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3. Mai ist
Tag der Pressefreiheit
Menschenrechte brauchen Pressefreiheit Deutscher
Menschenrechts-Filmpreis unterstützt
Filmemacher*innen bei der Durchsetzung der
Pressefreiheit | Menschenrechte ohne
Pressefreiheit nicht denkbar
Anlässlich
des Internationalen Tages der Pressefreiheit am
3. Mai weisen die Veranstalter des Deutschen
Menschenrechts-Filmpreises (DMFP) erneut
eindringlich auf die herausgehobene Bedeutung
von umfassender Meinungs- und Pressefreiheit
hin. Folgt man der grafischen Darstellung der
Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) zur
internationalen Lage der Pressefreiheit, wird
deutlich, dass diesbezüglich in einer
zunehmenden Zahl von Ländern eine „schwierige“
oder „sehr ernste Lage“ erkennbar ist. In
Staaten wie den USA, Italien, der Ukraine oder
auch Japan gibt es laut ROG bereits „erkennbare
Probleme“.
Bilder von der Verleihung am
07.12.2024 - Foto: Klicker / pixelio.de

Meinungs- und Pressefreiheit sind essentielle
Stützen der Demokratie und ermöglichen
gesellschaftliche Debatten, in die alle Teile
der Bevölkerung eingebunden werden sollen. Die
Pressefreiheit stellt darüber hinaus sicher,
dass Medien insbesondere Verstöße und Verbrechen
gegen die Menschenrechte benennen und öffentlich
machen können. Der Veranstalterkreis des DMFP
setzt sich seit Gründung 1998 ausdrücklich für
die weltweite Achtung und Einhaltung der
Pressefreiheit ein.

Moderator Christoph Süß (BR-Wochen-Sendung Quer)
Die Filmemacher*innen, die ihre Produktionen
zum Wettbewerb einreichen, können nur dann im
Sinne der Demokratie tätig sein, wenn sie
uneingeschränkt recherchieren, die gewonnenen
Informationen prüfen und ihre Arbeit ohne Angst
vor Repressionen veröffentlichen können.
Steffen Kircher, Gesamtkoordinator des DMFP:
„Journalist*innen oder Filmemacher*innen müssen
überall auf der Welt frei arbeiten können. Nur
so kann die Demokratie stark und wehrhaft
bleiben. Als Wettbewerbsplattform leisten wir
unseren Beitrag, dass dieses Grundrecht in
Deutschland, in Europa und weltweit gestärkt
wird. Der DMFP versteht sich dabei als
engagierter Teil einer vitalen
Zivilgesellschaft, der sich dem Schutz von
Menschenrechten und von
Menschenrechtsverteidiger*innen verschrieben
hat.“
Die Filme, die zum Deutschen
Menschenrechts-Filmpreis eingereicht und
prämiert werden, leisten einen wichtigen Beitrag
zur politischen Bildung. Sie unterstützen
pädagogische Fachkräfte dabei, jungen Menschen
den Zugang zu Themen wie
Menschenrechtsverletzungen, der Einordung
extremistischer Inhalte und der Bedeutung freier
Berichterstattung zu vermitteln. Viele
Produktionen werden gezielt in der schulischen
und außerschulischen Bildungsarbeit eingesetzt.
Noch bis zum 15. Juni 2026 können
Magazinbeiträge, Kurz- oder Langfilme zu allen
Aspekten der Menschenrechte – insbesondere auch
zum Thema politischer Verfolgung/Inhaftierung
oder der Einschränkung von Meinungs- und
Pressefreiheit eingereicht werden. In den
letzten Jahren wurden den Jurys durchschnittlich
knapp 400 Filme vorgelegt. Weitere
Informationen:
www.menschenrechts-filmpreis.de
Instagram |
Facebook
Der Deutsche
Menschenrechts-Filmpreis ist ein unabhängiger
Medienwettbewerb und wird im Rhythmus von zwei
Jahren vergeben. Der Preis und wird aktuell von
19 Organisationen der Zivilgesellschaft
gestaltet, finanziert und durchgeführt. Zu den
Trägern gehören Organisationen der
Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und
Medienarbeit, konfessionell geprägte
Organisationen, Gewerkschaften sowie
Wohlfahrtsverbände und kommunale Einrichtungen.
Sie sind geeint im Ziel der Achtung und
Wahrung der Menschenrechte. Zudem unterstützen
Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb.
Die Geschäftsführung liegt beim Nürnberger
Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ).
Wesel:
Blutspende-Aktion im Kreishaus Für
Donnerstag, 7. Mai 2026, lädt Landrat Ingo Brohl
zur Blutspende-Aktion des Deutschen Roten
Kreuzes (DRK) ins Weseler Kreishaus an der
Reeser Landstraße 31 (Raum 708) ein. Von 10 Uhr
bis 14 Uhr besteht die Möglichkeit, seinen
persönlichen Beitrag zur Blutversorgung in der
Region zu leisten.
„Blutspenden retten
Leben, darum sind alle, die Blut spenden dürfen,
aufgerufen: Nehmen Sie sich kurz Zeit und
unterstützen Sie die Versorgung schwerkranker
und verletzter Menschen“, so Landrat Ingo Brohl.
„Jede Spende zählt und kann einem Mitmenschen
die Chance auf Genesung schenken. Ich danke
allen, die diese verantwortungsvolle und
lebenswichtige Tat leisten.“
Das
menschliche Blut ist einzigartig und viele
Menschen sind aufgrund verschiedener
Notsituationen auf Bluttransfusionen angewiesen.
Grundsätzlich kann jede Person Blut spenden, die
gesund, mindestens 18 Jahre alt ist und mehr als
50 Kilogramm wiegt. Wer zum ersten Mal Blut
spendet, sollte jedoch nicht älter als 68 Jahre
alt sein und den Personalausweis mitbringen. Vor
jeder Spende wird die „Spendetauglichkeit“ vom
medizinischen Fachpersonal abgeklärt.
Dazu gehören die normalen Werte des Blutdruckes,
des Pulses und des Hämoglobins sowie eine
normale Körpertemperatur. Die Häufigkeit einer
Blutspende hängt unter anderem vom Geschlecht
ab. Frauen haben einen geringeren Hämoglobinwert
(rote Blutkörperchen) und dürfen deshalb nur
vier Mal pro Jahr spenden. Männer dürfen dagegen
bis zu sechs Mal spenden, wobei immer ein
Mindestabstand von 56 Tagen eingehalten werden
muss.
Jede Spenderin und jeder Spender
erhält einen Gutschein für die Kreishauskantine,
um sich nach der Spende stärken zu können. Um
lange Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen,
vorab über
https://www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine/ einen
Termin zu buchen.
Weitere Informationen
zum Blutspendedienst des DRK sind zu finden
unter www.blutspendedienst-west.de.
Bürgerinnen und Bürger, die anderweitige Termine
im Kreishaus haben, sollten wegen der
veränderten Parkplatzlage vor der
Zulassungsstelle an diesem Tag auf die
Parkmöglichkeiten auf der Karl-Jatho-Straße
ausweichen.
Feierliche
Schlüsselübergabe: Das Sportzentrum
Kleve-Oberstadt ist fertig! Mit
seinen rund 90 Metern Länge, 16 Metern Breite
und etwa 900 Quadratmetern Nutzfläche macht der
Neubau des Funktionsgebäudes am Sportzentrum
Kleve-Oberstadt gehörig Eindruck: Am Samstag,
25. April 2026, wurde das Gebäude an der
Materborner Allee feierlich eingeweiht.

Bei bestem Wetter wurde das Funktionsgebäude an
der Materborner Allee am Samstag eingeweiht.
Auf Einladung von Bürgermeister Markus
Dahmen kamen Vertreterinnen und Vertreter der
ansässigen Sportvereine, aus Bundes-, Landes-
und Kommunalpolitik, der am Bau beteiligten
Firmen sowie der Stadtverwaltung zur offiziellen
Schlüsselübergabe zusammen. Das Funktionsgebäude
komplettiert das moderne Sportzentrum
Kleve-Oberstadt, dessen Sportanlagen bereits im
Sommer 2023 fertiggestellt worden sind.

Den dort beheimateten Vereinen SSV Reichswalde
und SV Siegfried Materborn bietet das
Funktionsgebäude großzügige Räumlichkeiten.
Große Versammlungs- und Gemeinschaftsräume
schaffen viel Platz für die Vereinsarbeit.

Mobile Trennwände ermöglichen die flexible
Aufteilung der Gemeinschaftsflächen je nach
Bedarf. Darüber hinaus beherbergt das Gebäude
zwei Küchenbereiche, zwölf Umkleiden, elf
Sanitärbereiche sowie diverse Lager- und
Verwaltungsräume, Sanitätsräume und
barrierefreie Toiletten.
Sportliche Erfolge lassen sich
komfortabel von der großen Außenterrasse aus
verfolgen. Vor den Gemeinschaftsräumen können
Zuschauerinnen und Zuschauer unter einem
gläsernen Vordach mit Beschattungsanlage
verweilen oder auf tribünenähnlichen Sitzstufen
aus Beton entlang des Spielfeldes Platz nehmen.
Auch aus technischer Sicht beeindruckt
der Neubau – insbesondere vor dem Hintergrund
des klimagerechten und nachhaltigen Bauens, für
das sich die Stadt Kleve in ihren Bauprojekten
einsetzt. Ausgeführt wurde das Gebäude in
Holztafelbauweise mit versetzt liegenden
Pultdächern.

Auf dem mittleren Baukörper produziert eine 50
kWp Photovoltaikanlage eigenen Strom;
Batteriespeicher nehmen Überkapazitäten zur
späteren Nutzung auf. Eine Wärmepumpe mit 100 kW
Leistung beheizt die Räumlichkeiten. Sämtliche
Bereiche werden mechanisch be- und entlüftet.

Knapp zwei Jahre dauerte die Errichtung des
Holzbaus vom Baubeginn im Januar 2024 bis zur
Fertigstellung im Dezember 2025. Am Sportzentrum
Kleve-Oberstadt steht nun noch der Abriss des
alten Umkleide- und Vereinsgebäudes an.
Anschließend sind die Arbeiten an der
Platzanlage beendet.
Insgesamt ist mit
dem Sportzentrum Kleve-Oberstadt eine
hochwertige Platzanlage entstanden, die beste
Bedingungen für Training und Wettkampf bietet.
Mit ihren zwei Kunstrasenplätzen, einem
Naturrasenplatz, einem kleinen
Kunstrasenspielfeld, einem Trainingshügel und
dem imposanten Funktionsgebäude setzt die
moderne Sportstätte auch über die Grenzen der
Schwanenstadt hinaus Maßstäbe.

Für den Bau des Funktionsgebäudes hat die Stadt
Kleve 5,4 Mio. Euro investiert. Rund 40 % der
Summe flossen aus dem Förderprogramm „Sanierung
kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport,
Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für
Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in die
Schwanenstadt

Die Außenanlagen des Sportzentrums
wurden schon 2023 offiziell ihrer Bestimmung
übergeben.
Stadt Kleve ruft
erstmals Wettbewerb für begrünte Balkone aus
Nach dem Erfolg des
Vorgarten-Wettbewerbs startet die Stadt Kleve im
Jahr 2026 erstmals einen Wettbewerb rund um
private Balkone. Unter dem Motto „Unsere
blühenden und grünen Balkone“ sind Bürgerinnen
und Bürger dazu aufgerufen, ihr "grünes
Wohnzimmer" kreativ, nachhaltig und naturnah zu
gestalten.

Gesucht werden die schönsten grünen und
nachhaltigen Balkone der Schwanenstadt!
Symbolbild: (c) bittedankeschön -
stock.adobe.com
Im Fokus steht dabei ein
Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt:
Klimaanpassung im Alltag. Denn auch kleine
Flächen können einen Beitrag leisten, um Städte
lebenswerter zu machen. „Begrünte Außenräume wie
Balkone schaffen nicht nur eine angenehme,
kühlende Umgebung im Sommer, sondern bieten auch
einen Lebensraum für Insekten und ermöglichen
es, einige essbare Pflanzen selbst vor dem
Wohnzimmerfenster anzubauen. Sie sind ein
Freiraum, den wir nutzen sollten“, erklärt Merle
Gemke, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve.
Der Wettbewerb startet am 1. Mai und
läuft bis zum 1. September 2026. Wer teilnehmen
möchte, füllt ein Bewerbungsformular aus, reicht
mindestens ein Foto des eigenen Balkons ein und
erläutert kurz, wie die Themen Klimaanpassung,
Artenvielfalt und essbares Grün umgesetzt
wurden. Teilnahmeberechtigt sind alle
Kleverinnen und Klever mit Balkon, Loggia,
begehbarer Dachterrasse oder französischem
Balkon.
Nach einer Vorauswahl durch eine
Jury aus der Stadtverwaltung entscheidet die
Bürgerschaft über die Gewinnerinnen und
Gewinner. Dazu wird es Bürgerinnen und Bürgern
zum Ende des Wettbewerbs möglich sein, über das
Beteiligungsportal der Stadt Kleve für ihre
Favoriten abzustimmen.
Die besten
Beiträge werden mit Geldpreisen ausgezeichnet:
Für den ersten Platz winken 500 Euro, für den
zweiten Platz 250 Euro und für den dritten Platz
150 Euro. Weitere Informationen sowie das
Anmeldeformular stellt die Stadt Kleve online
unter www.kleve.de/balkonwettbewerb
bereit.

Bei Fragen können sich Interessierte per E-Mail
an umwelt@kleve.de
oder telefonisch unter 02821/84-408 an die
Stadtverwaltung wenden. Die Arbeit der
Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve wird im
Rahmen des Aktionsprogrammes Natürlicher
Klimaschutz gefördert.
Moers:
Vom Bauzaun zur Bühne: Innenstadtentwicklung
live erleben Tiefe Gruben, Bauzäune
und mittendrin ein Hauch von Festival: Am
Samstag, 9. Mai, dem bundesweiten ‚Tag der
Städtebauförderung‘, zeigt Moers, wie spannend
Stadtentwicklung sein kann.

So eine Kinderbaustelle steht am 9. Mai auch
bereit. (Foto: Stadt + Handel)
Am
Pumpeneck gibt es zwischen 11 und 16 Uhr nicht
nur viele Infos, sondern der Platz wird zum
lebendigen Treffpunkt – mit Aktionen für Kinder,
Musik und Snacks. Es wird sichtbar, wie sich die
Innenstadt Schritt für Schritt verändert – und
wohin die Reise beim großen Innenstadtumbau geht
– passend zum Motto des Tages ‚Lebendige Orte –
starke Gemeinschaften‘.
In Moers wird
das ganz konkret: Neue Aufenthaltsqualität,
moderne Infrastruktur und öffentliche Räume
entstehen. Organisiert wird der Aktionstag von
der Stadt in Zusammenarbeit mit Enni. Zuschauen,
Mitmachen, entspannte Atmosphäre Im Mittelpunkt
steht in diesem Jahr die Baustelle in der
Fieselstraße. Seit Anfang 2026 laufen dort
umfangreiche Arbeiten zwischen Haagstraße und
Neustraße – ein wichtiger Baustein für die
Zukunft der Innenstadt.
Zum Aktionstag
wird die Baustelle geöffnet und erlebbar
gemacht: Bei geführten Rundgängen zu jeder
vollen Stunde gibt es spannende Einblicke in die
laufenden Arbeiten und die Planungen. Doch nicht
nur Zuschauen ist gefragt – Mitmachen
ausdrücklich erwünscht: Geführte
Baustellenrundgänge bieten einen Blick hinter
die Kulissen.
Eine Kinderbaustelle
lädt junge Entdeckerinnen und Entdecker zum
Ausprobieren ein. Am Stand der
Quartiersarchitekten gibt es Infos rund um das
Hof- und Fassadenprogramm. Dazu sorgen Snacks
und Musik vom Moerser Singer-Songwriter Noah
Warwel für eine entspannte Atmosphäre mitten im
Geschehen.
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck: Beratung zum
Ehrenamt am 6. Mai 2026 Vieles
würde heutzutage ohne Ehrenamt nicht
funktionieren. Besonders in den Stadtteilen
Meerbeck und Hochstraß leisten ehrenamtlich
Tätige wichtige Arbeit. Die Freiwilligenzentrale
der Grafschafter Diakonie informiert am
Mittwoch, 6. Mai, von 10 bis 12 Uhr im
Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b,
über verschiedene Möglichkeiten, sich mit
bürgerschaftlichem Engagement einzubringen.
Interessierte, die eine Idee oder einen
Vorschlag für ein Projekt haben, sind herzlich
eingeladen, sich an diesem Tag beraten zu
lassen. Rückfragen sind telefonisch beim
Stadtteilbüro unter 0 28 41 / 201-530 und per
E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.
Neue Fotoausstellung der 1.
Fotogemeinschaft „Objektiv“ Dinslaken in
Stadtbibliothek zu sehen
Zu sehen sind von links nach
rechts: Dr. Tagrid Yousef, Dirk Schneidewind und
Axel Wolff von der Fotogemeinschaft, Silke
Burkhardt (Stadtbibliothek), Constanze Palotz
(Leiterin Stadtbibliothek).

von links: Dr. Tagrid Yousef, Dirk Schneidewind
und Axel Wolff von der Fotogemeinschaft, Silke
Burkhardt (Stadtbibliothek), Constanze Palotz
(Leiterin Stadtbibliothek) - Foto C
Fotogemeinschaft.
Die halbjährlich
wechselnden Ausstellungen der Fotogemeinschaft
tragen zur lebendigen und abwechslungsreichen
Gestaltung der Bibliotheksräume bei und
bereichern das kulturelle Angebot. Unter dem
Titel „Wege und Gassen“ präsentiert die 1.
Fotogemeinschaft „Objektiv“ Dinslaken e.V. nun
ihre aktuelle Ausstellung in der Stadtbibliothek
Dinslaken.
Insgesamt 34 Fotografien
zeigen Wege in ihren unterschiedlichsten
Ausprägungen, von urbanen Gassen bis hin zu
abenteuerlichen Pfaden in der Natur. Im
Mittelpunkt der Ausstellung stehen Wege und
Gassen in Stadt und Natur, die aus
unterschiedlichen Blickwinkeln fotografisch
eingefangen wurden. Die Fotografien reichen von
urbanen Szenen bis hin zu ruhigen
Landschaftsaufnahmen, die durch Weite und
natürliche Linienführungen geprägt sind.
So entsteht ein abwechslungsreicher
Rundgang, der die Besucherinnen und Besucher auf
eine visuelle Reise mitnimmt. Zur Eröffnung der
Ausstellung am vergangenen Donnerstag,
23.04.2026, begrüßte die Kulturdezernentin Dr.
Tagrid Yousef die Fotogemeinschaft und würdigte
in einer kurzen Ansprache das Engagement des
Vereins sowie die Bedeutung solcher
Kooperationen.
„Für uns als Bibliothek
bedeutet diese Zusammenarbeit weit mehr als nur
eine wechselnde Wandgestaltung. Sie ist eine
echte kulturelle Bereicherung und ein lebendiger
Beitrag zum kulturellen Leben unserer Stadt“, so
die Kulturdezernentin. Die Veranstaltung fand im
Kreis der Fotogemeinschaft als geschlossene
Eröffnung statt. Die Ausstellung ist ab sofort
während der regulären Öffnungszeiten der
Stadtbibliothek zugänglich. Die Fotografien sind
im Lesecafé, im Computerraum sowie im
Treppenhaus zu sehen.
Dinslaken: Neuwahl der Seniorenvertretung am 29.
April 2026 Die Mitglieder der neu
gewählten Seniorenvertretung mit dem
Geschäftsbereichsleiter für Jugend und Soziales,
Holger Mrosek (1. vl.) und der Sozialdezernentin
Dr. Tagrid Yousef (2. vl.). Am 29. April 2026
kamen 30 Delegierte zusammen, um aus ihrer Mitte
die neue Seniorenvertretung zu wählen.
Gewählt wurden: Gerda Schäfer, Gisbert
Tinnefeld, Alexander Lazarevic, Beate Baßfeld,
Barbara Muhr, Ekkehard Hoch, Monika Fischer,
Klaus Blümel, Siegfried Christophel, Werner
Steinbring, Hans-Michael Zons, Dr. Rainer
Holzborn und Emil Osthold. Die neue
Seniorenvertretung setzt sich aus elf bereits
erfahrenen Mitgliedern sowie zwei neu gewählten
Personen zusammen.

Die Mitglieder der neu gewählten
Seniorenvertretung mit dem
Geschäftsbereichsleiter für Jugend und Soziales,
Holger Mrosek (1. vl.) und der Sozialdezernentin
Dr. Tagrid Yousef (2. vl.).
In der
konstituierenden Sitzung am 2. Juni 2026 um
17:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stadthauses
werden der Vorstand gewählt und die Entsendungen
in die Fachausschüsse abgestimmt. Die
Seniorenvertretung setzt sich für die Belange
älterer Menschen in der Stadt ein und bringt
deren Perspektiven in die politischen Gremien
ein.
Darüber hinaus steht sie älteren
Bürger*innen beratend und unterstützend zur
Seite. Mit ihrem Engagement leistet die
Seniorenvertretung einen wichtigen Beitrag zu
einer lebenswerten und seniorenfreundlichen
Stadt.
Digitale
Berufsorientierung bringt Schulen, Jugendliche
und Unternehmen zusammen Neuer
Ausbildungskompass startet erstmals im
Niederrhein Kreis Wesel Auch im
Kreis Wesel stellt der Fachkräftemangel viele
Unternehmen vor wachsende Herausforderungen.
Gleichzeitig fällt es Jugendlichen oft schwer,
den passenden Einstieg ins Berufsleben zu
finden. Mit dem von der EntwicklungsAgentur
Wirtschaft (EAW Kreis Wesel) herausgegebenen
„Ausbildungskompass Niederrhein Kreis Wesel
2026“ startet nun ein neues Angebot, das beide
Seiten systematisch zusammenbringt.
Der
Ausbildungskompass verknüpft ein gedrucktes
Magazin mit einer digitalen Plattform und
begleitet den Berufsorientierungsprozess von der
ersten Orientierung über Praktika bis hin zur
Bewerbung. Das Magazin wird an weiterführende
Schulen im Kreis verteilt und kann ebenso wie
die digitale Plattform im Unterricht eingesetzt
werden. Schülerinnen und Schüler erhalten einen
strukturierten Überblick über regionale
Ausbildungsberufe und Betrieb, können Praktika
finden und sich direkt online bewerben.
Lehrkräfte nutzen das Angebot zur Unterstützung
der Berufsorientierung und behalten den
Entwicklungsstand ihrer Klassen im Blick. Für
Unternehmen eröffnet der Ausbildungskompass neue
Möglichkeiten zur Fachkräftesicherung.
Ausbildungs- und Praktikumsangebote werden
frühzeitig dort sichtbar, wo
Berufsentscheidungen entstehen – in Schulen und
im digitalen Umfeld.
Eine Matching-Funktion
unterstützt dabei, geeignete Bewerberinnen und
Bewerber gezielt anzusprechen. Das Konzept ist
bereits erprobt: In Bayern wird der
Ausbildungskompass seit Jahren nahezu
flächendeckend eingesetzt. Mit dem Start im
Kreis Wesel erfolgt nun die erste Umsetzung
außerhalb Bayerns. Die Koordination übernimmt
die EAW gemeinsam mit Schulen, Unternehmen und
weiteren Partnern in der Region.
„Mit dem
Ausbildungskompass schaffen wir eine
strukturierte Verbindung zwischen Schulen und
regionalen Ausbildungsbetrieben. Jugendliche
erhalten Orientierung, Unternehmen kommen
frühzeitig mit potenziellen Auszubildenen in
Kontakt und Lehrkräfte bekommen ein Tool an die
Hand, mit dem sie die Berufsorientierung ihrer
Schülerinnen und Schüler bequem dokumentieren
und steuern können – ein wichtiger Beitrag zur
Fachkräftesicherung im Niederrhein Kreis Wesel“,
sagt Dr. Jan Frederik Graff, Leiter des
Unternehmensservice der EAW.
Unternehmen können
sich ab sofort anmelden. In kostenfreien
Online-Infoterminen werden alle digitalen
Funktionen und Tools des Ausbildungskompasses
vorgestellt. In rund 45 Minuten erhalten
interessierte Unternehmen einen kompakten
Überblick und können Fragen direkt klären.
Weitere Informationen, Anmeldung für Unternehmen
sowie Termine für die Infoveranstaltungen gibt
es unter www.ausbildungskompass.de/kreis-wesel.

Importpreise im
März 2026: +2,3 % gegenüber März 2025 Stärkster
Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im
Vorjahresvergleich seit Dezember 2022
Importpreise März 2026 +2,3 % zum
Vorjahresmonat +3,6 % zum Vormonat
Exportpreise März 2026 +1,5 % zum
Vorjahresmonat +1,1 % zum Vormonat
Die Importpreise
waren im März 2026 um 2,3 % höher als im März
2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber
dem Vorjahresmonat seit Februar 2025 (+3,6 %
gegenüber Februar 2024). Im Februar 2026 und
Januar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber
den Vorjahresmonaten jeweils bei -2,3 % gelegen.
Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, stiegen die
Einfuhrpreise im März 2026 gegenüber Februar
2026 um 3,6 %. Einen stärkeren Anstieg im
Vormonatsvergleich hatte es zuletzt im März 2022
gegeben (+5,4 % gegenüber Februar 2022), als die
Importpreise für Energie nach dem russischen
Angriff auf die Ukraine sprunghaft gestiegen
waren.

Die Exportpreise
waren im März 2026 um 1,5 % höher als im März
2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber
dem Vorjahresmonat seit März 2025 (+2,0 %
gegenüber März 2024). Im Februar 2026 hatte die
Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat
bei -0,1 % gelegen, im Januar 2026 bei +0,2 %.
Gegenüber Februar 2026 stiegen die Ausfuhrpreise
um 1,1 %. Zuletzt waren sie im August 2022
stärker gegenüber dem Vormonat gestiegen (+1,6 %
gegenüber Juli 2022).
Hohe Preisanstiege
für importierte Vorleistungsgüter und Energie im
Zuge des Iran-Kriegs Den größten Einfluss auf
die Gesamtentwicklung der Importpreise im März
2026 gegenüber März 2025 hatte der Anstieg der
Preise für Vorleistungsgüter mit +4,1 % (+1,2 %
gegenüber Februar 2026) und für Energie mit
+13,2 % (+33,6 % gegenüber Februar 2026).
Stärker gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen
waren die Einfuhrpreise für Energie zuletzt im
Dezember 2022 (+16,7 % gegenüber Dezember 2021).
Im Vormonatsvergleich stiegen die Importpreise
für Energie im März 2026 sogar stärker als je
zuvor seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995.
Bei den Vorleistungsgütern waren
insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren
Halbzeug mit +25,8 % deutlich teurer als im
Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren
Halbzeug mit +58,4 %. Auch die Preise für
importierte Düngemittel und
Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen
von März 2025 (+7,8 %). Hier handelt es sich um
Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im
Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im
Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen
(+10,1 %).
Noch stärker wirkte sich der
Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl- und
Mineralölpreise im Vorjahres- und im
Vormonatsvergleich aus. Im Vorjahresvergleich
konnte der Preisrückgang bei Erdgas (-8,6 %) und
Steinkohle (-1,5 %) die Preissteigerungen bei
Mineralölerzeugnissen (+41,6 %) und Erdöl (+24,6
%) nicht ausgleichen. Auch Strom war im
Vorjahresvergleich teurer (+4,4 %). Im
Vormonatsvergleich gegenüber Februar 2026 wurden
alle Energieträger teurer: Mineralölerzeugnisse
um 48,6 % (darunter insbesondere
Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +94,7 %),
Erdöl um 45,9 %, Erdgas um 19,6 %, Steinkohle um
8,5 % und elektrischer Strom um 2,9 %.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen
die Importpreise im März 2026 gegenüber dem
Vorjahresmonat um 1,0 % (+0,8 % gegenüber
Februar 2026). Lässt man nur Erdöl und
Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der
Importpreisindex 0,6 % über dem Stand von März
2025 (+1,4 % gegenüber Februar 2026).
Auch importierte Investitionsgüter waren im
Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und
zwar um 0,6 % gegenüber März 2025 und um 0,5 %
gegenüber Februar 2026. Bei importierten
landwirtschaftlichen Gütern und Konsumgütern
Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr, aber
Preissteigerungen gegenüber dem Vormonat
Importierte landwirtschaftliche Güter waren im
März 2026 im Durchschnitt um 6,2 % billiger als
im Vorjahresmonat (+1,2 % gegenüber Februar
2026). Die Preise für Rohkakao lagen 57,8 %
unter denen von März 2025 und 19,4 % unter denen
von Februar 2026. Rohkaffeeimporte waren 14,4 %
preiswerter als vor einem Jahr und 2,5 %
preiswerter als im Vormonat.
Lebende
Schweine waren mit -8,7 % ebenfalls günstiger
als im März 2025, wurden aber mit +26,7 % im
Vormonatsvergleich deutlich teurer. Für
importiertes Getreide wurde im März 2026
ebenfalls weniger bezahlt als im März 2025 (-7,5
%), es kostete aber 0,5 % mehr als im Februar
2026. Dagegen waren insbesondere Tomaten im
Vorjahres- wie auch im Vormonatsvergleich
deutlich teurer (+18,4 % gegenüber März 2025 und
+31,6 % gegenüber Februar 2026).
Importierte Konsumgüter (Ge- und
Verbrauchsgüter) waren im März 2026 um 1,9 %
preiswerter als im Vorjahr (+0,7 % gegenüber
Februar 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter
lagen 1,1 % unter denen des Vorjahresmonats
(+0,8 % gegenüber Februar 2026), Verbrauchsgüter
waren im Vorjahresvergleich 2,1 % billiger (+0,7
% gegenüber Februar 2026).
Für
Nahrungsmittel allgemein musste 4,3 % weniger
bezahlt werden als im März 2025 (+0,4 %
gegenüber Februar 2026). Preisrückgänge gab es
unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und
Kakaoöl (-55,9 %), Frucht- und Gemüsesäften
(-28,4 %), Milch und Milcherzeugnissen (-14,4 %)
sowie Schweinefleisch (-8,1 %). Teurer als im
März 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse
(+44,1 %), Rindfleisch (+15,3 %) und Kaffee
(geröstet oder entkoffeiniert) mit +11,8 %.
Vorleistungsgüter mit größtem Einfluss auf
Anstieg der Exportpreise im Vorjahresvergleich
Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der
Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres
hohen Anteils am Gesamtindex den größten
Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die
Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt
2,2 % über denen von März 2025 und 0,7 % über
denen von Februar 2026. Bei Investitionsgütern
lag das Preisniveau 1,1 % über dem von März 2025
(+0,3 % gegenüber Februar 2026). Zusammen decken
beide Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten
Waren ab.
Auch bei den Ausfuhrpreisen
waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu
spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um
9,4 % über denen von März 2025 und um 25,7 %
über denen von Februar 2026. Wie bei der Einfuhr
konnte der Rückgang der Erdgaspreise um 15,4 %
(aber +11,9 % gegenüber Februar 2026) die
Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen
(+36,4 % gegenüber März 2025 und +44,1 %
gegenüber Februar 2026) nicht ausgleichen.
Darunter waren Exporte von
Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 94,4 % teurer
als im Vorjahr und 103,9 % teurer als im
Vormonat.
Landwirtschaftliche Güter
wurden 5,9 % preiswerter exportiert als im
Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen
die Preise hier aber um 1,7 %.
Auch
Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) waren
preiswerter als im März 2025 (-0,3 % gegenüber
März 2025, aber +0,3 % gegenüber Februar 2026).
Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 %
unter dem Preisniveau von März 2025 lagen (+0,3
% gegenüber Februar 2026), waren die Preise für
Gebrauchsgüter 1,5 % höher als im Vorjahresmonat
(0,0 % gegenüber Februar 2026). Bei den
exportierten Verbrauchsgütern fielen
insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-4,8
% gegenüber März 2025, aber +0,2 % gegenüber
Februar 2026).
Hier waren unter anderem
die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter,
Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -37,1 %
deutlich niedriger als im März 2025 (-8,4 %
gegenüber Februar 2026). Auch Milch und
Milcherzeugnisse waren mit -12,1 % im
Durchschnitt deutlich billiger als vor einem
Jahr (+0,2 % gegenüber Februar 2026), darunter
besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch
mit -41,9 % gegenüber März 2025 (+2,3 %
gegenüber Februar 2026).
Dagegen wurde
unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt,
zu 22,3 % höheren Preisen exportiert als im März
2025 (+4,5 % gegenüber Februar 2026).
Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne
Steuern und Zölle Berechnungsgrundlage für
die Indizes der Außenhandelspreise sind
ausschließlich die in Verträgen vereinbarten
Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren
aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins
Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen
demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.
NRW: Durchschnittlich besuchen 23,9
Schülerinnen und Schüler eine Grundschulklasse
* Klassengröße an Grundschulen auf
Ebene der Städte und Gemeinden schwankt im
Mittel zwischen 19,0 und 26,4 Kindern *
Gesamtschulen und Gymnasien haben
durchschnittlich die größten Klassen * 12,7
Schülerinnen und Schüler je
Vollzeitlehrereinheit an den allgemeinbildenden
Schulen
Im aktuellen
Schuljahr 2025/26 besuchen 728.650 Schülerinnen
und Schüler eine Grundschule in
Nordrhein-Westfalen. Diese Schülerinnen und
Schüler verteilen sich auf 30.460
Grundschulklassen. Wie das Statistische
Landesamt mitteilt, besuchen damit
durchschnittlich 23,9 Schülerinnen und Schüler
eine Grundschulklasse. Diese sogenannte
Klassenfrequenz an Grundschulen ist genauso hoch
wie die Klassenfrequenz an den
allgemeinbildenden Schulen in NRW zusammen.

Durchschnittlich kleinste
Grundschulklassen in Hallenberg – größte in
Weeze Mit durchschnittlich
19,0 Schülerinnen und Schülern in den
Grundschulklassen ist die Klassenfrequenz auf
Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden
in Hallenberg im Hochsauerlandkreis am
niedrigsten. Es folgen Büren im Kreis Paderborn
mit 19,6 und Kall im Kreis Euskirchen mit 19,8
Kindern je Klasse.
Die landesweit
größten Klassen an Grundschulen gibt es in Weeze
im Kreis Kleve mit durchschnittlich 26,4
Schülerinnen und Schülern, gefolgt von
Moers im Kreis Wesel und Schalksmühle
im Märkischen Kreis mit jeweils 26,2
Schülerinnen und Schülern und Kaarst im
Rhein-Kreis Neuss mit 26,1 Kindern.
Unter den kreisfreien Städten gibt es in Köln,
Bonn, Münster und Bielefeld durchschnittlich die
kleinsten Klassen an Grundschulen. Diese 4
Städte sind die einzigen kreisfreien Städte, die
unter dem landesweiten Durchschnitt von 23,9
liegen. Die restlichen 18 kreisfreien Städte
weisen eine höhere Klassenfrequenz als der
landesweite Durchschnitt auf. Die größten
Grundschulklassen gibt es in Essen mit
durchschnittlich 26,0 Kindern pro
Grundschulklasse gefolgt von Mönchengladbach mit
25,9 und Herne mit 25,7.
Höchste
Klassenfrequenz an Gesamtschulen und Gymnasien
Auf Landesebene sind zwischen den einzelnen
allgemeinbildenden Schulformen Unterschiede
hinsichtlich der Klassenfrequenz zu beobachten.
Die höchste Klassenfrequenz gibt es an den
Gesamtschulen und den Gymnasien. Hier besuchen
durchschnittlich 27,1 Schülerinnen und Schüler
eine Klasse. An der Schulform Förderschule
Realschule/Gymnasium sind die Klassen mit
durchschnittlich 11,2 Schülerinnen und Schülern
am kleinsten.
NRW: Bauproduktion
im Februar um 6,2 % gesunken *
NRW-Bauproduktion im Hochbau um 8,8 % und im
Tiefbau um 3,3 % gesunken * Rückgänge der
Bauproduktion in allen Bausparten des Hoch- und
Tiefbaus * Anstieg im Februar 2026 um 12,2 %
gegenüber dem Monatsergebnis 2019
Die Produktion im
nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im
Februar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um
6,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das
Statistische Landesamt mitteilt, war die
Produktion im Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um
3,3 % niedriger als im Februar 2025.

Im Bereich des Hochbaus ermittelten die
Statistiker für Februar 2026 in sämtlichen
Bausparten eine rückläufige Entwicklung der
Bauproduktion: Den stärksten Rückgang gegenüber
dem Vorjahresmonat erzielte der öffentliche
Hochbau (–17,3 %), gefolgt vom Wohnungsbau
(–-11,4 %) und dem gewerblichen und
industriellen Hochbau (– 4,4 %).

Innerhalb des Tiefbaus konnten im
Februar 2026 ebenfalls durchweg negative
Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen
Bausparten beobachtet werden: Im Straßenbau war
ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem
vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren
(–2,4 %).
Im gewerblichen und
industriellen Tiefbau (–3,7 %) sowie im
sonstigen öffentlichen Tiefbau (–3,7 %) war die
Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Februar
2025. Für Februar 2026 ermittelten die
Statistiker im Vergleich zum entsprechenden
Monatsergebnis des Jahres 2019 einen
kalender-/preisbereinigten Anstieg der
Bauproduktion im Bauhauptgewerbe (+12,2 %).
Sowohl im Hochbau
(+2,1 %) als auch im Tiefbau (+24,5 %) lag die
Bauproduktion über dem Niveau von Februar 2019.
Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für
die ersten zwei Monate des Jahres 2026 war um
5,2 % niedriger als in der entsprechenden
Vergleichsperiode 2025.
Moers: Wissbegierige
Schülerinnen und Schüler besuchten
Bürgermeisterin Einen spannenden
Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung und
der Bürgermeisterin erhielten die Schülerinnen
und Schüler der Klasse 5c des Gymnasiums
Adolfinum. Sie waren am Freitag, 24. April, mit
ihrem Lehrer Karsten Verhoeven zu Besuch im
Rathaus.

Foto: pst
Im Rahmen eines Schulprojekts
interviewten sie Bürgermeisterin Julia Zupancic
und nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter
die Kulissen der Kommunalpolitik und der
Stadtverwaltung zu werfen. Interessiert waren
die Jungen und Mädchen unter anderem an der
Arbeit des Rates, der Zukunft des
Finanzamtsgebäudes oder an Baustellen in der
Stadt.
Zuerst empfing die
Bürgermeisterin die Klasse in ihrem Büro. Dort
konnten die Kinder erleben, wo ein Großteil der
täglichen Arbeit des Stadtoberhaupts stattfindet
und wie vielfältig die Aufgaben an der Spitze
einer Stadtverwaltung sind. Im Anschluss ging es
gemeinsam in den Ratssaal. Neben Aufgaben rund
um ihr Amt interessierten sich die Kinder auch
für persönliche Themen von Bürgermeisterin
Zupancic.
Moers: Museum und
Altes Landratsamt haben am 1. Mai geöffnet
Am Feiertag 1. Mai (Freitag) hat
die Stadtverwaltung Moers geschlossen. Dazu
zählen auch das Stadtarchiv, die Bibliothek mit
ihren Zweigstellen, die vhs Moers –
Kamp-Lintfort, die Moerser Musikschule und die
Sozialraumteams des Jugendamtes. Das
Grafschafter Museum (Kastell 9) und das Alte
Landratsamt haben am 1. Mai von 11 bis 18 Uhr
geöffnet.
Moers:
Hauptausschuss tagt Haushaltsfragen
und der Stellenplan sind die wichtigsten Themen
im Hauptausschuss am Mittwoch, 6. Mai.
Beschlüsse zum Haushalt und zum
Haushaltssicherungskonzept stehen allerdings
erst am 12. Mai auf der Tagesordnung. Die
Sitzungen beginnen jeweils um 16 Uhr im Ratssaal
des Rathauses.
DMB-Vorstand
Tenbieg zum Haushalt 2027: „Eckwerte sind
falsche Weichenstellung für den Mittelstand“
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB)
sieht in den beschlossenen Eckwerten zum
Bundeshaushalt 2027 einen falschen Kurs für den
Mittelstand. Statt steigender Ausgaben und
weiterer Schulden wären konsequente Einsparungen
und mehr Haushaltsdisziplin notwendig gewesen.
Marc S. Tenbieg, geschäftsführender
Vorstand des DMB, erklärt dazu: „Der Rahmen für
den Haushalt 2027 ist eine gänzlich falsche
Weichenstellung: Statt konsequenter Einsparungen
und Haushaltsdisziplin plant die Bundesregierung
steigende Ausgaben und weitere Schulden. Die
Koalition müsste stattdessen dringend
haushaltspolitische Freiräume schaffen, damit
der Mittelstand investieren und Arbeitsplätze
sichern kann.
Nur so können wir
Steuereinnahmen langfristig sichern und unseren
Wohlstand bewahren. Die angekündigten
Einsparungen, beispielsweise im
Gesundheitssystem, schließen die Haushaltslücken
nicht einmal ansatzweise. Vielmehr werden die
angespannte konjunkturelle Lage und der
demografische Wandel ohne ein ausreichend
erkennbares strategisches Konzept ignoriert.
Deutschland braucht mehr denn je
weitreichende Strukturreformen statt eines
Festhaltens am Status quo. Ziel muss es sein,
den in massive Bedrängnis geratenen Mittelstand
vor hohen Kosten und weiterer Unsicherheit zu
schützen. Allein mit schuldenfinanzierten
Investitionen wird die wirtschaftliche Erholung
nicht gelingen.“
 
Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform
der Gesetzlichen Krankenversicherung
 
Sehr geehrter Frau
Bundesministerin, wir wenden uns heute mit
großer Dringlichkeit an Sie – als Vorstand der
KV Nordrhein, als Stimme von mehr als 24.000
Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen
und Psychotherapeuten in Nordrhein und als
Verantwortliche für die ambulante
Gesundheitsversorgung von 9,5 Millionen Menschen
in unserer Region.
Die aktuellen
Reformvorhaben zur Finanzierung der gesetzlichen
Krankenversicherung bedrohen nicht nur die
wirtschaftliche Grundlage unserer Mitglieder –
sie gefährden die ambulante Versorgung in ihrer
Gesamtheit. Wir sind der Überzeugung: Wenn diese
Reformen so umgesetzt werden, zahlen wir einen
Preis, den zukünftige Generationen nicht mehr
werden zurückzahlen können.
Weniger
Termine – längere Wartezeiten Die Vergütung
von Vermittlungsfällen hat in Nordrhein zu mehr
Terminen geführt: 2,3 Millionen pro Jahr seit
2021. Diese Termine wird es zukünftig nicht mehr
geben! Mit der geplanten Abschaffung der vollen
Vergütung für Vermittlungsfälle ist das Ende der
Terminservicestelle (TSS) besiegelt.
Das
ist keine Übertreibung – es ist eine
rechnerische Gewissheit. Dabei zeigen unsere
Zahlen eindrücklich: Die Nachfrage nach
vermittelten Arztterminen steigt kontinuierlich.
Allein in 2025 haben über 250.000 Patientinnen
und Patienten hier schnell und bedarfsorientiert
einen Termin vermittelt bekommen.
Bei
gedeckelter Vergütung gibt es keinen Grund mehr
für einen Praxis, zusätzliche Termine an die TSS
zu melden. Denn sie bekommen dadurch weniger
Geld für mehr Leistung. Damit wächst der Druck
auf die Versorgung nachhaltig. Wartezeiten
verlängern sich bereits heute drastisch.
Insgesamt warten über 100.000 Patienten derzeit
in Nordrhein auf einen verfügbaren Termin in der
TSS.
Wenn den ambulanten Praxen diese
Steuerungslogik aus den Händen genommen wird,
ist eine bedarfsgerechte Versorgung nicht
möglich. Es ist davon auszugehen, dass
Krankenkassen aus Marketinggründen in den
selektivvertraglichen Wettbewerb um den gesunden
Versicherten massiv einsteigen werden.
Erfahrene Ärzte gehen früher und dort wo sie
dringend gebraucht werden Derzeit sind in
Nordrhein 2.884 Haus- und Fachärztinnen und
-ärzte sowie Psychotherapeutinnen und
Psychotherapeuten über 65 Jahre alt. Viele von
ihnen arbeiten weiter – aus Pflichtbewusstsein,
aus Engagement, aus Liebe zum Beruf. Doch diese
intrinsische Motivation hat Grenzen.
Wenn wirtschaftliche Planungssicherheit fehlt,
wenn Reformen Vertragsärztinnen und
Vertragsärzte als Kostenfaktor behandeln und
nicht als systemtragende Partner, werden diese
erfahrenen Kolleginnen und Kollegen ihren
Versorgungsauftrag zurückgeben.
Wir
gehen davon aus, dass dieser Effekt die
Versorgungslage in Nordrhein erheblich zuspitzen
wird, denn die betroffenen Ärztinnen und Ärzte
Ü65 betreuen über 2,8 Millionen Patienten im
Quartal! Sie werden unter diesen Umständen keine
Praxisnachfolger mehr finden. Es handelt sich
nicht um eine Warnung – es ist eine Prognose auf
der Grundlage beobachtbarer Entwicklungen.
Ein fatales Signal an den medizinischen
Nachwuchs Die KV Nordrhein investiert gezielt
in die Nachwuchsgewinnung – durch Kampagnen,
Eigeneinrichtungen und digitale Angebote wie
Praxis4Future. Doch diese Bemühungen greifen
nur, wenn die politischen Rahmenbedingungen
stimmen.
Die geplante Reform untergräbt
genau das: Sie deckelt Wachstumspotenziale und
entzieht damit angehenden Niedergelassenen die
wirtschaftliche Planungssicherheit, die für eine
verantwortungsvolle Entscheidung zur
Selbstständigkeit unerlässlich ist. So verliert
die Niederlassung als Lebensmodell an
Attraktivität – nicht aus mangelndem Willen des
Nachwuchses, sondern wegen fehlender politischer
Anreize.
Arbeitsplätze in Gefahr Rund
100.000 Praxen in Deutschland sind zugleich
Arbeitgeber. Hinter jeder Praxis stehen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren
Arbeitsplätze von wirtschaftlicher Stabilität
abhängen. Wenn Praxen schließen, sind das keine
abstrakten Zahlen – das sind Entlassungen!
Gemessen am drohenden Praxisverlust und
einem durchschnittlichen MFA-Gehalt von rund
50.000 Euro müssten allein in Nordrhein rund
5.000 MFA-Stellen eingespart werden – bundesweit
wären das bis zu 50.000 Stellen. Jede zweite
Praxis wäre gezwungen, Personal zu entlassen.
Das sind keine abstrakten Zahlen – das sind
Entlassungen, die Praxen schwächen und die
Versorgung weiter verschlechtern.
Konkret sind vor allem die Facharztgruppen
betroffen, die für hohe Versorgungskontinuität
durch TSS-Terminmeldung gesorgt haben. Dies
betrifft beispielhaft:
Kardiologie: - 17%
der Vergütung | über 72.000 € je Arzt HNO: -
13 % der Vergütung | über 41.000 € je Arzt
Neurologie und Nervenheilkunde: -10% der
Vergütung | über 38.000 € je Arzt Chirurgie
und Orthopädie: -10% der Vergütung | über 34.000
€ je Arzt Radiologie: - 6,5 % der Vergütung |
über 36.000 € je Arzt
Ambulantisierung
wird torpediert Die Krankenhausreform setzt
auf Ambulantisierung – zu Recht. Doch dieser Weg
kann nur gelingen, wenn die ambulante Versorgung
stark, stabil und ausreichend finanziert ist.
Die aktuellen Sparmaßnahmen höhlen genau diese
Grundlage aus. Stattdessen entstehen
Fehlanreize: Kurzzeitpauschalen bieten
Krankenhäusern eine Fluchttür, um ambulante
Leistungen zu Krankenhauskonditionen abzurechnen
– ohne dass die Qualität oder Effizienz steigt.
Ambulantisierung wird damit zur einseitigen
Umverteilung, nicht zur strukturellen
Verbesserung.
AOP-Leistungen werden
drastisch begrenzt: Politisch und auch aus
Versorgungssicht sind mehr ambulante Operation
gewollt, aber genau dies wird hier unterlaufen.
Eine rein ökonomische festgelegte
Mengenbegrenzung - nicht medizinisch begründbar
– wird zu weniger ambulanten Operationen und
damit zu mehr stationären Aufnahmen führen. Das
ist ein klarer Vorteil für die teurere
Versorgungsebene.
Die Finanzierung auf
dem Prüfstand – eine Richtigstellung Die
Finanzkommission ist einer falschen Prämisse
aufgesessen: der Behauptung der Krankenkassen,
es gebe eine Überzahlung im ambulanten Sektor.
Diese Behauptung hält einer fachlichen Prüfung
nicht stand. Die Kostensteigerungen im System
sind keine Folge teurer gewordener
Einzelleistungen – sie sind das Ergebnis von
mehr Leistung für mehr Menschen mit komplexeren
Erkrankungen.
Das ist Angebot und
Nachfrage, nicht Ineffizienz. Wer diesen
Unterschied nicht macht, trifft keine
sachgerechten Entscheidungen. Obgleich bereits
im System Rabatte durch Budgets beziffert sind,
wird nun zusätzlich die extrabudgetäre Vergütung
(EGV) gedeckelt.
Durch diese
Mengenbegrenzung werden wir weitere Leistungen
nicht bezahlt bekommen. Das wird besonders
drastisch, da Ankerpunkt die Leistungsmenge aus
2025 ist. Steigender medizinische Bedarf sowie
demografische Entwicklung fixieren wir. Das ist
Rationierung ohne Perspektive und zeigt
deutlich, wie der Staat mit einer älter
werdenden und immer kränker werdenden
Bevölkerung in der medizinischen Versorgung
plant.
Die Folgen für Versicherte sind
konkret: Weniger Termine für besonders
vulnerable Gruppen: Psychotherapie, Onkologie,
Hausbesuche in Pflegeheimen und häusliche
Palliativversorgung werden durch starre
Mengenkontingente eingeschränkt. Ein starres
Mengenkontingent für schwerkranke
Krebspatientinnen und -patienten würde faktisch
Behandlungsplätze deckeln.
Da diese
Leistungen ausschließlich bei medizinischer
Indikation erbracht werden, entsteht ein
Versorgungsstau: notwendige Therapien werden
verschoben oder können nicht begonnen werden.
Das gefährdet Gesundheit und Prognose der
Betroffenen. Längere Wartezeiten: Bis zu
einer Million = 11% weniger GKV-Fälle pro
Jahr–über 100.000 Personen warten bereits jetzt
auf einen Termin.
Schlechtere Betreuung
chronisch Kranker: Diabetes,
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und COPD erfordern
engmaschige Kontrolle – Budgetgrenzen schränken
diese ein. Weniger Impfangebote: Praxen
können präventive Leistungen nicht mehr
wirtschaftlich erbringen – Impfquoten sinken.
Druck auf Notaufnahmen: Wer keinen ambulanten
Termin bekommt, weicht auf teurere
Krankenhausstrukturen aus – mehr
Krankenhausaufnahmen, weniger ambulante Fälle.
Wer das nicht kommuniziert, hält die
Versicherten in einer falschen
Erwartungshaltung.
Unsere Forderung
Unterstützen Sie die Versorgung der Menschen in
NRW: Das Reformvorhaben zur GKV-Finanzierung
darf in dieser Form nicht umgesetzt werden. Es
wird längere Wartezeiten und schlechter
Versorgung zur Folge haben.
Noch mehr
unbezahlte Leistungen sind in diesem System
nicht zu verkraften. Weitere Kontingentierung
werden die Versicherten mit weniger Versorgung
deutlich spüren.
Wir stehen für diesen
Dialog zur Verfügung – jederzeit und mit starkem
Gestaltungswillen.
Mit freundlichen
Grüßen

Dr. med. Frank Bergmann (Vorstandsvorsitzender),
Dr. med. Carsten König, M. san.
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben
Stellungnahme der unparteiischen Mitglieder des G-BA zum
Referentenentwurf des BMG: Gesetz zur Stabilisierung der
Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz)(PDF 344,61 kB)
Einladung zum Miteinander: Digitales
Portal verbindet die Lourdesfreunde weltweit
Kevelaer:
Eine Wallfahrt nach Lourdes ist mehr als eine
Reise – es ist das Erlebnis einer großen,
weltweiten Gemeinschaft. Um diesen Zusammenhalt
zu stärken und den Zugang zu Informationen so
einfach wie möglich zu gestalten, laden die
„Lourdesfreunde Rhein-Maas und weltweit“ dazu
ein, ihr aktuelles Informationsportal als
gemeinsamen Wegweiser zu nutzen.
Die
Brücke zu den offiziellen Angeboten Die
Webseite lourdesfreunderheinmaasundweltweit.com versteht
sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden
Vereinen, sondern als unterstützende Brücke.
„Wir möchten die großartige Arbeit der
offiziellen Stellen sichtbar machen und den
Menschen helfen, den direkten Weg zur Anmeldung
und Beratung zu finden“, so die Initiative.
Gerade im Hinblick auf den
kommenden Sonderzug (27. Mai bis 3. Juni
2026) und die feierliche Lourdesfeier im Kölner
Dom (25. Oktober 2026)bietet das Portal eine
herzliche Einladung zur Information. Menschliche
Nähe und klare Orientierung In der sensiblen
Planung einer Krankenfahrt sind Vertrauen und
kurze Wege entscheidend.
Die Webseite
bündelt daher ganz bewusst die Kontakte zu den
verantwortlichen Fachleuten: Offizielle
Koordination: Ein direkter Verweis auf die
Lourdeskommissarin Barbara Schneider sichert die
professionelle Anmeldung. Praktische
Erfahrung: Die Vorstellung der erfahrenen
Teamleitungen des
Malteser-Lourdes-Krankendienstes schafft
Vertrauen durch Gesichter und Namen.
Persönlicher Kontakt: Die Seite bietet Raum für
das direkte Gespräch und Telefonate, um
individuelle Sorgen im Vorfeld abzubauen.
Gemeinsam für den Sonderzug Ein besonderes
Anliegen ist den Lourdesfreunden der Erhalt der
Sonderzug-Tradition. Das Portal lädt alle
Interessierten ein, sich über die Vorzüge dieses
„rollenden Krankenhauses“ zu informieren, das
seit Jahrzehnten Maßstäbe in der Betreuung
Schwerstkranker setzt.
 „Wir
laden jeden ein, Teil dieser Pilgerfamilie zu
werden – ob als Pilger, Helfer oder
Unterstützer. Unsere Seite ist das offene
Fenster zu dieser Welt.“ Alle Termine,
Hintergründe und Ansprechpartner finden Sie
unter:
lourdesfreunderheinmaasundweltweit.com

NRW-Inflationsrate
liegt im April 2026 bei 2,7 %
* Kraftstoffpreise
gegenüber April 2025 um 22,7 % gestiegen *
Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich
um 0,7 % * Preisrückgänge gab es u.a. bei
Speisefetten/-ölen (–16,3 %)
Die
Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen
als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum
Vorjahresmonat – liegt im April 2026 bei 2,7 %.
Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg
der Preisindex gegenüber dem Vormonat (März
2026) um 0,4 %. Der Verbraucherpreisindex unter
Ausschluss der Preisentwicklung bei
Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als
Kerninflation bezeichnet – ist zwischen April
2025 und April 2026 um 2,2 % gestiegen.

Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise
stiegen durchschnittlich um 22,7 % Zwischen
April 2025 und April 2026 sind
die Energiepreise insgesamt um 9,3 % gestiegen.
Besonders preissteigernd waren erneut, u. a. vor
dem Hintergrund der aktuellen Lage im Nahen
Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von 22,7 %.
Darunter verteuerte sich Dieselkraftstoff um
36,1 % und Benzin um 18,8 %.
Im Bereich
der Haushaltsenergien stiegen die Preise für
Heizöl um 27,3 % und Fernwärme um 2,0 %.
Günstiger als im Vorjahresmonat waren Strom
(−2,9 %) und Gas (−1,0 %). Die Preise
für Nahrungsmittel stiegen um 0,7 %. Dabei
verteuerten sich insbesondere Fisch, Fischwaren
und Meeresfrüchte um 4,1 %, Fleisch und
Fleischwaren um 3,8 % und Obst um 3,4 %. Die
Preise für Speisefette-/öle sanken
durchschnittlich um 16,3 %.
Molkereiprodukte und Eier wurden um 3,1 %
günstiger. Bei Dienstleistungen wurden
Preissteigerungen u. a. für Übernachtungen
(+8,4 %), Dienstleistung sozialer Einrichtungen
(+6,9 %) und Kulturdienstleistungen (+4,1 %)
ermittelt. Vormonatsvergleich: Preise für
Tomaten gestiegen, Gurken wurden günstiger
Zwischen März 2026 und April 2026 verteuerten
sich die Preise für Tomaten um 17,7 %,
zubereitetes Hackfleisch um 5,2 % und Kopf- oder
Eisbergsalat um 4,6 %.
Gurken (−25,5 %),
Erdnüsse, Studentenfutter oder Ähnliches
(−3,0 %) und Sekt, Prosecco oder Champagner
(−2,9 %) wurden im April 2026 günstiger
angeboten als im März 2026. Die Preise für
Kraftstoffe stiegen um durchschnittlich 0,5 %.
Dabei war Dieselkraftstoff 1,2 % und Benzin
0,1 % teurer.
NRW: Erteilte Baugenehmigungen
stiegen 2025 um 6,8 % an
* Jedoch wurden 8.836 Baugenehmigungen weniger
erteilt als vor 10 Jahren * Zahl der
Baugenehmigungen für Wohnungen stieg auf +10,7 %
* Baugenehmigungsquote in NRW liegt bei 24,9
Im Jahr 2025 erteilten die
nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt
27.222 Baugenehmigungen, das waren 6,8 % bzw.
1.729 Baugenehmigungen mehr als im Jahr 2024 und
damit der erste Zuwachs nach drei Jahren mit
Rückgängen in Folge. Wie das Statistische
Landesamt anhand endgültiger
Ergebnisse mitteilt, wurden damit im vergangenen
Jahr jedoch 24,5 % bzw. 8.836 Baugenehmigungen
weniger erteilt als noch vor 10 Jahren (2015).
Zurückzuführen ist dieser Rückgang vor
allem auf die Wohnneubauten – hierfür wurden im
10-Jahres-Vergleich 48,7 % weniger
Baugenehmigungen erteilt – 2025 wurden 10.358
neue Wohngebäude genehmigt – 2015 waren es noch
20.203.

Zuwachs bei Baugenehmigungen für Wohnungen
2025 wurden insgesamt
44.905 Wohnungen genehmigt. Das waren 4.351 bzw.
10,7 % mehr als im Jahr 2024. Dabei stieg die
Zahl der genehmigten Wohnungen in neu
errichteten Wohngebäuden mit drei und mehr
Wohnungen um 4,8 % (+1.128 Wohnungen) auf 24.555
und bei Ein- und Zweifamilienhäusern um 16,6 %
(+1.310 Wohnungen) auf 9.191 Wohnungen.
Durch den Bau von Wohnheimen sollen 2.272
Wohnungen entstehen (Vorjahr: 1.414 Wohnungen)
und in neuen Nichtwohngebäuden wurden 731
Wohnungen genehmigt (2024: 811 Wohnungen). Als
Nichtwohngebäude werden gemischt genutzte
Gebäude erfasst, die überwiegend nicht
Wohnzwecken dienen.
Die Zahl der
genehmigten Wohnungen, die durch Um- oder
Ausbauten an bereits bestehenden
Gebäuden entstehen sollen, liegt bei 8.156
Wohnungen und damit um 16,2 % über dem Wert des
Vorjahres (7.021).
Baugenehmigungsquote
differiert deutlich in den Kreisen und
kreisfreien Städten Für das Jahr 2025
ermittelte das Statistische Landesamt
eine Baugenehmigungsquote von 24,9 für
Nordrhein-Westfalen – im Jahr 2015 lag diese
Quote noch bei 31,6. Die Baugenehmigungsquote
bezieht die Zahl der genehmigen Wohnungen auf je
10.000 Einwohner/-innen.

Die höchsten Genehmigungsquoten wiesen 2025
die Stadt Münster (56,9), der Kreis
Steinfurt (49,8) sowie die
Stadt Düsseldorf (48,6) auf. Die niedrigsten
Quoten ergaben sich für die kreisfreien
Städte Bottrop (6,8), Remscheid (7,1)
und Hagen (7,8).
Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr
2025 durchschnittlich 45,00 Euro
• Arbeitskosten je
Arbeitsstunde in Deutschland um 3,6 % höher als
im Vorjahr • EU-weit höchste Arbeitskosten
in Luxemburg, niedrigste in Bulgarien •
Arbeitsstunde in Deutschland 2025 im Vergleich
zu 2020 um 22,3 % teurer, Abstand des
Arbeitskostenniveaus zum EU-Durchschnitt fast
unverändert
Unternehmen des
Produzierenden Gewerbes und des
Dienstleistungsbereichs in Deutschland haben im
Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro für eine
geleistete Arbeitsstunde gezahlt. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
zahlten deutsche Arbeitgeber im Jahr 2025
gemessen am Durchschnitt der Europäischen Union
(EU) von 34,90 Euro rund 29 % mehr für eine
Stunde Arbeit.
Im Vergleich zum Vorjahr
stiegen die Arbeitskosten je geleisteter
Arbeitsstunde in Deutschland um 3,6 % (2024:
43,50 Euro je geleisteter Arbeitsstunde), damit
war der Anstieg geringer als im EU-weiten
Durchschnitt (+4,1 %). Im aktuellen
EU-Durchschnitt sind die Arbeitskosten für
Belgien nicht einberechnet, da für Belgien zum
jetzigen Zeitpunkt noch keine Ergebnisse
vorliegen.

Arbeitsstunde kostet in Luxemburg
durchschnittlich 56,80 Euro, in Bulgarien 12,00
Euro Die Arbeitskosten je geleisteter Stunde
fallen in der EU sehr unterschiedlich aus. Die
höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde
wurden im Jahr 2025 nach den bisher vorliegenden
Ergebnissen in Luxemburg (56,80 Euro), Dänemark
(51,70 Euro) und den Niederlanden (47,90 Euro)
gezahlt.
Allerdings hatte Belgien, für
das noch keine Ergebnisse für 2025 vorliegen, in
dieser Rangfolge im Vorjahr anstelle der
Niederlande auf Platz 3 gelegen. Die Länder mit
den EU-weit niedrigsten Arbeitskosten im Jahr
2025 waren Ungarn (15,20 Euro), Rumänien
(13,60 Euro) und Bulgarien (12,00 Euro).

Quelle
Statistisches Bundesamt
Die
höchsten prozentualen Anstiege der Arbeitskosten
waren 2025 in Bulgarien (+13,1 %), Kroatien
(+11,6 %) und Polen (+10,5 %) zu verzeichnen. Am
schwächsten waren die Erhöhungen in Frankreich
(+2,0 %), Dänemark (+3,0 %) und Italien
(+3,2 %). In Malta sanken die Arbeitskosten im
Vergleich zum Vorjahr sogar leicht (-0,5 %).
Arbeitskosten im Fünfjahresvergleich in
allen Wirtschaftsabschnitten gestiegen
Verglichen mit dem Jahr 2020 sind die
Arbeitskosten in Deutschland in allen
Wirtschaftsabschnitten um mindestens 14 %
gestiegen. In den Bereichen Erbringung
freiberuflicher, wissenschaftlicher und
technischer Dienstleistungen, Erbringung
sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen
sowie im Gastgewerbe erhöhten sich die
Arbeitskosten sogar um mehr als 30 %.
Im
gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt betrug der
Anstieg im Fünfjahresvergleich 22,3 %. In
Relation zu den Arbeitskosten im EU-Durchschnitt
veränderte sich die Situation 2025 im Vergleich
zu 2020 jedoch kaum: Die Arbeitskosten in
Deutschland lagen mit 30 % (2020)
beziehungsweise 29 % (2025) annähernd
gleichbleibend über dem EU-Durchschnittswert.
Gewerbewesen der Stadt Kleve:
Service aktuell eingeschränkt
Aufgrund von technischen Störungen in der
eingesetzten Fachsoftware stehen die
Dienstleistungen der Stadt Kleve im Bereich
Gewerbewesen derzeit nur eingeschränkt zur
Verfügung. Ursache ist ein Update der Software,
das am vergangenen Wochenende durch das
Rechenzentrum eingespielt wurde und seither
Störungen im Betrieb der Anwendung verursacht.

Stadtverwaltung
Kleve
Aktuell sind insbesondere
folgende Serviceleistungen des Fachbereichs
Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt
Kleve nicht oder nur stark eingeschränkt
nutzbar:
Entgegennahme und Bearbeitung
von Gewerbemeldungen Auskünfte aus dem
Gewerberegister Bearbeitung von Anträgen auf
Erteilung eines Gewerbezentralregisterauszugs
(GZR)
Gemeinsam mit dem Softwareanbieter
wird bereits intensiv an einer schnellen Lösung
gearbeitet. Unterdessen bittet die Stadt Kleve
um Verständnis für die derzeitigen
Einschränkungen. Sobald die Störung behoben ist,
informiert die Stadt Kleve darüber.
Moers: Ausschuss berät über Erweiterung der
Adolf-Reichwein-Grundschule Die
Erweiterung der Adolf-Reichwein-Grundschule ist
Thema im Ausschuss für Bauen, Wirtschaft, Wohnen
und Liegenschaften am Montag, 4. Mai. Die
Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal des
Rathauses, Rathausplatz 1, statt.
Die
Schule soll 3-zügig erweitert werden. Dies
umfasst den Bau von vier multifunktionalen,
barrierefrei nutzbaren Ganztagsräumen, zwei
Differenzierungsräumen sowie den Bau einer
Mensa, die auch als Forum und Aula
multifunktional genutzt werden kann.
In
der Sitzung geht es konkret um die Vorplanung
des Projekts. Der Grundsatzbeschluss zur
Erweiterung ist bereits gefasst worden. Die
komplette Tagesordnung mit allen Informationen
ist im Ratsinformationssystem zu
finden.
360threesixty-Contest:
Skatepark Moers im Ausnahmezustand
Spektakuläre Tricks, beste
Stimmung und Sonne pur: Der große
‚360threesixty‘-Contest im Skate- und Bikepark
am Sonntag, 26. April, war ein perfektes Event.
Schon zur Eröffnung füllten sich Plaza und Park,
im Laufe des Tages war die Anlage zeitweise
proppevoll.

(Fotos: pst)
Hunderte Besucherinnen und
Besucher verfolgten die Runs der etwa 60
Teilnehmenden in den Disziplinen Skateboard,
Scooter, Aggressive Inline und Bike Airbag Jump.
Kreative Lines, saubere Tricks und jede Menge
Mut im ‚1 Run – 1 Minute – 1 Chance‘-Modus –
Szene und Zuschauer bekamen genau das, was sie
sich erhofft hatten.
Besonders
erfreulich: Neben einigen erfahrenen Sportlern
war überwiegend der Nachwuchs dabei – auch viele
‚locals‘, die den Skatepark sehr gut kennen. Die
Jüngsten waren 6 Jahre alt. ‚360threesixty‘ war
eine gemeinsame Veranstaltung des städtischen
Kinder- und Jugendbüros und der Streetbox der
Caritas Moers-Xanten.
Viele
Einrichtungen der offenen Kinder- und
Jugendarbeit beteiligten sich mit Aktionen auf
der Plaza und machten das Event zu einem
lebendigen Treffpunkt. Unterstützt wurde der
Contest von erfahrenen Partnern und Profi-Jurys
aus den jeweiligen Sportarten. Die Sparkasse am
Niederrhein ermöglichte attraktive Preisgelder
für die Siegerinnen und Sieger.
Tag der offenen Tür am neuen
Feuerwehrgerätehaus Materborn Der
Löschzug Materborn freut sich darauf, der
Öffentlichkeit sein neues Zuhause zu
präsentieren. Wo zum Spatenstich im Oktober 2024
noch eine große Baugrube klaffte, ist inzwischen
ein moderner Neubau entstanden: Das
Feuerwehrgerätehaus an der Kapellenstraße ist
fertig und konnte bereits vom Löschzug Materborn
bezogen werden.

Der Löschzug Materborn freut sich darauf, der
Öffentlichkeit sein neues Zuhause zu
präsentieren.
Am Samstag, 9. Mai 2026,
lädt der Löschzug von 13:00 bis 17:00 Uhr alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Tag
der offenen Tür ein, um die neuen Räumlichkeiten
zu präsentieren. Kleves Bürgermeister Markus
Dahmen wird gegen 15:00 Uhr die Schlüssel zum
Gebäude symbolisch an die Leitung der
Freiwilligen Feuerwehr sowie an den Löschzug
Materborn übergeben und das Gebäude damit
offiziell einweihen.
Musikalisch rahmt
der Spielmannszug Reichswalde die
Schlüsselübergabe ein. Für das leibliche Wohl
aller Besucherinnen und Besucher wird während
der Feierlichkeiten selbstverständlich
gesorgt. Die Kameradinnen und Kameraden des
Löschzugs Materborn freuen sich schon darauf,
ihr neues Gebäude allen Interessierten zu
präsentieren, und sind stolz darauf, dass es
wieder an der Stelle steht, wo es hingehört:
mitten im Herzen Materborns.
Übrigens:
Mit der Fertigstellung des Gebäudes kehrt auch
das von vielen vermisste Brunnenfest auf das
Gelände zurück. Wie gewohnt findet es am letzten
Freitag der Sommerferien statt, in diesem Jahr
am 28. August 2026.
vhs
Moers – Kamp-Lintfort: Geheimnissen des Waldes
auf der Spur Wälder haben immer
etwas Geheimnisvolles und Magisches. Diese
Besonderheiten aufzuspüren, dazu bietet die vhs
Moers – Kamp-Lintfort am Sonntag, 10. Mai,
Gelegenheit.
Ab 15 Uhr können
Interessierte bei der geführten Wanderung ‚Den
Geheimnissen des Waldes auf der Spur‘ das
Ökosystem Wald neu entdecken. Start für die
Erkundung ist der Wanderparkplatz Kamper Wald
gegenüber Kloster Kamp in Kamp-Lintfort. Die
Expedition findet auch bei Regen statt – außer
bei Starkregen, Gewitter und Sturm.
Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk werden
empfohlen. Eine vorherige Anmeldung für die
Wanderung ist erforderlich und telefonisch unter
0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.
Moers: Kompakte Stadtführung
mittags am 5. Mai erleben Am
Dienstag, 5. Mai, ab 11.30 Uhr ist die erste
Runde der Spaziergänge unter dem Titel
‚Kurz-Geschichte(n) am Mittag‘ mit Gästeführerin
Eva-Maria Eifert zu erleben. Start ist am
Gänsebrunnen Ecke Friedrichstraße/Kirchstraße.
An früheren Standorten der alten Stadttore
können die Teilnehmenden Interessantes über die
Moerser Stadtgeschichte erfahren.
Viele
historische Entwicklungen laufen dort zusammen.
An dem Mittag steht das ehemalige Kirchtor im
Fokus. Die kompakte Stadtführung dauert rund 45
Minuten und eignet sich deshalb besonders für
eine vorgezogene Mittagspause. Die Teilnahme an
der Führung kostet 6 Euro pro Person.
Verbindliche Anmeldungen sind in der Stadt- und
Touristinformation von Moers Marketing möglich:
Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.
Radtourismus im Niederrhein
Kreis Wesel: Neue Touren mit der
Knotenpunktkarte entdecken Die
EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des Kreis
Wesel lädt alle Radfahrenden ein, die
vielfältigen Fahrradrouten der Region zu
entdecken. Ob Kurztrip oder ausgedehnte Tages-
oder Mehrtagestour, im Niederrhein Kreis Wesel
ist für alle etwas dabei. Die
Knotenpunktfaltkarte bietet eine einfache,
flexible Orientierung und ermöglicht
individuelle Streckenführungen zwischen den gut
ausgeschilderten Knotenpunkten.
Radfahrende können eigene Touren auf den über
800 Kilometer langen Radwegen zusammenstellen,
Entfernungen und Schwierigkeit flexibel wählen
und Orte von Interesse entlang der Strecke
ansteuern. Die Karte eignet sich besonders für
alle, die die Region entspannt auf zwei Rädern
erkunden möchten. Die Faltkarte ist kostenlos
erhältlich und kann an der Information im
Kreishaus sowie bei den kreisangehörigen
Kommunen abgeholt werden.
„Für
Mehrtagestouren im Niederrhein Kreis Wesel
bieten sich die radfreundlichen Unterkünfte mit
einer Bett + Bike Zertifizierung besonders an.
Die Unterkünfte ermöglichen sichere
Abstellmöglichkeiten und haben oft
Serviceangebote wie Gepäcktransport und
Reparatursets im Angebot. So lässt sich die
Region bequem über mehrere Tage hinweg erleben“,
so Lukas Hähnel, Leiter der EAW.
Der
Niederrhein Kreis Wesel macht bereits jetzt auf
den Raderlebnistag Niederrhein am Sonntag, 5.
Juli 2026, aufmerksam, der am gesamten
Niederrhein stattfindet. An diesem Tag bieten
kreisangehörige Kommunen im Kreis Wesel
vielfältige Erlebnisrouten, bunte
Rahmenprogramme vor Ort und zahlreiche Genuss-
und Erlebnisstationen entlang der Routen an.
Informationen zu geführten Touren, Treff- und
Programmpunkten folgen rechtzeitig.
Der
Kreis Wesel freut sich auf zahlreiche
Radfahrende und wünscht allen Radlerinnen und
Radlern eine sichere und erlebnisreiche Saison
auf den Radwegen der Region. Weitere
Informationen zu den Themen Tourismus,
radfreundliche Übernachtungsbetriebe und
Radfahren gibt es auch auf unserer
Internetseite www.kreis-wesel.de/tourismus und
unter www.bettundbike.de.
Bundesinnenministerium: Lebenserfahrung für den
Bevölkerungsschutz aktivieren - Sonderpreis der
Helfenden Hand 2026 für die Einbindung
Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben
Das Ausscheiden aus
dem Beruf bedeutet für viele nicht nur den Start
in einen langersehnten ruhigeren
Lebensabschnitt. Es eröffnet auch Freiraum für
ehrenamtliches Engagement. Der
Bevölkerungsschutz bietet dafür interessante und
für die Allgemeinheit hoch relevante
Möglichkeiten.

Ehrenamt Sonderpreis
Daher lobt das
Bundesministerium des Innern (BMI) im Rahmen des
BMI-Förderpreises Helfende Hand in diesem Jahr
einen Sonderpreis für Projekte zur Einbindung
Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben aus.
Ehrenamtlich Engagierte aus dem
Bevölkerungsschutz, Organisationen und
Unternehmen oder auch Einzelpersonen können sich
bis zum 30. Juni 2026 bewerben und 9.000 EUR
Preisgeld zur Unterstützung ihrer Arbeit
gewinnen. Mit der Helfenden Hand zeichnet das
BMI in enger Zusammenarbeit mit den Hilfs- und
Einsatzorganisationen jährlich die besten Ideen,
Konzepte und Projekte aus dem ehrenamtlichen
Bevölkerungsschutz aus.
Der Sonderpreis
soll die gezielte Ansprache und Integration
Älterer thematisieren und Vorbilder bekannt
machen, an denen sich andere Träger und
Organisationen orientieren können. So
herausfordernd die demografische Entwicklung in
Deutschland ist, kann der Bevölkerungsschutz von
den Vielen profitieren, die Jahrzehnte an
Lebens- und Berufserfahrung gesammelt haben und
diese nun in den Dienst der guten Sache stellen
oder sich nach dem Berufsleben verstärkt ihrem
Ehrenamt widmen wollen.
Denn längst
nicht alle Tätigkeiten in den
Blaulichtorganisationen erfordern jugendliche
Fitness – auch in Logistik, Ausbildung,
Brandschutzerziehung, Einsatznachsorge oder
Verwaltung gibt es viel zu tun. Menschen im
Ruhestand bringen soziale und berufliche
Kompetenzen sowie den Erfahrungsschatz vieler
Lebensjahre ein. Sie profitieren zugleich von
neuen sozialen Beziehungen und der Pflege
bestehender – ein wichtiger Faktor für einen
gelingenden Start ins Leben nach dem
Arbeitsleben.
Der Jury-Vorsitzende Dr.
Tobias Plate, zugleich zuständiger
Referatsleiter im Bundesinnenministerium,
erläutert die Motivation der Jury für diesen
Sonderpreis: „Eine älter werdende Gesellschaft
ist auf mehr mitmenschliches Engagement
angewiesen – kann aber auch auf ein größeres
Potenzial kompetenter und motivierter
Ehrenamtler zurückgreifen. Wir suchen Projekte,
die diese Chance nutzen und helfen, ältere
Menschen besser in den ehrenamtlichen
Bevölkerungsschutz zu integrieren.“
Die
erfolgreiche Einbindung Älterer ins Ehrenamt
hilft beiden Seiten: den Organisationen mit
ihrem großen Bedarf an Ehrenamtlichen ebenso wie
den Ruheständlerinnen und Ruheständlern mit
einer sinnstiftenden Aufgabe in den Reihen des
Bevölkerungsschutzes. Bis zum 30. Juni 2026
können Bewerbungen für den BMI-Förderpreis unter
www.helfende-hand-foerderpreis.de eingereicht
werden. Neuigkeiten rund um die Helfende Hand
gibt es auch auf Facebook und Instagram.
Wesel: „Ranzen her!“ - Gut erhaltene
Schulranzen für einen fairen Schulstart
Schulstart ohne Sorgen – für jedes Kind: Mit der
Aktion „Ranzen her!“ sammelt das DRK gut
erhaltene Schulranzen, um Familien mit kleinem
Budget konkret zu unterstützen. Jetzt spenden,
Chancen schenken und gemeinsam für einen fairen
Start ins Schulleben sorgen. Der Schulstart darf
keine Frage des Geldbeutels sein. Doch für viele
Familien ist genau das Realität.
Der DRK
Kreisverband Niederrhein e. V. setzt deshalb ein
klares Zeichen und startet die Aktion „Ranzen
her!“: Vom 04. Mai bis 18. Mai 2026 werden gut
erhaltene Schulranzen gesammelt, um Kinder aus
Familien mit kleinem Budget gezielt zu
unterstützen. Abgegeben werden können die
Spenden im Rotkreuz-Shop „Kreuz&Quer“ in der
Apollopassage, Wesel (Montag bis Samstag,
10:00–13:00 Uhr) sowie im DRK-Zentrum,
Handwerkerstraße 5, Wesel (Mo. bis Do. von 08:00
– 16:00 Uhr, Fr. 08:00 - 13:00 Uhr).

„Jan Höpfner, Präsident des DRK Kreisverbandes
Niederrhein, und Sandra Diehr, Teamleitung
Kreuz&Quer, stellen die Aktion „Ranzen her!“ vor
und rufen zur Spende gut erhaltener Schulranzen
auf.“
Ab dem 19. Mai 2026 können Familien
die Schulranzen zu den Öffnungszeiten (Mo. – Mi.
& Fr. – Sa. von 10:00 – 13:00 Uhr, Do. von 15:00
– 17:00 Uhr) im Rotkreuz-Shop „Kreuz&Quer“
abholen. Die Ausgabe erfolgt gegen eine
Schutzgebühr von 5 Euro oder kostenlos mit einem
entsprechenden Gutschein, der unter anderem bei
der Tafel Wesel erhältlich ist. Mit der Aktion
übernimmt das Deutsche Rote Kreuz bewusst
Verantwortung vor Ort – für Familien, für Kinder
und für mehr Chancengleichheit.
„Gerade
Kinder sollten mit Freude und ohne Sorgen in
ihre Schulzeit starten können – unabhängig vom
Geldbeutel der Eltern“, sagt Jan Höpfner,
Präsident des DRK Kreisverbandes Niederrhein e.
V. „Mit ‚Ranzen her!‘ zeigen wir, dass wir als
DRK an der Seite der Menschen stehen und konkret
helfen, wo Unterstützung gebraucht wird.“
Auch Sandra Diehr, Teamleitung des
Rotkreuz-Shops „Kreuz&Quer“, kennt die Situation
vieler Familien aus eigener Erfahrung: „Ich bin
selbst Mutter von zwei Söhnen und weiß, wie
wichtig ein eigener Schulranzen für Kinder ist.
Gleichzeitig sehe ich jeden Tag bei uns im Shop,
wie sehr steigende Kosten Familien belasten.
Umso mehr freut es mich, dass wir mit dieser
Aktion ganz konkret helfen können – und ich
hoffe, dass viele Menschen die Gelegenheit
nutzen, etwas Gutes weiterzugeben.“
Der
Rotkreuz-Shop „Kreuz&Quer“ steht seit Jahren für
soziale Unterstützung im Alltag und bietet gut
erhaltene (Kinder-)Kleidung zu kleinen Preisen
an. Die Schulranzenaktion knüpft daran an und
verbindet Hilfe mit Nachhaltigkeit: Was für die
einen nicht mehr gebraucht wird, kann für andere
ein wertvoller Neuanfang sein. Mit jeder Spende
ist mehr verbunden als ein Gegenstand: Sie zeigt
Zusammenhalt, schafft neue Chancen und gibt
Kindern einen Schulstart mit Zuversicht.

Dinslaken: Meldeportal für Nester der
Asiatischen Hornisse – Imker-Einsatzteams helfen
vor Ort
In einer Pressemitteilug vom 24.04.2026
informiert der Kreis Wesel: Die Asiatische
Hornisse (Vespa velutina) breitet sich auch im
Kreis Wesel weiter aus. Um die Ausbreitung
bestmöglich zu bremsen, hat der Kreistag in
seiner Sitzung am 18. Dezember 2025 finanzielle
Mittel in Höhe von 20.000 Euro bereitgestellt.
Mit dem Geld wird die Beschaffung von
Geräten zur Nestbekämpfung bezuschusst, um den
Kreisimkerverband und lokale Imkerinnen und
Imker in ehrenamtlichen Einsatzteams zu
unterstützen, die Nester vor Ort fachgerecht zu
entfernen. Bei einer Informationsveranstaltung
des Kreises wurden die Einsatzteams für die
kreisangehörigen Kommunen zusammengestellt.
Dort wurde auch ein Lanzensystem zur
Nestbekämpfung vorgestellt, das der
Kreisimkerverband beschaffen und den
Bekämpfungsteams zur Verfügung stellen will.
Dieses Gerät ermöglicht eine gezielte,
fachgerechte Tötung der Hornissen und Entfernung
von Nestern unter Schutzmaßnahmen. Der Kreis hat
zudem ein digitales Meldeportal eingerichtet.
Unter dem Link https://beteiligung.nrw.de/portal/kw/beteiligung/themen/1024580 können
ab sofort Bürgerinnen und Bürger adressenscharf
Neststandorte melden, Fotos zur Identifizierung
hochladen und den Status ihrer Meldung
nachverfolgen.

Wichtig: Die Bekämpfung einzelner Hornissen ist
nicht erforderlich. Bitte melden Sie daher
ausschließlich Nester, nicht einzelne Tiere.
Meldungen zu einzelnen Tieren werden nicht
bearbeitet. Die eingehenden Meldungen aus dem
Portal werden an die örtlichen Einsatzteams
weitergeleitet, damit zeitnah die Tierart
identifiziert und das Nest gegebenenfalls
fachgerecht entfernt werden kann.
Die
Imkerinnen und Imker arbeiten dabei eng mit der
Unteren Naturschutzbehörde zusammen. Der Kreis
Wesel unterstützt die Imkerinnen und Imker bei
der Koordination der Bekämpfungsmaßnahmen. Um
Verwechslungen mit der geschützten heimischen
Hornisse auszuschließen, bittet die Untere
Naturschutzbehörde dringend, keine
Nestentfernungen in Eigenregie vorzunehmen.
Die Asiatische Hornisse kann bei
Neststörungen sehr aggressiv reagieren und
stellt dann – insbesondere mit zunehmender
Nestgröße - für Laien ein erhebliches
Gefährdungsrisiko dar. Daher sollten nur
zertifizierte Schädlingsbekämpferinnen und
-bekämpfer oder die qualifizierten
Imker-Einsatzteams mit entsprechender
Schutzausrüstung eine Beseitigung vornehmen.
Eine Beseitigung kann ohne eine behördliche
Genehmigung erfolgen. Die Person, in deren
Eigentum sich das vom Nest betroffenen
Grundstück befindet, bleibt für die Beseitigung
von Nestern sowie für die anfallenden Kosten
verantwortlich. Sie können eine fachkundige
Person Ihrer Wahl mit der Beseitigung des Nestes
beauftragen oder den Standort des Nestes im
digitalen Meldeportal angeben.
Eine
Kostenerstattung für die Beseitigung eines
Nestes durch den Kreis Wesel erfolgt nicht. Es
wird empfohlen, Kontakt zur Gebäudeversicherung
aufzunehmen, häufig können die entstandenen
Kosten hier geltend gemacht werden.
15 Jahre Thoraxchirurgie am Krankenhaus
Bethanien Moers Minimalinvasive
Spitzenmedizin und interdisziplinäre
Zusammenarbeit für Patient:innen aus der
gesamten Region Erkrankungen der Lunge und
des Brustkorbs gehören zu den häufigsten und
zugleich komplexesten Krankheitsbildern in der
modernen Medizin. Dazu zählen insbesondere
Lungenkrebs, Metastasen in der Lunge, das
Lungenemphysem, Erkrankungen des Rippenfells
(Pleura) sowie Veränderungen im Brustkorb. Für
viele dieser Diagnosen ist eine operative
Therapie ein entscheidender Baustein – zunehmend
minimalinvasiv und schonend für die
Patient:innen.
Am Krankenhaus Bethanien
Moers werden diese Eingriffe seit mittlerweile
15 Jahren in einer eigenständigen Klinik für
Thoraxchirurgie durchgeführt. Das Haus feiert
damit ein besonderes Jubiläum: Seit der Gründung
im April 2011 hat sich die Abteilung unter der
Leitung von Chefarzt Dr. Thomas Krbek zu einem
der führenden Standorte in Deutschland
entwickelt.
Vom Kooperationsmodell zur
eigenständigen Klinik Die Wurzeln der
Thoraxchirurgie am Bethanien reichen bis ins
Jahr 2008 zurück. Damals entstand auf Initiative
regionaler Partner eine Kooperation, bei der
zunächst einmal pro Woche thoraxchirurgische
Eingriffe in Moers durchgeführt wurden. Aufgrund
der steigenden Nachfrage wurde das Angebot rasch
ausgebaut. „Aus einem OP-Tag pro Woche wurden
schnell drei“, erinnert sich Dr. Krbek. „Die
enge Zusammenarbeit mit der pneumologischen
Klinik, insbesondere in der Vorbereitung und
Betreuung der Patientinnen und Patienten, war
von Anfang an der Schlüssel zum Erfolg.“
Bereits nach wenigen Jahren war das
Patientenaufkommen so hoch, dass alle
Voraussetzungen für eine Zertifizierung erfüllt
waren – mit Ausnahme einer formalen
Abteilungsstruktur. Diese wurde 2011 geschaffen:
Der Stiftungsrat ermöglichte die Gründung einer
eigenständigen Klinik für Thoraxchirurgie unter
der Leitung von Dr. Krbek.
Seitdem ist
die Klinik stetig gewachsen. Noch im
Gründungsjahr wurde das ärztliche Team
erweitert, in den Folgejahren kamen weitere
erfahrene Fachärzte hinzu. Parallel dazu
entwickelte sich die Thoraxchirurgie fachlich
und strukturell weiter. Heute zählt die Klinik
zu den zehn größten thoraxchirurgischen
Einrichtungen in Deutschland. Jährlich werden
etwa 750 Operationen durchgeführt.
Darunter befinden sich rund 180 anatomische
Lungenresektionen – deutlich mehr als die für
Zertifizierungen geforderten Mindestzahlen. „Ein
besonderer Fokus liegt auf modernen,
minimalinvasiven Verfahren: Rund 90 Prozent
aller Eingriffe erfolgen heute in schonender
Schlüssellochtechnik“, erklärt Dr. Krbek.
Teil eines überregionalen
Lungenkrebszentrums Ein weiterer Meilenstein
war die Zertifizierung im Rahmen eines
Lungenkrebszentrums, die ebenfalls 2011
erfolgte. Gemeinsam mit Kooperationspartnern in
der Region – unter anderem in Essen und Mülheim
– bildet das Bethanien bis heute das
Überregionale Lungenkrebszentrum Nordrhein. „Die
enge Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen und
Standorten ist für die Behandlung von
Lungenkrebspatientinnen und -patienten
entscheidend“, betont Dr. Krbek. „Unser
gemeinsames Ziel ist eine bestmögliche,
individuell abgestimmte Therapie.“
Das
ursprünglich entwickelte Kooperationsmodell gilt
bis heute als wegweisend. Vergleichbare
Strukturen wurden inzwischen auch an anderen
Standorten in Deutschland etabliert. Für das
Krankenhaus Bethanien Moers ist das 15-jährige
Bestehen der Thoraxchirurgie daher nicht nur ein
Anlass zum Feiern, sondern auch ein Beleg für
die erfolgreiche Entwicklung eines medizinischen
Schwerpunkts mit überregionaler Bedeutung.

Das Team der Klinik für Thoraxchirurgie des
Krankenhauses Bethanien feiert sein 15-jähriges
Bestehen.
Netzwerktreffen zur
kulturellen Bildung in Kempen – Akteurinnen und
Akteure gesucht Die kulturelle
Bildung in Kempen weiter stärken, neue Impulse
setzen und bestehende Angebote gemeinsam
weiterentwickeln – das ist das Ziel eines
offenen Netzwerktreffens, zu dem das Kulturamt
sowie das Amt für Kinder, Jugend und Familie der
Stadt Kempen einladen.
In den
vergangenen Jahren ist in Kempen bereits viel in
Bewegung gekommen: Durch die enge Zusammenarbeit
zwischen dem Kulturamt und dem Amt für Kinder,
Jugend und Familie konnten vielfältige Projekte
realisiert werden, die Kinder und Jugendliche
für Kunst und Kultur begeistern und ihnen neue
Zugänge eröffnen. An diese Entwicklungen soll
nun angeknüpft werden. Eingeladen sind alle
Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Kunst,
Kultur, Theater, Musik, kulturelle Bildung sowie
aus Schule und Ganztag, die sich aktiv
einbringen oder vernetzen möchten.
Auch
engagierte Einzelpersonen sowie
kulturinteressierte Jugendliche sind
ausdrücklich willkommen. Das Netzwerktreffen
bietet Raum für Austausch, neue Ideen und
gemeinsame Perspektiven. Neben einem Einblick in
bestehende Projekte stehen insbesondere Fragen
im Mittelpunkt wie: Welche Bedarfe haben Kinder
und Jugendliche? Welche Angebote funktionieren
bereits gut? Wo gibt es noch
Entwicklungspotenzial? Und welche Ideen gibt es
für die Zukunft – insbesondere mit Blick auf den
Ganztag?
Termin: Dienstag, 05. Mai 2026
Uhrzeit: 16:00 bis 18:30 Uhr Ort: Haus für
Familien – Campus, Kempen Ziel ist es, gemeinsam
ein starkes, vernetztes und zukunftsfähiges
Konzept für kulturelle Bildung in Kempen
weiterzuentwickeln – praxisnah und
bedarfsgerecht. Interessierte werden gebeten,
sich vorab anzumelden. Ansprechpartnerin ist
Miriam Pankarz, erreichbar unter
miriam.pankarz@kempen.de.
Trinkwasserbrunnen in Moers bald wieder in
Betrieb Nach der Winterpause gehen
die öffentlichen Trinkwasserbrunnen in Moers
wieder in Betrieb. Am Königlichen Hof, auf dem
Rathausvorplatz und an der Skateanlage im
Freizeitpark steht den Bürgerinnen und Bürgern
ab Mitte Mai wieder kostenfrei frisches
Trinkwasser zur Verfügung.
Die Monteure
der ENNI Energie & Umwelt (ENNI) haben mit der
Installation bereits begonnen. Aktuell stehen
noch die turnusmäßigen Wasserproben an, die
Voraussetzung für die endgültige Freigabe sind.
„Die Sommer werden auch am Niederrhein
spürbar heißer. Gerade mit Blick auf die
kommenden Monate ist es wichtig, dass sich
Menschen im öffentlichen Raum unkompliziert mit
Trinkwasser versorgen können“, betonen
Bürgermeisterin Julia Zupancic und
Enni‑Geschäftsführer Stefan Krämer.
„Ob
beim Stadtbummel, beim Sport oder beim Spielen
im Park – die Brunnen sind ein einfaches, aber
wirkungsvolles Angebot für Aufenthaltsqualität
und einen besseren Hitzeschutz.“ Die
Trinkwasserbrunnen waren im Sommer 2025 erstmals
in Betrieb gegangen und haben sich seitdem als
niedrigschwelliges Angebot im öffentlichen Raum
etabliert.
Besonders an stark
frequentierten Orten werden sie gut angenommen.
Betrieben und gewartet werden die Anlagen von
Enni im Auftrag der Stadt Moers. Die
Trinkwasserqualität wird regelmäßig überprüft
und entspricht den strengen Anforderungen der
Trinkwasserverordnung. Zusätzlich werden die
Brunnen und ihre Standorte wöchentlich
kontrolliert.
„Trinkwasser ist eines der
bestkontrollierten Lebensmittel in Deutschland.
Diese hohe Qualität stellen wir auch bei den
öffentlichen Trinkwasserbrunnen jederzeit
sicher“, so Krämer. Neben dem gesundheitlichen
Nutzen leisten die öffentlichen
Trinkwasserspender auch einen Beitrag zum
Umweltschutz: Wer eine eigene Trinkflasche
dabeihat, kann sie vor Ort auffüllen und auf
Einwegplastikflaschen verzichten.
Stadt Moers und Enni
bitten darum, sorgsam mit dem Angebot umzugehen
und die Brunnen ausschließlich bestimmungsgemäß
zu nutzen – damit sie auch künftig allen zur
Verfügung stehen.
Moers: Auftakt
nach Maß für die 11. Enni‑Laufserie
Im Moerser Schlosspark ist am Samstag die 11.
Enni‑Laufserie erfolgreich gestartet. 225 von
rund 300 angemeldeten Läuferinnen und Läufer
gingen beim ersten von insgesamt vier
Wertungsläufen an den Start und sammelten die
ersten Punkte für die Gesamtwertung.
„Der Auftakt hat eindrucksvoll gezeigt, welchen
Stellenwert die Enni‑Laufserie in der Region
hat“, sagte Enni‑Geschäftsführer Stefan Krämer.
„Viele bekannte Namen, starke Leistungen und
eine tolle Atmosphäre – das macht diese Serie
aus.“
Der Enni-Schlossparklauf
entwickelte sich bei bestem Frühsommer‑Wetter zu
einem großen Laufsport‑Fest. Und schnell war
klar, dass zahlreiche Vorjahressieger auch in
dieser Saison ein Wörtchen um die vorderen
Plätze mitreden wollen. Gewertet wird die Serie
in den Wettbewerben über fünf und zehn
Kilometer, jeweils getrennt nach Frauen und
Männern sowie in den Wertungsklassen Youngster
und Master.
Starker Serienstart über
fünf Kilometer Über die Fünf‑Kilometer‑Distanz
setzte sich bei den Frauen in der
Youngster‑Wertung Vorjahres‑Seriensiegerin
Theresa Müller vom MTV‑Triathlon‑Team durch und
nutzte ihren Heimvorteil im Schlosspark zum
Sieg. In der Master‑Wertung gewann ebenfalls
eine Titelverteidigerin: Claudia Jäkel (TuS 08
Lintorf / Laufsport Jäkel) bestätigte ihre
starke Form aus der Vorsaison.
Bei den
Männern siegte in der Youngster‑Wertung Paul van
Lück (TSV Weeze) vor Malte Geke vom Team Enni,
der nur zwei Sekunden langsamer ins Ziel kam.
Geke hatte im vergangenen Jahr die Serienwertung
über zehn Kilometer gewonnen und empfahl sich
mit seinem zweiten Platz erneut als Anwärter auf
vordere Platzierungen. In der Master‑Wertung
setzte sich Michael Schramm vom Ayyo Team Essen
durch – ebenfalls Vorjahres‑Seriensieger in
seiner Klasse.
Favoritensiege über zehn
Kilometer Auch über zehn Kilometer standen
bekannte Namen ganz oben in den Ergebnislisten.
Bei den Frauen gewann Serien-Titelverteidigerin
Silke Haschberger (Sparkasse Rhein‑Maas) die
Master‑Wertung und war dabei sogar schneller als
die beste Läuferin der Youngster‑Wertung, Julia
Scott.
Bei den Männern siegte der
mehrfache Seriengewinner Marc‑André Ocklenburg
(LG Alpen) vor den beiden Moersern Fritz
Hamacher und Stefan Musu vom MTV‑Triathlon‑Team.
Ocklenburg machte deutlich, dass er auch in
dieser Saison ein klares Ziel verfolgt: den
Gesamtsieg in der Enni‑Laufserie. Schnellster
Läufer der Master‑Wertung war Björn Temmler vom
Laufteam Kassel.
Nach dem gelungenen
Auftakt geht die Enni‑Laufserie am 13. Mai in
Sonsbeck weiter. Erst nach dem vierten Lauf im
September in Xanten stehen die Gesamtsiegerinnen
und ‑sieger in den jeweiligen Wettbewerben fest.
Sauna-Treffs im Freizeitbad
Neukirchen‑Vluyn Der Frühling läuft
auf Hochtouren – und im Freizeitbad
Neukirchen‑Vluyn wird es im Mai gleich dreimal
besonders heiß. Die ENNI Sport & Bäder
Niederrhein (Enni) lädt im Wonnemonat zu
insgesamt drei Sauna‑Treffs ein. Jeweils
samstags von 18 bis 24 Uhr erwarten die
Besucherinnen und Besucher stündlich besondere
Aufguss‑Zeremonien in entspannter Atmosphäre.
Den Auftakt macht am Samstag, 2. Mai,
die „Walpurgisnacht“. Das traditionsreiche
Hexenfeuer steht für einen besonders
schweißtreibenden Start in den Monat.
Mentholkristalle in Kombination mit einer
Klangschalen‑Zeremonie, pflegende
Kräutergarten‑Öle sowie eine belebende
Kneipp’sche Kaltwasseranwendung sorgen für
Abwechslung. Auch Familien kommen an diesem
Abend auf ihre Kosten: Eine Kinder‑Sauna mit
fruchtigen Düften und gekühltem Obst rundet das
Programm ab.
Am Samstag, 16. Mai, steht
alles unter dem Motto „La Dolce Vita“. Beim
süßen Leben dürfen sich die Saunagäste ohne
Badebekleidung im gesamten Freizeitbad bewegen.
Aufguss‑Zeremonien mit Duft‑Kompositionen wie
Sonnenaufgang, Maiglöckchen, tropische
Kokosnuss, Mandarine, Anis‑Fenchel oder
mediterranen Kräutern entführen die Gäste
gedanklich in den Süden. Wie bei allen
Sauna‑Treffs begleitet passende Musik die
Aufgüsse.
Den Abschluss der Reihe bildet
am Samstag, 30. Mai, das Event „Rambo Zambo!“.
Hier steht der Spaß‑Faktor für die ganze Familie
im Mittelpunkt. Aufgüsse mit Limonen‑, Minz‑,
Granatapfel‑, japanischem Heilpflanzen‑ oder
Maharadscha‑Duft versprechen gute Laune. Für die
jüngsten Besucherinnen und Besucher gibt es
einen Gummibärchen‑Aufguss. Während aller drei
Sauna‑Treffs sind die Sauna sowie das Schwimmbad
ausschließlich textilfrei nutzbar.
Der
Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im
Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer
nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte,
zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro.
Vorverkaufskarten sind jeweils bis
freitagsabends auch online erhältlich. Weitere
Informationen gibt es unter
www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de
Bundeshaushalt 2027: Mittelstand fordert
Kurswechsel statt neuer Schulden Im
Vorfeld der morgigen Kabinettssitzung fordert
der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) einen
grundlegenden Kurswechsel in der
Haushaltspolitik. Das Kabinett will am Mittwoch
die Eckwerte des Bundeshaushalts 2027 und den
Finanzplan 2028-2030 beschließen. „Neue Schulden
lösen das Kernproblem nicht“, warnt Marc S.
Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB.
„Die Debatte um den Haushalt 2027 verkennt
die Realität: Deutschland hat kein
Einnahmenproblem, sondern ein massives
Ausgabenproblem“, betont Tenbieg:
„Steuereinnahmen und Verschuldung sind auf einem
Rekordniveau. Dennoch denken führende Vertreter
einer Regierungspartei über weitere Schulden
nach. Neue Schulden lösen das Kernproblem nicht
– sie kaschieren lediglich die strategische
Fehlaufstellung des Haushalts. Wir müssen den
Haushalt endlich an den wirtschaftlichen Status
quo anpassen, statt künftige Generationen weiter
zu belasten.
Die Bundesregulierung ist
mit Blick auf die derzeitige Wirtschaftskrise
gefordert, in der Haushaltspolitik einen klaren
Fokus auf die Entlastung des Mittelstandes zu
legen. Jeder Euro mehr, der Betrieben für
Investitionen, Innovationen und die Sicherung
von Arbeitsplätzen bleibt, stärkt die
wirtschaftliche Basis dieses Landes, und damit
die Steuereinnahmen von morgen.“
Der DMB
fordert konkret: 1. Ausgaben kritisch
hinterfragen und Wachstumsimpulse setzen
Statt den finanzpolitischen Spielraum durch neue
Schulden künstlich zu weiten, muss die
Bundesregierung die Ausgabenlogik grundlegend
ändern und staatliche Ausgaben zurückfahren. Der
DMB warnt vor einer dauerhaften
Subventionspolitik, die in den letzten Jahren
kaum Wachstumsimpulse gesetzt hat. Subventionen,
die keinen messbaren Beitrag zu Wachstum,
Wettbewerbsfähigkeit oder Beschäftigung leisten,
sind zu beenden. Die Mittel müssen stattdessen
für eine breite Entlastung mittelständischer
Unternehmen bei Steuern und Abgaben eingesetzt
werden.
2. Staatliche Effizienz und
Digitalisierung als Sparhebel nutzen Die
Mitarbeiterzahl der Bundesverwaltung ist seit
2017 um 16,6 Prozent gewachsen, die
Personalkosten stiegen sogar um 42,5 Prozent.
Ein solcher Verwaltungsapparat ist in Zeiten
notwendiger Haushaltskonsolidierung nicht mehr
zu vertreten. Der DMB fordert, die Chancen
Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung als
Sparinstrument im öffentlichen Sektor zu nutzen,
um die staatliche Verwaltung effizienter
aufzustellen und Ressourcen für
Zukunftsinvestitionen etwa in Bildung und
Infrastruktur freizusetzen.
3.
Sozialsysteme reformieren und langfristig
stabilisieren Die stetig steigenden
Sozialabgaben, die aktuell bereits bei 42,6
Prozent liegen, bedrohen die Investitionskraft
mittelständischer Unternehmen unmittelbar. Der
DMB fordert, die Beiträge zur Sozialversicherung
auf 40 Prozent zurückzufahren und dauerhaft zu
stabilisieren. Dafür sind mutige
Strukturreformen u.a. im Gesundheits- und
Rentensystem notwendig.
Die bereits
angeschobene Gesundheitsreform muss Ausgaben
konsequent begrenzen und Arbeitgeber entlasten,
statt beispielsweise durch eine Anhebung der
Beitragsbemessungsgrenze oder höhere Beiträge
auf Minijobs neue Belastungen zu schaffen. Zudem
wäre es richtig, politisch beschlossene
versicherungsfremde Leistungen künftig aus
Steuermitteln zu finanzieren.“
ADAC Stauprognose: 30. April bis 3. Mai 1.
Mai sorgt für eines der staureichsten
Wochenenden des Frühjahrs Zum Tag
der Arbeit am Freitag, dem 1. Mai, nutzen viele
Autofahrer das verlängerte Wochenende für einen
Kurzurlaub, einen Ausflug oder um Familie und
Freunde zu besuchen. Der ADAC rechnet deshalb
bereits am Donnerstag, dem 30. April, mit sehr
starkem Verkehrsaufkommen auf den deutschen
Autobahnen. In den vergangenen Jahren gehörte
der Tag vor dem Maifeiertag regelmäßig zu den
staureichsten Tagen des Jahres.
Besonders
hoch ist die Staugefahr in Richtung Süden zu den
Alpen, an die Küsten sowie in andere beliebte
Ausflugsregionen. Vor allem am
Donnerstagnachmittag und -abend sowie am
Freitagvormittag muss mit erheblichen
Verzögerungen gerechnet werden. Auch rund um
größere Städte und Veranstaltungsorte wird sich
das Verkehrsaufkommen deutlich erhöhen. In
Stuttgart sorgt der Cannstatter Wasen noch bis
zum 10. Mai zusätzlich für erhöhten
Besucherverkehr und starken Parkdruck. In
anderen Städten locken ebenfalls Frühlingsfeste
zahlreiche Besucher an.
Am Sonntag, dem
3. Mai, setzt vor allem am Nachmittag leichter
Rückreiseverkehr ein, der insbesondere durch
Tagesausflügler und Kurzurlauber verursacht
wird. Am Freitag, dem 1. Mai, sowie am
Sonntag, dem 3. Mai, gelten zudem
Lkw-Fahrverbote, wodurch sich die
Verkehrssituation auf einzelnen Strecken etwas
entspannen dürfte.
Besonders
staugefährdet sind folgende Fernreiserouten:
A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen –
Osnabrück; Euskirchen – Köln A2 Oberhausen –
Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz
– Passau A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe;
Chemnitz – Dresden – Görlitz A5 Karlsruhe –
Basel; Kassel – Frankfurt A6 Mannheim –
Heilbronn – Nürnberg A7 Flensburg – Hamburg –
Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte A8
Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg A9
Berlin – Halle/Leipzig A12 Berliner Ring –
Frankfurt (Oder) A44 Dortmund – Kassel A45
Dortmund – Hagen – Gießen A61 Mönchengladbach
– Koblenz A81 Singen – Stuttgart A96
München – Lindau A99 Autobahnring München
Bei starkem Reiseverkehr können in
Deutschland außerdem Abfahrtssperren aktiviert
werden. Davon betroffen sind insbesondere die A7
im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den
Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und
Miesbach, die A93 Inntalautobahn sowie die B2
und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. In
Österreich sind derzeit keine Abfahrtssperren
geplant, sie können bei Bedarf jedoch
kurzfristig wieder eingeführt werden. Auch
auf den wichtigsten Auslandsrouten bleibt die
Lage angespannt. In Österreich führen vor allem
Baustellen auf der A10 Tauern-Autobahn, der A12
Inntal-Autobahn und der A13 Brenner-Autobahn
zwischen Innsbruck und dem Brennerpass zu
Verzögerungen. In der Schweiz sind
insbesondere die A1 zwischen Bern, Zürich und
St. Margrethen, die A2 zwischen Luzern, Basel,
Gotthard und Chiasso sowie die A3 zwischen
Basel, Zürich und Chur stark belastet. In
Italien sind vor allem die A22 Brennerroute
sowie die Straßen im Puster-, Grödner- und
Gadertal und im Vinschgau stauanfällig.
Zusätzlicher Verkehr ist auch durch das Ende der
Maiferien in den Niederlanden am 3. Mai, das
Ende der Ferien in einigen Regionen Frankreichs
sowie die laufenden Ferien in einzelnen Kantonen
der Schweiz zu erwarten. Aufgrund der
Grenzkontrollen kann es bei der Einreise nach
Deutschland weiterhin zu Wartezeiten kommen.

Zahl der
Geburten sinkt 2025 auf den niedrigsten Stand
der Nachkriegszeit • Rund 654 300
Geburten in Deutschland im Jahr 2025 •
Geburtendefizit erreicht mit rund 352 000
weniger Geburten als Sterbefällen neuen
Höchststand • Geburtenrückgang im Osten
weiterhin stärker als im Westen
Im Jahr
2025 wurden in Deutschland nach vorläufigen
Ergebnissen rund 654 300 Kinder geboren. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
waren das 3,4 % Neugeborene weniger als im
Vorjahr (2024: 677 117 Geburten). Damit sank die
Geburtenzahl im vierten Jahr in Folge und
erreichte den niedrigsten Stand seit 1946.
Die Zahl der Sterbefälle (rund 1,01
Millionen) überstieg die Zahl der Geburten im
Jahr 2025 um 352 000. Das war das größte
Geburtendefizit der Nachkriegszeit. Die
niedrigen Geburtenzahlen der vergangenen Jahre
ergeben sich aus zwei Entwicklungen: Das
Eintreten der zahlenmäßig kleinen
1990er-Geburtsjahrgänge in das wichtige fertile
Alter von Anfang 30 und die seit 2022 sinkende
zusammengefasste Geburtenziffer.

Die Struktur der Geburten nach der
Geburtenfolge blieb im Jahr 2025 stabil. Von
allen geborenen Babys waren 46,6 % die ersten
Kinder, 34,8 % die zweiten Kinder und 18,6 % die
dritten oder weiteren Kinder im Leben der
Mutter.
Hamburg einziges Bundesland mit
Geburtenanstieg im Jahr 2025 Wie in den
Vorjahren sank die Geburtenzahl 2025 gegenüber
2024 in den östlichen Bundesländern mit -4,5 %
stärker als in den westlichen Bundesländern mit
-3,2 %. Unter den Bundesländern verzeichnete
nach den vorläufigen Ergebnissen ausschließlich
Hamburg mit +0,5 % einen leichten
Geburtenanstieg.
Den stärksten
Geburtenrückgang gab es in
Mecklenburg-Vorpommern mit -8,4 %.
Geburtenrückgänge auch in anderen Staaten der
Europäischen Union Einen Rückgang der
Geburtenzahlen im Jahr 2025 melden laut
vorläufigen Ergebnissen auch andere Staaten der
Europäischen Union, darunter Frankreich,
Österreich, Italien und Schweden.
In
Spanien, den Niederlanden und Finnland zeichnet
sich dagegen eine Stabilisierung der
Geburtenzahlen ab. Annahmen zur künftigen
Geburtenentwicklung in Deutschland Nach den
Ergebnissen der 16. koordinierten
Bevölkerungsvorausberechnung wäre ein künftiger
Anstieg der Geburtenzahl in Deutschland nur bei
einer deutlich steigenden zusammengefassten
Geburtenziffer und mindestens moderater
Nettozuwanderung möglich.
Allerdings
wird die Geburtenzahl auch unter diesen
günstigen Annahmen voraussichtlich unter dem
vergleichsweise hohen Niveau des Jahres 2021 von
rund 795 000 geborenen Kindern bleiben.
NRW: Tarifbindung 2025 auf dem niedrigsten
Stand seit dem Jahr 2000
* Anteil der
Betriebe mit Tarifbindung sinkt auf 24 % *
Jeder zweite Beschäftigte arbeitete in einem
tarifgebundenen Betrieb * Höchste
Tarifbindung im Bereich „Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung; Sozialversicherung“, niedrigste im
Bereich „Kunst, Unterhaltung und Erholung“
In Nordrhein-Westfalen ist der Anteil
der Betriebe mit Tarifbindung im Jahr 2025 auf
24 % gesunken. Wie das Statistische Landesamt
anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai 2026
mitteilt, war dies der niedrigste Stand seit dem
Jahr 2000. Damals betrug der Anteil noch 56 %.
Der Anteil der Beschäftigten in
tarifgebundenen Betrieben lag wie in den beiden
Jahren zuvor bei 51 %. Auch dies entsprach dem
niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000, als noch
ein Anteil von 74 % zu verzeichnen war. Die
Ergebnisse für die Jahre 2000 bis 2022
entstammen dem Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) sowie ab
dem Jahr 2023 der Verdiensterhebung.

Mehr als jeder zweite Beschäftigte arbeitete
in einem tarifgebundenen Betrieb Mit einem
Anteil von 51 % arbeiteten im Jahr 2025 mehr als
die Hälfte der Beschäftigten in NRW in
tarifgebundenen Betrieben. Konkret unterlagen
43 % einem Branchentarifvertrag und 8 %
einem Firmentarifvertrag.
Die übrigen
Beschäftigten waren in nicht tarifgebundenen
Betrieben tätig: 11 % aller Beschäftigten wurden
gemäß einer betrieblichen Vereinbarung entlohnt,
die sich an einem Tarifvertrag orientiert,
während 39 % ohne jeden Bezug zu einem
Tarifvertrag bezahlt wurden.

Höchste Tarifbindung in der öffentlichen
Verwaltung Die höchste Tarifbindung fand
sich in den Bereichen „Öffentliche Verwaltung,
Verteidigung; Sozialversicherung” mit 100 % der
Beschäftigten. Danach folgten die
Wirtschaftsabschnitte „Energieversorgung” mit
89 % und „Erziehung und Unterricht” mit 78 %.
In den Bereichen „Kunst, Unterhaltung
und Erholung” (16 %), „Grundstücks- und
Wohnungswesen” (18 %) und „Information,
Kommunikation” (23 %) hingegen war die
niedrigste Tarifbindung zu verzeichnen.
Moers: Öffentliche Familienführung im
Grafschafter Museum am 29. April
Das Grafschafter Museum bietet 2026 regelmäßig
stattfindende öffentliche Führungen für
Erwachsene oder Familien an. Der nächste Termin
ist am Mittwoch, 29. April um 16 Uhr. Die
aktuelle Dauerausstellung ‚Die Herren von Moers‘
verrät zum Beispiel, wie die Grafen von Moers
einmal ein Machtgebiet von der Ijssel bis zur
Mosel beherrschten.

(Foto: Bettina Engel-Albustin/Grafschafter
Museum)
Außerdem erfahren die
Besucherinnen und Besucher, dass Graf Adolf eine
gefährliche Liebschaft beförderte und so einen
Krieg riskierte und wie die Moerser in der
Vergangenheit das Schloss nutzten, um ihr Vieh
vor Hochwasser zu schützen. Weitere öffentliche
Führungen werden jeweils am letzten Mittwoch im
Monat angeboten. Zu entrichten ist lediglich der
reguläre Museumseintritt: Familien: 4,50 €,
Erwachsene 3 €, Kinder ab 6 Jahre 1 €;
Besuchende mit gültigem Bibliotheksausweis
(Moers) bekommen freien Eintritt.
Forstgartenkonzert mit dem Musikverein
Bimmen am Sonntag, 3. Mai 2026
Veröffentlicht am: 27.04.2026 Am Sonntag
gastiert der Musikverein Bimmen im Blumenhof des
Forstgartens. Am Sonntag, den 3. Mai 2026,
verwandelt sich der Klever Forstgarten in eine
Freiluftbühne für traditionelle und moderne
Blasmusik, wenn der Musikverein Bimmen zu seinem
Gastspiel im Rahmen der Forstgartenkonzerte
lädt.

Unter der musikalischen Leitung von Andy Kievits
aus Millingen am Rhein präsentiert das Ensemble
ein Programm, das speziell für diesen Termin im
Frühjahr zusammengestellt wurde. Für die 31
aktiven Musikantinnen und Musikanten sowie das
sechsköpfige Vorstandsteam markiert dieser
Auftritt Anfang Mai einen der ersten großen
Höhepunkte der Freiluftsaison, bevor es für den
Verein in die einsatzreiche Zeit der
Schützenfeste und Kirmessen in Keeken, Niel und
Mehr geht.
Das Bestreben des Vereins ist
es, das Publikum mit einem besonders
vielseitigen Repertoire zu begeistern. Die
Besucher dürfen sich auf einen
abwechslungsreichen Mix freuen, der den Bogen
von mitreißender, moderner Filmmusik bis hin zur
traditionellen Polka spannt.
Das Konzert
am 3. Mai bietet nun die Gelegenheit, die
klangliche Bandbreite des Orchesters in der
besonderen Atmosphäre der historischen
Parkanlage zu erleben und gemeinsam mit dem
Verein einen stimmungsvollen Nachmittag zu
verbringen. Eine vollständige Programmübersicht
der Forstgartenkonzerte 2026 samt
Veranstaltungsflyer und weiterführende
Informationen gibt es auf
www.kleve.de/forstgartenkonzerte.
Am 17. Mai: Mit bunter Kreide auf
Stadtgrün aufmerksam machen Auf die
städtische Flora aufmerksam machen, das ist das
Ziel einer ‚Krautschau-Aktionswoche‘ im Mai. Die
vhs Moers – Kamp-Lintfort lädt gemeinsam mit dem
Fachdienst Freiraum- und Umweltplanung der Stadt
ein, am Sonntag, 17. Mai, auf die Suche nach
diesem winzigen und zähen Grün zu gehen. Denn
viele Kräuter und Gräser wachsen in Mauerritzen
und zwischen Rinnsteinfugen.

Foto: vhs
Dort halten sie Trockenheit,
Hitze und Verschmutzung stand und leisten ihren
Beitrag für verschiedene Insekten und
Kleinstorganismen. An diesem Tag sollen diese
Pflanzen aufgespürt und mit Kreide markiert
werden, um ein besseres Bewusstsein für sie zu
schaffen. Die Kreide stellt die vhs. Aktion per
App unterstützen Treffpunkt für die Aktion ist
um 11 Uhr vor der vhs Moers,
Wilhelm-Schroeder-Straße 10.
Die
Veranstaltung ist kostenlos, allerdings ist eine
vorherige Anmeldung erforderlich. Aber auch, wer
an diesem Tag nicht dabei sein kann, hat die
Möglichkeit, die Aktion zu unterstützen: mit der
kostenlosen App ‚Flora
Incognita‘ oder ‚ObsIdentify‘ Pflanzen
im Stadtgebiet bestimmen, ihre Namen mit Kreide
daneben schreiben und so auf die urbane Vielfalt
aufmerksam machen. Weitere Infos gibt es
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie
online unter www.vhs-moers.de .
Hierunter ist auch die Anmeldung möglich.
Moers: ‚junge vhs‘ bietet Einstieg
Word und Excel für Jugendliche an
Jugendliche von 9 bis 13 Jahren, die gerne erste
Grundlagen in Microsoft Word und Excel lernen
möchten, sind am Samstag, 9. Mai, und Sonntag,
10. Mai, bei der vhs Moers an der
Wilhelm-Schroeder-Straße 10 richtig. Jeweils von
10 bis 13 Uhr geht es darum, wie man mit Word
Texte, zum Beispiel Briefe und Einladungen
schreibt, und wie das Anlegen von eigenen
Stundenplänen mit Excel gelingt.
Erste
Erfahrungen am PC sind wünschenswert, aber keine
Voraussetzung. Der zweitägige Kurs ‚Einstieg
Word und Excel für Jugendliche von 9 bis 13
Jahren‘ findet im Rahmen der ‚jungen vhs‘ statt.
Wer mitmachen möchte, muss sich vorher anmelden:
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter www.vhs-moers.de
St. Bernhard-Hospital
Kamp-Lintfort und DRK Kreisverband Niederrhein
e. V. bauen Zusammenarbeit weiter aus
Das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und der
DRK Kreisverband Niederrhein e. V. bauen ihre
langjährige Zusammenarbeit weiter aus. Eine neue
Vereinbarung stärkt insbesondere die gemeinsame
Aus- und Weiterbildung im Rettungsdienst und in
der Notfallpflege.
[Kamp-Lintfort, Kreis
Wesel] Das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort
und der DRK Kreisverband Niederrhein e. V. haben
eine Vereinbarung zur Intensivierung und zum
Ausbau ihrer langjährigen Kooperation
geschlossen. Unterzeichnet wurde diese von dem
Geschäftsführer des Kamp-Lintforter Hospitals
Josef Lübbers sowie von dem Vorstand des DRK
Kreisverbandes Andreas Bußmann – gemeinsam mit
Leander Thormann, Teamleiter Ausbildung im
Rettungsdienst.
Bereits seit mehreren
Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit,
insbesondere in der praktischen
Fachweiterbildung „Notfallpflege“. Zudem
absolvieren angehende Notfallsanitäterinnen und
Notfallsanitäter des DRK regelmäßig Teile ihrer
klinisch-praktischen Ausbildung im St.
Bernhard-Hospital, bei der sie Einblicke in die
Arbeit von Klinikteams im Krankenhaus erhalten.
Mit der neuen Vereinbarung wird die Kooperation
nun weiter vertieft. Ebenso wird die
Zusammenarbeit mit der zukünftigen DRK Akademie
Niederrhein im Bereich der klinisch-praktischen
Ausbildung von Rettungssanitäterinnen und
Rettungssanitätern ausgebaut.
Ein
weiterer Schwerpunkt liegt in der Erweiterung
gemeinsamer praxisnaher Simulationsangebote
zwischen dem Rettungsdienst des DRK und der
Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses. „Die
enge Verzahnung von rettungsdienstlicher und
klinischer Ausbildung ist ein entscheidender
Baustein für eine hochwertige
Patientenversorgung. Mit der erweiterten
Kooperation schaffen wir noch bessere
Lernbedingungen für unseren Nachwuchs in der
Region“, betont Andreas Bußmann, Vorstand des
DRK Kreisverbandes.
Josef Lübbers,
Geschäftsführer des St. Bernhard-Hospitals,
ergänzt: „Das DRK war für unser Hospital immer
ein verlässlicher Partner und die Zusammenarbeit
stets auf Augenhöhe. Insofern freue ich mich,
dass wir diese Kooperation weiter ausbauen, um
noch mehr Synergieeffekte zu nutzen und die
Qualität der Gesundheitsversorgung für die
Menschen in der Region zu erhöhen“. Mit der
vertieften Zusammenarbeit setzen beide Partner
ein starkes Zeichen für die Zukunft der Aus- und
Weiterbildung im Gesundheitswesen am
Niederrhein.

„Gemeinsam für eine starke Ausbildung im
Gesundheitswesen: v. l. n. r. Leander Thormann
(Teamleiter Ausbildung im Rettungsdienst, DRK),
Chefarzt Dr. med. Oleg Volovitch (Klinik für
Akut- und Notfallmedizin), Josef Lübbers
(Geschäftsführer St. Bernhard-Hospital
Kamp-Lintfort), Andreas Bußmann (Vorstand DRK
Kreisverband Niederrhein e. V.) und Ulrich
Rosenberg (Praxisanleiter Intensiv/Anästhesie)
besiegeln die erweiterte Kooperation zwischen
Krankenhaus und DRK.“
Krankenhaus
Bethanien: „Campus-Café“ am 13. Mai 2026
Austausch und Information für
pflegende Zugehörige zum Thema
„Perspektivwechsel bei Demenz“ Am 13. Mai 2026
heißt es im Krankenhaus Bethanien Moers erneut:
herzlich willkommen zum „Campus Café“. Die
kostenlose Veranstaltung, die von 16 bis 18 Uhr
in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15,
47441 Moers) stattfindet, lädt pflegende
Zugehörige ein, um sich bei Kaffee und Kuchen in
gemütlicher Atmosphäre auszutauschen.
Beim Fachvortrag dreht sich alles um das Thema
„Perspektivwechsel bei Demenz“. Sigrid
Schulz-Rohrbach, Pflegeexpertin, beantwortet
unter anderem folgende Fragestellungen: Wie
fühlt sich Demenz an? Wie gelingt der Umgang mit
Menschen mit Demenz fürsorglich und auf
Augenhöhe? Teilnehmer:innen erhalten außerdem
Tipps und Ideen für die gemeinsame Kommunikation
durch praktische Übungen.
An zwei
weiteren Terminen des „Campus-Cafés“ am 08. Juli
und am 09. September geht es um die Themen
„Palliative Care/Palliativmedizin“ und „Das
Wunderwerk der Atmung! Wie können wir die Atmung
vertiefen, Lunge und Herz stärken und mit ihr
innere Ruhe und Zufriedenheit finden?“
Um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung
wird gebeten. Entweder per E-Mail an
campuscafe@bethanienmoers.de oder
telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw. +49
(0) 2841 200 20420.

NRW:
Erdbeerernte 2025 um 5,1 % angestiegen
* 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet
* 54,9 % der Erntemenge wurde im Freiland
kultiviert * Rückgang der Anbauflächen um
3,0 %
Im Jahr 2025
haben Erdbeerbetriebe in Nordrhein-Westfalen
rund 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet. Wie
Information und Technik Nordrhein-Westfalen als
statistisches Landesamt anhand endgültiger
Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, waren
das 5,1 % mehr als im Vorjahr. Rund
16.900 Tonnen Erdbeeren wurden im Freiland und
13.800 Tonnen unter hohen begehbaren
Schutzabdeckungen – einschließlich
Gewächshäusern – produziert.
Erdbeeren
wurden 2025 auf 2.382 Hektar angebaut. Die
Anbaufläche hat sich gegenüber dem Vorjahr um
3,0 % verringert, was ausschließlich auf den
Freilandanbau zurückzuführen ist. Der
Erdbeeranbau unter Schutzabdeckung wurde in den
letzten 10 Jahren um 69,4 % kontinuierlich
ausgedehnt (2015: 328 Hektar; 2025: 556 Hektar).
Ausschlaggebend
hierfür ist die höhere Quantität und hohe
Qualität der Erdbeeren im geschützten Anbau. Die
Produktivität auf diesen Flächen (24,9 t/ha) ist
mehr als doppelt so hoch wie im Freilandanbau
(11,8 t/ha).

Über ein Drittel der Anbaufläche
für Erdbeeren befindet sich im Regierungsbezirk
Köln Die Landwirtinnen und Landwirte im
Regierungsbezirk Köln verzeichneten 2025 mit
890 ha mehr als ein Drittel (37,4 %) der
landesweiten Anbaufläche. Weitere große
Anbaugebiete in NRW befanden sich in den
Regierungsbezirken Münster (508 ha; 21,3 % der
Anbaufläche), Detmold (461 ha; 19,3 % der
Anbaufläche) und Düsseldorf (335 ha; 14,0 % der
Anbaufläche).
Wesel: Baumpflanzungen an
Kreisstraßen 2026 Auch im Frühjahr
2026 führt der Kreis Wesel wieder Pflanzungen
an Kreisstraßen durch. Insgesamt werden 90
heimische Bäume gepflanzt; teils ersetzen sie
zuvor aus Gründen der
Verkehrssicherung entnommene Bäume. Bäume prägen
das Landschaftsbild und fördern die
Artenvielfalt.
Die Arbeiten erfolgen
witterungsabhängig in Etappen und werden
von einemgeschulten Fachbetrieb ausgeführt;
begleitende Pflegemaßnahmen wie Wässern und
Schutz gegen Wildverbiss sind vorgesehen. An
einzelnen Tagen kann es zu kurzzeitigen
Einschränkungen im Verkehrsraum kommen.
Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners
im Kreis Wesel Der Kreis Wesel
führt in den kommenden Wochen an Kreisstraßen
und auf kreiseigenen Liegenschaften Maßnahmen
gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners
durch. Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des
Schädlings.
Die Larven des
Eichenprozessionsspinners sind wegen ihrer
giftigen Behaarung für Menschen gefährlich:
Hautkontakt kann starke Juckreizreaktionen oder
allergische Schocks auslösen, das Einatmen von
Raupenhaaren kann Entzündungen der Atemwege
verursachen. Bei dem angewendeten
Bekämpfungsverfahren werden gezielt Bäume
besprüht.
Das eingesetzte Mittel ist ein
bakterielles Protein, das als selektives
Fraßgift wirkt. Junge Raupen nehmen das Mittel
über die Nahrung auf; etwa vier Tage nach dem
Kontakt sterben die Larven, bevor sich die
gefährlichen Gifthaare ausbilden können. Für
Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist dieses
Mittel unbedenklich.
Die Sprühaktion
muss bei trockenem Wetter erfolgen, damit sich
das Mittel gleichmäßig verteilt. Da für die
Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum
weniger Wochen zur Verfügung steht, finden die
Arbeiten – bei geeigneter Witterung – teils
bereits in den frühen Morgenstunden und bis in
den Abend hinein statt.
Kreis
Wesel: Meldeportal für Nester der Asiatischen
Hornisse – Imker-Einsatzteams helfen vor Ort
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina)
breitet sich auch im Kreis Wesel weiter aus. Um
die Ausbreitung bestmöglich zu bremsen, hat der
Kreistag in seiner Sitzung am 18. Dezember 2025
finanzielle Mittel in Höhe von 20.000 Euro
bereitgestellt. Mit dem Geld wird die
Beschaffung von Geräten zur Nestbekämpfung
bezuschusst, um den Kreisimkerverband und lokale
Imkerinnen und Imker in ehrenamtlichen
Einsatzteams zu unterstützen, die Nester vor Ort
fachgerecht zu entfernen.
Bei einer
Informationsveranstaltung des Kreises wurden die
Einsatzteams für die kreisangehörigen Kommunen
zusammengestellt. Dort wurde auch ein
Lanzensystem zur Nestbekämpfung vorgestellt, das
der Kreisimkerverband beschaffen und den
Bekämpfungsteams zur Verfügung stellen will.
Dieses Gerät ermöglicht eine gezielte,
fachgerechte Tötung der Hornissen und Entfernung
von Nestern unter Schutzmaßnahmen.
Der
Kreis hat zudem ein digitales Meldeportal
eingerichtet. Unter dem nachfolgend genannten
Link und QR-Code
https://beteiligung.nrw.de/portal/kw/beteiligung/themen/1024580
https://beteiligung.nrw.de/k/1024580
können ab sofort Bürgerinnen und Bürger
adressenscharf Neststandorte melden, Fotos zur
Identifizierung hochladen und den Status ihrer
Meldung nachverfolgen.
Wichtig: Die
Bekämpfung einzelner Hornissen ist nicht
erforderlich. Bitte melden Sie daher
ausschließlich Nester, nicht einzelne Tiere.
Meldungen zu einzelnen Tieren werden nicht
bearbeitet. Die eingehenden Meldungen aus dem
Portal werden an die örtlichen Einsatzteams
weitergeleitet, damit zeitnah die Tierart
identifiziert und das Nest gegebenenfalls
fachgerecht entfernt werden kann.
Die
Imkerinnen und Imker arbeiten dabei eng mit der
Unteren Naturschutzbehörde zusammen. Der Kreis
Wesel unterstützt die Imkerinnen und Imker bei
der Koordination der Bekämpfungsmaßnahmen. Um
Verwechslungen mit der geschützten heimischen
Hornisse auszuschließen, bittet die Untere
Naturschutzbehörde dringend, keine
Nestentfernungen in Eigenregie vorzunehmen.
Die Asiatische Hornisse kann bei
Neststörungen sehr aggressiv reagieren und
stellt dann – insbesondere mit zunehmender
Nestgröße - für Laien ein erhebliches
Gefährdungsrisiko dar. Daher sollten nur
zertifizierte Schädlingsbekämpferinnen und
-bekämpfer oder die qualifizierten
Imker-Einsatzteams mit entsprechender
Schutzausrüstung eine Beseitigung vornehmen.
Eine Beseitigung kann ohne eine behördliche
Genehmigung erfolgen. Die Person, in deren
Eigentum sich das vom Nest betroffenen
Grundstück befindet, bleibt für die Beseitigung
von Nestern sowie für die anfallenden Kosten
verantwortlich. Sie können eine fachkundige
Person Ihrer Wahl mit der Beseitigung des Nestes
beauftragen oder den Standort des Nestes im
digitalen Meldeportal angeben.
Eine
Kostenerstattung für die Beseitigung eines
Nestes durch den Kreis Wesel erfolgt nicht. Es
wird empfohlen, Kontakt zur Gebäudeversicherung
aufzunehmen, häufig können die entstandenen
Kosten hier geltend gemacht werden.
Moers: Quiz Die 3
erfolgreichsten Teams werden mit einem
Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können
maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
antreten. Die Startgebühr beträgt pro Person 4
Euro. Anmelden könnt ihr euch während der
Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei den
Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag -
Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an (0 28
41 / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum
29.04.2026 - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum
Bollwerk 107, 47441 Moers.
Moers: Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen
und Umwelt Veranstaltungsdatum
30.04.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues
Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der
Stadtverwaltung aufrufen
Moers: Tanz in den Mai – BollwerkBambule No. 8
Wir freuen uns die erste Bambule
diesen Jahres passend zum Tanz in den Mai
raushauen zu können. Zudem ist dieses Mal
tatkräftiger SoundSupport des
Kollektivs ProjectDuisburg am Start. Zusammen
liefern wir euch feinste Musik von House bis
Techno, damit man so richtig fröhlich in den Mai
dancen kann.

Freut euch auf einen überragenden Abend … Line
Up: .lumlum Janii Dance Yourself Clean Loner Kux
Lili. Der Eintritt ist frei, also kommt vorbei!
Veranstaltungsdatum 30.04.2026 - 22:00 Uhr.
Veranstaltungsort ugend-Kultur-Zentrum 'Bollwerk
107, Zum Bollwerk 107 47441 Moers.
Moers: Ruf des Lebens - Premiere
nach Arthur
Schnitzler Aufopferungsvoll
pflegt Marie ihren bettlägerigen Vater. Der alte
Tyrann klammert sich an sie, beharrt auf ihrer
ständigen Anwesenheit im Krankenzimmer. Seit 3
Jahren hat Marie das Haus kaum verlassen. Als
sie sich in einen jungen Soldaten verliebt,
scheint ein Ausweg greifbar - doch sie ahnt
nicht, dass er sich längst entschieden hat.
Nicht für sie, sondern für den Krieg. Denn das
Vaterland muss verteidigt werden.

Schnitzler zeichnet in diesem selten gespielten
Theaterstück ein Dilemma, das aktueller ist, als
es auf den ersten Blick scheint: die
Unvereinbarkeit von Pflicht und
Selbstbestimmung, an der viele pflegende
Angehörige bis heute zu scheitern drohen. Doch
Ruf des Lebens ist mehr als das Porträt einer
aufopfernden Tochter - es ist die Anatomie einer
sterbenden Gesellschaft.
Nicht nur
Maries Vater, sondern alle Figuren sind dem
Untergang geweiht, erstarrt in einem System aus
Krieg, Verdrängung, Pflichtgefühl und
Opferbereitschaft. Der Theaterabend verbindet
zentrale Motive aus Schnitzlers Ruf des Lebens
mit anderen Texten des Autors, der als einer der
wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne
gilt.
Der „Dichter für Schwindelfreie“
zeigt in seinen Werken eine Gesellschaft am
Abgrund, geprägt von überlebten Konventionen,
von unerfüllten Liebeswünschen, Lebensängsten
und der verzweifelten Suche nach Sinn. Die
Matinée ist eine Vorveranstaltung zur Premiere
von Ruf des Lebens. Sie bietet Einblicke in
Inhalt, Themen und Entstehung des Stücks und
lädt das Publikum dazu ein, sich gemeinsam mit
dem Schauspielensemble auf die Aufführung
vorzubereiten.
Eintritt: 27 Euro,
ermäßigt 11 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34
-110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 30.04.2026 - 19:30
Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9,
47441 Moers. Veranstaltungsort Schloss.
Moers: Märchenhafter Schlosspark
Inspiriert von einem Märchen
begeben wir uns auf eine Tour durch den Moerser
Schlosspark. Wir machen Halt an verschiedenen
Stationen und erleben gemeinsam die Natur in der
Stadt. Der interaktive Spaziergang endet am
historischen Spielplatz Kastell.
Geführt von Beate Spira Sonstiges: Ab 10
Personen / Kinder von 6-10 Jahre in Begleitung
Erwachsener Preis: 6 Euro
Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 01.05.2026 - 10:30
Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Tastmodell am
Schlossplatz.
Moers:
Mittelalterspektakel und Ritterturnier
Ritterturnier im Park von Schloss Lauersfort
am Stadtrand von Moers. Erdenscheibe, um sich
zwei Mal am Tage im Lanzenstechen zu duellieren
(jeweils 13 und 16.30 Uhr). Hoch zu Ross
streiten die Ritter auf der Turnierbahn um Ruhm
und Ehre. Das Turnier wird begleitet von einem
Markttreiben mit Handwerk und Handel aus der
guten alten Zeit.
Im Schlosshof steht
eine hölzerne Bühne - auf ihr spielen Musikanten
wie die Skalden auf ihren uralten Instrumenten
und Sintram der Barde singt bekannte und
unbekannte Lieder. Gaukler Joschi zeigt Tricks
und Jonglagen und an über 40 Ständen kann wie
vor 500 Jahren gefeilscht, gearbeitet, gegessen
und getrunken werden. Ein rundes Programm für
einen schönen Familienausflug in den Mai und ins
Mittelalter.
Öffnungszeiten: Freitag und
Samstag von 11 - 21 Uhr, Sonntag von 11 bis 19
Uhr Eintrittspreise: Erwachsene 15 Euro / Kinder
5 Euro/ historisch gewandete Gäste 10 Euro
Familien zahlen nur für das erste Kind, für alle
weiteren Kinder und für die Kleinen im
Vorschulalter ist der Eintritt frei.
Parkplätze für Rollstuhlfahrer sind direkt am
Schloss ausgewiesen. Das Areal ist für
Rollstuhlfahrer weitgehend geeignet und
entsprechende Toiletten sind vorhanden. Hunde an
der Leine sind erlaubt. Veranstaltungsdatum
01.05.2026 - 11:00 Uhr - 03.05.2026 - 19:00 Uhr.
Veranstaltungsort Lauersforter Straße 36, 47447
Moers.
Online und lokal stark: Weseler
Einzelhandel startet digitale Offensive
Rund 17 Einzelhändler*innen aus der Weseler
Innenstadt haben vergangene Woche erfolgreich an
einem spezialisierten Digital-Workshop
teilgenommen, um ihre Betriebe fit für die
Zukunft zu machen. Im Fokus der Veranstaltung
stand das Ziel, den lokalen Handel durch eine
stärkere digitale Präsenz wettbewerbsfähiger
aufzustellen und die Sichtbarkeit im Netz
deutlich zu erhöhen.
Die Teilnehmenden
gehören zu der Initiative Gemeinsam.Wesel, die
bereits vor rund zwei Jahren von engagierten
Kaufleuten ins Leben gerufen wurde. Während die
Initiative bereits erfolgreich mit spannenden
Aktionen vor Ort die Innenstadt belebt, stand
bei diesem Workshop die Verzahnung von
stationärem Handel und digitaler Kundenansprache
im Mittelpunkt.
Besonderer Wert wurde
auf leicht umsetzbare Maßnahmen gelegt, die ohne
großen technischen oder zeitlichen Aufwand in
den Arbeitsalltag integriert werden können. Die
Teilnehmenden erhielten konkrete Tipps für die
Planung von Beiträgen, den Einsatz von Bildern
und Videos sowie für eine authentische
Kommunikation mit ihrer Zielgruppe.
Neben den fachlichen Themen stärkte der Workshop
den Netzwerkgedanken innerhalb von
Gemeinsam.Wesel. Durch den gegenseitigen
Austausch positionieren sich die Akteure als
moderne, serviceorientierte Gemeinschaft, die
den digitalen Wandel aktiv als Chance für den
Standort Wesel nutzt. Initiiert wurde die
Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung der
Stadt Wesel gemeinsam mit der Digitalexpertin
Jasmin Eitner vom Handelsverband
Nordrhein-Westfalen.
Beide unterstützen
die Initiative dabei, den lokalen Einzelhandel
auf dem Weg in die digitale Zukunft zu
begleiten. „Der stationäre Handel lebt von
persönlicher Nähe, aber seine Zukunft
entscheidet sich zunehmend auch im digitalen
Raum. Mit dem Workshop geben wir unseren
Händlerinnen und Händlern praxisnahe Werkzeuge
an die Hand, um online sichtbarer zu werden,
neue Zielgruppen zu erreichen und ihre Stärken
gezielt zu präsentieren.
Gemeinsam.
Wesel zeigt eindrucksvoll, wie Engagement vor
Ort und digitale Strategien erfolgreich
zusammenspielen können“, so Louis Eimert von der
Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel. Aufgrund
der positiven Resonanz sind bereits weitere
Angebote geplant. Wer mehr von der Initiative
Gemeinsam.Wesel erfahren möchte, findet auf
Instagram und Facebook unter dem Suchbegriff
gemeinsam.wesel spannende Einblicke und
Informationen.
Stadtradeln in
Wesel 2026: Jeder Kilometer zählt - Jetzt
anmelden Die Stadt Wesel beteiligt
sich in diesem Jahr zum achten Mal am
STADTRADELN. Die Aktion findet in der Zeit vom
10. bis zum 30. Mai 2026 statt. In drei
Aktionswochen dokumentieren Bürger*innen alle
mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer – egal
ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in
der Freizeit: jeder Kilometer zählt!

v. l.: Nadine Boos (Mobilitätsbeauftragte),
Bürgermeister Rainer Benien und Bibiana Piskurek
(Klimaschutzmanagerin)
Die Teilnahme an
der Aktion ist kostenlos. Alle, die in Wesel
wohnen, dort arbeiten, eine Schule oder Kita
besuchen oder Mitglied in einem Weseler Verein
sind, können am STADTRADELN teilnehmen. Teams
mit mindestens zwei Personen können sich unter www.stadtradeln.de/wesel anmelden.
Einzelpersonen haben zudem die Möglichkeit, dem
„Offenen Team – Wesel“ beizutreten. In diesem
Jahr besteht außerdem wieder die Option,
innerhalb eines Teams sogenannte Unterteams zu
bilden. So können beispielsweise Unternehmen
eigene Teams für ihre Abteilungen oder Schulen
für ihre Klassen erstellen und sich in einem
internen Wettbewerb miteinander messen.
Die
registrierten Teilnehmenden können ihre
gefahrenen Fahrradkilometer online eingeben oder
mithilfe der STADTRADELN-App tracken lassen.
Hier kann jede noch so kurze Strecke erfasst
werden. Bei Fragen rund um die Registrierung
und Teilnahme helfen Bibiana Piskurek
(0281/203-2776) und Nadine Boos (0281/203-2628)
telefonisch oder unter der gemeinsamen
E-Mail-Adresse stadtradeln@wesel.de gerne
weiter.
Die Stadt Wesel will mit der Teilnahme
am STADTRADELN ein Zeichen für eine nachhaltige
und klimafreundliche Mobilität setzen. Für
weitere Informationen lohnt sich ein Besuch auf
der Internetseite www.stadtradeln.de.
Hier werden die Teilnahmebedingungen und
„Spielregeln“ detailliert erläutert. Der Flyer
zum STADTRADELN ist unter anderem im Rathaus in
der Besucherecke vor dem Büro des Bürgermeisters
und bei der Stadtinformation erhältlich.
Wesel
nimmt gemeinsam im Verbund mit den anderen
Kommunen im Kreis Wesel sowie dem Kreis Wesel an
der Kampagne teil. Die Stadt Wesel ist seit
1995 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft
fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte,
Gemeinden und Kreise (AGFS) in NRW.
Dinslaken: Unterwegs mit der Hexe
Ulanth Dammartz Am Donnerstag, 30.
April 2026, schlüpft die Gästeführerin Beate
Hettmer in ihr Kostüm und spielt die Rolle der
im Mittelalter der Hexerei verdächtigten Ulanth
Dammartz. Sie berichtet über Hexenverfolgung und
das damalige Leben der Dinslakener*innen, führt
zu den wichtigsten Bauwerken der
mittelalterlichen Stadt Dinslaken und erweckt so
das 16. Jahrhundert zu neuem Leben.
Treffpunkt zur Führung, die um 16 Uhr beginnt,
ist an der Stadtinformation am Rittertor. Die
Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und
ist direkt vor Ort bei der Gästeführerin zu
entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist
notwendig. Die verbindliche Anmeldung für die
Führung ist beim Team der Stadtinformation am
Rittertor telefonisch unter 02064-66 222 oder
per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de
möglich.
Notdienst am Tag der Arbeit Enni am 1.
Mai jederzeit erreichbar
Die Kundenzentren der
Enni-Unternehmensgruppe bleiben am „Tag der
Arbeit“, Freitag, 1. Mai, sowie am Samstag, 2.
Mai, geschlossen. Für Notfälle in der Energie‑
und Wasserversorgung, der öffentlichen
Kanalisation oder auf den Moerser Straßen ist
der Bereitschaftsdienst an beiden Tagen rund um
die Uhr erreichbar. Hilfe gibt es jederzeit
unter der Moerser Rufnummer 02841 / 104 114.
Moers: Geänderte Abfallabfuhr durch
den „Tag der Arbeit“ Touren verschieben sich
um einen Tag
Der Feiertag „Tag der Arbeit“ am
Freitag, 1. Mai, wirkt sich auf die Abfallabfuhr
in Moers aus. Die regulär freitags
stattfindenden Abfuhrtouren werden auf Samstag,
2. Mai, verlegt. Betroffen sind die Rest- und
Bioabfallabfuhr sowie die Sammlung der gelben
Tonnen und Säcke. Die Enni bittet alle
Haushalte, ihre Abfallbehälter am geänderten
Abfuhrtag rechtzeitig bereitzustellen.
Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für
Entsorgung und Reinigung, empfiehlt einen Blick
in den Enni‑Abfallkalender, in dem alle
Änderungen übersichtlich aufgeführt sind.
Zusätzlich bietet die App „Meine Enni“ einen
praktischen Erinnerungsservice.
Der
Kreislaufwirtschaftshof bleibt am 1. Mai
geschlossen und öffnet am Samstag, 2. Mai,
wieder zu den gewohnten Zeiten. An diesem Tag
ist auch das Schadstoffmobil am
Kreislaufwirtschaftshof der Enni am Jostenhof im
Einsatz.
Dinslaken:
Jugendzentrum P-Dorf lädt zur inklusiven Party
am 8. Mai ein Am 8. Mai 2026 findet
wieder die inklusive Party im P-Dorf statt. Zum
ersten Mal in diesem Jahr lädt das Jugendzentrum
P-Dorf am Freitag, den 8. Mai zur inklusiven
Party ein. Zwischen 17 und 20 Uhr sind alle
Menschen ab 12 Jahren mit und ohne
Beeinträchtigung eingeladen miteinander zu
feiern, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam
Spaß zu haben.
DJ Simon aus dem P-Dorf
sorgt dabei für die richtige Musik und Stimmung,
zum Feiern und Tanzen. Der Eintritt zur Party
kostet 2 Euro. Begleitpersonen von Menschen mit
Beeinträchtigung haben freien Eintritt. Wer am
8. Mai keine Zeit hat, kann sich jetzt schon die
weiteren Termine am 3. Juli und am 9.Oktober im
Kalender markieren.

Die P-Dorf Party wird vom Fachdienst Kinder- und
Jugendförderung und der Inklusionsbeauftragten
der Stadt Dinslaken organisiert. Fragen zur
Party beantwortet das Jugendzentrum P-Dorf
unter: 02064 90268 oder Leslie Unterberg unter:
02064 66-584.
Mai-Ablesung startet: Enni erfasst
Zählerstände in Meerbeck
Das Ableseteam der ENNI Energie &
Umwelt Niederrhein (Enni) ist im Mai in Moers
Meerbeck unterwegs. Im Rahmen des rollierenden
Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 4.400
Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund
5.900 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.
Unterstützt wird Enni dabei von der
Dienstleistungsgesellschaft ASL Services. Sollte
ein Zähler einmal nicht zugänglich sein,
hinterlassen die Ableser eine Informationskarte
im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer
und die E-Mail-Adresse angegeben, über die
Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände
selbst übermitteln können.
Wichtiger
Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich.
„Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis
handelt, informieren wir die Kundinnen und
Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als
zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch
um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung
schnell und reibungslos durchführen können,
sollten die Zähler frei zugänglich sein.“
Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen
sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen
und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und
im Zweifel unter der kostenlosen
Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni
nachfragen.
Dinslaken: Mit
Schwung und Spaß: Hula-Hoop-Kurs für geflüchtete
Frauen wird fortgesetzt Ein voller
Erfolg: Der Hula-Hoop-Kurs für geflüchtete
Frauen. Während der Internationalen Wochen
gegen Rassismus setzten die Kursteilnehmerinnnen
mit ihren pinken Shirts ein Zeichen gegen
Rassismus.

Hula Hoop Kurs April 2026
Seit Januar
2026 fand jeden Donnerstag von 11.00 bis 12.00
Uhr ein Hula-Hoop-Kurs für geflüchtete Frauen in
den Räumlichkeiten der Fliehburg statt, die von
der Caritas zur Verfügung gestellt wurden. Das
kostenfreie Bewegungsangebot wurde von Beginn an
sehr gut angenommen und bot den Teilnehmerinnen
eine wertvolle Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu
sein, neue Kontakte zu knüpfen und sich in einem
geschützten Rahmen auszutauschen. Aufgrund der
positiven Resonanz wird der Kurs fortgesetzt und
weiterhin durch den Kreissportbund Wesel
finanziert.
„Hier wird ein wichtiger Raum
für Frauen geschaffen, in dem sie sich
entfalten, stärken und gegenseitig unterstützen
können. Solche Angebote sind essenziell für die
gesellschaftliche Teilhabe und ein respektvolles
Miteinander“, sagt die Sozialdezernentin Dr.
Tagrid Yousef.
„Dieses Projekt zeigt,
wie Integration durch Begegnung und gemeinsames
Erleben gelingen kann. Gerade durch Bewegung,
Austausch und den Kontakt mit Einheimischen
entstehen wichtige Verbindungen, die den Alltag
erleichtern und das Zugehörigkeitsgefühl
stärken,“ so der Integrationsbeauftragter Atef
Alamir . Auch künftig sind alle schutzsuchenden
Frauen herzlich eingeladen, ohne Anmeldung
vorbeizukommen und mitzumachen. Vorkenntnisse
sind nicht erforderlich – bequeme Kleidung,
Neugier und Freude an Bewegung genügen.
„Der Kurs war am Anfang des Jahres ein Versuch,
ein sportliches Angebot in der Fliehburg zu
organisieren. Das es so gut angenommen wird und
alle Teilnehmenden so viel Spaß haben, hätte ich
nicht gedacht und übertrifft ein wenig unsere
Erwartungen. Wir als KSB Wesel freuen uns sehr
und unterstützen das Projekt weiterhin gerne“,
so Marian Querfurth, Fachkraft Integration durch
Sport vom Kreissportbund Wesel.
Der Kurs
wird weiterhin von Trainerin Funda Haciimamoglu
geleitet, die mit viel Engagement und guter
Stimmung durch die Stunde führt. Das Projekt in
der Fliehburg steht damit beispielhaft für
gelebte Integration, interkulturelle Vielfalt
und starken gesellschaftlichen Zusammenhalt.
„Die Frauen vor Ort sind unglaublich
motivierend und bringen so viel positive Energie
mit. Es macht große Freude, sie zu begleiten und
gemeinsam zu wachsen. Gleichzeitig nehme ich
selbst sehr viel aus diesen Begegnungen mit –
ich komme jedes Mal gerne wieder“, sagt
Haciimamoglu. Die Teilnehmerinnen schätzen
besonders die offene und freundliche Atmosphäre,
in der sie sich willkommen und wohlfühlen.
„Der Kurs gibt mir die Möglichkeit, für
einen Moment den Alltag zu vergessen und einfach
Spaß zu haben“, erzählt eine Teilnehmerin. Eine
andere ergänzt: „Ich habe hier neue Frauen
kennengelernt, mit denen ich mich austauschen
kann. Das tut mir sehr gut.“
Neben der
körperlichen Bewegung spielt für viele Frauen
auch der soziale Aspekt eine große Rolle. Der
regelmäßige Austausch, das gemeinsame Lachen und
die gegenseitige Unterstützung stärken das
Gemeinschaftsgefühl und tragen dazu bei, neue
Perspektiven zu entwickeln. Für viele ist der
Kurs inzwischen zu einem festen Bestandteil
ihres Alltags geworden, auf den sie sich jede
Woche freuen.
Moers:
Deutsch-Französisch-Quiz mit der vhs am 4. Mai
Für frankophile Ratefüchse bietet die vhs
Moers – Kamp-Lintfort am Montag, 4. Mai,
Gelegenheit, sich bei einem
deutsch-französischen Quiz zu messen. Ab 19 Uhr
können sich Rateteams, aber auch Einzelpersonen,
30 Fragen rund um Frankreich, die französische
Lebensart, Kunst und Musik stellen.
Durch den Abend, der zweisprachig in Deutsch und
leichtem Französisch stattfindet, führt als
‚maîtresse du jeu‘ Marie-Christine Schwitzgöbel.
Veranstaltungsort ist das Alte Landratsamt,
Kastell 5b. Eine vorherige Anmeldung für den
Quiz-Abend ist unbedingt erforderlich und
telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder
online unter www.vhs-moers.de möglich.
„Gratis Comic Tag“ in der
Stadtbibliothek Dinslaken Am
Samstag, 9. Mai 2026, beteiligt sich die
Stadtbibliothek Dinslaken erneut am bundesweiten
„Gratis Comic Tag“. Von 10 bis 13 Uhr können
Besucherinnen und Besucher kostenlos in die
bunte Welt der Comics eintauchen und bis zu drei
Hefte mit nach Hause nehmen. Bereits zum zweiten
Mal nimmt die Stadtbibliothek am „Gratis Comic
Tag“ teil, der jedes Jahr am zweiten Samstag im
Mai stattfindet.
Bundesweit bieten
Bibliotheken und ausgewählte Buchhandlungen an
diesem Tag eine große Auswahl kostenloser Comics
an. Die Auswahl reicht von Klassikern wie dem
„Lustigen Taschenbuch“ über bekannte Superhelden
bis hin zu aktuellen Neuerscheinungen. In der
Kinderbibliothek erwartet Kinder und Jugendliche
ein besonderes Angebot. Dort können sie nicht
nur die kostenlosen Comic-Hefte entdecken,
sondern auch selbst kreativ werden.
In
einem kostenlosen Workshop gestalten sie eigene
Comicfiguren und erhalten erste Einblicke ins
Comiczeichnen. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Über den „Gratis Comic Tag“: Der
„Gratis Comic Tag“ ist eine jährliche
Gemeinschaftsaktion von Comicverlagen und
-händlern, die am zweiten Samstag im Mai
stattfindet.
Die Initiative orientiert
sich am „Free Comic Book Day“ aus den USA und
möchte dazu beitragen, das Interesse an Comics
zu fördern und das Lesen dieses Mediums zu
unterstützen. Weitere Informationen zum „Gratis
Comic Tag“ sowie zu den Veranstaltungen in
Dinslaken sind auf der Website der
Stadtbibliothek und unter www.gratiscomictag.de verfügbar.
Dinslaken: Poetry Slam im
Dachstudio am 8. Mai Die nächste
Ausgabe des Poetry Slams im Dinslakener
Dachstudio findet am Freitag, 8. Mai, 19.30 Uhr,
statt. Sechs Künstlerinnen und Künstler erhalten
die Gelegenheit, das Publikum von sich und ihren
Texten zu überzeugen. Dafür haben die Künstler
pro Text sechs Minuten Zeit. Es dürfen keine
Requisiten verwendet werden. Wer am Ende
gewinnt, entscheidet das Publikum.
Der
Abend wird wie immer moderiert von Anna Conni
und Tobias Reinartz. Die Türen öffnen sich um
19 Uhr. Tickets sind nur an der Abendkasse
erhältlich, es gibt keinen Vorverkauf. Der
Eintritt beträgt 5 Euro, für Schüler*innen und
Studierende gibt es einen ermäßigten Eintritt
von 2,50 Euro.

Auftragseingang im
Bauhauptgewerbe im Februar 2026: +7,6 % zum
Vormonat +7,6 % zum Vormonat (real,
saison- und kalenderbereinigt) +9,8 % zum
Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
+12,0 % zum Vorjahresmonat (nominal)
Umsatz im Bauhauptgewerbe, Februar 2026 -13,2
% zum Vorjahresmonat (real) -10,8 % zum
Vorjahresmonat (nominal)
Der reale (preisbereinigte)
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im
Februar 2026 gegenüber Januar 2026 kalender- und
saisonbereinigt um 7,6 % gestiegen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm
der Auftragseingang im Februar 2026 im
Vormonatsvergleich im Hochbau um 8,6 % und im
Tiefbau um 6,7 % zu. Im weniger volatilen
Dreimonatsvergleich lag der kalender- und
saisonbereinigte Auftragseingang von Dezember
2025 bis Februar 2026 um 4,6 % niedriger als in
den drei Monaten zuvor (Hochbau: -9,2 %;
Tiefbau: -0,4 %).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025
stieg der reale, kalenderbereinigte
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im
Februar 2026 um 9,8 %. Im Hochbau nahm der
Auftragseingang um 0,4 % und im Tiefbau um
19,2 % zu. Der nominale (nicht preisbereinigte)
Auftragseingang lag 12,0 % über dem
Vorjahresniveau.
Umsatz real 13,2 %
niedriger als im Vorjahresmonat Der reale
Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 um
13,2 % niedriger als im Vorjahresmonat. Der
nominale Umsatz fiel im gleichen Zeitraum um
10,8 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die Zahl der im
Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im
Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um
0,9 % auf rund 537 000 Personen zu. Alle Angaben
beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit
20 und mehr tätigen Personen.
Häufigster Ausbildungsberuf: 9,4 % der
weiblichen Auszubildenden begannen 2024 eine
Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten
Bei den Männern war der Beruf des
Kraftfahrzeugmechatronikers mit 7,5 % erste Wahl
Kraftfahrzeugmechatronikerin oder
Medizinischer Fachangestellter – solche
Berufsbezeichnungen lesen sich noch immer
selten, denn bei der Berufswahl zeigen sich nach
wie vor deutliche Unterschiede zwischen den
Geschlechtern.
Im Jahr 2024 war der
Beruf der Medizinischen Fachangestellten mit
einem Anteil von 9,4 % aller neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge der meistgewählte
Ausbildungsberuf unter weiblichen
Auszubildenden. Bei den männlichen
Auszubildenden war Kraftfahrzeugmechatroniker
mit einem Anteil von 7,5 % die erste Wahl, wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt.

Im Rahmen des Aktionstages können junge
Frauen und Männer Berufe kennenlernen, in denen
sie jeweils unterrepräsentiert sind. Auf dem
zweiten Platz bei den Neuverträgen der
weiblichen Auszubildenden folgte 2024 der
Ausbildungsberuf der Kauffrau für Büromanagement
(8,8 %), auf dem dritten Platz jener der
Zahnmedizinischen Fachangestellten (7,5 %).
Bei den männlichen Auszubildenden folgten
auf Rang zwei und drei der Beruf des
Fachinformatikers (5,0 %) und des Elektronikers
(4,6 %). Knapp zwei Drittel der neuen
Ausbildungsverträge werden von Männern
abgeschlossen Nach wie vor absolvieren deutlich
mehr Männer als Frauen eine Berufsausbildung im
dualen System: Von den rund 475 100 Personen,
die im Jahr 2024 in Deutschland einen
entsprechenden neuen Ausbildungsvertrag
abschlossen, waren knapp zwei Drittel (63,8 %)
männlich.
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