: „Die aktuellen Zahlen sind für
uns ein großer Erfolg und bestätigen die
engagierte Arbeit unseres gesamten Teams. Sie
zeigt zugleich, wie hoch die Bedeutung von
Weiterbildung und lebenslangem Lernen in unserer
Gesellschaft ist und wie hoch die Nachfrage bei
uns in Wesel, Hamminkeln und Schermbeck ist. Die
vhs ist ein Ort, an dem Menschen sich persönlich
und beruflich weiterentwickeln, neue
Perspektiven gewinnen und miteinander in den
Austausch treten können.“
Die vhs
Wesel-Hamminkeln-Schermbeck sieht sich durch
diese Entwicklung bestärkt, ihr Angebot auch
künftig weiter auszubauen und an aktuelle
Ereignisse anzupassen. Ziel bleibt es, Bildung
für alle zugänglich zu machen und einen
wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen
Teilhabe zu leisten. Kontakt Stadt Wesel
Klever-Tor-Platz 1 46483 Wesel Telefon: +49
(0)281 / 20 3-0 E-Mail: poststelle@wesel.de
Kontaktformular
Manege frei
für die Roncalli-Briefmarken
Deutsche Post würdigt 50-jähriges Jubiläum des
legendären Circus-Theaters mit limitierter
Briefmarken-Sonderedition Deutsche
Post-Vorständin Nikola Hagleitner: „Mit unseren
neuen, fröhlichen Briefmarken tragen wir die
besondere Roncalli-Magie weiter in die Welt“
Bernhard Paul, Gründer und Direktor von
Roncalli: „Die Widmung der Briefmarken zeigt,
dass wir angekommen sind.“

Sonderedition ab sofort online erhältlich
Bonn/Köln, 20. April 2026: Die Deutsche Post
ehrt das Circus-Theater Roncalli mit einer
limitierten Briefmarken-Sonderedition zum
50-jährigen Jubiläum. Die „50 Jahre Circus
Roncalli“-Edition umfasst mehrere Motive, die
das Lebenswerk des Gründers und Direktors
Bernhard Paul, die Artisten und die gesamte
Roncalli-Familie würdigen.
Die farbenfrohen Marken
zeigen auf unterschiedlichen Bögen ikonische
Tournee-Plakate, den berühmten Heißluftballon
und natürlich das Zirkuszelt. Zusätzlich gibt es
zwei auf je 2.500 Stück limitierte Bögen mit
Clown Zippo im Andy Warhol-Stil und
Lieblingszitaten von Bernhard Paul im
Blumen-Design. Die Marken sind ebenso bunt und
fantasievoll wie die Shows des berühmten Zirkus
und ab sofort erhältlich.
Nikola
Hagleitner, Vorständin Post & Paket Deutschland
der DHL Group, sagt: „Der Circus Roncalli
begeistert seit fünf Jahrzehnten Millionen von
Menschen, verzaubert Jung und Alt, mit
Kreativität, Präzision und einer einzigartigen
Mischung aus Emotion, Staunen und Humor.
Hinter dieser Magie stehen harte Arbeit,
gelebtes Teamwork und der Mut, sich immer wieder
neu zu erfinden. Genau diese Fähigkeiten prägen
auch die Deutsche Post seit Jahrhunderten. Mit
unseren neuen, fröhlichen Briefmarken tragen wir
die besondere Roncalli-Magie nun weiter in die
Welt – als kleines Stück Freude im Alltag.“
Bernhard Paul, Gründer und Direktor des
Circus Roncalli: „Ich freue mich sehr über diese
besondere Geste der Wertschätzung. Wir haben in
den vergangenen Jahren viel Post aufgegeben,
aber nicht unsere Emotionen. Die Widmung der
Briefmarken zeigt, dass wir angekommen sind.
Besonders berührt mich, dass mit diesen Marken
nun nicht nur Gedanken, die mich über 50 Jahre
begleitet haben, sondern auch Erinnerungen an
liebgewonnene Roncalli-Momente in die Welt
getragen werden.“
Die limitierte
Sonderedition ist seit heute online unter
deutschepost.de/roncalli oder telefonisch unter
0961 – 3818 3818 erhältlich. Auch eine exklusive
„50 Jahre Circus Theater GOLD Edition“ kann
vorbestellt werden. Zusätzlich richtet die
Deutsche Post am 20. April von 10:00 bis 15:00
Uhr eine Roncalli-Sonderpostfiliale vor dem
Circus in Köln ein. Besonders interessant für
Fans der Philatelie: In der Sonderpostfiliale
gibt es den Erstverwendungs- und einen
Sonderstempel zur Jubiläumstournee.
50
Jahre Circus-Theater Roncalli Im Jahr 1975
kündigt der Art Director Bernhard Paul in Wien
seinen gut bezahlten Job beim Nachrichtenmagazin
„Profil“ und wird Circusdirektor. Er besinnt
sich auf seinen Jugendtraum und gründet in Wien
den Circus Roncalli. Ein ausrangierter alter
Circus-Wohnwagen bildet den Grundstock.
Am 18. Mai 1976 feiert Roncalli mit dem Programm
„Die größte Poesie des Universums“ seine
Welturaufführung beim „Bonner Sommer“. 1977
vorerst das Ende, der Circus muss aufgeben. Paul
hält sich und seinen Traum vom Circus mit
Auftritten als Clown in Kaufhäusern,
Ausstellungen und auf Festivals über Wasser. Im
folgenden Jahr siedelt er mit den Resten von
Roncalli nach Köln über und baut ein
historisches Panoptikum. Damit reist er über die
Jahrmärkte. Mit einer Handvoll Idealisten
beginnt er alte Circuswagen herzurichten für den
„schönsten Circus der Welt“.
1979 wird zu
einem der aufregendsten Jahre im Leben des
Bernhard Paul. Ohne Geld und Reputation entsteht
Roncalli aufs Neue. Dann aber geht es richtig
los! Am 4. Juni 1980 heißt es Manege frei für
„Die Reise zum Regenbogen“ auf dem Kölner
Neumarkt. Sie begründet den legendären Erfolg
von Roncalli. In den Folgejahren expandiert
Roncalli, kann sich vor Besuchern kaum retten.
Damit beginnt die eigentliche Erfolgsgeschichte.
Heute ist Roncalli für Zirkusunterhaltung
der Spitzenklasse bekannt. Seit 1976 brachte das
Circus-Theater mehr als 45 Millionen Zuschauer
zum Staunen. Jetzt startet der Kultcirkus seine
zweijährige Jubiläumstournee unter dem Motto “50
Jahre Circus-Theater Roncalli” mit über 300
Aufführungen allein in diesem Jahr - und feiert
sein Jubiläum dort, wo vieles begann: in Köln.
Kempen: Der merkwürdige Herr
Bruckner - Ein außergewöhnliches Puppentheater
zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner
Ein musikalisches Geburtstagsständchen
zum 200. Jubiläum erweckt den berühmten
Komponisten Anton Bruckner zum Leben. Fröhlich
beginnt er, aus seinem bewegten Leben zu
erzählen – von künstlerischem Mut, neuen Wegen
und davon, wie er seiner Zeit oft voraus war –
allen Neidern zum Trotz.
Die
Inszenierung lädt dazu ein, Bruckner auf ganz
besondere Weise kennenzulernen. Mit viel Witz
und Einfühlungsvermögen entsteht ein lebendiges
Porträt des Komponisten: als ausdrucksstarke
Tischpuppe, eingebettet in ein
abwechslungsreiches Zusammenspiel aus
Puppenspiel, Schauspiel und Musik. Die
Puppenspielerinnen Annika Pilstl und Dorothee
Carls schlüpfen dabei in sämtliche Rollen,
erzählen offen aus Bruckners Leben und machen
seine Musik auf eindrucksvolle und zugleich
zugängliche Weise erfahrbar.

Am 8. Mai 2026 ist das Stück gleich zweimal zu
erleben: als Familienkonzert um 11 Uhr sowie um
21.30 Uhr im Rahmen der Nachtmusikreihe. Karten
sind ab sofort erhältlich an der Kasse der
Tourist Information, Orsaystraße 3a, 47906
Kempen (Tel. 02152 / 917-4120; E-Mail:
kartenverkauf@kempen).
Moers:
Mit ‚systemischem Coaching‘ zu neuen Sichtweisen
und besseren Lösungen Neue
Sichtweisen können dabei helfen, Entscheidungen
leichter zu fällen und bessere Lösungsansätze zu
finden. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort bietet
dazu am Mittwoch, 29. April, ab 19 Uhr den
Vortrag ‚Wenn der Knoten platzt – mit
systemischem Coaching zu mehr Klarheit und
Leichtigkeit im Beruf‘ an.
Im Alten
Landratsamt, Kastell 5b, lernen Interessierte,
wie sie durch Coaching Zusammenhänge besser
erkennen und dadurch leichter Entscheidungen
treffen können. Denn dieser Beratungsansatz
hilft, Wechselwirkungen und Muster besser zu
verstehen. Eine vorherige Anmeldung ist
erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201
– 565 sowie online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Sponsorenlauf der GGS
Astrid-Lindgren Weitere
Informationen folgen. Event details
Veranstaltungsdatum 25.04.2026 - 09:00
Uhr - 15:30 Uhr. Veranstaltungsort SV
Scherpenberg 1921 e.V. Adresse Homberger
Straße 260, 47443 Moers .Telefon
0 28 41 / 5 21 76 E-Mail
Scherpenberg1921@t-online.de
Moers: Musical Starlights – Best of
Musicals
Erlebe die besten Musical Highlights an
einem Abend! Es erwartet Dich eine erlesene
Mischung aus gefühlvollen Balladen, rockigen
Klassiker und mitreißenden Songs aus der Welt
der Musicals. Ein unvergesslicher Abend und ein
einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie.

Mit den Highlights aus Tanz der Vampire, Tarzan,
die Eiskönigin, Herkules, Elisabeth, Rebecca,
Wicked, We Will Rock you u.v.m. Der Eintritt ist
ab 39,50 € erhältlich; Tickets sind online
unter wwwesn-eg.de/eventim.de verfügbar.
Veranstaltungsdatum 24.04.2026 - 19:30
Uhr - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort ENNI
Eventhalle, Adresse Filder Straße 142, 47447
Moers.
Moers: Improviser in
Residence: Zwei Welten, zwei Soli
Der renommierte Altsaxophonist Michaël
Attias und unsere Improviserin Evi gestalten
jeweils ein Solo-Set. Erlebt die besondere
Atmosphäre der katholischen Stadtkirche, wenn
diese beiden Ausnahmemusiker*innen den Raum mit
ihren individuellen Klangsprachen füllen.

Der Eintritt ist frei! Event details
Veranstaltungsdatum 24.04.2026 - 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Kastell 11 47441 Moers
Veranstaltungsort St. Josef Kirche
Moers: „Hermeline auf Hexenreise“ von
Katja Reider 1. Bilderbuchkino mit
Basteln - für Kinder ab 3 Jahren. Hermeline
möchte die Welt sehen – und ganz allein auf
Abenteuerreise gehen! Ihre Freunde sind nicht
begeistert, aber die kleine Hexe hat ihre Sachen
bereits gepackt. Nur einen Zauberstab lässt sie
zurück – für den Notfall...
Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich, für das
Material wird in Kostenbeitrag von 2 Euro pro
Person erhoben. Nähere Infos und Anmeldung unter
Telefon: 0 28 41 / 201-751, unter jubue@moers.de oder
direkt in der Bibliothek Moers.
Veranstaltungsdatum 25.04.2026 - 10:30
Uhr - 11:45 Uhr. Veranstaltungsort
Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers.
Moers: 49. ENNI Schlossparklauf
Veranstaltungsdatum 25.04.2026 -
12:00 Uhr - 18:00 Uhr. Veranstaltungsort
Großsportanlagen Filder Benden, Filder Straße
148, 47447 Moers. Weitere Informationen zur
Enni-Laufserie gibt es unter www.enni-laufserie.de
Moers: Königsschießen des
Schützenverein Holderberger-Bettenkamper BSV
1886 e.V. Veranstaltungsdatum
25.04.2026 - 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Veranstaltungsort Moerser Straße 121, 47447
Moers. Veranstalter BSV Holderberg Bettenkamp
1886 e.V. Adresse Röntgenweg 4, 47447 Moers.
Moers: Verschiedene Wanderungen Ende
April erleben Sie sind lecker und
gesund: Rund um Wildkräuter dreht sich eine
Stadtführung am Mittwoch, 23. April, um 17.30
Uhr. Treffpunkt der Wildkräuterwanderung ist vor
dem Sportplatz GSV/MTV am Solimare, Filder
Straße 148. Anne-Rose Fusenig entdeckt mit den
Teilnehmenden am Moersbach essbare Wildkräuter.
Die Gruppe verkostet die heilsamen und
leckeren Pflanzen bei einer späteren Einkehr.
Auch ein ‚Gesundheitsbad‘ am fließenden Gewässer
unter besonderen Bäumen gibt es bei dem
Rundgang. Die Teilnahme kostet pro Person 12
Euro. Wanderung durch Meerbeck-Hochstraß
Bei der Wanderung am Sonntag, 26. April, um
10.30 Uhr erkunden die Teilnehmenden die
Bergmannssiedlung Meerbeck-Hochstraß der
ehemaligen Zeche Rheinpreußen. Start ist auf dem
Markplatz in Meerbeck
(Johann-Esser-Platz/Lindenstraße). Das von 1904
bis 1913 entstandene Quartier liegt zwischen
Schacht IV und V an der Gemeindegrenze von Moers
zu Duisburg-Baerl.
Nach umfangreicher
Sanierung in den Jahren 1981 bis 1996 zählt es
zu den wenigen, gut erhaltenen und typischen
Zechensiedlungen, die nach der Jahrhundertwende
erbaut wurden. Die geschichtlichen Hintergründe
erläutert Dr. Wilfried Scholten. Die Teilnahme
kostet pro Person 12 Euro. Verbindliche
Anmeldungen zu den Führungen nimmt die Stadt-
und Touristinformation von Moers Marketing
entgegen: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 /
88 22 6-0.
Berlin, 20. April 2026:
G-BA- Stellungnahmen zum Entwurf eines
Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in
der gesetzlichen Krankenversicherung
Stellungnahme der hauptamtlichen unparteiischen
Mitglieder des G-BA zum Referentenentwurf des
BMG (PDF) (zum
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) Alle
Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben und
Verordnungsentwürfen finden Sie auf der Website
des G-BA unter Stellungnahmen.
Moers: Abendlicher
Spaziergang mit Einkehr
Lassen Sie sich bei
einem gemütlichen abendlichen Bummel von A wie
„Altmarkt“ bis Z wie „Zwergengasse“ führen. Und
hören Sie allerlei Interessantes, mit wenigen
Jahreszahlen gespicktes, über die facettenreiche
Moerser Stadtgeschichte.
 Feierabend!
Moerser Altmarkt
Zum geselligen
Abschluss mit leckeren Häppchen im Feinkost
"Gourmoers" lassen wir den Abend ausklingen.
Treffpunkt: Denkmal Altmarkt
Weitere Infos zu den Stadtführungen. Kosten:
27,50 Euro pro Person für Führung und
Verköstigung Geführt von Renate Brings-Otremba.
Sonstiges: 8 bis 12 Personen / 1 Getränk und
etwas zum Picken Preis: 27,50 Euro für Führung
und Verköstigung Event details
Veranstaltungsdatum 22.04.2026 - 18:18 Uhr
Veranstaltungsort Neumarkt Denkmal
Moers: Book Blind Dates und Silent
Reading Party am Welttag des Buches
Am 23. April feiern wir den Welttag des Buches
und laden dazu ein, sich bei unseren Book Blind
Dates von unbekannten Titeln überraschen zu
lassen. Wer sich einmal bewusst Zeit fürs Lesen
nehmen möchte, ist bei unserer Silent Reading
Party genau richtig: Von 15 bis 17 Uhr stellen
wir den Multifunktionsraum im 1. OG bereit, um
dort in entspannter Atmosphäre (ohne Gespräche
und ohne störende Handys) zu lesen. Dabei sind
Sie trotzdem in Gesellschaft.
Kleine
Knabbereien gibt es auch! Für die Silent Reading
Party stehen Bücher bereit, es kann aber auch
gerne ein eigenes Buch mitgebracht
werden. Silent Reading Partys werden 2026
regelmäßig stattfinden. Veranstaltungsdatum
23.04.2026 - 15:00 Uhr - 17:00 Uhr.
Veranstaltungsort Multifunktionsraum im 1. OG
Veranstaltungsort Bibliothek, Zentrale
Adresse: Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441
Moers.
Moers:
Wildkräuterwanderung
Essbare Wildkräuter
sind starke Heilpflanzen aus der Natur.
Gemeinsam werden wir sie entdecken, bestimmen,
essen und deren Heilwirkung für den menschlichen
Organismus kennenlernen. Zugleich ergibt sich
ein „Gesundheitsbad“ am fließenden Moersbach
unter besonderen Bäumen.

Geführt von Anne-Rose Fusenig
Treffpunkt: Sportplatz Solimare Kosten: 12 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 23.04.2026 - 17:30
Uhr - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Sportplatz
Solimare
Moers: enni.comedy
Salon
Moderator Don Clarke
freut sich auch beim nächsten enni.Comedy Salon
im Moerser Bollwerk 107 wieder auf eine volle
Hütte! Wie immer, lädt er sich dafür drei
Top-Comedians aus ganz Deutschland ein, mit
denen er das Bollwerk 107 für zwei Stunden in
einen Humortempel verwandeln wird.

Tickets erhältlich unter www.comedysalon.de sowie
an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Rückfragen unter Tel.: 0 40 98 26 47 50,
E-Mail: moers@comedysalon.de
Kreis Wesel: Schulen
sammeln Elektroschrott
Unter der Schirmherrschaft von Landrat
Ingo Brohl startet in Wesel erneut das
Schulprojekt „E-Waste Race“: Schulen sammeln
Elektroschrott und engagieren sich für die
Umwelt. Das Schulprojekt zur praktischen
Umweltbildung fördert das Bewusstsein für
Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz bei der
Jugend.
Die gemeinnützige Organisation
„Das macht Schule“ lädt die Vertreterinnen und
Vertreter der Medien herzlich ein zur
Auftaktveranstaltung am Dienstag, 21.04.2026 von
10:00 - 10:30 Uhr in der
Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp
Adresse: Kopernikusstraße 9, 47445, Moers.
LKA-NRW: Polizei NRW setzt auf
neue Impulse - Beteiligung an der Initiative K
Einbruch
"Präventionsarbeit muss sich ständig
weiterentwickeln. Sie muss Menschen erreichen
und manchmal sogar wachrütteln", erklärt NRWs
Innenminister Herbert Reul.
"Nachdem wir in
Nordrhein-Westfalen über ein Jahrzehnt lang mit
der Kampagne 'Riegel vor!' viel erreicht und
Einbrechern den sprichwörtlichen Riegel
vorgeschoben haben, gehen wir nun den nächsten
Schritt und schließen uns der Initiative K
Einbruch an. K Einbruch ist eine bundesweite
Öffentlichkeitskampagne gegen
Einbruchsdiebstahl, die unsere bisherigen
Maßnahmen aufgreift und sinnvoll ergänzt - denn
Einbrecher machen nicht an Ländergrenzen halt."
Positive Bilanz als Triebfeder
konsequenter Weiterentwicklung Seit 2011 stand
"Riegel vor!" in Nordrhein-Westfalen für
insbesondere die technische Einbruchsprävention
und die qualifizierte Beratung durch die
Polizei. So gelang es, zahlreiche Menschen für
das Thema "Schutz der eigenen vier Wände" zu
sensibilisieren.
Der bereits länger
anhaltende Trend, dass knapp die Hälfte aller
angezeigten Wohnungseinbrüche im Versuch stecken
bleibt, ist nicht unwesentlich auf die stetig
besser gewordene einbruchshemmende Ausrüstung
von Häusern und Wohnungen zurückzuführen. Einen
Großteil dieses Erfolgs können die Kampagne
"Riegel vor!" und die vielen engagierten
Experten der polizeilichen
Präventionsdienststellen für sich verbuchen.
Moderne Wege in der Prävention: Digitales
Beratungszentrum und K Einbruch Die Polizei NRW
baut ihre Präventionsangebote kontinuierlich aus
und modernisiert sie. Mit dem Digitalen
Beratungs- und Präventionszentrum hat sie
bereits ein starkes Zeichen gesetzt.
(https://lka.polizei.nrw/artikel/polizei-nr
w-stellt-sich-staerker-und-moderner-in-der-kriminalpraevention-auf)
Mit der Beteiligung an der Initiative K Einbruch
wird dieses Angebot nun konsequent ergänzt.
K Einbruch bündelt bundesweit Informationen
rund um das Thema Einbruchschutz. Auf der
Homepage www.k-einbruch.de [k-einbruch.de]
finden Interessierte unter anderem
produktneutrale Informationen der Polizei zum
technischen Einbruchschutz, ein "interaktives
Haus" mit konkreten Tipps zur Sicherung des
eigenen Zuhauses sowie Hinweise zu staatlichen
Fördermöglichkeiten.
Unter der Rubrik
"Partner" ist das stetig wachsende Netzwerk von
Kooperationspartnern aufgeführt. Polizei NRW -
Hier finden Sie die Experten und Ihre
Ansprechpartner für Einbruchschutz Die Polizei
NRW bleibt unermüdlich bei der Bekämpfung von
Einbruchsdelikten. Sie berät und sensibilisiert
Wohnungsinhaber zur Sicherung ihrer Immobilie
und ruft Nachbarn dazu auf, aufmerksam zu sein
sowie verdächtige Wahrnehmungen umgehend der
Polizei zu melden.
"Bei der Verhinderung
von Wohnungseinbrüchen lassen wir als Polizei
NRW nicht locker. Auch zukünftig stehen den
Menschen in NRW in allen Kreispolizeibehörden
Expertinnen und Experten zum Thema Sicherheit in
den eigenen vier Wänden mit Rat und Tat zur
Seite. Nutzen Sie dieses Angebot - es geht um
Ihre Sicherheit", sagt der Direktor des
Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, Ingo
Wünsch.
Die lokalen
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der
einzelnen Kreispolizeibehörden in NRW finden Sie
hier: https://lka.polizei.nrw/sites/defau
lt/files/2025-06/beratungsstellen-polizei-nrw.pdf
[lka.polizei.nrw]
6. offener
GMGV-Stammtisch
Der Grafschafter Museums- und
Geschichtsverein - GMGV - veranstaltet seinen 6.
offenen Stammtisch und bleibt mit der
Fortsetzung im Thema „Moersbach“. Nachdem in der
Veranstaltung Anfang Februar die LINEG -
Mitarbeiterinnen über die Maßnahmen am Moersbach
im Schlosspark berichtet hatten, geht es jetzt
um weitere Fragen zu diesem Wasserlauf : Wo
entspringt der Moersbach, welchen Verlauf nimmt
er, wie lang ist er und woher kommt sein
Name?
Auf diese scheinbar einfachen
Fragen gibt es keine eindeutigen Antworten.
Warum das so ist, erläutert Jürgen Stock,
ehemaliger Lokalchef der Rheinischen Post, beim
nächsten offenen Stammtisch des GMGV. In seinem
Vortrag geht er auf die wechselvolle Geschichte
des Moersbaches ein, der Krefeld und Moers
miteinander verbindet. Veranstaltungsdatum
20.04.2026 - 18:00 Uhr - 20:00 Uhr.
Veranstaltungsort Café Lyzeum Adresse
Hanns-Albeck-Platz 2, 47441 Moers.

Erzeugerpreise im März 2026: -0,2 %
gegenüber März 2025
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
(Inlandsabsatz), März 2026 -0,2 % zum
Vorjahresmonat +2,5 % zum Vormonat
Die Erzeugerpreise gewerblicher
Produkte waren im März 2026 um 0,2 % niedriger
als im März 2025. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, stiegen die
Erzeugerpreise im März 2026 gegenüber dem
Vormonat um 2,5 %, das war der höchste Anstieg
gegenüber dem Vormonat seit August 2022 (+5,4
%). Sowohl der Rückgang der Erzeugerpreise
gegenüber dem Vorjahresmonat als auch der starke
Anstieg gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich
auf die Entwicklung der Energiepreise
zurückzuführen.
Die Auswirkungen der
Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten
waren dabei insbesondere in deutlichen
Preisanstiegen bei Mineralölerzeugnissen im
Vorjahresvergleich und starken Preisanstiegen
bei fast allen Energieprodukten im
Vormonatsvergleich sichtbar. Durch
Preisrückgänge bei Erdgas und Strom im
Vorjahresvergleich ergab sich insgesamt ein
Rückgang der Energiepreise gegenüber März 2025.

Günstiger als vor einem Jahr waren
Verbrauchsgüter. Hingegen waren
Investitionsgüter, Gebrauchsgüter sowie
Vorleistungsgüter teurer als im Vorjahresmonat.
Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die
Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat
im März 2026 um 1,3 %, gegenüber Februar 2026
stiegen sie um 0,4 %.
Starker Anstieg
der Energiepreise gegenüber dem Vormonat,
geteiltes Bild im Vorjahresvergleich Energie
war im März 2026 um 3,2 % billiger als im
Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen
die Energiepreise allerdings um 7,5 %, das war
der stärkste Anstieg der Energiepreise gegenüber
dem Vormonat seit August 2022 (+14,3 %).
Insbesondere die Preise für
Mineralölerzeugnisse stiegen durch die
Kriegshandlungen im Iran und Nahen Osten im März
2026 besonders stark an, während es bei anderen
Energieträgern wie Erdgas und elektrischen Strom
vor allem durch längerfristige Verträge und
Preisbildungsmechanismen vergleichsweise geringe
Preissteigerungen gab.
Bedingt durch das
seit Beginn des Kriegs in der Ukraineimmer noch
hohe Preisniveau bei Erdgas und elektrischem
Strom gab es hier im März 2025 sogar
Preisrückgänge im Vorjahresvergleich. Die Preise
für Mineralölerzeugnisse stiegen gegenüber
März 2025 um 18,3 %, gegenüber Februar 2026
stiegen sie um 22,9 %.
Leichtes Heizöl
kostete 55,2 % mehr als im März 2025 und 53,4 %
mehr als im Februar 2026. Kraftstoffe kosteten
29,5 % mehr als im März 2025 und 22,3 % mehr als
im Februar 2026. Erdgas in der Verteilung
kostete über alle Abnehmergruppen hinweg
betrachtet 8,0 % weniger als im Vorjahresmonat,
aber 5,7 % mehr als im Februar 2026.
Bei
den im Erzeugerpreisindex enthaltenen
Börsenpreisen für Erdgas wurden allerdings die
Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im
Nahen Osten auch schon im März 2026 deutlich
sichtbar, die Börsenpreise für Erdgas stiegen
gegenüber dem Vorjahresmonat um 22,1 % und
gegenüber Februar 2026 um 57,3 %.
Aufgrund des niedrigen Gewichts am Gesamtindex
wirkte sich diese Preissteigerung allerdings nur
geringfügig auf die Gesamtentwicklung aus. Die
Preise für Strom fielen gegenüber März 2025 um
5,8 %, gegenüber dem Vormonat stiegen sie um
3,1 %, Fernwärme war 0,6 % günstiger als im
Vorjahresmonat.
Preisanstiege bei
Investitionsgütern und Gebrauchsgütern,
Preisrückgänge bei Verbrauchsgütern Die
Preise für Investitionsgüter waren im März 2026
um 1,9 % höher als im Vorjahresmonat (+0,3 %
gegenüber Februar 2026). Maschinen kosteten
1,7 % mehr, die Preise für Kraftwagen und
Kraftwagenteile stiegen um 1,2 % gegenüber
März 2025. Gebrauchsgüter waren im März 2026 um
1,9 % teurer als im Vorjahresmonat (+0,1 %
gegenüber Februar 2026).
Die in
Deutschland produzierten und verkauften
Verbrauchsgüter kosteten dagegen 0,3 % weniger
als im Vorjahresmonat, aber 0,6 % mehr als im
Februar 2026. Unter den Verbrauchsgütern fielen
die Nahrungsmittelpreise insgesamt um 1,4 %,
gegenüber Februar 2026 stiegen sie um 0,8 %.
Deutlich billiger als im März 2025 waren Butter
(-39,8 %) und Schweinefleisch (-5,8 %).
Die Preise für Schweinefleisch stiegen gegenüber
Februar 2026 um 7,7 %. Teurer im Vergleich zum
Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch
(+14,9 %) und Kaffee (+4,7 %). Preisanstiege
auch bei Vorleistungsgütern Die Preise für
Vorleistungsgüter waren im März 2026 um 1,5 %
höher als im Vorjahresmonat (+0,7 % gegenüber
Februar 2026).
Für den Preisanstieg
gegenüber März 2025 sorgten vor allem die
höheren Preise von Metallen (+8,2 %).
Insbesondere die Preise für Edelmetalle
(+72,8 %) stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat
deutlich an, gegenüber Februar 2026 lagen die
Edelmetallpreise 3,2 % höher. Auch für Kupfer
und Halbzeug daraus (+17,6 %) musste mehr
bezahlt werden als im Vorjahr.
Billiger
als im Vorjahr waren dagegen Roheisen, Stahl und
Ferrolegierungen (-0,8 %), darunter kostete
Betonstahl allerdings 0,5 % mehr. Holz sowie
Holz- und Korkwaren (+6,0 %) waren ebenfalls
teurer als im Vorjahresmonat, darunter
Nadelschnittholz mit +11,2 % und Laubschnittholz
mit +2,7 %.
Erhebliche Preisanstiege gab
es bei Pellets, Briketts und Scheiten mit
+26,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Preise
für Glas und Glaswaren stiegen gegenüber dem
Vorjahresmonat um 3,8 %. Darunter war veredeltes
und bearbeitetes Flachglas 6,8 % teurer,
wohingegen die Preise für Hohlglas (-2,2 %)
gegenüber März 2025 sanken.
Preisrückgänge gegenüber März 2025 gab es
ebenfalls bei chemischen Grundstoffen (-2,4 %),
darunter stiegen allerdings die Preise für
Düngemittel um 3,3 % (+2,3 % gegenüber Februar
2026). Papier, Pappe und Waren daraus kosteten
2,3 % weniger als im Vorjahresmonat.
Futtermittel für Nutztiere (-7,4 %) und
Getreidemehl (-4,3 %) kosteten ebenfalls
deutlich weniger als im März 2025, allerdings
stiegen die Futtermittelpreise um 1,1 % und die
Getreidemehlpreise um 0,9 % gegenüber dem
Vormonat.
NRW-Industrieproduktion: Absatzwert 2025 zum
dritten Mal in Folge rückläufig
* Absatzwert um fast 7 Milliarden Euro
gesunken * Nahrungs- und Futtermittel im
Plus, alle anderen Top-Branchen rückläufig *
Betriebe im Kreis Gütersloh mit höchstem Anteil
am NRW-Absatzwert
Im Jahr 2025 sind in den 9.753
produzierenden Betrieben des Verarbeitenden
Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung
von Steinen und Erden zum Absatz bestimmte Waren
im Wert von 310 Milliarden Euro hergestellt
worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilt,
war der NRW-Absatzwert damit nominal (also nicht
preisbereinigt) um 6,9 Milliarden Euro bzw.
2,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber
dem Jahr 2020 stieg der Absatzwert nominal um
43,5 Milliarden Euro bzw. 16,3 % und gegenüber
2015 um 27,1 Milliarden Euro bzw. 9,6 %.

Top-Branchen überwiegend mit
rückläufigen Absatzwerten, nur Nahrungs-
Futtermittel im Plus Innerhalb der sechs
produktionsstärksten Güterabteilungen war 2025
nur in der Herstellung von „Nahrungs- und
Futtermitteln” eine nominale Steigerung des
Absatzwertes von 4,2 % auf 40,7 Milliarden Euro
zu verzeichnen.
Rückläufig waren
hingegen der Absatzwert in der „Chemischen
Industrie” mit einem Minus von 5,9 % auf
38,1 Milliarden Euro sowie der Absatzwert in der
„Metallerzeugung und -bearbeitung”, welcher um
5,1 % auf 36,5 Milliarden Euro sank.
Weiterhin gab es Rückgänge im Bereich
„Kraftwagen und Kraftwagenteile” – hier sank der
Absatzwert um 3,9 % auf 16,7 Milliarden Euro –
und bei den „Metallerzeugnissen”, die mit
29,5 Milliarden Euro um 2,5 % unter dem
Vorjahresergebnis lagen. Auch die wertmäßig
größte Güterabteilung in NRW – der
„Maschinenbau” – vermeldete einen Rückgang von
1,0 % auf 42,8 Milliarden Euro.
Höchster
Absatzwert im Kreis Gütersloh – niedrigster in
der kreisfreien Stadt Bottrop Die Verteilung
der Industrieproduktion war 2025 in den
kreisfreien Städten und Kreisen unterschiedlich.
Den höchsten Anteil am NRW-Absatzwert ermittelte
das Statistische Landesamt mit 6,1 % für die
Betriebe im Kreis Gütersloh; 18,9 Milliarden
Euro wurden dort erzielt. Es folgten die
Betriebe in der kreisfreien Stadt Köln (4,5 %;
14,0 Milliarden Euro) und im Märkischen
Kreis (4,3 %; 13,3 Milliarden Euro).
Die
geringsten Anteile erzielten mit jeweils 0,3 %
die Betriebe in den kreisfreien
Städten Herne (1,1 Milliarden
Euro), Bonn (0,9 Milliarden Euro)
und Bottrop (0,8 Milliarden Euro). Hinweise zur
Statistik Die genannten Ergebnisse beziehen sich
auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden
Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung
von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder
mehr Beschäftigten.
Der Wert der zum
Absatz bestimmten Produktion wird unter
Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten
oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren
Verkaufspreises (ohne Umsatz- und
Verbrauchsteuer) ab Werk berechnet. Es handelt
sich um nominale (also nicht preisbereinigte)
Absatzwerte. Die Differenzierung nach Branchen
erfolgt anhand der 29 Güterabteilungen des Güterverzeichnis
für Produktionsstatistiken
Preisschock beim Öl
treibt vor allem die Inflationsraten von
Familien hoch
Der Iran-Krieg hat die
Inflationsrate in Deutschland im März auf 2,7
Prozent hochgetrieben – 0,8 Prozentpunkte mehr
als im Februar. Der gesamte Anstieg ist dabei
noch auf den Preisschock bei Kraftstoffen und
Heizöl zurückzuführen. Das gilt größtenteils
auch für die haushaltsspezifischen
Inflationsraten: Familien mit niedrigen und
mittleren Einkommen sind derzeit von der neuen
Teuerungswelle besonders stark getroffen, weil
in ihren Warenkörben Ausgaben für
Auto-Kraftstoffe ein relativ hohes Gewicht
haben.

Quelle Hans-Böckler-Stiftung
So stieg die haushaltsspezifische
Inflationsrate von Paarfamilien mit geringen
Einkommen und von Alleinerziehenden mit
mittleren Einkommen um je 1,2 Prozentpunkte, bei
Paarfamilien mit mittleren Einkommen um 1,1
Prozentpunkte (alle Daten in den Abbildungen in
der pdf-Version dieser PM; Link unten).
Am niedrigsten fiel der Anstieg im März bei
Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen (+0,6
Prozentpunkte) und bei Alleinlebenden mit sehr
hohen Einkommen (+0,8 Prozentpunkte) aus. Das
hat unterschiedliche Gründe: Während
einkommensstarke Singles viele verschiedene
Güter und Dienstleistungen konsumieren, deren
Preise aktuell weniger stark angezogen haben,
besitzen ärmere Alleinlebende oft kein Auto. Zu
diesem Ergebnis kommt der neue IMK
Inflationsmonitor.*
Ärmere Alleinlebende
hatten daher im März mit 2,1 Prozent auch die
niedrigste haushaltsspezifische Inflationsrate,
während sie bei allen anderen betrachteten
Haushaltstypen mit 2,6 bis 2,8 Prozent nahe
beieinander lag. Das IMK berechnet monatlich
spezifische Teuerungsraten für neun
repräsentative Haushaltstypen, die sich nach
Zahl und Alter der Mitglieder sowie nach dem
Einkommen unterscheiden (mehr zu den Typen und
zur Methode unten).
Bislang hat sich der
Ölpreisschock noch nicht auf die gemessenen
Preise für andere Güter übertragen. Das wird
aber wahrscheinlich in allernächster Zeit
passieren, weil beispielsweise die Kosten für
Transporte sowie der Erdgaspreis für
Endverbraucher anziehen. Wie groß dieser Effekt
ist, hängt entscheidend von der Dauer des
Krieges ab.
„Ein anhaltender Krieg
zwischen den USA und dem Iran würde sich in den
Preisen für Nahrungsmittel und Haushaltsenergie
niederschlagen und nicht nur deutlich höhere
Inflationsraten bewirken, sondern auch die
soziale Kluft erneut erhöhen“, schreibt Dr.
Silke Tober, Inflationsexpertin des IMK und
Autorin des Inflationsmonitors.
Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen
geben einen vergleichsweise großen Anteil ihres
Konsumbudgets für solche Güter des Grundbedarfs
aus. Sind das die zentralen Preistreiber, wie
schon in der Teuerungswelle nach dem russischen
Überfall auf die Ukraine, müssen insbesondere
ärmere Haushalte – Alleinstehende wie Familien –
deutlich höhere Inflationsbelastungen schultern
als Haushalte mit hohen Einkommen.
Auch
wenn Hoffnung bestehe, dass der Krieg und der
dadurch verursachte Höhenflug der Energiepreise
bis zum Sommer enden, dürfte bereits der
aktuelle Preisschub deutliche negative Wirkungen
auf Inflation und Konjunktur im Gesamtjahr 2026
haben, analysiert Ökonomin Tober.
„Vor
diesem Hintergrund ist es folgerichtig, dass die
Bundesregierung zügig Entlastungsmaßnahmen auf
den Weg bringt.“ Der „Tankrabatt“, der sich
schon im parlamentarischen Verfahren befindet,
sei grundsätzlich geeignet, den Inflationsschub
kurzfristig zu mindern und die privaten
Haushalte zu entlasten.
Das gilt
insbesondere für Paarfamilien und
Alleinerziehende mit niedrigen bis mittleren
Einkommen, deren haushaltsspezifische
Inflationsrate dadurch laut Tobers Berechnung um
rund einen halben Prozentpunkt gesenkt wird.
Falls sich Krieg und Preisschock noch länger als
bis zum Sommer fortsetzen, sollten darüber
hinaus weitere Entlastungsmaßnahmen ins Auge
gefasst werden, die etwa bei den Kosten für
Nahrungsmittel und Haushaltsenergie ansetzen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte die
Leitzinsen wegen des Energiepreisschubs vorerst
nicht erhöhen, zumal die hohen Energiepreise
ohnehin die europäische Wirtschaft und
insbesondere die angeschlagene Industrie
belasten und eine Zinserhöhung die Konjunktur
noch einmal zusätzlich bremsen würde, so die
Ökonomin.
Gelinge es, den Anstieg der
Verbraucherpreise durch staatliche Maßnahmen zu
bremsen, werde es für die Zentralbank leichter,
vorerst abzuwarten. Allerdings sei eine
Gegenfinanzierung des Tankrabatts durch eine
Erhöhung der Tabaksteuer „aus der
Inflationsperspektive kontraproduktiv, weil
diese den Preisdruck an anderer Stelle schafft“.
10 Jahre MVZ Bethanien Moers Das
Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Bethanien
Moers feiert sein zehnjähriges Bestehen. Zum
Jubiläum wirft seine Ärztliche Leitung Dr. Petra
Hinsenkamp einen Blick zurück auf die Anfänge:
„Als das MVZ im vierten Quartal 2015 gegründet
wurde und im Januar 2016 die Räumlichkeiten an
der Homberger Straße 92 bezog, um seine Arbeit
aufzunehmen, entstand eine multiprofessionelle
Anlaufstelle in medizinischen Fragen für die
Menschen aus Moers und Umgebung.“
Seitdem
hat sich vieles getan: Waren es im ersten Jahr
noch 4.945 Patient:innen, die betreut wurden, so
steigerte sich diese Zahl bis Ende 2025 auf gut
fünfmal so viel: 24.992 Menschen versorgte das
MVZ mit seinen verschiedenen Praxen und
Fachrichtungen.
Auch das ambulante OP-Zentrum,
das sich seit der Gründung des MVZs an der
Homberger Straße 92 befindet und am 01. April
2016 in Betrieb ging, erhöhte seine Schlagkraft
und damit seine Patientenzahlen seitdem
kontinuierlich – etwa 2.000 operative Eingriffe
werden hier jährlich durchgeführt. Mittlerweile
sind es 39 Angestellte, die sich im Bereich MFA,
Pflege oder ärztlicher Dienst um die Belange der
großen und kleinen Patient:innen kümmern.
 Geballte fachliche Kompetenz an einem Ort
„Die verschiedenen Fachrichtungen sind einer der
vielen Vorteile unseres MVZs. Zum Start in den
Jahren 2015/2016 waren es ein Kassensitz für den
Bereich Chirurgie sowie ein halber Kassensitz
für den Fachbereich Anästhesie. 2018 kamen
Kassensitze für Gynäkologie, Kinder- &
Jugendmedizin und Allgemeinmedizin hinzu – und
bauten damit das angebotene Portfolio aus“,
erklärt die Allgemein- und Viszeralchirurgin Dr.
Hinsenkamp.
Seit dem Umzug des MVZs vor etwa
zwei Jahren in das Gesundheitszentrum auf dem
Campus Bethanien bedeutet das unter anderem eine
unmittelbare Nähe zum Krankenhaus Bethanien.
„Kurze Wege und schnelle Abstimmungen machen
dabei den besonderen Komfort für unsere
Patientinnen und Patienten aus. In den hellen
und modernen Räumlichkeiten der MVZ-Praxen sorgt
ein freundliches Ambiente dafür, dass sie sich
bei uns wohlfühlen.“
Die Kinderarztpraxis
mit der seit Herbst 2025 verstärkten
Dreierspitze aus Dr. Henriette Kyrieleis, Dr.
Judith Keull und Dr. Beate Niehues-Gaußelmann
ist in Zeiten eines spürbaren Mangels von
Kinderärzt:innen eine verlässliche Anlaufstelle
für Eltern, wenn es um die umfassende Versorgung
ihrer Kinder geht. „Für alle gängigen
Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen sowie die
Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer
Erkrankungen sind Familien bei uns in den besten
Händen.
Kapazitäten für die Aufnahme neuer
Patientinnen und Patienten sind vorhanden. Wer
in Moers und Umgebung also noch eine
kinderärztliche Praxis sucht, ist hier genau
richtig“, so die Verantwortlichen. Neben einer
engen Zusammenarbeit mit der Kinderklinik des
Krankenhauses Bethanien besteht ein direkter
Draht zum Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) des
Krankenhauses.
Ergänzt wird das Portfolio
durch die gynäkologische Praxis des MVZs, in
Person mit Sofia Ivancevic und Kerstin
Kolleck-Metz. Neben der Spezialisierung auf
Endometriose besteht ein Pluspunkt in der
Betreuung von Schwangeren – insbesondere durch
eine eigene Hebamme und darüber hinaus durch die
enge Zusammenarbeit mit dem Kreißsaal, der
Geburtsklinik und bei Bedarf, wie etwa
Frühgeburtlichkeit, mit der Kinderklinik oder
etwa dem Perinatalzentrum des Krankenhauses
Bethanien Moers.
Seit dem 01. April 2026
haben Dr. Helmut Buscham und Jekaterina Berzina
offiziell die hausärztliche Praxis des MVZs
übernommen. Neu für Patient:innen ist das
Angebot von Polygraphien. Hiermit sind Messungen
im Rahmen der Schlafmedizin etwa bei
Schlafstörungen oder Schlafapnoesyndrom gemeint,
die direkt zu Hause durchgeführt werden können.
Sollte sich daraus ein weiterer Handlungsbedarf
ergeben, profitieren Betroffene von kurzen und
engen Abstimmungswegen mit dem Schlaflabor und
der Lungenklinik des Krankenhauses Bethanien.
„Durch die ärztliche Doppelspitze ist es
uns außerdem möglich, Haus- und Heimbesuche
anzubieten, sollten Patientinnen und Patienten
nicht dazu in der Lage sein, selbstständig die
hausärztliche Praxis aufzusuchen“, erklärt Dr.
Hinsenkamp.
Wer an Krampfadern
(Varizen), unter Durchblutungsstörungen oder an
anderen Erkrankungen der Gefäße leidet, ist in
der Praxis von Dr. Alessandra Milandri genau
richtig. Die Fachärztin für Gefäßchirurgie hat
ihre Arbeitsschwerpunkte vor allem im Bereich
der Varizen-Operationen. „Frau Dr. Milandri ist
neben mir die einzige Fachärztin des MVZs, die
auch operiert“, so Dr. Hinsenkamp.
Den
Bereich Proktologie, Allgemein- und
Kinderchirurgie deckt Dr. Petra Hinsenkamp mit
einem breiten (operativen) Behandlungsportfolio
und ihrer langjährigen Erfahrung als Allgemein-
und Viszeralchirurgin ab. „Gemeinsam mit der
Klinik für Allgemein- & Viszeralchirurgie des
Krankenhauses Bethanien Moers unter der Leitung
von Chefarzt Prof. Dr. Dirk Bausch streben wir
aktuell außerdem die Zertifizierung als
Hernienzentrum an.“
„Unser
Operationszentrum, das in zentraler Lage an der
Homberger Straße, verblieben ist, verbindet die
Vorteile der ambulanten Versorgung mit dem
zeitgemäßen medizinischen Standard eines
Krankenhauses. In zwei hochmodernen
Operationssälen, einem großen Aufwachraum und
einem einladenden Empfangs- und Wartebereich
könenn wir unseren Patientinnen und Patienten
eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau
anbieten.
Durch moderne
Operationsmethoden und schonende
Narkoseverfahren ist es möglich, eine Vielzahl
operativer Eingriffe ambulant durchzuführen,
sodass die Patientinnen und Patienten zeitnah
nach dem Eingriff bereits nach Hause entlassen
werden können“, betont die Ärztliche Leitung.
Fit für die Zukunft „Assistenzärztinnen
und -ärzte können einen Teil ihrer
Facharztausbildung in unserem MVZ absolvieren
und dabei Praxiserfahrung sammeln. Vor allem für
diejenigen, die in Erwägung ziehen, sich nach
der Facharztprüfung niederzulassen, ist das eine
Chance“, so Dr. Hinsenkamp. Konkret besteht eine
Weiterbildungsbefugnis für den Bereich
Gynäkologie über zwei Jahre, für die
Fachrichtung Kinder- und Jugendmedizin umfasst
sie sechs Monate.
„Für den Bereich
Allgemeinmedizin streben wir eine
Weiterbildungsbefugnis über ein Jahr ab April
nächsten Jahres an. Medizinstudentinnen und
-studenten profitieren davon, dass wir
Akademische Lehrpraxis der Universität
Witten/Herdecke sind und sie so praktische
Erfahrungen in der Primärversorgung sammeln
können, betreut von mir als akademischer
Lehrärztin.“
Ein großes Team „Im MVZ
geht es sehr familiär zu, für Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter besteht immer ein offenes Ohr.
Es ist insgesamt ein schönes Geben und Nehmen“,
erklärt das Team rund um Dr. Hinsenkamp. „In den
letzten zehn Jahren sind wir gut gewachsen. Wir
haben uns sowohl intern als auch extern
etabliert.
Hierzu zählt eine enge
Kooperation der einzelnen Praxen des MVZs und
extern mit dem Krankenhaus Bethanien, etwa, wenn
es um komplexe Krankheitsbilder geht, die
interdisziplinär behandelt werden müssen.
Darüber hinaus bestehen eine sehr gute, teils
jahrlange, Zusammenarbeit und ein enger
Austausch mit den niedergelassenen Kolleginnen
und Kollegen aus Moers und Umgebung.“

Das MVZ Bethanien Moers mit seiner Ärztlichen
Leitung Dr. Petra Hinsenkamp feiert zehnjähriges
Bestehen.
Aktionstag "Mach
Kleve bunt - eine Gesellschaft für Alle!" am 9.
Mai 2026 Seit 2006 setzen sich der
Paritätische Wohlfahrtsverband in Kleve und
seine Partner*innen mit dem Aktionstag aktiv für
eine vielfältige und inklusive Gesellschaft ein.
Das Motto lautet: “Mach Kleve bunt - eine
Gesellschaft für Alle!” Die Ziele:
Vorurteile abbauen Barrieren sichtbar machen
Begegnung ermöglichen Inklusion erlebbar
machen

Der Inklusionsmarsch 2025. Bild: Der
Paritätische Kreisgruppe Kleve

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen
Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in Kleve geben. Das Netzwerk des
Aktionstages freut sich schon jetzt auf jede
Beteiligung – für mehr Sichtbarkeit, mehr
Begegnung und mehr Teilhabe!
Programm -
Samstag, 9. Mai 2026, 11:00 - 14:00 Uhr 11:00
Uhr Start an der Gedenkstätte ehemalige Synagoge
(Reitbahn) 11:15 Uhr Erste Station
Elsabrunnen - Begrüßung Agnes Teilnmans (1. stv.
Landrätin des Kreises Kleve), Percussionsgruppe
Konga Quings 11:30 Uhr Zweite Station Höhe
Sinn - Wortbeitrag von Menschen mit Behinderung
11:45 Uhr Dritte Station Höhe Reffeling -
Tanzgruppe BetreuWo e.V. 12:15 Uhr Ankunft
Koekkoekplatz mit Musik der Freiwilligen
Feuerwehr Kleve - Begrüßung 12:30 Uhr
Grußwort Markus Dahmen, Bürgermeister der Stadt
Kleve 12:40 Uhr Musikbeiträge Electric
Visions e.V.
Anschließendes Programm bis
14:00 Uhr Bürgermeistersprechstunde im
Möbelhaus Rexing Ausstellung: Ich bin mehr
Inklusives Tischtennis Lebendige Bücher -
Komm ins Gespräch mit Menschen mit Behinderung
und höre ihre Geschichten Informationen zu
Einfacher und Leichter Sprache Umgebauter Pkw
von Fahrschule Lagarde Essen und Getränke
Aktionstag 2026 Aushang Aktionen
Aktionstag 2026 Aushang Programm Das Netzwerk
des Aktionstages freut sich auf zahlreiche
interessierte Besucherinnen und Besucher!
Netzwerk des Aktionstags BetreuWo e.V. –
Wohnen für Menschen mit Körper- und
Mehrfachbehinderung EUTB – Ergänzende
unabhängige Teilhabeberatung Fahrschule
Lagarde KoKoBe Kleve – Kontakt- und
Koordinierungsstelle Lebenshilfe gGmbH –
Leben und Wohnen Kreis Kleve LVR-Verbund
für WohnenPlusLeben Papillon e.V.
Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Kleve
SOS-Kinderdorf Niederrhein Stadt Kleve
vhs
Wesel-Hamminkeln-Schermbeck: Informationstag zum
Thema Hören Die vhs
Wesel-Hamminkeln-Schermbeck lädt in Kooperation
mit Kluge Hörgeräte zu einem kostenfreien
Informationstag rund um das Thema Hören ein. Die
Veranstaltung findet am Samstag, 25. April, von
10 bis 12 Uhr in der vhs in Wesel, Ritterstraße
10-14, statt.
Im Mittelpunkt stehen drei
kompakte Impulsvorträge von jeweils 20 Minuten,
die unterschiedliche Aspekte des Hörens und
Hörverlusts beleuchten. Den Auftakt bildet das
Thema „Tinnitus“, bei dem Ursachen und
Behandlungsmöglichkeiten verständlich erläutert
werden. Im zweiten Vortrag wird der Zusammenhang
zwischen Demenz und Schwerhörigkeit
thematisiert.
Abschließend widmet sich
ein Vortrag den Auswirkungen von Schwerhörigkeit
auf das persönliche und soziale Umfeld. Dabei
wird auch aufgezeigt, wie Angehörige, Freunde
oder Kollegen sensibel und unterstützend
reagieren können, wenn sie eine Hörminderung
wahrnehmen. Ergänzend zu den Vorträgen werden
auch kostenfreie Hörtests inklusive Auswertung
angeboten.
Zudem besteht ausreichend
Gelegenheit, individuelle Fragen mit
Fachpersonal zu klären. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Wesel: „Like my Story
– Was erzähle ich eigentlich von mir?“ Soziale
Medien sind zu einem festen Bestandteil des
täglichen Lebens geworden. Sie laden dazu ein,
Beiträge zu liken und sich selbst zu
präsentieren. Die Nutzung durch Kinder und
Jugendliche ist eine Selbstverständlichkeit.
Die
Gleichstellungsstelle der Stadt Wesel bietet zum
Aktionstag GirlsDay und BoysDay 2026 einen
Workshop an, der dabei hilft, die sozialen
Medien besser zu verstehen und zu entscheiden,
welche Inhalte über die Teilnehmenden im
Internet erscheinen sollen. Wann: Am Donnerstag,
23. April 2026, um 10:00 Uhr Wo: Ratssaal der
Stadt Wesel Referentin: Stefanie Wolff, Fachfrau
für Medienbildung und Digitalstorytelling


Elterngeld 2025:
Anteil der Eltern mit Elterngeld Plus auf
Höchststand • 1,19 Millionen Frauen
und 417 000 Männer bezogen 2025 Elterngeld;
Väteranteil mit 25,9 % nahezu unverändert •
Anteil der Beziehenden von Elterngeld Plus mit
40,3 % auf neuem Höchststand •
Durchschnittliche Dauer des geplanten
Elterngeldbezugs 2025 bei Frauen mit 14,9
Monaten weiterhin deutlich länger als bei
Männern mit 3,8 Monaten
Rund 1,61
Millionen Frauen und Männer in Deutschland haben
im Jahr 2025 Elterngeld erhalten. Das waren rund
62 000 oder 3,7 % weniger als im Jahr 2024. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
ging die Zahl der Männer mit Elterngeldbezug im
Vorjahresvergleich um 15 000 oder 3,4 % auf 417
000 zurück, die Zahl der leistungsbeziehenden
Frauen um 47 000 oder 3,8 % auf 1,19 Millionen.
Damit sank die Zahl der
Elterngeldbeziehenden im vierten Jahr in Folge
und lag 13,9 % niedriger als 2021. Diese
Entwicklung spiegelt auch den Rückgang der
Geburten in den vergangenen Jahren wider.
648 000 Bezieherinnen und Bezieher von
Elterngeld planten im Jahr 2025 die
Inanspruchnahme von Elterngeld Plus, und zwar
45,2 % der berechtigten Mütter und 26,1 % der
Väter. Insgesamt betrug der Anteil der
Empfängerinnen und Empfänger von Elterngeld, die
bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig
auch Elterngeld Plus einplanten, 40,3 %
(2024: 36,7 %).
Seit seiner Einführung
wird das Elterngeld Plus somit immer stärker
nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr
nach seiner Einführung, entschieden sich 20,1 %
der Mütter und 8,2 % der Väter für Elterngeld
Plus. Das Elterngeld Plus fällt monatlich
niedriger aus als das sogenannte
Basiselterngeld, wird dafür aber länger gezahlt.
Arbeiten beide Elternteile parallel in
Teilzeit, können mit dem Partnerschaftsbonus bis
zu vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus in
Anspruch genommen werden. Von dieser Möglichkeit
machten allerdings nur 8,3 % der Beziehenden von
Elterngeld Plus Gebrauch.
Väteranteil in
Sachsen am höchsten, im Saarland am niedrigsten
Der Väteranteil lag im Jahr 2025 mit 25,9 %
nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres
(2024: 25,8 %). 2024 war der Väteranteil
erstmals leicht rückläufig, nachdem er zuvor
seit 2015 kontinuierlich gestiegen war – von
damals 20,9 %. Der Väteranteil gibt den Anteil
der männlichen Bezieher an allen
Elterngeldbeziehenden an.
Spitzenreiter
im Bundesländervergleich mit einem Väteranteil
von 30,0 % im Jahr 2025 war – wie im Vorjahr –
Sachsen, gefolgt von Baden-Württemberg (28,0 %)
und Bayern (27,6 %). Am niedrigsten lag der
Väteranteil 2025 – ebenfalls wie im Vorjahr – im
Saarland (21,0 %).
Erhebliche
Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der
geplanten Bezugsdauer Die durchschnittliche
Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den
Frauen im Jahr 2025 unverändert bei
14,9 Monaten. Die von Männern angestrebte
Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,8 Monaten
deutlich kürzer und im Vergleich der vergangenen
Jahre nahezu konstant (2024: 3,8 Monate;
2023: 3,7 Monate).
NRW:
Beherbergungen und Gastgewerbe mit
Umsatzeinbußen seit 2016 * Reale
Umsätze von Beherbergungen um 13,0 % und der
Gastronomie um 17,5 % gesunken *
Beschäftigungsindex der Gastronomie nur noch 0,5
% unter dem Niveau von 2016 * Keine Erholung
nach Corona-Pandemie im Bereich
Getränkeausschank
Die realen Umsätze im
NRW-Gastgewerbe sind 2025 nach vorläufigen
Ergebnissen 16,9 % niedriger als im Jahr 2016,
jedoch um 37,6 % höher als während der
Corona-Pandemie. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt
mitteilt, waren die realen Umsätze von
Beherbergungen (−13,0 %) und Gastronomie
(−17,5 %) ebenfalls unter dem Indexniveau von
2016

Die Umsätze in den Bereichen Beherbergungen
und Gastronomie hatten mit Indexwerten von 49,4
bzw. 65,2 während der Corona-Pandemie jeweils
ihren niedrigsten Wert. Bis zum Ende des Jahres
2025 stieg der Index wieder auf 89,7 bei den
Beherbergungen und auf 82,5 in der Gastronomie.
Damit erholte sich der reale Umsatzindex um
81,6 % bei den Beherbergungen und um 25,0 % in
der Gastronomie verglichen mit dem
Corona-Tiefpunkt.
Die Werte konnten aber
noch nicht an das Vor-Corona-Niveau anschließen.
Beschäftigung der Gastronomie nur noch 0,5 %
unter 2016 Der Beschäftigungsindex sank bei
Beherbergungen um 6,0 % verglichen mit dem Jahr
2016. Im Bereich der Gastronomie lag der
Indexwert mit 97,9 nur noch 0,5 % unter dem
Niveau des Jahres 2016. Auch die Beschäftigung
im Gastgewerbe liegt mit 1,6 % unter dem
Indexwert von 2016.
Keine Erholung nach
Corona-Pandemie im Bereich Getränkeausschank
Die Umsatzentwicklung der Ferienunterkünfte
u. Ä. zeigte zur Corona-Pandemie einen Einbruch
von 43,2 % für das Jahr 2019 im Vergleich zum
Jahr 2020. Im Jahr 2022 stieg der Umsatzindex
wieder auf das Vor-Corona-Niveau und ist seitdem
leicht rückläufig.
Die Umsätze der
Campingplätze wurden vergleichsweise wenig von
der Pandemie beeinflusst und hatten einen
moderaten Rückgang von 5,8 % zwischen den Jahren
2019 und 2020. In den folgenden Jahren
unterlagen die Umsätze leichten Schwankungen und
näherten sich im Jahr 2025 dem Vor-Corona-Niveau
an.
Der Ausschank von Getränken
wies auch 2025 niedrige Umsätze aus und setzte
damit seine Negativentwicklung seit der Pandemie
fort. Mit einem Indexwert von 63,3 lag dieser
2025 weiterhin deutlich unter dem Wert von 94,1
aus dem Jahr 2019.
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