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Aktuelles - Redaktioneller Gang durch die Niederrhein-Woche
KW 18: Montag, 27. April -  Sonntag, 3. Mai 2026 - Themen u.a.:


3. Mai ist Tag der Pressefreiheit
Menschenrechte brauchen Pressefreiheit Deutscher Menschenrechts-Filmpreis unterstützt Filmemacher*innen bei der Durchsetzung der Pressefreiheit | Menschenrechte ohne Pressefreiheit nicht denkbar

Anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai weisen die Veranstalter des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises (DMFP) erneut eindringlich auf die herausgehobene Bedeutung von umfassender Meinungs- und Pressefreiheit hin. Folgt man der grafischen Darstellung der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) zur internationalen Lage der Pressefreiheit, wird deutlich, dass diesbezüglich in einer zunehmenden Zahl von Ländern eine „schwierige“ oder „sehr ernste Lage“ erkennbar ist. In Staaten wie den USA, Italien, der Ukraine oder auch Japan gibt es laut ROG bereits „erkennbare Probleme“.

Bilder von der Verleihung am 07.12.2024 - Foto: Klicker / pixelio.de

Meinungs- und Pressefreiheit sind essentielle Stützen der Demokratie und ermöglichen gesellschaftliche Debatten, in die alle Teile der Bevölkerung eingebunden werden sollen. Die Pressefreiheit stellt darüber hinaus sicher, dass Medien insbesondere Verstöße und Verbrechen gegen die Menschenrechte benennen und öffentlich machen können. Der Veranstalterkreis des DMFP setzt sich seit Gründung 1998 ausdrücklich für die weltweite Achtung und Einhaltung der Pressefreiheit ein.

Moderator Christoph Süß (BR-Wochen-Sendung Quer)
Die Filmemacher*innen, die ihre Produktionen zum Wettbewerb einreichen, können nur dann im Sinne der Demokratie tätig sein, wenn sie uneingeschränkt recherchieren, die gewonnenen Informationen prüfen und ihre Arbeit ohne Angst vor Repressionen veröffentlichen können.

Steffen Kircher, Gesamtkoordinator des DMFP: „Journalist*innen oder Filmemacher*innen müssen überall auf der Welt frei arbeiten können. Nur so kann die Demokratie stark und wehrhaft bleiben. Als Wettbewerbsplattform leisten wir unseren Beitrag, dass dieses Grundrecht in Deutschland, in Europa und weltweit gestärkt wird. Der DMFP versteht sich dabei als engagierter Teil einer vitalen Zivilgesellschaft, der sich dem Schutz von Menschenrechten und von Menschenrechtsverteidiger*innen verschrieben hat.“

Die Filme, die zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis eingereicht und prämiert werden, leisten einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. Sie unterstützen pädagogische Fachkräfte dabei, jungen Menschen den Zugang zu Themen wie Menschenrechtsverletzungen, der Einordung extremistischer Inhalte und der Bedeutung freier Berichterstattung zu vermitteln. Viele Produktionen werden gezielt in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit eingesetzt.

Noch bis zum 15. Juni 2026 können Magazinbeiträge, Kurz- oder Langfilme zu allen Aspekten der Menschenrechte – insbesondere auch zum Thema politischer Verfolgung/Inhaftierung oder der Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit eingereicht werden. In den letzten Jahren wurden den Jurys durchschnittlich knapp 400 Filme vorgelegt. Weitere Informationen: www.menschenrechts-filmpreis.de
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Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein unabhängiger Medienwettbewerb und wird im Rhythmus von zwei Jahren vergeben. Der Preis und wird aktuell von 19 Organisationen der Zivilgesellschaft gestaltet, finanziert und durchgeführt. Zu den Trägern gehören Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, konfessionell geprägte Organisationen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbände und kommunale Einrichtungen.

Sie sind geeint im Ziel der Achtung und Wahrung der Menschenrechte. Zudem unterstützen Verbände und Einzelpersonen den Filmwettbewerb. Die Geschäftsführung liegt beim Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ).

Wesel: Blutspende-Aktion im Kreishaus
Für Donnerstag, 7. Mai 2026, lädt Landrat Ingo Brohl zur Blutspende-Aktion des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ins Weseler Kreishaus an der Reeser Landstraße 31 (Raum 708) ein. Von 10 Uhr bis 14 Uhr besteht die Möglichkeit, seinen persönlichen Beitrag zur Blutversorgung in der Region zu leisten.

„Blutspenden retten Leben, darum sind alle, die Blut spenden dürfen, aufgerufen: Nehmen Sie sich kurz Zeit und unterstützen Sie die Versorgung schwerkranker und verletzter Menschen“, so Landrat Ingo Brohl. „Jede Spende zählt und kann einem Mitmenschen die Chance auf Genesung schenken. Ich danke allen, die diese verantwortungsvolle und lebenswichtige Tat leisten.“

Das menschliche Blut ist einzigartig und viele Menschen sind aufgrund verschiedener Notsituationen auf Bluttransfusionen angewiesen. Grundsätzlich kann jede Person Blut spenden, die gesund, mindestens 18 Jahre alt ist und mehr als 50 Kilogramm wiegt. Wer zum ersten Mal Blut spendet, sollte jedoch nicht älter als 68 Jahre alt sein und den Personalausweis mitbringen. Vor jeder Spende wird die „Spendetauglichkeit“ vom medizinischen Fachpersonal abgeklärt.

Dazu gehören die normalen Werte des Blutdruckes, des Pulses und des Hämoglobins sowie eine normale Körpertemperatur.  Die Häufigkeit einer Blutspende hängt unter anderem vom Geschlecht ab. Frauen haben einen geringeren Hämoglobinwert (rote Blutkörperchen) und dürfen deshalb nur vier Mal pro Jahr spenden. Männer dürfen dagegen bis zu sechs Mal spenden, wobei immer ein Mindestabstand von 56 Tagen eingehalten werden muss. 

Jede Spenderin und jeder Spender erhält einen Gutschein für die Kreishauskantine, um sich nach der Spende stärken zu können.  Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen, vorab über
https://www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine/ einen Termin zu buchen. 

Weitere Informationen zum Blutspendedienst des DRK sind zu finden unter www.blutspendedienst-west.de. Bürgerinnen und Bürger, die anderweitige Termine im Kreishaus haben, sollten wegen der veränderten Parkplatzlage vor der Zulassungsstelle an diesem Tag auf die Parkmöglichkeiten auf der Karl-Jatho-Straße ausweichen. 

Feierliche Schlüsselübergabe: Das Sportzentrum Kleve-Oberstadt ist fertig!
Mit seinen rund 90 Metern Länge, 16 Metern Breite und etwa 900 Quadratmetern Nutzfläche macht der Neubau des Funktionsgebäudes am Sportzentrum Kleve-Oberstadt gehörig Eindruck: Am Samstag, 25. April 2026, wurde das Gebäude an der Materborner Allee feierlich eingeweiht.

Bei bestem Wetter wurde das Funktionsgebäude an der Materborner Allee am Samstag eingeweiht.

Auf Einladung von Bürgermeister Markus Dahmen kamen Vertreterinnen und Vertreter der ansässigen Sportvereine, aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, der am Bau beteiligten Firmen sowie der Stadtverwaltung zur offiziellen Schlüsselübergabe zusammen. Das Funktionsgebäude komplettiert das moderne Sportzentrum Kleve-Oberstadt, dessen Sportanlagen bereits im Sommer 2023 fertiggestellt worden sind.

Den dort beheimateten Vereinen SSV Reichswalde und SV Siegfried Materborn bietet das Funktionsgebäude großzügige Räumlichkeiten. Große Versammlungs- und Gemeinschaftsräume schaffen viel Platz für die Vereinsarbeit.

Mobile Trennwände ermöglichen die flexible Aufteilung der Gemeinschaftsflächen je nach Bedarf. Darüber hinaus beherbergt das Gebäude zwei Küchenbereiche, zwölf Umkleiden, elf Sanitärbereiche sowie diverse Lager- und Verwaltungsräume, Sanitätsräume und barrierefreie Toiletten. 

Sportliche Erfolge lassen sich komfortabel von der großen Außenterrasse aus verfolgen. Vor den Gemeinschaftsräumen können Zuschauerinnen und Zuschauer unter einem gläsernen Vordach mit Beschattungsanlage verweilen oder auf tribünenähnlichen Sitzstufen aus Beton entlang des Spielfeldes Platz nehmen.

Auch aus technischer Sicht beeindruckt der Neubau – insbesondere vor dem Hintergrund des klimagerechten und nachhaltigen Bauens, für das sich die Stadt Kleve in ihren Bauprojekten einsetzt. Ausgeführt wurde das Gebäude in Holztafelbauweise mit versetzt liegenden Pultdächern.

Auf dem mittleren Baukörper produziert eine 50 kWp Photovoltaikanlage eigenen Strom; Batteriespeicher nehmen Überkapazitäten zur späteren Nutzung auf. Eine Wärmepumpe mit 100 kW Leistung beheizt die Räumlichkeiten. Sämtliche Bereiche werden mechanisch be- und entlüftet.

Knapp zwei Jahre dauerte die Errichtung des Holzbaus vom Baubeginn im Januar 2024 bis zur Fertigstellung im Dezember 2025. Am Sportzentrum Kleve-Oberstadt steht nun noch der Abriss des alten Umkleide- und Vereinsgebäudes an. Anschließend sind die Arbeiten an der Platzanlage beendet.

Insgesamt ist mit dem Sportzentrum Kleve-Oberstadt eine hochwertige Platzanlage entstanden, die beste Bedingungen für Training und Wettkampf bietet. Mit ihren zwei Kunstrasenplätzen, einem Naturrasenplatz, einem kleinen Kunstrasenspielfeld, einem Trainingshügel und dem imposanten Funktionsgebäude setzt die moderne Sportstätte auch über die Grenzen der Schwanenstadt hinaus Maßstäbe.

Für den Bau des Funktionsgebäudes hat die Stadt Kleve 5,4 Mio. Euro investiert. Rund 40 % der Summe flossen aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in die Schwanenstadt

Die Außenanlagen des Sportzentrums wurden schon 2023 offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Stadt Kleve ruft erstmals Wettbewerb für begrünte Balkone aus

Nach dem Erfolg des Vorgarten-Wettbewerbs startet die Stadt Kleve im Jahr 2026 erstmals einen Wettbewerb rund um private Balkone. Unter dem Motto „Unsere blühenden und grünen Balkone“ sind Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, ihr "grünes Wohnzimmer" kreativ, nachhaltig und naturnah zu gestalten.

Gesucht werden die schönsten grünen und nachhaltigen Balkone der Schwanenstadt! Symbolbild: (c) bittedankeschön - stock.adobe.com

Im Fokus steht dabei ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: Klimaanpassung im Alltag. Denn auch kleine Flächen können einen Beitrag leisten, um Städte lebenswerter zu machen. „Begrünte Außenräume wie Balkone schaffen nicht nur eine angenehme, kühlende Umgebung im Sommer, sondern bieten auch einen Lebensraum für Insekten und ermöglichen es, einige essbare Pflanzen selbst vor dem Wohnzimmerfenster anzubauen. Sie sind ein Freiraum, den wir nutzen sollten“, erklärt Merle Gemke, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve.

Der Wettbewerb startet am 1. Mai und läuft bis zum 1. September 2026. Wer teilnehmen möchte, füllt ein Bewerbungsformular aus, reicht mindestens ein Foto des eigenen Balkons ein und erläutert kurz, wie die Themen Klimaanpassung, Artenvielfalt und essbares Grün umgesetzt wurden. Teilnahmeberechtigt sind alle Kleverinnen und Klever mit Balkon, Loggia, begehbarer Dachterrasse oder französischem Balkon.

Nach einer Vorauswahl durch eine Jury aus der Stadtverwaltung entscheidet die Bürgerschaft über die Gewinnerinnen und Gewinner. Dazu wird es Bürgerinnen und Bürgern zum Ende des Wettbewerbs möglich sein, über das Beteiligungsportal der Stadt Kleve für ihre Favoriten abzustimmen.

Die besten Beiträge werden mit Geldpreisen ausgezeichnet: Für den ersten Platz winken 500 Euro, für den zweiten Platz 250 Euro und für den dritten Platz 150 Euro. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular stellt die Stadt Kleve online unter www.kleve.de/balkonwettbewerb bereit.

Bei Fragen können sich Interessierte per E-Mail an umwelt@kleve.de oder telefonisch unter 02821/84-408 an die Stadtverwaltung wenden. Die Arbeit der Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Kleve wird im Rahmen des Aktionsprogrammes Natürlicher Klimaschutz gefördert.

Moers: Vom Bauzaun zur Bühne: Innenstadtentwicklung live erleben
Tiefe Gruben, Bauzäune und mittendrin ein Hauch von Festival: Am Samstag, 9. Mai, dem bundesweiten ‚Tag der Städtebauförderung‘, zeigt Moers, wie spannend Stadtentwicklung sein kann.

So eine Kinderbaustelle steht am 9. Mai auch bereit. (Foto: Stadt + Handel)

Am Pumpeneck gibt es zwischen 11 und 16 Uhr nicht nur viele Infos, sondern der Platz wird zum lebendigen Treffpunkt – mit Aktionen für Kinder, Musik und Snacks. Es wird sichtbar, wie sich die Innenstadt Schritt für Schritt verändert – und wohin die Reise beim großen Innenstadtumbau geht – passend zum Motto des Tages ‚Lebendige Orte – starke Gemeinschaften‘.

In Moers wird das ganz konkret: Neue Aufenthaltsqualität, moderne Infrastruktur und öffentliche Räume entstehen. Organisiert wird der Aktionstag von der Stadt in Zusammenarbeit mit Enni. Zuschauen, Mitmachen, entspannte Atmosphäre Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Baustelle in der Fieselstraße. Seit Anfang 2026 laufen dort umfangreiche Arbeiten zwischen Haagstraße und Neustraße – ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Innenstadt.

Zum Aktionstag wird die Baustelle geöffnet und erlebbar gemacht: Bei geführten Rundgängen zu jeder vollen Stunde gibt es spannende Einblicke in die laufenden Arbeiten und die Planungen. Doch nicht nur Zuschauen ist gefragt – Mitmachen ausdrücklich erwünscht: Geführte Baustellenrundgänge bieten einen Blick hinter die Kulissen.

Eine Kinderbaustelle lädt junge Entdeckerinnen und Entdecker zum Ausprobieren ein. Am Stand der Quartiersarchitekten gibt es Infos rund um das Hof- und Fassadenprogramm. Dazu sorgen Snacks und Musik vom Moerser Singer-Songwriter Noah Warwel für eine entspannte Atmosphäre mitten im Geschehen. 

Stadtteilbüro Neu_Meerbeck: Beratung zum Ehrenamt am 6. Mai 2026
Vieles würde heutzutage ohne Ehrenamt nicht funktionieren. Besonders in den Stadtteilen Meerbeck und Hochstraß leisten ehrenamtlich Tätige wichtige Arbeit. Die Freiwilligenzentrale der Grafschafter Diakonie informiert am Mittwoch, 6. Mai, von 10 bis 12 Uhr im Stadtteilbüro Neu_Meerbeck, Bismarckstraße 43b, über verschiedene Möglichkeiten, sich mit bürgerschaftlichem Engagement einzubringen.

Interessierte, die eine Idee oder einen Vorschlag für ein Projekt haben, sind herzlich eingeladen, sich an diesem Tag beraten zu lassen.  Rückfragen sind telefonisch beim Stadtteilbüro unter 0 28 41 / 201-530 und per E-Mail an stadtteilbuero.meerbeck@moers.de möglich.


Neue Fotoausstellung der 1. Fotogemeinschaft „Objektiv“ Dinslaken in Stadtbibliothek zu sehen
Zu sehen sind von links nach rechts: Dr. Tagrid Yousef, Dirk Schneidewind und Axel Wolff von der Fotogemeinschaft, Silke Burkhardt (Stadtbibliothek), Constanze Palotz (Leiterin Stadtbibliothek).

von links: Dr. Tagrid Yousef, Dirk Schneidewind und Axel Wolff von der Fotogemeinschaft, Silke Burkhardt (Stadtbibliothek), Constanze Palotz (Leiterin Stadtbibliothek) - Foto C  Fotogemeinschaft.

Die halbjährlich wechselnden Ausstellungen der Fotogemeinschaft tragen zur lebendigen und abwechslungsreichen Gestaltung der Bibliotheksräume bei und bereichern das kulturelle Angebot. Unter dem Titel „Wege und Gassen“ präsentiert die 1. Fotogemeinschaft „Objektiv“ Dinslaken e.V. nun ihre aktuelle Ausstellung in der Stadtbibliothek Dinslaken.

Insgesamt 34 Fotografien zeigen Wege in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen, von urbanen Gassen bis hin zu abenteuerlichen Pfaden in der Natur. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Wege und Gassen in Stadt und Natur, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln fotografisch eingefangen wurden. Die Fotografien reichen von urbanen Szenen bis hin zu ruhigen Landschaftsaufnahmen, die durch Weite und natürliche Linienführungen geprägt sind.

So entsteht ein abwechslungsreicher Rundgang, der die Besucherinnen und Besucher auf eine visuelle Reise mitnimmt. Zur Eröffnung der Ausstellung am vergangenen Donnerstag, 23.04.2026, begrüßte die Kulturdezernentin Dr. Tagrid Yousef die Fotogemeinschaft und würdigte in einer kurzen Ansprache das Engagement des Vereins sowie die Bedeutung solcher Kooperationen.

„Für uns als Bibliothek bedeutet diese Zusammenarbeit weit mehr als nur eine wechselnde Wandgestaltung. Sie ist eine echte kulturelle Bereicherung und ein lebendiger Beitrag zum kulturellen Leben unserer Stadt“, so die Kulturdezernentin. Die Veranstaltung fand im Kreis der Fotogemeinschaft als geschlossene Eröffnung statt. Die Ausstellung ist ab sofort während der regulären Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zugänglich. Die Fotografien sind im Lesecafé, im Computerraum sowie im Treppenhaus zu sehen.   

Dinslaken: Neuwahl der Seniorenvertretung am 29. April 2026
Die Mitglieder der neu gewählten Seniorenvertretung mit dem Geschäftsbereichsleiter für Jugend und Soziales, Holger Mrosek (1. vl.) und der Sozialdezernentin Dr. Tagrid Yousef (2. vl.). Am 29. April 2026 kamen 30 Delegierte zusammen, um aus ihrer Mitte die neue Seniorenvertretung zu wählen.

Gewählt wurden: Gerda Schäfer, Gisbert Tinnefeld, Alexander Lazarevic, Beate Baßfeld, Barbara Muhr, Ekkehard Hoch, Monika Fischer, Klaus Blümel, Siegfried Christophel, Werner Steinbring, Hans-Michael Zons, Dr. Rainer Holzborn und Emil Osthold. Die neue Seniorenvertretung setzt sich aus elf bereits erfahrenen Mitgliedern sowie zwei neu gewählten Personen zusammen.

Die Mitglieder der neu gewählten Seniorenvertretung mit dem Geschäftsbereichsleiter für Jugend und Soziales, Holger Mrosek (1. vl.) und der Sozialdezernentin Dr. Tagrid Yousef (2. vl.).

In der konstituierenden Sitzung am 2. Juni 2026 um 17:00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stadthauses werden der Vorstand gewählt und die Entsendungen in die Fachausschüsse abgestimmt. Die Seniorenvertretung setzt sich für die Belange älterer Menschen in der Stadt ein und bringt deren Perspektiven in die politischen Gremien ein.

Darüber hinaus steht sie älteren Bürger*innen beratend und unterstützend zur Seite. Mit ihrem Engagement leistet die Seniorenvertretung einen wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten und seniorenfreundlichen Stadt.  

Digitale Berufsorientierung bringt Schulen, Jugendliche und Unternehmen zusammen
Neuer Ausbildungskompass startet erstmals im Niederrhein Kreis Wesel

Auch im Kreis Wesel stellt der Fachkräftemangel viele Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. Gleichzeitig fällt es Jugendlichen oft schwer, den passenden Einstieg ins Berufsleben zu finden. Mit dem von der EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW Kreis Wesel) herausgegebenen „Ausbildungskompass Niederrhein Kreis Wesel 2026“ startet nun ein neues Angebot, das beide Seiten systematisch zusammenbringt.

Der Ausbildungskompass verknüpft ein gedrucktes Magazin mit einer digitalen Plattform und begleitet den Berufsorientierungsprozess von der ersten Orientierung über Praktika bis hin zur Bewerbung. Das Magazin wird an weiterführende Schulen im Kreis verteilt und kann ebenso wie die digitale Plattform im Unterricht eingesetzt werden. Schülerinnen und Schüler erhalten einen strukturierten Überblick über regionale Ausbildungsberufe und Betrieb, können Praktika finden und sich direkt online bewerben.

Lehrkräfte nutzen das Angebot zur Unterstützung der Berufsorientierung und behalten den Entwicklungsstand ihrer Klassen im Blick. Für Unternehmen eröffnet der Ausbildungskompass neue Möglichkeiten zur Fachkräftesicherung. Ausbildungs- und Praktikumsangebote werden frühzeitig dort sichtbar, wo Berufsentscheidungen entstehen – in Schulen und im digitalen Umfeld.

Eine Matching-Funktion unterstützt dabei, geeignete Bewerberinnen und Bewerber gezielt anzusprechen. Das Konzept ist bereits erprobt: In Bayern wird der Ausbildungskompass seit Jahren nahezu flächendeckend eingesetzt. Mit dem Start im Kreis Wesel erfolgt nun die erste Umsetzung außerhalb Bayerns. Die Koordination übernimmt die EAW gemeinsam mit Schulen, Unternehmen und weiteren Partnern in der Region.

„Mit dem Ausbildungskompass schaffen wir eine strukturierte Verbindung zwischen Schulen und regionalen Ausbildungsbetrieben. Jugendliche erhalten Orientierung, Unternehmen kommen frühzeitig mit potenziellen Auszubildenen in Kontakt und Lehrkräfte bekommen ein Tool an die Hand, mit dem sie die Berufsorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler bequem dokumentieren und steuern können – ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung im Niederrhein Kreis Wesel“, sagt Dr. Jan Frederik Graff, Leiter des Unternehmensservice der EAW.

Unternehmen können sich ab sofort anmelden. In kostenfreien Online-Infoterminen werden alle digitalen Funktionen und Tools des Ausbildungskompasses vorgestellt. In rund 45 Minuten erhalten interessierte Unternehmen einen kompakten Überblick und können Fragen direkt klären.
Weitere Informationen, Anmeldung für Unternehmen sowie Termine für die Infoveranstaltungen gibt es unter www.ausbildungskompass.de/kreis-wesel.  


Importpreise im März 2026: +2,3 % gegenüber März 2025 Stärkster Anstieg der Einfuhrpreise für Energie im Vorjahresvergleich seit Dezember 2022
Importpreise
März 2026 +2,3 % zum Vorjahresmonat
+3,6 % zum Vormonat
Exportpreise
März 2026 +1,5 % zum Vorjahresmonat
+1,1 % zum Vormonat

Die Importpreise waren im März 2026 um 2,3 % höher als im März 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Februar 2025 (+3,6 % gegenüber Februar 2024). Im Februar 2026 und Januar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber den Vorjahresmonaten jeweils bei -2,3 % gelegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 3,6 %. Einen stärkeren Anstieg im Vormonatsvergleich hatte es zuletzt im März 2022 gegeben (+5,4 % gegenüber Februar 2022), als die Importpreise für Energie nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sprunghaft gestiegen waren.



Die Exportpreise waren im März 2026 um 1,5 % höher als im März 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2025 (+2,0 % gegenüber März 2024). Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,1 % gelegen, im Januar 2026 bei +0,2 %. Gegenüber Februar 2026 stiegen die Ausfuhrpreise um 1,1 %. Zuletzt waren sie im August 2022 stärker gegenüber dem Vormonat gestiegen (+1,6 % gegenüber Juli 2022).

Hohe Preisanstiege für importierte Vorleistungsgüter und Energie im Zuge des Iran-Kriegs
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im März 2026 gegenüber März 2025 hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter mit +4,1 % (+1,2 % gegenüber Februar 2026) und für Energie mit +13,2 % (+33,6 % gegenüber Februar 2026). Stärker gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen waren die Einfuhrpreise für Energie zuletzt im Dezember 2022 (+16,7 % gegenüber Dezember 2021). Im Vormonatsvergleich stiegen die Importpreise für Energie im März 2026 sogar stärker als je zuvor seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995.

Bei den Vorleistungsgütern waren insbesondere Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug mit +25,8 % deutlich teurer als im Vorjahresmonat, darunter Edelmetalle und deren Halbzeug mit +58,4 %. Auch die Preise für importierte Düngemittel und Stickstoffverbindungen lagen deutlich über denen von März 2025 (+7,8 %). Hier handelt es sich um Auswirkungen der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die die Düngemittelpreise auch im Vormonatsvergleich deutlich ansteigen ließen (+10,1 %).

Noch stärker wirkte sich der Krieg im Nahen Osten auf die Erdöl- und Mineralölpreise im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich aus. Im Vorjahresvergleich konnte der Preisrückgang bei Erdgas (-8,6 %) und Steinkohle (-1,5 %) die Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen (+41,6 %) und Erdöl (+24,6 %) nicht ausgleichen. Auch Strom war im Vorjahresvergleich teurer (+4,4 %).
Im Vormonatsvergleich gegenüber Februar 2026 wurden alle Energieträger teurer: Mineralölerzeugnisse um 48,6 % (darunter insbesondere Flugturbinenkraftstoff aus Kerosin mit +94,7 %), Erdöl um 45,9 %, Erdgas um 19,6 %, Steinkohle um 8,5 % und elektrischer Strom um 2,9 %.

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 % (+0,8 % gegenüber Februar 2026). Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 0,6 % über dem Stand von März 2025 (+1,4 % gegenüber Februar 2026).

Auch importierte Investitionsgüter waren im Vorjahres- und im Vormonatsvergleich teurer, und zwar um 0,6 % gegenüber März 2025 und um 0,5 % gegenüber Februar 2026. Bei importierten landwirtschaftlichen Gütern und Konsumgütern Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr, aber Preissteigerungen gegenüber dem Vormonat

Importierte landwirtschaftliche Güter waren im März 2026 im Durchschnitt um 6,2 % billiger als im Vorjahresmonat (+1,2 % gegenüber Februar 2026). Die Preise für Rohkakao lagen 57,8 % unter denen von März 2025 und 19,4 % unter denen von Februar 2026. Rohkaffeeimporte waren 14,4 % preiswerter als vor einem Jahr und 2,5 % preiswerter als im Vormonat.

Lebende Schweine waren mit -8,7 % ebenfalls günstiger als im März 2025, wurden aber mit +26,7 % im Vormonatsvergleich deutlich teurer. Für importiertes Getreide wurde im März 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im März 2025 (-7,5 %), es kostete aber 0,5 % mehr als im Februar 2026. Dagegen waren insbesondere Tomaten im Vorjahres- wie auch im Vormonatsvergleich deutlich teurer (+18,4 % gegenüber März 2025 und +31,6 % gegenüber Februar 2026).

Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im März 2026 um 1,9 % preiswerter als im Vorjahr (+0,7 % gegenüber Februar 2026). Die Preise für Gebrauchsgüter lagen 1,1 % unter denen des Vorjahresmonats (+0,8 % gegenüber Februar 2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 2,1 % billiger (+0,7 % gegenüber Februar 2026).

Für Nahrungsmittel allgemein musste 4,3 % weniger bezahlt werden als im März 2025 (+0,4 % gegenüber Februar 2026). Preisrückgänge gab es unter anderem bei Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-55,9 %), Frucht- und Gemüsesäften (-28,4 %), Milch und Milcherzeugnissen (-14,4 %) sowie Schweinefleisch (-8,1 %). Teurer als im März 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse (+44,1 %), Rindfleisch (+15,3 %) und Kaffee (geröstet oder entkoffeiniert) mit +11,8 %.

Vorleistungsgüter mit größtem Einfluss auf Anstieg der Exportpreise im Vorjahresvergleich
Bei den Exportpreisen hatte der Anstieg der Preise für Vorleistungsgüter aufgrund ihres hohen Anteils am Gesamtindex den größten Einfluss auf die Vorjahresveränderungsrate. Die Vorleistungsgüterpreise lagen im Durchschnitt 2,2 % über denen von März 2025 und 0,7 % über denen von Februar 2026. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 1,1 % über dem von März 2025 (+0,3 % gegenüber Februar 2026). Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 % der ausgeführten Waren ab.

Auch bei den Ausfuhrpreisen waren die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren: Die Preise für Energieexporte lagen um 9,4 % über denen von März 2025 und um 25,7 % über denen von Februar 2026. Wie bei der Einfuhr konnte der Rückgang der Erdgaspreise um 15,4 % (aber +11,9 % gegenüber Februar 2026) die Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen (+36,4 % gegenüber März 2025 und +44,1 % gegenüber Februar 2026) nicht ausgleichen. Darunter waren Exporte von Flugturbinentreibstoff aus Kerosin 94,4 % teurer als im Vorjahr und 103,9 % teurer als im Vormonat.

Landwirtschaftliche Güter wurden 5,9 % preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat. Gegenüber Februar 2026 stiegen die Preise hier aber um 1,7 %.

Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 %) waren preiswerter als im März 2025 (-0,3 % gegenüber März 2025, aber +0,3 % gegenüber Februar 2026). Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,7 % unter dem Preisniveau von März 2025 lagen (+0,3 % gegenüber Februar 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,5 % höher als im Vorjahresmonat (0,0 % gegenüber Februar 2026). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-4,8 % gegenüber März 2025, aber +0,2 % gegenüber Februar 2026).

Hier waren unter anderem die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver mit -37,1 % deutlich niedriger als im März 2025 (-8,4 % gegenüber Februar 2026). Auch Milch und Milcherzeugnisse waren mit -12,1 % im Durchschnitt deutlich billiger als vor einem Jahr (+0,2 % gegenüber Februar 2026), darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -41,9 % gegenüber März 2025 (+2,3 % gegenüber Februar 2026).

Dagegen wurde unter anderem Rindfleisch, frisch oder gekühlt, zu 22,3 % höheren Preisen exportiert als im März 2025 (+4,5 % gegenüber Februar 2026).

Berechnung der Außenhandelspreisindizes ohne Steuern und Zölle
Berechnungsgrundlage für die Indizes der Außenhandelspreise sind ausschließlich die in Verträgen vereinbarten Preise, zu denen inländische Unternehmen Waren aus dem Ausland einkaufen beziehungsweise ins Ausland verkaufen. Steuern und Zölle fließen demnach nicht in die Berechnung der Indizes ein.

NRW: Durchschnittlich besuchen 23,9 Schülerinnen und Schüler eine Grundschulklasse
* Klassengröße an Grundschulen auf Ebene der Städte und Gemeinden schwankt im Mittel zwischen 19,0 und 26,4 Kindern
* Gesamtschulen und Gymnasien haben durchschnittlich die größten Klassen * 12,7 Schülerinnen und Schüler je Vollzeitlehrereinheit an den allgemeinbildenden Schulen

Im aktuellen Schuljahr 2025/26 besuchen 728.650 Schülerinnen und Schüler eine Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Diese Schülerinnen und Schüler verteilen sich auf 30.460 Grundschulklassen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, besuchen damit durchschnittlich 23,9 Schülerinnen und Schüler eine Grundschulklasse. Diese sogenannte Klassenfrequenz an Grundschulen ist genauso hoch wie die Klassenfrequenz an den allgemeinbildenden Schulen in NRW zusammen.



Durchschnittlich kleinste Grundschulklassen in Hallenberg – größte in Weeze
Mit durchschnittlich 19,0 Schülerinnen und Schülern in den Grundschulklassen ist die Klassenfrequenz auf Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Hallenberg im Hochsauerlandkreis am niedrigsten. Es folgen Büren im Kreis Paderborn mit 19,6 und Kall im Kreis Euskirchen mit 19,8 Kindern je Klasse.

Die landesweit größten Klassen an Grundschulen gibt es in Weeze im Kreis Kleve mit durchschnittlich 26,4 Schülerinnen und Schülern, gefolgt von Moers im Kreis Wesel und Schalksmühle im Märkischen Kreis mit jeweils 26,2 Schülerinnen und Schülern und Kaarst im Rhein-Kreis Neuss mit 26,1 Kindern.

Unter den kreisfreien Städten gibt es in Köln, Bonn, Münster und Bielefeld durchschnittlich die kleinsten Klassen an Grundschulen. Diese 4 Städte sind die einzigen kreisfreien Städte, die unter dem landesweiten Durchschnitt von 23,9 liegen. Die restlichen 18 kreisfreien Städte weisen eine höhere Klassenfrequenz als der landesweite Durchschnitt auf.
Die größten Grundschulklassen gibt es in Essen mit durchschnittlich 26,0 Kindern pro Grundschulklasse gefolgt von Mönchengladbach mit 25,9 und Herne mit 25,7.

Höchste Klassenfrequenz an Gesamtschulen und Gymnasien
Auf Landesebene sind zwischen den einzelnen allgemeinbildenden Schulformen Unterschiede hinsichtlich der Klassenfrequenz zu beobachten. Die höchste Klassenfrequenz gibt es an den Gesamtschulen und den Gymnasien. Hier besuchen durchschnittlich 27,1 Schülerinnen und Schüler eine Klasse. An der Schulform Förderschule Realschule/Gymnasium sind die Klassen mit durchschnittlich 11,2 Schülerinnen und Schülern am kleinsten.

NRW: Bauproduktion im Februar um 6,2 % gesunken
* NRW-Bauproduktion im Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um 3,3 % gesunken
* Rückgänge der Bauproduktion in allen Bausparten des Hoch- und Tiefbaus
* Anstieg im Februar 2026 um 12,2 % gegenüber dem Monatsergebnis 2019 

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 real (kalender-/preisbereinigt) um 6,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 8,8 % und im Tiefbau um 3,3 % niedriger als im Februar 2025.



Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker für Februar 2026 in sämtlichen Bausparten eine rückläufige Entwicklung der Bauproduktion: Den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat erzielte der öffentliche Hochbau (–17,3 %), gefolgt vom Wohnungsbau (–-11,4 %) und dem gewerblichen und industriellen Hochbau (– 4,4 %).



Innerhalb des Tiefbaus konnten im Februar 2026 ebenfalls durchweg negative Entwicklungen der Bauproduktion in den einzelnen Bausparten beobachtet werden: Im Straßenbau war ein Rückgang der Bauproduktion gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat zu konstatieren (–2,4 %).

Im gewerblichen und industriellen Tiefbau  (–3,7 %) sowie im sonstigen öffentlichen Tiefbau (–3,7 %) war die Bauproduktion ebenfalls niedriger als im Februar 2025. Für Februar 2026 ermittelten die Statistiker im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 einen kalender-/preisbereinigten Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe (+12,2 %).

Sowohl im Hochbau (+2,1 %) als auch im Tiefbau (+24,5 %) lag die Bauproduktion über dem Niveau von Februar 2019. Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zwei Monate des Jahres 2026 war um 5,2 % niedriger als in der entsprechenden Vergleichsperiode 2025.

Moers: Wissbegierige Schülerinnen und Schüler besuchten Bürgermeisterin
Einen spannenden Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung und der Bürgermeisterin erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c des Gymnasiums Adolfinum. Sie waren am Freitag, 24. April, mit ihrem Lehrer Karsten Verhoeven zu Besuch im Rathaus.

Foto: pst

Im Rahmen eines Schulprojekts interviewten sie Bürgermeisterin Julia Zupancic und nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung zu werfen. Interessiert waren die Jungen und Mädchen unter anderem an der Arbeit des Rates, der Zukunft des Finanzamtsgebäudes oder an Baustellen in der Stadt. 

Zuerst empfing die Bürgermeisterin die Klasse in ihrem Büro. Dort konnten die Kinder erleben, wo ein Großteil der täglichen Arbeit des Stadtoberhaupts stattfindet und wie vielfältig die Aufgaben an der Spitze einer Stadtverwaltung sind. Im Anschluss ging es gemeinsam in den Ratssaal. Neben Aufgaben rund um ihr Amt interessierten sich die Kinder auch für persönliche Themen von Bürgermeisterin Zupancic. 

Moers: Museum und Altes Landratsamt haben am 1. Mai geöffnet
Am Feiertag 1. Mai (Freitag) hat die Stadtverwaltung Moers geschlossen. Dazu zählen auch das Stadtarchiv, die Bibliothek mit ihren Zweigstellen, die vhs Moers – Kamp-Lintfort, die Moerser Musikschule und die Sozialraumteams des Jugendamtes. Das Grafschafter Museum (Kastell 9) und das Alte Landratsamt haben am 1. Mai von 11 bis 18 Uhr geöffnet. 

Moers: Hauptausschuss tagt
Haushaltsfragen und der Stellenplan sind die wichtigsten Themen im Hauptausschuss am Mittwoch, 6. Mai. Beschlüsse zum Haushalt und zum Haushaltssicherungskonzept stehen allerdings erst am 12. Mai auf der Tagesordnung. Die Sitzungen beginnen jeweils um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

DMB-Vorstand Tenbieg zum Haushalt 2027: „Eckwerte sind falsche Weichenstellung für den Mittelstand“   
Der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) sieht in den beschlossenen Eckwerten zum Bundeshaushalt 2027 einen falschen Kurs für den Mittelstand. Statt steigender Ausgaben und weiterer Schulden wären konsequente Einsparungen und mehr Haushaltsdisziplin notwendig gewesen.

Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, erklärt dazu: „Der Rahmen für den Haushalt 2027 ist eine gänzlich falsche Weichenstellung: Statt konsequenter Einsparungen und Haushaltsdisziplin plant die Bundesregierung steigende Ausgaben und weitere Schulden. Die Koalition müsste stattdessen dringend haushaltspolitische Freiräume schaffen, damit der Mittelstand investieren und Arbeitsplätze sichern kann.

Nur so können wir Steuereinnahmen langfristig sichern und unseren Wohlstand bewahren. Die angekündigten Einsparungen, beispielsweise im Gesundheitssystem, schließen die Haushaltslücken nicht einmal ansatzweise. Vielmehr werden die angespannte konjunkturelle Lage und der demografische Wandel ohne ein ausreichend erkennbares strategisches Konzept ignoriert.

Deutschland braucht mehr denn je weitreichende Strukturreformen statt eines Festhaltens am Status quo. Ziel muss es sein, den in massive Bedrängnis geratenen Mittelstand vor hohen Kosten und weiterer Unsicherheit zu schützen. Allein mit schuldenfinanzierten Investitionen wird die wirtschaftliche Erholung nicht gelingen.“


KlinikKlinikKlinik Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung KlinikKlinikKlinik
Sehr geehrter Frau Bundesministerin,
wir wenden uns heute mit großer Dringlichkeit an Sie – als Vorstand der KV Nordrhein, als Stimme von mehr als 24.000 Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Nordrhein und als Verantwortliche für die ambulante Gesundheitsversorgung von 9,5 Millionen Menschen in unserer Region.

Die aktuellen Reformvorhaben zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung bedrohen nicht nur die wirtschaftliche Grundlage unserer Mitglieder – sie gefährden die ambulante Versorgung in ihrer Gesamtheit. Wir sind der Überzeugung: Wenn diese Reformen so umgesetzt werden, zahlen wir einen Preis, den zukünftige Generationen nicht mehr werden zurückzahlen können.

Weniger Termine – längere Wartezeiten
Die Vergütung von Vermittlungsfällen hat in Nordrhein zu mehr Terminen geführt: 2,3 Millionen pro Jahr seit 2021. Diese Termine wird es zukünftig nicht mehr geben! Mit der geplanten Abschaffung der vollen Vergütung für Vermittlungsfälle ist das Ende der Terminservicestelle (TSS) besiegelt.

Das ist keine Übertreibung – es ist eine rechnerische Gewissheit. Dabei zeigen unsere Zahlen eindrücklich: Die Nachfrage nach vermittelten Arztterminen steigt kontinuierlich. Allein in 2025 haben über 250.000 Patientinnen und Patienten hier schnell und bedarfsorientiert einen Termin vermittelt bekommen.

Bei gedeckelter Vergütung gibt es keinen Grund mehr für einen Praxis, zusätzliche Termine an die TSS zu melden. Denn sie bekommen dadurch weniger Geld für mehr Leistung. Damit wächst der Druck auf die Versorgung nachhaltig. Wartezeiten verlängern sich bereits heute drastisch. Insgesamt warten über 100.000 Patienten derzeit in Nordrhein auf einen verfügbaren Termin in der TSS.

Wenn den ambulanten Praxen diese Steuerungslogik aus den Händen genommen wird, ist eine bedarfsgerechte Versorgung nicht möglich. Es ist davon auszugehen, dass Krankenkassen aus Marketinggründen in den selektivvertraglichen Wettbewerb um den gesunden Versicherten massiv einsteigen werden.

Erfahrene Ärzte gehen früher und dort wo sie dringend gebraucht werden
Derzeit sind in Nordrhein 2.884 Haus- und Fachärztinnen und -ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten über 65 Jahre alt. Viele von ihnen arbeiten weiter – aus Pflichtbewusstsein, aus Engagement, aus Liebe zum Beruf. Doch diese intrinsische Motivation hat Grenzen.

Wenn wirtschaftliche Planungssicherheit fehlt, wenn Reformen Vertragsärztinnen und Vertragsärzte als Kostenfaktor behandeln und nicht als systemtragende Partner, werden diese erfahrenen Kolleginnen und Kollegen ihren Versorgungsauftrag zurückgeben.

Wir gehen davon aus, dass dieser Effekt die Versorgungslage in Nordrhein erheblich zuspitzen wird, denn die betroffenen Ärztinnen und Ärzte Ü65 betreuen über 2,8 Millionen Patienten im Quartal! Sie werden unter diesen Umständen keine Praxisnachfolger mehr finden. Es handelt sich nicht um eine Warnung – es ist eine Prognose auf der Grundlage beobachtbarer Entwicklungen.

Ein fatales Signal an den medizinischen Nachwuchs
Die KV Nordrhein investiert gezielt in die Nachwuchsgewinnung – durch Kampagnen, Eigeneinrichtungen und digitale Angebote wie Praxis4Future. Doch diese Bemühungen greifen nur, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen.

Die geplante Reform untergräbt genau das: Sie deckelt Wachstumspotenziale und entzieht damit angehenden Niedergelassenen die wirtschaftliche Planungssicherheit, die für eine verantwortungsvolle Entscheidung zur Selbstständigkeit unerlässlich ist. So verliert die Niederlassung als Lebensmodell an Attraktivität – nicht aus mangelndem Willen des Nachwuchses, sondern wegen fehlender politischer Anreize.

Arbeitsplätze in Gefahr
Rund 100.000 Praxen in Deutschland sind zugleich Arbeitgeber. Hinter jeder Praxis stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze von wirtschaftlicher Stabilität abhängen. Wenn Praxen schließen, sind das keine abstrakten Zahlen – das sind Entlassungen!

Gemessen am drohenden Praxisverlust und einem durchschnittlichen MFA-Gehalt von rund 50.000 Euro müssten allein in Nordrhein rund 5.000 MFA-Stellen eingespart werden – bundesweit wären das bis zu 50.000 Stellen. Jede zweite Praxis wäre gezwungen, Personal zu entlassen. Das sind keine abstrakten Zahlen – das sind Entlassungen, die Praxen schwächen und die Versorgung weiter verschlechtern.

Konkret sind vor allem die Facharztgruppen betroffen, die für hohe Versorgungskontinuität durch TSS-Terminmeldung gesorgt haben. Dies betrifft beispielhaft:

Kardiologie: - 17% der Vergütung | über 72.000 € je Arzt
HNO: - 13 % der Vergütung | über 41.000 € je Arzt
Neurologie und Nervenheilkunde: -10% der Vergütung | über 38.000 € je Arzt
Chirurgie und Orthopädie: -10% der Vergütung | über 34.000 € je Arzt
Radiologie: - 6,5 % der Vergütung | über 36.000 € je Arzt

Ambulantisierung wird torpediert
Die Krankenhausreform setzt auf Ambulantisierung – zu Recht. Doch dieser Weg kann nur gelingen, wenn die ambulante Versorgung stark, stabil und ausreichend finanziert ist. Die aktuellen Sparmaßnahmen höhlen genau diese Grundlage aus. Stattdessen entstehen Fehlanreize: Kurzzeitpauschalen bieten Krankenhäusern eine Fluchttür, um ambulante Leistungen zu Krankenhauskonditionen abzurechnen – ohne dass die Qualität oder Effizienz steigt. Ambulantisierung wird damit zur einseitigen Umverteilung, nicht zur strukturellen Verbesserung.

AOP-Leistungen werden drastisch begrenzt: Politisch und auch aus Versorgungssicht sind mehr ambulante Operation gewollt, aber genau dies wird hier unterlaufen. Eine rein ökonomische festgelegte Mengenbegrenzung - nicht medizinisch begründbar – wird zu weniger ambulanten Operationen und damit zu mehr stationären Aufnahmen führen. Das ist ein klarer Vorteil für die teurere Versorgungsebene.

Die Finanzierung auf dem Prüfstand – eine Richtigstellung
Die Finanzkommission ist einer falschen Prämisse aufgesessen: der Behauptung der Krankenkassen, es gebe eine Überzahlung im ambulanten Sektor. Diese Behauptung hält einer fachlichen Prüfung nicht stand. Die Kostensteigerungen im System sind keine Folge teurer gewordener Einzelleistungen – sie sind das Ergebnis von mehr Leistung für mehr Menschen mit komplexeren Erkrankungen.

Das ist Angebot und Nachfrage, nicht Ineffizienz. Wer diesen Unterschied nicht macht, trifft keine sachgerechten Entscheidungen. Obgleich bereits im System Rabatte durch Budgets beziffert sind, wird nun zusätzlich die extrabudgetäre Vergütung (EGV) gedeckelt.

Durch diese Mengenbegrenzung werden wir weitere Leistungen nicht bezahlt bekommen. Das wird besonders drastisch, da Ankerpunkt die Leistungsmenge aus 2025 ist. Steigender medizinische Bedarf sowie demografische Entwicklung fixieren wir. Das ist Rationierung ohne Perspektive und zeigt deutlich, wie der Staat mit einer älter werdenden und immer kränker werdenden Bevölkerung in der medizinischen Versorgung plant.

Die Folgen für Versicherte sind konkret:
Weniger Termine für besonders vulnerable Gruppen: Psychotherapie, Onkologie, Hausbesuche in Pflegeheimen und häusliche Palliativversorgung werden durch starre Mengenkontingente eingeschränkt. Ein starres Mengenkontingent für schwerkranke Krebspatientinnen und -patienten würde faktisch Behandlungsplätze deckeln.

Da diese Leistungen ausschließlich bei medizinischer Indikation erbracht werden, entsteht ein Versorgungsstau: notwendige Therapien werden verschoben oder können nicht begonnen werden. Das gefährdet Gesundheit und Prognose der Betroffenen.
Längere Wartezeiten: Bis zu einer Million = 11% weniger GKV-Fälle pro Jahr–über 100.000 Personen warten bereits jetzt auf einen Termin.

Schlechtere Betreuung chronisch Kranker: Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und COPD erfordern engmaschige Kontrolle – Budgetgrenzen schränken diese ein.
Weniger Impfangebote: Praxen können präventive Leistungen nicht mehr wirtschaftlich erbringen – Impfquoten sinken.
Druck auf Notaufnahmen: Wer keinen ambulanten Termin bekommt, weicht auf teurere Krankenhausstrukturen aus – mehr Krankenhausaufnahmen, weniger ambulante Fälle.

Wer das nicht kommuniziert, hält die Versicherten in einer falschen Erwartungshaltung.

Unsere Forderung
Unterstützen Sie die Versorgung der Menschen in NRW: Das Reformvorhaben zur GKV-Finanzierung darf in dieser Form nicht umgesetzt werden. Es wird längere Wartezeiten und schlechter Versorgung zur Folge haben.

Noch mehr unbezahlte Leistungen sind in diesem System nicht zu verkraften. Weitere Kontingentierung werden die Versicherten mit weniger Versorgung deutlich spüren.

Wir stehen für diesen Dialog zur Verfügung – jederzeit und mit starkem Gestaltungswillen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Frank Bergmann (Vorstandsvorsitzender), Dr. med. Carsten König, M. san.
 Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Klinik Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben
Stellungnahme der unparteiischen Mitglieder des G-BA zum Referentenentwurf des BMG: Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz)(PDF 344,61 kB)

Einladung zum Miteinander: Digitales Portal verbindet die Lourdesfreunde weltweit
Kevelaer: Eine Wallfahrt nach Lourdes ist mehr als eine Reise – es ist das Erlebnis einer großen, weltweiten Gemeinschaft. Um diesen Zusammenhalt zu stärken und den Zugang zu Informationen so einfach wie möglich zu gestalten, laden die „Lourdesfreunde Rhein-Maas und weltweit“ dazu ein, ihr aktuelles Informationsportal als gemeinsamen Wegweiser zu nutzen.

Die Brücke zu den offiziellen Angeboten
Die Webseite lourdesfreunderheinmaasundweltweit.com versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Vereinen, sondern als unterstützende Brücke. „Wir möchten die großartige Arbeit der offiziellen Stellen sichtbar machen und den Menschen helfen, den direkten Weg zur Anmeldung und Beratung zu finden“, so die Initiative.

Gerade im Hinblick auf den kommenden Sonderzug (27. Mai bis 3. Juni 2026) und die feierliche Lourdesfeier im Kölner Dom (25. Oktober 2026)bietet das Portal eine herzliche Einladung zur Information. Menschliche Nähe und klare Orientierung In der sensiblen Planung einer Krankenfahrt sind Vertrauen und kurze Wege entscheidend.

Die Webseite bündelt daher ganz bewusst die Kontakte zu den verantwortlichen Fachleuten: Offizielle Koordination: Ein direkter Verweis auf die Lourdeskommissarin Barbara Schneider sichert die professionelle Anmeldung. Praktische Erfahrung: Die Vorstellung der erfahrenen Teamleitungen des Malteser-Lourdes-Krankendienstes schafft Vertrauen durch Gesichter und Namen.

Persönlicher Kontakt: Die Seite bietet Raum für das direkte Gespräch und Telefonate, um individuelle Sorgen im Vorfeld abzubauen. Gemeinsam für den Sonderzug Ein besonderes Anliegen ist den Lourdesfreunden der Erhalt der Sonderzug-Tradition. Das Portal lädt alle Interessierten ein, sich über die Vorzüge dieses „rollenden Krankenhauses“ zu informieren, das seit Jahrzehnten Maßstäbe in der Betreuung Schwerstkranker setzt.

 „Wir laden jeden ein, Teil dieser Pilgerfamilie zu werden – ob als Pilger, Helfer oder Unterstützer. Unsere Seite ist das offene Fenster zu dieser Welt.“
Alle Termine, Hintergründe und Ansprechpartner finden Sie unter: lourdesfreunderheinmaasundweltweit.com



NRW-Inflationsrate liegt im April 2026 bei 2,7 %
* Kraftstoffpreise gegenüber April 2025 um 22,7 % gestiegen
* Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich um 0,7 %
* Preisrückgänge gab es u.a. bei Speisefetten/-ölen (–16,3 %)

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – liegt im April 2026 bei 2,7 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Preisindex gegenüber dem Vormonat (März 2026) um 0,4 %. Der Verbraucherpreisindex unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist zwischen April 2025 und April 2026 um 2,2 % gestiegen.



Vorjahresvergleich: Kraftstoffpreise stiegen durchschnittlich um 22,7 %
Zwischen April 2025 und April 2026 sind die Energiepreise insgesamt um 9,3 % gestiegen. Besonders preissteigernd waren erneut, u. a. vor dem Hintergrund der aktuellen Lage im Nahen Osten, Kraftstoffe mit einem Anstieg von 22,7 %. Darunter verteuerte sich Dieselkraftstoff um 36,1 % und Benzin um 18,8 %.

Im Bereich der Haushaltsenergien stiegen die Preise für Heizöl um 27,3 % und Fernwärme um 2,0 %. Günstiger als im Vorjahresmonat waren Strom (−2,9 %) und Gas (−1,0 %). Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 0,7 %. Dabei verteuerten sich insbesondere Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte um 4,1 %, Fleisch und Fleischwaren um 3,8 % und Obst um 3,4 %. Die Preise für Speisefette-/öle sanken durchschnittlich um 16,3 %.

Molkereiprodukte und Eier wurden um 3,1 % günstiger. Bei Dienstleistungen wurden Preissteigerungen u. a. für Übernachtungen (+8,4 %), Dienstleistung sozialer Einrichtungen (+6,9 %) und Kulturdienstleistungen (+4,1 %) ermittelt. Vormonatsvergleich: Preise für Tomaten gestiegen, Gurken wurden günstiger Zwischen März 2026 und April 2026 verteuerten sich die Preise für Tomaten um 17,7 %, zubereitetes Hackfleisch um 5,2 % und Kopf- oder Eisbergsalat um 4,6 %.

Gurken (−25,5 %), Erdnüsse, Studentenfutter oder Ähnliches (−3,0 %) und Sekt, Prosecco oder Champagner (−2,9 %) wurden im April 2026 günstiger angeboten als im März 2026. Die Preise für Kraftstoffe stiegen um durchschnittlich 0,5 %. Dabei war Dieselkraftstoff 1,2 % und Benzin 0,1 % teurer.


NRW: Erteilte Baugenehmigungen stiegen 2025 um 6,8 % an
* Jedoch wurden 8.836 Baugenehmigungen weniger erteilt als vor 10 Jahren
* Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen stieg auf +10,7 %
* Baugenehmigungsquote in NRW liegt bei 24,9

Im Jahr 2025 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt 27.222 Baugenehmigungen, das waren 6,8 % bzw. 1.729 Baugenehmigungen mehr als im Jahr 2024 und damit der erste Zuwachs nach drei Jahren mit Rückgängen in Folge. Wie das Statistische Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse mitteilt, wurden damit im vergangenen Jahr jedoch 24,5 % bzw. 8.836 Baugenehmigungen weniger erteilt als noch vor 10 Jahren (2015).

Zurückzuführen ist dieser Rückgang vor allem auf die Wohnneubauten – hierfür wurden im 10-Jahres-Vergleich 48,7 % weniger Baugenehmigungen erteilt – 2025 wurden 10.358 neue Wohngebäude genehmigt – 2015 waren es noch 20.203.



Zuwachs bei Baugenehmigungen für Wohnungen
2025 wurden insgesamt 44.905 Wohnungen genehmigt. Das waren 4.351 bzw. 10,7 % mehr als im Jahr 2024. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen um 4,8 % (+1.128 Wohnungen) auf 24.555 und bei Ein- und Zweifamilienhäusern um 16,6 % (+1.310 Wohnungen) auf 9.191 Wohnungen.

Durch den Bau von Wohnheimen sollen 2.272 Wohnungen entstehen (Vorjahr: 1.414 Wohnungen) und in neuen Nichtwohngebäuden wurden 731 Wohnungen genehmigt (2024: 811 Wohnungen). Als Nichtwohngebäude werden gemischt genutzte Gebäude erfasst, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen.

Die Zahl der genehmigten Wohnungen, die durch Um- oder Ausbauten an bereits bestehenden Gebäuden entstehen sollen, liegt bei 8.156 Wohnungen und damit um 16,2 % über dem Wert des Vorjahres (7.021).

Baugenehmigungsquote differiert deutlich in den Kreisen und kreisfreien Städten
Für das Jahr 2025 ermittelte das Statistische Landesamt eine Baugenehmigungsquote von 24,9 für Nordrhein-Westfalen – im Jahr 2015 lag diese Quote noch bei 31,6. Die Baugenehmigungsquote bezieht die Zahl der genehmigen Wohnungen auf je 10.000 Einwohner/-innen.



Die höchsten Genehmigungsquoten wiesen 2025 die Stadt Münster (56,9), der Kreis Steinfurt (49,8) sowie die Stadt Düsseldorf (48,6) auf. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für die kreisfreien Städte Bottrop (6,8), Remscheid (7,1) und Hagen (7,8).

Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro
• Arbeitskosten je Arbeitsstunde in Deutschland um 3,6 % höher als im Vorjahr
• EU-weit höchste Arbeitskosten in Luxemburg, niedrigste in Bulgarien
• Arbeitsstunde in Deutschland 2025 im Vergleich zu 2020 um 22,3 % teurer, Abstand des Arbeitskostenniveaus zum EU-Durchschnitt fast unverändert

Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs in Deutschland haben im Jahr 2025 durchschnittlich 45,00 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, zahlten deutsche Arbeitgeber im Jahr 2025 gemessen am Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von 34,90 Euro rund 29 % mehr für eine Stunde Arbeit.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde in Deutschland um 3,6 % (2024: 43,50 Euro je geleisteter Arbeitsstunde), damit war der Anstieg geringer als im EU-weiten Durchschnitt (+4,1 %). Im aktuellen EU-Durchschnitt sind die Arbeitskosten für Belgien nicht einberechnet, da für Belgien zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Ergebnisse vorliegen.



Arbeitsstunde kostet in Luxemburg durchschnittlich 56,80 Euro, in Bulgarien 12,00 Euro
Die Arbeitskosten je geleisteter Stunde fallen in der EU sehr unterschiedlich aus. Die höchsten Arbeitskosten je geleistete Stunde wurden im Jahr 2025 nach den bisher vorliegenden Ergebnissen in Luxemburg (56,80 Euro), Dänemark (51,70 Euro) und den Niederlanden (47,90 Euro) gezahlt.

Allerdings hatte Belgien, für das noch keine Ergebnisse für 2025 vorliegen, in dieser Rangfolge im Vorjahr anstelle der Niederlande auf Platz 3 gelegen. Die Länder mit den EU-weit niedrigsten Arbeitskosten im Jahr 2025 waren Ungarn (15,20 Euro), Rumänien (13,60 Euro) und Bulgarien (12,00 Euro).


Quelle Statistisches Bundesamt

Die höchsten prozentualen Anstiege der Arbeitskosten waren 2025 in Bulgarien (+13,1 %), Kroatien (+11,6 %) und Polen (+10,5 %) zu verzeichnen. Am schwächsten waren die Erhöhungen in Frankreich (+2,0 %), Dänemark (+3,0 %) und Italien (+3,2 %). In Malta sanken die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht (-0,5 %).

Arbeitskosten im Fünfjahresvergleich in allen Wirtschaftsabschnitten gestiegen Verglichen mit dem Jahr 2020 sind die Arbeitskosten in Deutschland in allen Wirtschaftsabschnitten um mindestens 14 % gestiegen. In den Bereichen Erbringung freiberuflicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen, Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen sowie im Gastgewerbe erhöhten sich die Arbeitskosten sogar um mehr als 30 %.

Im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt betrug der Anstieg im Fünfjahresvergleich 22,3 %. In Relation zu den Arbeitskosten im EU-Durchschnitt veränderte sich die Situation 2025 im Vergleich zu 2020 jedoch kaum: Die Arbeitskosten in Deutschland lagen mit 30 % (2020) beziehungsweise 29 % (2025) annähernd gleichbleibend über dem EU-Durchschnittswert.


Gewerbewesen der Stadt Kleve: Service aktuell eingeschränkt
Aufgrund von technischen Störungen in der eingesetzten Fachsoftware stehen die Dienstleistungen der Stadt Kleve im Bereich Gewerbewesen derzeit nur eingeschränkt zur Verfügung. Ursache ist ein Update der Software, das am vergangenen Wochenende durch das Rechenzentrum eingespielt wurde und seither Störungen im Betrieb der Anwendung verursacht.

Stadtverwaltung Kleve

Aktuell sind insbesondere folgende Serviceleistungen des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Kleve nicht oder nur stark eingeschränkt nutzbar:

Entgegennahme und Bearbeitung von Gewerbemeldungen
Auskünfte aus dem Gewerberegister
Bearbeitung von Anträgen auf Erteilung eines Gewerbezentralregisterauszugs (GZR)

Gemeinsam mit dem Softwareanbieter wird bereits intensiv an einer schnellen Lösung gearbeitet. Unterdessen bittet die Stadt Kleve um Verständnis für die derzeitigen Einschränkungen. Sobald die Störung behoben ist, informiert die Stadt Kleve darüber.

Moers: Ausschuss berät über Erweiterung der Adolf-Reichwein-Grundschule
Die Erweiterung der Adolf-Reichwein-Grundschule ist Thema im Ausschuss für Bauen, Wirtschaft, Wohnen und Liegenschaften am Montag, 4. Mai. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 1, statt.

Die Schule soll 3-zügig erweitert werden. Dies umfasst den Bau von vier multifunktionalen, barrierefrei nutzbaren Ganztagsräumen, zwei Differenzierungsräumen sowie den Bau einer Mensa, die auch als Forum und Aula multifunktional genutzt werden kann.

In der Sitzung geht es konkret um die Vorplanung des Projekts. Der Grundsatzbeschluss zur Erweiterung ist bereits gefasst worden. Die komplette Tagesordnung mit allen Informationen ist im Ratsinformationssystem zu finden.

360threesixty-Contest: Skatepark Moers im Ausnahmezustand
Spektakuläre Tricks, beste Stimmung und Sonne pur: Der große ‚360threesixty‘-Contest im Skate- und Bikepark am Sonntag, 26. April, war ein perfektes Event. Schon zur Eröffnung füllten sich Plaza und Park, im Laufe des Tages war die Anlage zeitweise proppevoll.

(Fotos: pst)

Hunderte Besucherinnen und Besucher verfolgten die Runs der etwa 60 Teilnehmenden in den Disziplinen Skateboard, Scooter, Aggressive Inline und Bike Airbag Jump. Kreative Lines, saubere Tricks und jede Menge Mut im ‚1 Run – 1 Minute – 1 Chance‘-Modus – Szene und Zuschauer bekamen genau das, was sie sich erhofft hatten. 

Besonders erfreulich: Neben einigen erfahrenen Sportlern war überwiegend der Nachwuchs dabei – auch viele ‚locals‘, die den Skatepark sehr gut kennen. Die Jüngsten waren 6 Jahre alt. ‚360threesixty‘ war eine gemeinsame Veranstaltung des städtischen Kinder- und Jugendbüros und der Streetbox der Caritas Moers-Xanten.

Viele Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit beteiligten sich mit Aktionen auf der Plaza und machten das Event zu einem lebendigen Treffpunkt. Unterstützt wurde der Contest von erfahrenen Partnern und Profi-Jurys aus den jeweiligen Sportarten. Die Sparkasse am Niederrhein ermöglichte attraktive Preisgelder für die Siegerinnen und Sieger. 

Tag der offenen Tür am neuen Feuerwehrgerätehaus Materborn

Der Löschzug Materborn freut sich darauf, der Öffentlichkeit sein neues Zuhause zu präsentieren. Wo zum Spatenstich im Oktober 2024 noch eine große Baugrube klaffte, ist inzwischen ein moderner Neubau entstanden: Das Feuerwehrgerätehaus an der Kapellenstraße ist fertig und konnte bereits vom Löschzug Materborn bezogen werden.

Der Löschzug Materborn freut sich darauf, der Öffentlichkeit sein neues Zuhause zu präsentieren.

Am Samstag, 9. Mai 2026, lädt der Löschzug von 13:00 bis 17:00 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür ein, um die neuen Räumlichkeiten zu präsentieren. Kleves Bürgermeister Markus Dahmen wird gegen 15:00 Uhr die Schlüssel zum Gebäude symbolisch an die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr sowie an den Löschzug Materborn übergeben und das Gebäude damit offiziell einweihen.

Musikalisch rahmt der Spielmannszug Reichswalde die Schlüsselübergabe ein. Für das leibliche Wohl aller Besucherinnen und Besucher wird während der Feierlichkeiten selbstverständlich gesorgt. Die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Materborn freuen sich schon darauf, ihr neues Gebäude allen Interessierten zu präsentieren, und sind stolz darauf, dass es wieder an der Stelle steht, wo es hingehört: mitten im Herzen Materborns.

Übrigens: Mit der Fertigstellung des Gebäudes kehrt auch das von vielen vermisste Brunnenfest auf das Gelände zurück. Wie gewohnt findet es am letzten Freitag der Sommerferien statt, in diesem Jahr am 28. August 2026.


vhs Moers – Kamp-Lintfort: Geheimnissen des Waldes auf der Spur
Wälder haben immer etwas Geheimnisvolles und Magisches. Diese Besonderheiten aufzuspüren, dazu bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Sonntag, 10. Mai, Gelegenheit.

Ab 15 Uhr können Interessierte bei der geführten Wanderung ‚Den Geheimnissen des Waldes auf der Spur‘ das Ökosystem Wald neu entdecken. Start für die Erkundung ist der Wanderparkplatz Kamper Wald gegenüber Kloster Kamp in Kamp-Lintfort. Die Expedition findet auch bei Regen statt – außer bei Starkregen, Gewitter und Sturm.

Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen. Eine vorherige Anmeldung für die Wanderung ist erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich.

Moers: Kompakte Stadtführung mittags am 5. Mai erleben
Am Dienstag, 5. Mai, ab 11.30 Uhr ist die erste Runde der Spaziergänge unter dem Titel ‚Kurz-Geschichte(n) am Mittag‘ mit Gästeführerin Eva-Maria Eifert zu erleben. Start ist am Gänsebrunnen Ecke Friedrichstraße/Kirchstraße. An früheren Standorten der alten Stadttore können die Teilnehmenden Interessantes über die Moerser Stadtgeschichte erfahren.

Viele historische Entwicklungen laufen dort zusammen. An dem Mittag steht das ehemalige Kirchtor im Fokus. Die kompakte Stadtführung dauert rund 45 Minuten und eignet sich deshalb besonders für eine vorgezogene Mittagspause. Die Teilnahme an der Führung kostet 6 Euro pro Person. Verbindliche Anmeldungen sind in der Stadt- und Touristinformation von Moers Marketing möglich: Kirchstraße 27a/b, Telefon 0 28 41 / 88 22 6-0.

Radtourismus im Niederrhein Kreis Wesel: Neue Touren mit der Knotenpunktkarte entdecken
Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) des Kreis Wesel lädt alle Radfahrenden ein, die vielfältigen Fahrradrouten der Region zu entdecken. Ob Kurztrip oder ausgedehnte Tages- oder Mehrtagestour, im Niederrhein Kreis Wesel ist für alle etwas dabei. Die Knotenpunktfaltkarte bietet eine einfache, flexible Orientierung und ermöglicht individuelle Streckenführungen zwischen den gut ausgeschilderten Knotenpunkten.

Radfahrende können eigene Touren auf den über 800 Kilometer langen Radwegen zusammenstellen, Entfernungen und Schwierigkeit flexibel wählen und Orte von Interesse entlang der Strecke ansteuern. Die Karte eignet sich besonders für alle, die die Region entspannt auf zwei Rädern erkunden möchten. Die Faltkarte ist kostenlos erhältlich und kann an der Information im Kreishaus sowie bei den kreisangehörigen Kommunen abgeholt werden. 

„Für Mehrtagestouren im Niederrhein Kreis Wesel bieten sich die radfreundlichen Unterkünfte mit einer Bett + Bike Zertifizierung besonders an. Die Unterkünfte ermöglichen sichere Abstellmöglichkeiten und haben oft Serviceangebote wie Gepäcktransport und Reparatursets im Angebot. So lässt sich die Region bequem über mehrere Tage hinweg erleben“, so Lukas Hähnel, Leiter der EAW.

Der Niederrhein Kreis Wesel macht bereits jetzt auf den Raderlebnistag Niederrhein am Sonntag, 5. Juli 2026, aufmerksam, der am gesamten Niederrhein stattfindet. An diesem Tag bieten kreisangehörige Kommunen im Kreis Wesel vielfältige Erlebnisrouten, bunte Rahmenprogramme vor Ort und zahlreiche Genuss- und Erlebnisstationen entlang der Routen an. Informationen zu geführten Touren, Treff- und Programmpunkten folgen rechtzeitig.

Der Kreis Wesel freut sich auf zahlreiche Radfahrende und wünscht allen Radlerinnen und Radlern eine sichere und erlebnisreiche Saison auf den Radwegen der Region. Weitere Informationen zu den Themen Tourismus, radfreundliche Übernachtungsbetriebe und Radfahren gibt es auch auf unserer Internetseite www.kreis-wesel.de/tourismus und unter www.bettundbike.de

Bundesinnenministerium: Lebenserfahrung für den Bevölkerungsschutz aktivieren - Sonderpreis der Helfenden Hand 2026 für die Einbindung Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben
Das Ausscheiden aus dem Beruf bedeutet für viele nicht nur den Start in einen langersehnten ruhigeren Lebensabschnitt. Es eröffnet auch Freiraum für ehrenamtliches Engagement. Der Bevölkerungsschutz bietet dafür interessante und für die Allgemeinheit hoch relevante Möglichkeiten.

Ehrenamt Sonderpreis

Daher lobt das Bundesministerium des Innern (BMI) im Rahmen des BMI-Förderpreises Helfende Hand in diesem Jahr einen Sonderpreis für Projekte zur Einbindung Ehrenamtlicher nach dem Berufsleben aus. Ehrenamtlich Engagierte aus dem Bevölkerungsschutz, Organisationen und Unternehmen oder auch Einzelpersonen können sich bis zum 30. Juni 2026 bewerben und 9.000 EUR Preisgeld zur Unterstützung ihrer Arbeit gewinnen. Mit der Helfenden Hand zeichnet das BMI in enger Zusammenarbeit mit den Hilfs- und Einsatzorganisationen jährlich die besten Ideen, Konzepte und Projekte aus dem ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz aus.

Der Sonderpreis soll die gezielte Ansprache und Integration Älterer thematisieren und Vorbilder bekannt machen, an denen sich andere Träger und Organisationen orientieren können. So herausfordernd die demografische Entwicklung in Deutschland ist, kann der Bevölkerungsschutz von den Vielen profitieren, die Jahrzehnte an Lebens- und Berufserfahrung gesammelt haben und diese nun in den Dienst der guten Sache stellen oder sich nach dem Berufsleben verstärkt ihrem Ehrenamt widmen wollen.

Denn längst nicht alle Tätigkeiten in den Blaulichtorganisationen erfordern jugendliche Fitness – auch in Logistik, Ausbildung, Brandschutzerziehung, Einsatznachsorge oder Verwaltung gibt es viel zu tun. Menschen im Ruhestand bringen soziale und berufliche Kompetenzen sowie den Erfahrungsschatz vieler Lebensjahre ein. Sie profitieren zugleich von neuen sozialen Beziehungen und der Pflege bestehender – ein wichtiger Faktor für einen gelingenden Start ins Leben nach dem Arbeitsleben.

Der Jury-Vorsitzende Dr. Tobias Plate, zugleich zuständiger Referatsleiter im Bundesinnenministerium, erläutert die Motivation der Jury für diesen Sonderpreis: „Eine älter werdende Gesellschaft ist auf mehr mitmenschliches Engagement angewiesen – kann aber auch auf ein größeres Potenzial kompetenter und motivierter Ehrenamtler zurückgreifen. Wir suchen Projekte, die diese Chance nutzen und helfen, ältere Menschen besser in den ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz zu integrieren.“

Die erfolgreiche Einbindung Älterer ins Ehrenamt hilft beiden Seiten: den Organisationen mit ihrem großen Bedarf an Ehrenamtlichen ebenso wie den Ruheständlerinnen und Ruheständlern mit einer sinnstiftenden Aufgabe in den Reihen des Bevölkerungsschutzes.
Bis zum 30. Juni 2026 können Bewerbungen für den BMI-Förderpreis unter www.helfende-hand-foerderpreis.de eingereicht werden. Neuigkeiten rund um die Helfende Hand gibt es auch auf Facebook und Instagram.


Wesel: „Ranzen her!“ - Gut erhaltene Schulranzen für einen fairen Schulstart
Schulstart ohne Sorgen – für jedes Kind: Mit der Aktion „Ranzen her!“ sammelt das DRK gut erhaltene Schulranzen, um Familien mit kleinem Budget konkret zu unterstützen. Jetzt spenden, Chancen schenken und gemeinsam für einen fairen Start ins Schulleben sorgen. Der Schulstart darf keine Frage des Geldbeutels sein. Doch für viele Familien ist genau das Realität.

Der DRK Kreisverband Niederrhein e. V. setzt deshalb ein klares Zeichen und startet die Aktion „Ranzen her!“: Vom 04. Mai bis 18. Mai 2026 werden gut erhaltene Schulranzen gesammelt, um Kinder aus Familien mit kleinem Budget gezielt zu unterstützen. Abgegeben werden können die Spenden im Rotkreuz-Shop „Kreuz&Quer“ in der Apollopassage, Wesel (Montag bis Samstag, 10:00–13:00 Uhr) sowie im DRK-Zentrum, Handwerkerstraße 5, Wesel (Mo. bis Do. von 08:00 – 16:00 Uhr, Fr. 08:00 - 13:00 Uhr).

„Jan Höpfner, Präsident des DRK Kreisverbandes Niederrhein, und Sandra Diehr, Teamleitung Kreuz&Quer, stellen die Aktion „Ranzen her!“ vor und rufen zur Spende gut erhaltener Schulranzen auf.“

Ab dem 19. Mai 2026 können Familien die Schulranzen zu den Öffnungszeiten (Mo. – Mi. & Fr. – Sa. von 10:00 – 13:00 Uhr, Do. von 15:00 – 17:00 Uhr) im Rotkreuz-Shop „Kreuz&Quer“ abholen. Die Ausgabe erfolgt gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro oder kostenlos mit einem entsprechenden Gutschein, der unter anderem bei der Tafel Wesel erhältlich ist. Mit der Aktion übernimmt das Deutsche Rote Kreuz bewusst Verantwortung vor Ort – für Familien, für Kinder und für mehr Chancengleichheit.

„Gerade Kinder sollten mit Freude und ohne Sorgen in ihre Schulzeit starten können – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern“, sagt Jan Höpfner, Präsident des DRK Kreisverbandes Niederrhein e. V. „Mit ‚Ranzen her!‘ zeigen wir, dass wir als DRK an der Seite der Menschen stehen und konkret helfen, wo Unterstützung gebraucht wird.“

Auch Sandra Diehr, Teamleitung des Rotkreuz-Shops „Kreuz&Quer“, kennt die Situation vieler Familien aus eigener Erfahrung: „Ich bin selbst Mutter von zwei Söhnen und weiß, wie wichtig ein eigener Schulranzen für Kinder ist. Gleichzeitig sehe ich jeden Tag bei uns im Shop, wie sehr steigende Kosten Familien belasten. Umso mehr freut es mich, dass wir mit dieser Aktion ganz konkret helfen können – und ich hoffe, dass viele Menschen die Gelegenheit nutzen, etwas Gutes weiterzugeben.“

Der Rotkreuz-Shop „Kreuz&Quer“ steht seit Jahren für soziale Unterstützung im Alltag und bietet gut erhaltene (Kinder-)Kleidung zu kleinen Preisen an. Die Schulranzenaktion knüpft daran an und verbindet Hilfe mit Nachhaltigkeit: Was für die einen nicht mehr gebraucht wird, kann für andere ein wertvoller Neuanfang sein. Mit jeder Spende ist mehr verbunden als ein Gegenstand: Sie zeigt Zusammenhalt, schafft neue Chancen und gibt Kindern einen Schulstart mit Zuversicht.


Dinslaken: Meldeportal für Nester der Asiatischen Hornisse – Imker-Einsatzteams helfen vor Ort

In einer Pressemitteilug vom 24.04.2026 informiert der Kreis Wesel: Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) breitet sich auch im Kreis Wesel weiter aus. Um die Ausbreitung bestmöglich zu bremsen, hat der Kreistag in seiner Sitzung am 18. Dezember 2025 finanzielle Mittel in Höhe von 20.000 Euro bereitgestellt.

Mit dem Geld wird die Beschaffung von Geräten zur Nestbekämpfung bezuschusst, um den Kreisimkerverband und lokale Imkerinnen und Imker in ehrenamtlichen Einsatzteams zu unterstützen, die Nester vor Ort fachgerecht zu entfernen. Bei einer Informationsveranstaltung des Kreises wurden die Einsatzteams für die kreisangehörigen Kommunen zusammengestellt.

Dort wurde auch ein Lanzensystem zur Nestbekämpfung vorgestellt, das der Kreisimkerverband beschaffen und den Bekämpfungsteams zur Verfügung stellen will. Dieses Gerät ermöglicht eine gezielte, fachgerechte Tötung der Hornissen und Entfernung von Nestern unter Schutzmaßnahmen. Der Kreis hat zudem ein digitales Meldeportal eingerichtet.  

Unter dem Link https://beteiligung.nrw.de/portal/kw/beteiligung/themen/1024580 können ab sofort Bürgerinnen und Bürger adressenscharf Neststandorte melden, Fotos zur Identifizierung hochladen und den Status ihrer Meldung nachverfolgen.

Wichtig: Die Bekämpfung einzelner Hornissen ist nicht erforderlich. Bitte melden Sie daher ausschließlich Nester, nicht einzelne Tiere. Meldungen zu einzelnen Tieren werden nicht bearbeitet. Die eingehenden Meldungen aus dem Portal werden an die örtlichen Einsatzteams weitergeleitet, damit zeitnah die Tierart identifiziert und das Nest gegebenenfalls fachgerecht entfernt werden kann.

Die Imkerinnen und Imker arbeiten dabei eng mit der Unteren Naturschutzbehörde zusammen. Der Kreis Wesel unterstützt die Imkerinnen und Imker bei der Koordination der Bekämpfungsmaßnahmen. Um Verwechslungen mit der geschützten heimischen Hornisse auszuschließen, bittet die Untere Naturschutzbehörde dringend, keine Nestentfernungen in Eigenregie vorzunehmen.

Die Asiatische Hornisse kann bei Neststörungen sehr aggressiv reagieren und stellt dann – insbesondere mit zunehmender Nestgröße - für Laien ein erhebliches Gefährdungsrisiko dar. Daher sollten nur zertifizierte Schädlingsbekämpferinnen und -bekämpfer oder die qualifizierten Imker-Einsatzteams mit entsprechender Schutzausrüstung eine Beseitigung vornehmen.

Eine Beseitigung kann ohne eine behördliche Genehmigung erfolgen. Die Person, in deren Eigentum sich das vom Nest betroffenen Grundstück befindet, bleibt für die Beseitigung von Nestern sowie für die anfallenden Kosten verantwortlich. Sie können eine fachkundige Person Ihrer Wahl mit der Beseitigung des Nestes beauftragen oder den Standort des Nestes im digitalen Meldeportal angeben.

Eine Kostenerstattung für die Beseitigung eines Nestes durch den Kreis Wesel erfolgt nicht. Es wird empfohlen, Kontakt zur Gebäudeversicherung aufzunehmen, häufig können die entstandenen Kosten hier geltend gemacht werden.

15 Jahre Thoraxchirurgie am Krankenhaus Bethanien Moers
Minimalinvasive Spitzenmedizin und interdisziplinäre Zusammenarbeit für Patient:innen aus der gesamten Region
Erkrankungen der Lunge und des Brustkorbs gehören zu den häufigsten und zugleich komplexesten Krankheitsbildern in der modernen Medizin. Dazu zählen insbesondere Lungenkrebs, Metastasen in der Lunge, das Lungenemphysem, Erkrankungen des Rippenfells (Pleura) sowie Veränderungen im Brustkorb. Für viele dieser Diagnosen ist eine operative Therapie ein entscheidender Baustein – zunehmend minimalinvasiv und schonend für die Patient:innen.

Am Krankenhaus Bethanien Moers werden diese Eingriffe seit mittlerweile 15 Jahren in einer eigenständigen Klinik für Thoraxchirurgie durchgeführt. Das Haus feiert damit ein besonderes Jubiläum: Seit der Gründung im April 2011 hat sich die Abteilung unter der Leitung von Chefarzt Dr. Thomas Krbek zu einem der führenden Standorte in Deutschland entwickelt.

Vom Kooperationsmodell zur eigenständigen Klinik
Die Wurzeln der Thoraxchirurgie am Bethanien reichen bis ins Jahr 2008 zurück. Damals entstand auf Initiative regionaler Partner eine Kooperation, bei der zunächst einmal pro Woche thoraxchirurgische Eingriffe in Moers durchgeführt wurden. Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde das Angebot rasch ausgebaut. „Aus einem OP-Tag pro Woche wurden schnell drei“, erinnert sich Dr. Krbek. „Die enge Zusammenarbeit mit der pneumologischen Klinik, insbesondere in der Vorbereitung und Betreuung der Patientinnen und Patienten, war von Anfang an der Schlüssel zum Erfolg.“

Bereits nach wenigen Jahren war das Patientenaufkommen so hoch, dass alle Voraussetzungen für eine Zertifizierung erfüllt waren – mit Ausnahme einer formalen Abteilungsstruktur. Diese wurde 2011 geschaffen: Der Stiftungsrat ermöglichte die Gründung einer eigenständigen Klinik für Thoraxchirurgie unter der Leitung von Dr. Krbek.

Seitdem ist die Klinik stetig gewachsen. Noch im Gründungsjahr wurde das ärztliche Team erweitert, in den Folgejahren kamen weitere erfahrene Fachärzte hinzu. Parallel dazu entwickelte sich die Thoraxchirurgie fachlich und strukturell weiter. Heute zählt die Klinik zu den zehn größten thoraxchirurgischen Einrichtungen in Deutschland. Jährlich werden etwa 750 Operationen durchgeführt.

Darunter befinden sich rund 180 anatomische Lungenresektionen – deutlich mehr als die für Zertifizierungen geforderten Mindestzahlen. „Ein besonderer Fokus liegt auf modernen, minimalinvasiven Verfahren: Rund 90 Prozent aller Eingriffe erfolgen heute in schonender Schlüssellochtechnik“, erklärt Dr. Krbek.

Teil eines überregionalen Lungenkrebszentrums
Ein weiterer Meilenstein war die Zertifizierung im Rahmen eines Lungenkrebszentrums, die ebenfalls 2011 erfolgte. Gemeinsam mit Kooperationspartnern in der Region – unter anderem in Essen und Mülheim – bildet das Bethanien bis heute das Überregionale Lungenkrebszentrum Nordrhein. „Die enge Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen und Standorten ist für die Behandlung von Lungenkrebspatientinnen und -patienten entscheidend“, betont Dr. Krbek. „Unser gemeinsames Ziel ist eine bestmögliche, individuell abgestimmte Therapie.“

Das ursprünglich entwickelte Kooperationsmodell gilt bis heute als wegweisend. Vergleichbare Strukturen wurden inzwischen auch an anderen Standorten in Deutschland etabliert. Für das Krankenhaus Bethanien Moers ist das 15-jährige Bestehen der Thoraxchirurgie daher nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Beleg für die erfolgreiche Entwicklung eines medizinischen Schwerpunkts mit überregionaler Bedeutung.

Das Team der Klinik für Thoraxchirurgie des Krankenhauses Bethanien feiert sein 15-jähriges Bestehen.

Netzwerktreffen zur kulturellen Bildung in Kempen – Akteurinnen und Akteure gesucht
Die kulturelle Bildung in Kempen weiter stärken, neue Impulse setzen und bestehende Angebote gemeinsam weiterentwickeln – das ist das Ziel eines offenen Netzwerktreffens, zu dem das Kulturamt sowie das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Kempen einladen.

In den vergangenen Jahren ist in Kempen bereits viel in Bewegung gekommen: Durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kulturamt und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie konnten vielfältige Projekte realisiert werden, die Kinder und Jugendliche für Kunst und Kultur begeistern und ihnen neue Zugänge eröffnen. An diese Entwicklungen soll nun angeknüpft werden. Eingeladen sind alle Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Kunst, Kultur, Theater, Musik, kulturelle Bildung sowie aus Schule und Ganztag, die sich aktiv einbringen oder vernetzen möchten.

Auch engagierte Einzelpersonen sowie kulturinteressierte Jugendliche sind ausdrücklich willkommen. Das Netzwerktreffen bietet Raum für Austausch, neue Ideen und gemeinsame Perspektiven. Neben einem Einblick in bestehende Projekte stehen insbesondere Fragen im Mittelpunkt wie: Welche Bedarfe haben Kinder und Jugendliche? Welche Angebote funktionieren bereits gut? Wo gibt es noch Entwicklungspotenzial? Und welche Ideen gibt es für die Zukunft – insbesondere mit Blick auf den Ganztag?

Termin: Dienstag, 05. Mai 2026 Uhrzeit: 16:00 bis 18:30 Uhr Ort: Haus für Familien – Campus, Kempen Ziel ist es, gemeinsam ein starkes, vernetztes und zukunftsfähiges Konzept für kulturelle Bildung in Kempen weiterzuentwickeln – praxisnah und bedarfsgerecht. Interessierte werden gebeten, sich vorab anzumelden. Ansprechpartnerin ist Miriam Pankarz, erreichbar unter miriam.pankarz@kempen.de.

Trinkwasserbrunnen in Moers bald wieder in Betrieb
Nach der Winterpause gehen die öffentlichen Trinkwasserbrunnen in Moers wieder in Betrieb. Am Königlichen Hof, auf dem Rathausvorplatz und an der Skateanlage im Freizeitpark steht den Bürgerinnen und Bürgern ab Mitte Mai wieder kostenfrei frisches Trinkwasser zur Verfügung.

Die Monteure der ENNI Energie & Umwelt (ENNI) haben mit der Installation bereits begonnen. Aktuell stehen noch die turnusmäßigen Wasserproben an, die Voraussetzung für die endgültige Freigabe sind.

„Die Sommer werden auch am Niederrhein spürbar heißer. Gerade mit Blick auf die kommenden Monate ist es wichtig, dass sich Menschen im öffentlichen Raum unkompliziert mit Trinkwasser versorgen können“, betonen Bürgermeisterin Julia Zupancic und Enni‑Geschäftsführer Stefan Krämer.

„Ob beim Stadtbummel, beim Sport oder beim Spielen im Park – die Brunnen sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Angebot für Aufenthaltsqualität und einen besseren Hitzeschutz.“ Die Trinkwasserbrunnen waren im Sommer 2025 erstmals in Betrieb gegangen und haben sich seitdem als niedrigschwelliges Angebot im öffentlichen Raum etabliert.

Besonders an stark frequentierten Orten werden sie gut angenommen. Betrieben und gewartet werden die Anlagen von Enni im Auftrag der Stadt Moers. Die Trinkwasserqualität wird regelmäßig überprüft und entspricht den strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Zusätzlich werden die Brunnen und ihre Standorte wöchentlich kontrolliert.

„Trinkwasser ist eines der bestkontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Diese hohe Qualität stellen wir auch bei den öffentlichen Trinkwasserbrunnen jederzeit sicher“, so Krämer. Neben dem gesundheitlichen Nutzen leisten die öffentlichen Trinkwasserspender auch einen Beitrag zum Umweltschutz: Wer eine eigene Trinkflasche dabeihat, kann sie vor Ort auffüllen und auf Einwegplastikflaschen verzichten.

Stadt Moers und Enni bitten darum, sorgsam mit dem Angebot umzugehen und die Brunnen ausschließlich bestimmungsgemäß zu nutzen – damit sie auch künftig allen zur Verfügung stehen.

Moers: Auftakt nach Maß für die 11. Enni‑Laufserie
Im Moerser Schlosspark ist am Samstag die 11. Enni‑Laufserie erfolgreich gestartet. 225 von rund 300 angemeldeten Läuferinnen und Läufer gingen beim ersten von insgesamt vier Wertungsläufen an den Start und sammelten die ersten Punkte für die Gesamtwertung.

„Der Auftakt hat eindrucksvoll gezeigt, welchen Stellenwert die Enni‑Laufserie in der Region hat“, sagte Enni‑Geschäftsführer Stefan Krämer. „Viele bekannte Namen, starke Leistungen und eine tolle Atmosphäre – das macht diese Serie aus.“

Der Enni-Schlossparklauf entwickelte sich bei bestem Frühsommer‑Wetter zu einem großen Laufsport‑Fest. Und schnell war klar, dass zahlreiche Vorjahressieger auch in dieser Saison ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden wollen. Gewertet wird die Serie in den Wettbewerben über fünf und zehn Kilometer, jeweils getrennt nach Frauen und Männern sowie in den Wertungsklassen Youngster und Master.  

Starker Serienstart über fünf Kilometer Über die Fünf‑Kilometer‑Distanz setzte sich bei den Frauen in der Youngster‑Wertung Vorjahres‑Seriensiegerin Theresa Müller vom MTV‑Triathlon‑Team durch und nutzte ihren Heimvorteil im Schlosspark zum Sieg. In der Master‑Wertung gewann ebenfalls eine Titelverteidigerin: Claudia Jäkel (TuS 08 Lintorf / Laufsport Jäkel) bestätigte ihre starke Form aus der Vorsaison.

Bei den Männern siegte in der Youngster‑Wertung Paul van Lück (TSV Weeze) vor Malte Geke vom Team Enni, der nur zwei Sekunden langsamer ins Ziel kam. Geke hatte im vergangenen Jahr die Serienwertung über zehn Kilometer gewonnen und empfahl sich mit seinem zweiten Platz erneut als Anwärter auf vordere Platzierungen.
In der Master‑Wertung setzte sich Michael Schramm vom Ayyo Team Essen durch – ebenfalls Vorjahres‑Seriensieger in seiner Klasse.  

Favoritensiege über zehn Kilometer
Auch über zehn Kilometer standen bekannte Namen ganz oben in den Ergebnislisten. Bei den Frauen gewann Serien-Titelverteidigerin Silke Haschberger (Sparkasse Rhein‑Maas) die Master‑Wertung und war dabei sogar schneller als die beste Läuferin der Youngster‑Wertung, Julia Scott.

Bei den Männern siegte der mehrfache Seriengewinner Marc‑André Ocklenburg (LG Alpen) vor den beiden Moersern Fritz Hamacher und Stefan Musu vom MTV‑Triathlon‑Team. Ocklenburg machte deutlich, dass er auch in dieser Saison ein klares Ziel verfolgt: den Gesamtsieg in der Enni‑Laufserie. Schnellster Läufer der Master‑Wertung war Björn Temmler vom Laufteam Kassel.

Nach dem gelungenen Auftakt geht die Enni‑Laufserie am 13. Mai in Sonsbeck weiter. Erst nach dem vierten Lauf im September in Xanten stehen die Gesamtsiegerinnen und ‑sieger in den jeweiligen Wettbewerben fest.  

Sauna-Treffs im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn
Der Frühling läuft auf Hochtouren – und im Freizeitbad Neukirchen‑Vluyn wird es im Mai gleich dreimal besonders heiß. Die ENNI Sport & Bäder Niederrhein (Enni) lädt im Wonnemonat zu insgesamt drei Sauna‑Treffs ein. Jeweils samstags von 18 bis 24 Uhr erwarten die Besucherinnen und Besucher stündlich besondere Aufguss‑Zeremonien in entspannter Atmosphäre.

Den Auftakt macht am Samstag, 2. Mai, die „Walpurgisnacht“. Das traditionsreiche Hexenfeuer steht für einen besonders schweißtreibenden Start in den Monat. Mentholkristalle in Kombination mit einer Klangschalen‑Zeremonie, pflegende Kräutergarten‑Öle sowie eine belebende Kneipp’sche Kaltwasseranwendung sorgen für Abwechslung. Auch Familien kommen an diesem Abend auf ihre Kosten: Eine Kinder‑Sauna mit fruchtigen Düften und gekühltem Obst rundet das Programm ab.

Am Samstag, 16. Mai, steht alles unter dem Motto „La Dolce Vita“. Beim süßen Leben dürfen sich die Saunagäste ohne Badebekleidung im gesamten Freizeitbad bewegen. Aufguss‑Zeremonien mit Duft‑Kompositionen wie Sonnenaufgang, Maiglöckchen, tropische Kokosnuss, Mandarine, Anis‑Fenchel oder mediterranen Kräutern entführen die Gäste gedanklich in den Süden. Wie bei allen Sauna‑Treffs begleitet passende Musik die Aufgüsse.

Den Abschluss der Reihe bildet am Samstag, 30. Mai, das Event „Rambo Zambo!“. Hier steht der Spaß‑Faktor für die ganze Familie im Mittelpunkt. Aufgüsse mit Limonen‑, Minz‑, Granatapfel‑, japanischem Heilpflanzen‑ oder Maharadscha‑Duft versprechen gute Laune. Für die jüngsten Besucherinnen und Besucher gibt es einen Gummibärchen‑Aufguss. Während aller drei Sauna‑Treffs sind die Sauna sowie das Schwimmbad ausschließlich textilfrei nutzbar.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 18 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der Abendkasse. Wer nur das textilfreie Schwimmen nutzen möchte, zahlt sieben Euro. Kinder zahlen zehn Euro. Vorverkaufskarten sind jeweils bis freitagsabends auch online erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter www.freizeitbad-neukirchen-vluyn.de

Bundeshaushalt 2027: Mittelstand fordert Kurswechsel statt neuer Schulden
Im Vorfeld der morgigen Kabinettssitzung fordert der Deutsche Mittelstands-Bund (DMB) einen grundlegenden Kurswechsel in der Haushaltspolitik. Das Kabinett will am Mittwoch die Eckwerte des Bundeshaushalts 2027 und den Finanzplan 2028-2030 beschließen. „Neue Schulden lösen das Kernproblem nicht“, warnt Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB.

„Die Debatte um den Haushalt 2027 verkennt die Realität: Deutschland hat kein Einnahmenproblem, sondern ein massives Ausgabenproblem“, betont Tenbieg: „Steuereinnahmen und Verschuldung sind auf einem Rekordniveau. Dennoch denken führende Vertreter einer Regierungspartei über weitere Schulden nach. Neue Schulden lösen das Kernproblem nicht – sie kaschieren lediglich die strategische Fehlaufstellung des Haushalts. Wir müssen den Haushalt endlich an den wirtschaftlichen Status quo anpassen, statt künftige Generationen weiter zu belasten.

Die Bundesregulierung ist mit Blick auf die derzeitige Wirtschaftskrise gefordert, in der Haushaltspolitik einen klaren Fokus auf die Entlastung des Mittelstandes zu legen. Jeder Euro mehr, der Betrieben für Investitionen, Innovationen und die Sicherung von Arbeitsplätzen bleibt, stärkt die wirtschaftliche Basis dieses Landes, und damit die Steuereinnahmen von morgen.“

Der DMB fordert konkret:
1. Ausgaben kritisch hinterfragen und Wachstumsimpulse setzen
Statt den finanzpolitischen Spielraum durch neue Schulden künstlich zu weiten, muss die Bundesregierung die Ausgabenlogik grundlegend ändern und staatliche Ausgaben zurückfahren. Der DMB warnt vor einer dauerhaften Subventionspolitik, die in den letzten Jahren kaum Wachstumsimpulse gesetzt hat. Subventionen, die keinen messbaren Beitrag zu Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit oder Beschäftigung leisten, sind zu beenden. Die Mittel müssen stattdessen für eine breite Entlastung mittelständischer Unternehmen bei Steuern und Abgaben eingesetzt werden.

2. Staatliche Effizienz und Digitalisierung als Sparhebel nutzen
Die Mitarbeiterzahl der Bundesverwaltung ist seit 2017 um 16,6 Prozent gewachsen, die Personalkosten stiegen sogar um 42,5 Prozent. Ein solcher Verwaltungsapparat ist in Zeiten notwendiger Haushaltskonsolidierung nicht mehr zu vertreten. Der DMB fordert, die Chancen Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung als Sparinstrument im öffentlichen Sektor zu nutzen, um die staatliche Verwaltung effizienter aufzustellen und Ressourcen für Zukunftsinvestitionen etwa in Bildung und Infrastruktur freizusetzen.

3. Sozialsysteme reformieren und langfristig stabilisieren
Die stetig steigenden Sozialabgaben, die aktuell bereits bei 42,6 Prozent liegen, bedrohen die Investitionskraft mittelständischer Unternehmen unmittelbar. Der DMB fordert, die Beiträge zur Sozialversicherung auf 40 Prozent zurückzufahren und dauerhaft zu stabilisieren. Dafür sind mutige Strukturreformen u.a. im Gesundheits- und Rentensystem notwendig.

Die bereits angeschobene Gesundheitsreform muss Ausgaben konsequent begrenzen und Arbeitgeber entlasten, statt beispielsweise durch eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze oder höhere Beiträge auf Minijobs neue Belastungen zu schaffen. Zudem wäre es richtig, politisch beschlossene versicherungsfremde Leistungen künftig aus Steuermitteln zu finanzieren.“

ADAC Stauprognose: 30. April bis 3. Mai
1. Mai sorgt für eines der staureichsten Wochenenden des Frühjahrs
Zum Tag der Arbeit am Freitag, dem 1. Mai, nutzen viele Autofahrer das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub, einen Ausflug oder um Familie und Freunde zu besuchen. Der ADAC rechnet deshalb bereits am Donnerstag, dem 30. April, mit sehr starkem Verkehrsaufkommen auf den deutschen Autobahnen. In den vergangenen Jahren gehörte der Tag vor dem Maifeiertag regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres.

Besonders hoch ist die Staugefahr in Richtung Süden zu den Alpen, an die Küsten sowie in andere beliebte Ausflugsregionen. Vor allem am Donnerstagnachmittag und -abend sowie am Freitagvormittag muss mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden. Auch rund um größere Städte und Veranstaltungsorte wird sich das Verkehrsaufkommen deutlich erhöhen. In Stuttgart sorgt der Cannstatter Wasen noch bis zum 10. Mai zusätzlich für erhöhten Besucherverkehr und starken Parkdruck. In anderen Städten locken ebenfalls Frühlingsfeste zahlreiche Besucher an.

Am Sonntag, dem 3. Mai, setzt vor allem am Nachmittag leichter Rückreiseverkehr ein, der insbesondere durch Tagesausflügler und Kurzurlauber verursacht wird.
Am Freitag, dem 1. Mai, sowie am Sonntag, dem 3. Mai, gelten zudem Lkw-Fahrverbote, wodurch sich die Verkehrssituation auf einzelnen Strecken etwas entspannen dürfte.

Besonders staugefährdet sind folgende Fernreiserouten:
A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück; Euskirchen – Köln
A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt; Linz – Passau
A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe; Chemnitz – Dresden – Görlitz
A5 Karlsruhe – Basel; Kassel – Frankfurt
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Berlin – Halle/Leipzig
A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
A44 Dortmund – Kassel
A45 Dortmund – Hagen – Gießen
A61 Mönchengladbach – Koblenz
A81 Singen – Stuttgart
A96 München – Lindau
A99 Autobahnring München

Bei starkem Reiseverkehr können in Deutschland außerdem Abfahrtssperren aktiviert werden. Davon betroffen sind insbesondere die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach, die A93 Inntalautobahn sowie die B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. In Österreich sind derzeit keine Abfahrtssperren geplant, sie können bei Bedarf jedoch kurzfristig wieder eingeführt werden.
Auch auf den wichtigsten Auslandsrouten bleibt die Lage angespannt. In Österreich führen vor allem Baustellen auf der A10 Tauern-Autobahn, der A12 Inntal-Autobahn und der A13 Brenner-Autobahn zwischen Innsbruck und dem Brennerpass zu Verzögerungen.
In der Schweiz sind insbesondere die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 zwischen Luzern, Basel, Gotthard und Chiasso sowie die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur stark belastet. In Italien sind vor allem die A22 Brennerroute sowie die Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal und im Vinschgau stauanfällig.

Zusätzlicher Verkehr ist auch durch das Ende der Maiferien in den Niederlanden am 3. Mai, das Ende der Ferien in einigen Regionen Frankreichs sowie die laufenden Ferien in einzelnen Kantonen der Schweiz zu erwarten. Aufgrund der Grenzkontrollen kann es bei der Einreise nach Deutschland weiterhin zu Wartezeiten kommen.



Zahl der Geburten sinkt 2025 auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit
• Rund 654 300 Geburten in Deutschland im Jahr 2025
• Geburtendefizit erreicht mit rund 352 000 weniger Geburten als Sterbefällen neuen Höchststand
• Geburtenrückgang im Osten weiterhin stärker als im Westen

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen rund 654 300 Kinder geboren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 3,4 % Neugeborene weniger als im Vorjahr (2024: 677 117 Geburten). Damit sank die Geburtenzahl im vierten Jahr in Folge und erreichte den niedrigsten Stand seit 1946.

Die Zahl der Sterbefälle (rund 1,01 Millionen) überstieg die Zahl der Geburten im Jahr 2025 um 352 000. Das war das größte Geburtendefizit der Nachkriegszeit. Die niedrigen Geburtenzahlen der vergangenen Jahre ergeben sich aus zwei Entwicklungen: Das Eintreten der zahlenmäßig kleinen 1990er-Geburtsjahrgänge in das wichtige fertile Alter von Anfang 30 und die seit 2022 sinkende zusammengefasste Geburtenziffer.



Die Struktur der Geburten nach der Geburtenfolge blieb im Jahr 2025 stabil. Von allen geborenen Babys waren 46,6 % die ersten Kinder, 34,8 % die zweiten Kinder und 18,6 % die dritten oder weiteren Kinder im Leben der Mutter.

Hamburg einziges Bundesland mit Geburtenanstieg im Jahr 2025
Wie in den Vorjahren sank die Geburtenzahl 2025 gegenüber 2024 in den östlichen Bundesländern mit -4,5 % stärker als in den westlichen Bundesländern mit -3,2 %. Unter den Bundesländern verzeichnete nach den vorläufigen Ergebnissen ausschließlich Hamburg mit +0,5 % einen leichten Geburtenanstieg.

Den stärksten Geburtenrückgang gab es in Mecklenburg-Vorpommern mit -8,4 %. Geburtenrückgänge auch in anderen Staaten der Europäischen Union Einen Rückgang der Geburtenzahlen im Jahr 2025 melden laut vorläufigen Ergebnissen auch andere Staaten der Europäischen Union, darunter Frankreich, Österreich, Italien und Schweden.

In Spanien, den Niederlanden und Finnland zeichnet sich dagegen eine Stabilisierung der Geburtenzahlen ab. Annahmen zur künftigen Geburtenentwicklung in Deutschland Nach den Ergebnissen der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wäre ein künftiger Anstieg der Geburtenzahl in Deutschland nur bei einer deutlich steigenden zusammengefassten Geburtenziffer und mindestens moderater Nettozuwanderung möglich.

Allerdings wird die Geburtenzahl auch unter diesen günstigen Annahmen voraussichtlich unter dem vergleichsweise hohen Niveau des Jahres 2021 von rund 795 000 geborenen Kindern bleiben.

NRW: Tarifbindung 2025 auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000
* Anteil der Betriebe mit Tarifbindung sinkt auf 24 %
* Jeder zweite Beschäftigte arbeitete in einem tarifgebundenen Betrieb
* Höchste Tarifbindung im Bereich „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung“, niedrigste im Bereich „Kunst, Unterhaltung und Erholung“

In Nordrhein-Westfalen ist der Anteil der Betriebe mit Tarifbindung im Jahr 2025 auf 24 % gesunken. Wie das Statistische Landesamt anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai 2026 mitteilt, war dies der niedrigste Stand seit dem Jahr 2000. Damals betrug der Anteil noch 56 %.

Der Anteil der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben lag wie in den beiden Jahren zuvor bei 51 %. Auch dies entsprach dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000, als noch ein Anteil von 74 % zu verzeichnen war. Die Ergebnisse für die Jahre 2000 bis 2022 entstammen dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) sowie ab dem Jahr 2023 der Verdiensterhebung.



Mehr als jeder zweite Beschäftigte arbeitete in einem tarifgebundenen Betrieb Mit einem Anteil von 51 % arbeiteten im Jahr 2025 mehr als die Hälfte der Beschäftigten in NRW in tarifgebundenen Betrieben. Konkret unterlagen 43 % einem Branchentarifvertrag und 8 % einem Firmentarifvertrag.

Die übrigen Beschäftigten waren in nicht tarifgebundenen Betrieben tätig: 11 % aller Beschäftigten wurden gemäß einer betrieblichen Vereinbarung entlohnt, die sich an einem Tarifvertrag orientiert, während 39 % ohne jeden Bezug zu einem Tarifvertrag bezahlt wurden.




Höchste Tarifbindung in der öffentlichen Verwaltung
Die höchste Tarifbindung fand sich in den Bereichen „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung” mit 100 % der Beschäftigten. Danach folgten die Wirtschaftsabschnitte „Energieversorgung” mit 89 % und „Erziehung und Unterricht” mit 78 %.

In den Bereichen „Kunst, Unterhaltung und Erholung” (16 %), „Grundstücks- und Wohnungswesen” (18 %) und „Information, Kommunikation” (23 %) hingegen war die niedrigste Tarifbindung zu verzeichnen.


Moers: Öffentliche Familienführung im Grafschafter Museum am 29. April

Das Grafschafter Museum bietet 2026 regelmäßig stattfindende öffentliche Führungen für Erwachsene oder Familien an. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 29. April um 16 Uhr. Die aktuelle Dauerausstellung ‚Die Herren von Moers‘ verrät zum Beispiel, wie die Grafen von Moers einmal ein Machtgebiet von der Ijssel bis zur Mosel beherrschten.

(Foto: Bettina Engel-Albustin/Grafschafter Museum)

Außerdem erfahren die Besucherinnen und Besucher, dass Graf Adolf eine gefährliche Liebschaft beförderte und so einen Krieg riskierte und wie die Moerser in der Vergangenheit das Schloss nutzten, um ihr Vieh vor Hochwasser zu schützen. Weitere öffentliche Führungen werden jeweils am letzten Mittwoch im Monat angeboten. Zu entrichten ist lediglich der reguläre Museumseintritt: Familien: 4,50 €, Erwachsene 3 €, Kinder ab 6 Jahre 1 €; Besuchende mit gültigem Bibliotheksausweis (Moers) bekommen freien Eintritt.

Forstgartenkonzert mit dem Musikverein Bimmen am Sonntag, 3. Mai 2026 Veröffentlicht am: 27.04.2026 Am Sonntag gastiert der Musikverein Bimmen im Blumenhof des Forstgartens. Am Sonntag, den 3. Mai 2026, verwandelt sich der Klever Forstgarten in eine Freiluftbühne für traditionelle und moderne Blasmusik, wenn der Musikverein Bimmen zu seinem Gastspiel im Rahmen der Forstgartenkonzerte lädt.

Unter der musikalischen Leitung von Andy Kievits aus Millingen am Rhein präsentiert das Ensemble ein Programm, das speziell für diesen Termin im Frühjahr zusammengestellt wurde. Für die 31 aktiven Musikantinnen und Musikanten sowie das sechsköpfige Vorstandsteam markiert dieser Auftritt Anfang Mai einen der ersten großen Höhepunkte der Freiluftsaison, bevor es für den Verein in die einsatzreiche Zeit der Schützenfeste und Kirmessen in Keeken, Niel und Mehr geht.

Das Bestreben des Vereins ist es, das Publikum mit einem besonders vielseitigen Repertoire zu begeistern. Die Besucher dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Mix freuen, der den Bogen von mitreißender, moderner Filmmusik bis hin zur traditionellen Polka spannt.

Das Konzert am 3. Mai bietet nun die Gelegenheit, die klangliche Bandbreite des Orchesters in der besonderen Atmosphäre der historischen Parkanlage zu erleben und gemeinsam mit dem Verein einen stimmungsvollen Nachmittag zu verbringen. Eine vollständige Programmübersicht der Forstgartenkonzerte 2026 samt Veranstaltungsflyer und weiterführende Informationen gibt es auf www.kleve.de/forstgartenkonzerte.

Am 17. Mai: Mit bunter Kreide auf Stadtgrün aufmerksam machen
Auf die städtische Flora aufmerksam machen, das ist das Ziel einer ‚Krautschau-Aktionswoche‘ im Mai. Die vhs Moers – Kamp-Lintfort lädt gemeinsam mit dem Fachdienst Freiraum- und Umweltplanung der Stadt ein, am Sonntag, 17. Mai, auf die Suche nach diesem winzigen und zähen Grün zu gehen. Denn viele Kräuter und Gräser wachsen in Mauerritzen und zwischen Rinnsteinfugen.

Foto: vhs

Dort halten sie Trockenheit, Hitze und Verschmutzung stand und leisten ihren Beitrag für verschiedene Insekten und Kleinstorganismen. An diesem Tag sollen diese Pflanzen aufgespürt und mit Kreide markiert werden, um ein besseres Bewusstsein für sie zu schaffen. Die Kreide stellt die vhs. Aktion per App unterstützen Treffpunkt für die Aktion ist um 11 Uhr vor der vhs Moers, Wilhelm-Schroeder-Straße 10.

Die Veranstaltung ist kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Aber auch, wer an diesem Tag nicht dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Aktion zu unterstützen: mit der kostenlosen App ‚Flora Incognita‘ oder ‚ObsIdentify‘ Pflanzen im Stadtgebiet bestimmen, ihre Namen mit Kreide daneben schreiben und so auf die urbane Vielfalt aufmerksam machen.
Weitere Infos gibt es telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 sowie online unter www.vhs-moers.de . Hierunter ist auch die Anmeldung möglich.

Moers: ‚junge vhs‘ bietet Einstieg Word und Excel für Jugendliche an
Jugendliche von 9 bis 13 Jahren, die gerne erste Grundlagen in Microsoft Word und Excel lernen möchten, sind am Samstag, 9. Mai, und Sonntag, 10. Mai, bei der vhs Moers an der Wilhelm-Schroeder-Straße 10 richtig. Jeweils von 10 bis 13 Uhr geht es darum, wie man mit Word Texte, zum Beispiel Briefe und Einladungen schreibt, und wie das Anlegen von eigenen Stundenplänen mit Excel gelingt.

Erste Erfahrungen am PC sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung. Der zweitägige Kurs ‚Einstieg Word und Excel für Jugendliche von 9 bis 13 Jahren‘ findet im Rahmen der ‚jungen vhs‘ statt. Wer mitmachen möchte, muss sich vorher anmelden: telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de 

St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und DRK Kreisverband Niederrhein e. V. bauen Zusammenarbeit weiter aus
Das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und der DRK Kreisverband Niederrhein e. V. bauen ihre langjährige Zusammenarbeit weiter aus. Eine neue Vereinbarung stärkt insbesondere die gemeinsame Aus- und Weiterbildung im Rettungsdienst und in der Notfallpflege.

[Kamp-Lintfort, Kreis Wesel] Das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und der DRK Kreisverband Niederrhein e. V. haben eine Vereinbarung zur Intensivierung und zum Ausbau ihrer langjährigen Kooperation geschlossen. Unterzeichnet wurde diese von dem Geschäftsführer des Kamp-Lintforter Hospitals Josef Lübbers sowie von dem Vorstand des DRK Kreisverbandes Andreas Bußmann – gemeinsam mit Leander Thormann, Teamleiter Ausbildung im Rettungsdienst.

Bereits seit mehreren Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit, insbesondere in der praktischen Fachweiterbildung „Notfallpflege“. Zudem absolvieren angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter des DRK regelmäßig Teile ihrer klinisch-praktischen Ausbildung im St. Bernhard-Hospital, bei der sie Einblicke in die Arbeit von Klinikteams im Krankenhaus erhalten. Mit der neuen Vereinbarung wird die Kooperation nun weiter vertieft. Ebenso wird die Zusammenarbeit mit der zukünftigen DRK Akademie Niederrhein im Bereich der klinisch-praktischen Ausbildung von Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern ausgebaut.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Erweiterung gemeinsamer praxisnaher Simulationsangebote zwischen dem Rettungsdienst des DRK und der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses. „Die enge Verzahnung von rettungsdienstlicher und klinischer Ausbildung ist ein entscheidender Baustein für eine hochwertige Patientenversorgung. Mit der erweiterten Kooperation schaffen wir noch bessere Lernbedingungen für unseren Nachwuchs in der Region“, betont Andreas Bußmann, Vorstand des DRK Kreisverbandes.

Josef Lübbers, Geschäftsführer des St. Bernhard-Hospitals, ergänzt: „Das DRK war für unser Hospital immer ein verlässlicher Partner und die Zusammenarbeit stets auf Augenhöhe. Insofern freue ich mich, dass wir diese Kooperation weiter ausbauen, um noch mehr Synergieeffekte zu nutzen und die Qualität der Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Region zu erhöhen“. Mit der vertieften Zusammenarbeit setzen beide Partner ein starkes Zeichen für die Zukunft der Aus- und Weiterbildung im Gesundheitswesen am Niederrhein.

„Gemeinsam für eine starke Ausbildung im Gesundheitswesen: v. l. n. r. Leander Thormann (Teamleiter Ausbildung im Rettungsdienst, DRK), Chefarzt Dr. med. Oleg Volovitch (Klinik für Akut- und Notfallmedizin), Josef Lübbers (Geschäftsführer St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort), Andreas Bußmann (Vorstand DRK Kreisverband Niederrhein e. V.) und Ulrich Rosenberg (Praxisanleiter Intensiv/Anästhesie) besiegeln die erweiterte Kooperation zwischen Krankenhaus und DRK.“

Krankenhaus Bethanien: „Campus-Café“ am 13. Mai 2026  
Austausch und Information für pflegende Zugehörige zum Thema „Perspektivwechsel bei Demenz“   Am 13. Mai 2026 heißt es im Krankenhaus Bethanien Moers erneut: herzlich willkommen zum „Campus Café“. Die kostenlose Veranstaltung, die von 16 bis 18 Uhr in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße 15, 47441 Moers) stattfindet, lädt pflegende Zugehörige ein, um sich bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen.  

Beim Fachvortrag dreht sich alles um das Thema „Perspektivwechsel bei Demenz“. Sigrid Schulz-Rohrbach, Pflegeexpertin, beantwortet unter anderem folgende Fragestellungen: Wie fühlt sich Demenz an? Wie gelingt der Umgang mit Menschen mit Demenz fürsorglich und auf Augenhöhe? Teilnehmer:innen erhalten außerdem Tipps und Ideen für die gemeinsame Kommunikation durch praktische Übungen.  

An zwei weiteren Terminen des „Campus-Cafés“ am 08. Juli und am 09. September geht es um die Themen „Palliative Care/Palliativmedizin“ und „Das Wunderwerk der Atmung! Wie können wir die Atmung vertiefen, Lunge und Herz stärken und mit ihr innere Ruhe und Zufriedenheit finden?“  

Um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung wird gebeten. Entweder per E-Mail an campuscafe@bethanienmoers.de oder telefonisch unter +49 (0) 2841 200 2338 bzw. +49 (0) 2841 200 20420.


NRW: Erdbeerernte 2025 um 5,1 % angestiegen
* 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet
* 54,9 % der Erntemenge wurde im Freiland kultiviert
* Rückgang der Anbauflächen um 3,0 %

Im Jahr 2025 haben Erdbeerbetriebe in Nordrhein-Westfalen rund 30.700 Tonnen Erdbeeren geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand endgültiger Ergebnisse der Gemüseerhebung mitteilt, waren das 5,1 % mehr als im Vorjahr. Rund 16.900 Tonnen Erdbeeren wurden im Freiland und 13.800 Tonnen unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen – einschließlich Gewächshäusern – produziert.

Erdbeeren wurden 2025 auf 2.382 Hektar angebaut. Die Anbaufläche hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % verringert, was ausschließlich auf den Freilandanbau zurückzuführen ist. Der Erdbeeranbau unter Schutzabdeckung wurde in den letzten 10 Jahren um 69,4 % kontinuierlich ausgedehnt (2015: 328 Hektar; 2025: 556 Hektar).

Ausschlaggebend hierfür ist die höhere Quantität und hohe Qualität der Erdbeeren im geschützten Anbau. Die Produktivität auf diesen Flächen (24,9 t/ha) ist mehr als doppelt so hoch wie im Freilandanbau (11,8 t/ha).



Über ein Drittel der Anbaufläche für Erdbeeren befindet sich im Regierungsbezirk Köln
Die Landwirtinnen und Landwirte im Regierungsbezirk Köln verzeichneten 2025 mit 890 ha mehr als ein Drittel (37,4 %) der landesweiten Anbaufläche. Weitere große Anbaugebiete in NRW befanden sich in den Regierungsbezirken Münster (508 ha; 21,3 % der Anbaufläche), Detmold (461 ha; 19,3 % der Anbaufläche) und Düsseldorf (335 ha; 14,0 % der Anbaufläche).


Wesel: Baumpflanzungen an Kreisstraßen 2026
Auch im Frühjahr 2026 führt der Kreis Wesel wieder Pflanzungen an Kreisstraßen durch. Insgesamt werden 90 heimische Bäume gepflanzt; teils ersetzen sie zuvor aus Gründen der Verkehrssicherung entnommene Bäume. Bäume prägen das Landschaftsbild und fördern die Artenvielfalt. 

Die Arbeiten erfolgen witterungsabhängig in Etappen und werden von einemgeschulten Fachbetrieb ausgeführt; begleitende Pflegemaßnahmen wie Wässern und Schutz gegen Wildverbiss sind vorgesehen. An einzelnen Tagen kann es zu kurzzeitigen Einschränkungen im Verkehrsraum kommen.

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Kreis Wesel
Der Kreis Wesel führt in den kommenden Wochen an Kreisstraßen und auf kreiseigenen Liegenschaften Maßnahmen gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners durch. Ab Mitte April beginnt die Raupenzeit des Schädlings.

Die Larven des Eichenprozessionsspinners sind wegen ihrer giftigen Behaarung für Menschen gefährlich: Hautkontakt kann starke Juckreizreaktionen oder allergische Schocks auslösen, das Einatmen von Raupenhaaren kann Entzündungen der Atemwege verursachen. Bei dem angewendeten Bekämpfungsverfahren werden gezielt Bäume besprüht.

Das eingesetzte Mittel ist ein bakterielles Protein, das als selektives Fraßgift wirkt. Junge Raupen nehmen das Mittel über die Nahrung auf; etwa vier Tage nach dem Kontakt sterben die Larven, bevor sich die gefährlichen Gifthaare ausbilden können. Für Menschen, Haustiere oder Pflanzen ist dieses Mittel unbedenklich. 

Die Sprühaktion muss bei trockenem Wetter erfolgen, damit sich das Mittel gleichmäßig verteilt. Da für die Bekämpfung der Raupen lediglich ein Zeitraum weniger Wochen zur Verfügung steht, finden die Arbeiten – bei geeigneter Witterung – teils bereits in den frühen Morgenstunden und bis in den Abend hinein statt.

Kreis Wesel: Meldeportal für Nester der Asiatischen Hornisse – Imker-Einsatzteams helfen vor Ort
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) breitet sich auch im Kreis Wesel weiter aus. Um die Ausbreitung bestmöglich zu bremsen, hat der Kreistag in seiner Sitzung am 18. Dezember 2025 finanzielle Mittel in Höhe von 20.000 Euro bereitgestellt. Mit dem Geld wird die Beschaffung von Geräten zur Nestbekämpfung bezuschusst, um den Kreisimkerverband und lokale Imkerinnen und Imker in ehrenamtlichen Einsatzteams zu unterstützen, die Nester vor Ort fachgerecht zu entfernen.

Bei einer Informationsveranstaltung des Kreises wurden die Einsatzteams für die kreisangehörigen Kommunen zusammengestellt. Dort wurde auch ein Lanzensystem zur Nestbekämpfung vorgestellt, das der Kreisimkerverband beschaffen und den Bekämpfungsteams zur Verfügung stellen will. Dieses Gerät ermöglicht eine gezielte, fachgerechte Tötung der Hornissen und Entfernung von Nestern unter Schutzmaßnahmen.

Der Kreis hat zudem ein digitales Meldeportal eingerichtet. Unter dem nachfolgend genannten Link und QR-Code  https://beteiligung.nrw.de/portal/kw/beteiligung/themen/1024580 https://beteiligung.nrw.de/k/1024580
können ab sofort Bürgerinnen und Bürger adressenscharf Neststandorte melden, Fotos zur Identifizierung hochladen und den Status ihrer Meldung nachverfolgen.

Wichtig: Die Bekämpfung einzelner Hornissen ist nicht erforderlich. Bitte melden Sie daher ausschließlich Nester, nicht einzelne Tiere. Meldungen zu einzelnen Tieren werden nicht bearbeitet. Die eingehenden Meldungen aus dem Portal werden an die örtlichen Einsatzteams weitergeleitet, damit zeitnah die Tierart identifiziert und das Nest gegebenenfalls fachgerecht entfernt werden kann.

Die Imkerinnen und Imker arbeiten dabei eng mit der Unteren Naturschutzbehörde zusammen. Der Kreis Wesel unterstützt die Imkerinnen und Imker bei der Koordination der Bekämpfungsmaßnahmen. Um Verwechslungen mit der geschützten heimischen Hornisse auszuschließen, bittet die Untere Naturschutzbehörde dringend, keine Nestentfernungen in Eigenregie vorzunehmen.

Die Asiatische Hornisse kann bei Neststörungen sehr aggressiv reagieren und stellt dann – insbesondere mit zunehmender Nestgröße - für Laien ein erhebliches Gefährdungsrisiko dar. Daher sollten nur zertifizierte Schädlingsbekämpferinnen und -bekämpfer oder die qualifizierten Imker-Einsatzteams mit entsprechender Schutzausrüstung eine Beseitigung vornehmen.

Eine Beseitigung kann ohne eine behördliche Genehmigung erfolgen. Die Person, in deren Eigentum sich das vom Nest betroffenen Grundstück befindet, bleibt für die Beseitigung von Nestern sowie für die anfallenden Kosten verantwortlich. Sie können eine fachkundige Person Ihrer Wahl mit der Beseitigung des Nestes beauftragen oder den Standort des Nestes im digitalen Meldeportal angeben.

Eine Kostenerstattung für die Beseitigung eines Nestes durch den Kreis Wesel erfolgt nicht. Es wird empfohlen, Kontakt zur Gebäudeversicherung aufzunehmen, häufig können die entstandenen Kosten hier geltend gemacht werden.

Moers: Quiz
Die 3 erfolgreichsten Teams werden mit einem Verzehr-Gutschein belohnt, pro Team können maximal 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen antreten. Die Startgebühr beträgt pro Person 4 Euro. 
Anmelden könnt ihr euch während der Kneipen-Öffnungszeiten. Entweder vor Ort bei den Kellnern / Kellnerinnen selbst (Dienstag - Samstag ab 18 Uhr) oder ihr ruft kurz an (0 28 41  / 1 69 25 78). Veranstaltungsdatum 29.04.2026 - 19:30 Uhr. Veranstaltungsort Zum Bollwerk 107, 47441 Moers.

Moers: Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Umwelt
Veranstaltungsdatum 30.04.2026 - 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Ort Neues Rathaus, 47441 Moers, Ratssaal
Tagesordnung im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung aufrufen

Moers: Tanz in den Mai – BollwerkBambule No. 8
Wir freuen uns die erste Bambule diesen Jahres passend zum Tanz in den Mai raushauen zu können. Zudem ist dieses Mal tatkräftiger SoundSupport des Kollektivs ProjectDuisburg am Start. Zusammen liefern wir euch feinste Musik von House bis Techno, damit man so richtig fröhlich in den Mai dancen kann.

Freut euch auf einen überragenden Abend … Line Up: .lumlum Janii Dance Yourself Clean Loner Kux Lili. Der Eintritt ist frei, also kommt vorbei! Veranstaltungsdatum 30.04.2026 - 22:00 Uhr. Veranstaltungsort ugend-Kultur-Zentrum 'Bollwerk 107,  Zum Bollwerk 107 47441 Moers.

Moers: Ruf des Lebens - Premiere nach Arthur Schnitzler
 Aufopferungsvoll pflegt Marie ihren bettlägerigen Vater. Der alte Tyrann klammert sich an sie, beharrt auf ihrer ständigen Anwesenheit im Krankenzimmer. Seit 3 Jahren hat Marie das Haus kaum verlassen. Als sie sich in einen jungen Soldaten verliebt, scheint ein Ausweg greifbar - doch sie ahnt nicht, dass er sich längst entschieden hat. Nicht für sie, sondern für den Krieg. Denn das Vaterland muss verteidigt werden.

Schnitzler zeichnet in diesem selten gespielten Theaterstück ein Dilemma, das aktueller ist, als es auf den ersten Blick scheint: die Unvereinbarkeit von Pflicht und Selbstbestimmung, an der viele pflegende Angehörige bis heute zu scheitern drohen. Doch Ruf des Lebens ist mehr als das Porträt einer aufopfernden Tochter - es ist die Anatomie einer sterbenden Gesellschaft.

Nicht nur Maries Vater, sondern alle Figuren sind dem Untergang geweiht, erstarrt in einem System aus Krieg, Verdrängung, Pflichtgefühl und Opferbereitschaft. Der Theaterabend verbindet zentrale Motive aus Schnitzlers Ruf des Lebens mit anderen Texten des Autors, der als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne gilt.

Der „Dichter für Schwindelfreie“ zeigt in seinen Werken eine Gesellschaft am Abgrund, geprägt von überlebten Konventionen, von unerfüllten Liebeswünschen, Lebensängsten und der verzweifelten Suche nach Sinn. Die Matinée ist eine Vorveranstaltung zur Premiere von Ruf des Lebens. Sie bietet Einblicke in Inhalt, Themen und Entstehung des Stücks und lädt das Publikum dazu ein, sich gemeinsam mit dem Schauspielensemble auf die Aufführung vorzubereiten. 

Eintritt: 27 Euro, ermäßigt 11 Euro. Tickets unter 0 28 41/88 34 -110 oder www.schlosstheater-moers.de
Veranstaltungsdatum 30.04.2026 - 19:30 Uhr - 21:00 Uhr. Veranstaltungsort Kastell 9, 47441 Moers. Veranstaltungsort Schloss.

Moers: Märchenhafter Schlosspark
Inspiriert von einem Märchen begeben wir uns auf eine Tour durch den Moerser Schlosspark. Wir machen Halt an verschiedenen Stationen und erleben gemeinsam die Natur in der Stadt. Der interaktive Spaziergang endet am historischen Spielplatz Kastell.

Geführt von Beate Spira Sonstiges: Ab 10 Personen / Kinder von 6-10 Jahre in Begleitung Erwachsener Preis: 6 Euro Weitere Infos zu den Stadtführungen.
Veranstaltungsdatum 01.05.2026 - 10:30 Uhr - 12:30 Uhr. Veranstaltungsort Tastmodell am Schlossplatz.

Moers: Mittelalterspektakel und Ritterturnier
Ritterturnier im Park von Schloss Lauersfort am Stadtrand von Moers. Erdenscheibe, um sich zwei Mal am Tage im Lanzenstechen zu duellieren (jeweils 13 und 16.30 Uhr). Hoch zu Ross streiten die Ritter auf der Turnierbahn um Ruhm und Ehre. Das Turnier wird begleitet von einem Markttreiben mit Handwerk und Handel aus der guten alten Zeit.

Im Schlosshof steht eine hölzerne Bühne - auf ihr spielen Musikanten wie die Skalden auf ihren uralten Instrumenten und Sintram der Barde singt bekannte und unbekannte Lieder. Gaukler Joschi zeigt Tricks und Jonglagen und an über 40 Ständen kann wie vor 500 Jahren gefeilscht, gearbeitet, gegessen und getrunken werden. Ein rundes Programm für einen schönen Familienausflug in den Mai und ins Mittelalter.

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 11 - 21 Uhr, Sonntag von 11 bis 19 Uhr Eintrittspreise: Erwachsene 15 Euro / Kinder 5 Euro/ historisch gewandete Gäste 10  Euro Familien zahlen nur für das erste Kind, für alle weiteren Kinder und für die Kleinen im Vorschulalter ist der Eintritt frei.

Parkplätze für Rollstuhlfahrer sind direkt am Schloss ausgewiesen. Das Areal ist für Rollstuhlfahrer weitgehend geeignet und entsprechende Toiletten sind vorhanden. Hunde an der Leine sind erlaubt. Veranstaltungsdatum 01.05.2026 - 11:00 Uhr - 03.05.2026 - 19:00 Uhr. Veranstaltungsort Lauersforter Straße 36, 47447 Moers.

Online und lokal stark: Weseler Einzelhandel startet digitale Offensive
Rund 17 Einzelhändler*innen aus der Weseler Innenstadt haben vergangene Woche erfolgreich an einem spezialisierten Digital-Workshop teilgenommen, um ihre Betriebe fit für die Zukunft zu machen. Im Fokus der Veranstaltung stand das Ziel, den lokalen Handel durch eine stärkere digitale Präsenz wettbewerbsfähiger aufzustellen und die Sichtbarkeit im Netz deutlich zu erhöhen.

Die Teilnehmenden gehören zu der Initiative Gemeinsam.Wesel, die bereits vor rund zwei Jahren von engagierten Kaufleuten ins Leben gerufen wurde. Während die Initiative bereits erfolgreich mit spannenden Aktionen vor Ort die Innenstadt belebt, stand bei diesem Workshop die Verzahnung von stationärem Handel und digitaler Kundenansprache im Mittelpunkt.

Besonderer Wert wurde auf leicht umsetzbare Maßnahmen gelegt, die ohne großen technischen oder zeitlichen Aufwand in den Arbeitsalltag integriert werden können. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Tipps für die Planung von Beiträgen, den Einsatz von Bildern und Videos sowie für eine authentische Kommunikation mit ihrer Zielgruppe.

Neben den fachlichen Themen stärkte der Workshop den Netzwerkgedanken innerhalb von Gemeinsam.Wesel. Durch den gegenseitigen Austausch positionieren sich die Akteure als moderne, serviceorientierte Gemeinschaft, die den digitalen Wandel aktiv als Chance für den Standort Wesel nutzt. Initiiert wurde die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel gemeinsam mit der Digitalexpertin Jasmin Eitner vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen.

Beide unterstützen die Initiative dabei, den lokalen Einzelhandel auf dem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten. „Der stationäre Handel lebt von persönlicher Nähe, aber seine Zukunft entscheidet sich zunehmend auch im digitalen Raum. Mit dem Workshop geben wir unseren Händlerinnen und Händlern praxisnahe Werkzeuge an die Hand, um online sichtbarer zu werden, neue Zielgruppen zu erreichen und ihre Stärken gezielt zu präsentieren.

Gemeinsam.
Wesel zeigt eindrucksvoll, wie Engagement vor Ort und digitale Strategien erfolgreich zusammenspielen können“, so Louis Eimert von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wesel. Aufgrund der positiven Resonanz sind bereits weitere Angebote geplant. Wer mehr von der Initiative Gemeinsam.Wesel erfahren möchte, findet auf Instagram und Facebook unter dem Suchbegriff gemeinsam.wesel spannende Einblicke und Informationen.

Stadtradeln in Wesel 2026: Jeder Kilometer zählt - Jetzt anmelden
Die Stadt Wesel beteiligt sich in diesem Jahr zum achten Mal am STADTRADELN. Die Aktion findet in der Zeit vom 10. bis zum 30. Mai 2026 statt. In drei Aktionswochen dokumentieren Bürger*innen alle mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit: jeder Kilometer zählt!

v. l.: Nadine Boos (Mobilitätsbeauftragte), Bürgermeister Rainer Benien und Bibiana Piskurek (Klimaschutzmanagerin)

Die Teilnahme an der Aktion ist kostenlos. Alle, die in Wesel wohnen, dort arbeiten, eine Schule oder Kita besuchen oder Mitglied in einem Weseler Verein sind, können am STADTRADELN teilnehmen. Teams mit mindestens zwei Personen können sich unter www.stadtradeln.de/wesel anmelden.

Einzelpersonen haben zudem die Möglichkeit, dem „Offenen Team – Wesel“ beizutreten. In diesem Jahr besteht außerdem wieder die Option, innerhalb eines Teams sogenannte Unterteams zu bilden. So können beispielsweise Unternehmen eigene Teams für ihre Abteilungen oder Schulen für ihre Klassen erstellen und sich in einem internen Wettbewerb miteinander messen.

Die registrierten Teilnehmenden können ihre gefahrenen Fahrradkilometer online eingeben oder mithilfe der STADTRADELN-App tracken lassen. Hier kann jede noch so kurze Strecke erfasst werden.  Bei Fragen rund um die Registrierung und Teilnahme helfen Bibiana Piskurek (0281/203-2776) und Nadine Boos (0281/203-2628) telefonisch oder unter der gemeinsamen E-Mail-Adresse stadtradeln@wesel.de gerne weiter. 

Die Stadt Wesel will mit der Teilnahme am STADTRADELN ein Zeichen für eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität setzen.  Für weitere Informationen lohnt sich ein Besuch auf der Internetseite www.stadtradeln.de. Hier werden die Teilnahmebedingungen und „Spielregeln“ detailliert erläutert. Der Flyer zum STADTRADELN ist unter anderem im Rathaus in der Besucherecke vor dem Büro des Bürgermeisters und bei der Stadtinformation erhältlich.

Wesel nimmt gemeinsam im Verbund mit den anderen Kommunen im Kreis Wesel sowie dem Kreis Wesel an der Kampagne teil.  Die Stadt Wesel ist seit 1995 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise (AGFS) in NRW.

Dinslaken: Unterwegs mit der Hexe Ulanth Dammartz
Am Donnerstag, 30. April 2026, schlüpft die Gästeführerin Beate Hettmer in ihr Kostüm und spielt die Rolle der im Mittelalter der Hexerei verdächtigten Ulanth Dammartz. Sie berichtet über Hexenverfolgung und das damalige Leben der Dinslakener*innen, führt zu den wichtigsten Bauwerken der mittelalterlichen Stadt Dinslaken und erweckt so das 16. Jahrhundert zu neuem Leben.

Treffpunkt zur Führung, die um 16 Uhr beginnt, ist an der Stadtinformation am Rittertor. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro pro Person und ist direkt vor Ort bei der Gästeführerin zu entrichten. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Die verbindliche Anmeldung für die Führung ist beim Team der Stadtinformation am Rittertor telefonisch unter 02064-66 222 oder per E-Mail an stadtinformation@dinslaken.de möglich.


Notdienst am Tag der Arbeit Enni am 1. Mai jederzeit erreichbar  
Die Kundenzentren der Enni-Unternehmensgruppe bleiben am „Tag der Arbeit“, Freitag, 1. Mai, sowie am Samstag, 2. Mai, geschlossen. Für Notfälle in der Energie‑ und Wasserversorgung, der öffentlichen Kanalisation oder auf den Moerser Straßen ist der Bereitschaftsdienst an beiden Tagen rund um die Uhr erreichbar. Hilfe gibt es jederzeit unter der Moerser Rufnummer 02841 / 104 114.

Moers: Geänderte Abfallabfuhr durch den „Tag der Arbeit“
Touren verschieben sich um einen Tag  
Der Feiertag „Tag der Arbeit“ am Freitag, 1. Mai, wirkt sich auf die Abfallabfuhr in Moers aus. Die regulär freitags stattfindenden Abfuhrtouren werden auf Samstag, 2. Mai, verlegt. Betroffen sind die Rest- und Bioabfallabfuhr sowie die Sammlung der gelben Tonnen und Säcke. Die Enni bittet alle Haushalte, ihre Abfallbehälter am geänderten Abfuhrtag rechtzeitig bereitzustellen.

Ulrich Kempken, Enni-Abteilungsleiter für Entsorgung und Reinigung, empfiehlt einen Blick in den Enni‑Abfallkalender, in dem alle Änderungen übersichtlich aufgeführt sind. Zusätzlich bietet die App „Meine Enni“ einen praktischen Erinnerungsservice.

Der Kreislaufwirtschaftshof bleibt am 1. Mai geschlossen und öffnet am Samstag, 2. Mai, wieder zu den gewohnten Zeiten. An diesem Tag ist auch das Schadstoffmobil am Kreislaufwirtschaftshof der Enni am Jostenhof im Einsatz.

Dinslaken: Jugendzentrum P-Dorf lädt zur inklusiven Party am 8. Mai ein
Am 8. Mai 2026 findet wieder die inklusive Party im P-Dorf statt. Zum ersten Mal in diesem Jahr lädt das Jugendzentrum P-Dorf am Freitag, den 8. Mai zur inklusiven Party ein. Zwischen 17 und 20 Uhr sind alle Menschen ab 12 Jahren mit und ohne Beeinträchtigung eingeladen miteinander zu feiern, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Spaß zu haben.

DJ Simon aus dem P-Dorf sorgt dabei für die richtige Musik und Stimmung, zum Feiern und Tanzen.  Der Eintritt zur Party kostet 2 Euro. Begleitpersonen von Menschen mit Beeinträchtigung haben freien Eintritt. Wer am 8. Mai keine Zeit hat, kann sich jetzt schon die weiteren Termine am 3. Juli und am 9.Oktober im Kalender markieren.

Die P-Dorf Party wird vom Fachdienst Kinder- und Jugendförderung und der Inklusionsbeauftragten der Stadt Dinslaken organisiert. Fragen zur Party beantwortet das Jugendzentrum P-Dorf unter: 02064 90268 oder Leslie Unterberg unter: 02064 66-584.   

Mai-Ablesung startet: Enni erfasst Zählerstände in Meerbeck
Das Ableseteam der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) ist im Mai in Moers Meerbeck unterwegs. Im Rahmen des rollierenden Ableseverfahrens erfasst es bei etwa 4.400 Haushalts- und Gewerbekunden insgesamt rund 5.900 Strom-, Gas- und Wasserzählerstände.

Unterstützt wird Enni dabei von der Dienstleistungsgesellschaft ASL Services. Sollte ein Zähler einmal nicht zugänglich sein, hinterlassen die Ableser eine Informationskarte im Briefkasten. Darauf sind die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse angegeben, über die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Zählerstände selbst übermitteln können.

Wichtiger Hinweis: Die Zählerablesung erfolgt jährlich. „Da es sich um ein wiederkehrendes Ereignis handelt, informieren wir die Kundinnen und Kunden nicht gesondert“, erklärt Lisa Bruns als zuständige Enni-Mitarbeiterin und bittet dennoch um Unterstützung: „Damit wir die Ablesung schnell und reibungslos durchführen können, sollten die Zähler frei zugänglich sein.“

Alle durch Enni beauftragten Ableser weisen sich durch einen Dienstausweis aus. Kundinnen und Kunden sollten sich diesen zeigen lassen und im Zweifel unter der kostenlosen Service-Rufnummer 0800 222 1040 bei Enni nachfragen.

Dinslaken: Mit Schwung und Spaß: Hula-Hoop-Kurs für geflüchtete Frauen wird fortgesetzt
Ein voller Erfolg: Der Hula-Hoop-Kurs für geflüchtete Frauen.
Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus setzten die Kursteilnehmerinnnen mit ihren pinken Shirts ein Zeichen gegen Rassismus.

Hula Hoop Kurs April 2026

Seit Januar 2026 fand jeden Donnerstag von 11.00 bis 12.00 Uhr ein Hula-Hoop-Kurs für geflüchtete Frauen in den Räumlichkeiten der Fliehburg statt, die von der Caritas zur Verfügung gestellt wurden. Das kostenfreie Bewegungsangebot wurde von Beginn an sehr gut angenommen und bot den Teilnehmerinnen eine wertvolle Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu sein, neue Kontakte zu knüpfen und sich in einem geschützten Rahmen auszutauschen. Aufgrund der positiven Resonanz wird der Kurs fortgesetzt und weiterhin durch den Kreissportbund Wesel finanziert.

„Hier wird ein wichtiger Raum für Frauen geschaffen, in dem sie sich entfalten, stärken und gegenseitig unterstützen können. Solche Angebote sind essenziell für die gesellschaftliche Teilhabe und ein respektvolles Miteinander“, sagt die Sozialdezernentin Dr. Tagrid Yousef.

„Dieses Projekt zeigt, wie Integration durch Begegnung und gemeinsames Erleben gelingen kann. Gerade durch Bewegung, Austausch und den Kontakt mit Einheimischen entstehen wichtige Verbindungen, die den Alltag erleichtern und das Zugehörigkeitsgefühl stärken,“ so der Integrationsbeauftragter Atef Alamir . Auch künftig sind alle schutzsuchenden Frauen herzlich eingeladen, ohne Anmeldung vorbeizukommen und mitzumachen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – bequeme Kleidung, Neugier und Freude an Bewegung genügen.

„Der Kurs war am Anfang des Jahres ein Versuch, ein sportliches Angebot in der Fliehburg zu organisieren. Das es so gut angenommen wird und alle Teilnehmenden so viel Spaß haben, hätte ich nicht gedacht und übertrifft ein wenig unsere Erwartungen. Wir als KSB Wesel freuen uns sehr und unterstützen das Projekt weiterhin gerne“, so Marian Querfurth, Fachkraft Integration durch Sport vom Kreissportbund Wesel.

Der Kurs wird weiterhin von Trainerin Funda Haciimamoglu geleitet, die mit viel Engagement und guter Stimmung durch die Stunde führt. Das Projekt in der Fliehburg steht damit beispielhaft für gelebte Integration, interkulturelle Vielfalt und starken gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Die Frauen vor Ort sind unglaublich motivierend und bringen so viel positive Energie mit. Es macht große Freude, sie zu begleiten und gemeinsam zu wachsen. Gleichzeitig nehme ich selbst sehr viel aus diesen Begegnungen mit – ich komme jedes Mal gerne wieder“, sagt Haciimamoglu. Die Teilnehmerinnen schätzen besonders die offene und freundliche Atmosphäre, in der sie sich willkommen und wohlfühlen.

„Der Kurs gibt mir die Möglichkeit, für einen Moment den Alltag zu vergessen und einfach Spaß zu haben“, erzählt eine Teilnehmerin. Eine andere ergänzt: „Ich habe hier neue Frauen kennengelernt, mit denen ich mich austauschen kann. Das tut mir sehr gut.“

Neben der körperlichen Bewegung spielt für viele Frauen auch der soziale Aspekt eine große Rolle. Der regelmäßige Austausch, das gemeinsame Lachen und die gegenseitige Unterstützung stärken das Gemeinschaftsgefühl und tragen dazu bei, neue Perspektiven zu entwickeln. Für viele ist der Kurs inzwischen zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden, auf den sie sich jede Woche freuen.

Moers: Deutsch-Französisch-Quiz mit der vhs am 4. Mai
Für frankophile Ratefüchse bietet die vhs Moers – Kamp-Lintfort am Montag, 4. Mai, Gelegenheit, sich bei einem deutsch-französischen Quiz zu messen. Ab 19 Uhr können sich Rateteams, aber auch Einzelpersonen, 30 Fragen rund um Frankreich, die französische Lebensart, Kunst und Musik stellen.

Durch den Abend, der zweisprachig in Deutsch und leichtem Französisch stattfindet, führt als ‚maîtresse du jeu‘ Marie-Christine Schwitzgöbel. Veranstaltungsort ist das Alte Landratsamt, Kastell 5b. Eine vorherige Anmeldung für den Quiz-Abend ist unbedingt erforderlich und telefonisch unter 0 28 41 / 201 – 565 oder online unter www.vhs-moers.de möglich. 


„Gratis Comic Tag“ in der Stadtbibliothek Dinslaken
Am Samstag, 9. Mai 2026, beteiligt sich die Stadtbibliothek Dinslaken erneut am bundesweiten „Gratis Comic Tag“. Von 10 bis 13 Uhr können Besucherinnen und Besucher kostenlos in die bunte Welt der Comics eintauchen und bis zu drei Hefte mit nach Hause nehmen. Bereits zum zweiten Mal nimmt die Stadtbibliothek am „Gratis Comic Tag“ teil, der jedes Jahr am zweiten Samstag im Mai stattfindet.

Bundesweit bieten Bibliotheken und ausgewählte Buchhandlungen an diesem Tag eine große Auswahl kostenloser Comics an. Die Auswahl reicht von Klassikern wie dem „Lustigen Taschenbuch“ über bekannte Superhelden bis hin zu aktuellen Neuerscheinungen. In der Kinderbibliothek erwartet Kinder und Jugendliche ein besonderes Angebot. Dort können sie nicht nur die kostenlosen Comic-Hefte entdecken, sondern auch selbst kreativ werden.

In einem kostenlosen Workshop gestalten sie eigene Comicfiguren und erhalten erste Einblicke ins Comiczeichnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Über den „Gratis Comic Tag“: Der „Gratis Comic Tag“ ist eine jährliche Gemeinschaftsaktion von Comicverlagen und -händlern, die am zweiten Samstag im Mai stattfindet.

Die Initiative orientiert sich am „Free Comic Book Day“ aus den USA und möchte dazu beitragen, das Interesse an Comics zu fördern und das Lesen dieses Mediums zu unterstützen. Weitere Informationen zum „Gratis Comic Tag“ sowie zu den Veranstaltungen in Dinslaken sind auf der Website der Stadtbibliothek und unter www.gratiscomictag.de verfügbar.

Dinslaken: Poetry Slam im Dachstudio am 8. Mai
Die nächste Ausgabe des Poetry Slams im Dinslakener Dachstudio findet am Freitag, 8. Mai, 19.30 Uhr, statt. Sechs Künstlerinnen und Künstler erhalten die Gelegenheit, das Publikum von sich und ihren Texten zu überzeugen. Dafür haben die Künstler pro Text sechs Minuten Zeit. Es dürfen keine Requisiten verwendet werden. Wer am Ende gewinnt, entscheidet das Publikum. 

Der Abend wird wie immer moderiert von Anna Conni und Tobias Reinartz.  Die Türen öffnen sich um 19 Uhr. Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich, es gibt keinen Vorverkauf. Der Eintritt beträgt 5 Euro, für Schüler*innen und Studierende gibt es einen ermäßigten Eintritt von 2,50 Euro.



Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2026: +7,6 % zum Vormonat

+7,6 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
+9,8 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
+12,0 % zum Vorjahresmonat (nominal)

Umsatz im Bauhauptgewerbe, Februar 2026
-13,2 % zum Vorjahresmonat (real)
-10,8 % zum Vorjahresmonat (nominal)

 Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 kalender- und saisonbereinigt um 7,6 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Februar 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 8,6 % und im Tiefbau um 6,7 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Dezember 2025 bis Februar 2026 um 4,6 % niedriger als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -9,2 %; Tiefbau: -0,4 %).



Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Februar 2026 um 9,8 %. Im Hochbau nahm der Auftragseingang um 0,4 % und im Tiefbau um 19,2 % zu. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 12,0 % über dem Vorjahresniveau.

Umsatz real 13,2 % niedriger als im Vorjahresmonat
Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Februar 2026 um 13,2 % niedriger als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz fiel im gleichen Zeitraum um 10,8 % auf 6,3 Milliarden Euro. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 % auf rund 537 000 Personen zu. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen.

Häufigster Ausbildungsberuf: 9,4 % der weiblichen Auszubildenden begannen 2024 eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten
Bei den Männern war der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers mit 7,5 % erste Wahl
Kraftfahrzeugmechatronikerin oder Medizinischer Fachangestellter – solche Berufsbezeichnungen lesen sich noch immer selten, denn bei der Berufswahl zeigen sich nach wie vor deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Im Jahr 2024 war der Beruf der Medizinischen Fachangestellten mit einem Anteil von 9,4 % aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge der meistgewählte Ausbildungsberuf unter weiblichen Auszubildenden. Bei den männlichen Auszubildenden war Kraftfahrzeugmechatroniker mit einem Anteil von 7,5 % die erste Wahl, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt.



Im Rahmen des Aktionstages können junge Frauen und Männer Berufe kennenlernen, in denen sie jeweils unterrepräsentiert sind. Auf dem zweiten Platz bei den Neuverträgen der weiblichen Auszubildenden folgte 2024 der Ausbildungsberuf der Kauffrau für Büromanagement (8,8 %), auf dem dritten Platz jener der Zahnmedizinischen Fachangestellten (7,5 %).

Bei den männlichen Auszubildenden folgten auf Rang zwei und drei der Beruf des Fachinformatikers (5,0 %) und des Elektronikers (4,6 %). Knapp zwei Drittel der neuen Ausbildungsverträge werden von Männern abgeschlossen Nach wie vor absolvieren deutlich mehr Männer als Frauen eine Berufsausbildung im dualen System: Von den rund 475 100 Personen, die im Jahr 2024 in Deutschland einen entsprechenden neuen Ausbildungsvertrag abschlossen, waren knapp zwei Drittel (63,8 %) männlich.